Mi país imaginario
  [Xenix • So 12.00 Sp/d/f • 14/12]
   
 

Ein Film von Patricio Guzmán • Im Oktober 2019 führt die Erhöhung der Metropreise in Santiago de Chile zu unerwartet heftigen sozialen Protesten. Eineinhalb Millionen Menschen finden zusammen, um in den Strassen für Demokratie, ein gerechteres Bildungs- und Gesundheitssystem und eine neue Verfassung zu demonstrieren. So vielfältig die Forderungen, so divers sind auch die Demonstrierenden, besonders laut erklingen die Stimmen und Sprechgesänge der Frauen. Mit Erfolg: Die Verfassung der Militärdiktatur wird gekippt und die Frauen stellen in der aktuellen Regierung die Mehrheit. Der chilenische Dokumentarfilmer Patricio Guzmán hat schon in seinen früheren, preisgekrönten Werken das sozialpolitische Erbe der Diktatur verhandelt und lange auf diesen Moment der Revolte in seiner Heimat gewartet. Mit «Mi pais imaginario» schafft er ein erfrischendes Zeitdokument, das fesselt und unter die Haut geht. Frauenpower in den Strassen von Santiago.


© 2022 trigon-film

VERLEIH: trigon-film

 

REGIE:
Patricio Guzmán
PRODUKTION:
Alexandra Galvis
Renate Sachse
KAMERA:
Samuel Lahu
SCHNITT:
Laurence Manheimer
TON:
Juan Carlos Maldonado Dubo
Aymeric Dupas
MUSIK:
José Miguel Miranda
José Miguel Tobar

LAND:
Frankreich
JAHR: 2022
LÄNGE: 83min