Surire
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2016]
   
 

Preis fĂŒr den besten Film am Santiago Festival Internacional de Cine 2015. • Der Salar de Surire, der Salzsee Surire, liegt im Norden Chiles auf 4‘300 Metern ĂŒber Meer und ist umgeben von hohen Bergen und den Vulkanen Arintica und Pukintika. Auf diesem Andenplateau - trotz der kargen Vegetation eine unglaublich schöne Landschaft - sprudeln Thermalquellen und tummeln sich Rosaflamingos, Vicuñas und Lamas. Hier leben auch die wenigen Nachfahren der Aymara, der Ureinwohner dieser Gegend: eine neunzigjĂ€hrige Einsiedlerin, die ihrem Hund einen riskanten Haarschnitt verpasst, ein altes Hirtenpaar oder ein junger Mann, der die TĂŒcken des Radfahrens entdeckt. In atemberaubenden Bildern und mit trockenem Humor erzĂ€hlt der Film SURIRE gleichnishaft von den VerĂ€nderungen auf unserer Erde, vom Verschwinden indigener Kulturen und von unberĂŒhrter Natur, die bald verloren sein wird. Denn in dieser Gegend – seit 1981 ein UNESCO-BiosphĂ€renreservat sowie ein chilenischer Naturschutzpark – wird Borax abgebaut; zudem wird ein geothermisches Projekt irreversible VerĂ€nderungen verursachen.


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REGIE:
IvĂĄn Osnovikoff
Bettina Perut
PRODUKTION:
Bettina Perut
IvĂĄn Osnovikoff
Irena Taskovski
Dirk Manthey
KAMERA:
Pablo Valdés
TON:
IvĂĄn Osnovikoff

LAND:
Chile
JAHR: 2015
LÄNGE: 80min