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  (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Die neue Komödie von Bully! • Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre spĂ€ter kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurĂŒck. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsĂ€chlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.

Königin Metapha befiehlt dennoch, „nicht den Sand in den Kopf zu stecken“. Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des „(T)Raumschiff Surprise“ muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rĂŒckgĂ€ngig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer fĂŒr die „Miss Waikiki Wahl“. Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...

Wie alles begann: Die Mehrheit des Publikums wĂŒnschte sich via Internet die chaotische Raumschiff-Crew aus der bullyparade auf die Leinwand! So hat Michael Bully Herbig gemeinsam mit seinen Co-Autoren Alfons Biedermann und Rick Kavanian (wie schon beim „Schuh des Manitu“) ein Drehbuch entwickelt und geschrieben.

Und auch jetzt wird Bully die Komödie produzieren und die Regie ĂŒbernehmen. DarĂŒber hinaus wird er neben Rick Kavanian und Christian Tramitz in einer Hauptrolle zu sehen sein. Allerdings verzichtet er, anders als beim „Schuh des Manitu“, auf eine Doppelrolle: „Diesmal trete ich etwas kĂŒrzer!“ flaxt Bully. UnterstĂŒtzt wird das sympathische Chaoten-Trio von den Kinostars Anja Kling und Til Schweiger.

 

REGIE:
Michael Herbig
PRODUKTION:
Michael Herbig
CAST:
Michael Herbig
Christian Tramitz
Rick Kavanian
Til Schweiger
Sky Dumont
Anja Kling
DREHBUCH:
Michael Herbig
Alfons Biedermann
Rick Kavanian
KAMERA:
Stephan Schuh
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Chris Rebay
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Claus Kottmann
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreissenden Herzelinde
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Til Schweiger • Die Zeit der Ritter weist verblĂŒffende Parallelen zur Gegenwart auf: MarkenrĂŒstungen, gecastete MinnesĂ€nger, Ride-Ins und Gleitzeit bei den Leibeigenen. Der ehrenwerte Ritter Lanze (Til Schweiger) und der tĂŒrkische Kleinganove und Möchtegernritter Erdal (Rick Kavanian) machen sich auf, um die entfĂŒhrte Tochter des Königs zu befreien und erleben dabei ein durchgeknalltes Mittelalter, wie man es so noch nie auf der Kinoleinwand gesehen hat.

 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
Thomas Zickler
CAST:
Til Schweiger
Rick Kavanian
Julia Dietze
Thomas Gottschalk
Udo Kier
DREHBUCH:
Oliver Philipp
Oliver Ziegenbalg
KAMERA:
Christof Wahl
SCHNITT:
Charles Ladmiral
Olivia Retzer
TON:
Frank Heidbrink
AUSSTATTUNG:
Christian Schaefer

       
  101 Reykjavik
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Mit Victoria Abril • Reykjavik, die Hauptstadt Islands, ist zwar kleiner als ihre Bewohner zugeben möchten, doch wird die mangelnde Grösse durch ein wildes kosmopolitisches Nachtleben mehr denn wettgemacht. Umgeben von Rauch, einem hĂ€mmernden Rhythmus und schweissnasser Haut ist es leicht zu vergessen, dass draussen, im Postkreis 101 Reykjavik, die arktische KĂ€lte lauert. Je höher der Norden desto heisser die NĂ€chte.

Nicht dass Hlynur (Hilmir Snaer Gudnason), der Antiheld dieser schwarzen Komödie, eine Ahnung hĂ€tte, wo er sich befindet und was er ĂŒberhaupt will im Leben. Sein Sexualleben ist erstaunlich, aber am meisten erstaunt es Hlynur selbst. Verdachtsmomente auf eine mögliche lesbische Liebschaft seiner Mutter sind ihm in seiner IdentitĂ€tskrise nicht gerade hilfreich. Und als er mit ihrer feurigen Freundin Lola (Victoria Abril) nĂ€here, ja sehr nahe Bekanntschaft schliesst, findet er heraus, dass diese Bekanntschaft unerwartete FrĂŒchte trĂ€gt.

Die Verfilmung des gleichnamigen Buches des in Island sehr populÀren Schriftstellers Hallgrimur Helgason spielt im Rhythmus der Songs, die vom Exleader der Sugarcubes, Eimar 0rn, und vom SÀnger der englischen Britpopband Blur, Damon Albarn, komponiert wurden.

Als «Islands Almodovar» hat man Baltasar Kormakur nach der UrauffĂŒhrung von 101 REYKJAVIK am Filmfestival von Locarno gefeiert. Man lag damit gar nicht so falsch: Die schrĂ€ge Slacker-Komödie aus dem Norden Europas erinnert in einigem an die Filme des enfant terrible des spanischen Kinos. Und dies nicht nur, weil Victoria Abril eine Flamenco-TĂ€nzerin spielt, die das Liebesleben auf der Insel ganz schön durchein anderwirbelt!

 

REGIE:
Baltasar KormĂĄkur
PRODUKTION:
Baltasar KormĂĄkur
Thorfinnur Omarsson
Ingvar Thordarson
CAST:
Hilmir SnĂŠr GuĂ°nason
Victoria Abril
Hanna Maria KarlsdĂłttir
Baltasar KormĂĄkur
Thrudur Vilhjalmsdottir
Olafur Darri Olafsson
Eyvindur Erlendsson
DREHBUCH:
Baltasar KormĂĄkur
Hallgrimur Helgason
KAMERA:
Peter Steuger
SCHNITT:
Skule Eriksen
Sigvaldi J. KĂĄrason
MUSIK:
Damon Albarn
Einar Ørn Benediktsson
AUSSTATTUNG:
Arni Pall Johansson

       
  2 Kleine Helden
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2004]
       
 

Der Riesenerfolg aus Schweden • Der 10-jĂ€hrige Marcello hat es nicht leicht. Marcellos Vater möchte aus seinem Sohn einen Profifussballer machen. Doch Marcello trifft niemals das Tor. Marcellos Mutter wĂŒnscht sich, dass aus ihrem Kind ein Priester wird und steckt ihn vorsorglich schon einmal in den Kirchenchor. Doch Marcello kann nicht singen. Sein Traum ist es, hoch ĂŒber die DĂ€cher seiner Heimatstadt zu fliegen. WĂ€re da nur nicht seine Höhenangst.
Marcello ist ratlos und wendet sich an Jesus, und umgehend schickt der Himmel Hilfe: Fatima, eine neue, muslimische MitschĂŒlerin. Mit ihr Ă€ndert sich alles. Fatima ist selbstbewusst und eine grossartige Fussballerin. Aber auch Fatima hat Probleme, ihre Ă€lteren BrĂŒder wollen ihr das Fussballspielen verbieten. Doch zusammen lassen sich die beiden kleinen Helden jetzt nicht mehr unterkriegen.

Mit viel Witz und Liebe zu seinen Helden inszenierte Ulf Malmros, der zu den viel versprechenden jungen Talente des schwedischen Films zĂ€hlt, seinen dritten Spielfilm. 2 KLEINE HELDEN konnte nicht nur zahlreiche Preise gewinnen, so u.a. den CHARLY – Preis der Kinderjury der Stuttgarter Kinderfilmtage 2003, den CIFEJ Award auf dem Internationalen Kinderfilmfest Montreal 2003 und den Kinderfilmpreis der Nordischen Filminstitute in LĂŒbeck 2002, sondern war auch ein Riesenerfolg in Schweden. Nun kommen die 2 KLEINEN HELDEN in die Schweizer Kinos.

 

REGIE:
Ulf Malmros
PRODUKTION:
Peter Nilsson
CAST:
Ariel Petsonk
Zamand HĂ€gg
Michael Nyqvist
Anna Pettersson
Vilma Rogsten-Zammel
Ralph Carlsson
Joel Ander
DREHBUCH:
Peter Birro
KAMERA:
Mats Olofsson
SCHNITT:
Ulf Malmros
TON:
Christian Holm
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Louise Gylling
KOSTÜME:
Lotta Petersson

       
  20,000 Days on Earth
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2014]
       
 

Ein Film von Iain Forsyth & Jane Pollard • Es ist der 20.000ste Tag im Leben von Nick Cave – er beginnt mit einem Weckerklingeln und endet mitten in seiner Seele. Was bedeutet es, sich ununterbrochen im kreativen Prozess zu befinden? Wie fĂŒllt man sein Leben fernab der BĂŒhne und was geschieht bei dem Schritt darauf? Und woraus besteht ein Leben gerade rĂŒckblickend ĂŒberhaupt? Auf der Couch eines Therapeuten oder im Auto mit Wegbegleitern wie Kylie Minogue und Blixa Bargeld nĂ€hert sich Nick Cave solch essentiellen Fragen. Der Blick in das Innenleben dieser Ikone liefert schliesslich magische und beglĂŒckende Einsichten in das menschliche Dasein. Dabei bleibt zu jeder Zeit unklar, ob es sich um gefilmte RealitĂ€t oder geniale Inszenierung handelt. Das KinodebĂŒt des KĂŒnstlerduos Iain & Jane ist ein sorgfĂ€ltig durchkomponiertes, Genre- sprengendes Werk, changierend zwischen Doku und Fiktion. Es ist nicht nur ein atemberaubendes Denkmal fĂŒr den Kultmusiker Nick Cave, sondern auch ein PortrĂ€t rastloser KreativitĂ€t und eine ganz universelle Poesie des Lebens. Ein cineastisch und emotional inspirierendes Kinoerlebnis.

 

REGIE:
Iain Forsyth
Jane Pollard
PRODUKTION:
Dan Bowen
James Wilson
CAST:
Nick Cave
Susie Bick
Warren Ellis
Darian Leader
Ray Winstone
Blixa Bargeld
Kylie Minogue
DREHBUCH:
Nick Cave
Iain Forsyth
Jane Pollard
KAMERA:
Erik Wilson
SCHNITT:
Jonathan Amos
TON:
Pietu Korhonen
MUSIK:
Nick Cave
Warren Ellis
AUSSTATTUNG:
Simon Rogers

       
  21 Grams
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2004]
       
 

Vom Regisseur von "Amores Perrros" • Der fĂŒr seinen weltweiten Kinoerfolg "AMORES PERROS" Oscar-nominierte Regisseur Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu zeigt mit 21 GRAMM ein wildes und mitreissendes, raffiniert verwobenes und innovativ erzĂ€hltes Drama um Liebe, Betrug, Tod, Schuld und Vergeltung. 21 GRAMM beschĂ€ftigt sich mit dem Leben dreier Personen, deren Schicksale sich durch einen dramatischen Unfall unwiderruflich verbinden. Der todkranke Paul (SEAN PENN) hofft, dass ein Spenderherz sein Leben retten wird; die Ehefrau und Mutter Christina (NAOMI WATTS) muss einen grossen Verlust verkraften; und dem Ex-Strafgefangenen (BENICIO DEL TORO) wird erneut der Boden unter seinen FĂŒssen weggerissen. 21 Gramm ist das Gewicht - so heisst es, - das der Körper in dem Moment verliert, in dem er stirbt. Das Gewicht der Seele.

Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu zĂ€hlt zu den interessantesten Filmemachern der jĂŒngeren Generation. FĂŒr 21 GRAMM, seinen ersten englischsprachigen Film, konnte er hochkarĂ€tige internationale Darsteller gewinnen: Neben dem 3-fach Oscar-nominierten Sean Penn ("Ich bin Sam", "Sweet and Lowdown"), der bei den Internationalen Filmfestspielen in Venedig mit dem „COPPA VOLPI“ als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde, spielen OscarÂź-PreistrĂ€ger Benicio Del Toro ("Traffic") sowie Naomi Watts, Shooting Star aus "Mulholland Drive" und "The Ring", die Hauptrollen.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Ted Hope
Robert Salerno
CAST:
Sean Penn
Naomi Watts
Benicio Del Toro
Charlotte Gainsbourg
Melissa Leo
Clea DuVall
Danny Huston
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
MartĂ­n HernĂĄndez
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  29+1
 
       
 

Yi sap gau gaa yat • Das neon-durchflutete Fullspeed-Leben Christys ist am Bröckeln: Die Beförderung steigt ihr ĂŒber den Kopf, und dann steht auch noch der 30. Geburtstag bevor. Immer neue UnglĂŒcke zwingen sie schliesslich zur Untermiete bei einer ihr unbekannten Person – der lebenslustigen Wong. Diese ist zwar auf Reisen, ĂŒbt durch ihr zurĂŒckgelassenes Tagebuch jedoch unheimlichen Einfluss auf Christys Selbstwerdung aus und zieht mit ihrer Unbeschwertheit jeden in ihren Bann. Kearen Pangs Filmdebut setzt dem mĂ€nnergeprĂ€gten Hongkong-Kino eine neue, selbstbewusste und hoffnungsvolle Frauenstimme entgegen, die das Leben feiert.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Kearen Pang
PRODUKTION:
Allen Chan
CAST:
Chrissie Chau
Joyce Cheng
Babyjohn Choi
Benjamin Yeung
Elaine Jin
Eric Kot
Jan Lamb
DREHBUCH:
Kearen Pang
KAMERA:
Jason Kwan
SCHNITT:
Lee Him-ming
MUSIK:
Wong Ngai-lun
Janet Yung

       
  3 coeurs
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2015]
       
 

Three Hearts / Trois coeurs • GlĂŒck im UnglĂŒck: Als Marc in einer Kleinstadt den letzten Zug nach Paris verpasst, begegnet er der geheimnisvollen Sylvie. Die beiden spĂŒren sofort eine tiefe Verbundenheit, schlendern bis zum Morgengrauen durch die Strassen. Bevor Marc den ersten Zug nach Hause nimmt, vereinbaren er und Sylvie, sich spĂ€ter in Paris zu treffen. Doch durch widrige UmstĂ€nde verpassen sich die zwei. Auf der Suche nach seiner Seelenverwandten lĂ€uft Marc spĂ€ter in die Arme einer anderen: Sophie. Sie verlieben sich ineinander, wollen heiraten. Was Marc nicht ahnen kann: Sophie ist Sylvies Schwester


Der französische Regisseur BenoĂźt Jacquot («Les adieux Ă  la reine») versteht es wie kein Zweiter, Schauspielerinnen in emotionalen Rollen zu inszenieren. Wenn Charlotte Gainsbourg und Chiara Mastroianni sich in «3 Coeurs» in denselben Mann verlieben, verlieren alle den Boden unter den FĂŒssen. An der Seite der beiden französischen Schauspielstars glĂ€nzt die Kinolegende Catherine Deneuve, die hier bereits zum dritten Mal die Filmmutter ihrer Tochter Chiara Mastroianni spielt. BenoĂźt Jacquots Film ist ein aussergewöhnliches Liebesmelodrama von bewegender IntensitĂ€t.

 

REGIE:
BenoĂźt Jacquot
PRODUKTION:
Alice Girard
Edouard Weil
CAST:
Charlotte Gainsbourg
Catherine Deneuve
Chiara Mastroianni
BenoĂźt Poelvoorde
DREHBUCH:
Julien Boivent
BenoĂźt Jacquot
SCHNITT:
Julia Gregory
TON:
Andreas Hildebrandt

       
  50/50
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Jonathan Levine • Es passiert selten, dass man im Kino gleichzeitig – wirklich im selben Augenblick – weinen und lachen muss. 50/50 ist einer dieser Filme, bei dem kein Auge trocken bleibt und bei dem man sich dennoch prĂ€chtig amĂŒsiert. Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogen spielen beste Freunde, deren Leben sich nach der unerwarteten Krebsdiagnose des einen verĂ€ndern. Krebs mag zwar ein schwieriges Thema fĂŒr eine Komödie sein. 50/50 handelt aber primĂ€r von Freundschaft, Liebe, Humor und Überleben – von einer Reise zurĂŒck zur Gesundheit, die manchmal unspektakulĂ€r, manchmal bizarr und oft ganz lustig sein kann. Seth Rogen hat 50/50, inspiriert durch ein persönliches Erlebnis, mitproduziert. Die verblĂŒffende Tragikomödie ist aus dem Leben gegriffen, der Dialog so ehrlich, und einige Momente wunderbar realitĂ€tsnah. 50/50 ist richtig grosses Kino - voller Emotionen.

 

REGIE:
Jonathan Levine
PRODUKTION:
Evan Goldberg
Ben Karlin
Seth Rogen
CAST:
Seth Rogen
Joseph Gordon-Levitt
Anna Kendrick
Bryce Dallas Howard
Anjelica Huston
Serge Houde
Andrew Airlie
DREHBUCH:
Will Reiser
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Zene Baker
TON:
David Esparza
Robert Jackson
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Annie Spitz
KOSTÜME:
Carla Hetland

       
  5X2 cinq fois deux
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. November 2004]
       
 

GlĂŒck – Trauer – Liebe – Leid – Hoffnung. Die fĂŒnf wichtigsten Momente im Leben eines Paares • Der französische Regiestar Francois Ozon ĂŒberrascht mit jedem Film. In seinem neuesten Werk mit dem beziehungsreichen Titel ‚5x2’ geht er der scheinbar einfachsten Frage der Welt auf den Grund: Was bedeutet es, ein Paar zu sein? Ozon erzĂ€hlt fĂŒnf starke Momente im gemeinsamen Leben von Gilles und Marion mit einem sensationellen Twist: RĂŒckwĂ€rts vom Ende zum Anfang. Scheidung, ein Dinner mit Freunden, die Geburt des Kindes, die Hochzeit und schliesslich das erste Treffen. Ein ‚Happyend’ (und fast ein Krimi). Nach den grossen internationalen Erfolgen von ‚8 Frauen’ und ‚Swimmingpool’ drehte Ozon mit ValĂ©ria Bruni-Tedeschi und StĂ©phane Freiss seinen bisher wohl persönlichsten und emotionalsten Film. ‚5x2’ wird nach seiner Teilnahme am Wettbewerb in Venedig 2004 am 18. November 2004 in die Schweizer Kinos kommen.

 

REGIE:
François Ozon
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Valeria Bruni Tedeschi
Stéphane Freiss
GĂ©raldine Pailhas
Françoise Fabian
Michael Lonsdale
Antoine Chappey
Marc Ruchmann
DREHBUCH:
EmmanuĂšle Bernheim
François Ozon
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Monica Coleman
TON:
Jean-Pierre Duret
Brigitte Taillandier
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  A Hard Day's Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2001]
       
 

John, Paul, George & Ringo • 'Ein köstlicher Blödsinn, der vollstĂ€ndig restauriert und mit einem digital aufgearbeiteten Soundtrack wieder in die Kinos kommt' (Cinema).

Klatschen und Trampeln, Kreischen und Quietschen, Jugendliche verfallen in konvulsivische Zuckungen - und dann in Ohnmacht: die untrĂŒglichen Symptome der Beatlesmusik.

Dem Höhepunkt der denkwĂŒrdigen Pilzkopfhysterie krönt ein fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse unerhörter und höchst chaotischer Film. 'Yeah, Yeah' umtost, brachte er nicht nur die Fans ganz aus dem HĂ€uschen, sondern auch die Kritiker total durcheinander. Kein Wunder: Neben Slapstick, Nonsens und bĂŒrgerschreckĂ€hnlichen Einlagen enthĂ€lt er Musikszenen, die zu schnell gedreht, unkontinuierlich geschnitten und ĂŒberhaupt von recht unorthodoxem Charakter waren. Da hĂŒpfen die Beatles zu den KlĂ€ngen und GesĂ€ngen von 'Can’t buy me love' und 'A hard day’s night' auf einer Weise und dem Zwerchfell des Betrachters herum, bevor sie einen Squaredance auf’s grĂŒne Parkett legen.... Der Film war seiner Zeit um circa 20 Jahre voraus - einer der ersten Videoclips.

 

REGIE:
Richard Lester
PRODUKTION:
Denis O'Dell
Walter Shenson
CAST:
John Lennon
Paul McCartney
George Harrison
Ringo Starr
Wilfrid Brambell
Norman Rossington
John Junkin
DREHBUCH:
Alun Owen
KAMERA:
Gilbert Taylor
SCHNITT:
John Jympson
MUSIK:
John Lennon
Paul McCartney
George Martin
AUSSTATTUNG:
Ray Simm

       
  A mi madre le gustan las mujeres
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2003]
       
 

Ein Film von Daniela Fejerman • Jung, modern, weltoffen sind Jimena, Elvira und Sol. Doch als Mutter Sofia, eine bekannte Pianistin, ihren drei Töchtern eröffnet, dass sie sich nach Jahren dezidierten Singledaseins wieder verliebt hat, fallen die drei aus allen Wolken. Denn Mutters neue Liebe ist – eine Frau. Eliska heisst sie, sieht gut aus, kommt aus Tschechien und ist höchstens halb so alt wie Sofia: A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES – «Meiner Mutter gefallen Frauen» – haben InĂ©s Paris und Daniela Fejerman ihr gemeinsames SpielfilmdebĂŒt pragmatisch ĂŒberschrieben. So titelt denn auch der freche Popsong, mit dem NesthĂ€kchen Sol keck aufs lesbische Coming-out ihrer Mutter antwortet. Weniger locker reagieren Sols Schwestern. Jimena versucht ihre Mutter zu verstehen, ĂŒberwirft sich deswegen aber mit ihrem Gatten. Und Elvira, kĂŒnstlerisch veranlagt, hypersensibel und hoch neurotisch, beginnt prompt an der eigenen sexuellen IdentitĂ€t zu zweifeln. AufmĂŒpfig kehren Paris und Fejerman in A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES das klassische Motiv der vom Coming-out ihrer Kinder gestressten Eltern ins Gegenteil. Mit gesundem Humor und viel FingerspitzengefĂŒhl spitzen sie die Situation zu, bis die drei Schwestern am Rande des Nervenzusammenbruchs gegen ihre Mutter und deren Geliebte Intrigen zu spinnen beginnen. Herrlich unverkrampft kommt A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES daher; ist eine leichtfĂŒssige, sehr humane, leise melodramatische, spanische Frauen-Komödie in der Tradition des Kinos von Pedro Almodovar.

 

REGIE:
Daniela Fejerman
PRODUKTION:
Fernando Colomo
Beatriz de la GĂĄndara
CAST:
Leonor Watling
Silvia Abascal
MarĂ­a Pujalte
Rosa MarĂ­a SardĂ 
Eliska SirovĂĄ
Chisco Amado
Xabier Elorriaga
DREHBUCH:
Daniela Fejerman
Inés París
KAMERA:
David Omedes
MUSIK:
Juan Bardem

       
  A Nightmare on Elm Street
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Samuel Bayer • Freddy Krueger kehrt zurĂŒck: "A Nightmare on Elm Street" ist die zeitgemĂ€sse Neufassung des Horrorklassikers.
Eine Gruppe von Teenagern teilt ein grausiges Geheimnis: In ihren TrĂ€umen werden sie von dem grĂ€sslich entstellten Killer Freddy Krueger verfolgt. So lange sie wach bleiben, können sie sich gegenseitig beschĂŒtzen 
 doch wenn sie einschlafen, gibt es kein Entrinnen.
Freddys Markenzeichen, den Filzhut, den rot-grĂŒn gestreiften Pullover und die mit vier Klingen gespickten Handschuhe, trĂ€gt diesmal Oscar-Kandidat Jackie Earle Haley ("Little Children", "Watchmen – Die WĂ€chter").
Mit diesem Film gibt der preisgekrönte Musikvideo- und Werbespot-Regisseur Samuel Bayer (Nirvanas "Smells Like Teen Spirit", Green Days "Boulevard of Broken Dreams") sein KinodebĂŒt.
Die von Freddy Krueger durch ihre AlbtrĂ€ume gehetzten Teenager werden von einem Ensemble junger Schauspieler dargestellt: Kyle Gallner ("Das Haus der DĂ€monen"), Katie Cassidy ("96 Hours", TV-Serie "Supernatural – Zur Hölle mit dem Bösen"), Rooney Mara ("DĂŒstere Legenden 3"), Thomas Dekker ("Terminator: The Sarah Connor Chronicles") und Kellan Lutz ("Twilight – Biss zum Morgengrauen", "New Moon – Biss zur Mittagsstunde"). Zur Besetzung zĂ€hlen auch der erfahrene Charakterdarsteller Clancy Brown ("Die Verurteilten", "Highlander") und Connie Britton ("Friday Night Lights").

 

REGIE:
Samuel Bayer
PRODUKTION:
Michael Bay
Andrew Form
Bradley Fuller
CAST:
Jackie Earle Haley
Katie Cassidy
Kyle Gallner
Rooney Mara
Thomas Dekker
Kellan Lutz
Clancy Brown
Connie Britton
Lia D. Mortensen
DREHBUCH:
Wesley Strick
Eric Heisserer
KAMERA:
Jeff Cutter
SCHNITT:
Glen Scantlebury
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Patrick Lumb
KOSTÜME:
Marian Ceo

       
  A perdre la raison
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2013]
       
 

Ein Film von Joachim Lafosse • Murielle und Mounir lieben einander leidenschaftlich, wollen heiraten. Trauzeuge wird der wohlhabende Arzt AndrĂ©, bei dem der aus Marokko stammende Mounir seit seiner Kindheit lebt. Er bezahlt die Hochzeitsreise, verschafft Mounir einen Job, bietet dem jungen Paar Unterkunft und finanzielle Sicherheit.

Bald kommt das erste Kind, spĂ€ter weitere. Dank der FĂŒrsorglichkeit des Arztes fĂŒhrt man ein sehr komfortables Leben. Doch Murielle fĂŒhlt sich mit den Jahren zunehmend unwohl in der AbhĂ€ngigkeit von AndrĂ© und gefangen in einem fĂŒr sie unertrĂ€glichen emotionalen Klima – mit Ă€usserst fatalen Folgen


Von aussen betrachtet scheint das FamilienglĂŒck lange Zeit perfekt – die Dramen spielen sich in «A perdre la raison» vor allem in den Seelen der Figuren ab. Um dies nachvollziehbar auf die Leinwand zu bringen, bedarf es grossartiger Schauspieler. Regisseur Joachim Lafosse hat sie gefunden: Émilie Dequenne als Murielle spielt fantastisch und wurde fĂŒr ihre Leistung am Filmfestival von Cannes prĂ€miert. Ebenso ĂŒberzeugend sind Niels Arestrup und Tahar Rahim, die schon fĂŒr «Un prophĂšte» gemeinsam vor der Kamera standen.
Joachim Lafosses eindringliche Chronik einer unausweichlichen Tragödie orientiert sich an einer wahren Begebenheit und bewegt sich in der Tradition des Kinos der BrĂŒder Luc und Jean-Pierre Dardenne. Mit «A perdre la raison» ist Lafosse ein meisterlicher Film gelungen, der Fragen stellt, Antworten sucht und emotional berĂŒhrt – und das ganz ohne effekthascherische Szenen.

 

REGIE:
Joachim Lafosse
PRODUKTION:
Jacques-Henri Bronckart
Olivier Bronckart
CAST:
Niels Arestrup
Tahar Rahim
Émilie Dequenne
Redouane Behache
DREHBUCH:
Thomas Bidegain
Joachim Lafosse
Matthieu Reynaert
KAMERA:
Jean-François Hensgens
SCHNITT:
Sophie Vercruysse
TON:
Ingrid Simon
AUSSTATTUNG:
Anna FalguĂšres
KOSTÜME:
Magdalena Labuz

       
  A Walk To Remember
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2002]
       
 

Mit Mandy Moore • FĂŒr den draufgĂ€ngerischen Teenager Landon (SHANE WEST) und seine Clique von High-School-Hipstern ist das Leben eine einzige Party - bis bei einem Aufnahmeritual ein MitschĂŒler schwer verletzt wird. Zur Strafe wird Landon vom Rektor zu gemeinnĂŒtziger Arbeit ebenso verdonnert wie zur Teilnahme am Schultheater. Ausgerechnet dort lernt er die Pfarrerstochter Jamie (MANDY MOORE) kennen, ein seltsames, unscheinbares MĂ€dchen, in das er sich zu seiner eigenen Überraschung verliebt. Doch als Jamie schliesslich seine GefĂŒhle erwidert, muss Landon entdecken, dass sie ein grosses, dunkles Geheimnis vor ihm verbirgt...

In der Tradition grosser Kino-Liebesgeschichten wie "Love Story"; erzĂ€hlt Regisseur Adam Shankman ("Wedding Planner - Verliebt, verlobt, verplant") vom zerbrechlichen GlĂŒck zweier Teenager, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Hauptrollen spielen Shane West ("Ran an die Braut") und die 17-jĂ€hrige Mandy Moore ("Plötzlich Prinzessin!"), die nicht nur ein Platin-veredelter Popstar ist, sondern auch gerade erst bei den MTV Movie Awards fĂŒr NUR MIT DIR als Beste Newcomerin ausgezeichnet wurde.

Das romantische Drama nach dem Bestseller "A Walk to Remember" von Nicholas Sparks ("Message In A Bottle") war in den USA der Überraschungserfolg des FrĂŒhjahres und spielte dort ĂŒber 41 Millionen Dollar ein.

 

REGIE:
Adam Shankman
PRODUKTION:
Denise Di Novi
Hunt Lowry
CAST:
Shane West
Mandy Moore
Peter Coyote
Daryl Hannah
Lauren German
Clayne Crawford
Al Thompson
DREHBUCH:
Karen Janszen
Nicholas Sparks
KAMERA:
Julio Macat
SCHNITT:
Emma E. Hickox
MUSIK:
Mervyn Warren
AUSSTATTUNG:
Douglas Hall

       
  Abraham Lincoln: Vampire Hunter
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Timur Bekmambetov • Die visionĂ€ren Filmemacher Tim Burton und Timur Bekmambetov erfinden das ehrwĂŒrde Genre neu und zeigen die furchteinflössenden Nachtgestalten in ihrer ursprĂŒnglichen Gestalt – wild, grimmig und blutrĂŒnstig. ABRAHAM LINCOLN: VAMPIRE HUNTER bringt das geheime Doppelleben des amerikanischen LieblingsprĂ€sidenten und grössten VampirjĂ€gers aller Zeiten auf die Kinoleinwand.

 

REGIE:
Timur Bekmambetov
PRODUKTION:
Timur Bekmambetov
Tim Burton
Jim Lemley
CAST:
Alan Tudyk
Mary Elizabeth Winstead
Dominic Cooper
Benjamin Walker
Rufus Sewell
Marton Csokas
Jimmi Simpson
Anthony Mackie
DREHBUCH:
Seth Grahame-Smith
Simon Kinberg
KAMERA:
Caleb Deschanel
SCHNITT:
William Hoy
TON:
Gary A. Hecker
MUSIK:
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
François Audouy
KOSTÜME:
Varvara Avdyushko
Carlo Poggioli

       
  Achtung, fertig, WK!
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von Oliver Rihs • Der junge ALEX (Matthias Britschgi) und seine Freundin ANNA (Liliane Amuat) haben ein Problem: Anna ist hochschwanger, und sie finden einfach keine bezahlbare Wohnung. Helfen könnte einzig Annas Vater, der ebenso verschrobene wie sympathische Oberstleutnant REIKER (Marco Rima), denn er besitzt ein leer stehendes Haus. Doch Reiker hat ganz andere Probleme: Sparmassnahmen, Umstrukturierungen, die wirre bis inexistente Bedrohungslage – der Schweizer Armee weht ein harter Wind ins Gesicht. So droht Reikers zunehmend kampfunfĂ€higes Bataillon den Einsparungen zum Opfer zu fallen, was wiederum den jĂ€hrlichen WK seiner Soldaten gefĂ€hrdet. Also ausgerechnet die drei Wochen pro Jahr, wĂ€hrend derer sie sich erholen können von den Dauerbelastungen des modernen Lebens wie Partnersuche, Job und Familie ... und sich mal wieder richtig wie rotzige Jungs auffĂŒhren dĂŒrfen. Reiker braucht also dringend jemanden, der ihm hilft, seine marode Truppe zu retten. Da kommt ihm Alex, sein zukĂŒnftiger Schwiegersohn, gerade recht. Dumm nur, dass Alex der dienstuntauglichste Mann ist, den man sich vorstellen kann: Hausmann, Teilzeit-Yogalehrer und Pazifist. Aber die beiden haben keine Wahl: Alex braucht Reikers Haus, Reiker wiederum braucht Alex’ Menschenkenntnis und KreativitĂ€t, um sein Bataillon zu modernisieren. So schliessen die beiden MĂ€nner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, einen Pakt, der nicht nur die Schweizer Armee gehörig durcheinander bringt, sondern auch Alex’ Beziehung mit Anna an den Rand des Abgrunds. Doch nach diversen RĂŒckschlĂ€gen, militĂ€rischen wie sexuellen Verirrungen, grausigen Drills und noch grausigerem Kantinenessen, lernt sich Alex schliesslich in Reikers WK-Welt zu behaupten. Und dieser wiederum sieht widerwillig ein, dass die Schweizer Armee nicht gerettet werden kann ohne YogaĂŒbungen, flache Hierarchien... und MĂ€nner am Herd!

 

REGIE:
Oliver Rihs
PRODUKTION:
Lukas Hobi
Reto SchÀrli
CAST:
Matthias Britschgi
Marco Rima
Martin Rapold
DREHBUCH:
GĂŒzin Kar
KAMERA:
Sten Mende
TON:
Peter Roigk
AUSSTATTUNG:
Georg Bringolf

       
  Act of Valor
 
       
 

Ein Film von Scott Waugh • Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O sind Kameraden einer Seals-Einheit. Von ihrer Heimatbasis San Diego fĂŒhrt sie ein Einsatz nach Costa Rica, wo die eingeschworene Truppe eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo befreien sollen. Weitere Antiterror-EinsĂ€tze folgen in Afrika und Mexiko. Die beiden ehemaligen StuntmĂ€nner Scott Waugh und Mike McCoy geben mit diesem Actionthriller ĂŒber AntiterroreinsĂ€tze der SEALs ihr RegiedebĂŒt. Um AuthentizitĂ€t bemĂŒht lassen sie echte SEALs die Hauptrollen ĂŒbernehmen. Die Story von Drehbuchautor Kurt Johnstad ("300") fĂŒhrt mehrere EinsĂ€tze der Truppe zusammen. Und so bietet der Film Nonstop-Action mit geballter Feuerkraft, vielfĂ€ltigem Waffenarsenal und Heldenmut in polierter Videospiel-Ästhetik. "Act of Valor" avancierte in den US-Kinos zum Überraschungs- und Nummer-Eins-Hit.

 

REGIE:
Scott Waugh
PRODUKTION:
Mike McCoy
Scott Waugh
CAST:
Duncan Smith
Roselyn Sanchez
Jason Cottle
Alex Veadov
DREHBUCH:
Kurt Johnstad
KAMERA:
Shane Hurlbut
SCHNITT:
Siobhan Prior
Scott Waugh
Michael Tronick
TON:
Robert Webber
MUSIK:
Nathan Furst
AUSSTATTUNG:
John Zachary
KOSTÜME:
Erica Clum

       
  Agnes... und seine BrĂŒder
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. November 2004]
       
 

Ein Film von Oskar Roehler • Drei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Hans-Jörg (Moritz Bleibtreu) ist Bibliothekar und seinen sexuellen Obsessionen verfallen - ein leidenschaftlicher Voyeur. Werner (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Polit-Karrierist, der sich den Diffamierungen seines Sohnes (Tom Schilling) und der abflauenden Liebe seiner Frau ausgesetzt sieht. Und Agnes (Martin Weiss), die frĂŒher einmal ein Mann war und sich nun als TĂ€nzerin durchs Nachtleben treiben lĂ€sst. Sie alle verbindet die Hassliebe auf den Mann, der ihr Leben entscheidend geprĂ€gt hat - ihr exzentrischer Vater. Eines Tages holt einer von ihnen zum grossen Befreiungsschlag aus...

Mit radikaler Leidenschaft und voller Humor erzĂ€hlt Regisseur Oskar Roehler (DIE UNBERÜHRBARE) eine Familiengeschichte ĂŒber drei Geschwister und ihre Suche nach Liebe und Anerkennung. Grosses, melodramatisches, deutsches Kino unserer Zeit. Eine Art GERMAN BEAUTY mit tragikomischen, absurden und realistischen Momenten, herausragend besetzt mit Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Tom Schilling und der Neuentdeckung Martin Weiss als Agnes.

 

REGIE:
Oskar Roehler
PRODUKTION:
Stefan Arndt
CAST:
Martin Weiss
Moritz Bleibtreu
Herbert Knaup
Katja Riemann
Tom Schilling
Susan Anbeh
Vadim Glowna
DREHBUCH:
Oskar Roehler
KAMERA:
Carl-Friedrich Koschnick
SCHNITT:
Juliane Lorenz
TON:
Kai Tebbel
MUSIK:
Martin Todsharow
AUSSTATTUNG:
Sabine Rudolph
KOSTÜME:
Lucia Faust

       
  Aime ton pĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Jacob Berger. Mit GĂ©rard Depardieu. • Gerard Depardieu gilt seit langem als Gigant unter den zeitgenössischen französischen Mimen. Auch sein Sohn Guillaume hat den Schauspielberuf ergriffen. Nun sind die beiden Depardieus endlich als hautnahe Gegenspieler in einem Drama zu sehen. Regie fĂŒhrt der Genfer Jacob Berger, Sohn des berĂŒhmten Autors John Berger. ErzĂ€hlt wird die brisante Beziehungsstory des Schriftstellers Leo, der per Motorrad nach Stockholm reisen will, um den Nobelpreis fĂŒr Literatur abzuholen. Unterwegs fĂ€ngt ihn sein Sohn Paul ab, den die Hartherzigkeit des egomanischen Papas einst in die Drogensucht getrieben hat. Werden nun endlich die höllentiefen Probleme zwischen Vater und Sohn bereinigt? Oder eskaliert der Konflikt noch mehr?

Berger - ebenfalls Sohn eines ĂŒbermĂ€chtig scheinenden Vaters - lĂ€sst seine Protagonisten packend, gewagt Antworten geben. Und dem Publikum stellen sich Fragen: Wie nahe liegen in diesem filmischen Fall Fiktion und LebensrealitĂ€t zusammen, wo berĂŒhren sich die Schicksalslinien der Figuren mit denjenigen ihrer Erfinder und Interpreten? Persönliches, beklemmendes Kino ist also garantiert.

 

REGIE:
Jacob Berger
PRODUKTION:
Jean-Pierre Guérin
GĂ©rard Depardieu
CAST:
GĂ©rard Depardieu
Guillaume Depardieu
Sylvie Testud
Julien Boisselier
Noémie Kocher
Hiyam Abbas
Frédéric Polier
DREHBUCH:
Pascal Barollier
KAMERA:
Pascal Marti
SCHNITT:
Cathy Chamorey
TON:
Max Hoskins
MUSIK:
Jean-Claude Petit
AUSSTATTUNG:
Pierre Allard
Kay Brown
Ivan Niclass
KOSTÜME:
Suzie Harman
Kay Devanthey

       
  Al Quds: The Workshop
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Raff Fluri • In den 1980er-Jahren wurden in PalĂ€stina praktisch alle Kinos geschlossen. Erst knapp 30 Jahre spĂ€ter wurden einige dieser Kinos wieder belebt. Im Jahr 2012 konnte der Burgdorfer FilmvorfĂŒhrer Raff Fluri in PalĂ€stina einen Kurs in 35mm-VorfĂŒhrtechnik geben. Zu einer Zeit, in der die meisten Kinos in der Schweiz bereits digitalisiert waren und die klassischen Filmprojektoren aus den VorfĂŒhrkabinen verschwunden sind. Da innerhalb kurzer Zeit möglichst viel Wissen vermittelt werden musste, nahm er eine kleine Kamera mit, damit die Teilnehmer das Kursgeschehen festhalten und spĂ€ter nachsehen konnten. Am letzten Kurstag machten sich die FilmvorfĂŒhrerInnen spontan auf eine pannenreiche Reise durchs Westjordanland nach Jenin, um sich im dortigen Kino bereits etwas auf die Digitale Ära vorzubereiten.
Doch bei diesem Projekt ging es um mehr als nur um die Vermittlung von Wissen: Einige der Teilnehmer waren zum ersten Mal in der Heiligen Stadt, und so kam es, dass die Kamera auch in der Freizeit stets mit dabei war... Aus dem Material ist nun dieser subjektive Reisebericht entstanden.

 

REGIE:
Raff Fluri
PRODUKTION:
Raff Fluri
KAMERA:
Ashraf Dowani
Nader Elewy
Raff Fluri
Rima Issa
Sayel Jarrar
SCHNITT:
Raff Fluri

       
  Alexander
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Mit 25 Jahren hatte er bereits die ganze Welt erobert • Unter der Regie von OscarÂź-PreistrĂ€ger Oliver Stone meisselt der Film ein opulentes GemĂ€lde ĂŒber ALEXANDER, DEN GROssEN (336 - 323 vor Christi) auf die grosse Kinoleinwand. Seine Jugend, seine TrĂ€ume von Ruhm und Abenteuer, bis hin zu seinem einsamen und mysteriösen Tod als Herrscher des grössten Reichs der Weltgeschichte ziehen die Zuschauer in Bann. Das in Marrakesch, London und Thailand gedrehte historische Epos ALEXANDER erzĂ€hlt von der impulsiven, turbulenten Beziehung zu seinen Eltern, die entschlossen waren, ihren Sohn mit allen Mitteln der Macht auf den Thron zu bringen. Eine Chronik der stĂŒrmischen brĂŒderlichen BĂŒndnisse mit seinen engsten GefĂ€hrten und seiner gewaltigen Armee, ĂŒber die gemeinsamen KĂ€mpfe auf den von der Sonne verbrannten Schlachtfeldern des Persischen Reichs bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln Indiens wird zum Leben erweckt. Der Film zeigt in unvergesslichen Bildern und mit einem Ensemble erstklassiger Schauspieler um Colin Farrell, Anthony Hopkins und Angelina Jolie Alexanders Reise auf dem Weg zur imposantesten Figur der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Oliver Stone
PRODUKTION:
Moritz Borman
Jon Kilik
Thomas SchĂŒhly
Iain Smith
Oliver Stone
CAST:
Colin Farrell
Angelina Jolie
Val Kilmer
Anthony Hopkins
Jared Leto
Rosario Dawson
Gary Stretch
DREHBUCH:
Oliver Stone
Laeta Kalogridis
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Yann Hervé
Alex Marquez
Thomas J. Nordberg
TON:
Jean Goudier
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Alexandrie... New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

Ein Film von Youssef Chahine • Der bekannteste Regisseur Ägyptens bringt einmal mehr ein kosmopoliti-sches Meisterwerk ins Kino. Er besucht seine Vergangenheit im Amerika der 40er Jahre und erzĂ€hlt uns eine wunderschöne und feinfĂŒhlige Geschichte ĂŒber die Liebe – zu einer Frau und zu Amerika.

AnlÀsslich einer ihn ehrenden Hommage fÀhrt der Àgyptische Regisseur Yehia von Alexandria nach New York, wo er auf seine Jugendliebe Ginger trifft. Vierzig Jahre sind vergangen, seit sie zusammen auf die Schauspielschule in Kalifornien gegangen sind und sich ewige Liebe geschworen haben. Seither hat sich der amerikanische Traum verÀndert... Doch dann entdeckt Yehia, dass er einen Sohn hat - einen amerikanischen Sohn.

 

REGIE:
Youssef Chahine
PRODUKTION:
Humbert Balsan
Gabriel Khoury
Marianne Khoury
CAST:
Mahmoud Hemida
Ahmed Yehia
Youssra
Yousra El Lozy
Lebleba
Hala Sedki
Magda Al Khattib
DREHBUCH:
Youssef Chahine
Khaled Youssef
KAMERA:
Ramses Marzouk
SCHNITT:
Rashida Abdel Salam
TON:
JĂ©rĂŽme Ayasse
MUSIK:
Yehia El Mougy
AUSSTATTUNG:
Hamed Hemdan
KOSTÜME:
Monia Fath Elbab

       
  Alive!
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2010]
       
 

Eingeholt von unterbittlichen Traditionen • Koli studiert in Tirana albanische Literatur. Nachdem er ins Dorf zurĂŒckgekehrt ist, um seinen Vater zu beerdigen, sieht er sich in eine Blutfehde verwickelt, die sein Grossvater vor ĂŒber sechzig Jahren ausgelöst hatte. Koli will mit der alten Geschichte nichts zu tun haben, will sein eigenes Leben in Frieden leben und zurĂŒck an die Uni. Es bleibt ihm allerdings nichts anderes ĂŒbrig, als sich dem Gewohnheitsrecht zu fĂŒgen und zunĂ€chst unterzutauchen, in der Hoffnung, dass Vernunft einkehren wĂŒrde. Damit beginnt ein ebenso absurder wie dramatischer Lauf ums Leben, den der albanische Regisseur Artan Minarolli mit Liebe zu Landschaften und Figuren erzĂ€hlt und in dem er zeigt, wie verhĂ€ngnisvoll ĂŒberholte Traditionen sein können. Der Film ALIVE! war nicht umsonst die albanische Nomination fĂŒr die Oscars. Ein starkes KinostĂŒck aus dem noch jungen albanischen Filmschaffen.

 

REGIE:
Artan Minarolli
PRODUKTION:
Marie Balducchi
Vincent Lucassen
Artan Minarolli
Ebba Sinzinger
CAST:
Eni Cani
Bessart Kallaku
Bruno Shllaku
Nik Xhelilaj
DREHBUCH:
Artan Minarolli
KAMERA:
Jacques Bouquin
SCHNITT:
Oliver Neumann
MUSIK:
Baptiste Bouquin

       
  All The Pretty Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Manche Leidenschaften bleiben immer unbezĂ€hmbar. • Texas, 1949. Als nach dem Tod seines Grossvaters die Ranch verkauft wird, auf der er sein ganzes Leben verbracht hat, entscheidet sich John Grady Cole (MATT DAMON) gemeinsam mit seinem besten Freund Lacey Rawlins (HENRY THOMAS) in Mexiko einen Neuanfang zu wagen. Angezogen vom vermeintlich romantischen Leben der Cowboys sĂŒdlich des Rio Grande, versprechen sich die beiden Pferdenarren ihre TrĂ€ume zu verwirklichen und brechen zu einer abenteuerlichen Reise auf. Unterwegs begegnen sie einem jungen Ausreisser (LUCAS BLACK) - eine Bekanntschaft, die noch viel Ärger nach sich ziehen wird.

Als Cole sich auch noch leidenschaftlich in Alejandra (PENÉLOPE CRUZ), die schöne Tochter eines wohlhabenden PferdezĂŒchters, verliebt, stĂŒrzt ihn dies mitten in eine Odyssee, an deren Ende er die wahre Bedeutung von Verantwortung, Liebe und Rache kennen lernen wird.

Unter der Regie von OscarpreistrĂ€ger Billy Bob Thornton glĂ€nzen Matt Damon ('Good Will Hunting', 'Der talentierte Mr. Ripley'), PenĂ©lope Cruz ('Woman On Top'), Henry Thomas ('Legenden der Leidenschaft') und Lucas Black ('Sling Blade') in einer ebenso beeindruckenden wie bewegenden Kinoadaption von Cormac McCarthy's berĂŒhmtem gleichnamigen Bestseller.

 

REGIE:
Billy Bob Thornton
PRODUKTION:
Billy Bob Thornton
Bob Salerno
CAST:
Matt Damon
Henry Thomas
Penélope Cruz
Lucas Black
Rubén Blades
Robert Patrick
Sam Shepard
DREHBUCH:
Ted Tally
KAMERA:
Barry Markowitz
SCHNITT:
Sally Menke
MUSIK:
Marty Stuart
AUSSTATTUNG:
Clark Hunter

       
  Allied
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Robert Zemeckis • Mit seinem neuesten Film begibt sich der OscarÂź-prĂ€mierte Regisseur Robert Zemeckis zurĂŒck in die Vergangenheit: HochkarĂ€tig besetzt mit Academy AwardÂź NominĂ©e Brad Pitt (The Curious Case of Benjamin Button, World War Z) und OscarÂź-PreistrĂ€gerin Marion Cotillard (La vie en rose, The Dark Knight Rises) erzĂ€hlt der Altmeister des Hollywood-Blockbusterkinos eine tragische Liebesgeschichte, beginnend im Casablanca der 40er Jahre. Ein dramatischer Spionagethriller um Liebe und Verrat auf Leben und Tod.

 

REGIE:
Robert Zemeckis
PRODUKTION:
Graham King
CAST:
Lizzy Caplan
Brad Pitt
Matthew Goode
Marion Cotillard
Charlotte Hope
Raffey Cassidy
Jared Harris
DREHBUCH:
Steven Knight
KAMERA:
Don Burgess
SCHNITT:
Mick Audsley
Jeremiah O'Driscoll
TON:
Jeremy Bowker
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Gary Freeman

       
  Along came Polly - ...und dann kam Polly
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2004]
       
 

Mit Ben Stiller und Jennifer Aniston • Das Leben kann ganz schön gemein sein: schon in den Flitterwochen wird Versicherungs-Spezialist Reuben (Ben Stiller) von seiner Frau betrogen. Völlig geknickt verlĂ€sst er sie und nimmt sich vor, von nun auch privat jedes Risiko zu vermeiden. Doch dann begegnet ihm das personifizierte Chaos in Gestalt der spontanen und quirligen Polly (Jennifer Aniston), und sein Leben wird gehörig durcheinander gewirbelt. Denn Polly steht auf flotte Rhythmen, scharfes Essen und das totale Abenteuer. Da muss sich Reuben entscheiden: RĂŒckzug ins sichere Schneckenhaus oder volles Risiko in der Liebe?

SprĂŒhender Charme, zĂŒndende Gags und erstklassige Schauspieler: mit „ALONG CAME POLLY“ serviert uns der Ko-Autor von „MEET THE PARENTS – Meine Braut, ihr Vater und ich“ ein gepfeffertes romantisches KinovergnĂŒgen mit Herz.

 

REGIE:
John Hamburg
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Ben Stiller
Jennifer Aniston
Philip Seymour Hoffman
Debra Messing
Alec Baldwin
Hank Azaria
Bryan Brown
DREHBUCH:
John Hamburg
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
William Kerr
Nick Moore
TON:
Darren King
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Alpha Dog
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Wie konnte es so weit kommen..? • Inspiriert von wahren Ereignissen zeichnet ‚Alpha DogÂŽ den rasanten Weg Johnnys und seiner Freunde nach – provozierend, schockierend und authentisch. Mit Mega-Popstar Justin Timberlake in seiner ersten grossen Kinorolle.
Johnny Truelove, ein Junge aus dem San Gabriel Valley, eifert seinem kleinkriminellen Vater nach und möchte in dessen Fussstapfen treten. Die Dinge laufen jedoch aus dem Ruder, als er den 15-jĂ€hrigen Bruder eines Schuldners entfĂŒhrt. Sein Vater sieht sich gezwungen, einzuschreiten, um Johnny vor einem Leben hinter Gittern zu bewahren. Den Ernst der Lage nicht erkennend, findet die junge Geisel Zack Gefallen an der neuen Welt, die sie umgibt. Vor lauter Aufregung verschliesst Johnny die Augen vor der Verzweiflung seiner Eltern, der Wut seines Bruders und dem fĂŒrchterlichen Schicksal, das ihn erwartet ...

'Alpha Dog' basiert auf dem Leben von Jesse James Hollywood, der es durch Drogenhandel als einer der jĂŒngsten MĂ€nner aller Zeiten auf die "Most Wanted"-Liste des FBI schaffte.

 

REGIE:
Nick Cassavetes
PRODUKTION:
Sidney Kimmel
Chuck Pacheco
CAST:
Bruce Willis
Matthew Barry
Emile Hirsch
Fernando Vargas
Vincent Kartheiser
Justin Timberlake
Shawn Hatosy
Heather Wahlquist
Alex Solowitz
DREHBUCH:
Nick Cassavetes
KAMERA:
Robert Fraisse
SCHNITT:
Shawn Broes
Alan Heim
TON:
Kelly Cabral
MUSIK:
Aaron Zigman
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Sara Jane
Sarah Jane Slotnick

       
  American Pie
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2000]
       
 

There's something about your first piece • Vier Freunde, ein Problem: Jim, Kevin, Oz und Finch droht der zweifelhafte Ruhm, als sexuelle Nobodys in die Annalen der Highschool einzugehen. Als auch noch der Widerling Sherman von ersten Sex Erlebnissen schwĂ€rmt, schliessen die mĂ€nnlichen 'Jungfrauen' elnen verzweifelten Pakt: Bis zum Abschlussball in wenigen Wochen mĂŒssen alle Vier ihre Unschuld verloren haben. So versucht jeder auf seine Weise, seinen Mann zu stehen. Wobei das Quartett nicht nur ungehörige KreativitĂ€t beweist, sondern auch (jeder auf seine Weise) klĂ€glich zu scheitern scheint....

Das Publikum und die Presse in den USA waren sich einig: ' VerrĂŒckt nach Mary' hat einen wĂŒrdigen Nachfolger gefunden! Respektlose Gags und wĂŒrzige Peinlichkeiten sind das Rezept von AMERICAN PIE, der in nur zehn Wochen ĂŒber 100 Millionen Dollar einspielte und damit zu den Top-Hlts der US-Kinocharts 1999 zĂ€hlte.

 

REGIE:
Paul Weitz
PRODUKTION:
Chris Weitz
Warren Zide
Craig Perry
Chris Moore
CAST:
Jason Biggs
Jennifer Coolidge
Shannon Eizabeth
Alyson Hannigan
Chris Klein
Eugene Levy
Natasha Lyonne
DREHBUCH:
Adam Herz
KAMERA:
Richard Crudo
SCHNITT:
Priscilla Nedd-Friendly
MUSIK:
David Lawrence
AUSSTATTUNG:
Paul Peters

       
  American Pie 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2001]
       
 

This summer it's all about sticking together • Im Sommer 1999 begeisterte eine unvergessliche Gruppe von ĂŒbermĂŒtigen jungen Leuten, die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen, die KinogĂ€nger.

Wir teilten ihre Aufregung, Hoffnung, Verlegenheit und Freundschaft und erinnerten uns an eigene Lebenserfahrungen, die sich in ihren Abenteuern widerspiegeln.

Diesen September werden die Originaldarsteller von American Pie von Universal Pictures wiedervereinigt fĂŒr das nĂ€chste Kapitel - American Pie 2.

Nachdem sie ein Jahr getrennt waren, verschiedene Schulen besucht und verschiedene Menschen kennengelernt haben, mieten die Freunde gemeinsam ein Strandhaus um den besten aller Sommer zu verleben. Wie es sich herausstellt, hat alles was passiert - oder auch nicht - mit MĂ€dchen zu tun.

Zwischen wilden Partys, empörenden EnthĂŒllungen und sogar einem Trip zum Bandcamp, erfahren sie schliesslich, dass sich die Zeiten und die Menschen Ă€ndern, es aber letztendlich nur darauf ankommt, zusammenzuhalten.

 

REGIE:
James B. Rogers
PRODUKTION:
Chris Moore
Craig Perry
Warren Zide
CAST:
Jason Biggs
Shannon Elizabeth
Alyson Hannigan
Chris Klein
Natasha Lyonne
Thomas Ian Nicholas
Tara Reid
DREHBUCH:
Adam Herz
David H. Steinberg
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
Larry Madaras
Stuart H. Pappé
MUSIK:
David Lawrence
AUSSTATTUNG:
Kitty Doris-Bates

       
  An - Sweet Red Bean Paste
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Dezember 2015]
       
 

KirschblĂŒten und rote Bohnen • Tokio, Zeit der KirschblĂŒte. Sentaro steht wie jeden Tag in seiner winzigen BĂ€ckerei, als die betagte Tokue vorbeikommt. Sie möchte als Aushilfe anfangen. Sentaro reagiert ablehnend – bis er Tokues "An", eine traditionelle sĂŒsse Bohnenpaste, probiert. Diese ist so unbeschreiblich gut, dass der BĂ€cker sofort alle Bedenken ĂŒber Bord wirft und die Frau einstellt. Bald entsteht zwischen Tokue und Sentaro, die beide ein Geheimnis haben, eine Freundschaft. Und das GeschĂ€ft erblĂŒht – denn die "An"-Zubereitung ist fĂŒr Tokue nicht einfach eine Arbeit. Vielmehr zeigt sich darin ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur und ihr Respekt vor dem Leben


Die mehrfach ausgezeichnete japanische Regisseurin Naomi Kawase hat sich mit Filmen wie «Mogari no mori» und «Still the Water» international einen Namen gemacht. In ihrem neusten MeisterstĂŒck erzĂ€hlt sie eine ergreifende Geschichte ĂŒber zwei ganz unterschiedliche Menschen, ĂŒbers Kochen als poetisches Ritual, ĂŒber Schönheit, Aufbruch und VergĂ€nglichkeit. «AN – Von KirschblĂŒten und roten Bohnen» ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut.

 

REGIE:
Naomi Kawase
CAST:
Kirin Kiki
Miyoko Asada
Etsuko Ichihara
Miki Mizuno
Masatoshi Nagase
Kyara Uchida
DREHBUCH:
Durian Sukegawa
Naomi Kawase
SCHNITT:
Tina Baz
TON:
Boris Chapelle
Roman Dymny
Marcus Sujata
MUSIK:
David Hadjadj

       
  Anatomie
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2000]
       
 

Die eine studieren. Die anderen werden studiert. • FĂŒr die ehrgeizige Medizinstudentin Paula (FRANKA POTENTE) geht ein Traum in ErfĂŒllung: Sie wird in den Sommersemesterferien zu einem Elitekurs in Anatomie bei dem berĂŒhmten Heidelberger Professor Grombek zugelassen. Doch die Freude ĂŒber den Lehrgang wandelt sich schnell in jĂ€hes Entsetzen, als vor Paula auf dem Seziertisch ein junger Mann liegt, der nur einen Tag zuvor noch voller Leben war. Allen Warnungen zum Trotz stellt Paula Nachforschungen an und stösst schon bald auf einen mysteriösen Geheimbund, der in den GemĂ€uern des ehrwĂŒrdigen Instituts sein Unwesen treiben soll. Dass sie sich damit selbst in Lebensgefahr bringt, merkt Paula erst spĂ€t - sehr, sehr spĂ€t ...

Nach 'Lola rennt' und 'Bin ich schön:' beweist Shootingstar Franka Potente in ANATOMIE abermals ihr schauspielerisches Können. In Stefan Ruzowitzkys packendem, gnadenlos spannenden und bis zum letzten Moment voller Überraschungen steckenden Horrorthriller aus dem Medizinermilieu kommt sie als ehrgeizige Studentin einer Mordserie auf die Spur und gerĂ€t dabei selbst in Lebensgefahr. An Franka Potentes Seite spielen Benno FĂŒrmann (' Der EisbĂ€r', St. Pauli Nacht'), TV-Moderator Holger Speckhahn sowie aufregende Newcomer wie Anna Loos und Sebastian Blomberg.

ANATOMIE ist der erste Kinofilm der neugegrĂŒndeten Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion in Co-Produktion mit der Claussen + Wöbke Filmproduktion.

 

REGIE:
Stefan Ruzowitzky
PRODUKTION:
Jakob Claussen
Thomas Wöbke
CAST:
Franka Potente
Benno FĂŒrmann
Anna Loos
Holger Speckhahn
Sebastian Blomberg
Traugott Buhre
DREHBUCH:
Stefan Ruzowitzky
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Marius Ruhland
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn
KOSTÜME:
Nicole Fischnaller

       
  Anomalisa
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Duke Johnson & Charlie Kaufman • Der erfolgreiche Motivationstrainer und Bestsellerautor Michael Stone reist durch Amerika und begeistert mit seinen VortrĂ€gen unzĂ€hlige Menschen. Viele hoffnungslose FĂ€lle hat er durch sein Buch erlöst, doch nun scheint er selbst in eine grosse Krise zu geraten. WĂ€hrend er anderen Menschen hilft, wird sein Leben immer leerer und bedeutungsloser. MĂŒde vom vielen Reisen, gelangweilt von seinem Leben als Familienvater, kommen ihm alle Menschen gleich vor. Als plötzlich in einer weiteren einsamen Nacht die schöne und lebendige Stimme einer Frau in sein Hotelzimmer dringt, schöpft er neue Hoffnung. Die unwiderstehliche Stimme gehört Lisa, die in einem Call-Center arbeitet und extra fĂŒr Michaels Vortrag von weit her angereist ist. Michael ist ĂŒberzeugt: Mit Lisa kann er einen Neustart wagen 

Charlie Kaufman, der Meister der melancholisch-rĂ€tselhaften Geschichten, der fĂŒr sein Drehbuch zu Eternal Sunshine of the Spotless Mind mit einem OscarÂź ausgezeichnet und fĂŒr Adaption und Being John Malkovich fĂŒr einen OscarÂź-nominiert wordenist, kommt mit ANOMALISA gleich zu Jahresbeginn mit dem vielleicht ungewöhnlichsten Film des Kinojahres. Mit Puppen in Stop-Motion-Technik gedreht, ist ANOMALISA ein typisch Kaufman-eskes Kinoexperiment, das auf poetische Weise die menschliche Psyche erforscht, den Zuschauer lustvoll auf falsche FĂ€hrten lockt und dabei glĂ€nzend unterhĂ€lt.

 

REGIE:
Duke Johnson
Charlie Kaufman
PRODUKTION:
Duke Johnson
Charlie Kaufman
Rosa Tran
DREHBUCH:
Charlie Kaufman
KAMERA:
Joe Passarelli
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
John Joyce
Huy Vu
KOSTÜME:
Susan Donym

       
  Anplagghed
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2006]
       
 

Ein Film von Arturo Brachetti • Nachdem sie die italienische Halbinsel durchquert haben, dabei ein Sportstadium nach dem anderen fĂŒllten und alt und jung begeisterten, landen Aldo Giovanni e Giacomo nun auf der Kinoleinwand.

Zufrieden gestellt werden sollen so Tausende von Menschen, die nicht die Möglichkeit hatten, sich ein Ticket fĂŒr einen ihrer zahlreichen Live Auftritte zu ergattern oder fĂŒr diejenigen, die im Kino noch ein mal herzhaft ĂŒber die zahlreichen Gags aus dem letzten Theaterstreich „ANPLAGGHED“ lachen wol len.,
 
„ANPLAGGHED“ im Kino ist ein einzigartiges Vorhaben fĂŒr Italien: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein BĂŒhnenstĂŒck in High Definition und Dolby Digital aufgezeichnet.
So konnte, unter der Regie von Rinaldo Gaspari, eine grössere Bilder-Vielfalt und beste Bild- und TonqualitĂ€t, erreicht werden um so die AtmosphĂ€re, GefĂŒhle und Stimmungen des Live Auftritts zu vermitteln. Die cinematographische Anpassung wurde von Rinaldo Gaspari und Valerio Bariletti betreut.

 

REGIE:
Arturo Brachetti
PRODUKTION:
Paolo Guerra
CAST:
Aldo
Silvana Fallisi
Giacomo
Giovanni
DREHBUCH:
Aldo
Valerio Bariletti
Arturo Brachetti
Giacomo
Giovanni

       
  Argo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Ein Film von Ben Affleck • Auf dem Höhepunkt der iranischen Revolution wird am 4. November 1979 die US- Botschaft in Teheran gestĂŒrmt – militante Studenten nehmen 52 Amerikaner als Geiseln. Doch mitten in diesem Chaos gelingt es sechs Amerikanern, sich davon zu schleichen und in das Haus des kanadischen Botschafters zu fliehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Verbleib der sechs Amerikaner bekannt wird – ihr Leben steht auf dem Spiel. Der erfahrene CIA-Agent Tony Mendez entwirft daher einen riskanten Plan (Affleck), um die FlĂŒchtlinge ausser Landes und in Sicherheit zu bringen. Doch dieser Plan ist so unglaublich, dass er sich nur im Kino abspielen kann.

In dieser wahren Geschichte geht es um die lebensgefĂ€hrliche Geheimaktion, mit der sechs Amerikaner am Rande der Geiselnahme von Teheran in Sicherheit gebracht werden sollten – diese UmstĂ€nde wurden erst Jahrzehnte spĂ€ter bekannt.

OscarÂź-PreistrĂ€ger Ben Affleck („The Town – Stadt ohne Gnade“, „Good Will Hunting – Der gute Will Hunting“) ĂŒbernimmt die Hauptrolle in dem von ihm inszenierten Film, der von Oscar-PreistrĂ€ger George Clooney („Syriana“), Oscar-Kandidat Grant Heslov („Good Night, and Good Luck.“) und Affleck produziert wird.

 

REGIE:
Ben Affleck
PRODUKTION:
Ben Affleck
George Clooney
Grant Heslov
CAST:
Bryan Cranston
Ben Affleck
Taylor Schilling
Kyle Chandler
John Goodman
Zeljko Ivanek
Alan Arkin
DREHBUCH:
Chris Terrio
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
William Goldenberg
TON:
Erik Aadahl
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Jacqueline West

       
  Arthur and the Minimoys
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Luc Besson • Mit 'Arthur and the Minimoys' wagt sich Luc Besson an die Verfilmung seines selbstverfassten vierbĂ€ndigen MĂ€rchens "Arthur et les Minimoys“... Mit 85 Mio. US-Dollar wird der Film mit dem höchsten Budget realisiert, das jemals in einen europĂ€ischen, animierten Kinofilm investiert wurde.

Arthur (Freddie Highmore) hat richtig grosse Sorgen: Ein fieser GrundstĂŒcksmakler trĂ€umt davon, sich das schöne Haus von Arthurs Grossmutter (Mia Farrow), in dem der Junge gerade seine Ferien verbringt, unter den Nagel zu reissen. Leider ist nicht daran zu denken, dass Arthur auf seine Eltern zĂ€hlen kann, die ihn bei den Grosseltern untergebracht haben, denn sie sind weit weg in der Stadt. Auch auf seinen Grossvater kann er nicht setzen - der ist nĂ€mlich vor Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden. Zu allem Übel ist Arthur erst zehn Jahre alt. Ob ihm zumindest Alfred, sein grosser, mehr liebevoller als intelligenter Hund eine Hilfe sein kann? Gemeinsam mit Alfred stösst Arthur in der alten Bibliothek seines Grossvaters zum GlĂŒck auf einen geheimen Plan, der ihnen den Weg auf die andere Seite weist: Den Weg ins Land der Minimoys. Diese zauberhaften Fabelwesen sind die Einzigen, die noch alles retten können.

Pop-Diva Madonna leiht Prinzessin Selenia ihre Stimme, Kult-SĂ€nger David Bowie spricht Maltazard und Rapper Snoop Dogg verhilft Max zum Sprechen.

Ein Kinospektakel, das Gross und Klein gleichermassen begeistern wird! FĂŒnf Jahre lang arbeitete Kultregisseur Luc Besson mit mehr als 100 Animatoren an der Verfilmung der ersten beiden BĂ€nde seiner ARTHUR-Buchreihe, die in Frankreich bereits die Bestsellerliste stĂŒrmten.

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penny Balfour
David Bowie
Snoop Dogg
Mia Farrow
Freddie Highmore
Toinette LaquiĂšre
Madonna
DREHBUCH:
Luc Besson
CĂ©line Garcia
KAMERA:
Thierry Arbogast
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  As Good As It Gets
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 1998]
       
 

Jack is back ... • Dem Schriftsteller Melvin Udall geht man besser aus dem Weg, denn niemand ist sicher vor den verbalen Attacken und permanenten Beleidigungen des obsessiven Zwangscharakters.

TĂ€glich besucht Melvin dasselbe Cafe, um dort sein FrĂŒhstĂŒck zu sich zu nehmen. Carol, eine alleinstehende Mutter, die kĂ€mpfen muss, um ihren chronisch asthmatischen Sohn grosszuziehen, ist die letzte Bedienung, die noch den Nerv hat, Melvins sarkastischen Tiraden Paroli zu bieten. Dessen Nachbar Simon, gegenwĂ€rtig gefeierter Liebling der New Yorker Kunstwelt, hat weniger GlĂŒck: An ihm und seinem Hund Verdell lĂ€sst die Giftspritze Melvin kein gutes Haar.

Durch eine Verkettung von UmstĂ€nden ĂŒberschneiden sich die Schicksale dieser drei ungleichen New Yorker, und bei einer gemeinsamen Autoreise entwickelt sich ihre Beziehung auf eine Weise, die keiner fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte...


Jack is back: Mit einer Paraderolle als exzentrischer New Yorker Schriftsteller beweist Jack Nicholson wieder einmal, warum er einer der ganz Grossen im FilmgeschĂ€ft ist. James L. Brooks, der mit 'Zeit der ZĂ€rtlichkeit' und 'Nachrichtenfieber' MassstĂ€be fĂŒr emotionale, witzige und hochintelligente Kinounterhaltung setzte, inszenierte diese hinreissende Gratwanderung zwischen schlagfertiger KomÖdie und packendem Drama als hochmodernes Kino der GefĂŒhle. In den Nebenrollen spielen Helen Hunt ('Twister'), Greg Kinnear ('Sabrina') und Oscar-Gewinner Cuba Gooding, Jr. ('Jerry Maguire - Spiel des Lebens'). Amerikas Kritik zeigt sich bereits begeistert: Das National Board of Review wĂ€hlte Jack Nicholson zum besten Hauptdarsteller und Greg Kinnear zum besten Nebendarsteller des Jahres 1997.

FĂŒr die Golden Globe Awards 1997 wurde AS GOOD AS IT GETS insgesamt sechsmal nominiert: Bester Film (Musical/Komödie), Bester Darsteller (Jack Nicholson), Beste Darstellerin (Helen Hunt), Bester Nebendarsteller (Greg Kinnear), Beste Regie (James L. Brooks) und Bestes Drehbuch (Mark Andrus).

 

REGIE:
James L. Brooks
PRODUKTION:
Brosget Johnson
Kristi Zea
John D. Schofield (co)
Richard Marks (co)
CAST:
Jack Nicholson
Helen Hunt
Greg Kinnear
Cuba Gooding
Jr. Skeet Ulrich
Shirley Knight
Yeardley Smith
Lupe Ontiveros
DREHBUCH:
Mark Andrus
James L. Brooks
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Richard Marks
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski

       
  Assassin's Creed
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Justin Kurzel • Mit einer revolutionĂ€ren Technologie, die seine genetischen Erinnerungen entschlĂŒsselt, erlebt Callum Lynch (Michael Fassbender) die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts. Callum erkennt, dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt unglaubliches Wissen und FĂ€higkeiten, um sich dem unterdrĂŒckenden und mĂ€chtigen Templerorden in der Gegenwart entgegenzustellen.

Die Hauptrollen in ASSASSIN'S CREED ĂŒbernehmen der OscarÂź-Nominierte Michael Fassbender (X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, 12 Years a Slave) und OscarÂź-PreistrĂ€gerin Marion Cotillard (The Dark Knight Rises, La Vie en Rose). Justin Kurzel (Snowtown, Macbeth) fĂŒhrt Regie. Der Film wird produziert von New Regency, Ubisoft Motion Pictures, DMC Films und Kennedy/Marshall, kofinanziert von RatPac Entertainment und Alpha Pictures und von 20th Century Fox in die Kinos gebracht.

 

REGIE:
Justin Kurzel
PRODUKTION:
Michael Fassbender
Frank Marshall
Conor McCaughan
CAST:
Michael Fassbender
Marion Cotillard
Jeremy Irons
Brendan Gleeson
Michael Kenneth Williams
Callum Turner
Brian Gleeson
DREHBUCH:
Michael Lesslie
KAMERA:
Adam Arkapaw
SCHNITT:
Christopher Tellefsen
TON:
Andrea Pasqualetti
MUSIK:
Jed Kurzel
AUSSTATTUNG:
Andy Nicholson
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Asterix & Obelix gegen CĂ€sar
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 1999]
       
 

... die sind immer noch dumm, die Römer ... • Nach dem Riesenerfolg von Familie Feuerstein durchbricht ein weiterer Comic-Klassiker die Animations-Schallmauer und wird endlich Wirklichkeit. Mit elner internationalen Star-Besetzung und einem 50 Millionen Dollar Budget werden die Abenteuer der streitbaren Gallier Asterix & Obelix lebendiger, spannender und witziger als jemals zuvor. Ein von der ganzen Familie mit ungeduldiger Spannung erwarteter Kino-KnĂŒller.

Wir befinden uns im Jahr 50 v. Chr. Ganz Gallien Ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nlcht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Die fröhlichen und rauflustigen Gallier fĂŒrchten sich eigentlich nur vor einem, dass ihnen der Hirnmel auf den Kopf fĂ€llt. Doch zum GlĂŒck gibt es ja Asterix (CHRISTIAN CLAVIER), der auch in schwierigsten Situationen einen kĂŒhlen Kopf behĂ€lt. Ihm zur Seite: Obelix (GERARD DEPARDIEU), sein treuer Freund. Obelix gilt als unbesiegbar, ist er doch als Kind in den Topf voller Zaubertrank gefallen. Gebraut vom weisen Druiden Miraculix (CLAUDE PIEPLU) macht der Zaubertrank die Gallier unschlagbar.

Als der römische Steuereintreiber Claudius Incorruptus (MICHEL MULLER) vergeblich versucht, auch in dieser abgelegenen Provinz seine Sesterzen zu kassieren, nimmt das VerhĂ€ngnis seinen Lauf: Caesar (GOTTFRIED JOHN) - unbestrittener Herrscher ĂŒber das Römische Reich erfĂ€hrt erstmals vom Widerstand des kleinen Gallier-Dorfes. Er macht sich sogleich auf den Weg, um mit einem Trupp selner besten LegionĂ€re dem Spuk endgĂŒltig ein Ende zu bereiten. Doch der Kampf ist kurz und niederschmetternd. Caesar zieht empört von dannen. Von Caesar unter Druck gesetzt, heckt Galliens Gouverneur Tullius Destruktivus (ROBERTO BENIGNI) einen hinterhĂ€ltigen Plan aus. Eine römlsche Kohorte entfĂŒhrt den Druiden Miraculix, um ihm in der Folterkammer des römischen Lagers die Formel des Zaubertranks zu entlocken. Zu allem UnglĂŒck wird auch Asterix von den Römern gefangen genommen. Da kann es nur eine Rettung geben: Obelix! Und der Spass kann beginnen.....

 

REGIE:
Claude Zidi
PRODUKTION:
Claude Berri
Reinhard Klooss
CAST:
Christian Clavier
GĂ©rard Depardieu
Roberto Benigni
Michel Galabru
Arielle Dombasle
Marianne SĂ€gebrecht
Gottfried John
DREHBUCH:
Claude Zidi
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts
SCHNITT:
Nicole Saunier
Hervé de Luze
MUSIK:
Jean-Jacques Goldman
Roland Romanelli
AUSSTATTUNG:
Jean Rabasse
KOSTÜME:
Sylvie Gautrelet

       
  Atlantis - The Lost Empire
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Dezember 2001]
       
 

Der neuste Disney-Film • Wagen Sie eine Reise in die Weiten der menschlichen Vorstellungskraft: Walt Disney Pictures und das Trio jener Filmemacher, das uns bereits Zeichentrick-Meisterwerke wie DIE SCHÖNE UND DAS BIEST ('Beauty and the Beast', 1991) und DER GLÖCKNER VON NOTRE DAME ('The Hunchback of Notre Dame', 1996) beschert hat - Produzent Don Hahn und die Regisseure Kirk Wise und Gary Trousdale - nehmen die Kinozuschauer in ihrem jĂŒngsten animierten Abenteuer ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT mit auf eine fantastische Tauchfahrt in eine nie entdeckte, mystische Welt unter dem Meer. Seine kĂŒhne visuelle Interpretation und die atemberaubende, leinwandfĂŒllende Animation machen ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT zu einer aufregenden und fantasievollen filmischen Reise an einen faszinierenden, mystischen Ort. Die ausdrucksvolle Animation der Charaktere, die Mischung aus hochentwickelten digitalen und handgezeichneten Spezialeffekten und eine rasante, temporeiche Story tun ihr ĂŒbriges, um aus ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT ein einzigartiges Erlebnis zu machen. Die mitreissende Musik des berĂŒhmten Komponisten James Newton Howard unterstreicht die Palette der GefĂŒhle und dramatischen Ereignisse, die sich auf der Leinwand abspielen.

In ATLANTIS - DAS GEHEIMNIS DER VERLORENEN STADT wird ein unerfahrener junger Abenteuer zur SchlĂŒsselfigur bei der Entdeckung eines jahrhundertealten Geheimnisses, als er sich einer Gruppe draufgĂ€ngerischer Entdecker anschliesst, um das legendĂ€re verlorene Königreich zu suchen. Im Zentrum von Disneys ambitioniertem jĂŒngstem Zeichentrickfilm steht der naive, aber entschlossene Kartograph und Linguist Milo Thatch, der davon trĂ€umt eine Suche zu beenden, die sein verstorbener Grossvater, ein berĂŒhmter Entdecker, Jahre zuvor aufgenommen hatte. Nachdem ein lange verschollenes Tagebuch mit neuen Hinweisen auf den Ort des versunkenen Reiches aufgetaucht ist und ein exzentrischer MilliardĂ€r sich bereit erklĂ€rt, eine Expedition zu finanzieren, steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege: Milo fĂŒhrt den Commander Rourke und sein Team zu dem schwer zugĂ€nglichen Königreich unter Wasser- doch was sie dort vorfinden, hĂ€tten sie in ihren kĂŒhnsten TrĂ€umen nicht erwartet. Ihre Ankunft in Atlantis setzt eine Kette von explosiven Ereignissen in Gang, die nur Milo wieder stoppen kann...

 

REGIE:
Kirk Wise
Gary Trousdale
PRODUKTION:
Don Hahn
CAST:
Stimmen von:
Michael J. Fox
James Garner
Leonard Nimoy
Cree Summer
Don Novello
Claudia Christian
DREHBUCH:
Tab Murphy
SCHNITT:
Ellen Keneshea
TON:
John K. Carr
MUSIK:
James Newton Howard
Diane Warren
AUSSTATTUNG:
Jim Martin
Mike Mignola

       
  Atonement - Abbitte
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2007]
       
 

Ein Film von Joe Wright • Die Geschichte beginnt in England, am heissesten Tag des Jahres 1935. Inmitten der Vorboten des Zweiten Weltkrieges lebt Briony Tallis (Saoirse Ronan) mit ihrer Familie in einem weitlĂ€ufigen und prĂ€chtigen viktorianischen Anwesen ein privilegiertes Leben im Luxus. Als die weit verzweigte Familie fĂŒr das Wochenende zusammenkommt, entsteht durch das Zusammenspiel aus schwĂŒler Sommerhitze und lange unterdrĂŒckten GefĂŒhlen und SehnsĂŒchten eine zunĂ€chst spielerisch-erotische, dann aber immer deutlicher sexuell aufgeladene Stimmung, die durch einen Vorfall in eine höchst bedrohliche AtmosphĂ€re – mit katastrophalen Folgen - abgleitet.

Im Mittelpunkt dieses tragischen VerhĂ€ngnisses steht - an der Schwelle zum Frausein – Briony, ein MĂ€dchen mit grossem Talent, Geschichten zu erzĂ€hlen und einer lebhaften Vorstellungskraft. Wie ihre Ă€ltere Schwester Cecila (Keira Knightley) schwĂ€rmt sie fĂŒr Robbie Turner (James McAvoy), den attraktiven Sohn des Hausverwalters, der fĂŒr die Sommerferien von Cambridge nach Hause gekommen ist. In einer Zeit, in der man dem anderen Geschlecht seine Zuneigung oder gar sinnlichen SehnsĂŒchte nur sehr versteckt und zwischen den Zeilen mitteilte, und auf jeden Fall immer – zumal in England – den Standesunterschied respektierte und sich nie getraut hĂ€tte, gewisse Anstandsgrenzen zu ĂŒberschreiten, bahnt sich zwischen Cecila und Robbie ein erotisches Gewitter an. Das sich dann, als Cecilia den GĂ€rtnersohn zum Dinner bittet, mit aller Macht entlĂ€dt.

 

REGIE:
Joe Wright
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Paul Webster
CAST:
Keira Knightley
James McAvoy
Romola Garai
Saoirse Ronan
Brenda Blethyn
Vanessa Redgrave
Juno Temple
DREHBUCH:
Christopher Hampton
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
Paul Tothill
TON:
Catherine Hodgson
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Sarah Greenwood
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Attention - A Life in Extremes
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 2014]
       
 

Ein Film von Sascha Köllnreitner • Der Kinofilm „Attention – A Life in Extremes“ ist eine 80 minĂŒtige Dokumentation, die sich in kritisch objektiver Distanz mit dem PhĂ€nomen Extremsport auseinandersetzt.
Wir begleiten einen Wingsuit-Flyer, einen Apnoetaucher und einen Extremradfahrer bei ihren ehrgeizigen Vorhaben an der sportlichen Weltspitze.
Sie fliegen schroffe Felsklippen entlang, tauchen ohne SauerstoffgerÀt in die Tiefen des Meeres hinab und treten wÀhrend unvorstellbar strapaziösen Radtouren den Beweis der ungeahnten LeistungsfÀhigkeit des menschlichen Körpers an.

Drei Ausnahmeathleten im alles abverlangenden Feld des Extremsports.
Jeder einzelne von ihnen ist Weltspitze!

Welche Biografien, Motive und Gedanken liessen sie zu so genannten modernen Helden der Neuzeit werden?
Welche soziologischen Rahmenbedingungen begĂŒnstigen die massenhafte Faszination gegenĂŒber Individuen, die sich aussergewöhnlichen Risiken aussetzen und somit zu Helden werden?

Wir begleiten diese Menschen bei dem Versuch durch vollkommene physische so wie mentale Hingabe die Grenzen der LeistungsfÀhigkeit neu zu definieren um sich dabei selbst zu finden.
WĂ€hrend der Verfolgung ihrer Ziele lernen wir in immer weiter werdenden Zirkeln das Umfeld, die Begleiter, aber auch die Kritiker kennen. Wir erfahren die WĂŒnsche und Ängste der Familien und wagen durch den engeren Freundeskreis einen weiteren Schritt in die Psyche der Sportler. Dabei soll der Frage nach der Besonderheit dieser Menschen nachgegangen werden.
Essen, trinken, leben Helden anders?

Und welche unausgesprochenen BeweggrĂŒnde sind massgebend fĂŒr den freiwilligen „Tanz auf der Klinge“?
Ist es die blosse Gier nach Ruhm? Nach Unsterblichkeit?
Nach der absoluten Lebenserfahrung?
Oder verlangt eine immer lauter und schneller werdende Welt nach extremen Wegen der Emotionsbeschaffung auf dem Pfad der Selbsterkenntnis?
Dieser Film wird anhand der Geschichten von drei aussergewöhnlichen Athleten einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Bedingungen und die immer extremer werdenden AusprÀgungen unserer modernen Gesellschaft erlauben.

 

REGIE:
Sascha Köllnreitner
PRODUKTION:
Carl Hollmann
CAST:
Guillaume NĂ©ry
Halvor Angvik
Gerhard Gulewicz
KAMERA:
Viktor Schaider
SCHNITT:
Joerg Achatz
TON:
Martin FrĂŒhmorgen
Benjamin Hörbe

       
  Au bout du conte
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juli 2013]
       
 

Under the Rainbow • Laura ist schön wie eine Prinzessin. Sie lebt in Paris, glaubt an Vorzeichen und ans Schicksal. Eines Tages, fast schon hĂ€tte sie die Hoffnung aufgegeben, trifft sie ihre grosse Liebe: den talentierten, attraktiven Musiker Sandro. Fortan wollen die beiden nicht mehr ohne einander sein. Und wenn sie nicht gestorben sind
 Ja, was dann? Wie geht es eigentlich weiter, wenn ein klassisches MĂ€rchen zu Ende ist?
Diese Frage stand fĂŒr AgnĂšs Jaoui und Jean-Pierre Bacri am Anfang ihres Drehbuchs zum französischen Kinoerfolg «Au bout du conte». Das Autorenduo, das sich mit «Le goĂ»t des autres» oder «Parlez-moi de la pluie» international einen Namen gemacht hat, bettet die Geschichten weiterer Figuren gekonnt in die Lovestory von Laura und Sandro ein. Entstanden ist ein herausragend inszenierter und gespielter Film ĂŒber Zufall, Schicksal, (Aber-)Glaube, ĂŒber grosse und kleine Wunder – so fantasievoll wie amĂŒsant.

 

REGIE:
AgnĂšs Jaoui
CAST:
AgnĂšs Jaoui
Arthur Dupont
Jean-Pierre Bacri
Benjamin Biolay
Agathe Bonitzer
Nina Meurisse
DREHBUCH:
Jean-Pierre Bacri
AgnĂšs Jaoui
KAMERA:
Lubomir Bakchev
SCHNITT:
Fabrice Rouaud
TON:
Vincent Mauduit
Steven Ghouti

       
  Au revoir Taipei
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Yi ye Tai bei • Kann junges Kino schön sein! Arvin Chen heisst die Entdeckung des Jahres. Er erzĂ€hlt von Kai, der halbe NĂ€chte in einer Buchhandlung in Taiwans Hauptstadt Taipeh verbringt, ohne etwas zu kaufen. Er schmökert dort in FranzösischbĂŒchern, um die Sprache zu lernen, denn seine Freundin ist nach Paris gezogen. „Sans vous, Taipei est trĂšs triste.“ Ohne sie sei es einfach traurig hier. Doch dann bietet ihm ein netter alter Gangster aus der Nachbarschaft ein Ticket nach Paris gegen einen „Kurierdienst“ an. Und schon ist fertig Traurigkeit, denn nun beginnt eine Komödie, die von einer Frische, von einem Einfallsreichtum, von Bildwitz und von einer umwerfenden Lakonik ist, wie man sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Im Forum Berlin war der Saal aus dem HĂ€uschen. Die Szenerie ist bevölkert von zwei Freunden, einer BuchhĂ€ndlerin, einer Handvoll Möchtegern-Ganoven in orangefarbenen AnzĂŒgen, denen alles, was sie anpacken, zwei Nummern zu gross ist - nicht zu vergessen ein Polizist mit aufgewĂŒhltem Liebesleben. Auch Kai entdeckt die Liebe und die Tatsache, dass das Gute oft so nah liegt. Ein Traum von schrĂ€gem Film, der mit trockenem Humor und immer wieder neuen Überraschungen begeistert.

 

REGIE:
Arvin Chen
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Wei-Jan Liu
Oi Leng Lui
Wim Wenders
CAST:
Hsiao-chuan Chang
Amber Kuo
Ko Yu-Luen
DREHBUCH:
Arvin Chen
KAMERA:
Michael Fimognari
SCHNITT:
Justin Guerrieri
KOSTÜME:
Eli Hsieh

       
  Augsburger Puppenkiste: Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2017]
       
 

Ein Film von Klaus Marschall • Es weihnachtet... Da passiert etwas ganz Wundersames. WĂ€hrend eines starken Gewitters fĂ€llt der letzte echte Weihnachtsmann Niklas Julebukk mit seinem Wohnwagen vom Himmel und plumpst unsanft auf die Erde – direkt in den Nebelweg... Und schon stecken die Kinder Ben und Charlotte inmitten ihres unglaublichsten Abenteuers. Mit dabei sind die frechen Kobolde Fliegenbart und Ziegenbart, das verschwundene Rentier Sternschnuppe und Matilda, das Weihnachtsengelchen. Gemeinsam kĂ€mpfen sie mit Julebukk gegen den bösen Waldemar Wichteltod und seine Armee von Nussknackern – denn die wollen Weihnachten in ein reines Konsumfest verwandeln. Aber Niklas Julebukk hĂ€lt unbeirrt an den guten alten Traditionen fest und hört tief in die Herzen der Kinder hinein, um deren TrĂ€ume von einem echten Weihnachten zu erhalten und wahr werden zu lassen...
Mit dem bezaubernden Charme der Augsburger Puppenkiste, kindgerecht, traditionell und doch modern, erwartet die kleinen und grossen Zuschauer ein berĂŒhrendes Weihnachtsabenteuer, das von den kleinen WĂŒnschen erzĂ€hlt, die mit ganzem, grossen Herzen erfĂŒllt werden.

Die Augsburger Puppenkiste bringt den Kinderbuch-Klassiker von Cornelia Funke als MarionettentheaterstĂŒck auf die grosse Leinwand! Nach dem sensationellen Erfolg von DIE WEIHNACHTSGESCHICHTE, die im vergangen Jahr als Special Content ĂŒber 100.000 Besucher an den vier Adventssonntagen in die Kinos lockte, folgt jetzt mit ALS DER WEIHNACHTSMANN VOM HIMMEL FIEL das zweite weihnachtliche Kino-Erlebnis des traditionsreichen Marionettentheaters. Die Vorlage wurde auch diesmal wieder mit viel Liebe zum Detail, mit grossem technischen Aufwand und mit denen fĂŒr die Augsburger Puppenkiste so berĂŒhmten Marionetten fĂŒr das Kino adaptiert.

 

REGIE:
Julian Köberer
Martin Stefaniak
PRODUKTION:
Fred Steinbach
KAMERA:
Julian Köberer
SCHNITT:
Sarah Birnbaum
KOSTÜME:
Mareike Wittner

       
  Australia
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Baz Luhrmann • AUSTRALIA ist ein romantisches und zugleich actionreiches Abenteuerepos von Kult-Regisseur Baz Luhrmann (Moulin Rouge, William Shakespeares Romeo und Julia). Kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs reist die britische Aristokratin Lady Sarah Ashley (NICOLE KIDMAN) nach Australien. Dort muss sie sich mit einem raubeinigen Viehtreiber (HUGH JACKMAN) verbĂŒnden, um die Farm ihres Mannes, die sie geerbt hat, zu retten. Sie begeben sich auf eine Reise, die ihr Leben fĂŒr immer verĂ€ndern wird. Ihr gemeinsames Abenteuer fĂŒhrt sie Hunderte von Meilen durchs unwegsame Outback – eine der schönsten, aber auch gnadenlosesten Landschaften der Welt.

Die Lage spitzt sich zu, als sie die Bombardierung der Stadt Darwin durch die japanischen StreitkrĂ€fte erleben mĂŒssen, die zuvor Pearl Harbor angegriffen haben. Mit seinem neuen, grossen Leinwandepos kreiert Baz Luhrmann ein bildgewaltiges Kinoerlebnis, das Romantik, Action, Abenteuer und Dramatik in einer grandiosen Inszenierung vereint.

 

REGIE:
Baz Luhrmann
PRODUKTION:
G. Mac Brown
Catherine Knapman
Baz Luhrmann
CAST:
Hugh Jackman
Nicole Kidman
David Wenham
Bryan Brown
Bruce Spence
Jack Thompson
Ben Mendelsohn
DREHBUCH:
Baz Luhrmann
Stuart Beattie
KAMERA:
Mandy Walker
SCHNITT:
Dody Dorn
Michael McCusker
TON:
Wayne Pashley
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Catherine Martin
KOSTÜME:
Catherine Martin

       
  Autobahnraser
 
       
 

Ein Film von Michael Keusch • Ein Autotransporter donnert mit nagelneuen Audi TT Quattros ĂŒber die Autobahn. Plötzlich tauchen Autoschieber auf, die den Transporter bei voller Fahrt komplett abrĂ€umen. Die Polizei fĂ€hrt ein Grossaufgebot auf, um die Bolidenschieber zu stoppen: ohne Erfolg. FĂŒr den Einsatzleiter trifft nur einen die Schuld: den noch recht grĂŒnen Kollegen Karl-Heinz (Luke J. WILKINS). Als Strafe fĂŒr sein Versagen muss er Raser blitzen. Dabei lernt er eine Gruppe von Autobahnrasern kennen: coole Typen, noch coolere MĂ€dchen und wunderschöne, getunte Autos. Nach einer Spritztour bei 240km/h packt Karl-Heinz das Raserfieber. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden beschliesst er, die Bolidenschieber zu jagen und der Polizei auszuliefern. Eine rasante Jagd auf die Autodiebe beginnt...

Basierend auf dem gleichnamigen Computerspiel, das sich millionenfach in Deutschland und mittler-weile auch in vielen anderen LĂ€ndern der Welt verkauft hat, kommt nun eine Hoch – Octan -und Adrenalin - geladene Action-Komödie ins Kino.
Mit einem Grossaufgebot an jungen aufregenden Gesichtern: Luke J. Wilkins, Niels Bruno Schmidt , Alexandra Neldel, Henriette Richter-Röhl, Collien Fernandes u.v.a.

 

REGIE:
Michael Keusch
PRODUKTION:
Oliver Berben
Robert Kulzer
CAST:
Luke Wilkins
Niels-Bruno Schmidt
Kristian Kiehling
Alexandra Neldel
Henriette Richter-Röhl
Manuel Cortez
Franz Dinda
DREHBUCH:
Robert Kulzer
Herman Weigel
KAMERA:
Hannes Hubach
SCHNITT:
Stefan Essl
TON:
Manfred Banach
Detlev Fichtner
Carlo Thoss
MUSIK:
Stephen Keusch
AUSSTATTUNG:
Christian Schaffer
Ralf KĂŒfner
KOSTÜME:
Uli Simon
Beatrix Gossmann

       
  Avalon
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2002]
       
 

Do we exist beyond the real? • Eine verwahrloste mitteleuropĂ€ische Stadt in der nahen Zukunft: GefĂ€hrliche Computerspiele zirkulieren, die die Menschen abhĂ€ngig machen und ihren gesamten Lebensinhalt bestimmen. Eines dieser Spiele heisst 'Avalon', benannt nach der legendĂ€ren Insel, wo die Seelen der Helden ruhen. Die Spieler dieser illegalen Games sind gefangen im Bann dieser Paralleluniversen, sie leben nur noch fĂŒr das Erreichen des nĂ€chsthöheren Levels. 'Avalon' ist ihre Welt, ihre RealitĂ€t.

Ash, eine junge alleinstehende Frau, ist einer dieser Cracks, die alles daran setzt, den verborgenen Zugang zum letzten, legendĂ€ren Level zu finden. In dieser verbotenen Zone hofft sie ihren verschollenen Freund wiederzufinden. Die Bedeutung und ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit relativieren sich in zunehmendem Mass, wie Ash weiter in die virtuelle Welt vorstösst. Und entsprechend beginnen auch fĂŒr uns die Bilder zu kippen, Kino 'wirklicher' zu wirken.

FĂŒnf Jahre nach 'Ghost in the Shell' prĂ€sentiert uns der japanische Regisseur Mamoru Oshii erneut eine ungewöhnliche Zukunftsvision, die das Publikum mit ihrer Poesie und unwiderstehlichen Faszination in ihren Bann schlĂ€gt. Der Entscheid der japanischen Produzenten 'Avalon' nicht als Animationsfilm sondern mit SchauspielerInnen in Polen zu drehen, hat den kreativen Prozess sichtbar beeinflusst und verleiht dem Film eine zusĂ€tzliche Dimension. Die einmalige und spannungsvolle Verbindung japanischer und europĂ€ischer MentalitĂ€ten macht 'Avalon' zum Ă€sthetisch berĂŒckenden SienceFiction-Thriller der Cybergeneration.

 

REGIE:
Mmoru Oshii
PRODUKTION:
Atsushi Kubo
CAST:
Malgrzata Foremniak
Wladyslaw Kowalski
Jerzy Gudejko
Dariusz Biskupski
Bartek Swiderski
Katarzyna Bargielowska
Michal Breitenwald
DREHBUCH:
Kazunori ItĂŽ
Neil Gaiman
KAMERA:
Grzegorz Kedzierski
SCHNITT:
Hiroshi Okuda
MUSIK:
Kenji Kawai
AUSSTATTUNG:
Barbara Nowak
KOSTÜME:
Magdalena Testawska

       
  Back To Gaya
 
       
 

Ein Kino-Highlight fĂŒr die ganze Famillie • Gaya, ein fantastisches Reich mit paradiesischen Landschaften voll prĂ€chtiger Farben, ist die Heimat der Gayaner. Sie sind zwar viel kleiner als Menschen, haben aber in ihren Eigenarten und Verhaltensweisen verblĂŒffende Ähnlichkeit mit uns.

Der magische Stein namens Dalamit ist gestohlen worden – ohne ihn sind die Bewohner von Gaya dem sicheren Untergang geweiht. Also ĂŒbernehmen Buu und Zino die gefĂ€hrliche Aufgabe, den lebenswichtigen Stein zu suchen. Ihre abenteuerliche Reise fĂŒhrt sie in eine fremde und unheimliche Welt – nĂ€mlich die unserer alltĂ€glichen RealitĂ€t: Erst als die beiden zusammen mit der unerschrockenen BĂŒrgermeisterstochter Alanta ihre Heimat verlassen, merken sie, dass sie eigentlich Helden einer Fernsehserie sind 
 Gaya existiert nur auf dem Bildschirm – ein Fernsehautor hat sich das Fantasy-Reich ausgedacht.

Die Gayaner haben allerdings keine Zeit, lange ĂŒber die merkwĂŒrdige Menschenwelt nachzudenken, denn sie mĂŒssen dem Geheimnis tapfer auf der Spur bleiben: Wer hat den Dalamit in die RealitĂ€t entfĂŒhrt und warum? Und wie ist es dem Dieb ĂŒberhaupt gelungen, in Gaya einzudringen?

Michael Bully Herbig (Stimme von Buu) und Vanessa Petruo (Stimme von Alanta) garantieren fĂŒr orginellen Humor und machen „Back to Gaya“ zum Kino-Highlight fĂŒr die ganze Familie.

 

REGIE:
Lenard F. Krawinkel
Holge Tappe
PRODUKTION:
Holger Tappe
Lenard F. Krawinkel
DREHBUCH:
Jan Berger
Bob Shaw
Don McEnery
KAMERA:
Fabian MĂŒller
SCHNITT:
Alex Soskin
TON:
Nils Rademacher
MUSIK:
Michael Kamen

       
  BĂ€ckerei ZĂŒrrer
 
       
 

Ein Film von Kurt FrĂŒh • Emil Hegetschweiler als BĂ€ckermeister ZĂŒrrer. Damals der erste urbane Film der Schweiz – heute ein Klassiker, schöner denn je.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Kurt FrĂŒh
PRODUKTION:
Max Dora
CAST:
Emil Hegetschweiler
Ettore Cella
Margrit Winter
Peter Brogle
Walter Morath
DREHBUCH:
Kurt FrĂŒh
Hans Mehringer
Eva FrĂŒh-Langraf
Emil Hegetschweiler
KAMERA:
Georges C. Stilly
SCHNITT:
René Martinet
TON:
Paul Wartmann
MUSIK:
Walter Baumgartner
AUSSTATTUNG:
Max Röthlisberger

       
  Ballett / Ballet / Balletto
 
       
 

Ballett im Kino • Erleben Sie ausgelesene Höhepunkte aus den grossen Opern- und TheaterhĂ€usern dieser Welt auf der grossen Leinwand: ob Paris, London, Mailand, Moskau, New York oder Sidney – Kultur pur.

 

CAST:
diverse

       
  Balzac et la petite tailleuse chinoise
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller! • Im China der 70er Jahre werden die Freunde Luo und Dai, Söhne von sogenannt reaktionĂ€ren Intellektuellen, zur Umerziehung und zum Arbeiten in ein abgelegenes Dorf geschickt. Mit Mut und Geschick erreichen sie, dass Dai jeden Abend auf seiner Geige StĂŒcke von Mozart spielen darf, den sie als revolutionĂ€ren Komponisten darstellen. Sie gewinnen das Vertrauen des Chefs, der sie in die Stadt schickt, damit sie ĂŒber die Filme im Kino berichten. So werden sie zu geschĂ€tzten Unterhaltern des Dorfes, denn anstatt die Revolutionsgeschichten wiederzugeben, erzĂ€hlen sie aus geschmuggelten BĂŒchern von Flaubert, Tolstoi, Hugo und Balzac. Die hĂŒbsche Tochter des Schneiders verliebt sich in ihre ErzĂ€hlungen - und in Luo.

 

REGIE:
Dai Sijie
PRODUKTION:
Zhao Jun
Bernard Lorain
Wang Zhebin
CAST:
Xun Zhou
Kun Chen
Shuangbao Wang
Zhijun Cong
Hongwei Wang
Xiong Xiao
Zuohui Tang
DREHBUCH:
Dai Sijie
Nadine Perront
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Julia Gregory
Luc Barnier
MUSIK:
Wang Pujian
AUSSTATTUNG:
Cao Jiuping

       
  Bandidas
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Das harte Gesetz des Wilden Westens verschont auch Mexiko nicht. • Mexiko, 1888: Mitten in der PrĂ€rie leben Sara (Salma Hayek), die verwöhnte und weitgereiste Tochter eines Bankiers, und die ungezĂ€hmte Bauerntochter Maria (PenĂ©lope Cruz). Das Schicksal hĂ€lt fĂŒr sie wenig Gemeinsamkeiten bereit – bis zu dem Tag, an dem der Ganove Tyler Jackson (Dwight Yoakam) als ReprĂ€sentant der New Yorker „Bank and Trust“ in ihr Leben tritt. Bei dem Versuch, sich unrechtmĂ€ssig mexikanisches Land fĂŒr den Bau der amerikanischen Eisenbahn anzueignen, löscht er kaltblĂŒtig die Familien der beiden aus. Um ihre VĂ€ter zu rĂ€chen und das Land der Bauern zu schĂŒtzen, beschliessen die jungen Frauen, als schlagkrĂ€ftige Revolverheldinnen die Filialen der „Bank and Trust“ um ihre Geldreserven zu erleichtern.

Doch auch hier gilt: Der Job will gelernt sein, gutes Aussehen allein reicht eben doch nicht aus. Sara und Maria mĂŒssen bei dem berĂŒchtigten BankrĂ€uber Bill Buck (Sam Shepard) in die Lehre gehen. ZunĂ€chst scheint die Lage hoffnungslos. Doch nach und nach werden die beiden so perfekt, dass die New Yorker Polizei den jungen Inspektor Quentin (Steve Zahn) auf die Ladies ansetzt. ... der jedoch rasch dem Charme der attraktiven Pistoleras verfĂ€llt. Jackson und seine MĂ€nner hingegen lernen bald die Revolver der RĂ€cherinnen fĂŒrchten, die das ganze Land bereits die BANDIDAS nennt.
 
Der französische Action-Spezialist Luc Besson (Taxi, The Transporter) produzierte mit BANDIDAS einen furiosen Western mit zwei wunderbaren und unglaublich sexy Hauptdarstellerinnen, die die Leinwand zum SprĂŒhen bringen und die Colts rauchen lassen. TatkrĂ€ftig unterstĂŒtzt von Steve Zahn und Sam Shepard heizt dieser rasante und mit treffsicherem Humor garnierte Kampf fĂŒr Gerechtigkeit in den Kinos so richtig ein und hinterlĂ€sst den Geschmack eines feurigen Tequila auf der Zunge!

 

REGIE:
Joachim Roenning
Espen Sandberg
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penélope Cruz
Salma Hayek
Steve Zahn
Dwight Yoakam
Denis Arndt
Audra Blaser
DREHBUCH:
Luc Besson
Robert Mark Kamen
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  Be with Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Eric Khoo • HĂ€ufig kommen grosse Filme ganz sanft und leise daher, unauffĂ€llig fast entwickeln sie ihre Kraft und Ausstrahlung von innen heraus, still und ohne viel Aufhebens. DafĂŒr umso nachhaltiger. "Be With Me" vom bei uns viel zu wenig bekannten Eric Khoo aus Singapur ist ein solcher Film: Die stille filmische Perle erregte bei ihrer UrauffĂŒhrung in Cannes erstmals Aufsehen, einfach so. Der Film lĂ€sst uns drei verschiedene fiktive LebensfĂ€den und die reale Figur einer Taubblinden betrachten. Es geht um so zentrale Elemente des Lebens wie Liebe, Hoffnung und Schicksal. Der Star von Be With Me ist Theresa Chan, die seit 50 Jahren ohne Gesichts- und Gehörsinn lebt und eine wohltuende Kraft ausstrahlt. Zusammen mit ihr und seinen fiktiven Suchenden lĂ€dt uns Eric Khoo ein auf eine Reise zum Sein. Und da sitzt man im Kino und staunt wie ein Kind. Mag sogar sein, dass man auf Anhieb nicht einmal genau sagen könnte, weshalb, man fĂŒhlt sich einfach in eine andere Stimmung versetzt und schaut. Im Film von Eric Khoo wird es vielen so ergehen.

 

REGIE:
Eric Khoo
PRODUKTION:
Brian Hong
CAST:
Theresa Poh Lin Chan
Seet Keng Yew
Ezann Lee
Lynn Poh
Chiew Sung Ching
DREHBUCH:
Eric Khoo
Wong Kim Hoh
KAMERA:
Adrian Tan
SCHNITT:
Low Hwee-Ling
TON:
Kevin Mathews
Christine Sham
MUSIK:
Kevin Mathews
Christine Sham

       
  Beautiful Creatures
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2013]
       
 

Eine unsterbliche Liebe • BEAUTIFUL CREATURES ist die Blockbuster-Adaption der weltweit erfolgreichen BĂŒcherserie fĂŒr junge Erwachsene. Der potentielle Publikums-Hit folgt den ĂŒberaus erfolgreichen Fussstapfen von HARRY POTTER wie auch der TWILIGHT SAGA und wird bei uns gleichzeitig mit den USA in den Kinos anlaufen. BEAUTIFUL CREATURES ist eine Geschichte, die im Southern-Gothic-Stil angesiedelt ist, schnell in ihren Bann zieht und in eine spannende Welt voller Magie und Mystik entfĂŒhrt. Der als jetzt schon moderner Klassiker gefeierte erste Teil der Buchreihe wurde mit einem Budget von 80 Millionen US-Dollar abgedreht. Im ersten Teil der fĂŒnfteiligen Caster Chroniken, verfasst von Kami Carcia und Margaret Stohl trifft die Hauptfigur Ethan die schöne 16 JĂ€hrige Lena Duchannes, die erst gerade in seine Heimatstadt in South Carolina zugezogen ist, und wird sofort von Ihrem Anblick „verzaubert“. Das Paar muss einem alten Fluch entgegentretten, der Lena’s Familie seit Generationen plagt, als sie selbst ihre eigene geheimen KrĂ€ften in den Griff bekommen muss.

 

REGIE:
Richard LaGravenese
PRODUKTION:
Broderick Johnson
Andrew A. Kosove
Molly Smith
Erwin Stoff
CAST:
Emmy Rossum
Jeremy Irons
Emma Thompson
Thomas Mann
Viola Davis
Kyle Gallner
Alice Englert
Zoey Deutch
Margo Martindale
DREHBUCH:
Richard LaGravenese
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
David Moritz
TON:
John Marquis
AUSSTATTUNG:
Richard Sherman
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Beautiful new world
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Ungewohnt lockeres Kino aus China... • Ungewohnt lockeres Kino aus China, eine erfrischende Komödie aus Schanghai. In Form einer einfachen Ballade, ironisch erzĂ€hlt, lehnt sich der Film an den Suzhou-Stil der traditionell gesungenen chinesischen Epen an. Baogen ist ein Mann vom Land mit bewĂ€hrten Moralvorstellungen, der hart arbeitet, um sich ein neues stĂ€dtisches Leben aufzubauen und um das Herz seiner scharfzĂŒngigen Tante zu gewinnen. Eine wunderbare neue Welt wirft einen aufschlussreichen Blick auf das zeitgenössische, sich verĂ€ndernde China und auf den Gegensatz und die Konfrontation von Materialismus, Kapitalismus, traditionellen Werten und menschlichem Begehren. Shi Runjiu, ein 29jĂ€hriger Regisseur und Drehbuchautor, bringt mit seinem ersten Langspielfilm frischen Wind in den chinesischen Film. Er bringt uns zum Lachen und zwingt uns zugleich nachzudenken. Der ehrliche Bauer Baogen, der in die grosse Stadt kommt, um hier einen Preis abzuholen, den er in der Lotterie gewonnen hat, kommt ganz schön auf die Welt, denn die gewonnene Wohnung ist noch nicht einmal gebaut. Anstatt reich und berĂŒhmt zu werden, sieht er sich mit der simplen RealitĂ€t konfrontiert. Er sucht bei seiner entfernten Verwandten Jinfang Unterschlupf und bringt deren Leben ganz schön durcheinander.

 

REGIE:
Runjiu Shi
PRODUKTION:
Peter Loehr
CAST:
Wu Jiang
Hong Tao
Ning Chen
Richie Ren
Wu Bai
Zhengwei Tong
DREHBUCH:
Fendou Liu
Runjiu Shi
Yao Wang
KAMERA:
Yue Lu
SCHNITT:
Hongyu Yang
TON:
Xueyi Wang

       
  Before Sunrise
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 1995]
       
 

Der Anfang von «Before Sunset» • Als „Before Sunrise“ 1995 in die Kinos kam, feierten die Kritiker ihn als höchst ungewöhnliche Liebesgeschichte – ein Abend, den wir mit den Augen zweier Fremder erleben, die durch eine ihnen fremde Stadt wandern und sich dabei nĂ€her kommen. Die Zuschauer fĂŒhlten sich an das prickelnde Versprechen der Jugend erinnert, das zwei junge Menschen spontan in einem Zug zusammenfĂŒhrt: Sie verbringen die Nacht mit GesprĂ€chen ĂŒber Gott und die Welt. „Irgendwie wirkte das wie eine Anti-Hollywood-Romanze“, sagt Regisseur Richard Linklater ĂŒber seinen dritten Film (nach „Slacker“ und „Dazed and Confused“). „Einfach gesagt: Das ist eine Lovestory fĂŒr Realisten. Wir versuchen die RealitĂ€t einzufangen – die Geschichte passt eher ins wirkliche Leben der Zuschauer als in einen Film. Wahrscheinlich empfinden die Menschen, die sich davon angesprochen fĂŒhlen, genauso wie wir, und deswegen wollen wir wissen, was mit diesen beiden Figuren weiter geschieht.“

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Anne Walker-McBay
CAST:
Ethan Hawke
Julie Delpy
Andrea Eckert
Hanno Pöschl
Karl Bruckschwaiger
Tex Rubinowitz
Erni Mangold
DREHBUCH:
Richard Linklater
Kim Krizan
KAMERA:
Lee Daniel
SCHNITT:
Sandra Adair
Sheri Galloway
TON:
Tom Hammond
MUSIK:
Fred Frith
AUSSTATTUNG:
Florian Reichmann
KOSTÜME:
Florentina Welley

       
  Belgica
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2016]
       
 

Cafe Belgica • Jo lebt in der City, liebt Musik und hat eine mehr schlecht als recht laufende Bar: das Belgica. Sein Bruder Frank ist Familienvater, wohnt in der Pampa und ergreift jede Gelegenheit, sich ins Nachtleben zu stĂŒrzen. Die beiden völlig unterschiedlichen Jungs haben sich in letzter Zeit etwas aus den Augen verloren. Das Ă€ndert sich, als Frank die Idee hat, bei Jo einzusteigen. Er will die Bar vergrössern, DJs und Bands engagieren. Mit Kumpels, die sich von Franks Elan anstecken lassen, werden die PlĂ€ne spontan umgesetzt. Der Erfolg ist durchschlagend, die Einnahmen steigen rasant, die Stimmung im Belgica wird von Nacht zu Nacht ekstatischer. WĂ€hrend Jo auf dem Boden bleibt, hebt Frank immer mehr ab

Felix van Groeningen hat mit «The Broken Circle» das Kinopublikum begeistert und unzĂ€hlige Preise gewonnen. Der Film war ein Versprechen fĂŒr die Zukunft, das der Regisseur jetzt mit «Belgica» einlöst. Inspiriert zur Story ĂŒber zwei ungleiche BrĂŒder wurde er vom legendĂ€ren Konzertlokal CafĂ© Charlatan im belgischen Gent, den grossartigen Soundtrack hat Soulwax beigesteuert. «Belgica», am Sundance Film Festival mit dem Regie-Preis ausgezeichnet, ist freches, bildstarkes, emotionales und mitreissendes Kino.

 

REGIE:
Felix van Groeningen
PRODUKTION:
Dirk Impens
CAST:
Stef Aerts
Tom Vermeir
Stefaan De Winter
Dominique Van Malder
Ben Benaouisse
Boris Van Severen
DREHBUCH:
Arne Sierens
Felix van Groeningen
KAMERA:
Ruben Impens
SCHNITT:
Nico Leunen
TON:
Jan Deca
Tijn Hazen
Michel Schöpping
Seppe van Groeningen
KOSTÜME:
Ann Lauwerys

       
  Bellaria
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 2002]
       
 

Ein Film von Douglas Wolfsperger • BELLARIA - SO LANGE WIR LEBEN entdeckt die morbid-charmante Eigenwelt eines kleinen Wiener Programmkinos und seiner Besucher. Wenn sich langsam der Kinovorhang öffnet, geht fĂŒr sie die Sonne auf, in Zarahs Augenaufschlag, mit Marikas HĂŒftschwung, bei Jopis Gesang. Im Bellaria Kino sind die Filme zwar mindestens 50 Jahre alt, doch fĂŒr die treuen Stammbesucher sind sie ein StĂŒck Jugend. Hier brechen sie in eine Welt auf, die es lange nicht mehr gibt. Ein berĂŒhrender und zugleich komischer Film ĂŒber Seh(n)sĂŒchte, Rituale und einen Ort ausserhalb unserer Zeit.

 

REGIE:
Douglas Wolfsperger
PRODUKTION:
Douglas Wolfsperger
Martin Dietrich
CAST:
Karl Schönböck
Tenbuss-Zwillinge
Baroness von Lipstril
Heinrich Mosch
Ernst Weizmann
Vera Benda
Rosie Tomek
DREHBUCH:
Douglas Wolfsperger
KAMERA:
Helmut Wimmer
SCHNITT:
Götz Schuberth

       
  Belle et SĂ©bastien, l'aventure continue
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Sebastian und die Feuerretter • In dem Alpendorf Saint Martin lebt der 10-jĂ€hrige Waisenjunge Sebastian. Anstatt in die Schule zu gehen, jagt er lieber mit seiner BerghĂŒndin Belle ĂŒber die Wiesen. Am meisten freut sich Sebastian auf die RĂŒckkehr seiner Tante Angelina. Doch als er sie mit seinem Grossvater CĂ©sar abholen will, erfahren sie Schreckliches: Angelinas Flugzeug ist abgestĂŒrzt und hat den Wald in Brand gesetzt. Als einziger glaubt Sebastian daran, dass Angelina ĂŒberlebt hat und gerettet werden muss. Jetzt kann nur noch der mĂŒrrische Pilot Pierre helfen. Versteckt in dessen Flugzeug wollen Sebastian und Belle sicher gehen, dass Pierre die Suche nach Angelina ernst nimmt. Als der die blinden Passagiere entdeckt, bricht Chaos aus, dicht gefolgt von einer schmetternden Bruchlandung. Das ungleiche Trio macht sich nun zu Fuss auf den Weg durch den brennenden Wald. Ihnen stehen nicht nur neue Freundschaften und aufregende Abenteuer bevor, sondern grosse Gefahren und ein noch grösseres Geheimnis.

Eisige Bergspitzen, felsige AbgrĂŒnde und brennende Schluchten – hier muss sich die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der klugen BerghĂŒndin und dem abenteuerlustigen Jungen bewĂ€hren. Ein bildgewaltiges Kino-Erlebnis fĂŒr kleine und grosse Zuschauer.

 

REGIE:
Christian Duguay
PRODUKTION:
Gilles Legrand
Clément Miserez
Matthieu Warter
CAST:
FĂ©lix Bossuet
Tchéky Karyo
Margaux Chatelier
DREHBUCH:
CĂ©cile Aubry
Juliette Sales
Fabien Suarez
KAMERA:
Christophe Graillot
SCHNITT:
Olivier Gajan
TON:
Adrien Arnaud
Emmanuel Augeard
AUSSTATTUNG:
Sebastian Birchler
KOSTÜME:
Adélaïde Gosselin

       
  Beltracchi: The Art of Forgery
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2014]
       
 

Ein Film von Arne Birkenstock • BELTRACCHI - DIE KUNST DER FÄLSCHUNG erzĂ€hlt als höchst amĂŒsanter Kino-Dokumentarfilm von dem grössten europĂ€ischen KunstfĂ€lscher-Skandal der Nachkriegsgeschichte. Er zeigt den Maler Wolfgang Beltracchi bei dem, was dieser als seinen Beruf verstand, beim FĂ€lschen. Beltracchis Bilder sind keine Kopien, sondern wurden von ihm erfunden und doch eindeutig einem bestimmten KĂŒnstler zuzuordnen. Keine Galerie, kein Experte hatte Zweifel an ihrer AuthentizitĂ€t, Beltracchi wurde reich damit. Schliesslich beging er den Fehler, der alles auffliegen liess.

 

REGIE:
Arne Birkenstock
PRODUKTION:
Arne Birkenstock
Edward MacLiam
Thomas Springer
CAST:
Wolfgang Beltracchi
Helene Beltracchi
Henrik Hanstein
James Roundell
Monsieur Ommeslaghe
Madame Ommeslaghe
DREHBUCH:
Arne Birkenstock
KAMERA:
Marcus Winterbauer
SCHNITT:
Katja Dringenberg
MUSIK:
Dohmen
DĂŒrbeck

       
  Benvenuti al sud
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2011]
       
 

Willkommen im SĂŒden • Alberto (CLAUDIO BISIO) reicht's! Er hat die Nase voll von seinem kleinen Postamt in der norditalienischen Provinz. Angetrieben von seiner Frau (ANGELA FINOCCHIARO) bemĂŒht er sich um eine Versetzung ins pulsierende Mailand. Um seine Chancen zu erhöhen, begeht er einen folgenschweren Fehler: Er gibt vor, behindert zu sein. Der Schwindel fliegt auf und Alberto wird prompt strafversetzt nach SĂŒditalien. Der gelebte Albtraum fĂŒr jeden Norditaliener!
Allein und voller böser Vorahnungen macht er sich auf den Weg ins Land der Tagediebe und Mafiosi, bei denen sich der MĂŒll auf den Strassen tĂŒrmt und deren Italienisch kein Mensch versteht. Doch statt einem bösen Erwachen entdeckt Alberto einen malerischen Ort voller liebenswerter Menschen, unwiderstehlichem Essen, herzlichen Kollegen und den einen, wahren Freund, den jeder Mensch im Leben braucht: den BrieftrĂ€ger Mattia (ALESSANDRO SIANI), dem er hilft, das Herz der schönen Maria (VALENTINA LODOVINI) zurĂŒck zu erobern. Doch jetzt hat Alberto ein ganz anderes Problem: Wie soll er seiner Familie und seinen Freunden beibringen, dass er sich pudelwohl fĂŒhlt in seinem sĂŒdlichen Exil. Als seine Ehefrau beschliesst, ihn in seinem vermeintlichen Elend zu besuchen, nimmt nicht nur seine Ehe eine unerwartete Wendung...

BENVENUTI AL SUD landete in Italien einen Hit, der alle Rekorde bricht: Der Film begeisterte ĂŒber 4,9 Mio. KinogĂ€nger. Er ist damit einer der erfolgreichsten Filme in Italien ĂŒberhaupt - vergleichbar mit Begninis OscarÂź- gekröntem Werk "La vita Ăš bella".

Dany Boon, Hauptdarsteller und Regisseur von "Bienvenue chez les Ch‘tis", hat in diesem italienischsten aller Remakes einen Cameo-Auftritt, wie nur er ihn spielen kann.

 

REGIE:
Luca Miniero
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Francesca Longardi
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Claudio Bisio
Alessandro Siani
Angela Finocchiaro
Valentina Lodovini
Naike Rivelli
DREHBUCH:
Massimo Gaudioso
KAMERA:
Paolo Carnera
SCHNITT:
Valentina Mariani
TON:
Luca Anzellotti
MUSIK:
Umberto Scipione
AUSSTATTUNG:
Paola Comencini
KOSTÜME:
Sonoo Mishra

       
  Beshkempir
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Liebeserwachen in Kirgisien • Alltag im lĂ€ndlichen Kirgisistan, der Heimat des Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Der Junge Azate spielt mit seinen Freunden, streunt herum und treibt allerlei Schabernack. Das Leben in seinem Dorf erscheint ganz ruhig und erdverbunden, wie es schon vor eintausend Jahren gewesen sein muss. Das Wanderkino, das in der NĂ€he vorbei kommt, ist eine der wenigen grossen Attraktionen, nach denen sich die Jugendlichen sehnen. Eines Tages erfĂ€hrt Azate im Verlauf einer Bubenrauferei, dass seine Eltern ihn als Kleinkind adoptiert hatten. Weil sie kinderlos waren, erhielten sie der lokalen Tradition zufolge ein Kind von einer Grossfamilie aus der Dorfgemeinschaft ĂŒberreicht. Jetzt, da Azate weiss, dass er ein Adoptivkind ist, fĂŒhlt er sich einsam. Er muss lernen, mit dem Leben neu zurecht zu kommen. Es ist die keimende erste Liebe, die dem Jungen in diesem wunderbar sanften RegiedebĂŒt von Aktan Abdikalikow nach der totalen Verunsicherung zurĂŒck ins Leben hilft.

 

REGIE:
Aktan Abdikalikow
PRODUKTION:
Kirgisfilm
Noë Productions
CAST:
Mirlan Abdikalikow
Albina Imashewa
Adir Abdikalikow Bakit
Djilkchiew Mirlan
DREHBUCH:
Aktan Abdikalikow
Avtandil Adikulow
Marat Sarulu
KAMERA:
Hassan Kidiraliew

       
  Bibi Blocksberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2002]
       
 

Nach dem berĂŒhmten, gleichnamigen Kinderbuch. • In Neustadt herrscht Jubelstimmung: Bibi Blocksberg (SIDONIE VON KROSIGK) hat durch eine spontane kleine Hexerei, mit der sie einen krĂ€ftigen Regenschauer auslöste, zwei Kinder vor dem sicheren Flammentod bewahrt. WĂ€hrend Mutter Barbara (KATJA RIEMANN), selbst Hexe aus Fleisch und Blut, mĂ€chtig stolz auf ihre Tochter ist, hĂ€lt der beruflich gestresste Papa Bernhard (ULRICH NOETHEN) nur sehr wenig von Bibis ĂŒbersinnlichen Eskapaden. Da erhĂ€lt Bibi von Oberhexe Walpurgia die Nachricht, dass ihr aufgrund besonderer Verdienste bereits vorzeitig die "Kristallkugel", die sie erst zur richtigen Hexe macht, verliehen wird. Voller Stolz fliegt Bibi mit ihrem Besen, der auf den Namen "Kartoffelbrei" hört, auf den Blocksberg. Doch die verschlagene Rabia (CORINNA HARFOUCH), eine der bösen Hexen, gönnt der Junghexe die hohe Ehre nicht. Noch am Blocksberg schwört sie erst zu ruhen, wenn sie Bibi die kostbare Kugel wieder abgejagt hat... Rund 15 Jahre, nachdem die freche Hexe BIBI BLOCKSBERG ihren Siegeszug durch die deutschen Kinderzimmer begann - allein die Hörkassetten wurden ĂŒber 33 Millionen mal verkauft - erobern nun Hexen aus Fleisch und Blut unter der Regie von Hermine Huntgeburth ("Das Trio", "Der Hahn ist tot") die Kinos. Ein Spass fĂŒr die ganze Familie.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
Uschi Reich
Karl Blatz
CAST:
Sidonie von Krosigk
Maximilian Befort
Katja Riemann
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Anja Sommavilla
Elea Geissler
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Martin Langer

       
  Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eule
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 2004]
       
 

Bibi Blocksberg kehrt in die Kinos zurĂŒck • Bibi Blocksberg hat vor lauter Hexerei den Unterricht strĂ€flich vernachlĂ€ssigt. Ihre Noten in Mathe sind schlecht, und so kommt es, dass sie ihre Ferien im BĂŒffelinternat Schloss Altenberg verbringen muss. Doch der Schuldirektor entpuppt sich als Sonderling auf der Suche nach dem geheimnisvollen RĂ€tsel von Altenberg, und auch Bibis Zimmergenossin Carina, ein Britney-Spears-Verschnitt, ist die reinste Qual. Zum GlĂŒck findet Bibi in der MitschĂŒlerin Elea, die seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, schnell eine Freundin. Und Bibi wĂ€re nicht Bibi, wĂŒrde sie nicht versuchen, Elea wieder zum Laufen zu verhelfen – obwohl es der Hexenkodex ausdrĂŒcklich verbietet, in menschliches Schicksal einzugreifen. Als Bibi von der Sage des wundertĂ€tigen Eulenstaubs erfĂ€hrt, macht sie sich auf den Weg, um in den Altenberg-Höhlen danach zu suchen. Doch auch Bibis Erzfeindin, die Hexe Rabia von Katzenstein, weiss von den magischen KrĂ€ften des blauen Pulvers. Sie entkommt in einer dramatischen Flucht aus dem Gruselmoor, in dem sie mit ihrem Kater Maribor eine fĂŒnfjĂ€hrige Strafe verbĂŒsst, und nĂ€hert sich unbemerkt der verhassten Familie Blocksberg...

 

REGIE:
Franziska Buch
PRODUKTION:
Karl Blatz
Uschi Reich
CAST:
Sidonie von Krosigk
Monica Bleibtreu
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Katja Riemann
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Axel Block
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Christian Götz
MUSIK:
Enjott Schneider
AUSSTATTUNG:
Susann Bieling
Uwe Szielasko
KOSTÜME:
Eveline Stösser

       
  Big Daddy
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 1999]
       
 

Nature called. Look who answered. • Was tun, wenn man von heute auf morgen, aus heiterem Himmel Vater wird? Vor diese Frage gestellt sieht sich Sonny Koufax (ADAM SANDLER), dem es bislang noch immer blendend gelungen ist, allen Verantwortungen im Leben aus dem Weg zu gehen, wĂ€hrend all seine Freunde lĂ€ngst Karriere gemacht haben. Sogar sein bester Freund und Mitbewohner hat sich inzwischen dazu entschlossen, dem Erwachsenen-Club beizutreten und seine Freundin zu heiraten. Bei Sonny hingegen dreht sich noch immer alles nur um Fast Food, lange Schlafen und Sport - im Fernsehen, wohlgemerkt. All das Ă€ndert sich schlagartig, als der LebenskĂŒnstler von seiner Freundin sitzengelassen und ein fĂŒnfjĂ€hriger Junge an seiner TĂŒrschwelle abgeliefert wird - das sehr lebendige Relikt eines Techtelmechtels seines Wohngenossen, der gerade fĂŒr ein paar Monate in China weilt. Sonny beschliesst kurzerhand, den Jungen zu adoptieren, um dadurch bei seiner Freundin wieder ein paar Pluspunkte zu sammeln. Allerdings handelt er sich mit diesem Kind mehr Probleme ein, als er es sich jemals hĂ€tte trĂ€umen lassen...

Adam Sandler, Amerikas Topkomiker Nummer eins, fegt wieder wie ein Tornado durch die Kinos und serviert mit BIG DADDY seine bislang unwiderstehlichste Hit-Comedy. In den USA erweist sich BIG DADDY bereits als Trumpfas des Kinosommers: Mit 41,5 Millionen Dollar Einspiel hatte der Superspass den besten Kinostart einer Nicht-Fortsetzungs-Komödie ĂŒberhaupt. Nach nur sechs Wochen hat er bereits weit ĂŒber 150 Millionen Dollar eingespielt und zĂ€hlt damit zu den fĂŒnf erfolgreichsten Filmen des Kinojahres 1999!

 

REGIE:
Dennis Dugan
PRODUKTION:
Sid Ganis
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Joey Lauren Adams
Jon Stewart
Allen Covert
Rob Schneider
Josh Mostel
Cole & Dylan Sprouse
DREHBUCH:
Steve Franks
Tim Herlihy & Adam Sandler
KAMERA:
Theo van de Sande
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  Billy Elliot
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2000]
       
 

Ein neuer britischer Volltreffer • Er hat Musik im Blut und Rhythmus in den FĂŒssen, der kleine Billy (Jamie Bell). Witzig und verspielt hĂŒpft und jauchzt er sich bis ins zwölfte Lebensjahr. Sein Vater - ein einfacher, aufrichtiger aber auch sturer Minenarbeiter streikt im Winter 1984 wochenlang fĂŒr die Erhaltung der ArbeitsplĂ€tze im Norden Englands. Damit Billy, wenn er mal gross ist, seinen Mann zu stehen versteht, drĂŒckt ihm der Vater jeden Mittwoch 50 Pence fĂŒr den Boxunterricht in die Hand. Und gerĂ€t ausser sich, als er entdeckt, dass Billy nicht im Boxring steht, sondern seinem Tanztalent frönt und mit den Ballett-MĂ€dchen Pirouetten, SprĂŒnge und Schritte einĂŒbt. Scheite und SchlĂ€ge setzt's. Doch da gibt's die Tanzlehrerin (Julie Walters, Educating Rita).

Die ist derb und streng, aber sie glaubt unerschĂŒtterlich an Billys Begabung. WĂ€hrend fĂŒr seinen Vater (Gary Lewis) im letzten grossen Bergarbeiterstreik eine Welt zerschlagen wird, eröffnen sich dem Jungen neue Horizonte...

BILLY ELLIOT reiht sich ein in die Tradition des neuen britischen Kinos, wie man es von The Full Monty, Four Weddings And A Funeral und Notting Hill her kennen und lieben gelernt hat. Das Spielfilmdebut des britischen Theaterregisseurs Stephen Daldry berichtet mit der verspielt-trotzigen Unverdorbenheit eines Kindes von der positiven Kraft der Musik und des Tanzes, die Mauern und soziale Unterschiede durchbrechen kann.

 

REGIE:
Stephen Daldry
PRODUKTION:
Greg Brenman
Jon Finn
CAST:
Julie Walters
Gary Lewis
Jamie Bell
Jamie Draven
Jean Heywood
DREHBUCH:
Lee Hall
KAMERA:
Brian Tufano
SCHNITT:
John Wilson
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Maria Djurkovic

       
  Bimbambino
 
       
 

Gratis Kino mit dem "KINO BAMBINO" • Mit "Kino Bambino" ermöglichen wir Kindern, mit oder ohne Begleitung, einen Gratis-Kinonachmittag in toller AtmosphĂ€re.
Die Tickets werden vom kinderfreundlichen Detailhandel bei uns gekauft und gratis an die Kunden abgegeben.
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Weitere Informationen zu den Filmen und den Ticketstellen finden sie unter: www.kinobambino.ch

 

       
  Birdman
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2015]
       
 

or (The Unexpected Virtue of Ignorance) • In Alejandro G. Iñårritus existenzieller Komödie BIRDMAN erhofft sich Riggan Thomson (Michael Keaton) durch seine Inszenierung eines ambitionierten neuen TheaterstĂŒcks am Broadway, neben anderen Dingen, vor allem eine Wiederbelebung seiner dahin siechenden Karriere. Zwar handelt es sich um ein ausgesprochen tollkĂŒhnes Unterfangen – doch der frĂŒhere Kino-Superheld hegt grösste Hoffnungen, dass dieses kreative Wagnis ihn als KĂŒnstler legitimiert und jedermann, auch ihm selbst, beweist, dass er kein abgehalfterter Hollywood-Star ist.

Doch wĂ€hrend die Premiere des StĂŒcks unaufhaltsam nĂ€her rĂŒckt, wird Riggans Hauptdarsteller durch einen verrĂŒckten Unfall bei den Proben verletzt und muss schnell ersetzt werden. Auf den Vorschlag von Hauptdarstellerin Lesley (Naomi Watts) und auf das DrĂ€ngen seines besten Freundes und Produzenten Jake (Zach Galifianakis) hin engagiert Riggan widerwillig Mike Shiner (Edward Norton) – ein unberechenbarer Typ, aber eine Garantie fĂŒr viele TicketverkĂ€ufe und begeisterte Kritiken. Bei der Vorbereitung auf sein BĂŒhnendebĂŒt muss er sich nicht nur mit seiner Freundin, Co-Star Laura (Andrea Riseborough), und seiner frisch aus der Entzugsklinik kommenden Tochter und Assistentin Sam (Emma Stone) auseinandersetzen, sondern auch mit seiner Ex-Gattin Sylvia (Amy Ryan), die gelegentlich vorbeischaut, um die Dinge in ihrem Sinn zu richten.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
John Lesher
Arnon Milchan
James W. Skotchdopole
CAST:
Emma Stone
Edward Norton
Naomi Watts
Andrea Riseborough
Zach Galifianakis
Michael Keaton
Amy Ryan
DREHBUCH:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
NicolĂĄs Giacobone
Alexander Dinelaris
Armando Bo
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Douglas Crise
TON:
Thierry J. Couturier
Aaron Glascock
MartĂ­n HernĂĄndez
MUSIK:
Antonio Sanchez
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Albert Wolsky

       
  Black Gold
 
       
 

Or Noir • HochkarĂ€tig besetzt mit Antonio Banderas („Die Legende des Zorro“), Mark Strong („Sherlock Holmes“) und Freida Pinto („Slumdog MillionĂ€r“) entfĂŒhrt „Black Gold“ auf eine abenteuerliche Reise nach Arabien in der ersten HĂ€lfte des letzten Jahrhunderts. In der Tradition von David Leans Klassiker „Lawrence von Arabien“ erweckt Regiestar Jean-Jacques Annaud („Der Name der Rose“, „7 Jahre in Tibet“) die 30er Jahre im Nahen Osten zu bildgewaltigem Leben – die Zeit, in der der Machtkampf um das schwarze Gold begann.

Im Streit um die neu entdeckten Ölvorkommen unter dem WĂŒstensand geraten zwei der grössten Königreiche aneinander und ein junger Prinz muss aus seiner BĂŒcherwelt auftauchen und zum Krieger und AnfĂŒhrer werden, um sein Volk zu einen und zu beschĂŒtzen.

Nach dem Roman „Der schwarze Durst“ des Schweizers Hans Ruesch haben Annaud und Menno Meyjes („Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“) das Drehbuch fĂŒr das bewegende Leinwandepos geschrieben – ein monumentales Kinoereignis vor der atemberaubenden WĂŒsten-kulisse Arabiens.

 

REGIE:
Jean-Jacques Annaud
PRODUKTION:
Tarak Ben Ammar
CAST:
Tahar Rahim
Mark Strong
Antonio Banderas
Freida Pinto
DREHBUCH:
Jean-Jacques Annaud
Menno Meyjes
Hans Ruesch
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Hervé Schneid
TON:
Selim Azzazi
Nicolas Becker
MUSIK:
James Horner

       
  Blind Dates
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2014]
       
 

Brma paemnebi • Mit 40 Jahren lebt der Lehrer Sandro noch immer bei seinen Eltern, die sich stĂ€ndig in sein Privatleben einmischen. Die Blind Dates, zu denen ihn sein Freund Iva drĂ€ngt, interessieren ihn kaum. Bei einem Ausflug ans Schwarze Meer verliebt er sich auf einmal in die Friseurin Manana. Als deren Ehemann Tengo vorzeitig aus dem GefĂ€ngnis entlassen wird, nimmt Sandros Schlamassel absurde Dimensionen an. Er gerĂ€t in wĂŒste Familiendispute und sieht sich gezwungen, die von Tengo geschwĂ€ngerte Natia bei seinen Eltern einzuquartieren. FehlschlĂŒsse und MissverstĂ€ndnisse sind der Motor dieser melancholischen Komödie, in der sich alle immer in alles einmischen, wĂ€hrend doch niemand wirklich zuhört, und alle alles falsch verstehen. Im Zweifelsfall argumentiert man wild durcheinander, und die Situation löst sich in heftigen AusbrĂŒchen auf. Levan Koguashvilis zweiter Spielfilm steht damit in den besten Traditionen des georgischen Kinos. Der ErzĂ€hlton ist ruhig, die Ereignisse ĂŒberschlagen sich. Unsentimental, mit Auslassungen und Andeutungen, in wunderbaren Farbkompositionen und mit enormem GespĂŒr fĂŒr RĂ€ume, Architektur und Stadtlandschaften erzĂ€hlt, gewinnt der Film schliesslich ungeheure Tiefe

 

REGIE:
Levan Koguashvili
PRODUKTION:
Levan Koguashvili
Suliko Tsulukidze
Olena Yershova
CAST:
Andro Sakvarelidze
Ia Sukhitashvili
Archil Kikodze
Vakho Chachanidze
Kakhi Kavsadze
DREHBUCH:
Boris Frumin
Levan Koguashvili
Andro Sakvarelidze
KAMERA:
Tato Kotetishvili
SCHNITT:
Levan Koguashvili
Nodar Nozadze
TON:
Paata Godziashvili
Gogoladze Giorgi Goglik
AUSSTATTUNG:
Kote Japaridze
KOSTÜME:
Tinatin Kvinikadze

       
  Blindness
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2008]
       
 

Stadt der Blinden • Der Film nach dem bekannten Roman von NobelpreistrĂ€ger JosĂ© Saramago erzĂ€hlt die Geschichte einer geheimnisvollen Epidemie, die in der Zukunft eine namenlose Metropole befĂ€llt und zahlreiche Menschen erblinden lĂ€sst. Um eine Ausbreitung der Epidemie zu vermeiden, werden die Infizierten vom Staat in ein Lager gesteckt und ihrem Schicksal ĂŒberlassen. Bald schon herrscht in dem Lager Hunger und Chaos - der Kampf um das nackte Überleben beginnt.

Seit "The Constant Gardener" und "City of God" steht Regisseur Fernando Meirelles fĂŒr grosses Kino, das Tiefgang und beste Unterhaltung bietet. Mit "Die Stadt der Blinden" setzt er wieder auf eine berĂŒhmte literarische Vorlage. Ein philosophischer Thriller der Extraklasse mit den Weltstars Julianne Moore, Mark Ruffalo und Gael GarcĂ­a Bernal.

 

REGIE:
Fernando Meirelles
PRODUKTION:
Andrea Barata Ribeiro
Niv Fichman
Sonoko Sakai
CAST:
Julianne Moore
Mark Ruffalo
Alice Braga
Yusuke Iseya
Yoshino Kimura
Don McKellar
Maury Chaykin
Mitchell Nye
Danny Glover
Gael GarcĂ­a Bernal
DREHBUCH:
Don McKellar
José Saramago
KAMERA:
CĂ©sar Charlone
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Guilherme Ayrosa
Alessandro Laroca
MUSIK:
Marco AntĂŽnio GuimarĂŁes
AUSSTATTUNG:
Matthew Davies
Tulé Peak
KOSTÜME:
Renée April

       
  Blue Gate Crossing
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 2003]
       
 

Ein Film von Chin-yen Yee • Der stimmungsvolle Film ĂŒber TrĂ€ume, Hoffnungen und Freundschaften taiwanesischer Jugendlicher hat in Asien viel Staub aufgewirbelt und unter der jungen Generation Kultstatus gefunden. Der Film setzt sich zum ersten Mal im taiwanesischen Kino mit dem Tabu der BisexualitĂ€t auseinander und ist mit ausgesprochen viel FeingefĂŒhl und einer guten Portion Humor inszeniert.

 

REGIE:
Chin-yen Yee
PRODUKTION:
Peggy Chiao
Hsiao-ming Hsu
CAST:
Bo-lin Chen
Lun-mei Guey
Shu-hui Liang
Joanna Chou
DREHBUCH:
Chin-yen Yee
KAMERA:
Hsiang Chienn
SCHNITT:
Ching-Song Liao
TON:
Du-Che Tu
MUSIK:
Chris Hou
AUSSTATTUNG:
Shao-yu Hsia

       
  Body
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2016]
       
 

Cialo • Janusz ist ein Mensch, den so leicht nichts erschĂŒttern kann. Als Untersuchungsrichter recherchiert er prĂ€zise, am Tatort analysiert er trocken jedes Detail. Privat steht er seiner magersĂŒchtigen Tochter Olga allerdings ziemlich hilflos gegenĂŒber. Er lĂ€sst sie in eine Klinik einweisen, in der die Psychologin Anna arbeitet. Diese lebt mit einem grossen Hund in einer abgeriegelten Wohnung und beschwört Geister, die aus dem Jenseits zu den Lebenden sprechen.

Die polnische Regisseurin Malgorzata Szumowska arbeitet in ihrem neuen Film, der an der Berlinale 2015 seine Premiere hatte, mit Elementen der schwarzen Komödie, um von der Schwierigkeit zu erzĂ€hlen, mit dem Verlust geliebter Menschen umzugehen. Dabei spielt das Körperliche eine zentrale Rolle, kreist die Filmemacherin das Körperliche unserer Existenz ein. Was ist Körper? Was ist Geist? Wie spielen die beiden zusammen Leben? Szumowska schafft es auf beeindruckende Art, mit Körpern und Körperlichem Variantionen zu betrachten. NatĂŒrlich steht sie dabei in einer Tradition, die mit Krzysztof Kieslowski einen grossartigen Vertreter hatte. Man könnte sagen: Sein Geist ist im Film von Malgorzata Szumowska im besten Sinn gegenwĂ€rtig. Aber die Filmemacherin ist eigenstĂ€ndig und hat ihren eigenen Umgang mit den Wirklichkeiten und ihrer Wahrnehmung entwickelt. «Body» ist einer der faszinierendsten Filme zum Da-Sein geworden, ein StĂŒck Kino, das uns auch auf uns selber zurĂŒckwirft.

 

REGIE:
Malgorzata Szumowska
PRODUKTION:
Jacek Drosio
Michal Englert
Malgorzata Szumowska
CAST:
Janusz Gajos
Maja Ostaszewska
Justyna Suwala
DREHBUCH:
Michal Englert
Malgorzata Szumowska
KAMERA:
Michal Englert
SCHNITT:
Jacek Drosio
AUSSTATTUNG:
Elwira Pluta
KOSTÜME:
Julia Jarza-Brataniec
Katarzyna Lewinska

       
  Boi neon
 
       
 

Neon Bull • Iremar trĂ€umt davon, exquisite Abendroben zu nĂ€hen und als Mode-Designer durch die Welt zu jetten. Stattdessen zieht der Endzwanziger mit 12 krĂ€ftigen Stieren, seinem zupackenden Mitarbeiter ZĂ©, der extrovertierten Lastwagenfahrerin und TĂ€nzerin Galega und ihrer kleinen Tochter CacĂĄ durch den Nordosten Brasiliens von einer „Vaquejadas“-Show zur nĂ€chsten. Die brasilianische Variante des Rodeo-Sports vermag die lĂ€ndliche Bevölkerung zu begeistern. Es ist eine harte Arbeit: Mensch und Tier mĂŒssen sich einen grossen Transporter teilen, der zugleich als Wohnwagen dient. Und die Bezahlung ist mies. Eigentlich trĂ€umen sie alle von einem anderen Leben. Doch die bunte Truppe aus Gelegenheitsarbeitern hat sich als Ersatzfamilie arrangiert, und jeder geht auf eigene Weise seinen TrĂ€umen nach. Sinnliches, poetisches, intelligentes Kino aus Brasilien. Anhand der Geschichte dieser Wanderarbeiter reflektiert Regisseur Gabriel Mascaro die jĂŒngsten kulturellen und ökonomischen VerĂ€nderungen seines Landes.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Gabriel Mascaro
PRODUKTION:
Rachel Ellis
CAST:
Juliano Cazarré
Maeve Jinkings
DREHBUCH:
Gabriel Mascaro
KAMERA:
Diego GarcĂ­a
SCHNITT:
Fernando Epstein
Eduardo Serrano
TON:
FabiĂĄn Oliver
MUSIK:
Carlos Montenegro
OtĂĄvio Santos

       
  Bollywood - The Greatest Love Story Ever Told
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2012]
       
 

Die grösste Liebesgeschichte aller Zeiten • Eine Dokumentation ĂŒber Bollywood, mit ihren einzigartigen Tanzeinlagen und der wiedererkennbaren Musik im Fokus. Ein Genre, von dem die einen glauben, es halte Indiens Kultur zusammen und die anderen es am liebsten verbannen wĂŒrden. Seit 70 Jahren verbindet Bollywood ĂŒber zwei Milliarden Menschen weltweit miteinander und das Genre ist noch immer in einem Wachstumsprozess.

 

REGIE:
Rakeysh Omprakash Mehra
Jeff Zimbalist
PRODUKTION:
Shekhar Kapur
Trishya Screwvala
CAST:
Javed Akhtar
Dev Anand
Amitabh Bachchan
Madhuri Dixit
Gulzar
Katrina Kaif
Anil Kapoor
Shammi Kapoor
Shekhar Kapur
Saroj Khan
DREHBUCH:
Sabrina Dhawan
Rakeysh Omprakash Mehra
KAMERA:
Ashok Mehta
Tapan Basu
SCHNITT:
Jeff Zimbalist
TON:
Nikhil Mulay
K.J. Singh

       
  Borat
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2006]
       
 

Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan • Jagshemash, mein Name Borat Sagdiyev. Ich möchte Kommentar abgeben zu neueste Aussagen in den Medien ĂŒber meine Nation von Kasachstan. Hier wird behauptet, dass Frauen in Kasachstan gleichwertig behandelt und jede Art von Religion toleriert wird – das abscheuliche LĂŒgenmĂ€rchen! Das alles ist Teil von grosse Propoganda-Kampagne gegen unsere Land von den bösen Schwachköpfen Usbekistan – die, wie wir alle wissen, sehr neugierige Menschen sind, mit ein Knochen in der Mitte von ihrem Gehirn.

Es gibt einen Mann namens Roman Vasilenko, der sich ausgibt als Minister fĂŒr Presse von Kasachstan. Bitte nicht hören auf diesen Mann, er usbekischer BetrĂŒger und wird gejagt von unseren Agenten. Ich muss weiter betonen im Namen von mein Regierung, dass wenn Usbekistan diese Angriffe nicht unterlĂ€sst, dann wir schliessen nicht lĂ€nger aus die Möglichkeit von militĂ€rischem Eingriff.

Wenn usbekische Propoganda noch einmal behauptet, dass wir NICHT gegorene Pferde-Pisse trinken, Todesstrafe fĂŒr das Backen von Bagels erlassen oder 300 Tonnen menschliche Schambeine pro Jahr exportieren, dann wir werden keine andere Alternative haben, als die Bombardierung ihrer StĂ€dte mit unsere Katapulte.

Jede Behauptung, dass unser glorreich FĂŒhrer ist unzufrieden mit mein Film "Borat: Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz fĂŒr glorreiche Nation von Kasachstan zu machen" ist gelogen. Wahrer Grund fĂŒr Washington-Besuch von PrĂ€sident Nazharbayev ist Bewerbung von diese Kinofilm! Deshalb veranstalten er und Ministerium fĂŒr Information morgen Abend KinovorfĂŒhrung, wozu er haben eingeladen PrĂ€sident Georg Walter Bush und andere amerikanisch WĂŒrdentrĂ€ger – Donald Rumsfeld, Bill Gates, OJ Simpson und Mel Gibsons.

KinovorfĂŒhrung wird gefolgt von Cocktailparty und einer Diskussion ĂŒber engere Bindungen zwischen unsere LĂ€nder bei Hooters, in Haus 825 siebente Strasse.

Vielen Dank, jetzt ich mĂŒssen zurĂŒck zu Botschaft, wo mein Regierung mich brauchen.

Chenquieh!

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Pamela Anderson
Ken Davitian
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Peter Baynham
KAMERA:
Luke Geissbuhler
Anthony Hardwick
SCHNITT:
Craig Alpert
Peter Teschner
James Thomas
MUSIK:
Erran Baron Cohen
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Botero
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2008]
       
 

Born in Medellin • Zu Fernando Boteros 75. Geburtstag erzĂ€hlt Peter Schamoni die bewegende Erfolgsgeschichte des in Ă€rmlichen VerhĂ€ltnissen aufgewachsenen kolumbianischen KĂŒnstlers. AnfĂ€nglich hatte Botero um Anerkennung zu kĂ€mpfen, mittlerweile sind Menschen aller Kontinente begeistert von seinen Bildern und Skulpturen. Botero hat fĂŒr sich einen Stil gefunden, an dem man ihn sofort erkennt: farbenfroh und ĂŒppig. Doch Schamoni zeigt nicht nur diesen Botero, sondern auch, dass sich hinter dem Klischee des Naiven ein KĂŒnstler entdecken lĂ€sst, der auch auch vor ernsten Themen nicht zurĂŒckschreckt. Die Bilder, die die Verbrechen der Amerikaner in Abu Ghraib zeigen, sind einzigartig. Schamoni begleitete den KĂŒnstler nicht nur in seine Skulpturen-Werkstatt in der Toskana, und in sein Pariser Maler-Atelier, auch in Kolumbien selbst wurde gedreht. Schamoni nimmt den Zuschauer mit auf die gemeinsame Reise mit dem Maler, lĂ€sst ihn teilhaben an der Welt, in der der KĂŒnstler lebt und arbeitet, an den Höhen und Tiefen in seinem Leben. Peter Schamoni, der Botero seit vierzig Jahren kennt, hat den KĂŒnstler fĂŒr das Kino neu sichtbar gemacht.

 

REGIE:
Peter Schamoni
PRODUKTION:
Rob Houwer
Peter Schamoni
CAST:
Mario Adorf
Fernando Botero
DREHBUCH:
Peter Schamoni
KAMERA:
Ernst Hirsch
Konrad Hirsch
SCHNITT:
Carsten Dillhöfer
Sabine Rottmann

       
  Boule et Bill
 
       
 

Ein Film von Alexandre Charlot & Franck Magnier

 

REGIE:
Alexandre Charlot
Franck Magnier
PRODUKTION:
Cyril Colbeau-Justin
Serge de Poucques
Sylvain Goldberg
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Franck Dubosc
Marina FoĂŻs
Manu Payet
Sara Giraudeau
Charles Crombez
DREHBUCH:
Alexandre Charlot
Franck Magnier
KAMERA:
Axel Cosnefroy
SCHNITT:
Samuel Danési
Cyril Nakache
MUSIK:
Alexandre Azaria
AUSSTATTUNG:
Herald Najar

       
  Bread and Roses
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2001]
       
 

By Ken Loach • Gibt es einen Filmregisseur, der seiner Überzeugung treuer ist als Ken Loach? Film um Film erzĂ€hlt der Brite mit viel Gerechtigkeitssinn und Wissen um gesellschaftliche Bedingtheiten, aufrĂŒttelnde Geschichten um SehnsĂŒchte, Hoffnungen und TrĂ€ume. Seine Helden sind Arbeiter und Arbeitslose, Busfahrer, Deserteure und einfache MĂ€dchen. Dies selbst dann, wenn Loach fern der Heimat dreht wie in «Carla's Song» und «Land and Freedom». Oder wie in BREAD AND ROSES, der in Los Angeles spielt - und von dem Loach sagt, er habe vor allem versucht, die Stadt der Engel aus einer Sicht zu filmen, die das Mainstream-Kino nicht kennt. Loachs Los Angeles ist dasjenige der spanisch sprechenden Immigranten, der Menschen aus Puerto Rico, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Equador. Viele unter ihnen weilen ohne Papiere im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So auch Maya, die zum Auftakt von BREAD AND ROSES von zwei «Coyotes» gefĂŒhrt ĂŒber die Grenze von Mexiko nach L.A. kommt. Ihre Schwester Rosa hat ihr einen Job besorgt, doch Maya mag die Arbeit an der Bar nicht. Lieber geht sie putzen. Und gehört damit zur riesigen Masse schlechtest bezahlter, nicht versicherter HeinzelmĂ€nnchen, die L.A.s Banken und Prunkbauten ĂŒber Nacht blitzblank putzen. «Die Putz-Uniformen machen uns unsichtbar», heisst es in BREAD AND ROSES; Ken Loach aber will, dass man sieht. Steckt seine Protagonisten in rote T-Shirts. LĂ€sst Liebe passieren. Und plĂ€doyiert eindringlich und herzzerreissend fĂŒr mehr HumanitĂ€t und Gerechtigkeit.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Pilar Padilla
Adrien Brody
Elpidia Carillo
Jack McGee
Monica Rivas
Frank Davila
Lillian Hurst
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Jonathan Morris
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Martin Johnson

       
  Breakfast of Champions
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 1999]
       
 

Nach dem Roman des Bestsellerautors Kurt Vonnegut • Dwayne Hoover (Bruce Willis), Midland Citys angesehenster Autohausbesitzer und erfolgverwöhnter Strahlemann, droht den Verstand zu verlieren und niemand scheint es zu bemerken: Gemahlin Celia (Barbara Hershey) ist lĂ€ngst zum Tabletten und TV-Junkie geworden, Sohn George (Lukas Haas) trĂ€umt von einer Karriere als singendes BarhĂ€schen und Freund und Mitarbeiter Harry (Nick Nolte) sieht sich am liebsten in Spitzendessous.

Als dann auch noch Francine (Glenne Headley), Dwaynes SekretĂ€rin und Ge liebte, mit dem Ende der Beziehung droht, flĂŒchtet sich Hoover in die-aberwitzige Vor stellung, dass ihm nur noch Kilgore Trout (Albert Finney) - ein reichlich verwirrter Science-Fiction-Autor, der als Ehrengast des 'Art Festivals' in Midland City erwartet wird - helfen kann.

Doch bis die beiden endlich zusammentreffen, soll noch einige Zeit vergehen und das gewohnte Leben völlig aus den Fugen geraten.

Zwischen 'American Dream' und alltĂ€glichem Wahnsinn: BREAKFAST OF CHAMPIONS, Alan Rudolphs neuester Film nach dem gleichnamigen Roman aus der Feder des New Yorker Kultautors Kurt Vonnegut Jr., ist eine pechschwarze Satire, eine tragische Komödie, ein unvergleichliches StĂŒck Kino mit einer ebenso aussergewöhnlichen wie hochkarĂ€tigen Besetzung:

Action-Held Bruce Willis als verzweifelter AutohĂ€ndler, der auf der Überholspur des Lebens ins Schleudern gerĂ€t und schliesslich die Kontrolle ĂŒber sich selbst verliert, Barbara Hershey als seine der Welt völlig entrĂŒckte Ehefrau, Nick Nolte als paranoider Liebhaber von Spitzendessous und Albert Finney als alternder, mittelloser Schriftsteller.

BREAKFAST OF CHAMPIONS hĂ€lt der US-Gesellschaft einen Spiegel vor, prangert sie an, macht sich ĂŒber sie lustig. Der Film eröffnet neue Sicht- und Denkweisen ohne dabei zu moralisieren.

 

REGIE:
Alan Rudolph
PRODUKTION:
David Blocker
David Willis
Sandra Tomita
CAST:
Bruce Willis
Albert Finney
Nick Nolte
Barbara Hershey
Glenne Headly
Lukas Haas
Omar Epps
DREHBUCH:
Alan Rudolph
KAMERA:
Elliot Davis
SCHNITT:
Suzy Elmiger
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Nina Ruscio

       
  Bruce Almighty
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Wie im Himmel. So im Kino. Jim Carrey als Gott. • Wie wĂŒrden Sie reagieren, wenn Ihnen plötzlich Gott (MORGAN FREEMAN) höchstpersönlich gegenĂŒbersteht und Ihnen anbietet fĂŒr eine Woche seinen Job zu ĂŒbernehmen? Bruce Nolan (JIM CARREY) ist Fernsehreporter und mit seinem Leben stĂ€ndig unzufrieden - und das obwohl er nicht nur grosse PopularitĂ€t geniesst, sondern mit Grace (JENNIFER ANISTON) auch noch eine wunderschöne Freundin hat, die ihn ĂŒber alles liebt. Am Ende eines völlig verkorksten Tages lĂ€sst Bruce seiner Wut so richtig freien Lauf und gibt Gott in einer Schimpfkanonade die Schuld an allem. Gott hört zu. Und antwortet: wenn Bruce meint, er könne den Job besser machen, dann soll er es ruhig mal probieren. Und so wird Bruce allmĂ€chtig. FĂŒr eine Woche


Nach den Kinohits "Der DummschwĂ€tzer" und "Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv" haben sich Superstar Jim Carrey und Komödienass Tom Shadyac bei BRUCE ALLMÄCHTIG erneut zusammengefunden, um mit ihrer bislang aberwitzigsten Komödie fĂŒr Lacher am laufenden Band zu sorgen. Ein göttliches VergnĂŒgen!

 

REGIE:
Tom Shadyac
PRODUKTION:
Michael Bostick
James D. Brubaker
Jim Carrey
Steve Koren
Tom Shadyac
CAST:
Jim Carrey
Jennifer Aniston
Morgan Freeman
Lisa Ann Walter
Philip Baker Hall
Catherine Bell
Steven Carell
Nora Dunn
DREHBUCH:
Steve Koren
Steve Oedekerk
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Scott Hill
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Linda DeScenna
KOSTÜME:
Judy L. Ruskin

       
  Bruder vor Luder
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Dezember 2015]
       
 

Die Lochis • Die fĂŒnfzehnjĂ€hrigen Zwillinge Heiko und Roman sind auf YouTube schon Stars. Nun wollen sie richtig durchstarten und ihr erstes Konzert geben. Die unscheinbare Bella ist ihr grösster Fan und heimlich in Roman verliebt. Ihre aufgedonnerte Schwester Jessy dagegen liebt nur eines: Fame! Um berĂŒhmt zu werden, wĂŒrde sie alles tun. Als Jessy eines Tages mitbekommt, wie berĂŒhmt DieLochis sind, schmiedet sie einen hinterlistigen Plan: Um sich von all den anderen Fame Bitches zu unterscheiden, verkleidet sie sich als braves MauerblĂŒmchen und spielt das schĂŒchterne Unschuldslamm - prompt verliebt sich Heiko in das so wunderbar "normale" und bescheidene MĂ€dchen. Sehr zum Ärger von Roman, denn jetzt vernachlĂ€ssigt Heiko nicht nur YouTube, sondern auch das erste grosse Live Konzert! Um die gewohnte Ordnung wieder herzustellen, sieht Roman nur eine Chance: Er sabotiert Heikos und Jessys Dates. Doch irgendwie wird dadurch alles nur noch schlimmer, es kommt schliesslich zum Bruch zwischen den BrĂŒdern und Jessy wĂ€hnt sich bereits am Ziel ihrer Fame-WĂŒnsche. Doch da hat sie offenbar die Rechnung ohne ihre Schwester Bella gemacht...

 

REGIE:
Tomas Erhart
Heiko Lochmann
Roman Lochmann
PRODUKTION:
Christian Becker
Constanze Guttmann
Christoph MĂŒller
Friederich Oetker
CAST:
Milena Tscharntke
Tara Fischer
Roman Lochmann
Heiko Lochmann
DREHBUCH:
Alexander Dydyna
KAMERA:
Tomas Erhart
SCHNITT:
Ana de Mier y Ortuño
MUSIK:
Karsten Laser

       
  Bruegel - The Mill and the Cross
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Lech Majewski • Michael Francis Gibsons Buch „The Mill and the Cross“ ist eine komplexe Analyse des GemĂ€ldes „Die Kreuztragung Christi“ von Peter Bruegel. Nachdem Gibson 2005 den Film „Angelus“ von Lech Majewski in einem Pariser Kino gesehen hatte, war er so fasziniert von dem kĂŒnstlerischen Schaffen Majewskis, dass er ihm ein Exemplar seines Buches zukommen liess. Majewski, der seine Karriere ebenfalls als Maler und Dichter begonnen hatte, bewunderte Gibsons differenzierten Zugang zu Bruegels GemĂ€lde. Mit der Verfilmung von THE MILL AND THE CROSS wollte er ein filmisches Äquivalent des flĂ€mischen Meisterwerks in Angriff nehmen.
Lech Majewskis Schaffen war schon immer stark auf bildende Kunst bezogen: Im Museum of Modern Art und auf der Biennale von Venedig wurde seine Videokunst gezeigt, er schrieb das Drehbuch zum Film BASQUIAT und hat in seinem Film THE GARDEN OF EARTHLY DELIGHTS das gleichnamige GemĂ€lde von Hieronymus Bosch „Der Garten der LĂŒste“ kunstfertig in Szene gesetzt.
FĂŒr den Film THE MILL AND THE CROSS wurden die neue CG Technologie, sowie neueste 3D Effekte verwendet. Laut Majewki waren die drei Jahre Filmproduktion nötig, um das filmische Gesamtbild zu schaffen – den vielschichtigen digitalen Bildteppich, bestehend aus unterschiedlichen Perspektiven, atmosphĂ€rischen PhĂ€nomenen und Menschen.

 

REGIE:
Lech Majewski
PRODUKTION:
Lech Majewski
Freddy Olsson
Dorota Roszkowska
CAST:
Rutger Hauer
Oskar Huliczka
Charlotte Rampling
Michael York
DREHBUCH:
Michael Francis Gibson
Lech Majewski
KAMERA:
Lech Majewski
Adam Sikora
TON:
Bartlomiej Bogacki
MUSIK:
Lech Majewski
JĂłzef Skrzek

       
  BrĂŒno
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2009]
       
 

Sacha Baron Cohen ist zurĂŒck • Nach BORAT kommt das neue Comedy-Highlight mit Sacha Baron Cohen: BRÜNO. BrĂŒno ist ein schwuler Reporter (ehemals Coiffeur), der fĂŒr den Österreichischen Jungen Rundfunk OJRF TV-Reportagen zu Themen wie Fashion, Unterhaltung und Celebrities macht. In seiner Sendung funkyzeit interviewt BrĂŒno Promis wie auch Leute von der Strasse und bringt die Ahnungslosen oft in Ă€usserst peinliche Situationen
 ohne dass sich diese dessen bewusst wĂ€ren.

So stĂŒrmt BrĂŒno auf spektakulĂ€re Weise den Laufsteg der MailĂ€nder Fashion Week oder er lĂ€sst sich fĂŒr einen Cage Fight der besonderen Art mit seinem Freund im KĂ€fig einschliessen, umgeben von Hunderten brĂŒllender Zuschauer. Ob er mit einer Gruppe Rednecks am Lagerfeuer ĂŒber die Sex and the City-Girls philosophiert oder im Army-Camp als Label-Addict sein Unwesen treibt, BrĂŒno entlarvt dabei oft eine Doppelmoral und hĂ€lt seinen ignoranten Interview-Partnern den Spiegel vor. Dabei möchte BrĂŒno doch nur eines: Dem oberflĂ€chlichen Fashion-Zirkus entkommen und etwas wirklich Wichtiges fĂŒr die Menschen dieser Welt erreichen...

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Monica Levinson
Dan Mazer
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Richard Bey
Ron Paul
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Dan Mazer
Jeff Schaffer
KAMERA:
Anthony Hardwick
Wolfgang Held
SCHNITT:
Scott M. Davids
James Thomas
TON:
Scott Harber
MUSIK:
Erran Baron Cohen
AUSSTATTUNG:
Dan Butts
Denise Hudson
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Buenos Aires 1977
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von AdriĂĄn Caetano • Anhand eines Einzelfalls zeichnet Regisseur Israel AdriĂĄn Caetano in seinem Dokudrama das Martyrium Zehntausender nach, die in Argentinien wĂ€hrend der MilitĂ€rdiktatur verschleppt, verhört und gefoltert wurden. Mit den erzĂ€hlerischen Mitteln des populĂ€ren Kinos gelingt es ihm, die jĂŒngere argentinische Geschichte einem heutigen Publikum erfahrbar, ja fast physisch nachvollziehbar zu machen. Die hervorragend gefĂŒhrten Schauspieler werden zu Stellvertretern fĂŒr alle anonymen Gefangenen, die unter Diktatur, WillkĂŒr und Folter zu leiden haben. Caetanos Film zollt den Opfern des Regimes Respekt und feiert ihren Überlebenswillen.

 

REGIE:
Israel AdriĂĄn Caetano
PRODUKTION:
Óscar Kramer
Hugo Sigman
CAST:
Rodrigo De la Serna
Pablo Echarri
Nazareno Casero
Lautaro Delgado
MatĂ­as Marmorato
MartĂ­n Urruty
KAMERA:
JuliĂĄn Apezteguia
SCHNITT:
Alberto Ponce
TON:
Joseph Adorisio II
Fernando Soldevila
MUSIK:
IvĂĄn Wyszogrod
KOSTÜME:
Natalia Alayon

       
  Bullyparade - Der Film
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2017]
       
 

Ein Film von Michael Herbig • Zwei Zwickauer reisen zurĂŒck in die Zone. HĂ€uptling Winnetou wĂŒnscht sich einen Stammhalter. Das Kaiserpaar Sissi und Franz bezieht eine mysteriöse Immobilie. Lutz und Löffler mischen die Börse auf. Ein Planet voller schöner Frauen bringt Captain Kork, Mr. Spuck und Schrotty in grosse Verlegenheit. Und das alles in einem einzigen Film!
Das Warten der Fans hat ein Ende! Nach ihren Mega-Blockbustern „Der Schuh des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surpise – Periode 1“ (zusammen ĂŒber 21 Millionen Zuschauer allein in Deutschland) kehren Michael Bully Herbig, Rick Kavanian und Christian Tramitz jetzt endlich wieder gemeinsam auf die grosse Leinwand zurĂŒck. Zum 20-jĂ€hrigen JubilĂ€um ihrer legendĂ€ren „bullyparade“ spielen sie in „Bullyparade – Der Film“ gleich 26 vertraute und neue Rollen. Das Drehbuch schrieb Produzent und Regisseur Michael Bully Herbig mit Alfons Biedermann, Rick Kavanian und Christian Tramitz.
„Bullyparade – Der Film“ ist eine Produktion der herbX film in Co-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany in Zusammenarbeit mit Amazon Prime und kommt am 17. August 2017 im Verleih von Warner Bros. Pictures in die Kinos.

 

REGIE:
Michael Herbig
CAST:
Michael Herbig
Sky du Mont
Jasmin Lord
Laura Berlin
Christian Tramitz
Cornelia Ivancan
Rick Kavanian
KAMERA:
Torsten Breuer
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Roland Winke
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  By the Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Angelina Jolie • Der von Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie Pitt geschriebene, inszenierte und produzierte Film BY THE SEA ist das Nachfolgeprojekt ihrer Regiearbeit Unbroken, die ebenfalls fĂŒr Universal Pictures entstand. Die Hauptrollen ĂŒbernehmen das Ehepaar Jolie Pitt. In den Nebenrollen werden sie von einem internationalen Ensemble unterstĂŒtzt, das sich aus MĂ©lanie Laurent, Melvil Poupaud, Niels Arestrup und Richard Bohringer zusammensetzt.
Frankreich, Mitte der 70er Jahre. Der amerikanischen Schriftsteller Roland (Pitt) und seine wunderschöne Frau Vanessa (Jolie Pitt) verbringen den Sommer in einem ruhigen, malerischen Badeort. WÀhrend sie Zeit mit anderen Urlaubern, wie dem frisch verheirateten Paar Lea (Laurent) und François (Poupaud), und den Einheimischen Michel (Arestrup) und Patrice (Bohringer) verbringen, beginnt das Paar, sich den ungelösten Problemen ihres eigenen Lebens zu stellen. Eine Reise, die beide sich selbst wieder nÀher bringt.

Sowohl stilistisch als auch in seiner Herangehensweise an die Darstellung menschlicher Emotionen und Verhaltensweisen, lÀsst sich BY THE SEA vom europÀischen Kino und Theater der 60er und 70er Jahre inspirieren.
Die Kern-Mannschaft, die Jolie Pitt hinter der Kamera unterstĂŒtzte, bestand aus Kameramann Christian Berger (Das Weisse Band), der sein Cine Reflect Lighting System fĂŒr den Dreh benutzte, dem Production Designer Jon Hutman (Unbroken), der Cutterin Patricia Rommel (Das Leben der Anderen) sowie der KostĂŒmbildnerin Ellen Mirojnick (Wall Street: Money Never Sleeps). Pitt fungierte neben ihr als Produzent, wĂ€hrend Chris Brigham (Inception), Holly Goline-Sadowski (Unbroken) und Michael Vieira (Unbroken) als ausfĂŒhrende Produzenten tĂ€tig waren.

 

REGIE:
Angelina Jolie
PRODUKTION:
Angelina Jolie
Brad Pitt
CAST:
Brad Pitt
Angelina Jolie
MĂ©lanie Laurent
Niels Arestrup
Melvil Poupaud
DREHBUCH:
Angelina Jolie
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Martin Pensa
Patricia Rommel
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  Çalgi Çengi Ikimiz
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Selçuk Aydemir • Im Folgeprojekt zu Calgi Cengi, setzt Selçuk Aydemir (DĂŒgĂŒn Dernek) die Geschichte aus dem Jahre 2011 fort. Die Musiker GĂŒrkan (Ahmet Kural) und Salih (Murat Cemcir) greaten diesmal aus versehen an die Mitglieder des organisierten Verbrechens.

 

REGIE:
Selçuk Aydemir
CAST:
Ahmet Kural
Murat Cemcir
Bora Akkas
Rasim Öztekin
Cahit Gök
DREHBUCH:
Selçuk Aydemir

       
  Caravaggio
 
       
 

Ein Film von Derek Jarman • Derek Jarmans Klassiker des europĂ€ischen Kinos ist die Verfilmung des wilden Lebens des Renaissance-Malers Caravaggio (Nigel Terry). BerĂŒhmt als Schöpfer dĂŒsterer und erotischer Werke, die seinen reichen und mĂ€chtigen Auftraggebern und Gönnern nicht selten unheimlich waren – beargwöhnt wegen seines Umgangs mit Strichern und Tagelöhnern. Er lebt in einer Dreierbeziehung mit dem schönen Dieb Ranucchio (Sean Bean) und dessen Frau, der Prostituierten Lena (Tilda Swinton), zusammen, die auch fĂŒr seine berĂŒhmtesten Bilder Modell stehen. Die menage-Ă -trois endet mit dem tragischen Tod Lenas und Caravaggio muss sein restliches Leben auf der Flucht verbringen.

 

REGIE:
Derek Jarman
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
CAST:
Nigel Terry
Dexter Fletcher
Noam Almaz
Sean Bean
Tilda Swinton
Dawn Archibald
Jack Birkett
Sadie Corre
Una Brandon-Jones
Imogen Claire
DREHBUCH:
Derek Jarman
KAMERA:
Gabriel Beristain
SCHNITT:
George Akers
TON:
Peter Maxwell
MUSIK:
Simon Fisher-Turner
AUSSTATTUNG:
Christopher Hobbs
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Carol
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Todd Haynes • New York, frĂŒhe 1950er Jahre. Therese Belivet arbeitet in einem Manhattaner Kaufhaus und trĂ€umt von einem erfĂŒllteren Leben, als sie der verfĂŒhrerischen Carol Aird begegnet, die in einer scheiternden Ehe gefangen ist. Es funkt sofort zwischen den beiden, und die Unschuld ihres ersten Treffens verwandelt sich schnell in eine tiefe Verbundenheit.
Als Carols Verstrickung mit Therese ans Licht kommt setzt ihr Ehemann sie unter Druck und stellt ihre QualitĂ€ten als Mutter in Frage. Die beiden Frauen fliehen aus ihren Leben und brechen gemeinsam zu einer Reise ins Ungewisse auf.. Schon bald mĂŒssen sie jedoch feststellen, dass eine Konfrontation mit sich selbst und ihrer Hingabe zueinander unausweichlich wird.
Regisseur Todd Haynes ("I'm Not There") bringt den Erfolgsroman von Patricia Highsmith ("Der talentierte Mr. Ripley"), der 1952 erstmals unter dem Titel "Salz und sein Preis" erschien, jetzt auf die grosse Kinoleinwand. In den Hauptrollen sind Oscar-PreistrĂ€gerin Cate Blanchett ("Blue Jasmine") und Rooney Mara ("The Girl with the Dragon Tattoo") zu sehen. Blanchett begeistert als moderne Greta Garbo wie gewohnt, die eigentliche Sensation ist Rooney Mara, der mit der Darstellung einer Figur, die im klassischen Hollywood wohl von Audrey Hepburn gespielt worden wĂ€re, endgĂŒltig der Durchbruch gelingen sollte.

 

REGIE:
Todd Haynes
PRODUKTION:
Elizabeth Karlsen
Tessa Ross
Christine Vachon
Stephen Woolley
CAST:
Rooney Mara
Cate Blanchett
Sarah Paulson
Kyle Chandler
Jake Lacy
Carrie Brownstein
Cory Michael Smith
John Magaro
DREHBUCH:
Patricia Highsmith
Phyllis Nagy
KAMERA:
Edward Lachman
TON:
Geoff Maxwell
Nigel Maxwell
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Judy Becker
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Cars
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2006]
       
 

Ein PS-starkes KinovergnĂŒgen • Lightning McQueen (Stimme: OWEN WILSON) ist ein schnittiges Kerlchen: ein ehrgeiziger Rennwagen mit dem Ziel, den bewĂ€hrten Profis in seiner Liga zu zeigen, was ein Bolide ist; an den grossen Piston-Cup-Meisterschaften in Kalifornien will er sich und der (Auto-)Welt beweisen, dass er der Schnellste ist. Also macht er sich auf in den Westen. Doch so zielgerichtet, wie er sich das vorstellt, verlĂ€uft die Tour nicht: Unterwegs verfĂ€hrt er sich erst einmal und gerĂ€t dadurch auf abenteuerliche Abwege. Im verschlafenen, an der berĂŒhmten Route 66 gelegenen StĂ€dtchen Radiator Springs beibt er zunĂ€chst hĂ€ngen – und lernt jede Menge exzentrischer „Artgenossen“ kennen, etwa Mater, einen rostigen, aber treuherzigen Sattelschlepper, eine todschicke Porschefrau namens Lizzy oder Doc Hudson, einen 1951er Hudson Hornet mit geheimnisvoller Vergangenheit (ausgerĂŒstet mit der charismatischen Stimme von Hollywodd-Urgestein PAUL NEWMAN).
In Radiator Springs scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, und Schnelligkeit scheint hier nicht zu den erstrebenswerten Dingen im Leben zu gehören. Die liebenswerten und schrulligen Bewohner wachsen Lightning bald ans Herz, vor allem aber lehren sie ihn einiges ĂŒber den wahren Sinn des Lebens: Es gibt wichtigere Dinge als Pokale, Ruhm und Sponsoring.

 

REGIE:
John Lasseter
PRODUKTION:
Darla K. Anderson
DREHBUCH:
John Lasseter
TON:
Teresa Eckton
MUSIK:
Randy Newman

       
  Casque d'or
 
       
 

Ein Film von Jacques Becker • Dieses elegante Meisterwerk ist eine glĂŒhend nostalgische Beschwörung des Paris der Impressionisten, der „belle Ă©poque“. ErzĂ€hlt wird von der Unterwelt und von der schicksalhaften Romanze zwischen Marie, genannt „Casque d’or“ (Simone Signoret) und Manda, dem ehrlichen Schreiner, die auf dem Schafott ihr Ende findet.

 

REGIE:
Jacques Becker
PRODUKTION:
Raymond Hakim
Robert Hakim
André Paulvé
CAST:
Simone Signoret
Serge Reggiani
Claude Dauphin
Raymond BussiĂšres
Odette Barencey
Loleh Bellon
Solange Certin
Jacqueline Dane
Daniel Mendaille
DREHBUCH:
Jacques Becker
Jacques Companéez
Annette Wademant
KAMERA:
Robert Lefebvre
SCHNITT:
Marguerite Renoir
TON:
Antoine Petitjean
MUSIK:
Georges Van Parys
AUSSTATTUNG:
Jean d'Eaubonne

       
  Cats and Dogs: Revenge of Kitty Galore
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2010]
       
 

Ein Film von Brad Peyton • Im uralten Kampf zwischen Katzen und Hunden hat eine verrĂŒckt gewordene Katze die Angelegenheit ein bisschen zu weit getrieben. Kitty Galore, eine ehemalige Agentin der Katzenspionageorganisation MEOWS, ist ĂŒbergeschnappt und hat einen teuflischen Plan ausgeheckt, um nicht nur ihre Hundefeinde, sondern auch ihre frĂŒheren Katzenkollegen unter Kontrolle zu bringen und die Welt zu ihrem Kratzbaum zu machen. Angesichts dieser beispiellosen Gefahr sehen sich Katzen und Hunde zum ersten Mal in der Geschichte gezwungen, ihre KrĂ€fte in einem BĂŒndnis zu vereinen, um sich selbst - und ihre Menschen - zu retten. "Cats & Dogs: The Revenge of Kitty Galore" ist eine Komödie, die Live-Handlungen mit modernster Marionettentechnik und Computeranimation kombiniert. FĂŒr das Fell ist die Zeit zum Fliegen gekommen.

 

REGIE:
Brad Peyton
PRODUKTION:
Andrew Lazar
DREHBUCH:
Ron J. Friedman
Steve Bencich
John Requa
Glenn Ficarra
KAMERA:
Steven Poster
SCHNITT:
Julie Rogers
TON:
Christopher S. Aud
Bruce Tanis
David Werntz
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Cecil B. Demented
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2000]
       
 

John Waters' neuer Film • CECIL.B.DEMENTED ist eine Action-Komödie um einen jungen, irren Filmemacher und seine Gang von Filmfanatikern, die die grosse Hollywooddiva Honey Whitlock kidnappen und dazu zwingen in ihrem Underground-Movie mitzuspielen, um so die Vormachtstellung der Hollywoodstudios endgĂŒltig zu untergraben.

Honey Whitlock ist durch und durch eine Diva und ihre Karriere momentan auf dem Höhepunkt. Talentiert und reich, und mit ihren 40 Jahren wunderschön ist sie auf der Besetzungs-Wunschliste eines jeden Produzenten ganz zuoberst, obwohl ihr der Ruf eines schwierigen Stars mit AllĂŒren vorauseilt. Ihr neuer Film 'Some Kind of Happiness' verspricht ihr grösster Hit ĂŒberhaupt zu werden. Als sie sich fĂŒr die internationale Premiere nach Baltimore, wo der Film gedreht wurde, begibt, weiss sie noch nicht, dass sie dort mit dem anspruchsvollsten und herausforderndsten Regisseur zusammentreffen wird, mit dem sie je zusammengearbeitet hat.

Sie mag ja ein hysterisches Monster sein, aber das hat sie nicht verdient!

Am Tag ist Sinclair Stevens der junge, dynamische und vertrauenswĂŒrdige Manager des Senator Theatre, eines wunderbar renovierten Art-Deco-Kinopalastes, wo die Premiere von "Some Kind of Happiness" stattfinden soll. In der Nacht ist er der selbsternannte Cecil.B.Demented, Guerilla-Filmemacher und KultfĂŒhrer einer Gang von cinephilen Fanatikern, den Sprocket Holes, die als Kinopersonal getarnt hinter den Kulissen agieren. Mit dem Charisma eines Charles Manson, dem Stil eines Andy Warhol und dem artistischen Temperament eines Otto Preminger ist Cecil eigentlich kein gewalttĂ€tiger Junge...ausser wenn man seiner Kamera im Weg steht. Er ist dabei seinen ersten Langspielfilm zu drehen und niemand wird ihn daran hindern können!

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Joseph M. Caracciolo Jr.
John Fiedler
Mark Tarlov
CAST:
Stephen Dorff
Melanie Griffith
Adrian Grenier
Alicia Witt
Larry Gilliard Jr.
Maggie Gyllenhaal
Jack Noseworthy
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Robert M. Stevens
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
John Nutt
MUSIK:
Basil Poledouris
Zoe Poledouris
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Certain Women
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2017]
       
 

Ein Film von Kelly Reichardt • Drei Geschichten aus Montana, dem von schneebedeckten Bergketten und weitlĂ€ufigen Ebenen geprĂ€gten Staat im Norden der USA: 1. Nach einem SchĂ€ferstĂŒndchen mit einem verheirateten Mann kehrt die AnwĂ€ltin Laura ins BĂŒro zurĂŒck, wo sie sich mit einem unzufriedenen Klienten herumschlagen muss, der zu unvorhersehbaren WutausbrĂŒchen neigt. 2. Gina bereitet den Bau eines kleinen, aus lokalem Sandstein gebauten WochenendhĂ€uschens vor. Der Plan, der eigentlich ihre Ehe retten sollte, entpuppt sich zusehends als neue Konfliktquelle. 3. Die Juristin Beth bietet Workshops fĂŒr Lehrpersonen an. Zwischen ihr und einer Kursteilnehmerin indianischen Hintergrunds entwickelt sich eine intensive – wenn auch wortkarge – Beziehung. Kelly Reichardt, eine der Galionsfiguren des amerikanischen Independent-Kinos, erzĂ€hlt im ihr eigenen, minimalitisch-lakonischen Stil die Geschichten dreier starker, unabhĂ€ngiger Frauen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Kelly Reichardt
PRODUKTION:
Neil Kopp
Vincent Savino
Anish Savjani
CAST:
Laura Dern
Kristen Stewart
Michelle Williams
James Le Gros
Jared Harris
Lily Gladstone
Rene Auberjonois
DREHBUCH:
Kelly Reichardt
KAMERA:
Christopher Blauvelt
SCHNITT:
Kelly Reichardt
MUSIK:
Jeff Grace
AUSSTATTUNG:
Anthony Gasparro
KOSTÜME:
April Napier

       
  Ces amours-lĂ 
 
       
 

Ein Film von Claude Lelouch

 

REGIE:
Claude Lelouch
PRODUKTION:
Claude Lelouch
CAST:
Jacky Ido
Dominique Pinon
Anouk Aimée
Audrey Dana
GisĂšle Casadesus
Zoltan Butuc
Samuel Labarthe
DREHBUCH:
Claude Lelouch
Pierre Uytterhoeven
KAMERA:
GĂ©rard de Battista
SCHNITT:
Charlotte Lecoeur
Stéphane Mazalaigue
TON:
Harald Maury
Ulric Maury
MUSIK:
Laurent Couson

       
  Chanson d'amour
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Xavier Giannoli • Der SĂ€nger Alain (GĂ©rard Depardieu) und die junge Maklerin Marion (CĂ©cile de France) scheinen grundverschieden zu sein: Er lebt ganz fĂŒr seine Musik, sein Publikum und die nĂ€chtlichen Auftritte in den Tanzlokalen der französischen Provinz. Marion gibt sich als moderne GeschĂ€ftsfrau, hat ihren Platz in der Welt jedoch noch nicht gefunden. Als Alain sich in Marion verliebt, reagiert sie zunĂ€chst irritiert und weicht ihm aus, doch nach und nach bahnen ihm seine Aufrichtigkeit, sein Humor und seine Chansons einen Weg in das Herz der jungen Frau.

 

REGIE:
Xavier Giannoli
PRODUKTION:
Edouard Weil
Pierre-Ange Le Pogam
CAST:
GĂ©rard Depardieu
CĂ©cile De France
Christine Citti
Patrick Pineau
DREHBUCH:
Xavier Giannoli
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Martine Giordano
TON:
Gabriel Hafner
Erwan Kerzanet
François Musy
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
Nathalie Benros

       
  Charlie's Angels
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

Get Some Action • Char!ie's Angels: Endlich kommt die TV-Actionkomödie der Siebziger Jahre ins Kino!

Sie sind entwaffnend hĂŒbsch, brillant und arbeiten als weibliche Detektive fĂŒr Charlie: der BĂŒcherwurm Natalie (CAMERON DIAZ), die zĂ€he und hartnĂ€ckige Dylan (DREW BARRYMORE) und ihre Kollegin Alex (LUCY LIU). Jetzt mĂŒssen Charlie's Angels ihr Talent mit einem neuen Fall beweisen: Eric Knox, ein schwerreicher Unternehmer, wird von seinen eigenen Leuten von Knox Technologies entfĂŒhrt, worauf seiner Firma riesige Geldverluste drohen. Doch Charlie's Angels geben ihr Bestes: Unter der Leitung ihres Chefs, der bekanntlich jeden direkten Kontakt mit seinen Angestellten meidet, können die drei dank unwiderstehlichem Charme, modernster Technik und handfesten Nahkampfmethoden Tausende von unschuldigen Menschen retten.

 

REGIE:
McG
PRODUKTION:
Drew Barrymore
Leonard Goldberg
Nancy Juoven
CAST:
Cameron Diaz
Drew Barrymore
Lucy Liu
Bill Murray
Tim Curry
Crispin Glover
Matt LeBlanc
DREHBUCH:
John August
Ryan Rowe
KAMERA:
Russell Carpenter
Michael St. Hilaire
SCHNITT:
Peter Teschner
Wayne Wahrman
TON:
Michael J. Benavente
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Chicago
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2003]
       
 

If you can't be famous,be infamous. • Verrat. Gewalt. Sex. Intrigen. Leidenschaft. Mord. And all that Jazz. Das ist Chicago in den zwanziger Jahren.

Die glamouröse TĂ€nzerin Velma Kelley (CATHERINE ZETA-JONES) ist Chicagos absoluter Mittelpunkt der Nachtclubszene - die MĂ€nner sind verrĂŒckt nach ihr und das unschuldige Starlet Roxie Hart (RENÉE ZELLWEGER) trĂ€umt genau von diesem Erfolg.

Da kommt es zu einem unerwarteten Skandal: Velma gerĂ€t wegen Doppelmordes in die Schlagzeilen und vor Gericht. Das Schicksal will es, dass kurz darauf Roxie ebenfalls zur Mörderin wird. Als Star und Starlet sich im GefĂ€ngnis treffen, wittert Roxie ihre Chance. Mit Hilfe der cleveren GefĂ€ngniswĂ€rterin 'Mama' Morton (QUEEN LATIFAH) engagiert sie Velmas Rechtsanwalt, den gerissenen Strafverteidiger Billy Flynn (RICHARD GERE) und setzt auf die Macht der Presse. In einer Stadt, in der Mord eine Art von Unterhaltung ist, wird Roxie zu einem echten Star, aber in Chicago ist nur Platz fĂŒr eine Legende...

Basierend auf dem preisgekrönten Broadway Musical ist CHICAGO ein atemberaubendes Spektakel ĂŒber Intrigen, Liebe, Betrug und Freundschaft mit ĂŒberwĂ€ltigenden Musik- und Tanzszenen. Das mitreissende Kinohighlight eröffnet die Berliner Filmfestspiele 2003 und wurde fĂŒr acht 'Golden Globes' nominiert: Als bester Film, fĂŒr die beste Regie und das Drehbuch. RenĂ©e Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere sind als beste Hauptdarsteller nominiert, sowie Queen Latifah in der Rolle der GefĂ€ngniswĂ€rterin und John C. Reilly als Roxies Ehemann als beste Nebendarsteller.

 

REGIE:
Rob Marshall
PRODUKTION:
Marty Richards
CAST:
Renée Zellweger
Catherine Zeta-Jones
Richard Gere
Queen Latifah
John C. Reilly
Taye Diggs
Lucy Liu
DREHBUCH:
Bill Condon
Maurine Dallas Watkins
Bob Fosse
Fred Ebb
KAMERA:
Dion Beebe
SCHNITT:
Martin Walsh
MUSIK:
Danny Elfman
John Kander
AUSSTATTUNG:
John Myhre
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Child's Pose
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Calin Peter Netzer • Cornelia will nur das Beste. Besonders dann, wenn es um ihren lĂ€ngst erwachsenen Sohn Barbu geht. Dieser gerĂ€t in Schwierigkeiten, da er einen Autounfall verursacht hat. So setzt Cornelia alle Hebel in Bewegung, um Barbu juristisch reinzuwaschen und vor möglichen Konsequenzen zu bewahren. Zeugen kann man schliesslich bestechen, zudem hat die erfolgreiche Architektin einflussreiche Freunde. In Cornelias Welt scheint alles kĂ€uflich – auch die Unschuld, die Freiheit und die Liebe ihres Sohnes


Calin Peter Netzer erzĂ€hlt in «Child’s Pose» von einer symbiotischen Mutter-Sohn-Beziehung. Dabei seziert er das feine Netz familiĂ€rer Bindungen mit viel FingerspitzengefĂŒhl und bettet es in ein Milieu ein, in dem Geld- und Machtgier dominieren. Der rumĂ€nische Regisseur kann auf herausragende Darsteller zĂ€hlen: Bogdan Dumitrache ĂŒberzeugt in der Rolle des trotzig-passiven Sohns, Luminita Gheorghiu spielt die Mutter mit einer bestechenden Mischung aus KĂ€lte, Arroganz und BedĂŒrftigkeit. «Child’s Pose» wurde am Festival in Berlin verdientermassen mit dem Goldenen BĂ€ren und dem Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet. Eine Sternstunde des neuen osteuropĂ€ischen Kinos, dicht und intensiv.

 

REGIE:
Calin Peter Netzer
PRODUKTION:
Calin Peter Netzer
Ada Solomon
CAST:
Luminita Gheorghiu
Bogdan Dumitrache
Natasa Raab
Florin Zamfirescu
Ilinca Goia
Vlad Ivanov
DREHBUCH:
Razvan Radulescu
Calin Peter Netzer
KAMERA:
Andrei Butica
SCHNITT:
Dana Bunescu
AUSSTATTUNG:
Malina Ionescu
KOSTÜME:
Irina Marinescu

       
  Chocolat
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Johnny Depp und Juliette BinocheKino, so verfĂŒhrerisch wie Schokolade... Vom Regisseur von THE CIDER HOUSE RULES und MY LIFE AS A DOG. In den Hauptrollen Oscar PreistrĂ€gerinnen Juliette Binoche und Judi Dench sowie Johnny Depp.

Im Winter des Jahres 1959 taucht in einer verschlafenen französischen Provinzstadt eine geheimnisvolle Fremde (JULlETTE BINOCHE) auf. Vianne, so heisst die junge Frau, eröffnet eine ungewöhnliche Confiserie. Ungewöhnlich ist das verfĂŒhrerische Angebot, noch ungewöhnlicher, ja unheimlich, erscheint jedoch die FĂ€higkeit der Frau, die versteckten WĂŒnsche und Leidenschaften ihrer Kundschaft wahrzunehmen und ĂŒber die Schokolade in einen intensiven Dialog mit den Menschen zu treten. Doch erst mit dem Erscheinen des attraktiven jungen Roux (JOHNNY DEPP), kommt Vianne in die Lage, ihre eigenen WĂŒnsche und SehnsĂŒchte zu erkennen. Als der Adlige Reynaud (ALFRED MOLINA), dem die neuen Tendenzen ein Dorn im Auge sind, Vianne vertreiben will, kommt es zu einer dramatischen Konfrontation zwischen Ewiggestrigen und Menschen, welche die neue Sinnlichkeit als Befreiung empfinden.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
David Brown
Kit Golden
Leslie Holleran
CAST:
Juliette Binoche
Johnny Depp
Judi Dench
Lena Olin
Alfred Molina
Carrie-Anne Moss
DREHBUCH:
Robert Nelson Jacobs
Joanne Harris
KAMERA:
Roger Pratt
SCHNITT:
Andrew Mondshein
MUSIK:
Rachel Portman
AUSSTATTUNG:
David Gropman

       
  Christian Schocher, Filmemacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2015]
       
 

Ein Film von Marcel BĂ€chtiger & Andreas Mueller • Als Sohn eines Filmpioniers verfiel Christian Schocher schon in frĂŒhester Kindheit der Magie der Leinwand. WĂ€hrend 45 Jahren fĂŒhrte er das CinĂ©ma Rex in Pontresina, wo er allabendlich hinter dem Projektor sass. Daneben drehte er Filme, unter abenteuerlichen Bedingungen und mit minimalsten Mitteln, ohne Drehbuch und Dialoge, einfach so, aus der Lust und der Freude am Kino. Sein legendĂ€rer Spielfilm REISENDER KRIEGER (1981), die ĂŒber dreistĂŒndige Odyssee eines Kosmetikvertreters durch die Schweiz, revolutionierte das Schweizer Kino und avancierte zum international gefeierten Meisterwerk. Mit CHRISTIAN SCHOCHER, FILMEMACHER zeichnen Marcel BĂ€chtiger und Andreas Mueller ein intimes Portrait des grossen Unbekannten des Schweizer Kinos, öffnen die TĂŒren zur cineastischen Welt seiner Filme und lassen eine fast schon vergessene Epoche des alternativen Schweizer Kinos lebendig werden. Im verwunschenen Waldlokal «Chalet Sanssouci» ausserhalb Pontresinas erzĂ€hlt der schillernde Filmemacher erstmals ausfĂŒhrlich von seinem Leben, seinen Filmen und den Menschen, die ihn begleitet haben. Hinter der fabelhaften Entstehungsgeschichte seines Werks zeichnet sich dabei auch die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft ab.

 

REGIE:
Marcel BĂ€chtiger
Andreas Mueller
CAST:
Christian Schocher
KAMERA:
Simon Guy Faessler
Mika Lanz
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Marcel BĂ€chtiger
TON:
Patrick Becker
Daniel Hobi
Christof Steinmann

       
  Chu Tai Chiu Fung
 
       
 

Trivisa • Hongkong im Sommer 1997. Kurz vor der Übergabe der britischen Kronkolonie sorgen sich drei der berĂŒchtigtsten Gangster um ihre Zukunft. Als sie alle im selben Restaurant gesehen werden, wird bald gemunkelt, die verfeindeten Exzentriker planten zusammen einen grossen Coup. Ein GerĂŒcht, das jedem einzelnen der drei notorischen Verbrecher keine Ruhe lĂ€sst. Hongkongs Kinolegende Johnnie To hat als Produzent von TRIVISA vier Talente zusammengetrommelt, die dereinst in seine Fussstapfen treten könnten. Das faszinierende Ergebnis ist diese verschachtelte Geschichte von drei Gangstern, die Opfer ihrer eigenen Legende werden.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Vicky Wong
Frank Hui
Jevons Au
PRODUKTION:
Johnnie To
Yau Nai-hoi
CAST:
Lam Ka Tung
Richie Jen
Jordan Chan
DREHBUCH:
Mak Tin Shu
Loong Man Hong
Thomas Ng
KAMERA:
Rex Chan
Ray Cheung
Zhang Ying
SCHNITT:
David Richardson
Allen Leung
MUSIK:
Nigel Chan
AUSSTATTUNG:
Jean Tsoi
KOSTÜME:
Sukie Yip

       
  Chung fung che
 
       
 

Two Thumbs Up • Mit geschwellter Brust und einer der spektakulĂ€rsten Vokuhila-Frisuren aller Zeiten trommelt der Ex-Knacki Big F seine alte Gang zusammen: Johnnie T, ein flippiger HaarkĂŒnstler, Crazy B, ein abgewrackter Afrofrisur-tragender Bowlingbahn-Irgendetwas und East L, ein halbblinder Busfahrer. Das augenfĂ€llige RĂ€uberquartett plant einen allerletzten grossen Coup: Als Polizisten verkleidet, wollen sie einen Van ĂŒberfallen, der mit Geld gefĂŒllte Leichen transportiert. Klingt urkomisch? Ist es auch. Die unverfrorene Komödie kehrt zum identitĂ€tsstiftenden Hongkong-Kino der 80er und 90er zurĂŒck. Zwei Daumen hoch!
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Ho Leung Lau
PRODUKTION:
Pou-Soi Cheang
Nga-Bok Lei
CAST:
Sixuan Chen
Mark Cheng
Jamie Cheung
Felix Chong
Rock Ji
Jack Kao
DREHBUCH:
Ho Leung Lau
KAMERA:
Chor Keung Chan
SCHNITT:
Ki-Hop Chan
TON:
Kinson Tsang

       
  Cinema, Aspirins & Vultures
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2007]
       
 

Ein Film von Marcelo Gomes • August 1942. Im Nordosten Brasiliens kreuzen sich die Wege des deutschen Aspirinvertreters Johann (Peter Ketnath) und des vor der DĂŒrre flĂŒchtenden Anhalters Ranulpho (JoĂŁo Miguel). Johann wirbt bei der Landbevölkerung mit Kurzfilmen fĂŒr die "Wunderwirkung" von Aspirin und lĂ€sst sein staunendes Publikum so gleichzeitig auch die Magie des Kinos entdecken. Die beiden jungen MĂ€nner befreunden sich. Auf ihrer Fahrt ĂŒber die staubigen Strassen des brasilianischen Hinterlandes suchen sie nach neuen Horizonten in ihrem Leben.

CINEMA, ASPIRINES & VULTURES ist der erste Langspielfilm von Marcelo Gomes. Die Idee zum Film ist seinerzeit in einem GesprĂ€ch mit seinem Grossonkel, Ranulpho Gomes, der in der Provinz Paraiba geboren ist, entstanden. Nachdem er wĂ€hrend der vierziger Jahre zahlreiche Trockenperioden erlebt hatte, entschloss sich dieser in den SĂŒdosten des Landes zu emigrieren, auf der Suche nach einem besseren Leben.

 

REGIE:
Marcelo Gomes
PRODUKTION:
Maria Ionescu
JoĂŁo JĂșnior
CAST:
JoĂŁo Miguel
Peter Ketnath
DREHBUCH:
Karim Ainouz
Paulo Caldas
Marcelo Gomes
KAMERA:
Mauro Pinheiro Jr.
SCHNITT:
Karen Harley
TON:
Marcio Camara
MUSIK:
Tomaz Alves Souza
AUSSTATTUNG:
Marcos Pedroso
KOSTÜME:
Beto Normal

       
  Cinemania
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2003]
       
 

Von Angela Christlieb und Stephen Kijakeil • CINEMANIA ist ein Dokumentarfilm ĂŒber fĂŒnf filmsĂŒchtige Menschen in New York. Ihr Lebensinhalt ist das Kino, allerdings ist es bei ihnen zu einer alles ĂŒberwuchernden Obsession geworden. WĂ€hrend ein Kunstliebhaber in der Lage ist, GemĂ€lde zu kaufen und zu sammeln, kann ein Filmliebhaber immer nur versuchen, die Spuren der Erinnerung an gesehene Filmbilder zu sammeln, um sie so zu vermehren und zu Teilen seiner privaten "Sammlung" zu machen.

Ihre Leidenschaft lĂ€sst sie zu TĂ€nzern zwischen ihrer oft traurigen RealitĂ€t und der geliebten filmischen Fiktion werden. Zum "wahren Leben" haben sie lĂ€ngst den Bezug verloren, denn ihre Leidenschaft ist gleichzeitig ein Vollzeit-Job, der keinen Platz fĂŒr andere Dinge lĂ€sst und sie wirtschaftlich stĂ€ndig an den Rand des Ruins fĂŒhrt.

Diese FilmverrĂŒckten haben tausende von Kinovorstellungen besucht; Eintrittskarten und Filmprogramme sind fĂŒr sie zu begehrenswerten Devotionalien einer Traumwelt geworden sind. Sie streben letztlich danach, ihre TrĂ€ume aus Zelluloid auch physikalisch zu besitzen und fĂŒhren minutiöse Listen ĂŒber alle Filme, die sie gesehen haben. Gleichzeitig sind sie wandelnde EnzyklopĂ€dien der Filmgeschichte und kennen sich mit den im Umlauf befindlichen Kopien bestimmter Filme so gut aus, dass sie sogar die Kratzer als alte Bekannte betrachten.

Der Film verbindet die Portraits seiner Protagonisten mit Sequenzen aus Experimentalfimen ĂŒber das Leben in New York und Ausschnitten aus Hollywoodklassikern.

 

REGIE:
Angela Christlieb
Stephen Kijak
PRODUKTION:
Gunter Hanfgarn
CAST:
Jack Angstreich
Eric Chadbourne
Bill Heidbreder
Roberta Hill
Harvey Schwartz
Richard Aidala
KAMERA:
Angela Christlieb
SCHNITT:
Angela Christlieb
Stephen Kijak
MUSIK:
Robert Jackson Drasnin
Stereo Total

       
  Closed
 
       
 

Leider im Moment keine Vorstellungen. • Das Kino hat leider Pause oder wird umgebaut....

 

       
  Cloud Atlas
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2012]
       
 

Ein Film von Tom Tykwer, Andy Wachowski und Lana Wachowski • Alles beginnt 1846 auf einer Seereise im Pazifik: Auf seiner Heimreise nach San Francisco vertraut der amerikanische Anwalt seine wachsenden Zweifel am Segen der Sklaverei seinem Tagebuch an. 1936 fasziniert dieses Reisetagebuch einen jungen Komponisten. Inspiriert von den Schilderungen ĂŒber die Schrecken der Kolonialzeit macht er sich an die Komposition seines musikalischen Meisterwerks, des „Wolkenatlas-Sextett“. 1973 begegnet eine ehrgeizige Journalistin einem Atomkraftexperten. Er vertraut sich ihr an und ĂŒbergibt ihr wichtige Unterlagen zur Aufdeckung eines Atomskandals. Ein Nachbarsjunge schreibt ihre Geschichte ĂŒber die Machenschaften dieser zwielichtigen Konzerne auf und schickt 2012 das Manuskript an einen Londoner Verleger. Gegen seinen Willen wird dieser in einem despotisch gefĂŒhrten Altenheim eingesperrt, aus dem er versucht zu fliehen. Ein Video von seiner Flucht ermutigt 2144 in SĂŒdkorea eine geklonte Kellnerin aus ihrem GefĂ€ngnis auszubrechen. Sie zeichnet ihre Erfahrungen auf, die auch in der post-apokalyptischen Welt des Jahres 2346 noch GĂŒltigkeit besitzen und die Menschen zu einem Neubeginn und dem Streben nach einer friedlicheren Zukunft ermutigen.

Sechs Schicksale in 500 Jahren und doch ein einziges Abenteuer, in dem alle in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufs Engste verbunden sind. CLOUD ATLAS – Der Wolkenatlas ist ein bildgewaltiges Epos ĂŒber die unendlichen Möglichkeiten des Lebens, in dem jede Tat Einfluss auf die Entwicklung der Welt hat. Die 100 Millionen Dollar-Verfilmung von David Mitchells Bestseller ist grosses Kino voller Dramatik, Action und Romantik, das aufregend, ĂŒberraschend und emotional die Grenzen von Zeiten, Generationen und Genres sprengt.

Hinter diesem einzigartigen Filmerlebnis stehen Tom Tykwer (Lola rennt, Das Parfum) sowie die Macher der MATRI X-Trilogie Lana & Andy Wachowski. Die imposante Starbesetzung vereint Oscar-PreistrĂ€ger Tom Hanks, Halle Berry, Susan Sarandon und Jim Broadbent. Hugo Weaving, Jim Sturgess, Ben Whishaw, James D’Arcy und Hugh Grant vervollstĂ€ndigen das internationale Ensemble. Jeder dieser fantastischen Schauspieler begleitet uns in verschiedenen Rollen durch den Film.

 

REGIE:
Tom Tykwer
Andy Wachowski
Lana Wachowski
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Grant Hill
Tom Tykwer
Andy Wachowski
Lana Wachowski
CAST:
Tom Hanks
Hugo Weaving
Halle Berry
Susan Sarandon
Jim Sturgess
Ben Whishaw
Hugh Grant
Keith David
Jim Broadbent
DREHBUCH:
David Mitchell
Lana Wachowski
Tom Tykwer
Andy Wachowski
KAMERA:
Frank Griebe
John Toll
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Frank Kruse
MUSIK:
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Tom Tykwer
AUSSTATTUNG:
Hugh Bateup
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Kym Barrett
Pierre-Yves Gayraud

       
  Club SĂĄndwich
 
       
 

Ein Film von Fernando Eimbcke • Nebensaison an der mexikanischen KĂŒste: Die alleinerziehende Mutter Paloma und ihr 16-jĂ€hriger Sohn Hector verbringen eine Woche in einer verlassenen Hotelanlage. Sonnenschein, Swimmingpool, Musik und gelegentliche Club-Sandwiches verschönern die Tage. Nichts scheint ihren MĂŒssiggang, ihre NĂ€he zu stören. Bis eines Tages Jazmin auftaucht – eine Altersgenossin von Hector, die den Mikrokosmos der beiden gehörig durcheinanderbringt. Mit viel Raffinesse, SensibilitĂ€t und lakonischem Humor erzĂ€hlt Fernando Eimbcke, einer der stilsichersten Komödianten des neuen mexikanischen Kinos, vom Erwachsenwerden – und vom Gehenlassen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Fernando Eimbcke
PRODUKTION:
Christian ValdeliĂšvre
Jaime B. Ramos
CAST:
María Renée Prudencio
Lucio Giménez Cacho
Danae Reynaud Romero
DREHBUCH:
Fernando Eimbcke
KAMERA:
MarĂ­a Secco
SCHNITT:
Mariana RodrĂ­guez
AUSSTATTUNG:
Eugenio Caballero
KOSTÜME:
Andrea Manuel

       
  Collateral
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2004]
       
 

Ein Film von Michael Mann (HEAT) • Erleben Sie Tom Cruise als eiskalten Profikiller Vincent, der in Los Angeles eine nĂ€chtliche Tour mit dem Taxifahrer Max (Jamie Foxx, Ali) unternimmt, um eine fĂŒnffache Mordserie auszufĂŒhren. Als Max herausfindet, dass Vincent ein Killer ist, versucht er, das Leben des letzten Opfers und damit auch sein eigenes zu retten. LAPD und FBI sind den zwei gegensĂ€tzlichen MĂ€nnern dicht auf den Fersen. – Ob The Last of the Mohicans, Heat oder The Insider, wenn Michael Mann Regie fĂŒhrt, entsteht jedes Mal packendes Klassekino von bestechender QualitĂ€t. Collateral zĂ€hlt nur schon wegen Superstar Tom Cruise zu den Must-See-Movies dieses Kinojahrs. Nicht verpassen!

 

REGIE:
Michael Mann
PRODUKTION:
Michael Mann
Julie Richardson
CAST:
Tom Cruise
Jamie Foxx
Jada Pinkett Smith
Mark Ruffalo
Peter Berg
Bruce McGill
Irma P. Hall
DREHBUCH:
Stuart Beattie
KAMERA:
Dion Beebe
Paul Cameron
SCHNITT:
Jim Miller
Paul Rubell
TON:
Elliott Koretz
MUSIK:
James Newton Howard
Tom Rothrock
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Comme une image
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2004]
       
 

Ein FIlm von AgnĂšs Jaoui • Drei Jahre nachdem AgnĂšs Jaoui mit der Oscar-nominierten und vierfach CĂ©sargekrönten Komödie «Le goĂ»t des autres» ihr fulminantes Regiedebut vorlegte, stellt sie ihren nicht minder brillanten Film COMME UNE IMAGE vor. Dieser spielt in Pariser KĂŒnstlerkreisen und dreht sich um die von Marilou Berry mit Verve gespielte Lolita und deren Vater, den berĂŒhmten Schriftsteller Etienne Cassard. Lolita hat eine wunderschöne Stimme und lĂ€sst sich zur SĂ€ngerin ausbilden. Doch sie ist mollig, steckt voller Komplexe und wĂŒnscht sich nichts sehnlicher als die Anerkennung ihres Vaters. Dieser allerdings nimmt seine Tochter kaum wahr. So leidet Lolita, wie der Rest der Welt, unter Papas Nonchalance, profitiert aber – etwa wenn sie ihre Gesangslehrerin fĂŒr einen Sondereinsatz gewinnen will – auch schamlos von seiner BerĂŒhmtheit. COMME UNE IMAGE ist ein Bijou der klassischen französischen Beziehungskomödie. Die Dialoge sind brillant, die Figurenzeichnungen abgrĂŒndig, die Inszenierung ist leichtfĂŒssig. Kein Wunder, gilt AgnĂšs Jaoui, die nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera stand und mit Co-Autor Jean-Pierre Bacri in Cannes den Drehbuchpreis erhielt, als derzeitiger Shooting Star des Französischen Kinos.

 

REGIE:
AgnĂšs Jaoui
PRODUKTION:
Jean-Philippe Andraca
Christian BĂ©rard
CAST:
Marilou Berry
AgnĂšs Jaoui
Jean-Pierre Bacri
Virginie Desarnauts
Keine Bouhiza
Grégoire Oestermann
DREHBUCH:
Jean-Pierre Bacri
AgnĂšs Jaoui
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
Jean-Pierre Duret
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Olivier Jacquet
KOSTÜME:
Jackie Budin

       
  Comment j'ai fĂȘtĂ© la fin du monde
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2007]
       
 

Cum mi-am petrecut sfarsitul lumii • Eva lebt 1989, als der Eiserne Vorhang in StĂŒcke zerfiel, mit ihren Eltern und dem siebenjĂ€hrigen Bruder Lalalilu in einem Quartier von Bukarest. Sie ist Gymnasiastin und eine attraktive junge Frau. Als sie mit ihrem Freund Alex eine CeasescubĂŒste zu BrĂŒchen bringt, wird sie in eine Umerziehungsanstalt geschickt und lernt den Dissidentensohn Andrej kennen. Gemeinsam planen sie die Flucht, wĂ€hrend BrĂŒderchen Lalaliu einen Anschlag auf den Staatschef im Sinn hat. Erfrischend, melancholisch und heiter.

Goodbye Ceausescu
Wie bringt man Geschichte ins Kino, ohne einen Historienfilm zu machen, der niemanden interessiert? Ein guter Ansatz ist sicher der, bei den Menschen zu bleiben und in ihrem Alltag. Denn letztlich wird nur dort sichtbar, was historische Ereignisse kennzeichnet oder warum es dazu kommen konnte, kommen musste. In Osteuropa zum Beispiel, am Ende der 80er Jahre im 20. Jahrhundert, ganz speziell in RumÀnien, das sich aus der fortschreitenden globalen Zeitreise irgendwann davongestohlen hatte.

In seinem ersten Spielfilm greift der RumĂ€ne Catalin Mitulescu auf eigene Erfahrungen zurĂŒck und gestaltet aus diesen ein wunderbar stimmiges Zeitbild. Etwas Altes lĂ€uft aus, etwas Neues ist noch nicht da, aber die Menschen, sie leben, sie lieben, sie trĂ€umen. Der Filmemacher hĂŒtet sich davor, die bekannten Bilder zu wiederholen oder das zu zeigen, was wir aus den Nachrichtensendungen in Erinnerung haben mögen. Im Gegenteil: Er setzt ein StĂŒck Alltag dahinter um eine SchĂŒlerin und ihren Bruder liebevoll in Szene. So wird noch junge Vergangenheit gegenwĂ€rtig, lebendig in kleinsten Details, die den Alltag prĂ€gten, Liedern, die gesungen wurden, Mechanismen, die die Gesellschaft auf die Dauer lĂ€hmten. Das Wohltuende an diesem Abgesang auf eine serbelnde Epoche und ihre Politik: Die Menschen hatten eine Lebenslust, die ihnen Kraft gab - und TrĂ€ume.

 

REGIE:
Catalin Mitulescu
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Philippe Martin
Catalin Mitulescu
Daniel Mitulescu
David Thion
CAST:
Doroteea Petre
Ionut Becheru
Jean Constantin
Timotei Duma
Carmen Ungureanu
DREHBUCH:
Catalin Mitulescu
Andreea Valean
KAMERA:
Marius Panduru
SCHNITT:
Cristina Ionescu
TON:
Stéphane Thiébaut
MUSIK:
Alexander Balanescu

       
  Comrades In Dreams
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2008]
       
 

Ein Film von Uli Gaulke • Jedes engagierte Kino könnte eigentlich auch in diesem Film vorkommen, in dem vier verschiedene Kinos in vier sehr verschiedenen LĂ€ndern eine zentrale Rolle spielen mit den Frauen und MĂ€nnern, die dahinter stehen. Kinomachen ist eine Passion, die weltumspannend ist und doch auch verschieden. Cowboys in der Kirche, TrĂ€nen fĂŒr den grossen FĂŒhrer, eifersĂŒchtige Ehefrauen und «Titanic» in Nordkorea. Eine faszinierende Reise zu vier aussergewöhnlichen Orten, wo Kino noch ein Ereignis ist. In «Comrades In Dreams» treffen wir auf Menschen, die das Kino zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Da ist Han Jong Sil, die Nordkoreanerin mit ihrem hinreissenden LĂ€cheln. Sie geniesst das Leben und ist doch zwischen Propaganda, eigenen TrĂ€umen und ErnteertrĂ€gen gefangen. Mit ihren Filmen will sie das Leben der Menschen verbessern. Verletzlich, einsam und von Sehnsucht erfĂŒllt, leuchtet sie wie ein Komet im Meer des Gleichseins. Auch Penny Tefertiller aus Wyoming hat ihr Leben in den Dienst der Kommune gestellt und sich vorgenommen, den Jugendlichen und den Einsamen einen Haltepunkt zu geben. Sie lebt ebenso missionarisch ihren Traum vom Kino wie Han Jong Sil in Nordkorea, mit selbstloser Leidenschaft und GĂŒte. Kraftstrotzend und selbstbewusst sind Lassane und seine Mitstreiter Luc und Zakaria aus Ouagadougou. Sie setzen alles daran, in Burkina Faso, Kino zu machen. Dabei riskieren sie viel: Sie vernachlĂ€ssigen ihre Familien und stĂŒrzen sich in wirtschaftliche Abenteuer. Und das alles nur, um einem Open-Air-Kino neues Leben einzuhauchen. FĂŒr den Inder Anup dagegen lĂ€uft es vortrefflich. Sein Zeltkino platzt aus allen NĂ€hten, wenn er die Hits aus der Region Maharashtra vorfĂŒhrt. Im Tempel gesegnete Filmrollen und ein GespĂŒr fĂŒr gute Filme haben ihn zum ungekrönten König der Wanderkinos gemacht. Mit Liebe fĂŒr Details werden die unterhaltsamen Geschichten rund um die VergnĂŒgungstempel ausgekostet: Eine globale Kinoliebe.

 

REGIE:
Uli Gaulke
PRODUKTION:
Helge Albers
Konstantin Kröning
Martin Pieper
CAST:
Lasanne Badiel
Yong-Sil Han
Anup Jagdale
Penny Tefertiller
DREHBUCH:
Jeannette Eggert
Uli Gaulke
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Mark Orton

       
  Conducta
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Ernesto Daranas • Kubanisches Kino, wie man es nicht mehr alle Tage zu sehen bekommt: Eine Wucht und auf der Karibikinsel ein Renner in den Kinos. In seinem Film «Conducta» setzt sich der kubanische Filmemacher Ernesto Daranas mit dem angeblich noch immer vorbildlichen Schulsystem und den unterschiedlichen Lernmethoden auf der Zuckerinsel auseinander. Er erzĂ€hlt vom elfjĂ€hrigen Chala, der allein von seiner Mutter aufgezogen wird.

Chala und Carmela sind ein ungleiches Paar und halten in «Conducta» doch zusammen durch dick und dĂŒnn. Chala ist ein gerissener Junge, der in der Schule gerne seine SpĂ€sse treibt und durch vorwitzige SprĂŒche glĂ€nzt. Auf dem Heimweg schliesst er sich mit seinen Freunden riskante Wetten ab, versprĂŒht vor den MĂ€dchen seinen unwiderstehlichen Charme – oder hilft seiner Lehrerin, Carmela, beim Einkauf. Diese amtet als solche schon seit den ersten Tagen der kubanischen Revolution mit Herzblut.

Jetzt steht sie kurz vor der Pensionierung und lehnt sich gegen absurde bĂŒrokratische BeschlĂŒsse ebenso auf wie gegen Wertezerfall, der die aufgeriebene Gesellschaft ergriffen hat. Auch Chala ist nicht nur unbeschwert Kind, sondern steht in seinem zarten Alter schon als ErnĂ€hrer in der Pflicht. Fast zwangslĂ€ufig kommt er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. Als ihn die Schulleitung wegen seines Verhaltens (conducta) ins Erziehungsheim stecken will, zieht Carmela alle Register, wohlwissend, dass nicht das Kind, sondern das System das Problem ist. Ernesto Daranas dringt mit «Conducta» ins HerzstĂŒck der Errungenschaften der kubanischen Revolution vor und verbindet in einer grossartigen Geste Sozialkritik und bewegendes GefĂŒhlskino. Seit «Fresa y Chocolate» und «La vida es silbar» hat kein Film mehr so mitreissend vom Leben auf den lichtdurchfluteten Strassen Havannas erzĂ€hlt - und daselbst fĂŒr so viel Aufruhr gesorgt.

 

REGIE:
Ernesto Daranas
CAST:
Silvia Aguila
Miriel Cejas
Yuliet Cruz
Armando Valdes Freire
Idalmis Garcia
DREHBUCH:
Ernesto Daranas
KAMERA:
Alejandro PĂ©rez
SCHNITT:
Pedro SuĂĄrez
TON:
Osmany Olivare
MUSIK:
Juan Antonio Leyva
Magda Rosa GalbĂĄn

       
  Confidence
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2004]
       
 

It's not about the money. It's about the money. • Jake Vig (Edward Burn) ist ein Hochstapler, dessen Methoden ebenso spektakulĂ€r wie effizient sind. Zusammen mit seinen Komplizen Gordo, Miles, Big Al und zwei korrupten Polizeibeamten , Lloyd und Omar, hat er gerade Lionel Dolby ordentlich ĂŒbers Ohr gehauen. Allerdings wusste er dabei nicht, dass Dolby ausgerechnet der Buchhalter des exzentrischen Winston King, eines Verbrecherbosses ist....

In die Enge getrieben, schlĂ€gt Jake dem "King" (Dustin Hoffmann) vor, ihn zu entschĂ€digen. Zu diesem Zweck heckt er die listigste Gaunerei seiner Karriere aus.... Zielperson ist Morgan Gillette, ein zwielichtiger Banker. Damit sein Coup auch Erfolg hat, engagiert Jake Lily (Rachel Weisz), eine verfĂŒhrerische Taschendiebin. So beginnt ein unterhaltsames Spiel von TĂ€uschung und Betrug, ein hinterhĂ€ltiger Schlagabtausch, der sich allerdings als viel riskanter herausstellt als vorhergesehen.
Mit dem FBI auf den Fersen, dem Killer des Kings, der davon trĂ€umt, alle umzulegen, und seinen falschen Freunden, muss Jake sich selbst ĂŒbertreffen. Um sich aus dieser AffĂ€re zu ziehen, muss der Betrug schon wirklich gut sein ...

Die meisterhafte Besetzung und die packende Story machen dieses Drama, das im Gangstermilieu angesiedelt ist, zu einem Leckerbissen fĂŒr jeden echten Kinofreund.

 

REGIE:
James Foley
PRODUKTION:
Marc Butan
Michael Burns
Michael Paseornek
Michael Ohoven
CAST:
Edward Burns
Rachel Weisz
Morris Chestnut
Leland Orser
Louis Lombardi
Paul Giamatti
Dustin Hoffman
DREHBUCH:
Doug Jung
KAMERA:
Juan Ruiz AnchĂ­a
SCHNITT:
Stuart Levy
TON:
Christopher S. Aud
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  Connasse, Princesse des coeurs
 
       
 

Harry Me! The royal bitch of Buckingham • Please Harry, marry me! FĂŒr Camille nicht nur ein Wunschgedanke sondern purer Ernst. Die hemmungslose und keineswegs auf den Mund gefallene Pariserin Camille möchte um jeden Preis raus aus der Mittelschicht. Und wie könnte dieses Problem besser gelöst werden, als mit einem wohlhabenden Mann, der Camille ein Leben der Reichen und Schönen ermöglicht? Ein Mann muss her – und wer kommt da besser in Frage, als der Singleprinz Harry von England?

 

REGIE:
Eloise Lang
Noémie Saglio
CAST:
Camille Cottin
TON:
David Amsalem

       
  Conni & Co.
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2016]
       
 

Ein Film von Franziska Buch • Emma Schweiger ĂŒbernimmt die Rolle der aufgeweckten, abenteuerlustigen Conni. Immer mit dabei ist ihr bester Freund Paul, gespielt von Oskar Keymer, der sich im Kinofilm zwischen Conni und seinen coolen neuen Freunden entscheiden muss.
Kim Bitter und Ken Duken spielen Connis Eltern Annette und JĂŒrgen, die von ihrer Tochter Conni und ihrem Sohn Jakob (Ben Knobbe) ganz schön auf Trab gehalten werden.

Heino Ferch ĂŒbernimmt die Rolle des undurchschaubaren Schuldirektors, der eigentlich mit Kindern nicht viel anfangen kann und nur von seiner teuren Villa mit gelbem Liegestuhl trĂ€umt. Um an sein Ziel zu gelangen, will er mit Connis Hund Frodo das ganz grosse Geld machen: Frodo soll das „tierische“ Testimonial einer Hundefutter-Marke werden.

Und auch Kurt Krömer als vorwitziger ZoofachverkÀufer, Anneke Kim Sarnau als strenge, aber liebenswerte Lehrerin Frau Lindmann und Til Schweiger haben charmante Auftritte in CONNI & CO.

Eine ganz besondere Rolle ĂŒbernimmt Iris Berben: Sie spielt Connis coole Oma Marianne, die einen Gnadenhof und einen Beiwagenmaschine besitzt und ihrer Enkelin und deren Freunden immer wieder aus der Patsche hilft!

 

REGIE:
Franziska Buch
PRODUKTION:
Christian Popp
Siegfried Kamml
CAST:
Emma Schweiger
Oskar Keymer
Kim Bitter
Ken Duken
Ben Knobbe
Heino Ferch
Kurt Krömer
DREHBUCH:
Vanessa Walder
MUSIK:
Youki Yamamoto

       
  Cookie's Fortune
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Robert Altmans neuer Film • Eine wundervolle Gesellschaftssatire des Regie-Altmeisters Robert Altman. Schauplatz ist Holly Springs, eine Kleinstadt im SĂŒden der USA, in der Frauen noch als Ladies gelten und echte MĂ€nner sich mit Hingabe dem Angeln widmen: Ein letztes Mal blickt die alte Witwe Jewel Mae 'Cookie' Orcutt auf die GegenstĂ€nde ihres Wohnzimmers, betrachtet ihre Umgebung, ihr Leben. Nach den langen Jahren der Einsamkeit beschliesst sie, sich umzubringen. Ihr plötzlicher Tod wirft bei den Bewohnern von Holly Springs eine Reihe ungeklĂ€rter Fragen auf: War es wirklich Selbstmord oder wurde Cookie dazu getrieben? Und was haben Cookies Nichten, die ĂŒberspannte Camille und die schĂŒchterne Cora zu verbergen? Es scheint, als seien nahezu alle Bewohner der Kleinstadt am Mississippi in diesen Fall verwickelt...

Die Nachforschungen bringen die unglaublichsten und komischsten Dinge zutage, die die gesamte Bevölkerung von Holly Springs auf den Kopf stellen.

Mit COOKIES FORTUNE weitet Robert Altman seinen Beitrag zum zeitgenössischen Kino nun auch auf die SĂŒdstaaten-Komödie aus. Was all seine Geschichten verbindet, ist eine grosse erlesene Besetzung, vielschichtige und unterschiedlichste Charaktere, eine einfĂŒhlsame, die Stimmung des Films hervorhebende Musik (in diesem Fall der Blues) und die einzigartige Perspektive, durch die sie erzĂ€hlt sind... Das macht sie unauslöschlich zu Kreationen von Robert Altman.

COOKES FORTUNE lief 1999 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin und wurde von Kritik und Publikum gleichermassen begeistert aufgenommen.

 

REGIE:
Robert Altman
PRODUKTION:
Robert Altman
Etchie Stroh
CAST:
Glenn Close
Julianne Moore
Liv Tyler
Chris O'Donnell
Charles S. Dutton
Patricia Neal
Lyle Lovett
DREHBUCH:
Anne Rapp
KAMERA:
Toyomichi Kurita
SCHNITT:
Abraham Lim
MUSIK:
David A. Stewart
AUSSTATTUNG:
Stephen Altman

       
  Cosmos
 
       
 

Ein Film von Andrzej Zulawski • Witold ist ein lausiger SchĂŒler. WĂ€hrend eines Urlaubs trifft er auf den depressiven Fuks. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine bizarre Beziehung. Mit grosser Spannung wird beim diesjĂ€hrigen Filmfestival in Locarno Andrzej Zulawskis neuer Film Cosmos erwartet, denn es ist der erste Film seit 15 Jahren, in denen es um das einstige Wunderkind des polnischen Kinos recht ruhig geworden war. In Cosmos, der auf einer Geschichte von Witold Gombrowicz basiert, geht es um zwei Freunde, die...

 

REGIE:
Andrzej Zulawski
PRODUKTION:
Paulo Branco
CAST:
Sabine Azéma
Jean-François Balmer
Jonathan Genet
Johan Libéreau
VictĂłria Guerra
DREHBUCH:
Witold Gombrowicz
Andrzej Zulawski
KAMERA:
André Szankowski
SCHNITT:
Julia Gregory
MUSIK:
Andrzej Korzynski
AUSSTATTUNG:
Paula Szabo

       
  Courage
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Januar 2013]
       
 

Wymyk • Alfred und Jurek sind BrĂŒder, die ein Kabelfernseh-Unternehmen betreiben. Eines Tages nehmen die beiden den Zug und werden dort Zeugen, wie eine Gruppe von Hooligans eine junge Frau bedrĂ€ngt. Jurek will sie beschĂŒtzen, Alfred jedoch erstarrt vor Angst. Er sieht, wie sein jĂŒngerer Bruder angegriffen und schwer verletzt wird. Jurek liegt im Spital und kĂ€mpft um sein Leben. Alfred ist tief beschĂ€mt und voller Kummer. GegenĂŒber seinen Eltern, seiner Frau und seinen Angestellten jedoch gibt sich Alfred als Held, der bewusstlos geschlagen wurde und seinem Bruder nicht helfen konnte. Kurz darauf taucht online ein Handy-Video auf, in dem die Ereignisse festgehalten sind. "Courage" des polnisch-schweizerischen Filmregisseurs erinnert ans grossartige Kino von Krzysztof Kieslowski, nicht nur wegen der Fragen zur Moral und zur Rolle des Zufalls, sondern weil es Zglinski wie sein VorgĂ€nger in grandioser Weise schafft, eine universelle Geschichte atemberaubend zu erzĂ€hlen und prĂ€zise in lokalen RealitĂ€ten zu verankern. "Der beste neue Schweizer Film ist polnisch", titelte der Tages-Anzeiger.

 

REGIE:
Greg Zglinski
PRODUKTION:
Lukasz Dzieciol
Piotr Dzieciol
CAST:
Robert Wieckiewicz
Lukasz Simlat
Gabriela Muskala
Marian Dziedziel
Anna Tomaszewska
DREHBUCH:
Janusz Marganski
Greg Zglinski
KAMERA:
Witold PlĂłciennik
SCHNITT:
Leszek Starzynski
TON:
Kacper Habisiak
Marcin Kasinski
Maciej Tegi
MUSIK:
Jacek Grudzien
Mariusz Ziemba
AUSSTATTUNG:
Elwira Pluta
KOSTÜME:
Malgorzata Zacharska

       
  Cowboys & Aliens
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2011]
       
 

Ein Film von Jon Favreau • Blockbuster Regisseur Jon Favreau (Iron Man) vereint Daniel Craig (Bond) und Harrison Ford (Indiana Jones) im Event-Blockbuster des Sommer 2011. HochkarĂ€tige Produzenten wie Steven Spielberg, Ron Howard und Brian Grazer bĂŒrgen fĂŒr höchste QualitĂ€t und garantieren ganz grosses Kino in diesem Action-Thriller.

 

REGIE:
Jon Favreau
PRODUKTION:
Brian Grazer
Ron Howard
Alex Kurtzman
Damon Lindelof
Roberto Orci
CAST:
Daniel Craig
Olivia Wilde
Harrison Ford
Sam Rockwell
Clancy Brown
Paul Dano
DREHBUCH:
Roberto Orci
Alex Kurtzman
Damon Lindelof
Mark Fergus
Hawk Ostby
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Dan Lebental
Jim May
TON:
Frank E. Eulner
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Scott Chambliss
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Cro - Unsere Zeit ist jetzt
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Martin Schreier • Der erfolgreiche deutsche Rapper CRO fordert Fans und Profis auf, in einem offenen Wettbewerb Ideen zum geplanten CRO-Kinofilm vorzustel- len. Drei völlig gegensĂ€tzliche Konzepte ĂŒberzeugen das Filmteam, und bei den Vorbereitungen lernen die drei jungen Nachwuchsfilmer nicht nur handfeste Lektionen in der Kinopraxis, sondern kommen auch ein- ander nĂ€her: Plötzlich wird die scheue Asperger-Patientin Vanessa (Peri Baumeister) von MĂ€nnern umschwĂ€rmt: CRO selbst lernt ihre kreative Pro- fessionalitĂ€t schĂ€tzen, wĂ€hrend sich der in den Tag hineinlebende Dreh- buchautor Dawid (David SchĂŒtter) und der in seinem Brotjob frustrierte Comic-Zeichner Ludwig (Marc Benjamin) Hals ĂŒber Kopf in die unnah- bare Vanessa verlieben. So werden die schicksalhaften Begegnungen bei der Arbeit am CRO-Film selbst zum Film – ein verrĂŒckter, vielschichtiger Stilmix, der das Leben aller Beteiligten durch die unvergessliche Dreher- fahrung nachhaltig verĂ€ndert.

 

REGIE:
Martin Schreier
PRODUKTION:
Til Schweiger
CAST:
Cro
Peri Baumeister
David SchĂŒtter
Marc Benjamin
Til Schweiger
Sahin Eryilmaz
Jeanette Hain
Bjarne MĂ€del
DREHBUCH:
Martin Schreier
Arend Remmers
Sebastian Fruner
KAMERA:
Markus Nestroy
SCHNITT:
Robert Kummer
Martin Schreier
TON:
André Zacher
MUSIK:
Cro
Martin Todsharow
Lillo Scrimali
AUSSTATTUNG:
Isabel von Forster

       
  Daddy Day Care
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2003]
       
 

Mit Eddie Murphy • Was passiert, wenn zwei ganz normale MĂ€nner beschliessen, einen Kindergarten zu eröffnen? Klare Sache: Es herrscht blankes Chaos! Denn ein Dutzend VierjĂ€hrige zu bĂ€ndigen ist eben doch nicht so einfach, wie es sich die arbeitslosen Hobby-PĂ€dagogen Charlie (EDDIE MURPHY) und Phil (JEFF GARLIN) vorgestellt hatten. Und dass die Konkurrenten eines anderen Kindergartens die „Daddy Day Care“-Krippe mit allen Mitteln bekĂ€mpfen, macht die Sache nicht leichter ...

Mit der aufgekratzten und charmanten Familienkomödie DER KINDERGARTEN DADDY begeistert Superstar Eddie Murphy einmal mehr ein Publikum aller Altersklassen. Unter der Regie von Steve Carr (Dr. Dolittle 2) und unterstĂŒtzt von Vollblut-Schauspielern wie Anjelica Huston, Steve Zahn und Regina King, zieht der Komiker alle Register seines Könnens. Doch nicht nur die grossen Stars erobern die Herzen der Zuschauer im Sturm: Eine liebenswertere und lustigere Rasselbande als die kleinen Kids im „Daddy Day Care“-Kindergarten hat das Kino selten gesehen! Wer hĂ€tte gedacht, dass PĂ€dagogik so lustig sein kann?

 

REGIE:
Steve Carr
PRODUKTION:
Matt Berenson
John Davis
Wyck Godfrey
CAST:
Eddie Murphy
Jeff Garlin
Steve Zahn
Regina King
Kevin Nealon
Jonathan Katz
Siobhan Fallon
DREHBUCH:
Geoff Rodkey
KAMERA:
Steven B. Poster
SCHNITT:
Christopher Greenbury
TON:
John Joseph Thomas
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Garreth Stover
KOSTÜME:
Ruth E. Carter

       
  Daniel Schmid - Le chat qui pense
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2010]
       
 

Ein Film von Pascal Hofmann und Benny Jaberg • In den 1940er Jahren in einem Hotel der Belle Epoque im BĂŒndnerischen Flims aufgewachsen, verfiel Daniel Schmid bereits als Kind seiner Vorstellungskraft. BeflĂŒgelt von den phantastischen Geschichten seiner Grossmutter, machte er die Hotelhalle zur BĂŒhne und GĂ€ste aus aller Welt zu seinen Protagonisten. Daniel Schmid wurde zum GeschichtenerzĂ€hler – um es Zeit seines Lebens zu bleiben. «Daniel Schmid – Le chat qui pense» ist ein kaleidoskopisches Filmportrait, das Einblick gibt in das ereignisreiche Leben und eigenstĂ€ndige Werk eines aussergewöhnlichen Schweizer KinokĂŒnstlers.

 

REGIE:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
DREHBUCH:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
KAMERA:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
TON:
Christoph BrĂŒnggel
Hans KĂŒnzi
MUSIK:
Peter Scherer

       
  Dans la maison
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Ein Film von François Ozon • Immer dasselbe trostlose, desinteressierte Gekritzel – Germain kann kaum mehr ertragen, was ihm seine SchĂŒler abliefern. Doch dann erlebt der Lehrer eine Überraschung: Der stille 16-jĂ€hrige Claude beschreibt in einem Aufsatz, wie er sich das Vertrauen eines MitschĂŒlers erschleicht, um in dessen Elternhaus das Familienleben bis ins intimste Detail zu beobachten. Der Lehrer glaubt, es handle sich um Fiktion und ist begeistert. Er ermuntert Claude, weiterzuschreiben. Damit aber setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die bald nicht mehr zu kontrollieren sind...

Kein anderer Regisseur dreht so kontinuierlich – und keiner ist so vielfĂ€ltig: Mit Leichtigkeit wechselt François Ozon die Genres und findet dabei immer seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. Nach seinem Komödienerfolg «Potiche» zeigt er nun das vielschichtige Drama «Dans la maison». In den Hauptrollen brillieren Fabrice Luchini – der schon in «Potiche» begeistert hat –, Kristin Scott Thomas und Emmanuelle Seigner. Erneut gelingt es Ozon, das Publikum auf falsche FĂ€hrten zu locken und konventionelle ErzĂ€hlmuster so ĂŒberraschend wie lustvoll zu variieren. «Dans la maison» ist eine Perle des französischen Kinos, ausgezeichnet an den Festivals von Toronto (Kritikerpreis) und San Sebastian (bester Film und bestes Drehbuch).

 

REGIE:
François Ozon
PRODUKTION:
Eric Altmeyer
Nicolas Altmeyer
Claudie Ossard
CAST:
Kristin Scott Thomas
Emmanuelle Seigner
Denis MĂ©nochet
Fabrice Luchini
Jean-François Balmer
Ernst Umhauer
Diana Stewart
Bastien Ughetto
DREHBUCH:
François Ozon
KAMERA:
JérÎme Alméras
TON:
MĂ©lanie Mourey
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Das Alphorn
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2003]
       
 

Ein Kinofilm ĂŒber alte und neue Sounds auf dem Schweizer Nationalinstrument • Das Alphorn wird nicht in erster Linie als Musikinstrument wahrgenommen, sondern in seiner identitĂ€tsstiftenden Rolle fĂŒr Alpenkultur, KĂ€se und uraltes, unverfĂ€lschtes Brauchtum der Hirtenvölker. Das Alphorn gehört in die Berge hinein. Als der in Basel lebende Glarner Musiker Balthasar Streiff vor Jahren die Trompete weglegte und sich fast ausschliesslich mit dem Alphorn beschĂ€ftigte, wurde er von seinen Freunden erst einmal milde belĂ€chelt. Das Alphorn wurde noch immer als Symbol der “Schweizermacher” und TourismusverkĂ€ufer angesehen, dem sich im besten Fall ein paar schöne, aber musikalisch beschrĂ€nkte “Kuhreihen” entlocken liessen.

Der Film zeigt mit viel Humor, wie schwer der ideologische Ballast dem gequÀlten Instrument noch anhÀngt, wie erstaunlich vielfÀltig und mitreissend gleichzeitig seine musikalischen Möglichkeiten sind.

Eine musikalische Reise von den wilden “BĂŒchelsĂ€tzli” der Innerschweiz, ĂŒber wunderschöne traditionelle Alphornmelodien aus der Feder des zeitgenössischen Komponisten Hans-JĂŒrg Sommer, den bombastischen KlangtĂŒrmen der Gruppe “hornroh” in Bahnhöfen und AutobahnunterfĂŒhrungen, bis zu den experimen-tellen Klangcollagen des Minimal-Musikers Moondog, die der innerschweizer Jazzmusiker Hans Kennel mit 16 Alphörnern auffĂŒhrt.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Stefan Schwietert
CAST:
Hans-JĂŒrg Sommer
Balthasar Streiff
Hans Kennel
Hornroh
SchönbÀchler Sisters
Mytha
DREHBUCH:
Stefan Schwietert
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Isabel Meier
TON:
Benedikt Fruttiger
Matz MĂŒller

       
  Das FĂ€hnlein der Sieben Aufrechten
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Mit Fabien Rohrer & Kisha • Snowboarder Fabien Rohrer und PopsĂ€ngerin Kisha als Liebespaar Karl und Hermine Mitte des 19. Jahrhunderts in einem frischen filmischen Zugang zu einer alten Geschichte von Gottfried Keller: «Das FĂ€hnlein der sieben Aufrechten» ist - als «Alpen-Western» - modernes Unterhaltungskino in Mundart.

Zwei Junge, die sich lieben, sollen nicht zueinander kommen dĂŒrfen, weil es die Alten so wollen. Mitte des 19. Jahrhunderts rĂŒsten sich in einem Dorf im Berner Oberland die Mitglieder eines Handwerker-SchĂŒtzenvereins («Das FĂ€hnlein der sieben Aufrechten») fĂŒr ihren Auftritt am SchĂŒtzenfest in Aarau, derweil die Jungen und die Frauen zu Hause bleiben mĂŒssen. Schneider-Sohn Karl (Fabien Rohrer) rebelliert gegen die Macht der Alten, die er durch eine Glanztat am SchĂŒtzenfest unverhofft vor einer grossen Peinlichkeit rettet. Sein Nebenbuhler, der GrundstĂŒckspekulant Ruckstuhl (Erich Vock), hat das Nachsehen, und Karl findet zu seiner wahren Liebe Hermine (Kisha), der Tochter des Dorfkönigs Frymann.

 

REGIE:
Simon Aeby
PRODUKTION:
Lukas Erni
Hans G. Syz
CAST:
Fabien Rohrer
Kisha
Erich Vock
Silvia Jost
Urs Bihler
Sven Epiney
Reto Peritz
DREHBUCH:
Thomas Hess
Lukas Erni
KAMERA:
Hans G. Syz
SCHNITT:
Markus Welter
CĂ©cile Welter
MUSIK:
Moritz Schneider
Philippe Schmid
AUSSTATTUNG:
Uschi StÀhli

       
  Das grosse Museum
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2014]
       
 

Ein Film von Johannes Holzhausen • Der Kinodokumentarfilm DAS GROSSE MUSEUM ist ein neugieriger, verschmitzt humorvoller Blick hinter die Kulissen einer weltberĂŒhmten Kulturinstitution. Über zwei Jahre hat sich Regisseur Johannes Holzhausen im Kunsthistorischen Museum in Wien mit seinem Filmteam umgesehen. In aufmerksamem Direct Cinema-Stil - kein Off-Kommentar, keine Interviews, keine Begleitmusik - beobachtet der Film die vielgestaltigen Arbeitsprozesse, die daran mitwirken, der Kunst ihren rechten Rahmen zu geben. Die Kette ineinander greifender RĂ€dchen reicht von der Direktorin zum Reinigungsdienst, von den Transporteuren zur Kunsthistorikerin.
Der Film zeigt routinierte Handgriffe, vor allem aber lebhafte Mikrodramen, in denen die ArbeitskrĂ€fte als Protagonistinnen und Protagonisten hervortreten: Eine Restauratorin ist der Geschichte eines mehrfach bearbeiteten Rubens-GemĂ€ldes auf der Spur; ein anderer verzweifelt ausdrucksstark an der Reparatur eines Modellschlachtschiffs. Eine Frau vom Publikumsdienst fĂŒhlt sich am Haus nicht integriert; ein verdienter Sammlungsleiter wird in den Ruhestand verabschiedet. Eine Kunsthistorikerin erlebt Aufregung und Frustration einer Auktion; der kaufmĂ€nnische Leiter empfindet die ""3"" auf einem Plakatmotiv als zu ""bissig"". So entsteht nicht nur das Portrait einer staatlichen Kultureinrichtung, die ihre IntegritĂ€t mit Budgetvorgaben und Konkurrenzdruck ausbalancieren muss. Unangestrengt stellt DAS GROSSE MUSEUM auch weiter reichende Fragen: Wie lĂ€sst sich vermitteln zwischen der Bewahrung der Werke und ihrer zeitgemĂ€ssen PrĂ€sentation? Welche Zwecke hat Kunst fĂŒr die Selbstdarstellung einer Nation in Politik und Tourismus zu erfĂŒllen?
Dem Dokumentaristen Johannes Holzhausen gelingt ein behutsames Gleichgewicht zwischen dem einzelnen Moment und der ĂŒbergreifenden ErzĂ€hlbewegung, das schon seine frĂŒhere Arbeiten auszeichnete. Die prĂ€zise Kamera (Joerg Burger, Attila Boa) und der pointierte Schnitt (Dieter Pichler) dienen der geduldigen Beobachtung und Reflexion, so wie die Protagonisten sich im Dienst einer Institution verstehen, die sie ĂŒberdauern wird. Darin ist DAS GROSSE MUSEUM auch ein Film ĂŒber Zeitlichkeit und VergĂ€nglichkeit: Er setzt den tagtĂ€glichen Betrieb in Bezug zur Tradition des Hauses, die in der Habsburger-Monarchie fusst, und zum Anspruch der Kunstobjekte auf Zeitlosigkeit.

 

REGIE:
Johannes Holzhausen
PRODUKTION:
Johannes Rosenberger
DREHBUCH:
Johannes Holzhausen
Constantin Wulff
KAMERA:
Attila Boa
Joerg Burger
SCHNITT:
Dieter Pichler
TON:
Hjalti Bager-Jonathansson
Claus Benischke
Andreas Hamza
Andreas Pils

       
  Das grĂŒne Wunder
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Jan Haft • Er liegt ganz in unserer NĂ€he, aber eröffnet bei genauem Hinsehen eine völlig neue Welt: Mit seinen edlen, poetischen Bildern ist der Kinofilm DAS GRÜNE WUN DER – UN SER WALD eine spektakulĂ€re Entdeckungsreise durch den bekanntesten, schönsten und vielfĂ€ltigsten heimischen Lebensraum, den Wald.
Intime Verhaltensbeobachtungen wohl vertrauter Arten wie Fuchs, Wildschwein und Rothirsch wechseln mit den Geschichten der eher skurrilen Waldbewohner, darunter Schillerfalter, BlattlÀuse, Lebermoose, Rote Knotenameisen, HirschkÀfer und Lerchensporn. So entsteht ein raffiniertes naturkundliches Puzzle, das dem romantischen Mythos Wald ganz greifbaren Zauber verleiht.

 

REGIE:
Jan Haft
PRODUKTION:
Jan Haft
Melanie Haft
Jörn Röver
CAST:
Benno FĂŒrmann
DREHBUCH:
Jan Haft
Gerwig Lawitzky
Jörn Röver
KAMERA:
Jan Haft
Kay Ziesenhenne
SCHNITT:
Carla Braun-Elwert
MUSIK:
Siggi Mueller
Jörg Magnus Pfeil

       
  Das Haus Anubis
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2012]
       
 

Nur wahre Freundschaft kann sie retten. • Das erste Kinoabenteuer der Freunde aus dem Haus Anubis beginnt romantisch. Daniel kauft in einem Antikshop zwei Ringe, mit denen er seine Freundin Nina seine unendliche Liebe beweisen will. Die Ringe jedoch öffnen ein magisches Tor zu einer fantastischen, mittelalterlichen Welt. Nina wird vom Ritter Roman eintfĂŒhrt. Wird es ihnen gelingen Nina aus der Gefangenschaft von Ritter Roman zu befreien?

 

REGIE:
Jorkos Damen
PRODUKTION:
Anja Van Mensel
CAST:
Kristina Schmidt
Daniel Wilken
Marc Dumitru
Karim GĂŒnes
Florian Prokop
Franziska Alber
Alicia Endemann
Féréba Koné
Alexa Benkert
Bert Tischendorf
Collien Ulmen- Fernandes
Smudo
DREHBUCH:
Hans Bourlon
Elke de Gezelle
Gert Verhulst
KAMERA:
Philippe Van Puyvelde
SCHNITT:
Mathieu Depuydt
TON:
Bart Vanvoorden
Wouter Beckers
MUSIK:
Olaf Janssens
KOSTÜME:
Tine Deseure
Jody Van Geert
Griet Van Landeghem

       
  Das kalte Herz
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2016]
       
 

Der bislang verschollene Film mit Franz Schnyder in der Hauptrolle feiert nach ĂŒber 83 Jahren endlich Kinopremiere! • 1931-33 drehte der junge Pianist Karl Ulrich Schnabel mit bescheidenen Mitteln, aber umso mehr UnterstĂŒtzung von Freunden und Bekannten, in Berlin einen MĂ€rchenfilm. ErzĂ€hlt wird “Das Kalte Herz” nach Wilhelm Hauff. Am Projekt beteiligt waren junge Musiker, Theaterschaffende und Schauspieler, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen und spĂ€ter zu namhaften Persönlichkeiten wurden. So ist in der Hauptrolle einer der erfolgreichsten Regisseure in der Geschichte des Schweizer Films zu sehen: Franz Schnyder.
Aufgrund der politischen Ereignisse 1933 in Berlin konnte der Film nicht mehr fertig gestellt werden und blieb versteckt, bis im Jahr 2009 ein Berner CinĂ©ast auf das Projekt aufmerksam wurde. 2016 – rund 83 Jahre spĂ€ter – feierte das vollendete, restaurierte und mit einer faszinierenden Musiktonspur versehene Werk endlich Weltpremiere am NIFFF 2016.

 

REGIE:
Karl Ulrich Schnabel
PRODUKTION:
Karl Ulrich Schnabel
CAST:
Franz Schnyder
Elfriede GĂ€rtner
Stefan Schnabel
Leonard Shure
Aube Tzerko
Maurice Zam
Rudolf Arnst
Juana Sujo
Franz Meissner
Peter Diamand
Fritz Blumenfeldt
Wolf-Wolfgang Guth
DREHBUCH:
Karl Ulrich Schnabel
KAMERA:
Karl Ulrich Schnabel
SCHNITT:
Raff Fluri
Karl Ulrich Schnabel
MUSIK:
Robert Israel

       
  Das kleine Gespenst
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

Nach dem Klassiker von Otfried Preussler • Auf der Burg Eulenstein haust seit Jahrhunderten ein kleines weisses Gespenst, das allnĂ€chtlich zur Geisterstunde harmlosen Schabernack treibt – ausser man Ă€rgert es, dann kann es schon mal ernsthaft böse werden.

Nichts wĂŒnscht sich dieses kleine Gespenst sehnlicher, als die Welt einmal bei Tage zu sehen. Leider weckt die alte Turmuhr die Gespenster immer nur um Mitternacht. Eines Tages ist die Uhr aber defekt und lĂ€utet bei strahlendem Sonnenschein zur Geisterstunde. Das kleine Gespenst wacht auf, doch die Sonnenstrahlen fĂ€rben das weisse Nachtgespenst zu einem schwarzen Taggespenst, das von nun an zum Schrecken der Stadt zwischen 12 und 1 Uhr mittags spukt. Das kleine Gespenst verbreitet Angst und Unruhe unter den Bewohnern der Stadt Eulenberg. So stellt es jede Menge Unfug an, bis drei furchtlose Kinder ihm helfen, wieder zur gewohnten Geisterstunde zurĂŒckzufinden.

Elf Jahre nach seinem ersten Einsatz kommt Curt Lindas ausgesprochen kindergerecht verfilmter Kinderbuchklassiker von Ottfried Preussler („Der RĂ€uber Hotzenplotz“) erneut in die Kinos. FĂŒr die ganz Kleinen sicherlich erneut ein packendes Filmerlebnis, sozusagen ein Appetithappen vor „Aladdin“.

 

REGIE:
Curt Linda
PRODUKTION:
Curt Linda
CAST:
Elfriede Kuzmany
Eva Kinsky
Klaus Havenstein
DREHBUCH:
Otfried Preussler
KAMERA:
Marilena Voicu
MUSIK:
Gambiz Giahi
AUSSTATTUNG:
Susanne Bauermann

       
  Das letzte Kino der Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2003]
       
 

Bester Film San Sebastian International Film Festival • Argentinien in den 70er Jahren: die Taxifahrerin Soledad flieht aus Buenos Aires und landet in RĂ­o Pico, einem abgelegenen und total kinoverrĂŒckten Dorf ohne Radio und Fernsehen. Aber die Filme werden in Carusos Kino derart ramponiert gezeigt, dass alle KinogĂ€nger schwere VerstĂ€ndigungsschĂ€den davontragen. Eine MĂ€nnerrunde beschliesst, das Übel mit einer dorfeigenen Wochenschau zu bekĂ€mpfen - samt der Hilfe des Dorfgenies Tardini und Soledad als Moderatorin. Die verliebt sich in Pedro, den Filmkritiker, und der französische Star des absurden RĂ­o-Pico-Kinos besucht seine weltweit einzig verbliebenen Fans...

 

REGIE:
Alejandro Agresti
PRODUKTION:
Alejandro Agresti
CAST:
Vera Fogwill
FabiĂĄn Vena
Ángela Molina
Jean Rochefort
Ulises Dumont
DREHBUCH:
Alejandro Agresti
KAMERA:
Mauricio Rubinstein
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
TON:
Ed van Baaren
MUSIK:
Paul van Brugge
AUSSTATTUNG:
Floris Vos
KOSTÜME:
Anne-Marie De Braw

       
  Das Menschlein Matthias
 
       
 

Ein Film von Edmund Heuberger • Matthias ist der uneheliche Sohn einer Fabrikarbeiterin. Als „Verdingbub“ lebt er bei seiner herrischen Tante in einem abgelegenen Gasthof, wo er nichts als Arbeit und SchlĂ€ge kennenlernt. Nach einem Todesfall macht sich der Junge zu Fuss auf den Weg zu seiner Mutter – und lernt unverhofft seinen Vater kennen. In Zusammenarbeit mit SRF, der CinĂ©mathĂšque suisse, Memoriav und Praesens prĂ€sentiert das ZFF auch in diesem Jahr die restaurierte Fassung eines Kinoklassikers. Die im Ostschweizer Stickereimilieu angesiedelte Literaturverfilmung ist ein heute fast vergessenes Juwel der Schweizer Filmgeschichte.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Edmund Heuberger
PRODUKTION:
Stefan Markus
CAST:
Leopold Biberti
Petra Marin
Röbi Rapp
Hans Fehrmann
Walburga GmĂŒr
DREHBUCH:
Stefan Markus
KAMERA:
Georges Stilly
Harry Ringger
SCHNITT:
Georges Stilly
TON:
Charles Metain
MUSIK:
Walter Baumgartner

       
  Das schweigende Klassenzimmer
  [Kosmos 5 • 21.00 D • 12]
       
 

Ein Film von Lars Kraume • 1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. ZurĂŒck in Stalinstadt entsteht spontan die Idee, im Unterricht eine solidarische Schweigeminute fĂŒr die Opfer des Aufstands abzu-halten. Diese Geste zieht jedoch viel weitere Kreise als erwartet: WĂ€hrend ihr Rektor (Florian Lukas) zwar zunĂ€chst versucht, das Ganze als Jugendlaune abzutun, geraten die SchĂŒler in die politischen MĂŒhlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister (Burghart Klaussner) verurteilt die Aktion als eindeutig konterrevolutio-nĂ€ren Akt und verlangt von den SchĂŒlern innerhalb einer Woche den RĂ€delsfĂŒhrer zu benennen. Doch die SchĂŒler halten zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben fĂŒr immer verĂ€ndert...

 

REGIE:
Lars Kraume
PRODUKTION:
Miriam DĂŒssel
Susanne Freyer
Kalle Friz
Isabel Hund
Thomas Kufus
CAST:
Jonas Dassler
Judith Engel
Tom Gramenz
Michael Gwisdek
Max Hopp
Rolf Kanies
Burghart Klaussner
DREHBUCH:
Dietrich Garstka
KAMERA:
Jens Harant
SCHNITT:
Barbara Gies
TON:
Andrey Starikovskiy
Bogdan Zavarzin
Stefan Soltau
MUSIK:
Christoph Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Olaf Schiefner
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Das Wilde Leben
 
       
 

Sie lebte den Traum einer Generation • "Das wilde Leben" erzĂ€hlt die Lebensgeschichte des Sex-Symbols der 68er-Generation: Sex, Drugs and Rock’n’Roll – niemand brachte das besser auf einen Nenner als Top-Model Uschi Obermaier.

Eberhard Junkersdorf ("Die Blechtrommel", "Rosa Luxemburg", "Homo Faber") produzierte das Biopic mit Matthias Schweighöfer ("Schiller", "Polly Blue Eyes", "Kammerflimmern"), David Scheller ("Wo ist Fred?", "Katze im Sack", "Kanak Attack") und der Neuentdeckung Natalia Avelon in den Hauptrollen. Als weiterer Produzent fungiert Junkersdorfs Produktionspartner Dietmar GĂŒntsche. In dem fĂŒr Warner Bros. Pictures produzierten KinodebĂŒt von Regisseur Achim Bornhak wirken ausserdem Alexander Scheer ("Sonnenallee") und der schwedische Rock-Musiker Victor NorĂ©n aus der bekannten Band Sugarplum Fairy mit.

 

REGIE:
Achim Bornhak
PRODUKTION:
Dietmar GĂŒntsche
Eberhard Junkersdorf
CAST:
Natalia Avelon
Valerie Lasserre
Victor Norén
Alexander Scheer
David Scheller
Matthias Schweighöfer
DREHBUCH:
Claus Peter Hant
Olaf Kraemer
KAMERA:
Benjamin Dernbecher
TON:
André Bendocchi-Alves
KOSTÜME:
Petra Kray

       
  David Lynch: The Art Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. August 2017]
       
 

Ein Film von Jon Nguyen • DAVID LYNCH – THE ART LIFE ist eine persönliche Reise zu den kĂŒnstlerischen Wurzeln und prĂ€genden Phasen des jungen David Lynch – eine Reise durch idyllische Kindheitsjahre in einer amerikanischen Kleinstadt und in die dĂŒsteren Strassen von Philadelphia. Auf dieser Reise beschreibt Lynch einzelne Stationen seines Lebens, die massgeblich zu seiner Entwicklung zu einem der rĂ€tselhaftesten Regisseure des zeitgenössischen Kinos beigetragen haben.
Hoch oben in den Hollywood Hills gewĂ€hrt David Lynch einen Einblick in seine Residenz, sein Atelier und die Geschichten der Vergangenheit. RĂ€tselhafte Gestalten tauchen auf, verschwinden und werden Teil seiner kĂŒnstlerischen Arbeit.
David Lynch spricht offen ĂŒber Ängste, MissverstĂ€ndnisse, KĂ€mpfe, die er durchlebt und ĂŒberwunden hat, ĂŒber die DĂ€monen seiner Kindheit sowie die zahlreichen Menschen, die ihn geprĂ€gt haben. Schon sehr frĂŒh sieht Lynch die Welt mit anderen Augen, er sucht ihre Schatten und schafft daraus eine traumĂ€hnliche Verworrenheit, mit der er den Zuschauer fesselt und in seinen rĂ€tselhaften Bann zieht. Der Film ist David Lynchs jĂŒngster Tochter Lula gewidmet und dient als Erinnerung, die der KĂŒnstler seiner Tochter hinterlĂ€sst.

 

REGIE:
Jon Nguyen
PRODUKTION:
Jason S.
Jon Nguyen
CAST:
David Lynch
KAMERA:
Jason S.
SCHNITT:
Olivia Neergaard-Holm
TON:
Philip Nicolai Flindt
MUSIK:
Jonatan Bengta

       
  Dear John
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Das Leuchten der Stille • Was bedeutet es, jemanden wirklich zu lieben?

Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist davon ĂŒberzeugt, dass seine Beziehung zu Savannah hĂ€lt, auch wenn er jahrelang ins Ausland muss. Umso erschĂŒtterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfĂ€ngt – der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt.

FĂŒr John (Channing Tatum) und Savannah (Amanda Seyfried) ist es Liebe auf den ersten Blick – einen unvergesslichen Sommer lang verbringen die beiden die schönste Zeit ihres Lebens. Nur noch einmal muss John zu seiner Einheit zurĂŒck, dann kann ihn nichts mehr von seiner grossen Liebe trennen. Doch das Schicksal meint es nicht gut: Der Lauf der Dinge bringt den beiden Verliebten weitere Jahre der Trennung. UngezĂ€hlte Briefe wandern um die Welt, in denen sich beide ewige Liebe schwören. Doch eines Tages erreicht John eine Nachricht, die alles verĂ€ndert: Savannah wird nicht mehr lĂ€nger auf ihn warten – denn sie hat sich in einen anderen verliebt. Aber John kann sie nicht vergessen. Als er endlich heimkehrt, sucht er sie auf. Sie ist verheiratet – aber immer noch seine einzig wahre Liebe. Darf er jetzt noch um sie kĂ€mpfen?

In der Verfilmung des Bestsellers von Nicholas Sparks verzaubern Mamma Mia-Star Amanda Seyfried und Channing Tatum (Step Up, G.I. Joe) als neues Kinotraumpaar die Herzen der Zuschauer. In den USA ist „Das Leuchten der Stille“ bereits die erfolgreichste Sparks-Verfilmung: Mit einem Einspielergebnis von ĂŒber 30 Mio. US-Dollar am ersten Wochenende ist der romantische Liebesfilm besser gestartet als jede andere Verfilmung eines Nicholas Sparks-Romans.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Marty Bowen
Wyck Godfrey
CAST:
Channing Tatum
Amanda Seyfried
Henry Thomas
Richard Jenkins
Scott Porter
Luke Benward
DREHBUCH:
Jamie Linden
Nicholas Sparks
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Jonathan Gaynor
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
Kara Lindstrom
KOSTÜME:
Dana Campbell

       
  Death for Sale
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Ein Film von Faouzi BensaĂŻdi • Jungsein im Maghreb. Viele Jugendliche haben hier nicht allzu viel zu verlieren, die Gesellschaft bietet ihnen wenig Perspektiven. FĂŒr den Marokkaner Faouzi BensaĂŻdi («Mille Mois») ist diese Beobachtung der Ausgangspunkt zu einem ebenso verspielten wie lebensnahen PortrĂ€t dreier Freunde aus TĂ©touan, einer mittelgrossen Stadt im Norden von Marokko. Soufiane, der jĂŒngste unter ihnen, fĂŒllt seine Tage mit kleinen Diebereien, Allal, der Ă€lteste, will sich im Drogenschmuggel behaupten, und Malik ist in Dounia verliebt, die als Prostituierte in einem Nachtclub arbeitet und MĂ€nnern die Sinne verwirrt. Die drei Freunde aus «Death For Sale» sind unterschiedliche Typen und wĂŒrden dennoch durch dick und dĂŒnn zusammenspannen. Mal trennen sich ihre Wege, mal finden sie wieder zusammen. Und gemeinsam haben sei einen verrĂŒckten Plan. Sie wollen ein JuweliergeschĂ€ft ausrauben, um so auf einen grĂŒnen Zweig zu kommen und sich eine Zukunft zu sichern. Sie planen alles minutiös und wie im grossen Kino. Und mit Motiven des grossen Kinos liebt es Faouzi BesaĂŻde zu spielen, dass die Grenzen aufgehoben werden und die Fantasien fliegen.

 

REGIE:
Faouzi BensaĂŻdi
PRODUKTION:
SĂ©bastien Delloye
Souad Lamriki
CAST:
Fehd Benchemsi
Faouzi BensaĂŻdi
Imane Elmechrafi
Fouad Labied
DREHBUCH:
Faouzi BensaĂŻdi
KAMERA:
Marc-André Batigne
SCHNITT:
Danielle Anezin
TON:
Patrice Mendez
MUSIK:
Richard Horowitz

       
  Delwende
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2006]
       
 

Steh auf und gehe! • Ganz der schnörkellosen, direkten ErzĂ€hltradition des westafrikanischen Kinos verpflichtet, erzĂ€hlt S. Pierre YamĂ©ogo in seinem fĂŒnften Spielfilm von MĂ€nnerherrschaft, dem Diktat des Brauchtums und dem Aufbegehren einzelner Frauen. Die ersten Einstellungen fĂŒhren in ein Dorf, ein Fest wird gefeiert, Frauen tanzen und die junge Pougbila erweckt Begehrlichkeit unter den MĂ€nnern wie Neid bei den Frauen. Denn die 16-JĂ€hrige ist von ĂŒppiger Schönheit und zudem Tochter eines der mĂ€chtigen DorfĂ€ltesten. Doch dann wird das Dorf von Unheil heimgesucht: TĂ€glich sterben Kinder, Angst geht um. Als Pougbila ihrer Mutter gesteht, dass sie vergewaltigt wurde, scheint dieses Delikt vernachlĂ€ssigbar, und ohne den Namen des TĂ€ters wissen zu wollen, verheiratet ihr Vater sie kurzerhand in ein benachbartes Dorf. Inzwischen fĂŒhrt der Ältestenrat den Tod der Kinder in Missachtung der RadiobeitrĂ€ge ĂŒber kursierende Meningitis auf den Fluch einer Hexe zurĂŒck und veranstaltet einen magischen Ritus, um die Schuldige zu entlarven. Es trifft Pougbilas Mutter, die, zur Flucht gezwungen, eine entbehrungsreiche Odyssee antritt.

YamĂ©ogo schrieb das Drehbuch aufgrund seiner Recherchen ĂŒber marginalisierte, als «Hexen» bezeichnete Frauen fĂŒr einen Dokumentarfilm im Auftrag von France 2. Die Kamera fĂŒhrte JĂŒrg Hassler, World-Music-Veteran Wasis Diop schenkte dem Film Akzente auf der Tonspur, in denen sich Land- und Stadtrhythmen neu entdecken lassen, Pierre-Alain Meier wirkte als Coproduzent. In diesem aussergewöhnlichen Beitrag zur kinematografischen IdentitĂ€t der postkolonialen LĂ€nder Westafrikas geht YamĂ©ogo konsequent seinen Weg eines gesellschaftskritischen afrikanischen Kinos, wandelt in den Spuren von Altmeister Ousmane SembĂšne (Senegal), positioniert sich eindeutig zu den drĂ€ngenden Fragen von Tradition und Moderne und verwebt Lokalkolorit mit globalem Anspruch. Am Ende steht die Utopie im Namen der Gerechtigkeit. (Verena Teissl, Viennale)

 

REGIE:
S. Pierre Yameogo
PRODUKTION:
S. Pierre Yameogo
CAST:
Blandine Yaméogo
Claire Ilboudo
CĂ©lestin Zongo
Abdoulaye Komboudri
Daniel Kabore
Jules Taonssa
Thomas Ngourma
DREHBUCH:
S. Pierre Yameogo
KAMERA:
JĂŒrg Hassler
SCHNITT:
Jean-Christophe Ané
TON:
Issa Traoré
MUSIK:
Wasis Diop

       
  Demain
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Tomorrow • Was, wenn es die Formel gĂ€be, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die französische Schauspielerin MĂ©lanie Laurent («Inglourious Basterds») und der Aktivist Cyril Dion in der Wissenschafts-Zeitschrift «Nature» eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme innerhalb der nĂ€chsten 80 Jahre voraussagt, wollen sie sich nicht mit diesem Horror-Szenario abfinden.
Also machen sich die beiden auf den Weg: Sie sprechen mit Experten, besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass eine andere Zukunft möglich ist. «Tomorrow» zeigt: Sobald Menschen aktiv werden, kann aus einem Traum die RealitÀt von morgen werden.
Der inspirierende Film von Mélanie Laurent und Cyril Dion trifft den Nerv der Zeit. Wo auch immer er in den Kinos anlÀuft, wird er zum absoluten Publikumsliebling. So war in der Westschweiz seit vielen Jahren kein Dokumentarfilm so erfolgreich wie der mit dem renommierten César prÀmierte «Tomorrow».

 

REGIE:
Cyril Dion
MĂ©lanie Laurent
KAMERA:
Alexandre LĂ©glise
SCHNITT:
Sandie Bompar
TON:
Laurent Cercleux

       
  Denial
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

Verleugnung • Der auf Geschichte spezialisierte britische Autor David Irving behauptet, es habe den Holocaust nie gegeben. Als ihn die amerikanische, jĂŒdische Historikerin Deborah E. Lipstadt deswegen in einem Buch angreift, verklagt er sie 1996 wegen Verleumdung. Der Prozess findet in England statt. Aufgrund des britischen Justizsystems steht Lipstadt vor dem absurden Problem, nicht nur sich selbst verteidigen zu mĂŒssen. Ihr Anwalt und sie mĂŒssen auch beweisen, was alle Welt weiss: dass der Holocaust tatsĂ€chlich stattgefunden hat. Lipstadt lĂ€sst sich nicht einschĂŒchtern und stellt sich ihrem Gegner vor Gericht

Das auf einer wahren Geschichte basierende Gerichtsdrama «Denial» erzĂ€hlt vom aufsehenerregenden Prozess, von Zivilcourage und dem Unterschied zwischen Fakten und Meinungen – ein hochaktuelles Thema in Zeiten der Diskussionen um «Fake News». Der Film von Regisseur Mick Jackson und Star-Drehbuchautor David Hare («The Reader») beeindruckt mit Detailtreue, einer herausragenden Inszenierung und grandiosen Schauspielern: Timothy Spall gibt David Irving eine diabolische Note, Tom Wilkinson glĂ€nzt als Deborah E. Lipstadts gerissener Verteidiger und «Oscar»-PreistrĂ€gerin Rachel Weisz brilliert in der Rolle der mutigen KĂ€mpferin fĂŒr MenschenwĂŒrde. «Denial» ist authentisches Kino voller Spannung und Emotionen.

 

REGIE:
Mick Jackson
PRODUKTION:
Gary Foster
Russ Krasnoff
CAST:
Rachel Weisz
Tom Wilkinson
Timothy Spall
Andrew Scott
Jack Lowden
Caren Pistorius
Alex Jennings
DREHBUCH:
David Hare
Deborah Lipstadt
KAMERA:
Haris Zambarloukos
SCHNITT:
Justine Wright
TON:
Jack Stew
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Andrew McAlpine
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Depuis qu'Otar est parti...
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Briefe aus Paris • Mit Witz und Herz erobert dieser kleine, feine Film das Publikum auf der ganzen Welt. Ein grandioses Frauentrio, allen voran die ĂŒber 90jĂ€hrige Esther Gorintin, macht diese bittersĂŒsse Geschichte zu einem unvergesslichen Kinoerlebnis. Regisseurin Julie Bertuccelli erhielt dafĂŒr in Frankreich einen CESAR.

Die bildhĂŒbsche junge Ada, ihre lebensfrohe Mutter Marina und die eigensinnige Grossmutter Eka teilen sich eine alte Wohnung in Tiflis, Georgien. Ihr Alltag ist nicht immer einfach. Die einzige Freude kommt von den Briefen, die Marinas Bruder Otar - von seiner alten Mutter Eka vergöttert - regelmĂ€ssig aus Paris schickt. Doch eines Tages bleiben die ersehnten Briefe aus: Otar ist in Frankreich tödlich verunglĂŒckt. Ada und Marina bringen es nicht ĂŒbers Herz, der zerbrechlichen Eka die Nachricht zu ĂŒberbringen und beschliessen, auf ihre Art Otar weiterleben zu lassen.

DEPUIS QU'OTAR EST PARTI ist der erste Spielfilm der Regisseurin Julie Bertuccelli, die es versteht, sensibel und intelligent zugleich mit der Kamera umzugehen. Raffiniert komponierte Einstellungen und sanfte Farben spiegeln subtil die zÀrtlich vertrÀumte Aura wider, die diese drei Frauen umgibt.

 

REGIE:
Julie Bertuccelli
PRODUKTION:
Yael Fogiel
CAST:
Esther Gorintin
Nino Khomasuridze
Dinara Drukarova
Temur Kalandadze
Rusudan Bolqvadze
Sasha Sarishvili
Duta Skhirtladze
DREHBUCH:
Roger Bohbot
Bernard Renucci
Julie Bertuccelli
KAMERA:
Christophe Pollock
SCHNITT:
Emmanuelle Castro
TON:
Olivier Goinard
MUSIK:
Antoine Duhamel
Dato Evgenidze
Arvo PĂ€rt
AUSSTATTUNG:
Emmanuel de Chauvigny
KOSTÜME:
Nathalie Raoul

       
  Der 7bte Zwerg
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 2014]
       
 

Ein Film von Boris Aljinovic & Harald Siepermann • Aller guten Dinge sind drei... und sieben. Die beliebten Zwerge Bubi (Otto Waalkes), Cookie (Gustav Peter Wöhler), Sunny (Ralf Schmitz), Speedy (Martin Schneider), Tschako (Mirco Nontschev), Ralfie (Norbert Heisterkamp) und Cloudy (Boris Aljinovic) erleben ihr drittes Kinoabenteuer – und diesmal in einem völlig neuen Gewand! Computeranimiert und in 3D machen sie sich auf, die hĂŒbsche Prinzessin Rose auf ihrem Schloss von Fantabularasa von einem eiskalten Fluch zu befreien. Dass die Sieben ihre Meinung nicht immer unter eine ZipfelmĂŒtze kriegen, versteht sich bei diesen Charakterköpfen ja von selbst...

 

REGIE:
Boris Aljinovic
Harald Siepermann
PRODUKTION:
Bernd Eilert
Otto Waalkes
Douglas Welbat
CAST:
Otto Waalkes
Nina Hagen
Boris Aljinovic
Ralf Schmitz
Mirco Nontschew
DREHBUCH:
Bernd Eilert
Sven Unterwaldt Jr.
TON:
Martin Langenbach
Helene Seidl

       
  Der Exorzist - Director's Cut
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

So wie ihn noch keiner gesehen hat. • Ein wunderschön gelegenes Haus in einem vornehmen Stadtviertel Washingtons: Hier wird plötzlich ein junges MĂ€dchen von mysteriösen KrĂ€mpfen heimgesucht. Seine Mutter ist verzweifelt und kann ihr nicht helfen. Zahlreiche Tests durch verschiedene Ärzte erbringen keine schlĂŒssige Diagnose. Weil die Mutter fĂŒrchtet, die Krankheit könne keine organischen, sondern eher spirituelle Ursachen haben, zieht sie einen Priester zu Rate. Aber er bezweifelt, dass eine unheilvolle Macht sich des kindlichen Körpers bemĂ€chtigt hat. Doch je mehr Zweifel er Ă€ussert, desto mĂ€chtiger wird die Kraft des Bösen. Und da weiss auch der Gottesmann, dass nur eine einzige Hoffnung bleibt: Er entschliesst sich zu einem Exorzismus, um das MĂ€dchen aus der Umklammerung des DĂ€mons zu befreien...

1973 öffnete ein Film die TĂŒr zu unseren tiefsten Ängsten und Ă€tzte sich unauslöschbar ins Bewusstsein des weltweiten Publikums: William Peter Blattys Bestseller 'The Exorcist' (Der Exorzist) war inspiriert von einem tatsĂ€chlichen Exorzismus in Washington und wurde allein in den USA 13 Millionen Mal verkauft, die Verfilmung erreichte Platz 2 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten (nach dem 'Paten'), gewann zwei Oscars und vier Golden Globes. Das Publikum wĂ€hlte ihn zum 'gruseligsten Film aller Zeiten'.

Die aktuelle Schnittfassung von 'Der Exorzist' enthĂ€lt zusĂ€tzliche elf Filmminuten, die in der ursprĂŒnglichen Kinofassung nicht zu sehen sind. Ausserdem kreierte Sound-Designer Steve Boeddeker zusammen mit Jennifer Law-Stump, Expertin fĂŒr digitale Effekte, eine komplett ĂŒberarbeitete Sound-AtmosphĂ€re alle sechs digitalen Surround-KanĂ€len.

 

REGIE:
William Friedkin
PRODUKTION:
William Peter Blatty
CAST:
Ellen Burstyn
Max von Sydow
Lee J. Cobb
Kitty Winn
Jack MacGowran
Jason Miller
Linda Blair
DREHBUCH:
William Peter Blatty
KAMERA:
Owen Roizman
SCHNITT:
Evan Lottman
Norman Gay
MUSIK:
Jack Nitzsche
AUSSTATTUNG:
Jerry Wunderlich

       
  Der Fakir
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Peter Flinth • Emma (Julie "Kletter-Ida" Zangenberg) zieht mit Zwillingsbruder Tom und Mutter in eine wunderschöne, alte, leicht baufĂ€llige Villa. Es riecht förmlich nach Spuk, und prompt entdecken die Kinder beim Herumstöbern in den alten GemĂ€uern einen Geist – nicht in der Flasche, sondern im Kugelschreiber. Seit 50 Jahren ist der Fakir (Moritz Bleibtreu) dort schon eingesperrt, riecht auch etwas streng und ist noch ziemlich ungelenk. Das Abenteuer beginnt! Immerhin gilt es, in dem alten Haus einen Schatz zu entdecken und gegen Bösewichte zu verteidigen – doch mit oder eher trotz der Hilfe des Fakirs gelingt es den Zwillingen schliesslich den Schatz zu finden, die Gauner zu schnappen und ihrer verwitweten Mutter ganz nebenbei zu einem neuen Mann zu verhelfen.

Basierend auf dem Buch "Ein Fakir fĂŒr alle FĂ€lle" von Bjarne Reuter kommt nun ein gruslig-komischer Film fĂŒr die ganze Familie ins Kino. Grossartige Darsteller, allen voran Moritz Bleibtreu in der Titelrolle, machen Peter Flinths Film zu einem wahrhaft zauberhaften KinovergnĂŒgen.

 

REGIE:
Peter Flinth
PRODUKTION:
Mie Andreasen
Tivi Magnusson
CAST:
Sidse Babett Knudsen
Julie Zangenberg
Aksel Leth
Moritz Bleibtreu
Ole Thestrup
DREHBUCH:
Bjarne Reuter
Mette Heeno
KAMERA:
Eric Kress
SCHNITT:
Mogens H. Christiansen
TON:
Nino Jacobsen
MUSIK:
SĂžren Hyldgaard
Jeppe Kaas
AUSSTATTUNG:
Peter De Neergaard
KOSTÜME:
Louize Nissen

       
  Der Fuchs und das MĂ€dchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2007]
       
 

Der Fuchs und das MĂ€dchen • Eines Morgens im SpĂ€tsommer trifft ein MĂ€dchen auf einen jagenden Fuchs.

Fasziniert folgt sie dem scheuen Tier: Nichts möchte sie lieber, als mit ihm durch die Welt zu streifen. TatsÀchlich: Behutsam und trickreich gewinnt sie sein Vertrauen. Damit beginnt eine ebenso fabelhafte wie erstaunliche Freundschaft. An der Seite des Fuchses entdeckt das Kind eine wilde und geheimnisvolle Natur, und erlebt ein Abenteuer, welches ihr Leben und ihr VerstÀndnis der Tiere verÀndern wird...

Nach dem weltweiten Erfolg seiner poetischen Dokumentation "Die Reise der Pinguine" wechselt Regisseur Luc Jacquet ins Spielfilm-Genre. "Der Fuchs und das MĂ€dchen" ist ein einzigartiges Kino-Abenteuer, anrĂŒhrend, mĂ€rchenhaft und packend erzĂ€hlt in ĂŒberwĂ€ltigenden Landschafts- und Tieraufnahmen. Ein Geschenk von einem Film.

 

REGIE:
Luc Jacquet
PRODUKTION:
Yves Darondeau
Christophe Lioud
Emmanuel Priou
CAST:
Bertille Noël-Bruneau
DREHBUCH:
Luc Jacquet
KAMERA:
GĂ©rard Simon
TON:
Jean-Baptiste Benoit

       
  Der grosse Kanton
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Viktor Giacobbo • Eine dokumentarische Konversation zur Beilegung eines nachbarschaftlichen Konfliktes.

Seit Jahren streiten sich Deutschland und die Schweiz ĂŒber zentrale Fragen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens: deutsche SteuerflĂŒchtlinge und Schweizer Bankgeheimnis, Schweizer FluglĂ€rm in SĂŒddeutschland oder deutsche Immigranten in der Schweiz.

FĂŒr all diese und viele weitere Streitfragen prĂ€sentiert Viktor Giacobbo eine einfache Lösung: Deutschland tritt der Schweiz als neuer Kanton bei. Das hat fĂŒr beide LĂ€nder nur Vorteile. Denn was bisher zu einem langwierigen und zermĂŒrbenden Hinundher zwischen zwei souverĂ€nen Staaten und ihren Einwohnern gefĂŒhrt hat, wird kĂŒnftig auf nationaler Ebene entschieden und landesweit einheitlich umgesetzt.

Was halten die EntscheidungstrĂ€ger und Meinungsmacher in beiden LĂ€ndern von dieser These? Viktor Giacobbo fĂŒhrt GesprĂ€che mit Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern und KĂŒnstlern, die sich ernsthaft mit dieser doch ziemlich gewagten These auseinandersetzen – und gerade deshalb immer wieder ironisch-komische Statements abgeben. WĂ€hrend Intellektuelle wie der Germanist Peter von Matt, der Publizist Roger de Weck oder der deutsche Ex-Aussenminister Joschka Fischer ihre Argumente aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden LĂ€nder schöpfen, suchen Politiker wie BundesrĂ€tin Doris Leuthard, StĂ€nderatsprĂ€sident Filippo Lombardi oder der deutsche Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi genauso wie Banker Oswald GrĂŒbel, Verleger Michael Ringier oder Swiss-CEO Harry Hohmeister nach handfesten Vorteilen fĂŒr die gemeinsame Zukunft.

Von Schweizer Boden ging dank den Habsburgern schon im Mittelalter erfolgreiche Expansionspolitik aus – warum also sollte das heutzutage nicht noch einmal auf friedlichem Wege klappen? Nach zahlreichen Begegnungen mit realen und fiktiven Persönlichkeiten und der Neubewertung bekannter wie unbekannter historischer Ereignisse kommt Viktor Giacobbo zu einem ĂŒberraschenden Schluss.

“Der grosse Kanton” ist ein satirisch ĂŒberhöhter Kino-Dokumentarfilm, irgendwo zwischen abenteuerlich interpretierten Fakten, seriösen Statements, mutwilliger Geschichtsklitterung und einer absurden These.

 

REGIE:
Viktor Giacobbo
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
Viktor Giacobbo
CAST:
Michael Finger
Viktor Giacobbo
Mike MĂŒller
Chaostheater Oropax
DREHBUCH:
Viktor Giacobbo
Domenico Blass
KAMERA:
Stefan Dux
Peter Hammann
Manfred Kotzurek
Christian Witschi
Martin SchÀppi
SCHNITT:
Benjamin Fueter
Sophie Blöchlinger
Fabian Sturzenegger
MUSIK:
Endo Anaconda

       
  Der Junge Siyar - Before Snowfall
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2014]
       
 

FĂžr snĂžen faller • Siyar lebt in einem kleinen kurdischen Dorf im Nordirak. Er ist zwar noch ein Teenager, aber seit dem Tod seines Vaters muss er als Familienoberhaupt die Entscheidungen treffen. Als seine Ă€ltere Schwester kurz vor ihrer arrangierten Hochzeit verschwindet, wird Siyar auf eine abenteuerliche Reise durch Europa geschickt, um mit einem Ehrenmord sein Ansehen zu retten. In Istanbul lernt er das StrassenmĂ€dchen Evin kennen. Als er sie auf seine illegale Reise mitnimmt, verschieben sich mehr und mehr seine Wertvorstellungen...

Der erste lange Spielfilm des in Norwegen lebenden, kurdischen Regisseurs Hisham Zaman entfĂŒhrt den Zuschauer ohne erhobenen Zeigefinger in eine Welt, die so nah ist und doch manchmal so fern erscheint. Eine echte Kinoreise: emotional, toll bebildert und ĂŒberragend gespielt - neben mehreren Preisen fĂŒr den Film wurden auch die beiden jungen Hauptdarsteller fĂŒr ihre Leistungen bereits international auf Festivals ausgezeichnet.

 

REGIE:
Hisham Zaman
PRODUKTION:
Finn Gjerdrum
Stein B. Kvae
CAST:
Abdullah Taher
Suzan Ilir
Bahar Ozen
DREHBUCH:
Kjell Ola Dahl
Hisham Zaman
KAMERA:
Marius Matzow Gulbrandsen
SCHNITT:
Sverrir KristjĂĄnsson
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
David Reyes
AUSSTATTUNG:
Olivier Meidinger
Åsmund Stemme
KOSTÜME:
Birgit Kilian
Ozge Ozturk

       
  Der kleine EisbĂ€r
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2001]
       
 

Lars, Robby & Co. im Kino • Lars, der kleine EisbĂ€r, wird von einer Robbe vor dem Ertrinken gerettet. Die beiden schliessen Freundschaft und Lars ĂŒberzeugt die anderen EisbĂ€ren davon, von nun an keine Robben mehr zu jagen. DafĂŒr helfen die Robben den EisbĂ€ren beim Fischefangen.

Durch einen Zufall landet Lars auf einer abgebrochenen Eisscholle, die nach SĂŒden treibt. Auf seiner Reise begegnet er einem seltsamen schwarzen Schiff und landet schliesslich in einem grĂŒnen, tropischen Land. Mit Hilfe des Wals Orca gelangt er wieder zurĂŒck in seine Heimat, doch dort scheinen alle Fische verschwunden zu sein! Sogar den Eskimos geht kein Fisch mehr ins Netz. Lars geht der Sache auf den Grund und stösst bald auf die Spur des mysteriösen schwarzen Schiffs...

 

REGIE:
Piet De Rycker
Thilo Graf Rothkirch
PRODUKTION:
Willi Geike
CAST:
Stimmen:
Mijail Verona
Maximilian Artajo
Jochen Busse
Mike KrĂŒger
Bernd Stelter
Ingolf LĂŒck
DREHBUCH:
Bert Schrickel
Thomas Wittneburg
Piet De Rycker
Hans de Beer
MUSIK:
Nigel Clarke
Michael CsĂĄnyi-Wills

       
  Der Krieger + die Kaiserin
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2000]
       
 

Der neue Film von Tom Tykwer • Irgendwo da draussen wartet die Liebe...

Bei einem Unfall wird Sissi (FRANKA POTENTE),die als Krankenschwester in einer psychiatrischen Anstalt arbeitet, von einem mysteriösen Mann gerettet, der danach spurlos verschwindet. Sissi macht sich auf die Suche und findet ihn schliesslich: Bodo (BENNO FĂŒRMANN). Doch um ihn und seine Liebe zu gewinnen, muss sie mehr wagen, als sie sich je hĂ€tte trĂ€umen lassen.

DER KRIEGER UND DIE KAISERIN ist der neue Film von Tom Tykwer ('Lola rennt') mit Franka Potente und Benno FĂŒrmann in den Hauptrollen sowie Joachim Krol in einer wunderbaren Nebenrolle. Wie alle Filme von Tom Tykwer ist auch DER KRIEGER UND DIE KAISERIN ein raffiniertes Spiel mit den Elementen des Genrekinos, in dem Liebesgeschichte und Thriller miteinander verschmelzen. So virtuos wie noch nie zuvor gelingt Tykwer die schwierige Balance zwischen formaler IntensitĂ€t und menschlicher WĂ€rme, zwischen hypnotischen Bildern und anrĂŒhrenden GefĂŒhlen. Und er wartet mit einer Liebesszene auf, die man im Kino so noch nicht gesehen hat

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Maria Köpf
CAST:
Franka Potente
Benno FĂŒrmann
Joachim KrĂłl
Lars Rudolph
Melchior Beslon
Ludger Pistor
Natja Brunckhorst
DREHBUCH:
Tom Tykwer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
MUSIK:
Tom Tykwer
Johnny Klimek
Reinhold Heil
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch

       
  Der weisse Planet
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Thierry Piantanida und Thierry Ragobert • Von den Machern von MIKROKOSMOS und DAS GEHEIMNIS DER ZUGVÖGEL

Patronat: Greenpeace, WWF, OceanCare und Schweizer Wal-Gesellschaft / Medienpartner: PolarNews

Wenn wir die Weltkugel aus dem All so betrachten, dass der Nordpol im Mittelpunkt steht, erscheint sie als weisser Planet: endlose Eis- und SchneewĂŒsten, bizarre Gletscher, schroffe Felsen – eingebettet in tiefblaue Meere. Die Arktis gehört zu den faszinierendsten Landschaften der Erde. Und so unwirtlich die Welt nördlich des Polarkreises auf den ersten Blick auch scheint – in diesem rauen Teil unseres Planeten entfalten sich erstaunliche Lebensformen...

DER WEISSE PLANET hĂ€lt in atemberaubenden Bildern die ganze Schönheit der Arktis fest. Ganze drei Jahre dauerten die Dreharbeiten: FĂŒnf Kamerateams trugen im hohen Norden Kanadas, in den EiswĂŒsten Grönlands, in der Tundra Sibiriens, auf und unter dem Packeis ĂŒber 1000 Stunden Filmmaterial zusammen. Entstanden ist eine Hommage an ein komplett eigenstĂ€ndiges Universum, das sich den extremen Bedingungen hervorragend angepasst hat.

Zu den beeindruckendsten Szenen gehören jene, die in den Tiefen der Meere gefilmt wurden. Dank innovativer Aufnahmetechniken kann das Kinopublikum in eine unbekannte, normalerweise verborgene Welt vordringen: gelatineartige Kreaturen aller Farben und Formen geben sich TĂ€nzen hin, einem phantastischen Rhythmus folgend – aber auch Wale, Delphine, Walrösser, Robben, Krabben und Tintenfische bevölkern das polare Meer. Auf dem Packeis begegnen sich EisbĂ€ren, Wölfe und FĂŒchse und in den kargen Landschaften des Festlands suchen sich Rentiere ihre Nahrung und Moschusochsen tragen RevierkĂ€mpfe aus...

Doch die Arktis ist heute ein Ă€usserst bedrohter Lebensraum. Wird sie verschwinden, bevor der Mensch sie in ihrer Vielfalt ĂŒberhaupt erst begreifen kann?

Entdecken Sie das geheimnisvolle Königreich aus Eis!

 

REGIE:
Thierry Piantanida
Thierry Ragobert
PRODUKTION:
Jean Labadie
Jean Lemire
Stéphane MilliÚre
CAST:
Jean-Louis Étienne
DREHBUCH:
Stéphane Milliere
Thierry Piantanida
KAMERA:
JĂ©rĂŽme Bouvier
François de Riberolles
Martin Leclerc
Thierry Machado
David Reichert
SCHNITT:
Catherine Mabilat
Thierry Ragobert
Nadine Verdier
TON:
Serge Boivin
Sylvain Cajelais
Richard Lavoie
Jeffrey Mitchell
Daniel Toussaint
Jean-Paul Vialard
MUSIK:
Bruno Coulais

       
  Der zehnte Sommer
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Ein Kinoerlebnis fĂŒr Jung und Alt • Eine Kleinstadt am Niederrhein im Sommer 1960: Kalli Spielplatz wird neun Jahre alt und erlebt einen Sommer voller Geheimnisse. Er grĂŒndet einen geheimen Zoo – mit einem echten Affen, von dem seine Eltern nichts wissen dĂŒrfen. Er glaubt, einem Geheimnis seines Vaters auf die Spur zu kommen – was macht der sonst bei der attraktiven Nachbarin? Und er entdeckt das Geheimnis des ersten Verliebtseins – seinen ersten Kuss. Nach diesem Sommer, einer Zeit voller Freundschaft, voller Geheimnisse, voller Liebe und GlĂŒck, wird Kalli ein anderer sein. Und er weiss: Ein Affe bringt neben Spass auch Verantwortung, Erwachsene haben nicht immer Recht, und MĂ€dchen können doch ganz nett sein.

Dieter Bongartz schrieb das Drehbuch nach seinem eigenen, von der Kritik hochgelobten Roman. Katharina Böhm endlich wieder in einer Kinorolle, Kai Wiesinger ("Comedian Harmonists") als charmanter Familienvater.

 

REGIE:
Jörg GrĂŒnler
PRODUKTION:
Elke Ried
CAST:
Michelle Barthel
Maik Stephan Behrendt
Katharina Böhm
Erika MarozsĂĄn
Martin StĂŒhrk
Kai Wiesinger
DREHBUCH:
Dieter Bongartz
KAMERA:
Daniel Koppelmann
SCHNITT:
Jörg Baumeister
TON:
Michael John
MUSIK:
Mick Baumeister
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Maria Dimler

       
  Des vents contraires
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 2012]
       
 

Ein Film von Jalil Lespert • In diesem brillant inszenierten und gespielten Highlight des französischen Kinos sind Sarah (Audrey Tautou) und Paul (BenoĂźt Magimel) das, was man ein schönes Paar nennt. Bis die Ärztin nach einem Streit spurlos verschwindet und der Schriftsteller mit zwei kleinen Kindern alleine dasteht. Er wird sogar verdĂ€chtigt, seiner Frau etwas angetan zu haben.

Paul erhofft sich Hilfe von seinem Bruder (Antoine DulĂ©ry) und zieht mit den Kindern von Paris nach Saint Malo. Im rauen Klima der KĂŒstenstadt wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert, verstrickt sich in fatale Begegnungen, schliesst aber auch Freundschaften. Kann Paul seinen Seelenfrieden wiederfinden? Wird das RĂ€tsel um Sarah gelöst? Antworten in dieser berĂŒhrenden Verfilmung von Oliver Adams Erfolgsroman «Gegenwinde».

 

REGIE:
Jalil Lespert
PRODUKTION:
Wassim BĂ©ji
CAST:
Audrey Tautou
BenoĂźt Magimel
Isabelle Carré
Ramzy Bedia
Marie-Ange Casta
Antoine Duléry
KAMERA:
Josée Deshaies
TON:
SĂ©verin Engler

       
  Despicable Me 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Kyle Balda & Pierre Coffin • DESPICABLE ME 3 (ICH – EINFACH UNVERBESSERLICH 3) bringt im Sommer 2017 die neusten Abenteuer von Gru, Lucy, ihren sĂŒssen Töchtern Margo, Edith und Agnes und natĂŒrlich den Minions ins Kino. Diesmal hat Gru einen neuen Gegner, den bösen ehemaligen Kinderstar Balthazar Bratt, der inzwischen zwar erwachsen ist, sich aber nicht mehr von der Figur lösen kann, die er in den 80er-Jahren so erfolgreich gespielt hat. Im Handumdrehen entwickelt er sich zu Grus Erzfeind.

 

REGIE:
Kyle Balda
Pierre Coffin
PRODUKTION:
Christopher Meledandri
Janet Healy
DREHBUCH:
Ken Daurio
Cinco Paul
SCHNITT:
Claire Dodgson
MUSIK:
Heitor Pereira

       
  Dheepan
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Jacques Audiard • Dheepan flĂŒchtet mit einer jungen Frau und einem MĂ€dchen aus Sri Lanka. Die drei kennen sich nicht und hoffen, leichter Asyl zu erhalten, wenn sie sich als Familie ausgeben. In Paris angekommen schlagen sie sich irgendwie durch, bis Dheepan in einem Vorort einen Job als Hauswart bekommt. So rĂŒckt ihr Ziel, sich ein neues Leben aufzubauen, nĂ€her. Doch bald reisst die tĂ€gliche Gewalt im Quartier beim ehemaligen Tamil Tiger Dheepan alte Wunden auf – sein Instinkt, zu kĂ€mpfen und seine «neue» Familie zu verteidigen, erwacht

Jacques Audiard («Un prophĂšte») ist einer der bedeutendsten Regisseure des aktuellen Kinos. FĂŒr «Dheepan» wurde er mit dem international wichtigsten Festivalpreis ausgezeichnet: der Goldenen Palme von Cannes. Sein schauspielerisch herausragender, souverĂ€n inszenierter Film ist eine so aussergewöhnliche wie packende Mischung aus eindringlichem Sozialdrama, wuchtigem Thriller und zarter Liebesgeschichte – ĂŒberraschendes, starkes Kino!

 

REGIE:
Jacques Audiard
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
CAST:
Jesuthasan Antonythasan
Kalieaswari Srinivasan
Claudine Vinasithamby
Vincent Rottiers
DREHBUCH:
Jacques Audiard
Thomas Bidegain
Noé Debré
KAMERA:
Éponine Momenceau
SCHNITT:
Juliette Welfling
TON:
Valérie Deloof
MUSIK:
Nicolas Jaar
AUSSTATTUNG:
Michel Barthélémy
KOSTÜME:
Chattoune

       
  Dias de Santiago
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2004]
       
 

Ein Film von Josue Mendez • Der 23jĂ€hrige Santiago Roman kehrt nach Lima zurĂŒck, nachdem er drei Jahre als Soldat fĂŒr sein Land gedient hat. Er war an der Grenze zu Ecuador im Einsatz und in der BekĂ€mpfung von Terror und Drogenhandel. Jetzt möchte er ein normales Leben beginnen, arbeiten und eine Familie grĂŒnden, doch die Regierung hĂ€lt fĂŒr ihre Soldaten keine UnterstĂŒtzung bereit und in Peru gibt es zu wenig ArbeitsplĂ€tze. Santiago muss selber schauen, wie er mit dem zivilen Leben zurechtkommt.

Der Ansatz ist ein global gĂŒltiger: Ein junger Mann kehrt nach dem MilitĂ€rdienst an den Ort seines normalen Lebens zurĂŒck und soll sich daselbst nach drei Jahren Abwesenheit im Dienste irgendeines Vaterlandes wieder zurecht finden. Auch die Situation, die er vorfindet, ist austauschbar, egal ob er als Soldat aus dem Irak in die USA heimkehrt, aus Tschetschenien nach Moskau oder eben von der ecuadorianischen Grenze nach Lima: Die Gesellschaft und der Staat, die ihn zur Verteidignung von irgendwelchen GĂŒtern gebracht haben, haben ihm nun nichts zu bieten, was verteidigenswert wĂ€re.

Der junge peruanische Filmemacher JosuĂ© MĂ©ndez, der bereits mit seinen Kurzfilmen aufgefallen war, legt hier ein inhaltlich ĂŒberzeugendes wie formal bestechendes Erstlingswerk vor in dem er aufzeigt, dass das Drama eines Armeedienstes oft erst dann richtig beginnt, wenn der Dienst vorĂŒber ist. Zwischen schwarzweissen und farbigen Szenen wechselnd betont MĂ©ndez die LebensnĂ€he seines Filmes, der auch zum Überzeugendstens gehört, was das peruanische Kino hervorgebracht hat. Es ist bei weitem nicht nur ein Film ĂŒber den heimkehrenden Soldaten, MĂ©ndez zeigt uns auch ein ungeschminktes Bild vom Leben in Perus Hauptstadt Lima.

 

REGIE:
Josue Mendez
PRODUKTION:
Tito Bonicelli
Enid Campos
CAST:
Alheli Castillo
Erick Garcia
Ivy La Noire
Ricardo MejĂ­a
Marisela Pucicon
Pietro Sibille
Lili Urbina
DREHBUCH:
Josue Mendez
KAMERA:
Juan Duran
SCHNITT:
Roberto Benavides Espino

       
  Die Alpen - Unsere Berge von oben
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. September 2013]
       
 

Ein Film von Peter Bardehle & Sebastian Lindemann • DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN ist eine faszinierende Reise ĂŒber das „Dach Europas“. Der Blick aus der Vogelsicht eröffnet ganz neue Perspektiven der majestĂ€tischen und vielfĂ€ltigen Welt der Alpen. Unsere Heimat, die wir glauben zu kennen, ist von oben kaum wieder zu erkennen: Serpentinen werden zu abstrakten GemĂ€lden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie PuppenhĂ€user.
Die Expedition aus der Luft geht u. a. ĂŒber die Dolomiten, den Mont Blanc, das AllgĂ€u oder den Aletschgletscher, die uns in der vollen Pracht ihres Panoramas prĂ€sentiert werden. Dabei ist DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN auch ein Streifzug durch die Geschichte und die Geographie der Alpen, der zeigt wie einzigartig und schĂŒtzenswert unsere Bergwelt ist und wie der Mensch versucht, sich diesen Naturraum zu eigen zu machen.

Mit der vom US Geheimdienst entwickelten Cineflex-Kamera werden die schönsten Gipfel, TĂ€ler und Landschaften der Alpen durch die atemberaubenden Luftaufnahmen spektakulĂ€r und gestochen scharf in Szene gesetzt. Diese Kamera-Technik lĂ€sst uns die Alpen zum Greifen nah erfahren und zeigt intensive Einblicke, die so selbst Wanderern und Bergsteigern verborgen bleiben. DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN ist ein naturgewaltiges Kinoerlebnis von den Machern von DIE NORDSEE VON OBEN.

 

REGIE:
Peter Bardehle
Sebastian Lindemann
KAMERA:
Klaus Stuhl
SCHNITT:
Roland Possehl
TON:
Thomas Knop
MUSIK:
Rich Dickerson
Luigi Meroni
Clemens Winterhalter

       
  Die Grosse Stille
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Philip Gröning • DIE GROSSE STILLE ist ein Film ĂŒber die "Grande Chartreuse", das Mutterkloster des legendĂ€ren Schweigeordens: die KarthĂ€user. 19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs Philip Gröning mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals ĂŒber das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte.

DIE GROSSE STILLE ist ein Kinoereignis: Eine strenge, fast stumme Meditation ĂŒber das Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusĂ€tzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet. Philip Gröning beschreibt ein Leben, das vom Gebot des Schweigens und weltlicher Abgeschiedenheit geprĂ€gt ist – und erzĂ€hlt von Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben. Ein Film, mehr Meditation als Abbild. Eine Reise in die Stille.

 

REGIE:
Philip Gröning
PRODUKTION:
Philip Gröning
Elda Guidinetti
Andres PfÀffli
Michael Weber
DREHBUCH:
Philip Gröning
KAMERA:
Philip Gröning
SCHNITT:
Philip Gröning
TON:
Philip Gröning
MUSIK:
Michael Busch
Philip Gröning

       
  Die Klavierspielerin
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2001]
       
 

Grand Prix von Cannes • Erika Kohut (Isabelle Huppert) gibt Klavierunterricht am Konservatorium in Wien. Sie ist Anfang vierzig. Sie lebt mit ihrer streng kontrollierenden Mutter (Annie Girardot) zusammen. Manchmal flieht Sie. Dann besucht sie Pornokinos oder Peepshows. SexualitĂ€t erlebt sie als Voyeuristin. Ihr Leben spielt sich nicht in der Welt der Anderen ab. Bis eines Tages einer ihrer Studenten (Benoit Magimel) sich in den Kopf setzt, sie zu verfĂŒhren...

 

REGIE:
Michael Haneke
PRODUKTION:
Michael Katz
Yvon Crenn
CAST:
Isabelle Huppert
Benoit Magimel
Annie Girardot
Anna Sigalevitch
Susanne Lothar
Udo Samel
DREHBUCH:
Michael Haneke
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Monika Willi
MUSIK:
Guillaume Sciama
AUSSTATTUNG:
Christoph Kanter

       
  Die letzte Chance
 
       
 

Ein Film von Leopold Lindtberg • Norditalien 1943: Ein britischer und ein amerikanischer Soldat fliehen aus einem deutschen Gefangenentransport. In einem Bergdorf treffen sie auf einen Priester, der jĂŒdische FlĂŒchtlinge versteckt und die beiden ĂŒberredet, diese verzweifelten Menschen auf einem gefĂ€hrlichen Weg ĂŒber die Berge in die neutrale Schweiz zu begleiten. Es ist ihre letzte Chance 
 In Zusammenarbeit mit Praesens Film, der CinĂ©mathĂšque Suisse, Memoriav und SRF prĂ€sentiert das ZFF auch dieses Jahr die restaurierte Fassung eines Schweizer Kinoklassikers. Das preisgekrönte Drama ist eine der wichtigsten Produktionen der Schweizer Filmgeschichte.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Leopold Lindtberg
PRODUKTION:
Lazar Wechsler
CAST:
Ewart G. Morrison
John Hoy
Ray Reagan
Luisa Rossi
Romano CalĂČ
Therese Giehse
Robert Schwarz
Germaine Tournier
DREHBUCH:
Richard Schweizer
KAMERA:
Emil Berna
SCHNITT:
Hermann Haller
TON:
Bruno MĂŒller
Fritz Obitsch
MUSIK:
Robert Blum
AUSSTATTUNG:
Robert Furrer
KOSTÜME:
Robert Gamma

       
  Die schillernde Wirtin - Bal a lâ€™ĂŒna
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2009]
       
 

Leben und Tod der Aussenseiterin Paula Roth – verfilmt von Kuno Bont • Rund 20 Jahre sind vergangen, seit die 1918 geborene Wirtin, Heilerin und AussenseiterkĂŒnstlerin Paula Roth einem Raubmord zum Opfer fiel. Nun legt der Ostschweizer Filmemacher Kuno Bont mit "Bal a lâ€™ĂŒna" ein behutsames Doku-Drama vor, das schon bei den Solothurner Filmtagen lief und jetzt in die Kinos kommt.

Ein Feuer lodert, ein weisser Jeep fĂ€hrt durch die Winterlandschaft, zwei Kriminalbeamte schreiten ĂŒber den Kiesweg, ĂŒberwinden die Absperrung und sichten Paula Roths Leiche im Eingangsbereich der Gastwirtschaft Bellaluna am Fusse des Albulapasses. "Es ist genau das passiert, was wir immer befĂŒrchtet haben", sagt ein Dorfbewohner. "Paula kann nicht auf normalem Weg ab der Welt." Was nicht verwundert, hat doch die 70-JĂ€hrige auch kein gewöhnliches Leben gefĂŒhrt. Aber da sie niemandem zur Last fiel, liess man sie gewĂ€hren.

Der Kuhhandel
Das war nicht immer so. Als "FrĂ€ulein" darf die 22-JĂ€hrige im ausserrhodischen Rehetobel nur unter der Bedingung wirten, dass ein Mann die Landwirtschaft ĂŒbernimmt. So wird sie 1941 vom Vater kurzerhand mit einem Aktivdienstler verkuppelte. Ein Kuhhandel, wie die Wirtin spĂ€ter zu Protokoll gibt. Der eifersĂŒchtige Ehemann kann es nicht leiden, wenn sich seine lebenslustige Frau mit den GĂ€sten abgibt und setzt ihr zur Kontrolle die Schwiegermutter ins Haus. Nach dem zweiten Kind lĂ€sst sich die junge Ehefrau scheiden. Die Kinder werden dem Mann zugesprochen. Paula Roth passt nicht ins Bild der braven Ehefrau und Mutter. Die Nachbarinnen sagen ihr nach, sie habe keine rechte Ordnung im Haus und die Kinder seien unsauber gekleidet. Auch das psychiatrische Gutachten fĂ€llt nicht zu ihren Gunsten aus. Die eigenwillige Frau sprengt den engen Rahmen, den Gesellschaft und Psychiatrie Mitte des letzten Jahrhunderts fĂŒr Ehefrauen und MĂŒtter vorgeben.

Das Übersinnliche
Paula Roth lĂ€sst sich nicht unterkriegen. Das Übersinnliche fasziniert sie. Ein Naturheiler fĂŒhrt sie in die Geheimnisse der Salben und Heilwasser ein. Bald ist sie als Hexe und Kupplerin verschrien. Obwohl sie nach einigen Zwischenstationen als Wirtin und EigentĂŒmerin der "Bellaluna" Fuss fasst, haftet ihr der Ruf der Spinnerin bis zum Lebensende an. Sie kultiviert ihn auch selbst, nimmt kein Blatt vor den Mund, treibt ihre SpĂ€sse und unterhĂ€lt ihre teils illustren GĂ€ste am Harmonium. Den Banken traut sie nicht. Lieber versteckt sie ihre Einnahmen in BĂŒchsen und StrĂŒmpfen, was ihr schliesslich zum VerhĂ€ngnis wird.

Der Hexentanzplatz
Die Waldlichtung vor dem Gasthaus soll einst als Hexentanzplatz gedient haben. So durchzieht das lodernde Feuer den Film ebenso wie die Suche nach den Raubmördern und die Gerichtsverhandlung in Chur. Das BĂŒndner Musiker-Duo Flurin Caviezel und Franco Mettler unterstreichen die stimmungsvollen Aufnahmen mit ruhigen KlĂ€ngen, die wiederholt ins SchrĂ€ge abgleiten. Wie damals Paula Roth.

 

REGIE:
Kuno Bont
DREHBUCH:
Kuno Bont
Lucette Achermann
KAMERA:
Daniel Schierscher
Peter Sonderegger
MUSIK:
Flurin Caviezel
Franco Mettler

       
  Die Vitusmacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Rolf Lyssy • Der Spielfilm "Vitus" handelt von einem Buben wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden. Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Grossvaters, trĂ€umt vom Fliegen und einer normalen Jugend. Schliesslich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand...

Der Dokumentarfilm "Die Vitusmacher" erzĂ€hlt die Produktionsgeschichte des Spielfilms. Entstanden ist eine schöne und kluge Filmdokumentation, die in Hollywood wohl "Extended-Making-of" heissen wĂŒrde. Als Murer seinen "Vitus" zu drehen begann, nahm ein zweiter Grand Old Man des Schweizer Kinos, Rolf Lyssy, seinerseits die Kamera in die Hand, um die Dreharbeiten zu begleiten. "Die Vitusmacher", der Film hinter (oder neben) "Vitus", ist eine grosse, augenzwinkernde Geste unter befreundeten Regisseuren und damit weit mehr als eine technische ErklĂ€rung der filmischen Arbeit.

 

REGIE:
Rolf Lyssy
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Rolf Lyssy
Fredi M. Murer
Christian Davi
Teo Gheorghiu
Bruno Ganz
KAMERA:
Rolf Lyssy
Gion-Reto Killias
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Roland Widmer
Rainer Flury

       
  Dieses bescheuerte Herz
  [Arena Cinemas 19 • 18.15 D • 12]
       
 

Ein Film von Marc Rothemund • Versehentlich einen Audi zuhause im Pool versenken und die Nacht durchfeiern, solcherlei findet Lenny ziemlich unterhaltsam. Ausser seiner eigenen Bespassung interessiert ihn aber kaum was. Er wohnt in Papas Villa, verschwendet dessen Geld und sieht sich dabei als originellen LebenskĂŒnstler.
Im harschen Gegensatz dazu liegt der 15-jĂ€hrige David in seinem Bett und hat MĂŒhe zu atmen. David ist seit seiner Geburt herzkrank, und ob er seinen 16. Geburtstag feiern wird, kann ihm niemand sagen.
Als der Herzspezialist Dr. Reinhard seinen Sohn Lenny dazu verpflichtet, sich um seinen jungen Patienten David zu kĂŒmmern, prallen zwei Welten aufeinander. Und wĂ€hrend Davids Leben an einem seidenen Faden hĂ€ngt, fragt sich der Lebemann Lenny, ob er der plötzlichen Verantwortung gewachsen ist. Bald ist aber die Beziehung der beiden so intensiv und so ernsthaft, als gĂ€be es kein Morgen...

DIESES BESCHEUERTE HERZ ist eine aufwĂŒhlende Kinokomödie basierend auf dem gleichnamigen Bestseller ĂŒber den herzkranken Daniel Meyer. Entstanden ist eine Geschichte einer unerwarteten Freundschaft, die Regisseur Marc Rothemund (MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN, SOPHIE SCHOLL) sowohl feinfĂŒhlig wie auch temporeich und mit unwiderstehlichem Optimismus in Szene setzt. Beeindruckend wie sich Elyas M’Barek als Lenny in einer neuen, ĂŒberraschenden Rolle zeigt. Neben ihm gibt Philip Noah Schwarz als David sein ĂŒberzeugendes KinodebĂŒt.

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Oliver Berben
Viola JĂ€ger
Martin Moszkowicz
Harald KĂŒgler
CAST:
Philip Schwarz
Nadine Wrietz
Elyas M'Barek
Uwe Preuss
DREHBUCH:
Lars Amend
Daniel Meyer
Maggie Peren
Andi Rogenhagen
KAMERA:
Christof Wahl
TON:
Frank Heidbrink
AUSSTATTUNG:
Christian Schaefer
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Dimitri - Clown
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. November 2004]
       
 

Ein Film von Friedrich Kappeler • Das Bild des immer lachenden Clowns aus Ascona ist bekannt. Selbst ungeschminkt ist er als nationale Figur erkennbar. Seine Soloprogramme haben ihn um die halbe Welt gefĂŒhrt. In der Schweiz bleiben beispielsweise seine Tourneen mit dem Zirkus Knie unvergessen. Auch heute noch steht Dimitri Jahr fĂŒr Jahr rund 130 mal im Rampenlicht und lĂ€sst dabei nicht nur seinen Körper und seine Mimik auf unnachahmliche Weise sprechen, er verleiht auch seinen zahlreichen Instrumenten eine Seele und macht sie zu eigentlichen Partnern an seiner Seite.

In seinem ersten Film nach dem Publikumsrenner «Mani Matter – Warum syt dir so truurig?» vermittelt uns der Schweizer Regisseur Friedrich Kappeler einen Einblick in das poetische Universum des Menschen Dimitri. «Dimitri – Clown» erzĂ€hlt uns Dimitris Geschichte und seine Geschichten, zeigt uns, wie Dimitri lebt, lĂ€sst uns teilhaben an seinem Werdegang und Schaffen, an seinen Vorbildern, an seinen Gedanken, an seiner MusikalitĂ€t, an seiner Vorstellung von Poesie und vom Zirkus als Gesamtkunstwerk. Dabei erweist sich Dimitri immer wieder als wacher Zeitgenosse.

Ganz wichtig fĂŒr Dimitri ist seine Familie, seine Frau Gunda und die fĂŒnf Kinder. Was die Kinder machen, wie sie ihre Jugend erlebt und welches VerhĂ€ltnis sie heute zu ihren Eltern haben, ist ebenso eine Geschichte in diesem Film wie Dimitris leidenschaftliche Beziehung zu den Elefanten.

Und dann bleibt da noch dieser eine grosse Traum von Dimitri: der Traum vom Kino, wie ihn sein Vorbild Chaplin gelebt hat. Deshalb begegnen wir in „Dimitri – Clown“ nicht nur einem Engel und einem Teufel, die Dimitris Antlitz tragen, sondern auch einem tragisch-komischen Bahnhofsvorstand, der auf verlorenem Posten zu einer Art Filmclown wird.

 

REGIE:
Friedrich Kappeler
PRODUKTION:
T&C Film
Marcel Hoehn
DREHBUCH:
Friedrich Kappeler
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Dieter Meyer
MUSIK:
RĂ€to Harder

       
  Dinner fĂŒr Spinner - Diner de cons
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 1998]
       
 

In Frankreich ĂŒber 8 Mill. Zuschauer! • HĂŒte dich vor Fremden, die dich zum Essen einladen ! Diese Warnung kommt fĂŒr Francois Piqnon (Jacques Villeret), Finanzbeamter und leidenschaftlicher Streichholz Modellbastler, allerdings zu spĂ€t. Er ahnt nicht, dass sich sein freundlicher Gastgeber Pierre Brochant (Thierry Lhermitte) mit seinen Freunden ĂŒber ihn und sein wunderliches Hobby nur lustig machen will. Doch Brochant ist an diesem Abend so gar nicht zum Lachen zumute. Er wird von schrecklichsten RĂŒckenschmerzen geplagt und hatte gerade einen heftigen Streit mit seiner Frau Christine (Alexandra Vandernoot), als ausgerechnet dieser dĂ€mliche Pignon vor seiner HaustĂŒr steht. Dieser lĂ€sst sich natĂŒrlich nicht so einfach abwimmeln und, obwohl er Brochant in seiner GutmĂŒtigkeit eigentlich nur helfen will, zettelt er ein folgenschweres Chaos an...

Waren Sie schon einmal bei einem 'Dinner fĂŒr Spinner'? Sie haben noch nie etwas davon qehört? Dann wissen Sie nicht, was Ihnen entgeht. Der Verleger Pierre Brochant pflegt dieses extravagante Hobby und gehört zu den Veranstaltern der ausserqewöhnlichen Dinnerparties. Einmal in der Woche trifft er sich mit seinen Freunden zum Essen, wobei jeder einen zuvor sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlten Gast einen absoluten Volltrottel - mitbringt, auf dessen Kosten man sich dann, ohne dass dieser etwas davon bemerkt, köstlich amĂŒsiert. Doch eines Tages qeht etwas schief und plötzlich ist es Brochant, der am Ende als Trottel dasteht. Regisseur und Drehbuchautor Francis Veber ist ein wahrer Meister der Situationskomik und versteht sich bestens auf das Schreiben von spritzig-witzigen Dialogen. Auf sein Konto gehen Erfolge wie 'Ein KĂ€fig voller Narren', 'Die Filzlaus' und 'Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh'. Mit 'Dinner fĂŒr Spinner' kommt endlich wieder eine intelligente Komödie mit Biss auf die Leinwand, die allein in Frankreich ĂŒber acht Millionen Zuschauer beqeisterte. Damit katapultierte sich der Film nicht nur an die Spitze der Kinocharts, sondern rangiert inzwischen auf Platz 2 der erfolgreichsten Filme des Jahres gleich hinter Dauerbrenner 'Titanic'.

 

REGIE:
Francis Veber
PRODUKTION:
Alain Poiré
CAST:
Thierry Lhermitte
Jacques Villeret
Francis Huster
Alexandra Vandernoot
Daniel Prévost
Catherine Frot
DREHBUCH:
Francis Veber
KAMERA:
Luciano Tovoli
SCHNITT:
Georges Klotz
MUSIK:
Vladimir Cosma
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  Dirty Pretty Things
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2003]
       
 

Der provokative neue Thriller von Stephen Frears • Zwei Jahre nachdem sich Millionen von Kinobesuchern in die fabelhaften braunen Augen der "AmĂ©lie" verliebten, gibt es erneut ein Wiedersehen mit Audrey Tautou. Hier spielt sie eine TĂŒrkin, die sich illegal in London aufhĂ€lt, wo sie in einem Nobelhotel als ZimmermĂ€dchen arbeitet. Sie verliebt sich in den Ă€usserst liebenswĂŒrdigen und hilfsbereiten Nachtportier Okwe aus Nigeria, der ebenfalls keine Aufenthaltspapiere hat. Als man eine Leiche auf einem Zimmer findet, unternimmt der Hotelmanager alles, um den Mord zu vertuschen. "Warum wohl?" fragen sich die beiden illegal arbeitenden Angestellten und beginnen, auf eigene Faust zu recherchieren – mit schockierendem Ergebnis. Allerdings: zur Polizei können sie nicht gehen, ohne des Landes verwiesen zu werden.

Ein fabelhafter, milieugetreuer Krimi von "GefĂ€hrliche Liebschaften" – Regisseur Stephen Frears.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Robert Jones
Tracey Seaward
CAST:
Audrey Tautou
Sergi LĂłpez
Chiwetel Ejiofor
Sophie Okonedo
Benedict Wong
Zlatko Buric
Kriss Dosanjh
DREHBUCH:
Steve Knight
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Mick Audsley
TON:
Mark Auguste
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Disney's Grosse Pause
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Created by Paul & Joe • Die Kult-Zeichentrickserie erobert endlich die Kinoleinwand! Mit Witz, Charme und Cleverness zeigen T.J., Mikey, Vince, Spinelli, Gretchen und Gus den Erwachsenen, dass ihnen niemand etwas vormachen kann, wenn es um die grossen Ferien geht. Denn was ein fauler Sommer werden sollte, entwickelt sich fĂŒr T.J. und seine Clique zu einem coolen Action-Abenteuer der besonderen Art. Im SchulgebĂ€ude gehen seltsame Dinge vor sich: Üble Ganoven und kampfbereite Ninjas bewachen den Eingang, Wissenschaftler tĂŒfteln in geheimen Labors und Laserstrahlen werden in den Himmel gebeamt. Schnell finden die coolen Kids heraus, was hier los ist: Der skrupellose Ex-Direktor Benedict will die Sommerferien abschaffen! SelbstverstĂ€ndlich muss dies verhindert werden! Und schon bald stehen T.J.s PlĂ€ne fĂŒr die geheime Mission, die nur ein Ziel hat: Rettet die Sommerferien!

 

REGIE:
Chuck Cheetz
SCHNITT:
Tony Mizgalski
MUSIK:
Dennis M. Hannigan

       
  Disney's The Kid
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2000]
       
 

Mit Bruce Willis • Nach dem unglaublichen Erfolg von Bruce Willis mit 'The Sixth Sense' bringt John Turteltaub ('Cool Runnings', 'While You Were Sleeping') einen neuen Film mit Tiefgang und Emotionen ins Kino.

'Disney's The Kid' erzĂ€hlt die Geschichte eines erfolgreichen PR-Beraters (BRUCE WILLIS), der auf magische Weise seinem eigenen Ich in der Figur des achtjĂ€hrigen Rusty (SPENCER BRESLIN) begegnet. Der nette, aber eher unbeholfene Junge erinnert Russ an die eigene Schulzeit, die er als hilfloses, weinerliches Opfer von tĂ€glichen Schikanen erlebt hatte. Aber auch dem Jungen Rusty widerstrebt sein kĂŒnftiges Abbild, ihm imponieren weder Aussehen noch Geld oder Erfolg. Er versteht einfach nicht, wie Russ damals seinen Pilotentraum aufge ben konnte und jetzt in seinen Augen da steht als vierzigjĂ€hriger Versager, der nicht einmal einen Hund besitzt, geschweige denn eine Frau.

 

REGIE:
Jon Turteltaub
PRODUKTION:
Jon Turteltaub
Christina Steinberg
Hunt Lowry
CAST:
Bruce Willis
Spencer Breslin
Emily Mortimer
Lily Tomlin
Jean Smart
Chi McBride
Daniel von Bargen
DREHBUCH:
Audrey Wells
KAMERA:
Peter Menzies Jr.
SCHNITT:
Peter Honess
David Rennie
MUSIK:
Frank Gari
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Garreth Stover

       
  Dogtown and Z-Boys
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2003]
       
 

A Film about the Birth of the Now • Tony Alva machte aus dem Skateboard ein ExtremsportgerĂ€t. Mit 44 rast er noch immer durch die WĂ€nde leerer Swimmingpools in Kalifornien. Jetzt verfilmt Hollywood das Leben des coolsten Mannes auf dem Planeten.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm von Stacy Peralta «Dogtown and Z-Boys» war bisher in keinem Schweizer Kino zu sehen. Der Film zeigt seltene Aufnahmen aus den siebziger Jahren sowie neue Interviews mit Tony Alva, Jay Adams und dem Rest des Zephyr-Skate-Teams.

Gedreht wurde an den OriginalschauplĂ€tzen in Dogtown, dem Viertel in Santa Monica, wo die Rollbrett-Revolution begann. Aus dem Off spricht Sean Penn, der selber aus dieser Gegend stammt, Rollbrett fĂ€hrt und seit seiner Rolle als Jeff Spicoli in «Fast Times at Ridgemont High», dem «Pulp Fiction» der Skater, fĂŒr GlaubwĂŒrdigkeit steht. «Dogtown and Z-Boys» ist nicht bloss ein Film fĂŒr Skater – es ist die stilvoll erzĂ€hlte Kulturgeschichte des Skateboards, unterlegt mit Musik aus den siebziger Jahren. Der Streifen dokumentiert, wie aus einem GrĂŒppchen sĂŒdkalifornischer HerumhĂ€nger die vielleicht wichtigste Strömung der heutigen Jugendbewegung, die Skate-Punks, gewachsen ist.

 

REGIE:
Stacy Peralta
PRODUKTION:
Agi Orsi
CAST:
Sean Penn
Tony Alva
Jay Adams
Bob Biniak
Paul Constantineau
Skip Engblom
Jeff Ho
DREHBUCH:
Stacy Peralta
Craig Stecyk
KAMERA:
Peter Pilafian
SCHNITT:
Paul Crowder
TON:
Dane A. Davis
Eddie Kim
MUSIK:
Paul Crowder
Terry Wilson
AUSSTATTUNG:
Craig Stecyk

       
  DomĂ©sticas
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. November 2002]
       
 

CINEMA NOVO PREIS 2001 • Das brasilianische Kino ist immer wieder fĂŒr eine Ueberraschung gut! Hausangestellte gehören in LĂ€ndern des SĂŒdens stĂ€rker zum Alltag als bei uns. Die brasilianische Autorin Renata Melo hat ĂŒber sie einen schmissigen Film geschrieben, der bei seiner Premiere in Brasilien ein Riesenerfolg wurde. Die TrĂ€ume der Domesticas von einem reichen Mann, der Idee ein Mannequin zu werden, oder einfach den Spass, den sie miteinander haben, verhalfen verdienterweise diesem ebenso witzigen wie gescheiten Film zum CINEMA NOVO PREIS 2001.

 

REGIE:
Fernando Meirelles
Nando Olival
PRODUKTION:
Andrea Barata Ribeiro
CAST:
ClĂĄudia Missura
Graziela Moretto
Lena Roque
Olivia AraĂșjo
Renata Melo
Robson Nunes
Tiago Moraes
DREHBUCH:
CecĂ­lia Homem de Mello
Fernando Meirelles
KAMERA:
Lauro Escorel
SCHNITT:
Deo Teixeira
TON:
Miriam Biderman
MUSIK:
André Abujamra
AUSSTATTUNG:
Tulé Peak
Frederico Pinto

       
  Don't Call Me Son
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2016]
       
 

Mae so ha uma / D'une famille a l'autre • Pierre ist 17, spielt in einer Band und geht gerne an Partys. Seine Mutter hat ihn stets verwöhnt und lĂ€sst ihm viele Freiheiten. Dann aber kommt ans Licht, dass sie ihn als Baby aus dem Krankenhaus gestohlen hat – und damit Ă€ndert sich Pierres Leben schlagartig. Seine wohlhabenden leiblichen Eltern haben seit seinem Verschwinden nach ihm gesucht. Kritisch beĂ€ugt von seinem «neuen» jĂŒngeren Bruder zieht Pierre bei seiner «neuen» Familie ein. Bald versucht diese, ihn dazu zu bringen, ihre Ideale zu ĂŒbernehmen. Doch der rebellische Pierre hat seine eigenen Ideen


Die brasilianische Regisseurin Anna Muylaert begeisterte das Kinopublikum bereits letztes Jahr mit «The Second Mother». Jetzt hat sie mit «Don’t Call Me Son» neuerlich einen ĂŒberaus intensiven Film realisiert. Dabei ermöglicht die AuthentizitĂ€t ihrer Inszenierung dem Publikum einen erfrischend direkten, emotionalen Zugang zu den Figuren. «Don’t Call Me Son» erzĂ€hlt mit grosser Leichtigkeit von einem ernsten Thema – ein packender, emotionaler Film voller ansteckender Energie.

 

REGIE:
Anna Muylaert
PRODUKTION:
Sara Silveira
Maria Ionescu
CAST:
Naomi Nero
Daniel Botelho
Daniela Nefussi
Matheus Nachtergaele
Lais Dias
DREHBUCH:
Anna Muylaert
KAMERA:
Barbara Alvarez
SCHNITT:
Helio Villela
MUSIK:
Berna Ceppas
AUSSTATTUNG:
Thales Junqueira
KOSTÜME:
Diogo Costa

       
  Don't come knocking
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • 20 Minuten Standing Ovation: "Don’t Come Knocking" war der klare Publikumsliebling in Cannes. 20 Jahre nach "Paris, Texas" arbeitete Meisterregisseur Wim Wenders erneut mit Sam Shepard (Hauptrolle und Drehbuch) zusammen. Herausgekommen ist eine bildgewaltige, zutiefst bewegende und humorvolle Kino-Odyssee um den alternden Western-Star Howard Spence, dessen Leben sich verĂ€ndert, als er von der Existenz (s)eines Kindes erfĂ€hrt. Er macht sich auf die Suche nach diesem Sohn oder dieser Tochter und entdeckt ein ganzes Leben, das er bisher verpasst hat, und eine Liebe, die er verloren glaubte.

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Peter Schwartzkopff
CAST:
Sam Shepard
Jessica Lange
Tim Roth
Gabriel Mann
Sarah Polley
Fairuza Balk
Eva Marie Saint
DREHBUCH:
Sam Shepard
Wim Wenders
KAMERA:
Franz Lustig
SCHNITT:
Peter Przygodda
Oli Weiss
TON:
Walter Spencer
MUSIK:
T Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Nathan Amondson
KOSTÜME:
Caroline Eselin

       
  Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Stina Werenfels • Dora ist 18 und voller Entdeckungsfreude. Ihre beruhigenden Medikamente hat ihre Mutter Kristin erst kĂŒrzlich abgesetzt. Ungebremst stĂŒrzt sich die geistig behinderte junge Frau nun ins Leben und findet Gefallen an einem Mann. Bald haben die beiden spontan Sex - zum Erschrecken von Kristin. Dora trifft sich ohne das Wissen ihrer Eltern weiterhin mit dem zwielichtigen Mann, der sichtlich von ihrer befreiten Sinnlichkeit angetan ist. WĂ€hrend ihre Mutter sich vergeblich ein zweites Kind wĂŒnscht, wird Dora schwanger...

«Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern» basiert auf dem erfolgreichen TheaterstĂŒck von Lukas BĂ€rfuss. Die mehrfach ausgezeichnete Regisseurin Stina Werenfels («Nachbeben») hat den Stoff bravourös umgesetzt: Ein intensiver Film, direkt und unverblĂŒmt, herausragend gespielt, mit eindringlichen Bildern – eine Sternstunde des Kinos.

 

REGIE:
Stina Werenfels
PRODUKTION:
Karin Koch
Samir
CAST:
Victoria Schulz
Lars Eidinger
Jenny Schily
Urs Jucker
KAMERA:
Lukas Strebel
SCHNITT:
Jann Anderegg
MUSIK:
Peter Scherer
AUSSTATTUNG:
Beatrice Schultz

       
  Dot the I
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Mit Gael GarcĂ­a Bernal • Am Vorabend ihrer Hochzeit mit Barnaby kĂŒsst Carmen unbekĂŒmmert einen attraktiven Fremden - Kit. Bei ihrem Verlobten Barnaby, der sie abgöttisch liebt, hatte Carmen nach einer gewalttĂ€tigen, wechselhaften Beziehung in Spanien Trost und Schutz gefunden. Carmen erhofft sich in dieser Ehe lang ersehnte Sicherheit und BestĂ€ndigkeit. Doch dieser eine Kuss von Kit weckt erneut ihre unbĂ€ndige Leidenschaft; sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren neu aufgebrochenen GefĂŒhlen und der Treue zu dem Mann, den sie heiraten wird.

DOT THE I, eine Dreiecksbeziehung mit ZĂŒgen einer schwarzen Komödie, zeigt in der Hauptrolle Gael GarcĂ­a Bernal, der in AMORES PERROS - HUNDELIEBE ĂŒber Nacht berĂŒhmt wurde (Auszeichnung der «Semaine de la Critique» in Cannes als bester Darsteller). GarcĂ­a Bernal war auch in Y TU MAMÁ TAMBIÉN zu sehen, der den Kritikerpreis fĂŒr den besten auslĂ€ndischen Film erhielt und fĂŒr den er in Venedig als bester Darsteller ausgezeichnet wurde und momentan im Kino mit LA MALA EDUCACIÓN wiederum eine ausgezeichnete Rolle spielt.

 

REGIE:
Matthew Parkhill
PRODUKTION:
George Duffield
Meg Thomson
CAST:
Gael GarcĂ­a Bernal
Natalia Verbeke
Tom Hardy
Charlie Cox
Yves Aubert
Myfanwy Waring
DREHBUCH:
Matthew Parkhill
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Jon Harris
TON:
Simon Gershon
MUSIK:
Javier Navarrete
AUSSTATTUNG:
Tom Burton
KOSTÜME:
Louise Stjernsward

       
  Downtown Switzerland
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2004]
       
 

Ein Kinodokumentarfilm • ZĂŒrich im Herbst 2003: Eine schleichende KlimaverĂ€nderung, die mehr die Politik als das Wetter betrifft, veranlasst Christian Davi, Stefan Haupt, Kaspar Kasics und Fredi M. Murer zu einer spontanen Spurensuche in ihrer Stadt. Sie folgen unabhĂ€ngig voneinander dem unruhigen Pulsschlag der Schweizer “Kultur- und Wirtschaftsmetropole” und verweben ihr gesammeltes Material zu einem vielschichtigen Ganzen, in dem die unterschiedlichen Handschriften und Themen miteinander in Beziehung treten. Vier Filmemacher, vier Kameraobjektive, vier Sichtweisen – und ein Film, der ein elektrisierendes Bild skizziert: ZĂŒrich als schweizer Umschlagplatz von Geld und Geist, wo verschiedenste Befindlichkeiten und LebensentwĂŒrfe friedlich koexistieren, Verbindungen eingehen oder auch in aller HĂ€rte aufeinander prallen. Die in aussergewöhnlicher Zusammenarbeit entstandene filmische Chronik schaut Global Playern und Asylsuchenden, Kleingewerblern und Trendsettern, Buslenkerinnen und TramfĂŒhrern, Kunstschaffenden und SVPJungpolitikerinnen ĂŒber die Schultern. Sie lotet politisches KĂ€stchendenken und Analysen von Soziologen und Think Tanks aus und gibt den Leidenschaften ganz gewöhnlicher Menschen Raum. In der Beobachtung des AlltĂ€glichen ist DOWNTOWN SWITZERLAND schliesslich auch ein Spiegel der Schweiz, eine facettenreiche Momentaufnahme jenes erhitzten Winters, in dem ein Industrieller vom rechten ZĂŒrichseeufer zum Bundesrat gewĂ€hlt wurde.

 

REGIE:
Christian Davi
Stefan Haupt
Kaspar Kasics
Fredi M. Murer
PRODUKTION:
Christian Davi
Stefan Haupt
Kaspar Kasics
Fredi M. Murer
KAMERA:
Pio Corradi
Noël Dernesch
Jann Erne
Graziella Ferrara
Kaspar Kasics
Pierre Mennel
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
JĂŒrg von Allmen
Patrick Storck
MUSIK:
Tomas Korber
Galoppierende Zuversicht

       
  Dragonball Z
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2003]
       
 

Der Film zur Anime-Saga • Als der japanische Zeichner Akira Toriyama 1984 die ersten Bilder seines "Dragonball"-Mangas (Manga ist der japanische Name fĂŒr Comic) zeichnete, ahnte wohl niemand, dass daraus innerhalb weniger Jahre die erfolgreichste Comicserie der Welt werden wĂŒrde. Weit ĂŒber 200 Millionen verkaufte BĂŒcher, eine TV-Serie, Videos, DVDs und nun auch ein Kinofilm sorgen mittlerweile fĂŒr eine riesige Fangemeinde und eine gigantische Industrie.

Die Geschichte von "Dragonball" basiert auf einer alten japanischen Legende und erzĂ€hlt von den Abenteuern des kleinen Son-Goku, der auf der Suche nach den wunscherfĂŒllenden Dragonballs verschiedene Abenteuer erlebt und spĂ€ter in verschiedenen ZweikĂ€mpfen zum grössten KĂ€mpfer des Universums wird.

In "Dragonball Z" ist Son-Goku erwachsen geworden und hat einen Sohn - Son-Gohan. Als Son-Goku erfĂ€hrt, dass er ein Saiyajin (eine Art Wunderwesen mit ĂŒbermenschlichen KrĂ€ften) von einem fernen Planeten ist und den Auftrag hat, die Erde zu vernichten, weigert er sich, seine neue Heimat zu verraten, und kĂ€mpft fortan gegen alle, die die Menschen versklaven wollen. Um seine KrĂ€fte zu steigern, kann sich Son-Goku (wie viele seiner Mitstreiter und leider auch seiner Gegner) in bestimmten Situation zu einem Super-Saiyajin transformieren. Wenn dies nicht ausreicht, verschmilzt er mit seinen VerbĂŒndeten eine kurze Zeit lang zu einer kĂ€mpferischen Einheit (z.B. mit seinem Freund Vegata zu Gogeta).

 

REGIE:
Mitsuo Hashimoto
PRODUKTION:
Gen Fukunaga
CAST:
Son-Goku
DREHBUCH:
Takao Koyama
Akira Toriyama
SCHNITT:
Shinichi Fukumitsu
MUSIK:
Shunsuke Kikuchi

       
  Ein neuer Anfang
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2000]
       
 

Vom Regisseur von «Schritte der Achtsamkeit» • Auf Einladung der Buddhist Association of China und der kommunistischen Regierung besuchte im FrĂŒhling 1999 eine Delegation von 182 Personen aus 16 Nationen die nach der Zerstörung durch die Kulturrevolution wieder aufgebauten chinesischen Zenklöster. Die Reise zur Förderung des gegenseitigen VerstĂ€ndnisses und der Freundschaft zwischen westlichen und chinesischen Buddhisten fand unter der Leitung des in Frankreich im Exil lebenden vietnamesischen Zenmönchs und Friedensaktivisten Thich Nhat Hanh und der buddhistischen Nonne Chan Khong statt.

Im Rahmen dieses Besuchs war es erstmals seit der GrĂŒndung der Volksrepublik möglich, Einblicke in die chinesische Klosterkultur filmisch zu dokumentieren. Rituelle GesĂ€nge, Zeremonien, die Praxis der Zenmeditation und GesprĂ€che mit chinesischen Zenmönchen, -Nonnen und -Äbten geben Zeugnis von einer wiederaufblĂŒhenden jahrtausendalten spirituellen Tradition, wie sie uns bis heute im Westen weitgehend unbekannt ist. Der Film dokumentiert das Zusammentreffen verschiedener Traditionen, die mit verschiedenen Methoden das selbe Ziel anstreben: die Buddhaschaft oder ein erwachtes Dasein. WĂ€hrend die chinesischen Aebte Zen praktizieren um zur Erleuchtung zu gelangen, betont der französisch-vietnamesische Meister Thich Nhat Hanh, dass es keinen Weg zur Erleuchtung gebe: der Weg selbst - offenbar gemacht in der Kunst der Achtsamkeit - sei die Erleuchtung.

EIN NEUER ANFANG dokumentiert die Begegnung der unterschiedlichen Traditionen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Informationsvermittlung oder ErklĂ€rung, sondern die Suche nach den Bildern, die eine innere Beteiligung, die Teilnahme am Leben und die Suche nach Öffnung beider Seiten zeigen. Werte von Leben und Tod, Mut und Anpassung, GlĂŒck und Leiden, Frieden und Gewalt und speziell Werte westlicher und chinesischer RealitĂ€t werden in den subtilen Gesten aufgespĂŒrt. Schritt fĂŒr Schritt findet eine Begegnung statt. Jeder Schritt zeigt aber auch das UnverstĂ€ndliche.

Thomas LĂŒchingers erster Film ĂŒber Thich Nhat Hanh «Schritte der Achtsamkeit» lĂ€uft schon seit mehr als einem Jahr jeden Sonntag um 11 Uhr im Kino Uto und hatte bereits mehr als 37'000 Zuschauer!

 

REGIE:
Thomas LĂŒchinger
PRODUKTION:
Beat Curti
KAMERA:
Thomas LĂŒchinger
SCHNITT:
Anja Bombelli

       
  Eine ganz heisse Nummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2012]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Andrea Sixt • Die Zeiten sind fĂŒr niemanden rosig. Der grösste Arbeitgeber der Region hat dicht gemacht. Im Dorf-Laden von Waltraud, Maria und Lena hat es immer weniger Kunden, die Pleite droht. Doch da erhĂ€lt Maria einen schlĂŒpfrigen Anruf – der Kerl ist offensichtlich falsch verbunden. Der Zwischenfall bringt Maria auf eine geniale Idee: Ein erotischer Telefonservice wĂŒrde die serbelnden Finanzen gewiss schnell aufbessern.

So werben Waltraud, Maria und Lena bald mit Handzetteln fĂŒr ihre «ganz heisse Nummer». Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten machen die drei Furore – im Geheimen und unter falschen Namen, denn der Geist der katholischen Kirche ist allgegenwĂ€rtig im bayrischen Dorf. Der BĂŒrgermeistergattin kommt das neue Selbstbewusstsein ihrer Nachbarinnen jedoch höchst verdĂ€chtig vor. Sie beschattet das Trio – und beschwört einen Skandal herauf...

Aus einer Ausgangslage, die an den Publikumshit «Die Herbstzeitlosen» erinnert, entwickelt Regisseur Markus Goller ein wahres Feuerwerk von Situationskomik und köstlichem Wortwitz. DarĂŒber hinaus sprĂŒht sein herausragend gespielter Film vor liebenswertem Charme. Der sensationelle Erfolg aus Deutschland, der das Schweizer Publikum bereits am Zurich Film Festival entzĂŒckt hat, wird demnĂ€chst auch in unseren Kino fĂŒr gute Laune sorgen – und jede Art von Winter-Blues vertreiben.

 

REGIE:
Markus Goller
PRODUKTION:
Florian Deyle
Martin Richter
Philip Schulz-Deyle
CAST:
Gisela Schneeberger
Bettina Mittendorfer
Rosalie Thomass
Monika Gruber
Sigi Zimmerschied
Hans Schuler
DREHBUCH:
Andrea Sixt
KAMERA:
Ueli Steiger
SCHNITT:
Markus Goller
Simon Gstöttmayr
TON:
JoĂŁo Da Costa Pinto
MUSIK:
Peter Horn
Andrej Melita
Martin Probst
AUSSTATTUNG:
Anette Ingerl
KOSTÜME:
Janne Birck

       
  El Clan
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2016]
       
 

Ein Film von Pablo Trapero • Buenos Aires in den frĂŒhen 1980er-Jahren. Die Puccios wirken wie eine ganz normale, gutbĂŒrgerliche Familie. Im Verborgenen jedoch macht Patriarch ArquĂ­medes Puccio dunkle GeschĂ€fte: Seine SpezialitĂ€t sind EntfĂŒhrungen mit Lösegeld-Erpressung. Um diese zum Erfolg zu bringen, schreckt er vor nichts zurĂŒck. UnterstĂŒtzung erhĂ€lt er von seinem Sohn Alejandro, der als Star-Spieler der Rugby-Nationalmannschaft ĂŒber jeden Verdacht erhaben ist. Als Alejandro jedoch beginnt, das Familien-Business in Frage zu stellen und zudem alte Seilschaften auseinanderbrechen, droht die Fassade zu bröckeln


«El Clan» beruht auf einem der berĂŒhmtesten KriminalfĂ€lle Argentiniens und sprengte in seinem Herkunftsland sĂ€mtliche Kinorekorde. In atmosphĂ€risch dichten Bildern erzĂ€hlt Regisseur Pablo Trapero die Story des Puccio-Clans, der aktiv war, als das Land an der Schwelle von der Diktatur zur Demokratie stand. Der vom spanischen Kultregisseur Pedro AlmodĂłvar mitproduzierte GĂ€nsehaut-Thriller wurde am Filmfestival Venedig mit einem Silbernen Löwen fĂŒr die beste Regie ausgezeichnet. «El Clan» ist packendes, herausragend gespieltes Kino, das einen in Bann zieht.

 

REGIE:
Pablo Trapero
PRODUKTION:
AgustĂ­n AlmodĂłvar
Pedro AlmodĂłvar
Esther GarcĂ­a
Hugo Sigman
Pablo Trapero
CAST:
Antonia Bengoechea
GastĂłn Cocchiarale
Guillermo Francella
StefanĂ­a Koessl
Peter Lanzani
Raymond E. Lee
DREHBUCH:
Julian Loyola
Esteban Student
Pablo Trapero
KAMERA:
JuliĂĄn Apezteguia
SCHNITT:
Alejandro Carrillo Penovi
Pablo Trapero
TON:
José Caldararo
MUSIK:
SebastiĂĄn Escofet
AUSSTATTUNG:
SebastiĂĄn Orgambide

       
  El Custodio
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

Ein Film von Rodrigo Moreno • Weit weg vom Volk: Der Politiker PolitikerInnen können sich heute vielerorts kaum noch frei bewegen. Sie werden von einer Art lebendigen Schatten begleitet, ihren LeibwĂ€chtern. RubĂ©n (Julio Chavez) zum Beispiel bewacht den argentinischen Planungsminister. Er ist immer dabei, ob bei öffentlichen Veranstaltungen oder im privaten Rahmen. Das Schattendasein lĂ€sst ihn teilhaben und gleichzeitig ausgeschlossen sein. Ein Beruf mit Sprengpotential - und ein prĂ€zises Abbild einer Zeit, in der sich die Politik zusehends vom Volk isoliert. Robert Bresson war ein Filmemacher, der die Dinge, die das Kino ausmachen, prĂ€zis auf den Punkt gebracht hat. Mit seinen Erkenntnissen, die er bescheiden «Notizen» genannt hat, gestaltete er Filme, die sich aufs Wesentliche konzentrierten. Er notierte zum Beispiel: «Der Cinematographe ist eine Schrift mit Bildern in Bewegung und Tönen.» Und er meinte damit auch, dass die Form, in der man im Kino etwas erzĂ€hlt, mit dem Inhalt zu tun hat. Bresson konzentrierte sich auf das Elementare von dem, was er betrachten wollte, er fasste das Wesentliche in prĂ€zise Bilder. Der Argentinier Rodrigo Moreno ist ein Verwandter von Bresson in der Familie des Films. Er betrachtet den Alltag eines LeibwĂ€chters und lĂ€sst uns teilhaben an der Leere, die ihn prĂ€gt. RubĂ©n (ein grossartiger Julio ChĂĄvez) ist eigentlich hautnah dran am politischen Geschehen, und er bleibt dennoch ausgesperrt, muss in den entscheidenden Momenten vor den TĂŒren warten. Der Filmemacher konzentriert sich ganz auf die Perspektive des LeibwĂ€chters, und das ist die grosse StĂ€rke aber auch die Herausforderung seines Filmes. Wir sind mit RubĂ©n dabei und aussen vor. Wir erleben mit RubĂ©n das absolut unspektakulĂ€re am Alltag eines Politikers, den uns die gĂ€ngigen Medien doch immer wieder als so unglaublich spektakulĂ€r schildern wollen. Und was sehen wir? Wir nehmen mit messerscharfer PrĂ€zision in Szene und in Bild-Cadres gesetzt wahr, wie sehr sich die Politik von heute von jenen entfernt hat, die sie eigentlich betreut: Vom Volk, von den einzelnen Menschen. Warum, wenn sie doch Gutes tut und meint, muss sie sich derart von denen abschirmen, fĂŒr die sie da ist? Ein verrĂŒckter Film ĂŒber die Distanz und Abschirmung der Politik in unserer Zeit.

 

REGIE:
Rodrigo Moreno
PRODUKTION:
Natacha Cervi
HernĂĄn Musaluppi
Luis A. Sartor
CAST:
Julio ChĂĄvez
Osmar NĂșñez
Marcelo D'Andrea
Elvira Onetto
Cristina Villamor
DREHBUCH:
Rodrigo Moreno
KAMERA:
Bårbara Álvarez
SCHNITT:
Nicolas Goldbart
TON:
Catriel Vildosola
MUSIK:
Federico Jusid
KOSTÜME:
Adelaida RodrĂ­guez

       
  El nido vacĂ­o
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Daniel Burman • Der sechste Film des Filmemachers Daniel Burman, einer der herausragenden Figuren im jungen argentinischen Kino, der mit «Esperando al MesĂ­as» (2000) und «El abrazo partido» (2004) aufgefallen war, erzĂ€hlt von einem Moment, der das Leben aller Eltern prĂ€gt: Jenem, an dem die Kiner ausfliegen, das Nest verlassen. «El nido vacĂ­o», das verlassene Nest eben, ergrĂŒndet den Moment der Leere, wenn die Kinder gross geworden sind und selbststĂ€ndig, wenn sie das erreicht haben, was ihnen die Eltern ja ĂŒber die Jahre ihrer Kindheit hinweg wĂŒnschten. Das alltĂ€gliche familiĂ€re Chaos endet. In «El nido vacĂ­o» ist es Leonardo, ein erfolgreicher Schriftsteller, der sich zusammen mit seiner Frau eines Tages in dieser Situation vorfindet. Ein ebenso sanfter wie klug gebauter Film rund um die Familie, die TrĂ€ume und Ängste auch, um Hoffnungen und Ahnungen. Ein weiteres starkes StĂŒck von Daniel Burman, grossartig in Szene gebracht und ĂŒberraschend. Mit Alodovar-Schauspielerin Cecilia Roth und Oscar MartĂ­nez, der am Festival von San Sebastian fĂŒr die Darstellung des Vaters ausgezeichnet wurde, genauso wie Kameramann Hugo Colace, der es schafft, die Kamera zu einer eigenstĂ€ndigen Figur werden zu lassen.

 

REGIE:
Daniel Burman
PRODUKTION:
AnahĂ­ Berneri
Daniel Burman
Diego Dubcovsky
José María Morales
CAST:
Oscar MartĂ­nez
Cecilia Roth
Inés Efron
Arturo Goetz
Jean Pierre Noher
Eugenia Capizzano
DREHBUCH:
Daniel Burman
KAMERA:
Hugo Colace
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
TON:
Juan Ferro
MUSIK:
Nico Cota
Santiago RĂ­o Hinckelmann
KOSTÜME:
Roberta Pesci

       
  El niño pez
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Ein Film von LucĂ­a Puenzo • Lala lebt in einer der exklusivsten Wohngegenden von Buenos Aires. Sie pflegt eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit Guayi, dem indigenen DienstmĂ€dchen. Gemeinsam trĂ€umen sie davon, woanders zu leben. Um den Traum Wirklichkeit werden zu lassen, klauen sie alles, was sich im Haus nur finden lĂ€sst.

Auf dem gleichnamigen Roman der Argentinierin basierend, zieht Lucia Puenzo nach ihrem gefeierten DebĂŒtfilm XXY das Kinopublikum mit einer Mischung aus Liebesdrama, MĂ€rchen und Actionfilm in den Bann. Wie schon in XXY brilliert Ines Effron erneut. Mit Mariele Vitale, die unter dem KĂŒnstlernamen Emme in SĂŒdamerika als erfolgreiche SĂ€ngerin bekannt ist, wird ihr eine ebenbĂŒrtige Partnerin als zweite Hauptdarstellerin entgegen gestellt.

 

REGIE:
LucĂ­a Puenzo
PRODUKTION:
Luis Puenzo
CAST:
Inés Efron
Mariela Vitale
Carlos Bardem
DREHBUCH:
LucĂ­a Puenzo
KAMERA:
Rolo Pulpeiro
SCHNITT:
Hugo Primero
TON:
Fernando Soldevila
KOSTÜME:
Julio SuĂĄrez

       
  El olivo
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2016]
       
 

Ein Film von IcĂ­ar BollaĂ­n • Alma gehört zu einer Familie, die seit Generationen eine Oliven-Plantagebewirtschaftet. Die rebellische junge Spanierin hat ein inniges VerhĂ€ltnis zu ihrem Grossvater. Doch dieser spricht nicht mehr – seit seine Kinder gegen seinen Willen einen 2000 Jahre alten Olivenbaum verkauft haben. Weil der Grossvater immer schwĂ€cher wird, beschliesst Alma, den Baum heimzuholen. Er steht mittlerweile im BĂŒrohaus eines Energie-Unternehmens in Deutschland, das ihn zu Werbezwecken verwendet. Über Social Media sucht Alma VerbĂŒndete fĂŒr ihr Vorhaben. Und sie ĂŒberredet einen Onkel sowie einen engen Freund, mit ihr per Sattelschlepper nach Deutschland zu fahren – ohne irgendeinen konkreten Plan zu haben 

«El Olvio» ist ein sehr schön inszenierter, herznaher Film ĂŒber eine jungen Frau, die auszieht, das eigentlich Unmögliche zu versuchen. Geschickt verbindet die spanische Regisseurin IcĂ­ar BollaĂ­n eine persönliche Familiengeschichte mit universellen Themen, etwa dem Schutz der Umwelt oder dem Umgang mit der Wahrheit. Die Story stammt – wie schon fĂŒr BollaĂ­ns letzten Kinoerfolg «TambiĂ©n la lluvia» – von Paul Laverty, der auch zahlreiche DrehbĂŒcher fĂŒr Ken Loach verfasst hat. «El Olvio» ist Kino voller wunderbarer tragikomischer Elemente, herausragend gespielt, mit stimmigen Bildern und einem betörenden Soundtrack.

 

REGIE:
IcĂ­ar BollaĂ­n
PRODUKTION:
Juan Gordon
Michael Weber
CAST:
Javier Gutiérrez
Anna Castillo
Juanma Lara
Nikolai Will
Pep AmbrĂČs
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Sergi Gallardo
TON:
Miguel Barbosa
Diego S. Staub
Eva Valiño
MUSIK:
Pascal Gaigne
KOSTÜME:
Fran Cruz

       
  Elementarteilchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2006]
       
 

Ein Film von Oskar Roehler • Michael (CHRISTIAN ULMEN) und Bruno (MORITZ BLEIBTREU) sind zwei Ă€usserst unterschiedliche HalbbrĂŒder. Ihre Hippie-Mutter (NINA HOSS) ist seit ihrer Kindheit einzig an sexuellen VergnĂŒgen interessiert. WĂ€hrend der introvertierte Molekularbiologe Michael lieber mit Genen als mit Frauen spielt, drĂŒcken sich Brunos “Kontakte” zum weiblichen Geschlecht mehr im Kopf oder im Bordell aus. Doch beiden wird schliesslich die Liebe ihres Lebens zuteil. Michael trifft seine ehemalige Schulfreundin Annabelle (FRANKA POTENTE) wieder und plant mit ihr eine Familie. Bruno lernt wĂ€hrend seines Urlaubs in einem esoterischen Camp die sexuell Ă€usserst agile Christiane (MARTINA GEDECK) kennen und scheint endlich eine Frau gefunden zu haben, mit der er seine Obsessionen ausleben kann. Doch bald werden beide Frauen schwer krank, das Paradies scheint ein Ende zu haben. Bruno und Michael stehen vor einer ultimativen Entscheidung: altgewohnte Einsamkeit oder neuartige Zweisamkeit ...

 

REGIE:
Oskar Roehler
PRODUKTION:
Oliver Berben
Bernd Eichinger
CAST:
Moritz Bleibtreu
Christian Ulmen
Nina Hoss
Uwe Ochsenknecht
Franka Potente
DREHBUCH:
Oskar Roehler
SCHNITT:
Peter R. Adam
TON:
Manfred Banach

       
  Eleven Minutes
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Schweiz gegen Österreich: Der Match des Sommers im Kino • 'Eleven Minutes' versammelt in insgesamt neun Kurzfilmen aktuelle Produktionen und neu entdeckte filmische Kleinode. Die ZugĂ€nge zum Sujet sind so verschiedenartig wie die Aufstellung der Filmteams. Auf beiden Seiten des "Spielfelds" stehen sich Newcomer und erfahrene Filmemacher gegenĂŒber, wechseln sich Spielfilme mit audiovisuellen Experimenten, Dokumentarfilme mit filmischen Essays ab. 'Eleven Minutes' schliesslich besteht, wie ein Fussballmatch, aus zwei Halbzeiten, in denen sich jedoch nicht zwei LĂ€nder bekĂ€mpfen, sondern antreten, um gemeinsam zu gewinnen.

ErgĂ€nzt mit jeweils einem einminĂŒtigen Trailer entstehen dadurch zwei Halbzeiten zu jeweils 45 Minuten - wer das kĂŒnstlerische LĂ€nderduell gewinnt, entscheidet das Publikum.

Team Österreich:
'Kopfball', Eva Hausberger
'Mit Blick auf Wien', Johanna Moder
'Schwarze Perlen', Benedikt Rubey
'Replay'08', Peter Hörmannseder

Team Schweiz:
'Hopp Schwyz', Fulvio Bernasconi
'Oscar', Roberto Martinez
'AlpTraum', This LĂŒscher
'FC Murmeli', Jochen Ehmann & Dustin Rees
'La Touche', Robin Harsch

 

REGIE:
Eva Hausberger
Johanna Moder
Benedikt Rubey
Wolfgang Murnberger
Peter Hörmanseder
Fulvio Bernasconi
Roberto Martinez
Dustin Rees
Jochen Ehmann
This LĂŒscher
Robin Harsch

       
  Elizabeth: The Golden Age
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2007]
       
 

Frau Kriegerin Königin • Neun Jahre nach dem fĂŒr sieben Oscars nominierten Meisterwerk "Elizabeth" schlĂ€gt Regisseur Shekhar Kapur das zweite Kapitel des Elisabethanischen Zeitalters auf. AngefĂŒhrt von den beiden OscarpreistrĂ€gern Cate Blanchett und Geoffrey Rush, die ihre Rollen wieder aufnehmen, widmet sich das bildgewaltige Epos dem Zenit der Herrschaft von Königin Elizabeth.

Bewegend erzĂ€hlt "Elizabeth-The Golden Age" vom grossen Kampf einer Frau, Ihre Liebe zu kontrollieren, ihre Feinde zu zerschmettern und einzig ihrem Reich zu dienen. Pracht- und kraftvolles Kino ĂŒber eine aussergewöhnliche Herrscherin, die nicht umsonst zum Symbol einer Ära wurde, die als "Golde Ära" in der Geschichte Englands einging. Ein Augenschmaus aus dem Hause Working Title.

 

REGIE:
Shekhar Kapur
PRODUKTION:
Jonathan Cavendish
CAST:
Cate Blanchett
Geoffrey Rush
Clive Owen
Rhys Ifans
Jordi MollĂ 
Abbie Cornish
Samantha Morton
DREHBUCH:
William Nicholson
Michael Hirst
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Jill Bilcock
TON:
Paul Apted
MUSIK:
Craig Armstrong
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Guy Dyas
KOSTÜME:
Alexandra Byrne

       
  Elizabethtown
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Cameron Crowe • Eine Traumpaarung des jungen Hollywood-Kinos: Kirsten Dunst (Spider-Man 2) und Orlando Bloom (Lord Of The Rings, Pirates Of The Caribbean) in einer ungewöhnlichen, humorvollen und intelligenten Geschichte um Liebe, Beerdigungen und Familienbande. Von OSCAR-PreistrĂ€ger Cameron Crowe (Jerry Maguire, Almost Famous, Singles) gewohnt stimmungsvoll inszeniert und mit einem tollen Soundtrack unterlegt.

Drew Baylor (Orlando Bloom), Star-Designer eines fĂŒhrenden Sportschuh-Fabrikanten, wurde soeben fristlos gefeuert. Sein neuster Entwurf war ein volles Fiasko. Ausgerechnet in diesem Moment erfĂ€hrt er vom Tod seines Vaters. Er bucht den nĂ€chstbesten Flug in seine Heimatstadt Elizabethtown.

Auf dem Flug lernt er Claire (Kirsten Dunst) kennen, eine unbeirrbar optimistische Stewardess, welche sein Leben grundsÀtzlich verÀndern wird. Dank Claire fÀngt er an, die Möglichkeiten seiner eigenen Zukunft zu entdecken. Die phantastischsten Erlebnisse passieren eben meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.

 

REGIE:
Cameron Crowe
PRODUKTION:
Cameron Crowe
Tom Cruise
Paula Wagner
CAST:
Orlando Bloom
Kirsten Dunst
Susan Sarandon
Alec Baldwin
Bruce McGill
DREHBUCH:
Cameron Crowe
KAMERA:
John Toll
SCHNITT:
Mark Livolsi
David Moritz
MUSIK:
Nancy Wilson
AUSSTATTUNG:
Clay A. Griffith
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  Elvis - That's The Way It Is
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2001]
       
 

Restored Special Edition • That's the Way it is - fĂŒr Elvis-Fans, und all jene, die ĂŒberzeugt sind, dass die Legende weiterlebt! Diese völlig ĂŒberarbeitete Dokumentation aus dem Jahre 1970 fasziniert nicht nur diejenigen, die schon immer wissen wollten, warum ihre Eltern beim 'King' plötzlich in rhythmische HĂŒftbewegungen verfallen: I just live my life in dreams of yesterday. Von der ersten Minute an produziert 'That's the Way' eine GĂ€nsehaut nach der anderen. Ohne zu verklĂ€ren vermittelt er etwas von der Aura dieses aussergewöhnlichen Mannes, der schon zu Lebzeiten zum Mythos avancierte. Elvis, diese Ikone der populĂ€ren Kultur, scheint so zeitlos wie seine Musik.That's allright Ma!

1969, nach einer langen Phase als Spielfilm-Star in Hollywood und seinem MilitĂ€rdienst in Deutschland bereitete Elvis sein BĂŒhnen-Comeback vor. Der Film zeigt die Proben in Las Vegas, beobachtet Elvis als professionellen, hart aber immer locker arbeitenden Musiker, de Star inmitten seiner Band, der entspannt und humorvoll seine Auftritte vorbereitet. ELVIS THAT'S THE WAY IT IS ist eine Hommage an den 'King' - und seine RĂŒckkehr auf die BĂŒhne.

Die anschliessende Tournee nach dem Auftakt in Las Vegas war ein fulminanter Erfolg. Der Film fĂ€ngt die AtmosphĂ€re der Konzerte ein: die Hitze der erotisch aufgeladenen BĂŒhnenshow, die Hingabe des Publikums, die fast bis zur Hysterie reicht, die Spielfreude der Band, und natĂŒrlich den "King", Elvis, der im Mittelpunkt von alldem steht, eine BĂŒhnenpersönlichkeit ohnegleichen, der einmal mehr vor Augen fĂŒhrt, 'what a kiss could really mean'.

1970 kam 'Elvis: That's the Way It Is' als Musikdokumentation ins Kino. Die neue Fassung enthÀlt bisher unveröffentlichtes Material, vier weitere Klassiker aus seiner Hitliste. Der Film wurde vollkommen neu in einem zeitgemÀsseren Rhythmus geschnitten. Der Ton ist digital nachbearbeitet.

 

REGIE:
Denis Sanders
PRODUKTION:
Rick Schmidlin
Herbert F. Solow
KAMERA:
Lucien Ballard
SCHNITT:
Henry Berman
Michael Salomon
TON:
Greg Hedgepath
KOSTÜME:
Bill Belew

       
  Embrassez qui vous voudrez
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

La vie est bizarre... • Es ist Sommer und die Leute zieht es ans Meer. In La Touquet treffen verschiedene Paare aufeinander, die in komplexen Beziehungen miteinander verstrickt sind. Es wird hintergangen, betrogen, gelogen, geliebt und getrauert. Die einen tuns bereits seit Jahren, andere immer wieder von Neuem. Und nochmals andere tuns zum ersten Mal. Im Zentrum der sich verstrickenden Geschichten steht die seit Jahren verheiratete, wohlhabende Elizabeth mittleren Alters, die seit langem von ihrem Mann Bertrand betrogen wird, aber perfekt den Schein wahrt. Zum ersten Mal muss sie ohne ihren Mann in die Sommerferien gehen und begegnet dort einer faszinierenden Frau, der AnwĂ€ltin Lulu, die am Ende ihrer Beziehung mit ihrem eifersĂŒchtigen Ehemann steht. Durch gemeinsame GesprĂ€che und AusflĂŒge erwacht in der abgelöschten Elizabeth neues Leben. Sie erkennt, dass sie nicht einfach Opfer ist. Sie entdeckt ungeahnte KrĂ€fte und GefĂŒhle in sich, die jahrelang verschĂŒttet waren. Somit beginnt nicht nur fĂŒr sie, sondern auch die anderen Beteiligten ein neues Leben.

 

REGIE:
Michel Blanc
PRODUKTION:
Yves Marmion
CAST:
Charlotte Rampling
Jacques Dutronc
Carole Bouquet
Michel Blanc
Karin Viard
Denis PodalydĂšs
Sami Bouajila
DREHBUCH:
Michel Blanc
Joseph Connolly
KAMERA:
Sean Bobbitt
SCHNITT:
Maryline Monthieux
MUSIK:
Mark Russell
AUSSTATTUNG:
BenoĂźt Barouh

       
  Emil und die Detektive
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2001]
       
 

Der Klassiker von Erich KĂ€stner • Nach dem sensationellen Erfolg von 'PĂŒnktchen und Anton' kommt jetzt mit der neuen Verfilmung des KĂ€stner-Klassikers EMIL UND DIE DETEKTIVE eine weitere moderne, spritzige Komödie fĂŒr Kinder und alle Junggebliebenen ins Kino.

Der 12jĂ€hrige Emil Tischbein lebt mit seinem Vater in einer ostdeutschen Kleinstadt. Als sein Vater einen Autounfall hat und im Krankenhaus landet, seinen FĂŒhrerschein und dadurch seinen Job verliert, schickt er Emil nach Berlin. Dort soll er mit der Pastorin Hummel und ihrem Sohn Gustav zwei Wochen Ferien verbringen.

Es könnte eine tolle Zeit werden, wĂ€re da nicht der Gangster Grundeis, der Emils Ersparnisse klaut. Yerzweifelt versucht Emil, das Geld zurĂŒck zubekommen. Er ist total ĂŒberrascht, als ihm dabei Pony HĂŒtchen und ihre Bande zu Hilfe kommen.

Gemeinsam verstricken sie sich in eine Kette halsbrecherischer Abenteuer. Sie verfolgen Grundeis bis in ein Luxushotel, bringen ein nobles Restaurant durcheinander und entdecken einen Koffer voll gestohlener Juwelen.

Dann wird Pony von Grundeis entfĂŒhrt!

Alles scheint verloren doch die Kinder haben eine Idee, auf die kein Erwachsener der Welt kommen wĂŒrde ...

 

REGIE:
Franziska Buch
PRODUKTION:
Peter Zenk
Uschi Reich
CAST:
Tobias Rezlaff
Anja Sommavilla
JĂŒrgen Vogel
Maria Schrader
Kai Wiesinger
Maximilian Befort
David Klock
DREHBUCH:
Franziska Buch
Erich KĂ€stner
KAMERA:
Hannes Hubach
SCHNITT:
Patricia Rommel
MUSIK:
Biber Gullatz
Eckes Malz
AUSSTATTUNG:
Albrecht Konrad

       
  Emporte-Moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 1999]
       
 

Ein Film von Lea Pool • Im Jahr 1963 finden im Leben der 13jĂ€hrigen Hanna (Karine Vanasse) entscheidende VerĂ€nderungen statt. In einem Kino in Montreals 'Mile-End' begegnet ihr auf der Leinwand Nana, die von Anna Karina verkörperte junge Heldin in Jean-Luc Godards Film 'Vivre sa vie'. Hanna ist von Nana fasziniert und sieht in ihr gewisse Ähnlichkeit mit einer ihrer Lehrerinnen (Nancy Huston), zu der sie eine besondere Beziehung aufzubauen hofft.

Hanna ist in einem schwierigen Alter. Hin- und hergerissen zwischen ihren Eltern, die sich gleichzeitig lieben und hassen, wĂ€chst das MĂ€dchen zur Frau heran. Hannas heimatloser, jĂŒdischer Vater (Miki Manojlovic) versucht sich erfolglos als Schriftsteller durchzuschlagen. Schwer an seiner Vergangenheit tragend, vermag er GefĂŒhle nur ungeschickt auszudrĂŒcken. Die noch junge, aus einer katholischen Quebecer Familie stammende Mutter (Pascale Bussieres), zart und zerbrechlich, ist stĂ€ndig ĂŒberarbeitet und mit den Nerven am Ende. Zum GlĂŒck hat Hanna noch ihren Ă€lteren Bruder (Alexandre Merineau), den sie vergöttert, und ihre beste Freundin Laura (Charlotte Christeler), zu der sie sich hingezogen fĂŒhlt, weil sie so anders und so sinnlich ist.

Am Ende eines turbulenten Jahres hat Hanna die Botschaft der sinnlichen, bezaubernden Nana aus Godards Film verstanden und ist frei, ihr Leben nach ihren eigenen WĂŒnschen zu gestalten. Sie erkennt, dass ihr die Verantwortung fĂŒr ihr eigenes Leben niemand abnehmen kann.

 

REGIE:
LĂ©a Pool
PRODUKTION:
Alfi Sinniger (Catpics)
Lorraine Richard
Carole Scotta
CAST:
Karine Vanasse
Pascale BussiĂšres
Miki Manojlovic
Nancy Huston
Alexandre MĂ©rineau
Charlotte Christeler
Monique Mercure
DREHBUCH:
LĂ©a Pool
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Michel Arcand
MUSIK:
ECM
AUSSTATTUNG:
Serge Bureau

       
  Enemy of the State
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 1999]
       
 

It's not Paranoia ... if they're really after you. • 'Wir sind im Krieg, 24 Stunden am Tag', beschreibt Thomas Brian Reynolds (JON VOIGHT) vom mĂ€chtigen Geheimdienst NSA seinen Auftrag: den Schutz der US Demokratie. Als er deren Zukunft durch einen Politiker gefĂ€hrdet sieht, der gegen ein neues, der NSA unbegrenzte Freiheiten einrĂ€umendes Sicherheitsgesetz stimmen will, lĂ€sst er den unbequemen Mann aus dem Weg rĂ€umen. Doch der Mord wurde zufĂ€llig gefilmt, und das Beweismittel dem jungen Staranwalt Robert Dean (WILL SMITH) unbemerkt zugesteckt.

Ohne Motive und Hintergrunde zu kennen, gerĂ€t der Jurist ins Visier der NSA, durch deren geschickte Manipulation Dean von einem Tag zum nĂ€chsten seinen Job, seine Frau, seinen guten Ruf, kurz: seine IdentitĂ€t verliert. Auf sich allein gestellt und ins Bodenlose stĂŒrzend, flĂŒchtet Dean vor den unbekannten Gegnem. Bis ihm der im Untergrund arbeitende Überwachungsexperte Brill (GENE HACKMAN) die Augen öffnet und erst widerwillig, dann aber entschlossen zum Gegenangriff blĂ€st.

Das Dreamteam des Powerkinos, Produzent Jerry Bruckheimer ('Armageddon - Das jĂŒngste Gericht', 'Con Air') und Regisseur Tony Scott ('Crimson Tide') verschwört sich mit erneuter Hitgarantie gegen Leinwandlethargie. Ihr fĂŒnfter gemeinsamer Film ist ihr erster Polit-Thriller, eine mit Jungstar Will Smith ('Men in Black'), Kinolegende Gene Hackman ('Absolute Power') und OscarpreistrĂ€ger Jon Voight ('Mission: Impossible') grossartig besetzte Warnung vor dem glĂ€sernen Menschen und mĂ€chtige, ihn zerbrechende Behörden.

Die Gefahren der modernen Überwachungstechnologie aufdeckend, lassen die Filmemacher einen Star-Anwalt, der, ohne es zu wissen, einen Politmord aufdecken könnte, von einem skrupellosen Geheimdienst in die Enge treiben. So entsteht ein zweistĂŒndiger durch Action und Emotionen hochgekochter Hitzeschub, der niemanden kaltlĂ€sst und klarmacht, dass hier der JĂ€ger, nicht der Gejagte DER STAATSFEIND NR. 1 ist.

 

REGIE:
Tony Scott
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Will Smith
Gene Hackman
Jon Voight
Lisa Bonet
Regina King
Stuart Wilson
Gabriel Byrne
DREHBUCH:
David Marconi
KAMERA:
Dan Mindel
SCHNITT:
Chris Lebenzon
MUSIK:
Trevor Rabin
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
BenjamĂ­n FernĂĄndez
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  Enigma
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Mai 2002]
       
 

Von Michael Apted. Mit Kate Winslet. • 'Enigma' basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Autor Robert Harris. Niemand anders als der Bond Regisseur Michael Apted, der zuletzt mit 'THE WORLD IS NOT ENOUGH' die Kinozuschauer begeisterte. 'Enigma' spielt in England im 2. Weltkrieg: Der hochbegabte Mathematiker Tom (Dougray Scott) kehrt nach einem psychischen Zusammenbruch zurĂŒck zum britischen Geheimdienst, wo er zusammen mit seiner Kollegin Hester (Kate Winslet) verzweifelt versucht, den Geheimcode der deutschen U-Boot-Flotte zu entschlĂŒsseln. Doch immer kurz bevor der Code dechiffriert wird, Ă€ndern die Nazis die VerschlĂŒsselung. Tom kommt ein schrecklicher Verdacht: Ist seine eigene Freundin (Saffron Burrows) eine Doppelagentin?

Dieser Spionagethriller fesselt von der ersten Minute an. Das Verwirrspiel um eines der bestgehĂŒtesten Geheimnisse des 2. Weltkrieges verschlĂ€gt einem durch die erstklassige Besetzung den Atem.

 

REGIE:
Michael Apted
PRODUKTION:
Lorne Michaels
Mick Jagger
CAST:
Dougray Scott
Kate Winslet
Saffron Burrows
Jeremy Northam
Tom Hollander
Donald Sumpter
Nikolaj Coster-Waldau
DREHBUCH:
Tom Stoppard
Robert Harris
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
Rick Shaine
TON:
Nigel Mills
MUSIK:
John Barry
AUSSTATTUNG:
John Beard
KOSTÜME:
Shirley Russell

       
  Eraserhead
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. August 2017]
       
 

Ein Film von David Lynch • «David Lynch, der wĂ€hrend seines Kunststudiums an der Pennsylvania Academy of Fine Arts Kurzfilme gedreht hatte, arbeitete fĂŒnf Jahre lang in Los Angeles an der Fertigstellung dieses SpielfilmdebĂŒts, das (zumeist nachts) auf 35-mm-Film und in Schwarzweiss gedreht wurde. Er war Drehbuchautor, Regisseur und Ausstatter in einem und zeichnete auch fĂŒr die wunderbar schmuddeligen Spezialeffekte. Es wirkt so, als hĂ€tte er die Experimentalfilm-Bewegung neu erfunden; wenn man sich diesen gewagt irrationalen Film anschaut, der sich fĂŒr die Logik der TrĂ€ume interessiert, hat man fast das GefĂŒhl, einen europĂ€ischen Avantgarde-Gruselfilm der 20er- oder der frĂŒhen 30er-Jahre zu sehen. Da gibt es Bilder, die an Fritz Langs M, Cocteaus Le sang d’un poĂšte und Buñuels Un chien andalou erinnern, und doch ist hier eine völlig neue SensibilitĂ€t am Werk. Lynch zieht uns in wurmige AngstzustĂ€nde hinein. Die Zeit scheint komplett stillzustehen, wenn der Held Henry, dessen Haare wie unter Dauerschock in einer rechteckigen Afro-Tolle senkrecht aufstehen, durch Strassen zieht, die an jene erinnern, durch die Peter Lorre in M geschlichen ist. Henry scheint dem Unterbewusstsein des Zuschauers zu entspringen; er erlebt die schlimmsten Ängste eines Mannes vor Brautwerbung, Ehe und Vaterschaft (sein Spross ist ein quĂ€kendes Monstrum). Der schleppende, seltsame Rhythmus wirkt sehr verstörend und ist gewöhnungsbedĂŒrftig, und doch ist das ein ganz und gar verblĂŒffender, sinnlicher Film; er enthĂ€lt sogar ein Element von Science-Fiction und ein paar schauerliche Musical-Einlagen, und die Tonspur ist ebenso originell und sonderbar wie die Bildsprache. Im zeitgenössischen Kino gibt es wohl nichts, was so gespenstisch erotisch wirkt wie der Augenblick, da Henry mit dem MĂ€dchen von gegenĂŒber Ehebruch begeht und das Liebespaar in seinem Bett verfliesst – in der FlĂŒssigkeit verschwindet, bis nur noch die Haare der Frau obenauf treiben.» (Pauline Kael: 5001 Nights at the Movies, Marion Boyars 1993)

 

REGIE:
David Lynch
PRODUKTION:
David Lynch
CAST:
Jack Nance
Charlotte Stewart
Allen Joseph
Jeanne Bates
Judith Roberts
Laurel Near
V. Phipps-Wilson
DREHBUCH:
David Lynch
KAMERA:
Herbert Cardwell
Frederick Elmes
SCHNITT:
David Lynch
TON:
David Lynch
MUSIK:
David Lynch
AUSSTATTUNG:
David Lynch

       
  Ernstfall in Havanna
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2002]
       
 

Mit Viktor Giacobbo • FĂŒr die Schweizer Botschaft in Havanna, die auf Kuba auch die Interessen der USA vertritt, betreut Stefan Balsiger ohne Wissen seines Chefs einen US Senator bei einer heiklen Miss sion. Die Vorliebe des Senators fiir schöne Frauen fĂŒhrt zu einem ernsthaften Zwischenfall, der sich unter krĂ€ftigem Zutun von Medien und Politikern zur zweiten Kubakrise verschĂ€rft, die am Schluss nur einer lösen kann: Stefan Balsiger selbst.

 

REGIE:
Sabine Boss
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Viktor Giacobbo
Sabina Schneebeli
Mike MĂŒller
Carla Sanchez
Stephen Lack
Henry Strozier
JĂŒrg Löw
DREHBUCH:
Viktor Giacobbo
Domenico Blass
Sabine Boss
KAMERA:
Roland Schmid
SCHNITT:
Bernhard Lehner
MUSIK:
Balz Bachmann
Peter BrÀker
AUSSTATTUNG:
Susanne Jauch
Sylvia Conde

       
  Es war einmal in Deutschland...
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Sam Garbarski • Frankfurt 1946. David Bermann und seine jĂŒdischen Freunde trĂ€umen davon, nach Amerika auszuwandern. Woher aber in diesen kargen Zeiten das Geld dafĂŒr nehmen? Zum GlĂŒck hat Bermann eine zĂŒndende Idee: Er und seine schauspielerisch begabten Freunde ziehen von Ort zu Ort und preisen den deutschen Hausfrauen feinste WĂ€sche aller Art an – hĂŒbsch verpackt in die unglaublichsten Geschichten. Bald floriert ihr Handel, Bermann aber wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Warum hat er einen zweiten Pass? Hat er womöglich mit den Nazis kollaboriert? Er wird vorgeladen und von der so klugen wie attraktiven amerikanischen Offizierin Sara Simon verhört. Sie begegnet Bermanns Fabulierkunst mit eiserner Strenge. Allerdings fĂ€llt es ihr mit der Zeit immer schwerer, sich seinem Charme und Witz zu entziehen


Moritz Bleibtreu brilliert als charmantes Schlitzohr David Bermann. An seiner Seite ĂŒberzeugt ein grossartiges Darsteller-Ensemble, darunter Anatole Taubman und Joel Basman. Vorlage fĂŒr «Es war einmal in Deutschland » waren die Romane «Die Teilacher» und «Machloikes» von Michel Bergmann, der darin Teile seiner Familiengeschichte erzĂ€hlt. Regisseur Sam Garbarski («Irina Palm») inszeniert seinen Film als emotionale Feier des Lebens. Er findet eine stimmige Balance zwischen Ernst und Humor, schlĂ€gt mal lakonische, dann wieder ironische Töne an. «Es war einmal in Deutschland » ist bewegendes, atmosphĂ€risch dichtes Kino mit ĂŒberraschenden Wendungen.

 

REGIE:
Sam Garbarski
PRODUKTION:
Roshanak Behesht Nedjad
SĂ©bastien Delloye
Jani Thiltges
CAST:
Antje Traue
Moritz Bleibtreu
Mark Ivanir
Anatole Taubman
Joel Basman
Jeanne Werner
Joachim Paul Assböck
DREHBUCH:
Michel Bergmann
Sam Garbarski
KAMERA:
Virginie Saint-Martin
SCHNITT:
Peter R. Adam
TON:
François Dumont
MUSIK:
Renaud Garcia-Fons
AUSSTATTUNG:
VĂ©ronique Sacrez
KOSTÜME:
Nathalie Leborgne

       
  Escape Plan
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. November 2013]
       
 

Das sicherste GefĂ€ngnis der Welt: Entkommen unmöglich • Zwei der grössten Action-Stars Hollywoods aller Zeiten feiern Reunion auf der Kinoleinwand: Arnold Schwarzenegger und Silvester Stallone! An ihrer Seite wird Jim Caviezel, bekannt aus "The Passion of the Christ" oder "DĂ©jĂ -Vu" eine Rolle ĂŒbernehmen. Der Plot: Ray Breslin (Stallone) ist weltweit der Experte betreffend Sicherheitssystemen. Jedes HochsicherheitsgefĂ€ngnis hat er analysiert, er kennt jede Schwachstelle und weiss wie ein GefĂ€gnis gebaut werden muss, um absolut sicher vor AusbrĂŒchen zu sein. Nun steht Ray vor seiner grössten Aufgabe ĂŒberhaupt, als er aus einem von ihm selbst designten GefĂ€ngnis ausbrechen muss. Schwarzenegger spielt einen Insassen, der eng mit Ray zusammenarbeitet, um zu ĂŒberleben.

 

REGIE:
Mikael HÄfström
PRODUKTION:
Robbie Brenner
Randall Emmett
George Furla
Michael Warren
CAST:
Arnold Schwarzenegger
Sylvester Stallone
Jim Caviezel
Vincent D'Onofrio
Sam Neill
Vinnie Jones
50 Cent
DREHBUCH:
Miles Chapman
Jason Keller
KAMERA:
Brendan Galvin
SCHNITT:
Elliot Greenberg
TON:
Richard Schexnayder
David Esparza
AUSSTATTUNG:
Barry Chusid
KOSTÜME:
Lizz Wolf

       
  Eskiya - Der Bandit
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Januar 1998]
       
 

Das tĂŒrkische Kinoereignis kommt in die Schweizer Kinos • Seit November letzten Jahres bricht ein Film in der TĂŒrkel sĂ€mtliche Rekorde: ESKIYA lockte mittlerweile ĂŒber 2,5 Millionen Besucher in die Kinos, ein Ende des Zuschauerstroms ist noch nicht abzusehen. Damit ĂŒbertrifft ESKIYA sogar die Blockbuster aus Hollywood und erzielt schon jetzt mehr als dreimal so viele Besucher wie Independence Day, Jurassic Park und König der Löwen. Der Regisseur Yavuz Turgul hat mit ESKIYA einen beispiellosen Filmboom ausgelöst, der auch ĂŒber die Landesgrenzen hinaus die tĂŒrkische Bevölkerung begeistert.

Ab 16. Oktober 1997 werden auch die ĂŒber 2 Millionen iIn Deutschland lebenden TĂŒrken die Erfolgs-Produktion auf der Leinwand erleben können: Constantin Film bringt ESKIYA in der Originalversion mit deutschen Untertiteln in ĂŒber 30 StĂ€dten in die Kinos. Durch die Untertitelung soll das RĂ€uber-Epos auch dem deutschen Publikum zugĂ€nglich gemacht werden.

Der Film ĂŒber den Banditen, der sich nach 35 Jahren Gefangenschaft auf die Suche nach seiner verlorenen Liebe und der Wahrheit macht, basiert auf der seit dem Mittelalter bestehenden Tradition der romantischen RĂ€uberei, die in der tĂŒrkischen Geschichte einen festen Platz einnimmt. Was damals der Sicherung einer Existenz in der Wildnis diente, entwickelte sich mit der Zeit zu einer Lebensphilosophie, die sich bis in die Gegenwart in der Legende des ehrenhaften Banditen manifestiert. Der ĂŒberragende Erfolg von ESKIYA beweist eindrucksvoll, dass der Mythos von dem um Ehre und Gerechtigkeit kĂ€mpfenden RĂ€uber ĂŒber die Jahrhunderte nichts von seiner Faszination verloren hat.

 

REGIE:
Yavuz Turgul
PRODUKTION:
Mine Vargi
Eliane Stutterhaim
Pavlina Jeleva
G. Tcholakov
CAST:
Sener Sen
Ugur YĂŒcel
Sermin Sen
Yesim Salkin
DREHBUCH:
Yavuz Turgul
KAMERA:
Ugur Icbak
SCHNITT:
Hakan Akol
MUSIK:
Erkan Ogur
AUSSTATTUNG:
GĂŒlengĂŒl Arliel
KOSTÜME:
GĂŒlay Dogan

       
  Euphoria
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Ivan Vyrypayev • Absolute Liebes-Leidenschaft ist angesagt, hinein gezaubert in die grossartige russische Landschaft am Don, wo sich zwei Liebende verhalten wie Kinder. Doch die Frau ist mit einem anderen Mann verheiratet, und der wird dem Paar keine Ruhe lassen. Der sibirische Regisseur Ivan Vyrypaev gehört zu den Stars im jungen russischen Theater. Sein packendes KinodebĂŒt hat er selber geschrieben und in der Natur der Steppe inszeniert. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, was hier besticht, ist die ungemeine Wucht. Berauschend!

Der Liebe Wahn am Don
Zu den unvergÀnglichen StÀrken der besten Filme russischer Herkunft zÀhlt ihre visuelle Kraft. Seien das die Stummfilme der jungen Sowjetunion, seien es die Meisterwerke der kurzen Tauwetterzeit oder die Filme von Autoren wie Andrej Tarkowski: Sie alle zeichnet ein ErzÀhlen in aussagekrÀftigen Bildern und Montagen aus. Ivan Vyrypaev stammt aus den unendlichen sibirischen Weiten und hat sich in seiner Heimat bereits als Theaterregisseur einen Namen gemacht. In seinem ersten Spielfilm inszeniert er eine Leidenschaft in die Landschaft und lÀsst innen aussen werden und aussen innen.

Vera ist verheiratet und junge Mutter eines Kindes. Pavel hat sie an der Hochzeit eines gemeinsamen Bekannten gesehen. Sie lĂ€sst ihm keine Ruhe mehr, und er will wissen, ob ihr das umgekehrt auch so geht. Beide sind sie entflammt, und beide denken sie nicht an den Dritten, der eigentlich als erster da gewesen wĂ€re. Dreiecksgeschichten wurden in Literatur, Theater und Kino immer wieder erzĂ€hlt, und dennoch enthalten sie dann und wann von Neuem ihre Sprengkraft. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, aber was hier besticht, ist die ungemeine Wucht, die der junge Vyrypaev mit seinen grossartigen Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Leinwand katapultiert. Er erzĂ€hlt uns die uralte Geschichte von der masslosen Liebe, choreographiert sie in die Landschaft hinein, die die Figuren in sich birgt, verschluckt und ausspuckt. Ein Film auch, in dem die russische Seele sich in der Unendlichkeit des Don-Beckens ausbreiten kann und wir ganz einfach abtauchen und fĂŒr einen kurzen aber heftigen Moment alles vergessen: Denn es zĂ€hlt nur das eine, die pure, die nackte Leidenschaft.

 

REGIE:
Ivan Vyrypayev
PRODUKTION:
Giya Lordkipanidze
Aleksandr Sheyn
CAST:
Polina Agureyeva
Maksim Ushakov
Mikhail Okunev
Yaroslavna Serova
DREHBUCH:
Ivan Vyrypayev
KAMERA:
Andrei Naidyonov
SCHNITT:
Igor Malakhov
TON:
Kirill Vasilenko
MUSIK:
Aidar Gainullin
AUSSTATTUNG:
Yuri Kharikov
KOSTÜME:
Yuri Kharikov

       
  Evan Almighty
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2007]
       
 

Er soll eine Arche bauen und braucht tierisch viel Hilfe • Auf den Komödienhit "Bruce Almighty" folgt "Evan Almighty". Gott (Morgan Freeman) hat es diesmal auf Evan Baxter (Steve Carell, The 40 Year Old Virgin) abgesehen. Dieser soll die Arche Noah nachbauen, denn die Sintflut des neuen Jahrtausends rollt an. Baxters Familie ist sich allerdings nicht sicher, ob Evan eine aussergewöhnliche Midlife-Krise durchmacht – oder ob doch etwas von biblischem Ausmass geschieht. Der Regisseur Tom Shadyac, berĂŒhmt fĂŒr seine Kassenschlager-Komödien The Nutty Professor, Liar Liar und Bruce Almighty, kehrt fĂŒr diese neuste Episode eines göttlichen Eingriffs hinter die Kamera zurĂŒck. Grosses Unterhaltungskino!

 

REGIE:
Tom Shadyac
PRODUKTION:
Gary Barber
Roger Birnbaum
Michael Bostick
Steve Carell
Neal H. Moritz
Tom Shadyac
CAST:
Steve Carell
Morgan Freeman
Lauren Graham
Johnny Simmons
Graham Phillips
Jimmy Bennett
DREHBUCH:
Steve Oedekerk
Joel Cohen
Alec Sokolow
KAMERA:
Ian Baker
SCHNITT:
Scott Hill
TON:
Gregg Landaker
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Linda DeScenna
KOSTÜME:
Judy L. Ruskin

       
  Exit, le droit de mourir
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Fernand Melgar • Mit der PrĂ€zision der Aufnahmen, ihrer Situierung in Zeit und Raum, welche die Beziehungen zwischen den Figuren des Films beschreiben, gelingt es Fernand Melgar zu erlĂ€utern, warum und wie Menschen die FĂ€den, die sie am Leben erhalten, durchzuschneiden beschliessen. Es geht um Entscheidendes, nĂ€mlich darum, in der grossen Tradition des CinĂ©ma direct im EinverstĂ€ndnis mit ihnen und ohne VerfĂ€lschung ihres Verhaltens direkt auf Menschen zuzugehen, die jenseits der allgemein gĂŒltigen Moral handeln und denken. In Exit – nach dem Namen der 1980 in der Westschweiz gegrĂŒndeten und heute 10’000 Mitglieder im Alter zwischen 21 und 103 zĂ€hlenden Vereinigung – ist die Rede von Freiwilligen, die von Krankheit und Leiden erschöpfte Menschen bis zu ihrem bewusst gewĂ€hlten Tod begleiten. Zwei verschiedene Bildebenen verleihen diesem Roman des Wirklichen die Dimension einer Initiation, deren kultureller und moralischer Horizont durch eine in Japan gedrehte Sequenz erweitert wird. Es gibt die fliessenden Einstellungen. Sie schmiegen sich den Bewegungen der GesprĂ€che und Körper an, entschlĂŒsseln das dringende BedĂŒrfnis nach KomplizitĂ€t und MitgefĂŒhl zwischen den Menschen, welche die todbringenden Handlungen durchfĂŒhren werden. Die Sequenz des Spaziergangs von zwei Sterbebegleiterinnen in einer dunstigen Landschaft mit gespensterhaften BĂ€umen ist stupend. Es gelingt dem Filmemacher und seinem Chefoperateur, in ihrem GesprĂ€ch die universellen Gedanken ĂŒber Leben und Tod festzuhalten. Dieser Moment, der in einem von der Erinnerung an das Hin und Her zwischen den beiden Ufern durchzogenen Phantasieraum schwebt, gibt der ErzĂ€hlung ihren beherrschten Rhythmus. Einer ErzĂ€hlung, die ihren Zuschauer nie vor den Kopf stösst.

Und es gibt die festen, messerscharf kadrierten Einstellungen, welche die Strukturen eines Reichs von Generalversammlungen, Komitee und Vorstandssitzungen ausloten, in denen die Reglemente, die Prozeduren, die den Akteuren von Exit eigenen Körperhaltungen und Techniken zum Ausdruck kommen. Und darin liegt das Verdienst des Films, dass er gleichzeitig die NÀhe des empathischen Blicks und die Distanz des ethnographischen Standpunkts herstellt, die bis ganz zum Schluss, bis zum Àussersten Ende dessen, was Kino einzufangen wagen darf, einen moralischen Halt mit packenden Àsthetischen und erzÀhlerischen Werten gibt.

 

REGIE:
Fernand Melgar
PRODUKTION:
Fernand Melgar
DREHBUCH:
Fernand Melgar
KAMERA:
Camille Cottagnoud
Stefan Bossert
SCHNITT:
Karine Sudan
TON:
Blaise Gabioud

       
  Exodus: Gods and Kings
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2014]
       
 

Exodus: Götter und Könige • Ridley Scott, einer der weltweit erfolgreichsten und renommiertesten Regisseure (Gladiator, Prometheus, Blade Runner) bringt mit EXODUS – GODS AND KINGS ein neues episches Action Abenteuer der Superlative in die Kinos: die legendĂ€re Geschichte eines Mannes, der sich mutig einem ĂŒbermĂ€chtigen Imperium entgegenstellt. Mit atemberaubenden Visual Effects und in 3D erweckt Scott die Geschichte von Moses (Christian Bale) zu neuem Leben - der kĂŒhne AnfĂŒhrer, der sich gegen Pharao Ramses (Joel Edgerton) auflehnt und sein Volk von 600.000 Sklaven in einer monumentalen Flucht aus dem von grausamen Plagen gestraften Ägypten fĂŒhrt.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Peter Chernin
Mark Huffam
Michael Schaefer
Ridley Scott
Jenno Topping
CAST:
Aaron Paul
Christian Bale
Sigourney Weaver
Joel Edgerton
John Turturro
Ben Kingsley
Indira Varma
Ben Mendelsohn
MarĂ­a Valverde
DREHBUCH:
Steven Zaillian
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Billy Rich
TON:
Michael Fentum
James Harrison
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Extraño
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2004]
       
 

Nah am Leben durch Schwangerschaft • Das junge argentinische Kino ist voller Überraschungen, und mit zu den schönsten und gleichzeitig auch stillsten gehört "Extraño" von Santiago Loza. Das ist ein ausgesprochen intimer Film, der eine wunderbare Resonanz entwickelt, ohne irgendwelche spektakulĂ€ren Momente zu bemĂŒhen. Ein feiner Film, der in seinem intimen Charakter besticht und uns ĂŒber die Schwangerschaft der Frau und das Distanz nehmen des Mannes sinnieren lĂ€sst ĂŒbers Leben. Eine sensible AnnĂ€herung auch ans Frausein.

Axel ist etwa 40 Jahre alt, ein Arzt, der nicht mehr praktiziert, wobei wir nie wirklich erfahren, weshalb. Er hat scheinbar fĂŒr einen anhaltenden Moment alles verlassen und lebt vorĂŒbergehend mit seiner Schwester und ihren Kindern. Die Schwangere trifft er zufĂ€llig in einem CafĂ© um die Ecke, er hilft ihr kurz, sie lĂ€dt ihn zu sich ein und zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, schleicht sich das ein, was wir Liebe nennen. Es scheint ein wenig, als hĂ€tte der Wind sie zusammen getrieben und sie sind aneinander haften geblieben.

In seinem ersten Spielfilm hat Santiago Loza eine enorme IntensitĂ€t mit der schönen Kameraarbeit durch Willi Behnisch entwickelt, die Beleuchtung, der bewegende Soundtrack und nicht zuletzt das emotional exakte Spiel der Darstellenden bestechen: Julio ChĂĄvez als Axel ist grossartig. Loza folgt konsequent seinem Ziel, einen bescheidenen Film ĂŒber ein paar Dinge zu gestalten, die nicht leicht in einem menschlichen Leben wahrnehmbar sind, die aber tief empfunden werden. Es ist ein Film der vorsichtigen Wörter und der zerbrechlichen Stille. In der BegrĂŒndung der Tiger-Award-Jury von Rotterdam hiess es: "Extraño ist ein ĂŒberzeugender und reifer Erstling, der das Risiko auf sich nimmt und seine eigene visuelle Sprache erfindet, um die Ă€ussere und innere Welt eines Mannes zu beschreiben, der ein Fremder geworden ist im eigenen Leben."

 

REGIE:
Santiago Loza
PRODUKTION:
Ana Laura Bonet
Francesca Feder
MarĂ­a Galarza
CAST:
Julio ChĂĄvez
Valeria Bertuccelli
Raquel Albéniz
Chunchuna Villafañe
Jorge Prado
Eva Bianco
DREHBUCH:
Santiago Loza
KAMERA:
Willi Behnisch
SCHNITT:
Ana Poliak
TON:
Perfecto de San José
AUSSTATTUNG:
Alejandra Taubin

       
  Eyes Wide Shut
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 1999]
       
 

Cruise, Kidman, Kubrick • Über kaum einen anderen Film wurde in den letzten Jahren derart viel spekuliert wie ĂŒber EYES WIDE SHUT. AnnĂ€hernd zwei Jahre brauchte Perfektionist Stanley Kubrick fĂŒr die Fertigstellung seines letzten Streifens. Unmittelbar nach Beendigung der Dreharbeiten verstarb der Regisseur.

Warner Bros.' lang erwarteter dramatischer Thriller um Eifersucht und sexuelle Obsession, 'Eyes Wide Shut', lĂ€uft ab 9. September 1999 in den Kinos. Produzent, Co-Autor und Regisseur des Films ist der verstorbene Stanley Kubrick, die Hauptrollen spielen Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack und Marie Richardson. Tom Cruise gehört zu den erfolgreichsten Hollywood-Schauspielern ĂŒberhaupt. Er ist bisher in 20 Filmen aufgetreten, die insgesamt 40mal fĂŒr den Oscar nominiert waren und weltweit 3 Milliarden Dollar eingespielt haben.

CHRIS ISAAK und Soundtracks - eine schon in der Vergangenheit Ă€usserts fruchtbare Kombination. Nach dem Smash-Hit Wicked Game aus dem David Lynch-Movie Wild At Heart (mit Nicolas Cage und Laura Dern), der ISSAKs Karriere Anfang der Neunziger einen ordentlichen Push verpassen konnte, kommt nun mit Baby Did A Bad Bad Thing der nĂ€chste Überflieger.

 

REGIE:
Stanley Kubrick
PRODUKTION:
Stanley Kubrick
Brian W. Cook
CAST:
Tom Cruise
Nicole Kidman
Sydney Pollack
Marie Richardson
Leelee Sobieski
Thomas Gibson
Vinessa Shaw
DREHBUCH:
Stanley Kubrick
Frederic Raphael
KAMERA:
Larry Smith
SCHNITT:
Nigel Galt
MUSIK:
Jocelyn Pook
Chris Isaak
AUSSTATTUNG:
Les Tomkins
Roy Walker

       
  FACE
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 1998]
       
 

Nach «Priest» der neue Film von Antonia Bird • FĂŒnf Gangster aus dem Londoner Eastend ĂŒberfallen ein Gelddepot und geraten sich beim Verteilen der Beute in die Haare . «Face», der neue Film von Antonia Bird («Priest»). erzĂ€hlt eine Geschichte klassischen Zuschnitts, reich an Action, Konflikten und Spannung.

Regisseure wie John Huston, Stanley Kubrick und Quentin Tarantino hat der tragische Bruderzwist unter Kriminellen schon zu grossen Filmen inspiriert. Antonia Bird nimmt den Plot zum Anlass einer ebenso energiegeladenen wie eigenstĂ€ndigen Neuinterpretation und beweist, dass man kein Mann zu sein braucht, um die fatale MĂ€nnerbĂŒndelei wirkungsvoll auf die Leinwand zu bringen.

Stilsicher verbindet Bird den amerikanischen Gangsterfilm mit dem englischen Realismus a la Ken Loach und siedelt die Geschichte im Osten Londons an, wo die Arbeitslosenquoten hoch und die Zukunftsperspektiven dĂŒster sind. Ihre Gangster sind genau jene Leute, die bei Margaret Thatchers Umbau der Gesellschaft zu kurz kamen. Zwei von ihnen sind FamilienvĂ€ter, die mit der Beute ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen. Ray, ihr AnfĂŒhrer, war frĂŒher politisch aktiv. Nach Thatchers Wahlsieg resignierte er und wurde kriminell. Nur die Liebe zur Heimleiterin Connie verbindet ihn noch mit seinem alten Leben.

Verkörpert wird Ray von Robert Carlyle. «Trainspotting» und «The Full Monty» haben den hageren Schotten zum Star gemacht. In «Face» beweist er erneut seine Vielseitigkeit und mimt in einwandfreiem Londoner Slang den gebrochenen Gangster, der eigentlich nur ein anstĂ€ndiges Leben fĂŒhren möchte.

«Face» ist ein Gangsterfilm von Format. politisch engagiert. hervorragend gespielt. packend inszeniert. Ein Film, mit dem Antonia Bird auf eindrĂŒckliche Weise ihren Rang als eine der wichtigsten Vertreterinnen des neuen britischen Kinos bestĂ€tigt.

 

REGIE:
Antonia Bird
PRODUKTION:
David M. Thompson
Elinor Day
CAST:
Robert Carlyle
Ray Winstone
Steven Waddington
Philip Davies
Damon Albarn
Lena Headey
Peter Vaughan
DREHBUCH:
Ronan Bennett
KAMERA:
Fred Tammes
SCHNITT:
St. John O'Rorke
MUSIK:
Andy Roberts
Paul Conboy
Adrian Corker
AUSSTATTUNG:
Chris Townsend

       
  Fack ju Göhte 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2015]
       
 

MĂŒller is back! • FACK YEAH! MÜLLER IS BÄCK! Regisseur und Drehbuchautor Bora Dagtekin und Produzentin Lena Schömann legen nach dem Erfolg von FACK JU GÖHTE nach und schicken Anti-Lehrer Zeki MĂŒller alias Elyas M'Barek, SuperpĂ€dagogin Lisi Schnabelstedt und die MonsterschĂŒler aus der 10b ins zweite Halbjahr! Bald heisst es wieder "Chantal, heul leise" und Herr MĂŒller darf die wohl grösste Feuertaufe eines Lehrers antreten: eine Klassenfahrt.

Alle lieben Haudrauf-Lehrer Zeki MĂŒller (Elyas M'Barek), aber den nervt sein neuer Job an der Goethe-Gesamtschule: frĂŒhes Aufstehen, aufmĂŒpfige SchĂŒler und dieses stĂ€ndige Korrigieren! Zu allem Überfluss will Power-Direktorin Gerster (Katja Riemann) die altsprachliche Konkurrenzschule ausbooten und dem Schillergymnasium die thailĂ€ndische Partnerschule abjagen. Ihr Traum: Das Image der Goehte-Gesamtschule steigern, um AushĂ€ngeschild der neuen Kampagne des Bildungsministeriums zu werden. MĂŒller und Schnabelstedt (Karoline Herfurth) werden zur Klassenfahrt in ein thailĂ€ndisches KĂŒsten-Kaff verdonnert. Im fernen Thailand drehen Chantal (Jella Haase), Zeynep (Gizem Emre), Danger (Max von der Groeben) & Co erst so richtig auf und prĂ€sentieren ein schillerndes Spektrum an sozialer Inkompetenz. Und als ob Zeki mit dem wilden Lehrer-SchĂŒler-Krieg nicht schon genug zu tun hĂ€tte, entbrennt auch noch ein gnadenloser Konkurrenzkampf mit dem elitĂ€ren Schillergymnasium und dessen versnobtem Vorzeigelehrer Hauke Wölki (Volker Bruch), der nur ein Ziel hat: MĂŒllers Karriere zu beenden!

Besonders das Dreamteam aus Schauspieler Elyas M'Barek und Regisseur Bora Dagtekin haben viel zum Grosserfolg von "Fack ju Göhte" beigetragen und mit dem ersten Teil der Schulkomödie fĂŒr volle KinosĂ€le gesorgt.

 

REGIE:
Bora DagtekinBora Dagtekin
PRODUKTION:
Lena Schömann
CAST:
Karoline Herfurth
Elyas M'Barek
Katja Riemann
Max von der Groeben
Lucas Reiber
DREHBUCH:
Bora Dagtekin
KAMERA:
Andreas Berger
SCHNITT:
Charles Ladmiral
TON:
Hubert Bartholomae
MUSIK:
Michael Beckmann
AUSSTATTUNG:
Eva Stiebler

       
  Faith Connections - Kumbh Mela
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2014]
       
 

Ein Film von Pan Nalin • Er möchte seinem Vater heiliges Wasser bringen – und ein paar Geschichten. So reist Pan Nalin nach Nordindien, ans grösste religiöse Fest der Welt: die Kumbh Mela. Millionen Pilger nehmen daran teil, unter ihnen berĂŒhmte Asketen, verehrte Gurus und heilige Sadhus. Sie alle sind durch ihre tiefe SpiritualitĂ€t und Hingabe an den hinduistischen Glauben miteinander verbunden. Hier trifft Regisseur Nalin unterschiedlichste Menschen. So etwa einen von zu Hause weggelaufenen Teenager und einen Yogi, der sich von allem Weltlichen abgewandt hatte, bis ihm jemand ein Findelkind vor die TĂŒr legte

Der in Indien geborene Pan Nalin hat sich mit den internationalen Kinoerfolgen «Samsara» und «Ayurveda» einen Namen gemacht. In «Faith Connections» erzĂ€hlt er verschiedene berĂŒhrende Geschichten und öffnet den Blick in ein unbekanntes Universum. Sein aktuelles Werk ist mehr als ein ĂŒblicher Dokumentarfilm – Nalin versteht es, Bilder fĂŒr sich sprechen zu lassen. Und er bietet Raum fĂŒr Reflexionen ĂŒber Werte, Glauben und SpiritualitĂ€t. Sein Film ist facettenreich, sinnlich und zutiefst bewegend.

 

REGIE:
Pan Nalin
PRODUKTION:
Raphaël Berdugo
Gaurav Dhingra
Virginie Lacombe
CAST:
Bhole Baba
Hatha Yogi Baba
Pant Shirt Baba
Baby Bajrangi
DREHBUCH:
Pan Nalin
KAMERA:
Anuj Dhawan
Pan Nalin
Swapnil S. Sonawane
SCHNITT:
Shreyas Beltangdy
Julie Delord
TON:
Chandroday Ghosh
P.M. Satheesh
MUSIK:
Cyril Morin

       
  Fantasia 2000
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juli 2000]
       
 

Jetzt auch im Kino • 'Es ist unsere Absicht, jedes Jahr eine neue Version von Fantasia zu produzieren.' Dies versprach Walt Disney 1941 - ein Jahr nach dem legendĂ€ren Konzertfilm 'The Sorcerer's Apprentice'. Mit 'Fantasia 2000' hat die Idee eine hervorragende Fortsetzung gefunden. Der neue Zeichentrickfilm trat seinen Siegeszug vorerst wĂ€hrend 4 Monaten exklusiv in 73 IMAX HĂ€usern rund um die Welt an. Nun ist das Werk auch im Kino zu sehen.

'Fantasia 2000' bebildert sieben klassische Meisterwerke mit einer zauberhaften Fantasiewelt. Natur, Pflanzen und kurze ErzĂ€hlungen ranken sich um die Kompositionen. Bei der Produktion unter der FederfĂŒhrung von Roy E. Disney kamen eine neue Generation von Zeichentrickfilm-Talenten und modernste Technologie zum Einsatz. Neun Jahre lang wurde gearbeitet, um an der Schwelle des Millenniums Hoffnung, Optimismus und Neubeginn in dieser wunderbar animierenden Form zu verbreiten.

 

REGIE:
James Algar
Gaëtan Brizzi
Paul Brizzi
Hendel Butoy
Francis Glebas
Eric Goldberg
PRODUKTION:
Donald W. Ernst
DREHBUCH:
Joe Grant
KAMERA:
Tim Suhrstedt
SCHNITT:
Craig Paulsen
Julia Gray
TON:
Gregory King
AUSSTATTUNG:
Pixote Hunt

       
  Fast & Furious 7
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2015]
       
 

Ein Film von James Wan • Schnelle Autos, heisse Rennen und spannungsgeladene Stunts prĂ€gen die erfolgreiche «Fast & Furious»-Franchise, die weltweit bereits ĂŒber 2 Mia. Dollar eingespielt hat und die Fans nun zum siebten Mal ins Kino lockt. Die Geschichte geht genau dort weiter, wo sie in Teil 6 aufgehört hat: Dominic Torettos (Vin Diesel) Team konnte Widersacher Owen Shaw ausschalten. Doch Owens Bruder Ian (Jason Statham) schwört Rache. Inzwischen sind Dom und seine Freunde zu einer Familie zusammengewachsen, die nicht einmal Ian Shaw auseinander bringen kann. Oder doch?

 

REGIE:
James Wan
PRODUKTION:
Vin Diesel
Neal H. Moritz
CAST:
Dwayne Johnson
Vin Diesel
Jason Statham
Paul Walker
Tyrese Gibson
Michelle Rodriguez
Jordana Brewster
Chris „Ludacris“ Bridges
Lucas Black
Kurt Russell
DREHBUCH:
Chris Morgan
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Christian Wagner
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Fauteuils d'orchestre
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2006]
       
 

Ein Film von DaniĂšle Thompson • Jessica (CĂ©cile de France) möchte in Paris ihr GlĂŒck versuchen. Sie tritt eine Stelle im mondĂ€nen «CafĂ© du ThĂ©Ăątres» an. Hier trifft sie auf die Stars und Sternchen, die sie von ferne anhimmelt.

Hinter dem glamourösen Schein der Luxuswelt verbirgt sich jedoch allzu Menschliches: Eine populĂ€re Soap-Schauspielerin, die eigentlich vom tiefgrĂŒndigen Kino trĂ€umt, ein hochbegabter Pianist, der genug von der verlogenen Scheinwelt der KonzerthĂ€user hat und lieber vor einem ungebildeten Publikum spielen wĂŒrde und ein Kunstsammler, der an einem Abend sein gesamtes Werk verkauft, begegnen sich in Jessicas Reich. Sie alle sind auf der Suche nach ein bisschen Verbundenheit und WĂ€rme und versuchen ihre Neurosen mit einem Kaffee und einem Croissant zu heilen.

 

REGIE:
DaniĂšle Thompson
PRODUKTION:
Christine Gozlan
CAST:
CĂ©cile De France
Valérie Lemercier
Albert Dupontel
Laura Morante
Claude Brasseur
Christopher Thompson
Dani
Annelise Hesme
François Rollin
DREHBUCH:
Christopher Thompson
DaniĂšle Thompson
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Sylvie Landra
TON:
Gwennolé Le Borgne
MUSIK:
Nicola Piovani
AUSSTATTUNG:
MichÚle Abbé-Vannier
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Federica de Cesco
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2008]
       
 

Der erste Kinofilm ĂŒber Federica de Cesco - faszinierend, berĂŒhrend, spannend! • Sie ist 16, als ihr erstes Buch erscheint: «Der roten Seidenschal». Es wird zum Bestseller - und zum Grundstein einer erfolgreichen Schriftstellerinnen-Karriere. Mit rund achtzig weiteren Romanen schreibt sich Federica de Cesco in die Herzen eines Millionenpublikums.

Brave, angepasste weibliche Figuren finden sich nicht in ihren BĂŒchern - dafĂŒr höchst eigenwillige, kĂ€mpferische, selbstbewusst MĂ€dchen und jungen Frauen, die fĂŒr viele Leserinnen Vorbilder sind. Federica de Cesco schreibt in der RealitĂ€t verwurzelte, abenteuerliche Geschichten, viele handeln in fremden Kulturen. Doch wie fern und geheimnissvoll die SchauplĂ€tze auch sind - die Romane drehen sich stets um Fragen und Themen, mit denen sich Leserinnen und Leser identifizieren können.

Jetzt erzĂ€hlt die 1938 geborene, in verschiedenen LĂ€ndern aufgewachsene Autorin erstmals in einem Film von ihrem eigenen Leben: von ihrer Jugendzeit, von ihren Beziehungen, von ihrer Arbeit. Nino Jacusso blickt Federica de Cesco beim Schreiben ĂŒber die Schulter. Der mit Filmen wie «Escape to Paradise» oder «Bellinvitu» bekannt gewordene Schweizer Regisseur begleitet sie auf Inspirations-Reisen nach Japan und Malta. Sein Kinodokumentarfilm gibt Einblicke in die Lebensphilosophie, die Arbeitsweise und den Werdegang der passionierten Schriftstellerin. Dazu schildern Leserinnen, was ihnen Federica de Cescos BĂŒcher bedeutet haben und bedeuten. Und in einigen der schönsten Bibliotheken Europas bringen uns Schauspielerinnen ihre Werke nĂ€her.

 

REGIE:
Nino Jacusso
CAST:
Federica de Cesco
Kazuyuki Kitamura
Sophie Rois
Johanna ter Stege
Christine Willemez
Marie Omlin

       
  Felix - Ein Hase auf Weltreise
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2005]
       
 

Ein wunderbarer Film auf Schweizerdeutsch fĂŒr die ganze Familie! • Felix, den mutigsten Hasen der Welt, kennt in der Schweiz jedes Kind! Er ist das Kuscheltier der achtjĂ€hrigen Sophie, das hin und wieder eigene Wege geht und dabei von einem Abenteuer ins nĂ€chste stolpert. Davon erzĂ€hlt er Sophie in zahlreichen Briefen aus aller Welt, die das MĂ€dchen voller Spannung zu Hause erwartet. Nach seinem grossen Erfolg als Held der KinderbĂŒcher und Fernsehserien ist der neugierige und kontaktfreudige PlĂŒsch-Hase nun fĂŒr seinen ersten Kinofilm bereit: eine spannende, abenteuerliche und fantasievolle Reise zu den bekanntesten Sagen der Menschheit, die auf kindgerechte Weise Wissenswertes mit viel Spass und aufregender Kinounterhaltung vereint.

 

REGIE:
Giuseppe Maurizio LaganĂ 
PRODUKTION:
Matthias Walther
Orlando Corradi
Ricky Corradi
DREHBUCH:
John Patterson
Gabriele Walther
MUSIK:
Danny Chang

       
  Festen
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

Jede Familie hat ein Geheimnis • Sommer in DĂ€nemark. Im prĂ€chtigen Landhotel von Helge Klingenfelt treffen Familie und Freunde ein, um seinen 60. Geburtstag gebĂŒhrend zu feiern. Seine Frau Else, seine Tochter Helene und sein Ă€ltester Sohn Christian haben sich zuletzt ein Jahr zuvor bei der Beerdigung von Christians Zwillingsschwester Linda getroffen. Michael, das schwarze Schaf der Familie, war nicht einmal dort erschienen. Bevor das Fest beginnt, bittet Helge seinen Ă€ltesten Sohn, ein paar Worte zur Erinnerung an Linda zu sagen. Der Wein ist ausgeschenkt, die Vorspeise serviert, als Christian sich fĂŒr seine Rede erhebt. Noch weiss nur er allein, warum niemand diesen Abend jemals vergessen wird...

FESTEN ist ein Produkt von Dogma 95, einem Filmregisseur-Kollektiv, gegrĂŒndet 1995 in Kopenhagen als 'Rettungsaktion, um bestimmten Tendenzen im modernen Kino entgegenzuwirken. 'Dogma 95 bekĂ€mpft das Autoren-Konzept, Maske, Illusionen und dramaturgische Vorhersehbarkeit. Dogma 95 wĂŒnscht, Film so zu reinigen, dass wieder 'das Innenleben der Figuren den Plot rechtfertigt'. Die ersten der vier dĂ€nischen Regisseure, die den 'Schwur der Keuschheit' von Dogma 95 ablegten, waren Lars von Trier und Thomas Vinterberg.

DER SCHWUR DER KEUSCHHEIT

1. Es darf nur am Schauplatz gedreht werden. Sets und Requisiten sind verboten. (Wenn eine besondere Requisite fĂŒr die Geschichte notwendig ist, muss ein Drehort gefunden werden, an dem die Requisite vorhanden ist).

2. Der Ton darf niemals unabhÀngig von den Bildern produziert werden oder umgekehrt. (Musik darf nur dann verwendet werden, wenn sie dort gespielt wird, wo die jeweilige Szene gedreht wird).

3. Es wird ausschliesslich mit Handkamera gedreht. Jede Bewegung oder Bewegungslosigkeit, die mit der Hand erreicht werden kann, ist erlaubt.

4. Der Film muss in Farbe gedreht werden. Spezielle Beleuchtung wird nicht akzeptiert. (Wenn zuwenig Licht zur VerfĂŒgung steht, muss die Szene geschnitten werden oder eine einzelne Lampe an der Kamera angebracht werden).

5. Optische 'Spielereien' und Filter sind verboten.

6. Der Film darf keine oberflĂ€chliche Action beinhalten. (Morde, Waffen etc. dĂŒrfen nicht vorkommen).

7. Zeitliche und geographische Verfremdungen sind verboten. (Das heisst, der Film muss Hier und Jetzt spielen).

8. Genrefilme sind nicht akzeptiert.

9. Das Filmformat muss Academy 35 mm sein.

10. Der Regisseur darf weder in den Titeln noch im Abspann genannt werden.

 

REGIE:
Thomas Vinterberg
PRODUKTION:
Birgitte Hald
Lloyd Levin
CAST:
Ulrich Thomsen
Henning Moritzen
Thomas Bo Larsen
Paprika Steen
Birthe Neumann
Trine Dyrholm
Helle Dolleris
DREHBUCH:
Thomas Vinterberg
Mogens Rukov
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
SCHNITT:
Valdis Oskardottir

       
  FIFA WorldCup 2014
 
       
 

The FIFA WorldCup 2014 • Teams:

Algeria
Cameroon
CĂŽte d'Ivoire
Ghana
Nigeria
Australia
Iran
Japan
Korea Republic
Belgium
Bosnia and Herzegovina
Croatia
England
France
Germany
Greece
Italy
Netherlands
Portugal
Russia
Spain
Switzerland
Costa Rica
Honduras
Mexico
USA

 

       
  Filmfoyer Winterthur
 
       
 

Der Filmclub in Winterthur • An jedem Dienstagabend erwartet Sie im Filmfoyer Winterthur im Kino Loge ein wortwörtlich einmaliges Programm: Zu sehen gibt es Filmklassiker aus dem guten alten Hollywood oder Retrospektiven von SchauspielerInnen und RegisseurInnen, die Filmgeschichte geschrieben haben. Wir unternehmen cineastische Reisen rund um den Globus und werfen ein Auge auf das aktuelle Schweizer Filmschaffen. Wir prĂ€sentieren Filmzyklen zu aussergewöhnlichen Themen und suchen fĂŒr Sie Filmperlen heraus, die vom Mainstreamkinomarkt schon lĂ€ngst fallen gelassen wurden. Uns liegt ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches und ungewöhnliches Filmprogramm am Herzen.

Jeden Dienstagabend um 20.30 Uhr im Kino Loge 3
Eintritt : CHF 14.-CHF / 8.-- fĂŒr Mitglieder
Weitere Informationen finden Sie unter www.filmfoyer.ch

 

       
  Final Destination
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

You don't cheat death • Der Tod ist nah... aber Alex Browning (DEVON SAWA) erahnt jeden seiner Schritte. Noch bevor Alex Browning das Flugzeug nach Paris besteigt, spĂŒrt er, dass etwas Furchtbares passieren wird. Als er schliesslich an Bord sitzt, hat er die Vision von der explodierenden Maschine. Die erschreckende Vorahnung lĂ€sst Alex sein Flugzeug nach Paris kurz vor dem Abflug panisch verlassen. FĂŒnf MitschĂŒler und eine Lehrerin folgen ihm und werden Zeuge, wie die Maschine kurz nach dem Start tatsĂ€chlich explodiert.

Doch der Horror des Flugs 180 ist noch lange nicht vorbei. Denn nach und nach sterben alle, die gemeinsam mit Alex das Flugzeug verlassen haben, auf merkwĂŒrdige Weise: Der Tod fĂŒhlt sich um sieben Menschenleben betrogen und setzt alles daran, dass seine Bilanz schon bald wieder stimmt.

Alex glaubt, den Sensenmann durchschaut, sein System erfasst zu haben. Schon bald erkennt Alex ein entsetzliches Schema, das direkt zu ihm fĂŒhrt.... Indem er jeden seiner Schritte vorausahnt, wollen der Junge und seine Freunde ihm immer wieder von der Schippe springen. Doch eines ist klar: Sterben mĂŒssen wir alle einmal. Fragt sich nur: Wann?

Mit Folgen der Serien 'Akte X' und 'Millennium' haben sich James Wong und Glen Morgan bereits als Spezialisten in Sachen Mystery empfohlen. Mit dem ĂŒbernatĂŒrlichen Suspense-Schocker FINAL DESTINATION legt das Duo des makabren Thrillers seinen ersten Kinofilm vor.

Mit Jungstar Devon Sawa (DIE KILLERHAND) und weiteren Newcomern besetzt, geht es in dem nervenzerrenden Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Teenager und dem leibhaftigen Sensenmann buchstĂ€blich um Leben und Tod. Eine Geschichte aus der Schattenwelt, abgrĂŒndig wie TWILIGHT ZONE, dĂŒster wie 'Akte X' und gleichzeitig augenzwinkernd wie SCREAM.

 

REGIE:
James Wong
PRODUKTION:
Warren Zide
Art Schaeffer
CAST:
Devon Sawa
Ali Larter
Kerr Smith
Kristen Cloke
Daniel Roebuck
Chad E. Donella
Roger Guenveur Smith
DREHBUCH:
Glen Morgan
James Wong
Jeffrey Reddick
KAMERA:
Robert McLachlan
SCHNITT:
James Coblentz
MUSIK:
Shirley Walker
AUSSTATTUNG:
John Willett
KOSTÜME:
Jori Woodman

       
  Final Portrait
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

Ein Film von Stanley Tucci • Paris 1964: In Alberto Giacomettis Atelier wird gearbeitet, getrunken, gezweifelt, gestritten, geflirtet und gelacht. Der Schweizer ist als KĂŒnstler etabliert, seine Werke erzielen auf dem Markt Rekorderlöse. Erfolg interessiert ihn allerdings nicht. Da bittet Giacometti den Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord, ihm Modell zu sitzen. Geschmeichelt und fasziniert sagt dieser zu. Doch Lord hat keine Ahnung, worauf er sich da einlĂ€sst. Schon bald erhĂ€lt der junge Amerikaner Einblicke in den faszinierenden, intensiven, stellenweise chaotischen und irritierenden Schaffensprozess des weltbekannten KĂŒnstlers

«Final Portrait» basiert auf dem Buch «A Giacometti Portrait» von James Lord. Der gefragte Charakterdarsteller Stanley Tucci hat nicht nur das Drehbuch verfasst, er ĂŒberzeugt auch als Regisseur. Sein Spielfilm erzĂ€hlt von der Entstehung eines Giacometti-Werks, von einer ungewöhnlichen MĂ€nnerfreundschaft, vom Mut zu Zerstörung und Neuanfang. Geoffrey Rush erweist sich dabei als Traumbesetzung, er verkörpert Alberto Giacometti mit Bravour. Armie Hammer glĂ€nzt an seiner Seite in der Rolle des James Lord. Eine intime, eindrĂŒckliche Kino-Perle ĂŒber einen der wichtigsten KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts.

 

REGIE:
Stanley Tucci
PRODUKTION:
Nik Bower
Gail Egan
Ilann Girard
CAST:
Armie Hammer
Geoffrey Rush
Clémence Poésy
Tony Shalhoub
James Faulkner
DREHBUCH:
Stanley Tucci
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Camilla Toniolo
TON:
Tim Hands
AUSSTATTUNG:
James Merifield
KOSTÜME:
Liza Bracey

       
  Firelight
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 1998]
       
 

Die Macht der Leidenschaft • London, 1837. Elisabeth Laurier (Sophie Marceau), eine Gouvernante aus der Schweiz, geht mit einem englischen Aristokraten (Stephen Dillane) eine delikate geschĂ€ftliche Verbindung ein, um die hohen Schulden ihres Vaters bezahlen zu können: Sie soll als Leihmutter ein Kind von ihm bekommen. WĂ€hrend der ganzen - höchst ungewöhnlichen Angelegenheit weigert sich der EnglĂ€nder, seine IdentitĂ€t preiszugeben.

Elisabeth reist in ein Hotel in der Normandie, wo sie sich unter strengster Geheimhaltung mit ihm trifft. Sie verbringen die NĂ€chte zusammen. Was als rein geschĂ€ftliche Transaktion begonnen hat, entwickelt sich fĂŒr beide schnell zu einem auf aufwĂŒhlenden, romantisch-sinnlichen Erlebnis. Die neu entflammte Liebe muss jedoch unterdrĂŒckt werden. Der EnglĂ€nder besteht darauf, dass sie sich nie wiedersehen sollen. Neun Monate spĂ€ter schenkt Elisabeth einem kleinen MĂ€dchen das Leben; aufgrund des geschlossenen Abkommens wird das Baby jedoch sofort weggebracht.

Sieben Jahre vergehen, und Elisabeth reist in das Herrenhaus Selcombe Place in Sussex, SĂŒdengland. Sie ist als Gouvernante eingestellt worden fĂŒr Louisa, eine aufsĂ€ssige SiebenjĂ€hrige. Charles Godwin, der Hausherr und Louisas "Adoptiv"-Vater, ist entsetzt, als er feststellt, dass Elisabeth die Frau ist, mit der er vor nahezu acht Jahren drei unvergessliche NĂ€chte verbracht hat.

"FIRELIGHT" ist das beeindruckende RegiedebĂŒt von William Nicholson, der fĂŒr sein Drehbuch "Shadowlands" 1993 zum Oscar nominiert wurde. Nicholson schrieb ausserdem die vielbeachteten Drehbuchvorlagen zu "Sarafina" und "Nell". "FIRELIGHT", einem Film, der schon durch seine emotionale Dichte und stringente Dramaturgie besticht, verleihen so einfĂŒhlsame Schauspieler wie Sophie Marceau ("Anna Karenina, Braveheart") und Stephen Dillane ("Franco Zeffirellis Hamlet", " Welcome to Sarajevo") sowie Dominique Belcourt als siebenjĂ€hrige Tochter Louisa einen geradezu magischen Touch. Selten wurde die Geschichte um eine tragische Liebe voller unterdrĂŒckter GefĂŒhle ergreifender erzĂ€hlt. Wer sich darauf einlĂ€sst, kommt in den Genuss eines Kinoerlebnisses von besonderem Rang.

 

REGIE:
William Nicholson
PRODUKTION:
Brian Eastman
CAST:
Sophie Marceau
Stephen Dillane
Kevin Anderson
Lia Williams
Dominique Belcourt
Joss Ackland
DREHBUCH:
William Nicholson
KAMERA:
Nic Morris
SCHNITT:
Chris Wimble
MUSIK:
Christopher Gunning
AUSSTATTUNG:
Rob Harris

       
  Flight
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Robert Zemeckis • Es grenzt an ein Wunder: der Pilot Whip Whitaker (Denzel Washington) vollbringt eine spektakulĂ€re Notlandung. Mit einem waghalsigen Manöver rettet er beim Absturz seines Flugzeugs die Leben fast aller Menschen an Bord. Whitaker wird als Held zelebriert, die anschliessenden Untersuchungen ergeben jedoch mehr Fragen als Antworten. Was am Abend vor dem Unfall geschah, wird schrittweise aufgedeckt, wobei der gefeierte Pilot immer mehr ins Fadenkreuz der Ermittler gerĂ€t.
Grosses Kino: Actionreiches Thrillerdrama von Robert Zemeckis, dem Regisseur von „Forrest Gump“, "Cast Away" und "Back to the Future".

 

REGIE:
Robert Zemeckis
PRODUKTION:
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
Jack Rapke
Steve Starkey
Robert Zemeckis
CAST:
Nadine Velazquez
Denzel Washington
Carter Cabassa
Adam C. Edwards
Tamara Tunie
Brian Geraghty
Kelly Reilly
DREHBUCH:
John Gatins
KAMERA:
Don Burgess
SCHNITT:
Jeremiah O'Driscoll
TON:
Dennis Leonard
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  Foxtrot
  [Houdini 1 • So 21.10 Ov/d/f • 16]
[Houdini 2 • Mo-Mi 21.10 Di/Mi 16.30 Ov/d/f • 16]
       
 

Ein Film von Samuel Maoz • Eine erschĂŒtternde Nachricht erreicht das wohlhabende Ehepaar Michael und Dafna Feldmann in Tel Aviv: Ihr Sohn Jonathan ist als Soldat «im Dienst des Landes gefallen». Dafna bricht zusammen und erhĂ€lt ungefragt ein starkes Sedativum vom MilitĂ€rsanitĂ€ter. WĂ€hrend sie bewusstlos ist, ĂŒberfordern Verwandte und Armeeangehörige Michael mit gut gemeinten RatschlĂ€gen. Zunehmend gerĂ€t der verzweifelte Vater in einen Sog von Wut und Schmerz. Da tritt plötzlich eine dieser unergrĂŒndlichen Wendungen ein, die das Leben manchmal fĂŒr uns bereithĂ€lt

Regisseur Samuel Maoz («Lebanon», Gewinner des Goldenen Löwen 2009) war selbst Soldat der israelischen Armee und blickt mit seinem zweiten Spielfilm auch auf eigene Erfahrungen zurĂŒck. «Foxtrot» wurde bei den israelischen Filmpreisen dreizehn Mal nominiert und acht Mal ausgezeichnet, gewann im Wettbewerb der 74. Filmfestspiele von Venedig den Silbernen Löwen und wurde von Israel ins Rennen um den Oscar geschickt. «Foxtrot» ist ein philosophisches Puzzle in drei Teilen – aufrĂŒttelndes, einnehmendes und bewegendes Kino.

 

REGIE:
Samuel Maoz
PRODUKTION:
Marc Baschet
Viola FĂŒgen
CĂ©domir Kolar
Eitan Mansuri
Michel Merkt
CAST:
Lior Ashkenazi
Sarah Adler
Yonaton Shiray
Shira Haas
DREHBUCH:
Samuel Maoz
KAMERA:
Giora Bejach
SCHNITT:
Arik Leibovitch
Guy Nemesh
TON:
Alex Claude
MUSIK:
Ophir Leibovitch
Amit Poznansky
AUSSTATTUNG:
Arad Sawat

       
  François Truffaut Retrospektive
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

L'homme qui amait les femmes • François Truffaut - eine integrale Retrospektive

Seit François Truffaut im Oktober 1984 starb, gab es kaum Gelegenheit, seine Filme auf der Leinwand zu sehen. Mit einer integralen Retrospektive werden sie nun wieder zu entdecken sein. 12 Filme kommen mit neu untertitelten Kopien in ZĂŒrich, Basel, Bern und Luzern in die Kinos. Weitere 11 Filme zeigen die stĂ€dtischen Kinos in ZĂŒrich (Filmpodium) und Basel (Stadtkino). Details entnehmen Sie den jeweiligen Programmheften.

Programm: Les 400 coups, Jules et Jim, La mariée était en noir ,La sirÚne du Mississippi, L'enfant sauvage, Les deux anglaises et le continent, L'histoire d'AdÚle H., L'homme qui amait les femmes, L'amour en fuite, Le dernier metro, La femme d'à cÎté, Vivement dimanche!

 

REGIE:
François Truffaut

       
  Free to Run
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2016]
       
 

Ein Film von Pierre Morath • Ob in den Strassen New Yorks oder in den Schweizer Bergen, jedes Jahr messen sich Millionen von LĂ€uferinnen und LĂ€ufern auf der ganzen Welt an nationalen und internationalen, grossen und regionalen Laufwettbewerben. Doch vor noch gar nicht allzu langer Zeit war das Laufen eine exklusive, zumeist MĂ€nnern vorbehaltene Sportart. Rennen war ungesund und wer joggte, wurde als Freak belĂ€chelt.

Als eine Hommage an die Freiheit des Laufens und an all jene, welche dies erst möglich gemacht haben, erzÀhlt der Kinofilm FREE TO RUN des Regisseurs Pierre Morath die unglaubliche Geschichte, wie das Laufen zur universellen Passion wurde.

 

REGIE:
Pierre Morath
PRODUKTION:
Marie Besson
Fabrice Esteve
Jean-Marc Froehle
TON:
CĂ©line Bernard
Philippe Charbonnel
Jean-François Levillain

       
  Fremdfötzelige Musikanten
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Roger BĂŒrgler • Die Schweizer Volksmusik wird seit 1886 vom Schwyzerörgeli geprĂ€gt. Die Schweizer Version der diatonischen Knopfoder Handharmonika, die ihren Ursprung 1829 in Wien hat, wird landauf landab von tausenden von Musikerinnen und Musikern gespielt. Einige von ihnen haben in den letzten hundert Jahren mit ihrer KreativitĂ€t, ihrer Neugier und ihrem Können die Schweizer Volkmusik erneuert, verĂ€ndert oder gar neu erfunden.
Wir nennen sie «Fremdfötzelige Musikanten». Diese Musikanten brechen mit Konventionen, blicken ĂŒber die Grenzen ihrer eigenen Tradition hinaus und definierend diese letztendlich neu. Das gefĂ€llt nicht allen und trotzdem sind ihre EinflĂŒsse nach einer gewissen Zeit etabliert und akzeptiert. Solche fremdfötzelige Musikanten, ihre Geschichten und Instrumente stehen im Zentrum des Kino-Dokumentarfilms von Roger BĂŒrgler.
Es treten aber auch Zeitzeugen, Szenenkenner, Örgelibauer- und Restaurateure und natĂŒrlich viele tolle Musikanten auf, die alle etwas gemeinsam haben. Die Freude an einem einzigartigen StĂŒck Schweizer Volkskultur.

 

REGIE:
Roger BĂŒrgler
CAST:
Markus FlĂŒckiger
Res Schmid
Werner Aeschbacher
Marcel Oetiker
Christine Lauterburg
Lukas Stammler
DREHBUCH:
Roger BĂŒrgler
KAMERA:
Stefan Prohinig
Simon Weber
Heinz Winter
Roland Hartmann
Roger BĂŒrgler
Kyle Camenzind
TON:
René Zingg

       
  Fremds Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2003]
       
 

Eine Innerschweizer Saga von Luke Gasser • Ein BĂŒndel alter Briefe aus Amerika eröffnet der jungen Sara die Geschichte ihrer eigenen Vorfahren. Der Innerschweizer David, als Zwangsrekrutierter vom napoleonischen Russlandfeldzug heimkehrend, muss einsehen, dass er im Dorf seiner Heimat keine Zukunft hat. Er wandert nach Nordamerika aus, wo sich seine Spuren in den Weiten des amerikanischen Westens allmĂ€hlich verwischt hĂ€tten, gĂ€be es da nicht ein BĂŒndel mit Briefen und eine Zeichnung aus Amerika...

Fremds Land ist ein Film ĂŒber Hoffnung und Aufbruch, ĂŒber GlĂŒck und UnglĂŒck, ĂŒber Freiheit und Zwang, ĂŒber das Fremdsein und ĂŒber Heimweh.

TrĂ€ume haben alle. Luke Gasser hat seinen Traum wahr gemacht. Das Resultat ist Fremds Land, rund zwei Stunden dauernd, in zwei Kontinenten spielend und mit ĂŒber 200 Mitwirkenden inszeniert. FĂŒr nur gerade etwas mehr als 200'000.- sFr. gedreht, erzĂ€hlt der Film die Geschichte des Innerschweizers David, der in den napoleonischen Russlandfeldzug ziehen muss.

Im FrĂŒhjahr 2001 ĂŒberraschte Luke Gasser bereits mit seinem Debutfilm Baschis Vergeltung, ein "No-Budget";-Film, der den Weg in die grossen Kinos fand. Kurz nach dem Release avancierte er in den Medien zum grossen GesprĂ€chsthema. Man feierte die (Zitate) "Blutauffrischung auf den Schweizer LeinwĂ€nden"; und das nationale TV-Magazin "10 vor 10"; nannte Baschis Vergeltung gar "das Kinowunder aus der Innerschweiz";.

 

REGIE:
Luke Gasser
PRODUKTION:
Reinhard Steiner
Luke Gasser
CAST:
Luke Gasser
Bruno Gasser
Karisa Meyer
Ginger Wagner
Gerhard Halter
Oskar Köchli
Albert Siegrist
DREHBUCH:
Luke Gasser
KAMERA:
Roger BrĂŒlisauer
SCHNITT:
Reinhard Steiner
MUSIK:
Luke Gasser
AUSSTATTUNG:
Manuela Casanova

       
  From Paris with Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

Ein Film von Pierre Morel • James Reese ist ein ehrgeiziger junger Agent. Getarnt als Assistent des US-Botschafters in Paris, fĂŒhrt er jedoch ein eher ruhiges Dasein. Das Ă€ndert sich schlagartig, als er durch einen Zufall zusammen mit dem ausgebufften Agenten Charles Wax auf einen Fall angesetzt wird. Wax ist ein wahrer Albtraum: laut, ordinĂ€r und draufgĂ€ngerisch. Sehr schnell jedoch begreift Stevens, dass die unkonventionellen Methoden seines Kollegen selbst die ausweglosesten Situationen retten. ZunĂ€chst auf die Spur von DrogenhĂ€ndlern angesetzt, erweist sich der Fall schnell als hoch brisant: ein Terroranschlag soll auf ein Gipfeltreffen verĂŒbt werden und Stevens schöne Freundin scheint darin verwickelt zu sein...

John Travolta und Jonathan Rhys Meyers ("Match Point") in den Hauptrollen sind ein so unschlagbares wie explosives Dreamteam! FĂŒr das Drehbuch sowie als Produzent zeichnet Actionspezialist Luc Besson verantwortlich, der nach dem Kinohit "Transporter 3" erneut tief in seine Trickkiste greift. Die Regie ĂŒbernahm Pierre Morel, der mit Besson bereits den Action-Thriller «96 Hours» realisierte.

 

REGIE:
Pierre Morel
PRODUKTION:
Luc Besson
India Osborne
CAST:
John Travolta
Jonathan Rhys Meyers
Kasia Smutniak
Amber Rose Revah
Melissa Mars
Richard Durden
Farid Elouardi
DREHBUCH:
Adi Hasak
Luc Besson
KAMERA:
Michel Abramowicz
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Capucine Courau
Frederic Dubois
MUSIK:
David Buckley
AUSSTATTUNG:
Jacques Bufnoir

       
  Frontaliers Disaster
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2018]
       
 

Ein Film von Alberto Meroni

 

REGIE:
Alberto Meroni
PRODUKTION:
Alberto Meroni
CAST:
Paolo Guglielmoni
Flavio Sala
DREHBUCH:
Alberto Meroni
KAMERA:
Giacomo Jaeggli
SCHNITT:
Alberto Meroni
Flavio Sala
MUSIK:
Michele Carobbio
Fabio Martino
AUSSTATTUNG:
Ilaria Ardia
Daniele Crimella
Giovanni Voegeli
KOSTÜME:
Giulia Fratini

       
  Frontier Blues
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juni 2010]
       
 

Ein Film von Babak Jalali • "Willkommen im Land von Liebeskummer und Traktoren", sagt eine der Figuren in «Frontier Blues», der in der Provinz Golestan an der iranisch-turkmensischen Grenze angesiedelt ist, in kargen Steppen am Kaspischen Meer. Ein herrlich-lakonisches StĂŒck Kino aus der iranisch-turkmenischen Grenzregion. Aki KaurismĂ€ki und Jim Jarmusch lassen grĂŒssen. Alam ist ein 28-jĂ€hriger Turkmene, der bei seinem Vater lebt und auf einer HĂŒhnerfarm arbeitet. Er lernt Englisch im Selbststudium, denn er will ein MĂ€dchen namens Ana heiraten und sie nach Baku holen. Hassan ist ein 28-jĂ€hriger Iraner, der bei seinem Onkel lebt. Seine einzigen und stĂ€ndigen Begleiter sind ein Esel und ein KassettengerĂ€t. Hassans Onkel Kazem besitzt einen Kleiderladen, aber die Kleider, die er verkaufen will, scheinen nie jemandem zu passen. Ein 55-jĂ€hriger turkmenischer BalladensĂ€nger ist das Sujet eines Fotobandes von einem Fotografen aus Teheran, dessen Frau vor vielen Jahren von einem Schafhirten mit einem grĂŒnen Mercedes verschleppt wurde.

 

REGIE:
Babak Jalali
PRODUKTION:
Homayoun Assadian
Ginevra Elkann
Saadi Soudavar
DREHBUCH:
Babak Jalali
KAMERA:
Shahriar Assadi
SCHNITT:
Babak Jalali
Kambiz Saffari
TON:
Maziar Razaghi
MUSIK:
Noaz Deshe

       
  Frost/Nixon
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2009]
       
 

Ein Film von Ron Howard • OSCARÂź-PreistrĂ€ger Ron Howard ("Apollo 13", "A Beautiful Mind") hat auf elektrisierend dramatische Art das preisgekrönte gleichnamige TheaterstĂŒck von Peter Morgan, das im West End und am Broadway stĂŒrmische Erfolge feierte, fĂŒr die grosse Leinwand inszeniert – in der hervorragenden Besetzung mit Michael Sheen als TV-Journalist David Frost, und Frank Langella als PrĂ€sident Nixon, der drei Jahre nach seinem erzwungenem RĂŒcktritt eine Interviewserie fĂŒr die BBC aufzeichnet. Frost braucht dringend bessere Quoten, und Nixon bietet sich die historische Gelegenheit, sich vor einem Millionenpublikum reinzuwaschen. Ungemein spannend nachgestellte Live-Interviews und ein packender Blick auf die Medien- und politischen MachtkĂ€mpfe vor und hinter den Kulissen, powervoll besetzt auch in den Nebenrollen.

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Brian Grazer
Ron Howard
CAST:
Frank Langella
Michael Sheen
Sam Rockwell
Kevin Bacon
Matthew Macfadyen
Oliver Platt
Rebecca Hall
DREHBUCH:
Peter Morgan
KAMERA:
Salvatore Totino
SCHNITT:
Daniel P. Hanley
Mike Hill
TON:
Anthony J. Ciccolini III
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Michael Corenblith
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Frozen
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. November 2013]
       
 

Die Eiskönigin • Lose inspiriert durch das bekannte und beliebte MĂ€rchen "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen, erzĂ€hlt Disneys DIE EISKÖNIGIN die Geschichte der furchtlosen Königstochter Anna, die sich – begleitet von dem schroffen Naturburschen Kristoff und seinem treuen Rentier Sven – auf eine abenteuerliche Reise begibt, um ihre Schwester Elsa zu finden, deren eisige KrĂ€fte das Königreich Arendelle im ewigen Winter gefangen halten. In einem spannenden Rennen um die Rettung des Königreichs ringen Anna und Kristoff nicht nur mit den Naturelementen, sie begegnen auch mystischen Trollen und dem urkomischen Schneemann Olaf, der zu einem unverzichtbaren Begleiter auf ihrer Reise wird.

Unter der Regie von Chris Buck („Tarzan”, „Könige der Wellen”) und Jennifer Lee (Drehbuchautorin „Ralph Reichts”) wurde DIE EISKÖNIGIN modern inszeniert und in der Tradition der beliebten klassischen Disney-Meisterwerke von Peter Del Vecho („Winnie Pooh”, „KĂŒss den Frosch”) produziert. Ein Feelgood-Movie fĂŒr kleine und grosse Kinofans mit mitreissenden Songs aus der Feder der TonyÂź-Gewinner Robert Lopez („The Book of Mormon“, „Avenue Q”) und Kristen Anderson-Lopez („In Transit“).

 

REGIE:
Chris Buck
Jennifer Lee
PRODUKTION:
Peter Del Vecho
John Lasseter
DREHBUCH:
Hans Christian Andersen
Jennifer Lee
Shane Morris
TON:
Alyson Dee Moore
Adam Pleiman
Martyn Zub
MUSIK:
Kristen Anderson-Lopez
Robert Lopez

       
  Fuga da Reuma Park
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Aldo, Giovanni & GiacomoMorgan Bertacca

 

REGIE:
Aldo
Giovanni
Giacomo
Morgan Bertacca
PRODUKTION:
Paolo Guerra
CAST:
Aldo
Giovanni
Giacomo
Salvatore Ficarra
Valentino Picone
Silvana Fallisi
DREHBUCH:
Aldo
Valerio Bariletti
Morgan Bertacca
Giacomo
Giovanni
KAMERA:
Aldo
Giovanni
Giacomo
Valerio Bariletti
Morgan Bertacca
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Daniele Quadroli
MUSIK:
Mauro Pagani
AUSSTATTUNG:
Eleonora Ponzoni
KOSTÜME:
Maria Vittoria Castegnaro
Patrizia Chericoni

       
  Funny Games U.S.
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Michael Haneke • Funny Games - das Spiel beginnt. Man wĂ€hlt eine Familie, und dann das erste Opfer... Dies sind die einfachen Regeln von Peter (Brady Corbet) und Paul (Michael Pitt), die Familien wie die Farbers in den Hamptons besuchen. George (Tim Roth), Anna (Naomi Watts) und ihr kleiner Sohn Georgie (Devon Gearhart) ahnen zunĂ€chst nicht, dass ihre idyllischen Sommerferien bald in einem Alptraum enden. WĂ€hrend Vater und Sohn das Segelboot zu Wasser lassen, bereitet Anna das Essen vor. Plötzlich steht Peter, der junge, sichtlich wohlerzogene Gast der Nachbarn in der TĂŒr und bittet um ein paar Eier. Als er sie fallen lĂ€sst und neue verlangt, wird Anna stutzig. Bald taucht ein zweiter junger Mann auf - Paul. Aus dem scheinbar freundlichen Besuch wird ein offen perfider Machtkampf. Die beiden Eindringlinge fordern die Kleinfamilie zu einer eiskalten Wette auf: Entweder schaffen es die drei, sich innerhalb von 12 Stunden zu befreien oder sie sind tot. Ein Spiel mit vollem Einsatz und unberechenbarem Ausgang?
FUNNY GAMES U.S. fasziniert als einzigartiger und provozierender Thriller. Auf subversive Art stellt Hanekes neuer Film die Sehgewohnheiten des Kinopublikums in Frage. Naomi Watts (KING KONG, RING, 21 GRAMM) und Tim Roth (PULP FICTION, PLANET DER AFFEN) liefern sich als terrorisiertes Elternpaar eine atemberaubende schauspielerische Tour de Force mit Michael Pitt (THE VILLAGE - DAS DORF, DIE TRÄUMER, LAST DAYS) und Brady Corbet (DREIZEHN, 24). Der 12jĂ€hrige Devon Gearhart als Sohn Georgie ist eine echte Entdeckung.

Michael Haneke (DIE KLAVIERSPIELERIN), einer der bedeutendsten Regisseure des europĂ€ischen Gegenwartskinos (Regiepreis 2005 in Cannes und beim EuropĂ€ischen Filmpreis fĂŒr CACHÉ), inszeniert mit FUNNY GAMES U.S. seinen ersten amerikanischen Kinofilm.

 

REGIE:
Michael Haneke
PRODUKTION:
Christian Baute
Chris Coen
Hamish McAlpine
Andro Steinborn
CAST:
Naomi Watts
Tim Roth
Michael Pitt
Brady Corbet
Devon Gearhart
Boyd Gaines
DREHBUCH:
Michael Haneke
KAMERA:
Darius Khondji
TON:
Nadine Muse
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
David C. Robinson

       
  Garfield
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2004]
       
 

A lazy cat goes Hollywood • Am 19. Juni 1978, vor 25 Jahren, erblickte ein Lasagne futternder, fauler und launischer Kater unter der Feder von Jim Davis das Licht der Welt und verzĂŒckt seither eine Fangemeinde auf der ganzen Welt. In diesem Jahr gibt es fĂŒr den fetten Kater zwei weitere GrĂŒnde die DiĂ€tplĂ€ne seines Besitzers Jon zu ignorieren, denn Garfield feiert morgen seinen 25. Geburtstag und wird schon bald zum berĂŒhmten Filmstar avancieren.

Nach zahlreichen Comics in 2600 Zeitungen, 130 Millionen verkauften BĂŒchern, Fernsehserien in 43 LĂ€ndern und einem Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde wird er im nĂ€chsten Sommer mit Sicherheit auch die Herzen der KinogĂ€nger im Sturm erobern. Mit UnterstĂŒtzung von Jennifer Love Hewitt (als Liz) und Breckin Meyer (als Jon) gerĂ€t der selbstverliebte Kater dabei in fĂŒr ihn untypische Aktion:

Garfields paradiesische Welt, die vor allem aus ausgedehnten Nickerchen und AbhĂ€ngen vorm Fernseher besteht, gerĂ€t aus den Fugen, als Jon den netten aber dusseligen Hund Odie mit nach Hause bringt. Von da an ist es Garfields erklĂ€rtes Ziel, den Störenfried loszuwerden. Eigentlich könnte er daher erfreut sein, als Odie eines Tages von einem boshaften HundefĂ€nger entfĂŒhrt wird. WĂ€re da nicht die Verantwortung, die er das erste Mal in seinem Leben verspĂŒrt. Mit bisher ungeahnter Energie und Heldenhaftigkeit erhebt sich Garfield von seinem gemĂŒtlichen PlĂ€tzchen vor dem Fernseher und folgt seiner Mission zur Rettung Odies.

 

REGIE:
Peter Hewitt
PRODUKTION:
John Davis
CAST:
Breckin Meyer
Jennifer Love Hewitt
Stephen Tobolowsky
Bill Murray
Evan Arnold
Mark Christopher Lawrence
DREHBUCH:
Joel Cohen
Alec Sokolow
Jim Davis
KAMERA:
Dean Cundey
SCHNITT:
Peter E. Berger
TON:
Ted Caplan
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Alec Hammond
KOSTÜME:
Marie France

       
  Gatos Viejos
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2012]
       
 

Old Cats • Isadora und Enrique sind um die 80 und leben mit ihren beiden Katzen in einer eleganten Wohnung in Santiago de Chile. Als der Aufzug eine Panne hat, wird Isadora beinahe zur Gefangenen in ihrer eigenen Wohung, in der sie auch noch der Sohn, die Tochter Rosario und deren Freundin besuchen. Ziel der Visite: Die Eltern sollen der Tochter das Apartment ĂŒberschreiben, man weiss ja nie. Isadora, die selbst kleine Anzeichen von Demenz an sich spĂŒrt, wehrt sich verzweifelt und haut ab in den nahe gelegenen Park. Nach dem wunderbar anrĂŒhrenden Erfolgsfilm «Cinco dias sin Nora» aus Mexiko erreicht uns hier eine Überraschung aus Chile, eine besinnliche Komödie ĂŒbers Altwerden. Von den französischen Art-et-Essay-Kinos in Cannes 2011 zum besten Film ihres Programms geadelt.

 

REGIE:
Pedro Peirano
SebastiĂĄn Silva
PRODUKTION:
David Robinson
Sebastian Silva
CAST:
BĂ©lgica Castro
Claudia CeledĂłn
Catalina Saavedra
Alejandro Sieveking
DREHBUCH:
Pedro Peirano
SebastiĂĄn Silva
KAMERA:
Sebastian Silva

       
  Genesis
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Mit vielen grossen und kleinen Wundern der Natur • GENESIS ist der Mythos vom Anfang: Das grosse Ganze, Materie, Atome, die Zeit, Liebe, Geburt, Leben und Tod. In der bildreichen Sprache der Mythen und MĂ€rchen, mit Weisheit und viel Humor, erzĂ€hlt ein afrikanischer Schamane (Sotigui KouyatĂ©) eindrucksvoll von der Geburt unseres Universums und der Sterne, von den vulkanischen AnfĂ€ngen unseres Planeten und dem ersten Auftauchen von Leben auf der Erde. In beeindruckenden Bildern zeigt GENESIS eine grosse, wahre Geschichte – unser aller Geschichte. Nach sechs Jahren Arbeit kommt jetzt das zweite Meisterwerk von Claude Nuridsany und Marie PĂ©rennou, den Regisseuren, Autoren und KameraZauberern des Welterfolgs MICROCOSMOS ins Kino. Wieder gelingt es ihnen, der Natur Momente von einzigartiger, poetischer Schönheit zu entlocken und sie zu einem faszinierenden Bilderreigen zu komponieren, der mit leiser, subtiler Komik unterhĂ€lt, und immer wieder in Staunen versetzt, ĂŒber die Schönheit unserer Welt. Ohne didaktischen Zeigefinger und gĂ€nzlich ohne computergenerierte Bilder, vermittelt GENESIS eine ökologische Botschaft und ein unvergessliches Kinoerlebnis.

 

REGIE:
Claude Nuridsany
Marie PĂ©rennou
PRODUKTION:
Alain Sarde
CAST:
Sotigui Kouyaté
Christian BrĂŒckner (Synchron)
DREHBUCH:
Claude Nuridsany
Marie PĂ©rennou
KAMERA:
Claude Nuridsany
Marie PĂ©rennou
Patrice Aubertel
William Lubtchansky
Cyril Tricot
SCHNITT:
Pauline Casalis
Marie-JosĂšphe Yoyotte
TON:
Laurent Quaglio
MUSIK:
Bruno Coulais

       
  Gerhard Meier - Das Wolkenschattenboot
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Ein Film von Friedrich Kappeler • Im Januar 1995 hatte mein Dokumentarfilm Gerhard Meier - Die Ballade vom Schreiben Premiere. Der Film zeigt, wie Gerhard Meier nach 33 Jahren Arbeit in der Lampenfabrik Niederbipp doch noch Schriftsteller wird und er versteht sich auch als EinfĂŒhrung in das Werk dieses einzigartigen Dichters. Von Publikum und Kritik wurde der Film mehrheitlich gut aufgenommen und schaffte anschliessend in den Kinos der Deutschschweiz respektable 8000 Eintritte. (Verleih Look Now!) Zwei Jahre spĂ€ter starb Gerhard Meiers Ehefrau Dorli, die in seinem Leben - und auch in meinem Dokumentarfilm - eine wichtige Rolle spielte. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass Gerhard Meier nach diesem einschneidenden Schicksalsschlag kein weiteres Buch mehr schreiben wĂŒrde. Aber im FrĂŒhling 2005 veröffentlichte der zu diesem Zeitpunkt 88-jĂ€hrige Dichter mit Ob die GranatbĂ€ume blĂŒhen seinen bewegendsten und zugleich seinen persönlichsten Text. Nach dem Tod seiner Frau Dorli, die ihn und sein Schaffen ĂŒber sechs Jahrzehnte begleitet hatte, findet Meier im Schreiben einen Weg aus Verlust und Einsamkeit heraus. In seiner atmosphĂ€risch gewohnt dichten Sprache vergegenwĂ€rtigt er sich - und den Lesern - die Zeit mit Dorli: die intensiven LektĂŒreerlebnisse, die Wanderungen und ihre Reisen nach Russland und auf die Insel RĂŒgen.

 

REGIE:
Friedrich Kappeler
DREHBUCH:
Friedrich Kappeler
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Martin Witz

       
  Germanikus
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2004]
       
 

Ein Film mit Gerhart Polt • Germanien 4. Jahrhundert n. Chr. Der arbeitsscheue, bequeme Sumpf-Bavare Germanikus (GERHARD POLT) wird von SklavenhĂ€ndlern nach Rom verschleppt und schnurstracks an die neureiche Römerin Tusnelda (GISELA SCHNEEBERGER) verscherbelt. Zwar gelingt ihm die Flucht, aber nur um als Vorkoster am Kaiserhof in der nĂ€chsten Misere zu landen. Als der Imperator stirbt, wird er als Kaisermörder verhaftet und soll in der Arena dem Tiger zum Frass vorgeworfen werden. Mit Hilfe der schwarzen Sklavin Saba (SYLVIANE AISSATOU THIAM) schafft er es, den tödlichen Kampf zu gewinnen und wird dafĂŒr – gegen seinen Willen - zum neuen Kaiser des Römischen Reiches ausgerufen. Seine pragmatischen Ideen als Staatsmann erklĂ€ren uns, warum das Römische Reich so abrupt endete. An der Seite der zur Kaiserin erhobenen Saba kehrt er in sein Heimatdorf Sumpfing zurĂŒck, wo er sich jetzt ganz neue Perspektiven verspricht ...

"Gerhard Polt is back" ! Nach den Kinohits "man spricht deutsh", "Herr Ober" und "Kehraus" klĂ€rt uns Gerhard Polt endlich auf, warum das Römische Reich untergegangen ist. In GERMANIKUS kommt das berĂŒhmte Erfolgstrio aus "man spricht deutsh" Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und Regisseur Hanns Christian MĂŒller wieder zusammen. In weiteren Rollen sind Anke Engelke ("Anke"), Moritz Bleibtreu ("Das Experiment"), Rufus Beck ("Emil und die Detektive"), Tom Gerhardt ("Ballermann 6") und Sylviane Aissatou Thiam ("Bimboland") zu sehen.

 

REGIE:
Hanns Christian MĂŒller
PRODUKTION:
Hans Weth
CAST:
Gerhard Polt
Gisela Schneeberger
Moritz Bleibtreu
Rufus Beck
Anke Engelke
Tom Gerhardt
Hilmi Sözer
DREHBUCH:
Hanns Christian MĂŒller
Gerhard Polt
Hans Weth
KAMERA:
Fred Schuler
KOSTÜME:
Monika Hinz

       
  Ghost Dog - The Way of the Samurai
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2000]
       
 

A Film by Jim Jarmusch • In seinem unverwechselbaren Stil erzĂ€hlt Jim Jarmusch, der mit seinen frĂŒhen Filmen «Down by Law» und «Stranger than paradise» zur Symbolfigur des unabhĂ€ngigen amerikanischen Kinos wurde, von einem EinzelgĂ€nger im modernen, urbanen Amerika. Ghost Dog lebt ĂŒber der Stadt, neben seinen Tauben, in einem selbstgemachten Verschlag auf dem Dach eines verlassenen Hauses. Als junger Schwarzer hat er die Erfahrung gemacht, dass es klug ist, sich gegen Feinde zu wappnen und auf den Tod vorbereitet zu sein. Fast unsichtbar und unnachahmlich elegant bewegt er sich durch die Nacht. Die einzigen Spuren, die er hinterlĂ€sst, sind tote MĂ€nner. Denn Ghost Dog ist Profi-Killer. Ein eigenwilliger Freelancer, ausgerĂŒstet mit modernsten Waffen, der mit seinen Auftraggebern nur ĂŒber seine Brieftaube kommuniziert und seine Lebensweise auf den Samurai-Kodex grĂŒndet . Zwei Menschen kann er seine Freunde nennen: den EisverkĂ€ufer Raymond, der nur französisch spricht, und das MĂ€dchen Pearline, die seine Liebe zu BĂŒchern teilt. Von dem Mafioso Louie, der ihm einmal das Leben gerettet hat, ĂŒbernimmt er gelegentlich AuftrĂ€ge. Doch Louies alternde Gang begeht einen fatalen Fehler. Sie richtet ihren korrupten Familienethos plötzlich gegen den schwarzen EinzelgĂ€nger und seine Begriffe von WĂŒrde und LoyalitĂ€t. Ghost Dog reagiert gradlinig und unverzĂŒglich. Er geht den Weg des Samurai.

 

REGIE:
Jim Jarmusch
PRODUKTION:
Richard Guay
Jim Jarmusch
CAST:
Forest Whitaker
John Tormey
Cliff Gorman
Henry Silva
Isaach De Bankolé
Victor Argo
Tricia Vessey
DREHBUCH:
Jim Jarmusch
KAMERA:
Robby MĂŒller
SCHNITT:
Jay Rabinowitz
MUSIK:
RZA
AUSSTATTUNG:
Ted Berner

       
  Gigante
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von AdriĂĄn Biniez • Jara, 35, ein harmloser, grosser Kerl, ist als Sicherheitsangestellter fĂŒr einen Supermarkt in Montevideo angestellt. Sein Job ist es, die Überwachungskameras des gesamten GebĂ€udes im Auge zu behalten. Da er Nachtschicht arbeitet, gibt es nicht viel zu tun, da meist alles ziemlich ruhig scheint. Folglich verbringt Jara seine meiste Zeit bei der Arbeit mit dem, was er auch zu Hause tut: Er schaut Videos oder löst KreuzwortrĂ€tsel, wĂ€hrend er sich mit stoischer Ruhe und unter dem ohrenbetĂ€ubenden LĂ€rm seiner heiss geliebten Heavy Metal Bands durch die verschiedenen Kameras zappt.
So plĂ€tschert sein Leben ereignislos dahin – bis eines Tages Julia in sein Blickfeld gerĂ€t.
ZunĂ€chst verbringt der schĂŒchterne Jara Stunde um Stunde vor den Monitoren und schaut Julia, die als Putzfrau im Supermarkt angestellt ist, bei ihrer TĂ€tigkeit zu. Doch bald schon folgt er ihr auch nach Feierabend, wenn sie ins Kino oder an den Strand geht. Sein Leben entwickelt sich langsam in eine Abfolge von Gewohnheiten und Ritualen um Julia herum.
Eines Tages machen GerĂŒchte von einem geplanten Personalabbau unter den Angestellten die Runde. Als es kurz darauf tatsĂ€chlich zu Entlassungen kommt und auch Julia gekĂŒndigt wird, steht Jara vor einem entscheidenden Dilemma: Soll er von seiner Obsession lassen? Oder soll er sich ihr stellen?
Der aus Argentinien stammende Regisseur AdriĂĄn Biniez gibt dem Spiel mit dem beobachteten Beobachter einen neuen Twist. Charmant und realistisch zugleich, schafft er mit GIGANTE einen wundervollen, leisen, zĂ€rtlich-lakonischen aber auch komischen Film ĂŒber die Liebe und die vielen kleinen und grossen Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihr.

 

REGIE:
AdriĂĄn Biniez
PRODUKTION:
Fernando Epstein
CAST:
Horacio Camandule
Leonor Svarcas
DREHBUCH:
AdriĂĄn Biniez
KAMERA:
Arauco HernĂĄndez Holz
TON:
Federico Billordo
Daniel YafaliĂĄn

       
  Girlfight
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2001]
       
 

Das Leben ist hart. Sie ist hĂ€rter. • Diana (MICHELLE RODRIGUEZ) ist anders als ihre MitschĂŒler. Das MĂ€dchen in der Abschlussklasse der Highschool ist taff und trotzig und schlĂ€gt zu, wenn ihr danach ist - und das ist hĂ€ufig der Fall. Sie lebt in einem der heruntergekommenen HĂ€userblocks von Red Hook, Brooklyn - scheinbar ohne Perspektive. Ihr Vater Sandro (PAUL CALDERON), den sie fĂŒr den Selbstmord ihrer Mutter verantwortlich macht, kĂŒmmert sich kaum um sie und ihren Bruder Tiny (RAY SANTIAGO). Da landet sie bei einem Botengang im Box-Club ihres Bruders - und fĂŒhlt sich plötzlich wie zu Hause. Box-Trainer Hector (JAIME TIRELLI) bringt ihr bei, richtig zuzuschlagen - gezielt und kontrolliert - und macht sie zu einer KĂ€mpferin, die im Ring nicht nur gegen Jungs gewinnt, sondern auch zunehmend Selbstvertrauen erlangt.

Karyn Kusama schrieb und inszenierte die wilde und gleichzeitig berĂŒhrende Coming-of-Age-Geschichte einer jungen, kĂ€mpferischen Frau, die Selbstvertrauen und Liebe ausgerechnet in einem Boxring findet. PrĂ€miert wurde Kusamas aufregendes KinodebĂŒt mit dem Regie-Preis und dem Grossen Preis der Jury in Sundance 2000 und mit dem Preis des jungen Kinos in Cannes 2000. Als Jugend-Drama, Sportfilm und zarte Romanze in einem, skizziert die Autorin und Regisseurin die Reifung ihrer Protagonistin nuanciert und liebevoll; deren Milieu als authentisch und die Trainings- und Kampfsequenzen energiegeladen (nicht zuletzt auch durch den Flamenco-angehauchten Score von Theodore Shapiro). Die wahre Entdeckung des Films aber ist Newcomerin Michelle Rodriguez, die eine erstaunliche Leistung liefert.

 

REGIE:
Karyn Kusama
PRODUKTION:
Sarah Green
Martha Griffin
Maggie Renzi
CAST:
Michelle Rodriguez
Jaime Tirelli
Paul Calderon
Santiago Douglas
Ray Santiago
Elisa Bocanegra
DREHBUCH:
Karyn Kusama
KAMERA:
Patrick Cady
SCHNITT:
Plummy Tucker
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Stephen Beatrice

       
  Glitter
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2001]
       
 

Glanz eines Stars • GLITTER - GLANZ EINES STARS erzĂ€hlt die Geschichte der aufstrebenden jungen SĂ€ngerin Billie Frank (MARIAH CAREY). Nach einer schwierigen Kindheit versucht Billie ihr GlĂŒck in New York zu finden, als sie von dem ebenso charismatischen wie unwiderstehlichen D.J. Julian Dice (MAX BEESLEY) entdeckt wird, der bald darauf Billies Partner, Produzent und Liebhaber wird. An seiner Seite beginnt Billie in den frĂŒhen 80ern ihre aufregende Karriere in der New Yorker Clubszene und steigt trotz vieler persönlicher und beruflicher RĂŒckschlĂ€ge zum umjubelten Superstar auf.

Die vielfach preisgekrönte Pop-Ikone Mariah Carey, die mit ihrer Rolle in GLITTER - GLANZ EINES STARS ihr mit Spannung erwartetes KinodebĂŒt gibt, steuert mit ihrem gleichnamigen Album auch einige ihrer bis dato stĂ€rksten Balladen bei: u.a. die erste Single-Auskopplung 'Loverboy'.

An der Seite von Mariah Carey glĂ€nzt Max Beesley ('The Match') als schillernder Deejay, der das Leben von Billie fĂŒr immer verĂ€ndern wird. In weiteren Rollen sind unter der Regie von Vondie Curtis-Hall ('Turn it Up') Terrence Howard ('Big Momma's House'), Tia Texada ('Nurse Betty') sowie u.a. die Musikstars Da Brat und Eric BenĂ©t zu sehen.

 

REGIE:
Vondie Curtis-Hall
PRODUKTION:
Laurence Mark
E. Bennett Walsh (co)
CAST:
Mariah Carey
Max Beesley
Da Brat
Tia Texada
Terrence Howard
Ann Magnuson
Dorian Harewood
DREHBUCH:
Kate Lanier
KAMERA:
Geoffrey Simpson
SCHNITT:
Jeff Freeman
MUSIK:
Terence Blanchard
AUSSTATTUNG:
Dan Bishop

       
  Globi
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2003]
       
 

Globi endlich im Kino • Globi katapultiert sich mit seinem selbstgebauten «Virtual-Reality-Ei» ins Zeitalter der Gamer, Roboter und Spielmaschinen. In dieser Welt spielt die Geschichte vom ersten Globifilm.

Lucinda und Benji sind begabte Rockmusiker. So wie viele Teenager von heute sind sie voller TrÀume, Talent und Tatendrang. Auch Maestro ist ein Musiker. Doch er hat keinen Erfolg und das macht ihn neidisch und böse. Mit einem habgierigen Plan macht er sich daran, das Talent anderer Musiker einfach zu stehlen. Denn er will schliesslich die ganze Welt der Musik beherrschen.

Dank einem «Hoover» gelingt es ihm, den Schatten des jungen Rockmusikers Benji abzusaugen. Damit gelangt er in den Besitz dessen musischen Talents. Wo Licht, ist Schatten. Doch ohne Schatten kein Licht. Dem begabten Benji gelingt fortan keine Note mehr richtig. Die Lebenskraft schwindet, er wird immer unscheinbarer.

Das ist ein Fall fĂŒr Globi und sein vorwitziges Roboter-Ei Squidney. Globi und der SchattenrĂ€uber. Er folgt dem Maestro in sein steinaltes Opernhaus in die Unterwelt. Dort entdeckt er, dass der Bösewicht bereits eine ganze Reihe Schatten von begabten Musikern gestohlen hat und tatsĂ€chlich daran ist, die absolute Herrschaft ĂŒber alle genialen KlĂ€nge und Musiker im Himmel wie auf Erden zu erringen.

Mit Globis Hilfe wollen Benji und seine Musikpartnerin Lucinda nun zuerst den gestohlenen Schatten des Rockgitarristen zurĂŒck erobern. Ob es die drei schaffen werden, den Plan des Maestro zu durchkreuzen? Und findet Benji's wieder zu seiner Bestimmung, zum Licht seines Lebens?

 

REGIE:
Robi Engler
PRODUKTION:
Tony Loeser
Rolf Schmid
Nicolas Steil
Peter Schaumlechner
DREHBUCH:
Peter Lawrence
KAMERA:
Peter Weller
Shigeo Koshi
MUSIK:
Medea Nadja von Ah
Boris Blank – Yello
Lunik
Luk Zimmermann
Roman Glaser
Michael Wernli

       
  Gloria
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. September 2013]
       
 

Ein Film von SebastiĂĄn Lelio • Diese Frau muss man einfach lieben! Gloria ist 58, geschieden. Ihre Kinder sind lĂ€ngst aus dem Haus. Allein will sie ihre Tage und NĂ€chte aber nicht verbringen. So tanzt sie voller Lebensfreude an Single-Partys und flirtet, was das Zeug hĂ€lt. Da lernt sie den etwas Ă€lteren Rodolfo kennen. Was liebevoll beginnt, wird fĂŒr Gloria allerdings bald zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Doch diese Frau lĂ€sst sich nicht unterkriegen: Gloria steht nach jedem RĂŒckschlag wieder auf – und ihr Stern strahlt noch heller als zuvor.
«Gloria» war am diesjĂ€hrigen Filmfestival in Berlin der grosse Publikums- und Kritikerliebling. Besonders Hauptdarstellerin Paulina GarcĂ­a wurde fĂŒr ihre charismatische, vielschichtige und intensive Darstellung gefeiert und gewann verdientermassen den Silbernen BĂ€ren. SebastiĂĄn Lelios Spielfilm ist das PortrĂ€t einer humorvollen und souverĂ€nen Frau, die das Leben liebt und lebt. Gloria ist eine mitreissende Heldin, wie man sie im Kino lange nicht mehr gesehen hat.

 

REGIE:
SebastiĂĄn Lelio
PRODUKTION:
Luis Collar
Pablo LarraĂ­n
CAST:
Paulina GarcĂ­a
Sergio HernĂĄndez
Diego Fontecilla
Coca Guazzini
Hugo Moraga
DREHBUCH:
SebastiĂĄn Lelio
Gonzalo Maza
KAMERA:
BenjamĂ­n Echazarreta
SCHNITT:
SebastiĂĄn Lelio
Soledad Salfate
TON:
Ismael Calvo
AUSSTATTUNG:
Marcela Urivi
KOSTÜME:
Eduardo Castro

       
  Gods and Monsters
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2000]
       
 

Ein Kino-Sternstunde! • 1957: der britische Regisseur James Whale, berĂŒhmt durch seine Frankenstein Filme und angefeindet von der feinen Gesellschaft wegen seiner offen eingestandenen HomosexualitĂ€t, lebt zurĂŒckgezogen in einem komfortablen Haus in Hollywood.

Nach einem Gehirnschlag wird Whale mit der Tatsache konfrontiert, dass sich sein Zustand immer weiter verschlechtern wird. Der Horrorvirtuose beginnt daraufhin mit der Inszenierung seines Todes, bei der sein GÀrtner Clayton Boone unwissentlich als Todesengel fungieren soll. Doch zwischen dem unbedarften homophobischen GÀrtner und dem raffinierten Regisseur entsteht eine Freundschaft, die Whales Plan nur auf Umwegen gelingen lÀsst.

Ein Oscar fĂŒr Regisseur/Autor Bill Condon, Oscarnominierungen fĂŒr die Schauspieler lan McKellen und Lynn Redgrave: GODS AND MONSTERS ist die auf höchstem Niveau inszenierte Charakterstudie einer an der Gesellschaft gescheiterten Existenz. Mit eindringlicher Bilderfindung entfĂŒhrt der Film in das Jahr 1957 und erzĂ€hlt von den letzten Tagen des vergessenen Kultregisseurs James Whale, der 1931 mit Frankenstein und 1935 mit "The Bride of Frankenstein" Klassiker des Horrorgenres schuf und Boris Karloff zum Star machte. Ausnahmeschauspieler lan McKellen verkörpert den homosexuellen Melancholiker mit anrĂŒhrender Zerrissenheit. Die Zuneigung, die sich zwischen dem sterbenden Regisseur und seinem jungen GĂ€rtner (hervorragend gespielt von Jungstar Brendan Fraser) entwickelt, weckt Assoziationen an die GefĂŒhle von Der Tod in Venedig. Eine Kino-Sternstunde!

 

REGIE:
Bill Condon
PRODUKTION:
Clive Barker
Stephen P. Jarchow
Beau Rogers
David Forrest
CAST:
Ian McKellen
Brendan Fraser
Lynn Redgrave
Lolita Davidovich
David Dukes
Pamela Salem
Amir Aboulela
DREHBUCH:
Bill Condon
KAMERA:
Stephen M. Katz
SCHNITT:
Virginia Katz
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Richard Holden

       
  Golden Slumbers
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Davy Chou • Die Autofahrt ĂŒber eine nĂ€chtliche Landstrasse in den Morgen der Stadt lĂ€uft in die falsche Richtung. Erst nach einer Weile bemerkt man, dass alle rĂŒckwĂ€rts fahren, ins Dunkel der Wirklichkeit. Mit dieser rĂ€t- selhaften Metapher beginnt eine Reise in Kambodschas unbekannte Filmgeschichte. Zwischen 1960 und 1975 entstanden fast 400 Filme in Phnom Penh, von denen nur noch 30 existieren. Die Khmer Rouge haben sie verbrannt und verrotten lassen, genauso wie viele der Studios und Kinos. Die meisten Filmschaffenden wurden Opfer des Genozids. Der Regisseur Davy Chou, Enkel eines der wichtigsten Produzenten der „Goldenen Zeit“, rekonstruiert in seinem Film das kinematografische Erbe des Landes. Wie ein ArchĂ€ologe geht er dabei vor, wissend, wie unmöglich es eigentlich ist, mit Überlebenden ĂŒber Lebenswerke zu sprechen, die zwar zerstört wurden – aber nicht ver- gessen. LE SOMMEIL D’OR fĂŒgt sich bei der akribischen Suche nach Erinnerungsfragmenten in der Gegenwart – etwa nach noch auffind- baren Lobbykarten, Songs auf YouTube oder beim Besuch in einer Karaokebar, die frĂŒher ein Studio war – ganz allmĂ€hlich zu einem ver- blĂŒffend lebendigen Denkmal zusammen.

 

REGIE:
Davy Chou
PRODUKTION:
Jacky Goldberg
KAMERA:
Thomas Favel
SCHNITT:
Laurent Leveneur
TON:
Vincent Villa

       
  Gone in 60 seconds
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2000]
       
 

Nicols Cage Angelina Jolie • Schön, schnell, teuer. Nach diesem Prinzip wĂ€hlte Randall 'Memphis' Raines (NICOLAS CAGE) die Autos aus, die reihenweise ĂŒber Nacht die Besitzer wechselten. Doch die heissen Zeiten sind fĂŒr 'Memphis' schon lange vorbei. Nachdem er einen Coup fast mit dem Leben bezahlte, hat er einen Gang zurĂŒckgeschaltet. Aber sein kleiner Bruder (GIOVANNI RIBISI) ist noch voll im GeschĂ€ft und steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten. Nur der ganz grosse Coup könnte ihn retten und den kann nur einer landen: Memphis – und seine legendĂ€re Gang (ANGELINA JOLIE, JAMES DUVAL, VINNIE JONES, u.a.).

Nach dem sensationellen US-Start bringt Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer jetzt den deutschen Kinosommer auf Hochtouren. High-Speed-Action, Star-Besetzung und sensationelle Stunts lassen jedenPuls höher schlagen. Erleben Sie die beiden OscarÂź-Gewinner Nicolas Cage und Angelina Jolie im Rausch der Geschwindigkeit. Schnallen Sie sich an und starten Sie durch! Dieser Film ist nichts fĂŒr schwache Nerven. Speed, Crashs und heisse Ware - ein Auto-Actioner fĂŒr alle die den Kick brauchen!

 

REGIE:
Dominic Sena
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Mike Stenson
CAST:
Nicolas Cage
Angelina Jolie
Giovanni Ribisi
TJ Cross
Delroy Lindo
Will Patton
William Lee Scott
DREHBUCH:
Scott Rosenberg
KAMERA:
Paul Cameron
SCHNITT:
Tom Muldoon
Chris Lebenzon
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Jeff Mann
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  Gotthard - One Life, One Soul
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2018]
       
 

Ein Film von Kevin Merz • Zwei junge MĂ€nner voller Sehnsucht nach einem Leben ausserhalb der Konventionen: Steve Lee und Leo Leoni. In der engen Welt des Tessins teilen sie den verrĂŒckten Traum, Rockmusiker zu werden. In den frĂŒhen 1990er-Jahren grĂŒnden die beiden GOTTHARD – so beginnt ein Abenteuer, das ihr Leben fĂŒr immer verĂ€ndert. Mit purem Rock und starken Balladen erobern sie die Musikwelt im Sturm. GOTTHARD wird zu einer der erfolgreichsten Schweizer Bands aller Zeiten. Heute ist die Formation – nach dem Tod von LeadsĂ€nger Steve Lee mit dem neuen SĂ€nger Nic Maeder – nach wie vor mit ungebrochener Leidenschaft unterwegs und international erfolgreich.
Hoffnungen, Hingabe, Konflikte, Erfolge, tragische und magische Momente: Kevin Merz’ «Gotthard – One Life, One Soul» erzĂ€hlt die Story der Band, die dank ihres unverbrĂŒchlichen Zusammenhalts jede Schwierigkeit gemeistert hat. Interviews und Archivmaterial sind herausragend montiert, Merz’ Film nimmt schnell Fahrt auf und packt bis zum letzten Bild: intimes und mitreissendes Kino.

 

REGIE:
Kevin Merz
PRODUKTION:
Silvana Bezzola Rigolini
CAST:
Leo Leoni
Steve Lee
Hena Habegger
KAMERA:
Kevin Merz
SCHNITT:
Samir Samperisi
NicolĂČ Tettamanti
TON:
Rico Andriolo
Riccardo Studer
MUSIK:
Gotthard

       
  Grbavica
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2006]
       
 

Goldener BĂ€r, Berlinale 2006 • Es war eine ebenso grosse wie gelungene Überraschung, als am Ende der Berlinale 2006 die Jury unter dem Vorsitz der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling dem bosnischen Film "Grbavica" den Goldenen BĂ€ren zusprach. GrĂŒnde dafĂŒr gab es genĂŒgend. «Wenn man an die Zukunft des Kinos glauben will, muss man an Filme wie Grbavica glauben», hatte die FAZ geschrieben. In der Tat schafft es die junge Bosnierin, unspektakulĂ€r, aber hochsensibel eine Geschichte fĂŒr die Kinoleinwand zu inszenieren, die mit dem Leben zu tun hat, und eine Form zu finden, die das Lokale universell macht, die das Menschliche in den Vordergrund stellt. Ein kleiner Film, vergleichsweise, aber eine grossartige Geschichte, die uns wieder einmal vor Augen fĂŒhrt, dass die wirklich berĂŒhrenden Geschichten verwurzelt sind und ihre Kraft aus dem Humus vor Ort beziehen. Dies in einer Zeit, und darauf spielte die Anmerkung in der FAZ natĂŒrlich auch an, in der viel Heimatloses ins Kino gelangt – auch und gerade Heimatloses aus SĂŒd und Ost, leer finanziert und leer abgeschliffen aus Nord und West.

Esma lebt mit ihrer 12-jĂ€hrigen Tochter Sara allein im Nachkriegs-Sarajevo. Sara möchte auf einen Schulausflug gehen. Esma nimmt einen Job als Kellnerin in einem Nachtclub an, um das Geld fĂŒr den Ausflug aufzubringen. Sie will, was jede Mutter möchte: Nicht nur das Beste fĂŒr ihre Tochter, sie will auch, dass ihre Tochter all das haben kann, was andere haben können. Die quirlige Sara freundet sich mit Samir an, der wie sie selber keinen Vater hat. Beide VĂ€ter sollen als Kriegshelden gestorben sein, heisst es. Aber Samir ist verwundert, dass Sara nicht weiss, wie genau ihr Vater starb.Wenn Mutter und Tochter das heikle Thema ansprechen, gibt Esma ausweichende Antworten.

Die Situation verkompliziert sich, als von der Schule aus angeboten wird, die Kinder von Kriegshelden könnten am Ausflug kostenlos teilnehmen. Nun erklĂ€rt Esma ihrer Tochter, dass der Leichnam ihres Vaters nie gefunden wurde und sie daher die Bescheinigung nicht habe. Sie versucht nun, das nötige Geld von ihrer Freundin Sabine, ihrer Tante und ihrem Chef im Nachtclub zu leihen. Sara wird das GefĂŒhl nicht los, dass etwas nicht stimmt an dieser Geschichte. Und sie stellt, wie Kinder das an sich haben, weiter Fragen. Grbavica lĂ€sst uns einfach zuschauen und ĂŒber die ausgesprochen exakte und lebensnahe Beschreibung langsam erkennen. Die Geschichte ist zunĂ€chst eine ganz alltĂ€gliche, wie wir sie rund um die Welt antreffen können: Eine Mutter lebt mit ihrer Tochter allein erziehend in einer Stadt. Die beiden verstehen sich gut, machen manchmal freundschaftlich gemeinsame Sache, aber immer wieder scheinen auch die Konflikte auf, die zwischen einer Mutter und einer Tochter so entstehen können. Bei ihnen kommt dazu: Ein verspielter Moment kann bei den beiden ohne Vorwarnung in einen Schmerz kippen, der ahnen lĂ€sst, dass es da Wunden gibt, die höchstens an der OberflĂ€che verheilt sind. Mirjana KaranovicÂŽ, die grossartige Kusturica-Schauspielerin, und Luna MijovicÂŽ, die junge Entdeckung dieses Films, verkörpern die beiden Figuren still und grossartig. Ihre PrĂ€senz ist eines der kleinen Ereignisse, die Grbavica so gross machen. Ein anderes: JasmilaZ?banicÂŽ fĂŒhrt uns an einen Punkt des Begreifens dessen, was Kriege hinterlassen, warum sie nie eine Lösung sind.

 

REGIE:
Jasmila Zbanic
PRODUKTION:
Barbara Albert
Damir Ibrahimovich
Bruno Wagner
CAST:
Mirjana Karanovic
Luna Mijovic
Leon Lucev
Kenan Catic
Jasna Beri
Dejan Acimovic
Bogdan Diklic
DREHBUCH:
Jasmila Zbanic
KAMERA:
Christine A. Maier
SCHNITT:
Niki Mossböck
TON:
Nenad Vukadinovic
MUSIK:
Enes Zlatar
KOSTÜME:
Lejla Hodzic

       
  Grease
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 1998]
       
 

Grease is still the word • Willkommen in der singenden und tanzenden Welt von GREASE, dem erfolgreichsten Musical-Film aller Zeiten! Wir feiern am 27. MĂ€rz das zwanzigjĂ€hrige JubilĂ€um mit einer gigantischen WiederauffĂŒhrung - zusammen mit Danny, Sandy, Rizzo, Frenchy und der ganzen Rydell High School-Gang - mit neu ĂŒberarbeiteten Farben und neuem Digital Sound.

GREASE kam erstmals 1978 in die Kinos und spielte seitdem weltweit mehr als 340 Millionen Dollar ein und wurde zum erfolgreichsten Musical-Film aller Zeiten. Der Rekord steht noch heute. GREASE ging damit in die Filmgeschichte ein.

Auch nach 20 Jahren gehörte GREASE in den USA zu den 10 meistverkauften Videotiteln des Jahres 1997. Über 20 Millionen Doppel-Soundtracks wurden bislang verkauft (davon mehr als 1.2 Mio in den Jahren 1996 und 1997). Bis zum ersten Februar 1998 war er 244 Wochen lang hintereinander unter den Top Five in den Billboard Pop Charts. Es ist kein Wunder! Wer kann schon den ansteckenden Songs, vorgetragen von John Travolta, Olivia Newton-John, Stockard Channing, Frankie Avalon, Sha-Na-Na, Frankie Valli und all den anderen widerstehen?

FĂŒr mich, der die Broadway-Show adaptiert und den Film produziert hat, gehört GREASE zum grössten VergnĂŒgen - der Film gleichwohl als auch der Soundtrack. Verschiedene Generationen wurden dadurch verzaubert.

Seit dem Erscheinen im Jahre 1978 konnte man den Film immer wieder im Fernsehen sehen und die Musik im Radio hören - in College-VorfĂŒhrungen und in Karaoke-Bars, zu Hause am Video-GerĂ€t und im Autoradio. Fans aller Altersklassen erlebten die wundervollen Schwingungen, die von den Schauspielern, der Musik und der Geschichte ausgehen.

Dreissig- und VierzigjĂ€hrige, Leute, die 1978 drei Dollar bezahlt haben,um den Film zu sehen, erzĂ€hlen mir, dass sie es kaum abwarten können, mit ihren Kindern ins Kino zu gehen, um GREASE auf der grossen Leinwand zu sehen. Studenten organisieren Campus-VorfĂŒhrungen und Teenager stĂŒrmen die Videotheken, um den Film wieder zu entdecken. Kinder, zwischen 5 und 12 Jahren, die von GREASE von ihren Ă€lteren Geschwistern gehört haben, haben diesen Film zu ihrem Lieblingsfilm auserkoren. Sie veranstalten Parties, auf denen sie sich wie Danny und Sandy kleiden.

Ich wĂŒnschte, sagen zu können, dass meine Kollegen und ich genau wussten, was auf uns zukommen wĂŒrde, als wir vor mehr als zwanzig Jahren diesen Film planten. Ich dachte immer an den Erfolg, als ich die Rechte fĂŒr den Film erwarb, aber ich hĂ€tte mir niemals trĂ€umen lassen, dass dieser Film Geschichte schreiben wĂŒrde. GREASE hat nie aufgehört, die Herzen von Leuten aller Altersklassen zu erwĂ€rmen. GREASE ist Magie - und ich freue mich unglaublich, dass ich einen Teil dazu beitragen konnte, diese Magie der Welt zu schenken.

Allan Carr - Februar 1998

 

REGIE:
Randal Kleiser
PRODUKTION:
Allan Carr
Robert Stigwood
CAST:
John Travolta
Olivia Newton-John
Stockard Channing
Jeff Conaway
Barry Pearl
Michael Tucci
DREHBUCH:
Warren Casey
KAMERA:
Bill Butler
SCHNITT:
John F. Burnett
AUSSTATTUNG:
Phil Jefferies
KOSTÜME:
Albert Wolsky

       
  Green Lantern
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2011]
       
 

Ein Film von Martin Campbell • „Green Lantern“ bringt den ĂŒberaus beliebten Superhelden erstmals auf die Kinoleinwand. Die Titelrolle ĂŒbernimmt Ryan Reynolds („X-Men Origins: Wolverine“), Regie fĂŒhrt Martin Campbell („Casino Royale“).
Im ebenso endlosen wie geheimnisvollen Universum existiert seit Jahrhunderten eine kleine, aber schlagkrĂ€ftige Einheit, die fĂŒr Gesetz und Gerechtigkeit eintritt: das Green Lantern Corps. Jeder Green Lantern wird durch einen Eid auf die Bruderschaft der Krieger dazu verpflichtet, in der Galaxis Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, alle tragen einen Ring, der ihnen ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte verleiht. Doch als ein neuer Gegner namens Parallax das Gleichgewicht der KrĂ€fte im Universum auszuhebeln droht, liegt das Schicksal der Green Lanterns und der gesamten Erde in der Hand ihres jĂŒngsten Rekruten: Er ist der erste Mensch, der in ihre Reihen aufgenommen wurde – Hal Jordan.

 

REGIE:
Martin Campbell
PRODUKTION:
Greg Berlanti
Donald De Line
CAST:
Ryan Reynolds
Blake Lively
Peter Sarsgaard
Mark Strong
Temuera Morrison
Jenna Craig
Jon Tenney
DREHBUCH:
Greg Berlanti
Michael Goldenberg
Michael Green
Marc Guggenheim
KAMERA:
Dion Beebe
SCHNITT:
Stuart Baird
TON:
Kevin Murray
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Ngila Dickson

       
  Green Room
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Jeremy Saulnier • Die Punkband „The Ain’t Rights“ tourt von einem schlecht bezahlten Gig zum nĂ€chsten. Als ihnen ein Radiomoderator einen lukrativen Auftritt in einem abgelegenen Konzertschuppen in Aussicht stellt, zögern sie nicht lange. Was der Band bis zum Eintreffen verschwiegen wird: Ihr Publikum besteht vorwiegend aus Neonazi-Skinheads. Ihnen bleibt nur die Flucht nach vorne – sie brĂŒllen ihre antifaschistischen Songs in voller LautstĂ€rke ins Mikrofon. ZurĂŒck im Backstage-Bereich aber der Schock nach dem Konzert: Mitten im Raum liegt eine tote junge Frau, brutal erstochen.

Vier Punks als Zeugen des grĂ€sslichen Verbrechens haben Darcy, dem Clubinhaber und AnfĂŒhrer der Nazi-Gang, gerade noch gefehlt. Er gibt seinen Leuten zu verstehen, dass niemand diesen Raum verlĂ€sst – jedenfalls nicht lebend. So kommt es zum knallharten, fatalen Spiel um Leben und Tod.

US-Regisseur Jeremy Saulnier, dessen Rachethriller BLUE RUIN an der Quinzaine des RĂ©alisateurs in Cannes 2013 mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet wurde, wagt sich mit GREEN ROOM in ein noch blutigeres und brutaleres Terrain vor. Meisterhaft kombiniert er Genre- und Autorenkino und inszeniert einen nervenzerreissenden und atmosphĂ€risch dichten Horrorthriller. Die brillante Besetzung besticht mit Patrick Stewart in der Rolle des skrupellosen Faschisten und den beiden Shootingstars Anton Yelchin und Imogen Poots als zwei der ums Überleben KĂ€mpfenden.

 

REGIE:
Jeremy Saulnier
PRODUKTION:
Neil Kopp
Victor Moyers
Anish Savjani
CAST:
Imogen Poots
Anton Yelchin
Patrick Stewart
Alia Shawkat
DREHBUCH:
Jeremy Saulnier
KAMERA:
Sean Porter
SCHNITT:
Julia Bloch
TON:
Roland Vajs
Alex Carpenter
Alexa Zimmerman
MUSIK:
Brooke Blair
Will Blair
AUSSTATTUNG:
Ryan Warren Smith
KOSTÜME:
Amanda Needham

       
  Grown Ups 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juli 2013]
       
 

Kindsköpfe 2 • KINDSKÖPFE 2 kehrt die komplette Runde der Star-Komiker wieder zurĂŒck (mit einigen wunderbaren NeuzugĂ€ngen) fĂŒr noch mehr sommerlich leichten Kino-Spass. Lenny (ADAM SANDLER) ist gemeinsam mit seiner Familie in die Kleinstadt zurĂŒckgezogen, wo er und seine Freunde aufgewachsen sind. Dieses Mal sind es die Erwachsenen, die von ihren Kindern einige Lektionen ĂŒber das Leben lernen, an einem Tag, der bekannt dafĂŒr ist, voller Überraschungen zu stecken – dem letzten Schultag.

 

REGIE:
Dennis Dugan
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Adam Sandler
CAST:
Taylor Lautner
Adam Sandler
Steve Buscemi
Salma Hayek
Milo Ventimiglia
Kevin James
Maria Bello
Andy Samberg
Chris Rock
DREHBUCH:
Tim Herlihy
Fred Wolf
KAMERA:
Theo van de Sande
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Aaron Osborne

       
  Hababam Sinifi 3.5
 
       
 

Ein Film von Ferdi Egilmez • In dieser Fortsetzung der erfolgreichsten Komödie des tĂŒrkischen Kinos, heiratet der Schulmeister Deli Bedri (Der irre Bedri), eine schöne Frau, die auch einen Sohn hat.

Die neue Braut, Bedriye die VerrĂŒckte, zieht nun auch mit ihrem Sohn in die Schule ein.

Obwohl die liebenswĂŒrdigen und chaotischen SchĂŒler der Hababam Klasse erhoffen, dass Bedriye ihre neue Komplizin gegen den exzentrischen Schulmeister sein wĂŒrde, stellen sie in KĂŒrze fest, dass sie sogar eine noch gefĂ€hrlichere Rivalin ist als der emotionelle Bedri, der Irre.

Mit der UnterstĂŒtzung seiner neuen Braut, die nicht weniger verrĂŒckt ist, als Bedri selbst, startet er nun seine Angriffe gegen die Mitglieder der chaotischen Klasse, in der Hoffnung, sie endlich los zu werden.

Drei mal darf man raten, wer am Ende gewinnt.

 

REGIE:
Ferdi Egilmez
PRODUKTION:
Arzu Film - Fida Film
CAST:
M. Ali Erbil
Seda Sayan
Kibariye
Safak Sezer
Memet Ali Alabora
Peker Açikalin
DREHBUCH:
Kemal Kenan Ergen

       
  Hable con ella
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2002]
       
 

Der neue AlmodĂłvar • Der spanische Grossmeister des Melodramas spart auch diesmal nicht mit Emotionen und spielt mit seinen Figuren Quartett. Nach seinem Oscar gekrönten Grosserfolg 'Todo Sobre Mi Madre' geht Pedro AlmodĂłvar mit 'Hable Con Ella' zurĂŒck zu seinen Wurzeln und zeigt in lebendiger Frische und mit grosser AuthentizitĂ€t intensives GefĂŒhlskino.

'Todo Sobre Mi Madre' endet mit dem Vorhang, der fĂ€llt; 'Hable Con Ella' beginnt mit dem Vorhang, der aufgeht, und wir befinden uns mitten in einer AuffĂŒhrung der Choreographin Pina Bausch. Im Publikum sitzen zwei offensichtlich tief berĂŒhrte MĂ€nner nebeneinander. Sie kennen sich nicht. Der eine ist Benigno, ein junger Krankenpfleger, der andere heisst Marco und ist Journalist. Was die beiden zusammenfĂŒhrt, choreographiert AlmodĂłvar gekonnt zu einem hervorragenden Film.

Pedro AlmodĂłvar lĂ€sst uns eintauchen in das warme Licht Spaniens und erzĂ€hlt eine berĂŒhrende und intime Geschichte, brillant begleitet von einer Musik, die direkt ins Herz geht, wiederum komponiert von Alberto Iglesias. Wahrhaft unvergessliche Bilder, eingefangen vom Altmeister Javier Aguirresarobe (The Other, The Quince Tree Sun), bereichert mit einer cinematographischen Trouvaille, einem siebenminĂŒtigem schwarz-weiss Stummfilm ĂŒber einen schrumpfenden Liebhaber, der entlang des schlafenden Körpers seiner Geliebten klettert.

 

REGIE:
Pedro AlmodĂłvar
PRODUKTION:
Augustin AlmodĂłvar
CAST:
Javier CĂĄmara
DarĂ­o Grandinetti
Rosario Flores
Leonor Watling
Geraldine Chaplin
Paz Vega
Mariola Fuentes
DREHBUCH:
Pedro AlmodĂłvar
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
José Salcedo
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxon GĂłmez

       
  Hamlet
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2000]
       
 

Passion.Betrayal.Revenge A hostile takeover is underway • Noch eine Shakespeare-Verfilmung? Ja, aber was fĂŒr eine! Die Definitive! SpĂ€testens seit Baz Luhrmans Kult-Adaption von "Romeo und Julia" weiss die Welt, wie viel moderne Kinokraft in den Werken des britischen Dramatikers schlummert. Nachwuchsregisseur Michael Almereyda klopft dem DĂ€nenprinz den Staub aus den Klamotten und gibt uns mit Ethan Hawke nicht nur den erotischsten, sondern auch den taffsten Hamlet a!ler Zeiten. Schauplatz ist das New York der Gegenwart, in dem der junge Hamlet nach dem Tod seines Vaters um die Erhaltung der Firma Denmark Corp. kĂ€mpft. Seinen mörderischen Widersacher und Stiefvater spielt David-Lynch-lkone Kyle MacLachlan. Bildgewaltig, temporeich - ein tödlich sinistres Spiel um Sein oder Nichtsein. Schon jetzt rumort es im Internet: 'With a stylish young director with a bold vision and a dazzling cast, this Hamlet has a promising future'.

 

REGIE:
Michael Almereyda
PRODUKTION:
Andrew Fierberg
Amy Hobby
CAST:
Ethan Hawke
Kyle MacLachlan
Liev Schreiber
Diane Venora
Julia Stiles
Bill Murray
Steve Zahn
DREHBUCH:
Michael Almereyda
KAMERA:
John de Borman
SCHNITT:
Kristina Boden
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Gideon Ponte

       
  Hamlet - This is your family
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2001]
       
 

Ein FIlm von Peter Kern • Peter Kerns hochaktuelle Dokumentation ĂŒber Christoph Schlingensiefs radikale HAMLET-Inszenierung, die im ganzen deutschen Sprachraum hohe Wellen warf. Ein spannendes, amĂŒsantes Erlebnis fĂŒr jeden engagierten Theater- und Filmfan!

Die Aufnahmen entstanden wĂ€hrend der Proben zu Christoph Schlingensiefs Hamlet-Inszenierung am Schauspielhaus ZĂŒrich.

Am Freitag, 9. November werden Peter Kern, Irm Herman (der Star zahlreicher Fassbinder-Filme!) und weitere SchauspielerInnen persönlich im LunchKino anwesend sein!

 

REGIE:
Peter Kern
PRODUKTION:
K+K Filmproduktion
Equal Vision Productions
KAMERA:
Mehdi Sahebi
Ciamak Parhizi
Peter Kern
Christoph Schlingensief
Sven Kierst

       
  Hannah Montana & Miley Cyrus: Best of Both Worlds Concert Tour
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. April 2008]
       
 

Ein Film von Bruce Hendricks • Mit sensationellen 29 Millionen US Dollar Einspiel gelang dem Konzertfilm "Hannah Montana/Miley Cyrus: Best of Both Worlds Concert Tour" der besten Start aller Zeiten in Amerika am traditionellen Superbowl-Wochenende. Das 3D-Musikerlebnis brach zugleich noch einen Rekord: In nur 683 Kinos gestartet gelang ihm zudem der beste Start eines in weniger als 1000 Kinos gezeigten Films. n Deutschland wird das einmalige Konzerterlebnis ab 10. April in Disney Digital 3D zu sehen sein.

2006 erstmals in den USA ausgestrahlt, zĂ€hlt die TV-Serie mittlerweile auch in Deutschland zu den erfolgreichsten und beliebtesten Programmen fĂŒr Kinder und Teenager. Die Veröffentlichung von 2 Soundtracks und diversen Singleauskopplungen folgte. Der „Hannah Montana“-Fanboom gipfelt nun in einem einmaligen Konzerterlebnis, das unter dem Titel HANNAH MONTANA/MILEY CYRUS: BEST OF BOTH WORLDS CONCERT ab 10. April 2008 exklusiv in ausgewĂ€hlten deutschen 3D-Kinos zu sehen sein wird. Miley Cyrus aka Hannah Montana ist dort zusammen mit der amerikanischen Teeniekultband, den Jonas Brothers, zu sehen. Die Aufnahmen wurden wĂ€hrend ihrer letztjĂ€hrigen gemeinsamen US Konzerttournee aufgenommen.

 

REGIE:
Bruce Hendricks
PRODUKTION:
Bruce Hendricks
Kenny Ortega
Arthur F. Repola
CAST:
Paul Becker
Billy Ray Cyrus
Miley Ray Cyrus
Teresa Espinosa
Joe Jonas
Paul Kevin Jonas
Marshall Lake
Kenny Ortega
KAMERA:
Mitchell Amundsen
SCHNITT:
Michael Tronick
TON:
Eric Pierce
Robert L. Sephton
KOSTÜME:
Dahlia Foroutan

       
  Hanni & Nanni
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2010]
       
 

Die legendĂ€ren Zwillinge endlich im Kino! • Heimliche Mitternachtspartys, leidenschaftliche Sport-WettkĂ€mpfe und freche Schulstreiche – das ist die Welt von Hanni und Nanni. Enid Blyton hat mit ihrer erfolgreichen Jugendbuchreihe eine eigene Welt kreiert, die heute genauso wie vor 50 Jahren ein Millionen-Publikum in ihren Bann zieht.
Diesmal haben Hanni und Nanni den Bogen deutlich ĂŒberspannt. Was als Wette begann, endet in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch ein Luxuskaufhaus und zu guter Letzt werden sie auch noch des Diebstahls beschuldigt. Die Zwillinge fliegen von der Schule und werden von ihren Eltern ins Internat „Lindenhof“ gesteckt. Dort beginnt fĂŒr die beiden ein ganz neues Leben. WĂ€hrend die sanftmĂŒtigere Nanni erste Freundschaften knĂŒpft, tut sich die hitzköpfige Hanni mit der Eingewöhnung schwer. Und als das „Lindenhof“-Hockeyteam gegen die JoCats, das Team ihrer alten Schule, antreten soll, kommt es zu einer ersten Zerreissprobe und Hanni und Nanni mĂŒssen sich entscheiden. Und als der „Lindenhof“ auch noch in Gefahr gerĂ€t, wird Hanni & Nanni endgĂŒltig klar, dass sie hierher gehören. Sie hecken einen mutigen Rettungsplan aus
.

 

REGIE:
Christine Hartmann
PRODUKTION:
Hermann Florin
Nico Hofmann
Ariane Krampe
Emmo Lempert
CAST:
Heino Ferch
Oliver Pocher
Hannelore Elsner
Anja Kling
Katharina Thalbach
Sunnyi Melles
Suzanne von Borsody
DREHBUCH:
Jane Ainscough
Enid Blyton
Katharina Reschke
KAMERA:
Alexander Fischerkoesen
SCHNITT:
Horst Reiter
TON:
Dominik Oppon
MUSIK:
Alexander Geringas
Joachim SchlĂŒter
AUSSTATTUNG:
Jörg Baumgarten
KOSTÜME:
Nici Zinell

       
  Happiness
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

Int. Kritikerpreis, Cannes 98 Metro Media Award, Toronto 98 • 'Sei glĂŒcklich - und wenn du es nicht bist, tu wenigstens so als ob.' Drei Schwestern in New Jersey mĂŒhen sich auf ihre persönliche Art, dem amerikanischen Lebensmotto zu entsprechen. Joy Jordan (Jane Adams), eine chronische Verliererin mit sozialem Gewissen, sucht den MĂ€rchenprinzen und fĂ€llt immer wieder auf den falschen Mann herein. Die mondĂ€n attraktive Helen (Lara Flynn Boyle) schreibt wie besessen einen Bestseller nach dem anderen ohne zu merken, dass sie das Objekt der Begierde eines Nachbarn ist, der sie mit anonymen Anrufen belĂ€stigt. Von den drei Schwestern ist Trish (Cynthia Stevenson) die einzige mit einem geregelten Familienleben. FĂŒr sie ist die plötzliche Scheidung ihrer altgewordenen Eltern das UnglĂŒck schlechthin. Doch sie weiss noch nicht, dass ihr Mann Bill in seiner psychiatrischen Praxis mehr mit eigenen Phantasien als mit seinen Patienten beschĂ€ftigt ist. Ein anonymer Anruf aus heiterem Himmel, eine verstörende Begegnung, und die lllusion des GlĂŒcks explodiert an der Dominanz sexueller WĂŒnsche, an der AbsurditĂ€t des modernen Vorstadtlebens und an dem subversiven Humor eines kompromisslosen amerikanischen Regisseurs.

Drehbuchautor und Regisseur Todd Solondz schrieb, produzierte und fĂŒhrte Regie bei dem Kinofilm "Welcome to the Dollhouse (Willkommen im Tollhaus)", der 1996 mit dem "Grand Jury Prize" des Sundance Film Festival ausgezeichnet wurde. Als dĂŒster witziges und zugleich beklemmendes Portrait heranwachsender Teens in den Vororten des modernen Amerika hatte "Welcome to the Dollhouse (Willkommen im Tollhaus)" beim Toronto International Film Festival Premiere, wo der Film rasch fĂŒr den Verleih von Sony Picture Classics gekauft wurde. Der Film hatte weltweit herausragende Kritiken und grossen kommerziellen Erfolg. Solondz wurde in Newark, NJ geboren und wuchs als Vorstadtkind auf. An der New York University Film School realisierte er drei preisgekrönte Kurzfilme: "Feelings, Ba bysitter" und "Schaff's Last Shot".

 

REGIE:
Todd Solondz
PRODUKTION:
Ted Hope
Christine Vachon
David Linde
James Schamus
CAST:
Jane Admas
Elizabeth Ashley
Dylan Baker
Lara Flynn Boyle
Ben Gazzara
Jared Harris
Jon Lovitz
DREHBUCH:
Todd Solonz
KAMERA:
Maryse Alberti
SCHNITT:
Alan Oxman
MUSIK:
Robbie Kondor
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Kathryn Nixon

       
  Happy Family
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2012]
       
 

Ein Film von Gabriele Salvatores • Drehbuchautor Ezio befĂ€nde sich auf dem Weg zum Erfolg, wĂ€re da nicht ein kleines Problem: Er soll einen Film ĂŒber zwei chaotische und schrullige MailĂ€nder Familien schreiben, deren Wege sich in jenem Moment kreuzen, in dem ihre 16jĂ€hrigen Sprösslinge zu heiraten beschliessen. Ezio kommt mit Schreiben nicht voran, schon allein deswegen nicht, weil seine Figuren sich verselbststĂ€ndigen und aus dem Drehbuch ausbrechen. Ungeniert wenden sie sich ans Kinopublikum, kritisieren ihren Erfinder, und jede fordert fĂŒr sich eine bedeutendere Rolle ein. Schliesslich schreibt sich Ezio mitten in die Handlung hinein. Doch seine Figuren haben inzwischen auf eigene Faust ein gemeinsames Familientreffen angesetzt, um die Hochzeit zu planen. Mit ungeahnten Folgen.

Acht Figuren auf der Suche nach ihrem Autor. Ein sommerliches Mailand, das plötzlich mĂ€rchenhaft bunt strahlt. Und zwei Familien, die man nicht so schnell vergisst. Gabriele Salvatores’ intelligente, witzige und rasante Neuinterpretation von Pirandellos Theaterklassiker ist eine meisterhafte Regieleistung und zudem ein Film mit exzellenten Darstellern.

 

REGIE:
Gabriele Salvatores
PRODUKTION:
Maurizio Totti
CAST:
Fabrizio Bentivoglio
Margherita Buy
Valeria Bilello
Fabio De Luigi
Corinna Agustoni
Gianmaria Biancuzzi
Alice Croci
DREHBUCH:
Alessandro Genovesi
Gabriele Salvatores
KAMERA:
Italo Petriccione
SCHNITT:
Massimo Fiocchi
TON:
Daniela Bassani
Daniele Quadroli
David Quadroli
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
Louis Siciliano
AUSSTATTUNG:
Rita Rabassini
KOSTÜME:
Patrizia Chericoni

       
  Harry Potter 6: The Half-Blood Prince
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Harry Potter und der Halbblutprinz • In "Harry Potter und der Halbblutprinz" schliesst sich Voldemorts Faust immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer – sogar in Hogwarts ist man nicht mehr so sicher wie frĂŒher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen liessen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen, den ahnungslosen LebenskĂŒnstler Professor Horace Slughorn. Denn Dumbledore ist ĂŒberzeugt, dass Slughorn mit seinen guten Beziehungen ĂŒber entscheidende Informationen verfĂŒgt.
Unterdessen haben die SchĂŒler noch ganz andere Probleme: In den Mauern der Burg spielen die Teenager-Hormone verrĂŒckt. Harry fĂŒhlt sich immer stĂ€rker zu Ginny hingezogen – doch Dean Thomas geht es genauso. Und Lavender Brown hat sich Ron ausgesucht, aber nicht mit Romilda Vanes Schokolade gerechnet! WĂ€hrenddessen kocht Hermine vor Eifersucht, will aber ihre GefĂŒhle auf keinen Fall zeigen. Nur ein SchĂŒler bleibt inmitten dieser knospenden Romanzen völlig unbeeindruckt. Er will unbedingt Eindruck machen – und sei es mit dunklen Machenschaften. WĂ€hrend alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verĂ€ndern könnte.
David Yates hat 2007 bereits den Sommer-Blockbuster "Harry Potter und der Orden des Phönix" inszeniert. Jetzt fĂŒhrt er auch bei "Harry Potter und der Halbblutprinz" Regie. David Heyman, der alle Harry Potter-Filme produziert, verantwortet diesen Film zusammen mit David Barron. Drehbuchautor Steve Kloves, der die ersten vier Filme der Kinoserie geschrieben hat, verfasste auch diese Leinwandversion des Romans von J.K. Rowling.
Warner Bros. Pictures prĂ€sentiert eine Heyday-Films-Produktion, "Harry Potter und der Halbblutprinz", die mit Spannung erwartete sechste Folge der Harry Potter-Kinoserie von Warner Bros. Pictures nach den beliebten Romanen von J.K. Rowling. Wieder spielen Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson ihre Rollen als junge Zauberer Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger, die durch Lord Voldemorts RĂŒckkehr mit neuen Problemen und Gefahren konfrontiert werden. Erneut mit dabei sind auch bewĂ€hrte Harry Potter-Mitwirkende wie Helena Bonham Carter, David Bradley, Robbie Coltrane, Warwick Davis, Tom Felton, Michael Gambon, Alan Rickman, Maggie Smith, Natalia Tena, Julie Walters und David Thewlis sowie Evanna Lynch, Matthew Lewis und Bonnie Wright.
Zwei preisgekrönte Schauspieler reihen sich erstmals in die hochkarĂ€tige Starriege der Harry Potter-Filme ein: Oscar-PreistrĂ€ger Jim Broadbent ("Iris", "Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia") spielt den Zaubertrank-Experten Professor Horace Slughorn: Er gibt Harry ein altes Zaubertrank-Buch, das einst dem Halbblutprinz gehörte und sich nun fĂŒr den jungen Zauberer als unschĂ€tzbar wertvoll erweist. Die preisgekrönte Schauspielerin Helen McCrory ("Geliebte Jane", "Die Queen") spielt Draco Malfoys Mutter Narzissa, die Schwester der bösen Bellatrix Lestrange.
Ausserdem geben etliche Nachwuchsdarsteller in "Harry Potter und der Halbblutprinz" ihr SpielfilmdebĂŒt. Jessie Cave ĂŒbernimmt die Rolle der Lavender Brown, die Ron Weasley schöne Augen macht. Der neunjĂ€hrige Hero Fiennes Tiffin spielt den jungen Tom Riddle als ElfjĂ€hrigen, wĂ€hrend der 16-jĂ€hrige Frank Dillane den Teenager Riddle spielt, der bereits auf dem besten Weg ist, sich zum bösen Lord Voldemort zu entwickeln.
Der zweifache Oscar-Kandidat Bruno Delbonnel ("Mathilde – eine grosse Liebe", "Die fabelhafte Welt der AmĂ©lie") steht hinter der Kamera und dreht damit seinen ersten Harry Potter-Film. UnterstĂŒtzt wird er von bewĂ€hrten Harry Potter-Mitarbeitern: Produktionsdesigner Stuart Craig, Cutter Mark Day, KostĂŒmbildnerin Jany Temime, dem fĂŒr die Monster- und Maskeneffekte verantwortlichen Designer Nick Dudman, Special-Effects-Leiter John Richardson, dem fĂŒr die visuellen Effekte zustĂ€ndigen Tim Burke und Komponist Nicholas Hooper.

 

REGIE:
David Yates
PRODUKTION:
David Barron
David Heyman
CAST:
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
Alan Rickman
Helena Bonham Carter
DREHBUCH:
Steve Kloves
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Mark Day
MUSIK:
Nicholas Hooper
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Harte Jungs
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Los, trau dich! • Millionen begeisterter KinogĂ€nger verfolgten 'Das merkwĂŒrdige Verhalten geschlechtsreifer GrossstĂ€dter zur Paarungszeit' - nun nimmt sich Regisseur Marc Rothemund erneut der kuriosen Verhaltensforschung an:

Eines Morgens wacht der Teenager Florian (Tobias Schenke) auf und macht unĂŒberhörbare Bekanntschaft mit IHM: dem kleinen Unterschied zum bisher kaum wahrgenommenen anderen Geschlecht. Doch was sich frĂŒher so bescheiden im hosenbedeckten Untergrund hielt, ist plötzlich zu munterem Leben erwacht und meldet sich in den unpassendsten Situationen schamlos zu Wort. Und schon stolpert Florian von einem FettnĂ€pfchen ins nĂ€chste...

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Bermd Eichinger
Martin Moszkowicz
CAST:
Tobias Schenke
Axel Stein
Luise Helm
Nicky Kantor
Tom Lass
Mina Tander
Björn Kirschniok
DREHBUCH:
Granz Henman
KAMERA:
Hans-GĂŒnther BĂŒcking
AUSSTATTUNG:
Ingrid Buron

       
  Heavenly Nomadic - Sutak
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Mirlan Abdykalykow • Eine Nomadenfamilie lebt mit ihren Pferden in der berauschenden Natur Kirgistans. Schaiyrs Mann ist vor Jahren im nahen Fluss ertrunken. Eine neue Liebe bahnt sich an, als der Meteorologe Jermek seine Mess-Station neben Schaiyrs Zuhause aufbaut. ErzĂ€hlt im sanften Rhythmus des Nomadenlebens, nimmt uns Regisseur Mirlan Abdykalykow mit auf eine Zeitreise in das so leicht verwundbare Herz einer Familie und hinein in die traumhafte Natur.

Die Schönheit der Natur

Es gibt immer noch Orte auf dieser Welt, wo die Menschen in Harmonie mit Natur und Naturmythologien leben. Die Nomadenfamilie von Schaiyr lebt glušcklich mit ihren Pferden in den kirgisischen Bergen, frei von den Bedušrfnissen, die die moderne Bequemlichkeit uns vorgibt. In der Welt der 7-jĂ€hrigen Enkelin Umsunai ist die Wirklichkeit mit den Legenden der sie umgebenden Natur fest verwoben, das schenkt ihr die Mittel, der Trauer um ihren verstorbenen Vater zu begegnen. Sie glaubt fest daran, dass er – wie es in einer der schönsten Legenden erzĂ€hlt wird – in einen Steinkauz verwandelt wurde, der seine Kreise ušber den Gipfeln zieht. Als ihr Bruder aus der Stadt zurušckkehrt, saugt sie gierig Einzelheiten aus dem urbanen Studentenleben auf. In den Ohren der Grosseltern scheinen diese Geschichten Vorboten einer Entfremdung zu sein. Als sie sich neu verliebt, kann sich auch Umsunais Mutter Schaiyr kaum vorstellen, diese Welt der Stille zurušckzulassen. Fušr das in die Jahre gekommene Hirtenpaar wirkt das BaugerĂ€t, das auf den Wiesen auftaucht, wie ein dunkles Omen. Mit jedem Stušck Natur, das langsam verschwindet, scheint sich auch ein Stušck ihrer Seele zu verflušchtigen. Mirlan Abdykalykow wurde 1982 geboren und ist seit seinem achten Lebensjahr auch in der Filmlandschaft zu Hause. In drei Filmen, bei denen sein Vater Aktan Regie fušhrte, spielte er die Hauptrolle, darunter in Beshkempir (Der Adoptivsohn), den trigon-film im Kino und auf DVD herausgebracht hat. Mirlan Abdykalykow bietet uns hier eine poesievolle Ode an die Schönheit der Natur und besticht in der sanften ErzĂ€hlweise.

 

REGIE:
Mirlan Abdykalykow
PRODUKTION:
Sadyk Sher-Niyaz
CAST:
Taalaikan Abazova
Tabyldy Aktanov
Jibek Baktybekova
Jenish Kangeldiev
Anar Nazarkulova
Myrza Subanbekov
DREHBUCH:
Ernest Abdyjaparov
Aktan Arym Kubat
KAMERA:
Talant Akynbekov

       
  Heremakono
 
       
 

En attendant le bonheur • Reinste Poesie und traumhaft schöne Bilder aus der mauretanischen SandwĂŒste zur Eröffnung der neuen Saison im LunchKino: EN ATTENDANT LE BONHEUR, Warten auf das GlĂŒck, an einem Ort des Übergangs. Eine schwebend leichte ErzĂ€hlung von einem jungen Mann, der Abschied nehmen will von seiner afrikanischen Heimat, um nach Europa zu reisen. HauptpreistrĂ€ger des panafrikanischen Filmfestivals von Ougadougou 2003!

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Maji-da Abdi
Nicolas Royer
CAST:
Khatra Ould Abder Kader
Maata Ould Mohamed Abeid
Mohamed Mahmoud Ould Mohamed
Nana Diakité
Fatimetou Mint Ahmeda
Makanfing Dabo
Santha Leng
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Emmanuel Soland
MUSIK:
Oumou Sangare
AUSSTATTUNG:
Joseph Kpobly
Laurent Cavero
KOSTÜME:
Maji-da Abdi

       
  Hermann Hesse's Siddharta
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 1998]
       
 

Schweizerische ErstauffĂŒhrung Silberner Löwe, Filmfestspiele Venedig 1972 • Nach der Dichtung des deutschen Literatur-NobelpreistrĂ€gers Hermann Hesse hat Conrad Rooks 1972 in Nordindien einen Film gedreht, der in Europa nie ins Kino kam. Der Film hat in all den Jahren jedoch nichts an Faszination eingebĂŒsst. In warmen Farbtönen, unterlegt mit indischer Musik, entfĂŒhrt er uns in die geheimnisvolle Welt eines jungen Brahmanen auf der Suche nach sich selbst und dem Sinn des Lebens. Siddhartha verlĂ€sst zusammen mit seinem Freund Govinda sein reiches Elternhaus und wird ein wandernder Bettelmönch. Nach Jahren strenger Askese und der Entdeckung des Buddhismus lernt er, dass er selber denken und eigene Lebenserfahrungen machen muss. So bittet er die schöne Kurtisane Kamala, ihn in die Geheimnisse der Liebe einzuweihen. Seine hingebungsvolle Leidenschaft und sein neuer Reichtum vermögen ihn jedoch nicht zufriedenzustellen. Erst als FĂ€hrmann am Ufer eines breiten Flusses findet Siddhartha Antworten auf all seine Fragen. Er gelangt letztendlich zu seinem Ziel, der inneren Harmonie.

Ausschliesslich in Nordindien gedreht, u.a. in der Heiligen Stadt Rishikesh, dem Privatbesitz und Palast seiner Königlichen Hoheit Maharaja of Bharatpur.

 

REGIE:
Conrad Rooks
PRODUKTION:
Conrad Rooks
David McKibben
Oslyn Shrieves
CAST:
Shashi Kapoor
Simi Garewal
Romesh Sharma
Pincho Kapoor
Zul Vellani
Amrik Singh
Shanti Hiranand
Kunal Kapoor
DREHBUCH:
Conrad Rooks
KAMERA:
Sven Nykvist
SCHNITT:
Willy Kemplen
MUSIK:
Hemant Kumar
AUSSTATTUNG:
Malcolm Golding

       
  Hi Lo Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 1999]
       
 

Ein Film von Stephen Frears produziert von M. Scorsese • Den Zweiten Weltkrieg haben sie einigermassen unversehrt ĂŒberstanden. Jetzt kehren der verschlossene EinzelgĂ€nger Pete Calder (BILLY CRUDUP) und sein grosspuriger Freund Big Boy Matson (WOODY HARRELSON) in ihr HeimatstĂ€dtchen Hi-Lo im Mittleren Westen zurĂŒck. Eine kleine Herde Rinder und viel harte Arbeit sollen ihnen ein gutes Leben ermöglichen. Doch die industrielle Viehzucht hat lĂ€ngst auch Hi-Lo erreicht und droht, den grossen Traum der Cowboys von der eigenen Farm zu zerstören. Eine viel grössere Gefahr fĂŒr die zwei ungleichen Freunde geht aber von der lasziven Mona (PATRICIA ARQUETTE) aus: Sie verdreht gleich beiden den Kopf. Und wĂ€hrend Pete sich vor Sehnsucht nach ihr verzehrt, beginnt Big Boy ein VerhĂ€ltnis mit der verheirateten Frau...

HI-LO COUNTRY ist ein leidenschaftliches Drama um Liebe, Verrat und Bruderzwist - vor einem uramerikanischen Hintergrund. Gerade deshalb wĂ€hlten die Produzenten MARTIN SCORSESE und BARBARA DE FINA zusammen mit dem WORKING-TITLE-Erfolgsduo TIM BEVAN und ERIC FELLNER einen europĂ€ischen Regisseur fĂŒr die Verfilmung des Romans von MARK EVANS aus: STEPHEN FREARS, der mit Scorsese und de Fina erstmals 1990 bei GRIFTERS zusammenarbeitete und bereits mit GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN sein beeindruckendes GespĂŒr bei der Umsetzung von literarischen Stoffen auf die Kinoleinwand unter Beweis stellte.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Barbara De Fina
Martin Scorsese
Eric Fellner
Tim Bevan
CAST:
Billy Crudup
Woody Harrelson
Cole Hauser
Patricia Arquette
Enrique Castillo
Sam Elliott
Penelope Cruz
DREHBUCH:
Walon Green
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Masahiro Hirakubo
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Patricia Norris
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  High Fidelity
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2000]
       
 

Eine Komödie in Vinyl von Stephen Frears • HIGH FIDELITY! Allein schon der Titel verpflichtet zum Kult: Verschlungen wurde Nick Hornbys grosser Roman ĂŒber Popmusik und den Beziehungsblues, als er 1995 erschien. Nun also hat Stephen Frears HIGH FIDELITY zum Film gemacht. MĂ€ssig zu sagen, dass der Brite, der mit Filmen wie 'My Beautiful Laundrette', 'Prick up Your Ears', 'The Grifters' und dem in den USA entstandenen 'Dangerous Liasons' weltweit fĂŒr Furore sorgte, auch diesmal ein Meisterwerk vorlegt. Und fĂŒr einmal hat dabei der Film dem Buch etwas voraus: Den Ton, bzw die Musik. Denn HIGH FIDELITY entwickelt die Geschichte vom Abschied von einer Liebe entlang einer Reihe von Musiktiteln - und das lĂ€sst sich im Kino eindeutig besser arrangieren als auf Papier. Frears hat den Schauplatz von London nach Chicago verlegt, die Musik pop-historisch angeglichen. Und es kam gut: Wenn Laura zum Auftakt die Koffern packt, ihrem Rob ein letztes 'TschĂŒss - und ich hole den Rest spĂ€ter zuflötet', dazu laut Roky Ericksons Herzschmerz-Song 'You're Gonna Miss Me' durch die Wohnung, eh den Kinosaal dröhnt - dann ist dieser HIGH FIDELITY- Groove, den Hornbys Buch so ungeheuer liebenswert machte, bereits da. So geht's weiter. Rob - John Cusack at his best! - streunt zwischen seinem LP-Shop, dem 'Championship Vinyl', und seiner Wohnung hin und her und spielt den Blues. Direkt in die Kamera spricht er seine Hits der fĂŒnf unvergesslichsten Trennungen, der fĂŒnf besten Songs fĂŒr den Montagmorgen, die fĂŒnf besten Songs fĂŒr den Tod: HIGH FIDELITY ist die grosse Lovestory des Sommers 2000, konzipiert fĂŒr Ohr und Herz!

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Tim Bevan
Rudd Simmons
CAST:
John Cusack
Iben Hjejle
Todd Louiso
Jack Black
Lisa Bonet
Catherine Zeta-Jones
Joan Cusack
DREHBUCH:
D.V. DeVincentis
Steve Pink
John Cusack
Scott Rosenberg
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
Mick Audsley
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
David Chapman
ThérÚse DePrez

       
  High School Musical 3: Senior Year
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Kenny Ortega • In ihrem Abschlussjahr erleben die High School Absolventen Troy (Zac Efron) und Gabriella (Vanessa Hudgens) das erste Mal was es heisst, von einander getrennt zu sein. Denn die beiden werden ihr Studium an unterschiedlichen UniversitĂ€ten aufnehmen. Doch vorher stellen sie und ihre Freunde gemeinsam mit dem Rest der Wildcats ein neues spektakulĂ€res Musical auf die Beine, das mit unzĂ€hligen neuen Hits und atemberaubenden Tanzeinlagen aufwartet!

 

REGIE:
Kenny Ortega
PRODUKTION:
Bill Borden
Barry Rosenbush
CAST:
Zac Efron
Vanessa Anne Hudgens
Ashley Tisdale
Lucas Grabeel
Corbin Bleu
Monique Coleman
Bart Johnson
Olesya Rulin
Chris Warren Jr.
DREHBUCH:
Peter Barsocchini
KAMERA:
Daniel AranyĂł
SCHNITT:
Seth Flaum
TON:
John Leveque
MUSIK:
David Lawrence
AUSSTATTUNG:
Mark Hofeling
KOSTÜME:
Caroline Marx

       
  Hitlers Hollywood
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2018]
       
 

Ein Film von RĂŒdiger Suchsland • WAS WEISS DAS KINO, WAS WIR NICHT WISSEN?
Über 1000 Spielfilme wurden in den Jahren 1933-1945 in Deutschland hergestellt. Bei den wenigsten handelt es sich um offene Propaganda. Aber noch weniger, der im Nationalsozialismus produzierten Filme, sind harmlose Unterhaltung. Das nationalsozialistische Kino war staatlich gelenkt. Zugleich wollte es „grosses Kino" sein. Eine deutsche Traumfabrik.
HITLERS HOLLYWOOD erzĂ€hlt erstmals von der dunkelsten und dramatischsten Periode deutscher Filmgeschichte, und erinnert zum hundertsten Geburtstag der Ufa an diese Filme und ihre Stars: Hans Albers, Heinz RĂŒhmann, Zarah Leander, Ilse Werner, Marianne Hoppe, Gustaf GrĂŒndgens und viele mehr.
Die NS-Filme waren nicht nur technisch perfekt gemacht, sie waren emotional, weckten SehnsĂŒchte, liessen trĂ€umen, boten Zuflucht. Das Kino war industriell vorgefertigt und manipulativ. Vielleicht waren die GefĂŒhle, die diese Filme weckten, oft ein Selbstbetrug, falsche GefĂŒhle. Aber es waren eben GefĂŒhle. Nur so ist die Wirkungskraft des NS-Kinos zu erklĂ€ren.
Millionen gingen seinerzeit ins Kino. Welche TrÀume trÀumten die Deutschen in ihrer ureigenen germanischen Traumfabrik? Wovon sollten sie trÀumen, wenn es nach den Machthabern ging? Wie funktioniert Propaganda?

 

REGIE:
RĂŒdiger Suchsland
PRODUKTION:
Gunnar Dedio
Martina Haubrich
DREHBUCH:
RĂŒdiger Suchsland
SCHNITT:
Ursula PĂŒrrer
TON:
Linus Nickl

       
  Hodder rettet die Welt!
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

Wann hast du das letzte Mal die Welt gerettet? • Hodder, DrittklĂ€ssler, lebt mit seinem Vater, der nachts Plakate klebt, allein. Um sich die Zeit zu vertreiben, flĂŒchtet sich Hodder in seine eigene kleine Fantasiewelt. Eines Nachts erscheint Hodder eine Fee und bittet ihn, die Welt zu retten. Doch wie soll Hodder treue Mitstreiter fĂŒr seine Mission finden, da er doch keine Freunde hat? Und wo soll er eigentlich mit der Rettung der Welt anfangen? UnterstĂŒtzung findet Hodder schliesslich bei Lola, der Frau ohne Nachnamen, Big Mac Johnson, einem reimenden Boxer und dem SĂŒdseehĂ€uptling William Ludo.

Nach dem preisgekrönten Buch von Bjarne Reuter (Deutscher Jugendliteraturpreis 2000) inszenierte der oscarnominierte Regisseur Henrik Ruben Genz ein sowohl lustiges als auch sensibel und liebevoll erzĂ€hltes Kinoerlebnis. HODDER RETTET DIE WELT! war in DĂ€nemark der bisher erfolgreichste Kinderfilm des Jahres, eröffnete das Kinderfilmfest der Berlinale 2003 und gewann den Wettbewerb beim BUSTER – Copenhagen International Children’s Film Festival 2003. FĂŒr denTitelsong konnte Gitte HĂŠnning gewonnen werden.

 

REGIE:
Henrik Ruben Genz
PRODUKTION:
Tina Dalhoff
CAST:
Frederik Christian Johansen
Lars Brygmann
Birthe Neumann
Anders Lund Kjeldsen
Maurice Blinkenberg
Cecilie Egemose Østerby
Trine Appel
DREHBUCH:
Bo Hr. Hansen
Bjarne Reuter
KAMERA:
Bo Tengberg
SCHNITT:
Miriam NĂžrgaard
TON:
Nino Jacobsen
MUSIK:
KĂ„re BjerkĂž
Frithjof Toksvig
AUSSTATTUNG:
Niels Sejer
KOSTÜME:
Ingrid SĂže

       
  Holy Lola
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Ein Film von Bertrand Tavernier • Die Ehe ist glĂŒcklich, das Haus gekauft, die Zukunft gesichert. Bloss mit dem Kinderkriegen klappt es nicht. Also beschliessen der junge Arzt Pierre und seine Frau GĂ©raldine ein Baby zu adoptieren, und weil ihnen das offizielle Adoptionsprozedere in Frankreich zu langwierig ist, fliegen sie zum Auftakt von HOLY LOLA nach Kambodscha.
Was Bertrand Tavernier in der Folge seines thematisch ĂŒberraschenden, neuen Filmes serviert, ist spannend wie ein Krimi. Denn statt der Reise ins GlĂŒck, wie sie sich zu Hause alles ausmalten, treten GĂ©raldine und Pierre einen erschöpfenden Abenteuertrip an. UnzĂ€hligen Besuchen in verschiedenen Waisenheimen folgt, als in der keinen Lola endlich eine Adoptionskandidatin gefunden ist, ein zermĂŒrbender Spiessrutenlauf durch kambodschanische und französische Ämter. Kommen dazu der Alltag in der Monsun geplagten Stadt, die immer wieder Neid geprĂ€gte Konfrontation mit anderen Adoptiveltern, die Gefahr durch Unbedachtheit in die IllegalitĂ€t abzudriften.
Eine zĂ€rtliche Liebesgeschichte, ein packender Abendteuerfilm, ein berĂŒhrendes Melodrama ist HOLY LOLA; vor Ort gedreht auch eine bildschöne filmische Reise in ein von einer schmerzlichen Vergangenheit geprĂ€gtes, exotisches Land. Taverniers feinfĂŒhlige Inszenierung, Alain Choquarts agile Kamera, das starke Spiel von Jacques Gamblin und Isabelle CarrĂ©, die absolute GlaubwĂŒrdigkeit der Story machen HOLY LOLA zu einem hoch emotionalen Kinoerlebnis. HOLY LOLA ist zweifellos Taverniers bester Film seit Jahren.

 

REGIE:
Bertrand Tavernier
PRODUKTION:
Frédéric Bourboulon
CAST:
Jacques Gamblin
Isabelle Carré
Bruno Putzulu
Lara Guirao
DREHBUCH:
Dominique Sampiero
Bertrand Tavernier
Tiffany Tavernier
KAMERA:
Alain Choquart
SCHNITT:
Sophie Brunet
TON:
Dominique Levert
MUSIK:
Henri Texier
AUSSTATTUNG:
Giuseppe Ponturo
KOSTÜME:
Eve-Marie Arnault

       
  Holycoaster S(hit) Circus
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Sascha Engel und Dennis Schwabenland • Die Theatergruppe PENG! Palast plant ein neues Projekt ĂŒber Helden. Nachdem ein Schauspieler aus dem Projekt
aussteigen möchte, gibt es eine Krise und das Projekt soll abgesagt werden: In seiner Familie gab es keine Helden,
sondern ganz im Gegenteil (scheinbar) einen Nazi-Verbrecher. Das Leitungsteam des Theaters ist vom Abbruch des
Projekts wenig begeistert und stellt als Reiungsmassnahme den Kontakt zu einem israelischen Kollekdv her. In
Jerusalem verheddern sich alle Beteiligte immer mehr in Vorurteilen, bis etwas Schreckliches passiert
.

Der Dokumentarfilm zeigt und hinterfragt auf provokante Art und Weise bestehende Vorurteile, die erst recht dann
zum Vorschein kommen, wenn drei verschiedene Kulturen versuchen, sich mit Toleranz und Gutmenschentum nÀher
zu kommen.

Hochaktuell in einer Zeit, in der Brandsdner versuchen die Welt in schwarz und weiss einzuteilen, begleiten wir die vier
Berner im Erstlingswerk von PENG! Palast und Kino Kitchen (Tel Aviv) auf einem Roadtrip zu menschlichen AbgrĂŒnden.
Am Ende dieser 73-minĂŒdgen Achterbahnfahrt der GefĂŒhle mĂŒssen sich alle fragen, welche Vorkommnisse der
Wahrheit und welche der Phantasie entsprungen sind.

 

REGIE:
Sascha Engel
Dennis Schwabenland
PRODUKTION:
Dennis Schwabenland
CAST:
Dennis Schwabenland
Ruby Edelman
Christoph Keller
Benjamin Spinnler
Raphael Urweider
DREHBUCH:
Ruby Edelman
Sascha Engel
Christoph Keller
Dennis Schwabenland
Benjamin Spinnler
Raphael Urweider
KAMERA:
Sascha Engel
SCHNITT:
Sascha Engel
TON:
Yohai Ben Zvi

       
  Homo Faber
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 1991]
       
 

Ein Film von Volker Schlöndorff • «Homo Faber», 1957 erschienen, ist eines der zentralen Werke von Max Frisch. Eine Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Natur und Technik, der VergĂ€nglichkeit des Lebens und – wie so oft bei Frisch – mit der Problematik der IdentitĂ€t. Volker Schlöndorff hat den Roman 1991 sehr werkgetreu verfilmt, mit einem beeindruckenden Sam Shepard in der Rolle des Ingenieurs Walter Faber.
Fabers Reise beginnt mit einer Flugzeugnotlandung, geht weiter in den Dschungel Guatemalas, nach New York und mit dem Schiff zurĂŒck nach Europa. An Bord lernt er die junge Elisabeth kennen und verliebt sich in sie. Unterwegs findet Faber heraus, dass sie die Tochter seiner ehemaligen Studienfreundin Hanna ist. Er begleitet sie nach Athen, wo es zum tragischen Finale mit ebenso tragischen Erkenntnissen fĂŒr alle Beteiligten kommt. Einleitend zum Film liest Jan Bluthardt, Ensemblemitglied am Schauspielhaus ZĂŒrich, Passagen aus dem Roman. Das «Homo Faber»-Lunchkino bietet so eine vertiefte (Wieder)begegnung mit einem grossen Werk des grossen ZĂŒrcher Autors Max Frisch.

 

REGIE:
Volker Schlöndorff
PRODUKTION:
Eberhard Junkersdorf
CAST:
Sam Shepard
Julie Delpy
Barbara Sukowa
Dieter Kirchlechner
Traci Lind
DREHBUCH:
Max Frisch
Rudy Wurlitzer
KAMERA:
Giorgos Arvanitis
Pierre Lhomme
SCHNITT:
Dagmar Hirtz
TON:
Andreas Biegler
Dagmar Hirtz
MUSIK:
Stanley Myers
AUSSTATTUNG:
Nicos Perakis
KOSTÜME:
Barbara Baum

       
  Hop
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2011]
       
 

Osterhase oder Superstar? • Von den Machern von «Despicable Me» («Ich – einfach unverbesserlich») sowie «Alvin & The Chipmunks» folgt der nĂ€chste Volltreffer, der CGI-Animation mit Live Action verbindet. Pralle Kinokomik um den rockigsten Osterhasen der Filmgeschichte und einen ĂŒberzeugten Faulenzer, die sich gegenseitig beim Erwachsenwerden helfen.

 

REGIE:
Tim Hill
PRODUKTION:
John Cohen
Christopher Meledandri
DREHBUCH:
Cinco Paul
Ken Daurio
Brian Lynch
KAMERA:
Peter Lyons Collister
SCHNITT:
Peter S. Elliot
Gregory Perler
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Richard Holland
KOSTÜME:
Alexandra Welker

       
  Hot Dog
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2018]
       
 

Ein Film von Torsten KĂŒnstler • GegensĂ€tze ziehen sich an - wie Theo und Luke. WĂ€hrend der Eine die Dinge mit den FĂ€usten klĂ€rt, löst der Andere sie mit seinem Grips. Und doch versuchen der ehemalige GSG 10- Polizist und einer, der bisher nur von der Spezialeinheit trĂ€umte, im Alleingang die entfĂŒhrte Tochter des moldawischen Botschafters zu befreien. Ohne RĂŒcksicht auf Verluste und eine Schneise der VerwĂŒstung nach sich ziehend, zerschlagen sie ein Netz aus Intrigen: Denn hinter der EntfĂŒhrung steckt viel mehr als eine blosse Lösegeldforderung.
Torsten KĂŒnstler gibt mit HOT DOG sein RegiedebĂŒt und versammelt mit Schweiger und Schweighöfer die beiden Topstars des deutschen Kinos in den Hauptrollen gemeinsam in einem Film. Die Bildgestaltung liegt in den HĂ€nden von Markus Nestroy.

 

REGIE:
Torsten KĂŒnstler
PRODUKTION:
Marco Beckmann
Dan Maag
Matthias Schweighöfer
CAST:
Til Schweiger
Matthias Schweighöfer
Heino Ferch
Lisa Tomaschewsky
André Hennicke
Leigh Gill
DREHBUCH:
Tripper Clancy
KAMERA:
Markus Nestroy
SCHNITT:
Robert Kummer
TON:
Bertin Molz
MUSIK:
Martin Todsharow

       
  Hotell
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2014]
       
 

Ein Film von Lisa Langseth • Einmal jemand ganz anderes sein. Alles abstreifen, was man mit sich herumtrĂ€gt. Drei Frauen und zwei MĂ€nner unterschiedlichen Alters beschliessen, diese verlockende Idee in die Tat umzusetzen. Unter ihnen die erfolgreiche Innenarchitektin Erika. Ihr Leben ist ebenso aus den Fugen geraten wie das der anderen vier. Sie checken in einem Hotel ein, wo keiner sie kennt und jeder von ihnen sein kann, wie und wer er möchte. Damit beginnt ein spannendes Experiment

Story, Rhythmus, Musik, AtmosphĂ€re: In «Hotell» stimmt einfach alles. In der Hauptrolle weiss Alicia Vikander («Anna Karenina», «Inside WikiLeaks») zu ĂŒberzeugen. Der Film erzĂ€hlt eine Geschichte voller ĂŒberraschender Wendungen, der man bis zu letzten Minute gebannt folgt. Spielend gelingt es der schwedischen Regisseurin Lisa Langseth, ernstere Themen auf leichtfĂŒssige und heitere Art auf die Leinwand zu bringen. Mit «Hotell» beweist sie erneut, dass sie zu den grossen Talenten des aktuellen europĂ€ischen Kinos gehört.

 

REGIE:
Lisa Langseth
PRODUKTION:
Patrik Andersson
Frida Jonason
CAST:
Alicia Vikander
David Dencik
Anna Bjelkerud
Mira Eklund
Henrik Norlén
Simon J. Berger
DREHBUCH:
Lisa Langseth
KAMERA:
Simon Pramsten
SCHNITT:
Elin Pröjts
TON:
Andreas Franck
MUSIK:
Johan Berthling
Andreas Söderström
AUSSTATTUNG:
Catharina Nyqvist Ehrnrooth
KOSTÜME:
Lisa Holmqvist

       
  Hua Li Shang Ban Zu
 
       
 

Office • Von der globalen Finanzkrise betroffen, versuchen der Vorsitzende Ho Chung-ping und CEO Winnie Chang ihre gigantische Handelsfirma vor dem Bankrott zu bewahren. Nicht nur die Wirtschaft ist turbulent, sondern auch das wuselnde Treiben unter den Mitarbeitern: Ein kompliziertes Spinnennetz von Intrigen, Liebe und Arbeit
 Hongkongs Kinolegende Johnnie To wechselt das Genre und inszeniert diese Geschichte als extravagantes, imposant choreographiertes Musical. Eine ironische Vision vom Kapitalismus, verpackt in einem formal meisterhaften Feuerwerk von Humor, Romantik und Exzentrik.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Johnnie To
PRODUKTION:
Johnnie To
Sylvia Chang
CAST:
Yun-Fat Chow
Sylvia Chang
Eason Chan
Wang Ziyi
Lang Yueting
DREHBUCH:
Sylvia Chang
KAMERA:
Cheng Siu Keung
SCHNITT:
David Richardson
TON:
Tu Duu-Shih
MUSIK:
Ta-Yu Lo
Fai Young Chan

       
  I Am Not Madame Bovary
 
       
 

Ein Film von Feng Xiaogang • Um eine der raren Zweitwohnungen zu ergattern, schmiedeten Li Xuelian und ihr Ehemann Qin Yuhe einen gemeinsamen Plan: Sie reichten die Scheidung ein. Aber Li hatte nicht mit der Hinterlist ihres Mannes gerechnet. Sechs Monate nach der Scheidung ging er kurzerhand eine Ehe mit einer anderen Frau ein. FĂŒr Li eine Katastrophe: Sie hat nicht nur ihren betrĂŒgerischen Gatten, sondern auch ihre Ehre verloren. Li sieht sich ihrer Rechte beraubt. Um ihren Ruf zu retten und die korrupten Behörden von ihrer Unschuld zu ĂŒberzeugen, macht sie sich auf einen jahrelangen Feldzug, der sie von der Provinz bis in die chinesische Hauptstadt fĂŒhrt. I AM NOT MADAME BOVARY erzĂ€hlt die absurd-skurrile Geschichte einer Frau, die unermĂŒdlich um ihre Rechte kĂ€mpft. Chinas Starregisseur Feng Xiaogang schafft mit einem kreisförmigen Bildformat eine völlig neue Form der Kinowahrnehmung und verleiht den Bildern eine atemberaubende Schönheit.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Feng Xiaogang
PRODUKTION:
Hu Xiao Feng
CAST:
Fan Bingbing
Guo Tao
Da Peng
Zhang Jiayi
Yu Hewei
DREHBUCH:
Liu Zhenyun
KAMERA:
Luo Pan
SCHNITT:
William Chang Suk Ping
MUSIK:
Du Wei

       
  I pugni in tasca
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Fist in the Pocket • Marco Bellocchios «I Pugni in Tasca» gilt zurecht als eines der stĂ€rksten Erstlingswerke der Filmgeschichte. ErzĂ€hlt wird von einer verwitweten und erblindeten Mutter, die mit ihren vier erwachsenen Kindern in einer Villa in Italien lebt. Drei der Geschwister sind physisch und psychisch versehrt. Der Ă€lteste und gesunde Sohn Augusto nimmt eine vĂ€terliche Ersatzrolle ein und hat damit eine Sonderstellung. Das schĂŒrt zunehmend den Neid eines seiner BrĂŒder, dessen Rebellion immer zerstörerische Formen annimmt


«I Pugni in Tasca» steht am Beginn einer wegweisenden Ära des italienischen Kinos, in der Filmschaffende revolutionĂ€r die AbgrĂŒndigkeit des vermeintlich normalen AlltĂ€glichen enthĂŒllten und symbolstark die verkalkten politischen und gesellschaftlichen Strukturen der frĂŒhen 1960er-Jahre kritisierten. Marco Bellocchios 1965 entstandenes, formal bestechendes und inhaltlich komplexes Familiendrama hat auch heute noch eine faszinierende Sogwirkung. Bellocchios Meisterwerk, zu dessen packender AtmosphĂ€re auch die herausragende Musik von Ennio Morricone beitrĂ€gt, kommt in einer restaurierten Fassung in die Kinos.

 

REGIE:
Marco Bellocchio
PRODUKTION:
Enzo Doria
CAST:
Lou Castel
Paola Pitagora
Marino Masé
Liliana Gerace
Pier Luigi Troglio
Jeannie McNeil
DREHBUCH:
Marco Bellocchio
KAMERA:
Alberto Marrama
SCHNITT:
Silvano Agosti
Anita Cacciolati
TON:
Vittorio De Sisti
MUSIK:
Ennio Morricone

       
  Ice Age 2: The Meltdown
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2006]
       
 

Jetzt taut's! • Es hat sich einiges verĂ€ndert: Das ewige Eis schmilzt und verwandelt die Erde in ein kunterbuntes Wasserparadies. Doch auch davon lassen sich unsere drei Freunde SID, MANNY und DIEGO nicht abschrecken. Gemeinsam trotzen sie den Wassermassen und finden mittendrin neue Freunde und Abenteuer: SID wird zum Beispiel von einem eigenartigen Stamm fĂŒr dessen Gottheit gehalten. Und MANNY trifft auf das letzte weibliche Mammut ELLIE. Das könnte eine echte Romanze werden... WĂŒrde es sich bei ELLIEs BrĂŒdern CRASH und EDDIE nicht um Opossums handeln und ELLIE nicht davon ausgehen, sie wĂ€re ebenfalls eins...

 

REGIE:
Carlos Saldanha
PRODUKTION:
Lori Forte
CAST:
Ray Romano
John Leguizamo
Denis Leary
DREHBUCH:
Jon Vitti
TON:
Gwendolyn Yates Whittle
MUSIK:
John Powell

       
  Ice Age 3: Dawn of the Dinosaurs
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Carlos Saldanha • Unsere kĂ€lteerprobten Helden aus den weltweiten Kino-Hits “ICE AGE” und “ICE AGE 2 – Jetzt taut’s” sind wieder da und erleben ein neues, unglaubliches Abenteuer. Scrat versucht immer noch, die ewig unerreichbare Nuss zu ergattern (und trifft dabei vielleicht die wahre Liebe). WĂ€hrend Manni und Ellie sich auf die Geburt ihres Mini-Mammuts freuen, fragt sich Diego, der SĂ€belzahn-Tiger, ob er langsam verweichlicht, da er dauernd mit seinen Kumpels rumhĂ€ngt, und Sid, das Faultier, gerĂ€t mal wieder in Schwierigkeiten, als er versucht, sich eine kleine Ersatzfamilie zu schaffen, indem er ein paar Dinosauriereier stibizt. Bei dem Versuch, den Pechvogel Sid zu retten, gerĂ€t die Gang in eine geheimnisvolle Unterwelt, erlebt gefĂ€hrliche Abenteuer mit Dinosauriern, schlĂ€gt Schlachten in Flora und Fauna, lĂ€uft amok. Und sie treffen dabei auf ein unbarmherziges, einĂ€ugiges Wiesel namens Buck, dessen LieblingsbeschĂ€ftigung die Jagd auf Dinosaurier ist.

Auch das neue Kapitel der beliebten ICE AGE Saga beweist, dass es in grauer Vorzeit ganz schön bunt und lustig zugehen kann.

 

REGIE:
Carlos Saldanha
PRODUKTION:
John C. Donkin
Lori Forte
TON:
Gwendolyn Yates Whittle
MUSIK:
John Powell

       
  Il Caimano
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2006]
       
 

Ein Film von Nanni Moretti • Bruno Bonomo (Silvio Orlando) hat als Filmproduzent seine besten Tage gesehen. In den 70er Jahren waren seine B-Movies Kassenschlager, doch seit seinem Flop "Cataratte" hat er nichts mehr zustande gebracht. Auch sein neuestes Projekt ĂŒber die RĂŒckkehr von Christoph Kolumbus wird zum Fiasko. So ist er gezwungen, sich dem Drehbuch der unbekannten Regisseurin Teresa (Jasmine Trinca) anzunehmen: "Il Caimano" soll ein politischer Film ĂŒber Italiens Ex-Premierminister und Medienzar Silvio Berlusconi werden. Kein einfaches Unterfangen...

Nanni Morettis Komödie IL CAIMANO ist ein satirischer Blick auf die Politik von Silvio Berlusconi und deren Auswirkungen auf die Stimmung in Italien und ruft subtil zum Widerstand in der Diktatur der seichten Unterhaltung und vernebelten politischen Idee auf.

Morettis witziger Film-im-Film hat in Italien eine angeregte politische Debatte ausgelöst, denn kurz vor dem Kinostart wurde von einigen Medien und Politikern diskutiert, ob IL CAIMANO nicht die bevorstehenden Wahlen beeinflussen wĂŒrde.

Aber Morettis Film wurde gezeigt und Berlusconi abgewÀhlt.

 

REGIE:
Nanni Moretti
PRODUKTION:
Angelo Barbagallo
Nanni Moretti
CAST:
Silvio Orlando
Margherita Buy
Jasmine Trinca
Michele Placido
Giuliano Montaldo
Antonio Luigi Grimaldi
DREHBUCH:
Francesco Piccolo
Federica Pontremoli
KAMERA:
Arnaldo Catinari
SCHNITT:
Esmeralda Calabria
TON:
Alessandro Zanon
MUSIK:
Franco Piersanti
AUSSTATTUNG:
Giancarlo Basili
KOSTÜME:
Lina Nerli Taviani

       
  Il Ă©tait une forĂȘt
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 2014]
       
 

Das Geheimnis der BĂ€ume • Unter der Regie und nach einem Drehbuch von OscarÂź-PreistrĂ€ger Luc Jacquet (Die Reise der Pinguine) lĂ€dt DAS GEHEIMNIS DER BÄUME den Zuschauer in eine noch nie zuvor gesehene Welt natĂŒrlicher Wunder ein. Der Film basiert auf einer Idee des Botanikers Francis HallĂ©, der viele Jahre damit verbracht hat, die RegenwĂ€lder zu studieren und die Geheimnisse des Zusammenwirkens von Pflanzen und Tieren zu entschlĂŒsseln.
In DAS GEHEIMNIS DER BÄUME erzĂ€hlt er die Evolutionsgeschichte eines Urwalds und macht BĂ€ume als Lebewesen begreifbar. Mit kuriosen Allianzen und ĂŒberraschenden TĂ€uschungsmanövern sichern sie seit Jahrhunderten ihre Existenz. Ameisen werden zu Untermietern und Verteidigern riesenhafter BĂ€ume, Insekten lassen sich von Pflanzen an der Nase herumfĂŒhren und UrwaldgewĂ€chse fungieren als Regengötter. Der Film erforscht die Weisheit der BĂ€ume und fĂŒhrt hinein in die Tiefen des tropischen Dschungels, in denen die Tiere ĂŒber den Raum und die BĂ€ume ĂŒber die Zeit herrschen.
Über Jahre hinweg hat Luc Jacquet das Publikum weltweit mit seinen intimen aber spektakulĂ€ren Geschichten aus der Natur verzaubert. FĂŒr den Macher des Kinoerfolgs Die Reise der Pinguine war die Begegnung mit dem botanischen Pionier und Ökologen Francis HallĂ© die Geburtsstunde einer aussergewöhnlichen Erforschung des prĂ€historischen Regenwaldes – der grossen grĂŒnen Lunge unseres Planeten. Die Dreharbeiten fanden vom Juni bis zum November 2012 in Peru, Gabun und Frankreich statt.
Indem Luc Jacquet eindrucksvolle Naturaufnahmen mit kunstvollen Animationen und atmosphĂ€rischer Musik verknĂŒpft, macht er die Magie des Waldes akustisch und visuell erlebbar. Nur das Kino kann diese einzigartige Reise in ein komplett ungezĂ€hmtes Universum ermöglichen, in dem jedes Lebewesen – vom kleinsten bis zum grössten – eine essenzielle Rolle spielt. DAS GEHEIMNIS DER BÄUME beweist, dass Entwicklungsbiologie nicht in verstaubte LehrbĂŒcher, sondern auf die grosse Leinwand gehört.
In der deutschen Synchronisation gibt der renommierte Schauspieler und leidenschaftliche Naturfreund Bruno Ganz (Der Untergang, Der Baader Meinhof Komplex) dem Botaniker Francis HallĂ© seine Stimme und macht DAS GEHEIMNIS DER BÄUME zu einem eindrucksvollen PlĂ€doyer fĂŒr den Waldschutz. Der Film zeichnet das Bild eines gefĂ€hrdeten Naturwunders, das sich aus eigener Kraft erneuern und heilen kann – wenn ihm Zeit und Raum dafĂŒr gegeben werden.

 

REGIE:
Luc Jacquet
PRODUKTION:
Yves Darondeau
Christophe Lioud
DREHBUCH:
Francis Hallé
Luc Jacquet
KAMERA:
Antoine Marteau
SCHNITT:
Stéphane Mazalaigue
MUSIK:
Éric Neveux

       
  Ilo ilo
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2014]
       
 

Ein Film von Anthony Chen • Jiale ist ein ziemlich widerborstiger Sohn, der sowohl in der Schule als auch zuhause gerne aneckt. Seine Eltern sind stark beschĂ€ftigt und engagieren eine Nanny, die sich um den Haushalt und den Buben kĂŒmmern soll. Er lehnt sie ab, aber Teresa wird sein Herz zu erobern wissen. 15 Minuten Standing Ovation in Cannes und ausgezeichnet als bester Erstling fĂŒhrt uns Anthony Chen vor Augen, was gutes Kino ausmacht: Humor, Emotion und Suspense.

 

REGIE:
Anthony Chen
PRODUKTION:
Hwee Sim Ang
Anthony Chen
Wahyuni A. Hadi
CAST:
Koh Jia Ler
Angeli Bayani
Tian Wen Chen
Yann Yann Yeo
DREHBUCH:
Anthony Chen
KAMERA:
Benoit Soler
SCHNITT:
Hoping Chen
Joanne Cheong
TON:
Wu Zhe

       
  In Jackson Heights
 
       
 

Ein Film von Frederick Wiseman • Jackson Heights in Queens, New York City, ist eines der vielfĂ€ltigsten Stadtviertel der Welt. Seine Bewohner reprĂ€sentieren die neue Welle von Einwanderern in den USA: Aus allen Staaten SĂŒdamerikas, aber auch aus Mexiko, Bangladesch, Pakistan, Indien oder China haben sie den Weg hierher gefunden. Einige von ihnen sind US-BĂŒrger, andere haben eine Greencard, eine unbestimmte Anzahl besitzt gar keine Papiere. In Jackson Heights bekommt man 167 verschiedene Sprachen und Dialekte zu hören und trifft auf AnhĂ€nger sĂ€mtlicher Weltreligionen und Glaubensrichtungen. Frederick Wiseman, der grosse Meister des beobachtenden Kinos, wirft seinen Blick auf das Treiben der Menschen im Viertel – sei es im KrĂ€merladen, in der Kirche oder auf der Strasse – wo Schlagworte wie „Integration“, „Ausgrenzung“ oder „kulturelle Differenzen“ tĂ€glich gelebt werden. IN JACKSON HEIGHTS ist das faszinierende Portrait des globalisierten urbanen Lebens unserer Zeit.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Frederick Wiseman
PRODUKTION:
Frederick Wiseman
KAMERA:
John Davey
SCHNITT:
Frederick Wiseman
TON:
Emmanuel Croset

       
  In principio erano le Mutande
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Dieser Film ist eine grosse Entdeckung. • Die hoffnungslos romantische Imma lebt in einer heruntergekommenen Wohnung in der Altstadt von Genua. Gemeinsam mit ihrer Freundin Teresa teilt sie Kindheitserinnerungen und schillernde TrĂ€ume: dem richtigen Mann fĂŒrs Leben begegnen und einen tollen Job finden. Schliesslich tun Gelegenheitsjobs dem Bankkonto auf die Dauer nicht gut, und die One-Night Stands dem Herzen schon gar nicht. Die grosse Liebe, gibt es sie ĂŒberhaupt noch? In den alten Filmen, die sie sich im Kino anschauen, scheint sie jedenfalls zu existieren.

Imma verfĂŒgt ĂŒber ein angeborenes Talent, sich in die seltsamsten Situationen zu verstricken. Als sie eines Tages beinahe durch ausströmendes Gas umkommt, verliebt sie sich Hals ĂŒber Kopf in ihren Retter, einen Feuerwehrmann. Immas Versuche, ihn anschliessend wieder zu finden, schlagen fehl. Verzweifelt setzt sie ihre Wohnung in Brand. Die Feuerwehr kommt, aber 'er' ist nicht dabei...

Mit Augenzwinkern und verschmitzter Ironie wird uns das turbulente Leben der beiden jungen Frauen nahegebracht. Die fröhliche UnbekĂŒmmertheit, mit der sie sich aus den unmöglichsten Lagen befreien, wirkt ansteckend. Eigenwillige visuelle EinfĂ€lle erinnern an die beste italienische Filmtradition. Diese freche Komödie versprĂŒht den Charme mediterraner Sinnlichkeit.

 

REGIE:
Anna Negri
PRODUKTION:
Andrea Borella
CAST:
Teresa Saponangelo
Stefania Rocca
Bebo Storti
Filippo Timi
Monica Scattini
Pao Pei Andreoli
Luis Molteni
DREHBUCH:
Rossana Campo
Ivan Cotroneo
Davide Ferrario
Doriana Leondeff
Anna Negri
KAMERA:
Govanni Cavallini
SCHNITT:
Jacopo Quadri
TON:
Pierre-Yves Lavoué
MUSIK:
Dominik Scherrer
KOSTÜME:
Bettina Pontiggia

       
  Independence Day: Resurgence
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2016]
       
 

We knew they'd be back! • Nachdem INDEPENDENCE DAY den Begriff Eventkino neu definiert hat, entfĂŒhrt das nĂ€chste epische Kapitel die Zuschauer in eine globale Katastrophe von unvorstellbarem Ausmass.
Mit Hilfe der Alien-Technologie haben die Nationen der Welt gemeinsam ein gigantisches Abwehrprogramm entwickelt, um die Erde zu schĂŒtzen.
Aber nichts kann uns vor der hochentwickelten und nie dagewesenen StÀrke der Aliens bewahren.
Lediglich durch den Einfallsreichtum einiger mutiger MÀnnern und Frauen kann unsere Welt vor der Zerstörung gerettet werden.

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Dean Devlin
Roland Emmerich
Harald Kloser
CAST:
Maika Monroe
Liam Hemsworth
Joey King
Jeff Goldblum
William Fichtner
Bill Pullman
Brent Spiner
DREHBUCH:
Dean Devlin
Roland Emmerich
James Vanderbilt
KAMERA:
Markus Förderer
SCHNITT:
Adam Wolfe
TON:
Paul N.J. Ottosson
MUSIK:
Harald Kloser
Thomas Wanker
AUSSTATTUNG:
Barry Chusid
KOSTÜME:
Lisy Christl

       
  Indian Love Story - Kal Ho Naa Ho
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Nikhil Advani • Im kalten FrĂŒhling New Yorks begegnen Naina und Rohit dem charismatischen Aman. Ohne zu ahnen, dass dieser jedoch todkrank ist, lassen sie sich von seiner ungeheuren Lebenslust mitreissen und machen sich gemeinsam auf eine Reise, die sie Liebe, GlĂŒck und Trauer erfahren lĂ€sst. Dabei verwandeln sie mit ihrer Lebensfreude den grauen Alltag in eine farbenreiche Musik-Revue.

KAL HO NAA HO war der diesjÀhrige Box-Office-Hit in den USA und England, und ist nach Sometimes Happy, Sometimes Sad, der letzten Sommer bei uns zu sehen war, eine weitere Perle Bollywoods die in die schweizer Kinos kommt.

Die aufwendige Machart von KAL HO NAA HO ist ein Novum fĂŒr die indische Filmindustrie: Erstmals in der Geschichte Bollywoods wurde komplett in den USA gedreht (52 Tage New York) und alle Dialoge und sonstigen O-Töne beim Drehen aufgezeichnet, und nicht wie sonst ĂŒblich nachsynchronisiert. Vor der Kamera agierten einige der grössten Leinwandhelden, unter anderem Publikumsliebling Shah Rukh Khan und die Jungstars Preity Zinta und Saif Ali Khan. Und auch hinter der Kamera versammelten die Produzenten Yash und Karan Johar die Elite des indischen Kinos; besonders zu erwĂ€hnen sind hier Kameramann Anil Mehta (LAGAAN), Liedtexter Javed Akhtar (LAGAAN, CHALTE CHALTE, DIL CHAHTA HAI) und Star-Choreographin Farah Khan (MONSOON WEDDING, KABHI KHUSHI KABHIE GHAM, DIL SE). Belohnt wurde dies im Februar 2004 mit insgesamt sechs ‚Filmfare Awards’, dem indischen Äquivalent zu den amerikanischen Oscars.

 

REGIE:
Nikhil Advani
PRODUKTION:
Karan Johar
Yash Johar
CAST:
Jaya Bhaduri
Shahrukh Khan
Saif Ali Khan
Preity Zinta
Sushma Seth
Reema Lagoo
Lillete Dubey
DREHBUCH:
Karan Johar
KAMERA:
Anil Mehta
SCHNITT:
Sanjay Sankla
TON:
Parikshit Lalwani
MUSIK:
Shankar Mahadevan
Loy Mendonsa
Ehsaan Noorani
KOSTÜME:
Manish Malhotra

       
  Inglourious Basterds
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2009]
       
 

Der neue Film von Quentin Tarantino • Im ersten Jahr der deutschen Besatzung Frankreichs. Shosanna Dreyfus muss mit ansehen wie der Nazi Oberst Hans Landa ihre gesamte Familie ermordet. Shosanna gelingt es nur knapp, zu entkommen. Sie flieht nach Paris und legt sich dort eine neue IdentitĂ€t als Besitzerin eines Kinos zu. Anderswo in Europa stellt Leutnant Aldo Raine eine Gruppe bestehend aus jĂŒdisch amerikanischen Soldaten zusammen, die flinke, schockierende VergeltungsschlĂ€ge begehen soll. SpĂ€ter werden sie dem Feind als „Die Bastarde“ ein Begriff sein. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark fĂŒr einen Einsatz, um die FĂŒhrer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug


 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Lawrence Bender
CAST:
Brad Pitt
MĂ©lanie Laurent
Eli Roth
Christoph Waltz
Michael Fassbender
Diane Kruger
Daniel BrĂŒhl
Til Schweiger
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Sally Menke
TON:
Harry Cohen
Ann Scibelli
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  Inherent Vice
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Paul Thomas Anderson • "Inherent Vice" ist Paul Thomas Andersons siebter Film und die erste Kinoversion eines Romans von Thomas Pynchon.
Unerwartet taucht die Ex von SchnĂŒffler Doc Sportello auf und faselt was von einer irren Story: Sie hat sich in einen milliardenschweren Immobilienmakler verliebt, und daraufhin will nun dessen Ehefrau mit ihrem Freund den MilliardĂ€r kidnappen und in die KlapsmĂŒhle stecken . na, sie kann ja viel erzĂ€hlen.
Ende der psychedelischen 1960er-Jahre herrscht Paranoia: Doc weiss natĂŒrlich, dass "Liebe" derzeit total angesagt ist - genauso wie die Modewörter "Trip" und "groovy". Aber ernst nehmen sollte man diesen ĂŒberstrapazierten Begriff nicht - zumal die Liebe unweigerlich Probleme mit sich bringt.
Mit dabei sind Surfer, Abzocker, Kiffer und Rocker, ein mordlustiger Kredithai, Detectives vom Los Angeles Police Department, ein verdeckt ermittelnder Saxofonspieler und eine geheimnisvolle Organisation namens Goldener Fangzahn, die vielleicht auch nur ein paar ZahnÀrzten zur Steuerhinterziehung dient . teils Surf noir, teils psychedelische Farce - aber ganz Thomas Pynchon.

 

REGIE:
Paul Thomas Anderson
PRODUKTION:
Paul Thomas Anderson
Daniel Lupi
JoAnne Sellar
CAST:
Jena Malone
Joaquin Phoenix
Sasha Pieterse
Reese Witherspoon
Josh Brolin
Benicio Del Toro
Owen Wilson
DREHBUCH:
Paul Thomas Anderson
Thomas Pynchon
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Leslie Jones
TON:
Kelly Doran
John Pritchett
MUSIK:
Jonny Greenwood
AUSSTATTUNG:
David Crank

       
  Inside Deep Throat
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Fenton Bailey und Randy Barbato • "Deep Throat" war ein billig produzierter Porno, der 1972 ganz offiziell in die Kinos der USA kam und zu einem gigantischen Kassenschlager wurde. Wegen politischer und juristischer Kontroversen wurde der Film zu einer Ikone im Kampf fĂŒr Gleichberechtigung, sexuelle Befreiung und Selbstverwirklichung, ohne dass seine Macher das je beabsichtigt hatten. In Begegnungen mit der ehemaligen Hauptdarstellerin Linda Lovelace, dem Star-Anwalt Alan Dershowitz, den Autoren Norman Mailer, Gore Vidal, Erica Jong und der Playboy-Legende Hugh Hefner belebt der spritzige Dokumentarfilm die kulturelle Auseinandersetzung um individuelle Freiheit und moralische Werte neu.

 

REGIE:
Fenton Bailey
Randy Barbato
PRODUKTION:
Fenton Bailey
Randy Barbato
Brian Grazer
CAST:
Dennis Hopper
Hugh M. Hefner
Dr. Ruth Westheimer
Wes Craven
Larry Flynt
Linda Lovelace
DREHBUCH:
Fenton Bailey
Randy Barbato
SCHNITT:
William Grayburn
Jeremy Simmons
TON:
Lance Brown
MUSIK:
Daniele Luppi
David Benjamin Steinberg

       
  Into Paradiso
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2012]
       
 

Ins Paradies • Neapel und die irrwitzige Geschichte dreier MĂ€nner, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Alfonso, der schĂŒchterne, soeben arbeitslos gewordene Wissenschafter, Vincenzo, der in korrupte Machenschaften verwickelte Politiker auf Wahlkampftournee, und der ehemalige Kricket-Champion Gayaan aus Sri Lanka, der auf der Suche nach dem Paradies ausgerechnet in Neapel gelandet ist. Durch haarstrĂ€ubende Verwicklungen mĂŒssen die Drei fĂŒr einige Zeit in einer illegal errichteten HĂŒtte auf einem Hausdach mitten in einem Migrantenviertel Unterschlupf suchen, denn Auftragskiller der Camorra sind Vincenzo und Alfonso auf den Fersen. Gut, dass Gayaan auf die Hilfe seiner Landsleute aus Sri Lanka bauen kann.

Eine witzige, abgedrehte und einfallsreiche Komödie ĂŒber Freundschaft und multikulturellen Gemeinschaftssinn. Paola Randis Erstlingsfilm ist wahrlich eine Entdeckung und besticht durch eine FĂŒlle visueller und erzĂ€hlerischer Ideen, wie es fĂŒr das italienische Kino vielleicht einzigartig ist. „Into Paradiso“ ist ein grossartiger Film, der allein schon deshalb Aufmerksamkeit verdient, weil er an etwas glaubt. An die schöpferische Macht des Films und den inneren Zerfall der Camorra.

 

REGIE:
Paola Randi
PRODUKTION:
Fabrizio Mosca
CAST:
Gianfelice Imparato
Saman Anthony
Eloma Ran Janz
Giovanni Ferreri
Peppe Servillo
DREHBUCH:
Chiara Barzini
Luca Infascelli
Antonia Paolini
Paola Randi
KAMERA:
Mario Amura
SCHNITT:
Gianni Vezzosi
TON:
Francesco Vallocchia
MUSIK:
Fausto Mesolella
AUSSTATTUNG:
Paki Meduri

       
  Intolerable Cruelty
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2003]
       
 

Goerge Clooney und Catherine Zeta-Jones • Da stimmt die Chemie 200 %: George Clooney (Ocean’s Eleven) und Catherine Zeta-Jones (Chicago) glĂ€nzen in dieser bissig-turbulenten Komödie - sĂŒffig und mit Gusto angerichtet von den legendĂ€ren Coen Brothers (Fargo, The Big Lebowski, O Brother Where Art Thou)

Auf ihre Weise sind sie beide unverschĂ€mt erfolgreich: Mike Massey (Clooney), der attraktive und brillante Scheidungsanwalt, und Marilyn Rexroth (Zeta-Jones), die gewiefte und verfĂŒhrerische MitgiftjĂ€gerin. Als sie einander begegnen ist das der Startschuss fĂŒr ein chaotisch-witziges Katz-und-Mausspiel, aus dem bald einmal der ultimative Rosenkrieg wird. Ein Kinogenuss der Spitzenklasse.

 

REGIE:
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Brian Grazer
CAST:
George Clooney
Catherine Zeta-Jones
Geoffrey Rush
Billy Bob Thornton
Jack Kyle
Cedric the Entertainer
Julia Duffy
DREHBUCH:
Ethan Coen
Joel Coen
Robert Ramsey
Matthew Stone
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Leslie McDonald
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Iraqi Odyssey
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Samir • WĂŒtende KriegserklĂ€rungen bĂ€rtiger MĂ€nner. Auto-Bomben. Schluchzende Frauen in schwarzen UmhĂ€ngen. Zerstörte, staubige Landschaften. Bilder westlicher Nachrichten aus dem Irak von heute.
Dem gegenĂŒber stehen Erinnerungen einer Familie aus den fĂŒnfziger bis siebziger Jahren: Frauen in schicken Kleidern studieren an der UniversitĂ€t und werden von zuvorkommenden MĂ€nnern in eleganten AnzĂŒgen begleitet. Überall ist moderne arabische Musik zu hören. Die Kinos zeigen amerikanische, indische und arabische Filme. Trotz Demonstrationen und Kritik an der kolonialen Tradition des Westens, dominierte ein ausgeprĂ€gter Glaube an den Fortschritt und die Teilhabe an der modernen Welt.
FĂŒnfzig Jahre spĂ€ter ist davon nichts mehr geblieben. Heute lebt jeder fĂŒnfte Iraker in der Diaspora. Filmemacher Samir erzĂ€hlt die Geschichte seiner irakischen Familie, die verstreut auf der ganzen Welt in Auckland, Moskau, Paris, London und Buffalo (NY) lebt. Seine Familie schildert den Traum von Moderne, gesellschaftlichem Fortschritt und dem Wunsch nach Freiheit.

 

REGIE:
Samir
PRODUKTION:
Werner Schweizer
Samir
DREHBUCH:
Samir
MUSIK:
Maciej Sledziecki

       
  It’s Not the Time of My Life
 
       
 

ErnellĂĄĂ©k FarkasĂ©knĂĄl • Mitten in der Nacht, als Eszter und Farkas sich gerade den existenziellen Fragen von Ehe und Erziehung widmen, klingelt es an der TĂŒr. Es ist Eszters Schwester mit ihrer Familie, die in einer Notlage um temporĂ€res Asyl bittet. Doch kaum sind alle einquartiert, strapazieren Meinungsverschiedenheiten, Ressentiments aus der Vergangenheit und hochkochende Moraldebatten die Nerven. Zum GlĂŒck sind da auch noch Kinder im Haus – wenn auch unmögliche! Regisseur Szabolcs Hajdu hat den meisterhaft inszenierten Film ohne Geld, in den eigenen vier WĂ€nden und mit seiner eigenen Familie als Darsteller gedreht. Grosses Kino!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Szabolcs Hajdu
PRODUKTION:
DĂĄniel Herner
AndrĂĄs Muhi
GĂĄbor Ferenczy
ZsĂłfia Muhi
CAST:
Erika TankĂł
Orsolya Török-Illyés
Szabolcs Hajdu
Domokos SzabĂł
Lujza Hajdu
DREHBUCH:
Szabolcs Hajdu
KAMERA:
Csaba BĂĄntĂł
FlĂłra Chilton
DĂĄvid Gajdics
Betti HejĂŒsz
MĂĄrton Kisteleki
Ákos K. Kovåcs
PĂ©ter Miskolczi
PĂ©ter PĂĄsztor
TamĂĄs Simon
MĂĄrk Szalai
GĂĄbor SzilĂĄgyi
Gergely TĂ­mĂĄr
Levente TĂłth
SCHNITT:
Szilvia Papp
TON:
BĂĄlint ZĂĄndoki

       
  Jackass 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2010]
       
 

Ein Film von Jeff Tremaine • Der verrĂŒckte Johnny Knoxville und seine noch viel verrĂŒcktere Stunt-Clique sind wieder da! Der neue Kinofilm JACKASS 3D wird – versprochen! – noch wagemutiger, noch aberwitziger, noch durchgedrehter, noch lustiger. Und: noch greifbarer. NĂ€mlich in 3-D!

Mit Jackass 3-D erhĂ€lt der Satz "Kids don't try this at home" eine ganz neue Dimension. Wer denkt, er hĂ€tte in punkto hirnrissiger Stunts und abgeschmackter Gags schon alles gesehen, hat sich geirrt: Wer wirft sich schon freiwillig vor fahrende Autos, springt aus Fenstern und prĂŒgelt sich in aller Öffentlichkeit im WeihnachtsmannkostĂŒm - nur absolute Jackasses: Moderator und Produzent Johnny Knoxville und seine Kumpanen scheuen vor nichts zurĂŒck.

 

REGIE:
Jeff Tremaine
PRODUKTION:
Spike Jonze
Johnny Knoxville
Jeff Tremaine
CAST:
Johnny Knoxville
Bam Margera
Steve-O
Chris Pontius
Ryan Dunn
Jason Acuña
Preston Lacy
DREHBUCH:
Johnny Knoxville
Spike Jonze
Jeff Tremaine
KAMERA:
Lance Bangs
Dimitry Elyashkevich
Rick Kosick
SCHNITT:
Seth Casriel
Matt Probst
TON:
George Haddad
KOSTÜME:
Sarah de Sa Rego

       
  Jalouse
 
       
 

Ein Film von David Foenkinos & Stéphane Foenkinos

 

REGIE:
David Foenkinos
Stéphane Foenkinos
CAST:
Karin Viard
Anne Dorval
AnaĂŻs Demoustier
DREHBUCH:
David Foenkinos
Stéphane Foenkinos
KAMERA:
Guillaume Deffontaines
SCHNITT:
Virginie Bruant
TON:
Guillaume D'Ham
Cyril Moisson
AUSSTATTUNG:
Marie Cheminal
KOSTÜME:
Emmanuelle Youchnovski

       
  James Bond: Tomorrow Never Dies
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 1997]
       
 

Ein Film von Roger Spottiswoode • 'Tomorrow Never Dies' ist ein hochkarĂ€tiges HighTech-Spektakel ĂŒber Medien-Macht als tödliche Waffe in den HĂ€nden eines Mannes, der die Öffentlichkeit manipuliert und dessen Ehrgeiz ausreicht, den Lauf der Geschichte zu Ă€ndern.

Dazu in der Lage fĂŒhlt er sich, denn immerhin besitzt Elliot Carvr (Jonathan Pryce) eine weltweit erscheinende Tageszeitung, der 'MORGEN' (Auflage: 100 Millionen Exemplare pro Tag) und ist Herr ĂŒber ein Satelliten-System, ĂŒber das er Zugang auf jeden Bildschirm dieser Erde hat.

Vor nicht einmal ganz einem Jahr spielte Pierce Brosnan die Hauptrolle in zwei Action-Abenteuerfilmen, die gut und gerne eine halbe Milliarde Mark an den Kinokassen eingespielt haben. Sein zweiter Bond-Film, 'Der MORGEN stirbt nie' wird diese Erfolgsserie ohne Zweifel fortsetzen. Im gleichen Zeitraum hat Pierce Brosnan aber auch eine eigene Produktionsgesellschaft gegrĂŒndet, den vielbeachteten irischen Film 'The Nephew' damit produziert, dann in zwei Film-Komödien die Hauptrolle ĂŒbernommen und mit 'Dante's Peak' einen der erfolgreichsten Filme des Jahres 1997 gedreht.

 

REGIE:
Roger Spottiswoode
PRODUKTION:
Barbara Broccoli
Anthony Waye
Michael G. Wilson
CAST:
Pierce Brosnan
Jonathan Pryce
Michelle Yeoh
Teri Hatcher
Ricky Jay
Götz Otto
Joe Don Baker
DREHBUCH:
Bruce Feirstein
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Michel Arcand
Dominique Fortin
TON:
Martin Evans
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Allan Cameron
KOSTÜME:
Lindy Hemming

       
  Je vais mieux
  [demnächst im Kino - Release: 05. Juli 2018]
       
 

Ein Film von Jean-Pierre AmĂ©ris • Laurent kann nur noch gebĂŒckt durchs Leben gehen. Aus heiterem Himmel haben ihn heftige RĂŒckenschmerzen befallen. Was ist das bloss? NĂ€chtliches Surfen auf Online-Gesundheitsseiten beschert ihm abstruse AlbtrĂ€ume. RatschlĂ€ge von seiner Frau und seinem besten Freund helfen nicht weiter. Laurent schleppt sich von Arzt zu Arzt, wird geröntgt und in einen Kernspintomografen geschoben, sucht eine esoterische Magnetfeld-Therapeutin auf. Gefunden wird: nichts. Da dĂ€mmert es dem liebenswĂŒrdigen Pariser Architekten, dass sein RĂŒckenweh möglicherweise gar keinen körperlichen Grund hat...

Nach dem Kinoerfolg «Une famille Ă  louer» bringt Jean-Pierre AmĂ©ris jetzt eine neue Komödie auf die Leinwand: «Je vais mieux». Schwungvoll erzĂ€hlt der französische Regisseur von einem Mann, der meint, in seinem Leben sei alles in Ordnung – und der dann einige Überraschungen erlebt. Gespielt wird der sympathische schmerzgeplagte Laurent bravourös von Éric Elmosnino, der bei uns mit «La famille BĂ©lier» und «Gainsbourg» bekannt geworden ist. «Je vais mieux» ist ein perfekter Sommerfilm – witzig, romantisch und beschwingt.

 

REGIE:
Jean-Pierre Améris
PRODUKTION:
Dominique Farrugia
CAST:
Alice Pol
Eric Elmosnino
Ary Abittan
Judith El Zein
Norbert Ferrer
KAMERA:
Matthieu Poirot-Delpech
SCHNITT:
Anne Souriau
MUSIK:
Quentin Sirjacq
AUSSTATTUNG:
Étienne MĂ©ry
KOSTÜME:
Emmanuelle Youchnovski

       
  Jeune et jolie
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von François Ozon • Isabelle ist 17, wohnt mit ihrer Familie in Paris, besucht das Gymnasium – und fĂŒhrt ein Doppelleben: Sie geht mit gutbetuchten MĂ€nnern ins Bett, lĂ€sst sich dafĂŒr bezahlen. Das Geld hat sie weder nötig noch interessiert sie sich dafĂŒr. Niemand aus ihrem Umfeld ahnt etwas. Doch dann fliegt Isabelles Geheimnis durch einen unvorhersehbaren Zwischenfall auf und ihre Mutter fĂ€llt aus allen Wolken...
Nach den Kinoerfolgen «Potiche» und «Dans la maison» lÀsst der französische Regisseur François Ozon in seinem neuen Film konventionelle Lebensideale und jugendliche Experimentierfreude aufeinandertreffen. Isabelle pendelt zwischen den Herausforderungen des Erwachsenwerdens und der Erkenntnis, dass die Lebensphase, in der sie steckt, immense Freiheiten in sich birgt. Gespielt wird Isabelle von der umwerfenden Marine Vacth, der grossen Entdeckung des diesjÀhrigen Festivals von Cannes. Ozon filmt die Geschichte in eleganten Bildern und untermalt sie mit tollen Chansons der einzigartigen Françoise Hardy. «Jeune & Jolie» ist ein so kluger wie faszinierender Film, formal und schauspielerisch auf höchstem Niveau.

 

REGIE:
François Ozon
CAST:
Marine Vacth
Charlotte Rampling
Frédéric Pierrot
Nathalie Richard
DREHBUCH:
François Ozon
TON:
Niels Barletta

       
  Jugend ohne Gott
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2017]
       
 

Ein Film ĂŒber die Liebe • In naher Zukunft leben die Menschen in einer reinen Leistungsgesellschaft. Statt weniger ‚Erfolgreiche‘ – d.h. auch wirtschaftlich Schwache – zu unterstĂŒtzen, geschweige sie gesellschaftlich einzubetten, werden sie von den Elitenschulen ausgeschlossen und gar in separaten, heruntergekommenen Quartieren isoliert.

Zachs (Jannis Niewöhner) Familie gehört aber der erfolgreichen Schicht an. Dass er nun in ein Assessment-Camp in der Natur aufbrechen soll, um neben seinen geistigen Schulleistungen auch seine physische Überlegenheit unter Beweis zu stellen, um sich fĂŒr die renommierte Rowald UniversitĂ€t zu qualifizieren, passt dem sensiblen Unangepassten nicht. Statt sich mit den anderen Bewerbern dem Wettbewerb zu stellen, schreibt er lieber Tagebuch und zieht sich zurĂŒck. Dies fasziniert die ehrgeizige Nadesh (Alicia von Rittberg), obwohl oder gerade weil sie selbst ĂŒberangepasst ist und unbedingt regelkonform ihre Topleistung erbringen will. Statt von Nadesh fĂŒhlt sich Zach von der geheimnisvolle Ewa (Emilia SchĂŒle) angezogen, die im nahen Wald ganz alleine mit anderen Outsidern ĂŒberlebt.

Als Zachs Tagebuch verschwindet und ein MitschĂŒler bei einer gefĂ€hrlichen Übung verunfallt, ohne dass ihm rechtzeitig Hilfe geleistet wĂŒrde, gerĂ€t die Situation ausser Kontrolle. Kann der vermeintlich grundanstĂ€ndige und integre Lehrer (Fahri Yardim) helfen – oder verfolgt auch er ganz andere, vielleicht gar eigennĂŒtzige Ziele?

Basierend auf dem in den 1930-er Jahren erschienen, gleichnamigen Roman des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horvarth, gelang dem Schweizer Regisseur und Drehbuchautor Alain Gsponer, der mit HEIDI (2015) einen der erfolgreichsten Schweizer Filme schuf und bereits mit AKTE GRÜNINGER und DAS KLEINE GESPENST grosse Kinoerfolge verzeichnen konnte, eine bisante und aufwĂŒhlende Modernisierung des Stoffes fĂŒr die heutige Zeit. Ein gesellschaftskritischer Kommentar zu der aktuellen, kompetitiven, uniformen, eigennĂŒtzigen Hochleistungsgesellschaft, in der moralische Werte oft auf der Strecke bleiben.

 

REGIE:
Alain Gsponer
PRODUKTION:
Dieter Ulrich Aselmann
CAST:
Alicia von Rittberg
Emilia SchĂŒle
Livia Matthes
Jannis Niewöhner
Fahri Yardim
DREHBUCH:
Alex Buresch
Matthias Pacht
KAMERA:
Frank Lamm
SCHNITT:
Tobias Haas
AUSSTATTUNG:
Erwin Prib
KOSTÜME:
Katharina Ost

       
  Juha
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 1999]
       
 

Ein Film von Aki KaurismĂ€ki • Der Bauer Juha und seine Frau Marja lieben sich. Jeden Samstag fahren sie auf den Markt und verkaufen, was sie angebaut haben. Dann trinken sie. Marja und Juha sind glĂŒcklich wie die Kinder. Sie sind einander genug, bis eines Tages ein mondĂ€ner Mann in ihr Leben tritt. Ausgerechnet vor Juhas Haus hat sein Sportwagen eine Panne, und Juha hilft ihm. Da entdeckt Shemeikka die junge Marja, eine Schönheit vom Lande, und plötzlich ist nichts mehr wie es war.

«Ich habe viele Filme gesehen und viele Leute getroffen. Ich habe festgestellt, dass enorm viel gesprochen wird, im Kino wie im Leben - und dass den Worten nichts Wahres entspricht. All diese Worte sind wie Versprechen, die man nicht hÀlt.»

«Mein Film basiert auf dem Roman von Juhani Aho. Er ist stumm. Das heisst: Nicht der Roman ist stumm, sondern der Film wird von Musik begleitet. Er enthĂ€lt auch andere GerĂ€usche, aber die Dialoge sind auf sogenannte Zwischentitel beschrĂ€nkt. Es ist ein Dreiecksdrama. Die Geschichte ist tragisch.» AKI KAURISMÄKI

 

REGIE:
Aki KaurismÀki
PRODUKTION:
Aki KaurismÀki
CAST:
Sakari Kuosmanen
Kati Outinen
André Wilms
Markku Peltola
Elina Salo
Ona Kamu
Outi MÀenpÀÀ
DREHBUCH:
Aki KaurismÀki
Juhani Aho
KAMERA:
Timo Salminen
SCHNITT:
Aki KaurismÀki
MUSIK:
Anssi TikanmÀki
AUSSTATTUNG:
Markku PÀtilÀ
Jukka Salmi

       
  Julia
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Erick Zonca • Julia (Tilda Swinton) ist 40, Alkoholikerin und eine furiose LĂŒgnerin. Zwischen Wodka-Exzessen und One-Night-Stands versucht sie vergeblich, die TiefschlĂ€ge des Lebens zu parieren. Als sie auch noch ihren Job verliert, macht sie sich zu einem verzweifelten Kraftakt auf: Angestachelt von ihrer mexikanischen Nachbarin (Kate del Castillo) kidnappt sie den achtjĂ€hrigen Tom (Aidan Gould) aus der Obhut seines reichen Grossvaters. Mit dem Kind im Schlepptau und einem Millionenlösegeld vor Augen, flĂŒchtet Julia von Kalifornien nach Mexiko - kopfĂŒber auf Kollisionskurs...

Erick Zoncas rasantes Drama feiert in jeder Minute seine grossartige Hauptdarstellerin Tilda Swinton. Die Ikone des britischen Kinos zieht in JULIA alle Register ihres Könnens. Im Wettbewerb der Berlinale war sie eine Favoritin fĂŒr den Darstellerpreis, fĂŒr ihre Rolle in MICHAEL CLAYTON erhielt sie jetzt den Oscar.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Bertrand Faivre
François Marquis
CAST:
Sally Berman
Ezra Buzzington
Eugene Byrd
Roger Cudney
Kate del Castillo
Carl Dillard
DREHBUCH:
Michael Collins
Camille Natta
KAMERA:
Yorick Le Saux
TON:
Gert Janssen
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
April Napier

       
  Jurassic Park
 
       
 

Ein Film von Steven Spielberg • Universal Pictures bringt Steven Spielbergs bahnbrechendes Meisterwerk in 3D! Durch das Remastering in state-of-the-art 3D bekommt eine neue KinogĂ€nger-Generation Zugang zu diesem 3-fach-Oscar-preisgekrönten Blockbuster. Und alle langjĂ€hrigen Jurassic Park-Fans können damit ihren Lieblingsfilm auf bisher nie dagewesene spektakulĂ€re Art erleben.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Kathleen Kennedy
Gerald R. Molen
CAST:
Sam Neill
Laura Dern
Jeff Goldblum
Richard Attenborough
Bob Peck
Martin Ferrero
Joseph Mazzello
Ariana Richards
DREHBUCH:
Michael Crichton
David Koepp
KAMERA:
Dean Cundey
SCHNITT:
Michael Kahn
TON:
Richard Hymns
Gary Rydstrom
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Rick Carter

       
  Jurassic World
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Colin Trevorrow • 22 Jahre nachdem Steven Spielberg mit dem grandiosen Meisterwerk Jurassic Park die KinoleinwĂ€nde zum Beben gebracht und mit der Franchise weltweit ĂŒber 1.9 Milliarden US Dollar eingespielt hat, produziert er mit JURASSIC WORLD den langerwarteten vierten Teil der bahnbrechenden Kinoreihe.

 

REGIE:
Colin Trevorrow
PRODUKTION:
Patrick Crowley
Frank Marshall
Thomas Tull
CAST:
Chris Pratt
Bryce Dallas Howard
Jake Johnson
Judy Greer
Vincent D'Onofrio
Katie McGrath
Nick Robinson
Lauren Lapkus
Omar Sy
DREHBUCH:
Michael Crichton
KAMERA:
John Schwartzman
SCHNITT:
Kevin Stitt
TON:
Chris Welcker
Travis Hoover
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Ed Verreaux
KOSTÜME:
April Ferry
Daniel Orlandi

       
  Jurassic World: Fallen Kingdom
  [demnächst im Kino - Release: 06. Juni 2018]
       
 

Ein Film von J.A. Bayona • Abenteuer, Spannung und Dinosaurier: eines der beliebtesten und erfolgreichsten
Franchises aller Zeiten kehrt zurĂŒck in die Kinos – beeindruckender und
furchteinflössender als je zuvor. Mit dabei sind unsere Helden: Dino-FlĂŒsterer Owen
(Chris Pratt) und Parkleiterin Claire (Bryce Dallas Howard), alte Bekannte wie Owens
abgerichteter Dinosaurier Blue und eine völlig neue Spezies! Willkommen zu
JURASSIC WORLD: DAS GEFALLENE KÖNIGREICH.

Neben den Stars, Chris Pratt und Bryce Dallas Howard, sind auch Steven Spielberg
und Colin Trevorrow als ausfĂŒhrende Produzenten fĂŒr Universal Pictures und Amblin
Entertainments dabei. Ausserdem werden James Cromwell, Ted Levine, Justice Smith,
Geraldine Chaplin, Daniella Pineda, Toby Jones und Rafe Spall im Kinofilm zu sehen
sein. Überdies kehren BD Wong und Publikumsliebling Jeff Goldblum fĂŒr das neue
Abenteuer zurĂŒck.

 

REGIE:
J.A. Bayona
PRODUKTION:
Belén Atienza
Patrick Crowley
Frank Marshall
CAST:
Chris Pratt
Bryce Dallas Howard
Jeff Goldblum
Ted Levine
James Cromwell
Toby Jones
BD Wong
Rafe Spall
Kamil Lemieszewski
Daniella Pineda
Geraldine Chaplin
Peter Jason
Justice Smith
DREHBUCH:
Derek Connolly
Michael Crichton
Colin Trevorrow
KAMERA:
Oscar Faura
SCHNITT:
Bernat Vilaplana
TON:
Al Nelson
Gwendolyn Yates Whittle
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Andy Nicholson
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Just like Heaven
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Mark Waters • Der Bestseller "SOLANGE DU DA BIST" von Marc Levy hat weltweit Millionen von Herzen erobert. Endlich wurde diese romantische Buchvorlage von Regisseur Mark Waters („MEAN GIRLS" "FREAKY FRIDAY") verfilmt. Reese Witherspoon („LEAGALLY BLOND“, “SWEET HOME ALABAMHA“) und Mark Ruffalo („PLOETZLICH 30" “COLLATERAL“) brillieren in dieser romantischen Komödie.

David, Architekt und Single, bezieht vorĂŒbergehend eine möblierte Wohnung in San Francisco. Als plötzlich die junge, attraktive Elizabeth (Reese Witherspoon) in seiner Wohnung auftaucht und behauptet, dass sei ihre Wohnung, glaubt David es handle sich um ein riesiges MissverstĂ€ndnis. Die resolute Elizabeth sieht das ganz anders. Bevor der arme David sich ĂŒberhaupt wehren kann, ist die hĂŒbsche "Erscheinung" bereits wieder auf mysteriöse Art verschwunden. Was David nicht weiss: das ist erst der Auftakt fĂŒr eine Zeit intensiver GefĂŒhle und eine Reise in die dritte Dimension der Liebe.

SOLANGE DU DA BIST ist die himmlischste Love Story im Kino seit GHOST.

 

REGIE:
Mark Waters
PRODUKTION:
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
CAST:
Reese Witherspoon
Mark Ruffalo
Donal Logue
Dina Spybey
Ben Shenkman
DREHBUCH:
Leslie Dixon
Peter Tolan
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Bruce Green
TON:
Reuben Simon
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Sophie De Rakoff

       
  KaurismĂ€ki Retrospektive
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2006]
       
 

Des Kultregisseurs Werke in neuen Kopien • Nach Locarno ist die KaurismĂ€ki-Retrospektive ab dem 17. August nun auch in ZĂŒrich zu sehen. Ein Wiedersehen gibt's unter anderem mit ARIEL (1988), LENINGRAD COWBOYS GO AMERICA (1989), I HIRED A CONTRACT KILLER (1990), usw. Freuen darf man sich auch auf den Dokumentarfilm TOTAL BALALEIKA SHOW: HELSINKI CONCERT (1994), der im Rahmen dieser Retro erstmals in der Schweiz im Kino zu sehen ist.


Donnerstag 17.8.2006
- Ariel [3,5,9 Uhr]
- Shadows in Paradise [7 Uhr]

Freitag 18.8.2006
- Ariel [3,5,9 Uhr]
- Shadows in Paradise [7 Uhr]

Samstag 19.8.2006
- Leningrad cowboys go america [3,5,9 Uhr]
- Hamlet goes business [7 Uhr]

Sonntag 20.8.2006
- Leningrad cowboys go america [3,5,9 Uhr]
- Hamlet goes business [7 Uhr]

Montag 21.8.2006
- I hired a contract killer [3,5,9 Uhr]
- The match factory girl + Kurzfilm: Thru the wire [7 Uhr]

Dienstag 22.8.2006
- I hired a contract killer [3,5,9 Uhr]
- The match factory girl + Kurzfilm: Thru the wire [7 Uhr]

Mittwoch 23.8.2006
- I hired a contract killer [3,5,9 Uhr]
- The match factory girl + Kurzfilm: Thru the wire [7 Uhr]

Donnerstag 24.8.2006
- Total Balaleika show + Kurzfilm: Rocky Vl [3,4.45,9 Uhr]
- La vie de boheme [6.45 Uhr]

Freitag 25.8.2006
- Total Balaleika show + Kurzfilm: Rock Vl [3,4.45,9 Uhr]
- La vie de boheme [6.45 Uhr]

Samstag 26.8.2006
- Drifting clouds [3,5,9 Uhr]
- Tatjana, take care of your scarf + Kurzfilm: These Boots [7 Uhr]

Sonntag 27.8.2006
- Drifting clouds [3,5,9 Uhr]
- Tatjana, take care of your scarf + Kurzfilm: These Boots [7 Uhr]

Montag 28.8.2006
- The man without a past [3,5,9 Uhr]
- Juha [7 Uhr]

Dienstag 29.8.2006
- The man without a past [3,5,9 Uhr]
- Juha [7 Uhr]

Mittwoch 30.8.2006
- The man without a past [3,5,9 Uhr]
- Juha [7 Uhr]

 

REGIE:
Aki KaurismÀki

       
  Kayhan
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Togan GökbakarKinofilm ĂŒber die von dem tĂŒrkischen Komiker ƞahan Gökbakar erdachte und gespielte Figur Kayhan.

 

REGIE:
Togan Gökbakar
CAST:
Sahan Gökbakar

       
  Ken Park
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Larry Clark («Kids») • In meinem ersten Film "Kids" ging es um die geheime Welt der Kinder, zu der Erwachsene keinen Zutritt haben. In KEN PARK begeben wir uns nun in die IntimsphĂ€re von vier Familien und lassen auch die Eltern zu Wort kommen. Die Geschichte spielt in Visalia, einer kleinen, abgelegenen kalifornischen Stadt irgendwo auf dem Land zwischen Los Angeles und Fresno. Ihre Hauptfiguren sind drei Knaben und eine Jugendliche, die seit ihrer frĂŒhen Kindheit Freunde sind, sowie deren Eltern. Der Film ist geprĂ€gt von der ungeschminkten Darstellung ihres Zusammenlebens und zeigt schonungslos den Ausbruch von Gewalt, Sex, Hass, Liebe und die emotionalen Entgleisungen, die an Wahnsinn grenzen.

KEN PARK wurde in den USA und in den meisten englischsprachigen LĂ€ndern zensuriert. Die offizielle BegrĂŒndung fĂŒr das Verbot ist wahrscheinlich die Gewalt im Film (vor allem in einer Szene) und die so genannt "expliziten" Sexszenen. Aber wie meistens in solchen FĂ€llen stört der Film von Larry Clark und Ed Lachman, weil er der Gesellschaft ihre eigene moralische Scheinheiligkeit vorhĂ€lt. Larry Clark ist so explizit, wie er es schon immer in seinen Fotografien war (die weltweit Anerkennung finden): Er nennt die Dinge bei ihrem (pornografischen) Namen.

KEN PARK ist um zwei Kernereignisse herum aufgebaut. Einer Einleitung, in der ein junger Skater mit Übernamen Ken Park seinem Leben ein plötzliches Ende setzt und sich dabei sein zerstörerisches LĂ€cheln bewahrt. Und einem Ende in Form einer unbekĂŒmmerten Sexparty.
"Beispielhaft fĂŒr den Erfolg dieses Films sind die Sexszenen, die schönsten und erregendsten der jĂŒngeren Kinogeschichte, einfach weil Clark und Lachman sie genau anders, als in den ĂŒblichen Pornos, in Szene setzen." (Serge Kaganski - Les Inrockuptibles).

 

REGIE:
Larry Clark
Edward Lachman
PRODUKTION:
Kees Kasander
Jean-Louis Piel
CAST:
Tiffany Limos
James Ransone
Stephen Jasso
James Bullard
Mike Apaletegui
Adam Chubbuck
Wade Williams
DREHBUCH:
Harmony Korine
Larry Clark
KAMERA:
Larry Clark
Edward Lachman
SCHNITT:
Andrew Hafitz
TON:
Dennis Grzesik
AUSSTATTUNG:
John DeMeo
KOSTÜME:
Michele Posch

       
  Killing them Softly
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2012]
       
 

Ein Film von Andrew Dominik • George V. Higgins schrieb 1974 den Roman "Cogan's Trade". Nun kommt der Film, basierend auf diesem Roman, inszeniert von Andrew Dominik und mit Brad Pitt in der Hauptrolle in die Kinos.
Jackie Cogan’s Beruf ist es, dafĂŒr zu sorgen, dass die Regeln des organisierten Verbrechens eingehalten werden. Als ein Pokerspiel der Mafia ĂŒberfallen wird, wird Cogan aufgeboten, um den „Status Quo“ wiederherzustellen. Mit Coolness und tödlicher Effizienz macht er sich daran, die Schuldigen zur Strecke zu bringen.

 

REGIE:
Andrew Dominik
PRODUKTION:
Dede Gardner
Anthony Katagas
Brad Pitt
Paula Mae Schwartz
Steve Schwartz
CAST:
Brad Pitt
Scoot McNairy
Ben Mendelsohn
James Gandolfini
Vincent Curatola
Richard Jenkins
Ray Liotta
DREHBUCH:
Andrew Dominik
KAMERA:
Greig Fraser
SCHNITT:
John Paul Horstmann
Brian A. Kates
TON:
Robert Jackson
Ellen Heuer
AUSSTATTUNG:
Patricia Norris
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  King Kong
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Peter Jackson • KING KONG - Grosses Unterhaltungskino fĂŒr alle: spannende Abenteuer, rasante Action und mitreissende Bilder. Vom "Lord Of The Rings"-Regisseur Peter Jackson kommt ein neues Kinospektakel der Superlative. SpĂ€testens seit dieser Filmtrilogie gilt der NeuseelĂ€nder Peter Jackson als Regie-Genie. Mit seinem aufwĂ€ndigen Remake des Schwarzweiss-Filmklassikers "King Kong" aus dem Jahre 1933 erfĂŒllt er sich einen Kindheitstraum. Nur schon dank Jacksons Effektschmiede "Weta Digital" und der Effektregie von Oscar-PreistrĂ€ger Joe Letteri wird der Riesenaffe ein besonders eindrĂŒckliches Eigenleben entwickeln.
Dazu kommt eine erstklassige Besetzung, angefĂŒhrt durch Naomi Watts (Ring 1 & 2 ), Adrien Brody (The Pianist), Thomas Kretschmann (Der Untergang) und Jack Black (School Of Rock).

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Jan Blenkin
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Fran Walsh
CAST:
Naomi Watts
Jack Black
Adrien Brody
Andy Serkis
Jamie Bell
Kyle Chandler
Lobo Chan
Thomas Kretschmann
DREHBUCH:
Fran Walsh
Philippa Boyens
Peter Jackson
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jamie Selkirk
TON:
Ethan Van der Ryn
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Terry Ryan

       
  Kingsman: The Secret Service
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 2015]
       
 

Ein Film von Matthew Vaughn • Basierend auf der beliebten Comicreihe erzĂ€hlt Regisseur Matthew Vaughn (Kick Ass, X-Men: First Class) in KINGSMAN: THE SECRET SERVICE die Geschichte einer supergeheimen Spionageorganisation, die noch unbedarfte aber vielversprechende Teenager von der Strasse fĂŒr ihr hochqualifiziertes Trainingsprogramm rekrutiert – zur selben Zeit als die Welt von einem verrĂŒckten High-Tech-Genie bedroht wird.

Der Action-Thriller mit hochkarÀtigem Cast wie Colin Firth, Michael Caine und Samuel L. Jackson kommt am 16. Oktober in die Deutschschweizer Kinos.

 

REGIE:
Matthew Vaughn
PRODUKTION:
Adam Bohling
David Reid
Matthew Vaughn
CAST:
Colin Firth
Adrian Quinton
Mark Strong
Jonno Davies
Jack Davenport
Alex Nikolov
Samantha Womack
Mark Hamill
DREHBUCH:
Jane Goldman
Matthew Vaughn
KAMERA:
George Richmond
SCHNITT:
Eddie Hamilton
Jon Harris
TON:
Danny Sheehan
MUSIK:
Henry Jackman
Matthew Margeson
AUSSTATTUNG:
Paul Kirby
KOSTÜME:
Arianne Phillips

       
  Kiriku und die Zauberin
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 1999]
       
 

Die Renaissance des europĂ€ischen Zeichentricks • Der Film erzĂ€hlt, basierend auf einem afrikanischen MĂ€rchen, die Geschichte eines kleinen Jungen. Kiriku ist ein winziger Erlöser. Gleich nach seiner Geburt, ĂŒber die er genauso selbst bestimmt wie ĂŒber alle seine Taten, akzeptiert er seine Aufgabe: Er muss sein kleines afrikanisches Heimatdorf von Karaba befreien, der bösen Zauberin, die dem Dorf die MĂ€nner stiehlt und die wichtige Wasserquelle hat versiegen lassen. Kiriku bringt das Wasser wieder zum Fliessen, und sein Grossvater, der weise Mann vom verbotenen Berg hilft ihm, das Geheimnis von Karabas Bosheit zu lösen.

Animationsfilm? Das ist Disney. Zeichentrick kommt aus den USA. Meint man gemeinhin. Und jahrelang ist das auch so gewesen. Bis 'Kiriku' kam. Denn: Mit 'Kiriku' kommt der europĂ€ische Zeichentrick zurĂŒck. Renaissance nennt man sowas. Wiedergeburt.

Als Regisseur Michel Ocelot und Produzent Didier Brunner mit der Arbeit an 'Kiriku' begannnen, stand die tatsĂ€chliche Realisation des Films in den Sternen. FĂŒnf Jahre hat es schliesslich gebraucht, bis 'Kiriku' wirklich in den französischen Kinos war, und die Produktion hĂ€tte Didier Brunners Pariser Firma Les Armateurs in den Ruin getrieben, 'wenn nicht', so Brunner, 'Canal Plus in der letzten Minute eingesprungen wĂ€re.' Der Pay TV-Sender gewĂ€hrte einen Vorschuss von drei Millionen Franc, das entsprach in etwa 14 Prozent der gesamten Produktionskosten. Das Projekt 'Kiriku' wurde möglich. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten des AnimationsfilmgeschĂ€fts.

Am 9. Dezember 1998 lief der kleine Kiriku dann erstmals ĂŒber die grosse Leinwand. 'Dabei haben wir vor allem auf die ProvinzstĂ€dte gesetzt', erzĂ€hlt Didier Brunner. 'Kirikus' QualitĂ€t brauchte das Weitersagen.

Die Regionalpresse half, Schulen empfahlen den Film. Und worauf kein Kenner der Branche gewettet hĂ€tte, genau das geschah. 'Kiriku' konnte sich gegen die schier ĂŒbermĂ€chtige Konkurrenz behaupten. Obwohl in Frankreich 'Asterix und Obelix' und 'Das grosse Krabbeln' gleichzeitig liefen, blieben die Besucherzahlen von 'Kiriku' stabil auf einem hohen Niveau.

 

REGIE:
Michel Ocelot
PRODUKTION:
Didier Brunner
Jacques Vercruyssen
Paul Thitges
DREHBUCH:
Michel Ocelot
KAMERA:
Michel Ocelot
SCHNITT:
Dominique Lefever
MUSIK:
Youssou N'Dour

       
  Knallharte Jungs
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2002]
       
 

Die Fortsetzung von 'Harte Jungs' • Die Fortsetzung des letztjĂ€hrigen Kinoerfolgs HARTE JUNGS. Auch diesmal steckt Flo, der jetzt kurz vor dem Schulabschluss steht, wieder in Schwierigkeiten. Die Stimme, die aus seiner Hose dringt, will ihn beim besten Willen nicht in Ruhe lassen - ungebremst richtet sie Flo's Aufmerksamkeit auf jedes vorbeilaufende MĂ€dchen und bringt ihn immer wieder in die peinlichsten Situationen. Als er sich sogar dazu hinreissen lĂ€sst, die neue Lehrerin in der Schule zu begrabschen, beschliesst Flo, dass es höchste Zeit ist, sein "einsames" Liebesleben zu Ă€ndern. Er ist der Überzeugung, dass seine einzige Rettung in der Liebe von Maja beruht, einem MĂ€dchen, das er seit Jahren heimlich anbetet. Sie ist das einzige MĂ€dchen, auf das sich Flo und die Stimme in seiner Hose jemals einig werden konnten. Flo ist sich ganz sicher: Sollte es ihm gelingen, Maja's Herz zu erobern, wird die kleine Stimme ein fĂŒr alle mal verstummen.

 

REGIE:
Granz Henman
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
CAST:
Axel Stein
Tobias Schenke
Rebecca Mosselmann
Diana Amft
Michael Herbig
Miriam von Versen
DREHBUCH:
Granz Henman
KAMERA:
Gernot Roll

       
  Konferenz der Tiere
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2010]
       
 

Nach dem Buch von Erich KĂ€stner • Die Tiere in der afrikanischen Savanne wundern sich: Wo bleibt das Wasser? LĂ€ngst hĂ€tte es durch eine Schlucht aus den fernen Bergen kommen mĂŒssen. Der Durst wird immer grösser, die Sorge auch, zumal das letzte kleine Wasserloch von grimmigen BĂŒffeln und Nashörnern verteidigt wird. Das tapfere ErdmĂ€nnchen Billy und der friedliebende Löwe Sokrates ziehen los, um das Wasser zu suchen. Dabei treffen sie auf den gallischen Hahn Charles, der eine EisbĂ€rin, ein KĂ€nguru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten nach Afrika gefĂŒhrt hat. Sie mussten aus ihren zerstörten Heimatregionen nach Afrika fliehen und hoffen im Okavango-Delta auf ein besseres Leben. Doch leider haben die Menschen auch dieses letzte Paradies nicht verschont: Der Hotelier Smith hat einen gewaltigen Staudamm bauen lassen und verschwendet alles Wasser fĂŒr ein Luxushotel. Ausgerechnet hier halten die Politiker eine Konferenz zum Schutz der Umwelt ab. Die Tiere antworten auf diese Herausforderung mit ihrer eigenen Konferenz: Die weise Elefantenkuh Angie appelliert an alles, was laufen, fliegen, trampeln oder kriechen kann, sich zu wehren. Das ist der Auftakt zu einer turbulenten Offensive voller tierischer Tricks.

 

REGIE:
Reinhard Klooss
Holger Tappe
PRODUKTION:
Reinhard Klooss
Holger Tappe
CAST:
Christoph Maria Herbst
Thomas Fritsch
Bastian Pastewka
Ralf Schmitz
Oliver Kalkofe
DREHBUCH:
Oliver Huzly
Erich KĂ€stner
Reinhard Klooss
Klaus Richter
Sven Severin
SCHNITT:
Alexander Dittner
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Henning Ahlers
Jens Benecke

       
  Königreich Arktis
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2008]
       
 

An Arctic Tale • Zwei tierische Stars sind der Mittelpunkt des Kinofilms KÖNIGREICH ARKTIS: Das EisbĂ€renjunge Nanu und das Walrossjunge Seela.

Es ist eine Geschichte ĂŒber Mut und Überlebensinstinkt. Realistisch und hautnah begleitet die Kamera die zunĂ€chst noch kleinen und hilflosen Jungtiere. Bei den EisbĂ€ren kĂŒmmert sich nur die Mutter um die Jungen. Auf der Suche nach Nahrung ziehen sie durch die Wildnis. Ganz anders ist es bei den Walrossen, sie leben in einer Herde, wie eine Grossfamile. Hier gibt es Cousins, GrossmĂŒtter, GrossvĂ€ter, Tanten und Onkel, die die Jungen auf das harte Leben in der KĂ€lte vorbereiten.

Alle sind umgeben von PolarfĂŒchsen, Seehunden, Möwen, Pelzrobben und weiteren Bewohnern der Arktis.

Über 15 Jahre dauerten die Arbeiten fĂŒr diesen Film, eine Produktion von National Geographic Films.

Die spannende Geschichte zeigt die Schönheit aber auch die Gefahren, die in der beeindruckenden Arktis zu finden sind.

Kinder erzÀhlen vom Leben der beiden im Mittelpunkt stehenden Arktis-Bewohner: Walross und EisbÀr.

 

REGIE:
Adam Ravetch
Sarah Robertson
PRODUKTION:
Adam Leipzig
CAST:
Queen Latifah
DREHBUCH:
Kristin Gore
Mose Richards
Linda Woolverton
KAMERA:
Adam Ravetch
SCHNITT:
Beth Spiegel
TON:
Richard Taylor
MUSIK:
Joby Talbot

       
  Kops
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2003]
       
 

Was machen Cops um ihre Jobs zu retten? Sie werden kriminell! • In der schwedischen Kleinstadt HögsbotrĂ€sk hat die Polizei ein grosses Problem: es gibt praktisch keine KriminalitĂ€t. Prompt will die Zentrale in Person der hĂŒbschen Jessica das beschauliche Revier schliessen. Doch die vier Cops haben einen cleveren Plan. Plötzlich gibt es einen ersten Diebstahl im Tante-Emma-Laden zu beklagen. HauswĂ€nde werden besprĂŒht. Die örtliche WĂŒrstchenbude geht in Flammen auf. Sogar eine Geiselnahme mischt die Kriminalstatistik gehörig auf.

Mit der Multikulti-Komödie JALLA! JALLA gelang ihm der ganz grosse Überraschungserfolg. Nun folgt mit KOPS der zweite Comedy-Coup des im Libanon geborenen Schweden Josef Fares.

In seiner schwedischen Heimat dominierte diese charmante Komödie mit ihren lakonischen Dialogen und den spezialeffektvollen „Matrix“-Einlagen wochenlang die Kinocharts und konnte am Ende eine Million Besucher in die Kinos locken (Schweden hat 8,6 Millionen Einwohner).

Adam Sandler plant bereits ein Remake fĂŒr den US-Markt. Die britische „Times“ prĂ€sentiert das Filmtalent Fares unter der Überschrift „Who is the next AlmodĂłvar?“.

 

REGIE:
Josef Fares
PRODUKTION:
Anna Anthony
CAST:
Fares Fares
Torkel Petersson
Göran Ragnerstam
Sissela Kyle
Eva Röse
Christian Fiedler
Erik Ahrnbom
DREHBUCH:
Josef Fares
Mikael HÄfström
Vasa
KAMERA:
Aril Wretblad
SCHNITT:
Andreas Jonsson
Michal Leszczylowski
TON:
Niclas Merits
MUSIK:
Daniel Lemma
Bengt Nilsson
AUSSTATTUNG:
Josefin Åsberg
KOSTÜME:
Denise Östholm

       
  Koyaanisqatsi
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Endlich wieder im Kino! In Dolby Digital! • Über die Publikumsreaktion wĂ€hrend der UrauffĂŒhrung von KOYAANISQATSI im Rahmen des New Yorker Film-Festivals am 30.9.1982 berichtet Clarke Taylor in der 'Los Angeles Times': 'Von einem bemerkenswerten Filmereignis an diesem Montagabend ist zu berichten: Nahezu 5000 Menschen drĂ€ngten sich in die Radio City Music Hall, um die Weltpremiere eines amerikanischen Films ĂŒber den Zustand der Zivilisation mitzuerleben: KOYAANISQATSI. Das Publikum von Schauspielern, Regisseuren und Filmfans verfolgte atemlos einen 87-Minuten-Film des DebĂŒtanten Godfrey Reggio, der zwar keine Dialoge hat, dafĂŒr aber die faszinierende, manchmal aufrĂŒttelnde Musik des Komponisten Philip Glass. Die New Yorker Premiere und die begeisterte Reaktion des Publikums am Ende erinnerten an die Radio-City-Premiere von Abel Gances Epos NAPOLEON durch Francis F.Coppola vor zwei Jahren'.

 

REGIE:
Godfrey Reggio
PRODUKTION:
Godfrey Reggio
Francis Ford Coppola
DREHBUCH:
Ron Fricke
Godfrey Reggio
Michael Hoenig
Alton Walpole
KAMERA:
Ron Fricke
SCHNITT:
Alton Walpole
Ron Fricke
MUSIK:
Philip Glass
Michael Hoenig

       
  Krampus
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Michael Dougherty • Der furchterregende Mythos wird von Regisseur Michael Dougherty auf der Leinwand zum Leben erweckt, der bereits mit dem Kulthit Trick ‘r Treat sein GespĂŒr fĂŒr den „festtĂ€glichen Horror“ unter Beweis gestellt hat.
Die Horrorkomödie Krampus ist ab dem 3. Dezember, mit Allison Tolman, Emjay Anthony und Chris 'Casper' Kelly in den Hauptrollen, in den Deutschschweizer Kinos zu sehen.

 

REGIE:
Michael Dougherty
PRODUKTION:
Alex Garcia
Jon Jashni
Thomas Tull
CAST:
Adam Scott
Toni Collette
Allison Tolman
David Koechner
Emjay Anthony
Conchata Ferrell
Stefania Owen
Stefania Lavie Owen
Krista Stadler
DREHBUCH:
Todd Casey
Michael Dougherty
Zach Shields
KAMERA:
Jules O'Loughlin
SCHNITT:
John Axelrad
TON:
Kelly Oxford
MUSIK:
John Ottman
Douglas Pipes
AUSSTATTUNG:
Jules Cook
KOSTÜME:
Bob Buck

       
  Kung Fu Panda 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2011]
       
 

Ein Film von Jennifer Yuh • Dieses Jahr kommt es wieder bĂ€renstark. Der knuddelig-liebenswĂŒrdige Panda kommt zurĂŒck, mit mehr Comedy und mehr Action! Nachdem Po in seinem ersten Abenteuer seine turbulente Ausbildung und einen ersten grossen Kampf erlebte, muss er sich in der Fortsetzung mit seinen Freunden "The Furious Five" dem schrecklichen Lord Sheng stellen, der ĂŒber eine furchtbare Waffe verfĂŒgt und China durchqueren will. Das Sommer-Kino-Highlight!

 

REGIE:
Jennifer Yuh
PRODUKTION:
Melissa Cobb
DREHBUCH:
Jonathan Aibel
Glenn Berger
TON:
John Marquis
MUSIK:
John Powell
Hans Zimmer

       
  Kung Fu Panda 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2016]
       
 

Der Mampf beginnt! • 2016 kehrt eine der erfolgreichsten Animations-Franchises der Welt mit ihrer bisher grössten Abenteuerkomödie ins Kino zurĂŒck: KUNG FU PANDA 3. Nach der ĂŒberraschenden RĂŒckkehr von Pos verloren geglaubtem Vater macht sich das wiedervereinte Duo auf den Weg in ein geheimes Panda-Paradies, wo sie jede Menge lustige neue Pandas kennenlernen. Der Spass hat jedoch ein Ende, als der ĂŒbermĂ€chtige Bösewicht Kai in China einen Kung Fu Meister nach dem anderen bezwingt und Po vor eine schier unlösbare Aufgabe stellt: er muss aus einem Dorf voller lebenslustiger, schwerfĂ€lliger Pandas ultimative Kung Fu Panda-KĂ€mpfer machen!

 

REGIE:
Alessandro Carloni
Jennifer Yuh Nelson
PRODUKTION:
Melissa Cobb
DREHBUCH:
Jonathan Aibel
Glenn Berger
SCHNITT:
Clare De Chenu
TON:
Erik Aadahl
John T. Cucci
Blake Collins
P.K. Hooker
Jonathan Klein
Dan O'Connell
Ethan Van der Ryn
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Raymond Zibach

       
  Kurzfilmnacht 2007
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2007]
       
 

5 Jahre Kurzfilmnacht-Tour • Nach dem Erfolg der ersten vier Ausgaben, schickt SWISS FILMS die Kurzfilmnacht bereits zum 5. Mal auf Tour - quer durch die Schweiz und quer durch den Kurzfilm-Kosmos. Das nĂ€chtliche Programm startet in jeder Stadt mit lokalbezogenen Premiere-Filmen. Beim Auftakt der JubilĂ€umstour in ZĂŒrich wird zum ersten Mal der neue Film von Karim Patwa, "Die Chronomanen", zu sehen sein. Danach beginnt das Programm, unterteilt in vier Themen-Blöcke: Der erste widmet sich ganz dem Schweizer Kurzfilmschaffen. Es gibt ein Wiedersehen mit sieben Filmen, die beim "Schweizer Filmpreis 2007" in Solothurn nominiert oder gar ausgezeichnet worden sind. Darunter die preisgekrönten Animationsfilme "Wolkenbruch" von Simon Eltz und "Jeu" von Georges Schwizgebel.

Ebenfalls in diese Kategorie gehört "Feierabend" von Alex E. Kleinberger (Schweizer Filmpreis 2007, Bester Kurzfilm). An der Kurzfilmnacht wird "Feierabend" – passend zum Inhalt - im Themenblock "Shopping" gezeigt. Dort finden sich weitere Filme rund ums Einkaufen wie beispielsweise "Adios Mama" aus Mexiko oder die oscargekrönte "West Bank Story" von Ari Sandel.

"Kurz in Berlin" umfasst Geschichten aus und ĂŒber die deutsche Metropole. Darunter aktuelle Filme, aber auch bekannte Klassiker wie "Schwarzfahrer". Zum Abschluss prĂ€sentiert die Kurzfilmnacht eine Reihe von "gefĂ€hrlichen" Streifen aus aller Welt - die "Shocking Shorts".

Ein Gastro- und Barbetrieb begleitet das Programm jeweils bis in den frĂŒhen Morgen.

Start der Kurzfilmnacht-Tour 2007 ist am 30. MĂ€rz in den Kinos Arthouse Le Paris und Arthouse Picadilly in ZĂŒrich. Es folgen weitere NĂ€chte in Basel (13.4.), St. Gallen (20.4.), Schaffhausen (27.4.), Chur (28.4.), Aarau (4.5.), Luzern (11.5.)und Bern (18.5.).

Vom 5. Oktober bis 16. November 2007 tourt die Kurzfilmnacht durch neun StÀdte in der Romandie sowie im Tessin.

Die Kurzfilmnacht-Tour ist ein nationales Projekt von SWISS FILMS.

 

       
  Kurzfilmnacht 2012
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2012]
       
 

10 Jahre Kurzfilmnacht-Tour • Die Kurzfilmnacht-Tour von SWISS FILMS feiert ihr 10-jĂ€hriges Bestehen und macht am Freitag, 20. April 2012 im Kino Kiwi Loge in Winterthur Halt. Die lange Nacht der kurzen Filme beginnt mit einer lokalen Premiere in Anwesenheit der Winterthurer Filmemacher: «Island» von Jan-Eric Mack erzĂ€hlt von der «Generation Krise». Darauf folgen vier Programme. Das JubilĂ€umsprogramm «Best of» feiert ein Wiedersehen mit Höhepunkten aus den vergangenen zehn Jahren der Kurzfilmnacht-Tour. Das Programm «Upload Cinema» bringt die besten Webvideos auf die grosse Leinwand und bietet ĂŒberraschende musikalische Abenteuer. Das «Science Fiction»-Programm unternimmt in Zusammenarbeit mit den internationalen Kurzfilmtagen Winterthur einen unterhaltsamen Ausflug ins Weltall. Schliesslich werden mit «Swiss Shorts» preisgekrönte Schweizer Kurzfilme aus dem vergangenen Jahr gezeigt. Dieses abwechslungsreiche Programm verspricht die kurzweiligste Kinonacht des Jahres.

Ein durchgehender Bar- und Gastrobetrieb sorgt bis in die frĂŒhen Morgenstunden fĂŒr das leibliche Wohl.

Detaillierte Programminformationen unter www.kurzfilmnacht-tour.ch.

 

       
  L'allenatore nel pallone 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Sergio Martino • Oronzo CanĂ , mister della mitica Longobarda, pur se a malincuore, non allena piĂč da vari anni. Ora ha un'azienda agricola e produce olio d'oliva assieme alla sempre aristocratica moglie Mara, al nipote Oronzino, genio del computer, alla poco attraente figlia Michelina, e al genero Fedele, impenitente latin lover. Dalla sua azienda agricola, CanĂ  puĂČ solo sognare di allenare una squadra, ma una sera... l'ex mister Ăš invitato ad una trasmissione sportiva. La Longobarda Ăš appena stata promossa in serie A, non per meriti sportivi, ma per inadempienze finanziarie della sua diretta concorrente. CanĂ  Ăš stato invitato come testimone della "mitica" Longobarda di venti anni fa... Durante il talk show, un giornalista si ricorda che allora, nonostante CanĂ  fosse riuscito a salvare la squadra dalla retrocessione, venne esonerato. Messo alle strette, CanĂ  rivela il vero motivo di quell'esonero: nel vincere l'ultima partita, quella che aveva permesso la permanenza della Longobarda in serie A, CanĂ  disubbidĂŹ ad una richiesta del vecchio presidente Borlotti, che voleva retrocedere in serie B perchĂ© non riusciva a reggere i costi della serie A. Con questa sua dichiarazione, CanĂ  diventa il primo testimone diretto di scomode veritĂ  sul calcio: ammissioni cosĂŹ chiare, infatti, non ci sono state neanche durante i recenti scandali calcistici. Dopo quelle dichiarazioni, invano controbattute dal figlio di Borlotti, Walter che ora amministra la Longobarda assieme ad un socio russo Ivan Rameko, CanĂ  ritorna alla vita di sempre... Ma un giorno le guardie del corpo di Ramenko (personaggio ambiguo, in odore di mafia russa) lo prelevano da casa e lo portano, in elicottero, fino al campo della Longobarda. CanĂ  teme una ritorsione da parte dei dirigenti della Longobarda: la societĂ  Ăš stata recentemente quotata in borsa e le sue dichiarazioni hanno provocato un crollo delle azioni. Inaspettatamente, invece, Borlotti e Ramenko gli propongono di allenare la squadra nel prossimo campionato serie A. Vogliono darsi un'immagine di specchiata onestĂ  e chi piĂč di CanĂ  puĂČ garantire ciĂČ? CanĂ  accetta e si trasferisce, pieno di entusiasmo, nel Nord Italia. Il Mister si accorge perĂČ ben presto di quanto il calcio sia cambiato rispetto ai suoi tempi: c'Ăš l'invadenza degli sponsor, i calciatori si presentano agli allenamenti con le veline di turno, quelli stranieri con gli interpreti... Anche il linguaggio Ăš cambiato: una volta c'erano i terzini e il contropiede, ora i laterali e le ripartenze... Insomma CanĂ  fatica un pĂČ a riconoscersi in questo calcio, ma l'entusiasmo di ritornare in Serie A mette tutto il resto in secondo piano. Purtroppo perĂČ una serie di risultati negativi, problemi personali, promesse dei dirigenti non mantenute, fanno sĂŹ che l'avventura della Longobarda sia tutta in salita. Quando poi si scopre che le vere intenzioni dei dirigenti erano solo quelle di lucrare il piĂč possibile sulla squadra per poi sparire con i soldi, CanĂ  inizia a pensare di dimettersi. SarĂ  il nipotino a convincerlo a non gettare la spugna adesso e tentare il tutto per tutto nell'ultima partita che puĂČ valere la salvezza della squadra...

 

REGIE:
Sergio Martino
PRODUKTION:
Mino Loy
Luciano Martino
Marco Poccioni
Marco Valsania
CAST:
Lino Banfi
Anna Falchi
Urs Althaus
Joanna Moskwa
Giuliana Calandra
Biagio Izzo
DREHBUCH:
Lino Banfi
Luca Biglione
Sergio Martino
TON:
Claudio Spinelli
MUSIK:
Amedeo Minghi

       
  L'astragale
 
       
 

Ein Film von Brigitte Sy • 1957 – in einer Aprilnacht erklimmt die 19-jĂ€hrige Albertine die GefĂ€ngnismauer und bricht sich beim Satz in die Tiefe ihr Sprunggelenk. Der Ganove Julien gabelt die FlĂŒchtige auf, der FrĂŒhling erwacht und eine Amour fou zwischen zwei Gesetzlosen ist geboren. WĂ€hrend sich Albertine in den Strassen von Montmartre verkauft, wird Julien bei einer krummen Tour verhaftet und landet im GefĂ€ngnis – was Albertine zunehmend in die Verzweiflung treibt. Das Zweitlingswerk von Brigitte Sy erinnert Ă€sthetisch an das Kino der 1960er Jahre.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Brigitte Sy
PRODUKTION:
Paulo Branco
CAST:
LeĂŻla Bekhti
Reda Kateb
Esther Garrel
Jocelyne DesverchĂšre
India Hair
Jean-Charles Dumay
DREHBUCH:
Albertine Sarrazin
Brigitte Sy
KAMERA:
Frédéric Serve
SCHNITT:
Julie Dupré
TON:
Florian Fabre
Luc Meilland
AUSSTATTUNG:
Françoise Arnaud
KOSTÜME:
Françoise Arnaud

       
  L'empereur
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2017]
       
 

March of the Penguins 2: The Call / Der Weg des Lebens • Die Reise der Pinguine (OT: L'Empereur) beginnt am SĂŒdpol von neuem; als sich ein junger Kaiserpinguin zum ersten Mal in seinem Leben zum offenen Meer aufmacht. Niemand hat ihm und seinen Artgenossen gezeigt, wie man schwimmt, wie man taucht, wie man fischt. Doch bei seiner allerersten Entdeckungsreise ins Meer ist der junge Pinguin vom ersten Moment an in seinem Element.
Bis es allerdings dazu kommen konnte, mussten es der Pinguin und seine Eltern mit all den Gefahren und Herausforderungen aufnehmen, die dieser lebensfeindliche Teil unseres Planeten bereithĂ€lt. Und dann ist es so weit: Wie von einer magischen Stimme angezogen, marschiert die ganze Pinguinkolonie eines Tages vom Brutplatz in Richtung Eismeer los, um dort den ewigen Lebenszyklus ihrer Art fortzusetzen – und unser kleiner Pinguin ist mittendrin..

 

REGIE:
Luc Jacquet
PRODUKTION:
Laurent Baujard
Yves Darondeau
CAST:
Lambert Wilson
TON:
Samy Bardet
MUSIK:
Cyrille Aufort

       
  L'intrusa
  [Houdini 3 • 19.10 I/d/f • 16]
       
 

The Intrusion • Eine Oase am Stadtrand von Neapel. Hier erleben Kinder einen Alltag, der ganz anders ist als das, was sie sonst kennen. Mit Engagement und EinfĂŒhlungsvermögen leitet Giovanna diesen Hort der KreativitĂ€t, in dem MĂ€dchen und Buben ihre schulfreien Stunden verbringen. Dann aber sucht die junge Ehefrau eines skrupellosen Camorra-Mitgliedes mit ihren zwei kleinen Kindern Schutz in der Institution – und Giovanna wird vor eine Entscheidung gestellt, die alles verĂ€ndern könnte

Der italienische Filmemacher Leonardo Di Costanzo war neben Ursula Meier und Jean-Luc Godard einer der Regisseure von «Les ponts de Sarajevo». Jetzt legt er mit «L’Intrusa» seinen zweiten Spielfilm vor. Eindringlich und unaufgeregt erzĂ€hlt er vom Leben in einer Gesellschaft, in deren Mitte die Mafia angekommen ist. In der Hauptrolle ĂŒberzeugt die Schauspielerin und TĂ€nzerin Raffaella Giordano, die sich unter anderem mit Pina Bauschs «Tanztheater Wuppertal» international einen Namen gemacht hat. «L’Intrusa» ist starkes Kino mit einer kĂ€mpferischen und gleichzeitig sensiblen Frau im Zentrum, die es wagt, Grenzen in Frage zu stellen – und sie zu ĂŒberschreiten.

 

REGIE:
Leonardo Di Constanza
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Raffaella Giordano
Valentina Vannino
DREHBUCH:
Maurizio Braucci
Leonardo di Costanzo
Bruno Oliviero
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
TON:
Marta Billingsley
MUSIK:
Marco Cappelli
Adam Rudolph
AUSSTATTUNG:
Luca Servino
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  L'ultima ruota del carro
 
       
 

Ein Film von Giovanni Veronesi

 

REGIE:
Giovanni Veronesi
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Elio Germano
Alessandra Mastronardi
Ricky Memphis
Sergio Rubini
Virginia Raffaele
Alessandro Haber
DREHBUCH:
Filippo Bologna
Ugo Chiti
Ernesto Fioretti
Giovanni Veronesi
KAMERA:
Fabio Cianchetti
SCHNITT:
Patrizio Marone
TON:
Roberto Cappannelli
Theo Francocci
MUSIK:
Paolo Buonvino
AUSSTATTUNG:
Tonino Zera
KOSTÜME:
Gemma Mascagni

       
  La BohĂšme
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2008]
       
 

Netrebko und VillazĂłn in Robert Dornhelms Puccini-Verfilmung LA BOHÈME • Mit Anna Netrebko und Rolando VillazĂłn in den Hauptrollen kommt die Verfilmung der Puccini-Oper LA BOHÈME ins Kino - grosse Emotionen auf der grossen Leinwand. NFP marketing & distribution* startet den Opernfilm ab dem 23. Oktober in ausgewĂ€hlten Kinos, im Kinovertrieb von Warner Bros. Pictures Germany. Unter der Regie von Robert Dornhelm (Krieg und Frieden) stehen das Opern-Traumpaar Anna Netrebko und Rolando VillazĂłn das erste Mal gemeinsam fĂŒr einen Spielfilm vor der Kamera. Robert Dornhelm lĂ€sst in der aufwĂ€ndigen das weltberĂŒhmte CafĂ© Momus und das Leben der BohĂšme auf den Strassen des Paris des 19. Jahrhunderts originalgetreu wiederaufleben. LA BOHÈME wurde im Februar in den Wiener RosenhĂŒgel-Studios gedreht. Die UrauffĂŒhrung findet am 8. Oktober in Wien statt.

 

REGIE:
Robert Dornhelm
PRODUKTION:
Jan Mojto
Kurt J. Mrkwicka
CAST:
Nicole Cabell
Boaz Daniel
Stéphane Degout
Ioan Holender
Anna Netrebko
Rolando VillazĂłn
DREHBUCH:
Giuseppe Giacosa
Luigi Illica
KAMERA:
Walter Kindler
SCHNITT:
Klaus Hundsbichler
Ingrid Koller
TON:
Bernhard Maisch
MUSIK:
Giacomo Puccini
AUSSTATTUNG:
Florian Reichmann

       
  La ch'tite famille
  [Arena Cinemas 1 • 18.00/20.50 D • 6/10]
[Arthouse Piccadilly 2 • 18.15 F/d • 10/6]
       
 

Die Sch'tis in Paris • Die Innenarchitekten Valentin D. und Constance Brandt sind in den exklusiven Pariser Gesellschaftskreisen sehr angesagt; Gerade soll im „Palais de Tokyo“ eine Retrospektive ĂŒber ihre Arbeit eröffnet werden. Was niemand weiss: Valentin hat der High Society seine Ch’ti-Herkunft verschwiegen und lĂ€sst die Pariser Gesellschaft, die Medien und sogar seinen Hauptinvestor und Schwiegervater im Glauben, er sei Waise aus einer noblen, persischen Familie.

Valentins Bruder Gustave hingegen lebt mit Frau und Tochter in Nordfrankreich in einem Wohnwagen zwischen dem Haus seiner Mutter und dem Autoschrottplatz seines Vaters. Aus finanziellen Nöten sieht er sich gezwungen, wieder Kontakt mit seinem wohlhabenden Bruder aufzunehmen und erzĂ€hlt der Mutter, Valentin habe die ganze Familie nach Paris eingeladen, um dort ihren 80. Geburtstag zu feiern. Als die Provinzler ĂŒberraschend auf die blasierten Vernissage-Besucher treffen, kann das eigentlich nur schief gehen 


Nach dem sensationellen Erfolg von BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS mit 810‘000 Besuchern in der Schweiz bringt Dany Boon endlich wieder einen Ch’ti-Film auf die Kinoleinwand. Ein grosses VergnĂŒgen!

 

REGIE:
Dany Boon
PRODUKTION:
Dany Boon
CAST:
Dany Boon
Pierre Richard
François Berléand
Valérie Bonneton
Laurence Arné
Line Renaud
Guy Lecluyse
DREHBUCH:
Dany Boon

       
  La delicatesse
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juli 2012]
       
 

Ein Film von David Foenkinos und StĂ©phane Foenkinos • Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Nathalie (Audrey Tautou) und François (Pio MarmaĂŻ) kennenlernen. Sie werden schnell ein Paar, heiraten und verleben eine wundervolle Zeit. Doch das GlĂŒck ist nicht von Dauer. François kommt bei einem Unfall ums Leben. Natalie stĂŒrzt sich in ihre Arbeit, um ĂŒber ihren Verlust hinwegzukommen. Bis sie eines Tages aus heiterem Himmel ausgerechnet dem unscheinbarsten Mitarbeiter ihres Teams um den Hals fĂ€llt und ihn leidenschaftlich kĂŒsst. Markus (François Damiens), der nicht weiss, wie ihm geschieht, verliebt sich Hals ĂŒber Kopf in seine Chefin. Als die von dem Kuss nichts mehr wissen will, ist das Liebeschaos vorprogrammiert.

 

REGIE:
David Foenkinos
Stéphane Foenkinos
PRODUKTION:
Xavier Rigault
Marc-Antoine Robert
CAST:
Audrey Tautou
François Damiens
Bruno Todeschini
DREHBUCH:
David Foenkinos
KAMERA:
RĂ©my Chevrin
TON:
Vincent Vatoux
AUSSTATTUNG:
Maamar Ech-Cheikh

       
  La Femme de Chambre du Titanic
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 1998]
       
 

Ein Film von Bigas Luna • 1912. Eine kleine Industriestadt in Lothringen. Wieder einmal gewinnt Horty das lokale Wettrennen und als Preis eine Reise nach Southampton, um dort der Jungfernfahrt der Titanic beizuwohnen. In der Nacht vor dem grossen Ereignis begegnet der schĂŒchterne Horty Marie, einem ZimmermĂ€dchen der Titanic. Nach seiner RĂŒckkehr beginnt Horty abends im Cafe von seinem Abenteuer mit Marie zu erzĂ€hlen. Dabei entfaltet er solch eine blĂŒhende Phantasie, dass seine Geschichte von der leidenschaftlichen Liebesnacht auf dem legendĂ€ren Luxusdampfer bald zum StadtgesprĂ€ch avanciert. Ein fahrendes Theater engagiert ihn daraufhin als ErzĂ€hlersensation. GeschmĂ€lert wird Hortys ĂŒberraschender KĂŒnstlererfolg nur durch die Eifersucht seiner Frau Zoe. Doch wĂ€hrend Horty die Geschichte der tragisch ertrunkenen Geliebten weiter ausbaut, taucht Maries Name auf keiner Todesanzeige der Titanic auf.

***

Bigas Luna ist bei uns durch witzige und deftige Komödien bekannt geworden. Nach dem Kultschlager 'Jamon, Jamon' hat er nun in 'La Femme de Chambre du Titanic' subtilere Töne angeschlagen und lĂ€uft zu einem kreativen Höhepunkt seines Kinoschaffens auf. Die Kraft der Phantasie ist das Thema dieses Films, der uns in eine Welt der romantischen Sinnlichkeit entfĂŒhrt. Fazit: Erotik entsteht im Kopf und wird mit dem Herzen gelebt. Und hinter gutem Sex steckt Phantasie, Romantik und Leidenschaft. La Femme de chambre du Titanic ist der zweite Teil einer Trilogie ĂŒber die Obsession, das Verlangen und die Leidenschaft.

 

REGIE:
Bigas Luna
PRODUKTION:
Yves Marmion
Daniel Toscan du Plantier
CAST:
Romane Bohringer
Olivier Martinez
Aitana SĂĄnchez-Gijon
Didier Bezace
Aldo Maccione
Jean-Marie Juan
Arno Chevrier
DREHBUCH:
Bigas Luna
Cuca Canals
Jean-Louis Benoit
KAMERA:
Patrick Blossier
SCHNITT:
Kenout Peltier
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Walter Caprara
Bruno Cesari

       
  La mirada invisible
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2011]
       
 

The Invisible Eye • In Buenos Aires herrscht im Jahr 1982 eine Diktatur. Deren Tage sind gezĂ€hlt, der Druck ist gross. Diego Lerman erzĂ€hlt - dem Roman «Ciencias morales» (Sittenlehre) von MartĂ­n Kohan folgend - von einer 23-jĂ€hrigen Schulangestellten, die fĂŒr Ordnung sorgen muss und dabei eine Beobachtende, SpĂ€hende wird. Sie will alles richtig und korrekt machen, gleichzeitig lebt sie nicht ohne Empfindungen. Ein ungemein starker Film ĂŒber den Alltag unter einem Regime, das dem Leben keinen Platz einrĂ€umt, eine der grossen Entdeckungen in der Quinzaine des rĂ©alisateurs in Cannes 2010. Lerman schafft es mit einem hervorragenden Schauspielerensemble, die Mechanismen aufzuzeigen, die unter den unmenschlichen Bedingungen einer Diktatur wichtig werden, das schwindende Vertrauen in alle und alles, die Gefahr, im RĂ€derwerk der Perversion eine Rolle zu spielen. Ein Film, der in seiner IntensitĂ€t an den frĂŒhen Bertolucci erinnert und an ein Kino, das das Politische in seine Bilder einzugravieren verstand und Einsichten bot, nicht bloss Ansichten.

 

REGIE:
Diego Lerman
PRODUKTION:
NicolĂĄs Avruj
Rodolfo Cova
CAST:
Julieta Zylberberg
Omar NĂșñez
Marta Lubos
Gaby Ferrero
Diego Vegezzi
Pablo Sigal
DREHBUCH:
Diego Lerman
KAMERA:
Álvaro Gutiérrez
SCHNITT:
Alberto Ponce
TON:
Leandro de Loredo
Aymeric Dupas
MUSIK:
José Villalobos
AUSSTATTUNG:
Yamila Fontan
KOSTÜME:
Sandra Fink

       
  La Novia del Desierto
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2017]
       
 

The Desert Bride / Señora Teresas Aufbruch in ein neues Leben • Señora Teresa bricht in ein neues Leben auf. Dreissig Jahre hat sie in Buenos Aires gearbeitet. Jetzt kann die Familie, bei der sie den Haushalt gefĂŒhrt hat, sie nicht lĂ€nger beschĂ€ftigen. Doch man ist behilflich, organisiert Teresa einen neuen Job – im ĂŒber 1000 Kilometer entfernten San Juan. Auf der langen Reise durch die argentinische WĂŒste kommt Teresa das GepĂ€ck abhanden. Der charmante und etwas undurchschaubare HĂ€ndler El Gringo bietet ihr seine Hilfe an. Gemeinsam machen sich Teresa und El Gringo auf die Suche nach der verlorenen Reisetasche


Mit «Gloria» hat sie die internationalen Kinos und Festivals erobert, jetzt ist die chilenische Schauspielerin Paulina GarcĂ­a zurĂŒck auf der Leinwand: In «La novia del desierto» glĂ€nzt sie als Señora Teresa, eine zunĂ€chst scheue und in sich gekehrte Frau, die immer mehr aufblĂŒht. An ihrer Seite ĂŒberzeugt Claudio Rissi in der Rolle von El Gringo. Das von den beiden Regisseurinnen Cecilia AtĂĄn und Valeria Pivato realisierte Roadmovie besticht mit wunderbaren Landschaftsaufnahmen und einer so berĂŒhrenden wie subtilen Geschichte. Eine umwerfend charmante Kino-Perle!

 

REGIE:
Cecilia AtĂĄn
Valeria Pivato
PRODUKTION:
Alejo CrisĂłstomo
Eva Lauria
Vanessa Ragone
CAST:
Paulina GarcĂ­a
DREHBUCH:
Cecilia AtĂĄn
Valeria Pivato
KAMERA:
Sergio Armstrong
SCHNITT:
Andrea Chignoli
TON:
Miguel HormazĂĄbal
MUSIK:
Leo Sujatovich
AUSSTATTUNG:
Mariela RĂ­podas

       
  La Nuit de la Glisse: Perfect Moment: The ultimate round
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Thierry Donard • In den frĂŒhen 80igern waren die exklusiven Bilder der Nuit de la Glisse Shows regelrechte Happenings. Zu dieser Zeit reiste die Nuit de la Glisse Crew mit transportablen 16mm Projektoren durch ganz Europa, um die Resultate mehrerer Monate Filmens zu zeigen. Heute hat Nuit de la Glisse einen etablierten und respektierten Namen, und das europĂ€ische Konzept beinhaltet, dass die Filme in Kinos in mehr als sieben LĂ€ndern gezeigt werden.

Eine ganze Generation wuchs mit unseren Actions Sports Filmen auf. Das GefĂŒhl der Suche nach der Freiheit war fĂŒr viele von uns immer wieder essentiel. Nuit de la Glisse lebt von der Idee, Athleten in Harmonie mit der Natur und den Elementen zu zeigen. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung kann der Regisseur Thierry Donard diese echten Werte durch seine Filme kommunizieren. Die Action Sports Athleten pushen dabei ihre FĂ€higkeiten bis zu ihren persönlichen Grenzen, und zeigen ihr unglaubliches Können in einigen der beeindruckensten Umgebungen der Welt.

Trotz einer eher ruhigen Phase 1990 bis 1995 hat Nuit de la Glisse seine wahren Werte nicht aufgegeben. Im Gegenteil, die jĂ€hrliche Kreation eines neuen Films mit 35mm Kinoshows und SRD 5.1 Sound System helfen uns, die Emotion unserer Sportler immer besser zu transportieren. Der Zuschauer hat das GefĂŒhl, bei den Szenen unmittelbar dabei zu sein, das Knirschen des Schnees zu hören, das Atmen der Athleten, das Brechen der grandiosen Wellen. Neue Generationen können diese intensiven Momente teilen, die fĂŒr viele von uns heute einen Way of Life darstellen.

Jedes Jahr entsteht eine neuer Film, und Nuit de la Glisse hat es geschafft, den wahren Geist der Filme zu bewahren, und Events zu kreieren, die die Core Message und die essentiellen Werte vermitteln: Sicherheit, Respekt und Bescheidenheit. Nuit de la Glisse ist eine wahrhaft einmalige Erfahrung – eine 100 minĂŒtige Reise in die Welt der Action Sports. Durch unsere Filme können Sie die Thrills der Action Sports erleben, und das Erlebnis, den Elementen der Natur nahe zu sein.

Nuit de la Glisse und The Perfect Moment zeigen die Soul der Action Sports, die Magie und die Kraft von Mutter Natur und die Core Protagonisten authentischer Sportszenen.

 

REGIE:
Thierry Donard
DREHBUCH:
Thierry Donard
KAMERA:
Thierry Donard
SCHNITT:
Thierry Donard

       
  La Palmira: Complotto nel Mendrisiotto
 
       
 

Ein Film von Alberto Meroni

 

REGIE:
Alberto Meroni
PRODUKTION:
Alberto Meroni
CAST:
Camila Koller
Rodolfo Bernasconi
Germano Porta
Valerio Sulmoni
Flavio Sala
DREHBUCH:
Diego Bernasconi
KAMERA:
Giacomo Jaeggli
MUSIK:
Zeno Gabaglio

       
  La passion d'Augustine
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2015]
       
 

Ein Film von LĂ©a Pool • In Augustines Leben dreht sich fast alles um Musik. Sie unterrichtet in einem Kloster bei QuĂ©bec junge Frauen in Gesang und Klavier. Ihr Erfolg ist aufsehenerregend: Die SchĂŒlerinnen heimsen einen Musikpreis nach dem anderen ein. Trotzdem ist die Schule aus finanziellen GrĂŒnden von der Schliessung bedroht. Die Kloster-Frauen beschliessen, nicht einfach auf ein rettendes Wunder zu warten, sondern fĂŒr den Erhalt der Institution zu kĂ€mpfen. Gleichzeitig sieht sich Augustine mit ihrer Vergangenheit und ihrem Leben vor dem Kloster-Eintritt konfrontiert, als ihre rebellische Nichte Alice in die Schule eintritt

«La Passion d’Augustine» spielt in den 1960er-Jahren und ist dabei so universell wie zeitlos. Denn im Kern dreht sich der Film um die Frage: Wie bewahrt man, was einem wertvoll ist, ohne stehenzubleiben und VerĂ€nderungen abzulehnen? LĂ©a Pool («Maman est chez le coiffeur») erweist sich hier wiederum als grosse Filmemacherin, die sehr schön komponierte Bilder auf die Leinwand bringt. Sensibel erzĂ€hlt sie von einer Frau, die ihren eigenen Weg geht und ĂŒber sich selbst hinauswĂ€chst. «La Passion d’Augustine» ist Kino voller Eleganz mit herausragend arrangierter Musik etwa von Schubert, Chopin oder Debussy.

 

REGIE:
LĂ©a Pool
PRODUKTION:
Lyse Lafontaine
François Tremblay
CAST:
Valérie Blais
CĂ©line Bonnier
Anne-Élisabeth BossĂ©
Danielle Fichaud
Maude Guérin
KAMERA:
Daniel Jobin
SCHNITT:
Michel Arcand
TON:
Thierry Morlaas-Lurbe
Natalie Fleurant
MUSIK:
François Dompierre
KOSTÜME:
MichĂšle Hamel

       
  La petite Lili
 
       
 

Ein Film von Claude Miller • Ein LandpommerĂ€nzchen ist Lili und hat einen grossen Traum: Sie will Schauspielerin werden. Sie ist verliebt in Julien, den Sohn der berĂŒhmten Schauspielerin Mado, die den Sommer mit den ihren auf dem Land verbringt. Julien will Regisseur werden und dreht mit Lili einen Kurzfilm. Zu abgehoben aber sind fĂŒr Lili Juliens Philosophierereien ĂŒber die Echtheit der GefĂŒhle im Film. Lieber schmeisst sie sich Mados Lover Brice in die Arme und haut mit ihm ab. So endet der Sommer, in welchem LA PETITE LILI beginnt, mit Mutter und Sohn, die weinen.

Vier Jahre spĂ€ter setzt der Film wieder ein. Nun ist Lili eine Grossstadtmieze und als Schauspielerin schon ein wenig berĂŒhmt. Mado und Brice sind wieder zusammen und Julien dreht seinen ersten, auf den Ereignissen des vier Jahre zurĂŒckliegenden Sommers beruhenden Spielfilm, in dem alle, ausser Lili, sich selber spielen. Diesmal ist es Lili, die weint.

Von Anton Tschechows «Die Möwe» liess sich Claude Miller fĂŒr LA PETITE LILI inspirieren. Er hat Ludivine Sagnier («Swimming Pool») die Rolle Lilis gegeben, lĂ€sst Robinson StĂ©venin Julien spielen: LA PETITE LILI ist ein filigranes Liebesdrama in bester französischer Tradition. Ein intelligenter, emotional starker Film – auch ĂŒbers Kino – und ein Muss fĂŒr Cineasten.

 

REGIE:
Claude Miller
PRODUKTION:
Annie Miller
CAST:
Nicole Garcia
Bernard Giraudeau
Jean-Pierre Marielle
Ludivine Sagnier
Robinson Stévenin
Julie Depardieu
Yves Jacques
DREHBUCH:
Julien Boivent
Claude Miller
KAMERA:
GĂ©rard de Battista
SCHNITT:
VĂ©ronique Lange
TON:
Raymond Vermette
AUSSTATTUNG:
Jean-Pierre Kohut-Svelko
KOSTÜME:
Christel Birot
Jacqueline Bouchard

       
  La tortue rouge
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2016]
       
 

The Red Turtle • Ein SchiffbrĂŒchiger kĂ€mpft sich durch den stĂŒrmischen Ozean. Er strandet auf einer einsamen Insel, auf der nur Vögel und einige neugierige kleine Krebse leben. Der Mann baut ein Floss. Doch es gelingt ihm nicht, damit aufs Meer hinauszufahren. Es dauert eine Weile, bis er herausfindet, welche geheimnisvolle Kraft ihn am Verlassen der Insel hindert: Eine majestĂ€tische rote Schildkröte – die bald einen ĂŒberraschenden Wandel durchmacht

Der Oscar-prĂ€mierte Regisseur Michael Dudok de Wit erzĂ€hlt eine zauberhafte Geschichte ĂŒber den Kreislauf des Lebens und der Liebe. Sein in Cannes ausgezeichneter «La Tortue Rouge» ist der erste europĂ€ische Film, der vom berĂŒhmten japanischen Ghibli-Studio («Spirited Away – Chihiros Reise ins Zauberland») mitproduziert wurde. Anders als viele aktuelle Animationsfilme wurde er teilweise von Hand gezeichnet, was seinen Bildern eine ganz besondere Magie verleiht. «La Tortue Rouge» ist ein einzigartiges Kino-Juwel, vielschichtig und wunderschön.

 

REGIE:
Michael Dudok de Wit
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
Vincent Maraval
Grégoire Sorlat
Toshio Suzuki
DREHBUCH:
Michael Dudok de Wit
Pascale Ferran
SCHNITT:
Céline Kélépikis
TON:
SĂ©bastien Marquilly
MUSIK:
Laurent Perez

       
  La vache
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2016]
       
 

Ein Film von Mohamed Hamidi • Fatahs ganzer Stolz ist seine Kuh Jacqueline. Der einfache Bauer aus Algerien trĂ€umt davon, sie eines Tages auf der Landwirtschaftsmesse in Paris zu prĂ€sentieren und erhĂ€lt zum Erstaunen seines ganzen Dorfes tatsĂ€chlich eine offizielle Einladung. Zum ersten Mal in seinem Leben verlĂ€sst er sein Dorf und macht sich mit Kuh Jacqueline auf den Weg: Mit dem Boot ĂŒbers Mittelmeer nach Marseille und von dort zu Fuss, einmal quer durch Frankreich. Ein spannender Road-Trip beginnt fĂŒr Fatah und seine Kuh auf dem so manche ĂŒberraschende, amĂŒsante und herzerwĂ€rmende Begegnung auf die beiden wartet.

Eine liebenswerte und heitere Sommerkomödie mit dem Zeug zum grossen Publikumsliebling! Der Film, der von den Machern von LES INTOUCHABLES (Ziemlich beste Freunde) produziert wurde, gewann auf dem renommierten Festival fĂŒr Kino-Komödien L'Alpe d'Huez nicht nur den grossen Preis der Jury sowie den begehrten Publikumspreis, sondern auch den Preis fĂŒr den besten Hauptdarsteller.

An der Seite einer ganz besonderen vierbeinigen Hauptdarstellerin spielen der in Frankreich gefeierte Komiker Fatsah Bouyahmed sowie die Schauspiel-Stars Lambert Wilson und Jamel Debbouze.

 

REGIE:
Mohamed Hamidi
PRODUKTION:
Nicolas Duval Adassovsky
Laurent Zeitoun
Yann Zenou
CAST:
Lambert Wilson
Jamel Debbouze
Fatsah Bouyahmed
KAMERA:
Elin Kirschfink
AUSSTATTUNG:
Arnaud Roth
KOSTÜME:
Hadjira Ben Rahou

       
  La vierge, les coptes et moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2013]
       
 

Ein Film von Namir Abdel Messeeh • Namir bricht nach Ägypten auf, der Heimat seiner Eltern. Seine Absicht: einen Film ĂŒber das Wunder der Marienerscheinungen drehen. Schon bald geraten seine Nachforschungen ins Stocken, was Namir als Vorwand dient, die Familie seiner Mutter zu besuchen und das ganze Bauerndorf in eine abenteuerliche und höchst vergnĂŒgliche Inszenierung zu verwickeln. Eine köstliche Komödie ĂŒber Wurzeln, Glauben und das Spiel des Kinos mit der Wirklichkeit. Ein Kinowunder schrieb die Tageszeitung „Le Monde“. Und fĂŒr „Le Temps“ ist der Film, der am Berliner Filmfestival und bei Visions du RĂ©el in Nyon den Publikumspreis erhielt, „eine LiebeserklĂ€rung ans Kino“.
Sehen wir, was wir glauben, oder glauben wir, was wir sehen? Oder wie es Namirs Mutter sagt: „Es gibt Menschen, die sehen die Jungfrau, und es gibt Menschen, die sehen sie nicht. Vielleicht steckt darin eine Botschaft.“

 

REGIE:
Namir Abdel Messeeh
CAST:
Siham Abdel Messeeh
Namir Abdel Messeeh
DREHBUCH:
Namir Abdel Messeeh
Nathalie Najem
Anne Paschetta
KAMERA:
Nicolas DuchĂȘne
SCHNITT:
SĂ©bastien de Sainte Croix
Isabelle Manquillet
TON:
CĂ©dric Deloche
Roman Dymny
Gwennolé Le Borgne
MUSIK:
Vincent Segal

       
  Lady Chatterley
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2007]
       
 

Ein Film von Pascale Ferran • D. H. Lawrences Skandalroman “Lady Chatterley’s Lover” wurde schon oft verfilmt, doch nie so schön. Regisseurin Pascale Ferran zeigt sehr zart und poetisch die grosse verbotene Liebe zwischen einer verheirateten Aristokratin und dem wortkargen WildhĂŒter ihres Anwesens. Das grandiose Leinwanderlebnis ist in Frankreich ein riesiger Kinohit.

Mit 23 heiratet Constance Reid den jungen Leutnant und Minenbesitzer Clifford Chatterley. Das Paar zieht auf ein Landgut der Familie Chatterley, nachdem Clifford als gebrochener Mann aus dem Ersten Weltkrieg zurĂŒck kehrt. FĂŒr den Rest seines Lebens ist er an den Rollstuhl gefesselt. Constance fĂŒhlt sich zunehmend einsam und zurĂŒckgelassen in einem fremden, lĂ€ndlichen Milieu. Es ist ausgerechnet der verschlossene Aufseher des Anwesens, Parkin, der in ihr eine nie gelebte Sehnsucht weckt. FĂŒr Constance beginnt mit dieser leidenschaftlichen AffĂ€re der Ausbruch aus der bĂŒrgerlichen Ehe und der Weg in eine befreite SexualitĂ€t.
In atemberaubenden Naturaufnahmen erzĂ€hlt LADY CHATTERLEY die Geschichte einer aussergewöhnlichen Liebe ĂŒber die Klassenschranken hinweg. Pascale Ferran gelingt ein sinnliches PlĂ€doyer fĂŒr die Kraft der erotischen Leidenschaft. In Frankreich war der Film der grosse Gewinner bei der diesjĂ€hrigen CĂ©sar-Verleihung (bester Film, beste Hauptdarstellerin, beste Literaturadaptation, beste Kamera und bestes KostĂŒmdesign).

 

REGIE:
Pascale Ferran
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
CAST:
Marina Hands
Jean-Louis Coullo'ch
Hippolyte Girardot
HĂ©lĂšne Alexandridis
HĂ©lĂšne FilliĂšres
Bernard Verley
DREHBUCH:
Roger Bohbot
Pascale Ferran
KAMERA:
Julien Hirsch
SCHNITT:
Yann Dedet
Mathilde Muyard
TON:
Nicolas Moreau
MUSIK:
BĂ©atrice Thiriet
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
Marie-Claude Altot

       
  Lagaan: Once Upon a Time in India
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Mai 2002]
       
 

Der indische Prachtsfilm mit 7 Bollywood-Awards! • Das indische Kinofest LAGAAN war der absolute Publikumsliebling am letzten Filmfestival von Locarno. Aber nicht nur dort, sondern weltweit trifft LAGAAN - «Monsoon Wedding» locker hinter sich lassend - auf hingerissene Zuschauerinnen und Zuschauer. Dem indischen Starschauspieler Ashutosh Gowariker ist mit seiner umwerfenden Mischung aus «Bollywood»-Musical und Kolonialromanze einer der erfolgreichsten indischen Filme ĂŒberhaupt gelungen - und dies in einem Markt, der mit ĂŒber 800 Filmen pro Jahr Hollywood bei weitem ĂŒbertrifft. Die Geschichte einer kleinen indischen Dorfgemeinschaft, welche unter den immer höheren Steuern der britischen Kolonialmacht zu leiden hat, wird nicht als trockenes Sozialdrama erzĂ€hlt,sondern als Sport-, Liebes- und Musical-Film, wie es die Tradition des kommerziellen indischen Kinos verlangt. Und so bleibt denn auch kein Auge trocken, als die verzweifelten Dorfbewohner die britischen Kolonialherren zum Cricket-Match herausfordern.Gleichzeitig verliebt sich die Schwester eines britischen Offiziers in den charismatischen Helden der Gegenseite, und nun können nur noch Mut, Musik und Lebensfreude die GegensĂ€tze zusammenbringen.
LAGAAN hat sieben indische «Oscars» gewonnen, den Publikumspreis von Locarno und Dutzende weiterer Preise weltweit. Wer immer sich auf das farbige Spektakel einlÀsst, verliert sein Herz und gewinnt ein strahlendes Lachen.

 

REGIE:
Ashutosh Gowariker
PRODUKTION:
Aamir Khan
CAST:
Aamir Khan
Gracy Singh
Rachel Shelley
Paul Blackthorne
Suhasini Mulay
Kulbhushan Kharbanda
DREHBUCH:
Kumar Dave
Sanjay Dayma
Ashutosh Gowariker
KAMERA:
Anil Mehta
SCHNITT:
Ballu Saluja
TON:
Nakul Kamte
MUSIK:
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Nitin Chandrakant Desai
KOSTÜME:
Bhanu Athaiya

       
  Las aventuras de Dios
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2001]
       
 

Göttliche Abenteuer • Das Kino ist die Kunst der Erinnerung. Und Eliseo Subiela ist einer der begabtesten ErinnerungskĂŒnstler der Filmkunst. In "Las aventuras de dios” lĂ€sst er uns zwischen RealitĂ€ten geradezu schweben. Ein Mann taucht aus dem Meer auf und findet sich in einem verlassen wirkenden, geradezu surrealen Hotelpalast aus den dreissiger Jahren wieder. Dort stösst er auf eine Reihe von Fiuguren, die ihn an Momente des Lebens erinnern, an die menschliche Existenz und ihre Ingredienzien. Er versucht herauszufinden, was es mit dem Ort auf sich hat, weiss nicht, trĂ€umt er, wird er getrĂ€umt oder soll das alles wahr sein. Gefangen ist er da zusammen mit Valeri, einer attraktiven Frau, mit der er in einem alten Cabrio AusflĂŒge in die Stadt unternimmt. Immer wieder durchquert er das labyrinthĂ€hnliche Hotel-GebĂ€ude und ist in der Gegenwart genauso wie in einem zeitlosen Raum. Kommt er hier wieder weg? Oder ist er da fĂŒr immer gefangen? Gibt es ĂŒberhaupt eine Wirklichkeit oder ist ohnehin alles erdacht, erfunden, erlogen, ertrĂ€umt, ersonnen, erhofft, ersehnt? Es ist eine wundersame Reise in philosophische Gefielde, auf die uns Eliseo Subiela einlĂ€dt und auf der er uns mit unseren eigenen Fluchtwegen konfrontiert.

 

REGIE:
Eliseo Subiela
CAST:
Pasta Dioguardi
Flor Sabatella
Daniel Freire
Lorenzo Quinteros
MarĂ­a ConcepciĂłn CĂ©sar
José María Gutiérrez
DREHBUCH:
Eliseo Subiela
KAMERA:
Daniel RodrĂ­guez Maseda
SCHNITT:
Laura Bua
TON:
Carlos Abbate
José Luis Díaz
MUSIK:
Osvaldo Montes
KOSTÜME:
Patricia Teran

       
  Las hijas de Abril
 
       
 

Ein Film von Michel Franco • Hochschwanger und voll inbrĂŒnstiger, ohrenbetĂ€ubender Liebe fĂŒr ihren braungelockten Freund Matteo geniesst die 17-jĂ€hrige Valeria das Leben in einem Strandhaus an der weitlĂ€ufigen KĂŒste Mexikos, das sie mit ihrer Schwester Clara teilt. Als eines Tages ihre liebevolle, wenn auch etwas ĂŒberfĂŒrsorgliche Mutter Abril aus Spanien zurĂŒckkehrt, ist das FamilienglĂŒck perfekt. Erst nach der Geburt scheint das Baby in Abril lĂ€ngst vergessene GefĂŒhle und GelĂŒste zu wecken 
 Der grosse mexikanische Kino-Meister Michel Franco lĂ€sst ein bizarres Familienidyll entgleisen – zu unserem Erstaunen und dunklen VergnĂŒgen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Michel Franco
PRODUKTION:
Michel Franco
Lorenzo Vigas
Moisés Zonana
CAST:
Emma SuĂĄrez
Ana Valeria Becerril
Enrique Arrizon
Joanna Larequi
HernĂĄn Mendoza
DREHBUCH:
Michel Franco
KAMERA:
Yves Cape
SCHNITT:
Jorge Weisz
Michel Franco
TON:
Federico GonzĂĄlez JordĂĄn

       
  Le ciel attendra
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2017]
       
 

Ein Film von Marie-Castille Mention-Schaar • MĂ©lanie ist 16, lebt bei ihrer Mutter und trĂ€umt von einer besseren Welt. Via Facebook lernt sie einen jungen Mann kennen, der ihre Ideale zu teilen scheint. Er ĂŒberschĂŒttet sie mit Komplimenten, schreibt bald von Liebe. MĂ©lanie verfĂ€llt seinem Werben und ist eines Tages verschwunden.
Catherine und Samir sind die stolzen Eltern der 17-jĂ€hrigen Sonia. Kurz nach den Sommerferien wird ihr Haus von der Polizei gestĂŒrmt und Sonia unter Arrest gestellt. Die junge Frau hat im Glauben, ihrer Familie einen Platz im Paradies sichern zu können, beinahe etwas schier Undenkliches getan.
Die Eltern von Sonia und MĂ©lanie mĂŒssen erkennen, dass ihre Töchter, von ihnen völlig unbemerkt, in den Bannkreis religiöser Fundamentalisten geraten sind. Sie sind bereit, alles zu tun, um sie zurĂŒckzubekommen


Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar versteht es, mit grosser Kraft, Ehrlichkeit und AuthentizitĂ€t zu erzĂ€hlen. Sie hat sorgfĂ€ltig recherchiert und spiegelt an den Geschichten von MĂ©lanie und Sonia ein aktuelles gesellschaftliches PhĂ€nomen. Dabei macht der feinfĂŒhlige Spielfilm die BeweggrĂŒnde der beiden jungen Frauen, ihre Sehnsucht nach Anerkennung und ihren gleichzeitigen Wunsch nach Selbstbehauptung nachvollziehbar. «Le ciel attendra» ist voller Spannung, Mut und Hoffnung: Herausragend gespieltes, starkes Kino, das in Bann zieht und nachhallt.

 

REGIE:
Marie-Castille Mention-Schaar
CAST:
Sandrine Bonnaire
Yvan Attal
Clotilde Courau
Zinedine Soualem
Sofia Lesaffre
Naomi Amarger
DREHBUCH:
Emilie FrĂšche
Marie-Castille Mention-Schaar
KAMERA:
Myriam Vinocour
SCHNITT:
BenoĂźt Quinon
TON:
Nikolas Javelle
AUSSTATTUNG:
Valérie Faynot
KOSTÜME:
Virginie Alba

       
  Le code a changĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2009]
       
 

Ein Film von DaniĂšle Thompson • Ein Abendessen unter Freunden: Man lacht, man lĂ€sst es sich gut gehen, erzĂ€hlt sich alte Geschichten und schmiedet neue PlĂ€ne. FĂŒr ein paar Stunden sind alle eine grosse Familie. Doch der Schein trĂŒgt. Hinter der glĂ€nzenden Fassade kriselt es gewaltig und je lĂ€nger der Abend dauert, umso schwieriger wird es fĂŒr die verschiedenen Paare, die Maskerade aufrecht zu erhalten. DaniĂšle Thompson serviert uns eine Delikatesse erster GĂŒte. In Ihrem munteren Reigen um LĂŒgen und Geheimnisse hat sie die erste Schauspielergarde des französischen Kinos vereinigt. Ein Ensemblefilm, der es in sich hat!

 

REGIE:
DaniĂšle Thompson
PRODUKTION:
Christine Gozlan
Alain Terzian
CAST:
Karin Viard
Dany Boon
Marina FoĂŻs
Patrick Bruel
Emmanuelle Seigner
Christopher Thompson
DREHBUCH:
Christopher Thompson
DaniĂšle Thompson
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Sylvie Landra
TON:
Frédéric Le Louet
MUSIK:
Nicola Piovani
AUSSTATTUNG:
MichÚle Abbé-Vannier
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Le petit voleur
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 2000]
       
 

Von Erick Zonca • Eines Tages hat Esse genug: Der BĂ€ckergehilfe lĂ€sst die Brötchen stehen, schmeisst die SchĂŒrze in die Ecke und lĂ€uft davon. LE PETIT VOLEUR, der zweite Spielfilm von Erick Zonca, beginnt mit dem Zorn. Und er erzĂ€hlt, wie "La vie revĂ©e des anges", Zoncas Regiedebut, vom Jungsein und Aussteigen, dem Sich-Nicht-EinfĂŒgen-Wollen: Esse möchte einfach mal leben. Möchte unabhĂ€ngig sein, das Geld von dort nehmen, wo es herumliegt und nicht mehr mĂŒhsam erarbeiten; solches auf alle FĂ€lle erzĂ€hlt er Laura, die er in einem CafĂ© trifft. Laura ist ein wenig verliebt in Esse. Sie nimmt ihn zu sich nach Hause, lĂ€sst ihn bei sich schlafen. Er klaut ihre LohntĂŒte und haut ab: Zum Dieb geworden, gehts mit dem bis anhin braven Kerl schnell abwĂ€rts. Er landet in Marseille, macht die Bekanntschaft einer Gang von Kleinkriminellen, buckelt und boxt sich hoch.

Faszinierend ist die Milieuschilderung, die Zonca in LE PETIT VOLEUR betreibt, fesselnd und bitter die Lehre, die Esse aus seinem Ausflug in die von FĂ€usten, Gewalt und Hörigkeiten regierte Halbwelt Marseilles zieht. Sein Film zeigt trocken und ohne falsche Idealisierungen, wie schwierig es fĂŒr einen jungen Mensch von heute ist, sich zwischen TrĂ€umen und RealitĂ€t seinen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Die Kamera klebt am Helden, leidet, triumphiert, rennt und weilt mit ihm: LE PETIT VOLEUR, das ist packendes französisches Kino, hautnah dem Leben entlanggefilmt. Der feinfĂŒhlig-rauhe Bericht einer Adoleszenz, die ihren Helden beinahe in den Abgrund gefĂŒhrt hĂ€tte.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
CAST:
Nicholas Duvauchelle
Yann Tregouët
Jean-JerĂŽme Esposito
Martial Bezot
Jean-Armand Dalomba
Jo Prestia
Ingrid Preynat
DREHBUCH:
Erick Zonca
Virginie Wagon
KAMERA:
Pierre Milon
AUSSTATTUNG:
Kristina Zonca

       
  Le serviteur de Kali - Nizhalkkuthu
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

Ein Film von Adoor Gopalakrishnan • Kaliyappan ist der Henker des Maharadscha von Travancore. Er wohnt am Rande eines kleinen Dorfes in der prachtvollen Landschaft von Kerala. Seit Generationen lebt seine Familie von den VergĂŒnstigungen, die ihr der Maharadscha nach jeder Hinrichtung gewĂ€hrt. Doch diese werden immer seltener, und Kaliyappans Familie lebt im Elend. Paradoxerweise ist der alte Henker, der ErfĂŒllung eines zum Fluch gewordenen Auftrags mĂŒde geworden, auch ein Heiler.

Adoor Gopalakrishnan gehört zu den zentralen Figuren im indischen Kino und zu den herausragenden Filmschaffenden aus Kerala, dessen Filmkultur er zusammen mit Shaji Karun ganz wesentlich prĂ€gt. Sein Film «Le serviteur de Kali» ist eine Fabel, die auf realen Fakten fusst. Die erste Einstellung zeigt einen alten Henker, der seine HĂ€nde betrachtet. Er hegt SchuldgefĂŒhle wegen der letzten Hinrichtung und hat Angst vor der nĂ€chsten.

Als er erneut den Befehl fĂŒr eine Urteilsvollstreckung erhĂ€lt, fĂŒhlt Kaliyappan sich elend, taumelt umher und trinkt, um seine Gewissensbisse und seine jĂ€mmerliche Lage zu vergessen. Als ob der Alkohol die Verantwortung aufheben und den Scharfrichter ersetzen könnte. Der Sohn wird das Urteil vollstrecken, der ĂŒber der Familie drohende Fluch lĂ€sst sich nicht abwenden. Am Ende sind die Schatten des Umzugs die dĂŒsteren Schatten eines endlosen Trauergefolges, es sei denn, sie wĂ€ren die Schatten der Höhle: «Der Film erforscht die unbekannten RĂ€ume des Bewusstseins, des Realen und des ImaginĂ€ren.». Eine verborgene Perle des Kinos.

 

REGIE:
Adoor Gopalakrishnan
PRODUKTION:
Adoor Gopalakrishnan
Elise Jalladeau
CAST:
Oduvil Unnikrishnan
Sukumari
Reeja
Thara Kalyan
Murali
Sivakumar
DREHBUCH:
Adoor Gopalakrishnan
KAMERA:
Sunny Josef
Ravi Varma
SCHNITT:
Ajith
TON:
Fabrice Naud
Dominique Vieillard
MUSIK:
Ilayaraja
AUSSTATTUNG:
Ratheesh Babu
Adoor Gopalakrishnan
KOSTÜME:
Satheesh S.B.

       
  Le temps retrouvĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juli 2001]
       
 

Un film de Raoul Ruiz • Luchino Visconti, Joseph Losey, Harold Pinter, Volker Schlöndorff haben sich an 'A le recherche du temps perdu' versucht und immer war klar: Verfilmbar ist Marcel Prousts 14-bĂ€ndiger Epochenroman nicht. Doch nun hat sich der Chilene Raoul Ruiz ans Werk gemacht - und man staunt: LE TEMPS RETROUVE lĂ€sst, wenn auch nicht die ganze Story, so doch Prousts Geist und Universum, das traumwandlerische Aufgehen und Sich-Verlieren in den Gestalten und Geschichten der Zeit, wieder auferstehen. Zentrum ist Marcel Proust selbst, der anno 1922 in einem Zimmer in Paris seinen Tod nahen fĂŒhlt und seine letzten Worte diktiert. Mal wachend, mal dösend, ausgehend von den Fotos und FigĂŒrinchen in seinem Zimmer schweifen seine Gedanken und Erinnerungen. Blenden zurĂŒck, dann wieder vor, halten sich an Tatsachen, verlieren sich in Fiktionen und TrĂ€umen. Da ist der grosse Krieg, eine dekadente Aristokratie, die sich egal was sie beschliesst um nichts als Geld und Skandale kĂŒmmert. Das ist Baron de Charlus, angeklagt der HomosexualitĂ€t, da sind Odette und ihre Stieftochter Gilberte, erstere hat ihr Schönheit schamlos eingesetzt zu erhalten, was sie wollte, zweitere trĂ€gt den Ruf einer 'sterilen Rose'. Und zwischen all diesen Figuren und Begebenheit geistert Proust als Beobachter, Randfigur, ErzĂ€hler: LE TEMPS RETROUVE ist hervorragend gefilmtes, stimmungsvolles, dichtes Kino. Ein prĂ€chtiger Film, dem mit Marcello Mazzarella in der Rolle Prousts, und mit internationalen Stars wie Catherine Deneuve, Emmanuelle BĂ©art, John Malkovich, Chiaria Mastorianni in weiteren Rollen, der Ruf eines prĂ€chtigen Epochenwerks vorauseilt.

 

REGIE:
Raoul Ruiz
PRODUKTION:
Paulo Branco
CAST:
Catherine Deneuve
Emmanuelle BĂ©art
Vincent Perez
John Malkovich
Pascal Greggory
Marcello Mazzarella
Marie-France Pisier
DREHBUCH:
Gilles Taurand
Raoul Ruiz
KAMERA:
Ricardo Aronovich
SCHNITT:
Denise de Casabianca
MUSIK:
Jorge Arriagada
AUSSTATTUNG:
Bruno Beauge

       
  Lean on Pete
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2018]
       
 

Ein Film von Andrew Haigh • Charley ist intelligent, sportlich und meist alleine unterwegs. Sein Vater und er wohnen in einem bescheidenen Vorstadt-HĂ€uschen im Westen der USA. Der Vater ist ein ruheloser Luftibus und kaum je in der Lage, sich um den 15-jĂ€hrigen Sohn zu kĂŒmmern. Der Junge findet per Zufall einen Job bei einem abgehalfterten Pferdetrainer und eines der Rennpferde wĂ€chst ihm besonders ans Herz: Lean on Pete. Als dieses aus AltersgrĂŒnden verkauft werden soll und Charley plötzlich auf sich selbst gestellt ist, beschliesst er, abzuhauen. Mit einem geklauten Truck und dem Pferd macht er sich auf in Richtung Wyoming, wo er hofft, seine Tante zu finden, von der er nicht einmal eine Adresse hat

«Lean on Pete» ist nach «45 Years» und «Weekend» ein neuer Beweis fĂŒr das herausragende ErzĂ€hl-Talent des preisgekrönten Briten Andrew Haigh. Unter seiner feinfĂŒhligen Regie liefert der Newcomer Charlie Plummer in der Hauptrolle eine bestechende Leistung, fĂŒr die er am Filmfestival Venedig ausgezeichnet wurde. An seiner Seite brillieren Steve Buscemi und ChloĂ« Sevigny. «Lean on Pete» ist eine fulminante Verfilmung des gleichnamigen Romans von Willy Vlautin: grossartiges Kino ĂŒber AbgrĂŒnde, die das Leben bereithĂ€lt, ĂŒber Mut, Durchhaltewille, Hoffnung und die Kraft der Freundschaft.

 

REGIE:
Andrew Haigh
PRODUKTION:
Tristan Goligher
CAST:
Travis Fimmel
Steve Buscemi
Steve Zahn
Thomas Mann
Amy Seimetz
DREHBUCH:
Andrew Haigh
KAMERA:
Magnus Nordenhof JĂžnck
SCHNITT:
Jonathan Alberts
TON:
Joakim Sundström
MUSIK:
James Edward Barker
AUSSTATTUNG:
Ryan Warren Smith
KOSTÜME:
Julie Carnahan

       
  Leaning into the Wind
  [Arthouse Piccadilly 1 • So 13.30 E/d • 10/6]
       
 

Andy Goldsworthy • 16 Jahre nach seinem internationalen Kinoerfolg RIVERS AND TIDES - ANDY GOLDSWORTHY WORKING WITH TIME hat Thomas Riedelsheimer erneut den in Schottland lebenden und arbeitenden LandartkĂŒnstler Andy Goldsworthy ĂŒber mehrere Jahre filmisch begleitet. Goldsworthy ist bekannter geworden, vielleicht auch nachdenklicher und vielleicht auch Ă€lter. LEANING INTO THE WIND folgt ihm bei der Durchdringung seiner vielschichtigen Welten und untersucht die Spuren, die die Zeit bei KĂŒnstler und Werk hinterlassen haben.

 

REGIE:
Thomas Riedelsheimer
PRODUKTION:
Leslie Hills
Stefan Tolz
CAST:
Andy Goldsworthy
Holly Goldsworthy
KAMERA:
Thomas Riedelsheimer
TON:
Douglas Fairgrieve
MUSIK:
Fred Frith

       
  Left Foot Right Foot
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Germinal Roaux • Marie ist 18 und wohnt mit ihrem Freund Vincent zusammen. Er bewegt sich in der Skater-Szene, jobbt und betreut seinen autistischen Bruder. Sie lebt in den Tag hinein, arbeitet mal hier, mal dort. Da lernt Marie den Nachtclubbesitzer Oliver kennen und ist fasziniert von seinem luxuriösen Leben, das so ganz anders ist als ihres. Bald erkennt sie, dass sie in Olivers Umfeld sehr schnell zu viel Geld kommen kann. So betritt Marie eine ihr unbekannte Welt – ohne sich Gedanken zu machen, wohin dieser Weg sie fĂŒhren könnte. Gleichzeitig begegnet sie Vincent immer distanzierter 

Germinal Roaux hat sich bislang vor allem als Fotograf einen Namen gemacht. Sein in schwarz-weiss gedrehter Film besticht denn auch durch herausragend gestaltete Bilder – und durch eine fesselnde Story, bestechend spielende Darsteller sowie einen tollen Soundtrack (unter anderem Ben Frost und Apparat). «Left Foot Right Foot» ist urbanes, eigenwilliges und packendes Kino von universeller Strahlkraft – ein kleines filmisches Juwel, ausgezeichnet mit drei Schweizer Filmpreisen.

 

REGIE:
Germinal Roaux
CAST:
Agathe Schlenker
Nahuel PĂ©rez Biscayart
Dimitri Stapfer
Mathilde Bisson
Stanislas Merhar
DREHBUCH:
Marianne Brun
Germinal Roaux
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Valentin Rotelli

       
  Les choristes
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2004]
       
 

Die Kinder des Monsieur Mathieu • Frankreich, 1949. Der arbeitslose Musiker ClĂ©ment Mathieu (GĂ©rard Jugnot) bekommt eine Anstellung als Erzieher in einem Internat fĂŒr schwer erziehbare Jungen. Von der HĂ€rte des Schulalltags und nicht zuletzt von den ebenso eisernen wie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Vorstehers Rachin (François BerlĂ©and) betroffen, beginnt er, mit dem Zauber und der Kraft der Musik in das Dasein der SchĂŒler einzugreifen.

Nach anfĂ€nglichen Schwierigkeiten und erheblichem Widerstand durch Rachin gelingt dem begeisterten Musiker und einfĂŒhlsamen PĂ€dagogen das kleine Wunder, das Vertrauen seiner SchĂŒtzlinge zu gewinnen. Mit seinen StĂŒcken, die Monsieur Mathieu nachts selbst schreibt, gibt er den Jungen ein StĂŒck unbeschwerter Kindheit zurĂŒck.

Der Film ist dem zeitlosen Thema der Kindheit gewidmet, mit ihrer Verzweiflung und Sehnsucht und ihren zarten Geheimnissen. Die 21 Kinder in diesem emotionellen und sensitiven Film begeistern das Publikum mit einer erstaunlichen schauspielerischen Leistung und wurden in einer viermonatigen Suche aus ĂŒber 3000 Kindern in Frankreich ausgewĂ€hlt.

Produziert von Arthur Cohn ("Die GĂ€rten der Finzi Contini", "Central Station", "One Day in September"), dem einzigen Produzenten, der sechsmal mit dem OscarÂź ausgezeichnet wurde, ist DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU eine französisch-schweizerische Co-Produktion. Sie markiert eine erneute Zusammenarbeit mit Jacques Perrin ("Z", "Mikrokosmos – Das Volk der GrĂ€ser"). Perrin war bereits französischer Partner von Cohn in dem mit dem OscarÂź ausgezeichneten Spielfilm "Black and White in Color".

DIE KINDER DES MONSIEUR MATHIEU wurde in Frankreich bereits von ĂŒber sechs Millionen Menschen in den Kinos gesehen und sicherte dem Film drei Wochen in Folge die Spitzenposition aller Filme in den französischen Kinos.

 

REGIE:
Christophe Barratier
PRODUKTION:
Arthur Cohn
Jacques Perrin
CAST:
GĂ©rard Jugnot
François Berléand
Jean-Baptiste Maunier
Jacques Perrin
Kad Merad
Marie Bunel
Philippe du Janerand
DREHBUCH:
Christophe Barratier
Philippe Lopes-Curval
KAMERA:
Dominique Gentil
Carlo Varini
SCHNITT:
Yves Deschamps
TON:
Daniel Sobrino
MUSIK:
Bruno Coulais
Christophe Barratier
AUSSTATTUNG:
François Chauvaud
KOSTÜME:
Françoise Guégan

       
  Les contes de la nuit
 
       
 

Tales of the Night • Jede Nacht treffen sich ein Junge, ein MĂ€dchen und eine Ă€ltere Technikerin in einem geschlossenen, schon ein wenig heruntergekommenen Kino. TatsĂ€chlich hĂŒtet das alte Theater ein Geheimnis. In Wahrheit ist das Kino ein magischer Ort, den die drei Freunde durchstöbern, an dem sie sich Dinge ausdenken, sich verkleiden und sich selbst in Geschichten hineinversetzen, die fĂŒr die drei in diesen NĂ€chten wahr werden. Dann nehmen Zau berer und Elfen den Kinosaal in Besitz, tapfere Stallburschen verzehren sich nach schönen Prinzessinnen, Werwölfe heulen und hartherzige Damen rascheln empört mit schwerer Seide.

 

REGIE:
Michel Ocelot
Éric Serre
PRODUKTION:
Christophe Rossignon
Philippe Boeffard
DREHBUCH:
Michel Ocelot
SCHNITT:
Patrick Ducruet
TON:
SĂ©verin Favriau
Stéphane Thiébaut
MUSIK:
Christian Maire

       
  Les fantĂŽmes d'Ismael
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2017]
       
 

Ein Film von Arnaud Desplechin • In einer Villa mit Meerblick schreibt der Filmemacher IsmaĂ«l am Drehbuch fĂŒr seinen neuen Film. Seine nĂ€chtlichen AlptrĂ€ume versucht er mit Whisky und Aufputschmitteln zu verscheuchen. Da taucht plötzlich seine seit 20 Jahren verschollene Ehefrau Carlotta wieder auf. Doch IsmaĂ«l ist inzwischen mit Sylvia zusammen, deren Platz an seiner Seite Carlotta nun wieder einnehmen will. Von der neuen Situation ĂŒberfordert, versinkt IsmaĂ«l immer tiefer in einem rauschhaften Delirium aus Erinnerungen und WachtrĂ€umen, die er in seinen neuen Film einzuspeisen und so zu bannen versucht. Doch die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verwischen sich zusehends, und als Sylvia schliesslich scheinbar das Feld rĂ€umt, stellt sich die Frage, ob Carlotta wirklich die ist, als die sie sich ausgibt.

Ein raffiniertes Vexierspiel, das virtuos verschiedene ErzĂ€hl- und Zeitebenen miteinander verknĂŒpft und in rauschhaften Bilderfolgen das Leben feiert, die Schönheit der Frauen preist und nicht zuletzt eine Hommage an das Kino selbst ist.

 

REGIE:
Arnaud Desplechin
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
Vincent Maraval
CAST:
Marion Cotillard
Charlotte Gainsbourg
Mathieu Amalric
Louis Garrel
Alba Rohrwacher
Samir Guesmi
DREHBUCH:
Arnaud Desplechin
KAMERA:
Irina Lubtchansky
TON:
Nicolas Cantin
MUSIK:
Grégoire Hetzel
AUSSTATTUNG:
Toma Baqueni

       
  Les femmes du sixieme Ă©tage
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2011]
       
 

Nur fĂŒr Personal! • Der Kinohit aus Frankreich mit einer tollen Ensembleleistung!

Paris, 1960. Der etwas verklemmte Börsenmakler Jean-Louis Joubert (Fabrice Luchini), fĂŒhrt mit seiner konservativen Frau (Sandrine Kiberlain) ein grossbĂŒrgerliches Leben. Man kann es auch langweilig nennen. Doch die neue, attraktive HaushĂ€lterin Maria (Natalia Verbeke) schafft es nicht nur, das FrĂŒhstĂŒcksei perfekt zu kochen, sondern Jean-Louis aus seiner Daseinsroutine zu erwecken.

Er beginnt, sein Leben von Grund auf zu Ă€ndern und lĂ€sst sich von den lebensfrohen, leidenschaftlichen und temperamentvollen spanischen HaushĂ€lterinnen im sechsten Stock verfĂŒhren.

 

REGIE:
Philippe Le Guay
CAST:
Fabrice Luchini
Sandrine Kiberlain
Natalia Verbeke
Carmen Maura
Lola Dueñas
Berta Ojea
Nuria Solé
DREHBUCH:
Philippe Le Guay
JĂ©rĂŽme Tonnerre
KAMERA:
Jean-Claude Larrieu
TON:
Vincent Guillon

       
  Les infidĂšles
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juli 2012]
       
 

Episodenfilm • Die mĂ€nnliche Untreue und ihre zahlreichen Variationen, erzĂ€hlt aus der Sicht von sieben Regisseuren: Jean Dujardin, Gilles Lellouche, Emmanuelle Bercot, Fred Cavaye, Michel Hazanavicius, Eric und Alexandre Courtes Lartigau.
Kurz gesagt ein Episodenfilm, bestehend aus urkomischen Sketches.

 

REGIE:
Emmanuelle Bercot
Fred Cavayé
Alexandre Courtes
Jean Dujardin
Michel Hazanavicius
PRODUKTION:
Jean Dujardin
Marc Dujardin
Éric Hannezo
Guillaume Lacroix
CAST:
Jean Dujardin
Gilles Lellouche
DREHBUCH:
Nicolas Bedos
Philippe CaveriviĂšre
Jean Dujardin
Stéphane Joly
Gilles Lellouche
KAMERA:
Guillaume Schiffman
TON:
Alain FĂ©at
AUSSTATTUNG:
Maamar Ech-Cheikh
KOSTÜME:
Carine Sarfati

       
  Les petites gens
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juni 2004]
       
 

Ein Film von Nariman Turebayev • Bek und Max sind zwei Freunde, die eine kleine Wohnung in der kasachischen Hauptstadt Almaty teilen und ihren Lebensunterhalt mit allerlei Jobs bestreiten. Da der Alltag vor Ort ihnen nicht allzuviel zu bieten hat, hĂ€ngen sie gern ihren TrĂ€umen nach. Bek zum Beispiel will endlich die ganz grosse Liebe finden. Etwas prosaischer der Traum von Max, der Almaty verlassen will und nach Deutschland ziehen, wo seine Grossmutter lebt. Eine schrĂ€ge Suche nach dem kleinen GlĂŒck.

Kasachstan gehört zu jenen zentralasiatischen LĂ€ndern, die sich nach dem Zerfall der Sowjetunion selbstĂ€ndig gemacht haben. Bek und Max sind zwei junge MĂ€nner, die sich in der neuen, nach kapitalistischen Spielregeln und westlichen Vorbildern strukturierten Gesellschaft zurecht finden mĂŒssen. Man könnte sie als HĂ€nger bezeichnen, sie leben in den Tag hinein und missbrauchen beim Schwarzhandel mit Schalk die NaivitĂ€t der Leute. Bek ist auf der Suche nach der grossen Liebe und ĂŒbernimmt sich dabei auch schon mal; Max will abhauen, sobald es geht.

Der Lauf der Zeit und der Stand der Dinge tragen kaum zur ErfĂŒllung ihrer WĂŒnsche bei. Wir aber erleben ein StĂŒck zentralasiatischen Alltag, erzĂ€hlt in der schönen Tradition des minimalistischen Kinos eines Jim Jarmusch oder, kasachisch betrachtet, von Dareschan Omirbaew. Die Reduktion passt sehr gut zu den beiden von Erjan Bekmuratov und Oleg Kerimov grossartig verkörperten Figuren und prĂ€gt den Charme und leisen Witz des Filmes. Wo es an Arbeitsmöglichkeiten mangelt, muss man improvisieren können und schlauer sein, als die anderen. Das ist ein Kino der leisen Töne von Poesie, Humor und GefĂŒhlen.

 

REGIE:
Nariman Turebayev
PRODUKTION:
Abderrahmane Sissako
CAST:
Erjan Bekmuratov
Oleg Kerimov
Mira Abdulina
Lyazat Dautova
Anna Kolesnikova
Anna Krasnova
DREHBUCH:
Nariman Turebayev
KAMERA:
Boris Trochev
SCHNITT:
Andrey Vlaznev
TON:
Olivier Dandré
MUSIK:
Kazbek Spanov
AUSSTATTUNG:
Sabit Kurmanbekov

       
  Les souvenirs
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Jean-Paul Rouve • Leinwandadaption des gleichnamigen Romans von David Foenkinos. Darin durchlebt der Mitzwanziger Romain (Mathieu Spinosi) hintereinander mehrere einschlĂ€gige VerĂ€nderungen in seinem Leben: ZunĂ€chst muss der junge Mann den Tod seines Grossvaters verkraften. Kurz danach muss er schweren Herzens mit seinem Vater (Michel Blanc), der kurz vor der Rente steht, seine geliebte Grossmutter (Annie Cordy) ins Altersheim einweisen. BerĂŒhrt von der beklemmenden AtmosphĂ€re im Seniorenheim beginnt Romain ĂŒber sein eigenes Leben nachzudenken: WĂ€hrend er viel lieber als Schriftsteller Karriere machen wĂŒrde, dĂŒmpelt er momentan als Nachtportier hinter der Rezeption eines kleinen Hotels vor sich hin – und da wĂ€re auch noch das Problem mit den Frauen. Romain steht vor einer mĂŒhsamen Suche nach Halt in seinem Leben

 

REGIE:
Jean-Paul Rouve
PRODUKTION:
Maxime Delauney
Romain Rousseau
CAST:
Michel Blanc
Lou Bohringer
Flore Bonaventura
Xavier Briere
Constance Chaperon
Vincent Colombe
Annie Cordy
DREHBUCH:
David Foenkinos
Jean-Paul Rouve
KAMERA:
Christophe Offenstein
TON:
Marc-Antoine Beldent
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott

       
  Les visiteurs 3: La rĂ©volution
 
       
 

Ein Film von Jean-Marie Poiré

 

REGIE:
Jean-Marie Poiré
PRODUKTION:
Christian Clavier
Jean-Marie Poiré
CAST:
Jean Reno
Christian Clavier
Karin Viard
Frédérique Bel
Sylvie Testud
Ary Abittan
DREHBUCH:
Christian Clavier
Jean-Marie Poiré
KAMERA:
Stéphane Le Parc
MUSIK:
Eric Levi
AUSSTATTUNG:
Marc Vadé

       
  Let me in
 
       
 

Ein Film von Matt Reeves

 

REGIE:
Matt Reeves
PRODUKTION:
Alexander Yves Brunner
Guy East
Donna Gigliotti
Carl Molinder
John Nordling
Simon Oakes
Nigel Sinclair
CAST:
Kodi Smit-McPhee
Chloe Moretz
Richard Jenkins
Cara Buono
Elias Koteas
Sasha Barrese
Dylan Kenin
DREHBUCH:
Matt Reeves
John Ajvide Lindqvist
KAMERA:
Greig Fraser
SCHNITT:
Stan Salfas
TON:
Will Files
Douglas Murray
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Ford Wheeler
KOSTÜME:
Melissa Bruning

       
  Let's Make Money
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2009]
       
 

Ein Film von Erwin Wagenhofer • Dass Erwin Wagenhofers neuer Dokumentarfi lm Let’s make MONEY nach dreijĂ€hriger Recherche-Arbeit exakt zur globalen Finanzkrise ins Kino kommt, ist Zufall nur, was den Zeitpunkt betrifft. Denn er zeigt, dass der aktuelle Wahnsinn Methode hat und fĂŒhrt uns mit anschaulichen Beispielen das System vor Augen, das dahinter steckt.

Let’s make MONEY folgt der Spur des Geldes im weltweiten Finanzsystem. Die meisten von uns haben ihr Geld auf einem Bankkonto oder einem Sparbuch liegen. Doch die wenigsten wissen, was mit ihrem Geld geschieht, oder wo es sich befindet. Sicher ist nur, dass es sich nicht bei der Bank befindet, der wir es anvertraut haben.

Wagenhofer blickt hinter die Kulissen der bunten Prospektwelt von Banken und Versicherern. Was hat unsere Altersvorsorge mit der Immobilienblase in Spanien zu tun? Wir mĂŒssen dort kein Haus kaufen, um dabei zu sein. Sobald wir ein Konto eröffnen, klinken wir uns in die weltweiten FinanzmĂ€rkte ein – ob wir wollen oder nicht. Die meisten von uns interessiert es auch nicht, weil wir gerne dem Lockruf der Banken folgen: "Lassen Sie ihr Geld arbeiten!" Doch Geld kann nicht arbeiten: Arbeiten können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.

Nach WE FEED THE WORLD wird auch Erwin Wagenhofers neuer Film landauf, landab fĂŒr Diskussionen sorgen und viele Zuschauer dazu bringen, scheinbar fest gefĂŒgte Binsenweisheiten neu und kritisch zu hinterfragen. Und ZusammenhĂ€nge zu verstehen ist zugleich ein erster Schritt, sie zu verĂ€ndern.

 

REGIE:
Erwin Wagenhofer
PRODUKTION:
Helmut Grasser
CAST:
Antonio Baena Perez
George Belton
John Christensen
Yves Delisle
Ramón Fernandéz Durån
DREHBUCH:
Erwin Wagenhofer
KAMERA:
Erwin Wagenhofer
SCHNITT:
Paul M. Sedlacek
TON:
Lisa Ganser
Nina Slatosch

       
  Limbo
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2000]
       
 

A condition of unknowable outcome • Ein tragischer Bootsunfall hat Joe Gastineau (DAVID STRATHAIRN) aus der Bahn geworfen. Selbst 25 Jahre danach bewegt sich der ehemalige Fischer immer noch wie paralysiert durchs Leben. Dann lernt er die SĂ€ngerin Donna De Angelo (MARY ELIZABETH MASTRANTONIO) kennen - und auf einen Schlag wird alles anders. Auch sie hat zahlreiche SchlĂ€ge einstecken mĂŒssen, aber ihre Energie ist ungebrochen. Als Joes Bruder Bobby (CASEY SIEMASZKO) nach Jahren wieder auftaucht und ihn um einen Gefallen bittet, nutzt Joe die Gelegenheit, Donna und ihre Teenager-Tochter Noelle (VANESSA MARTINEZ) auf eine Bootsfahrt in die Wildnis Alaskas mitzunehmen. Dann ĂŒberschlagen sich die Ereignisse an Bord, und alle Beteiligten sind gezwungen, sich einem verzweifelten Überlebenskampf und den eigenen DĂ€monen zu stellen.

Auch mit seinem zwölften Film beweist John Sayles (PASSION FISH, LONE STAR), dass er zu den versiertesten GeschichtenerzĂ€hlern des amerikanischen Kinos zĂ€hlt. Faszinierende Figuren aus Fleisch und Blut, lebensnahe Situationen und eine förmlich greifbare Echtheit der Ereignisse bilden den Kern fĂŒr ein leidenschaftliches, komplexes Drama, das sich unvermittelt zu einer packenden Robinsonade auf Leben und Tod steigert. In den Hauptrollen spielen Mary Elizabeth Mastrantonio (ABYSS, ROBIN HOOD - KÖNIG DER DIEBE), David Strathairn (L.A. CONFIDENTIAL) und Kris Kristofferson (BLADE, PAYBACK). Superstar Bruce Springsteen ('Philadelphia') steuerte mit 'Lift Me Up' einen begeisternden neuen Song zum hörenswerten Soundtrack des Filmes bei. LIMBO war offizieller Beitrag im diesjĂ€hrigen Wettbewerb des Festival International du Film von Cannes.

 

REGIE:
John Sayles
PRODUKTION:
Maggie Renzi
CAST:
Mary Elizabeth Mastrantonio
David Strathairn
Vanessa Martinez
Kris Kristofferson
Casey Siemaszko
Kathryn Grody
Rita Taggart
DREHBUCH:
John Sayles
KAMERA:
Haskell Wexler
SCHNITT:
John Sayles
MUSIK:
Mason Daring
AUSSTATTUNG:
Gemma Jackson

       
  Little Miss Sunshine
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Ein Film von Jonathan DaytonValerie Faris • LITTLE MISS SUNSHINE ist mal eine ganz andere amerikanische Family Road Comedy. Dieser unverblĂŒmt satirische und doch sehr menschliche Film stellt dem Publikum eine der ungewöhnlichsten Familien in der jĂŒngsten Kinogeschichte vor: die Hoovers, deren Reise an einen Kinderschönheitswettbewerb nicht nur im komischen Chaos gipfelt, sondern auch Tod und VerĂ€nderung mit sich bringt und schliesslich den (rĂŒhrenden) Blick frei macht auf das ĂŒberraschende Plus, Loser in einer gewinnsĂŒchtigen Gesellschaft zu sein. Der Film war ein Kantersieg am Sundance Film Festival, wo er stĂŒrmischen Beifall erhielt. Er spricht alle Menschen an, die sich je gefragt haben, ob ihre verworrenen Familien es letzten Endes doch noch schaffen.
Niemand in der Hoover-Familie ist absolut ausgeglichen, obwohl es jeder tunlichst versucht. Der Vater Richard (GREG KINNEAR), ein hoffnungslos optimistischer Motivationslehrer, versucht verzweifelt, sein 9-Schritte-Programm zum Erfolg zu verkaufen – ohne Erfolg. Die â€žĂŒber-aufrichtige“ Mutter Sheryl (TONI COLLETTE) wird dauernd mit den exzentrischen Geheimnissen ihrer Familie konfrontiert, vor allem mit denjenigen ihres Bruders (STEVE CARELL), einem homosexuellen Proust-Experten, welcher soeben einen Selbstmordversuch hinter sich hat, weil ihm sein Freund den Laufpass gegeben hatte. Dann wĂ€ren da noch die jĂŒngeren Hoovers mit ihren unmöglichen TrĂ€umen: die etwas mollige, sieben-jĂ€hrige BrillentrĂ€gerin und zukĂŒnftige Schönheitskönigin Olive (ABIGAIL BRESLIN) und Dwayne (PAUL DANO), ein permanent wĂŒtender Teenager und Nietzsche-Fan, der sich geschworen hat zu schweigen, bis er in die Air Force Academy kommt. Zum Schluss ist da noch der Grossvater (ALAN ARKIN), ein unflĂ€tiger VergnĂŒgungssĂŒchtiger, der kĂŒrzlich aus seinem Altersheim geworfen wurde, weil er Heroin gesnifft hatte. Sie alle vermitteln bestimmt nicht den Eindruck vollkommener psychischer Verfassung, doch als Olive durch einen Zufall eingeladen wird, am höchst erfolgversprechenden Schönheitswettbewerb „Little Miss Sunshine“ in Kalifornien teilzunehmen, stellen sich alle Angehörigen hinter sie, zwĂ€ngen sich in ihren alten VW-Bus und fahren westwĂ€rts. Die dreitĂ€gige Reise voller verrĂŒckter Überraschungen gipfelt in Olives grossem DebĂŒt, welches die leicht zerrĂŒttete Familie auf eine Art und Weise verĂ€ndert, wie sie es sich alle nie getrĂ€umt hĂ€tten.

 

REGIE:
Jonathan Dayton
Valerie Faris
PRODUKTION:
Albert Berger
David T. Friendly
Peter Saraf
Marc Turtletaub
Ron Yerxa
CAST:
Abigail Breslin
Greg Kinnear
Paul Dano
Alan Arkin
Toni Collette
Steve Carell
Bryan Cranston
DREHBUCH:
Michael Arndt
KAMERA:
Tim Suhrstedt
SCHNITT:
Pamela Martin
TON:
Stephen P. Robinson
MUSIK:
Mychael Danna
Devotchka
AUSSTATTUNG:
Kalina Ivanov
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  Lo spazio bianco
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2012]
       
 

Der weisse Raum • Maria ist Anfang 40, lebt in Neapel und unterrichtet an einer Abendschule. UnabhĂ€ngig und dynamisch, scheint sie ihr Leben im Griff zu haben. Dass sie einsam ist, fĂ€llt ihr selber gar nicht auf. Nach einer flĂŒchtigen Liebesbeziehung wird Maria schwanger. Sie entschliesst sich, das Kind zu behalten; doch im sechsten Monat erleidet sie eine FrĂŒhgeburt. Das Baby hat nur im Brutkasten eine Überlebenschance. Drei geschlagene Monate lang muss Maria warten. Aber Warten ist das, was Maria am schlechtesten kann. Auf langen SpaziergĂ€ngen, mit LektĂŒre und Kino versucht sie sich vergeblich abzulenken. Zur Ruhe kommt sie allein in dem von weissen VorhĂ€ngen umgebenen Raum, in dem der Brutkasten ihrer Tochter steht. Ihr wird ihr klar, dass sie das wirkliche Leben bisher kaum wahrgenommen hat. Was bedeutet Leben ĂŒberhaupt?

Der weisse Raum basiert auf dem Roman von Valeria Parrella (deutscher Titel: „Zeit des Wartens“). Schauspielerin Margherita Buy erhielt beim Festival von Venedig den Preis als beste Darstellerin. Francesca Comencinis sensible Verfilmung verbindet das psychologische PortrĂ€t einer Frau am existenziellen Wendepunkt mit einer intensiven filmischen Beschreibung der Stadt Neapel.

 

REGIE:
Francesca Comencini
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Margherita Buy
Gaetano Bruno
Giovanni Ludeno
Antonia Truppo
Guido Caprino
Salvatore Cantalupo
Maria Paiato
DREHBUCH:
Valeria Parrella
Francesca Comencini
Federica Pontremoli
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Massimo Fiocchi
TON:
Stefano Grosso
MUSIK:
Nicola Tescari
AUSSTATTUNG:
Paola Comencini
KOSTÜME:
Francesca Vecchi
Roberta Vecchi

       
  LOL
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Lisa Azuelos • Miley Cyrus spielt Lola im Hollywood-Remake des französischen Kinohits LOL (2008) ĂŒber das turbulente Teenager-Leben. Lola wird nach den Sommerferien von ihrem Freund Chad verlassen, der mit einer anderen geschlafen hat, sie selbst ist noch immer Jungfrau. Zudem bringen sie die stĂ€rker werdenden GefĂŒhle fĂŒr Chads besten Freund Kyle durcheinander und Lolas Mutter Anne (Demi Moore) macht mit ihrem Verhalten alles noch schlimmer: Sie verabredet sich zuerst mit ihrem Ex zu heimlichen Rendez-vous und lĂ€sst sich gleichzeitig von einem Polizisten anbaggern. Peinlich! Anne wiederum macht sich Sorgen und fragt sich, warum ihre Tochter nicht mehr mit ihr spricht. Wo eben noch schöne Vertrautheit war, herrscht nun Chaos. Aber Lola erlebt eben vieles zum ersten Mal: Liebe, EnttĂ€uschung, wilde Partys, Betrug und Eifersucht. LOL - manchmal „Laughing Out Loud“, manchmal „Lots Of Love“ - einfach herzerwĂ€rmend.

 

REGIE:
Lisa Azuelos
PRODUKTION:
Tish Cyrus
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Miley Cyrus
Demi Moore
Ashley Greene
Ashley Hinshaw
Douglas Booth
DREHBUCH:
Lisa Azuelos
KAMERA:
Kieran McGuigan
SCHNITT:
Myron I. Kerstein
TON:
Kelly Cabral
Michael Babcock
MUSIK:
Rob Simonsen
AUSSTATTUNG:
Happy Massee
KOSTÜME:
Hope Hanafin

       
  Lolita
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 1998]
       
 

Die neue 'Lolita'-Verfilmung von Adrian Lyne • Im Sommer des Jahres 1947 verliebt sich der College-Professor Humbert Humbert rettungslos in die erst zwölfiĂ€hrige Lolita, und dank einer unglaublichen Verkettung von UmstĂ€nden gelingt es dem kultiviert-dekadenten EuropĂ€er, das MĂ€dchen mit der Zahnspange zu seiner Geliebten zu machen.

Gemeinsam begibt sich das seltsamste aller seltsamen Paare auf eine ziellose Autoreise durch Amerika, ein Land, so jung, rÀtselhaft, kindlich und gefÀhrlich wie Lolita selbst. Viel zu spÀt erkennt Humbert, dass sein wiederentdecktes Paradies der Vorhof zur Hölle ist und er systematisch zerstört, was er liebt.

'Lolita', der 1955 in englischer Sprache veröffentlichte Roman des gebĂŒrtigen Russen Vladimir Nabokov (1899-1977), gilt als 'einer der provozierendsten Klassiker der modernen Weltliteratur' (Dieter E. Zimmer). Bald vier Jahrzehnte nach Stanley Kubricks berĂŒhmter Kinofassung mit James Mason und Sue Lyon in den Hauptrollen wagt sich nun Regisseur Adrian Lyne erneut an die Lebensbeichte des Humbert Humbert.

Lyne, ein ausgewiesener Experte fĂŒr erotische Obsessionen mit fatalen Folgen ('9 1/2 Wochen', 'Eine verhĂ€ngnisvolle AffĂ€re', 'Ein unmoralisches Angebot'), bringt kein Kubrick-Remake in den Kulissen der 90er Jahre auf die Leinwand, sondern eine verblĂŒffend werkgetreue Adaption des Romans, wie sie 1962 undenkbar gewesen wĂ€re. Seine LOLITA ist eine Verbeugung vor Nabokov und damit zugleich eine deutliche Absage an das Sexploitation-Kino.

Das Ensemble der Darsteller wird angefĂŒhrt von dem Oscar-PreistrĂ€ger Jeremy Irons ('VerhĂ€ngnis', 'Das Geisterhaus') und der 15jĂ€hrigen DebĂŒtantin Dominique Swain als Lolita, die Lyne aus einer Schar von 2.500 Bewerberinnen ausgesucht hat (jetzt auch in John Woos Action-Thriller 'Face/Off' zu sehen).

 

REGIE:
Adrian Lyne
PRODUKTION:
Mario Kassar
Joel B. Michaels
CAST:
Jeremy Irons
Melanie Griffith
Frank Langella
Dominique Swain
DREHBUCH:
Stephen Schiff
KAMERA:
Howard Atherton
SCHNITT:
Julie Monroe
David Brenner
MUSIK:
Ennio Morricone
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman

       
  Looney Tunes: Back in Action
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2003]
       
 

Daffy vs. Bugs Bunny • David gegen Goliath. Muhammad Ali gegen Joe Frazier. Britney Spears gegen Justin Timberlake. Sie alle verblassen angesichts des bergezerstiebenden, knochenbrechenden, karottenkauenden, ambossplumpsenden, schwanzfederversengenden, augenzwinkernden Duells von
 Hase gegen Ente.

Die Warner-Bros.-Vertragsschauspieler BUGS BUNNY und DAFFY DUCK liegen sich mal wieder in den Haaren. Daffy hat es endgĂŒltig satt, stĂ€ndig die zweite Geige zu spielen – er will dem Studio den RĂŒcken kehren. Das lĂ€sst sich die völlig humorlose Vizechefin der Studioabteilung fĂŒr Comedy, Kate Houghton (JENNA ELFMAN), nicht zweimal sagen. Sie löst sofort seinen Vertrag und weist den WB-Wachmann/Möchtegern-Stuntman DJ Drake (BRENDAN FRASER) an, Daffy festzunehmen und ihn zum Studioausgang zu „begleiten“. (Anders gesagt: Daffy wird gefeuert und in hohem Bogen aus dem Studio geworfen.) Pl ötzlich ist Daffy nur noch ein Gegenspieler, dem der Filmheld fehlt. Also beschliesst er, sich an DJ zu hĂ€ngen, ob dem das passt oder nicht. Entsprechend ist Daffy dabei, als DJ entdeckt, dass sein Vater, der weltberĂŒhmte Kinostar Damian Drake (TIMOTHY DALTON), der auf der Leinwand elegante internationale Spione spielt, auch im wirklichen Leben ein eleganter internationaler Spion ist – und soeben von dem ruchlosen Mr. Chairman (STEVE MARTIN), Chef der ebenso ruchlosen Acme Corporation, gekidnappt worden ist. Anscheinend weiss Damian, wo der geheimnisvolle, mĂ€chtige KrĂ€fte entfesselnde Diamant Blue Monkey zu finden ist, und Chairman schreckt vor nichts zurĂŒck, um das Juwel in seine Hand zu bekommen.

Zusammen mit Daffy fĂ€hrt DJ sofort los – verzweifelt versucht er den bösen Acme-Schergen zuvorzukommen und die Welt vor ihren bösen Klauen zu bewahren. Was die beiden Nachwuchsspione nicht wissen können: Kate und Bugs sind ihnen auf den Fersen, denn die Studiobosse haben gemerkt, dass der Hase seinen komischen Widersacher unbedingt braucht. Jetzt droht Kate die KĂŒndigung, wenn sie Daffy nicht umgehend zurĂŒckholt.

 

REGIE:
Joe Dante
PRODUKTION:
Bernie Goldmann
Joel Simon
Paula Weinstein
CAST:
Brendan Fraser
Jenna Elfman
Timothy Dalton
Heather Locklear
Steve Martin
Joan Cusack
John Cleese
DREHBUCH:
Larry Doyle
KAMERA:
Dean Cundey
SCHNITT:
Marshall Harvey
TON:
Shawn Ian Kerkhoff
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski
KOSTÜME:
Mary E. Vogt

       
  Los amantes de caracas
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2016]
       
 

Desde allĂĄ / From Afar / Ti guardo • Armando wohnt in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela. Er lebt zurĂŒckgezogen, ist wohlhabend und oft einsam. Nach Feierabend sucht er die NĂ€he junger MĂ€nner – in der Hoffnung, einen zu finden, der ihn aus finanziellen Motiven nach Hause begleitet. Dabei hat er kein Interesse, die MĂ€nner zu berĂŒhren, er will sie nur beobachten. Da trifft er auf Elder, den jungen AnfĂŒhrer einer Strassengang, der unbedingt Geld braucht. Deshalb besucht er Armando fortan hĂ€ufiger. Mit der Zeit beginnt Elder ĂŒberraschenderweise, Armando immer mehr zu mögen, was dieser allerdings nicht zulassen kann. Denn er hat andere PlĂ€ne fĂŒr Elder

«Los Amantes de Caracas» beruht auf einer Story von Guillermo Arriaga («Babel», «21 Grams») und erzĂ€hlt die stĂŒrmische Story einer komplexen Verbindung von zwei ganz unterschiedlichen MĂ€nnern. Der venezolanische Regisseur Lorenzo Vigas hat fĂŒr diesen Film - seinen Kino-Erstling - am Festival von Venedig den Goldenen Löwen gewonnen.

 

REGIE:
Lorenzo Vigas
PRODUKTION:
Guillermo Arriaga
Rodolfo Cova
Michel Franco
Lorenzo Vigas
CAST:
Alfredo Castro
Luis Silva
JericĂł Montilla
Catherina Cardozo
Jorge Luis Bosque
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
Lorenzo Vigas
KAMERA:
Sergio Armstrong
SCHNITT:
Isabela Monteiro de Castro
TON:
José Caldararo
Waldir Xavier
KOSTÜME:
Marisela Marin

       
  Los lunes al sol
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2003]
       
 

GRAND PRIX - SAN SEBASTIAN 2002. Mit Javier Bardem. • Am Filmfestival von San Sebastian mit dem grossen Preis (Golden Shell) gefeiert und vom spanischen Kinopublikum heiss geliebt, kommt diese bittersĂŒsse Komödie nun auch in die Schweizer Kinos.

Javier Bardem (BEFORE NIGHT FALLS, Oscarnomination) brilliert in der Rolle seines Lebens. Überzeugend verkörpert er bis in die kleinste Faser seines imposanten Körpers den unbeugsamen Santa, der sich vom Schicksal nicht kleinkriegen lĂ€sst. Regisseur Fernando Leon de Araonas erhielt fĂŒr seinen berĂŒhrenden, humorvollen und menschlichen Film noch vor Pedro AlmodĂłvars HABLE CON ELLA die fĂŒnf wichtigsten spanischen Filmpreise (Goyas).

Jeden Montag nehmen Santa und seine Freunde, drei ehemalige Arbeitskollegen, die FĂ€hre in die Stadt. Da ist Lino, der sich zu alt fĂŒr einen neuen Job glaubt. Da ist JosĂ©, der sich nicht damit abfinden kann, dass seine Frau Ana nun fĂŒr den Unterhalt alleine aufkommt. Und da ist schliesslich Santa mit der grossen Klappe und ebenso grossem Herz. Er hat einen Prozess fĂŒr eine kaputte Strassenlampe, die an einer Demo zu Bruch ging, am Hals und trĂ€umt von Australien. Dorthin möchte er auswandern, dort hat es Arbeit, Geld, Frauen. Santa ist ein Herzensbrecher. Seine unbekannte, sanftere Seite lernen jene Frauen kennen, die seinem Witz und seinem Charme erliegen.

Jede Woche reihen sich Santa und seine Freunde in die Schlange auf dem Arbeitsamt ein, seit ihre Jobs im Schiffsbau gestrichen wurden. Und jede Woche treffen sie sich zu einem GlĂ€schen in Ricos Bar Naval. Dort sinnieren sie ĂŒber die Vergangenheit und eine bessere Zukunft. Doch den Humor und die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, das kann ihnen niemand wegnehmen. Und auch nicht die TrĂ€ume, die sie montags an der Sonne trĂ€umen.

 

REGIE:
Fernando LeĂłn de Aranoa
PRODUKTION:
ElĂ­as Querejeta
Jaume Roures
CAST:
Javier Bardem
Luis Tosar
José Ángel Egido
Nieve de Medina
Enrique Villén
Celso Bugallo
JoaquĂ­n Climent
DREHBUCH:
Fernando LeĂłn de Aranoa
KAMERA:
Alfredo F. Mayo
SCHNITT:
Nacho Ruiz Capillas
TON:
Pierre Lorrain
MUSIK:
Lucio Godoy
AUSSTATTUNG:
Julio Esteban
KOSTÜME:
Maiki MarĂ­n

       
  Los Perros
  [demnächst im Kino - Release: 12. Juli 2018]
       
 

Ein Film von Marcela Said • Mariana ist forsch, eigensinnig, lebenslustig. Doch wirklich zufrieden ist sie nicht. Ihr Vater ist es gewohnt, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, und das erwartet er auch von seiner Tochter. Ihr Ehemann hat wenig ĂŒbrig fĂŒr GefĂŒhle und drĂ€ngt Mariana dazu, ein Kind zu bekommen. Ob sie ĂŒberhaupt Mutter werden möchte, scheint niemanden aus ihrer chilenischen High-Society-Familie zu interessieren. Da trifft Mariana beim Reitunterricht auf den um einiges Ă€lteren Juan. Die Chemie zwischen den beiden stimmt sofort. Bald mehren sich die Anzeichen, dass Juan in dunkelste politische Machenschaften verstrickt war. Wird das, was er in ferner Vergangenheit getan haben mag, Marianas GefĂŒhle fĂŒr ihn beeinflussen?
«Los perros» taucht ein in die chilenische Bourgeoisie, die ihre unrĂŒhmliche politische Vergangenheit ohne mit der Wimper zu zucken unter den Teppich kehrt. Dabei ist der Spielfilm von Marcela Said weit entfernt von einfachen Gut-und-Böse-Schemen. Die chilenische Regisseurin erzĂ€hlt eine subtile Geschichte ĂŒber eine Frau, die sich zu befreien versucht und dabei ihren ganz eigenen Weg geht. Ihr Film ist intelligent, packend gespielt und fesselt mit eindringlichen Bildern – kraftvolles Kino aus Lateinamerika.

 

REGIE:
Marcela Said
PRODUKTION:
Tom Dercourt
Sophie Erbs
Augusto Matte
CAST:
Antonia Zegers
Alfredo Castro
DREHBUCH:
Marcela Said
KAMERA:
Georges Lechaptois
SCHNITT:
Jean de Certeau
TON:
Leandro de Loredo

       
  Lou Lap
 
       
 

Robbery • Der vom GlĂŒck verlassene Ping weiss noch nicht, was auf ihn zukommt, als er den Kassenjob in einem 24-Stunden-Shop annimmt. Das UnglĂŒck nimmt mit der Ankunft des ersten Kunden seinen Lauf: ein Polizist mit Verdauungsproblemen. Es folgen: ein kĂŒrzlich freigelassener Gangster, eine heisse Cheerleaderin, ein Grossvater, der nach Sandwich und Schere verlangt und ein suizidaler BombenattentĂ€ter, der am liebsten alles in die Luft sprengen wĂŒrde. Absurd, durchgeknallt, sehr brutal, urkomisch, visuell stimulierend – Hongkong-Kino, so, wie wir es lieben. Und ganz nebenbei ein bissiger Kommentar zum Zustand einer Stadt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Fire Lee
PRODUKTION:
Hing kai Chan
Paco Wong
Paul Cheng
CAST:
Derek Tsang
Lam Suet
J. Arie
Ken Low
Philip Keung
DREHBUCH:
Fire Lee
Frankie Tam
He Xin
KAMERA:
Wai Kai Tam
SCHNITT:
Wenders Li
Ki-Hop Chan
MUSIK:
CW
Ben Chong

       
  Love Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2000]
       
 

Mit Sandrine Kiberlain & Johnny Hallyday • Die unmögliche Geschichte einer Frau, die nach Liebe sucht und einem SĂ€nger, der nicht mehr an Liebe glaubt. Er ist ihr Idol, seit sie sich erinnern kann. Sie folgt ihm nach Memphis, USA. Er entzieht sich ihr. Sie gibt nicht auf. Und am Ende empfindet er etwas fĂŒr sie. Aber.. es ist auch die Geschichte einer jungen Frau, die allein ist und sich in ihre TrĂ€ume flĂŒchtet, um der Wirklichkeit und der eigenen Vergangenheit zu entfliehen. Und so wird die Geschichte zwischen der Frau und dem SĂ€nger komplex... Wo hört die Wirklichkeit auf und wo beginnt die Imagination?

Laetitia Masson vertraut der Suggestion des Kinos - und dank ihrer fulminanten Protagonistin darf sie das auch ohne jeden Vorbehalt. . . In ihren Bildern...beweist Laetitia Masson, zu welch ausserordentlicher Projektionskraft das Kino, wenn man es nur vorbehaltlos genug handhabt, fÀhig ist.

 

REGIE:
Laetitia Masson
PRODUKTION:
Alain Sarde
Christine Gozlan
CAST:
Sandrine Kiberlain
Johnny Hallyday
Jean-François Stévenin
Aurore Clement
Salomé Stévenin
Anh Duong
Julie Depardieu
DREHBUCH:
Laetitia Masson
KAMERA:
Georges Diane
SCHNITT:
AĂŻlo Auguste-Judith
MUSIK:
John Cale
AUSSTATTUNG:
Arnaud de Moleron
KOSTÜME:
Emmanuelle Pertus

       
  Lovely Rita
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. März 2002]
       
 

Offizielle Selektion Cannes 2001 • Rita hat es nicht leicht. In der Schule lachen die anderen ĂŒber ihren grossen Busen, die Lehrer finden sie frech, ihre Eltern wollen sie zĂ€hmen - aber vergeblich. Mit eingezogenen Schultern und einem trotzigen Grinsen auf den Gesicht geht sie ihren Weg. Rita ist eine Aussenseiterin. HartnĂ€ckig versucht sie aber, aus ihrer Einsamkeit auszubrechen und jemandem seine Zuneigung abzuringen - so zum Beispiel dem kleinen Nachbarsbuben Fexi oder dem schweigsamen Busfahrer, den sie so anhimmelt. Ihr tapsiges sexuelles Erwachen isoliert Rita aber nur noch mehr von ihrer Umwelt, bis sie ausbricht und sich die Luft zum Atmen wieder holt.

Am Filmfestival von Cannes sorgte dieser eindrĂŒckliche DebĂŒtfilm mit der spröden Ästhetik, die an Fassbinder erinnert, fĂŒr Aufsehen. Die junge Regisseurin Jessica Hausner beweist, dass es auch ein österreichisches Kino neben Haneke gibt.

 

REGIE:
Jessica Hausner
PRODUKTION:
Antonin Svoboda
Philippe Bober
Heinz Stussak
CAST:
Barbara Osika
Christoph Bauer
Peter Fiala
Wolfgang Kostal
Karina Brandlmayer
DREHBUCH:
Jessica Hausner
KAMERA:
Martin Gschlacht
AUSSTATTUNG:
Katharina Wöppermann

       
  Luck by Chance
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Ein Film von Zoya Akhtar • In Mumbai, dem Hollywood Indiens, sind ein junger Schauspieler und eine junge Schauspielerin auf der Suche nach einer ersten Traumrolle. Er hat BĂŒhnenerfahrung und möchte als Leinwandheld gross herauskommen, sie ist beinahe zu allem bereit, um in einer Bollywood-Produktion mitzuwirken. Die beiden verlieben sich in ihrer Wirklichkeit ineinander, und er durchlebt eine Liebesgeschichte auf dem Filmset. Ein erfrischender Sommertraum.

Mit der Liebesgeschichte der jungen Filmemacherin Zoya Akhtar gibt es wie seinerzeit bei LAGAAN wieder einmal eine grössere Produktion aus Mumbai zu geniessen, in der nicht nur die schönsten Seiten des Genres aufscheinen, in diesem Film geht es ums Filmemachen selber, spielt seine erfrischende Geschichte doch mitten in den Dekors der Filmstadt Mumbai. LUCK BY CHANCE lĂ€dt uns ein, in die Filmwelt einzutauchen, am Filmemachen zu schnuppern und Dinge zu entdecken, die zum Filmen gehören. Zoya Akhtar siedelt ihre Liebesgeschichte im Filmmilieu an und amĂŒsiert sich ĂŒber die Handlung immer wieder auch augenzwinkernd an den Dingen, die sich da abspielen. Es geht um die Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, aber es geht auch um die Liebe zur Filmarbeit, zur Schauspielerei, zum gespielten Leben und zum gelebten Spiel. Manchmal scheint das erfundene Leben wahrer oder nĂ€her, als das wirkliche, aber dieses holt uns, holt seine Figuren immer wieder ein. Luck by Chance handelt vom GlĂŒck, GlĂŒck zu haben, von der Sehnsucht danach, glĂŒcklich zu sein. Und vom Kino, wo die TrĂ€ume vom GlĂŒck entstehen und blĂŒhen können.

 

REGIE:
Zoya Akhtar
PRODUKTION:
Farhan Akhtar
Ritesh Sidhwani
CAST:
Farhan Akhtar
Konkona Sen Sharma
Rishi Kapoor
Dimple Kapadia
Isha Sharvani
DREHBUCH:
Zoya Akhtar
KAMERA:
Carlos CatalĂĄn
SCHNITT:
Anand Subaya
TON:
Baylon Fonseca
MUSIK:
Shankar Mahadevan
Loy Mendonsa
Ehsaan Noorani
AUSSTATTUNG:
Anuradha Parikh
KOSTÜME:
Arjun Bhasin
Aparna Chandra

       
  LumiĂšre!
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2018]
       
 

L'aventure commence • 1895 erfanden Auguste und Louis LumiĂšre den Kinematographen und drehten die ersten Filme der Geschichte. Regie, Kamerafahrten, Spezialeffekte – die beiden BrĂŒder prĂ€gten auch die Kunst der Filmgestaltung mit. Thierry FrĂ©maux’ spannende Zusammenstellung ihrer teils weltberĂŒhmten, teils neu zu entdeckenden MeisterstĂŒcke in restaurierten Kopien ist eine bewegende Reise zu den AnfĂ€ngen des Kinos. Die unvergesslichen Film-Juwelen bieten darĂŒber hinaus einen einmaligen Blick auf die Welt an der Schwelle zum 20. Jahrhundert.LumiĂšre – das Abenteuer des Kinos beginnt!

 

REGIE:
Thierry Frémaux
CAST:
Auguste LumiĂšre
Louis LumiĂšre
DREHBUCH:
Thierry Frémaux
SCHNITT:
Thierry Frémaux
Thomas Valette

       
  Macbeth
 
       
 

Ein Film von Justin Kurzel • Angetrieben von seiner ehrgeizigen Ehefrau (Marion Cotillard) und der Prophezeiung, Herrscher von Schottland zu werden, ermordet der HeerfĂŒhrer Macbeth (Michael Fassbender) König Duncan und besteigt den Thron. Von Habgier und Machthunger getrieben, beseitigt das Paar in der Folge alle, die ihnen gefĂ€hrlich werden können. Doch ihrer mit Blut getrĂ€nkten Schreckensherrschaft droht schon bald der tiefe Fall


Der Königsmörder und seine machtgierige Frau: Kaum ein Werk fasziniert seit Jahrhunderten so wie Shakespeares Tragödie vom Aufstieg und Fall Macbeths. Von den Produzenten des weltweiten Kinohits „The King’s Speech“ kommt eine opulente und dĂŒstere neue Verfilmung, in welcher der Oscar-Nominierte Michael Fassbender („Shame“) und Oscar-PreistrĂ€gerin Marion Cotillard („Der Geschmack von Rost und Knochen“, „La vie en rose“) das wohl berĂŒhmteste Tyrannenpaar der Weltliteratur auf atemberaubende Weise neu interpretieren.

 

REGIE:
Justin Kurzel
PRODUKTION:
Iain Canning
Emile Sherman
CAST:
Michael Fassbender
Marion Cotillard
David Thewlis
Elizabeth Debicki
Sean Harris
Jack Reynor
DREHBUCH:
Jacob Koskoff
Michael Lesslie
Todd Louiso
William Shakespeare
KAMERA:
Adam Arkapaw
SCHNITT:
Chris Dickens
TON:
Adam Mendez
Steve Single
MUSIK:
Jed Kurzel
AUSSTATTUNG:
Fiona Crombie
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Madare Ghalbe Atomi
 
       
 

Atomic Heart • Nach einer ausgelassenen Party fahren Arineh und Nobahar mit dem Auto durch das nĂ€chtliche Teheran. Die beiden jungen Frauen quatschen ĂŒber Gott und die Welt, stellen verwegene interkulturelle Thesen auf oder fröhnen ihren Lieblingspopsongs. In dieser langen Nacht kreuzen ihr bekiffter Freund Kami, ein Polizist, ein mysteriöser Fremder namens Toofan und schliesslich sogar Saddam Hussein die Wege der jungen Frauen. Sie alle verwandeln die feuchtfröhliche Fahrt in einen genauso bizarren wie gefĂ€hrlichen Road-Trip. ATOMIC HEART steht wie kein anderer Film fĂŒr das freche und verwegene neue Kino aus der iranischen Metropole.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Ali Ahmadzade
PRODUKTION:
Amir Seyedzadeh
CAST:
Mohammad Reza Golzar
Taraneh Alidoosti
Mehrdad Sedighian
Pegah Ahangarani
DREHBUCH:
Ali Ahmadzade
Mani Baghbani
KAMERA:
Ashkan Ashkani
SCHNITT:
Ali Ahmadzade
Ehsan Vaseghi
MUSIK:
Sahand Mehdizadeh

       
  MĂ€dchen MĂ€dchen 2 - Loft oder Liebe
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juni 2004]
       
 

Die Fortsetzung der erfrischend frechen Komödie • Inken (DIANA AMFT) und Lucy (JASMIN GERAT) stehen harte Zeiten ins Haus, als das Hotel Mama fĂŒr sie die Pforten schliesst und auch der elterliche Geldhahn radikal zugedreht wird. Zusammen mit Lena (KAROLINE HERFURTH), die von ihrem Freund die Nase voll hat, suchen sie verzweifelt nach Geld, Wohnung und Liebe. Weil aber schon jeder einzelne Punkt fĂŒr sich schwierig zu realisieren ist, beschliessen die MĂ€dels am besten gleich alle drei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Die Lösung: Reiche, nette Jungs mit adĂ€quatem Wohnraum mĂŒssen her – und zwar sofort! Bis es aber soweit ist, stellen horrende Mieten, falsche IdentitĂ€ten und schmierige Nachbarn ihre Freundschaft auf eine verdammt harte Probe...

Nach ihrem Sensationserfolg mit MÄDCHEN MÄDCHEN!, der rund 1,8 Millionen Besucher begeisterte, kommt diesen Sommer mit MÄDCHEN MÄDCHEN 2 die Fortsetzung der erfrischend frechen Komödie rund um jene Dinge, die junge Frauen wirklich bewegen in die Kinos. Auf ihrer Suche nach dem geeigneten Loft, echten Kerlen und richtig gutem Sex haben Diana Amft und Karoline Herfurth, die Stars des ersten Teils, VerstĂ€rkung bekommen: Ex-Bravo-TV-Moderatorin Jasmin Gerat bringt als Lucy frischen Wind in die weibliche Dreier-WG. Und auf der „anderen“ Seite buhlen junge MĂ€nner wie die Schauspieler Max von Thun und Simon Verhoeven sowie Max Riemelt, der ebenfalls schon im ersten Teil mit an Bord war, und Shooting Star Sebastian Ströbel um die Gunst der drei Damen.
Hinter der Kamera zog einmal mehr die Produzenten-Troika Molly von FĂŒrstenberg, Viola JĂ€ger und Harald KĂŒgler gemeinsam mit MÄDCHEN MÄDCHEN!- und GANZ UND GAR-Autorin Maggie Peren die FĂ€den. Peter Gersina, der mit dem originellen Drehbuch zu Marc Rothemunds Komödien-Hit „Das merkwĂŒrdige Verhalten geschlechtsreifer GrossstĂ€dter zur Paarungszeit“ seinen bisher grössten Erfolg feierte, erwies sich auf dem Regiestuhl als wahrer GlĂŒcksgriff. Vergessen Sie alles, was Sie bisher ĂŒber den weiblichen Orgasmus erfahren haben – in diesem Kinosommer werden Sie voll auf MÄDCHEN MÄDCHEN 2 abfahren!

 

REGIE:
Peter Gersina
PRODUKTION:
Viola JĂ€ger
Harald KĂŒgler
Molly von FĂŒrstenberg
CAST:
Diana Amft
Karoline Herfurth
Jasmin Gerat
Sebastian Ströbel
Max Riemelt
Simon Verhoeven
Max von Thun
DREHBUCH:
Maggie Peren
KAMERA:
Jochen StÀblein
SCHNITT:
Anne Christine Loewer
TON:
Roman Schwartz
MUSIK:
Julian Maas
Christoph M. Kaiser
AUSSTATTUNG:
Josef Sanktjohanser
KOSTÜME:
Eva Kantor

       
  MĂ€dchen MĂ€dchen!
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2001]
       
 

TrĂŒbsal ist nicht das einzige was man blasen kann ... • Drei Freundinnen haben ein Problem. Mit ihrem ersten Orgasmus will und will es einfach nicht klappen. Andere MĂ€dchen wie die attraktive Chayenne (ARZU BAZMAN) scheinen dagegen wahre Meister in der Kunst der Liebe zu sein. Bei einem Volleyballmatch hören Inken (DIANA AMFT), Victoria (FELICITAS WOLL) und Lena (KAROLINE HERFURTH) betreten, wie Chayenne mit ihren multiplen Orgasmen angibt.

Höchste Zeit, dass die Drei sich ernsthaft auf die Suche nach den Wonnen vollkommener Gluckseligkeit machen. Denn Eins glauben Inken, Victoria und Lena mit Sicherheit zu wissen: Ein Orgasmus setzt GlĂŒckshormone frei und ist damit der SchlĂŒssel zu jeglichem Erfolg. Doch wie kommt man zum Höhepunkt, wenn der eigene Freund nur an sich selbst denkt und von weiblichen WĂŒnschen nichts wissen will?

Also macht Inken Schluss mit Tim (FREDERIC WELTER) und gibt eine Kontaktanzeige auf. Victoria flirtet ĂŒbers Internet und Lena verliebt sich unsterblich in Nick (ANDREAS CHRIST), den Schwarm aller MĂ€dchen. Ein turbulenter Sommer beginnt...

Mit MÄDCHEN MÄDCHEN inszenierte der 27 jĂ€hrige Dennis Gansel ('Das Phantom') eine freche und frische Komodie ĂŒber drei Freundinnen, die endlich guten Sex haben wollen. Die lebensnahen Dialoge, ein blendend aufspielendes Ensemble an Jungdarstellern und jede Menge Situationskomik machen Gansels Kino-Debut zu einem Shick glĂ€nzender Kino-Unterhaltung voller Tempo, Witz und Esprit.

 

REGIE:
Dennis Gansel
PRODUKTION:
Molly von FĂŒrstenberg
Harald KĂŒgler
Viola JĂ€ger
Tina Fauvet
CAST:
Diana Amft
Felicitas Woll
Karoline Herfurth
Andreas Christ
Max Riemelt
Martin Reinhold
Frederic Welter
DREHBUCH:
Maggie Peren
Christian ZĂŒbert
KAMERA:
Axel Sand
SCHNITT:
Anne Christine Loewer
MUSIK:
Tobias Neumann
Martin Probst
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn

       
  Malavita
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. November 2013]
       
 

Ein Film von Luc Besson • Er war einer der mĂ€chtigsten MĂ€nner der USA: Fred (Robert de Niro), einst gefĂŒrchteter Pate in New York, hat durch seine Aussagen eine ganze Reihe einflussreicher Mafiosi hinter Gitter gebracht. Nun lebt er mit seiner Frau Maggi (Michelle Pfeiffer) und den beiden Kindern Belle (Dianna Agron) und Warren (John D‘Leo) im Zeugenschutzprogramm in der Normandie – unter dem wachsamen Auge des knallharten FBI-Agenten Stansfield (Tommy Lee Jones). Ziel ist es, sich unauffĂ€llig zu verhalten und unter allen UmstĂ€nden unter dem Radar zu bleiben – nicht so einfach, denn Freds aufbrausendes Temperament geht gerne mit ihm durch. Und dann noch diese Franzosen – wie kann man da Ruhe bewahren?! Der Kulturschock sitzt tief. Und so ist es nur eine Frage der Zeit, dass die Mafia die FĂ€hrte der Familie wieder aufnimmt und gleich mehrere Killer in das beschauliche Dörfchen schickt. Jedoch haben die nicht mit der Entschlossenheit dieser Familie gerechnet


Das wird ein grossartiges Kinofest! Und wenn einer Mafia in allen Facetten kann, dann ist es Hollywoods Schauspiellegende Robert De Niro. Gemeinsam mit seinen nicht minder herausragenden Kollegen Michelle Pfeiffer (Dark Shadows, Happy New Year), Tommy Lee Jones (Men in Black 3, No Country for Old Men) und Dianna Agron (Ich bin Nummer vier, Glee) mischt er die französische Provinz so sehr auf, dass man sich dort wĂŒnscht, Amerika wĂ€re nie entdeckt worden. Unter der Regie von Luc Besson („Das fĂŒnfte Element", „Leon - Der Profi“) und von den Produzenten von „96 Hours - Taken 2“ kommt diese temporeiche Actionkomödie auf die grosse Leinwand. Kein Geringerer als OscarÂź-PreistrĂ€ger Martin Scorsese („Departed – Unter Feinden“, „Gangs of New York“) fungiert als ausfĂŒhrender Produzent. Der französische Bestseller-Autor und CĂ©sar-PreistrĂ€ger Tonino Benacquista („Der wilde Schlag meines Herzens“) lieferte die clevere und schwarzhumorige Romanvorlage.

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
Virginie Silla
CAST:
Robert De Niro
Tommy Lee Jones
Michelle Pfeiffer
Dianna Agron
Dominic Chianese
Gino Cafarelli
Ricardo Cordero
DREHBUCH:
Tonino Benacquista
Luc Besson
Michael Caleo
KAMERA:
Thierry Arbogast
TON:
Ken Yasumoto
MUSIK:
Evgueni Galperine
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Aude Bronson-Howard
Olivier BĂ©riot

       
  Mamma Mia! - Der Film
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2008]
       
 

Eine Mutter, eine Tochter, drei mögliche VĂ€ter und eine unvergessliche Hochzeit – Mamma Mia! • Meryl Streep spielt die Hauptrolle in der Film-Adaptation des Erfolgs-Musicals Mamma Mia! Die in acht Sprachen ĂŒbersetzte Musik-Show wurde weltweit von ĂŒber 30 Millionen Zuschauern in 160 StĂ€dten gefeiert. Am 17. Juli 2008 lĂ€uft in unseren Kinos Mamma Mia!–Der Film an und bringt die zeitlosen Texte und Melodien der einzigartigen Kultband ABBA auf die grosse Kinoleinwand.

Hinter dem weltweiten grandiosen BĂŒhnenerfolg stehen drei Frauen: die Produzentin Judy Craymer, die Autorin Catherine Johnson und die Regisseurin Phyllida Lloyd. Nun haben sie sich wieder zusammengetan und bringen das feel-good Musical ins Kino.

Die Hollywood-Stars Pierce Brosnan, Colin Firth, Stellan SkarsgÄrd, Christine Baranski, Julie Walters, Amanda Seyfried, Dominic Cooper und Meryl Streep sind mit von der Partie in dieser lebensfrohen Geschichte um eine Mutter, eine Tochter und drei potentielle VÀter. Produziert wurde der Film von Judy Craymer und Gary Goetzman.

 

REGIE:
Phyllida Lloyd
PRODUKTION:
Benny Andersson
Judy Craymer
Gary Goetzman
Tom Hanks
Björn Ulvaeus
Rita Wilson
CAST:
Meryl Streep
Pierce Brosnan
Colin Firth
Stellan SkarsgÄrd
Julie Walters
Dominic Cooper
Amanda Seyfried
Christine Baranski
DREHBUCH:
Catherine Johnson
KAMERA:
Haris Zambarloukos
SCHNITT:
Lesley Walker
TON:
Alastair Sirkett
Nick Adams
MUSIK:
Stig Anderson
Benny Andersson
Björn Ulvaeus
AUSSTATTUNG:
Maria Djurkovic
KOSTÜME:
Ann Roth

       
  Man of Steel
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Zack Snyder • Ein kleiner Junge erfĂ€hrt, dass er ĂŒber aussergewöhnliche FĂ€higkeiten verfĂŒgt und nicht von der Erde stammt. Als junger Mann will er herausfinden, woher er kommt und welche Aufgabe ihn hier erwartet. Doch er muss zunĂ€chst den Helden in sich entdecken, um die Welt vor der Vernichtung zu bewahren und selbst zum Symbol der Hoffnung aller Menschen aufzusteigen.

 

REGIE:
Zack Snyder
PRODUKTION:
Christopher Nolan
Charles Roven
Deborah Snyder
Emma Thomas
CAST:
Russell Crowe
Amy Adams
Henry Cavill
Christopher Meloni
Kevin Costner
Laurence Fishburne
Diane Lane
Michael Kelly
Jadin Gould
DREHBUCH:
Jerry Siegel
Joe Shuster
Christopher Nolan
KAMERA:
Amir Mokri
SCHNITT:
David Brenner
TON:
Nerses Gezalyan
Scott Hecker
Eric A. Norris
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell
KOSTÜME:
James Acheson
Michael Wilkinson

       
  Mao's Last Dancer
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2010]
       
 

Ein Film von Bruce Beresford • Anfang der 70er Jahre wird der elfjĂ€hrige Li Cunxin in der chinesischen Provinz von Talentsuchern entdeckt und fĂŒr sieben Jahre zum harten Training auf die Ballett-Akademie von Peking geschickt. Als er die einmalige Chance erhĂ€lt, an einem Kulturaustausch mit den USA teilzunehmen, erlebt er am Ballett von Houston die persönliche und kĂŒnstlerische Freiheit, von der er in seiner Heimat nicht einmal zu trĂ€umen wagte. Li avanciert zum umjubelten Star, lernt seine erste grosse Liebe kennen und geniesst sein neues Leben. Doch plötzlich tauchen seine Landsleute auf und setzen ihn unter Druck: Li muss entscheiden, ob er bereit ist, fĂŒr sein neues Leben den höchsten Preis zu zahlen.

Der mehrfach Oscar-nominierte Bruce Beresford verpflichtete fĂŒr seinen Film ebenso hochkarĂ€tige wie feinfĂŒhlige Darsteller: Neben Stars wie JOAN CHEN (The Last Emperor), KYLE MACLACHLAN (Sex and the City, Desperate Housewives), und BRUCE GREENWOOD (I'm Not There, Capote) brilliert der chinesische TĂ€nzer CHI CAO in seiner ersten grossen Kinorolle. Der Star des Birmingham Royal Ballet ĂŒberzeugt mit tĂ€nzerischen Darbietungen auf höchstem Niveau und spielt den erwachsenen Li Cunxin mit gewinnender Leichtigkeit als sympathischen Helden zwischen Tragik und Triumph.

 

REGIE:
Bruce Beresford
PRODUKTION:
Jane Scott
CAST:
Kyle MacLachlan
Bruce Greenwood
Amanda Schull
Joan Chen
Jack Thompson
Alice Parkinson
Christopher Kirby
DREHBUCH:
Jan Sardi
Cunxin Li
KAMERA:
Peter James
SCHNITT:
Mark Warner
TON:
Andrew Neil
MUSIK:
Christopher Gordon
AUSSTATTUNG:
Herbert Pinter
KOSTÜME:
Anna Borghesi

       
  Marie-Louise
 
       
 

Ein Film von Leopold Lindtberg • Mit einer Gruppe von französischen Kindern kommt die kleine Marie-Louise 1943 fĂŒr drei Monate zur Erholung in die Schweiz. Weil sie nicht wie geplant abgeholt wird, nimmt die Rotkreuzhelferin Heidi RĂŒegg das Kind mit nach Hause. Fabrikdirektor RĂŒegg missbilligt den Entscheid der Tochter, schliesst das MĂ€dchen aber schnell ins Herz. Als die 90 Tage vorbei sind, will Marie-Louise nicht mehr nach Hause zurĂŒck. In Kooperation mit Praesens Film, der CinĂ©mathĂšque Suisse, Memoriav und SRF prĂ€sentiert das ZFF die UrauffĂŒhrung der frisch restaurierten Fassung des oscarprĂ€mierten Schweizer Kinoklassikers.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Leopold Lindtberg
PRODUKTION:
Oscar DĂŒby
Lazar Wechsler
CAST:
Josiane Hegg
Heinrich Gretler
Margrit Winter
Anne-Marie Blanc
Armin Schweizer
Mathilde Danegger
DREHBUCH:
Richard Schweizer
KAMERA:
Emil Berna
SCHNITT:
Hermann Haller
TON:
Bruno MĂŒller
MUSIK:
Robert Blum
AUSSTATTUNG:
Robert Furrer

       
  Marina Abramovic: The Artist is present
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Matthew Akers • VerfĂŒhrerisch, furchtlos und unverschĂ€mt: Seit fast 40 Jahren definiert Marina Abramovic stĂ€ndig neu, was Kunst heute bedeutet. Ihre Performances – fĂŒr die sie ihrem Körper auch mit 65 Jahren noch das Ă€usserste abverlangt – provozieren, schockieren und bewegen. Regisseur Matthew Akers begleitet die KĂŒnstlerin vor und wĂ€hrend ihrer umfangreichen Einzelausstellung im MoMa. WĂ€hrend der gesamten Ausstellungsdauer von drei Monaten, sass Abramovic sechs Tage die Woche, jeweils sieben Stunden in der Mitte des Atriums bewegungslos auf einem Stuhl und liess mehr als eine halbe Millionen Besucher an sich vorbeiziehen. Einzeln konnten Zuschauer sich ihr gegenĂŒber setzen, um mit ihr in einen «geistigen Dialog» zu treten.

Eine hypnotisierende Kinoreise in die Welt radikaler Performance Art und das intime PortrÀt einer erstaunlich unwiderstehlichen, immer wieder faszinierenden Frau, die zwischen Leben und Kunst keinen Unterschied macht.

 

REGIE:
Matthew Akers
PRODUKTION:
Jeff Dupre
CAST:
Marina Abramovic
Ulay
Klaus Biesenbach
David Balliano
Chrissie Iles
Arthur Danto
David Blaine
James Franco
KAMERA:
Matthew Akers
SCHNITT:
E. Donna Shepherd
TON:
Marlena Grzaslewicz
Matt Rigby
Ira Spiegel
MUSIK:
Nathan Halpern

       
  Marmaduke
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juli 2010]
       
 

Ein Film von Tom Dey • Marmaduke, die weltweit beliebteste Deutsche Dogge, macht den Sprung von der berĂŒhmten Comicserie (erschienen in 600 Zeitschriften in ĂŒber 20 LĂ€ndern) auf die ruhmreiche Kinoleinwand. In dieser Familienkomödie fĂŒhrt der riesige und tollpatschige Schosshund mit der Familie Winslow, bestehend aus Papa Phil, seiner Frau Debbie, deren drei Kindern und dem Katzenfreund Carlos, ein ruhiges Leben. Als Phil jedoch mit seinem Klan von Kansas nach Kalifornien umzieht, gerĂ€t das Leben von Marmaduke völlig aus den Fugen. Er wird in die stĂ€ndigen RevierkĂ€mpfe zwischen Mischlingen und Rassehunden verwickelt, muss seine reinrassige TraumhĂŒndin umwerben und fĂ€llt bei seinen neuen vierbeinigen Freunden und seiner gekrĂ€nkten Familie in Ungnade.

 

REGIE:
Tom Dey
PRODUKTION:
John Davis
Tom Dey
DREHBUCH:
Tim Rasmussen
Vince Di Meglio
KAMERA:
Greg Gardiner
SCHNITT:
Don Zimmerman
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Sandy Cochrane
KOSTÜME:
Karen L. Matthews

       
  Mary and Johnny
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juli 2012]
       
 

Ein Film von Samuel Schwarz • Eine zerstörte Liebe, Sex, Drogen und Alkohol, ein Ganove, ein Psychopath, ein verklemmter Schwuler und ein notgeiler FussballfunktionĂ€r.

Neues Schweizer Kino vom Feinsten - frech, wild und anders!

ZĂŒri FĂ€scht 2010 und das WM-Finale steht kurz bevor: Holland gegen Spanien. Mary möchte unbedingt den Match sehen, doch ihr Freund Johnny macht sich nichts aus Fussball. Der Möchtegern-Musiker wurde gerade entlassen und ist schlecht drauf. Nach einem heftigen Streit gehen die beiden getrennte Wege und geraten auf ihrer Reise durch die Nacht an zwielichtige Gestalten.

WĂ€hrend Johnny mit dem brutalen Gauner Mischa seine Runden dreht, stĂŒrzt sich Mary ihrerseits mit einer Zufallsbekanntschaft in die rauschende Party-Nacht.

Mary und Johnny, beide hoffnungslos verloren ohne einander, verpassen sich immer wieder knapp in dieser Nacht; erst im Morgengrauen kommt es zum dramatisch-komischen Liebesshowdown.

Frei nach «Kasimir & Karoline» von Ödön von Horvath.

 

REGIE:
Samuel Schwarz
Julian M. GrĂŒnthal
PRODUKTION:
Judith Lichtneckert
Samuel Schwarz
CAST:
Jaap Achterberg
Nils Althaus
Nadja Brenneisen
Golda Eppstein
Annina Euling
Philippe Graber
DREHBUCH:
Samuel Schwarz
KAMERA:
Quinn Reimann
SCHNITT:
Rolf Lang
TON:
Michael Sauter
MUSIK:
Michael Sauter
AUSSTATTUNG:
Michael Baumgartner
Frederik Kunkel
KOSTÜME:
Silvia Frei

       
  Maryland
 
       
 

Ein Film von Alice Winocour • Vincent nimmt Beruhigungstabletten – und kann dennoch nicht ruhig schlafen. Vor kurzem als Soldat aus Afghanistan nach SĂŒdfrankreich zurĂŒckgekehrt, machen ihm seine Kriegserlebnisse noch immer zu schaffen. Bald findet Vincent Arbeit: Er wird engagiert, als privater Wachmann fĂŒr die Sicherheit der Familie eines wohlhabenden libanesischen GeschĂ€ftsmannes zu sorgen. Als der Auftraggeber ins Ausland verreist, findet sich Vincent plötzlich alleine mit dessen Ehefrau Jessie auf dem mondĂ€nen Anwesen „Maryland“ wieder. Von der eleganten Frau fasziniert, sorgt er sich umso mehr um ihre Sicherheit und vermutet an jeder Ecke eine Bedrohung. Bei einem gemeinsamen Ausflug an den Strand tauchen plötzlich schwerbewaffnete MĂ€nner auf und es stellt sich die Frage: Leidet Vincent unter Paranoia – oder hat Jessies Ehemann tatsĂ€chlich mĂ€chtige Feinde? MARYLAND ist der hochklassige Arthouse-Thriller eines Ausnahmetalents des französischen Kinos.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Alice Winocour
PRODUKTION:
Emilie Tisné
CAST:
Matthias Schoenaerts
Diane Kruger
Jean-Louis Coulloc'h
Paul Hamy
Victor Pontecorvo
Philippe Haddad
DREHBUCH:
Alice Winocour
Jean-Stéphane Bron
KAMERA:
Georges Lechaptois
SCHNITT:
Julien Lacheray
TON:
Nicolas Becker
Alexis Place
MUSIK:
Gesaffelstein
AUSSTATTUNG:
Samuel Deshors
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Maya the Bee
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2014]
       
 

Die Biene Maja - Der Kinofilm • Was fĂŒr eine Aufregung! Das Gelee Royale ist gestohlen. FĂŒr die Bienen ist klar, dass die Hornissen dahinter stecken mĂŒssen. Die königliche Ratgeberin Gunilla vermutet zudem, dass sie Hilfe von einer Biene erhalten haben und verdĂ€chtigt prompt die eigenwillige Maja. Doch Maja wĂ€re nicht Maja, wenn sie diese Anklage einfach so auf sich sitzen liesse; und so macht sie sich, gemeinsam mit ihrem besten Freund Willi, auf die Suche nach den wahren Dieben.

Die alten Rivalen Bienen und Hornissen rĂŒsten sich wĂ€hrenddessen fĂŒr ein ernstes KrĂ€ftemessen.

Das unschlagbare Bienenkinder-Duo erwartet jede Menge spannender Erlebnisse, viele neue Freunde und eine Welt ausserhalb der Wabe, fĂŒr die andere Regeln gelten...

 

REGIE:
Alexs Stadermann
PRODUKTION:
Barbara Stephens
DREHBUCH:
Fin Edquist
SCHNITT:
Adam Smith
TON:
Isabel Pfeiler
MUSIK:
Ute Engelhardt
AUSSTATTUNG:
Ralph Niemeyer

       
  MĂ©decin de campagne
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2016]
       
 

Der Landarzt • Dr. Jean-Pierre Werner ist seit ĂŒber 30 Jahren Landarzt und ĂŒberaus beliebt. Stets hat er ein offenes Ohr fĂŒr die Nöte und Sorgen seiner Patienten. Dann stellt sich heraus, dass es mit seiner eigenen Gesundheit nicht zum Besten steht. Jean-Pierre sieht sich gezwungen, eine Vertretung einzustellen. Diese kommt schneller als ihm lieb ist – in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia. Jean-Pierre, der sich fĂŒr ziemlich unersetzlich hĂ€lt, ist nicht bereit, sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin an seiner Seite zu akzeptieren

Der ausgebildete Arzt und Regisseur Thomas Lilti erzĂ€hlt in seinem aktuellen Film eine so liebevolle wie authentische Geschichte ĂŒber einen Landarzt und seine Patienten. In den Hauptrollen des charmanten Überraschungserfolgs aus Frankreich glĂ€nzen François Cluzet («Intouchables – Ziemlich beste Freunde») und die bezaubernde Marianne Denicourt. «MĂ©decin de campagne» ist subtil erzĂ€hlt, voller ZĂ€rtlichkeit, Humor und Menschlichkeit – eine wahre Kino-Perle.

 

REGIE:
Thomas Lilti
CAST:
François Cluzet
KAMERA:
Nicolas Gaurin
SCHNITT:
Christel Dewynter
TON:
Florian Cornet
AUSSTATTUNG:
Philippe van Herwijnen

       
  Medianeras
 
       
 

Ein Film von Gustavo Taretto • Mariana, MartĂŹn und die Stadt Buenos Aires. MartĂŹn und Mariana leben im selben Wohnblock, in gegenĂŒberliegenden HĂ€usern. Aber sie treffen einander nie. Sie gehen aneinander vorbei, ohne von der Existenz des anderen zu wissen. Mariana geht die Treppe hinauf, als MartĂŹn sie hinuntergeht; er steigt in den Bus, wenn sie aussteigt. Sie sind in derselben Videothek, doch getrennt durch ein Regal. Sie sitzen im Kino in derselben Reihe, aber im Kinosaal ist es dunkel. Die Stadt bringt sie zusammen und hĂ€lt sie gleichzeitig voneinander fern. Die Geschichte von Mariana, MartĂŹn und der Stadt Buenos Aires hat Gustavo Taretto in einem Kurzfilm entworfen, bevor jetzt ein Spielfilm daraus wurde.

 

REGIE:
Gustavo Taretto
PRODUKTION:
Natacha Cervi
HernĂĄn Musaluppi
CAST:
Pilar LĂłpez de Ayala
Inés Efron
Carla Peterson
Rafael Ferro
Javier Drolas
AdriĂĄn Navarro
Romina Paula
DREHBUCH:
Gustavo Taretto
KAMERA:
Leandro MartĂ­nez
SCHNITT:
Pablo Mari
Rosario SuĂĄrez
TON:
Catriel Vildosola
MUSIK:
Gabriel Chwojnik
AUSSTATTUNG:
Romeo Fasce
Luciana Quartaruolo
KOSTÜME:
Flavia GaitĂĄn

       
  Mediterranea
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2015]
       
 

Ein Film von Jonas Carpignano • Ayiva hat sein Zuhause in Burkina Faso zurĂŒckgelassen und macht sich gemeinsam mit seinem besten Freund Abas auf nach Europa, um seine Tochter finanziell versorgen zu können. Die gefĂ€hrliche Überfahrt mit einem Schmugglerboot ĂŒberleben die beiden nur knapp.
Angekommen in Italien stossen die beiden auf ein feindseliges Klima, dass die Eingewöhnung an ihr neues Leben schwierig macht. Auf einer Plantage finden die beiden schliesslich Arbeit und neue Freunde, doch als es zu gewaltsamen Übergriffen gegen Einwanderer kommt, steht fĂŒr Ayiva und Abas alles auf dem Spiel

DCM bringt MEDITERRANEA, das SpielfilmdebĂŒt des u.a. in Cannes, Sundance und Venedig ausgezeichneten Regisseurs Jonas Carpignano ab dem 15. Oktober 2015 in die deutschen Kinos.
Das FlĂŒchtlingsdrama feierte seine Weltpremiere auf der 54. Semaine de la critique in Cannes. Zudem ist Jonas Carpignano mit seinem DebĂŒtfilm in der Spotlight-Sektion des Filmfest MĂŒnchen vertreten.
MEDITERRANEA ist eine internationale Produktion, an der DCM u.a. neben Le Grisbi und Treehouse als Produzent beteiligt ist.

 

REGIE:
Jonas Carpignano
PRODUKTION:
Jason Michael Berman
Chris Columbus
Eleanor Columbus
Jon Coplon
Christoph Daniel
Andrew Kortschak
John Lesher
Ryan Lough
Justin Nappi
Gwyn Sannia
Marc Schmidheiny
Victor Shapiro
Ryan Zacarias
CAST:
Alassane Sy
Koudous Seihon
Fallou Fall
Paolo Sciarretta
Annalisa Pagano
Joy Odundia
Vincenzina Siciliano
DREHBUCH:
Jonas Carpignano
KAMERA:
Wyatt Garfield
SCHNITT:
Sanabel Cherqaoui
Affonso Gonçalves
Nico Leunen
TON:
Nicolas Becker
Aymeric DevoldĂšre
MUSIK:
Dan Romer
AUSSTATTUNG:
Marco Ascanio Viarigi
KOSTÜME:
Nicoletta Taranta

       
  Meine Schwester Maria
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juni 2002]
       
 

Von Maximilian Schell • Ein behutsames PortrĂ€t des berĂŒhmten deutsch-schweizerisch-österreichischen Hollywoodschauspielers Maximilian Schell ĂŒber seine nicht minder berĂŒhmte Schwester Maria. Der Film lĂ€sst ĂŒber 70 Kinofilme Revue passieren und geht einer Erfolgsbiografie nach, die voller Amouren, AffĂ€ren, Depressionen und Verfolgungen durch die Boulevardpresse ist. Doch eines interessiert den Bruder am meisten an der ehemals grossartigen Schauspielerin: Ihre UnfĂ€higkeit alt zu werden und von ihrer Vergangenheit loszulassen.

 

REGIE:
Maximilian Schell
DREHBUCH:
Gero von Boehm
KAMERA:
Piotr Jaxa

       
  Mes stars et moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Laetitia Colombani • Robert (Kad Merad) ist zweifellos der anhĂ€nglichste Fan, den das französische Kino je gesehen hat. Nachts arbeitet er als Putzkraft in einer grossen Talentagentur, tagsĂŒber widmet er seine ganze Freizeit „seinen“ Stars und schreckt nicht davor zurĂŒck, sich in deren Privatleben einzumischen. Als er eines Tages heimlich die Unterlagen im Casting-BĂŒro vertauscht, werden seine drei Lieblingsstars unversehens fĂŒr den gleichen Film engagiert. Damit löst er eine Kette turbulenter Ereignisse aus, die ihm bald ĂŒber den Kopf wachsen.
Es ist wunderbar anzusehen, wie sich Catherine Deneuve und Emmanuelle BĂ©art selbst auf die Schippe nehmen. Der geheime Star des Films ist aber Kad Merad, der hier nach BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS erneut zu komödiantischer Höchstform auflĂ€uft.

 

REGIE:
Laetitia Colombani
PRODUKTION:
Christophe Rossignon
CAST:
Kad Merad
Catherine Deneuve
Emmanuelle BĂ©art
MĂ©lanie Bernier
Maria de Medeiros
Juliette Lamboley
DREHBUCH:
Laetitia Colombani
TON:
Lucien Balibar
MUSIK:
Frédéric Talgorn
AUSSTATTUNG:
Jean-Marc Kerdelhue

       
  Message To Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 1998]
       
 

the isle of wight festival 1970 • THE 1970 ISLE OF WIGHT FESTIVAL war ein Meilenstein in der Geschichte der Rock- und Folkmusik, ein grösseres Spektakel als Woodstock ein Jahr zuvor und wurde daher nicht ohne Grund immer wieder als Europas Antwort auf Woodstock bezeichnet. Über 600 000 Menschen strömten vor einem Vierteljahrhundert auf die kleine Insel vor der SĂŒdkĂŒste Englands, um die damaligen Heroen und heutigen Legenden der Rock- und Folkmusik zu hören und zu sehen: Jimi Hendrix, The Who, Jim Morrison & The Doors, Emerson, Lake & Palmer, Moody Blues, Donovan, Taste, Joan Baez, Joni Mitchell, Leonard Cohen, Miles Davis ... - die Liste der Musiker liest sich wie ein Who Is Who der Rockgeschichte.

Und die Fans kamen aus der ganzen Welt. Nur die wenigsten hatten eine Eintrittskarte. Die meisten versuchten, verteilt auf die umliegenden HĂŒgel, das Spektakel 'for free' zu geniessen. Kein Wunder, dass das Festival fĂŒr die Veranstalter zu einem finanziellen Desaster wurde. Auch 'love, peace and happiness' liessen angesichts einer völlig unzureichenden Infrastruktur etwas zu wĂŒnschen ĂŒbrig. Vor den ZĂ€unen drohten Krawalle, drinnen machten eiligst angereiste HĂ€ndler mit den ausgehungerten Hippies das GeschĂ€ft ihres Lebens...

Über 170 Stunden Filmmaterial drehte der Dokumentarfilmveteran und OSCAR-PreistrĂ€ger Murray Lerner ('Von Mao bis Mozart') mit seinem Team wĂ€hrend des Festivals. Aus diesem Stoff hat Lerner die musikalischen Highlights ausgewĂ€hlt. Neben vielen anderen Ausschnitten zeigt MESSAGE TO LOVE die letzten BĂŒhnenauftritte von Jimi Hendrix (der nur 12 Tage spĂ€ter starb) und Jim Morrison & The Doors. Murray Lerner gelingt es, die AtmosphĂ€re eines der letzten Mammut-Open Airs ĂŒberzeugend einzufangen. Die Performances der einzelnen Musiker wechseln sich ab mit Backstage-Aufnahmen, Interviews mit den Veranstaltern montiert er mit den Statements der Festivalbesuchern, die gegen das