Ressources humaines
 
   
 

un film de Laurent Cantet • Frank ist jung, dynamisch, gebildet. Und wie der Sprössling aus einer einfachen Arbeiterfamilie zum Auftakt von RESSOURCES HUMAINES nach seinem Studium in Paris nach Hause zurĂĽckkehrt, herrscht vorerst eitel Freude. Vor allem der Vater, der alles daran setzte, seinem Sohn den gesellschaftlichen Aufstieg zu ermöglichen, ist stolz auf diesen. Als studierter Oekonom beginnt Frank fĂĽr dieselbe Fabrik, in der sein Vater arbeitet, ein Restrukturierungsprojekt auszuarbeiten. Rationalisierung, Effizienz, Leistungssteigerung, sind die Begriffe, mit denen Frank operiert. Dass man zur Erfolgssteigerung des veralteten Betriebs auch an den 'Ressources Humaines' sparen muss, ist ihm ein Selbstverständliches. Bis er eines Tages entdeckt, dass die notwendigen Entlassungen, seinen eigenen Vater treffen: Der Titel RESSOURCES HUMAINES, meint der Filmemacher Laurent Cantet, sei eine Reaktion auf den Zynismus, der dem Begriff innewohne: Als ob Menschen materielle GĂĽter seien... RESSOURCES HUMAINES, abgesehen von Hauptdarsteller Jalil Lespert mit lauter Laien bestĂĽckt, wirft mutig einen Blick auf die Probleme der Industrie- und Arbeitswelt und den ihr inhärenten Clinch von Wirtschaftlichkeit und Humanität. Ist ein Sozialdrama erfrischend lebensnah, anrĂĽhrend und human, das in einer steilen Festivalkarriere seinem jungen Regisseur nicht nur eine Reihe Preise einbrachte, sondern Juries, Zuschauer und Kritik gleichermassen zu Tränen rĂĽhrte. Ă„hnlich wie Bertrand Taverniers 'Ca commence aujourd'hui' und die grossen Filme des Briten Ken Loach.


© 2018 JMH Distribution

VERLEIH: JMH Distribution

 

REGIE:
Laurent Cantet
PRODUKTION:
Caroline Benjo
Carole Scotta
CAST:
Jalil Lespert
Jean-Claude Vallod
Chantal Barré
Véronique de Pandelaère
Michel Begnez
Lucien Longueville
Danielle MĂ©lador
DREHBUCH:
Laurent Cantet
avec Gilles Marchand
KAMERA:
Claire Caroff
Matthieu Poirot-Delpech
SCHNITT:
Robin Campillo
MUSIK:
Franz Schubert
Par le Melos Quartett
AUSSTATTUNG:
Romain Denis
KOSTÜME:
Marie Cesari

LAND:
Frankreich
England
JAHR: 1999
LÄNGE: 100min