Der Traum vom grossen blauen Wasser
 
   
 

Fragmente und Fundst√ľcke einer Hochtal-Ge • Bilder, T√∂ne und Geschichte(n) eines Hochtals, das beim Bau des gr√∂ssten Stausees der Schweiz 1937 √ľberflutet worden ist. In einer Spurensuche, die gut hundert Jahre umfasst, erkundet der Film einschneidende Ver√§nderungen, die von Verlust und Armut, aber auch von Hoffnung und Fortschritt k√ľnden. Durch vielf√§ltige Zeugnisse pers√∂nlicher und politischer Art werden Widerspr√ľche und Konflikte sichtbar zwischen Modernisierungswillen und Bewahrungsbestrebung, zwischen voralpiner Agrar-Region und industrialisiertem Unterland, zwischen Enge und Weite, Eigenst√§ndigkeit und Fremdbestimmung, √∂konomischen und √∂kologischen Interessen. Mehr als 1700 Personen waren durch den Bau des Sees in ihrer Existenz betroffen. Der Film h√§lt Erinnerungen ausgesiedelter Sihltal- Bauern fest und l√§sst ehemalige Sihlsee-Arbeiter schildern, unter welch besonderen Bedingungen 120 H√∂fe zerst√∂rt, das k√ľnstliche Seebecken, D√§mme, Viadukte und die Staumauer erbaut wurden. Diese ‚ÄěGeschichte von unten‚Äú wird erg√§nzt durch k√ľnstlerische Widerspiegelungen, die sich mit dem grossen Eingriff auseinandersetzen.


© 2022 Producer

VERLEIH: Producer

 

REGIE:
Karl Saurer
PRODUKTION:
Paul Riniker
Karl Saurer
CAST:
Maria F√ľrst-Walker
Lina Fässler
Hilda Schönbächler
DREHBUCH:
Elena M. Fischli
Karl Saurer
KAMERA:
Franz Kälin
SCHNITT:
Bernhard Lehner
MUSIK:
Mathis Keller
Hans Kennel
Mani Planzer

LAND:
Schweiz
JAHR: 1993
LÄNGE: 86min