La Ci√©naga
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2002]
   
 

Eine Film von Lucrecia Martel • Der Februar im Nordwesten Argentiniens kann sehr heiss und schw√ľl sein.

Alles br√ľtet in einem K√§fig aus Hitze und wird vor Tr√§gheit langsam verr√ľckt. Die Sonne bricht die Erde auf. Tropische Regeng√ľsse verwandeln den Boden in sumpfigen Morast - in t√∂dliche Fallen f√ľr gr√∂ssere Tiere und Brutst√§tten f√ľr Ungeziefer jeder Art.

Mecha ist um die 50, Mutter von vier Kindern, Ehefrau eines Mannes, der sich die Haare f√§rbt und Hausherrin mit den √ľblichen Dienstbotenproblemen. Nichts, was ein paar Drinks nicht heilen k√∂nnten. Oder wie Tali sagen w√ľrde: In diesem Hause ist der Alkohol der liebste Gast.

Tali ist Mechas Cousine. Sie hat vier laute Bälger. Ihr Mann liebt sein Haus, seine Kinder und die Jagd. Sie wohnen in der Stadt La Cienaga, was ungefähr soviel bedeutet wie 'sumpfiger Morast'.

Um der Hitze zu entfliehen, verbringen Mecha und ihre Familie den Sommer in La Mandragora, einem Landsitz, dessen Glanz l√§ngst verblichen ist. Der Pool ist tr√ľbe, aber spendet doch ein Minimum an Erfrischung. Das Leben geht weiter, mit seinen kleinen Schmerzen und den grossen Verletzungen - jenen, die bluten und anderen.

Ein Unfall verbindet die beiden Familien in La Mandragora f√ľr die Glut eines Sommers.


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VERLEIH: Look Now!

 

REGIE:
Lucrecia Martel
PRODUKTION:
Lita Stantic
CAST:
Martín Adjemián
Diego Baenas
Leonora Balcarce
Silvia Bayle
Sofia Bertolotoo
Juan Cruz Bordeu
Graciela Borges
DREHBUCH:
Lucrecia Martel
KAMERA:
Hugo Colace

LAND:
Argentinien
Frankreich
Spanien
JAHR: 2001
LÄNGE: 103min