Alpsummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2013]
   
 

Ein Film von Thomas Horat • ┬źAlpsummer┬╗ gibt Einblick in das einfache Leben auf den Alpen in der Innerschwyz. Es werden vier Familien aus unterschiedlichen Generationen portraitiert, welche die Alpen auf traditionelle Art und Weise bewirtschaften. Das aus freien St├╝cken gew├Ąhlte bescheidene Leben ├╝ber den Sommer bestimmt auch die restliche Jahreszeit und wird zum Hauptthema des Films. In einer Zeit, in der die Gesellschaft immer mehr auf Konsum getrimmt wird, ist es erfrischend zu sehen, dass einfache Lebensweisen gl├╝cklich machen. Musikalische Einlagen der Protagonisten, einheimischer Musikanten und den Naturjuuzern ┬źNatur pur┬╗ sowie die urspr├╝nglichen Dialekte untermalen das filmische Werk.

In den meisten Berggebieten der Schweiz wird anfangs Sommer f├╝r die Dauer von drei bis vier Monaten Vieh auf die Alpen getrieben. Einerseits sind es die Tiere der ├älpler, zu einem grossen Teil aber wird auch Fremdvieh von anderen Bauern mitgef├╝hrt. Die Bauern entlasten damit ihre eigenen Weiden und k├Ânnen so das Gras m├Ąhen und f├╝r den n├Ąchsten Winter einbringen. Gleichzeitig wird das Gras in den Alpen gut genutzt, die Erosion einged├Ąmmt, und die Tiere haben eine gute Zeit und der ├älpler einen Verdienst. Nirgends so wie in den Innerschweizer Kantonen werden die Alpen von Einheimischen bewirtschaftet. Es ist eine Tradition die sehr hoch gehalten wird und hoch angesehen ist bei den Einheimischen.

In Gebieten wie dem Berner Oberland oder Graub├╝nden sind inzwischen vorwiegend Helfer aus den Nachbarl├Ąndern angestellt f├╝r das K├Ąsen und die Obhut der Tiere. Junge Bauern in Innerschwyz haben oft M├╝he, in der N├Ąhe einen Betrieb ├╝bernehmen zu k├Ânnen und m├╝ssen manchmal in andere Kantone ausweichen.


© 2019 Mythenfilm

VERLEIH: Mythenfilm

 

REGIE:
Thomas Horat
PRODUKTION:
Salome Pitschen
DREHBUCH:
Thomas Horat
KAMERA:
Salome Pitschen
SCHNITT:
Salome Pitschen
TON:
Ren├ę Zingg
Simon Graf

LAND:
Schweiz
JAHR: 2013
LÄNGE: 96min