Sonnenallee
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 1999]
   
 

Der neue Farbfilm f├╝r Ost und West • SONNENALLEE spielt in den 70er Jahren, in einer Zeit, in der es noch Abschnittsbevollm├Ąchtigte gibt. Die Sowjetunion ist der grosse Bruder, der Klassenfeind der Rest der Welt, der Antifaschistische Schutzwall die Mauer, und die DDR das Land, in dem Micha Ehrenreich lebt. Er wohnt in einer Strasse, deren l├Ąngeres Ende im Westen und deren k├╝rzeres Ende im Osten liegt - die Sonnenallee. Die Wohnung ist eng, der Nachbar bei der Stasi, der West-Onkel schmuggelt Nylons und ein gr├╝ner Pass l├Ąsst Michas Mutter um Jahre altern. Osten hin, Westen her: Das Wichtigste f├╝r Micha ist Miriam, die unbeschreibliche, sagenhafte, unerreichbare Miriam. Micha legt ihr sein Leben zu F├╝ssen und lernt dabei, es in die eigene Hand zu nehmen.

Die Boje Buck Produktion gab Leander Haussmann f├╝r seinen Kino-Erstling gr├╝nes Licht und am 8. September 1998 fiel die erste Klappe f├╝r den 39-Tage-Dreh. F├╝r die Dreharbeiten wurde auf dem Gel├Ąnde von Studio Babelsberg nach Entw├╝rfen von Lothar Holler die Mauer wieder aufgebaut, Detlev Buck trat in die Reihen der Deutschen Volkspolizei ein und Bert Neumann, Chefb├╝hnenbildner der Volksb├╝hne, liess die DDR in Kost├╝m und Konsumgut auferstehen. Leander Haussmann und Thomas Brussig wurden im Februar 1999 f├╝r das Drehbuch zu SONNENALLEE mit dem h├Âchstdotierten deutschen Preis f├╝r ein Film-Script - den Drehbuchpreis des Beauftragten der Bundesregierung f├╝r Angelegenheiten der Kultur und Medien - ausgezeichnet.


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VERLEIH: Filmcoopi

 

REGIE:
Leander Haussmann
PRODUKTION:
Claus Boje
Detlev Buck
CAST:
Alexander Scheer
Alexander Beyer
Katharina Thalbach
Henry H├╝bchen
Detlev Buck
Teresa Weissbach
Elena Meissner
DREHBUCH:
Thomas Brussig
Leander Haussmann
KAMERA:
Peter-J. Krause
SCHNITT:
Sandy Saffeels
MUSIK:
Stephen Keusch
Paul Lemp
Einst├╝rzende Neubauten
AUSSTATTUNG:
Lothar Holler

LAND:
Deutschland
JAHR: 1999
LÄNGE: 101min