Feuchtgebiete
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. August 2013]
   
 

Ein Film von David Wnendt • Sie experimentiert beim Masturbieren gerne mit GemĂĽse. Körperhygiene ist ihrer Ansicht nach weit ĂĽberschätzt. Sie provoziert ihre Umwelt, indem sie ganz unverblĂĽmt ausspricht, was andere nicht einmal zu denken wagen – das ist Helen Memel!

Für ihre geschiedenen Eltern ist Helen eine Herausforderung. Geborgenheit findet sie nur bei ihrer Freundin und Blutsschwester Corinna, mit der sie kein gesellschaftliches Tabu auslässt.

Als Helen sich bei einer Intimrasur verletzt, muss sie ins Krankenhaus. Dort ist sie nicht nur für den Chefarzt ein ungewöhnlicher Fall. Durch ihren ungestümen Witz und ihre ehrliche und direkte Art wird sie im ganzen Spital zu einer Sensation. Helen wittert die Chance, ihre Eltern am Krankenbett wieder zu vereinen und findet in ihrem Pfleger Robin einen Verbündeten, dem sie gehörig den Kopf verdreht...

Charlotte Roches Roman «Feuchtgebiete» – der Skandal-Bestseller, der sich allein in Deutschland über 2.5 Millionen Mal verkaufte – ist das wunderbar wilde Porträt einer lebensgierigen jungen Frau. Sie wird von der Tessinerin Carla Juri, der Leinwand-Entdeckung des Jahres, mit entwaffnender Direktheit verkörpert. Regisseur David Wnendt ist mit der Verfilmung des polarisierenden Romans ein visuelles und erzählerisches Meisterstück geglückt – eine provokante Komödie, die niemanden kalt lässt.


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REGIE:
David Wnendt
CAST:
Carla Juri
DREHBUCH:
Claus Falkenberg
David Wnendt
AUSSTATTUNG:
Jenny Rösler
KOSTÜME:
Elke von Sivers

LAND:
Deutschland
JAHR: 2013
LÄNGE: 109min