Mein liebster Feind
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2000]
   
 

Klaus Kinski - 'Genie und Wahnsinn' • Aufgrund einer Kette von Zufällen lebt der 13-jährige SchĂĽler Werner Herzog fĂĽr einige Monate in derselben Wohnung mit Klaus Kinski. Die ersten 48 Stunden nutzt Kinski unverzĂĽglich zur systematischen VerwĂĽstung des gesamten Mobiliars. Damit ist einer von zahllosen noch folgenden Tobsuchtsanfällen vorĂĽber. Herzog weiss, was ihn erwartet, als er Jahre später mit ihm zum ersten Mal fĂĽr den Film 'Aguirre, der Zorn Gottes' zusammenarbeitet. Vier weitere Filme sollten folgen.

MEIN LIEBSTER FEIND ist ein Film über die für Aussenstehende immer rästelhaft gebliebene Hassliebe der beiden zueinander, über das tiefe Vertrauen, das Schauspieler und Regisseur miteinander verband, und die Mordpläne, die sie gleichzeitig gegeneinander schmiedeten.

War 'Todo sobre mi madre' eine Ode an die Frauenfreundschaft, so erstaunte der deutsche Autorenfilmer Werner Herzog die Zuschauer mit dem zärtlichsten Männerporträt von Cannes. In 'Mein liebster Feind' rekapituliert Herzog seine heftige Beziehung zu Klaus Kinski, dem Hauptdarsteller seiner aufsehenerregendsten Filme, darunter 'Aguirre, der Zorn Gottes ' (1972), 'Nosferatu' (1978) und 'Fitzcarraldo' (1981).


© 2019 Stamm Film

VERLEIH: Stamm Film

 

REGIE:
Werner Herzog
PRODUKTION:
Lucki Stipetic
CAST:
Klaus Kinski
Claudia Cardinale
Eva Mattes
Beat Presser
Guillermo Rios
Andrés Vicente
DREHBUCH:
Werner Herzog
Anja Schmidt-Zähringer
KAMERA:
Peter Zeitlinger
SCHNITT:
Joe Bini

LAND:
England
Deutschland
Finnland
USA
JAHR: 1999
LÄNGE: 95min