Der Neunte Tag
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2005]
   
 

... und f├╝hre mich nicht in Versuchung • Eine Entscheidung auf Leben und Tod - neun Tage, die Henri Kremer (Ulrich Matthes) in seinen Grundfesten ersch├╝ttern, die nicht nur ├╝ber sein Schicksal, sondern auch ├╝ber das seiner Freunde und seiner Familie entscheiden werden. Auge in Auge mit dem GESTAPOChef von Luxemburg (August Diehl) und seinen eiskalt kalkulierten Argumenten kommt Henri in Versuchung und muss am neunten Tag bekennen, auf welcher Seite er steht. Urlaub vom KZ, das gibt es nicht ÔÇô und doch widerf├Ąhrt dieses Unglaubliche dem Luxemburger Abb├ę Kremer. Er entkommt auf Zeit diesem Ort, an dem es keinen Gott gibt. Zu Hause angekommen, muss er sich jeden Tag in der Villa Pauly bei der Gestapo melden. Dort begegnet er dem jungen, leidenschaftlichen Karrieristen Gebhardt. Scheinen die Machtverh├Ąltnisse am Anfang klar, so entwickelt sich im Lauf der neun Tage ein wechselvolles Rede- und Gedankenduell zwischen den beiden M├Ąnnern, die unterschiedlicher nicht sein k├Ânnten, wenngleich sie sich im Glauben an Gott zu ├Ąhneln scheinen. Gebhardt versucht den ├älteren zu locken, zu ├╝berraschen und zu ├╝berzeugen, Kremer als Bruder im Geiste auf seine Seite zu ziehen. Als dieser sich aber nicht wie erwartet bewegt, reagiert er ungest├╝m und l├Ąsst die Maske des Verf├╝hrers fallen. Kremer ist in diesen Tagen hin und her gerissen. Letztlich stellt er fest, dass er ganz auf sich gestellt ist und seine Entscheidung ├╝ber Leben und Tod allein f├Ąllen muss. Im entscheidenden Moment hilft kein Rat von aussen, muss Kremer sich nur allein seinem Gewissen und der Frage nach Menschlichkeit verantworten.


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REGIE:
Volker Schl├Ândorff
PRODUKTION:
J├╝rgen Haase
CAST:
Ulrich Matthes
August Diehl
Hilmar Thate
Bibiana Beglau
Germain Wagner
Jean-Paul Raths
Ivan Jirik
DREHBUCH:
Eberhard G├Ârner
Andreas Pfl├╝ger
KAMERA:
Tomas Erhart
SCHNITT:
Peter R. Adam
TON:
Hubert Bartholomae
Pit Kuhlmann
MUSIK:
Alfred Shnitke
AUSSTATTUNG:
Ari Hantke

LAND:
Deutschland
Luxemburg
Tschechoslowakei
JAHR: 2004
LÄNGE: 98min