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  10 Cloverfield Lane
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2016]
       
 

Ein Film von Dan Trachtenberg • Nach einem schweren Verkehrsunfall erwacht eine junge Frau (Mary Elizabeth Winstead) in einem Bunker, statt in einem Krankenhaus. Sie fĂŒrchtet entfĂŒhrt worden zu sein, doch der Mann (John Goodman), der sie festhĂ€lt, behauptet etwas anderes. Die Aussenwelt soll nach einem chemischen Angriff verseucht, die Gesellschaft zusammengebrochen sein. Er habe sie gerettet und das Verlassen des Kellers wĂ€re tödlich fĂŒr sie beide. Zuerst noch unentschlossen, ob sie ihm glauben kann, entschliesst sie sich den schĂŒtzenden Bunker um jeden Preis zu verlassen, ungeachtet der Folgen die dies haben könnte. Ein packender Mystery-Thriller vom Erfolgsproduzenten J.J. Abrams (Cloverfield, Star Wars: Episode VII - The Force Awakens, Star Trek Into Darkness).

 

REGIE:
Dan Trachtenberg
PRODUKTION:
J.J. Abrams
Lindsey Weber
CAST:
Mary Elizabeth Winstead
John Goodman
Jamie Clay
Cindy Hogan
DREHBUCH:
Josh Campbell
Matthew Stuecken
Damien Chazelle
KAMERA:
Jeff Cutter
TON:
Charlie Mascagni
AUSSTATTUNG:
Ramsey Avery
KOSTÜME:
Meagan McLaughlin

       
  12 StĂŒhle
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Ulrike Ottinger • Auf dem Sterbebett vertraut eine alte russische Aristokratin ihrem Schwiegersohn ein streng gehĂŒtetes Geheimnis an. In einem der zwölf StĂŒhle ihrer alten, nach der Revolution enteigneten Salongarnitur hatte sie ihren wertvollen Juwelenschmuck versteckt. Ihr Schwiegersohn, der ehemalige Adelsmarschall und Lebemann Ippolit Matwejewitsch Worobjaninow, der als Standesbeamter in einem Provinznest sein Leben fristet, begibt sich unverzĂŒglich auf die Suche nach dem Schatz.

Die zwölf StĂŒhle sind inzwischen im ganzen Land verstreut. Schon bei der ersten Station heftet sich Ostap Bender an seine Fersen, ein gewitzter, buntscheckiger Gauner, der die Jagd nach den Brillanten energisch an sich reisst.

Eine tolle Jagd beginnt von Nord nach SĂŒd und von West nach Ost, zu Wasser und zu Lande, vom Dorf in die Metropole. Das ungleiche Gespann hat einen Rivalen in Vater Fjodor. Dieser hat der einst wohlhabenden Aristokratin die letzte Beichte abgenommen und kennt so als dritter im Bund ihr Geheimnis.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, einer der vergnĂŒglichsten Beschreibungen der turbulenten ZustĂ€nde in der jungen Sowjetunion.

 

REGIE:
Ulrike Ottinger
PRODUKTION:
Ulrike Ottinger
CAST:
Georgi Delijew
Genadi Skarga
Swetlana Djagiljewa
Boris Raev
Olga Rawitzkaja
Irina Tokartschuk
DREHBUCH:
Ulrike Ottinger
Ilja Ilf
Jewgeni Petrow
KAMERA:
Ulrike Ottinger
SCHNITT:
Ulrike Ottinger
TON:
Efim Turezki
Alexander Schschepotin
Georgi Sawoloka
Walentin Pentschuk
AUSSTATTUNG:
Alexander Batenjew
Ulrike Ottinger
KOSTÜME:
Gisela Pestalozza

       
  12 Years a Slave
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Steve McQueen • Solomon Northrup (Chiwetel Ejiofor) ist ein freier Afro-Amerikaner, der in New York als freier Tischler arbeitet. Seine wahre Leidenschaft ist allerdings die Musik und als zwei vorgebliche Zirkus-Betreiber ihn in Washington DC als Musiker engagieren wollen, wirft er seine Bedenken ĂŒber Bord. Wenig spĂ€ter findet sich Salomon unter falscher IdentitĂ€t in Louisiana wieder, wo er als Sklave arbeiten muss. Sollte er je seinen wahren Namen und seinen Status als freier Mann erwĂ€hnen, so sagten sie ihm, werde er sterben. In den folgenden 12 Jahren wechselt er mehrmals den Besitzer, und damit auch oft die BeschĂ€ftigung und die Art, wie er behandelt wird. Hoffnung blĂŒht erst auf, als er auf der Plantage von Edwin Epps (Michael Fassbender) den weissen Tischler Samuel Bass kennenlernt. Ihm vertraut er eine Nachricht an seine Familie an, welche in New York den befreundeten Anwalt Henry B. Northup (Brad Pitt) engagiert, um Solomon nach zwölf Jahren als Sklave endlich zu befreien und nach Hause zu bringen.

 

REGIE:
Steve McQueen
PRODUKTION:
Dede Gardner
Anthony Katagas
Brad Pitt
CAST:
Chiwetel Ejiofor
Michael Fassbender
Brad Pitt
Benedict Cumberbatch
Paul Giamatti
Scoot McNairy
Paul Dano
Marcus Lyle Brown
DREHBUCH:
Steve McQueen
John Ridley
KAMERA:
Sean Bobbitt
SCHNITT:
Joe Walker
TON:
Ryan Collins
Robert Jackson
Chris Welcker
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Adam Stockhausen
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  127 Hours
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Danny Boyle • Im April 2003 war der Extrem-Kletterer Aron Ralston losgezogen, um im Alleingang den Blue John Canyon in Colorado zu bewingen. Dabei rutschte er auf einem losen Fels aus und stĂŒrzte in eine Spalte. Beim Unfall quetschte er sich den Unterarm ein und steckte 127 Stunden lang fest - eine Ewigkeit.


Danny Boyle kĂŒndigte vor den Dreharbeiten einen "Actionfilm, in dem sich der Held nicht bewegen kann" an - "127 Hours" ist das Resultat - eine Explosion aus Bewegung, Farben und Bildern von einer erschĂŒtternden Grenzerfahrung.

 

REGIE:
Danny Boyle
PRODUKTION:
Danny Boyle
Christian Colson
John Smithson
CAST:
James Franco
Kate Mara
Amber Tamblyn
Sean Bott
Koleman Stinger
Treat Williams
John Lawrence
DREHBUCH:
Danny Boyle
Simon Beaufoy
Aron Ralston
KAMERA:
Enrique Chediak
Anthony Dod Mantle
SCHNITT:
Jon Harris
TON:
Glenn Freemantle
Niv Adiri
MUSIK:
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Suttirat Anne Larlarb
KOSTÜME:
Suttirat Anne Larlarb

       
  13 - Thirteen
 
       
 

Ein Mörderisches Spiel um Leben und Tod • Der junge Elektriker Vince steckt mit seiner vom galoppierenden Pech verfolgten Familie knietief in der finanziellen Klemme, als er das GesprĂ€ch eines Kunden belauscht bezĂŒglich eines in BĂ€lde stattfindenden Millionenspiels. Als der Kunde dann ĂŒberraschend das Zeitliche segnet, tritt Vince an dessen Stelle an, nur um feststellen zu mĂŒssen, dass es sich bei dem Wettbewerb um Russisches Roulette im Turnierformat handelt. Doch fĂŒr einen RĂŒckzieher ist es nun zu spĂ€t, Vince muss das Beste aus der Situation machen. Er muss gewinnen.

Reiche Exzentriker wetten auf arme Schweine, die sich mit der vagen Aussicht auf viel Geld gegenseitig in den Kopf schiessen, in einem ambitionierten Thriller, der das heute bereits populÀre Internetunwesen der PennerpreiskÀmpfe bis zur letzter Konsequenz fort spinnt. Regisseur Babluani gestaltete selbst das Hollywood-Remake seines georgisch-französischen Festival-Hits "13 - Tzameti", und obwohl der Zuschauer auch ohne dessen Kenntnis ahnt, was da kommt, bleibt die Angelegenheit spannend bis zum Schluss.

 

REGIE:
GĂ©la Babluani
PRODUKTION:
Jeanette Buerling
Valerio Morabito
Rick Schwartz
CAST:
Jason Statham
Alexander SkarsgÄrd
Mickey Rourke
Emmanuelle Chriqui
Michael Shannon
Ray Winstone
Gaby Hoffmann
DREHBUCH:
GĂ©la Babluani
Greg Pruss
KAMERA:
Michael McDonough
SCHNITT:
GĂ©la Babluani
David Gray
TON:
Lewis Goldstein
MUSIK:
Marco Beltrami
Buck Sanders
AUSSTATTUNG:
Jane Musky
KOSTÜME:
Amy Westcott

       
  13 (Tzameti)
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2006]
       
 

Faites vos jeux! • Der 20jĂ€hrige Sebastien wird vom morphiumsĂŒchtigen Gordon beauftragt, das Dach einer alten Villa zu reparieren. Dabei wird der junge Georgier heimlich Zeuge eines GesprĂ€chs zwischen dem Hausherrn und einem Unbekannten. Bald darauf erhĂ€lt Gordon einen Umschlag, der ihm eine schnelle Lösung seiner Geldsorgen verspricht.
Als Gordon unerwartet an einer Überdosis stirbt, folgt Sebastien den rĂ€tselhaften Instruktionen, die er bei ihm findet. Unter falschem Namen und mit einer neuen IdentitĂ€t ausgestattet, gelangt er in ein abgelegenes Landhaus. Ehe er sich's versieht, wird der unschuldige Sebastien Teil eines grausamen und makaberen Spiels um Leben und Tod... Faites vos jeux!

 

REGIE:
GĂ©la Babluani
PRODUKTION:
GĂ©la Babluani
Fanny Saadi
CAST:
George Babluani
Pascal Bongard
Aurélien Recoing
Fred Ulysse
Nicolas Pignon
Vania Vilers
Olga Legrand
DREHBUCH:
GĂ©la Babluani
KAMERA:
Tariel Meliava
TON:
Elias Ludovic
AUSSTATTUNG:
Bernard PĂ©ault

       
  13 Ghosts
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Willkommen im Haus des Schreckens • Der verwitwete Familienvater Arthur Kriticos (TONY SHALOUB) und seine beiden Kinder Kathy (SHANNON ELIZABETH) und Bobby (ALEC ROBERTS) können ihr GlĂŒck kaum fassen: Ihr exzentrischer Onkel Cyrus (F. MURRAY ABRAHAM) hat ihnen ein riesiges geheimnisvolles Haus vererbt, ein GlanzstĂŒck moderner Architektur aus Glas und Stahl. Doch kaum beginnen sie fasziniert ihr neues Heim zu erkunden, mĂŒssen sie feststellen, dass das Haus ein gefĂ€hrliches Eigenleben fĂŒhrt: WĂ€nde bewegen sich wie von Geisterhand und halten alle Insassen darin gefangen. Und schlimmer noch, im Haus treiben ebenso mĂ€chtige wie rachsĂŒchtige Kreaturen ihr Unwesen, die jeden, der sich ihnen in den Weg stellt, töten wollen. Als sie mit Hilfe eines Hellsehers (MATTHEW LILLARD) versuchen, dem Spuk ein Ende zu machen, tritt zu Tage, dass das Haus ein einziges labyrinthisches RĂ€tsel ist, von dessen Lösung Leben oder Tod abhĂ€ngt.

13 GEISTER ist ein state-of-the-art Remake des berĂŒhmten Horror-Klassikers von William Castle. Unter der Regie von Steve Beck (Visual Effects Arts Director von 'Abyss') sind in diesem u.a. von Joel Silver und Robert Zemeckis produzierten, gnadenlos spannenden Gruselschocker neben F. Murray Abraham ('Forrester - Gefunden!) Tony Shaloub ('Men in Black'), Embeth Davidtz ('The Hole'), Shannon Elizabeth ('American Pie 2', 'Scary Movie'), Matthew Lillard ('Scream', 'Eine wie keine'), Alec Roberts ('Traffic - Die Macht des Kartells') u.v.a.m. zu sehen.

 

REGIE:
Steve Beck
PRODUKTION:
Gilbert Adler
Joel Silver
Robert Zemeckis
CAST:
Tony Shalhoub
Embeth Davidtz
Matthew Lillard
Shannon Elizabeth
Rah Digga
F. Murray Abraham
DREHBUCH:
Neal Marshall Stevens
Richard D'Ovidio
KAMERA:
Gale Tattersall
SCHNITT:
Derek G. Brechin
Edward A. Warschilka
MUSIK:
John Frizzell
AUSSTATTUNG:
Sean Hargreaves
KOSTÜME:
Jenni Gullett

       
  13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2016]
       
 

Ein Film von Michael Bay • Es ist die Nacht des 11. Septembers 2012 – genau 11 Jahre nach den verheerenden AnschlĂ€gen auf das World Trade Center – als das US-General-Konsulat in Bengasi, Libyen, ĂŒberraschend mit schwerem GeschĂŒtz angegriffen wird. Als ein eindeutiger militĂ€rischer Rettungsbefehl aus Washington ausbleibt, entscheidet sich ein Team privater SicherheitskrĂ€fte fĂŒr den Alleingang. Sie, die in einem geheimen CIA-StĂŒtzpunkt in der NĂ€he stationiert sind, wollen die Botschaft den Angreifern nicht kampflos ĂŒberlassen. Dabei riskieren die ehemaligen Soldaten Jack (John Krasinski), Rone (James Badge Dale), Tanto (Pablo Schreiber), Boon (David Denman), Oz (Max Martini) und Tig (Dominic Fumusa) nicht nur ihr Leben, sondern setzen sich auch ĂŒber einen Befehl hinweg. Denn um die Existenz des geheimen CIA-StĂŒtzpunkts zu sichern, wird ihnen ein Eingreifen strengstens von oberster Stelle untersagt. Ein 13-stĂŒndiger, selbstloser Einsatz gegen Befehl und Gehorsam und fĂŒr das Leben ihrer Landsleute beginnt 


 

REGIE:
Michael Bay
PRODUKTION:
Erwin Stoff
CAST:
Pablo Schreiber
John Krasinski
Toby Stephens
David Denman
Max Martini
James Badge Dale
David Costabile
DREHBUCH:
Chuck Hogan
Mitchell Zuckoff
KAMERA:
Dion Beebe
TON:
Erik Aadahl
AUSSTATTUNG:
Jeffrey Beecroft
KOSTÜME:
Deborah Lynn Scott

       
  1408
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2007]
       
 

Nach der Romanvorlage von Stephen King • Ein erfolgreicher Horrorbuchautor (John Cusack, High Fidelity, Das Urteil) zieht sich aus RecherchegrĂŒnden in das angeblich verfluchte Hotelzimmer 1408 des Dolphin Hotel zurĂŒck. Dort erkennt er, dass es Horror nicht nur in seinen fiktiven BĂŒchern gibt, sondern auch ganz real und viel schrecklicher, als er es sich je vorgestellt hat. Die einzigen DĂ€monen im Zimmer 1408 stecken in Dir! Nach Entgleist der zweite Hollywoodfilm von "Evil"-Regisseur Mikael HĂ„fström, basierend auf einer Kurzgeschichte von Stephen King.

 

REGIE:
Mikael HÄfström
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
CAST:
John Cusack
Mary McCormack
Jasmine Jessica Anthony
David Nicholson
Alexandra Silber
Tony Shalhoub
Emily Harvey
Noah Lee Margetts
Samuel L. Jackson
DREHBUCH:
Matt Greenberg
Scott Alexander
Larry Karaszewski
KAMERA:
BenoĂźt Delhomme
SCHNITT:
Peter Boyle
TON:
Nigel Mills
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws
KOSTÜME:
Natalie Ward

       
  1999 - Wish you were here
  [demnächst im Kino - Release: 16. August 2018]
       
 

Ein Film von Samara Grace Chadwick • In der «High School» Mathieu-Martin in Moncton (Kanada) war der Jahrgang 1999 von einer Suizidwelle ĂŒberschattet. Heute kehrt Samara in die Stadt zurĂŒck, in der sie aufgewachsen ist, um ihre alten Klassenkameraden zu befragen, die die tragischen Ereignisse ebenso stark geprĂ€gt haben wie sie selbst. Vor der bekannten Kulisse amerikanischer Serien und «Teen Movies» stellt Samara persönliche und identitĂ€re Nachforschungen an. Die leeren GĂ€nge zwischen den Unterrichtsstunden, die aneinander gereihten metallischen SchliessfĂ€cher und die grossen Fenster zum verschneiten Hof am Waldrand 
 Es ist eine fĂŒr ProvinzstĂ€dte typische «High School», wo die PubertĂ€tskrise vielleicht schwerer zu ĂŒberwinden ist als anderswo. Und hier, in dieser französischsprachigen Stadt unweit der Grenze zur USA, ist dies womöglich umso schwerer. Um die Geister der Vergangenheit zu wecken, kramt sie alte TagebĂŒcher und Videokassetten mit Gesangsszenen aus dem Theaterraum hervor – all diese kleinen Dinge, Erinnerungen, an die man sich in seinem Kummer und seiner Trauer klammert, um die Kraft zum Weiterleben zu finden.

 

REGIE:
Samara Grace Chadwick
CAST:
Natalie LĂ©gĂšre
Samara Grace Chadwick
Annabelle Gaudet
DREHBUCH:
Samara Grace Chadwick
MUSIK:
Cyril Hahn
Gabriel Malenfant

       
  2 Days in Paris
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2007]
       
 

Der Publikumsliebling der Berlinale 2007 von Julie Delpy! • Marion und Jack leben in New York. Marion ist Französin, Jack Amerikaner. Gerade haben sie einen 'Traumurlaub' in Venedig verbracht, der sich in eine Reise voller MissverstĂ€ndnisse und Meinungsverschiedenheiten verwandelt hat. Jetzt sind sie auf dem RĂŒckweg in die USA und machen fĂŒr zwei Tage Station in Paris, vor allem um die Katze abzuholen, die Marion bei ihren Eltern in Pflege gegeben hat. Sie beziehen Marions altes, winziges Apartment im Haus ihrer Eltern, deren Bekanntschaft Jack auf diese Weise macht. Die beiden Alt-68er scheren sich nicht gross um Konventionen. Wenn sie einen Disput auszutragen haben, tun sie das auch in Gegenwart Fremder. FĂŒr Jack ist das ein Kulturschock. Zwar kriegt er zu spĂŒren, dass Marions Eltern Amerikanern gegenĂŒber Vorurteile haben, trotzdem wird er von ihnen ohne grosse UmstĂ€nde als neues Familienmitglied akzeptiert.
Jack spricht kein Wort Französisch. Wenn Marion sich mit alten Freunden trifft, sind die fremden Sitten, die er dabei kennen lernt, fĂŒr ihn eine einzige Qual. Diese endlosen GesprĂ€che ĂŒber Sex! Diese fremden ErnĂ€hrungsgewohnheiten! Und dann die angetrunkenen Taxifahrer! Ausserdem gewinnt Jack langsam den Verdacht, dass Marion ihm einiges verheimlicht. Wie kommt es, dass sie an jeder Strassenecke einem Ex begegnet? Und da diese kleinen LĂŒgen, mit denen sie seine Eifersucht zu beschwichtigen versucht! Jack macht das alles sehr wĂŒtend, und schliesslich kommen sie ĂŒberein, sich zu trennen. WĂ€hrend Marion bei einem Ex ihre RachegelĂŒste zu stillen versucht, hockt Jack frustriert in einem Fast-Food-Restaurant, in dem er ein StĂŒck Heimat zu finden hofft. Aber geht die Liebe dieses interkulturellen Paares wirklich so schnöde zu Ende?

 

REGIE:
Julie Delpy
PRODUKTION:
Christophe Mazodier
Thierry Potok
CAST:
Julie Delpy
Adam Goldberg
Daniel BrĂŒhl
DREHBUCH:
Julie Delpy
KAMERA:
Lubomir Bakchev
SCHNITT:
Julie Delpy
TON:
Sebastian Morsch
MUSIK:
Julie Delpy
KOSTÜME:
Stéphane Rollot

       
  25 degrĂ©s en hiver
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2004]
       
 

Ein Film von StĂ©phane Vuillet • Den 12. Januar schreibt man, doch in BrĂŒssel klettert an diesem speziellen Wintertag, an dem StĂ©phane Vuillets 25 DEGRES EN HIVER spielt, das Thermometer auf sommerliche 25°C. FrĂŒhmorgen ist es, als ein Transporter losfĂ€hrt, um eine Gruppe illegaler Einwanderer ĂŒber die Grenze zu bringen. Als Abschiebungsgegner den Transport aufhalten, gelingt der ukrainischen Mathematiklehrerin Sonia, die in BrĂŒssel ihren seit Jahren verschwundenen Mann sucht, die Flucht. Sie landet im Auto des Spaniers Miguel. Das ist der dynamische Auftakt zu einer turbulenten Komödie, in der ein siebenjĂ€hriges MĂ€dchen sich nach seiner in New York verschwundenen Mutter sehnt, es Miguels redseliger Mama die Sprache verschlĂ€gt, eine schlĂ€frige belgische Kuhherde in einem Werbe-Shooting fĂŒr spanische StierkĂ€mpfe mitspielt und Miguel, obwohl er in seinem bunten Lieferwagen nonstop auf Achse ist, es beinahe verpasst, seinen Auftrag auszufĂŒhren. Mit viel Sinn fĂŒr Humor und wachem Blick fĂŒr die kleinen AbsurditĂ€ten des Alltags hat StĂ©phane Vuillet 25 DEGRES EN HIVER gedreht. Er hat Darsteller aus Spanien (Carmen Maura), Belgien (Jacques Gamblin) und der Ukraine (Ingeborga Dapkunaite) engagiert und lĂ€sst sie in vier Sprachen munter durcheinander sprechen. Er stellt mit seinem Regiedebut eine heitere Komödie vor, die so wirbelig-multikulti ist, wie CĂ©dric Klapischs «L’auberge espagnole» und fast schon so einfĂŒhlsam-schrĂ€g wie ein Film von Pedro AlmodĂłvar.

 

REGIE:
Stéphane Vuillet
PRODUKTION:
Marion HĂ€nsel
Sergei Selyanov
CAST:
Carmen Maura
Jacques Gamblin
Ingeborga Dapkunaite
Raphaëlle Molinier
Pedro Romero
Lubna Azabal
Valérie Lemaßtre
DREHBUCH:
Stéphane Malandrin
Pedro Romero
Stéphane Vuillet
KAMERA:
Walther van den Ende
SCHNITT:
Anne-Laure Guégan
TON:
Olivier Hespel
MUSIK:
Tristan Vuillet
AUSSTATTUNG:
Manu de Meulemeester
KOSTÜME:
Bernadette Corstens

       
  3 1/2 Minutes, Ten Bullets
 
       
 

Ein Film von Marc Silver • Florida, 23. November 2012. Zwei Autos stehen an einer Tankstelle. Ein Streit ĂŒber zu laute Rap-Musik entfacht. Eine Pistole wird gezĂŒckt. Dreieinhalb Minuten und zehn PistolenschĂŒsse spĂ€ter ist der 17-jĂ€hrige Afroamerikaner Jordan Davis tot. Der weisse TĂ€ter Michael Dunn wird am Folgetag gefasst und wegen Mordes angeklagt. Vor Gericht beteuert er, aus Notwehr gehandelt zu haben, da er eine Waffe bei Davis gesehen und sich bedroht gefĂŒhlt habe. Doch die vermeintliche Waffe wird aber nirgends gefunden
Der britische Filmemacher Marc Silver rekonstruiert den Tathergang mittels Überwachungsvideos, Aufzeichnungen aus Polizeiverhören und Stellungnahmen der Beteiligten und installiert sein Equipment im Gerichtssaal, um den Prozess aus nĂ€chster NĂ€he mitzuverfolgen. 3 Âœ MINUTES, 10 BULLETS ist ein hochaktuelles und mitreissendes dokumentarisches „Courtroom Drama“, das die UnzulĂ€nglichkeiten des US-Justizsystems genauso thematisiert wie es dem Opfer und seiner Familie ein Gesicht gibt. Ein Film ĂŒber die klaffende Wunde einer ganzen Nation.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Marc Silver
PRODUKTION:
Minette Nelson
Carolyn Hepburn
CAST:
Leland Brunson
Angela B. Corey
Ron Davis
John Guy
Russell Healey
Lucia McBath
DREHBUCH:
Marc Silver
KAMERA:
Marc Silver
SCHNITT:
Emiliano Battista
Gideon Gold
TON:
Vanesa Lorena Tate
MUSIK:
Todd Boekelheide

       
  3 Days to Kill
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2014]
       
 

Ein Film von McG • Secret Service-Agent Ethan Runner bleibt nicht mehr viel Zeit. Er erfĂ€hrt von seinen Ärzten, dass ihm nur noch wenige Wochen bis zum Tod bleiben. Bevor er stirbt will er die zerstörte Beziehung zu seiner Tochter wieder neu aufbauen. Dann bekommt er durch den Secret Service ausserdem die Gelegenheit ein neues Medikament auszuprobieren, das sein Leben um entscheidende Stunden verlĂ€ngern könnte. Er nimmt die Tabletten und muss nun mit schrecklichen Nebenwirkungen kĂ€mpfen. Halluzinationen erschweren ihm seine Arbeit und die Kontaktaufnahme zu seiner Tochter.

 

REGIE:
McG
PRODUKTION:
Luc Besson
Adi Hasak
Ryan Kavanaugh
Marc Libert
Virginie Silla
CAST:
Amber Heard
Hailee Steinfeld
Kevin Costner
Connie Nielsen
Richard Sammel
TĂłmas Lemarquis
Eriq Ebouaney
DREHBUCH:
Luc Besson
Adi Hasak
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Audrey Simonaud
TON:
Frederic Dubois
AUSSTATTUNG:
SĂ©bastien Inizan
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  3:10 to Yuma
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2008]
       
 

Ein Film von James Mangold • Dan Evans (CHRISTIAN BALE) ist ein rechtschaffener Ranger, der sein ganzes Leben streng nach dem Gesetz gelebt hat. Mit seiner Frau Alice (GRETCHEN MOL) und seinen zwei Söhnen wohnt er abgeschieden auf einer Farm in Arizona; der ehemalige ScharfschĂŒtze wurde nach einem tragischen Unfall aus der Armee entlassen. Der Familie fehlt es am Nötigsten und die Widrigkeiten des trockenen Klimas sowie Ärger mit dem Besitzer seiner Ranch, der die Familie unbedingt loswerden möchte, zur Not auch mit Gewalt, machen Dan das Leben zusĂ€tzlich schwer.

Eines Tages wird er mit seinen Söhnen Zeuge eines RaubĂŒberfalls auf eine Postkutsche. Der berĂŒchtigte Bandit und Outlaw Ben Wade (RUSSELL CROWE) und seine Gang töten alle Mitreisenden. Nur einer ĂŒberlebt: KopfgeldjĂ€ger Byron McElroy (PETER FONDA), den Wade mit einem Bauchschuss zu Fall gebracht hat. Dan bringt McElroy in das StĂ€dtchen Bisbee zu einem Arzt. Doch auch Wade’s Bande ist bereits hier. Durch einen Zufall kann Dan dem Sheriff helfen, Wade gefangenzunehmen und lĂ€sst sich daraufhin auf einen gefĂ€hrlichen Deal ein: FĂŒr 200 Dollar soll Dan gemeinsam mit einer Handvoll MĂ€nner den Gangster zu einer Bahnstation im Ort Contention bringen, der drei Tagesritte entfernt liegt. Der Zug zum StaatsgefĂ€ngnis nach Yuma fĂ€hrt um Punkt 3 Uhr 10 dort ab. Dan, der das Geld verzweifelt braucht, um sich und seine Familie ĂŒber Wasser zu halten, stimmt zu.

 

REGIE:
James Mangold
PRODUKTION:
Cathy Konrad
CAST:
Russell Crowe
Christian Bale
Logan Lerman
Dallas Roberts
Ben Foster
Peter Fonda
Vinessa Shaw
DREHBUCH:
Derek Haas
KAMERA:
Phedon Papamichael
SCHNITT:
Michael McCusker
TON:
Donald Sylvester
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Andrew Menzies
KOSTÜME:
Arianne Phillips

       
  3096 Tage
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Sherry Hormann • Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie 1998 auf dem Schulweg von dem Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil entfĂŒhrt wird. Sie wird von ihm achteinhalb Jahre lang in einem unterirdischen Verlies gefangen gehalten. 2006 gelingt ihr die Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich das Leben. Nach Natascha Kampuschs Selbstbefreiung gerĂ€t ihre EntfĂŒhrung ins Zentrum politischer Machtspiele und sensationslĂŒsterner Berichterstattung der Medien. Ihr Weg zur Freiheit ist noch lange nicht zu Ende.

 

REGIE:
Sherry Hormann
PRODUKTION:
Martin Moszkowicz
CAST:
Antonia Campbell-Hughes
Thure Lindhardt
Amelia Pidgeon
Trine Dyrholm
DREHBUCH:
Bernd Eichinger
Ruth Toma
KAMERA:
Michael Ballhaus
TON:
Stefan Busch
MUSIK:
Martin Kolb
Florian Riedl
KOSTÜME:
Gabriele Binder

       
  38 tĂ©moins
 
       
 

Ein Film von Lucas Belvaux

 

REGIE:
Lucas Belvaux
CAST:
Yvan Attal
Sophie Quinton
Nicole Garcia
François Feroleto
Natacha RĂ©gnier
Patrick Descamps
DREHBUCH:
Didier Decoin
KAMERA:
Pierric Gantelmi d'Ille
TON:
Luc Thomas

       
  45 Years
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Andrew Haigh • Kate und Geoff Mercer sind glĂŒcklich verheiratet. Mitten in den Vorbereitungen zu ihrem 45. Hochzeitstag erfĂ€hrt Geoff, dass seine ehemalige Partnerin, die vor 50 Jahren tödlich verunglĂŒckte, in einem Gletscher der Schweizer Alpen gefunden wurde. WĂ€hrend er sich in eine ferne Welt der Erinnerungen zurĂŒckzieht, versucht Kate, die in ihr aufkeimende Verunsicherung zu unterdrĂŒcken. Nach aussen geht alles seinen gewohnten Gang. Doch das eingespielte Zusammenleben des Ehepaars gerĂ€t zusehends aus dem Takt

Mit «45 Years» gelingt Regisseur Andrew Haigh («Looking», «Weekend») ein stilles, facettenreiches Meisterwerk. In den Hauptrollen brillieren Charlotte Rampling und Tom Courtenay. Verdient haben sie an der Berlinale je einen Silbernen BĂ€ren fĂŒr ihre bravouröse Leistung gewonnen. «45 Years» erzĂ€hlt die universale Geschichte zweier Menschen, die sich plötzlich befremdenden GefĂŒhlen stellen mĂŒssen.

 

REGIE:
Andrew Haigh
PRODUKTION:
Tristan Goligher
CAST:
Charlotte Rampling
Tom Courtenay
Geraldine James
Dolly Wells
Sam Alexander
DREHBUCH:
Andrew Haigh
KAMERA:
Lol Crawley
SCHNITT:
Jonathan Alberts
TON:
Joakim Sundström
AUSSTATTUNG:
Sarah Finlay
KOSTÜME:
Suzie Harman

       
  9 mois ferme
 
       
 

Ein Film von Albert Dupontel

 

REGIE:
Albert Dupontel
PRODUKTION:
Catherine Bozorgan
CAST:
Albert Dupontel
Sandrine Kiberlain
Philippe Uchan
Nicolas Marié
DREHBUCH:
Albert Dupontel
KAMERA:
Vincent Mathias
MUSIK:
Christophe Julien

       
  A Clockwork Orange
 
       
 

Ein Film von Stanley Kubrick • Alex, der den gesamten Film hindurch seine eigene Lebensgeschichte erzĂ€hlt (Off-Stimme), ist der AnfĂŒhrer einer Jugendbande, den Droogs, und zudem ein passionierter Beethoven-Liebhaber. Die Gang lebt in einem trostlosen, in die Zukunft projizierten Vorort von London. Sie benutzt eine eigenwillige Sprache, ein von russischen Brocken und Cockney-Slang durchsetzter Jargon - „Nadsat“. Ihr Leben dreht sich um Gewalt gegenĂŒber Wehrlosen, SchlĂ€gereien mit anderen Gangs, RaubĂŒberfĂ€lle und Vergewaltigungen. Vor allem fĂŒr Alex scheint dabei Geld eine untergeordnete Rolle zu spielen. Das Zelebrieren und lustvolle Geniessen der Gewaltexzesse steht fĂŒr den AnfĂŒhrer der Bande im Vordergrund. So misshandeln sie zu viert etwa einen wehrlosen alten Stadtstreicher. In derselben Nacht dringen sie maskiert in die Villa des Schriftstellers Frank Alexander und seiner Frau ein. Alex vergewaltigt die Frau, nachdem er sie in aller Ruhe mit einer Schere entblösst und wĂ€hrenddessen „I’m singin’ in the rain“ gesungen hat und dabei zeitgleich ihren Mann im Takt des Lieds zum KrĂŒppel getreten und geschlagen hat. Die Frau soll sich spĂ€ter offenbar wegen der brutalen DemĂŒtigung und Vergewaltigung das Leben genommen haben...

 

REGIE:
Stanley Kubrick
PRODUKTION:
Stanley Kubrick
CAST:
Malcolm McDowell
Patrick Magee
Michael Bates
Warren Clarke
John Clive
Adrienne Corri
Carl Duering
DREHBUCH:
Stanley Kubrick
Anthony Burgess
KAMERA:
John Alcott
SCHNITT:
Bill Butler
TON:
Brian Blamey
KOSTÜME:
Milena Canonero

       
  A Few Best Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2012]
       
 

Die Trauzeugen • Im Urlaub lernt David (Xavier Samuel) die Australierin Mia (Laura Brent) kennen und verliebt sich in sie. Breits nach einer Woche macht David ihr einen Heiratsantrag. Die Hochzeit soll schon in ein paar Tagen stattfinden. David reist nach Englang und trommelt seine drei besten Freunde zusammen, den sensiblen Tom (Kris Marshall), den naiven Graham (Kevin Bishop) und den etwas depressiven Luke (Tim Draxl), um die Hochzeit zu planen. Und so fliegen der zukĂŒnftige BrĂ€utigam und seine drei unglĂŒckseligen Freunde ins australische Outback, wo die Trauung stattfinden soll. Doch Mias Eltern, Barbara (Olivia Newton-John) und Jim (Jonathan Biggins), sehen dem Ereignis eher skeptisch entgegen, womit sie auch Recht behalten sollen. Der grosse Tag endet in einem regelrechten Chaos.

 

REGIE:
Stephan Elliott
PRODUKTION:
Antonia Barnard
Gary Hamilton
Laurence Malkin
Share Stallings
CAST:
Olivia Newton-John
Rebel Wilson
Xavier Samuel
Kris Marshall
Kevin Bishop
Laura Brent
DREHBUCH:
Dean Craig
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Sue Blainey
TON:
Andrew Plain
MUSIK:
Guy Gross
AUSSTATTUNG:
George Liddle
KOSTÜME:
Lizzy Gardiner

       
  A German Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2017]
       
 

Von Christian Krönes, Olaf S. MĂŒller, Roland Schrotthofer, Florian Weigensamer • Brunhilde Pomsel diente einem der grössten Verbrecher der Geschichte. Als SekretĂ€rin von Propagandaminister Joseph Goebbels wurde sie im NS - Machtzentrum zur Zeugin des Untergangs. Sie spricht erstmals umfassend ĂŒber Erlebnisse, Erfahrungen, ihre Ängste und Zweifel im engsten Zirkel um Hitlers Hetzer und MassenverfĂŒhrer. Populisten in aller Welt erfahren gegenwĂ€rtig wieder grossen Zuspruch, rechtes Gedankengut ist ĂŒberall auf dem Vormarsch. Die Erinnerungen Brunhilde Pomsels sind in Zeiten dramatischer politischer UmbrĂŒche von beklemmender AktualitĂ€t „Ein Deutsches Leben“ beleuchtet die BanalitĂ€t des Schreckens und ist eine Warnung aus der Vergangenheit an kĂŒnftige Generationen.

 

REGIE:
Christian Krönes
Olaf S. MĂŒller
Roland Schrotthofer
Florian Weigensamer
PRODUKTION:
Christian Krönes
Roland Schrotthofer
Florian Weigensamer
CAST:
Brunhilde Pomsel
DREHBUCH:
Christian Krönes
Olaf S. MĂŒller
Florian Weigensamer
KAMERA:
Frank Van Vught
SCHNITT:
Christian Kermer
TON:
Martin Loecker

       
  A Haunted House
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2013]
       
 

Ghost Movie • Als Malcolm (Marlon Wayans) zusammen mit seiner Frau Kisha (Essence Atkins) in das gemeinsame Traumhaus zieht, ergreift ein DĂ€mon von Kisha Besitz. Was am Anfang noch nach einem lustigen Spass aussieht, wird mit zunehmender Zeit immer unheimlicher fĂŒr den Ehemann. Malcolm gibt sich alle MĂŒhe, um ihr den DĂ€mon wieder auszutreiben. Er versucht es mit geistlichem Beistand und engagiert einen Priester (Cedric The Entertainer). Doch alle Bestrebungen scheinen ins Leere zu laufen und Malcom macht sich zunehmend Sorgen, denn der böse Geist gefĂ€hrdet nicht nur ihre gemeinsame Beziehung, sondern noch etwas von viel grösserer Bedeutung: sein Sexualleben. Nun sucht Malcolm Hilfe bei einem Medium (Nick Swardson) und einer Gruppe von GeisterjĂ€gern. Doch auch deren unorthodoxe Methoden fĂŒhren nicht zum Erfolg und so muss es Malcolm alleine mit den ĂŒbernatĂŒrlichen KrĂ€ften aufnehmen

 

REGIE:
Michael Tiddes
PRODUKTION:
Rick Alvarez
Marlon Wayans
CAST:
Marlon Wayans
Marlene Forte
Essence Atkins
David Koechner
Dave Sheridan
Nick Swardson
DREHBUCH:
Rick Alvarez
Marlon Wayans
KAMERA:
Steve Gainer
SCHNITT:
Suzanne Hines
TON:
Andy Hurtado
AUSSTATTUNG:
Fred Andrews
KOSTÜME:
Ariyela Wald-Cohain

       
  A Home Far Away
 
       
 

Ein Film von Peter Entell

 

REGIE:
Peter Entell
PRODUKTION:
Peter Entell
KAMERA:
Jón Björgvinsson
Peter Entell
SCHNITT:
Laurence Perigaud
Elisabeth Waelchli
Peter Entell
TON:
Blaise Gabioud
Peter Entell

       
  A Knight's Tale
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2001]
       
 

He will rock you. • Seiner niederen Herkunft zum Trotz trĂ€umt William Thatcher (Heath Ledger) davon, einmal an einem grossen Ritterturnier teilnehmen zu können. Leichter gesagt als getan, denn im 14. Jahrhundert ist es nur MĂ€nnern von edlem GeblĂŒt gestattet, den vornehmsten aller WettkĂ€mpfe zu bestreiten. Doch als William eines Tages unverhofft in den Besitz einer strahlenden RĂŒstung gelangt, fordert er sein Schicksal heraus. Hoch zu Ross macht er sich auf, die Welt zu verĂ€ndern und den Lauf der Sterne zu beeinflussen.

Unter falschem Namen legt William auf dem Turnier-Parcours eine aufsehenerregende Siegesserie hin und avanciert als Ulrich von Lichtenstein zu einem Superstar seiner Zeit, der nicht nur das Herz der noblen Lady Jocelyn (Shannyn Sossamon) erobert., sondern auch die Massen begeistert. Dennoch muss William bald einsehen, dass es gar nicht so einfach ist, seinen vorherbestimmten Bahnen zu entkommen...

Drehbuchautor und Regisseur Brian Helgeland ('L.A. Confidential', 'Payback') definiert mit RITTER AUS LEIDENSCHAFT ein neues, innovatives Genre: Überraschend modern inszeniert und unterlegt mit dynamischen Rock-Balladen, vereint Helgeland Elemente eines klassischen Abenteuerfilms mit Romantik, Humor und Action.

In der Hauptrolle dieses ebenso hippen wie coolen Ritter-Spektakels ĂŒber den ultimativen Kontaktsport glĂ€nzt Heath Ledger ('Der Patriot', '10 Dinge, die ich an dir hasse') an der Seite von Mark Addy ('Ganz oder gar nicht'), Rufus Sewell ('Hamlet'), BĂŒhnenstar Paul Bettany und Newcomerin Shannyn Sossamon.

 

REGIE:
Brian Helgeland
PRODUKTION:
Brian Helgeland
Tim Van Rellim
Todd Black
CAST:
Heath Ledger
Mark Addy
Rufus Sewell
Shannyn Sossamon
Paul Bettany
Laura Fraser
Alan Tudyk
DREHBUCH:
Brian Helgeland
KAMERA:
Richard Greatrex
SCHNITT:
Kevin Stitt
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Mark Kebby

       
  A l'aveugle
 
       
 

Ein Film von Xavier Palud

 

REGIE:
Xavier Palud
CAST:
Jacques Gamblin
Lambert Wilson
DREHBUCH:
Éric Besnard
KAMERA:
Michel Amathieu
SCHNITT:
Julien Rey
TON:
Yves-Marie Omnes
AUSSTATTUNG:
Dan Bevan
KOSTÜME:
Aline Dupays

       
  A l'ombre de la montagne
 
       
 

Ein Film von Danielle Jaeggi

 

REGIE:
Danielle Jaeggi
PRODUKTION:
Heinz Dill
Elisabeth Garbar
CAST:
Vincent Barras
Urs Gredig
Uriel Gast
Marc Perrenoud
DREHBUCH:
Danielle Jaeggi
KAMERA:
Ned Burgess
Milivoj Ivkovic
SCHNITT:
Sophie Reiter
TON:
JĂ©rome Vittoz
MUSIK:
Rainier Lericolais

       
  A Long Way Down
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2014]
       
 

Ein Film von Pascal Chaumeil • Vier Menschen treffen in der Silvesternacht zufĂ€llig auf dem Dach eines Londoner Hochhauses aufeinander. Alle mit dem gleichen Vorsatz: Martin (Pierce Brosnan), J.J. (Aaron Paul), Maureen (Toni Collette) und Jess (Imogen Poots) wollen ihrem Leben ein Ende setzen. Überrumpelt von der unerwarteten Gesellschaft, springt allerdings keiner der vier LebensmĂŒden. Stattdessen verbringen sie den Rest der ereignisreichen Nacht gemeinsam und schliessen bei Sonnenaufgang einen Pakt: Neuer Selbstmordtermin ist der Valentinstag und bis dahin bringt sich niemand um. Es bleiben sechs Wochen, die gemeinsam ĂŒberlebt werden mĂŒssen...

 

REGIE:
Pascal Chaumeil
PRODUKTION:
Finola Dwyer
Amanda Posey
CAST:
Pierce Brosnan
Toni Collette
Aaron Paul
Imogen Poots
Rosamund Pike
DREHBUCH:
Jack Thorne
KAMERA:
Ben Davis
SCHNITT:
Chris Gill
Barney Pilling
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Chris Oddy
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  A Man of Integrity
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2018]
       
 

Lerd • Reza hat sich aus dem moralischen Sumpf der Stadt zurĂŒckgezogen und fĂŒhrt mit seiner Frau und seinem Kind ein beschauliches Leben als FischzĂŒchter in einem Dorf im Norden Irans. Doch auch auf dem Land herrschen Korruption und Gewalt. Ein Grossfabrikant, der beste Beziehungen zur Regierung unterhĂ€lt, zwingt die lokalen Bauern und kleinen Unternehmer mit allen Mitteln in ein Netz der AbhĂ€ngigkeit. Reza ist fest entschlossen, sich dem Filz fernzuhalten – doch eines Tages sind seine Fische tot. EindrĂŒcklich erzĂ€hlt der Film, wie korrupte Kartelle aus Macht und Geld das Leben im Iran beherrschen. A Man of Integrity gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes den Hauptpreis der Sektion »Un Certain Regard«.

 

REGIE:
Mohammad Rasoulof
PRODUKTION:
Mohammad Rasoulof
CAST:
Reza Akhlaghirad
Soudabeh Beizaee
Nasim Adabi
Misagh Zare
Zeinab Shabani
Zhila Shahi
DREHBUCH:
Mohammad Rasoulof
KAMERA:
Ashkan Ashkani
SCHNITT:
Mohammadreza Muini
TON:
Alireza Alavian
MUSIK:
Peyman Yazdanian

       
  A Million Ways to Die in the West
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Seth MacFarlane • Der SchafzĂŒchter Albert (MacFarlane) ist ein Feigling mit losem Mundwerk und somit fĂŒr die Bewohner der Wild-West Stadt „Old Stump“ ein unverbesserlicher Aussenseiter. Er lehnt gewalttĂ€tige Auseinandersetzungen ab und hat noch nie einen Colt abgefeuert. Auch seine enttĂ€uschte Freundin (Amanda Seyfried) ist lĂ€ngst in die Arme eines weniger Ă€ngstlichen Cowboys geflĂŒchtet.
Doch eines Tages kommt eine bildschöne Fremde, Anna (Charlize Theron), in die Stadt und weckt in Albert tief verborgene Lebensgeister – vor allem aber jenen Mut, ohne den man sich dem Kugelhagel und sonstigem Wahnsinn auf der Meile zwischen SheriffsbĂŒro und Saloon niemals aussetzen sollte. Albert verliebt sich in Anna, die nur leider zu erwĂ€hnen vergass, dass ihr Gatte ein ebenso schiesswĂŒtiger wie eifersĂŒchtiger Bandit ist. Alberts neu entdeckter Mut wird nun auf die Probe gestellt, denn wenn er nicht in den Staub der Hauptstrasse beissen will, muss er die Sache diesmal selbst in die Hand nehmen.

 

REGIE:
Seth MacFarlane
PRODUKTION:
Jason Clark
Scott Stuber
CAST:
Seth MacFarlane
Charlize Theron
Amanda Seyfried
Sarah Silverman
Liam Neeson
Neil Patrick Harris
DREHBUCH:
Seth MacFarlane
Alec Sulkin
Wellesley Wild
KAMERA:
Michael Barrett
SCHNITT:
Jeff Freeman
TON:
Jason Patrick Collins
MUSIK:
Joel McNeely
AUSSTATTUNG:
Stephen J. Lineweaver

       
  A Most Violent Year
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 2015]
       
 

Ein Film von J.C. Chandor • New York, 1981: WĂ€hrend die KriminalitĂ€t in der Metropole ein neues Hoch erreicht, versucht sich der in die USA eingewanderte Abel Morales (Oscar Isaac) mit der UnterstĂŒtzung seiner Frau Anna (Jessica Chastain) eine eigene Existenz im Heizöl-GeschĂ€ft aufzubauen. Dazu versucht er seiner Firma, die er von seinem frĂŒheren Boss - einem Gangster und obendrein Annas Vater - gekauft hat, zu neuer Grösse zu verhelfen. Doch seine BemĂŒhungen werden bald von der skrupellosen Konkurrenz erschwert, die auch nicht vor Gewalt zurĂŒckschreckt und immer mehr Abels Öl-Transporter brutal ĂŒberfallen lĂ€sst. Hinzu kommt, dass ihm ein ehrgeiziger Staatsanwalt (David Oyelowo) im Nacken sitzt, der die zwielichtigen Methoden der Branche untersucht. FĂŒr Abel wird es zunehmend schwieriger, seine Ziele auf dem legalen Weg zu erreichen, auf den er eigentlich so sehr wertlegt. Immer tiefer gerĂ€t er in einen Strudel aus ungezĂŒgelter Gewalt und Korruption, der alles zu zerstören droht, was er sich und seiner Familie aufgebaut hat.

 

REGIE:
J.C. Chandor
PRODUKTION:
Neal Dodson
Anna Gerb
CAST:
Oscar Isaac
Jessica Chastain
David Oyelowo
Alessandro Nivola
Albert Brooks
Elyes Gabel
Catalina Sandino Moreno
DREHBUCH:
J.C. Chandor
KAMERA:
Bradford Young
SCHNITT:
Ron Patane
TON:
Steve Boeddeker
MUSIK:
Alex Ebert
AUSSTATTUNG:
John P. Goldsmith
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  À peine j'ouvre les yeux
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. März 2016]
       
 

As I open my eyes • Tunis kurz vor der Zeit, die oft als arabischer FrĂŒhling bezeichnet wird. Farah ist gerade mal 18, hat ihr Abitur gemacht, und die Familie stellt sie sich bereits als Ärztin vor. Sie aber singt fĂŒrs Leben gern in einer Rock-Band und rebelliert mit politischen Texten gegen die einengende Gesellschaft. Das ist das vibrierende PortrĂ€t einer jungen Frau, die gegen mĂ€nnliche Strukturen Sturm lĂ€uft, abhebt und auf den Boden der RealitĂ€t fĂ€llt. Ein explosiver Film.

 

REGIE:
Leyla Bouzid
PRODUKTION:
Sandra da Fonseca
Imed Marzouk
CAST:
Baya Medhaffer
Ghalia Benali
Montassar Ayari
Lassaad Jamoussi
Aymen Omrani
DREHBUCH:
Leyla Bouzid
Marie-Sophie Chambon
KAMERA:
SĂ©bastien Goepfert
SCHNITT:
Lilian Corbeille
TON:
Ludovic Van Pachterbeke
MUSIK:
Khyam Allami
AUSSTATTUNG:
Raouf Hiloui
KOSTÜME:
Nadia Anane

       
  A Pigeon Sat on a Branch Reflecting on Existence
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2015]
       
 

En duva satt pĂ„ en gren och funderade pĂ„ tillvaron • Im dritten und letzten Teil von Roy Anderssons Trilogie ĂŒber die menschliche Natur fĂŒhren uns zwei Vertreter fĂŒr Scherzartikel durch eine Serie von sorgfĂ€ltig gestalteten tragikomischen Tableaus und versuchen etwas Freude unters Volk zu bringen. Aus der abgehobenen Perspektive einer auf einem Ast sitzenden Taube verfolgen wir die beiden Handlungsreisenden auf ihrem fantastischen Streifzug durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Das Banale wird ebenso wie das Heroische mit schrĂ€ger Ironie und doch voller MitgefĂŒhl vorgefĂŒhrt. Urkomisch und verstörend tragen die eindrĂŒcklichen akribisch komponierten statischen Einstellungen alle Insignien eines wahrlich einzigartigen Filmemachers.

 

REGIE:
Roy Andersson
PRODUKTION:
Pernilla Sandström
CAST:
Holger Andersson
Nils Westblom
DREHBUCH:
Roy Andersson
KAMERA:
IstvĂĄn BorbĂĄs
Gergely PĂĄlos
TON:
Robert Hefter

       
  A Plastic Ocean
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2017]
       
 

Ein Film von Craig Leeson • A Plastic Ocean ist eine Dokumentation ĂŒber die Verschmutzung unserer Ozeane durch PlastikmĂŒll. Craig Leeson untersuchte den Zustand des Meeres an verschiedenen Orten auf der Welt und stiess auf vernichtende Erkenntnisse.

Eigentlich wollte sich Craig Leeson auf die Suche nach dem Blauwal begeben, dem grössten Tier auf dem Planeten, fĂŒr das sich der Journalist schon als Kind faszinierte. Doch bei dem Vorhaben stiess er stattdessen auf tonnenweise PlastikmĂŒll und so Ă€nderte er seine PlĂ€ne. Leeson reiste daraufhin zusammen mit der Taucherin Tanya Streeter ĂŒber vier Jahre lang um die ganze Welt und erforschte den Zustand der Meere an 20 verschiedenen Orten. Die Dokumentation A Plastic Planet zeigt die schockierenden Ergebnisse seiner Arbeit

 

REGIE:
Craig Leeson
PRODUKTION:
Adam Leipzig
Jo Ruxton
CAST:
David Attenborough
Sylvia Earle
DREHBUCH:
Mindy Elliott
Craig Leeson
KAMERA:
Michael Pitts
Chiu Yeung Chow
SCHNITT:
Mindy Elliott
TON:
Marc Glassman
Jeremy Grody
Lucien Palmer
MUSIK:
Miriam Cutler

       
  A Prayer Before Dawn
 
       
 

Ein Film von Jean-StĂ©phane Sauvaire • Unvermittelt findet sich der heroinsĂŒchtige­ Amateurboxer Billy Moore in einem der gefĂ€hrlichsten GefĂ€ngnisse der Welt wieder, dem thailĂ€ndischen Klong Prem. Massenvergewaltigungen und bestialische SchlĂ€gereien sind hier an der Tagesordnung. Einen Ausweg, wie er sich gegen die rĂŒcksichtslosen Mitinsassen wehren kann, findet Billy in den regelmĂ€ssig stattfindenden BoxkĂ€mpfen 
 Frei nach den Memoiren von Billy Moore entwickelt Regisseur Jean-­StĂ©phane Sauvaire einen brodelnden Genre-Horror und peitscht uns an bebend-schwitzenden Körpern vorbei durch die klaustrophobischen Korridore des Wahnsinns.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jean-Stéphane Sauvaire
PRODUKTION:
Rita Dagher
Nicholas Simon
Roy Boulter
Sol Papadopoulos
CAST:
Joe Cole
Billy Moore
Vithaya Pansringarm
Pornchanok Mabklang
Panya Yimmumphai
Somluck Kamsing
Chaloemporn Sawatsuk
Komsan Polsan
Sakda Niamhom
Sura Srimalai
Patsapon Kaysornmaleethanachok
DREHBUCH:
Johnny Hirschbein
Nick Saltrese
KAMERA:
David Ungaro
SCHNITT:
Marc Boucrot
TON:
SĂ©verin Favriau
Nassim el Mounabbih
MUSIK:
Nicolas Becker
AUSSTATTUNG:
Lek Chaiyan Chunsuttiwat
KOSTÜME:
Lupt Utama

       
  A Ruota Libera
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2001]
       
 

Un film scritto e diretta da Vincenzo Salemme • Pericle Caruso (Vincenzo Salemme) Ăš un uomo pieno di vita, direi affamato di vita, fino all'eccesso. Lo definiremmo un nevrotico consumatore di vita. Forse per questo suo modo di essere gli capita l'incidente che dĂ  inizio al film. Sofferente per un'ernia del disco che, a sentir lui, non gli consente di vivere pienamente il ritmo frenetico dei suoi desideri, decide di sottoporsi ad un intervento chirurgico molto rischioso. Il suo amico ortopedico Mario Pecorella (Carlo Buccirosso) dopo averlo sconsigliato dall'affrontare questa esperienza, decide poi di accompagnarlo in Francia dal grande e stimatissimo prefessor Lamappen, (Roberto Posse), presidente della potentissima Associazione Medici d'Europa e soprattutto carissimo amico del professor Volpetti (Peppe De Rosa), primario della clinica dove lavora Mario. E Pericle si sottopone all'intervento ma qualcosa va storto, qualcosa di grave, tanto che ritroviamo il protagonista seduto sulla sedia a rotelle quando, a due anni dall'operazione, insieme all'avvocato Cardamone (Maurizio Casagrande), sta per partire verso la Francia dove lo attende l'udienza preliminare contro il professor Lamappen. L'accusa: il paziente Ăš stato fatto alzare dal letto troppo presto e senza il busto protettivo. L'udienza si tiene in agosto, tutti in vacanza, anche l'amico Mario Pecorella che quella testimonianza preferirebbe proprio evitarla lui, che non Ăš mai stato un campione di coraggio. Ma Pericle, con la sua solita invadenza e non fidandosi delle promesse di Mario, decide di andare a prelevarlo di persona, accompagnato nel viaggio dalla bella Silvia (Sabrina Ferilli), la sua fisioterapista, e dalle vecchie zie Natalizia (Massimo Ceccherini) e Beatrice (Nando Paone), due creature veramente brutte, mascoline, bisbetiche e avide.

Mario se ne sta comodamente sdraiato al sole, insieme alla moglie (Antonella Morea) e al figlio Giacomino (un bambino che il pubblico non vede mai). Solo le descrizioni degli altri lo rendono molto presente: a dodici anni pesa settantasei chili, ha dodici dita dei piedi, le orecchie come due ostriche ecc
) quando sulla spiaggia piomba Pericle col suo imbarazzante handicap e l'incubo dei sensi di colpa che ne scaturiscono. E infatti Mario ù assolutamente assoggettato all'amico, ne accetta ogni sopruso, accetta la presenza petulante di quelle due vecchie brontolone, pur di accontentarlo in qualche modo. Oltretutto quel dannato Pericle riesce anche a scoprire che Mario,

Pecorella Mario, uomo integerrimo, inoltre neanche bello, ha un'amante! E che amante! La bellissima Maria Grazia (Manuela Arcuri), moglie del temuto Volpetti! E si diverte a metterlo in croce sfottendolo, raccontando a tutti questa 'incredibile' relazione e costringendo infine il povero Mario ad accettare l'offerta di portare la bell'amante nella suite che Pericle ha affittato insieme alle zie. Come potrebbe dire di no visto che l'alcova alternativa Ăš una scomodissima Fiat Duna senza ribaltabili e abitacolo striminzito?
 Non manca il tempo per una storia d'amore tra Pericle e Silvia che finirĂ  in un finale sorprendente. (Come tutto il film del resto, poichĂ© Mario andrĂ  si a testimoniare, perĂČ


Ci tengo a precisare che questo film, pur avendo uno spunto drammatico, Ăš raccontato con leggerezza e tanta comicitĂ . Una comicitĂ  alla TotĂČ e Peppino, per intenderci. E' un film infatti che rimane nella grande tradizione della commedia dell'arte pur mantenendo i ritmi serrati molto piĂč consoni alla cultura dei nostri tempi. E' un film sull'amicizia e sull'amore, Ăš un film che vorrebbe, nel suo piccolo, dimostrare che le gambe sono solo un optional e che nella vita sono piĂč necessari un buon cuore e una buona testa. Questo almeno mi ha insegnato l'amico Franco a cui Ăš dedicato questo film!

 

REGIE:
Vincenzo Salemme
PRODUKTION:
Vittorio Cecchi Gori
CAST:
Vincenzo Salemme
Sabrina Ferilli
Carlo Buccirosso
Manuela Arcuri
Massimo Ceccherini
Maurizio Casagrande
Nando Paone
DREHBUCH:
Vincenzo Salemme
KAMERA:
Mauro Marchetti
SCHNITT:
Patrizio Marone
MUSIK:
Antonio Boccia
AUSSTATTUNG:
Sonia Peng

       
  A Walk in the Woods
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2015]
       
 

Picknick mit BĂ€ren • Nach Jahren im Ausland kehrt der gefeierte Humorist und Reiseschriftsteller Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurĂŒck. Höchste Zeit, sein eigenes Land zu erkunden. Sehr zum Missfallen seiner Frau entscheidet er sich als erstes nach seiner RĂŒckkehr, den 3360 km langen Wanderweg durch die Berge der Appalachen zu bestreiten. Da er nicht von seinem Vorhaben abzubringen ist, stellt ihm seine Frau eine einzige Bedingung: er muss einen Begleiter finden, der ihn in seinem haarstrĂ€ubenden Vorhaben unterstĂŒtzt. Der einzige, den er in der Folge ĂŒberzeugen kann, ist sein alter WeggefĂ€hrte Stephen Katz (Academy AwardÂź Nominierter Nick Nolte). Ein altkluger, sich von seiner Alkoholsucht erholender, ausser Form geratener und halb-gelĂ€uterter Frauenheld. Dieser scheint jedoch nicht nur ausser Form zu sein, sondern auch gĂ€nzlich den Verstand verloren zu haben.

WĂ€hrend ihrer Reise durch die Wildnis lernen sich die MĂ€nner indessen besser kennen, als ihnen lieb ist.

Basierend auf Bill Byron’s Besteller ist A Walk in the Woods, ein berĂŒhrender Film ĂŒber zwei alternde MĂ€nner entstanden, welche auf ihrem abenteuerlichen Weg durch die Wildnis begreifen, dass der Sinn des Lebens der Weg und nicht das Ziel ist. Nolte und Redford geben ein absolut unvergessliches Paar ab. Regie fĂŒhrte Ken Kwapis.

 

REGIE:
Ken Kwapis
PRODUKTION:
Chip Diggins
Bill Holderman
Robert Redford
CAST:
Nick Offerman
Kristen Schaal
Emma Thompson
Robert Redford
Mary Steenburgen
Nick Nolte
DREHBUCH:
Bill Bryson
Bill Holderman
Rick Kerb
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Julie Garces
Carol Littleton
TON:
Ron Bochar
Maaike Snoep
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Gae S. Buckley
KOSTÜME:
Leigh Leverett

       
  About Ray
 
       
 

Three Generations / Alle Farben des Lebens • Der Teenager Ray (Elle Fanning) lebt in New York und steht vor einer grossen Herausforderung. Sie muss ihre Familie mit einer Entscheidung konfrontieren, die ihr und das Leben aller ihr nahestehenden Person nachhaltig verĂ€ndern wird. Sie ist nĂ€mlich nicht dazu bestimmt ist, als MĂ€dchen zu leben und will sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. Rays alleinerziehende Mutter Maggie (Naomi Watts) muss dafĂŒr seinen biologischen Vater Craig (Tate Donovan) ausfindig machen. Denn nur so können die rechtlichen Hindernisse ĂŒberwunden werden und der Prozess von Frau zu Mann eingeleitet werden. Rays lesbische Grossmutter Dolly (Susan Sarandon) hat grosse MĂŒhe, die Entscheidung ihres Enkelkindes zu akzeptieren und plötzlich einen Enkelsohn statt einer Enkeltochter zu haben. Sie alle mĂŒssen sich mit Fragen der IdentitĂ€t auseinandersetzen, um StĂ€rke und Akzeptanz zu finden.

 

REGIE:
Gaby Dellal
PRODUKTION:
Dorothy Berwin
Peter Saraf
Marc Turtletaub
CAST:
Naomi Watts
Elle Fanning
Susan Sarandon
Tate Donovan
Maria Dizzia
Sam Trammell
DREHBUCH:
Nikole Beckwith
Gaby Dellal
KAMERA:
David Johnson
SCHNITT:
Joe Landauer
MUSIK:
Michael Brook
AUSSTATTUNG:
Stephanie Carroll
KOSTÜME:
Arjun Bhasin

       
  Abraham Lincoln: Vampire Hunter
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Timur Bekmambetov • Die visionĂ€ren Filmemacher Tim Burton und Timur Bekmambetov erfinden das ehrwĂŒrde Genre neu und zeigen die furchteinflössenden Nachtgestalten in ihrer ursprĂŒnglichen Gestalt – wild, grimmig und blutrĂŒnstig. ABRAHAM LINCOLN: VAMPIRE HUNTER bringt das geheime Doppelleben des amerikanischen LieblingsprĂ€sidenten und grössten VampirjĂ€gers aller Zeiten auf die Kinoleinwand.

 

REGIE:
Timur Bekmambetov
PRODUKTION:
Timur Bekmambetov
Tim Burton
Jim Lemley
CAST:
Alan Tudyk
Mary Elizabeth Winstead
Dominic Cooper
Benjamin Walker
Rufus Sewell
Marton Csokas
Jimmi Simpson
Anthony Mackie
DREHBUCH:
Seth Grahame-Smith
Simon Kinberg
KAMERA:
Caleb Deschanel
SCHNITT:
William Hoy
TON:
Gary A. Hecker
MUSIK:
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
François Audouy
KOSTÜME:
Varvara Avdyushko
Carlo Poggioli

       
  Achter de wolken
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2017]
       
 

Hinter den Wolken / Au dela des nuages / Dietro le nuvole • Waren Emma (Charlotte Anne Bongaerts) und Gerard (Andy Van Kerschaver) perfekt fĂŒreinander, ohne es zu merken und zu wĂŒrdigen? Sie waren ein Paar, doch ihre Beziehung endete vor der Hochzeit. Emma heiratete Gerards besten Freund, ihr Ex zog weg und wurde der Ehemann einer anderen. Ein halbes Jahrhundert vergeht, bis sich Emma (Chris Lomme) und Gerard (Jo De Meyere) wiedersehen. Auf der Beerdigung von Emmas Mann Frederik (Karel Vingerhoets) gibt es einen kurzen Blickkontakt, danach wird sie von Gerard auf Facebook kontaktiert. Nachdem die Singles etwas Zeit zusammen verbracht haben, entdecken sie ihre alten GefĂŒhle fĂŒreinander wieder. Sie verbringen romantische Momente miteinander, an die sie angesichts ihres Alters nicht mehr geglaubt haben, sie schlafen zusammen. Doch das Umfeld der beiden reagiert nicht nur verstĂ€ndnisvoll. Emmas Enkelin Evelin (Charlotte De Bruyne) z. B. gibt zu verstehen, dass sie sich nach dem Tod Frederiks gewĂŒnscht hĂ€tte, ihre Oma lĂ€nger trauern zu sehen


 

REGIE:
Cecilia Verheyden
PRODUKTION:
Peter Bouckaert
CAST:
Charlotte De Bruyne
Lucas Van den Eynde
Chris Lomme
Jo De Meyere
Katelijne Verbeke
DREHBUCH:
Michael De Cock
SCHNITT:
Philippe Ravoet
MUSIK:
Steve Willaert
KOSTÜME:
Vanessa Evrard

       
  Across the Universe
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2007]
       
 

Ein Film von Julie Taymor • Von den Docks in Liverpool bricht der Hafenarbeiter Jude (JIM STURGESS) auf ins kreative, psychedelische Greenwich Village in New York und erlebt in den USA die brisante politische Zeit Mitte der 60er Jahre mit Rassenunruhen, Martin Luther King und den Auswirkungen des Vietnamkrieges. In einer bunt gemischten WG trifft Jude mit seinem neuen Freund Max (JOE ANDERSON) auf Gleichgesinnte, eine Gruppe von Musikern und freischaffenden KĂŒnstlern, mit denen er die Underground-Bewegung New Yorks mit all ihren bewusstseinserweiternden Facetten kennen lernt. Als AnfĂŒhrer entpuppen sich “Dr. Robert” (BONO/ U2) and “Mr. Kite” (EDDIE IZZARD). Endlich fĂŒhlt sich Jude frei und kann seiner grossen Leidenschaft nachgehen: der Malerei. Als er schliesslich Max’ hĂŒbscher Schwester Lucy (EVAN RACHEL WOOD) begegnet, ist es um ihn geschehen. Er und Lucy scheinen unzertrennlich, bis die Wirren der Anti-Kriegs-Demonstrationen die beiden auseinander treiben


 

REGIE:
Julie Taymor
PRODUKTION:
Matthew Gross
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Evan Rachel Wood
Jim Sturgess
Joe Anderson
Dana Fuchs
Martin Luther
T.V. Carpio
Spencer Liff
Lisa Hogg
DREHBUCH:
Julie Taymor
Dick Clement
Ian La Frenais
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Françoise Bonnot
TON:
Wyatt Sprague
MUSIK:
Elliot Goldenthal
AUSSTATTUNG:
Mark Friedberg
KOSTÜME:
Albert Wolsky

       
  Actrices
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Valeria Bruni Tedeschi • Die erfolgreiche Schauspielerin Marcelline steckt mitten in Theaterproben. Bewegung statt Psychologie ist das Credo des eigenwilligen Jungregisseurs, der seine Darsteller unerbittlich im Kreis ĂŒber die BĂŒhne jagt. Ebenso unerbittlich vergeht die Zeit auch ausserhalb des Theaters und spĂ€testens der unverblĂŒmte Hinweis ihrer GynĂ€kologin erinnert Marcelline daran, dass sie kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht: kinderlos und selbst wie ein staunendes Kind in einer unbegreiflichen Welt, unaufhörlich begleitet von den sarkastischen VorwĂŒrfen der ewig jungen, lebensfrohen Mutter.

 

REGIE:
Valeria Bruni Tedeschi
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Valeria Bruni Tedeschi
Noémie Lvovsky
Louis Garrel
Mathieu Amalric
Marysa Borini
Valeria Golino
Maurice Garrel
Bernard Nissile
DREHBUCH:
Valeria Bruni Tedeschi
Noémie Lvovsky
AgnĂšs de Sacy
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Valeria Bruni Tedeschi
Anne Weil

       
  Adrift
  [Abaton 7 • 14.15/17.15 D • 12]
[Arena Cinemas 12 • 16.00/18.20 D • 12]
[Arena Cinemas 14 • 21.00 D • 12]
[Frosch Studio 1 • 15.30/18.00/20.30 E/d/f • 12]
       
 

Die Farbe des Horizontes • Die Sonne strahlt und der Ozean glitzert, als die frisch Verliebten Tami (Shailene Woodley) und Richard (Sam Claflin) die Segel setzen und von Tahiti aus in See stechen. Richard ist ein erfahrener Segler – was soll also schiefgehen? Doch mitten auf dem Pazifik, 2000 Seemeilen vom nĂ€chsten Festland entfernt, ĂŒberrascht sie ein gewaltiger Hurrikan. Der Sturm macht das kleine Boot zum Spielball riesiger Monsterwellen. Als Tami aus ihrer Ohnmacht erwacht, ist es nur noch ein Wrack und Richard schwer verletzt. Ohne eine Möglichkeit, mit der Aussenwelt Kontakt aufzunehmen, beginnt fĂŒr Tami ein Wettlauf gegen die Zeit: Kann sie sich und ihre grosse Liebe retten?

 

REGIE:
Baltasar KormĂĄkur
PRODUKTION:
Aaron Kandell
Jordan Kandell
Ralph Winter
CAST:
Shailene Woodley
Sam Claflin
Jeffrey Thomas
Elizabeth Hawthorne
Grace Palmer
DREHBUCH:
Aaron Kandell
Jordan Kandell
SCHNITT:
John Gilbert
TON:
Lisa Leota
MUSIK:
Volker Bertelmann
AUSSTATTUNG:
Heimir Sverrisson

       
  After Spring
 
       
 

Ein Film von Ellen Martinez & Steph Ching • Es sollte nur eine Zwischenstation sein, doch mittlerweile leben rund 80'000 Menschen seit mehreren Jahren im Camp „Zaatari“ in Jordanien, unweit der syrischen Grenze. In einem der grössten FlĂŒchtlingslager der Welt versuchen sie, sich trotz allem ein neues Lebensumfeld zu schaffen. In AFTER SPRING lernen wir drei Familien kennen, die von ihrer leidvollen Geschichte, aber auch von ihren alltĂ€glichen Herausforderungen erzĂ€hlen. Wir schauen nimmermĂŒden Einsatzleitern und VolontĂ€ren ĂŒber die Schultern und einem Kampfsport-Instruktor, der die Lagerkinder Ungewohntes lehrt. AFTER SPRING gibt der „FlĂŒchtlingskrise“ ein menschliches Gesicht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Ellen Martinez
Steph Ching
PRODUKTION:
Ellen Martinez
Steph Ching
KAMERA:
Frank Weiss
Jason Graham Howell
SCHNITT:
Paul Lovelace
MUSIK:
Katy Jarzebowski

       
  Ahimsa - Die StĂ€rke von Gewaltfreiheit
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2012]
       
 

Ein Film von Karl Saurer • Mit jahrelangem gewaltfreiem Kampf schafft es eine Dorfgemeinschaft von Ureinwohnern im indischen Madhya Pradesh, das Recht auf Boden und Wasser zu erstreiten. Die modellhafte Geschichte dieser heiter-zĂ€hen Adivasi gibt einen faszinierenden Einblick in die StĂ€rke von Gewaltfreiheit: Ahimsa.
In einer von Korruption und Kastenkonflikten geprĂ€gten Gesellschaft, wo viele Menschen nur auf dem Papier demokratische Rechte haben, unterstĂŒtzen Aktivisten der Basisbewegung “Ekta Parishad” (Solidarisches Forum) die Ureinwohner in ihrem beharrlichen Einsatz.
Entscheidend fĂŒr deren charismatischen BegrĂŒnder P.V. Rajagopal war die aufsehenerregende Waffenniederlegung einer grossen Gruppe von “Dacoits”, die in den Siebziger Jahren weite Gebiete des Chambal Valley mit Raub, EntfĂŒhrung und Mord unsicher gemacht hatten. Ehemalige Rebellen schildern, wie die Gandhi-Nachfahren sie und ihre Kampfgenossen schliesslich ĂŒberzeugten, gewaltfrei fĂŒr eigene Rechte einzustehen.
Noch heute bestĂ€rkt Rajagopal mit den Mitgliedern von “Ekta Parishad” junge Menschen aus benachteiligten Regionen in ihrem Kampf um wĂŒrdevolles Leben und nachhaltigen sozialen Wandel.

 

REGIE:
Karl Saurer
PRODUKTION:
Franziska Reck
DREHBUCH:
Karl Saurer
KAMERA:
Boney Keyar
Pravin Pagare
SCHNITT:
Loredana Cristelli
TON:
V.K.Sijoh
Christian Beusch
Guido Helbling

       
  Ai Weiwei: Never Sorry
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2012]
       
 

Ein Film von Alison Klayman • AI WEIWEI: NEVER SORRY zeigt das Portrait einer der wichtigsten Persönlichkeiten des beginnenden 21. Jahrhunderts. Einen KĂŒnstler, der glaubt, dass Kunst und menschliche Freiheit untrennbar miteinander verbunden sind.
Im Streben fĂŒr diese Freiheit wird Ai Weiwei nie aufhören, seine Gegner zu provozieren. Er fragt nach, wo andere schweigen – ungeachtet der Konsequenzen.
Die junge Regisseurin Alison Klayman hat den international gefeierten KĂŒnstler und Aktivisten drei Jahre lang begleitet. Ihr Film ermöglicht einen einzigartigen Einblick in Ai Weiweis Persönlichkeit, sein Privatleben und sein Schaffen. Entstanden ist so auch eine differenzierte Beschreibung des heutigen Chinas zwischen WillkĂŒr und Widerstand.

 

REGIE:
Alison Klayman
PRODUKTION:
Alison Klayman
Adam Schlesinger
CAST:
Danqing Chen
Ying Gao
Changwei Gu
Tehching Hsieh
Huang Hung
Yanping Liu
DREHBUCH:
Alison Klayman
KAMERA:
Alison Klayman
SCHNITT:
Jennifer Fineran
MUSIK:
Ilan Isakov

       
  Aile Arasinda
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Ozan Aciktan • Der neurotische Fikret und die Vokalistin Solmaz, deren 21-jĂ€hrige Beziehung am selben Tag endete, lernen sich durch einen lustigen Zufall kennen. Als SolmazÂŽ Tochter, Zeynep, ihren Freund aus Adana heiraten möchte, findet Fikret sich in der Rolle seines Lebens wieder. Die geplante Trauung, die nur im engsten Familienkreis stattfinden soll, wird auf Verlangen der Familie des BrĂ€utigams immer grösser.
Wird sich das Team wÀhrend der Hochzeitsvorbereitungen mit der traditionellen Familie aus Adana, die Waffen und mehrere Kebab-LÀden besitzt, einigen können? Und wird diese Hochzeit ohne Konflikte stattfinden?

 

REGIE:
Ozan Aciktan
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
Engin GĂŒnaydin
Demet Evgar
Erdal Özyagcilar
Seher Devrim Yakut
Fatih Artman
Sevket Çoruh
DREHBUCH:
GĂŒlse Birsel
KAMERA:
Yon Thomas

       
  Aimer, boire et chanter
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2014]
       
 

Ein Film von Alain Resnais • Mitten in den Proben der Theatergruppe von Colin und Kathryn trifft eine schreckliche Nachricht ein: Ihr Freund George, den sie ewig kennen, hat nur noch wenige Monate zu leben. Alle sind betroffen, GefĂŒhlsverwirrungen frĂŒherer Tage und lĂ€ngst begrabene LebenstrĂ€ume werden wieder wach. Doch ĂŒberraschenderweise hat die traurige Neuigkeit bald höchst amĂŒsante Auswirkungen: Kathryn und ihre Freundinnen Tamara und Monica beginnen, sich so heimlich wie heftig um die Gunst von George zu bemĂŒhen, jede will mit ihm verreisen – sehr zum Leidwesen ihrer EhemĂ€nner

Wie schon frĂŒhere Filme des kĂŒrzlich verstorbenen französischen Autorenfilmers Alain Resnais – etwa «Smoking/No Smoking» – basiert «Aimer, boire et chanter» auf einem StĂŒck des britischen Autors Alan Ayckbourn. Mit der ironischen Distanz des weisen Menschenkenners reflektiert Resnais ĂŒber die Macht von Liebe und Begehren und lĂ€sst die von ihren SehnsĂŒchten, Hoffnungen und Obsessionen getriebenen Figuren eingefahrene Gleise verlassen. Ein erfrischender, grossartig gespielter Film voller Charme und Witz.

 

REGIE:
Alain Resnais
PRODUKTION:
Jean-Louis Livi
CAST:
Sandrine Kiberlain
André Dussollier
Sabine Azéma
Hippolyte Girardot
Alba GaĂŻa Kraghede Bellugi
DREHBUCH:
Jean-Marie Besset
KAMERA:
Dominique Bouilleret
SCHNITT:
Hervé de Luze
TON:
Jean-Pierre Duret
AUSSTATTUNG:
Jacques Saulnier
KOSTÜME:
Jackie Budin

       
  Ain't them Bodies Saints
 
       
 

The Saints • Ain’t Them Bodies Saints ist Krimi-Drama im Stile von Bonny und Clyde: Ein Knast-FlĂŒchtling will seine Familie wiedersehen, bevor ihn die Polizei schnappt.In den 1970ern wird ein GefĂ€ngnis-FlĂŒchtling von der Polizei verfolgt, wĂ€hrend er auf dem Weg zur texanischen Grenze ist. Der Outlaw will sich dort mit seiner Ehefrau treffen und endlich seine Tochter kennenlernen. Der relativ unbekannte Regisseur David Lowery (St. Nick, Deadroom) verfilmt sein eigenes Drehbuch und konnte dafĂŒr einen beeindruckenden Cast verpflichten: Rooney Mara (Verblendung), Ben Foster (Hostage – EntfĂŒhrt) und Casey Affleck (Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford) sind mit an Bord.

 

REGIE:
David Lowery
PRODUKTION:
Cassian Elwes
Toby Halbrooks
James M. Johnston
Amy Kaufman
Lars Knudsen
Jay Van Hoy
CAST:
Rooney Mara
Casey Affleck
Ben Foster
Rami Malek
Charles Baker
Keith Carradine
Nate Parker
DREHBUCH:
David Lowery
KAMERA:
Bradford Young
SCHNITT:
Craig McKay
Jane Rizzo
TON:
Kent Sparling
MUSIK:
Daniel Hart
AUSSTATTUNG:
Jade Healy
KOSTÜME:
Malgosia Turzanska

       
  Air Force One
 
       
 

Ein Film von Wolfgang Petersen • Die Air Force One ist dafĂŒr gebaut, sogar einem direkten Raketenangriff standzuhalten. Doch der Feind kommt von innen: Eine Truppe russischer Terroristen hat sich an Bord geschlichen, um den US-PrĂ€sidenten zu entfĂŒhren. Es kommt zu einem nervenzerreissenden Duell. Glenn Close tritt als kĂŒhne VizeprĂ€sidentin auf.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Wolfgang Petersen
PRODUKTION:
Armyan Bernstein
Gail Katz
Wolfgang Petersen
Jon Shestack
CAST:
Harrison Ford
Gary Oldman
Glenn Close
Wendy Crewson
Liesel Matthews
Paul Guilfoyle
DREHBUCH:
Andrew W. Marlowe
KAMERA:
Michael Ballhaus
SCHNITT:
Richard Francis-Bruce
TON:
Peter Michael Sullivan
Wylie Stateman
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
William Sandell
KOSTÜME:
Erica Edell Phillips

       
  Air Racers
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Christian Fry & Jean-Jacques Mantello • Mit dem Dokumentarfilm «Air Racers 3D» zeigt das Verkehrshaus Filmtheater ein Flugshow-Highlight der speziellen Art auf Grossleinwand. Der Film nimmt die Zuschauer mit zum legendĂ€ren Reno National Championship Air Races, einem der weltweit letzten grossen Flugzeugrennen, das alljĂ€hrlich im September in Reno im US-Bundesstaat Nevada durchgefĂŒhrt wird. Sie erleben hautnah aus dem Cockpit die IntensitĂ€t und den High-Speed-Nervenkitzel der Rennpiloten. Der Film zeigt aber auch die Entstehungsgeschichte des schnellsten Luftrennens der Welt, das 1909 seinen Anfang nahm, nur sechs Jahre nach dem Erstflug der GebrĂŒder Wright

 

REGIE:
Christian Fry
Jean-Jacques Mantello
PRODUKTION:
Christian Fry
RaĂșl Leckie
CAST:
Richard Gabai
DREHBUCH:
Christian Fry
Richard Dowlearn
KAMERA:
Vern Nobles
SCHNITT:
Christine Steele
TON:
John Hays

       
  Aisheen - Still Alive in Gaza
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2010]
       
 

Ein Film von Nicolas Wadimoff • Wo ist die Geisterbahn?", fragt ein Junge am Anfang von "Aisheen - Still Alive in Gaza". "Hier ist sie, genau hier! Doch sie wurde bombardiert...
"Willst Du es dir ansehen?", antwortet der Platzwart eines VergnĂŒgungsparks. Eine Geisterbahn in einer Geisterstadt...

Die Geisterstadt, das ist Gaza.

Hier begegnet man beherzten Clowns, die - mit bunten Luftballons - versuchen, Kinder die Erinnerungen an die Luftangriffe vergessen zu lassen; jugendlichen Fischern, die dort, wo das Meer jetzt eine verbotene Zone ist, hinauspaddeln und sich diebisch freuen ĂŒber ihren Fang; einer jungen Frau, die vom Tod ihrer Mutter erzĂ€hlt; einem ausgestopften Löwen, der wie eine TrophĂ€e wirkt; oder den Rappern der Gruppe Darg Team, die sich von StromausfĂ€llen nicht entmutigen lassen.

Poetisch, surreal, manchmal absurd: "Aisheen" zeichnet ein facettenreiches Bild vom Gaza-Streifen - fern demjenigen, das man aus den Medien kennt. Der mehrfach prÀmierte, eindringliche Film erzÀhlt von Hoffnung und vom Warten auf eine bessere Zukunft.

"Aisheen" ist eine Hymne an das Leben.
Trotz allem.

 

REGIE:
Nicolas Wadimoff
PRODUKTION:
Joëlle Bertossa
DREHBUCH:
BĂ©atrice Guelpa
Nicolas Wadimoff
KAMERA:
Franck Rabel
SCHNITT:
Naima Bachiri
Karine Sudan
MUSIK:
Darg Team

       
  Aktiv ins Alter
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2017]
       
 

Ein Film von Manuel Schweizer • Eine packende Story von glĂŒhenden alten Eisen mit grauen Haaren, bei denen das normale Altwerden nur Nebensache ist. AktivitĂ€t ist Leben, Leben ist Leidenschaft und Leidenschaft ist das zu tun, was einen glĂŒcklich macht. Warum also im Alter damit aufhören?
Nach dem Motto, "Wer rastet der rostet" erzĂ€hlen unsere Protagonisten eindrucksvolle Geschichten, wie man im Alter durch Lebensfreude, Ergeiz und Beharrlichkeit Berge versetzen kann. Ein inspirierender Film ĂŒber jene Menschen, die auch im Alter wahrhaftig leben, die Regeln brechen, aus Statistiken fallen und Unglaubliches vollbringen. Wegweisend fĂŒr die Jugend und inspirierend fĂŒr alle. Ein Beispiel dafĂŒr, dass das Feuer in einem Menschen nichts mit dem Alter zu tun hat. Das Portrait unserer Protagonisten wird trotz grossem Abenteuer und viel Leidenschaft ungeschminkt und authentisch daherkommen. FĂŒr jene, die Passion in ihrem Leben lieben oder sie wĂ€hrend einer FilmlĂ€nge erleben möchten.

 

REGIE:
Manuel Schweizer
PRODUKTION:
Manuel Schweizer
CAST:
Peter Roseney
DREHBUCH:
Manuel Schweizer
MUSIK:
Manuel Schweizer

       
  Al otro lado del muro
 
       
 

The Other Side of the Wall • Einige Monate nachdem sie auf der Suche nach einem besseren Leben von Honduras nach Mexiko ausgewandert sind, stehen der 18-jĂ€hrige Ale und die 14-jĂ€hrige RocĂ­o allein da – denn ihre Mutter sitzt plötzlich im GefĂ€ngnis. Nun mĂŒssen sie sich ohne Papiere, finanzielle Mittel oder elterliche UnterstĂŒtzung durchschlagen. Ale versucht, die Rolle eines strengen und liebevollen Vaters zu ĂŒbernehmen, wĂ€hrend RocĂ­o sich um die Kleinen kĂŒmmern soll. Aber eigentlich ist sie eine ganz normale Teenagerin: Statt von Verantwortung trĂ€umt sie von mehr Freiheit und stösst an ihre Grenzen ...

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Pau Ortiz
PRODUKTION:
MarĂ­a Nova LĂłpez MartĂ­n
Emiliano Altuna
Carlos Rossini
Tatiana GarcĂ­a
KAMERA:
MarĂ­a Nova LĂłpez MartĂ­n
SCHNITT:
Frank Gutiérrez
Pau Ortiz
TON:
Carlo Massarelli
MUSIK:
Daniel Hidalgo Valdés

       
  Al Quds: The Workshop
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Raff Fluri • In den 1980er-Jahren wurden in PalĂ€stina praktisch alle Kinos geschlossen. Erst knapp 30 Jahre spĂ€ter wurden einige dieser Kinos wieder belebt. Im Jahr 2012 konnte der Burgdorfer FilmvorfĂŒhrer Raff Fluri in PalĂ€stina einen Kurs in 35mm-VorfĂŒhrtechnik geben. Zu einer Zeit, in der die meisten Kinos in der Schweiz bereits digitalisiert waren und die klassischen Filmprojektoren aus den VorfĂŒhrkabinen verschwunden sind. Da innerhalb kurzer Zeit möglichst viel Wissen vermittelt werden musste, nahm er eine kleine Kamera mit, damit die Teilnehmer das Kursgeschehen festhalten und spĂ€ter nachsehen konnten. Am letzten Kurstag machten sich die FilmvorfĂŒhrerInnen spontan auf eine pannenreiche Reise durchs Westjordanland nach Jenin, um sich im dortigen Kino bereits etwas auf die Digitale Ära vorzubereiten.
Doch bei diesem Projekt ging es um mehr als nur um die Vermittlung von Wissen: Einige der Teilnehmer waren zum ersten Mal in der Heiligen Stadt, und so kam es, dass die Kamera auch in der Freizeit stets mit dabei war... Aus dem Material ist nun dieser subjektive Reisebericht entstanden.

 

REGIE:
Raff Fluri
PRODUKTION:
Raff Fluri
KAMERA:
Ashraf Dowani
Nader Elewy
Raff Fluri
Rima Issa
Sayel Jarrar
SCHNITT:
Raff Fluri

       
  Alexander
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Mit 25 Jahren hatte er bereits die ganze Welt erobert • Unter der Regie von OscarÂź-PreistrĂ€ger Oliver Stone meisselt der Film ein opulentes GemĂ€lde ĂŒber ALEXANDER, DEN GROssEN (336 - 323 vor Christi) auf die grosse Kinoleinwand. Seine Jugend, seine TrĂ€ume von Ruhm und Abenteuer, bis hin zu seinem einsamen und mysteriösen Tod als Herrscher des grössten Reichs der Weltgeschichte ziehen die Zuschauer in Bann. Das in Marrakesch, London und Thailand gedrehte historische Epos ALEXANDER erzĂ€hlt von der impulsiven, turbulenten Beziehung zu seinen Eltern, die entschlossen waren, ihren Sohn mit allen Mitteln der Macht auf den Thron zu bringen. Eine Chronik der stĂŒrmischen brĂŒderlichen BĂŒndnisse mit seinen engsten GefĂ€hrten und seiner gewaltigen Armee, ĂŒber die gemeinsamen KĂ€mpfe auf den von der Sonne verbrannten Schlachtfeldern des Persischen Reichs bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln Indiens wird zum Leben erweckt. Der Film zeigt in unvergesslichen Bildern und mit einem Ensemble erstklassiger Schauspieler um Colin Farrell, Anthony Hopkins und Angelina Jolie Alexanders Reise auf dem Weg zur imposantesten Figur der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Oliver Stone
PRODUKTION:
Moritz Borman
Jon Kilik
Thomas SchĂŒhly
Iain Smith
Oliver Stone
CAST:
Colin Farrell
Angelina Jolie
Val Kilmer
Anthony Hopkins
Jared Leto
Rosario Dawson
Gary Stretch
DREHBUCH:
Oliver Stone
Laeta Kalogridis
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Yann Hervé
Alex Marquez
Thomas J. Nordberg
TON:
Jean Goudier
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Alexandre Yersin - Ce n'est pas une vie que de ne pas bouger
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Dezember 2015]
       
 

Das ist doch kein Leben, wenn man nichts unternimmt • Alexandre Yersin (1863-1943) besiegte die Pest. Kaum jemand kennt heute im Westen seinen Namen. In Vietnam wird der Schweizer als Bodhisattva verehrt. Als erster Weisser bereist er in Indochina das Land der Moi. Er vermittelt zwischen verfeindeten StĂ€mmen und freundet sich mit ihnen an. 1894 bricht in SĂŒdchina die Pest aus und bedroht ĂŒber Hongkong auch Europa. Der durch ihn entdeckte Pestbazillus wird nach ihm benannt (Yersinia Pestis). Er entwickelt sogleich ein Antiserum. Als Erster gelingt es ihm quasi ĂŒber Nacht einen Pestkranken zu heilen, was einem Wunder gleicht. Eine Spurensuche.

 

REGIE:
Stéphane Kleeb
KAMERA:
Stéphane Kleeb
SCHNITT:
Felix Hulliger
TON:
Silvia Gertsch
Wim Kleeb
Renzo D'Alberto
MUSIK:
CĂ©lina Ramsauer
Pascal Rinaldi

       
  Ali G - In da house
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. September 2002]
       
 

Booyakasha! Voll die SprĂŒche! • Ali G (Sacha Baron Cohen) wird unversehens zur Schachfigur in der Hand des bösen Schatzkanzlers (Charles Dance) - denn dieser plant, den britischen Premierminister zu stĂŒrzen. Doch der Premier wird nicht untergehen stattdessen wird Ali im ganzen Land als Stimme der Jugend und der 'Echtheit' stĂŒrmisch gefeiert. Und der Premier und seine Regierung sind plötzlich beliebter als je zuvor.

 

REGIE:
Mark Mylod
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Dan Mazer
CAST:
Sacha Baron Cohen
Michael Gambon
Charles Dance
Kellie Bright
Martin Freeman
Rhona Mitra
Barbara New
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Dan Mazer
KAMERA:
Ashley Rowe
SCHNITT:
Paul Knight
MUSIK:
Adam F.
Shaggy
AUSSTATTUNG:
Grenville Horner

       
  Ali Kundilli
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2015]
       
 

Ein Film von BĂŒlent IsbilenStatt sich einen festen Job zu suchen, hat sich Ali Kundilli (Cem Gelinoglu) schon lange entschieden, einen anderen Weg zu beschreiten und eines Tages mit einer Erfindung den grossen Durchbruch zu feiern. Sein bester Freund Vedat (Sami Aksu) dachte einst wie er, doch statt seinen TrĂ€umen hinterherzuhĂ€ngen, hat er sich entschieden, einen festen Job anzunehmen und der harten RealitĂ€t ins Auge zu sehen. Grund ist die kurz bevorstehende Hochzeit mit seiner Angebeteten Ayse (Ezgi Tombul), die er finanziell abgesichert wissen will. Ali steht vor einer Ă€hnlichen Entscheidung, denn auch seiner Traumfrau Ilknur (Zeynep Aktug), der Schwester von Ayse, will er das Leben einer Prinzessin ermöglichen. Doch im Gegensatz zu seinem Freund hĂ€lt er dafĂŒr an seinen Ideen und Erfindungen fest und glaubt immer noch, dass dies der Weg zu Ruhm und Reichtum sei. Aber das Blatt wendet sich, als es zur Junggesellenparty von Verdat und Ayse kommt...

 

REGIE:
BĂŒlent İƟbilen
PRODUKTION:
Faruk Aksoy
CAST:
Cem Gelinoglu
Sami Aksu
Zeynep Aktug
Ezgi Tombul
DREHBUCH:
Cem Gelinoglu
MUSIK:
Sunay Akin
Ender Kinay

       
  All That I Love - Wszystko co kocham
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2011]
       
 

Ein Film von Jacek Borcuch • Anfang der 80er-Jahre in Polen: Der achtzehnjĂ€hrige Janek, Sohn eines MilitĂ€roffiziers, ist SĂ€nger einer Punk-Band. Seine Lieder finden keinen Gefallen bei den Erwachsenen und schon gar nicht bei den OrdnungshĂŒtern des Regimes. Er verliebt sich in Basia, deren Eltern Mitglieder der Gewerkschaft SolidaritĂ€t sind und sich ihrer Beziehung in den Weg stellen. Als schliesslich die Regierung das Kriegsrecht ausruft, wird das Leben der beiden endgĂŒltig auf den Kopf gestellt.

ALL THAT I LOVE ist eine moderne Version von Romeo und Julia, die, untermalt von Punk-Musik, einen intelligenten und sensiblen Blick auf den schmalen Grat zwischen Liebe, Revolution und LoyalitÀt wirft. Ein erfrischender Film, getragen vom Schauspieler Mateusz Kosciuszkiewicz, der bereits als polnischer James Dean gehandelt wird.

 

REGIE:
Jacek Borcuch
PRODUKTION:
Jan Dworak
Renata Czarnkowska-Listos
CAST:
Mateusz Kosciukiewicz
Olga Frycz
Jakub Gierszal
Andrzej Chyra
Anna Radwan
Katarzyna Herman
Mateusz Banasiuk
DREHBUCH:
Jacek Borcuch
KAMERA:
Michal Englert
SCHNITT:
Agnieszka Glinska
Krzysztof Szpetmanski
TON:
Tomasz Dukszta
Zofia Golebiowska
Bartlomiej Wozniak
MUSIK:
Daniel Bloom
AUSSTATTUNG:
Elwira Pluta
KOSTÜME:
Magdalena Maciejewska

       
  All That Remains
 
       
 

Ein Film von Pierre-Adrian IrleValentin Rotelli

 

REGIE:
Pierre-Adrian Irle
Valentin Rotelli
PRODUKTION:
Pierre-Adrian Irle
Freddy Landry
Travis Shakespeare
CAST:
Isabelle Caillat
Toshi Toda
SCHNITT:
VĂ©ronique Rotelli
MUSIK:
Nicolas Rabaeus

       
  Allende mi abuelo Allende
 
       
 

Ein Film von Marcia Tambutti Allende

 

REGIE:
Marcia Tambutti Allende
PRODUKTION:
Paola Castillo
CAST:
Salvador Allende
DREHBUCH:
Valeria Vargas
Marcia Tambutti Allende
Paola Castillo
Bruni Burres
KAMERA:
Eduardo Cruz-Coke
SCHNITT:
Coti Donoso
Viera Gallo MarĂ­a Teresa
TON:
Cristian Larrea
Roberto Espinoza
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman

       
  Alles eis Ding
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2012]
       
 

Ein Film von Anita Blumer • Ein Haus am ZĂŒrcher Stadtrand. FĂŒnf Schwestern leben zusammen mit ihrer in die Jahre gekommenen Grossmutter unter einem Dach. In diesem Sommer kommt die gewohnte Ordnung im Frauenkosmos durcheinander: Nach sieben Jahren im Ausland kehrt die Ă€lteste Schwester ins Haus zurĂŒck – und im letzten freistehenden Zimmer quartiert sich ein stiller Untermieter ein. Das Grosi raucht Pfeife. Anna macht Tattoos. Pascale findet eine Freundin. Paula hat ein Date. Es wird gegessen und getrunken, gelacht und geschwiegen. Jede ist mit ihrer eigenen Existenz beschĂ€ftigt – und doch halten sie zusammen. Was ist und was soll werden? Das Leben, manchmal peinlich, manchmal schwierig, manchmal schön.

 

REGIE:
Anita Blumer
PRODUKTION:
Piet Baumgartner
Anita Blumer
Rajko Jazbec
CAST:
Jeanne Devos
Anja SchÀrer
Anna-Katharina MĂŒller
Sophie Hottinger
Stefan Kollmuss
Stephanie Glaser
DREHBUCH:
Anita Blumer
Leonie KrĂ€henbĂŒhl
KAMERA:
Susanne Steffen
SCHNITT:
Andreas Arnheiter

       
  Almost Blue
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2001]
       
 

Un film di Alex Infasceli • Simone Ăš un ragazzo cieco.

Tutto il sua mondo Ăš in una piccola mansarda dalla quale riesce a 'vedere' ogni cosa.

Questo perché Simone Ú un piccolo genio dell'elettronica, e scandagliando l'etere, ''viaggia' alla ricerca di suoni, conversazioni, musiche, qualsiasi cosa lo aiuta a placare il suo bisogno incontrollato di 'osservare', o meglio 'spiare''.

La sua particolaritĂ  sta nell'associare ogni voce ad un colore, o meglio alla sensazione piĂč o meno piacevole che gli trasmette il nome di un colore:

Blu come un bellissimo accordo musicale, Rosso come la febbre che alimenta la sua ossessione, verde come lo stridere della follia.

A Bologna vive un altro ragazzo: Alessio.

Anche Alessio osserva e spia l'esterno ma lo fa in un modo 'diverso': lui contatta giovani persone e, una volta eliminato l'originale, si traveste e ne diventi la loro copia perfetta.

Solo cosi riesce a sopravvivere, e ad osservare il mondo, attraverso i loro occhi.

Grazia Negro, giovane ispettore della UACV (UnitĂ  Analisi Crimini Violenti), arriva di Roma, con il capo Vittorio Poletto, Per investigire su una strana serie di omicidi avvenuti negli ultimi anni e tutti con piĂč di un elemento in comune: i corpi sono di giovani studenti, tutti ritrovati completamente nudi e privati di qualsiasi oggetto personale.

La vera scoperta arriva quando, interrogati dei testimoni, i due agenti scoprono che su ogni scena del crimine viene avvistato qualcuno identico alI'ultima vittima della serie ai omicidi sospetti. Il modus oerandi di Alessio, il killer, non e piĂč un segreto, lo Ăš solo la sua identitĂ .

Ma nonostante le continue trasformazioni qualcosa nella sua voce rimane invariata: quello stridente colore verde che squarcia violentemente il buio cieco di Simone durante una delle sue intercettazioni.

La cecitĂ  di Simone lo rende, sua malgrado, l'unico in grado ad identificare l'assassino ed aiutare cosĂŹ Grazia a fermare gli omicidi.

 

REGIE:
Alex Infascelli
PRODUKTION:
Vittorio Cecchi Gori
CAST:
Lorenza Indovina
Claudio Santamaria
Rolando Ravello
Andrea Di Stefano
Dario d'Ambrosi
Marco Giallini
Benedetta Buccellato
DREHBUCH:
Sergio Donati
Alex Infasceli
Luca Infasceli
KAMERA:
Arnaldo Catinari
SCHNITT:
Valentina Girodo
MUSIK:
Massimo Volume
AUSSTATTUNG:
Eugenia F. Di Napoli

       
  Alpha Dog
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Wie konnte es so weit kommen..? • Inspiriert von wahren Ereignissen zeichnet ‚Alpha DogÂŽ den rasanten Weg Johnnys und seiner Freunde nach – provozierend, schockierend und authentisch. Mit Mega-Popstar Justin Timberlake in seiner ersten grossen Kinorolle.
Johnny Truelove, ein Junge aus dem San Gabriel Valley, eifert seinem kleinkriminellen Vater nach und möchte in dessen Fussstapfen treten. Die Dinge laufen jedoch aus dem Ruder, als er den 15-jĂ€hrigen Bruder eines Schuldners entfĂŒhrt. Sein Vater sieht sich gezwungen, einzuschreiten, um Johnny vor einem Leben hinter Gittern zu bewahren. Den Ernst der Lage nicht erkennend, findet die junge Geisel Zack Gefallen an der neuen Welt, die sie umgibt. Vor lauter Aufregung verschliesst Johnny die Augen vor der Verzweiflung seiner Eltern, der Wut seines Bruders und dem fĂŒrchterlichen Schicksal, das ihn erwartet ...

'Alpha Dog' basiert auf dem Leben von Jesse James Hollywood, der es durch Drogenhandel als einer der jĂŒngsten MĂ€nner aller Zeiten auf die "Most Wanted"-Liste des FBI schaffte.

 

REGIE:
Nick Cassavetes
PRODUKTION:
Sidney Kimmel
Chuck Pacheco
CAST:
Bruce Willis
Matthew Barry
Emile Hirsch
Fernando Vargas
Vincent Kartheiser
Justin Timberlake
Shawn Hatosy
Heather Wahlquist
Alex Solowitz
DREHBUCH:
Nick Cassavetes
KAMERA:
Robert Fraisse
SCHNITT:
Shawn Broes
Alan Heim
TON:
Kelly Cabral
MUSIK:
Aaron Zigman
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Sara Jane
Sarah Jane Slotnick

       
  Alphabet
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Erwin Wagenhofer • Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt, und eine Antwort ist nicht in Sicht. die politischen und wirtschaftlich MĂ€chtigen wurden zum Grossteil an den besten Schulen und UniversitĂ€ten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spĂŒren, und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten. Mit erschreckender Deutlichkeit wird nun sichtbar, dass uns die Grenzen unseres Denkens von Kindheit an zu eng gesteckt wurden. Gleich, welche Schule wir besucht haben, wir bewegen uns in Denkmustern, die aus der FrĂŒhzeit der Industrialisierung stammen, als es darum ging, die Menschen zu gut funktionierenden RĂ€dchen einer arbeitsteiligen Produktionsgesellschaft auszubilden. Die Lehrinhalte mögen sich seither stark verĂ€ndert haben, auch ist die Schule kein Ort mehr des autoritĂ€ren Drills. Dennoch beherrscht die Fixierung auf normierte Standards den Unterricht mehr denn je.
Seit geraumer Zeit weht an den Schulen ein rauer Wind. „Leistung” als Maxime der Wettbewerbsgesellschaft ist weltweit zum unerbittlichen Mass aller Dinge geworden. Doch die einseitige Ausrichtung auf technokratische Lernziele und auf die fehlerfreie Wiedergabe isolierter Wissensinhalte lĂ€sst genau jene spielerische KreativitĂ€t verkĂŒmmern, die uns helfen könnte, ohne Angst vor dem Scheitern nach neuen Lösungen zu suchen.

 

REGIE:
Erwin Wagenhofer
PRODUKTION:
Mathias Forberg
Peter Rommel
Viktoria Salcher
CAST:
Gerald HĂŒther
Yakamoz Karakurt
Ken Robinson
Thomas Sattelberger
Andreas Schleicher
DREHBUCH:
Sabine Kriechbaum
Erwin Wagenhofer
KAMERA:
Erwin Wagenhofer
TON:
Daniel Weis
MUSIK:
André Stern

       
  Alptraum
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2017]
       
 

Alptraum: the Last Great Adventure • Einmal eine Auszeit nehmen und die Natur spĂŒren. So die Vorstellung der beiden Jugendfreunde Manu und Robin. Mit viel Enthusiasmus, einer Kamera und einem Handbuch im GepĂ€ck wagen die beiden das Abenteuer Alp. Das Ziel: Ihre alte Freundschaft wieder zu beleben, Freiheit zu finden und dazu zusammen einen Film ĂŒber den gemeinsamen Alpsommer zu drehen. Doch die unbarmherzige Natur, RivalitĂ€ten um die Schafhirtin der Nachbaralp, Krankheit und Tod von Tieren lassen den Traum dahinschmelzen. Herausgekommen ist ein Alpfilm ohne geschmĂŒckte KĂŒhe und Schweizerkreuze, schonungslos, mit viel Wucht, ehrlich - und manchmal einfach zum Schiessen komisch.

 

REGIE:
Manuel Lobmaier
PRODUKTION:
Markus Heiniger
Steve Walker
CAST:
Dominique Jann
Flora Klein
Manuel Lobmaier
DREHBUCH:
Manuel Lobmaier
KAMERA:
Manuel Lobmaier
Robin Locher
SCHNITT:
Stephan Heiniger
Manuel Lobmaier
TON:
Peter von Siebenthal
MUSIK:
Daniel Blatter
Joe Volk

       
  Am Anfang war das Licht
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2010]
       
 

Es gibt Menschen die sich nur von Licht ernĂ€hren • AM ANFANG WAR DAS LICHT beschĂ€ftigt sich mit einem PhĂ€nomen, von dem in unserer westlichen Welt nur wenige wissen, da es von unserer medialen Welt weitestgehend ignoriert wird. Der Film handelt von Menschen, die ohne Essen und Trinken leben können. Über Wochen, Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Spontan wĂŒrde jeder sagen – das geht nicht! Unmöglich! Doch basierend auf beglaubigten Erlebnisberichten, mittels Interviews und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten folgt der Film dem PhĂ€nomen „Lichtnahrung“ oder „Breatharianismus“. Er befasst sich mit der kaum glaublichen Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die sich allein von Licht ernĂ€hren. AM ANFANG WAR DAS LICHT zeigt diese Menschen, die es offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die keine Nahrung im klassischen Sinn zum Leben, fĂŒr ihren Stoffwechsel brauchen. Als moderne Menschen erleben wir dieses PhĂ€nomen als ungeheuerlichen Angriff auf unser westliches, naturwissenschaftlich geprĂ€gtes Weltbild. Deshalb begibt sich der Film auf eine spannende wie verblĂŒffende Spurensuche rund um den Globus, die neueste ErklĂ€rungsmodelle aus der Quantenphysik genauso einschliesst, wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition. Der Film ist kein Aufruf dazu, nicht mehr zu essen, sondern gibt Denkanstösse, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen und um den Blickwinkel fĂŒr neue Denkmodelle und Lebensweisen zu öffnen. Oder stimmt es weiterhin, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“?

 

REGIE:
P.A. Straubinger
PRODUKTION:
Helmut Grasser
CAST:
Jasmuheen
Dr. RĂŒdiger Dahlke
Mataji Prahlad Jani
KAMERA:
Birgit Gudjonsdottir
Dani Purer
P.A. Straubinger
SCHNITT:
Michael Hudecek
TON:
Nina Slatosch

       
  Amador
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Fernando LeĂłn de Aranoa • Marcela ist eine junge Frau mit finanziellen Problemen. Da kommt ein neuer Job gerade recht. Sie soll sich wĂ€hrend des Sommers um einen Ă€lteren, bettlĂ€gerigen Mann namens Amador kĂŒmmern und ihm, solange seine Familienangehörigen verreist sind, tĂ€glich Gesellschaft leisten. Es dauert nicht lange, und Marcela und Amador teilen einander ihre Geheimnisse mit.
Marcela ist schwanger und hat das bisher noch niemandem erzĂ€hlt – nicht einmal ihrem Freund, dem sie nicht wirklich vertraut. Amador seinerseits weiss, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Er spĂŒrt geradezu, wie das Leben ihm entrinnt. Seite an Seite verbringen die beiden viel Zeit. Gemeinsam mit Amador wird Marcela beweisen, dass der Tod dem Leben nicht immer ein Ende setzt 


 

REGIE:
Fernando LeĂłn de Aranoa
PRODUKTION:
Fernando LeĂłn de Aranoa
Jaume Roures
CAST:
Magaly Solier
Celso Bugallo
Pietro Sibille
Sonia Almarcha
DREHBUCH:
Fernando LeĂłn de Aranoa
KAMERA:
Ramiro Civita
SCHNITT:
Nacho Ruiz Capillas
TON:
Daniel Peña
MUSIK:
Lucio Godoy
AUSSTATTUNG:
Llorenç Miquel
KOSTÜME:
Fernando GarcĂ­a

       
  Amelie rennt
 
       
 

Mountain miracle • Amelie ist 13, ein waschechtes Grossstadtkind und womöglich das frechste MĂ€dchen in ganz Berlin. Sie lĂ€sst sich von niemanden etwas sagen, schon gar nicht von ihren Eltern. Als sie nach einem lebensbedrohlichen Asthma-Anfall in eine Spezialklinik nach SĂŒdtirol geschickt wird, haut sie kurzentschlossen ab. Auf einer Bergwiese stösst Amelie auf einen geheimnisvollen 15-JĂ€hrigen mit dem sonderbaren Namen Bart. ZunĂ€chst kann sie diesen Landjungen nicht ausstehen, aber bald stellt sie fest, dass Bart viel cooler ist, als anfangs gedacht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Tobias Wiemann
PRODUKTION:
Philipp Budweg
Thomas Blieninger
Martin  Rattini
CAST:
Mia Kasalo
Samuel Girardi
Susanne Bormann
Denis Moschitto
Jasmin Tabatabai
Shenia Pitschmann
Jerry Hoffmann
DREHBUCH:
Natja Brunckhorst
KAMERA:
Martin Schlecht
SCHNITT:
Andreas Radtke
TON:
Uve Haussig
MUSIK:
Tobias Kuhn
Markus Perner
AUSSTATTUNG:
Johannes Sternagel
KOSTÜME:
Sabine Keller

       
  American Pastoral
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2016]
       
 

Ein Film von Ewan McGregor • Amerika in den Sechzigern: Es könnte kaum besser laufen fĂŒr Seymour Levov (Ewan McGregor), genannt „der Schwede“. Einst Sportlegende einer Highschool in Newark, ist der erfolgreiche Handschuhfabrikant inzwischen mit der Ex-Schönheitskönigin Dawn (Jennifer Connelly) verheiratet und hat eine bezaubernde Tochter. Das perfekte Idyll bekommt jedoch erste Kratzer, als Merry (Dakota Fanning) zum rebellischen Teenager heranreift und sich den Protesten gegen den Vietnamkrieg anschliesst. Als in der Kleinstadt eine Bombe hochgeht, verschwindet sie spurlos. War Merry die AttentĂ€terin? FĂŒr die Levovs beginnt eine Zeit der qualvollen Ungewissheit. Fest entschlossen die Unschuld seiner Tochter zu beweisen, macht sich Seymour auf die Suche nach ihr..

 

REGIE:
Ewan McGregor
PRODUKTION:
Andre Lamal
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
CAST:
Uzo Aduba
Dakota Fanning
Jennifer Connelly
Ewan McGregor
Molly Parker
Rupert Evans
David Strathairn
Valorie Curry
DREHBUCH:
John Romano
Philip Roth
KAMERA:
Martin Ruhe
SCHNITT:
Melissa Kent
TON:
Jason Jouver
Alyson Dee Moore
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Daniel B. Clancy
KOSTÜME:
Lindsay McKay

       
  American Pie: Reunion
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2012]
       
 

Das letzte StĂŒck schmeckt am besten • Über zehn Jahre liegen die wilden Zeiten der legendĂ€ren Freunde Jim, Stifler und Co zurĂŒck.

Im Sommer 1999 setzten die vier Jungs aus dem kleinen Nest in East Great Falls, Michigan, alles daran, ihre Unschuld zu verlieren.

Jetzt, zehn Jahre spĂ€ter, kommen alle zum grossen Klassentreffen. Vieles hat sich verĂ€ndert: Jim und Michelle haben geheiratet, doch Kevins und Vickys Beziehung ist zerbrochen. Zwischen Oz und Heather kriselt es, wĂ€hrend Finch immer noch scharf auf Stiflers Mom ist. Die Freunde sind mittlerweile erwachsen (?), gereift (??) und lebenserfahren (???) – aber an diesem turbulenten Wochenende stellen alle fest, dass ihre Freundschaft auch ĂŒber Jahre und rĂ€umliche Trennung hinweg Bestand hat.

 

REGIE:
Jon Hurwitz
Hayden Schlossberg
PRODUKTION:
Chris Moore
Craig Perry
Chris Weitz
Warren Zide
CAST:
Alyson Hannigan
Seann William Scott
Mena Suvari
Tara Reid
Katrina Bowden
Shannon Elizabeth
Jason Biggs
Jennifer Coolidge
Chris Klein
DREHBUCH:
Adam Herz
Jon Hurwitz
Hayden Schlossberg
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Jeff Betancourt
TON:
Jon Title
Kerry Ann Carmean
MUSIK:
Lyle Workman
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Mona May

       
  American Sniper
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Clint Eastwood • Regisseur Clint Eastwood prĂ€sentiert „American Sniper“ mit Bradley Cooper als Chris Kyle, dem prĂ€zisesten ScharfschĂŒtzen der US-MilitĂ€rgeschichte. Doch diese Zielgenauigkeit ist nur ein Aspekt in Chris’ Leben.
U.S. Navy SEAL Chris Kyle hat bei seinem Einsatz im Irak eine einzige Aufgabe: seine Kameraden zu schĂŒtzen. Seine ĂŒberragende Treffsicherheit rettet auf dem Schlachtfeld unzĂ€hligen Soldaten das Leben, und als die Berichte seiner mutigen Taten die Runde machen, verdient er sich den Spitznamen „Legende“. Doch auch auf der Seite des Feindes wird sein Name bekannt: Als ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird, gerĂ€t er ins Visier der AufstĂ€ndischen. Einen ganz anderen Kampf muss er an der Heimatfront bestehen: Wie soll er sich als Ehemann und Vater bewĂ€hren, wenn die halbe Welt zwischen ihm und seiner Familie liegt?
Trotz der Gefahr und der gravierenden Auswirkungen auf seine Lieben daheim bewĂ€hrt sich Chris auf vier grauenhaften EinsĂ€tzen im Irak, wobei er persönlich fĂŒr das SEAL-Motto einsteht, dass „kein Mann zurĂŒckgelassen wird“. Doch als er endlich zu seiner Frau Taya Renae Kyle (Sienna Miller) und zu seinen Kindern zurĂŒckkehrt, merkt Chris, dass es der Krieg ist, den er nicht hinter sich lassen kann.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Bradley Cooper
Clint Eastwood
Andrew Lazar
Robert Lorenz
Peter Morgan
CAST:
Bradley Cooper
Sienna Miller
Luke Grimes
Max Charles
Jake McDorman
Kyle Gallner
DREHBUCH:
Jason Dean Hall
Chris Kyle
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
Gary Roach
TON:
Walt Martin
AUSSTATTUNG:
Charisse Cardenas
James J. Murakami

       
  Amerrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Cherien Dabis • Aus dem besetzten PalĂ€stina direkt ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten - als Muna und ihr Sohn Fadi dem US-amerikanischen Zollbeamten gegenĂŒber stehen, können sie ihre Vorfreude kaum zĂŒgeln. Die neue Greencard bedeutet das Ende ihres durch Schikane und Entbehrungen gekennzeichneten Lebens in PalĂ€stina und verheisst gleichzeitig eine goldene Zukunft.
Angekommen in der amerikanischen Provinz erweist sich allerdings schon Munas Jobsuche als grosse Herausforderung. Trotz tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung von Schwester Raghda und ihrer Familie, bei der die beiden vorerst unterkommen. Den amerikanischen Traum beginnt die Frohnatur Muna schliesslich etwas anders als geplant und Fadi muss erst lernen, sich sicher durch das soziale Minenfeld einer Vorstadt-Highschool zu bewegen.
Auf zuweilen kuriose, machmal schmerzvolle und oft unterhaltende Weise mĂŒssen die beiden feststellen, dass auch das Leben in «Amerrika» kein Zuckerschlecken ist. Aber auch wenn nichts mehr hilft, dann ist auf eines noch Verlass – Arabisches Essen, das beste der Welt!

 

REGIE:
Cherien Dabis
PRODUKTION:
Paul Barkin
Christina Piovesan
CAST:
Nisreen Faour
Melkar Muallem
Hiam Abbass
Jenna Kawar
Selena Haddad
DREHBUCH:
Cherien Dabis
KAMERA:
Tobias Datum
SCHNITT:
Keith Reamer
TON:
Paul Germann
AUSSTATTUNG:
Aidan Leroux
KOSTÜME:
Patricia J. Henderson

       
  Amici Ahrarara - I Fichi d'India
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Mai 2001]
       
 

I Fichi d'India • Due cugini squattrinati hanno una passione in comune , fare gli inventori, ma non sono mai riusciti a ricavare una lira dai loro brevetti . L'unica loro speranza e' lo zio vecchio , odioso e ricco presso la cui azienda sbarcano il lunario. Comunque sia , Bruno e Max considerano lo zio come un investimento a lungo termine , un BTP a scadenza per cause naturali . Il problema e' che lui non li ha mai potuti sopportare e che sta per morire senza lasciargli una lira . I due cugini si travestono da zie , con lo scopo di convincere il vecchio malato a riabilitarli. Dopo qualche peripezia ci riescono, ma proprio quando lo zio convoca il notaio per cambiare il testamento, una caduta gli provoca una perdita di memoria : ora non si ricorda piu' niente , neanche dei due nipoti. Per fargli tornare la memoria bisogna fargli provare'forti emozioni'. Bruno e Max decidono di rapirlo e portarlo in Sicilia, nei luogli della sua giovinezza, dove probabilmente si nasconde il segreto della sua personalita' .Ma proprio quando tutto sembra procedere secondo i loro piani vengono arrestati dai carabinieri e lo shock dell'arresto fa tornare la memoria allo zio, che apparentemente non si mostra molto riconoscente.

 

REGIE:
Franco Amurri
PRODUKTION:
Luigi e Aurelio De Laurentiis
CAST:
Max Cavallari
Bruno Arena
Giustino Durano
Sonia Aquino
Gianni Ferreri Troupe
DREHBUCH:
Franco Amurri
KAMERA:
Mauro Marchetti
SCHNITT:
Raimondo Crociani
MUSIK:
Ciro e Diego Caravano
AUSSTATTUNG:
Tonino Zera

       
  Amori
  [Arthouse Movie 2 • 16.00/20.15 I/d/f • 16]
       
 

Che non sanno stare al mondo • Claudia und Flavio haben sich geliebt, fĂŒr lange Zeit und mit grösster Leidenschaft. Doch von den heftigen Liebesturbulenzen erschöpft, treiben sie wie zwei Schollen im Eis auseinander. Er macht sich zu neuen Ufern auf, sie wehrt sich mit HĂ€nden und FĂŒssen gegen das Loslassen.
Eine italienische Komödie, die mit liebenswerter Ironie und Situationswitz vom möglichen Liebesleben von Frauen und MĂ€nnern Ende vierzig, von «generationenĂŒbergreifenden» Beziehungskonstellationen und allerlei anderen Überforderungen erzĂ€hlt.

 

REGIE:
Francesca Comencini
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Lucia Mascino
Thomas Trabacchi
DREHBUCH:
Francesca Comencini
Francesca Manieri
Laura Paolucci

       
  Amour
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Michael Haneke • Georg und Anna sind um die 80, kultivierte Musikprofessoren im Ruhestand.
Die Tochter, ebenfalls Musikerin, lebt mit ihrer Familie im Ausland. Eines Tages hat Anna einen Anfall - Beginn einer BewĂ€hrungsprobe fĂŒr die Liebe der Beiden.

 

REGIE:
Michael Haneke
PRODUKTION:
Margaret Ménégoz
CAST:
Jean-Louis Trintignant
Emmanuelle Riva
Isabelle Huppert
Alexandre Tharaud
William Shimell
RamĂłn Agirre
Rita Blanco
DREHBUCH:
Michael Haneke
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Nadine Muse
Monika Willi
TON:
Jean-Pierre Laforce
Guillaume Sciama
AUSSTATTUNG:
Jean-Vincent Puzos
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Amour sur place ou Ă  emporter
 
       
 

Ein Film von Amelle Chahbi

 

REGIE:
Amelle Chahbi
PRODUKTION:
Cyril Colbeau-Justin
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Amelle Chahbi
Noom Diawara
DREHBUCH:
Matt Alexander
Amelle Chahbi
Noom Diawara
KAMERA:
Maxime Cointe
TON:
Eddy Laurent
Christophe Bourreau
AUSSTATTUNG:
Herald Najar

       
  An Inconvenient Sequel: Truth to Power
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Bonni Cohen & Jon Shenk • Ein Jahrzehnt nachdem AN INCONVENIENT TRUTH (EINE UNBEQUEME WAHRHEIT) den Klimawandel ins Zentrum der Popkultur stellte, zeigt uns die fesselnde und mitreissende Fortsetzung, wie nahe wir einer echten Energiewende wirklich sind. Der ehemalige US-VizeprĂ€sident und PrĂ€sidentschaftskandidat Al Gore fĂŒhrt seinen unermĂŒdlichen Kampf gegen die globale KlimaerwĂ€rmung fort, indem er um die Welt reist, um die aktuellen, durch den Klimawandel hervorgerufenen VerĂ€nderungen zu dokumentieren, um Klimaexperten zu schulen und die internationale Klimapolitik zu beeinflussen. Kameras folgen ihm hinter die Kulissen - in privaten und öffentlichen sowie humorvollen und ergreifenden Momenten. Anschaulich zeigt die packende Dokumentation, wie er seine Vision verfolgt und die Gefahren des Klimawandels mit Einfallsreichtum und Leidenschaft zu ĂŒberwinden versucht.

 

REGIE:
Bonni Cohen
Jon Shenk
PRODUKTION:
Richard Berge
Diane Weyermann
CAST:
Al Gore
Barack Obama
Donald J. Trump
SCHNITT:
Don Bernier
Colin Nusbaum
TON:
Kent Sparling
MUSIK:
Jeff Beal

       
  An Inconvenient Truth
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2006]
       
 

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. • FĂŒhrende Wissenschafter aus der ganzen Welt sind sich einig, dass uns nur noch 10 Jahre bleiben um eine globale Katastrophe zu vermeiden. Das ganze Klimasystem wird aus den Fugen geraten - extreme Wetterlagen, Überschwemmungen, lange Trockenperioden und tödliche Hitzeperioden sind die Folgen. Wir sind verantwortlich fĂŒr diese Katastrophe von einem noch nie da gewesenen Ausmasses - und nur wir können sie verhindern.
Anstatt die Sturmglocken der Apokalypse zu lĂ€uten oder sich an einer flauen Vereinbarung zu halten, illustriert "An Inconvenient Truth" den engagierten Kampf eines Mannes - dem Ex Vize PrĂ€sidenten AL Gore - der seit 5 Jahren die Vereinigten Staaten bereist um seine MitbĂŒrger von der Dringlichkeit einer Lösung dieser Krise zu ĂŒberzeugen.
"An Inconvenient Truth" ist eine leidenschaftliche Dokumentation welche eine grosse Debatte lanciert, welche unsere Umweltkonzepte beeinflussen soll.

 

REGIE:
Davis Guggenheim
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Scott Burns
Scott Z. Burns
CAST:
Al Gore
SCHNITT:
Jay Lash Cassidy
Dan Swietlik
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Michael Brook

       
  An Unfinished Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • Viel ist ihm nach einem langen Berufsleben nicht geblieben, dem mĂŒrrischen Rancher Einar Gilkyson (Robert Redford). Eine Kuh, ein Pferd, ein paar Katzen, ein kleiner WaschbĂ€r – wĂ€re da nicht der alte Mitch Bradley (Morgan Freeman), der wie Einar mehr als 40 Cowboy-Jahre auf dem Buckel hat, wĂŒrde er wohl noch mehr Zeit mit SelbstgesprĂ€chen verbringen als ohnehin schon. So aber pflegt Einar den von riesigen Narben entstellten Mitch beim alltĂ€glichen Morgenritual, verpasst ihm eine Spritze gegen die Schmerzen, hilft bei der Rasur und wechselt ein paar knappe Worte mit ihm.

Ein paar Hundert Meilen entfernt, irgendwo in Iowa, hört sich Jean Gilkyson (Jennifer Lopez) die Entschuldigung ihres Freundes Gary (Damian Lewis) an. Er wisse nicht, was in ihn gefahren sei, erklĂ€rt er, und bittet Jean um Verzeihung. Jean, deren Kinn von einem beachtlichen HĂ€matom geziert wird, lĂ€sst das Ganze wortlos ĂŒber sich ergehen. Als Gary merkt, dass er auf die sanfte Tour nichts erreicht, wird er fuchsteufelswild. Er tritt gegen den Tisch und stĂŒrmt wĂŒtend aus dem Haus. Jeans Tochter, die 11-jĂ€hrige Griff (Becca Gardner), hat den Streit mit grossen Augen verfolgt. Nun erinnert sie ihre Mutter an ihr Versprechen, Gary zu verlassen.

Jean hĂ€lt Wort. Die beiden ergreifen die Flucht. Unterwegs ĂŒberlegt Griff, ob sie in Mexiko, Montana oder doch in Oregon den Neuanfang wagen sollten, aber Jean ist so gut wie mittellos, und als dann auch noch das Auto den Geist aufgibt, sieht sie nur noch eine Möglichkeit: den Bus nach Wyoming zu nehmen und Griffs Grossvater zu besuchen. Griff ist mehr als ĂŒberrascht, denn bisher glaubte sie, dieser sei tot.

In dem kleinen, unweit von Einars Ranch gelegenen Nest herrscht derweil grosse Aufregung, weil ein tapsiger GrizzlybĂ€r mitten durch die Stadt trottet. Sheriff Crane Curtis (Josh Lucas) treibt ihn mit eingeschalteter Sirene zurĂŒck in die Berge – und somit direkt vor den Lauf von Einars Gewehr. Aber Einar wird von Crane in letzter Sekunde daran gehindert, das Tier zu erschiessen. Stattdessen wird der BĂ€r betĂ€ubt und in den hiesigen Privatzoo gebracht, wo er fortan den KĂ€fig des unlĂ€ngst verstorbenen Löwen bewohnt.

Jean und Griff treffen auf der Ranch ein. Einar macht kein Geheimnis daraus, dass er seine Schwiegertochter am liebsten nie mehr wieder gesehen hĂ€tte. VerblĂŒfft stellt er fest, dass er eine Enkeltochter hat, was ihn aber keineswegs dazu bewegt, seine schroffe Art abzulegen. Nur widerwillig gestattet er Jean, bei ihm zu wohnen, bis sie genug Geld fĂŒr die Weiterreise verdient hat.

Am nĂ€chsten Morgen fĂ€hrt Jean in die Stadt, um sich einen Job zu suchen. Einar trĂ€gt Griff auf, Mitch im Lauf des Vormittags ein Sandwich zu bringen, und fĂ€hrt dann, nachdem sein Truck nicht angesprungen ist, mit dem Fahrrad in die Stadt. Im Diner von Nina (Camryn Manheim) verprĂŒgelt er nebenbei ein paar junge MĂ€nner, die sich nicht zu benehmen wissen.

Griff bringt Mitch sein FrĂŒhstĂŒck. Anders als Einar ist Mitch sichtlich erfreut ĂŒber den unerwarteten Besuch. Er erzĂ€hlt dem MĂ€dchen, woher seine Narben stammen: Vor einem Jahr habe er den soeben eingefangenen BĂ€ren beim Verspeisen eines Kalbs ĂŒberrascht, der habe sich gestört gefĂŒhlt und Mitch attackiert.

Einar sieht sich, wie von Mitch gewĂŒnscht, im Zoo den BĂ€ren an, der dort eine grosse Attraktion darstellt. Danach besucht er, wie jeden Tag, das Grab seines Sohns Griffin – Jeans Mann und Griffs Vater. Beim Abendessen bleibt jeder der vier Ranchbewohner fĂŒr sich.

Am nĂ€chsten Tag tritt Jean ihre neue Stelle an. Sie kellnert im Restaurant von Nina, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Ausserdem stattet sie dem Sheriff einen Besuch ab und zeigt ihm einen Polizeibericht, aus dem hervorgeht, dass Gary sie misshandelt hat. Sie befĂŒrchtet, Gary könne ihr hierher folgen; Crane versichert ihr, er werde die Augen offen halten.

Auf der Ranch spuckt Einar weiterhin Gift und Galle. Beim Versuch, den Truck zu reparieren, streitet er sich mit Mitch, und fĂŒr Griff hat er auch kein freundliches Wort ĂŒbrig. Am Abend bringt Jean Lebensmittel mit und will fĂŒr alle kochen. Von Einar möchte sie wissen, wo eigentlich die KĂŒhe seien. Nach Griffins Tod, erklĂ€rt Einar brummig, habe er nicht mehr genug UnterstĂŒtzung gehabt. SpĂ€ter, als Jean versehentlich einen Teller fallen lĂ€sst, macht er ihr bittere VorwĂŒrfe – ohne es auszusprechen stellt er klar, dass er Jean fĂŒr den Tod seines Sohnes verantwortlich macht und ihr nicht zu vergeben gedenkt. Kurz darauf bringt Jean Mitch das Abendessen. Er begrĂŒsst sie herzlich und erzĂ€hlt ihr, dass Einars Frau Nelly ihn ein Jahr nach Griffins Tod verlassen habe. Vor lauter Trauer habe Einar sich nicht mehr um seine Frau gekĂŒmmert, und als schliesslich ein anderer Mann auftauchte, sei Nelly mit ihm fortgegangen. Fortgehen wĂŒrde am liebsten auch Griff, die sich gar nicht wohl fĂŒhlt bei ihrem ungastlichen Grossvater. Jean verspricht, mit ihr nach Montana zu gehen, sobald sie genug Geld gespart hat.

Doch es dauert nicht lange bis Einar schliesslich ein wenig aufzutauen beginnt. Er repariert den Truck mit Griffs „Hilfe“, nimmt sie mit in den Zoo, um den BĂ€ren zu fĂŒttern, und zeigt ihr, wie man ein Lasso wirft. Er scherzt sogar ein wenig, als Griff in ihrer kindlichen NaivitĂ€t vermutet, Mitch und Einar seien ein schwules Paar. Streng reagiert er nur, als das MĂ€dchen Sheriff Curtis brĂŒsk hinauskomplimentiert, als dieser Jean einmal nach Hause bringt. Sie solle höflich zu seinen GĂ€sten sein, befiehlt Einar; dabei hat Griff doch nur Angst, ihre Mutter könne sich schon wieder auf einen neuen – womöglich brutalen – Mann einlassen.

Plötzlich taucht Gary in der Stadt auf. Einar und Mitch bemerken ihn als erste: Sie hören ihn nachts herumschleichen, finden Fussspuren und Zigarettenkippen. Bei Crane erkundigt sich Einar, ob das Gesetz ihm eigentlich erlaube, einen Eindringling auf seinem GrundstĂŒck zu erschiessen (nur, wenn er ins Haus komme, erklĂ€rt der Sheriff). In einer Bar beobachtet er Gary beim Billardspielen. Und eines Abends lauert er dem ungebetenen Gast vor dessen Motel auf und zwingt ihn mit vorgehaltenem Gewehr, ins Auto zu steigen und die Stadt zu verlassen. Gary gehorcht, zumal auch Crane auftaucht und ihm zu verstehen gibt, dass er ihn nicht mehr in der Stadt sehen wolle.

Crane handelt nicht ganz uneigennĂŒtzig. Er mag Jean und freundet sich behutsam mit ihr an. Einmal erzĂ€hlt sie ihm, wie Griffin damals ums Leben gekommen ist: Bei einer spĂ€ten Autofahrt im strömenden Regen sei sie am Steuer eingenickt und von der Strasse abgekommen. Jean ĂŒberlebte, Griffin starb.

Auch mit Einar kann Jean endlich ĂŒber die gemeinsame Geschichte reden. Eines Nachts weckt er sie, um ihr von dem Vorfall mit Gary zu berichten. Sie erzĂ€hlt Einar daraufhin, dass Griffin damals per MĂŒnzwurf entschieden habe, wer den Wagen fahren solle. Sie weist Einar darauf hin, dass auch sie seither trauere, im Unterschied zu ihm aber versucht habe weiter zu leben. In die Defensive gedrĂ€ngt, reagiert Einar aggressiv. Er fordert Jean auf, das Haus am nĂ€chsten Morgen zu verlassen. Dann holt er die Schnapsflasche hervor, die er in Mitchs HĂŒtte versteckt hatte, und betrinkt sich, zum ersten Mal nach langer Abstinenz, an Griffins Grab.

Jean kommt fĂŒrs erste bei Nina unter, Griff allerdings zieht es vor weiterhin bei ihrem Grossvater zu wohnen, den sie allmĂ€hlich sehr lieb gewonnen hat. Nach kurzem Zögern willigt Jean ein. Einar nimmt Griff gerne wieder auf, spannt sie bei der landwirtschaftlichen Arbeit ein und bringt ihr sogar das Autofahren bei. Gemeinsam mit Mitch gehen sie in den Zoo, denn der Grizzly lĂ€sst Mitch keine Ruhe. Kurz darauf, Einar macht Erledigungen in der Stadt, hat Mitch einen Anfall, der erst aufhört, als Griff ihm eine Spritze mit dem Schmerzmittel gibt. SpĂ€ter, noch ganz geschwĂ€cht, fordert Mitch Einar auf, den BĂ€ren frei zu lassen.

Als Einar bei einem Besuch im Diner Jean unvermittelt fĂŒr Griffs gute Erziehung lobt und ihr anbietet, zu ihm zurĂŒckzukehren, lenkt Jean gern ein und verspricht am nĂ€chsten Tag wieder auf die Farm zu ziehen. Am Abend jedoch lauert Gary seiner Ex-Freundin auf – er ist wieder da und bittet um eine letzte Chance. FĂŒr Jean aber ist dieses Kapitel lĂ€ngst abgeschlossen. Sie fordert Gary auf zu verschwinden, und als Nina dazu kommt, gehorcht Gary – vorerst.

In der Nacht starten Einar und Griff die Befreiungsaktion fĂŒr den BĂ€ren. WĂ€hrend Meister Petz bereits im Begriff ist, auf die LadeflĂ€che des Trucks zu klettern, betĂ€tigt Griff versehentlich die Gangschaltung. Der Wagen rollt ein StĂŒck nach vorn, und plötzlich steht der BĂ€r vor Einar und verpasst ihm einen Hieb. Griff verscheucht das Tier mit der Hupe. Dann fĂ€hrt sie Einar ins Krankenhaus. Er hat sich zwei Rippen gebrochen, will aber den Anordnungen des Arztes nicht folgen und schleicht sich gemeinsam mit Griff und der hinzu gerufenen Jean davon.

Die Familie ist nun wieder vereint. Aber noch sind einige Rechnungen offen: Einar muss Jean endgĂŒltig vergeben. Gary und Jean mĂŒssen einen Schlussstrich ziehen. Mutter und Tochter mĂŒssen noch klĂ€ren, welches Leben sie in Zukunft fĂŒhren wollen, und auch Mitch steht noch eine letzte Konfrontation mit dem BĂ€ren bevor...

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Leslie Holleran
Alan Ladd Jr.
Kelliann Ladd
CAST:
Robert Redford
Jennifer Lopez
Morgan Freeman
Josh Lucas
Damian Lewis
DREHBUCH:
Mark Spragg
Virginia Korus Spragg
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Michael Kirchberger
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  And the Beat goes on
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2000]
       
 

Beatocello in Kambodscha • In meinem ersten Film "Bach at the Pagoda" ĂŒber Dr. Beat Richner sagte ein Mitarbeiter der Kantha Bopha-SpitĂ€ler, Beat Richner sei eine richtige Lokomotive. Es sei schwierig, ihm zu folgen. Auch fĂŒr einen Filmemacher ist es nicht einfach, mit Richners Tempo Schritt zu halten.
Innerhalb von nur acht Jahren wurden die Kantha Bopha-KinderspitĂ€ler von Dr. Beat Richner in Kambodscha zu einer nicht wegzudenkenden Institution. In dieser Zeit wurden dort Millionen von ambulanten und stationĂ€ren Behandlungen durchgefĂŒhrt und die Zukunft des Landes konnte somit wesentlich beeinflusst werden.Diesen neuen Film lĂ€sst auch die Kambodschaner zu Wort kommen, wie etwa König Norodom Sihanouk, der Richners Schaffen mit einer Einladung zu seiner Geburtstagsfeier in Phnom Penh wĂŒrdigte. Zusammen mit Kameramann Matthias KĂ€lin und Toningenieur Dieter Meyer durften wir an diesem Ereignis dabei sein.
...And The Beat Goes On ist ein Film ĂŒber die unaufhaltsame Flut kranker Kinder und ĂŒber einen Menschen, der - wider jeder Logik, aber nichtsdesto trotz - mit unglaublichem Erfolg gegen die Gewalt dieser Woge ankĂ€mpft.

 

REGIE:
Georges Gachot
DREHBUCH:
Georges Gachot
KAMERA:
Georges Gachot

       
  Anlat Istanbul
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. April 2005]
       
 

Eine Nacht in Istanbul • 5 Geschichten. Es gibt aber eine Sache, welche alle 5 Geschichten verbindet.
ANLAT ISTANBUL (erzÀhl Istanbul) ist ein Film, in dem Istanbul, eine der anziehendsten StÀdte der Welt, seine Geschichten erklÀrt.

Das Publikum wird entdecken, dass RotkĂ€ppchen, der RattenfĂ€nger von Hameln, Schneewittchen, Dornröschen und Aschenputtel nicht bloss die Geschichts-Helden der BĂŒcher sind, die wir einmal lesen, aber dass die Geschichten das Leben in Istanbul selbst widerspiegeln.
Die Aufnahmen wurden bei den symbolisten SehenswĂŒrdigkeiten Istanbuls gemacht. Diese schlossen die Galata BrĂŒcke, die asiatische Uferschiene Terminus Haydarpasa Station, die alten PalĂ€ste der Stadt und seine Hinterhöfe ein.

 

REGIE:
Selim Demirdelen
Kudret Sabanci
Umit Unal
YĂŒcel Yolcu
PRODUKTION:
Erol Avci
CAST:
Erdem Akakce
Azra Akin
Hilal Arslan
Erkan Can
Sevket Çoruh
Altan Erkekli
Vahide GördĂŒm
DREHBUCH:
Umit Unal
KAMERA:
Mehmet Aksin

       
  Anna in Switzerland
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Daniel Howald & Chantal MillĂšs • Anna war 19, als sie in der Schweiz Opfer von Frauenhandel wurde. WĂ€hrend mehrerer Monate wurde sie zur Prostitution gezwungen. Aber das Schlimmste kam erst danach: „Ein Opfer zu sein, und niemand der glaubt, dass ich trotzdem noch TrĂ€ume haben kann“. GedemĂŒtigt und einsam kĂ€mpft Anna 14 Jahre lang fĂŒr ihre TrĂ€ume.

Was bedeutet es, stigmatisiert zu sein als Opfer?

Anna in Switzerland erzĂ€hlt in zwei Reisen die Vergangenheit und die Gegenwart dieser mutigen Frau. Die Reise, die Anna damals in die Schweiz fĂŒhrte und die fĂŒr viele Opfer von Frauenhandel immer Ă€hnlich ablĂ€uft. Eine innere Reise in den sprachlosen Abgrund von Einsamkeit und Ohnmacht, dargestellt in eindrĂŒcklichen Animationen des Schweizer KĂŒnstlers und Illustrators Hannes Binder. Und die Reise heute durch einige der schönsten Landschaften der Schweiz; ein zweites Mal kommt Anna hier an und erzĂ€hlt vom langen Weg zurĂŒck in die NormalitĂ€t. Die Stigmatisierung als Opfer dringt in jede Ritze des Lebens, aber nach einem zĂ€hen Kampf erobert sich Anna ihre MenschenwĂŒrde zurĂŒck. Am Ende steht sie auf dem Gipfel eines 4000ers und blickt in eine Zukunft, die ganz allein ihr gehört.

 

REGIE:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
PRODUKTION:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
CAST:
Anna
Gianni Mazzone
Maria Otz
Urs Otz
DREHBUCH:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
Marc Marti
TON:
Reto Stamm
Daniel Howald
MUSIK:
Raphael Benjamin Meyer

       
  Anna Karenina
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Dezember 2012]
       
 

An Epic Story of Love • Die zeitlose Geschichte von „Anna Karenina“ lotet die Tiefen des menschlichen Herzens und dessen FĂ€higkeit zur Liebe aus, beleuchtet aber auch die gesellschaftlichen Strukturen im russischen Zarenreich. "Anna Karenina" spielt im Jahr 1874. Die schöne und lebenslustige Anna Karenina (Keira Knightley) hat alles, was sich ihre Zeitgenossinnen ertrĂ€umen: Sie ist die Ehefrau von Karenin (Jude Law), ein hochrangiger Regierungsbeamter, dem sie einen Sohn geboren hat, und ihr Status in der St. Petersburger Gesellschaft könnte kaum höher sein. Nachdem sie einen Brief ihres Bruders Oblonskij (Matthew Macfadyen) erhalten hat, der ein frivoler SchĂŒrzenjĂ€ger ist, reist Anna nach Moskau, um Oblonskijs Ehe mit Dolly (Kelly Macdonald) zu retten. Auf dem Weg nach Moskau macht sie im Zug Bekanntschaft mit GrĂ€fin Wronskij (Olivia Williams), die von ihrem Sohn, dem attraktiven Kavallerie-Offizier Wronskij (Aaron Taylor-Johnson), am Bahnhof erwartet wird. Als Anna dann Wronskij vorgestellt wird, fĂŒhlen sich beide augenblicklich zueinander hingezogen. Und der Macht dieser Begierde können - und werden - sie sich nicht widersetzen.
Die Moskauer Familie hat auch Besuch von Oblonskijs bestem Freund Levin (Domhnall Gleeson), ein ĂŒberaus sensibler und mitfĂŒhlender Grossgrundbesitzer. Levin liebt Dollys jĂŒngere Schwester Kitty (Alicia Vikander) und macht ihr einen Antrag, doch Kitty hat nur Augen fĂŒr Wronskij. Levin ist am Boden zerstört und kehrt auf sein Landgut Pokrovskoje zurĂŒck, wo er sich in die Arbeit stĂŒrzt. Doch auch Kitty bricht das Herz, als Wronskij auf einem grossen Ball wiederum nur Augen fĂŒr Anna hat – und die verheiratete Frau das Interesse des jĂŒngeren Mannes offensichtlich erwidert.
Anna kĂ€mpft darum, ihre seelische Balance wiederzufinden und reist ĂŒberstĂŒrzt nach St. Petersburg zurĂŒck, wohin ihr Wronskij aber folgt. Anna versucht ihre hĂ€usliche Routine wieder aufzunehmen, kann jedoch nur noch an Wronskij denken. Eine leidenschaftliche LiebesaffĂ€re nimmt ihren Lauf und ist der grosse Skandal der St. Petersburger Gesellschaft. Karenin wird so in eine unertrĂ€gliche Lage gebracht und gezwungen, seiner Ehefrau ein Ultimatum zu stellen. Auf der Suche nach dem GlĂŒck werden die Entscheidungen, die Anna trifft, die nur auf den schönen Schein bedachte Gesellschaft gehörig beeintrĂ€chtigen. Es folgen romantische und tragische Verwicklungen, die das Leben von Anna Karenina und der Menschen um sie herum dramatisch verĂ€ndern.

 

REGIE:
Joe Wright
PRODUKTION:
Tim Bevan
Paul Webster
CAST:
Keira Knightley
Aaron Johnson
Kelly Macdonald
Jude Law
Matthew Macfadyen
Olivia Williams
Emily Watson
DREHBUCH:
Tom Stoppard
Leo Tolstoy
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
Melanie Oliver
TON:
Craig Berkey
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Sarah Greenwood
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Anne Clark - I'll walk out into tomorrow
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2018]
       
 

Ein Film von Claus Withopf • ANNE CLARK – I‘LL WALK OUT INTO TOMORROW ist das fesselnde PortrĂ€t einer unverwechselbaren KĂŒnstlerin, die mit der Kraft ihrer sensationellen Poesie und explosiven Sounds die Musikwelt auf den Kopf gestellt hat. Was bleibt, ist ein sagenhaft kĂŒnstlerisches Talent, das zur Kultfigur im kulturellen MusikgedĂ€chtnis einer Generation wurde.
Anne Clark, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst, steht seit mehr als 30 Jahren auf der BĂŒhne. Sie verwandelt Sprache in einzigartige Musik. Seit Beginn der 80er Jahre sorgten New Wave Klassiker wie OUR DARKNESS und SLEEPER IN METROPOLIS fĂŒr einen Rausch der Begeisterung, der Generationen von Musikern inspirierte. Ihre analogen Synthesizer- Sounds machten die dĂŒstere Poetin zu einer Wegbereiterin des Techno. Nach einschneidenden Konfrontationen mit ihrer Plattenfirma verschwand sie von der musikalischen BildflĂ€che und erfand sich in der stillen Einsamkeit Norwegens neu. Regisseur Claus Withopf begleitete Anne Clark fast ein Jahrzehnt lang und portrĂ€tiert eine so gesellschaftskritische wie ĂŒberwĂ€ltigende AusnahmekĂŒnstlerin – eine musikalische Rebellin, die sich jenseits des kommerziellen Mainstreams auf ihrer eigenen Tonspur bewegt. Mit existentiellen Lyrics, handfester Poesie und akustischen Experimenten schuf Anne Clark ein Repertoire feinster elektronischer Musik. Nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Publikum stellte sie unermĂŒdlich vor neue Herausforderungen. Ihren Stil wechselte Anne Clark unentwegt, einzig ihrer IdentitĂ€t blieb sie dabei stets treu – bis heute mit einer VirtuositĂ€t, die ihresgleichen sucht.

 

REGIE:
Claus Withopf
PRODUKTION:
Gerd Haag
Kerstin Krieg
CAST:
Anne Clark
DREHBUCH:
Claus Withopf
KAMERA:
Nina Werth
Daniel Meinl
Claus Withopf
TON:
Rolf Seidelmann
MUSIK:
Anne Clark

       
  Annemin Yarasi
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2016]
       
 

My Mothers Wound • Waise Salih (Bora Akkas) arbeitet auf dem serbischen Bauernhof von Borislav (Ozan GĂŒven) und dessen Frau Marija (Meryem Uzerli), wo er sich wohlfĂŒhlt – doch Salih weiss nicht mal, wann er geboren wurde, stattdessen kennt er nur seinen Abgabetag im Waisenhaus. Er will seiner Vergangenheit auf die Spur kommen, endlich seine echte Familie finden. Dabei hilft eine Adresse, die ihm ein Lehrer gab, als er 18 wurde. Mehr und mehr Geheimnisse werden enthĂŒllt, die auch bis in die kriegerische Vergangenheit zurĂŒckreichen, deren tiefe Narben in der Gegenwart noch sichtbar sind. Bald muss sich Salih die Frage stellen, ob es ihm irgendwann gelingen kann, seinen Blick nach vorne zu richten und mit seiner neuen, nicht leiblichen Familie glĂŒcklich zu werden. Hat er bei Borislav und Marija nicht lĂ€ngst so etwas wie ein neues Zuhause gefunden?

 

REGIE:
Ozan Aciktan
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
Bora Akkas
Belçim Bilgin
Mehmet Ergen
Ozan Guven
Meryem Uzerli
Okan Yalabik
TON:
Sedat Oguzsoy
Agce Ulas

       
  Annie
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2015]
       
 

It's a hard knock life • Die fĂŒr einen OscarÂź nominierte QuvenzhanĂ© Wallis (“Beasts of the Southern Wild”) spielt die Hauptrolle der Annie, einem kleinen, fröhlichen Pflegekind, das tough genug ist, um sich auch 2014 in den Strassen von New York zu behaupten. Als Baby wurde sie einst von ihren Eltern verlassen, die ihr jedoch das Versprechen gaben, eines Tages zu ihr zurĂŒckzukommen. Seitdem war das Leben fĂŒr Annie mit ihrer gemeinen Pflegemutter Miss Hannigan (Cameron Diaz) nicht immer leicht. Doch alles könnte sich Ă€ndern, als plötzlich der abgebrĂŒhte Wirtschafts-Tycoon und New Yorker BĂŒrgermeister-Kandidat Will Stacks (Jamie Foxx) auf der BildflĂ€che erscheint: Auf Rat seiner brillanten VizeprĂ€sidentin Grace (Rose Byrne) und seines ebenso scharfsinnigen wie durchtriebenen Wahlkampfleiters Guy (Bobby Cannavale) nimmt er – als nur leicht verschleiertem Bestandteil seiner Wahlkampagne – Annie bei sich auf. Stacks glaubt, dass er Annies Schutzengel ist, doch Dank Annies selbstbewusster Art und ihrer durch nichts zu erschĂŒtternden positiven Lebenseinstellung, könnte genau das Gegenteil der Fall sein.

 

REGIE:
Will Gluck
PRODUKTION:
Jay Brown
Will Gluck
James Lassiter
Caleeb Pinkett
Tyran Smith
Will Smith
CAST:
Jamie Foxx
Quvenzhané Wallis
Rose Byrne
Bobby Cannavale
Adewale Akinnuoye-Agbaje
David Zayas
Cameron Diaz
DREHBUCH:
Aline Brosh McKenna
Will Gluck
Emma Thompson
KAMERA:
Michael Grady
SCHNITT:
Tia Nolan
TON:
Tod A. Maitland
Randy Singer
Robert Troy
AUSSTATTUNG:
Marcia Hinds
KOSTÜME:
Renee Ehrlich Kalfus

       
  Another Year
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2011]
       
 

Ein Film von Mike Leigh • FrĂŒhling, Sommer, Herbst und Winter - und im Mittelpunkt steht das Ehepaar Tom und Gerry. Die beiden fĂŒhren eine wunderbare Ehe: Sie hilft als Psychologin der Unterschicht, er arbeitet als Geologe. Der Alltag der beiden ist von zĂ€rtlichem Miteinander bestimmt: gemeinsames GĂ€rtnern, plaudern, kochen, alles passiert in voller Harmonie.
Bei ihren Bekannten sieht die Sache jedoch weit weniger rosig aus: Gerrys Kollegin Mary hadert mit ihrer Einsamkeit, flirtet mit deren Sohn und ertrĂ€nkt die Single-Sorgen gern im Wein – mit bisweilen fatalen Folgen. Toms ĂŒbergewichtiger Jugendfreund Ken trĂ€gt ein T-Shirt mit dem programmatischen Spruch: „Better drinking than thinking“ als Aufdruck. Schliesslich ist da noch Bruder Ronnie, der den Tod seiner Frau nicht ĂŒberwinden kann. Doch schliesslich hat man Freunde, die mit einem durch dick und dĂŒnn gehen - auch wenn es nicht immer einfach ist... aber der britische Humor verschwindet nicht so schnell.

 

REGIE:
Mike Leigh
PRODUKTION:
Georgina Lowe
CAST:
Jim Broadbent
Lesley Manville
Ruth Sheen
Oliver Maltman
Peter Wight
David Bradley
DREHBUCH:
Mike Leigh
KAMERA:
Dick Pope
SCHNITT:
Jon Gregory
TON:
Nigel Stone
MUSIK:
Gary Yershon
AUSSTATTUNG:
Simon Beresford
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Apocalypto
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2007]
       
 

Wenn das Ende kommt, ist nicht jeder bereit zu gehen • Es ist die Zeit, in der der Niedergang einer der Ă€ltesten und geheimnisvollsten Hochkulturen aller Zeiten bevorsteht: der Maya. Bis heute birgt diese Zeit offene Fragen und ungeklĂ€rte Geheimnisse. Die Eroberung Mexikos und Zentralamerikas durch die Spanier besiegelt endgĂŒltig den Untergang dieses hochzivilisierten Volkes. In APOCALYPTO skizziert Gibson die Geschichte eines Mannes aus dem Volk der Maya, der in dieser Zeit um sein Leben kĂ€mpft. Nur die Liebe zu seiner Familie und zu seiner Frau gibt ihm die Kraft und den Mut zu bestehen. Mel Gibson legt auch bei APOCALYPTO wieder einen hohen Wert auf AuthentizitĂ€t und inszeniert ein tief bewegendes, mystisches Abenteuer der ganz besonderen Art. FĂŒr das Drehbuch zeichnet u.a. Gibson verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden an Original - SchauplĂ€tzen in Mexiko statt.

 

REGIE:
Mel Gibson
PRODUKTION:
Bruce Davey
Mel Gibson
CAST:
Dalia Hernandez
Mayra Serbulo
Gerardo Taracena
Raoul Trujillo
Rudy Youngblood
Carla Hool
DREHBUCH:
Mel Gibson
Farhad Safinia
KAMERA:
Dean Semler
TON:
Simon Rhodes
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Thomas E. Sanders
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Apollo 18
 
       
 

Ein Film von Gonzalo LĂłpez-Gallego • Offiziell wurde die Mondmission Apollo 18 von der NASA abgesagt - doch dem Mythos nach, fand die Mission tatsĂ€chlich statt. Der Film von Timur Bekmambetov (Night Watch, Wanted) zeigt im Stil einer Dokumentation, was wĂ€hrend der verdeckten Mission passierte und wieso die Suche nach fremden Lebensformen geheim gehalten wurde.

 

REGIE:
Gonzalo LĂłpez-Gallego
PRODUKTION:
Michele Wolkoff
CAST:
Warren Christie
Lloyd Owen
Ryan Robbins
Andrew Airlie
DREHBUCH:
Brian Miller
KAMERA:
José David Montero
SCHNITT:
Patrick Lussier
TON:
Harry Cohen
Wylie Stateman
MUSIK:
Harry Cohen
AUSSTATTUNG:
Andrew Neskoromny
KOSTÜME:
Kate Main
Beverley Wowchuk

       
  AprĂšs l'hiver
 
       
 

Ein Film von Adrien Bordone & Bastien Bösiger • Nach der Schule beginnt der Ernst des Lebens, sagt man. Die vier Teenager Melissa, Milca, NoĂ©mie und Hugo suchen ihren Weg in die Arbeitswelt. Im Rahmen eines zehnten Schuljahrs werden die Jugendlichen auf eine berufliche Grundbildung vorbereitet und bei der Stellensuche unterstĂŒtzt. Die Westschweizer Filmemacher Bastien Bösiger und Adrien Bordone haben die vier Jugendlichen zwischen Schulbank, BewerbungsgesprĂ€chen und Praktika begleitet und zeigen uns, wie schwierig und zugleich aufregend der Weg zur UnabhĂ€ngigkeit sein kann.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Adrien Bordone
Bastien Bösiger
PRODUKTION:
Adrien Bordone
Bastien Bösiger
CAST:
Hugo Pinto
DREHBUCH:
Adrien Bordone
Bastien Bösiger
KAMERA:
Bastien Bösiger
SCHNITT:
Amalia Becciolini
Laura Froidefond
TON:
Adrien Bordone

       
  Aqui no ha pasado nada
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2016]
       
 

Much ado about nothing / Tout va bien • Vicente geniesst das Leben. Er liebt Partys, MĂ€dchen, schnelle Autos, und er klaut auch mal Feuerwerkskörper, wenn ihm der Sinn danach steht. In einer Sonntagnacht fĂ€hrt er mit anderen Jugendlichen, mit denen er gefeiert hat, die er aber kaum kennt, durch die Stadt. Plötzlich erschĂŒttert ein Schlag den Wagen. Am Morgen stellt sich heraus, dass ein Mann ĂŒberfahren worden ist, ein Vater von drei Kindern, und niemand hat Hilfe geleistet. Obwohl Vicente nicht am Steuer sass, gilt er bald als der Schuldige. Denn der Vater des eigentlichen Fahrers ist ein Senator und Wirtschaftsboss, einer der mĂ€chtigsten MĂ€nner im Land, auf den kein Schatten fallen darf. Auch Vicentes Familie gehört zur Oberschicht: Vater und Onkel sind AnwĂ€lte. Wird es ihnen gelingen, den Vorwurf der fahrlĂ€ssigen Tötung von ihm abzuwenden? Alejandro FernĂĄndez Almendras («Matar a un hombre») rekonstruiert einen wahren Fall, der in Chiles Medien hohe Wellen schlug, und untersucht die Auswirkung korrupter Machtstrukturen auf Recht und Gesetz. Der Film wurde mit Hilfe einer Spendenkampagne finanziert und vom Fonds visions sud est unterstĂŒtzt; alle Mitwirkenden stellten sich unentgeltlich in den Dienst der aufklĂ€rerischen Gesellschaftskritik.

 

REGIE:
Alejandro FernĂĄndez Almendras
PRODUKTION:
Augusto Matte
CAST:
Augustin Silva
Paulina Garcia
Alejandro Goic
Luis Gnecco
DREHBUCH:
Alejandro FernĂĄndez Almendras
JerĂłnimo RodrĂ­guez
KAMERA:
Inti Briones
TON:
Diego Perez

       
  Araf
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. August 2013]
       
 

Ein Film von Yesim Ustaoglu • Zehra ist eine junge Frau, die am Übergang zum Erwachsensein steht. Um sie herum wirkt vieles desolat, ein GefĂŒhl, das noch verstĂ€rkt wird durch das Klima. Das fröhliche Wesen von Olgun, der seine GefĂŒhle Zehra gegenĂŒber nicht verheimlicht, macht sie auch nicht glĂŒcklicher. Elle trĂ€umt davon, anderswohin zu gelangen, in ein wirkliches Leben. Mahul ist ein Fernfahrer, der immer mal wieder an der RaststĂ€tte vorbeikommt, in der Zehra arbeitet. Könnte er es sein, der sie von hier wegbringt? Schweigsam, ein leicht angegrauter Bartwuchs, das rosenkranzĂ€hnliche Komboloi dauernd in den HĂ€nden, ist er der «Mann», wĂ€hrend Olgun eher wie der SpielgefĂ€hrte wirkt. Das Erwachen wird hart sein.

Araf bedeutet soviel wie Limbo, ein Zustand des Übergangs, der Schwebe. Es ist ein Raum zwischen zwei Dingen, Somewhere in Between, wie der englische Untertitel es ausdrĂŒckt. Das wird auch perfekt verkörpert durch den Ort dieser RaststĂ€tte mit Tankstelle, die sich manchmal in einer Art Parallelwelt zu befinden scheint, von wo aus man ein anderes Leben sich abspielen sieht, jenes der Fernstrasse, ganz nah und doch so weit. Dieses «zwischen zweien sein», das ist auch das, was Zehra und Olgun erleben: Sie sind noch nicht erwachsen, aber auch keine Kinder mehr. Es gibt da auch noch diese Kleinstadt, die am Untergehen zu sein scheint, wie seine Industrie: Die Zeit steht still. Die Kamera (Michael Hammon) der Regisseurin Yesim Ustaoglu erfasst meisterlich diesen Zwischenzustand. Sie versteht es, all die Ambivalenzen zu erfassen in denen die Figuren aus ihrem Schwebezustand auszubrechen versuchen, aber gleichzeitig Angst davor haben nur schon vor dem Gedanken, ihn zu verlassen. Doch die wirkliche Glanzleistung der Filmemacherin ist es, dass sie trotz den oft dĂŒsteren und kĂŒhlen Tönen des anatolischen Winters Bilder geschaffen hat, die nichts depressives an sich haben, ganz im Gegenteil. Es gibt diese lichterfĂŒllten Momente, die die ErzĂ€hlung durchziehen und diese Bilder die ein subtiles visuelles Geflecht der Emotionen erzeugen. Die Leidenschaft, die die Filmemacherin ihren Figuren gegenĂŒber zeigt, ist derart stark, dass man spĂŒrt, dass sie sie nie allein lassen wĂŒrde. Verwurzelt in einer traurigen Wirklichkeit ist Araf ein Film voller Hoffnung.

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Serkan Cakarer
Catherine Dussart
Viola FĂŒgen
Yesim Ustaoglu
Michael Weber
CAST:
Neslihan AtagĂŒl
Baris Hacihan
Özcan Deniz
Nihal Yalcin
Yasemin Conka
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Michael Hammon
SCHNITT:
Naim Kanat
Mathilde Muyard
Svetolik Zajc
TON:
Sylvain Malbrant
MUSIK:
Marc Marder
KOSTÜME:
Ayse Yildiz

       
  Argo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Ein Film von Ben Affleck • Auf dem Höhepunkt der iranischen Revolution wird am 4. November 1979 die US- Botschaft in Teheran gestĂŒrmt – militante Studenten nehmen 52 Amerikaner als Geiseln. Doch mitten in diesem Chaos gelingt es sechs Amerikanern, sich davon zu schleichen und in das Haus des kanadischen Botschafters zu fliehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Verbleib der sechs Amerikaner bekannt wird – ihr Leben steht auf dem Spiel. Der erfahrene CIA-Agent Tony Mendez entwirft daher einen riskanten Plan (Affleck), um die FlĂŒchtlinge ausser Landes und in Sicherheit zu bringen. Doch dieser Plan ist so unglaublich, dass er sich nur im Kino abspielen kann.

In dieser wahren Geschichte geht es um die lebensgefĂ€hrliche Geheimaktion, mit der sechs Amerikaner am Rande der Geiselnahme von Teheran in Sicherheit gebracht werden sollten – diese UmstĂ€nde wurden erst Jahrzehnte spĂ€ter bekannt.

OscarÂź-PreistrĂ€ger Ben Affleck („The Town – Stadt ohne Gnade“, „Good Will Hunting – Der gute Will Hunting“) ĂŒbernimmt die Hauptrolle in dem von ihm inszenierten Film, der von Oscar-PreistrĂ€ger George Clooney („Syriana“), Oscar-Kandidat Grant Heslov („Good Night, and Good Luck.“) und Affleck produziert wird.

 

REGIE:
Ben Affleck
PRODUKTION:
Ben Affleck
George Clooney
Grant Heslov
CAST:
Bryan Cranston
Ben Affleck
Taylor Schilling
Kyle Chandler
John Goodman
Zeljko Ivanek
Alan Arkin
DREHBUCH:
Chris Terrio
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
William Goldenberg
TON:
Erik Aadahl
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Jacqueline West

       
  Armadillo
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2011]
       
 

FĂŒr uns nur ein Film, fĂŒr sie RealitĂ€t... • Junge dĂ€nische Soldaten ziehen los zu einem sechsmonatigen Einsatz in Afghanistan. Armadillo, so heisst das schwer befestigte Lager nahe der Frontlinie in der afghanischen Provinz Helmand, in dem die dĂ€nischen Truppen nicht nur die Gegend patrouillieren, sondern auch die Zivilbevölkerung schĂŒtzen mĂŒssen. Doch wer ist die Zivilbevölkerung und wer sind die Taliban? Ausser vielleicht nach dem Besitz einer Waffe zu urteilen, haben die Soldaten keinen Anhaltspunkt und mĂŒssen deshalb stĂ€ndig damit rechnen, angegriffen zu werden. Daneben kommt es auch immer wieder zu ScharmĂŒtzeln mit den Taliban, welche sich geschickt unter die Zivilbevölkerung mischen und ohne Vorwarnung die Soldaten angreifen. Dies und die Minen machen der Schutztruppe das Leben zur Hölle und sorgen immer wieder fĂŒr Verletzte...

Armadillo zeigt mit welchen Ängsten und Nöten Soldaten in Helmand’s SchĂŒtzengrĂ€ben zu kĂ€mpfen haben.

 

REGIE:
Janus Metz Pedersen
PRODUKTION:
Ronnie Fridthjof
Sara Stockmann
DREHBUCH:
Kasper Torsting
KAMERA:
Lars Skree
SCHNITT:
Per K. Kirkegaard
TON:
Rasmus Winther
MUSIK:
Uno Helmersson

       
  Arrival
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Denis Villeneuve • Zwölf mysteriöse Raumschiffe landen zeitgleich in unterschiedlichen Regionen der Welt. Ihre Besatzung und deren Intention - ein RĂ€tsel. Um globale Paranoia und einen potentiellen Krieg zu verhindern, soll ein Elite-Team um die Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und den Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) im Auftrag des MilitĂ€rs Kontakt herstellen. Doch das unermĂŒdliche Streben nach Antworten gerĂ€t bald zum Rennen gegen die Zeit - die eigene und die der gesamten Menschheit.

 

REGIE:
Denis Villeneuve
PRODUKTION:
Aaron Ryder
CAST:
Amy Adams
Jeremy Renner
Michael Stuhlbarg
Forest Whitaker
Sangita Patel
Abigail Pniowsky
DREHBUCH:
Eric Heisserer
KAMERA:
Bradford Young
SCHNITT:
Joe Walker
TON:
Sylvain Bellemare
MUSIK:
JĂłhann JĂłhannsson
AUSSTATTUNG:
Patrice Vermette
KOSTÜME:
Renée April

       
  Arvingerne
 
       
 

The Legacy • Wir sind alle Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Tochter oder Sohn. Das Epizentrum der Familie GrĂžnnegaard ist die 68-jĂ€hrige KĂŒnstlerin Veronika. Als die chaotische Exzentrikerin eines Tages einem Schlag erliegt, gerĂ€t das Leben der ganzen Familie aus den Fugen Denn Veronika hinterlĂ€sst eine grosse Erbschaft – und eine ganze Menge an Geheimnissen. In der dĂ€nischen Erfolgsserie ARVINGERNE ist der Erbschaftsstreit der Protagonisten nur der AufhĂ€nger fĂŒr ein vielschichtiges, generationenĂŒbergreifendes SittengemĂ€lde des Menschen am Anfang des 21. Jahrhunderts.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Pernilla August
PRODUKTION:
Christian Rank
CAST:
Trine Dyrholm
Jesper Christensen
Marie Bach Hansen
Kirsten Olesen
Carsten Bjornlund
DREHBUCH:
Maya Ilsoe
KAMERA:
Erik Molberg Hansen
SCHNITT:
Kasper Leick
Asa Mossberg
MUSIK:
Magnus Jarlbo
Sebastian Öberg

       
  As Above, So Below
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2014]
       
 

Katakomben • Tief unter den Strassen von Paris winden sich kilometerlange Tunnel, die ewige RuhestĂ€tte zahlloser Seelen. Als sich ein Team von ArchĂ€ologen aufmacht, um das dunkle Labyrinth zu erforschen, entdecken sie ein grauenvolles Mysterium, das diese TotenstĂ€tte eigentlich fĂŒr immer bewahren sollte. Der Besuch in den Katakomben wird plötzlich zu einem fesselnden Horrortrip.

 

REGIE:
John Erick Dowdle
PRODUKTION:
Patrick Aiello
Drew Dowdle
CAST:
Perdita Weeks
Ben Feldman
Edwin Hodge
Ali Marhyar
Cosme Castro
DREHBUCH:
Drew Dowdle
John Erick Dowdle
KAMERA:
LĂ©o Hinstin
TON:
Kelly Oxford
Karen Vassar Triest
Tim Walston
AUSSTATTUNG:
Louise Marzaroli
KOSTÜME:
Annie Bloom

       
  As it is in Heaven
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Kay Pollak • Daniel DarĂ©us ist ein berĂŒhmter Dirigent – ein Mann auf der Höhe seiner Laufbahn. Und dennoch ist Daniel einsam und unglĂŒcklich, er fĂŒhlt sich ausgelaugt von den Anforderungen, die das Berufsleben auf diesem hohen Niveau mit sich bringt. Nach einem schweren Zusammenbruch lĂ€sst er von einem Tag auf den anderen alles stehen und liegen und kehrt an den Ort seiner Kindheit zurĂŒck: nach Norrland, in ein kleines Dorf in Nordschweden.

Kaum dort eingetroffen, wird er auch schon zum Objekt der dörflichen Neugier. Fasziniert bitten ihn die Bewohner, ihrem kleinen Kirchenchor, der jeden Donnerstag im Gemeindehaus probt, "den einen oder anderen guten Ratschlag" zukommen zu lassen. Daniel scheut die RĂŒckkehr ins Rampenlicht, sieht aber ein, dass es nicht sehr taktvoll wĂ€re, wenn er die Bitte des Chors ablehnen wĂŒrde. Und als er tatsĂ€chlich mit ihm zu arbeiten beginnt, stellt er zur eigenen Überraschung fest, dass er dabei die schon so lang verloren gegangene Freude an der Musik wiederfindet.

Doch zugleich bedroht die Zusammenarbeit den dörflichen Status quo. Binnen kurzem ist Daniel von Neidern und Feinden umgeben, zu denen nicht nur der eifersĂŒchtige Gemeindepfarrer zĂ€hlt, sondern auch ein gewaltbereiter Gegner aus Daniels Vergangenheit. Auf der anderen Seite aber findet er hier auch neue Freunde. Zum Beispiel die bezaubernde Lena, die ihm hilft, seine Ängste und seine Einsamkeit langsam in den Griff zu kriegen. Daniels Leben, wie das des Dorfes, steht vor einschneidenden VerĂ€nderungen.

 

REGIE:
Kay Pollak
PRODUKTION:
Anders Birkeland
Göran Lindström
CAST:
Michael Nyqvist
Frida Hallgren
DREHBUCH:
Kay Pollak
KAMERA:
Harald Gunnar Paalgard
SCHNITT:
Tomas TĂ€ng
TON:
Oscar Lovnér
MUSIK:
Stefan Nilsson
KOSTÜME:
Hedvig Andér

       
  As Mil e Uma Noites: O Inquieto
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2015]
       
 

Arabian Nights: Volume 1 - The Restless One • Scheherazade erzĂ€hlt von den Sorgen, welche das Land plagen: „Oh glĂŒckseliger König, man behauptet, dass in einem traurigen Land unter den LĂ€ndern, wo man von Walen und Meerjungfrauen trĂ€umt, die Arbeitslosigkeit sich ausbreitet. An manchen Orten brennt der Wald in der Nacht trotz des Regens und an anderen können MĂ€nner und Frauen es kaum erwarten, sich mitten im Winter ins Wasser zu stĂŒrzen. Manchmal sprechen die Tiere, obwohl es unwahrscheinlich ist, dass jemand ihnen zuhört. In diesem Land, in dem die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen, reiten die MĂ€chtigen auf Kamelen und verbergen ihre schmachvolle Erektion. Sie warten sehnlichst auf den Moment der Steuereintreibung, um einen Zauberer bezahlen zu können, der
.“. Und als der neue Tag sich ankĂŒndigt, schweigt Scheherazade.

 

REGIE:
Miguel Gomes
PRODUKTION:
Sandro Aguilar
Thomas Ordonneau
CAST:
Miguel Gomes
Carloto Cotta
Crista Alfaiate
Adriano Luz
Rogério Samora
Diogo DĂłria
LuĂ­sa Cruz
DREHBUCH:
Telmo Churro
Miguel Gomes
Mariana Ricardo
KAMERA:
Sayombhu Mukdeeprom
SCHNITT:
Telmo Churro
Pedro Marques
TON:
AntĂłnio Lopes
Miguel Martins
KOSTÜME:
Lucha d'Orey
Silvia Grabowski

       
  Ashes of Time Redux
 
       
 

Ein Film von Kar Wai Wong • Nach dem Verlust seiner grossen Liebe zieht es Swordsman Feng in die WĂŒste. Dort grĂŒndet er eine Herberge fĂŒr Auftragskiller wie Blind Swordsman (Tony Leung Chiu Wai) und Hung Chi (Jacky Cheung). Die Killer bekommen den Auftrag von OrtsansĂ€ssigen eine Bande skrupelloser Banditen zu töten. Ein erbitterter Kampf beginnt, aber die SchwertkĂ€mpfer mĂŒssen nicht nur die Banditen bekĂ€mpfen...

Die Geschichte trĂ€gt sich zu im jianghu, der Welt der Martial Arts. Ouyang Feng lebt seit einigen Jahren in der westlichen WĂŒste. Er verliess seine Heimat in White Camel Mountain, als die Frau, die er liebte, seinen Ă€lteren Bruder und nicht ihn heiratete. Anstatt Ruhm zu erstreben, endet er als Agent. Wenn jemand mit dem Wunsch zu ihm kommt, einen anderen zu eliminieren, der Unrecht getan hat, vermittelt er ihm einem SchwertkĂ€mpfer, der den Job erledigen kann.

 

REGIE:
Kar Wai Wong
PRODUKTION:
Sung-lin Tsai
CAST:
Brigitte Lin
Leslie Cheung
Maggie Cheung
Tony Leung Chiu Wai
Jacky Cheung
Tony Leung Ka Fai
Li Bai
Carina Lau
Charlie Yeung
DREHBUCH:
Louis Cha
Kar Wai Wong
KAMERA:
Christopher Doyle
SCHNITT:
Kit-Wai Kai
Patrick Tam
MUSIK:
Frankie Chan
AUSSTATTUNG:
William Chang
KOSTÜME:
William Chang

       
  Asterix: Le domaine des Dieux
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2015]
       
 

Asterix im Land der Götter • Wir schreiben das Jahr 50 vor Christus: Ganz Gallien ist von den Römern besetzt
 Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, Widerstand zu leisten. Julius CĂ€sar kocht vor Wut, aber er hat einen Plan: Römische Lebensart statt pure Gewalt soll den Willen der unnachgiebigen Gallier brechen. Der Kaiser lĂ€sst neben dem Dorf eine beeindruckende Luxuswohnanlage fĂŒr reiche, vergnĂŒgungssĂŒchtige Römer bauen: Das Land der Götter. Können unsere gallischen Freunde der Gewinnsucht und dem römischen Wohlstand widerstehen? Wird Ihr Dorf als Erholungsort fĂŒr Römer ausgebeutet? Doch Asterix und Obelix werden auch diesmal alles tun, um CĂ€sars PlĂ€ne zu durchkreuzen!

 

REGIE:
Alexandre Astier
Louis Clichy
SCHNITT:
Soline Guyonneau
TON:
Jean-Alexandre Villemer
Bruno Seznec
MUSIK:
Philippe Rombi

       
  Ate ver a luz
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2014]
       
 

Apres la nuit • Gerade aus dem GefĂ€ngnis entlassen kehrt Sombra ins kreolische Viertel von Lissabon zurĂŒck. Ein wunderlicher Leguan, geliehenes Geld, das er nicht zurĂŒckzahlen kann, eine vertrauensselige junge Nachbarin und ein Bandenchef, der zunehmend an ihm zweifelt – bald fragt sich Sombra, ob er vielleicht besser gar nicht mehr aufgetaucht wĂ€re


Nach verschiedenen international erfolgreichen Kurzfilmen hat der 1985 geborene Basil da Cunha seinen ersten Langspielfilm realisiert, der sogleich in die renommierte Reihe «Quinzaine des RĂ©alisateurs» des Filmfestivals Cannes eingeladen wurde. «AtĂ© ver a luz» folgt einem ganz eigenen Rhythmus – die Geschichte um Sombra, der sich treiben lĂ€sst und nur nachts unterwegs ist, entwickelt einen starken Sog. Basil da Cunha, dem Westschweizer mit portugiesischen Wurzeln, ist ein packender und eigenwilliger Film gelungen.

 

REGIE:
Basil da Cunha
PRODUKTION:
Elena Tatti
CAST:
Pedro Ferreira
JoĂŁo Veiga
Nelson Da Cruz
Duarte Rodrigues
Paulo Ribeiro
KAMERA:
Patrick Tresch
SCHNITT:
Renata Sancho
Basil da Cunha
Emilie Morier
TON:
Philippe Ciompi
Adrien Kessler

       
  Atmen
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Karl Markovics • Der 19-jĂ€hrige Roman Kogler sitzt wegen Totschlags seit vier Jahren in der Jugendstrafanstalt. Seine Haftentlassung steht kurz bevor, doch der verschlossene EinzelgĂ€nger hat kaum Aussicht auf eine erfolgreiche Resozialisierung. Durch Zufall findet Roman eine Stelle bei einem Bestattungsunternehmen. Am ersten Tag fĂŒhrt ihn sein neuer Kollege ziemlich grob in die doch sehr spezielle TĂ€tigkeit ein. Doch Roman verdaut den ersten Schock, bald erlernt er den respektvollen Umgang mit den Toten. Dabei macht er eine Entdeckung, die ihn auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit fĂŒhrt. In der Konfrontation mit dem Tod findet Roman Schritt fĂŒr Schritt seinen Weg zurĂŒck ins Leben.

 

REGIE:
Karl Markovics
PRODUKTION:
Dieter Pochlatko
Nikolaus Wisiak
CAST:
Thomas Schubert
Gerhard Liebmann
Georg Friedrich
Stefan Matousch
DREHBUCH:
Karl Markovics
KAMERA:
Martin Gschlacht
SCHNITT:
Alarich Lenz
TON:
William Franck
Philipp Mosser
MUSIK:
Herbert Tucmandl
KOSTÜME:
Caterina Czepek

       
  Atomic Blonde
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

The Coldest City • „Glasnost” und „Perestroika“ bringen die Mauer zu Fall. Der eiserne Vorhang und der kalte Krieg sind fast Geschichte. Doch das ist nicht DIESER Film...
1989, Berlin: Die Top-Agentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) hat die Order, Informationen höchster Brisanz zu besorgen. Doch die geteilte Stadt fordert von ihr das Äusserste - es geht buchstĂ€blich ums nackte Überleben. Mit KalkĂŒl, Sinnlichkeit und unerbittlicher HĂ€rte kommt sie Zug um Zug ihrem Ziel nĂ€her. Denn eins steht fest bei dieser tödlichen Schachpartie: Über Bauernopfer entscheidet allein die blonde Königin.

 

REGIE:
David Leitch
PRODUKTION:
A.J. Dix
Eric Gitter
Beth Kono
Peter Schwerin
Charlize Theron
CAST:
Sofia Boutella
Charlize Theron
James McAvoy
John Goodman
Eddie Marsan
Toby Jones
Daniel Bernhardt
KAMERA:
Jonathan Sela
SCHNITT:
ElĂ­sabet RonaldsdĂłttir
TON:
Thomas Huhn
MUSIK:
Tyler Bates
AUSSTATTUNG:
David Scheunemann
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Au nom de ma fille
 
       
 

Ein Film von Vincent Garenq

 

REGIE:
Vincent Garenq
PRODUKTION:
Hugo Bergson-Vuillaume
Cyril Colbeau-Justin
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Daniel Auteuil
Marie-Josée Croze
DREHBUCH:
Vincent Garenq
Julien Rappeneau
KAMERA:
Renaud Chassaing
SCHNITT:
Valérie Deseine
TON:
Philippe van Leer
MUSIK:
Nicolas ErrĂšra

       
  Au poste!
  [demnächst im Kino - Release: 09. August 2018]
       
 

Ein Film von Quentin Dupieux • Mitglieder einer Polizeistation mĂŒssen einen Mordfall lösen.

 

REGIE:
Quentin Dupieux
PRODUKTION:
Mathieu Verhaeghe
Thomas Verhaeghe
CAST:
AnaĂŻs Demoustier
BenoĂźt Poelvoorde
Grégoire Ludig
Orelsan
John Sehil
DREHBUCH:
Quentin Dupieux
TON:
David Vranken
KOSTÜME:
Isabelle Pannetier

       
  August: Osage County
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2014]
       
 

Ein Film von John Wells • Der Film basiert auf dem gleichnamigen TheaterstĂŒck von Tracy Letts, wofĂŒr der Autor bereits den Pulitzer-Preis und den Tony Award erhielt. Im Zentrum des Geschehens stehen die Mitglieder der Familie Weston, grösstenteils voneinander entfremdet, die nach dem Verschwinden ihres patriarchischen, alkoholkranken Familienoberhauptes irgendwie miteinander zurecht kommen mĂŒssen.

 

REGIE:
John Wells
PRODUKTION:
George Clooney
Jean Doumanian
CAST:
Ewan McGregor
Abigail Breslin
Meryl Streep
Julia Roberts
Juliette Lewis
DREHBUCH:
Tracy Letts
KAMERA:
Adriano Goldman
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Bobbi Banks
Lon Bender
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Aus der Tiefe des Raumes - ...mitten ins Netz!
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Gil Mehmert • Hans GĂŒnter (Arndt Schwering-Sohnrey), ein schĂŒchterner junger Mann Mitte 20, geht in der liebenswĂŒrdigen Miefigkeit einer rheinischen Kleinstadt in den 60er Jahren einem ungewöhnlichen Hobby nach: Er spielt Tipp Kick, beherrscht das Tischfussballspiel mit den kleinen MetallmĂ€nnchen auf höchstem Niveau.
Bei einem wichtigen Tipp-Kick-Turnier, bei dem er sich fĂŒr die deutsche Meisterschaft qualifiziert, lernt Hans GĂŒnter die gleichaltrige Fotografin Marion (Mira Bartuschek) kennen. Überraschend fĂŒr beide endet die zarte Romanze gleich in der ersten Nacht in Marions Schlafzimmer. Und noch ĂŒberraschender bleibt dieser Akt auf ungewöhnlichste Weise nicht folgenlos: Durch eine Verkettung von ZufĂ€llen landet zur gleichen Zeit Hans GĂŒnters Lieblings-Tipp-Kick- MĂ€nnchen, die Nummer 10, in Marions Badewanne, in der sich verschiedene Fotochemikalien zu einer Art Ursuppe zusammengebraut haben.
UnerklĂ€rliche chemische Reaktionen erwecken in dieser Nacht ,Nummer 10’ zu einem ausgewachsenen lebendigen Wesen, das nicht nur die kleine Welt seines Besitzers durcheinander bringt, sondern noch viel grössere Weiten erobern wird. Zunehmend reift ,Nummer 10’ zu einem stattlichen jungen Mann namens GĂŒnter (Eckhard Preuss) mit stets akkurat gescheiteltem Blondhaar und Schuhgrösse 47, der den Standfussball wie kein anderer beherrscht. Einer der bekanntesten deutschen Fussballstars der 70er Jahre ist geboren ...

 

REGIE:
Gil Mehmert
PRODUKTION:
Philipp Budweg
Johannes Schmid
CAST:
Arndt Schwering-Sohnrey
Eckhard Preuss
Mira Bartuschek
Sandra Leonhard
Christoph Maria Herbst
Karl Korte
DREHBUCH:
Gil Mehmert
Eckhard Preuss
KAMERA:
Bella Halben
SCHNITT:
Bernd Schlegel
TON:
Olaf Gross
MUSIK:
Axel Haas
AUSSTATTUNG:
Alissa Kolbusch
Johannes Sternagel
KOSTÜME:
Steffi Bruhn

       
  Av mevsimi
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2011]
       
 

Ein Film von Yavuz Turgul • Als die Polizei in einem entlegenen Sumpfgebiet eine abgetrennte MĂ€dchenhand findet, ist sofort klar, dass ein Gewaltverbrechen stattgefunden haben muss. Der „JĂ€ger“ stellt sein Team zusammen und versucht den Mord an der jungen Frau aufzuklĂ€ren. ZunĂ€chst weist alles in dieselbe Richtung. Doch der erfahrene Kommissar und sein Team lassen sich nicht beirren: Um die Wahrheit zu finden ist es manchmal notwendig, die Perspektive zu wechseln. Die Ermittlungen fĂŒhren das Team an die eigenen Grenzen und nĂ€her an die AbgrĂŒnde hinter der grausamen Tat. Aber kaum jemand im Ort scheint ein Interesse daran zu haben, den frĂŒhen Tod der jungen Frau aufzuklĂ€ren. Alle AnsĂ€tze scheitern an Geld, Macht und Ehre der VerdĂ€chtigen. Dann wird auch noch der einzige Zeuge erschossen. Dennoch ahnen weder der JĂ€ger noch seine Mitstreiter, in welcher Gefahr sie wirklich schweben...

 

REGIE:
Yavuz Turgul
PRODUKTION:
Gulengul Arliel
CAST:
Sener Sen
Cem Yilmaz
Çetin Tekindor
Melisa Sozen
Okan Yalabik
Riza Kocaoglu
Nergis Çorakçi
DREHBUCH:
Yavuz Turgul
SCHNITT:
Ismail 'Niko' Canlisoy
TON:
Burak Topalakci

       
  Avant l'hiver
 
       
 

Ein Film von Philippe Claudel

 

REGIE:
Philippe Claudel
CAST:
Daniel Auteuil
Kristin Scott Thomas
LeĂŻla Bekhti
Richard Berry
KAMERA:
Denis Lenoir
SCHNITT:
Elisa Aboulker
TON:
François Dumont
Hubert Persat
MUSIK:
André Dziezuk
AUSSTATTUNG:
Samuel Deshors

       
  Avanti
 
       
 

Ein Film von Emmanuelle Antille • LĂ©a ist 28 und hat mit ihrer Umgebung gebrochen. Sie hasst ihren Brotberuf als VerkĂ€uferin, verweigert die Zuwendung von ihrem Freund und ĂŒberhaupt hat sie das VerhĂ€ltnis zu ihren Mitmenschen schlecht im Griff. LĂ©a artikuliert ihre Bindungen zur Aussenwelt durch Videoaufnahmen. Die notorische Filmerei hat ein zentrales Motiv: ihre geisteskranke Mutter Suzanne. Fasziniert von den psychischen Turbulenzen ihrer Mutter, verdrĂ€ngt LĂ©a die mit der Krankheit verbundenen Probleme. Sie versteht nicht, warum ihr Vater und ihre Tante sie stationĂ€r untergebracht haben. Noch weniger versteht sie, warum ihre Mutter das mit sich hat machen lassen. LĂ©a ringt mit Bewunderung und Ablehnung, Verleugnung der Krankheit und der Angst, der Mutter zu Ă€hneln.
An einem Wochenende – Suzanne hat Ausgangs-Erlaubnis, um ihren Mann zu besuchen – fĂ€hrt LĂ©a, gegen den Willen der anderen, mit ihr zum alten Haus der Familie. Sie bringt es nicht ĂŒber sich, die Mutter wieder in der Klinik abzuliefern, und brennt mit ihr durch. „On the road“ entdecken LĂ©a und Suzanne das erlösende GefĂŒhl der Freiheit, weit weg von familiĂ€ren Erwartungen.
Im Laufe ihres Zusammenseins beginnen Mutter und Tochter, einander zu verstehen und sich der Krankheit anzunĂ€hern. Suzanne, die sonst stĂ€ndig ihre AusbrĂŒche unterdrĂŒcken muss, kann endlich ihren Impulsen freien Lauf lassen. Ihr innerer Zustand tritt hervor. LĂ©a wird grausam konfrontiert mit einer RealitĂ€t, der sie nicht weiter entfliehen kann. Sie muss ihre Mutter akzeptieren, wie sie ist.
In dem Film AVANTI stellt Emmanuelle Antille die Frage nach dem Anderssein und nach dem Umgang mit einer Geisteskrankheit. Sie untersucht den Wandel in einer betroffenen Familie; die Art und das Vermögen jedes Einzelnen, die neue RealitÀt zu akzeptieren. Suzanne ist gleichzeitig ergreifend und komisch. Ihr Schalk kontrapunktiert die HÀrte der Situation. Léa muss erfahren, was es bedeutet, ihre Mutter wirklich zu verstehen und wieder zu sich selbst zu finden.

 

REGIE:
Emmanuelle Antille
PRODUKTION:
Thierry Spicher
Elena Tatti
CAST:
Hanna Schygulla
Nina Meurisse
Jean-Pierre Gos
Miou-Miou
DREHBUCH:
Emmanuelle Antille
KAMERA:
Stéphane Kuthy
SCHNITT:
Julie Brenta
Anne-Laure Guégan
KOSTÜME:
Maria Muscalu

       
  Away from her
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Ein Film von Sarah Polley • Seit 50 Jahren sind Grant (Gordon Pinsent) und Fiona (Julie Christie) Andersson glĂŒcklich verheiratet; von den vereinzelten SeitensprĂŒngen des Hochschullehrers hat seine Ehefrau nie etwas mitbekommen. Gelegentlich macht sie zwar Andeutungen, die fĂŒr Spannungen sorgen, dennoch verspricht der Lebensabend glĂŒcklich zu werden - bis Fiona immer stĂ€rker unter GedĂ€chtnisverlust leidet und man Alzheimer bei ihr diagnostiziert. Freiwillig lĂ€sst sie sich in ein Altenheim einweisen; in Meadowlake ist man auf FĂ€lle wie ihren spezialisiert. Zu den Regeln dort gehört, dass Patienten in den ersten 30 Tagen ihres Aufenthalts keinen Besuch empfangen dĂŒrfen, damit sie sich ungestört einleben können.

Als Grant seine Frau nach diesen 30, fĂŒr ihn quĂ€lend langen Tagen erstmals besucht, erkennt Fiona ihn nicht wieder. Ihre ganze Zuneigung gehört jetzt vielmehr Aubrey (Michael Murphy), einem anderen Heimbewohner. Grant sieht keinen anderen Ausweg, als seinen neuen Status als ein besorgter Bekannter zu akzeptieren und bei seinen tĂ€glichen Besuchen stummer Zeuge eines immer inniger werdenden VerhĂ€ltnisses zwischen Fiona und Aubrey zu werden. Im Laufe der Zeit freundet er sich mit der Pflegerin Kristy an. Aus dem, was er ihr aus seinem Leben erzĂ€hlt, wird deutlich, dass das, was ihm hier nun passiert, möglicherweise ZĂŒge einer höheren Gerechtigkeit aufweist. Doch dann kehrt Aubreys Frau aus einem Urlaub zurĂŒck und nimmt ihren Mann aus dem Heim und mit sich nach Hause. Fiona ist verzweifelt. Als die tiefe Depression, in die sie fĂ€llt, lebensbedrohlich wird, bringt Grant das grösste Opfer seines Lebens, um Fiona doch noch einen glĂŒcklichen Lebensabend zu bereiten.

 

REGIE:
Sarah Polley
PRODUKTION:
Daniel Iron
Jennifer Weiss
Simone Urdl
CAST:
Julie Christie
Michael Murphy
Gordon Pinsent
Olympia Dukakis
Kristen Thomson
Wendy Crewson
Alberta Watson
Thomas Hauff
Katie Boland
DREHBUCH:
Sarah Polley
KAMERA:
Luc Montpellier
SCHNITT:
David Wharnsby
MUSIK:
Jonathan Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Kathleen Climie
KOSTÜME:
Debra Hanson

       
  Away We Go
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Sam Mendes • Als Burt (John Krasinski) und Verona (Maya Rudolph), beide um die 30, erfahren, dass sie demnĂ€chst Eltern werden, ergreift sie die Panik! Noch dazu, wo gerade jetzt Burts Eltern (Jeff Daniels, Catherine O’Hara) nach Belgien auswandern wollen. Von ihnen ist also keine UnterstĂŒtzung zu erwarten. Dabei fĂŒhlen sich Burt und Verona noch ziemlich orientierungslos und alles andere als gut vorbereitet aufs Erwachsensein, geschweige denn die Rolle als Eltern. Was tun? Verona entwirft einen Plan: In den nĂ€chsten Wochen werden sie und Burt gemeinsam sĂ€mtliche Freunde und Verwandte besuchen, um in deren NĂ€he vielleicht den perfekten Platz zum Leben zu finden. Es beginnt ein turbulenter Trip quer durch Nordamerika, eine urkomische Odyssee mit absurd-skurrilen Begegnungen, Erlebnissen - und Erkenntnissen


 

REGIE:
Sam Mendes
PRODUKTION:
Sam Mendes
Peter Saraf
Edward Saxon
Marc Turtletaub
CAST:
John Krasinski
Maya Rudolph
Carmen Ejogo
Catherine O'Hara
DREHBUCH:
Dave Eggers
Vendela Vida
KAMERA:
Ellen Kuras
TON:
Paul Hsu
MUSIK:
Alex Murdoch
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor
KOSTÜME:
John A. Dunn

       
  Bab' Aziz
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Nacer Khemir • In der Tradition von 1001 Nacht erzĂ€hlt Nacer Khemir Geschichten von Prinzen, PalĂ€sten und langen Irrfahrten. Bab'Aziz ist in der Form eines ZaubermĂ€rchens erzĂ€hlt und schildert die Reise eines Derwisch und seiner Enkelin durch die Sahara. Er zeichnet damit ein verblĂŒffendes PortrĂ€t der WĂŒste und seiner Legenden, wie es bislang nur selten in einem Spielfilm zu sehen war.

 

REGIE:
Nacer Khemir
PRODUKTION:
Cyriac Auriol
Ali Reza Shoja-Nuri
CAST:
Parviz Shahinkhou
Hossein Panahi
Maryam Mohaid
DREHBUCH:
Tonino Guerra
SCHNITT:
Isabelle Rathery
TON:
Stuart Wilson
MUSIK:
Armand Amar
KOSTÜME:
Maud Perl

       
  Baby Boy
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2001]
       
 

A Film by John Singleton • In 1991, 23-year-old director John Singleton guided viewers through South Centrai Los Angeles, taking for the first time an unflinching look at the devastating impact of violence on the black family. Boyz N the Hood 's realistic portrayal of the inner city changed the face of black cinema forever.

Ten years later, the Academy AwardÂź-nominated director and writer returns to the same inner-city L.A. neighborhood and its complex social and political issues for the story of Jody (Tyrese Gibson), a misguided, 20-year-old African-American male who is really just a 'baby boy' finally forced - kicking and screaming - to face the commitments of real life.

Streetwise and jobless, he has not only fathered two children by two different women - Yvette (Taraji P. Henson) and Peanut (Tamara LaSeon Bass) - butstill lives with his own mother. He can't seem to strike a balance or find direction in his chaotic life. To make matters worse, Jody must contend with his volatile best friend, Sweetpea (Omar Gooding), who has spent his life shuffling in and out of prison and seems to find trouble wherever he goes.

In the meantime, Jody's 36-year-old mother, Juanita (AJ. Johnson), has finally started to live her life again and is dating Melvin (Ving Rhames), a reformed O.G. ('old gangster'). Juanita is enjoying the simple things in life - her mantras, her garden, her new man - and wants Jody to finally take responsibility for his own life and children. Once Melvin moves in, there's little room in the nest for a kid who's overstayed his welcome and is perfectly content to ride the line between boy and man.

Inevitably, on a journey filled with violence, romance, tears and laughter, Jody must face Melvin, both his 'baby mamas,' a new adversary, Rodney (Snoop Dogg), and his own fears of adulthood if he wants to escape the life of a baby boy.

 

REGIE:
John Singleton
PRODUKTION:
John Singleton
CAST:
Tyrese Gibson
OMar Gooding
A.J. Johnson
Taraji P. Henson
Snoop Dogg
Tamara LaSeon Bass
Ving Rhames
DREHBUCH:
John Singleton
KAMERA:
Charles E. Mills
SCHNITT:
Bruce Cannon
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Keith Brian Burns

       
  Baciato dalla Fortuna
 
       
 

Ein Film von Paolo Costella

 

REGIE:
Paolo Costella
PRODUKTION:
Rita Rusic
CAST:
Isabelle Adriani
Asia Argento
Sabrina Bertaccini
Alessandro Gassman
DREHBUCH:
Gianluca Bomprezzi
Massimiliano Bruno
Paolo Costella
KAMERA:
Enrico Lucidi
TON:
Andrea Caretti
MUSIK:
Pasquale Catalano

       
  Bad Moms 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2017]
       
 

Ein Film von Jon Lucas & Scott Moore • Die dauergestressten BAD MOMS Amy, Kiki und Carla (Mila Kunis, Kristen Bell, Kathryn Hahn) pfeifen auf Perfektion und Tradition. In diesem Jahr wollen sie sich dem alljĂ€hrlichen Weihnachtsvorbereitungswahnsinn samt aller hochgesteckten Erwartungen entziehen und planen stattdessen fĂŒr ihre Familien eine ganz besondere Bescherung, im typischen BAD MOMS Style versteht sich. Doch schneller als erwartet scheinen die Hoffnungen der drei schon wieder zu platzen, als sie plötzlich mit ihrem wohl schlimmstem Weihnachtsalptraum konfrontiert werden: ihren eigenen MĂŒttern! Die tauchen nicht nur unverhofft (und ungeladen!) auf, sondern treiben ganz schnell alle mit ihren Schrullen und Macken an den Rand des Wahnsinns. Es kommt zum ultimativen Duell zwischen MĂŒttern und Töchtern. Und trotz ungewissem Ausgang ist eins bereits jetzt sicher: Dieses Weihnachten wird niemand so schnell vergessen ...

 

REGIE:
Jon Lucas
Scott Moore
PRODUKTION:
Suzanne Todd
CAST:
Mila Kunis
Kristen Bell
Kathryn Hahn
DREHBUCH:
Jon Lucas
Scott Moore
AUSSTATTUNG:
Marcia Hinds

       
  Bad Teacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2011]
       
 

Was Du von Ihr lernst, steht in keinem Buch • Manchen Lehrern ist alles sch
egal. Elizabeth (CAMERON DIAZ) zum Beispiel. Sie hat ein loses Mundwerk, kennt keine Skrupel und ist fĂŒr ihren Beruf völlig ungeeignet. Sie trinkt, ist meistens high und kann es kaum erwarten, einen reichen Mann zu heiraten, damit sie endlich ihren lĂ€stigen Tagesjob hinschmeissen kann, bei dem sie allen ohnehin nur etwas vorgaukelt. Als ihr Verlobter sie sitzen lĂ€sst, wirft Elizabeth ein Auge auf einen ebenso vermögenden wie attraktiven jungen Vertretungslehrer (JUSTIN TIMBERLAKE). Allerdings muss sie um dessen Aufmerksamkeit mit Amy (LUCY PUNCH), einer bei allen sehr beliebten Kollegin, buhlen. Gleichzeitig muss Elizabeth die hartnĂ€ckigen Avancen eines sarkastischen und ĂŒberaus respektlosen Sportlehrers (JASON SEGEL) abwehren. Die Folgen von Elizabeths hemmungslosen und skandaltrĂ€chtigen Intrigen sorgen dafĂŒr, dass ihre SchĂŒler und Kollegen, sowie nicht zuletzt sie selbst, einige Lektionen fĂŒrs Leben lernen, die sich gewaschen haben.

 

REGIE:
Jake Kasdan
PRODUKTION:
Jimmy Miller
CAST:
Cameron Diaz
Lucy Punch
Jason Segel
Justin Timberlake
Phyllis Smith
John Michael Higgins
Dave Allen
DREHBUCH:
Gene Stupnitsky
Lee Eisenberg
KAMERA:
Alar Kivilo
SCHNITT:
Tara Timpone
TON:
Joel Shryack
MUSIK:
Michael Andrews
AUSSTATTUNG:
Jefferson Sage
KOSTÜME:
Debra McGuire

       
  Baden Baden
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2016]
       
 

Ein Film von Rachel Lang • Aus einer Bauchentscheidung heraus beschliesst Ana ihren verhassten Job zu kĂŒndigen und nicht nach London, sondern in ihre Heimatstadt Strassburg zu reisen. Hier will sie ihre Grossmutter besuchen und ihr im Alltag zur Hand gehen. Doch als sie dann auf eine alte AffĂ€re trifft und ihre Oma auch noch ins Krankenhaus muss, ist das fĂŒr die junge Frau ein Ereignis, das sie ĂŒber ihr eigenes Leben und ihre Ziele darin nachdenken lĂ€sst


 

REGIE:
Rachel Lang
PRODUKTION:
Valérie Bournonville
Pierre-Louis Cassou
Jeremy Forni
Joseph Rouschop
CAST:
Salomé Richard
Claude Gensac
Lazare Gousseau
Swann Arlaud
Olivier Chantreau
DREHBUCH:
Rachel Lang
KAMERA:
Fiona Braillon
SCHNITT:
Sophie Vercruysse
TON:
Aline Huber
AUSSTATTUNG:
Jean-François Sturm
KOSTÜME:
Delphine Laloy

       
  Balzac et la petite tailleuse chinoise
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller! • Im China der 70er Jahre werden die Freunde Luo und Dai, Söhne von sogenannt reaktionĂ€ren Intellektuellen, zur Umerziehung und zum Arbeiten in ein abgelegenes Dorf geschickt. Mit Mut und Geschick erreichen sie, dass Dai jeden Abend auf seiner Geige StĂŒcke von Mozart spielen darf, den sie als revolutionĂ€ren Komponisten darstellen. Sie gewinnen das Vertrauen des Chefs, der sie in die Stadt schickt, damit sie ĂŒber die Filme im Kino berichten. So werden sie zu geschĂ€tzten Unterhaltern des Dorfes, denn anstatt die Revolutionsgeschichten wiederzugeben, erzĂ€hlen sie aus geschmuggelten BĂŒchern von Flaubert, Tolstoi, Hugo und Balzac. Die hĂŒbsche Tochter des Schneiders verliebt sich in ihre ErzĂ€hlungen - und in Luo.

 

REGIE:
Dai Sijie
PRODUKTION:
Zhao Jun
Bernard Lorain
Wang Zhebin
CAST:
Xun Zhou
Kun Chen
Shuangbao Wang
Zhijun Cong
Hongwei Wang
Xiong Xiao
Zuohui Tang
DREHBUCH:
Dai Sijie
Nadine Perront
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Julia Gregory
Luc Barnier
MUSIK:
Wang Pujian
AUSSTATTUNG:
Cao Jiuping

       
  Bamako
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2007]
       
 

Afrika hĂ€lt Gericht • Was fĂŒr eine grossartige Idee: Abderrahmane Sissako lĂ€dt uns ein in Malis farbenfrohe Hauptstadt Bamako, wo er im Hof des Hauses seines verstorbenen Vaters eine Gerichtsverhandlung in Szene setzt, in jenem Hof, in dem er selber seine Jungend verbracht hat. Doch keine Angst, das ist alles andere als trockene Faktenbeigerei: Spannungsgeladen prĂ€sentiert sich die hier in Szene gesetzte Verhandlung gegen die Weltbank und den Internatio-nalen WĂ€hrungsfonds, die ja eigentlich da wĂ€ren, ausgleichend zu wirken im Weltmarkt. Munter lĂ€uft wĂ€hrend der Gerichtsverhandlung im Hof das Leben weiter. Die geniale Idee von Sissako war es, Gericht zu halten im Alltag, denn aus ihm heraus wird so vieles, was diskutiert wird, ganz beilĂ€ufig sichtbar, wahrnehmbar, erkennbar. Und darĂŒber hinaus spielt der Alltag aufs Unterhaltsamste seine Streiche. NatĂŒrlich schweift Sissakos Blick immer wieder ab, widmet er sein Interesse Randfiguren im globalen Game, um die WiderwĂ€rtigkeit der nördlichen Arroganz umso sichtbarer zu machen. Er ist auch ein hochsensibler PortrĂ€tist. Wenn die Welt heute voller Wunden ist, dann aufgrund einer langen Geschichte, die gerne vergessen geht, wenn man das Heute betrachtet. Sissako fĂŒhrt uns dies am Beispiel Afrikas im Innenhof seines Hauses vor Augen und vor Ohren. Luzid sind die Auseinandersetzungen und Äusserungen, real existierende Figuren und erfundene spielen ineinander ĂŒber und miteinander, um von dem zu reden, was ist. Und von dem, was sein könnte. Zu Letzterem freilich wĂŒrde so etwas wie Bewusstsein gehören, nicht nur ein Bewusstsein fĂŒrs Eigene sondern eben auch eines fĂŒrs Andere, fĂŒr die Existenz des Anderen. Bamako ist fĂŒr mich der dringlichste Film zur Zeit: Stiller Aufschrei, luzide Einsicht.

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Denis Freyd
Abderrahmane Sissako
CAST:
AĂŻssa MaĂŻga
Maimouna HĂ©lĂšne Diarra
Balla Habib Dembélé
Djénéba Koné
Hamadoun Kassogué
William Bourdon
Danny Glover
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Dana Farzanehpour
AUSSTATTUNG:
Mahamadou Kouyaté

       
  Barakah Meets Barakah
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2016]
       
 

Ein Film von Mahmoud Sabbagh • WĂŒrde man eine Umfrage unter FilmexperInnen starten, welches Land ihrer EinschĂ€tzung nach derzeit das am wenigsten geeignete ist, eine sehr lustige und echt abgefahrene „Romantic Comedy“ anzusiedeln: Saudi-Arabien hĂ€tte beste Chancen, die Top-Position einzunehmen. Falsch geraten – nichts weniger beweist Barakah yoqabil Barakah: Er ist ein stĂ€dtischer Ordnungsbeamter in Dschidda, nicht wirklich aus bester Familie, sie eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen infolge des unerfĂŒllten Kinderwunsches. Er ist ausserdem Laiendarsteller in einer Theatergruppe, die „Hamlet“ auffĂŒhren will. Sie agiert als Zugpferd der Boutique ihrer flotten Adoptivmutter und ist als renitent-populĂ€re Vloggerin unterwegs. Das Schicksal fĂŒhrt die beiden zusammen – in einer Umgebung, die jeder Form von „dating“ feindlich gegenĂŒbersteht. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus: Eine schrullige Hebamme und ein rosa Push-up-Bra spielen dabei wichtige Rollen. Barakah yoqabil Barakah ist ein Film fĂŒr alle, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich sonst so los ist.

 

REGIE:
Mahmoud Sabbagh
PRODUKTION:
Mahmoud Sabbagh
CAST:
Hisham Fageeh
Fatima AlBanawi
Sami Hifny
Khairia Nazmi
Abdulmajeed Al-Ruhaidi
DREHBUCH:
Mahmoud Sabbagh
KAMERA:
Victor Credi
SCHNITT:
SofĂ­a Subercaseaux
TON:
Eli Cohn
Daniel D'Errico
MUSIK:
Zeid Hamdan
Maii Waleed Yassin
AUSSTATTUNG:
Zainab Al Mashat
Ahmed Mater
KOSTÜME:
Nasibah Hafiz
Samar Idress

       
  Barry Lyndon
 
       
 

Ein Film von Stanley Kubrick • Barry Lyndon ist ein englischer Spielfilm aus dem Jahr 1975 von Stanley Kubrick. Er basiert auf dem Roman Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon (1844) von William Makepeace Thackeray. Der Film spielt im 18. Jahrhundert und zeigt den Aufstieg und Fall eines jungen irischen Abenteurers, der sich darum bemĂŒht, einen festen Platz im englischen Adel einzunehmen.

Der Film gewann vier Oscars (Ausstattung, Kamera, KostĂŒmdesign, Musikadaption).

 

REGIE:
Stanley Kubrick
PRODUKTION:
Stanley Kubrick
CAST:
Ryan O'Neal
Marisa Berenson
Patrick Magee
Hardy KrĂŒger
Steven Berkoff
Gay Hamilton
Marie Kean
Diana Körner
DREHBUCH:
Stanley Kubrick
KAMERA:
John Alcott
SCHNITT:
Tony Lawson
TON:
Rodney Holland
AUSSTATTUNG:
Ken Adam
KOSTÜME:
Milena Canonero

       
  Battleship
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2012]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Ein Flottenverband aus fĂŒnf Kriegsschiffen fĂŒhrt gerade eine Übung im pazifischen Ozean durch, als ausserirdische Raumschiffe aus dem Wasser steigen. Die Aliens wollen eine gewaltige Energiequelle auf dem Meer errichten. Admiral Shane (Liam Neeson) und sein Schwiegersohn Alex Hopper (Taylor Kitsch, «X-Men Origins: Wolverine») gehen auf Angriffskurs und stellen sich den ungebetenen GĂ€sten in die Quere...
Ein weiterer Blockbuster Action-Event unter Beteiligung von Hasbro, die bereits mit der Transformers-Reihe Grosserfolge verbucht hat.

 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Sarah Aubrey
Peter Berg
Brian Goldner
Duncan Henderson
Bennett Schneir
Scott Stuber
CAST:
Liam Neeson
Taylor Kitsch
Alexander SkarsgÄrd
Brooklyn Decker
Rihanna
Josh Pence
Jesse Plemons
Peter MacNicol
Tadanobu Asano
DREHBUCH:
Erich Hoeber
Jon Hoeber
KAMERA:
Tobias A. Schliessler
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
Billy Rich
TON:
Jeffrey Dyal
Yann Delpuech
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Neil Spisak
KOSTÜME:
Louise Mingenbach

       
  Bauer Unser
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2017]
       
 

Ein Film von Robert Schabus • „Wachse oder weiche“ – Über Jahrzehnte war Österreichs Landwirtschaft geprĂ€gt von diesem Leitspruch. 1970 ernĂ€hrte ein Bauer in Österreich 12 Menschen. 2016 kommen auf jeden Landwirten 80 Menschen. In Deutschland sind es 145 Menschen. Tausende Bauern haben aufgegeben oder wirtschaften heute im Nebenerwerb. Die verbliebenen sind gewachsen, haben sich spezialisiert, ihre Produktion intensiviert, investiert. Doch selbstbestimmte Bauern sind selten geworden.

Ein einst stolzer Stand steckt in einem System aus ZwĂ€ngen, AbhĂ€ngigkeiten und Propaganda, dem auch die offizielle EU-Politik zuarbeitet. Selbst die Bezeichnung „Landwirt“ ist in vielen FĂ€llen nicht mehr ganz zutreffend, weil viele Bauern FlĂ€che in Form von billigen Futtermitteln zusĂ€tzlich zu den selbst angebauten importieren (mĂŒssen). „Die ganzen österreichischen Schinken sind in Wahrheit Brasilianer, weil an die Schweine brasilianisches Soja verfĂŒttert wird,“ erklĂ€rt Benedikt Haerlin von der deutschen Zukunftsstiftung Landwirtschaft. Immer wieder lĂ€sst Regisseur Robert Schabus ihn und andere Agrarexperten in „Bauer unser“ zu Wort kommen. Der Dokumentarfilm zeigt gleichermassen ungeschönt wie unaufgeregt wie es auf Österreichs Bauernhöfen zugeht. Schabus bleibt vordergrĂŒndig unparteiisch. Doch so vielfĂ€ltig die Bauern, vom Biobauern bis zum konventionellen Agraringenieur, so einhellig der Tenor: So wird es nicht weitergehen. Es lĂ€uft etwas falsch. Das Mantra der Industrie – schneller, billiger, mehr – stellen die meisten von ihnen in Frage. „Viel besser kann ich nicht mehr werden“, bekennt einer, vor der Schaltzentrale, mit der er seinen weitgehend automatisierten Schweinemaststall managt. Effizient ist unser Agrarsystem allerdings nicht: 40 Prozent der derzeit weltweit in der Landwirtschaft produzierten Kalorien werden verschwendet oder gehen irgendwo auf dem Weg zwischen Produzenten und Konsumenten verloren. Laut der ErnĂ€hrungs- und Landwirtschafts-organisation der Vereinten Nationen (FAO) liessen sich derzeit global 12 Milliarden Menschen ernĂ€hren – ohne radikale Umstellungen. Einfach nur durch eine nachhaltigere Verteilung und Nutzung der Nahrungsmittel. „Bauer unser“ ist ein sehenswerter Film, der zeigt wie Wirtschaftspolitik und Gesellschaft immer öfter vor der Industrie kapitulieren.

Es sind keine rosigen Bilder und doch gibt es Momente der Hoffnung. Etwa wenn der Vorarlberger GemĂŒsebauer und RinderzĂŒchter Simon Vetter stolz darauf ist, ein Bauer zu sein, der seine Kunden kennt und der Entfremdung entgegenhĂ€lt. Oder wenn die Weinviertler Bio- SchafzĂŒchterin Maria Vogt hĂ€ndisch Schafe melkt und frohlockt: „Hey, es geht ja auch ganz anders!“ „Bauer unser“ ist ein Film, der Lust macht, dem Bauern ums Eck einen Besuch abzustatten, bewusst heimische Lebensmittel zu geniessen – und auch als Konsument das Bekenntnis abzulegen: „Bauer unser“.

 

REGIE:
Robert Schabus
PRODUKTION:
Helmut Grasser
CAST:
José Bové
Fritz Grojer
Ewald GrĂŒnzweil
Benedikt Haerlin
Phil Hogan
DREHBUCH:
Robert Schabus
KAMERA:
Lukas Gnaiger
SCHNITT:
Robert Schabus
TON:
Andreas Frei

       
  Be Here to Love Me: A Film About Townes Van Zandt
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. August 2006]
       
 

Jedem Genie ist eine Dosis Tollheit beigemischt. • Der Texaner Townes Van Zandt (1944-1997) war einer der begabtesten und bedeutendsten Song-Poeten seiner Zeit. Das lyrische Filmportrait TOWNES VAN ZANDT skizziert anhand von stimmungsvollen Momentaufnahmen, historischen Filmdokumenten und Interviews den Lebens- und Karriereweg sowie das komplexe Psychogramm eines genialischen KĂŒ0nstlers. Dabei wird deutlich, warum Townes Van Zandt in seiner žber 30-j‰hrigen Musikerlaufbahn trotz seines charismatischen Gesangvortrags und guter Gitarrentechnik selber nie einen Top-Hit hatte, aber von vielen eingeschworenen Fans in aller Welt verehrt und von berĂŒhmten Kollegen wie Bob Dylan, Emmylou Harris oder Norah Jones bis heute hoch geschĂ€tzt wird. Willie Nelson und Merle Haggard landeten mit Van Zandts wildromantischer Ballade von "Pancho and Lefty" einen Nummer Eins-Hit, und noch immer haben viele SĂ€nger, nicht nur im Country-Mekka Nashville, Van Zandts sensible Kompositionen im Repertoire.

EinfĂŒhlsam nachgezeichnet werden prĂ€gende Jugenderlebnisse und Lebensstationen: vom Beginn der durch den frĂŒhen Bob Dylan und den legendĂ€ren Blues-Barden Lightnin' Hopkins inspirierten Musikerlaufbahn, ĂŒber kĂŒnstlerische und menschliche Höhe- und Tiefpunkte, bis zum frĂŒhen Tod nach jahrzehntelangem Alkohol- und Drogenmissbrauch. Neben Townes Van Zandt selber kommen seine Manager, seine Kinder, drei Ehefrauen sowie zahlreiche Freunde und Bewunderer zu Wort, darunter Willie Nelson, Emmylou Harris, Kris Kristofferson, Guy Clark, Jerry Jeff Walker, Joe Ely, Kinky Friedman und Steve Earle.

 

REGIE:
Margaret Brown
PRODUKTION:
Margaret Brown
Sam Brumbaugh
CAST:
Townes van Zandt
Steve Earle
Emmylou Harris
Kris Kristofferson
Willie Nelson
KAMERA:
Lee Daniel
SCHNITT:
Don Howard
Karen Skloss
Lee Skloss
Michael Taylor
TON:
Tom Hammond
Bob Kellough

       
  Beasts of the Southern Wild
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2012]
       
 

Ein Film von Benh Zeitlin • Die furchtlose Hushpuppy (QuvenzhanĂ© Wallis), gerade einmal 6 Jahre alt, lebt gemeinsam mit ihrem Vater Wink (Dwight Henry) in einfachen VerhĂ€ltnissen allein im Mississippi Delta. Wink bereitet seine Tochter langsam auf eine Zeit vor, in der er nicht mehr fĂŒr sie da sein kann und sie auf sich allein gestellt sein wird. Plötzlich befĂ€llt ihn - wie beinahe prophezeit - eine seltsame Krankheit und er wird immer schwĂ€cher. Gleichzeitig findet ein gravierender Umschwung in der Natur statt: Die Polkappen schmelzen, es kommt zu Naturkatastrophen - und seltsame prĂ€historische Wesen bahnen sich ihren Weg ins GewĂ€sser. Hushpuppy muss diese Gefahren auf sich nehmen, denn sie verfolgt ein Ziel: Sie will ihre Mutter finden.

 

REGIE:
Benh Zeitlin
PRODUKTION:
Michael Gottwald
Dan Janvey
Josh Penn
CAST:
Quvenzhané Wallis
Dwight Henry
Levy Easterly
Lowell Landes
Pamela Harper
Gina Montana
DREHBUCH:
Lucy Alibar
Benh Zeitlin
KAMERA:
Ben Richardson
SCHNITT:
Crockett Doob
Affonso Gonçalves
TON:
Steve Boeddeker
Noah Katz
John D. Matthews
MUSIK:
Dan Romer
Benh Zeitlin
AUSSTATTUNG:
Alex DiGerlando
KOSTÜME:
Stephani Lewis

       
  Beau SĂ©jour
 
       
 

Ein Film von Nathalie Basteyns & Kaat Beels • Leben flammt auf in Katos toten Augen. Erschrocken schnappt die junge Frau nach Luft und stellt fest, dass sie in ihrer eigenen Blutlache liegt. Als Kato das Hotel Beau SĂ©jour verlĂ€sst, dĂ€mmert es in ihrem Kopf: Sie wurde umgebracht. MerkwĂŒrdig nur, dass sie trotzdem noch unter den Lebenden weilt – und dass einige wenige ihrer Angehörigen sie immer noch wahrnehmen. Ob Geist oder nicht, Kato will ihren eigenen Mordfall klĂ€ren. Dabei taucht sie tief unter die OberflĂ€che ihrer vermeintlich friedlichen Dorfgemeinschaft
 Das ZFF zeigt die Pilotfolge der hochwertig produzierten belgischen „whodunit“-Serie.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Nathalie Basteyns
Kaat Beels
PRODUKTION:
Saskia Verboven
Marijke Wouters
CAST:
Reinhilde Decleir
Lynn Van Royen
Johan Van Assche
Kris Cuppens
DREHBUCH:
Nathalie Basteyns
Kaat Beels
Sanne Nuyens
Bert Van Dael
KAMERA:
Anton Mertens

       
  Beautiful new world
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Ungewohnt lockeres Kino aus China... • Ungewohnt lockeres Kino aus China, eine erfrischende Komödie aus Schanghai. In Form einer einfachen Ballade, ironisch erzĂ€hlt, lehnt sich der Film an den Suzhou-Stil der traditionell gesungenen chinesischen Epen an. Baogen ist ein Mann vom Land mit bewĂ€hrten Moralvorstellungen, der hart arbeitet, um sich ein neues stĂ€dtisches Leben aufzubauen und um das Herz seiner scharfzĂŒngigen Tante zu gewinnen. Eine wunderbare neue Welt wirft einen aufschlussreichen Blick auf das zeitgenössische, sich verĂ€ndernde China und auf den Gegensatz und die Konfrontation von Materialismus, Kapitalismus, traditionellen Werten und menschlichem Begehren. Shi Runjiu, ein 29jĂ€hriger Regisseur und Drehbuchautor, bringt mit seinem ersten Langspielfilm frischen Wind in den chinesischen Film. Er bringt uns zum Lachen und zwingt uns zugleich nachzudenken. Der ehrliche Bauer Baogen, der in die grosse Stadt kommt, um hier einen Preis abzuholen, den er in der Lotterie gewonnen hat, kommt ganz schön auf die Welt, denn die gewonnene Wohnung ist noch nicht einmal gebaut. Anstatt reich und berĂŒhmt zu werden, sieht er sich mit der simplen RealitĂ€t konfrontiert. Er sucht bei seiner entfernten Verwandten Jinfang Unterschlupf und bringt deren Leben ganz schön durcheinander.

 

REGIE:
Runjiu Shi
PRODUKTION:
Peter Loehr
CAST:
Wu Jiang
Hong Tao
Ning Chen
Richie Ren
Wu Bai
Zhengwei Tong
DREHBUCH:
Fendou Liu
Runjiu Shi
Yao Wang
KAMERA:
Yue Lu
SCHNITT:
Hongyu Yang
TON:
Xueyi Wang

       
  Becoming Jane
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Julian Jarrold • Becoming Jane erzĂ€hlt von der realen LiebesaffĂ€re, welche die junge Jane Austen dazu inspiriert hat, die bekannteste Liebesroman-Autorin aller Zeiten zu werden.

Der DEVIL WEARS PRADA-Shootingstar Anne Hathaway legt in ihrer Rolle als Jane Austen eine glanzvolle Leistung hin. Sie spielt mit bewundernswerter Hingabe und Kraft eine sinnliche, intelligente junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Die 22jĂ€hrige Jane Austen ist in Schwierigkeiten. Jane’s Ă€ltere Schwester ist glĂŒcklich verheiratet und verlĂ€sst ihre Eltern mit dem kleinen aber dringlichen Problem, auch die zweite Tochter unterzubringen. Die Familie ist umfangmĂ€ssig, aber nicht geldmĂ€ssig reich. Als der pompöse Mr. Wisley, der einzige Erbe der wohlhabenden und wichtigen Lady Gresham, sich um Janes Hand bittet, sind alle ĂŒberglĂŒcklich.

Tom Lefroy ist auch in Schwierigkeiten. Er hat das Leben in Londons genossen – ein charmanter Schalk, der anstatt Jus zu studieren seine Zeit boxend, trinkend und frauenjagend verbracht hat. Nun muss er fĂŒr diese Verbrechen des VergnĂŒgens bei seinem Onkel, Richter Langlois, gerade stehen. Seine Strafe? Tom muss den Sommer mit seinen langweiligen Verwandten in Hampshire verbringen.

Die Englische Landschaft mag friedlich aussehen, aber die Sommerfeste sind dekadent und an einer solchen Feier lernt Tom Jane kennen. Ein Katz-und-Maus-Spiel bricht aus, der Funke entspringt und ĂŒber den Sommer verlieben sie sich.

Mit Toms Ruf und Jane’s Familienhintergrund kann diese Geschichte kein gutes Ende nehmen.

 

REGIE:
Julian Jarrold
PRODUKTION:
Robert Bernstein
Graham Broadbent
Douglas Rae
CAST:
Anne Hathaway
James McAvoy
Julie Walters
James Cromwell
Maggie Smith
DREHBUCH:
Kevin Hood
Sarah Williams
KAMERA:
Eigil Bryld
SCHNITT:
Emma E. Hickox
TON:
Sophie Cornet
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  Before Sunrise
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 1995]
       
 

Der Anfang von «Before Sunset» • Als „Before Sunrise“ 1995 in die Kinos kam, feierten die Kritiker ihn als höchst ungewöhnliche Liebesgeschichte – ein Abend, den wir mit den Augen zweier Fremder erleben, die durch eine ihnen fremde Stadt wandern und sich dabei nĂ€her kommen. Die Zuschauer fĂŒhlten sich an das prickelnde Versprechen der Jugend erinnert, das zwei junge Menschen spontan in einem Zug zusammenfĂŒhrt: Sie verbringen die Nacht mit GesprĂ€chen ĂŒber Gott und die Welt. „Irgendwie wirkte das wie eine Anti-Hollywood-Romanze“, sagt Regisseur Richard Linklater ĂŒber seinen dritten Film (nach „Slacker“ und „Dazed and Confused“). „Einfach gesagt: Das ist eine Lovestory fĂŒr Realisten. Wir versuchen die RealitĂ€t einzufangen – die Geschichte passt eher ins wirkliche Leben der Zuschauer als in einen Film. Wahrscheinlich empfinden die Menschen, die sich davon angesprochen fĂŒhlen, genauso wie wir, und deswegen wollen wir wissen, was mit diesen beiden Figuren weiter geschieht.“

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Anne Walker-McBay
CAST:
Ethan Hawke
Julie Delpy
Andrea Eckert
Hanno Pöschl
Karl Bruckschwaiger
Tex Rubinowitz
Erni Mangold
DREHBUCH:
Richard Linklater
Kim Krizan
KAMERA:
Lee Daniel
SCHNITT:
Sandra Adair
Sheri Galloway
TON:
Tom Hammond
MUSIK:
Fred Frith
AUSSTATTUNG:
Florian Reichmann
KOSTÜME:
Florentina Welley

       
  Behind Enemy Lines
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2002]
       
 

Im Fadenkreuz - Allein gegen Alle • Bosnien-Herzegowina, Mitte der 90er Jahre. US-Kampfpilot Chris Burnett (OWEN WILSON) befindet sich zusammen mit seinem Partner Michael Stackhouse (GABRIEL MACHT) auf einem Erkundungsflug ĂŒber gefĂ€hrlichem Territorium, als sie illegale militĂ€rische AktivitĂ€ten entdecken.

Lokar (OLEK KRUPA), Kommandant der serbischen Soldateska, zögert keine Sekunde: Er lÀsst den US-Jet kurzerhand abschiessen. Mittels Schleudersitz retten sich die beiden Piloten, doch bei der Landung bricht sich Stackhouse ein Bein. WÀhrend Burnett die Gegend erkundet, töten die FreischÀrler den hilflos am Boden liegenden US-Marine.

Panisch ergreift Burnett die Flucht, die serbischen Milizen dicht auf seinen Fersen. Per Funk informiert er seinen Vorgesetzten, Admiral Reigart (GENE HACKMAN), der mit seiner Truppe auf einem US-FlugzeugtrĂ€ger vor der KĂŒste stationiert ist. Doch dem sind die HĂ€nde gebunden: Aus politischen GrĂŒnden darf er keine Rettungsaktion starten. Burnett muss sich alleine bis zur nĂ€chsten UNO-Schutzzone durchschlagen 


 

REGIE:
John Moore
PRODUKTION:
John Davis
CAST:
Owen Wilson
Gene Hackman
Joaquim de Almeida
David Keith
Olek Krupa
DREHBUCH:
David Veloz
Zak Penn
KAMERA:
Brendan Galvin
SCHNITT:
Paul Martin Smith
MUSIK:
Don Davis
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley

       
  Behind The Sun
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2001]
       
 

Von Arthur Cohn und Walter Salles ('Central Station') • Brasilianische Einöde, April 1910. Die Blutrache zweier Familien, die sich befehden, nimmt kein Ende. Tonho muss auf Befehl seines Vaters den Tod seines Ă€lteren Bruders rĂ€chen. So will es die Tradition seit Generationen. Der junge Mann weiss, dass nach dieser Tat, seine Tage wiederum gezĂ€hlt sein werden.

Sein kleiner Bruder PacĂș erkennt die Sinnlosigkeit dieser Tradition und fleht ihn an, damit zu brechen.

Inspiriert von Ismail KadarĂ©s Roman 'Broken April' erzĂ€hlen Regisseur Walter Salles ('Central Station') und Produzent Arthur Cohn eine berĂŒhrende Geschichte in traumhaft schönen Bildern.

 

REGIE:
Walter Salles
PRODUKTION:
Arthur Cohn
Jean Labadie
Carole Scotta
CAST:
José Dumont
Rodrigo Santoro
Rita Assemany
Luiz Carlos Vasconcelos
Ravi Ramos Lacerda
Flavia Marco Antonio
Everaldo Pontes
DREHBUCH:
Walter Salles
SĂ©rgio Machado
Karim AĂŻnouz
KAMERA:
Walter Carvalho
SCHNITT:
Isabelle Rathery
MUSIK:
Antonio Pinto
AUSSTATTUNG:
Cassio Amarante

       
  Being Azem
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Tomislav Mestrovic und NicolĂČ Settegrana • Being Azem erzĂ€hlt die Geschichte eines aus einem Dorf im Kosovo stammenden Jungen und seines Aufstiegs zum erfolgreichsten Thaiboxer der Welt.

1994, Mailand: Innerhalb von nur drei Jahren erklimmt der neunzehnjĂ€hrige Winterthurer Azem Maksutaj, nach Schweizer- und Europameisterschaft, den Olymp des Thaiboxens und wird bis dahin jĂŒngster Weltmeister aller Zeiten.

Zwölf Jahre spĂ€ter und zwanzig Kilogramm schwerer steht Azem im Herbst seiner Karriere im Bellagio-Hotel in Las Vegas vor dem wichtigsten Kampf seines Lebens. Es ist die wahrscheinlich letzte Chance sein grösstes sportliches Ziel doch noch zu erreichen. Es geht um alles oder nichts! Gewinnt der Winterthurer im Superschwergewicht gegen die K-1 Legende Ray Sefo, erhĂ€lt er eine Wildcard fĂŒr das Halbfinalturnier in Osaka der sechzehn besten KĂ€mpfer der Welt. Azem wĂ€re damit der Teilnahme am K-1 Grand-Prix Finale in Tokio so nah wie noch nie zuvor in seinem Leben. Vor ihm konnte diesen ?Mount Everest des Kampfsports? nur ein einziger Schweizer erklimmen - sein ehemaliger Trainer, Vorbild und Förderer Andy Hug.

Being Azem entfĂŒhrt den Zuschauer auf eine Reise in die Welt des Kampfsports und zu einer seiner eindrĂŒcklichsten Persönlichkeiten. Von Winterthur aus begleiteten die beiden Filmemacher NicolĂČ Settegrana und Tomislav Mestrovic den Winterthurer Weltmeister, wĂ€hrend einer Dauer von eineinhalb Jahren, ĂŒber drei Kontinente hinweg. Angefangen in Stockholm, ĂŒber Chiang-Mai, Bangkok, Istanbul und Las Vegas bis in sein Heimatdorf Deqan im Kosovo. Dort, wo vor dreissig Jahren alles begann.

Aber nicht nur der Sportler steht im Fokus, die Zuschauer lernen auch die andere Seite des berĂŒhmten Thaiboxers kennen, indem sie miterleben, wie Azem als Trainer das Wissen seines legendĂ€ren Meisters nun seinen eigenen SchĂŒlern weitergibt.

WĂ€hrend wir Azem bei den Vorbereitungen fĂŒr die wichtigsten drei Runden seines Lebens begleiten und die letzten Sekunden vor dem Kampf Backstage und hautnah an seiner Seite miterleben, zeichnet der Film im Stile von Erinnerungen die wichtigsten Stationen seiner Karriere und seines Lebens nach. Dabei erhalten wir intime, spektakulĂ€re und selten gezeigte Einblicke in die private Lebenswelt eines Profisportlers und erleben Momente voller Tragik, Spannung und Freude. Momente, in denen klar wird, dass Sieg und Niederlage oft nicht nur sehr eng beieinander liegen, sondern manchmal gar ein und dasselbe sind.

Aber vor allem lernen wir in Being Azem den Menschen hinter dem Weltmeister kennen. Einen sympathischen und facettenreichen Menschen, der nur das macht, was wir uns letztlich alle wĂŒnschen: seinen grossen Traum zu leben!

 

REGIE:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
PRODUKTION:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
CAST:
Azem Maksutaj
DREHBUCH:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
KAMERA:
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Niklaus Siebenkorn
Thomas Meister
TON:
Ivo SchlÀpfer
MUSIK:
Beat SolĂšr

       
  Belgica
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2016]
       
 

Cafe Belgica • Jo lebt in der City, liebt Musik und hat eine mehr schlecht als recht laufende Bar: das Belgica. Sein Bruder Frank ist Familienvater, wohnt in der Pampa und ergreift jede Gelegenheit, sich ins Nachtleben zu stĂŒrzen. Die beiden völlig unterschiedlichen Jungs haben sich in letzter Zeit etwas aus den Augen verloren. Das Ă€ndert sich, als Frank die Idee hat, bei Jo einzusteigen. Er will die Bar vergrössern, DJs und Bands engagieren. Mit Kumpels, die sich von Franks Elan anstecken lassen, werden die PlĂ€ne spontan umgesetzt. Der Erfolg ist durchschlagend, die Einnahmen steigen rasant, die Stimmung im Belgica wird von Nacht zu Nacht ekstatischer. WĂ€hrend Jo auf dem Boden bleibt, hebt Frank immer mehr ab

Felix van Groeningen hat mit «The Broken Circle» das Kinopublikum begeistert und unzĂ€hlige Preise gewonnen. Der Film war ein Versprechen fĂŒr die Zukunft, das der Regisseur jetzt mit «Belgica» einlöst. Inspiriert zur Story ĂŒber zwei ungleiche BrĂŒder wurde er vom legendĂ€ren Konzertlokal CafĂ© Charlatan im belgischen Gent, den grossartigen Soundtrack hat Soulwax beigesteuert. «Belgica», am Sundance Film Festival mit dem Regie-Preis ausgezeichnet, ist freches, bildstarkes, emotionales und mitreissendes Kino.

 

REGIE:
Felix van Groeningen
PRODUKTION:
Dirk Impens
CAST:
Stef Aerts
Tom Vermeir
Stefaan De Winter
Dominique Van Malder
Ben Benaouisse
Boris Van Severen
DREHBUCH:
Arne Sierens
Felix van Groeningen
KAMERA:
Ruben Impens
SCHNITT:
Nico Leunen
TON:
Jan Deca
Tijn Hazen
Michel Schöpping
Seppe van Groeningen
KOSTÜME:
Ann Lauwerys

       
  Belle et SĂ©bastien, l'aventure continue
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Sebastian und die Feuerretter • In dem Alpendorf Saint Martin lebt der 10-jĂ€hrige Waisenjunge Sebastian. Anstatt in die Schule zu gehen, jagt er lieber mit seiner BerghĂŒndin Belle ĂŒber die Wiesen. Am meisten freut sich Sebastian auf die RĂŒckkehr seiner Tante Angelina. Doch als er sie mit seinem Grossvater CĂ©sar abholen will, erfahren sie Schreckliches: Angelinas Flugzeug ist abgestĂŒrzt und hat den Wald in Brand gesetzt. Als einziger glaubt Sebastian daran, dass Angelina ĂŒberlebt hat und gerettet werden muss. Jetzt kann nur noch der mĂŒrrische Pilot Pierre helfen. Versteckt in dessen Flugzeug wollen Sebastian und Belle sicher gehen, dass Pierre die Suche nach Angelina ernst nimmt. Als der die blinden Passagiere entdeckt, bricht Chaos aus, dicht gefolgt von einer schmetternden Bruchlandung. Das ungleiche Trio macht sich nun zu Fuss auf den Weg durch den brennenden Wald. Ihnen stehen nicht nur neue Freundschaften und aufregende Abenteuer bevor, sondern grosse Gefahren und ein noch grösseres Geheimnis.

Eisige Bergspitzen, felsige AbgrĂŒnde und brennende Schluchten – hier muss sich die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der klugen BerghĂŒndin und dem abenteuerlustigen Jungen bewĂ€hren. Ein bildgewaltiges Kino-Erlebnis fĂŒr kleine und grosse Zuschauer.

 

REGIE:
Christian Duguay
PRODUKTION:
Gilles Legrand
Clément Miserez
Matthieu Warter
CAST:
FĂ©lix Bossuet
Tchéky Karyo
Margaux Chatelier
DREHBUCH:
CĂ©cile Aubry
Juliette Sales
Fabien Suarez
KAMERA:
Christophe Graillot
SCHNITT:
Olivier Gajan
TON:
Adrien Arnaud
Emmanuel Augeard
AUSSTATTUNG:
Sebastian Birchler
KOSTÜME:
Adélaïde Gosselin

       
  Bend It Like Beckham
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Oktober 2002]
       
 

Best British Comedy since 'Bridget Jones' Diary' • Schnelles Dribbling, nach links antĂ€uschen, ĂŒber die rechte Seite ausweichen, kurz noch mal den Gegner tunneln und...TOR! Die 18jĂ€hrige Jess (PARMINDER NAGRA) hat's voll drauf! Beim Kicken im Park zeigt sie ihren Freunden, dass Fussball schon lĂ€ngst keine MĂ€nnerdomĂ€ne mehr ist. Aber wenn das ihre Eltern spitz kriegen, ist ein gigantischer Familienkrach vorprogrammiert. Schliesslich haben die beiden traditionsbewussten Inder ganz andere PlĂ€ne fĂŒr ihre Tochter: Jess soll erst einen netten indischen Mann heiraten und dann Jura studieren. Doch Jess trĂ€umt nur davon, einmal an der Seite von David Beckham zu spielen!

Bei einem ihrer geheimen Fussballspiele im Park trifft Jess auf Jules (KEIRA KNIGHTLEY), die total begeistert von deren Talent ist und sie zu einem Training bei ihrem Girls-Kickerclub ĂŒberredet. Jess weiss nicht so recht - soll sie oder soll sie nicht? Heimlich stiehlt sie sich aus dem Haus und staunt nicht schlecht, wie der smarte Trainer Joe (JONATHAN RHYS MEYERS) den Girls ordentlich einheizt...

Doch das ist noch lÀngst nicht alles, was das Feel-Good-Movie KICK IT LIKE BECKHAM zu bieten hat. Jules verzweifelt an ihrer hochneurotischen Mom, die aus ihrer sportlichen Tochter unbedingt einen mÀnnerbecircenden Vamp machen will. Jess' Doppelleben fliegt auf, als ihre Schwester Pinky mitten in turbulenten Hochzeitsvorbereitungen steckt. Und dann ist da noch Trainer Joe, der den MÀdels gehörig den Kopf verdreht - woraufhin Jess' Vater mehr als nur ein Stossgebet zum Familienheiligen schickt...

 

REGIE:
Gurinder Chadha
PRODUKTION:
Deepak Nayar
CAST:
Parminder K. Nagra
Keira Knightley
Jonathan Rhys Meyers
Anupam Kher
Archie Panjabi
Shaznay Lewis
Frank Harper
DREHBUCH:
Paul Mayeda Berges
Guljit Bindra
Gurinder Chadha
KAMERA:
Jong Lin
SCHNITT:
Justin Krish
MUSIK:
Craig Pruess
AUSSTATTUNG:
Nick Ellis

       
  Benedetta Follia
 
       
 

Ein Film von Carlo Verdone

 

REGIE:
Carlo Verdone
PRODUKTION:
Luigi De Laurentiis Jr.
Aurelio De Laurentiis
CAST:
Carlo Verdone
Lucrezia Lante della Rovere
Ilenia Pastorelli
Maria Pia Calzone
Paola Minaccioni
DREHBUCH:
Carlo Verdone
Nicola Guaglianone
KAMERA:
Arnaldo Catinari
SCHNITT:
Pietro Morana
MUSIK:
Michele Braga
Tommy Caputo
KOSTÜME:
Tatiana Romanoff

       
  Benim DĂŒnyam
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2013]
       
 

Meine Welt • Eine markante Geschichte die in den 1950er Jahren in BĂŒyĂŒkada abspielt. Ein Kind namens Ela, wurde nach einer Krankheit mit zwei Jahren blind und taub. Deshalb “kennt” es nichts und harmoniert mit seinem Umfeld nicht gut. Dies ist die Geschichte von Ela und Mahir Hoca, der sein Leben opferte um sie zu heilen. Mit der Begegnung von Ela, die, bis sie acht Jahre alt war unwissend dahinlebte und Mahir hoca, der nach dem bitteren Verlust seiner Schwester, die in der gleichen Situation war wie Ela, sein Leben den Behinderten opferte, beginnt eine Reise vom Schwarzen ins Weisse in der nur ein einziges Wort keinen Platz findet: Unmöglich... Meine Welt; die Geschichte von denjenigen, die die Bedeutung der Dunkelheit erneut schreiben lassen durch diejenigen, die nur die Dunkelheit sehen können.

 

REGIE:
Ugur YĂŒcel
PRODUKTION:
Erol Avci
CAST:
Beren Saat
Ugur YĂŒcel
Ayça Bingöl
Turgay KantĂŒrk
Hazar ErgĂŒĂ§lĂŒ
Melis Mutluç
Yasemin Conka
Erdal KĂŒĂ§ĂŒkkömĂŒrcĂŒ
DREHBUCH:
Ugras GĂŒnes
KAMERA:
Tolga Kutlar
SCHNITT:
Tamer Çiray

       
  Benvenuti al sud
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2011]
       
 

Willkommen im SĂŒden • Alberto (CLAUDIO BISIO) reicht's! Er hat die Nase voll von seinem kleinen Postamt in der norditalienischen Provinz. Angetrieben von seiner Frau (ANGELA FINOCCHIARO) bemĂŒht er sich um eine Versetzung ins pulsierende Mailand. Um seine Chancen zu erhöhen, begeht er einen folgenschweren Fehler: Er gibt vor, behindert zu sein. Der Schwindel fliegt auf und Alberto wird prompt strafversetzt nach SĂŒditalien. Der gelebte Albtraum fĂŒr jeden Norditaliener!
Allein und voller böser Vorahnungen macht er sich auf den Weg ins Land der Tagediebe und Mafiosi, bei denen sich der MĂŒll auf den Strassen tĂŒrmt und deren Italienisch kein Mensch versteht. Doch statt einem bösen Erwachen entdeckt Alberto einen malerischen Ort voller liebenswerter Menschen, unwiderstehlichem Essen, herzlichen Kollegen und den einen, wahren Freund, den jeder Mensch im Leben braucht: den BrieftrĂ€ger Mattia (ALESSANDRO SIANI), dem er hilft, das Herz der schönen Maria (VALENTINA LODOVINI) zurĂŒck zu erobern. Doch jetzt hat Alberto ein ganz anderes Problem: Wie soll er seiner Familie und seinen Freunden beibringen, dass er sich pudelwohl fĂŒhlt in seinem sĂŒdlichen Exil. Als seine Ehefrau beschliesst, ihn in seinem vermeintlichen Elend zu besuchen, nimmt nicht nur seine Ehe eine unerwartete Wendung...

BENVENUTI AL SUD landete in Italien einen Hit, der alle Rekorde bricht: Der Film begeisterte ĂŒber 4,9 Mio. KinogĂ€nger. Er ist damit einer der erfolgreichsten Filme in Italien ĂŒberhaupt - vergleichbar mit Begninis OscarÂź- gekröntem Werk "La vita Ăš bella".

Dany Boon, Hauptdarsteller und Regisseur von "Bienvenue chez les Ch‘tis", hat in diesem italienischsten aller Remakes einen Cameo-Auftritt, wie nur er ihn spielen kann.

 

REGIE:
Luca Miniero
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Francesca Longardi
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Claudio Bisio
Alessandro Siani
Angela Finocchiaro
Valentina Lodovini
Naike Rivelli
DREHBUCH:
Massimo Gaudioso
KAMERA:
Paolo Carnera
SCHNITT:
Valentina Mariani
TON:
Luca Anzellotti
MUSIK:
Umberto Scipione
AUSSTATTUNG:
Paola Comencini
KOSTÜME:
Sonoo Mishra

       
  Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Eine schwarze Komödie von Daniel Schmid • Die schwarze Komödie von Daniel Schmid erzĂ€hlt die Geschichte der schönen Irina (Elena Panova), einem russischen Call Girl, das in ein mĂ€rchenhaftes Alpenland gerĂ€t, an das sie, beinahe als Letzte, bedingungslos zu glauben beginnt. Durch den etwas zwielichtigen Anwalt Dr. Alfred Waldvogel (Ulrich Noethen) und dessen Freundin Charlotte De (Geraldine Chaplin) wird sie an einen wachsenden Kundenkreis von Vertretern aus Wirtschaft und Politik, MilitĂ€r und Medien vermittelt.

In Elektrostal, im fernen Russland, verfolgt ein personenreicher Familienclan Irinas Aufstieg. Reisevorbereitungen fĂŒr einen baldigen Umzug ins gelobte Land werden getroffen.

Unterdessen gerĂ€t Irina immer mehr in ein fĂŒr sie völlig undurchsichtiges Labyrinth von Interessensgruppen, die sie alle nur zu benutzen scheinen. Als 'Informantin' verpflichtet, winkt ihr im Gegenzug der ersehnte Schweizerpass. Alt DivisionĂ€r Sturzenegger (Martin Benrath) verspricht ihr sogar die Heirat. Durch Erpressung in die Enge getrieben, erfindet sie - beraten von ihrer besten Freundin Benedetta Hösli (Marina Confalone), die als Putzfrau im Landesmuseum arbeitet dubiose Geschichten ĂŒber ihre Kunden.

Mit dem drohenden Landesverweis konfrontiert, löst sie - durch ein MissverstÀndnis und in völliger Unkenntnis der Folgen - den vor vielen Jahren geplanten Staatsstreich einer vergessenen patriotischen Organisation aus: den Beresina-Alarm. Damit erfÀhrt das Leben der Irina eine unerwartete Wende, gemeinsam mit dem ganzen Land.

 

REGIE:
Daniel Schmid
PRODUKTION:
T&C Film - Marcel Hoehn
Pandora Film (co)
Prisma Film (co)
CAST:
Elena Panova
Geraldine Chaplin
Martin Benrath
Ulrich Noethen
Ivan Darvas
Marina Confalone
Stefan Kurt
DREHBUCH:
Martin Suter
KAMERA:
Renato Berta
SCHNITT:
Daniela Roderer
TON:
Luc Yersin
MUSIK:
Carl HĂ€nggi
AUSSTATTUNG:
Kathrin Brunner
KOSTÜME:
Birgit Hutter

       
  Better than Chocolate
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 1999]
       
 

Eine verfĂŒhrerische Komödie • Was kann schon besser als Schokolade sein? Die 19-jĂ€hrige Maggie hat anderes gefunden, was ihr Leben lebenswert macht, und dabei ist sie in guter Gesellschaft. Frances lebt und kĂ€mpft fĂŒr ihren Buchladen. Jeremy, mit dem sie abends im 'Cat's Ass'-Club auftritt, geht aufs Ganze und verwandelt sich in die SĂ€ngerin Judy. Als Maggie sich auch noch Hals ĂŒber Kopf in die Strassenmalerin Kim verliebt, stehen die TĂŒren zum siebten Himmel weit offen. WĂŒrden nicht ihre frisch geschiedene Mutter Lila und ihr Bruder Paul plötzlich in Vancouver auftauchen, um sich bei ihr einzuquartieren. Was Paul schnell herausfindet, aber fĂŒr sich behĂ€lt, um selbst die Liebe zu entdecken, nimmt Lila zunĂ€chst gar nicht wahr. Stattdessen freundet sie sich mit Judy an und macht die Erfahrung, dass auch ihr das Leben mehr zu bieten hat als Schokoladenpralinen. Und so geht der unausweichliche grosse Knall in eine ganz andere Richtung los, als Maggie und Kim es sich haben trĂ€umen lassen.

 

REGIE:
Anne Wheeler
PRODUKTION:
Sharon McGowan
CAST:
Wendy Crewson
Karyn Dwyer
Christina Cox
Ann-Marie MacDonald
Marya Delver
Kevin Mundy
Peter Outerbridge
DREHBUCH:
Peggy Thompson
KAMERA:
Gregory Middleton
SCHNITT:
Alison Grace
MUSIK:
Graeme Coleman
AUSSTATTUNG:
David Roberts

       
  Beverly Hills Cop 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 1994]
       
 

Ein Film von John Landis • Bei einem Einsatz gegen Autoausschlachter in Detroit bekommen Axel Foley und seine Leute es unerwarteterweise mit Berufskillern zu tun, die in der Werkstatt einen Laster mit brisanter Fracht abholen wollten. Axels Chef, Inspektor Todd, wird bei dem Schusswechsel getötet. Die wenigen Spuren fĂŒhren nach Los Angeles, zum Freizeitpark Wonderworld, und Foley begibt sich umgehend dorthin und sichert sich die Hilfe seines alten Freundes Billy Rosewood, inzwischen Chef einer bezirksĂŒbergreifenden Sondereinheit der Polizei von Los Angeles, und dessen Partner Jon Flint zu.

Bei seinen eigenen Ermittlungen stösst Axel auf den Chef des Sicherheitsdienstes von Wonderworld, Ellis DeWald, und erkennt ihn als Todds Mörder, doch die Beweise reichen einfach nicht aus, um ihn zu verhaften. DafĂŒr bitten ihn Onkel Dave, GrĂŒnder und Patron des Parks, und die Angestellte Janice um Hilfe: Daves Freund und Partner, Roger Fry, ist unter mysteriösen UmstĂ€nden verschwunden, und sein letzter Brief an Onkel Dave ist nicht weniger rĂ€tselhaft, da er keine eindeutigen Hinweise zu enthalten scheint.

 

REGIE:
John Landis
PRODUKTION:
Robert Rehme
Mace Neufeld
CAST:
Eddie Murphy
Jon Tenney
Joey Travolta
Eugene Collier
Jimmy Ortega
Ousaun Elam
Ray Lykins
DREHBUCH:
Danilo Bach
Steven E. de Souza
KAMERA:
Mac Ahlberg
SCHNITT:
Dale Beldin
TON:
Jeff Bushelman
Ken Dufva
David Lee Fein
MUSIK:
Nile Rodgers
AUSSTATTUNG:
Michael Seymour
KOSTÜME:
Catherine Adair

       
  Beyond Farewell - Antennen ins Jenseits
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Susanna HĂŒbscher • Können wir unsere verstorbenen Liebsten im Jenseits kontaktieren? Mit dieser Frage und in der sprachlosen Trauer um den unlĂ€ngst verlorenen Vater macht sich die Schweizer Dokumentarfilmerin Susanna HĂŒbscher auf den Weg, TĂŒren zu öffnen in eine unbekannte Welt auf der anderen Seite. Angeleitet vom ebenso bodenstĂ€ndigen wie humorvollen schottischen Medium Bill Coller und im stĂ€ndigen GesprĂ€ch mit ihrer Mutter, findet sie eindrĂŒckliche Bilder und Töne fĂŒr die bereichernde Einsicht, dass der Tod lebendiger und beredter ist als es zunĂ€chst den Anschein macht.

 

REGIE:
Susanna HĂŒbscher
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Bill Coller
Susanna HĂŒbscher
Elisabeth HĂŒbscher
Luis Wellinger
Violet Coller
KAMERA:
Marcel Derek Ramsay
Till Brinkmann
Gaudenz HĂŒbscher
Susanna HĂŒbscher
Bela BatthyĂĄny
Michael Saxer
SCHNITT:
Marcel Derek Ramsay
TON:
Roman Bergamin
MUSIK:
Joke Lanz

       
  Bibi & Tina - Der Film
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2014]
       
 

Ein Film von Detlev Buck • Am 23.7.2013 begannen die Dreharbeiten zu BIBI & TINA – DER FILM. Mit der Geschichte von Bibi Blocksberg, die auf dem Reiterhof ihrer besten Freundin Tina Martin und den Pferden Sabrina und Amadeus viele Abenteuer erlebt, dreht Regisseur Detlev Buck nach HÄNDE WEG VON MISSISSIPPI einen weiteren Film fĂŒr ein junges Publikum. Genau wie bei HÄNDE WEG VON MISSISSPPI werden durch die ErzĂ€hlart und den Humor des Regisseurs nicht nur junge Zuschauer ihre Freude haben, sondern auch die erwachsenen Fans der erfolgreichen Hörspiel- und Zeichentrickreihe BIBI & TINA

 

REGIE:
Detlev Buck
PRODUKTION:
Detlev Buck
Christoph Daniel
Marc Schmidheiny
Sonja Schmitt
CAST:
Detlev Buck
Charly HĂŒbner
Ruby O. Fee
Winnie Böwe
Michael Maertens
Lisa-Marie Koroll
Lina Larissa Strahl
Martin Seifert
DREHBUCH:
Bettina Börgerding
TON:
Paul Oberle
KOSTÜME:
Ingken Benesch

       
  Bienvenue Ă  bord
 
       
 

Ein Film von Eric Lavaine

 

REGIE:
Eric Lavaine
PRODUKTION:
François Cornuau
Vincent Roget
CAST:
Franck Dubosc
Valérie Lemercier
GĂ©rard Darmon
DREHBUCH:
HĂ©ctor Cabello Reyes
Eric Lavaine
KAMERA:
Stéphane Le Parc
SCHNITT:
Vincent Zuffranieri
TON:
François de Morant
MUSIK:
Jean-Michel Bernard
AUSSTATTUNG:
Sandrine Jarron
KOSTÜME:
Nadia Chmilevsky

       
  Big Game
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juni 2015]
       
 

Die Jagd beginnt • Der schĂŒchterne Oskari (Onni Tommila) muss im Rahmen einer Mutprobe eine ganze Nacht alleine in einem abgelegenen WaldstĂŒck verbringen. Als die Air Force One des US-PrĂ€sidenten (Samuel L. Jackson) von Terroristen attackiert wird und ĂŒber dem Wald abstĂŒrzt, entdeckt der lediglich mit einem Jagdbogen bewaffnete Junge den PrĂ€sidenten in einer Rettungskapsel. In den folgenden Stunden muss sich das ungleiche Paar in einem krĂ€ftezehrenden Überlebenskampf gegen die Übermacht der feindlichen Terroristen bewĂ€hren


 

REGIE:
Jalmari Helander
PRODUKTION:
Will Clarke
Petri Jokiranta
Andy Mayson
Jens Meurer
CAST:
Samuel L. Jackson
Ray Stevenson
Ted Levine
Felicity Huffman
Jim Broadbent
Victor Garber
Jaymes Butler
DREHBUCH:
Jalmari Helander
Petri Jokiranta
KAMERA:
Mika Orasmaa
SCHNITT:
Iikka Hesse
TON:
Erno Kumpulainen
MUSIK:
Juri SeppÀ
Miska SeppÀ
AUSSTATTUNG:
Christian Eisele
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Big Miracle
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Ken Kwapis • Basierend auf einer wahren Geschichte besetzen John Krasinski («It's Complicated», «The Holiday») und Golden Globe- Gewinnerin Drew Barrymore («Music and Lyrics», «The Wedding Singer») die Hauptrollen in dieser Geschichte um eine im Alaska-Eis eingeschlossene Walfamilie. News-Reporter Adam Carlson setzt zusammen mit seiner Ex-Freundin – einer Greenpeace-Aktivistin – Himmel und Hölle in Bewegung um die Tiere zu retten. Wegen des entstehenden Medienrummels interessiert sich bald die halbe Welt (und die Politik) fĂŒr das Schicksal der Tiere. Rettung bringt aber erst ein russischer Eisbrecher

Ein wunderschöner Familienfilm im Stil von «Free Willy».

 

REGIE:
Ken Kwapis
PRODUKTION:
Tim Bevan
Liza Chasin
Eric Fellner
Steve Golin
Michael Sugar
CAST:
Kristen Bell
Drew Barrymore
Dermot Mulroney
John Krasinski
Ted Danson
Rob Riggle
Stephen Root
Vinessa Shaw
DREHBUCH:
Jack Amiel
Michael Begler
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Cara Silverman
TON:
Richard Bryce Goodman
MUSIK:
Cliff Eidelman
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  Bis zum Ellenbogen
 
       
 

Ein Film von Justus von Dohnanyi • In den Schweizer Alpen knallen sie zusammen: Achim, risikofreudiger Jung-Reeder und Willi, erfinderischer LebenskĂŒnstler. Schon der Unfall macht die GrĂ€ben deutlich, die zwischen ihren Welten liegen. Allein Sven, dem friedliebenden Bankangestellten aus Sylt, der die beiden in seiner FerienhĂŒtte aufnimmt, gelingt mit KĂ€se und Wein der Waffenstillstand. Allerdings scheidet Sven durch einen unglĂŒcklichen Zufall in einem glĂŒcklichen Moment aus dem Leben. Jetzt haben Achim und Willi ein Problem: Wohin mit der Leiche?
Sven hat vor seinem Tod allerlei erzĂ€hlt: ĂŒber seinen Chef bei der Bank und frische Brötchen, eine Menge Schwarzgeld und den SchlĂŒssel dazu. WĂ€hrend sich Deutschland im WM-Fieber befindet, reisen Achim und Willi mit Svens Leiche von den Schweizer Alpen bis zur Nordsee. Auf Sylt soll der Tote seinem Chef noch einmal zuwinken, bevor er wunschgemĂ€ss am Ellenbogen eine Seebestattung bekommt. Doch die Sache hat einen Haken: Schwarzgeld stinkt nicht, Sven jedoch schon!

 

REGIE:
Justus von DohnĂĄnyi
PRODUKTION:
Lars BĂŒchel
Bernd T. Hoefflin
CAST:
Stefan Kurt
Jan Josef Liefers
Susanne Wolff
Antoine Monot Jr.
Katharina Matz
Devid Striesow
Justus von DohnĂĄnyi
DREHBUCH:
Justus von DohnĂĄnyi
KAMERA:
Matthias Schellenberg
SCHNITT:
Steven Wilhelm
TON:
Gunnar Voigt
MUSIK:
Timo Blunck
Ralf Denker
Stefan Will
AUSSTATTUNG:
Bader El Hindi
KOSTÜME:
Freda Hansen

       
  Blade Runner
 
       
 

Ein Film von Ridley Scott • Los Angeles im November 2019: Der Stadtmoloch ist durchtrĂ€nkt von Dauerregen. Die Stadt ist schmutzig und ĂŒbervölkert, und die Menschen sind allgegenwĂ€rtiger Werbung ausgesetzt. Einige sprechen „Cityspeak“, eine Mischung aus mehreren Sprachen, unter anderem Japanisch, Deutsch, Ungarisch und Spanisch. Die Tiere sind fast ausgestorben und nur als teure kĂŒnstliche Wesen erhĂ€ltlich. Ein besseres Leben auf fernen Planeten wird versprochen, Welten, die durch so genannte „Replikanten“ erschlossen worden sind. Diese von der mĂ€chtigen Tyrell-Corporation hergestellten kĂŒnstlichen Menschen sind Ă€usserlich nicht mehr von den natĂŒrlich geborenen Menschen zu unterscheiden, verfĂŒgen jedoch ĂŒber weit grössere KrĂ€fte als diese und entwickeln im Laufe der Zeit eigene GefĂŒhle und Ambitionen. Daher werden sie mit einer auf vier Jahre begrenzten Lebensdauer ausgestattet (Obsoleszenz) und man implantiert ihnen kĂŒnstliche Erinnerungen, um sie besser kontrollieren zu können. Den Replikanten ist es unter Androhung der Todesstrafe verboten, die Erde zu betreten. FĂŒr die Durchsetzung dieses Verbotes, also das AufspĂŒren und die Exekution von Replikanten, die dennoch auf die Erde gelangen, sind spezielle Polizeibeamte, die Blade Runner, verantwortlich. Sie identifizieren Replikanten mittels des sogenannten Voight-Kampff-Tests, welcher emotionale Reaktionen provoziert, die Replikanten von Menschen unterscheiden.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Michael Deeley
CAST:
Harrison Ford
Rutger Hauer
Sean Young
Edward James Olmos
M. Emmet Walsh
Daryl Hannah
William Sanderson
KAMERA:
Jordan Cronenweth
SCHNITT:
Marsha Nakashima
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Lawrence G. Paull
KOSTÜME:
Michael Kaplan
Charles Knode

       
  Blitz
 
       
 

Ein Film von Elliott Lester • Detective Sergeant Tom Brant ist der hĂ€rteste Typ von ganz Ostlondon und steht in dieser Funktion stets mit einem Bein in der fristlosen Entlassung. Doch genau er ist der richtige Mann als ein mysteriöser Copkiller beginnt aus dem Hinterhalt einen Bullen nach dem anderen zu killen. Um ihn einzuordnen, zwingt ihn der Chef mit einem homosexuellen Kollegen als Partner zusammen zu arbeiten. Brant ist von dieser Situation wenig begeistert. Doch als sich sein neuer Partner wider Erwarten bewĂ€hrt, rauft man sich zusammen und geht gemeinsam auf die tödliche Jagd nach dem Psychopathen BLITZ


 

REGIE:
Elliott Lester
PRODUKTION:
Steve Chasman
Zygi Kamasa
Donald Kushner
Brad Wyman
CAST:
Jason Statham
Luke Evans
Aidan Gillen
Zawe Ashton
Paddy Considine
DREHBUCH:
Ken Bruen
KAMERA:
Rob Hardy
SCHNITT:
John Gilbert
TON:
Joseph Stracey
MUSIK:
Ilan Eshkeri
AUSSTATTUNG:
Max Gottlieb
KOSTÜME:
Suzie Harman

       
  Blood Ties
 
       
 

Ein Film von Guillaume Canet • Zwei BrĂŒder stehen sich auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes gegenĂŒber, da der jĂŒngere Polizist (Billy Crudup), der Ă€ltere aber ein Ex-StrĂ€fling (Clive Owen) ist.

 

REGIE:
Guillaume Canet
PRODUKTION:
Alain Attal
Guillaume Canet
John Lesher
Hugo SĂ©lignac
Christopher Woodrow
CAST:
Mila Kunis
Marion Cotillard
Zoe Saldana
Clive Owen
Billy Crudup
James Caan
Johan Matton
DREHBUCH:
Jacques Maillot
Frank Urbaniok
KAMERA:
Christophe Offenstein
SCHNITT:
Hervé de Luze
AUSSTATTUNG:
Ford Wheeler
KOSTÜME:
Michael Clancy

       
  Blue Gate Crossing
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 2003]
       
 

Ein Film von Chin-yen Yee • Der stimmungsvolle Film ĂŒber TrĂ€ume, Hoffnungen und Freundschaften taiwanesischer Jugendlicher hat in Asien viel Staub aufgewirbelt und unter der jungen Generation Kultstatus gefunden. Der Film setzt sich zum ersten Mal im taiwanesischen Kino mit dem Tabu der BisexualitĂ€t auseinander und ist mit ausgesprochen viel FeingefĂŒhl und einer guten Portion Humor inszeniert.

 

REGIE:
Chin-yen Yee
PRODUKTION:
Peggy Chiao
Hsiao-ming Hsu
CAST:
Bo-lin Chen
Lun-mei Guey
Shu-hui Liang
Joanna Chou
DREHBUCH:
Chin-yen Yee
KAMERA:
Hsiang Chienn
SCHNITT:
Ching-Song Liao
TON:
Du-Che Tu
MUSIK:
Chris Hou
AUSSTATTUNG:
Shao-yu Hsia

       
  Boarding Gate
 
       
 

Ein Film von Olivier Assayas • Une ex-call girl italienne, Sandra (Asia Argento), revoit son ancien amant Miles (Michael Madsen), un financier international. Leur relation est faite de fascination et rĂ©pulsion mutuelle, d'attraction sexuelle et pĂ©cuniaire qui les conduit Ă  des jeux dangereux et des rapports pervers. AprĂšs avoir assassinĂ© Miles et en raison de sa propre implication dans un trafic de drogue, Sandra est obligĂ©e de partir pour Hong Kong, oĂč elle Ă©chappe elle-mĂȘme plusieurs fois Ă  des tueurs, puis dĂ©couvre qui est le vĂ©ritable commanditaire du meurtre qu'elle a commis.

 

REGIE:
Olivier Assayas
PRODUKTION:
François Margolin
CAST:
Asia Argento
Michael Madsen
Kelly Lin
Carl Ng
Kim Gordon
Alex Descas
Joana Preiss
Sau-Ming Tsang
Bing Hei Chim
Kim Lee Wing
DREHBUCH:
Olivier Assayas
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Daniel Sobrino
KOSTÜME:
AnaĂŻs Romand

       
  Bob and the Trees
 
       
 

Ein Film von Diego Ongaro • In den kalten Wintertagen wird das Leben richtig hart in den tief verschneiten Landstrichen von Massachusetts. Bob ist Farmer mit Leib und Seele. Der MittfĂŒnfziger mit einer SchwĂ€che fĂŒr Schneegolf und Gangster-Rap kĂŒmmert sich zusammen mit seiner Ehefrau Peggy und seinem Sohn Matt um KĂŒhe, Schweine und Schafe. Die wirtschaftlichen Aussichten sind in diesen Tagen aber dĂŒster. Bob erhofft sich – nicht zur Freude seines Sohnes – mit dem Kauf einer gĂŒnstig angebotenen Waldparzelle ein zusĂ€tzliches Einkommen als HolzfĂ€ller zu sichern. Kaum nennt er das Holz sein eigen, macht Bob jedoch eine erschreckende Entdeckung. Doch dies ist nur der Beginn eines langen Winters, der Bobs Leben fĂŒr immer verĂ€ndert.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Diego Ongaro
PRODUKTION:
Rob Cristiano
CAST:
Matt Gallagher
Polly MacIntyre
Bob Tarasuk
Matthew Galagher
DREHBUCH:
Courtney Maum
Diego Ongaro
Sasha Statman-Weil
KAMERA:
Chris Teague
Daniel Vecchione
SCHNITT:
Benoit Sauvage
TON:
Alistair Farrant
MUSIK:
Brian McBride

       
  Body of Lies
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2008]
       
 

Der Mann der niemals lebte • Er ist der beste Mann des US-Geheimdienstes: Als erfahrener Agent bewĂ€hrt er sich selbst in brenzligen Situationen, die keiner seiner Kollegen ĂŒberlebt. Doch wenn Roger Ferris’ (Leonardo DiCaprio) Tarnung einmal auffliegt, ist er ein Mann ohne IdentitĂ€t – dann hĂ€ngt sein Leben von jener unpersönlichen Stimme ab, mit der er ĂŒber eine abhörsichere Telefonleitung Kontakt hĂ€lt. Der mit allen Wassern gewaschene CIA-Mann Ed Hoffman (Russell Crowe) fĂŒhrt Krieg – per Laptop im Wohnzimmer seines Einfamilienhauses: Er dirigiert jede von Ferris’ Bewegungen selbst dann noch, wenn der beim Einsatz im Kugelhagel Deckung sucht. In der Terrorszene etabliert sich eine neue Leitfigur, die den Erdball mit einem Bombenteppich ĂŒberzieht und dabei selbst dem ausgeklĂŒgelsten Geheimdienst-Network der Welt immer wieder Schnippchen schlĂ€gt. Um diesen Mann aus der Reserve zu locken, muss Ferris sich in die Welt manipulierter Finanztransaktionen und verzweifelter MĂ€rtyrer einschleusen und dabei ein eher zweifelhaftes BĂŒndnis mit dem Leiter der jordanischen Spezialagenten eingehen. Sein Einsatz fĂŒhrt ihn in den Irak, nach Jordanien, Washington und Dubai, doch je nĂ€her er sich an sein Ziel heranarbeitet, desto mehr kommt er sich vor wie in einem Spiegelkabinett: VerbĂŒndete sind nur so gut wie ihr letztes TĂ€uschungsmanöver, und Vertrauen erweist sich als gefĂ€hrlichste Taktik ĂŒberhaupt.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Donald De Line
Ridley Scott
CAST:
Leonardo DiCaprio
Russell Crowe
Mark Strong
Carice van Houten
Oscar Isaac
Michael Gaston
DREHBUCH:
William Monahan
David Ignatius
KAMERA:
Alexander Witt
SCHNITT:
Pietro Scalia
TON:
Karen M. Baker
Peter Staubli
MUSIK:
Marc Streitenfeld
AUSSTATTUNG:
Arthur Max

       
  Body Shots
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2000]
       
 

12 Stunden 8 Menschen 4 Exzesse • Es sollte die Nacht der NĂ€chte werden: Jane (AMANDA PEET), Sara (TARA REID), Whitney (EMILY PROCTER) und Emma (SYBIL TEMCHEN) bereiten sich auf den grossen Abend vor. WĂ€hrend sie sich schminken, beschreiben sie ausfĂŒhrlich die Eigenschaften ihrer TraummĂ€nner. Nahezu gleichzeitig erzĂ€hlen sich Rick (SEAN PATRICK FLANERY), Michael (JERRY O'CONNELL), Shawn (BRAD ROWE) und Trent (RON LIVINGSTON) von ihren Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht - bei einer Flasche Whiskey, um sich auf die lange Nacht einzustimmen. Genau wie die vier MĂ€dchen, gehen auch Rick und seine Freunde in den angesagtesten Nachtclub von Los Angeles. Die AtmosphĂ€re ist ĂŒberwĂ€ltigend, die Musik treibt die Stimmung hoch. Alle haben dasselbe Ziel: einen Partner fĂŒr die Nacht zu finden. Mit jedem Glas Alkohol verschwinden auch die letzten Hemmungen, und die ersten PĂ€rchen verlassen den Nachtclub.

Am nĂ€chsten Morgen hat sich der Zauber der vergangenen Nacht aufgelöst. Mit der ErnĂŒchterung kommt auch das böse Erwachen. Denn plötzlich steht das Wort Vergewaltigung im Raum, und wegen der vielen Drinks, kann sich keiner mehr so genau daran erinnern, was wirklich geschehen ist...

Drehbuchautor David McKenna erregte bereits mit seiner ersten verfilmten Arbeit AMERICAN HISTORY X grosses Aufsehen: Die Geschichte unterstrich seine Vorliebe fĂŒr kontroverse Stoffe, die er von allen Seiten beleuchtet, um dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, ein eigenes Urteil zu fĂ€llen. Die Story zu BODY SHOTS schrieb McKenna schon als Student der San Diego State University. Schliesslich arbeitete er das StĂŒck zu seinem ersten Skript um, das nun von Pulizter-PreistrĂ€ger Michael Cristofer verfilmt wurde.

 

REGIE:
Michael Christofer
PRODUKTION:
Jennifer Keohane
Harry Colomby
CAST:
Sean Patrick Flanery
Jerry O'Connell
Amanda Peet
Tara Reid
Ron Livingston
Emily Procter
Brad Rowe
DREHBUCH:
David McKenna
KAMERA:
Rodrigo Garcia
SCHNITT:
Eric A. Sears
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Katherine Lucas

       
  Boi neon
 
       
 

Neon Bull • Iremar trĂ€umt davon, exquisite Abendroben zu nĂ€hen und als Mode-Designer durch die Welt zu jetten. Stattdessen zieht der Endzwanziger mit 12 krĂ€ftigen Stieren, seinem zupackenden Mitarbeiter ZĂ©, der extrovertierten Lastwagenfahrerin und TĂ€nzerin Galega und ihrer kleinen Tochter CacĂĄ durch den Nordosten Brasiliens von einer „Vaquejadas“-Show zur nĂ€chsten. Die brasilianische Variante des Rodeo-Sports vermag die lĂ€ndliche Bevölkerung zu begeistern. Es ist eine harte Arbeit: Mensch und Tier mĂŒssen sich einen grossen Transporter teilen, der zugleich als Wohnwagen dient. Und die Bezahlung ist mies. Eigentlich trĂ€umen sie alle von einem anderen Leben. Doch die bunte Truppe aus Gelegenheitsarbeitern hat sich als Ersatzfamilie arrangiert, und jeder geht auf eigene Weise seinen TrĂ€umen nach. Sinnliches, poetisches, intelligentes Kino aus Brasilien. Anhand der Geschichte dieser Wanderarbeiter reflektiert Regisseur Gabriel Mascaro die jĂŒngsten kulturellen und ökonomischen VerĂ€nderungen seines Landes.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Gabriel Mascaro
PRODUKTION:
Rachel Ellis
CAST:
Juliano Cazarré
Maeve Jinkings
DREHBUCH:
Gabriel Mascaro
KAMERA:
Diego GarcĂ­a
SCHNITT:
Fernando Epstein
Eduardo Serrano
TON:
FabiĂĄn Oliver
MUSIK:
Carlos Montenegro
OtĂĄvio Santos

       
  Bolschoi Theater: Coppelia
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2018]
       
 

Aus dem Bolschoi Theater Moskau • 1. Akt
Der alte Dr. CoppĂ©lius verbrachte sein ganzes Leben damit, seine ZauberkrĂ€fte zu entwickeln. Bisweilen wirkten sie, doch meist blieb er erfolglos. Sein grösster Traum und Ehrgeiz ist es, CoppĂ©lia, eine seiner mechanischen Puppen, zum Leben zu erwecken. Niemand im StĂ€dtchen ahnt, was CoppĂ©lius treibt, doch oft schrecken GerĂ€usche und Explosionen in seinem geheimnisvollen Haus die BĂŒrger auf.

Eines Tages bringt Dr. CoppĂ©lius CoppĂ©lia auf den Balkon. Begeistert bemerkt er, dass alle sie fĂŒr lebendig halten. Swanilda, die auf der gegenĂŒber liegenden Strassenseite wohnt, gefĂ€llt es gar nicht, dass CoppĂ©lia von ihr keine Notiz nimmt, die Aufmerksamkeit jedoch ihrem Verlobten Franz zuwendet. Der BĂŒrgermeister erscheint und rĂ€t Swanilda, die Treue von Franz mit einer KornĂ€hre zu erproben: Rasselt sie, ist seine Liebe echt. Bevor er den Platz verlĂ€sst, verkĂŒndet der BĂŒrgermeister, dass alle auf den herzoglichen Sitz eingeladen sind. Zur Einweihung der vom Herzog gestifteten Kirchenglocke soll dort ein „Maskenspiel der Glocke“ aufgefĂŒhrt werden.

Nachdem alle gegangen sind, kehren Swanilda und ihre Freundinnen zurĂŒck und schmĂŒcken den Platz fĂŒr die Festlichkeiten des nĂ€chsten Tages. Neugierig beschliessen sie, in das Haus von Dr. CoppĂ©lius zu schleichen und sich das geheimnisvolle MĂ€dchen auf dem Balkon einmal nĂ€her zu besehen. Kaum sind sie durch die HaustĂŒre verschwunden, taucht Franz auf. Er hat dieselbe Idee.

2. Akt
In der Werkstatt entdecken Swanilda und ihre Freundinnen erstaunt, dass CoppĂ©lia nur eine Puppe ist. CoppĂ©lius kehrt zurĂŒck und vertreibt die MĂ€dchen. Nur Swanilda kann sich unbemerkt verstecken. Als auch Franz in das Haus eindringt, bedroht ihn CoppĂ©lius zunĂ€chst, doch dann bietet er ihm freundschaftlich einen Becher Wein an. Ein beigemischtes Schlafmittel lĂ€sst Franz in tiefen Schlaf fallen. Mit Beschwörungen aus seinem Zauberbuch soll die Seele von Franz auf CoppĂ©lia ĂŒbergehen und sie so beleben. Zwischenzeitlich aber hat Swanilda den Platz von CoppĂ©lia eingenommen und deren KostĂŒm und Maske angelegt. Als sie zu tanzen beginnt, glaubt Dr. CoppĂ©lius, ein lebendiges Wesen erschaffen zu haben. Auch der wieder erwachte Franz beginnt leidenschaftlich mit ihr zu flirten, bis Swanilda voll Zorn die Maske abnimmt und davonlĂ€uft. Schlagartig zur Besinnung gekommen zertrĂŒmmert Franz die Werkstatt, ergreift die Puppe und flĂŒchtet ebenfalls aus dem Haus.

3. Akt
Feierlich ĂŒbergibt der Herzog die neue Glocke und beschenkt Franz, Swanilda und ein weiteres Paar, die am heutigen Tag ihre Hochzeit ankĂŒndigten, mit Beuteln voll GoldmĂŒnzen. Franz wird von den MĂ€dchen ausgelacht, weil er sich von einer Puppe so sehr um den Verstand hat bringen lassen. Die Festlichkeiten unterbricht Dr. CoppĂ©lius. Ausser sich beklagt er die Zerstörung seiner Werkstatt, doch der grosszĂŒgige Herzog versöhnt ihn mit einem Beutel Gold, und er bekommt CoppĂ©lia zurĂŒck.

Nun steht der Versöhnung von Franz und Swanilda nichts mehr im Weg, und das Maskenspiel kann mit dem „Tanz der Stunden“ und „Heraufziehen eines neuen Tages“ beginnen. Allegorische TĂ€nze versinnbildlichen den Ruf der Glocke zu Gebet, zur Arbeit, zur Hochzeit, den Ruf zu den Waffen und endlich zur VerkĂŒndigung des Friedens, wo auch Swanilda und Franz sich ihrer Liebe versichern.

Allein und vergessen bleibt CoppĂ©lius zurĂŒck, doch in der Gewissheit, dass wenigstens einmal seine ZauberkrĂ€fte tatsĂ€chlich wirkten.

 

REGIE:
Igor Dronov
CAST:
Anastasia Stashkevich
Vyacheslav Lopatin
Gennadi Yanin
Alexander Petukhov
DREHBUCH:
Ernst Theodore Amadeus Hoffmann
AUSSTATTUNG:
Boris Kaminsky
Marius Petipa
Enrico Cecchetti

       
  Bombay Diaries
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2012]
       
 

Dhobi Ghat - Eine Stadt, vier Menschen, viele Geschichten • Shai ist neu in Bombay. Die junge Hobby-Fotografin will die Heimat ihrer Eltern mit der Kamera erkunden. Sie trifft auf den unnahbaren KĂŒnstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich. Und wĂ€hrend Arun sich in den schicksalhaften VideotagebĂŒchern der ihm unbekannten Hausfrau Yasemin verliert, freundet sich Shai entgegen aller Konventionen mit dem WĂ€scher Munna an. Er fĂŒhrt sie durch die entlegensten Winkel der pulsierenden und modernden Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu trĂ€umen.

 

REGIE:
Kiran Rao
PRODUKTION:
Aamir Khan
Kiran Rao
CAST:
Aamir Khan
Monica Dogra
Kriti Malhotra
Prateik
Aasha Pawar
Jyoti Pawar
DREHBUCH:
Kiran Rao
KAMERA:
Tushar Kanti Ray
SCHNITT:
Nishant Radhakrishnan
TON:
Vikram Biswas
Ayush Ahuja
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Manisha Khandelwal
KOSTÜME:
Isha Ahluwalia
Darshan Jalan

       
  BombĂłn - El perro
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Carlos Sorin • Ein Mann kommt auf den Hund, möchte man sagen, und gleichzeitig anfĂŒgen: Er entdeckt dabei das Leben neu und findet zu sich und einem Auskommen. Als die jĂŒngste filmische ErzĂ€hlung von Carlos SorĂ­n ansetzt, ist der Mann arbeitslos und versucht auf geradezu rĂŒhrende Art, Messer mit selber geschnitztem Knauf an die Leute zu bringen. Juan heisst er, und wir erfahren im Verlauf seiner Geschichte, dass er an der Tankstelle, an der er die vergangenen zwanzig Jahre gearbeitet hatte, entlassen wurde. Arbeit gibt es im neoliberal ausgebluteten und einst so reichen Argentinien heute viel zu wenig, aber deshalb muss man noch lange nicht den Bettel hinschmeissen und schon gar nicht einen traurigen Film gestalten.

Der Finne Aki KaurismÀki hat mit der ihm eigenen Lakonik schon oft genug bewiesen, dass auch hoffnungslose Geschichten ein gutes Ende nehmen können, etwas guter Wille, eine gesunde Portion Durchhaltevermögen und Humor vorausgesetzt. Der Argentinier Carlos Sorín ist mit dem Finnen aber nur bis zu einem gewissen Grad vergleichbar: Im lakonischen Humor, in der Liebe zu den gesellschaftlich ausgemusterten Figuren, in der umwerfenden Trockenheit, in der er seine Geschichten erzÀhlt, und sicher auch im Umgang mit der Landschaft, in der sich seine Figuren bewegen. Bei Sorín ist es Patagonien, eine unendliche Weite, in der jeder Riese als kleiner Frosch erscheinen muss, der da am Wegrand vorwÀrts hopst.

Juan, unser ehemaliger Tankwart, ist 52 und arbeitslos. Unnötig beizufĂŒgen: Ein hoffnungsloser Fall. Auch seine Messer wird er nicht los, und wenn er mal eins verkaufen kann, so wird er mit dem Preis nicht einmal die Erstehungskosten des Materials decken. Aber Juan ist unterwegs, und das kann nie schaden, denn wer sich bewegt, begegnet auch anderen. Zum Beispiel einer jungen Frau, die von einer Panne blockiert hilflos am Strassenrand steht. Er kann ihr helfen und kommt nun eben auf den Hund. Ein rassenreines PrachtstĂŒck von argentinischer Dogge wird ihm ĂŒberlassen. Man hat bei den Schenkenden eher das GefĂŒhl, dass sie das geerbte Monstrum loswerden möchten, als dass sie Juan wirklich ein Geschenk machen wollen. Und bei ihm ist klar, dass der Hund ihn fĂŒrs Erste noch mehr einschĂŒchtert, als es die Situation tut, in der er steckt.

Carlos SorĂ­n ist ein Meister der einfachen Geschichten von einfachen Leuten. Wer seinen letzten Spielfilm Historias mĂ­nimas gesehen hat, konnte sich der Faszination nicht entziehen. Einer Faszination, die nicht von Stars ausgeht, sondern von einfachen Menschen, die als Laien in eine Rolle schlĂŒpfen, die weitgehend ihre eigene ist. SorĂ­n hat damals erzĂ€hlt, wie auf dem Dreh nach seinem Ruf «Klappe!», was Ende einer Szene bedeutet, das Leben der Szene sich in der Wirklichkeit einfach und nahtlos fortsetzte. Nun ist dies allein natĂŒrlich noch keine QualitĂ€t, aber in seinem neuen Film BombĂłn – el perro sehen wir wieder, was uns als Betrachtende an all der Gewöhnlichkeit so ungemein fasziniert, packt und auf eine wohltuende Art amĂŒsiert: Es ist die Schlichtheit der Darstellung, das Menschelnde, das in jeder einzelnen Figur steckt, die LiebenswĂŒrdigkeit zum Beispiel von Juan, das Schicksalsergebene, bei dem wir immer mal wieder eingreifen möchten, wo es doch auch ohne uns und ohne Eingriff von aussen seinen Verlauf nimmt – und erst noch eine wundersam guten. Wer jedenfalls wie der Schreibende selber am Anfang dem Juan wĂŒnschte, er möge doch das UngetĂŒm von Dogge rasch wieder loswerden, hat am Ende Angst, dass dem Tier etwas zustossen könnte, und er/sie hat mehr als dies, aber dies sicher begriffen: Das Leben ist voller Überraschungen, man muss sie nur wahrnehmen und sich offen auf sie einlassen. Dann mag man auf den Hund kommen, aber eben den Hund lieben. Und mit ihm das Leben, so einfach, wie es einem spielt, und ohne Wenn und Aber.

 

REGIE:
Carlos Sorin
PRODUKTION:
Óscar Kramer
José María Morales
CAST:
Juan Villegas
Walter Donado
Micol Estévez
Kita Ca
Pascual Condito
DREHBUCH:
Santiago Calori
Salvador Roselli
Carlos Sorin
KAMERA:
Hugo Colace
SCHNITT:
Mohamed Rajid
TON:
Cecilia Rivero
NicolĂĄs Scaduto
MUSIK:
Nicolas Sorin
AUSSTATTUNG:
Margarita Jusid
KOSTÜME:
Ruth Fischerman

       
  Botero
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2008]
       
 

Born in Medellin • Zu Fernando Boteros 75. Geburtstag erzĂ€hlt Peter Schamoni die bewegende Erfolgsgeschichte des in Ă€rmlichen VerhĂ€ltnissen aufgewachsenen kolumbianischen KĂŒnstlers. AnfĂ€nglich hatte Botero um Anerkennung zu kĂ€mpfen, mittlerweile sind Menschen aller Kontinente begeistert von seinen Bildern und Skulpturen. Botero hat fĂŒr sich einen Stil gefunden, an dem man ihn sofort erkennt: farbenfroh und ĂŒppig. Doch Schamoni zeigt nicht nur diesen Botero, sondern auch, dass sich hinter dem Klischee des Naiven ein KĂŒnstler entdecken lĂ€sst, der auch auch vor ernsten Themen nicht zurĂŒckschreckt. Die Bilder, die die Verbrechen der Amerikaner in Abu Ghraib zeigen, sind einzigartig. Schamoni begleitete den KĂŒnstler nicht nur in seine Skulpturen-Werkstatt in der Toskana, und in sein Pariser Maler-Atelier, auch in Kolumbien selbst wurde gedreht. Schamoni nimmt den Zuschauer mit auf die gemeinsame Reise mit dem Maler, lĂ€sst ihn teilhaben an der Welt, in der der KĂŒnstler lebt und arbeitet, an den Höhen und Tiefen in seinem Leben. Peter Schamoni, der Botero seit vierzig Jahren kennt, hat den KĂŒnstler fĂŒr das Kino neu sichtbar gemacht.

 

REGIE:
Peter Schamoni
PRODUKTION:
Rob Houwer
Peter Schamoni
CAST:
Mario Adorf
Fernando Botero
DREHBUCH:
Peter Schamoni
KAMERA:
Ernst Hirsch
Konrad Hirsch
SCHNITT:
Carsten Dillhöfer
Sabine Rottmann

       
  Bowling
 
       
 

Ein Film von Mention Schaar & Marie-Castille

 

REGIE:
Mention Schaar
Marie-Castille
CAST:
Catherine Frot
Mathilde Seigner
Firmine Richard
Laurence Arné
KAMERA:
Myriam Vinocour
TON:
Julien Bourdeau
Alain LĂ©vy
KOSTÜME:
MĂ©lanie Gautier

       
  Boxing Jesus
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2008]
       
 

Il Pugno di GesĂč • Antonio ist ein C-Klasse-Boxer. Als er mitten in einem Kampf ausrastet und behauptet, er sei Jesus, landet er in der psychiatrischen Klinik. In 7 Tagen soll er rauskommen, sofern er dann bei klarem Verstand vor einer Kommission belegen kann, dass er „normal“ ist. Doch in der Anstalt trifft Antonio auf Johannes, einen Ă€lteren Mann, der seinen Sohn bei einem Autounfall verloren hat und sich die Schuld daran gibt. Johannes glaubt in Antonio den wiedergeborenen Messias zu erkennen und schwört sich, das dem UnglĂ€ubigen auch zu beweisen. Fortan versucht Johannes, die verschiedenen Stationen im Leben Jesus zu inszenieren; sei es, dass er mithilfe der anderen Insassen die Wunder aus der Bibel in Szene setzt oder indem er in Antonios Akten wĂŒhlt: Dessen Mutter hiess nĂ€mlich tatsĂ€chlich Maria! FĂŒr Johannes Zeichen genug, den UnglĂ€ubigen seiner wahren Bestimmung zuzufĂŒhren. Selbst ein irrwitziges Fussballsspiel scheint ein Mittel, Antonio auf den Weg des rechten Glaubens zu fĂŒhren.

 

REGIE:
Stefan JĂ€ger
PRODUKTION:
Peter JĂ€ger
Stefan JĂ€ger
CAST:
Claudio Caiolo
Bibiana Beglau
Carlo Monni
Michael Finger
Stefan Gubser
Andrea Cambi
Roberto Rondelli
Alessio Venturini
Alessandro Calonaci
DREHBUCH:
Stefan JĂ€ger
KAMERA:
Philip Peschlow
Knut Schmitz
Stefan Runge
SCHNITT:
Oliver Keidel
TON:
André Zacher
MUSIK:
Angelo Berardi

       
  Boyhood
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2014]
       
 

Ein Film von Richard Linklater • Vor 12 Jahren, im Jahr 2002, hatte Regisseur Richard Linklater die Idee, einen Film ĂŒber die Kindheit zu drehen. DafĂŒr wĂ€hlte er ein einzigartiges cineastisches Experiment: Von 2002 bis 2013 begleitete er den sechsjĂ€hrigen Mason (Ellar Coltrane) bis zum Eintritt ins College. Kurze, ĂŒber die Jahre verteilte Episoden aus dem Leben von Mason und seiner Patchwork-Familie – seine zwei Jahre Ă€ltere Schwester (Lorelei Linklater) und seine geschiedenen Eltern (Patricia Arquette, Ethan Hawke) – montierte Linklater zu einer berĂŒhrenden Coming-of-Age-Geschichte.
Mit seinem neuesten Film, gefeiert beim Sundance Festival und bei den Berliner Filmfestspielen, setzt er hiermit einen filmischen Meilenstein.
BOYHOOD zeichnet ein emotional tief berĂŒhrendes PortrĂ€t der Jugend mit all ihren Höhen und Tiefen. Eine Hymne an das Leben voller erzĂ€hlerischer Kraft und Leichtigkeit.
Mit der Beziehungstrilogie „Before Sunrise“, „Before Sunset“ und „Before Midnight“ haben Linklaters Filme lĂ€ngst einen festen Platz in den Herzen des Publikums und geniessen Kultstatus.

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Richard Linklater
Jonathan Sehring
John Sloss
Cathleen Sutherland
CAST:
Patricia Arquette
Ellar Coltrane
Ethan Hawke
Tamara Jolaine
Nick Krause
Jordan Howard
Evie Thompson
DREHBUCH:
Richard Linklater
KAMERA:
Lee Daniel
Shane F. Kelly
SCHNITT:
Sandra Adair
TON:
Colin Rogers
AUSSTATTUNG:
Rodney Becker
Gay Studebaker
KOSTÜME:
Kari Perkins

       
  Brad's Status
 
       
 

Ein Film von Mike White • Ganz anders als seine frĂŒheren College-Freunde hat Brad keine bahnbrechende Karriere vorzuweisen. Der 47-JĂ€hrige fĂŒhrt mit seiner Frau Melanie und dem gemeinsamen Sohn Troy eigentlich ein zufriedenes Leben, auch wenn er ab und zu gerne mal erste Klasse fliegen wĂŒrde. Als er zusammen mit Troy zu einer Reise entlang der OstkĂŒste aufbricht, um verschiedene UniversitĂ€ten anzuschauen, wird er in seine alten Tage zurĂŒckversetzt und beginnt zu sinnieren: Was hat er seit dem Abschluss in seinem Leben erreicht? Brad kann sich nicht selbst belĂŒgen: Im Gegensatz zu den Kumpels von damals ist er weder reich, noch mĂ€chtig, berĂŒhmt oder sonst wie erfolgreich geworden. Aber was macht das GlĂŒck im Leben wirklich aus? In dieser leichten Tragikomödie ĂŒber einen Mann und seine Midlife-Crisis ĂŒberzeugt Ben Stiller an der Seite des Newcomers Austin Abrams in einer ungewohnt ernsthaften und emotionalen Rolle.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Mike White
PRODUKTION:
Sidney Kimmel
David Bernad
Dede Gardner
Mike White
CAST:
Ben Stiller
Luke Wilson
Jemaine Clement
Austin Abrams
Michael Sheen
Jenna Fischer
DREHBUCH:
Mike White
KAMERA:
Xavier Grobet
SCHNITT:
Heather Persons
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Richard Hoover
KOSTÜME:
Alex Bovaird

       
  Breakfast at Tiffany's
 
       
 

Ein Film von Blake Edwards • Das bezaubernde New Yorker Partygirl Holly Golightly (Audrey Hepburn) fĂŒhrt ein exzessives Leben voller Extreme: GefrĂŒhstĂŒckt wird in Abendrobe vor dem Schaufenster des Nobel-Juweliers Tiffany, geschlafen bis zum frĂŒhen Nachmittag. Die NĂ€chte sind lang, die Partys schrill, die Begleiter zahlreich und von den Herren nimmt man schon mal fĂŒnfzig Dollar „fĂŒr die Toilette“.

FĂŒr den neuen Mieter in Hollys Mietshaus, den jungen ambitionierten Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) ist die schillernde Holly, die ihn hartnĂ€ckig wegen seiner Ähnlichkeit mit ihrem Bruder „Fred“ nennt, zunĂ€chst ein faszinierendes Studienobjekt; als er sie jedoch nĂ€her kennenlernt, fĂŒhlt er sich mehr und mehr zu ihr hingezogen. Auch Holly fĂŒhlt sich in Varjaks NĂ€he wohl, und so beginnt sich zwischen beiden eine enge Freundschaft zu entwickeln. Tiefere GefĂŒhle gegenĂŒber Varjak gestattet sich Holly jedoch nicht, denn sie verfolgt ein grösseres Ziel: Sie will sich unbedingt reich verheiraten, koste es, was es wolle. Der von ihr bevorzugte Kandidat, ein politisch einflussreicher brasilianischer Grossgrundbesitzer, macht ihr schliesslich einen Heiratsantrag, und Holly beginnt, ihre Zelte in New York abzubrechen.

Bevor sie jedoch ihren Plan in die Tat umsetzen kann, holt die Vergangenheit sie ein. Eines Tages steht ihr Ă€ltlicher Ex-Ehemann aus der Provinz vor der TĂŒr und fordert sie zurĂŒck. Varjak erfĂ€hrt Hollys Geschichte: Sie heisst in Wirklichkeit Lulla Mae Barnes, kommt aus Ă€rmlichen VerhĂ€ltnissen und wurde bereits mit vierzehn Jahren verheiratet, um fĂŒr die Kinder des Witwers zu sorgen. Varjak sieht bestĂ€tigt, was er lĂ€ngst ahnte: Hinter der Fassade der lebenshungrigen, leichtsinnigen Holly verbirgt sich in Wirklichkeit ein zutiefst unsicheres, verĂ€ngstigtes Geschöpf.

 

REGIE:
Blake Edwards
PRODUKTION:
Martin Jurow
Richard Shepherd
CAST:
Audrey Hepburn
George Peppard
Patricia Neal
Buddy Ebsen
Martin Balsam
José Luis de Vilallonga
DREHBUCH:
Truman Capote
George Axelrod
KAMERA:
Franz Planer
Philip H. Lathrop
SCHNITT:
Howard A. Smith
TON:
Hugo Grenzbach
MUSIK:
Henry Mancini

       
  Breathless
 
       
 

Immer Ärger mit Dale • 100.000 Dollar in bar sind eine verdammte Menge Geld! Doch Lornas verkommener Ehemann will ihr einfach nicht verraten, wo er die Beute aus dem BankĂŒberfall versteckt hat.

Plötzlich löst sich ein Schuss, Dale ist tot und ihre beste Freundin Tiny, die Lorna zu Hilfe geeilt war, hat einen hysterischen Anfall. Aber einige GlĂ€ser Bourbon und die Aussicht auf ein neues Leben können Wunder bewirken. Die beiden Ladies besinnen sich auf ihre hausfraulichen Tugenden und dann wird tranchiert, pĂŒriert, geschreddert und aufgelöst mit allem, was der Haushalt so hergibt. Schliesslich muss Dales Leiche erstmal weg. Leider ist das nur der Anfang. Der Preis der Freiheit ist hoch und blutig.

Schwarz, schwĂ€rzer, BREATHLESS! Gina Gershon (Showgirls) und Kelli Giddish (Law & Order) steigen in die blutverschmierten Pumps von Kathleen Turners „Serial Mom“ und lehren als texanische Hausfrauen die MĂ€nner das FĂŒrchten. Auf eine Leiche mehr oder weniger kommt es dabei nicht an. Hauptsache die Frisur sitzt und die lackierten NĂ€gel bleiben heil. Ausgestattet mit farblich abgestimmter KĂŒchenschĂŒrze und Gummihandschuhen mit Zierstulpen lassen die Ladies bei der Leichenbeseitigung zunehmend alle Hemmungen fallen. Knochentrockene Dialoge runden dabei den aberwitzigen Blutrausch fĂŒr die belastbaren Fans des rabenschwarzen Humors perfekt ab.

John Waters hÀtte seine helle Freude!

 

REGIE:
Jesse Baget
PRODUKTION:
Phillip B. Goldfine
Christine Holder
Mark Holder
Danny Roth
CAST:
Val Kilmer
Ray Liotta
Gina Gershon
Wayne Duvall
Kelli Giddish
DREHBUCH:
Jesse Baget
Stefania Moscato
KAMERA:
Bill Otto
SCHNITT:
Peter Basinski
TON:
Eric Lalicata
MUSIK:
Jermaine Stegall
AUSSTATTUNG:
Nathan Lay
KOSTÜME:
Layne McGovern

       
  Bride Wars
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2009]
       
 

Beste Feindinnen • Liv (Kate Hudson) und Emma (Anne Hathaway) sind seit Kindheitstagen beste Freundinnen. Sie sind immer fĂŒr einander da, in guten wie in schlechten Zeiten.
Beide sind sich einig: FĂŒr den schönsten Tag im Leben einer Frau gibt es in New York nur einen Ort – das Plaza Hotel. Doch ein Fehler in der Terminplanung des Hotels beendet die Vorfreude der Freundinnen schlagartig: ihre beiden Hochzeiten wurden aus Versehen auf dasselbe Datum gelegt, doch nur eine von beiden kann die begehrte Location buchen.
Und was machen beste Freundinnen? Sie lĂ€cheln sich an, sie diskutieren, sie streiten und dann werden in einem raffinierten Zickenkrieg ganz ungeniert die Waffen gezĂŒckt: Vom SelbstbrĂ€uner bis zur blauen Haarblondierung, vor nichts schrecken sie zurĂŒck. Denn im Wettstreit um die Traumhochzeit in Weiss kann es nur eine Siegerin geben und da werden aus besten Freundinnen schnell beste Feindinnen.

 

REGIE:
Gary Winick
PRODUKTION:
Kate Hudson
Alan Riche
Peter Riche
Julie Yorn
CAST:
Anne Hathaway
Kate Hudson
Candice Bergen
DREHBUCH:
Greg DePaul
Casey Wilson
June Diane Raphael
KAMERA:
Frederick Elmes
SCHNITT:
Susan Littenberg
TON:
Nancy MacLeod
David Grimaldi
William Sarokin
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Dan Leigh
KOSTÜME:
Karen Patch

       
  Bridge of Spies
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. November 2015]
       
 

Der UnterhĂ€ndler • Vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs erzĂ€hlt der Thriller BRIDGE OF SPIES – DER UNTERHÄNDLER die Geschichte des Anwalts James Donovan (Tom Hanks) aus Brooklyn, der plötzlich in das politische Geschehen verwickelt wird. Donovan wird vom CIA beauftragt, die Freilassung eines in der UdSSR verhafteten US-amerikanischen U-2-Piloten zu erwirken - eine Aufgabe, die sich als nahezu unmöglich erweist.
Diese aussergewöhnliche Episode in Donovans Leben haben die Autoren Matt Charman, Ethan Coen und Joel Coen in ein Drehbuch eingebettet, das auf wahren Begebenheiten beruht. Es zeigt den Charakter und den Weg eines Mannes, der bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Kristie Macosko Krieger
Marc Platt
Steven Spielberg
CAST:
Tom Hanks
Amy Ryan
Alan Alda
Mark Rylance
Billy Magnussen
DREHBUCH:
Matt Charman
Ethan Coen
Joel Coen
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Adam Stockhausen
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  Broken Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2015]
       
 

Ein Film von StĂ©phanie Barbey & Luc Peter • In einer WĂŒstenlandschaft im Schatten des gewaltigen Grenzzauns, der zur Kontrolle illegaler Einwanderer aus Mexiko errichtet wurde, erzĂ€hlen sieben Amerikaner, wie die Grenze ihr Leben verĂ€ndert. Schwankend zwischen Furcht, Empörung und bisweilen auch MitgefĂŒhl, folgen sie wie besessen den Spuren der Einwanderer, denen sie doch nie begegnen.

 

REGIE:
Stéphanie Barbey
Luc Peter
DREHBUCH:
Stéphanie Barbey
Luc Peter
KAMERA:
Luc Peter
Peter Mettler
SCHNITT:
Florent Mangeot
Peter Mettler
Vincent Pluss
TON:
Etienne Curchod
JĂŒrg Lempen
MUSIK:
Franz Treichler

       
  Brothers (frĂšres)
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Igaal Niddam • Zwei BrĂŒder, die Alles trennt ausser das sie beide als Juden geboren sind, finden sich erneut in Israel nach langen Jahre des Schweigens.

Dan hat die Welt der Arbeit und der Erde gewĂ€hlt, und lebt in einen Kibboutz im SĂŒden Israels. Aaron, sein Bruder, Doktor der Rechtswissenschaften und der Philosophie, grosser Gelehrter der Torah, kommt von USA nach Israel, um die Rechte der Studenten der Torah zu verteidigen. Der Konflikt, der die BrĂŒder entgegensetzt, ist die Spiegelung einer Gesellschaft zerrissen zwischen religiöse und politische Ueberzeugungen. Mit den Verboten und den Ungerechtigkeiten die sich vermehren steht Israel heute am Rande des BĂŒrgerkrieges.

Der Film öffnet eine nuancierte und wesentliche Debatte ĂŒber die Frage der Trennung zwischen Staat und Religion in Israel.

 

REGIE:
Igaal Niddam
PRODUKTION:
Nasser Bakhti
CAST:
Baruch Brener
Micha Celektar
Orna Pitussi
DREHBUCH:
David Belhassen
Roy Katsiri
KAMERA:
Claudio Steinberg

       
  Bruce Almighty
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Wie im Himmel. So im Kino. Jim Carrey als Gott. • Wie wĂŒrden Sie reagieren, wenn Ihnen plötzlich Gott (MORGAN FREEMAN) höchstpersönlich gegenĂŒbersteht und Ihnen anbietet fĂŒr eine Woche seinen Job zu ĂŒbernehmen? Bruce Nolan (JIM CARREY) ist Fernsehreporter und mit seinem Leben stĂ€ndig unzufrieden - und das obwohl er nicht nur grosse PopularitĂ€t geniesst, sondern mit Grace (JENNIFER ANISTON) auch noch eine wunderschöne Freundin hat, die ihn ĂŒber alles liebt. Am Ende eines völlig verkorksten Tages lĂ€sst Bruce seiner Wut so richtig freien Lauf und gibt Gott in einer Schimpfkanonade die Schuld an allem. Gott hört zu. Und antwortet: wenn Bruce meint, er könne den Job besser machen, dann soll er es ruhig mal probieren. Und so wird Bruce allmĂ€chtig. FĂŒr eine Woche


Nach den Kinohits "Der DummschwĂ€tzer" und "Ace Ventura - Ein tierischer Detektiv" haben sich Superstar Jim Carrey und Komödienass Tom Shadyac bei BRUCE ALLMÄCHTIG erneut zusammengefunden, um mit ihrer bislang aberwitzigsten Komödie fĂŒr Lacher am laufenden Band zu sorgen. Ein göttliches VergnĂŒgen!

 

REGIE:
Tom Shadyac
PRODUKTION:
Michael Bostick
James D. Brubaker
Jim Carrey
Steve Koren
Tom Shadyac
CAST:
Jim Carrey
Jennifer Aniston
Morgan Freeman
Lisa Ann Walter
Philip Baker Hall
Catherine Bell
Steven Carell
Nora Dunn
DREHBUCH:
Steve Koren
Steve Oedekerk
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Scott Hill
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Linda DeScenna
KOSTÜME:
Judy L. Ruskin

       
  Buck
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2012]
       
 

Der wahre PferdeflĂŒsterer • Der „PferdeflĂŒsterer“ mag eine Hollywoodlegende sein, doch der Cowboy, der als Inspirationsquelle fĂŒr Roman und Film gilt, ist sehr real. Buck Brannaman reist mit seinem Pferdewagen neun Monate pro Jahr durch Amerika und vermittelt sein unerschöpfliches Wissen in Kliniken – mit eindrĂŒcklicher Wirkung. „Statt Menschen mit Pferdeproblemen zu helfen, helfe ich eher Pferden mit Menschen-Problemen“, beschreibt Brannaman seine Methode, denn die Probleme der Pferde hĂ€ngen oft mit jenen ihrer Besitzer zusammen. Der Film folgt seinem Lebensweg von einer leidvollen, von den AusbrĂŒchen des Vaters gezeichneten Kindheit bis hin in die Gegenwart, die von EinfĂŒhlungsvermögen und Respekt im Umgang mit Pferden wie mit Menschen geprĂ€gt ist.

 

REGIE:
Cindy Meehl
PRODUKTION:
Julie Goldman
CAST:
Buck Brannaman
Robert Redford
KAMERA:
Luke Geissbuhler
Guy Mossman
SCHNITT:
Toby Shimin
TON:
Jacob Ribicoff
MUSIK:
David Robbins

       
  Budapest
 
       
 

Ein Film von Xavier Gens

 

REGIE:
Xavier Gens
PRODUKTION:
Julien Leclercq
Julien Madon
CAST:
Tamar Baruch
Jonathan Cohen
Manu Payet
Camille Zorel
Manon Allender
Thomas Ancora
Ugo Savary
DREHBUCH:
Simon Moutairou
Manu Payet
KAMERA:
Gilles Porte
SCHNITT:
Carlo Rizzo
Nicolas Trembasiewicz
TON:
Piste Rouge
Bruno Seznec
AUSSTATTUNG:
Johann George
KOSTÜME:
Emmanuelle Youchnovski

       
  Buddenbrooks
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Heinrich Breloer • LĂŒbeck in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die alteingesessene Kaufmannsfamilie von Konsul Jean (Armin Mueller-Stahl) und Konsulin Bethsy (Iris Berben) Buddenbrook hat im Getreidehandel ĂŒber Generationen ihr GlĂŒck gemacht und geniesst, gesellschaftlich anerkannt, mit ihren drei Kindern Thomas (Mark Waschke), Christian (August Diehl) und Tony (Jessica Schwarz) das Leben einer wohlhabenden Patrizierfamilie in einer aufstrebenden Wirtschaftsmetropole. Im Universum der Buddenbrooks ist das Private mit dem GeschĂ€ftlichen untrennbar verbunden, Familie und Firma sind eins. Persönliche BedĂŒrfnisse treten hinter den sozialen Status zurĂŒck. Die Lebenswege der drei Buddenbrook-Erben sind vorbestimmt: Von den Söhnen wird das Er lernen des Kaufmannsberufs und seine AusĂŒbung zum Wohle der Firma erwartet, fĂŒr Tochter Tony ist eine standesgemĂ€sse Ehe vorgesehen.

Als der Patriarch Jean stirbt, beginnt der Stern der Familie Buddenbrook langsam zu sinken. Die lebensfrohe Tony hat ihre – unstandesgemĂ€sse – grosse Liebe geopfert und sich, den Eltern zuliebe, in die Ehe mit dem Hamburger Kaufmann GrĂŒnlich (Justus von DohnĂĄnyi) gefĂŒgt, der sich als BetrĂŒger und MitgiftjĂ€ger entpuppt. Auch eine zweite Verbindung schlĂ€gt fehl. Christian, der jĂŒngste Sohn, ist den Anforderungen eines Lebens nach Art der Buddenbrooks nicht gewachsen und flĂŒchtet sich in kĂŒnstlerische Zerstreuung und amouröse Abenteuer. Und Thomas (Mark Waschke), der Älteste, versucht mit aller Kraft, das geschĂ€ft liche Geschick festzuhalten und GlĂŒck und Wohlstand seiner Familie zu bewahren. Im Innersten ist er jedoch zutiefst erschöpft von der zehrenden Verantwortung fĂŒr Beruf und Familie. Seine schöne Frau Gerda (LĂ©a Bosco) lebt nur fĂŒr ihre Musik und gibt diese Liebe zu Thomas’ Unmut an den gemeinsamen Sohn Hanno (Raban Bieling) weiter, der fĂŒr den Kaufmannsberuf völlig ungeeignet scheint.

Sind es zunĂ€chst nur kleine Momente der SchwĂ€che, so nimmt das bewegende Familienschicksal unerbittlich seinen Lauf. Die einst strahlende Patrizierdynastie zerbricht langsam am Lebenskonflikt zwischen geschĂ€ftlichen Interessen und Streben nach persönlichem GlĂŒck...

 

REGIE:
Heinrich Breloer
PRODUKTION:
Matthias Esche
Michael Hild
Jan S. Kaiser
Uschi Reich
Winka Wulff
CAST:
Armin Mueller-Stahl
Iris Berben
Jessica Schwarz
August Diehl
Mark Waschke
Raban Bieling
LĂ©a Bosco
Maja Schöne
DREHBUCH:
Heinrich Breloer
Horst Königstein
Thomas Mann
KAMERA:
Gernot Roll
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Daniel Dietenberger
MUSIK:
Hans-Peter Ströer
KOSTÜME:
Barbara Baum

       
  Buddy
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ein Film von Morten Tyldum • Eine stimmige und liebenswerte Komödie ĂŒber drei junge Norweger in ihren frĂŒhen 20ern, die sich durch die Wirren vom Jugendlichen zum Erwachsenen kĂ€mpfen. Getreulich unterstĂŒtzt von einem perfekt aufeinander eingespieltem Team junger Schauspieler, gebĂŒhrt ihnen eine beachtliche Anerkennung.

Der Publikumserfolg aus Norwegen ist meisterhaft ins Bild gesetzt, herzerfrischend, amĂŒsant und hat einen schwungvollen Soundtrack. BUDDY verzeichnete daheim in Norwegen mehr als 500’000 Zuschauer und wurde bei den Karlovy Vary Filmfestspielen und beim bedeutendsten skandinavischen Filmfestival in Haugesund mit Lorbeeren ĂŒberschĂŒttet.

«Heute trĂ€umen viele von uns davon, berĂŒhmt zu werden und ins Fernsehen zu kommen, sogar wenn wir nicht durch besondere Talente auf uns aufmerksam machen können. Kristoffer glaubt, dass sein neu begrĂŒndeter Ruhm ihm helfen wird, die Probleme in seinem Leben zu lösen, muss aber erfahren, dass der Ruhm ihm stattdessen noch mehr Probleme beschert». Lars Gudmestad, Drehbuchautor

 

REGIE:
Morten Tyldum
PRODUKTION:
Gudny Hummelvoll
CAST:
Nicolai Cleve Broch
Aksel Hennie
Anders Baasmo Christiansen
Pia Tjelta
Janne Formoe
Henrik GiĂŠver
DREHBUCH:
Lars Gudmestad
KAMERA:
John Andreas Andersen
SCHNITT:
Eli Nilsen
TON:
Hugo Ekornes
MUSIK:
Lars Lillo-Stenberg
AUSSTATTUNG:
Billy Johansson

       
  Buena Vida (Delivery)
 
       
 

Ein Film von Leonardo Di Cesare • Der 24-jĂ€hrige HernĂĄn arbeitet als Bote. Seitdem seine Familie nach Spanien emigriert ist, lebt er allein im Elternhaus, das leer, aber voller Erinnerungen ist. Er ist in Pato verliebt, die bei einer Tankstelle beschĂ€ftigt ist, traut sich aber nicht, seine GefĂŒhle zu zeigen. Doch alles Ă€ndert sich, als er erfĂ€hrt, dass Pato eine Wohnung sucht: Er schlĂ€gt ihr vor, ein Zimmer bei ihm zu mieten. Nach einiger Zeit keimt zwischen ihnen eine offenbar idyllische Liebesbeziehung.

Eines Tages kommt Patos Familie aus der Provinz zu Besuch und bittet, eine Nacht in HernĂĄns Haus verbringen zu dĂŒrfen. Die Familie ist höflich und liebenswĂŒrdig, doch die Tage ziehen ins Land, und sie bleibt...

HernĂĄns Verwirrung nimmt zu, als Patos Vater Venancio alte Maschinen zu installieren beginnt und mitten im Wohnzimmer eine Churrosfabrik einrichtet.

 

REGIE:
Leonardo Di Cesare
PRODUKTION:
Sabina Sigler
Edgard Tenenbaum
CAST:
Ignacio Toseli
Mariana Anghileri
Oscar Nuñez
Alicia Palmes
Sofia da Silva
Ariel Staltari
Pablo Ribba
DREHBUCH:
Leonardo Di Cesare
Hans Garrino
KAMERA:
Leandro MartĂ­nez
SCHNITT:
Liliana Nadal
TON:
José Caldararo
MUSIK:
Pablo Della Miggiora
AUSSTATTUNG:
Graciela Fraguglia
KOSTÜME:
Julio SuĂĄrez

       
  Buena Vista Social Club
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 1999]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • In ihrer Heimat geniessen sie Kultstatus. Ihre Musik steht fĂŒr das pulsierende Leben Kubas, fĂŒr die SehnsĂŒchte und WĂŒnsche der Menschen dort. Mit Songs wie 'Chan Clian' oder 'Dos Gardenias' rĂŒhren und begeistern sie ganze Generationen weit ĂŒber die Grenzen Kubas hinaus. Das Album 'BUENA VISTA SOCIAL CLUB' avancierte zum internationalen Überraschungs-Hit und wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Seit der Erstveröffentlichung wurde es weltweit mehr als drei Millionen mal verkauft.

Alles begann 1996 als der bekannte Weltmusiker und Komponist Ry Cooder nach Havanna reiste, um dort mit kubanischen Musikern eine Platte aufzunehmen. Er suchte und fand einige der legendÀren Soneros der 30er, 40er und 50er Jahre. Unter ihnen Idole wie Compay Segundo (Gesang, Gitarre), Ruben Gonzalez (Piano), Ibrahim Ferrer (Bariton), Omara Portuondo (Gesang) oder auch Eliades Ochoa (Gitarre). Zusammen bilden sie ein einzigartiges Musikprojekt: BUENA VISTA SOCIAL CLUB.

Von der weltweiten Euphorie, die nach der Veröffentlichung des Alburns ausbrach, liess sich auch Wim Wenders anstecken. Er begleitete seinen langjÀhrigen Freund und Wegbegleiter Ry Cooder mit einem kleinen Filmteam zu Aufnahmesessions nach Havanna und tauchte ein in die Welt der kubanischen Son-Musik. Entstanden ist ein einzigartiger Musikfilm, mit dem er den legendÀren Soneros und ihrer Musik ein filmisches Denkmal setzt. BUENA VISTA SOCIAL CLUB erlebte seine Weltpremiere im Rahmen der Berlinale 1999 im Wettbewerb ausser Konkurrenz.

Ein mitreissendes Erlebnis, das keinen Zweifel zulÀsst: Dieser Sommer wird kubanisch!

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Ulrich Felsberg
Deepak Nayar
CAST:
Luis Barzaga
Joachim Cooder
Ry Cooder
Juan de Marcos GonzĂĄlez
Julio Alberto FernĂĄndez
Ibrahim Ferrer
DREHBUCH:
Wim Wenders
KAMERA:
Jörg Widmer
Robby MĂŒller
SCHNITT:
Brian Johnson
TON:
Elmo Weber

       
  Burke & Hare
 
       
 

Sie finden immer eine Leiche • In Edinburgh sind Leichen knapp. Im Epizentrum des medizinischen Fortschritts herrscht in den 1820er Jahren besonders zwischen den fĂŒhrenden Doktoren Monroe und Knox ein erbitterter Kampf um jeden Toten. Es dĂŒrfen nĂ€mlich nur Körper von Kriminellen fĂŒr die medizinische Forschung verwendet werden. Doch die beiden irischen Einwanderer Burke und Hare nehmen es mit den Gesetzen nicht so genau und beginnen, frisch Bestattete wieder auszugraben. Ein gutes GeschĂ€ft und die Doktoren fragen nicht weiter nach. Doch der Bedarf ist immer noch nicht gedeckt.

Also greifen die beiden Lieferanten zu drastischeren Mitteln ... warum warten, bis jemand gestorben ist? Da kann man doch nachhelfen. Ein legendÀres Serien-Killer-Duo startet seine Tod bringende Laufbahn ...

 

REGIE:
John Landis
PRODUKTION:
Barnaby Thompson
CAST:
Simon Pegg
Andy Serkis
Isla Fisher
Tom Wilkinson
DREHBUCH:
Piers Ashworth
Nick Moorcroft
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Mark Everson
TON:
Peter Hanson
John Midgley
MUSIK:
Joby Talbot
AUSSTATTUNG:
Simon Elliott
KOSTÜME:
Deborah Nadoolman

       
  Burn after Reading
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2008]
       
 

Wer verbrennt sich hier die Finger? • "Burn after reading! Nach dem Lesen vernichten!" so eigentlich mĂŒsste die Anweisung fĂŒr die LektĂŒre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Ozzie Cox (John Malkovich) lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke (Frances McDormand) und ihr gutaussehender, aber etwas dĂŒmmlicher Kollege Chad Feldheimer (Brad Pitt) natĂŒrlich nicht im Traum, als sie zufĂ€llig eine CD mit dem offensichtlich brisanten Manuskript in der Umkleidekabine ihres Clubs finden. Die beiden wittern das ganz grosse GeschĂ€ft mit den geheimen StaatsaffĂ€ren. Dass aber ausgerechnet die LiebesaffĂ€ren des sexuell umtriebigen Regierungsbeamten Harry Pfarrer (George Clooney) die Erpressungsversuche behindern wĂŒrden, konnte natĂŒrlich niemand ahnen. Schon bald ist den Amateur-Erpressern eine ganze Horde diverser Geheimdienste auf den Fersen. Und dann kommen auch noch die Russen ins Spiel...

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Tim Bevan
Ethan Coen
Joel Coen
Eric Fellner
CAST:
Brad Pitt
George Clooney
Tilda Swinton
John Malkovich
Frances McDormand
Richard Jenkins
Matt Walton
DREHBUCH:
Ethan Coen
Joel Coen
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
TON:
Craig Berkey
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  C'era un cinese in coma
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2000]
       
 

Von Carlo Verdone • Il film racconta la vicenda umana e professionale di Ercole Preziosi, un impresario di attori, attrici, gruppi musicali, maghi e fantasisti.

La storia inizia alla fine dell'estate 1998: una serata di un concorso di bellezza in una localitĂ  marina per l'elezione di 'Miss Regina di Cuori' Ăš funestata da un improvviso e violento temporale che mette a dura prova i nervi di Ercole, il patron della serata. Di fronte alle intemperanze del pubblico, si lascia andare e offende in modo pesante tutti i presenti, interrompendo la manifestazione e andando via di corsa sulla sua Mercedes, dove lo aspetta Nicola, il suo autista, un ragazzo siciliano sui 27 anni, studente universitario.

In macchina, secondo una consuetudine, il ragazzo gli racconta barzellette per distenderlo. Ad Ercole piace il modo in cui Nicola racconta quelle storielle. Soprattutto la barzelletta di quella notte: 'C'era un cinese in coma dopo essere stato investito da un carabiniere...'

Il rapporto di lavoro che esiste fra Ercole e Nicola Ăš quindi improntato all'insegna della cordialitĂ , di un affetto quasi paterno e da un certo cameratismo.

 

REGIE:
Carlo Verdone
PRODUKTION:
Vittorio Cecchi Gori
David Pash
CAST:
Carlo Verdone
Beppe Fiorello
Marit Nissen
Anna Safroncik
Nanni Tamma
Annalisa Cucchiara
Giorgia Bongianni
DREHBUCH:
Carlo Verdone
Giovanni Veronesi
Pasquale Plastino
KAMERA:
Danilo Desideri
SCHNITT:
Antonio Siciliano
MUSIK:
Fabio Liberatori
AUSSTATTUNG:
Franco Velchi

       
  C'Ă©tait hier
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2011]
       
 

Ein Film von Jacqueline Veuve • Lucens, in der französischsprachigen Schweiz, Sommer 1937: In Reih und Glied stehen die Zuschauer am Strassenrand und warten auf die Radrennfahrer der Tour de Suisse.

Die Kinder von damals erinnern sich ... Als sie zu erzÀhlen beginnen, kommen in mir Erinnerungen an die Arbeiterschaft in diesem Dorf auf, wo ich als Kind meine Ferien im herrschaftlichen Haus meines Grossvaters verbrachte, der dort eine Mineralienfabrik besass.

Die Etappen der Tour de Suisse im Jahre 1937 sind kleine Marksteine im Leben von Blanche, Charlie-Rose, Violette, Pierre, RenĂ© und anderen. Manche Kindheit war von Armut und Elend geprĂ€gt, doch die Erinnerungen an kurze GlĂŒcksmomente, die sie mit ihren NĂ€chsten teilten, sind ihnen geblieben. Einige hatten das GlĂŒck, ihre Arbeit zu lieben, andere waren mit der Unerbittlichkeit der Arbeitswelt konfrontiert, in der sie mit WĂŒrde fĂŒr bessere Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne kĂ€mpften.

Anhand dieser schamhaften und feinsinnigen Zeugnisse, die mit Bildern aus unbekannten Archiven bereichert werden, entsteht ein filigranes Bild der Geschichte mit ihren Krisen, Wirrnissen und Fortschritten.

 

REGIE:
Jacqueline Veuve
DREHBUCH:
Jacqueline Veuve
KAMERA:
Steff Bossert
Peter Guyer
SCHNITT:
Janine Waeber

       
  Calabria
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2017]
       
 

Ein Roadmovie ĂŒber VergĂ€nglichkeit und Schönheit des Lebens • Calabria ist ein Roadmovie in einem Leichenwagen. Nach dem Tod eines kalabresischen Immigranten, der zum Arbeiten in die Schweiz kam, fahren die beiden Bestatter Jovan, ein serbischer Rom und sein Kollege, der Portugiese JosĂ©, nach SĂŒditalien, um den Verstorbenen in seiner Heimat zu beerdigen. Jovan, der frĂŒher in Belgrad als SĂ€nger auftrat, glaubt an ein Leben nach dem Tod. Der kulturbeflissene JosĂ© hingegen, glaubt nur an das, was er selbst sieht. Ihre von Liedern und Begegnungen geprĂ€gte Reise ist eine letzte Hommage an den Verstorbenen und ein Appel, das Leben zu geniessen.

 

REGIE:
Sauter Pierre-François
Pierre-François Sauter
PRODUKTION:
Hercli Bundi
Nadejda Magnenat
DREHBUCH:
Sauter Pierre-François
KAMERA:
Joakim Chardonnens
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Etienne Curchod

       
  Call me by your Name
  [Riffraff 2 • Sa/So 13.50 Ov/d/f • 14/12]
       
 

Ein Film von Luca Guadagnino • Ein heisser, sonnendurchtrĂ€nkter Sommer auf dem norditalienischen Landsitz von Elios Eltern im Jahr 1983. Der 17-JĂ€hrige hört Musik und liest BĂŒcher, geht schwimmen und langweilt sich, bis eines Tages der neue Assistent seines Vaters aus Amerika in der grosszĂŒgigen Villa ankommt. Der charmante Oliver, der wie Elio jĂŒdische Wurzeln hat, ist jung, selbstbewusst und gutaussehend. Anfangs reagiert Elio eher kĂŒhl und abwehrend auf ihn, doch schon bald unternehmen die beiden öfter AusflĂŒge miteinander, und Elio beginnt zögerliche AnnĂ€herungsversuche, die zunehmend intimer werden – auch wenn man, wie Oliver sagt, â€žĂŒber solche Dinge nicht sprechen kann“. Die Anziehung zwischen den beiden wird im Laufe des kurzen Sommers immer intensiver.‹

 

REGIE:
Luca Guadagnino
PRODUKTION:
Margarethe Baillou
Emilie Georges
Luca Guadagnino
James Ivory
Marco Morabito
Howard Rosenman
Peter Spears
Rodrigo Teixeira
CAST:
Armie Hammer
Timothée Chalamet
Michael Stuhlbarg
Amira Casar
Esther Garrel
Victoire Du Bois
KAMERA:
Sayombhu Mukdeeprom
SCHNITT:
Walter Fasano
AUSSTATTUNG:
Samuel Deshors
KOSTÜME:
Giulia Piersanti

       
  Can a Song save your life?
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2014]
       
 

New York Melody / Begin Again • "Lass uns ein Album aufnehmen, wir brauchen dafĂŒr noch nicht mal ein Studio. Jeden Song nehmen wir an einem anderen Ort auf: unter der BrĂŒcke...Chinatown...Central Park...Empire State Building..." - "...und wenn man uns festnimmt?" - "wir machen einfach weiter!"
Der ausgebrannte Musikmanager Dan (Mark Ruffalo) hat nach Jahren der rastlosen Suche in der Musikerin Gretta (Keira Knightley) das Talent gefunden, das ihn auf die Erfolgsspur zurĂŒckbringen soll. Aber die Britin ist misstrauisch. Gerade erst von ihrem Freund verlassen soll dies eigentlich ihr letzter Abend in New York sein. Doch getragen vom Zauber ihrer Begegnung und fasziniert von dem ungewöhnlichen Plan, lĂ€sst sie sich auf die musikalische Reise ein, die den Soundtrack ihres Lebens fĂŒr immer neu schreiben könnte...

 

REGIE:
John Carney
PRODUKTION:
Tobin Armbrust
CAST:
Mark Ruffalo
Keira Knightley
Hailee Steinfeld
CeeLo Green
Catherine Keener
Adam Levine
DREHBUCH:
John Carney
KAMERA:
Yaron Orbach
TON:
Tod A. Maitland
AUSSTATTUNG:
Chad Keith
KOSTÜME:
Arjun Bhasin

       
  Caos calmo
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2008]
       
 

Ein Film von Antonio Luigi Grimaldi • Pietro fĂ€hrt seine Tochter Claudia in die Primarschule. Und beschliesst spontan, auf einer Bank in einem kleinen Park zu warten, bis der Unterricht vorbei ist. Auch die nĂ€chsten Tag geht er nicht arbeiten, sondern bleibt vor Claudias Schule. Arbeitskollegen kommen vorbei, seine Chefs, Freunde, die merkwĂŒrdige Schwester von Pietros soeben verstorbener Frau. Nicht, weil sie ihn ĂŒberreden möchten, in sein gewohntes Leben zurĂŒckzukehren. Sondern um mit ihm ĂŒber ihre Sorgen zu sprechen. Seine unerschĂŒtterliche Ruhe irritiert sie alle ...

«Caos calmo» basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des bedeutenden italienischen Autors Sandro Veronesi. Multitalent Nanni Moretti spielt nicht nur die Hauptrolle, er zeichnet auch als Drehbuch-Koautor verantwortlich.

«Caos calmo» ist ein herrlicher Film ĂŒber einen, der aus dem Alltagstrott ausbricht, um das zu tun, was er wichtig und richtig findet im Leben. Eine Geschichte, gewoben aus grossen Emotionen und feinen Zwischentönen, berĂŒhrend und einfach schön.

 

REGIE:
Antonio Luigi Grimaldi
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Nanni Moretti
Valeria Golino
Alessandro Gassman
Isabella Ferrari
Silvio Orlando
Blu Di Martino
Hippolyte Girardot
DREHBUCH:
Nanni Moretti
Laura Paolucci
Francesco Piccolo
KAMERA:
Alessandro Pesci
SCHNITT:
Angelo Nicolini
TON:
Gianluca Basili
Gaetano Carito
Gianluca Stazi
KOSTÜME:
Alexandra Toesca

       
  Captain America
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2011]
       
 

The First Avenger • Ein weiterer Superheld aus dem Marvel-Universum: Unter der Regie von Joe Johnston («Jurassic Park III», «Jumanji») beweist Chris Evans als Titelheld in einem beeindruckenden 3D-Effektspektakel, dass er nicht nur fĂŒr die Stars and Stripes, sondern fĂŒr die ganze Welt ins Feld zieht.

 

REGIE:
Joe Johnston
PRODUKTION:
Kevin Feige
CAST:
Chris Evans
Samuel L. Jackson
Tommy Lee Jones
Hayley Atwell
Stanley Tucci
DREHBUCH:
Christopher Markus
Stephen McFeely
KAMERA:
Shelly Johnson
SCHNITT:
Robert Dalva
Jeffrey Ford
TON:
Stephen Hunter Flick
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Rick Heinrichs
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland
Anna B. Sheppard

       
  Captain America 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2016]
       
 

Civil War • THE FIRST AVENGER: CIVIL WAR beginnt genau dort, wo „Avengers: Age Of Ultron“ aufgehört hat.
Unter FĂŒhrung von Captain Steve Rogers ist das neue Team der Avengers weiterhin fĂŒr den Erhalt des Friedens im Einsatz, als sie in einen internationalen Vorfall verwickelt werden, der erhebliche KollateralschĂ€den verursacht. Schnell werden Forderungen nach einem neuen FĂŒhrungsgremium laut, das entscheidet, wann die Dienste der Avengers wirklich benötigt werden. Der neue politische Druck und das daraus entstehende KrĂ€fteringen treiben das Team langsam auseinander und spalten es in zwei Lager. Das eine wird angefĂŒhrt von Steve Rogers und seinem Wunsch, die Freiheit der Avengers aufrechtzuerhalten und sie in ihrer Arbeit zum Schutz der Menschheit vor jeglicher Einmischung der Regierung zu schĂŒtzen. Das andere Lager folgt Tony Stark und seiner ĂŒberraschenden Entscheidung, die Avengers unter staatliche Kontrolle und Verantwortung zu stellen.
UnĂŒberwindbare GrĂ€ben tun sich auf – gerade als ein neuer, ruchloser Feind auf der BildflĂ€che erscheint.

 

REGIE:
Anthony Russo
Joe Russo
PRODUKTION:
Kevin Feige
CAST:
Elizabeth Olsen
Scarlett Johansson
Sebastian Stan
Paul Bettany
Chris Evans
Robert Downey Jr.
Jeremy Renner
Paul Rudd
DREHBUCH:
Jack Kirby
Joe Simon
Mark Millar
Stephen McFeely
Christopher Markus
KAMERA:
Trent Opaloch
SCHNITT:
Jeffrey Ford
TON:
Petur Hliddal
Daniel Laurie
Shannon Mills
MUSIK:
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
Owen Paterson
KOSTÜME:
Judianna Makovsky

       
  Captain Fantastic
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2016]
       
 

Ein Film von Matt Ross • Der hochgebildete Ben (Viggo Mortensen) lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Einsamkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein ĂŒberdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis ĂŒberlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen und der realen Welt entgegenzutreten. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Grosseltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie dramatischer Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen


 

REGIE:
Matt Ross
PRODUKTION:
Monica Levinson
Jamie Patricof
Shivani Rawat
Lynette Howell Taylor
CAST:
Viggo Mortensen
George MacKay
Samantha Isler
Annalise Basso
Nicholas Hamilton
Shree Crooks
Charlie Shotwell
DREHBUCH:
Matt Ross
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
Joseph Krings
TON:
Guy Francoeur
Frank Gaeta
MUSIK:
Alex Somers
AUSSTATTUNG:
Russell Barnes
KOSTÜME:
Courtney Hoffman

       
  Capture the Flag
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Enrique Gato • Der spanische Animationsfilm CAPTURE THE FLAG erzĂ€hlt von den grossen TrĂ€umen eines kleinen Jungen im Wettlauf gegen einen exzentrischen MillionĂ€r, der den Mond fĂŒr sich beanspruchen will.

Mike Goldwing ist ein mutiger 12jĂ€hriger Junge, dessen Vater und Grossvater beide Astronauten sind. Sein ganzes Leben hat er davon getrĂ€umt, beim Spiel ‘Fang-die-Flagge’ zu gewinnen. Aber am meisten wĂŒnscht er sich, seine Familie wieder zu vereinen. Doch dafĂŒr muss er die wichtigste Flagge ĂŒberhaupt ergattern: jene, die von den Astronauten der Apollo XI auf dem Mond angebracht wurde.

Zusammen mit seinen besten Freunden Amy und Marty, seinem mĂŒrrischen Grossvater Frank und dem lustigen Alligator Igor stĂŒrzt sich Mike in ein aufregendes Abenteuer. Zusammen versuchen sie die bösen PlĂ€ne des exzentrischen MillionĂ€rs Richard Carson zu stoppen, der den Mond bevölkern und die gesamte Geschichte der Mondfahrt auslöschen will.

 

REGIE:
Enrique Gato
PRODUKTION:
NicolĂĄs Matji
Edmon Roch
Jordi Gasull
DREHBUCH:
Patxi Amezcua
Jordi Gasull
Neil Landau
Javier LĂłpez Barreira
SCHNITT:
Alexander Adams
TON:
Marc Bech
Oriol TarragĂł
Edgar Vidal
Kiku Vidal
MUSIK:
Diego Navarro

       
  Cargo
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. September 2009]
       
 

Der Weltraum ist kalt... • Seit dem Öko-Kollaps der Erde lebt der grösste Teil der Menschheit im All, in hoffungslos ĂŒberfĂŒllten Raumstationen. Die einzige Hoffnung, diesem Chaos zu entkommen, ist RHEA, ein paradiesischer Planet, 5 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Die Geschichte von CARGO spielt auf dem heruntergekommenen Raumfrachter KASSANDRA, auf seinem Weg zur abgelegenen Station 42. Die junge Ärztin Laura ist als einzige wach an Bord. Der Rest der Besatzung: tiefgefroren im KĂ€lteschlaf. Erst in vier Monaten wird Laura ihre lange Schicht ĂŒberstanden haben. WĂ€hrend ihrer tĂ€glichen KontrollgĂ€nge durch das gespenstisch leere Schiff hat Laura immer mehr das GefĂŒhl, nicht alleine an Bord zu sein. Eine Erkundungsmission in den dunklen und eiskalten Frachtraum endet in einem Fiasko. Der Rest der Besatzung wird geweckt. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in welchem nichts so ist, wie es erscheint. Was verbergen die geheimnisvollen Frachtcontainer und wer oder was ist noch an Bord?

 

REGIE:
Ivan Engler
Ralph Etter
PRODUKTION:
Macrel Wolfisberg
CAST:
Anna Katharina Schwabroh
Martin Rapold
Michael Finger
Claude-Oliver Rudolph

       
  Carl Lutz ­- Der vergessene Held
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

Ein Film von Daniel von Aarburg • Als zweiter Mann der Schweizer Botschaft in Budapest rettet der Appenzeller Diplomat Carl Lutz wĂ€hrend des 2. Weltkriegs Zehntausende von verfolgten Juden vor dem sicheren Tod.

Seine humanitĂ€re Aktion gilt als grösste zivile Rettungsaktion fĂŒr Juden wĂ€hrend des Holocausts. Lutz verhandelt dafĂŒr direkt und bauernschlau mit Adolf Eichmann, dem Logistiker des Holocaust. WĂ€hrend seiner Rettungsaktion verliebt sich der verheiratete Vize-Konsul in eine seiner Schutzbefohlenen. Nach Kriegsende lĂ€sst er sich von seiner Frau scheiden und zieht mit seiner neuen Partnerin und deren Tochter nach Bern. Statt des Danks der Heimat erwartet ihn dort eine RĂŒge wegen KompetenzĂŒberschreitung und Spesenrittertum. Lutz wird bis ans Ende seiner Tage verbittert und vergeblich fĂŒr seine „Rehabilitierung“ kĂ€mpfen. Diese erhĂ€lt er erst posthum durch Bundesrat Flavio Cotti, nachdem er in Ungarn und der USA bereits Jahre vorher gebĂŒhrend geehrt wurde.

 

REGIE:
Daniel von Aarburg
PRODUKTION:
Patrick M. MĂŒller
DREHBUCH:
Daniel von Aarburg
KAMERA:
Marco Barberi
SCHNITT:
Fabian C. Meier
TON:
Martin StÀheli
MUSIK:
Balint Dobozi
Domenico Ferrari

       
  Carlos the Jackal
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2011]
       
 

Ein Film von Olivier Assayas • Sein Name ist Ilich Ramirez SĂĄnchez, doch die Welt kennt ihn als Carlos. Carlos der Schakal.
Ein Phantom und ein PhĂ€nomen. 1975 verantwortet er den Anschlag auf das OPEC Hauptquartier in Wien, in den Jahren darauf agiert er als kaltblĂŒtiger Mörder und effizienter Manager organisierter Gewalt – und macht Terror zum Business. Er wird zum meistgesuchten Terroristen der Welt, doch Fotos gibt es kaum von ihm. Auf den Fahndungsplakaten ist er nur der Mann mit der Sonnenbrille. Immer wieder schafft er es unterzutauchen, verprasst sein angehĂ€uftes Vermögen in Luxushotels, macht sich Frauen hörig, nutzt sie fĂŒr seine Zwecke aus und lĂ€sst seine Kontakte zu den Geheimdiensten spielen. Mit den Jahren verlassen ihn jedoch sein sicheres GespĂŒr und seine Energie – und schliesslich auch seine treuen Partner und UnterstĂŒtzer, die ihn nun als blutbesudeltes Relikt des Kalten Krieges möglichst unauffĂ€llig loswerden wollen.
CARLOS – DER SCHAKAL ist das actiongeladene Portrait ĂŒber den Aufstieg und Fall eines Mannes, der zu Zeiten des Kalten Krieges den internationalen Terrorismus miterfand und die politischen Machtspiele dieser Jahre fĂŒr seine ganz persönlichen Zwecke nutzte. Entstanden ist das Epos einer Ära, in der Ideologie extremste Gewalt legitimierte und der Glaube, die Welt verĂ€ndern zu können, eine Generation bewegte.

 

REGIE:
Olivier Assayas
PRODUKTION:
Daniel Leconte
Jens Meurer
CAST:
Édgar Ramírez
Alexander Scheer
Alejandro Arroyo
DREHBUCH:
Olivier Assayas
Dan Franck
Daniel Leconte
KAMERA:
Yorick Le Saux
Denis Lenoir
SCHNITT:
Luc Barnier
Marion Monnier

       
  Cars 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2017]
       
 

Ein Film von Brian Fee • AbgehĂ€ngt von einer neuen Generation blitzschneller Rennwagen, fĂŒhlt sich das berĂŒhmte Rennauto Lightning McQueen (in der englischen Originalversion von Owen Wilson gesprochen) aus seinem Lieblingssport verdrĂ€ngt. Um ins Renngeschehen zurĂŒckkehren sowie in Erinnerung an Doc Hudson den Beweis zu erbringen, dass die Nr. 95 im Piston Cup immer noch ein Wörtchen mitzureden hat, muss Lightning McQueen sich etwas einfallen lassen. Die Hilfe der jungen passionierten Mechanikerin Cruz Ramirez, die ebenfalls vom Sieg trĂ€umt, wird sich als sehr wertvoll herausstellen...

 

REGIE:
Brian Fee
PRODUKTION:
Polly Johnsen
Denise Ream
DREHBUCH:
Brian Fee
Ben Queen
Eyal Podell
Jonathon E. Stewart
Kiel Murray
Bob Peterson
Mike Rich
KAMERA:
Jeremy Lasky
Michael Sparber
Kim White
SCHNITT:
Jason Hudak
TON:
Michael Miller
Tom Myers
Benjamin A. Burtt
MUSIK:
Randy Newman
AUSSTATTUNG:
William Cone

       
  Catch Me If You Can
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2003]
       
 

Die wahre Story einer genialen TĂ€uschung • Frank W. Abbgnale (Leonardo DiCaprio) war nicht nur als Arzt und Rechtsanwalt erfolgreich, sondern auch als Kopilot einer grossen Fluglinie. Das alles erreichte er vor seinem 21. Geburtstag. Er ist ein Meister der TĂ€uschung, aber auch ein brillanter FĂ€lscher. Durch geschickte ScheckbetrĂŒgereien ist er zu einem Vermögen von mehreren Millionen Dollar gekommen. FBI-Agent Carl Hanratty (Tom Hanks) hat ihn schon lĂ€nger im Visier und macht sich zur Aufgabe, Frank zu fassen und vor Gericht zu bringen. Frank ist ihm jedoch immer einen Schritt voraus und macht sich einen Spass daraus, seinem Verfolger kleine Köder vorzuwerfen, damit die Jagd weiter geht ...

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Walter F. Parkes
CAST:
Leonardo DiCaprio
Tom Hanks
Christopher Walken
Martin Sheen
Nathalie Baye
Amy Adams
James Brolin
DREHBUCH:
Jeff Nathanson
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Jeannine Claudia Oppewall

       
  Ce qui nous lie
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

Der Wein und der Wind • Jean hat das elterliche Weingut im Burgund vor zehn Jahren verlassen, um eine Weltreise zu unternehmen und in Australien Wein zu produzieren. Er kommt zurĂŒck, um seinem Vater einen letzten Besuch abzustatten. Bei dieser Gelegenheit hilft er seiner Schwester Juliette, die zusammen mit dem Bruder JĂ©rĂ©mie zum ersten Mal die Weinlese allein verantwortet. Über die Jahreszeiten, die aufeinanderfolgen, finden die drei jungen Erwachsenen ihre Familienbande wieder. Gemeinsam mĂŒssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergefĂŒhrt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht 


 

REGIE:
CĂ©dric Klapisch
CAST:
François Civil
Ana Girardot
Pio MarmaĂŻ
MarĂ­a Valverde
DREHBUCH:
Santiago Amigorena
CĂ©dric Klapisch
KAMERA:
Alexis Kavyrchine
SCHNITT:
Anne-Sophie Bion
TON:
Cyril Moisson
MUSIK:
LoĂŻc Dury
Christophe Minck
AUSSTATTUNG:
Marie Cheminal
KOSTÜME:
Anne Schotte

       
  Cecil B. Demented
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2000]
       
 

John Waters' neuer Film • CECIL.B.DEMENTED ist eine Action-Komödie um einen jungen, irren Filmemacher und seine Gang von Filmfanatikern, die die grosse Hollywooddiva Honey Whitlock kidnappen und dazu zwingen in ihrem Underground-Movie mitzuspielen, um so die Vormachtstellung der Hollywoodstudios endgĂŒltig zu untergraben.

Honey Whitlock ist durch und durch eine Diva und ihre Karriere momentan auf dem Höhepunkt. Talentiert und reich, und mit ihren 40 Jahren wunderschön ist sie auf der Besetzungs-Wunschliste eines jeden Produzenten ganz zuoberst, obwohl ihr der Ruf eines schwierigen Stars mit AllĂŒren vorauseilt. Ihr neuer Film 'Some Kind of Happiness' verspricht ihr grösster Hit ĂŒberhaupt zu werden. Als sie sich fĂŒr die internationale Premiere nach Baltimore, wo der Film gedreht wurde, begibt, weiss sie noch nicht, dass sie dort mit dem anspruchsvollsten und herausforderndsten Regisseur zusammentreffen wird, mit dem sie je zusammengearbeitet hat.

Sie mag ja ein hysterisches Monster sein, aber das hat sie nicht verdient!

Am Tag ist Sinclair Stevens der junge, dynamische und vertrauenswĂŒrdige Manager des Senator Theatre, eines wunderbar renovierten Art-Deco-Kinopalastes, wo die Premiere von "Some Kind of Happiness" stattfinden soll. In der Nacht ist er der selbsternannte Cecil.B.Demented, Guerilla-Filmemacher und KultfĂŒhrer einer Gang von cinephilen Fanatikern, den Sprocket Holes, die als Kinopersonal getarnt hinter den Kulissen agieren. Mit dem Charisma eines Charles Manson, dem Stil eines Andy Warhol und dem artistischen Temperament eines Otto Preminger ist Cecil eigentlich kein gewalttĂ€tiger Junge...ausser wenn man seiner Kamera im Weg steht. Er ist dabei seinen ersten Langspielfilm zu drehen und niemand wird ihn daran hindern können!

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Joseph M. Caracciolo Jr.
John Fiedler
Mark Tarlov
CAST:
Stephen Dorff
Melanie Griffith
Adrian Grenier
Alicia Witt
Larry Gilliard Jr.
Maggie Gyllenhaal
Jack Noseworthy
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Robert M. Stevens
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
John Nutt
MUSIK:
Basil Poledouris
Zoe Poledouris
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Celebrity
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 1999]
       
 

A Sexy New Comedy about people who will do anything to get famous ... or stay famous • Directors Statement

'Celebrity' is a comic film about the phenomenon of celebrity in America, a phenomenon that has reached hysterical proportions. (Even a fellatrix can achieve nation wide notoriety in this day and age). It's told through the personal stories of two people and through them the audience encounters celebrity in all it's forms from nationally known ones to privately celebrated types. I shot the film in black & white for no thematic reason but only because I find black & white films beautiful and grew up on them.

 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Jean Doumanian
CAST:
Kenneth Branagh
Leonardo DiCaprio
Melanie Griffith
Charlize Theron
Judy Davis
Bebe Neuwirth
Joe Mantegna
Winona Ryder
Famke Janssen
Hank Azaria
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Sven Nykvist
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto

       
  Celeste & Jesse Forever
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juli 2013]
       
 

Beziehungsstatus: Es ist kompliziert • Celeste (Rashida Jones) und Jesse (Andy Samberg) sind ein Ă€usserst fortschrittliches Ex-Ehepaar. Trotz Trennung leben sie noch immer TĂŒr an TĂŒr, sind ĂŒber das Tun und Lassen des anderen stets informiert und verbringen fast jede freie Minute miteinander. Sie verstehen sich so gut, dass selbst ihre besten Freunde den innigen Umgang der beiden "offiziell Getrennten" nicht mehr ertragen können. Als deshalb die erfolgreiche und selbstbewusste Celeste den mal wieder arbeitslosen und wenig zielstrebigen Jesse um die Scheidung bittet, beginnen die Schwierigkeiten: Jesse, der Celeste immer noch liebt, will keinen endgĂŒltigen Schlussstrich ziehen. Doch auch Celeste merkt mit der Zeit, dass sie Jesse nicht wirklich gehen lassen will – schon gar nicht mit einer neuen Frau an seiner Seite.

 

REGIE:
Lee Toland Krieger
PRODUKTION:
Lee Nelson
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Andy Samberg
Rashida Jones
Ari Graynor
Eric Christian Olsen
Rob Huebel
Elijah Wood
Shira Lazar
DREHBUCH:
Rashida Jones
Will McCormack
KAMERA:
David Lanzenberg
SCHNITT:
Yana Gorskaya
TON:
David Barber
Gonzalo Espinoza
Michael Kreple
MUSIK:
Zach Cowie
Sunny Levine
AUSSTATTUNG:
Ian Phillips
KOSTÜME:
Julia Caston

       
  Central Station
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 1998]
       
 

Eine Reise in eine Welt voller GefĂŒhle • Rio, 'Central Station': Durch die Bahnhofshalle der brasilianischen Hauptstadt strömen Arbeiter aus den Ă€rmlichen VorstĂ€dten, um ihr GlĂŒck und eine TagesbeschĂ€ftigung in der Stadt zu finden. Viele der Arbeiter sind Analphabeten und damit auf Dora (FERNANDA MONTENEGRO) angewiesen, eine ehemalige Lehrerin, die im Bahnhof Briefe fĂŒr andere schreibt. Zu Doras Kunden zĂ€hlen auch Ana (SOIA LIRA) und ihr neunjĂ€hriger Sohn JosuĂ© (VINICIUS DE OLIVEIRA), die auf der Suche nach JosuĂ©s Vater sind.

TĂ€glich konfrontiert mit Armut und Gewalt, aber auch auf ihren eigenen Profit bedacht, zeigt sich Dora gleichgĂŒltig gegenĂŒber den Schicksalen ihrer Kunden. Abends liest sie mit ihrer Nachbarin Irene (MARILIA PÊRA) alle Briefe eines Tages durch und entscheidet dann, welche abgeschickt, welche weggeworfen und welche zunĂ€chst aufbewahrt werden. Als Ana und JosuĂ© ein zweites Mal erscheinen, um einen weiteren Brief an Josues Vater aufsetzen zu lassen, wird Ana bei einem schweren Busunfall getötet. JosuĂ© bleibt im wahrsten Sinne mutterseelenallein zurĂŒck.

In einem Anfall mĂŒtterlicher FĂŒrsorge verspricht die sonst herzlose Dora dem Jungen, der, wie viele andere Kinder, von den Passanten unbeachtet auf dem BahnhofsgelĂ€nde herumlungert, seinen Vater zu finden. Das ungleiche Paar begibt sich auf eine Reise durch Brasilien - der Junge auf der Suche nach seinem Vater, Dora auf der Suche nach sich selbst.

 

REGIE:
Walter Salles
PRODUKTION:
Arthur Cohn
CAST:
Fernanda Montenegro
Marilia PĂ©ra
Vinicius De Oliveira
Soia Lira
OtĂĄvio Augusto
Othon Bastos
Stela Freitas
DREHBUCH:
Martine De Clermont-Tonneree
JoĂŁo Emanuel Carneiro
Marcos Bernstein
KAMERA:
Walter Carvalho
SCHNITT:
Isabelle Rathery
Felipe Lacerda
MUSIK:
Antonio Pinto
Jaques Morelenbaum
AUSSTATTUNG:
Cassio Amarante
Carla Caffé

       
  Certain Women
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2017]
       
 

Ein Film von Kelly Reichardt • Drei Geschichten aus Montana, dem von schneebedeckten Bergketten und weitlĂ€ufigen Ebenen geprĂ€gten Staat im Norden der USA: 1. Nach einem SchĂ€ferstĂŒndchen mit einem verheirateten Mann kehrt die AnwĂ€ltin Laura ins BĂŒro zurĂŒck, wo sie sich mit einem unzufriedenen Klienten herumschlagen muss, der zu unvorhersehbaren WutausbrĂŒchen neigt. 2. Gina bereitet den Bau eines kleinen, aus lokalem Sandstein gebauten WochenendhĂ€uschens vor. Der Plan, der eigentlich ihre Ehe retten sollte, entpuppt sich zusehends als neue Konfliktquelle. 3. Die Juristin Beth bietet Workshops fĂŒr Lehrpersonen an. Zwischen ihr und einer Kursteilnehmerin indianischen Hintergrunds entwickelt sich eine intensive – wenn auch wortkarge – Beziehung. Kelly Reichardt, eine der Galionsfiguren des amerikanischen Independent-Kinos, erzĂ€hlt im ihr eigenen, minimalitisch-lakonischen Stil die Geschichten dreier starker, unabhĂ€ngiger Frauen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Kelly Reichardt
PRODUKTION:
Neil Kopp
Vincent Savino
Anish Savjani
CAST:
Laura Dern
Kristen Stewart
Michelle Williams
James Le Gros
Jared Harris
Lily Gladstone
Rene Auberjonois
DREHBUCH:
Kelly Reichardt
KAMERA:
Christopher Blauvelt
SCHNITT:
Kelly Reichardt
MUSIK:
Jeff Grace
AUSSTATTUNG:
Anthony Gasparro
KOSTÜME:
April Napier

       
  Champions
  [demnächst im Kino - Release: 20. September 2018]
       
 

Le Pacte • FĂŒr Marco (Javier GutiĂ©rrez) lĂ€uft es gerade alles andere als gut: Zwar ist er Co-Trainer einer spanischen Basketballmannschaft, doch seine Verdienste rund um das Team werden kein bisschen anerkannt – stattdessen streicht der Cheftrainer das ganze Lob fĂŒr die Erfolge der Mannschaft ein. Und auch privat sieht es fĂŒr Marco schlecht aus, denn seine Ehe steht kurz vor dem aus. Eines Tages lĂ€sst er deswegen seine Frustration am Team aus, wird des Platzes verweisen, betrinkt sich anschliessend und baut dann auch noch einen Autounfall. Ein Gericht verdonnert ihn dazu, ein Basketballteam von Menschen mit Behinderungen zu trainieren. Doch was ihm zuerst wie eine Strafe vorkommt, stellt sich bald als inspirierende TĂ€tigkeit heraus, die es ihm ermöglicht, aus seiner eigenen Existenzkrise auszubrechen...

 

REGIE:
Javier Fesser
PRODUKTION:
Gabriel Arias-Salgado
Álvaro Longoria
Luis Manso
CAST:
Javier Guitérrez
Jesus Lago Solis
Roberto Sanchez
Julio Fernandez
DREHBUCH:
Javier Fesser
David Marqués
KAMERA:
Chechu Graf
SCHNITT:
Javier Fesser
TON:
Manuel CarriĂłn
MUSIK:
Rafael Arnau
KOSTÜME:
Ana MartĂ­nez Fesser

       
  Changeling
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2009]
       
 

Nach einer wahren Geschichte • Los Angeles, 1928. An einem Samstagmorgen verabschiedet sich Christine Collins (Jolie) von ihrem Sohn Walter und geht zur Arbeit. Als sie wieder nach Hause kommt, ist er verschwunden. Nach fĂŒnf Monaten verzweifelter Suche bringt die Polizei den Jungen medienwirksam zurĂŒck. Doch der vermeintliche Sohn ist nicht Walter. Mit ihrer Forderung, die Suche nicht aufzugeben, gerĂ€t Christine Collins in die gefĂ€hrlichen MĂŒhlen der korrupten Behörden. Als unfĂ€hige Hysterikerin mit Wahnvorstellungen abgestempelt, bekommt sie nur von Pfarrer Briegleb (Malkovich) echte UnterstĂŒtzung. Gemeinsam gehen sie der immer unheimlicher werdenden Sache nach. CHANGELING ist eine fesselnde Geschichte, basierend auf den wahren Begebenheiten der Wineville-Chicken- Morden.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
Brian Grazer
Ron Howard
Robert Lorenz
CAST:
Angelina Jolie
John Malkovich
DREHBUCH:
J. Michael Straczynski
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
TON:
Paul Berolzheimer
William Cawley
Alan Robert Murray
Kevin Murray
MUSIK:
Clint Eastwood
AUSSTATTUNG:
James J. Murakami
KOSTÜME:
Deborah Hopper

       
  Chaos
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2002]
       
 

Von Coline Serreau • Als eine junge Frau (Rachida Brakni) spĂ€t nachts versucht, sich in das Auto zu retten von HĂ©lĂšne (Cathrine Frot) und Paul (Vincent Lindon), verriegelt Paul die TĂŒren und fĂ€hrt los. FĂŒr ihn sieht das nach unliebsamen Scherereien aus.

HĂ©lĂšne, von SchuldgefĂŒhlen geplagt, macht sich am darauffolgenden Tag auf die Suche nach der Frau und entdeckt sie auf der Intensivstation eines Krankenhauses. Noch ist sie, NoĂ©mi, nicht in der Lage zu sprechen, weshalb die HintergrĂŒnde jener Nacht im Dunkeln bleiben. HĂ©lĂšne lĂ€sst Mann und Sohn zurĂŒck und hilft, wo sie helfen kann. WĂ€hrend ihre MĂ€nner zu Hause versuchen, mit Kochherd und BĂŒgeleisen fertig zu werden, erholt sich NoĂ©mi langsam. Schon bald bricht sie ihr Schweigen...

 

REGIE:
Coline Serreau
PRODUKTION:
Alain Sarde
CAST:
Catherine Frot
Vincent Lindon
Rachida Brakni
Line Renaud
Aurélien Wilk
Ivan Franek
Chloé Lambert
DREHBUCH:
Coline Serreau
KAMERA:
Jean-François Robin
SCHNITT:
Catherine Renault
MUSIK:
Ludovic Navarre
St. Germain
AUSSTATTUNG:
MichĂšle Abbe

       
  Chappie
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Neill Blomkamp • In der nahen Zukunft werden Verbrechen mit Hilfe von Polizei-Robotern bekĂ€mpft, die kompromisslos gegen die Bevölkerung vorgehen. Doch die Menschen beginnen allmĂ€hlich, sich zu wehren. Als einer der Polizei-Droiden, Chappie, gestohlen und neu programmiert wird, wird er der erste Roboter, der die FĂ€higkeit hat, eigenstĂ€ndig zu denken und zu fĂŒhlen. In den Augen der mĂ€chtigen Elite stellt dieser Roboter eine Gefahr fĂŒr die öffentliche Ordnung und die gesamte Menschheit dar. Und so wird mit allen Mitteln versucht, sicher zu stellen, dass Chappie der Letzte seiner Art ist.

 

REGIE:
Neill Blomkamp
PRODUKTION:
James Bitonti
Victoria Burkhart
Simon Kinberg
CAST:
Hugh Jackman
Sharlto Copley
Sigourney Weaver
Dev Patel
Jose Pablo Cantillo
DREHBUCH:
Neill Blomkamp
Terri Tatchell
KAMERA:
Trent Opaloch
MUSIK:
Ryan Amon
Chris Clark
Rich Walters
AUSSTATTUNG:
Jules Cook
KOSTÜME:
Diana Cilliers

       
  ChĂ©ri
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Stephen Frears • Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Paris das mondĂ€ne Zentrum der Welt.
Die KĂŒnstler, die Mode, Theater und Musik – hier ist man schon immer etwas weiter. BerĂŒhmt ist Paris aber auch fĂŒr seine Kurtisanen, Frauen, die so schön, geistreich und erfahren in der Kunst der Liebe sind, dass Kronprinzen, Herzöge und Industriebarone sich ihr VergnĂŒgen viel Geld kosten lassen.

Eine von ihnen ist LĂ©a, die sich mittlerweile ein angenehmes Leben leisten kann und sich aus dem Gewerbe zurĂŒckgezogen hat. Zum Lunch hat sie sich mit ihrer alten Kollegin Mme Peloux verabredet, einer ehemals gefeierten Schönheit, die das Alter zu einer missgĂŒnstigen Frau gemacht hat. LĂ©a schĂ€tzt sie nicht besonders, weiss aber, was sie einer Kollegin schuldig ist. Mme Peloux kommt nicht allein. In ihrer Begleitung ist ein junger Mann, der sich als ihr Sohn herausstellt. ChĂ©ri, so nennt ihn seine Mutter, sieht blendend aus und geniesst das sorgenfreie Leben einer wohlhabenden Jugend.

Mme Peloux hat Grosses mit ihrem Sohn vor, doch vorher muss ChĂ©ri zum Mann werden. Sie bittet LĂ©a, sich seiner Ausbildung anzunehmen. LĂ©a sagt zu, und was mit einem spielerischen Flirt beginnt, wird zu einer leidenschaftlichen Liebe; was eine mehrwöchige Lehre im Haus LĂ©as werden sollte, wird zu einer sechsjĂ€hrigen Liaison. Als ChĂ©ri allein zu seiner Mutter eingeladen wird und sich LĂ©a erst spĂ€ter hinzugesellen soll, ahnt sie noch nicht, was ihr bevorsteht: Mme Peloux hat eine Ehe fĂŒr ihren Sohn arrangiert, der Hochzeitstermin steht kurz bevor, und LĂ©a sollen Braut und BrĂ€utigam vorgestellt werden.

Das ist der Anfang einer tragischen Liebesgeschichte, bei der es nur Verlierer geben kann.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Bill Kenwright
Thom Mount
Tracey Seaward
CAST:
Michelle Pfeiffer
Kathy Bates
Rupert Friend
Felicity Jones
Frances Tomelty
Anita Pallenberg
Harriet Walter
Iben Hjejle
DREHBUCH:
Christopher Hampton
Colette
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Lucia Zucchetti
TON:
Christer Melén
Joakim Sundström
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Alan MacDonald
KOSTÜME:
Consolata Boyle

       
  Chiedimi se sono felice
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2000]
       
 

Aldo Giovanni e Giacomo • Prologo.

Notte a Milano. Diluvia. Giacomo suona il campanello della casa di Giovanni che, appena lo vede, gli sbatte la porta in faccia. Dai loro smozzicati e astiosi discorsi capiamo una sola cosa: Aldo Giovanni e Ciacomo erano tre amici inseparabili, oggi si odiano.

Il passato.

Tre anni prima. Aldo Giovanni e Giacomo sono aspiranti attori di teatro con un sogno nel cassetto: mettere in scena una loro personale versione di 'Cyrano de Bergerac'. Per il momento perĂČ sbarcano il lunario ai margini del grande mondo dello spettacolo (Aldo Ăš comparsa non troppo affidabile in opere liriche, Giacomo doppia personaggi irrilevanti in telefilm di serie C, Giovanni Ăš statua vivente ai grandi magazini). La loro vita sentimentale non va meglio: Aldo Ăš single, cosĂŹ almeno pensa lui, in realtĂ  Ăš fidanzatissimo con la soffocante Silvana; Giacomo Ăš un inguaribile romantico che - per l'appunto non riesce a trovare nessuna cura; Giovanni Ăš un solitario, molto concentrato sul lavoro almeno fino al giorno in cui, proprio quando il sogno teatrale dei tre sembra sul punto di realizzarsi, si innamora perdutamente di una hostess (Marina) con conseguenze che finiscono per coinvolgere in modo dlsastroso anche vita, lavoro, speranze e amicizia.

Il presente.

Qualcuno, o qualcosa, sembra guidare i riottosi Aldo Giovanni e Giacomo verso un improbabile ricongiungimento in Sicilia

E' un film per molti versi diviso in due.

Ci sono un passato (felice) e un presente (litigioso) che si intrecciano continuamente nella narrazione. C'Ăš un'ambientazione per metĂ  milanesissima, per i luoghi e i mestieri di cui si parla (le comparse di un teatro lirico tra cui si agita Aldo, il mondo del doppiaggio dove Giacomo sgomita invano, un grande magazzino dove si esibisce Giovanni nella sua smagliante tristezza di statua vivente)l e per metĂ  in viaggio verso un~arroventata Sicilia, dove Aldo attende gli ex amici per la resa dei conti finale. Infine c'Ăš la vita (gli amori, llamicizia)l c'Ăš l'aspirazione artistica (il progetto del Cyrano) e ci sono le esigenze individuali di tre amici che non sempre coincidono con quelle della loro 'compagnia teatrale'.

 

REGIE:
Aldo
Giovanni
Giacomo
Massimo Venier
PRODUKTION:
Paolo Guerra
CAST:
Aldo
Giovanni
Giacomo
Marina Massironi
Silvana Fallisi
Antonio Catania
Beppe Battiston
DREHBUCH:
Aldo
Giovanni
Giacomo
Massimo Venier
Walter Fontana
Paolo Cananzi
KAMERA:
Arnaldo Catinari
SCHNITT:
Claudio Cormio
MUSIK:
Samuele Bersani
AUSSTATTUNG:
Eleonora Ponzoni

       
  Christian Schocher, Filmemacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2015]
       
 

Ein Film von Marcel BĂ€chtiger & Andreas Mueller • Als Sohn eines Filmpioniers verfiel Christian Schocher schon in frĂŒhester Kindheit der Magie der Leinwand. WĂ€hrend 45 Jahren fĂŒhrte er das CinĂ©ma Rex in Pontresina, wo er allabendlich hinter dem Projektor sass. Daneben drehte er Filme, unter abenteuerlichen Bedingungen und mit minimalsten Mitteln, ohne Drehbuch und Dialoge, einfach so, aus der Lust und der Freude am Kino. Sein legendĂ€rer Spielfilm REISENDER KRIEGER (1981), die ĂŒber dreistĂŒndige Odyssee eines Kosmetikvertreters durch die Schweiz, revolutionierte das Schweizer Kino und avancierte zum international gefeierten Meisterwerk. Mit CHRISTIAN SCHOCHER, FILMEMACHER zeichnen Marcel BĂ€chtiger und Andreas Mueller ein intimes Portrait des grossen Unbekannten des Schweizer Kinos, öffnen die TĂŒren zur cineastischen Welt seiner Filme und lassen eine fast schon vergessene Epoche des alternativen Schweizer Kinos lebendig werden. Im verwunschenen Waldlokal «Chalet Sanssouci» ausserhalb Pontresinas erzĂ€hlt der schillernde Filmemacher erstmals ausfĂŒhrlich von seinem Leben, seinen Filmen und den Menschen, die ihn begleitet haben. Hinter der fabelhaften Entstehungsgeschichte seines Werks zeichnet sich dabei auch die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft ab.

 

REGIE:
Marcel BĂ€chtiger
Andreas Mueller
CAST:
Christian Schocher
KAMERA:
Simon Guy Faessler
Mika Lanz
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Marcel BĂ€chtiger
TON:
Patrick Becker
Daniel Hobi
Christof Steinmann

       
  Cirkus Columbia
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2011]
       
 

Circus Columbia • Er war lange weg. Sehr lange. Jetzt ist Divko ein gemachter Mann. Und endlich – es ist Sommer 1991, der Eiserne Vorhang ist gefallen – sieht er die Chance, in seine Heimat zurĂŒckzukehren. Mit einer jungen Geliebten an seiner Seite reist er nach Bosnien-Herzegovina. Hier trifft er seine Ex-Frau wieder und lernt endlich seinen Sohn kennen.

Allerdings lĂ€uft dann vieles nicht ganz so, wie sich Divko das vorgestellt hat. Sein Sohn erweist sich als höchst widerspenstig. Die politische Lage ist instabil. Zudem ist Divkos GlĂŒcksbringer, eine kleine schwarze Katze, eines Tages plötzlich verschwunden


Regisseur Danis Tanovic hat sich bereits mit seinem ersten Film «No Man’s Land» einen Namen gemacht und einen Oscar gewonnen. Jetzt erzĂ€hlt er eine wunderbare, intime Kleinstadtgeschichte mit universellem Charakter. Getragen wird sie von herausragenden Darstellern – unter ihnen der aus «Irina Palm» und verschiedenen Kusturica-Filmen bekannte Miki Manojlovic sowie die mit «Lost» populĂ€r gewordene Mira Furlan. «Cirkus Columbia» ist eine Filmperle, klug und witzig, subtil und berĂŒhrend.

 

REGIE:
Danis Tanovic
PRODUKTION:
Amra Baksic Camo
Marc Baschet
CĂ©domir Kolar
Mirsad Purivatra
CAST:
Miki Manojlovic
Boris Ler
Mira Furlan
Jelena Stupljanin
Mario Knezovic
DREHBUCH:
Ivica Djikic
Danis Tanovic
KAMERA:
Walther van den Ende
SCHNITT:
Petar Markovic
TON:
Samir Foco
AUSSTATTUNG:
Dusan Milavec
Sanda Popovac
KOSTÜME:
Jasna Hadzimehmedovic-Bekric

       
  Citizenfour
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Laura Poitras • Im Januar 2013 erhĂ€lt die Filmemacherin Laura Poitras verschlĂŒsselte Emails von einem Unbekannten, der sich „Citizen Four“ nennt und Beweise fĂŒr illegale verdeckte MassenĂŒberwachungsprogramme der NSA und anderer Geheimdienste in Aussicht stellt. Im Juni 2013 fliegen Laura Poitras und der Journalist Glenn Greenwald nach Hongkong, um sich mit dem Unbekannten zu treffen. Es ist Edward Snowden.

CITIZENFOUR ist ein Thriller aus der Wirklichkeit, in dem sich die dramatischen Ereignisse Minute fĂŒr Minute direkt vor unseren Augen entfalten – die atemberaubend spannende Geschichte ĂŒber den waghalsigen Schritt eines jungen Whistleblowers, eindringlich, unbequem und von grosser politischer Sprengkraft.

 

REGIE:
Laura Poitras
PRODUKTION:
Laura Poitras
Dirk Wilutzky
CAST:
Edward Snowden
Julian Assange
KAMERA:
Kirsten Johnson
Trevor Paglen
Laura Poitras
Katy Scoggin
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
TON:
Frank Kruse
Helene Seidl

       
  City of Ghosts
 
       
 

Ein Film von Matthew Heineman • Mit dem Einmarsch der IS-Truppen in der syrischen Stadt Rakka schaltet die gewaltfreie Aktivistengruppe „Raqqa is Being Slaugh­tered Silently“ (RBSS) ihre Kameras ein. Unter höchster Lebensgefahr versuchen die anonymen Neo-Journalisten, die brutale Herrschaft des IS zu dokumentieren und der allgegenwĂ€rtigen Propaganda eigene Informationen entgegenzusetzen. Bald mĂŒssen sie aber selber flĂŒchten, um dem Terror in ihrer Heimatstadt zu entkommen. Filmemacher Matthew Heineman hat die aus der Not geborenen Kriegsjournalisten in ihrem Exil in der TĂŒrkei und Deutschland aufgesucht und begleitet.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Matthew Heineman
PRODUKTION:
Matthew Heineman
KAMERA:
Matthew Heineman
SCHNITT:
Matthew Hamachek
Pax Wassermann
Matthew Heineman
MUSIK:
H. Scott Salinas
Jackson Greenberg

       
  Classe Z
 
       
 

Ein Film von Guido Chiesa

 

REGIE:
Guido Chiesa
CAST:
Alessandro Preziosi
Andrea Pisani
Alice Pagani
Antonio Catania
Enrico Oetiker
Greta Menchi
DREHBUCH:
Guido Chiesa
Renato Sannio
Alessandro Aronadio

       
  Cleveland versus Wall Street
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2010]
       
 

Ein Film von Jean-StĂ©phane Bron • Am 11. Januar 2008 klagt die Stadt Cleveland gegen 21 Banken, die fĂŒr die verheerenden AuswĂŒchse der Immobilienkrise verantwortlich gemacht werden. Doch Wall Street verhindert die Eröffnung des Prozesses. Cleveland versus Wall Street erzĂ€hlt die Geschichte eines Gerichtsverfahrens, das hĂ€tte durchgefĂŒhrt werden mĂŒssen. Es ist ein Film-Prozess, doch die Protagonisten sind real, die Story, Beweise und Zeugenaussagen entsprechen der Wirklichkeit.

 

REGIE:
Jean-Stéphane Bron
PRODUKTION:
Robert Boner
DREHBUCH:
Jean-Stéphane Bron
KAMERA:
SĂ©verine Barde
SCHNITT:
Simon Jacquet
TON:
Jonathan Andrews
Noel Dannemiller
Jean-Paul Mugel

       
  Closed
  [Arena Cinemas 7 • 10.33 • ]
[Arthouse Le Paris • 10.33 • ]
       
 

Leider im Moment keine Vorstellungen. • Das Kino hat leider Pause oder wird umgebaut....

 

       
  Cloudy with a Chance of Meatballs
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2010]
       
 

Wolkig mit Aussicht auf FleischbĂ€llchen • Wie sieht es aus, wenn statt Regen und Schnee, Hamburger vom Himmel fallen oder die DĂ€cher der Stadt von Eiskugeln bedeckt sind? Und welche Maschine steckt hinter diesem Naturwunder?
Flint Lockwood, ein eigenbrötlerischer Erfinder mit bisher mĂ€ssigem Erfolg, steht vor der Entdeckung seines Lebens: einer Maschine, die Essen produziert – zur Freude aller Kinder!
Doch wegen eines ĂŒberaus gierigen BĂŒrgermeisters spielt die Maschine verrĂŒckt und verursacht plötzlich essenstechnische Unwetter. Die Moral von der Geschicht': Mit Essen spielt man nicht!

 

REGIE:
Phil Lord
Chris Miller
PRODUKTION:
Pam Marsden
DREHBUCH:
Judi Barrett
Ron Barrett
Phil Lord
Chris Miller
TON:
Jason George
Geoffrey G. Rubay
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Justin Thompson

       
  Cloverfield
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Matt Reeves • "Armageddon" meets "The Blair Witch Project": In "Cloverfield" wird eine Abschiedsparty in Manhattan zum Albtraum fĂŒr die Anwesenden. Ein unbekannte Gewalt bricht ĂŒber New York herein – rette sich wer kann! Mit ihrer Videokamera zeichnen die flĂŒchtenden jungen Leute die apokalyptischen Ereignisse auf. Diese Handkamera-FĂŒhrung gibt dem Thriller eine unglaubliche AuthentizitĂ€t. Der Zuschauer ist immer 1:1 mitten drin in den katastrophalen Ereignissen und fiebert mit den Protagonisten um ihr Leben. Produziert wurde "Cloverfield" von J. J. Abrams, der mit der Serie "Lost" einen Meilenstein in der TV-Unterhaltung landete und in "Mission:Impossible 3" Regie fĂŒhrte.

 

REGIE:
Matt Reeves
PRODUKTION:
J.J. Abrams
Bryan Burk
CAST:
Michael Stahl-David
Mike Vogel
Lizzy Caplan
Jessica Lucas
DREHBUCH:
Drew Goddard
KAMERA:
Michael Bonvillain
SCHNITT:
Kevin Stitt
TON:
Will Files
Douglas Murray
AUSSTATTUNG:
Martin Whist
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  Coco Chanel & Igor Stravinsky
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Jan Kounen • Coco Chanel lernt in Paris den Komponisten Igor Stravinsky kennen und ist von der Begegnung wie elektrisiert. Sie lĂ€dt ihn zusammen mit seiner Familie auf ihren Landsitz ein, wo er an seinem skandalösen StĂŒck "Le Sacre du Printemps" feilt. Coco revolutionniert indes mit ihren EntwĂŒrfen die Modewelt und kreiert ihr legendĂ€res Parfum Chanel N° 5. Die beiden Genies verbindet das Feuer fĂŒr ihre Arbeit und bald entwickelt sich zwischen ihnen eine leidenschaftliche AffĂ€re.

 

REGIE:
Jan Kounen
PRODUKTION:
Chris Bolzli
Claudie Ossard
CAST:
Mads Mikkelsen
Anna Mouglalis
Anatole Taubman
Natacha Lindinger
Yelena Morozova
Erick Desmarestz
Grigori Manukov
DREHBUCH:
Jan Kounen
Carlo De Boutiny
KAMERA:
David Ungaro
SCHNITT:
Anny Danche
TON:
Raphael Sohier
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Marie-HĂ©lĂšne Sulmoni
KOSTÜME:
Chattoune
Fab

       
  Coconut Hero
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2015]
       
 

Ein Film von Florian Cossen • Mike wohnt mit seiner Mutter in einer verschlafenen Stadt in Kanada. Er ist 16, hat keine Freunde und nicht einmal ein Lieblingsessen. Eigentlich will er einfach nur von dieser Welt verschwinden. So beschliesst er eines Tages, seinem Leben – diesem zynischen Witz, den das Schicksal sich mit ihm erlaubt hat – sofort ein Ende zu setzen. Zu seiner grossen EnttĂ€uschung erwacht Mike danach allerdings nicht im Himmel, sondern in einem Spitalbett. Bald darauf erhĂ€lt er jedoch eine Ă€rztliche Diagnose, die besagt, dass seine letzte Stunde sehr bald schlagen wird. Mike ist begeistert – bis er der verrĂŒckt-bezaubernden Miranda begegnet. Was er mit ihr erlebt, verĂ€ndert alles


Florian Cossens schwarze Komödie ĂŒberzeugt mit einer Story voller Situationskomik und einer Portion Ernsthaftigkeit, mit spritzigen Dialogen und bemerkenswerten Darstellern. Herausragend ist vor allem Alex Ozerov in der Rolle des so lebensĂŒberdrĂŒssigen wie liebenswerten Mike. «Coconut Hero» ist ein erfrischend frecher und zugleich warmherziger Film ĂŒber die Sinnlosigkeit, sein Leben zu planen – denn es macht doch, was es will


 

REGIE:
Florian Cossen
PRODUKTION:
Jochen Laube
Fabian Maubach
Paul Scherzer
CAST:
Alex Ozerov
Bea Santos
Krista Bridges
Sebastian Schipper
Udo Kier
Jim Annan
R.D. Reid
Jeff Clarke
DREHBUCH:
Elena von Saucken
Daniel Schachter
KAMERA:
Brendan Steacy
SCHNITT:
Philipp Thomas
TON:
Adrian Baumeister
Rainer Heesch
Benjamin Hörbe
MUSIK:
Matthias Klein
AUSSTATTUNG:
Nazgol Goshtasbpour
KOSTÜME:
Brenda Broer

       
  Colonia
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Florian Gallenberger • Chile, 1973. Lena und Daniel geraten wĂ€hrend des MilitĂ€rputsches in die FĂ€nge der Geheimpolizei. Daniel wird verschleppt und Lena findet heraus, dass er in der hermetisch abgeriegelten Colonia Dignidad im SĂŒden Chiles festgehalten wird. Nach Aussen ein deutsches Musterdorf unter der FĂŒhrung des Laienpredigers Paul SchĂ€fer, kollaboriert die Colonia in Wahrheit mit Diktator Pinochet und lĂ€sst ihn dort politische Gefangene foltern und töten. Lena beschliesst, sich der berĂŒchtigten Sekte anzuschliessen, um Daniel zu befreien...

 

REGIE:
Florian Gallenberger
PRODUKTION:
Benjamin Herrmann
CAST:
Emma Watson
Daniel BrĂŒhl
Michael Nyqvist
Richenda Carey
Vicky Krieps
Jeanne Werner
DREHBUCH:
Florian Gallenberger
Torsten Wenzel
KAMERA:
Kolja Brandt
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
RĂ©mi Gauthier
Nicolas Tran Trong
MUSIK:
André Dziezuk
Fernando VelĂĄzquez
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Nicole Fischnaller

       
  Comme un avion
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Bruno PodalydĂšs • Michel (Bruno PodalydĂšs), in den FĂŒnfzigern, verheiratet, die Kinder aus dem Haus, Nine-to-Five-Job, steckt in seiner tĂ€glichen Routine fest. Nach der Arbeit, wenn er auf sein Motorrad steigt, trĂ€umt er von einem anderen Leben. Wie gerne wĂŒrde er wie sein Held, Luftpost-Pionier Jean Mermoz, in einer Propellermaschine durch den Abendhimmel schweben.
Eines Tages stösst Michel durch Zufall auf das Foto eines Kajaks – und ist begeistert von der formvollendeten Schönheit und Eleganz des Objekts. Es ist Liebe auf den ersten Blick! Ein Klick, und ein Grand Raid 416 zum Selbstzusammenbauen liegt in seinem virtuellen Einkaufskorb. Einige Tage gelingt es Michel, den Kauf vor seiner Frau Rachelle (Sandrine Kiberlain) zu verheimlichen. Voller Hingabe setzt er auf der Dachterrasse sein Kajak StĂŒck fĂŒr StĂŒck zusammen und hĂ€uft immer mehr ExpeditionsausrĂŒstung an. Ganze Nachmittage verbringt er in seinem halbfertigen GefĂ€hrt und trĂ€umt sich davon. Schliesslich entdeckt Rachelle das AusrĂŒstungslager, setzt den TrockenĂŒbungen ein Ende und ihren Mann an einem Fluss aus, damit er endlich in die GĂ€nge und aufs Wasser kommt.
Dass Michels Auszeit ihr gemeinsames Leben komplett auf den Kopf stellen könnte, ahnt Rachelle. Und wirklich: Schon bei seiner ersten Rast trifft Michel im Ausflugslokal der schönen Laetitia (AgnĂšs Jaoui) auf eine lĂ€ndliche, exzentrische BohĂšme. Er taucht in eine exotische Welt ausserhalb von Raum und Zeit, die geprĂ€gt ist von Unbeschwertheit, Kirschen, Sinnlichkeit und eisgekĂŒhltem Absinth 


 

REGIE:
Bruno PodalydĂšs
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
CAST:
Sandrine Kiberlain
AgnĂšs Jaoui
Pierre Arditi
Vimala Pons
Denis PodalydĂšs
DREHBUCH:
Bruno PodalydĂšs
TON:
Laurent Poirier
AUSSTATTUNG:
Guillaume Deviercy
KOSTÜME:
Dorothée Guiraud

       
  Comrades In Dreams
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2008]
       
 

Ein Film von Uli Gaulke • Jedes engagierte Kino könnte eigentlich auch in diesem Film vorkommen, in dem vier verschiedene Kinos in vier sehr verschiedenen LĂ€ndern eine zentrale Rolle spielen mit den Frauen und MĂ€nnern, die dahinter stehen. Kinomachen ist eine Passion, die weltumspannend ist und doch auch verschieden. Cowboys in der Kirche, TrĂ€nen fĂŒr den grossen FĂŒhrer, eifersĂŒchtige Ehefrauen und «Titanic» in Nordkorea. Eine faszinierende Reise zu vier aussergewöhnlichen Orten, wo Kino noch ein Ereignis ist. In «Comrades In Dreams» treffen wir auf Menschen, die das Kino zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Da ist Han Jong Sil, die Nordkoreanerin mit ihrem hinreissenden LĂ€cheln. Sie geniesst das Leben und ist doch zwischen Propaganda, eigenen TrĂ€umen und ErnteertrĂ€gen gefangen. Mit ihren Filmen will sie das Leben der Menschen verbessern. Verletzlich, einsam und von Sehnsucht erfĂŒllt, leuchtet sie wie ein Komet im Meer des Gleichseins. Auch Penny Tefertiller aus Wyoming hat ihr Leben in den Dienst der Kommune gestellt und sich vorgenommen, den Jugendlichen und den Einsamen einen Haltepunkt zu geben. Sie lebt ebenso missionarisch ihren Traum vom Kino wie Han Jong Sil in Nordkorea, mit selbstloser Leidenschaft und GĂŒte. Kraftstrotzend und selbstbewusst sind Lassane und seine Mitstreiter Luc und Zakaria aus Ouagadougou. Sie setzen alles daran, in Burkina Faso, Kino zu machen. Dabei riskieren sie viel: Sie vernachlĂ€ssigen ihre Familien und stĂŒrzen sich in wirtschaftliche Abenteuer. Und das alles nur, um einem Open-Air-Kino neues Leben einzuhauchen. FĂŒr den Inder Anup dagegen lĂ€uft es vortrefflich. Sein Zeltkino platzt aus allen NĂ€hten, wenn er die Hits aus der Region Maharashtra vorfĂŒhrt. Im Tempel gesegnete Filmrollen und ein GespĂŒr fĂŒr gute Filme haben ihn zum ungekrönten König der Wanderkinos gemacht. Mit Liebe fĂŒr Details werden die unterhaltsamen Geschichten rund um die VergnĂŒgungstempel ausgekostet: Eine globale Kinoliebe.

 

REGIE:
Uli Gaulke
PRODUKTION:
Helge Albers
Konstantin Kröning
Martin Pieper
CAST:
Lasanne Badiel
Yong-Sil Han
Anup Jagdale
Penny Tefertiller
DREHBUCH:
Jeannette Eggert
Uli Gaulke
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Mark Orton

       
  Concert For George
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2003]
       
 

The Music of George Harrison • Am 29. November 2002 – ein Jahr nach dem Tod von George Harrison – veranstalteten seine Frau Olivia Harrison und sein langjĂ€hriger enger Freund Eric Clapton ein Spezial Konzert zu Ehren von George Harrison.

Das Konzert fand statt in der ehrwĂŒrdigen Royal Albert Hall in London. An diesem denkwĂŒrdigen Abend wurden George Harrison's Lieder gespielt, von Musikern wie Eric Clapton, Jeff Lynne, Paul McCartney, Ringo Starr, Tom Petty, Monty Python, Billy Preston, Ravi Shankar und vielen mehr. Der Film zeigt das Konzert, die Vorbereitungen dazu, sowie Hintergrund Berichte und Geschichten zu Erlebnissen der KĂŒnstler mit George Harrison.

 

REGIE:
David Leland
PRODUKTION:
Ray Cooper
Olivia Harrison
Jon Kamen
CAST:
Gary Brooker
Eric Clapton
Ray Cooper
Terry Gilliam
Eric Idle
Paul McCartney
Tom Petty
Ringo Starr
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Claire Ferguson
MUSIK:
George Harrison
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart

       
  Confessions of a Dangerous Mind
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2003]
       
 

Ein Film von George Clooney • «Television made him famous, but his biggest hits happened off screen. CONFESSIONS OF A DANGEROUS MIND is the story of a legendary showman's double life - television producer by day, CIA assassin by night.»

Young, energetic, and focused on a top career in the growing television industry, Chuck Barris finds himself being followed by a suspicious character who quickly lures him into a secretive and dangerous world: that of a CIA operative. While Barris gains notoriety as a dynamic television producer - creating such innovative and popular game shows as "The Newlywed Game" and the self-hosted "The Gong Show" - he regularly executes assassinations for the United States government. As ratings rise, Barris incorporates his shows into his secret life: winning couples on "The Dating Game" find themselves shipped off to 'fabulous Helsink' and 'romantic West Berlin' for their dream dates - it isn't Paris, but it provides chaperone Barris a cover for his covert missions.

As Barris basks in the glamour of his two worlds - entertainment and espionage - his life begins to spiral out of control. He is torn between the woman who loves him and the mysterious woman of his fantasies. He receives mass criticism from the public who accuses him of contaminating the airwaves...and he finds himself marked for death by a traitor operative.

Barris must regain control of his life. Both of them.

 

REGIE:
George Clooney
PRODUKTION:
Andrew Lazar
Steven Soderbergh
Rand Ravich
CAST:
Sam Rockwell
George Clooney
Kristen Wilson
Drew Barrymore
Julia Roberts
Rutger Hauer
Maggie Gyllenhaal
DREHBUCH:
Charlie Kaufman
KAMERA:
Newton Thomas Sigel
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Aaron Glascock
Curt Schulkey
MUSIK:
Alex Wurman
AUSSTATTUNG:
James D. Bissell
KOSTÜME:
Renée April

       
  Confessions of a Shopaholic
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 2009]
       
 

Ein Film von P.J. Hogan • Die sympathische New Yorkerin Rebecca Bloomwood (Isla Fisher) shoppt fĂŒr ihr Leben gern! Daher trĂ€umt sie auch von einer Journalisten-Karriere bei einem der grossen New Yorker Modemagazine. Als ihr eine Stelle als Kolumnistin fĂŒr eine Wirtschaftszeitschrift angeboten wird, deren Verlag auch ein Modemagazin herausgibt, sieht sie ihre Chance gekommen. Über Nacht wird ihre Kolumne zum grossen Erfolg und Rebecca zur Starjournalistin. Doch nun geraten die stĂ€ndigen Shopping-Exzesse so sehr ausser Kontrolle, dass ihre Karriere und ihr Liebesleben gefĂ€hrdet werden. Jetzt ist es an der Zeit fĂŒr Rebecca sich zu entscheiden, was ihr im Leben wirklich wichtig ist.

 

REGIE:
P.J. Hogan
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Isla Fisher
Hugh Dancy
Krysten Ritter
Joan Cusack
John Goodman
DREHBUCH:
Tracey Jackson
Tim Firth
Kayla Alpert
KAMERA:
Jo Willems
SCHNITT:
William Goldenberg
TON:
F. Hudson Miller
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Kristi Zea
KOSTÜME:
Patricia Field

       
  Confidences trop intimes
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 2004]
       
 

Ein Film von Patrice Leconte • Interessante AffĂ€ren werden, wer wĂŒsste es nicht, aus dem Unerwarteten geboren. Damit spielt auch der sensible Filmbeobachter des Allzumenschlichen, Patrice Leconte. Der Regisseur von LE MARI DE LA COIFFEUSE erzĂ€hlt, wie ein Steuerberater eine Frau mit grösseren Eheproblemen kennen lernt, nur weil sie seine TĂŒr mit der eines Psychiaters verwechselt. Die Folge ist eine gar nicht alltĂ€gliche, etwas andere Form von Therapie, Lebensberatung und Flirt. Weil jeder Film ĂŒber ein Paar starke Persönlichkeiten braucht, um die Launen des Lebens und der Liebe glaubhaft zu spiegeln, hat Laconte ein charismatisches Duo aufgeboten: Sein erster Mann ist Fabrice Luchini, seine Herzensdame heisst Sandrine Bonnaire, deren introvertierte Schönheit einmal mehr entzĂŒckt.

 

REGIE:
Patrice Leconte
PRODUKTION:
Alain Sarde
CAST:
Sandrine Bonnaire
Fabrice Luchini
Michel Duchaussoy
Anne Brochet
Gilbert Melki
Laurent Gamelon
HĂ©lĂšne SurgĂšre
DREHBUCH:
JĂ©rĂŽme Tonnerre
KAMERA:
Eduardo Serra
SCHNITT:
Joëlle Hache
TON:
Paul Lainé
MUSIK:
Pascal EstĂšve
AUSSTATTUNG:
Ivan Maussion
KOSTÜME:
Sandrine Kerner

       
  Confusion
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Laurent NĂšgre • Nach zwei Jahren erbitterten politischen Kampfs ist es endlich so weit : Die Genfer StaatsrĂ€tin Caroline Gauthier kann einen ehemaligen Guantanamo-HĂ€ftling emp- fangen, um ihm in der Schweiz ein neues Leben zu bieten.
Die zwei Filmstudenten Dario und Yacine wollen diesen glorreichen Tag in einem PortrÀt filmisch festhalten und folgen ihr hautnah.
Doch nichts lÀuft wie geplant ! Zwischen erbosten Demonstranten, einem gereizten chinesischen Botschafter, einem ungedul- digen amerikanischen Abgesandten und politischen Gegnern, die ihr das Leben schwer machen wollen, gerÀt Caroline in einen aufreibenden Strudel.
Trotz des beruflichen und privaten Ärgers verteidigt Caroline ihre Haltung und setzt sich fĂŒr das Schicksal des Mannes ein...

 

REGIE:
Laurent NĂšgre
PRODUKTION:
Dan Wechsler
CAST:
Aude Bourrier
Joseph Chanet
Caroline Gasser
Daniel Ludwig
Simon Romang
Christian Waldmann
DREHBUCH:
Laurent NĂšgre
KAMERA:
Christian Lutz
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
JĂŒrg Lempen

       
  Conni & Co. 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2017]
       
 

Rettet die Kanincheninsel • Conni (Emma Schweiger) und ihre Freunde verbringen wie jedes Jahr ihre Sommerferien auf der Kanincheninsel vor den Toren von Neustadt. Doch das Kinder- und Naturparadies ist in Gefahr, weil der BĂŒrgermeister und ehemalige Schuldirektor Möller (Heino Ferch) ein Hotel auf der Insel bauen möchte. Er verspricht den NeustĂ€dtern neue Jobs, und Connis Vater JĂŒrgen (Ken Duken) soll der Architekt des neuen „Gigantotels“ werden. Als Hund Frodo einen Dino-Knochen auf der Ferieninsel findet, ist das fĂŒr Conni & Co die Chance, deren Zerstörung zu verhindern. Doch dann ist der Knochen plötzlich verschwunden, und Connis bester Freund Paul (Oskar Keymer) ist auch noch schuld daran, dass sie keinen Beweis fĂŒr dessen Existenz haben. Conni nimmt den Kampf auf: Rettet die Kanincheninsel!

 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
Sigi Kamml
Christian Popp
Tom Zickler
CAST:
Emma Schweiger
Iris Berben
Heino Ferch
Ken Duken
Oskar Keymer
Lisa Bitter
Mathias Habich
DREHBUCH:
Vanessa Walder

       
  Contraband
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2012]
       
 

Nichts ist gefĂ€hrlicher als ein Mann der alles zu verlieren hat • Im Untergrund von New Orleans wimmelt es nur so von Kriminellen und korrupten Polizisten. Niemand ist loyal und der Tod nur eine falsche Abzweigung entfernt. Chris (Mark Wahlberg, zweifach Oscarnominiert) hat sich schon lange aus diesen Machenschaften zurĂŒckgezogen. Aber weil sich sein Schwager in Machenschaften verstrickt hat, aus denen er alleine nicht mehr herausfindet, geht er noch einmal zurĂŒck in dem Sumpf. Er zeigt noch einmal, was er als Schmuggler drauf hat und stellt eine Crew fĂŒr ein letztes Ding zusammen. Ein rasanter und actiongeladener Streifen des islĂ€ndischen Regisseurs und Schauspielers Baltasar KormĂĄkur («101 ReykjavĂ­k»).

 

REGIE:
Baltasar KormĂĄkur
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Baltasar KormĂĄkur
Stephen Levinson
Mark Wahlberg
CAST:
Kate Beckinsale
Mark Wahlberg
Ben Foster
Giovanni Ribisi
Diego Luna
J.K. Simmons
Lukas Haas
William Lucking
DREHBUCH:
Aaron Guzikowski
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
ElĂ­sabet RonaldsdĂłttir
TON:
Paul Carter
Michael Maroussas
MUSIK:
Clinton Shorter
AUSSTATTUNG:
Tony Fanning
KOSTÜME:
Jenny Eagan

       
  Contre toi
 
       
 

Ein Film von Lola Doillon

 

REGIE:
Lola Doillon
PRODUKTION:
Saga Blanchard
CAST:
Kristin Scott Thomas
Pio MarmaĂŻ
Jean-Philippe Écoffey
Marie-Sohna Conde
Marie-Christine Orry
Vinciane Millereau
Sophie FougĂšre
DREHBUCH:
Lola Doillon
KAMERA:
Mathieu Vadepied
SCHNITT:
Marie Da Costa
TON:
Thomas Robert
Laurent Poirier
MUSIK:
Anthony Leroy
Dominique Leroy
Sandra Moubarak
AUSSTATTUNG:
Stephanie Guitard
Stanislas Reydellet
KOSTÜME:
Mic Cheminal

       
  Cookie
 
       
 

Ein Film von LĂ©a Fazer

 

REGIE:
LĂ©a Fazer
PRODUKTION:
Pauline Duhault
CAST:
Alice Taglioni
Virginie Efira
Mehdi Nebbou
Yubai Zhang
DREHBUCH:
LĂ©a Fazer
Benoit Graffin
KAMERA:
Christophe Offenstein
SCHNITT:
Jean-François Elie
TON:
Jean-Marie Blondel
AUSSTATTUNG:
Marie-HĂ©lĂšne Sulmoni
KOSTÜME:
Fabienne Katany

       
  Corpo celeste
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Ein Film von Alice Rohrwacher • Eine Stadt in Kalabrien. Antike Palazzi neben Bauruinen. Das Meer scheint nah und zugleich unerreichbar fern. Hier wurde die 13-jĂ€hrige Marta geboren. Hierher zieht sie mit ihrer Mutter und der grösseren Schwester zurĂŒck, nachdem sie 10 Jahre in der Schweiz verbracht hat.

Bald findet Martas Firmung statt. Sie nimmt an den Vorbereitungen und Ritualen der Kirche teil, stellt diese jedoch auch in Frage. Sie ist still und verschlossen und gleichzeitig hellwach. Marta hört alles, sieht alles, hat feine Antennen.

Und bald merkt sie, dass sie ihren eigenen Weg gehen will...

 

REGIE:
Alice Rohrwacher
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Salvatore Cantalupo
Anita Caprioli
Renato Carpentieri
Paola Lavini
Pasqualina Scuncia
Yle Vianello
DREHBUCH:
Alice Rohrwacher
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Daniela Bassani
MUSIK:
Piero Crucitti
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  Cosa voglio di piu
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Silvio Soldini • Anna hat alles erreicht, was sie vom Leben erhoffte: Sie hat einen guten Job, sie liebt ihre Familie, ihre Freunde und Alessio, ihren Lebenspartner. Die beiden planen gemeinsame Kinder. Kurz: Annas Leben lĂ€uft in geregelten Bahnen.

Dann tritt unvermittelt Domenico in ihr Leben, und zum ersten Mal gibt es sowohl fĂŒr ihn also auch fĂŒr Anna nichts anderes als Verlangen und Leidenschaft. Doch Annas neu entfachte Liebes- und Lebenslust stösst an eine Grenze: Domenico ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Liebe zwischen Anna und Domenico nimmt die ZĂŒge einer Verschwörung an - mit ihren heimlichen Treffen, den abrupt unterbrochenen ZĂ€rtlichkeiten und den Verabredungen zum Sex in einem Stundenhotel. Bis Anna den Entschluss fasst, dass sie von dieser Liebe mehr erwartet. Das LĂŒgen kann so nicht mehr weitergehen ...

Liebe, LĂŒgen, Leidenschaft - aus dem Stoff hĂ€tte leicht ein schrill-dramatischer Film werden können. Silvio Soldini jedoch fokussiert nach «Giorni e nuvole» wiederum auf die RealitĂ€t, und er tut das auf bestechende Art: AlltĂ€glichen Gesten und Situationen wohnt in «Cosa voglio di piĂč» ein wunderbarer Zauber inne. Sein neustes Werk besticht durch herausragende Darsteller - allen voran Alba Rohrwacher und Pierfrancesco Favino - sowie durch eine berĂŒhrende Mischung aus TiefgrĂŒndigkeit und Leichtigkeit.

 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Lionello Cerri
Ruth Waldburger
CAST:
Alba Rohrwacher
Pierfrancesco Favino
Teresa Saponangelo
Giuseppe Battiston
Fabio Troiano
Monica Nappo
Tatiana Lepore
DREHBUCH:
Angelo Carbone
Doriana Leondeff
Silvio Soldini
KAMERA:
Ramiro Civita
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri
KOSTÜME:
Silvia Nebiolo

       
  Countdown to Zero
 
       
 

Ein Film von Lucy Walker • Es gibt drei Wege, um an eine Atombombe zu kommen. Man kann sie bauen, kaufen oder stehlen. Lucy Walkers Dokumentation untermauert mit vielen beĂ€ngstigenden Fakten, wie einfach es heute ist, in den Besitz der tödlichsten Waffe der Welt zu gelangen. Die Gefahr einer nuklearen Katastrophe geht nicht nur vom Super-GAU eines Kernkraftwerkes aus.

Das Damoklesschwert einer Bombe, die in Sekunden Millionen von Menschenleben auslöschen kann, schwebt stĂ€ndig ĂŒber uns. SorgfĂ€ltig recherchierte und aufbereitete Fakten und Zeugnisse bekannter Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft vereinen sich hier zu einem leidenschaftlichen Aufruf fĂŒr vollstĂ€ndige AbrĂŒstung.

 

REGIE:
Lucy Walker
PRODUKTION:
Lawrence Bender
CAST:
Graham Allison
James Baker III
Bruce Blair
Zbigniew Brzezinski
Matthew Bunn
Jimmy Carter
KAMERA:
Robert Chappell
Gary Clarke
Bryan Donnell
Nick Higgins
SCHNITT:
Brad Fuller
TON:
Harry Cohen
Wylie Stateman
MUSIK:
Peter Golub

       
  Coup de chaud
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juli 2016]
       
 

Ein Film von RaphaĂ«l Jacoulot • In einem kleinen und scheinbar ruhigen Dorf kommt der Alltag der Einwohner mitten im brĂŒtend heissen Sommer plötzlich wegen Josef Bousou durcheinander. Josef ist der Sohn eines SchrotthĂ€ndlers und als Unruhestifter bekannt, und in den Augen der Dorfbewohner ist er der Auslöser fĂŒr alles, was schieflĂ€uft. Bis er eines Tages leblos im Hinterhof seiner Familie aufgefunden wird.

 

REGIE:
Raphaël Jacoulot
PRODUKTION:
Miléna Poylo
Gilles Sacuto
CAST:
Jean-Pierre Darroussin
Grégory Gadebois
Karim Leklou
Carole Franck
Isabelle Sadoyan
Serra Yilmaz
DREHBUCH:
Raphaël Jacoulot
Lise Macheboeuf
SCHNITT:
François Quiqueré
TON:
Nicolas Fioraso
Claire-Anne Largeron
AUSSTATTUNG:
Valérie Saradjian

       
  Court
 
       
 

Ein Film von Chaitanya Tamhane

 

REGIE:
Chaitanya Tamhane
PRODUKTION:
Vivek Gomber
CAST:
Vira Sathidar
Vivek Gomber
Geetanjali Kulkarni
Pradeep Joshi
Shirish Pawar
Usha Bane
DREHBUCH:
Chaitanya Tamhane
KAMERA:
Mrinal Desai
SCHNITT:
Rikhav Desai
TON:
Amrit Pritam Dutta
Anita Kushwaha
MUSIK:
Sambhaji Bhagat
AUSSTATTUNG:
Somnath Pal
Pooja Talreja
KOSTÜME:
Sachin Lovalekar

       
  Crank
 
       
 

Ein Film von Mark Neveldine & Brian Taylor • Der Auftragskiller Chev Chelios (Jason Statham) wacht, sichtlich benommen, durch das GerĂ€usch eines klingelnden Telefons auf. Auf seiner Suche nach dem Telefon entdeckt er eine DVD mit der Aufschrift „Fuck You“. Durch Abspielen der DVD erfĂ€hrt er, dass er von seinem Widersacher Ricky Verona in seiner eigenen Wohnung niedergeschlagen und anschliessend vergiftet wurde – als Rache dafĂŒr, dass er den chinesischen Triadenboss Don Kim umgebracht haben soll. Ricky erklĂ€rt, dass er durch die Injektion des sogenannten „Beijing-Cocktails“, (ein Gemisch von irreversiblen Betablockern), nur noch kurze Zeit zu leben habe. Daraufhin rast Chev panisch mit seinem Auto quer durch Los Angeles. Auf seiner Fahrt bemerkt er, dass sich sein gesundheitlicher Zustand durch Stress offenbar verbessert. Er versucht, seinen Arzt Miles telefonisch zu erreichen; dieser befindet sich aber gerade auf dem RĂŒckflug nach L.A....

 

REGIE:
Mark Neveldine
Brian Taylor
PRODUKTION:
Michael Davis
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
Skip Williamson
CAST:
Jason Statham
Amy Smart
Jose Pablo Cantillo
Efren Ramirez
Dwight Yoakam
Carlos Sanz
Reno Wilson
Edi Gathegi
Glenn Howerton
KAMERA:
Adam Biddle
SCHNITT:
Brian Berdan
TON:
Mark Larry
MUSIK:
Paul Haslinger
AUSSTATTUNG:
Jerry Fleming
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  Crank 2: High Voltage
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 2009]
       
 

Ein Film von Brian Taylor & Mark Neveldine • Gangster und Profikiller Chev aus „Crank“ wird von dem Triadenganoven Johnny Vang ein kĂŒnstliches Herz eingepflanzt, da man Chevs Organe wie ein Ersatzteillager fĂŒr den schwĂ€chelnden Triadenoberboss Hu Dong benutzen will. Auf der Jagd nach Johnny Vang, den er im Besitz seines echten Herzens wĂ€hnt, verliert er bald die drahtlose Batterie, die das Kunstherz mit Strom versorgt. Chev muss sich nun stĂ€ndig neu mit Strom versorgen und wagt sogar den tödlichen Griff in die Starkstromleitung. Dabei geht er wie beim Sturz in „Crank“ fast drauf, aber wieder ĂŒberlebt er und bekommt sein Herz zurĂŒck.
Die direkte Fortsetzung des Action-Hits „Crank“ ist wieder voller irrwitziger EinfĂ€lle, anarchistisch-unkorrektem schwarzen Humor und grandioser Actionsequenzen.

 

REGIE:
Brian Taylor
Mark Neveldine
PRODUKTION:
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
Skip Williamson
Richard S. Wright
CAST:
Jason Statham
Amy Smart
Clifton Collins
Bai Ling
Efren Ramirez
Najja Meeks
DREHBUCH:
Brian Taylor
Mark Neveldine
KAMERA:
Brandon Trost
SCHNITT:
Marc Jakubowicz
Fernando Villena
TON:
Scott Martin Gershin
MUSIK:
Mike Patton
AUSSTATTUNG:
Jerry Fleming
KOSTÜME:
Dayna Pink

       
  Crown Heights
 
       
 

Ein Film von Matt Ruskin • In Crown Heights, Brooklyn, hallt am 10. April 1980 ein Schuss durch die Strassen. Obwohl der 18-jĂ€hrige Colin gar nicht am Tatort war, wird er aufgrund der Aussagen angeblicher Augenzeugen festgenommen und schliesslich des Mordes verurteilt – seine Unschuldsbeteuerungen und die Argumentation seines Anwalts können das Gericht nicht umstimmen. WĂ€hrend fĂŒr ihn ein Leben hinter Gittern beginnt, will sich sein Freund Carl King mit dieser Ungerechtigkeit nicht abfinden. Er verschreibt sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten der Aufgabe, die Unschuld Colins zu beweisen – selbst auf Kosten seines privaten GlĂŒcks. Regisseur Matt Ruskin bringt eine schier unglaubliche Geschichte auf die Leinwand, die auf wahren Begeben­heiten beruht: Colin Warner, ein Immigrant aus Trinidad, sass zwischen 1980 und 2001 ĂŒber 21 Jahre zu Unrecht in einer amerikanischen Haftanstalt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Matt Ruskin
PRODUKTION:
Nnamdi Asomugha
Natalie Galazka
Matt Ruskin
CAST:
Lakeith Stanfield
Nnamdi Asomugha
Natalie Paul
Nestor Carbonell
Bill Camp
DREHBUCH:
Matt Ruskin
KAMERA:
Ben Kutchins
SCHNITT:
Paul Greenhouse
Joe Hutshing
TON:
Gregory King
MUSIK:
Mark Degli Antoni
AUSSTATTUNG:
Kaet McAnneny
KOSTÜME:
Meghan Kasperlik

       
  Daddy ohne Plan
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2008]
       
 

The Game Plan • Joe Kingman (DWAYNE "THE ROCK" JOHNSON) hat es geschafft. Er ist der beste Quarterback, den die Boston Rebels jemals hatten. Und diesen Ruhm und Reichtum geniesst der smarte Junggeselle auch in vollen ZĂŒgen. In einer Tour umgibt sich "The King" mit jeder Menge Luxus, schönen Frauen und feiert rauschende Partys in seinem sĂŒndhaft teuren Hightech-Apartment. Doch eines Morgens steht plötzlich ein achtjĂ€hriges MĂ€dchen vor der TĂŒr, das behauptet, seine Tochter zu sein. Joe hĂ€lt das Ganze zunĂ€chst fĂŒr einen schlechten Witz, will das lĂ€stige Kind lĂ€ssig mit einem Autogramm und einer Hundert-Dollar-Note abspeisen. Als aber die Kleine namens Peyton Kelly (MADISON PETTIS) ihrem Daddy einen Brief von dessen Exfrau und eine originale Geburtsurkunde unter die Nase hĂ€lt, wird dem Football-Riesen ganz anders. Wegen eines "Notfalls" soll er nun doch tatsĂ€chlich einen Monat lang auf das Balg aufpassen!
Plötzlich heisst es Gute-Nacht-Geschichten vorlesen statt Hanteltraining und Muskelaufbau, Betreuung beim Ballettunterricht statt RumhÀngen mit den Jungs, mit Puppen spielen statt Damenbesuch empfangen. Und das ausgerechnet in der Saison, in der er mit den Boston Rebels zum ersten Mal die Meisterschaft gewinnen könnte und seine Managerin, die nicht gerade kinderliebe Stella Peck (KYRA SEDGWICK), kurz vor dem Abschluss eines millionenschweren Vertrages mit einer Fast-Food-Kette steht. Der grosse Kingman muss sich entscheiden: Geld oder Liebe, Karriere oder Kind, Pokale oder Peyton ...

 

REGIE:
Andy Fickman
PRODUKTION:
Mark Ciardi
Gordon Gray
CAST:
Dwayne Johnson
Madison Pettis
Kyra Sedgwick
Roselyn Sanchez
Morris Chestnut
Hayes MacArthur
Brian J. White
Jamal Duff
Paige Turco
DREHBUCH:
Nichole Millard
Kathryn Price
KAMERA:
Greg Gardiner
SCHNITT:
Michael Jablow
TON:
Randle Akerson
Charles W. Ritter
Robert L. Sephton
MUSIK:
Nathan Wang
AUSSTATTUNG:
David J. Bomba
KOSTÜME:
Genevieve Tyrrell

       
  Damen und Herren ab 65
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2004]
       
 

Ein Film von Lilo Mangelsdorff • “Damen und Herren ab 65 gesucht”, so begann eine Kleinanzeige in der Lokalzeitung von Wuppertal. Hintergrund: die Neuinszenierung des TanztheaterstĂŒckes „Kontakthof“, das Pina Bausch mit ihrer Truppe 1978 herausgebracht hatte. Es soll mit Ă€lteren Menschen, mit Laien neu inszeniert werden. Auf die Anzeige melden sich ĂŒber 150 Personen. In einem langen Prozess wurden 25 Damen und Herren ausgewĂ€hlt. Ein Jahr lang wird geprobt. TĂ€nzerinnen und TĂ€nzer der UrauffĂŒhrungsgruppe haben alle HĂ€nde voll zu tun, mit den Laien die komplizierten, unverwechselbaren Posen, Gesten und BewegungsablĂ€ufe Ă  la Pina Bausch einzustudieren.

Als neue Ressource kommt die Lebenserfahrung Ă€lterer Menschen ins Spiel, die dem StĂŒck einen eigenen, unverwechselbaren Charakter gibt. Eindrucksvoll zeigen die LaientĂ€nzer, dass Ă€ltere Menschen die gleichen SehnsĂŒchte und Ängste haben können wie Junge.

Im Januar 2000 findet in Wuppertal die Premiere statt. Seitdem wird die Truppe zu Gastspielen eingeladen, in den Spielpausen wird weiter trainiert. Jochen Schmidt, intimer Kenner der Arbeit von Pina Bausch, schreibt im Februar 2000 in der FAZ: „ Die 25 Non- Professionals spielen ein Bausch-StĂŒck, als hĂ€tten sie nie etwas anderes getan – und gegenĂŒber der normalen AuffĂŒhrung Ă€nderte sich das StĂŒck allenfalls minimal.“

Der Film begleitet die Proben, portraitiert die Senioren mit ihren Erfahrungen bei der Arbeit an dem StĂŒck und den Auswirkungen auf ihren Alltag. Entstanden ist eine bewegende Dokumentation ĂŒber Menschen, die ihr Berufsleben hinter sich haben und sich nun einer neuen TĂ€tigkeit widmen, fĂŒr die normalerweise schon Menschen ĂŒber 35 viel zu alt sind.

 

REGIE:
Lilo Mangelsdorff
PRODUKTION:
Cinetix GmbH
CAST:
Rosemarie Asbeck
Wolfgang Danzberg
Lore Duwe-Scherwat
Jutta Geike
Wolf-Amadeus Gericke
Inge Glebe
DREHBUCH:
Lilo Mangelsdorff
KAMERA:
Sophie Maintigneux
SCHNITT:
Eva Vossen
Lilo Mangelsdorff
TON:
Annegret Fricke

       
  Daniel Hope - Der Klang des Lebens
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Nahuel Lopez • Daniel Hope ist einer der bedeutendsten Geiger der Gegenwart und auf den grössten internationalen BĂŒhnen der Welt zuhause. 2016 begleitet Regisseur Nahuel Lopez den Violinisten mit der Kamera. Es ist ein besonderes Jahr fĂŒr Daniel Hope. Er wird Musikdirektor des ZĂŒrcher Kammerorchesters, damit erfĂŒllt sich sein Traum, mit einem renommierten Ensemble zu musizieren. Und, er zieht mit seiner Familie nach Berlin, in das Land seiner Vorfahren zurĂŒck. Denn Daniel Hope stammt von jĂŒdischen Emigranten ab, die vor den Nazis nach SĂŒdafrika flĂŒchteten, um dann wegen der Apartheid nach England umzusiedeln. Hier traf der damals vierjĂ€hrige schliesslich seinen spĂ€teren Mentor, den weltbekannten Geiger Yehudi Menuhin.

 

REGIE:
Nahuel Lopez
PRODUKTION:
Nahuel Lopez
Stephanie Porezag
CAST:
Daniel Hope
Eleanor Hope
Christopher Hope
Silvana Hope
Toni Hope
Zamira Menuhin
Menahem Pressler
Zakhar Bron
Sebastian Nordmann
DREHBUCH:
Nahuel Lopez
Oliver Keidel
KAMERA:
Florian Kirchler
Andre Guadagno
SCHNITT:
Oliver Keidel
TON:
Pierre Brand

       
  Dans la brume
 
       
 

Ein Film von Daniel Roby

 

REGIE:
Daniel Roby
PRODUKTION:
Guillaume Colboc
Nicolas Duval Adassovsky
CAST:
Romain Duris
Olga Kurylenko
Fantine Harduin
Michel Robin
Anna Gaylor
DREHBUCH:
Guillaume Lemans
Jimmy Bemon
Mathieu Delozier
KAMERA:
Pierre-Yves Bastard
SCHNITT:
Stan Collet
Yvann Thibaudeau
AUSSTATTUNG:
Arnaud Roth
KOSTÜME:
Nathalie Benros

       
  Dans la ForĂȘt
 
       
 

Into the Forest

 

REGIE:
Gilles Marchand
PRODUKTION:
Valérie Donzelli
Jérémie Elkaïm
CAST:
Jérémie Elkaïm
Fredrik Carlsson
Théo Van de Voorde
Timothé Vom Dorp
DREHBUCH:
Gilles Marchand
Dominik Moll
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Yann Dedet
TON:
LoĂŻc Prian
MUSIK:
Philippe Schoeller
AUSSTATTUNG:
Gilles Balabaud
KOSTÜME:
Virginie Montel

       
  Dans le lit du RhĂŽne
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2018]
       
 

Der Lauf des Flusses • Die Rhone wird seit 150 in ein Korsett gezwĂ€ngt und ihr Verlauf von Menschen beherrscht. Doch der Fluss meldet sich zurĂŒck
 Nach katastrophalen Hochwassern soll die Rhone auf einer gigantischen Baustelle mit mehr Raum neu belebt werden.
Der einnehmende und poetische Film ist eine Entdeckungsreise in Begleitung der Bewohner, die mit dem Schicksal der Rhone verbunden sind, und wirft universale Fragen zu unserem VerhÀltnis zu Natur und Raum auf.

 

REGIE:
MĂ©lanie Pitteloud
PRODUKTION:
Gabriela Bussmann
DREHBUCH:
MĂ©lanie Pitteloud
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Annie Jean
TON:
Gilles Abravanel
Benjamin Benoit
JĂŒrg Lempen
Hatsui Masaki
Denis SĂ©chaud
MUSIK:
Jean-SĂ©bastien Ledewyn

       
  Dante 01
 
       
 

Ein Film von Marc Caro • In einer fernen Zukunft – an der Peripherie unserer Galaxie: In der Umlaufbahn eines unwirtlichen Vulkanplaneten kreist die Raumstation Dante 01. Im Inneren befinden sich sechs der gefĂ€hrlichsten Verbrecher der umliegenden Welten, die dem Hirnforscher CĂ©sar als Versuchskaninchen fĂŒr seine obskuren psychiatrischen Experimente dienen. Als der Gefangene Saint George, der als einziger die Begegnung mit einer unbekannten ausserirdischen Zivilisation ĂŒberlebt hat, in den Hochsicherheitstrakt eingeliefert wird, ist CĂ©sar seinen gewalttĂ€tigen Insassen nicht mehr gewachsen. Der Neuankömmling scheint ĂŒber ganz spezielle KrĂ€fte zu verfĂŒgen und löst eine Revolte aus...

 

REGIE:
Marc Caro
PRODUKTION:
Richard Grandpierre
CAST:
Lambert Wilson
Linh Dan Pham
Dominique Pinon
Yann Collette
Bruno Lochet
François Levantal
DREHBUCH:
Marc Caro
Pierre Bordage
KAMERA:
Jean Poisson
SCHNITT:
Linda Attab
SĂ©bastien PrangĂšre
TON:
GĂ©rard Hardy
LoĂŻc Prian
MUSIK:
Raphael Elig
Eric Wenger
AUSSTATTUNG:
Bertrand Seitz
KOSTÜME:
Chattoune
Fabien Esnard-Lacombe
Fab

       
  Dark City
 
       
 

Ein Film von Alex Proyas • John Murdoch wacht ohne Erinnerung in einer Badewanne in einem Hotelzimmer auf. Er wird von dem Arzt Dr. Daniel Schreber angerufen, der ihn auffordert, sofort das Hotel zu verlassen, da eine Gruppe – im Film „die Fremden“ genannt – Jagd auf ihn macht. Murdoch entkommt ihnen und erfĂ€hrt, dass er eine Frau namens Emma hat und dass er ein gesuchter Serienmörder ist. Er erinnert sich an keinen der Morde und hat auch kein BedĂŒrfnis, einen weiteren zu begehen.

Er bemerkt merkwĂŒrdige Dinge, die in der Stadt vor sich gehen und die offenbar mit den „Fremden“ in Verbindung stehen. Zu einer bestimmten Zeit fallen alle Stadtbewohner in einen tiefen Schlaf, die Zeit bleibt stehen, es ist immer Nacht in der Stadt und es erscheint unmöglich, sie zu verlassen. Fast jeder Bewohner erinnert sich an ein Feriendorf namens „Shell Beach“, das er in der Vergangenheit besucht hat. Auf gezielte Nachfrage hin erinnert sich jedoch niemand an den Weg dorthin. Das MerkwĂŒrdigste jedoch scheinen die telekinetischen KrĂ€fte zu sein, ĂŒber die sowohl Murdoch als auch die „Fremden“ verfĂŒgen.

WÀhrenddessen untersucht Inspektor Frank Bumstead die Morde, derer Murdoch verdÀchtigt wird. Bumsteads Kollege Walenski, der den Fall vor ihm untersuchte, wurde offenbar durch eine Entdeckung in den Wahnsinn getrieben. Bumstead vermutet schnell, dass Murdoch nicht der Mörder, sondern Opfer einer Verschwörung ist. Murdoch wird ausserdem von Mr. Hand, einem der Fremden, gejagt, der dessen Erinnerungen erhalten hat, um ihm auf die Spur zu kommen.

Murdoch und Bumstead zwingen Dr. Schreber dazu, ihnen die Geschichte der „Fremden“ zu offenbaren. Die Stadt ist ein grosses Labor, in dem die „Fremden“ die Menschen beobachten. Die „Fremden“ suchen etwas, das die Menschen haben und das sie benötigen, um zu ĂŒberleben, da ihre Rasse zu Grunde geht. Dabei handelt es sich offenbar um die menschliche Seele, die IndividualitĂ€t. Die „Fremden“ schlĂ€fern die gesamte Stadt ein und manipulieren („tunen“) die Materie der GebĂ€ude (morphing) und die Erinnerungen der Bewohner, um festzustellen, welche menschlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen angeboren sind und welche auf Erfahrungen basieren. Einige Bewohner wachen wĂ€hrend der Manipulation jedoch auf und bleiben komplett ohne Erinnerungen zurĂŒck. Dies geschah sowohl mit Murdoch als auch mit Walenski.

Murdoch, Bumstead und Schreber stossen zu einem Plakat vor, das Shell Beach zeigt. Murdoch und Bumstead schlagen die Wand hinter dem Plakat ein, um der Stadt entkommen zu können. Im Loch in der Wand erscheint der leere Weltraum. Die „Fremden“ greifen die Gruppe an. Bumstead schiesst einige „Fremde“ nieder, die ihn daraufhin töten, indem er hinaus in das Weltall fliegt. Die Stadt ist lediglich eine grosse Raumstation, welche der Sonne abgewandt ist. Die „Fremden“ fangen Murdoch und zwingen Dr. Schreber, seine Erinnerungen zu ĂŒberschreiben. Schreber benutzt jedoch andere Erinnerungen, die er vorab extra erzeugt hat. In diesen Erinnerungen erklĂ€rt er Murdoch alles, was er ĂŒber die „Fremden“ weiss und trainiert ihn auch im Tunen. Murdoch ist nun in der Lage, gegen die „Fremden“ zu kĂ€mpfen und besiegt diese schliesslich. Mit seinen FĂ€higkeiten dreht er die Raumstation der Sonne zu bzw. erschafft diese fĂŒr die Stadt. Vor den Toren der Stadt erschafft er ausserdem „Shell Beach“. Er trifft auch seine Frau wieder. Diese hat allerdings inzwischen neue Erinnerungen erhalten, heisst nun Anna und erinnert sich nicht an Murdoch. Dennoch scheint sie sofort Sympathie fĂŒr Murdoch zu empfinden und eine neue gemeinsame Zukunft wird angedeutet.

 

REGIE:
Alex Proyas
PRODUKTION:
Andrew Mason
Alex Proyas
CAST:
Rufus Sewell
William Hurt
Kiefer Sutherland
Jennifer Connelly
Richard O'Brien
Ian Richardson
Bruce Spence
Colin Friels
DREHBUCH:
Alex Proyas
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Dov Hoenig
MUSIK:
Trevor Jones
AUSSTATTUNG:
George Liddle
Patrick Tatopoulos
KOSTÜME:
Liz Keogh

       
  Dark Shadows
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Tim Burton • Tim Burton inszeniert seine Komödie nach der klassischen Kultserie „Dark Shadows“ – zur hochkarĂ€tigen Besetzung zĂ€hlen Johnny Depp, Michelle Pfeiffer und Helena Bonham Carter.

Im Jahr 1752 stechen Joshua und Naomi Collins mit ihrem kleinen Sohn Barnabas im englischen Liverpool in See, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Doch selbst auf den Weiten des Ozeans gelingt es ihnen nicht, dem geheimnisvollen Fluch der Familie zu entkommen. Zwei Jahrzehnte spĂ€ter: Barnabas (Johnny Depp) erobert die Welt – oder doch zumindest das StĂ€dtchen Collinsport/Maine. Als Herr von Collinwood Manor verfĂŒgt Barnabas ĂŒber Reichtum und Macht 
 bis der unverbesserliche Frauenheld den gravierenden Fehler begeht, Angelique Bouchards (Eva Green) Herz zu brechen. Angelique ist eine Hexe im wahrsten Sinne des Wortes und beschert ihm ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod: Sie verwandelt ihn in einen Vampir, um ihn dann lebendig zu begraben.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Christi Dembrowski
David Kennedy
Richard D. Zanuck
CAST:
Johnny Depp
Eva Green
Michelle Pfeiffer
Jonny Lee Miller
Chloë Grace Moretz
Gulliver McGrath
Helena Bonham Carter
Jackie Earle Haley
Bella Heathcote
DREHBUCH:
Dan Curtis
Seth Grahame-Smith
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Chris Lebenzon
TON:
Ben Meechan
Barnaby Smyth
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Rick Heinrichs
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Das bessere Leben ist anderswo
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2013]
       
 

Das bessere Leben ist anderswo • Bosnien, Kuba, die Schweiz. Drei Menschen, die ihr Leben Ă€ndern, ihre TrĂ€ume verwirklichen möchten: Der Schafhirte Enver, der allein in der grossartigen Berglandschaft bei Sarajewo lebt; der Psychiater und Hardrock-Fan Emilio, der in Havanna arbeitet; die allein erziehende Mutter und Krankenschwester Andrea, die sich schon immer danach sehnte, die Schweiz zu verlassen.

Das bessere Leben: FĂŒr Enver ist es bei seiner Familie, fĂŒr Emilio in einem anderen politischen System, fĂŒr Andrea in der Ferne, irgendwo. Die drei PortrĂ€tierten sind charakterlich so unterschiedlich wie ihre LebensumstĂ€nde. Regisseur Rolando Colla, der sich mit Filmen wie «Einspruch I - VI» und «Giochi d’estate» einen Namen gemacht hat, besuchte sie wĂ€hrend rund zehn Jahren immer wieder. So ist ein Film entstanden ĂŒber SehnsĂŒchte und PlĂ€ne, die sich an der RealitĂ€t reiben – an der politischen, an der ökonomischen, an der persönlichen.

«Das bessere Leben ist anderswo» ist ein wohltuend unaufgeregter Film mit wunderbaren Landschaftsimpressionen und sorgfĂ€ltig komponierten Bildern. Er ĂŒberzeugt darĂŒber hinaus durch sein universelles Thema und Rolando Collas von grossem EinfĂŒhlungsvermögen geprĂ€gten Blick auf Enver, Emilio und Andrea. Ein eindringliches, berĂŒhrendes Werk, das in Bann zieht – und nachhallt.

 

REGIE:
Rolando Colla
PRODUKTION:
Elena Pedrazzoli
KAMERA:
Rolando Colla
SCHNITT:
Rolando Colla

       
  Das Boot
 
       
 

Ein Film von Wolfgang Petersen • Der Film spielt wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1941. Die deutschen U-Boote haben die Aufgabe, im Atlantik Handelsschiffe zu versenken, die England mit kriegswichtigen GĂŒtern versorgen. Der Kampf wird immer hĂ€rter, weil diese Schiffe immer effektiver von Zerstörern geschĂŒtzt werden.

Nach einem zĂŒnftigen Gelage in einem französischen Bordell in La Rochelle muss U 96 in See stechen. Der Kommandant hat, wie auch die meisten seiner Offiziere, im Film keinen Namen, sondern er wird nur mit „Herr Kaleun“ (Kurzbezeichnung fĂŒr KapitĂ€nleutnant) angesprochen. FĂŒr die Besatzung ist er schlicht „Der Alte“. Mit an Bord ist bei dieser Fahrt der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner, der schon bald seine romantischen Vorstellungen von einer Feindfahrt eines U-Bootes ablegen muss...

 

REGIE:
Wolfgang Petersen
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
JĂŒrgen Prochnow
Herbert Grönemeyer
Klaus Wennemann
Hubertus Bengsch
Martin Semmelrogge
Bernd Tauber
Erwin Leder
Martin May
Heinz Hoenig
Uwe Ochsenknecht
Claude-Oliver Rudolph
Jan Fedder
Ralf Richter
DREHBUCH:
Lothar G. Buchheim
Wolfgang Petersen
Dean Riesner
KAMERA:
Jost Vacano
SCHNITT:
Hannes Nikel
MUSIK:
Klaus Doldinger
AUSSTATTUNG:
Rolf Zehetbauer
KOSTÜME:
Monika Bauert

       
  Das Erste und das Letzte
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2018]
       
 

First Things and Last Things • Als die Psychologin Jacqueline von Kaenel erfĂ€hrt, dass sie bald sterben wird, beginnt sie, nach dem SchlĂŒssel zu ihrem Leben zu suchen. Schonungslos blickt sie zurĂŒck und entdeckt, dass alles zusammenhĂ€ngt: Ihre Jugend in Franco-Spanien und die preussische Herkunft der Mutter, ihre Sehnsucht nach Musik und jene nach einem machtvoIIen Mann, ihr Versuch, als Mutter perfekt zu sein und der Kampf um eine eigene IdentitĂ€t. Doch unvermittelt tauchen ErIebnisse aus der Kindheit auf. Sie bringen aIIes durcheinander und fĂŒhren zu einer unerwarteten Erkenntnis.

 

REGIE:
Kaspar Kasics
CAST:
Jacqueline von Kaenel
Lukas von Kaenel
Hannes von Kaenel
SCHNITT:
Isabel Meier

       
  Das Experiment
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2001]
       
 

Nach einer wahren Begebenheit • 4000 Mark fĂŒr zwei Wochen: Leicht verdientes Geld und ein netter Spass noch dazu, denken die 20 Freiwilligen, die sich auf das von einer UniversitĂ€t ausgeschriebene Experiment einlassen. Um die Erforschung des Aggressionsverhalten in einer kĂŒnstlichen GefĂ€ngnissituation soll es gehen, und zunĂ€chst halten die Beteiligten, die per Zufallsprinzip in Gefangene und WĂ€rter eingeteilt werden, das Ganze fĂŒr ein Spiel, ein bisschen so wie man als Kind RĂ€uber und Gendarm gespielt hat.

Ein Spiel, eine Simulation, das denkt lange Zeit auch der frĂŒhere Journalist und jetzige Taxifahrer Tarek (Moritz Bleibtreu), der hinter der Anzeige eine Zeitungstory wittert und sich ausgerĂŒstet mit einer Geheimkamera als Undercover-Journalist in das Experiment einschmuggelt. Kurz vorher hat er bei einem Autounfall die schöne, kĂŒhle Dora kennengelernt, die ihm nun in den langen NĂ€chten in der Zelle nicht aus dem Kopf gehen wird.

Nach Tests und Vorbereitungen beginnen die 20 mĂ€nnlichen Versuchspersonen ihren ersten GefĂ€ngnistag in dem eigens dafĂŒr eingerichteten und mit Überwachungskameras ausgestatteten Zellentrakt. Sie beschnuppern einander, lernen sich kennen, schwanken zwischen nervöser Neugier und ausgelassenem Übermut und finden sich langsam in ihre Rollen ein: Die WĂ€rter pochen auf ihre AutoritĂ€t, die Gefangenen rebellieren gegen DemĂŒtigung und Schikane, eine Spirale der Gewalt setzt sich in Bewegung. Als der verantwortliche Professor fĂŒr kurze Zeit nicht erreichbar ist, eskalieren die Ereignisse. Aus dem harmlosen Spiel wird ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod. Inzwischen versucht Dora draussen herauszufinden, wo Tarek geblieben ist ...

 

REGIE:
Oliver Hirschbiegel
PRODUKTION:
Norbert Preuss
Marc Conrad
Fritz Wildfeuer
CAST:
Moritz Bleibtreu
Christian Berkel
Oliver Stokowski
Nicki von Tempelhoff
Edgar Selge
Andrea Sawatzki
Justus von DohnĂĄnyi
DREHBUCH:
Mario Giordano
Christoph DarnstÀdt
Don Bohlinger
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Hans Funck
MUSIK:
Alaxander von Bubenheim
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler

       
  Das grosse Rennen
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2010]
       
 

The Race - Ein abgefahrenes Abenteuer • „Sie hat Benzin im Blut“: Die elfjĂ€hrige Mary (Niamh McGirr) lebt auf einem Bauernhof in Irland und liebt alles, was RĂ€der hat und möglichst schnell fahren kann. Begeistert investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihre selbstgebaute Seifenkiste. Als in ihrem Heimatdorf ein echtes Seifenkistenrennen – inklusive Preisgeld und Pokal – ausgerufen wird, bekommt sie die Chance zu zeigen, was in ihr steckt. Doch die Konkurrenz schlĂ€ft nicht. Gerade die reichen Jungs aus der Schule, die Mary und ihren besten Freund Tom hĂ€nseln wann immer es geht, gehen mit teurem Material und Edel-Karts an den Start. Als Mary die Hoffnung schon fast aufgeben muss, erfĂ€hrt sie von einem legendĂ€ren Seifenkisten-Baumeister.
Und es zeigt sich: Alle haben die pfiffige Mary unterschÀtzt


 

REGIE:
André F. Nebe
PRODUKTION:
Michael Garland
Martin Hagemann
CAST:
Logan Bruce
Tom Collins
Diarmuid Corr
Stephen Kelly
DREHBUCH:
Rowan O'Neill
KAMERA:
Dirk Morgenstern
TON:
Tilman Hahn
Tobias Poppe
KOSTÜME:
Leonie Pendergast

       
  Das Haus der Krokodile
 
       
 

Ein Film von Cyrill Boss • Ein altes, Efeu umranktes und dĂŒsteres Haus. Drinnen herrscht Chaos, es stapeln sich die Umzugskartons. Viktor (KRISTO FERKIC) ist mit seiner Familie gerade erst in die Stadt gezogen, in das Haus seines alten Onkels (DIETER SCHAAD). Ausgerechnet jetzt lassen ihn sein Vater (THOMAS OHRNER) und seine Mutter (KATJA WEITZENBÖCK) mit den beiden Ă€lteren Schwestern alleine: Louise (VIJESSNA FERKIC), die Älteste, findet Viktor ganz okay. Da sie aber stĂ€ndig fĂŒr ihr Medizinstudium bĂŒffeln muss, hat sie kaum Zeit fĂŒr ihn. Cora (JOANNA FERKIC) hĂ€tten die Eltern, seines Erachtens nach, allerdings gern mitnehmen können, denn von ihr ist Viktor nur genervt.

WĂ€hrend seine Schwestern das Haus verlassen, bleibt Viktor sich selbst ĂŒberlassen. SehnsĂŒchtig schaut er anderen Kindern beim Spielen zu, traut sich aber nicht, sie anzusprechen. Stattdessen verbringt er seine Zeit in dem alten geheimnisvollen Haus: Die Wohnung ist zum grossen Teil noch mit Onkels Sachen eingerichtet. Mit wachsendem Interesse wandert er durch die RĂ€ume, die mit afrikanischen Artefakten, dĂŒsteren Masken, ausgestopften Tieren, antiken Waffen und Fotos von der Grosswildjagd in Afrika dekoriert sind. Viktor stöbert durch die schaurig-schönen Dinge aus einer anderen Welt. Mitten im Spiel sieht er plötzlich im Spiegel einen schwarzen Mann! Schreiend dreht er sich um. Der Mann ist weg. In Panik rennt Viktor durch die Wohnung auf der Suche nach einem Versteck. Von dem Tumult aufgeschreckt, lĂ€uten die Nachbarn aus der Wohnung unter ihnen: Frau Debisch (GUDRUN RITTER), die ehemalige HaushĂ€lterin von Onkel, und ihr seltsamer Sohn Friedrich (CHRISTOPH MARIA HERBST). WĂ€hrend letzterer die Wohnung nach dem Einbrecher durchsucht, muss Viktor den unangenehmen Fragen und dem durchdringenden Blick der ehemaligen HaushĂ€lterin Stand halten. NatĂŒrlich glauben Frau Debisch und ihr Sohn ihm nicht und halten den Einbrecher fĂŒr ein Hirngespinst. Als die beiden endlich wieder abgezogen sind, kickt Viktor gedemĂŒtigt gegen die TĂŒre des „Verbotenen Zimmers“, die sich daraufhin knarzend öffnet. Voller Spannung betritt er das ehemalige Arbeitszimmer seines Onkels. In einer Geheimschublade findet er ein Tagebuch. Genauer gesagt, das Tagebuch einer gewissen CĂ€cilie (ELENA OECHSNER)..

Beim Abendessen berichtet Viktor seinen Schwestern von dem Fund und Louise klĂ€rt ihre Geschwister ĂŒber CĂ€cilie auf: Sie war die Tochter des Onkels, die als Kind bei einem mysteriösen Sturz ums Leben kam. FĂŒr Viktor ist klar: Hinter CĂ€cilies Tod steckt ein Geheimnis und er wird dieses dĂŒstere RĂ€tsel lösen. Im Tagebuch findet er verschiedenste Zeichnungen von CĂ€cilie, mal mit Krokodilen, mal von CĂ€cilie, die von grossen dunklen Augen beobachtet wird oder von CĂ€cilie, die in einen Strudel fĂ€llt
 Wie ein echter Kriminalist folgt Viktor den Hinweisen, die das MĂ€dchen in ihrem Tagebuch gibt: Sie fĂŒhren ihn in den dunklen Keller, der unter Wasser steht. WĂ€hrend er mit grosser Überwindung durch das dunkle Wasser watet, wird er von Frau Debisch ĂŒberrascht. Viktor kann gerade noch den Spiegel, den er in einem Versteck gefunden hat, verbergen. Die unsympathische Nachbarin verpetzt ihn bei Louise, die Viktor daraufhin eine gehörige Standpauke hĂ€lt. Von seiner Schatzsuche und der Vermutung, Frau Debisch könne fĂŒr CĂ€cilies Tod verantwortlich sein, möchte Louise nichts wissen. WĂŒtend zieht sich Viktor in sein Zimmer zurĂŒck.

Nachts in seinem Bett hört er GerĂ€usche. Leise öffnet sich seine TĂŒre. Er hört Schritte und stĂŒrzt schreiend aus dem Bett. Cora ruft die Polizei. Nachdem keine Spuren von einem Einbruch gefunden werden konnten, ziehen die Polizisten wieder ab – nicht ohne sich vorher ĂŒber Viktor und seine lebhafte Phantasie lustig zu machen. Schwer gekrĂ€nkt zieht sich Viktor zurĂŒck – er wird es Allen noch zeigen!

Am nÀchsten Tag findet die Geburtstagsfeier seines Onkels statt. In einem unbeobachteten Moment zeigt Viktor ihm das Tagebuch von CÀcilie, in der Hoffnung, Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Stattdessen beginnt der hochbetagte Mann zu weinen. Mehr Informationen erhÀlt Viktor von Onkels Freund Herrn Opitz (UWE FRIEDRICHSEN). Dieser berichtet ihm, dass CÀcilie an Epilepsie litt und Frau Debisch angestellt wurde, um das MÀdchen rund um die Uhr zu beaufsichtigen. In Erinnerungen schwelgend, erzÀhlt Herr Opitz von den aufregenden Zeiten mit Viktors Onkel in Afrika, der Jagd und gefÀhrlichen Schmuggel-GeschÀften.

Viktor entfernt sich unbeobachtet von der Familienfeier und schleicht sich heimlich auf den Dachboden, wohin ihn der nĂ€chste Hinweis aus dem Tagebuch fĂŒhrt. Er findet eine kleine Metallschachtel – doch bevor er sie öffnen kann, wird er von dem dubiosen Herrn Strichninsky (WALDEMAR KOBUS) ĂŒberrascht. Viktor versteckt sich in einem Schrank und muss tatenlos mit ansehen, wie der Nachbar die Schachtel einsteckt. Hat vielleicht Herr Strichninsky mit dem Fall zu tun? Sein seltsames Verhalten gibt Viktor seit geraumer Zeit RĂ€tsel auf. Er hatte ihn bereits beobachtet, wie er mit der dubiosen Frau Debisch gemeinsame GeschĂ€fte macht. Es hilft alles nichts, Viktor fĂ€llt todesmutig einen folgenschweren Entschluss: Er muss in die Wohnung von Strichninsky einbrechen, um die Schachtel zurĂŒck zu holen und das Geheimnis um CĂ€cilies rĂ€tselhaften Tod und den Einbrecher zu lĂŒften
.

 

REGIE:
Cyrill Boss
PRODUKTION:
Christian Becker
CAST:
Joanna Ferkic
Vijessna Ferkic
Uwe Friedrichsen
Christian Furrer
Christoph Maria Herbst
Waldemar Kobus
DREHBUCH:
Helmut Ballot
Philipp Stennert
Eckhard Vollmar
KAMERA:
Philip Peschlow
SCHNITT:
Cornelie Strecker
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Helmut Zerlett
Christoph Zirngibl
AUSSTATTUNG:
Matthias MĂŒsse
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Das Herz von Jenin
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Leon GellerMarcus Vetter • DAS HERZ VON JENIN erzĂ€hlt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jĂ€hriger Sohn Ahmed 2005 im FlĂŒchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der PalĂ€stinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten.
Zwei Jahre spÀter begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah.
Genauso bewegend wie nachhaltig beeindruckend erzÀhlt DAS HERZ VON JENIN von einer zutiefst menschlichen Geste im Augenblick der grössten Tragödie. Und davon, dass Hoffnung selbst dann eine Chance hat, wenn die Situation ausweglos erscheint.

 

REGIE:
Leon Geller
Marcus Vetter
PRODUKTION:
Ernst Ludwig Ganzert
Ulli Pfau
KAMERA:
Nadav Hekselman
SCHNITT:
Saskia Metten
TON:
Alfred Tesler
MUSIK:
Erez Koskas

       
  Das Hochzeitsvideo
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Sönke Wortmann • Eigentlich ist fĂŒr den grossen Tag fast alles perfekt und vorbereitet – Pia und Sebastian sind total verliebt, alle Freunde und Familienmitglieder im noblen Schlosshotel einquartiert, das Wetter stimmt, die Stimmung könnte nicht besser sein. Gut, die Namensfrage ist noch nicht ganz geklĂ€rt und Pias freigeistige Sippschaft weckt bei Sebastians konservativem „von-und-zu-Clan“ alles andere als Sympathien. Aber die beiden sind bereit fĂŒr ihren schnulzigen Pas de deux der Liebe, immer begleitet (oder besser: gestalked) von Sebastians Freund Daniel, dem Hochzeitsfilmer, der fĂŒr die Nachwelt/Youtube/Myvideo/Facebook die rosaroten Augenblicke einer grossen Liebe festhalten will. Zumindest war das ursprĂŒnglich mal der Plan
 Aber Gott sei Dank gibt es Freunde und eine grosse Liebe, die sich öfter unter Beweis stellen muss, als ihr lieb ist.

 

REGIE:
Sönke Wortmann
PRODUKTION:
Tom Spiess
Oliver Berben
Christoph MĂŒller
CAST:
Lisa Bitter
Marian Kindermann
Stefan Ruppe
Martin Aselmann
Lucie Heinze
DREHBUCH:
Gernot Gricksch
KAMERA:
Maher Maleh
Christian Datum
SCHNITT:
Martin Wolf
KOSTÜME:
Annegret Stössel

       
  Das kalte Herz
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2016]
       
 

Der bislang verschollene Film mit Franz Schnyder in der Hauptrolle feiert nach ĂŒber 83 Jahren endlich Kinopremiere! • 1931-33 drehte der junge Pianist Karl Ulrich Schnabel mit bescheidenen Mitteln, aber umso mehr UnterstĂŒtzung von Freunden und Bekannten, in Berlin einen MĂ€rchenfilm. ErzĂ€hlt wird “Das Kalte Herz” nach Wilhelm Hauff. Am Projekt beteiligt waren junge Musiker, Theaterschaffende und Schauspieler, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen und spĂ€ter zu namhaften Persönlichkeiten wurden. So ist in der Hauptrolle einer der erfolgreichsten Regisseure in der Geschichte des Schweizer Films zu sehen: Franz Schnyder.
Aufgrund der politischen Ereignisse 1933 in Berlin konnte der Film nicht mehr fertig gestellt werden und blieb versteckt, bis im Jahr 2009 ein Berner CinĂ©ast auf das Projekt aufmerksam wurde. 2016 – rund 83 Jahre spĂ€ter – feierte das vollendete, restaurierte und mit einer faszinierenden Musiktonspur versehene Werk endlich Weltpremiere am NIFFF 2016.

 

REGIE:
Karl Ulrich Schnabel
PRODUKTION:
Karl Ulrich Schnabel
CAST:
Franz Schnyder
Elfriede GĂ€rtner
Stefan Schnabel
Leonard Shure
Aube Tzerko
Maurice Zam
Rudolf Arnst
Juana Sujo
Franz Meissner
Peter Diamand
Fritz Blumenfeldt
Wolf-Wolfgang Guth
DREHBUCH:
Karl Ulrich Schnabel
KAMERA:
Karl Ulrich Schnabel
SCHNITT:
Raff Fluri
Karl Ulrich Schnabel
MUSIK:
Robert Israel

       
  Das Kleine Arschloch und der alte Sack - Sterben ist Scheisse
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2006]
       
 

Mahlzeit! • Der Grossvater des Kleinen Arschlochs, der Alte Sack, ist bei der Beerdigung von Frau Mövenpick in einen Sarg gefallen und bei lebendigem Leibe begraben worden. Es ist keine Überraschung, dass der Alte Sack, statt in den in den Himmel, direkt in die Hölle fĂ€hrt. Das Kleine Arschloch und sein Hund Peppi, den er von Frau Mövenpick geerbt hat, versuchen mit allen Mitteln, den Alten Sack aus den FĂ€ngen des Teufels zu entreissen und schrecken auch vor zweifelhaften Klontechniken und schwarzer Magie nicht zurĂŒck. Dabei hat der Alte Sack es ĂŒberhaupt nicht eilig, der Hölle zu entkommen, denn fĂŒr ihn ist sie geradezu das Paradies. Er ist wieder quicklebendig, kann Drogen nehmen, die nicht sĂŒchtig machen, jede Nacht warten 1000 nymphomanische Krankenschwestern auf ihn und Satan wird sein bester Kumpel. Wird der Alte Sack hier seinen Lebensabend verbringen, wie reagiert Peppi auf seine EntfĂŒhrung durch Ausserirdische und seit wann haben Flugenten eigentlich Angst vorm Fliegen...?

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Benjamin Herrmann
CAST:
Kathrin Ackermann
Dirk Bach
Arne Elsholtz
Bertram Hiese
Gerd Knebel
Robert Missler
DREHBUCH:
Walter Moers

       
  Das MĂ€dchen vom Änziloch
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2017]
       
 

Ein Film von Alice Schmid • Der entscheidende Sommer fĂŒr ein 12-jĂ€hriges MĂ€dchen in einer abgelegenen, zauberhaften Innerschweizer Bergregion. Laura, einzige Tochter in einer grossen Bauernfamilie, ist mit ihren TrĂ€umen, Ängsten und ihrem Tagebuch allein, bis eines Tages ein Junge aus der Stadt zum Landdienst kommt. Mit ihm kann sie endlich ihre Fantasien ĂŒber das sagenumwobene Änziloch teilen, eine tiefe Felsschlucht, in die niemand sich traut. Doch ergrĂŒnden muss sie es selber.

 

REGIE:
Alice Schmid
PRODUKTION:
Alice Schmid
CAST:
Laura Röösli
Thom Straumann
DREHBUCH:
Alice Schmid
KAMERA:
Aurelio Buchwalder
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Patrick Becker
David Hilgers
AUSSTATTUNG:
Kathrin Brunner

       
  Das merkwĂŒrdige KĂ€tzchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. November 2013]
       
 

Ein Film von Ramon ZĂŒrcher • Die Geschwister Karin und Simon sind bei ihren Eltern und der kleinen Schwester Clara zu Besuch.
Am Abend fndet ein Essen mit Verwandten statt. Es ist eine wundersame Alltagswelt, die dieser Reigen von Familienszenen mit Hund und Katze in einer Berliner Altbauwohnung entwirft. Kommen und Gehen, Tun und Lassen, eine Bewegung zieht die nÀchste nach sich, ein Wort gibt das andere.
Eine sorgfÀltig inszenierte Kettenreaktion von Handlungen und SÀtzen. Dazwischen stumme Blicke und NacherzÀhlungen von Erlebtem. Selten öffnet die Kamera den Blick auf das Gesamtgeschehen, sondern assembliert aus unspektakulÀren Ausschnitten und Details eine aufregende Choreografe des Alltags.

 

REGIE:
Ramon ZĂŒrcher
PRODUKTION:
Silvan ZĂŒrcher
Johanna Bergel
CAST:
Jenny Schily
Anjorka Strechel
Mia Kasalo
Luk Pfaff
Matthias Dittmer
Armin Marewski
DREHBUCH:
Ramon ZĂŒrcher
KAMERA:
Alexander Hasskerl
SCHNITT:
Ramon ZĂŒrcher

       
  Das neue Leben des Herrn Horten
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2008]
       
 

O'Horten • Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der FĂŒhrerkabine sitzt Odd Horten, 67, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen. Morgen will er zum letzten Mal seinen Dienst antreten. Aber zum ersten Mal in fast vierzig Jahren verschlĂ€ft der sonst so besonnene Horten und verpasst tatsĂ€chlich seine letzte Fahrt. Das Missgeschick ist erst der Anfang einer unglaublichen Odyssee, in die Horten mit roten Stöckelschuhen an den FĂŒssen stolpert.
Die Welt ist ein Spielplatz voller verrĂŒckter Ereignisse. Seltsam sind die Wege, die das Schicksal geht und das Chaos eröffnet auf einmal ungeahnte Möglichkeiten. Alles kann passieren. Und vielleicht gehen die TrĂ€ume, zu denen bisher immer der Mut fehlte, am Ende ja doch in ErfĂŒllung?

 

REGIE:
Bent Hamer
PRODUKTION:
Bent Hamer
CAST:
Ghita NĂžrby
Nils Gaup
BjĂžrn Floberg
Baard Owe
Henny Moan
Per Jansen
DREHBUCH:
Bent Hamer
KAMERA:
John Christian Rosenlund
SCHNITT:
PĂ„l Gengenbach
TON:
Petter Fladeby
MUSIK:
John Erik Kaada

       
  Das SandmĂ€nnchen - Abenteuer im Traumland
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 2010]
       
 

Ein Film von Jesper MĂžller & Sinem Sakaoglu • Grosse Aufregung im Traumland:
Dem SandmĂ€nnchen wurde der Traumsand gestohlen! Dahinter steckt der Fiesling Habumar, der allen Menschen schlechte TrĂ€ume bringen will. Jetzt muss schnell gehandelt werden. Kurzerhand wird das Schlafschaf Nepomuk vom SandmĂ€nnchen mit einer wichtigen Mission auf die Erde geschickt: Nepomuk soll einen furchtlosen KĂ€pt’n aufspĂŒren und zur UnterstĂŒtzung ins Traumland bringen. Aber statt eines Seemannes bringt Nepomuk nur den sechsjĂ€hrigen Miko mit. Nepomuk weiss nicht weiter, doch der Sandmann ist Experte und erkennt einen grossen TrĂ€umer, wenn er vor ihm steht. Er engagiert den kleinen schĂŒchternen Miko als seinen Helfer, denn er ahnt, dass der das Zeug zum Helden hat. Gemeinsam ziehen sie los, um die TrĂ€ume zu retten 


 

REGIE:
Jesper MĂžller
Sinem Sakaoglu
PRODUKTION:
Jan Bonath
CAST:
Bruno Renne
Ilja Richter
Volker Lechtenbrink
Marc Wehe
Julia Richter
Valeria Eisenbart
DREHBUCH:
Katharina Reschke
Jan Strathmann
KAMERA:
Angela Poschet
SCHNITT:
Ringo Waldenburger
TON:
Johanna Herr
Emil Klotzsch
MUSIK:
Oliver Heuss
AUSSTATTUNG:
Anne Hofmann
KOSTÜME:
Annika Schindler
Till Fuhrmann

       
  Das schönste MĂ€dchen der Welt
  [demnächst im Kino - Release: 06. September 2018]
       
 

Ein Film von Aron Lehmann • Roxy (Luna Wedler) ist neu in der Klasse und verdreht gleich allen Jungs den Kopf. Die schlagfertige 17-JĂ€hrige ist gerade von ihrer alten Schule geflogen und hat null Bock auf die anstehende Klassenfahrt nach Berlin. Im Bus freundet sie sich mit dem sensiblen Aussenseiter Cyril (Aaron Hilmer) an, der sie mit seinem Wortwitz ĂŒberrascht. Cyril ist sofort Feuer und Flamme, rechnet sich aber keine Chancen aus, denn er wird von allen wegen seiner grossen Nase verspottet. Roxy interessiert sich ausserdem mehr fĂŒr den attraktiven Rick (Damian Hardung). Blöderweise ist der ein geistiger Tiefflieger und bringt keine drei Worte am StĂŒck raus. Als auch noch Aufreisser Benno (Jonas Ems) ein Auge auf Roxy wirft, startet Cyril eine waghalsige Verkupplungsaktion, um Roxy vor Bennos falschem Spiel zu schĂŒtzen: Er schreibt fĂŒr Rick coole Songs und romantische SMS, damit dieser bei Roxy ganz gross auftrumpft. Wer wird am Ende das Herz des „schönsten MĂ€dchen der Welt“ erobern?

 

REGIE:
Aron Lehmann
PRODUKTION:
Peter Eiff
Timm Oberwelland
Sebastian ZĂŒhr
CAST:
Heike Makatsch
Luna Wedler
Marko Dyrlich
Heiko Pinkowski
Frank Kessler
Aaron Hilmer
DREHBUCH:
Judy Horney
Lars Kraume
KAMERA:
Andreas Berger
SCHNITT:
Ana de Mier y Ortuño
TON:
Patrick Veigel
AUSSTATTUNG:
Myrna Drews
KOSTÜME:
Ramona Petersen

       
  Date Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Shawn Levy • Das Ehepaar Claire und Phil Foster (Tina Fey und Steve Carell) fĂŒhrt ein glĂŒckliches aber doch etwas lahmes Familienleben und erliegt immer mehr dem Alltag. Auch das Ausgehen ist zur gĂ€hnenden Routine geworden. Um ihrer Ehe wieder etwas mehr Pepp zu geben, planen sie ein gemeinsames Abendessen in einem der angesagtesten Restaurants in Manhattan.

Hier kommt es zu einer Verwechslung mit dem Ehepaar Tripplehorn (Mila Kunis und James Franco), was den Fosters von da an eine wilde Nacht quer durch New York beschert. Denn sie werden fĂ€lschlicherweise fĂŒr die Tripplehorns gehalten und die sind ganz offensichtlich kein normales Durchschnittspaar. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft werden Claire und Phil Foster ab sofort von bösen Gangstern gejagt und sie mĂŒssen alle Tricks anwenden, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen, um ihre Haut zu retten.

 

REGIE:
Shawn Levy
PRODUKTION:
Shawn Levy
Tom McNulty
CAST:
Mark Ruffalo
Mila Kunis
Mark Wahlberg
James Franco
Steve Carell
DREHBUCH:
Josh Klausner
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Dean Zimmerman
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
David Gropman

       
  David Lynch: The Art Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. August 2017]
       
 

Ein Film von Jon Nguyen • DAVID LYNCH – THE ART LIFE ist eine persönliche Reise zu den kĂŒnstlerischen Wurzeln und prĂ€genden Phasen des jungen David Lynch – eine Reise durch idyllische Kindheitsjahre in einer amerikanischen Kleinstadt und in die dĂŒsteren Strassen von Philadelphia. Auf dieser Reise beschreibt Lynch einzelne Stationen seines Lebens, die massgeblich zu seiner Entwicklung zu einem der rĂ€tselhaftesten Regisseure des zeitgenössischen Kinos beigetragen haben.
Hoch oben in den Hollywood Hills gewĂ€hrt David Lynch einen Einblick in seine Residenz, sein Atelier und die Geschichten der Vergangenheit. RĂ€tselhafte Gestalten tauchen auf, verschwinden und werden Teil seiner kĂŒnstlerischen Arbeit.
David Lynch spricht offen ĂŒber Ängste, MissverstĂ€ndnisse, KĂ€mpfe, die er durchlebt und ĂŒberwunden hat, ĂŒber die DĂ€monen seiner Kindheit sowie die zahlreichen Menschen, die ihn geprĂ€gt haben. Schon sehr frĂŒh sieht Lynch die Welt mit anderen Augen, er sucht ihre Schatten und schafft daraus eine traumĂ€hnliche Verworrenheit, mit der er den Zuschauer fesselt und in seinen rĂ€tselhaften Bann zieht. Der Film ist David Lynchs jĂŒngster Tochter Lula gewidmet und dient als Erinnerung, die der KĂŒnstler seiner Tochter hinterlĂ€sst.

 

REGIE:
Jon Nguyen
PRODUKTION:
Jason S.
Jon Nguyen
CAST:
David Lynch
KAMERA:
Jason S.
SCHNITT:
Olivia Neergaard-Holm
TON:
Philip Nicolai Flindt
MUSIK:
Jonatan Bengta

       
  Dawn
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2015]
       
 

Morgengrauen / L'aube • Dawn (Morgengrauen) ist ein psychologisches Kammerspiel in welchem vier Kampfgenossen den jungen Elisha dazu drĂ€ngen seine Gewissenskonflikte zu ĂŒberwĂ€ltigen und sich voll fĂŒr den bewaffneten Kampf einzusetzen.

Die Geschichte spielt in PalĂ€stina im Jahr 1947, zur Zeit des Britischen Mandats. Die Zionisten kĂ€mpfen fĂŒr die Errichtung eines jĂŒdischen Staats. Ein Mitglied des bewaffneten jĂŒdischen Untergrunds wurde von den britischen Behörden zum Tode verurteilt. Im Gegenzug kidnappte der Widerstand einen britischen Offizier, den sie versuchen gegen ihren Freund einzutauschen. Eine Nacht lang warten die Rebellen auf den Ausgang der Verhandlungen. Wenn die Briten ihren Freund im Morgengrauen hĂ€ngen, wird einer von ihnen den gefangenen britischen Offizier den sie als Geisel halten erschiessen.

Basierend auf dem Roman des Friedensnobelpreis -TrĂ€gers Elie Wiesel, wirft Dawn ein neues Licht auf einen SchlĂŒsselmoment der Geschichte, welches erlaubt die aktuellen politischen Auseinandersetzungen neu zu positionieren.

 

REGIE:
Romed Wyder
PRODUKTION:
Samir
CAST:
Sarah Adler
Joel Basman
Moris Cohen
Rami Heuberger
Jason Isaacs
Stefan Kollmuss
Liron Levo
DREHBUCH:
Billy MacKinnon
KAMERA:
Ram Shweky
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
TON:
William Franck
Keith Tunney
MUSIK:
Bernard Trontin
AUSSTATTUNG:
Roger Martin
KOSTÜME:
Dorothee Schmid

       
  Dawn of the Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Wenn in der Hölle kein Platz fĂŒr sie ist, kommen die Toten auf die Erde... • Warum es begann und wo alles seinen Anfang nahm – das ist unbekannt.

Aber was - auf welche Weise auch immer – ĂŒber Nacht geschehen ist, bedeutet: Die Erde ist plötzlich ein lebendiger Alptraum mit surrealen Dimensionen. Die Bevölkerung wird von einer unerklĂ€rlichen, unvorstellbaren und absolut tödlichen Plage heimgesucht. Die Toten steigen aus ihren GrĂ€bern. Vom Hunger getriebene Leichen machen erbarmungslos Jagd auf die wenigen Überlebenden dieses apokalyptischen Horrors.

Nach einer panischen Flucht aus ihrem Haus, irgendwo in einer Vorstadt im US-Bundesstaat Wisconsin, trifft Ana Clark (Sarah Polley) auf eine kleine Gruppe Überlebender, die aus dem wortkargen Polizisten Kenneth (Ving Rhames), dem zurĂŒckhaltenden Michael (Jake Weber), dem abgebrĂŒhten Andre (Mekhi Phifer) und dessen schwangeren Frau besteht. Diesem zusammengewĂŒrfelten Haufen gelingt es schliesslich, sich in einem verlassenen Einkaufszentrum zu verschanzen.

WĂ€hrend die Welt vor den Toren dieser Festung des 20. Jahrhunderts lĂ€ngst zur lebendigen Hölle mutiert ist, kĂ€mpft die kleine Gruppe mit aller Kraft gegen die stĂ€ndig grösser werdende Zombie-Armee, die drauf und dran ist, das Einkaufszentrum zu stĂŒrmen. Abgeschottet von den Überresten einer zivilisierten Aussenwelt mĂŒssen sich Ana und ihre Mitstreiter nicht nur gegen Horden von Untoten zur Wehr setzen, sondern auch ihre eigenen Vorurteile und VerdĂ€chtigungen, die sie gegeneinander hegen, ĂŒber Bord werfen. Denn nur so haben sie eine kleine Chance dem Zombie-Terror zu entkommen. Und was am Wichtigsten ist – als “Mensch” zu ĂŒberleben.

 

REGIE:
Zack Snyder
PRODUKTION:
Marc Abraham
Eric Newman
Richard P. Rubinstein
CAST:
Sarah Polley
Ving Rhames
Jake Weber
Mekhi Phifer
Ty Burrell
Michael Kelly
Kevin Zegers
DREHBUCH:
James Gunn
George A. Romero
KAMERA:
Matthew F. Leonetti
SCHNITT:
Niven Howie
MUSIK:
Tyler Bates
AUSSTATTUNG:
Andrew Neskoromny
KOSTÜME:
Denise Cronenberg

       
  Dawn of the Planet of the Apes
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2014]
       
 

Ein Film von Matt Reeves • Der vor zehn Jahren freigesetzte Virus hat den grössten Teil der Menschheit ausgerottet, und die wenigen Überlebenden hausen in stĂ€dtischen Ruinen.
WĂ€hrend einer Expedition trifft eine Gruppe, angefĂŒhrt von Malcom (Jason Clarke), auf ein intelligentes Volk der Affen, das im Wald unter der FĂŒhrung von Caesar (Andy Serkis) lebt. Malcom und Ellie (Keri Russell) erkennen, dass diese wie die Menschen nur verteidigen wollen, was ihnen wichtig ist: ihre Heimat, ihre Familien und ihre Freiheit. Gemeinsam plĂ€dieren sie fĂŒr gegenseitiges VerstĂ€ndnis und erwirken ein Friedensabkommen, das jedoch von kurzer Dauer ist. FĂŒr Dreyfus (Gary Oldman) sind die Affen schuld am Virus und damit die erklĂ€rten Feinde. Er findet zahlreiche AnhĂ€nger, die vor Gewalt nicht zurĂŒckschrecken. Ein letzter Eklat scheint unausweichlich – es kommt zum Kampf, der die Vorherrschaft ĂŒber die Erde endgĂŒltig entscheiden soll.

 

REGIE:
Matt Reeves
PRODUKTION:
Peter Chernin
Dylan Clark
Rick Jaffa
Amanda Silver
CAST:
Gary Oldman
Keri Russell
Judy Greer
Andy Serkis
Jason Clarke
Kodi Smit-McPhee
DREHBUCH:
Rick Jaffa
Amanda Silver
Mark Bomback
KAMERA:
Michael Seresin
SCHNITT:
William Hoy
Stan Salfas
TON:
Will Files
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
James Chinlund
KOSTÜME:
Melissa Bruning

       
  De Chatzelochsenn
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. September 2009]
       
 

...oder "De erscht Alpsummer" • Nach seinem Überraschungserfolg "De letscht Alpsummer" folgt nun ein zweiter Film des Toggenburger Regisseurs Tobias Brunschwiler.

Der Filmemacher Brunschwiler versucht mit seinem Film einen etwas anderen Einblick ins Älplerleben zu geben. Dies tut er in autodidaktischer Art und Weise, indem er mit seiner Familie gleich selbst z'Alp geht. Halt eben seinen ersten Alpsommer erlebt. Der sonst beruflich in einem ganz anderen Bereich tĂ€tige Brunschwiler, verzichtet bewusst auf gĂ€ngige Bilder. Er zeigt seine persönlichen Erfahrungen auf unkonventionelle Weise, lĂ€sst die Zuschauer immer wieder schmunzeln.

Bereichert wird der Film durch interessante Anekdoten und Bilder von erfahrenen Älpler und Älplerinnen. Sie erzĂ€hlen unter anderem von ihren ersten Alpsommern, den Freuden, aber auch Schattenseiten des Älplerlebens.

 

REGIE:
Tobias Brunschwiler
DREHBUCH:
Tobias Brunschwiler
KAMERA:
Tobias Brunschwiler

       
  De l'autre cĂŽtĂ© du lit
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Pascale Pouzadoux • «Gib mir Deinen Platz, ich gebe Dir meinen», sagt Ariane zu Hugo, schnappt sich die AutoschlĂŒssel und ĂŒbernimmt schon am nĂ€chsten Tag eine Direktionsstelle in der Firma ihres Mannes. Auch Hugo fĂŒhlt sich pudelwohl in seiner Rolle als Hausmann, bringt den privaten Schmuckverkauf seiner Ehefrau in Schwung und kann sich gar nicht mehr vorstellen, wieder an seine alte Stelle zurĂŒckzukehren. NatĂŒrlich mĂŒssen jetzt auch im Bett die Seiten getauscht werden. Aber ist das Leben wirklich besser, wenn man es von der anderen Seite der Bettkante betrachtet?
Dany Boon (BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS) und Sophie Marceau (LA BOOM) sind das perfekte Leinwandpaar in der verrĂŒcktesten französischen Komödie des Jahres!

 

REGIE:
Pascale Pouzadoux
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Sophie Marceau
Dany Boon
Antoine Duléry
Roland Giraud
Anny Duperey
Juliette Arnaud
Ninon Mauger
DREHBUCH:
Pascale Pouzadoux
Grégoire Vigneron
KAMERA:
Pierre Gill
SCHNITT:
Sylvie Gadmer
TON:
Emmanuel Augeard
MUSIK:
Éric Neveux
AUSSTATTUNG:
Philippe Chiffre

       
  De vrais mensonges
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2011]
       
 

Bezaubernde LĂŒgen • Auch die bestgesinntesten NotlĂŒgen können ein ziemliches Chaos anrichten: Émilie (Audrey Tautou) bekommt einen leidenschaftlichen Liebesbrief. Anstatt ihn in den MĂŒlleimer zu werfen, entschliesst sich Émilie, mit ihm etwas Gutes zu tun. Sie leitet ihn an ihre einsame Mutter (Nathalie Baye) weiter und sagt ihr, dass der Brief an sie adressiert sei. Als sich herausstellt, dass der Autor der romantischen Zeilen der schĂŒchterne Jean (Sami Bouajila), Émilies Gehilfe im Beautysalon ist, nimmt das Liebeswirrwarr seinen Lauf


 

REGIE:
Pierre Salvadori
CAST:
Audrey Tautou
Nathalie Baye
Sami Bouajila
DREHBUCH:
BenoĂźt Graffin
Pierre Salvadori
KAMERA:
Gilles Henry
SCHNITT:
Isabelle Devinck
TON:
Michel Casang
KOSTÜME:
Virginie Montel

       
  Dead by Monday
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2001]
       
 

a darkly comic tale of love and death ... but not necessarily in that order • Julie is a sweet, vulnerable young woman who lacks confidence and is obsessed with the memory of her dead husband whom she idolizes.

Alex is an angry writer. Talented but unable to repeat the success of his first novel, he has nothing left to say. Or live for. He just wants to die.

Fate introduces these two lost souls at the edge of a cliff. While picking flowers Julie accidentally falls off. Alex, who has come to blow his brains out, is interrupted by her cry for help, just before he pulls the trigger.They part as strangers but their paths cross again when Julie stumbles on the identity of her mysterious rescuer. From that point on, every time he tries to do away with himself, Julie unwittingly manages to foil him. Soon, however, she, too, lapses into despair and wants to end her life when she discovers a devastating secret about her dead husband.

The two meet again at a hospital where they've been admitted for psychiatric evaluation. Together they form a suicide pact... and escape. Electrocution, poison, guns..... So many choices. They never can agree until she has a brainstorm: Niagara Falls! As a child she almost drowned and remembers it as a 'lovely experience'.They set out on their suicidal quest. But life on the road is full of absurd twists, unexpected turns and perilous obstacles.

Finally, Niagara Falls. Alex and Julie share a good-bye kiss. As he prepares to fling himself into the rushing water, Julie comes out with an unexpected confession. Does that change her mind? Does it change his? Will the pair reach some sort of compromise? Or will they die?

 

REGIE:
Curt Truninger
PRODUKTION:
Ulrich Felsberg
Margrit Ritzmann
CAST:
Helen Baxendale
Tim Dutton
Ed Morysiak
DREHBUCH:
Myra Fried
KAMERA:
Martin Fuhrer
SCHNITT:
Ronald Sanders
MUSIK:
Mark Suozzo

       
  Deadpool
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Tim Miller • Basierend auf Marvels unkonventionellstem Anti-Helden, erzĂ€hlt DEADPOOL die Geschichte des ehemaligen Special Forces Soldaten und Söldners Wade Wilson, der - nachdem er sich einem skrupellosen Experiment unterzieht - unglaubliche SelbstheilungskrĂ€fte erlangt und sein Alter Ego Deadpool annimmt.

Mit schwarzem, schrĂ€gen Sinn fĂŒr Humor und ausgestattet mit neuen FĂ€higkeiten begibt sich Deadpool auf die unerbittliche Jagd nach seinen Peinigern, die beinahe sein Leben zerstörten.

 

REGIE:
Tim Miller
PRODUKTION:
Simon Kinberg
Ryan Reynolds
Lauren Shuler Donner
CAST:
Ryan Reynolds
Josh Brolin
Morena Baccarin
Brianna Hildebrand
Gina Carano
Stan Lee
T.J. Miller
Ed Skrein
Andre Tricoteux
Rachel Sheen
Eddie Marsan
Zazie Beetz
DREHBUCH:
Rhett Reese
Paul Wernick
KAMERA:
Ken Seng
SCHNITT:
Julian Clarke
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
Junkie XL
AUSSTATTUNG:
Sean Haworth
KOSTÜME:
Angus Strathie

       
  Deep Impact
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 1998]
       
 

Ein Film von Mimi Leder • Ein Sprichwort sagt 'Lebe jeden Tag, als sei es dein letzter.' Wie wĂŒrden Sie heute, morgen, die nĂ€chste Woche verbringen, wenn Sie wĂŒssten, dass die Welt vielleicht in einem Jahr untergehen wird? Diese Frage mĂŒssen sich die Menschen in 'Deep Impact' stellen, unter ihnen eine aufstrebende junge Fernsehreporterin und ein Teenager-PĂ€rchen, nachdem Wissenschaftler entdecken, dass ein Komet auf Kollisionskurs zur Er de ist, eine Kollision, die das Ende sĂ€mtlichen menschlichen Lebens zur Folge haben kann. Dieser Frage sieht sich auch ein Team von Astronauten konfrontiert, das den Auftrag erhĂ€lt, den Kometen abzulenken. Es ist dies eine Mission, in der sie ihre eigene Zukunft fĂŒr die der Welt aufs Spiel setzen.

Als der vierzehnjĂ€hrige Leo Biederman (Elijah Wood) der Astronomiegruppe seiner High School beitrat, erwartete er nicht, weltbewegende Entdeckungen zu machen. Eigentlich rechnete er nicht da mit, ĂŒberhaupt irgendwelche Entdeckungen zu machen - es ging ihm mehr darum, dass seine Klassenkameradin Sarah Hoschner (Leelee Sobieski) ihn entdecken wĂŒrde. Aber durch ein Foto, das er durch sein kleines Teleskop macht, wird er zum Mitentdecker des Kometen Wolf-Biederman - und der befindet sich auf direktem Kollisionskurs mit der Erde.

Die ehrgeizige Nachrichtenreporterin Jenny Lerner (Tea Leoni) wĂ€hnt sich auf der Spur eines Washingtoner Sex-Skandals,als sie einen sichtlich nervösen Ex KabinettsekretĂ€r zur Rede stellt und von ihm Antworten ĂŒber eine mysteriöse 'EIlie' verlangt. Stattdessen findet sie sich gleich darauf bei einem geheimen Treffen mit PrĂ€sident Tom Beck (Morgan Freeman) wieder. DafĂŒr, dass sie zwei Tage lang das Geheimnis fĂŒr sich -behalten muss, bietet er ihr die Sensationsmeldung ihres Lebens: Die Nachricht ĂŒber den bevorstehenden Kometeneinschlag und ĂŒber eine kĂŒhne, riskante Raumfahrtmission, bei der die Bahn des Kometen abgelenkt und die Welt gerettet werden soll.

Der ehemalige Astronaut Spurgeon Keeney (Robert Duvall) wird aus dem Ruhestand geholt, um die Weltraum-Mission als Kommandant einer internationalen Crew an Bord des experimentellen Raumschiffs 'Messiah' zu leiten. Ihre Aufgabe: Zu dem Kometen zu fliegen, auf seiner von gewaltigen Eruptionen erschĂŒtterten OberflĂ€che zu landen und nukleare SprengsĂ€tze anzubringen, in der Hoffnung, damit entweder den Kometen auseinanderzubrechen, oder seine Flugbahn so zu verĂ€ndern, dass er nicht mehr mit der Erde zusammenstossen wird.

In den folgenden Wochen mĂŒssen nicht nur diese Menschen, sondern jedermann, darum kĂ€mpfen, dem Leben im Angesicht der drohenden Katastrophe eine Bedeutung zu geben. Man arbeitet einen Plan aus, bei dem Bunker im Untergrund angelegt und spezielle Archen gebaut werden, in denen einige wenige AuserwĂ€hlte den Einschlag vielleicht ĂŒberleben könnten, selbst wenn alles andere Leben auf der Erde vernichtet wird. WĂ€hrend der Tag der'Sintflut' nĂ€her rĂŒckt, entfaltet sich die ganze Bandbreite menschlicher Reaktionen, von absoluter Panik bis hin zu purem Fatalismus.

Die Teenager Leo und Sarah mĂŒssen wĂ€hlen zwischen ihren Familien und der Zuneigung zueinander. Jenny Lerner kĂ€mpft um die Versöhnung ihrer geschiedenen Eltern. 'Messiah'-Kommandant Keeney muss das Vertrauen seiner wesentlich jĂŒngeren Crew erlangen, die glaubt, er habe seinen Posten nur im Sinne guter Öffentlichkeitsarbeit erhalten.

'Deep Impact' ist die Geschichte der Reaktion dieser Welt auf ihr Todesurteil. Und trotz aller spektakulĂ€ren Bilder ist es vor allem eine Geschichte der Menschen, eine Geschichte ĂŒber jeden Einzelnen, der im Angesicht der Vernichtung das zu finden versucht, was ihm am meisten bedeutet.

 

REGIE:
Mimi Leder
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Richard D. Zanuck
David Brown
Joan Bradshaw
CAST:
Robert Duvall
Tea Leoni
Elijah Wood
Vanessa Redgrave
Maximilian Schell
Morgan Freeman
Leelee Sobieski
James Cromwell
DREHBUCH:
Bruce Joel Rubin
Michael Tolkin
John Wells
KAMERA:
Dietricj Lohmann
AUSSTATTUNG:
Leslie Dilley
KOSTÜME:
Ruth Myers

       
  Deep Web
 
       
 

Ein Film von Alex Winter • Jenseits der mit Suchmaschinen auffindbaren Seiten im World Wide Web verbirgt sich ein weiteres Netzwerk: das Deep Web. Hier entsteht 2011 der digitale Drogen-Schwarzmarkt „Silk Road“, auf dem sich KĂ€ufer und VerkĂ€ufer anonym bewegen. Bereitgestellt wird die Plattform vom sogenannten Dread Pirate Roberts (DPR). Niemand weiss, wer hinter dem Pseudonym steckt – bis im Oktober 2013 der 29-jĂ€hrige Internet-Idealist Ross Ulbricht vom FBI verhaftet wird. Das Ereignis löst eine Protestwelle und eine intensive Diskussion bezĂŒglich Datenschutz und Überwachung im Internet aus. DEEP WEB fĂŒhrt uns von der Entstehung von Silk Road bis zur Verhaftung – und Verteidigung – von Ulbricht. Dessen Eltern, AnwĂ€lte und Experten Ă€ussern sich zum Fall.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Alex Winter
PRODUKTION:
Marc Schiller
Alex Winter
Glen Zipper
CAST:
Nicolas Christin
Cindy Cohn
Joshua L. Dratel
Andy Greenberg
Keanu Reeves
Runa Sandvik
Todd Shipley
Christopher Soghoian
DREHBUCH:
Alex Winter
KAMERA:
Anghel Decca
SCHNITT:
Dan Swietlik
MUSIK:
Pedro Bromfman

       
  Deepwater Horizon
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Blockbuster-Spezialist Peter Berg rekonstruiert die letzten, folgenschweren Stunden auf der Ölplattform Deepwater Horizon und erzĂ€hlt die packende Geschichte jener MĂ€nner, die bei dem Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden, ihr Leben riskierten. 2010 steht die Ölbohranlage Deepwater Horizon kurz vor einem bahnbrechenden Rekord. Über 100 Millionen Barrel Öl sollen aus dem Golf von Mexiko gewonnen werden. Das Team um die beiden Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) ist beauftragt, die Förderung vorzubereiten. Doch Tests zeigen, dass der Druck auf das Bohrloch viel zu hoch ist. Trotz energischer Warnungen seitens der Crew wird vom Ölmulti am Plan festgehalten. Es kommt zu einen "Blowout": Gas und Öl schiessen unter enormem Druck unkontrolliert an die OberflĂ€che, gewaltige Explosionen sind die Folge. Über 120 Menschen sind plötzlich auf der Plattform eingeschlossen. Williams und sein Team setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Verletzten zu evakuieren und Überlebende zu retten. Ein brandgefĂ€hrlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Mark Vahradian
David Womark
CAST:
Mark Wahlberg
Kurt Russell
Kate Hudson
Dylan O'Brien
DREHBUCH:
J.C. Chandor
Matthew Michael Carnahan
Matthew Sand
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
Gabriel Fleming
TON:
David Wyman
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  DĂ©jĂ  vu
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Tony Scott • Einmal mehr ein hochexplosiver Action-Thriller mit unverwechselbarer Handschrift des Erfolgsteams Scott-Bruckheimer („Top Gun“, „Enemy of the State“).
Eine verheerende Bombenexplosion an Bord einer FĂ€hre ruft den abgebrĂŒhten FBI-Agenten Doug Carlin (DENZEL WASHINGTON) auf den Plan. Bei der örtlichen Beweisaufnahme richtet sich sein Augenmerk auf die Leiche einer Frau namens Claire Kuchever; sie scheint in Verbindung zu dem AttentĂ€ter gestanden und kurz vor ihrem Tod den Kontakt mit dem FBI gesucht zu haben.
Als Mitglied einer Spezialeinheit hat Carlin Zugriff zu einem strenggeheimen Instrument: Ein "Zeitfenster" ermöglicht in beschrĂ€nktem Rahmen RĂŒckblenden in die Vergangenheit. LĂ€sst sich das Verbrechen – und damit Claires Schicksal – etwa rĂŒckwirkend verhindern? Mithilfe dieses Instruments rekonstruiert Doug die Spur des TĂ€ters – und begibt sich auf einen atemberaubenden Wettlauf mit der Zeit, der eine ebenso ĂŒberraschende wie verwirrende Wendung nimmt...

 

REGIE:
Tony Scott
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Denzel Washington
Val Kilmer
Paula Patton
James Caviezel
Adam Goldberg
Elden Henson
Erika Alexander
DREHBUCH:
Bill Marsilii
Terry Rossio
KAMERA:
Paul Cameron
SCHNITT:
Jason Hellmann
Chris Lebenzon
TON:
F. Hudson Miller
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  Delta
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von KornĂ©l MundruczĂł • Im Morgengrauen legt die FĂ€hre am kleinen Hafen im weiten Flussdelta an. Sie bringt Mihail zurĂŒck an den Ort, der einst seine Heimat war und dem er vor Jahren den RĂŒcken gekehrt hat. Wer hier weggeht, kommt normalerweise nicht zurĂŒck und dem wortkargen jungen Mann schlĂ€gt von Beginn tiefes Misstrauen entgegen. Seine Mutter fĂŒhrt eine schĂ€bige Bar, in der eine AtmosphĂ€re der Bedrohung mit HĂ€nden zu greifen ist. Und da ist noch seine jĂŒngere Schwester Fauna, die er nie kennengelernt hat.

Mihail will sich wieder hier niederlassen und im Fluss ein Haus bauen. Eines Tages taucht seine Schwester bei ihm auf und geht ihm wortlos zu Hand. Die Geschwister, die sich nie kannten, verstehen sich ohne viel Worte. Bald entsteht eine Vertrautheit, die im Dorf nicht verborgen bleibt...

Vor dem Hintergrund einer grandiosen Naturlandschaft erzĂ€hlt Regisseur KornĂ©l MundruczĂł in atemberaubenden Bildern diese berĂŒhrende Geschichte von zwei Aussenseitern. Mit viel GespĂŒr fĂŒr AtmosphĂ€re stellt er die Frage, wie weit eine Gesellschaft bereit ist, die Freiheit eines Einzelnen zu tolerieren.

 

REGIE:
Kornél Mundruczó
PRODUKTION:
Philippe Bober
ViktĂłria PetrĂĄnyi
CAST:
FĂ©lix LajkĂł
Orsolya TĂłth
Lili Monori
SĂĄndor GĂĄspĂĄr
DREHBUCH:
Yvette Biro
Kornél Mundruczó
KAMERA:
Måtyås Erdély
SCHNITT:
DĂĄvid JancsĂł
TON:
GĂĄbor BalĂĄzs
TamĂĄs ZĂĄnyi
MUSIK:
FĂ©lix LajkĂł
AUSSTATTUNG:
Mårton Ágh
KOSTÜME:
JĂĄnos Breckl

       
  Denial
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

Verleugnung • Der auf Geschichte spezialisierte britische Autor David Irving behauptet, es habe den Holocaust nie gegeben. Als ihn die amerikanische, jĂŒdische Historikerin Deborah E. Lipstadt deswegen in einem Buch angreift, verklagt er sie 1996 wegen Verleumdung. Der Prozess findet in England statt. Aufgrund des britischen Justizsystems steht Lipstadt vor dem absurden Problem, nicht nur sich selbst verteidigen zu mĂŒssen. Ihr Anwalt und sie mĂŒssen auch beweisen, was alle Welt weiss: dass der Holocaust tatsĂ€chlich stattgefunden hat. Lipstadt lĂ€sst sich nicht einschĂŒchtern und stellt sich ihrem Gegner vor Gericht

Das auf einer wahren Geschichte basierende Gerichtsdrama «Denial» erzĂ€hlt vom aufsehenerregenden Prozess, von Zivilcourage und dem Unterschied zwischen Fakten und Meinungen – ein hochaktuelles Thema in Zeiten der Diskussionen um «Fake News». Der Film von Regisseur Mick Jackson und Star-Drehbuchautor David Hare («The Reader») beeindruckt mit Detailtreue, einer herausragenden Inszenierung und grandiosen Schauspielern: Timothy Spall gibt David Irving eine diabolische Note, Tom Wilkinson glĂ€nzt als Deborah E. Lipstadts gerissener Verteidiger und «Oscar»-PreistrĂ€gerin Rachel Weisz brilliert in der Rolle der mutigen KĂ€mpferin fĂŒr MenschenwĂŒrde. «Denial» ist authentisches Kino voller Spannung und Emotionen.

 

REGIE:
Mick Jackson
PRODUKTION:
Gary Foster
Russ Krasnoff
CAST:
Rachel Weisz
Tom Wilkinson
Timothy Spall
Andrew Scott
Jack Lowden
Caren Pistorius
Alex Jennings
DREHBUCH:
David Hare
Deborah Lipstadt
KAMERA:
Haris Zambarloukos
SCHNITT:
Justine Wright
TON:
Jack Stew
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Andrew McAlpine
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Departures - Okuribito
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2009]
       
 

Oscar 2009 - Bester fremdsprachiger Film • Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurĂŒck in die Heimat, im pittoresken Norden Japans. Er meldet sich auf ein Inserat, welches mit dem Titel "Abreisen" wirbt, im Glauben, es sei ein Job in der Reisebranche. Der exzentrische Chef engagiert ihn auf der Stelle und erklĂ€rt ihm erst dann, was er zu tun hat: die Leichen Verstorbener nach altem Ritual fĂŒr die Bestattung vorbereiten.

Von wegen ReisebĂŒro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld und ein grotesker Selbstversuch lassen ihn entdecken, welche ungeahnte WĂŒrde das auszuĂŒbende Zeremoniell dem letzten Abschied verleiht.

Aus Angst vor negativen Reaktionen - dieses Thema ist ein grosses Tabu in Japan - verheimlicht er anfĂ€nglich seine Arbeit vor seiner Frau. Diese ist denn auch alles andere als entzĂŒckt, als sie die Wahrheit erfĂ€hrt und stellt ihn vor eine schwierige Wahl...

 

REGIE:
YĂŽjirĂŽ Takita
PRODUKTION:
Toshiaki Nakazawa
IchirĂŽ Nobukuni
Toshihisa Watai
CAST:
Masahiro Motoki
Tsutomu Yamazaki
Ryoko Hirosue
Kazuko Yoshiyuki
Kimiko Yo
DREHBUCH:
Kundo Koyama
KAMERA:
Takeshi Hamada
SCHNITT:
Akimasa Kawashima
TON:
Satoshi Ozaki
Osamu Onodera
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Fumio Ogawa

       
  Der böse Onkel
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2012]
       
 

Ein Film von Urs Odermatt • Trix Brunner, eine alleinerziehende Mutter und vor Jahren aus der Stadt ins Dorf gezogen, beschuldigt einen Sportlehrer, er habe ihre Tochter sexuell belĂ€stigt. Das ganze Dorf ist empört - ĂŒber die Mutter, die solches behauptet. Schliesslich ist der Beschuldigte ein ehemaliger Landesmeister.

 

REGIE:
Urs Odermatt
PRODUKTION:
Jasmin Morgan
CAST:
Miriam Japp
Paula Schramm
Jörg-Heinrich Benthien
Pascal Ulli
DREHBUCH:
Urs Odermatt
KAMERA:
Markus Rave
SCHNITT:
Ruth Schönegge
Felix Balke

       
  Der Diplomat
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 2003]
       
 

Ein Film von Thomas LĂŒchinger • Er habe Afrika ins Herz geschlossen, sagt der 50-jĂ€hrige Schweizer Diplomat Dominik Langenbacher - und ergĂ€nzend erklĂ€rt er auch, dass es in Afrika schlechter laufe als anderswo. Erfahren durch verschiedene AfrikaeinsĂ€tze, respektiert der mit einer Kenianerin verheiratete Diplomat die kulturelle EigenstĂ€ndigkeit und Denkweise der Afrikaner. Im Sommer 2001 ĂŒbernimmt Dominik Langenbacher auf der „Grande Ile“ Madagaskar zum ersten Mal eine eigene Botschaft in der Funktion als ChargĂ© d’affaire. Die Schweizer Botschaft in Antananarivo, kurz Tana genannt, ist eine Kleinstbotschaft mit einem Team von lokalen undSchweizer Mitarbeitern.

Madagaskar, einst ein blĂŒhendes Land, ist heute nicht mehr in der Lage, sich selbst zu ernĂ€hren. Die meisten Madegassen haben MĂŒhe das tĂ€gliche Überleben zu sichern. Arbeit ist rar und der Verdienst reicht kaum fĂŒr andere Ausgaben, als fĂŒr die tĂ€gliche Ration Reis, der die Lebensgrundlage bildet. Das Land verfĂŒgt aufgrund seiner besonderen geografischen Lage ĂŒber eine weltweit einzigartige Flora und Fauna (endemisch). Es kann geradezu als Modell fĂŒr grundlegende Fragen ĂŒber Auswirkungen der Globalisierung gesehen werden. Ungebremstes Bevölkerungswachstum, wirtschaftliche, ökologische und soziale RealitĂ€ten haben Folgen, die sich bereits heute auf das Leben in den westlichen LĂ€ndern auswirken.

Thomas LĂŒchinger begleitet den Diplomaten Dominik Langenbacher nach Madagaskar. Wenige Monate nach seiner Ankunft finden PrĂ€sidentenwahlen statt. Der amtierende PrĂ€sident, dessen Regierung weltweit als eine der korruptesten gilt, verliert die Wahl, ist aber nicht gewillt, die Macht abzutreten. Das Land stĂŒrzt in der Folge in eine schwere politische und soziale Krise. Die Not der Menschen nimmt jeden Tag zu. Auch der Schweizer Diplomat wird unmittelbar mit den Folgen der Krise konfrontiert. Der aktuelle Film zeigt Möglichkeiten und Grenzen der internationalen Diplomatie und wirft grundlegende ethische und globale Fragen auf, die uns alle betreffen.

 

REGIE:
Thomas LĂŒchinger
PRODUKTION:
Paul Riniker
Madeleine Hirsiger
DREHBUCH:
Thomas LĂŒchinger
KAMERA:
Thomas LĂŒchinger
SCHNITT:
Anja Bombelli
MUSIK:
Aza Arinao

       
  Der Frosch
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. März 2017]
       
 

Ein Film von Jann Preuss • Jonas, Mitte 40, einst erfolgreicher Schriftsteller, steckt fest. Eine Trennung mit Kind hat ihn depressiv zurĂŒckgelassen. Er muss sich mit Schreibkursen fĂŒr AnfĂ€nger ĂŒber Wasser halten. Doch als die charmante und talentierte Gina in seinem Kurs auftaucht, erwachen Jonas' Lebensgeister wieder. Er verliebt sich auf der Stelle – und setzt sich in den Kopf, Gina zu Erfolg zu verhelfen. Was er nicht ahnen kann: Dass seine Probleme damit erst richtig beginnen... DER FROSCH erzĂ€hlt mit warmherzigem Humor von Lebenskrisen – und wie man sie schlimmer macht.

 

REGIE:
Jann Preuss
PRODUKTION:
Anne-Catherine Lang
Olivier Zobrist
CAST:
Urs Jucker
Liliane Amuat
Marina Guerrini
Mila Nuzzo
Anna-Katharina MĂŒller
Mira Frehner
DREHBUCH:
Jann Preuss
KAMERA:
Jasper Granderath
SCHNITT:
Wolfgang Weigl
TON:
Ruedi Guyer
MUSIK:
Thomas Hess
Jeannot Steck
AUSSTATTUNG:
Peter Scherz
KOSTÜME:
Linda Harper

       
  Der geilste Tag
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Florian David Fitz • Der kauzige, sehr ehrgeizige Pianist Andi (Matthias Schweighöfer) und der LebenskĂŒnstler Benno (Florian David Fitz) haben nur eines gemeinsam: Sie werden bald sterben – und landen deshalb im Hospiz, das sich aber schnell als suboptimale letzte Lebensstation entpuppt. Also beschliessen die beiden, den geilsten Tag ihres Lebens zu geniessen: Weil sie bei ihrer sehr begrenzten Lebenserwartung keinen Knast fĂŒrchten mĂŒssen, reisen sie mit ergaunertem Geld nach Afrika. Doch der Trip ist fĂŒr den hypoÂŹchondrischen Andi anfangs ein Albtraum und auch fĂŒr Benno eine grosse Herausforderung, da er sich zum ersten Mal seiner Vergangenheit stellen muss. Über lustige, tragische, dramatische und auch gefĂ€hrliche Etappen fĂŒhrt das Abenteuer schliesslich zu ihrem eigentlichen Ziel – nĂ€mlich zu der Erkenntnis, dass man sein Leben selbst in die Hand nehmen muss, um es nicht zu verpassen.

 

REGIE:
Florian David Fitz
PRODUKTION:
Markus Reinecke
CAST:
Matthias Schweighöfer
Florian David Fitz
DREHBUCH:
Florian David Fitz
TON:
Bernhard Maurer
Wolfi MĂŒller
Michael Stancyk

       
  Der Geschmack von Apfelkernen
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Vivian Naefe • Der Tod von Grossmutter Bertha bringt ihre drei Töchter und Enkel zurĂŒck in ihre Heimatstadt Bootshaven. Alle verbinden besondere Erinnerungen mit diesem Ort, aber besonders Iris (Hannah Herzsprung) fĂŒhlt sich in ihre Kindheit im Haus der Grossmutter zurĂŒck versetzt. Auch Christa (Oda Thormeyer), Iris Mutter und Berthas (Hildegard Schmahl) Tochter plagt das Heimweh nach diesem zauberhaften Ort. AllgegenwĂ€rtig ist der Duft von frischen Äpfeln in jeglicher Form. Auch dieser Geruch ist Teil der zauberhaften Erinnerungen an das Haus und Grossmutter Bertha. Iris erlebt in Bootshaven verschiedene Stationen ihrer Kindheit und trifft sogar Max (Florian Stetter), ein Freund aus Jugendtagen. Da Iris das Haus geerbt hat, muss sie ĂŒberlegen ob sie es verkaufen will, oder nicht. Die Beziehungen zu ihrem Freund aus Kindertagen, sowie die stetigen Erinnerungen an die meist unbeschwerte Vergangenheit machen ihr die Entscheidung nicht gerade leicht ...

 

REGIE:
Vivian Naefe
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Hannah Herzsprung
Marie BĂ€umer
Meret Becker
Matthias Habich
Friedrich MĂŒcke
Florian Stetter
DREHBUCH:
Katharina Hagena
Rochus Hahn
Uschi Reich
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Wolfgang Herold
Bernhard Leimbrock
Benjamin Schubert
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal
KOSTÜME:
Gabrielle Reumer

       
  Der grosse Kanton
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Viktor Giacobbo • Eine dokumentarische Konversation zur Beilegung eines nachbarschaftlichen Konfliktes.

Seit Jahren streiten sich Deutschland und die Schweiz ĂŒber zentrale Fragen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens: deutsche SteuerflĂŒchtlinge und Schweizer Bankgeheimnis, Schweizer FluglĂ€rm in SĂŒddeutschland oder deutsche Immigranten in der Schweiz.

FĂŒr all diese und viele weitere Streitfragen prĂ€sentiert Viktor Giacobbo eine einfache Lösung: Deutschland tritt der Schweiz als neuer Kanton bei. Das hat fĂŒr beide LĂ€nder nur Vorteile. Denn was bisher zu einem langwierigen und zermĂŒrbenden Hinundher zwischen zwei souverĂ€nen Staaten und ihren Einwohnern gefĂŒhrt hat, wird kĂŒnftig auf nationaler Ebene entschieden und landesweit einheitlich umgesetzt.

Was halten die EntscheidungstrĂ€ger und Meinungsmacher in beiden LĂ€ndern von dieser These? Viktor Giacobbo fĂŒhrt GesprĂ€che mit Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern und KĂŒnstlern, die sich ernsthaft mit dieser doch ziemlich gewagten These auseinandersetzen – und gerade deshalb immer wieder ironisch-komische Statements abgeben. WĂ€hrend Intellektuelle wie der Germanist Peter von Matt, der Publizist Roger de Weck oder der deutsche Ex-Aussenminister Joschka Fischer ihre Argumente aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden LĂ€nder schöpfen, suchen Politiker wie BundesrĂ€tin Doris Leuthard, StĂ€nderatsprĂ€sident Filippo Lombardi oder der deutsche Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi genauso wie Banker Oswald GrĂŒbel, Verleger Michael Ringier oder Swiss-CEO Harry Hohmeister nach handfesten Vorteilen fĂŒr die gemeinsame Zukunft.

Von Schweizer Boden ging dank den Habsburgern schon im Mittelalter erfolgreiche Expansionspolitik aus – warum also sollte das heutzutage nicht noch einmal auf friedlichem Wege klappen? Nach zahlreichen Begegnungen mit realen und fiktiven Persönlichkeiten und der Neubewertung bekannter wie unbekannter historischer Ereignisse kommt Viktor Giacobbo zu einem ĂŒberraschenden Schluss.

“Der grosse Kanton” ist ein satirisch ĂŒberhöhter Kino-Dokumentarfilm, irgendwo zwischen abenteuerlich interpretierten Fakten, seriösen Statements, mutwilliger Geschichtsklitterung und einer absurden These.

 

REGIE:
Viktor Giacobbo
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
Viktor Giacobbo
CAST:
Michael Finger
Viktor Giacobbo
Mike MĂŒller
Chaostheater Oropax
DREHBUCH:
Viktor Giacobbo
Domenico Blass
KAMERA:
Stefan Dux
Peter Hammann
Manfred Kotzurek
Christian Witschi
Martin SchÀppi
SCHNITT:
Benjamin Fueter
Sophie Blöchlinger
Fabian Sturzenegger
MUSIK:
Endo Anaconda

       
  Der HunderteinjĂ€hrige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

HundraettĂ„ringen som smet frĂ„n notan och försvann • Erst ein Jahr ist seit dem letzten Abenteuer von Allan Karlsson (Robert Gustafsson) vergangen. Jetzt geniesst der alte Mann mit seinen Freunden ein traumhaft schönes Leben an den StrĂ€nden von Bali. Doch der verschwenderische Lebensstil macht sich ohne RĂŒcksicht auf Verluste bemerkbar, als pĂŒnktlich zu Allans 101. Geburtstag das Geld knapp wird. Zur Feier wird wenigstens die letzte Flasche Folk Soda geöffnet, die Allan noch aus alten Spionagezeiten ĂŒbrig hatte und die einst die sowjetische Antwort auf Cola und Rockmusik werden sollte. Der Genuss bringt Allan auf eine neue Idee: WĂ€hrend einige seiner Freunde beschliessen, in die Heimat zurĂŒckzukehren, begeben sich Allan, Julius (Iwar Wiklander), Pike (Jens HultĂ©n) und das kleine Äffchen Erlander auf die Suche nach dem Rezept des schmackhaften GetrĂ€nks. Ihre Reise bleibt allerdings nicht unbemerkt und schon bald schaltet sich sogar der amerikanische Geheimdienst ein...

 

REGIE:
MĂ„ns Herngren
Felix Herngren
PRODUKTION:
Malte Forssell
CAST:
Robert Gustafsson
Crystal the Monkey
Jens Hultén
Colin McFarlane
Caroline Boulton
Jay Simpson
DREHBUCH:
Felix Herngren
Hans Ingemansson
Jonas Jonasson
KAMERA:
Göran Hallberg
SCHNITT:
Henrik KĂ€llberg
TON:
Mattias Eklund
MUSIK:
Matti Bye
AUSSTATTUNG:
Mikael Varhelyi
KOSTÜME:
Madeleine Thor

       
  Der kleine Drache Kokosnuss
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2014]
       
 

Ein Film von Nina Wels • Aufregung im Dorf der Feuerdrachen: Das wertvolle Feuergras ist gestohlen worden! Jetzt sieht der kleine Drache Kokosnuss die grosse Chance gekommen, seiner Familie endlich zu beweisen, dass man sich auf ihn verlassen kann. Obwohl er noch nicht richtig fliegen kann, will er das Feuergras finden und nach Hause bringen. Zum GlĂŒck hat Kokosnuss seine zwei besten Freunde an seiner Seite, als er erstmals das heimische Dorf ohne seine Eltern verlĂ€sst: Fressdrache Oskar, der Zuhause ausgelacht wird, weil er Vegetarier ist, und Matilda, die als Stachelschwein von den Drachen ohnehin nicht ernst genommen wird. Doch zusammen sind die Drei einfach unschlagbar. Auf ihrer Reise finden sie viele neue Freunde, erleben neue Abenteuer und entdecken bald, dass die Dracheninsel in grosser Gefahr ist. Durch ihren Mut und ihre Unerschrockenheit beweisen sie, dass die Kleinen manchmal die Allergrössten sind


 

REGIE:
Nina Wels
PRODUKTION:
Gabriele Walther
DREHBUCH:
Mark Slater
Gabriele Walther

       
  Der kleine EisbĂ€r 2 - Die geheimnisvolle Insel
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2005]
       
 

Ein Film von Piet De Rycker und Thilo Rothkirch • Dem bösen EisbĂ€r Kalle ist der trĂ€llernde Pinguin Caruso schon lange ein Dorn im Auge – er will ihn endlich loswerden. Der kleine EisbĂ€r Lars und sein Freund Robby möchten Caruso helfen, aber stattdessen landen sie alle drei in einem Zug, der nach SĂŒden rattert. Von der Hafenstadt aus reisen sie per Schiff ĂŒber den Ozean, werden in einem Fischernetz ĂŒber Bord gerissen und erreichen mit letzter Kraft den Strand einer geheimnisvollen Insel. In diesem tropischen Paradies lernen sie viele sehr seltsame und lustige Tiere kennen. Doch dann versuchen Wissenschaftler den gewaltigsten Freund zu fangen, den Lars je gehabt hat, und Lars braucht die Hilfe aller seiner GefĂ€hrten, um diesen Plan zu vereiteln.

 

REGIE:
Piet De Rycker
Thilo Rothkirch
PRODUKTION:
Thilo Rothkirch
CAST:
Maximilian Artajo
CĂ©line Vogt
Leander Wolf
Anke Engelke
Dirk Bach
Joy
Atze Schröder
Oliver Kalkofe
DREHBUCH:
Piet De Rycker
Bert Schrickel
Thomas Wittenburg
MUSIK:
Nick Glennie-Smith
Hans Zimmer

       
  Der Knochenmann
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 2009]
       
 

Ein Film von Wolfgang Murnberger • Jetzt ist schon wieder was passiert. Ein Mann namens Horvath ist verschwunden, und die einzige Spur fĂŒhrt zum "Löschenkohl", einer weithin bekannten "Backhendlstation" in der Provinz. Und es wĂ€re nicht der Brenner, wenn ihm in Löschenkohls Keller die Knochenmehlmaschine nicht einige dĂŒstere RĂ€tsel aufgĂ€be. Dass sich ein Menschenknochen unter die HĂŒhnerknochen gemischt hat, bemerkt Brenner allerdings fast zu spĂ€t: Die junge Wirtin hat ihm so den Kopf verdreht, dass er am Ende froh sein muss, diesen noch am Hals zu haben.

 

REGIE:
Wolfgang Murnberger
PRODUKTION:
Danny Krausz
Kurt Stocker
CAST:
Birgit Minichmayr
Josef Hader
Josef Bierbichler
Simon Schwarz
Pia Hierzegger
Helmut Vinaccia
DREHBUCH:
Wolf Haas
Josef Hader
Wolfgang Murnberger
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Evi Romen
TON:
Heinz Ebner
MUSIK:
Sofa Surfers
AUSSTATTUNG:
Andreas Donhauser
Renate Martin
KOSTÜME:
Martina List

       
  Der letzte schöne Herbsttag
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2010]
       
 

Ein Film von Ralf Westhoff • Claire liebt Leo. Leo liebt Claire. Seit zwei Jahren sind sie ein Paar und glĂŒcklich - meistens jedenfalls. Doch eigentlich passen sie gar nicht zusammen. Claire schreibt gerne romantische Endlos-SMS und will alles ausdiskutieren. Leo hasst SMS und statt ĂŒber ihre Beziehung zu reden geniesst er lieber den letzten schönen Herbsttag. Claire hat das GefĂŒhl, Leo sei ihr nicht richtig nah. Leo hingegen ist ĂŒberfordert, er hĂ€tte gerne eine Claire-Gebrauchsanweisung.

Wie geht das eigentlich, zusammen glĂŒcklich sein? Nach dem Kult-Hit «Shoppen» erzĂ€hlt Regisseur Ralf Westhoff in «Der letzte schöne Herbsttag» von den Schwierigkeiten ein Paar zu werden, zu sein - und auch zu bleiben. Von den Unterschieden zwischen Mann und Frau, zwischen Menschen im Allgemeinen und von den Herausforderungen an Beziehungen in der heutigen Zeit.

 

REGIE:
Ralf Westhoff
PRODUKTION:
Ralf Westhoff
CAST:
Felix Hellmann
Julia Koschitz
Mark-Alexander Solf
DREHBUCH:
Ralf Westhoff
KAMERA:
Helmfried Kober
SCHNITT:
Uli Schön
TON:
BĂ©la Golya
Till Ortner
AUSSTATTUNG:
Bettina Zirngibl
KOSTÜME:
Ina Irena Will

       
  Der Staat gegen Fritz Bauer
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Lars Kraume • Deutschland 1957. WĂ€hrend die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kĂ€mpft ein Mann unermĂŒdlich dafĂŒr, die TĂ€ter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhĂ€lt der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaussner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frĂŒhere SS-ObersturmbannfĂŒhrer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die HintergrĂŒnde zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg SchĂŒttauf) behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

 

REGIE:
Lars Kraume
PRODUKTION:
Thomas Kufus
CAST:
Burghart Klaussner
Ronald Zehrfeld
DREHBUCH:
Lars Kraume
Olivier Guez
KAMERA:
Jens Harant
SCHNITT:
Barbara Gies
TON:
Björn Wiese
MUSIK:
Christoph M. Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Cora Pratz
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Der tierisch verrĂŒckte Bauernhof
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2006]
       
 

Mittendrin statt nur dabei • Was der Bauer nicht weiss, macht ihn nicht heiss. Oder: KĂŒhe sind die besseren Menschen. Die Vierbeiner shaken und feiern in diesem Animations-Spass hinter seinem RĂŒcken, was das Zeugs hĂ€lt. Auch das Rind Otis hat nichts anderes im Kopf als sein cooles Handy, Party machen und vor allem die doofen Menschen hinters Licht fĂŒhren. Dass die davon nichts merken, dafĂŒr hĂ€lt Vater Ben seine schĂŒtzende Hand ĂŒber die tierisch freche Rasselbande. So könnte es immer weiter gehen, hĂ€tte das Schicksal fĂŒr die Chaos-Kuh Otis nicht noch eine unverhoffte Karte im Ärmel. Ein witzig-schrĂ€g animierter Filmspass fĂŒr Gross und Klein von Regisseur Steve Oedekerk (Bruce Almighty, The Nutty Professor).

 

REGIE:
Steve Oedekerk
PRODUKTION:
Paul Marshal
Steve Oedekerk
DREHBUCH:
Steve Oedekerk
SCHNITT:
Paul D. Calder
TON:
William Jacobs
Orada Jusatayanond
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Philip A. Cruden

       
  Der Untergang
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2004]
       
 

Bruno Ganz ist Adolf Hitler • Berlin, April 1945. Ein Volk wartet auf seinen Untergang. In den Strassen der Hauptstadt tobt der HĂ€userkampf. Hitler hat sich mit einigen GenerĂ€len und engsten Vertrauten im FĂŒhrerbunker der Reichskanzlei verschanzt. Zu ihnen gehören auch Traudl Junge, seine PrivatsekretĂ€rin, die ihn nicht im Stich lassen will. WĂ€hrend draussen die Lage immer mehr eskaliert erlebt Hitler den Untergang des Dritten Reiches hinter Bunkermauern. Obwohl Berlin nicht mehr zu halten ist, weigert sich der FĂŒhrer, die Stadt zu verlassen. Er will, wie Architekt Speer es ausdrĂŒckt, "auf der BĂŒhne stehen, wenn der Vorhang fĂ€llt". Doch Hitler steht nicht auf der BĂŒhne. WĂ€hrend sich die Wucht des verloren gegangenen Krieges mit aller HĂ€rte ĂŒber seinem Volk entlĂ€dt, inszeniert der FĂŒhrer im Bunker seinen Abgang. Statt des Endsiegs kommt das Ende, aber auch das ist vorbereitet bis ins letzte Detail. Nachdem er und Eva Braun sich das Leben genommen haben, werden ihre Leichen im Hof der Reichskanzlei verbrannt, damit sie nicht dem Feind in die HĂ€nde fallen. Viele seiner Getreuen wĂ€hlen ebenfalls den Freitod. Goebbels und die verbleibenden GenerĂ€le weigern sich auch weiterhin, die von den Russen geforderte bedingungslose Kapitulation anzunehmen. Als die Lage immer aussichtsloser wird, tötet Magda Goebbels ihre sechs Kinder im Bunker mit Gift, bevor auch das Ehepaar Goebbels Selbstmord begeht. Kurz darauf gelingt Traudl Junge und ein paar anderen in allerletzter Sekunde die Flucht durch den russischen Besatzungsring.

 

REGIE:
Oliver Hirschbiegel
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
CAST:
Bruno Ganz
Alexandra Maria Lara
Heino Ferch
Corinna Harfouch
Ulrich Matthes
Juliane Köhler
Ulrich Noethen
DREHBUCH:
Bernd Eichinger
Joachim Fest
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Hans Funck
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Claudia Bobsin

       
  Der Verdingbub
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2011]
       
 

Ein Film von Markus Imboden • Der grösste Traum von Waisenkind Max ist es, Teil einer „richtigen Familie“ zu sein. Und tatsĂ€chlich scheint sich dieser zu erfĂŒllen: Max wird an eine Bauernfamilie verdingt. Statt Liebe und Anerkennung erfĂ€hrt er von seinen Pflegeeltern und deren Sohn jedoch nur DemĂŒtigung und Eifersucht. Das Handorgelspiel ist das einzige, was ihm niemand nehmen kann. Als eine neue Lehrerin aus der Stadt sein musikalisches Talent erkennt, darf Max am lokalen Schwingfest vor der gesamten Gemeinde spielen. Das GlĂŒck ist allerdings nur von kurzer Dauer: Eifersucht und Missgunst sind stĂ€rker. Doch Dank eines unerwarteten VerbĂŒndeten schafft Max die Flucht und macht sich auf nach Argentinien, dem Land seiner TrĂ€ume. GerĂŒstet mit seiner Handorgel und der Gewissheit: da draussen, in der Welt, kann es nur besser werden.

 

REGIE:
Markus Imboden
PRODUKTION:
Peter Reichenbach
CAST:
Katja Riemann
Stefan Kurt
Max Simonischek
Lisa Brand
Miriam Stein
Andreas Matti
DREHBUCH:
Plinio Bachmann
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Ursula Höf
KOSTÜME:
Claudia FlĂŒtsch

       
  Derrick - Die Pflicht ruft!
 
       
 

Derrick - Der Film • So schnell kann Harry Klein den BMW gar nicht holen, wie Inspektor Stephan Derrick die MĂŒnchner Nobelbezirke vom Verbrechen befreit. Eine Verbrechensrate von weniger als 0,0 Prozent? Dank Derrick kein Problem! Nur einem Verbrechen an der Menschheit kann er nicht Einhalt gebieten: Die nationale Vorausscheidung fĂŒr den European Song Contest soll auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Und ein zielstrebiger Killer setzt alles daran, diesen Wettbewerb zu gewinnen, indem er seine gesamte schillernde Konkurrenz ausschaltet. Dies ruft Stephan Derrick und seinen getreuen Assistenten Harry Klein auf den Plan, um dem heimtĂŒckischen Morden ein Ende zu bereiten. WĂ€hrend Harry sich hoffnungslos verliebt, kann Derrick bei den Ermittlungen in der trĂŒgerischen Glitzerwelt der Popmusik auf seine ganze Erfahrung bauen, um den Mörder zu ĂŒberfĂŒhren. Die Zeit drĂ€ngt, denn am Ende sieht es fast so aus, als mĂŒsse der entscheidende Abend mangels Kandidaten abgesagt werden.

Derrick und Harry geraten in alle möglichen und unmöglichen Situationen. In exklusive Villen, dĂŒstere Lagerhausgegenden, auf Friedhöfe, in MĂŒnchens schummrige Halbwelt und natĂŒrlich auch in die Glimmer-Welt des Showbusiness. Sie begegnen schrĂ€gen Typen wie Transvestiten, Pudeln, Psychiatern, Journalisten, Stars und Sternchen, Putzfrauen, Nonnen, und vielen mehr.

 

REGIE:
Michael Schaack
PRODUKTION:
Ralph Christians
Horst MĂŒller
Matthias Walter
CAST:
Horst Tappert
Fritz Wepper
Anke Kortemeier
Nathalie Licard
Ralph Morgenstern
Wolfgang Stumph
Gustav-Peter Wöhler
DREHBUCH:
Ralph Christians
Marteinn Thorisson
Jurgen Wolff
SCHNITT:
Sascha Wolff
TON:
Andreas Musolff
MUSIK:
Jens Langbein
Robert Schulte-Hemming

       
  Despicable Me 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Juli 2013]
       
 

Ein Film von Pierre Coffin & Chris Renaud • Der ehemalige Superschurke Gru ist Familienvater geworden und lebt ein beschauliches Leben mit seinen drei Adoptivtöchtern Margo, Edith und Agnes. Nachdem er scheinbar mit seiner dunklen Vergangenheit abgeschlossen hat, muss er sich nun mit der Organisation von Kindergeburtstagen, ersten unliebsamen Verehrern seiner Töchter und aufdringlichen Verkupplungsversuchen seiner Nachbarin herumschlagen.
Doch als mysteriöse VorfĂ€lle auf spektakulĂ€re PlĂ€ne eines neuen Superschurken hinweisen, wird Grus Idylle jĂ€h gestört. Eine ultrageheime Organisation schickt ihre beste Agentin Lucy, um seine Hilfe einzufordern – ob er nun will oder nicht. Nach erster Skepsis stĂŒrzt sich Gru voller Eifer in seine neue Aufgabe: Die Welt zu retten. Bei diesem nicht ganz ungefĂ€hrlichen Unterfangen kann er sich voll und ganz auf seine Minions verlassen, die ihn hochmotiviert und mit blinder Begeisterung unterstĂŒtzen.
Nach anfĂ€nglichen Startschwierigkeiten merkt Gru schnell, dass ihn mit Lucy nicht nur die Jagd nach dem neuen Superschurken verbindet, sondern die beiden auch ausserhalb der VerbrecherbekĂ€mpfung ein gutes Duo abgeben könnten. Das stellt ihn allerdings vor ganz neue Herausforderungen, in denen Gru ĂŒber sich selbst hinauswachsen muss


 

REGIE:
Pierre Coffin
Chris Renaud
PRODUKTION:
Janet Healy
Christopher Meledandri
DREHBUCH:
Ken Daurio
Cinco Paul
SCHNITT:
Gregory Perler
TON:
Dennis Leonard
AUSSTATTUNG:
Yarrow Cheney

       
  Detachment
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. März 2013]
       
 

Ein Film von Tony Kaye • Er bleibt nie lange. Henry Barthes (Adrien Brody) ist Aushilfslehrer, unterrichtet mal hier, mal dort. Jetzt beginnt er an einer High School bei New York, die einen extrem schlechten Ruf hat. Von den Jugendlichen seiner neuen Klasse wird Henry mehr gefordert als je zuvor. Und da sind drei Frauen, die sich fĂŒr ihn interessieren: seine Kollegin Sarah Madison, die SchĂŒlerin Meredith und die obdachlose Prostituierte Erica. Sie werden Henrys Welt durcheinanderbringen und ihn mit seinen dunklen Seiten konfrontieren


«Detachment» erzĂ€hlt von ĂŒberforderten Lehrern, kaum zu bĂ€ndigenden SchĂŒlern, von Eltern, die alle Erziehungs-Verantwortung an die Schule delegieren. Und von einem Mann, der sich stellen muss – der RealitĂ€t und seiner Vergangenheit.

 

REGIE:
Tony Kaye
PRODUKTION:
Benji Kohn
Carl Lund
Greg Shapiro
Austin Stark
CAST:
Adrien Brody
Bryan Cranston
Christina Hendricks
DREHBUCH:
Carl Lund
SCHNITT:
Barry Alexander Brown
Geoffrey Richman
TON:
Eric Di Stefano
Christopher Koch
Randy Matuszewski
MUSIK:
The Newton Brothers
AUSSTATTUNG:
Jade Healy
KOSTÜME:
Wendy Schecter

       
  Detroit
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2017]
       
 

Ein Film von Kathryn Bigelow • Im Mittelpunkt der wahren Geschichte steht der Wachmann Dismukes (John Boyega), der sich zur vermeintlichen AufklĂ€rung eines Verbrechens auf den Polizeiposten begibt. Schnell wird jedoch klar, dass Dismukes gar nicht helfen soll, das Chaos um die Schiesserei und den Mord an drei schwarzen Jugendlichen zu entwirren, sondern vielmehr selbst als VerdĂ€chtiger an den Pranger gestellt wird. Denn die OrdnungshĂŒter selber scheinen in die undurchsichtigen Ereignisse rund um den Dreifachmord verwickelt zu sein.

 

REGIE:
Kathryn Bigelow
PRODUKTION:
Kathryn Bigelow
Mark Boal
Matthew Budman
Megan Ellison
Colin Wilson
CAST:
John Boyega
Will Poulter
Algee Smith
Jacob Latimore
Jason Mitchell
Hannah Murray
DREHBUCH:
Mark Boal
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
William Goldenberg
Harry Yoon
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Jeremy Hindle
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  Devil's Knot
 
       
 

Ein Film von Atom Egoyan • Der Film, der auf wahren Begebenheiten beruht, dreht sich um drei grausame Kindermorde, die als die sogenannten Memphis-Morde in die amerikanische Geschichte eingingen. Es werden drei MĂ€nner verdĂ€chtigt, die Tat begangen zu haben. Der Privatdetektiv Ron Lax (Colin Firth), der ohne Bezahlung fĂŒr die Verurteilten ermittelt, sucht nach Beweisen fĂŒr ihre Unschuld. Pam Hobbs (Reese Witherspoon), Mutter eines der Mordopfer, glaubte lange an die Schuld des Mördertrios, bis auch ihr erste Zweifel aufkommen...

 

REGIE:
Atom Egoyan
PRODUKTION:
Paul Harris Boardman
Elizabeth Fowler
Clark Peterson
Richard Saperstein
Christopher Woodrow
CAST:
Colin Firth
Reese Witherspoon
Kevin Durand
Stephen Moyer
Bruce Greenwood
Alessandro Nivola
DREHBUCH:
Scott Derrickson
Paul Harris Boardman
KAMERA:
Paul Sarossy
SCHNITT:
Susan Shipton
TON:
Andy Malcolm
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Phillip Barker
KOSTÜME:
Kari Perkins

       
  Devil's Pass
 
       
 

Ein Film von Renny Harlin • FĂŒnf amerikanische Studenten wollen einem seit 50 Jahren ungelösten RĂ€tsel auf die Spur kommen. Eine ganze Gruppe erfahrener Bergsteiger stirbt 1959 in einer Februarnacht im Ural am "Berg der Toten". Sie mĂŒssen ihr Lager panikartig verlassen haben, denn ihre Zelte wurden von innen aufgerissen. Einige sind fast nackt, ihre Körper weisen schwerste innere Verletzungen auf ohne Spuren Ă€usserer Gewalteinwirkung. Bei einer Leiche fehlt die Zunge. KleidungsstĂŒcke sind radioaktiv verstrahlt. Viele Theorien ranken sich um den Fall, von militĂ€rischen Experimenten ĂŒber Aliens bis zum Yeti. Die Studenten folgen den Spuren der Toten. Sie schlagen an der gleichen Stelle ihr Lager auf, als ihre technischen GerĂ€te plötzlich versagen. Die Verbindung zur Aussenwelt ist abgerissen, der Albtraum beginnt ... Renny Harlin, Finnlands erfolgreichster Hollywood-Export und Regisseur von Actionstreifen wie Stirb Langsam 2, Tödliche Weihnachten und Cliffhanger, hat vor seinem aktuellen Grossprojekt Hercules 3D einen neuen Ausflug in die eisige Bergwildnis unternommen. Statt der Rocky Mountains von Cliffhanger ist diesmal der Ural der Ort, an dem sich seine Horrorstory entspinnt. DafĂŒr haben sich Harlin und Drehbuchautor Vikram Weet die wahre Geschichte der toten Bergsteiger vom Djatlow Pass als Ausgangspunkt genommen. Erst seit ca. 50 Jahren wird der Pass am sagenumwobenen „Berg der Toten“ nach Igor Djatlow benannt. Der Russe war Leiter der Skigruppe, die 1959 dort ums Leben kam. Um den mysteriösen Tod aller neun Mitglieder ranken sich bis heute Spekulationen und Verschwörungstheorien. Zumal das Gebiet des UnglĂŒcks mehrere Jahre lang vom MilitĂ€r gesperrt wurde und spĂ€ter Teile der Akten verschwanden.Ganze BĂŒcher sind ĂŒber den Vorfall geschrieben worden. Harlin und Weet setzen mit einer erfundenen Story in der Gegenwart an und spinnen lustvoll eine fantastische Mischung aus Creature-Horror, Science Fiction und Found-Footage-Thrill fĂŒr die Deutung der rĂ€tselhaften VorgĂ€nge zusammen. „Cliffhanger meets The Blair Witch Project“, wie die amerikanische Presse schreibt.

 

REGIE:
Renny Harlin
PRODUKTION:
Sergei Bespalov
Renny Harlin
Kia Jam
Sergey Melkumov
Alexander Rodnyansky
CAST:
Holly Goss
Matt Stokoe
Luke Albright
Ryan Hawley
Gemma Atkinson
Nikolay Butenin
DREHBUCH:
Vikram Weet
KAMERA:
Denis Alarkon-Ramires
SCHNITT:
Steve Mirkovich
TON:
Shelley Roden
David Werntz
KOSTÜME:
Varvara Avdyushko

       
  Die Böhms - Architektur einer Familie
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Maurizius Staerkle-Drux • Gottfried Böhm gilt als einer der wichtigsten Architekten Deutschlands. Der Pritzker-PreistrĂ€ger hat sein Handwerk beim Vater gelernt. Auch seine Söhne, Stephan, Peter und Paul sind Architekten geworden. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet Gottfried noch tĂ€glich an Bauprojekten mit. Als Elisabeth, ebenfalls Architektin, Ehefrau, Mutter und wichtigste Inspiration stirbt, wird die Familie ihres emotionalen Mittelpunkts beraubt. Gottfried Böhm begibt sich auf eine Reise zu den wesentlichen Stationen und Bauten seines Lebens.

Ein faszinierendes Familienportrait ĂŒber die KomplexitĂ€t und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst.

 

REGIE:
Maurizius Staerkle-Drux
PRODUKTION:
Carl-Ludwig Rettinger
Lisa Blatter
Jan Gassmann
CAST:
Gottfried Böhm
Elisabeth HaggenmĂŒller
Peter Böhm
Paul Böhm
Stephan Böhm
DREHBUCH:
Maurizius Staerkle-Drux
KAMERA:
Raphael Beinder
SCHNITT:
Anika Simon
MUSIK:
Jonas BĂŒhler

       
  Die Demokratie ist los!
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. September 2015]
       
 

Ein Film von Thomas Isler • Die Schweiz, das kleine Land, das scheinbar alles richtig macht! In den europĂ€ischen NachbarlĂ€ndern jedoch applaudieren zuletzt die rechtspopulistischen Parteien dem System der direkten Demokratie. Die ĂŒberraschenden Entscheidungen zu Minarett-, Ausschaffungs- und Masseneinwanderungsinitiative wiederum geben vielen SchweizerInnen zu denken, denn Wortlaut und Umsetzung kollidieren oft mit der eigenen Verfassung oder mit wirtschaftlich bedeutenden, internationalen VertrĂ€gen. In Teilen der Schweizer Bevölkerung macht sich ein Unbehagen ĂŒber die kĂŒnftige politische Ausrichtung des Landes breit. Hat das Schweizer Volk tatsĂ€chlich immer Recht oder wird das Land von der uneingeschrĂ€nkten „Diktatur“ des VolkssouverĂ€ns dominiert? Sind uns Schweizer Volksentscheide wirklich wichtiger als Menschenrechte oder eine rechtsstaatliche Verfassung?
Regisseur Thomas Isler macht sich auf den Weg und befragt AkteurInnen aus Politik und Justiz von Jo Lang (Alt-Nationalrat, GRÜNE) und Amarelle Cesla (NationalrĂ€tin, SP) bis Christoph Blocher (Alt-Bundesrat, SVP), von Helen Keller (Schweizer Richterin am EuropĂ€ischen Gerichtshof fĂŒr Menschenrechte) bis Giusep Nay (Alt-Bundesrichter, CVP). Seine Suche wirft erhellende Schlaglichter sowohl auf die Chancen als auch die Grenzen der direkten Demokratie.

 

REGIE:
Thomas Isler
PRODUKTION:
Brigitte Hofer
Cornelia Seitler
KAMERA:
Frank Barbian
Thomas Isler
Carlotta Steinemann
SCHNITT:
Maria Brendle
Kathrin PlĂŒss
Miriam Zimmermann
TON:
Florian Eidenbenz
MUSIK:
Bernd Schurer

       
  Die drei RĂ€uber
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2007]
       
 

Nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer • Es waren einmal drei grimmige RĂ€uber mit weiten schwarzen MĂ€nteln und hohen schwarzen HĂŒten. Der erste hatte eine DonnerbĂŒchse. Der zweite einen Blasebalg mit Pfeffer. Der dritte ein riesiges rotes Beil. In der Nacht, wenn es dunkel war, lagen sie am Wegrand auf der Lauer.

Es waren schreckliche Kerle. Wenn sie auftauchten, fielen die Frauen um vor Angst, die Hunde zogen den Schwanz ein, und selbst die mutigsten MĂ€nner ergriffen die Flucht. Sie verschonten nichts und niemanden. Und da geschah es in einer tiefschwarzen Nacht, dass sie eine Kutsche ĂŒberfielen, in der nur eine einzige Reisende sass: Tiffany. Das kleine WaisenmĂ€dchen war auf dem Weg zu ihrer wunderlichen alten Tante, bei der sie fortan leben sollte - und sehr entzĂŒckt, stattdessen auf die RĂ€uber zu treffen...

 

REGIE:
Hayo Freitag
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Stephan Schesch
CAST:
Joachim KrĂłl
Bela B. Felsenheimer
Charly HĂŒbner
Katharina Thalbach
Elena Kreil
DREHBUCH:
Bettine von Borries
Achim von Borries
SCHNITT:
Lars Jordan
MUSIK:
Kenneth Pattengale

       
  Die fetten Jahre sind vorbei
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 2004]
       
 

Cannes 2004: Im Wettbewerb • Jan, Peter und Jule sind drei unbekĂŒmmerte junge Rebellen mit einem tiefsitzenden , Unbehagen ĂŒber den Zustand dieser Welt. Gemeinsam werden sie aktiv, um das zu Ă€ndern. Sie brechen in die HĂ€user reicher Leute ein, doch anstatt sie auszurauben, hinterlassen sie als "Die Erziehungsberechtigten" Botschaften wie "Sie haben zuviel Geld". Als die sensible Jule sich in Jan und Peter zugleich verliebt, wird es kompliziert in dem Trio. Immer waghalsiger werden die Aktionen, und durch ein ungewolltes, absurdes Kidnapping kommt es zur Konfrontation der drei jungen Idealisten mit der Generation, die an der Macht ist.

 

REGIE:
Hans Weingartner
PRODUKTION:
Hans Weingartner
Antonin Svoboda
Sabine Holtgreve
CAST:
Daniel BrĂŒhl
Julia Jentsch
Stipe Erceg
Burghart Klaussner
Peer Martiny
Petra Zieser
Laura Schmidt
DREHBUCH:
Katharina Held
Hans Weingartner
KAMERA:
Daniela Knapp
Matthias Schellenberg
SCHNITT:
Dirk Oetelshoven
Andreas Wodraschke
TON:
Stefan Soltau
MUSIK:
Andreas Wodraschke
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Silvia Pernegger

       
  Die geliebten Schwestern
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2014]
       
 

Ein Film von Dominik Graf • Die Schwestern Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und Charlotte Lengefeld sind ein Herz und eine Seele. Selbst dann noch, als sich beide im Sommer 1788 unsterblich in denselben Mann, den Schriftsteller Friedrich Schiller (Florian Stetter), verlieben. Caroline ist unglĂŒcklich verheiratet und sieht in Schiller endlich die ersehnte Liebe in ihrem Leben. Charlotte hingegen ist schĂŒchtern und trĂ€umt schon lange von einem Gatten. Es beginnt eine MĂ©nage Ă  trois, ein heiter-frivoles DreiecksverhĂ€ltnis. Denn Schiller ist ganz hin und weg von dem Geschwisterpaar und will sich nicht auf nur eine von beiden festlegen. An Caroline schĂ€tzt er die zĂŒgellose und kluge Art, an Charlotte die Ausgeglichenheit und HĂ€uslichkeit. Doch wie lange kann eine Liebe funktionieren, wenn jeder fĂŒr sich den Anspruch erhebt, der Richtige zu sein? So kommt es, dass das freundschaftliche VerhĂ€ltnis der Schwestern auf die Probe gestellt wird.

 

REGIE:
Dominik Graf
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Henriette Confurius
Florian Stetter
Hannah Herzsprung
Claudia Messner
DREHBUCH:
Dominik Graf
KAMERA:
Michael Wiesweg
SCHNITT:
Claudia Wolscht
MUSIK:
Sven Rossenbach
Florian van Volxem
AUSSTATTUNG:
Claus-JĂŒrgen Pfeiffer
KOSTÜME:
Barbara Grupp

       
  Die Höhle der vergessenen TrĂ€ume
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2012]
       
 

Cave of Forgotten Dreams • Vor 20 Jahrtausenden kam der Stein ins Rollen. Er stĂŒrzte ĂŒber dem Eingang der Höhle oberhalb der Ardeche nieder und verschloss ihn. Die Welt war nicht mehr die gleiche, als das nĂ€chste Mal ein Mensch die Höhle betrat. Auf ihr wuchsen andere Pflanzen und lebten andere Tiere. Die Menschen, die damals nur ein FlĂŒstern auf der Erde waren, beherrschten sie nun. Nichts schien die moderne Kultur mit der untergegangenen, archaischen zu verbinden. Dennoch sind sich beide nĂ€her, als die Wissenschaft bisher ahnte. Die Beweise dafĂŒr stehen an den WĂ€nden der Höhle geschrieben. Werner Herzog stieg hinab in The Cave of Forgotten Dreams und kehrte mit atemberaubenden 3D-Bildern zurĂŒck an die OberflĂ€che.

 

REGIE:
Werner Herzog
PRODUKTION:
Erik Nelson
CAST:
Werner Herzog
Dominique Baffier
Jean Clottes
Jean-Michel Geneste
Carole Fritz
Gilles Tosello
Michel Philippe
DREHBUCH:
Werner Herzog
KAMERA:
Peter Zeitlinger
SCHNITT:
Joe Bini
Maya Hawke
TON:
Eric Spitzer
MUSIK:
Ernst Reijseger

       
  Die Höhle des gelben Hundes
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2005]
       
 

Ein Film von Byambasuren Davaa • In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft fĂŒhrt eine fĂŒnfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht - und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer SpaziergĂ€nge findet die sechsjĂ€hrige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweissgefleckten Hund, den sie Zochor nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur - und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzĂ€hlt...

Nach ihrem Welterfolg DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL kehrt Regisseurin Byambasuren Davaa erneut in ihre faszinierende Heimat Mongolei zurĂŒck. Inspiriert durch die Geschichten ihrer eigenen Grossmutter und eine anrĂŒhrende ErzĂ€hlung von Gantuya Lhagva, entfĂŒhrt sie uns mit DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES in eine fremde Welt voller SpiritualitĂ€t und Magie: Im mongolischen Glauben an den ewigen Kreislauf des Lebens wird ein Hund als Mensch wiedergeboren - die uralte Beziehung zwischen Mensch und Hund bekommt hier eine ganz neue Dimension.

Zugleich gewĂ€hrt der dokumentarische Spielfilm einen authentischen Einblick in den Alltag einer traditionellen mongolischen Nomadenfamilie - den es möglicherweise in dieser Form schon bald nicht mehr gibt: Auch in der Mongolei hat die moderne Zivilisation ihre FĂŒhler ausgestreckt. So portrĂ€tiert Byambasuren Davaa eine Gesellschaft im Wandel - und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise zu den kulturellen und spirituellen UrsprĂŒngen ihres Volkes.

 

REGIE:
Byambasuren Davaa
PRODUKTION:
Stefan Schesch
CAST:
Babbayar Batchuluun
Nansal Batchuluun
Nansalmaa Batchuluun
Buyandulam Daramdadi
Batchuluun Urjindorj
DREHBUCH:
Byambasuren Davaa
KAMERA:
Daniel Schönauer
SCHNITT:
Sarah Clara Weber
MUSIK:
Börte

       
  Die letzte Pointe
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2017]
       
 

Ein Film von Rolf Lyssy • FĂŒr ihre 89 Lenze ist Gertrud Forster beneidenswert vital und selbstĂ€ndig. Ihre grösste Angst ist es, dement im Altersheim zu enden. Umso schockierter ist sie, als ein eleganter EnglĂ€nder bei ihr auftaucht, weil sie ihn auf einer Dating-Plattform fĂŒr Senioren angeschrieben hat. Da Gertrud sich an nichts dergleichen erinnern kann, möchte sie nur noch eins: ihr möglichst selbstbestimmtes Ende, bevor sie auf der Demenzstation landet.

Die Familie hat keine Ahnung von Gertruds finalem Vorhaben. Doch alle - Tochter, Enkel und sogar Urenkelin - glauben besser zu wissen, was fĂŒr Gertruds Zukunft richtig ist. Und als sich der Sterbehelfer Balz in Gertruds Lieblingsenkelin Meret verliebt, wĂ€hrend der englische Verehrer ihr weiter den Hof macht, muss Gertrud einmal mehr ganz eigene Wege gehen


 

REGIE:
Rolf Lyssy
PRODUKTION:
Anne-Catherine Lang
Olivier Zobrist
CAST:
Monica Gubser
Delia Mayer
Slu Röthlisberger
Daniel Bill
Aniko Donath
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Dominik Bernet
Rolf Lyssy
KAMERA:
Elia Lyssy
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
MUSIK:
Diego Baldenweg
Lionel Vincent Baldenweg
Nora Baldenweg

       
  Die Reise nach Kafiristan
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Mit Jeanette Hain & Nina Petri • Im Jahr 1939 machen sich die Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach und die Ethnologin Ella Maillart von Genf aus gemeinsam mit dem Auto auf den Weg nach Kabul. Jede der beiden Frauen verfolgt dabei ein eigenes Projekt.

Annemarie Schwarzenbach, die zu Beginn der 30er Jahre zum Freundeskreis von Erika und Klaus Mann gehörte, sucht im Vorderen Orient einen Fluchtpunkt fĂŒr die eigene Selbstfindung. Ihr Ziel ist das 'glĂŒckliche Tal', in dem die Heilung der inneren psychischen und der Ă€usseren politischen Zerstörung stattfinden kann.

Ella Maillart rechtfertigt ihre Unrast, ihre Sucht nach Bewegung, nach Reisen,

mit einem wissenschaftlichen Vorwand: sie möchte das geheimnisvolle Tal Kafiristan erforschen, sich mit Publikationen ĂŒber das archaische Leben der Nomaden dort einen ,Namen machen‘.

Beide Frauen unternehmen mit ihrer Reise eine Flucht, wobei die eigene Biographie und die politischen Ereignisse sie immer wieder einholen. Die Konfrontation mit der Fremde mĂŒndet unweigerlich in die Konfrontation mit

dem Spiegelbild, das jede der beiden Frauen fĂŒr die andere darstellt. Dem gemeinsamen Ă€usseren Reiseweg, der Annemarie Schwarzenbach und Ella Maillart von Genf aus ĂŒber den Balkan und die TĂŒrkei nach Persien fĂŒhrt, ĂŒberlagert sich eine zarte Liebesgeschichte. Als die beiden Frauen in Kabul ankommen, bricht der Zweite Weltkrieg aus und macht ihren PlĂ€nen ein Ende. Keine von beiden erreicht ,ihr Tal‘.

 

REGIE:
Fosco & Donatello Dubini
PRODUKTION:
Fosco & Donatello Dubini
Cardo Dubini
Gerard Huisman
CAST:
Jeanette Hain
Nina Petri
Katharina SchĂŒtz
Wolfgang Rau
Anika Unterburg
Oliver Weichmann
DREHBUCH:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Barbara Marx
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
AUSSTATTUNG:
Gudrun Roscher

       
  Die schillernde Wirtin - Bal a lâ€™ĂŒna
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2009]
       
 

Leben und Tod der Aussenseiterin Paula Roth – verfilmt von Kuno Bont • Rund 20 Jahre sind vergangen, seit die 1918 geborene Wirtin, Heilerin und AussenseiterkĂŒnstlerin Paula Roth einem Raubmord zum Opfer fiel. Nun legt der Ostschweizer Filmemacher Kuno Bont mit "Bal a lâ€™ĂŒna" ein behutsames Doku-Drama vor, das schon bei den Solothurner Filmtagen lief und jetzt in die Kinos kommt.

Ein Feuer lodert, ein weisser Jeep fĂ€hrt durch die Winterlandschaft, zwei Kriminalbeamte schreiten ĂŒber den Kiesweg, ĂŒberwinden die Absperrung und sichten Paula Roths Leiche im Eingangsbereich der Gastwirtschaft Bellaluna am Fusse des Albulapasses. "Es ist genau das passiert, was wir immer befĂŒrchtet haben", sagt ein Dorfbewohner. "Paula kann nicht auf normalem Weg ab der Welt." Was nicht verwundert, hat doch die 70-JĂ€hrige auch kein gewöhnliches Leben gefĂŒhrt. Aber da sie niemandem zur Last fiel, liess man sie gewĂ€hren.

Der Kuhhandel
Das war nicht immer so. Als "FrĂ€ulein" darf die 22-JĂ€hrige im ausserrhodischen Rehetobel nur unter der Bedingung wirten, dass ein Mann die Landwirtschaft ĂŒbernimmt. So wird sie 1941 vom Vater kurzerhand mit einem Aktivdienstler verkuppelte. Ein Kuhhandel, wie die Wirtin spĂ€ter zu Protokoll gibt. Der eifersĂŒchtige Ehemann kann es nicht leiden, wenn sich seine lebenslustige Frau mit den GĂ€sten abgibt und setzt ihr zur Kontrolle die Schwiegermutter ins Haus. Nach dem zweiten Kind lĂ€sst sich die junge Ehefrau scheiden. Die Kinder werden dem Mann zugesprochen. Paula Roth passt nicht ins Bild der braven Ehefrau und Mutter. Die Nachbarinnen sagen ihr nach, sie habe keine rechte Ordnung im Haus und die Kinder seien unsauber gekleidet. Auch das psychiatrische Gutachten fĂ€llt nicht zu ihren Gunsten aus. Die eigenwillige Frau sprengt den engen Rahmen, den Gesellschaft und Psychiatrie Mitte des letzten Jahrhunderts fĂŒr Ehefrauen und MĂŒtter vorgeben.

Das Übersinnliche
Paula Roth lĂ€sst sich nicht unterkriegen. Das Übersinnliche fasziniert sie. Ein Naturheiler fĂŒhrt sie in die Geheimnisse der Salben und Heilwasser ein. Bald ist sie als Hexe und Kupplerin verschrien. Obwohl sie nach einigen Zwischenstationen als Wirtin und EigentĂŒmerin der "Bellaluna" Fuss fasst, haftet ihr der Ruf der Spinnerin bis zum Lebensende an. Sie kultiviert ihn auch selbst, nimmt kein Blatt vor den Mund, treibt ihre SpĂ€sse und unterhĂ€lt ihre teils illustren GĂ€ste am Harmonium. Den Banken traut sie nicht. Lieber versteckt sie ihre Einnahmen in BĂŒchsen und StrĂŒmpfen, was ihr schliesslich zum VerhĂ€ngnis wird.

Der Hexentanzplatz
Die Waldlichtung vor dem Gasthaus soll einst als Hexentanzplatz gedient haben. So durchzieht das lodernde Feuer den Film ebenso wie die Suche nach den Raubmördern und die Gerichtsverhandlung in Chur. Das BĂŒndner Musiker-Duo Flurin Caviezel und Franco Mettler unterstreichen die stimmungsvollen Aufnahmen mit ruhigen KlĂ€ngen, die wiederholt ins SchrĂ€ge abgleiten. Wie damals Paula Roth.

 

REGIE:
Kuno Bont
DREHBUCH:
Kuno Bont
Lucette Achermann
KAMERA:
Daniel Schierscher
Peter Sonderegger
MUSIK:
Flurin Caviezel
Franco Mettler

       
  Die Schweizermacher
 
       
 

Ein Film von Rolf Lyssy • Max Bodmer (Walo LĂŒĂ¶nd) und Moritz Fischer (Emil Steinberger), die Hauptfiguren dieser ironisch-satirischen Komödie ums Schweizer-Werden und Schweizer-Sein, gehören zu jenen Beamten der Kantonspolizei, die einbĂŒrgerungswillige AuslĂ€nder unter die Lupe nehmen mĂŒssen. Denn nicht jeder eignet sich zum Schweizer. Wer die StaatsbĂŒrgerschaft dieses schönsten, saubersten und reichsten Landes erwerben will, wird besucht, befragt, beobachtet, belauscht, beurteilt, verglichen, notiert, bewertet. Er muss so beschaffen sein, wie Amtsstellen sich einheimische BĂŒrger wĂŒnschen.

Dass bei einem solchen ÜberprĂŒfungsvorgang verschiedene Methoden angewendet werden können, erfahren in dieser doppelbodigen Geschichte ein deutscher Psychiater mit seiner Frau, ein italienischer Konditor und eine jugoslawische BallettĂ€nzerin. Ihre erwĂŒnschten und unerwĂŒnschten Erlebnisse mit den zwei Leumundsberichterstattern, Bodmer und Fischer, sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit tatsĂ€chlichen VerhĂ€ltnissen lassen sich aber nicht ganz ausschliessen...

 

REGIE:
Rolf Lyssy
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Emil Steinberger
Walo LĂŒĂ¶nd
Beatrice Kessler
Wolfgang Stendar
Hilde Ziegler
Claudio Caramaschi
Silvia Jost
DREHBUCH:
Rolf Lyssy
Christa Maerker
KAMERA:
Fritz E. MĂ€der
SCHNITT:
Georg Janett
TON:
Hans KĂŒnzi
MUSIK:
Jonas C. HĂ€feli
KOSTÜME:
Greta Roderer

       
  Die Vierte Macht
 
       
 

The Fourth State • In einer Beziehungs- und Lebenskrise steckend, flieht der Berliner Szenejournalist Paul Jensen (Moritz Bleibtreu) nach Moskau, um beim russischen Boulevard-Magazin seines Mentors Alexej Onjegin (Rade Serbedzija) fĂŒr frischen Wind zu sorgen. Der Klatsch um die Schönen und Reichen Russlands sind sein MĂ©tier und Paul verhilft dem Blatt mit Leichtigkeit zu neuem Glanz und höherer Auflage. Alles scheint wieder in Ordnung, sein Leben gleicht einer einzigen Party. Da macht er die Bekanntschaft mit der schönen Katja (Kasia Smutniak) und es ist um ihn geschehen. Paul hat nur noch Augen fĂŒr die geheimnisvolle Russin, die ihn sogar dazu bringt, einen politisch motivierten Nachruf in seinem Magazin zu lancieren. Eine Aktion mit Folgen, denn ab jetzt ĂŒberschlagen sich die Ereignisse in Pauls Leben. Er muss zusehen, wie seine grosse Liebe bei einem Bombenanschlag ums Leben kommt, wird in dessen Folge der Beihilfe zum Terrorismus bezichtigt und landet in einem der berĂŒchtigten russischen GefĂ€ngnisse. Paul durchlĂ€uft die Hölle auf Erden. Als Onjegin schliesslich eine Auslieferung bewirken kann, wĂ€hnt sich Paul bereits in Sicherheit. Doch damit hat er seine wahren Gegner unterschĂ€tzt. Paul ist auf einmal auf sich alleine gestellt und in der gnadenlosen russischen Metropole auf der Flucht. Bald merkt er, dass er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen muss, um das politische Komplott aufzulösen. Viel Zeit bleibt ihm nicht, denn seine Verfolger sind ihm dicht auf den Fersen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt


 

REGIE:
Dennis Gansel
PRODUKTION:
Thomas Friedl
Nico Hofmann
Nina Maag
CAST:
Rade Serbedzija
Moritz Bleibtreu
Kasia Smutniak
Mark Ivanir
Max Riemelt
DREHBUCH:
Dennis Gansel
KAMERA:
Daniel Gottschalk
SCHNITT:
Jochen Retter
TON:
Normann BĂŒttner
Alexander Saal
MUSIK:
Heiko Maile
AUSSTATTUNG:
Matthias MĂŒsse

       
  Die Weisse Arche
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Edwin Beeler • FrĂŒher oder spĂ€ter muss jeder an eine Beerdigung. SpĂ€ter hĂ€ufiger. Und es sind nicht die angenehmsten Fragen, die dann auftauchen. Wann bin ich dran? Wie werde ich einmal sterben?
Der Film "Die weisse Arche" stellt sich diesen Fragen. AbgrĂŒnde der Seelen tun sich auf, doch einiges verliert seinen Schrecken. Wer Fragen zulĂ€sst, erfĂ€hrt Antworten, die vielfĂ€ltiger sind, Horizonte, die sich weiten.
Die Grundmelodie des Films spielt eine Frau, der kaum etwas grösseren Schrecken einflösste als Krankheit und Sterben. Doch seit ihrem Nahtoderlebnis ist der Tod fĂŒr Monika zum Freund geworden. Angst vor Leid und Sterben hat sie keine mehr, was auch die Demenzkranken spĂŒren, die sie mit grosser Hingabe pflegt.
Leiden, Sterben und Tod sind fĂŒr den Sterbebegleiter und Kapuziner Martin alltĂ€glich, auch fĂŒr Eugen, Mönch und Kunstmaler in Engelberg. Beide haben viele ihrer MitbrĂŒder in den Tod begleitet.
Über die Schranke des Todes hinaus sieht Sam, Forstwart und Heiler. Er nimmt Verstorbene wahr. FĂŒr ihn stirbt nur der Körper, und Sterben heisst HinĂŒbergehen.
Ganz im Hier und Jetzt lebt Alfons, Hirt auf einer Alp. Hab und Gut braucht er nicht, die Erde gibt ihm Lebensbrot, und die Gegenwart ist sein Geschenk.
Der Film «Die weisse Arche» beschÀftigt sich mit SpiritualitÀt, mit Sinn- und Wertfragen. Er thematisiert die begrenzte menschliche ErkenntnisfÀhigkeit und versucht, bis an deren Grenzen zu gehen.
Der Filmemacher begleitet verschiedene Persönlichkeiten auf ihrem eigenen Weg zur Selbsterkenntnis und erkundet, wie sie mit der Unabwendbarkeit von Sterbe und Tod in einer aufs Materielle ausgerichteten Welt umgehen.

 

REGIE:
Edwin Beeler
PRODUKTION:
Edwin Beeler
CAST:
Sam Hess
DREHBUCH:
Edwin Beeler
KAMERA:
Edwin Beeler
SCHNITT:
Edwin Beeler
MUSIK:
Oswald Schwander

       
  Dieses bescheuerte Herz
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Marc Rothemund • Versehentlich einen Audi zuhause im Pool versenken und die Nacht durchfeiern, solcherlei findet Lenny ziemlich unterhaltsam. Ausser seiner eigenen Bespassung interessiert ihn aber kaum was. Er wohnt in Papas Villa, verschwendet dessen Geld und sieht sich dabei als originellen LebenskĂŒnstler.
Im harschen Gegensatz dazu liegt der 15-jĂ€hrige David in seinem Bett und hat MĂŒhe zu atmen. David ist seit seiner Geburt herzkrank, und ob er seinen 16. Geburtstag feiern wird, kann ihm niemand sagen.
Als der Herzspezialist Dr. Reinhard seinen Sohn Lenny dazu verpflichtet, sich um seinen jungen Patienten David zu kĂŒmmern, prallen zwei Welten aufeinander. Und wĂ€hrend Davids Leben an einem seidenen Faden hĂ€ngt, fragt sich der Lebemann Lenny, ob er der plötzlichen Verantwortung gewachsen ist. Bald ist aber die Beziehung der beiden so intensiv und so ernsthaft, als gĂ€be es kein Morgen...

DIESES BESCHEUERTE HERZ ist eine aufwĂŒhlende Kinokomödie basierend auf dem gleichnamigen Bestseller ĂŒber den herzkranken Daniel Meyer. Entstanden ist eine Geschichte einer unerwarteten Freundschaft, die Regisseur Marc Rothemund (MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN, SOPHIE SCHOLL) sowohl feinfĂŒhlig wie auch temporeich und mit unwiderstehlichem Optimismus in Szene setzt. Beeindruckend wie sich Elyas M’Barek als Lenny in einer neuen, ĂŒberraschenden Rolle zeigt. Neben ihm gibt Philip Noah Schwarz als David sein ĂŒberzeugendes KinodebĂŒt.

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Oliver Berben
Viola JĂ€ger
Martin Moszkowicz
Harald KĂŒgler
CAST:
Philip Schwarz
Nadine Wrietz
Elyas M'Barek
Uwe Preuss
DREHBUCH:
Lars Amend
Daniel Meyer
Maggie Peren
Andi Rogenhagen
KAMERA:
Christof Wahl
TON:
Frank Heidbrink
AUSSTATTUNG:
Christian Schaefer
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Dillo con parole mie
 
       
 

Un film di Daniele Luchetti • Stefania, 30anni Ăš stata appena lasciata dal fidanzato, sua nipote Megghy, 16anni, ha appena perso l'occasione di trascorrere le vacanze con i suoi amici. Entrambe sole e disperate decidono di partire insieme per la Grecia, ma qui inaspettatamente Stefania incontra l'ex e Megghy i suoi amici.

 

REGIE:
Daniele Luchetti
PRODUKTION:
Conchita Airoldi
CAST:
Stefania Montorsi
Giampaolo Morelli
Martina Merlino
Marco Piras
Alberto Cucca
DREHBUCH:
Ivan Cotroneo
Daniele Luchetti
Stefania Montorsi
KAMERA:
Paolo Carnera
SCHNITT:
Angelo Nicolini
KOSTÜME:
Maria Rita Barbera

       
  Dilwale
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Rohit Shetty • Die schmerzlichsten Abschiede sind jene, die heimlich, still und leise, ohne ErklĂ€rung stattfinden.

Die einst mĂ€rchenhafte Beziehung von Raj und Meera wird seit vielen Jahren schon von einem tiefen Hass ĂŒberschattet. In einem Umfeld geprĂ€gt von Gewalt und BrutalitĂ€t, mĂŒssen Raj und Meera mit den Konflikten ihrer verfeindeten Familien und der daraus resultierenden Gewalt zurechtkommen. Zwar hat nicht jede Liebesgeschichte ein Happy End, doch zeigt uns die Beziehung von Meera und Raj, dass die Liebe eine beachtliche, transformierende Kraft ist.

 

REGIE:
Rohit Shetty
PRODUKTION:
Gauri Khan
Rohit Shetty
CAST:
Shah Rukh Khan
Kajol
Kriti Sanon
Varun Dhawan
Kabir Bedi
DREHBUCH:
Yunus Sajawal
Farhad
Sajid
KAMERA:
Dudley
TON:
Rakesh Ranjan
MUSIK:
Amar Mohile
AUSSTATTUNG:
Narendra Rahurikar

       
  Dinosaurier
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. November 2008]
       
 

Giants of Patagonia • Die grössten Landtiere aller Zeiten erwachen wieder zum Leben! "Dinosaurier 3D - Gi" nimmt Sie mit auf eine Zeitreise in ein vergangenes Erdzeitalter, als Giganotosaurus und Argentinosaurus unseren Planeten erzittern liessen.
Dank der brillanten, detailreichen 3D-Animation ist "Dinosaurier 3D" eine einzigartige Gelegenheit, um einen Eindruck von der unglaublichen Grösse und Kraft dieser Lebewesen zu bekommen, die 180 Millionen Jahre lang die Erde beherrschten. Noch nie zuvor war das GefĂŒhl, diesen Giganten in Ihren LebensrĂ€umen zu begegnen, so realistisch wie in diesem 3D-Film. Denn die computergenerierten Dinosaurier werden genau in den wilden patagonischen Landschaften wieder lebendig, die sie einst bevölkerten.
Prof. Rodolfo Coria, ein weltweit renommierter PalĂ€ontologe, fĂŒhrt uns zu den AusgrabungsstĂ€tten in Patagonien, wo der Wissenschaftler seine sensationellen Entdeckungen gemacht hat. Entdeckungen, die die palĂ€ontologische Welt auf den Kopf stellten. In der sĂŒdamerikanischen Landschaft lebte nĂ€mlich einst das grösste Landtier aller Zeiten: Der ĂŒber 30 Meter lange Pflanzenfresser Argentinosaurus - und sein Verderben, der Giganotosaurus, ein zweibeiniger Fleischfresser, der es mit dem berĂŒhmten T-Rex locker aufnehmen könnte. Rekonstruierte Skelette dieser Riesen werden in einem von Rodolfo Coria geleiteten Museum in Patagonien prĂ€sentiert.
"Dinosaurier 3D" zeigt uns auf faszinierende Weise, wie diese neu entdeckten Dinosaurier und andere Lebewesen vor Jahrmillionen im heutigen Patagonien lebten und bietet zudem spannende und fundierte Informationen ĂŒber das Zeitalter der Dinosaurier - und dessen jĂ€hes Ende.

 

REGIE:
Marc Fafard
PRODUKTION:
Carl Samson
CAST:
Donald Sutherland
Rodolfo Coria
DREHBUCH:
Marc Fafard
KAMERA:
William Reeve
SCHNITT:
Rene Caron

       
  Dirty Gold War
 
       
 

Ein Film von Daniel Schweizer

 

REGIE:
Daniel Schweizer
PRODUKTION:
Salar Shahna
KAMERA:
Patrick Tresch
SCHNITT:
SebastiĂĄn SepĂșlveda
MUSIK:
Ovidiu Zimcea

       
  Disconnect
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Henry Alex Rubin • Cindy und Derek können nicht ĂŒber ihre Trauer sprechen. Nach dem Tod des ersten Kindes bleibt der erneute Kinderwunsch unerfĂŒllt. Derek spielt Online-Poker, wĂ€hrend Cindy in einem Selbsthilfeforum Zuwendung sucht. Erst als jemand im Internet ihre IdentitĂ€t stiehlt und sie finanziell ruiniert, findet das Paar wieder zueinander. Rich ist eine andere verlorene Seele: Der Anwalt ist permanent mit seinem iPhone beschĂ€ftigt. Dabei brĂ€uchte sein Sohn Ben dringend seine Hilfe, denn er ist Opfer von Cybermobbing. Ein anderer Teenager, Kyle, verdient sich seinen Unterhalt vor der Webcam mit Online-Prostitution. DISCONNECT erzĂ€hlt Geschichten, die im Web unabhĂ€ngig voneinander stattfinden, aber dennoch verbunden sind.

Dieser spannungsgeladene, emotionale und zugleich topaktuelle Episodenfilm zeigt das Schicksal verschiedener Menschen, die sich im virtuellen Raum verlieren. Obwohl die moderne Technologie schnelle, intensive und immer verfĂŒgbare Verbindungen verspricht, leiden die Protagonisten von DISCONNECT genau am Gegenteil: Stalking, Cybermobbing, Vereinsamung – Paradoxon einer Hyperkommunikationsgesellschaft.

 

REGIE:
Henry Alex Rubin
PRODUKTION:
William Horberg
Mickey Liddell
CAST:
Jason Bateman
Hope Davis
Frank Grillo
Michael Nyqvist
Paula Patton
Andrea Riseborough
Alexander SkarsgÄrd
DREHBUCH:
Andrew Stern
KAMERA:
Ken Seng
SCHNITT:
Lee Percy
TON:
Paul Hsu
MUSIK:
Max Richter
AUSSTATTUNG:
Dina Goldman
KOSTÜME:
Catherine George

       
  Django Unchained
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Quentin Tarantino • Angesiedelt in den SĂŒdstaaten, zwei Jahre vor dem BĂŒrgerkrieg, erzĂ€hlt DJANGO UNCHAINED die Geschichte von Django (OscarÂź-PreistrĂ€ger JAMIE FOXX), einem Sklaven, dessen brutale Vergangenheit mit seinen Vorbesitzern dazu fĂŒhrt, dass er dem deutschstĂ€mmigen KopfgeldjĂ€ger Dr. King Schultz (OscarÂź-PreistrĂ€ger CHRISTOPH WALTZ) Auge in Auge gegenĂŒbersteht. Schultz verfolgt gerade die Spur der mordenden Brittle-BrĂŒder und nur Django kann ihn ans Ziel fĂŒhren. Der unorthodoxe Schultz sichert sich daher Djangos Hilfe, indem er ihm verspricht, ihn zu befreien, nachdem er die Brittles gefangen genommen hat – tot oder lebendig. Nach erfolgreicher Tat löst Schultz sein Versprechen ein und setzt Django auf freien Fuss. Dennoch gehen die beiden MĂ€nner ab jetzt nicht getrennte Wege. Stattdessen nehmen sie gemeinsam die meistgesuchten Verbrecher des SĂŒdens ins Visier. WĂ€hrend Django seine ĂŒberlebensnotwendigen JagdkĂŒnste weiter verfeinert, verliert er dabei sein grösstes Ziel nicht aus den Augen: Er will seine Frau Broomhilda (KERRY WASHINGTON) finden und retten, die er einst vor langer Zeit an einen SklavenhĂ€ndler verloren hat. Ihre Suche fĂŒhrt Django und Schultz zu Calvin Candie (der fĂŒr einen OscarÂź nominierte LEONARDO DICAPRIO). Candie ist der EigentĂŒmer von „Candyland“, einer berĂŒchtigten Plantage, auf der Sklaven von Trainer Ace Woody (KURT RUSSELL) in Form gebracht werden, um in sportlichen WettkĂ€mpfen gegeneinander anzutreten. Als Django und Schultz das GelĂ€nde der Plantage unter Vorgabe falscher IdentitĂ€ten auskundschaften, wecken sie das Misstrauen von Candies Haussklaven und rechter Hand Stephen (der fĂŒr einen OscarÂź nominierte SAMUEL L. JACKSON). Jede ihrer Bewegungen wird fortan genau ĂŒberwacht und eine heimtĂŒckische Organisation ist ihnen bald dicht auf den Fersen. Wenn Django und Schultz mit Broomhilda entkommen wollen, mĂŒssen sie sich zwischen UnabhĂ€ngigkeit und SolidaritĂ€t, zwischen Aufopferung und Überleben entscheiden


 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Reginald Hudlin
Pilar Savone
Stacey Sher
Harvey Weinstein
CAST:
Leonardo DiCaprio
Samuel L. Jackson
Sacha Baron Cohen
Kerry Washington
Christoph Waltz
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Fred Raskin
TON:
Mark Ulano
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Do Not Resist
 
       
 

Ein Film von Craig Atkinson • „Hands Up! Don’t Shoot!“. Auf den Strassen von Ferguson erhitzen sich die GemĂŒter. Nach der Erschiessung des afroamerikanischen SchĂŒlers Michael Brown durch einen Polizisten kommt es 2014 zu gewaltsamen Protesten. Seither beobachten viele die Entwicklung der US-Polizei mit Skepsis. Mit nie gesehenen Mitteln wird sie fĂŒr EinsĂ€tze gegen das „unbekannte Böse“ aufgerĂŒstet – auch dort, wo keine Gefahr lauert: Durch kleine ProvinzstĂ€dte rollen gepanzerte Fahrzeuge, unbescholtene BĂŒrger werden mit Hochsicherheitstechnologie ĂŒberwacht. Filmemacher Craig Atkinson begleitet die Proteste, besucht aber auch SWAT-Teams bei ihrem Training und geht der Frage nach, wie Polizeiarbeit in der Zukunft aussehen könnte.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Craig Atkinson
PRODUKTION:
Laura Hartrick
KAMERA:
Craig Atkinson
SCHNITT:
Craig Atkinson
Laura Hartrick
MUSIK:
Grayson Sanders

       
  Doctor Strange
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Scott Derrickson • Das Leben des weltberĂŒhmten Neurochirurgen Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) Ă€ndert sich unwiederbringlich, als er nach einem schweren Autounfall seine HĂ€nde nicht mehr benutzen kann. Da die klassische Medizin ihm nicht helfen kann, sucht er Heilung an einem ungewöhnlichen Ort – dem geheimnisvollen Kamar-Taj. Schnell merkt er, dass es sich dabei nicht nur um ein Heilungszentrum handelt, sondern von hier der Kampf gegen unsichtbare dunkle MĂ€chte gefochten wird, die unsere RealitĂ€t zerstören möchten. Ausgestattet mit neuerworbenen magischen FĂ€higkeiten, muss Dr. Strange sich entscheiden: Kehrt er in sein altes Leben als angesehener reicher Arzt zurĂŒck, oder gibt er dieses auf, um als mĂ€chtigster Magier aller Zeiten die Welt zu retten


 

REGIE:
Scott Derrickson
PRODUKTION:
Kevin Feige
CAST:
Rachel McAdams
Benedict Cumberbatch
Tilda Swinton
Mads Mikkelsen
Scott Adkins
DREHBUCH:
Jon Spaihts
Joshua Oppenheimer
Thomas Dean Donnelly
C. Robert Cargill
KAMERA:
Ben Davis
SCHNITT:
Wyatt Smith
TON:
John Midgley
Shannon Mills
AUSSTATTUNG:
Charles Wood
KOSTÜME:
Alexandra Byrne

       
  Dogma
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2000]
       
 

Kein 'Dogma'-Film • Tausende Jahre sassen die aus dem Himmel verbannten Engel Loki (MATT DAMON) und Bartleby (BEN AFFLECK) in Wisconsin fest. Jetzt ist endlich ihre Chance gekommen, wieder in himmlische SphĂ€ren zurĂŒckzukehren. Dazu brauchen sie nur noch durch die Pforten einer neu geweihten Kathedrale in New Jersey zu schreiten. Das wĂŒrde aber das Ende der Welt bedeuten, wĂ€re mit diesem Schritt doch auch die Fehlbarkeit Gottes

bewiesen. Ausgerechnet Bethany Sloane (LINDA FIORENTINO), die nicht mehr so recht an Gott glaubt und in einer Abtreibungsklinik arbeitet, wird auserkoren, den Plan der gefallenen Engel zu verhindern. UnterstĂŒtzt von dem schwarzen Apostel Rufus (CHRIS ROCK), der aufreizenden Muse Serendipity (SALMA HAYEK) und den beiden ungehobelten Propheten Jay (JASON MEWES) und Silent Bob (KEVIN SMITH) zieht Bethany in einen aberwitzigen Kreuzzug, in dem der Glaube aller Beteiligten auf eine schwere Probe gestellt wird.

Nach seiner umjubelten New-Jersey-Trilogie (CLERKS, MALLRATS und CHASING AMY) wendet sich Regisseur und Autor Kevin Smith in seiner neuesten Komödie den ernsten Dingen zwischen Himmel und Erde zu. Er beantwortet auf gewohnt respektlose, aber immer königlich unterhaltsame Weise brisante Glaubensfragen: Was genau hat Jesus gemacht, als er 18 war? Hatte Maria Sex? Gab es schwarze Apostel? Ist Gott eine Frau? Verpackt in einem coolen Comic-Kreuzzug quer durch die USA und unterstĂŒtzt von einer fabelhaften Besetzung, bestehend aus Matt Damon (DER SOLDAT JAMES RYAN), Ben Affleck (ARMAGEDDON), Salma Hayek (WILD WILD WEST), Linda Fiorentino (MEN IN BLACK) und Alan Rickman (STIRB LANGSAM), serviert Kevin Smith seinen pfiffigen Kampf um die Zukunft der Welt als Glaubensbekenntnis im Stil eines modernen THE WIZARD OF OZ: aufregend, provokant, aufrichtig - und immer erfrischend komisch!

 

REGIE:
Kevin Smith
PRODUKTION:
Scott Mosier
Laura Greenlee (co)
CAST:
Ben Affleck
Matt Damon
Linda Fiorentino
Salma Hayek
Alan Rickman
Jason Lee
Chris Rock
Alanis Morissette
DREHBUCH:
Kevin Smith
KAMERA:
Robert Yeoman
SCHNITT:
Kevin Smith
Scott Mosier
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Robert Holtzman
KOSTÜME:
Abigail Murray

       
  Dogville Confessions
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Der Blick hinter die Kulissen • DOGVILLE mit Stars wie Nicole Kidman, Paul Bettany, Stellan Skarsgaard, Ben Gazzara, Lauren Bacall, James Caan und anderen. FĂŒr die meisten wĂ€re bereits der Blick hinter die Kulissen, den diese Dokumentaraufnahmen ermöglichen, Grund genug zur Freude. Doch das Werk offenbart darĂŒber hinaus einen noch viel tieferen Einblick in die Welt des Filmemachens und gewĂ€hrt dabei einige schier unglaubliche Momente der Einsicht.

Der Dokumentarfilm kombiniert Footagematerial der Drehorte, beispielsweise vom winterlichen Schweden, mit exklusiven Interviews, die in speziell angefertigten BeichtstĂŒhlen stattfanden, Ă€hnlich wie sie in katholischen Kirchen stehen. WĂ€hrend der gesamten Drehzeit traten alle Schauspielerinnen und Schauspieler sowie von Trier in diesen ‘BeichtstĂŒhlen’ vor die Kamera, um sich ihr lachend, weinend, singend oder sprechend anzuvertrauen.

DOGVILLE CONFESSIONS zeigt herausgeschnittene Szenen des Spielfilms, gewÀhrt Einblicke in die Gedankenwelten und Persönlichkeiten von Lars von Trier, Nicole Kidman, Paul Bettany sowie weiteren Darstellern und erzÀhlt von den zahllosen Schwierigkeiten und grossen Erfolgsmomenten, die sie durchlebten. Der Film ist nicht nur DOGVILLE-Kennern zu empfehlen, sondern auch allen, die das Original nicht gesehen haben.

Das Werk, fĂŒr alle von Trier- und Kidman-Fans sowie sĂ€mtliche Filmfreunde ein Muss, setzt neue MassstĂ€be fĂŒr kommende Dokumentarfilme dieser Art. DOGVILLE CONFESSIONS zeigt die ganze Entstehungsgeschichte auf, von der Idee bis zur Premiere.

 

REGIE:
Sami Saif
PRODUKTION:
Carsten Holst
CAST:
Nicole Kidman
Ben Gazzara
Chloë Sevigny
Stellan SkarsgÄrd
Lars von Trier
Lauren Bacall
James Caan
DREHBUCH:
Sami Saif
KAMERA:
Sami Saif
SCHNITT:
Camilla Schyberg
Steen Johannesen
TON:
Eddie Simonsen
MUSIK:
SĂžren Hyldgaard

       
  Don't Blink - Robert Frank
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Laura Israel • Robert Frank gilt als einer der bekanntesten amerikanischen Fotografen, sein 1958 erschienenes Fotobuch THE AMERICANS als eine umfassende Dokumentation Amerikas und seiner Bewohner. SpĂ€ter widmete sich Frank auch dem Film und begann, hauptsĂ€chlich Independent Filme und Videos mit oder ĂŒber befreundete KĂŒnstler zu machen.
Seit Anfang der 90er-Jahre arbeitet er mit der Cutterin Laura Israel – die den Spirit und die Direktheit von Franks Bildsprache unterstĂŒtzt und fĂŒr ihn umsetzt. DON’T BLINK ist Israels PortrĂ€t ihres Freundes und Kollegen. DON’T BLINK ist auch das PortrĂ€t eines kĂŒnstlerischen Lebenswerks, der Einblick in ein Leben, dessen Maxime immer die Gegenwartskunst ist und war. Musik, Fotografie, Film und Videokunst – DON’T BLINK zeigt Frank mit Freunden wie Jack Kerouac, den Rolling Stones, Ed Lachman. Und er zeigt ihn mit seiner Frau June Leaf, die selbst auch KĂŒnstlerin ist. DON’T BLINK ist ein Kunstwerk - ein intensives Bildnis eines KĂŒnstlers, seiner SpontanitĂ€t und Intuition.

 

REGIE:
Laura Israel
PRODUKTION:
Laura Israel
Melinda Shopsin
CAST:
Robert Frank
June Leaf
DREHBUCH:
Melinda Shopsin
KAMERA:
Edward Lachman
Lisa Rinzler
TON:
Michael Kurihara
Kahlin Whatley
Chris White

       
  Don't Call Me Son
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2016]
       
 

Mae so ha uma / D'une famille a l'autre • Pierre ist 17, spielt in einer Band und geht gerne an Partys. Seine Mutter hat ihn stets verwöhnt und lĂ€sst ihm viele Freiheiten. Dann aber kommt ans Licht, dass sie ihn als Baby aus dem Krankenhaus gestohlen hat – und damit Ă€ndert sich Pierres Leben schlagartig. Seine wohlhabenden leiblichen Eltern haben seit seinem Verschwinden nach ihm gesucht. Kritisch beĂ€ugt von seinem «neuen» jĂŒngeren Bruder zieht Pierre bei seiner «neuen» Familie ein. Bald versucht diese, ihn dazu zu bringen, ihre Ideale zu ĂŒbernehmen. Doch der rebellische Pierre hat seine eigenen Ideen


Die brasilianische Regisseurin Anna Muylaert begeisterte das Kinopublikum bereits letztes Jahr mit «The Second Mother». Jetzt hat sie mit «Don’t Call Me Son» neuerlich einen ĂŒberaus intensiven Film realisiert. Dabei ermöglicht die AuthentizitĂ€t ihrer Inszenierung dem Publikum einen erfrischend direkten, emotionalen Zugang zu den Figuren. «Don’t Call Me Son» erzĂ€hlt mit grosser Leichtigkeit von einem ernsten Thema – ein packender, emotionaler Film voller ansteckender Energie.

 

REGIE:
Anna Muylaert
PRODUKTION:
Sara Silveira
Maria Ionescu
CAST:
Naomi Nero
Daniel Botelho
Daniela Nefussi
Matheus Nachtergaele
Lais Dias
DREHBUCH:
Anna Muylaert
KAMERA:
Barbara Alvarez
SCHNITT:
Helio Villela
MUSIK:
Berna Ceppas
AUSSTATTUNG:
Thales Junqueira
KOSTÜME:
Diogo Costa

       
  Don't come knocking
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • 20 Minuten Standing Ovation: "Don’t Come Knocking" war der klare Publikumsliebling in Cannes. 20 Jahre nach "Paris, Texas" arbeitete Meisterregisseur Wim Wenders erneut mit Sam Shepard (Hauptrolle und Drehbuch) zusammen. Herausgekommen ist eine bildgewaltige, zutiefst bewegende und humorvolle Kino-Odyssee um den alternden Western-Star Howard Spence, dessen Leben sich verĂ€ndert, als er von der Existenz (s)eines Kindes erfĂ€hrt. Er macht sich auf die Suche nach diesem Sohn oder dieser Tochter und entdeckt ein ganzes Leben, das er bisher verpasst hat, und eine Liebe, die er verloren glaubte.

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Peter Schwartzkopff
CAST:
Sam Shepard
Jessica Lange
Tim Roth
Gabriel Mann
Sarah Polley
Fairuza Balk
Eva Marie Saint
DREHBUCH:
Sam Shepard
Wim Wenders
KAMERA:
Franz Lustig
SCHNITT:
Peter Przygodda
Oli Weiss
TON:
Walter Spencer
MUSIK:
T Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Nathan Amondson
KOSTÜME:
Caroline Eselin

       
  Don't Say A Word
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

... i'll never tell • New York: In der Stadt herrscht Feiertagsstimmung und auch der renommierte Psychiater Dr. Nathan Conrad (MICHAEL DOUGLAS) freut sich auf einen angenehmen Tag mit Frau (FAMKE JANSSEN) und Kind (SKYE McCOLE BARTUSIAK). Doch was als friedliches Familienfest geplant war, entwickelt sich zum Albtraum: Die achtjĂ€hrige Tochter Jessie wird entfĂŒhrt - mitten aus ihrem Kinderzimmer heraus.

Noch ehe Conrad die Polizei rufen kann, melden sich die TĂ€ter, die die gesamte Wohnung mit einer Überwachungsanlage versehen haben. Statt eines Lösegeldes verlangen sie eine Information. Nathan Conrad soll binnen weniger Stunden einer traumatisierten Patientin seines Kollegen Dr. Sachs (OLIVER PLATT) eine mysteriöse Nummer entlocken. Die 18jĂ€hrige Elisabeth (BRITTANY MURPHY), Insassin der psychiatrischen Klinik Bridgeview, ist die Einzige, die den EntfĂŒhrern das geben kann, worauf sie seit zehn Jahren harren: einen Hinweis auf das Versteck des Zehn-Millionen-Dollar Diamanten, den Elisabeths ermordeter Vater einst bei einem gemeinsamen Coup hatte verschwinden lassen.

Eine Information, fĂŒr die Patrick B. Koster (SEAN BEAN) und seine Komplizen - unter ihnen Dolen (GUY TORRY) und Max (CONRAD GOODE) - ĂŒber Leichen gehen. Ein Wettlauf. gegen die Zeit beginnt . . .

 

REGIE:
Gary Fleder
PRODUKTION:
Arnon Milchan
Arnold Kopelson
Anne Kopelson
CAST:
Michael Douglas
Sean Bean
Brittany Murphy
Skye McCole Bartusiak
Guy Torry
Jennifer Esposito
Famke Janssen
DREHBUCH:
Anthony Peckham
Patrick Smith Kelly
KAMERA:
Amir Mokri
SCHNITT:
William Steinkamp
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  Donnant, donnant
 
       
 

Ein Film von Isabelle Mergault

 

REGIE:
Isabelle Mergault
CAST:
Daniel Auteuil
Sabine Azéma
Medeea Marinescu
Tom Morton
Christian Gazio
Christian Sinniger
Tadrina Hocking
DREHBUCH:
Jean-Pierre Hasson
Isabelle Mergault
KAMERA:
JérÎme Alméras
SCHNITT:
VĂ©ronique Parnet

       
  Doom
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Andrzej Bartkowiak • Vom Genre-Spezialisten Andrzej Bartkowiak ("Romeo Must Die") kommt die heissersehnte Verfilmung des Kult-Videogames "Doom": Ein rasantes Actionspektakel, wie man es in dieser Art noch nie gesehen hat. Ort des Geschehens ist eine verlassene Mars-Station, auf der bald die Hölle los ist.

 

REGIE:
Andrzej Bartkowiak
PRODUKTION:
John Wells
CAST:
Karl Urban
The Rock
Rosamund Pike
Deobia Oparei
Ben Daniels
Razaaq Adoti
Richard Brake
Al Weaver
Dexter Fletcher
Yao Chin
DREHBUCH:
Wesley Strick
Dave Callaham
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts
SCHNITT:
Derek Brechin
Peter Dansie
Chris Lloyd
Toby Lloyd
TON:
John Leveque
MUSIK:
Clint Mansell
AUSSTATTUNG:
Stephen Scott
KOSTÜME:
Carlo Poggioli

       
  Doua lozuri
 
       
 

Ein Film von Paul Negoescu • Irgendwo im rumĂ€nischen Nirgendwo lebt Dinel, ein Mann mit Schnauzbart, krausem Haar und wenig GlĂŒck im Leben: Die Kunden seiner Autowerkstatt sind nicht zufrieden und der Lohn reicht kaum fĂŒrs Feierabend-Bier, weshalb ihn kĂŒrzlich seine Frau verlassen hat. Das Blatt wendet sich, als Dinel eines Tages beim Lotto unverhofft 6 Millionen Euro gewinnt! Es gibt da nur ein Problem: Dinels Lotterieschein befindet sich in seiner Bauchtasche – und diese wurde ihm gerade von zwei Möchtegern-Gangstern abgenommen. Zusammen mit seinen Kumpels Sile und Pompiliu macht sich Dinel auf die Suche nach dem Papierfetzen – ein verrĂŒckte Reise, die zu Begegnungen mit misstrauischen Kiffern, geschĂ€ftstĂŒchtigen Hellseherinnen und aufstrebenden Singtalenten fĂŒhrt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Paul Negoescu
PRODUKTION:
Dragos Bucur
CAST:
Mircea Banu
Dorian Boguta
Dragos Bucur
Elisa Calin
Nora Cupcencu
DREHBUCH:
Paul Negoescu
KAMERA:
Ana Draghici
SCHNITT:
Alexandru Radu
AUSSTATTUNG:
Malina Ionescu
KOSTÜME:
Malina Ionescu

       
  Dr. T & The Women
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2001]
       
 

Von Robert Altman • In 'Dr. T and the Women,' Dr. Sullivan Travis (Gere) is a man at the top of his game, a rich and successful Dallas gynecologist whose 'religion' is women. Dr. T worships women. In his immediate family and in his office, they surround him. He is loving and giving to each and every one at all times - he is their savior, and he would have it no other way. And sure enough, as in the story of Job, one day a higher force decides to test his faith. Once a man in complete control of his universe, Dr. T now finds himself buffeted by chaos and confusion.

The doctor of choice for the city's society elite, Dr. T is steadily losing ground to his overbooked schedule, despite the efforts of his devoted chief nurse, Carolyn (Long). His home life starts to boil over as well: his beloved wife Kate (Fawcett) has regressed into a childlike state just as plans for the upcoming wedding of the cheerleader daughter Dee Dee (Hudson) are shifting into high gear. Adding to the chaos, Dr. T's champagne-loving sister-in-law Peggy (Dern) has moved in with her three little girls, while Kennedy conspiracy-buff daughter Connie (Reid) is sounding the alarm about Dee Dee's chosen maid of honor, the mysterious Marilyn (Tyler). Overwhelmed, Dr. T begins spending more time at his country club's golf course, adding a new woman to his life—the easygoing golf pro, Bree (Hunt).

 

REGIE:
Robert Altman
PRODUKTION:
Robert Altman
James McLindon
CAST:
Richard Gere
Helen Hunt
Farrah Fawcatt
Laura Dern
Shelley Long
Tara Reid
Kate Hudson
DREHBUCH:
Anne Rapp
KAMERA:
Jan Kiesser
SCHNITT:
Geraldine Peroni
MUSIK:
Lyle Lovett
AUSSTATTUNG:
Stephen Altman

       
  Dream With the Fishes
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 1998]
       
 

Ein Film von Finn Taylor • Terry ist einsam, verklemmt und ein Voyeur. Vom Fenster seines Appartements aus beobachtet er die Welt, konsumiert fremde Schicksale, ohne je am Geschehen teilhaben zu mĂŒssen, geschweige denn zu wollen.

Eines Abends aber katapultiert ihn ein Zwischenfall aus seinem Sessel auf die Strassen der Grossstadt: Ein Paar in einer Wohnung gegenĂŒber streitet sich, der Mann verlĂ€sst abrupt den Raum, die Frau beginnt zu weinen. Terry, in diesem Moment ohnehin an einem Tiefpunkt in seinem Leben angelangt, beschliesst, sich von einer BrĂŒcke zu stĂŒrzen. Er besorgt sich eine Flasche Schnaps, stösst dabei auf den Windbeutel Nick, der ihm aus Neugierde auf die BrĂŒcke folgt. Nick will hautnah miterleben, was ein Mensch durchmacht, der kurz vor dem Sterben steht. Doch: Terry springt nicht. Nick offeriert ihm stattdessen Tabletten. Terry schluckt eine vermeintliche Überdosis, muss sich aber nach der Einlieferung in ein Spital sagen lassen, dass es sich bloss um Vitaminpillen handelte. Terry will Nick zur Rede stellen und lernt so auch dessen Freundin Liz kennen.

Die Konfrontation mit dem Paar ist der Anfang einer Reise durch eine fĂŒr Terry absolut neue Welt. Eine Welt voller Angst, Liebe, Eifersucht, Gewalt, Hoffnung, Elend, GlĂŒck, Leid und Freud. Die Welt der RealitĂ€t eben...

'Dream with the fishes' erzÀhlt die Geschichte unterschiedlicher Naturen, die aufeinanderprallen. Die Begegnungen sind kurz aber heftig und hinterlassen Spuren.

Autor des Filmes ist der des 38jĂ€hrige Finn Taylor, der hier zum ersten Mal auch Regie fĂŒhrt. Bisher machte der Amerikaner vor allem als Drehbuchautor (Pontiac Moon) und StĂŒckeschreiber von sich reden. 'Dream with the fishes' ist ein modernes Schelmen-StĂŒck ĂŒber die Unberechenbarkeit des Lebens.

 

REGIE:
Finn Taylor
PRODUKTION:
Johnny Wow
Mitchell Stein
CAST:
David Arquette
Brad Hunt
Cathy Moriarty
Kathryn Erbe
Patrick McGaw
J.E. Freeman
DREHBUCH:
Finn Taylor
KAMERA:
Barry Stone
SCHNITT:
Rick LeCompte
MUSIK:
Tito Larriva
AUSSTATTUNG:
Justin McCartney
KOSTÜME:
Amy Brownson

       
  Dreamgirls
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Bill Condon • In den frĂŒheren 60ern entdeckt der ehrgeizige Manager Curtis Taylor Jr. (Oscar-PreistrĂ€ger Jamie Foxx) bei einem Talentwettbewerb "The Dreamettes". Er spĂŒrt sofort: mit diesem Trio kommt er ganz gross raus. Auch Deena (BeyoncĂ© Knowles), Effie (Jennifer Hudson) und Lorrell (Anika Noni Rose) sehen die Chance ihres Lebens: das Rampenlicht der grossen BĂŒhne. Traumhaft! Die RealitĂ€t jedoch hĂ€lt fĂŒr die drei erst einmal das Schattendasein als Back-up-SĂ€ngerinnen fĂŒr James "Early" Thunder (Eddie Murphy) parat. Mehr und mehr drĂ€ngt Taylor das Trio ins Scheinwerferlicht, bis sie als "The Dreams" in kĂŒrzester Zeit immer grössere Erfolge feiern. Doch dann wird Effie von Taylor aus dem Mittelpunkt gedrĂ€ngt und schliesslich ganz durch die attraktivere Deena ersetzt, und der erfolgsverwöhnten Gruppe wird nun auch der hohe Preis bewusst, den sie fĂŒr Ruhm und Reichtum bezahlen muss.

Der Film von Oscar-PreistrĂ€ger Bill Condon hĂ€lt sich nahe an den Werdegang der "Supremes" aus der Motown-Ära mit der grandiosen Soul-Diva und Disco-Queen Diana Ross als Hauptfigur. Ein Muss fĂŒr Fans von "Grease", "Moulin Rouge" und "Ray". Ein stylischer Wurf fĂŒrs Auge, voll musikalischer Leckerbissen fĂŒr die Ohren!

 

REGIE:
Bill Condon
PRODUKTION:
Laurence Mark
CAST:
Jamie Foxx
Beyoncé Knowles
Eddie Murphy
Danny Glover
Jennifer Hudson
Anika Noni Rose
Keith Robinson
Sharon Leal
Hinton Battle
Mariah I. Wilson
DREHBUCH:
Bill Condon
KAMERA:
Tobias A. Schliessler
SCHNITT:
Virginia Katz
TON:
Richard E. Yawn
AUSSTATTUNG:
John Myhre
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Driften
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Karim Patwa • Robert will ein neues Leben beginnen. Seine Sucht nach dem Rausch der Geschwindigkeit hatte ihn ins GefĂ€ngnis gebracht. Jetzt hat er seine Strafe abgesessen und ist fest entschlossen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Er kehrt zurĂŒck ins Haus seiner Eltern und kann eine Ausbildung anfangen. Alles lĂ€uft gut. Bis er Alice trifft. Schicksalshaft fĂŒhlen sich die um Jahre Ă€ltere Englischlehrerin und Robert von einander angezogen. Um in ihrer NĂ€he zu sein, nimmt Robert bei Alice Unterricht. Doch je intensiver die Beziehung wird desto mehr wirft die Bekanntschaft Robert aus der Bahn. Alte SchuldgefĂŒhle machen sich bemerkbar und auch seine ehemaligen Kollegen setzen ihn unter Druck. Seine Vergangenheit holt ihn ein und droht, alles zu zerstören.

 

REGIE:
Karim Patwa
PRODUKTION:
Anne-Catherine Lang
Olivier Zobrist
CAST:
Max Hubacher
Sabine Timoteo
Scherwin Amini
Jessy Moravec
Susanne-Marie Wrage
Adrian Furrer
Andrea Zogg
Marcus Signer
Miro Caltagirone
DREHBUCH:
Karim Patwa
Michael Proehl
KAMERA:
Philipp Sichler
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Marco Teufen

       
  Drone
 
       
 

Ein Film von Tonje Hessen Schei • Der wolkenlose Himmel wird zur Gefahr. Im Kampf gegen den Terror setzt der amerikanische Geheimdienst CIA bewaffnete Drohnen ein. Die Piloten sind in den USA stationiert und töten per Joystick aus der Ferne. Wo werden sie rekrutiert? Wen töten sie? Wer entscheidet darĂŒber? Auf welcher Rechtsbasis werden ihre Angriffe gefĂŒhrt? Welche Auswirkungen haben die ferngesteuerten, unbemannten Flugkörper auf die Zivilbevölkerung? Ehemalige Piloten, GeschĂ€digte, Menschenrechtler, Politiker, Ingenieure und weitere Experten bringen Licht ins Dunkle. Höchste Zeit, die undurchsichtige neue Kriegstaktik zu hinterfragen.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Tonje Hessen Schei
PRODUKTION:
Lars LĂžge
CAST:
Shahzad Akbar
Noor Behram
Brandon Bryant
Michael Haas
Clive Stafford Smith
Chris Woods
DREHBUCH:
Tonje Hessen Schei
KAMERA:
Steven Moore
Anna Myking
SCHNITT:
Joakim Schager
TON:
Erlend Hogstad
MUSIK:
Robin RengÄrd
Olav Øyehaug

       
  Drop Dead Gorgeous
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 1999]
       
 

Gnadenlos schön! • 'Drop Dead Gorgeous', eine leichte, bissige Komödie ĂŒber einen fiktiven Schönheitswettbewerb im lĂ€ndlichen Minnesota, macht Sie bekannt mit sehr undamenhaften Tugenden. Der Kampf um den ersten Platz im ehrenvollen Wettkampf bringt ungeahnte Killerinstinkte an den Tag. Auch wenn die Waffen der Frauen hier zuweilen etwas gemein sind, so bietet der augenzwinkernde Humor, mit dem das Spiel um 'die Schönste im ganzen Land' zubereitet wird, einen um so unterhaltsameren Genuss.

 

REGIE:
Michael Patrick Jann
PRODUKTION:
Judy Hofflund
CAST:
Kirstie Alley
Ellen Barkin
Kirsten Dunst
Denise Richards
Brittany Murphy
Will Sasso
DREHBUCH:
Lona Williams
KAMERA:
Michael Spiller
SCHNITT:
Janice Hampton
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Ruth Ammon

       
  Dunkirk
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Christopher Nolan • Zu Beginn von „Dunkirk“ sind Hunderttausende britischer und alliierter Truppen vom Feind eingeschlossen. Am Strand von DĂŒnkirchen haben sie sich bis ans Meer zurĂŒckgezogen – und befinden sich in einer ausweglosen Situation.

 

REGIE:
Christopher Nolan
PRODUKTION:
Christopher Nolan
Emma Thomas
CAST:
Tom Hardy
Mark Rylance
Kenneth Branagh
Cillian Murphy
Harry Styles
James D'Arcy
Aneurin Barnard
DREHBUCH:
Jonathan Nolan
Christopher Nolan
KAMERA:
Hoyte Van Hoytema
SCHNITT:
Lee Smith
TON:
Richard King
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Duplex
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Danny DeVito • In terms of living the American Dream, Alex (BEN STILLER) and Nancy (DREW BARRYMORE) have it pretty good. They’re a young, vibrant couple in New York City with bright futures ahead of them. Nancy works for a prestigious magazine, Alex is working on his second book and most importantly, they have each other. But one thing is missing: a home of their own.

That is, until their realtor (HARVEY FIERSTEIN) leads them to Brooklyn where they unexpectedly find their dream house: a charming old duplex. It ’s perfect. Beautifully appointed, caringly refurbished; it’s a gem. Alex and Nancy will have to dip a lot further into their savings than they had planned, but who can resist two floors, a butler’s pantry, and three fireplaces with the original glass tiles?

But their new home comes with one feature they didn’t expect: an upstairs rent-controlled tenant named Mrs. Connelly (EILEEN ESSELL). In light of her advanced age and apparent poor health, Alex and Nancy figure the inconvenience of this sweet old lady will only be temporary.

However, dear Mrs. Connelly isn’t quite as easy going or frail as Alex and Nancy originally anticipated. Her slow trickle of demands picks up in a steady volume until Alex and Nancy are running themselves ragged fixing, attending, reassuring, and putting more time and energy into their tenant than humanly imaginable.
As their blissful life begins to seriously fray around the edges, their dream home is anything but. It's then they start to realize: all's fair in love, war and real estate.

 

REGIE:
Danny DeVito
PRODUKTION:
Drew Barrymore
Stuart Cornfeld
Nancy Juvonen
Jeremy Kramer
Ben Stiller
CAST:
Ben Stiller
Drew Barrymore
Eileen Essel
Harvey Fierstein
Justin Theroux
James Remar
Robert Wisdom
DREHBUCH:
Larry Doyle
KAMERA:
Anastas N. Michos
SCHNITT:
Greg Hayden
Lynzee Klingman
TON:
Robert Mackston
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Stephen Alesch
Robin Standefer
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Durak
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Juri Bykow • Dmitri Nikitin ist ein einfacher und grundehrlicher Klempner, der in einer russischen Stadt lebt. Eines Nachts wird er in ein Wohnhaus gerufen, wo die Leitungen platzen und die BewohnerInnen in grosser Gefahr sind. Alle mĂŒssten unverzĂŒglich evakuiert werden – doch niemand kĂŒmmert sich darum. Mit aller Kraft versucht Dmitri, ein System korrupter BĂŒrokraten zu bekĂ€mpfen. Das packende Gesellschaftsbild erhielt in Locarno eine Standing Ovation.

 

REGIE:
Juri Bykow
PRODUKTION:
Aleksey Uchitel
CAST:
Artiom Bystrow
Natalia Surkowa
Juri Zurilo
Boris Newsorow
Kirill Poluchin
DREHBUCH:
Juri Bykow
KAMERA:
Kirill Klepalov
SCHNITT:
Juri Bykow
TON:
Arkadi Noskow
MUSIK:
Juri Bykow
AUSSTATTUNG:
Stanislaw Nowak
KOSTÜME:
Olga Pogodina

       
  Dutti der Riese
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2007]
       
 

Ein Film von Martin Witz • Gottlieb Duttweiler hat die Schweizer Gesellschaft gespalten in glĂŒhende Verehrer und erbitterte Gegner. Kaum ein anderer hat in der Schweiz des 20. Jahrhunderts soviel in Bewegung gesetzt, wie er. Angefangen hat es mit der Erfindung der Migros im Jahr 1925. Duttweiler hat das damals revolutionĂ€re Verkaufskonzept gegen WiderstĂ€nde aus allen politischen Himmelsrichtungen vehement verteidigt und gross gemacht.

Eine Persönlichkeit mit erstaunlichen Eigenschaften und zahllosen inneren WidersprĂŒchen: Aus Gesinnung ein Demokrat – aber im Temperament ein Diktator – ein VisionĂ€r, und doch ein kĂŒhl kalkulierender Realist. Er war furchtlos, bauernschlau, aggressiv und gleichzeitig harmoniebedĂŒrftig, traditionsbewusst und zukunftsorientiert. In seinen jungen Jahren ein Kriegsgewinnler, spĂ€ter ein Humanist, Volkstribun, Sozialpolitker. Vollblut– Unternehmer, Botschafter des Gemeinsinns, Egomane, Genossenschafter, Schweizer Patriot und ĂŒberzeugter EuropĂ€er. Robin Hood, liebevoller Ehemann, Haudegen, Querulant, Spieler, und – gegen Ende seines Lebens – ein Zweifler.

DUTTI DER RIESE ist der erste umfassende Dokumentarfilm ĂŒber den MigrosgrĂŒnder. In aufschlussreichen Statements und (teilweise bisher unveröffentlichen) Tondokumenten erzĂ€hlt Duttweiler von seinem Leben, das mit einer spektakulĂ€ren FrĂŒhkarriere beginnt, um schon kurze Zeit spĂ€ter in einem ebenso wuchtigen Bankrott zu enden – von der anschliessenden GrĂŒndung der Migros, die sich unter seiner FĂŒhrung zum Grosskonzern entwickelt, wĂ€hrend er selber– trotz aller Dynamik – die Dinge zunehmend skeptisch zu sehen beginnt. Aus dem knallharten Macher wird ein Mensch mit Eigenheiten und sympathischer Nachdenklichkeit.

 

REGIE:
Martin Witz
PRODUKTION:
Andres Pfaeffli
DREHBUCH:
Martin Witz
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Guido Keller
MUSIK:
Martin Schumacher
Roland Widmer

       
  È stato il figlio
 
       
 

Ein Film von Daniele CiprĂŹ

 

REGIE:
Daniele CiprĂŹ
PRODUKTION:
Alessandra Acciai
Giorgio Magliulo
CAST:
Toni Servillo
Giselda Volodi
Giuseppe Vitale
Aurora Quattrocchi
Mauro Spitaleri
Alessia Zammitti
DREHBUCH:
Roberto Alaimo
Massimo Gaudioso
Daniele CiprĂŹ
KAMERA:
Daniele CiprĂŹ
SCHNITT:
Francesca Calvelli
TON:
Sergio Basili
Gianluca Basili
Massimo Rocchi
MUSIK:
Carlo Crivelli
AUSSTATTUNG:
Marco Dentici
KOSTÜME:
Grazia Colombini

       
  Earth
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. November 2007]
       
 

Unsere Erde • Jetzt entfĂŒhren uns die Macher von DEEP BLUE auf eine atemberaubende Reise um unseren Planeten, die Erde!
Nach 5 Jahren harter Arbeit an 200 verschiedenen Drehorten mit einer Crew von mehr als 40 Spezialisten und bahnbrechenden Innovationen in der Kameratechnik prĂ€sentiert der Regisseur Alastair Fothergill weit mehr als nur eine Naturdokumentation. In Bildern, wie sie noch nie im Kino zu sehen waren, begleiten wir drei Tierfamilien auf ihren Wanderungen. Mit den EisbĂ€ren in den Polarregionen, den Walen in den Weiten der Ozeane und den Elefanten in den endlosen WĂŒsten können wir die Naturschönheiten unseres Heimatplaneten entdecken und beginnen zu begreifen, wie schĂ€tzenswert unsere Natur ist.
EARTH - UNSERE ERDE ist ein visuelles Spektakel, ein unglaubliches Abenteuer und grosses Kino mit unserer Heimat als Hauptdarstellerin.

 

REGIE:
Alastair Fothergill
Mark Linfield
PRODUKTION:
Sophokles Tasioulis
Alix Tidmarsh
DREHBUCH:
David Attenborough
Alastair Fothergill
Mark Linfield
Leslie Megahey
KAMERA:
Richard Brooks Burton
Andrew Shillabeer
SCHNITT:
Martin Elsbury
MUSIK:
George Fenton

       
  Eden
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2015]
       
 

Ein Film von Mia Hansen-LĂžve • EDEN ist ein bewegender Trip in das pulsierende Paris der frĂŒhen 1990er-Jahre. Durch die Augen der jungen DJ Gruppen Cheers und Daft Punk taucht der Film in die Elektro Musik-Szene ein, in ein flĂŒchtiges Nachtleben bestehend aus Sex, Drogen und immerwĂ€hrenden Beats. Der junge DJ Paul (FĂ©lix de Givry) ist hautnah dabei, als die französische Elektro Musik ihren Siegeszug feiert. Er lebt seinen Traum und verliert sich dabei immer mehr in den Tiefen dieser Parallelwelt.

EDEN ist ein Film voller Lebensfreude, der aber auch einen wehmĂŒtigen Blick zurĂŒck wirft. Ein Film ĂŒber die Verwirklichung von TrĂ€umen und auch deren Scheitern. HochkarĂ€tig besetzt mit aufstrebenden internationalen Stars wie Greta Gerwig und Bradly Corby, inszeniert von der gefeierten Regisseurin Mia Hansen-LĂžve. Ein aufregendes und ekstatisches Generationsportrait mit der Musik von Daft Punk, Joe Smooth, Frankie Knuckels, Terry Hunter u.v.m.!

 

REGIE:
Mia Hansen-LĂžve
PRODUKTION:
Charles Gillibert
CAST:
FĂ©lix de Givry
Pauline Etienne
Vincent Macaigne
Hugo Conzelmann
Zita Hanrot
Roman Kolinka
Hugo Bienvenu
Vincent Lacoste
DREHBUCH:
Mia Hansen-LĂžve
Sven Hansen-LĂžve
KAMERA:
Denis Lenoir
SCHNITT:
Marion Monnier
TON:
Nicolas Fioraso
Caroline Reynaud
Damien Tronchot
Vincent Vatoux
AUSSTATTUNG:
Anna FalguĂšres
KOSTÜME:
Judy Shrewsbury

       
  Edward Burtynsky Watermark
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 2014]
       
 

Ein Film von Jennifer Baichwal und Edward Burtynsky • Wasser ist Grundlage jeden Lebens und hat seit jeher eine starke Anziehungskraft auf den Menschen. Es ist wichtiger Bestandteil unserer ErnĂ€hrung, Lebensraum fĂŒr viele Tiere, dient als Energieerzeuger und ist nicht zuletzt Sehnsuchtsort vieler Menschen. Wasser hat unseren Planeten geschaffen und ihm Form verliehen, doch der Umgang des Menschen mit dem kostbaren Element verĂ€ndert und prĂ€gt das Gesicht unserer Erde.

WATERMARK erzĂ€hlt in 20 Geschichten, gefilmt in 10 LĂ€ndern rund um den Globus, von der Lebensnotwendigkeit und der Schönheit des Elements Wasser. In teils aus der Luft aufgenommenen Bildern schlĂ€gt WATERMARK einen eindrucksvollen ErzĂ€hlbogen vom grössten Staudamm der Welt im chinesischen Xiluodu, ĂŒber das ausgetrocknete Flussdelta des einst mĂ€chtigen Colorado und den Surf U.S. Open in Huntington Beach, bis hin zum bewegenden Kumbh Mela-Fest in Allahabad (Indien), wo sich 30 Millionen glĂ€ubige Hindus bei einem gleichzeitigen rituellen Bad im Ganges reinwaschen.

 

REGIE:
Jennifer Baichwal
Edward Burtynsky
PRODUKTION:
Nick de Pencier
KAMERA:
Nick de Pencier
SCHNITT:
Roland Schlimme
TON:
David Rose
MUSIK:
Roland Schlimme
Martin Tielli

       
  Ein neuer Anfang
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2000]
       
 

Vom Regisseur von «Schritte der Achtsamkeit» • Auf Einladung der Buddhist Association of China und der kommunistischen Regierung besuchte im FrĂŒhling 1999 eine Delegation von 182 Personen aus 16 Nationen die nach der Zerstörung durch die Kulturrevolution wieder aufgebauten chinesischen Zenklöster. Die Reise zur Förderung des gegenseitigen VerstĂ€ndnisses und der Freundschaft zwischen westlichen und chinesischen Buddhisten fand unter der Leitung des in Frankreich im Exil lebenden vietnamesischen Zenmönchs und Friedensaktivisten Thich Nhat Hanh und der buddhistischen Nonne Chan Khong statt.

Im Rahmen dieses Besuchs war es erstmals seit der GrĂŒndung der Volksrepublik möglich, Einblicke in die chinesische Klosterkultur filmisch zu dokumentieren. Rituelle GesĂ€nge, Zeremonien, die Praxis der Zenmeditation und GesprĂ€che mit chinesischen Zenmönchen, -Nonnen und -Äbten geben Zeugnis von einer wiederaufblĂŒhenden jahrtausendalten spirituellen Tradition, wie sie uns bis heute im Westen weitgehend unbekannt ist. Der Film dokumentiert das Zusammentreffen verschiedener Traditionen, die mit verschiedenen Methoden das selbe Ziel anstreben: die Buddhaschaft oder ein erwachtes Dasein. WĂ€hrend die chinesischen Aebte Zen praktizieren um zur Erleuchtung zu gelangen, betont der französisch-vietnamesische Meister Thich Nhat Hanh, dass es keinen Weg zur Erleuchtung gebe: der Weg selbst - offenbar gemacht in der Kunst der Achtsamkeit - sei die Erleuchtung.

EIN NEUER ANFANG dokumentiert die Begegnung der unterschiedlichen Traditionen. Im Vordergrund steht dabei nicht die Informationsvermittlung oder ErklĂ€rung, sondern die Suche nach den Bildern, die eine innere Beteiligung, die Teilnahme am Leben und die Suche nach Öffnung beider Seiten zeigen. Werte von Leben und Tod, Mut und Anpassung, GlĂŒck und Leiden, Frieden und Gewalt und speziell Werte westlicher und chinesischer RealitĂ€t werden in den subtilen Gesten aufgespĂŒrt. Schritt fĂŒr Schritt findet eine Begegnung statt. Jeder Schritt zeigt aber auch das UnverstĂ€ndliche.

Thomas LĂŒchingers erster Film ĂŒber Thich Nhat Hanh «Schritte der Achtsamkeit» lĂ€uft schon seit mehr als einem Jahr jeden Sonntag um 11 Uhr im Kino Uto und hatte bereits mehr als 37'000 Zuschauer!

 

REGIE:
Thomas LĂŒchinger
PRODUKTION:
Beat Curti
KAMERA:
Thomas LĂŒchinger
SCHNITT:
Anja Bombelli

       
  El abrazo de la serpiente
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Ciro Guerra • Zwei Forscher dringen ins Innerste des Amazonas vor: Der deutsche Ethnologe Theodor Koch-GrĂŒnberg im Jahr 1909, der nordamerikanische Botaniker und Abenteurer Richard Evan Schultes im Jahr 1940. Begleitet werden beide vom gleichen Schamanen, der selber der einzige Überlebende eines ausgelöschten Stammes ist und sie je zum Ziel ihrer WĂŒnsche fĂŒhren soll: Sie suchen eine im Urwald verborgene Wunderpflanze. Absolut halluzinierend.

 

REGIE:
Ciro Guerra
PRODUKTION:
Cristina Gallego
CAST:
Nilbio Torres
Jan Bijvoet
Antonio Bolivar
Brionne Davis
YauenkĂŒ Migue
NicolĂĄs Cancino
Luigi Sciamanna
DREHBUCH:
Ciro Guerra
KAMERA:
David Gallego
SCHNITT:
Etienne Boussac
TON:
Carlos GarcĂ­a
Marco Salaverria
MUSIK:
Nascuy Linares
AUSSTATTUNG:
Angélica Perea
KOSTÜME:
Catherine RodrĂ­guez

       
  El apĂłstata
 
       
 

Ein Film von Federico Veiroj • Der ewige Student Gonzalo hat mit dreissig Jahren seinen Platz im Leben noch nicht gefunden. Immerhin hat er ein ganz klares Ziel: Er möchte sich endlich aus den Fesseln des katholischen Glaubens befreien. Leichter gesagt als getan. Der formale Weg, den Glauben abzulegen, entpuppt sich bald als donquijotische Aufgabe. Seinen Weg der inneren Befreiung vertraut Gonzalo einem Brieffreund an. Es ist die Geschichte einer behĂŒteten Kindheit, verklemmter SexualitĂ€t – und der heimlichen Liebe zu seiner Cousine. EL APOSTATA ist eine liebevolle Komödie, die wunderbar in das Setting der spanischen Hauptstadt eingebettet ist.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Federico Veiroj
PRODUKTION:
Guadalupe Balaguer Trelles
Fernando Franco
Federico Veiroj
CAST:
BĂĄrbara Lennie
Marta Larralde
Jaime ChĂĄvarri
JoaquĂ­n Climent
Vicky Peña
Álvaro Ogalla
DREHBUCH:
Gonzalo Delgado
Álvaro Ogalla
NicolĂĄs Saad
Federico Veiroj
KAMERA:
Arauco HernĂĄndez Holz
SCHNITT:
Fernando Franco
TON:
Gregory Vincent
Daniel YafaliĂĄn
AUSSTATTUNG:
Gonzalo Delgado

       
  El botĂłn de nĂĄcar
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2015]
       
 

Der Perlmuttknopf • Der Ozean enthĂ€lt die gesamte Menschheitsgeschichte. Die See fĂ€ngt alle Stimmen der Erde auf und auch die aus dem Weltraum. Wasser erhĂ€lt Impulse von den Sternen und ĂŒbertrĂ€gt sie auf lebende Organismen. Wasser, das den grössten Teil der LĂ€ndergrenze Chiles ausmacht, birgt auch das Geheimnis von Perlmuttknöpfen, die auf dem Meeresgrund gefunden wurden. Chile – mit seinen 4300 Kilometern KĂŒste und dem grössten Archipel der Welt – hat eine ĂŒbernatĂŒrliche Landschaft. Dort gibt es Vulkane, Berge und Gletscher. Dort gibt es auch die Stimmen der Ureinwohner Patagoniens, der ersten englischen Seeleute und die seiner politischen Gefangenen. Manche Leute behaupten, Wasser habe ein GedĂ€chtnis. Dieser Film zeigt, dass es auch eine Stimme hat.

 

REGIE:
Patricio GuzmĂĄn
PRODUKTION:
Renate Sachse
DREHBUCH:
Patricio GuzmĂĄn
KAMERA:
Katell Djian
SCHNITT:
Emmanuelle Joly
Patricio GuzmĂĄn
TON:
Álvaro Silva Wuth
MUSIK:
Hughes Maréchal
Miguel Miranda
José Miguel Tobar

       
  El Camino de San Diego
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. September 2007]
       
 

Ein Film von Carlos Sorin • Im Mittelpunkt des Roadmovies steht TatĂ­, ein junger HolzfĂ€ller und fanatischer AnhĂ€nger von Diego Armando Maradona aus der subtropischen Provinz Misiones im Norden Argentiniens. Dieser findet eines Tages bei seiner Arbeit im Urwald eine Wurzel, die seinem Idol Maradona Ă€hnlich sieht. Da der ehemalige Fussballspieler sich zu diesem Zeitpunkt mit schweren Herzproblemen auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Buenos Aires befindet, entschliesst sich TatĂ­, seinen Teil zur Heilung beizusteuern. Per Anhalter und ohne Geld macht er sich auf den 1000 Kilometer langen Weg in die Hauptstadt, um das FundstĂŒck persönlich zu ĂŒberreichen. Der Film erzĂ€hlt in Episoden von den Begegnungen und Anekdoten, die TatĂ­ auf seiner Reise erlebt.

 

REGIE:
Carlos Sorin
PRODUKTION:
Óscar Kramer
Hugo Sigman
CAST:
Ignacio BenĂ­tez
Carlos Wagner La Bella
Paola Rotela
Silvina Fontelles
Miguel GonzĂĄlez Colman
José Armónico
DREHBUCH:
Carlos Sorin
KAMERA:
Hugo Colace
TON:
Carlos Abbate
José Luis Díaz
MUSIK:
NicolĂĄs Sorin
KOSTÜME:
Ruth Fischerman

       
  El ciudadano ilustre
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2017]
       
 

The Distinguished Citizen / Citoyen d'honneur • „Meine Figuren haben es nie geschafft, herauszukommen, ich habe es nie geschafft, zurĂŒckzukehren“, sagt LiteraturnobelpreistrĂ€ger Daniel Mantovani ĂŒber seinen verschlafenen Heimatort in der argentinischen Provinz. Als er zum ersten Mal nach 40 Jahren eine Einladung an den Schauplatz aller seiner BĂŒcher annimmt, freut er sich auf das Wiedersehen mit der ersten Liebe, den alten Freunden und Bekannten. Doch die realen Vorbilder fĂŒr die pittoresken und skurrilen Gestalten aus seinen Romanen sind nicht alle zufrieden mit ihrem „Schöpfer“. Bewunderung und Stolz auf den frisch ernannten EhrenbĂŒrger schlagen bald um in Neid und Missgunst, und als Mantovani von einer jugendlichen Dorfschönheit im Hotelzimmer aufgesucht wird, nimmt das Unheil unerbittlich seinen Lauf ...

 

REGIE:
Mariano Cohn
GastĂłn Duprat
PRODUKTION:
Fernando Sokolowicz
CAST:
Oscar MartĂ­nez
Dady Brieva
Andrea Frigerio
Belén Chavanne
Nora Navas
DREHBUCH:
Andrés Duprat
KAMERA:
Mariano Cohn
MUSIK:
Toni M. Mir
KOSTÜME:
Laura Donari

       
  El Hijo de la Novia
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Der erfolgreichste argentinischer Film aller Zeiten! • FĂŒr Rafael Belvedere (Ricardo DarĂ­n)fliesst das Leben irgendwie dahin.Obwohl ihm etwas Jungenhaftes, Schelmisches anhaftet, findet er keine wirkliche Beziehung zu den Dingen und Menschen um sich herum. Am liebsten zappt er sich durchs Fernsehprogramm und will eigentlich nur die Folgen seiner alten Lieblingssendung aus Kinderzeiten sehen: ZORRO.

Mit seinen 42 Jahren sieht er seinem Helden allerdings gar nicht Ă€hnlich. Die Zeiten, in denen er sich mit schwarzem Umhang und Maske als Diego de la Vega fĂŒhlte, sind lange vorbei. WofĂŒr er heute kĂ€mpft, hat nichts heldenhaftes: Das italienische Restaurant,das er von seinem Vater Nino (HĂ©ctor Alterio) samt Inventar und Personal ĂŒbernommen hat, macht permanent Schwierigkeiten. Seine Ehe ist gescheitert, fĂŒr seine Tochter Vicky (Gimena NĂłbile) findet er viel zu wenig Zeit. Er hat wenig Freunde und seine jugendliche Freundin hĂ€lt er emotional auf Distanz. Meistens ereilt ihn ein dringendes Telefonat aus dem Restaurant, wenn Naty (Natalia Verbeke) ihn fĂŒr sich haben möchte.

Nur mit seinem Vater Nino (HĂ©ctor Alterio) verbindet ihn eine starke Beziehung. Nino Belvedere erinnert sich gerne an die alten Zeiten und ist voll zĂ€rtlicher Liebe fĂŒr seine Frau Norma (Norma Aleandro), die an Alzheimer leidet und in einem Pflegeheim lebt. Rafael jedoch hat die Besuche bei der Mutter auf ein Minimum reduziert. Ihre EnttĂ€uschung darĂŒber, dass er sein Studium abgebrochen hat, kann er nicht ĂŒberwinden. FĂŒr seinen Vater aber ist Norma immer noch der Engel, der sein Leben in ein Paradies verwandelte, und ihr möchte er zum Geburtstag den einzigen unerfĂŒllten Wunsch verwirklichen, dem er sich immer verweigert hat: Sie kirchlich zu heiraten. Rafael hĂ€lt das fĂŒr keine gute Idee.

Erst ein Herzinfarkt, mehrere Tage auf der Intensivstation und das unverhoffte Wiedersehen mit seinem Jugendfreund Juan Carlos (Eduardo Blanco), einem erfolglosen Schauspieler, der sich mit Statistenrollen begnĂŒgen muss, begreift Rafael, dass er sein Leben in die Hand nehmen und Entscheidungen fĂ€llen muss. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass es ohne Liebe, Familie und Freunde nicht geht, dass Naty die Frau seines Lebens und sein Vater kein senil romantischer Greis ist. Nicht nur fĂŒr Norma wird die Hochzeit der schönste Tag im Leben ...

 

REGIE:
Juan José Campanella
PRODUKTION:
AdriĂĄn Suar
CAST:
Ricardo Darin
Hector Alterio
Norma Aleandro
Eduardo Blanco
Natalia Verbeke
Gimena Nobile
Claudia Fontan
DREHBUCH:
Fernando Castets
KAMERA:
Daniel Shulman
SCHNITT:
Camilo Antolini
MUSIK:
Angel Illaramendi
AUSSTATTUNG:
Juan Vera

       
  El Medina
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2000]
       
 

Nouvelle Vague Orientale • ErzĂ€hlt wird die Geschichte von Ali, Sohn eines GemĂŒsehĂ€ndlers, der versucht, der Wirklichkeit durch das Theater zu entfliehen. Ali ist Buchhalter in einer staatlichen Metzgerei in Kairo und sein grosser Traum ist es, ein grosser und guter Schauspieler zu werden. DafĂŒr lebt er, dieser Traum ist seine ganze Existenz.

Nach der Zerstörung des Marktes von Rod-EI-Farag, auf dem er arbeitete, verlÀsst Ali seine Familie, seine Freunde, seine Arbeit und seine Liebe, um allein nach Paris zu gehen.

Er findet sich wieder in Menilmontant, einem Quartier in Paris, das genauso wie das Quartier, das er in Kairo verlassen hat- in vollem Umbruch ist. Illegal eingewandert (ein sogenannter Ausweisloser), muss er sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlagen. Er beginnt zu boxen und jetzt trÀumt er davon, an grossen BoxkÀmpfen teilzunehmen. Obwohl er begabt ist, wird seine Karriere schon bald von den manipulierten Wetten und gezinkten KÀmpfen gefÀhrdet, die ihn zum ewigen Verlierer machen. Ali lehnt sich gegen den Verlust seiner lllusionen auf. Seine Feinde rÀchen sich, versuchen, ihn zu ermorden und liefern ihn schliesslich schwer verletzt doch noch in ein Spital ein.

Als Ali wieder erwacht, hat er sein GedÀchtnis verloren. Seine Begegnung mit einer Krankenschwester setzt seinem Pariser Aufenthalt ein Ende, der vor allem von seiner Einsamkeit und vom Umherirren in einer ihm fremden Metropole geprÀgt war.

Doch die Zeit, die er in Paris verbrachte, hat ihn zu einer wesentlichen Erkenntnis gefĂŒhrt: Alle StĂ€dte gleichen sich, und deshalb muss man, um seinen Platz zu finden, zuerst zu sich selber finden. Als er wieder gesund ist, beschliesst Ali, nach Hause zurĂŒckzukehren. Er will seine Vergangenheit wiederfinden und seinen alten Traum umsetzen, fes davon ĂŒberzeugt, dass nur das Theater ihm das Tor zur Welt öffnen kann und dass die wahre Reise im Kopf stattfindet.

 

REGIE:
Yousry Nasrallah
PRODUKTION:
Humbert Balsan
Marianne Khoury
Gabriel Khoury
CAST:
Bassem Samra
Abla Kamel
Ahmad Fouad SĂ©lim
Mohamed Nagaty
Roschdy Zem
InĂšs de MĂ©deiros
Amr Saad
DREHBUCH:
Yousry Nasrallah
Nasser Abdel-Rahmane
Claire Denis
KAMERA:
Samir Bahsan
SCHNITT:
Tamer Fathi
MUSIK:
Tamer Ezzat

       
  El nido vacĂ­o
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Daniel Burman • Der sechste Film des Filmemachers Daniel Burman, einer der herausragenden Figuren im jungen argentinischen Kino, der mit «Esperando al MesĂ­as» (2000) und «El abrazo partido» (2004) aufgefallen war, erzĂ€hlt von einem Moment, der das Leben aller Eltern prĂ€gt: Jenem, an dem die Kiner ausfliegen, das Nest verlassen. «El nido vacĂ­o», das verlassene Nest eben, ergrĂŒndet den Moment der Leere, wenn die Kinder gross geworden sind und selbststĂ€ndig, wenn sie das erreicht haben, was ihnen die Eltern ja ĂŒber die Jahre ihrer Kindheit hinweg wĂŒnschten. Das alltĂ€gliche familiĂ€re Chaos endet. In «El nido vacĂ­o» ist es Leonardo, ein erfolgreicher Schriftsteller, der sich zusammen mit seiner Frau eines Tages in dieser Situation vorfindet. Ein ebenso sanfter wie klug gebauter Film rund um die Familie, die TrĂ€ume und Ängste auch, um Hoffnungen und Ahnungen. Ein weiteres starkes StĂŒck von Daniel Burman, grossartig in Szene gebracht und ĂŒberraschend. Mit Alodovar-Schauspielerin Cecilia Roth und Oscar MartĂ­nez, der am Festival von San Sebastian fĂŒr die Darstellung des Vaters ausgezeichnet wurde, genauso wie Kameramann Hugo Colace, der es schafft, die Kamera zu einer eigenstĂ€ndigen Figur werden zu lassen.

 

REGIE:
Daniel Burman
PRODUKTION:
AnahĂ­ Berneri
Daniel Burman
Diego Dubcovsky
José María Morales
CAST:
Oscar MartĂ­nez
Cecilia Roth
Inés Efron
Arturo Goetz
Jean Pierre Noher
Eugenia Capizzano
DREHBUCH:
Daniel Burman
KAMERA:
Hugo Colace
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
TON:
Juan Ferro
MUSIK:
Nico Cota
Santiago RĂ­o Hinckelmann
KOSTÜME:
Roberta Pesci

       
  Elegy
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Elegy oder die Kunst zu Lieben • David Kepesh (Ben Kingsley), ein berĂŒhmter Kulturkritiker und Star unter den Professoren einer New Yorker UniversitĂ€t, ist ĂŒber sechzig und ergraut, ein wortgewaltiger Verteidiger der sexuellen Revolution, der sein Leben als "emanzipierte MĂ€nnlichkeit" bezeichnet. Seine Studentinnen hegen eine grosse Bewunderung fĂŒr ihn, er legt jedoch Wert darauf, sie erst nach der Abschlussfeier ins Bett zu bringen. Als aber die 24-jĂ€hrige ĂŒberwĂ€ltigend schöne und sittsame Studentin Consuela Castillo (PenĂ©lope Cruz) in sein Leben tritt, wird er in einen Strudel sexueller Eifersucht und tiefen VerlustĂ€ngsten gezogen. Plötzlich ist es ihm nicht mehr möglich, die bisher gelebte kritische Distanz des Ästheten aufrecht zu erhalten.

Isabel Coixet ist ohne Frage eine grosse Poetin des Filmischen, und auch dieses Mal brilliert sie mit ihren Bildern, ihrem untrĂŒglichen GespĂŒr fĂŒr AtmosphĂ€re, Schönheit und fĂŒr die grossen Themen Liebe und Tod, die in ihrem bisherigen Werk eine zentrale Stellung einnehmen. Exzellent gefilmt (die Kamera fĂŒhrte wie in allen Filmen Isabel Coixets der Franzose Jean-Claude Larrieu) und brillant gespielt sowie mit teilweise sehr eleganten, witzigen und pointierten Dialogen ausgestattet ist "Elegy" ein wahrhaft elegischer Film, eine Romanze in dunklen, aber niemals dĂŒsteren Molltönen, die mit Sicherheit ihr Publikum finden wird.

 

REGIE:
Isabel Coixet
PRODUKTION:
Andre Lamal
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
CAST:
Sonja Bennett
Patricia Clarkson
Penélope Cruz
Antonio Cupo
Michelle Harrison
Deborah Harry
Dennis Hopper
DREHBUCH:
Nicholas Meyer
KAMERA:
Jean-Claude Larrieu
SCHNITT:
Amy E. Duddleston
TON:
Melissa A. Corns
AUSSTATTUNG:
Claude Paré
KOSTÜME:
Katia Stano

       
  Elizabeth
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 1998]
       
 

Ein Film von Shekhar Kapur • 7 Oscar-Nominationen fĂŒr «Elizabeth» !

England 1554. Unter der Regentschaft von Königin Mary I. (Kathy Burke) erlebt das Land seinen Niedergang: Der Staat ist nahezu bankrott, und das Volk leidet unter den von der Krone stĂ€ndig neu angefachten religiösen Auseinandersetzungen. Als Mary stirbt, wird ihre jĂŒngere Halbschwester Elizabeth (Cate Blanchett) zur Königin gekrönt.

WĂ€hrend das Land voller Hoffnung aufatmet, ersehnt die junge Monarchin nichts mehr, als ihre grosse Jugendliebe Robert Dudley (Joseph Fiennes) endlich wieder in die Arme schliessen zu können. Ihre engsten Berater ermahnen sie jedoch, persönliche Interessen zurĂŒckzustellen und sich mit aller Kraft den dringenden Problemen zuzuwenden, mit denen sich der Staat nicht zuletzt von Seiten des Auslandes konfrontiert sieht.

Sir William Cecil (Richard Attenborough), Elizabeths engster Ratgeber, empfiehlt ihr instÀndig, sich im Interesse der StaatsrÀson mit einem europÀischen Adeligen zu vermÀhlen. Sie aber, die niemand anderen lieben kann als Dudley, widersteht diesem Anliegen.

Nicht nur Frankreich, Spanien und der Vatikan bedrohen ihre Herrschaft, auch am eigenen Hofe lauern die Feinde, angefĂŒhrt von dem mĂ€chtigen Duke of Norfolk (Christopher Eccleston). Elizabeths einziger VerbĂŒndeter ist der Meisterspion Sir Francis Walsingham (Geoffrey Rush). Doch als Frau in einer ausgesprochenen MĂ€nnerwelt muss sie selbst die ihr verliehene AutoritĂ€t sowohl bei Hofe als auch auf europĂ€ischer Ebene energisch und bisweilen rĂŒcksichtslos ausspielen, wenn sie politisch und physisch ĂŒberleben will...

Mit opulenter Ausstattung und an vielen geschichtstrĂ€chtigen SchauplĂ€tzen inszenierte der indische Regisseur Shekhar Kapur (BANDIT QUEEN) einen historischen Thriller ĂŒber die frĂŒhen Lebensjahre der englischen Königin Elizabeth I., die als 'Virgin Queen' in die Geschichte einging. Aus der hochkarĂ€tigen, internationalen Besetzung sticht die Australierin Cate Blanchett heraus, der es in beeindruckender Weise gelingt, die Wandlung Elizabeths von der unbedarften, jungen Prinzessin zur unbezwingbaren, ikonenhaften Herrscherin und BegrĂŒnderin des 'goldenen Zeitalters' glaubwĂŒrdig darzustellen.

 

REGIE:
Shekhar Kapur
PRODUKTION:
Alison Owen
Eric Fellner
Tim Bevan
CAST:
Cate Blanchett
Geoffrey Rush
Christopher Eccleston
Joseph Fiennes
Richard Attenborough
Fanny Ardant
Eric Cantona
DREHBUCH:
Michael Hirst
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Jill Bilcock
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
John Myhre

       
  Elizabeth: The Golden Age
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2007]
       
 

Frau Kriegerin Königin • Neun Jahre nach dem fĂŒr sieben Oscars nominierten Meisterwerk "Elizabeth" schlĂ€gt Regisseur Shekhar Kapur das zweite Kapitel des Elisabethanischen Zeitalters auf. AngefĂŒhrt von den beiden OscarpreistrĂ€gern Cate Blanchett und Geoffrey Rush, die ihre Rollen wieder aufnehmen, widmet sich das bildgewaltige Epos dem Zenit der Herrschaft von Königin Elizabeth.

Bewegend erzĂ€hlt "Elizabeth-The Golden Age" vom grossen Kampf einer Frau, Ihre Liebe zu kontrollieren, ihre Feinde zu zerschmettern und einzig ihrem Reich zu dienen. Pracht- und kraftvolles Kino ĂŒber eine aussergewöhnliche Herrscherin, die nicht umsonst zum Symbol einer Ära wurde, die als "Golde Ära" in der Geschichte Englands einging. Ein Augenschmaus aus dem Hause Working Title.

 

REGIE:
Shekhar Kapur
PRODUKTION:
Jonathan Cavendish
CAST:
Cate Blanchett
Geoffrey Rush
Clive Owen
Rhys Ifans
Jordi MollĂ 
Abbie Cornish
Samantha Morton
DREHBUCH:
William Nicholson
Michael Hirst
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Jill Bilcock
TON:
Paul Apted
MUSIK:
Craig Armstrong
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Guy Dyas
KOSTÜME:
Alexandra Byrne

       
  Elvis & Nixon
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2016]
       
 

Ein Film von Liza Johnson • Ein Morgen im Dezember 1970: Rock'n'Roll-Musiker Elvis Presley (Michael Shannon) steht vor dem Weissen Haus in Washington. Er bittet US-PrĂ€sident Richard Nixon (Kevin Spacey) in einem sechsseitigen Brief um ein persönliches Treffen im Oval Office. Tage spĂ€ter, nach etlichen AbklĂ€rungen und der reiflichen AbwĂ€gung, wie ein solcher Besuch des berĂŒhmtesten Musikers PR-mĂ€ssig ausgeschlachtet und Nixon gleichzeitig in der politischen Beliebtheitsskala nach oben katapultieren könnte, wird Elvis im Weissen Haus empfangen. Trotz Missachtung sĂ€mtlicher Punkte des strengen Besuchs-Protokolls darf Elvis schlussendlich sein Anliegen unterbreiten, das der mĂ€chtigste Mann der USA nur schlecht ausschlagen kann: Elvis möchte als Undercover-Agent anheuern, um bei der BekĂ€mpfung des Drogenhandels tatkrĂ€ftig mitzuhelfen.

 

REGIE:
Liza Johnson
PRODUKTION:
Cassian Elwes
Holly Wiersma
CAST:
Michael Shannon
Kevin Spacey
Alex Pettyfer
Johnny Knoxville
Colin Hanks
Evan Peters
Sky Ferreira
DREHBUCH:
Joey Sagal
Hanala Sagal
Cary Elwes
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Sabine Hoffman
Michael Taylor
TON:
Gene Park
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Mara LePere-Schloop

       
  Elysium
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2013]
       
 

Ein Film von Neill Blomkamp • Im Jahr 2159 gibt es zwei Sorten von Menschen: die Superreichen, die auf einer makellosen, von Menschen gebauten Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der ĂŒberbevölkerten, heruntergewirtschafteten Erde haust. Die Menschen auf der Erde setzen alles daran, der hohen KriminalitĂ€tsrate und der grossen Armut, die auf dem Planeten herrscht, zu entkommen. Und sie benötigen dringend den hohen Standard medizinischer Versorgung, den es nur auf Elysium gibt. Doch einige Leute auf Elysium schrecken vor nichts zurĂŒck, um rigide Anti-Einwanderungsgesetze durchzusetzen und den luxuriösen Lebensstil ihrer Elite zu bewahren. Der einzige Mensch, der die Chance hat, so etwas wie Gleichberechtigung in diese beiden Welten zu bringen, ist Max (MATT DAMON), ein ganz normaler Mann, der verzweifelt versucht, nach Elysium zu gelangen. WĂ€hrend sein Leben an einem seidenen Faden hĂ€ngt, ĂŒbernimmt er widerwillig eine gefĂ€hrliche Mission. Eine Mission, bei der er gegen Elysiums Ministerin Delacourt (JODIE FOSTER) und ihre Hardliner-Truppen antreten muss. Doch falls er gewinnt, kann er nicht nur sein eigenes Leben retten, sondern auch das von Millionen Menschen auf der Erde.

 

REGIE:
Neill Blomkamp
PRODUKTION:
Simon Kinberg
CAST:
Matt Damon
Jodie Foster
William Fichtner
Alice Braga
Sharlto Copley
Diego Luna
Michael Shanks
Talisa Soto
Carly Pope
DREHBUCH:
Neill Blomkamp
KAMERA:
Trent Opaloch
SCHNITT:
Julian Clarke
TON:
Craig Berkey
AUSSTATTUNG:
Philip Ivey
KOSTÜME:
April Ferry

       
  Embrassez qui vous voudrez
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

La vie est bizarre... • Es ist Sommer und die Leute zieht es ans Meer. In La Touquet treffen verschiedene Paare aufeinander, die in komplexen Beziehungen miteinander verstrickt sind. Es wird hintergangen, betrogen, gelogen, geliebt und getrauert. Die einen tuns bereits seit Jahren, andere immer wieder von Neuem. Und nochmals andere tuns zum ersten Mal. Im Zentrum der sich verstrickenden Geschichten steht die seit Jahren verheiratete, wohlhabende Elizabeth mittleren Alters, die seit langem von ihrem Mann Bertrand betrogen wird, aber perfekt den Schein wahrt. Zum ersten Mal muss sie ohne ihren Mann in die Sommerferien gehen und begegnet dort einer faszinierenden Frau, der AnwĂ€ltin Lulu, die am Ende ihrer Beziehung mit ihrem eifersĂŒchtigen Ehemann steht. Durch gemeinsame GesprĂ€che und AusflĂŒge erwacht in der abgelöschten Elizabeth neues Leben. Sie erkennt, dass sie nicht einfach Opfer ist. Sie entdeckt ungeahnte KrĂ€fte und GefĂŒhle in sich, die jahrelang verschĂŒttet waren. Somit beginnt nicht nur fĂŒr sie, sondern auch die anderen Beteiligten ein neues Leben.

 

REGIE:
Michel Blanc
PRODUKTION:
Yves Marmion
CAST:
Charlotte Rampling
Jacques Dutronc
Carole Bouquet
Michel Blanc
Karin Viard
Denis PodalydĂšs
Sami Bouajila
DREHBUCH:
Michel Blanc
Joseph Connolly
KAMERA:
Sean Bobbitt
SCHNITT:
Maryline Monthieux
MUSIK:
Mark Russell
AUSSTATTUNG:
BenoĂźt Barouh

       
  Emporte-Moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 1999]
       
 

Ein Film von Lea Pool • Im Jahr 1963 finden im Leben der 13jĂ€hrigen Hanna (Karine Vanasse) entscheidende VerĂ€nderungen statt. In einem Kino in Montreals 'Mile-End' begegnet ihr auf der Leinwand Nana, die von Anna Karina verkörperte junge Heldin in Jean-Luc Godards Film 'Vivre sa vie'. Hanna ist von Nana fasziniert und sieht in ihr gewisse Ähnlichkeit mit einer ihrer Lehrerinnen (Nancy Huston), zu der sie eine besondere Beziehung aufzubauen hofft.

Hanna ist in einem schwierigen Alter. Hin- und hergerissen zwischen ihren Eltern, die sich gleichzeitig lieben und hassen, wĂ€chst das MĂ€dchen zur Frau heran. Hannas heimatloser, jĂŒdischer Vater (Miki Manojlovic) versucht sich erfolglos als Schriftsteller durchzuschlagen. Schwer an seiner Vergangenheit tragend, vermag er GefĂŒhle nur ungeschickt auszudrĂŒcken. Die noch junge, aus einer katholischen Quebecer Familie stammende Mutter (Pascale Bussieres), zart und zerbrechlich, ist stĂ€ndig ĂŒberarbeitet und mit den Nerven am Ende. Zum GlĂŒck hat Hanna noch ihren Ă€lteren Bruder (Alexandre Merineau), den sie vergöttert, und ihre beste Freundin Laura (Charlotte Christeler), zu der sie sich hingezogen fĂŒhlt, weil sie so anders und so sinnlich ist.

Am Ende eines turbulenten Jahres hat Hanna die Botschaft der sinnlichen, bezaubernden Nana aus Godards Film verstanden und ist frei, ihr Leben nach ihren eigenen WĂŒnschen zu gestalten. Sie erkennt, dass ihr die Verantwortung fĂŒr ihr eigenes Leben niemand abnehmen kann.

 

REGIE:
LĂ©a Pool
PRODUKTION:
Alfi Sinniger (Catpics)
Lorraine Richard
Carole Scotta
CAST:
Karine Vanasse
Pascale BussiĂšres
Miki Manojlovic
Nancy Huston
Alexandre MĂ©rineau
Charlotte Christeler
Monique Mercure
DREHBUCH:
LĂ©a Pool
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Michel Arcand
MUSIK:
ECM
AUSSTATTUNG:
Serge Bureau

       
  En el nombre de la hija
 
       
 

In the Name of the Girl • Die neunjĂ€hrige Manuela reist im Sommer 1976 zusammen mit ihren Eltern und dem jĂŒngeren Bruder Camillo in den SĂŒden Ecuadors, wo das Kind in der NĂ€he von Cuenca bei seinen Grosseltern die Ferien verbringen soll. Die sozialistisch engagierten Eltern sind Atheisten und reisen fĂŒr ein politisches Engagement ab, die Grossmutter ist konservativ und streng glĂ€ubige Katholikin. Sie akzeptiert den Namen Manuelas nicht und besteht in der Abwesenheit der Eltern darauf, dass die Ă€lteste Tochter traditionsgemĂ€ss getauft wird und zwar auf den Namen Dolores. Davon will das Kind nichts wissen, wehrt sich und begegnet einem kurligen Onkel, der ebenfalls auf dem Anwesen lebt. Über ihn erfĂ€hrt Manuela, dass die Welt der Fantasie grenzenlos ist, und sie beginnt, auch sich selber besser zu verstehen

 

REGIE:
Tania Hermida
PRODUKTION:
Mary Palacios
CAST:
Eva Mayu Mecham Benavides
Markus Mecham Benavides
Martina LeĂłn
SebastiĂĄn Hormachea
Francisco Jaramillo
DREHBUCH:
Tania Hermida
KAMERA:
Armando Salazar
SCHNITT:
Vanessa Amores
Juan Carlos Donoso
MUSIK:
Nelson GarcĂ­a
KOSTÜME:
Maria Caridad Carrion

       
  En ganske snill mann
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 2010]
       
 

Ein Mann von Welt • Ulrik (Stellan SkarsgĂ„rd) ist gerade den schwedischen Gardinen entronnen, da stellt sich ihm die Frage – neues Leben oder altes? Eigentlich möchte er schleunigst die ungnĂ€dige Vergangenheit so weit wie möglich hinter sich lassen. Seinen Sohn will er wiedersehen und sich an dessen Nachwuchs erfreuen. Wie es sich fĂŒr einen in die Jahre gekommenen Gangster gehört. Er findet einen Job in einer Autowerkstatt, bekommt eine Topfpflanze geschenkt und verliebt sich in die Tochter vom sehr redseligen Chef. Eine verschrobene alte Dame gibt ihm Kost und Quartier und will als Gegenleistung lediglich auch ihren – erotischen – Appetit gestillt wissen. Einem ganz normalen Leben steht also eigentlich nichts mehr im Wege.

Wenn da nicht die offen gebliebenen Rechnungen wĂ€ren. Sein Gangsterfreund Jensen bedrĂ€ngt ihn, dort weiterzumachen, wo er einst aufgehört hat. Den VerrĂ€ter von damals hat Ulriks alte Bande ausfindig gemacht und den nötigen Schlachtplan noch dazu. Doch ganz so einfach gehen Familie und Verbrechen eben nicht zusammen. Plötzlich soll Ulrik seinen Enkel nicht mehr sehen dĂŒrfen, seine Freundin will nichts mehr von ihm wissen und Jensen drĂ€ngelt immer weiter, endlich auf Rache statt auf Ruhe zu sinnen. Denn Gangster vergessen nicht. Obwohl sie manchmal gerne wĂŒrden.

 

REGIE:
Hans Petter Moland
PRODUKTION:
Finn Gjerdrum
Stein B. Kvae
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
BjĂžrn Floberg
Jorunn Kjellsby
BjĂžrn Sundquist
Jon Øigarden
DREHBUCH:
Kim Fupz Aakeson
KAMERA:
Philip Øgaard
SCHNITT:
Jens Christian Fodstad
TON:
Gisle Tveito
MUSIK:
Halfdan E

       
  En mai, fais ce qu'il te plaĂźt
 
       
 

Ein Film von Christian Carion

 

REGIE:
Christian Carion
PRODUKTION:
Philip Boëffard
Christophe Rossignon
CAST:
August Diehl
Olivier Gourmet
Mathilde Seigner
Alice Isaaz
Matthew Rhys
Joshio Marlon
Thomas Schmauser
DREHBUCH:
Andrew Bampfield
Christian Carion
Laure Irrmann
KAMERA:
Pierre Cottereau
TON:
Pascal Jasmes
MUSIK:
Ennio Morricone

       
  Ende der Erinnerung?
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2017]
       
 

Ein Film von Peter Schreiner • 2011, zum 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz, wurde unter dem Patronat von Alt-BundesrĂ€tin Ruth Dreifuss in Bern die Auflösung der «Kontaktstelle fĂŒr Überlebende des Holocaust in der Schweiz», eines offiziell eingetragenen Vereins, festlich begangen. Damit wird die Geschichte aber nicht ad acta gelegt: Die Zeremonie bildet den Rahmen des Films, ihr gegen-ĂŒber gestellt sind Berichte von Mitgliedern der «Kontaktstelle» ĂŒber ihre schrecklichen Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg sowie Szenen aus dem Vereinsalltag und Momente weiterer ZusammenkĂŒnfte der Überlebenden. Auch steuert eine Ausstellung des Malers Gerhard Richter, der sich gezielt mit den Schicksalen einiger Überlebender aus der Kontaktgruppe auseinandergesetzt hat, einen ErzĂ€hlstrang bei.

1995, sehr spĂ€t, 50 Jahre nach Kriegsende, haben sich Überlebende des Holocaust in der «Kontaktstelle» zusammengefunden. Zuvorderst stand die Einbindung in eine Gemeinschaft von Schicksalsgenossen und das Finden einer Sprache fĂŒr das Erlebte. Erst nach und nach begannen einzelne Mitglieder in der Öffentlichkeit, in Schulen oder an UniversitĂ€ten davon zu erzĂ€hlen. Der Film zeigt denn auch SchĂŒler und Studenten, die gebannt den Schilderungen dieser Zeitzeugen lauschen. Sie gehören zu letzten Überlebenden, die noch zu Wort kommen können. Damals, zur Zeit des Nationalsozialismus, waren sie jĂŒnger als ihre jetzigen Zuhörer. Ihre Geschichten sollen als Mahnmal in die Zukunft wirken.

Mit einer heute 15 BĂŒcher umfassenden Publikation in Form eines Sammel-bands, der den Titel trĂ€gt «Mit meiner Vergangenheit lebe ich» kam es schliesslich auch zu schriftlichen Zeugnissen. FĂŒr diese erschĂŒtternden Berichte steuerte der KĂŒnstler Gerhard Richter, der sich lange schon der deutschen Vergangenheit widmet, die Buchcovers bei und ermöglichte 2016 eine Herausgabe im Suhrkamp-Verlag Berlin. Die Buchcovers sind Teile seines vierteiligen Werks «Birkenau», in denen er authentische Fotos aus einem Konzentrationslager zu grossen abstrakten Bildtafeln verarbeitete.

Die Buchpremiere des Sammelbands fand anlĂ€sslich der Ausstellung von Richters Birkenau-Bildern im Frieder Burda-Museum in Baden-Baden im FrĂŒhjahr 2016 statt. Der Kurator verwies auf den «denk-mal»-Charakter des Gemeinschaftswerks. Es geht um die existenzielle Frage: Wie kann das Unfassbare des Holocaust heute kommuniziert werden? Richters Birkenau-Bilder und die BĂŒcher der HolocaustĂŒberlebenden stehen beide fĂŒr den Versuch einer «VergegenwĂ€rtigung» und bilden einen Widerpart zur seiner-zeitigen Veranstaltung in Bern, als die «Kontaktstelle» der Überlebenden feierlich aufgelöst wurde.

 

REGIE:
Peter Schreiner
DREHBUCH:
Peter Schreiner
MUSIK:
Mark Varshavsky

       
  Enemy of the State
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 1999]
       
 

It's not Paranoia ... if they're really after you. • 'Wir sind im Krieg, 24 Stunden am Tag', beschreibt Thomas Brian Reynolds (JON VOIGHT) vom mĂ€chtigen Geheimdienst NSA seinen Auftrag: den Schutz der US Demokratie. Als er deren Zukunft durch einen Politiker gefĂ€hrdet sieht, der gegen ein neues, der NSA unbegrenzte Freiheiten einrĂ€umendes Sicherheitsgesetz stimmen will, lĂ€sst er den unbequemen Mann aus dem Weg rĂ€umen. Doch der Mord wurde zufĂ€llig gefilmt, und das Beweismittel dem jungen Staranwalt Robert Dean (WILL SMITH) unbemerkt zugesteckt.

Ohne Motive und Hintergrunde zu kennen, gerĂ€t der Jurist ins Visier der NSA, durch deren geschickte Manipulation Dean von einem Tag zum nĂ€chsten seinen Job, seine Frau, seinen guten Ruf, kurz: seine IdentitĂ€t verliert. Auf sich allein gestellt und ins Bodenlose stĂŒrzend, flĂŒchtet Dean vor den unbekannten Gegnem. Bis ihm der im Untergrund arbeitende Überwachungsexperte Brill (GENE HACKMAN) die Augen öffnet und erst widerwillig, dann aber entschlossen zum Gegenangriff blĂ€st.

Das Dreamteam des Powerkinos, Produzent Jerry Bruckheimer ('Armageddon - Das jĂŒngste Gericht', 'Con Air') und Regisseur Tony Scott ('Crimson Tide') verschwört sich mit erneuter Hitgarantie gegen Leinwandlethargie. Ihr fĂŒnfter gemeinsamer Film ist ihr erster Polit-Thriller, eine mit Jungstar Will Smith ('Men in Black'), Kinolegende Gene Hackman ('Absolute Power') und OscarpreistrĂ€ger Jon Voight ('Mission: Impossible') grossartig besetzte Warnung vor dem glĂ€sernen Menschen und mĂ€chtige, ihn zerbrechende Behörden.

Die Gefahren der modernen Überwachungstechnologie aufdeckend, lassen die Filmemacher einen Star-Anwalt, der, ohne es zu wissen, einen Politmord aufdecken könnte, von einem skrupellosen Geheimdienst in die Enge treiben. So entsteht ein zweistĂŒndiger durch Action und Emotionen hochgekochter Hitzeschub, der niemanden kaltlĂ€sst und klarmacht, dass hier der JĂ€ger, nicht der Gejagte DER STAATSFEIND NR. 1 ist.

 

REGIE:
Tony Scott
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Will Smith
Gene Hackman
Jon Voight
Lisa Bonet
Regina King
Stuart Wilson
Gabriel Byrne
DREHBUCH:
David Marconi
KAMERA:
Dan Mindel
SCHNITT:
Chris Lebenzon
MUSIK:
Trevor Rabin
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
BenjamĂ­n FernĂĄndez
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  English National Opera: The Magic Flute
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2016]
       
 

Live aus der English National Opera • 1. Aufzug
Der junge Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht ausgesandt, um ihre Tochter Pamina zu retten, die vom FĂŒrsten Sarastro entfĂŒhrt wurde. Der VogelfĂ€nger Papageno wird Tamino zur Seite gestellt. Tamino erhĂ€lt eine Zauberflöte, Papageno ein magisches Glockenspiel, beides von den bis jetzt noch freundlichen Drei Damen der Königin der Nacht. Sie brechen auf, um Pamina zu befreien. Papageno findet Pamina in Sarastros Reich und berichtet ihr, dass der verliebte Tamino zu ihrer Rettung aufgebrochen ist. Sie wollen fliehen, um Tamino entgegenzueilen, treffen dabei jedoch auf Sarastros Oberaufseher Monostatos, dem sie mit Hilfe des Glockenspiels entkommen. Derweil erreicht Tamino Sarastros Weisheitstempel, wo er erfĂ€hrt, dass Sarastro nur gute Absichten verfolgt, was ihm nicht so ohne weiteres einleuchtet („so ist denn alles Heuchelei“). Tamino gerĂ€t in die HĂ€nde von Monostatos, der ihn als Gefangenen zu Sarastro bringt. Monostatos wird von Sarastro bestraft, Tamino und Papageno werden in den PrĂŒfungstempel gefĂŒhrt und von Pamina getrennt.

2. Aufzug
Sarastro wĂŒnscht, dass Tamino als Priester des Weisheitstempels geweiht wird, und erklĂ€rt, dass er, Sarastro, Pamina entfĂŒhrt habe, um sie vor der in seinen Augen bösen Königin der Nacht zu bewahren, die auch den Tempel zerstören wolle. Tamino und Pamina seien fĂŒreinander bestimmt, und auch fĂŒr Papageno gebe es eine Papagena. Sie mĂŒssten zuvor jedoch drei PrĂŒfungen bestehen. Tamino und der zaghafte Papageno unterziehen sich den PrĂŒfungen, Papageno versagt jedoch schon zu Beginn und darf Tamino nicht weiter begleiten. Pamina darf dagegen weiter ihrem Tamino folgen; mit Hilfe der Zauberflöte bestehen sie die letzten beiden PrĂŒfungen. Der verzweifelte Papageno wird durch sein magisches Glockenspiel mit Papagena vereint. Die Königin der Nacht versucht einen Überfall auf den Tempel, wird dabei jedoch mit Monostatos und ihren anderen VerbĂŒndeten vernichtet. Tamino und Pamina werden schliesslich durch Sarastro gemeinsam in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen.

 

REGIE:
Mark Wigglesworth
CAST:
Allan Clayton
Lucy Crowe
Peter Coleman-Wright
James Creswell
Ambur Braid
TON:
Gareth Fry
AUSSTATTUNG:
Michael Levine
KOSTÜME:
Nicky Gillibrand

       
  Ensemble c'est trop
 
       
 

Ein Film von LĂ©a Fazer

 

REGIE:
LĂ©a Fazer
CAST:
Nathalie Baye
Pierre Arditi
Jocelyn Quivrin
AĂŻssa MaĂŻga
Jacques Weber
KAMERA:
Myriam Vinocour
SCHNITT:
Stan Collet
TON:
LoĂŻc Prian
AUSSTATTUNG:
Marie-HĂ©lĂšne Sulmoni

       
  Ensemble, c'est tout
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2007]
       
 

Zusammen ist man weniger allein • Nach dem Bestsellerroman von Anna Gavalda

Die junge Camille (Audrey Tautou) ist eine begabte Zeichnerin, die sich dem Leben verweigert. Statt ihrem Talent nachzugehen, arbeitet sie abends in einer Putzkolonne und lebt allein in einem kleinen Pariser Dachzimmer. Philibert (Laurent Stocker) wohnt im selben Haus – aber in der riesigen Belle-Etage-Wohnung einer verstorbenen Verwandten. Der schĂŒchterne Adelssprössling und Hobby-Historiker verkauft Postkarten in einem Museumsshop, da er sich nichts anderes zutraut. Und weil er ein grosses Herz hat, teilt er seine Wohnung mit einem flĂŒchtigen Bekannten: Franck.
Franck (Guillaume Canet), eher der selbstbezogene Typ, fĂ€hrt gern Motorrad und erholt sich mit wechselnden AffĂ€ren und lauter Musik von seinem Stress als Gourmetkoch. Wirklich verbunden fĂŒhlt er sich offenbar nur einem Menschen: seiner rĂŒhrenden wie schlagfertigen Grossmutter Paulette (Françoise Bertin), die nach einem Unfall auf Hilfe angewiesen ist.
Als Philibert an einem kalten Wintertag beschliesst, Camille Unterschlupf in seiner Wohnung zu gewĂ€hren, weil er sich um ihre Gesundheit sorgt, reagiert Franck zunĂ€chst unwirsch und ablehnend. Eine Frau im Haus, das kann nur Ärger bedeuten! Als er jedoch sieht, wie Philibert aufblĂŒht, weil er sich um jemanden kĂŒmmern kann, beschliesst Franck, sich zu arrangieren. So beginnt eine spannende und fĂŒr alle ĂŒberraschende Entwicklung, wĂ€hrend derer die drei sich beschnuppern oder aus dem Weg gehen, fetzen und versöhnen, beschimpfen und bewundern, bekochen und betrinken, hassen und lieben – bis sie gelernt haben, wie stark und glĂŒcklich sie gemeinsam sind, und auch Paulette mit ins Boot holen.

 

REGIE:
Claude Berri
PRODUKTION:
Claude Berri
Nathalie Rheims
CAST:
Audrey Tautou
Guillaume Canet
Laurent Stocker
Françoise Bertin
Alain Sachs
Firmine Richard
BĂ©atrice Michel
DREHBUCH:
Claude Berri
Anna Gavalda
KAMERA:
AgnĂšs Godard
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
Pierre Gamet
MUSIK:
Frédéric Botton
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott
Hoang Thanh At
KOSTÜME:
Sylvie Gautrelet

       
  Eraserhead
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. August 2017]
       
 

Ein Film von David Lynch • «David Lynch, der wĂ€hrend seines Kunststudiums an der Pennsylvania Academy of Fine Arts Kurzfilme gedreht hatte, arbeitete fĂŒnf Jahre lang in Los Angeles an der Fertigstellung dieses SpielfilmdebĂŒts, das (zumeist nachts) auf 35-mm-Film und in Schwarzweiss gedreht wurde. Er war Drehbuchautor, Regisseur und Ausstatter in einem und zeichnete auch fĂŒr die wunderbar schmuddeligen Spezialeffekte. Es wirkt so, als hĂ€tte er die Experimentalfilm-Bewegung neu erfunden; wenn man sich diesen gewagt irrationalen Film anschaut, der sich fĂŒr die Logik der TrĂ€ume interessiert, hat man fast das GefĂŒhl, einen europĂ€ischen Avantgarde-Gruselfilm der 20er- oder der frĂŒhen 30er-Jahre zu sehen. Da gibt es Bilder, die an Fritz Langs M, Cocteaus Le sang d’un poĂšte und Buñuels Un chien andalou erinnern, und doch ist hier eine völlig neue SensibilitĂ€t am Werk. Lynch zieht uns in wurmige AngstzustĂ€nde hinein. Die Zeit scheint komplett stillzustehen, wenn der Held Henry, dessen Haare wie unter Dauerschock in einer rechteckigen Afro-Tolle senkrecht aufstehen, durch Strassen zieht, die an jene erinnern, durch die Peter Lorre in M geschlichen ist. Henry scheint dem Unterbewusstsein des Zuschauers zu entspringen; er erlebt die schlimmsten Ängste eines Mannes vor Brautwerbung, Ehe und Vaterschaft (sein Spross ist ein quĂ€kendes Monstrum). Der schleppende, seltsame Rhythmus wirkt sehr verstörend und ist gewöhnungsbedĂŒrftig, und doch ist das ein ganz und gar verblĂŒffender, sinnlicher Film; er enthĂ€lt sogar ein Element von Science-Fiction und ein paar schauerliche Musical-Einlagen, und die Tonspur ist ebenso originell und sonderbar wie die Bildsprache. Im zeitgenössischen Kino gibt es wohl nichts, was so gespenstisch erotisch wirkt wie der Augenblick, da Henry mit dem MĂ€dchen von gegenĂŒber Ehebruch begeht und das Liebespaar in seinem Bett verfliesst – in der FlĂŒssigkeit verschwindet, bis nur noch die Haare der Frau obenauf treiben.» (Pauline Kael: 5001 Nights at the Movies, Marion Boyars 1993)

 

REGIE:
David Lynch
PRODUKTION:
David Lynch
CAST:
Jack Nance
Charlotte Stewart
Allen Joseph
Jeanne Bates
Judith Roberts
Laurel Near
V. Phipps-Wilson
DREHBUCH:
David Lynch
KAMERA:
Herbert Cardwell
Frederick Elmes
SCHNITT:
David Lynch
TON:
David Lynch
MUSIK:
David Lynch
AUSSTATTUNG:
David Lynch

       
  Erin Brockovich
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2000]
       
 

Julia Roberts in Steven Soderbergh's • In a world where heroes are often in short supply, the story of Erin Brockovich is an inspirational reminder of the power of the human spirit. Her passion, tenacity and steadfast desire to fight for the rights of the underdog defied the odds
her victory made even more sweet by the fact that while helping others, she in turn helped herself.

Erin Brockovich is a stirring, funny and unconventional drama based on true events, starring two-time Academy Award* nominee Julia Roberts as the twice-divorced mother of three young children who sees an injustice, takes on the bad guy and wins.

With no money, no job and no prospects on the horizon, Erin Brockovich (Roberts) is a woman in a tight spot. Following a car accident in which Erin is not at fault, she finds herself even worse off when her attorney fails to land her any kind of settlement. With nowhere else to turn, Erin pleads with her attorney Ed Masry (Albert Finney) to hire her at his law firm. It is there, while working, that Erin stumbles upon some medical records placed in real estate files. Confused, she begins to question the connection. She convinces Ed to allow her to investigate, where she discovers a cover-up involving contaminated water in a local community which is causing devastating illnesses among its residents.

Although the local citizens are initially leery of becoming involved, Erin's persistence and the personal interest she takes in their lives makes them listen. A kindred spirit, Erin is one of them, and her ability to connect with them on their level makes them comfortable, ultimately earning their trust. Helping her out is her next door neighbor George (Aaron Eckhart), a Harley Davidson biker whose friendship and support allows her the time to pursue the case. Going door to door, she signs up over 600 plaintiffs, and Erin and Ed, with the help of a major law firm, go on to receive the largest settlement ever paid in a direct-action lawsuit in U.S. history....$333 million. By triumphing over insurmountable odds, she is able to prove herself, and reinvent her life.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Julia Roberts
Albert Finney
Aaron Eckhart
DREHBUCH:
Susannah Grant
KAMERA:
Ed Lachman
SCHNITT:
Anne V. Coates
TON:
Larry Blake
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Phil Messina
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Ernstfall in Havanna
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2002]
       
 

Mit Viktor Giacobbo • FĂŒr die Schweizer Botschaft in Havanna, die auf Kuba auch die Interessen der USA vertritt, betreut Stefan Balsiger ohne Wissen seines Chefs einen US Senator bei einer heiklen Miss sion. Die Vorliebe des Senators fiir schöne Frauen fĂŒhrt zu einem ernsthaften Zwischenfall, der sich unter krĂ€ftigem Zutun von Medien und Politikern zur zweiten Kubakrise verschĂ€rft, die am Schluss nur einer lösen kann: Stefan Balsiger selbst.

 

REGIE:
Sabine Boss
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Viktor Giacobbo
Sabina Schneebeli
Mike MĂŒller
Carla Sanchez
Stephen Lack
Henry Strozier
JĂŒrg Löw
DREHBUCH:
Viktor Giacobbo
Domenico Blass
Sabine Boss
KAMERA:
Roland Schmid
SCHNITT:
Bernhard Lehner
MUSIK:
Balz Bachmann
Peter BrÀker
AUSSTATTUNG:
Susanne Jauch
Sylvia Conde

       
  Estiu 1993
  [demnächst im Kino - Release: 26. Juli 2018]
       
 

ÉtĂ© '93 • Sommer, 1993. Nach dem Tod ihrer Eltern muss die sechsjĂ€hrige Frida ihre Heimatstadt Barcelona verlassen. Sie wird bei Onkel und Tante und deren dreijĂ€hriger Tochter auf dem Land untergebracht. Dort ist alles neu und ungewohnt fĂŒr die kleine StĂ€dterin. Am liebsten wĂŒrde sie dem Ganzen entfliehen! Im Laufe des Sommers muss Frida lernen, mit ihren grossen GefĂŒhlen, der Trauer und auch aufkeimender Eifersucht zu leben. Derweil lernen ihre Adoptiveltern sie lieben, wie ihr eigenes Kind. Doch das ist nicht immer einfach
 Carla SimĂłn schenkt uns mit ihrem feinfĂŒhligen, auf autobiographischen Erlebnissen basierenden DebĂŒt einen Film, der den Vergleich mit den besten Werken der BrĂŒder Dardenne nicht scheuen muss. Wahrhaft eindrĂŒcklich!

 

REGIE:
Carla SimĂłn
CAST:
Laia Artigas
Paula Blanco
Etna Campillo
Bruna CusĂ­
Jordi Figueras
Dolores Fortis
DREHBUCH:
Carla SimĂłn
KAMERA:
Santiago Racaj
SCHNITT:
Aina Calleja
Ana Pfaff
TON:
Roger Blasco
Eva Valiño
AUSSTATTUNG:
MĂłnica Bernuy
KOSTÜME:
Anna AguilĂ 

       
  Event Horizon
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Januar 1998]
       
 

Unendlicher Raum. Unendliche Angst • Die "Event Horizon", ein speziell konstruiertes Forschungs-Schiff, bricht auf, um die Grenzen des Solar-Systems zu erforschen.

Wenig spÀter verschwindet das Schiff spurlos jenseits des achten Planeten, des Neptun.

Es ist die bis dato grösste Weltall-Katastrophe.

Das Jahr 2047: Eine Rettungsaktion ist unterwegs zum Planeten Neptun. Vor dessen AtmosphĂ€re treibt scheinbar fĂŒhrerlos die "Event Horizon", ein Prototyp Raumschiff, das seit sieben Jahren als spurlos verschwunden galt. Als die Emergency-Crew der "Lewis & Clark" unter FĂŒhrung von Captain Miller (Laurence Fishburne) das riesige Schiff betritt, stösst sie nach und nach auf Anzeichen alptraumhafter Ereignisse. Je tiefer sie in das menschenleere Schiff vordringt, um so nĂ€her kommt sie einem Geheimnis, das erscheckender und furchterregender als jedwede Vorstellungskraft ist...

 

REGIE:
Paul Anderson
PRODUKTION:
Lawrence Gordon
Lloyd Levin
Jeremy Bolt
Nick Gillot
CAST:
Laurence Fishburne
Sam Neill
Joely Richardson
Richard T. Jones
Jack Noseworthy
Jason Isaacs
Sean Pertwee
Kathleen Quinlan
DREHBUCH:
Philip Eisner
KAMERA:
Adrian Biddle
SCHNITT:
Martin Hunter
MUSIK:
Michael Kamen
AUSSTATTUNG:
Joseph Bennet

       
  Every Day
  [Arena Cinemas 1 • 14.50 D • 12]
       
 

Letzendlich sind wir dem Universum egal • Rhiannon ist 16 und muss sich mit den alltĂ€glichen Widrigkeiten des Teenager-Lebens herumschlagen: Liebeskummer, Unsicherheit, GefĂŒhlschaos. Doch dann verliebt sich das MĂ€dchen in eine mysteriöse Seele namens „A“, die zufĂ€lligerweise im Körper ihres Freundes Justin landet. „A“ bewohnt jeden Tag einen anderen Körper eines 16- jĂ€hrigen Jungen oder MĂ€dchens, was es fĂŒr Rhiannon sehr schwierig macht, sie wiederzufinden. Doch die beiden spĂŒren eine einzigartige Verbindung zueinander und versuchen mit aller Kraft, sich nicht zu verlieren. Je stĂ€rker ihre Liebe zueinander wird, desto mehr spĂŒren sie die unmittelbare Herausforderung, die „A“s tĂ€glicher Körper- wechsel mit sich bringt. So stellt ihre einzigartige Liebe Rhiannon und „A“ vor eine der schwierigsten Entscheidungen, die sie je in ihrem Leben treffen mussten.

 

REGIE:
Michael Sucsy
PRODUKTION:
Peter Cron
Paul Trijbits
CAST:
Maria Bello
Angourie Rice
Debby Ryan
Justice Smith
Colin Ford
Lucas Jade Zumann
DREHBUCH:
Jesse Andrews
David Levithan
KAMERA:
Rogier Stoffers
SCHNITT:
Kathryn Himoff
MUSIK:
Elliott Wheeler
AUSSTATTUNG:
Matthew Davies
KOSTÜME:
Georgina Yarhi

       
  Ex Voto
 
       
 

Ein Film von Erich Langjahr • Der Anfang liegt beim Film "Morgarten findet statt". Im Verstehen-wollen der komplexen KulturverhĂ€ltnisse der Innerschweiz wollte ich mittels des Films weiter ergrĂŒnden, wer ich bin und welche EinflĂŒsse mich geprĂ€gt haben. In der Fortsetzung der Betrachtung meiner Heimat, hatte ich das BedĂŒrfnis, dem Elementaren des Lebens und Überlebens nĂ€her zu kommen. So bin ich mit der Kamera durch mein Land gezogen und habe all das aufgenommen, was mir begegnet ist. WĂ€hrend der Arbeit wurde mir klar, dass der Film eine Selbstbesinnung auf meine eigenen geistig-seelischen BedĂŒrfnisse ist.

Ich habe versucht, eine Antwort zu finden, mir bewusst zu werden, was meine elementaren Empfindungen sind, von denen ich glaube, dass es bei meinen Mitmenschen gar nicht andere sind.

Es ist der Versuch zu fassen, was es bedeutet eine HEIMAT zu haben. Mit allen WidersprĂŒchen. HEUTE...HIER...

– Erich Langjahr

 

REGIE:
Erich Langjahr
PRODUKTION:
Erich Langjahr
DREHBUCH:
Erich Langjahr
KAMERA:
Erich Langjahr
SCHNITT:
Erich Langjahr
MUSIK:
Mani Planzer

       
  Exodus: Gods and Kings
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2014]
       
 

Exodus: Götter und Könige • Ridley Scott, einer der weltweit erfolgreichsten und renommiertesten Regisseure (Gladiator, Prometheus, Blade Runner) bringt mit EXODUS – GODS AND KINGS ein neues episches Action Abenteuer der Superlative in die Kinos: die legendĂ€re Geschichte eines Mannes, der sich mutig einem ĂŒbermĂ€chtigen Imperium entgegenstellt. Mit atemberaubenden Visual Effects und in 3D erweckt Scott die Geschichte von Moses (Christian Bale) zu neuem Leben - der kĂŒhne AnfĂŒhrer, der sich gegen Pharao Ramses (Joel Edgerton) auflehnt und sein Volk von 600.000 Sklaven in einer monumentalen Flucht aus dem von grausamen Plagen gestraften Ägypten fĂŒhrt.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Peter Chernin
Mark Huffam
Michael Schaefer
Ridley Scott
Jenno Topping
CAST:
Aaron Paul
Christian Bale
Sigourney Weaver
Joel Edgerton
John Turturro
Ben Kingsley
Indira Varma
Ben Mendelsohn
MarĂ­a Valverde
DREHBUCH:
Steven Zaillian
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Billy Rich
TON:
Michael Fentum
James Harrison
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Exorcist: The Beginning
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

Ein neues Kapitel des Bösen • Pater Lankester Merrin glaubt, dass er das Gesicht des Bösen gesehen hat. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wird Merrin (STELLAN SKARSGÅRD) immer wieder von schrecklichen Erinnerungen gequĂ€lt: Er kann die unaussprechlichen Grausamkeiten nicht vergessen, die seine unschuldigen Gemeindemitglieder erleiden mussten. Angesichts dieser Erlebnisse hat er seinen Glauben an die Menschen und auch an den AllmĂ€chtigen verloren. Wenn er ehrlich ist, kann er sich nicht mehr als Mann Gottes bezeichnen.

Merrin hat seine Heimat Holland fluchtartig verlassen – er will dem Grauen entkommen, das er dort erlebt hat. Als er ziellos durch Kairo streift, schlĂ€gt ihm ein AntiquitĂ€tensammler vor, an den Ausgrabungen britischer ArchĂ€ologen in der unzugĂ€nglichen Turkana-Region Kenias teilzunehmen. Die Forscher haben dort eine christlich-byzantinische Kirche entdeckt: Sie sieht aus, als sei sie nie benutzt und stattdessen am Tag ihrer Fertigstellung von einem ErdhĂŒgel bedeckt worden. Merrin hat in Oxford ArchĂ€ologie studiert – deswegen möchte der Sammler, dass der Pater in der Kirche eine dort versteckte altertĂŒmliche Reliquie aufspĂŒrt, bevor die Briten sie finden.

Doch unter der Kirche ruht etwas noch viel Archaischeres. Es wartet nur auf seine Erweckung. Die Dorfbewohner werden vom Wahnsinn befallen, britische Soldaten rĂŒcken an, um den Ausgrabungsort zu bewachen. Hilflos muss Merrin zusehen, wie sich die KriegsgrĂ€uel in dem schuldlosen Dorf wiederholen – dabei hatte er instĂ€ndig gebetet, derartige GrĂ€uel nie wieder erleben zu mĂŒssen. Das Blut der Unschuldigen trĂ€nkt die ostafrikanische Erde. Doch das Grauen hat damit erst begonnen.

Am Geburtsort des Bösen wird Merrin ihm endlich ins Gesicht sehen.

 

REGIE:
Renny Harlin
PRODUKTION:
James G. Robinson
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
Izabella Scorupco
Remy Sweeney
Julian Wadham
Andrew French
Ralph Brown
DREHBUCH:
Alexi Hawley
William Peter Blatty
KAMERA:
Vittorio Storaro
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Todd E. Miller
TON:
Tom Bellfort
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Stefano Maria Ortolani
KOSTÜME:
Luke Reichle
Marco Scotti

       
  Eyjafjallajökull
 
       
 

Ein Film von Alexandre Coffre • Die geschiedene Beziehung zwischen Valerie und Alain ist ebenso explosiv wie der islĂ€ndische Vulkan Eyjafjallajökull. Auf dem Hinflug nach Athen, zur Hochzeit ihrer Tochter, mĂŒssen sie aufgrund des Ausbruchs dieses Vukans in MĂŒnchen notlanden - und geraten in einen aberwitzigen Beziehungskrieg...

 

REGIE:
Alexandre Coffre
PRODUKTION:
Nicolas Duval Adassovsky
Laurent Zeitoun
Yann Zenou
CAST:
Dany Boon
Valérie Bonneton
Denis MĂ©nochet
Malik Bentalha
Tiphaine Daviot
BĂ©rangĂšre McNeese
DREHBUCH:
Laurent Zeitoun
Yoann Gromb
Alexandre Coffre
KAMERA:
Pierre Cottereau
SCHNITT:
Sophie Fourdrinoy
TON:
Jérémy Babinet
AUSSTATTUNG:
Gwendal Bescond
KOSTÜME:
Sonia Philouze

       
  Fahrenheit 9/11
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2004]
       
 

Controversy... What Controversy? • Schon seine Dokfilme: «Roger And Me», «Bowling For Columbine» sowie eine Hand voll Bestseller, darunter «Stupid White Men» und «Dude, Where’s My Country?», sorgten fĂŒr Furore: Michael Moore ist unbestritten der derzeit grösste Gesellschaftskritiker der USA. Seine neuste – und bisher heftigste – Attacke gegen die MĂ€chtigen fĂŒhrt er in FAHRENHEIT 9/11, dem triumphalen Gewinner der diesjĂ€hrigen Goldenen Palme von Cannes. Heftig umstritten war FAHRENHEIT 9/11 schon im Vorfeld. Das ist durchaus nachvollziehbar, liegt Moores Augenmerk diesmal doch auf der Politik der Regierung von George W. Bush. In der ihm eigenen, unverblĂŒmten Art beschreibt Moore in FAHRENHEIT 9/11 die Stimmung im Land nach dem 11.September 2001 und deckt die scheinheiligen Verstrickungen der Bush-Administration mit der saudiarabischen Königsfamilie auf. Das ist dicke Post fĂŒr den US-PrĂ€sidenten, der sich in FAHRENHEIT 9/11 krampfhaft an sein Image als letzter grosser BeschĂŒtzer der freien Welt klammert. Moore als gerissener Politclown bleibt in FAHRENHEIT 9/11 oft hinter der Kamera und kommentiert die Archivaufnahmen, welche die eklatante UnfĂ€higkeit des derzeit amtierenden US-PrĂ€sidenten nachweisen, aus dem Off. Er tut dies mit beissendem Humor, sarkastischem Witz und schneidender SchĂ€rfe und stellt mit FAHRENHEIT 9/11 ein radikales Pamphlet vor, das dringend zum Nachdenken anregt.

 

REGIE:
Michael Moore
PRODUKTION:
Michael Moore
CAST:
Michael Moore
George W. Bush
DREHBUCH:
Michael Moore
KAMERA:
Kirsten Johnson
William Rexer
SCHNITT:
Kurt Engfehr
Todd Woody Richman
TON:
Francisco La Torre
MUSIK:
Jeff Gibbs

       
  Fai bei Sogni
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2017]
       
 

Fais de beaux rĂȘves / TrĂ€um was schönes • Massimo aus Turin ist neun. Er liebt seine Mutter ĂŒber alles. In den glĂŒcklichen 1960er-Jahren tanzt er mit ihr Twist und darf sich an sie gekuschelt im Fernsehen Horrorfilme anschauen. Eines Morgens erfĂ€hrt er, dass sie in der Nacht gestorben ist. Warum? Der aufgeweckte Junge bekommt Antworten, die er nicht wirklich glauben mag. Jahre spĂ€ter ist aus Massimo ein erfolgreicher Journalist geworden. Doch die Erinnerung an den rĂ€tselhaften Verlust seiner Mutter hat nie ganz aufgehört, an ihm zu nagen. Bis ihm die Begegnung mit einer Frau ganz neue TĂŒren öffnet

«Fai bei sogni» basiert auf dem autobiografischen Bestseller-Roman des renommierten italienischen Journalisten Massimo Gramellini. Regie-Legende Marco Bellocchio («I pugni in tasca») hat ihn in einen herausragend inszenierten, betörend bebilderten, exzellent gespielten Film verwandelt. «Fai bei sogni» erzĂ€hlt von Lebensmut, Selbstfindung und der Kraft der VerĂ€nderung. Ein virtuoses MeisterstĂŒck – und einer der ergreifendsten Filme von Marco Bellocchio.

 

REGIE:
Marco Bellocchio
PRODUKTION:
Beppe Caschetto
CAST:
Bérénice Bejo
Emmanuelle Devos
Guido Caprino
Valerio Mastandrea
Fabrizio Gifuni
DREHBUCH:
Massimo Gramellini
Valia Santella
Edoardo Albinati
Marco Bellocchio
KAMERA:
Daniele CiprĂŹ
SCHNITT:
Francesca Calvelli
MUSIK:
Carlo Crivelli
AUSSTATTUNG:
Marco Dentici

       
  Fan
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2016]
       
 

Ein Film von Maneesh Sharma • In der Welt der Labels ist es leicht zu vergessen, wer die grossen Sportler, SĂ€nger und Schauspieler zu Superstarts macht - Der Fan. Jeder Fan hat seine eigene Beziehung zu seinem Idol. FAN ist die Geschichte eines jungen Mannes, dessen Leben sich nur um den grossen Filmstar Aryan Khana dreht. Aus den Gassen von Dehli begibt sich der junge Gaurav auf die Reise in die Stadt seiner TrĂ€ume, Mumbai. Dort will er seinem Idol zum Geburtstag gratulieren. Wie schwierig sollte es schon sein, wenn der grösste Fan seinen Star treffen will?
Als die Dinge nicht nach Plan laufen, schlÀgt Gauravs Liebe und Leidenschaft in gefÀhrliche Bessesenheit um.

 

REGIE:
Maneesh Sharma
PRODUKTION:
Aditya Chopra
CAST:
Shah Rukh Khan
Mariola Jaworska
Joelle Koissi
Farah Ahmed
Lee Nicholas Harris
Paul Blackwell
Zachary Coffin
DREHBUCH:
Habib Faisal
KAMERA:
Manu Anand
SCHNITT:
Namrata Rao
TON:
Pritam Das
Ganesh Gangadharan
MUSIK:
Andrea Guerra
AUSSTATTUNG:
Abid T.P.
KOSTÜME:
Niharika Bhasin

       
  Fantastic Four
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2015]
       
 

Ein Film von Josh Trank • FANTASTIC FOUR erzĂ€hlt von vier jungen Aussenseitern, die in ein gefĂ€hrliches Paralleluniversum reisen. Die neue und ungewohnte Umgebung hat immense Auswirkungen auf die physische Konstitution des Teams. Ihr Leben wird unwiderruflich auf den Kopf gestellt und die vier mĂŒssen nicht nur lernen mit ihren neuen FĂ€higkeiten umzugehen, sondern auch Seite an Seite zu kĂ€mpfen, um die Welt vor einem mĂ€chtigen Feind zu verteidigen


 

REGIE:
Josh Trank
PRODUKTION:
Gregory Goodman
Hutch Parker
Matthew Vaughn
CAST:
Kate Mara
Miles Teller
Jamie Bell
Toby Kebbell
Michael B. Jordan
Chet Hanks
Tim Blake Nelson
Aaron V. Williamson
Jodi Lyn Brockton
DREHBUCH:
Simon Kinberg
Jeremy Slater
Josh Trank
Jack Kirby
Stan Lee
KAMERA:
Matthew Jensen
SCHNITT:
Elliot Greenberg
Stephen E. Rivkin
TON:
Benjamin Beardwood
Dan O'Connell
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers
KOSTÜME:
George L. Little

       
  Fast & Furious
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 2009]
       
 

Neues Modell. Originalteile • Das wird nicht nur die weiblichen Fans freuen: In der vierten Folge des Auto-Action-Spektakels FAST AND FURIOUS treten die Stars der frĂŒheren F&F Filme zusammen auf: Vin Diesel und Paul Walker ebenso wie Michelle Rodriguez und Jordana Brewster. Diesmal lassen sie die Motoren ihrer getunten Boliden von den Highways von Los Angeles bis in die mexikanische WĂŒste aufheulen. Zur BekĂ€mpfung eines gemeinsamen Feindes mĂŒssen der auf der Flucht befindliche BetrĂŒger Dom Toretto (Diesel) und der Agent Brian O’Connor (Walker) zusammenspannen, was fĂŒr einige Troubles sorgt. Hochoktanige Action und unglaubliche Autostunts sind garantiert.

 

REGIE:
Justin Lin
PRODUKTION:
Vin Diesel
Neal H. Moritz
CAST:
Vin Diesel
Paul Walker
Michelle Rodriguez
Jordana Brewster
Laz Alonso
Gal Gadot
John Ortiz
DREHBUCH:
Chris Morgan
KAMERA:
Amir M. Mokri
SCHNITT:
Fred Raskin
Christian Wagner
TON:
Peter Brown
Glynna Grimala
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Fast & Furious 7
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2015]
       
 

Ein Film von James Wan • Schnelle Autos, heisse Rennen und spannungsgeladene Stunts prĂ€gen die erfolgreiche «Fast & Furious»-Franchise, die weltweit bereits ĂŒber 2 Mia. Dollar eingespielt hat und die Fans nun zum siebten Mal ins Kino lockt. Die Geschichte geht genau dort weiter, wo sie in Teil 6 aufgehört hat: Dominic Torettos (Vin Diesel) Team konnte Widersacher Owen Shaw ausschalten. Doch Owens Bruder Ian (Jason Statham) schwört Rache. Inzwischen sind Dom und seine Freunde zu einer Familie zusammengewachsen, die nicht einmal Ian Shaw auseinander bringen kann. Oder doch?

 

REGIE:
James Wan
PRODUKTION:
Vin Diesel
Neal H. Moritz
CAST:
Dwayne Johnson
Vin Diesel
Jason Statham
Paul Walker
Tyrese Gibson
Michelle Rodriguez
Jordana Brewster
Chris „Ludacris“ Bridges
Lucas Black
Kurt Russell
DREHBUCH:
Chris Morgan
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Christian Wagner
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Fast & Furious 8
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2017]
       
 

Ein Film von F. Gary Gray • Nun da Dom und Letty ausgiebig ihre Flitterwochen geniessen, sich Brian und Mia ganz ihrer kleinen Familie widmen und dem Leben auf der Überholspur abgeschworen haben, die ĂŒbrigen Crewmitglieder freigesprochen sind – fĂŒhren alle ein ganz normales Leben. Ihr friedliches Dasein wird jedoch schlagartig hinweggefegt, als eine mysteriöse Frau (OscarÂź PreistrĂ€gerin Charlize Theron) auftaucht. Sie lockt Dom in eine zutiefst kriminelle Welt, aus der es scheinbar kein Entkommen gibt. Das grenzenlose Vertrauen seiner Crew in ihn droht zu zerbrechen – der Familie stehen PrĂŒfungen von ungeahnten Ausmassen bevor.
Von den SonnenstrĂ€nden Kubas ĂŒber die vibrierenden Strassen New Yorks bis hin zu den arktischen Eispisten der Barentssee – die rasante Elitetruppe jagt kreuz und quer ĂŒber den Planeten, um eine radikale Gegnerin zu stoppen, die weltweit Chaos und Anarchie verbreitet. Und um den Mann nach Hause zu bringen, der einst aus einem wilden Haufen verwegener Rennfahrer eine Familie schmiedete – ihre Familie.

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
Vin Diesel
Michael Fottrell
Neal H. Moritz
CAST:
Vin Diesel
Dwayne Johnson
Charlize Theron
Jason Statham
Scott Eastwood
Kurt Russell
Michelle Rodriguez
Jordana Brewster
Helen Mirren
Nathalie Emmanuel
Elsa Pataky
DREHBUCH:
Gary Scott Thompson
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Paul Rubell
Christian Wagner
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski

       
  Fast Food Nation
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2007]
       
 

Die dunkle Seite des amerikanischen Essens • The Big One ist der neuste Hamburger einer Fast-Food-Kette und er drĂ€ngt sich auf, das beste Produkt zu werden. Dennoch stimmt irgend etwas mit der FleischqualitĂ€t nicht. Ein Angestellter wird deshalb beauftragt das Verpackungswerk zu besichtigen. Das wirkliche VermĂ€chtnis der Fast-Food-Kette enthĂŒllend, entwickeln er und seine Freunde einen eigenen Plan um Amerika davor zu stoppen eine FAST FOOD NATION zu werden. Ein intelligenter Thriller im Stil von "Traffic" und "Super Size Me".

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Malcolm McLaren
Jeremy Thomas
CAST:
Erinn Allison
Patricia Arquette
Mitch Baker
Bobby Cannavale
Frank Ertl
Gina Garza
DREHBUCH:
Eric Schlosser
Richard Linklater
KAMERA:
Lee Daniel
SCHNITT:
Sandra Adair
TON:
Michael J. Benavente
AUSSTATTUNG:
Bruce Curtis

       
  Fate Ignoranti
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2001]
       
 

Ignorant Fairies • Antonia und Massimo sind seit ĂŒber zehn Jahren verheiratet, gemeinsam leben sie in einer Villengegend bei Rom - ein glĂŒckliches Paar. Als Massimo bei einem Unfall ums Leben kommt, versinkt Antonia in tiefer Trauer. Sie geht nicht mehr zur Arbeit, vernachlĂ€ssigt ihre Kontakte, verschliesst sich völlig in ihrem Schmerz. Bis sie eines Tages zufĂ€llig entdeckt, dass Massimo seit sieben Jahren eine AffĂ€re hatte.

Der einzige Hinweis - eine Adresse und ein Nachname - fĂŒhrt Antonia zur Wohnung der mutmasslichen Geliebten in der Innenstadt Roms, wo sie entdeckt, dass die 'Andere' keine Frau, sondern ein Mann ist: Michele.

Antonia erfĂ€hrt, dass Michele im Kreise einer Grossfamilie von Freunden lebt, die auch zur zweiten Familie ihres Mannes geworden war. Doch wĂ€hrend seine Ehe mit Antonia einen nach aussen abgeschlossenen Schutzraum bildete, ist Micheles Gemeinschaft eine dem Rest der Welt gegenĂŒber offene Familie: MĂ€nner und Frauen unterschiedlichen Alters, von unterschiedlicher sozialer Herkunft und mit unterschiedlichen sexuellen Vorlieben leben in ihr zusammen.

Trotz heftiger Spannungen besteht von Anfang an eine starke Anziehung zwischen Antonia und Michele - schliesslich liebten beide denselben Mann. Als sie sich nÀher kennen lernen, entdecken sie, dass es zwischen ihnen weit mehr Gemeinsamkeiten gibt, als jemals zwischen jedem von ihnen und Massimo bestanden.

Gleichsam an seiner statt wird Antonia von dieser Familie der Wahlverwandtschaften aufgenommen und langsam beginnt auch sie, ihre Sehnsucht nach Liebe - die mit ihrem Mann gestorben zu sein schien - auf Michele zu ĂŒbertragen.

 

REGIE:
Ferzan Ozpetek
PRODUKTION:
Tilde Corsi
Gianni Romoli
CAST:
Margherita Buy
Stefano Accorsi
Serra Yilmaz
Andrea Renzi
Gabriel Garko
Erica Blanc
Rosaria De Cicco
DREHBUCH:
Gianni Romoli
Ferzan Ozpetek
KAMERA:
Pasquale Mari
SCHNITT:
Patrizio Marone
MUSIK:
Andrea Guerra
AUSSTATTUNG:
Bruno Cesari

       
  Fathers and Daughters
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Vater&Töchter - Ein ganzes Leben • Nach dem Tod seiner Frau ist der Schriftsteller Jake Davis (OscarpreistrĂ€ger Russell Crowe) nicht mehr derselbe. Mit der neuen Situation als Witwer und alleinerziehender Vater seiner Tochter Katie ist er völlig ĂŒberfordert. 25 Jahre spĂ€ter hat die erwachsene Katie (Amanda Seyfried) mit Beziehungsproblemen zu kĂ€mpfen und erinnert sich dabei an ihre Kindheit und auch an ihren Vater.

 

REGIE:
Gabriele Muccino
PRODUKTION:
Nicolas Chartier
Sherryl Clark
Craig J. Flores
CAST:
Russell Crowe
Amanda Seyfried
Aaron Paul
DREHBUCH:
Brad Desch
KAMERA:
Shane Hurlbut
SCHNITT:
Alex RodrĂ­guez
MUSIK:
Paolo Buonvino
AUSSTATTUNG:
Daniel B. Clancy
KOSTÜME:
Isis Mussenden

       
  Faustrecht
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Ein Film von Bernard Weber • Faustrecht ist eine Langzeitbeobachtung von zwei gewalttĂ€tigen Jugendlichen. Die beiden Regisseure beobachteten Tim und Gibran von ihrem 16. bis zu ihrem 18. Lebensjahr. Tim ist ein introvertierter Jugendlicher, der zu unkontrollierten GewaltausbrĂŒchen neigt. Der Film zeigt ihn auf seiner Odyssee durch Anstalten und Pflegefamilien. Gibran hingegen ist ein extrovertierter Charmeur, der Gewalt einsetzt, um seine Ziele zu erreichen. Er verbĂŒsst seine Haftstrafe in einer geschlossenen Anstalt, wo er massiv mit seinem Gewaltverhalten konfrontiert wird. Der Film wagt einen Blick hinter die Gewaltstatistiken, auf jugendliche TĂ€ter, die zugleich auch Opfer ihrer selbst sind.

 

REGIE:
Bernard Weber
PRODUKTION:
Bernard Weber
KAMERA:
Bernard Weber
SCHNITT:
Rosa Albrecht
TON:
Guido Keller
MUSIK:
Fabian Römer

       
  FC Murmeli
 
       
 

Ein Film von Jochen Ehmann und Dustin Rees • Ein Fussballspiel zwischen zwei sehr ungleichen Murmeltiermannschaften: hier die Superkicker, krĂ€ftig, bullig, furchtlos und mit allen erlaubten und unerlaubten fussballerischen Finessen ausgestattet. Profis. Siegertypen. Mit einem ultraharten Superkicker als AnfĂŒhrer.
Und dort die Underdogs: tollpatschig, Ă€ngstlich, schwach und chancenlos. Logisch, dass sich das Spiel zu Gunsten der Superkicker entwickelt. Es ist, als ob Real Madrid gegen den FC DĂŒnnsbach antreten wĂŒrde.
Hinzu kommt ein ĂŒberforderter, parteiischer Schiedsrichter. Doch dann ĂŒberdeckt ein riesiger Adler mit seinem Schatten das Fussballfeld. FĂŒr den Adler ist Murmeli gleich Murmeli...

 

REGIE:
Jochen Ehmann
Dustin Rees
PRODUKTION:
Philip Delaquis
Min Li Marti
Stefan Zuber
DREHBUCH:
Jochen Ehmann
Philip Delaquis
Dustin Rees
TON:
Tilo Busch

       
  Feierabendbier
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2018]
       
 

Ein Film von Ben Brummer • Einst hatte Barkeeper Magnus (Tilman Strauss) eine kleine Familie, doch mittlerweile leben seine Ex-Freundin und der gemeinsame Sohn ohne ihn. Stattdessen konzentriert er sich nun voll und ganz auf seinen Job und auf sein heissgeliebtes Auto, einen 1981er Mercedes SEC. Als der Wagen eines Nachts von Bene (James Newton) gestohlen wird, nimmt Magnus natĂŒrlich umgehend die Verfolgung auf, doch verliert dabei die VerhĂ€ltnismĂ€ssigkeit etwas aus den Augen. Auch Kumpel Dimi (Johann JĂŒrgens), der ihn zu einem Besuch im Swingerclub ĂŒberredet, schafft es nicht, Magnus zu bremsen. Erst mit Hilfe der extravaganten Designerin Vivian (Julia Dietze) findet er wieder auf den Boden der Tatsachen zurĂŒck und ist langsam wieder in der Lage, sich auf andere Menschen einzulassen. Dimi und sein alter Freund, der Mystiker und Verschwörungstheoretiker Manfred (Christian Tramitz), unterstĂŒtzen Magnus auf seiner spirituellen Reise zur Selbsterkenntnis


 

REGIE:
Ben Brummer
PRODUKTION:
Ben Brummer
Adrian Mikkat
Ina Mikkat
CAST:
Tilman Strauss
Julia Dietze
Johann JĂŒrgens
Christian Tramitz
Jonathan Berlin
DREHBUCH:
Ben Brummer
Adrian Mikkat
KAMERA:
Jakob Wiessner
TON:
Michael Hinreiner
AUSSTATTUNG:
Verena Kaupert
KOSTÜME:
Marcella BĂŒchler

       
  Felicia's Journey
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2000]
       
 

Ein FIlm von Atom Egoyan • Auf der Suche nach dem britischen Soldaten, von dem sie schwanger ist, gerĂ€t das irische MĂ€dchen Felicia in England an den scheinbar gĂŒtigen Kantinenwirt Hilditch. Zu spĂ€t erkennt Felicia, dass ihr Helfer, dessen FĂŒrsorge in Obsession mĂŒndet, eine furchterregende dunkle Seite besitzt, die sie immer tiefer in eine tödliche Welt ohne Ausgang zieht.

 

REGIE:
Atom Egoyan
PRODUKTION:
Bruce Davey
CAST:
Bob Hoskins
Elaine Cassidy
Peter MacDonald
Arsinée Khanjian
Sheila Reid
Gerard McSorley
Maire Stafford
DREHBUCH:
Atom Egoyan
KAMERA:
Paul Sarossy
SCHNITT:
Susan Shipton
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Jim Clay

       
  Felix 2 - Der Hase und die verflixte Zeitmaschine
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Giuseppe Lagana • Felix, der geliebte Kuschelhase von Sophie, macht an einem verregneten Sonntag mit der ganzen Familie einen Ausflug ins Museum. Als Sophies Vater einen weitschweifigen Vortrag ĂŒber Nofretete im Alten Ägypten hĂ€lt, langweilt sich Felix ein wenig. Neugierig begibt er sich auf die Suche nach spannenderen Objekten. In einem Nebenraum entdeckt er die virtuelle Zeitmaschine des kauzigen Professor Snork. Der Apparat funktioniert allerdings noch nicht ganz perfekt. Anstatt eine Show ĂŒber vergangene Zeiten zu zeigen, verwandelt das GerĂ€t zwei AusstellungsstĂŒcke des Museums in lebende Wesen! Plötzlich sitzen das Baby-Mammut Wolli und die Wasserschildkröte Gertrude leibhaftig neben Felix in der Zeitmaschine! Jetzt beginnt ein grosses und aufregendes Abenteuer fĂŒr alle drei. Denn einen Augenblick spĂ€ter werden sie durch einen gewaltigen Kurzschluss tatsĂ€chlich in die Geschichte der Menschheit katapultiert und reisen auf der Turbo-Sitzbank völlig unkontrolliert durch die Vergangenheit!

WĂ€hrend Sophie und Professor Snork in aller Eile versuchen den Defekt in der Maschine zu beheben und die GefĂ€hrten so schnell wie möglich ins Museum zurĂŒck zu holen, lernen Felix, Wolli und Gertrude viele neue Freunde in vergangenen Epochen kennen. Dabei mĂŒssen sie aufregende Abenteuer in der Steinzeit, im Alten Ägypten, bei den Indianern, den Wikingern und im Mittelalter bestehen und Felix erfĂ€hrt, wie die Menschen in vergangenen Zeiten gelebt haben. Wird es Sophie und dem Professor gelingen Felix und seine Begleiter wieder in die Gegenwart zurĂŒck zu befördern?

 

REGIE:
Giuseppe Lagana
PRODUKTION:
Gabriele Walther
CAST:
Patrick Flecken
Sunnyi Melles
Hans Werner Olm
Christiane Paul
Barbara Rudnik
DREHBUCH:
Gabriele M. Walther
MUSIK:
Alix Walther

       
  Feltrinelli
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2007]
       
 

Geschichte des grossen italienischen Verlags "La Feltrinelli" • "Feltrinelli" erzĂ€hlt die Geschichte des grossen italienischen Verlags "La Feltrinelli", dessen BĂŒcher und deren Herstellung, Werdegang und Auflage. Es ist eine Geschichte die sich mit der Entdeckung von Literatur beschĂ€ftigt und einer Welt, welche durch BĂŒcher verĂ€ndert wurde.

Der Ausgangspunkt der Geschichte ist Giangiacomo Feltrinelli, legendĂ€rer europĂ€ischer Verleger und RevolutionĂ€r der mit „seinem Kopf in den Wolken und seinen FĂŒssen auf dem Boden steht". 1926 wurde er in eine milanesische Oberschicht-Familie geboren, vierzig Jahre spĂ€ter wird er von Andy Warhol portrĂ€tiert. "Feltrinelli", ist ein europĂ€isches Abenteuer, das von einem halben Jahrhundert voller TrĂ€ume und Risiken erzĂ€hlt.

Die Handlung des Filmes spielt sich jedoch in der Gegenwart ab. Mit Carlo Feltrinelli werden alte Freunde seines Vaters besucht, welche uns von ihrer Freundschaft, ihren Erfahrungen und Erinnerungen erzÀhlen.

"Feltrinelli" ist eine Reise ins Verlags-Universum. Es finden sowohl Begegnungen mit Leuten aus dem Hintergrund des BuchgeschÀfts wie Literaturagenten und BuchhÀndlern als auch mit bekannten Autoren wie Doris Lessing, Amos Oz, Giorgio Bocca und Maurizio Maggiani statt.

 

REGIE:
Alessandro Rossetto
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
Raimond Goebel
Werner Schweizer
DREHBUCH:
Alessandro Rossetto
KAMERA:
Gian Enrico Bianchi
SCHNITT:
Jacopo Quadri
TON:
Alberto Fasolo

       
  Fences
 
       
 

Ein Film von Denzel Washington • In den spĂ€ten 1950er Jahren arbeitet der Afroamerikaner Troy Maxson in Pittsburgh, Pennsylvania, sehr hart, um seiner Frau Rose ein wĂŒrdiges Leben zu ermöglichen und seine Familie ĂŒber Wasser zu halten. Die beiden haben einen Sohn namens Cory. Troys 34-jĂ€hriger Sohn Lyons aus einer frĂŒheren Ehe lebt nur fĂŒr seine Musik; er kommt regelmĂ€ssig an Troys Zahltag vorbei, um sich Geld zu leihen. Auch wenn er nur wenig verdient, hat Troy erst vor kurzem ein Haus gekauft. HierfĂŒr verwendete er eine EntschĂ€digung, die sein jĂŒngerer Bruder Gabriel erhalten hatte, ein Ex-Soldat, der nach einer Kriegsverletzung eine Metallplatte im Kopf hat und den Intellekt eines Kindes besitzt.

FrĂŒher einmal trĂ€umte Troy von einer Karriere als Baseballspieler, denn er spielte erfolgreich in der Negro Leagues, nun aber wird sein Alltag von seinem Job bei der MĂŒllabfuhr und der tĂ€glichen Diskriminierung aufgrund seiner Hautfarbe bestimmt. Jeden Tag fahren Troy und sein Kollege Jim Bono, der auch sein bester Freund ist, gemeinsam hinten auf dem MĂŒllwagen durch die Stadt. Als er seinen Vorgesetzten fragt, warum Farbige nicht MĂŒllwagenfahrer werden können, wird er zum Bezirksleiter vorgeladen. Man befĂŒrchtet, dass er entlassen wird, stattdessen wird er tatsĂ€chlich als erster Farbiger in der Stadt zum Fahrer befördert.

Sein Sohn Cory, der ein talentierter Athlet ist, der an seiner Schule Football spielt und noch bei seinen Eltern wohnt, beginnt, sich gegen seinen Vater aufzulehnen, der sich zunehmend wie der Patriarch seiner Familie verhĂ€lt. Troy will nicht, dass sein Sohn Football spielt, er soll sich stattdessen einen anstĂ€ndigen Job suchen. Troy erzĂ€hlt immer wieder von den Erfahrungen mit seinem hartherzigen Vater und von den KĂ€mpfen, die er mit dem Teufel ausgetragen hat, z. B. als er im Krankenhaus einige Tage mit dem Tod rang. Zwar hĂ€lt Rose das fĂŒr Hirngespinste, findet die ErzĂ€hlungen mitunter aber amĂŒsant.

Troy und Rose erkennen zunehmend die KomplexitĂ€t und die WidersprĂŒche in ihrer Beziehung und dass ihre 18-jĂ€hrige Ehe auf einem GefĂŒhl von Verpflichtung aufgebaut und daher Ă€usserst fragil ist. Auch wenn Troy seine Ehefrau liebt, gelingt es ihm nicht, sich von dem Gedanken frei zu machen, von niemandem abhĂ€ngig sein zu wollen und sein eigenes Leben bestimmen zu können. Troy kann durchaus seine grundsĂ€tzlich sehr fröhliche Art zeigen, wenn er glĂŒcklich ist, aber legt auch eine erschreckende PrĂ€senz an den Tag, wenn er dies nicht ist. Troy merkt, dass ihn die Erlebnisse mit seinem Vater mehr beeinflusst haben, als er geglaubt hatte, und er seine Familie nicht so steuern kann, wie er denkt.

Troy beginnt eine Beziehung zu einer anderen Frau. Als diese schwanger wird, beichtet er es Rose, die darĂŒber sehr empört ist. Die Frau stirbt bei der Geburt; Rose nimmt sich des Babys namens Raynell an. Sie bricht aber endgĂŒltig mit Troy, auch wenn sie zusammen wohnen bleiben. Troy beginnt zu trinken. Als er Cory, der ihn verachtet, den Weg ins Haus versperrt und ihn wegschickt, kommt es zu einer tĂ€tlichen Auseinandersetzung mit ihm.

Jahre spĂ€ter trifft sich die Familie zu Troys Beerdigung. Cory hat bei der Armee Karriere gemacht, wĂ€hrend Lyons im GefĂ€ngnis gelandet ist und Hafturlaub erhalten hat. Raynell ist ein munteres kleines MĂ€dchen, fĂŒr die Rose ihre Mutter ist. Cory will nicht mit zur Trauerfeier, wird aber von Rose dazu ĂŒberredet. Mit Raynell singt er den von Troy gelernten Blues ĂŒber Blue, einen alten, sterbenden Hund. Als Gabriel auf seiner Trompete blĂ€st, öffnet sich der Himmel.

 

REGIE:
Denzel Washington
PRODUKTION:
Todd Black
CAST:
Denzel Washington
Viola Davis
Stephen Henderson
Jovan Adepo
Russell Hornsby
Mykelti Williamson
DREHBUCH:
August Wilson
KAMERA:
Charlotte Bruus Christensen
SCHNITT:
Hughes Winborne
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Fenster zum Sommer
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von Hendrik Handloegten • Juliane verbringt mit ihrem Freund August die ersten gemeinsamen Ferien im sommerlichen Finnland. Eines Morgens wacht sie plötzlich im verschneiten Berlin auf - alleine. War der romantische Sommer nur ein Traum? Nur langsam begreift sie, dass sie das Schicksal um Monate zurĂŒckgeworfen hat, in ihr graues Alltagsleben. Juliane macht sich erneut auf den Weg in die Zukunft, um August wieder zu finden, der noch nichts von ihr weiss... Wird es erneut zur Begegnung kommen?

Die magisch-rĂ€tselhafte Liebesgeschichte von Hendrik Handloegten («Liegen lernen») handelt von GefĂŒhlen, die so gross sind, dass sie nach einer zweiten Chance verlangen. Handloegten hat seine Darsteller behutsam ausgewĂ€hlt. In der Hauptrolle beweist sich Nina Hoss als grosses Ausnahmetalent. Eine elegante filmische Umsetzung des gleichnamigen Romans von Hannelore Valencak mit viel Spannung und ĂŒberraschenden Wendungen.

 

REGIE:
Hendrik Handloegten
PRODUKTION:
Maria Köpf
CAST:
Nina Hoss
Fritzi Haberlandt
Mark Waschke
Lars Eidinger
Barbara Philipp
DREHBUCH:
Hendrik Handloegten
KAMERA:
Peter Przybylski
SCHNITT:
Elena Bromund
TON:
Klaus-Peter Schmitt
MUSIK:
Timo Hietala
AUSSTATTUNG:
Yesim Zolan
KOSTÜME:
Anette Guther

       
  Ferdinand
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2017]
       
 

Blue Sky - Geht STIERisch ab! • FERDINAND erzĂ€hlt die Geschichte eines riesigen Stiers mit einem grossen Herzen. Nachdem man Ferdinand irrtĂŒmlich fĂŒr ein wildes Tier hĂ€lt, wird er gefangen genommen und von zuhause weggeschafft. Fest entschlossen zu seiner Familie zurĂŒckzukehren, trommelt er ein Team von Aussenseitern fĂŒr das ultimative Abenteuer zusammen. Ferdinand beweist bei der in Spanien angesiedelten Geschichte, dass man einen Stier nicht nach seinen Hörnern beurteilen kann.

 

REGIE:
Carlos Saldanha
PRODUKTION:
Bruce Anderson
Lori Forte
DREHBUCH:
Munro Leaf
KAMERA:
Renato FalcĂŁo
SCHNITT:
Harry Hitner
TON:
Randy Thom
MUSIK:
John Powell

       
  Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2004]
       
 

Der Schweizer «Nationalmaler» - Filmisch entdeckt fĂŒr unsere Zeit • Wahrnehmung und EinschĂ€tzung des Werks von Ferdinand Hodler (1853-1918) waren immer auch durch Klischees und einzelne Werke mit Ikonen-Status (Tell, HolzfĂ€ller, «HodlerbĂ€umchen») geprĂ€gt, die Hodler nicht nur den zweifelhaften Ruhm eines «Nationalmalers» einbrachten, sondern auch dem unvoreingenommenen Blick auf Spannweite und Rang seines Oeuvre im Wege standen.

Der Dokumentartfilm «Ferdinand Hodler - Das Herz ist mein Auge» sucht den offenen Blick auf die grossen Themen Ferdinand Hodlers: Mensch, Natur, Liebe und Tod. Er ist eine AnnÀherung an Ferdinand Hodlers Werk und Person, eine Einladung zum Schauen und Staunen, die auch Einblick gibt in Hodlers wenig bekanntes prozesshaftes Denken und Arbeiten von der Themenfindung, den Skizzen und Zeichnungen bis zur letzten Ausformung eines Themas in den GemÀlden.

 

REGIE:
Heinz BĂŒtler
PRODUKTION:
Wolfgang Frei
CAST:
Peter Bichsel
Jura BrĂŒschweiler
Rudolf Schindler
Harald Szeemann
DREHBUCH:
Heinz BĂŒtler
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
Peter Hammann
SCHNITT:
Anja Bombelli
MUSIK:
Johannes Brahms
Arnold Schönberg
Dmitri Schostakowitsch

       
  Ferienfieber
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

Ein Film von This LĂŒscher • Pantoffelheld Marcel Huber (Beat Schlatter) fĂŒhrt Frau und Kinder statt ins sonnige Rom ins verregnete Amsterdam. Verzweifelt versucht er, seine enttĂ€uschte Familie vom Charme Hollands zu ĂŒberzeugen. Erst als der auffĂ€llig hilfsbereite HollĂ€nder Jaap seine Dienste anbietet, bessert sich die Stimmung. Der gutglĂ€ubige Marcel erkennt nicht, dass Jaap ein durchtriebener Hochstapler ist, der es nicht nur auf sein Geld, sondern auch auf seine Frau abgesehen hat. Ferienfieber ist eine turbulente Familienkomödie mit einem Beat Schlatter in Hochform.

 

REGIE:
This LĂŒscher
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
Kees Kasander
CAST:
Beat Schlatter
Wanda Wylova
Mattijn Hartemink
Selina Weber
Lukas RĂŒegg
Hanspeter MĂŒller
Irina Schönen
DREHBUCH:
This LĂŒscher
Beat Schlatter
KAMERA:
Remko Schnorr
SCHNITT:
Markus Welter
TON:
Ferry de Pater
MUSIK:
This LĂŒscher
AUSSTATTUNG:
Susanne Jauch
Lou Huijs
Frederiek Delfos
KOSTÜME:
Claudia FlĂŒtsch
Manon Blom

       
  Figlia mia
  [demnächst im Kino - Release: 23. August 2018]
       
 

Daughter of mine • Vittoria, 10 Jahre alt, lebt mit ihrer Mutter auf Sardinien. Die beiden verbindet eine symbiotische Beziehung, doch dann begegnet Vittoria Angelica, einer wilden und orientierungslosen jungen Frau.
Von dieser seltsamen Frau angezogen, verbringt Vittoria hinter dem RĂŒcken ihrer Mutter immer mehr Zeit mit ihr, bis sie schliesslich die Wahrheit erfĂ€hrt: Angelica ist ihre leibliche Mutter. Alle drei werden also einander verzeihen mĂŒssen, sich akzeptieren und schliesslich lernen mĂŒssen, einander zu lieben.

 

REGIE:
Laura Bispuri
PRODUKTION:
Marta Donzelli
Gregorio Paonessa
CAST:
Valeria Golino
Alba Rohrwacher
Sara Casu
Udo Kier
DREHBUCH:
Francesca Manieri
Laura Bispuri
KAMERA:
Vladan Radovic
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
TON:
Stefano Campus
MUSIK:
Nando Di Cosimo
AUSSTATTUNG:
Ilaria Sadun
KOSTÜME:
Antonella Cannarozzi

       
  Fin
 
       
 

Ende • Eine Gruppe von Freunden trifft sich nach zwanzig Jahren erstmals wieder zu einem Wochenende in einem Haus im Wald. Darunter ist auch Eva, die von FĂ©lix dafĂŒr bezahlt wird, dass sie vor der Gruppe seine Freundin spielt. Nur Ángel, genannt „Der Prophet“, der das Treffen initiiert hat, erscheint nicht. Er ist auch der Grund, warum die Freunde sich in den vergangenen zwanzig Jahren nicht gesehen hatten. Beim letzten Treffen hatten sie Ángel unter Drogen gesetzt, was zur Folge hatte, dass er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde.

Nachdem die Gruppe wĂ€hrend einer nĂ€chtlichen Feier an einem Lagerfeuer ein seltsames, leuchtendes PhĂ€nomen am Himmel beobachtet, fĂ€llt der Strom im Haus aus und die Handys und die Autos funktionieren nicht mehr. Als am nĂ€chsten Morgen Rafa verschwunden ist, machen sich die Freunde auf den Weg zum nĂ€chst gelegenen Haus, um von dort Hilfe zu organisieren. Allerdings finden sie das Haus verlassen vor. Sie beschliessen, durch die Berge zum nĂ€chsten Ort zu marschieren. Dabei entdecken sie in einer Schlucht den von der Strasse abgekommenen PKW von Ángel mit dessen Leiche. SpĂ€ter kommen sie zum Wrack eines abgestĂŒrzten Flugzeugs, in dem sich keinerlei Leichen befinden.

WĂ€hrend des Marsches verschwinden immer mehr Gruppenmitglieder spurlos, bis am Ende nur noch FĂ©lix, Eva und Maribel ĂŒbrig sind, die in einen verlassenen KĂŒstenort kommen. Dort zeigt FĂ©lix Maribel einen Zeichenblock, den er bei Ángels Leiche gefunden hat, und in dem dieser die verschiedenen Stationen ihres Weges skizziert hat. Als die drei in dem Ort ein kleines MĂ€dchen entdecken, folgen sie ihm bis zu einem Segelboot. Dort löst sich das MĂ€dchen vor Maribels Augen in Luft auf.

Als plötzlich ein Löwe auf der Pier auftaucht, wollen die drei mit dem Boot aufs Meer hinaussegeln. Maribel löst die Leinen des Bootes und geht dann auf den Löwen zu, um zu sterben. So segeln Félix und Eva allein in eine ungewisse Zukunft.

 

REGIE:
Jorge Torregrossa
PRODUKTION:
Belén Atienza
Fernando Bovaira
Mercedes Gamero
Mikel Lejarza
Enrique LĂłpez Lavigne
CAST:
Maribel VerdĂș
Daniel Grao
Clara Lago
Carmen Ruiz
Andrés Velencoso
Miquel FernĂĄndez
DREHBUCH:
Sergio G. SĂĄnchez
Jorge GuerricaechevarrĂ­a
KAMERA:
José David Montero
SCHNITT:
Carolina MartĂ­nez Urbina
TON:
Antonio Camarasa
Daniel Urdiales
Javier Camarasa
MUSIK:
Lucio Godoy
KOSTÜME:
Manuel Bonillo
Irene Orts

       
  Final Fantasy: The Spirits Within
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Die MĂ€chte in Dir • Die Erde im Jahr 2065. Der einst blaue Planet ist verwĂŒstet - nur noch wenige Lebensformen konnen hier existieren. Eine Invasion feindlicher Aliens droht auch den letzten Rest der Menschheit und jegliches weitere Leben auf der Erde auszulöschen.

Es gibt nur eine Hoffnung, die Erdenbewohner zu retten und die ausserirdischen Eroberer zu eliminieren: die Wissenschaftlerin Aki Ross. Aki sucht mit Hilfe ihres Mentors Dr. Sid und der Kampftruppe 'Deep Eyes' nach den letzten Überresten der SchlĂŒsselkomponenten, mit denen sie die Erde retten kann. Dabei fĂŒhrt sie nicht nur ein Rennen gegen die Zeit, sondern auch gegen General Hein, einen militanten Oppositionellen, der die einzig rettende Chance darin sieht, eine riesige, alles vernichtende Space-Kanone auf die Feinde abzufeuern. Die Zeit lĂ€uft ab - und die Erde schein den Kampf gegen die Aliens zu verlieren...

Die Spiele sind lÀngst eine Legende. Jetzt erobert FINAL FANTASY die grosse Leinwand. Hironobu Sakaguchi, der geistige Vater der Spielserie, schuf mit FINAL FANTASY: THE SPIRITS WITHIN eine atemberaubende neue Vision und die perfekte Verschmelzung von Spielfilm- und Videogame-Kunst. Eine spannende Story und sensationelle Computeranimationen machen FINAL FANTASY: THE SPIRITS WITHIN zum ultimativen FINAL FANTASY-Abenteuer.

Produziert von 150 DigitalkĂŒnstlern und 20 Computeranimatoren und im Original synchronisiert von Stars wie Alec Baldwin, Steve Buscemi und Donald Sutherland ist FINAL FANTASY: THE SPIRITS WITHIN eine noch nie dagewesene Sensation.

 

REGIE:
Hironobu Sakaguchi
Motonori Sakakibara (co)
PRODUKTION:
Jun Aida
Chris Lee
Akio Sakai
CAST:
Stimmen:
Ming Na
Alec Baldwin
Donald Sutherland
James Woods
Ving Rhames
Steve Buscemi
DREHBUCH:
Al Reinert
Jeff Vintar
KAMERA:
Moto Sakakibara
SCHNITT:
Christopher S. Capp
TON:
Dennis Leonard
MUSIK:
Elliot Goldenthal
AUSSTATTUNG:
Mauro Borrelli

       
  Final Portrait
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

Ein Film von Stanley Tucci • Paris 1964: In Alberto Giacomettis Atelier wird gearbeitet, getrunken, gezweifelt, gestritten, geflirtet und gelacht. Der Schweizer ist als KĂŒnstler etabliert, seine Werke erzielen auf dem Markt Rekorderlöse. Erfolg interessiert ihn allerdings nicht. Da bittet Giacometti den Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord, ihm Modell zu sitzen. Geschmeichelt und fasziniert sagt dieser zu. Doch Lord hat keine Ahnung, worauf er sich da einlĂ€sst. Schon bald erhĂ€lt der junge Amerikaner Einblicke in den faszinierenden, intensiven, stellenweise chaotischen und irritierenden Schaffensprozess des weltbekannten KĂŒnstlers

«Final Portrait» basiert auf dem Buch «A Giacometti Portrait» von James Lord. Der gefragte Charakterdarsteller Stanley Tucci hat nicht nur das Drehbuch verfasst, er ĂŒberzeugt auch als Regisseur. Sein Spielfilm erzĂ€hlt von der Entstehung eines Giacometti-Werks, von einer ungewöhnlichen MĂ€nnerfreundschaft, vom Mut zu Zerstörung und Neuanfang. Geoffrey Rush erweist sich dabei als Traumbesetzung, er verkörpert Alberto Giacometti mit Bravour. Armie Hammer glĂ€nzt an seiner Seite in der Rolle des James Lord. Eine intime, eindrĂŒckliche Kino-Perle ĂŒber einen der wichtigsten KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts.

 

REGIE:
Stanley Tucci
PRODUKTION:
Nik Bower
Gail Egan
Ilann Girard
CAST:
Armie Hammer
Geoffrey Rush
Clémence Poésy
Tony Shalhoub
James Faulkner
DREHBUCH:
Stanley Tucci
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Camilla Toniolo
TON:
Tim Hands
AUSSTATTUNG:
James Merifield
KOSTÜME:
Liza Bracey

       
  Finalmente la felicitĂ 
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von Leonardo Pieraccioni

 

REGIE:
Leonardo Pieraccioni
CAST:
Leonardo Pieraccioni
Ariadna Romero
Rocco Papaleo
Andrea Buscemi
Thyago Alves
DREHBUCH:
Leonardo Pieraccioni
Giovanni Veronesi

       
  Finding Dory
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2016]
       
 

Ein Film von Andrew Stanton • Mit Disney‱Pixars FINDET DORIE kehrt Publikumsliebling Dorie auf die Leinwand zurĂŒck. Die blaue Paletten-Doktorfisch-Dame ohne KurzzeitgedĂ€chtnis lebt inzwischen glĂŒcklich und zufrieden mit Nemo und Marlin im Korallenriff, als sie einen Geistesblitz hat: Irgendwo da draussen mĂŒsste doch ihre Familie sein, die vielleicht lĂ€ngst nach ihr sucht. Und so startet Dorie mit Marlin und Nemo in das grösste Abenteuer ihres Lebens, das sie durch den Ozean bis zum berĂŒhmten Meeresbiologischen Institut in Kalifornien mit seinem Aquarium und seiner Rettungsstation fĂŒr Meerestiere fĂŒhrt.
Bei der Suche nach ihren Eltern bekommt Dorie UnterstĂŒtzung von den schillerndsten Persönlichkeiten des Instituts: Da ist der mĂŒrrische Oktopus Hank, der nur noch sieben Tentakel hat, den WĂ€rtern aber dennoch regelmĂ€ssig durchs Netz geht. Beluga Bailey glaubt, dass sein Echolot kaputt ist und Walhai Destiny ist extrem kurzsichtig.
Trotz gewisser Handicaps wachsen Dorie und ihre Freunde bei ihren geschickten Manövern durch das komplizierte Innenleben des Instituts ĂŒber sich hinaus und entdecken die magische Kraft von Freundschaft und Familie.
Diesmal wollten die Filmemacher Fragen zu Dories Vergangenheit beantworten. „Wie jeder von uns möchte auch Dorie wissen, wer sie ist und woher sie kommt“, erklĂ€rt Regisseur Andrew Stanton. „Ich hatte von Anfang an Ideen zu Dories Vorgeschichte im Kopf. Jetzt ist die Zeit gekommen, sie gemeinsam mit ihr zu entdecken.“

 

REGIE:
Andrew Stanton
PRODUKTION:
Lindsey Collins
DREHBUCH:
Andrew Stanton
MUSIK:
Thomas Newman

       
  Five
 
       
 

Ein Film von Igor Gotesman

 

REGIE:
Igor Gotesman
PRODUKTION:
François Kraus
Denis Pineau-Valencienne
CAST:
Igor Gotesman
Margot Bancilhon
DREHBUCH:
Igor Gotesman
KAMERA:
Julien Roux
SCHNITT:
Stéphane Couturier
TON:
SĂ©verin Favriau
AUSSTATTUNG:
Nicolas de Boiscuillé
KOSTÜME:
Elise Bouquet
Reem Kuzayli

       
  Flags of Our Fathers
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Dezember 2006]
       
 

Ein einziges mal abdrĂŒcken kann den Krieg beenden • Dieses Foto aus dem Pazifikkrieg hat sich uns unauslöschlich eingeprĂ€gt – ein kurzer Augenblick, auf Film verewigt: FĂŒnf Marines und ein Navy-SanitĂ€ter hissen die US-Fahne auf dem Mount Suribachi nach Tagen heftiger KĂ€mpfe um die japanische Garnison Iwo Jima, eine einsame Insel mit schwarzen SandstrĂ€nden und Schwefelhöhlen.

FĂŒr die Soldaten, die auf dem Bild zu sehen sind, ist das Hissen der Fahne nur eine FormalitĂ€t wĂ€hrend der zermĂŒrbenden Schlacht. Doch fĂŒr die Daheimgebliebenen verwandelt sich das Foto der MĂ€nner, die wortlos gemeinsam anpacken, um sich gegen die ungeheure Übermacht zu behaupten, sofort zum Inbegriff von Heldentum. Es fasziniert die amerikanische Öffentlichkeit, die nach jedem Strohhalm der Hoffnung greift, weil der Krieg anscheinend niemals enden will. MĂŒtter können wieder darauf vertrauen, dass ihre Söhne heil nach Hause kommen, und die Trauernden haben jetzt etwas, an das sie glauben können, auch wenn ihre Söhne nie zurĂŒckkehren.

Da das Foto diesen GefĂŒhlsĂŒberschwang auslöst, werden die noch lebenden "Fahnenhisser" von der Front abgezogen und nach Hause in die Staaten geschickt, um diesem GefĂŒhl neue Nahrung zu geben: Sie sollen weiterhin ihrem Vaterland dienen, aber nicht auf dem Schlachtfeld, sondern mitten in der begeisterten Menge, die zusammenströmt, um die "wahren Helden" zu feiern – und um die dringend benötigten Schecks zu unterschreiben, mit denen der Rest des Krieges finanziert werden soll.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
Robert Lorenz
Steven Spielberg
CAST:
Ryan Phillippe
Jesse Bradford
Adam Beach
John Benjamin Hickey
John Slattery
Barry Pepper
Jamie Bell
Paul Walker
MUSIK:
Clint Eastwood
AUSSTATTUNG:
Henry Bumstead
KOSTÜME:
Deborah Hopper

       
  Fliegende Fische
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2011]
       
 

Ein Film von GĂŒzin Kar • Roberta ist 38 und alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Einen festen Job hat sie keinen, dafĂŒr stĂ€ndig wechselnde MĂ€nnerbekanntschaften. Und eine ausgeprĂ€gte Vorliebe fĂŒr Alkohol. Nicht nur im Dorf ist sie bekannt wie ein bunter Hund. Sondern auch beim Jugendamt. Das hat die umtriebige Mutter schon lĂ€nger ins Visier genommen. Alle Versuche, ihr ins Gewissen zu reden, scheitern. FĂŒr ihre 15-jĂ€hrige Tochter Nana ist sie deshalb „die peinlichste Figur im Universum und die unfĂ€higste Mutter aller Zeiten.“ Kurzerhand ĂŒbernimmt Nan die Mutterrolle. Sie kĂŒmmert sich liebevoll um die beiden jĂŒngeren Geschwister und verdient als Schleusenwartin den Lebensunterhalt fĂŒr die Familie. Mutter Roberta hingegen stolpert weiter von einer unglĂŒcklichen Liebschaft in die nĂ€chste. Die Folge: Das Jugendamt droht mit dem Entzug des Sorgerechts fĂŒr die Kinder. Die beschliessen: Keine MĂ€nner mehr fĂŒr die Mama. Stattdessen ein konformes Leben. Doch nicht nur Roberta wird rĂŒckfĂ€llig, sondern auch Nana, die ihre erste Liebesgeschichte erlebt. Erst durch deren unglĂŒcklichen Ausgang finden Mutter und Tochter zueinander.

 

REGIE:
GĂŒzin Kar
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Meret Becker
Elisa Schlott
Barnaby Metschurat
Hanspeter MĂŒller-Drossaart
Mona Petri
Lilian Naef
Andreas Matti
Alia Duncan
Joseph Sunkler
DREHBUCH:
GĂŒzin Kar
KAMERA:
Benjamin Dernbecher
SCHNITT:
Benjamin Fueter
TON:
Dieter Hebben
MUSIK:
Fabian Römer
AUSSTATTUNG:
Gerald Damovsky

       
  Flitzer
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Peter Luisi • Balz NĂ€f (Beat Schlatter), Deutschlehrer in Baden und PrĂ€sident der Gottfried Keller Stiftung gerĂ€t in eine finanzielle Schieflage. Um seine Situation zu retten, kommt er auf die Idee, Flitzer fĂŒr Sportwetten einzusetzen. Zusammen mit seinem Coiffeur (Bendrit Bajra) injizieren sie ein neues GeschĂ€ftsmodell. Der neue Trendsport wird zur Sensation, verbessert aber seine Lage nicht. Im Gegenteil! Dass er sich ausgerechnet in die Polizistin (Doro MĂŒggler) verliebt, die ihm das Handwerk legen soll, hilft auch nicht. Letztendlich gibt es fĂŒr ihn nur einen Ausweg
 Der neue Film von Peter Luisi, Regisseur von DER SANDMANN und SCHWEIZER HELDEN - mit Beat Schlatter und Bendrit Bajra in den Hauptrollen besetzt.

 

REGIE:
Peter Luisi
PRODUKTION:
David Luisi
Peter Luisi
CAST:
Beat Schlatter
Doro MĂŒggler
Bendrit Bajra
Luna Wedler
Daniel Mangisch
Philippe Graber
Una Rusca
Lorenz Nufer
DREHBUCH:
Peter Luisi
Beat Schlatter
KAMERA:
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
John von Ascheraden
TON:
Gina Keller
MUSIK:
Martin Skalsky
Christian Schlumpf
KOSTÜME:
Bozena Civic
Nicole MĂŒller

       
  Floride
 
       
 

Ein Film von Philippe Le Guay • Trotz seiner 80 Jahre hat Claude Lherminier (Jean Rochefort) nichts an seiner Stattlichkeit eingebĂŒsst. Auch im Leben hĂ€lt der rĂŒstige Monsieur alle Strippen fest im Griff. Das zumindest will er seiner Tochter Carole (Sandrine Kiberlain) Glauben machen, die immer wieder neue Haushaltshilfen auf seinem Anwesen einstellt, um ihm unter die Arme zu greifen, was zwangslĂ€ufig zum Eklat fĂŒhrt. In diesen Augenblicken wĂŒnscht er sich an die Seite seiner jĂŒngeren Tochter Alice, die ins weit entfernte Paradies namens Florida gezogen ist und die er schon so lange nicht mehr gesehen hat. Eines Tages beschliesst Claude seinem Leben in Frankreich den RĂŒcken zu kehren und ein Flugzeug nach Miami zu besteigen, um Alice aufzusuchen.

 

REGIE:
Philippe Le Guay
PRODUKTION:
Philippe Carcassonne
Jean-Louis Livi
CAST:
Jean Rochefort
Sandrine Kiberlain
DREHBUCH:
Philippe Le Guay
TON:
Laurent Poirier

       
  Flying Home
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Tobias Wyss • Anfang 1939 wandert Walter Otto Wyss – genannt WOW – nach einem tragischen Autounfall von ZĂŒrich in die USA aus. Im GepĂ€ck zwei Leidenschaften: Automobile und Fotografie.

In seiner Wahlheimat entwickelt er ein revolutionÀres Hybridauto, das nie produziert wird. Nach einer Liebesbeziehung mit einer afro-amerikanischen TÀnzerin in Los Angeles lernt er Ende der 1950er Jahre in Tokyo als Einsiedler Japanisch. Die letzten 30 Jahre verbringt er einsam auf Hawaii. Trotz vieler Gelegenheiten, seinen Traum von Freiheit, Erfolg und Geborgenheit zu verwirklichen, kann sich Walter Otto Wyss nie von der Schweiz, seiner Mutter und seiner Schuld befreien.

Walters Neffe, der Regisseur Tobias Wyss, erzĂ€hlt die Geschichte seines Onkels auf persönliche Art und Weise und greift dabei auf berĂŒhrende Fotos und Videos aus dem Familienarchiv zurĂŒck. In sieben Episoden rekonstruiert der ZĂŒrcher Regisseur die widersprĂŒchliche Biografie seines Onkels.

 

REGIE:
Tobias Wyss
PRODUKTION:
Hercli Bundi
CAST:
Eugene Drzymala
Masayuki Ishiguro
Martinique Landois
Elia Moghini
Walter Otto Wyss
DREHBUCH:
Tobias Wyss
KAMERA:
Andreas Birkle
Tobias Wyss
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
JĂŒrg von Allmen

       
  Footloose
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Craig Brewer • Wohlig-nostalgische GefĂŒhle weckt der Tanzklassiker aus dem Jahr 1984, inszeniert von Herbert Ross. Craig Brewer („Black Snake Moan“) hat sich an ein Remake gleichen Namens gewagt, das dem Original in nichts nachsteht: Super Sound, tolle Tanzeinlagen, schöne Menschen
da kann Dennis Quaid als bigotter Reverend noch so sehr von der Kanzel wettern. Aber was ist schon richtig, was falsch? Alles nur eine Frage der Perspektive.

 

REGIE:
Craig Brewer
PRODUKTION:
Gary Barber
Roger Birnbaum
Neil Meron
Dylan Sellers
Brad Weston
Craig Zadan
CAST:
Kenny Wormald
Julianne Hough
Dennis Quaid
Ziah Colon
Ray McKinnon
Miles Teller
DREHBUCH:
Dean Pitchford
Craig Brewer
KAMERA:
Amy Vincent
SCHNITT:
Billy Fox
TON:
Greg Hedgepath
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
Jon Gary Steele
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  ForĂŠldre
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2017]
       
 

Parents • Als ihr Sohn, Esben, auszieht, beschliessen Kjeld und Vibeke, in ein kleineres Haus zu umzuziehen. Sie entdecken, dass die Wohnung in der sie frĂŒher lebten zum Verkauf ausgeschriben ist, kaufen sie und machen einen Neuanfang. Kjeld statte die Wohnung so aus, wie es damals eingerichtet war, und fĂŒr eine Weile lassen die beiden ihre sĂŒssen Jugendtage wieder aufleben. Aber was sie einst definierte funktioniert jetzt nicht mehr und eines Morgens nehmen die Ereignisse eine Wendung, die keiner von ihnen erwartet hatte.

 

REGIE:
Christian Tafdrup
PRODUKTION:
Thomas Heinesen
Christel C.D. Karlsen
CAST:
Miri Ann Beuschel
Emilia Imperatore BjĂžrnvad
Anton Honik
Elliott Crosset Hove
Bodil JĂžrgensen
DREHBUCH:
Christian Tafdrup
KAMERA:
Maria von Hausswolff
SCHNITT:
Tanya Fallenius
Anne Østerud
TON:
Peter Schultz
Ricardo Sousa
MUSIK:
Sune KĂžlster
AUSSTATTUNG:
Jette Lehmann

       
  FortapĂ sc
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2011]
       
 

Fort Apache • Mit "FortapĂ sc" - neapolitanische Umgangssprache fĂŒr "Fort Apache" - bezeichnete man in den 80er Jahren Torre Annunziata, die heruntergekommene Vorstadt von Neapel, die sich damals vollstĂ€ndig im Griff der Camorra befand. Es ist die Zeit der Bandenkriege zwischen dem Gangsterboss Valentino Gionta und dem Clan der Nuvoletta. Ausgerechnet hierhin verschlĂ€gt es den jungen, bei der Tageszeitung Il Mattino arbeitenden Journalisten Giancarlo Siani. Mit seinem giftgrĂŒnen Landrover, seinem jungenhaften Aussehen und seiner altmodischen Schreibmaschine wirkt Giancarlo Siani zunĂ€chst unbedarft. Bald aber kommt er Korruptionsskandalen und geheimen Verbindungen zwischen Camorra, Justiz und Wirtschaft auf die Spur. Am 23.9.1985 wird Giancarlo Siani vor seinem Haus von Auftragskillern erschossen.

Dieser Film ist Teil des Tourneefestivals CINEMA ITALIANO 2011, das von Ende
September bis Ende 2011 in 11 Deutschschweizer StÀdten gastiert.

 

REGIE:
Marco Risi
PRODUKTION:
Angelo Barbagallo
Gianluca Curti
CAST:
Libero De Rienzo
Valentina Lodovini
Michele Riondino
Massimiliano Gallo
Ernesto Mahieux
Salvatore Cantalupo
DREHBUCH:
Marco Risi
Jim Carrington
KAMERA:
Marco Onorato
SCHNITT:
Clelio Benevento
TON:
Luca Anzellotti
Massimo Simonetti
MUSIK:
Franco Piersanti
AUSSTATTUNG:
Sonia Peng
KOSTÜME:
Ortensia De Francesco

       
  Freaky Friday
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2003]
       
 

Every teenager's nightmare... turning into her mother • Dr. Tess Coleman (JAMIE LEE CURTIS) und ihre 15-jĂ€hrige Tochter Anna (LINDSAY LOHAN) kommen nicht gerade gut miteinander aus. Besser gesagt: Sie liegen sich meist in den Haaren. Ärger gibt’s um alles. Um die Frisur, die Klamotten, die Musik, die schulischen Leistungen und natĂŒrlich die Liebe.

Eines Donnerstagabends hĂ€ngt der Haussegen wieder einmal besonders schief. Anna ist fuchsteufelswild, weil die Mutter ihr und ihrer Grunge-Band wĂ€hrend der in der Garage abgehaltenen Probe einfach den Strom abgeschaltet hat. Die verwitwete Tess wiederum grollt ob der penetranten GleichgĂŒltigkeit, die die Tochter Ryan (MARK HARMON), Tess’ liebenswertem Gatten in spe, entgegenbringt.

Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem chinesischen Lokal soll der Streit beigelegt werden – doch stattdessen eskaliert er. Was die Mutter (LUCILLE SOONG) der Restaurantbesitzerin auf den Plan ruft, die den beiden StreithĂ€hnen zwecks BesĂ€nftigung GlĂŒckskekse, magische GlĂŒckskekse verabreicht ...

Und die zeigen ungeahnte Wirkung. Denn als die beiden Damen am nÀchsten Morgen, an einem wahrhaft FREAKY FRIDAY, aufwachen, stecken sie im Körper der jeweils anderen...

 

REGIE:
Mark S. Waters
PRODUKTION:
Andrew Gunn
CAST:
Jamie Lee Curtis
Lindsay Lohan
Mark Harmon
Harold Gould
Chad Michael Murray
Stephen Tobolowsky
Christina Vidal
DREHBUCH:
Heather Hach
Leslie Dixon
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
Bruce Green
TON:
Todd Toon
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Genevieve Tyrrell

       
  Freddy vs. Jason
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 2003]
       
 

Welcome To My Nightmare... • Seid ihr bereit fĂŒr den letzten Showdown? - Freddy Krueger (Robert Englund) schmort in der Hölle – buchstĂ€blich. Er zĂ€hlt unbestritten zu den gruseligsten Horrorfilm-Heroen aller Zeiten („Nightmare“-Serie), aber inzwischen sind fast zehn Jahre vergangen, seit er die TrĂ€ume seiner Opfer heimsuchte, um so blutige Rache fĂŒr sein eigenes Schicksal zu nehmen. In Springwood hat man seinen Amoklauf systematisch verdrĂ€ngt – niemand will sich an Freddy erinnern. Potenzielle Opfer werden unter Drogen gesetzt, damit sie nicht trĂ€umen, und schon ist der Meister des Albtraums machtlos. Heute hat keiner mehr Angst vor Freddy – was dem egomanischen Psychopathen wahrlich Höllenqualen bereitet, denn er hĂ€lt sich selbst fĂŒr eine Legende. Wie ein lebenslĂ€nglich Verurteilter kann Freddy nur noch irrwitzige RacheplĂ€ne schmieden, die er nie in die Tat umsetzen wird.

Doch dann erweckt Freddy jenen wahnsinnigen Jason Voorhees (Ken Kirzinger) zu neuem Leben, der genau wie er selbst als Killer (aus der „Freitag der 13.“-Serie) Kultstatus geniesst. Eine geniale Idee: Freddy benutzt Jason, um die Elm Street erneut in Angst und Schrecken zu versetzen und so fĂŒr sich selbst ein Schlupfloch zu schaffen, durch das er dem Fegefeuer entkommen kann. Freddy begreift nĂ€mlich blitzschnell, wie einfach man Jason manipulieren kann, und er bringt den Serienmörder dazu, seine Schreckensherrschaft in Springwood fortzusetzen.

Als Jason sich durch die Elm Street metzelt und die Bewohner auch Freddy wieder fĂŒrchten lernen, muss dieser allerdings feststellen, dass Jasons Blutdurst nicht mehr zu stillen ist – er hat nicht vor, Freddy das Feld zu ĂŒberlassen. Entsetzen lĂ€hmt die Stadt, als sie unversehens zwischen diese Titanen des Horrors gerĂ€t, die in einem schaurigen Showdown von ungeheuren Ausmassen aufeinandertreffen – wobei sich die Welt der TrĂ€ume nicht mehr von der rauen Wirklichkeit trennen lĂ€sst.
Die Schlacht der Schlachten hat begonnen. Wer wird am Ende ĂŒbrigbleiben?

 

REGIE:
Ronny Yu
PRODUKTION:
Sean S. Cunningham
CAST:
Robert Englund
Ken Kirzinger
Monica Keena
Jason Ritter
Kelly Rowland
Katharine Isabelle
DREHBUCH:
Damian Shannon
Mark Swift
KAMERA:
Fred Murphy
SCHNITT:
Mark Stevens
TON:
Jeff Glueck
MUSIK:
Brad Kane
Graeme Revell
Corey Taylor
AUSSTATTUNG:
John Willett
KOSTÜME:
Gregory Mah

       
  Free Birds
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Jimmy Hayward • Zwei TruthĂ€hne die unterschiedlicher nicht sein können mĂŒssen ihre Differenzen beilegen um als Team in die Zeit zurĂŒckzureisen, um den Lauf der Geschichte zu verĂ€ndern - des Truthahns am Thanks Giving.

 

REGIE:
Jimmy Hayward
PRODUKTION:
Peter Farrelly
Cary Granat
Ed Jones
Craig Mazin
Scott Mosier
Alonzo Ruvalcaba
David I. Stern
Geoffrey Stott
John J. Strauss
DREHBUCH:
Craig Mazin
SCHNITT:
John Venzon
MUSIK:
Dominic Lewis
AUSSTATTUNG:
Mark Whiting

       
  Fremdfötzelige Musikanten
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Roger BĂŒrgler • Die Schweizer Volksmusik wird seit 1886 vom Schwyzerörgeli geprĂ€gt. Die Schweizer Version der diatonischen Knopfoder Handharmonika, die ihren Ursprung 1829 in Wien hat, wird landauf landab von tausenden von Musikerinnen und Musikern gespielt. Einige von ihnen haben in den letzten hundert Jahren mit ihrer KreativitĂ€t, ihrer Neugier und ihrem Können die Schweizer Volkmusik erneuert, verĂ€ndert oder gar neu erfunden.
Wir nennen sie «Fremdfötzelige Musikanten». Diese Musikanten brechen mit Konventionen, blicken ĂŒber die Grenzen ihrer eigenen Tradition hinaus und definierend diese letztendlich neu. Das gefĂ€llt nicht allen und trotzdem sind ihre EinflĂŒsse nach einer gewissen Zeit etabliert und akzeptiert. Solche fremdfötzelige Musikanten, ihre Geschichten und Instrumente stehen im Zentrum des Kino-Dokumentarfilms von Roger BĂŒrgler.
Es treten aber auch Zeitzeugen, Szenenkenner, Örgelibauer- und Restaurateure und natĂŒrlich viele tolle Musikanten auf, die alle etwas gemeinsam haben. Die Freude an einem einzigartigen StĂŒck Schweizer Volkskultur.

 

REGIE:
Roger BĂŒrgler
CAST:
Markus FlĂŒckiger
Res Schmid
Werner Aeschbacher
Marcel Oetiker
Christine Lauterburg
Lukas Stammler
DREHBUCH:
Roger BĂŒrgler
KAMERA:
Stefan Prohinig
Simon Weber
Heinz Winter
Roland Hartmann
Roger BĂŒrgler
Kyle Camenzind
TON:
René Zingg

       
  Friendship
 
       
 

Ein Film von Markus Goller • Deutschland, 1989: Die Mauer fĂ€llt, die Menschen jubeln, David Hasselhoff singt am Brandenburger Tor und ganz Berlin ist eine einzige Party. Nur Veit (Friedrich MĂŒcke) ist nicht nach Feiern zu Mute. Er hat ein klares Ziel: Er will seinen Vater finden..

Als Veit zwölf Jahre alt war, floh sein Vater in den Westen und liess ihn mit seiner Mutter in der DDR zurĂŒck. Einziges Lebenszeichen des Vaters ist seither die jĂ€hrliche Geburtstagskarte aus San Francisco. Und genau dorthin will Veit jetzt mit seinem besten Kumpel Tom (Matthias Schweighöfer), der dem Sozialismus nur zu gern den RĂŒcken kehrt und Veit bei dem Abenteuer zur Seite steht.

Das BegrĂŒssungsgeld reicht nur fĂŒr einen Flug nach New York. Von dort starten sie nach San Francisco - mit ganzen 55 Dollar und kaum vorhandenen Eng