Memoria del saqueo
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 2004]
   
 

Ein Film von Fernando Solanas • Der neuste Film von Fernando Solanas beschreibt auf beeindruckende Art die katastrophalen Auswirkungen der Globalisierung. Der Film hat im Rahmen der Berlinale 2004 seine Weltpremiere, das Lebenswerk seines Regisseurs wird geehrt: „Wir freuen uns, diesen grossartigen und mutigen Regisseur mit einem Goldenen Ehrenbären auszuzeichnen“, kommentiert Berlinale-Direktor Dieter Kosslick die Entscheidung des Festivals.

In “Memoria del Saqueo” stehen die argentinische Krise der letzten Jahre und die Folgen von neoliberaler Politik und Globalisierung im Zentrum. Der Film arbeitet mit Interviews und Archivmaterial, um Themen wie Korruption und Verschwendung öffentlicher Gelder zu thematisieren. Er setzt bei den Volksaufständen in Argentinien an, um zurückzublenden auf die Geschichte, die das reiche Land ruiniert haben und aufzuzeigen, wie die Welt jener Globalisierer funktioniert, die einzig an der kurzfristigen Gewinnmaximierung für sich selber interessiert sind. Der Film von Solanas ist auch ein Manifest für eine bessere Welt.


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REGIE:
Fernando E. Solanas
PRODUKTION:
Fernando E. Solanas
CAST:
Fernando E. Solanas
DREHBUCH:
Fernando E. Solanas
KAMERA:
Alejandro Fernández Mouján
Fernando E. Solanas
SCHNITT:
Juan Carlos Macías
Sebastián Mignogna
Fernando E. Solanas
TON:
Gaspar Scheuer
Jürg von Allmen
MUSIK:
Gerardo Gandini

LAND:
Schweiz
Frankreich
Argentinien
JAHR: 2004
LÄNGE: 120min