Der Einstein des Sex
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Mai 2000]
   
 

Leben und Werk des Dr. Magnus Hirschfeld • Einstein des Sex, so nannte die amerikanische Presse den einst weltbekannten deutschen Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld. Rosa von Praunheim erzählt die bewegende Lebensgeschichte Hirschfelds. Es ist die Geschichte eines lebenslangen Kampfes für die Entkriminalisierung der Homosexualität und für die Etablierung einer den Menschen verpflichteten Sexualforschung.

Rosa Von Praunheim zeigt aber nicht nur den Kämpfer und Wissenschaftler, sondern den ganzen Menschen Magnus Hirschfeld, mit seinen Gefühlen, Hoffnungen, Träumen und Widersprüchen. Es entsteht das packende Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war und schliesslich an eben der Vergangenheit zerbrach, deren Überwindung ihr ganzes Bestreben gegolten hatte. 1933 wurde das Lebenswerk Hirschfelds, das weltberühmte Institut für Sexualwissenschaft, von den Nazis zerstört. Hirschfeld starb kurz darauf, am Tage seines 67. Geburtstags, im Exil in Nizza.

'Der Einstein des Sex ist glaube ich mein konventionellster Film. Manche wird es vielleicht enttäuschen, dass der Film eine richtige Geschichte mit spannenden Charakteren erzählt, bei der man am Schluss auch weinen kann. Ich wollte, dass die historische Figur des Vaters der Schwulenbewegung Magnus Hirschfeld ernst genommen wird und die Sittengeschichte der Jahrhundertwende glaubhaft wirkt. Vielleicht kann mein Film dazu beitragen, dass der Name Hirschfeld wieder bekannter wird und die Nazis nicht recht herhalten, die alles taten damit sein Name vergessen wird.' Rosa von Praunheim


© 2017 Filmcoopi

VERLEIH: Filmcoopi

 

REGIE:
Rosa von Praunheim
PRODUKTION:
Rosa von Praunheim
Meike Kordes
CAST:
Kai Schuhmann
Friedel von Wangenheim
Ben Becker
Wolfgang Völz
Otto Sander
Meret Becker
Monika Hansen
DREHBUCH:
Chris Kraus
Valentin Passoni
KAMERA:
Elfi Mikesch
SCHNITT:
Michael E. Shephard
MUSIK:
Karl-Ernst Sasse
AUSSTATTUNG:
Peter Kothe

LAND:
Deutschland
Niederlande
JAHR: 1999
LÄNGE: 100min