Der Onkel vom Meer
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2000]
   
 

Ein Film von Marie-Louise Bless • Sommer in Z√ľrich. Lisa und ihr j√ľngerer Bruder Willy verbringen die Ferien wie immer auf sich allein gestellt zwischen Schwimmbad und Hinterh√∂fen. Ihre Mutter Anna arbeitet als Kellnerin, um die vaterlose Familie zu ern√§hren, w√§hrend die kauzige Oma sich um das Allt√§gliche k√ľmmert. Hartn√§ckig und gewitzt k√§mpft Lisa darum, in die Indianerbande der Jungen aufgenommen zu werden, die im Hof ihr Zelt aufgebaut hat. Doch als sie es endlich geschafft hat, wird pl√∂tzlich anderes wichtiger. Ihre Mutter will wieder heiraten. Lisa, die sowieso immer Streit mit ihrer Mutter hat, setzt alles daran, Annas Pl√§ne zu zerst√∂ren. In diesem Niemandsland beginnt sich etwas in Lisa zu ver√§ndern. Sie f√ľhlt sich zu dem jungen Italiener Antonio hingezogen, der seltsame, nie gekannte Gef√ľhle in ihr weckt. Das Leben erscheint als einziges Chaos - g√§be es da nicht die Hoffnung auf den Besuch von Onkel Franz, der zur See f√§hrt. Franz, das Idol der Kinder, soll Lisa helfen, ihren grossen Traum vom Meer zu verwirklichen.

'Der Onkel vom Meer zeigt einen Ausschnitt aus dem Leben von Lisa, die sich dem Ende der Kindheit n√§hert. Sie sp√ľrt unbewusst, dass sich etwas ver√§ndert, aber das Neue ist noch nicht zu erkennen. Es ist, als ob dichter Nebel √ľber der Zukunft liegt, und sie sich langsam durchk√§mpft, um die ersten Konturen zu entdecken. Sie ist gleich zeitig ein Kind und etwas anderes, das sie noch nicht kennt. Der Film erz√§hlt von diesem Zustand und von der Geschichte eines M√§dchens, das sich auch von einer grossen Entt√§uschung nicht unterkriegen l√§sst.' (Marie-Louise Bless)


© 2017 Filmcoopi

VERLEIH: Filmcoopi

 

REGIE:
Marie-Louise Bless
PRODUKTION:
Valerie Fischer
Christiane Schmied
CAST:
Ana Xandry
Robin Dreja
Agnes D√ľnneisen
Giselle Vesco
Ueli Jäggi
Michele Cuciuffo
Jarg Pataki
DREHBUCH:
Marie-Louise Bless
Ralf Zöller
KAMERA:
Jörg Schmidt-Reitwein
SCHNITT:
Regina Bärtschi
MUSIK:
Hans Reffert
AUSSTATTUNG:
Susanne Jauch

LAND:
Schweiz
JAHR: 2000
LÄNGE: 87min