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  A Dirty Shame
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Film von John Waters • Wollust liegt in der Luft in Harford Road. Der mĂŒrrischen, verklemmten Sylvia Stickles (Tracey Ullman) missfĂ€llt das sehr. Sylvias gut aussehender Mann Vaughn (Chris Isaak) möchte immer noch liebend gerne seinen Ehepflichten nachkommen, stösst bei Sylvia jedoch auf taube Ohren. Sie hat andere Sorgen. Reicht es denn nicht, dass sie den familieneigenen Warenladen "Pinewood Park And Pay" leitet? DarĂŒber hinaus muss sie ihrer exhibitionistisch veranlagten Tochter Caprice (Selma Blair), einer Go-Go TĂ€nzerin, von ihren Fans liebevoll Ursula Euter genannt, vollwertige Mahlzeiten kochen. Nach mehreren "unrechtmĂ€ssigen" Entblössungen werden Caprice und ihre unglaublichen RiesenbrĂŒste zu Hausarrest verurteilt – und zwar in Schwiegermutters Wohnung oberhalb der Garage der Stickles. Nun wissen auch die Nachbarn Bescheid.

Alles wird auf einen Schlag anders, als Sylvia auf dem Weg zur Arbeit bei einem ungewöhnlichen Unfall eine Kopfverletzung erleidet. Der sexy Ray-Ray Perkins (Johnny Knoxville), ein Abschleppwagenfahrer, eilt ihr zu Hilfe. Sylvia erkennt, dass er kein gewöhnlicher Servicemann ist: Er entpuppt sich als sexueller Heiler, der ihre durch die GehirnerschĂŒtterung wieder erwachte Leidenschaft zum GlĂŒhen bringt.

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Ted Hope
CAST:
Tracey Ullman
Johnny Knoxville
Selma Blair
Chris Isaak
Suzanne Shepherd
Mink Stole
Patricia Hearst
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Steve Gainer
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
Blake Leyh
MUSIK:
George S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Aimee & Jaguar
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 1999]
       
 

Eine Liebe grösser als der Tod • Berlin 1997. In Begleitung eines Immobilienmaklers durchstreifen Interessenten eine etwas heruntergekommene Wohnung. Neben ihrer zusammengepackten Habe sitzt eine alte Frau und wartet darauf, ins Seniorenheim gebracht zu werden. Mehr als ein halbes Jahrhundert frĂŒher und mitten im Krieg ist diese Wohnung ein Treffpunkt junger Menschen und ein Fluchtort fĂŒr Aussenseiter.

Nichts im Leben der Lilly Wust (Juliane Köhler) hat die ausserordentlichen Ereignisse erwarten lassen, deren Mittelpunkt sie wird. Sie ist 1943 Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von vier Söhnen, eine brave Hausfrau, sieht man einmal davon ab, dass sie regelmĂ€ssig Liebhaber hat. Aber auch der Ehemann GĂŒnther (Detlev Buck), als Soldat im Krieg, hat seine AffĂ€ren. Man ist bĂŒrgerlich, in dieser Hinsicht jedoch nicht verklemmt.

Bei einem Konzertbesuch lernt Lilly beilĂ€ufig eine junge Frau kennen, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Noch weiss sie nichts von dieser Felice Schragenheim (Maria Schrader), weder, dass sie mit llse, Lillys HausmĂ€dchen, befreundet ist, noch, dass sie als JĂŒdin im Untergrund lebt. Warum auch soll die kurze Begegnung Folgen haben, sind doch beide Frauen genug damit beschĂ€ftigt, ums Überleben zu kĂ€mpfen Nacht fĂŒr Nacht rollen die Bombenangriffe auf Berlin, Lilly sorgt sich um ihre Kinder und Felice schwebt in stĂ€ndiger Gefahr, von der Gestapo verhaftet zu werden.

Ein Zufall fĂŒhrt die beiden wieder zusammen. Lilly sieht sich plötzlich heftig umworben, spĂŒrt eine merkwĂŒrdige Anziehung, ist fasziniert und irritiert zugleich. Diese Felice ist ganz anders als alle Frauen, die sie bisher kennengelernt hat: selbstbewusster, energischer, intelligenter. Und auch die Frauen um Felice herum verströmen ein LebensgefĂŒhl, das ihr fremd ist.

AIs Felice Lilly eines Tages umarmt und auf den Mund kĂŒsst auf eine Weise, wie Lilly es noch nie erlebt hat - ist das ein Schock. Sie schlĂ€gt Felice ins Gesicht, wendet sich ab und spĂŒrt doch, dass da etwas anfĂ€ngt, dem sie nicht entrinnen wird. Es beginnt, mitten in Bombenkrieg und Verfolgung, eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Fast tĂ€glich schreiben sie sich Briefe, Gedichte. Sie geben sich neue Namen: AimĂ©e (Lilly) und Jaguar (Felice). Aber noch immer weiss Lilly nicht, wer diese Felice wirklich ist, die oft tagelang verschwindet und hinterher nur unbefriedigende AuskĂŒnfte gibt. Bis sie, getrieben von Eifersucht, es nicht mehr aushĂ€lt und Felice zu einem GestĂ€ndnis zwingt: Sie ist JĂŒdin. Felice, die unter falschem Namen bei einer Nazizeitung arbeitet und einer Untergrundgruppe Informationen zuspielt, weiss, dass sie sich damit ganz in die HĂ€nde dieser Frau begibt, in deren Wohnung immerhin eine HitlerbĂŒste steht und deren Mann offenbar ein Nazi ist.

Doch Lilly wĂ€chst ĂŒber sich hinaus, sie nimmt Felice in ihre Wohnung auf und lĂ€sst sich von ihrem Mann scheiden. Die beiden Frauen schliessen einen Liebes- und Ehepakt. Sie versuchen, die schreckliche Wirklichkeit um sich herum zu verdrĂ€ngen und werden dann doch brutal von ihr eingeholt. An einem heissen Augusttag 1944, sie haben an der Havel gebadet, gescherzt, sich fotografiert, erwartet sie die Gestapo in Lillys Wohnung...

 

REGIE:
Max FÀrberböck
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Hanno Huth
CAST:
Maria Schrader
Juliane Köhler
Elisabeth Degen
Johanna Wokalek
Heike Makatsch
Detlev Buck
Inge Keller
DREHBUCH:
Max FÀrberböck
Rona Munro
Erica Fischer
KAMERA:
Tony Imi
SCHNITT:
Barbara Hennings
MUSIK:
Jan A.P. Kaczmarek
AUSSTATTUNG:
Albrecht Konrad
Uli Hanisch

       
  All the Money in the World
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Ridley Scott • Im Sommer 1973 wird der 16-jĂ€hrige John Paul Getty III. (Charlie Plummer), Enkel des milliardenschweren Öl-Magnaten John P. Getty (Christopher Plummer), in Rom entfĂŒhrt. Die Kidnapper sind Mitglieder der Mafia und verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld. Doch der reichste Mann der Welt sperrt sich: Er wittert hinter der EntfĂŒhrung eine Inszenierung, ausserdem fĂŒrchtet er Nachahmer. Schliesslich hat Getty insgesamt 14 Enkel! Als die EntfĂŒhrer ein abgeschnittenes Ohr schicken und ankĂŒndigen, John Paul „stĂŒckweise“ freizulassen, falls nicht bald gezahlt werde, beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit. John Pauls Mutter Gail (Michelle Williams) engagiert einen ehemaligen CIA-Vermittler (Mark Wahlberg), um ihren Sohn zu befreien – zur Not auch ohne die Hilfe des Schwiegervaters...

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Chris Clark
Dan Friedkin
Mark Huffam
Ridley Scott
Bradley Thomas
Kevin J. Walsh
CAST:
Mark Wahlberg
Christopher Plummer
Michelle Williams
Olivia Grant
Charlie Plummer
Timothy Hutton
Teresa Mahoney
Andrew Buchan
Marco Leonardi
DREHBUCH:
David Scarpa
John Pearson
KAMERA:
Dariusz Wolski
TON:
Oliver Tarney
MUSIK:
Daniel Pemberton
AUSSTATTUNG:
Arthur Max

       
  Angry Monk
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2005]
       
 

Ein Film von Luc Schaedler • Tibet, geheimnisvolles Dach der Welt, Sitz erleuchteter Mönche – nur einer legte sich quer: Gendun Choephel hiess der streitbare Mönch, der sich 1937 vom klösterlichen Leben abwandte und neue Herausforderungen suchte. Ein vielseitiger Freigeist, der seiner Zeit weit voraus war und heute zu einer Leitfigur, einem HoffnungstrĂ€ger fĂŒr ein freies Tibet geworden ist. Ein Rebell und wortreicher Kritiker des Establishments, der die GemĂŒter der tibetischen Obrigkeit erhitzte.

Die cineastische Zeitreise nimmt die Lebensgeschichte dieses unorthodoxen Mönchs zum Anlass, um ein Bild des alten Tibets aufzudecken, das gĂ€ngigen Klischees zuwiderlĂ€uft. Zahlreiche einzigartige und seltene historische Aufnahmen werden hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht. Doch der Film verharrt nicht etwa in der Vergangenheit, sondern oszilliert geschickt zwischen Tradition und Moderne: Archivbilder von alten Karawanen und Klöstern wechseln sich ab mit Szenen von Discos und Bildern von mehrspurigen Schnellstrassen in Lhasa, wo Pilger sich niederwerfen, um ihr Heiligtum zu umrunden. ANGRY MONK gibt einen faszinierenden Einblick in ein Land, dessen ereignisreiche Vergangenheit sich im heutigen Alltag - vielfĂ€ltig und widersprĂŒchlich - bricht.

Nicht zuletzt erzĂ€hlt dieser Roadmovie von einem, der auszog, weil er nach etwas suchte, was das alte Tibet aus seiner Erstarrung hĂ€tte lösen können. Dieser Querdenker war stets offen fĂŒr alles Neue, aber fremd in der Heimat und heimatlos in der Fremde – ein Wanderer zwischen den Welten.

 

REGIE:
Luc Schaedler
PRODUKTION:
Luc Schaedler
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
Martin Witz
TON:
Roli Widmer
MUSIK:
Loten Namling
Heinz Rohrer
Roland Widmer

       
  Anne liebt Phillip
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2012]
       
 

Totally True Love - JĂžrgen + Anne = sant • Anne ist zehn Jahre alt und ein echtes EnergiebĂŒndel. Stets tut sie das Gegenteil von dem, was man von ihr erwartet. Da kommt es schon mal vor, dass sie ihrem Ă€lteren Bruder die Hosen klaut, weil die viel cooler aussehen als ihre eigenen oder sie sich Abends heimlich aus dem Haus schleicht, um ihre beste Freundin noch kurz zu besuchen. Und sie ist in Einar verliebt. Anne ist in niemanden verliebt. Liebe, das ist was fĂŒr Erwachsene.
Das Leben ist doch auch ohne Jungs schön: schwimmen, tanzen, herumtoben, schnell laufen, selbstgebratene FischstĂ€bchen essen... Da taucht eines Tages Philipp in der Stadt auf. Er zieht in das Haus am Ende der Strasse, wo eine Frau herumgeistern soll, eine Tote, die man nie gefunden hat. Philipp scheint das ohnehin nicht zu stören, er ist einfach ein toller Kerl. Mit ihm möchte Anne befreundet sein. Denn, wenn sie ihn ansieht, kribbelt es ihr im Bauch. So geht es vielen MĂ€dchen aus der 5b. Auch der hĂŒbschen Ellen mit ihrer Stupsnase, den langen blonden Haaren und dem Pferdeschwanz – sie ist so schön, dass sie schon als Shampoomodel beim Fernsehen gearbeitet hat. Anne ist zum ersten Mal ĂŒber beide Ohren verliebt. DarĂŒber zerstreitet sie sich sogar mit Beate. Und fĂŒr Ellen, die partout nicht von Philipp lassen will, denkt sie sich etwas besonders Gemeines aus. Eine Schere spielt da eine entscheidende Rolle...

 

REGIE:
Anne Sewitsky
PRODUKTION:
Tanya Badendyck
Teréz Hollo
CAST:
Maria Annette TanderĂžd Berglyd
Otto Garli
Aurora Bach Rodal
Vilde Fredriksen Verlo
Kristin Langsrud
Peter Holene
Sigurd Saethereng
Torkil Hoeg
Adrian Holte Kristiansen
DREHBUCH:
Vigdis Hjorth
Kamilla Krogsveen
KAMERA:
Anna Myking
TON:
Bent Erik Holm
MUSIK:
Marcel Noll
AUSSTATTUNG:
Astrid SĂŠtren
KOSTÜME:
Oddfrid Hopstad

       
  Anonyma - Eine Frau in Berlin
 
       
 

Ein Film von Max FĂ€rberböck • April 1945. Die Rote Armee marschiert in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden die Frauen Opfer von Gewalt. Eine von ihnen ist Anonyma, einst Journalistin und Fotografin. In der Not fasst sie den Entschluss, sich einen russischen Offizier zu suchen, der sie beschĂŒtzt. Und es geschieht, worauf sie am wenigsten gefasst war. Es entsteht eine Beziehung zu dem Offizier Andrej, die sich wie Liebe anfĂŒhlt, wĂ€re da nicht die Barriere, die sie bis zum Ende Feinde bleiben lĂ€sst.

 

REGIE:
Max FÀrberböck
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Nina Hoss
Yevgeni Sidikhin
Irm Hermann
RĂŒdiger Vogler
Ulrike Krumbiegel
Rolf Kanies
Jördis Triebel
Roman Gribkov
DREHBUCH:
Anonyma
Max FÀrberböck
Catharina Schuchmann
KAMERA:
Benedict Neuenfels
SCHNITT:
Ewa J. Lind
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Zbigniew Preisner
AUSSTATTUNG:
Andrzej Halinski
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Lucia Faust

       
  Anything Else
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2003]
       
 

In any relationship, one person always does the heavy lifting. • Liebesleid und Liebesfreud zweier Stadtneurotiker: Comedy-Autor Jerry-Falk («American Pie»-Star Jason Biggs) und dessen Freundin Amanda (Christina Ricci), die im Grossstadtdschungel von New York einfach nicht zusammenkommen können.

ZunĂ€chst scheint jedoch alles hervorragend zu klappen mit dem PĂ€rchen, doch dann hat Amanda eines Tages das GefĂŒhl, zwischen ihr und Jerry wĂŒrde es sexuell nicht mehr ganz so rund laufen. Und wĂ€hrend sie ihre erotische Anziehungskraft bei anderen MĂ€nnern (erfolgreich) testet, sind wir auch schon mitten drin im Allen’schen Komödienspass.

Und dazu gehören Falks Psychiater, der sich stoischstandhaft weigert, auch nur eine von Jerrys bohrenden Fragen zu beantworten; die Schwiegermutter in spe, die sich bei den beiden einquartiert; der windige KĂŒnstleragent (Danny DeVito), der seinen SchĂŒtzling mit einem neuen Vertrag gleich sieben Jahre an sich binden will; und schliesslich Jerrys allwissender Comedy-Kollege David Dobel (Woody Allen), der ihm unter anderem empfiehlt, sich eine Schusswaffe anzuschaffen, denn man könne ja nie wissen, welche Gefahren auf einen lauern


 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
CAST:
Jason Biggs
Christina Ricci
Woody Allen
Danny DeVito
Stockard Channing
Fisher Stevens
David Conrad
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Alisa Lepselter
TON:
Gary Alper
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  Are We There Yet?
 
       
 

Ein Film von Brian Levant • Der Junggeselle Nick ist begeisterter Sammler von Fanartikeln aus dem Sport und bietet diese in einem kleinen GeschĂ€ft zum Verkauf an. Er lernt Suzanne kennen, die als Eventmanager gegenĂŒber seines GeschĂ€ftes tĂ€tig ist, und fĂŒhlt sich direkt zu ihr hingezogen. Suzanne lebt mit ihrer 13-jĂ€hrige Tochter Lindsey und ihrem 7-jĂ€hrigen Sohn Kevin von ihrem Mann getrennt. Die beiden Kinder sind der Meinung, der einzig richtige Mann fĂŒr ihre Mutter sei ihr leiblicher Vater, den sie jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Daher machen sie Verehrern ihrer Mutter das Leben schwer, um sich die Chance offen zu halten, dass ihr Vater zu ihrer Mutter zurĂŒckkehrt.

 

REGIE:
Brian Levant
PRODUKTION:
Matt Alvarez
Ice Cube
Dan Kolsrud
CAST:
Ice Cube
Nia Long
Aleisha Allen
Philip Daniel Bolden
Jay Mohr
M.C. Gainey
DREHBUCH:
Steven Gary Banks
Claudia Grazioso
KAMERA:
Thomas E. Ackerman
SCHNITT:
Lawrence Jordan
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Stephen J. Lineweaver
KOSTÜME:
Gersha Phillips

       
  Armageddon
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 1998]
       
 

It's closer than you think ... • Um 4.49 Uhr Eastern Standard Time verschwindet das Shuttle Atlantis im All. Stunden spĂ€ter bricht ohne Vorwarnung ein Meteorhagel ĂŒber die OstkĂŒste herein. Doch dieser Schaden ist nur ein VorgeplĂ€nkel: ein Asteroid mit den Ausmassen Texas' fliegt mit Kurs auf die Erde und einer Geschwindigkeit von 22.000 Meilen pro Stunde durchs All.

Ein Auftreffen dieses Asteroiden wĂŒrde das Ende der Menschheit bedeuten. Die NASA entdeckt diesen auf die Erde gerichteten 'Globalen Killer' 18 Tage vor seinem Eintreffen. Dem NASA-Direktor Dank Truman (BILLY BOB THORNTON) bleibt keine andere Wahl: er muss eine Crew ins All schicken, um den Asteroiden zu zerstören. Truman engagiert fĂŒr diesen Job den weltbesten Tiefölbohrer Harry S. Stamper (BRUCE WILLIS). Stamper hat zusammen mlt seinem verwegenen Tiefölbohrer-Haufen nur 12 Tage Zeit fĂŒr die Astronautenausbildung. AusgerĂŒstet mit der neuesten NASA-Technik und den besten MilitĂ€rpiloten, mĂŒssen Stamper und seine zwölf DraufgĂ€nger auf dem Asteroiden landen, ein tiefes Loch bohren und einen nuklearen Sprengsatz in seinem Kern plazieren.

Auf dieser heldenhaften Reise mĂŒssen sie erstmalig an die Grenzen ihrer physischen und emotionalen LeistungsfĂ€higkeit gehen, um die Welt zu retten und ein ARMAGEDDON abzuwenden.

 

REGIE:
Michael Bay
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Gale Anne Hurd
CAST:
Bruce Willis
Ben Affleck
Billy Bob Thornton
Liv Tyler
Will Patton
Steve Buscemi
Peter Stormare
William Fichtner
DREHBUCH:
Jonathan Hensleigh
Jeffrey Abrams
KAMERA:
John Schwartzman
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Chris Lebenzon
Glen Scantlebury
TON:
George Watters II
MUSIK:
Trevor Rabin
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Michael White
KOSTÜME:
Magali Guidasci
Michael Kaplan

       
  Bamako
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2007]
       
 

Afrika hĂ€lt Gericht • Was fĂŒr eine grossartige Idee: Abderrahmane Sissako lĂ€dt uns ein in Malis farbenfrohe Hauptstadt Bamako, wo er im Hof des Hauses seines verstorbenen Vaters eine Gerichtsverhandlung in Szene setzt, in jenem Hof, in dem er selber seine Jungend verbracht hat. Doch keine Angst, das ist alles andere als trockene Faktenbeigerei: Spannungsgeladen prĂ€sentiert sich die hier in Szene gesetzte Verhandlung gegen die Weltbank und den Internatio-nalen WĂ€hrungsfonds, die ja eigentlich da wĂ€ren, ausgleichend zu wirken im Weltmarkt. Munter lĂ€uft wĂ€hrend der Gerichtsverhandlung im Hof das Leben weiter. Die geniale Idee von Sissako war es, Gericht zu halten im Alltag, denn aus ihm heraus wird so vieles, was diskutiert wird, ganz beilĂ€ufig sichtbar, wahrnehmbar, erkennbar. Und darĂŒber hinaus spielt der Alltag aufs Unterhaltsamste seine Streiche. NatĂŒrlich schweift Sissakos Blick immer wieder ab, widmet er sein Interesse Randfiguren im globalen Game, um die WiderwĂ€rtigkeit der nördlichen Arroganz umso sichtbarer zu machen. Er ist auch ein hochsensibler PortrĂ€tist. Wenn die Welt heute voller Wunden ist, dann aufgrund einer langen Geschichte, die gerne vergessen geht, wenn man das Heute betrachtet. Sissako fĂŒhrt uns dies am Beispiel Afrikas im Innenhof seines Hauses vor Augen und vor Ohren. Luzid sind die Auseinandersetzungen und Äusserungen, real existierende Figuren und erfundene spielen ineinander ĂŒber und miteinander, um von dem zu reden, was ist. Und von dem, was sein könnte. Zu Letzterem freilich wĂŒrde so etwas wie Bewusstsein gehören, nicht nur ein Bewusstsein fĂŒrs Eigene sondern eben auch eines fĂŒrs Andere, fĂŒr die Existenz des Anderen. Bamako ist fĂŒr mich der dringlichste Film zur Zeit: Stiller Aufschrei, luzide Einsicht.

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Denis Freyd
Abderrahmane Sissako
CAST:
AĂŻssa MaĂŻga
Maimouna HĂ©lĂšne Diarra
Balla Habib Dembélé
Djénéba Koné
Hamadoun Kassogué
William Bourdon
Danny Glover
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Dana Farzanehpour
AUSSTATTUNG:
Mahamadou Kouyaté

       
  Baywatch
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Seth Gordon • Er hat seinen Strand fest im Griff: Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) ist der lĂ€ssigste Rettungsschwimmer von Miami Beach mit dem heissesten Team an seiner Seite. Nur Neuzugang Matt Brody (Zac Efron) stellt die AutoritĂ€t des charismatischen AnfĂŒhrers in Frage und stiftet Unruhe. Doch als das Team in einen mysteriösen Kriminalfall hineingezogen wird und die Zukunft der geliebten Bucht auf dem Spiel steht, mĂŒssen die beiden Lifeguards sich wohl oder ĂŒbel zusammenraufen...

 

REGIE:
Seth Gordon
PRODUKTION:
Gregory J. Bonann
Michael Berk
Dany Garcia
Hiram Garcia
CAST:
Alexandra Daddario
Zac Efron
Dwayne Johnson
Priyanka Chopra
Kelly Rohrbach
DREHBUCH:
Robert Ben Garant
Justin Malen
Damian Shannon
Mark Swift
MUSIK:
Christopher Lennertz

       
  Big Father, Small Father and Other Stories
 
       
 

Cha vĂ  con vĂ  • Saigon, spĂ€te 1990er Jahre. Der auf dem Land aufgewachsene Fotografie-Student Vu mietet ein Zimmer und macht sich mit seiner brandneuen Kamera auf eine Entdeckungstour der neuen Umgebung. Fasziniert ist er auch von seinem attraktiven neuen Mitbewohner Thang, der sich die NĂ€chte mit Spielern, Prostituierten und Drogendealern um die Ohren schlĂ€gt. Eine sinnliche TĂ€nzerin und Vus ZukĂŒnftige verkomplizieren das VerhĂ€ltnis
 Abseits von gĂ€ngiger Narration erzĂ€hlt uns der vietnamesische Regisseur Phan Dang Di eine magische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, die HomosexualitĂ€t tabuisiert.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Dang Di Phan
PRODUKTION:
Paolo Bertolin
Claire Lajoumard
Tran Thi Bich Ngoc
Diep Hoang Nguyen
CAST:
Cong Hoang Le
Quoc Viet Mai
Ha Phong Nguyen
Thi Kieu Trinh Nguyen
Thien Tu Nguyen
DREHBUCH:
Dang Di Phan
KAMERA:
K'Linh Nguyen
SCHNITT:
Julie Beziau
TON:
Franck Desmoulins
AUSSTATTUNG:
Dinh Phon Nguyen
KOSTÜME:
Huynh My Ngoc

       
  Bolschoi Theater: Carmen Suite / Petrushka
  [demnächst im Kino - Release: 19. Mai 2019]
       
 

Aus dem Bolschoi Theater Moskau • Carmen Suite:
Carmen verfĂŒhrt Don JosĂ©, um ihn davon zu ĂŒberzeugen sie aus dem GefĂ€ngnis zu lassen. Als sie draussen ist denkt sie, dass sie endlich frei sei, bevor sie realisiert, dass sie tatsĂ€chlich Gefangene einer Dreiecksbeziehung ist: Sie will mit dem berĂŒhmten Torero Escamillo zusammen sein, wird aber Don JosĂ© nicht los.

Petruska:
Auf dem Sankt-Petersburger Karneval spielen drei Puppen immer wieder die gleiche Rolle: der unglĂŒckliche Liebhaber Petruschka, die Kokette und ein Mohr. Von dieser endlosen, nie gut fĂŒr Ihn endenden Rolle erschöpft, greift Petruschka seinen Rivalen an und flieht vor dem Marionettentheater.

 

REGIE:
Alberto Alonso
Edward Clug
MUSIK:
Georges Bizet
Rodion Shchedrin
Igor Stravinsky

       
  Bonne Pomme
 
       
 

Ein Film von Florence Quentin

 

REGIE:
Florence Quentin
PRODUKTION:
Dominique Besnehard
Christine Gozlan
CAST:
Catherine Deneuve
GĂ©rard Depardieu
Guillaume de Tonquédec
Ben Manz
Philippe Ohrel
Chantal Ladesou
DREHBUCH:
Florence Quentin
KAMERA:
Pascal Gennesseaux
TON:
Charles Autrand
François Dumont
MUSIK:
Mathieu Lamboley
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Bethsabée Dreyfus

       
  Borg vs. McEnroe
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Janus Metz Pedersen • Der kĂŒhle Schwede Björn Borg und der hitzköpfige US-Amerikaner John McEnroe gehörten unbestritten zu den grössten Legenden im Tenniszirkus - ihre Feindschaft auf dem Platz war legendĂ€r. Borg/McEnroe zeigt die beiden Tennis-Ikonen bei den Vorbereitungen fĂŒr das Grand Slam-Turnier in Wimbledon 1980. Borg (Sverrir Gudnason) will dort unbedingt seinen 5. Titel in Folge holen und sich ein Denkmal setzen, hadert aber mit sich selber und seinem Erfolg. Sein grösster Herausforderer ist der aufstrebende RĂŒpel McEnroe (Shia LaBeouf), getrieben vom Gedanken, Borg endgĂŒltig vom Thron zu stossen. Erst im Final treffen der Gentleman und der talentierte Exzentriker aufeinander - es wird eines der legendĂ€rsten Tennis-Matches aller Zeiten!

 

REGIE:
Janus Metz Pedersen
PRODUKTION:
Jon Nohrstedt
Fredrik Wikström
CAST:
Shia LaBeouf
Stellan SkarsgÄrd
Tuva Novotny
Sverrir Gudnason
Robert Emms
DREHBUCH:
Ronnie Sandahl
KAMERA:
Niels Thastum
SCHNITT:
Per K. Kirkegaard
Per Sandholt
TON:
Henric Andersson
Pietu Korhonen
Kari VÀhÀkuopus
MUSIK:
Vladislav Delay
Jon Ekstrand
Carl-Johan Sevedag
Jonas Struck
AUSSTATTUNG:
Lina Nordqvist
KOSTÜME:
Kicki Ilander

       
  Boys, Girls & A Kiss
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2000]
       
 

Freddie Prinze jr. & Claire Forlani • GegensĂ€tzlicher könnten Jennifer (Claire Forlani) und Ryan (Freddie Prinze Jr.) gar nicht sein. Sie: sexy, spontan, selbstsicher und leidenschaftlich. Er: unsicher, zurĂŒckhaltend, ehrgeizig und immer vernĂŒnftig. Und dennoch werden die beiden auf dem College zu unzertrennlichen Freunden. Sie gehen zusammen aus, reden ĂŒber alles und trösten sich gegenseitig, wenn sich ihr aktueller Traummann oder ihre jĂŒngste Traumfrau mal wieder als Flop entpuppt haben. Plötzlich merken Jennifer und Ryan, dass sie eigentlich wie geschaffen fĂŒreinander sind...

Eine bezaubernde romantische Komödie um wahre Liebe und schnelle Liebschaften, inszeniert von Erfolgsregisseur Robert Iscove ('Eine wie keine'). Neben den Hauptdarstellern Freddie Prinze Jr. ('Eine wie keine') und Claire Forlani ('Rendezvous mit Joe Black') glÀnzen Shooting-Stars wie Jason Biggs ('American Pie') und Heather Donahue ('Blair Witch Project').

 

REGIE:
Robert Iscove
PRODUKTION:
Jay Cohen
Lee Gottsegen
Murray Schisgal
CAST:
Freddie Prinze Jr.
Claire Forlani
Jason Biggs
Amanda Detmer
Richard T. Jones
Heather Donahue
Alyson Hannigan
DREHBUCH:
Andrew Lowery
Andrew Miller
KAMERA:
Ralf Bode
SCHNITT:
Casey O. Rohrs
MUSIK:
Stuart Copelund
AUSSTATTUNG:
Marcia Hinds-Johnson

       
  By the Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Angelina Jolie • Der von Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie Pitt geschriebene, inszenierte und produzierte Film BY THE SEA ist das Nachfolgeprojekt ihrer Regiearbeit Unbroken, die ebenfalls fĂŒr Universal Pictures entstand. Die Hauptrollen ĂŒbernehmen das Ehepaar Jolie Pitt. In den Nebenrollen werden sie von einem internationalen Ensemble unterstĂŒtzt, das sich aus MĂ©lanie Laurent, Melvil Poupaud, Niels Arestrup und Richard Bohringer zusammensetzt.
Frankreich, Mitte der 70er Jahre. Der amerikanischen Schriftsteller Roland (Pitt) und seine wunderschöne Frau Vanessa (Jolie Pitt) verbringen den Sommer in einem ruhigen, malerischen Badeort. WÀhrend sie Zeit mit anderen Urlaubern, wie dem frisch verheirateten Paar Lea (Laurent) und François (Poupaud), und den Einheimischen Michel (Arestrup) und Patrice (Bohringer) verbringen, beginnt das Paar, sich den ungelösten Problemen ihres eigenen Lebens zu stellen. Eine Reise, die beide sich selbst wieder nÀher bringt.

Sowohl stilistisch als auch in seiner Herangehensweise an die Darstellung menschlicher Emotionen und Verhaltensweisen, lÀsst sich BY THE SEA vom europÀischen Kino und Theater der 60er und 70er Jahre inspirieren.
Die Kern-Mannschaft, die Jolie Pitt hinter der Kamera unterstĂŒtzte, bestand aus Kameramann Christian Berger (Das Weisse Band), der sein Cine Reflect Lighting System fĂŒr den Dreh benutzte, dem Production Designer Jon Hutman (Unbroken), der Cutterin Patricia Rommel (Das Leben der Anderen) sowie der KostĂŒmbildnerin Ellen Mirojnick (Wall Street: Money Never Sleeps). Pitt fungierte neben ihr als Produzent, wĂ€hrend Chris Brigham (Inception), Holly Goline-Sadowski (Unbroken) und Michael Vieira (Unbroken) als ausfĂŒhrende Produzenten tĂ€tig waren.

 

REGIE:
Angelina Jolie
PRODUKTION:
Angelina Jolie
Brad Pitt
CAST:
Brad Pitt
Angelina Jolie
MĂ©lanie Laurent
Niels Arestrup
Melvil Poupaud
DREHBUCH:
Angelina Jolie
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Martin Pensa
Patricia Rommel
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  CafĂ© Society
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2016]
       
 

Ein Film von Woody Allen • Der junge Bobby kommt in den 1930er Jahren nach Hollywood in der Hoffnung, in der Filmbranche Fuss zu fassen. Unverhofft verliebt er sich und findet sich im mitreissenden Zirkel des berĂŒhmt berĂŒchtigten CafĂ© Society wieder. HochkarĂ€tig besetzt mit Kristen Stewart, Jesse Eisenberg, Blake Lively, Parker Posey, Steve Carell und Corey Stoll eröffnet der neuste Film von Woody Allen das Filmfestival Cannes 2016.

 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
Stephen Tenenbaum
Edward Walson
CAST:
Jesse Eisenberg
Blake Lively
Kristen Stewart
Kelly Rohrbach
Steve Carell
Corey Stoll
Anna Camp
Parker Posey
Judy Davis
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Vittorio Storaro
TON:
Matthew Haasch
David J. Schwartz
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Suzy Benzinger

       
  Cats and Dogs: Revenge of Kitty Galore
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2010]
       
 

Ein Film von Brad Peyton • Im uralten Kampf zwischen Katzen und Hunden hat eine verrĂŒckt gewordene Katze die Angelegenheit ein bisschen zu weit getrieben. Kitty Galore, eine ehemalige Agentin der Katzenspionageorganisation MEOWS, ist ĂŒbergeschnappt und hat einen teuflischen Plan ausgeheckt, um nicht nur ihre Hundefeinde, sondern auch ihre frĂŒheren Katzenkollegen unter Kontrolle zu bringen und die Welt zu ihrem Kratzbaum zu machen. Angesichts dieser beispiellosen Gefahr sehen sich Katzen und Hunde zum ersten Mal in der Geschichte gezwungen, ihre KrĂ€fte in einem BĂŒndnis zu vereinen, um sich selbst - und ihre Menschen - zu retten. "Cats & Dogs: The Revenge of Kitty Galore" ist eine Komödie, die Live-Handlungen mit modernster Marionettentechnik und Computeranimation kombiniert. FĂŒr das Fell ist die Zeit zum Fliegen gekommen.

 

REGIE:
Brad Peyton
PRODUKTION:
Andrew Lazar
DREHBUCH:
Ron J. Friedman
Steve Bencich
John Requa
Glenn Ficarra
KAMERA:
Steven Poster
SCHNITT:
Julie Rogers
TON:
Christopher S. Aud
Bruce Tanis
David Werntz
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  China's Van Goghs
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Yu Haibo • Im Stadtteil Dafen der sĂŒdchinesischen Stadt Shenzhen leben die gut 10‘000 Einwohner von der Malerei. Der jĂ€hrliche Umsatz betrĂ€gt nicht weniger als 65 Millionen US-Dollar. In kleinen und vor Leben nur so brummenden Familien-Ateliers werden rund um die Uhr Meisterwerke der europĂ€ischen Malerei in Öl nachgemalt. Jeder hat sein Spezialgebiet. Mit Bravour kopiert Xiaoyong Zhao Werke Vincent van Goghs, ohne diese je im Original gesehen zu haben, und verkauft ĂŒber einen Auftraggeber in Amsterdam „Sonnenblumen“, „Sternennacht“ oder das „Selbstbildnis mit verbundenem Ohr und Pfeife“. Seine Familie hat Werke von van Gogh nicht weniger als 100‘000 Mal kopiert. Bei jedem Auftrag ist die ganze Familie daran beteiligt, den idealen Pinselstrich zu fi nden. Pinselstriche, die Xiaoyong Zhao einmal im Leben im Original sehen möchte. Eines Tages geht dieser Traum in ErfĂŒllung: Er besucht das Van Gogh Museum in Amsterdam; ein Erlebnis, das Xiaoyong Zhaos Leben grundlegend verĂ€ndert. CHINA’S VAN GOGHS ist weit mehr als ein bewegendes PortrĂ€t von Xiaoyong Zhao und seiner Familie. Ein facettenreicher und kluger Essay ĂŒber Kunst und Arbeit, ĂŒber den Wunsch nach ErfĂŒllung und den Weg dorthin.

 

REGIE:
Yu Haibo
PRODUKTION:
Yu Tianqi Kiki
Kiki Tianqi Yu
CAST:
Xiaoyong Zhao
Yongjiu Zhou
SCHNITT:
Tom Hsin-Ming Lin
Axel Skovdal Roelofs
TON:
Ranko Paukovic
MUSIK:
Lukas Julian Lentz

       
  City Walls
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

My own private Tehran • Iranerin Afsar Sonia Shafie ihre Familiengeschichte. Sie kehrt fĂŒnfundzwanzig Jahre nach der iranischen Revolution in ihr Heimatland zurĂŒck und prĂ€sentiert mit CITY WALLS einen authentischen Film ĂŒber starke Frauen, die die Lebensbedingungen ihrer Töchter verbessern wollen.

CITY WALLS zeigt Innenansichten aus einem Land, das sonst durch Zerrbilder und Klischees dargestellt scheint. Nicht weniger als ein halbes Jahrhundert wandern wir mit Shafie durch eine Familiengeschichte im Iran. Dabei stehen drei Frauen aus drei Generationen im Zentrum: Die Grossmutter, die Mutter sowie Sona, Shafies Schwester.

Die Frauen haben bei den Shafies – trotz Schleier – die Hosen an. Und so öffnen sich dem westlichen Betrachter erstaunliche Erkenntnisse: Shafies Familiengeschichte bricht mit gĂ€ngigen Vorurteilen und zeichnet ein ungleich reicheres Bild der islamischen Gesellschaft.

 

REGIE:
Afsar Sonia Shafie
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Zahra Ziabadi
Mahlagha Pooreskandari
Afsar Sonia Shafie
Sona Shafie
Shohre Shafie
Saeed Shafie
DREHBUCH:
Afsar Sonia Shafie
Martin Frei
KAMERA:
Martin Frei
SCHNITT:
Myriam Flury
Afsar Sonia Shafie
TON:
Rainer Flury
Roland Widmer

       
  Clara und das Geheimnis der BĂ€ren
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Tobias Ineichen • Die 13-jĂ€hrige Clara wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einem Berghof in den Schweizer Alpen. Das naturverbundene MĂ€dchen kann Dinge spĂŒren und sehen, die andere nicht wahrnehmen.

Eines Tages entdeckt sie auf der Weide einen kleinen BĂ€ren und kurz darauf begegnet sie Susanna, einem MĂ€dchen, das vor 200 Jahren auf dem Hof lebte. Da beginnt die Welt um Clara aus den Fugen zu geraten. Sie ahnt: Ein Unheil liegt ĂŒber dem Hof und ihrer Familie, und es hat etwas mit Susanna und den BĂ€ren zu tun. Doch die Erwachsenen wollen Clara nicht glauben. Nur Thomas, der aus dem stĂ€dtischen Jugendheim zu Gasteltern strafversetzt wurde, kann sie sich anvertrauen.

Gemeinsam mit Susanna in der Vergangenheit und Thomas in der Gegenwart macht Clara sich auf, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen.

 

REGIE:
Tobias Ineichen
PRODUKTION:
Valentin Greutert
Simon Hesse
CAST:
Ricarda Zimmerer
Elena Uhlig
Roeland Wiesnekker
Damian Hardung
Rifka Fehr
Monica Gubser
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Jan Poldervaart
Marian van der Heiden
KAMERA:
Michael Schreitel
SCHNITT:
Mike Schaerer
TON:
Hendrik LĂŒhdorff
MUSIK:
Fabian Römer
AUSSTATTUNG:
Nina Bachmann
KOSTÜME:
Brigitta Lohrer-Horres
Carol Luchetta

       
  Comme t'y es belle
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2007]
       
 

Ein Film von Lisa Alessandrin • Isa, Alice, Lea und Nina sind sowohl durch ihre familiĂ€ren Bande, als auch durch ihre Freundschaft eng miteinander verbunden. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen dieser Welt und unterstĂŒtzen sich gegenseitig bei heftigem Herzschmerz, beim Aufziehen von turbulenten Kindern, bei Hochzeitsabsichten mit der schwarzarbeitenden marokkanischen HaushĂ€lterin und bei stĂŒrmischen Familienfesten. Ein spritziges Feelgoodmovie fĂŒr Frauen, die wissen, was sie wollen!

 

REGIE:
Lisa Alessandrin
PRODUKTION:
Jani Thiltges
CAST:
MichĂšle Laroque
Aure Atika
Valérie Benguigui
GĂ©raldine Nakache
Thierry Neuvic
Alexandre Astier
DREHBUCH:
Lisa Alessandrin
Michael Lellouche
Hervé Mimran
KAMERA:
Nigel Willoughby
SCHNITT:
Philippe Grellat
Nathalie Hubert
MUSIK:
Alexandre Lier
Sylvain Ohrel
Nicolas Weil
AUSSTATTUNG:
Jean-Baptiste Poirot
KOSTÜME:
William Carnimolla

       
  Confidence
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2004]
       
 

It's not about the money. It's about the money. • Jake Vig (Edward Burn) ist ein Hochstapler, dessen Methoden ebenso spektakulĂ€r wie effizient sind. Zusammen mit seinen Komplizen Gordo, Miles, Big Al und zwei korrupten Polizeibeamten , Lloyd und Omar, hat er gerade Lionel Dolby ordentlich ĂŒbers Ohr gehauen. Allerdings wusste er dabei nicht, dass Dolby ausgerechnet der Buchhalter des exzentrischen Winston King, eines Verbrecherbosses ist....

In die Enge getrieben, schlĂ€gt Jake dem "King" (Dustin Hoffmann) vor, ihn zu entschĂ€digen. Zu diesem Zweck heckt er die listigste Gaunerei seiner Karriere aus.... Zielperson ist Morgan Gillette, ein zwielichtiger Banker. Damit sein Coup auch Erfolg hat, engagiert Jake Lily (Rachel Weisz), eine verfĂŒhrerische Taschendiebin. So beginnt ein unterhaltsames Spiel von TĂ€uschung und Betrug, ein hinterhĂ€ltiger Schlagabtausch, der sich allerdings als viel riskanter herausstellt als vorhergesehen.
Mit dem FBI auf den Fersen, dem Killer des Kings, der davon trĂ€umt, alle umzulegen, und seinen falschen Freunden, muss Jake sich selbst ĂŒbertreffen. Um sich aus dieser AffĂ€re zu ziehen, muss der Betrug schon wirklich gut sein ...

Die meisterhafte Besetzung und die packende Story machen dieses Drama, das im Gangstermilieu angesiedelt ist, zu einem Leckerbissen fĂŒr jeden echten Kinofreund.

 

REGIE:
James Foley
PRODUKTION:
Marc Butan
Michael Burns
Michael Paseornek
Michael Ohoven
CAST:
Edward Burns
Rachel Weisz
Morris Chestnut
Leland Orser
Louis Lombardi
Paul Giamatti
Dustin Hoffman
DREHBUCH:
Doug Jung
KAMERA:
Juan Ruiz AnchĂ­a
SCHNITT:
Stuart Levy
TON:
Christopher S. Aud
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  Corpo celeste
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Ein Film von Alice Rohrwacher • Eine Stadt in Kalabrien. Antike Palazzi neben Bauruinen. Das Meer scheint nah und zugleich unerreichbar fern. Hier wurde die 13-jĂ€hrige Marta geboren. Hierher zieht sie mit ihrer Mutter und der grösseren Schwester zurĂŒck, nachdem sie 10 Jahre in der Schweiz verbracht hat.

Bald findet Martas Firmung statt. Sie nimmt an den Vorbereitungen und Ritualen der Kirche teil, stellt diese jedoch auch in Frage. Sie ist still und verschlossen und gleichzeitig hellwach. Marta hört alles, sieht alles, hat feine Antennen.

Und bald merkt sie, dass sie ihren eigenen Weg gehen will...

 

REGIE:
Alice Rohrwacher
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Salvatore Cantalupo
Anita Caprioli
Renato Carpentieri
Paola Lavini
Pasqualina Scuncia
Yle Vianello
DREHBUCH:
Alice Rohrwacher
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Daniela Bassani
MUSIK:
Piero Crucitti
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  Cosa voglio di piu
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Silvio Soldini • Anna hat alles erreicht, was sie vom Leben erhoffte: Sie hat einen guten Job, sie liebt ihre Familie, ihre Freunde und Alessio, ihren Lebenspartner. Die beiden planen gemeinsame Kinder. Kurz: Annas Leben lĂ€uft in geregelten Bahnen.

Dann tritt unvermittelt Domenico in ihr Leben, und zum ersten Mal gibt es sowohl fĂŒr ihn also auch fĂŒr Anna nichts anderes als Verlangen und Leidenschaft. Doch Annas neu entfachte Liebes- und Lebenslust stösst an eine Grenze: Domenico ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Liebe zwischen Anna und Domenico nimmt die ZĂŒge einer Verschwörung an - mit ihren heimlichen Treffen, den abrupt unterbrochenen ZĂ€rtlichkeiten und den Verabredungen zum Sex in einem Stundenhotel. Bis Anna den Entschluss fasst, dass sie von dieser Liebe mehr erwartet. Das LĂŒgen kann so nicht mehr weitergehen ...

Liebe, LĂŒgen, Leidenschaft - aus dem Stoff hĂ€tte leicht ein schrill-dramatischer Film werden können. Silvio Soldini jedoch fokussiert nach «Giorni e nuvole» wiederum auf die RealitĂ€t, und er tut das auf bestechende Art: AlltĂ€glichen Gesten und Situationen wohnt in «Cosa voglio di piĂč» ein wunderbarer Zauber inne. Sein neustes Werk besticht durch herausragende Darsteller - allen voran Alba Rohrwacher und Pierfrancesco Favino - sowie durch eine berĂŒhrende Mischung aus TiefgrĂŒndigkeit und Leichtigkeit.

 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Lionello Cerri
Ruth Waldburger
CAST:
Alba Rohrwacher
Pierfrancesco Favino
Teresa Saponangelo
Giuseppe Battiston
Fabio Troiano
Monica Nappo
Tatiana Lepore
DREHBUCH:
Angelo Carbone
Doriana Leondeff
Silvio Soldini
KAMERA:
Ramiro Civita
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri
KOSTÜME:
Silvia Nebiolo

       
  Das Boot
 
       
 

Ein Film von Wolfgang Petersen • Der Film spielt wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1941. Die deutschen U-Boote haben die Aufgabe, im Atlantik Handelsschiffe zu versenken, die England mit kriegswichtigen GĂŒtern versorgen. Der Kampf wird immer hĂ€rter, weil diese Schiffe immer effektiver von Zerstörern geschĂŒtzt werden.

Nach einem zĂŒnftigen Gelage in einem französischen Bordell in La Rochelle muss U 96 in See stechen. Der Kommandant hat, wie auch die meisten seiner Offiziere, im Film keinen Namen, sondern er wird nur mit „Herr Kaleun“ (Kurzbezeichnung fĂŒr KapitĂ€nleutnant) angesprochen. FĂŒr die Besatzung ist er schlicht „Der Alte“. Mit an Bord ist bei dieser Fahrt der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner, der schon bald seine romantischen Vorstellungen von einer Feindfahrt eines U-Bootes ablegen muss...

 

REGIE:
Wolfgang Petersen
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
JĂŒrgen Prochnow
Herbert Grönemeyer
Klaus Wennemann
Hubertus Bengsch
Martin Semmelrogge
Bernd Tauber
Erwin Leder
Martin May
Heinz Hoenig
Uwe Ochsenknecht
Claude-Oliver Rudolph
Jan Fedder
Ralf Richter
DREHBUCH:
Lothar G. Buchheim
Wolfgang Petersen
Dean Riesner
KAMERA:
Jost Vacano
SCHNITT:
Hannes Nikel
MUSIK:
Klaus Doldinger
AUSSTATTUNG:
Rolf Zehetbauer
KOSTÜME:
Monika Bauert

       
  Das FĂ€hnlein der Sieben Aufrechten
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Mit Fabien Rohrer & Kisha • Snowboarder Fabien Rohrer und PopsĂ€ngerin Kisha als Liebespaar Karl und Hermine Mitte des 19. Jahrhunderts in einem frischen filmischen Zugang zu einer alten Geschichte von Gottfried Keller: «Das FĂ€hnlein der sieben Aufrechten» ist - als «Alpen-Western» - modernes Unterhaltungskino in Mundart.

Zwei Junge, die sich lieben, sollen nicht zueinander kommen dĂŒrfen, weil es die Alten so wollen. Mitte des 19. Jahrhunderts rĂŒsten sich in einem Dorf im Berner Oberland die Mitglieder eines Handwerker-SchĂŒtzenvereins («Das FĂ€hnlein der sieben Aufrechten») fĂŒr ihren Auftritt am SchĂŒtzenfest in Aarau, derweil die Jungen und die Frauen zu Hause bleiben mĂŒssen. Schneider-Sohn Karl (Fabien Rohrer) rebelliert gegen die Macht der Alten, die er durch eine Glanztat am SchĂŒtzenfest unverhofft vor einer grossen Peinlichkeit rettet. Sein Nebenbuhler, der GrundstĂŒckspekulant Ruckstuhl (Erich Vock), hat das Nachsehen, und Karl findet zu seiner wahren Liebe Hermine (Kisha), der Tochter des Dorfkönigs Frymann.

 

REGIE:
Simon Aeby
PRODUKTION:
Lukas Erni
Hans G. Syz
CAST:
Fabien Rohrer
Kisha
Erich Vock
Silvia Jost
Urs Bihler
Sven Epiney
Reto Peritz
DREHBUCH:
Thomas Hess
Lukas Erni
KAMERA:
Hans G. Syz
SCHNITT:
Markus Welter
CĂ©cile Welter
MUSIK:
Moritz Schneider
Philippe Schmid
AUSSTATTUNG:
Uschi StÀhli

       
  Das fliegende Klassenzimmer
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2003]
       
 

Nach dem Roman von Erich KĂ€stner • Jonathan ist schon von acht Internaten geflogen. Als er in Leipzig ans Internat des berĂŒhmten Thomanerchors kommt, glaubt er nicht, dass er dort lange bleiben wird. Doch der Internatsleiter Justus nimmt sich seiner an. Die Jungs aus seinem Schlafsaal werden seine Freunde: der besonnene Martin und der schmĂ€chtige Uli ebenso wie der experimentierfreudige Kreuzkamm junior und der stets hungrige Kraftprotz Matz. Die vier zeigen Jonathan ihren Geheimtreff, einen alten Eisenbahnwaggon auf einem BrachgrundstĂŒck, als sie von einem mysteriösen Mann, dem 'Nichtraucher' ĂŒberrascht werden, der ebenfalls einen SchlĂŒssel zu ihrem Eisenbahnwaggon besitzt...

Der 'Nichtraucher' ist aber nicht der einzige, der Jonathan und seine Freunde in Atem hĂ€lt. Da gibt es auch noch die 'Externen', mit denen die InternatsschĂŒler stĂ€ndig im Clinch liegen, und deren hĂŒbsche Bandenchefin Mona. Und schliesslich ist da noch der Text zu einem TheaterstĂŒck namens 'Das fliegende Klassenzimmer', den die Jungs zufĂ€llig im Eisenbahnwaggon gefunden haben. Als sie sich mit Begeisterung auf die Proben fĂŒr die anstehende WeihnachtsauffĂŒhrung stĂŒrzen, ahnen sie noch nicht, dass sie damit in alten Wunden bohren und eine Kette turbulenter Ereignisse auslösen, die am Ende aber eine fĂŒr alle versöhnliche Überraschung bereithĂ€lt...

 

REGIE:
Tomy Wigand
PRODUKTION:
Uschi Reich
Peter Zenk
CAST:
Ulrich Noethen
Sebastian Koch
Piet Klocke
Hauke Diekamp
Philipp Peters-Arnolds
Frederick Lau
hans Broich-Wuttke
DREHBUCH:
Henriette Piper
Franziska Buch
Uschi Reich
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Christian Nauheimer
MUSIK:
Niki Reiser
Moritz Freise
Biber Gullatz
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn

       
  Das Geheimnis von Murk
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 2008]
       
 

Ein Film von Sabine Boss • In der Ehe von Felix und Sarah kriselt es mĂ€chtig. Sarah hat genug vom Landleben und den technischen Experimenten ihres Mannes, welche stets ein Misserfolg sind und kein Geld einbringen. Als eines Morgens in ihrem Feld ein mystischer Kornkreis gesichtet wird, sieht Sarah eine Chance, endlich einmal Geld zu verdienen. Doch Felix will davon nichts wissen. Erst als Sarah mit Mike anbĂ€ndelt, realisiert Felix, dass er Sarah verlieren wird, wenn er nun nichts unternimmt. Dass er sich, um seine Frau zurĂŒck zu gewinnen, ausgerechnet mit Mike verbĂŒnden muss, hĂ€tte er sich allerdings nicht ertrĂ€umt...

 

REGIE:
Sabine Boss
CAST:
Sabina Schneebeli
Michael Neuenschwander
Daniel Rohr
Jean-Luc Bideau

       
  Das Haus der Krokodile
 
       
 

Ein Film von Cyrill Boss • Ein altes, Efeu umranktes und dĂŒsteres Haus. Drinnen herrscht Chaos, es stapeln sich die Umzugskartons. Viktor (KRISTO FERKIC) ist mit seiner Familie gerade erst in die Stadt gezogen, in das Haus seines alten Onkels (DIETER SCHAAD). Ausgerechnet jetzt lassen ihn sein Vater (THOMAS OHRNER) und seine Mutter (KATJA WEITZENBÖCK) mit den beiden Ă€lteren Schwestern alleine: Louise (VIJESSNA FERKIC), die Älteste, findet Viktor ganz okay. Da sie aber stĂ€ndig fĂŒr ihr Medizinstudium bĂŒffeln muss, hat sie kaum Zeit fĂŒr ihn. Cora (JOANNA FERKIC) hĂ€tten die Eltern, seines Erachtens nach, allerdings gern mitnehmen können, denn von ihr ist Viktor nur genervt.

WĂ€hrend seine Schwestern das Haus verlassen, bleibt Viktor sich selbst ĂŒberlassen. SehnsĂŒchtig schaut er anderen Kindern beim Spielen zu, traut sich aber nicht, sie anzusprechen. Stattdessen verbringt er seine Zeit in dem alten geheimnisvollen Haus: Die Wohnung ist zum grossen Teil noch mit Onkels Sachen eingerichtet. Mit wachsendem Interesse wandert er durch die RĂ€ume, die mit afrikanischen Artefakten, dĂŒsteren Masken, ausgestopften Tieren, antiken Waffen und Fotos von der Grosswildjagd in Afrika dekoriert sind. Viktor stöbert durch die schaurig-schönen Dinge aus einer anderen Welt. Mitten im Spiel sieht er plötzlich im Spiegel einen schwarzen Mann! Schreiend dreht er sich um. Der Mann ist weg. In Panik rennt Viktor durch die Wohnung auf der Suche nach einem Versteck. Von dem Tumult aufgeschreckt, lĂ€uten die Nachbarn aus der Wohnung unter ihnen: Frau Debisch (GUDRUN RITTER), die ehemalige HaushĂ€lterin von Onkel, und ihr seltsamer Sohn Friedrich (CHRISTOPH MARIA HERBST). WĂ€hrend letzterer die Wohnung nach dem Einbrecher durchsucht, muss Viktor den unangenehmen Fragen und dem durchdringenden Blick der ehemaligen HaushĂ€lterin Stand halten. NatĂŒrlich glauben Frau Debisch und ihr Sohn ihm nicht und halten den Einbrecher fĂŒr ein Hirngespinst. Als die beiden endlich wieder abgezogen sind, kickt Viktor gedemĂŒtigt gegen die TĂŒre des „Verbotenen Zimmers“, die sich daraufhin knarzend öffnet. Voller Spannung betritt er das ehemalige Arbeitszimmer seines Onkels. In einer Geheimschublade findet er ein Tagebuch. Genauer gesagt, das Tagebuch einer gewissen CĂ€cilie (ELENA OECHSNER)..

Beim Abendessen berichtet Viktor seinen Schwestern von dem Fund und Louise klĂ€rt ihre Geschwister ĂŒber CĂ€cilie auf: Sie war die Tochter des Onkels, die als Kind bei einem mysteriösen Sturz ums Leben kam. FĂŒr Viktor ist klar: Hinter CĂ€cilies Tod steckt ein Geheimnis und er wird dieses dĂŒstere RĂ€tsel lösen. Im Tagebuch findet er verschiedenste Zeichnungen von CĂ€cilie, mal mit Krokodilen, mal von CĂ€cilie, die von grossen dunklen Augen beobachtet wird oder von CĂ€cilie, die in einen Strudel fĂ€llt
 Wie ein echter Kriminalist folgt Viktor den Hinweisen, die das MĂ€dchen in ihrem Tagebuch gibt: Sie fĂŒhren ihn in den dunklen Keller, der unter Wasser steht. WĂ€hrend er mit grosser Überwindung durch das dunkle Wasser watet, wird er von Frau Debisch ĂŒberrascht. Viktor kann gerade noch den Spiegel, den er in einem Versteck gefunden hat, verbergen. Die unsympathische Nachbarin verpetzt ihn bei Louise, die Viktor daraufhin eine gehörige Standpauke hĂ€lt. Von seiner Schatzsuche und der Vermutung, Frau Debisch könne fĂŒr CĂ€cilies Tod verantwortlich sein, möchte Louise nichts wissen. WĂŒtend zieht sich Viktor in sein Zimmer zurĂŒck.

Nachts in seinem Bett hört er GerĂ€usche. Leise öffnet sich seine TĂŒre. Er hört Schritte und stĂŒrzt schreiend aus dem Bett. Cora ruft die Polizei. Nachdem keine Spuren von einem Einbruch gefunden werden konnten, ziehen die Polizisten wieder ab – nicht ohne sich vorher ĂŒber Viktor und seine lebhafte Phantasie lustig zu machen. Schwer gekrĂ€nkt zieht sich Viktor zurĂŒck – er wird es Allen noch zeigen!

Am nÀchsten Tag findet die Geburtstagsfeier seines Onkels statt. In einem unbeobachteten Moment zeigt Viktor ihm das Tagebuch von CÀcilie, in der Hoffnung, Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Stattdessen beginnt der hochbetagte Mann zu weinen. Mehr Informationen erhÀlt Viktor von Onkels Freund Herrn Opitz (UWE FRIEDRICHSEN). Dieser berichtet ihm, dass CÀcilie an Epilepsie litt und Frau Debisch angestellt wurde, um das MÀdchen rund um die Uhr zu beaufsichtigen. In Erinnerungen schwelgend, erzÀhlt Herr Opitz von den aufregenden Zeiten mit Viktors Onkel in Afrika, der Jagd und gefÀhrlichen Schmuggel-GeschÀften.

Viktor entfernt sich unbeobachtet von der Familienfeier und schleicht sich heimlich auf den Dachboden, wohin ihn der nĂ€chste Hinweis aus dem Tagebuch fĂŒhrt. Er findet eine kleine Metallschachtel – doch bevor er sie öffnen kann, wird er von dem dubiosen Herrn Strichninsky (WALDEMAR KOBUS) ĂŒberrascht. Viktor versteckt sich in einem Schrank und muss tatenlos mit ansehen, wie der Nachbar die Schachtel einsteckt. Hat vielleicht Herr Strichninsky mit dem Fall zu tun? Sein seltsames Verhalten gibt Viktor seit geraumer Zeit RĂ€tsel auf. Er hatte ihn bereits beobachtet, wie er mit der dubiosen Frau Debisch gemeinsame GeschĂ€fte macht. Es hilft alles nichts, Viktor fĂ€llt todesmutig einen folgenschweren Entschluss: Er muss in die Wohnung von Strichninsky einbrechen, um die Schachtel zurĂŒck zu holen und das Geheimnis um CĂ€cilies rĂ€tselhaften Tod und den Einbrecher zu lĂŒften
.

 

REGIE:
Cyrill Boss
PRODUKTION:
Christian Becker
CAST:
Joanna Ferkic
Vijessna Ferkic
Uwe Friedrichsen
Christian Furrer
Christoph Maria Herbst
Waldemar Kobus
DREHBUCH:
Helmut Ballot
Philipp Stennert
Eckhard Vollmar
KAMERA:
Philip Peschlow
SCHNITT:
Cornelie Strecker
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Helmut Zerlett
Christoph Zirngibl
AUSSTATTUNG:
Matthias MĂŒsse
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Das Pubertier - Der Film
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Leander Haussmann • Gerade war sie doch noch so lieb, so niedlich. Doch kurz vor ihrem 14. Geburtstag mutiert Papas kleine Prinzessin plötzlich zum bockigen Pubertier. Der Journalist Hannes Wenger (JAN JOSEF LIEFERS) nimmt sich eine Auszeit, um seine Tochter Carla (HARRIET HERBIG-MATTEN) in dieser schwierigen Lebensphase zu erziehen und von Alkohol, Jungs und anderen Verlockungen fernzuhalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn seine Frau Sara (HEIKE MAKATSCH) geht wieder arbeiten und Hannes ist als Vater masslos ĂŒberfordert. Ob Party, Zeltlager oder Carlas erstes Mal: Hannes tritt zielsicher in jedes FettnĂ€pfchen. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass auch andere Jugendliche peinliche VĂ€ter haben: Hannes’ bester Freund, der taffe Kriegsreporter Holger (DETLEV BUCK), lĂ€sst sich lieber im Nahen Osten beschiessen als sich daheim von seinem grunzenden Pubertier in den Wahnsinn treiben zu lassen.

 

REGIE:
Leander Haussmann
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Jan Josef Liefers
Justus von DohnĂĄnyi
Detlev Buck
Neele-Marie Nickel
Monika Gruber
Harriet Herbig-Matten
DREHBUCH:
Leander Haussmann
Jan Weiler
TON:
Frank Heidbrink
KOSTÜME:
Janina Brinkmann

       
  Deepwater Horizon
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Blockbuster-Spezialist Peter Berg rekonstruiert die letzten, folgenschweren Stunden auf der Ölplattform Deepwater Horizon und erzĂ€hlt die packende Geschichte jener MĂ€nner, die bei dem Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden, ihr Leben riskierten. 2010 steht die Ölbohranlage Deepwater Horizon kurz vor einem bahnbrechenden Rekord. Über 100 Millionen Barrel Öl sollen aus dem Golf von Mexiko gewonnen werden. Das Team um die beiden Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) ist beauftragt, die Förderung vorzubereiten. Doch Tests zeigen, dass der Druck auf das Bohrloch viel zu hoch ist. Trotz energischer Warnungen seitens der Crew wird vom Ölmulti am Plan festgehalten. Es kommt zu einen "Blowout": Gas und Öl schiessen unter enormem Druck unkontrolliert an die OberflĂ€che, gewaltige Explosionen sind die Folge. Über 120 Menschen sind plötzlich auf der Plattform eingeschlossen. Williams und sein Team setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Verletzten zu evakuieren und Überlebende zu retten. Ein brandgefĂ€hrlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Mark Vahradian
David Womark
CAST:
Mark Wahlberg
Kurt Russell
Kate Hudson
Dylan O'Brien
DREHBUCH:
J.C. Chandor
Matthew Michael Carnahan
Matthew Sand
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
Gabriel Fleming
TON:
David Wyman
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  Der Kreis
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2014]
       
 

Ein Film von Stefan Haupt • Der Kreis erzĂ€hlt die wahre Geschichte der ZĂŒrcher Untergrund-Organisation, die in den Jahren von 1943 – 1967 fĂŒr die Rechte von Schwulen kĂ€mpfte. Ihre Publikation 'Lesezirkel Der Kreis' galt als Sprachrohr der Schwulen und hatte zum Ziel, ihre Mitglieder aus der Isolation zu fĂŒhren und fĂŒr die Anerkennung in der Gesellschaft zu kĂ€mpfen. Diesem Zweck dienten auch die geselligen AnlĂ€sse: die regelmĂ€ssigen Mittwochtreffs, die grossen Sommer- oder Neujahrsfestlichkeiten wie auch die berĂŒhmten MaskenbĂ€lle, die sogar internationale Ausstrahlung hatten. Der auf diesen wahren Begebenheiten basierende Film schildert den Kampf zweier ungleicher MĂ€nner um ihre Liebe vor dem Hintergrund dieser Epoche Schweizer Geschichte. Dabei wird der Film an der Story von Ernst Ostertag und Röbi Rapp, die inzwischen aus den Medien als erstes Paar bekannt sind, die ihre Partnerschaft eintragen liessen, aufgehĂ€ngt. Trotzdem werden auch die Jahre der Repression thematisiert: Vom Tanzverbot ĂŒber das Homoregister und Zwangs-Bluttests bis zu Grossrazzien in Parks und Bars.

 

REGIE:
Stefan Haupt
PRODUKTION:
Urs Frey
Ivan Madeo
CAST:
Matthias HungerbĂŒhler
Sven Schelker
Anatole Taubman
Marianne SĂ€gebrecht
Antoine Monot Jr.
Aaron Hitz
Marie Leuenberger
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Stefan Haupt
Christian Felix
Urs Frey
Ivan Madeo
KAMERA:
Tobias Dengler
SCHNITT:
Christoph Menzi
TON:
Ingrid StÀdeli
MUSIK:
Federico Bettini
AUSSTATTUNG:
Michael Baumgartner
Johanna von Arx
Karin Giezendanner
KOSTÜME:
Catherine Schneider

       
  Der Mongole
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 2008]
       
 

Ein Film von Sergei Bodrov • DER MONGOLE erzĂ€hlt die Geschichte des Aufstiegs des jungen Temudgin zu einem der grössten StammesfĂŒhrer der Geschichte: Dschingis Khan. Sommer 1170. Der junge Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem MongolenmĂ€dchen Borte seine erste grosse Liebe. Ihr bleibt er auch treu, als sein Vater ermordet, er selbst in die Sklaverei verkauft und Borte von einem verfeindeten Stamm entfĂŒhrt wird. Temudgin zieht fĂŒr seine Liebe in den Krieg und erkennt dort seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk in eine sichere Zukunft fĂŒhren...

 

REGIE:
Sergei Bodrov
PRODUKTION:
Sergei Bodrov
Anton Melnik
Sergei Selyanov
CAST:
Aliya
Tegen Ao
Tadanobu Asano
Ying Bai
Khulan Chuluun
Bao Di
Bayertsetseg Erdenebat
DREHBUCH:
Arif Aliyev
Sergei Bodrov
KAMERA:
Rogier Stoffers
Sergei Trofimov
SCHNITT:
Valdís Óskarsdóttir
Zach Staenberg
TON:
Stephan Konken
MUSIK:
Tuomas Kantelinen
AUSSTATTUNG:
Dashi Namdakov
KOSTÜME:
Karin Lohr

       
  Devdas
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2003]
       
 

Ein unwiderstehlicher Augen- und Ohrenschmaus! • Devdas, der Sohn eines sehr reichen und einflussreichen Grossgrundbesitzers und Paro, die Tochter des weniger begĂŒterten Nachbars sind durch Ă€usserst leidenschaftliche Liebe verbunden. Unbeirrt dessen verbietet Devdas Vater Paro den Einzug in seine Familie aus GrĂŒnden sozialer Unterschiede. Verzweifelt stĂŒrzt sich Paro gegen ihren eigenen Willen in die Hochzeit mit einem Ă€lteren, sehr wohlhabenden Verehrer, was Devdas in dunkle Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit treibt.

Eine immense Sage, eine prĂ€chtige Liebesgeschichte, die Ästhetik und das grandiose Dekor machen diesen Film zum Kunstwerk. - Kurzum ein VergnĂŒgen erster GĂŒte!

 

REGIE:
Sanjay Leela Bhansali
PRODUKTION:
Bharat Shah
CAST:
Shahrukh Khan
Madhuri Dixit
Aishwarya Rai
Jackie Shroff
Kiron Kher
Smita Jaykar
Tiku Talsania
DREHBUCH:
Sanjay Leela Bhansali
KAMERA:
Binod Pradhan
SCHNITT:
Bela Segal
TON:
Vikramaditya Motwane
Kunal Sharma
MUSIK:
Ismail Darbar
Birju Maharaj
Monty
AUSSTATTUNG:
Nitin Desai
KOSTÜME:
Abu Jani
Sandeep Khosla
Neeta Lulla
Reza Shariffi

       
  Die Apothekerin
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 1998]
       
 

Eine Frau mit Risiken und Nebenwirkungen • Hella Moormann (KATJA RIEMANN) - eine 30jĂ€hrige Apothekerin - lebt allein. Das Ă€ndert sich, als sie den temperamentvollen Studenten Levin Graber (JÜRGEN VOGEL) kennenlernt. Die beiden heiraten (nachdem Levins reicher Grossvater auf nicht ganz durchschaubare Weise zu Tode gekommen ist), ziehen in dessen luxuriöse Villa und alles scheint ganz wunderbar zu sein. Doch die Idylle ist nur von kurzer Dauer. Ein mysteriöser Ex-StrĂ€fling taucht auf, eine attraktive Haushaltsgehilfin entpuppt sich als gefĂ€hrliche Rivalin, und plötzlich geraten Hellas lang unterdrĂŒckte GefĂŒhle in heftigsten Aufruhr...

Da Hella sich zwischen den MÀnnern zunÀchst nicht so recht entscheiden kann, bieten sich eine gutsortierte Hausapotheke und eine Reihe seltsamer TodesfÀlle als Lösung ihrer Probleme an.

Mit DIE APOTHEKERIN verfilmte Rainer Kaufmann den dritten und bisher erfolgreichsten Roman der ungewöhnlichen und beliebten Krimi-Autorin Ingrid Noll. Dabei bedient er sich in beeindrucken der Manier ihres pechschwarzen, hintergrĂŒndigen Humors und macht ihre makabre Faszination fĂŒr den Horror des AlltĂ€glichen zum aussergewöhnlichen Leinwand-Erlebnis.

TRIO INFERNALE

Katja Riemann, JĂŒrgen Vogel und Richy MĂŒller spielen die drei dominierenden Charaktere des Films.

Katja Riemann ist Hella Moormann, die Apothekerin: 'Hella fĂŒhlt sich unbĂ€ndig von allem angezogen, was in irgendeiner Weise abgrĂŒndig ist. Im Grunde ist sie eine zutiefst bĂŒrgerliche Frau, doch ihre Seele hat versteckte Schattenseiten. Und diese sind es, die sie in Wahrheit antreiben, ihre geheimen Laster und unterdrĂŒckten Triebe. Sie bemĂŒht sich zwar sehr, ihre Fassade der WohlanstĂ€ndigkeit bestĂ€ndig aufrechtzuerhalten. Doch nach und nach bröckelt diese und zum Vorschein kommt eine grau same Wahrheit. Anfangs ist es Fleischeslust, die Hella an Levin magnetisiert, doch im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass es fatalerweise der Mangel an LiebesfĂ€higkeit ist, der die beiden verbindet'.

JĂŒrgen Vogel ist Levin Graber, der Sportwagen-Liebhaber und Zahnmedizin-Student: 'Dieser Levin ist ein linker Feger, eine richtige Ratte. Er kann aber auch unglaublich charmant sein, und im nĂ€chsten Moment macht er wieder auf furchtbar streng. Eine herrliche Figur.'

Richy MĂŒller ist Dieter Krosmansky, der Ex-StrĂ€fling und Ex-Dealer: 'Dieter ist ein schrecklich unflexibler, stoischer Mensch, der gewalttĂ€tig wird, sobald er an seine intellektuellen Grenzen stösst. Allerdings hat er auch ein grosses Herz und ist immer hilfsbereit, im Grunde also ein netter Kerl. Man darf ihn nur nicht reizen'.

 

REGIE:
Rainer Kaufmann
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Hanno Huth
Thomas Wöbke
Jakob Claussen
CAST:
Katja Riemann
JĂŒrgen Vogel
Richy MĂŒller
Isabella Parkinson
August Zirner
DREHBUCH:
Ralf Hertwig
Kathrin Richter
Ingrid Noll
KAMERA:
Klaus Eichhammer
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Ludwig Eckmann
Maximilian Geller
AUSSTATTUNG:
Knut Loewe

       
  Die Frau, die sich traut
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Marc Rensing • Der Job, die Enkelin, der Sohn, der mit seiner schwangeren Freundin bei ihr lebt: Voller Hingabe kĂŒmmert sich Beate um alles und um jeden. Auch fĂŒr ihre beste Freundin Henni hat die ehemalige DDR-Leistungsschwimmerin immer ein offenes Ohr.

Doch dann erhĂ€lt Beate eine beunruhigende Ă€rztliche Diagnose, die alles verĂ€ndert. Fortan hat sie keine Lust mehr, ihre WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse stĂ€ndig zurĂŒckzustellen. Beate beschliesst, sich endlich einen lang gehegten Traum zu erfĂŒllen: einmal von England nach Frankreich zu schwimmen, durch den Ärmelkanal. Ihre erwachsenen Kinder, die plötzlich allein mit dem Alltag klarkommen mĂŒssen, sind alles andere als begeistert. Doch Beate beginnt zu trainieren. Mit ihrer Freundin Henni an der Seite macht sie endlich etwas nur fĂŒr sich – und begibt sich auf den Weg zu sich selbst


«Die Frau, die sich traut» erzĂ€hlt von einer starken Frau, die es wagt, loszulassen und die Fesseln des Alltags zu sprengen. In der Hauptrolle glĂ€nzt die charismatische Steffi KĂŒhnert («Das weisse Band», «Halt auf freier Strecke»), sie verkörpert Beate mit Bravour. Regisseur Marc Rensing beweist ein grosses GespĂŒr fĂŒr Stimmungen und bringt einen feinfĂŒhligen, leichtfĂŒssig erzĂ€hlten Film ĂŒber SehnsĂŒchte und TrĂ€ume auf die Leinwand, der einem ein LĂ€cheln aufs Gesicht zaubert.

 

REGIE:
Marc Rensing
PRODUKTION:
RĂŒdiger Heinze
Stefan Sporbert
CAST:
Anna Blomeier
Steffi KĂŒhnert
Lene Oderich
Jenny Schily
DREHBUCH:
Annette Friedmann
Marc Rensing
KAMERA:
Tom FĂ€hrmann
SCHNITT:
Florian Drechsler
MUSIK:
Christoph Blaser
Steffen Kahles

       
  Die Geschichte vom Brandner Kaspar
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2009]
       
 

Ein Film von Joseph Vilsmaier • Der Brandner Kaspar (Franz-Xaver Kroetz), ein verwitweter BĂŒchsenmacher, lebt in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit seiner Enkelin Nannerl (Lisa Potthoff) in den Bergen am Schliersee. Mit dem jungen Toni (Peter Ketnath), der Nannerl den Hof macht, bessert er sein schmales Einkommen durch Wilderei in den WĂ€ldern der Umgebung auf. Kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag besucht ihn der Tod (auf bayrisch: «Boanlkramer») und will ihn mitnehmen. Der schlaue Kaspar macht den ungebetenen Gast mit Kirschgeist betrunken und betrĂŒgt ihn dann beim Kartenspielen, um somit weitere zwanzig Lebensjahre herauszuschinden.

Bald aber merkt er, dass die gewonnenen Lebensjahre auch ihre Schattenseiten haben. Als Nannerl bei einem Jagdunfall ums Leben kommt, nimmt er das Angebot des inzwischen schon von den HimmelsautoritĂ€ten bedrĂ€ngten Boanlkramers (Michael Bully Herbig) an, einen Blick ins Himmelreich zu werfen und zu entscheiden, ob er nicht doch schon frĂŒher am Leben der Seligen teilhaben möchte.

 

REGIE:
Joseph Vilsmaier
PRODUKTION:
Markus Zimmer
Joseph Vilsmaier
CAST:
Franz-Xaver Kroetz
Michael Herbig
Lisa Potthoff
Gerald Alexander Held
Detlev Buck
Sebastian Bezzel
DREHBUCH:
Klaus Richter
KAMERA:
Jörg Widmer
SCHNITT:
Uli Schön
TON:
Mario Hubert
Heiko MĂŒller
Chris Rebay
MUSIK:
Christian Heyne

       
  Die Migrantigen
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Arman T. Riahi • Marko und Benny, zwei Wiener mit sogenanntem „Migrationshintergrund“, sind vollstĂ€ndig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden - wĂ€ren da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Redakteurin Marlene Weizenhuber, die nach Protagonisten fĂŒr ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als kleinkriminelle und abgebrĂŒhte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben.

Damit ihre LĂŒge nicht auffliegt, bauen sie sich eine zweite IdentitĂ€t, die aus Klischees und Vorurteilen besteht. Und wĂ€hrend die beiden durch die ErfĂŒllung dieser Erwartungen und Vorurteile die Serie zum Erfolg machen, setzen sie sich gleichzeitig zum ersten Mal mit den echten Integrationsschicksalen auseinander - auch mit ihren eigenen
 eine politisch unkorrekte Komödie ĂŒber moderne Klischees, falsche IdentitĂ€ten und „echte“ AuslĂ€nder - falls es die ĂŒberhaupt gibt!

 

REGIE:
Arman T. Riahi
PRODUKTION:
Arman T. Riahi
Karin C. Berger
CAST:
Faris Rahoma
Aleksandar Petrovic
Doris Schretzmayer
Zijah Sokolovic
Daniela Zacherl
DREHBUCH:
Arman T. Riahi
Aleksandar Petrovic
Faris Rahoma
KAMERA:
Mario Minichmayr
SCHNITT:
Arman T. Riahi
Cordula Werner
TON:
Nils Kirchhoff
MUSIK:
Karwan Marouf
AUSSTATTUNG:
Martin Reiter
KOSTÜME:
Monika Buttinger

       
  Die weisse Massai
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2005]
       
 

Ein Film von Hermine Huntgeburth • Am Ende ihrer Ferien in Kenia lernt Carola (NINA HOSS) den Samburu-Krieger Lemalian (JACKY IDO) kennen. In Waffen und traditioneller Kleidung ein Bild von einem Mann. Carola ist fasziniert und verliebt sich Hals ĂŒber Kopf. Eine Begegnung mit Folgen: Kurzerhand storniert Carola den RĂŒckflug und schickt ihren Freund Stefan (JANEK RIEKE) allein nach Hause.

Sie bleibt in Kenia und macht sich auf die Suche nach Lemalian. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die afrikanische Wildnis lernt Carola in Maralal die Deutsche Elisabeth (KATJA FLINT) kennen und freundet sich mit ihr an. In Maralal trifft sie auch Lemalian wieder und folgt ihm in sein Dorf Barsaloi. Carola beschliesst, ihrem alten Leben in der Schweiz den RĂŒcken zu kehren. Mit unglaublicher Energie und allen WiderstĂ€nden zum Trotz baut sie sich ein neues Leben in Afrika auf. Doch was sie fĂŒr die grösste Liebe ihres Lebens hĂ€lt, wird zu einem Leben zwischen Himmel und Hölle, einem grossen Abenteuer an der Grenze des menschlich Machbaren.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Nina Hoss
Jacky Ido
Katja Flint
Nino Prester
DREHBUCH:
Johannes W. Betz
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Eva Schnare
TON:
Eckhard W. Kuchenbecker
MUSIK:
Niki Reiser
KOSTÜME:
Maria Dimler

       
  Dreamgirls
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Bill Condon • In den frĂŒheren 60ern entdeckt der ehrgeizige Manager Curtis Taylor Jr. (Oscar-PreistrĂ€ger Jamie Foxx) bei einem Talentwettbewerb "The Dreamettes". Er spĂŒrt sofort: mit diesem Trio kommt er ganz gross raus. Auch Deena (BeyoncĂ© Knowles), Effie (Jennifer Hudson) und Lorrell (Anika Noni Rose) sehen die Chance ihres Lebens: das Rampenlicht der grossen BĂŒhne. Traumhaft! Die RealitĂ€t jedoch hĂ€lt fĂŒr die drei erst einmal das Schattendasein als Back-up-SĂ€ngerinnen fĂŒr James "Early" Thunder (Eddie Murphy) parat. Mehr und mehr drĂ€ngt Taylor das Trio ins Scheinwerferlicht, bis sie als "The Dreams" in kĂŒrzester Zeit immer grössere Erfolge feiern. Doch dann wird Effie von Taylor aus dem Mittelpunkt gedrĂ€ngt und schliesslich ganz durch die attraktivere Deena ersetzt, und der erfolgsverwöhnten Gruppe wird nun auch der hohe Preis bewusst, den sie fĂŒr Ruhm und Reichtum bezahlen muss.

Der Film von Oscar-PreistrĂ€ger Bill Condon hĂ€lt sich nahe an den Werdegang der "Supremes" aus der Motown-Ära mit der grandiosen Soul-Diva und Disco-Queen Diana Ross als Hauptfigur. Ein Muss fĂŒr Fans von "Grease", "Moulin Rouge" und "Ray". Ein stylischer Wurf fĂŒrs Auge, voll musikalischer Leckerbissen fĂŒr die Ohren!

 

REGIE:
Bill Condon
PRODUKTION:
Laurence Mark
CAST:
Jamie Foxx
Beyoncé Knowles
Eddie Murphy
Danny Glover
Jennifer Hudson
Anika Noni Rose
Keith Robinson
Sharon Leal
Hinton Battle
Mariah I. Wilson
DREHBUCH:
Bill Condon
KAMERA:
Tobias A. Schliessler
SCHNITT:
Virginia Katz
TON:
Richard E. Yawn
AUSSTATTUNG:
John Myhre
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Dumm & DĂŒmmerer: When Harry met Lloyd
 
       
 

When Harry met Lloyd • Das Prequel fĂŒr alle Aussenseiter, die auch mal auf jemand herabsehen möchten: In "Dumm und DĂŒmmerer" erleben die sympathischen Flachhirne Harry und Lloyd wieder ein Abenteuer von wahrlich idiotischen Ausmassen.

Lloyd Christmas (Eric Christian Olsen) wusste von Anfang an, dass er in Harry Dunne (Derek Richardson) einen Freund fĂŒrs Leben gefunden hat. Harry ist bisher von seiner Mutter (Mimi Rogers) zu Hause unterrichtet worden, deshalb braucht er am ersten Tag in der Highschool jemanden, der sich auskennt. Lloyd wohnt praktischerweise im Keller der Schule – der Hausmeister Ray (Luis GuzmĂĄn) ist sein Adoptivvater. Als Mentor fĂŒr Neuling Harry ist Lloyd also der ideale Kandidat.
Die beiden versuchen sich gerade mit der "Big Show'" (=Highschool) zu arrangieren, als sie dem korrupten Direktor Collins (Eugene Levy) und seiner Freundin, der Cafeteria-Chefin Ms. Heller (Cheri Oteri), ins Netz gehen: Die Intriganten wollen nĂ€mlich mit Harry und Lloyd als ersten SchĂŒlern eine getĂŒrkte "Förderklasse" etablieren, um so 100.000 Dollar Studienbeihilfe in die eigene Tasche zu stecken. Harry und Lloyd beginnen begeistert weitere SchĂŒler fĂŒr die Klasse zu werben. Dadurch wird die schöne Jessica Matthews (Rachel Nichols) auf sie aufmerksam: Als unbestechliche Reporterin der Schulzeitung wittert sie sofort betrĂŒgerische Machenschaften.
Harry und Lloyd wollen Jessica unbedingt helfen – dabei stecken sie selbst wider Willen bis ĂŒber beide Ohren im Schlamassel. Durch ihre beispiellose Blödheit wachsen sie jedoch bei der Thanksgiving-Parade der Schule ĂŒber sich hinaus und bekommen so die Chance, das Blatt zu wenden und Direktor Collins auf die Schliche zu kommen.

"Dumm und DĂŒmmerer" ist die Fortsetzung der Hitkomödie "Dumb & Dumber" (Dumm & DĂŒmmer) von 1994 – diesmal erleben wir Harry und Lloyd als Teenager: Alles beginnt 1986 an der Providence Highschool, als die beiden Holzköpfe buchstĂ€blich zusammenstossen.

 

REGIE:
Troy Miller
PRODUKTION:
Oren Koules
Brad Krevoy
Troy Miller
Charles B. Wessler
CAST:
Eric Christian Olsen
Derek Richardson
Rachel Nichols
Cheri Oteri
Luis GuzmĂĄn
Elden Henson
Eugene Levy
DREHBUCH:
Robert Brener
Troy Miller
KAMERA:
Anthony B. Richmond
SCHNITT:
Lawrence Jordan
TON:
Kelly Oxford
MUSIK:
Eban Schletter
AUSSTATTUNG:
Paul Huggins
KOSTÜME:
Susanna Puisto

       
  Effi Briest
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2009]
       
 

Ein Film von Hermine Huntgeburth • Die ungestĂŒme siebzehnjĂ€hrige Effi Briest (Julia Jentsch) heiratet auf Rat ihrer Eltern Baron Instetten (Sebastian Koch), einen frĂŒheren Verehrer ihrer Mutter. Instetten ist ein gefĂŒhlsarmer Mann von Prinzipien, dem eine glĂ€nzende politische Karriere bevorsteht. Das Paar zieht zunĂ€chst in den kleinen Ostsee-KĂŒstenort Kessin, wo Effi ein eintöniges Leben erwartet. Bis Major Crampas auftaucht, ein Regimentskamerad Instettens und ein charmanter Frauenheld. Effi erfĂ€hrt durch ihn, was Liebe und Leidenschaft bedeuten können. Es wird eine fĂŒr Crampas tödliche AffĂ€re. Effi aber wird – anders als bei Fontane – daran nicht zugrunde gehen.

Theodor Fontanes 'Effi Briest', der grosse Liebes- und Ehebruchsroman der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts, ist ein einzigartiger und beliebter Filmstoff. Doch erstmals begibt sich nun eine Regisseurin daran, die Geschichte der Effi neu und aus heutiger Sicht zu lesen: Hermine Huntgeburth inszenierte bereits Liebesgeschichten wie IM KREISE MEINER LIEBEN oder DIE WEISSE MASSAI mit grosser SensibilitÀt und ihrer ganz persönlichen Handschrift. Sie verbindet in EFFI BRIEST den Reiz des historischen Stoffes mit dem Bewusstsein der Gegenwart und zeigt die junge Effi als modernes MÀdchen.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Patrick Zorer
CAST:
Sebastian Koch
Juliane Köhler
Julia Jentsch
Misel Maticevic
Ludwig Blochberger
DREHBUCH:
Theodor Fontane
TON:
André Bendocchi-Alves
Claudia Enzmann
Sven Mevissen
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal

       
  Emperor
 
       
 

Kampf um den Frieden • EMPEROR ist ein episches Kriegsdrama, in dem ein von Matthew Fox gespielter US-General nach Ende des zweiten Weltkriegs in das zerstörte Tokio zurĂŒckkehrt, um sich dort nicht nur auf die Suche nach den japanischen Hauptkriegsverbrechern, sondern auch nach der verlorenen Liebe seines Lebens zu machen.

US-General Douglas MacArthur (Tommy Lee Jones) muss entscheiden, ob der japanische Kaiser Hirohito als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt werden soll. Er beauftragt den Japan-Experten General Bonner Fellers (Matthew Fox) mit der Untersuchung, der dazu in das durch den zweiten Weltkrieg zerstörte Tokio zurĂŒckkehrt und sich gleichzeitig auf die Suche nach der verloren geglaubten Liebe seines Lebens macht. Regisseur Peter Webber (Das MĂ€dchen mit dem Perlenohrring) hat dieses von wahren Begebenheiten inspirierte Epos bildgewaltig in Szene gesetzt. Entstanden ist eine packende Geschichte ĂŒber Liebe und Krieg, VerstĂ€ndnis und Aussöhnung in einem entscheidenden Moment der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Peter Webber
PRODUKTION:
Gary Foster
Russ Krasnoff
YĂŽko Narahashi
Eugene Nomura
CAST:
Matthew Fox
Tommy Lee Jones
Eriko Hatsune
Toshiyuki Nishida
Masayoshi Haneda
Kaori Momoi
DREHBUCH:
David Klass
Vera Blasi
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Chris Plummer
TON:
Simon Riley
MUSIK:
Alex Heffes
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Ngila Dickson

       
  Es war einmal in Deutschland...
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Sam Garbarski • Frankfurt 1946. David Bermann und seine jĂŒdischen Freunde trĂ€umen davon, nach Amerika auszuwandern. Woher aber in diesen kargen Zeiten das Geld dafĂŒr nehmen? Zum GlĂŒck hat Bermann eine zĂŒndende Idee: Er und seine schauspielerisch begabten Freunde ziehen von Ort zu Ort und preisen den deutschen Hausfrauen feinste WĂ€sche aller Art an – hĂŒbsch verpackt in die unglaublichsten Geschichten. Bald floriert ihr Handel, Bermann aber wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Warum hat er einen zweiten Pass? Hat er womöglich mit den Nazis kollaboriert? Er wird vorgeladen und von der so klugen wie attraktiven amerikanischen Offizierin Sara Simon verhört. Sie begegnet Bermanns Fabulierkunst mit eiserner Strenge. Allerdings fĂ€llt es ihr mit der Zeit immer schwerer, sich seinem Charme und Witz zu entziehen


Moritz Bleibtreu brilliert als charmantes Schlitzohr David Bermann. An seiner Seite ĂŒberzeugt ein grossartiges Darsteller-Ensemble, darunter Anatole Taubman und Joel Basman. Vorlage fĂŒr «Es war einmal in Deutschland » waren die Romane «Die Teilacher» und «Machloikes» von Michel Bergmann, der darin Teile seiner Familiengeschichte erzĂ€hlt. Regisseur Sam Garbarski («Irina Palm») inszeniert seinen Film als emotionale Feier des Lebens. Er findet eine stimmige Balance zwischen Ernst und Humor, schlĂ€gt mal lakonische, dann wieder ironische Töne an. «Es war einmal in Deutschland » ist bewegendes, atmosphĂ€risch dichtes Kino mit ĂŒberraschenden Wendungen.

 

REGIE:
Sam Garbarski
PRODUKTION:
Roshanak Behesht Nedjad
SĂ©bastien Delloye
Jani Thiltges
CAST:
Antje Traue
Moritz Bleibtreu
Mark Ivanir
Anatole Taubman
Joel Basman
Jeanne Werner
Joachim Paul Assböck
DREHBUCH:
Michel Bergmann
Sam Garbarski
KAMERA:
Virginie Saint-Martin
SCHNITT:
Peter R. Adam
TON:
François Dumont
MUSIK:
Renaud Garcia-Fons
AUSSTATTUNG:
VĂ©ronique Sacrez
KOSTÜME:
Nathalie Leborgne

       
  Esteban
 
       
 

Ein Film von Jonal Cosculluela • Esteban lebt allein mit seiner Mutter in Havanna. Damit sie ĂŒber die Runden kommen, hilft der 9-JĂ€hrige ab und an mit dem Verkauf von Pflegeprodukten. Eines Tages stösst er dabei auf ein Haus, aus dem wundervolle Klaviermusik erklingt. Fasziniert von der Musik, hat Esteban fortan nur noch einen Wunsch – Klavierspielen zu lernen! Bei seiner Mutter stösst er damit aber auf taube Ohren. Und auch der kratzbĂŒrstige Klavierlehrer Hugo will ihn nicht zum Unterricht aufnehmen. Materielle Nöte und allgemeines UnverstĂ€ndnis lassen seinen Traum in weite Ferne rĂŒcken. Aber so leicht lĂ€sst sich Esteban nicht aufhalten!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jonal Cosculluela
PRODUKTION:
Joel Ortega
Adriana  Moya
Orlando Vistel
Omar Olazabal
Jaume Roures
Maritza Ceballo
CAST:
Reynaldo Guanche
Yuliet Cruz
Manuel Porto
RaĂșl Pomares
Corina Mestre
MĂłnica Alonso
DREHBUCH:
Amilcar Salatti
KAMERA:
Lianed Marcoleta
SCHNITT:
AlĂ­an HernĂĄndez
TON:
Evelio Manfred
MUSIK:
Chucho Valdés

       
  Et au pire, on se mariera
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2018]
       
 

Worst Case We Get Married • Geschickt versteckt AĂŻcha ihr fragiles Wesen hinter einem losen Mundwerk. Das VerhĂ€ltnis zu ihrer Mutter ist angespannt, seit diese ihren ĂŒber alles geliebten Stiefvater Hakim vor die TĂŒre gesetzt hat. Die rotzige VierzehnjĂ€hrige fĂŒhlt sich von niemandem verstanden – bis sie eines Tages Baz kennenlernt und sich sofort bis ĂŒber beide Ohren in ihn verliebt. Nur leider ist der sympathische Musiker doppelt so alt wie sie und nimmt sie zu ihrer Verzweiflung eher wie eine kleine Schwester wahr. AĂŻcha ist zu allem bereit, um Baz davon zu ĂŒberzeugen, dass sie ein perfektes Paar wĂ€ren. Doch ihre intriganten Fantasien werden ihr bald zum VerhĂ€ngnis...

Die schweizerisch-kanadische Regisseurin LĂ©a Pool («Maman est chez le coiffeur») ist eine Meisterin im filmischen Erforschen weiblicher IdentitĂ€t. In ihrem aktuellen Werk erzĂ€hlt sie von der Zerbrechlichkeit einer jungen Frau, die verzweifelt nach Halt und Aufmerksamkeit sucht. Die junge Sophie NĂ©lisse («Monsieur Lazhar», «Die BĂŒcherdiebin») ĂŒberzeugt in ihrer bisher komplexesten Rolle. Karine Vanasse, die in Pools «Emporte-moi» noch selbst die jugendliche Hauptfigur verkörperte, spielt AĂŻchas zunehmend ratlose Mutter. «Et au pire, on se mariera» ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sophie Bienvenu.

 

REGIE:
LĂ©a Pool
PRODUKTION:
Elisa Garbar
Lyse Lafontaine
François Tremblay
CAST:
Mehdi Djaadi
Jean-Simon Leduc
Isabelle NĂ©lisse
Sophie NĂ©lisse
Karine Vanasse
DREHBUCH:
Sophie Bienvenu
LĂ©a Pool
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Michel Arcand
TON:
Henri Maikoff
Denis SĂ©chaud
JĂ©rome Vittoz
MUSIK:
Michel Cusson

       
  Feuer, Eis und Dosenbier
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. März 2002]
       
 

Die AprĂšs Ski Comedy • TĂŒrlich (RICK KAVANIAN, 'Der Schuh des Manitu') und Josch (AXEL STEIN, 'Harte Jungs') sind mĂ€chtig stolz darauf, die faulsten Zivildienstleistenden des Ruhrgebiets zu sein. Weil sie ihren Krankenwagen zu lĂ€ssig fahren, wird ihnen wegen FahrlĂ€ssigkeit gekĂŒndigt - sie riskieren, zum Wehrdienst eingezogen zu werden. Gerade noch rechtzeitig desertieren sie ins österreichische Skiparadies Ischgl, wo TĂŒrlich einst auf der Alm bei seiner grossen Liebe Heidi (EVA HABERMANN) und dem alten Öhi (HERBERT FUX) aufgewachsen ist. Der amerikanische Industriemagnat Tronald Dump (CHRISTOPH M. OHRT) will dem Öhi seinen Berg abkaufen, um dort einen Fun-Park zu errichten. Weil der Alte sich hartnĂ€ckig weigert, besticht Dump dessen Erben TĂŒrlich mit reichlich Bier und Babes. Josch und TĂŒrlich lassen sich von dem verlockenden Angelbot lblenden, verscherzen sich damit aber Heidis Gunst und sind bald auch untereinander heillos zerstritten. Dump nutzt das aus - sein skrupelloser Plan sieht vor, den Öhi-Berg zu sprengen, um Platz fĂŒr sein Plastikreich des Bösen zu schaffen. Wer kann Dump jetzt noch aufhalten? Ist Rettung in Sicht? 'TĂŒrlich...

 

REGIE:
Mathias Dinter
PRODUKTION:
Mischa Hoffman
Philip Voges
CAST:
Axel Stein
Rick Kavanian
Eva Habermann
Herbert Fux
Christoph M. Ohrt
DREHBUCH:
Mathias Dinter
Martin Ritzenhoff
KAMERA:
Stephan Schuh
SCHNITT:
Alexander Dittner

       
  Figlia mia
  [demnächst im Kino - Release: 23. August 2018]
       
 

Daughter of mine • Vittoria, 10 Jahre alt, lebt mit ihrer Mutter auf Sardinien. Die beiden verbindet eine symbiotische Beziehung, doch dann begegnet Vittoria Angelica, einer wilden und orientierungslosen jungen Frau.
Von dieser seltsamen Frau angezogen, verbringt Vittoria hinter dem RĂŒcken ihrer Mutter immer mehr Zeit mit ihr, bis sie schliesslich die Wahrheit erfĂ€hrt: Angelica ist ihre leibliche Mutter. Alle drei werden also einander verzeihen mĂŒssen, sich akzeptieren und schliesslich lernen mĂŒssen, einander zu lieben.

 

REGIE:
Laura Bispuri
PRODUKTION:
Marta Donzelli
Gregorio Paonessa
CAST:
Valeria Golino
Alba Rohrwacher
Sara Casu
Udo Kier
DREHBUCH:
Francesca Manieri
Laura Bispuri
KAMERA:
Vladan Radovic
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
TON:
Stefano Campus
MUSIK:
Nando Di Cosimo
AUSSTATTUNG:
Ilaria Sadun
KOSTÜME:
Antonella Cannarozzi

       
  Fish Tank
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Andrea Arnold • Die fĂŒnfzehnjĂ€hrige Mia (Katie Jarvis) lebt mit ihrer Mutter Joanne (Kierston Wareing) und ihrer Schwester Tyler in Essex, nahe London. Sie ist von der Schule geflogen und schlĂ€gt sich die Tage buchstĂ€blich um die Ohren. WĂŒtend auf die Welt legt sie sich mit allen an und teilt auch ganz schön aus. Nur beim Tanzen ist sie ganz bei sich selbst.

An einem schönen Sommertag bringt ihre Mutter den gutaussehenden Connor (Michael Fassbender) mit nach Hause. Mia schliesst Connor von Anfang an in ihr Herz. Er bringt der Familie die Freude und den Zusammenhalt zurĂŒck, aber Mias SchwĂ€rmerei fĂŒr Connor bleibt nicht ohne Spannungen


 

REGIE:
Andrea Arnold
PRODUKTION:
Kees Kasander
CAST:
Michael Fassbender
Harry Treadaway
Kierston Wareing
Katie Jarvis
Jason Maza
DREHBUCH:
Andrea Arnold
KAMERA:
Robbie Ryan
SCHNITT:
Nicolas Chaudeurge
TON:
Joakim Sundström
AUSSTATTUNG:
Helen Scott
KOSTÜME:
Jane Petrie

       
  Flash Gordon
 
       
 

Ein Film von Mike Hodges • Trash, Kult und Science-Fiction-Klassiker zugleich: Die filmische Adaption des gleichnamigen Hit-Comics mit dem Soundtrack von Queen, dessen Titelsong "Flash" noch heute in aller Ohren ist...

 

REGIE:
Mike Hodges
PRODUKTION:
Dino De Laurentiis
CAST:
Sam J. Jones
Melody Anderson
Max von Sydow
Topol
Ornella Muti
Timothy Dalton
Brian Blessed
DREHBUCH:
Lorenzo Semple Jr.
KAMERA:
Gilbert Taylor
SCHNITT:
Malcolm Cooke
TON:
Jonathan Bates
MUSIK:
Howard Blake
AUSSTATTUNG:
Danilo Donati
KOSTÜME:
Danilo Donati

       
  Frau MĂŒller muss weg
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Sönke Wortmann • Bei dieser Klassenlehrerin schaffen die Kinder die erforderlichen Noten fĂŒr die gymnasiale Empfehlung nie, da sind sich alle einig: Frau MĂŒller muss weg! Aber die ist nicht bereit, dem DrĂ€ngen der Eltern nachzugeben. Der Elternabend entwickelt sich zunehmend zu einem Desaster und als sie allen um die Ohren haut, was sie wirklich von ihren SchĂŒlern hĂ€lt, bröckelt die SolidaritĂ€t unter den AufstĂ€ndischen. Frau MĂŒller verlĂ€sst schliesslich wutentbrannt das Klassenzimmer, vergisst aber ihre Tasche mit der Notenliste. Ein kurzer Blick darauf genĂŒgt, um allen Eltern klar zu machen: Kommando zurĂŒck, die Noten sind wider Erwarten gut. Nun muss man die MĂŒller irgendwie zum Bleiben bewegen...

 

REGIE:
Sönke Wortmann
PRODUKTION:
Tom Spiess
Oliver Berben
CAST:
Gabriela Maria Schmeide
Justus von DohnĂĄnyi
Anke Engelke
Ken Duken
Mina Tander
Alwara Höfels
Rainer Galke
JĂŒrgen Maurer
Dagmar Sachse
DREHBUCH:
Lutz HĂŒbner
Sarah Nemitz
Oliver Ziegenbalg
KAMERA:
Tom FĂ€hrmann
SCHNITT:
Martin Wolf
TON:
Martin Todsharow
Falk Möller
AUSSTATTUNG:
Cordula Jedamski
KOSTÜME:
Annegret Stössel

       
  Freche MĂ€dchen 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2010]
       
 

Ein Film von Ute Wieland • Stress lass nach...! – Da waren die "frechen MĂ€dchen" gerade noch bis ĂŒber beide Ohren verliebt und auf einmal geraten alle GefĂŒhle durcheinander. Mila (EMILIA SCHÜLE) hat sich mit Markus (JONATHAN BECK) gestritten und wĂ€hrend sie zusammen mit Hanna (SELINA SHIRIN MÜLLER) und Kati (HENRIETTE NAGEL) auf Chorfahrt in den bayerischen Bergen ist, verbringt Erzfeindin Vanessa (CHRISTINA PEIFER) die Ferien bei Markus auf dem Reiterhof. Mila kocht vor Eifersucht. Hanna und Kati haben derweil ganz andere Probleme: Branko (BEN UNTERKOFLER) will Hannas Musik-Karriere vorantreiben und gerĂ€t dabei mit ihr mĂ€chtig aneinander. Und Kati weiss mal wieder gar nicht, wo ihr der Kopf steht: Bekommt Tobi (VINCENT BRUDER) auf der Verliebtheitsskala noch die Höchstpunktzahl oder ist der attraktive und vor allem Ă€ltere Robert (DENNIS HERRMANN) nicht viel cooler? Auf der JubilĂ€umsfeier der Schule kommt es schliesslich zum grossen GefĂŒhlsfinale. Wie gut, dass in all dem Chaos eines sicher ist: Nichts geht ĂŒber eine echt "freche" MĂ€dchen-Freundschaft!

 

REGIE:
Ute Wieland
PRODUKTION:
Ulrich Limmer
CAST:
Henriette Nagel
Selina Shirin MĂŒller
Emilia SchĂŒle
DREHBUCH:
Maggie Peren
KAMERA:
Peter Przybylski
SCHNITT:
Dunja Campregher
MUSIK:
Stefan Ziethen
KOSTÜME:
Elena Wegner

       
  From Earth to the Universe
 
       
 

Von der Erde zum Universum • Der Nachthimmel, wunderschön wie auch mysteriös, stand seit Anbeginn der Menschheit im Zentrum von Geschichten und Mythen. Erst vor kurzem haben wir begonnen, unseren Platz im Kosmos zu entdecken und zu verstehen. Die Show «Von der Erde zum Universum» zeigt eine farbenprĂ€chtige und inspirierende Reise in die Weiten des Universums.

Auf dem Weg von der Erde ins Weltall erfahren Sie Faszinierendes ĂŒber die Geschichte der Astronomie, die Erfindung des Fernrohrs und die aktuellen, gigantischen Teleskope, die es uns ermöglichen, das Universum immer tiefer zu untersuchen. Als Zuschauer erforschen Sie das Sonnensystem oder die Wildheit der brennenden Sonne mit ihren Eruptionen. Weiter wartet hinter der Milchstrasse die unvorstellbare Unendlichkeit von Milliarden von Galaxien. Wollten Sie schon immer wissen wie Sterne entstehen oder wieder verschwinden? In der Show erhalten Sie antworten darauf.

 

       
  G.O.R.A.
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

A Space Movie • Das Schlitzohr Arif hat neben seinen drei Jobs als TeppichhĂ€ndler, Reiseleiter und TouristenfĂŒhrer zudem noch ein lukratives NebengeschĂ€ft: durch den Verkauf von gefĂ€lschten UFO-Aufnahmen versucht er sich nebenher noch Geld zu verdienen. Als er eines Tages tatsĂ€chlich eine Begegnung mit Ausserirdischen(!) hat, ist diese nicht der freundschaftlichen Art: Arif wird von Logar, dem bösherzigen Kommandanten des Planeten GORA entfĂŒhrt.

Logar, der sich fĂŒr die Schande, die seinem Grossvater widerfahren ist, am Menschengeschlecht rĂ€cht, hĂ€lt sich bereits zahlreiche Gefangene auf dem Planeten, die er von der Erde verschleppt hat, um sie zu quĂ€len.

Arif, der Neuankömmling kann selbst mit dieser schwierigen Situation spielerisch umgehen und schliesst wÀhrend seiner Gefangenschaft neue Freundschaften. Zum einen ist da Bob Marley Faruk, der schon lange Zeit in den FÀngen der Ausserirdischen weilt und zum anderen 216, der Befehlsroboter von Logar, der ein Androide ist. 

Die drei schmieden schliesslich einen Plan fĂŒr die Flucht aus der Gefangenschaft. WĂ€hrend des Abenteuers, die RĂŒckkehr auf die Erde zu bewerkstelligen, treffen sie auf Ceku, die hĂŒbsche Tochter des Weisen Amir Tocha. Auch sie ist auf der Flucht vor Logar, der sie zu einer Heirat zwingen will, um die gesamte Macht ĂŒber den Planeten GORA an sich zu reissen.

Die vier verschwören sich gegen Logar und treten die Flucht gemeinsam an, auf deren Weg noch einige Überraschungen auf sie warten
.

 

REGIE:
Ömer Faruk Sorak
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
Cem Yilmaz
Cezmi Baskin
Idil Firat
Engin GĂŒnaydin
Muhittin GĂŒnaydin
Ozan Guven
Ozge Ozberk
Rasim Oztekin
DREHBUCH:
Cem Yilmaz
KAMERA:
Veli Kuzlu
SCHNITT:
Mustafa Presheva
Cagri Turkkan
TON:
Levent Intepe
MUSIK:
Ozan Colakoglu
KOSTÜME:
Canan Goknil

       
  Game Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2018]
       
 

Ein Film von John Francis Daley & Jonathan Goldstein • Bateman und McAdams spielen Max und Annie, deren wöchentliche Spieleabende fĂŒr Paare ein völlig neues Niveau erreichen, als Max’ charismatischer Bruder Brooks (Chandler) eine Mordfall-Ermittlungsparty arrangiert – inklusive falscher Gangster und Pseudo-FBI-Agenten. Als Brooks dann gekidnappt wird, gehört das natĂŒrlich zum Spiel 
 oder? Doch als die sechs ehrgeizigen Spieler ihre Ermittlungen aufnehmen und verbissen um den Sieg kĂ€mpfen, begreifen sie allmĂ€hlich, dass weder dieses „Spiel“ noch Brooks selbst das sind, was sie zu sein vorgeben. Im Laufe dieser total chaotischen Nacht geraten die Freunde bis ĂŒber die Ohren in einen Schlamassel, dem keiner von ihnen gewachsen ist, weil sie durch stĂ€ndig neue Wendungen verblĂŒfft werden. Da es keine Regeln, keine Punkte und auch keine Anhaltspunkte gibt, wer hier eigentlich die Finger im Spiel hat, könnte sich dieses Erlebnis zum grössten Spass aller Zeiten entwickeln 
 oder fĂŒr alle das plötzliche Aus bedeuten.

 

REGIE:
John Francis Daley
Jonathan Goldstein
PRODUKTION:
Jason Bateman
John Davis
John Fox
CAST:
Rachel McAdams
Jason Bateman
Jesse Plemons
Kyle Chandler
Billy Magnussen
DREHBUCH:
Mark Perez

       
  Gangs of Wasseypur
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2013]
       
 

Die Gangs von Wasseypur - Asian Godfather • Wasseypur, Indien: Die Stadt sieht sich dreier Generationen von Gangstern konfrontiert, Erben zweier verfeindeter Clans. Zum einen der von Shahid Khan, der sich als erster an die PlĂŒnderung britischer ZĂŒge wagt, zum anderen der von Ramadhir Singh, der die ungeteilte Macht ĂŒber seine Region hat. Nachdem er zum Ausgestossenen erklĂ€rt wird, muss Shahid Khan notgedrungen in der Mine seines Ă€rgsten Feindes arbeiten.
Sardar Khan, Sohn von Shahid und eingefleischter SchĂŒrzenjĂ€ger, hat sich geschworen, die Ehre seines Vaters wiederherstellen, indem er zum gefĂŒrchtesten Mann von Wasseypur aufsteigt.

Die Clans von Shahid Khan und Ramadhir Singh bekriegen sich weiter in der Region von Wasseypur. Und jetzt ist es an Shahids Enkel, Faizal, die Spitze des Clans Khan zu ĂŒbernehmen. Er raucht seit seiner Kindheit und ist sehr schĂŒchtern – deshalb glaubt niemand, vor allem nicht seine Mutter, an sein Potenzial als Gang-Chef. Aber bald erobert er sich seinen Platz, mit Intelligenz und einem unglaublichen Rachedurst, der ohne Ende zu sein scheint.
Mit der Hilfe seiner BrĂŒder und inspiriert von den Helden Bollywoods weitet er die Macht des Khan-Clans aus, bekĂ€mpft unablĂ€ssig Ramadir und wird vielleicht bald als Sieger aus dem endlosen Zwist hervorgehen

 

REGIE:
Anurag Kashyap
PRODUKTION:
Sunil Bohra
Anurag Kashyap
Guneet Monga
CAST:
Manoj Bajpayee
Richa Chadda
Nawazuddin Siddiqui
Tigmanshu Dhulia
Jameel Khan
Piyush Mishra
Jaideep Ahlawat
DREHBUCH:
Akhilesh Jaiswal
Anurag Kashyap
Sachin K. Ladia
Rutvik Oza
Zeishan Quadri
KAMERA:
Rajeev Ravi
TON:
Kunal Sharma
MUSIK:
Sneha Khanwalkar
AUSSTATTUNG:
Wasiq Khan

       
  Garfield 2: A Tail of Two Kitties
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2006]
       
 

Seine MajestĂ€t ist zurĂŒck • Auch im 2.Teil erlebt der beliebteste Kater der Welt wieder ein tierisches Abenteuer.

Schauplatz des Spektakels ist England, wo der ĂŒbergewichtige faule Garfield doch tatsĂ€chlich mit einem blaublĂŒtigen Kater verwechselt wird. Garfield wĂ€re nicht Garfield, wenn er dies nicht schamlos ausnutzen wĂŒrde.

Luxus und vor allem Lasagne im Überfluss. Das Leben könnte nicht schöner sein, wĂ€re da nicht der fiese Lord Dargis, der den lĂ€stigen Garfield beseitigen will, um an das Erbe heranzukommen. Also stellt Garfield eine Armee aus Schafen, FĂŒchsen und Hasen zusammen und schlĂ€gt zurĂŒck, um den Tag doch noch zu retten.

GARFIELD 2 hat es faustdick hinter den Katerohren und setzt, ganz frech
und ohne viel Anstrengung, noch einen drauf.

 

REGIE:
Tim Hill
PRODUKTION:
John Davis
CAST:
Bill Murray
Breckin Meyer
Jennifer Love Hewitt
Billy Connolly
DREHBUCH:
Joel Cohen
Alec Sokolow
KAMERA:
Peter Lyons Collister
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Tony Burrough
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  Ghostbusters II
 
       
 

Ein Film von Ivan Reitman • Die Handlung beginnt fĂŒnf Jahre nach dem ersten Teil. Die Ghostbusters wurden, wegen der im Kampf gegen das Böse verursachten Zerstörungen, von der Stadt verklagt, und inzwischen ist es ihnen auch verboten, weitere TĂ€tigkeiten als GeisterjĂ€ger durchzufĂŒhren. Sie treten nur noch auf Kindergeburtstagen auf, werden dort aber auch nur ausgelacht. Als der Kinderwagen mit dem Baby von Dana Barrett unkontrolliert ĂŒber die Strassen rollt und dann unvermittelt stehen bleibt, gibt es keine logische ErklĂ€rung dafĂŒr, also wendet sich Dana an die ehemaligen GeisterjĂ€ger. Da offiziell nicht mehr erlaubt, untersuchen diese den Fall heimlich und bohren als Strassenarbeiter verkleidet ein Loch in die 1st Avenue. Dort stossen sie auf einen unterirdischen Schleimfluss im alten Van Horne Tunnel. Da sie jedoch dabei einen Stromausfall in New York verursachen, landen sie erst einmal vor Gericht. Im Gerichtssaal steht eine Probe des Schleims, der auf die Beschimpfungen des Richters reagiert und plötzlich zwei bösartige Geister auswirft, die der Richter auf den elektrischen Stuhl geschickt hatte. Angesichts der Rachedrohung durch die Geister gibt der Richter den GeisterjĂ€gern die Lizenz zum Geisterjagen zurĂŒck, woraufhin sie die beiden Geister einfangen können.

 

REGIE:
Ivan Reitman
PRODUKTION:
Ivan Reitman
CAST:
Bill Murray
Dan Aykroyd
Sigourney Weaver
Harold Ramis
Rick Moranis
DREHBUCH:
Dan Aykroyd
Harold Ramis
KAMERA:
Michael Chapman
SCHNITT:
Donn Cambern
Sheldon Kahn
TON:
Bruce Foster
Fred Judkins
MUSIK:
Randy Edelman
AUSSTATTUNG:
Bo Welch
KOSTÜME:
Gloria Gresham

       
  Gigante
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von AdriĂĄn Biniez • Jara, 35, ein harmloser, grosser Kerl, ist als Sicherheitsangestellter fĂŒr einen Supermarkt in Montevideo angestellt. Sein Job ist es, die Überwachungskameras des gesamten GebĂ€udes im Auge zu behalten. Da er Nachtschicht arbeitet, gibt es nicht viel zu tun, da meist alles ziemlich ruhig scheint. Folglich verbringt Jara seine meiste Zeit bei der Arbeit mit dem, was er auch zu Hause tut: Er schaut Videos oder löst KreuzwortrĂ€tsel, wĂ€hrend er sich mit stoischer Ruhe und unter dem ohrenbetĂ€ubenden LĂ€rm seiner heiss geliebten Heavy Metal Bands durch die verschiedenen Kameras zappt.
So plĂ€tschert sein Leben ereignislos dahin – bis eines Tages Julia in sein Blickfeld gerĂ€t.
ZunĂ€chst verbringt der schĂŒchterne Jara Stunde um Stunde vor den Monitoren und schaut Julia, die als Putzfrau im Supermarkt angestellt ist, bei ihrer TĂ€tigkeit zu. Doch bald schon folgt er ihr auch nach Feierabend, wenn sie ins Kino oder an den Strand geht. Sein Leben entwickelt sich langsam in eine Abfolge von Gewohnheiten und Ritualen um Julia herum.
Eines Tages machen GerĂŒchte von einem geplanten Personalabbau unter den Angestellten die Runde. Als es kurz darauf tatsĂ€chlich zu Entlassungen kommt und auch Julia gekĂŒndigt wird, steht Jara vor einem entscheidenden Dilemma: Soll er von seiner Obsession lassen? Oder soll er sich ihr stellen?
Der aus Argentinien stammende Regisseur AdriĂĄn Biniez gibt dem Spiel mit dem beobachteten Beobachter einen neuen Twist. Charmant und realistisch zugleich, schafft er mit GIGANTE einen wundervollen, leisen, zĂ€rtlich-lakonischen aber auch komischen Film ĂŒber die Liebe und die vielen kleinen und grossen Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihr.

 

REGIE:
AdriĂĄn Biniez
PRODUKTION:
Fernando Epstein
CAST:
Horacio Camandule
Leonor Svarcas
DREHBUCH:
AdriĂĄn Biniez
KAMERA:
Arauco HernĂĄndez Holz
TON:
Federico Billordo
Daniel YafaliĂĄn

       
  Giorni e nuvole
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2008]
       
 

Ein Film von Silvio Soldini • Elsa und Michele leben in Genua. Sie haben eine zwanzigjĂ€hrige Tochter, die ihre eigenen Wege geht. Das Paar ist finanziell gut gestellt. So hat sich Ella einen grossen Traum erfĂŒllen können: Sie hat die Erwerbsarbeit aufgegeben, um Kunstgeschichte zu studieren.

Unmittelbar nach Studienabschluss gesteht Michele ihr, dass er vor zwei Monaten seine Arbeit verloren hat - bei der Firma, welche er vor Jahren selbst gegrĂŒndet hat. Und das ist noch nicht alles: Das Haus, in dem Elsa und Michele wohnen, steht zum Verkauf. Zudem wird das Geld, welches das Paar auf der Bank haben, immer weniger.

Michele bewirbt sich da und dort um eine neue Stelle. Elsa tritt der Krise, als sie die schockierenden Neuigkeiten ein wenig verdaut hat, mit bedeutend mehr Vehemenz und Energie entgegen als ihr Mann. Die Situation belastet ihre Beziehung. Das Paar droht seinen grössten Schatz zu verlieren: seine Liebe, die beide stÀrkt...

 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Lionello Cerri
CAST:
Margherita Buy
Giuseppe Battiston
Antonio Albanese
Alba Rohrwacher
Fabio Troiano
Carla Signoris
DREHBUCH:
Doriana Leondeff
Francesco Piccolo
Federica Pontremoli
Silvio Soldini
KAMERA:
Ramiro Civita
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
TON:
François Musy
MUSIK:
Giovanni Venosta
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri

       
  Girl with a Pearl Earring
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Mit Colin Firth und Scarlett Johansson (Lost in Translation) • „Girl with a Pearl Earring“ erzĂ€hlt die fiktive und Ă€usserst spannende Geschichte, die sich hinter einem der faszinierendsten Bilder des hollĂ€ndischen Malers Vermeer versteckt.
Griet, die Tochter eines Porzellanmalers, muss aus finanziellen GrĂŒnden als DienstmĂ€dchen in den Haushalt des berĂŒhmten Malers eintreten. Fasziniert von seiner Kunst beginnt das junge MĂ€dchen heimlich, im Atelier von Vermeer mitzuhelfen. Sie fĂŒhlt sich von dem Maler und seiner Welt aus Farben und Licht angezogen und auch Vermeer möchte bald nicht mehr auf ihre Anwesenheit verzichten. Dies bringt jedoch je lĂ€nger je mehr Unruhe und EifersĂŒchteleien in den geordneten Haushalt des Malers...

 

REGIE:
Peter Webber
PRODUKTION:
Andy Paterson
Anand Tucker
CAST:
Colin Firth
Scarlett Johansson
Tom Wilkinson
Judy Parfitt
Cillian Murphy
Essie Davis
Joanna Scanlan
DREHBUCH:
Olivia Hetreed
Tracy Chevalier
KAMERA:
Eduardo Serra
SCHNITT:
Kate Evans
TON:
Julian Slater
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Ben van Os
KOSTÜME:
Dien van Straalen

       
  GlĂŒck
 
       
 

Bliss • GLÜCK erzĂ€hlt die Geschichte von zwei sehr jungen, traumatisierten Menschen in Berlin, von Irina, KriegsflĂŒchtling und Prostituierte, und Kalle, Punk und obdachlos. Zaghaft verlieben sie sich ineinander, schaffen es dann aber, zusammen zu ziehen und sich ein kleines Leben aufzubauen.
In ihrer gemeinsamen Wohnung empfĂ€ngt Irina weiterhin ihre Freier. Eines Tages bricht ein Freier tot zusammen, Irina flĂŒchtet in Panik, Kalle kommt nach Hause, entdeckt die Leiche – und beschliesst, sein GlĂŒck mit Irina zu verteidigen.

 

REGIE:
Doris Dörrie
PRODUKTION:
Oliver Berben
CAST:
Alba Rohrwacher
Vinzenz Kiefer
Maren Kroymann
DREHBUCH:
Doris Dörrie
KAMERA:
Hanno Lentz
SCHNITT:
Frank J. MĂŒller
Inez Regnier
TON:
Rainer Plabst
MUSIK:
Hauschka
KOSTÜME:
Yoshio Yabara

       
  go - life begins at 3am
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 1999]
       
 

life begins at 3am. • 24 Stunden in der Underground-Szene von Los Angeles: Inmitten von Drogen, Rave Partys und der rastlosen Suche nach dem ultimativen Spass lassen haarstrĂ€ubende Missgeschicke das Schicksal einiger junger Leute aufs heftigste kollidieren: Das Leben ist tough, aber ich bin tougher, denkt sich z.B. Ronna (SARAH POLLEY). Bevor sie mit ihrer Freundin Claire (KATIE HOLMES) auf einer Rave-Party die Welt um sich herum vergisst, will sie erst das Geld fĂŒr die lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Miete auf treiben. Kurzentschlossen verkauft sie Aspirin als Ecstasy-Tabletten. Eine ganz schlechte Idee! Adam (SCOTT WOLF) und Zack (JAY MOHR) sitzt die Polizei im Nacken. Um aus der Sache rauszukommen, sollen die beiden fĂŒr die Bullen eine Verhaftung mit Drogenfund einfĂ€deln. Ihre Lösung: Simon (DESMOND ASKEW). Doch Simon ist mit Marcus (TAYE DIGGS) auf einem Fun-Trip nach Las Vegas. Der endet allerdings in einem geklauten Ferrari und nach einem missglĂŒckten Ausflug in einer Tabledance-Bar im bösesten Chaos ! Und was bleibt Adam und Zack? Ronna.... Alles klar? Gibt es einen Weg raus aus diesem allgemeinen Schlamassel? Wie auch immer - fĂŒr alle gilt die Devise: GO!

Schon in Swingers hat Regisseur Doug Liman das LebensgefĂŒhl der heutigen Jugend exzellent und mit lĂ€ssiger Leichtigkeit portrĂ€tiert. Auch mit GO gelang ihm wieder das MeisterstĂŒck, den Kampf gegen die TĂŒcken des alltĂ€glichen Daseins mit viel schwarzem Humor lebendig werden zu lassen. GO ist ein elektrisierender Joyride mit Hindernissen. Ein unkonventioneller Film ĂŒber die Partykultur unserer Tage. Abge fahren, rasant, bissig, sehr amĂŒsant und ohne erhobenen Zeigefinger.

 

REGIE:
Doug Liman
PRODUKTION:
Paul Rosenberg
Mickey Liddell
Matt Freeman
CAST:
William Fichtner
J.E. Freeman
Katie Holmes
Breckin Meyer
Sarah Polley
Jay Mohr
Timothy Oliphant
DREHBUCH:
John August
KAMERA:
Doug Liman
SCHNITT:
Stephen Mirrione
MUSIK:
BT
AUSSTATTUNG:
Thomas P. Wilkins

       
  Hanging Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Mai 2000]
       
 

Every family has a few hang-ups. • Eve (MEG RYAN) hat immer mindestens ein Telefon in der Hand und trotzdem zwei Ohren frei: kaum hat sie ihrer Ă€lteren Schwester Georgia (DIANE KEATON) das Neueste von ihrem ebenso lebenslustigen wie sterbenskranken Vater Lou (WALTER MATTHAU) erzĂ€hlt, da liegt ihr auf der anderen Leitung schon ihre jĂŒngere Schwester Maddy (LISA KUDROW) in den Ohren. So fegt Eve durchs Leben - das Handy stets an der Backe und ihrem Vater immer dicht auf den Fersen, der vor wilden Geschichten nur so ĂŒbersprudelt und sie damit ganz schön auf Trab hĂ€lt. Bis ihre beiden Schwestern finden, dass eigentlich sie schon immer die Hauptverantwortung fĂŒr den kranken Vater getragen haben... Da platzt Eve der Kragen, und alles kommt in Bewegung. Ganz anders, als sie sich das gedacht hat - doch nicht ohne ihre Schwestern!

Zwischen Handyklingeln, Hundegebell, Kranken bett und Karriere hat eine chaotische Familie immer ein Ohr frei fĂŒr das, was sie am meisten beschĂ€ftigt: das Leben, die Liebe und ihre kleinen Spinnereien. Durchs Telefon verbunden und zu gleich gebunden sind: Meg Ryan, Diane Keaton, Lisa Kudrow und Walter Matthau.

Das Erfolgsteam Meg Ryan und Nora Ephron ist nach 'Schlaflos in Seattle' (1993) und 'E-m@il fĂŒr Dich ' (1998) - beides unter der Regie von Nora Ephron - und 'Harry und Sally' (1989, Drehbuch Nora Ephron) in HANGING UP endlich wieder vereint. In einer hinreissenden Komödie ĂŒber die 'liebe' Familie und deren beste, schlimmste und komischste Eigenschaften.

 

REGIE:
Diane Keaton
PRODUKTION:
Laurence Mark
Nora Ephron
CAST:
Meg Ryan
Diane Keaton
Lisa Kudrow
Walter Matthau
Adam Arkin
Maree Cheatham
Paige Wolfe
DREHBUCH:
Delia Ephron & Nora Ephron
KAMERA:
Howard Atherton
SCHNITT:
Julie Monroe
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Waldemar Kalinowski

       
  Heavenly Nomadic - Sutak
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Mirlan Abdykalykow • Eine Nomadenfamilie lebt mit ihren Pferden in der berauschenden Natur Kirgistans. Schaiyrs Mann ist vor Jahren im nahen Fluss ertrunken. Eine neue Liebe bahnt sich an, als der Meteorologe Jermek seine Mess-Station neben Schaiyrs Zuhause aufbaut. ErzĂ€hlt im sanften Rhythmus des Nomadenlebens, nimmt uns Regisseur Mirlan Abdykalykow mit auf eine Zeitreise in das so leicht verwundbare Herz einer Familie und hinein in die traumhafte Natur.

Die Schönheit der Natur

Es gibt immer noch Orte auf dieser Welt, wo die Menschen in Harmonie mit Natur und Naturmythologien leben. Die Nomadenfamilie von Schaiyr lebt glušcklich mit ihren Pferden in den kirgisischen Bergen, frei von den Bedušrfnissen, die die moderne Bequemlichkeit uns vorgibt. In der Welt der 7-jĂ€hrigen Enkelin Umsunai ist die Wirklichkeit mit den Legenden der sie umgebenden Natur fest verwoben, das schenkt ihr die Mittel, der Trauer um ihren verstorbenen Vater zu begegnen. Sie glaubt fest daran, dass er – wie es in einer der schönsten Legenden erzĂ€hlt wird – in einen Steinkauz verwandelt wurde, der seine Kreise ušber den Gipfeln zieht. Als ihr Bruder aus der Stadt zurušckkehrt, saugt sie gierig Einzelheiten aus dem urbanen Studentenleben auf. In den Ohren der Grosseltern scheinen diese Geschichten Vorboten einer Entfremdung zu sein. Als sie sich neu verliebt, kann sich auch Umsunais Mutter Schaiyr kaum vorstellen, diese Welt der Stille zurušckzulassen. Fušr das in die Jahre gekommene Hirtenpaar wirkt das BaugerĂ€t, das auf den Wiesen auftaucht, wie ein dunkles Omen. Mit jedem Stušck Natur, das langsam verschwindet, scheint sich auch ein Stušck ihrer Seele zu verflušchtigen. Mirlan Abdykalykow wurde 1982 geboren und ist seit seinem achten Lebensjahr auch in der Filmlandschaft zu Hause. In drei Filmen, bei denen sein Vater Aktan Regie fušhrte, spielte er die Hauptrolle, darunter in Beshkempir (Der Adoptivsohn), den trigon-film im Kino und auf DVD herausgebracht hat. Mirlan Abdykalykow bietet uns hier eine poesievolle Ode an die Schönheit der Natur und besticht in der sanften ErzĂ€hlweise.

 

REGIE:
Mirlan Abdykalykow
PRODUKTION:
Sadyk Sher-Niyaz
CAST:
Taalaikan Abazova
Tabyldy Aktanov
Jibek Baktybekova
Jenish Kangeldiev
Anar Nazarkulova
Myrza Subanbekov
DREHBUCH:
Ernest Abdyjaparov
Aktan Arym Kubat
KAMERA:
Talant Akynbekov

       
  Heist
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Februar 2002]
       
 

Das Wichtigste im Leben ist nicht Geld! Sondern viel Geld. • Frage: Was hĂ€lt die Welt zusammen?

Joe Moore (GENE HACKMAN) hat eine schöne junge Frau, man schuldet ihm Geld, er liebt seinen Beruf. Er ist ein Dieb. Sein Profi-lmage bekommt einen Knacks, als er sich von einer Überwachungskamera filmen lĂ€sst. Sein Hehler Bergman (DANNY DeVlTO) verhandelt daraufhin noch einmal neu ĂŒber die Summe, die er Moore schuldet. Und möglicherweise betrĂŒgt Moores Frau Fran (REBECCA PIDGEON) ihn mit dem jungen Assistenten des Hehlers (SAM ROCKWELL) . Plötzlich sind Moore, sein Partner Bobby Blane (DELROY LINDO) und ihr Faktotum Pinky Pincus (RICKY JAY) völlig pleite - sie werden hintergangen und erpresst. Moore sieht sich gezwungen, fĂŒr Bergman noch einen letzten grossen Job zu erledigen. Wird Bergman Moore an die Polizei verpfeifen? Wird Fran ihn gegen ein jĂŒngeres Modell eintauschen? Werden Blane und Pincus das sinkende Schiff verlassen? Wem kann man trauen, wer wird ĂŒbers Ohr gehauen? Wer einmal lĂŒgt, dem glaubt man nicht - oder? Wer lacht zuletzt, und wer lacht ĂŒberhaupt nicht?

Antwort: Die Liebe hÀlt die Welt zusammen. Die Liebe zum Geld.

 

REGIE:
David Mamet
PRODUKTION:
Art Linson
Elie Samaha
CAST:
Gene Hackman
Danny DeVito
Delroy Lindo
Sam Rockwell
Rebecca Pidgeon
Ricky Jay
Patti LuPone
DREHBUCH:
David Mamet
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Barbara Tulliver
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
David Wasco

       
  Hereafter
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Januar 2011]
       
 

Ein Film von Clint Eastwood • In „Hereafter“ geht es um drei Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit ihrer Sterblichkeit konfrontiert werden. Matt Damon spielt den amerikanischen Arbeiter George, der eine besondere Verbindung zum Jenseits entwickelt. Auf der anderen Seite des Atlantiks wird die französische Journalistin Marie (CĂ©cile de France) durch ein Nahtoderlebnis traumatisiert. Und als der Londoner Schuljunge Marcus (Frankie/George McLaren) den Menschen verliert, der ihm am nĂ€chsten steht, lĂ€sst ihn das UnerklĂ€rliche fast verzweifeln. Alle drei sind auf der Suche nach der Wahrheit, und als sich ihre Wege kreuzen, machen sie kraft ihres Glaubens an ein Leben nach dem Tod fundamentale Erfahrungen.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
Kathleen Kennedy
Robert Lorenz
CAST:
CĂ©cile De France
Thierry Neuvic
Cyndi Mayo Davis
Lisa Griffiths
Jessica Griffiths
Ferguson Reid
Derek Sakakura
Jay Mohr
DREHBUCH:
Peter Morgan
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
Gary Roach
TON:
Bub Asman
MUSIK:
Clint Eastwood
AUSSTATTUNG:
James J. Murakami
KOSTÜME:
Deborah Hopper

       
  High Fidelity
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2000]
       
 

Eine Komödie in Vinyl von Stephen Frears • HIGH FIDELITY! Allein schon der Titel verpflichtet zum Kult: Verschlungen wurde Nick Hornbys grosser Roman ĂŒber Popmusik und den Beziehungsblues, als er 1995 erschien. Nun also hat Stephen Frears HIGH FIDELITY zum Film gemacht. MĂ€ssig zu sagen, dass der Brite, der mit Filmen wie 'My Beautiful Laundrette', 'Prick up Your Ears', 'The Grifters' und dem in den USA entstandenen 'Dangerous Liasons' weltweit fĂŒr Furore sorgte, auch diesmal ein Meisterwerk vorlegt. Und fĂŒr einmal hat dabei der Film dem Buch etwas voraus: Den Ton, bzw die Musik. Denn HIGH FIDELITY entwickelt die Geschichte vom Abschied von einer Liebe entlang einer Reihe von Musiktiteln - und das lĂ€sst sich im Kino eindeutig besser arrangieren als auf Papier. Frears hat den Schauplatz von London nach Chicago verlegt, die Musik pop-historisch angeglichen. Und es kam gut: Wenn Laura zum Auftakt die Koffern packt, ihrem Rob ein letztes 'TschĂŒss - und ich hole den Rest spĂ€ter zuflötet', dazu laut Roky Ericksons Herzschmerz-Song 'You're Gonna Miss Me' durch die Wohnung, eh den Kinosaal dröhnt - dann ist dieser HIGH FIDELITY- Groove, den Hornbys Buch so ungeheuer liebenswert machte, bereits da. So geht's weiter. Rob - John Cusack at his best! - streunt zwischen seinem LP-Shop, dem 'Championship Vinyl', und seiner Wohnung hin und her und spielt den Blues. Direkt in die Kamera spricht er seine Hits der fĂŒnf unvergesslichsten Trennungen, der fĂŒnf besten Songs fĂŒr den Montagmorgen, die fĂŒnf besten Songs fĂŒr den Tod: HIGH FIDELITY ist die grosse Lovestory des Sommers 2000, konzipiert fĂŒr Ohr und Herz!

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Tim Bevan
Rudd Simmons
CAST:
John Cusack
Iben Hjejle
Todd Louiso
Jack Black
Lisa Bonet
Catherine Zeta-Jones
Joan Cusack
DREHBUCH:
D.V. DeVincentis
Steve Pink
John Cusack
Scott Rosenberg
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
Mick Audsley
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
David Chapman
ThérÚse DePrez

       
  Hotaru No Haka
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

Das Grab der LeuchtkĂ€fer / The Grave of the Fireflies • Japan, FrĂŒhling 1945. Die StĂ€dte brennen. Immer neue Geschwader dröhnen herbei und lassen Bomben regnen. M-69 oder Napalm heisst das Zauberwort, welches US-GenerĂ€le auf die «Unbesiegbarkeit» der Japaner entgegnen konnten. Mit diesen Waffen wurden die Hauptstadt und Dutzende von grossen und mittleren StĂ€dten systematisch vernichtet. Bei solchen Angriffen starben oft an einem einzigen Tag Hunderttausende von Menschen, grösstenteils Zivilpersonen. UnzĂ€hlige verendeten spĂ€ter auf qualvolle Weise an den Folgen schwerer Verbrennungen. WĂ€ren diese Massenvernichtungsaktionen nicht von den Siegern begangen worden, wĂŒrden sie - wie auch die Zerstörung deutscher StĂ€dte durch die alliierten BomberverbĂ€nde - wohl heute fĂŒr Kriegsverbrechen gelten.

Die Mutter von Setsuko und Seita wird bei einem Brandbombenangriff schwer verletzt und stirbt wenig spĂ€ter im Spital. Der Vater ist Offizier bei der Flotte. Keine Nachricht von ihm. Von einem Tag auf den andern sind die Kinder auf sich selber gestellt. Zwar finden sie Unterschlupf bei Verwandten, doch diese haben nicht eben auf die beiden zusĂ€tzlichen MĂ€uler am Tisch gewartet. Die feindselige Stimmung bewegt Seita, den Haushalt der Tante zusammen mit seiner Schwester zu verlassen. Nun hausen die beiden in einem verlassenen Stollengrab, schlafen auf dem feuchten Erdboden; als sie nichts mehr kaufen können, leben sie von Gestohlenem und von Fröschen und anderem Getier, das sie fĂŒr essbar halten.

Basierend auf der semi-autobiografischen Geschichte des Autors Akijuki Nosaka zeigt dieser Film das Schicksal des vierzehnjĂ€hrigen Seita und seiner erst vierjĂ€hrigen Schwester Setsuko, welche durch das verwĂŒstete Kobe irren, auf der Suche nach der Mutter, nach etwas zu essen, nach ein bisschen WĂ€rme. Obdachlos und sich selbst ĂŒberlassen, verlassen Seita und Setsuko die Stadt, nachdem ihre Mutter den letzten schweren Brandbombenangriff nicht mehr ĂŒberlebt hat. Aufgenommen von ihrer Tante mĂŒssen sie miterleben, wie diese die notdĂŒrftige Ration ungerecht verteilt, mit der BegrĂŒndung, ihre eigene Tochter richtig ernĂ€hren zu mĂŒssen, da diese schliesslich als Arbeiterin in der Maschinen-Fabrik dem Land diene. Nach einiger Zeit wenden sich Seita und Setsuko von der Tante ab und versuchen, in einem Unterstand allein und aussichtslos um ihr Leben zu kĂ€mpfen - bis in den Tod.

"Grave Of The Fireflies" gewann 1994 am Internationalen Kinderfilmfestival in Chicago den ersten Preis in der Kategorie «Rechte des Kindes». Der dargestellte Hungertod der kleinen Setsuko und die Selbstaufgabe ihres Ă€lteren Bruders Seita stehen als Aufforderung, die Rechte der Kinder endlich wahrzunehmen und global zu achten. Isao Takahatas Meisterwerk hat in inhaltlicher wie technischer Hinsicht auch Jahre nach seiner ErstauffĂŒhrung seinen hohen Wert bewahrt.

 

REGIE:
Isao Takahata
PRODUKTION:
Tohru Hara
CAST:
Tsutomu Tatsumi
Ayano Shiraishi
Yoshiko Shinohara
DREHBUCH:
Isao Takahata
KAMERA:
Nobuo Koyama
SCHNITT:
Takeshi Seyama
MUSIK:
Yoshio Mamiya
AUSSTATTUNG:
Ryoichi Sato

       
  Hotel Lux
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Leander Haussmann • Das war ein Hitler-Gag zu viel: Der Komiker und Parodist Hans Zeisig (Michael Bully Herbig) muss 1938 mit falschen Papieren aus Nazi-Berlin fliehen. Eigentlich trĂ€umt er von Hollywood, doch dann landet er in Moskau und gerĂ€t in das berĂŒchtigte Exilantenhotel LUX.

Es ist der Zufluchtsort kommunistischer FunktionĂ€re aus aller Welt und insbesondere aus Deutschland. Der sowjetische Geheimdienst verwechselt Zeisig mit dem abtrĂŒnnigen Leibastrologen Adolf Hitlers. So gerĂ€t der unpolitische Entertainer zwischen die Fronten blutiger Intrigen in Stalins Machtapparat.

Zu seiner Überraschung trifft Zeisig im LUX auch seinen frĂŒheren BĂŒhnenpartner Siggi Meyer (JĂŒrgen Vogel) und die niederlĂ€ndische UntergrundkĂ€mpferin Frida (Thekla Reuten) wieder, die beide fest an das Gute im Kommunismus glauben. FĂŒr die drei Freunde beginnt ein Abenteuer auf Leben und Tod.

 

REGIE:
Leander Haussmann
PRODUKTION:
Corinna Eich
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Michael Herbig
JĂŒrgen Vogel
Thekla Reuten
Alexander Senderovich
Valery Grishko
Juraj Kukura
DREHBUCH:
Leander Haussmann
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
Frank Kruse
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Ute Paffendorf

       
  House of Sand and Fog
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. März 2004]
       
 

Mit Ben Kingsley und Jennifer Connelly • A gripping exploration of the American Dream gone awry, “House of Sand and Fog” is the story of two people driven to desperate measures to claim ownership of a house. It is only a small bungalow in Northern California, but to Kathy Nicolo (Jennifer Connelly), it is the last vestige of hope for reclaiming a life that was nearly lost to addiction. When a bureaucratic error forces her eviction, Kathy is left homeless – helpless to stop the house from being sold at auction for a fraction of its worth.

The new owner, Massoud Amir Behrani (Ben Kingsley), sees the house as the fulfillment of the American Dream he has been pursuing since he fled Iran with his family years earlier. A former Colonel in the Iranian Air Force, Behrani has been reduced to working menial jobs to maintain a pretense of affluence. Now he pours the last of his life savings into the purchase of the house that will, at last, bring back the prosperity his family once knew.

As Kathy and Behrani ’s fight for the house escalates, Kathy finds an unlikely ally in the officer sent to evict her, Deputy Sheriff Lester Burdon (Ron Eldard), who becomes dangerously devoted to her cause. Caught in the maelstrom are Behrani’s wife, Nadi (Shohreh Aghdashloo), and son, Esmail (Jonathan Ahdout).

What begins as a conflict over a small, rundown bungalow spirals into a clash of cultures that propels everyone involved towards an inescapable, and ultimately heartbreaking, climax. “House of Sand and Fog” exposes the unsettling truth that it is sometimes our hopes and not our hatreds that divide us.

 

REGIE:
Vadim Perelman
PRODUKTION:
Michael London
Vadim Perelman
CAST:
Jennifer Connelly
Ben Kingsley
Ron Eldard
Frances Fisher
Kim Dickens
Shohreh Aghdashloo
Jonathan Ahdout
DREHBUCH:
Vadim Perelman
Shawn Lawrence Otto
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Lisa Zeno Churgin
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Maia Javan
KOSTÜME:
Hala Bahmet

       
  HymyilevĂ€ mies
 
       
 

The Happiest Day in the Life of Olli MĂ€ki • Olli MĂ€ki ist ein Ă€usserst schĂŒchterner junger Mann, ein sympathischer BĂ€cker aus der finnischen Provinz – aber auch das grösste Boxtalent seines Landes! Im Sommer 1962 verschafft ihm sein ehrgeiziger Manager Elis einen Titel-Kampf gegen den amerikanischen Weltmeister Davey Moore. Die Vorbereitungen auf den grossen Tag stehen an: Trainings, Fotoshootings, Sponsorendinner – aber Olli ist mit seinen Gedanken ganz woanders. Der junge Boxer hat sich ĂŒber beide Ohren in die schöne Raija verliebt und trĂ€umt davon, mit seiner Angehimmelten durch die finnischen WĂ€lder zu spazieren. Ollis neue Leidenschaft treibt Elis zur Weissglut – und erinnert uns daran, was wirklich glĂŒcklich macht ... Ein charmanter, von lakonischem Humor getragener (Anti-)Sport Film.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Juho Kuosmanen
PRODUKTION:
Jussi RantamÀki
CAST:
Jarkko Lahti
Eero Milonoff
Oona Airola
Joanna Haartti
Esko Barquero
DREHBUCH:
Mikko Myllylahti
Juho Kuosmanen
KAMERA:
Jani-Petteri Passi
SCHNITT:
Jussi Rautaniemi
TON:
Pietu Korhonen

       
  I Don't Know How She Does It
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Douglas McGrath • Kate Reddy hat alles, was eine Frau sich wĂŒnschen kann: Zwei entzĂŒckende Kinder, einen liebevollen Gatten, ein halbwegs zuverlĂ€ssiges KindermĂ€dchen und einen anspruchsvollen Job als Top-Fondsmanagerin mit besten Karriereaussichten. Das einzige, was Kate fehlt, sind 24 zusĂ€tzliche Stunden tĂ€glich. Denn in Kates Leben ist jede Minute doppelt verplant. Mit Volldampf rast sie durch den Alltag, zerreisst sich zwischen Schreibtisch und SchulauffĂŒhrung, Klienten und Kinderzimmer. Dennoch kann sie keinem Teil ihres Lebens gerecht werden. Nicht ihren AnsprĂŒchen an eine „richtige“ Mutter, perfekt organisiert und pĂ€dagogisch wertvoll. Nicht ihrem Ehemann Richard, der sein Bestes gibt und es ihr doch nie recht macht. Und nicht ihrem Chef, fĂŒr den jemand schon blau macht, wenn er nur Vollzeit arbeitet. Jeder Bereich schwappt in den anderen hinein und sorgt dort fĂŒr Chaos.

 

REGIE:
Douglas McGrath
PRODUKTION:
Donna Gigliotti
CAST:
Christina Hendricks
Sarah Jessica Parker
Pierce Brosnan
Sarah Shahi
Busy Philipps
Greg Kinnear
Jessica Szohr
DREHBUCH:
Aline Brosh McKenna
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Kevin Tent
Camilla Toniolo
TON:
David Marcus
MUSIK:
Rachel Portman
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Renee Ehrlich Kalfus

       
  Il comandante e la cicogna
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2013]
       
 

Ein Film von Silvio Soldini • Leo hat viel zu tun. Sehr viel. Er hat ein kleines SanitĂ€runternehmen. Und er ist allein erziehender Vater von zwei Kindern im Teenager-Alter.

Diana ist KĂŒnstlerin, trĂ€umt in den Tag hinein. Ihre Kunst verkauft sich ĂŒberhaupt nicht. Jetzt macht auch noch ihr Vermieter Druck, will sein Geld.

Ihre grosse Chance wittert Diana, als sie einem Anwalt ein GemĂ€lde an die BĂŒrowand malen soll. So begegnet sie Leo - denn der braucht juristischen Beistand, weil im Internet erotische Aufnahmen seiner Tochter aufgetaucht sind.

In seinem neuen Werk verwebt Silvio Soldini verschieden Geschichten, lÀsst sie geschickt zusammenlaufen. Neben Diana und Leo sind da noch Elia, der heimlich einen Storch aufzieht, der urbane Einsiedler Amanzio, Leos verstorbene Frau Teresa und ein mysteriöser Privatdetektiv...

 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Lionello Cerri
CAST:
Luca Zingaretti
Alba Rohrwacher
Claudia Gerini
Valerio Mastandrea
Giuseppe Battiston
Giuseppe Cederna
DREHBUCH:
Silvio Soldini
Marco Pettenello
Doriana Leondeff
KAMERA:
Ramiro Civita
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
TON:
Taketo Gohara
François Musy
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri

       
  IncreschantĂŒm
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2001]
       
 

Heimweh • «Er war blind, er war kleinwĂŒchsig, aber er hatte ein ĂŒbergrosses Ohr. FrĂ€nzli nannte man ihn, sein richtiger Name war Franz Josef Waser. Seine Familie, jenisch von Herkunft und musikantisch aus Berufung, hatte sich im Unterengadiner Weiler Chaflur bei Tschlin niedergelassen, sein Geigenspiel jedoch war berĂŒhmt von Mailand bis nach Innsbruck. FrĂ€nzli besass das absolute Gehör und die besondere Gabe des wandernden Musikanten, das unterwegs Gehörte sofort nachzuspielen. In seinem Repertoire vermengten sich die Tanzweisen der weiten Welt, die Polkas, Mazurkas und Walzer, mit den wehmĂŒtigen Melodien des Engadins. Als der Virtuose 1895, erst 37jĂ€hrig, verstarb, fĂŒhrten die Wasers die Familientradition fort. Bis in die Zwischenkriegszeit hinein gehörte die «FrĂ€nzlimusik» zum Festkalender des Engadins und der benachbarten Regionen.

Anfang der 80er-Jahre begannen die drei Tschliner BrĂŒder Domenic, Duri und Curdin Janett die alten Engadiner TĂ€nze systematisch aufzuarbeiten; ihr Quintett, zusammen mit Men Steiner und Flurin Caviezel gegrĂŒndet, ist nach den famosen Vorfahren getauft.

Obwohl die Gruppe am ursprĂŒnglichen Instrumentarium festhĂ€lt - Violine, Viola und Kontrabass, Klarinette und Cornett -, beschrĂ€nkt sie sich nicht darauf, die FundstĂŒcke einfach nachzuspielen, die neuen FrĂ€nzlis bearbeiten verwandte Volksweisen und schreiben neue Kompositionen nach altem Muster. Und ganz nach ihren Vorbildern reichern sie das Repertoire laufend mit jenen Stilen an, die sie unterwegs, quasi durch die Jahrzehnte reisend, antreffen: impressionistische Klassik, Swing, italienische Filmmusik, Balkanmotive.» Benedetto Vigne, zĂŒritipp

 

REGIE:
Stefan Haupt
KAMERA:
Hans SchĂŒrmann
SCHNITT:
Myriam Flury

       
  Io sono l'amore
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2010]
       
 

Ein Film von Luca Guadagnino • Die Recchis sind das, was man sich unter einer einflussreichen Familie vorstellt: ein nobler und höchst angesehener lombardischer Industriellenclan mit einer stattlichen Villa und einem Heer von Bediensteten mitten in Mailand. Im Haus herrscht immer noch Grossvater Recchi mit patriarchalischer HĂ€rte, wĂ€hrend sich die Ehe zwischen Emma (Tilda Swinton), einer gebĂŒrtigen Russin, und Tancredi mit den Jahren merklich abgekĂŒhlt hat. Die Kinder werden selbstĂ€ndiger und gehen ihre eigenen Wege.

Emmas grösste Leidenschaft ist die Kochkunst. Als ihr Sohn den jungen Koch Antonio, mit dem er ein Restaurant eröffnen will, den Recchis vorstellt, kommen sich Emma und Antonio durch ihre gemeinsame Passion nĂ€her. Dies fĂŒhrt innerhalb der gehobenen Gesellschaft schon bald zu irreparablen Konsequenzen.

 

REGIE:
Luca Guadagnino
PRODUKTION:
Luca Guadagnino
Francesco Melzi d'Eril
Marco Morabito
Tilda Swinton
Alessandro Usai
Massimiliano Violante
CAST:
Tilda Swinton
Flavio Parenti
Edoardo Gabbriellini
Alba Rohrwacher
Pippo Delbono
DREHBUCH:
Luca Guadagnino
Barbara Alberti
Ivan Cotroneo
Walter Fasano
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Walter Fasano
TON:
Francesco Liotard
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
John Adams
AUSSTATTUNG:
Francesca Balestra Di Mottola
KOSTÜME:
Maria A. Cannarozzi

       
  Jackie Brown
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 1998]
       
 

Quentin's back • Stewardess Jackie Brown (Pam Grier) bessert ihr schmales Gehalt dadurch auf, dass sie im Auftrag des kleinen WaffenhĂ€ndlers Ordell Robbie (Samuel L. Jackson) illegal Bargeld in die USA einfĂŒhrt - bis sie eines Tages am Flughafen von Los Angeles von Special Agent Ray Nicolet (Michael Keaton) kontrolliert und festgenommen wird. Die Behörden setzen sie unter Druck: Jackie wird nur dann straffrei ausgehen, wenn sie aktiv dabei mithilft, Ordell auffliegen zu lassen.

Mit Hilfe des sympathischen Kautionsvermittlers Max Cherry (Robert Forster), der sich nur zu gut in ihre verzwickte Lage hineinversetzen kann, heckt Jackie einen gewagten, fast tollkĂŒhnen Plan aus, wie man die verschiedenen Seiten gegeneinander ausspielen könnte. Noch vertrackter wird die Situation durch Ordells Komplizen Louis Gara (Robert De Niro) und Melanie Ralston (Bridget Fonda), die ihre eigenen Ziele verfolgen. Indem sie vorgibt, sowohl mit den Gangstern als auch mit den Fahndern zu kooperieren, versucht Jackie Brown, alle Beteiligten ĂŒbers Ohr zu hauen und nicht weniger als eine halbe Million Dollar buchstĂ€blich in ihre eigene Tasche wandern zu lassen...

JACKIE BROWN ist das lang erwartete neue filmische Meisterwerk von Hollywood-»Wunderkind« Quentin Tarantino, der sich innerhalb kĂŒrzester Zeit mit den beiden Kultfilmen RESERVOIR DOGS und PULP FICTION in die Reihe der innovativsten und begabtesten Regisseure der Welt katapultierte. Mit JACKIE BROWN bringt er nun erstmals keinen Originalstoff, sondern eine Romanadaption auf die Leinwand: Nach dem ebenso spannenden wie humorvollen Krimi 'Rum Punch' des Bestseller-Autors Elmore Leonard (Get Shorty) entstand eine Mischung aus Thriller und Komödie, die alle bewĂ€hrten Merkmale eines Tarantino-Geniestreichs trĂ€gt, gleichzeitig aber auch die Geschichte einiger sehr realer Menschen erzĂ€hlt: Sechs schillernde Charaktere jagen hinter einer halben Millionen Dollar her, und die Frage ist nur: Wer hat die besten Karten?

 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Lawrence Bender
CAST:
Pam Grier
Samuel L. Jackson
Robert Forster
Bridget Fonda
Michael Keaton
Robert De Niro
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
Elmore Leonard
KAMERA:
Guillermo Navarro
SCHNITT:
Sally Menke
TON:
Stephen Hunter Flick
MUSIK:
Joseph JuliĂĄn GonzĂĄlez
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Mary Claire Hannan

       
  Jerusalem
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2014]
       
 

Ein Film von Daniel Ferguson • JERUSALEM 3D nimmt den Zuschauer mit auf eine anregende und aufschlussreiche Tour durch eine der Ă€ltesten und geheimnisvollsten StĂ€dte der Welt. Nachdem Jerusalem ĂŒber 5‘000 Jahre unzĂ€hlige Male zerstört und wieder aufgebaut wurde, bleibt die anhaltende Anziehungskraft dieser Stadt ein RĂ€tsel. Was machte sie fĂŒr so viele unterschiedliche Kulturen so wichtig? Wie wurde sie zum weltweiten Zentrum von drei bedeutenden Religionen? Warum ist sie fĂŒr uns heute immer noch von Bedeutung?

JERUSALEM 3D versucht, diese Fragen zu beantworten, indem der Film drei junge Jerusalemiten und ihre Familien begleitet – Juden, Christen und Muslime. Aus ihrer Sicht erfĂ€hrt der Zuschauer, was es bedeutet, Jerusalem seine Heimat zu nennen, und erlebt Feiern und Veranstaltungen, die die Höhepunkte eines Jahres im Leben der Stadt bilden. Begleiten Sie die renommierte ArchĂ€ologin Dr. Jodi Magness auf ihrer unterirdischen Suche nach der Lösung fĂŒr einige der grössten RĂ€tsel der Stadt.

JERUSALEM 3D zeigt das gemeinsame Erbe von Juden, Christen und Muslimen und will sie – und das Publikum – auf diese Weise dazu anregen, sich gegenseitig besser zu verstehen. Der Zuschauer erhĂ€lt einen einzigartigen Blick auf einen Teil der Welt, der Milliarden von Menschen fasziniert.

 

REGIE:
Daniel Ferguson
PRODUKTION:
Taran Davies
George Duffield
Daniel Ferguson
CAST:
Austin Carder
Benedict Cumberbatch
James Heilpern
Kindra Heilpern
Jodi Magness
Revital Zacharie
DREHBUCH:
Sheila Curran Bernard
Daniel Ferguson
KAMERA:
Reed Smoot
SCHNITT:
Jean-Marie Drot
TON:
Ed Douglas
Karl Mohr
Peter Thillaye
Lan Tran
MUSIK:
Michael Brook

       
  Jimmy's Hall
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Ken Loach • Irland 1932: Jimmy Gralton kommt nach mehr als zehn Jahren aus den USA in sein Heimatdorf zurĂŒck. Hier, inmitten der rauen irischen Landschaft, gab es einst einen einfach eingerichteten Tanzsaal: einen Ort der Freiheit und der Inspiration, des TrĂ€umens und natĂŒrlich des Tanzens. Mit Jimmys RĂŒckkehr erwacht der Saal zu neuem Leben – und damit die Hoffnungen einer jungen Generation auf eine freiere, selbstbestimmte Zukunft. Das allerdings gefĂ€llt den konservativen Kreisen im Ort ganz und gar nicht

Herausragende Darsteller, wunderbare Musik, eine packende Story: Ken Loach und sein Drehbuchautor Paul Laverty – zwei, die ihre Ideale nie verraten und wunderbare Filme wie «Looking for Eric» und «The Angels‘ Share» realisiert haben – wissen auch in ihrem aktuellen Werk zu begeistern. Vom Leben von James «Jimmy» Gralton und den turbulenten Ereignissen im Irland der 1930er-Jahre inspiriert pendelt «Jimmy’s Hall» zwischen ZĂ€rtlichkeit und Zorn, ist voller Weisheit und schlitzohrigem Humor. Ein Film, der den Mut junger Frauen und MĂ€nner feiert, die ihre Ideale unbeirrt verteidigen – berĂŒhrend, universell und zeitlos.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Barry Ward
Simone Kirby
Andrew Scott
Jim Norton
BrĂ­an F. O'Byrne
DREHBUCH:
Paul Laverty
Donal O'Kelly
TON:
Ray Beckett
AUSSTATTUNG:
Fergus Clegg
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  Josie and the Pussycats
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Here ...kitty, kitty, kitty • Miau — Bahn frei fĂŒr die Pussycats! Die besten Freundinnen Josie (Rachael Leigh Cook), Melody (Tara Reid) und Val (Rosario Dawson) haben es geschafft: Nach ernĂŒchternden Auftritten im Bowlingcenter und auf der Strasse stehen sie mit ihrer Band “The Pussycats” endlich vor dem Durchbruch. Mit einem Plattenvertrag in der Tasche geht es fĂŒr die unkonventionelle Girl-Band in die schrille Szene der Musikindustrie. Die Pussycat-Hysterie kennt bald kein Halten mehr: Nummer Eins Hits, Titel-Stories und ĂŒberall Scharen von Teens, die wie ihre Idole Haarreifen mit Katzenohren tragen.

Doch schnell verwandelt sich der Traum in einen Albtraum. Nicht nur ihr Traummann rutscht Josie fast durch die Finger, wachsender Neid und die Intrigen ihres schleimigen Managers (Alan Cumming) drohen den Kern der Band zu zerstören: ihre Freundschaft. Wie konnte das nur passieren?! Kurz vor dem ausverkauften Mega-Konzert deckt Josie die dĂŒstere Wahrheit hinter dem ganzen Musikzirkus auf: Die verschrobene Chefin der Plattenfirma (Parker Posey) verwandelt Jugendliche in willenlose KaufsĂŒchtige, indem sie versteckte Werbenachrichten in die Songs der Pussycats einschleust. Millionen Teenager sind in Gefahr! Doch wer sich mit diesen SchmusekĂ€tzchen anlegt, bekommt ihre Krallen zu spĂŒren 


 

REGIE:
Deborah Kaplan
Harry Elfont
PRODUKTION:
Marc Platt
Tracey E. Edmonds
Chuck Grimes
Tony DeRosa-Grund
CAST:
Rachael Leigh Cook
Tara Reid
Rosario Dawson
Alan Cumming
Gabriel Mann
Paulo Costanzo
Missi Pyle
DREHBUCH:
Deborah Kaplan
Harry Elfont
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Peter Teschner
MUSIK:
John Frizzell
AUSSTATTUNG:
Jasna Stefanovich

       
  Kalt ist der Abendhauch
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

Nach dem Roman von Ingrid Noll • Fast ein ganzes Leben wartet Charlotte auf den Mann, von dem sie weiss, dass er der richtige fĂŒr sie ist: Hugo, der Mann ihrer Schwester.

Sie lebt ihr eigenes Leben, ĂŒbersteht den Krieg, Ehemann und Liebhaber, wird dreifache Mutter, hat im wahrsten Sinne des Wortes eine Leiche im Keller und trifft am Ende ihrer Tage, nun schon ĂŒber 80, ihre grosse Liebe wieder. Die ErfĂŒllung dieser Leidenschaft liegt in der BestĂ€tigung: Auch Hugo hat – zu spĂ€t – erkannt, dass es nur eine wirkliche Liebe in seinem Leben gab.

„Vielleicht braucht es ein ganzes Leben, um fĂŒnf Minuten glĂŒcklich sein zu können.”

KALT IST DER ABENDHAUCH ist der vorletzte und bisher bei weitem erfolgreichste Roman von Ingrid Noll, der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellerin. Rainer Kaufmann, einer der talentiertesten Gegenwartsregisseure, hat die grosse, aufwendig ausgestattete Liebesgeschichte inszeniert. Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit der beiden nach dem Erfolg von DIE APOTHEKERIN. Nach dem Motto "Never change a winning team" haben APOTHEKERIN-Produzent GĂŒnter Rohrbach und Regisseur Rainer Kaufmann auch fĂŒr diese Ingrid Noll-Adaption wieder das bewĂ€hrte Ensemble hinter der Kamera zusammengestellt: Kathrin Richter und Ralf Hertwig als Drehbuchautoren, Klaus Eichhammer fĂŒr die Bildgestaltung, Knut Loewe als Ausstatter, Katharina von Martius beim KostĂŒm und Ueli Christen als Schnittmeister.

 

REGIE:
Rainer Kaufmann
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Heinz Bennent
Gisela Trowe
August Diehl
Fritzi Haberlandt
André Hennicke
Ingo Naujoks
Vadim Glowna
DREHBUCH:
Kathrin Richter
Ralf Hertwig
KAMERA:
Klaus Eichhammer
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Knut Loewe

       
  Keinohrhase und ZweiohrkĂŒken
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Maya GrĂ€fin Rothkirch • Der Keinohrhase kann alles genauso gut wie die anderen Hasen. Aber weil er keine Ohren hat, will niemand mit ihm spielen. Als eines Tages ein Ei vor seiner TĂŒr liegt, ahnt er noch nicht, dass das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist. Mit dem ZweiohrkĂŒken erlebt er viele spannende Abenteuer, bis hin zur ErfĂŒllung ihrer grössten WĂŒnsche. Denn wer einen richtigen Freund hat, der kann einfach alles schaffen. Und hat auch noch eine Menge Spass dabei.

 

REGIE:
Maya GrÀfin Rothkirch
PRODUKTION:
Maya GrÀfin Rothkirch
Til Schweiger
Thomas Zickler
CAST:
Til Schweiger
Matthias Schweighöfer
Emma Schweiger
AUSSTATTUNG:
Matthias Lechner
Ralph Niemeyer

       
  Keinohrhasen
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2007]
       
 

Ein Film von Til Schweiger • Der Boulevard ist sein Revier: Reporter Ludo (Til Schweiger) ist mit Paparazzo Moritz (Matthias Schweighöfer) stĂ€ndig auf der Jagd nach Stars, Starlets und Boxenludern. Manchmal glaubt er sogar selbst an die Storys, die er verzapft – und eines Tages geht das ins Auge: Die Richterin brummt ihm 300 soziale Arbeitsstunden in einem Kinderhort auf. Dort herrscht Anna (Nora Tschirner), die den Schwerenöter Ludo schon als Kind nicht ausstehen konnte – Ludo muss also barfuss durch die Hölle. Zwischen Klatschspalten und KlettergerĂŒsten entdeckt er sich selbst – es ist der KnĂŒller seines Lebens...

 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
Thomas Zickler
CAST:
Til Schweiger
Nora Tschirner
Matthias Schweighöfer
Alwara Höfels
JĂŒrgen Vogel
Rick Kavanian
Armin Rohde
Wolfgang Stumph
Barbara Rudnik
KAMERA:
Christof Wahl
SCHNITT:
Charles Ladmiral
TON:
Andreas Ruft
MUSIK:
Dirk Reichardt
AUSSTATTUNG:
Christian Schaefer
KOSTÜME:
Gabrielle Reumer

       
  Khamosh Pani - Silent Waters
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. April 2004]
       
 

Ein Film von Sabiha Sumar • Charkhi, ein Dorf im pakistanischen Punjab. Ayesha ist eine scheinbar gut situierte Frau in den besten Jahren, deren Leben sich um ihren vertrĂ€umten achtzehnjĂ€hrigen Sohn Saleem dreht. Saleem ist bis ĂŒber beide Ohren in Zubeida verliebt. Ayeshas Mann ist bereits seit einiger Zeit tot, und sie muss sich zusĂ€tzlich zu ihrer spĂ€rlichen Rente mit Koranstunden fĂŒr junge MĂ€dchen ĂŒber Wasser halten.

Die Geschichte beginnt 1979, in der Zeit der MilitĂ€rdiktatur in Pakistan unter FĂŒhrung von PrĂ€sident General Zia ul Haq. Das Land befindet sich auf dem Weg in die Islamisierung.

Saleem schliesst sich einer Gruppe islamischer Fundamentalisten an und verlÀsst Zubeida. Ayesha verfolgt die VerÀnderung ihres Sohnes mit Sorge.

Als Sikh Pilger aus Indien in das Dorf strömen, beschleunigen sich die Ereignisse. Einer der Pilger sucht nach seiner Schwester Veero, die 1947 von Moslems verschleppt wurde und ruft damit schmerzhafte Erinnerungen wach.

 

REGIE:
Sabiha Sumar
PRODUKTION:
Helge Albers
Philippe Avril
CAST:
Kiron Kher
Aamir Ali Malik
Arshad Mahmud
Salman Shahid
Shilpa Shukla
Sarfaraz Ansari
DREHBUCH:
Sabiha Sumar
KAMERA:
Ralph Netzer
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Uwe Haussig
MUSIK:
Arshad Mahmud
Madan Gopal Singh
AUSSTATTUNG:
Olivier Meidinger
KOSTÜME:
Heike Schultz-Fademrecht

       
  Kick-Ass
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Matthew Vaughn • Fast unsichtbar in der Schule und mit einem Haufen Comics im Schrank ist Dave Lizewski (Aaron Johnson) ein völlig durchschnittlicher Teenager - zumindest bis er die Entscheidung fĂ€llt, ein Superheld zu werden. Er schlĂŒpft in ein grĂŒnes GanzkörperkostĂŒm, setzt sich eine Maske mit Schlitzen fĂŒr Augen und Mund auf, schnappt sich zwei BleirohrkampfknĂŒppel und zieht als "Kick-Ass" in den Kampf gegen das Böse.
Das einzige Problem dabei ist allerdings, dass er auf seinen nĂ€chtlichen Patrouillen nicht mal ein winziges FĂŒnkchen Superkraft zu bieten hat und sich vor Schurken in Acht nehmen muss, die etwas mehr Power aufweisen. Doch dann gelingt ihm tatsĂ€chlich sein erster grosser Kampf und so wird er zum MySpace-Helden. Ebenfalls maskiert, aber schon lĂ€nger mit todbringendem Ernst im GeschĂ€ft sind zwei andere "RĂ€cher", auf die er bald darauf trifft: eine unaufhaltsame 11-JĂ€hrige (ChloĂ« Moretz), die ihr rasiermesserscharfes Doppelschwert als "Hit Girl" schwingt, sowie ihr panzerbrechender Vater (Nicolas Cage), der erbarmungslos als "Big Daddy" zupackt. Dazu gesellt sich mit "Red Mist" (Christopher Mintz-Plasse) noch ein weiterer Superheldennachahmer. Diese eigenwillige und durchaus energische Allianz bekommt es aber schnell auch mit mĂ€chtigen Feinden zu tun und wird durch die heimtĂŒckischen Machenschaften von Gangsterboss Frank D'Amico (Mark Strong) auf eine tödliche Probe gestellt.

 

REGIE:
Matthew Vaughn
PRODUKTION:
Adam Bohling
Tarquin Pack
Brad Pitt
David Reid
Kris Thykier
Matthew Vaughn
CAST:
Aaron Johnson
Christopher Mintz-Plasse
Mark Strong
Chloe Moretz
Nicolas Cage
DREHBUCH:
Jane Goldman
Mark Millar
Matthew Vaughn
KAMERA:
Ben Davis
SCHNITT:
Eddie Hamilton
Jon Harris
TON:
Danny Sheehan
MUSIK:
Ilan Eshkeri
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
Russell De Rozario
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Kiss Kiss Bang Bang
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Shane Black • Harry Lockhart (ROBERT DOWNEY JR.) ist im Grunde ein anstĂ€ndiger Typ. Gut, er ist ein Kleinganove, der mit einem Cocktail aus zerzaustem Charme und schlitzohrigem Optimismus durchs Leben schliddert, aber im Grunde will er sauber bleiben. Er weiss nur nicht recht, wie.

Doch eines Tages hat Harrys ewige PechstrĂ€hne ein Ende. Gerade macht er mit seinem Partner nach Ladenschluss Weihnachts-„EinkĂ€ufe“ in einem New Yorker SpielwarengeschĂ€ft, als die beiden von der Alarmanlage unterbrochen werden. (Stimmt, das sieht böse aus, aber lesen Sie weiter). Auf seiner hektischen Flucht vor den Cops stolpert Harry zufĂ€llig in den Casting-Termin fĂŒr einen Hollywood-Krimi, und ehe er sich’s versieht, sitzt er schon im Flugzeug nach Los Angeles, um Probeaufnahmen zu machen.

Dort landet Harry im Haifischteich der Huren, Gauner, Loser und ewigen TrĂ€umer. Als Vorbereitung auf die Testaufnahmen soll er beim ruppigen PrivatschnĂŒffler Perry van Shrike (VAL KILMER), dem "schwulen Perry", in die Lehre gehen. Der schwule Perry ist skrupellos, gnadenlos tough und – Sie haben’s schon erraten – schwul. Er bringt wenig Geduld fĂŒr Harry auf, der sein Schauspieltalent ausprobiert, indem er sich als Detective ausgibt.

 

REGIE:
Shane Black
PRODUKTION:
Joel Silver
CAST:
Robert Downey Jr.
Val Kilmer
Michelle Monaghan
Corbin Bernsen
Dash Mihok
Larry Miller
DREHBUCH:
Shane Black
KAMERA:
Michael Barrett
SCHNITT:
Jim Page
TON:
Richard Adrian
Mark Larry
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Aaron Osborne
KOSTÜME:
Christopher J. Kristoff

       
  Kozje usi
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2017]
       
 

Out of the Woods / Ziegenohren • Diese fesselnde Geschichte handelt vom Überlebenskampf von Stojanka, die durch die Schauspielerin Gorica Popovic lebhaft dargestellt wird. Durch verĂ€nderte LebensumstĂ€nde musste sie aus der Stadt in ihr Heimatdorf zurĂŒckkehren. Mittlerweile schon 62-jĂ€hrig, zieht sie nun ihre Grosskinder auf, die 14-jĂ€hrige Sophia und der 8 Jahre alte Steven, dessen Eltern das Dorf verlassen haben um ausserhalb des Dorfes nach Arbeit zu suchen. Ihre Tochter ist vor vielen Jahren nach Amerika ausgewandert. Stojanka leidet darunter, dass sie seit 4 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hat.
Obwohl im Dorf geboren, passt Stojanka nicht so richtig in das dörfliche Milieu. So steht sie immer wieder in Konfrontation mit den örtlichen Ansichten. Es ergeben sich abstruse Situationen als Stojanka sich durchzuschlagen versucht. Sohn und Schwiegertochter schicken kein Geld, aber Stojanka bemĂŒht sich trotz allem, ihrer Nichte neue Schuhe zu kaufen. Die Grosskinder wĂŒnschen sich FahrrĂ€der und das undichte Dach muss repariert werden. Durch Kaffeesatz lesen, die Einrenkung von ausgekugelten Armen und Beinen, wie auch durch die Hasenjagd, versucht sie sich etwas dazu zu verdienen. Diese emotionale Geschichte verfolgt den Kampf einer Grossmutter mit den heutigen harschen LebensumstĂ€nden und den Druck der Gesellschaft, in der wir leben.
Im Film wie auch in der Geschichte der Buchvorlage findet Stojanka auch zur Liebe von Personen Ihrer Jugendzeit zurĂŒck: dem Dorfpfarrer, dem JĂ€ger, den weggelaufenen Kindern, und dem Mann von dem sie damals schwanger wurde.

 

REGIE:
Marko Kostic
CAST:
Gorica Popovic
Nikola Kojo
Milica Spasojevic
Slobodan Custic
Andjelka Prpic
Sergej Trifunovic
Branislav Trifunovic
DREHBUCH:
Vladislava Vojnovic

       
  Krokus - As Long As We Live
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2004]
       
 

Rockstars wie im MĂ€rchen, Made in Solothurn • FĂŒnf Solothurner „Giele” kehren dem spiessigen BĂŒnzlileben den RĂŒcken und ziehen mit ihrem Rock’n’Roll in die grosse Welt hinaus. Sie erobern mit Hardrock die Konzertstadien in den USA und die Herzen der Groupies. Ende der 80er-Jahre fallen die Rockgötter unverhofft aus den Wolken des Rockhimmels und landen unsanft auf dem Boden der helvetischen RealitĂ€t. Die Geschichte der erfolgreichsten Schweizer Rockband aller Zeiten.

Die Krokus-Geschichte ist nicht einfach eine weitere Rock-Saga mit Promotionseffekt. Vielmehr erzĂ€hlt der Film eine 30-jĂ€hrige leidenschaftliche Achterbahnfahrt, wĂ€hrend der Freundschaften zerbrechen, Egos sich blĂ€hen und viel Geld ĂŒber und unter dem Tisch verschoben wird. Erfolg, Aufstieg, Krankheit, Tod, Sex und der immerwĂ€hrende Versuch, an die alten Zeiten anzuknĂŒpfen. Der Stoff hat fĂŒr mich annĂ€hernd die Dimension eines griechischen Epos.

Mit teilweise exklusivem Archivmaterial und Interviews mit den Hauptakteuren und deren Umfeld erzĂ€hlt der Film ein StĂŒck helvetischer Kulturgeschichte.

 

REGIE:
Reto Caduff
PRODUKTION:
Christian Davi
CAST:
Fernando von Arb
Chris von Rohr
Freddy "Steady" Frutig
JĂŒrg NĂ€geli
Marc Storace
DREHBUCH:
Reto Caduff
Hannes Hug
KAMERA:
Michael Saxer
Daniel Pfisterer
SCHNITT:
Michael Hertig
Alberto Engeli
TON:
Michael Hediger
MUSIK:
Krokus

       
  L'ami
 
       
 

François d'Assise et ses frÚres

 

REGIE:
Renaud Fely
Arnaud Louvet
PRODUKTION:
Francesca Feder
Arnaud Louvet
CAST:
Elio Germano
Jérémie Renier
Alba Rohrwacher
Stefano Cassetti
Thomas Doret
DREHBUCH:
Renaud Fely
Arnaud Louvet
Julie Peyr
KAMERA:
LĂ©o Hinstin
SCHNITT:
Emma Augier
TON:
Bertrand Boudaud
Valérie Deloof
Simon Hanin
MUSIK:
Grégoire Hetzel
KOSTÜME:
Marie-Laure Pinsard

       
  L'uomo che verra
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2012]
       
 

Ein Mensch wird kommen • Das Jahr 1944: Die achtjĂ€hrige Martina wĂ€chst als Kind einer einfachen Bauernfamilie in der rauen Bergwelt des Monte Sole unweit von Bologna auf. Die hart arbeitenden Eltern kommen knapp ĂŒber die Runden. Seit ihr kleiner Bruder gestorben ist, spricht das MĂ€dchen nicht mehr. Inzwischen erwartet ihre Mutter wieder ein Kind, und Martina ist glĂŒcklich und trĂ€umt von ihrem BrĂŒderchen, das demnĂ€chst geboren wird. WĂ€hrenddessen gerĂ€t das abgelegene Dorf immer mehr zwischen die Fronten des Krieges. Die in den Bergen verschanzten Partisanen liefern sich heftige Gefechte mit den deutschen Besatzungstruppen. In der Nacht zum 29. September 1944 wird Martinas BrĂŒderchen geboren. Wenige Stunden spĂ€ter starten SS-Einheiten in der Region ihren Vergeltungsschlag.

„L’uomo che verrà“ wurde mit dem italienischen Filmpreis David di Donatello als bester Film des Jahres 2010 ausgezeichnet. Eine kraftvolle und bewegende Geschichte ĂŒber einfache Menschen, die von der Weltgeschichte ĂŒberrollt werden. Vor allem aber ein Film ĂŒber das Leben einer Familie und einer Dorfgemeinschaft, eingefangen in ebenso authentischen wie poetischen Bildern. Und im Zentrum ein kleines MĂ€dchen, das Gutes wie Böses auf ganz eigene Weise verarbeitet.

 

REGIE:
Giorgio Diritti
PRODUKTION:
Simone Bachini
Giorgio Diritti
CAST:
Maya Sansa
Alba Rohrwacher
Eleonora Mazzoni
Claudio Casadio
Greta Zuccheri Montanari
Vito
DREHBUCH:
Giorgio Diritti
Giovanni Galavotti
Tania Pedroni
KAMERA:
Roberto Cimatti
SCHNITT:
Giorgio Diritti
Paolo Marzoni
TON:
Daniele Quadroli
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
Marco Biscarini
Daniele Furlati
AUSSTATTUNG:
Giancarlo Basili
KOSTÜME:
Lia Francesca Morandini

       
  La Femme de Chambre du Titanic
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 1998]
       
 

Ein Film von Bigas Luna • 1912. Eine kleine Industriestadt in Lothringen. Wieder einmal gewinnt Horty das lokale Wettrennen und als Preis eine Reise nach Southampton, um dort der Jungfernfahrt der Titanic beizuwohnen. In der Nacht vor dem grossen Ereignis begegnet der schĂŒchterne Horty Marie, einem ZimmermĂ€dchen der Titanic. Nach seiner RĂŒckkehr beginnt Horty abends im Cafe von seinem Abenteuer mit Marie zu erzĂ€hlen. Dabei entfaltet er solch eine blĂŒhende Phantasie, dass seine Geschichte von der leidenschaftlichen Liebesnacht auf dem legendĂ€ren Luxusdampfer bald zum StadtgesprĂ€ch avanciert. Ein fahrendes Theater engagiert ihn daraufhin als ErzĂ€hlersensation. GeschmĂ€lert wird Hortys ĂŒberraschender KĂŒnstlererfolg nur durch die Eifersucht seiner Frau Zoe. Doch wĂ€hrend Horty die Geschichte der tragisch ertrunkenen Geliebten weiter ausbaut, taucht Maries Name auf keiner Todesanzeige der Titanic auf.

***

Bigas Luna ist bei uns durch witzige und deftige Komödien bekannt geworden. Nach dem Kultschlager 'Jamon, Jamon' hat er nun in 'La Femme de Chambre du Titanic' subtilere Töne angeschlagen und lĂ€uft zu einem kreativen Höhepunkt seines Kinoschaffens auf. Die Kraft der Phantasie ist das Thema dieses Films, der uns in eine Welt der romantischen Sinnlichkeit entfĂŒhrt. Fazit: Erotik entsteht im Kopf und wird mit dem Herzen gelebt. Und hinter gutem Sex steckt Phantasie, Romantik und Leidenschaft. La Femme de chambre du Titanic ist der zweite Teil einer Trilogie ĂŒber die Obsession, das Verlangen und die Leidenschaft.

 

REGIE:
Bigas Luna
PRODUKTION:
Yves Marmion
Daniel Toscan du Plantier
CAST:
Romane Bohringer
Olivier Martinez
Aitana SĂĄnchez-Gijon
Didier Bezace
Aldo Maccione
Jean-Marie Juan
Arno Chevrier
DREHBUCH:
Bigas Luna
Cuca Canals
Jean-Louis Benoit
KAMERA:
Patrick Blossier
SCHNITT:
Kenout Peltier
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Walter Caprara
Bruno Cesari

       
  La marche de l'Empereur
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2005]
       
 

Die Reise der Pinguine - Oscar "Bester Dokumentarfilm" • DIE REISE DER PINGUINE beschreibt das Leben der Kaiserpinguine und ihren Reproduktionszyklus im Herzen der Antarktis, der wohl entlegensten und unwirtlichsten Gegend unserer Erde. GeprĂ€gt von Liebe, Drama, Mut und Abenteuern schrieb die Natur ein einmaliges Drehbuch. Seit Jahrtausenden ist es dasselbe – aber die Menschen haben es erst anfangs des 20. Jahrhunderts entdeckt.

 

REGIE:
Luc Jacquet
PRODUKTION:
Yves Darondeau
Christophe Lioud
Emmanuel Priou
CAST:
Charles Berling
Romane Bohringer
Jules Sitruk
DREHBUCH:
Luc Jacquet
KAMERA:
Laurent Chalet
Jerome Maison
SCHNITT:
Sabine Emiliani
TON:
Laurent Quaglio
MUSIK:
Emilie Simon

       
  La mĂ©canique de l'ombre
 
       
 

Ein Film von Thomas Kruithof

 

REGIE:
Thomas Kruithof
PRODUKTION:
Thibault Gast
Matthias Weber
CAST:
François Cluzet
Alba Rohrwacher
Simon Abkarian
Sami Bouajila
Denis PodalydĂšs
DREHBUCH:
Yann Gozlan
Thomas Kruithof
KAMERA:
Alex Lamarque
SCHNITT:
Jean-Baptiste Beaudoin
TON:
Sandy Notarianni
KOSTÜME:
Christophe Pidre

       
  La solitudine dei numeri primi
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2011]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Paolo Giordano • Manchmal sind es einzelne Erlebnisse in der Kindheit, die unser Leben prĂ€gen. FĂŒr Alice war es ein Ski-Unfall, bei dem sie das Vertrauen in den Vater verlor. FĂŒr Mattia war es der Abend, als er seine kleine Schwester alleine liess.

Alice (Alba Rohrwacher) und Mattia (Luca Marinelli) lernen sich kennen, als sie Teenager sind. Beide erkennen ihre eigenen GefĂŒhle im anderen wieder. Magisch und unwiderstehlich werden sie voneinander angezogen – ĂŒber Jahre und jede geografische Distanz hinweg. Doch Alice und Mattia sind wie Primzahlzwillinge: Sie sind sich nahe – aber nicht nah genug, um sich berĂŒhren zu können. Werden sie doch noch zueinander finden?

Basierend auf dem gleichnamigen, mehrfach ausgezeichneten Bestseller erzĂ€hlt Regisseur Saverio Costanzo ("Private", Goldener Leopard Locarno 2004) eine höchst ungewöhnliche Liebesgeschichte. EinfĂŒhlsam, sensibel und unsentimental taucht der Film in die Welt von Alice und Mattia, die eine faszinierende Seelenverwandtschaft verbindet. «Die Einsamkeit der Primzahlen» ist eine bewegende Parabel auf Freundschaft und Liebe, ein Film, der einen nicht mehr loslĂ€sst.

 

REGIE:
Saverio Costanzo
PRODUKTION:
Mario Gianani
Philipp Kreuzer
Anne-Dominique Toussaint
CAST:
Alba Rohrwacher
Luca Marinelli
Martina Albano
Arianna Nastro
Tommaso Neri
Vittorio Lomartire
Aurora Ruffino
Giorgia Pizzio
Isabella Rossellini
DREHBUCH:
Paolo Giordano
Saverio Costanzo
KAMERA:
Fabio Cianchetti
SCHNITT:
Francesca Calvelli
TON:
Gianluca Basili
Gabriele Moretti
MUSIK:
Mike Patton
AUSSTATTUNG:
Marina Pinzuti Ansolini
Rinaldo Geleng
KOSTÜME:
Antonella Cannarozzi

       
  La stratĂ©gie de la poussette
 
       
 

Ein Film von Clément Michel

 

REGIE:
Clément Michel
PRODUKTION:
Alain Benguigui
Thomas Verhaeghe
CAST:
Raphaël Personnaz
Charlotte Le Bon
JĂ©rĂŽme Commandeur
Camélia Jordana
Julie Ferrier
François Berléand
François Rollin
DREHBUCH:
Clément Michel
KAMERA:
Steeven Petitteville
SCHNITT:
Julie Dupré
TON:
Sandy Notarianni
MUSIK:
Sylvain Ohrel
AUSSTATTUNG:
Maamar Ech-Cheikh
KOSTÜME:
Alexia Crisp-Jones

       
  Las hijas de Abril
 
       
 

Ein Film von Michel Franco • Hochschwanger und voll inbrĂŒnstiger, ohrenbetĂ€ubender Liebe fĂŒr ihren braungelockten Freund Matteo geniesst die 17-jĂ€hrige Valeria das Leben in einem Strandhaus an der weitlĂ€ufigen KĂŒste Mexikos, das sie mit ihrer Schwester Clara teilt. Als eines Tages ihre liebevolle, wenn auch etwas ĂŒberfĂŒrsorgliche Mutter Abril aus Spanien zurĂŒckkehrt, ist das FamilienglĂŒck perfekt. Erst nach der Geburt scheint das Baby in Abril lĂ€ngst vergessene GefĂŒhle und GelĂŒste zu wecken 
 Der grosse mexikanische Kino-Meister Michel Franco lĂ€sst ein bizarres Familienidyll entgleisen – zu unserem Erstaunen und dunklen VergnĂŒgen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Michel Franco
PRODUKTION:
Michel Franco
Lorenzo Vigas
Moisés Zonana
CAST:
Emma SuĂĄrez
Ana Valeria Becerril
Enrique Arrizon
Joanna Larequi
HernĂĄn Mendoza
DREHBUCH:
Michel Franco
KAMERA:
Yves Cape
SCHNITT:
Jorge Weisz
Michel Franco
TON:
Federico GonzĂĄlez JordĂĄn

       
  Lazzaro Felice
  [demnächst im Kino - Release: 04. Oktober 2018]
       
 

Ein Film von Alice Rohrwacher

 

REGIE:
Alice Rohrwacher
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
Pierre-François Piet
Tiziana Soudani
Michael Weber
CAST:
Adriano Tardiolo
Agnese Graziani
Luca Chikovani
Alba Rohrwacher
Sergi LĂłpez
Natalino Balasso
DREHBUCH:
Alice Rohrwacher
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Nelly Quettier
TON:
Christophe Giovannoni
AUSSTATTUNG:
Emita Frigato
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  Le meraviglie
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2014]
       
 

The Wonders • Gelsominas Familie lebt auf einem abgeschiedenen Hof in Italien von der Bienenzucht und dem, was der Garten hergibt. Das Aussteiger-Dasein ist nicht einfach und so sehnt sich die 12-JĂ€hrige immer öfter nach einem anderen Leben. Zudem stellen neue EU-Richtlinien den Imkerbetrieb der Familie in Frage. Die zufĂ€llige Begegnung mit der faszinierenden Moderatorin Milly Catena aus der TV-Sendung «Land der Wunder» weckt bei Gelsomina Hoffnungen – fĂŒr den Hof und fĂŒr sich selbst

Nach «Corpo celeste» stellt die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher ihr grosses Talent mit «Le Meraviglie» erneut unter Beweis. Sie erzĂ€hlt in starken, unmittelbaren Bildern von der Aussteiger-Familie und öffnet zugleich die TĂŒre zu einer magischen Welt. «Le Meraviglie», ein poetischer, einfĂŒhlsamer Film mit subtil gezeichneten Figuren und einem grossartigen Schauspielerensemble, wurde am Festival in Cannes mit dem Grossen Preis der Jury ausgezeichnet.

 

REGIE:
Alice Rohrwacher
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Monica Bellucci
Alba Rohrwacher
André Hennicke
Margarete Tiesel
Sabine Timoteo
Sam Louwyck
DREHBUCH:
Alice Rohrwacher
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Christophe Giovannoni
AUSSTATTUNG:
Emita Frigato
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  Le vent nous emportera
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2000]
       
 

Von Abbas Kiarostami • 'Wo ist das Haus meines Freundes?', 'Et la vie continue', 'A travers des oliviers', 'Le goĂ»t de la cerise': Kein Filmemacher des Nahen Ostens hat Europa die letzten Jahre dermassen in Bann gezogen wie der Iraner Abbas Kiarostami. Seine Filme, mit wenig Aufwand aber grosser Zuneigung zu Land und Leuten gedreht, feiern die BedĂ€chtigkeit und HumanitĂ€t. So auch LE VENT NOUS EMPORTERA, der neuste und bisher magischste Film Kiarostamis. In dessen Zentrum steht ein Gedicht von Forough Farrokhzad. Dieses, vorgetragen vom Farzad, dem Buben aus dem Dorf, und Behzad, dem Besucher aus Teheran, erzĂ€hlt von dunklen NĂ€chten und roten Monden, dem letzten Scheiden des Menschen... Die NĂ€chte allerdings hat Kiarostami in LE VENT NOUS EMPORTERA ausgelassen. Stattdessen gibts endlose Tage; die Reise des Ingenieurs Behzad und seiner Begleiter aus Teheran; grĂŒne Felder und gelbe HĂŒgel, BĂ€ume, sanfte Berge. Und dann das Dorf: Weiss, sich an den Hang schmiegend: Siah Dareh. Hinter dem blauen Fenster liegt die alte Madam Mamalek, krank, so dass sie das Essen verweigert. Immer wieder fragt Behzad nach Madam Mamalek. Er sei auf der Suche nach einem Schatz erzĂ€hlt er, mindestens einmal am Tag klingelt sein Handy und er fĂ€hrt mit dem Jeep auf den nĂ€chsten HĂŒgel um telefonieren zu können:

LE VENT NOUS EMPORTERA ist eine Ode ans Leben, die Natur und das Sterben - und eine kleine liebenswerte Satire ĂŒber die ganz normale Bizarrheit der heutigen Welt.

 

REGIE:
Abbas Kiarostami
PRODUKTION:
MK2 Productions
Abbas Kiarostami
CAST:
Behzad Dorani
Noghre Asadi
Roushan Karam Elmi
Bahman Ghobadi
Shahpour Ghobadi
Reihan Heidari
Masood Mansouri
Ali Reza Naderi
Frangis Rahsepar
Masoameh Salimi
Farzad Sohrabi
Lida Soltani
DREHBUCH:
Abbas Kiarostami
KAMERA:
Mahmoud Kalari
SCHNITT:
Abbas Kiarostami

       
  Les fantĂŽmes d'Ismael
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2017]
       
 

Ein Film von Arnaud Desplechin • In einer Villa mit Meerblick schreibt der Filmemacher IsmaĂ«l am Drehbuch fĂŒr seinen neuen Film. Seine nĂ€chtlichen AlptrĂ€ume versucht er mit Whisky und Aufputschmitteln zu verscheuchen. Da taucht plötzlich seine seit 20 Jahren verschollene Ehefrau Carlotta wieder auf. Doch IsmaĂ«l ist inzwischen mit Sylvia zusammen, deren Platz an seiner Seite Carlotta nun wieder einnehmen will. Von der neuen Situation ĂŒberfordert, versinkt IsmaĂ«l immer tiefer in einem rauschhaften Delirium aus Erinnerungen und WachtrĂ€umen, die er in seinen neuen Film einzuspeisen und so zu bannen versucht. Doch die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit verwischen sich zusehends, und als Sylvia schliesslich scheinbar das Feld rĂ€umt, stellt sich die Frage, ob Carlotta wirklich die ist, als die sie sich ausgibt.

Ein raffiniertes Vexierspiel, das virtuos verschiedene ErzĂ€hl- und Zeitebenen miteinander verknĂŒpft und in rauschhaften Bilderfolgen das Leben feiert, die Schönheit der Frauen preist und nicht zuletzt eine Hommage an das Kino selbst ist.

 

REGIE:
Arnaud Desplechin
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
Vincent Maraval
CAST:
Marion Cotillard
Charlotte Gainsbourg
Mathieu Amalric
Louis Garrel
Alba Rohrwacher
Samir Guesmi
DREHBUCH:
Arnaud Desplechin
KAMERA:
Irina Lubtchansky
TON:
Nicolas Cantin
MUSIK:
Grégoire Hetzel
AUSSTATTUNG:
Toma Baqueni

       
  Les souvenirs
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Jean-Paul Rouve • Leinwandadaption des gleichnamigen Romans von David Foenkinos. Darin durchlebt der Mitzwanziger Romain (Mathieu Spinosi) hintereinander mehrere einschlĂ€gige VerĂ€nderungen in seinem Leben: ZunĂ€chst muss der junge Mann den Tod seines Grossvaters verkraften. Kurz danach muss er schweren Herzens mit seinem Vater (Michel Blanc), der kurz vor der Rente steht, seine geliebte Grossmutter (Annie Cordy) ins Altersheim einweisen. BerĂŒhrt von der beklemmenden AtmosphĂ€re im Seniorenheim beginnt Romain ĂŒber sein eigenes Leben nachzudenken: WĂ€hrend er viel lieber als Schriftsteller Karriere machen wĂŒrde, dĂŒmpelt er momentan als Nachtportier hinter der Rezeption eines kleinen Hotels vor sich hin – und da wĂ€re auch noch das Problem mit den Frauen. Romain steht vor einer mĂŒhsamen Suche nach Halt in seinem Leben

 

REGIE:
Jean-Paul Rouve
PRODUKTION:
Maxime Delauney
Romain Rousseau
CAST:
Michel Blanc
Lou Bohringer
Flore Bonaventura
Xavier Briere
Constance Chaperon
Vincent Colombe
Annie Cordy
DREHBUCH:
David Foenkinos
Jean-Paul Rouve
KAMERA:
Christophe Offenstein
TON:
Marc-Antoine Beldent
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott

       
  Mafia!
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 1998]
       
 

See it early. Avoid the mob. • Organized crime gets the 'Airplane!' 'Naked Gun' and 'Hot Shots!' treatment from comedy director Jim Abrahams, in Touchstone Pictures' comedy 'MAFIA!'

As the story of the Cortino family unfolds over nearly a century, young and innocent Vincenzo Cortino is driven from his home in Sicily and forced to swim to America. There he grows up to become the infamous patriarch of a powerful crime family. However, in his twilight years Vincenzo realizes the reins of power must be handed down to one of his sons: either the psychotic Joey (BILLY BURKE) or the war hero Anthony (JAY MOHR). Strong family loyalty, the struggle for power and relentless treachery form the unlikely background for this parody.

The late LLOYD BRIDGES stars as Vincenzo the ruthless, albeit clumsy Godfather, in Touchstone Pictures' comedy, 'MAFIA!'

Touchstone Pictures is proud to make you an offer you can't refuse, 'Mafia!' Jim Abrahams directs from his origi nal screenplay which he wrote with Greg Norberg and Michael McManus. The producer is Bill Badalato. Executive producers are Peter Abrams & Robert Levy.

 

REGIE:
Jim Abrahams
PRODUKTION:
Bill Badalato
CAST:
Jay Mohr
Billy Burke
Christina Applegate
Pamela Gidley
Olympia Dukakis
Lloyd Bridges
Jason Fuchs
DREHBUCH:
Jim Abrahams
Greg Norberg
Michael MacManus
KAMERA:
Pierre Letarte
SCHNITT:
Terry Stokes
MUSIK:
Gianni Frizelli
AUSSTATTUNG:
William A. Elliott
KOSTÜME:
Mary Malin

       
  Marching Band
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Ein Film von Claude Miller • 2008: Wahl des 44. PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten. Zu jener Zeit waren die unzĂ€hligen Bands der UniversitĂ€ten – Marching Bands genannt – stĂ€rker denn je in die Wahlveranstaltungen einbezogen. Die in den USA Ă€usserst beliebten Marching Bands widerspiegeln die Werte aller Schichten der gemischtrassigen amerikanischen Gesellschaft. Sie erfreuen das begeisterte Publikum mit mitreissenden Paraden und sind ein Ohrenschmaus und eine Augenweide zugleich. Der Film ist von der starken Energie dieser Marching Bands getragen. Er zeichnet ein PortrĂ€t der amerikanischen Jugend von heute und zeigt die Haltung der Studenten im Hinblick auf eine Entscheidung, die ihr Leben und damit auch die Welt verĂ€ndern dĂŒrfte.

 

REGIE:
Claude Miller
PRODUKTION:
Annie Miller
Claude Miller
KAMERA:
Luis Arteaga Pacheco
SCHNITT:
Morganne Spacagna
Karine Torjman
TON:
Emmanuel Angrand
François Fayard

       
  Marley
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Kevin Macdonald • Regisseur Kevin Macdonald ("State of Play") wird als nĂ€chstes eine Dokumentation ĂŒber die Reggae-Legende Bob Marley inszenieren. Der Film beschreibt das Leben und die musikalische Karriere des bekanntesten Jamaikaners, dessen Todestag sich im Mai 2012 zum 30. Mal jĂ€hren wird.

Bob Marley hat Generationen mit seinem Sound geprĂ€gt und eine Vielzahl von Musikern auf der ganzen Welt inspiriert. Er war ein Sprachrohr der jamaikanischen Menschen und kĂ€mpfte zu seinen Lebzeiten fĂŒr eine gerechtere Welt.
Bob Marley starb am 11. Mai 1981 im Alter von nur 36 Jahren.

Zu seinen bekanntesten Hits gehören auszugsweise: No Woman No Cry; Buffalo Soldier; Get Up, Stand Up; I Shot the Sheriff; Could You Be Loved oder der Redemption Song.

 

REGIE:
Kevin Macdonald
PRODUKTION:
Charles Steel
CAST:
Bob Marley
Ziggy Marley
Jimmy Cliff
Rita Marley
Cedella Marley
Lee Perry
Chris Blackwell
Cindy Breakspeare
Neville Garrick
Bunny Wailer
KAMERA:
Mike Eley
Alwin H. KĂŒchler
Wally Pfister
SCHNITT:
Dan Glendenning
Chris King
TON:
Ben Barker
Glenn Freemantle

       
  MĂ©decin de campagne
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2016]
       
 

Der Landarzt • Dr. Jean-Pierre Werner ist seit ĂŒber 30 Jahren Landarzt und ĂŒberaus beliebt. Stets hat er ein offenes Ohr fĂŒr die Nöte und Sorgen seiner Patienten. Dann stellt sich heraus, dass es mit seiner eigenen Gesundheit nicht zum Besten steht. Jean-Pierre sieht sich gezwungen, eine Vertretung einzustellen. Diese kommt schneller als ihm lieb ist – in Gestalt der attraktiven und selbstbewussten Dr. Nathalie Delezia. Jean-Pierre, der sich fĂŒr ziemlich unersetzlich hĂ€lt, ist nicht bereit, sie ohne Umschweife als mögliche Nachfolgerin an seiner Seite zu akzeptieren

Der ausgebildete Arzt und Regisseur Thomas Lilti erzĂ€hlt in seinem aktuellen Film eine so liebevolle wie authentische Geschichte ĂŒber einen Landarzt und seine Patienten. In den Hauptrollen des charmanten Überraschungserfolgs aus Frankreich glĂ€nzen François Cluzet («Intouchables – Ziemlich beste Freunde») und die bezaubernde Marianne Denicourt. «MĂ©decin de campagne» ist subtil erzĂ€hlt, voller ZĂ€rtlichkeit, Humor und Menschlichkeit – eine wahre Kino-Perle.

 

REGIE:
Thomas Lilti
CAST:
François Cluzet
KAMERA:
Nicolas Gaurin
SCHNITT:
Christel Dewynter
TON:
Florian Cornet
AUSSTATTUNG:
Philippe van Herwijnen

       
  Melody of Noise
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2016]
       
 

Ein Film von Gitta Gsell • Der Film begleitet Musiker und Musikerinnen, denen das Bestehende nicht genĂŒgt. DĂŒsentriebs in der Musik, die sich mit Leidenschaft neuen, unbekannten, noch nie gehörten KlĂ€ngen verschrieben haben. Sie bauen neue Instrumente, arbeiten mit AlltagsgerĂ€uschen und oft wird dabei der vordergrĂŒndige LĂ€rm zum Klang.
MELODY OF NOISE ist eine waghalsige Entdeckungsreise ins Reich der GerĂ€usche und KlĂ€nge, der Rhythmen und der Stille. Zusammen mit Menschen, die genau und vorbehaltlos hinhören. Ein Film der dazu verfĂŒhren soll, mit den Augen zu lauschen und mit den Ohren zu sehen. Unverhofft sinnlich

 

REGIE:
Gitta Gsell
PRODUKTION:
Gitta Gsell
Peter Guyer
CAST:
Gitta Gsell
MUSIK:
Bruno Spoerri
Bubble Beatz

       
  Metropolitan Opera: L'amour de loin
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2016]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Die erste Oper der finnischen Komponistin Kaija Saariaho, "L'amour de loin", ist ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele und wurde am 15. August 2000 im Rahmen der Salzburger Festspiele uraufgefĂŒhrt. Seit Dezember 2001 lĂ€uft das Werk auch am Stadttheater Bern mit grossem Erfolg.


Das französischsprachige Libretto verfasste der libanesische, heute in Paris lebende Schriftsteller Amin Maalouf. Die Opernhandlung basiert auf "La vida breve" des Troubadours JaufrĂ© Rudel aus dem 12. Jahrhundert. Eine mĂ€rchenhafte und tragische Liebe steht im Mittelpunkt: Allein vom Hörensagen berauscht, durch die immer wieder neuen Berichte eines Pilgers angeregt, verliebt sich der spĂ€tmittelalterliche Troubadour JaufrĂ© Rudel in die ferne GrĂ€fin von Tripolis, ClĂ©mence. Ohne sie jemals gesehen zu haben, besingt er ihre Schönheit und Tugend in zahlreichen Liedern. Durch die Vermittlung des Pilgers kommen diese Lieder der GrĂ€fin zu Ohren, allerdings ohne die Zustimmung des SĂ€ngers, und sie verfĂ€llt nun ihrerseits ins TrĂ€umen. Beide haben jedoch Angst vor einer Begegnung, weil sich ihre TrĂ€ume und SehnsĂŒchte in der RealitĂ€t zerstören könnten. Rudel ĂŒberwindet sich schliesslich, weil er, wenn die GrĂ€fin seine Lieder schon zu hören bekommen hat, sie wenigstens selbst vortragen will, und macht sich mit dem Pilger auf den weiten Weg nach Tripolis. Auf dem Weg wird er schwerkrank; als er am Ende schliesslich in die Arme seiner Geliebten sinken kann, stirbt er. ClĂ©mence entsagt daraufhin der Welt und geht ins Kloster.

 

REGIE:
Susanna MĂ€lkki
CAST:
Susanna Phillips
Tamara Mumford
Eric Owens

       
  Metropolitan Opera: La BohĂšme
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Februar 2018]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Erster Akt
In ihrer Mansarde im Quartier Latin versuchen der hungernde Maler Marcello und der Poet Rodolfo am Weihnachtsabend ihr Zimmer zu wĂ€rmen, indem sie Rodolfos neustes Drama verbrennen. Bald kommen auch ihre zwei anderen Wohnungsgenossen dazu – Colline, ein junger Philosoph, und Schaunard, ein Musiker, der Essen, Brennholz und Geld von einem exzentrischen SchĂŒler mitbringt. WĂ€hrend sie ihren unverhofften Reichtum feiern, kommt der Vermieter, Benoit, um die Miete zu verlangen. Sie geben ihm Wein, bringen ihn dazu, von seinen Frauengeschichten zu erzĂ€hlen, und werfen ihn dann hinaus, Empörung ĂŒber seine Untreue heuchelnd. WĂ€hrend seine Freude im CafĂ© Momus feiern gehen, bleibt Rodolfo zurĂŒck, um zu schreiben, und sagt ihnen, er komme nach. Es klopft wieder an der TĂŒr; diesmal ist es die hĂŒbsche Nachbarin Mimi, deren Kerze im zugigen Treppenhaus ausgegangen ist. Kaum drinnen, fĂ€llt das MĂ€dchen fast in Ohnmacht; nachdem er sie mit einem Schluck Wein wiederbelebt hat, hilft ihr Rodolfo zur TĂŒr und zĂŒndet ihre Kerze wieder an. Mimi hat jedoch ihren SchlĂŒssel verloren, als sie in Ohnmacht fiel, und als sie gemeinsam nach dem SchlĂŒssel suchen, gehen beide Kerzen wieder aus. Im Dunkeln findet Rodolfo den SchlĂŒssel und steckt ihn in die Tasche. Im Mondlicht nimmt er die zitternde Hand des MĂ€dchens und erzĂ€hlt ihr seine TrĂ€ume („Che gelida manina“). Sie erzĂ€hlt ihm von ihrem einsamen Leben in ihrer Mansarde, wo sie Blumen stickt und auf den FrĂŒhling wartet („Mi chiamano Mimì“). Rodolfos Freunde rufen von draussen nach ihm; er ruft zurĂŒck, dass er nicht allein sei und gleich nachkommen werde. GlĂŒcklich darĂŒber, einander gefunden zu haben („O suave fanciulla“), umarmen sich Mimi und Rodolfo und gehen langsam, Arm in Arm, zum CafĂ©.

Zweiter Akt
Bei einem der lĂ€rmenden StrassenhĂ€ndler vor dem CafĂ© Momus kauft Rodolfo Mimi einen Hut und stellt sie dann seinen Freunden vor; sie setzen sich alle und bestellen ein Abendessen. Der SpielzeugverkĂ€ufer Parpignol kommt vorbei, umringt von hingerissenen Kindern. Marcellos ehemalige Freundin Musetta stolziert am Arm des Ă€lteren aber reichen Alcindoro herein. Die daraus resultierende Szene gipfelt darin, dass sie versucht, Marcellos Aufmerksamkeit zurĂŒckzugewinnen, indem sie einen Walzer ĂŒber ihre eigene Beliebtheit singt („Quando me’n vo“). Sie beschwert sich darĂŒber, dass ihr Schuh drĂŒckt und schickt Alcindoro fort, um ihr ein neues Paar zu besorgen. Sobald er fort ist, wirft sie sich Marcello in die Arme und sagt dem Kellner, er solle alles auf Alcindoros Rechnung schreiben. Soldaten marschieren am CafĂ© vorbei, und wĂ€hrend die BohĂšme hinter ihnen herspaziert, kommt Alcindoro mit Musettas Schuhen zurĂŒckgeeilt.

Dritter Akt
Bei Morgengrauen lassen die Zöllner an einem verschneiten Stadttor von Paris die Bauers- und Marktfrauen ein. Aus einem Gasthaus hört man FeierlĂ€rm. Bald darauf erscheint Mimi auf der Suche nach dem Ort, wo Marcello und Musetta jetzt leben. Als der Maler erscheint, erzĂ€hlt sie ihm von Rodolfos stĂ€ndiger Eifersucht, die sie quĂ€lt („O buon Marcello, aiuto!“) Sie glaubt, dass sie sich am besten trennen. Rodolfo, der in dem Gasthaus eingeschlafen war, kommt heraus. Mimi versteckt sich in der NĂ€he, aber Marcello glaubt, sie sei gegangen. Der Poet erzĂ€hlt Marcello zuerst, dass er sich von seiner Freundin trennen will, weil sie mit anderen MĂ€nnern liebĂ€ugele; als er aber nach dem wahren Grund gefragt wird, gesteht er, dass ihr Husten nur schlimmer werden könne in der Armut, in der sie leben. TrĂ€nenĂŒberströmt kommt Mimi hervor, um sich von ihrem Liebhaber zu verabschieden („Donde lieta uscì“), wĂ€hrend Marcello in das Gasthaus zurĂŒckeilt, da er Musettas GelĂ€chter hört. WĂ€hrend Mimi und Rodolfo sich an ihr vergangenes GlĂŒck erinnern, kommt Musetta aus dem Gasthaus gerannt und streitet sich mit Marcello, der sie beim Flirten erwischt hat („Addio dolce svegliare“). Der Maler und seine Geliebte trennen sich unter gegenseitigen Beschimpfungen, aber Mimi und Rodolfo beschliessen, bis zum FrĂŒhling zusammenzubleiben.

Vierter Akt
Nachdem sie sich beide von ihren Freundinnen getrennt haben, jammern Rodolfo und Marcello ĂŒber die Einsamkeit in ihrer Mansarde („O MimĂŹ, tu piĂč non torni“). Colline und Schaunard bringen eine magere Mahlzeit mit; um sich aufzuheitern, fangen die vier an zu tanzen, was in ein gespieltes Duell ausartet. Auf dem Höhepunkt der Heiterkeit platzt Musetta herein und sagt, dass Mimi draussen sei, aber zu schwach um die Treppen heraufzusteigen. WĂ€hrend Rodolfo ihr zur Hilfe eilt, berichtet Musetta, dass Mimi darum gebeten hat, bei ihrem Liebhaber sterben zu dĂŒrfen. Dem armen MĂ€dchen wird ein Bett gerichtet, so gut es geht. Musetta bittet Marcello, ihre Ohrringe fĂŒr Medizin zu verkaufen, und Colline geht seinen Mantel pfĂ€nden, der ihn so lang warmgehalten hat („Vecchia zimarra“). Allein in der Mansarde („Sono andati?“) erinnern sich Mimi und Rodolfo an ihre erste Begegnung und ihre ersten Tage des GlĂŒcks, aber sie erleidet einen heftigen Hustenanfall. Als die anderen zurĂŒckkehren, gibt Musetta Mimi einen Muff, um ihre HĂ€nde zu wĂ€rmen, und betet fĂŒr ihr Überleben. Als sie friedlich in die Bewusstlosigkeit abgleitet, schliesst Rodolfo die VorhĂ€nge, um das Licht zu brechen. Schaunard entdeckt, dass Mimi tot ist. Als Rodolfo dies begreift, wirft er sich verzweifelt ĂŒber ihren Körper und ruft immer wieder ihren Namen.

 

REGIE:
Marco Armiliato
PRODUKTION:
Franco Zeffirelli
CAST:
Sonya Yoncheva
Susanna Phillips
Lucas Meachem
Michael Fabiano
Alexey Lavrov
Matthew Rose
Paul Plishka
MUSIK:
Giacomo Puccini
AUSSTATTUNG:
Franco Zeffirelli
KOSTÜME:
Peter J. Hall

       
  Metropolitan Opera: Les maĂźtres chanteurs de Nuremberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2014]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • ERSTER AKT. WĂ€hrend des Gottesdienstes der Gemeinde von St. Katharina versucht der junge Ritter Walther von Stolzing die Aufmerksamkeit von Eva Pogner zu erregen. Nachdem die Gemeinde die Kirche verlassen hat, erzĂ€hlt Eva ihrem Verehrer, dass sie am nĂ€chsten Tag mit dem Gewinner eines Gesangswettbewerbes verlobt werden soll, den die NĂŒrnberger Gilde der MeistersĂ€nger abhĂ€lt. Evas Freundin Magdalene bittet ihren Freund David, einen Lehrling des Schusters und Meistersingers Hans Sachs, Walther die Regeln der Kunst zu erklĂ€ren (“Mein Herr”), und dieser ist erstaunt ĂŒber die komplizierten Regeln der Meistersingerei.

WĂ€hrend David die Regeln erlĂ€utert, bereiten die anderen Lehrlinge ein Probevorsingen vor. Als die Meister die Kirche betreten, begrĂŒsst Evas Vater Walther, der sagt, dass er ein Meistersinger werden möchte. Beckmesser, der Stadtschreiber von NĂŒrnberg und ein niedertrĂ€chtiger, eifersĂŒchtiger Pedant, der ebenfalls um Evas Hand anhalten möchte, hört ihre Unterhaltung und erkennt sofort in dem jungen Ritter einen Konkurrenten.

Als Beweis, dass auch Handwerker die Kunst ehren, bietet Pogner die Hand seiner Tochter als Preis im SĂ€ngerwettstreit des folgenden Tages an (“Das schöne Fest”). Als Sachs einwirft, dass Eva – und das Volk – auch etwas bei dieser Entscheidung zu sagen haben sollten, verkĂŒndet Pogner, dass Eva zwar den Sieger des Wettbewerbes zurĂŒckweisen könne, aber entweder einen Meistersinger oder niemanden heiraten dĂŒrfe.

Walther stellt sich vor (“Am stillen Herd”) und beschreibt seine natĂŒrlichen und autodidaktischen Kompositionsmethoden. Darauf singt er sein Probe-Lied (“Fanget an!”), eine impulsive, formlose Melodie, die gegen viele der Regeln der Meister verstösst. Beckmesser kreidet jeden Fehler gnadenlos an. Der junge Ritter stolziert zutiefst beleidigt hinaus, als er von den Meistersingern zurĂŒckgewiesen wird, wĂ€hrend Sachs ĂŒber die Schönheit seiner Melodie nachsinnt.

ZWEITER AKT. Am selben Abend erzÀhlt David Magdalene, wie schlecht Walther abgeschnitten hat, wÀhrend im Hintergrund die anderen Lehrlinge mit Scherzen ihren Arbeitstag beenden. Eva, die mit ihrem Vater hinzukommt, erfÀhrt die traurige Nachricht von Magdalene.

Auf der anderen Strassenseite fĂ€ngt Sachs an, in seiner Werkstatt zu arbeiten; er wird jedoch vom Duft des Flieders und der Erinnerung an Walthers Melodie abgelenkt (“Wie duftet doch der Flieder”). Eva besucht ihn, und obwohl sie andeutet, dass sie sich freuen wĂŒrde, wenn Sachs selbst den Wettstreit gewĂ€nne, verrĂ€t doch ihre EnttĂ€uschung ĂŒber seine vorgetĂ€uschte Ablehnung Walthers ihre wahren GefĂŒhle.

Als sie beleidigt davonstĂŒrmt, begegnet sie Walther, der sie anfleht, mit ihm fortzulaufen. Sie verstecken sich vor dem NachtwĂ€chter. Sachs hört ihre Unterhaltung und erleuchtet die Strasse mit einer Laterne, wodurch er die Liebenden zwingt, in ihrem Versteck zu bleiben, wĂ€hrend Beckmesser auftritt, um Eva ein StĂ€ndchen zu bringen. Magdalene stellt sich an ein Fenster des Pognerschen Hauses und tut so, als sei sie Eva.

Als der Stadtschreiber jedoch anfangen will zu singen, stimmt Sachs selbst ein munteres Lied an (“Jerum! Jerum!”) und behauptet dann, dass er noch arbeiten mĂŒsse. Am Ende einigen sich beide, dass es am besten sei, wenn Beckmesser sein StĂ€ndchen vortrage, wĂ€hrend Sachs mit seinem Schusterhammer alle Regelverstösse anzeige. Der resultierende Aufruhr wird noch schlimmer, als David voller Eifersucht Beckmesser angreift, weil dieser scheinbar Magdalene ein StĂ€ndchen bringt. Am Ende stĂŒrzen sich auch noch die Nachbarn in ihren Nachthemden ins GewĂŒhl, bis das Signal des NachtwĂ€chters alle auseinandertreibt.

Pogner fĂŒhrt Eva ins Haus, wĂ€hrend Sachs Walther und David in seine Werkstatt zieht. Auf der nun verlassenen Strasse gibt der NachtwĂ€chter die Stunde bekannt, blĂ€st in sein Horn und schreitet durch die plötzlich friedliche, mondbeschienene Strasse.

DRITTER AKT. ERSTE SZENE. Am nĂ€chsten Tag in seinem Studierzimmer vergibt Sachs David fĂŒr sein ungebĂŒhrliches Betragen und fordert ihn auf, seine Verse fĂŒr den Johannistag zu rezitieren. Darauf alleingelassen, denkt der Schuster ĂŒber die VerrĂŒcktheit der Welt nach (“Wahn! Wahn!”); dann begrĂŒsst er Walther, der ihm einen merkwĂŒrdigen Traum erzĂ€hlt. Sachs erkennt darin ein potentielles PreistrĂ€ger-Lied; er schreibt die Worte auf und hilft dem Ritter mit seinem GefĂŒhl fĂŒr Form und Symmetrie, daraus ein Lied zu machen (“Morgendlich leuchtend”).

Nachdem beide gegangen sind, humpelt Beckmesser herein und schnĂŒffelt herum. Als er gerade Walthers Gedicht stiehlt, wird er von Sachs ertappt, der ihm aber sagt, er solle es behalten. Beckmesser stĂŒrzt hinaus und wĂ€hnt den Sieg bereits in der Tasche.

Eva besucht Sachs unter dem Vorwand, ihr Schuh mĂŒsse repariert werden. Walther kehrt zurĂŒck, fĂŒr den Wettstreit herausgeputzt, und wiederholt fĂŒr sie sein Lied. Sie fĂŒhlt sich zu Sachs hingezogen (“O Sachs! Mein Freund”), aber der weise Ă€ltere Mann lenkt sie zu dem jungen Mann hin. Als Magdalene hinzukommt, befördert Sachs David mit einer Ohrfeige zum Gesellen und bittet Eva, das neue Lied zu segnen; alle fĂŒnf geben ihrem GlĂŒck Ausdruck (“Selig wie die Sonne”). Dann gehen sie zum Wettstreit.

ZWEITE SZENE. Auf einer Wiese vor den Toren NĂŒrnbergs versammeln sich die Gilden und BĂŒrger unter festlichen Fahnen. Nach einem lustigen Tanz marschieren die Meister ein, wobei Sachs einen spontanen Applaus von seinen Bewunderern erntet, was ihn zu einer bewegenden Ansprache veranlasst (“Euch macht ihr’s leicht”).

Der Wettstreit beginnt mit Beckmesser, der verzweifelt versucht, Walthers Verse an seine eigene Melodie anzupassen, dabei aber die Worte vergisst und verwechselt, was ihm den Hohn der Menge eintrĂ€gt. Der Stadtschreiber lĂ€sst seiner Wut ĂŒber Sachs freien Lauf und stolpert dann fort, wodurch er den gelungen Vortrag Walthers versĂ€umt. Die Menge ist bezaubert, Walther jedoch lehnt das Medaillon der Meister ab. Sachs ĂŒberzeugt ihn jedoch, die Aufnahme in die Gilde anzunehmen (“Verachtet mir die Meister nicht”), indem er die Tradition und ihre Verfechter gleichermassen lobt wie die Erneuerer. Die Jugend versöhnt sich mit dem Alter, Walther hat Eva gewonnen, und das Volk preist Sachs von Neuem, wĂ€hrend Eva ihn mit Walthers Lorbeer krönt.

 

REGIE:
Otto Schenk
Carmen de Lavallade
PRODUKTION:
Otto Schenk
MUSIK:
Richard Wagner
AUSSTATTUNG:
GĂŒnther Schneider-Siemssen
KOSTÜME:
Rolf Langenfass

       
  Metropolitan Opera: Madame Butterfly
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. April 2016]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Erster Akt Leutnant B. F. Pinkerton von der US-Marine inspiziert ein Haus mit Blick auf den Hafen von Nagasaki, das er von dem Heiratsvermittler Goro mieten will. Der Mietvertrag umfasst auch drei Dienerinnen und eine Geisha-Ehefrau namens Cio-Cio-San, die als Madame Butterfly bekannt ist. Der Mietvertrag belĂ€uft sich auf 999 Jahre und muss monatlich verlĂ€ngert werden. Der amerikanische Konsul Sharpless kommt hinzu; er ist ausser Atem, weil er den HĂŒgel hinaufgestiegen ist. Pinkerton beschreibt seine Philosophie des furchtlosen Yankees, der auf der Suche nach Erfahrungen und VergnĂŒgungen die Welt durchstreift („Dovunque al mondo“). Er ist nicht sicher, ob seine GefĂŒhle fĂŒr das junge MĂ€dchen Liebe oder nur eine Laune sind, aber er hat vor, die Hochzeitszeremonie durchzufĂŒhren. Sharpless warnt ihn, dass das MĂ€dchen diese Ehe eventuell anders sieht, aber Pinkteron wischt solche Bedenken vom Tisch und sagt, dass er eines Tages eine echte, amerikanische Ehefrau heiraten werde. Er bietet dem Konsul Whiskey an und trinkt auf Amerika („America forever!“). Man hört, wie Butterfly den HĂŒgel hinaufkommt, zusammen mit ihren Freundinnen, die der Zeremonie beiwohnen sollen (Ensemble: „Spira sul mare“). In einer Unterhaltung nach ihrer offiziellen Vorstellung gibt Butterfly zu, dass sie nur 15 Jahre alt ist, dass ihre Familie vormals angesehen war, aber jetzt ihre Stellung verloren hat, und dass sie sich daher als Geisha verdingen muss. Ihre Verwandten kommen hinzu und plaudern ĂŒber die Hochzeit. Cio-Cio-San zeigt Pinkerton ihre wenigen BesitztĂŒmer und teilt ihm leise mit, dass sie die christliche Mission besucht hat und den Glauben ihres Mannes annehmen wird. Der Kaiserliche Kommissar verliest die Hochzeitsurkunde, und die Verwandten gratulieren dem Paar. Plötzlich hört man eine bedrohliche Stimme – es ist der Bonze, Butterflys Onkel, ein Priester. Er verflucht das MĂ€dchen dafĂŒr, dass sie zur christlichen Mission gegangen ist und damit die Religion ihrer Familie verraten hat. Pinkerton befiehlt allen zu gehen, und im Aufbruch verurteilen der Bonze und ihre schockierten Verwandten Cio-Cio-San. Pinkerton versucht sie zu trösten. Suzuki hilft Butterfly, ihren Hochzeitskimono anzuziehen, worauf diese zu Pinkerton in den Garten geht, wo sie einander in die Arme sinken (Duett: „Vieni la sera“).

Zweiter Akt, Erster Teil Drei Jahre sind vergangen, und Cio-Cio-San erwartet die RĂŒckkehr ihres Ehemannes. Suzuki fleht die Götter um Hilfe an, worauf Butterfly ihr vorwirft, dass sie lieber an die faulen japanischen Götter glaube als an Pinkertons Versprechen, eines Tages zurĂŒckzukehren („Un bel di“). Sharpless erscheint mit einem Brief von Pinkerton, aber bevor er ihn Butterfly vorlesen kann, erscheint Goro mit dem neusten potentiellen Ehemann fĂŒr Butterfly, dem reichen Prinzen Yamadori. Butterfly serviert den GĂ€sten aus Höflichkeit Tee, besteht aber darauf, dass sie zur Ehe nicht zur VerfĂŒgung stehe – ihr amerikanischer Ehemann habe sie nicht verlassen. Sie schickt Goro und Yamadori fort. Sharpless versucht, Pinkertons Brief vorzulesen, und schlĂ€gt Butterfly vor, vielleicht doch Yamadoris Angebot in ErwĂ€gung zu ziehen. „Und das hier?“ („E questo?“) fragt die entrĂŒstete Butterfly und zeigt dem Konsul ihr kleines Kind. Sharpless ist zu verstört, um ihr mehr vom Inhalt des Briefes zu berichten. Er geht und verspricht, Pinkerton von dem Kind zu erzĂ€hlen. Ein Kanonenschuss ist vom Hafen zu hören und zeigt die Ankunft eines Schiffes an. Butterfly und Suzuki tragen ein Fernrohr auf die Terrasse und entziffern den Namen von Pinkertons Schiff. ÜberglĂŒcklich hilft Butterfly Suzuki dabei, das Haus mit BlĂŒtenblĂ€ttern aus dem Garten zu bestreuen (Duett: „Scuoti della fronda“). Die Nacht bricht herein, und Butterfly, Suzuki und das Kind halten Wache und beobachten den Hafen (Gesummter Chor).

Zweiter Akt, Zweiter Teil Der Morgen bricht an und Suzuki besteht darauf, dass Butterfly endlich schlafen geht. Butterfly trĂ€gt das Kind in ein anderes Zimmer. Sharpless erscheint mit Pinkerton und Kate, Pinkertons neuer Frau. Suzuki begreift, wer die amerikanische Frau ist, und erklĂ€rt sich bereit, dabei zu helfen, Butterfly die Nachricht beizubringen. Pinkerton ist von seinem schlechten Gewissen ĂŒberwĂ€ltigt und lĂ€uft davon, nachdem er sich seiner Tage in dem kleinen Haus erinnert hat („Addio, fiorito asil“). Cio-Cio-San eilt herbei in der Hoffnung, Pinkerton zu sehen, erblickt statt dessen jedoch Kate. Sie durchschaut die Situation und erklĂ€rt sich bereit, das Kind aufzugeben, besteht jedoch darauf, dass Pinkerton zurĂŒckkehren solle und es abholen. Butterfly schickt alle fort und holt den Dolch heraus, mit dem sich auch ihr Vater umgebracht hat; sie entscheidet sich dafĂŒr, mit WĂŒrde zu sterben, anstatt in Schande zu leben. Sie wird kurz unterbrochen, als ihr Kind hereinkommt, aber Butterfly verabschiedet sich von ihm und verbindet ihm die Augen („Tu, piccolo Iddio“). Sie ersticht sich in dem Moment, als Pinkerton ihren Namen ausruft.

 

REGIE:
Karel Mark Chichon
CAST:
Hei-Kyung Hong
Kristine Opolais
Maria Zifchak
Massimo Giordano
Roberto Alagna

       
  Mifune (Dogma #3)
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 1999]
       
 

Dogma #3 • Dumm gelaufen, Kresten (Anders W. Berthelsen). Gerade hat er eine Frau geheiratet, die im Bett schreit wie am Spiess; mit einem Schwiegervater, dem das Geld aus den Ohren quillt. Alles prima, möchte man meinen. Da klingelt das verdammte Telefon und er wird zurĂŒck in seine lĂ€ndliche Vergangenheit gerissen, die Kresten als imagebewusster Yuppie immer so gut geheimhalten konnte. Doch bei aller AbgebrĂŒhtheit ist er eine gute Seele. Und als er nun anlĂ€sslich des Todes seines Vaters auf den Bauernhof aus Jugendtagen zurĂŒckkehrt, nimmt er sich sogleich seines liebenswerten zurĂŒckgebliebenen Bruders Rud (Jesper Asholt) an. Denn in einem Heim hat der Ufo- und Toshiro Mifune-Fan rein gar nichts verloren. Nun liegt es an Kresten - völlig ĂŒberfordert - mit lauter LĂŒgen erst mal seine neugierige Frau auf Abstand zu halten und zur Hilfe lieber per Annonce eine viel zu hĂŒbsche HaushĂ€lterin anzuheuern. Liva (Iben Hjejle) hat vorher freilich allch nicht gerade hinterm Deich gelebt, sondern in Kopenhagen als Hure gearbeitet. Muss ja keiner wissen. Und so lernen sich die drei beim gemeinsamen HĂŒhnerjagen, Spleenpflegen sowie beim gegenseitigen Hofmachen immer mehr zu schĂ€tzen. Was Krestens hysterische Frau oder auch Livas rotzfrecher Bruder Bjarke (Emil Tarding) alsbald zu verhindern versuchen . . .

 

REGIE:
SĂžren Kragh-Jacobsen
PRODUKTION:
Birgitte Hald
Morten Kaufmann
CAST:
Anders W. Berthelsen
Iben Hjejle
Jesper Asholt
Sofie GrabĂžl
Emil Tarding
Anders Hove
Paprika Steen
DREHBUCH:
SĂžren Kragh-Jacobsen
Anders Thomas Jensen
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
DFF

       
  Mitten ins Herz
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2007]
       
 

Ein Song fĂŒr Dich • Alex Fletcher (HUGH GRANT) ist ein gescheiterter 80er Jahre Popstar, der sich mit Auftritten in Retroshows auf JahrmĂ€rkten und in VergnĂŒgungsparks durchschlĂ€gt. Der charismatische und talentierte Musiker erhĂ€lt die Chance zu einem Comeback, als ihn die regierende Pop-Prinzessin Cora Corman bittet, ein Duett fĂŒr sie beide zu schreiben und aufzunehmen. Da gibt es nur ein kleines Problem – Alex hat seit Jahren nichts mehr komponiert und er hat noch nie einen Songtext geschrieben. Und jetzt soll er in ein paar Tagen einen Hit aus dem Ärmel schĂŒtteln.

Auftritt Sophie Fisher (DREW BARRYMORE), Alex’ verfĂŒhrerisch schrullige Pflanzenpflegerin, die bei dem sich abmĂŒhenden Songwriter mit ihrem GespĂŒr fĂŒr Worte genau den richtigen Ton trifft. Da sie gerade erst eine miese Beziehung hinter sich hat, zögert Sophie zunĂ€chst, sich auf irgendwen einzulassen, vor allem auf den Bindungsphobiker Alex. Als sich die beiden sowohl am als auch unter dem Piano nĂ€her kommen, mĂŒssen sich Alex und Sophie ihren Ängsten – und der Musik – stellen, um die Liebe und den Erfolg zu finden, die sie beide verdienen.

In der erfrischenden Romantikkomödie sind ausserdem Brad Garrett als Alex’ unerschĂŒtterlicher Manager, Kristen Johnston als Sophies Schwester Rhonda und Campbell Scott als Sophies Schriftsteller-Ex-Freund zu sehen. Die Newcomerin Haley Bennett spielt die junge Pop-Prinzessin Cora Corman.

Regisseur und Drehbuchautor Marc Lawrence ("Ein Chef zum Verlieben") beweist mit MITTEN INS HERZ – EIN SONG FÜR DICH, dass Liebe vor allem durchs Ohr geht.

 

REGIE:
Marc Lawrence
PRODUKTION:
Marc Lawrence
CAST:
Drew Barrymore
Hugh Grant
DREHBUCH:
Marc Lawrence
KAMERA:
Xavier PĂ©rez Grobet
SCHNITT:
Susan E. Morse
TON:
Robert Hein
MUSIK:
Adam Schlesinger
AUSSTATTUNG:
Jane Musky
KOSTÜME:
Susan Lyall

       
  Monster Trucks
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Chris Wedge • Tripp (Lucas Till) kann es kaum erwarten, sein langweiliges Kleinstadtleben nach seinem Highschool-Abschluss endlich hinter sich zu lassen. Um diesem Ziel schnellstmöglich nĂ€her zu kommen, baut er sich aus lauter Einzelteilen schrottreifer Autos einen coolen Truck zusammen. Doch so richtig in Fahrt kommt die alte Kiste erst, als sich dort eine merkwĂŒrdige Kreatur einnistet, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Und genau wie Tripp hat das freche Monster ein Faible fĂŒr grosse und schnelle Autos! Nach einem zögerlichen Kennenlernen drehen die beiden so richtig auf und machen ihrem Lieblings-Truck ordentlich Feuer unter der Haube!
Doch die Existenz von Tripps neuem, einzigartigem Freund bleibt nicht lange geheim und nicht jeder meint es gut mit ihm. Kann Tripp seinen neuen Buddy mit UnterstĂŒtzung seiner Freunde Meredith (Jane Levy) und Sam (Tucker Albrizzi) beschĂŒtzen?

 

REGIE:
Chris Wedge
PRODUKTION:
Mary Parent
Denis L. Stewart
CAST:
Lucas Till
Jane Levy
Thomas Lennon
Barry Pepper
Rob Lowe
Danny Glover
Amy Ryan
DREHBUCH:
Jonathan Aibel
Glenn Berger
KAMERA:
Don Burgess
SCHNITT:
Conrad Buff IV
TON:
Douglas Murray
Addison Teague
MUSIK:
David Sardy
AUSSTATTUNG:
Andrew Menzies
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Moritz
 
       
 

Ein Film von Stefan Haupt • Ein Junge, Moritz, dessen Mutter plötzlich fĂŒr ungewisse Zeit ins Krankenhaus muss, landet in der Obhut der Nachbarn, einem MĂ€nnerpaar, das sich bestens um ihn kĂŒmmert. Die drei wĂ€ren eine ideale "Familie auf Zeit", wenn da nicht die Nachbarn, die Behörden und das Dorf wĂ€ren. Denn sowas kann man doch nicht zulassen: dass ein 10-jĂ€hriger Junge bei zwei Schwulen wohnt! - Das Seilziehen geht los..

 

REGIE:
Stefan Haupt
CAST:
Lilian Fitz
Jonas Rohr
DREHBUCH:
Christa Capaul
Stefan Haupt
KAMERA:
Stéphane Kuthy
MUSIK:
Roman Glaser
KOSTÜME:
Catherine Schneider

       
  Mortdecai
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2015]
       
 

Der Teilzeitgauner • Charlie Mortdecai (Johnny Depp) ist in Geldnot. Der einfallsreiche KunsthĂ€ndler und Lebemann steckt bis zu seinen aristokratischen Ohren in Schulden und muss in weniger als einer Woche satte acht Millionen Pfund auftreiben – wenn er das Familienanwesen auf dem Land und mit ihm seine luxuriöse Gattin Johanna (Gywneth Paltrow) nicht verlieren möchte. Er wittert seine Chance, als ein bekanntes Goya- GemĂ€lde unter mysteriösen UmstĂ€nden verschwindet – mit der dafĂŒr ausgesetzten Belohnung wĂ€ren mit einem Schlag alle Sorgen vergessen. Gemeinsam mit seinem treuen Diener (Paul Bettany) begibt sich Mortdecai auf einen rasanten Wettlauf um den Globus. Zwischen London, Moskau und Los Angeles muss er es mit einem rĂŒcksichtslosen russischen Oligarchen, einem international gesuchten Terroristen sowie einem habgierigen amerikanischen MilliardĂ€r und dessen nymphomanischer Tochter (Olivia Munn) aufnehmen. Und er muss vor allem immer ein Auge auf seinen grossen Rivalen aus Schulzeiten haben, den ambitionierten Inspektor Alistair Martland vom MI5 (Ewan McGregor), der neben dem Kriminalfall auch grosses Interesse an Mortdecais Gattin Johanna hegt ...

 

REGIE:
David Koepp
PRODUKTION:
Christi Dembrowski
Johnny Depp
Andrew Lazar
CAST:
Johnny Depp
Ewan McGregor
Gwyneth Paltrow
Olivia Munn
Paul Bettany
Michael Culkin
DREHBUCH:
Eric Aronson
Kyril Bonfiglioli
KAMERA:
Florian Hoffmeister
SCHNITT:
Jill Savitt
TON:
Ron Bochar
Steven Visscher
MUSIK:
Mark Ronson
Geoff Zanelli
AUSSTATTUNG:
James Merifield
KOSTÜME:
Ruth Myers

       
  Musica Cubana
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

The Next Generation • MÚSICA CUBANA erzĂ€hlt die Geschichte der Entdeckung der angesagtesten jungen Musiker Kubas, die sich schliesslich unter der Leitung des 87-jĂ€hrigen PĂ­o Leiva, der kubanischen Musikerlegende aus dem „Buena Vista Social Club“, zu einer Band formieren. PĂ­o Leiva und der Taxifahrer BĂĄrbaro machen sich auf die Suche nach den besten Vertretern der modernen kubanischen Musik. Auf ihrer Reise begegnen sie einigen der beliebtesten Musikern Kubas: Mayito Rivera, dem Mick Jagger Kubas, El Nene, SĂ€nger der Gruppe „Los JĂłvenes ClĂĄsicos del Son“ und Telmary, eine unglaublich talentierte junge Rapperin mit einer Menge kubanischen Soul. Und nicht zuletzt Arlenys und Annalays von den „Chiki Chaka Girls“, die mit OhrwurmverdĂ€chtigen Latino-Pop vertreten sind. Der Film begleitet die KĂŒnstler bei den Proben und Aufnahmen zahlreicher klassischer Titel der kubanischen Musik wie „Chan Chan“, „Fiebre de Tí“ und „Longina“, sowie bei ihren Improvisationen und ihrer Suche nach neuen Liedern und ihrem eigenen Stil. Am Schluss reisen sie zu einem grossen Konzert nach Tokio, wo ihre Band „The Sons of Cuba“ aus der Taufe gehoben wird.

 

REGIE:
German Kral
PRODUKTION:
Claus Clausen
John G. Phelan
CAST:
PĂ­o Leyva
Barbaro MarĂ­n
Telmary DĂ­az
Osdalgia Lesmes
DREHBUCH:
German Kral
Stephan Puchner
KAMERA:
Jörg Widmer
SCHNITT:
André Bendocchi-Alves
Peter Przygodda
Wolfgang Weigel
TON:
André Bendocchi-Alves

       
  Nordwand
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2008]
       
 

Eine wahre Geschichte • Deutschland im Sommer 1936:

Toni (Benno FĂŒrmann) und Andi (Florian Lukas) kennen sich seit ihrer Kindheit und sie sind beide begeisterte Bergsteiger. Ein Berg hat es ihnen besonders angetan: der Eiger und dessen bis dato unbezwungene Nordwand. Obwohl aufgrund der zahlreichen tödlichen Besteigungsversuche als „Mordwand“ verschrien, sind die beiden ĂŒberzeugt, dass sie es schaffen können. Mit der Erstbesteigung winkt nicht nur der ersehnte soziale Aufstieg, sondern auch olympisches Gold. WĂ€hrend der Vorbereitungen am Fuss der Nordwand begegnet ihnen Luise (Johanna Wokalek), Tonis Jugendliebe, die als Journalistin an der Seite des Nazitreuen Reporters Arau (Ulrich Tukur) ĂŒber die Erstbesteigung berichten soll.

Die alte Liebe flammt zwar wieder auf, doch Luise fĂŒhlt sich auch zu Arau hingezogen. Verzweifelt beginnt Toni mit Andi den Aufstieg in die Nordwand, wo sie auf die Österreicher Willi (Simon Schwarz) und Edi (Georg Friedrich) treffen.

Alles lĂ€uft hervorragend, sie kommen schnell voran. Auf der Terrasse des Grand Hotels am Fuss des Eigers werden die vier mit Fernrohren von zahlreichen Schaulustigen und der Weltpresse beobachtet - auch von Luise, die erkannt hat, dass Toni ihre wahre Liebe ist. Doch dann verlieren die Bergsteiger die Kontrolle: Das Wetter schwingt um und Willi verletzt sich. Plötzlich sieht es aus, als wĂŒrde einmal mehr der Berg gewinnen. WĂ€hrend in der Nordwand ein dramatischer Kampf ums Überleben stattfindet, macht sich Luise auf, ihren Geliebten zu retten. Ein Wettlauf mit der Zeit und den Naturgewalten beginnt...

 

REGIE:
Philipp Stölzl
PRODUKTION:
Benjamin Herrmann
Gerd Huber
Danny Krausz
Rudolf Santschi
Boris Schönfelder
Kurt Stocker
CAST:
Benno FĂŒrmann
Florian Lukas
Johanna Wokalek
Georg Friedrich
Simon Schwarz
Ulrich Tukur
Erwin Steinhauer
Branko Samarovski
Petra Morzé
DREHBUCH:
Rupert Henning
Johannes Naber
Benedikt Roeskau
Christoph Silber
Philipp Stölzl
KAMERA:
Kolja Brandt
SCHNITT:
Sven Budelmann
TON:
Heinz Ebner
MUSIK:
Mischa Krausz
KOSTÜME:
Birgit Hutter

       
  Ocean's 13
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2007]
       
 

Wie stehen die Chancen zu Gewinnen? • Danny Ocean (George Clooney) und seine Jungs können sich nur einen einzigen guten Grund vorstellen, den ehrgeizigsten und riskantesten Casino-Bruch aller Zeiten in Angriff zu nehmen: Sie mĂŒssen einem der Ihren beistehen.

Als der skrupellose Casino-Besitzer Willy Bank (Al Pacino) einen von Oceans Original-Elf – Reuben Tishkoff (Elliott Gould) – ĂŒbers Ohr haut, machen Danny und seine Gang ein weiteres Mal gemeinsame Sache, um zu testen, ob sich nicht nur "die Bank" sprengen lĂ€sst.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Jerry Weintraub
CAST:
George Clooney
Brad Pitt
Matt Damon
Ellen Barkin
Al Pacino
Bernie Mac
Casey Affleck
Scott Caan
Elliott Gould
Shaobo Qin
Don Cheadle
Eddie Jemison
Andy Garcia
Scott L. Schwartz
Carl Reiner
DREHBUCH:
Brian Koppelman
David Levien
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Paul Ledford
MUSIK:
David Holmes
AUSSTATTUNG:
Philip Messina
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  October Sky
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2000]
       
 

Nach einer wahren Geschichte • Dies ist eine wahre Geschichte.

Wir schreiben das Jahr 1957. Der junge Homer Hickam jr. lebt in der vom Kohlebergbau geprÀgten amerikanischen Kleinstadt Coalwood. Vater Hickam ist Vorarbeiter in der Mine und hat schon beschlossen, dass sein Sohn spÀter auch dort arbeiten soll.

Doch dann geschieht etwas, das Homers Leben verĂ€ndern wird: die Sowjetunion schiesst mit dem Sputnik den ersten kĂŒnstlichen Satelliten der Weltgeschichte auf eine Erdumlaufbahn. Zusammen mit den andern Leuten der Stadt begibt Homer sich am Abend ins Freie, um den kleinen leuchtenden Punkt am Himmel zu beobachten. Und dabei erwacht in dem Jungen ein Traum...

Gemeinsam mit ein paar Freunden und unterstĂŒtzt durch eine Lehrerin beginnt Homer, Raketen zu bauen. NatĂŒrlich geht zuerst vieles schief, und den 'Rocket Boys', wie die Jungs spöttisch genannt werden, fliegt so manches ihrer Modelle um die Ohren. Es gibt viele WiderstĂ€nde zu ĂŒberwinden. Schwierigsten wird es fĂŒr Homer, seinen strengen Vater vom Wert seines Traumes zu ĂŒberzeugen. Doch die 'Rocket Boys' lassen sich nicht entmutigen...

OCTOBER SKY basiert auf den Jugenderinnerungen von Homer Hickam jr., der viele Jahre lang als leitender Ingenieur bei der amerikanischen Weltraumbehörde NASA tÀtig war, wie auch fast alle anderen 'Rocket Boys'.

 

REGIE:
Joe Johnston
PRODUKTION:
Charles Gordon
Larry Franc
CAST:
Laura Dern
Chris Cooper
Jake Gyllenhaal
Chris Owen
William Lee Scott
Chad Lindberg
Natalie Canerday
DREHBUCH:
Lewis Colick
Homer Hickham Jr.
KAMERA:
Fred Murphy
SCHNITT:
Robert Dalva
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Barry Robison

       
  Office Christmas Party
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Josh Gordon & Will Speck • Ho Ho Holy $#!T – hier kommt die lustigste Weihnachtsfeier aller Zeiten mit Jennifer Aniston und Jason Bateman in Höchstform! Familie hin oder her, die knallharte GeschĂ€ftsfrau Carol (Jennifer Aniston) ist fest entschlossen, die wenig lukrative Filiale ihres Bruders Clay (T.J. Miller) endgĂŒltig zu schliessen. Doch so einfach lĂ€sst sich der beliebte Chef nicht unterkriegen. Er plant eine epische Weihnachtsfeier mit dem Ziel, einen potentiellen Kunden zu beeindrucken und somit die ArbeitsplĂ€tze seiner Mitarbeiter zu sichern. Aber die Party lĂ€uft schon bald aus dem Ruder und nimmt eine unaufhaltsame Eigendynamik an. Ausser Kontrolle geraten sprengt das Weihnachtsfest so manche Grenze von Moral und Ordnung, dass selbst der Weihnachtsmann rote Ohren kriegt.

 

REGIE:
Josh Gordon
Will Speck
PRODUKTION:
Guymon Casady
Daniel Rappaport
Scott Stuber
CAST:
Jennifer Aniston
Jason Bateman
T.J. Miller
Kate McKinnon
DREHBUCH:
Justin Malen
Laura Solon
KAMERA:
Jeff Cutter
SCHNITT:
Jeff Groth
Evan Henke
TON:
Elliott Koretz
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws

       
  Oh Happy Day
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2004]
       
 

A Comedy by Hella Joof • HANNAH is a bored housewife living in a quaint little Danish town, where past idyllic times have given way to pettiness and unspoken racism. With a work-obsessed husband and an almost grown-up son, Hannah joins the local church choir, which seems to specialize in uninspired performances. Singing along with her is GRETHE, Hannah’s sister-in-law and a great believer in joie-de-vivre. According to her, where’s the fun in life if we don’t make it ourselves?

One day, Hannah accidentally rides her bicycle in front of a tour bus, which – coincidentally enough – happens to be taking an American gospel choir on its European concert tour. Hannah is unharmed, but JACKSON, the African-American choir leader and a Baptist preacher, is forced to stay in the village to recover from his injuries. With a recovery time of three weeks, both Jackson and the wary villagers don’t quite know what to make of this unexpected situation. Eager for any opportunity to create some fun, the mischievous Grethe convinces Jackson to come to their local choir practice and give them some much-needed inspiration.

When Jackson does turn up at the church, it is to everyone’s surprise and amazement, especially for the sceptical Hannah. Before she knows it, Hannah has been nominated as the new leader of the church choir. But her initial reluctance gives way to a growing enthusiasm for the music, as Jackson’s magnetic charisma begins to motivate her. Led by such an unlikely pair, does the choir really have a chance to succeed?

 

REGIE:
Hella Joof
PRODUKTION:
Thomas Gammeltoft
CAST:
Lotte Andersen
Ditte GrÄbÞl
Malik Yoba
Kurt Ravn
SĂžren Fauli
DREHBUCH:
Lotte Andersen
Jannik Johansen
Hella Joof
KAMERA:
Eigil Bryld
SCHNITT:
Nicolaj Monberg
MUSIK:
Rick Astley
AUSSTATTUNG:
Mette Rio

       
  Ouaga Saga
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2005]
       
 

Ein Film von Dani KouyatĂ© • Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso. Der Name allein ist schon Musik. Ouagadougou ist aber auch das Mekka des schwarzafrikanischen Kinos, denn hier findet alle zwei Jahre das Fespaco statt, das wichtigste Festival des Kontinents. Wenn der burkinabische Theater- und Filmemacher Dani KouyatĂ©, der auch in der Schweiz mit seinen mĂ€rchenhaften BĂŒhnenexperimenten bekannt und beliebt ist, nun einen Film gestaltet hat, den er gewitzt Ouaga Saga betitelt, so hat dies denn auch verschiedenste GrĂŒnde.

ZunĂ€chst einmal ist das ganz einfach eine aberwitzige Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blĂŒht. Es ist eine stĂ€dtische Komödie, die vor Augen fĂŒhrt, dass ein Land wie Burkina Faso auch von einem stĂ€dtischen Leben geprĂ€gt ist. Dann ist es eine Hommage ans Kino in Ouagadougou und in Afrika ĂŒberhaupt, denn alles dreht sich in Ouaga Saga immer wieder um den Film und den Ort, an dem die Menschen Filme anschauen und geniessen. Das Kino ist hier einer der wichtigen Treffpunkte, ein Ort der Emotionen, denen man freien Lauf lassen kann. War sein letzter Spielfilm Sia, le rĂȘve du Python ein stark an Traditionen anknĂŒpfendes Werk, so versucht Dani KouyatĂ© hier die gegenwĂ€rtige RealitĂ€t in seiner Heimat Burkina Faso in einer Geschichte umzusetzen, die aus dem Leben gegriffen ist und in den Alltag hinein inszeniert. So nah sie mitten im Treiben drin ist, so wunderbar leicht ist sie auch wieder ĂŒberhöht, bis sie am Ende abhebt vom Planeten Erde und davonschwebt. Aus dem Weltall wird vor allem eines deutlich: Schwarzafrika mit Ouagadougou ist nicht nur ein anderer Kontinent, das ist ein anderer Planet.

"Ich versuche, die Gegenwart in Burkina Faso zu ĂŒbersetzen", sagt Dani KouyatĂ©, "eine Wirklichkeit, in der sich die ökonomischen Sorgen mit einer grossen Jugendarbeitslosigkeit eingeschrieben haben, der Wille, Erfolg zu haben, die sozialen UmstĂ€nde, ohne dabei in eine pessimistische Vision zu verfallen oder in ein negatives Bild." Genau dies gelingt ihm aufs VorzĂŒglichste, und da ist schon sehr stark der Theatermacher spĂŒrbar, der in seinen Experimenten das GeschichtenerzĂ€hlen abtastet, das Betrachten der RealitĂ€t, aus der heraus Geschichten wachsen, die sie auch wieder vergessen lassen, die die wildesten und buntesten BlĂŒten treiben können und vor Aug und Ohr fĂŒhren, wie reich die menschliche Fantasie ist und die Spielfreude.

"Mehrere Elemente, Personen und UmstĂ€nde sind charakteristische Erinnerungen an Ouagadougou und an meine eigene Kindheit", sagt Dani KouyatĂ©. Dieses positive und joviale Universum, diese Lebenslust, die Liebe zum Kino, die Kunst dessen, was sie «SystĂšme D» nannten wie "DĂ©brouille" (schlag dich durch) sei prĂ€gend gewesen fĂŒr ihn und seine Freunde. Ouaga Saga ist denn auch eine sehr persönlich geprĂ€gte Hommage an die Stadt Ouagadougou geworden und eine LiebeserklĂ€rung ans Kino. "Ich versuchte, ihre VerrĂŒcktheit zu rekonstruieren, ihren Dynamismus, ihre Verschiedenheiten und ihre VitalitĂ€t, alles Momente, die Darstellende im Film geworden sind."

DarĂŒber hinaus ist Ouaga Saga auch ein modernes MĂ€rchen. Dani KouyatĂ© lacht verschmitzt, wenn man ihn auf die kleinen MĂ€rchenglitzerelemente anspricht, die den Film zusĂ€tzlich glitzern lassen. "Weisst du, wie viel Zeit wir aufgewendet haben, um das alles so schön hinzubekommen", lacht er. "Der Gebrauch von Spezialeffekten war ein Grundelement auf kĂŒnstlerischer Ebene wie auf technischer, um den Geist von Ouaga Saga hinzubekommen. Die kleinen â€čTricksâ€ș unterstreichen eine Komik und Leichtigkeit des Films, sie verleihen ihm auch einen fantastischen Charakter und etwas PopulĂ€res im besten Sinn desWortes, denn sie sind auch Teil der Magie der ErzĂ€hlungen und Geschichten. Um das zu erreichen, haben wir in High Definition gedreht, was sich als ideal erwies."

Und die Handlung selber? Sie ist kunterbunt im besten Sinn. In der Hauptstadt eines afrikanischen Landes namens Burkina Faso versucht eine Bande von Jugendlichen zu ĂŒberleben und zu blĂŒhen angesichts der 1001 Versuchungen. KouyatĂ© erzĂ€hlt eine Reihe von Abenteuern von Jungs, die sich durchschlagen mĂŒssen in einem heruntergekommenen Quartier von Ouagadougou, die auf der Suche sind nach Hoffnungszipfeln. Das Geld fehlt, nicht aber der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich eben allerhand einfallen, geniessen im Kino Howard Hawks und sehen den Ort der bewegten und bewegenden Bilder als ein Paradies und einen Fluchtpunkt. Ob sie es wohl schaffen, sich den Traum vom Multiplex zu erfĂŒllen, in dem sie gleich mehrere Geschichten zeigen können? Wer weiss.

 

REGIE:
Dani Kouyaté
PRODUKTION:
AgnĂšs Datin
KAMERA:
Jean-Claude Schifrine
SCHNITT:
Jean-Daniel Fernandez-Qundez
TON:
Francis Baldos

       
  Out
 
       
 

Ein Film von György KristĂłf • Als der ungarisch-slowakische Kernkraftwerk-Arbeiter Ágoston urplötzlich entlassen wird, beschliesst er, nach Lettland aufzubrechen, um Arbeit an einem Ostseehafen zu finden. Aber dies ist nur der Beginn einer Odyssee durch die rohe und absurde Welt Osteuropas, die Ágoston eine Runde Nacktbier, Begegnungen mit einer korrupten TierschĂŒtzerin, einem ausgestopften, ohrenlosen Hasen und einem impulsiven Russen mit seiner bis zur Unmenschlichkeit operierten „Superfrau” bringt. Dabei wollte Ágoston eigentlich einfach fischen gehen 
 Ein ruhiges, wunderschönes Roadmovie – voller skurriler Überraschungen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
György Kristóf
PRODUKTION:
Marek Urban
Ferenc Pusztai
Jiƙí KonečnĂœ
CAST:
SĂĄndor Terhes
Éva Bandor
Judit BĂĄrdos
Ieva Norvele KristĂłf
Guna Zarina
DREHBUCH:
György Kristóf
Eszter HorvĂĄth
Gabor Papp
KAMERA:
Gergely PohĂĄrnok
SCHNITT:
Adam BrothĂĄnek
TON:
Jan Richtr
MUSIK:
Miroslav TĂłth

       
  Pan Tadeusz
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2001]
       
 

Von Andrzej Wajda • PAN TADEUSZ ist ein pastorales MĂ€rchen, ein unheimliches Gedicht mit heldenhaften, aber auch komischen Figuren. Dieses MĂ€rchen spielt in der unendlichen Weiten der wunderschönen Landschaft Litauens. Wie in Romeo und Julia, geht es um einen jahrelangen Streit zwei grosser Familien, den Soplicas, VerbĂŒndete der Russen - und den Horeszkos, den Partisanen, die fĂŒr ihre UnabhĂ€ngigkeit kĂ€mpfen. Im Jahre 1793 wird der letzte GrossfĂŒrst Hureszko von Jacek Soplica getötet. Dieser erhĂ€lt als Belohnung von den russischen Besatzern das Familienschloss der Horeszkos.

20 Jahre spĂ€ter wurde aus dem einstigen Mörder ein Bernardiner Mönch, der sich Robak nennt. Er finanzierte die Erziehung von Sophie, die aus der Familie Horeszko stammt, mit der Hilfe seines Bruders. dem Richter Soplica. Er hat die Absicht, Sophie mit seinem Sohn Tadeusz zu verheiraten. Auf diesem Wege wĂŒrde das Schloss an die rechtmĂ€ssige Erbin der Horeszkos zurĂŒckgegeben, aber trotzdem in der Familie der Soplicas bleiben.

Nach abgeschlossenem Studium kehrt Tadeusz in seine Heimat und zu seinem Onkel, dem Tutor Sophie's zurĂŒck Er ist sehr angetan von einer charmanten Erscheinung im Garten des Hauses. Beim abendlichen Diner trifft er seine 'Tante' Telimene und hĂ€lt sie fĂŒr diese graziöse weibliche Erscheinung und verliebt sich...

Unterdessen wurde das Schloss einem fernen Cousin der Horeszko - dem Compte - richterlich zugesprochen, und dieser kommt zurĂŒck, um es in Besitz zu nehmen. Die Soplicas, deren Gerichtsprozesse teilweise ĂŒber sechs Generationen dauern, glauben sich als die rechtmĂ€ssigen Besitzer des Schlosses und geben dieser Entscheidung kein Ohr. Dies hindert wĂŒrdevolle Menschen jedoch nicht daran selbst mit Feinden zum Jagen zu gehen, zu schlemmen und sich zusamrnen zu betrinken... Telimene gefĂ€llt Tadeusz immer besser, was den VereinigungsplĂ€nen der beiden Familien sehr zuwiderlĂ€uft, und sie versucht sogar, Sophie mit dem Compte zu verbinden, allerdings erfolglos. Die plötzliche Liebe zwischen den beiden jungen Menschen fĂŒhrt sie dazu, sich selbst dem Compte zuzuwenden.

 

REGIE:
Andzej Wajda
PRODUKTION:
Michal Szczerbic
CAST:
Boguslaw Linda
Daniel Olbrychski
Andrzej Seweryn
Grazyna Szapolowska
Marek Kondrat
Michal Zebrowski
Alicja Bachleda-Curus
DREHBUCH:
Andzej Wajda
Jan Nowina Zarzycki
Piotr Weresniak
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Wanda Zeman
TON:
Jean-Pierre Halbwachs
MUSIK:
Wojdech Kilar
AUSSTATTUNG:
Allan Starski

       
  Paris, Paris
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2008]
       
 

Faubourg 36 • 1936, FrĂŒhling in einem nördlichen Pariser Arbeiterviertel. Auf einer Anhöhe gelegen mit Blick ĂŒber ganz Paris, besteht das Viertel aus ein paar LĂ€den, schiefen HĂ€usern, Strassen mit Kopfsteinpflaster und mitten drin das alte Musical-Theater "Chansonia". Der ganze Bezirk feiert den triumphalen Wahlsieg der Front Populaire-Regierung. Nur den drei Freunden Pigoil (GĂ©rard Jugnot), Milou (Clovis Cornillac) und Jacky (Kad Merad) ist nicht so recht zum Feiern zumute. Es ist kaum vier Monate her, dass die "Chansonia" geschlossen wurde und dadurch alle drei arbeitslos wurden. Sie brauchen dringend Arbeit, besonders Pigoil. Ihm ist das Sozialamt auf den Fersen und droht ihm das Sorgerecht fĂŒr seinen 12-jĂ€hrigen Sohn Jojo (Maxence Perrin) zu entziehen. Und wĂ€hrend Hitzkopf und SchĂŒrzenjĂ€ger Milou sich zum Sprachrohr allerlei politischer Forderungen macht und sich in den Kopf gesetzt hat, die Welt zu retten, trĂ€umt Jacky vergeblich davon, ein Star zu werden. Die drei beschliessen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und hecken einen verwegenen Plan aus: Sie besetzen die "Chansonia" mit dem Ziel einen Musical-Hit auf die Beine zu stellen, um mit dem Gewinn das alte Theater zu kaufen. Doch kommt ihnen nicht nur ihre Unerfahrenheit in die Quere, sondern auch der lichtscheue Gangster und Besitzer der "Chansonia". Und als zu guter Letzt die mysteriöse junge SĂ€ngerin Douce auf der BildflĂ€che erscheint, gerĂ€t ihr Plan vollends durcheinander


Bereits mit dem sensationellen Erfolg seines KinodebĂŒts "Die Kinder des Monsieur Mathieu" hat Regisseur Christophe Barratier in Frankreich 8,7 Millionen Zuschauer begeistert. Der Film erhielt zahlreiche Preise und wurde auch fĂŒr die Golden Globes und zwei OscarsÂź nominiert. In seinem neuen Film „FAUBOURG 36“ erzĂ€hlt Barratier mit viel Charme, Esprit und Witz, wie drei Arbeitslose die Welt des Showbusiness zurĂŒckerobern. Die glĂ€nzende Schauspielerriege wird angefĂŒhrt von Frankreichs Publikumslieblingen GĂ©rard Jugnot, Maxence Perrin, Kad Merad (alle bekannt aus "Die Kinder des Monsieur Mathieu"), Pierre Richard ("Der grosse Blonde mit dem Regenschirm") sowie Jungstar Clovis Cornillac ("Asterix bei den Olympischen Spielen").

 

REGIE:
Christophe Barratier
PRODUKTION:
Nicolas Mauvernay
Jacques Perrin
CAST:
GĂ©rard Jugnot
Clovis Cornillac
Kad Merad
Nora Arnezeder
DREHBUCH:
Christophe Barratier
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Yves Deschamps
TON:
Roman Dymny
MUSIK:
Reinhardt Wagner

       
  Party Girl
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2015]
       
 

Ein Film von Marie Amachoukeli-Barsacq, Claire Burger & Samuel Theis • Ihr Leben lang tanzt die 60-jĂ€hrige AngĂ©lique schon durch die NĂ€chte des Rotlichtmilieus. Immer noch glaubt sie an die Liebe und geniesst die MĂ€nner. Jetzt aber will sie noch einmal versuchen, alles besser zu machen. Mehrfach in Cannes ausgezeichnet (CamĂ©ra d’or und Ensemble Preis) erzĂ€hlt PARTY GIRL von den Hochzeit- svorbereitungen in die sich AngĂ©lique und ihre erwachsenen Kinder stĂŒrzen als ein langjĂ€hriger Kunde um ihre Hand anhĂ€lt. Am Rande der Gesellschaft in Lothringen an der deutsch-französischen Grenze erleben wir grosses Kino in einer seltenen AuthentizitĂ€t. Statt Bitterkeit hat die Armut SolidaritĂ€t und VerstĂ€ndnis hervorgebracht, statt Vorurteilen Toleranz. Geschrieben und ko-realisiert von AngĂ©liques Sohn, erzĂ€hlt PARTY GIRL von seiner starken und unkonventionellen Mutter. Sie und ihre vier Kinder spielen sich selber.

 

REGIE:
Marie Amachoukeli-Barsacq
Claire Burger
Samuel Theis
PRODUKTION:
Denis Carot
Marie Masmonteil
CAST:
Angélique Litzenburger
Joseph Bour
Mario Theis
Samuel Theis
SĂ©verine Litzenburger
DREHBUCH:
Claire Burger
KAMERA:
Julien Poupard
SCHNITT:
Frédéric Baillehaiche
TON:
Pierre Bariaud
Florian Penot
Mathieu Villien
MUSIK:
Alexandre Lier
Sylvain Ohrel
Nicolas Weil
AUSSTATTUNG:
Nicolas Migot

       
  Paulie: A Parrot's Tale
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 1998]
       
 

Ein Plappermaul macht seinen Weg • Paulie ist ein ganz besonderer Papagei. Er plappert nicht nur nach, was man ihm vorspricht, sondern man kann sich mit ihm richtig unterhalten.

Er ist der beste Freund der kleinen Marie, die sprachgestört ist. Die beiden sind zusammen aufgewachsen, und so hilft der kluge Vogel Marie bei der Überwindung ihres Sprachfehlers. Doch die Freude wĂ€hrt nicht lange.

Maries Vater, dem der Papagei schon lange ein Dorn im Auge ist, gibt ihm die Schuld fĂŒr einen gerade noch glimpflich abgelaufenen Unfall, bei dem Marie aus dem Fenster stĂŒrzte. Trotz heftiger Proteste seitens Marie bringt er ihn aus dem Hause. Marie und Paulie sind darĂŒber todunglĂŒcklich .

Somit beginnt das grosse Abenteuer des aussergewöhnlichen Papageis, der viele Jahre auf der Suche nach seiner besten Freundin ist.

 

REGIE:
John Roberts
PRODUKTION:
Mark Gordon
Gary Levinsohn
Allison Lyon Segan
CAST:
Paulie
Gena Rowlands
Tony Shalhoub
Cheech Marin
Bruce Davison
Trini Alvarado
Jay Mohr
DREHBUCH:
Laurie Craig
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts
SCHNITT:
Bruce Cannon
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Dennis Washington
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Pay It Forward
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2001]
       
 

Kevin Spacey Helen Hunt Haley Joel Osmont • Wenn einem ein wildfremder Mann einen brand neuen Jaguar schenkt, muss etwas faul sein an der Sache. Daran zweifelt der Journalist Chris Chandler (Jay Mohr) keine Sekunde und folgt einer geheimnisvollen Spur von guten Taten bis nach Las Vegas. Hier versucht der kleine Trevor (Haley Joel Osment) mit einem einfachen Plan die Welt zu verĂ€ndern. Im Rahmen eines Schulprojektes fĂŒr seinen Sozialkundelehrer Eugene Simonet (Kevin Spacey) hat er folgende These aufgestellt: Wenn jeder Mensch drei anderen in einer Notlage hilft, und diese wiederum drei weitere unterstĂŒtzen, dann mĂŒsste die Welt am Ende ein wenig besser werden. Und Trevor ist bereits dabei, seine Theorie in die Tat umzusetzen: Angefangen bei einem Junkie, den er bei sich zu Hause in der Garage einquartiert, bis hin zu seiner Mutter Arlene (Helen Hunt), die er nur zu gern mit seinem Lehrer Mr. Simonet verkuppeln möchte. Der Erfolg seiner guten Taten stellt sich zwar nicht unmittelbar ein, aber Trevors Mission bleibt nicht ohne Folgen. Es gibt eben doch gute GrĂŒnde, einen Jaguar zu verschenken.

 

REGIE:
Mimi Leder
PRODUKTION:
Peter Abrams
Robert Levy
Steven Reuther
CAST:
Kevin Spacey
Helen Hunt
Haley Joel Osment
Jay Mohr
James Caviezel
Jon Bon Jovi
Angie Dickinson
DREHBUCH:
Leslie Dixon
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
David Rosenbloom
MUSIK:
Thomas Newman

       
  Perfetti Sconosciuti
 
       
 

Ein Film von Paolo Genovese

 

REGIE:
Paolo Genovese
PRODUKTION:
Marco Belardi
CAST:
Alba Rohrwacher
Kasia Smutniak
Valerio Mastandrea
Marco Giallini
Anna Foglietta
Giuseppe Battiston
Edoardo Leo
DREHBUCH:
Filippo Bologna
Paolo Costella
Paolo Genovese
Paola Mammini
Rolando Ravello
KAMERA:
Fabrizio Lucci
SCHNITT:
Consuelo Catucci
MUSIK:
Maurizio Filardo
AUSSTATTUNG:
Chiara Balducci

       
  Photo de Famille
 
       
 

Big Bang

 

REGIE:
CĂ©cilia Rouaud
PRODUKTION:
Stan Collet
Eric Jehelmann
Frank Mettre
Philippe Rousselet
CAST:
Vanessa Paradis
Camille Cottin
Pierre Deladonchamps
Jean-Pierre Bacri
Chantal Lauby
Jonathan Boudina
DREHBUCH:
CĂ©cilia Rouaud
KAMERA:
Alexis Kavyrchine
SCHNITT:
Fabrice Rouaud
TON:
LoĂŻc Prian
MUSIK:
Alexandre Lier
Sylvain Ohrel
Nicolas Weil

       
  Picture Perfect
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 1998]
       
 

Der gebuchte Mann • Kate (Jennifer Aniston) hat im Spiel des Lebens nicht gerade die TrĂŒmpfe in der Hand. Aus GrĂŒnden, die sie sich selbst nicht erklĂ€ren kann, stagniert die Karriere der attraktiven und kompetenten New Yorker Werbeassistentin. Kates Chef Mr. Mercer (Kevin Dunn) will sie nicht befördern, da Kate seiner Meinung nach als Single keine Verpflichtungen eingeht und er befĂŒrchtet, dass sie - ungebunden wie sie ist - von einem Tag auf den nĂ€chsten zur Konkurrenz abwandern könnte.

Zu den Problemen im Job kommt noch Kates unglĂŒckliches Liebesleben hinzu. Ihre Mutter Rita (Olympia Dukakis) wĂŒnscht sich nichts sehnlicher, als Kate endlich unter der Haube zu sehen. Doch Kate hat ihr Auge nach zahllosen frustrierenden AffĂ€ren ausgerechnet auf ihren Kollegen Sam (Kevin Bacon) geworfen. Leider ist der notorische Womanizer jedoch nur auf jene Frauen scharf, die schon vergeben sind. Schlechte Karten also fĂŒr Kate...

Kates Busenfreundin Darcy (Illeana Douglas) weiss einen Ausweg aus dem Dilemma: Sie schlĂ€gt vor, dass Kate den attraktiven Nick (Jay Mohr) den sie zuvor bei einer Hochzeit flĂŒchtig kennengelernt hat, als Pseudo-Verlobten ausgibt.

Und tatsĂ€chlich: Die List geht auf. Als Ehefrau in spe wird Kate mit der lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lligen Beförderung belohnt, und auch Sam stellt plötzlich fest, dass sie eine ziemlich begehrenswerte (weil vergebene) Frau ist. Ende gut, alles gut? Von wegen! Nick, der fĂŒr Geld engagiert wird und bei einem GeschĂ€ftsdinner seine Rolle spielen soll, hegt nĂ€mlich mehr als freundschaftliche GefĂŒhle fĂŒr seine Auftraggeberin und hĂ€lt sich nicht an die Verabredungen. Kate verfĂ€ngt sich immer mehr in ihrem eigenen LĂŒgengewebe: Soll sie mit der Wahrheit herausrĂŒcken, ihre Karriere gefĂ€hrden und riskieren, dass ihre AffĂ€re mit Sam ein jĂ€hes Ende findet...?

 

REGIE:
Glenn Gordon Caron
PRODUKTION:
Erwin Stoff
CAST:
Jennifer Aniston
Jay Mohr
Kevin Bacon
Olympia Dukakis
Illeana Douglas
Kevin Dunn
DREHBUCH:
Aleen Sorkin
Paul Slansky
Glenn Gordon Caron
KAMERA:
Paul Sarossy
SCHNITT:
Robert M. Reitano
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Larry Fulton
KOSTÜME:
Jane Robinson

       
  Piranha
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2010]
       
 

BrĂŒste, Blut, fiese Fische! • Tausende Teenies verwandeln Lake Victoria jeden Sommer in ein lĂ€rmendes Chaos aus Parties und Sex. Aber dieses Jahr sorgen noch weitere Besucher fĂŒr Unruhe! Nach einem Erdbeben öffnet sich ein Spalt zu einem unterirdischen See und ein Schwarm Riesen-Piranhas gesellt sich zum Party-Volk. Und sie haben Hunger! Der fĂŒr harte Kost berĂŒhmte Horror-Experte Alexandre Aja serviert uns sein Remake des Kultfilms von 1978 in 3D

 

REGIE:
Alexandre Aja
PRODUKTION:
Alexandre Aja
Mark Canton
Grégory Levasseur
Marc Toberoff
CAST:
Adam Scott
Elisabeth Shue
Steven R. McQueen
Christopher Lloyd
Eli Roth
Dina Meyer
Ving Rhames
Jessica Szohr
Richard Dreyfuss
DREHBUCH:
Alexandre Aja
Grégory Levasseur
KAMERA:
John R. Leonetti
MUSIK:
Michael Wandmacher
AUSSTATTUNG:
Clark Hunter

       
  Playing By Heart
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 1999]
       
 

Sean Connery Gena Rowlands Gillian Anderson • A poignant and funny drama, PLAYING BY HEART follows a group of people of varied generations and lifestyles as they search for love and connection in contemporary Los Angeles. All of these people - strangers, lovers and family - are transformed by a series of unsettling events that bring into focus just how elusive, complex and occasionally miraculous love can be in the right clrcumstances.

Gena Rowlands and Sean Connery are Hannah and Paul, a couple whose long and seemingly comfortable mariage is suddenly threatened by surprises from within and without. The creators of a successful, award-winning cooking show taped in their own home, they suddenly find even their sanctifed kitchen to be an explosive place.

Gillian Anderson is Meredith, a staunchly single, passionately serious theatre director whose determination to avoid romantic complications is challenged by the funny and tenacious Trent, played by Jon Stewart. It takes a persistent suitor not to be discouraged by Meredith's relentless expectations of doom - not to mention her huge pet Mastiff .

Meanwllile, Hugh, portrayed by Dennis Quaid, is a loner, a man who hangs out at bars recounting sad stories of tragic love to total strangers under the influence. Somehow, every time Hugh opens his mouth, the circumstances of his blues become more and more imaginative.

Elsewhere, in a hospital, Jay Mohr is Mark, a man with a few days left to live, and Ellen Burstyn is his strong but loving mother, who must face her son on new emotional turf where honesty is the only rule. Even in this sterile setting, mother and son feverishly race the clock to relive and recreate their fragile relationship.

Madeleine Stowe and Anthony Edwards are Gracie and Roger, a couple who find companionship and sexual diversion in a clandestine affair in a high-rise hotel room where reality is checked at the door.

Youngest of all, Joan, played by Angelina Jolie and Keenan, portrayed by Ryan Phillippe, are two single people losing themselves in the L.A club scene, daring to hope for love in an era that has intensified the search with new obstacles.

Over the course of eight days and nights, each of these men and women will impact each other's lives and thoughts about love in unexpected ways.

 

REGIE:
Willard Carroll
PRODUKTION:
Meg Lierman
Willard Carroll
Tom Wilhite
CAST:
Sean Connery
Ellen Burstyn
Dennis Quaid
Gena Rowlands
Madeleine Stowe
Gillian Anderson
Anthony Edwards
Angelina Jolie
Ryan Phillippe
Jay Mohr
DREHBUCH:
Willard Carroll
KAMERA:
Vilmos Zsigmond
SCHNITT:
Pietro Scalia
MUSIK:
John Barry
AUSSTATTUNG:
Missy Stewart

       
  Playtime
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2003]
       
 

Eine Retrospektive mit neuen Kopien • Drei fast unbekannte Kurzfilme und vier unvergessliche Spielfilme von Jacques Tati, darunter auch der neu restaurierte und vollstĂ€ndige Film PLAYTIME, sind wieder auf der Leinwand zu sehen.

Playtime, Frankreich 1967.

Jaques Tati kommt auf die Leinwand zurĂŒck. Es ist die Gelegenheit, die Meisterwerke des genialen Cineasten, vergleichbar mit Charlie Chaplin, wiederzusehen. PLAYTIME, der geniale und seinerseits auch verfluchte Film, bei dem zum Kinostart 1967 gewisse Szenen herausgeschnitten wurden, wird nun in restaurierter und vollstĂ€ndiger Fassung gezeigt. Eine aufregende Hommage an einer der grössten Cineasten aller Zeiten.

Jour de fĂȘte, Frankreich 1949.

Alles ist still in diesem kleinen Dorf im Herzen Frankreichs bis zu dem Tag an dem der Jahrmarkt kommt. Manege, Spielbuden, Musikkapellen und ein Wanderkino in dem der BrieftrĂ€ger François einen Film ĂŒber die Post in Amerika entdeckt. Begeistert beschliesst er nun, seine Runden auf amerikanische Weise zu bestreiten!

Les vacances de Monsieur Hulot, Frankreich 1953.

In einem Badeort an der AtlantikkĂŒste machen sich die StĂ€dter mit ihren Gewohnheiten breit. Monsieur Hulot, am Steuer seines alten, ohrenbetĂ€ubend lĂ€rmenden Autos, erschĂŒttert die friedliche Ruhe. Zum grossen VergnĂŒgen der Kinder wird er den HotelgĂ€sten Ferien bereiten, wie sie es noch nie erlebt haben.

Mon Oncle, Frankreich 1958.

In einem modernen Quartier, wo alles schön geordnet ablÀuft, leben Monsieur Arpel seine Ehefrau und sein Sohn Gerard, den das Leben ohne jeglichen Genuss sehr langweilt. Der Besuch von Monsieur Hulot, Madame Arpels Bruder, ein TrÀumer voller Fantasie, bringt einige Probleme in die keimfreie Welt, umso mehr als Monsieur Hulot schnell der beste Freund Gerards wird...

 

REGIE:
Jacques Tati

       
  Promised Land
 
       
 

Ein Film von Gus Van Sant • Als Vertreter eines Energiekonzerns sollen Steve Butler (Matt Damon) und seine Kollegin Sue (Frances McDormand) den Einwohnern von McKinley die Gas-Bohrrechte auf ihren GrundstĂŒcken fĂŒr eine grosszĂŒgige Summe abkaufen. Das sollte ein Leichtes sein - die Kleinstadt ist aufgrund der schlechten Wirtschaftslage schwer angegriffen. Doch sie haben nicht mit dem Widerstand des geachteten Lehrers Frank Yates (Hai Holbrook) gerechnet. Als dann auch noch der aalglatte Umweltaktivist Dustin Noble (John Kraslnski) auftaucht, erreicht die immer hitziger werdende Auseinandersetzung ihren Siedepunkt...
PROMISED LAND zeichnet das bewegende PortrĂ€t einer amerikanischen Kleinstadt, die Verantwortung ĂŒbernimmt. Das engagierte PlĂ€doyer fĂŒr den Umweltschutz von Kultregisseur Gus van Sant brilliert durch starke Bilder, pointierte Dialoge sowie die hervorragende Besetzung mit den Oscar-PreistrĂ€gern Matt Damon (Die Bourne-Trilogie) und Frances McDormand (Fargo).

 

REGIE:
Gus Van Sant
PRODUKTION:
Matt Damon
John Krasinski
Chris Moore
CAST:
Matt Damon
Benjamin Sheeler
Terry Kinney
Carla Bianco
Joe Coyle
Hal Holbrook
Dorothy Silver
Frances McDormand
Titus Welliver
Lexi Cowan
DREHBUCH:
John Krasinski
Matt Damon
Dave Eggers
KAMERA:
Linus Sandgren
SCHNITT:
Billy Rich
TON:
Brian Dunlop
Ellen Heuer
Thor Kingdon
Ryan Collins
Robert Jackson
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Daniel B. Clancy
KOSTÜME:
Juliet Polcsa

       
  PĂŒnktchen & Anton
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 1999]
       
 

Die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft • PĂŒnktchen (ELEA GEISSLER) und Anton (MAX FELDER) sind dicke Freunde. Und am liebsten wĂŒrden die ZehnjĂ€hrigen jede freie Minute gemeinsam verbringen. Doch Antons Leben ist nicht so sorgenfrei wie das seiner Freundin aus der Luxusvilla am Rande der Stadt. Seine alleinerziehende Mutter (MERET BECKER) ist seit Wochen krank. Aus Angst, dass seine Mutter ihren Kellnerjob in der Eisdiele verliert, hat Anton ihren Platz dort heimlich eingenommen. PĂŒnktchen, das aufgeweckte Herzchirurgentöchterchen mit kessem Mundwerk und gutem Herz, setzt alles daran, ihrem Freund zu helfen. Doch bei ihrem Vater (AUGUST ZIRNER) stossen Antons Probleme auf taube Ohren und ihrer Mutter (JULIANE KÖHLER) haben die WohltĂ€tigkeitsveranstaltungen in Afrika den Blick fĂŒr die Sorgen in nĂ€chster Umgebung getrĂŒbt. PĂŒnktchens Plan: NĂ€chtliches Geldverdienen als Strassenmusikerin. Als ihre Eltern davon erfahren und Anton zudem einen Einbruch im Hause Pogge verhindert, Ă€ndern sie ihre Ansicht ĂŒber PĂŒnktchens besten Freund. Die beiden Familien freunden sich miteinander an und verbringen sogar gemeinsame Ferien an der Nordsee...

 

REGIE:
Caroline Link
PRODUKTION:
Peter Zenk
Uschi Reich
CAST:
Elea Geissler
Max Felder
Juliane Köhler
August Zirner
Meret Becker
Sylvie Testud
Gudrun Okras
DREHBUCH:
Caroline Link
KAMERA:
Torsten Breuer
SCHNITT:
Patricia Rommer
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Susann Bieling

       
  Qu'est-ce qu'on a fait au Bon Dieu?
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2014]
       
 

Monsieur Claude und seine Töchter • Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glĂŒcklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der rauhe Wind der Globalisierung und jedes gemĂŒtliche Familienfest gerĂ€t zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die AnkĂŒndigung der jĂŒngsten Tochter, einen – Halleluja! – französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenĂŒberstehen, reisst Claude und Marie der Geduldsfaden. GeschwĂ€cht durch Beschneidungsrituale, HĂŒhnchen halal und koscheres Dim Sum ist ihr Toleranzvorrat restlos aufgebraucht. Doch auch Charles‘ Familie knirscht ĂŒber diese Partie mĂ€chtig mit den ZĂ€hnen. Weniger um bei den Hochzeitsvorbereitungen zu helfen als sie zu sabotieren lassen sich die Eltern auf ein Kennenlernen ein. Was folgt ist ein Gemetzel der nationalen Ressentiments und kulturellen Vorurteile. Bis das familiĂ€re Federnrupfen dem Brautpaar die Lust an der Hochzeit zu verderben droht...

 

REGIE:
Philippe de Chauveron
PRODUKTION:
Romain Rojtman
CAST:
Christian Clavier
Frédérique Bel
Emilie Caen
Elie Semoun
Chantal Lauby
Elodie Fontan
Frédéric Chau
DREHBUCH:
Philippe de Chauveron
Guy Laurent
KAMERA:
Vincent Mathias
SCHNITT:
Sandro Lavezzi
TON:
Germain Boulay
Serge Rouquairol

       
  Rango
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2011]
       
 

Jetzt wird scharf geschossen, Gringos! • «Fluch der Karibik»-Regisseur Gore Verbinski und Johnny Depp haben in der WĂŒste fruchtbaren Boden fĂŒr ihr nĂ€chstes gemeinsames Kino-Abenteuer gefunden. In dem staubtrockenen und humorgeladenen CGI-Action-Abenteuer fliegen den Zuschauern Gags, Bohnen und Blei um die Ohren, wenn ein ChamĂ€leon mit IdentitĂ€tskrise dem Traum seines Lebens hinterher rennt und sich als Retter in der Not eines kleines Dörfchens erweist, das von schrecklichen Bandidos terrorisiert wird.

 

       
  Reise ins Universum
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2018]
       
 

Ein Film von Alice Rohrwacher • Wo ist unser Platz im Kosmos? Die legendĂ€re Space-Show des Hayden Planetarium in New York beantwortet diese Frage mit ultra-hochauflösenden Bildern, die das Publikum in die Weiten des Universums eintauchen lĂ€sst wie niemals zuvor.

Kommen Sie mit auf eine eindrĂŒckliche Reise durch das Universum und lernen Sie so unsere kosmische Adresse kennen. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse liefern die Grundlage fĂŒr ein unvergessliches Erlebnis auf der Planetariums-Kuppel. Wir zeigen Ihnen Bilder, welche mit bisher unerreichter Genauigkeit und Realismus die gewaltigen Ausmasse des Kosmos erahnen lassen.

Seit der Premiere im Hayden Planetarium in New York im Jahr 2001 haben sich bereits Millionen von Zuschauern weltweit auf dieses Abenteuer begeben. Mit neuesten wissenschaftlichen Daten wurde die Show Ende 2017 komplett ĂŒberarbeitet und mit ultra-hochauflösenden Bildern ergĂ€nzt. Begleitet wird die Reise durch die Stimme von Tom Hanks, beziehungsweise seinem deutschen Synchronsprecher.

 

       
  Reise zur Sonne - GĂŒnese Yolculuk
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Friedensfilmpreis 1999 • Zwei junge MĂ€nner aus entgegengesetzten Regionen der TĂŒrkei begegnen sich zufĂ€llig in Istanbul. Beide hoffen auf eine bessere Zukunft und versuchen, in der Grossstadt ein Auskommen zu finden. Berzan stammt aus einem kurdischen Dorf im Ă€ussersten Osten und schiebt als fliegender HĂ€ndler jeden Morgen seinen Karren mit Musikkassetten in die Stadt. Mehmet ist erst kĂŒrzlich aus der WesttĂŒrkei angekommen und findet einen Job bei den Wasserwerken, wo er mit einem archaischen Hörrohr die Strassen nach geborstenen Leitungen abhorcht...

Mehmet hat es nie interessiert, dass Berzan Kurde ist. Was zĂ€hlt, sind ihre TrĂ€ume, die sich so nahe sind. Und ihre unzerbrechliche Freundschaft ohne Wenn und Aber. Berzan sehnt sich nach seinem Heimatdorf zurĂŒck, wo seine Ver lobte auf ihn wartet; Mehmet verliebt sich in Arzu, die in Deutschland aufgewachsen ist und nun mit ihrer alten Heimat konfrontiert wird.

Doch dann wird Mehmet, vielleicht bloss wegen seiner etwas dunkleren Haut, bei einer Razzia zu Unrecht verhaftet und gerĂ€t er auch nach der Haft ins RĂ€derwerk der alltĂ€glichen Verfolgung. - Ein letzter Liebesdienst an Berzan, der bei einer Demonstration getötet wird, bringt ihn endgĂŒltig in Widerspruch zur staatlichen AutoritĂ€t. Er bricht zu einer Reise in den Osten seines Landes auf. Wusste Berzan immer, wo seine Heimat war, mĂŒssen Mehmet und Arzu sie erst noch suchen, auf ihrer eigenen Reise zur Sonne...

Yesim Ustaoglu, die 39jĂ€hrige, aus Sarikamis im Osten der TĂŒrkei gebĂŒrtige Regisseurin, hat auch das Drehbuch verfasst, ein Drehbuch der sparsamen Dialoge und der sprechenden starken Bilder. Ein feinfĂŒhliges Werk... Die FĂ€higkeit zu eigenem Betroffensein und zu eigenverantwortlichem Handeln gegen die Unmenschlichkeit geben dem Werk seine Kraft und seine Unmittelbarkeit, der sich niemand entziehen kann. Yesim Ustaoglu findet die richtigen Bilder. Sie hat kein Pamphlet gedreht, aber einen Film, der fĂŒr die Menschlichkeit plĂ€diert und der uns so berĂŒhrt, weil ihre Figuren uns so nah sind. Fred Zaugg, in: Der Bund

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Behrooz Hashemian
CAST:
Newroz Baz
Nazmi Qirix
Mizgin Kapazan
Ara GĂŒler
Nigar Aktar
Iskender Bagcilar
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Jacek Petrycki
SCHNITT:
Nicolas Gaster

       
  Reisender Krieger
 
       
 

Ein Film von Christian Schocher • Im Herbst 1979 drehte ich mit einigen Freunden mein Road Movie «Reisender Krieger», meine ganz private, unbescheidene Adaption von Homers «Odyssee» und dem «Ulysses» von James Joyce: das ungeschminkte Portrait eines Landes und eines Mannes, der durch dieses Land reist. FĂŒr viele CinĂ©asten und Filmkritiker ist «Reisender Krieger» eine Legende geworden, fĂŒr viele andere, vor allem jĂŒngere, ist er nur noch ein GerĂŒcht, das man vom Hörensagen kennt, ein Phantom. Ein Vierteljahrhundert nach seiner Entstehung möchte ich meinen zugleich bekanntesten und unbekanntesten Film wieder ins Kino bringen, als «Director's Cut», der ausnahmsweise nicht lĂ€nger, sondern kĂŒrzer ist als das Original: «Reisender Krieger» in der klaren, prĂ€zisen Form, von der ich immer getrĂ€umt habe.

 

REGIE:
Christian Schocher
CAST:
Marianne Huber
Willy Ziegler
DREHBUCH:
Christian Schocher
KAMERA:
Clemens Klopfenstein

       
  Renegades
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2018]
       
 

Mission of Honor • Nachdem die Navy SEALs Matt Barnes (Sullivan Stapleton), Stanton Baker (Charlie Bewley), Ben Moran (Joshua Henry), Kurt Duffy (Diarmaid Murtagh) und Jack Porter (Dimitri Leonidas) im Auftrag der Nato Kriegsverbrecher im ehemaligen Jugoslawien aufgespĂŒrt und ausgeschaltet haben, werden sie von ihrem Befehlshaber Levin (J.K. Simmons) zurĂŒckbeordert und suspendiert – der Auftrag war zwar ein Erfolg, aber bei der Flucht haben sie mit einem Panzer fĂŒr gewaltige Zerstörung gesorgt. Ein Zeitvertreib die fĂŒnf Soldaten muss also her. Da kommen ihnen GerĂŒchte ĂŒber einen von den Nazis wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs in einem See versenkten Goldschatz zu Ohren und sie beschliessen, sich gemeinsam mit der Einheimischen Lara (Sylvia Hoeks) auf die Suche danach zu begeben. Doch ihre TauchgĂ€nge bleiben nicht lange unbemerkt und bald mĂŒssen sie sich mit dem serbischen General Petrovic (Clemens Schick) auseinandersetzen


 

REGIE:
Steven Quale
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
J.K. Simmons
Sullivan Stapleton
Charlie Bewley
Sylvia Hoeks
Joshua Henry
Diarmaid Murtagh
DREHBUCH:
Richard Wenk
Luc Besson
KAMERA:
Brian Pearson
SCHNITT:
Florent Vassault
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Éric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Rennschwein Rudi RĂŒssel 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2007]
       
 

Rudi rennt wieder • Bisher sind der neunjĂ€hrige Nickel (Maurice Teichert) und sein alleinerziehender Vater Thomas (Sebastian Koch) zu zweit ganz gut klargekommen. Als Nickel jedoch nach einem Schulausflug das kleine Ferkel Rudi im Rucksack mit nach Hause bringt, macht er eine furchtbare Entdeckung: Papa hat eine Freundin (Sophie von Kessel)! Und was noch schlimmer ist: Die nistet sich mit ihrer zwölfjĂ€hrigen Tochter Felicitas (Sina Richardt) auch gleich bei ihnen ein. Nickel macht mit Thomas einen Deal: Wenn die beiden bleiben, darf auch Rudi bleiben.

Aber das kleine Ferkel Rudi sorgt ordentlich fĂŒr Chaos, und es gibt immer wieder Streit in der Patchwork-Familie. Es ist nicht zum Aushalten, und so flĂŒchtet Nickel mit Rudi nach "Schweineland", gefolgt von "Feli" und gejagt von zwei dummen Ganoven (Dominique Horwitz, Andreas Schmidt). Eine abenteuerliche Reise beginnt, die in den ostdeutschen SĂŒmpfen des Odertals endet, wo Rudi den beiden Kindern das Leben rettet und eine neue Heimat findet.

 

REGIE:
Peter Timm
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Heike Wiehle-Timm
CAST:
Sebastian Koch
Sophie von Kessel
Andreas Schmidt
Dominique Horwitz
Maurice Teichert
Sina Richardt
DREHBUCH:
Peter Timm
Karsten Willutzki
KAMERA:
Achim Poulheim
SCHNITT:
Barbara Hennings
TON:
Bernd Hackmann
MUSIK:
Marcel Barsotti
KOSTÜME:
Lucia Faust

       
  Renoir
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Gilles Bourdos • Der an Alterskrankheiten und am Verlust seiner Frau leidende Maler Auguste Renoir (Michel Bouguet) lebt an der CĂŽte d’Azur im Jahre 1915. Zusammen mit seinem Sohn Jean (Vincent Rottiers) lebt er ein unaufgeregtes und zurĂŒck gezogenes Leben. Die Malerei ist nach wie vor seine grosse Leidenschaft. Plötzlich betritt die junge Frau Andree (Christa Theret) das Leben des Malers um fĂŒr ihn Modell zu stehen und erweckt ganz neue Energien. Motiviert und beschwingt beginnt er zu malen und dabei aufzublĂŒhen. Andree kann schnell sein Herz gewinnen. Auch der im Krieg verwundete Jean, der in einem Kampf fast sein Bein verlor, bekommt durch Andree neuen Lebensmut. Mit ihr kann er vor allem seine Leidenschaft fĂŒr das Kino teilen und die schwere Last die durch den Erfolg seines Vaters auf seinen Schultern liegt, ist fast vergessen. Er beginnt zu sich selbst zu finden und aus dem Schatten seines Vaters herauszutreten.

 

REGIE:
Gilles Bourdos
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Michel Bouquet
Christa Theret
Vincent Rottiers
Thomas Doret
MichĂšle Gleizer
Romane Bohringer
DREHBUCH:
Gilles Bourdos
Michel Spinosa
JĂ©rĂŽme Tonnerre
KAMERA:
Mark Ping Bing Lee
SCHNITT:
Valérie Deloof
Cyril Holtz
Yannick Kergoat
TON:
Valérie Deloof
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
BenoĂźt Barouh
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  RocknRolla
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 2009]
       
 

A story of sex, thugs and rock 'n roll • Autor/Regisseur Guy Ritchie hat bereits die Kulthits "Bube, Dame, König, grAS" und "Snatch – Schweine und Diamanten" inszeniert – mit "RocknRolla" prĂ€sentiert er jetzt eine Story ĂŒber Sex, Gangster und Rock’n’Roll.
Die Action-Komödie ist eine haarstrĂ€ubende Achterbahnfahrt durch die Londoner Unterwelt mit ihren zwielichtigen Überfliegern: Immobilien haben Drogen als lukrativste Handelsware abgelöst, und die umtriebigsten Unternehmer der Branche sind Banditen. Wer auf diesem heissen Pflaster kaltblĂŒtig mitmischen will – egal ob ein kleiner Gauner wie One Two (Gerard Butler) oder ein undurchsichtiger russischer MilliardĂ€r wie Uri Obomavich (Karel Roden): An einem Mann kommen sie alle nicht vorbei – Lenny Cole (Tom Wilkinson).

 

REGIE:
Guy Ritchie
PRODUKTION:
Steve Clark-Hall
Susan Downey
Guy Ritchie
Joel Silver
CAST:
Gerard Butler
Thandie Newton
Tom Wilkinson
Mark Strong
Idris Elba
Tom Hardy
Jeremy Piven
Gemma Arterton
DREHBUCH:
Guy Ritchie
KAMERA:
David Higgs
MUSIK:
Steve Isles
AUSSTATTUNG:
Richard Bridgland
KOSTÜME:
Suzie Harman

       
  Romance & Cigarettes
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2006]
       
 

Ein Film von John Turturro • Der neue Film des Multitalents John Turturro, der als Schauspieler, Autor und Regisseur verantwortlich zeichnet.

‘Romance & Cigarettes’ ist ein «down and dirty» Musical, das mit den BrĂŒdern Coen produziert wurde und in Amerikas Arbeiterklasse spielt.

Eine Liebesgeschichte, welche bewegend die Aufwendungen und Werte zeigt, die eine Beziehung im Leben bis hin zum Tod mit sich bringt.

Der willensstarke Stahlbaumonteur Nick ist mit der Schneiderin Kitty verheiratet und hat mit ihr drei Töchter. Gleichzeitig hat er eine heisse AffÀre mit der rothaarigen Tula, die ihn schliesslich seine Ehe kostet. Erst dann erkennt er, was ihm seine Ehe bedeutet und beginnt zu kÀmpfen.

Den Sound lieferten so unterschiedliche Stars wie Springsteen, Brown und Cave. Ein Muss fĂŒr Augen und Ohren.

 

REGIE:
John Turturro
PRODUKTION:
John Penotti
John Turturro
CAST:
James Gandolfini
Susan Sarandon
Kate Winslet
Steve Buscemi
Kumar Pallana
Christopher Walken
Mandy Moore
DREHBUCH:
John Turturro
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Ray Hubley
TON:
Eliza Paley
AUSSTATTUNG:
Donna Zakowska
KOSTÜME:
Donna Zakowska

       
  Royal Opera House: La BohĂšme
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Oktober 2017]
       
 

Aus dem Royal Opera House London • Erster Akt
In ihrer Mansarde im Quartier Latin versuchen der hungernde Maler Marcello und der Poet Rodolfo am Weihnachtsabend ihr Zimmer zu wĂ€rmen, indem sie Rodolfos neustes Drama verbrennen. Bald kommen auch ihre zwei anderen Wohnungsgenossen dazu – Colline, ein junger Philosoph, und Schaunard, ein Musiker, der Essen, Brennholz und Geld von einem exzentrischen SchĂŒler mitbringt. WĂ€hrend sie ihren unverhofften Reichtum feiern, kommt der Vermieter, Benoit, um die Miete zu verlangen. Sie geben ihm Wein, bringen ihn dazu, von seinen Frauengeschichten zu erzĂ€hlen, und werfen ihn dann hinaus, Empörung ĂŒber seine Untreue heuchelnd. WĂ€hrend seine Freude im CafĂ© Momus feiern gehen, bleibt Rodolfo zurĂŒck, um zu schreiben, und sagt ihnen, er komme nach. Es klopft wieder an der TĂŒr; diesmal ist es die hĂŒbsche Nachbarin Mimi, deren Kerze im zugigen Treppenhaus ausgegangen ist. Kaum drinnen, fĂ€llt das MĂ€dchen fast in Ohnmacht; nachdem er sie mit einem Schluck Wein wiederbelebt hat, hilft ihr Rodolfo zur TĂŒr und zĂŒndet ihre Kerze wieder an. Mimi hat jedoch ihren SchlĂŒssel verloren, als sie in Ohnmacht fiel, und als sie gemeinsam nach dem SchlĂŒssel suchen, gehen beide Kerzen wieder aus. Im Dunkeln findet Rodolfo den SchlĂŒssel und steckt ihn in die Tasche. Im Mondlicht nimmt er die zitternde Hand des MĂ€dchens und erzĂ€hlt ihr seine TrĂ€ume („Che gelida manina“). Sie erzĂ€hlt ihm von ihrem einsamen Leben in ihrer Mansarde, wo sie Blumen stickt und auf den FrĂŒhling wartet („Mi chiamano Mimì“). Rodolfos Freunde rufen von draussen nach ihm; er ruft zurĂŒck, dass er nicht allein sei und gleich nachkommen werde. GlĂŒcklich darĂŒber, einander gefunden zu haben („O suave fanciulla“), umarmen sich Mimi und Rodolfo und gehen langsam, Arm in Arm, zum CafĂ©.

Zweiter Akt
Bei einem der lĂ€rmenden StrassenhĂ€ndler vor dem CafĂ© Momus kauft Rodolfo Mimi einen Hut und stellt sie dann seinen Freunden vor; sie setzen sich alle und bestellen ein Abendessen. Der SpielzeugverkĂ€ufer Parpignol kommt vorbei, umringt von hingerissenen Kindern. Marcellos ehemalige Freundin Musetta stolziert am Arm des Ă€lteren aber reichen Alcindoro herein. Die daraus resultierende Szene gipfelt darin, dass sie versucht, Marcellos Aufmerksamkeit zurĂŒckzugewinnen, indem sie einen Walzer ĂŒber ihre eigene Beliebtheit singt („Quando me’n vo“). Sie beschwert sich darĂŒber, dass ihr Schuh drĂŒckt und schickt Alcindoro fort, um ihr ein neues Paar zu besorgen. Sobald er fort ist, wirft sie sich Marcello in die Arme und sagt dem Kellner, er solle alles auf Alcindoros Rechnung schreiben. Soldaten marschieren am CafĂ© vorbei, und wĂ€hrend die BohĂšme hinter ihnen herspaziert, kommt Alcindoro mit Musettas Schuhen zurĂŒckgeeilt.

Dritter Akt
Bei Morgengrauen lassen die Zöllner an einem verschneiten Stadttor von Paris die Bauers- und Marktfrauen ein. Aus einem Gasthaus hört man FeierlĂ€rm. Bald darauf erscheint Mimi auf der Suche nach dem Ort, wo Marcello und Musetta jetzt leben. Als der Maler erscheint, erzĂ€hlt sie ihm von Rodolfos stĂ€ndiger Eifersucht, die sie quĂ€lt („O buon Marcello, aiuto!“) Sie glaubt, dass sie sich am besten trennen. Rodolfo, der in dem Gasthaus eingeschlafen war, kommt heraus. Mimi versteckt sich in der NĂ€he, aber Marcello glaubt, sie sei gegangen. Der Poet erzĂ€hlt Marcello zuerst, dass er sich von seiner Freundin trennen will, weil sie mit anderen MĂ€nnern liebĂ€ugele; als er aber nach dem wahren Grund gefragt wird, gesteht er, dass ihr Husten nur schlimmer werden könne in der Armut, in der sie leben. TrĂ€nenĂŒberströmt kommt Mimi hervor, um sich von ihrem Liebhaber zu verabschieden („Donde lieta uscì“), wĂ€hrend Marcello in das Gasthaus zurĂŒckeilt, da er Musettas GelĂ€chter hört. WĂ€hrend Mimi und Rodolfo sich an ihr vergangenes GlĂŒck erinnern, kommt Musetta aus dem Gasthaus gerannt und streitet sich mit Marcello, der sie beim Flirten erwischt hat („Addio dolce svegliare“). Der Maler und seine Geliebte trennen sich unter gegenseitigen Beschimpfungen, aber Mimi und Rodolfo beschliessen, bis zum FrĂŒhling zusammenzubleiben.

Vierter Akt
Nachdem sie sich beide von ihren Freundinnen getrennt haben, jammern Rodolfo und Marcello ĂŒber die Einsamkeit in ihrer Mansarde („O MimĂŹ, tu piĂč non torni“). Colline und Schaunard bringen eine magere Mahlzeit mit; um sich aufzuheitern, fangen die vier an zu tanzen, was in ein gespieltes Duell ausartet. Auf dem Höhepunkt der Heiterkeit platzt Musetta herein und sagt, dass Mimi draussen sei, aber zu schwach um die Treppen heraufzusteigen. WĂ€hrend Rodolfo ihr zur Hilfe eilt, berichtet Musetta, dass Mimi darum gebeten hat, bei ihrem Liebhaber sterben zu dĂŒrfen. Dem armen MĂ€dchen wird ein Bett gerichtet, so gut es geht. Musetta bittet Marcello, ihre Ohrringe fĂŒr Medizin zu verkaufen, und Colline geht seinen Mantel pfĂ€nden, der ihn so lang warmgehalten hat („Vecchia zimarra“). Allein in der Mansarde („Sono andati?“) erinnern sich Mimi und Rodolfo an ihre erste Begegnung und ihre ersten Tage des GlĂŒcks, aber sie erleidet einen heftigen Hustenanfall. Als die anderen zurĂŒckkehren, gibt Musetta Mimi einen Muff, um ihre HĂ€nde zu wĂ€rmen, und betet fĂŒr ihr Überleben. Als sie friedlich in die Bewusstlosigkeit abgleitet, schliesst Rodolfo die VorhĂ€nge, um das Licht zu brechen. Schaunard entdeckt, dass Mimi tot ist. Als Rodolfo dies begreift, wirft er sich verzweifelt ĂŒber ihren Körper und ruft immer wieder ihren Namen.

 

REGIE:
Richard Jones
CAST:
Antonio Pappano
Nicole Car
Michael Fabiano
Mariusz KwiecieƄ
Nadine Sierra
Florian Sempey
MUSIK:
Giacomo Puccini
AUSSTATTUNG:
Stewart Laing

       
  Rubbeldiekatz
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von Detlev Buck • Ein Job ist ein Job, sagt sich der erfolglose Theater-Schauspieler Alexander (Matthias Schweighöfer), verwandelt sich in "Alexandra", schlĂ€gt alle Konkurrentinnen aus dem Feld und ergattert tatsĂ€chlich eine Frauenrolle in einem grossen Hollywoodfilm! Aber kann er in Pumps und ausgestopftem BH auf Dauer ĂŒberzeugen? Mehr als ihm lieb ist! Sein Kollege beginnt ihn zu begrabschen, auch der genialische Regisseur findet ihn unwiderstehlich, Alex' Ex-Freundin flippt aus und seine ruppigen BrĂŒder und deren durchgeknallter Kumpel mischen das Filmset auf. Alex wĂŒrde seine falschen Locken am liebsten an den Nagel hĂ€ngen, wenn es nicht lĂ€ngst zu spĂ€t wĂ€re - er hat sich unsterblich in seine Film-Partnerin verliebt. Ist Alex Frau genug, um seinen Mann zu stehen?

Detlev Buck inszenierte RUBBELDIEKATZ nach einem Drehbuch von Anika Decker («KeinOhrHasen», «ZweiOhrKĂŒken») als mitreissend turbulente Komödie mit einer guten Prise typischem Buck-Humor - die Hauptrollen spielen Matthias Schweighöfer («Friendship!», «ZweiOhrKĂŒken») und Alexandra Maria Lara («Wo ist Fred?», «Der Untergang»).

 

REGIE:
Detlev Buck
PRODUKTION:
Henning Ferber
Christian Grass
Marcus Welke
CAST:
Alexandra Maria Lara
Matthias Schweighöfer
Josefine Preuss
Susanne Bormann
Denis Moschitto
Detlev Buck
Max von Thun
Eva Padberg
DREHBUCH:
Detlev Buck
Anika Decker
KAMERA:
Marc Achenbach
SCHNITT:
Dirk Grau
TON:
Christian Conrad
Dominik Schleier
MUSIK:
Enis Rotthoff
AUSSTATTUNG:
Sebastian Soukup
KOSTÜME:
Guido Maria Kretschmer

       
  Rush
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2013]
       
 

Everybody's driven by something • Das unter der Regie von Ron Howard (A Beautiful Mind, Angels & Demons) entstandene Rennfahrerdrama zeichnet die legendĂ€re RivalitĂ€t der beiden Formel 1-Piloten Niki Lauda (Daniel BrĂŒhl) und James Hunt (Chris Hemsworth) nach. WĂ€hrend Jahren duellierten sich der disziplinierte, harte Arbeiter Lauda und der leichtsinnige Windhund und Frauenheld Hunt. Im Fokus steht die Saison 1976, in der Lauda seinen berĂŒchtigten Unfall auf dem NĂŒrburgring hatte. Zur Ueberraschung seiner Fans und Konkurrenten und angetrieben von seinem Ehrgeiz, die Weltmeisterschaft keinesfalls seinem Erzrivalen zu ĂŒberlassen, fuhr Lauda sechs Wochen nach seinem schrecklichen Unfall bereits wieder um die Weltmeisterschaft mit.

Rush ist ein actiongeladenes wie spannendes Zeitzeugnis und fesselt jederman an den Stuhl. Denn der Film besticht durch authentische Bilder und ErzĂ€hlung, einen grossartigen Cast und den Zeitkolorit der 70er. In den Hauptrollen begeistern Daniel BrĂŒhl als Lauda, Chris Hemsworth als Hunt sowie Olivia Wilde und Alexandra Maria Lara.

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
Andrew Eaton
Eric Fellner
Brian Grazer
CAST:
Chris Hemsworth
Olivia Wilde
Natalie Dormer
Daniel BrĂŒhl
Alexandra Maria Lara
Lee Asquith-Coe
Tom Wlaschiha
DREHBUCH:
Peter Morgan
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Mark Digby
KOSTÜME:
Julian Day

       
  Ryuichi Sakamoto: Coda
  [demnächst im Kino - Release: 13. September 2018]
       
 

Ein Film von Stephen Nomura Schible • Nachdem er eine lebensbedrohliche Krankheit ĂŒberlebt hat, kehrt Ryuichi Sakamoto mit frischer, jugendlicher Energie zurĂŒck zu seinem kĂŒnstlerischen Prozess. Der Film beobachtet ihn beim Komponieren von "async", seinem letzten Studioalbum, immer noch besessen von seiner endlosen Suche nach dieser einen Note oder diesem einen Klang, den noch kein Menschenohr zuvor gehört hat. WĂ€hrend er sich beim Komponieren seines Albums akribisch in Frage stellt, gibt uns der Film einen Einblick in die Vergangenheit des Musikers, seine Errungenschaften und seine Arbeit als Komponist fĂŒr Regisseure wie Bernardo Bertolucci, Brian De Palma und Hollywood-Blockbuster wie THE REVENANT. Mit zen-hafter Neugierde nimmt Sakamoto das GerĂ€usch von Regentropfen und des Schmelzens von Eis auf. Wie ein Kind in einem unbekannten Garten spielt er unermĂŒdlich mit seinen Entdeckungen, wĂ€hrend er versucht, den Herzschlag des Universums zu finden. Eine Musikbiografie ohne Gleichen und ein Zeugnis fĂŒr Sakamotos Einzigartigkeit.

 

REGIE:
Stephen Nomura Schible
PRODUKTION:
Eric Nyari
CAST:
Ryuichi Sakamoto
KAMERA:
Tom Richmond
Neo Sora
SCHNITT:
Hisayo Kushida
Yûji Ohshige
TON:
David Forshee
Kevin Peters
Nicholas Seaman

       
  Salvador Allende
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2004]
       
 

Ein Film von Patricio GuzmĂĄn • Der 11. September 1973 ist ein denkwĂŒrdiges Datum: An diesem Tag wurde in Chile durch den US-amerikanischen CIA der demokratisch gewĂ€hlte PrĂ€sident Salvador Allende gestĂŒrzt, die Demokratie durch eine der brutalsten MilitĂ€rdiktaturen des 20. Jahrhunderts ersetzt. Der Chilene Patricio GuzmĂĄn hat diese Zeit als junger Filmemacher erlebt und in mehreren Filmen thematisiert. Jetzt nĂ€hert er sich in einem sehr persönlichen und einfĂŒhlsamen PortrĂ€t der Figur Salvador Allendes, der zu den raren integren Persönlichkeiten auf dem politischen Parkett gehörte. GuzmĂĄn zeichnet mit eindrĂŒcklichem Bildmaterial den politischen Aufstieg Allendes bis hin zum Selbstmord vor dreissig Jahren nach.

"Ein Land ohne dokumentierte Geschichte ist wie eine Familie ohne Familienfoto. Eine inhaltslose Erinnerung", sagt Patricio GuzmĂĄn. Und man möchte diesen Ausspruch angesichts des Schicksals von Salvador Allende und der gegenwĂ€rtigen Weltlage ergĂ€nzen: Eine Welt ohne dokumentierte Geschichte ist wie eine Familie ohne Familienfoto. Denn was sich 1973 in Chile ereignete spielt sich derzeit anderswo wieder ab: Die Einmischung wirtschaftlicher und militĂ€rstrategischer Interessen der USA in andere souverĂ€ne LĂ€nder. Zum EindrĂŒcklichsten in diesem Film gehören sicher die Äusserungen des US-Botschafters von Santiago anfangs der 70er Jahre, der zurĂŒckblick und schildert, wie systematisch die Demokratie zunĂ€chst gestört und dann mit Waffengewalt vernichtet wurde. Am Ende wurde sogar der eigene Botschafter ĂŒbergangen.

Im Zentrum von GuzmĂĄns Film steht aber mit Salvador Allende ein Politiker, der sich mit seinem ganzen Leben dem Wohl seines Volkes gewidmet hat, der kein Dogmatiker war und ein offenes Ohr hatte fĂŒr die Menschen in seinem Land. Einige der Fotografien und Dokumente ĂŒber den PrĂ€sidenten hatte dessen Amme ĂŒber 17 Jahre lang in der Erde vergraben versteckt gehalten, weil die HĂ€scher Pinochets Menschen und Material vernichteten, um Erinnerungen auszulöschen und andere Ideen. Wie ein ArchĂ€ologe begibt sich der Regisseur auf die Suche nach den Ruinen der Vergangenheit, nach den Mauern, auf denen das chilenische Volk damals seine revolutionĂ€ren Ideen zum Ausdruck brachte und die heute unter einer dicken Schicht des Vergessens liegen.

 

REGIE:
Patricio GuzmĂĄn
PRODUKTION:
Jacques Bidou
CAST:
Salvador Allende
Fidel Castro
Henry Kissinger
Richard Nixon
Augusto Pinochet
DREHBUCH:
Patricio GuzmĂĄn
KAMERA:
Patricio GuzmĂĄn
Julia Munoz
SCHNITT:
Claudio MartĂ­nez
TON:
Jean-Jacques Quinet
MUSIK:
Jorge Arriagada

       
  Sangue del mio sangue
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Marco Bellocchio • Ein Kloster im norditalienischen Bobbio im Jahr 1630. Hier nahm sich ein Priester das Leben, nachdem ihn eine Nonne namens Benedetta verfĂŒhrt hatte. Somit kann er nicht in geweihter Erde bestattet werden – ausser die Nonne wĂŒrde zugeben, dass sie einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. Federico, der Zwillingsbruder des Priesters, reist an, um diesen zu rehabilitieren. Auch er kann sich dem Zauber von Benedetta nur schwer entziehen.

Jahrhunderte spĂ€ter – in der Gegenwart – klopft ein Steuerbeamter, der ebenfalls Federico heisst, an die Pforte des lĂ€ngst aufgegebenen Klosters. Er arbeitet fĂŒr einen russischen MillionĂ€r, der die Ruine kaufen und ein Luxushotel eröffnen will. Federico stellt fest, dass ein geheimnisvoller Graf im GebĂ€ude wohnt. Dieser zeigt sich nur nach Sonnenuntergang und strĂ€ubt sich gegen jegliche Modernisierung


Wie prÀsent ist die Vergangenheit in der Gegenwart? Um diese Frage kreist der aktuelle Film der italienischen Regie-Legende Marco Bellocchio («I pugni in tasca»). Er verbindet zwei in verschiedenen Zeitaltern spielende Geschichten und spickt sie mit subtilen gesellschaftskritischen Kommentaren. «Sangue del mio sangue», am Festival in Venedig mit dem Kritiker-Preis ausgezeichnet, ist ein vielschichtiger Film, der mit Publikumserwartungen spielt und wunderbare Bilder auf die Leinwand bringt.

 

REGIE:
Marco Bellocchio
PRODUKTION:
Simone Gattoni
CAST:
Alba Rohrwacher
Filippo Timi
Toni Bertorelli
Ivan Franek
Roberto Herlitzka
Pier Giorgio Bellocchio
Lidiya Liberman
Alberto Cracco
DREHBUCH:
Marco Bellocchio
KAMERA:
Daniele CiprĂŹ
SCHNITT:
Francesca Calvelli
Claudio Misantoni
TON:
Christophe Giovannoni
Roberto Cappannelli
MUSIK:
Carlo Crivelli
AUSSTATTUNG:
Andrea Castorina

       
  Saw
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. März 2005]
       
 

Ein Film von James Wan • Der Fotograf Adam (Leigh Whannell) und der Arzt Dr. Lawrence Gordon (Cary Elwes) erwachen, jeweils an ein Rohr gekettet, in den gegenĂŒberliegenden Ecken eines heruntergekommenen Kellerraums. Zwischen ihnen liegt ein Toter in einer Blutlache.
Keiner der beiden weiss, wie sie hierher geraten sind. Doch ihr Peiniger hat ĂŒberall im Raum Hinweise verstreut, die ihnen die Freiheit bringen können. Schnell wird den beiden klar, dass nur einer ĂŒberleben kann. Zur gleichen Zeit ist Police Detective David Tapp (Danny Glover) dem EntfĂŒhrer auf den Fersen...

 

REGIE:
James Wan
PRODUKTION:
Mark Burg
Gregg Hoffman
Oren Koules
CAST:
Leigh Whannell
Cary Elwes
Danny Glover
Ken Leung
DREHBUCH:
Leigh Whannell
James Wan
KAMERA:
David A. Armstrong
SCHNITT:
Kevin Greutert
MUSIK:
Charlie Clouser
AUSSTATTUNG:
Julie Berghoff
KOSTÜME:
Jennifer L. Soulages

       
  Saw III
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2007]
       
 

Jigsaw ist wieder unterwegs... • Die PrĂ€misse ist bekannt und wird mit dem Prolog, in dem sich der von Donnie Wahlberg in "SAW II" dargestellte Cop in Anlehnung an Teil 1 den eigenen angeketteten Fuss amputiert, effektiv schmerzlich in Erinnerung gerufen. Nach dem Drehbuch von Leigh Whannell, der fĂŒr alle drei Teile seine morbide ausgetĂŒftelte Fantasie walten liess, werden jedoch schnell neue Opfer in den vertrackten Folterbunker des mittlerweile bettlĂ€gerigen Jigsaw (Tobin Bell) und seiner gelehrigen SchĂŒlerin Amanda (Shawnee Smith) angekarrt. Namentlich die deprimierte NotĂ€rztin Lynn Denlon (Bahar Soomekh aus "Crash" verbreitet Niveau) und Jeff (Angus McFayden), der trauernde Vater eines ĂŒberfahrenen Kindes. Lynn wird dazu verdonnert (und per explosiver Halskrause motiviert), Jigsaw am Leben zu erhalten, wĂ€hrend es fĂŒr Jeff gilt, ein groteskes Todesspiel zu absolvieren. Seine Aufgabe ist es, Vergebung zu ĂŒben an den Menschen, die mit seinem Leid ĂŒber den Tod seines Sohn zu tun hatten: die nicht erschienene Zeugin (die eisig dafĂŒr bĂŒsst), der viel zu milde Richter (ihm widerfĂ€hrt "schweinische" Rache) und schliesslich der UnglĂŒcksfahrer selbst (dessen knochenknirschendes Martyrium neue magenumdrehende MassstĂ€be setzt). Von seinem Erfolg hĂ€ngt auch Lynns Leben ab, die sich gezwungen sieht an Jigsaw eine Notoperation auszufĂŒhren, bei der es mit klinischer Detailliertheit (und in Nahaufnahme) das Aufbohren, AufsĂ€gen und Abhebeln der SchĂ€deldecke des mit einem Gehirntumor geschlagenen kranken Kopfes zu beobachten gibt. Der wachsende Rapport zwischen dem bei vollem Bewusstsein bleibenden Jigsaw und der attraktiven Frau Doktor facht bei Amanda rasende Eifersucht an, was schliesslich den ausgedehnt sadistischen Showdown auslöst. An mehreren bizarren Schlusstwists wird bei dieser unappetitlichen Blutsuppe selbstverstĂ€ndlich auch nicht gespart.

 

REGIE:
Darren Lynn Bousman
PRODUKTION:
Mark Burg
Oren Koules
CAST:
Tobin Bell
Shawnee Smith
Angus Macfadyen
Bahar Soomekh
Dina Meyer
Mpho Koaho
Barry Flatman
DREHBUCH:
Leigh Whannell
James Wan
KAMERA:
David A. Armstrong
SCHNITT:
Kevin Greutert
TON:
John Douglas Smith
MUSIK:
Charlie Clouser
AUSSTATTUNG:
David Hackl
KOSTÜME:
Alex Kavanagh

       
  Schwarze Katze, Weisser Kater
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 1998]
       
 

Silberner Löwe Beste Regie Venedig 1998 • KUSTURICA IST ZURÜCK, MIT EINER BUNTEN KOMÖDIANTISCHEN FARCE IM STIL VON «TIME OF THE GYPSIES». Silberner Löwe fĂŒr beste Regie, Venedig 1998.

So ungewöhnlich wie die Musik - traditionelle Zigeunermusik mit Rock und Techno - , so skurril scheint auch die Geschichte, die Emir Kusturica aus seiner Heimat mitbringt. Doch sie basiert auf wahren Ereignissen und ist zum Teil mit Zigeunern aus der Region gedreht.

An einem grossen Fluss im Balkan lebt der junge Zigeuner Zare mit seinem Vater Matko und allerlei kleinen Gangstern und Ganoven. Bei einem gross angelegten Benzinschmuggel lĂ€sst sich der einfĂ€ltige Matko vom Ganovenboss Dada ĂŒbers Ohr hauen. Um ihm kein Geld zahlen zu mĂŒssen, verkuppelt er Zare mit Dadas kleinwĂŒchsiger Schwester. Doch die liebt heimlich einen anderen, und kurz vor dem Hochzeitstermin verliebt sich Zare auch noch, in die schöne Kellnerin Ida. Damit die Liebe ĂŒber die BetrĂŒgereien und Geldgier der alten MĂ€nner siegt und die Hochzeit doch noch ein rauschendes Fest wird, muss der Zufall gewaltig nachhelfen.

 

REGIE:
Emir Kusturica
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Marina Girard
CAST:
Bajram Severdzan
Srdan Todorovic
Florijan Ajdini
Branka Katic
Ljubica Adzovic
Zabit Memedov
Sabri Sulejmani
DREHBUCH:
Gordan Mihic
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Svetolik Mica Zajc
Mirjana Kocovic
MUSIK:
Michael Kamen
AUSSTATTUNG:
Milenko Jeremic

       
  Schwarze Schafe
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. September 2007]
       
 

Eine urbane Lifestyle-Tragikomödie • Ein Mann, der eine Trendfrau verfĂŒhren will und die wahre Liebe entdeckt.
Die Geschichte eines zeitgeistgemÀssen heroischen Opfergangs mit schmerzhaftem Happy End.
Eine arbeitende junge Berlinerin und ein besoffener KĂŒnstler, die vom grossen Geld trĂ€umen, und einen Job verlieren, doch was soll's - life is life and love goes on.
Drei junge TĂŒrken die poppen wollen, egal mit wem, wo und wie. Aber jetzt. Und dabei das freie Leben im Exzess entdecken, als sie nicht mehr danach suchen.
Zwei angehende junge Satanisten, die leider nie etwas ordentlich Böses zustandebringen, aber Oma versehentlich ins Leben zurĂŒck holen.
Junge Schwule, die alternative Ökonomie und der Ruf der Leidenschaft.

 

REGIE:
Oliver Rihs
PRODUKTION:
Olivier Kolb
Oliver Rihs
CAST:
Jule Böwe
Milan Peschel
Jenny Deimling
Robert Lohr
Michael Kinkel
Manuel Flurin Hendry
Marc Hosemann
DREHBUCH:
Thomas Hess
David Keller
Olivier Kolb
Oliver Rihs
Michael Sauter
Daniel Young
KAMERA:
Olivier Kolb
SCHNITT:
Bettina Blickwede
Andreas Radtke
Till Ufer
Sarah Clara Weber
TON:
Eckehard Dux
MUSIK:
Ramon Orza
AUSSTATTUNG:
René Römert
Jochen Sauer
KOSTÜME:
Barbara Schramm

       
  Serena
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2014]
       
 

Ein Film von Susanne Bier • Die Geschichte folgt dem frisch verheirateten Paar George und Serena Pemberton, die im Jahre 1929 von Boston in die Berge von North Carolina reisen, wo sie die Grundsteine fĂŒr ein Bauholz-Imperium setzen. Serena zeigt sich schnell als treibende und dominante Kraft des Unternehmens, indem sie die Arbeiter fĂŒhrt, Klapperschlagen jagt und gar das Leben eines Mannes in der Wildnis rettet. Zusammen herrscht das Ehepaar ĂŒber ihr kleines Königreich und lĂ€sst jeden verschwinden, der ihnen im Weg steht. Aber als Serena erfĂ€hrt, dass sie keine Kinder gebĂ€ren kann, macht sie es sich zur Aufgabe die Frau zu töten, die ihrem Mann George vor ihrer Heirat einen unehelichen Sohn gebar. Als sie ihren Mann dann auch noch verdĂ€chtigt seine illegitime Familie zu schĂŒtzen, kommt eine unglaubliche, schockierende Geschichte hinter der intensiven und leidenschaftlichen Ehe zu Tage.

 

REGIE:
Susanne Bier
PRODUKTION:
Ben Cosgrove
Mark Cuban
Paula Mae Schwartz
Todd Wagner
Nick Wechsler
CAST:
Jennifer Lawrence
Bradley Cooper
Rhys Ifans
Toby Jones
Sean Harris
Blake Ritson
Kim Bodnia
DREHBUCH:
Christopher Kyle
Ron Rash
KAMERA:
Morten SĂžborg
SCHNITT:
Pernille Bech Christensen
Simon Webb
TON:
Tomas Belohradsky
AUSSTATTUNG:
Richard Bridgland

       
  She's All That
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juli 1999]
       
 

Eine wie Keine • An seiner High School in LA,gilt Adonis, Sport-As und SpitzenschĂŒler Zack (FREDDIE PRINZE, JR.) als MĂ€rchenprinz. Doch als sich seine Traumfee, die bewunderte Schul-Diva Taylor (JODI LYN O'KEEFE), als Hexe zeigt und ihn fĂŒr einen anderen aus Bett und Gedanken verbannt, lĂ€sst sich der öffentlich GedemĂŒtigte auf eine perfide Wette ein, um bei seinen Freunden den drohenden Imageverlust aufzufangen. Binnen sechs Wochen, bis zum extrem wichtigen Abschlussball, will er Laney (RACHAEL LEIGH COOK), die unattraktive Aussenseiterin der Schule, nicht nur kĂŒssen, sondern zur Prom-Queen, zur populĂ€rsten Frau der Abschlussfete machen. Doch je nĂ€her das magische Datum rĂŒckt, desto weiter entfernt sich Zack von seinen ursprĂŒnglichen Motiven. Denn als sein Charme mehr und mehr den Panzer Laneys aufzubrechen beginnt, zeigt sich ihm nicht nur eine schöne, verwandte Seele, sondern auch ein MĂ€dchen, das seine AttraktivitĂ€t bisher hinter dicken BrillenglĂ€sern und unter muffigen Klamotten verbarg. Aus dem anfĂ€nglichen Eroberungsspiel ist Ernst, ist Liebe geworden. Doch als Laney von der Wette Wind bekommt, wendet sich das Blatt und plötzlich sieht sich Zack erneut in der schmerzhaften Rolle des Verlierers ...

EINE WIE KEINE ist die erste Erfolgsgeschichte des amerikanischen KinofrĂŒhjahrs '99: eine bezaubernd charmante und witzig-coole Geschichte ĂŒber das Liebesleben moderner Teenager mit all seinen Höhen und Tiefen und einem Touch von 'Pretty Woman'. Die Riege der talentierten wie attraktiven Nachwuchsstars Hollywoods werden zusammen mit dem Hitsoundtrack nicht nur die Herzen der MTV-Generation im Sturm eroben.

 

REGIE:
Robert Iscove
PRODUKTION:
Peter Abrams
Richard N. Gladstein
Bob Weinstein
Harvey Weinstein
Robert L. Levy
CAST:
Freddie Prinze Jr.
Rachael Leigh Cook
Matthew Lillard
Paul Walker
Jodi Lyn O'Keefe
Kevin Pollak
Anna Paquin
DREHBUCH:
R. Lee Flemimg Jr.
KAMERA:
Francis Kenny
SCHNITT:
Casey O. Rohrs
MUSIK:
Stewart Copeland
AUSSTATTUNG:
Charles Breen

       
  Shoot'Em Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2007]
       
 

Ein Film von Michael Davis • Mr. Smith (Clive Owen) ist ebenso cool wie heissblĂŒtig, so jĂ€hzornig wie hartgesotten. Urplötzlich muss er das unschuldigste Wesen der Welt beschĂŒtzen – ein neugeborenes Kind. WĂ€hrend eines ohrenbetĂ€ubenden Feuergefechts spielt Smith den Geburtshelfer und begreift schnell, dass eine finstere Gang hinter dem SĂ€ugling her ist: Dessen erster Schrei soll auch sein letzter sein. Die schier unerschöpfliche Armee undurchsichtiger AttentĂ€ter wird von Hertz (Paul Giamatti) angefĂŒhrt und hat den Auftrag, jede Spur des Babys auszulöschen.

WĂ€hrend sich Smith im bellenden Stakkato des permanenten Kugelhagels seiner Haut wehrt, versucht er zusammen mit der Prostituierten DQ (Monica Bellucci) dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, bevor sie alle drei zu viel Blei schlucken. Das Baby soll sterben. Aber warum?

 

REGIE:
Michael Davis
PRODUKTION:
Rick Benattar
Susan Montford
Don Murphy
CAST:
Clive Owen
Monica Bellucci
Paul Giamatti
Greg Bryk
Stephen McHattie
Ramona Pringle
Jane McLean
DREHBUCH:
Michael Davis
KAMERA:
Peter Pau
SCHNITT:
Peter Amundson
TON:
Scott Martin Gershin
MUSIK:
Paul Haslinger
AUSSTATTUNG:
Gary Frutkoff
KOSTÜME:
Denise Cronenberg

       
  Shortbus
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2006]
       
 

Ein Film von John Cameron Mitchell • Das kontroverse Drama von Regisseur John Cameron Mitchell, der fĂŒr seinen DebĂŒtfilm HEDWIG AND THE ANGRY INCH (2001) mit dem Preis fĂŒr die beste Regie beim Sundance Festival ausgezeichnet wurde, zeichnet die Geschichten von sehr unterschiedlichen Menschen, die alle im Club Shortbus aufeinander treffen, um dort ihre sexuelle Freiheit gemeinsam und ausgelassen zu zelebrieren. Beziehungsberaterin Sofia (Sook-Yin Lee) hatte noch nie einen Orgasmus; die beiden Homosexuellen Jamie (Paul Dawson) und Jamie (PJ DeBoy) wollen Pep in ihre langjĂ€hrige Beziehung bringen und bitten sie um fachmĂ€nnische Absolution fĂŒr die freie Liebe. Sie probieren es mit Ceth (Jay Brannan), einem ehemaligen Model und HobbysĂ€nger – und werden dabei per Fernrohr von dem Voyeuristen Caleb (Peter Stickles) beobachtet. WĂ€hrend sich die Jungs einander hingeben, hilft eine vereinsamte Domina (Lindsay Beamish) der verzweifelten Sofia bei der Suche nach dem ersten Höhepunkt. John Cameron Mitchell stellt in SHORTBUS Sex explizit dar, lĂ€sst sich aber gleichzeitig den Raum fĂŒr tiefgrĂŒndige, sensible und zĂ€rtliche Einblicke in die Seelen seiner Charaktere. Es geht um verschiedenartige Beziehungen, um Einsamkeit und den Versuch, Verstand, Lust und Liebe in Einklang zu bringen.

 

REGIE:
John Cameron Mitchell
PRODUKTION:
Howard Gertler
Tim Perell
CAST:
Raphael Barker
Lindsay Beamish
Justin Bond
Jay Brannan
DREHBUCH:
John Cameron Mitchell
KAMERA:
Frank G. DeMarco
SCHNITT:
Brian A. Kates
MUSIK:
Yo La Tengo
AUSSTATTUNG:
Jody Asnes
KOSTÜME:
Bart Mueller
Kurt Swanson

       
  Shrek der Dritte
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 2007]
       
 

Jetzt wird's königlich • Zu Anfang rettete er die Prinzessin aus den FĂ€ngen des Drachens, dann musste er zum Anstandsbesuch zu den königlichen Schwiegereltern und jetzt setzt Shrek dem Ganzen die Krone auf: Vom Sumpfbewohner bringt er es zum König!

Nachdem Fionas Vater schwer krank wird, fĂ€llt Shrek das Amt des Königs ĂŒber Weit Weit Weg zu. So muss er gemeinsam mit Fiona die ReprĂ€sentationspflichten ĂŒbernehmen, die ihm ĂŒberhaupt nicht liegen. Wie oft sehnt sich der Oger nach seiner Sumpflandschaft zurĂŒck! Am Sterbebett verrĂ€t ihm der König, dass es einen Ausweg gĂ€be, der Shrek von seinen Pflichten als König befreien könnte. Der einzig noch legale Nachfolger wĂ€re Arthur, Fionas rebellischer Cousin, den er aber finden mĂŒsse. Das klingt wie Musik in Shreks Ohren!
So macht er sich gemeinsam mit dem ewig quasselnden Esel sowie dem gestiefelten Kater auf den Weg, um Arthur zu finden.
Kurz vor seiner Abreise gesteht ihm Fiona, dass sich Nachwuchs angemeldet hat. Das gefĂ€llt Shrek aber ĂŒberhaupt nicht, fĂŒr ihn sind Kinder nur pupsende und schreiende Wesen – das passt nicht in seinen Plan.
Aber jetzt gilt es erstmal, den königlichen Nachfolger fĂŒr Weit Weit Weg zu finden. Und dies wird zu einem Abenteuer, wie man es sich in den kĂŒhnsten TrĂ€umen nicht vorstellen kann.

 

REGIE:
Chris Miller
PRODUKTION:
Aron Warner
CAST:
Sascha Hehn
Esther Schweins
Benno FĂŒrmann
Marie-Luise Marjan
DREHBUCH:
J. David Stem
David N. Weiss
SCHNITT:
Michael Andrews
TON:
Thomas Jones
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Guillaume Aretos

       
  Sing
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Garth Jennings • Die kunterbunte Welt von SING wird ausschliesslich von liebenswerten Tiercharakteren bevölkert, wie dem vornehmen Koala Buster Moon, dessen frĂŒher so schillerndes Theater kurz vor dem Ruin steht. Doch Buster ist ein ewiger Optimist, besser gesagt: ein echtes Schlitzohr, der einfach alles tun wĂŒrde, um sein Lebenswerk zu retten. Deshalb nutzt er seine letzte Chance und veranstaltet die tierischste Casting-Show, die die Welt je gesehen hat.

Unter den Wettbewerbern stechen fantastische Supertalente heraus: u.a. die Maus, die zuckersĂŒss singt, es aber faustdick hinter den Ohren hat, das schĂŒchterne Elefanten-MĂ€dchen, dem auf der BĂŒhne die Knie schlottern, die gestresste Mutter, der 25 kleine Ferkel am Rockzipfel hĂ€ngen, der junge Gangster-Gorilla, der die kriminellen Machenschaften seiner Familie hinter sich lassen will, und das Punk-Rock-Stachelschwein, das es nicht lĂ€nger mit seinem fiesen Freund aushĂ€lt. Sie alle betreten die BĂŒhne von Busters Theater mit dem gleichen Ziel: zu gewinnen und damit ihr Leben zu verĂ€ndern.

 

REGIE:
Garth Jennings
PRODUKTION:
Janet Healy
Christopher Meledandri
DREHBUCH:
Garth Jennings
SCHNITT:
Gregory Perler
TON:
Dennis Leonard
MUSIK:
Joby Talbot
AUSSTATTUNG:
Eric Guillon

       
  Sleeping Giant
 
       
 

Ein Film von Andrew Cividino • Den Sommer verbringt der 15-jĂ€hrige Adam wie jedes Jahr mit seinen Eltern am zerklĂŒfteten Ufer des Lake Superior. Im Gegensatz zu anderen Jahren findet der introvertierte Rotschopf diesmal neue Freunde: Die zwei Cousins Nate und Riley kommen aus einer weniger privilegierten Familie – und haben es knĂŒppeldick hinter den Ohren. Bald schon taucht Adam in eine aufregende neue Welt ein und verbringt seine Zeit mit waghalsigen Mutproben, Kiffen oder Ladendiebstahl. Doch eine Spirale von Ereignissen fĂŒhrt dazu, dass nicht nur die spiessbĂŒrgerliche Ferienroutine von Adams Familie, sondern auch die fragile neue Freundschaft unter den Jungs auf eine harte Probe gestellt wird.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Andrew Cividino
PRODUKTION:
Andrew Cividino
Karen Harnisch
Marc Swenker
Aaron Yeger
CAST:
Jackson Martin
Erika Brodzky
Katelyn McKerracher
Nick Serino
David Disher
Reece Moffett
DREHBUCH:
Andrew Cividino
Blain Watters
Aaron Yeger
KAMERA:
James Klopko
SCHNITT:
James Vandewater
TON:
Steve Medeiros
MUSIK:
Bruce Peninsula
Chris Thornborrow
AUSSTATTUNG:
Erika Lobko

       
  Small Crime
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2009]
       
 

Mikro eglima - Kleine Verbrechen • Was gibt es fĂŒr einen Polizisten auf einer kleinen griechischen Insel schon zu tun? Ein paar Nacktbader verwarnen, die klapprigsten Autos aus dem Verkehr ziehen, ansonsten Sonne und Meer. Dumm nur, dass ihn keiner ernst nimmt, den PolizeianfĂ€nger LeonĂ­das. Dann aber wird eine Leiche gefunden. Und LeonĂ­das wittert die Chance, sein Können unter Beweis zu stellen. Angeliki, die schönste junge Frau der Insel und Fernsehstar in Athen, taucht ĂŒberraschend auf. Sie ist neben ihm die Einzige, die sich fĂŒr den Fall interessiert. Als dann jeder im Dorf eine eigene Version des Tathergangs aus dem Hut zaubert, wird LeonĂ­das immer misstrauischer. Bis ĂŒber beide Ohren verliebt stĂŒrzt er sich in sein grösstes Abenteuer - und stösst auf ein paar Schuhe, einen Becher Milchreis, ein geheimnisvolles Fotoalbum und jede Menge Erdbeereis...

 

REGIE:
Christos Georgiou
PRODUKTION:
Christos Georgiou
Thanassis Karathanos
CAST:
Aris Servetalis
Vicky Papadopoulou
DREHBUCH:
Christos Georgiou
Srdjan Koljevic
KAMERA:
Yorgos Giannelis
SCHNITT:
Isabel Meier
TON:
Dinos Kittou
MUSIK:
Pallyria
Thanasis Papakonstadinou
Konstadis Papakonstantinou
KOSTÜME:
Mihalis Samiotis

       
  Small Soldiers
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 1998]
       
 

Buzz Lightyear's Cousins • In der kleinen Provinzstadt Winslow Corners in Ohio geht das Leben seinen ganz normalen, gemĂ€chlichen Gang. Die Menschen sind freundlich, alles ist friedlich. 'Action'? Das steht hier lediglich auf der Verpackung von Plastikfiguren. Nur Spielzeug. Wirklich nur Spielzeug?

Ein ausser Kontrolle geratenes Computer-System lĂ€sst die scheinbar leblosen Minifiguren plötzlich zur Gefahr fĂŒr die verschlafene Vorstadt werden. Die Typen sind zwar ziemlich klein, aber sie schiessen scharf!

Besonders heimtĂŒckisch ist die schwerbewaffnete 'Commando Elite' - denn fĂŒr diese kleinen Figuren ist alles andere nur Spielzeug, einschliesslich der ahnungslosen Einwohner von Winslow Corners. Pech fĂŒr die Provinzmenschen, dass sie zu den unfreiwilligen Alliierten der „Gorgonites' werden, den Spielzeug-Erzfeinden der 'Commandos'. So martialisch die 'Gorgonites' auch aussehen, sind sie vollkommen friedliebend und wollen sich vor ihren Gegnern nur lange genug verstecken, bis sie die geheime Insel von Gorgon gefunden haben. Der 'Commando Elite' hingegen liegt weniger am Frieden. Sie ist auf KĂ€mpfen programmiert. Und: sie macht keine Gefangenen.

'Gremlins'-Macher Joe Dante inszenierte dieses mit raffinierten Spezialeffekten und Computer-Animation gespickte Action-Spektakel. FĂŒr die Perfektion der Illusion sorgten der vierfache Oscar-Gewinner Stan Winston ('Jurassic Park') und die Effekt-Spezialisten von Industrial Light & Magic.

 

REGIE:
Joe Dante
PRODUKTION:
Michael Finnell
Colin Wilson
CAST:
Kirsten Dunst
Gregory Smith
Jay Mohr
Phil Hartman
Kevin Dunn
David Cross
Jason Isaacs
Sean Pertwee
DREHBUCH:
Gavin Scott
Adam Rifkin
Ted Elliott
Terry Rossio
KAMERA:
Jamie Anderson
SCHNITT:
Marshall Harvey
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
William Sandell
KOSTÜME:
Carole Brown-James

       
  Sophie Scholl
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2005]
       
 

Im Wettbewerb der Berlinale 2005 • Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Studentin Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der MĂŒnchner UniversitĂ€t verhaftet. Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Widerstands-kĂ€mpferin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr. Sophie kĂ€mpft zunĂ€chst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schliesslich durch ihr GestĂ€ndnis schĂŒtzend vor die anderen Mitglieder der "Weissen Rose" und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte...

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Christoph MĂŒller
Sven Burgemeister
CAST:
Julia Jentsch
Fabian Hinrichs
Gerald Alexander Held
Johanna Gastdorf
André Hennicke
Florian Stetter
DREHBUCH:
Fred Breinersdorfer
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Hans Funck
MUSIK:
Reinhold Heil
Johnny Klimek
KOSTÜME:
Natascha Curtius-Noss

       
  Star
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Juli 2015]
       
 

Zvezda • Mascha ist bereit, alles zu opfern, um absolute Schönheit zu erlangen und Filmstar zu werden. Sie ist nicht besonders begabt, dafĂŒr sehr optimistisch. In einem Nachtclub, wo sie als Meerjungfrau arbeitet, trifft sie Kostia, den Sohn eines Moskauer Oligarchen. Der Junge flieht aus dem goldenen KĂ€fig des Elternhauses, um das wahre Leben zu spĂŒren. Bald landet dort auch Rita, die berechnende Stiefmutter von Kostia. Die Lebenswege dieser drei ganz verschiedenen Menschen kreuzen sich auf ĂŒberraschende Weise. Anna Melikian, bekannt durch ihren Spielfilm „Rusalka“, der den FIPRESSI-Preis auf der Berlinale gewann, hat eine bewegende Tragikomödie ĂŒber Liebe, Freundschaft und Tod gedreht. Ihr Film ist ein MĂ€rchen fĂŒr Erwachsene ĂŒber das moderne exzentrische Moskau.

So sein wie ein Star!

Mascha ist eine aufgestellte junge Frau. Sie hat trotzdem ein Problem, denn sie meint, ihr Körper wĂŒrde nicht in allen Belangen dem entsprechen, was die Medien und die Werbung ihr und Tausenden von anderen aufgestellten jungen Frauen in der ganzen Welt als Ideal vorfĂŒhren. Also macht sich Mascha eine Liste mit jenen Dingen, die sie an sich Ă€ndern möchte. Ohren anpassen, Beine begradigen, Busen auspolstern, Lippen aufpumpen. Zum Teil geht das ohne grossen Aufwand, zum Teil ist es mit Kosten verbunden, die Mascha sich nicht leisten kann. Woher nur das Geld nehmen, ohne zu stehlen?

Anna Melikian (Rusalka) erzĂ€hlt mit einem leisen Schalk vom Schönheitswahn unserer Gegenwart, und sie tut dies in stĂ€dtischen Dekors, die von der Zerrissenheit der Gesellschaft kĂŒnden. Es gibt nicht viele Filmschaffende, die die Architektur noch so direkt sprechen lassen wie die Russin, die nah am
Alltag bleibt, gleichzeitig das MĂ€rchenhafte liebt und es versteht, die wunden Punkte ihrer Umgebung zu fokussieren. Wie in Rusalka kommt auch hier eine Art menschliche Fee zur Welt, die versucht, sich anzupassen und dabei Gefahr lĂ€uft, sich selber zu verlieren. Das ist ein weiteres starkes Kino-StĂŒck aus Russland: es trifft mit seinem Thema die ganze Welt.

 

REGIE:
Anna Melikyan
PRODUKTION:
Anna Melikyan
Ruben Dishdishyan
CAST:
Tinatin Dalakishvili
Severija Janusauskaite
Pavel Tabakov
Andrey Smolyakov
Juozas Budraitis
Aleksandr Sheyn
Arunas Storpirstis
DREHBUCH:
Anna Melikyan
Andrey Migachev
KAMERA:
Alisher Khamidkhodzhaev
MUSIK:
Anna Drubich
Alina Orlova
Igor Vdovin
AUSSTATTUNG:
Ulyana Ryabova
KOSTÜME:
Anna Chistova

       
  Star Trek: The Motion Picture
 
       
 

Star Trek: Der Film • Eine riesige, durch den Raum treibende Energiewolke befindet sich auf dem Weg zur Erde. Dabei zerstört sie drei klingonische Raumschiffe und die Föderationsraumstation Epsilon 9, die zuvor erfolglos versucht hatte, mit der Wolke zu kommunizieren. Die Föderation sieht die Erde durch die Wolke bedroht und entsendet die generalĂŒberholte U.S.S. Enterprise NCC-1701, um die Wolke abzufangen. Der mittlerweile zum Admiral beförderte Kirk lĂ€sst sich kurzfristig das Kommando ĂŒber das Schiff geben und versetzt den ursprĂŒnglichen Captain Decker auf den Posten des ersten Offiziers. Da der ursprĂŒnglich als Wissenschaftsoffizier vorgesehene Vulkanier Sovek bei einem Unfall beim Beamen zu Tode kommt, ĂŒbertrĂ€gt Kirk zugleich auch diese Funktion zunĂ€chst an Decker. Die Deltanerin Lieutenant Ilia, Deckers frĂŒhere Geliebte, tritt ihren Posten als Navigatorin an.

Um die Wolke möglichst rasch zu erreichen, lÀsst Kirk die Enterprise mit dem bislang noch nicht ausreichend getesteten Warp-Antrieb fliegen. Dabei kommt es zu einem Maschinenfehler, durch den das Schiff in ein Wurmloch versetzt wird und ausser Kontrolle mit einem Asteroiden zu kollidieren droht. Ein in letzter Sekunde vom Schiff abgeschossener Torpedo zerstört den Asteroiden, woraufhin die Enterprise das Wurmloch wieder verlÀsst.

Auf dem Planeten Vulkan versucht Spock das Kolinahr zu meistern, eine Technik, die ihm die vollkommene UnterdrĂŒckung von Emotionen ermöglicht. Plötzlich kann er das Vorhandensein der Wolke spĂŒren und erkennt sie als ein fremdes Bewusstsein. Er begibt sich daher auf die Enterprise, wo er seine bewĂ€hrte Funktion als Wissenschaftsoffizier wieder einnimmt.

Nachdem Spock den Warp-Antrieb wiederhergestellt hat, ist die Enterprise bald bei der Wolke angelangt. Ein Energiestrahl aus der Wolke tastet das Schiff ab und verletzt Chekov; Spock erkennt den Strahl als Kommunikationsversuch. Anschliessend fliegt die Enterprise in die Wolke, die uneinheitlich und farbig strukturiert ist. Darin entdeckt die Crew eine etliche Kilometer grosse Konstruktion, welche offenbar die Energiewolke erzeugt. Plötzlich löst eine Sonde Ilia auf der BrĂŒcke auf und ersetzt sie durch eine Maschine, die eine Ă€usserlich exakte Kopie Ilias darstellt. Diese ist das Sprachrohr der fremden EntitĂ€t. Von ihr erfĂ€hrt die Crew, dass die EntitĂ€t sich „V’ger“ nennt und auf der Suche nach ihrem Schöpfer ist, den sie auf der Erde zu finden glaubt. Spock begibt sich mit einem Raketen-Raumanzug eigenmĂ€chtig in das Zentrum der Wolke und erfĂ€hrt dort, dass V’ger ĂŒber ungeheures Wissen verfĂŒgt, aber Emotionen nicht verstehen kann.

Spock wird von "V'ger" zur Enterprise zurĂŒckgeschickt. Das riesige Raumschiff, in dem sich "V'ger" und die Enterprise befinden, hat die Erde erreicht und "V'ger" versucht Kontakt zu seinem Schöpfer aufzunehmen. Als er aber keine Antwort erhĂ€lt, will er alle Menschen auf der Erde vernichten, da er denkt, dass sie die Kontaktaufnahme verhindern. Kirk kann "V'ger" davon ĂŒberzeugen, ihm persönlich die Informationen zu geben, die "V'ger" von seinem Schöpfer will, und so wird die Enterprise weiter ins innere des Raumschiffs gezogen direkt zu "V'ger". Ein Aussenteam der BrĂŒckenbesatzung begibt sich zu "V'ger". Sie finden heraus, dass „V’ger“ nur die teilweise verschmutzte Aufschrift von „Voyager 6“ ist, einer von der NASA im 20. Jahrhundert gestarteten Raumsonde, deren primĂ€res Ziel es war, das gesamte Wissen ĂŒber das Universum zu sammeln. Auf ihrem Weg ist sie zu einer Maschinenzivilisation gelangt, die den Auftrag der Voyager-Sonde wörtlich nahm und mit ihrer Technik Voyager zu dem weiterentwickelte, was "V'ger" darstellt. "V'ger" hatte die Reise fortgesetzt, bald alles Erlernbare gelernt und sich deshalb auf den Weg zurĂŒck zur Erde begeben, um das gesammelte Wissen den Menschen als Schöpfern zu ĂŒberbringen. Der Wissenstransfer scheiterte jedoch, da auf der Erde niemand mehr den Kommunikationscode verstand.

Als "V'ger" versteht, dass die Menschen ihre Schöpfer sind, verlangt sie Antworten nach dem Sinn der Leere ihrer Existenz, die nichts als Logik kennt. Decker, der Ilias Wesen noch in der Maschine sehen kann, will "V'ger" das Wesen des Mensch-Seins offenbaren, indem er "V'ger" anbietet, eins mit ihr zu werden. Die Ilia-Sonde und er beginnen, sich in leuchtende Energie aufzulösen. Ein neues Wesen entsteht, die Wolke verschwindet. Kirk lÀsst Ilia und Decker schliesslich als vermisst statt als tot melden.

 

REGIE:
Robert Wise
PRODUKTION:
Gene Roddenberry
David C. Fein
CAST:
William Shatner
Leonard Nimoy
DeForest Kelley
James Doohan
George Takei
Walter Koenig
Nichelle Nichols
DREHBUCH:
Gene Roddenberry
Alan Dean Foster
Harold Livingston
KAMERA:
Richard H. Kline
SCHNITT:
Todd C. Ramsay
TON:
Cecelia Hall
Alan Robert Murray
Colin Waddy
George Watters II
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Harold Michelson
KOSTÜME:
Robert Fletcher

       
  Sternenberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. April 2004]
       
 

Ein Film von Christoph Schaub • Franz Engi (Mathias GnĂ€dinger) kommt nach ĂŒber 30 Jahren im Ausland zurĂŒck nach Sternenberg, ins Dorf seiner Kindheit. Dabei muss er feststellen, dass sich vieles verĂ€ndert hat. Es leben nur noch wenige Familien mit Kindern im Dorf, deshalb soll jetzt auch die Schule geschlossen werden. Das ist ein schlimmer Schlag fĂŒr die kleine Gemeinde, denn wenn die Schule einmal geschlossen ist, werden auch kaum mehr junge Familien mit Kindern zuziehen – und auf kurz oder lang wird es das Dorf als solches nicht mehr geben.

Franz entschliesst sich, die Schule und somit auch die Stelle der Lehrerin Eva (Sara Capretti) zu retten und zwar auf ungewöhnliche Weise: Er lĂ€sst sich selber als SchĂŒler eintragen. Er behauptet, er habe als Kind nicht genug Zeit gehabt, um zur Schule zu gehen und er wolle jetzt sein ”Recht auf Bildung” einfordern. Und der Trick scheint zu funktionieren. Franz geht als â€Ă€ltester PrimarschĂŒler der Schweiz” zur Schule und die Klasse erreicht somit die Mindestzahl SchĂŒler, die es braucht, damit die Schule weiterhin finanziert wird.

Der ungewöhnliche SchĂŒler bringt in Sternenberg einiges ins Rollen. Der Kontakt zu Eva hat fĂŒr Franz neben der Schliessung der Schule aber noch eine ganz besondere Bedeutung: Denn Franz hat ein Geheimnis


Komödiantisches Melodrama von Christoph Schaub, ĂŒber einen RĂŒckkehrer, der sich in seinem Heimatdorf als â€Ă€ltester SchĂŒler der Schweiz” anmeldet, damit die Dorfschule nicht geschlossen wird.

 

REGIE:
Christoph Schaub
PRODUKTION:
Bernard Lang
CAST:
Sara Capretti
Mathias GnÀdinger
Walo LĂŒĂ¶nd
Stephen Sikder
Daniel Rohr
Stephanie Glaser
Ettore Cella
DREHBUCH:
Micha Lewinsky
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Marina Wernli
TON:
Laurent Barbey
MUSIK:
Balz Bachmann
Peter BrÀker
AUSSTATTUNG:
Marie-Claude Lang Brenguier
KOSTÜME:
Dorothee Schmid

       
  Street Kings
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 2008]
       
 

Ein Cop. Eine Stadt. Keine Regeln. • Detective Tom Ludlow (Keanu Reeves) vom LAPD, dem Los Angeles Police Department, hat sich mit seiner kompromisslosen Herangehensweise nicht nur Freunde gemacht und gerĂ€t nach einer besonders spektakulĂ€ren Geiselnahme ins Visier des internen Ermittler Biggs (Hugh Laurie), der nur darauf zu warten scheint, dass Ludlow bei seiner Arbeit einen schwerwiegenden, letzten Fehler begeht. Als einige Tage spĂ€ter Ludlows ehemaliger Partner, Terrance Washington (Terry Crews), von unbekannten TĂ€tern auf offener Strasse hingerichtet wird und in Ludlows Armen stirbt, gehört Ludlow zu den HauptverdĂ€chtigen, denn Washington soll bei Biggs gegen ihn ausgesagt haben.

Um Ludlow zu schĂŒtzen, verbietet ihm sein direkter Vorgesetzter, Captain Wander (OscarÂź- PreistrĂ€ger Forest Whitaker), die Mörder Washingtons zu verfolgen. Dennoch gibt es fĂŒr Ludlow nur ein Ziel: Er will die Killer fassen und zur Rechenschaft ziehen. Bei dieser Mission steht Ludlow der junge Nachwuchs-Cop Diskant (Chris Evans) zur Seite. Doch bald realisieren die beiden, dass die eigentliche Gefahr fĂŒr sie innerhalb des undurchsichtigen Polizeiapparates liegt und Ludlows Chef und seine Kollegen ein doppeltes Spiel zu spielen scheinen. FĂŒr Ludlow hat der Kampf gegen eine Welt, die von korrupten KrĂ€ften gelenkt wird, lĂ€ngst begonnen...

 

REGIE:
David Ayer
PRODUKTION:
Lucas Foster
Alexandra Milchan
Erwin Stoff
CAST:
Naomie Harris
Jay Mohr
Terry Crews
Cedric the Entertainer
Martha Higareda
Kenneth Choi
DREHBUCH:
James Ellroy
Kurt Wimmer
Jamie Moss
KAMERA:
Gabriel Beristain
SCHNITT:
Jeffrey Ford
TON:
Piero Mura
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Alec Hammond
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  Swimming with Men
  [Arthouse Piccadilly 1 • 16.15/20.30 E/d • 10/6]
[Houdini 4 • 14.00 E/d • 10/6]
[Houdini 5 • 19.10/21.20 E/d • 10/6]
       
 

Ein Film von Oliver Parker • Eric steckt mitten in der Midlife-Crisis: Seine Frau steigt in der Lokalpolitik auf, der Teenager-Sohn entfremdet sich tĂ€glich mehr von ihm und sein Job als Buchhalter langweilt ihn unsĂ€glich. Als er abends seine gewohnten Bahnen im Schwimmbad zieht, bemerkt er plötzlich etwas MerkwĂŒrdiges: Eine bunt zusammengemischte Gruppe an MĂ€nnern gleitet rhythmisch neben ihm durchs Becken. Den Synchronschwimmern fehlt jedoch noch ein Mann, um tatsĂ€chlich kunstvollere Schwebefiguren ins Wasser zu zaubern. Unversehens wird Eric in der herzlichen Amateurtruppe aufgenommen. Und wĂ€hrend das Ballett in Badehosen tatsĂ€chlich immer besser wird, findet auch Eric neuen Mut, sein Leben nochmal auf den Kopf zu stellen und seiner Frau zu beweisen, dass weitaus mehr in ihm steckt, als sie fĂŒr möglich hielt.
GANZ ODER GAR NICHT in Badehosen – SWIMMING WITH MEN von Regisseur Oliver Parker (JOHNNY ENGLISH 2) ist britischer Humor von seiner besten Seite! Mit einer ordentlichen Portion Herzlichkeit versammelt der Film ein hochkarĂ€tiges Ensemble mit Jim Carter (DOWNTON ABBEY), Rupert Graves (SHERLOCK) und Adeel Akhtar (FOUR LIONS) um den Comedy-Star Rob Brydon als Eric.

 

REGIE:
Oliver Parker
PRODUKTION:
Stewart Le Marechal
Anna Mohr-Pietsch
Maggie Monteith
CAST:
Charlotte Riley
Rupert Graves
Jim Carter
Rob Brydon
Nathaniel Parker
Jane Horrocks
Thomas Turgoose
DREHBUCH:
Aschlin Ditta
KAMERA:
David Raedeker
SCHNITT:
Liana Del Giudice
MUSIK:
Charlie Mole
AUSSTATTUNG:
Amanda McArthur
KOSTÜME:
Jo Thompson

       
  The Abyss
 
       
 

Ein Film von James Cameron • Das US-amerikanische Atom-U-Boot USS Montana sinkt nach einem kompletten Energieausfall infolge einer Begegnung mit einem nicht identifizierten unterseeischem Objekt am Rande des Kaimangrabens auf Grund in 2000 Fuss (610 m) Tiefe, nur 80 Meilen vor der kubanischen KĂŒste. Weil sich sowohl sowjetische und kubanische Spionageschiffe als auch der Hurrikan Frederic der UnglĂŒcksstelle nĂ€hern, beschliessen die Amerikaner, ein Team von vier United States Navy SEALs auf die nĂ€chstgelegene Öl-Plattform zu bringen. Die mobile und tauchbare Bohrplattform namens Rig wird von der Firma Benthic Petroleum betrieben und soll als Operationsbasis fĂŒr die Rettungsmission Operation Selbor genutzt werden, um im Wrack nach Überlebenden zu suchen.

Die Chefkonstrukteurin der Rig, Dr. Lindsey Brigman, taucht zusammen mit den Navy SEALs zur Plattform ab, auf der ihr geschiedener Ehemann Virgil "Bud" Brigman als Bohrmeister (engl.: toolpusher) arbeitet. Der befehlshabende Offizier der Navy SEALs, Lieutenant Hiram Coffey, erkrankt wÀhrend des Tauchgangs anfangs unbemerkt an dem High Pressure Nervous Syndrome, wodurch seine FÀhigkeit zu rationalem Denken und Handeln zunehmend schwindet.

Als die Ölarbeiter und das SEAL-Team in dem Wrack bis zur Raketen-Kommandozentrale der USS Montana vordringen, um dort die Abschusscodes zu bergen, bricht plötzlich die elektrische Versorgung zusammen. Jammer Willis sieht im Wrack ein leuchtendes Wesen, gerĂ€t daraufhin in Panik und fĂ€llt ins Koma.

 

REGIE:
James Cameron
PRODUKTION:
Gale Anne Hurd
CAST:
Ed Harris
Mary Elizabeth Mastrantonio
Michael Biehn
Leo Burmester
Todd Graff
John Bedford Lloyd
J.C. Quinn
Kimberly Scott
Captain Kidd Brewer Jr.
George Robert Klek
Christopher Murphy
DREHBUCH:
James Cameron
KAMERA:
Mikael Salomon
SCHNITT:
Joel Goodman
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Leslie Dilley
KOSTÜME:
Deborah Everton

       
  The Adjustment Bureau
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2011]
       
 

Der Plan • Bestimmen wir selbst ĂŒber unser Leben oder sind wir alle nur Marionetten auf einer gigantischen BĂŒhne?
Als der junge Erfolgspolitiker David der wunderschönen Ballett-TĂ€nzerin Elise begegnet, gerĂ€t sein Leben aus den Fugen, da die leidenschaftliche AffĂ€re nicht in den „Plan“ einer höhereren Macht passt. Ein Kinoereignis auf den Spuren von „Inception“ und „Matrix“: Mit hintergrĂŒndiger Suspense und packender Thrilleraction, jagt der Film den AbgrĂŒnden einer vorgetĂ€uschten Wirklichkeit nach und schickt ein Liebespaar in einen fesselnden Wettlauf gegen das Schicksal.

 

REGIE:
George Nolfi
PRODUKTION:
Bill Carraro
Michael Hackett
Chris Moore
George Nolfi
CAST:
Matt Damon
Emily Blunt
Shohreh Aghdashloo
John Slattery
Terence Stamp
Anthony Mackie
DREHBUCH:
George Nolfi
Philip K. Dick
KAMERA:
John Toll
SCHNITT:
Jay Rabinowitz
TON:
Danny Michael
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  The Bone Collector
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Januar 2000]
       
 

Der KnochenjĂ€ger • Bis vor vier Jahren war Lincoln Rhyme (DENZEL WASHINGTON) als Experte fĂŒr Spurensicherung das Superhirn des New Yorker Morddezernats. Doch dann machte ihn ein schwerer Arbeitsunfall zu einem körperlichen und seelischen Wrack. Mit Ausnahme von Gesicht und Zeigefinger bewegungsunfĂ€hig ans Bett gefesselt, hat Rhyme jeden Lebensmut verloren. Bis die junge Streifenpolizistin Amelia (ANGELINA JOLIE) durch ihre Entschlossenheit am Tatort eines brutalen, rĂ€tselhaften Mordes seine Leidenschaft fĂŒr den Beruf wiedererweckt. WĂ€hrend ein sadistischer Serienmörder immer grausamere Szenarien fĂŒr seine Opfer entwirft, gelingt es Rhyme mit Hilfe von Amelia, die ihm in der Aussenwelt bald Augen, Ohren und Beine ersetzt, entscheidende Spuren zu entdecken und die mysteriösen Hinweise des Killers zu deuten. Jeder weitere Mord fĂŒhrt das Duo nĂ€her an die PlĂ€ne des intelligenten Psychopathen heran. Doch keiner von beiden ahnt das eigentliche Ziel seines diabolischen Machtspiels ...

In der Tradition des dĂŒsteren Schockers Seven (Sieben, 1995) entwirfit Spannungsexperte Phillip Noyce, Regisseur der Welthits Clear and Present Danger (Das Kartell, 1993) und Patriot Games (Die Stunde der Patrioten, 1991) einen fesselnden Grossstadt-Thriller, in dem der Protagonist und OscarpreistrĂ€ger Denzel Washington im Angesicht des eigenen Todes den Wert des Lebens wiederentdeckt.

 

REGIE:
Phillip Noyce
PRODUKTION:
Martin Bregman
Louis A. Stroller
Michael Bregman
CAST:
Denzel Washington
Angelina Jolie
Queen Latifah
Michael Rooker
Mike McGlone
Luis Guzman
Ed O'Neill
DREHBUCH:
Jeremy Iacone
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
William Hoy
MUSIK:
Craig Armstrong
AUSSTATTUNG:
Nigel Phelps

       
  The Chinese Recipe - Copy and Create
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2016]
       
 

Mutig und Klug / Bold and Smart • Drei Geschichten von Menschen, die in China neugierig, kompetent, voll sympathischer Ambitionen und Schlitzohrigkeit leben und wirtschaften: Der Ingenieur Xiaohui Zhou baut Stereoanlagen «besser als das Original». Die BauplĂ€ne findet er im Internet, die Highend-Komponenten auf Abfalldeponien, die Kunden via Webshop. Auch Ruilin Wang, ein Unternehmer der ersten Stunde, kopiert nach chinesischem Rezept. Er entwickelt Maschinen weiter und arbeitet mit einem Schweizer Partner zusammen, der es vorzog, zu fusionieren statt um Patente zu prozessieren. Der Drohnen-TĂŒftler Chuan Angelo Yu und sein Team haben grosse TrĂ€ume: Sie möchten in die Weltgemeinschaft der High-Tech-Pioniere aufgenommen werden und suchen ihr GlĂŒck in Kalifornien. Rasant wachsende Mega-Citys und eine Wirtschaft, die sogleich kopiert, was irgendwo auf der Welt entwickelt wird – solche EindrĂŒcke prĂ€gen die im Westen gĂ€ngigen Bilder von China. Der renommierte Dokumentarfilm-Regisseur JĂŒrg Neuenschwander zeigt, was diese meist verdecken: Menschen. Optimistische, neugierige, witzige, warmherzige, ehrgeizige Individuen. Neuenschwander, der sechs Jahre in Shanghai gelebt hat, wirft in «The Chinese Recipe – mutig und klug» einen fundierten und ebenso spannenden wie unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen.

 

REGIE:
JĂŒrg Neuenschwander
PRODUKTION:
JĂŒrg Neuenschwander
DREHBUCH:
JĂŒrg Neuenschwander
KAMERA:
Philippe Cordey
SCHNITT:
Regina BĂ€rtschi
TON:
Balthasar Jucker

       
  The Darkest Minds
  [Abaton 1 • 20.15 D • ]
[Abaton 4 • 20.15 E/d/f • ]
       
 

Ein Film von Jennifer Yuh Nelson • Als einige Teenager auf mysteriöse Weise beginnen, mĂ€chtige, ĂŒbernatĂŒrliche KrĂ€fte zu entwickeln, werden Sie von der Regierung als Bedrohung erklĂ€rt und inhaftiert.
Die sechzehnjĂ€hrige Ruby, eine der stĂ€rksten und mĂ€chtigsten der Jugendlichen, flieht aus dem Camp und stösst zu einer Gruppe durchgebrannter Teenager, die auf der Suche nach einem sicheren Ort sind. Bald muss die neu gefundene Familie feststellen, dass es in einer Welt, in der die mĂ€chtigen Erwachsenen sie betrogen haben, nicht reicht nur wegzulaufen. Die Teenager mĂŒssen den Kampf aufnehmen, um sich durch vereinte KrĂ€fte die Kontrolle ĂŒber Ihre Zukunft zurĂŒck zu holen.

 

REGIE:
Jennifer Yuh Nelson
PRODUKTION:
Dan Cohen
Shawn Levy
CAST:
Mandy Moore
Gwendoline Christie
Amandla Stenberg
Patrick Gibson
Skylan Brooks
DREHBUCH:
Alexandra Bracken
Chad Hodge
KAMERA:
Kramer Morgenthau
SCHNITT:
Maryann Brandon
TON:
Carl Rohrs
KOSTÜME:
Mary Claire Hannan

       
  The Day After Tomorrow
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2004]
       
 

Where Will You Be? • Was wĂ€re, wenn wir am Anfang einer neuen Eiszeit stĂŒnden? Diese Frage lĂ€sst dem Klimaforscher Jack Hall (DENNIS QUAID) keine Ruhe. Seine Untersuchungen haben nĂ€mlich ergeben, dass die globale ErwĂ€rmung einen plötzlichen und katastrophalen Umschwung im Klima des Planeten auslösen könnte. Bohrungen im antarktischen Eis beweisen: So etwas geschah schon einmal vor zehntausend Jahren. Daher informiert der Wissenschaftler die zustĂ€ndigen Stellen ĂŒber die Möglichkeit eines drohenden neuen Klima-Umschwung, wenn nicht schnell etwas unternommen wird. Doch seine Warnungen kommen zu spĂ€t.

Alles beginnt, als Hall beobachtet, wie ein Eisberg von der Grösse Rhode Islands vom antarktischen Schelfeis abbricht. Plötzlich spielen sich rund um den Globus immer gewaltigere Unwetter ab: Grapefruitgrosse Hagelkörner prasseln auf Tokio nieder, WirbelstĂŒrme ungeahnter Grösse fegen ĂŒber Hawaii hinweg, Schnee bedeckt Neu-Delhi und Tornados hinterlassen VerwĂŒstungen in Los Angeles.

Ein Anruf seines schottischen Kollegen Professor Rapson (IAN HOLM) bestĂ€tigt Jacks schlimmste BefĂŒrchtungen: Die verheerenden Unwetter sind Vorboten eines umfassenden Klimawandels. Durch die schmelzenden Polarkappen ist zu viel SĂŒsswasser in die Ozeane geflossen und hat die Meeresströmungen unterbrochen, die das Klima stabilisieren. Die ErderwĂ€rmung hat eine neue Eiszeit ausgelöst. Und die manifestiert sich in einem einzigen gigantischen Sturm.

WĂ€hrend Jack das Weisse Haus ĂŒber die anstehende Katastrophe informiert, sitzt sein 17-jĂ€hriger Sohn Sam (JAKE GYLLENHAAL) zusammen mit einigen Freunden wegen eines Schulwettbewerbs in New York fest. Nun muss er mit rapide fallenden Temperaturen und heftigen Überflutungen zurechtkommen. Sam sucht Zuflucht in der öffentlichen Bibliothek von Manhattan und nimmt Kontakt mit seinem Vater auf. Doch der kann nur noch warnen: Bleib unter allen UmstĂ€nden in geschlossenen RĂ€umen.

WĂ€hrend man fieberhaft beginnt, die Menschen in sĂŒdlichere Gefilde zu evakuieren, begibt sich Jack auf den Weg nach New York, um Sam zu retten. Doch nicht einmal Jack ist auf das vorbereitet, was passieren wird – ihm, seinem Sohn und dem gesamten Planeten ...

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Mark Gordon
CAST:
Dennis Quaid
Jake Gyllenhaal
Emmy Rossum
Sela Ward
Arjay Smith
Tamlyn Tomita
Austin Nichols
DREHBUCH:
Roland Emmerich
Jeffrey Nachmanoff
KAMERA:
Anna Foerster
Ueli Steiger
SCHNITT:
David Brenner
TON:
Larry Kemp
MUSIK:
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Barry Chusid
KOSTÜME:
Renée April

       
  The Emperor's New Groove
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2001]
       
 

Ein Königreich fĂŒr ein Lama • Fun und Groove bestimmen das Leben des ab gefahrenen, eitlen und arroganten Herrschers Kusco (Michael Herbig) im Mega-Palast in mitten des geheimnisvollen Bergkönigreichs. Bis sein schönes Yuppiedasein eine plötzliche Wendung nimmt: Aus Herrschsucht und Machthunger verwandelt Isma (Elke Sommer), seine durchgeknallte Beraterin, ihn ausgerechnet in ein schnödes Nutztier: Kusco wird zum Lama! Aus dem Palast verschleppt trifft Lama Kusco auf den herzensguten Bauern Patcha (Reinhard Brock). Er bietet Lama Kusco die einzige Möglichkeit zurĂŒck in seine LuxushĂŒtte zu finden. Das ungleiche Paar begibt sich auf einen unglaublichen Trip voller Action und Spass: unĂŒberwindbare WasserfĂ€lle, Pantherrudel, Isma auf Verfolgungsjagd und vor allem aber ihre völlig unterschiedlichen Lebenseinstellungen machen die Reise fĂŒr beide unvergesslich. Kuscos Sicht der Welt - bisher voller Luxus und RĂŒcksichtslosigkeit - wird krĂ€ftig durcheinander gewirbelt. Doch trotz aller scheinbarer Einsicht: Lama Kusco will den Wettlauf gewinnen: Wird es auf den Thron zurĂŒckzukehren, bevor es Isma gelingt, es aufzuspĂŒren und endgĂŒltig aus dem Weg zu rĂ€umen? Wird es Patcha ĂŒbers Ohr hauen oder hat es endlich gelernt, was wahre Freundschaft bedeutet..?

Action, Fun und Abenteuer, schrĂ€ge Bilder und die coole Musik von SĂ€nger und Songwriter Sting bringen in EIN KÖNIGREICH FÜR EIN LAMA nicht nur Lama Kusco so richtig zum 'Grooven'!

 

REGIE:
Mark Dindal
PRODUKTION:
Randy Fullmer
CAST:
David Spade
Eartha Kitt
John Goodman
Patrick Warburton
Wendie Malick
Eli Russell Linnetz
DREHBUCH:
David Reynolds
KAMERA:
Colin Stimpson
SCHNITT:
Pamela Ziegenhagen-Shefland
TON:
Tim Chau
MUSIK:
John Debney
David Hartley
AUSSTATTUNG:
Paul A. Felix

       
  The Flintstones 2: Viva Rock Vegas
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

We will rock you! • Wiiiilmaaaaaa!... das ist jedem ein Begriff.

Doch wie fing eigentlich alles an? Wir gehen noch einen Steinwurf weiter zurueck in der Geschichte der Feuersteins: Fred Feuerstein als Junge von der falschen Seite der Felsen wirbt diesmal um seine Freundin Wilma Slaghoople. Zusammen mit seinem besten Freund Barney Geroellheimer und dessen Freundin Betty machen sich die vier auf den Weg nach Rock Vegas, dem heissesten Fleckchen Fels des Kontinents um dort ein romantisches Wochenende zu verbringen, ganz nach dem Motto: We will rock you!

 

REGIE:
Brian Levant
PRODUKTION:
Bruce Cohen
William Hanna
Joseph Barbera
CAST:
Mark Addy
Stephen Baldwin
Kristen Johnston
Jane Krakowski
Thomas Gibson
Alan Cumming
Joan Collins
DREHBUCH:
Deborah Kaplan
Harry Elfont
Jom Cash
Jack Epps Jr.
KAMERA:
Jamie Anderson
SCHNITT:
Kent Beyda
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Christopher Burian-Mohr
KOSTÜME:
Robert Turturice

       
  The Internship
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Prakti.com - Die klicken nicht richtig • Billy (Vince Vaughn) und Nick (Owen Wilson) sind zwei Top-VerkĂ€ufer, die fest daran glaubten, dass sie durch harte Arbeit und Einhaltung der Regeln die Verheissungen des “Amerikanischen Traums“ in jedem Fall erleben wĂŒrden. Nun mĂŒssen sie feststellen, dass ihr eigenes Haltbarkeitsdatum ĂŒber Nacht abgelaufen ist, denn beiden wird fristlos gekĂŒndigt.
Bei dem Versuch zu beweisen, dass sie nicht zum alten Eisen gehören, nutzen sie ihr Verhandlungsgeschick und ergattern zwei der heiss begehrten PraktikumsplĂ€tze bei Google – neben einem Heer von brillanten College-Studenten. Doch nun mĂŒssen sie es mit den begabtesten Elite-Studenten des Landes aufnehmen: Technik-affinen Genies und Computernerds.
Billy und Nick besinnen sich auf ihre unglaublichen ÜberzeugungskĂŒnste und erfinden sich als Praktikanten neu. Umgeben von Studenten, die halb so alt sind wie sie, mĂŒssen die beiden eine Möglichkeit finden, die Generationskluft zu ĂŒberbrĂŒcken – oder sie laufen Gefahr, ihre Chance zu verpassen, vom Noogler (Google-Praktikanten) zum Googler (Vollzeit-Google-Angestellten) zu werden. Billy, Nick und ihre jungen Kollegen erhalten eine Lektion fĂŒrs Leben und entdecken, dass Erfolg und Sieg nicht immer bedeutet, als Erster fertig zu sein. Gleichzeitig erkennen sie, dass sie schon immer „Googleness“ besessen haben – die Sehnsucht nach dem Suchen


 

REGIE:
Shawn Levy
PRODUKTION:
Vince Vaughn
CAST:
Will Ferrell
John Goodman
Rose Byrne
Owen Wilson
Vince Vaughn
JoAnna Garcia Swisher
Jessica Szohr
DREHBUCH:
Vince Vaughn
KAMERA:
Jonathan Brown
AUSSTATTUNG:
Tom Meyer
KOSTÜME:
Leesa Evans

       
  The Lake House
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2006]
       
 

Kann ihre Liebe Raum und Zeit ĂŒberwinden • Dr. Kate Forester (SANDRA BULLOCK) möchte etwas in ihrem Leben verĂ€ndern und tauscht ihre Vorortspraxis in Illinois mit einem Job in einem arbeitsreichen Spital in Chicago ein. Jedoch findet sie es schwierig, das von ihr gemietete, wunderschöne und kunstvoll eingerichtete Haus mit Seesicht zu verlassen. Es ist ein Ort, wo sie sich selber sein kann.
Als Kate an einem Wintermorgen 2006 in die Stadt aufbricht, hinterlĂ€sst sie im Briefkasten eine Notiz. Sie bittet den nĂ€chsten Mieter, ihr die Post nachzuschicken, mit dem Zusatz, dass die mysteriösen Pfotenspuren an der HaustĂŒr schon bei ihrem Einzug da waren.
Doch der nĂ€chste Mieter, Alex Wyler (KEANU REEVES), ein talentierter, jedoch frustrierter Architekt auf einer nahe gelegenen Baustelle, findet etwas ganz anderes vor: ein vernachlĂ€ssigtes, schmutziges und mit Unkraut ĂŒberwachsenes Haus. Und von PfotenabdrĂŒcken keine Spur!
Das Haus hat fĂŒr Alex eine spezielle Bedeutung. In glĂŒcklicheren Zeiten war es von seinem jetzt mit ihm zerstrittenen Vater (CHRISTOPFER PLUMMER) gebaut worden, einem berĂŒhmten Architekten, dem seine Karriere mehr am Herzen lag als sein Familienleben. Alex nimmt sich vor, das Haus in seinen ursprĂŒnglichen Zustand zu versetzen. Er ignoriert Kates Notiz, bis er beim Streichen des verwitterten Landungsstegs einen streunenden Hund erst ĂŒber die frische Farbe, dann zum Eingang des Hauses laufen sieht, wo er genau dort die AbdrĂŒcke hinterlĂ€sst, wie es in der Notiz steht.
VerblĂŒfft schreibt Alex zurĂŒck: Niemand habe das Haus vor ihm gemietet. Wie konnte sie also ĂŒber den Hund Bescheid wissen? Kate meint, er nehme sie hoch und schreibt postwendend zurĂŒck, mit der beilĂ€ufigen Frage, welches Datum es bei ihm sei. Bei ihm ist es der 14. April 2004, bei ihr der 14. April 2006!
Kate und Alex setzen ihre Korrespondenz via dem Briefkasten des Hauses fort und mĂŒssen einsehen, dass sie, so unglaublich es klingt, zwei Jahre auseinander leben und beide an einem Zeitpunkt in ihrem Leben angekommen sind, an dem sie mit vergangenen EnttĂ€uschungen fertig werden und etwas Neues anfangen wollen. Dank dieser ungewöhnlichen Verbindung geben sie mehr und mehr ĂŒber sich preis - ihre Geheimnisse, ihre Zweifel und TrĂ€ume, bis sie sich schliesslich ineinander verlieben.
Fest entschlossen, die Distanz zwischen ihnen zu ĂŒberbrĂŒcken und hinter das Geheimnis ihrer unglaublichen Verbindung zu kommen, fordern sie das Schicksal heraus und verabreden sich. Doch beim Versuch, ihre beiden getrennten Welten zu vereinen, könnten sie einander fĂŒr immer verlieren.

 

REGIE:
Alejandro Agresti
PRODUKTION:
Doug Davison
Roy Lee
CAST:
Keanu Reeves
Sandra Bullock
Shohreh Aghdashloo
DREHBUCH:
David Auburn
KAMERA:
Alar Kivilo
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
Lynzee Klingman
TON:
Scott D. Smith
MUSIK:
Rachel Portman
Prince
Paul M. van Brugge
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  The Light Thief
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2011]
       
 

Svet-Ake • Alle nennen ihn nur Svet-Ake (Herr Licht). Er ist der Elektriker des Orts, aber fĂŒr viel mehr als nur fĂŒr den Strom zustĂ€ndig. Die Leute rufen den hilfsbereiten Mann zur Lösung der unterschiedlichsten Probleme, angefangen beim elektrischen Kurzschluss bis hin zum Beziehungskurzschluss. Egal, ob es die sind, die die ganze Energie einer Stadt kontrollieren wollen, oder jene, denen die Energie zum Leben fehlt: Svet-Ake ist immer zur Stelle mit praktischer Hilfe und Rat - auch wenn er mitunter das Gesetz arg strapazieren muss. Da wird aus schierem Mitleid auch mal ein StromzĂ€hler rĂŒckwĂ€rts eingestellt, so dass der bedĂŒrftige Benutzer statt der hohen Stromrechnung eine Gutschrift vom ElektrizitĂ€tswerk ausbezahlt bekommt. Doch Gutherzigkeit wird in einem Land, das mitten im politischen Umbruch steckt, nicht automatisch belohnt. Aktan Arym Kubat beschreibt in «Svet-Ake» auf vergnĂŒglich lockere Art den Alltag im unabhĂ€ngig gewordenen Kirgisistan und zeigt, dass die Menschen auch lernen mĂŒssen, mit der Freiheit umzugehen. Weil er sich selber dabei nicht ausnehmen will, spielt der Regisseur die Hauptrolle gleich selber.

 

REGIE:
Aktan Abdykalykov
CAST:
Aktan Abdykalykov
Taalaikan Abazova
Askat Sulaimanov
Asan Amanov
Stanbek Toichubaev
DREHBUCH:
Aktan Abdykalykov
Talip Ibrahimov
KAMERA:
Khasan Kydyraliyev
SCHNITT:
Petar Markovic
TON:
Benjamin Krbetschek
Thomas Neumann
MUSIK:
Andre Matthias
AUSSTATTUNG:
Talgat Asyrankulov
KOSTÜME:
Inara Abdieva

       
  The Lorax
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2012]
       
 

Von den Machern von "Despicable Me" • Der legendĂ€re Waldmeister Lorax ist eine brummlige, aber charmante Kreatur, die am Beispiel der BĂ€ume um Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in der Welt kĂ€mpft. Ein buntes 3D-Familien-Abenteuer fĂŒr Gross und Klein.

 

REGIE:
Chris Renaud
PRODUKTION:
Janet Healy
DREHBUCH:
Ken Daurio
Cinco Paul
Dr. Seuss
SCHNITT:
Claire Dodgson
Steven Liu
Ken Schretzmann
TON:
Dennis Leonard
Randy Thom
MUSIK:
John Powell

       
  The Matrix Revolutions
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2003]
       
 

Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. • Im packenden Finale von "Matrix Reloaded" wagte Neo (KEANU REEVES) einen weiteren Schritt vorwĂ€rts auf dem Weg zur Wahrheit, den er am Anfang von "Matrix" mit seinem Ausflug in die reale Welt einschlug – aber diese Verwandlung hat ihn seiner Kraft beraubt, er treibt im Niemandsland zwischen Matrix und Maschinenwelt. WĂ€hrend Trinity (CARRIE-ANNE MOSS) den im Koma liegenden Neo bewacht, muss Morpheus (LAURENCE FISHBURNE) die Erkenntnis verarbeiten, dass der Eine, auf den er seinen Glauben, sein gesamten Leben gesetzt hat, auch nur ein weiterer Kontrollmechanismus ist, den sich die Architekten der Matrix ausgedacht haben.

In "Matrix Revolutions", dem letzten Kapitel der "Matrix"-Trilogie, mĂŒndet der epochale Kampf zwischen Mensch und Maschine in sein ĂŒberwĂ€ltigendes Finale: Verzweifelt versuchen die Zion-Soldaten mit Hilfe mutiger Zivilisten wie Zee (NONA GAYE) und Kid (CLAYTON WATSON) die Invasion der WĂ€chter zu stoppen, die sich schier unaufhaltsam in ihre Festung bohren. Angesichts der drohenden Katastrophe kĂ€mpfen die Bewohner der letzten menschlichen Bastion nicht nur um ihr eigenes Leben, sondern um die Zukunft der gesamten Menschheit.

 

REGIE:
The Wachowski Brothers
PRODUKTION:
Joel Silver
Grant Hill
CAST:
Keanu Reeves
Laurence Fishburne
Carrie-Anne Moss
Hugo Weaving
Jada Pinkett Smith
Monica Bellucci
Nona M. Gaye
DREHBUCH:
The Wachowski Brothers
KAMERA:
Bill Pope
SCHNITT:
Zach Staenberg
TON:
Dane A. Davis
MUSIK:
Don Davis
AUSSTATTUNG:
Owen Paterson
KOSTÜME:
Kym Barrett

       
  The Nativity Story
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2006]
       
 

Es begab sich aber zu der Zeit... • In einer kleinen Stadt verlebt ein anspruchsloses MĂ€dchen seine Jugendjahre — die
junge Frau arbeitet, um zum Unterhalt ihrer Familie beizutragen. Eines Tages kehrt sie
nach Hause zurĂŒck und erfĂ€hrt, dass ihr Vater sie einem Mann aus dem Ort versprochen
hat. WĂ€hrend sie sich noch mit ihrer bevorstehenden Hochzeit abzufinden versucht, macht
sie eine Erfahrung, die sie bis ins Mark trifft
 ihr erscheint ein Engel. Und der Engel
verkĂŒndet ihr, dass sie ein Kind gebĂ€ren werde, den Sohn Gottes. Es bedarf nur einer Frage
und einer Antwort, und Gottes Wille geschieht. Daraufhin wird sich die Welt grundlegend
Ă€ndern.

 

REGIE:
Catherine Hardwicke
PRODUKTION:
Marty Bowen
Wyck Godfrey
CAST:
Shohreh Aghdashloo
Oscar Isaac
CiarĂĄn Hinds
Eriq Ebouaney
DREHBUCH:
Mike Rich
KAMERA:
Elliot Davis
SCHNITT:
Stuart Levy
TON:
Richard Ford
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Stefano Maria Ortolani
KOSTÜME:
Maurizio Millenotti

       
  The Parade
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. August 2012]
       
 

Parada • Als 2001 im serbischen Belgrad die erste Gay-Pride-Parade veranstaltet wurde, kam es zu derart massiven Ausschreitungen von Gegendemonstranten, dass die Veranstaltung abgebrochen werden musste. Srdjan Dragojevic greift in seinem Film The Parade dieses Ereignis auf, integriert dokumentarische Aufnahmen von damals und erzĂ€hlt doch in erster Linie eine Komödie, die zu Toleranz aufrufen soll. Es geht darin um einen homophoben Gangster, der die schwulen Aktivisten vor Angreifern schĂŒtzen soll. Irgendwo zwischen Ein KĂ€fig voller Narren und The Birdcage verlĂ€sst sich der Film vor allem auf Klischees und die Konfrontation von starken GegensĂ€tzen. Einen schwulen Kuss zu zeigen traut sich Dragojevic dabei nicht.

 

REGIE:
Srdjan Dragojevic
PRODUKTION:
Vladimir Anastasov
Igor Nola
Eva Rohrman
Biljana Prvanovic
CAST:
Nikola Kojo
Milos Samolov
Hristina Popovic
Goran Jevtic
Goran Navojec
DREHBUCH:
Srdjan Dragojevic
KAMERA:
Dusan Joksimovic
SCHNITT:
Petar Markovic
TON:
Zoran Maksimovic
Ognjen Popic
MUSIK:
Igor Perovic
AUSSTATTUNG:
Kiril Spaseski
KOSTÜME:
Jelena Djordjevic
Stefan Savkovic

       
  The Party
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Sally Potter • Janet hat sich nach ganz oben gekĂ€mpft: Sie wird Gesundheitsministerin. Das muss gefeiert werden, zusammen mit ihrem Mann Bill und ihren engsten Freunden. Kaum sind alle GĂ€ste da, platzt Bill mit zwei bisher gut gehĂŒteten Geheimnissen heraus. Diese erschĂŒttern nicht nur Janets Existenz in ihren Grundfesten. So lĂ€uft die Party bald völlig aus dem Ruder: Liebe, Freundschaften, politische Überzeugungen und LebensentwĂŒrfe stehen auf dem Spiel. Unter der kultivierten linksliberalen OberflĂ€che brodelt es und in der Auseinandersetzung werden auch scharfe GeschĂŒtze aufgefahren –im wahrsten Sinne des Wortes

Der Postfeminismus, die Esoterik, das Gesundheitssystem, die MĂ€nnlichkeit: Nichts ist vor Sally Potters Witz sicher – und dieser ist wunderbar scharf und treffend. So tun sich hinter den Fassaden von Janet, Bill und ihren GĂ€sten bald AbgrĂŒnde auf, eine Wahrheit nach der anderen fliegt ihnen um die Ohren. Sally Potters «The Party» ist ein hintersinniges cineastisches Feuerwerk mit spritzigen Dialogen und einem tollen Darsteller-Ensemble, darunter Kristin Scott Thomas, Bruno Ganz und Timothy Spall.

 

REGIE:
Sally Potter
PRODUKTION:
Kurban Kassam
CAST:
Patricia Clarkson
Bruno Ganz
Cherry Jones
Emily Mortimer
Cillian Murphy
DREHBUCH:
Sally Potter
KAMERA:
Aleksei Rodionov
SCHNITT:
Emilie Orsini
Anders Refn
TON:
Laurent Chassaigne
Eddie Simonsen
AUSSTATTUNG:
Carlos Conti
KOSTÜME:
Jane Petrie

       
  The Princess and the Frog
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2009]
       
 

KĂŒss den Frosch! • KÜSS DEN FROSCH markiert Disneys triumphale RĂŒckkehr zur klassischen handgezeichneten Animation – pĂŒnktlich zu den Weihnachtstagen! Mit jeder Menge Humor, liebenswerten Figuren, grossen Emotionen und mitreissender Musik wird KÜSS DEN FROSCH im kommenden Winter das Kino-Highlight fĂŒr Gross und Klein.

KÜSS DEN FROSCH entfĂŒhrt uns in die Schönheit Louisianas, in den SĂŒden Amerikas nach New Orleans, wo Jazz und Blues den Menschen im Blut liegen, Raddampfer auf dem Mississippi fahren und Voodoo mehr als dunkle Zauberei ist ...
In dieser Stadt voller Leben, Leidenschaft und Liebe begegnen sich lustige, einzigartige und rĂŒhrende Charaktere, wie sie nur die Disney-Zeichner zum Leben erwecken können. Neben der hĂŒbschen Tiana, die von einem eigenen Restaurant trĂ€umt, und dem lebensfrohen Prinz Naveen, der in die FĂ€nge des Voodoo-Zauberers Dr. Facilier gerĂ€t, begeistern in KÜSS DEN FROSCH eine Vielzahl weiterer Figuren wie der Jazz-verrĂŒckte Alligator Louis, das bis ĂŒber beide Ohren verliebte GlĂŒhwĂŒrmchen Ray und die wunderbar verrĂŒckte Mama Odie mit ihrer aussergewöhnlichen Gehhilfe.

 

REGIE:
Ron Clements
John Musker
PRODUKTION:
Peter Del Vecho
CAST:
Sophie Kronenwett
Bill Ramsey
Roger Cicero
Cassandra Steen
Marianne Rosenberg
DREHBUCH:
Ron Clements
Rob Edwards
Greg Erb
John Musker
Jason Oremland
SCHNITT:
Jeff Draheim
TON:
Odin Benitez
MUSIK:
Randy Newman
AUSSTATTUNG:
James Aaron Finch

       
  The Promise
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2017]
       
 

Ein Film von Terry George • Konstantinopel kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914: Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive KĂŒnstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Fotojournalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals ĂŒber Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine unbeschreibliche Anziehungskraft, der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten RealitĂ€t des eskalierenden Krieges eingeholt und mĂŒssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur fĂŒreinander, sondern auch ums nackte Überleben kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Terry George
PRODUKTION:
Eric Esrailian
Mike Medavoy
CAST:
Oscar Isaac
Charlotte Le Bon
Christian Bale
Daniel Giménez Cacho
Shohreh Aghdashloo
Marwan Kenzari
Angela Sarafyan
DREHBUCH:
Terry George
Robin Swicord
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
Steven Rosenblum
TON:
Paul Hsu
Philip Stockton
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
BenjamĂ­n FernĂĄndez
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  The Queen of the Damned
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2002]
       
 

Das Sequel zu 'Interview with a Vampire' • Seine Lebensgier verzaubert sie. Seine Geltungssucht erweckt sie. Seine Machtgier kann uns alle das Leben kosten. Der legendĂ€re Vampir Lestat (STUART TOWNSEND) erwacht aus jahrzehntelangem Schlaf und will endlich ans Tageslicht: Er findet sich nicht mehr mit seiner Schattenexistenz ab. Und weil die Sterblichen nicht begreifen können, wer er ist, schafft sich Lestat die einzige IdentitĂ€t auf Erden, die einem Gott nahe kommt: Er wird Rockstar. Seine Musik macht sĂŒchtig, zieht die ganze Welt in ihren Bann, dringt schliesslich auch ans Ohr der uralten Königin Akasha (AALIYAH), die in einer Gruft unter arktischem Eis ruht. Akasha: die Mutter aller Vampire nach Jahrhunderten der Ruhe ist jetzt ihre Zeit gekommen, um die Herrschaft ĂŒber die Welt anzutreten. Lestats Musik bringt die Offenbarung, auf die sie gewartet hat - sie wĂŒnscht ihn als Herrscher an ihrer Seite. Wer kann Akasha aufhalten? An ihrer Durchtriebenheit könnten sogar die Ă€ltesten aller unsterblichen Vampire scheitern: Marius (VINCENT PEREZ) und Maharet (LENA OLIN) versuchen die Tradition zu wahren und Akasha im Zaum zu halten. Doch sie hat die Vampire hervorgebracht - wenn sie untergeht, reisst sie alle mit ins Verderben. Akasha ist es gewohnt, dass ihr jeder Wunsch erfĂŒllt wird. Und sie wĂŒnscht sich die Hölle auf Erden.

 

REGIE:
Michael Rymer
PRODUKTION:
Jorge Saralegui
CAST:
Stuart Townsend
Aaliyah
Marguerite Moreau
Vincent Perez
Lena Olin
DREHBUCH:
Scott Abbott
Michael Petroni
Anne Rice
KAMERA:
Ian Baker
SCHNITT:
Dany Cooper
MUSIK:
Richard Gibbs
Jonathan Davis
AUSSTATTUNG:
Graham 'Grace' Walker
KOSTÜME:
Angus Strathie

       
  The Secret Life of Words
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2006]
       
 

Das geheime Leben der Worte • Die 30-jĂ€hrige Hannah (Sarah Polley) ist hörbehindert und lebt sehr zurĂŒckgezogen. Ihr Job in einer Fabrik ist ihr einziger Kontakt zur Aussenwelt. Mit ihrer ĂŒbertriebenen Gewissenhaftigkeit erregt sie allerdings immer wieder den Unmut ihrer Kollegen, und um des lieben Friedens willen verordnet der Chef ihr deshalb einen Zwangsurlaub. Wie wĂ€re es zum Beispiel mit einer Karibikreise? Doch Hannah landet nicht als Touristin auf Bora Bora sondern als freiwillige Krankenschwester auf einer Bohrinsel. Hier lernt sie Josef (Tim Robbins) kennen, der bei einem Unfall schwer verletzt wurde und vorĂŒbergehend sein Augenlicht verloren hat. Zwischen den beiden verschlossenen Menschen entwickelt sich langsam Vertrauen und vorsichtige Zuneigung ...

 

REGIE:
Isabel Coixet
PRODUKTION:
Esther GarcĂ­a
CAST:
Sarah Polley
Tim Robbins
Javier CĂĄmara
Eddie Marsan
Steven Mackintosh
DREHBUCH:
Isabel Coixet
KAMERA:
Jean-Claude Larrieu
SCHNITT:
Irene Blecua
TON:
Fabiola Ordoyo
AUSSTATTUNG:
Pierre-François Limbosch
KOSTÜME:
Tatiana HernĂĄndez

       
  The Shaggy Dog
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2006]
       
 

Hör mal, wer da bellt! • Bezirksanwalt Dave Douglas (ALLEN) ist ein absoluter Workaholic. Davon kann auch seine Familie ein Lied singen, die kommt nĂ€mlich angesichts seines Karrierestrebens viel zu kurz; seine Ehefrau Rebecca (KRISTIN DAVIS, TV-Serie „Sex And The City“) und die beiden Kinder wĂŒnschen sich sehnlichst mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit von ihm.
Doch es kommt noch schlimmer: GĂ€nzlich von der Vaterrolle zu verabschieden scheint sich Dave, als er es mit einem Tierlabor zu tun bekommt. Durch ein Versehen infiziert er sich nĂ€mlich mit einem streng geheimen Serum zur Genmutation – und sieht sich kurzerhand in einen zotteligen Hund verwandelt! Das Missgeschick wirft nicht nur seine beruflichen PlĂ€ne, sondern alles, was er bisher ĂŒber sich und seine Familie zu wissen glaubte, komplett ĂŒber den Haufen, hat ausserdem aber auch sein Gutes: Als Haustier, zusammengerollt auf dem hĂ€uslichen Teppich und mit gespitzten Ohren, gewinnt er eine ganz neue Perspektive und ĂŒberraschende Einblicke in die Geheimnisse und WĂŒnsche seiner Familie. Mit einem Mal sieht er sie mit völlig anderen Augen – und verliebt sich aufs Neue in sie. Aber wie, ausser bellend, sich verstĂ€ndlich machen? Plötzlich wĂŒnscht sich Dave nichts mehr, als zurĂŒckkehren zu können und sich treusorgend um seine Liebsten zu kĂŒmmern. Doch dazu mĂŒsste er erst einmal wieder Mensch werden und die unkontrollierbaren KrĂ€fte, die das Serum freisetzt, in den Griff bekommen ...

 

REGIE:
Brian Robbins
PRODUKTION:
Tim Allen
David Hoberman
CAST:
Tim Allen
Kristin Davis
Zena Grey
Spencer Breslin
Danny Glover
Robert Downey Jr.
Joshua Leonard
DREHBUCH:
Jack Amiel
Geoff Rodkey
Michael Begler
KAMERA:
Gabriel Beristain
SCHNITT:
Ned Bastille
TON:
Robert L. Sephton
MUSIK:
Alan Menken
AUSSTATTUNG:
Leslie McDonald
KOSTÜME:
Molly Maginnis

       
  The Woman in the Dunes
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2006]
       
 

Leidenschaft und Eros im Sand • "Eines Tages im August verschwand ein Mann. Er war mit der Bahn zu einem Ausflug an die KĂŒste aufgebrochen, kaum eine halbe Tagesreise entfernt, und seitdem fehlt jede Spur von ihm." Die Textpassage stammt aus dem Roman "Die Frau in den DĂŒnen" des Japaners Kobo Abe. Das Buch wurde 1964 von Hiroshi Teshigahara kongenial verfilmt, ein in jeder Beziehung radikaler Film, der nichts von seiner Kraft eingebĂŒsst hat, im Gegenteil: Der Filmemacher Hiroshi Teshigahara fĂŒhrt uns vor Aug und Ohr, welches ErzĂ€hlpotenzial in der Filmkunst steckt.

Im Roman lesen wir: "Ein Windstoss blies ihm das kleine Tuch vom Gesicht. Aus den Augenwinkeln sah er golden die Linien der DĂŒnen glĂ€nzen. Ein sanft ansteigender Hang löste sich aus dem Gold und versank schnell in der Dunkelheit. In dieser Raumaufteilung lag eine seltsame Spannung, und er zitterte vor einer ihm selber unbegreiflichen Sehnsucht nach Menschen." Der KĂ€fersammler aus Tokyo hat den letzten Bus zurĂŒck in die Stadt verpasst und wurde in die HĂŒtte einer Frau gelockt, die unten in den DĂŒnen wohnt. Er soll ihr helfen in ihrem alltĂ€glichen Kampf gegen Sandmassen. Mit der Frau in den DĂŒnen eingeschlossen fĂŒgt er sich langsam seinem Schicksal und nimmt die in der Hitze anstrengende Sisyphus-Arbeit auf. Sie ist ein Sinnbild fĂŒr viele unserer ganz alltĂ€glichen BeschĂ€ftigungen.

The Woman in the Dunes ist einer jener Filme, die man so schnell nicht mehr vergisst. Die Beziehung mit der Frau und die Entdeckung einer Möglichkeit, Leben spendendes Wasser zu gewinnen, selbst in dieser WĂŒste, werden fĂŒr den Mann wichtiger als das Wiedererlangen seiner vermeintlichen Freiheit. Zwischen den beiden entwickelt sich eine knisternde Spannung, die Hiroshi Teshigahara in hypnotisierenden Bildern und Montagen vermittelt. Grandios, wie er die ErzĂ€hlung aus sich heraus aufbricht, die Umgebung einbe-zieht und Landschaftselemente wie Figuren gleichermassen erotisiert, alles fliessen lĂ€sst, selbst den Sand. WĂ€hrend sich das Paar aus der ringenden BerĂŒhrung heraus nĂ€herkommt und in einem sandigen Rausch vereint, sehen wir auch, wie selbst ihre Poren sich weiten. Davor gerieten im Waschen des anderen Körpers schon die perlenden Tropfen auf der Haut zu Anziehungspunkten, die den Puls stocken lassen. Oft genĂŒgt Teshigahara die Andeutung einer Geste oder der prĂ€zise Bildausschnitt, um eine Ahnung von der Begierde zu vermitteln, der Anziehungskraft.

Die Schwarzweissfotografie von Hiroshi Segawa gehört zum Grossartigsten, was wir im Kino je zu sehen bekamen: Sand, DĂŒnen, Krabbeltiere, der menschliche Körper, fragmentiert, aufgebrochen, neu zusammengefĂŒgt in dieser Komposition, die Bild und Musik als gleichwertige ErzĂ€hlelemente behandelt. Details bis in den makroskopischen Bereich hinein erzĂ€hlen von einer Passion. Die fiebrigen Umarmungen, die Hingabe, der Kampf, der fliessende Sand, die Ausweglosigkeit, die Trance: Unmöglich, dass man beim Betrachten dieses Films nicht Sandkörner zwischen den Lippen spĂŒrt und Durst bekommt. Durst nach etwas FlĂŒssigem, Durst aber auch nach mehr Filmen, die uns ĂŒbers Auge so in ihren Bann ziehen und nicht mehr loslassen.

 

REGIE:
Hiroshi Teshigahara
PRODUKTION:
Kiichi Ichikawa
Tadashi Ôno
CAST:
Eiji Okada
KyĂŽko Kishida
Hiroko Ito
Koji Mitsui
Sen Yano
DREHBUCH:
KĂŽbĂŽ Abe
KAMERA:
Hiroshi Segawa
SCHNITT:
Fusako Shuzui
TON:
Ichiro Kato
Jyunosuke Okuyama
MUSIK:
TĂŽru Takemitsu
AUSSTATTUNG:
Totetsu Hirakawa
Masao Yamazaki

       
  The Zero Theorem
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Terry Gilliam • Leth Qohen (Christoph Waltz) ist zwar ein wahrhaftiges Computer-Genie, jedoch lebt er komplett zurĂŒckgezogen und einsam in der ausgebrannten Ruine einer alten Kapelle. In seiner Welt sind die sogenannten „Mancams“ die Augen und Ohren fĂŒr die schattenhafte und sagenumwobene Figur des „Management“. Leth hat sich bewusst dazu entschieden, ein Einsiedlerleben zu fĂŒhren, um an einem geheimen Projekt zu arbeiten, welches das Ziel hat, den Sinn der menschlichen Existenz zu erforschen oder dessen Abstinenz. Seine ZurĂŒckgezogenheit wird nur sporadisch von Besuchen einer Dame namens Bainsley unterbrochen, mit welcher er darauf meist virtuellen Sex hat und von dem jungen Bob, der ihm bei seinem Projekt und der Lösung daran unterstĂŒtzt. Bob hat einen speziellen Anzug entwickelt, mit dessen Hilfe Leth in sein eigenes Ich blicken kann. Gepaart mit seinem Talent fĂŒr Technologie ist der Wissenschaftler somit in der Lage, seine eigene Seele zu untersuchen und zu dokumentieren.

 

REGIE:
Terry Gilliam
PRODUKTION:
Nicolas Chartier
Dean Zanuck
CAST:
Christoph Waltz
Matt Damon
Ben Whishaw
Tilda Swinton
David Thewlis
MĂ©lanie Thierry
Lucas Hedges
Sanjeev Bhaskar
DREHBUCH:
Pat Rushin
KAMERA:
Nicola Pecorini
TON:
Stanomir Dragos
AUSSTATTUNG:
David Warren
KOSTÜME:
Carlo Poggioli

       
  There Will Be Blood
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Paul Thomas Anderson • Kalifornien zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Clever, gerissen und skrupellos setzt sich Daniel Plainview (DANIEL DAY-LEWIS) an die Spitze des gerade einsetzenden Erdölbooms. Durch einen Tipp erfĂ€hrt er von einem riesigen nicht erschlossenen Ölfeld, das sich unter der Farm der Familie Sunday in der Kleinstadt Little Boston befindet. Wie immer will er den Farmern das Land billig abkaufen, das Öl fördern und weiterziehen. Doch dieses Ölfeld wird zu seinem Schicksal. Denn obwohl sie seinem Vorhaben erst zustimmen, stellen sich die Sundays Plainview im Laufe der Zeit immer mehr in den Weg, allen voran Sohn Eli (PAUL DANO), der fanatische Laienprediger der Gemeinde. Der Öl-Multi Standard Oil treibt Plainview in die Enge, UnglĂŒcksfĂ€lle ĂŒberschatten die Bohrarbeiten. Schliesslich sind es zwei Katastrophen in Plainviews eigener Familie, die den EinzelgĂ€nger selbst, seine engsten Mitstreiter und die ganze Stadt mehr und mehr in den Untergang stĂŒrzen.

 

REGIE:
Paul Thomas Anderson
PRODUKTION:
Paul Thomas Anderson
Daniel Lupi
JoAnne Sellar
CAST:
Daniel Day-Lewis
Martin Stringer
Kevin J. O'Connor
Jacob Stringer
Matthew Braden Stringer
CiarĂĄn Hinds
Dillon Freasier
DREHBUCH:
Paul Thomas Anderson
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Dylan Tichenor
TON:
Jeff Sawyer
MUSIK:
Jonny Greenwood
AUSSTATTUNG:
Jack Fisk
KOSTÜME:
Mark Bridges

       
  Timm Thaler
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2017]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Timm Thalers (ARVED FRIESE) Lachen kann niemand widerstehen. Es ist so ansteckend und entwaffnend, dass der schwerreiche Baron Lefuet (JUSTUS VON DOHNÁNYI) es unbedingt besitzen will. Und so schlĂ€gt Lefuet dem Waisenjungen einen ungewöhnlichen Handel vor: Wenn Timm ihm sein Lachen verkauft, wird er in Zukunft jede Wette gewinnen. Timm unterschreibt den Vertrag. Dank der neuen FĂ€higkeit kann der Junge sich nun scheinbar alle WĂŒnsche erfĂŒllen, aber ohne sein Lachen wird er auch immer einsamer und gerĂ€t mehr und mehr in die FĂ€nge des teuflischen Barons. Doch Timms Freunde Ida (JULE HERMANN) und Kreschimir (CHARLY HÜBNER) setzen alles daran, damit er sein Lachen zurĂŒckerhĂ€lt. Wird es ihnen gemeinsam mit Timm gelingen, den Baron zu ĂŒberlisten?

Die Hauptrolle spielt der 12-jĂ€hrige Berliner Arved Friese (DER NANNY). Sein Gegenpart, der geheimnisvolle BARON LEFUET, wird von Justus von DohnĂĄnyi (FRAU MÜLLER MUSS WEG, DAS EXPERIMENT) zum Leben erweckt. Daneben hat Regisseur Andreas Dresen fĂŒr die weiteren Rollen einen ebenso prominenten wie aussergewöhnlichen Cast vor der Kamera versammelt, dazu zĂ€hlen u.a. Axel Prahl, Andreas Schmidt, Charly HĂŒbner, Nadja Uhl, Steffi KĂŒhnert, Bjarne MĂ€del, Fritzi Haberlandt, Milan Peschel, Harald Schmidt, Heinz-Rudolf Kunze und Thomas Ohrner.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Oliver Berben
CAST:
Arved Friese
Justus von DohnĂĄnyi
Axel Prahl
Charly HĂŒbner
Steffi KĂŒhnert
Nadja Uhl
Bjarne MĂ€del
Andreas Schmidt
DREHBUCH:
Alexander Adolph
James KrĂŒss

       
  Trolls
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Mike Mitchell & Walt Dohrn • Von den Machern von Shrek kommt die coolste, lustigste und frechste animierte Komödie dieses Jahres, Dreamworks‘ TROLLS. Begib dich auf die Reise in eine bunte, wundersame Welt, die von ausgelassenen und unvergesslichen Charakteren bewohnt wird. Entdecke die Geschichte der ĂŒber-optimistischen Trolls, die immer ein Lied auf den Lippen haben, und den dauer-pessimistischen Bergen, die nur dann zufrieden sind, wenn sie einen Troll im Magen haben.
Mit Originalmusik von Justin Timberlake und baldige mash-up Klassiker von anderen bekannten Musikern mit den Originalstimmen von Anna Kendrick, Justin Timberlake, Russell Brand, James Corden, Kunal Nayyar, Ron Funches, Icona Pop, Gwen Stefani und vielen anderen Stars.
DreamWorks TROLLS ist eine frische, humorvolle Komödie mit Musik, sowie herzerwÀrmenden und haarstrÀubenden Abenteuern. Im Oktober 2016 startet die bunte Reise und es gibt nichts, was dich auf unsere neue Troll-Welt vorbereiten kann.
In der deutschen Fassung singt und spricht Lena Meyer-Landrut.

 

REGIE:
Mike Mitchell
Walt Dohrn
PRODUKTION:
Gina ShayGina Shay
DREHBUCH:
Jonathan Aibel
Glenn Berger
KAMERA:
Yong Duk Jhun
SCHNITT:
Michael Andrews
TON:
John Marquis
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Kendal Cronkhite

       
  TT3D: Closer to the Edge
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2012]
       
 

Hart am Limit • „Isle of Man Tourist Trophy“ – das ist Musik in den Ohren eines jeden echten Motorrad-Fans. Eines der Ă€ltesten und gefĂ€hrlichsten Strassenrennen der Welt verwandelt jedes Jahr fĂŒr zwei Wochen die beschauliche Isle of Man in einen Hexenkessel aus qualmendem Gummi, röhrenden Maschinen und enthusiastischen Fans. Mit mehr als 200 km/h rasen die Fahrer ĂŒber die kurvenreichen Landstrassen und durch die engen Dörfchen. Über 230 Tote hat das Rennen seit seiner GrĂŒndung 1907 bereits gefordert. In faszinierenden Bildern wird nicht nur das RenngefĂŒhl hautnah eingefangen, sondern auch einen spannenden Einblick in das Leben der MĂ€nner gewĂ€hrt, die fĂŒr ihre Leidenschaft manchmal einen hohen Preis zahlen.
Die wohl besten Fahrer stehen im Mittelpunkt dieser faszinierenden Dokumentation: Ian Hutchinson, John McGuinness und der durchgeknallte Guy Martin gehören zur Weltspitze der Strassenrennfahrer. Regisseur De Aragues fĂ€ngt nicht nur in atemberaubenden Bildern die Spannung des Rennens ein, er kommt auch den Fahrern nahe, ihrer Leidenschaft, ihrer Lebenslust und ihrer Motivation, fĂŒr den Sieg immer wieder ihr Leben zu riskieren. Wer hier an den Start geht, ist sich bewusst, dass jedes Rennen sein letztes sein kann.

Die Ă€usserst wirkungsvolle 3D-Technik vermittelt nicht nur das RenngefĂŒhl hautnah, es verdeutlicht auch die nervenzerfetzende Mischung aus Geschwindigkeitsrausch und Todesgefahr sehr eindringlich.

 

REGIE:
Richard De Aragues
PRODUKTION:
Steve Christian
Marc Samuelson
CAST:
Guy Martin
Ian Hutchinson
John McGuinness
Michael Dunlop
Keith Amor
Bruce Anstey
John Barton
Paul Dobbs
KAMERA:
Thomas KĂŒrzl
SCHNITT:
Beverley Mills
TON:
Alastair Sirkett
MUSIK:
Andy Gray

       
  Tulpan
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Sergei Dvortsevoy • Nach langer Zeit auf hoher See kehrt der Matrose Asa zur Familie seiner Schwester in die kasachische Steppe zurĂŒck. Er will Schafhirt werden. Zu seiner Überraschung wird von ihm verlangt, zu heiraten, bevor er seinen Traum verwirklichen kann.

In der nÀheren Umgebung gibt es nur eine Kandidatin - Tulpan. Asa ist sofort von ihr verzaubert. Doch sie findet seine abstehenden Ohren völlig inakzeptabel. Nach der ersten Verzweiflung nimmt der junge Mann den Kampf auf: mit seinen Ohren, mit dem wachsenden Unmut seines Schwagers und mit den Schafen, die plötzlich alle auf einmal ihre LÀmmer zur Welt bringen ...

Sergey Dvortsevoy ist ein Meister der leisen Zwischentöne. Sein vielfach preisgekrönter Film besticht durch Bilder, die die baumlose Weite der kasachischen Steppe beinahe physisch fĂŒhlbar machen. Die unverfĂ€lschte Bildsprache und das erfrischend witzige Spiel der Darsteller zeichnen "Tulpan" als Kinoerlebnis der besonderen Art aus.

 

REGIE:
Sergei Dvortsevoy
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Thanassis Karathanos
CAST:
Ondas Besikbasov
Samal Esljamova
Askhat Kuchencherekov
DREHBUCH:
Sergei Dvortsevoy
Gennadi Ostrovsky
KAMERA:
Jolanta Dylewska
KOSTÜME:
Gaziza Korshiyeva

       
  Un cuento chino
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Ein Film von SebastiĂĄn Borensztein • Der exzentrische Roberto ist ein notorischer EinzelgĂ€nger. Er fĂŒhrt ein EisenwarengeschĂ€ft und ist Ă€hnlich verbohrt wie die Schrauben, die er verkauft. Nichts und vor allem niemanden lĂ€sst er zu nahe an sich heran. Doch dann wird sein Leben auf den Kopf gestellt: Jun ist Chinese, spricht kein Wort Spanisch und ist gerade erst in Argentinien angekommen. Er platzt in Roberto's Leben und krempelt es komplett um. Widerwillig nimmt Roberto Jun unter seine Fittiche, um ihm den Start in ein neues Leben zu ebnen. Und dabei findet er unvorhergesehen einen Ausweg aus seinem eigenen, tristen Dasein.

 

REGIE:
SebastiĂĄn Borensztein
PRODUKTION:
Pablo Bossi
Ben Odell
CAST:
Ricardo DarĂ­n
Muriel Santa Ana
Ignacio Huang
Enric Cambray
IvĂĄn Romanelli
DREHBUCH:
SebastiĂĄn Borensztein
KAMERA:
Rolo Pulpeiro
SCHNITT:
Pablo Barbieri Carrera
Fernando Pardo
TON:
Eduardo Esquide
MUSIK:
Lucio Godoy

       
  Undercover
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Sabine Boss • BORIS RUF (VIKTOR GIACOBBO) fĂŒhrt ein Doppelleben. Um seine Frau SIBYLLE (SYLVIE ROHRER) und seine Tochter ANNA (ANNA SCHINZ) zu schĂŒtzen, erzĂ€hlt er ihnen nichts von seinem Beruf als Ermittler der Schweizer Bundeskriminalpolizei und gibt zu Hause den Biedermann. Das wird ihm zum VerhĂ€ngnis: Als er von einer erfolgreichen Operation in Afghanistan heimkehrt, muss er zum Scheidungsprozess antreten – weil Sibylle das Leben mit ihm zu langweilig geworden war.

WĂ€hrend Sibylle mit ihrem neuen Lover NICK HÜRZELER (ROLAND KOCH) auf eine Motorrad-Tour geht, will Ruf erstmals alleine mit Anna in die Ferien – auf ihren Wunsch nach London. Doch daraus wird nichts. Denn Rufs Chefin CHRISTA OBERHOLZER (NANA KRÜGER), gleichzeitig seine Geliebte, betraut ihn mit einer heiklen Mission in Italien. Dort hatte sie den deutschen V-Mann HELMUT LANDSBICHLER (HANNS ZISCHLER) damit beauftragt, dem Lokalpotentaten FILIPPO CAMPOSANTO (MATTIA SBRAGIA) und vor allem seinem Schweizer TreuhĂ€nder RAOUL FURRER (MIKE MÜLLER) das Handwerk zu legen. Doch Landsbichler schickt seit Monaten nichts als Spesenrechnungen – und keine brauchbaren Informationen. Da Oberholzer auf den Posten der BundesanwĂ€ltin aspiriert, ist ihr an einem erfolgreichen Abschluss der Operation viel gelegen.

So sieht Ruf sich gezwungen, Anna zu Italien-Ferien zu ĂŒberreden. In der Hafenstadt Porto Maggiore findet er rasch heraus, dass Landsbichler ein Leben in Saus und Braus fĂŒhrt – auf Kosten der Schweizer Bundeskriminalpolizei. Ruf empfiehlt seiner Chefin, die Operation abzubrechen. Doch dann stösst er auf einen Hinweis, der den Verdacht auf GeldwĂ€scherei nĂ€hrt. Im Laufe seiner Recherchen wird aus diesem Verdacht Gewissheit. Und schon steckt er mitten in einem Kriminalfall. Weil Anna sich wĂ€hrend Rufs Ermittlungen mit den falschen Leuten anfreundet, ist plötzlich auch sie in den Fall verwickelt. Ruf verflucht sich dafĂŒr, dass er zum ersten Mal in seinem Leben Beruf und Privatleben vermischt hat, und tut alles, um den Fall erfolgreich zu Ende fĂŒhren, ohne dabei seine Tochter zu gefĂ€hrden. Auch weil er damit seiner Chefin und Geliebten zum Posten der BundesanwĂ€ltin verhelfen kann.

 

REGIE:
Sabine Boss
CAST:
Viktor Giacobbo
Mike MĂŒller
DREHBUCH:
Viktor Giacobbo
Domenico Blass
KAMERA:
Roland Schmid
SCHNITT:
Bernhard Lehner
TON:
Laurent Barbey
MUSIK:
Adrian Frutiger
Diego Baldenweg
KOSTÜME:
Monika Schmid

       
  Une histoire d'amour
 
       
 

Ein Film von HĂ©lĂšne FilliĂšres

 

REGIE:
HĂ©lĂšne FilliĂšres
PRODUKTION:
Matthieu Tarot
Jani Thiltges
CAST:
Laetitia Casta
BenoĂźt Poelvoorde
Richard Bohringer
KAMERA:
Christophe Beaucarne
SCHNITT:
Philippe Bourgueil
TON:
Gert Janssen
Nicolas Tran Trong
MUSIK:
Étienne Daho
AUSSTATTUNG:
VĂ©ronique Sacrez
KOSTÜME:
Laurence Struz

       
  Usfahrt Oerlike
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Paul Riniker • Wenn Hans zurĂŒckblickt, muss er sagen: Das war ein gutes Leben! Er hat die Welt gesehen, sein Martheli geliebt und ja, zwei, drei Dinge sind schiefgelaufen. Aber darĂŒber muss man nicht reden. Und jetzt? Seit zwei Jahren ist Martha tot, er kann den Alltag kaum noch bewĂ€ltigen und von einem Besuch beim Tierarzt kommt sein geliebter Hund Miller nicht mehr nach Hause zurĂŒck. Hans ist mĂŒde. Eigentlich mag er nicht mehr. Er möchte sterben. Aber darĂŒber spricht man nicht. Oder bestenfalls mit Willi, seinem Freund. Ihm vertraut er, ihn betrachtet er als seinen VerbĂŒndeten, der ihm helfen soll, seinen Plan umzusetzen. Willi, der wahre Freund, der zu ihm hĂ€lt bis zum Schluss


 

REGIE:
Paul Riniker
PRODUKTION:
Rudolf Santschi
CAST:
Jörg Schneider
Mathias GnÀdinger
Heidi Maria Glössner
Daniel Rohr
Katharina von Bock
Stefano Wenk
DREHBUCH:
Christa Capaul
Thomas Hostettler
Jonas SchĂŒrch
KAMERA:
Felix von Muralt
SCHNITT:
Christof Schertenleib
MUSIK:
Marcel Vaid

       
  Vanatoare
 
       
 

Prowl • Ein Tag in RumĂ€nien: Unter einer Autobahnauffahrt in der NĂ€he von Bukarest wechseln Lidia und Denisa die Kleider. Warme Pullover weichen körperbetonten Oberteilen und Turnschuhe werden durch High Heels ersetzt. Hier warten sie auf Kundschaft, wĂ€hrend ihnen ein eiskalter Wind um die Ohren fegt. Lidia hat zwei Kinder und möchte unbedingt verhindern, dass diese von ihrer alltĂ€glichen Arbeit unter der BrĂŒcke erfahren. FĂŒr Denisa ist sie eine Mutterfigur. Auch sie lebt in einfachsten VerhĂ€ltnissen – im Moment möchte sie einfach nur neue Turnschuhe fĂŒr ihren Freund kaufen. Als die blutjunge Vanessa den beiden unter der BrĂŒcke Konkurrenz macht, versuchen sie das MĂ€dchen loszuwerden. Das grösste Problem dieser Frauen ist aber nicht Vanessa, sondern die korrupte Polizei, die sich an ihrem hart verdienten Geld bereichert.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Alexandra Balteanu
PRODUKTION:
Stanislav Danylyshyn
CAST:
Corina Moise
Iulia Lumanare
Iulia Ciochina
Sergiu Costache
Dragos Olaru
DREHBUCH:
Xandra Popescu
Alexandra Balteanu
KAMERA:
Matan Radin
SCHNITT:
Antonella Sarubbi
TON:
Tobias Mahlstedt

       
  VĂ€ter
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. November 2002]
       
 

Von Dani Levy • Marco (Sebastian Blomberg) und Melanie (Maria Schrader) sind verheiratet. Nach aussen sind sie ein Traumpaar, doch hinter der Fassade kriselt es. Vor allem ihr sechsjĂ€hriger Sohn Benny (Ezra-Valentin Lenz) muss unter dem ganz alltĂ€glichen Stress seiner Eltern leiden. Als dann einer der kleinen Streits zum grossen Krach fĂŒhrt, zieht Melanie aus und nimmt Benny mit. Marcos Welt bricht in sich zusammen und auch die AffĂ€re mit seiner Kollegin Ilona (Christiane Paul) spendet nur kurzen Trost. Schon bald sieht er nur noch eine Möglichkeit, mit seinem Sohn zusammen zu sein...

VÄTER wirft einen intimen Blick hinter die Fassade einer modernen Ehe mit Kind, die an dem tĂ€glichen Chaos aus Erfolgsdruck und Zeitnot zu zerbrechen droht. Behutsam blickt VÄTER dabei in die AbgrĂŒnde jenseits des scheinbar intakten, jungen Familienidylls.

 

REGIE:
Dani Levy
PRODUKTION:
Manuela Stehr
CAST:
Sebastian Blomberg
Maria Schrader
Ezra-Valentin Lenz
Christiane Paul
Ulrich Noethen
Rolf Zacher
Marion Kracht
DREHBUCH:
Dani Levy
Rona Munro
GĂŒnter Rohrbach
KAMERA:
Carsten Thiele
SCHNITT:
Elena Bromund
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Christian Eisele

       
  Vergine giurata
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Laura Bispuri • Die Geschichte einer Frau, die ihre Weiblichkeit zugunsten ihrer Freiheit opfert und dann beschliesst, ihre Ehre aufzugeben, um wieder Frau zu werden. Eine Reise in die KomplexitĂ€t des weiblichen Universums. Ein Film ĂŒber das Gefangensein in unsichtbaren GefĂ€ngnissen und darĂŒber, wie man endlich lernt, frei zu atmen.

 

REGIE:
Laura Bispuri
PRODUKTION:
Marta Donzelli
Gregorio Paonessa
CAST:
Alba Rohrwacher
Lars Eidinger
Flonja Kodheli
Luan Jaha
Emily Ferratello
Drenica Selimaj
DREHBUCH:
Elvira Dones
Laura Bispuri
Francesca Manieri
KAMERA:
Vladan Radovic
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
Jacopo Quadri
TON:
Daniela Bassani
Marc von StĂŒrler
AUSSTATTUNG:
Ilaria Sadun
KOSTÜME:
Grazia Colombini

       
  Via Castellana Bandiera
 
       
 

Ein Film von Emma Dante

 

REGIE:
Emma Dante
PRODUKTION:
Mario Gianani
Gregorio Paonessa
Marta Donzelli
Elda Guidinetti
Lorenzo Mieli
Andres PfÀffli
Marleen Slot
CAST:
Emma Dante
Alba Rohrwacher
Elena Cotta
Renato Malfatti
Dario Casarolo
Carmine Maringola
Sandro Maria Campagna
DREHBUCH:
Emma Dante
Giorgio Vasta
Licia Eminenti
KAMERA:
Gherardo Gossi
SCHNITT:
Benni Atria
TON:
Paolo Benvenuti
AUSSTATTUNG:
Emita Frigato
KOSTÜME:
Italia Carroccio

       
  Waking Ned
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

A Whodunnit About Who Wonnit! • Jackie O Shea (IAN BANNEN) hat einen Traum: einmal samstags das grosse Los ziehen. Doch das Schicksal ist erbarmungslos. Nicht nur, dass es das GlĂŒck immer an ihm vorbeiziehen lĂ€sst, es erwĂ€hlt auch noch jemanden, dem Jackie jeden Tag begegnet: einen der restlichen 51 Einwohner seines Heimatdorfes Tullymore. Doch wer ist es? Jackie muss es wissen, schon aus Neugier, aber natĂŒrlich auch, weil ein reicher Freund noch nie geschadet hat...

Zusammen mit seinem besten Freund Michael (DAVID KELLY) und Gattin Annie (FIONNULA FLANAGAN) organisiert er eine Party fĂŒr alle regelmĂ€ssigen Lottospieler des Ortes. Fehlanzeige. Selbst heftigstes Nachbohren fĂŒhrt zu keinem Ergebnis. Da bemerkt Annie, dass Einer nicht gekommen ist: Ned Devine (JIMMY KEOGH).

Jackie macht sich sofort auf die Socken und entdeckt, warum Ned gar nicht kommen konnte: Der alte Fischer ist tot, gestorben vor Freude ĂŒber seinen gewaltigen Gewinn.

Doch wer sagt eigentlich, schiesst es Jackie durch den Kopf, dass deshalb niemand mehr etwas von dem Geld haben soll? Jackie fasst einen verwegenen Plan: Michael soll die Rolle von Ned einnehmen, die beiden sahen sich ohnehin immer schon Àhnlich. Am nÀchsten Tag stellt Michael sich also kurzerhand bei der Lottogesellschaft als der rechtmÀssige Gewinner vor...

Britischer Humor at it s best! Warmherzig, sarkastisch, frech - der Ex-Werbefilmer Kirk Jones kreierte mit WAKING NED ein kleines Meisterwerk der Poesie. FlĂŒssig erzĂ€hlt, elegant inszeniert und betörend fotografiert, ĂŒberzeugt die spritzige Komödie vor allem durch prĂ€zise Charakter- und Milieuzeichnungen.

Angesiedelt in einem kleinen Dorf im SĂŒden von Irland, feiert Jones DebĂŒtfilm das Leben als schönen Traum, in dem Liebe und Freundschaft, GlĂŒck und Zufriedenheit dominieren. Getragen wird das Feel-Good-Movie mit zwei grossartigen Hauptdarstellern in bester Matthau-Lemmon-Tradition: Ian Bannen und David Kelly, die hier die Vorstellung ihrer Karriere abliefern!

 

REGIE:
Kirk Jones
PRODUKTION:
Glynis Murray
Richard Holmes
CAST:
Ian Bannen
David Kelly
Fionnula Flanagan
Susan Lynch
James Nesbitt
Maura O'Malley
Robert Hickey
DREHBUCH:
Kirk Jones
KAMERA:
Henry Braham
SCHNITT:
Alan Strachan
MUSIK:
Shaun Davey
AUSSTATTUNG:
John Ebden

       
  Zauberlaterne
 
       
 

La lanterne magique • Die Zauberlaterne (La Lanterne Magique), der Filmklub fĂŒr Kinder im Primarschulalter (7 bis 12), wurde im MĂ€rz 1992 in Neuenburg lanciert. Um die Verbreitung des originellen Konzeptes zur Sensibilisierung fĂŒr den Film unter den besten Bedingungen zu ermöglichen, wurde der Verein die Zauberlaterne (ein gemeinnĂŒtziger Verein) gegrĂŒndet.

Zwölf Jahre spĂ€ter, im Jahr 2004, wird die Zauberlaterne in 64 StĂ€dten in der deutschen, französischen und italienischen Schweiz prĂ€sentiert. Rund 26’000 Kinder nehmen einmal im Monat an den Vorstellungen des Klubs teil. Die Zauberlaterne ist auch erfolgreich ausgewandert: es gibt sie in Belgien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Projekte in RumĂ€nien und Marokko sind am Laufen.

Organisatorisch besteht die Zauberlaterne aus dem Dachverein in Neuenburg und den lokalen Klubs.

Die Saison lÀuft jeweils von September bis Juni (Schuljahr).

Die Zauberlaterne will den Kindern die Geschichte, die Technik, die Ästhetik und vor allem die Freude am Film nĂ€herbringen. Durch ihre TĂ€tigkeit trĂ€gt sie bei zur Erziehung des Publikums von morgen, einem Publikum, das sich auskennt, und das die angebotenen Bilder und Töne mit kritischem Auge und Ohr bewerten wird. So wird die Zauberlaterne vielleicht mithelfen, den Film zu beeinflussen nach dem Motto: "Gutes Kino fĂŒr ein gutes Publikum"!

 

       
  ZweiohrkĂŒken
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Til Schweiger • Ludo und Anna zwei Jahre spĂ€ter .... der Alltag ist eingekehrt. Als Ludo eine alte Flamme wiedertrifft, wird Anna eifersĂŒchtig ... mit Recht! Die Gute ist offensichtlich noch ziemlich interessiert. Ludo wehrt sich, auch mit Recht, gegen Annas Kontrollversuche und fordert Freiraum ein. Dummerweise taucht just zu diesem Zeitpunkt Annas Ex-Freund Ralf auf und plötzlich gefĂ€llt Ludo der neue Freiraum gar nicht mehr so gut...

 

REGIE:
Til Schweiger
CAST:
Til Schweiger
Thomas Kretschmann
Nora Tschirner
Soenke Möhring
Ken Duken
Matthias Schweighöfer
DREHBUCH:
Anika Decker
Til Schweiger
KAMERA:
Christof Wahl
SCHNITT:
Constantin von Seld
TON:
Stefan Busch
Frank Heidbrink
AUSSTATTUNG:
Christian Schaefer

       
  Zwischen Inseln
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2011]
       
 

In 17 Tagen durch Italien • Ein berĂŒhrender Film, der die zarten Banden unter den Mitgliedern eines Jugend Sinfonieorchesters zeigt, die sich in den Dienst eines ehrgeizigen troubadouren stellen und dafĂŒr durch Italien reisen dĂŒrfen.
Der Film begleitet auf erstaunliche Art das Resultat aus der Begegnung zweier kĂŒnstlerischer Dimensionen: die klassische (symphonische) Musik und die des Chansons, und zwar indem er sich, Schritt fĂŒr Schritt, ihren wichtigsten SchlĂŒsselpositionen nĂ€hert: von den Proben zu den kreativen Phasen, bis hin zu den krönenden Konzerten und das im Rahmen einer langen Italientournee ausgeschĂŒttete Herzblut.

 

REGIE:
Maurizius Staerkle-Drux
PRODUKTION:
Christina Pollina-Roos
CAST:
Massimiliano Matesic
Pippo Pollina
KAMERA:
Sebastian Weber
SCHNITT:
Maurizius Staerkle-Drux
TON:
Maurizius Staerkle-Drux
Manu Gerber
MUSIK:
Pippo Pollina
Massimiliano Matesic