Spieltrieb
 
   
 

Ein Film von Gregor Schnitzler • Die 15-j√§hrige Ada ist hochbegabt und hat bereits zwei Klassen √ľbersprungen. Am elit√§ren Bonner Privatgymnasium, das sie besucht, ist sie jedoch eine Aussenseiterin und h√§lt die Mitsch√ľler f√ľr langweilig und oberfl√§chlich. Nachdem der ebenfalls √ľberaus intelligente und zudem sehr charismatische neue 18-j√§hrige Sch√ľler Alev in ihre Klasse gekommen ist, f√ľhlt sich die Einzelg√§ngerin nicht nur zu dem Sch√∂nling hingezogen, sondern findet zugleich einen Seelenverwandten in ihm. Alev wirkt zwar nahezu unnahbar und fast d√§monisch, doch gerade diese Aura und seine selbstbewusste und k√ľhle Art l√∂sen in Ada eine Faszination aus, die bis zur k√∂rperlichen Anziehung geht.

Alev hingegen, der regelm√§ssig Stripclubs besucht, jedoch vorgibt, keine Liebesbeziehung mit Ada eingehen zu k√∂nnen, weil er impotent sei, nutzt seine Intelligenz vorwiegend dazu, seine Mitmenschen zu provozieren. Dennoch kommen sich die beiden Sch√ľler n√§her und Alev erz√§hlt Ada von seiner Theorie des Spieltriebs. S√§mtliche menschliche Aktionen stellen seiner Meinung nach Spielhandlungen dar. Daher k√∂nnten Menschen wie Spielfiguren manipulativ gesteuert werden. F√ľr sein n√§chstes Spiel ist Alev auf die Mithilfe von Ada angewiesen. Er bringt die jungfr√§uliche Ada dazu, ihren Deutsch- und Sportlehrer Smutek, der mit seiner Ehefrau eine schwere Zeit durchlebt, in der Sporthalle der Schule zu verf√ľhren, w√§hrend er die beiden aus einem Versteck heraus filmt.


© 2020 -ohne-

VERLEIH: -ohne-

 

REGIE:
Gregor Schnitzler
PRODUKTION:
Markus Zimmer
CAST:
Maximilian Br√ľckner
Sophie von Kessel
Michelle Barthel
Jannik Sch√ľmann
DREHBUCH:
Kathrin Richter
J√ľrgen Schlagenhof
KAMERA:
Andreas Berger
SCHNITT:
Georg Söring
TON:
Mario Hubert
Max Vornehm
AUSSTATTUNG:
Angelica Böhm

LAND:
Deutschland
JAHR: 2013
LÄNGE: 102min