Yuli
  [Arthouse Movie 1 • 18.00 Sp/d/f • 10/6]
   
 

Ein Film von Ic√≠ar Bolla√≠n • Carlos Acosta ist der ungekr√∂nte K√∂nig von spontanen Breakdance-Wettbewerben in den Strassen von Havanna. Sein Vater Pedro, ein LKW-Fahrer, erkennt das aussergew√∂hnliche Talent seines kleinen Sohns, den er nach einem afrikanischen Kriegsgott Yuli nennt. Obwohl Carlos keinesfalls Strumpfhosen und Schl√§ppchen tragen und sowieso Fussballspieler werden will, steckt ihn der Vater anfangs der 1980er-Jahre in die staatliche kubanische Ballettschule. Es ist keine einfache Zeit, doch Carlos entwickelt sich zu einem herausragenden T√§nzer und mit 18 wird er ans English National Ballet berufen. Als er verletzungsbedingt pausieren muss, geht er zur√ľck nach Kuba. Nach Jahren, in denen nur der Tanz z√§hlte, lebt er seinen schier unstillbaren Lebenshunger aus ‚Äď und setzt damit seine Karriere aufs Spiel‚Ķ Regisseurin Ic√≠ar Bolla√≠n (¬ęEl olivo¬Ľ) und Autor Paul Laverty (¬ęI, Daniel Blake¬Ľ) erz√§hlen vor dem bewegten Hintergrund der Geschichte Kubas die Story einer unglaublichen Karriere. Sie f√ľhrt von Havanna bis nach London ins Royal Ballett, wo Carlos Acosta, der selbst im Film mitspielt, zum ersten schwarzen Romeo des klassischen Balletts wird. Basierend auf dessen Autobiografie ¬ęKein Weg zur√ľck¬Ľ ist der Spielfilm ¬ęYuli¬Ľ ein √ľberraschendes Biopic, eine bewegende Familiengeschichte, eine atemberaubende Performance aus Erz√§hlung, Tanz, Musik, Licht, Bewegung und eine mitreissende Hommage an die Grenzen sprengende Kraft der Kunst.


© 2019 Filmcoopi

VERLEIH: Filmcoopi

 

REGIE:
Icíar Bollaín
PRODUKTION:
Andrea Calderwood
Juan Gordon
CAST:
Carlos Enrique Almirante
Cesar Domínguez
Laura De la Uz
Andrea Doimeadiós
Mario Elias
Yerlín Pérez
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Alex Catal√°n
SCHNITT:
Nacho Ruiz Capillas
TON:
Eva Vali√Īo
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Laia Colet
KOSTÜME:
Jessica Braun
Celia Ledon

LAND:
Spanien
JAHR: 2018
LÄNGE: 109min