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  A Dirty Shame
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Film von John Waters • Wollust liegt in der Luft in Harford Road. Der mĂŒrrischen, verklemmten Sylvia Stickles (Tracey Ullman) missfĂ€llt das sehr. Sylvias gut aussehender Mann Vaughn (Chris Isaak) möchte immer noch liebend gerne seinen Ehepflichten nachkommen, stösst bei Sylvia jedoch auf taube Ohren. Sie hat andere Sorgen. Reicht es denn nicht, dass sie den familieneigenen Warenladen "Pinewood Park And Pay" leitet? DarĂŒber hinaus muss sie ihrer exhibitionistisch veranlagten Tochter Caprice (Selma Blair), einer Go-Go TĂ€nzerin, von ihren Fans liebevoll Ursula Euter genannt, vollwertige Mahlzeiten kochen. Nach mehreren "unrechtmĂ€ssigen" Entblössungen werden Caprice und ihre unglaublichen RiesenbrĂŒste zu Hausarrest verurteilt – und zwar in Schwiegermutters Wohnung oberhalb der Garage der Stickles. Nun wissen auch die Nachbarn Bescheid.

Alles wird auf einen Schlag anders, als Sylvia auf dem Weg zur Arbeit bei einem ungewöhnlichen Unfall eine Kopfverletzung erleidet. Der sexy Ray-Ray Perkins (Johnny Knoxville), ein Abschleppwagenfahrer, eilt ihr zu Hilfe. Sylvia erkennt, dass er kein gewöhnlicher Servicemann ist: Er entpuppt sich als sexueller Heiler, der ihre durch die GehirnerschĂŒtterung wieder erwachte Leidenschaft zum GlĂŒhen bringt.

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Ted Hope
CAST:
Tracey Ullman
Johnny Knoxville
Selma Blair
Chris Isaak
Suzanne Shepherd
Mink Stole
Patricia Hearst
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Steve Gainer
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
Blake Leyh
MUSIK:
George S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Aimee & Jaguar
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 1999]
       
 

Eine Liebe grösser als der Tod • Berlin 1997. In Begleitung eines Immobilienmaklers durchstreifen Interessenten eine etwas heruntergekommene Wohnung. Neben ihrer zusammengepackten Habe sitzt eine alte Frau und wartet darauf, ins Seniorenheim gebracht zu werden. Mehr als ein halbes Jahrhundert frĂŒher und mitten im Krieg ist diese Wohnung ein Treffpunkt junger Menschen und ein Fluchtort fĂŒr Aussenseiter.

Nichts im Leben der Lilly Wust (Juliane Köhler) hat die ausserordentlichen Ereignisse erwarten lassen, deren Mittelpunkt sie wird. Sie ist 1943 Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von vier Söhnen, eine brave Hausfrau, sieht man einmal davon ab, dass sie regelmĂ€ssig Liebhaber hat. Aber auch der Ehemann GĂŒnther (Detlev Buck), als Soldat im Krieg, hat seine AffĂ€ren. Man ist bĂŒrgerlich, in dieser Hinsicht jedoch nicht verklemmt.

Bei einem Konzertbesuch lernt Lilly beilĂ€ufig eine junge Frau kennen, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Noch weiss sie nichts von dieser Felice Schragenheim (Maria Schrader), weder, dass sie mit llse, Lillys HausmĂ€dchen, befreundet ist, noch, dass sie als JĂŒdin im Untergrund lebt. Warum auch soll die kurze Begegnung Folgen haben, sind doch beide Frauen genug damit beschĂ€ftigt, ums Überleben zu kĂ€mpfen Nacht fĂŒr Nacht rollen die Bombenangriffe auf Berlin, Lilly sorgt sich um ihre Kinder und Felice schwebt in stĂ€ndiger Gefahr, von der Gestapo verhaftet zu werden.

Ein Zufall fĂŒhrt die beiden wieder zusammen. Lilly sieht sich plötzlich heftig umworben, spĂŒrt eine merkwĂŒrdige Anziehung, ist fasziniert und irritiert zugleich. Diese Felice ist ganz anders als alle Frauen, die sie bisher kennengelernt hat: selbstbewusster, energischer, intelligenter. Und auch die Frauen um Felice herum verströmen ein LebensgefĂŒhl, das ihr fremd ist.

AIs Felice Lilly eines Tages umarmt und auf den Mund kĂŒsst auf eine Weise, wie Lilly es noch nie erlebt hat - ist das ein Schock. Sie schlĂ€gt Felice ins Gesicht, wendet sich ab und spĂŒrt doch, dass da etwas anfĂ€ngt, dem sie nicht entrinnen wird. Es beginnt, mitten in Bombenkrieg und Verfolgung, eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Fast tĂ€glich schreiben sie sich Briefe, Gedichte. Sie geben sich neue Namen: AimĂ©e (Lilly) und Jaguar (Felice). Aber noch immer weiss Lilly nicht, wer diese Felice wirklich ist, die oft tagelang verschwindet und hinterher nur unbefriedigende AuskĂŒnfte gibt. Bis sie, getrieben von Eifersucht, es nicht mehr aushĂ€lt und Felice zu einem GestĂ€ndnis zwingt: Sie ist JĂŒdin. Felice, die unter falschem Namen bei einer Nazizeitung arbeitet und einer Untergrundgruppe Informationen zuspielt, weiss, dass sie sich damit ganz in die HĂ€nde dieser Frau begibt, in deren Wohnung immerhin eine HitlerbĂŒste steht und deren Mann offenbar ein Nazi ist.

Doch Lilly wĂ€chst ĂŒber sich hinaus, sie nimmt Felice in ihre Wohnung auf und lĂ€sst sich von ihrem Mann scheiden. Die beiden Frauen schliessen einen Liebes- und Ehepakt. Sie versuchen, die schreckliche Wirklichkeit um sich herum zu verdrĂ€ngen und werden dann doch brutal von ihr eingeholt. An einem heissen Augusttag 1944, sie haben an der Havel gebadet, gescherzt, sich fotografiert, erwartet sie die Gestapo in Lillys Wohnung...

 

REGIE:
Max FÀrberböck
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Hanno Huth
CAST:
Maria Schrader
Juliane Köhler
Elisabeth Degen
Johanna Wokalek
Heike Makatsch
Detlev Buck
Inge Keller
DREHBUCH:
Max FÀrberböck
Rona Munro
Erica Fischer
KAMERA:
Tony Imi
SCHNITT:
Barbara Hennings
MUSIK:
Jan A.P. Kaczmarek
AUSSTATTUNG:
Albrecht Konrad
Uli Hanisch

       
  All the Money in the World
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Ridley Scott • Im Sommer 1973 wird der 16-jĂ€hrige John Paul Getty III. (Charlie Plummer), Enkel des milliardenschweren Öl-Magnaten John P. Getty (Christopher Plummer), in Rom entfĂŒhrt. Die Kidnapper sind Mitglieder der Mafia und verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld. Doch der reichste Mann der Welt sperrt sich: Er wittert hinter der EntfĂŒhrung eine Inszenierung, ausserdem fĂŒrchtet er Nachahmer. Schliesslich hat Getty insgesamt 14 Enkel! Als die EntfĂŒhrer ein abgeschnittenes Ohr schicken und ankĂŒndigen, John Paul „stĂŒckweise“ freizulassen, falls nicht bald gezahlt werde, beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit. John Pauls Mutter Gail (Michelle Williams) engagiert einen ehemaligen CIA-Vermittler (Mark Wahlberg), um ihren Sohn zu befreien – zur Not auch ohne die Hilfe des Schwiegervaters...

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Chris Clark
Dan Friedkin
Mark Huffam
Ridley Scott
Bradley Thomas
Kevin J. Walsh
CAST:
Mark Wahlberg
Christopher Plummer
Michelle Williams
Olivia Grant
Charlie Plummer
Timothy Hutton
Teresa Mahoney
Andrew Buchan
Marco Leonardi
DREHBUCH:
David Scarpa
John Pearson
KAMERA:
Dariusz Wolski
TON:
Oliver Tarney
MUSIK:
Daniel Pemberton
AUSSTATTUNG:
Arthur Max

       
  Angelo
 
       
 

Ein Film von Markus Schleinzer • „Ich bin ein Sohn Afrikas, aber ein Mann Europas.“ Angelo Soliman wird im 18. Jahrhundert als 10-JĂ€hriger aus Afrika nach Europa verschleppt und von einer Marquise Schritt fĂŒr Schritt zwangseuropĂ€isiert: Er wird getauft, lernt akzentfreies Französisch und brilliert auf der Blockflöte. Trotz der scheinbaren Akzeptanz fĂŒhlt sich Angelo wie ein Fremdkörper. Einige Jahre spĂ€ter tritt er als „Hofmohr“ in die Dienste eines Wiener FĂŒrsten, wo er sich in das DienstmĂ€dchen Magdalena verliebt. Sie ist die erste, die Angelo nicht als exotischen Farbtupfer sieht, sondern schlicht als Menschen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Markus Schleinzer
PRODUKTION:
Alexander Glehr
Franz Novotny
Bady Minck
Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Markus Schleinzer
CAST:
Makita Samba
Alba Rohrwacher
Larisa Faber
Kenny Nzogang
Lukas Miko
DREHBUCH:
Markus Schleinzer
Alexander Brom
KAMERA:
Gerald Kerkletz
SCHNITT:
Pia Dumont
TON:
Philippe Kohn
AUSSTATTUNG:
Martin Reiter
Andreas Sobotka
KOSTÜME:
Tanja Hausner

       
  Angry Monk
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2005]
       
 

Ein Film von Luc Schaedler • Tibet, geheimnisvolles Dach der Welt, Sitz erleuchteter Mönche – nur einer legte sich quer: Gendun Choephel hiess der streitbare Mönch, der sich 1937 vom klösterlichen Leben abwandte und neue Herausforderungen suchte. Ein vielseitiger Freigeist, der seiner Zeit weit voraus war und heute zu einer Leitfigur, einem HoffnungstrĂ€ger fĂŒr ein freies Tibet geworden ist. Ein Rebell und wortreicher Kritiker des Establishments, der die GemĂŒter der tibetischen Obrigkeit erhitzte.

Die cineastische Zeitreise nimmt die Lebensgeschichte dieses unorthodoxen Mönchs zum Anlass, um ein Bild des alten Tibets aufzudecken, das gĂ€ngigen Klischees zuwiderlĂ€uft. Zahlreiche einzigartige und seltene historische Aufnahmen werden hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht. Doch der Film verharrt nicht etwa in der Vergangenheit, sondern oszilliert geschickt zwischen Tradition und Moderne: Archivbilder von alten Karawanen und Klöstern wechseln sich ab mit Szenen von Discos und Bildern von mehrspurigen Schnellstrassen in Lhasa, wo Pilger sich niederwerfen, um ihr Heiligtum zu umrunden. ANGRY MONK gibt einen faszinierenden Einblick in ein Land, dessen ereignisreiche Vergangenheit sich im heutigen Alltag - vielfĂ€ltig und widersprĂŒchlich - bricht.

Nicht zuletzt erzĂ€hlt dieser Roadmovie von einem, der auszog, weil er nach etwas suchte, was das alte Tibet aus seiner Erstarrung hĂ€tte lösen können. Dieser Querdenker war stets offen fĂŒr alles Neue, aber fremd in der Heimat und heimatlos in der Fremde – ein Wanderer zwischen den Welten.

 

REGIE:
Luc Schaedler
PRODUKTION:
Luc Schaedler
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
Martin Witz
TON:
Roli Widmer
MUSIK:
Loten Namling
Heinz Rohrer
Roland Widmer

       
  Anne liebt Phillip
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2012]
       
 

Totally True Love - JĂžrgen + Anne = sant • Anne ist zehn Jahre alt und ein echtes EnergiebĂŒndel. Stets tut sie das Gegenteil von dem, was man von ihr erwartet. Da kommt es schon mal vor, dass sie ihrem Ă€lteren Bruder die Hosen klaut, weil die viel cooler aussehen als ihre eigenen oder sie sich Abends heimlich aus dem Haus schleicht, um ihre beste Freundin noch kurz zu besuchen. Und sie ist in Einar verliebt. Anne ist in niemanden verliebt. Liebe, das ist was fĂŒr Erwachsene.
Das Leben ist doch auch ohne Jungs schön: schwimmen, tanzen, herumtoben, schnell laufen, selbstgebratene FischstĂ€bchen essen... Da taucht eines Tages Philipp in der Stadt auf. Er zieht in das Haus am Ende der Strasse, wo eine Frau herumgeistern soll, eine Tote, die man nie gefunden hat. Philipp scheint das ohnehin nicht zu stören, er ist einfach ein toller Kerl. Mit ihm möchte Anne befreundet sein. Denn, wenn sie ihn ansieht, kribbelt es ihr im Bauch. So geht es vielen MĂ€dchen aus der 5b. Auch der hĂŒbschen Ellen mit ihrer Stupsnase, den langen blonden Haaren und dem Pferdeschwanz – sie ist so schön, dass sie schon als Shampoomodel beim Fernsehen gearbeitet hat. Anne ist zum ersten Mal ĂŒber beide Ohren verliebt. DarĂŒber zerstreitet sie sich sogar mit Beate. Und fĂŒr Ellen, die partout nicht von Philipp lassen will, denkt sie sich etwas besonders Gemeines aus. Eine Schere spielt da eine entscheidende Rolle...

 

REGIE:
Anne Sewitsky
PRODUKTION:
Tanya Badendyck
Teréz Hollo
CAST:
Maria Annette TanderĂžd Berglyd
Otto Garli
Aurora Bach Rodal
Vilde Fredriksen Verlo
Kristin Langsrud
Peter Holene
Sigurd Saethereng
Torkil Hoeg
Adrian Holte Kristiansen
DREHBUCH:
Vigdis Hjorth
Kamilla Krogsveen
KAMERA:
Anna Myking
TON:
Bent Erik Holm
MUSIK:
Marcel Noll
AUSSTATTUNG:
Astrid SĂŠtren
KOSTÜME:
Oddfrid Hopstad

       
  Anonyma - Eine Frau in Berlin
 
       
 

Ein Film von Max FĂ€rberböck • April 1945. Die Rote Armee marschiert in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden die Frauen Opfer von Gewalt. Eine von ihnen ist Anonyma, einst Journalistin und Fotografin. In der Not fasst sie den Entschluss, sich einen russischen Offizier zu suchen, der sie beschĂŒtzt. Und es geschieht, worauf sie am wenigsten gefasst war. Es entsteht eine Beziehung zu dem Offizier Andrej, die sich wie Liebe anfĂŒhlt, wĂ€re da nicht die Barriere, die sie bis zum Ende Feinde bleiben lĂ€sst.

 

REGIE:
Max FÀrberböck
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Nina Hoss
Yevgeni Sidikhin
Irm Hermann
RĂŒdiger Vogler
Ulrike Krumbiegel
Rolf Kanies
Jördis Triebel
Roman Gribkov
DREHBUCH:
Anonyma
Max FÀrberböck
Catharina Schuchmann
KAMERA:
Benedict Neuenfels
SCHNITT:
Ewa J. Lind
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Zbigniew Preisner
AUSSTATTUNG:
Andrzej Halinski
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Lucia Faust

       
  Anything Else
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2003]
       
 

In any relationship, one person always does the heavy lifting. • Liebesleid und Liebesfreud zweier Stadtneurotiker: Comedy-Autor Jerry-Falk («American Pie»-Star Jason Biggs) und dessen Freundin Amanda (Christina Ricci), die im Grossstadtdschungel von New York einfach nicht zusammenkommen können.

ZunĂ€chst scheint jedoch alles hervorragend zu klappen mit dem PĂ€rchen, doch dann hat Amanda eines Tages das GefĂŒhl, zwischen ihr und Jerry wĂŒrde es sexuell nicht mehr ganz so rund laufen. Und wĂ€hrend sie ihre erotische Anziehungskraft bei anderen MĂ€nnern (erfolgreich) testet, sind wir auch schon mitten drin im Allen’schen Komödienspass.

Und dazu gehören Falks Psychiater, der sich stoischstandhaft weigert, auch nur eine von Jerrys bohrenden Fragen zu beantworten; die Schwiegermutter in spe, die sich bei den beiden einquartiert; der windige KĂŒnstleragent (Danny DeVito), der seinen SchĂŒtzling mit einem neuen Vertrag gleich sieben Jahre an sich binden will; und schliesslich Jerrys allwissender Comedy-Kollege David Dobel (Woody Allen), der ihm unter anderem empfiehlt, sich eine Schusswaffe anzuschaffen, denn man könne ja nie wissen, welche Gefahren auf einen lauern


 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
CAST:
Jason Biggs
Christina Ricci
Woody Allen
Danny DeVito
Stockard Channing
Fisher Stevens
David Conrad
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Alisa Lepselter
TON:
Gary Alper
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  Are We There Yet?
 
       
 

Ein Film von Brian Levant • Der Junggeselle Nick ist begeisterter Sammler von Fanartikeln aus dem Sport und bietet diese in einem kleinen GeschĂ€ft zum Verkauf an. Er lernt Suzanne kennen, die als Eventmanager gegenĂŒber seines GeschĂ€ftes tĂ€tig ist, und fĂŒhlt sich direkt zu ihr hingezogen. Suzanne lebt mit ihrer 13-jĂ€hrige Tochter Lindsey und ihrem 7-jĂ€hrigen Sohn Kevin von ihrem Mann getrennt. Die beiden Kinder sind der Meinung, der einzig richtige Mann fĂŒr ihre Mutter sei ihr leiblicher Vater, den sie jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Daher machen sie Verehrern ihrer Mutter das Leben schwer, um sich die Chance offen zu halten, dass ihr Vater zu ihrer Mutter zurĂŒckkehrt.

 

REGIE:
Brian Levant
PRODUKTION:
Matt Alvarez
Ice Cube
Dan Kolsrud
CAST:
Ice Cube
Nia Long
Aleisha Allen
Philip Daniel Bolden
Jay Mohr
M.C. Gainey
DREHBUCH:
Steven Gary Banks
Claudia Grazioso
KAMERA:
Thomas E. Ackerman
SCHNITT:
Lawrence Jordan
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Stephen J. Lineweaver
KOSTÜME:
Gersha Phillips

       
  Armageddon
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 1998]
       
 

It's closer than you think ... • Um 4.49 Uhr Eastern Standard Time verschwindet das Shuttle Atlantis im All. Stunden spĂ€ter bricht ohne Vorwarnung ein Meteorhagel ĂŒber die OstkĂŒste herein. Doch dieser Schaden ist nur ein VorgeplĂ€nkel: ein Asteroid mit den Ausmassen Texas' fliegt mit Kurs auf die Erde und einer Geschwindigkeit von 22.000 Meilen pro Stunde durchs All.

Ein Auftreffen dieses Asteroiden wĂŒrde das Ende der Menschheit bedeuten. Die NASA entdeckt diesen auf die Erde gerichteten 'Globalen Killer' 18 Tage vor seinem Eintreffen. Dem NASA-Direktor Dank Truman (BILLY BOB THORNTON) bleibt keine andere Wahl: er muss eine Crew ins All schicken, um den Asteroiden zu zerstören. Truman engagiert fĂŒr diesen Job den weltbesten Tiefölbohrer Harry S. Stamper (BRUCE WILLIS). Stamper hat zusammen mlt seinem verwegenen Tiefölbohrer-Haufen nur 12 Tage Zeit fĂŒr die Astronautenausbildung. AusgerĂŒstet mit der neuesten NASA-Technik und den besten MilitĂ€rpiloten, mĂŒssen Stamper und seine zwölf DraufgĂ€nger auf dem Asteroiden landen, ein tiefes Loch bohren und einen nuklearen Sprengsatz in seinem Kern plazieren.

Auf dieser heldenhaften Reise mĂŒssen sie erstmalig an die Grenzen ihrer physischen und emotionalen LeistungsfĂ€higkeit gehen, um die Welt zu retten und ein ARMAGEDDON abzuwenden.

 

REGIE:
Michael Bay
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Gale Anne Hurd
CAST:
Bruce Willis
Ben Affleck
Billy Bob Thornton
Liv Tyler
Will Patton
Steve Buscemi
Peter Stormare
William Fichtner
DREHBUCH:
Jonathan Hensleigh
Jeffrey Abrams
KAMERA:
John Schwartzman
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Chris Lebenzon
Glen Scantlebury
TON:
George Watters II
MUSIK:
Trevor Rabin
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Michael White
KOSTÜME:
Magali Guidasci
Michael Kaplan

       
  Bamako
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2007]
       
 

Afrika hĂ€lt Gericht • Was fĂŒr eine grossartige Idee: Abderrahmane Sissako lĂ€dt uns ein in Malis farbenfrohe Hauptstadt Bamako, wo er im Hof des Hauses seines verstorbenen Vaters eine Gerichtsverhandlung in Szene setzt, in jenem Hof, in dem er selber seine Jungend verbracht hat. Doch keine Angst, das ist alles andere als trockene Faktenbeigerei: Spannungsgeladen prĂ€sentiert sich die hier in Szene gesetzte Verhandlung gegen die Weltbank und den Internatio-nalen WĂ€hrungsfonds, die ja eigentlich da wĂ€ren, ausgleichend zu wirken im Weltmarkt. Munter lĂ€uft wĂ€hrend der Gerichtsverhandlung im Hof das Leben weiter. Die geniale Idee von Sissako war es, Gericht zu halten im Alltag, denn aus ihm heraus wird so vieles, was diskutiert wird, ganz beilĂ€ufig sichtbar, wahrnehmbar, erkennbar. Und darĂŒber hinaus spielt der Alltag aufs Unterhaltsamste seine Streiche. NatĂŒrlich schweift Sissakos Blick immer wieder ab, widmet er sein Interesse Randfiguren im globalen Game, um die WiderwĂ€rtigkeit der nördlichen Arroganz umso sichtbarer zu machen. Er ist auch ein hochsensibler PortrĂ€tist. Wenn die Welt heute voller Wunden ist, dann aufgrund einer langen Geschichte, die gerne vergessen geht, wenn man das Heute betrachtet. Sissako fĂŒhrt uns dies am Beispiel Afrikas im Innenhof seines Hauses vor Augen und vor Ohren. Luzid sind die Auseinandersetzungen und Äusserungen, real existierende Figuren und erfundene spielen ineinander ĂŒber und miteinander, um von dem zu reden, was ist. Und von dem, was sein könnte. Zu Letzterem freilich wĂŒrde so etwas wie Bewusstsein gehören, nicht nur ein Bewusstsein fĂŒrs Eigene sondern eben auch eines fĂŒrs Andere, fĂŒr die Existenz des Anderen. Bamako ist fĂŒr mich der dringlichste Film zur Zeit: Stiller Aufschrei, luzide Einsicht.

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Denis Freyd
Abderrahmane Sissako
CAST:
AĂŻssa MaĂŻga
Maimouna HĂ©lĂšne Diarra
Balla Habib Dembélé
Djénéba Koné
Hamadoun Kassogué
William Bourdon
Danny Glover
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Dana Farzanehpour
AUSSTATTUNG:
Mahamadou Kouyaté

       
  Baywatch
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Seth Gordon • Er hat seinen Strand fest im Griff: Mitch Buchannon (Dwayne Johnson) ist der lĂ€ssigste Rettungsschwimmer von Miami Beach mit dem heissesten Team an seiner Seite. Nur Neuzugang Matt Brody (Zac Efron) stellt die AutoritĂ€t des charismatischen AnfĂŒhrers in Frage und stiftet Unruhe. Doch als das Team in einen mysteriösen Kriminalfall hineingezogen wird und die Zukunft der geliebten Bucht auf dem Spiel steht, mĂŒssen die beiden Lifeguards sich wohl oder ĂŒbel zusammenraufen...

 

REGIE:
Seth Gordon
PRODUKTION:
Gregory J. Bonann
Michael Berk
Dany Garcia
Hiram Garcia
CAST:
Alexandra Daddario
Zac Efron
Dwayne Johnson
Priyanka Chopra
Kelly Rohrbach
DREHBUCH:
Robert Ben Garant
Justin Malen
Damian Shannon
Mark Swift
MUSIK:
Christopher Lennertz

       
  Big Father, Small Father and Other Stories
 
       
 

Cha vĂ  con vĂ  • Saigon, spĂ€te 1990er Jahre. Der auf dem Land aufgewachsene Fotografie-Student Vu mietet ein Zimmer und macht sich mit seiner brandneuen Kamera auf eine Entdeckungstour der neuen Umgebung. Fasziniert ist er auch von seinem attraktiven neuen Mitbewohner Thang, der sich die NĂ€chte mit Spielern, Prostituierten und Drogendealern um die Ohren schlĂ€gt. Eine sinnliche TĂ€nzerin und Vus ZukĂŒnftige verkomplizieren das VerhĂ€ltnis
 Abseits von gĂ€ngiger Narration erzĂ€hlt uns der vietnamesische Regisseur Phan Dang Di eine magische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer Gesellschaft, die HomosexualitĂ€t tabuisiert.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Dang Di Phan
PRODUKTION:
Paolo Bertolin
Claire Lajoumard
Tran Thi Bich Ngoc
Diep Hoang Nguyen
CAST:
Cong Hoang Le
Quoc Viet Mai
Ha Phong Nguyen
Thi Kieu Trinh Nguyen
Thien Tu Nguyen
DREHBUCH:
Dang Di Phan
KAMERA:
K'Linh Nguyen
SCHNITT:
Julie Beziau
TON:
Franck Desmoulins
AUSSTATTUNG:
Dinh Phon Nguyen
KOSTÜME:
Huynh My Ngoc

       
  Bolschoi Theater: Carmen Suite / Petrushka
  [demnächst im Kino - Release: 19. Mai 2019]
       
 

Aus dem Bolschoi Theater Moskau • Carmen Suite:
Carmen verfĂŒhrt Don JosĂ©, um ihn davon zu ĂŒberzeugen sie aus dem GefĂ€ngnis zu lassen. Als sie draussen ist denkt sie, dass sie endlich frei sei, bevor sie realisiert, dass sie tatsĂ€chlich Gefangene einer Dreiecksbeziehung ist: Sie will mit dem berĂŒhmten Torero Escamillo zusammen sein, wird aber Don JosĂ© nicht los.

Petruska:
Auf dem Sankt-Petersburger Karneval spielen drei Puppen immer wieder die gleiche Rolle: der unglĂŒckliche Liebhaber Petruschka, die Kokette und ein Mohr. Von dieser endlosen, nie gut fĂŒr Ihn endenden Rolle erschöpft, greift Petruschka seinen Rivalen an und flieht vor dem Marionettentheater.

 

REGIE:
Alberto Alonso
Edward Clug
MUSIK:
Georges Bizet
Rodion Shchedrin
Igor Stravinsky

       
  Bonne Pomme
 
       
 

Ein Film von Florence Quentin

 

REGIE:
Florence Quentin
PRODUKTION:
Dominique Besnehard
Christine Gozlan
CAST:
Catherine Deneuve
GĂ©rard Depardieu
Guillaume de Tonquédec
Ben Manz
Philippe Ohrel
Chantal Ladesou
DREHBUCH:
Florence Quentin
KAMERA:
Pascal Gennesseaux
TON:
Charles Autrand
François Dumont
MUSIK:
Mathieu Lamboley
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Bethsabée Dreyfus

       
  Borg vs. McEnroe
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Janus Metz Pedersen • Der kĂŒhle Schwede Björn Borg und der hitzköpfige US-Amerikaner John McEnroe gehörten unbestritten zu den grössten Legenden im Tenniszirkus - ihre Feindschaft auf dem Platz war legendĂ€r. Borg/McEnroe zeigt die beiden Tennis-Ikonen bei den Vorbereitungen fĂŒr das Grand Slam-Turnier in Wimbledon 1980. Borg (Sverrir Gudnason) will dort unbedingt seinen 5. Titel in Folge holen und sich ein Denkmal setzen, hadert aber mit sich selber und seinem Erfolg. Sein grösster Herausforderer ist der aufstrebende RĂŒpel McEnroe (Shia LaBeouf), getrieben vom Gedanken, Borg endgĂŒltig vom Thron zu stossen. Erst im Final treffen der Gentleman und der talentierte Exzentriker aufeinander - es wird eines der legendĂ€rsten Tennis-Matches aller Zeiten!

 

REGIE:
Janus Metz Pedersen
PRODUKTION:
Jon Nohrstedt
Fredrik Wikström
CAST:
Shia LaBeouf
Stellan SkarsgÄrd
Tuva Novotny
Sverrir Gudnason
Robert Emms
DREHBUCH:
Ronnie Sandahl
KAMERA:
Niels Thastum
SCHNITT:
Per K. Kirkegaard
Per Sandholt
TON:
Henric Andersson
Pietu Korhonen
Kari VÀhÀkuopus
MUSIK:
Vladislav Delay
Jon Ekstrand
Carl-Johan Sevedag
Jonas Struck
AUSSTATTUNG:
Lina Nordqvist
KOSTÜME:
Kicki Ilander

       
  Boys, Girls & A Kiss
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2000]
       
 

Freddie Prinze jr. & Claire Forlani • GegensĂ€tzlicher könnten Jennifer (Claire Forlani) und Ryan (Freddie Prinze Jr.) gar nicht sein. Sie: sexy, spontan, selbstsicher und leidenschaftlich. Er: unsicher, zurĂŒckhaltend, ehrgeizig und immer vernĂŒnftig. Und dennoch werden die beiden auf dem College zu unzertrennlichen Freunden. Sie gehen zusammen aus, reden ĂŒber alles und trösten sich gegenseitig, wenn sich ihr aktueller Traummann oder ihre jĂŒngste Traumfrau mal wieder als Flop entpuppt haben. Plötzlich merken Jennifer und Ryan, dass sie eigentlich wie geschaffen fĂŒreinander sind...

Eine bezaubernde romantische Komödie um wahre Liebe und schnelle Liebschaften, inszeniert von Erfolgsregisseur Robert Iscove ('Eine wie keine'). Neben den Hauptdarstellern Freddie Prinze Jr. ('Eine wie keine') und Claire Forlani ('Rendezvous mit Joe Black') glÀnzen Shooting-Stars wie Jason Biggs ('American Pie') und Heather Donahue ('Blair Witch Project').

 

REGIE:
Robert Iscove
PRODUKTION:
Jay Cohen
Lee Gottsegen
Murray Schisgal
CAST:
Freddie Prinze Jr.
Claire Forlani
Jason Biggs
Amanda Detmer
Richard T. Jones
Heather Donahue
Alyson Hannigan
DREHBUCH:
Andrew Lowery
Andrew Miller
KAMERA:
Ralf Bode
SCHNITT:
Casey O. Rohrs
MUSIK:
Stuart Copelund
AUSSTATTUNG:
Marcia Hinds-Johnson

       
  By the Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Angelina Jolie • Der von Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie Pitt geschriebene, inszenierte und produzierte Film BY THE SEA ist das Nachfolgeprojekt ihrer Regiearbeit Unbroken, die ebenfalls fĂŒr Universal Pictures entstand. Die Hauptrollen ĂŒbernehmen das Ehepaar Jolie Pitt. In den Nebenrollen werden sie von einem internationalen Ensemble unterstĂŒtzt, das sich aus MĂ©lanie Laurent, Melvil Poupaud, Niels Arestrup und Richard Bohringer zusammensetzt.
Frankreich, Mitte der 70er Jahre. Der amerikanischen Schriftsteller Roland (Pitt) und seine wunderschöne Frau Vanessa (Jolie Pitt) verbringen den Sommer in einem ruhigen, malerischen Badeort. WÀhrend sie Zeit mit anderen Urlaubern, wie dem frisch verheirateten Paar Lea (Laurent) und François (Poupaud), und den Einheimischen Michel (Arestrup) und Patrice (Bohringer) verbringen, beginnt das Paar, sich den ungelösten Problemen ihres eigenen Lebens zu stellen. Eine Reise, die beide sich selbst wieder nÀher bringt.

Sowohl stilistisch als auch in seiner Herangehensweise an die Darstellung menschlicher Emotionen und Verhaltensweisen, lÀsst sich BY THE SEA vom europÀischen Kino und Theater der 60er und 70er Jahre inspirieren.
Die Kern-Mannschaft, die Jolie Pitt hinter der Kamera unterstĂŒtzte, bestand aus Kameramann Christian Berger (Das Weisse Band), der sein Cine Reflect Lighting System fĂŒr den Dreh benutzte, dem Production Designer Jon Hutman (Unbroken), der Cutterin Patricia Rommel (Das Leben der Anderen) sowie der KostĂŒmbildnerin Ellen Mirojnick (Wall Street: Money Never Sleeps). Pitt fungierte neben ihr als Produzent, wĂ€hrend Chris Brigham (Inception), Holly Goline-Sadowski (Unbroken) und Michael Vieira (Unbroken) als ausfĂŒhrende Produzenten tĂ€tig waren.

 

REGIE:
Angelina Jolie
PRODUKTION:
Angelina Jolie
Brad Pitt
CAST:
Brad Pitt
Angelina Jolie
MĂ©lanie Laurent
Niels Arestrup
Melvil Poupaud
DREHBUCH:
Angelina Jolie
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Martin Pensa
Patricia Rommel
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  CafĂ© Society
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2016]
       
 

Ein Film von Woody Allen • Der junge Bobby kommt in den 1930er Jahren nach Hollywood in der Hoffnung, in der Filmbranche Fuss zu fassen. Unverhofft verliebt er sich und findet sich im mitreissenden Zirkel des berĂŒhmt berĂŒchtigten CafĂ© Society wieder. HochkarĂ€tig besetzt mit Kristen Stewart, Jesse Eisenberg, Blake Lively, Parker Posey, Steve Carell und Corey Stoll eröffnet der neuste Film von Woody Allen das Filmfestival Cannes 2016.

 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
Stephen Tenenbaum
Edward Walson
CAST:
Jesse Eisenberg
Blake Lively
Kristen Stewart
Kelly Rohrbach
Steve Carell
Corey Stoll
Anna Camp
Parker Posey
Judy Davis
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Vittorio Storaro
TON:
Matthew Haasch
David J. Schwartz
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Suzy Benzinger

       
  Cats and Dogs: Revenge of Kitty Galore
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2010]
       
 

Ein Film von Brad Peyton • Im uralten Kampf zwischen Katzen und Hunden hat eine verrĂŒckt gewordene Katze die Angelegenheit ein bisschen zu weit getrieben. Kitty Galore, eine ehemalige Agentin der Katzenspionageorganisation MEOWS, ist ĂŒbergeschnappt und hat einen teuflischen Plan ausgeheckt, um nicht nur ihre Hundefeinde, sondern auch ihre frĂŒheren Katzenkollegen unter Kontrolle zu bringen und die Welt zu ihrem Kratzbaum zu machen. Angesichts dieser beispiellosen Gefahr sehen sich Katzen und Hunde zum ersten Mal in der Geschichte gezwungen, ihre KrĂ€fte in einem BĂŒndnis zu vereinen, um sich selbst - und ihre Menschen - zu retten. "Cats & Dogs: The Revenge of Kitty Galore" ist eine Komödie, die Live-Handlungen mit modernster Marionettentechnik und Computeranimation kombiniert. FĂŒr das Fell ist die Zeit zum Fliegen gekommen.

 

REGIE:
Brad Peyton
PRODUKTION:
Andrew Lazar
DREHBUCH:
Ron J. Friedman
Steve Bencich
John Requa
Glenn Ficarra
KAMERA:
Steven Poster
SCHNITT:
Julie Rogers
TON:
Christopher S. Aud
Bruce Tanis
David Werntz
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  China's Van Goghs
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Yu Haibo • Im Stadtteil Dafen der sĂŒdchinesischen Stadt Shenzhen leben die gut 10‘000 Einwohner von der Malerei. Der jĂ€hrliche Umsatz betrĂ€gt nicht weniger als 65 Millionen US-Dollar. In kleinen und vor Leben nur so brummenden Familien-Ateliers werden rund um die Uhr Meisterwerke der europĂ€ischen Malerei in Öl nachgemalt. Jeder hat sein Spezialgebiet. Mit Bravour kopiert Xiaoyong Zhao Werke Vincent van Goghs, ohne diese je im Original gesehen zu haben, und verkauft ĂŒber einen Auftraggeber in Amsterdam „Sonnenblumen“, „Sternennacht“ oder das „Selbstbildnis mit verbundenem Ohr und Pfeife“. Seine Familie hat Werke von van Gogh nicht weniger als 100‘000 Mal kopiert. Bei jedem Auftrag ist die ganze Familie daran beteiligt, den idealen Pinselstrich zu fi nden. Pinselstriche, die Xiaoyong Zhao einmal im Leben im Original sehen möchte. Eines Tages geht dieser Traum in ErfĂŒllung: Er besucht das Van Gogh Museum in Amsterdam; ein Erlebnis, das Xiaoyong Zhaos Leben grundlegend verĂ€ndert. CHINA’S VAN GOGHS ist weit mehr als ein bewegendes PortrĂ€t von Xiaoyong Zhao und seiner Familie. Ein facettenreicher und kluger Essay ĂŒber Kunst und Arbeit, ĂŒber den Wunsch nach ErfĂŒllung und den Weg dorthin.

 

REGIE:
Yu Haibo
PRODUKTION:
Yu Tianqi Kiki
Kiki Tianqi Yu
CAST:
Xiaoyong Zhao
Yongjiu Zhou
SCHNITT:
Tom Hsin-Ming Lin
Axel Skovdal Roelofs
TON:
Ranko Paukovic
MUSIK:
Lukas Julian Lentz

       
  City Walls
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

My own private Tehran • Iranerin Afsar Sonia Shafie ihre Familiengeschichte. Sie kehrt fĂŒnfundzwanzig Jahre nach der iranischen Revolution in ihr Heimatland zurĂŒck und prĂ€sentiert mit CITY WALLS einen authentischen Film ĂŒber starke Frauen, die die Lebensbedingungen ihrer Töchter verbessern wollen.

CITY WALLS zeigt Innenansichten aus einem Land, das sonst durch Zerrbilder und Klischees dargestellt scheint. Nicht weniger als ein halbes Jahrhundert wandern wir mit Shafie durch eine Familiengeschichte im Iran. Dabei stehen drei Frauen aus drei Generationen im Zentrum: Die Grossmutter, die Mutter sowie Sona, Shafies Schwester.

Die Frauen haben bei den Shafies – trotz Schleier – die Hosen an. Und so öffnen sich dem westlichen Betrachter erstaunliche Erkenntnisse: Shafies Familiengeschichte bricht mit gĂ€ngigen Vorurteilen und zeichnet ein ungleich reicheres Bild der islamischen Gesellschaft.

 

REGIE:
Afsar Sonia Shafie
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Zahra Ziabadi
Mahlagha Pooreskandari
Afsar Sonia Shafie
Sona Shafie
Shohre Shafie
Saeed Shafie
DREHBUCH:
Afsar Sonia Shafie
Martin Frei
KAMERA:
Martin Frei
SCHNITT:
Myriam Flury
Afsar Sonia Shafie
TON:
Rainer Flury
Roland Widmer

       
  Clara und das Geheimnis der BĂ€ren
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Tobias Ineichen • Die 13-jĂ€hrige Clara wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einem Berghof in den Schweizer Alpen. Das naturverbundene MĂ€dchen kann Dinge spĂŒren und sehen, die andere nicht wahrnehmen.

Eines Tages entdeckt sie auf der Weide einen kleinen BĂ€ren und kurz darauf begegnet sie Susanna, einem MĂ€dchen, das vor 200 Jahren auf dem Hof lebte. Da beginnt die Welt um Clara aus den Fugen zu geraten. Sie ahnt: Ein Unheil liegt ĂŒber dem Hof und ihrer Familie, und es hat etwas mit Susanna und den BĂ€ren zu tun. Doch die Erwachsenen wollen Clara nicht glauben. Nur Thomas, der aus dem stĂ€dtischen Jugendheim zu Gasteltern strafversetzt wurde, kann sie sich anvertrauen.

Gemeinsam mit Susanna in der Vergangenheit und Thomas in der Gegenwart macht Clara sich auf, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen.

 

REGIE:
Tobias Ineichen
PRODUKTION:
Valentin Greutert
Simon Hesse
CAST:
Ricarda Zimmerer
Elena Uhlig
Roeland Wiesnekker
Damian Hardung
Rifka Fehr
Monica Gubser
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Jan Poldervaart
Marian van der Heiden
KAMERA:
Michael Schreitel
SCHNITT:
Mike Schaerer
TON:
Hendrik LĂŒhdorff
MUSIK:
Fabian Römer
AUSSTATTUNG:
Nina Bachmann
KOSTÜME:
Brigitta Lohrer-Horres
Carol Luchetta

       
  Comme t'y es belle
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2007]
       
 

Ein Film von Lisa Alessandrin • Isa, Alice, Lea und Nina sind sowohl durch ihre familiĂ€ren Bande, als auch durch ihre Freundschaft eng miteinander verbunden. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen dieser Welt und unterstĂŒtzen sich gegenseitig bei heftigem Herzschmerz, beim Aufziehen von turbulenten Kindern, bei Hochzeitsabsichten mit der schwarzarbeitenden marokkanischen HaushĂ€lterin und bei stĂŒrmischen Familienfesten. Ein spritziges Feelgoodmovie fĂŒr Frauen, die wissen, was sie wollen!

 

REGIE:
Lisa Alessandrin
PRODUKTION:
Jani Thiltges
CAST:
MichĂšle Laroque
Aure Atika
Valérie Benguigui
GĂ©raldine Nakache
Thierry Neuvic
Alexandre Astier
DREHBUCH:
Lisa Alessandrin
Michael Lellouche
Hervé Mimran
KAMERA:
Nigel Willoughby
SCHNITT:
Philippe Grellat
Nathalie Hubert
MUSIK:
Alexandre Lier
Sylvain Ohrel
Nicolas Weil
AUSSTATTUNG:
Jean-Baptiste Poirot
KOSTÜME:
William Carnimolla

       
  Confidence
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2004]
       
 

It's not about the money. It's about the money. • Jake Vig (Edward Burn) ist ein Hochstapler, dessen Methoden ebenso spektakulĂ€r wie effizient sind. Zusammen mit seinen Komplizen Gordo, Miles, Big Al und zwei korrupten Polizeibeamten , Lloyd und Omar, hat er gerade Lionel Dolby ordentlich ĂŒbers Ohr gehauen. Allerdings wusste er dabei nicht, dass Dolby ausgerechnet der Buchhalter des exzentrischen Winston King, eines Verbrecherbosses ist....

In die Enge getrieben, schlĂ€gt Jake dem "King" (Dustin Hoffmann) vor, ihn zu entschĂ€digen. Zu diesem Zweck heckt er die listigste Gaunerei seiner Karriere aus.... Zielperson ist Morgan Gillette, ein zwielichtiger Banker. Damit sein Coup auch Erfolg hat, engagiert Jake Lily (Rachel Weisz), eine verfĂŒhrerische Taschendiebin. So beginnt ein unterhaltsames Spiel von TĂ€uschung und Betrug, ein hinterhĂ€ltiger Schlagabtausch, der sich allerdings als viel riskanter herausstellt als vorhergesehen.
Mit dem FBI auf den Fersen, dem Killer des Kings, der davon trĂ€umt, alle umzulegen, und seinen falschen Freunden, muss Jake sich selbst ĂŒbertreffen. Um sich aus dieser AffĂ€re zu ziehen, muss der Betrug schon wirklich gut sein ...

Die meisterhafte Besetzung und die packende Story machen dieses Drama, das im Gangstermilieu angesiedelt ist, zu einem Leckerbissen fĂŒr jeden echten Kinofreund.

 

REGIE:
James Foley
PRODUKTION:
Marc Butan
Michael Burns
Michael Paseornek
Michael Ohoven
CAST:
Edward Burns
Rachel Weisz
Morris Chestnut
Leland Orser
Louis Lombardi
Paul Giamatti
Dustin Hoffman
DREHBUCH:
Doug Jung
KAMERA:
Juan Ruiz AnchĂ­a
SCHNITT:
Stuart Levy
TON:
Christopher S. Aud
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  Corpo celeste
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Ein Film von Alice Rohrwacher • Eine Stadt in Kalabrien. Antike Palazzi neben Bauruinen. Das Meer scheint nah und zugleich unerreichbar fern. Hier wurde die 13-jĂ€hrige Marta geboren. Hierher zieht sie mit ihrer Mutter und der grösseren Schwester zurĂŒck, nachdem sie 10 Jahre in der Schweiz verbracht hat.

Bald findet Martas Firmung statt. Sie nimmt an den Vorbereitungen und Ritualen der Kirche teil, stellt diese jedoch auch in Frage. Sie ist still und verschlossen und gleichzeitig hellwach. Marta hört alles, sieht alles, hat feine Antennen.

Und bald merkt sie, dass sie ihren eigenen Weg gehen will...

 

REGIE:
Alice Rohrwacher
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Salvatore Cantalupo
Anita Caprioli
Renato Carpentieri
Paola Lavini
Pasqualina Scuncia
Yle Vianello
DREHBUCH:
Alice Rohrwacher
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Daniela Bassani
MUSIK:
Piero Crucitti
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  Cosa voglio di piu
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Silvio Soldini • Anna hat alles erreicht, was sie vom Leben erhoffte: Sie hat einen guten Job, sie liebt ihre Familie, ihre Freunde und Alessio, ihren Lebenspartner. Die beiden planen gemeinsame Kinder. Kurz: Annas Leben lĂ€uft in geregelten Bahnen.

Dann tritt unvermittelt Domenico in ihr Leben, und zum ersten Mal gibt es sowohl fĂŒr ihn also auch fĂŒr Anna nichts anderes als Verlangen und Leidenschaft. Doch Annas neu entfachte Liebes- und Lebenslust stösst an eine Grenze: Domenico ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Die Liebe zwischen Anna und Domenico nimmt die ZĂŒge einer Verschwörung an - mit ihren heimlichen Treffen, den abrupt unterbrochenen ZĂ€rtlichkeiten und den Verabredungen zum Sex in einem Stundenhotel. Bis Anna den Entschluss fasst, dass sie von dieser Liebe mehr erwartet. Das LĂŒgen kann so nicht mehr weitergehen ...

Liebe, LĂŒgen, Leidenschaft - aus dem Stoff hĂ€tte leicht ein schrill-dramatischer Film werden können. Silvio Soldini jedoch fokussiert nach «Giorni e nuvole» wiederum auf die RealitĂ€t, und er tut das auf bestechende Art: AlltĂ€glichen Gesten und Situationen wohnt in «Cosa voglio di piĂč» ein wunderbarer Zauber inne. Sein neustes Werk besticht durch herausragende Darsteller - allen voran Alba Rohrwacher und Pierfrancesco Favino - sowie durch eine berĂŒhrende Mischung aus TiefgrĂŒndigkeit und Leichtigkeit.

 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Lionello Cerri
Ruth Waldburger
CAST:
Alba Rohrwacher
Pierfrancesco Favino
Teresa Saponangelo
Giuseppe Battiston
Fabio Troiano
Monica Nappo
Tatiana Lepore
DREHBUCH:
Angelo Carbone
Doriana Leondeff
Silvio Soldini
KAMERA:
Ramiro Civita
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri
KOSTÜME:
Silvia Nebiolo

       
  Das Boot
 
       
 

Ein Film von Wolfgang Petersen • Der Film spielt wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1941. Die deutschen U-Boote haben die Aufgabe, im Atlantik Handelsschiffe zu versenken, die England mit kriegswichtigen GĂŒtern versorgen. Der Kampf wird immer hĂ€rter, weil diese Schiffe immer effektiver von Zerstörern geschĂŒtzt werden.

Nach einem zĂŒnftigen Gelage in einem französischen Bordell in La Rochelle muss U 96 in See stechen. Der Kommandant hat, wie auch die meisten seiner Offiziere, im Film keinen Namen, sondern er wird nur mit „Herr Kaleun“ (Kurzbezeichnung fĂŒr KapitĂ€nleutnant) angesprochen. FĂŒr die Besatzung ist er schlicht „Der Alte“. Mit an Bord ist bei dieser Fahrt der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner, der schon bald seine romantischen Vorstellungen von einer Feindfahrt eines U-Bootes ablegen muss...

 

REGIE:
Wolfgang Petersen
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
JĂŒrgen Prochnow
Herbert Grönemeyer
Klaus Wennemann
Hubertus Bengsch
Martin Semmelrogge
Bernd Tauber
Erwin Leder
Martin May
Heinz Hoenig
Uwe Ochsenknecht
Claude-Oliver Rudolph
Jan Fedder
Ralf Richter
DREHBUCH:
Lothar G. Buchheim
Wolfgang Petersen
Dean Riesner
KAMERA:
Jost Vacano
SCHNITT:
Hannes Nikel
MUSIK:
Klaus Doldinger
AUSSTATTUNG:
Rolf Zehetbauer
KOSTÜME:
Monika Bauert

       
  Das FĂ€hnlein der Sieben Aufrechten
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

Mit Fabien Rohrer & Kisha • Snowboarder Fabien Rohrer und PopsĂ€ngerin Kisha als Liebespaar Karl und Hermine Mitte des 19. Jahrhunderts in einem frischen filmischen Zugang zu einer alten Geschichte von Gottfried Keller: «Das FĂ€hnlein der sieben Aufrechten» ist - als «Alpen-Western» - modernes Unterhaltungskino in Mundart.

Zwei Junge, die sich lieben, sollen nicht zueinander kommen dĂŒrfen, weil es die Alten so wollen. Mitte des 19. Jahrhunderts rĂŒsten sich in einem Dorf im Berner Oberland die Mitglieder eines Handwerker-SchĂŒtzenvereins («Das FĂ€hnlein der sieben Aufrechten») fĂŒr ihren Auftritt am SchĂŒtzenfest in Aarau, derweil die Jungen und die Frauen zu Hause bleiben mĂŒssen. Schneider-Sohn Karl (Fabien Rohrer) rebelliert gegen die Macht der Alten, die er durch eine Glanztat am SchĂŒtzenfest unverhofft vor einer grossen Peinlichkeit rettet. Sein Nebenbuhler, der GrundstĂŒckspekulant Ruckstuhl (Erich Vock), hat das Nachsehen, und Karl findet zu seiner wahren Liebe Hermine (Kisha), der Tochter des Dorfkönigs Frymann.

 

REGIE:
Simon Aeby
PRODUKTION:
Lukas Erni
Hans G. Syz
CAST:
Fabien Rohrer
Kisha
Erich Vock
Silvia Jost
Urs Bihler
Sven Epiney
Reto Peritz
DREHBUCH:
Thomas Hess
Lukas Erni
KAMERA:
Hans G. Syz
SCHNITT:
Markus Welter
CĂ©cile Welter
MUSIK:
Moritz Schneider
Philippe Schmid
AUSSTATTUNG:
Uschi StÀhli

       
  Das fliegende Klassenzimmer
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2003]
       
 

Nach dem Roman von Erich KĂ€stner • Jonathan ist schon von acht Internaten geflogen. Als er in Leipzig ans Internat des berĂŒhmten Thomanerchors kommt, glaubt er nicht, dass er dort lange bleiben wird. Doch der Internatsleiter Justus nimmt sich seiner an. Die Jungs aus seinem Schlafsaal werden seine Freunde: der besonnene Martin und der schmĂ€chtige Uli ebenso wie der experimentierfreudige Kreuzkamm junior und der stets hungrige Kraftprotz Matz. Die vier zeigen Jonathan ihren Geheimtreff, einen alten Eisenbahnwaggon auf einem BrachgrundstĂŒck, als sie von einem mysteriösen Mann, dem 'Nichtraucher' ĂŒberrascht werden, der ebenfalls einen SchlĂŒssel zu ihrem Eisenbahnwaggon besitzt...

Der 'Nichtraucher' ist aber nicht der einzige, der Jonathan und seine Freunde in Atem hĂ€lt. Da gibt es auch noch die 'Externen', mit denen die InternatsschĂŒler stĂ€ndig im Clinch liegen, und deren hĂŒbsche Bandenchefin Mona. Und schliesslich ist da noch der Text zu einem TheaterstĂŒck namens 'Das fliegende Klassenzimmer', den die Jungs zufĂ€llig im Eisenbahnwaggon gefunden haben. Als sie sich mit Begeisterung auf die Proben fĂŒr die anstehende WeihnachtsauffĂŒhrung stĂŒrzen, ahnen sie noch nicht, dass sie damit in alten Wunden bohren und eine Kette turbulenter Ereignisse auslösen, die am Ende aber eine fĂŒr alle versöhnliche Überraschung bereithĂ€lt...

 

REGIE:
Tomy Wigand
PRODUKTION:
Uschi Reich
Peter Zenk
CAST:
Ulrich Noethen
Sebastian Koch
Piet Klocke
Hauke Diekamp
Philipp Peters-Arnolds
Frederick Lau
hans Broich-Wuttke
DREHBUCH:
Henriette Piper
Franziska Buch
Uschi Reich
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Christian Nauheimer
MUSIK:
Niki Reiser
Moritz Freise
Biber Gullatz
AUSSTATTUNG:
Ingrid Henn

       
  Das Geheimnis von Murk
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 2008]
       
 

Ein Film von Sabine Boss • In der Ehe von Felix und Sarah kriselt es mĂ€chtig. Sarah hat genug vom Landleben und den technischen Experimenten ihres Mannes, welche stets ein Misserfolg sind und kein Geld einbringen. Als eines Morgens in ihrem Feld ein mystischer Kornkreis gesichtet wird, sieht Sarah eine Chance, endlich einmal Geld zu verdienen. Doch Felix will davon nichts wissen. Erst als Sarah mit Mike anbĂ€ndelt, realisiert Felix, dass er Sarah verlieren wird, wenn er nun nichts unternimmt. Dass er sich, um seine Frau zurĂŒck zu gewinnen, ausgerechnet mit Mike verbĂŒnden muss, hĂ€tte er sich allerdings nicht ertrĂ€umt...

 

REGIE:
Sabine Boss
CAST:
Sabina Schneebeli
Michael Neuenschwander
Daniel Rohr
Jean-Luc Bideau

       
  Das Haus der Krokodile
 
       
 

Ein Film von Cyrill Boss • Ein altes, Efeu umranktes und dĂŒsteres Haus. Drinnen herrscht Chaos, es stapeln sich die Umzugskartons. Viktor (KRISTO FERKIC) ist mit seiner Familie gerade erst in die Stadt gezogen, in das Haus seines alten Onkels (DIETER SCHAAD). Ausgerechnet jetzt lassen ihn sein Vater (THOMAS OHRNER) und seine Mutter (KATJA WEITZENBÖCK) mit den beiden Ă€lteren Schwestern alleine: Louise (VIJESSNA FERKIC), die Älteste, findet Viktor ganz okay. Da sie aber stĂ€ndig fĂŒr ihr Medizinstudium bĂŒffeln muss, hat sie kaum Zeit fĂŒr ihn. Cora (JOANNA FERKIC) hĂ€tten die Eltern, seines Erachtens nach, allerdings gern mitnehmen können, denn von ihr ist Viktor nur genervt.

WĂ€hrend seine Schwestern das Haus verlassen, bleibt Viktor sich selbst ĂŒberlassen. SehnsĂŒchtig schaut er anderen Kindern beim Spielen zu, traut sich aber nicht, sie anzusprechen. Stattdessen verbringt er seine Zeit in dem alten geheimnisvollen Haus: Die Wohnung ist zum grossen Teil noch mit Onkels Sachen eingerichtet. Mit wachsendem Interesse wandert er durch die RĂ€ume, die mit afrikanischen Artefakten, dĂŒsteren Masken, ausgestopften Tieren, antiken Waffen und Fotos von der Grosswildjagd in Afrika dekoriert sind. Viktor stöbert durch die schaurig-schönen Dinge aus einer anderen Welt. Mitten im Spiel sieht er plötzlich im Spiegel einen schwarzen Mann! Schreiend dreht er sich um. Der Mann ist weg. In Panik rennt Viktor durch die Wohnung auf der Suche nach einem Versteck. Von dem Tumult aufgeschreckt, lĂ€uten die Nachbarn aus der Wohnung unter ihnen: Frau Debisch (GUDRUN RITTER), die ehemalige HaushĂ€lterin von Onkel, und ihr seltsamer Sohn Friedrich (CHRISTOPH MARIA HERBST). WĂ€hrend letzterer die Wohnung nach dem Einbrecher durchsucht, muss Viktor den unangenehmen Fragen und dem durchdringenden Blick der ehemaligen HaushĂ€lterin Stand halten. NatĂŒrlich glauben Frau Debisch und ihr Sohn ihm nicht und halten den Einbrecher fĂŒr ein Hirngespinst. Als die beiden endlich wieder abgezogen sind, kickt Viktor gedemĂŒtigt gegen die TĂŒre des „Verbotenen Zimmers“, die sich daraufhin knarzend öffnet. Voller Spannung betritt er das ehemalige Arbeitszimmer seines Onkels. In einer Geheimschublade findet er ein Tagebuch. Genauer gesagt, das Tagebuch einer gewissen CĂ€cilie (ELENA OECHSNER)..

Beim Abendessen berichtet Viktor seinen Schwestern von dem Fund und Louise klĂ€rt ihre Geschwister ĂŒber CĂ€cilie auf: Sie war die Tochter des Onkels, die als Kind bei einem mysteriösen Sturz ums Leben kam. FĂŒr Viktor ist klar: Hinter CĂ€cilies Tod steckt ein Geheimnis und er wird dieses dĂŒstere RĂ€tsel lösen. Im Tagebuch findet er verschiedenste Zeichnungen von CĂ€cilie, mal mit Krokodilen, mal von CĂ€cilie, die von grossen dunklen Augen beobachtet wird oder von CĂ€cilie, die in einen Strudel fĂ€llt
 Wie ein echter Kriminalist folgt Viktor den Hinweisen, die das MĂ€dchen in ihrem Tagebuch gibt: Sie fĂŒhren ihn in den dunklen Keller, der unter Wasser steht. WĂ€hrend er mit grosser Überwindung durch das dunkle Wasser watet, wird er von Frau Debisch ĂŒberrascht. Viktor kann gerade noch den Spiegel, den er in einem Versteck gefunden hat, verbergen. Die unsympathische Nachbarin verpetzt ihn bei Louise, die Viktor daraufhin eine gehörige Standpauke hĂ€lt. Von seiner Schatzsuche und der Vermutung, Frau Debisch könne fĂŒr CĂ€cilies Tod verantwortlich sein, möchte Louise nichts wissen. WĂŒtend zieht sich Viktor in sein Zimmer zurĂŒck.

Nachts in seinem Bett hört er GerĂ€usche. Leise öffnet sich seine TĂŒre. Er hört Schritte und stĂŒrzt schreiend aus dem Bett. Cora ruft die Polizei. Nachdem keine Spuren von einem Einbruch gefunden werden konnten, ziehen die Polizisten wieder ab – nicht ohne sich vorher ĂŒber Viktor und seine lebhafte Phantasie lustig zu machen. Schwer gekrĂ€nkt zieht sich Viktor zurĂŒck – er wird es Allen noch zeigen!

Am nÀchsten Tag findet die Geburtstagsfeier seines Onkels statt. In einem unbeobachteten Moment zeigt Viktor ihm das Tagebuch von CÀcilie, in der Hoffnung, Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Stattdessen beginnt der hochbetagte Mann zu weinen. Mehr Informationen erhÀlt Viktor von Onkels Freund Herrn Opitz (UWE FRIEDRICHSEN). Dieser berichtet ihm, dass CÀcilie an Epilepsie litt und Frau Debisch angestellt wurde, um das MÀdchen rund um die Uhr zu beaufsichtigen. In Erinnerungen schwelgend, erzÀhlt Herr Opitz von den aufregenden Zeiten mit Viktors Onkel in Afrika, der Jagd und gefÀhrlichen Schmuggel-GeschÀften.

Viktor entfernt sich unbeobachtet von der Familienfeier und schleicht sich heimlich auf den Dachboden, wohin ihn der nĂ€chste Hinweis aus dem Tagebuch fĂŒhrt. Er findet eine kleine Metallschachtel – doch bevor er sie öffnen kann, wird er von dem dubiosen Herrn Strichninsky (WALDEMAR KOBUS) ĂŒberrascht. Viktor versteckt sich in einem Schrank und muss tatenlos mit ansehen, wie der Nachbar die Schachtel einsteckt. Hat vielleicht Herr Strichninsky mit dem Fall zu tun? Sein seltsames Verhalten gibt Viktor seit geraumer Zeit RĂ€tsel auf. Er hatte ihn bereits beobachtet, wie er mit der dubiosen Frau Debisch gemeinsame GeschĂ€fte macht. Es hilft alles nichts, Viktor fĂ€llt todesmutig einen folgenschweren Entschluss: Er muss in die Wohnung von Strichninsky einbrechen, um die Schachtel zurĂŒck zu holen und das Geheimnis um CĂ€cilies rĂ€tselhaften Tod und den Einbrecher zu lĂŒften
.

 

REGIE:
Cyrill Boss
PRODUKTION:
Christian Becker
CAST:
Joanna Ferkic
Vijessna Ferkic
Uwe Friedrichsen
Christian Furrer
Christoph Maria Herbst
Waldemar Kobus
DREHBUCH:
Helmut Ballot
Philipp Stennert
Eckhard Vollmar
KAMERA:
Philip Peschlow
SCHNITT:
Cornelie Strecker
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Helmut Zerlett
Christoph Zirngibl
AUSSTATTUNG:
Matthias MĂŒsse
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Das Pubertier - Der Film
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Leander Haussmann • Gerade war sie doch noch so lieb, so niedlich. Doch kurz vor ihrem 14. Geburtstag mutiert Papas kleine Prinzessin plötzlich zum bockigen Pubertier. Der Journalist Hannes Wenger (JAN JOSEF LIEFERS) nimmt sich eine Auszeit, um seine Tochter Carla (HARRIET HERBIG-MATTEN) in dieser schwierigen Lebensphase zu erziehen und von Alkohol, Jungs und anderen Verlockungen fernzuhalten. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn seine Frau Sara (HEIKE MAKATSCH) geht wieder arbeiten und Hannes ist als Vater masslos ĂŒberfordert. Ob Party, Zeltlager oder Carlas erstes Mal: Hannes tritt zielsicher in jedes FettnĂ€pfchen. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass auch andere Jugendliche peinliche VĂ€ter haben: Hannes’ bester Freund, der taffe Kriegsreporter Holger (DETLEV BUCK), lĂ€sst sich lieber im Nahen Osten beschiessen als sich daheim von seinem grunzenden Pubertier in den Wahnsinn treiben zu lassen.

 

REGIE:
Leander Haussmann
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Jan Josef Liefers
Justus von DohnĂĄnyi
Detlev Buck
Neele-Marie Nickel
Monika Gruber
Harriet Herbig-Matten
DREHBUCH:
Leander Haussmann
Jan Weiler
TON:
Frank Heidbrink
KOSTÜME:
Janina Brinkmann

       
  Deepwater Horizon
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Blockbuster-Spezialist Peter Berg rekonstruiert die letzten, folgenschweren Stunden auf der Ölplattform Deepwater Horizon und erzĂ€hlt die packende Geschichte jener MĂ€nner, die bei dem Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden, ihr Leben riskierten. 2010 steht die Ölbohranlage Deepwater Horizon kurz vor einem bahnbrechenden Rekord. Über 100 Millionen Barrel Öl sollen aus dem Golf von Mexiko gewonnen werden. Das Team um die beiden Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) ist beauftragt, die Förderung vorzubereiten. Doch Tests zeigen, dass der Druck auf das Bohrloch viel zu hoch ist. Trotz energischer Warnungen seitens der Crew wird vom Ölmulti am Plan festgehalten. Es kommt zu einen "Blowout": Gas und Öl schiessen unter enormem Druck unkontrolliert an die OberflĂ€che, gewaltige Explosionen sind die Folge. Über 120 Menschen sind plötzlich auf der Plattform eingeschlossen. Williams und sein Team setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Verletzten zu evakuieren und Überlebende zu retten. Ein brandgefĂ€hrlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Mark Vahradian
David Womark
CAST:
Mark Wahlberg
Kurt Russell
Kate Hudson
Dylan O'Brien
DREHBUCH:
J.C. Chandor
Matthew Michael Carnahan
Matthew Sand
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
Gabriel Fleming
TON:
David Wyman
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  Der Kreis
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2014]
       
 

Ein Film von Stefan Haupt • Der Kreis erzĂ€hlt die wahre Geschichte der ZĂŒrcher Untergrund-Organisation, die in den Jahren von 1943 – 1967 fĂŒr die Rechte von Schwulen kĂ€mpfte. Ihre Publikation 'Lesezirkel Der Kreis' galt als Sprachrohr der Schwulen und hatte zum Ziel, ihre Mitglieder aus der Isolation zu fĂŒhren und fĂŒr die Anerkennung in der Gesellschaft zu kĂ€mpfen. Diesem Zweck dienten auch die geselligen AnlĂ€sse: die regelmĂ€ssigen Mittwochtreffs, die grossen Sommer- oder Neujahrsfestlichkeiten wie auch die berĂŒhmten MaskenbĂ€lle, die sogar internationale Ausstrahlung hatten. Der auf diesen wahren Begebenheiten basierende Film schildert den Kampf zweier ungleicher MĂ€nner um ihre Liebe vor dem Hintergrund dieser Epoche Schweizer Geschichte. Dabei wird der Film an der Story von Ernst Ostertag und Röbi Rapp, die inzwischen aus den Medien als erstes Paar bekannt sind, die ihre Partnerschaft eintragen liessen, aufgehĂ€ngt. Trotzdem werden auch die Jahre der Repression thematisiert: Vom Tanzverbot ĂŒber das Homoregister und Zwangs-Bluttests bis zu Grossrazzien in Parks und Bars.

 

REGIE:
Stefan Haupt
PRODUKTION:
Urs Frey
Ivan Madeo
CAST:
Matthias HungerbĂŒhler
Sven Schelker
Anatole Taubman
Marianne SĂ€gebrecht
Antoine Monot Jr.
Aaron Hitz
Marie Leuenberger
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Stefan Haupt
Christian Felix
Urs Frey
Ivan Madeo
KAMERA:
Tobias Dengler
SCHNITT:
Christoph Menzi
TON:
Ingrid StÀdeli
MUSIK:
Federico Bettini
AUSSTATTUNG:
Michael Baumgartner
Johanna von Arx
Karin Giezendanner
KOSTÜME:
Catherine Schneider

       
  Der LĂ€ufer
  [Riffraff 2 • So/Di/Mi 20.00 Dialekt • 14/12]
[Riffraff 3 • Mo 20.50 Dialekt • 14/12]
[Riffraff 4 • 14.00 So/Mo/Mi 18.20 Dialekt • 14/12]
       
 

Ein Film von Hannes Baumgartner • Jonas Widmer ist einer der besten LangstreckenlĂ€ufer der Schweiz, sein grosses Ziel ist der Olympia-Marathon. Trotz seiner schwierigen Kindheit scheint er seinen Weg gefunden zu haben: Neben dem Sport arbeitet er als Koch, wird von allen fĂŒr seine Hilfsbereitschaft geschĂ€tzt und bald will er mit seiner Freundin Simone in die erste gemeinsame Wohnung ziehen. Doch dann missglĂŒckt Jonas die Titelverteidigung an seinem Heimrennen und er wird immer stĂ€rker von den Erinnerungen an seinen verstorbenen Bruder Philipp eingeholt. UnfĂ€hig, den inneren Leidensdruck in Worte zu fassen, entwickelt Jonas in seiner wachsenden Verzweiflung ein tragisches Doppelleben.

Der ZĂŒrcher Regisseur Hannes Baumgartner liess sich fĂŒr seinen ersten Langspielfilm von einem wahren Schweizer Kriminalfall inspirieren. DER LÄUFER entwirft ein differenziertes Bild einer ambivalenten Figur, die sich im dicht gewobenen Netz von prĂ€genden Erlebnissen, VerdrĂ€ngungsprozessen und innerer Zerrissenheit verstrickt.

 

REGIE:
Hannes Baumgartner
PRODUKTION:
Stefan Eichenberger
Ivan Madeo
CAST:
Max Hubacher
Luna Wedler
Saladin Dellers
Christophe Sermet
Sylvia Rohrer
Annina Euling
DREHBUCH:
Hannes Baumgartner
Stefan Staub
KAMERA:
Gaetan Varone
SCHNITT:
Christof Schertenleib
TON:
Jean-Pierre Gerth
AUSSTATTUNG:
Demian Wohler
KOSTÜME:
Leonie Zykan

       
  Der Mongole
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 2008]
       
 

Ein Film von Sergei Bodrov • DER MONGOLE erzĂ€hlt die Geschichte des Aufstiegs des jungen Temudgin zu einem der grössten StammesfĂŒhrer der Geschichte: Dschingis Khan. Sommer 1170. Der junge Temudgin, Sohn eines Khans, findet in dem MongolenmĂ€dchen Borte seine erste grosse Liebe. Ihr bleibt er auch treu, als sein Vater ermordet, er selbst in die Sklaverei verkauft und Borte von einem verfeindeten Stamm entfĂŒhrt wird. Temudgin zieht fĂŒr seine Liebe in den Krieg und erkennt dort seine Bestimmung: Er muss als Khan aller Mongolen sein Volk in eine sichere Zukunft fĂŒhren...

 

REGIE:
Sergei Bodrov
PRODUKTION:
Sergei Bodrov
Anton Melnik
Sergei Selyanov
CAST:
Aliya
Tegen Ao
Tadanobu Asano
Ying Bai
Khulan Chuluun
Bao Di
Bayertsetseg Erdenebat
DREHBUCH:
Arif Aliyev
Sergei Bodrov
KAMERA:
Rogier Stoffers
Sergei Trofimov
SCHNITT:
Valdís Óskarsdóttir
Zach Staenberg
TON:
Stephan Konken
MUSIK:
Tuomas Kantelinen
AUSSTATTUNG:
Dashi Namdakov
KOSTÜME:
Karin Lohr

       
  Devdas
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2003]
       
 

Ein unwiderstehlicher Augen- und Ohrenschmaus! • Devdas, der Sohn eines sehr reichen und einflussreichen Grossgrundbesitzers und Paro, die Tochter des weniger begĂŒterten Nachbars sind durch Ă€usserst leidenschaftliche Liebe verbunden. Unbeirrt dessen verbietet Devdas Vater Paro den Einzug in seine Familie aus GrĂŒnden sozialer Unterschiede. Verzweifelt stĂŒrzt sich Paro gegen ihren eigenen Willen in die Hochzeit mit einem Ă€lteren, sehr wohlhabenden Verehrer, was Devdas in dunkle Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit treibt.

Eine immense Sage, eine prĂ€chtige Liebesgeschichte, die Ästhetik und das grandiose Dekor machen diesen Film zum Kunstwerk. - Kurzum ein VergnĂŒgen erster GĂŒte!

 

REGIE:
Sanjay Leela Bhansali
PRODUKTION:
Bharat Shah
CAST:
Shahrukh Khan
Madhuri Dixit
Aishwarya Rai
Jackie Shroff
Kiron Kher
Smita Jaykar
Tiku Talsania
DREHBUCH:
Sanjay Leela Bhansali
KAMERA:
Binod Pradhan
SCHNITT:
Bela Segal
TON:
Vikramaditya Motwane
Kunal Sharma
MUSIK:
Ismail Darbar
Birju Maharaj
Monty
AUSSTATTUNG:
Nitin Desai
KOSTÜME:
Abu Jani
Sandeep Khosla
Neeta Lulla
Reza Shariffi

       
  Die Apothekerin
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 1998]
       
 

Eine Frau mit Risiken und Nebenwirkungen • Hella Moormann (KATJA RIEMANN) - eine 30jĂ€hrige Apothekerin - lebt allein. Das Ă€ndert sich, als sie den temperamentvollen Studenten Levin Graber (JÜRGEN VOGEL) kennenlernt. Die beiden heiraten (nachdem Levins reicher Grossvater auf nicht ganz durchschaubare Weise zu Tode gekommen ist), ziehen in dessen luxuriöse Villa und alles scheint ganz wunderbar zu sein. Doch die Idylle ist nur von kurzer Dauer. Ein mysteriöser Ex-StrĂ€fling taucht auf, eine attraktive Haushaltsgehilfin entpuppt sich als gefĂ€hrliche Rivalin, und plötzlich geraten Hellas lang unterdrĂŒckte GefĂŒhle in heftigsten Aufruhr...

Da Hella sich zwischen den MÀnnern zunÀchst nicht so recht entscheiden kann, bieten sich eine gutsortierte Hausapotheke und eine Reihe seltsamer TodesfÀlle als Lösung ihrer Probleme an.

Mit DIE APOTHEKERIN verfilmte Rainer Kaufmann den dritten und bisher erfolgreichsten Roman der ungewöhnlichen und beliebten Krimi-Autorin Ingrid Noll. Dabei bedient er sich in beeindrucken der Manier ihres pechschwarzen, hintergrĂŒndigen Humors und macht ihre makabre Faszination fĂŒr den Horror des AlltĂ€glichen zum aussergewöhnlichen Leinwand-Erlebnis.

TRIO INFERNALE

Katja Riemann, JĂŒrgen Vogel und Richy MĂŒller spielen die drei dominierenden Charaktere des Films.

Katja Riemann ist Hella Moormann, die Apothekerin: 'Hella fĂŒhlt sich unbĂ€ndig von allem angezogen, was in irgendeiner Weise abgrĂŒndig ist. Im Grunde ist sie eine zutiefst bĂŒrgerliche Frau, doch ihre Seele hat versteckte Schattenseiten. Und diese sind es, die sie in Wahrheit antreiben, ihre geheimen Laster und unterdrĂŒckten Triebe. Sie bemĂŒht sich zwar sehr, ihre Fassade der WohlanstĂ€ndigkeit bestĂ€ndig aufrechtzuerhalten. Doch nach und nach bröckelt diese und zum Vorschein kommt eine grau same Wahrheit. Anfangs ist es Fleischeslust, die Hella an Levin magnetisiert, doch im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass es fatalerweise der Mangel an LiebesfĂ€higkeit ist, der die beiden verbindet'.

JĂŒrgen Vogel ist Levin Graber, der Sportwagen-Liebhaber und Zahnmedizin-Student: 'Dieser Levin ist ein linker Feger, eine richtige Ratte. Er kann aber auch unglaublich charmant sein, und im nĂ€chsten Moment macht er wieder auf furchtbar streng. Eine herrliche Figur.'

Richy MĂŒller ist Dieter Krosmansky, der Ex-StrĂ€fling und Ex-Dealer: 'Dieter ist ein schrecklich unflexibler, stoischer Mensch, der gewalttĂ€tig wird, sobald er an seine intellektuellen Grenzen stösst. Allerdings hat er auch ein grosses Herz und ist immer hilfsbereit, im Grunde also ein netter Kerl. Man darf ihn nur nicht reizen'.

 

REGIE:
Rainer Kaufmann
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Hanno Huth
Thomas Wöbke
Jakob Claussen
CAST:
Katja Riemann
JĂŒrgen Vogel
Richy MĂŒller
Isabella Parkinson
August Zirner
DREHBUCH:
Ralf Hertwig
Kathrin Richter
Ingrid Noll
KAMERA:
Klaus Eichhammer
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Ludwig Eckmann
Maximilian Geller
AUSSTATTUNG:
Knut Loewe

       
  Die Frau, die sich traut
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Marc Rensing • Der Job, die Enkelin, der Sohn, der mit seiner schwangeren Freundin bei ihr lebt: Voller Hingabe kĂŒmmert sich Beate um alles und um jeden. Auch fĂŒr ihre beste Freundin Henni hat die ehemalige DDR-Leistungsschwimmerin immer ein offenes Ohr.

Doch dann erhĂ€lt Beate eine beunruhigende Ă€rztliche Diagnose, die alles verĂ€ndert. Fortan hat sie keine Lust mehr, ihre WĂŒnsche und BedĂŒrfnisse stĂ€ndig zurĂŒckzustellen. Beate beschliesst, sich endlich einen lang gehegten Traum zu erfĂŒllen: einmal von England nach Frankreich zu schwimmen, durch den Ärmelkanal. Ihre erwachsenen Kinder, die plötzlich allein mit dem Alltag klarkommen mĂŒssen, sind alles andere als begeistert. Doch Beate beginnt zu trainieren. Mit ihrer Freundin Henni an der Seite macht sie endlich etwas nur fĂŒr sich – und begibt sich auf den Weg zu sich selbst


«Die Frau, die sich traut» erzĂ€hlt von einer starken Frau, die es wagt, loszulassen und die Fesseln des Alltags zu sprengen. In der Hauptrolle glĂ€nzt die charismatische Steffi KĂŒhnert («Das weisse Band», «Halt auf freier Strecke»), sie verkörpert Beate mit Bravour. Regisseur Marc Rensing beweist ein grosses GespĂŒr fĂŒr Stimmungen und bringt einen feinfĂŒhligen, leichtfĂŒssig erzĂ€hlten Film ĂŒber SehnsĂŒchte und TrĂ€ume auf die Leinwand, der einem ein LĂ€cheln aufs Gesicht zaubert.

 

REGIE:
Marc Rensing
PRODUKTION:
RĂŒdiger Heinze
Stefan Sporbert
CAST:
Anna Blomeier
Steffi KĂŒhnert
Lene Oderich
Jenny Schily
DREHBUCH:
Annette Friedmann
Marc Rensing
KAMERA:
Tom FĂ€hrmann
SCHNITT:
Florian Drechsler
MUSIK:
Christoph Blaser
Steffen Kahles

       
  Die Geschichte vom Brandner Kaspar
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2009]
       
 

Ein Film von Joseph Vilsmaier • Der Brandner Kaspar (Franz-Xaver Kroetz), ein verwitweter BĂŒchsenmacher, lebt in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit seiner Enkelin Nannerl (Lisa Potthoff) in den Bergen am Schliersee. Mit dem jungen Toni (Peter Ketnath), der Nannerl den Hof macht, bessert er sein schmales Einkommen durch Wilderei in den WĂ€ldern der Umgebung auf. Kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag besucht ihn der Tod (auf bayrisch: «Boanlkramer») und will ihn mitnehmen. Der schlaue Kaspar macht den ungebetenen Gast mit Kirschgeist betrunken und betrĂŒgt ihn dann beim Kartenspielen, um somit weitere zwanzig Lebensjahre herauszuschinden.

Bald aber merkt er, dass die gewonnenen Lebensjahre auch ihre Schattenseiten haben. Als Nannerl bei einem Jagdunfall ums Leben kommt, nimmt er das Angebot des inzwischen schon von den HimmelsautoritĂ€ten bedrĂ€ngten Boanlkramers (Michael Bully Herbig) an, einen Blick ins Himmelreich zu werfen und zu entscheiden, ob er nicht doch schon frĂŒher am Leben der Seligen teilhaben möchte.

 

REGIE:
Joseph Vilsmaier
PRODUKTION:
Markus Zimmer
Joseph Vilsmaier
CAST:
Franz-Xaver Kroetz
Michael Herbig
Lisa Potthoff
Gerald Alexander Held
Detlev Buck
Sebastian Bezzel
DREHBUCH:
Klaus Richter
KAMERA:
Jörg Widmer
SCHNITT:
Uli Schön
TON:
Mario Hubert
Heiko MĂŒller
Chris Rebay
MUSIK:
Christian Heyne

       
  Die Migrantigen
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Arman T. Riahi • Marko und Benny, zwei Wiener mit sogenanntem „Migrationshintergrund“, sind vollstĂ€ndig integriert. So sehr, dass sie kaum noch als fremd wahrgenommen werden - wĂ€ren da nicht Bennys schwarze Haare. Als die beiden aufgrund ihres Aussehens am Rudolfsgrund, einem ethnisch durchmischten Vorstadtviertel, von der ambitionierten TV-Redakteurin Marlene Weizenhuber, die nach Protagonisten fĂŒr ihre TV-Dokuserie sucht, angesprochen werden, geben sie sich als kleinkriminelle und abgebrĂŒhte Migranten aus, die es faustdick hinter den Ohren haben.

Damit ihre LĂŒge nicht auffliegt, bauen sie sich eine zweite IdentitĂ€t, die aus Klischees und Vorurteilen besteht. Und wĂ€hrend die beiden durch die ErfĂŒllung dieser Erwartungen und Vorurteile die Serie zum Erfolg machen, setzen sie sich gleichzeitig zum ersten Mal mit den echten Integrationsschicksalen auseinander - auch mit ihren eigenen
 eine politisch unkorrekte Komödie ĂŒber moderne Klischees, falsche IdentitĂ€ten und „echte“ AuslĂ€nder - falls es die ĂŒberhaupt gibt!

 

REGIE:
Arman T. Riahi
PRODUKTION:
Arman T. Riahi
Karin C. Berger
CAST:
Faris Rahoma
Aleksandar Petrovic
Doris Schretzmayer
Zijah Sokolovic
Daniela Zacherl
DREHBUCH:
Arman T. Riahi
Aleksandar Petrovic
Faris Rahoma
KAMERA:
Mario Minichmayr
SCHNITT:
Arman T. Riahi
Cordula Werner
TON:
Nils Kirchhoff
MUSIK:
Karwan Marouf
AUSSTATTUNG:
Martin Reiter
KOSTÜME:
Monika Buttinger

       
  Die weisse Massai
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2005]
       
 

Ein Film von Hermine Huntgeburth • Am Ende ihrer Ferien in Kenia lernt Carola (NINA HOSS) den Samburu-Krieger Lemalian (JACKY IDO) kennen. In Waffen und traditioneller Kleidung ein Bild von einem Mann. Carola ist fasziniert und verliebt sich Hals ĂŒber Kopf. Eine Begegnung mit Folgen: Kurzerhand storniert Carola den RĂŒckflug und schickt ihren Freund Stefan (JANEK RIEKE) allein nach Hause.

Sie bleibt in Kenia und macht sich auf die Suche nach Lemalian. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch die afrikanische Wildnis lernt Carola in Maralal die Deutsche Elisabeth (KATJA FLINT) kennen und freundet sich mit ihr an. In Maralal trifft sie auch Lemalian wieder und folgt ihm in sein Dorf Barsaloi. Carola beschliesst, ihrem alten Leben in der Schweiz den RĂŒcken zu kehren. Mit unglaublicher Energie und allen WiderstĂ€nden zum Trotz baut sie sich ein neues Leben in Afrika auf. Doch was sie fĂŒr die grösste Liebe ihres Lebens hĂ€lt, wird zu einem Leben zwischen Himmel und Hölle, einem grossen Abenteuer an der Grenze des menschlich Machbaren.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Nina Hoss
Jacky Ido
Katja Flint
Nino Prester
DREHBUCH:
Johannes W. Betz
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Eva Schnare
TON:
Eckhard W. Kuchenbecker
MUSIK:
Niki Reiser
KOSTÜME:
Maria Dimler

       
  Dreamgirls
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Bill Condon • In den frĂŒheren 60ern entdeckt der ehrgeizige Manager Curtis Taylor Jr. (Oscar-PreistrĂ€ger Jamie Foxx) bei einem Talentwettbewerb "The Dreamettes". Er spĂŒrt sofort: mit diesem Trio kommt er ganz gross raus. Auch Deena (BeyoncĂ© Knowles), Effie (Jennifer Hudson) und Lorrell (Anika Noni Rose) sehen die Chance ihres Lebens: das Rampenlicht der grossen BĂŒhne. Traumhaft! Die RealitĂ€t jedoch hĂ€lt fĂŒr die drei erst einmal das Schattendasein als Back-up-SĂ€ngerinnen fĂŒr James "Early" Thunder (Eddie Murphy) parat. Mehr und mehr drĂ€ngt Taylor das Trio ins Scheinwerferlicht, bis sie als "The Dreams" in kĂŒrzester Zeit immer grössere Erfolge feiern. Doch dann wird Effie von Taylor aus dem Mittelpunkt gedrĂ€ngt und schliesslich ganz durch die attraktivere Deena ersetzt, und der erfolgsverwöhnten Gruppe wird nun auch der hohe Preis bewusst, den sie fĂŒr Ruhm und Reichtum bezahlen muss.

Der Film von Oscar-PreistrĂ€ger Bill Condon hĂ€lt sich nahe an den Werdegang der "Supremes" aus der Motown-Ära mit der grandiosen Soul-Diva und Disco-Queen Diana Ross als Hauptfigur. Ein Muss fĂŒr Fans von "Grease", "Moulin Rouge" und "Ray". Ein stylischer Wurf fĂŒrs Auge, voll musikalischer Leckerbissen fĂŒr die Ohren!

 

REGIE:
Bill Condon
PRODUKTION:
Laurence Mark
CAST:
Jamie Foxx
Beyoncé Knowles
Eddie Murphy
Danny Glover
Jennifer Hudson
Anika Noni Rose
Keith Robinson
Sharon Leal
Hinton Battle
Mariah I. Wilson
DREHBUCH:
Bill Condon
KAMERA:
Tobias A. Schliessler
SCHNITT:
Virginia Katz
TON:
Richard E. Yawn
AUSSTATTUNG:
John Myhre
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Dumm & DĂŒmmerer: When Harry met Lloyd
 
       
 

When Harry met Lloyd • Das Prequel fĂŒr alle Aussenseiter, die auch mal auf jemand herabsehen möchten: In "Dumm und DĂŒmmerer" erleben die sympathischen Flachhirne Harry und Lloyd wieder ein Abenteuer von wahrlich idiotischen Ausmassen.

Lloyd Christmas (Eric Christian Olsen) wusste von Anfang an, dass er in Harry Dunne (Derek Richardson) einen Freund fĂŒrs Leben gefunden hat. Harry ist bisher von seiner Mutter (Mimi Rogers) zu Hause unterrichtet worden, deshalb braucht er am ersten Tag in der Highschool jemanden, der sich auskennt. Lloyd wohnt praktischerweise im Keller der Schule – der Hausmeister Ray (Luis GuzmĂĄn) ist sein Adoptivvater. Als Mentor fĂŒr Neuling Harry ist Lloyd also der ideale Kandidat.
Die beiden versuchen sich gerade mit der "Big Show'" (=Highschool) zu arrangieren, als sie dem korrupten Direktor Collins (Eugene Levy) und seiner Freundin, der Cafeteria-Chefin Ms. Heller (Cheri Oteri), ins Netz gehen: Die Intriganten wollen nĂ€mlich mit Harry und Lloyd als ersten SchĂŒlern eine getĂŒrkte "Förderklasse" etablieren, um so 100.000 Dollar Studienbeihilfe in die eigene Tasche zu stecken. Harry und Lloyd beginnen begeistert weitere SchĂŒler fĂŒr die Klasse zu werben. Dadurch wird die schöne Jessica Matthews (Rachel Nichols) auf sie aufmerksam: Als unbestechliche Reporterin der Schulzeitung wittert sie sofort betrĂŒgerische Machenschaften.
Harry und Lloyd wollen Jessica unbedingt helfen – dabei stecken sie selbst wider Willen bis ĂŒber beide Ohren im Schlamassel. Durch ihre beispiellose Blödheit wachsen sie jedoch bei der Thanksgiving-Parade der Schule ĂŒber sich hinaus und bekommen so die Chance, das Blatt zu wenden und Direktor Collins auf die Schliche zu kommen.

"Dumm und DĂŒmmerer" ist die Fortsetzung der Hitkomödie "Dumb & Dumber" (Dumm & DĂŒmmer) von 1994 – diesmal erleben wir Harry und Lloyd als Teenager: Alles beginnt 1986 an der Providence Highschool, als die beiden Holzköpfe buchstĂ€blich zusammenstossen.

 

REGIE:
Troy Miller
PRODUKTION:
Oren Koules
Brad Krevoy
Troy Miller
Charles B. Wessler
CAST:
Eric Christian Olsen
Derek Richardson
Rachel Nichols
Cheri Oteri
Luis GuzmĂĄn
Elden Henson
Eugene Levy
DREHBUCH:
Robert Brener
Troy Miller
KAMERA:
Anthony B. Richmond
SCHNITT:
Lawrence Jordan
TON:
Kelly Oxford
MUSIK:
Eban Schletter
AUSSTATTUNG:
Paul Huggins
KOSTÜME:
Susanna Puisto

       
  Effi Briest
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2009]
       
 

Ein Film von Hermine Huntgeburth • Die ungestĂŒme siebzehnjĂ€hrige Effi Briest (Julia Jentsch) heiratet auf Rat ihrer Eltern Baron Instetten (Sebastian Koch), einen frĂŒheren Verehrer ihrer Mutter. Instetten ist ein gefĂŒhlsarmer Mann von Prinzipien, dem eine glĂ€nzende politische Karriere bevorsteht. Das Paar zieht zunĂ€chst in den kleinen Ostsee-KĂŒstenort Kessin, wo Effi ein eintöniges Leben erwartet. Bis Major Crampas auftaucht, ein Regimentskamerad Instettens und ein charmanter Frauenheld. Effi erfĂ€hrt durch ihn, was Liebe und Leidenschaft bedeuten können. Es wird eine fĂŒr Crampas tödliche AffĂ€re. Effi aber wird – anders als bei Fontane – daran nicht zugrunde gehen.

Theodor Fontanes 'Effi Briest', der grosse Liebes- und Ehebruchsroman der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts, ist ein einzigartiger und beliebter Filmstoff. Doch erstmals begibt sich nun eine Regisseurin daran, die Geschichte der Effi neu und aus heutiger Sicht zu lesen: Hermine Huntgeburth inszenierte bereits Liebesgeschichten wie IM KREISE MEINER LIEBEN oder DIE WEISSE MASSAI mit grosser SensibilitÀt und ihrer ganz persönlichen Handschrift. Sie verbindet in EFFI BRIEST den Reiz des historischen Stoffes mit dem Bewusstsein der Gegenwart und zeigt die junge Effi als modernes MÀdchen.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Patrick Zorer
CAST:
Sebastian Koch
Juliane Köhler
Julia Jentsch
Misel Maticevic
Ludwig Blochberger
DREHBUCH:
Theodor Fontane
TON:
André Bendocchi-Alves
Claudia Enzmann
Sven Mevissen
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal

       
  Emperor
 
       
 

Kampf um den Frieden • EMPEROR ist ein episches Kriegsdrama, in dem ein von Matthew Fox gespielter US-General nach Ende des zweiten Weltkriegs in das zerstörte Tokio zurĂŒckkehrt, um sich dort nicht nur auf die Suche nach den japanischen Hauptkriegsverbrechern, sondern auch nach der verlorenen Liebe seines Lebens zu machen.

US-General Douglas MacArthur (Tommy Lee Jones) muss entscheiden, ob der japanische Kaiser Hirohito als Kriegsverbrecher vor Gericht gestellt werden soll. Er beauftragt den Japan-Experten General Bonner Fellers (Matthew Fox) mit der Untersuchung, der dazu in das durch den zweiten Weltkrieg zerstörte Tokio zurĂŒckkehrt und sich gleichzeitig auf die Suche nach der verloren geglaubten Liebe seines Lebens macht. Regisseur Peter Webber (Das MĂ€dchen mit dem Perlenohrring) hat dieses von wahren Begebenheiten inspirierte Epos bildgewaltig in Szene gesetzt. Entstanden ist eine packende Geschichte ĂŒber Liebe und Krieg, VerstĂ€ndnis und Aussöhnung in einem entscheidenden Moment der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Peter Webber
PRODUKTION:
Gary Foster
Russ Krasnoff
YĂŽko Narahashi
Eugene Nomura
CAST:
Matthew Fox
Tommy Lee Jones
Eriko Hatsune
Toshiyuki Nishida
Masayoshi Haneda
Kaori Momoi
DREHBUCH:
David Klass
Vera Blasi
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Chris Plummer
TON:
Simon Riley
MUSIK:
Alex Heffes
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Ngila Dickson

       
  Es war einmal in Deutschland...
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Sam Garbarski • Frankfurt 1946. David Bermann und seine jĂŒdischen Freunde trĂ€umen davon, nach Amerika auszuwandern. Woher aber in diesen kargen Zeiten das Geld dafĂŒr nehmen? Zum GlĂŒck hat Bermann eine zĂŒndende Idee: Er und seine schauspielerisch begabten Freunde ziehen von Ort zu Ort und preisen den deutschen Hausfrauen feinste WĂ€sche aller Art an – hĂŒbsch verpackt in die unglaublichsten Geschichten. Bald floriert ihr Handel, Bermann aber wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Warum hat er einen zweiten Pass? Hat er womöglich mit den Nazis kollaboriert? Er wird vorgeladen und von der so klugen wie attraktiven amerikanischen Offizierin Sara Simon verhört. Sie begegnet Bermanns Fabulierkunst mit eiserner Strenge. Allerdings fĂ€llt es ihr mit der Zeit immer schwerer, sich seinem Charme und Witz zu entziehen


Moritz Bleibtreu brilliert als charmantes Schlitzohr David Bermann. An seiner Seite ĂŒberzeugt ein grossartiges Darsteller-Ensemble, darunter Anatole Taubman und Joel Basman. Vorlage fĂŒr «Es war einmal in Deutschland » waren die Romane «Die Teilacher» und «Machloikes» von Michel Bergmann, der darin Teile seiner Familiengeschichte erzĂ€hlt. Regisseur Sam Garbarski («Irina Palm») inszeniert seinen Film als emotionale Feier des Lebens. Er findet eine stimmige Balance zwischen Ernst und Humor, schlĂ€gt mal lakonische, dann wieder ironische Töne an. «Es war einmal in Deutschland » ist bewegendes, atmosphĂ€risch dichtes Kino mit ĂŒberraschenden Wendungen.

 

REGIE:
Sam Garbarski
PRODUKTION:
Roshanak Behesht Nedjad
SĂ©bastien Delloye
Jani Thiltges
CAST:
Antje Traue
Moritz Bleibtreu
Mark Ivanir
Anatole Taubman
Joel Basman
Jeanne Werner
Joachim Paul Assböck
DREHBUCH:
Michel Bergmann
Sam Garbarski
KAMERA:
Virginie Saint-Martin
SCHNITT:
Peter R. Adam
TON:
François Dumont
MUSIK:
Renaud Garcia-Fons
AUSSTATTUNG:
VĂ©ronique Sacrez
KOSTÜME:
Nathalie Leborgne

       
  Esteban
 
       
 

Ein Film von Jonal Cosculluela • Esteban lebt allein mit seiner Mutter in Havanna. Damit sie ĂŒber die Runden kommen, hilft der 9-JĂ€hrige ab und an mit dem Verkauf von Pflegeprodukten. Eines Tages stösst er dabei auf ein Haus, aus dem wundervolle Klaviermusik erklingt. Fasziniert von der Musik, hat Esteban fortan nur noch einen Wunsch – Klavierspielen zu lernen! Bei seiner Mutter stösst er damit aber auf taube Ohren. Und auch der kratzbĂŒrstige Klavierlehrer Hugo will ihn nicht zum Unterricht aufnehmen. Materielle Nöte und allgemeines UnverstĂ€ndnis lassen seinen Traum in weite Ferne rĂŒcken. Aber so leicht lĂ€sst sich Esteban nicht aufhalten!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jonal Cosculluela
PRODUKTION:
Joel Ortega
Adriana  Moya
Orlando Vistel
Omar Olazabal
Jaume Roures
Maritza Ceballo
CAST:
Reynaldo Guanche
Yuliet Cruz
Manuel Porto
RaĂșl Pomares
Corina Mestre
MĂłnica Alonso
DREHBUCH:
Amilcar Salatti
KAMERA:
Lianed Marcoleta
SCHNITT:
AlĂ­an HernĂĄndez
TON:
Evelio Manfred
MUSIK:
Chucho Valdés

       
  Et au pire, on se mariera
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2018]
       
 

Worst Case We Get Married • Geschickt versteckt AĂŻcha ihr fragiles Wesen hinter einem losen Mundwerk. Das VerhĂ€ltnis zu ihrer Mutter ist angespannt, seit diese ihren ĂŒber alles geliebten Stiefvater Hakim vor die TĂŒre gesetzt hat. Die rotzige VierzehnjĂ€hrige fĂŒhlt sich von niemandem verstanden – bis sie eines Tages Baz kennenlernt und sich sofort bis ĂŒber beide Ohren in ihn verliebt. Nur leider ist der sympathische Musiker doppelt so alt wie sie und nimmt sie zu ihrer Verzweiflung eher wie eine kleine Schwester wahr. AĂŻcha ist zu allem bereit, um Baz davon zu ĂŒberzeugen, dass sie ein perfektes Paar wĂ€ren. Doch ihre intriganten Fantasien werden ihr bald zum VerhĂ€ngnis...

Die schweizerisch-kanadische Regisseurin LĂ©a Pool («Maman est chez le coiffeur») ist eine Meisterin im filmischen Erforschen weiblicher IdentitĂ€t. In ihrem aktuellen Werk erzĂ€hlt sie von der Zerbrechlichkeit einer jungen Frau, die verzweifelt nach Halt und Aufmerksamkeit sucht. Die junge Sophie NĂ©lisse («Monsieur Lazhar», «Die BĂŒcherdiebin») ĂŒberzeugt in ihrer bisher komplexesten Rolle. Karine Vanasse, die in Pools «Emporte-moi» noch selbst die jugendliche Hauptfigur verkörperte, spielt AĂŻchas zunehmend ratlose Mutter. «Et au pire, on se mariera» ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Sophie Bienvenu.

 

REGIE:
LĂ©a Pool
PRODUKTION:
Elisa Garbar
Lyse Lafontaine
François Tremblay
CAST:
Mehdi Djaadi
Jean-Simon Leduc
Isabelle NĂ©lisse
Sophie NĂ©lisse
Karine Vanasse
DREHBUCH:
Sophie Bienvenu
LĂ©a Pool
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Michel Arcand
TON:
Henri Maikoff
Denis SĂ©chaud
JĂ©rome Vittoz
MUSIK:
Michel Cusson

       
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