L' Îlot
  [Houdini 4 • 11.30/21.00 F/d • 8/6]
   
 

Ein Film von Tizian BĂŒchi • In dieser Oase, die Bachelard nicht missfallen hĂ€tte, vereinen sich die flĂŒsternden Stimmen des plĂ€tschernden Wassers und der Tiere zu einer urzeitlich anmutenden, fast paradiesischen Phantasmagorie, die zwei „Wesen des Waldes” beobachten. Der Film entwickelt sich zu einer Ermittlung, die einer Legende auf den Grund geht: Angeblich gibt es Gold in der VuachĂšre, dem Fluss, der am Fuss von Faverges fliesst, einem Randquartier von Lausanne, wo funktionale GebĂ€ude entstanden sind, in denen RentnerInnen und Einwandererfamilien leben. Aus einem unbekannten Grund muss dieses ruhige GewĂ€sser wĂ€hrend eines Sommers von zwei WachmĂ€nnern gesichert werden: von Daniel, ein fröhlicher und sympathischer Kongolese, und seinem zurĂŒckhaltenden Kollegen Ammar, der in diesem Beruf noch neu ist. Auf ihren absurden RundgĂ€ngen, die komische ZĂŒge annehmen und an andere unwahrscheinliche Spielfilm-Duos erinnern, entsteht eine Freundschaft, wĂ€hrend ein von dieser mysteriösen grĂŒnen Insel, einem „Loch” am Rand der Zivilisation umgebenes kunterbuntes Gebiet Gestalt annimmt. Tizian BĂŒchi liefert eine brillante Doku-Fabel mit Elementen des magischen Realismus, die auf subtile Weise die Überwachungsgesellschaft hinterfragt.


© 2023 Diverse

VERLEIH: Diverse

 

REGIE:
Tizian BĂŒchi
KAMERA:
Camille Sultan
Diana Vidrascu
SCHNITT:
Thomas Marchand

LAND:
Schweiz
JAHR: 2022
LÄNGE: 105min