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  Akira
 
       
 

Ein Film von Katsuhiro Ă”tomo • Akira spielt im Jahr 2030 (bzw. in der Anime-Fassung im Jahr 2019) in Neo-Tokio nach dem Dritten Weltkrieg. Als die beiden jugendlichen Motorrad-Freaks und Gang-Mitglieder Kaneda und Tetsuo zufällig einem kleinen Jungen mit greisenhaften GesichtszĂĽgen und ĂĽbernatĂĽrlichen Fähigkeiten begegnen, werden sie unversehens in politische Intrigen auf höchster Ebene verwickelt. Mehrere Gruppen kämpfen um den geheimnisvollen Akira, der in einem unterirdischen Forschungslabor im Kälteschlaf liegt und dessen Erwachen das Ende der Welt heraufbeschwören soll. Als bei Tetsuo ebenfalls ĂĽbernatĂĽrliche Fähigkeiten festgestellt werden und er zunehmend grössenwahnsinnig wird, ist das der Auftakt fĂĽr eine unvorstellbare Katastrophe – aber vielleicht auch fĂĽr einen Neuanfang.

 

REGIE:
Katsuhiro Ôtomo
PRODUKTION:
Haruyo Kanesaku
Shunzo Kato
Yutaka Maseba
RyĂ´hei Suzuki
Hiroe Tsukamoto
DREHBUCH:
Katsuhiro Ôtomo
IzĂ´ Hashimoto
KAMERA:
Katsuji Misawa
SCHNITT:
Takeshi Seyama
TON:
Lisa Hannan
MUSIK:
ShĂ´ji Yamashiro
AUSSTATTUNG:
Kazuo Ebisawa
Yuji Ikehata
Koji Ono

       
  Almost There
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2017]
       
 

Ein Film von Jacqueline ZĂĽnd • ALMOST THERE erzählt von drei Männern, die sich im Herbst ihres Lebens nochmals auf die Suche machen. Bob tauscht sein sicheres Zuhause gegen ein Wohnmobil und forscht in der unwirtlichen WĂĽste Kaliforniens nach dem Kerl in sich. Dragqueen und Standup-Comedian Steve hat genug vom garstigen England und versöhnt sich in den Betonburgen Benidorms mit seiner Vergangenheit. Und Yamada gewinnt durch das Vorlesen von KinderbĂĽchern in Tokyo sein Lächeln zurĂĽck.

 

REGIE:
Jacqueline ZĂĽnd
PRODUKTION:
Aline Schmid
Thomas ThĂĽmena
CAST:
Genji Yamada
Robert Pearson
Steve Phillips
DREHBUCH:
Jacqueline ZĂĽnd
KAMERA:
Nikolai von Graevenitz
SCHNITT:
Gion-Reto Killias
TON:
Andreas Prescher
Marco Teufen
MUSIK:
Max Avery

       
  An - Sweet Red Bean Paste
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Dezember 2015]
       
 

Kirschblüten und rote BohnenTokio, Zeit der Kirschblüte. Sentaro steht wie jeden Tag in seiner winzigen Bäckerei, als die betagte Tokue vorbeikommt. Sie möchte als Aushilfe anfangen. Sentaro reagiert ablehnend – bis er Tokues "An", eine traditionelle süsse Bohnenpaste, probiert. Diese ist so unbeschreiblich gut, dass der Bäcker sofort alle Bedenken über Bord wirft und die Frau einstellt. Bald entsteht zwischen Tokue und Sentaro, die beide ein Geheimnis haben, eine Freundschaft. Und das Geschäft erblüht – denn die "An"-Zubereitung ist für Tokue nicht einfach eine Arbeit. Vielmehr zeigt sich darin ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur und ihr Respekt vor dem Leben…

Die mehrfach ausgezeichnete japanische Regisseurin Naomi Kawase hat sich mit Filmen wie «Mogari no mori» und «Still the Water» international einen Namen gemacht. In ihrem neusten Meisterstück erzählt sie eine ergreifende Geschichte über zwei ganz unterschiedliche Menschen, übers Kochen als poetisches Ritual, über Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. «AN – Von Kirschblüten und roten Bohnen» ist bezauberndes Kino voller Sinnlichkeit, Weisheit und Anmut.

 

REGIE:
Naomi Kawase
CAST:
Kirin Kiki
Miyoko Asada
Etsuko Ichihara
Miki Mizuno
Masatoshi Nagase
Kyara Uchida
DREHBUCH:
Durian Sukegawa
Naomi Kawase
SCHNITT:
Tina Baz
TON:
Boris Chapelle
Roman Dymny
Marcus Sujata
MUSIK:
David Hadjadj

       
  Arrietty
 
       
 

Ein Film von Hiromasa Yonebayashi

 

REGIE:
Hiromasa Yonebayashi
PRODUKTION:
Toshio Suzuki
CAST:
Mirai Shida
Ryûnosuke Kamiki
Tomokazu Miura
Kirin Kiki
Shinobu Ôtake
Keiko Takeshita
DREHBUCH:
Mary Norton
KAMERA:
Atsushi Okui

       
  Bakemono no ko
 
       
 

The Boy and the Beast

 

REGIE:
Mamoru Hosoda
PRODUKTION:
Daisuke Kadoya
Seiji Okuda
Yuichiro Sato
DREHBUCH:
Mamoru Hosoda
TON:
Yuji Akazawa
Yoshio Obara
MUSIK:
Masakatsu Takagi
KOSTÜME:
Daisuke Iga

       
  Being Azem
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Tomislav Mestrovic und Nicolò Settegrana • Being Azem erzählt die Geschichte eines aus einem Dorf im Kosovo stammenden Jungen und seines Aufstiegs zum erfolgreichsten Thaiboxer der Welt.

1994, Mailand: Innerhalb von nur drei Jahren erklimmt der neunzehnjährige Winterthurer Azem Maksutaj, nach Schweizer- und Europameisterschaft, den Olymp des Thaiboxens und wird bis dahin jüngster Weltmeister aller Zeiten.

Zwölf Jahre später und zwanzig Kilogramm schwerer steht Azem im Herbst seiner Karriere im Bellagio-Hotel in Las Vegas vor dem wichtigsten Kampf seines Lebens. Es ist die wahrscheinlich letzte Chance sein grösstes sportliches Ziel doch noch zu erreichen. Es geht um alles oder nichts! Gewinnt der Winterthurer im Superschwergewicht gegen die K-1 Legende Ray Sefo, erhält er eine Wildcard für das Halbfinalturnier in Osaka der sechzehn besten Kämpfer der Welt. Azem wäre damit der Teilnahme am K-1 Grand-Prix Finale in Tokio so nah wie noch nie zuvor in seinem Leben. Vor ihm konnte diesen ?Mount Everest des Kampfsports? nur ein einziger Schweizer erklimmen - sein ehemaliger Trainer, Vorbild und Förderer Andy Hug.

Being Azem entführt den Zuschauer auf eine Reise in die Welt des Kampfsports und zu einer seiner eindrücklichsten Persönlichkeiten. Von Winterthur aus begleiteten die beiden Filmemacher Nicolò Settegrana und Tomislav Mestrovic den Winterthurer Weltmeister, während einer Dauer von eineinhalb Jahren, über drei Kontinente hinweg. Angefangen in Stockholm, über Chiang-Mai, Bangkok, Istanbul und Las Vegas bis in sein Heimatdorf Deqan im Kosovo. Dort, wo vor dreissig Jahren alles begann.

Aber nicht nur der Sportler steht im Fokus, die Zuschauer lernen auch die andere Seite des berühmten Thaiboxers kennen, indem sie miterleben, wie Azem als Trainer das Wissen seines legendären Meisters nun seinen eigenen Schülern weitergibt.

Während wir Azem bei den Vorbereitungen für die wichtigsten drei Runden seines Lebens begleiten und die letzten Sekunden vor dem Kampf Backstage und hautnah an seiner Seite miterleben, zeichnet der Film im Stile von Erinnerungen die wichtigsten Stationen seiner Karriere und seines Lebens nach. Dabei erhalten wir intime, spektakuläre und selten gezeigte Einblicke in die private Lebenswelt eines Profisportlers und erleben Momente voller Tragik, Spannung und Freude. Momente, in denen klar wird, dass Sieg und Niederlage oft nicht nur sehr eng beieinander liegen, sondern manchmal gar ein und dasselbe sind.

Aber vor allem lernen wir in Being Azem den Menschen hinter dem Weltmeister kennen. Einen sympathischen und facettenreichen Menschen, der nur das macht, was wir uns letztlich alle wĂĽnschen: seinen grossen Traum zu leben!

 

REGIE:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
PRODUKTION:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
CAST:
Azem Maksutaj
DREHBUCH:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
KAMERA:
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Niklaus Siebenkorn
Thomas Meister
TON:
Ivo Schläpfer
MUSIK:
Beat Solèr

       
  Emperor
 
       
 

Kampf um den Frieden • EMPEROR ist ein episches Kriegsdrama, in dem ein von Matthew Fox gespielter US-General nach Ende des zweiten Weltkriegs in das zerstörte Tokio zurĂĽckkehrt, um sich dort nicht nur auf die Suche nach den japanischen Hauptkriegsverbrechern, sondern auch nach der verlorenen Liebe seines Lebens zu machen.

US-General Douglas MacArthur (Tommy Lee Jones) muss entscheiden, ob der japanische Kaiser Hirohito als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt werden soll. Er beauftragt den Japan-Experten General Bonner Fellers (Matthew Fox) mit der Untersuchung, der dazu in das durch den zweiten Weltkrieg zerstörte Tokio zurückkehrt und sich gleichzeitig auf die Suche nach der verloren geglaubten Liebe seines Lebens macht. Regisseur Peter Webber (Das Mädchen mit dem Perlenohrring) hat dieses von wahren Begebenheiten inspirierte Epos bildgewaltig in Szene gesetzt. Entstanden ist eine packende Geschichte über Liebe und Krieg, Verständnis und Aussöhnung in einem entscheidenden Moment der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Peter Webber
PRODUKTION:
Gary Foster
Russ Krasnoff
YĂ´ko Narahashi
Eugene Nomura
CAST:
Matthew Fox
Tommy Lee Jones
Eriko Hatsune
Toshiyuki Nishida
Masayoshi Haneda
Kaori Momoi
DREHBUCH:
David Klass
Vera Blasi
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Chris Plummer
TON:
Simon Riley
MUSIK:
Alex Heffes
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Ngila Dickson

       
  Enter the Void
 
       
 

Ein Film von Gaspar NoĂ© • Oscar lebt mit seiner Schwester Linda in Tokio. Während er sich mit kleinen Dealereien durchs Leben schlägt, arbeitet sie in einem Nachtclub als Stripperin. Durch den tragischen Tod ihrer Eltern haben sie sich vor Jahren geschworen fĂĽr immer zusammen zu bleiben. Doch bei einem Zusammenprall mit der Polizei wird Oscar von einer Kugel getroffen und schwer verletzt. In seinem Todeskampf erinnert er sich an das Versprechen, welches er Linda damals gegeben hat. Er kämpft sich in eine Halbwelt zurĂĽck, in der er fortan ĂĽber die Stadt, ihre Bewohner und natĂĽrlich insbesondere ĂĽber Linda wacht. Sein Blick ist aber eine verzerrte, albtraumhafte Vision, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusehends ineinander fallen.

 

REGIE:
Gaspar Noé
PRODUKTION:
Pierre Buffin
Olivier Delbosc
Gaspar Noé
CAST:
Nathaniel Brown
Paz de la Huerta
Cyril Roy
Olly Alexander
Masato Tanno
Ed Spear
DREHBUCH:
Gaspar Noé
KAMERA:
Benoît Debie
SCHNITT:
Marc Boucrot
Gaspar Noé
TON:
Valérie Deloof
Alexis Durand
Gwennolé Le Borgne
MUSIK:
Thomas Bangalter
AUSSTATTUNG:
Jean-Andre Carriere
Kikuo Ohta
KOSTÜME:
Nicoletta Massone

       
  Erleuchtung garantiert
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2000]
       
 

Der neue Film von Doris Dörrie • Zwei BrĂĽder - der Feng-Shui-Experte Gustav (Gustav-Peter Wöhler) und der frisch von seiner Ehefrau verlassene Uwe (Uwe Ochsenknecht) wollen in einem Zen-Kloster in Japan inneren Frieden finden. Unterwegs wird aus ihrer Midlife-Krise ganz abrupt eine Midnight-Krise, als sie sich nachts in Tokios Neon-Dschungel rettungslos verirren und den RĂĽckweg zum Hotel nicht mehr finden.

Sayonara, Land des Lächelns. Ohne Pässe und Kreditkarten und inzwischen völlig abgebrannt laufen sie wie auf einem fremden Planeten orientierungslos durch die Strassen. Selbst die einfachsten Dinge werden zu grössten und aberwitzigsten Herausforderungen. So hatten sich die beiden die erste Stufe zum höheren Bewusstsein, 'alles zurücklassen', nicht vorgestellt - aber Not macht erfinderisch und sie schlagen sich durch.

Endlich im Kloster ist das Leben auch nicht gerade wie im Shangri-La. Hier warten subtilere Fallen. Wo hört das Weltliche auf, wo beginnt das Erhabene? Was hat die Reinigung des Bodens mit der Reinigung des Herzens zu tun? Das Geheimnis der Erleuchtung hält sie auf Trab. Aber jedesmal wenn sie glauben, es schon greifen zu können, entzieht es sich wieder. Doch auch wenn sie es selber nicht völlig begreifen, ist für Gustav und Uwe der Weg das Ziel geworden ...

 

REGIE:
Doris Dörrie
PRODUKTION:
Franz X. Gernstl
CAST:
Uwe Ochsenknecht
Gustav-Peter Wöhler
Petra Zieser
Ulrike Kriener
Anica Dobra
Heiner Lauterbach
Franz X. Gernstl
DREHBUCH:
Ruth Stadler
KAMERA:
Hans Karl Hu

       
  Hana-Bi
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. August 1998]
       
 

'Feuerblume' Takeshi Kitanos neuer Film • Detektiv Nishi (BEAT TAKESHI) hat seine kleine Tochter verloren, und nun steht ihm der Abschied von seiner sterbenskranken Frau Miyuki (KAYOKA KISHIMOTO) bevor. Anstatt seinen Partner und Freund Horibe (REN OSUGI) bei einem Polizeieinsatz zu begleiten, besucht der wortkarge Cop seine Frau in der Klinik. Der Arzt teilt ihm mit, dass keine Hoffnung mehr besteht und rät dazu, sie nach Hause zu entlassen. In derselben Minute kommt die Nachricht, dass Horibe niedergeschossen wurde.

Die Verfolgung des flüchtigen Täters endet im Desaster. Zwar kann Nishi den bewaffneten Gangster gemeinsam mit seinen Kollegen Tanaka und Nakamura (SUSUMU TERAJIMA) in einer belebten Unterführung stellen, doch sein Versuch, ihn im Alleingang zu überwältigen, misslingt. Die Konsequenzen sind fatal: Schüsse fallen, Tanaka findet den Tod. Nakamura wird schwer verletzt. Nishis erste Kugel trifft den Täter zwischen die Augen. In seinem ohnmächtigen Zorn feuert er solange auf den Leichnam, bis die Trommel leer ist.

Monate später bekommt Horibe, der seit dem Schusswechsel gelähmt ist, Besuch von seinem Freund. Da der Mann im Rollstuhl seine Familie nicht mehr ernähren kann, hat ihn seine Frau verlassen und ihre kleine Tochter mitgenommen. Gerne würde er es in dem einsamen Haus am Meer mit dem Malen versuchen, aber für dieses teure Hobby fehlen ihm die Mittel. Schuldbeladen borgt Nishi Geld von einem Kredithai aus den Reihen der Yakuza-Gangster und kauft Malutensilien für Horibe: auch Tanakas junge Witwe (Yuko Daike), die jetzt in einem Fastfood-Laden arbeiten muss, unterstützt er.

Verfolgt von der Erinnerung an den gewaltsamen Tod seiner Kollegen, für den er sich allein verantwortlich fühlt, das Schicksal seiner Frau vor Augen, schlägt Nishi einen radikalen Weg ein. Den Dienst hat er längst quittiert, aber um seinen Plan in die Tat umsetzen zu können, muss er noch einmal in die Rolle des Gesetzeshüters schlüpfen. Auf einem Autofriedhof ersteht Nishi eine ausgediente Polizeisirene und ein gestohlenes Taxi. Seine Erklärung: Er wolle eine Bank ausrauben. Da bleibt dem vierschrötigen Schrottplatzbesitzer (TETSU WATANABE) nur, viel Glück zu wünschen. Während Nishi mit Spraydosen hantiert, um das Fahrzeug in einen Streifenwagen zu verwandeln, lässt sich Horibe von der Formenvielfalt und dem Farbenreichtum der Blumen zu phantasievollen Bildern inspirieren.

Der Banküberfall ist ein Klacks. Postwendend erhalten die Witwe, Horibe und der Kredithai Päckchen mit wertvollem Inhalt. Mit dem Rest der Beute finanziert Nishi die letzte Reise mit seiner Frau. In einem Kleinbus verlassen sie die Stadt, um in der Natur ihren Frieden zu finden. Nishi ist liebevoll und amüsant; er bemüht sich nach Kräften, alle Gedanken an den Tod zu verdrängen. Horibe geht derweil vollkommen in seiner Malerei auf, wobei Bilder entstehen; die auf unheimliche Weise mit den Erlebnissen von Nishi und Miyuki korrespondieren. Deren spätes Glück kann nur von kurzer Dauer sein, denn auf den Fersen sind ihnen alte Bekannte: Yakuza, die nicht müde werden, von Nishi immer neue Zinsen für seinen Kredit zu fordern, und der genesene Ex-Kollege Nakamura, der nach einem Bankräuber in Polizeiuniform fahndet....

Der Regisseur, Schauspieler, TV Entertainer, Filmautor und Romancier Takeshi Kitano wurde am 1947 in Tokio geboren. Nach einem abgebrochenen Studium an der Meiji Universität (1967) und etlichen Gelegenheitsjobs begann seine Karriere im Showbiz. 1972 als Stand-Up Komiker auf der Bühne eines obskuren Strip-Lokals in Asakusa. Im Jahr darauf rief er mit einem Freund das alternative Komikerduo THE TWO BEATS ins Leben - daher sein Künstlername 'Beat' Takeshi, den er noch heute für alle Auftritte vor der Kamera verwendet (Was im Westen nicht selten zu Konfusionen führt, auch unser Lexikon des internationalen Films, Neuausgabe 97/98, macht hier keine Ausnahme!). THE TWO BEATS avancierten wegen ihrer rasanten und respektlosen Auftritte insbesondere bei Studenten und anderen aufgeschlossenen jungen Leuten zum Top-Act der späten 70er Jahre. Als das erfolgreiche Duo dann Anfang der 80er Jahre auseinanderbrach, hatte sich Kitano längst als hyperaktives Multitalent entpuppt, das in jedem Medium zuhause ist. Gleich ob als Talkmaster im Radio, Darsteller in Fernsehspielen (seit '75) oder Verfasser von humoristischen Kurzgeschichten. Damals begann sein Siegeszug durch die Studios, Redaktionen und Verlage. Heute gilt Takeshi Kitano allgemein als Japans führende Medienpersönlichkeit.

 

REGIE:
Takeshi Kitano
PRODUKTION:
Masayuki Mori
Yasushi Tsuge
Takio Yoshida
CAST:
Beat Takeshi
Kayoko Kishimoto
Ren Osugi
Susumu Terajima
Tetsu Watanabe
Hakuryu
Yasuei Yakushiji
Taro Itsumi
Kenichi Yajima
Nakoto Ashikawa
Yuko Daike
DREHBUCH:
Takeshi Kitano
KAMERA:
Hideo Yamamoto
SCHNITT:
Takeshi Kitano
Yoshinori Ohta
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Tatsuo Ozeki

       
  Jack Ryan: Shadow Recruit
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Kenneth Branagh • Tokyo, London, Shanghai – alles wird zusammenbrechen, denn der russische Oligarch Viktor Cherevin (KENNETH BRANAGH) plant einen Terroranschlag, der zuerst die amerikanische Wirtschaft und dann die ganze Welt erschĂĽttern soll. FĂĽr den CIA-Agenten William Harper (KEVIN COSTNER) gibt es nur einen geeigneten Kandidaten, der den zunehmenden globalen Finanzterrorismus verhindern kann: Jack Ryan (CHRIS PINE). Der smarte Ex-Soldat, der erfolgreich an der Wall-Street arbeitet, ist allerdings zufrieden mit seinem BĂĽrojob und sieht keinen Grund, sich fĂĽr einen riskanten Ausseneinsatz zu entscheiden. Letzten Endes gelingt es Harper dennoch den jungen Finanz-Analysten davon zu ĂĽberzeugen, nach Moskau zu fliegen, um es mit dem eiskalten Cherevin aufzunehmen. Jack Ryans wichtigste Waffe im Kampf gegen die internationale Krise: seine Intelligenz.
Doch schon bald stellt sich dem angehenden CIA-Agenten die Frage, ob er die richtige Entscheidung getroffen hat: Denn im Konstrukt aus Verschwörungen und Lügen, wird Vertrauen zu einer Illusion und Täuschung zu einem Spiel - und so wird selbst die Liebe zu seiner Freundin Cathy (KEIRA KNIGHTLEY) auf eine harte Probe gestellt…

 

REGIE:
Kenneth Branagh
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Mace Neufeld
CAST:
Keira Knightley
Chris Pine
Kevin Costner
Kenneth Branagh
Colm Feore
Nonso Anozie
Gemma Chan
David Paymer
DREHBUCH:
Tom Clancy
Adam Cozad
David Koepp
Anthony Peckham
Steven Zaillian
KAMERA:
Haris Zambarloukos
SCHNITT:
Martin Walsh
TON:
Jorge Adrados
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws

       
  Jumper
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2008]
       
 

Die Welt hat keine Grenzen mehr • Ein junger Mann (Hayden Christensen) aus zerrĂĽttetem Elternhaus entdeckt durch Zufall seine Fähigkeit, sich sekundenschnell an jeden beliebigen Ort teleportieren zu können. Auf der Suche nach den Verantwortlichen fĂĽr den Tod seiner Mutter, zieht er die Aufmerksamkeit der National Security Agency und einer Geheimorganisation, deren Ziel es ist diese sogenannten "Jumper" auszulöschen, auf sich.

 

REGIE:
Doug Liman
PRODUKTION:
Lucas Foster
Simon Kinberg
Stacy Maes
Jay Sanders
CAST:
Hayden Christensen
Samuel L. Jackson
Diane Lane
Jamie Bell
Rachel Bilson
Tom Hulce
Michael Rooker
Sean Baek
DREHBUCH:
Simon Kinberg
Jim Uhls
David S. Goyer
KAMERA:
Barry Peterson
SCHNITT:
Dean Zimmerman
Saar Klein
TON:
Rusty Dunn
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
Oliver Scholl
KOSTÜME:
Magali Guidasci

       
  Like Someone in Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Abbas Kiarostami • Abbas Kiarostami (Preisträger der Goldenen Palme 1997) stellt sich nach COPIE CONFORME einer weiteren kulturellen Herausforderung. Er drehte in Japan die Geschichte einer jungen Frau, die als Prostituierte arbeitet und eine Beziehung mit einem ihrer Kunden eingeht. Die Situation kompliziert sich jedoch, als sie sich in einen Kommilitonen verliebt.

Das neue hochkomplexe und raffinierte Werk des grossen Cineasten widmet sich wider den Alltagsdingen wie Liebe und Wahrheit, Lügen und Begierden und lässt den Zuschauer etwas mehr über das Leben erfahren.

 

REGIE:
Abbas Kiarostami
PRODUKTION:
Charles Gillibert
Nathanaël Karmitz
Abbas Kiarostami
CAST:
Ryo Kase
Denden
Rin Takanashi
Tadashi Okuno
DREHBUCH:
Abbas Kiarostami
TON:
Mohammad Reza Delpak
Reza Narimizadeh

       
  Lost in Translation
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2004]
       
 

Oscar fĂĽr Bestes Original-Drehbuch fĂĽr Sofia Coppola • Bob Harris (BILL MURRAY) und Charlotte (SCARLETT JOHANSSON) sind zwei ziellose Amerikaner in Tokio. Bob, ein Schauspieler, der gerade in der Stadt einen Werbespot fĂĽr Whiskey dreht und Charlotte, eine junge, frisch verheiratete Frau, die ihren Mann (GIOVANNI RIBISI), einen vielbeschäftigten Fotografen, begleitet. In einer schlaflosen Nacht lernen sich Bob und Charlotte an der Bar eines Luxushotels kennen. Was als eine zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich ĂĽberraschend schnell zu einer ungewöhnlichen Freundschaft. Ihre gemeinsamen StreifzĂĽge durch die fremde Metropole fĂĽhren sie nicht nur in amĂĽsant bizarre Situationen, sondern eröffnen den beiden ungeahnte Perspektiven und einen ĂĽberraschenden Blick auf ein Leben, das sie bisher nicht kannten.

LOST IN TRANSLATION ist das Werk der erfolgreichen jungen Regisseurin Sofia Coppola. Der Film, zu dem sie auch das Drehbuch geschrieben hat, ist ausschliesslich an Originalschauplätzen gedreht. Er ist eine bewegende Hommage an die Freundschaft, die Stadt Tokio und die vielen flüchtigen Begegnungen im Leben, die sich unauslöschlich in unsere Erinnerung graben.

 

REGIE:
Sofia Coppola
PRODUKTION:
Sofia Coppola
Ross Katz
CAST:
Scarlett Johansson
Bill Murray
Akiko Takeshita
Kazuyoshi Minamimagoe
Kazuko Shibata
Take
Ryuichiro Baba
DREHBUCH:
Sofia Coppola
KAMERA:
Lance Acord
SCHNITT:
Sarah Flack
TON:
Michael Kirchberger
MUSIK:
Brian Reitzell
Kevin Shields
AUSSTATTUNG:
K.K. Barrett
Anne Ross
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  Musica Cubana
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

The Next Generation • MĂšSICA CUBANA erzählt die Geschichte der Entdeckung der angesagtesten jungen Musiker Kubas, die sich schliesslich unter der Leitung des 87-jährigen PĂ­o Leiva, der kubanischen Musikerlegende aus dem „Buena Vista Social Club“, zu einer Band formieren. PĂ­o Leiva und der Taxifahrer Bárbaro machen sich auf die Suche nach den besten Vertretern der modernen kubanischen Musik. Auf ihrer Reise begegnen sie einigen der beliebtesten Musikern Kubas: Mayito Rivera, dem Mick Jagger Kubas, El Nene, Sänger der Gruppe „Los JĂłvenes Clásicos del Son“ und Telmary, eine unglaublich talentierte junge Rapperin mit einer Menge kubanischen Soul. Und nicht zuletzt Arlenys und Annalays von den „Chiki Chaka Girls“, die mit Ohrwurmverdächtigen Latino-Pop vertreten sind. Der Film begleitet die KĂĽnstler bei den Proben und Aufnahmen zahlreicher klassischer Titel der kubanischen Musik wie „Chan Chan“, „Fiebre de Tí“ und „Longina“, sowie bei ihren Improvisationen und ihrer Suche nach neuen Liedern und ihrem eigenen Stil. Am Schluss reisen sie zu einem grossen Konzert nach Tokio, wo ihre Band „The Sons of Cuba“ aus der Taufe gehoben wird.

 

REGIE:
German Kral
PRODUKTION:
Claus Clausen
John G. Phelan
CAST:
PĂ­o Leyva
Barbaro MarĂ­n
Telmary DĂ­az
Osdalgia Lesmes
DREHBUCH:
German Kral
Stephan Puchner
KAMERA:
Jörg Widmer
SCHNITT:
André Bendocchi-Alves
Peter Przygodda
Wolfgang Weigel
TON:
André Bendocchi-Alves

       
  Nobody Knows
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2005]
       
 

Ein Film von Kore-eda Hirokazu • Es war der Film, der in Cannes sämtliche Herzen auf Anhieb erobert hat und die CinĂ©philen in den hellsten Tönen schwärmen liess: Nobody Knows von Hirokazu Kore-eda. Dabei ist die Geschichte des Films eine denkbar einfache. Eine Mutter hat vier Kinder, zwei Jungen und zwei Mädchen. Jedes Kind hat einen eigenen Vater, aber von den Herren ist keiner anwesend. Und die Mutter zieht sich auch bald zurĂĽck, um Geld zu verdienen. Sie lässt die vier Kinder in einer kleinen Wohnung allein, betreut vom Ă„ltesten, der als einziger nach draussen gehen darf - die Mutter hatte die Wohnung nämlich nur fĂĽr sich und ein einziges Kind mieten können. Vier Jahreszeiten ziehen vorĂĽber und eine Kindergeschichte, wie man sie selten zu sehen bekommen hat im Kino. "Nobody Knows" ist das, was man als Meisterwerk bezeichnet.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Hirokazu Koreeda
CAST:
Yûya Yagira
Ayu Kitaura
Hiei Kimura
Momoko Shimizu
Hanae Kan
DREHBUCH:
Hirokazu Koreeda
KAMERA:
Yutaka Yamasaki
SCHNITT:
Hirokazu Koreeda
TON:
Yutaka Tsurumaki
MUSIK:
Gontiti
AUSSTATTUNG:
Toshihiro Isomi
Keiko Mitsumatsu

       
  Old Dogs
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Januar 2010]
       
 

Ein Film von Walt Becker • Seit Kindheitstagen gehen Dan (ROBIN WILLIAMS) und Charlie (JOHN TRAVOLTA) gemeinsam durch dick und dĂĽnn – auf geschäftlicher Ebene in ihrer florierenden Sport-Marketing-Agentur, aber auch in sämtlichen privaten Angelegenheiten. Da erscheint wie aus heiterem Himmel Vicki (KELLY PRESTON) auf der Bildfläche. Mit ihr hat Dan vor sieben Jahren mal eine heisse Nacht in Miami verbracht. Jetzt hat sie zwei delikate Neuigkeiten parat: Sie muss zwei Wochen ins Gefängnis, weil sie als militante Umweltaktivistin gegen amerikanisches Recht verstossen hat. Zweitens: Dan ist Vater von Zwillingen, das Ergebnis jener schicksalhaften Nacht. Dan, der besser mit Zahlen als mit Menschen umgehen kann, ist mit seiner Vaterrolle völlig ĂĽberfordert. Aber zum GlĂĽck gibt es ja Onkel Charlie. Gemeinsam mit seinem besten Kumpel versucht er, mit den ihm anvertrauten Zwillingen Emily (ELLA BLEU TRAVOLTA) und Zach (CONNER RAYBURN) klarzukommen. Beim Pfadfinderausflug werden die beiden alten Herren allerdings während eines Frisbee-Spiels, das eher an Football erinnert, noch ganz schön in die Mangel genommen. Aber Dan lässt sich nicht unterkriegen. Zach bringt er immerhin das Fahrradfahren bei und fĂĽr seine Prinzessin Emily schlĂĽpft er sogar in die Rolle des Märchenkönigs.

Als Vicki wenig später aus dem Gefängnis entlassen wird, scheint das Familienglück vollkommen. Doch dann ruft plötzlich die Arbeit, ein millionenschwerer Deal mit den Japanern ist unter Dach und Fach. Das bedeutet: Dan muss für mindestens sechs Monate nach Tokio. Jetzt steht er vor der Wahl – Karriere oder Kinder? Und diese Entscheidung fällt ausgerechnet in einem Zoo, in dem die Zwillinge gerade Geburtstag feiern und wo ein musikalischer Gorilla, wild gewordene Pinguine und ein fliegender Superheld nicht ganz unwesentliche Rollen spielen …

 

REGIE:
Walt Becker
PRODUKTION:
Peter Abrams
Robert L. Levy
Andrew Panay
CAST:
John Travolta
Robin Williams
Kelly Preston
Conner Rayburn
Ella Bleu Travolta
Lori Loughlin
DREHBUCH:
David Diamond
David Weissman
KAMERA:
Jeffrey L. Kimball
SCHNITT:
Ryan Folsey
Tom Lewis
TON:
Odin Benitez
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Our Little Sister - Umimachi Diary
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2016]
       
 

Unsere kleine Schwester / Notre petite soeur • Hirokazu Kore-eda erzählt nach dem berĂĽhrenden Like Father, Like Son erneut von einer Familie, in der die Beziehungslinien BrĂĽche aufweisen. Die drei Schwestern Sachi, Yoshino und Chika leben zusammen in Kamakura. Sie reisen ans Begräbnis ihres Vaters, der die Familie vor 15 Jahren verlassen hatte, und lernen ihre 13-jährige Halbschwester Suzu kennen. Mit viel FeingefĂĽhl fĂĽr jede der Schwestern betrachtet Kore-eda familiäre Banden.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Kaoru Matsuzaki
Hijiri Taguchi
CAST:
Haruka Ayase
Masami Nagasawa
Kaho
Suzu Hirose
RyĂ´ Kase
RyĂ´hei Suzuki
DREHBUCH:
Akimi Yoshida
KAMERA:
Mikiya Takimoto
SCHNITT:
Hirokazu Koreeda
TON:
Yutaka Tsurumaki
MUSIK:
YĂ´ko Kanno
AUSSTATTUNG:
Keiko Mitsumatsu
KOSTÜME:
Sacico Ito

       
  Shutter
 
       
 

Sie sehen dich • FĂĽr das frisch getraute Ehepaar Jane (Rachael Taylor) und Ben Shaw (Joshua Jackson) ist der neue Job in Tokio, den Ben als Fotograf angenommen hat, ein Abenteuer und Neuanfang zugleich.
Als die beiden einen ersten Ausflug machen, kommt es allerdings zu einem folgenschweren und seltsamen Unfall. Auf der Rückfahrt in der Nacht taucht plötzlich mitten auf der Strasse eine Frau auf, der Jane mit dem Wagen nicht ausweichen kann. Sie ist sich sicher die Frau überfahren zu haben, doch als die beiden wieder zu sich kommen, ist von der Frau und einem tödlichen Unfall nichts zu entdecken.

Während sich Ben rasch erholt und in die Arbeit stürzt, lässt der nächtliche Vorfall Jane keine Ruhe. Dann macht sie weitere mysteriöse Entdeckungen: Auf allen von ihnen geschossenen Fotos sind weisse Schatten zu erkennen, die wie Geister wirken. Und bald wird Jane bewusst, dass es sich dabei um die Gestalt von der Frau auf der Strasse handelt, die sie auf den Bildern zu verfolgen scheint. Jane beginnt Nachforschungen über Geisterfotografie anzustellen und begreift nach und nach, dass sie einem gefährlichen Geheimnis auf der Spur ist…

 

REGIE:
Masayuki Ochiai
PRODUKTION:
Doug Davison
Takashige Ichise
Roy Lee
CAST:
Joshua Jackson
Rachael Taylor
Megumi Okina
John Hensley
Maya Hazen
DREHBUCH:
Luke Dawson
KAMERA:
Katsumi Yanagishima
SCHNITT:
Michael N. Knue
TON:
Chuck Michael
MUSIK:
Nathan Barr
AUSSTATTUNG:
Norifumi Ataka

       
  Spirited Away
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2003]
       
 

Vom Regisseur von 'Princess Mononoke' • Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Tokio in einen kleinen Vorort umziehen. Teilnahmslos erlebt sie die Autofahrt, die sie von ihrer alten Heimat fortbringen soll. Kurz vor der Ankunft im neuen Zuhause stösst die Familie auf einen geheimnisvollen Tunnel, den die Eltern gemeinsam mit Chihiro, aus Neugier durchschreiten, und der sie zu einer verlassenen Geisterstadt fĂĽhrt. Es dauert nicht lange, und Chihiros Eltern werden durch einen Zauber in Schweine verwandelt. Alleine gelassen befindet sich das Mädchen nun in einer fremden Welt, deren Zutritt den Menschen eigentlich verboten ist. Ihr einziger Gefährte ist zunächst Haku, ein geheimnisvoller Junge in ihrem Alter, der sich bereits in dieser Zauberwelt auszukennen scheint. Er weist ihr den Weg und hilft Chihiro, die alles daran setzt, ihre Eltern wieder in Menschen zurĂĽck zu verwandeln. Dies kann sie jedoch nur, wenn sie in den Dienst der Hexe Yubaba tritt, die nicht nur die Zauberwelt Aburaya beherrscht, sondern auch Herrin ĂĽber ein Badehaus ist, in dem sich erschöpfte. Götter und Geister erholen und reinigen. Chihiro nimmt die Herausforderung an und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, Willenskraft und Ausdauer beweisen muss, und die ihr zeigt, dass es sich zu kämpfen lohnt, wenn man ein Ziel hat.

Auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin gewann CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND (Spirited Away) im Februar 2002 den Goldenen Bären und riss Publikum und Presse zu Begeisterungsstürmen hin. CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND ist ein spannender Abenteuerfilm für die ganze Familie und zugleich eine moderne Parabel über das heutige Japan und die Werte der westlichen Welt. Gier, Materialismus und Egoismus werden in Gestalt der Heidin Chihiro hinterfragt und herausgefordert. Dieser 'Anime' (Genrebezeichnung für japanische Animationsfilme, die auch bei uns immer beliebter werden) hat in seinem Heimatland bislang 21 Millionen Besucher fasziniert, hatte dort mehr Zuschauer als 'Titanic' und wurde zum weltweit erfolgreichsten Film aller Zeiten ausserhalb der USA.

 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Toshio Suzuki
Donald W. Ernst
CAST:
Stimmen von:
Daveigh Chase
Rumi Hiiragi
Miyu Irino
Jason Marsden
Mari Natsuki
Suzanne Pleshette
KAMERA:
Atsushi Okui
SCHNITT:
Takeshi Seyama
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Norobu Yoshida

       
  The Day After Tomorrow
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2004]
       
 

Where Will You Be? • Was wäre, wenn wir am Anfang einer neuen Eiszeit stĂĽnden? Diese Frage lässt dem Klimaforscher Jack Hall (DENNIS QUAID) keine Ruhe. Seine Untersuchungen haben nämlich ergeben, dass die globale Erwärmung einen plötzlichen und katastrophalen Umschwung im Klima des Planeten auslösen könnte. Bohrungen im antarktischen Eis beweisen: So etwas geschah schon einmal vor zehntausend Jahren. Daher informiert der Wissenschaftler die zuständigen Stellen ĂĽber die Möglichkeit eines drohenden neuen Klima-Umschwung, wenn nicht schnell etwas unternommen wird. Doch seine Warnungen kommen zu spät.

Alles beginnt, als Hall beobachtet, wie ein Eisberg von der Grösse Rhode Islands vom antarktischen Schelfeis abbricht. Plötzlich spielen sich rund um den Globus immer gewaltigere Unwetter ab: Grapefruitgrosse Hagelkörner prasseln auf Tokio nieder, Wirbelstürme ungeahnter Grösse fegen über Hawaii hinweg, Schnee bedeckt Neu-Delhi und Tornados hinterlassen Verwüstungen in Los Angeles.

Ein Anruf seines schottischen Kollegen Professor Rapson (IAN HOLM) bestätigt Jacks schlimmste Befürchtungen: Die verheerenden Unwetter sind Vorboten eines umfassenden Klimawandels. Durch die schmelzenden Polarkappen ist zu viel Süsswasser in die Ozeane geflossen und hat die Meeresströmungen unterbrochen, die das Klima stabilisieren. Die Erderwärmung hat eine neue Eiszeit ausgelöst. Und die manifestiert sich in einem einzigen gigantischen Sturm.

Während Jack das Weisse Haus über die anstehende Katastrophe informiert, sitzt sein 17-jähriger Sohn Sam (JAKE GYLLENHAAL) zusammen mit einigen Freunden wegen eines Schulwettbewerbs in New York fest. Nun muss er mit rapide fallenden Temperaturen und heftigen Überflutungen zurechtkommen. Sam sucht Zuflucht in der öffentlichen Bibliothek von Manhattan und nimmt Kontakt mit seinem Vater auf. Doch der kann nur noch warnen: Bleib unter allen Umständen in geschlossenen Räumen.

Während man fieberhaft beginnt, die Menschen in südlichere Gefilde zu evakuieren, begibt sich Jack auf den Weg nach New York, um Sam zu retten. Doch nicht einmal Jack ist auf das vorbereitet, was passieren wird – ihm, seinem Sohn und dem gesamten Planeten ...

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Mark Gordon
CAST:
Dennis Quaid
Jake Gyllenhaal
Emmy Rossum
Sela Ward
Arjay Smith
Tamlyn Tomita
Austin Nichols
DREHBUCH:
Roland Emmerich
Jeffrey Nachmanoff
KAMERA:
Anna Foerster
Ueli Steiger
SCHNITT:
David Brenner
TON:
Larry Kemp
MUSIK:
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Barry Chusid
KOSTÜME:
Renée April

       
  Tokyo kazoku
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2014]
       
 

Tokyo Family • Ein Regisseur verbeugt sich vor seinem Lehrer und Vorbild: Yoji Yamada war Regieassistent bei Yazujiro Ozus Toky o monogatari , jener bewegenden Familienstudie aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Nun hat er ein Remake dieses Meisterwerks gedreht und holt mit nur wenigen Abweichungen die Geschichte des älteren Ehepaares Shukichi und Tomiko Hirayama in das gegenwärtige Japan. Noch einmal möchte das Paar sein beschauliches Leben in der Provinz verlassen, um Kinder und Enkel in Tokyo zu besuchen. Doch die beiden mĂĽssen erleben, dass weder der älteste Sohn Koichi, ein Arzt, noch die älteste Tochter Shigeko, die einen Schönheitssalon betreibt, Zeit fĂĽr sie haben. Sie sind zu beschäftigt mit ihren Alltagssorgen. Auch der jĂĽngste Sohn geht seiner eigenen Wege. In der hektischen Grossstadt wirkt das alte Paar einsam und verloren. Yamada ĂĽbernimmt Ozus ruhigen Blick auf die Familiensituation, und auch 60 Jahre später hat dieser Stoff nicht an Aktualität verloren. Die Generationen sind sich nicht nähergekommen. Die JĂĽngeren mĂĽssen sich in einer noch viel unĂĽbersichtlicheren Welt behaupten, und das in einem Land, in dem die Folgen des Tsunamis von 2011 noch immer den Alltag bestimmen.

 

REGIE:
YĂ´ji Yamada
PRODUKTION:
Hiroshi Fukazawa
CAST:
YĂ» Aoi
Satoshi Tsumabuki
Kazuko Yoshiyuki
Yui Natsukawa
Nenji Kobayashi
Jun Fubuki
DREHBUCH:
YĂ´ji Yamada
Emiko Hiramatsu
MUSIK:
Joe Hisaishi

       
  Tokyo!
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Michel Gondry, Leos Carax und Joon-ho Bong • In der Tradition von Filmen wie NIGHT ON EARTH oder PARIS JE T’AIME erzählen drei der kreativsten Talente des zeitgenössischen Kinos – Bong Joon Ho (THE HOST), Leos Carax (LES AMANTS DU PONT-NEUF) und Michel Gondry (THE SCIENCE OF SLEEP) – drei irrwitzige Geschichten aus der pulsierenden Metropole Tokyo.

 

REGIE:
Joon-ho Bong
Leos Carax
Michel Gondry
PRODUKTION:
Anne Pernod-Sawada
Masa Sawada
Michiko Yoshitake
CAST:
YĂ» Aoi
YosiYosi Arakawa
Jean-François Balmer
Julie Dreyfus
Ayako Fujitani
Ayumi Ito
Teruyuki Kagawa
Ryo Kase
Denis Lavant
Yutaka Matsushige
Nao Omori
Satoshi Tsumabuki
Hiroshi Yamamoto
DREHBUCH:
Joon-ho Bong
Leos Carax
Michel Gondry
KAMERA:
Caroline Champetier
Jun Fukumoto
Masami Inomoto
SCHNITT:
Nelly Quettier
TON:
Katia Boutin
MUSIK:
Étienne Charry
Byung-woo Lee
AUSSTATTUNG:
Mitsuo Harada
Hiroshi Hayashida
Toshihiro Isomi

       
  TrĂĽmpi
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Juni 1999]
       
 

Anton Bruhin, der Maultrommler in einem Filn von Iwan Schumacher • Ausgehend vom Maultrommelspieler Anton Bruhin, der einem städtischen Publikum die Volksmusik nahebringt und die Anhänger des Ländlers mit frechen Improvisationen provoziert, folgt der Film dem Klang dieses uralten und kleinsten Instruments der Kulturgeschichte: Auf einer musikalischen Reise, ausgehend von Bruhins Wohnung an der Zollstrasse im ZĂĽrcher Industriequartier, mit Blick auf die Gleisanlagen des Hauptbahnhofs, wird der Zuschauer zu einer Stubete (Konzert) in der Innerschweiz und von dort in den fernen Osten entfĂĽhrt, zu den Sakhas, die das Spiel auf der Maultrommel seit Jahrhunderten beherrschen. Auf die Steppen Sibiriens folgt das pulsierende Grosstadtleben von Tokio. Dort wird das TrĂĽmpi - so heisst die Maultrommel auf Schweizerdeutsch - gerade wieder neu entdeckt. In Japan wurde das Musizieren auf diesem ehemals sehr populären Instrument im letzten Jahrhundert per Dekret verboten.

Anton Bruhin ist wahrscheinlich der einzige Maultrommler in der Schweiz, der das Instrument bühnenreif spielt. Auf seinem Trümpi pflegt er die Tradition, experimentiert und sucht nach neuen Tönen. Er grenzt kaum eine Musikform aus. Sein Spiel, sagt er, sei weder Urmusik noch Zukunftsmusik, sondern eine Art Space-Musik. Anton der Pilot hebt ab, bewegt sich zwischen den verschiedensten Musiksparten, zwischen Stadt und Land, zwischen östlichen und westlichen Kulturen.

Dass es sich bei diesem exotischen 'road-movie' nicht um eine trockene Dokumentation handelt, dafür garantiert nicht zuletzt Bruhin selbst mit seiner Präsenz, der Art und Weise, wie er mit seinem Trümpi kommuniziert und die Zuschauer mit Witz, Emotionalität und packenden Rhythmen für sich und seine Musik einzunehmen versteht.

 

REGIE:
Iwan Schumacher
PRODUKTION:
Andres Pfäffli
Iwan Schumacher
CAST:
Anton Bruhin
Markus FlĂĽckiger
Spiridon Shishigin
Fedora Gogoleva
Tadagawa Leo
makigami Koichi
DREHBUCH:
Iwan Schumacher
KAMERA:
Otmar Schmid

       
  Willi und die Wunder dieser Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Arne Sinnwell • Willi hat das Fernweh gepackt. Er will weg, weit weg. Angestiftet hat ihn seine 92-jährige Freundin, die Weltenbummlerin Frau Klinger. Willi begibt sich auf die Suche nach grossen und kleinen Wundern dieser Welt und erlebt dabei sein bisher grösstes Abenteuer in einigen der extremsten und aussergewöhnlichsten Lebensräume. Willi streichelt schwergewichtige Eisbären, flieht vor hungrigen Krokodilen, geht unter in den Menschenmassen der japanischen Megastadt Tokio und durchquert auf dem Motorrad die grösste und einsamste WĂĽste der Welt.
Überall auf der Reiseroute begegnet er liebenswerten Menschen, die ihm bereitwillig zeigen, was das Leben an diesem Ort einzigartig macht. Auch mit grossen, kleinen, gefährlichen, süssen und ekligen Tieren geht Willi auf Tuchfühlung – manchmal mehr als ihm lieb ist. Und schliesslich gelangt er nach vielen aufregenden Erlebnissen an den Ort, von dem Frau Klinger, immer geschwärmt hat. In der Sahara erfüllt er ihr einen Herzenswunsch, denn: „Versprochen ist schliesslich versprochen“.

 

REGIE:
Arne Sinnwell
PRODUKTION:
Franz X. Gernstl
Fidelis Mager
CAST:
Willi Weitzel
Nico BlĂĽthgen
Shaun Bobier
Michael Martin
Jennefer Maclean
DREHBUCH:
A. Toerkell
Arne Sinnwell
KAMERA:
Wolfgang Thaler
SCHNITT:
Florian Kohlert
TON:
Oliver Görtz
Christian Lutz
MUSIK:
Patrick Buttmann
Philipp F. Kölmel

       
  You Drive Me Crazy
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Andrea Thiele • Jake ist fasziniert von Japan und versucht als Grafikdesigner in Tokio Fuss zu fassen. Mirela hängt mit Mitte 30 ihren Job in der Modebranche in Deutschland an den Nagel um ein eigenes Fashionlabel zu grĂĽnden. In Indien sucht sie Geschäftspartner. Hye-Won ist ihrem Mann nach Deutschland gefolgt. Mit Kind und Hund lebt sie in MĂĽnchen und studiert Musikwissenschaften.
Im Moment leben sie alle fernab ihrer Heimat. Sie gehören einer Generation an, die sich selbst für weltoffen und anpassungsfähig hält. Um in ihrer neuen Wahlheimat aber selbstständig zu werden, wollen sie Auto fahren – und dafür brauchen sie eine national anerkannte Fahrerlaubnis. Und die bekommt man nicht einfach so, sondern es heisst: noch mal zur Fahrschule, noch mal büffeln, noch mal Unterricht nehmen. Die eigentliche Herausforderung ist aber eine andere: Im Auto spüren sie schnell, dass die landesspezifischen Verkehrsregeln nur den kleinsten Teil ihrer Probleme ausmachen, die Unterschiede sind viel wesentlicherer Natur, wenn ein Ur-Bayer der zarten Hye-Won die deutschen Vorfahrtsregeln auf seine Art beibringen will, wenn die ungeduldige Mirela langsamer als 20km/h fahren muss oder der bemühte Jake von seinem Fahrlehrer den Rat bekommt, die amerikanische Denkweise abzulegen, um die Prüfung endlich zu bestehen. Denn die Vorstellungen vom richtigen Autofahren sind nicht immer logisch, sondern eben landestypisch.
In der permanenten Reibung mit ihren Fahrlehrern sind die drei Protagonisten im Auto auf sich allein gestellt. Im Strassenverkehr spĂĽren sie den Herzschlag des Landes unmittelbar.

 

REGIE:
Andrea Thiele
PRODUKTION:
Stefan Kloos
DREHBUCH:
Lia Jaspers
KAMERA:
Sebastian Bäumler
SCHNITT:
Ulf Albert
Christoph Senn
TON:
Martial Kuchelmeister
Hartmut Teschemacher
MUSIK:
Michaela Kay
Hauke Kliem