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  1 journĂ©e
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Jacob Berger • Ein Tag. Eine Familie. Drei Personen, drei Zeiten, drei Wege. Bei Tagesanbruch glaubt Serge, ein Verbrechen zu begehen. Um die Mittagszeit entdeckt Pietra, dass sie betrogen worden ist. Um dreizehn Uhr verspĂŒrt Vlad zum ersten Mal Liebeskummer. Er ist acht Jahre alt. Den ganzen Tag beobachten, suchen, vermeiden, verfehlen und begegnen sich Serge, Pietra und Vlad. Das Leben ist ein Puzzle. Serge sucht die ihn befreiende Strafe. Pietra beschliesst, alles aufzugeben. Vlad versucht, das zu retten, was ihm von seiner Familie bleibt. Dreimal derselbe Tag, dreimal dasselbe Schweigen, dreimal dieselbe Einsamkeit. Und dreimal ein Fremder, der ihren Weg kreuzt. Bis es Nacht wird. Werden sich Serge, Pietra und Vlad schliesslich finden?

 

REGIE:
Jacob Berger
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Bruno Todeschini
Natacha RĂ©gnier
Noémie Kocher
Louis Dussol
Cyril Couton
DREHBUCH:
Jacob Berger
Noémie Kocher
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Catherine Quesemand
TON:
Gabriel Hafner
MUSIK:
Cyril Morin
KOSTÜME:
Nathalie Raoul

       
  3 coeurs
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2015]
       
 

Three Hearts / Trois coeurs • GlĂŒck im UnglĂŒck: Als Marc in einer Kleinstadt den letzten Zug nach Paris verpasst, begegnet er der geheimnisvollen Sylvie. Die beiden spĂŒren sofort eine tiefe Verbundenheit, schlendern bis zum Morgengrauen durch die Strassen. Bevor Marc den ersten Zug nach Hause nimmt, vereinbaren er und Sylvie, sich spĂ€ter in Paris zu treffen. Doch durch widrige UmstĂ€nde verpassen sich die zwei. Auf der Suche nach seiner Seelenverwandten lĂ€uft Marc spĂ€ter in die Arme einer anderen: Sophie. Sie verlieben sich ineinander, wollen heiraten. Was Marc nicht ahnen kann: Sophie ist Sylvies Schwester


Der französische Regisseur BenoĂźt Jacquot («Les adieux Ă  la reine») versteht es wie kein Zweiter, Schauspielerinnen in emotionalen Rollen zu inszenieren. Wenn Charlotte Gainsbourg und Chiara Mastroianni sich in «3 Coeurs» in denselben Mann verlieben, verlieren alle den Boden unter den FĂŒssen. An der Seite der beiden französischen Schauspielstars glĂ€nzt die Kinolegende Catherine Deneuve, die hier bereits zum dritten Mal die Filmmutter ihrer Tochter Chiara Mastroianni spielt. BenoĂźt Jacquots Film ist ein aussergewöhnliches Liebesmelodrama von bewegender IntensitĂ€t.

 

REGIE:
BenoĂźt Jacquot
PRODUKTION:
Alice Girard
Edouard Weil
CAST:
Charlotte Gainsbourg
Catherine Deneuve
Chiara Mastroianni
BenoĂźt Poelvoorde
DREHBUCH:
Julien Boivent
BenoĂźt Jacquot
SCHNITT:
Julia Gregory
TON:
Andreas Hildebrandt

       
  3 Tage in Quiberon
  [Arthouse Piccadilly 2 • 15.45 D/F/d • 12]
[Houdini 3 • Sa/Mo-Mi 11.30 So 11.00 D/F/d/f • 12]
       
 

Ein Film von Emily Atef • Quiberon 1981: Der Journalist Michael JĂŒrgs und der Fotograf Robert Lebeck bekommen die Chance, den Weltstar Romy Schneider in dem kleinen bretonischen Ort fĂŒr den STERN zu interviewen. Aus dem geplanten GesprĂ€ch werden drei emotional herausfordernde Tage fĂŒr alle Beteiligten


 

REGIE:
Emily Atef
PRODUKTION:
Karsten Stöter
CAST:
Marie BĂ€umer
Birgit Minichmayr
Charly HĂŒbner
Robert Gwisdek
Denis Lavant
DREHBUCH:
Emily Atef
KAMERA:
Thomas W. Kiennast
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
Kai Tebbel
MUSIK:
Christoph Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Silke Fischer

       
  A coeur ouvert
 
       
 

Ein Film von Marion Laine

 

REGIE:
Marion Laine
PRODUKTION:
Catherine Bozorgan
Charles Gillibert
Christine Gozlan
Nathanaël Karmitz
CAST:
Édgar Ramírez
Hippolyte Girardot
Romain Rondeau
Jacques Mateu
Bruno Blairet
BenhaĂŻssa Ahouari
Gaël Lepingle
Juliette Binoche
DREHBUCH:
Marion Laine
Anne Le Ny
Mathias Énard
KAMERA:
Antoine Héberlé
SCHNITT:
Mathilde Van de Moortel
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  A German Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2017]
       
 

Von Christian Krönes, Olaf S. MĂŒller, Roland Schrotthofer, Florian Weigensamer • Brunhilde Pomsel diente einem der grössten Verbrecher der Geschichte. Als SekretĂ€rin von Propagandaminister Joseph Goebbels wurde sie im NS - Machtzentrum zur Zeugin des Untergangs. Sie spricht erstmals umfassend ĂŒber Erlebnisse, Erfahrungen, ihre Ängste und Zweifel im engsten Zirkel um Hitlers Hetzer und MassenverfĂŒhrer. Populisten in aller Welt erfahren gegenwĂ€rtig wieder grossen Zuspruch, rechtes Gedankengut ist ĂŒberall auf dem Vormarsch. Die Erinnerungen Brunhilde Pomsels sind in Zeiten dramatischer politischer UmbrĂŒche von beklemmender AktualitĂ€t „Ein Deutsches Leben“ beleuchtet die BanalitĂ€t des Schreckens und ist eine Warnung aus der Vergangenheit an kĂŒnftige Generationen.

 

REGIE:
Christian Krönes
Olaf S. MĂŒller
Roland Schrotthofer
Florian Weigensamer
PRODUKTION:
Christian Krönes
Roland Schrotthofer
Florian Weigensamer
CAST:
Brunhilde Pomsel
DREHBUCH:
Christian Krönes
Olaf S. MĂŒller
Florian Weigensamer
KAMERA:
Frank Van Vught
SCHNITT:
Christian Kermer
TON:
Martin Loecker

       
  A Rational Solution
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2011]
       
 

Det Enda Rationella • Die Freunde Erland und Sven-Erik, beide um die fĂŒnfzig, arbeiten in einer PapiermĂŒhle in einer kleinen nordschwedischen Industriestadt. Erland und seine Frau May leiten ausserdem nebenher in der örtlichen Kirche eine Diskussionsgruppe mit dem Namen „Die Schule der Ehe“. Und nun widerfĂ€hrt gerade Erland auf einer Party das völlig Unerwartete – er verliebt sich in Karin, die Frau von Sven-Erik. Auch Karin fĂŒhlt sich zu Erland hingezogen und schnell entwickelt sich eine heftige AffĂ€re. Erland sucht nach einer vernĂŒnftigen Lösung fĂŒr die Situation und in Absprache mit den betrogenen Ehepartnern wird entschieden, dass Sven-Erik und Karin bei Erland und May einziehen. Man einigt sich auf zehn Regeln, die das Zusammenleben harmonisch gestalten sollen. Doch das Experiment droht grandios zu scheitern und alle Beteiligten in einem Strudel der Emotionen versinken zu lassen


 

REGIE:
Jörgen Bergmark
PRODUKTION:
Helena Danielsson
CAST:
Pernilla August
Stina Ekblad
Magnus Eriksson
Rolf LassgÄrd
Anki Lidén
Claes Ljungmark
Magnus Roosmann
Johan StorgÄrd
DREHBUCH:
Jörgen Bergmark
Jens Jonsson
KAMERA:
Anders Bohman
SCHNITT:
Mattias Morheden
TON:
Andreas Hildebrandt
Lars Jameson
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Peter BĂ€vman
KOSTÜME:
Paola Billberg Johansson

       
  A Royal Affair
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Nikolaj Arcel • Die junge dĂ€nische Königin Caroline Mathilda (Alicia Vikander) ist mit einem verrĂŒckten König (Mikkel FĂžlsgaard) verheiratet und verliebt sich heimlich in dessen Arzt, den Deutschen Johann Struensee (Mads Mikkelsen). Gemeinsam starten sie eine Revolution, die das Land fĂŒr immer verĂ€ndert.

 

REGIE:
Nikolaj Arcel
PRODUKTION:
Meta Louise Foldager
Sisse Graum JĂžrgensen
Louise Vesth
CAST:
Mads Mikkelsen
Mikkel Boe FĂžlsgaard
Alicia Vikander
David Dencik
Trine Dyrholm
Thomas W. Gabrielsson
DREHBUCH:
Bodil Steensen-Leth
Rasmus Heisterberg
Nikolaj Arcel
KAMERA:
Rasmus VidebĂŠk
SCHNITT:
Kasper Leick
Mikkel E.G. Nielsen
TON:
Petr CechĂĄk
MUSIK:
Cyrille Aufort
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Niels Sejer
KOSTÜME:
Manon Rasmussen

       
  A Thousand Acres
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 1998]
       
 

Jessica Lange Michelle Pfeiffer Jennifer Jason Leigh • Larry Cook (Jason Robards), ein angesehener Farmer in Iowa, trifft eines Tages eine folgenschwere Entscheidung. Um den hohen Erbschaftssteuern aus dem Wege zu gehen, beschliesst er zur Überraschung aller, seine Farm mit tausend Morgen Land zu gleichen Teilen seinen drei Töchtern Ginny (Jessica Lange), Rose (Michelle Pfeiffer) und Caroline (Jennifer Jason Leigh) zu ĂŒberschreiben.

Als die jĂŒngste Tochter Caroline Zweifel an der Richtigkeit seiner Entscheidung Ă€ussert, schliesst er sie aus und vermacht alles ihren beiden Ă€lteren Schwestern. Die Teilung des Besitzes entfremdet die Familienmitglieder voneinander. WĂ€hrend Larry Cook seine Entscheidung bald bereut und sich von seinen beiden Töchtern bevormundet und schleichend entmachtet sieht, lĂ€sst Roses Offenbarung eines langgehĂŒteten Geheimnisses die beiden Schwestern zunĂ€chst enger zusammenrĂŒcken. Als sich herausstellt, dass beide in denselben Mann verliebt sind, wird auch ihre Beziehung unwiderruflich belastet. Im Laufe des Gerichtsverfahrens, das der geistig mittlerweile völlig verwirrte Vater zusammen mit Caroline gegen die beiden Ă€lteren Schwestern angestrengt hat, um sein Land wiederzubekommen, zerbrechen alle noch bestehenden Bande innerhalb der Familie. Der Zusammenbruch einer Dynastie mit seinen zerstörerischen, aber auch befreienden Konsequenzen, nimmt seinen unauflhaltsamen Lauf.

Nach PROOF (Proof- Der Beweis, 1991) und HOW TO MAKE AN AMERICAN QUILT (Ein amerikanischer Quilt, 1995) stellt die australische Regisseurin Jocelyn Moorhouse mit A THOUSAND ACRES (TAUSEND MORGEN) ihre dritte Regiearbeit vor. Es handelt sich um die Adaption des gleichnamigen Romans von Jane Smiley, die zentrale Motive des Lear Stoffes entlehnt und in eine moderne Familiensaga ĂŒbersetzt. Mit einem hervorragenden Ensemble stellt Moorhouse erneut ihr grosses GespĂŒr fĂŒr die Schilderung zwischenmenschlicher Beziehungen unter Beweis.

 

REGIE:
Jocelyn Moorhouse
PRODUKTION:
Marc Abraham
Steve Golin
Lynn Arost
Kate Guinzburg
Sigurjon Sighvatsson
CAST:
Michelle Pfeiffer
Jessica Lange
Jennifer Jason Leigh
Jason Robards
Colin Firth
Keith Carradine
Kevin Anderson
Pat Hingle
DREHBUCH:
Laura Jones
Jane Smiley
KAMERA:
Tak Fujimoto
SCHNITT:
Maryann Brandon
MUSIK:
Richard Hartley
AUSSTATTUNG:
Dan Davis

       
  Ahimsa - Die StĂ€rke von Gewaltfreiheit
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2012]
       
 

Ein Film von Karl Saurer • Mit jahrelangem gewaltfreiem Kampf schafft es eine Dorfgemeinschaft von Ureinwohnern im indischen Madhya Pradesh, das Recht auf Boden und Wasser zu erstreiten. Die modellhafte Geschichte dieser heiter-zĂ€hen Adivasi gibt einen faszinierenden Einblick in die StĂ€rke von Gewaltfreiheit: Ahimsa.
In einer von Korruption und Kastenkonflikten geprĂ€gten Gesellschaft, wo viele Menschen nur auf dem Papier demokratische Rechte haben, unterstĂŒtzen Aktivisten der Basisbewegung “Ekta Parishad” (Solidarisches Forum) die Ureinwohner in ihrem beharrlichen Einsatz.
Entscheidend fĂŒr deren charismatischen BegrĂŒnder P.V. Rajagopal war die aufsehenerregende Waffenniederlegung einer grossen Gruppe von “Dacoits”, die in den Siebziger Jahren weite Gebiete des Chambal Valley mit Raub, EntfĂŒhrung und Mord unsicher gemacht hatten. Ehemalige Rebellen schildern, wie die Gandhi-Nachfahren sie und ihre Kampfgenossen schliesslich ĂŒberzeugten, gewaltfrei fĂŒr eigene Rechte einzustehen.
Noch heute bestĂ€rkt Rajagopal mit den Mitgliedern von “Ekta Parishad” junge Menschen aus benachteiligten Regionen in ihrem Kampf um wĂŒrdevolles Leben und nachhaltigen sozialen Wandel.

 

REGIE:
Karl Saurer
PRODUKTION:
Franziska Reck
DREHBUCH:
Karl Saurer
KAMERA:
Boney Keyar
Pravin Pagare
SCHNITT:
Loredana Cristelli
TON:
V.K.Sijoh
Christian Beusch
Guido Helbling

       
  Araf
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. August 2013]
       
 

Ein Film von Yesim Ustaoglu • Zehra ist eine junge Frau, die am Übergang zum Erwachsensein steht. Um sie herum wirkt vieles desolat, ein GefĂŒhl, das noch verstĂ€rkt wird durch das Klima. Das fröhliche Wesen von Olgun, der seine GefĂŒhle Zehra gegenĂŒber nicht verheimlicht, macht sie auch nicht glĂŒcklicher. Elle trĂ€umt davon, anderswohin zu gelangen, in ein wirkliches Leben. Mahul ist ein Fernfahrer, der immer mal wieder an der RaststĂ€tte vorbeikommt, in der Zehra arbeitet. Könnte er es sein, der sie von hier wegbringt? Schweigsam, ein leicht angegrauter Bartwuchs, das rosenkranzĂ€hnliche Komboloi dauernd in den HĂ€nden, ist er der «Mann», wĂ€hrend Olgun eher wie der SpielgefĂ€hrte wirkt. Das Erwachen wird hart sein.

Araf bedeutet soviel wie Limbo, ein Zustand des Übergangs, der Schwebe. Es ist ein Raum zwischen zwei Dingen, Somewhere in Between, wie der englische Untertitel es ausdrĂŒckt. Das wird auch perfekt verkörpert durch den Ort dieser RaststĂ€tte mit Tankstelle, die sich manchmal in einer Art Parallelwelt zu befinden scheint, von wo aus man ein anderes Leben sich abspielen sieht, jenes der Fernstrasse, ganz nah und doch so weit. Dieses «zwischen zweien sein», das ist auch das, was Zehra und Olgun erleben: Sie sind noch nicht erwachsen, aber auch keine Kinder mehr. Es gibt da auch noch diese Kleinstadt, die am Untergehen zu sein scheint, wie seine Industrie: Die Zeit steht still. Die Kamera (Michael Hammon) der Regisseurin Yesim Ustaoglu erfasst meisterlich diesen Zwischenzustand. Sie versteht es, all die Ambivalenzen zu erfassen in denen die Figuren aus ihrem Schwebezustand auszubrechen versuchen, aber gleichzeitig Angst davor haben nur schon vor dem Gedanken, ihn zu verlassen. Doch die wirkliche Glanzleistung der Filmemacherin ist es, dass sie trotz den oft dĂŒsteren und kĂŒhlen Tönen des anatolischen Winters Bilder geschaffen hat, die nichts depressives an sich haben, ganz im Gegenteil. Es gibt diese lichterfĂŒllten Momente, die die ErzĂ€hlung durchziehen und diese Bilder die ein subtiles visuelles Geflecht der Emotionen erzeugen. Die Leidenschaft, die die Filmemacherin ihren Figuren gegenĂŒber zeigt, ist derart stark, dass man spĂŒrt, dass sie sie nie allein lassen wĂŒrde. Verwurzelt in einer traurigen Wirklichkeit ist Araf ein Film voller Hoffnung.

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Serkan Cakarer
Catherine Dussart
Viola FĂŒgen
Yesim Ustaoglu
Michael Weber
CAST:
Neslihan AtagĂŒl
Baris Hacihan
Özcan Deniz
Nihal Yalcin
Yasemin Conka
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Michael Hammon
SCHNITT:
Naim Kanat
Mathilde Muyard
Svetolik Zajc
TON:
Sylvain Malbrant
MUSIK:
Marc Marder
KOSTÜME:
Ayse Yildiz

       
  AstĂ©rix & ObĂ©lix: God Save Britannia
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Laurent Tirard • Unter Julius CĂ€sars FĂŒhrung haben die ruhmreichen römischen Legionen Britannien eingenommen. Ein Dorf leistet weiterhin tapfer Widerstand, doch es braucht Hilfe. Die Königin der Briten entsendet ihren vertrauenswĂŒrdigen Offizier Teefax nach Gallien in ein kleines Dorf, das ebenfalls fĂŒr seinen Widerstand gegen die Römer bekannt ist. Inzwischen sind Asterix und Obelix mit einer heiklen Mission betraut worden: Sie sollen aus Grautvornix, dem nervenden Neffen des Chefs, der nur MĂ€dchen und Musik im Kopf hat, einen Mann machen. Als Teefax die desolate Situation schildert, geben ihm die Gallier ein Fass mit dem Zaubertrunk, und Asterix und Obelix beschliessen, ihn zu begleiten – mit Grautvornix im Schlepptau. Der wĂŒtende CĂ€sar heuert die Normannen als Söldner an, um die Briten ein fĂŒr allemal zu zermalmen. In Londinium verliebt sich Grautvornix in Teefax’ entzĂŒckende Braut Ophelia, wĂ€hrend Obelix sich in deren Gouvernante verguckt. Von ihrer Aufgabe abgelenkt, verlieren unsere Helden ihr wertvolles Fass, und Grautvornix wird von den Normannen festgenommen. Schon bald jagen die Gallier, Briten, Normannen und Römer dem Fass mit dem Zaubertrunk nach, von dem die Rettung einer ganzen Nation abhĂ€ngt 


 

REGIE:
Laurent Tirard
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
GĂ©rard Depardieu
Edouard Baer
Fabrice Luchini
Catherine Deneuve
Guillaume Gallienne
Vincent Lacoste
DREHBUCH:
René Goscinny
Laurent Tirard
Albert Uderzo
Grégoire Vigneron
KAMERA:
Catherine Pujol
Denis Rouden
SCHNITT:
Valérie Deseine
TON:
Arthur Le Roux
MUSIK:
Klaus Badelt
AUSSTATTUNG:
Françoise Dupertuis

       
  Au plus prĂšs du soleil
 
       
 

Ein Film von Yves Angelo

 

REGIE:
Yves Angelo
PRODUKTION:
Frédéric Brillion
Gilles Legrand
CAST:
Sylvie Testud
Grégory Gadebois
Mathilde Bisson
DREHBUCH:
Yves Angelo
François Dupeyron
Gilles Legrand
KAMERA:
Pierre-Hugues Galien
SCHNITT:
Fabrice Rouaud
TON:
Lucien Balibar

       
  Auf der anderen Seite
 
       
 

The Edge of Heaven • Nach "Gegen die Wand" der mit Spannung erwartete zweite Teil von Fatih Akins "Liebe, Tod und Teufel"-Trilogie: Sechs Menschen, sechs Biographien und sechs Leben, die sich in einem schicksalhaften Netz verstricken. Alle reisen sie durch die Nacht, ĂŒberwinden unterschiedlichste Hindernisse und finden dabei zu ihrem inneren Selbst. Dann und wann begegnen sie sich, nehmen sich aber nur bewusst wahr, wenn sie durch den Tod an ihr gemeinsames Schicksal erinnert werden.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Fatih Akin
Klaus Maeck
CAST:
NurgĂŒl Yesilçay
Baki Davrak
Tuncel Kurtiz
Hanna Schygulla
Patrycia Ziolkowska
Nursel Koese
DREHBUCH:
Fatih Akin
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Andreas Hildebrandt
AUSSTATTUNG:
Tamo Kunz
KOSTÜME:
Katrin Aschendorf

       
  Auf der Strecke
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2009]
       
 

Ein Film von Reto Caffi • Ein Kaufhausdetektiv ist heimlich in eine VerkĂ€uferin im hauseigenen Buchladen verliebt. RegelmĂ€ssig beobachtet er sie ĂŒber das VideoĂŒberwachungssystem und folgt ihr Abends auf die Bahn. Als er Zeuge wird wie ein vermeintlicher Nebenbuhler verprĂŒgelt wird, greift der eifersĂŒchtige Detektiv nicht ein - mit fatalen Folgen.

 

REGIE:
Reto Caffi
CAST:
Roeland Wiesnekker
Catherine Janke
Leonardo Nigro
Hanspeter Bader
Julie BrÀuning
Roland Bonjour
André Meyer
DREHBUCH:
Reto Caffi
KAMERA:
Piotr Rosolowski
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
Andreas Hildebrandt
AUSSTATTUNG:
Corinne Dettwiler
Sandra Salvatore

       
  Awake: The Life of Yogananda
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2016]
       
 

Ein Film von Paola di Florio & Lisa Leeman • Awake - Das Leben des Yogananda ist die unkonventionelle Biographie des indischen Swami (ein hinduistischer religiöser Titel), der Yoga und Meditation in den 1920er Jahren im Westen bekannt machte.

Der Dokumentarfilm widmet sich dem Leben und den Lehren von Paramahansa Yogananda, dem Autor des spirituellen Klassikers “Autobiographie eines Yogi”, der weltweit millionenfach verkauft wurde und auch heute als wichtige Literatur fĂŒr Suchende, Philosophen und Yoga - Enthusiasten gilt.

Mit den persönlichen Schilderungen seiner eigenen Suche nach Erleuchtung und der Beschreibung aller Schwierigkeiten die ihm auf seinem Weg begegneten, machte Yogananda die uralten Lehren des Yoga einem modernen westlichen Publikum zugÀnglich.

Diese Dokumentation erkundet die Welt des Yoga, alt und neu, im Osten und im Westen, und versucht herauszufinden, warum Millionen von Menschen heute ihre Aufmerksamkeit auf eine innere Suche nach Selbstverwirklichung lenken.

AWAKE – ist die Geschichte einer steten Sehnsucht der Menschheit: Die universelle Suche aller Wesen nach der Befreiung von Leid und nach anhaltendem GlĂŒck.

 

REGIE:
Paola di Florio
Lisa Leeman
PRODUKTION:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
CAST:
George Harrison
Anupam Kher
Russell Simmons
KAMERA:
Arlene Nelson
SCHNITT:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
Ken Schneider
TON:
Pete Horner
MUSIK:
Vivek Maddala
Michael Mollura

       
  Bab' Aziz
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Nacer Khemir • In der Tradition von 1001 Nacht erzĂ€hlt Nacer Khemir Geschichten von Prinzen, PalĂ€sten und langen Irrfahrten. Bab'Aziz ist in der Form eines ZaubermĂ€rchens erzĂ€hlt und schildert die Reise eines Derwisch und seiner Enkelin durch die Sahara. Er zeichnet damit ein verblĂŒffendes PortrĂ€t der WĂŒste und seiner Legenden, wie es bislang nur selten in einem Spielfilm zu sehen war.

 

REGIE:
Nacer Khemir
PRODUKTION:
Cyriac Auriol
Ali Reza Shoja-Nuri
CAST:
Parviz Shahinkhou
Hossein Panahi
Maryam Mohaid
DREHBUCH:
Tonino Guerra
SCHNITT:
Isabelle Rathery
TON:
Stuart Wilson
MUSIK:
Armand Amar
KOSTÜME:
Maud Perl

       
  Beau SĂ©jour
 
       
 

Ein Film von Nathalie Basteyns & Kaat Beels • Leben flammt auf in Katos toten Augen. Erschrocken schnappt die junge Frau nach Luft und stellt fest, dass sie in ihrer eigenen Blutlache liegt. Als Kato das Hotel Beau SĂ©jour verlĂ€sst, dĂ€mmert es in ihrem Kopf: Sie wurde umgebracht. MerkwĂŒrdig nur, dass sie trotzdem noch unter den Lebenden weilt – und dass einige wenige ihrer Angehörigen sie immer noch wahrnehmen. Ob Geist oder nicht, Kato will ihren eigenen Mordfall klĂ€ren. Dabei taucht sie tief unter die OberflĂ€che ihrer vermeintlich friedlichen Dorfgemeinschaft
 Das ZFF zeigt die Pilotfolge der hochwertig produzierten belgischen „whodunit“-Serie.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Nathalie Basteyns
Kaat Beels
PRODUKTION:
Saskia Verboven
Marijke Wouters
CAST:
Reinhilde Decleir
Lynn Van Royen
Johan Van Assche
Kris Cuppens
DREHBUCH:
Nathalie Basteyns
Kaat Beels
Sanne Nuyens
Bert Van Dael
KAMERA:
Anton Mertens

       
  Belle Maman
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juli 1999]
       
 

Die Nr. 1-Komödie aus Frankreich • «Mein Sohn ist wundervoll! Was fĂŒr ein GlĂŒck diese Hochzeit ist! All die Zeit, die er gesucht hat... Immer hat etwas nicht gestimmt: zu jung, nicht sexy genug, nicht genug Klasse... Und jetzt hat er sie gefunden. Sie hat alles! ... Und erwartet dazu noch ein Baby! Dieser Tag ist fĂŒr Antoine einfach die ErfĂŒllung!»

So die Worte von Josette, einige Minuten vor der Hochzeit ihres Sohnes.

Und dann trifft Lea ein. Alle drehen sich um. Lea, die sehr wohl die Kunst des Verschwindens beherrscht, hat es noch nie geschafft, nicht aufzufallen.

Der Bruchteil einer Sekunde, ein Blickwechsel, die ungeduldige Stimme des Pfarrers, und Antoine hört sich ''ja' sagen. In diesem Moment weiss er, dass er sich gerade unwiderruflich, unsterblich und völlig blödsinnigerweise in seine Schwiegermutter verliebt hat.

 

REGIE:
Gabriel Aghion
PRODUKTION:
Bruno Pesery
CAST:
Catherine Deneuve
Vincent Lindon
Mathilde Seigner
Line Renaud
Stépahne Audran
DaniĂšle Lebrun
Jean Yanne
DREHBUCH:
DaniĂšle Thompson
Gabriel Aghion
KAMERA:
Romain Winding
SCHNITT:
Luc Barnier
MUSIK:
Bruno Coulais
AUSSTATTUNG:
Dan Weil

       
  Ben-Hur
 
       
 

Ein Film von William Wyler • Der Film schildert das Leben des fiktiven jĂŒdischen FĂŒrsten Judah Ben-Hur, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. als Zeitgenosse Jesu Christi in Jerusalem lebt. Der Prolog des Films zeigt die Geburt Jesu.

 

REGIE:
William Wyler
PRODUKTION:
Sam Zimbalist
CAST:
Charlton Heston
Jack Hawkins
Haya Harareet
Stephen Boyd
Hugh Griffith
Martha Scott
Cathy O'Donnell
Sam Jaffe
Finlay Currie
DREHBUCH:
Karl Tunberg
KAMERA:
Robert Surtees
SCHNITT:
John D. Dunning
Ralph E. Winters
TON:
Mauro Zambuto
MUSIK:
MiklĂłs RĂłzsa
AUSSTATTUNG:
Vittorio Valentini
KOSTÜME:
Elizabeth Haffenden

       
  Bird People
 
       
 

Ein Film von Pascale Ferran

 

REGIE:
Pascale Ferran
PRODUKTION:
Denis Freyd
CAST:
Josh Charles
Radha Mitchell
Mathieu Amalric
Clark Johnson
AnaĂŻs Demoustier
DREHBUCH:
Guillaume Bréaud
Pascale Ferran
KAMERA:
Julien Hirsch
SCHNITT:
Mathilde Muyard
TON:
Jean-Jacques Ferran
MUSIK:
BĂ©atrice Thiriet
AUSSTATTUNG:
Thierry François
KOSTÜME:
AnaĂŻs Romand

       
  BlutzbrĂŒdaz
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von ÖzgĂŒr Yildirim • Otis (SIDO) und Eddy (B-TIGHT) sind Freunde. Schon immer. Man könnte sie fĂŒr BrĂŒder halten, wĂ€re Eddy nicht schwarz. Vor allem verbindet sie eines: die Liebe zur Musik. Sie wollen Rapper sein - sonst nichts. Aber Talent alleine macht bekanntlich nicht satt: Otis und Eddy haben keine Kontakte zur Szene, keinen Manager und vor allem kein Geld. DafĂŒr aber immer Ärger am Hals.
Zum ersten Mal scheint das GlĂŒck auf ihrer Seite zu sein, als HipHop-Urgestein Fusco (MILTON WELSH) ein Demoband von den Jungs haben will. Dank Adal (ALPA GUN), notorischem Langfinger und "Alles-Verchecker", können sie ihr erstes Demotape produzieren, das wie eine Bombe einschlĂ€gt. Da wird auch Plattenmogul Facher (TIM WILDE) auf die BLUTZBRÜDAZ, wie sie sich jetzt nennen, aufmerksam und bietet ihnen einen Major-Deal an. Keine Frage, dass die beiden sich bereits am Ziel ihrer TrĂ€ume wĂ€hnen. Doch schnell erkennt Otis, dass sie ihre Vision verloren haben. Die Fassade bröckelt und die Freundschaft der Jungs wird auf die hĂ€rteste Probe gestellt.

 

REGIE:
ÖzgĂŒr Yildirim
PRODUKTION:
Fatih Akin
Oliver Berben
CAST:
Sido
Bobby Tight
Tim Wilde
Milton Welsh
Alpa Gun
Haschim Elobied
TON:
Andreas Hildebrandt

       
  Bolschoi Theater: Romeo et Juliette
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Januar 2018]
       
 

Aufzeichnung aus dem Bolschoi Theater Moskau • Romeo und Julia - Tragödie von William Shakespeare. Sie schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören. Das mit dem Freitod Romeos und Julias endende Drama ist eines der bekanntesten Werke Shakespeares[2] und die berĂŒhmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur.

 

REGIE:
Yuri Grigorovich
Andrei Anikhanov
Vasily Vorokhobko
CAST:
Vitaly Biktimirov
Alexei Loparevich
Anna Nikulina
Alexander Volchkov
Kristina Karasyova
Mikhail Lobukhin
Andrei Bolotin
Andrei Sitnikov
Vladislav Lantratov
MUSIK:
Sergei Prokofiev
AUSSTATTUNG:
Simon Virsaladze
Mikhail Sokolov

       
  Boule & Bill 2
 
       
 

Ein Film von Pascal Bourdiaux

 

REGIE:
Pascal Bourdiaux
PRODUKTION:
Cyril Colbeau-Justin
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Franck Dubosc
Mathilde Seigner
DREHBUCH:
Benjamin Guedj
KAMERA:
Stéphane Le Parc
SCHNITT:
Audrey Simonaud
TON:
Benoit Guérineau
MUSIK:
Mathieu Lamboley
KOSTÜME:
Laurence Chalou

       
  Bowling
 
       
 

Ein Film von Mention Schaar & Marie-Castille

 

REGIE:
Mention Schaar
Marie-Castille
CAST:
Catherine Frot
Mathilde Seigner
Firmine Richard
Laurence Arné
KAMERA:
Myriam Vinocour
TON:
Julien Bourdeau
Alain LĂ©vy
KOSTÜME:
MĂ©lanie Gautier

       
  Burg Schreckenstein
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Ralf Huettner • Er soll aufs Internat! Die Nachricht trifft den elfjĂ€hrigen Stephan (Maurizio Magno) wie ein Vorschlaghammer. Nicht nur, dass sich seine getrennt lebenden Eltern dauernd streiten, jetzt eröffnet ihm seine Mutter Melanie (Jana Pallaske) auch noch, dass sie ihn auf ein Internat in die alte Burg Schreckenstein stecken wollen. Sie hoffen, dass sich so Stephans Noten verbessern.

Doch die Schreckensteiner Jungs entpuppen sich keinesfalls als Streber. Ottokar (Benedict Glöckle), MĂŒcke (Caspar Krzysch), Strehlau (Eloi Christ) und Dampfwalze (Chieloka Nwokolo) nehmen Stephan nach anfĂ€nglichen Differenzen in ihren Rittergeheimbund auf und dann geht der Internatsspass erst richtig los!
Die Jungen von Burg Schreckenstein sind nĂ€mlich auf Kriegsfuss mit den MĂ€dchen vom benachbarten Internat Rosenfels. WĂ€hrend Direktor Rex (Henning Baum) die Streiche-Fehde zwischen den beiden Internaten gelassen sieht und der Graf der Burg (Harald Schmidt) sowieso nur sein ambitioniertes Heissluftballon-Projekt im Kopf hat, ist die Schulleiterin von Rosenfels, Frau Dr. Horn (Sophie Rois), entsetzt ĂŒber die Disziplinlosigkeit. WĂ€hrend ihre MĂ€dchen, allen voran Bea (Nina Goceva), Inga (Mina Rueffer) und Alina (Paula Donath) einen Racheplan gegen die „Schreckies“ schmieden, basteln diese am nĂ€chsten Streich. Sie ahnen noch nicht, dass Jungs und MĂ€dchen ausgerechnet zum Burgfest unter einem Dach leben mĂŒssen. Katastrophe
oder doch nicht?

 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Annie Brunner
Andreas Richter
Alexis Wittgenstein
Ursula Woerner
CAST:
Maurizio Magno
Jana Pallaske
Henning Baum
Sophie Rois
Harald Schmidt
Alexander Beyer
KAMERA:
Armin Dierolf
SCHNITT:
Kai Schröter
TON:
Roman Schwartz
Torsten Zumhof
MUSIK:
Stevie Be-Zet
Ralf Hildenbeutel
AUSSTATTUNG:
Michael Köning
KOSTÜME:
Stefanie Bruhn

       
  Camping
 
       
 

Ein Film von Fabien Onteniente

 

REGIE:
Fabien Onteniente
PRODUKTION:
Patrick Godeau
CAST:
GĂ©rard Lanvin
Mathilde Seigner
Franck Dubosc
Claude Brasseur
MylĂšne Demongeot
Antoine Duléry
Christine Citti
DREHBUCH:
Emanuel Booz
Franck Dubosc
Philippe Guillard
Fabien Onteniente
KAMERA:
JĂ©rĂŽme Robert
SCHNITT:
Nicole Saunier
Vincent Tabaillon
TON:
Philippe Heissler
MUSIK:
Frédéric Botton
AUSSTATTUNG:
Jean-Marc Kerdelhué
KOSTÜME:
Jacqueline Bouchard

       
  Chien
 
       
 

Ein Film von Samuel Benchetrit

 

REGIE:
Samuel Benchetrit
PRODUKTION:
Julien Madon
Marie Savare
CAST:
Vanessa Paradis
Bouli Lanners
Vincent Macaigne
Olivier Bisback
DREHBUCH:
Samuel Benchetrit
GĂĄbor Rassov
KAMERA:
Guillaume Deffontaines
SCHNITT:
Thomas Fernandez
MUSIK:
Raphaël Haroche
AUSSTATTUNG:
Hubert Pouille
KOSTÜME:
Mimi Lempicka

       
  Citadelle Humanitaire
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2009]
       
 

Bastion der Menschlichkeit • Die Entsendung von dutzenden Delegierten und Ärzten aus der Schweiz, aus Deutschland und Frankreich in den BĂŒrgerkrieg, der in den 1960er-Jahren im mittelalterlichen Yemen tobt, ist die spektakulĂ€rste und wirksamste Aktion des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zu einer Zeit, da es noch allein tĂ€tig ist und noch niemand von NGOs spricht. Das Abenteuer wird uns von jenen geschildert, die unter Lebensgefahr bei dieser Mission mitwirkten, allen voran deren Leiter AndrĂ© Rochat. Die Schilderungen fĂŒhren uns von der WĂŒste hinter die Kulissen der humanitĂ€ren Macht und zu den Wurzeln des Kampfes um die WĂŒrde des Menschen. Die Szenerie bilden Zitadellen so alt wie die Bibel, die bis heute teilweise intakt erhalten sind.

 

REGIE:
Frédéric Gonseth
PRODUKTION:
Frédéric Gonseth
DREHBUCH:
Frédéric Gonseth
KAMERA:
Frédéric Gonseth

       
  Citizenfour
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Laura Poitras • Im Januar 2013 erhĂ€lt die Filmemacherin Laura Poitras verschlĂŒsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise fĂŒr illegale verdeckte MassenĂŒberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden.

CITIZENFOUR ist ein Thriller aus der Wirklichkeit, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute fĂŒr Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte ĂŒber den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von grosser politischer Sprengkraft.

 

REGIE:
Laura Poitras
PRODUKTION:
Laura Poitras
Dirk Wilutzky
CAST:
Edward Snowden
Julian Assange
KAMERA:
Kirsten Johnson
Trevor Paglen
Laura Poitras
Katy Scoggin
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
TON:
Frank Kruse
Helene Seidl

       
  Cloclo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. August 2013]
       
 

Ein Film von Florent Emilio Siri • Cloclo schildert das tragische Schicksal einer Ikone des Chanson française. Der vergötterte Star, GeschĂ€ftsmann, BĂŒhnenliebling und Marketingprofi, Komponist zahlloser Hits und Zeitungsverleger, aber auch Familienvater und Frauenheld verstarb im Alter von 39 Jahren. 30 Jahre nach seinem Tod fasziniert er noch immer. Cloclo portrĂ€tiert einen vielschichtigen und vielseitigen Mann, der stets in Eile und seiner Zeit voraus ist und alles unternimmt, um geliebt zu werden.

 

REGIE:
Florent-Emilio Siri
PRODUKTION:
Cyril Colbeau-Justin
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Jérémie Renier
BenoĂźt Magimel
DREHBUCH:
Julien Rappeneau
Florent Emilio Siri
KAMERA:
Giovanni Fiore Coltellacci
SCHNITT:
Olivier Gajan
TON:
Germain Boulay
AUSSTATTUNG:
Philippe Chiffre
KOSTÜME:
Laetitia Harvey

       
  Cloud Atlas
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2012]
       
 

Ein Film von Tom Tykwer, Andy Wachowski und Lana Wachowski • Alles beginnt 1846 auf einer Seereise im Pazifik: Auf seiner Heimreise nach San Francisco vertraut der amerikanische Anwalt seine wachsenden Zweifel am Segen der Sklaverei seinem Tagebuch an. 1936 fasziniert dieses Reisetagebuch einen jungen Komponisten. Inspiriert von den Schilderungen ĂŒber die Schrecken der Kolonialzeit macht er sich an die Komposition seines musikalischen Meisterwerks, des „Wolkenatlas-Sextett“. 1973 begegnet eine ehrgeizige Journalistin einem Atomkraftexperten. Er vertraut sich ihr an und ĂŒbergibt ihr wichtige Unterlagen zur Aufdeckung eines Atomskandals. Ein Nachbarsjunge schreibt ihre Geschichte ĂŒber die Machenschaften dieser zwielichtigen Konzerne auf und schickt 2012 das Manuskript an einen Londoner Verleger. Gegen seinen Willen wird dieser in einem despotisch gefĂŒhrten Altenheim eingesperrt, aus dem er versucht zu fliehen. Ein Video von seiner Flucht ermutigt 2144 in SĂŒdkorea eine geklonte Kellnerin aus ihrem GefĂ€ngnis auszubrechen. Sie zeichnet ihre Erfahrungen auf, die auch in der post-apokalyptischen Welt des Jahres 2346 noch GĂŒltigkeit besitzen und die Menschen zu einem Neubeginn und dem Streben nach einer friedlicheren Zukunft ermutigen.

Sechs Schicksale in 500 Jahren und doch ein einziges Abenteuer, in dem alle in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufs Engste verbunden sind. CLOUD ATLAS – Der Wolkenatlas ist ein bildgewaltiges Epos ĂŒber die unendlichen Möglichkeiten des Lebens, in dem jede Tat Einfluss auf die Entwicklung der Welt hat. Die 100 Millionen Dollar-Verfilmung von David Mitchells Bestseller ist grosses Kino voller Dramatik, Action und Romantik, das aufregend, ĂŒberraschend und emotional die Grenzen von Zeiten, Generationen und Genres sprengt.

Hinter diesem einzigartigen Filmerlebnis stehen Tom Tykwer (Lola rennt, Das Parfum) sowie die Macher der MATRI X-Trilogie Lana & Andy Wachowski. Die imposante Starbesetzung vereint Oscar-PreistrĂ€ger Tom Hanks, Halle Berry, Susan Sarandon und Jim Broadbent. Hugo Weaving, Jim Sturgess, Ben Whishaw, James D’Arcy und Hugh Grant vervollstĂ€ndigen das internationale Ensemble. Jeder dieser fantastischen Schauspieler begleitet uns in verschiedenen Rollen durch den Film.

 

REGIE:
Tom Tykwer
Andy Wachowski
Lana Wachowski
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Grant Hill
Tom Tykwer
Andy Wachowski
Lana Wachowski
CAST:
Tom Hanks
Hugo Weaving
Halle Berry
Susan Sarandon
Jim Sturgess
Ben Whishaw
Hugh Grant
Keith David
Jim Broadbent
DREHBUCH:
David Mitchell
Lana Wachowski
Tom Tykwer
Andy Wachowski
KAMERA:
Frank Griebe
John Toll
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Frank Kruse
MUSIK:
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Tom Tykwer
AUSSTATTUNG:
Hugh Bateup
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Kym Barrett
Pierre-Yves Gayraud

       
  Coexister
 
       
 

Ein Film von Fabrice EbouĂ© • Sous la pression de sa patronne, un producteur de musique Ă  la dĂ©rive dĂ©cide de monter un groupe constituĂ© d'un rabbin, un curĂ© et un imam afin de leur faire chanter le vivre-ensemble. Mais les religieux qu’il recrute sont loin d’ĂȘtre des saints


 

REGIE:
Fabrice Eboué
PRODUKTION:
Edouard de VĂ©sinne
CAST:
Mathilde Seigner
Guillaume de Tonquédec
Ramzy Bedia
Audrey Lamy
Jonathan Cohen
Fabrice Eboué
DREHBUCH:
Fabrice Eboué
KAMERA:
Philippe Guilbert
SCHNITT:
Alice Plantin
TON:
Germain Boulay
MUSIK:
Guillaume Roussel

       
  Dans la cour
 
       
 

Ein Film von Pierre Salvadori

 

REGIE:
Pierre Salvadori
PRODUKTION:
Philippe Martin
CAST:
Catherine Deneuve
Gustave Kervern
DREHBUCH:
David LĂ©otard
KAMERA:
Gilles Henry
KOSTÜME:
Virginie Montel

       
  Danse avec lui
 
       
 

Ein Film von Valérie Guignabodet

 

REGIE:
Valérie Guignabodet
PRODUKTION:
Philippe Godeau
CAST:
Mathilde Seigner
Sami Frey
Jean-François Pignon
Anny Duperey
Anthony Delon
Jean Dell
Élodie Navarre
DREHBUCH:
Valérie Guignabodet
KAMERA:
Denis Rouden
SCHNITT:
Thierry Derocles
TON:
Benoit Gargonne
Jean Gargonne
Jean Minondo
François de Morant
MUSIK:
Jean-Claude Petit
AUSSTATTUNG:
ThérÚse Ripaud
KOSTÜME:
Jacqueline Bouchard

       
  Das merkwĂŒrdige Verhalten geschlechtsreifer GrossstĂ€dter zur Paarungszeit
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 1998]
       
 

Ein Film von Marc Rothemund • Charly (Christoph Waltz), frustrierter Autor, klaut den Ferrari seines Verlegers, um einen wirklich ausgefallenen FrĂŒhlingstag zu verleben. Die zurĂŒckhaltende Cornelia (Gudrun Landgrebe) trifft im Kaufhaus die ausgeflippte Hilde (Michaela May) und lĂ€sst sich auf zweifelhafte Erlebnisse ein, bei denen auch Charly und der Ferrari eine grosse Rolle spielen. Sven (Heio von Stetten) hat kein GlĂŒck bei den Frauen und kommt auf die Idee, sich nicht nur einen Ehering, sondern auch ein Kind auszuleihen, um Eindruck zu schinden. Manuela (Ann-Kathrin Kramer), Ex-Frau von Charly, traut ihren Augen nicht, als sie Sven, den sie gar nicht kennt, mit ihrer zweijĂ€hrigen Tochter trifft...

Unterdessen versucht Manuelas Mitbewohnerin Tamineh (Anica Dobra) Marcello (Dieter Landuris) davon abzubringen, sich wegen Liebeskummer vom Dach zu stĂŒrzen. Das ist der Beginn einer Reihe von Verwechslungen und MissverstĂ€ndnissen, in die noch viel mehr paarungswillige GrossstĂ€dter beiderlei Geschlechts heillos verstrickt und verwickelt werden!

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Ewa Karlström
Andreas Ulmke-Smeaton
KAMERA:
Hans-GĂŒnther BĂŒcking
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
MUSIK:
Lucius Launhardt
Reinhard Besser
AUSSTATTUNG:
Josef Sanktjohanser
KOSTÜME:
Natascha Curtius-Noss

       
  Deadpool
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Tim Miller • Basierend auf Marvels unkonventionellstem Anti-Helden, erzĂ€hlt DEADPOOL die Geschichte des ehemaligen Special Forces Soldaten und Söldners Wade Wilson, der - nachdem er sich einem skrupellosen Experiment unterzieht - unglaubliche SelbstheilungskrĂ€fte erlangt und sein Alter Ego Deadpool annimmt.

Mit schwarzem, schrĂ€gen Sinn fĂŒr Humor und ausgestattet mit neuen FĂ€higkeiten begibt sich Deadpool auf die unerbittliche Jagd nach seinen Peinigern, die beinahe sein Leben zerstörten.

 

REGIE:
Tim Miller
PRODUKTION:
Simon Kinberg
Ryan Reynolds
Lauren Shuler Donner
CAST:
Ryan Reynolds
Josh Brolin
Morena Baccarin
Brianna Hildebrand
Gina Carano
Stan Lee
T.J. Miller
Ed Skrein
Andre Tricoteux
Rachel Sheen
Eddie Marsan
Zazie Beetz
DREHBUCH:
Rhett Reese
Paul Wernick
KAMERA:
Ken Seng
SCHNITT:
Julian Clarke
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
Junkie XL
AUSSTATTUNG:
Sean Haworth
KOSTÜME:
Angus Strathie

       
  Demain et tous les autres jours
 
       
 

Ein Film von Noémie Lvovsky

 

REGIE:
Noémie Lvovsky
PRODUKTION:
Sidonie Dumas
Jean-Louis Livi
CAST:
Elsa Amiel
Mathieu Amalric
Noémie Lvovsky
Denis PodalydĂšs
Luce Saint-Jean
DREHBUCH:
Noémie Lvovsky
Florence Seyvos
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Annette Dutertre
TON:
Romain Cadilhac

       
  Der Baader-Meinhof Komplex
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Uli Edel • Deutschland in den 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angefĂŒhrt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) kĂ€mpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: Die nordamerikanische Politik in Vietnam, dem nahen Osten und der dritten Welt, unterstĂŒtzt von den fĂŒhrenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie. Baader, Meinhof und Ensslin grĂŒnden die Rote-Armee-Fraktion (RAF) und erklĂ€ren der Bundesrepublik Deutschland den Krieg. Die BrutalitĂ€t ihrer Terrorkampagnen eskaliert. Es gibt Tote und Verletzte. Der Mann, der ihre Taten zwar nicht billigt, aber dennoch versucht zu verstehen, ist auch ihr JĂ€ger: Der Leiter des Bundeskriminalamtes Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er grosse Fahndungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht aufhalten kann.

 

REGIE:
Uli Edel
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
CAST:
Alexandra Maria Lara
Martina Gedeck
Moritz Bleibtreu
Bruno Ganz
DREHBUCH:
Bernd Eichinger
SCHNITT:
Alexander Berner

       
  Der Geschmack von Apfelkernen
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Vivian Naefe • Der Tod von Grossmutter Bertha bringt ihre drei Töchter und Enkel zurĂŒck in ihre Heimatstadt Bootshaven. Alle verbinden besondere Erinnerungen mit diesem Ort, aber besonders Iris (Hannah Herzsprung) fĂŒhlt sich in ihre Kindheit im Haus der Grossmutter zurĂŒck versetzt. Auch Christa (Oda Thormeyer), Iris Mutter und Berthas (Hildegard Schmahl) Tochter plagt das Heimweh nach diesem zauberhaften Ort. AllgegenwĂ€rtig ist der Duft von frischen Äpfeln in jeglicher Form. Auch dieser Geruch ist Teil der zauberhaften Erinnerungen an das Haus und Grossmutter Bertha. Iris erlebt in Bootshaven verschiedene Stationen ihrer Kindheit und trifft sogar Max (Florian Stetter), ein Freund aus Jugendtagen. Da Iris das Haus geerbt hat, muss sie ĂŒberlegen ob sie es verkaufen will, oder nicht. Die Beziehungen zu ihrem Freund aus Kindertagen, sowie die stetigen Erinnerungen an die meist unbeschwerte Vergangenheit machen ihr die Entscheidung nicht gerade leicht ...

 

REGIE:
Vivian Naefe
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Hannah Herzsprung
Marie BĂ€umer
Meret Becker
Matthias Habich
Friedrich MĂŒcke
Florian Stetter
DREHBUCH:
Katharina Hagena
Rochus Hahn
Uschi Reich
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Wolfgang Herold
Bernhard Leimbrock
Benjamin Schubert
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal
KOSTÜME:
Gabrielle Reumer

       
  Der Kreis
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2014]
       
 

Ein Film von Stefan Haupt • Der Kreis erzĂ€hlt die wahre Geschichte der ZĂŒrcher Untergrund-Organisation, die in den Jahren von 1943 – 1967 fĂŒr die Rechte von Schwulen kĂ€mpfte. Ihre Publikation 'Lesezirkel Der Kreis' galt als Sprachrohr der Schwulen und hatte zum Ziel, ihre Mitglieder aus der Isolation zu fĂŒhren und fĂŒr die Anerkennung in der Gesellschaft zu kĂ€mpfen. Diesem Zweck dienten auch die geselligen AnlĂ€sse: die regelmĂ€ssigen Mittwochtreffs, die grossen Sommer- oder Neujahrsfestlichkeiten wie auch die berĂŒhmten MaskenbĂ€lle, die sogar internationale Ausstrahlung hatten. Der auf diesen wahren Begebenheiten basierende Film schildert den Kampf zweier ungleicher MĂ€nner um ihre Liebe vor dem Hintergrund dieser Epoche Schweizer Geschichte. Dabei wird der Film an der Story von Ernst Ostertag und Röbi Rapp, die inzwischen aus den Medien als erstes Paar bekannt sind, die ihre Partnerschaft eintragen liessen, aufgehĂ€ngt. Trotzdem werden auch die Jahre der Repression thematisiert: Vom Tanzverbot ĂŒber das Homoregister und Zwangs-Bluttests bis zu Grossrazzien in Parks und Bars.

 

REGIE:
Stefan Haupt
PRODUKTION:
Urs Frey
Ivan Madeo
CAST:
Matthias HungerbĂŒhler
Sven Schelker
Anatole Taubman
Marianne SĂ€gebrecht
Antoine Monot Jr.
Aaron Hitz
Marie Leuenberger
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Stefan Haupt
Christian Felix
Urs Frey
Ivan Madeo
KAMERA:
Tobias Dengler
SCHNITT:
Christoph Menzi
TON:
Ingrid StÀdeli
MUSIK:
Federico Bettini
AUSSTATTUNG:
Michael Baumgartner
Johanna von Arx
Karin Giezendanner
KOSTÜME:
Catherine Schneider

       
  Der Krieger + die Kaiserin
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2000]
       
 

Der neue Film von Tom Tykwer • Irgendwo da draussen wartet die Liebe...

Bei einem Unfall wird Sissi (FRANKA POTENTE),die als Krankenschwester in einer psychiatrischen Anstalt arbeitet, von einem mysteriösen Mann gerettet, der danach spurlos verschwindet. Sissi macht sich auf die Suche und findet ihn schliesslich: Bodo (BENNO FĂŒRMANN). Doch um ihn und seine Liebe zu gewinnen, muss sie mehr wagen, als sie sich je hĂ€tte trĂ€umen lassen.

DER KRIEGER UND DIE KAISERIN ist der neue Film von Tom Tykwer ('Lola rennt') mit Franka Potente und Benno FĂŒrmann in den Hauptrollen sowie Joachim Krol in einer wunderbaren Nebenrolle. Wie alle Filme von Tom Tykwer ist auch DER KRIEGER UND DIE KAISERIN ein raffiniertes Spiel mit den Elementen des Genrekinos, in dem Liebesgeschichte und Thriller miteinander verschmelzen. So virtuos wie noch nie zuvor gelingt Tykwer die schwierige Balance zwischen formaler IntensitĂ€t und menschlicher WĂ€rme, zwischen hypnotischen Bildern und anrĂŒhrenden GefĂŒhlen. Und er wartet mit einer Liebesszene auf, die man im Kino so noch nicht gesehen hat

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Maria Köpf
CAST:
Franka Potente
Benno FĂŒrmann
Joachim KrĂłl
Lars Rudolph
Melchior Beslon
Ludger Pistor
Natja Brunckhorst
DREHBUCH:
Tom Tykwer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
MUSIK:
Tom Tykwer
Johnny Klimek
Reinhold Heil
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch

       
  Der Untergang
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2004]
       
 

Bruno Ganz ist Adolf Hitler • Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Strassen der Hauptstadt tobt der HĂ€userkampf. Hitler hat sich mit einigen GenerĂ€len und engsten Vertrauten im FĂŒhrerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge, seine PrivatsekretĂ€rin, die ihn nicht im Stich lassen will. WĂ€hrend draussen die Lage immer mehr eskaliert erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich der FĂŒhrer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer es ausdrĂŒckt, "auf der BĂŒhne stehen, wenn der Vorhang fĂ€llt". Doch Hitler steht nicht auf der BĂŒhne. WĂ€hrend sich die Wucht des verloren gegangenen Krieges mit aller HĂ€rte ĂŒber seinem Volk entlĂ€dt, inszeniert der FĂŒhrer im Bunker seinen Abgang. Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit sie nicht dem Feind in die HĂ€nde fallen. Viele seiner Getreuen wĂ€hlen ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden GenerĂ€le weigern sich auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord begeht. Kurz darauf gelingt Traudl Junge und ein paar anderen in allerletzter Sekunde die Flucht durch den russischen Besatzungsring.

 

REGIE:
Oliver Hirschbiegel
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
CAST:
Bruno Ganz
Alexandra Maria Lara
Heino Ferch
Corinna Harfouch
Ulrich Matthes
Juliane Köhler
Ulrich Noethen
DREHBUCH:
Bernd Eichinger
Joachim Fest
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Hans Funck
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Claudia Bobsin

       
  Detrompez-Vous
 
       
 

Ein Film von Bruno Dega

 

REGIE:
Bruno Dega
PRODUKTION:
Nathalie Gastaldo
CAST:
Alice Taglioni
François Cluzet
Mathilde Seigner
Roschdy Zem
Titouan Laporte
DREHBUCH:
Bruno Dega
Jeanne Le Guillou
KAMERA:
Aleksander Kaufmann
SCHNITT:
Valérie Deseine
TON:
JĂ©rĂŽme Wiciak
MUSIK:
Jean-Michel Bernard
AUSSTATTUNG:
Jean-Baptiste Poirot
KOSTÜME:
Jacqueline Bouchard

       
  Die Schweizermacher
 
       
 

Ein Film von Rolf Lyssy • Max Bodmer (Walo LĂŒĂ¶nd) und Moritz Fischer (Emil Steinberger), die Hauptfiguren dieser ironisch-satirischen Komödie ums Schweizer-Werden und Schweizer-Sein, gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbĂŒrgerungswillige AuslĂ€nder unter die Lupe nehmen mĂŒssen. Denn nicht jeder eignet sich zum Schweizer. Wer die StaatsbĂŒrgerschaft dieses schönsten, saubersten und reichsten Landes erwerben will, wird besucht, befragt, beobachtet, belauscht, beurteilt, verglichen, notiert, bewertet. Er muss so beschaffen sein, wie Amtsstellen sich einheimische BĂŒrger wĂŒnschen.

Dass bei einem solchen ÜberprĂŒfungsvorgang verschiedene Methoden angewendet werden können, erfahren in dieser doppelbodigen Geschichte ein deutscher Psychiater mit seiner Frau, ein italienischer Konditor und eine jugoslawische BallettĂ€nzerin. Ihre erwĂŒnschten und unerwĂŒnschten Erlebnisse mit den zwei Leumundsberichterstattern, Bodmer und Fischer, sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit tatsĂ€chlichen VerhĂ€ltnissen lassen sich aber nicht ganz ausschliessen...

 

REGIE:
Rolf Lyssy
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Emil Steinberger
Walo LĂŒĂ¶nd
Beatrice Kessler
Wolfgang Stendar
Hilde Ziegler
Claudio Caramaschi
Silvia Jost
DREHBUCH:
Rolf Lyssy
Christa Maerker
KAMERA:
Fritz E. MĂ€der
SCHNITT:
Georg Janett
TON:
Hans KĂŒnzi
MUSIK:
Jonas C. HĂ€feli
KOSTÜME:
Greta Roderer

       
  Drei
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Dezember 2010]
       
 

Ein Film von Tom Tykwer • Fremdgehen, Trott, Kinderwunsch, Zusammenziehen, Flucht, RĂŒckkehr: Hanna und Simon, seit Jahren ein Paar, haben vieles hinter sich. Sie leben in Berlin, sind modern, kinderlos, ernĂŒchtert, kultiviert und attraktiv.

Da verlieben sich beide, ohne es voneinander zu wissen, in denselben Mann - in den charmanten, geheimnisvollen Adam. Heimlich fĂŒhren Hanna und Simon ihre AffĂ€ren mit ihm, nicht ahnend, wie sehr sie das Geheimnis, das sie voreinander haben, miteinander verbindet...

«Drei» ist eine erfrischende, kluge Spurensuche im GefĂŒhlsleben. Und eine lĂ€ssig und zugleich konzentriert erzĂ€hlte, aussergewöhnliche Liebesgeschichte, die gesellschaftliche Konventionen in Frage und auf den Kopf stellt. Tom Tykwer, der nach grossen, internationalen Produktionen wie «Das ParfĂŒm» und «The International» zu seinen filmischen UrsprĂŒngen zurĂŒckkehrt, erweist sich dabei erneut als Meister ĂŒber Zufall und Schicksal.

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Stefan Arndt
CAST:
Sophie Rois
Sebastian Schipper
Devid Striesow
Annedore Kleist
Angela Winkler
Alexander Hörbe
Winnie Böwe
Hans-Uwe Bauer
DREHBUCH:
Tom Tykwer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
TON:
Frank Kruse
MUSIK:
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Gabriel Isaac Mounsey
Tom Tykwer
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch

       
  Du bruit dans la tĂȘte
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Vincent Pluss • Die 30-jĂ€hrige Laura (Celine Bolomey) kommt nach einem Studienaufenthalt im Ausland nach Genf zurĂŒck. Eben hat sie sich von JĂ©rĂŽme getrennt und fĂŒhlt sich in der Redaktion, wo sie probeweise als Journalistin arbeitet, nicht wohl. Eines Abends trifft sie Simon, einen jungen StrassenverkĂ€ufer, der ihr durchnĂ€sste Zeitungen anbietet. Sie schlĂ€gt ihm vor, etwas zusammen zu trinken und bringt ihn schliesslich bei sich unter. Der Film schildert den Teil des Lebenswegs, den sie gemeinsam gehen, und zeigt uns im Laufe der Szenen, was in ihren Köpfen vorgeht und was nicht ausgesprochen wird.

 

REGIE:
Vincent Pluss
PRODUKTION:
Luc Peter
Vincent Pluss
CAST:
CĂ©line Bolomey
Gabriel Bonnefoy
Frédéric Landenberg
DREHBUCH:
Patrick Claudet
Vincent Pluss
SCHNITT:
Florent Mangeot
Orsola Valenti
TON:
Daniel Iribarren
Vincent Kappeler
MUSIK:
Christian GarcĂ­a

       
  Educazione siberiana
 
       
 

Ein Film von Gabriele Salvatores

 

REGIE:
Gabriele Salvatores
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Gina Gardini
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
John Malkovich
Peter Stormare
Eleanor Tomlinson
Andrius Paulavicius
Arnas Fedaravicius
DREHBUCH:
Stefano Rulli
Sandro Petraglia
KAMERA:
Italo Petriccione
SCHNITT:
Massimo Fiocchi
TON:
Andy Kennedy
Srdjan Kurpjel
MUSIK:
Mauro Pagani
AUSSTATTUNG:
Rita Rabassini
KOSTÜME:
Patrizia Chericoni

       
  Egon Schiele - Tod und MĂ€dchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Dieter Berner • Österreich 1906. Nach dem Tod des Vaters reist der sechzehnjĂ€hrige Egon Schiele mit seiner zwölfjĂ€hrigen Schwester Gerti nach Triest, einer Stadt am Meer, um sie im Licht des SĂŒdens zu malen. Zwölf Jahre spĂ€ter, wenige Tage vor dem Ende des Weltkriegs und kurz nach seinem grössten Erfolg als Maler, erkrankt er an der Spanischen Grippe, die tausende von Menschen in Wien dahinrafft. Wieder ist seine Schwester bei ihm. WĂ€hrend sie verzweifelt versucht, das Leben ihres geliebten Bruders zu retten, werden Erinnerungen an andere Frauen lebendig, die ihn und seine Kunst mitgeprĂ€gt haben.

 

REGIE:
Dieter Berner
PRODUKTION:
Franz Novotny
Alexander Glehr
Bady Minck
Alexander Dumreicher-Ivanceanu
CAST:
Noah Saavedra
Maresi Riegner
Valerie Pachner
Marie Jung
Elisabeth Umlauft
DREHBUCH:
Hilde Berger
Dieter Berner
KAMERA:
Carsten Thiele
SCHNITT:
Robert Hentschel
MUSIK:
André Dziezuk
AUSSTATTUNG:
Götz Weidner
KOSTÜME:
Uli Simon

       
  El Custodio
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

Ein Film von Rodrigo Moreno • Weit weg vom Volk: Der Politiker PolitikerInnen können sich heute vielerorts kaum noch frei bewegen. Sie werden von einer Art lebendigen Schatten begleitet, ihren LeibwĂ€chtern. RubĂ©n (Julio Chavez) zum Beispiel bewacht den argentinischen Planungsminister. Er ist immer dabei, ob bei öffentlichen Veranstaltungen oder im privaten Rahmen. Das Schattendasein lĂ€sst ihn teilhaben und gleichzeitig ausgeschlossen sein. Ein Beruf mit Sprengpotential - und ein prĂ€zises Abbild einer Zeit, in der sich die Politik zusehends vom Volk isoliert. Robert Bresson war ein Filmemacher, der die Dinge, die das Kino ausmachen, prĂ€zis auf den Punkt gebracht hat. Mit seinen Erkenntnissen, die er bescheiden «Notizen» genannt hat, gestaltete er Filme, die sich aufs Wesentliche konzentrierten. Er notierte zum Beispiel: «Der Cinematographe ist eine Schrift mit Bildern in Bewegung und Tönen.» Und er meinte damit auch, dass die Form, in der man im Kino etwas erzĂ€hlt, mit dem Inhalt zu tun hat. Bresson konzentrierte sich auf das Elementare von dem, was er betrachten wollte, er fasste das Wesentliche in prĂ€zise Bilder. Der Argentinier Rodrigo Moreno ist ein Verwandter von Bresson in der Familie des Films. Er betrachtet den Alltag eines LeibwĂ€chters und lĂ€sst uns teilhaben an der Leere, die ihn prĂ€gt. RubĂ©n (ein grossartiger Julio ChĂĄvez) ist eigentlich hautnah dran am politischen Geschehen, und er bleibt dennoch ausgesperrt, muss in den entscheidenden Momenten vor den TĂŒren warten. Der Filmemacher konzentriert sich ganz auf die Perspektive des LeibwĂ€chters, und das ist die grosse StĂ€rke aber auch die Herausforderung seines Filmes. Wir sind mit RubĂ©n dabei und aussen vor. Wir erleben mit RubĂ©n das absolut unspektakulĂ€re am Alltag eines Politikers, den uns die gĂ€ngigen Medien doch immer wieder als so unglaublich spektakulĂ€r schildern wollen. Und was sehen wir? Wir nehmen mit messerscharfer PrĂ€zision in Szene und in Bild-Cadres gesetzt wahr, wie sehr sich die Politik von heute von jenen entfernt hat, die sie eigentlich betreut: Vom Volk, von den einzelnen Menschen. Warum, wenn sie doch Gutes tut und meint, muss sie sich derart von denen abschirmen, fĂŒr die sie da ist? Ein verrĂŒckter Film ĂŒber die Distanz und Abschirmung der Politik in unserer Zeit.

 

REGIE:
Rodrigo Moreno
PRODUKTION:
Natacha Cervi
HernĂĄn Musaluppi
Luis A. Sartor
CAST:
Julio ChĂĄvez
Osmar NĂșñez
Marcelo D'Andrea
Elvira Onetto
Cristina Villamor
DREHBUCH:
Rodrigo Moreno
KAMERA:
Bårbara Álvarez
SCHNITT:
Nicolas Goldbart
TON:
Catriel Vildosola
MUSIK:
Federico Jusid
KOSTÜME:
Adelaida RodrĂ­guez

       
  Electroboy
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

Ein Film von Marcel Gisler • You can get it if you really want. Wenn dieser Satz auf jemanden zutrifft, dann auf Florian Burkhardt. Er hat fast alles erreicht, was er wollte. Nur nicht das, was ihm am Wichtigsten war: Sich selbst zu entkommen.

Der Dokumentarfilm "electroboy" erzĂ€hlt die atemlose Lebensgeschichte von einem, der aus beengten Schweizer VerhĂ€ltnissen in die Welt hinauszieht auf der Suche nach Ruhm und Anerkennung. In einer Reihe von Erfolgsstories erfindet er sich in kĂŒrzester Zeit immer wieder neu, wechselt Milieus und Karrieren wie andere ihre Hemden.

Doch entpuppt sich dieses Leben im Eilzugtempo immer mehr als Flucht vor der eigenen Geschichte, die ihn irgendwann unerbittlich einholt. Ein schicksalhaftes Ereignis aus der Vergangenheit wirft seinen langen Schatten auf ihn und er muss sich der Frage stellen: Wer bin ich wirklich und warum?

 

REGIE:
Marcel Gisler
CAST:
Florian Burkhardt
Hildegard Burkhardt
Peter J. Burkhardt
Gregory David Mayo
Urs Keller
Claudius Burkhardt
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
Caleb Mose
Reto Stamm
Marco Teufen
MUSIK:
Balduin

       
  En mai, fais ce qu'il te plaĂźt
 
       
 

Ein Film von Christian Carion

 

REGIE:
Christian Carion
PRODUKTION:
Philip Boëffard
Christophe Rossignon
CAST:
August Diehl
Olivier Gourmet
Mathilde Seigner
Alice Isaaz
Matthew Rhys
Joshio Marlon
Thomas Schmauser
DREHBUCH:
Andrew Bampfield
Christian Carion
Laure Irrmann
KAMERA:
Pierre Cottereau
TON:
Pascal Jasmes
MUSIK:
Ennio Morricone

       
  Ende der Erinnerung?
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2017]
       
 

Ein Film von Peter Schreiner • 2011, zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, wurde unter dem Patronat von Alt-BundesrĂ€tin Ruth Dreifuss in Bern die Auflösung der «Kontaktstelle fĂŒr Überlebende des Holocaust in der Schweiz», eines offiziell eingetragenen Vereins, festlich begangen. Damit wird die Geschichte aber nicht ad acta gelegt: Die Zeremonie bildet den Rahmen des Films, ihr gegen-ĂŒber gestellt sind Berichte von Mitgliedern der «Kontaktstelle» ĂŒber ihre schrecklichen Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg sowie Szenen aus dem Vereinsalltag und Momente weiterer ZusammenkĂŒnfte der Überlebenden. Auch steuert eine Ausstellung des Malers Gerhard Richter, der sich gezielt mit den Schicksalen einiger Überlebender aus der Kontaktgruppe auseinandergesetzt hat, einen ErzĂ€hlstrang bei.

1995, sehr spĂ€t, 50 Jahre nach Kriegsende, haben sich Überlebende des Holocaust in der «Kontaktstelle» zusammengefunden. Zuvorderst stand die Einbindung in eine Gemeinschaft von Schicksalsgenossen und das Finden einer Sprache fĂŒr das Erlebte. Erst nach und nach begannen einzelne Mitglieder in der Öffentlichkeit, in Schulen oder an UniversitĂ€ten davon zu erzĂ€hlen. Der Film zeigt denn auch SchĂŒler und Studenten, die gebannt den Schilderungen dieser Zeitzeugen lauschen. Sie gehören zu letzten Überlebenden, die noch zu Wort kommen können. Damals, zur Zeit des Nationalsozialismus, waren sie jĂŒnger als ihre jetzigen Zuhörer. Ihre Geschichten sollen als Mahnmal in die Zukunft wirken.

Mit einer heute 15 BĂŒcher umfassenden Publikation in Form eines Sammel-bands, der den Titel trĂ€gt «Mit meiner Vergangenheit lebe ich» kam es schliesslich auch zu schriftlichen Zeugnissen. FĂŒr diese erschĂŒtternden Berichte steuerte der KĂŒnstler Gerhard Richter, der sich lange schon der deutschen Vergangenheit widmet, die Buchcovers bei und ermöglichte 2016 eine Herausgabe im Suhrkamp-Verlag Berlin. Die Buchcovers sind Teile seines vierteiligen Werks «Birkenau», in denen er authentische Fotos aus einem Konzentrationslager zu grossen abstrakten Bildtafeln verarbeitete.

Die Buchpremiere des Sammelbands fand anlĂ€sslich der Ausstellung von Richters Birkenau-Bildern im Frieder Burda-Museum in Baden-Baden im FrĂŒhjahr 2016 statt. Der Kurator verwies auf den «denk-mal»-Charakter des Gemeinschaftswerks. Es geht um die existenzielle Frage: Wie kann das Unfassbare des Holocaust heute kommuniziert werden? Richters Birkenau-Bilder und die BĂŒcher der HolocaustĂŒberlebenden stehen beide fĂŒr den Versuch einer «VergegenwĂ€rtigung» und bilden einen Widerpart zur seiner-zeitigen Veranstaltung in Bern, als die «Kontaktstelle» der Überlebenden feierlich aufgelöst wurde.

 

REGIE:
Peter Schreiner
DREHBUCH:
Peter Schreiner
MUSIK:
Mark Varshavsky

       
  Ensemble c'est trop
 
       
 

Ein Film von LĂ©a Fazer

 

REGIE:
LĂ©a Fazer
CAST:
Nathalie Baye
Pierre Arditi
Jocelyn Quivrin
AĂŻssa MaĂŻga
Jacques Weber
KAMERA:
Myriam Vinocour
SCHNITT:
Stan Collet
TON:
LoĂŻc Prian
AUSSTATTUNG:
Marie-HĂ©lĂšne Sulmoni

       
  Falten
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2016]
       
 

Eine Auseinandersetzung mit dem Älterwerden • Hinter ihren Falten verbirgt sich ein langes Leben. Ein Leben voller GlĂŒck, Leiden, Genuss und Verzicht. Der Malermeister Fredy Frey, die Lehrerin Ruth Frey, die KĂŒnstlerin Monica von Rosen, die BewegungspĂ€dagogin Rita Maeder und der Trödler Urs Wydler blicken besinnlich und auch mit einem Schmunzeln zurĂŒck und erzĂ€hlen uns, ob sie im Leben die waren, die sie sein wollten. Sie nehmen uns ein StĂŒck mit auf ihren Lebensweg und schildern, was ihr Leben geprĂ€gt hat, was sie bereuen und was sie nie vergessen werden, wie sich ihr persönliches Altsein anfĂŒhlt und warum es sich denn lohnt, alt zu werden. Die fĂŒnf Protagonisten leben vor, wie sie sich weiter entfalten und sich ihre nahe Zukunft vorstellen, gleichzeitig aber auch loslassen und stetig Abschied von Geliebtem und Gelebtem nehmen mĂŒssen. So denken die fĂŒnf Protagonisten ĂŒber ihre Zukunft und ihre Vergangenheit nach, jeder auf seine Art und Weise. Worin sich aber alle einig sind, ist, im Alter die Freiheit zu haben, nichts mehr zu mĂŒssen: mit einer gewissen Gelassenheit nichts mehr beweisen zu mĂŒssen, nicht mehr stark sein zu mĂŒssen, nicht mehr schön sein zu mĂŒssen, sich frei zu fĂŒhlen und stets sagen zu können, was man gerade denkt, ohne auf Konsequenzen achten zu mĂŒssen. Diese Freiheit sei ein Genuss. Was wird bleiben und was wird gehen, wenn Menschen wie die fĂŒnf Filmprotagonisten diese Welt verlassen? Und ist es Menschen, die gehen, ĂŒberhaupt wichtig, zu wissen, was von ihnen bleibt und was die Nachgeneration darĂŒber denkt? Wir werden es erfahren.

 

REGIE:
Silvia HĂ€selbarth Stolz
CAST:
Monica von Rosen
Rita Maeder-Kempf
Ruth Frey
Fredy Frey
Urs Wydler
KAMERA:
Peter Appius
SCHNITT:
Silvia HĂ€selbarth Stolz
TON:
Fredy Keil
MUSIK:
Alexander T. FĂ€hndrich

       
  Federica de Cesco
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2008]
       
 

Der erste Kinofilm ĂŒber Federica de Cesco - faszinierend, berĂŒhrend, spannend! • Sie ist 16, als ihr erstes Buch erscheint: «Der roten Seidenschal». Es wird zum Bestseller - und zum Grundstein einer erfolgreichen Schriftstellerinnen-Karriere. Mit rund achtzig weiteren Romanen schreibt sich Federica de Cesco in die Herzen eines Millionenpublikums.

Brave, angepasste weibliche Figuren finden sich nicht in ihren BĂŒchern - dafĂŒr höchst eigenwillige, kĂ€mpferische, selbstbewusst MĂ€dchen und jungen Frauen, die fĂŒr viele Leserinnen Vorbilder sind. Federica de Cesco schreibt in der RealitĂ€t verwurzelte, abenteuerliche Geschichten, viele handeln in fremden Kulturen. Doch wie fern und geheimnissvoll die SchauplĂ€tze auch sind - die Romane drehen sich stets um Fragen und Themen, mit denen sich Leserinnen und Leser identifizieren können.

Jetzt erzĂ€hlt die 1938 geborene, in verschiedenen LĂ€ndern aufgewachsene Autorin erstmals in einem Film von ihrem eigenen Leben: von ihrer Jugendzeit, von ihren Beziehungen, von ihrer Arbeit. Nino Jacusso blickt Federica de Cesco beim Schreiben ĂŒber die Schulter. Der mit Filmen wie «Escape to Paradise» oder «Bellinvitu» bekannt gewordene Schweizer Regisseur begleitet sie auf Inspirations-Reisen nach Japan und Malta. Sein Kinodokumentarfilm gibt Einblicke in die Lebensphilosophie, die Arbeitsweise und den Werdegang der passionierten Schriftstellerin. Dazu schildern Leserinnen, was ihnen Federica de Cescos BĂŒcher bedeutet haben und bedeuten. Und in einigen der schönsten Bibliotheken Europas bringen uns Schauspielerinnen ihre Werke nĂ€her.

 

REGIE:
Nino Jacusso
CAST:
Federica de Cesco
Kazuyuki Kitamura
Sophie Rois
Johanna ter Stege
Christine Willemez
Marie Omlin

       
  Fidelio, l'odyssĂ©e d'Alice
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Lucie Borleteau • Alice fĂ€hrt zur See. WĂ€hrend FĂ©lix, ihr Mann, auf dem Festland zurĂŒckbleibt, arbeitet sie als zweite Mechanikerin auf dem Fidelio, einem alten Frachtschiff. An Bord entdeckt sie nicht nur, dass ihr VorgĂ€nger vor kurzem verstarb, sondern auch, dass der Kommandant niemand anders ist als GaĂ«l, ihre erste grosse Liebe. In ihrer Kabine stösst Alice auf ein BĂŒchlein, das dem alten Mechaniker gehörte. Bei der LektĂŒre seiner Notizen – zwischen Problemen mit der Mechanik, neuen Eroberungen und Liebeskummer – klingt seltsamerweise etwas nach, das auch Alice verspĂŒrt. Von Hafen zu Hafen, zwischen dem Leben an Bord inmitten einer rein mĂ€nnlichen Schiffsbesatzung und ihren GefĂŒhlen, die ins Schwanken geraten, versucht die junge Frau, auf Kurs zu bleiben.

 

REGIE:
Lucie Borleteau
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
Marine Arrighi de Casanova
Isabelle Tillou
CAST:
Ariane Labed
Melvil Poupaud
Pascal Tagnati
Jean-Louis Coulloc'h
Nathanaël Maïni
DREHBUCH:
Mathilde Boisseleau
Lucie Borleteau
Clara Bourreau
KAMERA:
Simon Beaufils
SCHNITT:
Guy Lecorne
TON:
Marie-Clotilde Chéry
MUSIK:
Thomas De Pourquery
AUSSTATTUNG:
Sidney Dubois
KOSTÜME:
Sophie BĂ©gon

       
  Fraktus
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Lars Jessen • Von Westbam bis Scooter, von Blixa Bargeld bis Dieter Meier. In der Musik-Szene ist man sich einig: FRAKTUS haben Techno erfunden. Wer? Es scheint, als kennen FRAKTUS heute nur noch Insider. Trotz vielversprechender Anfangserfolge in den 80er-Jahren trennte sich die Band vor ĂŒber 25 Jahren im Streit und verschwand im Orkus des Vergessens. Die "UrvĂ€ter des Techno": Nur ein Mythos? Was wurde aus ihnen, was machen sie heute?
Fraktus erzĂ€hlt die Geschichte einer der einflussreichsten Bands deutscher Musik-historie. Der semierfolgreiche Musikmanager Roger Dettner spĂŒrt die drei grund-verschiedenen Musiker auf: In Hamburg, BrunsbĂŒttel und auf Ibiza findet er drei sich spinnefeinde Existenzen. Aber ihm gelingt die pophistorische Sensation: Er bringt sie an einen Tisch und FRAKTUS wieder ins Studio. Schaffen sie auch auf der BĂŒhne ihr Comeback?

 

REGIE:
Lars Jessen
PRODUKTION:
Klaus Maeck
CAST:
Devid Striesow
Heinz Strunk
Rocko Schamoni
Jacques Palminger
Piet Fuchs
Anna Bederke
DREHBUCH:
Lars Jessen
Ingo Haeb
Sebastian Schultz
Jacques Palminger
Rocko Schamoni
Heinz Strunk
KAMERA:
Oliver Schwabe
SCHNITT:
Sebastian Schultz
TON:
Andreas Hildebrandt
Kai Storck
MUSIK:
Heinz Strunk
Rocko Schamoni
Jacques Palminger
Carsten Meyer
AUSSTATTUNG:
Dorle Bahlburg
KOSTÜME:
Ingken Benesch

       
  FĂŒnf Freunde 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Mike Marzuk • Die Sommerferien stehen vor der TĂŒr, die Taschen sind gepackt - George (VALERIA EISENBART), Julian (QUIRIN OETTL), Dick (JUSTUS SCHLINGENSIEPEN), Anne (NEELE MARIE NICKEL) und Timmy brechen auf zu einer Fahrradtour ins sagenumwobene Katzenmoor. Die "Schwarze Katze" soll hier im 19. Jahrhundert den grössten Smaragd der Welt, das "GrĂŒne Auge", vor Dieben gerettet und versteckt haben, wo ihn bis heute niemand gefunden hat. Und schon nimmt das Abenteuer seinen Lauf: Die FĂŒnf Freunde lernen den gleichaltrigen Hardy (KRISTO FERKIC) kennen. Auf einer Probefahrt mit dessen Quad wird Dick mit Hardy verwechselt - und von zwei Gangstern (OLIVER KORITTKE und STEFAN KONARSKE) entfĂŒhrt. Mit Hardys Hilfe nehmen George, Julian, Anne und Timmy die Verfolgung auf. Die Spur fĂŒhrt sie zu einem geheimnisumwitterten Wanderzirkus und einer mysteriösen, mittelalterlichen Burg namens "Eulennest", in der Dick versteckt gehalten wird. Hier erfahren die FĂŒnf Freunde, was der AnfĂŒhrer der Verbrecher (PETER LOHMEYER) in Wahrheit im Schilde fĂŒhrt. Ein abenteuerlicher Wettlauf in die mystischen Höhlen am Gaffensteinfelsen beginnt


 

REGIE:
Mike Marzuk
PRODUKTION:
Ewa Karlström
CAST:
Valeria Eisenbart
Quirin Oettl
Justus Schlingensiepen
Neele-Marie Nickel
DREHBUCH:
Enid Blyton
Peer Klehmet
Sebastian Wehlings
KAMERA:
Bernhard Jasper
TON:
Eckhard W. Kuchenbecker
KOSTÜME:
Silke Faber

       
  Gelibolu - Gallipoli
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Tolga Ornek • Wegen seines historischen Wertes ist der Gallipoli Feldzug in der Vergangenheit Fokus vieler erfolgreicher Dokumentarfilme verschiedener LĂ€nder gewesen. Die meisten dieser Filme haben sich auf eine bestimmte Seite des Feldzuges konzentriert und die Geschichte durch die Perspektive von ein oder zwei LĂ€ndern erzĂ€hlt. Aber um den Geist des Feldzuges und die Erfahrung der Soldaten so realistisch wie möglich einzufangen, haben sich die Filmemacher hinter "Gallipoli" entschieden, die Geschichte von der Perspektive aller Seiten gleichzeitig zu erzĂ€hlen und versucht, das menschliche Mass innerhalb der allgemeinen Struktur des Feldzuges aufzuzeigen. Der Krieg selbst ist der einzige Feind in diesem Film. Der Gallipoli Feldzug wird durch die TagebĂŒcher und die Briefe von 2 britischen, 3 neuseelĂ€ndischen, 3 australischen und 2 tĂŒrkischen Soldaten erzĂ€hlt. Der Dokumentarfilm zielt darauf, den historischen Wert von Gallipoli zu schildern, basiert auf Tatsachen und den Perspektiven dieser Soldaten, die reprĂ€sentativ fĂŒr die Tausenden der Soldaten beider Seiten sind. Es ist ihre gemeinsame Erfahrung und es ist ihre Geschichte.
Geschrieben wurde der Film von Tolga Örnek, welcher ebenfalls die Regie gefĂŒhrt hat, produziert ist der Film von einem erfahrenen internationalen Team. Der Produzent des Filmes ist Hamdi Döker, welcher bereits einige erfolgreiche internationale Filme in Europa und weltweit produziert hat; Koordinator der Abteilung fĂŒr Forschung ist Dr. Feza Toker, Leiter der Fotographie ist Volker Tittel, Produktionsdesigner ist Oliver Munch. Die Filmstimmen schliessen internationale Stars wie Jeremy Irons und Sam Neill, sowie viele begabte amerikanische, australische und britische Schauspieler mit ein. Die tĂŒrkische ErzĂ€hlung wurde vom BĂŒhnen- und Filmschauspieler Zafer Ergin ĂŒbernommen. Die Special Effects sind von Karl-Heinz Boching entworfen worden und die Filmmusik wurde von Demir Demirkan komponiert. Die Filmberater, alle Top-Experten in ihrem Bereich, sind: Les Carlyon, Kenan Çelik, Ashley Ekins, Peter Stanley, Peter Hart, Norman Itzkowitz, Robin Prior, Christopher Pugsley und Nigel Steel. Der australische MilitĂ€rhistoriker Brad Manera, ein Experte fĂŒr KostĂŒme und Waffen reiste wĂ€hrend der Hauptdrehzeit in die TĂŒrkei, um die historische Genauigkeit jedes Einzelteils und jeder Szene zu ĂŒberprĂŒfen, die als Teil der Produktion gefilmt wurde.

 

REGIE:
Tolga Ornek
PRODUKTION:
Hamdi Döker
Burak Örnek
CAST:
Sam Neill
Zafer Ergin
Jeremy Irons
DREHBUCH:
Tolga Ornek
KAMERA:
Volker Tittel
SCHNITT:
Maria Zimmermann
MUSIK:
Demir Demirkan
AUSSTATTUNG:
Oliver Munck

       
  Gerhard Richter Painting
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von Corinna Belz • Gerhard Richter, einer der international bedeutendsten KĂŒnstler der Gegenwart, öffnete der Filmemacherin Corinna Belz im FrĂŒhjahr und Sommer 2009 sein Atelier, wo er an einer Serie grosser abstrakter Bilder arbeitete. GERHARD RICHTER PAINTING gewĂ€hrt einmalige Einblicke in die Arbeit des KĂŒnstlers. In hoch konzentrierten Einstellungen lĂ€sst uns der Film an einem sehr persönlichen, spannungsgeladenen Schaffensprozess teilhaben. Wir sehen, wie Richter malt, wie er seine Bilder betrachtet und beurteilt, wie er ĂŒberlegt, abwartet, verwirft, ĂŒberarbeitet, manchmal auch zerstört und neu beginnt.

Corinna Belz lĂ€sst uns in ihrem klugen, einfĂŒhlsamen Film den vielschichtigen VorgĂ€ngen kĂŒnstlerischen Schaffens nĂ€her kommen. Der Blick auf die Leinwand erweitert und verĂ€ndert sich. Die Bilder werden selbst zu Protagonisten.

GERHARD RICHTER PAINTING ist das eindringliche PortrĂ€t eines KĂŒnstlers bei der Arbeit – und ein faszinierender Film ĂŒber das Sehen selbst.

 

REGIE:
Corinna Belz
PRODUKTION:
Thomas Kufus
CAST:
Gerhard Richter
Norbert Arns
Hubert Becker
Sabine Moritz-Richter
Konstanze Ell
Marian Goodman
Benjamin Buchloh
DREHBUCH:
Corinna Belz
KAMERA:
Johann Feindt
Frank Kranstedt
Dieter StĂŒrmer
SCHNITT:
Stephan Krumbiegel
TON:
Andreas Hildebrandt
Sven Phil Lentzen
Gerrit Lucas

       
  Going Clear: Scientology and the Prison of Belief
 
       
 

Ein Film von Alex Gibney • Wieso schliessen sich so viele Menschen Scientology an? Wie entstand die berĂŒhmt-berĂŒchtigte Sekte und wie funktioniert das steuerbefreite Unternehmen heute? Diesen Fragen geht Alex Gibney, der Filmemacher mit dem GespĂŒr fĂŒr griffige Themen, auf den Grund. Gibney hat zu diesem Zweck acht ehemals hochrangige, inzwischen ausgestiegene Scientology-Mitglieder interviewt. Er bedient sich aber auch umfangreichen, aufwendig recherchierten Archivmaterials aus der ĂŒber 60-jĂ€hrigen Geschichte der nicht zuletzt bei Hollywoodstars beliebten Sekte. Er widmet sich den Lehren des zwielichtigen GrĂŒndervaters Ron Hubbard genauso wie den Exzessen von dessen Nachfolger David Miscavige und untersucht die Rolle berĂŒhmter AushĂ€ngeschilder wie Tom Cruise oder John Travolta. Auf das gleichnamige Buch von Pulitzerpreis-TrĂ€ger Lawrence Wright zurĂŒckgreifend, gelingt Gibney mit GOING CLEAR das umfassende Portrait einer höchst manipulativen Organisation.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Alex Gibney
PRODUKTION:
Alex Gibney
Kristen Vaurio
CAST:
Lawrence Wright
Mike Rinder
Marty Rathbun
Paul Haggis
Jason Beghe
Tom De Vocht
Hana Whitfield
DREHBUCH:
Alex Gibney
Lawrence Wright
KAMERA:
Samuel Painter
SCHNITT:
Andy Grieve
TON:
Henry Boy
Tony Volante
MUSIK:
Will Bates
AUSSTATTUNG:
Rob Locasio

       
  Gori Vatra
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2004]
       
 

Ein Film von Pjer Zalica • Eine kleine bosnische Stadt wird zwei Jahre nach dem Friedensabkommen durch den angekĂŒndigten Besuch des US-amerikanischen PrĂ€sidenten Bill Clinton in Euphorie versetzt. Sie verspricht sich, dass im Scheinwerferlicht der internationalen Aufmerksamkeit auslĂ€ndisches Kapital in die kleine Gemeinde fliesst und setzt alles daran, sich der Schattenseiten des Ortes zu entledigen. Mit der Hilfe von internationalen Beobachtern unternimmt das StĂ€dtchen einen Wettlauf mit der Zeit, denn es gilt, innerhalb von nur sieben Tagen Korruption, KriminalitĂ€t und ethnische Intoleranz loszuwerden. Der vielfach ausgezeichnete Publikumsfavorit von Locarno ist ein scharfsinniger, irrwitziger und gleichzeitig poetischer Film ĂŒber die Narben eines Krieges, den die betroffenen Menschen nicht so schnell vergessen können, wie es die internationale Gemeinschaftstheorie wĂŒnscht. Bei seiner Vorstellung am Festival wurde der Film mit einer Standing Ovation gefeiert.

 

REGIE:
Pjer Zalica
PRODUKTION:
Ademir Kenovic
Zijad Mehic
CAST:
Enis Beslagic
Bogdan Diklic
Sasa Petrovic
Izudin Bajrovic
Jasna Zalica
Senad Basic
Admir Glamocak
DREHBUCH:
Pjer Zalica
KAMERA:
Mirsad Herovic
SCHNITT:
Almir Kenovic
TON:
Samir Foco
MUSIK:
Sasa Losic
AUSSTATTUNG:
Kemal Hrustanovic
KOSTÜME:
Amela Vilic

       
  Grounding
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Michael Steiner • Der Film "Grounding" erzĂ€hlt von den letzten Tagen der Schweizer Fluggesellschaft Swissair, vom historischen Grounding ihrer Flotte am 2. Oktober 2001 und davon, wie es ĂŒberhaupt soweit hat kommen können. Gleichzeitig schildert der Film das mit diesen Ereignissen unzertrennlich verbundene reale Schicksal des Topmanagers Mario A. Corti, dem letzten, glĂŒcklosen Chef der traditionsreichen Airline, aber ebenso das tragische Los namenloser Menschen, die im Sog des "Swissair"-Niedergangs beinahe alles verlieren: Job, Haus und ihren Glauben an die bisherige Schweiz.

 

REGIE:
Michael Steiner
PRODUKTION:
Peter-Christian Fueter
CAST:
Hanspeter MĂŒller
LĂĄszlĂł I. Kish
Michael Neuenschwander
Gilles Tschudi
Rainer Guldener
Katharina von Bock
DREHBUCH:
JĂŒrg BrĂ€ndli
Tobias Fueter
Michael Sauter
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Tobias Fueter
TON:
Patrick Becker
MUSIK:
Adrian Frutiger

       
  Grozny Blues
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. März 2016]
       
 

Ein Film von Nicola Bellucci • Ein GebĂ€ude im Zentrum Grosnys, der Hauptstadt Tschetscheniens: Von ihrem BĂŒro aus kĂ€mpfen Frauen fĂŒr die Einhaltung der Menschenrechte; im Untergeschoss befindet sich der letzte Bluesclub, der noch regelmĂ€ssig Live-Bands mit westlich orientierter Musik beherbergt. Der Clubbetreiber, eine junge SĂ€ngerin, drei Menschenrechtlerinnen und eine zwischenzeitlich in die Schweiz geflohene Emigrantin erzĂ€hlen von ihren Ängsten und TrĂ€umen, von den Folgen zweier Kriege, von zarten Liebesgeschichten, Zwangsheiraten und den Auswirkungen der religiösen und staatlichen Knebelung. «Grozny Blues» zeigt auf eindringliche Weise, was es bedeutet, in einer gespaltenen Gesellschaft zu leben, die in einem Niemandsland zwischen Krieg und Frieden, Repression und Freiheit, Moderne und archaischen Sitten feststeckt.

Regisseur Nicolas Bellucci («Nel giardino dei suoni») schildert den Alltag im kriegsversehrten Tschetschenien, wo MĂ€nner ĂŒber Jahrzehnte Krieg gefĂŒhrt haben und Frauen unermĂŒdlich die TrĂŒmmer beiseite rĂ€umen. NormalitĂ€t ist hier bloss eine dĂŒnne Fassade, vor welcher der PrĂ€sident Ramsan Kadyrow archaisch-islamische MĂ€nnlichkeitsbilder pflegt und zugleich nach der Pfeife Moskaus tanzt.

 

REGIE:
Nicola Bellucci
PRODUKTION:
Frank Matter
DREHBUCH:
Nicola Bellucci
Lucia Sgueglia
KAMERA:
Simon Guy FĂ€ssler
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Pedro Haldemann
Olivier JeanRichard

       
  Guets Neus
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2011]
       
 

Ein Film von Thomas LĂŒchinger • Am neuen 31. Dez. und am alten Silvester 13. Jan. ist das Appenzeller Hinterland vom frĂŒhen Morgen bis in den spĂ€ten Abend mit magischen SchellenklĂ€ngen erfĂŒllt. Schöne, wĂŒste und schönwĂŒste SilvesterklĂ€use (Schuppel) ziehen von Haus zu Haus, wo sie den Bewohnern zauernd und tanzend ein gutes neues Jahr wĂŒnschen.

Die SilvesterklĂ€use mit den furchterregenden Fratzen der „WĂŒsten“, den kunstvollen Hauben der „Schönen“, oder den mit Natrumaterialien gestalteten Larven der „SchönwĂŒsten“, pflegen mit dem Silvesterklausen jedes Jahr einen alten St. Niklausbrauch, dessen Ursprung sich heute nicht mehr ganz genau bestimmen lĂ€sst. Fast ausgestorben in den FĂŒnfzigerjahren, erfreut sich der Brauch heute, weit ĂŒber die Grenzen des Appenzellerlandes hinaus, wieder an grossem Interesse.

„GUEST NEUS – schöö, wĂŒescht ond schööwĂŒescht“ begleitet verschiedene „Schuppel“ (Klausengruppen) wĂ€hrend drei Jahren. Die Kamera ist dabei ganz nahe am Geschehen und bei den Menschen. Der faszinierende, poetische, farbenprĂ€chtige, aber auch wilde und klangvolle Brauch, inmitten der winterlichen Appenzeller Landschaft, löst bei alten und jungen „ChlĂ€usen“ jedes Jahr erneut das Chlausenfieber aus. Erinnerungen werden wach und die Schilderungen des Fotografen und Dokumentaristen MĂ€ddel Fuchs, sowie des Musikers und Komponisten Noldi Alder, zeichnen ein Bild dieses faszinierenden Brauches, das erahnen lĂ€sst, dass durch den Brauch in frĂŒheren Jahren auch der Wille zum Ungehorsam gegen die Obrigkeit zum Ausdruck gebracht wurde.

 

REGIE:
Thomas LĂŒchinger
PRODUKTION:
Thomas LĂŒchinger
KAMERA:
Thomas LĂŒchinger
Fabian Kimoto
SCHNITT:
Ruth SchlÀpfer
TON:
Werner Graf
Ephrem LĂŒchinger
Manuel Rindlisbacher

       
  Habemus Feminas
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Silvan Maximilian Hohl • Eine Gruppe von Frauen und MĂ€nnern pilgerte im Mai / Juni 2016 von St. Gallen nach Rom und setzte damit ein Zeichen fĂŒr eine Kirche mit Beteiligung der Frauen. Die Filmcrew von Silvan Maximilian Hohl begleitete die PilgerInnen. Herausgekommen ist ein Dokumentarfilm mit vielen Momentaufnahmen beim Start in St. Gallen, an einzelnen Etappenzielen wie Zillis, Siena, Perugia und natĂŒrlich am Ziel in Rom.

 

REGIE:
Silvan Maximilian Hohl
PRODUKTION:
Silvan Maximilian Hohl
CAST:
Hildegard Aepli
Esther RĂŒthemann
Franz Mali
KAMERA:
Nino Burkart
SCHNITT:
Silvan Maximilian Hohl

       
  Hannah Arendt
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Margarethe von Trotta • Anfang der Sechzigerjahre. Hannah Arendt beobachtet fĂŒr das renommierte Magazin «The New Yorker» den Prozess gegen den Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann. Die Schriftstellerin und Philosophin wird weitum fĂŒr ihre scharfsinnigen Analysen geschĂ€tzt. Nach dem Prozess publiziert sie eine Artikelserie, die einen Skandal provoziert: Ihre These von der «BanalitĂ€t des Bösen» schockiert die Welt. Freunde wenden sich von Hannah Arendt ab, sie wird kritisiert, ja angefeindet – und bleibt doch konsequent bei ihrer Haltung.

Margarethe von Trotta («Rosa Luxemburg», «Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen») beschĂ€ftigt sich in ihrem aktuellen Spielfilm erneut mit einer der grossen Frauenfiguren unserer Zeitgeschichte. Sie interessiert sich aber nicht nur fĂŒr das PhĂ€nomen Hannah Arendt, sondern vor allem fĂŒr den Menschen, der sich hinter der unabhĂ€ngigen Denkerin verbirgt.

Entstanden ist das sehr berĂŒhrende PortrĂ€t einer Frau, die nicht nur kompromisslos und unangepasst denkt, sondern mit viel Humor und HerzenswĂ€rme ein aussergewöhnliches Leben fĂŒhrt. Barbara Sukowa glĂ€nzt in der Hauptrolle dieses sorgfĂ€ltig ausgestatteten, eindringlichen Films. Fast ‚en passant‘ reflektiert von Trotta zudem die gesellschaftliche AtmosphĂ€re der 60er-Jahre und den damals schwierigen Prozess der Auseinandersetzung mit dem Horror des Nazi-Regimes – und offenbart, wie weit Hannah Arendt ihrer Zeit voraus war.

 

REGIE:
Margarethe von Trotta
PRODUKTION:
Bettina Brokemper
CAST:
Barbara Sukowa
Axel Milberg
Janet McTeer
Julia Jentsch
Ulrich Noethen
Michael Degen
Nicholas Woodeson
DREHBUCH:
Pam Katz
Margarethe von Trotta
KAMERA:
Caroline Champetier
SCHNITT:
Bettina Böhler
MUSIK:
André Mergenthaler
AUSSTATTUNG:
Volker SchÀfer
KOSTÜME:
Frauke Firl

       
  Harry Potter 6: The Half-Blood Prince
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Harry Potter und der Halbblutprinz • In "Harry Potter und der Halbblutprinz" schliesst sich Voldemorts Faust immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer – sogar in Hogwarts ist man nicht mehr so sicher wie frĂŒher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen liessen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen, den ahnungslosen LebenskĂŒnstler Professor Horace Slughorn. Denn Dumbledore ist ĂŒberzeugt, dass Slughorn mit seinen guten Beziehungen ĂŒber entscheidende Informationen verfĂŒgt.
Unterdessen haben die SchĂŒler noch ganz andere Probleme: In den Mauern der Burg spielen die Teenager-Hormone verrĂŒckt. Harry fĂŒhlt sich immer stĂ€rker zu Ginny hingezogen – doch Dean Thomas geht es genauso. Und Lavender Brown hat sich Ron ausgesucht, aber nicht mit Romilda Vanes Schokolade gerechnet! WĂ€hrenddessen kocht Hermine vor Eifersucht, will aber ihre GefĂŒhle auf keinen Fall zeigen. Nur ein SchĂŒler bleibt inmitten dieser knospenden Romanzen völlig unbeeindruckt. Er will unbedingt Eindruck machen – und sei es mit dunklen Machenschaften. WĂ€hrend alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verĂ€ndern könnte.
David Yates hat 2007 bereits den Sommer-Blockbuster "Harry Potter und der Orden des Phönix" inszeniert. Jetzt fĂŒhrt er auch bei "Harry Potter und der Halbblutprinz" Regie. David Heyman, der alle Harry Potter-Filme produziert, verantwortet diesen Film zusammen mit David Barron. Drehbuchautor Steve Kloves, der die ersten vier Filme der Kinoserie geschrieben hat, verfasste auch diese Leinwandversion des Romans von J.K. Rowling.
Warner Bros. Pictures prĂ€sentiert eine Heyday-Films-Produktion, "Harry Potter und der Halbblutprinz", die mit Spannung erwartete sechste Folge der Harry Potter-Kinoserie von Warner Bros. Pictures nach den beliebten Romanen von J.K. Rowling. Wieder spielen Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson ihre Rollen als junge Zauberer Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger, die durch Lord Voldemorts RĂŒckkehr mit neuen Problemen und Gefahren konfrontiert werden. Erneut mit dabei sind auch bewĂ€hrte Harry Potter-Mitwirkende wie Helena Bonham Carter, David Bradley, Robbie Coltrane, Warwick Davis, Tom Felton, Michael Gambon, Alan Rickman, Maggie Smith, Natalia Tena, Julie Walters und David Thewlis sowie Evanna Lynch, Matthew Lewis und Bonnie Wright.
Zwei preisgekrönte Schauspieler reihen sich erstmals in die hochkarĂ€tige Starriege der Harry Potter-Filme ein: Oscar-PreistrĂ€ger Jim Broadbent ("Iris", "Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia") spielt den Zaubertrank-Experten Professor Horace Slughorn: Er gibt Harry ein altes Zaubertrank-Buch, das einst dem Halbblutprinz gehörte und sich nun fĂŒr den jungen Zauberer als unschĂ€tzbar wertvoll erweist. Die preisgekrönte Schauspielerin Helen McCrory ("Geliebte Jane", "Die Queen") spielt Draco Malfoys Mutter Narzissa, die Schwester der bösen Bellatrix Lestrange.
Ausserdem geben etliche Nachwuchsdarsteller in "Harry Potter und der Halbblutprinz" ihr SpielfilmdebĂŒt. Jessie Cave ĂŒbernimmt die Rolle der Lavender Brown, die Ron Weasley schöne Augen macht. Der neunjĂ€hrige Hero Fiennes Tiffin spielt den jungen Tom Riddle als ElfjĂ€hrigen, wĂ€hrend der 16-jĂ€hrige Frank Dillane den Teenager Riddle spielt, der bereits auf dem besten Weg ist, sich zum bösen Lord Voldemort zu entwickeln.
Der zweifache Oscar-Kandidat Bruno Delbonnel ("Mathilde – eine grosse Liebe", "Die fabelhafte Welt der AmĂ©lie") steht hinter der Kamera und dreht damit seinen ersten Harry Potter-Film. UnterstĂŒtzt wird er von bewĂ€hrten Harry Potter-Mitarbeitern: Produktionsdesigner Stuart Craig, Cutter Mark Day, KostĂŒmbildnerin Jany Temime, dem fĂŒr die Monster- und Maskeneffekte verantwortlichen Designer Nick Dudman, Special-Effects-Leiter John Richardson, dem fĂŒr die visuellen Effekte zustĂ€ndigen Tim Burke und Komponist Nicholas Hooper.

 

REGIE:
David Yates
PRODUKTION:
David Barron
David Heyman
CAST:
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
Alan Rickman
Helena Bonham Carter
DREHBUCH:
Steve Kloves
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Mark Day
MUSIK:
Nicholas Hooper
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Harry, un ami qui vous veut du bien
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2000]
       
 

Competition Officielle Cannes 2000 • Schwierige Ferien stehen Michel und Claire bevor: Ihre drei Töchter zehren an ihren Nerven, ihr Ferienhaus ist seit Jahren eine Baustelle und stellt sie vor zahlreiche Probleme. Das Paar steht am Rande einer Nervenkrise...

Und da taucht Harry auf, ein Geschenk des Himmels, ein Freund, der fĂŒr das GlĂŒck von Michel alles zu tun bereit ist...

Seit Jahren gab es in Frankreich keinen so raffinierten Thriller, der gleich auf Anhieb die Presse zu höchstem Lob und schmeichelhaften Vergleichen mit Hitchcocks und Claude Chabrols Meisterwerken verfĂŒhrte. Der Film ist seit Monaten in Frankreich in den Top-Charts, ein Ende des Erfolgs ist nicht abzusehen.

Regie: Dominik Moll mit Laurent Lucas, Sergi Lopez, Mathilde Seigner

 

REGIE:
Dominik Moll
PRODUKTION:
Diaphana
Michel Saint-Jean
CAST:
Laurent Lucas
Sergi Lopez
Mathilde Seigner
Sophie Guillemin
Liliane RovĂšre
DREHBUCH:
Dominik Moll
Gilles Marchand
KAMERA:
Matthieu Poirot-Delpech

       
  HĂ€rte
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. September 2015]
       
 

Tough Love • Ein dunkles Familiengeheimnis. Ein kleiner Junge, der sich nicht wehren kann. Aus dem Buben, der Andreas Marquardt heisst, wird spĂ€ter ein Karate-Champion und ein so berĂŒchtigter wie kaltherziger ZuhĂ€lter. Er verdient sehr viel Geld – bis er im Knast landet und die Vergangenheit ihn einholt

Schonungslos ehrlich schildert Regisseur Rosa von Praunheim in dieser Dokufiktion das Leben von Marquardt und seiner Freundin Marion, die immer zu ihm gehalten hat. Gedreht hat der Kultregisseur mit herausragenden Darstellern in stilisierten Kulissen, die die AtmosphĂ€re der 1960er-Jahre auferstehen lassen. «HĂ€rte» ist der ungeschminkte Bericht ĂŒber eine von Gewalt beherrschte, gestohlene Kindheit, ĂŒber extreme Jahre im Rotlichtmilieu und eine schwierige RĂŒckkehr in eine bĂŒrgerliche Existenz – ein eindringlicher Film, der unter die Haut geht.

 

REGIE:
Rosa von Praunheim
PRODUKTION:
Rosa von Praunheim
CAST:
Hanno Koffler
Katy Karrenbauer
Luise Heyer
DREHBUCH:
JĂŒrgen Lemke
Rosa von Praunheim
Nico Woche
KAMERA:
Elfi Mikesch
Nicolai Zörn
SCHNITT:
Mike Shephard
TON:
Thomas Schrader
Christian Wilmes
MUSIK:
Andreas M. Wolter

       
  Heaven
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2002]
       
 

Von Tom Tykwer ('Lola rennt') • Turin. Vier unschuldige Menschen fallen einem Attentat zum Opfer. Widerstandslos lĂ€sst sich die Englischlehrerin Philippa (CATE BLANCHETT) festnehmen. Sie leugnet nichts - und ist am Boden zerstört. Denn ihr Ziel war ein anderer, ein Drogendealer, der ihren Mann und viele ihrer SchĂŒler auf dem Gewissen hat. Die Polizei beharrt auf einem politischen Motiv. Nur ein junger Polizist (GIOVANNI RIBISI) schenkt der EnglĂ€nderin Glauben, denn insgeheim ist er fest davon ĂŒberzeugt, dass sie fĂŒreinander geschaffen sind. Er entwirft einen Plan, der ihr die Freiheit zurĂŒckgeben soll - egal, ob es seine Karriere oder gar sein Leben kosten kann. Er ahnt, dass er keine Bedingungen stellen darf, um ihr seine Liebe zu beweisen...

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Anthony Minghella
Maria Köpf
William Horberg
Stefan Arndt
Frédérique Dumas
CAST:
Cate Blanchett
Giovanni Ribisi
DREHBUCH:
Krysztof Kieslowski
Krysztof Piesewicz
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
MUSIK:
Arvo PĂ€rt
Marius Ruhland
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch

       
  HĂ©cate
 
       
 

Ein Film von Daniel Schmid • In Nordafrika tritt der junge französische Diplomat Julien Rochelle seinen ersten Posten an. Unter vielen Gestrandeten Kolonialherren langweilt er sich – bis er der wunderschönen Clothilde begegnet. Aber aus einer zunĂ€chst lockeren Liaison wird eine gefĂ€hrliche Besessenheit – die ihn Jahre spĂ€ter noch verfolgt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Daniel Schmid
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
Pierre HĂ©ros
Hans-Ulrich Jordi
Bernard Lorain
CAST:
Lauren Hutton
Bernard Giraudeau
Jean-Pierre Kalfon
Jean Bouise
DREHBUCH:
Pascal Jardin
Daniel Schmid
KAMERA:
Renato Berta
SCHNITT:
Nicole Lubtchansky
MUSIK:
Carlos D'Alessio
AUSSTATTUNG:
RaĂșl Gimenez

       
  Hilde
 
       
 

Ein Film von Kai WesselHildegard Knef war SĂŒnderin und SĂ€ngerin, Hollywoodstar und ein Hit am Broadway. Sie liebte einen Nazi und heiratete einen Juden. Sie kĂ€mpfte in den Ruinen Berlins um ihr Leben und fĂŒhlte sich an der Park Avenue zuhause. Vom deutschen Publikum verehrt und verachtet, wurde ihre Autobiografie das erfolgreichste Buch der Nachkriegszeit. Ihre Konzerte sind Legende. Sie war eine deutsche Ikone. Und sie war sehr, sehr cool. Dies ist ihr Leben.

 

REGIE:
Kai Wessel
PRODUKTION:
Jens Meurer
Judy Tossell
CAST:
Heike Makatsch
Dan Stevens
Johanna Gastdorf
Hanns Zischler
Monica Bleibtreu
Sylvester Groth
DREHBUCH:
Maria von Heland
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Tina Freitag
TON:
Alexej Ashkenazy
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal
KOSTÜME:
Lucie Bates

       
  Hildes Reise
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2004]
       
 

Ein Film von Christof Vorster • Steffs routiniertes Leben gerĂ€t völlig aus dem Lot, als er von seinem ehemaligen Lover Martin Hilder, Hilde genannt, im Testament als Alleinerbe eingesetzt wird. Durch das viele Geld rĂŒckt sein Traum vom eigenen GeschĂ€ft unverhofft in greifbare NĂ€he. Martins verpflichtender Wunsch, Steff möge seine Asche in den Atlantik streuen, ignoriert er. Steff will das Geld. DafĂŒr schreckt er auch nicht davor zurĂŒck, sich mit Martins Mutter auf einen Handel einzulassen: FĂŒr eine einmalige Abfindung bleibt die Urne im Familiengrab. Es sieht gut aus fĂŒr Steffs PlĂ€ne. Doch da ist auch noch Rex, jung, aggressiv und unberechenbar. Er ist wild entschlossen, Hildes letzten Willen durchzusetzen...

 

REGIE:
Christof Vorster
PRODUKTION:
Rudolf Santschi
CAST:
Oliver Stokowski
Michael Finger
Katharina von Bock
Heidi Maria Glössner
Peter RĂŒhring
Carlos Leal
Hans-Joachim Frick
DREHBUCH:
Christof Vorster
Gabriele Strohm
KAMERA:
Hans Meier
SCHNITT:
Lilo Gerber
TON:
Florian Eidenbenz
MUSIK:
Karsten Riedel
AUSSTATTUNG:
Susanne Jauch
KOSTÜME:
Catherine Schneider

       
  Höllentour
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2004]
       
 

Die Tour der Helden • Das hĂ€rteste Fahrradrennen der Welt, die Tour de France, wurde 2003 100 Jahre alt.

Jahr fĂŒr Jahr fesselt das spektakulĂ€re Grossereignis Millionen Zuschauer, die weltweit die Bilder von MassenankĂŒnften, quĂ€lenden Berganstiegen und krĂ€ftezehrenden Zeitfahren verfolgen.

OscarÂź-PreistrĂ€ger Pepe Danquart hat diese JubilĂ€umstour mit drei Kamerateams begleitet und einen faszinierenden Film geschaffen, der neue MassstĂ€be setzt. HÖLLENTOUR ist alles andere als ein "offizieller" Tour-de-France-Film, wenngleich die Magie des Rennens ĂŒberzeugend erfasst wird. Inmitten der Schönheit der Landschaft und der Spannung des Rennens schildert Danquart auch das Leiden und die Schmerzen, die Ängste und SchwĂ€chen seiner Helden. Er liefert eine Innenansicht der Tour und bringt uns die Menschen auf dem Sattel nahe - allen voran die sympathischen langjĂ€hrigen Freunde Erik Zabel und Rolf Aldag. Daneben wird von der Geschichte der Tour erzĂ€hlt, von der medialen Schlacht, dem gigantischen Organisationsaufwand und den radsportverrĂŒckten Zuschauern auf den Strassen, in den Kneipen und vor den Fernsehern.

 

REGIE:
Pepe Danquart
Werner Schweizer
PRODUKTION:
Mirjam Quinte
CAST:
Erik Zabel
Rolf Aldag
Andreas Klöden
Alexander Winokurow
Steve Zampieri
Dieter Ruthenberg
Mario Kummer
DREHBUCH:
Pepe Danquart
KAMERA:
Michael Hammon
Wolfgang Thaler
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Mona BrÀuer
TON:
Matz MĂŒller
MUSIK:
Till Brönner

       
  Il capitale umano
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2014]
       
 

Ein Film von Paolo VirzĂŹ • Der mĂ€ssig erfolgreiche ImmobilienhĂ€ndler Dino Ossola will hoch hinaus: Da seine Tochter mit dem Sohn der Familie Bernaschi liiert ist, kann er sich in einen vielversprechenden Luxus-Hedgefonds einkaufen.
Was Dino Ossola anstrebt, hat Carla Bernaschi schon lange: Geld im Überfluss und gesellschaftliches Ansehen. Allerdings wĂŒnscht sie sich ein spannenderes Leben – und mehr Anerkennung von ihrem Mann, der ihr zwar alles bietet, sie aber nicht wirklich ernst nimmt.
Wie Dino und Carla haben sie alle ihre PlĂ€ne und TrĂ€ume, die Mitglieder der so unterschiedlichen norditalienischen Familien Ossola und Bernaschi. Doch ein mysteriöser Unfall, der sich in einer kalten Nacht ereignet, hat fĂŒr alle unabsehbare Folgen...

'Il capitale umano' wurde mit mehr als 20 Preisen – darunter 7 'David di Donatello' – ausgezeichnet. Zu Recht, denn Paolo VirzĂŹ ist hier ein wirklich grosser Wurf gelungen. Mit feinem Sarkasmus schildert er eine Welt, in der Geld die Beziehungen bestimmt. Dabei erweist sich der Regisseur als genauer Beobachter und verwebt die Geschichten der einzelnen Figuren gekonnt, so dass sich immer wieder ĂŒberraschende Verbindungen zeigen – vieles ist ganz anders, als es zunĂ€chst scheint. 'Il capitale umano' ist eine meisterliche, packende Mischung aus Thriller, Drama und Film Noir mit ausgezeichneten Schauspielern wie Valeria Bruni Tedeschi, Valeria Golino und Fabrizio Bentivoglio.

 

REGIE:
Paolo VirzĂŹ
PRODUKTION:
Marco Cohen
Fabrizio Donvito
Benedetto Habib
CAST:
Fabrizio Bentivoglio
Valeria Golino
Valeria Bruni Tedeschi
Fabrizio Gifuni
Luigi Lo Cascio
Bebo Storti
DREHBUCH:
Stephen Amidon
Paolo VirzĂŹ
Francesco Bruni
Francesco Piccolo
KAMERA:
JérÎme Alméras
SCHNITT:
Cecilia Zanuso
TON:
Daniela Bassani
David Quadroli
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
Carlo VirzĂŹ
KOSTÜME:
Bettina Pontiggia

       
  In Zeiten des abnehmenden Lichts
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2017]
       
 

Ein Film von Matti Geschonneck • Ostberlin, im FrĂŒhherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. FĂŒr die DDR, die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein. Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rĂŒsten sich fĂŒr den Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um Wilhelm Powileit zu gratulieren, Blumen zu ĂŒberreichen und einen weiteren Orden zu verleihen. Auch die Familie von Charlotte und Wilhelm ist mit dabei, nur der Enkel Sascha taucht nicht auf – er ist vor wenigen Tagen in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe. Und je lĂ€nger das Fest dauert, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn. Die VerĂ€nderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts


 

REGIE:
Matti Geschonneck
PRODUKTION:
Oliver Berben
Sarah Kirkegaard
Dieter Salzmann
CAST:
Bruno Ganz
Sylvester Groth
Alexander Fehling
Angela Winkler
Stephan Grossmann
Evgenia Dodina
DREHBUCH:
Wolfgang Kohlhaase
KAMERA:
Hannes Hubach
TON:
Linus Nickl
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Sabine Greunig

       
  Innocent Voices
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Luis Mandoki • In den 80er Jahren herrscht in dem mittelamerikanischen Land El Salvador ein heftiger BĂŒrgerkrieg. Unversöhnlich und bis an die ZĂ€hne bewaffnet stehen sich die Truppen der korrupten Regierung und Einheiten der Guerilla gegenĂŒber. FMLN - Farabundo Marti National Liberation Front - nennt sich die von Landarbeitern organisierte Widerstandsbewegung. Zwölf Jahre dauert ihr Befreiungskampf, in dessen Verlauf 75'000 Salvadorianer sterben, 8'000 vom Erdboden verschwinden und eine knappe Million Menschen emigrieren. Einer von ihnen ist der zwölfjĂ€hrige Oscar Torres. Was er damals erlebt hat, bildet die Grundlage fĂŒr sein Drehbuch, nach dem VOCES INOCENTES entstand.
Der Film schildert auf packende und berĂŒhrende Weise das Schicksal des elfjĂ€hrigen Chava (Carlos Padilla), der im umkĂ€mpften Dorf Cuscatazingo lebt. Als sein Vater seine Familie im Stich lĂ€sst und sich sein Onkel den Guerillatruppen anschliesst, wird der Junge unversehens zum Familienvorstand. Da die Regierung nicht davor zurĂŒckschreckt, schon zwölfjĂ€hrige Jungen zum MilitĂ€rdienst einzuziehen, scheint das Ende seiner Kindheit unmittelbar bevor. Doch schon jetzt ist sein Alltag vom Kampf ums Überleben geprĂ€gt und sein Dorf ein Ort zwischen Spielplatz und Schlachtfeld. WĂ€hrend er sich allmĂ€hlich in seine Klassenkameradin Cristina Maria (Xuna Primus) verliebt, rĂŒckt der Krieg immer nĂ€her. So wie der Tag, an dem er zur Armee muss.
VOCES INOCENTES ist ein starker, ĂŒberzeugender Anti-Kriegsfilm, produziert von Lawrence Bender (AMORES PERROS, KILL BILL VOL.1 & 2).

 

REGIE:
Luis Mandoki
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Luis Mandoki
Alejandro SoberĂłn Kuri
CAST:
Carlos Padilla
Leonor Varela
Gustavo Muñoz
José María Yazpik
Ofelia Medina
DREHBUCH:
Luis Mandoki
Oscar Orlando Torres
KAMERA:
Juan Ruiz AnchĂ­a
SCHNITT:
Aleshka Ferrero
TON:
Fernando CĂĄmara
MUSIK:
André Abujamra
AUSSTATTUNG:
Antonio Muño-Hierro

       
  Insyriated
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Philippe Van Leeuw • Ein Mann steht rauchend am Fenster. Seine zwei kleinen Enkelinnen streiten sich, wer als erste ins Badezimmer darf. Ihre Mutter Oum Yazan bereitet das FrĂŒhstĂŒck zu. Szenen, die alltĂ€glich wirken – doch draussen herrscht Krieg. Die resolute Oum Yazan bemĂŒht sich nach KrĂ€ften, ihre kleine Wohnung zu einem sicheren Hafen fĂŒr ihre Familie und ihre Nachbarn zu machen. Sie versucht, das ganz normale Leben aufrechtzuerhalten und auszublenden, was rund ums Haus geschieht. Doch frĂŒher oder spĂ€ter muss auch sie die TĂŒr öffnen und die Wirklichkeit hereinlassen...
«Insyriated» zieht die Zuschauerinnen und Zuschauer unmittelbar hinein in den Alltag von Menschen, die ihr einst trautes Heim nicht mehr verlassen können, ohne in Gefahr zu geraten. Eindringlich schildert der Spielfilm die LebensumstĂ€nde von MĂ€nnern und Frauen, fĂŒr die jede noch so kleine Entscheidung weitreichende Folgen hat. Regisseur Philippe Van Leeuw hat fĂŒr «Insyriated» an der diesjĂ€hrigen Berlinale den Publikumspreis gewonnen. Sein meisterlich inszenierter, packender Film ist ein universelles, humanistisches PlĂ€doyer von grosser Dringlichkeit.

 

REGIE:
Philippe Van Leeuw
PRODUKTION:
Guillaume Malandrin
Serge Zeitoun
CAST:
Hiam Abbass
Diamand Bou Abboud
Juliette Navis
Mohsen Abbas
DREHBUCH:
Philippe Van Leeuw
KAMERA:
Virginie Surdej
SCHNITT:
Gladys Joujou
TON:
Paul Heymans
Olivier Mortier

       
  Inxeba
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

The Wound / Les initiĂ©s • Eastern Cape, SĂŒdafrika. In einer abgelegenen Bergregion unterziehen sich junge MĂ€nner einem archaischen Beschneidungs- und Mannbarkeitsritual. Der Lagerist Xolani aus Johannesburg wird dem rebellischen Kwanda dabei als Mentor zur Seite gestellt. Als Kwanda entdeckt, dass Xolani ein homosexuelles VerhĂ€ltnis zum verheirateten Vitcha pflegt, droht deren geheime Liaison aufzufliegen. Hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht, endlich er selbst sein zu können, und der Furcht, seine Liebe durch ein Outing endgĂŒltig zu verlieren, gerĂ€t Xolani in einen immer auswegloseren Konflikt.
In flirrenden, intensiven Bildern erzĂ€hlt THE WOUND von Homophobie und MĂ€nnlichkeitswahn in einer zwischen Tradition und Moderne gespaltenen Gesellschaft, entfĂŒhrt uns in eine Welt von faszinierender Fremdheit und berĂŒhrt durch seine intime Schilderung einer tragischen Liebesbeziehung.

 

REGIE:
John Trengove
PRODUKTION:
Cait Pansegrouw
Elias Ribeiro
CAST:
Nakhane Touré
Bongile Mantsai
Niza Jay Ncoyini
Thobani Mseleni
Gamelihle Bovana
DREHBUCH:
Malusi Bengu
Thando Mgqolozana
John Trengove
KAMERA:
Paul Ozgur
SCHNITT:
Matthew Swanepoel
TON:
Matthew James
MUSIK:
JoĂŁo Orecchia
AUSSTATTUNG:
Bobby Cardoso
Solly Sithole
KOSTÜME:
Lehasa Molloyi

       
  Iraqi Odyssey
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Samir • WĂŒtende KriegserklĂ€rungen bĂ€rtiger MĂ€nner. Auto-Bomben. Schluchzende Frauen in schwarzen UmhĂ€ngen. Zerstörte, staubige Landschaften. Bilder westlicher Nachrichten aus dem Irak von heute.
Dem gegenĂŒber stehen Erinnerungen einer Familie aus den fĂŒnfziger bis siebziger Jahren: Frauen in schicken Kleidern studieren an der UniversitĂ€t und werden von zuvorkommenden MĂ€nnern in eleganten AnzĂŒgen begleitet. Überall ist moderne arabische Musik zu hören. Die Kinos zeigen amerikanische, indische und arabische Filme. Trotz Demonstrationen und Kritik an der kolonialen Tradition des Westens, dominierte ein ausgeprĂ€gter Glaube an den Fortschritt und die Teilhabe an der modernen Welt.
FĂŒnfzig Jahre spĂ€ter ist davon nichts mehr geblieben. Heute lebt jeder fĂŒnfte Iraker in der Diaspora. Filmemacher Samir erzĂ€hlt die Geschichte seiner irakischen Familie, die verstreut auf der ganzen Welt in Auckland, Moskau, Paris, London und Buffalo (NY) lebt. Seine Familie schildert den Traum von Moderne, gesellschaftlichem Fortschritt und dem Wunsch nach Freiheit.

 

REGIE:
Samir
PRODUKTION:
Werner Schweizer
Samir
DREHBUCH:
Samir
MUSIK:
Maciej Sledziecki

       
  Jalouse
 
       
 

Ein Film von David Foenkinos & Stéphane Foenkinos

 

REGIE:
David Foenkinos
Stéphane Foenkinos
CAST:
Karin Viard
Anne Dorval
AnaĂŻs Demoustier
DREHBUCH:
David Foenkinos
Stéphane Foenkinos
KAMERA:
Guillaume Deffontaines
SCHNITT:
Virginie Bruant
TON:
Guillaume D'Ham
Cyril Moisson
AUSSTATTUNG:
Marie Cheminal
KOSTÜME:
Emmanuelle Youchnovski

       
  Jarhead
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Sam Mendes • Regisseur Sam Mendes (Oscar fĂŒr "American Beauty") verfilmte den autobiographischen Bestseller ĂŒber die Erlebnisse eines US-Marines wĂ€hrend des ersten Golfkriegs mit einer erstklassigen Besetzung, darunter Jake Gyllenhaal ("The Day after Tomorrow"), Peter Sarsgaard ("Flightplan") und Oscar PreistrĂ€ger Jamie Foxx ("Ray"). In dramatischen Bildern und packenden Szenen zeichnet "Jarhead" ein entlarvendes Bild der AbsurditĂ€t des Krieges.

 

REGIE:
Sam Mendes
PRODUKTION:
Lucy Fisher
Douglas Wick
CAST:
Jake Gyllenhaal
Peter Sarsgaard
Chris Cooper
Jamie Foxx
DREHBUCH:
William Broyles Jr.
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Walter Murch
TON:
Pat Jackson
MUSIK:
Thomas Newman
Tom Waits
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner
KOSTÜME:
Albert Wolsky

       
  Je l'aimais
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. August 2009]
       
 

Ich habe Sie geliebt • Chloe, von ihrem Mann verlassen, erleidet einen Nervenzusammenbruch. Ihr Schwiegervater Daniel nimmt sie fĂŒr ein paar Tage zu sich. WĂ€hrend einer schlaflosen Nacht erzĂ€hlt er Chloe ein Geheimnis, das ihm seit Jahren keine Ruhe lĂ€sst: seine unglĂŒckliche Liebe zu Mathilde. Anstatt seinen GefĂŒhlen nachzugeben, entschied er sich fĂŒr den sicheren Weg. So blieb er bei seiner Familie und lebte fortan mit einem bitteren Kompromiss. Innerhalb einer Nacht erfahren wir vom Leben eines Mannes, der sich durch eine ungelebte Liebe mit seiner WidersprĂŒchlichkeit, seinen Entscheidungen, seiner Rolle als Mann und seinen UnzulĂ€nglichkeiten konfrontiert sieht.

 

REGIE:
Zabou Breitman
PRODUKTION:
Fabio Conversi
CAST:
Daniel Auteuil
Marie-Josée Croze
Florence Loiret
DREHBUCH:
Zabou Breitman
Anna Gavalda
AgnĂšs de Sacy
KAMERA:
Michel Amathieu
SCHNITT:
Frédérique Broos
TON:
Jean-Marc Lentretien

       
  Juillet-AoĂ»t
 
       
 

Ein Film von DiastĂšme • C'est l'Ă©tĂ©. Les familles migrent et se recomposent. Laura, 14 ans, et JosĂ©phine, 18 ans, partent en juillet avec leur mĂšre dans le Sud, puis en aoĂ»t chez leur pĂšre en Bretagne. La cohabitation entre ados et adultes ne manque ni de tendresse, souvent non-dite, ni d'exaspĂ©ration, parfois bruyante
 Car les filles ont leurs secrets, qui n'ont pas grand-chose Ă  envier aux problĂšmes de leurs parents et de leurs beaux-parents. C'est l'Ă©tĂ© de tous les dangers ? Pas tout Ă  fait. Quoique...

 

REGIE:
DiastĂšme
PRODUKTION:
Antoine Gandaubert
Fabrice Goldstein
Antoine Rein
CAST:
Alma Jodorowsky
Thierry Godard
Pascale Arbillot
Patrick Chesnais
Alexandra Campanacci
Nathan Dellemme
Luna Lou
DREHBUCH:
DiastĂšme
KAMERA:
Pierre Milon
SCHNITT:
Mathilde Van de Moortel
TON:
Jean-Marie Blondel
AUSSTATTUNG:
Samuel Deshors
KOSTÜME:
Frédéric Cambier

       
  Jusqu'Ă  la garde
  [demnächst im Kino - Release: 06. September 2018]
       
 

Custody

 

REGIE:
Xavier Legrand
PRODUKTION:
Alexandre Gavras
CAST:
Denis MĂ©nochet
LĂ©a Drucker
Thomas Gioria
Mathilde Auneveux
Mathieu Saikaly
Florence Janas
DREHBUCH:
Xavier Legrand
KAMERA:
Nathalie Durand
SCHNITT:
Yorgos Lamprinos
TON:
Julien Sicart
Julien Roig
Vincent Verdoux
AUSSTATTUNG:
Jérémie Sfez

       
  Just Another Love Story
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Ole Bornedal • Mit JUST ANOTHER LOVE STORY (BEDINGUNGSLOS) legt der dĂ€nische Top-Regisseur Ole Bornedal, seit NIGHT WATCH auch international renommiert und vielfach ausgezeichnet, ein poetisches und Ă€sthetisches Meisterwerk vor: Keine klassische Dreiecksgeschichte, sondern die Story einer Amour fou im Gewand eines Noir-Thrillers. Bornedal schildert die fatalen Folgen eines IdentitĂ€tswechsels in epischen Bildern und mit packender Drastik. Ein Film ĂŒber den heimlichen Traum, in die Rolle eines anderen zu schlĂŒpfen, um glĂŒcklicher und aufregender zu leben.

 

REGIE:
Ole Bornedal
PRODUKTION:
Michael Obel
CAST:
Anders W. Berthelsen
Rebecka Hemse
Nikolaj Lie Kaas
Charlotte Fich
Dejan Cukic
Karsten Jansfort
DREHBUCH:
Ole Bornedal
KAMERA:
Dan Laustsen
SCHNITT:
Anders Villadsen
TON:
Nino Jacobsen
MUSIK:
Joachim Holbek
AUSSTATTUNG:
Anders Engelbrecht
KOSTÜME:
Jane Whittaker

       
  Knock
  [Arthouse Le Paris • 17.45 D • 12]
[Kosmos 4 • 18.05 F/d • 8/6]
       
 

Ein Film von Lorraine Levy • Dr. Knock (Omar Sy) ist ein sympathischer Exganove, der nicht nur auf den rechten Weg gefunden, sondern es sogar bis zu einem abgeschlossenen Medizinstudium gebracht hat. Trotzdem schlummert immer noch ein Filou in ihm. Als er in dem verschlafenen Nest Saint-Mathieu aufschlĂ€gt, fĂŒhrt er denn auch nichts Gutes im Schilde. Er will die quietschfidelen und vor Gesundheit strotzenden Dorfbewohner ĂŒberzeugen, dass sie alle an der einen oder anderen Krankheit leiden. Der Trick: Er muss fĂŒr jeden Einzelnen nur das passende Zipperlein finden. Weil sich Dr. Knock als Meister der VerfĂŒhrung und Manipulation erweist, klimpert schon bald das Geld in seiner Kasse. Doch dann passieren zwei Dinge, die Knock aus der Fassung bringen. Zum einen taucht eine dunkle Gestalt aus seiner Vergangenheit auf, und zum anderen erkrankt der Arzt selbst an einer Krankheit, gegen die es kein Heilmittel gibt: der Liebe.

 

REGIE:
Lorraine Levy
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
CAST:
Omar Sy
Ana Girardot
Alex Lutz
Sabine Azema
DREHBUCH:
Jules Romains
KAMERA:
Emmanuel Soyer
TON:
Elisabeth Paquotte
MUSIK:
Cyrille Aufort
AUSSTATTUNG:
Françoise Dupertuis
KOSTÜME:
Pierre-Jean Larroque

       
  Kraftidioten - Einer nach dem Anderen
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

In Order of Disappearance / Refroidis • Der in sich gekehrte und arbeitsame Nils hĂ€lt mit mĂ€chtigen SchneepflĂŒgen die Wege und BergpĂ€sse seiner Gemeinde in der unwirtlichen norwegischen Winterlandschaft frei. Gerade ist er dafĂŒr zum BĂŒrger des Jahres gekĂŒrt worden, da erreicht ihn die Nachricht, sein Sohn sei an einer Überdosis Heroin gestorben. Nils glaubt nicht an die offizielle Todesursache und beginnt eine heimliche Suche nach den vermeintlichen Mördern. Durch einige ĂŒberraschende Wendungen wird er zu einem knallharten, gefĂŒrchteten Helden der Unterwelt, dessen IdentitĂ€t niemand kennt. Blutig-schwarze Komödie voller grosser Bilder einer winterlich-weissen, schier endlos wirkenden Landschaft, die Nils fĂŒr seine Zwecke zu nutzen versteht. Mit schwarzem Humor schildert der Film Nils' AktivitĂ€ten im Gangstermilieu, das von den fein nuanciert gezeichneten MentalitĂ€ten schwedischer, norwegischer und serbischer Mafiosi geprĂ€gt ist. Mit dabei ist auch Bruno Ganz als serbischer Mafiaboss. Kraftidioten vereint erneut Regisseur Hans Petter Moland, Drehbuchautor Kim Fupz Aakeson und Schauspieler Stellan SkarsgĂ„rd.

 

REGIE:
Hans Petter Moland
PRODUKTION:
Stein B. Kvae
Finn Gjerdrum
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
Kristofer Hivju
Bruno Ganz
Peter Andersson
Birgitte Hjort SĂžrensen
PĂ„l Sverre Hagen
DREHBUCH:
Kim Fupz Aakeson
KAMERA:
Philip Øgaard
SCHNITT:
Jens Christian Fodstad
TON:
Gisle Tveito
MUSIK:
Brian Batz
Kaspar Kaae
KĂ„re Vestrheim
AUSSTATTUNG:
JĂžrgen Stangebye Larsen

       
  L'arbre et la forĂȘt
 
       
 

Ein Film von Olivier Ducastel & Jacques Martineau

 

REGIE:
Olivier Ducastel
Jacques Martineau
PRODUKTION:
Kristina Larsen
Gilles Sandoz
CAST:
Guy Marchand
Françoise Fabian
Sabrina Seyvecou
Yannick Renier
DREHBUCH:
Olivier Ducastel
Jacques Martineau
KAMERA:
Matthieu Poirot-Delpech
SCHNITT:
Mathilde Muyard
TON:
Olivier DĂŽ HĂču
AUSSTATTUNG:
Dorian Maloine
KOSTÜME:
Elisabeth Mehu

       
  La Chambre des Magiciennes
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Januar 2002]
       
 

A comical drama by Claude Miller • Claire geht auf die 30 zu und studiert immer noch Anthropologie. Ihre Eltern und ihre kleine Schwester gehen ihr auf die Nerven, ihr Geliebter kann sich immer noch nicht von seiner Frau trennen. Kurz vor dem Abschluss ihrer Dissertation wird Claire von unerklĂ€rlichen MigrĂ€neanfĂ€llen geplagt. Kein Arzt kann ihr helfen, und so lĂ€sst sie sich in eine Neurologische Klinik einweisen. Zusammen mit einer jungen resoluten Frau, die an den Beinen gelĂ€hmt ist, und einer Greisin am Rande des Wahnsinns verbringt sie die Wintermonate in einem Krankenzimmer. Das Leiden der anderen weckt AbwehrkrĂ€fte in ihr, aber auch GefĂŒhle von Mitleid und ZĂ€rtlichkeit, die sie dazu bringen, sich einem neuen Leben zu stellen.

 

REGIE:
Claude Miller
PRODUKTION:
Annie Miller
Jacques Fanstein
CAST:
Anne Brochet
Mathilde Seigner
Annie Noël
Yves Jacques
Edouard Baer
Virginie Emane
Jocelyn Siassia
DREHBUCH:
Claude Miller
KAMERA:
Philippe Welt

       
  La guerre des boutons
 
       
 

Ein Film von Yann Samuell

 

REGIE:
Yann Samuell
PRODUKTION:
Marc Du Pontavice
Didier Lupfer
CAST:
Alain Chabat
Mathilde Seigner
Eric Elmosnino
Fred Testot
Bastien Bouillon
DREHBUCH:
Louis Pergaud
Yann Samuell
KAMERA:
Julien Hirsch
SCHNITT:
Sylvie Landra

       
  La liste de mes envies
 
       
 

Ein Film von Didier Le PĂȘcheur

 

REGIE:
Didier Le PĂȘcheur
PRODUKTION:
Jean-Claude Bordes
Clementine Dabadie
Romain Le Grand
Thomas Viguier
CAST:
Mathilde Seigner
Marc Lavoine
DREHBUCH:
Grégoire Delacourt
Delphine Labouret
Didier Le PĂȘcheur
SCHNITT:
Christine Lucas Navarro
TON:
Dorian Darcourt
Didier SaĂŻn
MUSIK:
John Erik Kaada

       
  La prima linea
 
       
 

Ein Film von Renato De Maria • LA PRIMA LINEA ist eine freie Verfilmung der Autobiographie von Sergio Segio (Riccardo Scamarcio) – ehemaliger AnfĂŒhrer der gleichnamigen militanten linksextremen Organisation, welche in den frĂŒhen 80er Jahren in Italien aktiv war.

Im Zentrum des Films steht die Operation zur gewaltsamen Befreiung von vier Terroristinnen der Gruppe aus dem FrauengefĂ€ngnis von Rovigo. Dazu gehört auch Susanna (Giovanna Mezzogiorno) Sergio’s Geliebte.

Sergio Segio, mittlerweile Insasse im GefĂ€ngnis in Turin, schildert 1989 rĂŒckblickend diese Ereignisse und die Geschichte der Organisation.

 

REGIE:
Renato De Maria
PRODUKTION:
Andrea Occhipinti
CAST:
Michele Alhaique
Francesca Cuttica
Awa Ly
Lucia Mascino
Giovanna Mezzogiorno
Fabrizio Rongione
Riccardo Scamarcio
Daniela Tusa
DREHBUCH:
Sergio Segio
Fidel Signorile
Ivan Cotroneo
Sandro Petraglia
KAMERA:
Gian Filippo Corticelli
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Marc Bastien
Mario Iaquone
MUSIK:
Max Richter
AUSSTATTUNG:
Igor Gabriel
Alessandra Mura
KOSTÜME:
Nicoletta Taranta

       
  Laavor et hakir
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Mai 2017]
       
 

Through the Wall • Seit elf Jahren versucht die ultraorthodoxe Michal verzweifelt, sich zu verheiraten. Hulda, eine jĂŒdische Medizinfrau homöopathischer Ausrichtung verspricht ihr: Wenn du fest daran glaubst, wirst du einen Ehemann finden. Und siehe da: Gidi taucht auf. In der achten Chanukah-Nacht soll geheiratet werden. Alles ist organisiert, die GĂ€ste sind eingeladen. Doch plötzlich platzt es aus dem introvertierten BrĂ€utigam heraus: Michal, ich liebe dich nicht. Sie aber hĂ€lt bewundernswerter am Hochzeitstermin fest. Regisseurin Burshtein schildert witzig und verstĂ€ndnisvoll, wie unerschĂŒtterlich der Glaube der Heldin auch in der grössten EnttĂ€uschung bleibt: Ich habe das Kleid, den Ort und die Wohnung. Gott wird mir garantiert einen anderen Ehemann schicken.

 

REGIE:
Rama Burshtein
PRODUKTION:
Assaf Amir
CAST:
Dafi Alferon
Noa Kooler
Oded Leopold
Ronny Merhavi
DREHBUCH:
Rama Burshtein
KAMERA:
Amit Yasur
SCHNITT:
Yael Hersonski
TON:
Daniel Meir
MUSIK:
Roy Edri
KOSTÜME:
Hava Levi Rozelsky

       
  Lady Chatterley
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2007]
       
 

Ein Film von Pascale Ferran • D. H. Lawrences Skandalroman “Lady Chatterley’s Lover” wurde schon oft verfilmt, doch nie so schön. Regisseurin Pascale Ferran zeigt sehr zart und poetisch die grosse verbotene Liebe zwischen einer verheirateten Aristokratin und dem wortkargen WildhĂŒter ihres Anwesens. Das grandiose Leinwanderlebnis ist in Frankreich ein riesiger Kinohit.

Mit 23 heiratet Constance Reid den jungen Leutnant und Minenbesitzer Clifford Chatterley. Das Paar zieht auf ein Landgut der Familie Chatterley, nachdem Clifford als gebrochener Mann aus dem Ersten Weltkrieg zurĂŒck kehrt. FĂŒr den Rest seines Lebens ist er an den Rollstuhl gefesselt. Constance fĂŒhlt sich zunehmend einsam und zurĂŒckgelassen in einem fremden, lĂ€ndlichen Milieu. Es ist ausgerechnet der verschlossene Aufseher des Anwesens, Parkin, der in ihr eine nie gelebte Sehnsucht weckt. FĂŒr Constance beginnt mit dieser leidenschaftlichen AffĂ€re der Ausbruch aus der bĂŒrgerlichen Ehe und der Weg in eine befreite SexualitĂ€t.
In atemberaubenden Naturaufnahmen erzĂ€hlt LADY CHATTERLEY die Geschichte einer aussergewöhnlichen Liebe ĂŒber die Klassenschranken hinweg. Pascale Ferran gelingt ein sinnliches PlĂ€doyer fĂŒr die Kraft der erotischen Leidenschaft. In Frankreich war der Film der grosse Gewinner bei der diesjĂ€hrigen CĂ©sar-Verleihung (bester Film, beste Hauptdarstellerin, beste Literaturadaptation, beste Kamera und bestes KostĂŒmdesign).

 

REGIE:
Pascale Ferran
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
CAST:
Marina Hands
Jean-Louis Coullo'ch
Hippolyte Girardot
HĂ©lĂšne Alexandridis
HĂ©lĂšne FilliĂšres
Bernard Verley
DREHBUCH:
Roger Bohbot
Pascale Ferran
KAMERA:
Julien Hirsch
SCHNITT:
Yann Dedet
Mathilde Muyard
TON:
Nicolas Moreau
MUSIK:
BĂ©atrice Thiriet
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
Marie-Claude Altot

       
  Le bleu des villes
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2000]
       
 

Ein kleines Meisterwerk an SensibilitĂ€t • Solange und ihr Mann fĂŒhren ein beschauliches Provinzleben. Sie ist Polizistin, er arbeitet im Leichenhaus. Als Solanges Schulfreundin Mylene, die es zum TV-Wetter-Girl gebracht hat, auf Werbetour fĂŒr ihr neues Buch in der Stadt Halt macht, verbringen die beiden Freundinnen einen Abend zusammen. Sie essen, sie trinken. Vertrauliches wird ausgetauscht.

Nach Mylenes Abreise realisiert Solange, dass sie an ihren TĂ€umen vorbeigelebt hat: Sie wollte immer SĂ€ngerin werden, stattdessen patrouilliert sie in den Strassen. Ihr BĂŒhnenkostĂŒm ist eine elende Uniform, ihr Publikum die erbosten Autofahrer, denen sie Bussen verteilt. Einzig beim Karaoke in der lokalen Bar, da lebt Solange auf.

Plötzlich erscheint ihr der Alltag zu fade, ihr Mann zu normal und die Arbeit zu erniedrigend.

Solange ergreift die Initiative. Kann sie ihr Leben noch Àndern?

 

REGIE:
Stéphane Brizé
PRODUKTION:
Miléna Poylo
Gilles Sacuto
CAST:
Florence Vignon
Mathilde Seigner
Antoine Chappey
Philippe Duquesne
Jenny Alpha
François Gamard
Liliane RovĂšre
DREHBUCH:
Florence Vignon
Stéphane Brizé
KAMERA:
Jean-Claude Larrieu
SCHNITT:
Anne Klotz
MUSIK:
Steve Naive
AUSSTATTUNG:
Valérie Saradjan

       
  Le FantĂŽme de Canterville
 
       
 

Ein Film von Yann Samuell

 

REGIE:
Yann Samuell
PRODUKTION:
Yves Marmion
CAST:
Audrey Fleurot
MichĂšle Laroque
Michaël Youn
Lionnel Astier
Julien Frison
Mathilde Daffe
TON:
Paul Heymans
Pascal Jasmes
Olivier Mortier
MUSIK:
Matthieu Gonet

       
  Le petit voleur
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 2000]
       
 

Von Erick Zonca • Eines Tages hat Esse genug: Der BĂ€ckergehilfe lĂ€sst die Brötchen stehen, schmeisst die SchĂŒrze in die Ecke und lĂ€uft davon. LE PETIT VOLEUR, der zweite Spielfilm von Erick Zonca, beginnt mit dem Zorn. Und er erzĂ€hlt, wie "La vie revĂ©e des anges", Zoncas Regiedebut, vom Jungsein und Aussteigen, dem Sich-Nicht-EinfĂŒgen-Wollen: Esse möchte einfach mal leben. Möchte unabhĂ€ngig sein, das Geld von dort nehmen, wo es herumliegt und nicht mehr mĂŒhsam erarbeiten; solches auf alle FĂ€lle erzĂ€hlt er Laura, die er in einem CafĂ© trifft. Laura ist ein wenig verliebt in Esse. Sie nimmt ihn zu sich nach Hause, lĂ€sst ihn bei sich schlafen. Er klaut ihre LohntĂŒte und haut ab: Zum Dieb geworden, gehts mit dem bis anhin braven Kerl schnell abwĂ€rts. Er landet in Marseille, macht die Bekanntschaft einer Gang von Kleinkriminellen, buckelt und boxt sich hoch.

Faszinierend ist die Milieuschilderung, die Zonca in LE PETIT VOLEUR betreibt, fesselnd und bitter die Lehre, die Esse aus seinem Ausflug in die von FĂ€usten, Gewalt und Hörigkeiten regierte Halbwelt Marseilles zieht. Sein Film zeigt trocken und ohne falsche Idealisierungen, wie schwierig es fĂŒr einen jungen Mensch von heute ist, sich zwischen TrĂ€umen und RealitĂ€t seinen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Die Kamera klebt am Helden, leidet, triumphiert, rennt und weilt mit ihm: LE PETIT VOLEUR, das ist packendes französisches Kino, hautnah dem Leben entlanggefilmt. Der feinfĂŒhlig-rauhe Bericht einer Adoleszenz, die ihren Helden beinahe in den Abgrund gefĂŒhrt hĂ€tte.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
CAST:
Nicholas Duvauchelle
Yann Tregouët
Jean-JerĂŽme Esposito
Martial Bezot
Jean-Armand Dalomba
Jo Prestia
Ingrid Preynat
DREHBUCH:
Erick Zonca
Virginie Wagon
KAMERA:
Pierre Milon
AUSSTATTUNG:
Kristina Zonca

       
  Le septieme ciel
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 1999]
       
 

Selection Officielle Venise 1997 • Mathilde stiehlt Spielzeuge und manchmal wird sie ohnmĂ€chtig. Doch dann trifft sie einen Hypnotiseur... Gleichzeitig komisch und ernsthaft wird von weiblicher Lust, Psychoanalyse und anderen Tabus erzĂ€hlt. In Venedig verfĂŒhrte 'Le Septieme Ciel' Kritik und Publikum gleichermassen.

Mathilde va mal. Regulierement, elle vole dans les Grands Magasins, des jouets. Parfois elle s'evanouit. Elle ne va plus travailler. Nico, son mari, ne voit rien ou ne peut rien voir, quoiqu'elle lui montre. Il est chirurgien, et cette sorte de troubles est la nuit de son jour. Elle rencontre un Docteur qui lui fait subir des seances d'hypnose. Une reverie, ce 'Docteur', une invention pour se sauver d'elle-meme ? Bientot, elle va mieux et vite tres bien. Du coup, Nico va tres mal, lui. Il aime sa femme, c'est sur, plus que tout, c'est sur, mais celle qu'il aime devient a ses yeux une autre qu'il ne sait pas aimer. Pathetique et comique sans transition, il soupc~onne et cherche, se perd et se retrouve, aveugle puis eclaire - Mathilde est encore la.

 

REGIE:
Benoit Jacquot
PRODUKTION:
Gerorges Benayoun
Philippe Carcassonne
CAST:
Sandrine Kiberlain
Vincent Lindon
François Berléand
Francine Bergé
Pierre Cassignard
Philippe Magnan
Florence Loiret
LĂ©o Le Bevillon
Sylvie Loeillet
DREHBUCH:
Benoit Jacquot
KAMERA:
Romain Winding
AUSSTATTUNG:
Arnaud de Moleron

       
  Left Foot Right Foot
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Germinal Roaux • Marie ist 18 und wohnt mit ihrem Freund Vincent zusammen. Er bewegt sich in der Skater-Szene, jobbt und betreut seinen autistischen Bruder. Sie lebt in den Tag hinein, arbeitet mal hier, mal dort. Da lernt Marie den Nachtclubbesitzer Oliver kennen und ist fasziniert von seinem luxuriösen Leben, das so ganz anders ist als ihres. Bald erkennt sie, dass sie in Olivers Umfeld sehr schnell zu viel Geld kommen kann. So betritt Marie eine ihr unbekannte Welt – ohne sich Gedanken zu machen, wohin dieser Weg sie fĂŒhren könnte. Gleichzeitig begegnet sie Vincent immer distanzierter 

Germinal Roaux hat sich bislang vor allem als Fotograf einen Namen gemacht. Sein in schwarz-weiss gedrehter Film besticht denn auch durch herausragend gestaltete Bilder – und durch eine fesselnde Story, bestechend spielende Darsteller sowie einen tollen Soundtrack (unter anderem Ben Frost und Apparat). «Left Foot Right Foot» ist urbanes, eigenwilliges und packendes Kino von universeller Strahlkraft – ein kleines filmisches Juwel, ausgezeichnet mit drei Schweizer Filmpreisen.

 

REGIE:
Germinal Roaux
CAST:
Agathe Schlenker
Nahuel PĂ©rez Biscayart
Dimitri Stapfer
Mathilde Bisson
Stanislas Merhar
DREHBUCH:
Marianne Brun
Germinal Roaux
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Valentin Rotelli

       
  Les adieux Ă  la reine
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2012]
       
 

Leb wohl, meine Königin • 1789, kurz vor der Revolution. Der Hof von Versailles fĂŒhrt ein unbekĂŒmmertes und sorgloses Leben, fern ab von den wachsenden Unruhen in Paris. Als die Nachricht vom Sturm auf die Bastille den Hof erreicht, fliehen die Adligen und ihre Dienerschaft. Aber Sidonie Laborde, die junge Vorleserin der Königin, weigert sich, den GerĂŒchten zu glauben. Sie ist Marie- Antoinette treu ergeben und ĂŒberzeugt davon, dass ihr unter deren Schutz nichts geschehen kann. Sie ahnt nicht, dass es die letzten drei Tage sind, die sie an der Seite ihrer Königin verbringen wird.

 

REGIE:
BenoĂźt Jacquot
PRODUKTION:
Jean-Pierre Guérin
Kristina Larsen
Pedro Uriol
CAST:
Diane Kruger
LĂ©a Seydoux
Virginie Ledoyen
Xavier Beauvois
Noémie Lvovsky
Michel Robin
Julie-Marie Parmentier
Lolita Chammah
DREHBUCH:
BenoĂźt Jacquot
Gilles Taurand
Chantal Thomas
KAMERA:
Romain Winding
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Olivier Goinard
Brigitte Taillandier
MUSIK:
Bruno Coulais
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Christian Gasc
Valérie Ranchoux

       
  Les innocentes
 
       
 

Ein Film von Anne Fontaine

 

REGIE:
Anne Fontaine
PRODUKTION:
Eric Altmayer
Nicolas Altmayer
Philippe Carcassonne
CAST:
Lou de LaĂąge
Agata Buzek
Agata Kulesza
Vincent Macaigne
DREHBUCH:
Pascal Bonitzer
Anne Fontaine
Sabrina B. Karine
Alice Vial
KAMERA:
Caroline Champetier
SCHNITT:
Annette Dutertre
TON:
Olivier Mauvezin
MUSIK:
Grégoire Hetzel

       
  Les meilleurs amis du monde
 
       
 

Ein Film von Julien Rambaldi

 

REGIE:
Julien Rambaldi
PRODUKTION:
Fabrice Goldstein
Antoine Rein
CAST:
Maxime Godart
Marc Lavoine
LĂ©a Drucker
Pierre-François Martin-Laval
Pascale Arbillot
Vincent Claude
DREHBUCH:
Guy Laurent
Julien Rambaldi
KAMERA:
David Quesemand
SCHNITT:
Stéphane Pereira
MUSIK:
Emmanuel Rambaldi
AUSSTATTUNG:
Laurent Tesseyre
KOSTÜME:
Fabienne Katany

       
  Les Voyages extraordinaires d'Ella Maillart
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2017]
       
 

Ein Film von RaphaĂ«l Blanc • Ella Maillart gehört zu den grössten Reisenden der 20. Jahrhunderts und ist eine einzigartige Persönlichkeit und aussergewöhnliche Frau. Sportlerin, Schriftstellerin, Reporterin und Fotografin, bringt sie von ihren abenteuerlichen Reisen mehrere Filme sowie rund 20’000 Fotografien mit und schildert ihre Erlebnisse in BĂŒchern, wie beispielsweise « Verbotene Reise » und « Der bittere Weg ». Unter den mehr als einem Dutzend Veröffentlichungen, sind es diese Reiseberichte, welche Ella Maillart weltberĂŒhmt machen. Aber wer ist Ella Maillart wirklich? Was treibt sie an, sich in der damaligen Epoche alleine ins Unbekannte aufzumachen, die Welt zu erobern? Welches VermĂ€chtnis hinterlĂ€sst uns diese Frau, die auch heute noch, 20 Jahre nach ihrem Tod, eine unglaubliche ModernitĂ€t verkörpert?

Der Film lĂ€dt das Publikum ein, den Fussstapfen der Schweizerin Ella Maillart zu folgen: von den grossartigen Landschaften Zentralasiens, die sie alleine bereist, nach China, das sie in Begleitung des britischen Reporters Peter Fleming unter wahnwitzigen UmstĂ€nden durchquert, bis nach Afghanistan, das sie mit ihrer ZĂŒrcher Freundin, der schillernden Anne-Marie Schwarzenbach, erreicht.

 

REGIE:
Raphaël Blanc
PRODUKTION:
Raphaël Blanc
Dominique Rappaz
DREHBUCH:
Dominique Rappaz Bloch
Raphaël Blanc
MUSIK:
Saad Sbai

       
  Little Girl Blue
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

Ein Film von Anna Luif • Sandra ist neu in der Vorortssiedlung. Und schĂŒchtern. Die MĂ€dchen in ihrer Klasse machen es ihr auch nicht gerade leicht. Sandra passt nicht in die Clique um die coole Nadja. In Mike findet sie einen Vertrauten, doch dass sie sich in ihn verliebt, macht alles nur noch schwieriger, denn Nadja hat bereits beide Augen auf ihn geworfen. Als Mike und Sandra sich vorsichtig nĂ€her kommen, entdecken sie, dass Mikes Mutter sich heimlich mit einem fremden Mann trifft. Mike ist entsetzt, Sandra gerĂ€t in Panik. Der Fremde ist ihr Vater, und das soll Mike auf keinen Fall erfahren. Aus Angst, ihn zu verlieren, verstrickt sie sich immer mehr in WidersprĂŒche.

 

REGIE:
Anna Luif
PRODUKTION:
Karin Koch
Samir
CAST:
Muriel Neukom
Andreas Eberle
Bernarda Reichmuth
Mark Kuhn
Sabine Berg
Michel VoĂŻta
Alini Blaich
DREHBUCH:
Anna Luif
Micha Lewinsky
KAMERA:
Eeva Fleig
SCHNITT:
Myriam Flury
TON:
Andreas Hildebrandt
MUSIK:
Balz Bachmann
AUSSTATTUNG:
Georg Bringolf
KOSTÜME:
Selina Peyer

       
  Lola rennt
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 1998]
       
 

Jeden Tag, jede Sekunde triffst Du eine Entscheidung die Dein leben verĂ€ndern kann. • Berlin. Jetzt. Ein Sommertag, an dem eine ganz kurze Zeit ĂŒber Liebe, Leben und Tod entscheidet. Lola (Franka Potente) und Manni (Moritz Bleibtreu) sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni jobbt als Geldkurier fĂŒr einen Autoschieber. Doch heute lĂ€uft alles schief: Als er Kontrolleuren in der U-Bahn zu entwischen sucht, vergisst er die PlastiktĂŒte mit 100.000 Mark. Ein Penner (Joachim Krol) greift sich die TĂŒte mit dem Geld und verschwindet. In 20 Minuten will sein Boss (Heino Ferch) das Geld abholen. Verzweifelt ruft Manni Lola an.Was soll er tun? Wenn er das Geld nicht auftreibt, wird er sterben.

Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. 20 Minuten, um Mannis Leben zu retten. Da kommt Lola eine Idee. Sie stĂŒrzt aus dem Haus und lĂ€uft Ios. Durch die Strassen Berlins. LOLA RENNT. Um ihr Leben, um Mannis Leben, um ihre Liebe - und um irgendwie und irgendwo Geld aufzutreiben.

WĂ€hrend Lola versucht, von ihrem Vater, einem Bankdirektor (Herbert Knaup), das Geld zu bekommen, dreht Manni fast durch: In seiner Verzweiflung erscheint ihm der Überfall eines Supermarkts die einzige Rettung. Als Lola bei Manni ankommt, ist es zu spĂ€t. Erst zögert sie, dann hilft sie ihm bei dem Überfall. Doch als sie mit dem Geld abhauen wollen, zerreissen Sirenen die Sommerluft. ScharfschĂŒtzen der Polizei umstellen den Supermarkt. Und dann fallen SchĂŒsse...

...und mit dem scheinbaren Ende beginnt das eigentliche Abenteuer. Der Film explodiert in einer leidenschaftlichen, faszinierend unvorhersehbaren Geschichte ĂŒber die Liebe und die einzigartigen Momente, die das Leben fĂŒr immer verĂ€ndern können. Manchmal entscheiden eben nur Minuten ĂŒber Leben und Tod.

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Ralph Brosche
CAST:
Franka Potente
Moritz Bleibtreu
Herbert Knaup
Armin Rohde
Joachim KrĂłl
Heino Ferch
Nina Petri
DREHBUCH:
Tom Tykwer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
AUSSTATTUNG:
Alexander Manasse

       
  Los colores de la montaña
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2011]
       
 

Ein Film von Carlos CĂ©sar ArbelĂĄez • Ein kleines Dorf in den kolumbianischen Bergen. FĂŒr den 9-jĂ€hrigen Manuel erfĂŒllt sich ein Traum, als sein Vater ihm zum Geburtstag einen Fussball schenkt. Doch schon kurz darauf landet dieser unerreichbar in einem Minenfeld. Manuel lĂ€sst nichts unversucht, um mit seinen Freunden JuliĂĄn und Poca Luz den Ball zurĂŒck zu holen. Konsequent aus der Perspektive der Kinder, in grossartigen Bildern und mit einer schnörkellosen ErzĂ€hlweise, schildert Carlos CĂ©sar ArbelĂĄez den Alltag kolumbianischer Bauern zwischen den Fronten eines bewaffneten Konflikts.

Kitschige Untertöne vermeidet er gekonnt durch seine sachliche und gleichzeitig poetische Art zu filmen und durch seine respektvolle und doch emphatische Haltung. Überzeugend macht ArbelĂĄez in seinem ersten Spielfilm sichtbar, dass Menschen, die sich entschlossen fĂŒr die Freiheit anderer einsetzen, ihre TrĂ€ume nicht verraten mĂŒssen und sich stattdessen friedlich der Gewalt entgegenstellen können.

Carlos CĂ©sar ArbelĂĄez gewann mit seiner Geschichte ĂŒber Freundschaft, UnterdrĂŒckung und den Wunsch nach NormalitĂ€t inmitten eines absurden Kriegs, bereits zahlreiche Auszeichnungen – so auch den Preis der Ökumenischen Jury am Internationalen Filmfestival Fribourg 2011. Zudem gewann LOS COLORES DE LA MONTAÑA in Fribourg die – laut dem Festivaldirektor – wichtigste Auszeichnung des Festivals: den Publikumspreis.

 

REGIE:
Carlos CĂ©sar ArbelĂĄez
PRODUKTION:
Luis Pacheco
CAST:
Genaro AristizĂĄbal
Natalia Cuéllar
HernĂĄn MĂ©ndez
KAMERA:
Oscar Jimenez
TON:
Jean-Guy Veran

       
  Los herederos
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2010]
       
 

Ein Film von Eugenio Polgovsky • Aus nĂ€chster NĂ€he verfolgt die Kamera zwei KinderfĂŒsse, die sich einen Weg durchs Dickicht bahnen. Dann sehen wir, dass die Kinder an einem Ast, der ĂŒber ihren Schultern hĂ€ngt, Wasserflaschen zu einem Esel tragen, der ausserhalb des GestrĂŒpps auf sie wartet. Mit solch eindrĂŒcklichen Bildern steckt «Los Herederos» (Die Erben) gleich zu Beginn den Rahmen dieses Dokumentaressays ab, in dem es um Kinderarbeit in Mexiko geht. Im Wald, auf dem Hof, in den HĂŒtten und auf dem Feld – ĂŒberall sind Kinder, anstatt zur Schule zu gehen, als vollwertige Bauern, Weberinnen, Obst- und GemĂŒsepflĂŒcker an der Arbeit. Ohne ihren Einsatz wĂ€re das Einkommen der Eltern zu klein zum Überleben, und so ĂŒbertragen sich Analphabetismus, Armut und Ausbeutung von einer Generation auf die nĂ€chste. Der junge mexikanische Regisseur Eugenio Polgovsky betrachtet den Teufelskreis in seinem mehrfach preisgekrönten Film mit der Handkamera hautnah und schildert den Alltag und das Schicksal dieser «Erben» .

 

REGIE:
Eugenio Polgovsky
PRODUKTION:
Camille Tauss
DREHBUCH:
Eugenio Polgovsky
KAMERA:
Eugenio Polgovsky
SCHNITT:
Eugenio Polgovsky
TON:
Eugenio Polgovsky

       
  Machine Gun Preacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2012]
       
 

Eine wahre Geschichte • Der Film vom Schweizer Hollywood-Regisseur Marc Forster lehnt sich an der Autobiografie "Another Man's War" von Sam Childers an. Dieser schildert darin sein Leben in den 90er Jahren, als ein Mitglied der berĂŒchtigten Motoradgang "Hells Angels". Eines Tages hat er jedoch ein Erlebnis, dass ihn zur Einsicht gelangen lĂ€sst, dass was er bis anhin tue, nicht richtig ist. Bekehrt zum "besseren" lĂ€sst er sich darauf im Sudan nieder. Dort rettet er als Reverend entfĂŒhrte Kinder vor dem Schicksal der Sexsklaverei und des Kindersoldaten. Seine Gegner kennen dabei keine Skrupel. So hat auch er eines Tages keine andere Wahl mehr, als mit einem bewaffneten Einsatz zu einer finalen Rettungsaktion loszulegen.

Die Rolle von Childers spielt Actionstar Gerard Butler. An seiner Seite wird Schauspielkollegin Michelle Monaghan als seine Ehefrau Lynn vor der Kamera stehen.

 

REGIE:
Marc Forster
PRODUKTION:
Robbie Brenner
Craig Chapman
Marc Forster
Deborah Giarratana
Gary Safady
CAST:
Gerard Butler
Michelle Monaghan
Kathy Baker
Michael Shannon
Madeline Carroll
Souleymane Sy Savane
Grant R. Krause
Reavis Graham
Peter Carey
Barbara Coven
DREHBUCH:
Jason Keller
KAMERA:
Roberto Schaefer
SCHNITT:
Matt Chesse
TON:
Yann Delpuech
Gregory King
MUSIK:
Asche & Spencer
Thad Spencer
AUSSTATTUNG:
Philip Messina
KOSTÜME:
Frank L. Fleming

       
  Made in India
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2000]
       
 

Indische «Frauenpower' durch die Augen der Schweizer Filmemacherin Patricia Plattner • Im Staat Gujarat entstand mit SEWA (Self Employed Women Association) ein neuartiges Modell einer Gewerkschaft. 1998 zĂ€hlte die SEWA in ganz Indien schon 217.000 Mitglieder. SEWA hat sich das Ziel gesetzt die unabhĂ€ngigen Arbeiterinnen, die zahlreichen extrem armen Frauen aus verschiedenen Berufszweigen zu organisieren. Es soll den Frauen geholfen werden, die zu Hause arbeiten, aber auch denjenigen, die in den Strassen und auf den Feldern den unterschiedlichsten TĂ€tigkeiten nachgehen. Sie haben keinen festen Arbeitgeber, so dass sie als SelbstĂ€ndige angesehen werden können. Die SEWA Frauen gehören verschiedenen Religionen und Kasten an. Sie kĂŒmmern sich selbstĂ€ndig um Gesundheit und Weiterbildung. Sie haben ausserdem ihre eigene kooperative Bank gegrĂŒndet. Durch ihren Einfallsreichtum und ihre StĂ€rke sind diese Frauen schliesslich aus dem Hintergrund hervorgetreten. Der Film schildert die Arbeitsweise von SEWA am Beispiel von sechs ihrer Mitgliederinnen: Martha, Ranbai, Geeta, Badrunnisha, Shakri und Rami.

Patricia Plattner widmete sich dem Schreiben, der Bildhauerei und der Grafik, bevor sie sich dem Film zuwandte. Heute arbeitet sie als Regisseurin und Produzentin. Filme von Manoel Oliveira und Danielle Dubroux wurden von ihr koproduziert. Ihr eigenes Werk beinhaltet Portraits von David Streiff (le sismographe, la lune et le leopard, 1991) und Nicolas Bouvier (Le hibou et la baleine, 1993), Dokumentarfilme wie Hotel Abyssinie (1996), sowie zwei Spielfilme (Piano Panier, 1989; Le livre de cristal, 1994).

 

REGIE:
Patricia Plattner
PRODUKTION:
Light Night Production
DREHBUCH:
Patricia Plattner
KAMERA:
SĂ©verine Barde

       
  Madeinusa
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2006]
       
 

Ein Film von Claudia Llosa • In "Madeinusa" erzĂ€hlt die junge peruanische Regisseurin Claudia Llosa vom MĂ€dchen Madeinusa in einem kleinen peruanischen Dorf. Ihr Vater ist der BĂŒrgermeister hier und wahnsinnig stolz, dass seine Tochter fĂŒr das bevorstehende Fest "Heilige Zeit" zur "Heiligen Jungfrau" ausgewĂ€hlt wurde. Fast wie in einem Brautkleid gesteckt wird seine Tochter den Umzug durchs Dorf anfĂŒhren. Sie wird den Jesus vom Kreuz nehmen dĂŒrfen und dessen Augen berĂŒhren dĂŒrfen. Der BĂŒrgermeister selber wird mit den Ältesten im Zelt sitzen und nach alter Sitte werden sich die MĂ€nner gegenseitig die Krawatten abschneiden.

Der Karneval grĂŒsst nicht nur bei diesem Ritual. Auch hier in dem entlegenen Winkel SĂŒdamerikas gelten die wenigen Tage "Heilige Zeit" als Freifahrtschein vor dem Herrn. Alles, was in dieser Periode an SĂŒnden geschieht, wird vergeben werden. In diesen feuchtfröhlichen Feierlichkeiten und der erotisch aufgeladenen Stimmung platzt ein junger Fremder, ein attraktiver GrossstĂ€dter, in die Gemeinschaft. Der BĂŒrgermeister sperrt ihn zunĂ€chst einmal weg, auf dass er nicht störe. Doch eingesperrt bleibt der Mann nicht lange, denn Madeinusa entdeckt ihre Zuneigung fĂŒr den Gefangenen. Er bietet ihr gleich zwei Chancen. Im echten Leben keine "Holy Virgin" mehr bleiben - und das Provinznest verlassen, um die grosse Stadt Lima kennen zu lernen. Dahin, wohin es ihre Mutter schon vor Jahren hinzog.

 

REGIE:
Claudia Llosa
PRODUKTION:
Antonio ChavarrĂ­as
Claudia Llosa
José María Morales
CAST:
Magaly Solier
Yiliana Chong
Carlos Juan De La Torre
Juan Ubaldo HuamĂĄn
DREHBUCH:
Claudia Llosa
KAMERA:
RaĂșl PĂ©rez Ureta
SCHNITT:
Ernest Blasi
TON:
Albert Manera
KOSTÜME:
Leslie Hinojosa Cortijo

       
  Mani Matter - Warum syt dir so truurig?
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2002]
       
 

Ein Film von Friedrich Kappeler • Ende der FĂŒnfzigerjahre schuf Mani Matter, sich anfĂ€nglich an französische Vorbilder anlehnend, eine neue Form von Mundartlied. Er hatte etwas zu sagen, war anspruchsvoll; und er hatte Humor. Seine berndeutschen Chansons, sein Umgang mit dem Dialekt, bereiteten das Terrain vor fĂŒr die SpĂ€teren, fĂŒr Stephan Eicher, fĂŒr die Berner Rockmusiker.

Weil er es verstand, in seinen Chansons auch komplexe ZusammenhĂ€nge einfach auszudrĂŒcken, wurde Mani Matter von den Leuten verstanden und geliebt. In Bern und weit darĂŒber hinaus war er ein Star, auch wenn er diese Bezeichnung wahrscheinlich abgelehnt hĂ€tte.

Im November 1972 starb Mani Matter 36-jÀhrig bei einem Autounfall. In den 30 Jahren, die seither vergangen sind, wurde der Berner Chansonnier zur Legende. Bis heute werden seine einzigartigen Lieder nachgesungen und neu interpretiert.

Der Film "Mani Matter - Warum syt dir so truurig?" ist eine faszinierende AnnĂ€herung an die komplexe Persönlichkeit des KĂŒnstlers, der seine hauptberufliche TĂ€tigkeit als Rechtskonsulent der Stadt Bern nie aufgeben mochte. Er schildert das Leben und Wirken des populĂ€ren Mundart-Liedermachers im Spannungsfeld zwischen bĂŒrgerlicher und kĂŒnstlerischer Existenz und geht auch dem Einfluss nach, der bis in die Gegenwart reicht. Die GesprĂ€che mit der Familie und mit Freunden werden mit zahlreichen Originalaufnahmen von Mani Matter sowie mit Interpretationen zeitgenössischer Musiker wie Stephan Eicher, Kuno Lauener, Dodo Hug und Polo Hofer angereichert, die ganz unterschiedlich an die Matter-Lieder herangehen.

 

REGIE:
Friedrich Kappeler
PRODUKTION:
Alfi Sinniger
Catpics Productions
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger

       
  Marc Forster - Der Weg zu 007
 
       
 

Ein Film von Fritz Muri • Mit einem Budget von ĂŒber 200 Millionen Franken gehört das neue James-Bond-Abenteuer „Quantum of Solace“ zu den teuersten Filmen aller Zeiten. DOK-Autor Fritz Muri schildert die Entstehung dieses Filmes aus der Sicht des Schweizer Regisseurs Marc Forster und zeichnet die beeindruckende Karriere und Lebensgeschichte des Davosers nach.

FĂŒr das neue Bond-Abenteuer war Marc Forster mit insgesamt 300 Filmtechnikern und Schauspielern und einer Unmenge an Material wĂ€hrend mehr als einem halben Jahr rund um den Globus unterwegs. Drehorte waren London, Siena, Bregenz, Mexiko, Chile und Panama.

DOK dokumentiert diese logistische Materialschlacht, doch das Hauptaugenmerk des Films gilt dem Regisseur und seinen Visionen: Wie fĂŒhrt Marc Forster die Schauspieler, wie wĂ€hlt er die Drehorte aus? Forster ist durch seine feinfĂŒhligen Filme wie „Monsters Ball“, „Finding Neverland“ und „The Kite Runner“ bekannt geworden. Dass er fĂŒr die Regie eines Action-Klassikers zugesagt hat, wurde in der Filmwelt mit Überraschung zur Kenntnis genommen. Marc Forster ging die Aufgabe aber mit der gleichen SensibilitĂ€t an wie bei seinen frĂŒheren Filmen. "Quantum of Solace" sollte eine Reise in die Psyche des Agenten mit der Lizenz zum Töten werden.

Autor Fritz Muri hatte einen exklusiven Zugang zu den Drehorten. Er sprach mit den Stars, mit Forsters engsten Mitarbeitern und begleitete den Regisseur im Flugzeug.

 

REGIE:
Fritz Muri
PRODUKTION:
Christoph MĂŒller
Diana Segantini
SCHNITT:
Gisela Weibel

       
  Maria BethĂąnia: MĂșsica Ă© Perfume
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Georges Gachot • Der Film lĂ€dt uns ein, ins Universum der brasilianischen Musik einzutauchen. ErzĂ€hlt wird er von Maria BethĂąnia, der berĂŒhmtesten brasilianischen SĂ€ngerin, welche die Muse der Gegenkultur war, bevor sie zur Königin der romantischen Balladen wurde. Zum ersten Mal erhalten wir einen Einblick in die IntimitĂ€t des Schaffens von Maria BethĂąnia und somit die einmalige Möglichkeit, diese Geschichte der brasilianischen Musik von innen her nĂ€her zu beleuchten und zu verstehen. Maria BethĂąnia schildert ihren musikalischen Werdegang vor dem Hintergrund der Entwicklung der brasilianischen Gesellschaft und ihrer Musik. An seiner Seite hat Georges Gachot ein traumhaftes Ensemble vereint: Nana Caymmi, Miucha, Chico Buarque, Gilberto Gil und Caetano Veloso sind alles Schauspieler und Zeugen einer der grossartigsten Musikgeschichten unserer Zeit.

 

REGIE:
Georges Gachot
PRODUKTION:
Idéale Audience
Georges Gachot
CAST:
Maria BethĂąnia
Nana Caymmi
Caetano Veloso
Chico Buarque de Hollanda
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
SCHNITT:
Anja Bombelli
Ruth SchlÀpfer

       
  Marie-Louise
 
       
 

Ein Film von Leopold Lindtberg • Mit einer Gruppe von französischen Kindern kommt die kleine Marie-Louise 1943 fĂŒr drei Monate zur Erholung in die Schweiz. Weil sie nicht wie geplant abgeholt wird, nimmt die Rotkreuzhelferin Heidi RĂŒegg das Kind mit nach Hause. Fabrikdirektor RĂŒegg missbilligt den Entscheid der Tochter, schliesst das MĂ€dchen aber schnell ins Herz. Als die 90 Tage vorbei sind, will Marie-Louise nicht mehr nach Hause zurĂŒck. In Kooperation mit Praesens Film, der CinĂ©mathĂšque Suisse, Memoriav und SRF prĂ€sentiert das ZFF die UrauffĂŒhrung der frisch restaurierten Fassung des oscarprĂ€mierten Schweizer Kinoklassikers.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Leopold Lindtberg
PRODUKTION:
Oscar DĂŒby
Lazar Wechsler
CAST:
Josiane Hegg
Heinrich Gretler
Margrit Winter
Anne-Marie Blanc
Armin Schweizer
Mathilde Danegger
DREHBUCH:
Richard Schweizer
KAMERA:
Emil Berna
SCHNITT:
Hermann Haller
TON:
Bruno MĂŒller
MUSIK:
Robert Blum
AUSSTATTUNG:
Robert Furrer

       
  Marlene Dietrich - Her Own Song
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. September 2002]
       
 

Ein Film von J. David Riva • Der Film MARLENE DIETRICH - HER OWN SONG von ihrem Enkel J. David Riva setzt mit bis dato unveröffentlichten Materialien aus dem privaten Nachlass und einer erlesenen Schar von Interviewpartnern neue Akzente. Erstmalig liegt der Fokus auch in der politischen Mission der Dietrich und ihrer Motivation von Hollywood an die KriegsschauplĂ€tze in Europa zu wechseln und einen Grossteil ihrer Kraft dem Kampf gegen Hitler Deutschland zu widmen.

 

REGIE:
J. David Riva
PRODUKTION:
J. David Riva
Karin Kearns
H. W. Pausch
CAST:
Burt Bacharach
Beate Klarsfeld
Hildegard Knef
Maria Riva
Volker Schlöndorff
Nicholas von Sternberg
DREHBUCH:
Karin Kearns
KAMERA:
Uli Kudicke BVK
SCHNITT:
Katharina Schmidt BFS

       
  Mathilde
 
       
 

Ein Film von leksey Uchitel • Basierend auf realen Ereignissen ist MATHILDE die Geschichte der Liebe von Nikolaus II., dem letzten russischen Kaiser zur Prima Ballerina des Royal Mariinsky Theaters Mathilde Kshessinsksa.

Es gibt Tage, die dein Leben fĂŒr immer verĂ€ndern. Die Stimme der Liebe ruft und du drehst dich um - du entscheidest. Aber was ist, wenn ein Zar in eine Ballerina von ĂŒberwĂ€ltigenden Schönheit verliebt ist?

 

REGIE:
leksey Uchitel
PRODUKTION:
leksey Uchitel
Aleksandr Dostman
Vladimir Vinokur
CAST:
Michalina Olszanska
Lars Eidinger
Luise Wolfram
DREHBUCH:
Aleksandr Terekhov
MUSIK:
Marco Beltrami

       
  Max
 
       
 

Ein Film von Stéphanie Murat

 

REGIE:
Stéphanie Murat
PRODUKTION:
Lisa Azuelos
Julien Madon
CAST:
Mathilde Seigner
Joey Starr
DREHBUCH:
Vincent Cappello
Stéphanie Murat
KAMERA:
Pierre AĂŻm
SCHNITT:
Sandro Lavezzi
TON:
SĂ©bastien Marquilly

       
  Mel. Das andere Leben
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Hans Peter Riegel • Die Geschichte von MEL ist die Geschichte einer Frau, die ein Leben jenseits bĂŒrgerlicher Normen fĂŒhrt. Gleichzeitig ist MEL Zeitzeugin. Eine scharfsinnige Beobachterin, die ihre kaputte Kindheit, die Zeit der ZĂŒrcher Drogen- und Hausbesetzer-Szene, eigene Drogenerfahrungen, Experimente als Nackt-Modell, Lebensstationen in Amsterdam und Barcelona schildert.

Mit grosser Offenheit und Ironie spricht sie ĂŒber SexualitĂ€t aber auch ĂŒber mĂ€nnliche Gewalt, die sie nur knapp ĂŒberlebt. Schliesslich findet sie durch Bondage zu sich selbst. Die Fesselung wird fĂŒr MEL zum einem Akt der Selbstbestimmung, zur Form persönlicher Selbstverwirklichung.

Immer noch fĂŒhrt sie ein Leben, das entfernt ist von gesellschaftlicher NormalitĂ€t. Und obwohl sie zu einer erfolgreichen, selbstbewussten Frau gereift ist, muss sie weiterhin kĂ€mpfen. Gegen Vorurteile, gegen frauen-feindliche, mĂ€nnliche UnterdrĂŒckung, gegen ihre eigenen DĂ€monen.

 

REGIE:
Hans Peter Riegel
PRODUKTION:
Tanja Hollenstein
CAST:
Melanie Derron
DREHBUCH:
Hans Peter Riegel
KAMERA:
Hans Peter Riegel
Andi Fruet
SCHNITT:
Hans Peter Riegel
MUSIK:
Hans Peter Riegel

       
  Merzluft
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2015]
       
 

Ein Film von Heinz BĂŒtler • Kenner des Werks von Klaus Merz wĂ€hlen Texte fĂŒr eine Hörbuch-Anthologie mit Gedichten, Prosa und essayistischen Texten des Schriftstellers aus. Es kommt zu einem Treffen der Herausgeber des Hörbuchs, an dem sie ihre Favoriten vorstellen, begrĂŒnden, und in eine eigentliche Merz-Debatte geraten. Einblick ins Normale, Surreale und AbgrĂŒndige in den Gedichten und in der Prosa von Klaus Merz gibt der Schauspieler Robert Hunger-BĂŒhler. Was er liest, mĂ€andert durch den ganzen Film, „erreicht“ Klaus Merz zu Hause und unterwegs im Wynental, verschrĂ€nkt sich mit den Schilderungen des Autors und macht erfahrbar, was Peter von Matt in seiner Laudatio zum Gottfried-Keller-Preis mit dem Wort MERZLUFT meinte, als er sagte:
„So wirft Klaus Merz seine Leser vom AllernĂ€chsten ins Weite und vom Weitesten zum AllernĂ€chsten. Immer ist diese Bewegung da, dieser Sprung, der etwas aufreisst und Luft hereinströmen lĂ€sst: Merzluft.“

 

REGIE:
Heinz BĂŒtler
PRODUKTION:
Laurin Merz
DREHBUCH:
Heinz BĂŒtler
KAMERA:
Peter Hammann
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Martin Witz
Beat Soler
MUSIK:
Hans Hassler

       
  Metropolitan Opera: Romeo und Julia
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Januar 2017]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Romeo und Julia - Tragödie von William Shakespeare. Sie schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören. Das mit dem Freitod Romeos und Julias endende Drama ist eines der bekanntesten Werke Shakespeares[2] und die berĂŒhmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur.

 

REGIE:
Gianandrea Noseda
CAST:
Diana Damrau
Vittorio Grigolo
Virginie Verrez
Elliot Madore
Mikhail Petrenko

       
  Metropolitan Opera: The Exterminating Angel
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2017]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Die SchiffbrĂŒchigen von der Strasse der Vorsehung: Der Titel, den Luis Buñuels 1962 in Mexiko gedrehter Film El ĂĄngel exterminador (wörtlich: „der Vernichtungsengel“) ursprĂŒnglich tragen sollte, bezeichnet die Protagonisten mit einer eindringlichen Metapher. Die „SchiffbrĂŒchigen“ sind eine Schar von distinguierten Damen und Herren, die nach einer OpernauffĂŒhrung der Einladung zu einem exklusiven Diner gefolgt sind. Das Floss, auf dem sie von der Aussenwelt abgeschnitten treiben, ist der Salon in der luxuriösen Villa des Gastgebers Edmundo de Nobile. Land ist ĂŒberall in Sicht, die TĂŒr zum angrenzenden Raum steht offen; doch obwohl keinerlei Hindernisse zu erkennen sind, ist niemand dazu fĂ€hig, die Schwelle zu ĂŒberschreiten. Buñuel, dem es stets zuwider war, seine Werke durch Worte zu erlĂ€utern, bemerkte in typischer Lakonik: „Was ich in dem Film sehe, ist, dass eine Gruppe von Leuten nicht tun kann, was sie möchte: ein Zimmer verlassen – es ist die unerklĂ€rliche Unmöglichkeit, eine ganz einfache Lust zu befriedigen. Das gibt es oft in meinen Filmen.“ Und dennoch: Wie kommt es zu dieser mysteriösen UnfĂ€higkeit? Und wessen „Opfer“ sind diese Leute?

Alles beginnt scheinbar normal, mit den vertrauten Ritualen, mit denen die elitĂ€re Gesellschaft sich gerne selbst bestĂ€tigt. Aber irgendetwas stimmt nicht: So finden manche Rituale zweimal statt, so als wĂŒrden sie sich verselbststĂ€ndigen – etwa der Einzug der GĂ€ste oder der Toast auf die OpernsĂ€ngerin –, und unter der lĂ€chelnden OberflĂ€che der gepflegt-unverbindlichen Konversation lauern irrationale Impulse, die die Grenzen der Etikette, der Vertraulichkeit und der Scham immer wieder verletzen. Diese beunruhigenden, doch letztlich harmlosen Fauxpas weichen Kontrollverlusten bedrohlicherer Natur, als die GĂ€ste zu Eingeschlossenen, zu Gefangenen des Salons werden. Zunehmend zurĂŒckgeworfen auf die blosse Sicherung des eigenen Überlebens zerbröckelt die Fassade der Kultiviertheit, der gesellschaftlichen Konventionen und Masken. Trotz der BemĂŒhungen, Moral und Manieren zu wahren, brechen AggressivitĂ€t und Barbarei, primitive Instinkte und Leidenschaften hervor, aber auch geheime Ängste und abgrĂŒndige Bilder aus dem Unbewussten. Und der innere Abstand zu den LĂ€mmern und dem BĂ€ren, die LucĂ­a de Nobile als besonderen Gag fĂŒr die GĂ€ste vorbereitet hatte und die nun durch die Villa irren, nimmt ab 


Darauf angesprochen, ob El ĂĄngel exterminador eine Parabel auf die Conditio humana sei, antwortete Buñuel, der Film sei vielmehr eine Parabel auf die „condiciĂłn burguesa“, den Zustand der Bourgeoisie. Bei aller Schonungslosigkeit betreibt Buñuel deren Demaskierung mit grossem Sinn fĂŒr Komik. Von pessimistischem Humor ist schliesslich auch die Selbstbefreiung aus dem Salon geprĂ€gt. Wer allerdings mit den „SchiffbrĂŒchigen“ aufatmet und sich befreitem Lachen hingibt, dem wird es bald vergehen 


Mit seiner Verschmelzung von realistischen, surrealen und religiösen Elementen bildet El ĂĄngel exterminador die Summe von Buñuels Schaffen vor seinen spĂ€ten französischen Werken. Thomas AdĂšs hat den Film nun als Vorlage fĂŒr seine dritte Oper gewĂ€hlt: „Es ist Territorium, das ich sehr mag, denn es sieht so aus, als wĂ€ren die Leute in einem Raum, doch es geht eigentlich nicht um diesen Raum – in Wirklichkeit sind sie in ihren eigenen Köpfen gefangen.“ Die abgeschlossene Situation verbindet das Sujet mit AdĂšs’ beiden frĂŒheren BĂŒhnenwerken: mit dem Hotelzimmer der Duchess of Argyll in seiner Kammeroper Powder Her Face (1995), ĂŒber die im Observer kĂŒrzlich zu lesen stand, sie könne „bereits als ein moderner Klassiker gelten“, und mit Prosperos Insel in der Shakespeare-Oper The Tempest, die seit ihrer Londoner UrauffĂŒhrung im Jahr 2004 u. a. auch das Publikum der Met und der Wiener Staatsoper beeindruckte und AdĂšs’ Ruf als einer der aufregendsten (Opern-)Komponisten der Gegenwart weiter untermauert hat.

Der Librettist von The Exterminating Angel, Tom Cairns, der auch die Regie der UrauffĂŒhrung ĂŒbernimmt, hat die 21 Hauptpersonen von Buñuels Film auf 15 reduziert, indem er einige Figuren miteinander verschmolzen hat: eine immer noch erstaunliche Anzahl an Protagonisten, die The Exterminating Angel zu einer echten Ensembleoper macht. In musikalischer Hinsicht wird es folglich weniger um die Psychologie der einzelnen Figuren gehen als darum, die oft jĂ€h wechselnde emotionale Temperatur der Kommunikation und der menschlichen Beziehungen, die individuellen und kollektiven Gestimmtheiten zu vergegenwĂ€rtigen. „Besonders in der Oper muss man sich mit der Schaffung von AtmosphĂ€re, von emotionaler AtmosphĂ€re befassen“, unterstreicht AdĂšs; diese AtmosphĂ€re dĂŒrfe jedoch nicht den Charakter einer dekorativen Beigabe haben, sondern mĂŒsse unmittelbar aus dem musikalischen Gewebe hervorgehen. Dass die Situationen in The Exterminating Angel so beharrlich ins Absurde und Surreale kippen, macht die Geschichte fĂŒr AdĂšs nur umso anziehender: der Musikwissenschaftler Richard Taruskin hat ihn bereits 1999 einen „surrealistischen Komponisten“ genannt, und Tom Service, einer der besten AdĂšs-Kenner, bewundert nicht zuletzt, wie der Komponist selbst wohlvertraute musikalische Ingredienzen – etwa Dur- und Moll-Akkorde oder einfache Intervallfolgen – in ganz neues Licht taucht und „sie reichhaltig und fremdartig klingen lĂ€sst“.

 

REGIE:
Thomas AdĂšs
Amir Hosseinpour
PRODUKTION:
Tom Cairns
CAST:
Audrey Luna
Amanda Echalaz
Sally Matthews
Sophie Bevan
Alice Coote
Christine Rice
Iestyn Davies
MUSIK:
Thomas AdĂšs
AUSSTATTUNG:
Tal Yarden
KOSTÜME:
Hildegard Bechtler

       
  Morgarten findet statt
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Erich Langjahr und Beni MĂŒller • Ein Film ĂŒber eine Innerschweizer Festwelt. Im Film erlebt der Zuschauer, wie Morgarten – ein Symbol der Freiheit – heute gefeiert und verstanden wird.

Morgarten findet statt ist ein Zeitdokument, bei dem die Selbstdarstellung eines StĂŒcks Innerschweizer RealitĂ€t im Zentrum steht. Dieser Kinofilm informiert ĂŒber einen patriotischen Gedenktag, schildert seinen Ablauf, leuchtet in seine Strukturen hinein und stellt vielfĂ€ltige BezĂŒge zur Vergangenheit und zur Gegenwart her.

 

REGIE:
Erich Langjahr
Beni MĂŒller
PRODUKTION:
Erich Langjahr
DREHBUCH:
Erich Langjahr
Beni MĂŒller
KAMERA:
Johann Gfeller
Erich Langjahr
Werner Meier
Otmar Schmid
TON:
Roger Bonnot
Hanspeter Fischer
Justice Olsson
André Pinkus
Reiner Stahel

       
  Mustang
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Deniz Gamze ErgĂŒven • Sommeranfang in einem tĂŒrkischen Dorf. Als Lale und ihre vier Schwestern nach der Schule beim Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr unschuldiges, doch als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat Konsequenzen: Im Haus der Familie gelten nun strikte Regeln, Benimmunterricht ersetzt die Schule und erste Ehen werden arrangiert. Die temperamentvollen Schwestern halten aber zusammen und beginnen – angetrieben von ihrem grossen Freiheitsdrang –, sich gegen die ihnen gesetzten Grenzen aufzulehnen.
EinfĂŒhlsam und kraftvoll zugleich setzt die junge Regisseurin Deniz Gamze ErgĂŒven die unzĂ€hmbare Lebenslust der fĂŒnf Schwestern in Szene, die sich in einer patriarchalen Gesellschaft ihr Recht auf Selbstbestimmung erkĂ€mpfen. «Mustang» wurde bei den EuropĂ€ischen Film Awards mit dem Kritikerpreis geehrt, fĂŒr den Golden Globe nominiert und nimmt am Rennen um den Oscar als bester fremdsprachiger Film teil. ErgĂŒvens eindringliches Meisterwerk ist von lichtdurchfluteten Bildern geprĂ€gt, die der Dramatik der Story zarte Sinnlichkeit und jugendliches Aufbegehren entgegensetzen und tief berĂŒhren.

 

REGIE:
Deniz Gamze ErgĂŒven
PRODUKTION:
Charles Gillibert
CAST:
GĂŒnes Sensoy
Doga Zeynep Doguslu
Elit Iscan
Tugba Sunguroglu
Ilayda Akdogan
DREHBUCH:
Alice Winocour
KAMERA:
David Chizallet
Ersin Gok
SCHNITT:
Mathilde Van de Moortel
TON:
Damien Guillaume
MUSIK:
Warren Ellis
KOSTÜME:
Selin Sozen

       
  My Old Lady
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2014]
       
 

Ein Film von Israel Horovitz • Maggie Smith, Kevin Kline und Jane Birkin in einer Komödie mit Tiefgang, in der es um einen New Yorker geht, der nach Paris fliegt um dort ein grosses, teures Appartement zu verkaufen, welches er soeben geerbt hat. Doch mit der schönen Wohnung kommt auch eine Ă€ltere Dame, die dort nach wie vor lebt und keine Anstalten macht, das PrunkstĂŒck freizugeben.

 

REGIE:
Israel Horovitz
PRODUKTION:
Nitsa Benchetrit
Gary Foster
CAST:
Maggie Smith
Kevin Kline
Kristin Scott Thomas
Dominique Pinon
Anouk Dutruit
Francis Dumaurier
DREHBUCH:
Israel Horovitz
KAMERA:
Michel Amathieu
SCHNITT:
Stephanie Ahn
Jacob Craycroft
TON:
Mariusz Glabinski
MUSIK:
Mark Orton
AUSSTATTUNG:
Pierre-François Limbosch
KOSTÜME:
Jacqueline Bouchard

       
  My Reincarnation
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Jennifer Fox • Ich will nicht nach Tibet gehen! Yeshe, Sohn des weltbekannten tibetisch-buddhistischen Meisters Namkhai Norbu, hadert mit seinem Schicksal: Schon bei der Geburt als Reinkarnation eines hohen spirituellen Meisters erkannt, steht ihm der Kopf so gar nicht nach Erleuchtung. Anders als sein Vater, der im Exil zu einer Grösse als buddhistischer Lehrer avanciert, sehnt Yeshe sich nach einem weltlichen Leben mit seiner Familie und möchte Karriere machen.

Über 20 Jahre hat Jennifer Fox die beiden ungleichen MĂ€nner mit der Kamera begleitet. Niemals zuvor hat ein hoher tibetanischer Meister einen so umfassenden Einblick in sein Privatleben erlaubt und es ist zweifelhaft ob das je wieder einer tun wird. Dieser intime Zugang ermöglicht einen einzigartigen authentischen Einblick sowohl in die Welt der Familie, als auch in die der religiösen Idole, den Dalai Lama eingeschlossen. Herausgekommen ist eine packende emotionale Vater-Sohn-Geschichte ĂŒber Liebe, Verwandlung und Schicksal.

 

REGIE:
Jennifer Fox
PRODUKTION:
Jennifer Fox
CAST:
Yeshi Silvano Namkhai
Chögyal Namkhai Norbu
KAMERA:
Jennifer Fox
SCHNITT:
Sabine KrayenbĂŒhl
MUSIK:
Jan Tilman Schade

       
  Napola - Elite fĂŒr den FĂŒhrer
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2005]
       
 

Ein Film von Dennis Gansel • Deutschland 1942. Das Hitler-Regime ist auf dem Höhepunkt seiner politischen und militĂ€rischen Macht. Der 17-jĂ€hrige Friedrich Weimer (MAX RIEMELT) aus dem Berliner Arbeiterbezirk Wedding ist ein begabter Boxer. Sein Talent öffnet ihm die TĂŒren zu einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt, der NAPOLA Allenstein, wo die zukĂŒnftige Elite des grossdeutschen Reiches herangezogen werden soll. Friedrich sieht die Chance seines Lebens, sich von seinen Klassenschranken zu befreien und meldet sich gegen den Willen seiner Eltern in der alten Ordensburg an. In der ihm fremden Welt, beherrscht von nationalsozialistischer Zucht und Ordnung, erfĂ€hrt er harten Konkurrenzkampf und unerwartete Kameradschaft. Bis ein grausamer Einsatz gegen entflohene Kriegsgefangene und die wachsende Freundschaft zu dem stillen und sensiblen Albrecht Stein (TOM SCHILLING), dem Sohn des Gauleiters, ihn vor eine Wahl stellen, die auch das Ende seiner Jugend bedeutet.

NAPOLA – ELITE FÜR DEN FÜHRER liefert nicht nur beklemmende Erkenntnisse ĂŒber das Erziehungskonzept des FĂŒhrers fĂŒr seine "gewalttĂ€tige, herrische, unerschrockene, grausame Jugend“ (Zitat Adolf Hitler). Der Film besticht vor allem durch die universelle Geschichte einer tiefen Freundschaft ĂŒber soziale Barrieren hinweg und schildert den schmerzhaften Prozess des Erwachsenwerdens und den Kampf um die Wahrung der MenschwĂŒrde in extrem schwierigen Zeiten.

 

REGIE:
Dennis Gansel
PRODUKTION:
Viola JĂ€ger
Harald KĂŒgler
Molly von FĂŒrstenberg
CAST:
Max Riemelt
Tom Schilling
Devid Striesow
Joachim Bissmeier
Michael Schenk
Florian Stetter
Justus von DohnĂĄnyi
DREHBUCH:
Dennis Gansel
Maggie Peren
KAMERA:
Torsten Breuer
SCHNITT:
Jochen Retter
TON:
Eckhard W. Kuchenbecker
MUSIK:
Normand Corbeil
AUSSTATTUNG:
Matthias MĂŒsse
KOSTÜME:
Natascha Curtius-Noss

       
  Narradores de JavĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Eliane CaffĂ© • Als die Bewohner eines Dorfes im JavĂ©-Tal erfahren, dass der Bau eines Staudamms ihr Land unter Wasser setzen soll, sehen sie nur noch eine Möglichkeit: Sie mĂŒssen ihrer Ortschaft eine historische Bedeutung geben. Um ĂŒberzeugende GrĂŒnde fĂŒr die Erhaltung ihres Erbes zu finden, beschliessen sie, alle Geschichten und Legenden zu sammeln, an die sie sich erinnern können. Doch der einzige, der «Die grosse Geschichte des JavĂ©-Tals» schreiben kann, ist der ehemalige Postbote; er aber ist in Verruf geraten, weil er von ihm selbst verfasste Verleumdungsbriefe ausgetragen hatte.

Von universeller Bedeutung, steht Narradores de JavĂ© in der grossen lateinamerikanischen ErzĂ€hltradition. In diesem zweiten Werk von Eliane CaffĂ©, das in Form einer Tragikomödie die BemĂŒhungen einer Dorfgemeinschaft um die Rettung ihres Dorfes schildert, ist eine echte Freude am ImaginĂ€ren und an der Kunst des GeschichtenerzĂ€hlens zu spĂŒren. In mehrfach gebrochener Perspektive (ein ErzĂ€hler schildert die Geschichte von Personen, die diese Tragikomödie erzĂ€hlen) werden die Szenen schwungvoll, mit feinem GespĂŒr fĂŒr zeitliche AblĂ€ufe, aneinandergereiht. Der Auftritt malerischer Figuren dient zur Beschleunigung der Handlung und bringt burleske Komik in einen grundsĂ€tzlich dramatischen Kontext. Ohne sich zwischen mĂŒndlicher Überlieferung und schriftlicher Fixierung zu entscheiden, gewinnt der Film hier eine Dimension zurĂŒck, in der das Wunderbare des Lebens, die Macht des Traums und die Poesie einer kollektiven Geschichte in einzigartiger Weise miteinander verwoben sind.

 

REGIE:
Eliane Caffé
PRODUKTION:
VĂąnia Catani
CAST:
José Dumont
Gero Camilo
Rui Resende
Nelson Xavier
Luci Pereira
Nelson Dantas
Alessandro Azevedo
DREHBUCH:
Luis Alberto de Abreu
Eliane Caffé
KAMERA:
Hugo Kovensky
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Romeu Quinto
MUSIK:
DJ Dolores
AUSSTATTUNG:
Carla Caffe

       
  Nettoyage a sec
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 1998]
       
 

SĂ©lection officielle Venedig 1997 • Ein typischer Nachtclub in einer Provinzstadt, nicht weit vom Bahnhof, mit «Hostessen», Striptease und allem, was dazugehört. Um wieder einmal auf die Pauke zu hauen, verbringen hier einige bereits ziemlich angeheiterte Freunde ihren Abend. Unter ihnen Jean-Marie und seine Frau Nicole. Ihre Geschichte: 15 gemeinsame Jahre der Liebe und Treue, Seite an Seite in einer WĂ€scherei im Stadtzentrum - makellos, ohne Ferien, ohne VergnĂŒgungen...

Und dann, eines Abends, wird alles anders: Auf der BĂŒhne des «La Nuit des Temps» tritt ein engelhafter JĂŒngling in einer betörenden und zugleich verwirrenden Travestie-Nummer zusammen mit seiner Schwester auf und mischt sich danach als AnimiermĂ€dchen unter die GĂ€ste - fĂŒr Nicole und Jean-Marie beginnt ein neues Leben mit ziellosen nĂ€chtlichen Ausschweifungen. Am Anfang lassen sie sich treiben und spielen mit, geniessen die aufregenden und prickelnden VerfĂŒhrungen der Nacht.

Doch dann, ganz allmĂ€hlich, wachsen stĂ€rkere - gefĂ€hrlichere - GefĂŒhle...

 

REGIE:
Anne Fontaine
PRODUKTION:
Philippe Carcassonne
Alain Sarde
CAST:
Miou-Miou
Charles Berling
Stanislas Merhar
Mathilde Seigner
DREHBUCH:
Gilles Taurand
Anne Fontaine
KAMERA:
Caroline Champetier AFC
SCHNITT:
Luc Barnier
MUSIK:
Edourd Dubois
AUSSTATTUNG:
Antoine Platteau

       
  Nicotina
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Die preisgekrönte mexikanische Krimikomödie mit Diego Luna • Eine ziemlich schrĂ€ge Geschichte, die sich der Mexikaner Hugo Rodriguez da ausgedacht hat. Alles lĂ€uft in Echtzeit ab, das heisst, der fantastisch montierte Film dauert genau so lang wie seine Handlung, und die dreht sich um einen rauchenden Computerfreak, der irgendwelche Schweizer Bankkonten ausfindig machen muss. Er ist in seine hĂŒbsche Nachbarin verliebt und hat zum Zweck ihrer Beobachtung Computerkameras in ihrer Wohnung installiert. Ein Russe kommt ins Spiel, verschwundene Diamanten und ein Coiffeursalon mit einem Frisier-Paar, bei dem sich insbesondere die Frau als recht schonungslos erweist, wenn sie nur mal das grosse Geld-GlĂŒck wittert. Es geht einiges drunter und drĂŒber in diesem irrwitzigen Geschehen eines Nachts in Mexiko. Der Kinohit ist eines der eindrĂŒcklichsten Beispiele eines erstarkenden und erfrischenden mexikanischen Filmschaffens. Er wurde nicht umsonst mit sechs der begehrten mexikanischen Film-Awards preisgekrönt und kann von Raucherinnen wie Nichtrauchern genauso genossen werden.

 

REGIE:
Hugo RodrĂ­guez
PRODUKTION:
Laura Imperiale
Martha Sosa Elizondo
CAST:
Diego Luna
Daniel Giménez Cacho
Lucas Crespi
Marta Belaustegui
Rosa MarĂ­a Bianchi
Rafael InclĂĄn
Enoc Leaño
DREHBUCH:
MartĂ­n Salinas
KAMERA:
Marcelo Iaccarino
SCHNITT:
Alberto de Toro
TON:
Lena Esquenazi
MUSIK:
Fernando Corona
AUSSTATTUNG:
Sandra Cabriada
KOSTÜME:
Alejandra Dorantes

       
  Noces
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Stephan Streker • Zahira ist ein 18-jĂ€hriges MĂ€dchen, das mit seiner pakistanischen Familie in Belgien lebt. Ihre Eltern, mit denen sie sich eigentlich gut versteht, drĂ€ngen sie zu einer traditionellen Hochzeit. Unter drei AnwĂ€rtern muss sie sich via Skype fĂŒr einen Mann entscheiden und ihr zukĂŒnftiges Leben in Pakistan vorbereiten. Zahira möchte aber denjenigen heiraten, in den sie tatsĂ€chlich verliebt ist. Sie erhĂ€lt in ihrer Haltung UnterstĂŒtzung vom Vater ihrer besten Freundin (gespielt von Olivier Gourmet) und scheint auf ihren Bruder zĂ€hlen zu können, der ebenfalls zwischen der Kultur der Eltern und dem westlichen Leben hin und hergerissen scheint.

 

REGIE:
Stephan Streker
PRODUKTION:
Michaël Goldberg
Boris Van Gils
CAST:
Lina El Arabi
SĂ©bastien Houbani
Babak Karimi
Nina Kulkarni
Olivier Gourmet
Alice de Lencquesaing
Zacharie Chasseriaud
DREHBUCH:
Stephan Streker
KAMERA:
Grimm Vandekerckhove
SCHNITT:
Jerome Guiot
Mathilde Muyard
TON:
Yves Coméliau

       
  Nocturama
 
       
 

Ein Film von Bertrand Bonello • Eines Morgens in Paris. Einige Jugendliche, jeder einzeln fĂŒr sich und doch irgendwie organisiert, setzen zu einem mysteriösen Tanz durch das Labyrinth der Metro und der Strassen der französischen Hauptstadt an. Sie stammen aus verschiedenen Quartieren, unterschiedlichen Milieus, sind mĂ€nnlich oder weiblich, haben Migrationshintergrund oder nicht. Die Stunden vergehen: Wege werden zurĂŒckgelegt, Nachrichten verschickt, Mobiltelefone weggeworfen, Sicherheitssysteme geknackt, Bomben gelegt. Ihre Gesten sind prĂ€zise, es scheint, als verfolgten sie einen klaren, gemeinsamen Plan. Zum Ladenschluss kommen sie in einem edlen Kaufhaus zusammen. In der Stadt explodieren Bomben – und fĂŒr die Jugendlichen beginnt eine lange, nervenaufreibende Nacht. Immer auf die TĂ€ter fokussierend, setzt Regisseur Bertrand Bonello den Tag eines Anschlags hochmodern als stetig voranschreitenden, unabwendbaren (Alb)traum in Szene.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Bertrand Bonello
PRODUKTION:
Edouard Weil
Alice Girard
CAST:
Finnegan Oldfield
Vincent Rottiers
Hamza Meziani
Manal Issa
Martin Guyot
DREHBUCH:
Bertrand Bonello
KAMERA:
LĂ©o Hinstin
SCHNITT:
Fabrice Rouaud
TON:
Nicolas Moreau
Andreas Hildebrandt
Jean-Pierre Laforce
Nicolas Cantin
MUSIK:
Bertrand Bonello
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop

       
  Nymphomaniac - Part 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2014]
       
 

Ein Film von Lars von Trier • Eine ganze Nacht lang reden Seligman (Stellan SkarsgĂ„rd) und Joe (Charlotte Gainsbourg) miteinander. Joe erzĂ€hlt dem Junggesellen, der sie mit in seine Wohnung genommen hat ihre Lebensgeschichte:
Ihre erotischen Abenteuer und schonungslosen Experimente geraten zunehmend zu einem Zwang. Die Schilderung ihrer Suche nach Sex, nach Lust und nach Befriedigung ist fĂŒr Seligman faszinierend, immer wieder versucht er, ErklĂ€rungen zu finden.
Die Kapitel des zweiten Teils sind gefĂŒllt mit Szenen und Assoziationen, mit spielerischen Verbindungen und ĂŒberraschenden Themen: Zum Beispiel mit mehrstimmigen Orgel-StĂŒcken und drei MĂ€nnern, mit der Freude und dem Leiden in der orthodoxen und der römischen Kirche, mit realen Körpern und ihren Spiegelungen, bis hin zu schmutzigen GeschĂ€ften und der sauberen Handhabung einer Pistole ... und mit starken Emotionen wie Lars von Trier sie perfekt in Szene zu setzen weiss: Eine Herausforderung und ein grosses Kinoerlebnis.

 

REGIE:
Lars von Trier
PRODUKTION:
Peter AalbĂŠk Jensen
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
Charlotte Gainsbourg
Peter Gilbert Cotton
DREHBUCH:
Lars von Trier

       
  Palais royal!
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2006]
       
 

Ein Film von ValĂ©rie Lemercier • Eine schlichte LogopĂ€din, die zufĂ€llig mit dem jĂŒngsten Sohn des Königs verheiratet ist, wird nach dem Todes des Monarchen ungewollt Königin. Aber auch dieser Beruf ist nicht immer die Krönung... Oder doch?

Eine Komödie ĂŒber den Ă€usseren Schein, wahre Freundlichkeit und jene, die nur inszeniert wird. Es geht um eine imaginĂ€re, aber sehr realistische Königsfamilie – erzkatholisch, geschniegelt und gebĂŒgelt – und ihre Geheimnisse. Es ist auch eine Komödie ĂŒber das Bekanntsein und die Grenzen der WohltĂ€tigkeit.

 

REGIE:
Valérie Lemercier
PRODUKTION:
Edouard Weil
CAST:
Valérie Lemercier
Lambert Wilson
Catherine Deneuve
Michel Aumont
Mathilde Seigner
DREHBUCH:
Brigitte Buc
Valérie Lemercier
KAMERA:
James Welland
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Jean Minondo
MUSIK:
Bertrand Burgalat
AUSSTATTUNG:
Jacques Bufnoir
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Paragraph 175
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2000]
       
 

Directory Award Documentary Competition Sundance 2000 • «UnnatĂŒrliche sexuelle Handlungen zwischen Personen mĂ€nnlichen Geschlechts oder zwischen Menschen und Tieren sind mit Freiheitsentzug zu bestrafen; der Verlust der bĂŒrgerlichen Pechte ist nicht auszuschliessen.» Deutsches Strafgesetzbuch von 1871

Bis zum Ende der sechziger Jahre stellte der berĂŒchtigte Paragraph 175 in Deutschland homosexuelle Handlungen unter Strafe. Rob Epstein und Jeffrey Friedman haben einige der zehn letzten Überlebenden kennengelernt, die wegen ihrer HomosexualitĂ€t von den Nazis verfolgt wurden. Oft bitter, aber auch mit Ironie und Humor erzĂ€hlen sie ihre Lebensgeschichten, die von Nichtanerkennung, Ausschliessung und dem unbedingten Willen zu ĂŒberleben bestimmt sind. Ihre Schilderungen, begleitet von dokumentarischen Aufnahmen aus den 'Goldenen Zwanzigern' bis in die vierziger Jahre, schliessen eine LĂŒcke in der Geschichtsschreibung und stellen ein Zeugnis menschlicher Widerstandskraft angesichts gewissenloser Grausamkeiten dar.

 

REGIE:
Rob Epstein
Jeffrey Friedman
DREHBUCH:
Sharon Wood
KAMERA:
Benrd Meiners
SCHNITT:
Dawn Logsdon

       
  Paris pieds nus
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2017]
       
 

Lost in Paris / Barfuss in Paris • In PARIS PIEDS NUS spielen die Filmemacher Fiona Gordon und Dominique Abel gleich selber eine kleinbĂŒrgerliche kanadische Bibliothekarin und einen seltsam verfĂŒhrerischen und egoistischen Obdachlosen. Fionas (Gordon) ordentliches Leben gerĂ€t durch einen Brief, mit Hilferuf, von ihrer 88-jĂ€hrigen Tante Martha (gespielt von Emmanuelle Riva), die in Paris lebt, aus den Fugen. Fiona nimmt den nĂ€chsten Flug nach Paris. Dort angekommen, stellt sie fest, dass Ihre Tante Martha verschwunden ist. Die Suche nach Martha wird zur Odyssee durch Paris. Fiona begegnet einigen skurrilen Zeitgenossen. Einer davon ist Dom (Abel), ein sympathischer aber nerviger Trampel, der sich an ihre Fersen heftet und den sie nicht mehr los wird.

 

REGIE:
Dominique Abel
Fiona Gordon
PRODUKTION:
Charles Gillibert
Christie Molia
CAST:
Emmanuelle Riva
Pierre Richard
Fiona Gordon
Dominique Abel
DREHBUCH:
Dominique Abel
Fiona Gordon
KAMERA:
Claire Childeric
Jean-Christophe Leforestier
SCHNITT:
Sandrine Deegen
TON:
Fred Meert
AUSSTATTUNG:
Nicolas Girault
KOSTÜME:
Claire Dubien

       
  Paris, je t'aime
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2006]
       
 

Ein einmaliges Filmerlebnis der Sonderklasse! • 20 Regisseure aus aller Welt (Coen Brothers, Tom Tykwer, Gus Van Sant, Walter Salles, Alexander Payne, Alfonso Cuaron etc.) haben jeweils einen Kurzfilm ĂŒber das zeitlose Thema "Romanze in Paris" mit einem aussergewöhlichen Darstellerensemble produziert.

 

REGIE:
Olivier Assayas
Frédéric Auburtin
Christoffer Boe
Gurinder Chadha
Sylvain Chomet
Ethan Coen
Joel Coen
Isabel Coixet
Wes Craven
Alfonso CuarĂłn
GĂ©rard Depardieu
Christopher Doyle
Richard LaGravenese
Raphaël Nadjari
Vincenzo Natali
Alexander Payne
Bruno Poda
PRODUKTION:
Emmanuel Benbihy
Claudie Ossard
CAST:
Maggie Gyllenhaal
Fanny Ardant
Juliette Binoche
Steve Buscemi
Willem Dafoe
Bob Hoskins
Natalie Portman
DREHBUCH:
Tristan Carné
Emmanuel Benbihy
KAMERA:
Maxime Alexandre
Pierre AĂŻm
Bruno Delbonnel
Eric Gautier
Frank Griebe
Eric Guichard
Jean-Claude Larrieu
Denis Lenoir
Rain Li
Pascal Marti
Tetsuo Nagata
Matthieu Poirot-Delpech
David Quesemand
Pascal Rabaud
Michael Seresin
GĂ©rard Sterin
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
Stan Collet
Simon Jacquet
Alex RodrĂ­guez
MUSIK:
Pierre Adenot
AUSSTATTUNG:
Bettina von den Steinen
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  Pauline et Paulette
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2002]
       
 

Ein Film von Lieven Debrauwer • Pauline, ein Kind von 66 Jahren (sie kann weder lesen noch schreiben noch korrekt sprechen), wohnt in einem flĂ€mischen Dorf irgendwo zwischen BrĂŒssel und der belgischen KĂŒste. Ihre Ă€ltere Schwester Martha kĂŒmmert sich seit dem Tod ihrer Eltern um sie. Doch Martha stirbt eines Tages. Sie hinterlĂ€sst ein Testament: Der Verkaufserlös ihres Hauses sowie ihr Vermögen gehen an ihre zwei Schwestern unter der Bedingung, dass sich eine von ihnen um Pauline kĂŒmmert. Erben wĂŒrden die beiden gerne, doch keine (weder Paulette, die im Dorf einen Laden hat, noch Cecile, die in BrĂŒssel wohnt) will die Verantwortung fĂŒr Pauline ĂŒbernehmen ...

Pauline vergöttert ihre Schwester Paulette. Doch Paulette bleibt hart und will nichts von Pauline wissen, die ihr dauernd nachstellt. Kann Pauline die Liebe von Paulette gewinnen?

 

REGIE:
Lieven Debrauwer
PRODUKTION:
Dominique Janne
CAST:
Dora van der Groen
Ann Petersen
Rosemarie Bergmans
Idwig Stephane
Julienne De Bruyn
Camilia Blereau
François Beukelaers
DREHBUCH:
Lieven Debrauwer
Jacques Boon
KAMERA:
Michel van Leer
SCHNITT:
Philippe Ravoet
MUSIK:
Frédéric Devreese
AUSSTATTUNG:
Hilde Duyck

       
  Peur de rien
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. April 2016]
       
 

Ein Film von Danielle Arbid • Die Neunzigerjahre. Lina, 18 Jahre alt, kommt nach Paris, um hier zu studieren. Ganz auf sich gestellt, ohne Geld und mit ihrem Überlebenswillen als Antrieb, sucht sie, was sie im Libanon nie gefunden hat: Eine gewisse Art von Freiheit. Im lockeren Takt ihrer neuen Begegnungen – sowohl romantischer Art mit MĂ€nnern als auch mit Freundinnen und Mentorinnen – lernt Lina verschiedene Milieus und Menschen kennen, die sie allesamt prĂ€gen werden. Durch deren Ansichtsweisen lernt sie Frankreich besser verstehen und kann darĂŒber hinaus in die innersten Gedanken der MĂ€nner schauen.

 

REGIE:
Danielle Arbid
PRODUKTION:
Philippe Martin
David Thion
CAST:
Manal Issa
Vincent Lacoste
Paul Hamy
Damien Chapelle
Dominique Blanc
Clara Ponsot
India Hair
Bastien Bouillon
DREHBUCH:
Danielle Arbid
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Mathilde Muyard
TON:
Jean De Sagey
Olivier Touche
AUSSTATTUNG:
Charlotte de Cadeville
KOSTÜME:
Claire Dubien

       
  Polisse
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2011]
       
 

Ein Film von MaĂŻwenn Le Besco • Wovon der Rest der Gesellschaft noch nicht einmal etwas ahnt - fĂŒr die Polizisten, die in der Pariser Einheit fĂŒr Jugendschutz arbeiten, sind die dunklen Geheimnisse, die sich in Familien aller Schichten verbergen, Arbeitsalltag. Die Frauen und MĂ€nner der von Balloo (FrĂ©dĂ©ric Pierrot) geleiteten Abteilung bilden eine verschworene Gemeinschaft: Die Freundinnen Nadine (Karin Viard) und Iris (Marina FoĂŻs), der aufbrausende Fred (JoeyStarr), der Macho Bamako (Arnaud Henriet), der intellektuelle Schlaumeier Gabriel (JĂ©rĂ©mie Elkaim) und die anderen – sie alle verbindet eine unglaubliche Hingabe an den Job, ein chaotisches Privatleben, MitgefĂŒhl fĂŒr die Opfer und eine herzliche Abneigung gegen den BĂŒrokraten Beauchard (Wladimir Yordanoff), den Chef der Dienststelle.
Als Beauchard – als PR-Massnahme – einer Fotografin (MaĂŻwenn) gestattet, die Arbeit der JugendschĂŒtzer zu begleiten, verĂ€ndert sich das Gleichgewicht der Truppe. Fred lehnt die Anwesenheit der Fotografin Melissa strikt ab, doch dann ist es ausgerechnet er, der nach einem traumatischen Erlebnis im Job die NĂ€he zu Melissa sucht


 

REGIE:
MaĂŻwenn Le Besco
PRODUKTION:
Alain Attal
CAST:
Karin Viard
Joey Starr
Marina FoĂŻs
Nicolas Duvauchelle
MaĂŻwenn Le Besco
DREHBUCH:
MaĂŻwenn Le Besco
SCHNITT:
Laure Gardette
TON:
Nicolas Provost
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Nicolas de Boiscuillé
KOSTÜME:
Marité Coutard

       
  Quelque chose Ă  te dire
 
       
 

Ein Film von CĂ©cile Telerman

 

REGIE:
CĂ©cile Telerman
PRODUKTION:
Yann Gilbert
CĂ©cile Telerman
CAST:
Mathilde Seigner
Pascal Elbé
Olivier Marchal
Charlotte Rampling
Patrick Chesnais
DREHBUCH:
JĂ©rĂŽme Soubeyrand
CĂ©cile Telerman
KAMERA:
Robert Alazraki
SCHNITT:
Marie Castro
TON:
Mireille Leroy
Jean Minondo
MUSIK:
Jacques Davidovici
AUSSTATTUNG:
André Fonsny
KOSTÜME:
Jacqueline Bouchard

       
  Retour chez ma mĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2016]
       
 

Ein Film von Eric Lavaine • Wir alle lieben unsere Eltern. Aber wieder zu Hause einzuziehen, wenn man schon erwachsen ist, ist eine andere Geschichte. Eine Geschichte, die jĂ€hrlich 400 000 Franzosen nach einer Scheidung oder wegen Geldsorgen durchleben mĂŒssen.
Architektin Stéphanie steht mit Mitte 40 vor den Scherben ihrer Karriere. Als Notlösung zieht sie wieder bei ihrer Mutter ein, da sie sich ihre Miete nicht mehr leisten kann. Stéphanie findet die Situation alles andere als prickelnd, aber auch ihre Mutter ist nicht sonderlich begeistert vom Einzug ihrer Tochter, da sie nun die AffÀre mit ihrem Nachbarn und so einige andere Dinge vertuschen muss.

Willkommen in einem feindlichen, geheimnisvollen, unerwarteten Umfeld... der Familie!

 

REGIE:
Eric Lavaine
PRODUKTION:
Vincent Roget
JĂ©rĂŽme Seydoux
CAST:
Josiane Balasko
Alexandra Lamy
Mathilde Seigner
DREHBUCH:
HĂ©ctor Cabello Reyes
Eric Lavaine
KAMERA:
François Hernandez
SCHNITT:
Vincent Zuffranieri
TON:
Pascal Dedeye

       
  Rope of Solidarity
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Oktober 2013]
       
 

Das Abenteuer eines unglaublichen Gipfelsturms • Der Dokumentarfilm „Rope of Solidarity“ erzĂ€hlt das Abenteuer eines unglaublichen Gipfelsturms. Hundert von Brustkrebs Betroffene aus ganz Europa steigen auf das 4162 Meter hohe Breithorn bei Zermatt. Ein atemraubendes Panorama begleitet die grosse Seilschaft ĂŒber den Gletscher - doch es ziehen Wolken auf.
Mit extremen Herausforderungen und damit, an körperliche und andere Grenzen zu gehen, haben die Frauen Erfahrung. Ihre Geschichten schildern wie eine lange und schwere Krankheit das Leben verÀndert: den Körper, die Beziehungen und die Arbeit. Der Ausgrenzung entgegen stellen sie einen wunderbaren Hunger auf Leben. Ein Film voller Enthusiasmus!

 

REGIE:
Gabriele SchÀrer
PRODUKTION:
Gabriele SchÀrer
DREHBUCH:
Gabriele SchÀrer
KAMERA:
Patrick Tresch
Gery Gafner
Christoph Lehmann
Oliver Maag
SCHNITT:
Konstantin Gutscher
TON:
Balthasar Jucker
Nadja Gubser
MUSIK:
Balthasar Jucker

       
  Royal Opera House: WalkĂŒre
  [demnächst im Kino - Release: 28. Oktober 2018]
       
 

Aus dem Royal Opera House London • Erster Aufzug
Im ersten Aufzug der WalkĂŒre sucht Siegmund unter dem Namen Wehwalt bei Sieglinde, der Gattin Hundings, Obdach. Siegmund und Sieglinde sind Zwillinge, von Wotan gezeugt, den sie nur unter dem Namen WĂ€lse kennen. Da Sieglinde schon frĂŒh geraubt und Hunding zur Ehe gegeben wurde („
ein Weib, das ungefragt SchĂ€cher ihm schenkten zur Frau“), erkennen die Zwillingsgeschwister einander zunĂ€chst nicht.
Heimgekehrt erfragt Hunding die Herkunft des Gastes und stellt fest, dass Siegmund ausgerechnet jenem verhassten „wilden Geschlecht“ angehört, das er soeben – erfolglos – gejagt hat, um „SĂŒhne zu nehmen fĂŒr Sippenblut“, nur um nun des „flĂŒcht’gen Frevlers Spur im eignen Haus zu erspĂ€hn“. Zwar zwingt ihn das Gastrecht, Siegmund fĂŒr die Nacht zu beherbergen, doch bestimmt er, dass am anderen Morgen der Zweikampf zwischen ihm und Siegmund entscheiden solle.
Hunding legt sich schlafen (Sieglinde: „ich wĂŒrzt ihm betĂ€ubenden Trank“). Sieglinde schleicht sich zu Siegmund und erzĂ€hlt ihm von dem Schwert im Stamm der mitten im Saal stehenden Esche, das von einem mysteriösen Fremden eines Tages dort hineingestossen worden war und nur demjenigen bestimmt sei, der es herauszuziehen vermöchte, was bisher jedoch noch niemandem gelungen ist. Siegmund nennt das Schwert Notung (in Partitur und Klavierauszug Nothung geschrieben), da er es sich in der grössten Not gewinnt, und zieht es voll Begeisterung aus dem Stamm. Die Geschwister erkennen sich, sie glĂŒhen in Liebe zueinander. In der inzestuösen Vereinigung der Geschwister („so blĂŒhe denn WĂ€lsungenblut“) wird Siegfried gezeugt.

Zweiter Aufzug
Der zweite Aufzug versetzt uns in göttliche SphÀren. Zwischen Wotan und Fricka, Wotans Frau, entspinnt sich ein heftiger Streit.
Wotans Plan, den er am Ende des Rheingolds gefasst hatte, war inzwischen weiter umgesetzt worden. Im Kampf gefallene Helden werden von den neun WalkĂŒren, Wotans Töchtern, auf die von den Riesen errichtete Burg Walhall gebracht, um Wotans Armee zu bilden und den befĂŒrchteten Angriff Alberichs auf die Herrschaft der Götter abzuwehren. Zudem will Wotan verhindern, dass Alberich wieder in den Besitz des Ringes gelangte („dann wĂ€re Walhall verloren“). Er selbst darf aber gegen Fafner, der Goldschatz und Ring in Gestalt eines Drachen hĂŒtet, nicht antreten („mit dem ich vertrug, den darf ich nicht treffen“); so wĂŒnscht er sich einen unabhĂ€ngigen Helden, der den Ring fĂŒr ihn zurĂŒckgewinnen könnte. In dieser Rolle sieht er Siegmund. Lieblingstochter BrĂŒnnhilde soll diesem im bevorstehenden Kampf mit Hunding beistehen und zum Sieg verhelfen.
Fricka verlangt nun jedoch von Wotan, im Zweikampf fĂŒr Hunding einzutreten, weil Hunding Opfer eines Ehebruchs – noch dazu eines inzestuösen – geworden sei. Wotan, der Wahrer der göttlichen Ordnung, so argumentiert sie, könne diesen Ehebruch nicht ungestraft lassen. Wotan versucht sich herauszuwinden, indem er darauf verweist, dass Siegmund als freier Mann selber in der Lage sein mĂŒsse, die Situation zu bewĂ€ltigen, aber Fricka durchschaut ihn – er, Wotan, habe Siegmund in diese Notsituation ĂŒberhaupt erst gebracht und ihm auch das Schwert, das ihn retten soll, zugespielt. Fricka fordert und erhĂ€lt am Ende den Eid Wotans, Siegmund im Kampf zu fĂ€llen (Fricka: „Der WĂ€lsung fĂ€llt meiner Ehre!“).
Als BrĂŒnnhilde kurz darauf zu Wotan zurĂŒckkehrt und ihn zutiefst erschĂŒttert vorfindet, gelingt es ihr, Wotan zum Reden zu bringen (Wotan: „
 mit mir nur rat ich, red ich zu dir“). Er offenbart ihr die Vorgeschichte des Ringes, dass ihn die Erdgöttin Erda warnte, er jedoch die Warnung in den Wind schlug, und was ihm jetzt daraus erwuchs („In eigner Fessel fing ich mich, ich Unfreiester aller!“).
Als BrĂŒnnhilde schliesslich von Wotan den Auftrag erhĂ€lt, das Kampfeslos zu Gunsten Hundings zu wenden, ist sie niedergeschlagen. Sie erscheint Siegmund in der vierten Szene des zweiten Aufzugs, der sogenannten TodesverkĂŒndung. Tief gerĂŒhrt stellt sie fest, dass Siegmund nur an Sieglinde hĂ€ngt und nichts von den Wonnen Walhalls, dem Traum aller Helden, wissen will. Sie beschliesst, sich Wotans Befehl zu widersetzen und Siegmund zu helfen. ErzĂŒrnt greift Wotan selbst in das Kampfesgeschehen ein. Siegmund fĂ€llt, da Wotans Speer sein Schwert zerschlĂ€gt. Grimmig beauftragt Wotan Hunding, Fricka den Verlauf des Kampfes zu schildern, und tötet ihn durch einen „verĂ€chtlichen Handwink“. Dann nimmt er die Verfolgung BrĂŒnnhildes auf, die mit der verzweifelten Sieglinde auf der Flucht zum WalkĂŒrenfelsen ist.

Dritter Aufzug
Auf dem WalkĂŒrenfelsen treffen sich alle Töchter Wotans, die WalkĂŒren, um gemeinsam mit den im Kampf gefallenen Helden, die sie gesammelt haben, nach Walhall zu ziehen. Das wohl bekannteste MusikstĂŒck aus dem Ring des Nibelungen, der Ritt der WalkĂŒren, erklingt als Vorspiel und Anfang dieser Szene.
Wotan verfolgt die rebellische BrĂŒnnhilde, um sie fĂŒr ihren Ungehorsam zu bestrafen. BrĂŒnnhilde gelingt es noch, Sieglinde den Weg zur Flucht zu weisen, wobei sie der lebensmĂŒden Frau auch verkĂŒndet, dass sie einen Sohn gebĂ€ren wird („den hehrsten Helden der Welt hegst du, o Weib, im schirmenden Schoss!“). Das Schwert Siegmunds, das bei dem Zweikampf zerbrach, gibt sie ihr fĂŒr diesen Sohn als vĂ€terliches Erbteil mit. In ĂŒberschwĂ€nglichem Jubel ĂŒber das verheissene Liebespfand, das in ihr heranwĂ€chst, flieht Sieglinde.
BrĂŒnnhilde dagegen stellt sich dem Zorn Wotans, der ihr die hĂ€rteste Strafe verkĂŒndet: dass sie fortan nicht mehr als göttliche WalkĂŒre existieren wird. Zum Menschen degradiert, als „Weib“, soll sie dem erstbesten Manne folgen, der sie aus dem „wehrlosen Schlaf“ weckt, in den Wotan sie versetzen wird, und fortan das öde Leben einer Hausfrau fĂŒhren („
 dem herrischen Manne gehorcht sie fortan, am Herde sitzt sie und spinnt, aller Spottenden Ziel und Spiel“). BrĂŒnnhilde weist Wotan darauf hin, dass seine Weisung an sie, da er Siegmund ja liebe, immer war, ihn zu schĂŒtzen, und dass seine widersprĂŒchliche RĂŒcknahme dieser Weisung lediglich darauf beruhe, dass Fricka ihn mit ihren Argumenten sich selbst entfremdet habe. Sie wagt den Vorschlag, dass Wotan ein Feuer um den Berg legen möge, auf den er sie schlafend verbannen will, um ihr die Schmach zu ersparen, womöglich „dem feigsten Manne zur leichten Beute“ zu werden. Sie erreicht die Zusage Wotans, dass nur ein Held (wobei sie an den kĂŒnftigen Sohn Sieglindes denkt), der furchtlos das Feuer durchbrechen kann, sie erwecken werde. Wotan nimmt bewegt Abschied von seiner Lieblingstochter, sieht ihr zum letzten Mal in die Augen und kĂŒsst die Gottheit von ihr. Dann befiehlt er Loge, den Fels mit Feuer zu umgeben, und bestimmt: „Wer meines Speeres Spitze fĂŒrchtet, durchschreite das Feuer nie!“

 

REGIE:
Keith Warner
CAST:
Stuart Skelton
Emily Magee
John Lundgren
Nina Stemme
Sarah Connolly
TON:
Antonio Pappano
MUSIK:
Richard Wagner
AUSSTATTUNG:
Stefanos Lazaridis
KOSTÜME:
Marie-Jeanne Lecca

       
  Royal Shakespeare Company: Cymbeline
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2016]
       
 

Übertragung aus London • Imogen, die Tochter des Königs Cymbeline, war verlobt mit Cloten, dem Sohn der neuen Königin. Statt seiner hat sie jedoch heimlich Posthumus, einen Mann niederen Standes, der grosse Verdienste erworben hat, geheiratet. Der verĂ€rgerte Cymbeline verbannt Posthumus daraufhin aus seinem Königreich. Letzterer gibt Imogen beim Abschied ein Armband und erhĂ€lt einen Ring von ihr. Posthumus' treuer Diener Pisanio bleibt am Hofe.

In Italien wettet Iachimo (oder „kleiner Iago“), ein Soldat der römischen Armee, mit dem exilierten Posthumus, dass er Imogen zum Ehebruch verfĂŒhren kann; gelingt ihm dies, dann soll Posthumus ihm den Ring geben. In Britannien hat die Königin dem Doktor Cornelius aufgetragen, ihr ein tödliches Gift zu besorgen; der gibt ihr aber nur ein Schlafmittel, das den Anschein des Todes hervorruft. Dieses Mittel, das sie als Beruhigungsmittel ausweist, ĂŒbergibt sie Pisanio. Der aus Italien angereiste Iachimo versucht Imogen fĂŒr sich zu gewinnen, wird jedoch zurĂŒckgewiesen. Er gibt scheinbar auf und bittet, eine grosse Truhe in Imogens Zimmer abstellen zu dĂŒrfen, die seinen wertvollsten Besitz enthalte, was Imogen gewĂ€hrt. In der Nacht entsteigt Iachimo der Truhe, mustert das Schlafgemach und die schlafende Imogen, die ein Muttermal auf der linken Brust hat, und streift das Armband von ihrem Handgelenk. ZurĂŒck in Italien behauptet er gegenĂŒber Posthumus, die Wette gewonnen zu haben, schildert Imogens Schlafgemach und prĂ€sentiert das Armband. Dem zunĂ€chst unglĂ€ubigen Posthumus beschreibt er dann das Mal auf Imogens Brust, worauf Posthumus ihm den Ring gibt.

In Britannien weigert sich Cymbeline gegenĂŒber dem römischen Botschafter Caius Lucius, die Tributzahlung fortzusetzen, die Julius Caesar erzwungen hatte. Pisanio hat einen Brief von Posthumus erhalten mit der Aufforderung, Imogen aus London zu bringen und sie zu ermorden. Er gibt ihr einen zweiten Brief von Posthumus mit der Bitte, sie möge sich nach Milford Haven an der KĂŒste von Wales begeben, wo sie ihn treffen werde. In Milford Haven gesteht Pisanio seine TĂ€uschung und zeigt Imogen den ersten Brief, in dem Posthumus ihr Untreue vorwirft. Er schlĂ€gt Imogen vor, Knabenkleidung anzulegen und in die Dienste des Caius Lucius einzutreten, wodurch sie nach Italien kommen könne, und gibt ihr als StĂ€rkungsmittel fĂŒr die Reise das von der Königin erhaltene Mittel. Am Hofe ist unterdessen Imogens Abwesenheit aufgefallen, der zurĂŒckgekehrte Pisario gibt Cloten einen falschen Aufenthaltsort an, wohin dieser sich mit einem Anzug von Posthumus aufmacht. Imogen hat sich in der Wildnis verirrt und stösst auf „Polydore“ und „Cadwell“, die, was sie nicht weiss, ihre eigenen BrĂŒder Guiderius and Arviragus sind. Zwanzig Jahre zuvor hatten zwei britische EdelmĂ€nner Meineide geschworen, indem sie den Edelmann Belarius des Zusammenwirkens mit den Römern beschuldigten, woraufhin er von Cymbeline aus dem Königreich verbannt wurde. Belarius entfĂŒhrte aus Rache Cymbelines Söhne, damit dieser keinen Thronerben haben solle. Die Söhne wurden von der Amme Euriphile aufgezogen, die sie fĂŒr ihre Mutter halten. Auf der Jagd treffen Belarius und die Söhne auf den mit PosthumusÂŽ Anzug bekleideten Cloten, der von Guiderius in einem Duell getötet und enthauptet wird. Imogen hat inzwischen das Mittel genommen[5] und die zurĂŒckkehrenden MĂ€nner halten sie fĂŒr tot. Sie lassen Clotens kopflosen Körper bei ihr und verlassen sie so. Nach einiger Zeit erwacht Imogen wieder und hĂ€lt den toten Körper neben sich fĂŒr denjenigen ihres Mannes. Als Caius Lucius mit seinem Heer auftaucht, stellt sie sich als Fidele vor und wird als Page in die Dienste des Römers aufgenommen.

Der Kampf zwischen dem römischen und dem britannischen Heer gestaltet sich fĂŒr dieses zunĂ€chst ungĂŒnstig, obschon Posthumus, mit den Römern nach Britannien gekommen, die Römer verlĂ€sst und fĂŒr die Britannier kĂ€mpft. Dann aber tauchen auf britannischer Seite Belarius, Guiderius und Arviragus auf – die Römer werden besiegt, Caius Lucius und Posthumus, der römische Kleidung trĂ€gt, gefangengenommen. Um den schlafenden Posthumus versammeln sich Geister seiner verstorbenen Ahnen und bitten Jupiter, mit ihrem Nachfahren Mitleid zu haben; darauf erscheint Jupiter und verkĂŒndet, er werde PosthumusÂŽ GlĂŒck zuwege bringen. TatsĂ€chlich kommt wenig spĂ€ter ein Bote mit der Order, ihn zu Cymbeline zu bringen.

Im Finale des Schauspiels treten fast alle Personen nochmals auf, um die BruchstĂŒcke der verwirrenden Handlung zusammenzufĂŒgen. Der Hofarzt Cornelius ĂŒberrascht alle mit der Nachricht, dass die Königin, Imogens Stiefmutter, gestorben sei. Mit ihrem letzten Atemzug gestand sie ihm ihre finsteren Taten: Sie liebte Cymbeline nicht, sie liess Imogen unwissentlich durch Pisanio vergiften und hatte die Absicht, Cymbeline ebenfalls zu vergiften, damit ihr Sohn Cloten den Thron besteigen könne. Die noch verkleidete Imogen fragt Iachimo, woher er den Ring an seinem Finger habe, und dieser gesteht sein schelmisches Tun. Imogen gibt sich zu erkennen, sie und Posthumus umarmen einander. Belarius offenbart seine wahre IdentitĂ€t und diejenige von Arviragus und Guiderius als Söhne Cymbelines. Cymbeline schliesst mit einer grossen Rede an die Götter und erklĂ€rt Frieden zwischen Britannien und Rom. Die Römer dĂŒrfen unbehelligt abziehen und erhalten ihren geforderten Tribut. Zum Abschluss eröffnet Cymbeline ein grosses Fest in Luds Stadt (London) und schliesst mit den Worten „Nie hatt ein Krieg, eh noch die HĂ€nde / Vom Blut sich wuschen, solch ein schönes Ende.“

 

REGIE:
Melly Still
PRODUKTION:
Hiran Abyserka
Romayne Andrews
Gillian Bevan
Doreene Blackstock
Eke Chukwu
James Clyde
James Cooney
Bethan Cullinane
TON:
Jonathan Ruddick
MUSIK:
Dave Price
AUSSTATTUNG:
Anna Fleischle

       
  Rules of Engagement
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2000]
       
 

Samuel L. Jackson & Tommy Lee Jones • Fast sein ganzes Leben lang hat der Marines-Colonel Terry Childers (SAMUEL L. JACKSON) treu seinem Land gedient, war immer da, wenn es galt, die Flammen in einem Krisenherd zu löschen. Auch als der US Botschafter im Jemen Alarm schlĂ€gt, er werde von Demonstranten angegriffen, ist er zur Stelle. Die Lage eskaliert, und als Childers MĂ€nner, Frauen und Kinder in der Menge sieht, die auf seine Truppe schiessen, lĂ€sst er das Feuer erwidern. 83 Menschen sterben, mehr als 100 werden verletzt - und Childers, der seine Pflicht getan und die Regeln des Gefechts befolgt hat, soll als PrĂŒgelknabe vors Kriegsgericht. In seiner Verzweiflung wendet er sich an den Anwalt und Freund Colonel Hays Hodges (TOMMY LEE JONES), dem Childers einst in Vietnam das Leben rettete. Er soll den WeggefĂ€hrten verteidigen, doch alle Zeichen, Indizien und Zeugenaus sagen sprechen gegen die beiden Veteranen...

Mit einem knallharten und brisanten MilitĂ€r-Actionfilm Ă  la 'Eine Frage der Ehre' oder 'Ausnahmezustand' meldet sich Oscar-Gewinner William Friedkin ('Brennpunkt Brooklyn', 'Der Exorzist') nach fĂŒnfjĂ€hriger Auszeit zurĂŒck in die Kinos. Im Mittelpunkt des packenden, atemberaubenden Thrillers ĂŒber Gehorsam, LoyalitĂ€t, MilitĂ€rregeln und die Aufgaben des modernen MilitĂ€rs, steht das mitreissende Schauspielduell zwischen den Hollywood-Titanen Tommy Lee Jones ('Auf der Flucht', 'Men in Black') und Samuel L. Jackson ('Deep Blue Sea', 'Pulp Fiction'), die an die Grenze ihres Leistungsvermögen gehen. Das Votum des US-Publikums war eindeutig: Zwei Wochen stand RULES - SEKUNDEN DER ENTSCHEIDUNG an der Spitze der Kinocharts. Mit einem Einspiel von 60 Millionen Dollar ist der hochspannende Reisser einer der Tophits der US-FrĂŒhjahrssaison.

 

REGIE:
William Friedkin
PRODUKTION:
Richard D. Zanuck
Scott Rudin
CAST:
Tommy Lee Jones
Samuel L. Jackson
Goy Pearce
Ben Kingsley
Bruce Greenwood
Blair Underwood
Anne Archer
DREHBUCH:
Stephen Gaghan
KAMERA:
William A. Fraker
Nicola Pecorini
AUSSTATTUNG:
Robert W. Laing

       
  Rumba
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Dominique AbelFiona GordonBruno Romy • Fiona und Dom sind unsterblich ineinander verliebt. Ihre grösste Leidenschaft ist es, Rumba zu tanzen. Das Haus voller TrophĂ€en und den Blick voller Liebe erwarten sie nichts sehnlicher, als nach getaner Arbeit in Kleid und Anzug zu schlĂŒpfen und dem sinnlichen Rhythmus zu verfallen. Doch auf dem Heimweg von einer Tanzveranstaltung stellt sich ihnen das Schicksal in Person eines tollpatschigen Selbstmörders in den Weg. Um ihn vor dem Freitod zu bewahren, fahren sie mit dem Auto gegen eine Wand. Und ihr Leben ist nicht mehr, wie es vorher war...

 

REGIE:
Dominique Abel
Fiona Gordon
Bruno Romy
PRODUKTION:
Dominique Abel
Charles Gillibert
Fiona Gordon
Marin Karmitz
Nathanaël Karmitz
CAST:
Fiona Gordon
Dominique Abel
DREHBUCH:
Dominique Abel
Fiona Gordon
Bruno Romy
KAMERA:
Claire Childeric
SCHNITT:
Sandrine Deegen

       
  Russian Ark
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Alexander Sokurow. • 96 Minuten ohne Schnitt und Pause: In Anbetracht von Alexander Sokurows neustem Film kommt man nicht darum herum, von Machart und Technik zu sprechen. Sokurow – erinnert sei an «Mutter und Sohn – hatte schon immer eine Vorliebe fĂŒr lange Takes und ausgewogene Kompositionen. Doch RUSSIAN ARK sprengt den Rahmen alles bisher Dagewesenen. RUSSIAN ARK nĂ€mlich besteht – modernste HD-Technik macht es möglich – aus einer einzigen, ungeschnittenen, traumhaft-gleitenden Steadycam-Fahrt, der wohl ausgetĂŒfteltsten Kamerabewegung der ganzen bisherigen Filmgeschichte. Diese fĂŒhrt in einer LĂ€nge von 1300 Metern durch die fĂŒnfunddreissig SĂ€le der St. Petersburg Eremitage. In ihrem Zentrum stehen ein zeitgenössischer russischer Filmemacher und ein französischer Marquis aus dem 19. Jahrhundert. Leidenschaftlich disputierend durchschreiten die beiden die prachtvollen Korridore und Salons und werden dabei Zeugen von Szenen aus drei Jahrhunderten russischer Geschichte: Peter der Grosse peitscht einen General aus. Katharina die Grosse hetzt durch die Proben eines TheaterstĂŒcks ĂŒber ihr Leben. Die letzte Zaren-Familie sitzt beim Dinner, derweil die Revolution heranrollt und die GĂ€ste beim letzten königlichen Ball von 1913 Walzer tanzen. RUSSIAN ARK ist Kino pur. Ein Film ĂŒber den Fluss der Zeit und die Kraft der Imagination. Ein Muss nicht nur fĂŒr Cinephile, Kunst- und Geschichts-Interessierte, sondern fĂŒr alle, denen bewusst ist, dass die Siebte der Höhepunkt aller KĂŒnste ist.

 

REGIE:
Aleksandr Sokurov
PRODUKTION:
Andrei Deryabin
Karsten Stöter
Jens Meurer
CAST:
Sergei Dontsov
Mariya Kuznetsova
Leonid Mozgovoy
David Giorgobiani
Aleksandr Chaban
Maksim Sergeyev
DREHBUCH:
Boris Khaimsky
KAMERA:
Tilman BĂŒttner
SCHNITT:
Stefan Ciupek
Sergey Ivanov
Betina Kuntzsch
TON:
Sergei Moshkov
Vladimir Persov
MUSIK:
Sergei Yevtushenko
KOSTÜME:
Maria Grishanova
Lidiya Kryukova
Tamara Seferyan

       
  Salvador Allende
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2004]
       
 

Ein Film von Patricio GuzmĂĄn • Der 11. September 1973 ist ein denkwĂŒrdiges Datum: An diesem Tag wurde in Chile durch den US-amerikanischen CIA der demokratisch gewĂ€hlte PrĂ€sident Salvador Allende gestĂŒrzt, die Demokratie durch eine der brutalsten MilitĂ€rdiktaturen des 20. Jahrhunderts ersetzt. Der Chilene Patricio GuzmĂĄn hat diese Zeit als junger Filmemacher erlebt und in mehreren Filmen thematisiert. Jetzt nĂ€hert er sich in einem sehr persönlichen und einfĂŒhlsamen PortrĂ€t der Figur Salvador Allendes, der zu den raren integren Persönlichkeiten auf dem politischen Parkett gehörte. GuzmĂĄn zeichnet mit eindrĂŒcklichem Bildmaterial den politischen Aufstieg Allendes bis hin zum Selbstmord vor dreissig Jahren nach.

"Ein Land ohne dokumentierte Geschichte ist wie eine Familie ohne Familienfoto. Eine inhaltslose Erinnerung", sagt Patricio GuzmĂĄn. Und man möchte diesen Ausspruch angesichts des Schicksals von Salvador Allende und der gegenwĂ€rtigen Weltlage ergĂ€nzen: Eine Welt ohne dokumentierte Geschichte ist wie eine Familie ohne Familienfoto. Denn was sich 1973 in Chile ereignete spielt sich derzeit anderswo wieder ab: Die Einmischung wirtschaftlicher und militĂ€rstrategischer Interessen der USA in andere souverĂ€ne LĂ€nder. Zum EindrĂŒcklichsten in diesem Film gehören sicher die Äusserungen des US-Botschafters von Santiago anfangs der 70er Jahre, der zurĂŒckblick und schildert, wie systematisch die Demokratie zunĂ€chst gestört und dann mit Waffengewalt vernichtet wurde. Am Ende wurde sogar der eigene Botschafter ĂŒbergangen.

Im Zentrum von GuzmĂĄns Film steht aber mit Salvador Allende ein Politiker, der sich mit seinem ganzen Leben dem Wohl seines Volkes gewidmet hat, der kein Dogmatiker war und ein offenes Ohr hatte fĂŒr die Menschen in seinem Land. Einige der Fotografien und Dokumente ĂŒber den PrĂ€sidenten hatte dessen Amme ĂŒber 17 Jahre lang in der Erde vergraben versteckt gehalten, weil die HĂ€scher Pinochets Menschen und Material vernichteten, um Erinnerungen auszulöschen und andere Ideen. Wie ein ArchĂ€ologe begibt sich der Regisseur auf die Suche nach den Ruinen der Vergangenheit, nach den Mauern, auf denen das chilenische Volk damals seine revolutionĂ€ren Ideen zum Ausdruck brachte und die heute unter einer dicken Schicht des Vergessens liegen.

 

REGIE:
Patricio GuzmĂĄn
PRODUKTION:
Jacques Bidou
CAST:
Salvador Allende
Fidel Castro
Henry Kissinger
Richard Nixon
Augusto Pinochet
DREHBUCH:
Patricio GuzmĂĄn
KAMERA:
Patricio GuzmĂĄn
Julia Munoz
SCHNITT:
Claudio MartĂ­nez
TON:
Jean-Jacques Quinet
MUSIK:
Jorge Arriagada

       
  Saul fia
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2016]
       
 

Son of Saul / Le Fils de Saul • Oktober 1944, Auschwitz-Birkenau. Saul gehört zum sogenannten Sonderkommando – einer Gruppe von jĂŒdischen HĂ€ftlingen, die gezwungen werden, die Nazis bei der Ermordung der deportierten Juden zu unterstĂŒtzen. Saul arbeitet in einem der Krematorien. Eines Tages entdeckt er einen toten Jungen, in dem er seinen eigenen Sohn zu erkennen glaubt. Als die Mitglieder des Sonderkommandos einen Aufstand planen, beschliesst Saul, das eigentlich Unmögliche zu versuchen: den Jungen auf wĂŒrdige Weise zu beerdigen

«Son of Saul» hat in Cannes – dem bedeutendsten Filmfestival ĂŒberhaupt – eine der wichtigsten Auszeichnungen gewonnen: den Grand Prix. Das spricht ebenso fĂŒr die aussergewöhnliche QualitĂ€t dieses Erstlingsfilms wie dass er mit einem Golden Globe ausgezeichnet und fĂŒr einen Oscar nominiert wurde. Formal so gekonnt wie aussergewöhnlich und radikal schildert der ungarische Regisseur LĂĄszlo Nemes, wie ein Mann einer hoffnungslosen Situation eine zutiefst menschliche Geste entgegenzusetzen versucht. Ein furioses, mutiges Werk, das unter die Haut geht.

 

REGIE:
LĂĄszlĂł Nemes
PRODUKTION:
GĂĄbor Rajna
GĂĄbor Sipos
CAST:
Géza Röhrig
Levente MolnĂĄr
Urs Rechn
DREHBUCH:
LĂĄszlĂł Nemes
Clara Royer
KAMERA:
Måtyås Erdély
SCHNITT:
Matthieu Taponier
MUSIK:
LĂĄszlĂł Melis
AUSSTATTUNG:
LĂĄszlĂł Rajk
KOSTÜME:
Edit SzĂŒcs

       
  Schule
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2001]
       
 

Das Leben ist hart, besonders kurz vor dem Abitur • Markus, 18 (Daniel BrĂŒhl), entdeckt an jenem Tag, dass sich die Wege seiner Freunde bald trennen werden und verliert darĂŒber hinaus fast seine Freundin ...

Sandra, 15 (Jasmin Schwiers), wird von Markus strĂ€flich vernachlĂ€ssigt und belogen und flĂŒchtet sich deswegen in die Arme von ...

... Stone, 23 (Niels Bruno Schmidt), ein ehemaliger Gymnasiast, der seit seinem Rauswurf von der Schule die Zeit damit verbringt, den jungen MĂ€dchen und gleichzeitig seiner eigenen Jugend hinterher zu jagen.

Melanie, 18 (Mina Tander), ist Sandras Àltere Schwester und weiss nicht, ob sie die Kleinstadt nach dem Abitur zum Studieren verlassen oder lieber bei ihrem Freund Andre bleiben soll.

Andre, 19 (Tim Egloff), betrĂŒgt Melanie nach Strich und Faden, obwohl er sie eigentlich liebt. Am Ende wird er ihr einmal zu viel fremdgegangen sein.

Teresa, 19 (Lavinia Wilson), ist Melanies beste Freundin und die gute Seele von allen. Sie kĂŒmmert sich zum Beispiel um ...

... Steven, 18 (Christian NÀthe), wenn der mal wieder zu viel gekifft hat. Und das kommt hÀufig vor. Ansonsten ist Steven ein liebenswerter RumhÀnger, der aufgrund seiner Ausmusterung kurzerhand beschliesst, nach dem Abitur auszuwandern.

Dirk, 18 (Axel Stein), ist vollkommen verzweifelt. Wenn er die letzte Matheklausur seines Lebens versaut, bekommt er die Zulassung zum Abitur nicht. Aber zum GlĂŒck hilft ihm ...

... KarbrĂŒggen, 18 (Sebastian Kroehnert), der Oberstreber der Schule. Als Gegenleistung nimmt ihn Dirk mit zur Party am See, und KarbrĂŒggen schafft es tatsĂ€chlich, alle wichtigen VersĂ€umnisse seines entbehrungsreichen Lebens an einem Tag nachzuholen.

Nabil, 19 (Denis Moschitto), ein gewitzter Marokkaner, und Sascha, 19 (Aaron Tristan Hildebrand), sein mĂŒrrischer Freund, sind zwei sympathische Randfiguren, die einen Videofilm ĂŒber die Schule drehen, und ĂŒberall, wo sie mit ihrer Kamera auftauchen, fĂŒr reichlich Chaos sorgen.

 

REGIE:
Marco Petry
PRODUKTION:
Uschi Reich
Bernd Eichinger
CAST:
Danie BrĂŒhl
Jasmin Schwiers
Mina Tander
Tim Egloff
Lavinia Wilson
Christian NĂ€the
Niels-Bruno Schmidt
DREHBUCH:
Marco Petry
Stefan Wood
KAMERA:
Axel Block
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
MUSIK:
Jan Plewka
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn
KOSTÜME:
Ursula Welter

       
  Schwerelos
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Roger MĂ€der • Der Dokumentarfilm “Schwerelos” lĂ€dt ein zu einer faszinierenden Reise in eine wundersame Welt jenseits unseres vertrauten Alltags. Die Filmemacher Roger MĂ€der und Susanne Berger gehen Fragen nach, die sich Menschen seit Urzeiten stellen. Spiritismus wird verdeutlicht und gibt dem Zuschauer einen nĂ€heren Einblick, wie sich Betroffene mit diesem Thema auseinandersetzen.
"Schwerelos" portrĂ€tiert sieben Menschen, denen UnerklĂ€rbares zugestossen ist: Da ist der skeptische Banker, der seine materialistische Laufbahn hinter sich lĂ€sst und sich mit Hilfe von Medien zu einer langen Expedition in die geistige Welt aufmacht. Dabei gewinnt er die Überzeugung, dass er heute nicht zum ersten Mal auf der Erde lebt. Da ist die Psychologin, die davon berichtet, wie ein brasilianischer Geistheiler in Trance sie von ihrer tödlichen Erbkrankheit geheilt hat. Eine Matura-Studentin erzĂ€hlt, wie sie wĂ€hrend mehrerer Monate von einem Geist besetzt und begleitet wurde, was sie von ihm lernte und was er von ihr wissen wollte. Eine Yoga-Lehrerin schildert, wie sie in TodesnĂ€he ihren Körper verlassen hat und wie dieses Erlebnis ihr Leben verĂ€ndert hat. Ein Ökonom spricht von seiner Begegnung mit Engeln und Boten Gottes. Ein Arzt berichtet von seinen Erfahrungen mit Tod, Spuk und Seelenwanderung und ein Schriftsteller erzĂ€hlt, wie eine unerklĂ€rliche Eingebung sein Leben rettete.

 

REGIE:
Roger MĂ€der
PRODUKTION:
Roger MĂ€der
CAST:
Susan Nartana Bacher
Natali Berger
Stephan Dold
Enzo Sardelli
Daniel Steffen
Erich von DĂ€niken
Beatrice Wiesli
DREHBUCH:
Susanne Berger
KAMERA:
Roger MĂ€der
SCHNITT:
Fabrizio Fracassi
MUSIK:
Michael Vescovi

       
  Soul Kitchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Fatih Akin • Kneipenbesitzer Zinos (Adam Bousdoukos) ist vom Pech verfolgt: erst zieht seine Freundin Nadine (Pheline Roggan) fĂŒr einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn (Birol Ünel) engagiert, bleiben auf einmal auch noch die ohnehin schon wenigen StammgĂ€ste aus. Und als wĂ€re das nicht schon genug, taucht auch noch sein leicht krimineller Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) auf und bittet ihn um Hilfe.
WĂ€hrend Zinos noch ĂŒberlegt, wie er den Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das "Soul Kitchen" rockt und boomt wie nie zuvor. Doch dann ĂŒberschlagen sich die Ereignisse.


SOUL KITCHEN ist ein Heimatfilm der neuen Art: Die Welt ist nicht mehr so heil und das Dorf ist ein Restaurant, der Regisseur heisst Fatih Akin und vor der Kamera versammelt er ein "Best Of" aus seinen frĂŒheren Filmen - Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel. Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und LoyalitĂ€t - und um den Kampf fĂŒr die Heimat als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schĂŒtzen gilt.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Klaus Maeck
CAST:
Adam Bousdoukos
Moritz Bleibtreu
Birol Ünel
Wotan Wilke Möhring
Jan Fedder
Peter Lohmeyer
Dorka Gryllus
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Andreas Hildebrandt
AUSSTATTUNG:
Tamo Kunz
KOSTÜME:
Katrin Aschendorf

       
  Sport de filles
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 2012]
       
 

Eine Leidenschaft die verbindet • Franz Mann (Bruno Ganz) hat seine Leidenschaft fĂŒr das Dressurreiten schon tief in sich vergraben. Eine GestĂŒtsbesitzerin hĂ€lt ihn als Liebhaber an der langen Leine und nutzt sein GespĂŒr fĂŒr wertvolle Pferde aus. Die alternde Trainerlegende kommt erst wieder in Schwung, als sie sich der charakterlich schwierigen, aber hoch talentierten Tochter eines Normannischen Bauern annimmt.

 

REGIE:
Patricia Mazuy
PRODUKTION:
Grégoire Debailly
Gilles Sandoz
CAST:
Marina Hands
Bruno Ganz
Josiane Balasko
DREHBUCH:
Patricia Mazuy
Simon Reggiani
KAMERA:
Caroline Champetier
SCHNITT:
Mathilde Muyard
TON:
HĂ©lĂšne Ducret

       
  Stranger Than Fiction
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Marc Forster • Nach zehn Jahren leidvoller Arbeit nĂ€hert sich die Novellistin Karen Eiffel (Emma Thompson) dem Ende ihres letzten und potentiell besten Buches. Ihre grösste Herausforderung ist nun herauszufinden, wie sie die Hauptfigur, Harold Crick, umbringen soll. Sie weiss aber nicht, dass ihre Hauptfigur munter und gesund in der realen Welt existiert und plötzlich ihre Stimmen hört. Fiktion und RealitĂ€t kollidieren, als der vergnĂŒgt resistente Harold hört, was sie im Schilde fĂŒhrt und realisiert, dass er einen Weg finden muss, ihr und sein Ende zu Ă€ndern. Marc Forsters STRANGER THAN FICTION ist eine beherzte Komödie darĂŒber, wie man ein Leben nehmen kann und es zu dem machen, was man schon immer damit machen wollte.

 

REGIE:
Marc Forster
PRODUKTION:
Lindsay Doran
CAST:
Will Ferrell
Maggie Gyllenhaal
Dustin Hoffman
Queen Latifah
Emma Thompson
Tony Hale
Kristin Chenoweth
DREHBUCH:
Zach Helm
KAMERA:
Roberto Schaefer
SCHNITT:
Matt Chesse
TON:
Geoffrey G. Rubay
MUSIK:
Britt Daniel
Brian Reitzell
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Frank Fleming

       
  Survivre avec les loups
 
       
 

Ein Film von VĂ©ra Belmont

 

REGIE:
VĂ©ra Belmont
PRODUKTION:
VĂ©ra Belmont
CAST:
Mathilde Goffart
Yaël Abecassis
Guy Bedos
MichĂšle Bernier
Benno FĂŒrmann
Franck de la Personne
DREHBUCH:
VĂ©ra Belmont
KAMERA:
Pierre Cottereau
SCHNITT:
Martine Giordano
TON:
Caroline Landsweerdt
AUSSTATTUNG:
Anette Reuther

       
  Tant qu'il pleut en amĂ©rique
 
       
 

Ein Film von Frédéric Baillif

 

REGIE:
Frédéric Baillif
PRODUKTION:
Florence Adam
DREHBUCH:
Frédéric Baillif
KAMERA:
Frédéric Baillif
SCHNITT:
Janine Waeber
TON:
JĂŒrg Lempen

       
  Terkel in trouble
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2006]
       
 

Ein Film von Kresten Vestbjerg AndersenThorbjĂžrn ChristoffersenStefan Fjeldmark • Der Familien-Animationsfilm des Jahres!
FĂŒr Terkel kommt’s gewaltig und ganz anders als erwartet
Die verrĂŒckte Komödie ĂŒber geheime Liebe, einen Psychokiller, GitterstĂ€be, Sandwiches und eine Freundschaft auf dem PrĂŒfstand...Southpark auf DĂ€nisch und noch schrĂ€ger...

Die politisch absolut unkorrekte Action-Komödie war der erfolgreichste Kinostart des Jahres 2004 in DĂ€nemark. Basierend auf einer Radio-Serie des Stand-up Comedian Anders Matthesen erzĂ€hlt der Film drastisch und umwerfend komisch von Terkels seltsamen Erlebnissen. Bela B. Felsenheimer von "DIE ÄRZTE" spricht in der deutschen Synchronfassung alle Stimmen: MĂ€nner, Frauen, Kinder, TERKEL... und natĂŒrlich singt er auch alle Songs !

 

REGIE:
Kresten Vestbjerg Andersen
ThorbjĂžrn Christoffersen
Stefan Fjeldmark
PRODUKTION:
Trine Heidegaard
Thomas Heinesen
DREHBUCH:
Mette Heeno
SCHNITT:
Per Risager
Mikael R. Ryelund
TON:
Nalle Hansen
MUSIK:
Bo Rasmussen
AUSSTATTUNG:
Line Mathilde Bjerring

       
  The Angry Birds Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Clay Kaytis und Fergal Reilly • Der Film entfĂŒhrt uns auf eine Insel, die ausschliesslich von glĂŒcklichen, flugunfĂ€higen Vögeln bewohnt wird – oder zumindest fast. In diesem Paradies gehörten Red, ein Vogel mit der Neigung zu cholerischen WutausbrĂŒchen, der blitzschnelle Chuck und der unberechenbare Bombe schon immer zu den Aussenseitern. Doch als die Insel eines Tages von mysteriösen grĂŒnen Schweinchen besucht wird, liegt es an diesen drei Ausgestossenen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, herauszufinden, was die Schweine im Schilde fĂŒhren.

 

REGIE:
Clay Kaytis
Fergal Reilly
PRODUKTION:
John Cohen
David Maisel
Catherine Winder
DREHBUCH:
Jon Vitti
SCHNITT:
Kent Beyda
TON:
Shaun Farley
Tom Myers
MUSIK:
Heitor Pereira

       
  The International
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2009]
       
 

Ein Film von Tom Tykwer • Im Mittelpunkt von THE INTERNATIONAL steht die Entschlossenheit von Interpol- Agent Louis Salinger (CLIVE OWEN) und der New Yorker StaatsanwĂ€ltin Eleanor Whitman (NAOMI WATTS), eine der mĂ€chtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. WĂ€hrend sie eine Reihe illegaler AktivitĂ€ten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose HartnĂ€ckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt – nicht einmal vor Mord – um auch weiterhin TerroranschlĂ€ge und Kriege finanzieren zu können.

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Steve Chasman
Lloyd Phillips
Charles Roven
Richard Suckle
CAST:
Clive Owen
Naomi Watts
Armin Mueller-Stahl
Ulrich Thomsen
DREHBUCH:
Eric Singer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
TON:
Ed Cantu
MUSIK:
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Tom Tykwer
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Ngila Dickson

       
  The Land Girls
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 1998]
       
 

Brombeerzeit • 1941, Grossbritannien. Fast alle MĂ€nner sind im Zweiten Weltkrieg. Frauen ĂŒbernehmen ihre Arbeit. Am wichtigsten ist die Landwirtschaft, denn sie liefert die Nahrung fĂŒr die ganze Nation. MĂ€dchen ziehen von den StĂ€dten aufs Land. Sie sind die Women's Land Army, die Landarmee der Frauen.

So auch die drei MĂ€dchen aus sehr unterschiedlichen sozialen VerhĂ€ltnissen, die sich auf einer abgelegenen Farm in Dorset treffen. PRUE ist eine Friseurin aus Manchester, die gerne flirtet, AG studierte Jura in Cambridge. Sie ist vertrĂ€umt und etwas weltfremd. STELLA ist mit PHILlP, einem adretten Marineoffizier, verlobt. Ihre Aufgabe ist es von nun an zu melken, Felder zu pflĂŒgen, die Ernte einzufahren und die MĂ€nner bei der Landarbeit nach besten KrĂ€ften zu ersetzen. Sie wohnen bei MR. LAWRENCE, einem Farmer und seiner Familie. Dessen Sohn JOE ist sehr angetan von der Idee, drei so attraktive MĂ€dchen um sich zu haben. Aber deren Gegenwart schafft nicht nur Heiterkeit, sondern bringt auch einige handfeste Probleme mit sich. Leidenschaften erwachen, Freundschaften werden geschlossen. Manche halten ein ganzes Leben.

THE LAND GIRLS erzĂ€hlt die Geschichte von Stella (Catherine McCormack), Ag (Rachel Weisz) und Prue (Anna Friel). Die drei MĂ€dchen treffen sich wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges auf einer Farm im Westen Englands, um dort als Land Girls die in den Krieg gezogenen Landarbeiter zu ersetzen. David Lelands Film ist kein typisches Kriegsdrama. Der Krieg selbst bleibt immer im Hintergrund. Vielmehr zeigt Leland, wie die Menschen von dieser Ausnahmesituation berĂŒhrt und durch sie beeinflusst werden. THE LAND GIRLS, basierend auf dem Bestseller von Angela Huth, schildert sehr einfĂŒhlsam die Lebens-, Leidens- und Liebesgeschichten der drei sehr unterschiedlichen jungen Frauen.

David Leland zeigt in der charmanten Verfilmung sowohl das harte Alltagsleben auf der Farm als auch die wundervolle, sanfthĂŒgelige, romantische Landschaft SĂŒdenglands. Mit einer gehörigen Portion Humor versehen, schaffen es die jungen Frauen, die schwere Arbeit zu bewĂ€ltigen. Was aber tut man, wenn man der Liebe seines Lebens im falschen Augenblick begegnet?

 

REGIE:
David Leland
PRODUKTION:
Simon Relph
CAST:
Catherine McCormack
Rachel Weisz
Anna Friel
Steven Mackintosh
Tom Georgeson
Maureen O'Brian
Gerlad Down
DREHBUCH:
Keith Dewhurst
David Leland
KAMERA:
Henry Braham
SCHNITT:
Nick Moore
MUSIK:
Brian Lock
AUSSTATTUNG:
Caroline Amies

       
  The Reunion
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 2014]
       
 

Ein Film von Anna Odell • Anna Odell besucht eine Klassenzusammenkunft. Zwanzig Jahre ist es her seit der gemeinsamen Schulzeit in Stockholm. An der Party konfrontiert die mittlerweile erfolgreiche KĂŒnstlerin Odell ihre ehemaligen MitschĂŒlerinnen und MitschĂŒler damit, dass sie jahrelang von allen ausgegrenzt und schikaniert wurde. Der festliche Abend eskaliert
 Doch ist das alles wahr? Oder ist es Fiktion?
Regisseurin und Hauptdarstellerin Anna Odell hat sich mir ihrer vieldiskutierten Kunstperformance «Unknown Woman 2009-349701» international einen Namen gemacht. In ihrem ersten Kinospielfilm rĂŒckt sie die Vergangenheit in die Gegenwart und wirft damit Fragen auf ĂŒber Ausgrenzung, Zugehörigkeit und IdentitĂ€t. Indem Odell die Geschichte auf mehreren Ebenen entwickelt, deckt sie subtile, kaum wahrnehmbare hierarchische Strukturen und KrĂ€fteverhĂ€ltnisse in Gruppen auf. «The Reunion», ein raffinierter und innovativer Film, wurde am Festival Venedig mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.

 

REGIE:
Anna Odell
PRODUKTION:
Mathilde Dedye
CAST:
Sandra Andreis
Kamila Benhamza
Anders Berg
Erik Ehn
Niklas Engdahl
Per Fenger-Krog
Robert Fransson
DREHBUCH:
Anna Odell
KAMERA:
Ragna Jorming
SCHNITT:
Kristin Grundström
TON:
Martin Sandström
AUSSTATTUNG:
Madeleine Norling
Eva Torsvall
KOSTÜME:
Eva Torsvall

       
  The Soul of a Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juni 2004]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • In THE SOUL OF A MAN richtet Regisseur Wim Wenders den Blick auf die dramatische Spannung im Blues zwischen seinen geistlichen und seinen weltlichen Wurzeln; er untersucht sie am Beispiel der Musik und des Lebens dreier seiner LieblingssĂ€nger des Blues: Skip James, Blind Willie Johnson and J.B. Lenoir. Zum Teil gestaltet sich der Film wie eine Geschichte, zum Teil ist er eine persönliche Wallfahrt. So erzĂ€hlt THE SOUL OF A MAN die Geschichte dieser drei musikalischen LebenslĂ€ufe ĂŒber eine ausfĂŒhrliche fiktionale Filmsequenz, prĂ€sentiert seltenes Archivmaterial, zeigt aktuelle Dokumentarszenen und stellt vor, wie sich Musiker von heute der Musik von Skip James, Blind Willie Johnson und J.B. Lenoir annehmen, darunter Shemekia Copeland, Alvin Youngblood Hart, Garland Jeffreys, Chris Thomas King, Cassandra Wilson, Nick Cave, Los Lobos, Eagle Eye Cherry, Vernon Reid, James "Blood" Ulmer, Lou Reed, Bonnie Raitt, Marc Ribot, The Jon Spencer Blues Explosion, Lucinda Williams and T Bone-Burnett.

"Diese Songs haben fĂŒr mich die Welt bedeutet", erklĂ€rt Wenders. "Ich spĂŒrte, dort steckte mehr Wahrheit drin als in jedem Buch, das ich ĂŒber Amerika gelesen oder in jedem Film, den ich darĂŒber gesehen hatte. Was mich so stark berĂŒhrte an diesen Liedern und Stimmen, habe ich eher versucht, wie in einem Gedicht zu beschreiben als auf 'dokumentarische' Art."

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Margaret Bodde
Alex Gibney
Martin Scorsese
CAST:
Beck
James Blood Ulmer
Keith B. Brown
T Bone Burnett
Nick Cave
Eagle Eye Cherry
Shemekia Copeland
DREHBUCH:
Wim Wenders
KAMERA:
Lisa Rinzler
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
AUSSTATTUNG:
Liba Daniels
KOSTÜME:
Caroline Eselin

       
  The Theory of Everything
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2014]
       
 

Die Entdeckung der Unendlichkeit • The Theory of Everything ist die Geschichte von Stephen Hawking, dem berĂŒhmtesten und meist gefeierten Physikers unserer Zeit, dessen populĂ€rwissenschaftliches Buch Eine kurze Geschichte der Zeit millionenfach verkauft wurde.
Das Drehbuch basiert auf Jane Hawkings Memoiren Die Liebe hat elf Dimensionen: Mein Leben mit Stephen Hawking, die das gemeinsame Leben des ehemaligen Ehepaars schildern: Das Schicksal des genialen Physikstudenten Stephen schien besiegelt, als der 21-JĂ€hrige mit einer tödlichen Krankheit diagnostiziert und ihm eine Lebenserwartung von zwei Jahren gegeben wurde. Doch die Liebe zu seiner Cambridge-Kommilitonin Jane Wilde gab ihm neuen Lebensmut – die beiden heirateten, bekamen drei Kinder und bald nannte man ihn Einsteins legitimen Nachfolger. In dem Masse, wie Stephens Körper durch seine Krankheit geschwĂ€cht wurde, schwang sich sein Geist zu immer neuen HöhenflĂŒgen auf. Doch sein Schicksal erwies sich auch fĂŒr die Ehe mit Jane als dramatische Zerreissprobe, die beider Leben nachhaltig verĂ€nderte.
Die Rollen des Ehepaars Hawking ĂŒbernehmen Eddie Redmayne (Les MisĂ©rables, Mein Woche mit Marilyn) und Felicity Jones (Cheerful Weather for the Wedding, Breath In). Als Regisseur konnte OscarÂź und BAFTA PreistrĂ€ger James Marsh (Shadow Dancer, Man on Wire-Der Drahtseilakt) gewonnen werden.

 

REGIE:
James Marsh
PRODUKTION:
Tim Bevan
Lisa Bruce
Eric Fellner
Anthony McCarten
CAST:
Felicity Jones
Eddie Redmayne
Emily Watson
David Thewlis
Harry Lloyd
Lesley Manville
Maxine Peake
Adam Godley
DREHBUCH:
Anthony McCarten
KAMERA:
BenoĂźt Delhomme
SCHNITT:
Jinx Godfrey
AUSSTATTUNG:
John Paul Kelly
KOSTÜME:
Steven Noble

       
  Thule Tuvalu
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Matthias von Gunten • Zwei Orte an den RĂ€ndern dieser Erde geraten aufgrund des Klimawandels in die Schlagzeilen: Thule in Grönland, weil dort das Eis immer mehr abschmilzt und Tuvalu, weil dieser Inselstaat im Pazifik als eines der ersten LĂ€nder im ansteigenden Meer zu versinken droht. WĂ€hrend fĂŒr uns die ErwĂ€rmung des Planeten fast nur in den Medien stattfindet, verĂ€ndert sie fĂŒr die Menschen in Thule und Tuvalu ihre gesamte Existenz. Der Film schildert wie sie sich von ihrer tradierten Lebensweise verabschieden mĂŒssen und auf eine unbekannte Zukunft zusteuern.

 

REGIE:
Matthias von Gunten
PRODUKTION:
Valentin Greutert
CAST:
Rasmus Avike
Lars Jeremiassen
Patrick Malaki
Takuao Malaki
Vevea Tepou
DREHBUCH:
Matthias von Gunten
KAMERA:
Pierre Mennel
SCHNITT:
Claudio Cea
Caterina Mona
TON:
Valentino Vigniti
MUSIK:
Marcel Vaid

       
  Together
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2003]
       
 

Vom Regisseur von "Farewell my Concubine" • Tag und Nacht arbeitet der Provinzler Liu Cheng (Liu Peiqi), um seinem talentierten 13jĂ€hrigen Sohn Xiao Chun (Tang Yun) Violinunterricht bei dem berĂŒhmten Professor Yu (Chen Kaige) in Peking zu ermöglichen. Doch anstatt fleissig auf der Geige zu ĂŒben, streunt Xia Chun viel lieber durch die Strassen Pekings und entdeckt dabei nicht nur die Faszination der Grossstadt, sondern auch die Reize der Liebe: Die schöne Nachbarin Lili (Chen Hong) hat es ihm angetan. Als der Junge sogar seine Geige versetzt, um fĂŒr die Angebetete ein Geschenk zu kaufen, wird die Beziehung zwischen Vater und Sohn auf eine harte Probe gestellt....

In einfĂŒhlsamen, zart-poetischen Bildern schildert der chinesische Starregisseur Chen Kaige ("Farewell My Concubine") eine zerbrechliche Vater-Sohn-Beziehung sowie die erste Begegnung eines Heranwachsenden mit der Liebe vor dem Hintergrund einer sich im Umbruch befindenden Gesellschaft.

 

REGIE:
Kaige Chen
PRODUKTION:
Kaige Chen
Buting Yang
Xiaoming Yan
CAST:
Yun Tang
Peiqi Liu
Hong Chen
Zhiwen Wang
Kaige Chen
Qing Zhang
Qiang Chen
DREHBUCH:
Kaige Chen
Xiao Lu Xue
KAMERA:
Jiongqiu Jin
Hyung-ku Kim
SCHNITT:
Ying Zhou
TON:
Danrong Wang
MUSIK:
Ling Zhao
AUSSTATTUNG:
Juiping Cao
Luyi Liu
KOSTÜME:
Yeong-su Ha

       
  Touch of Evil
  [Filmpodium • So 20.45 E/d/f • ]
       
 

Orson Welles' Klassiker • Auf seiner Hochzeitsreise wird der mexikanische Rauschgift-lnspektor Vargas mit seiner Frau in einer Grenzstadt Zeuge eines Mordes. Die Ermittlungen fĂŒhren zur Aufdeckung der korrupten Machenschaften des als VerbrecherjĂ€ger gefĂŒrchteten amerikanischen Polizeichefs Quinlan, der die Frau von Vargas in eine RauschgiftaffĂ€re zu verwickeln sucht, um den unbequemen Rivalen zu eliminieren. Die virtuose Inszenierung mit einer Kamera, die fast stĂ€ndig in hinreissender Bewegung ist, die effektvolle Milieuschilderung und Orson Welles in der Rolle des monströsen Polizeichefs machen dieses Werk zu einem der faszinierendsten Thriller der Filmgeschichte.

«Touch of Evil» beginnt mit einem filmischen Kraftakt, der fĂŒr die Werke von Orson Welles typisch ist: Ein Mann richtet das Uhrwerk einer Bombe und versteckt diese in einem parkierten Auto. Ein Mann in Begleitung eines jungen MĂ€dchens setzt sich ans Steuer und fĂ€hrt den Wagen durch die nĂ€chtliche, von Passanten belebte Strasse einer amerikanisch-mexikanischen Grenzstadt. Das weisse Auto verschwindet hinter Mauern, taucht wieder auf und kreuzt den Weg eines anderen Paares, des frischverheirateten mexikanischen Rauschgiftinspektors Miguel «Mike» Vargas (Charlton Heston) und seiner amerikanischen Frau Susan (Janet Leigh). Sie werden Zeugen, als das Auto jenseits der Grenze auf mexikanischem Boden in die Luft fliegt. Diese Eingangssequenz - sie beginnt gleichzeitig mit dem Ablauf des Vorspanns und enthĂ€lt die Exposition des Films - dauert drei Minuten und besteht aus einer einzigen Einstellung. Die drei Minuten sind also Realzeit, in der die Kamera, auf einem fahrbaren Kran montiert, stĂ€ndig in Bewegung ist. Wie in einer choreographischen Numnler sind die Bewegungen der steigenden, sinkenden und fahrenden Kamera meisterhaft mit den Bewegungen des dahingleitenden Autos, des Paares Vargas und anderer Passanten kombiniert. Die Verwendung eines Weitwinkel-Objektivs mit grosser Brennweite, das Vorder- und Hintergrund mit gleicher SchĂ€rfe wiedergibt, ermöglicht eine ungeheuer bewegliche Bildmontage von der Gross- und Nahaufnahme ĂŒber die Halbtotale bis zur Totale innerhalb der gleichen Kameraeinstellung. Das Weitwinkel-Objektiv verzerrt alle Bewegungen in der Achse des Bildfeldes, reisst die Strassenschluchten perspektivisch auf und verfremdet mit diesen Effekten das Geschehen - es entsteht eine intensive, spannungsgeladene AtmosphĂ€re, es entsteht Poesie im Sinne von Orson Welles.

 

REGIE:
Orson Welles
PRODUKTION:
Albert Zugsmith
CAST:
Orson Welles
Charlton Heston
Janet Leigh
Joseph Calleia
Akim Tamiroff
Marlene Dietrich
Zsa Zsa Gabor
Joseph Cotten
DREHBUCH:
Orson Welles
Whit Masterson
KAMERA:
Russell Metty
SCHNITT:
Edward Curtiss
Aaron Stell
Virgil W. Vogel
MUSIK:
Henry Mancini
AUSSTATTUNG:
John P. Austin
Russell A. Gausman

       
  Touki Bouki
 
       
 

Die Reise der HyĂ€nen • Es sind immer wieder die Kinder und Jugendlichen, die im afrikanischen Kino die Hoffnung auf eine bessere Zukunft vertreten. Das ist in diesem Klassiker des Kinos, den wir in neuer Kopie als Reedition herausbringen, nicht anders. Mory und Anta trĂ€umen davon, nach Paris ins "verheissene Land" zu gehen, das Josephine Baker besungen hat. Er ist Viehhirte, doch seine Herden wurden zum Schlachthof gefĂŒhrt. Seitdem treibt sich Mory mit dem Motorrad, das er zum Andenken an seine Zebus mit zwei Hörnern verziert hat, in der Stadt herum. Anta ist eine junge Studentin, die ebenfalls am Rande der Gesellschaft lebt. Liebe ist der einzige Reichtum der beiden, und so entschliessen sie sich, alles zu unternehmen, um das nötige Geld fĂŒr ihre Reise zusammenzubringen.

Ein witziger Film ĂŒber die romantische und aufregende Jugend in Senegal, vor allem aber auch eine politisch und sozial weitsichtige Reflexion ĂŒber das Exil. Nicht so sehr durch seine vielbeachtete formale Eigenwilligkeit besticht dieser Film, sondern vielmehr durch seine politische und soziale Weitsicht. Auf seiner Reise in eine bessere Zukunft, die er in Paris zu finden glaubt und die am Hafen von Dakar endet, erkennt Mory, dass die Annahme einer fremden IdentitĂ€t nie zu einer eigenen fĂŒhren kann. Mit der Besinnung auf seine eigenen Wurzeln leitet er einen Selbstfindungsprozess ein.

"Djibril Diop MambĂ©ty nimmt damit eine Erkenntnis vorweg, die spĂ€ter fĂŒr die EigenstĂ€ndigkeit vieler afrikanischer Menschen und Nationen zentrale Bedeutung erhĂ€lt", notierte die Zeitschrift Zoom. Sowohl inhaltlich als auch formal war Touki Bouki seiner Zeit weit voraus. Mit abrupten Montagen, optischen Effekten, nicht linearer ErzĂ€hlweise, Unterbrechungen und scheinbaren Paradoxien versteht es MambĂ©ty, die GefĂŒhlsverfassung seiner Protagonisten eindringlich zu schildern. Wie so viele nachfolgende Filme handelt Touki Bouki von einer der Grundfragen in LĂ€ndern des SĂŒdens: Hier bleiben oder weggehen? MambĂ©tys Touki Bouki mĂŒsste nicht nur gesehen haben, wer sich mit dem Kino des SĂŒdens ernsthaft befassen will. Es sei dies, hat Max Annas geschrieben, der spĂŒrbare Versuch, den stĂ€rksten Film zu machen, den die Welt je gesehen hatte. Radikal wie ein Glauber Rocha als brasilianischer Wesensverwandter pocht MambĂ©ty auf die eigene filmische Ausdrucksform. In Wolof, der Sprache Senegals, bedeutet Touki Bouki soviel wie "Die Reise der HyĂ€ne". Auf Wiedersehen in anderen Welten.

 

REGIE:
Djibril Diop Mambéty
CAST:
Christoph Colomb
Ousseynou Diop
Aminata Fall
Ndou Labia
Magaye Niang
Mareme Niang
Mustapha Ture
DREHBUCH:
Djibril Diop Mambéty
KAMERA:
Georges Bracher
SCHNITT:
Siro Asteni
TON:
El Hadji Mbow
MUSIK:
Joséphine Baker
Mado Robin
Aminata Fall

       
  Tout pour plaire
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2006]
       
 

Ein Film von CĂ©cile Telerman • Juliette, Florence und Marie sind Freundinnen seit ihrer Kindheit. Die tĂŒchtige Marie ist Ärztin, seit acht Jahren mit dem Maler Pierre verheiratet und damit beschĂ€ftigt, eine perfekte Frau zu sein... Die schĂŒchterne Florence ist mit Julien verheiratet und hat einen Sohn. Sie ist Redaktorin in einem Werbeunternehmen... Die erfolglose Juliette ist AnwĂ€ltin, nagt am Hungertuch und ist auf der Suche nach einem Mann...

Alle drei nehmen sich – in der Hektik zwischen Berufs- und Privatleben – ab und zu Zeit fĂŒreinander und verstricken sich in leidenschaftliche und zĂŒgellose GesprĂ€che: Lachen ist die beste Medizin!

 

REGIE:
CĂ©cile Telerman
PRODUKTION:
Yann Gilbert
CAST:
Mathilde Seigner
Anne Parillaud
Judith GodrĂšche
Mathias Mlekuz
Thierry Neuvic
Pascal Elbé
DREHBUCH:
JĂ©rĂŽme Soubeyrand
CĂ©cile Telerman
KAMERA:
Matthieu Poirot-Delpech
SCHNITT:
Marie Castro-Vasquez
TON:
Jean-Luc Audy
MUSIK:
Adrien Blaise
AUSSTATTUNG:
André Fonsny
KOSTÜME:
Caroline de Vivaise

       
  TrĂ©sor
 
       
 

Ein Film von Claude Berri & François Dupeyron

 

REGIE:
Claude Berri
François Dupeyron
PRODUKTION:
Claude Berri
CAST:
Alain Chabat
Mathilde Seigner
HĂ©lĂšne Vincent
Isabelle Nanty
Fanny Ardant
Stéphane Freiss
DREHBUCH:
Claude Berri
KAMERA:
AgnĂšs Godard
MUSIK:
Frédéric Botton

       
  Umrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Prashant Nair • Ein ganzes indisches Dorf ist stolz auf einen jungen Mann, den es Mitte der 80er-Jahre nach Amerika zieht. Detailliert und zuverlĂ€ssig schickt er Briefe an die Daheimgebliebenen, um ihnen seine EindrĂŒcke zu schildern. Doch eines Tages kommen auf einmal keine Briefe mehr an und niemand weiss warum. Der kleine Bruder des Verschwundenen, Rama (Suraj Sharma), und dessen bester Freund Lalu (Tony Revolori) machen sich gemeinsam auf den Weg, um die Spur von Ramas Bruder nachzuverfolgen und ihn wiederzufinden...

 

REGIE:
Prashant Nair
PRODUKTION:
Manish Mundra
Swati Shetty
CAST:
Suraj Sharma
Tony Revolori
Prateik
Smita Tambe
Adil Hussain
Rajesh Tailang
DREHBUCH:
Prashant Nair
KAMERA:
Petra Korner
SCHNITT:
Xavier Box
Patricia Rommel
TON:
Christian Conrad
Martin Steyer
MUSIK:
Dustin O'Halloran
AUSSTATTUNG:
Rakesh Yadav
KOSTÜME:
Nyla Masood

       
  Un debut prometteur
 
       
 

Ein Film von Emma Luchini

 

REGIE:
Emma Luchini
PRODUKTION:
Albane de Jourdan
Maxime Delauney
Romain Rousseau
CAST:
Veerle Baetens
Fabrice Luchini
Manu Payet
Zacharie Chasseriaud
DREHBUCH:
Emma Luchini
Nicolas Rey
KAMERA:
JérÎme Alméras
SCHNITT:
Benjamin Favreul
TON:
Roland Voglaire
KOSTÜME:
Judith de Luze

       
  Un long dimanche de fiançailles
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Januar 2005]
       
 

Vom Regisseur von "AmĂ©lie de Montmartre" • Der Erste Weltkrieg geht zu Ende, doch einer jungen Französin steht ihr grösster Kampf noch bevor: Mathilde hat erfahren, dass ihr Verlobter Manech zu jenen fĂŒnf verwundeten Soldaten gehörte, die von einem Kriegsgericht verurteilt und als Todgeweihte ins Niemandsland zwischen
den französischen und deutschen Stellungen hinausgeschickt worden sind.

Mathilde weigert sich jedoch zu akzeptieren, dass sie ihren geliebten Manech nie wiedersehen wird. So beginnt ihre aussergewöhnliche Reise: Sie will herausfinden, was mit ihrem Verlobten geschehen ist. StĂ€ndig hört sie neue, herzzerreissende Varianten ĂŒber Manechs letzte Tage und Minuten. Doch von keiner lĂ€sst sie sich entmutigen. Wenn Manech tot wĂ€re, dann wĂŒrde Mathilde das spĂŒren.

Ihr Glaube ist unerschĂŒtterlich, die Hoffnung gibt ihr Kraft, unbeirrbar besteht sie auf ihrer optimischen Grundstimmung – so verfolgt sie ihr Ziel bis zum Ende und nimmt diejenigen fĂŒr sich ein, die ihr helfen können. Wer sich weigert, den ignoriert sie einfach. Indem sie der Wahrheit ĂŒber das Schicksal der fĂŒnf unglĂŒckseligen Soldaten und ihrer brutalen Bestrafung nĂ€her kommt, erlebt sie das Grauen des Krieges und die von ihm Betroffenen hautnah: Wer diese Erfahrung ĂŒbersteht, wird als anderer Mensch aus ihr hervorgehen.

 

REGIE:
Jean-Pierre Jeunet
PRODUKTION:
Jean-Louis Monthieux
Bill Gerber
CAST:
Audrey Tautou
Gaspard Ulliel
Jean-Pierre Becker
Dominique Bettenfeld
Clovis Cornillac
Marion Cotillard
Jean-Pierre Darroussin
DREHBUCH:
Jean-Pierre Jeunet
Guillaume Laurant
SĂ©bastien Japrisot
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Hervé Schneid
TON:
Marilena Cavola
GĂ©rard Hardy
MUSIK:
Angelo Badalamenti
AUSSTATTUNG:
Aline Bonetto
KOSTÜME:
Catherine Boisgontier
Madeline Fontaine

       
  Un petit coin de paradis
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Jacqueline Veuve • Ossona ist ein kleines Walliser Dorf im Val d’HĂ©rens in der NĂ€he der Grande-Dixence Staumauer, das in den 1960er-Jahren verlassen wurde und nun zu einem Agrotourismus-Projekt umgewandelt wird.
Der Film begleitet die Neubesiedelung Ossonas, und dessen Akteure, die sich von 2005 bis 2008 dort aufhalten. Dies sind die ehemaligen Bewohner des Orts – Menschen, die heute zwischen 75 und 90 Jahre alt sind, die mit Ihren Eltern als Selbstversorger im Tal gelebt hatten und nun, nach dem sie ein Leben in der Zivilisation verbrachten, zurĂŒckkommen um zu ErzĂ€hlen und zu Begutachten. Sie treffen auf eine Gruppe Teenager, die als Teil eines Jugendprogramms beim Wiederaufbau des verlassenen Weilers mithelfen. Die Jugendlichen kommen aus so verschiedenen Kulturen wie Marokko, HaĂŻti oder Sion – allesamt hatten sie MĂŒhe sich ins gesellschaftliche Leben einzugliedern und leben gemeinsam in einem Heim.
Vor dem malerischen Hintergrund der Walliser Alpen, zeigt Un Petit Coin de Paradis die Ankunft neuer Viehherden und die Errichtung einer Herberge in Ossona und schildert aber auch all die finanziellen, administrativen und ökologischen Probleme, die der Wiederaufbau mit sich bringt.
WĂ€hrend die Alten in den Erinnerungen einer einfachen Landjugend schwelgen und auf ein langes und erfĂŒlltes Leben zurĂŒckblicken, stellen sich bei den Jugendlichen Zukunftsfragen: Über die Lehrstellensuche bis hin zur Vorstellung spĂ€ter eine eigene Familie zu haben – in der Schweiz oder im Heimatland. Ossona wird fĂŒr beide Parteien zu einem Ort der Begegnung, wo zwei Generationen aufeinandertreffen.

 

REGIE:
Jacqueline Veuve
DREHBUCH:
Jacqueline Veuve
KAMERA:
Steff Bossert
Peter Guyer
SCHNITT:
Loredana Cristelli
TON:
Laurent Barbey
Luc Yersin
MUSIK:
André-Daniel Meylan

       
  Une hirondelle a fait le printemps
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. August 2002]
       
 

Mit Michel Serrault und Mathilde Seigner • Eine junge Informatikerin aus Paris erfĂŒllt sich einen Traum und lĂ€sst sich zur BĂ€uerin umschulen. Auf einem abgelegenen Plateau in Frankreich ĂŒbernimmt sie den Hof eines alten mĂŒrrischen Bauern. Voller Elan und mit vielen modernen Ideen, die vom alten Bauern argwöhnisch verfolgt werden, versucht die Frau den Betrieb am Leben zu erhalten. Aber es zeigt sich, dass das Leben in einer abgelegenen Bergregion nicht einfach ist: Das Wetter, die Einsamkeit und ihre Unerfahrenheit zwingen sie fast zur Aufgabe. Aber der alte Bauer besinnt sich dann doch und beginnt ihr zu helfen....

 

REGIE:
Christian Carion
PRODUKTION:
Christophe Rossignon
CAST:
Michel Serrault
Mathilde Seigner
Jean-Paul Roussillon
Frédéric Pierrot
Marc Berman
Françoise Bette
DREHBUCH:
Christian Carion
Eric Assous
KAMERA:
Antoine Héberlé
SCHNITT:
Andrea Sedlackova
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Jean-Michel Simonet

       
  Une semaine sur deux
 
       
 

Ein Film von Ivan Calbérac

 

REGIE:
Ivan Calbérac
CAST:
Mathilde Seigner
Judith Davis
Grégori DerangÚre
Bernard Campan

       
  United 93
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2006]
       
 

Drei Flugzeuge trafen ihr Ziel. Eines nicht • Am 11. September 2001 wurde die Welt in ihren Grundfesten erschĂŒttert. An diesem Tag wurden in Amerika von Terroristen fast zeitgleich vier Flugzeuge entfĂŒhrt. Zwei davon schlugen in das World Trade Center in New York ein. Eines stĂŒrzte auf das Pentagon. Das vierte Flugzeug sollte in Washington sein Ziel erreichen. Der Widerstand der Passagiere verhinderte diesen Plan der AttentĂ€ter. Die Maschine stĂŒrzte auf einen Acker in Pennsylvania. Niemand ĂŒberlebte das UnglĂŒck.

Genau um 8:42 startet Flug United 93 von New York in Richtung San Francisco. In Echtzeit schildert das Doku-Drama die dramatischen Ereignisse an Bord und am Boden. Der britische Regisseur Paul Greengrass ("Bloody Sunday", "Omagh") rekonstruierte nach umfangreichen Recherchen den UnglĂŒcksflug von United Airlines 93.

 

REGIE:
Paul Greengrass
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Lloyd Levin
CAST:
Christian Clemenson
Gary Commock
Polly Adams
Opal Alladin
Starla Benford
Trish Gates
Nancy McDoniel
DREHBUCH:
Paul Greengrass
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Clare Douglas
Richard Pearson
Christopher Rouse
TON:
Eddy Joseph
Oliver Tarney
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Lorraine Carson
Dinah Collin
Liz McGarrity

       
  United States of Love - Zjednoczone stany milosci
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Tomasz Wasilewski • Polen, kurz nach dem Mauerfall. Eine Zeit des Umbruchs, voller Hoffnungen und Unsicherheiten. In raffiniert miteinander verknĂŒpften Episoden begegnen wir vier unterschiedlichen Frauen, denen eines gemeinsam ist: ihre verzweifelte Suche nach GlĂŒck und ErfĂŒllung in einer lust- und körperfeindlichen Umgebung. Der seelische Druck und das sexuelle Begehren von Iza, Agata, Renata und Marzena werden geradezu körperlich erfahrbar. Mal sehen wir sie nackt und ungeschminkt beim Sex, mal beim Versuch, im schweisstreibenden Aerobic-Kurs Schritt zu halten. In entsĂ€ttigten Farben und kunstvoll stilisierten Tableaus schildert der Film vier Einzelschicksale, die sich zum fesselnden PortrĂ€t einer Gesellschaft im Übergang verdichten.

 

REGIE:
Tomasz Wasilewski
PRODUKTION:
Agnieszka Drewno
Piotr Kobus
CAST:
Julia Kijowska
Magdalena Cielecka
Dorota Kolak
Marta Nieradkiewicz
Tomasz Tyndyk
Andrzej Chyra
Lukasz Simlat
DREHBUCH:
Tomasz Wasilewski
KAMERA:
Oleg Mutu
SCHNITT:
Beata Walentowska
TON:
Jakob FĂ€llberg
AUSSTATTUNG:
Marcel Slawinski
Katarzyna Sobanska-Strzalkowska

       
  Valkyrie
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2009]
       
 

Ein Film von Bryan Singer • OPERATION WALKÜRE - DAS STAUFFENBERG ATTENTAT beruht auf einer wahren Geschichte und ist eine faszinierende Chronik um die Ereignisse des 20. Juli 1944. Der Spielfilm schildert die spannenden AblĂ€ufe des wohl bekanntesten Attentats auf den FĂŒhrer des Deutschen Reichs, Adolf Hitler. Minutiös werden die Geschehnisse rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seiner MitkĂ€mpfer nachgezeichnet, welche Risiken sie dabei fĂŒr sich und ihre Familien eingingen.

 

REGIE:
Bryan Singer
PRODUKTION:
Gilbert Adler
Christopher McQuarrie
Bryan Singer
CAST:
Tom Cruise
Kenneth Branagh
Bill Nighy
Tom Wilkinson
Carice van Houten
Thomas Kretschmann
Terence Stamp
DREHBUCH:
Christopher McQuarrie
Nathan Alexander
KAMERA:
Newton Thomas Sigel
SCHNITT:
John Ottman
TON:
Erik Aadahl
Craig Henighan
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Lilly Kilvert
Tom Meyer
KOSTÜME:
Joanna Johnston

       
  Venus Beaute
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 1999]
       
 

Ein Film von Tonie Marshall • VĂ©nus BeautĂ© est un institut de beautĂ© de quartier. On y prodigue des soins, des conseils, on y Ă©coute les douleurs passagĂšres ou profondes des clientes, on y accueille aussi quelques clients. On y vend des crĂšmes, des Ă©lixirs, de la relaxation, du faux soleil, des maquillages et, quelle que soit la raison pour laquel le on vient, on y trouve un peu d'espoir et de croyance en la beautĂ© Ă©ternelle.

Nadine, la patronne, dirige son commerce et emploie trois filles, trois esthéticiennes: Samantha, Marie et AngÚle. AngÚle, elle est là depuis longtemps. Elle s'est fondue dans l'univers rose, attentif et calme, hors du temps, hors du bruit.

Quand elle a fini, AngĂšle sort. Elle drague des hommes avec lesquels elle tente d'Ă©tablir un rapport minimal fait de sexe et de camaraderie. Elle Ă©choue la plupart du temps. AngĂšle ne croit pas Ă  l'amour et elle a ses raisons.

Un matin, dans une gare, elle va croiser Antoine qui va l'aimer d'un coup et le lui dire d'un trait.

AngĂšle n'a pas confiance. Elle a fait dans son cceur des noeuds si coulants que l'amour se pend Ă  chaque rencontre.

Antoine ne lùchera pas. Mais rien n'est simple, il a une fiancée de 20 ans qu'il doit épouser dans un mois, et AngÚle a un passé...

Leur relation va de rejets en rendezvous, de tentations en reculades...

Pendant ce temps, chez Vénus Beauté, le monde continue de tourner...

 

REGIE:
Tonie Marshall
PRODUKTION:
Malek Hamzaoui
Richard Allieu
CAST:
Nathalie Baye
Bulle Ogier
Samuel Le Bihan
Jacques Bonnaffé
Mathilde Seigner
Audrey Tautou
Robert Hossein
DREHBUCH:
Tonie Marshall
KAMERA:
GĂ©rard de Battista
Eric Brun
Stéphane Degnieau
SCHNITT:
Jacques Comets
TON:
Anja LĂŒdcke
Mathilde Muyard
Nicolas Becker
MUSIK:
Khalil Chahine
AUSSTATTUNG:
Michel Vandestien
KOSTÜME:
Nathalie du Roscoat
Claire Gerard-Hirne

       
  Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2009]
       
 

Mitreissendes PortrĂ€t der Äbtissin, VisionĂ€rin, Heilkundlerin und Komponistin Hildegard von Bingen • Heilkundige, Prophetin, Äbtissin, Komponistin: Hildegard von Bingen ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Als Kind kommt sie ins Kloster Disiboden, spĂ€ter ĂŒbernimmt sie die Leitung der dortigen Frauenabteilung.
Hildegard erforscht die Heilkraft von Pflanzen und gibt ihr Wissen weiter. Ihre Visionen aber behĂ€lt die Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist, lange fĂŒr sich. Schliesslich erhĂ€lt sie die Erlaubnis der Kirche, diese niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Als Hildegard ein Kloster nur fĂŒr Frauen grĂŒnden will, stösst sie allerdings auf Widerstand. Doch sie versteht es, fĂŒr ihre Idee zu kĂ€mpfen - und ihr Ruf reicht lĂ€ngst ĂŒber die Klostermauern hinaus...
Die vielfach preisgekrönte Drehbuchautorin und Regisseurin Margarethe von Trotta hat sich mit Filmen wie «Die bleierne Zeit» oder «Rosa von Luxemburg» international einen Namen gemacht. Ihr neustes Werk «Vision» ist eine magische Reise in die Vergangenheit, die - dank der zeitlosen Strahlkraft Hildegard von Bingens - eine BrĂŒcke öffnet in unsere Zeit; ein einfĂŒhlsames, atmosphĂ€risch dichtes PortrĂ€t einer aussergewöhnlich begabten, mutigen und visionĂ€ren Frau, die bis heute fesselt.

 

REGIE:
Margarethe von Trotta
PRODUKTION:
Markus Zimmer
CAST:
Barbara Sukowa
Heino Ferch
Hannah Herzsprung
Gerald Alexander Held
Paula Kalenberg
KAMERA:
Axel Block
SCHNITT:
Corina Dietz
TON:
Jochen Fenzl
Michael Gerlach
MUSIK:
Christian Heyne
AUSSTATTUNG:
Heike Bauersfeld

       
  Was bleibt
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2012]
       
 

Home for the Weekend • Marko (Lars Eidinger) fĂ€hrt mit dem kleinen Sohn von Berlin zu seinen Eltern, in ihr geschmackvoll eingerichtetes Haus im GrĂŒnen. Der Vater (Ernst Stötzner) hat seinen erfolgreichen Verlag verkauft und plant eine Studienreise. Alles scheint in schönster Ordnung. Doch dann verkĂŒndet Markos Mutter (Corinna Harfouch) völlig ĂŒberraschend, dass sie die Medikamente, dank denen sie ihr Leben besser im Griff hatte, nicht mehr nimmt und nicht mehr braucht. Marko reagiert positiv auf diese Neuigkeit. Der Rest der Familie jedoch ist entsetzt und befĂŒrchtet, die Mutter könnte einen Zusammenbruch erleiden und das Leben aller aus dem Gleichgewicht bringen...

Regisseur Hans-Christian Schmid erzĂ€hlt in «Was bleibt», der im Wettbewerb des renommierten Filmfestivals in Berlin gezeigt wurde, von einer Kleinfamilie, deren GefĂŒhlskosmos durcheinander gewirbelt wird. Wie in seinen frĂŒheren Filmen «23» oder «Requiem» beweist er wiederum viel GespĂŒr fĂŒr die genaue Schilderung sozialer Milieus und menschlicher Beziehungen. «Was bleibt» ist ein kraftvoller, eindringlicher Film, der durch eine prĂ€zise und wunderbar elegante Inszenierung wie durch ein herausragendes Schauspiel-Ensemble ĂŒberzeugt.

 

REGIE:
Hans-Christian Schmid
PRODUKTION:
Britta Knöller
Hans-Christian Schmid
CAST:
Lars Eidinger
Corinna Harfouch
Sebastian Zimmler
Ernst Stötzner
Picco von Groote
Egon Merten
DREHBUCH:
Bernd Lange
KAMERA:
Bogumil Godfrejow
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
Dirk Jacob
MUSIK:
The Notwist
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Lisy Christl

       
  Was nĂŒtzt die Liebe in Gedanken
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2004]
       
 

Ein Film von Achim von Borries • Gibt es ihn wirklich, den höchsten Punkt im Leben? GĂŒnther (August Diehl) und Paul (Daniel BrĂŒhl) sind davon ĂŒberzeugt: Sie wollen leben, in vollen ZĂŒgen und ohne Kompromisse - und gleiches verlangen sie von der Liebe. Gemeinsam mit GĂŒnthers Schwester Hilde (Anna Maria MĂŒhe) verbringen sie das Wochenende in einem Sommerhaus auf dem Land. Paul ist fasziniert von dem MĂ€dchen und verliebt sich in sie. Und zunĂ€chst sieht es so aus, als ob Pauls GefĂŒhle erwidert werden. Doch Hilde liebt viele. Heimlich trifft sie sich mit Hans - GĂŒnthers ehemaligem Liebhaber.

Im Garten des Hauses feiern sie ein rauschendes Fest. Als Hans ĂŒberraschend zu ihnen stösst, setzt er eine Achterbahnfahrt der GefĂŒhle in Gang, die sehr bald ausser Kontrolle gerĂ€t: Berauscht von Absinth und Musik, von grosser Sehnsucht und ihrer Gier nach dem Leben werden sie alle in einen tödlichen Strudel gerissen...

 

REGIE:
Achim von Borries
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Christophe Mazodier
CAST:
Daniel BrĂŒhl
August Diehl
Anna Maria MĂŒhe
Thure Lindhardt
Jana Pallaske
Christoph Luser
Marius Frey
DREHBUCH:
Achim von Borries
Hendrik Handloegten
KAMERA:
Jutta Pohlmann
SCHNITT:
Gergana Voigt
Antje Zynga
TON:
Peter Schumacher
MUSIK:
Thomas Feiner
AUSSTATTUNG:
Ulrika von Vegesack
KOSTÜME:
Nicole Fischnaller

       
  Welcome to Hell
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 2014]
       
 

Ein Film von Andreas Berger • Die Bewegung bleibt in Bewegung. In der WĂŒste der Ordnung der braven Beamtenstadt Bern behauptet sich seit nunmehr einem Vierteljahrhundert das Kulturzentrum Reitschule als schreiend bunter Farbtupfer mitten im Stadtzentrum. Ausgerechnet im Jahr seines 25.
Geburtstags aber schlittert der trotzig seine basisdemokratische Strukturen verteidigende Betrieb in einen vertragslosen Zustand. Und als auch noch eine VerfĂŒgung eintrifft, die ab 0.30 Uhr totale Nachtruhe auf dem ganzen SchĂŒtzenmattareal verlangt, gehen Tausende tanzend protestierend auf die Strasse.
Der Film «Welcome to Hell» portrÀtiert neun Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Generationen und Arbeitsgruppen. Er dokumentiert das breite Spektrum kultureller und politischer AktivitÀten, schildert offen interne Konflikte und lÀsst auch die eine oder andere skeptische Stimme aus den Reihen von Politik und Polizei zu Wort kommen.

 

REGIE:
Andreas Berger
PRODUKTION:
Andreas Berger
CAST:
Lea Bill
Anna BĂŒrgi
Thea Reifler
Rahel Ruch
Sabine Ruch
Hanna Schwarz
Christine
KAMERA:
Andreas Berger
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
TON:
Andreas Berger

       
  Winna
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2014]
       
 

Weg der Seelen • «Winna – Weg der Seelen» ist ein Film ĂŒber ein StĂŒck ursprĂŒngliches, mysteriöses, faszinierendes Wallis, ĂŒber Sagen und Mythen zum Thema Seelenwanderungen und ĂŒber Menschen, die Verstorbenen begegnet sind.

Dieses alte und verborgene Wissen gerĂ€t immer mehr in Vergessenheit. Mit dem Film wurde ein wichtiges Zeitdokument geschaffen. Die alten Traditionen werden aufgespĂŒrt, es kommen SagenerzĂ€hler und Sagensammler zu Wort. Wir wandern mit, an der Gratzugnacht am Aletschgletscher und begleiten Menschen mit Kontakten zum Jenseits.

 

REGIE:
Fabienne Mathier
PRODUKTION:
Fabienne Mathier
24frames gmbh
Norma Giannetta
CAST:
Rainer Brigger
Ignaz Bellwald
Mathilde Burgener
Xaveria Furrer
Lina Heinzmann
Conny Giammarresi
Martin Nellen
Maria Salzmann
Karl Studer
Silwina Studer
Sarina Zimmermann
Andreas Weissen
DREHBUCH:
Fabienne Mathier
Christian Glenz
Tom Keller
KAMERA:
Tom Keller
SCHNITT:
Fabienne Mathier
TON:
Simon Graf
Joachim Budweiser
MUSIK:
Pascal GrĂŒtter

       
  xXx - Triple X
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Oktober 2002]
       
 

Ein neuer Typ von Geheimagent • TĂ€towiert. Den Kopf rasiert. Muskelbepackt. Und cool wie kein anderer: X wie Extrem, X wie Exaltiert, X wie Extrovertiert, XXX wie Xander Cage (VIN DIESEL) - ein Extremsport-Superstar, der sich von niemandem sagen lĂ€sst, was er zu tun und zu lassen hat. Ausgerechnet dieser ewige Rebell wird von NSA-Spitzenagent Augustus Gibbons (SAMUEL L. JACKSON) auserwĂ€hlt, die Welt zu retten. Denn nur einem Typ wie Xander kann es gelingen, sich in Prag bei der Söldnertruppe Anarchy 99 um den charismatischen Yorgi (MARTON CSOKAS) und die geheimnisvolle Yelena (ASIA ARGENTO) einzuschleichen, die die Zivilisation ins totale Chaos stĂŒrzen will. Der erste Schritt ist einfach, doch dann kommen selbst bei einem harten Typen wie Xander die GefĂŒhle ins Spiel - und er muss obendrein entdecken, was Yorgi tatsĂ€chlich im Schilde fĂŒhrt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ... auf Snowboards, auf Motocross-Bikes und in den heissesten Sportschlitten ... und Xander immer vorne weg, denn jetzt heisst es, cool bleiben ...

 

REGIE:
Rob Cohen
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Vin Diesel
Asia Argento
Marton Csokas
Samuel L. Jackson
Danny Trejo
Michael Roof
Tom Everett
DREHBUCH:
Rich Wilkes
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Joel Negron
MUSIK:
Randy Edelman
AUSSTATTUNG:
Gavin Bocquet
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Yugodivas
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2001]
       
 

Ein Film von Andrea Staka • Eine Schauspielerin, eine Malerin und drei klassisch ausgebildete Musikerinnen kamen aus Belgrad nach New York, um ihrer Kunst und ihrem Traum nachzugehen. In den 90er Jahren mĂŒssen sie zusammen mit dem Rest der Welt fassungslos zuschauen wie sich in Ex-Jugoslawien blutige Kriege und ethnische Gewalt ausbreiten. Die Heimat, die sie verlassen haben, gibt es so wie sie sie einmal kannten heute nicht mehr.

Die in ZĂŒrich aufgewachsene Filmemacherin Andrea Staka, kroatisch- bosnischer Herkunft, schildert in YUGODIVAS aus persönlicher und subjektiver Sicht Geschichten zwischen Alltag, BĂŒhne, Malerei und Musik. In packenden und zugleich einfĂŒhlsamen Bildern, nĂ€hert sich der Film sensibel den KĂŒnstlerinnen und ihrer Arbeit. Persönliche Erinnerungen und Reflexionen ersetzen die Flut der Medienberichte.

Mira, Milica, Sandra, Vesna und Danijela gehören alle einer Generation junger Menschen aus Belgrad an, die vor dem Krieg ins Ausland gingen. Erinnerungen an ihre alte Heimat und die Auseinandersetzung mit ihrem neuen Zuhause halten ihre Gedanken gefangen.

Die Malerin Vesna Golubovic, bewegt sich zwischen Graffitikunst und Freskenmalerei. Sie hat in New York eine neue SpiritualitÀt gefunden.

Die drei Musikerinnen Milica Paranosic, Sandra Vojcic, Danijela Popovic von «D'Divaz» mischen neuste Technologien mit alten Balkanmelodien.

Die Schauspielerin Mirjana Jokovic war Hauptdarstellerin in Emir Kusturica's Film «Underground» und versucht sich in Amerika eine neue Karriere zu schaffen.

KĂŒnstlerischer Reichtum und die Schwierigkeit zwischen zwei Kulturen zu stehen prĂ€gen ihr Leben und ihre Arbeit.

 

REGIE:
Andrea Staka
PRODUKTION:
Samir - Dschoint Ventschr
Karin Koch
CAST:
Milica Paranosic
Sandra Vojcic
Danijela Popovic
Mirjana Jokovic
Vesna Golubovic
Andrea Staka
DREHBUCH:
Andrea Staka
KAMERA:
Igor Martinovic

       
  Yves Saint Laurent - Pierre Berge, l'amour fou
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2011]
       
 

Ein Film von Pierre Thoretton • Yves Saint Laurent und Pierre BergĂ© lernen sich 1958 kennen und finden im anderen die Liebe ihres Lebens. Erstmals schildert Pierre BergĂ© ihre Liebesgeschichte fĂŒrs Kino: 50 leidenschaftliche, bewegte Jahre, mit Höhen und Tiefen, grossen Erfolgen und persönlichem Leid. Yves Saint Laurent kleidet die moderne Frau und verleiht ihr neue Macht; mit BergĂ© zusammen revolutioniert er die Modewelt. 2008, nach Yves Tod, beschliesst Pierre, sich von der Kunstsammlung zu trennen, die sie auf ihrer permanenten Suche nach dem Schönen gemeinsam aufgebaut hatten. «L’ Amour Fou» nimmt uns mit auf eine Reise, die auch zu den GĂ€rten der Villa Majorelle in Marrakesch und zum ChĂąteau Gabriel in der Normandie fĂŒhrt: ein intimes Portrait zweier Menschen, die unsere Welt ein bisschen verĂ€ndert haben.

 

REGIE:
Pierre Thoretton
CAST:
Yves Saint-Laurent
Pierre Bergé
KAMERA:
LĂ©o Hinstin
TON:
JĂ©rĂŽme Aghion
Emmanuel Croset
Jean Dubreuil