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  2 Guns
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Baltasar KormĂĄkur • Seit 12 Monaten mĂŒssen der DEA Agent Bobby Trench (DENZEL WASHINGTON) und der U.S. Naval Intelligence Officer Marcus Stigman (MARK WAHLBERG) nun schon gegen ihren Willen zusammenarbeiten, denn die beiden wurden undercover in ein Drogen-Syndikat eingeschleust. Jeder der beiden misstraut seinem Partner mindestens genauso sehr wie den Kriminellen, die sie zur Strecke bringen sollen. Als ihr Versuch, ein mexikanisches Drogenkartell zu unterwandern und Millionen von Dollar sicher zu stellen, schief geht, werden Trench und Stigman plötzlich von ihren Vorgesetzten fallen gelassen. Jetzt, da jeder sie im GefĂ€ngnis oder tot sehen will, gibt es nur noch eine Person, auf die sie sich verlassen können – auf den jeweils anderen. Zum Leidwesen ihrer Verfolger. Denn die mĂŒssen bald feststellen, dass gute Jungs, die jahrelang so getan haben, als wĂ€ren sie böse Jungs, nebenbei auch ein paar entsprechende Tricks aufgeschnappt haben


 

REGIE:
Baltasar KormĂĄkur
PRODUKTION:
Andrew Cosby
Randall Emmett
George Furla
Norton Herrick
Marc Platt
Ross Richie
CAST:
Mark Wahlberg
Denzel Washington
James Marsden
Paula Patton
Edward James Olmos
Bill Paxton
DREHBUCH:
Steven Grant
Blake Masters
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
Michael Tronick
TON:
Kris Fenske
AUSSTATTUNG:
Beth Mickle
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  600 Millas
 
       
 

Ein Film von Gabriel Ripstein • Im Auftrag des Drogenkartells seines Vaters schmuggelt der junge Mexikaner Arnulfo Rubio Waffen aus den USA nach Mexiko. Was Arnulfo nicht weiss: seit lĂ€ngerem ist ihm Hank Harris auf der Spur, ein Agent der US-Bundespolizeibehörde ATF. Nach einer verhĂ€ngnisvollen Begegnung der beiden beschliesst Arnulfo verstört, den Agenten als Geisel nach Mexiko zu verschleppen, um ihn dort seinen Leuten zu ĂŒbergeben. Auf der langen Autofahrt von Arizona nach CuliacĂĄn kommen sich die beiden jedoch nĂ€her, und Arnulfo muss sich entscheiden, auf welche Seite er sich schlagen will. Eine faszinierende Mischung aus Thriller, Roadmovie und psychologischem Drama.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Gabriel Ripstein
PRODUKTION:
Michel Franco
Gabriel Ripstein
Moisés Zonana
CAST:
Tim Roth
Kristyan Ferrer
Harrison Thomas
Noé Hernåndez
MĂłnica del Carmen
Amando HernĂĄndez
DREHBUCH:
Gabriel Ripstein
Issa LĂłpez
KAMERA:
Alain Marcoen
SCHNITT:
Gabriel Ripstein
Santiago PĂ©rez Rocha

       
  A Man Apart
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2003]
       
 

Love changes a man. Revenge tears him apart. • Sean Vetter (Vin Diesel) und sein Partner Demetrius Hicks (Larenz Tate) sind im Hexenkessel von Los Angeles aufgewachsen. Jetzt arbeiten beide fĂŒr die Drug Enforcement Agency – seit sieben Jahren versuchen sie den massiven Drogenstrom an der amerikanisch-mexikanischen Grenze einzudĂ€mmen. Weil sie in ihren Arbeitsmethoden nicht gerade zimperlich sind, gelten sie als „Revolverhelden“. Endlich zahlt sich ihre HartnĂ€ckigkeit aus: Sie verhaften den berĂŒchtigten Memo Lucero (Geno Silva), Boss des Baja-Kartells.

Lucero landet in einem Hochsicherheitstrakt, und Vetter kann sich zu Hause bei seiner Frau Stacy (Jacqueline Obradors) ausruhen – sie bildet fĂŒr ihn den Ausgleich zu seinem harten Job. Schon bald entbrennt der Kampf um Luceros Nachfolge im Baja-Kartell – dabei tut sich der undurchsichtige Diablo besonders brutal hervor. Als Vetter und Hicks alles daran setzen, den rabiaten und geheimnisvollen neuen Drogenlord zu identifizieren und dingfest zu machen, fĂŒhlt sich Diablo persönlich beleidigt: Er nimmt Vetter den einzigen Menschen, der seinem Leben Sinn gibt – Stacy.

Jetzt hat Vetter nichts mehr zu verlieren. Er nutzt bei der Fahndung nach Diablo alle ihm zur VerfĂŒgung stehenden Machtmittel und hat auch keine Skrupel, mit dem inhaftierten Kartell-Boss Lucero gemeinsame Sache zu machen: Vetter schreckt vor nichts zurĂŒck, um sich fĂŒr den Mord an seiner Frau zu rĂ€chen. Dabei operiert er gefĂ€hrlich nah an den Grenzen der LegalitĂ€t. Und er legt sich sogar mit der Polizeieinheit an, der er sein Leben gewidmet hat.

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
Vincent Newman
Joey Nittolo
Tucker Tooley
Vin Diesel
CAST:
Vin Diesel
Larenz Tate
Timothy Olyphant
Jacqueline Obradors
Geno Silva
Steve Eastin
Juan FernĂĄndez
DREHBUCH:
Christian Gudegast
Paul Scheuring
KAMERA:
Jack N. Green
SCHNITT:
Robert Brown
William Hoy
TON:
Avram D. Gold
MUSIK:
Anne Dudley
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Shawn Barton

       
  A Promise
 
       
 

Ein Film von Patrice Leconte

 

REGIE:
Patrice Leconte
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Alan Rickman
Richard Madden
Rebecca Hall
Maggie Steed
Christelle Cornil
Shannon Tarbet
Toby Murray
Jean-Louis Sbille
Jonathan Sawdon
DREHBUCH:
Patrice Leconte
JĂ©rĂŽme Tonnerre
KAMERA:
Eduardo Serra

       
  Act of Valor
 
       
 

Ein Film von Scott Waugh • Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O sind Kameraden einer Seals-Einheit. Von ihrer Heimatbasis San Diego fĂŒhrt sie ein Einsatz nach Costa Rica, wo die eingeschworene Truppe eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo befreien sollen. Weitere Antiterror-EinsĂ€tze folgen in Afrika und Mexiko. Die beiden ehemaligen StuntmĂ€nner Scott Waugh und Mike McCoy geben mit diesem Actionthriller ĂŒber AntiterroreinsĂ€tze der SEALs ihr RegiedebĂŒt. Um AuthentizitĂ€t bemĂŒht lassen sie echte SEALs die Hauptrollen ĂŒbernehmen. Die Story von Drehbuchautor Kurt Johnstad ("300") fĂŒhrt mehrere EinsĂ€tze der Truppe zusammen. Und so bietet der Film Nonstop-Action mit geballter Feuerkraft, vielfĂ€ltigem Waffenarsenal und Heldenmut in polierter Videospiel-Ästhetik. "Act of Valor" avancierte in den US-Kinos zum Überraschungs- und Nummer-Eins-Hit.

 

REGIE:
Scott Waugh
PRODUKTION:
Mike McCoy
Scott Waugh
CAST:
Duncan Smith
Roselyn Sanchez
Jason Cottle
Alex Veadov
DREHBUCH:
Kurt Johnstad
KAMERA:
Shane Hurlbut
SCHNITT:
Siobhan Prior
Scott Waugh
Michael Tronick
TON:
Robert Webber
MUSIK:
Nathan Furst
AUSSTATTUNG:
John Zachary
KOSTÜME:
Erica Clum

       
  Äidin toive
 
       
 

Mother's Wish • Aus dem Weltall ĂŒbermittelt eine Astronautin ihrem kleinen Sohn eine Videobotschaft. In Mexiko tanzt eine Stripperin Nacht fĂŒr Nacht, um ihrem Kind ein Dach ĂŒber dem Kopf zu sichern. In Kanada wird eine Frau nach sieben gescheiterten Schwangerschaften zum ersten Mal Mutter. Der finnische Filmemacher Joonas BerghĂ€ll ist in sĂŒdafrikanische HĂŒttensiedlungen, nepalesische Terrassenfelder oder in die russische Metropole Moskau gereist, um einer unerschĂŒtterlichen und fast magischen Verbindung auf den Grund zu gehen: der Beziehung zwischen Mutter und Kind. In MOTHER‘S WISH portrĂ€tiert er fĂŒnfzehn Frauen aus den unterschiedlichsten kulturellen und sozialen VerhĂ€ltnissen. Sie alle berichten von den schönsten, aber auch von den schwierigsten Erfahrungen des Mutterseins. Es sind ErzĂ€hlungen von Liebe und Stolz – aber auch Geschichten von enttĂ€uschten Hoffnungen und prekĂ€rsten LebensumstĂ€nden. Vor allem aber erzĂ€hlen die Protagonistinnen von der Entschlossenheit – egal, unter welchen Voraussetzungen – fĂŒr eine bessere Zukunft zu kĂ€mpfen.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Joonas BerghÀll
PRODUKTION:
Joonas BerghÀll
Satu Majava
DREHBUCH:
Joonas BerghÀll
Anna Nykyri
Timo Vierimaa
KAMERA:
Heikki FĂ€rm
Tuomo Hutri
Henrik Ipsen
SCHNITT:
Timo Peltola
TON:
Peter Albrechtsen
Jukka Nurmela
MUSIK:
Jonas Bohlin

       
  Al otro lado del muro
 
       
 

The Other Side of the Wall • Einige Monate nachdem sie auf der Suche nach einem besseren Leben von Honduras nach Mexiko ausgewandert sind, stehen der 18-jĂ€hrige Ale und die 14-jĂ€hrige RocĂ­o allein da – denn ihre Mutter sitzt plötzlich im GefĂ€ngnis. Nun mĂŒssen sie sich ohne Papiere, finanzielle Mittel oder elterliche UnterstĂŒtzung durchschlagen. Ale versucht, die Rolle eines strengen und liebevollen Vaters zu ĂŒbernehmen, wĂ€hrend RocĂ­o sich um die Kleinen kĂŒmmern soll. Aber eigentlich ist sie eine ganz normale Teenagerin: Statt von Verantwortung trĂ€umt sie von mehr Freiheit und stösst an ihre Grenzen ...

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Pau Ortiz
PRODUKTION:
MarĂ­a Nova LĂłpez MartĂ­n
Emiliano Altuna
Carlos Rossini
Tatiana GarcĂ­a
KAMERA:
MarĂ­a Nova LĂłpez MartĂ­n
SCHNITT:
Frank Gutiérrez
Pau Ortiz
TON:
Carlo Massarelli
MUSIK:
Daniel Hidalgo Valdés

       
  All The Pretty Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2001]
       
 

Manche Leidenschaften bleiben immer unbezĂ€hmbar. • Texas, 1949. Als nach dem Tod seines Grossvaters die Ranch verkauft wird, auf der er sein ganzes Leben verbracht hat, entscheidet sich John Grady Cole (MATT DAMON) gemeinsam mit seinem besten Freund Lacey Rawlins (HENRY THOMAS) in Mexiko einen Neuanfang zu wagen. Angezogen vom vermeintlich romantischen Leben der Cowboys sĂŒdlich des Rio Grande, versprechen sich die beiden Pferdenarren ihre TrĂ€ume zu verwirklichen und brechen zu einer abenteuerlichen Reise auf. Unterwegs begegnen sie einem jungen Ausreisser (LUCAS BLACK) - eine Bekanntschaft, die noch viel Ärger nach sich ziehen wird.

Als Cole sich auch noch leidenschaftlich in Alejandra (PENÉLOPE CRUZ), die schöne Tochter eines wohlhabenden PferdezĂŒchters, verliebt, stĂŒrzt ihn dies mitten in eine Odyssee, an deren Ende er die wahre Bedeutung von Verantwortung, Liebe und Rache kennen lernen wird.

Unter der Regie von OscarpreistrĂ€ger Billy Bob Thornton glĂ€nzen Matt Damon ('Good Will Hunting', 'Der talentierte Mr. Ripley'), PenĂ©lope Cruz ('Woman On Top'), Henry Thomas ('Legenden der Leidenschaft') und Lucas Black ('Sling Blade') in einer ebenso beeindruckenden wie bewegenden Kinoadaption von Cormac McCarthy's berĂŒhmtem gleichnamigen Bestseller.

 

REGIE:
Billy Bob Thornton
PRODUKTION:
Billy Bob Thornton
Bob Salerno
CAST:
Matt Damon
Henry Thomas
Penélope Cruz
Lucas Black
Rubén Blades
Robert Patrick
Sam Shepard
DREHBUCH:
Ted Tally
KAMERA:
Barry Markowitz
SCHNITT:
Sally Menke
MUSIK:
Marty Stuart
AUSSTATTUNG:
Clark Hunter

       
  Allende mi abuelo Allende
 
       
 

Ein Film von Marcia Tambutti Allende

 

REGIE:
Marcia Tambutti Allende
PRODUKTION:
Paola Castillo
CAST:
Salvador Allende
DREHBUCH:
Valeria Vargas
Marcia Tambutti Allende
Paola Castillo
Bruni Burres
KAMERA:
Eduardo Cruz-Coke
SCHNITT:
Coti Donoso
Viera Gallo MarĂ­a Teresa
TON:
Cristian Larrea
Roberto Espinoza
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman

       
  Almacenados
 
       
 

Ein Film von Jack Zagha • Der pflichtbewusste Mr. Lino arbeitet seit 39 Jahren als Aufsicht einer Lagerhalle. Nun steht seine Pensionierung an: 5 Tage hat er Zeit, um seine schwierigen Aufgaben an den jungen Schnösel Nin zu ĂŒbergeben. „Wenn die Lastwagen kommen, mĂŒssen wir bereit sein.” Aber Nin bemerkt bald, dass hier kaum je irgendetwas angeliefert wird. WĂ€hrend die Tage vorbeigehen, lernt sich das ungleiche Duo langsam kennen – und schĂ€tzen. Eine kleine LebenslĂŒge ist noch lange kein Grund, keine Freundschaft zu schliessen. ALMACENADOS ist eine köstlich-absurde Tragikomödie rund um die Themen Arbeitsmoral und stĂ€ndige Bereitschaft.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jack Zagha
PRODUKTION:
Yossy Zagha
Jack Zagha
Elsa
Reyes
CAST:
José Carlos Ruiz
Hoze Meléndez
DREHBUCH:
David Desola
Jack Zagha
Yossy Zagha
KAMERA:
Claudio Rocha
SCHNITT:
Juan Manuel Figueroa
TON:
Erik Ruiz Arellano
Mario Cobos
Miguel HernĂĄndez
MUSIK:
Andrés Sånchez
AUSSTATTUNG:
Jay Aroesty
KOSTÜME:
Alejandra Dorantes

       
  Amores Perros
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2001]
       
 

Oscar-Nomination Bester auslĂ€ndischer Film 2001 • Ein verhĂ€ngnisvoller Autounfall im pulsierenden Mexico City. Drei Leben prallen aufeinander und offenbaren, getrieben von mitreissender Musik, die animalische Seite der menschlichen Natur. Das leidenschaftliche und mit Wucht erzĂ€hlte Grossstadtepos war letztes Jahr nicht nur der erfolgreichste Film in Mexiko, sondern auch ein gefeierter Beitrag an zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt.

Octavio will mit Susana, der Frau seines Bruders, abhauen. Um das nötige Geld zu verdienen, muss sein Hund Cofi an WettkÀmpfen teilnehmen. Das komplizierte Liebesdreieck voller Leidenschaft und Heimlichkeiten endet als Reise ohne Wiederkehr.

Gleichzeitig verlĂ€sst der erfolgreiche Verleger Daniel seine Frau und Kinder, um mit dem Supermodel Valeria zu leben. Am Tag, da sie ihr neues gemeinsames Leben feiern, gerĂ€t Valeria in eben diesen Verkehrsunfall. Sie wird schwer verletzt. Als auch noch ihr SchosshĂŒndchen Ritchie, in einem Loch im Fussboden verschwindet, fĂ€hrt Valeria ihre Krallen aus. Wie schnell kann sich das GlĂŒcksblatt wenden!

Schliesslich taucht am UnglĂŒcksort der Clochard El Chivo auf, ein ehemaliger Guerillero, der sich als Auftragsmörder verdingt. Er entdeckt den sterbenden Cofi, Octavios Hund, und pflegt ihn gesund. Paradoxerweise ist es diese Begegnung, die ihn mit sich und seiner Vergangenheit versöhnt.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Martha Sosa Elizondo
CAST:
Emilio EchevarrĂ­a
Gael GarcĂ­a
Goya Toledo
Álvaro Guerrero
Vanessa Bauche
Jorge Salinas
Marco PĂ©rez
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Luis Carballar
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Fernando PĂ©rez Unda
MUSIK:
Gustavo Santaolalla

       
  An Unfinished Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • Viel ist ihm nach einem langen Berufsleben nicht geblieben, dem mĂŒrrischen Rancher Einar Gilkyson (Robert Redford). Eine Kuh, ein Pferd, ein paar Katzen, ein kleiner WaschbĂ€r – wĂ€re da nicht der alte Mitch Bradley (Morgan Freeman), der wie Einar mehr als 40 Cowboy-Jahre auf dem Buckel hat, wĂŒrde er wohl noch mehr Zeit mit SelbstgesprĂ€chen verbringen als ohnehin schon. So aber pflegt Einar den von riesigen Narben entstellten Mitch beim alltĂ€glichen Morgenritual, verpasst ihm eine Spritze gegen die Schmerzen, hilft bei der Rasur und wechselt ein paar knappe Worte mit ihm.

Ein paar Hundert Meilen entfernt, irgendwo in Iowa, hört sich Jean Gilkyson (Jennifer Lopez) die Entschuldigung ihres Freundes Gary (Damian Lewis) an. Er wisse nicht, was in ihn gefahren sei, erklĂ€rt er, und bittet Jean um Verzeihung. Jean, deren Kinn von einem beachtlichen HĂ€matom geziert wird, lĂ€sst das Ganze wortlos ĂŒber sich ergehen. Als Gary merkt, dass er auf die sanfte Tour nichts erreicht, wird er fuchsteufelswild. Er tritt gegen den Tisch und stĂŒrmt wĂŒtend aus dem Haus. Jeans Tochter, die 11-jĂ€hrige Griff (Becca Gardner), hat den Streit mit grossen Augen verfolgt. Nun erinnert sie ihre Mutter an ihr Versprechen, Gary zu verlassen.

Jean hĂ€lt Wort. Die beiden ergreifen die Flucht. Unterwegs ĂŒberlegt Griff, ob sie in Mexiko, Montana oder doch in Oregon den Neuanfang wagen sollten, aber Jean ist so gut wie mittellos, und als dann auch noch das Auto den Geist aufgibt, sieht sie nur noch eine Möglichkeit: den Bus nach Wyoming zu nehmen und Griffs Grossvater zu besuchen. Griff ist mehr als ĂŒberrascht, denn bisher glaubte sie, dieser sei tot.

In dem kleinen, unweit von Einars Ranch gelegenen Nest herrscht derweil grosse Aufregung, weil ein tapsiger GrizzlybĂ€r mitten durch die Stadt trottet. Sheriff Crane Curtis (Josh Lucas) treibt ihn mit eingeschalteter Sirene zurĂŒck in die Berge – und somit direkt vor den Lauf von Einars Gewehr. Aber Einar wird von Crane in letzter Sekunde daran gehindert, das Tier zu erschiessen. Stattdessen wird der BĂ€r betĂ€ubt und in den hiesigen Privatzoo gebracht, wo er fortan den KĂ€fig des unlĂ€ngst verstorbenen Löwen bewohnt.

Jean und Griff treffen auf der Ranch ein. Einar macht kein Geheimnis daraus, dass er seine Schwiegertochter am liebsten nie mehr wieder gesehen hĂ€tte. VerblĂŒfft stellt er fest, dass er eine Enkeltochter hat, was ihn aber keineswegs dazu bewegt, seine schroffe Art abzulegen. Nur widerwillig gestattet er Jean, bei ihm zu wohnen, bis sie genug Geld fĂŒr die Weiterreise verdient hat.

Am nĂ€chsten Morgen fĂ€hrt Jean in die Stadt, um sich einen Job zu suchen. Einar trĂ€gt Griff auf, Mitch im Lauf des Vormittags ein Sandwich zu bringen, und fĂ€hrt dann, nachdem sein Truck nicht angesprungen ist, mit dem Fahrrad in die Stadt. Im Diner von Nina (Camryn Manheim) verprĂŒgelt er nebenbei ein paar junge MĂ€nner, die sich nicht zu benehmen wissen.

Griff bringt Mitch sein FrĂŒhstĂŒck. Anders als Einar ist Mitch sichtlich erfreut ĂŒber den unerwarteten Besuch. Er erzĂ€hlt dem MĂ€dchen, woher seine Narben stammen: Vor einem Jahr habe er den soeben eingefangenen BĂ€ren beim Verspeisen eines Kalbs ĂŒberrascht, der habe sich gestört gefĂŒhlt und Mitch attackiert.

Einar sieht sich, wie von Mitch gewĂŒnscht, im Zoo den BĂ€ren an, der dort eine grosse Attraktion darstellt. Danach besucht er, wie jeden Tag, das Grab seines Sohns Griffin – Jeans Mann und Griffs Vater. Beim Abendessen bleibt jeder der vier Ranchbewohner fĂŒr sich.

Am nĂ€chsten Tag tritt Jean ihre neue Stelle an. Sie kellnert im Restaurant von Nina, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Ausserdem stattet sie dem Sheriff einen Besuch ab und zeigt ihm einen Polizeibericht, aus dem hervorgeht, dass Gary sie misshandelt hat. Sie befĂŒrchtet, Gary könne ihr hierher folgen; Crane versichert ihr, er werde die Augen offen halten.

Auf der Ranch spuckt Einar weiterhin Gift und Galle. Beim Versuch, den Truck zu reparieren, streitet er sich mit Mitch, und fĂŒr Griff hat er auch kein freundliches Wort ĂŒbrig. Am Abend bringt Jean Lebensmittel mit und will fĂŒr alle kochen. Von Einar möchte sie wissen, wo eigentlich die KĂŒhe seien. Nach Griffins Tod, erklĂ€rt Einar brummig, habe er nicht mehr genug UnterstĂŒtzung gehabt. SpĂ€ter, als Jean versehentlich einen Teller fallen lĂ€sst, macht er ihr bittere VorwĂŒrfe – ohne es auszusprechen stellt er klar, dass er Jean fĂŒr den Tod seines Sohnes verantwortlich macht und ihr nicht zu vergeben gedenkt. Kurz darauf bringt Jean Mitch das Abendessen. Er begrĂŒsst sie herzlich und erzĂ€hlt ihr, dass Einars Frau Nelly ihn ein Jahr nach Griffins Tod verlassen habe. Vor lauter Trauer habe Einar sich nicht mehr um seine Frau gekĂŒmmert, und als schliesslich ein anderer Mann auftauchte, sei Nelly mit ihm fortgegangen. Fortgehen wĂŒrde am liebsten auch Griff, die sich gar nicht wohl fĂŒhlt bei ihrem ungastlichen Grossvater. Jean verspricht, mit ihr nach Montana zu gehen, sobald sie genug Geld gespart hat.

Doch es dauert nicht lange bis Einar schliesslich ein wenig aufzutauen beginnt. Er repariert den Truck mit Griffs „Hilfe“, nimmt sie mit in den Zoo, um den BĂ€ren zu fĂŒttern, und zeigt ihr, wie man ein Lasso wirft. Er scherzt sogar ein wenig, als Griff in ihrer kindlichen NaivitĂ€t vermutet, Mitch und Einar seien ein schwules Paar. Streng reagiert er nur, als das MĂ€dchen Sheriff Curtis brĂŒsk hinauskomplimentiert, als dieser Jean einmal nach Hause bringt. Sie solle höflich zu seinen GĂ€sten sein, befiehlt Einar; dabei hat Griff doch nur Angst, ihre Mutter könne sich schon wieder auf einen neuen – womöglich brutalen – Mann einlassen.

Plötzlich taucht Gary in der Stadt auf. Einar und Mitch bemerken ihn als erste: Sie hören ihn nachts herumschleichen, finden Fussspuren und Zigarettenkippen. Bei Crane erkundigt sich Einar, ob das Gesetz ihm eigentlich erlaube, einen Eindringling auf seinem GrundstĂŒck zu erschiessen (nur, wenn er ins Haus komme, erklĂ€rt der Sheriff). In einer Bar beobachtet er Gary beim Billardspielen. Und eines Abends lauert er dem ungebetenen Gast vor dessen Motel auf und zwingt ihn mit vorgehaltenem Gewehr, ins Auto zu steigen und die Stadt zu verlassen. Gary gehorcht, zumal auch Crane auftaucht und ihm zu verstehen gibt, dass er ihn nicht mehr in der Stadt sehen wolle.

Crane handelt nicht ganz uneigennĂŒtzig. Er mag Jean und freundet sich behutsam mit ihr an. Einmal erzĂ€hlt sie ihm, wie Griffin damals ums Leben gekommen ist: Bei einer spĂ€ten Autofahrt im strömenden Regen sei sie am Steuer eingenickt und von der Strasse abgekommen. Jean ĂŒberlebte, Griffin starb.

Auch mit Einar kann Jean endlich ĂŒber die gemeinsame Geschichte reden. Eines Nachts weckt er sie, um ihr von dem Vorfall mit Gary zu berichten. Sie erzĂ€hlt Einar daraufhin, dass Griffin damals per MĂŒnzwurf entschieden habe, wer den Wagen fahren solle. Sie weist Einar darauf hin, dass auch sie seither trauere, im Unterschied zu ihm aber versucht habe weiter zu leben. In die Defensive gedrĂ€ngt, reagiert Einar aggressiv. Er fordert Jean auf, das Haus am nĂ€chsten Morgen zu verlassen. Dann holt er die Schnapsflasche hervor, die er in Mitchs HĂŒtte versteckt hatte, und betrinkt sich, zum ersten Mal nach langer Abstinenz, an Griffins Grab.

Jean kommt fĂŒrs erste bei Nina unter, Griff allerdings zieht es vor weiterhin bei ihrem Grossvater zu wohnen, den sie allmĂ€hlich sehr lieb gewonnen hat. Nach kurzem Zögern willigt Jean ein. Einar nimmt Griff gerne wieder auf, spannt sie bei der landwirtschaftlichen Arbeit ein und bringt ihr sogar das Autofahren bei. Gemeinsam mit Mitch gehen sie in den Zoo, denn der Grizzly lĂ€sst Mitch keine Ruhe. Kurz darauf, Einar macht Erledigungen in der Stadt, hat Mitch einen Anfall, der erst aufhört, als Griff ihm eine Spritze mit dem Schmerzmittel gibt. SpĂ€ter, noch ganz geschwĂ€cht, fordert Mitch Einar auf, den BĂ€ren frei zu lassen.

Als Einar bei einem Besuch im Diner Jean unvermittelt fĂŒr Griffs gute Erziehung lobt und ihr anbietet, zu ihm zurĂŒckzukehren, lenkt Jean gern ein und verspricht am nĂ€chsten Tag wieder auf die Farm zu ziehen. Am Abend jedoch lauert Gary seiner Ex-Freundin auf – er ist wieder da und bittet um eine letzte Chance. FĂŒr Jean aber ist dieses Kapitel lĂ€ngst abgeschlossen. Sie fordert Gary auf zu verschwinden, und als Nina dazu kommt, gehorcht Gary – vorerst.

In der Nacht starten Einar und Griff die Befreiungsaktion fĂŒr den BĂ€ren. WĂ€hrend Meister Petz bereits im Begriff ist, auf die LadeflĂ€che des Trucks zu klettern, betĂ€tigt Griff versehentlich die Gangschaltung. Der Wagen rollt ein StĂŒck nach vorn, und plötzlich steht der BĂ€r vor Einar und verpasst ihm einen Hieb. Griff verscheucht das Tier mit der Hupe. Dann fĂ€hrt sie Einar ins Krankenhaus. Er hat sich zwei Rippen gebrochen, will aber den Anordnungen des Arztes nicht folgen und schleicht sich gemeinsam mit Griff und der hinzu gerufenen Jean davon.

Die Familie ist nun wieder vereint. Aber noch sind einige Rechnungen offen: Einar muss Jean endgĂŒltig vergeben. Gary und Jean mĂŒssen einen Schlussstrich ziehen. Mutter und Tochter mĂŒssen noch klĂ€ren, welches Leben sie in Zukunft fĂŒhren wollen, und auch Mitch steht noch eine letzte Konfrontation mit dem BĂ€ren bevor...

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Leslie Holleran
Alan Ladd Jr.
Kelliann Ladd
CAST:
Robert Redford
Jennifer Lopez
Morgan Freeman
Josh Lucas
Damian Lewis
DREHBUCH:
Mark Spragg
Virginia Korus Spragg
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Michael Kirchberger
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Ano bisiesto
 
       
 

Ein Film von Michael Rowe

 

REGIE:
Michael Rowe
PRODUKTION:
Edher Campos
Luis Salinas
CAST:
Monica del Carmen
Gustavo SĂĄnchez Parra
DREHBUCH:
Michael Rowe
KAMERA:
Juan Manuel Sepulveda
SCHNITT:
Óscar Figueroa
TON:
Gerardo Molina
Talia Ruiz
KOSTÜME:
Adolfo Cruz Mateo

       
  Apocalypto
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2007]
       
 

Wenn das Ende kommt, ist nicht jeder bereit zu gehen • Es ist die Zeit, in der der Niedergang einer der Ă€ltesten und geheimnisvollsten Hochkulturen aller Zeiten bevorsteht: der Maya. Bis heute birgt diese Zeit offene Fragen und ungeklĂ€rte Geheimnisse. Die Eroberung Mexikos und Zentralamerikas durch die Spanier besiegelt endgĂŒltig den Untergang dieses hochzivilisierten Volkes. In APOCALYPTO skizziert Gibson die Geschichte eines Mannes aus dem Volk der Maya, der in dieser Zeit um sein Leben kĂ€mpft. Nur die Liebe zu seiner Familie und zu seiner Frau gibt ihm die Kraft und den Mut zu bestehen. Mel Gibson legt auch bei APOCALYPTO wieder einen hohen Wert auf AuthentizitĂ€t und inszeniert ein tief bewegendes, mystisches Abenteuer der ganz besonderen Art. FĂŒr das Drehbuch zeichnet u.a. Gibson verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden an Original - SchauplĂ€tzen in Mexiko statt.

 

REGIE:
Mel Gibson
PRODUKTION:
Bruce Davey
Mel Gibson
CAST:
Dalia Hernandez
Mayra Serbulo
Gerardo Taracena
Raoul Trujillo
Rudy Youngblood
Carla Hool
DREHBUCH:
Mel Gibson
Farhad Safinia
KAMERA:
Dean Semler
TON:
Simon Rhodes
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Thomas E. Sanders
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Babel
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu • Zwei marokkanische Jungen spielen mit einem Gewehr, ein Schuss löst sich. Mit einem Schlag wird das Leben von vier voneinander unabhĂ€ngigen Gruppen von Menschen aus drei verschiedenen Kontinenten auf den Kopf gestellt. Darunter befinden sich ein amerikanisches Paar, ein rebellischer japanischer Teenager und sein Vater sowie ein mexikanisches KindermĂ€dchen, das zwei amerikanische Kinder ĂŒber die Grenze schmuggelt. Keiner der Fremden wird sich jemals treffen, auch wenn sie sich in diesem einen Moment so nah sind, wie Menschen nur sein können.

Mit seinem dritten Spielfilm, dem Abschluss einer Trilogie, setzt Alejandro Gonzalez Inarritu den mit "Amores Perros" und "21 Gramm" eingeschlagenen Weg fort, breitet seine typischen Geschichten ĂŒber ZufĂ€lle, die Menschen vereinen und trennen, aber auf einer grösseren Leinwand aus als zuvor. Der Filmtitel ist Programm: In dem erneut von Inarritus bestĂ€ndigem Mitstreiter Guillermo Arriaga geschriebenen Szenario geht es diesmal um die UnfĂ€higkeit des Menschen, miteinander in einer fĂŒr alle verstĂ€ndlichen Sprache zu sprechen und wirklich zueinander zu finden. Brad Pitt und Cate Blanchett fĂŒhren die Besetzungsliste an.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Steve Golin
Jon Kilik
CAST:
Cate Blanchett
Brad Pitt
Gael GarcĂ­a Bernal
Jamie McBride
KĂŽji Yakusho
Lynsey Beauchamp
Paul Terrell Clayton
Fernandez Mattos Dulce
Nathan Gamble
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Douglas Crise
Stephen Mirrione
TON:
MartĂ­n HernĂĄndez
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Bandidas
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Das harte Gesetz des Wilden Westens verschont auch Mexiko nicht.Mexiko, 1888: Mitten in der PrĂ€rie leben Sara (Salma Hayek), die verwöhnte und weitgereiste Tochter eines Bankiers, und die ungezĂ€hmte Bauerntochter Maria (PenĂ©lope Cruz). Das Schicksal hĂ€lt fĂŒr sie wenig Gemeinsamkeiten bereit – bis zu dem Tag, an dem der Ganove Tyler Jackson (Dwight Yoakam) als ReprĂ€sentant der New Yorker „Bank and Trust“ in ihr Leben tritt. Bei dem Versuch, sich unrechtmĂ€ssig mexikanisches Land fĂŒr den Bau der amerikanischen Eisenbahn anzueignen, löscht er kaltblĂŒtig die Familien der beiden aus. Um ihre VĂ€ter zu rĂ€chen und das Land der Bauern zu schĂŒtzen, beschliessen die jungen Frauen, als schlagkrĂ€ftige Revolverheldinnen die Filialen der „Bank and Trust“ um ihre Geldreserven zu erleichtern.

Doch auch hier gilt: Der Job will gelernt sein, gutes Aussehen allein reicht eben doch nicht aus. Sara und Maria mĂŒssen bei dem berĂŒchtigten BankrĂ€uber Bill Buck (Sam Shepard) in die Lehre gehen. ZunĂ€chst scheint die Lage hoffnungslos. Doch nach und nach werden die beiden so perfekt, dass die New Yorker Polizei den jungen Inspektor Quentin (Steve Zahn) auf die Ladies ansetzt. ... der jedoch rasch dem Charme der attraktiven Pistoleras verfĂ€llt. Jackson und seine MĂ€nner hingegen lernen bald die Revolver der RĂ€cherinnen fĂŒrchten, die das ganze Land bereits die BANDIDAS nennt.
 
Der französische Action-Spezialist Luc Besson (Taxi, The Transporter) produzierte mit BANDIDAS einen furiosen Western mit zwei wunderbaren und unglaublich sexy Hauptdarstellerinnen, die die Leinwand zum SprĂŒhen bringen und die Colts rauchen lassen. TatkrĂ€ftig unterstĂŒtzt von Steve Zahn und Sam Shepard heizt dieser rasante und mit treffsicherem Humor garnierte Kampf fĂŒr Gerechtigkeit in den Kinos so richtig ein und hinterlĂ€sst den Geschmack eines feurigen Tequila auf der Zunge!

 

REGIE:
Joachim Roenning
Espen Sandberg
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penélope Cruz
Salma Hayek
Steve Zahn
Dwight Yoakam
Denis Arndt
Audra Blaser
DREHBUCH:
Luc Besson
Robert Mark Kamen
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  Barakah Meets Barakah
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2016]
       
 

Ein Film von Mahmoud Sabbagh • WĂŒrde man eine Umfrage unter FilmexperInnen starten, welches Land ihrer EinschĂ€tzung nach derzeit das am wenigsten geeignete ist, eine sehr lustige und echt abgefahrene „Romantic Comedy“ anzusiedeln: Saudi-Arabien hĂ€tte beste Chancen, die Top-Position einzunehmen. Falsch geraten – nichts weniger beweist Barakah yoqabil Barakah: Er ist ein stĂ€dtischer Ordnungsbeamter in Dschidda, nicht wirklich aus bester Familie, sie eine wilde Schönheit, Adoptivtochter eines reichen Paares mit Eheproblemen infolge des unerfĂŒllten Kinderwunsches. Er ist ausserdem Laiendarsteller in einer Theatergruppe, die „Hamlet“ auffĂŒhren will. Sie agiert als Zugpferd der Boutique ihrer flotten Adoptivmutter und ist als renitent-populĂ€re Vloggerin unterwegs. Das Schicksal fĂŒhrt die beiden zusammen – in einer Umgebung, die jeder Form von „dating“ feindlich gegenĂŒbersteht. Mit atemberaubender Raffinesse hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus: Eine schrullige Hebamme und ein rosa Push-up-Bra spielen dabei wichtige Rollen. Barakah yoqabil Barakah ist ein Film fĂŒr alle, die schon immer mal wissen wollten, was in Saudi-Arabien eigentlich sonst so los ist.

 

REGIE:
Mahmoud Sabbagh
PRODUKTION:
Mahmoud Sabbagh
CAST:
Hisham Fageeh
Fatima AlBanawi
Sami Hifny
Khairia Nazmi
Abdulmajeed Al-Ruhaidi
DREHBUCH:
Mahmoud Sabbagh
KAMERA:
Victor Credi
SCHNITT:
SofĂ­a Subercaseaux
TON:
Eli Cohn
Daniel D'Errico
MUSIK:
Zeid Hamdan
Maii Waleed Yassin
AUSSTATTUNG:
Zainab Al Mashat
Ahmed Mater
KOSTÜME:
Nasibah Hafiz
Samar Idress

       
  Batalla en el cielo
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. August 2007]
       
 

Ein Film von Carlos Reygadas • Um schnell an Geld zu kommen, hat Marcos zusammen mit seiner Frau das Baby einer Nachbarin entfĂŒhrt. Als das Kind aber stirbt, weiss Marcos nicht mehr weiter. Er erzĂ€hlt Anna, der jungen Tochter des Generals, fĂŒr den er als Chauffeur arbeitet, von der EntfĂŒhrung und zieht sie damit in die Sache hinein.

Anna, gelangweilt von ihrem Leben als Tochter aus gutem Hause, arbeitet nachts als Prostituierte in einem sehr exklusiven Bordell. Zwischen Marcos und Anna entwickelt sich eine seltsame Beziehung. Er sucht Hilfe, braucht jemanden, der ihm zuhört, sie hat Mitleid mit ihm und gleichzeitig spielt sie mit ihm, schlĂ€ft mit ihm und versucht ihn zu kontrollieren. Er beschliesst, sich der Polizei zu stellen, seine Frau drĂ€ngt ihn jedoch, seine Schuld zuvor mit einem Pilgermarsch zur Jungfrau von Guadalupe zu sĂŒhnen. FĂŒr Marcos ist es der letzte Weg, den er zu gehen hat.

 

REGIE:
Carlos Reygadas
PRODUKTION:
Philippe Bober
Carlos Reygadas
Jaime Romandia
Susanne Marian
CAST:
Alex Ezpeleta
Marcos HernĂĄndez
Pilles Laurent
Anapola Mushkadiz
Carlos Reygadas
Bertha Ruiz
DREHBUCH:
Manuel MĂ©ndez
Adrian Arce
KAMERA:
Adrian Arce
SCHNITT:
Benjamin Mirguet
AdoraciĂłn G. Elipe
Nicolas Schmerkin
TON:
Gilles Laurent
MUSIK:
John Tavener

       
  Beverly Hills Chihuahua
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2009]
       
 

Auf den Hund gekommen • Das Beverly-Hills-Girl Rachel (PIPER PERABO) bekommt von ihrer Tante Vivian (JAMIE LEE CURTIS) die vorĂŒbergehende Aufsicht fĂŒr deren grössten Schatz: die total verwöhnte und versnobte Chihuahua-Dame Chloe. Vom Hundesitterjob genervt, macht sich Rachel mit ihren Freundinnen und Chloe im GepĂ€ck auf einen Kurztrip ĂŒber die Grenze nach Mexiko. Doch kaum angekommen, geht die hochnĂ€sige Chloe schon verloren, entfĂŒhrt von Gaunern, die fĂŒr ihre HundekĂ€mpfe Nachschub brauchen.

Rachel ist verzweifelt, rechnet aber nicht mit HartnÀckigkeit von Papi, dem Chihuahua von Vivians GÀrtner Sam (MANOLO CARDONA). Papi ist unsterblich in Chloe verliebt, obwohl die ihn immer ignoriert. Zu dritt machen sich auf die Suche nach der verschwundenen Chloe.

Chloe wiederum hat in dem knurrigen, aber treuherzigen Deutschen SchĂ€ferhund Delgado, einem Ex-Polizeihund, einen BeschĂŒtzer gefunden, der sie vor den HundekĂ€mpfen rettet und ihr helfen will, nach Hause zu finden. Und wĂ€hrend Rachel, Sam und Papi mit Hilfe der Polizei der Spur von Chloe und Delgado folgen, sind dem ungleichen Paar auch ein dĂ€monischer Dobermann und die Gauner auf den Fersen, um Chloe zu fassen und gegen Lösegeld einzutauschen...

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
David Hoberman
John Jacobs
Todd Lieberman
CAST:
Jamie Lee Curtis
Piper Perabo
DREHBUCH:
Analisa LaBianco
Jeffrey Bushell
KAMERA:
Phil Meheux
SCHNITT:
Sabrina Plisco
TON:
Robert L. Sephton
MUSIK:
Heitor Pereira
AUSSTATTUNG:
Bill Boes
KOSTÜME:
MarĂ­a Estela FernĂĄndez

       
  Biutiful
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2011]
       
 

Ein Film von Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu • Uxbal (Javier Bardem) wohnt in Barcelonas Multikulti-Viertel El Raval, einem Schmelztiegel verschiedenster NationalitĂ€ten und Kulturen. Chinesen, Afrikaner, Inder, Ost-EuropĂ€er - sie alle leben und ĂŒberleben hier friedlich - und weit abseits des touristischen Trubels der Kulturmetropole Kataloniens - miteinander.

Uxbal ist ein Stellvertreter aller Menschen, die nicht qua Geburt in den Genuss von Privilegien wie Bildung, Reichtum und Karriere kommen. Als alleinerziehender Vater zweier kleiner Kinder muss er fĂŒr Unterhalt sorgen und betĂ€tigt sich als MenschenhĂ€ndler, indem er chinesischen Billigfabrikanten dabei hilft, illegal ins Land geschmuggelte ArbeitskrĂ€fte an Bau-Unternehmer zu vermitteln.

Da er eine spirituelle Gabe besitzt, die ihm erlaubt, mit den Seelen Verstorbener zu kommunizieren, spendet er bei Beerdigungen den Hinterbliebenen Trost - ebenfalls gegen Geld, versteht sich, denn Uxbal ist ein Opfer ökonomischer ZwĂ€nge. Wenn es nicht anders geht, dann wird das Übersinnliche zum Nebenverdienst und das Verbrechen zum Arbeitsalltag.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Fernando Bovaira
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Jon Kilik
CAST:
Javier Bardem
Maricel Álvarez
Hanaa Bouchaib
Guillermo Estrella
Eduard FernĂĄndez
Cheikh Ndiaye
Diaryatou Daff
Cheng Tai Shen
Luo Jin
DREHBUCH:
Armando Bo
Alejandro Gonzålez Iñårritu
NicolĂĄs Giacobone
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
José Antonio García
MartĂ­n HernĂĄndez
Alejandro Quevedo
Vanesa Lorena Tate
Roland N. Thai
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch
KOSTÜME:
Bina Daigeler
Paco Delgado

       
  Blow
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juli 2001]
       
 

Ein Film von Ted Demme • Wer will, der kann die Geschichte des gescheiterten TrĂ€umers George Jung (Johnny Depp) in den Akten des FBI und des Justizministeriums nachlesen. SĂ€uberlich festgehalten ist dort, wie dieser unscheinbare Bursche aus der amerikanischen Provinz nach Kalifornien kam und mit Marihuana aus Mexiko ein florierendes GeschĂ€ft aufzog. Wie er danach als erster Amerikaner ĂŒberhaupt mit dem kolumbianischen Medellin-Kartell GeschĂ€fte machte und Ende der Siebziger so ziemlich alles in den USA verpulverte, genauer gesagt, Kokain einschleuste. Und wie er dafĂŒr immer wieder ins GefĂ€ngnis wanderte - bis 2014 sitzt der langjĂ€hrige DrogenhĂ€ndler Jung zur Zeit im Zuchthaus.

Was den verbundenen Augen Justitias jedoch verborgen bleiben muss und nun von Regisseur Ted Demme in dessen epischem Drama BLOW weder beschönigend noch dĂ€monisierend erzĂ€hlt wird, das ist die Geschichte des Menschen George Jung. Ein junger Mann, der unter der SchwĂ€che seines vergötterten Vaters (Ray Liotta) und den Launen seiner Mutter (Rachel Griffiths) leidet. Ein sanftmĂŒtiger Aussteiger, dessen Unschuld fĂŒr immer Schaden nimmt, als das Schicksal seine erste Liebe (Franka Potente) zerstört. Und ein wagemutiger Spieler, der zwangslĂ€ufig untergehen muss, als er sich mit dubiosen Dealern (Paul Reubens, Jordi MollĂĄ) und einer absolut unzĂ€hmbaren Frau (Penelope Cruz) einlĂ€sst. Genug Stoff fĂŒr mehrere Lebensgeschichten. Und wie immer die Gesellschaft George Jung beurteilen mag - seine Fehler und seine Reue, den Aufstieg und den Fall. Letzten Endes ist der Mann mehr als ein DrogenhĂ€ndler. Sondern auch Sohn. Utopist. Erfinder seiner selbst. Romantiker. Und vor allem: ein Vater...

 

REGIE:
Ted Demme
PRODUKTION:
Joel Stillerman
Denis Leary
CAST:
Johnny Depp
Penelope Cruz
Franka Potente
Ray Liotta
Jordi MollĂ 
Rachel Griffiths
Ethan Suplee
DREHBUCH:
David McKenna
Nick Cassavetes
KAMERA:
Ellen Kuras
SCHNITT:
Kevin Tent
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Michael Hanan

       
  Borderland Blues
 
       
 

Ein Film von Gudrun Gruber • Sonora-WĂŒste, Arizona: Ein meilenlanger Metallkoloss trennt die USA und Mexiko in zwei Territorien. JĂ€hrlich werden die Überreste hunderter Migranten zwischen KaktuswĂ€ldern und steinigen Felsen geborgen. Die angespannte Situation hat die Bewohner des Grenzgebiets in zwei Lager geteilt. Die einen verlangen noch mehr Sicherheit – die anderen fordern mehr humanitĂ€re Hilfe. Gudrun Gruber hat Anwohner, NGO-Mitarbeiter, aber auch selbsternannte GrenzwĂ€chter auf ihren Wegen durch das Gebiet begleitet.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Gudrun Gruber
PRODUKTION:
Gudrun Gruber
KAMERA:
Bernd Effenberger
SCHNITT:
Gaby Kull-Neujahr
MUSIK:
Dominik Giesriegl

       
  Born to be Wild
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Wild Hogs - Auf der Strasse nach nirgendwo kann viel passieren... • Vier Möchtegern-Biker, die gerade in ihrer Midlife-Crisis stecken, wĂŒrden gerne etwas Pep in ihr tristes Vorstadtleben bringen und eine „Verschnaufpause“ von stressigem Arbeitsalltag und familiĂ€ren Verpflichtungen einschalten; also beschliessen sie kurzerhand, das Sofa gegen einen Sattel einzutauschen und sich auf das Motorrad zu schwingen, um die Strassen von New Mexico unsicher zu machen.

Allerdings gestaltet sich der Trip auf RĂ€dern abenteuerlicher als erwartet: Auf der Suche nach der grossen Freiheit trifft das ungleiche Vierergespann nĂ€mlich auf eine wilde Horde waschechter Hell’Angels, die Del Fuegos – und die sind alles andere als erfreut ĂŒber den stĂŒmperhaften "Zuwachs" ...

 

REGIE:
Walt Becker
PRODUKTION:
Todd Lieberman
Brian Robbins
Michael Tollin
CAST:
Tim Allen
Martin Lawrence
William H. Macy
John Travolta
Ray Liotta
Marisa Tomei
DREHBUCH:
Brad Copeland
KAMERA:
Robbie Greenberg
SCHNITT:
Ryan Folsey
Christopher Greenbury
Stuart H. Pappé
TON:
Jeff Sawyer
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Michael Corenblith
KOSTÜME:
Lisa Jensen
Penny Rose

       
  Böse Zellen
 
       
 

Ein Film von Barbara Albert • Der FlĂŒgelschlag eines Schmetterlings löst einen Sturm am Golf von Mexico aus. Ein Flugzeug stĂŒrzt ab. Einzige Überlebende: Die lebenslustige Manu. Sechs Jahre spĂ€ter stirbt die junge Mutter bei einem Autounfall. Ihre beste Freundin Andrea ĂŒberlebt, weil sie lĂ€nger in der Disco bleibt.

Das schon lange andauernde VerhĂ€ltnis zwischen Andrea und Manus Mann kann nun offiziell werden. Erlebt jedoch einen jĂ€hen Bruch als Andrea schwanger wird und nicht weiss, wer der Vater ist. Der Junge, der den Unfall und Manus Tod verursacht hat, muss damit leben, dass seine Freundin durch den Unfall fĂŒr immer querschnitt gelĂ€hmt ist. In seiner Verzweiflung versucht er in einer spiritistischen Sitzung Kontakt mit den Verstorbenen aufzunehmen. Manus Bruder lernt in seiner Trauer eine junge Frau kennen. Diese ist jedoch gefangen in ihrer Suche nach dem unbekannten Vater. Sie sucht in einer systemischen Familienaufstellung nach Antworten auf ihre Fragen. Ihre Mutter erklĂ€rt einem alten Freund ihre Liebe, wird ĂŒberrascht zurĂŒckgewiesen und versucht, sich umzubringen. Manus kleine Tochter wiederum scheint trotz Tod der Mutter immer noch mit ihr im Kontakt zu sein. Immer wieder spricht sie davon, dass die Mutter bei ihr ist.

Manus Freunde und Bekannte verstricken sich zunehmend in einem Netz von Beziehungen. Die Schicksale all derer, die in diesem Netz gefangen sind, bestimmen sich durch selbst gefĂ€llte Entscheidungen, die oft zu Liebe, VerstĂ€ndnis und GlĂŒck fĂŒhren. Aber auch zu Schuld, Leiden und sogar zum Tod.

 

REGIE:
Barbara Albert
PRODUKTION:
Martin Gschlacht
Antonin Svoboda
CAST:
Kathrin Resetarits
Ursula Strauss
Georg Friedrich
Marion Mitterhammer
DREHBUCH:
Barbara Albert
KAMERA:
Martin Gschlacht
SCHNITT:
Monika Willi
TON:
Bernhard Schmid
AUSSTATTUNG:
Bruno Wagner
KOSTÜME:
Monika Buttinger

       
  Bread and Roses
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2001]
       
 

By Ken Loach • Gibt es einen Filmregisseur, der seiner Überzeugung treuer ist als Ken Loach? Film um Film erzĂ€hlt der Brite mit viel Gerechtigkeitssinn und Wissen um gesellschaftliche Bedingtheiten, aufrĂŒttelnde Geschichten um SehnsĂŒchte, Hoffnungen und TrĂ€ume. Seine Helden sind Arbeiter und Arbeitslose, Busfahrer, Deserteure und einfache MĂ€dchen. Dies selbst dann, wenn Loach fern der Heimat dreht wie in «Carla's Song» und «Land and Freedom». Oder wie in BREAD AND ROSES, der in Los Angeles spielt - und von dem Loach sagt, er habe vor allem versucht, die Stadt der Engel aus einer Sicht zu filmen, die das Mainstream-Kino nicht kennt. Loachs Los Angeles ist dasjenige der spanisch sprechenden Immigranten, der Menschen aus Puerto Rico, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Equador. Viele unter ihnen weilen ohne Papiere im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So auch Maya, die zum Auftakt von BREAD AND ROSES von zwei «Coyotes» gefĂŒhrt ĂŒber die Grenze von Mexiko nach L.A. kommt. Ihre Schwester Rosa hat ihr einen Job besorgt, doch Maya mag die Arbeit an der Bar nicht. Lieber geht sie putzen. Und gehört damit zur riesigen Masse schlechtest bezahlter, nicht versicherter HeinzelmĂ€nnchen, die L.A.s Banken und Prunkbauten ĂŒber Nacht blitzblank putzen. «Die Putz-Uniformen machen uns unsichtbar», heisst es in BREAD AND ROSES; Ken Loach aber will, dass man sieht. Steckt seine Protagonisten in rote T-Shirts. LĂ€sst Liebe passieren. Und plĂ€doyiert eindringlich und herzzerreissend fĂŒr mehr HumanitĂ€t und Gerechtigkeit.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Pilar Padilla
Adrien Brody
Elpidia Carillo
Jack McGee
Monica Rivas
Frank Davila
Lillian Hurst
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Jonathan Morris
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Martin Johnson

       
  Broken Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2015]
       
 

Ein Film von StĂ©phanie Barbey & Luc Peter • In einer WĂŒstenlandschaft im Schatten des gewaltigen Grenzzauns, der zur Kontrolle illegaler Einwanderer aus Mexiko errichtet wurde, erzĂ€hlen sieben Amerikaner, wie die Grenze ihr Leben verĂ€ndert. Schwankend zwischen Furcht, Empörung und bisweilen auch MitgefĂŒhl, folgen sie wie besessen den Spuren der Einwanderer, denen sie doch nie begegnen.

 

REGIE:
Stéphanie Barbey
Luc Peter
DREHBUCH:
Stéphanie Barbey
Luc Peter
KAMERA:
Luc Peter
Peter Mettler
SCHNITT:
Florent Mangeot
Peter Mettler
Vincent Pluss
TON:
Etienne Curchod
JĂŒrg Lempen
MUSIK:
Franz Treichler

       
  Cartel Land
 
       
 

Ein Film von Matthew Heineman • Die Drogenkartelle in Mexiko ĂŒberziehen das Land mit Mord und Terror. Die Politik ist schon lange Teil der milliardenschweren GeschĂ€fte und paktiert mit den mĂ€chtigen Bossen. Doch der Widerstand aus der Bevölkerung wĂ€chst: Im SĂŒden Mexikos greifen die Menschen zu den Waffen und gehen gewaltsam gegen den Einfluss der Kartelle vor. AnfĂŒhrer der "Autodefensas" – wie sie sich nennen – ist der angesehene Arzt JosĂ© "El Doctor" Mireles. Eine Stadt nach der anderen befreit er zusammen mit seinen MĂ€nnern aus der Gewalt der Clans. Zur gleichen Zeit formiert sich im US-Staat Arizona eine weitere BĂŒrgerwehrbewegung. Der Ex-Soldat Tim "Nailer" Foley und seine paramilitĂ€rische Gruppe patrouillieren schwerbewaffnet an der mexikanischen Grenze. Auch sie haben das Vertrauen in ihren Staat verloren und jagen auf eigene Faust nach Drogenschmugglern. Im Ă€usserst brutalen Kampf der BĂŒrgerwehren gegen die Kartelle stellt sich bald schon die Frage: Wo verlĂ€uft die Grenze zwischen Gut und Böse?

 

REGIE:
Matthew Heineman
PRODUKTION:
Tom Yellin
CAST:
Robert Hetrick
KAMERA:
Matthew Heineman
Matt Porwoll
SCHNITT:
Matthew Hamachek
Matthew Heineman
Bradley J. Ross
Pax Wassermann
TON:
Leslie Bloome
Ryan Collison
Jonathan Fang
Sean Garnhart
MUSIK:
Jackson Greenberg
H. Scott Salinas

       
  Casa de los Babys
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juni 2004]
       
 

Six Women. One Dream • Casa de los Babys hĂ€lt den emotionalsten Augenblick im Leben von sechs weissen Amerikanerinnen fest - jede steht kurz vor der Adoption eines Drittwelt-Babys. In einem exotischen sĂŒdamerikanischen Motel unter der Leitung der schillernden Señora Muñoz mĂŒssen die Frauen geduldig warten, bis die lokalen Behörden ihren Antrag auf Adaption bearbeiten. In dieser nicht endend wollenden Zeit des Ausharrens teilen sie sowohl Hoffnung als auch Angst auf das bevorstehende "Mutter sein".

John Sayles' neuster Film ist ein intensives und provokatives Drama, das sich kritisch und ebenso engagiert mit den kulturellen Unterschieden zwischen Erster und Dritter Welt, der modernen Mutterschaft sowie den Mysterien des Schicksals beschÀftigt.

 

REGIE:
John Sayles
PRODUKTION:
Hunt Lowry
Alejandro Springall
Lemore Syvan
CAST:
Angelina PelĂĄez
Lizzie Curry Martinez
Vanessa Martinez
Amanda Álvarez
Said Martinez
Abel Salas
Marco MondragĂłn
DREHBUCH:
John Sayles
KAMERA:
Mauricio Rubinstein
SCHNITT:
John Sayles
TON:
Judy Karp
MUSIK:
Mason Daring
AUSSTATTUNG:
Felipe FernĂĄndez del Paso
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Che: The Argentine
 
       
 

Part 1 • Am 26. November 1956 segelt Fidel Castro mit 80 Rebellen nach Kuba. Einer dieser Rebellen, Ernesto "Che" Guevara, ein Argentinischer Doktor teilt mit Castro das Ziel den Diktator Fulgencio Batista zu stĂŒrzen. Che entwickelt sich schnell zum Elite KĂ€mpfer und AnfĂŒhrer der Guerilla Bewegung, welcher von seinen Mitstreiter und dem kubanischen Volk geliebt wird. Der Film zeigt die Entwicklung der Kubanischen Revolution und wie er vom Doktor ĂŒber den Kommandanten zu einem Volkshelden wĂ€chst.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Laura Bickford
Steven Soderbergh
CAST:
Julia Ormond
Benicio Del Toro
Pablo Guevara
Franklin DĂ­az
Armando SuĂĄrez CobiĂĄn
Rodrigo Santoro
MarĂ­a Isabel DĂ­az
DemiĂĄn Bichir
DREHBUCH:
Ernesto 'Che' Guevara
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Pablo ZumĂĄrraga
TON:
Mike Chock
Gabriel Gutiérrez
Mark A. Mangini
Hiraldo Pina
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
AntxĂłn GĂłmez
KOSTÜME:
Sabine Daigeler

       
  Chicken Mexicaine
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. September 2007]
       
 

Ein Film von Armin Biehler • Roby Schmucker wird ins GefĂ€ngnis eingeliefert. Das vierte Mal im Knast bleibt er ruhig und klĂ€rt die Lage ab. Nichts ist mehr wie frĂŒher, die Gangart hĂ€rter. Der Direktor empfiehlt: ordentlich arbeiten und keine Gewalt. Roby rechnet damit, bald wieder draussen zu sein. Aber nach seiner Verurteilung schaut er der nackten Tatsache ins Auge: 12 Jahre Zuchthaus. Flucht oder Selbstmord. Als der Ausbruchversuch misslingt, kassiert Roby verschĂ€rfte Bunkerhaft. Er ist ganz unten.
 
Auf sich selbst zurĂŒckgeworfen trĂ€umt er wehmĂŒtig von seiner Zeit in Afrika. Dort arbeitete er als Monteur und grĂŒndete eine Familie. In Erinnerung an dieses GlĂŒck setzt sich in Roby Schmuckers Kopf unverrĂŒckbar ein Gedanke fest: Er will raus und seine Tochter wieder sehen. Deshalb vertraut er sich dem muslimischen Gefangen Mohammed Hiab an. Die beiden machen eine unglaubliche Entdeckung im Keller des Knastes. Der Direktor wird erpressbar und der SchlĂŒssel zur Freiheit ist zum Greifen nah. Roby Schmucker hat den Kampf seines Lebens auszufechten.

 

REGIE:
Armin Biehler
PRODUKTION:
Rudolf Santschi
CAST:
Bruno Cathomas
Peter RĂŒhring
Oliver Zgorelec
Juana von Jascheroff
Gimma
MUSIK:
Gimma
Toni Vescoli

       
  Children of Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Keine Kinder, keine Zukunft, keine Hoffnung • Eine packende Zukunftsvision nach einem Roman der Bestseller-Autorin P.D. James mit hochkarĂ€tiger Starbesetzung unter der Regie des Mexikaners Alfonso CuarĂłn (Harry Potter and the Prisoner of Azkaban, Y tu mamĂĄ tambiĂ©n).Im Jahr 2027 ist die Menschheit vom Aussterben bedroht. Als der jĂŒngste Mensch auf Erden mit nur gerade 18 Jahren stirbt, greift Anarchie um sich und nationalistische Gruppierungen streben an die Macht. Doch dann wird in London eine schwangere Frau entdeckt. Der Regierungsagent Theodore Faron (Clive Owen, Inside Man) erhĂ€lt den Auftrag, diese Frau sicher auf eine geschĂŒtzte Insel zu bringen. Wissenschaftler sollen sie untersuchen und ein Mittel finden, um die Menschheit zu retten.

 

REGIE:
Alfonso CuarĂłn
PRODUKTION:
Marc Abraham
Eric Newman
Hilary Shor
Iain Smith
Tony Smith
CAST:
Clive Owen
Julianne Moore
Michael Caine
Chiwetel Ejiofor
Charlie Hunnam
Claire-Hope Ashitey
DREHBUCH:
Alfonso CuarĂłn
Timothy J. Sexton
David Arata
Hawk Ostby
Mark Fergus
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Alfonso CuarĂłn
Alex RodrĂ­guez
TON:
David Evans
MUSIK:
John Tavener
AUSSTATTUNG:
Jim Clay
Geoffrey Kirkland
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Chronic
 
       
 

Ein Film von Michel Franco • Akribisch und leidenschaftlich erfĂŒllt David seine Aufgaben als Krankenpfleger: Er begleitet Menschen in ihrer allerletzten Lebensphase. Die fast schon obsessive Hingabe zu seinen Patienten kommt aber nicht immer gut an – und rĂŒhrt nicht zuletzt aus einem eigenen unterdrĂŒckten Schmerz, der immer wieder an die OberflĂ€che kommt
 In seinem ersten englischsprachigen Film enthĂŒllt Michel Franco eindrĂŒcklich die komplex gelagerten Schichten von Davids Psyche. In Cannes wurde er dafĂŒr prompt mit dem Preis fĂŒr das beste Drehbuch ausgezeichnet. Tim Roth packt in der Rolle Davids sein ganzes Können wieder einmal aus.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Michel Franco
PRODUKTION:
Gabriel Ripstein
Michel Franco
Moisés Zonana
Gina Kwon
CAST:
Tim Roth
Sarah Sutherland
Robin Bartlett
Rachel Pickup
Michael Cristofer
David Dastmalchian
Bitsie Tulloch
Nailea Norvind
DREHBUCH:
Michel Franco
KAMERA:
Yves Cape
SCHNITT:
Michel Franco
Julio C. Perez IV
TON:
Frank Gaeta
AUSSTATTUNG:
Matt Luem
KOSTÜME:
Diaz

       
  Cinco dias sin Nora
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2010]
       
 

Nora's Will • Nora und JosĂ© waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenĂŒberliegenden Wohnungen an derselben Strasse einer mexikanischen Stadt. Nora plant ihren Tod und will dabei ihren Ex-Mann JosĂ© noch einmal tĂŒchtig beschĂ€ftigen. Es ist Noras letzter Wille, dass JosĂ© sich um ihr BegrĂ€bnis kĂŒmmern soll, das sich, wegen einem religiösen Feiertag und ihrem Freitod, als recht schwierig erweist. Zudem findet JosĂ© ein mysteriöses Foto unter Noras Bett. Es erinnert ihn und uns daran, wie die grössten Liebesgeschichten oft an den kleinsten Orten verborgen schlummern. In ihrem ebenso komischen wie sanften Spielfilmerstling erzĂ€hlt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte ĂŒber so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. Der Film ist von feinstem Humor - eine echte Entdeckung.

 

REGIE:
Mariana Chenillo
PRODUKTION:
Mariana Chenillo
Laura Imperiale
CAST:
Enrique Arreola
Ari Brickman
Juan Carlos Colombo
Marina de Tavira
Max Kerlow
VerĂłnica Langer
Martin LaSalle
DREHBUCH:
Mariana Chenillo
KAMERA:
Alberto Anaya
SCHNITT:
Mariana Chenillo
Óscar Figueroa
MUSIK:
Dario GonzĂĄlez Valderrama
AUSSTATTUNG:
Alejandro GarcĂ­a
KOSTÜME:
Gabriela Fernandez

       
  Club SĂĄndwich
 
       
 

Ein Film von Fernando Eimbcke • Nebensaison an der mexikanischen KĂŒste: Die alleinerziehende Mutter Paloma und ihr 16-jĂ€hriger Sohn Hector verbringen eine Woche in einer verlassenen Hotelanlage. Sonnenschein, Swimmingpool, Musik und gelegentliche Club-Sandwiches verschönern die Tage. Nichts scheint ihren MĂŒssiggang, ihre NĂ€he zu stören. Bis eines Tages Jazmin auftaucht – eine Altersgenossin von Hector, die den Mikrokosmos der beiden gehörig durcheinanderbringt. Mit viel Raffinesse, SensibilitĂ€t und lakonischem Humor erzĂ€hlt Fernando Eimbcke, einer der stilsichersten Komödianten des neuen mexikanischen Kinos, vom Erwachsenwerden – und vom Gehenlassen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Fernando Eimbcke
PRODUKTION:
Christian ValdeliĂšvre
Jaime B. Ramos
CAST:
María Renée Prudencio
Lucio Giménez Cacho
Danae Reynaud Romero
DREHBUCH:
Fernando Eimbcke
KAMERA:
MarĂ­a Secco
SCHNITT:
Mariana RodrĂ­guez
AUSSTATTUNG:
Eugenio Caballero
KOSTÜME:
Andrea Manuel

       
  Coco
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2017]
       
 

Ein Film von Lee Unkrich • Der angehende Musiker Miguel bestreitet mit dem charmanten Schwindler Hector eine aussergewöhnliche Reise zur Geschichte seiner Familie durch das farbenfrohe Land der Toten.

 

REGIE:
Lee Unkrich
PRODUKTION:
Darla K. Anderson
DREHBUCH:
Adrian Molina
Lee Unkrich
TON:
Greg Crawford
MUSIK:
John Powell

       
  Containment
 
       
 

Ein Film von Peter Galison & Robb Moss • „Achtung! Hier ist radioaktiver Abfall vergraben.“ Die Entsorgung langlebiger radioaktiver Substanzen – sie bleiben in manchen FĂ€llen Hunderttausende von Jahren lebensgefĂ€hrlich – ist eine der grossen Herausforderungen der Gegenwart. Wie schĂŒtzen wir zukĂŒnftige Generationen? Können wir unsere AtommĂŒlldeponien unter Kontrolle halten? Und welche Massnahmen braucht es, um sie fĂŒr die Ewigkeit erkenntlich zu machen? Regierungen rund um den Globus suchen verzweifelt nach Lösungen. CONTAINMENT nimmt uns mit auf eine Reise 650 Meter unter die Erde ins US-AtommĂŒll-Endlager nach New Mexico, aber auch nach Fukushima und in die verseuchte Gegend am Savannahfluss in SĂŒdkalifornien. Dabei blicken wir auch in eine skizzierte Zukunft – einen beunruhigenden Ort.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Peter Galison
Robb Moss
PRODUKTION:
Robb Moss
Peter Galison
KAMERA:
Hervé Cohen
Tim Cragg
Austin DeBesche
Leonard Retel Helmrich
Stephen McCarthy
SCHNITT:
Chyld King
MUSIK:
Mike Einziger
Danny Bensi & Saunder Jurriaans
Tristeza

       
  Cowboys & Aliens
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2011]
       
 

Ein Film von Jon Favreau • Blockbuster Regisseur Jon Favreau (Iron Man) vereint Daniel Craig (Bond) und Harrison Ford (Indiana Jones) im Event-Blockbuster des Sommer 2011. HochkarĂ€tige Produzenten wie Steven Spielberg, Ron Howard und Brian Grazer bĂŒrgen fĂŒr höchste QualitĂ€t und garantieren ganz grosses Kino in diesem Action-Thriller.

 

REGIE:
Jon Favreau
PRODUKTION:
Brian Grazer
Ron Howard
Alex Kurtzman
Damon Lindelof
Roberto Orci
CAST:
Daniel Craig
Olivia Wilde
Harrison Ford
Sam Rockwell
Clancy Brown
Paul Dano
DREHBUCH:
Roberto Orci
Alex Kurtzman
Damon Lindelof
Mark Fergus
Hawk Ostby
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Dan Lebental
Jim May
TON:
Frank E. Eulner
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Scott Chambliss
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Crash
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. August 2005]
       
 

Ein Film von Paul Haggis • In dem neuen Thriller "Crash" spielen neben der allseits bekannten Sandra Bullock (Speed), die Jean verkörpert, unter anderem auch Grössen wie Brendan Fraser (The Mummy), Forest Whitaker (Ghost Dog) und Matt Dillon mit.
Eine Geschichte ĂŒber Menschen, die in Los Angeles per Zufall aufeinander treffen und die daraus resultierenden Konsequenzen. Spannend, aufregend, mitreissend.

 

REGIE:
Paul Haggis
PRODUKTION:
Don Cheadle
Paul Haggis
Mark R. Harris
Robert Moresco
Cathy Schulman
Bob Yari
CAST:
Sandra Bullock
Don Cheadle
Matt Dillon
Jennifer Esposito
William Fichtner
Brendan Fraser
DREHBUCH:
Paul Haggis
Robert Moresco
KAMERA:
James Muro
SCHNITT:
Hughes Winborne
TON:
Sandy Gendler
MUSIK:
Mark Isham
Shani Rigsbee
AUSSTATTUNG:
Laurence Bennett
KOSTÜME:
Linda M. Bass

       
  Crossing Over
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Wayne Kramer • Max Brogan (Harrison Ford) ist Spezialagent der Einwanderungsbehörde in Los Angeles. Seine Aufgabe ist es, illegale Immigranten aufzuspĂŒren und zurĂŒck ĂŒber die Grenze zu schicken. Kein Job fĂŒr schwache Nerven, und kein Job, der spurlos an Brogan vorĂŒbergeht: Sein Mitleid mit einer Mexikanerin, die ihren kleinen Sohn allein in L.A. zurĂŒcklassen muss, bringt ihn in grosse Schwierigkeiten. Aber auch andere Menschen warten hier auf Arbeitserlaubnis und EinbĂŒrgerung: die Familie von Brogans persischem Partner Hamid Baraheri (Cliff Curtis), eine junge Schauspielerin aus Australien, ein britischer Musiker, ein koreanischer Teenager. Manche von ihnen nehmen die Sache selbst in die Hand und versuchen, mit Bestechung oder Hochstapelei den Prozess zu beschleunigen. Doch das geht selten gut...

 

REGIE:
Wayne Kramer
PRODUKTION:
Wayne Kramer
Frank Marshall
CAST:
Harrison Ford
Ray Liotta
Ashley Judd
Jim Sturgess
Cliff Curtis
Summer Bishil
Alice Braga
Alice Eve
DREHBUCH:
Wayne Kramer
KAMERA:
Jim Whitaker
SCHNITT:
Arthur Coburn
TON:
Scott Hecker
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Toby Corbett
KOSTÜME:
Kristin M. Burke

       
  Dallas Buyers Club
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Jean-Marc VallĂ©e • Dallas, 1985: Der Cowboy Ron Woodroof (Matthew McConaughey) fĂŒhrt ein exzessives Leben auf der Überholspur. Rodeos, Alkohol, Koks und Frauen bestimmen seinen Alltag. Als Woodroof wegen einer SchlĂ€gerei im Krankenhaus landet, eröffnet ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung, dass er HIV-positiv ist und nur noch 30 Tage zu leben hat. Die Welt des homophoben Texaners bricht zusammen - fĂŒr ihn ist es unfassbar, dass er sich mit dieser „Schwulenkrankheit“ infiziert haben soll. Nachdem ihm das von seiner Ärztin Dr. Eve Saks (Jennifer Garner) verschriebene, einzige legale Medikament AZT mehr schadet als nutzt, sucht er nach Alternativen. Ron wird in Mexiko fĂŒndig und beginnt, die in den USA illegalen Medikamente im grossen Stil ins Land zu schmuggeln. Um sein GeschĂ€ft noch lukrativer zu machen, lĂ€sst er sich auf einen Deal mit dem homosexuellen Rayon (Jared Leto) ein: Gemeinsam grĂŒnden sie den „Dallas Buyers Club“, durch dessen kostenpflichtige Mitgliedschaft man unbegrenzten Zugang zu den PrĂ€paraten bekommt. Mit dem GeschĂ€ft ihres Lebens entsteht nach und nach eine besondere Beziehung zwischen dem ehemals rĂŒcksichtslosen Hedonisten und dem sensiblen Homosexuellen. Der Club wird in Windeseile landesweit bekannt und die Medikamenten-Flatrate findet bei Rons und Rayons Leidensgenossen reissenden Absatz. Mit dem Erfolg gerĂ€t die Organisation allerdings schnell ins Visier der FDA (Food and Drug Administration). Denn die Gesundheitsbehörden sind, ganz im Sinne der Pharmaindustrie, nicht gewillt, das rentable GeschĂ€ft mit den Kranken aus den HĂ€nden zu geben. Ron beschliesst, sich gegen das System zu stellen und nicht nur fĂŒr das Recht der Kranken, sondern fĂŒr das Leben zu kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Jean-Marc Vallée
PRODUKTION:
Robbie Brenner
Rachel Winter
CAST:
Matthew McConaughey
Jennifer Garner
Jared Leto
Steve Zahn
Dallas Roberts
DREHBUCH:
Craig Borten
Melisa Wallack
KAMERA:
Yves BĂ©langer
SCHNITT:
Martin Pensa
Jean-Marc Vallée
AUSSTATTUNG:
John Paino
KOSTÜME:
Kurt and Bart

       
  Das kurze Leben des Jose Antonio Gutierrez
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Heidi Specogna • JosĂ© Antonio Gutierrez war einer von 300’000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerikanischer Seite, der in diesem Krieg im Gefecht gefallen ist. GekĂ€mpft hat er als sogenannter Greencard-Soldier - einer von etwa 32’000, die in den Reihen der US Armee fĂŒr ein fremdes Vaterland kĂ€mpfen.

Der Film erzĂ€hlt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes aus Guatemala, das sich auf der Panamericana auf die weite Reise immer nordwĂ€rts machte – voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft – und schliesslich weitab von seiner Heimat als amerikanischer Held gestorben ist.

Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf JosĂ© Antonios Odyssee – von Guatemala ĂŒber Mexiko in die USA. Die ErzĂ€hler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben: seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton.

Die ErzĂ€hler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtĂ€glich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im GepĂ€ck, als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, fĂŒr ein kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie fĂŒr immer den RĂŒcken zu kehren.

JosĂ© Antonio Gutierrez Geschichte ist nicht die eines Abenteuers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu ĂŒberleben – auf beiden Seiten dieser Welt.

 

REGIE:
Heidi Specogna
DREHBUCH:
Heidi Specogna
Erika Harzer
KAMERA:
Rainer Hoffmann
Thomas Keller
SCHNITT:
Ursula Höf
TON:
Paul Oberle
MUSIK:
Hans Koch

       
  Deepwater Horizon
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Blockbuster-Spezialist Peter Berg rekonstruiert die letzten, folgenschweren Stunden auf der Ölplattform Deepwater Horizon und erzĂ€hlt die packende Geschichte jener MĂ€nner, die bei dem Versuch, das Unvermeidliche abzuwenden, ihr Leben riskierten. 2010 steht die Ölbohranlage Deepwater Horizon kurz vor einem bahnbrechenden Rekord. Über 100 Millionen Barrel Öl sollen aus dem Golf von Mexiko gewonnen werden. Das Team um die beiden Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) ist beauftragt, die Förderung vorzubereiten. Doch Tests zeigen, dass der Druck auf das Bohrloch viel zu hoch ist. Trotz energischer Warnungen seitens der Crew wird vom Ölmulti am Plan festgehalten. Es kommt zu einen "Blowout": Gas und Öl schiessen unter enormem Druck unkontrolliert an die OberflĂ€che, gewaltige Explosionen sind die Folge. Über 120 Menschen sind plötzlich auf der Plattform eingeschlossen. Williams und sein Team setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die Verletzten zu evakuieren und Überlebende zu retten. Ein brandgefĂ€hrlicher Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Mark Vahradian
David Womark
CAST:
Mark Wahlberg
Kurt Russell
Kate Hudson
Dylan O'Brien
DREHBUCH:
J.C. Chandor
Matthew Michael Carnahan
Matthew Sand
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
Gabriel Fleming
TON:
David Wyman
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  DespuĂ©s de LucĂ­a
 
       
 

After Lucia

 

REGIE:
Michel Franco
PRODUKTION:
Michel Franco
Alexis Fridman
Elias Menasse
Billy Rovzar
Fernando Rovzar
Marco Polo Constandse
CAST:
Tessa Ia
Gonzalo Vega Jr.
Tamara Yazbek
HernĂĄn Mendoza
DREHBUCH:
Michel Franco
KAMERA:
Chuy ChĂĄvez
SCHNITT:
Antonio Bribiesca Ayala
TON:
Daniel Paredes Guerrero

       
  Diarios de Motocicleta
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2004]
       
 

Nach dem Reisetagebuch von Che Guevara • Im warmherzigen Road-Movie erzĂ€hlt der Brasilianer Walter Salles die mainstreamschöne Reise zu einem sozialen und politischen Bewusstsein.

1952 startet Ernesto „Che“ Guevara im Alter von 23 Jahren mit seinem Freund Alberto Granado eine Reise per Motorrad quer durch SĂŒdamerika. Die beiden Studenten reisen nach Argentinien, Chile, Brasilien und Peru auf der Suche nach Spass und Abenteuern. Doch die Fahrt durch den Kontinent wird fĂŒr Guevara zur Entscheidungsgrundlage, welchen Pfad sein spĂ€teres Leben einschlagen soll. Guevara, hervorragend gespielt vom Mexikaner Gael GarcĂ­a Bernal, entdeckt die Seele Lateinamerikas und findet damit seine Mission.

Ein Film, der tatsÀchlich die QualitÀten eines Tagebuchs hat: Er wirkt dringlich, spontan, leidenschaftlich, stellenweise aber auch vertrÀumt und poetisch.

 

REGIE:
Walter Salles
PRODUKTION:
Michael Nozik
Edgard Tenenbaum
Karen Tenkhoff
CAST:
Gael GarcĂ­a Bernal
Rodrigo De la Serna
MĂ­a Maestro
Mercedes MorĂĄn
Jorge Chiarella
DREHBUCH:
Jose Rivera
Ché Guevara
Alberto Granado
KAMERA:
Eric Gautier
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Frank Gaeta
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Carlos Conti
KOSTÜME:
Beatriz De Benedetto
Marisa Urruti

       
  Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Thomas Haemmerli • «Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings» macht sich lustig. Über alles und jeden. Über die Linken, die alles bewahren wollen und sich vor Fortschritt fĂŒrchten. Über die Rechten, die jammern, der Fremde nehme ihnen Wohnung, Arbeit und den letzten Eisenbahn-Sitzplatz weg. Der filmische Essay streitet fĂŒr dichte, vertikal gebaute StĂ€dte und erklĂ€rt die 20-Millionen-Metropole SĂŁo Paulo zum Vorbild fĂŒr die Schweiz. Er folgt der Wohnvita des Autors, der frĂŒher besetzte und heute im Trendquartier besitzt, der weltweit Wohnungen sammelt und sich damit selbst zum Gentrifizierungs-Schurken macht

Regisseur Thomas Haemmerli («Sieben Mulden und eine Leiche») entfĂŒhrt in Weltmetropolen wie Tiflis, SĂŁo Paulo und Mexiko-Stadt. Und er untersucht, warum in den Schweizer StĂ€dten Wohnungen so teuer sind, obwohl ĂŒberall BaukrĂ€ne stehen. Ohne je die Moralkeule zu schwingen fragt er, warum allerorten renoviert wird und die Mieterschaft plötzlich auf der Strasse steht. Ein rasant geschnittener, innovativ gestalteter Film – humorvoll, selbstironisch, provokant.

 

REGIE:
Thomas Haemmerli
PRODUKTION:
Mirjam von Arx
DREHBUCH:
Thomas Haemmerli
KAMERA:
Stéphane Kuthy
SCHNITT:
Daniel Cherbuin
TON:
Dieter Meyer

       
  Don't be afraid of the dark
 
       
 

Ein Film von Troy Nixey • Don’t Be Afraid of the Dark – das ist leicht dahingesagt, als das kleine MĂ€dchen Sally (Bailee Madison) bemerkt, was da in der Dunkelheit lauert. Zusammen mit ihrem Vater Alex (Guy Pearce) und dessen neuer LebensgefĂ€hrtin Kim (Katie Holmes) sind sie in ein altes Haus gezogen, welches sie nach erfolgter Renovierung gewinnbringend verkaufen wollen. Sally fĂŒhlt sich verlassen und kommt nur recht zögerlich mit Kim als neuer Mutter zurecht. Bei ihren einsamen StreifzĂŒgen durchs unheimliche Haus entdeckt Sally schliesslich eine kleine TĂŒr, hinter der sie Stimmen vernimmt, die darum bitten, sie zu befreien, damit sie mit ihr spielen können. Doch die Stimmen entpuppen sich als gefĂ€hrliche kleine DĂ€monen, die, einmal freigelassen, eine tödliche Bedrohung fĂŒr Sally und ihre Familie darstellen. WĂ€hrend ihr Vater Sally keinen Glauben schenken möchte, stellt Kim Nachforschungen an, die die Vergangenheit des Hauses betreffen. Dabei bringt sie in furchtbares Geheimnis ans Licht. Doch bevor sie Sally gegen den Willen von Alex in Sicherheit bringen kann, wird der Strom gekappt und die Familie ist in der Dunkelheit des Hauses gefangen.

 

REGIE:
Troy Nixey
PRODUKTION:
Mark Johnson
CAST:
Katie Holmes
Guy Pearce
Bailee Madison
Alan Dale
Jack Thompson
DREHBUCH:
Guillermo del Toro
Matthew Robbins
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Jill Bilcock
TON:
Robert Mackenzie
Glenn Newnham
MUSIK:
Marco Beltrami
Buck Sanders
AUSSTATTUNG:
Roger Ford
KOSTÜME:
Wendy Chuck

       
  El charro de Toluquilla
 
       
 

Ein Film von JosĂ© Villalobos Romero • Pferd, Sombrero und Gitarre: Mexikanische Klischees, die der Mariachi Jaime GarcĂ­a tĂ€glich lebt. Der Vollzeit-Charro – eine Art mexikanischer Cowboy – liebt leidenschaftlich die Musik, die Frauen und das wilde Leben. Doch das ist nur die eine Seite seines Lebens, in dem nicht mehr alles ist, wie es einmal war: Seine Tochter verlangt vĂ€terliche Aufmerksamkeit und eine HIV-Diagnose zehrt allmĂ€hlich an seinen KrĂ€ften. EL CHARRO DE TOLUQUILLA ist das aussergewöhnliche Portrait eines Mannes, der fĂŒr ein verrĂŒcktes Leben zwischen Tradition und Moderne kĂ€mpft. Witzig, tragisch und ziemlich „loco“.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
José Villalobos Romero
PRODUKTION:
Sergio
Morkin
Claudia Méndez Castañeda
CAST:
Andrea  Domínguez
AgustĂ­n Jaime GarcĂ­a DomĂ­nguez
Analía García  Hernåndez 
Rocío Hernåndez  Gonzålez
DREHBUCH:
José Villalobos Romero
KAMERA:
José Villalobos Romero
SCHNITT:
José Villalobos Romero
Paloma LĂłpez Carrillo
Javier Campos LĂłpez
MUSIK:
Andrés
SĂĄnchez
Gus Reyes

       
  El Crimen del Padre Amaro
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2003]
       
 

Mexikos erfolgreichster Film aller Zeiten • Der junge Padre Amaro wird von seiner Diözese in das abgelegene Bergdorf Los Reyes geschickt, um den alten Padre Benito zu unterstĂŒtzen. Angetreten mit aufrechtem Glauben und dem aufopferungsvollen Wunsch, den Ärmsten unter den Armen zu helfen, entdeckt der junge Priester bald, dass in der Kirchengemeinde vieles im Argen liegt: Padre Benito fungiert als GeldwĂ€scher fĂŒr den örtlichen Drogenbaron und ist sich dabei keiner Schuld bewusst, da er damit den Bau eines Krankenhauses finanziert ausserdem unterhĂ€lt er seit Jahren ein VerhĂ€ltnis mit der Dorfwirtin Sanjuanera. Ein anderer Priester unterstĂŒtzt die Guerillas und lebt mit den Rebellen in den Bergen, und die Dorfirre verfĂŒttert Hostien an ihre Katzen.

Doch auch Padre Amaro kann der SĂŒnde nicht lange widerstehen, als er sich in Sanjuaneras hĂŒbsche 16-jĂ€hrige Tochter Amelia verliebt. Als sie schwanger wird, will sie Los Reyes verlassen, um mit ihm ein neues Leben zu beginnen. Der junge Geistliche aber hat Ambitionen und ist nicht bereit, seine Karriere auf dem Altar der Liebe zu opfern. Als er das MĂ€dchen zur Abtreibung zwingt, kommt es zu lebensgefĂ€hrlichen Komplikationen.

 

REGIE:
Carlos Carrera
PRODUKTION:
Alfredo Ripstein
Daniel Birman Ripstein
CAST:
Gael GarcĂ­a Bernal
Sancho Gracia
Ana Claudia TalancĂłn
DamiĂĄn AlcĂĄzar
Angélica Aragón
Luisa Huertas
Ernesto GĂłmez Cruz
DREHBUCH:
Vicente Leñero
KAMERA:
Guillermo Granillo
SCHNITT:
Óscar Figueroa
TON:
Santiago NĂșñez
MUSIK:
Rosino Serrano
KOSTÜME:
MarĂ­a Estela FernĂĄndez

       
  El Espinazo del Diablo
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2002]
       
 

Von Guillermo del Toro • ”What is a ghost? An emotion, a terrible moment condemned to repeat itself over and over?

An instant of pain perhaps? Something dead which appears at times alive. A sentiment suspended in time... like a blurry photograph... like an insect trapped in amber.”

With these words, spoken by old professor Casares (Federico Luppi), begins the lugubrious fable that will take place at the Santa Lucia School during the last days of the Spanish Civil War. The school is an imposing stone building that shelters the orphans of the Republican militia and politicians, as well as other children who, because of the conflict, have no one to take care of them.

To Santa Lucia, set in a desolate plateau, arrives Carlos (Fernando Tielve), 10 years old, who from his arrival will meet with the hostility of Jaime (Iñigo Garcés), the oldest of the children and clearly the leader of the malnourished troupe of around twenty orphans. Besides Casares, the adult personnel of the school is completed by Carmen (Marisa Paredes), the hardened headmistress, widow of a leftist poet; Alma (Berta Ojea), another teacher; Conchita (Irene Visedo), the cook; and the young caretaker Jacinto (Eduardo Noriega). Agressive and greedy, prone to the fascism that seems about to triumph in the war, Jacinto is infested by hate towards those same walls that saw him grow up and now give him shelter and employment.

Little by little, Carlos will uncover the shady links that unite all of the inhabitants of the school, including the ominous secret that haunts them. With horror, Carlos will discover the tragedy of Santi (Junio Valverde), a student who was brutally murdered, and whose pale specter now begs Carlos for help... and revenge.

Who killed Santi on that horrible night when a bomb spat from one of the planes in the conflict fell right in the center of the courtyard, miraculously without exploding, remaining there like a twisted symbol?

Overcoming his fear, moving from pain to hope, Carlos will finally discover the identity of the killer, and leading the squalid group of children, will fulfill the wishes of Santi’s spirit.

Supernatural melodrama, strange and unpredictable ghost story, ”The Devil’s Backbone” is also a bloody fable of initiation in the form of a gothic story, and the story of how a few moments of pain can remain suspended in time.

 

REGIE:
Guillermo del Toro
PRODUKTION:
AugustĂ­n Almodovar
Berta Navarro
CAST:
Eduardo Noriega
Marisa Paredes
Federico Luppi
Iñigo garces
Fernando Tielve
Irene Visedo
Berta Ojea
DREHBUCH:
Guillermo del Toro
Antonio Trashorras
David Muñoz
KAMERA:
Guillermo Navarro
SCHNITT:
Luis de la Madrid
MUSIK:
Javier Navarrete
AUSSTATTUNG:
Cesar Macarron
KOSTÜME:
Jose Vico

       
  El JeremĂ­as
 
       
 

Ein Film von Anwar Safa • JeremĂ­as ist ein blitzgescheiter Junge. Weder die Eltern noch seine eigensinnige Oma können da mithalten. Doch die Extraportion Grips bringt ihre Probleme mit sich: In der Schule ist der 8-JĂ€hrige ein Aussenseiter. Erst nach einem Intelligenztest wird seine GenialitĂ€t offiziell. WĂ€hrend der Vater mit dem Genie Geld zu verdienen hofft, hat die Mutter Angst, ihren Sprössling an einen skrupellosen Psychiater zu verlieren. FĂŒr JeremĂ­as dagegen dreht sich alles nur um eines: Er will herausfinden, was er einmal werden möchte.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Anwar Safa
PRODUKTION:
Tita Lombardo
MĂłnica Lozano
Alejandro Safa
Anwar Safa
CAST:
MartĂ­n Castro
Karem Momo Ruiz
Isela Vega
Marcela Sotomayor
Daniel Giménez Cacho
Eduardo MacGregor
DREHBUCH:
Ana SofĂ­a Clerici
KAMERA:
Marc Bellver
SCHNITT:
Francisco X. Rivera
TON:
Alejandro de Icaza
MUSIK:
Camilo Froideval
AUSSTATTUNG:
Barbara Enriquez

       
  El orfanato
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Juan Antonio Bayona • Laura (BelĂ©n Rueda) hat die schönsten Jahre ihrer Kindheit in einem Waisenhaus an der spanischen KĂŒste verbracht. 30 Jahre spĂ€ter kehrt Sie mit ihrem Ehemann Carlos (Fernando Cayo) und ihrem siebenjĂ€hrigen Adoptivsohn Simon (Roger PrĂ­ncep) an diesen Ort zurĂŒck, mit der Absicht, das verfallene Waisenhaus zu renovieren und ein Heim fĂŒr geistig behinderte Kinder zu eröffnen.

Doch bald geschehen unheimliche Dinge: Eine mysteriöse alte Dame schnĂŒffelt auf dem GrundstĂŒck herum und Simon erzĂ€hlt von unsichtbaren Freunden, von denen er gar nichts wissen dĂŒrfte. Laura lĂ€sst sich von den Geschichten ihres Sohnes anstecken, bis sie ĂŒberzeugt ist, einem Geheimnis auf der Spur zu sein, das sie tief in ihre eigene Vergangenheit fĂŒhrt.

 

REGIE:
Juan Antonio Bayona
PRODUKTION:
Álvaro Augustín
JoaquĂ­n Padro
Mar Targarona
Guillermo del Toro
CAST:
Belén Rueda
Fernando Cayo
Geraldine Chaplin
Montserrat Carulla
Mabel Rivera
AndrĂ©s GertrĂșdix
DREHBUCH:
Sergio G. SĂĄnchez
KAMERA:
Óscar Faura
SCHNITT:
Elena Ruiz
TON:
Xavier Mas
MUSIK:
Fernando VelĂĄzquez
AUSSTATTUNG:
Josep Rosell
KOSTÜME:
Maria Reyes

       
  El placer es mio
 
       
 

Ein Film von Elisa Miller • Rita und Mateo sind frisch verliebt. Gemeinsam möchten die Akademikerin und der Automechaniker auf der Hacienda von Mateos Vater eine neue Existenz aufbauen. Unbeschwert leben sie in den Tag, machen beide ihr Ding und zusammen mehrmals tĂ€glich Liebe. Dennoch wird ihre junge Beziehung auf eine Probe gestellt. Rita möchte ein Kind, Mateo geht das alles etwas zu schnell, und dann taucht auch noch Mateos Cousine Alexis auf und bringt die Emotionen zur Eskalation. Eifersucht, zerplatzte Illusionen und viel Sex: Das Beziehungsdrama beobachtet menschliche Verhaltensweisen aus einer prononciert weiblichen Perspektive.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Elisa Miller
PRODUKTION:
Christian ValdeliĂšvre
Jaime B. Ramos
Fernando Eimbcke
CAST:
Flor Edwarda Gurrola
Fausto Alzati
Camila Sodi
DREHBUCH:
Elisa Miller
Gabriela Vidal
KAMERA:
MatĂ­as Penachino
SCHNITT:
YibrĂĄn Asuad
MarĂ­a Calle
TON:
Uriel Esquenazi
Victor Navarro

       
  El viaje
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2005]
       
 

Ein Film von Fernando Solanas • Der Argentinier Fernando Solanas schickt den 17jĂ€hrigen Martin Nunca, der mit seiner Mutter und dem Stiefvater in Ushuaia, dem sĂŒdlichsten Zipfel Argentiniens lebt, auf eine lange Reise der Entdeckungen durch den lateinamerikansichen Kontinent. Mit dem Fahrrad bricht er auf, um seinen Vater zu suchen. Unterwegs sammelt er Erfahrungen, lernt die Facetten verschiedener Orte und LĂ€nder kennen. Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires steht unter Wasser, doch der Staatschef Doktor Rana (Frosch) lĂ€sst sich nicht beirren. Er hat unverzĂŒglich auf die anhaltende Katastrophe reagiert und sich angepasst, indem er mit Schwimmflossen aus dem Regierungspalast tritt, um dem Volk sein mediengerechtes LĂ€cheln vorzufĂŒhren. Martin entdeckt die reichen Mythen des Kontinents, die Geschichte der Azteken und der Indios in den Anden genauso wie die katastrophalen sozialen und ökologischen ZustĂ€nde der Gegenwart. Seine Suche nach dem Vater wird ein aufregendes Durchforsten des Kontinents, wobei Solanas mit wunderbaren Ironien die WidersprĂŒchlichkeiten zwischen AlltagsrealitĂ€t und Politik aufzeigt. "Conocer l'America latina" hat er seiner Freundin zum Abschied gesagt, er wolle Lateinamerika erfahren. Und er tut dies im wahrsten Sinn des Wortes: Eine Entdeckungsreise auch fĂŒr uns, eingebettet in die traumhaften BandoneonklĂ€nge von Astor Piazolla.

 

REGIE:
Fernando E. Solanas
PRODUKTION:
Fernando E. Solanas
CAST:
Walter Quiroz
Soledad Alfaro
Ricardo Bartis
Christina Becerra
Marc Berman
Chiquinho BrandĂŁo
Franklin Caicedo
Carlos Carella
DREHBUCH:
Fernando E. Solanas
KAMERA:
Fernando E. Solanas
FĂ©lix Monti
SCHNITT:
Alberto Borello
Jacqueline Meppiel
TON:
AnĂ­bal Libenson
MUSIK:
Egberto Gismonti
Astor Piazzolla
Fernando E. Solanas
AUSSTATTUNG:
Fernando E. Solanas

       
  Emmas GlĂŒck
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2006]
       
 

Nach dem Roman von Claudia Schreiber • EMMA lebt allein als SchweinezĂŒchterin auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie. Sie behandelt ihre Schweine liebevoll bis zum letzten Tag und schlachtet sie auf ihre ganz eigene, zĂ€rtliche Art...

MAX ist AutoverkĂ€ufer, auch allein und hat öfter Magenschmerzen. Beim Arzt erfĂ€hrt er, dass er Krebs hat und sein Leben auf der Kippe steht. Da klaut er das Geld seines einzigen Freundes, bucht einen Flug und will nur noch weit weg. Als Max auf der Flucht mit dem Jaguar aus der Kurve fliegt und auf Emmas Hof landet, beginnt er zu erkennen, dass wahres GlĂŒck viel nĂ€her liegen kann...

Regisseur Sven Taddicken hat den liebevoll-skurrilen Erfolgsroman von Claudia Schreiber mit grosser visueller Kraft in Szene gesetzt. JĂŒrgen Vogel und Neuentdeckung Jördis Triebel meistern den schmalen Grat zwischen Humor und Tragik mit wunderbarer Leichtigkeit und könnten zum Liebespaar dieses Sommers avancieren.

 

REGIE:
Sven Taddicken
PRODUKTION:
Hejo Emons
Stefan Schubert
Ralph Schwingel
CAST:
Jördis Triebel
JĂŒrgen Vogel
Hinnerk Schönemann
Martin Feifel
Karin NeuhÀuser
DREHBUCH:
Claudia Schreiber
Ruth Toma
KAMERA:
Daniela Knapp
SCHNITT:
Andreas Wodraschke
TON:
Andreas Wölki
MUSIK:
Christoph Blaser
Steffen Kahles
AUSSTATTUNG:
Peter Menne
KOSTÜME:
Ute Paffendorf

       
  Fast & Furious
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 2009]
       
 

Neues Modell. Originalteile • Das wird nicht nur die weiblichen Fans freuen: In der vierten Folge des Auto-Action-Spektakels FAST AND FURIOUS treten die Stars der frĂŒheren F&F Filme zusammen auf: Vin Diesel und Paul Walker ebenso wie Michelle Rodriguez und Jordana Brewster. Diesmal lassen sie die Motoren ihrer getunten Boliden von den Highways von Los Angeles bis in die mexikanische WĂŒste aufheulen. Zur BekĂ€mpfung eines gemeinsamen Feindes mĂŒssen der auf der Flucht befindliche BetrĂŒger Dom Toretto (Diesel) und der Agent Brian O’Connor (Walker) zusammenspannen, was fĂŒr einige Troubles sorgt. Hochoktanige Action und unglaubliche Autostunts sind garantiert.

 

REGIE:
Justin Lin
PRODUKTION:
Vin Diesel
Neal H. Moritz
CAST:
Vin Diesel
Paul Walker
Michelle Rodriguez
Jordana Brewster
Laz Alonso
Gal Gadot
John Ortiz
DREHBUCH:
Chris Morgan
KAMERA:
Amir M. Mokri
SCHNITT:
Fred Raskin
Christian Wagner
TON:
Peter Brown
Glynna Grimala
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  FIFA WorldCup 2014
 
       
 

The FIFA WorldCup 2014 • Teams:

Algeria
Cameroon
CĂŽte d'Ivoire
Ghana
Nigeria
Australia
Iran
Japan
Korea Republic
Belgium
Bosnia and Herzegovina
Croatia
England
France
Germany
Greece
Italy
Netherlands
Portugal
Russia
Spain
Switzerland
Costa Rica
Honduras
Mexico
USA

 

       
  Flight of the Butterflies
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2013]
       
 

Ein Film von Mike Slee • Zum ersten Mal dokumentiert der in 3D gefilmte «Flight of the Butterflies» in faszinierenden Luftaufnahmen und mit spezieller Makroaufnahme-Technik den jĂ€hrlichen Migrationszyklus der Monarchfalter. Regisseur Mike Slee hat mit seinem Team die Schmetterlinge auf ihrem langen Weg bis zu ihren mexikanischen Reservaten begleitet. Entstanden ist ein ĂŒberwĂ€ltigender Film, der eine der lĂ€ngsten und erstaunlichsten Tierwanderungen der Welt festhĂ€lt.

 

REGIE:
Mike Slee
PRODUKTION:
Jonathan Barker
Rafael Cuervo
Mike Slee
CAST:
Gordon Pinsent
Patricia Phillips
DREHBUCH:
Mike Slee
Wendy MacKeigan
KAMERA:
Simon De Glanville
SCHNITT:
Susan Shipton
AUSSTATTUNG:
Sandra Kybartas

       
  Forgetting Sarah Marshall
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2008]
       
 

Nie wieder Sex mit der Ex • Eine herzerwĂ€rmende romantische Komödie produziert vom "40 Year Old Virgin" und "Knocked Up" -Macher Judd Apatow: Um seine Ex-Freundin zu vergessen, reist Peter nach Hawaii. Doch genau dorthin – und zwar ins selbe Hotel – verschlĂ€gt es auch seine Ex mit ihrem Neuen. Einem irrwitzigen Urlaubsdesaster steht also nichts mehr im Weg.

 

REGIE:
Nicholas Stoller
PRODUKTION:
Judd Apatow
Shauna Robertson
CAST:
Jason Segel
Kristen Bell
Mila Kunis
Russell Brand
Bill Hader
Liz Cackowski
Maria Thayer
Jack McBrayer
Taylor Wily
DREHBUCH:
Jason Segel
KAMERA:
Russ T. Alsobrook
TON:
George H. Anderson
MUSIK:
Lyle Workman
AUSSTATTUNG:
Jackson De Govia
KOSTÜME:
Leesa Evans

       
  Frida
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2003]
       
 

Salma Hayek als Frida KahloMexiko, Anfang des 20. Jahrhunderts: Die junge, lebenslustige Frida Kahlo (Salma Hayek) geniesst ihr Teenagerdasein in vollen ZĂŒgen - bis ein tragischer Unfall das ungestĂŒme MĂ€dchen ans Bett fesselt. Getrieben von ihrem unerschĂŒtterlichen Lebensmut fĂ€ngt Frida an zu malen - in ihren gefĂŒhlsgewaltigen Bildern gibt sie ihren TrĂ€umen, SehnsĂŒchten und den nicht enden wollenden Schmerzen Ausdruck. Wieder genesen, wird der berĂŒhmte Maler Diego Rivera (Alfred Molina) auf die bildschöne Mexikanerin aufmerksam - die beiden verlieben sich ineinander, heiraten und leben eine der aufregendsten, verrĂŒcktesten Liebesgeschichten des 20. Jahrhunderts. Von ihrer komplexen, leidenschaftlichen und dauerhaften Beziehung zu ihrem Mentor und Ehemann Diego Rivera bis zu ihrer zahlreichen Liebschaften mit MĂ€nnern und Frauen fĂŒhrte die Mexikanerin ein mutiges, kompromissloses Leben als politische, kĂŒnstlerische und sexuelle RevolutionĂ€rin. Ihr Leiden, ihre Einsamkeit, aber auch ihre Lebenslust und ihr unermĂŒdlicher Kampf fanden Entsprechung in einem grandiosen kĂŒnstlerischen Schaffen. Frida Kahlo zĂ€hlt zu den ausdrucksstĂ€rksten KĂŒnstlerinnen aller Zeiten.

 

REGIE:
Julie Taymor
PRODUKTION:
Sarah Green
Salma Hayek
Jay Polstein
Lizz Speed
Nancy Hardlin
CAST:
Salma Hayek
Alfred Molina
Geoffrey Rush
Ashley Judd
Antonio Banderas
Edward Norton
Valeria Golino
DREHBUCH:
Clancy Sigal
Diane Lake
Gregory Nava
Anna Thomas
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Françoise Bonnot
MUSIK:
Elliot Goldenthal
AUSSTATTUNG:
Felipe FernĂĄndez del Paso
KOSTÜME:
Julie Weiss

       
  Future Baby
 
       
 

Ein Film von Maria Arlamovsky • „Ich leihe lediglich meinen Bauch.“ In einem Operationssaal bringt eine junge Mexikanerin ein Kind zur Welt. Damit hat sie ihren Job erledigt – das Neugeborene wird nun seinen amerikanischen Eltern ĂŒbergeben. Wenn der grösste Wunsch vieler Paare nicht erfĂŒllt werden kann, hilft die moderne Reproduktionsmedizin weiter. Aber nicht nur Leihmutterschaften gehören mittlerweile zum Alltag. In Laboratorien tĂŒfteln Fortpflanzungs-Ingenieure an der „perfekten“ Geburtenkontrolle – das „Baby-Business“ boomt. Rund um den Globus begleitet die österreichische Filmemacherin Maria Arlamovsky Paare mit Kinderwunsch, Eizellenspenderinnen und LeihmĂŒtter zu Untersuchungen und befragt sowohl Fachexperten als auch Skeptiker zum Thema.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Maria Arlamovsky
PRODUKTION:
Michael Kitzberger
Wolfgang Widerhofer
Nikolaus Geyrhalter
Markus Glaser
DREHBUCH:
Maria Arlamovsky
KAMERA:
Sebastian Arlamovsky
SCHNITT:
Natalie Schwager
TON:
Sergey Martynyuk
Johannes Winkler
MUSIK:
Vincent Pongracz
Alana Newman

       
  Gatos Viejos
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2012]
       
 

Old Cats • Isadora und Enrique sind um die 80 und leben mit ihren beiden Katzen in einer eleganten Wohnung in Santiago de Chile. Als der Aufzug eine Panne hat, wird Isadora beinahe zur Gefangenen in ihrer eigenen Wohung, in der sie auch noch der Sohn, die Tochter Rosario und deren Freundin besuchen. Ziel der Visite: Die Eltern sollen der Tochter das Apartment ĂŒberschreiben, man weiss ja nie. Isadora, die selbst kleine Anzeichen von Demenz an sich spĂŒrt, wehrt sich verzweifelt und haut ab in den nahe gelegenen Park. Nach dem wunderbar anrĂŒhrenden Erfolgsfilm «Cinco dias sin Nora» aus Mexiko erreicht uns hier eine Überraschung aus Chile, eine besinnliche Komödie ĂŒbers Altwerden. Von den französischen Art-et-Essay-Kinos in Cannes 2011 zum besten Film ihres Programms geadelt.

 

REGIE:
Pedro Peirano
SebastiĂĄn Silva
PRODUKTION:
David Robinson
Sebastian Silva
CAST:
BĂ©lgica Castro
Claudia CeledĂłn
Catalina Saavedra
Alejandro Sieveking
DREHBUCH:
Pedro Peirano
SebastiĂĄn Silva
KAMERA:
Sebastian Silva

       
  Gloria
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Christian Keller • Eine freche, fesselnde und berĂŒhrende Geschichte ĂŒber Triumph, Niederlagen und der Suche nach Liebe. "Gloria" erzĂ€hlt das einzigartige Leben der internationalen Pop Ikone Gloria Trevi (Sofia Espinosa) auch die "mexikanische Madonna" genannt, und ihrer Beziehung zu Manager Sergio Andrade (Marco Perez). In den 90ern stieg Gloria dank ihrer kontroversen Texte und explosiven Hits zum Superstar auf, bis sie beschuldigt wird, einen noch nie dagewesenen Sex-Skandal anzufĂŒhren, der die spanisch-sprachige Welt in den Bann zieht und eine internationale Hetzjagd auf sie auslöst.

 

REGIE:
Christian Keller
PRODUKTION:
Alan B. Curtiss
Christian Keller
Barrie M. Osborne
CAST:
Marco PĂ©rez
SofĂ­a Espinosa
Osvaldo RĂ­os
Estefania Villarreal
Paula Serrano
Ricardo Kleinbaum
DREHBUCH:
Sabina Berman
KAMERA:
MartĂ­n Boege
SCHNITT:
Adriana MartĂ­nez
Patricia Rommel
TON:
MatĂ­as Barberis
MUSIK:
Lorne Balfe
KOSTÜME:
Gilda Navarro

       
  Goal!
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Danny Cannon • Von Kindesbeinen kennt der junge Mexikaner Santiago Munez (KUNO BECKER), der als ZehnjĂ€hriger mit seinem Vater Hernan (TONY PLANA) aus seiner Heimat in die USA geflĂŒchtet ist, nur einen Wunsch: Er will sich seinen Traum erfĂŒllen und Profifussballer werden, bei einem der grossen europĂ€ischen Clubs. Als ihn der ehemalige Talentscout Glen Foy (STEPHEN DILLANE) aus Grossbritannien zufĂ€llig beim Kicken in Los Angeles entdeckt, rĂŒckt er seinem Ziel ein gutes StĂŒck nĂ€her. Glen ist begeistert von Santiagos Talent, seiner Athletik und seiner Eleganz. Doch der Vater des Jungen ist strikt gegen die PlĂ€ne des Jungen: Er soll eines Tages die Nachfolge in dem kleinen GeschĂ€ft seines alten Herren antreten. Der Konflikt eskaliert – und Santiago tritt ohne den Segen des Vaters die Reise nach England an, wo er unangemeldet vor der TĂŒr von Talentscout Glen steht. Und tatsĂ€chlich: Ihm gelingt es, Santiago bei der Premier-League-Mannschaft Newcastle United unterzubringen. Doch damit hat der dornenreiche Weg an die Spitze fĂŒr Santiago gerade erst begonnen...

 

REGIE:
Danny Cannon
PRODUKTION:
Matt Barrelle
Mike Jefferies
CAST:
Kuno Becker
Alessandro Nivola
Marcel Iures
Stephen Dillane
Anna Friel
Kieran O'Brien
DREHBUCH:
Dick Clement
Ian La Frenais
KAMERA:
Michael Barrett
SCHNITT:
Chris Dickens
TON:
Ashley Revell
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Laurence Dorman

       
  Gringo
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2018]
       
 

Ein Film von Nash Edgerton • Eben noch war Harold Soyinka (David Oyelowo) ein unbescholtener US-BĂŒrger mit glĂŒcklichem Privatleben und gutem Job in der Pharmaindustrie. Doch als er wĂ€hrend eines Businesstrips nach Mexiko erfĂ€hrt, dass seine Bosse Richard (Joel Edgerton) und Elaine (Charlize Theron) einen intriganten Coup planen und seine Frau Bonnie (Thandie Newton) ihn betrĂŒgt, hat er schlagartig nichts mehr zu verlieren. Harold inszeniert seine eigene EntfĂŒhrung und fordert ein hohes Lösegeld. Der vermeintlich geniale Plan geht allerdings mĂ€chtig nach hinten los, denn Harold ist, ohne es zu wissen, tief in schmutzige Deals verstrickt. Plötzlich macht alle Welt Jagd auf den Gringo: das mexikanische Drogenkartell, ein gnadenloser Ex-Söldner, schliesslich sogar die US-Drogenfahndung. Harold wird viel GlĂŒck brauchen, um diesem Schlamassel lebend zu entkommen...

 

REGIE:
Nash Edgerton
PRODUKTION:
A.J. Dix
Nash Edgerton
Trish Hofmann
Beth Kono
CAST:
Charlize Theron
Amanda Seyfried
Joel Edgerton
Thandie Newton
Harry Treadaway
Michael Angarano
DREHBUCH:
Anthony Tambakis
Matthew Stone
KAMERA:
Eduard Grau
SCHNITT:
Luke Doolan
David Rennie
Tatiana S. Riegel
TON:
Sean McCormack
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Patrice Vermette
KOSTÜME:
Donna Zakowska

       
  Heli
 
       
 

Ein Film von Amat Escalante • Heli ist kaum erwachsen und doch schon ErnĂ€hrer einer 5-köpfigen Familie. Mit Sorge beobachtet er, wie seine jĂŒngere Schwester Estela mit dem leichtsinnigen Polizeikadetten Beto anbandelt. Als dieser eines Tages zwei entwendete Kokainpakete auf dem Dach von Helis Haus deponiert, gerĂ€t das Leben der Familie komplett aus den Fugen: Schon bald sind nicht nur das hiesige Drogenkartell, sondern auch eine Sondereinheit der Polizei und das MilitĂ€r hinter Heli her und bedrohen seine ganze Familie
 Schonungsloses, mehrfach preisgekröntes Drama, das eine der dunkelsten Seiten Mexikos aufgreift. Eine erzĂ€hlerische Wucht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Amat Escalante
PRODUKTION:
Jaime Romandia
Eva Eisenloeffel
Carlos Reygadas
Amat Escalante
Titus Kreyenberg
CAST:
Armando Espitia
Andrea Vergara
Linda GonzĂĄles
Juan Eduardo Palacios
DREHBUCH:
Amat Escalante
Gabriel Reyes
KAMERA:
Lorenzo Hagerman
SCHNITT:
Natalia LĂłpez
TON:
Sergio DĂ­az
Catriel Vildosola

       
  Homo Faber (Trois Femmes)
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Richard Dindo • Walter Faber glaubt nicht ans Schicksal oder an GefĂŒhle, ist durch und durch Rationalist. Drei Frauen spielten in seinem Leben bisher eine Rolle: Seine ehemalige Verlobte Hanna, seine amerikanische Geliebte Ivy – und schliesslich Sabeth, die sein Weltbild nachhaltig erschĂŒtterte

Walter Faber ist die Hauptfigur von Max Frischs weltberĂŒhmtem Roman «Homo faber». Richard Dindo, einer der wichtigsten Cineasten der Schweiz, hat das Buch dokumentarisch und gleichzeitig fiktionalisiert verfilmt. Gekonnt hat er den Stoff verdichtet und auf die Frauenfiguren fokussiert. Dindo zeigt das Geschehen aus Fabers Perspektive, als wĂŒrde dieser selber filmen. Unsichtbar bleibend spricht Faber ĂŒber die Frauen und seine Beziehungen zu ihnen – in Worten aus Frischs Roman.
Richard Dindos «Homo faber (drei Frauen)» ist radikal und poetisch: eine faszinierende neuartige Form von Literaturverfilmung – und eine LiebeserklĂ€rung an die Frauen.

 

REGIE:
Richard Dindo
CAST:
Daphné Baiwir
Amanda Barron
Marthe Keller
DREHBUCH:
Max Frisch
KAMERA:
Richard Dindo
SCHNITT:
Charlotte TourrĂšs
RenĂ© ZumbĂŒhl

       
  Hostiles
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2018]
       
 

Ein Film von Scott Cooper • 1892, New Mexico. Nach 20 Jahren gewalttĂ€tiger KĂ€mpfe ist die Friedensgeste eigentlich unvorstellbar: Army Captain Joseph J. Blocker (Christian Bale) ĂŒbernimmt noch einen letzten Auftrag und begleitet den sterbenden KriegshĂ€uptling Yellow Hawk (Wes Studi) und dessen Familie zurĂŒck in ihr heiliges Stammesgebiet. Durch unwegsames GelĂ€nde und ihnen feindlich gesinnte Truppen machen sie sich auf den Weg nach Hause. Auf ihrer Reise retten sie eine junge Witwe (Rosamunde Pike), deren Familie grausam ermordet wurde. Die zwei grossen Krieger, einst Rivalen auf dem Schlachtfeld, mĂŒssen nun endgĂŒltig zusammenhalten und einander vertrauen: Denn die Mörder sind nun ihnen auf der Spur...

 

REGIE:
Scott Cooper
PRODUKTION:
Scott Cooper
Ken Kao
John Lesher
CAST:
Christian Bale
Rosamund Pike
Peter Mullan
Ben Foster
Stephen Lang
Jesse Plemons
DREHBUCH:
Scott Cooper
Donald Stewart
KAMERA:
Masanobu Takayanagi
SCHNITT:
Tom Cross
TON:
Craig Berkey
MUSIK:
Max Richter
AUSSTATTUNG:
Donald Graham Burt
KOSTÜME:
Jenny Eagan

       
  Huicholes
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2015]
       
 

The Last Peyote Guardians • Huicholes: The Last Peyote Guardians von Regisseur HernĂĄn Vilchez ist die bewegende Geschichte der Huicholes, eine der letzten indigenen Ethnie in Zentralamerika, und ihr Kampf um Wirikuta, ihr heiligstes Gebiet und Land des Peyote. Wirikuta liegt im mexikanischen Bundesstaat San Luis PotosĂ­, Mexiko, und ist aufgrund seines einzigartigen Ökosystems seit 1998 als heiliges Gebiet bei der UNESCO gelistet. Gleichzeitig ist Wirikuta Ort, wo die Huicholes ihre jĂ€hrlichen spirituellen Pilgerreisen abhalten. Wirikuta, das Herz der Welt, befindet sich jedoch in Gefahr. Zurzeit sehen sich die Bewohner in Wirikuta mit multinationalen Bergbaufirmen konfrontiert, die das heilige Gebiet zwecks Gold- und Mineralienabbau ausbeuten wollen.

 

REGIE:
HernĂĄn Vilchez
PRODUKTION:
HernĂĄn Vilchez
Paola Stefani
DREHBUCH:
HernĂĄn Vilchez
KAMERA:
José Andrés
SolĂłrzano Becerra
SCHNITT:
HernĂĄn Vilchez
MUSIK:
GastĂłn F. Salazar

       
  Human Flow
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2017]
       
 

Ein Film von Ai Weiwei • Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit sind gezwungen, wegen Hunger, Krieg und Vertreibung ihre Heimat zu verlassen. 25 Filmcrews haben u.a. in LĂ€ndern wie Afghanistan, Mexiko, Bangladesh, Frankreich, Griechenland, Deutschland oder im Libanon gedreht.

„Human Flow ist eine persönliche Reise, ein Versuch den Zustand der Menschlichkeit heutzutage zu erfassen. In einer Zeit der Unsicherheit brauchen wir mehr Toleranz, MitgefĂŒhl und gegenseitiges Vertrauen, denn wir sind alle eins. Wenn nicht, muss sich unsere HumanitĂ€t schon bald mit einer viel grösseren Krise auseinandersetzen“, wird Weiwei zitiert.

 

REGIE:
Ai Weiwei
PRODUKTION:
Heino Deckert
Ai Weiwei
Chin-Chin Yap
CAST:
Boris Cheshirkov
Princess Dana Firas of Jordan
Marin Din Kajdomcaj
Ahmad Shuja
Hanan Ashrawi
Peter Bouckaert
Salam Kamal Aldeen
DREHBUCH:
Boris Cheshirkov
Tim Finch
Chin-Chin Yap
KAMERA:
Zanbo Zhang
Xie Zhenwei
SCHNITT:
Nils Pagh Andersen
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Karsten Fundal

       
  In Jackson Heights
 
       
 

Ein Film von Frederick Wiseman • Jackson Heights in Queens, New York City, ist eines der vielfĂ€ltigsten Stadtviertel der Welt. Seine Bewohner reprĂ€sentieren die neue Welle von Einwanderern in den USA: Aus allen Staaten SĂŒdamerikas, aber auch aus Mexiko, Bangladesch, Pakistan, Indien oder China haben sie den Weg hierher gefunden. Einige von ihnen sind US-BĂŒrger, andere haben eine Greencard, eine unbestimmte Anzahl besitzt gar keine Papiere. In Jackson Heights bekommt man 167 verschiedene Sprachen und Dialekte zu hören und trifft auf AnhĂ€nger sĂ€mtlicher Weltreligionen und Glaubensrichtungen. Frederick Wiseman, der grosse Meister des beobachtenden Kinos, wirft seinen Blick auf das Treiben der Menschen im Viertel – sei es im KrĂ€merladen, in der Kirche oder auf der Strasse – wo Schlagworte wie „Integration“, „Ausgrenzung“ oder „kulturelle Differenzen“ tĂ€glich gelebt werden. IN JACKSON HEIGHTS ist das faszinierende Portrait des globalisierten urbanen Lebens unserer Zeit.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Frederick Wiseman
PRODUKTION:
Frederick Wiseman
KAMERA:
John Davey
SCHNITT:
Frederick Wiseman
TON:
Emmanuel Croset

       
  In the Valley of Elah
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2008]
       
 

Ein Film von Paul Haggis • Mike Deerfield ist ein vorbildlicher US-Soldat, der sich bei seinem Einsatz im Irak durch mustergĂŒltiges Verhalten ausgezeichnet hat. Dennoch verschwindet er kurz nach seiner RĂŒckkehr in die USA spurlos. Sein Vater Hank, ein pensionierter Berufssoldat, und seine Frau Joan wenden sich an die junge Polizistin Emily, die bei der Suche nach Mike helfen soll. Schnell haben sie einen fĂŒrchterlichen Verdacht: Könnte Mike nach einer durchzechten Nacht von Freunden aus seinem eigenen Platoon ermordet worden sein?

 

REGIE:
Paul Haggis
PRODUKTION:
Laurence Becsey
Darlene Caamano
Paul Haggis
Steve Samuels
Patrick Wachsberger
CAST:
Tommy Lee Jones
Charlize Theron
Jason Patric
Susan Sarandon
James Franco
Barry Corbin
Josh Brolin
Frances Fisher
DREHBUCH:
Mark Boal
Paul Haggis
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Jo Francis
TON:
Wylie Stateman
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Laurence Bennett
KOSTÜME:
Lisa Jensen

       
  Innocent Voices
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Luis Mandoki • In den 80er Jahren herrscht in dem mittelamerikanischen Land El Salvador ein heftiger BĂŒrgerkrieg. Unversöhnlich und bis an die ZĂ€hne bewaffnet stehen sich die Truppen der korrupten Regierung und Einheiten der Guerilla gegenĂŒber. FMLN - Farabundo Marti National Liberation Front - nennt sich die von Landarbeitern organisierte Widerstandsbewegung. Zwölf Jahre dauert ihr Befreiungskampf, in dessen Verlauf 75'000 Salvadorianer sterben, 8'000 vom Erdboden verschwinden und eine knappe Million Menschen emigrieren. Einer von ihnen ist der zwölfjĂ€hrige Oscar Torres. Was er damals erlebt hat, bildet die Grundlage fĂŒr sein Drehbuch, nach dem VOCES INOCENTES entstand.
Der Film schildert auf packende und berĂŒhrende Weise das Schicksal des elfjĂ€hrigen Chava (Carlos Padilla), der im umkĂ€mpften Dorf Cuscatazingo lebt. Als sein Vater seine Familie im Stich lĂ€sst und sich sein Onkel den Guerillatruppen anschliesst, wird der Junge unversehens zum Familienvorstand. Da die Regierung nicht davor zurĂŒckschreckt, schon zwölfjĂ€hrige Jungen zum MilitĂ€rdienst einzuziehen, scheint das Ende seiner Kindheit unmittelbar bevor. Doch schon jetzt ist sein Alltag vom Kampf ums Überleben geprĂ€gt und sein Dorf ein Ort zwischen Spielplatz und Schlachtfeld. WĂ€hrend er sich allmĂ€hlich in seine Klassenkameradin Cristina Maria (Xuna Primus) verliebt, rĂŒckt der Krieg immer nĂ€her. So wie der Tag, an dem er zur Armee muss.
VOCES INOCENTES ist ein starker, ĂŒberzeugender Anti-Kriegsfilm, produziert von Lawrence Bender (AMORES PERROS, KILL BILL VOL.1 & 2).

 

REGIE:
Luis Mandoki
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Luis Mandoki
Alejandro SoberĂłn Kuri
CAST:
Carlos Padilla
Leonor Varela
Gustavo Muñoz
José María Yazpik
Ofelia Medina
DREHBUCH:
Luis Mandoki
Oscar Orlando Torres
KAMERA:
Juan Ruiz AnchĂ­a
SCHNITT:
Aleshka Ferrero
TON:
Fernando CĂĄmara
MUSIK:
André Abujamra
AUSSTATTUNG:
Antonio Muño-Hierro

       
  James Bond: Spectre
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2015]
       
 

Spectre - 007 • Eine mysteriöse Nachricht aus der Vergangenheit schickt Bond ohne Befugnis auf eine Mission nach Mexico City und schliesslich nach Rom, wo er Lucia Sciarra (MONICA BELLUCCI) trifft. Sie ist die schöne und unantastbare Witwe eines berĂŒhmt-berĂŒchtigten Kriminellen. Bond unterwandert ein geheimes Treffen und deckt die Existenz der zwielichtigen Organisation auf, die man unter dem Namen SPECTRE kennt. Derweil stellt der neue Chef des Centre for National Security, Max Denbigh (ANDREW SCOTT), in London Bonds TĂ€tigkeit in Frage - und ebenso die Relevanz des MI6 unter der FĂŒhrung von M (RALPH FIENNES). Heimlich bittet Bond Moneypenny (NAOMIE HARRIS) und Q (BEN WISHAW), ihm dabei zu helfen, Madeleine Swann (LEA SEYDOUX) aufzuspĂŒren. Sie ist die Tochter seiner alten Nemesis Mr. White (JESPER CHRISTENSEN) und wahrscheinlich die einzige Person, die im Besitz eines Hinweises ist, mit dem sich das undurchdringbare Netz um SPECTRE entwirren lĂ€sst. Als Tochter eines Killers ist sie ausserdem dazu in der Lage, Bond wirklich zu verstehen. Etwas, wozu fast niemand sonst aus Bonds Umfeld fĂ€hig zu sein scheint. WĂ€hrend Bond immer tiefer in das Herz von SPECTRE vordringt, findet er heraus, dass eine ĂŒberraschende Verbindung existiert, zwischen ihm selbst und dem Feind, den er sucht; gespielt von CHRISTOPH WALTZ.

 

REGIE:
Sam Mendes
PRODUKTION:
Barbara Broccoli
Michael G. Wilson
CAST:
Daniel Craig
Ralph Fiennes
Naomie Harris
Rory Kinnear
Christoph Waltz
LĂ©a Seydoux
David Bautista
Monica Bellucci
Andrew Scott
Ben Whishaw
DREHBUCH:
Ian Fleming
John Logan
Neal Purvis
Robert Wade
KAMERA:
Hoyte Van Hoytema
SCHNITT:
Lee Smith
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  JapĂłn
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. April 2003]
       
 

Best Latin American Film 2002 • Ein Mann verlĂ€sst die Stadt und reist tief ins landesinnere Mexikos hinein, wo er seinem Leben ein Ende setzen will. Er findet Unterkunft bei einer alten Mestizin, die allein in einem abgelegenen Tal lebt, in einer grandiosen Gegend, wo hundert Jahre Einsamkeit ihre Spuren hinterlassen haben. In dieser Abgeschiedenheit wird er konfrontiert mit der grenzenlosen Schönheit und Wildheit der Natur, mit seiner eigenen Einsamkeit aber auch mit der Menschlichkeit der alten Frau, die ihn aufgenommen hat. Der Mann erlebt Momente seltsamer Rohheit wie auch höchster Poesie. Langsam fĂŒhlt er in sich die vermeintlich abgestorbenen Sinne wieder erwachen, und mit seiner Lebenslust kehrt auch sein sexuelles Verlangen zurĂŒck.

 

REGIE:
Carlos Reygadas
PRODUKTION:
Carlos Reygadas
Carlos Serrano
CAST:
Alejandro Ferretis
Magdalena Flores
Yolanda Villa
Martin Serrano
Rolando Hernandez
Bernabé Pérez
Carlos Reygadas BarquĂ­n
DREHBUCH:
Carlos Reygadas
KAMERA:
Diego MartĂ­nez Vignatti
SCHNITT:
Carlos Serrano
Daniel Melguizo
David Torres
MUSIK:
Arvo PĂ€rt
Dmitri Shostakovich
J. S. Bach

       
  Jet Lag - Decalage horaire
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 2003]
       
 

Mit Jean Reno und Juliette Binoche • Sie flieht vor einem Mann, den sie nicht mehr zu lieben hofft. Er lĂ€uft einer Frau nach, die er noch zu lieben glaubt. Er fliegt in der ersten Klasse von New York nach MĂŒnchen. Sie reist in der Touristenklasse nach Mexiko. Er ist depressiv und will es nicht zugeben. Sie schaut der Niederlage ihres Lebens ins Auge. Sie ist eher auffallend, gesprĂ€chig, extrovertiert. Er ist diskret, schweigsam, verschlossen. Weder Felix noch Rose sind bereit fĂŒr die Liebe. Im Terminal F des Flughafens Roissy - Charles de Gaulle hĂ€ufen sich zu Beginn der Schulferien die technischen Pannen und ComputerausfĂ€lle. Felix und Rose begegnen sich an einem Zeitungskiosk, in einem Wartesaal, einem TabakgeschĂ€ft oder einem Hotelzimmer. Sie begrĂŒssen und verabschieden sich flĂŒchtig zum x-ten Mal, doch Rose und Felix wollen sich nicht eingestehen, dass das Schicksal sie beharrlich zusammenfĂŒhrt...

 

REGIE:
DaniĂšle Thompson
PRODUKTION:
Alain Sarde
Christine Gozlan
CAST:
Juliette Binoche
Jean Reno
Sergi Lopez
DREHBUCH:
DaniĂšle Thompson
KAMERA:
Patrick Blossier
SCHNITT:
Sylvie Landra
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
MichĂšle Abbe

       
  Julia
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Erick Zonca • Julia (Tilda Swinton) ist 40, Alkoholikerin und eine furiose LĂŒgnerin. Zwischen Wodka-Exzessen und One-Night-Stands versucht sie vergeblich, die TiefschlĂ€ge des Lebens zu parieren. Als sie auch noch ihren Job verliert, macht sie sich zu einem verzweifelten Kraftakt auf: Angestachelt von ihrer mexikanischen Nachbarin (Kate del Castillo) kidnappt sie den achtjĂ€hrigen Tom (Aidan Gould) aus der Obhut seines reichen Grossvaters. Mit dem Kind im Schlepptau und einem Millionenlösegeld vor Augen, flĂŒchtet Julia von Kalifornien nach Mexiko - kopfĂŒber auf Kollisionskurs...

Erick Zoncas rasantes Drama feiert in jeder Minute seine grossartige Hauptdarstellerin Tilda Swinton. Die Ikone des britischen Kinos zieht in JULIA alle Register ihres Könnens. Im Wettbewerb der Berlinale war sie eine Favoritin fĂŒr den Darstellerpreis, fĂŒr ihre Rolle in MICHAEL CLAYTON erhielt sie jetzt den Oscar.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Bertrand Faivre
François Marquis
CAST:
Sally Berman
Ezra Buzzington
Eugene Byrd
Roger Cudney
Kate del Castillo
Carl Dillard
DREHBUCH:
Michael Collins
Camille Natta
KAMERA:
Yorick Le Saux
TON:
Gert Janssen
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
April Napier

       
  Keeping Mum
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. März 2006]
       
 

Mord im Pfarrhaus • Jede Kleinstadt hat ihre Geheimnisse. Das englische "Little Wallop" ist dabei keine Ausnahme. In einem gemĂŒtlichen, kleinen Haus mitten in der schönsten lĂ€ndlichen Idylle lebt die Familie Goodfellow. Vor den Nachbarn und der Gemeinde versucht die Familie den schönen Schein aufrecht zu erhalten, doch langsam bröckelt der Putz von der perfekten Fassade.
Dabei hat Familienoberhaupt Walter Goodfellow (ROWAN ATKINSON) nur die besten Absichten. Weil der gutmĂŒtige Pfarrer aber wie besessen an der perfekten Predigt arbeitet, ist er blind gegenĂŒber den Problemen in seiner Familie. Weder bekommt er mit, dass seine gelangweilte Frau Gloria (KRISTIN SCOTT THOMAS) mit ihrem unverschĂ€mt gut aussehenden Golflehrer Lance (PATRICK SWAYZE) nach Mexiko durchbrennen will, noch ist ihm bewusst, dass seine frĂŒhreife Tochter Holly (TAMSIN EGERTON) ganz ungeniert ihre Freunde wie Socken wechselt und der schĂŒchterne Sohn Petey (TOBY PARKES) die tĂ€gliche Zielscheibe auf dem Schulhof ist.
Mitten in dieses Chaos platzt die charmante und liebenswerte HaushĂ€lterin Grace (MAGGIE SMITH), die allerdings eine etwas eigene Einstellung zum Thema "HaushaltsfĂŒhrung" hat. Die grauhaarige alte Dame scheint die Antwort auf alle Probleme zu sein, denn fast wie von selbst lösen sich die Störenfriede in Luft auf: der stĂ€ndig klĂ€ffende Nachbarhund, die neugierigen Nachbarn, die RĂŒpel ins Peteys Schule. Doch bald wird sich zeigen, was hinter der scheinbar sanften Schale der neuen HaushĂ€lterin wirklich steckt und "Little Wallop" wird ein neues, delikates Geheimnis zu hĂŒten haben...

 

REGIE:
Niall Johnson
PRODUKTION:
Julia Palau
Matthew Payne
CAST:
Rowan Atkinson
Kristin Scott Thomas
Maggie Smith
Patrick Swayze
Emilia Fox
DREHBUCH:
Niall Johnson
Richard Russo
KAMERA:
Gavin Finney
SCHNITT:
Jonathan Sales
Robin Sales
TON:
Emily Rogers
MUSIK:
Dickon Hinchliffe
AUSSTATTUNG:
Crispian Sallis
KOSTÜME:
Victoria Russell

       
  Kill Bill: Vol. 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. April 2004]
       
 

The Bride is back for the Final Cut. • FĂŒnf Jahre liegt die Blondine, die man «die Braut» (Uma Thurman) nennt, im Koma. Als sie wie durch ein Wunder aus der Bewusstlosigkeit erwacht, kennt sie lediglich ein Ziel: Rache. Rache an denen, die beinahe ihren Tod verantwortet hĂ€tten. Rache an ihren einstigen FreundInnen und WeggefĂ€hrten (Daryl Hannah, Lucy Liu, Michael Madsen), die sie mit einer Kugel im Kopf einfach liegen liessen. Und an ihrem ehemaligen Ausbilder und Chef Bill (David Carradine), der sie einst liebte und den Auftrag fĂŒr den Mord an ihr gab. Angetrieben von ihrer Wut bereitet die Braut einen Rachefeldzug vor, in dem es keine Gnade fĂŒr diejenigen gibt, die sie verraten haben. Doch die Braut ahnt nicht, dass auf dem Weg zum Ziel noch eine Reihe von schmerzlichen Überraschungen auf sie wartet.

In KILL BILL VOL. 2 setzt «die Braut» ihren gnadenlosen Rachefeldzug fort. Nachdem sie im ersten Teil O-Ren Ishii und Copperhead beseitigt hat, stehen noch drei verbleibende Kandidaten auf ihrer «Death List»: Sidewinder (Michael Madsen), Elle Driver (Daryl Hannah) und Bill, der Kopf der Bande.

FĂŒr KILL BILL – seinen vierten Film nach RESERVOIR DOGS, PULP FICTION und JACKIE BROWN – engagierte Regisseur und Autor Quentin Tarantino eine Vielzahl erstklassiger Schauspieler: Vor der Kamera stehen unter anderen Uma Thurman, David Carradine, Lucy Liu, Daryl Hannah, Michael Madsen, Sonny Chiba und Samuel L. Jackson. Aber auch hinter den Kulissen arbeitete Tarantino, ein bekennender Fan des Eastern, mit einer Perle des Genres: Als Berater fĂŒr die Martial-Arts-Szenen wurde das Choreographie-Genie Yuen Woo-ping verpflichtet. Allerdings fĂ€llt die Action in KILL BILL wesentlich bombastischer aus, als in TIGER AND DRAGON oder der MATRIX-Trilogie, fĂŒr die Woo-ping die Kampf-Choreographie kreierte.

 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Quentin Tarantino
CAST:
Uma Thurman
David Carradine
Michael Madsen
Daryl Hannah
Samuel L. Jackson
Vivica A. Fox
Lucy Liu
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Sally Menke
TON:
John Bires
MUSIK:
RZA
Robert Rodriguez
AUSSTATTUNG:
Yohei Taneda
David Wasco
KOSTÜME:
Kumiko Ogawa
Catherine Marie Thomas

       
  Kurzfilmnacht 2007
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2007]
       
 

5 Jahre Kurzfilmnacht-Tour • Nach dem Erfolg der ersten vier Ausgaben, schickt SWISS FILMS die Kurzfilmnacht bereits zum 5. Mal auf Tour - quer durch die Schweiz und quer durch den Kurzfilm-Kosmos. Das nĂ€chtliche Programm startet in jeder Stadt mit lokalbezogenen Premiere-Filmen. Beim Auftakt der JubilĂ€umstour in ZĂŒrich wird zum ersten Mal der neue Film von Karim Patwa, "Die Chronomanen", zu sehen sein. Danach beginnt das Programm, unterteilt in vier Themen-Blöcke: Der erste widmet sich ganz dem Schweizer Kurzfilmschaffen. Es gibt ein Wiedersehen mit sieben Filmen, die beim "Schweizer Filmpreis 2007" in Solothurn nominiert oder gar ausgezeichnet worden sind. Darunter die preisgekrönten Animationsfilme "Wolkenbruch" von Simon Eltz und "Jeu" von Georges Schwizgebel.

Ebenfalls in diese Kategorie gehört "Feierabend" von Alex E. Kleinberger (Schweizer Filmpreis 2007, Bester Kurzfilm). An der Kurzfilmnacht wird "Feierabend" – passend zum Inhalt - im Themenblock "Shopping" gezeigt. Dort finden sich weitere Filme rund ums Einkaufen wie beispielsweise "Adios Mama" aus Mexiko oder die oscargekrönte "West Bank Story" von Ari Sandel.

"Kurz in Berlin" umfasst Geschichten aus und ĂŒber die deutsche Metropole. Darunter aktuelle Filme, aber auch bekannte Klassiker wie "Schwarzfahrer". Zum Abschluss prĂ€sentiert die Kurzfilmnacht eine Reihe von "gefĂ€hrlichen" Streifen aus aller Welt - die "Shocking Shorts".

Ein Gastro- und Barbetrieb begleitet das Programm jeweils bis in den frĂŒhen Morgen.

Start der Kurzfilmnacht-Tour 2007 ist am 30. MĂ€rz in den Kinos Arthouse Le Paris und Arthouse Picadilly in ZĂŒrich. Es folgen weitere NĂ€chte in Basel (13.4.), St. Gallen (20.4.), Schaffhausen (27.4.), Chur (28.4.), Aarau (4.5.), Luzern (11.5.)und Bern (18.5.).

Vom 5. Oktober bis 16. November 2007 tourt die Kurzfilmnacht durch neun StÀdte in der Romandie sowie im Tessin.

Die Kurzfilmnacht-Tour ist ein nationales Projekt von SWISS FILMS.

 

       
  La delgada linea amarilla
 
       
 

Ein Film von Celso GarcĂ­a • FĂŒnf MĂ€nner, mit denen es das Leben nicht immer gut gemeint hat, erhalten den Auftrag, den Mittelstreifen einer 217 Kilometer langen Strasse im mexikanischen Bundesstaat San Luis Potosi neu zu markieren. Mit einem alten Truck, einem Hund und jeder Menge gelben Farbeimern machen sie sich in der prallen Hitze an die Arbeit. Dass diese nur scheinbar öde Aufgabe ihr Leben verĂ€ndern wird, ahnt noch keiner der ungleichen Kameraden. VerdrĂ€ngte Altlasten, SchicksalsschlĂ€ge und neue Hoffnungen warten am Strassenrand
 Ein Roadmovie im wahrsten Sinne des Wortes, das die Herzen der Zuschauer durch seine Schönheit erwĂ€rmt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Celso GarcĂ­a
PRODUKTION:
Bertha Navarro
Alejandro Springall
Guillermo del Toro
CAST:
DamiĂĄn AlcĂĄzar
JoaquĂ­n CosĂ­o
Silverio Palacios
Gustavo SĂĄnchez Parra
Américo Hollander
DREHBUCH:
Celso GarcĂ­a
KAMERA:
Emiliano Villanueva
SCHNITT:
Jorge GarcĂ­a
MUSIK:
Dan Zlotnik
KOSTÜME:
Gabriela Fernandez

       
  La jaula de oro
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Diego Quemada-DĂ­ez • Von Guatemala City aus machen sich die drei Teenager Juan, Samuel und die sich als Junge namens Osvaldo ausgebende Sara auf den Weg zur Grenze in die USA, wo sie hoffen, ein besseres Leben zu finden. Unterwegs nach Norden schliesst sich ihnen Chauk, ein Tzotzil-Indianer an, der kein Wort Spanisch spricht. Unter den vier Jugendlichen entwickelt sich – trotz der RivalitĂ€t zwischen Juan und Chauk um die hĂŒbsche Sara – eine starke Verbundenheit und gegenseitige SolidaritĂ€t. Die Fahrt mit dem sogenannten Todeszug nach Norden stellt sich bald als Odyssee heraus in deren Verlauf fĂŒr die Jugendlichen ein ums andere Mal sehr gefĂ€hrliche Situationen entstehen.

Der Filmtitel LA JAULA DE ORO stammt von einer mexikanischen Ballade, die das Schicksal derjenigen Mexikaner besingt, die es in die USA geschafft haben, dort aber in einem Goldenen KĂ€fig gefangen bleiben, weil sie keine Möglichkeit haben, offizielle Papiere zu erhalten. Ähnlich wie beim sozial engagierten Realismus eines Ken Loachs – Quemada Diez war Loach’s Kameraassistent bei CARLA’S SONG, LAND AND FREEDOM und BREAD AND ROSES – zeigt LA JAULA DE ORO mit grosser Empathie fĂŒr seine Figuren anhand von Einzelschicksalen kompromisslos die ganze Problematik der illegalen Einwanderung in die USA auf. Dabei besticht vor allem auch die AuthentizitĂ€t, mit welcher die allesamt Laiendarsteller ihre Figuren verkörpern.

 

REGIE:
Diego Quemada-DĂ­ez
PRODUKTION:
Edher Campos
Inna PayĂĄn
Luis Salinas
CAST:
Karen MartĂ­nez
Brandon LĂłpez
Rodolfo DomĂ­nguez
Carlos Chajon
DREHBUCH:
Lucia Carreras
GibrĂĄn Portela
Diego Quemada-DĂ­ez
KAMERA:
MarĂ­a Secco
SCHNITT:
Paloma LĂłpez
TON:
MatĂ­as Barberis
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman
AUSSTATTUNG:
Carlos Y. Jaques

       
  La linea
 
       
 

Ein Film von James Cotten • Ein Leben ist billig in Mexiko. Selbst das Oberhaupt des Drogenkartels der Salazars muss diese Erfahrung machen. Javier Salazar wird eiskalt abserviert von dem unberechenbaren Psycho Pelon, der sofort NĂ€gel mit Köpfen macht: Ihm sind die Einnahmen aus den GeschĂ€ften mit Koks nicht genug, weshalb er sich kĂŒnftig von den Terroristen der Taliban mit erstklassigem Heroin aus Afghanistan beliefern lassen will. Eine Entwicklung, die die CIA unruhig werden lĂ€sst: Der fragile Frieden mit dem Kartel steht auf dem Spiel. Sie schicken ihre besten MĂ€nner nach Mexiko, wo sie auf die Killer von Javier Salazars Sohn Diablo treffen. Alle haben es auf Pelon abgesehen. Und dann taucht auch noch der mysteriöse Hitman Mark Shields auf, der seine inneren DĂ€monen mit neuen AuftrĂ€gen bekĂ€mpft. Fragt sich nur, wer als erster La Linea kreuzt...

 

REGIE:
James Cotten
PRODUKTION:
R. Ellis Frazier
Geoffrey G. Ross
CAST:
Ray Liotta
Andy Garcia
Esai Morales
Armand Assante
DREHBUCH:
R. Ellis Frazier
KAMERA:
Miguel Bunster
SCHNITT:
Miklos Wright
TON:
Sean Heissinger
Harrison Meyle
MUSIK:
David Torn
AUSSTATTUNG:
Derrick Hinman
KOSTÜME:
Nicole Schott

       
  La misma luna
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Patricia Riggen • LA MISMA LUNA (UNDER THE SAME MOON) erzĂ€hlt die Geschichte vom 9-jĂ€hrigen Carlitos und seiner Mutter Rosario, die aus finanziellen GrĂŒnden gezwungen ist, illegal in den USA zu arbeiten, wĂ€hrend sich die Grossmutter um Carlitos kĂŒmmert. Unerwartete UmstĂ€nde fĂŒhren jedoch dazu, dass sich Carlitos alleine auf den gefĂ€hrlichen Weg zu seiner Mutter macht. Ein feinfĂŒhliger, herzlicher Film ĂŒber Hoffnung, Liebe und Familie.

Patricia Riggens Erstling wurde am Sundance Film Festival mit stehenden Ovationen und tosendem Applaus aufgenommen. Der Film thematisiert das Schicksal zahlloser mexikanischer Kinder, die von ihren Eltern zurĂŒckgelassen werden, da diese in den USA eine bessere Lebensgrundlage fĂŒr ihre Familien schaffen wollen. "Illegale FlĂŒchtlinge setzen ihr Leben aufs Spiel, wenn sie die Grenze ĂŒberqueren", so Riggen. "Sie verlassen ihre Familie und Angehörigen und tun all das nur aus einem einzigen Grund: aus Liebe zu ihrer Familie, damit sie ihnen ein besseres Leben finanzieren können. Man muss kein Mexikaner oder illegaler FlĂŒchtling sein, um mit dieser Geschichte mitzufĂŒhlen."

 

REGIE:
Patricia Riggen
PRODUKTION:
Gerardo Barrera
Patricia Riggen
CAST:
Kate del Castillo
Eugenio Derbez
DREHBUCH:
Ligiah Villalobos
KAMERA:
Checco Varese
SCHNITT:
Aleshka Ferrero
TON:
Joe Milner
MUSIK:
Carlo Siliotto
AUSSTATTUNG:
Gloria Carrasco
Carmen Giménez Cacho

       
  La Nuit de la Glisse: Don't crack under pressure - Season 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Thierry Donard • Was haben Athleten aus Australien, Mexiko, Amerika, Hawaii, Tahiti, Schweden und der Schweiz gemeinsam? Die Entschlossenheit, nach jedem Fehler, ihren Mut nach jeder Verletzung oder vielleicht ihre Demut, wenn Erfolg ansteht?

 

REGIE:
Thierry Donard
DREHBUCH:
Thierry Donard

       
  La Nuit de la Glisse: Don't crack under pressure - Season 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2017]
       
 

Ein Film von Thierry Donard • Was haben Athleten aus Australien, Mexiko, Amerika, Hawaii, Tahiti, Schweden und der Schweiz gemeinsam? Die Entschlossenheit, nach jedem Fehler, ihren Mut nach jeder Verletzung oder vielleicht ihre Demut, wenn Erfolg ansteht?

 

REGIE:
Thierry Donard
DREHBUCH:
Thierry Donard

       
  La Vida Loca
 
       
 

Ein Film von Christian Poveda • In San Salvador bekĂ€mpfen sich zwei Banden, die Mara Salvatrucha und Mara 18, seit Jahren. 14.000 verlassene Jugendliche weihen ihr Leben der Gang, die ihre Familie ersetzt. Sie sind die Erben von amerikanischen Gangs, die in den 80er Jahren von salvadorianischen BĂŒrgerkriegsflĂŒchtlingen gegrĂŒndet wurden. Entstanden in den Ghettos von Los Angeles ist die Legende der Maras nun tief in Mittelamerika verwurzelt. Christian Poveda hat mehr als ein Jahr unter Mitgliedern der Mara 18 verbracht, um ihr Leben zu dokumentieren. "Wir mĂŒssen versuchen zu verstehen, warum 12- oder 13jĂ€hrige einer Gang beitreten und ihr Leben fĂŒr sie opfern", sagte er in einem Interview.Am 2. September 2009 wurde Poveda bei Dreharbeiten fĂŒr die Fortsetzung von "La Vida Loca" mit mehreren KopfschĂŒssen getötet.

 

REGIE:
Christian Poveda
PRODUKTION:
Carole Solive
KAMERA:
Christian Poveda
SCHNITT:
Mercedes Alted
TON:
Jean-Guy Veran
Sylviane Bouget
MUSIK:
Sebastian Rocca

       
  La Yuma
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juni 2011]
       
 

Rebellin im Ring • Yuma hat nur als als erfolgreiche Sportlerin eine Chance, dem Elendsviertel von Managua zu entkom-men. Sie kĂ€mpft sich nach oben. Als sie den intellek-tuellen Ernesto kennenlernt, eröffnet sich ihr eine neue Welt. Kann sie sich auch in diese Klasse kĂ€mpfen? Eine zarte Lebens- und Liebesgeschichte.

 

REGIE:
Florence Jaugey
PRODUKTION:
Florence Jaugey
Frank Pineda
CAST:
Alma Blanco
Gabriel Benavides
Rigoberto Mayorga
MarĂ­a Esther LĂłpez
Eliézer Traña
Guillermo MartĂ­nez
Juan Carlos GarcĂ­a
Salvador Espinoza
Sobeyda TĂ©llez
DREHBUCH:
Juan Sobalvarro
Edgar SoberĂłn Torchia
Florence Jaugey
KAMERA:
Frank Pineda
SCHNITT:
Mario Sandoval
TON:
Gina Villafañe
MUSIK:
Rodrigo Barbera

       
  La Zona
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2008]
       
 

Ein Film von Rodrigo PlĂĄ • Wie weit darf private Überwachung gehen? Drei Teenager aus dem Armenviertel von Mexiko-City dringen in das von Mauern geschĂŒtzte und durch Kameras ĂŒberwachte Villenviertel "La Zona" ein. Der leichtsinnige Einbruch in eines der LuxushĂ€user geht schief und die Eindringlinge werden geschnappt. Doch anstatt die SicherheitskrĂ€fte zu verstĂ€ndigen, beschliessen die Zonen-Bewohner, Selbstjustiz zu ĂŒben. Eine erbarmungslose Menschenjagd beginnt...

 

REGIE:
Rodrigo PlĂĄ
PRODUKTION:
Alvaro Longoria
CAST:
Daniel Giménez Cacho
Maribel VerdĂș
Alan ChĂĄvez
Daniel Tovar
Carlos Bardem
Marina de Tavira
Mario Zaragoza
Andrés Montiel
Blanca Guerra
Enrique Arreola
Gerardo Taracena
DREHBUCH:
Rodrigo PlĂĄ
Laura Santullo
KAMERA:
Emiliano Villanueva
SCHNITT:
Ana GarcĂ­a
Nacho Ruiz Capillas
Bernat Vilaplana
TON:
Carlos Schmukler
MUSIK:
Fernando VelĂĄzquez
AUSSTATTUNG:
Antonio Muño-Hierro
KOSTÜME:
Adela CortĂĄzar

       
  Lake Tahoe
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Fernando Eimbcke • Auf einer verlassenen mexikanischen Landstrasse knallt der junge Juan mit seinem Auto ohne nachvollziehbaren Grund gegen einen Strommasten. Zwar ist der Schaden nicht sehr gross, dennoch lĂ€sst sich der Wagen nicht mehr starten. Auf der Suche nach einem Mechaniker macht sich Juan zu Fuss auf den Weg. In der nahegelegenen Siedlung scheint sich niemand wirklich fĂŒr ihn zu interessieren, von einer WerkstĂ€tte wird er zur nĂ€chsten geschickt. Schliesslich trifft er auf den alten Don Heber, der ihm jedoch nur helfen kann, falls der Junge das entsprechende Ersatzteil auftreibt. So fĂŒhrt Juan, begleitet von Dons Hund Sica, sein Irrweg immer weiter, bis er am Ende des Tages auf eine ganze Reihe absurder Begegnungen zurĂŒckblicken kann, die jedoch zu einer grossen Einsicht fĂŒhren.

 

REGIE:
Fernando Eimbcke
PRODUKTION:
Christian ValdeliĂšvre
CAST:
Diego Cataño
Hector Herrera
Daniela Valentine
Juan Carlos Lara II
Yemil Sefani
DREHBUCH:
Fernando Eimbcke
Paula Markovitch
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Mariana RodrĂ­guez
TON:
Lena Esquenazi

       
  Las elegidas
 
       
 

Ein Film von David Pablos • Tijuana, Mexiko. SofĂ­a trifft die erste Liebe. Das 14-jĂ€hrige MĂ€dchen aus Ă€rmlichen VerhĂ€ltnissen ist fĂŒr den kaum Ă€lteren Ulises ein leichtes Spiel. Sie mĂŒssten sich so fĂŒhlen, wie sie sich noch nie zuvor gefĂŒhlt haben – seine Rede. Routiniert wickelt er die junge Frau um den Finger und merkt dabei, dass auch er echte GefĂŒhle entwickelt. In Wahrheit ist er im Auftrag seines Vaters unterwegs. Als Sohn eines ZuhĂ€lters hat er die Aufgabe, junge MĂ€dchen aufzureissen, um sie danach in die Prostitution zu zwingen. Doch dieses Mal versucht Ulises den Kopf seines Opfers rechtzeitig aus der Schlinge zu ziehen – und selber aus dem TraditionsgeschĂ€ft seiner Familie auszubrechen. Ein gnadenloser Teufelskreis.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
David Pablos
PRODUKTION:
Pablo Cruz
CAST:
Nancy Talamantes
Óscar Torres
Leidi Gutiérrez
José Santillån Cabuto
Edward Coward
Alicia Quiñonez
DREHBUCH:
David Pablos
KAMERA:
Carolina Costa
SCHNITT:
Miguel Schverdfinger
TON:
Alejandro de Icaza
AUSSTATTUNG:
Daniela Schneider

       
  Las hijas de Abril
 
       
 

Ein Film von Michel Franco • Hochschwanger und voll inbrĂŒnstiger, ohrenbetĂ€ubender Liebe fĂŒr ihren braungelockten Freund Matteo geniesst die 17-jĂ€hrige Valeria das Leben in einem Strandhaus an der weitlĂ€ufigen KĂŒste Mexikos, das sie mit ihrer Schwester Clara teilt. Als eines Tages ihre liebevolle, wenn auch etwas ĂŒberfĂŒrsorgliche Mutter Abril aus Spanien zurĂŒckkehrt, ist das FamilienglĂŒck perfekt. Erst nach der Geburt scheint das Baby in Abril lĂ€ngst vergessene GefĂŒhle und GelĂŒste zu wecken 
 Der grosse mexikanische Kino-Meister Michel Franco lĂ€sst ein bizarres Familienidyll entgleisen – zu unserem Erstaunen und dunklen VergnĂŒgen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Michel Franco
PRODUKTION:
Michel Franco
Lorenzo Vigas
Moisés Zonana
CAST:
Emma SuĂĄrez
Ana Valeria Becerril
Enrique Arrizon
Joanna Larequi
HernĂĄn Mendoza
DREHBUCH:
Michel Franco
KAMERA:
Yves Cape
SCHNITT:
Jorge Weisz
Michel Franco
TON:
Federico GonzĂĄlez JordĂĄn

       
  Le jour attendra
 
       
 

Ein Film von Edgar Marie

 

REGIE:
Edgar Marie
PRODUKTION:
Jean Labadie
CAST:
Olivier Marchal
Jacques Gamblin
Carlo Brandt
Reda Kateb
Francis Renaud
Big John
KAMERA:
Danny Elsen
TON:
Benjamin Rosier
AUSSTATTUNG:
Patrick Dechesne

       
  Lista de espera
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2000]
       
 

Vom Regisseur von 'Fresa y chocolate' • Eine Bushaltestelle in einer kubanischen Kleinstadt. Dutzende von Reisenden warten ungeduldig auf die Reparatur des klapprigen GefĂ€hrts der Busstation. WĂ€hrend sie warten, hofft jeder von ihnen noch einen Platz in den vorbeikommenden Bussen zu ergattern. Aber alle Busse, die vorbeikommen, sind ĂŒberfĂŒllt. Endlich ist der Bus repariert, als er wegen einer erneuten Panne liegenbleibt. Das Chaos bricht aus, denn nun sind die Reisenden gezwungen, die Nacht oder vielleicht sogar die nĂ€chsten Tage gemeinsam zu verbringen. In dieser aussergewöhnlichen Situation erfahren die Menschen nicht nur viel ĂŒber sich selbst, sie erkennen auch, dass mit Grossmut und SolidaritĂ€t auch die schwierigsten Situationen zu meistern sind.

Juan Carlos Tabio zeigt mit seinem Film, der auf der Geschichte 'Lista de espera' von Arturo Arango basiert, dass jeder Mensch sein eigenes Schicksal bestimmen kann - und soll. Er erzĂ€hlt in seinem Film ĂŒber WĂŒnsche, Hoffnungen, die Liebe und vor allem von Freiheit. 1994 gewann Arturo Arango mit 'Lista de espera' den Carlos Castro Saavera International Award in Medellin, Kolumbien. Sie gehört zur Geschichtensammlung 'La Habana elegante' und wurde 1995 vom Union Verlag veröffentlicht.

 

REGIE:
Juan Carlos TabĂ­o
PRODUKTION:
Gerardo Herrero
Camilo Vives
Thierry Forte
CAST:
Vladimir Cruz
ThaimĂ­ Alvarino
Jorge PerugorrĂ­a
Saturnino GarcĂ­a
Alina RodrĂ­guez
Antonio Valero
Noel GarcĂ­a
DREHBUCH:
Juan Carlos TabĂ­o
Arturo Arango
KAMERA:
Hans Burmann
SCHNITT:
Carmen FrĂ­as
MUSIK:
José María Vitier
AUSSTATTUNG:
Onelio Larralde

       
  Little Tony
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 1999]
       
 

A Film by Alex van Warmerdam • Der Bauer Brand (Alex van Warmerdam) lebt an einem Deich draussen auf dem Land. Er kann weder lesen noch schreiben und wird vollkommen dominiert von seiner Frau Keet (Annet Malherbe). Ihre Ehe ist kinderlos, ihre Beziehung ist eintönig geworden, sie haben sich nicht mehr viel zu sagen.

Eines Tages engagiert Keet die schöne Lena (Ariane Schluter) als Privatlehrerin, um ihrem Mann Lesen und Schreiben beizubringen. Keet beobachtet die beiden auf eine Ă€usserst seltsame Art - sie spĂŒrt, dass Brand sich bald in die junge Frau aus der Stadt verlieben wird. Nach einiger Zeit erfĂŒllt sich Keets dunkler Plan, aber ihre Machenschaften haben unabwendbare - wenn auch ungeahnte Konsequenzen. . .

Eine 'Menage a trois', die fĂŒr Brand zu kompliziert, fĂŒr Lena zu verwirrend und fĂŒr Keet zu verzweifelt wird.

Eigenwillig-trockener Humor und aussergewöhnlich phantasievoll und sorgfÀltig komponierte SchauplÀtze zeichnen diese brillant inszenierte und ebenso brillant gespielte schwarze Komödie aus.

Regisseur Alex van Warmerdam ist eine selten spannende KĂŒnstler-Persönlichkeit, seine Vielseitigkeit ist Ă€usserst reizvoll und alle seine Begabungen sind auch wunderbar in LITTLE TONY zu spĂŒren.

Seit Mitte der achtziger Jahre realisierte er einen Kurzspielfilm und vier Langspielfilme. Er schreibt die DrehbĂŒcher fĂŒr seine Filme selbst, tritt immer auch als Schauspieler auf, komponiert oft die Filmmusik und produziert, zusammen mit seinem Bruder, auch selbst.

Bekannt geworden ist der 1952 geborene Alex van Warmerdam mit seiner europaweit frenetisch gefeierten Theaterarbeit mit den legendĂ€ren hollĂ€ndischen Gruppen HAUSER ORKATER und DE MEXICAANSE HOND (u.a. in den siebziger und achtziger Jahren am ZĂŒrcher Theaterspektakel).

 

REGIE:
Alex van Warmerdam
PRODUKTION:
Marc van Warmerdam
Ton Schippers
Alex van Warmerdam
CAST:
Annet Malherbe
Ariane Schluter
Alex van Warmerdam
Sebastiaan & Thomas te Wierik
Maike Mejer
Hanneke Riemer
Joeri & Rick Keyzers
DREHBUCH:
Alex van Warmerdam
KAMERA:
Marc Felperlaan
SCHNITT:
Stefan Kamp
MUSIK:
Alex van Warmerdam
AUSSTATTUNG:
Jelier & Schaaf

       
  Logan
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2017]
       
 

Ein Film von James Mangold • In naher Zukunft schĂŒtzt ein abgekĂ€mpfter Logan einen gebrochenen Professor X in einem Versteck nahe der mexikanischen Grenze. Doch Logans Versuche, sich vor der Welt und seinem VermĂ€chtnis zu verstecken, misslingen, als ein junger Mutant, von dunklen KrĂ€ften verfolgt, bei ihnen Zuflucht sucht.

 

REGIE:
James Mangold
PRODUKTION:
Simon Kinberg
Hutch Parker
Lauren Shuler Donner
CAST:
Boyd Holbrook
Hugh Jackman
Patrick Stewart
Elizabeth Rodriguez
Doris Morgado
Stephen Merchant
Richard E. Grant
Eriq La Salle
Mark Ashworth
Julia Holt
DREHBUCH:
Michael Green
David James Kelly
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Michael McCusker
Dirk Westervelt
MUSIK:
Cliff Martinez
AUSSTATTUNG:
François Audouy
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Los amantes de caracas
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2016]
       
 

Desde allĂĄ / From Afar / Ti guardo • Armando wohnt in Caracas, der Hauptstadt von Venezuela. Er lebt zurĂŒckgezogen, ist wohlhabend und oft einsam. Nach Feierabend sucht er die NĂ€he junger MĂ€nner – in der Hoffnung, einen zu finden, der ihn aus finanziellen Motiven nach Hause begleitet. Dabei hat er kein Interesse, die MĂ€nner zu berĂŒhren, er will sie nur beobachten. Da trifft er auf Elder, den jungen AnfĂŒhrer einer Strassengang, der unbedingt Geld braucht. Deshalb besucht er Armando fortan hĂ€ufiger. Mit der Zeit beginnt Elder ĂŒberraschenderweise, Armando immer mehr zu mögen, was dieser allerdings nicht zulassen kann. Denn er hat andere PlĂ€ne fĂŒr Elder

«Los Amantes de Caracas» beruht auf einer Story von Guillermo Arriaga («Babel», «21 Grams») und erzĂ€hlt die stĂŒrmische Story einer komplexen Verbindung von zwei ganz unterschiedlichen MĂ€nnern. Der venezolanische Regisseur Lorenzo Vigas hat fĂŒr diesen Film - seinen Kino-Erstling - am Festival von Venedig den Goldenen Löwen gewonnen.

 

REGIE:
Lorenzo Vigas
PRODUKTION:
Guillermo Arriaga
Rodolfo Cova
Michel Franco
Lorenzo Vigas
CAST:
Alfredo Castro
Luis Silva
JericĂł Montilla
Catherina Cardozo
Jorge Luis Bosque
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
Lorenzo Vigas
KAMERA:
Sergio Armstrong
SCHNITT:
Isabela Monteiro de Castro
TON:
José Caldararo
Waldir Xavier
KOSTÜME:
Marisela Marin

       
  Los amantes pasajeros
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Fliegende Liebe • Die „Passagiere“ sitzen in einem Flugzeug in Richtung Mexico. Durch ein MissverstĂ€ndnis denken Sie jedoch, ihre letzte Stunde hĂ€tte geschlagen. Mit kleinen Hilfsmittel werden die FluggĂ€ste beruhigt und so sind die Freiheiten, die sich die Passagiere ĂŒber den Wolken nehmen, bald grenzenlos: vom Heulkrampf bis zum Seelenstriptease. Und da der Funkverkehr mit den Lieben am Boden nur noch ĂŒber Lautsprecher funktioniert, hören alle auch noch alles mit
Es ereignen sich eine Reihe von irrtĂŒmlichen VorfĂ€llen zwischen den Passagieren, die in einer Mischung aus Chaos, VergnĂŒgen und Lachern ausarten.

 

REGIE:
Pedro AlmodĂłvar
PRODUKTION:
AgustĂ­n AlmodĂłvar
Esther GarcĂ­a
CAST:
Penélope Cruz
Antonio Banderas
Paz Vega
Blanca SuĂĄrez
Javier CĂĄmara
DREHBUCH:
Pedro AlmodĂłvar
KAMERA:
José Luis Alcaine
SCHNITT:
José Salcedo
TON:
Álex F. Capilla
Pelayo Gutiérrez
IvĂĄn MarĂ­n
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
AntxĂłn GĂłmez
KOSTÜME:
David DelfĂ­n
Tatiana HernĂĄndez

       
  Los herederos
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2010]
       
 

Ein Film von Eugenio Polgovsky • Aus nĂ€chster NĂ€he verfolgt die Kamera zwei KinderfĂŒsse, die sich einen Weg durchs Dickicht bahnen. Dann sehen wir, dass die Kinder an einem Ast, der ĂŒber ihren Schultern hĂ€ngt, Wasserflaschen zu einem Esel tragen, der ausserhalb des GestrĂŒpps auf sie wartet. Mit solch eindrĂŒcklichen Bildern steckt «Los Herederos» (Die Erben) gleich zu Beginn den Rahmen dieses Dokumentaressays ab, in dem es um Kinderarbeit in Mexiko geht. Im Wald, auf dem Hof, in den HĂŒtten und auf dem Feld – ĂŒberall sind Kinder, anstatt zur Schule zu gehen, als vollwertige Bauern, Weberinnen, Obst- und GemĂŒsepflĂŒcker an der Arbeit. Ohne ihren Einsatz wĂ€re das Einkommen der Eltern zu klein zum Überleben, und so ĂŒbertragen sich Analphabetismus, Armut und Ausbeutung von einer Generation auf die nĂ€chste. Der junge mexikanische Regisseur Eugenio Polgovsky betrachtet den Teufelskreis in seinem mehrfach preisgekrönten Film mit der Handkamera hautnah und schildert den Alltag und das Schicksal dieser «Erben» .

 

REGIE:
Eugenio Polgovsky
PRODUKTION:
Camille Tauss
DREHBUCH:
Eugenio Polgovsky
KAMERA:
Eugenio Polgovsky
SCHNITT:
Eugenio Polgovsky
TON:
Eugenio Polgovsky

       
  Los reyes del pueblo que no existe
 
       
 

Ein Film von BetzabĂ© GarcĂ­a • Tiere streunen durch die Gegend. BrĂŒchige DĂ€cher und Fassaden ragen aus dem Wasser hervor. Von rund 300 Familien sind gerade noch drei ĂŒbrig geblieben in San Marcos. Seitdem der nahegelegene Staudamm errichtet wurde, ist die Stadt im Nordwesten Mexikos zunehmend ĂŒberflutet. Die meisten Menschen sind geflĂŒchtet – einige wenige Bewohner hingegen weigern sich, ihre Heimat zu verlassen, und versuchen sich im wahrsten Sinne des Wortes ĂŒber Wasser zu halten: Pani und Paula stellen Tortillas her, Miro pflegt seine betagten Eltern, Yoya und Jaimito haben sich das grösste leerstehende Haus zu eigen gemacht. Sie alle trotzen der fehlenden Infrastruktur, bewaffneten Landstreichern und vor allem der Einsamkeit. Doch wo es Leben gibt, da gibt es Hoffnung – und Humor.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Betzabé García
PRODUKTION:
Hugo Espinosa
Betzabé García
CAST:
Irineo Osuna Enciso
MarĂ­a Aura Zazueta Lamphar
Ramiro Osuna Moreno
Paula SĂĄnchez Osuna
Cipriano Osuna SĂĄnchez
DREHBUCH:
Betzabé García
KAMERA:
Diego Tenorio
SCHNITT:
Gabriel Herrera
TON:
Gilda Garcia

       
  Machete
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2010]
       
 

Ein Film von Ethan Maniquis & Robert Rodriguez • Machete (DANNY TREJO) hat nichts mehr zu verlieren. Drogenkönig Torrez (STEVEN SEAGAL) tötet seine Familie und beinahe auch ihn selbst, weil er ihm als Ermittler der mexikanischen Bundespolizei gefĂ€hrlich nahe kam. Machete flĂŒchtet nach Texas, findet sich dort aber wieder in einem Netz aus Korruption und Betrug. Der skrupellose GeschĂ€ftsmann Booth (JEFF FAHEY) erpresst ihn, den rassistischen Senator McLaughlin (ROBERT DE NIRO) zu erschiessen. Sonst wĂŒrde er Machete, illegal in den USA, verpfeifen. Eine Falle! Machete wird selbst Ziel eines zweiten Killers, nur knapp entgeht er dem Mordanschlag. Doch Booth und eine Reihe Killer, darunter Von (DON JOHNSON), sind ihm auf den Fersen. Machete kann nur ĂŒberleben, wenn er die Verschwörung aufdeckt. Hilfe bekommt er von der schönen Einwanderungsbeamtin Sartana (JESSICA ALBA) und der Revoluzzerin Luz (MICHELLE RODRIGUEZ). Und dann ist da noch der eher zielsichere als bibelfromme Padre (CHEECH MARIN).

 

REGIE:
Ethan Maniquis
Robert Rodriguez
PRODUKTION:
Elizabeth Avellan
Aaron Kaufman
Iliana Nikolic
Robert Rodriguez
Rick Schwartz
Quentin Tarantino
CAST:
Danny Trejo
Robert De Niro
Jessica Alba
Steven Seagal
Michelle Rodriguez
Jeff Fahey
Cheech Marin
Don Johnson
DREHBUCH:
Robert Rodriguez
Álvaro Rodríguez
KAMERA:
Jimmy Lindsey
SCHNITT:
Rebecca Rodriguez
TON:
William Jacobs
Paula Fairfield
Carla Murray
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Christopher Stull
KOSTÜME:
Nina Proctor

       
  Machete Kills
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Robert Rodriguez • Ex-Federal Agent Machete (Danny Trejo) trauert um seine Geliebte, im Drogenkrieg ermordete Sartana (Jessica Alba), als ihn der PrĂ€sident der Vereinigten Staaten (Charlie Sheen) auf ein wahres Himmelfahrtskommando schickt: Machete soll den verrĂŒckten mexikanischen Kartellboss Mendez (DemiĂĄn Bichir) ausschalten, der die US-Hauptstadt mit einer Nuklearrakete bedroht. Der ZĂŒnder ist mit Mendez' Herz verbunden, und nur ein Mann kann die Bombe entschĂ€rfen: Mastermind Luther Voz (Mel Gibson), ein steinreicher und exzentrischer Waffendealer mit Allmachtsfantasien. Von zahlreichen Verfolgern quer durch Mexiko gejagt und immer wieder konfrontiert mit heissen Ladies und ihren ganz besonderen Waffen, bleiben Machete ganze 24 Stunden, um die globale Anarchie zu stoppen ...

 

REGIE:
Robert Rodriguez
PRODUKTION:
Sergei Bespalov
Aaron Kaufman
Iliana Nikolic
Robert Rodriguez
Rick Schwartz
CAST:
Danny Trejo
Mel Gibson
Demian Bichir
Amber Heard
Michelle Rodriguez
SofĂ­a Vergara
Charlie Sheen
Lady Gaga
Antonio Banderas
Cuba Gooding Jr.
Vanessa Hudgens
DREHBUCH:
Kyle Ward
Robert Rodriguez
Marcel Rodriguez
KAMERA:
Robert Rodriguez
SCHNITT:
Rebecca Rodriguez
Robert Rodriguez
TON:
Clark Crawford
Stuart Provine
Tim Rakoczy
MUSIK:
Robert Rodriguez
Carl Thiel
AUSSTATTUNG:
Steve Joyner
KOSTÜME:
Nina Proctor

       
  Man on Fire
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 2004]
       
 

Ein Film von Tony Scott • Eine Welle von EntfĂŒhrungen hĂ€lt Mexiko in Atem und versetzt die wohlhabenderen BĂŒrger des Landes in Angst und Schrecken. Besonders Eltern mĂŒssen sich Sorgen machen – innerhalb von nur sechs Tagen haben 24 KindesentfĂŒhrungen die Öffentlichkeit entsetzt, und viele Familien heuern Bodyguards fĂŒr ihre Kinder an. Diese hochgefĂ€hrliche Situation ist es, die dem ehemaligen CIA-Agenten Creasy (DENZEL WASHINGTON) einen neuen Job einbringt: Sein Freund Rayburn (CHRISTOPHER WALKEN) holt ihn nach Mexiko City, damit er dort als Bodyguard die neunjĂ€hrige Pita Ramos (DAKOTA FANNING), Tochter des Industriellen Samuel Ramos (MARC ANTHONY) und seiner amerikanischen Ehefrau (RADHA MITCHELL), beschĂŒtzen soll. Creasy, der als einstiger Geheimdienstmitarbeiter auch Menschen auf dem Gewissen hat, erwartet eigentlich nichts mehr vom Leben. Und er hat nicht den geringsten Ehrgeiz, als Bodyguard zu arbeiten – schon gar nicht fĂŒr ein kleines MĂ€dchen – aber weil sich gerade nichts besseres bietet, nimmt er den Auftrag an. Nur mit MĂŒhe und Not ertrĂ€gt der ausgebrannte Ex-Agent das altkluge Kind und seine lĂ€stigen Fragen nach ihm und seinem Leben. Dennoch schafft Pita es allmĂ€hlich, seinen scheinbar undurchdringlichen Ă€usseren Panzer zu knacken, und Creasy gibt die Abwehrhaltung seinem SchĂŒtzling gegenĂŒber auf. Doch seine wiedergefundene Lebensfreude findet ein jĂ€hes Ende als Pita gekidnappt wird. Obwohl er wĂ€hrend der EntfĂŒhrung selbst lebensgefĂ€hrlich verletzt wird, brennt Creasy darauf, die Verbrecher zu stellen und schwört, jeden zu töten, der in die Tat involviert ist oder davon profitiert. Er brennt auf Rache – und niemand kann ihn aufhalten.

 

REGIE:
Tony Scott
PRODUKTION:
Lucas Foster
Arnon Milchan
Tony Scott
CAST:
Denzel Washington
Dakota Fanning
Marc Anthony
Radha Mitchell
Christopher Walken
Giancarlo Giannini
Rachel Ticotin
DREHBUCH:
Brian Helgeland
A.J. Quinnell
KAMERA:
Paul Cameron
SCHNITT:
Christian Wagner
TON:
George Watters II
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
BenjamĂ­n FernĂĄndez
Chris Seagers
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  Mangrove
 
       
 

Ein Film von Frédéric Choffat & Julie Gilbert

 

REGIE:
Frédéric Choffat
Julie Gilbert
PRODUKTION:
Frédéric Choffat
Julie Gilbert
CAST:
Lucia
Patrick Pasquier
Vimala Pons
Solal
Fabian Tellez-Cau
DREHBUCH:
Julie Gilbert
KAMERA:
Patrick Tresch
SCHNITT:
CĂ©cile Dubois
TON:
Cristian Manzutto
MUSIK:
Pierre Audetat

       
  Maquinaria Panamericana
 
       
 

Ein Film von JoaquĂ­n del Paso • In der Maschinenfabrik „Maquinaria Panamericana“ klingeln stĂ€ndig Telefone, aber das interessiert niemanden. Ohnehin ist dies vielmehr ein Ort zum Schwatzen, fĂŒr den Austausch von Katzenbildern oder ein Nickerchen zwischendurch. Zum Teufel mit ProduktivitĂ€t und Effizienz – schliesslich sind die GehĂ€lter Ende Monat auf dem Konto. Doch dann stirbt eines Tages Don Alejandro, der gutmĂŒtige Patron – und mit ihm die Illusion eines sorgenfreien Lebens. HaarstrĂ€ubende Satire auf eine (mexikanische) Gesellschaft, die die Augen vor der RealitĂ€t verschliesst, solange noch eine Party gefeiert werden kann.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
JoaquĂ­n del Paso
PRODUKTION:
JoaquĂ­n del Paso
Susana Bernal
Jaime Romandia
CAST:
Javier Zaragoza
Ramiro Orozco
Irene Ramirez
Edmundo Mosqueira
Delfino Lopez
DREHBUCH:
JoaquĂ­n del Paso
Lucy Pawlak
KAMERA:
Fredrik Olsson
SCHNITT:
RaĂșl Barreras
TON:
Santiago Arroyo
MUSIK:
Christian Paris
AUSSTATTUNG:
Paulina SĂĄnchez
KOSTÜME:
Yupanqui Ramos

       
  Marc Forster - Der Weg zu 007
 
       
 

Ein Film von Fritz Muri • Mit einem Budget von ĂŒber 200 Millionen Franken gehört das neue James-Bond-Abenteuer „Quantum of Solace“ zu den teuersten Filmen aller Zeiten. DOK-Autor Fritz Muri schildert die Entstehung dieses Filmes aus der Sicht des Schweizer Regisseurs Marc Forster und zeichnet die beeindruckende Karriere und Lebensgeschichte des Davosers nach.

FĂŒr das neue Bond-Abenteuer war Marc Forster mit insgesamt 300 Filmtechnikern und Schauspielern und einer Unmenge an Material wĂ€hrend mehr als einem halben Jahr rund um den Globus unterwegs. Drehorte waren London, Siena, Bregenz, Mexiko, Chile und Panama.

DOK dokumentiert diese logistische Materialschlacht, doch das Hauptaugenmerk des Films gilt dem Regisseur und seinen Visionen: Wie fĂŒhrt Marc Forster die Schauspieler, wie wĂ€hlt er die Drehorte aus? Forster ist durch seine feinfĂŒhligen Filme wie „Monsters Ball“, „Finding Neverland“ und „The Kite Runner“ bekannt geworden. Dass er fĂŒr die Regie eines Action-Klassikers zugesagt hat, wurde in der Filmwelt mit Überraschung zur Kenntnis genommen. Marc Forster ging die Aufgabe aber mit der gleichen SensibilitĂ€t an wie bei seinen frĂŒheren Filmen. "Quantum of Solace" sollte eine Reise in die Psyche des Agenten mit der Lizenz zum Töten werden.

Autor Fritz Muri hatte einen exklusiven Zugang zu den Drehorten. Er sprach mit den Stars, mit Forsters engsten Mitarbeitern und begleitete den Regisseur im Flugzeug.

 

REGIE:
Fritz Muri
PRODUKTION:
Christoph MĂŒller
Diana Segantini
SCHNITT:
Gisela Weibel

       
  Masterminds
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2016]
       
 

Les Cerveaux • Die Komödie Masterminds ist die Verfilmung der berĂŒhmten “Loomis Fargo Bank Robbery” in North Carolina, einem der grössten BankĂŒberfĂ€lle in der Geschichte der USA.

Der gefrustete Geldtransporter-Fahrer David Scott Ghantt (Zach Galifianakis), raubt am 4. Oktober 1997 zusammen mit einer Arbeitskollegin (Kristen Wiig) und einer Gruppe unerfahrener Krimineller (u.a. Owen Wilson) einen gepanzerten Truck aus und erbeutet fast 20 Millionen US-Dollar. Statt gerĂ€uschlos unterzutauchen, verfallen die Diebe danach in einen wahren Kaufrausch, erstehen Villen, Sportwagen und Boote, weshalb ihnen die Polizei relativ schnell auf die Schliche kommt. FĂŒr David nimmt der Spass ein jĂ€hes Ende, als seine Komplizen ihn hintergehen und ihn allein in Mexiko zurĂŒcklassen. WĂ€hrend sich die restliche Gaunerbande ĂŒber das Raubgut in den Staaten hermacht, versucht der flĂŒchtige und völlig ĂŒberforderte David nicht nur den Behörden zu entkommen, sondern plant auch seine Rache.

 

REGIE:
Jared Hess
PRODUKTION:
John Goldwyn
Lorne Michaels
CAST:
Kristen Wiig
Owen Wilson
Jason Sudeikis
Zach Galifianakis
Mary Elizabeth Ellis
Ken Marino
Devin Ratray
Kate McKinnon
DREHBUCH:
Chris Bowman
Hubbel Palmer
KAMERA:
Erik Wilson
SCHNITT:
Keith Brachmann
David Rennie
MUSIK:
Brian Popkin
AUSSTATTUNG:
Clayton Hartley
KOSTÜME:
Sarah Edwards

       
  Me estĂĄs matando Susana
 
       
 

Ein Film von Roberto Sneider • Eines Morgens wacht Eligio auf und stellt fest, dass seine heiss geliebte Frau Susana ihre Koffer gepackt hat – und ohne eine Nachricht zu hinterlassen verschwunden ist. ZunĂ€chst ist der temperamentvolle Charmeur völlig ratlos, aber bald erfĂ€hrt er, dass Susana an einen Workshop fĂŒr angehende Schriftsteller in die USA gereist ist. Klar: Eligio steigt sofort in den nĂ€chsten Flieger. In Iowa angekommen, muss er erst mal zahlreiche VerstĂ€ndigungsprobleme ĂŒberwinden, bis er seine Angebetete endlich findet. Susana ist jedoch gar nicht so begeistert von Eligios romantisch-infantilem Feldzug, denn sie hat eigentlich ganz andere PlĂ€ne 
 Roberto Sneiders Film gibt Gael GarcĂ­a Bernal und dem spanischen Shootingstar VerĂłnica Echegui die ideale Plattform, um ihren Charme, aber auch ihr grosses schauspielerisches Talent auszuspielen. In eine romantische Komödie verpackt, verhandelt der Film den nicht nur in der mexikanischen Kultur tief verankerten „Machismo“.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Roberto Sneider
PRODUKTION:
Roberto Sneider
CAST:
Gael GarcĂ­a Bernal
VerĂłnica Echegui
Ashley Hinshaw
Daniel Giménez Cacho
Jadyn Wong
Björn Hlynur Haraldsson
DREHBUCH:
Luis CĂĄmara
Roberto Sneider
KAMERA:
Antonio Calvache
SCHNITT:
Aleshka Ferrero
MUSIK:
VĂ­ctor HernĂĄndez Stumpfhauser
AUSSTATTUNG:
Eugenio Caballero
KOSTÜME:
Maureen Petkau

       
  Megacities
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 1998]
       
 

12 Geschichten vom Überleben • Mega Cities sind Faszinosum und Moloch zugleich.

Mit diesem Widerspruch mĂŒssen sich die Bewohner von Bombay, New York, Mexico City - und Moskau Tag fĂŒr Tag auseinandersetzen. In zwölf Kapiteln erzĂ€hlt der Film von Shankar, dem Bioskopmann, von Modesto, dem HĂŒhnerfĂŒsseverkĂ€ufer, von Babu Khan, dem Farbensieber, von Nestor, dem MĂŒllsammler, von Oleg, Borja, Kolya und Mischa, den Strassenkindern, von Cassandra, der Schauspielerin, von Larissa, der Kranfahrerin und Toni, dem Hustler. Sie sind Menschen, die ihren alltĂ€glichen Kampf mit Einfallsreichtum, Witz und WĂŒrde fĂŒhren. Sie alle verbindet eine Illusion: Der Traum von einem besseren Leben.

 

REGIE:
Michael Glawogger
PRODUKTION:
Erich Lackner
Rolf Schmid
DREHBUCH:
Michael Glawogger
KAMERA:
Wolfgang Thaler
SCHNITT:
Andrea Wagner

       
  Metropolitan Opera: The Exterminating Angel
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2017]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Die SchiffbrĂŒchigen von der Strasse der Vorsehung: Der Titel, den Luis Buñuels 1962 in Mexiko gedrehter Film El ĂĄngel exterminador (wörtlich: „der Vernichtungsengel“) ursprĂŒnglich tragen sollte, bezeichnet die Protagonisten mit einer eindringlichen Metapher. Die „SchiffbrĂŒchigen“ sind eine Schar von distinguierten Damen und Herren, die nach einer OpernauffĂŒhrung der Einladung zu einem exklusiven Diner gefolgt sind. Das Floss, auf dem sie von der Aussenwelt abgeschnitten treiben, ist der Salon in der luxuriösen Villa des Gastgebers Edmundo de Nobile. Land ist ĂŒberall in Sicht, die TĂŒr zum angrenzenden Raum steht offen; doch obwohl keinerlei Hindernisse zu erkennen sind, ist niemand dazu fĂ€hig, die Schwelle zu ĂŒberschreiten. Buñuel, dem es stets zuwider war, seine Werke durch Worte zu erlĂ€utern, bemerkte in typischer Lakonik: „Was ich in dem Film sehe, ist, dass eine Gruppe von Leuten nicht tun kann, was sie möchte: ein Zimmer verlassen – es ist die unerklĂ€rliche Unmöglichkeit, eine ganz einfache Lust zu befriedigen. Das gibt es oft in meinen Filmen.“ Und dennoch: Wie kommt es zu dieser mysteriösen UnfĂ€higkeit? Und wessen „Opfer“ sind diese Leute?

Alles beginnt scheinbar normal, mit den vertrauten Ritualen, mit denen die elitĂ€re Gesellschaft sich gerne selbst bestĂ€tigt. Aber irgendetwas stimmt nicht: So finden manche Rituale zweimal statt, so als wĂŒrden sie sich verselbststĂ€ndigen – etwa der Einzug der GĂ€ste oder der Toast auf die OpernsĂ€ngerin –, und unter der lĂ€chelnden OberflĂ€che der gepflegt-unverbindlichen Konversation lauern irrationale Impulse, die die Grenzen der Etikette, der Vertraulichkeit und der Scham immer wieder verletzen. Diese beunruhigenden, doch letztlich harmlosen Fauxpas weichen Kontrollverlusten bedrohlicherer Natur, als die GĂ€ste zu Eingeschlossenen, zu Gefangenen des Salons werden. Zunehmend zurĂŒckgeworfen auf die blosse Sicherung des eigenen Überlebens zerbröckelt die Fassade der Kultiviertheit, der gesellschaftlichen Konventionen und Masken. Trotz der BemĂŒhungen, Moral und Manieren zu wahren, brechen AggressivitĂ€t und Barbarei, primitive Instinkte und Leidenschaften hervor, aber auch geheime Ängste und abgrĂŒndige Bilder aus dem Unbewussten. Und der innere Abstand zu den LĂ€mmern und dem BĂ€ren, die LucĂ­a de Nobile als besonderen Gag fĂŒr die GĂ€ste vorbereitet hatte und die nun durch die Villa irren, nimmt ab 


Darauf angesprochen, ob El ĂĄngel exterminador eine Parabel auf die Conditio humana sei, antwortete Buñuel, der Film sei vielmehr eine Parabel auf die „condiciĂłn burguesa“, den Zustand der Bourgeoisie. Bei aller Schonungslosigkeit betreibt Buñuel deren Demaskierung mit grossem Sinn fĂŒr Komik. Von pessimistischem Humor ist schliesslich auch die Selbstbefreiung aus dem Salon geprĂ€gt. Wer allerdings mit den „SchiffbrĂŒchigen“ aufatmet und sich befreitem Lachen hingibt, dem wird es bald vergehen 


Mit seiner Verschmelzung von realistischen, surrealen und religiösen Elementen bildet El ĂĄngel exterminador die Summe von Buñuels Schaffen vor seinen spĂ€ten französischen Werken. Thomas AdĂšs hat den Film nun als Vorlage fĂŒr seine dritte Oper gewĂ€hlt: „Es ist Territorium, das ich sehr mag, denn es sieht so aus, als wĂ€ren die Leute in einem Raum, doch es geht eigentlich nicht um diesen Raum – in Wirklichkeit sind sie in ihren eigenen Köpfen gefangen.“ Die abgeschlossene Situation verbindet das Sujet mit AdĂšs’ beiden frĂŒheren BĂŒhnenwerken: mit dem Hotelzimmer der Duchess of Argyll in seiner Kammeroper Powder Her Face (1995), ĂŒber die im Observer kĂŒrzlich zu lesen stand, sie könne „bereits als ein moderner Klassiker gelten“, und mit Prosperos Insel in der Shakespeare-Oper The Tempest, die seit ihrer Londoner UrauffĂŒhrung im Jahr 2004 u. a. auch das Publikum der Met und der Wiener Staatsoper beeindruckte und AdĂšs’ Ruf als einer der aufregendsten (Opern-)Komponisten der Gegenwart weiter untermauert hat.

Der Librettist von The Exterminating Angel, Tom Cairns, der auch die Regie der UrauffĂŒhrung ĂŒbernimmt, hat die 21 Hauptpersonen von Buñuels Film auf 15 reduziert, indem er einige Figuren miteinander verschmolzen hat: eine immer noch erstaunliche Anzahl an Protagonisten, die The Exterminating Angel zu einer echten Ensembleoper macht. In musikalischer Hinsicht wird es folglich weniger um die Psychologie der einzelnen Figuren gehen als darum, die oft jĂ€h wechselnde emotionale Temperatur der Kommunikation und der menschlichen Beziehungen, die individuellen und kollektiven Gestimmtheiten zu vergegenwĂ€rtigen. „Besonders in der Oper muss man sich mit der Schaffung von AtmosphĂ€re, von emotionaler AtmosphĂ€re befassen“, unterstreicht AdĂšs; diese AtmosphĂ€re dĂŒrfe jedoch nicht den Charakter einer dekorativen Beigabe haben, sondern mĂŒsse unmittelbar aus dem musikalischen Gewebe hervorgehen. Dass die Situationen in The Exterminating Angel so beharrlich ins Absurde und Surreale kippen, macht die Geschichte fĂŒr AdĂšs nur umso anziehender: der Musikwissenschaftler Richard Taruskin hat ihn bereits 1999 einen „surrealistischen Komponisten“ genannt, und Tom Service, einer der besten AdĂšs-Kenner, bewundert nicht zuletzt, wie der Komponist selbst wohlvertraute musikalische Ingredienzen – etwa Dur- und Moll-Akkorde oder einfache Intervallfolgen – in ganz neues Licht taucht und „sie reichhaltig und fremdartig klingen lĂ€sst“.

 

REGIE:
Thomas AdĂšs
Amir Hosseinpour
PRODUKTION:
Tom Cairns
CAST:
Audrey Luna
Amanda Echalaz
Sally Matthews
Sophie Bevan
Alice Coote
Christine Rice
Iestyn Davies
MUSIK:
Thomas AdĂšs
AUSSTATTUNG:
Tal Yarden
KOSTÜME:
Hildegard Bechtler

       
  Monsters
 
       
 

Ein Film von Gareth Edwards • Ein paar Jahre ist es her, seit die NASA extraterrestrisches Leben in unserem Sonnensystem ortete. Beim Versuch, Proben davon auf die Erde zu bringen, stĂŒrzte der Forschungssatellit im Niemandsland zwischen Mexico und den USA ab – mit fatalen Folgen: eine lebensgefĂ€hrliche Rasse von Aliens entstand und breitete sich aus. Halb Mexico wurde als ‚Infected Zone‘ unter QuarantĂ€ne gestellt – und die Welt vergass. Bis sich ein amerikanischer Foto-Journalist auf der RĂŒckkehr aus einem angeblich verwĂŒsteten Spital zusammen mit einer verletzten Touristin in die ‚Infected Zone‘ verirrt. Gareth Edwards – so schrieb ein USA-Kritiker begeistert – sei ein Filmemacher, „who can move mountains with his mind“. Mit MONSTERS hat er in der Tat ein StĂŒck Filmgeschichte geschrieben, indem er beweist, dass grosses Kino nicht immer zwangslĂ€ufig ein grosses Budget benötigt!

 

REGIE:
Gareth Edwards
PRODUKTION:
Allan Niblo
James Richardson
CAST:
Whitney Able
Scoot McNairy
Kevon Kane
DREHBUCH:
Gareth Edwards
KAMERA:
Gareth Edwards
SCHNITT:
Colin Goudie
TON:
JĂŒrgen Funk
MUSIK:
Jon Hopkins
AUSSTATTUNG:
Gareth Edwards

       
  Ni olvido ni perdĂłn
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2004]
       
 

Ein Film von Richard Dindo • Unter dem Motto « Everything is possible with Peace » begannen am 12. Oktober 1968 in Mexiko die Olympischen Spiele. Zehn Tage zuvor hatte die mexikanische Armee auf dem Platz der Drei Kulturen gewaltsam eine Studentenbewegung beendet, die seit Juli die Demokratisierung der mexikanischen Gesellschaft forderte. StreikfĂŒhrer und Studenten waren verhaftet, gefoltert, ermordet worden. Als am 2.Oktober Tausende von Menschen dagegen protestierten, umzingelte die Armee die Menge und richtete ein Massaker an, bei dem Hunderte von Menschen ums Leben kamen. Die Verantwortlichen wurden nie zur Rechenschaft gezogen.

Ein Film gegen das Vergessen und eine Hommage an die Beteiligten der 68er-Bewegung, die fĂŒr eine gerechtere Welt gekĂ€mpft haben.

 

REGIE:
Richard Dindo
PRODUKTION:
Lea Produktion
SF DRS
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Rainer M. Trinkler
Georg Janett
TON:
Martin Witz

       
  Nicotina
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Die preisgekrönte mexikanische Krimikomödie mit Diego Luna • Eine ziemlich schrĂ€ge Geschichte, die sich der Mexikaner Hugo Rodriguez da ausgedacht hat. Alles lĂ€uft in Echtzeit ab, das heisst, der fantastisch montierte Film dauert genau so lang wie seine Handlung, und die dreht sich um einen rauchenden Computerfreak, der irgendwelche Schweizer Bankkonten ausfindig machen muss. Er ist in seine hĂŒbsche Nachbarin verliebt und hat zum Zweck ihrer Beobachtung Computerkameras in ihrer Wohnung installiert. Ein Russe kommt ins Spiel, verschwundene Diamanten und ein Coiffeursalon mit einem Frisier-Paar, bei dem sich insbesondere die Frau als recht schonungslos erweist, wenn sie nur mal das grosse Geld-GlĂŒck wittert. Es geht einiges drunter und drĂŒber in diesem irrwitzigen Geschehen eines Nachts in Mexiko. Der Kinohit ist eines der eindrĂŒcklichsten Beispiele eines erstarkenden und erfrischenden mexikanischen Filmschaffens. Er wurde nicht umsonst mit sechs der begehrten mexikanischen Film-Awards preisgekrönt und kann von Raucherinnen wie Nichtrauchern genauso genossen werden.

 

REGIE:
Hugo RodrĂ­guez
PRODUKTION:
Laura Imperiale
Martha Sosa Elizondo
CAST:
Diego Luna
Daniel Giménez Cacho
Lucas Crespi
Marta Belaustegui
Rosa MarĂ­a Bianchi
Rafael InclĂĄn
Enoc Leaño
DREHBUCH:
MartĂ­n Salinas
KAMERA:
Marcelo Iaccarino
SCHNITT:
Alberto de Toro
TON:
Lena Esquenazi
MUSIK:
Fernando Corona
AUSSTATTUNG:
Sandra Cabriada
KOSTÜME:
Alejandra Dorantes

       
  No Country for Old Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Ethan CoenJoel Coen • Der beste Coen-BrĂŒder-Film seit Jahren: Die Coolness von „Fargo“ verschmilzt mit der flirrenden Hitze der amerikanischen SĂŒdstaaten. In diesem sĂŒffig-verschrobenen Roadmovie ist ein Highway-Killer hinter schmutzigem Geld her, das zufĂ€llig in die HĂ€nde eines Wilderers gerĂ€t. Ein Thriller, wie man ihn selten sieht.

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Joel Coen
Scott Rudin
CAST:
Tommy Lee Jones
Javier Bardem
Josh Brolin
Woody Harrelson
Kelly Macdonald
Garret Dillahunt
Tess Harper
Barry Corbin
Stephen Root
Rodger Boyce
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
Cormac McCarthy
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
TON:
Craig Berkey
Skip Lievsay
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor

       
  OceanWorld
 
       
 

Ein Film von Jean-Jacques Mantello

 

REGIE:
Jean-Jacques Mantello
PRODUKTION:
Francois Mantello
DREHBUCH:
Francois Mantello
Jean-Jacques Mantello
KAMERA:
Gavin McKinney
MUSIK:
Christophe Jacquelin

       
  Once Upon a Time in Mexico
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Dezember 2003]
       
 

Banderas. Hayek. Depp. • Irgendwann in Mexiko. Irgendwo in Mexiko. Revolution. Gier. Rache. Nach einer erschĂŒtternden Tragödie in seinem Leben hat sich El Mariachi (ANTONIO BANDERAS) einem Leben in Einsamkeit und Isolation ergeben. Er wird jedoch aus seiner Melancholie gerissen, als ihn der undurchschaubare CIA-Agent Sands (JOHNNY DEPP) fĂŒr einen tollkĂŒhnen Mordplan gewinnen will, in den der PrĂ€sident von Mexiko, ein kompromissloser Drogenbaron (WILLEM DAFOE) und ein korrupter General verwickelt sind. El Mariachi hat seine eigenen GrĂŒnde dafĂŒr, warum er den Auftrag annimmt: Er will Rache. Und so schart er seine zwei einzigen Freunde um sich und zieht in die Schlacht, an deren Ende nur der stehen wird, der ein reines Herz hat und zu glauben bereit ist. An die Liebe. An die Freiheit. Und an ein aufrechtes Mexiko.

 

REGIE:
Robert Rodriguez
PRODUKTION:
Elizabeth Avellan
Carlos Gallardo
Robert Rodriguez
CAST:
Antonio Banderas
Salma Hayek
Johnny Depp
Mickey Rourke
Eva Mendes
Danny Trejo
Enrique Iglesias
DREHBUCH:
Robert Rodriguez
KAMERA:
Robert Rodriguez
SCHNITT:
Robert Rodriguez
TON:
Dean Beville
MUSIK:
Robert Rodriguez
AUSSTATTUNG:
Robert Rodriguez
KOSTÜME:
Graciela MazĂłn

       
  Pan's Labyrinth
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Februar 2007]
       
 

Die Unschuld ist mĂ€chtiger als das Böse • In magisch-realistischen Bildern erzĂ€hlt PAN’S LABYRINTH die berĂŒhrende Geschichte der kleinen OfĂ©lia, die mit ihrer hochschwangeren Mutter zum Stiefvater in eine lĂ€ndliche Gegend Nordspaniens zieht. Der Stiefvater hat dort den Auftrag ĂŒbernommen, im Jahr 1944 kurz nach General Francos Sieg, die republikanischen Rebellen zu bekĂ€mpfen. Seine BrutalitĂ€t, Unberechenbarkeit und das schwere VerhĂ€ltnis zu ihm lassen OfĂ©lia in eine geheimnisvolle Fantasiewelt flĂŒchten, welche von wundersamen, schaurigen und mythischen Fabelwesen bevölkert ist. In ihrem neu erschaffenen Kosmos findet das MĂ€dchen nicht nur Zuflucht, sondern wird mit Ängsten und TrĂ€umen konfrontiert, welche ihr helfen, den Schrecken der RealitĂ€t zu trotzen.

 

REGIE:
Guillermo del Toro
PRODUKTION:
Álvaro Augustín
Alfonso CuarĂłn
Bertha Navarro
Guillermo del Toro
Frida Torresblanco
CAST:
Ariadna Gil
Ivana Baquero
Sergi LĂłpez
Maribel VerdĂș
Doug Jones
Álex Angulo
Manolo Solo
CĂ©sar Vea
DREHBUCH:
Guillermo del Toro
KAMERA:
Guillermo Navarro
SCHNITT:
Bernat Vilaplana
TON:
Miguel Ángel Polo
MUSIK:
Javier Navarrete
AUSSTATTUNG:
Eugenio Caballero
KOSTÜME:
Lala Huete
RocĂ­o Redondo

       
  Panamericana
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2010]
       
 

Das Leben an der lĂ€ngsten Strasse der Welt! • Eine Strasse, 2 Kontinente, 3 Monate, 12 LĂ€nder und 13'000 Kilometer.
Das Abenteuer beginnt in Laredo (USA) und dokumentiert eine Reise durch Zentral- und SĂŒdamerika bis nach Buenos Aires. Der Film “Panamericana” erzĂ€hlt Geschichten, die das Leben an der, und rund um die Panamericana schreibt. Er illustriert einzigartige Naturschönheiten, Kontraste von Reichtum und Armut, die Bedeutung von Geld sowie das unermĂŒdliche Leben am lĂ€ngsten zusammenhĂ€ngenden Strassennetz der Welt, das vom nördlichen Alaska bis ins sĂŒdliche Chile reicht.
Der Film wird auf der historischen Originalroute zwischen Laredo (USA) und Buenos Aires gedreht. Die Idee einer einzigen kontinentĂŒbergreifenden Schnellstrasse entstand auf der FĂŒnften Internationalen Konferenz der Amerikanischen Staaten im Jahre 1923. Zur Festigung des Friedens wurde die Konvention ĂŒber die Carretera Panamericana schliesslich am 23. Dez. 1936 auf der Interamerikanischen Konferenz in Buenos Aires unterzeichnet.
Hauptdarsteller dieses Dok-Filmes sind Einheimische, welche uns auf dieser grossen Reise begegnen. Diese Gegebenheit nutzen wir bewusst um möglichst authentische, ungestellte Situationen vor die Linse zu bekommen.

 

REGIE:
Severin Frei
Thomas Rickenmann
PRODUKTION:
Jonas Frei
Thomas Rickenmann
DREHBUCH:
Severin Frei
SCHNITT:
Thomas Rickenmann

       
  Paul
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2011]
       
 

Ein Alien auf der Flucht • Britischer Witz und strammer US-Humor prallen ungebremst aufeinander und explodieren in einer unaufhaltbaren Spass-Kettenreaktion, wenn sich die Briten auf die Seite eines vom US-MilitĂ€r verfolgten ausserirdischen Klugscheissers schlagen. Roadmovie meets Science-Fiction-Abenteuer: die lustigste Begegnung der dritten Art, seit es fliegende Untertassen gibt. Von und mit dem englischen Drehbuch- und Star-Duo Simon Pegg und Nick Frost.

 

REGIE:
Greg Mottola
PRODUKTION:
Tim Bevan
Nira Park
CAST:
Simon Pegg
Seth Rogen
Sigourney Weaver
Jane Lynch
Kristen Wiig
Jason Bateman
Bill Hader
DREHBUCH:
Nick Frost
Simon Pegg
KAMERA:
Lawrence Sher
SCHNITT:
Chris Dickens
TON:
Julian Slater
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Jefferson Sage
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2003]
       
 

Mit Johnny Depp und Orlando Bloom (Lord of the Rings) • Kristallklar, unschuldig und verlockend blitzt das Meerwasser in der karibischen Sonne. Hier, wo Freiheit, Abenteuer und Lebenslust förmlich in der Luft liegen, fĂŒhlt sich der verwegene und charmante Haudegen Captain Jack Sparrow (JOHNNY DEPP) zu Hause.

Sein bis dahin paradiesisches Leben erhĂ€lt einen jĂ€hen DĂ€mpfer, als der durchtriebene Captain Barbossa (GEOFFREY RUSH) sein stolzes Schiff, die BLACK PEARL, in seine Gewalt bringt und mit ihr die Hafenstadt Port Royal ĂŒberfĂ€llt, wo er die bildschöne Tochter des Gouverneurs, Elizabeth Swann (KEIRA KNIGHTLEY), entfĂŒhrt. Das kann der abenteuerlustige Will Turner (ORLANDO BLOOM), Elizabeths Freund und Vertrauter seit Kindheitstagen, nicht auf sich ruhen lassen. Gemeinsam mit Captain Sparrow macht er sich auf die Jagd nach der mörderischen Bande um Barbossa - und seiner verlorenen Liebe.

Auf dem schnellsten Schiff der britischen Flotte wollen sie den Piraten das schmutzige Handwerk legen. Noch ahnen die beiden DraufgÀnger nichts von einem mysteriösen Fluch, der auf Barbossa und seiner Mannschaft lastet: Bei Mondschein verwandeln sie sich in lebendige Skelette, dazu verdammt, auf ewig als Untote durch die Nacht zu ziehen. Nur ein aussergewöhnliches Geheimnis kann den Fluch brechen...

Mit FLUCH DER KARIBIK prĂ€sentieren Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer („Pearl Harbor“, „Armageddon – Das jĂŒngste Gericht“) und Regie-Ass Gore Verbinski („The Ring“, „Mexican“) ein einzigartiges Abenteuerspektakel mit sensationellen Special Effects und furiosen Stunts in der Tradition von Blockbustern wie „Die Mumie“ und „Indiana Jones“.

Hollywoods heissester Nachwuchsstar Orlando Bloom („Der Herr der Ringe – Die GefĂ€hrten“, „Der Herr der Ringe – Die zwei TĂŒrme“), Superstar Johnny Depp („From Hell“, „Chocolat“, „Sleepy Hollow“) und die bezaubernde Keira Knightley („Kick it like Beckham“) liefern sich mit Charakterdarsteller Geoffrey Rush („Frida“, „Quills – Macht der Besessenheit“, „Shakespeare in Love“) als gruseliger Captain Barbossa in FLUCH DER KARIBIK einen unvergesslichen Kampf um Liebe und Tod. Das Filmereignis des Jahres!

 

REGIE:
Gore Verbinski
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Johnny Depp
Keira Knightley
Geoffrey Rush
Orlando Bloom
Jo Jo Spangler
Jonathan Pryce
Lee Arenberg
DREHBUCH:
Ted Elliott
Terry Rossio
Jay Wolpert
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Stephen E. Rivkin
Arthur Schmidt
Craig Wood
TON:
Karen Spangenberg
MUSIK:
Klaus Badelt
AUSSTATTUNG:
Brian Morris
KOSTÜME:
Penny Rose

       
  Planes
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. August 2013]
       
 

Jets - Helden der LĂŒfte • Dusty trĂ€umt davon, einmal mit den ganz Grossen zu fliegen – beim „Wings Around the Globe“, einem Flugzeugrennen rund um die Welt. Als er sich dank glĂŒcklicher UmstĂ€nde tatsĂ€chlich qualifiziert, gibt es ein nicht unwesentliches Problem: Dusty hat Höhenangst. Und dazu mĂ€chtige Konkurrenz wie den sportlichen EnglĂ€nder Bulldog, die exotische Inderin Ishani, die mexikanische Fliegerlegende El Chupacabra oder den fiesen amerikanischen Champion Ripslinger. Trotzdem stĂŒrzt er sich mutig ins Abenteuer und absolviert das Rennen auf seine ganz eigene Weise – in BodennĂ€he. Dabei muss er einige waghalsige Manöver fliegen, trifft auf nepalesische Gabelstaplermönche, verfehlt knapp die Garage Majal und macht sogar einen urbayerischen Stopp in einem Bierkeller. Wird Dusty am Ende ĂŒber sich selbst hinausfliegen?

 

REGIE:
Klay Hall
PRODUKTION:
Traci Balthazor
John Lasseter
TON:
Alyson Dee Moore
MUSIK:
James Seymour Brett
AUSSTATTUNG:
Ryan L. Carlson

       
  Plaza de la Soledad
 
       
 

Ein Film von Maya Goded • Rund um die Plaza de la Soledad in Mexico City – Hotspot des Quartiers La Merced, das fĂŒr Prostitution und KriminalitĂ€t bekannt ist – hat die renommierte Fotografin Maya Goded vier Frauen aus dem Milieu ĂŒber Jahre hinweg begleitet. Auch wenn sie alle vor Energie und Stolz sprĂŒhen, kann dies ĂŒber die dunklen Seiten ihrer Vergangenheit nicht hinwegtĂ€uschen. Jede der Frauen wurde Opfer von Gewalt und fehlender Liebe. Mit steigendem Alter wissen sie sich zu organisieren – und stĂ€rken sich gegenseitig den RĂŒcken. Ein kunstvolles Portrait aussergewöhnlicher Menschen und ein starkes PlĂ€doyer fĂŒr die weibliche Selbstbestimmung!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Maya Goded
PRODUKTION:
Martha Sosa
Eamon O’Farrill
MĂłnica Lozano
KAMERA:
Maya Goded
SCHNITT:
Valentina Leduc
TON:
Miguel HernĂĄndez
MUSIK:
Jacobo Lieberman
Leonardo Heiblum

       
  Post Tenebras Lux
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Carlos Reygadas • Juan und Natalia sind ein offensichtlich wohlhabendes Paar mit zwei kleinen Kindern, Rut und Eleazar, die sich ein schönes Anwesen auf dem Land gekauft haben, um dort zu leben. WĂ€hrend die Kinder das Leben in der Natur geniessen, gibt es BrĂŒche in der Beziehung der Eltern, MissverstĂ€ndnisse, VorwĂŒrfe, die sich vor allem immer wieder um das Sexualleben der beiden drehen, das Juan als langweilig und lustlos empfindet. Ausserdem zeigt Juan manchmal seltsame Anwandlungen, auf die Hunde einzuprĂŒgeln, die zum Anwesen gehören - und zwar bevorzugt auf eines der Tiere, jenes, das er am meisten liebt. Die Sehnsucht nach einer Idylle und nach einem Leben in Harmonie mit der Natur erweist sich als trĂŒgerisch, denn das Haus wird (im ganz wörtlichen und bildhaften Sinne) von einem DĂ€mon heimgesucht.

 

REGIE:
Carlos Reygadas
PRODUKTION:
Jaime Romandia
CAST:
Adolfo Jiménez Castro
Nathalia Acevedo
Willebaldo Torres
DREHBUCH:
Carlos Reygadas
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Natalia LĂłpez
TON:
Sergio Diaz
AUSSTATTUNG:
Gerardo Tagle

       
  Quinceañera
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Publikumspreis am Sundance Filmfestival • FĂŒr mexikanische MĂ€dchen ist die Quinceañera ein wichtiges Fest. Es wird am 15. Geburtstag gefeiert und danach gilt das MĂ€dchen als Frau. Magdalena ist die Tochter einer streng katholischen mexikanischen Familie, die in Los Angeles lebt. Auch sie trĂ€umt von der Quinceañera, dem wunderschönen weissen Kleid und der mĂ€chtigen Hummer-Limousine, mit der sie an diesem Tag chauffiert wird. Aber kurz vor dem grossen Fest stellt sie fest, dass sie schwanger ist. Bei den umfangreichen Vorbereitungen zur Feier ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Eltern merken, was los ist. Als sie zu Hause rausgeworfen wird, zieht Magdalena zu ihrem Ur-Uronkel Tomas, einem alten Mann, der seinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Champurado verdient, einem warmen GetrĂ€nk, das er auf der Strasse verkauft. Magdalenas Cousin Carlos, der ebenfalls bei seinen Eltern rausgeflogen ist, lebt auch beim Onkel.

Dann wird das Hinterhaus verkauft, in dem Tomas nun schon seit vielen Jahren lebt. Der Stadtteil kommt gerade in Mode und die Wohnungspreise beginnen zu explodieren. Das Haus gehört jetzt einem schwulen wohlhabenden Paar und als die ihre neuen Nachbarn kennen lernen, stossen zwei vollkommen gegensĂ€tzliche Welten aufeinander. Als sich die Schwangerschaft nicht mehr verbergen lĂ€sst, rĂŒcken Magdalena, Tomas und Carlos wie eine Familie zusammen, eine Familie von Aussenseitern. Doch fĂŒr Menschen wie sie wird in diesem schicken Stadtteil schon bald kein Platz mehr sein.

 

REGIE:
Richard Glatzer
PRODUKTION:
Anne Clements
CAST:
Emily Rios
Jesse Garcia
Chalo GonzĂĄlez
David W. Ross
Ramiro Iniguez
Araceli Guzman-Rico
DREHBUCH:
Richard Glatzer
Wash Westmoreland
KAMERA:
Eric Steelberg
SCHNITT:
Robin Katz
Clay Zimmerman
TON:
Ellis Burman
MUSIK:
Victor Bock
J. Peter Robinson
Micko Westmoreland
AUSSTATTUNG:
Denise Hudson
Jonah Markowitz
KOSTÜME:
Jessica Flaherty

       
  Rabia
 
       
 

Ein Film von SebastiĂĄn Cordero

 

REGIE:
SebastiĂĄn Cordero
PRODUKTION:
Álvaro Augustín
Rodrigo Guerrero
Eneko Lizarraga
Iker Monfort
Bertha Navarro
Guillermo del Toro
CAST:
Martina GarcĂ­a
Fernando Tielve
IcĂ­ar BollaĂ­n
Yon GonzĂĄlez
Concha Velasco
Àlex BrendemĂŒhl
DREHBUCH:
Sergio Bizzio
SebastiĂĄn Cordero
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
David Gallart
TON:
Oriol TarragĂł
MUSIK:
Lucio Godoy
AUSSTATTUNG:
Eugenio Caballero
KOSTÜME:
Eva Arretxe

       
  Real Women Have Curves
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2003]
       
 

Full figured and ready to fight • In ihrer ersten Filmrolle bringt die vielversprechende junge Schauspielerin America Ferrera eine Glanzleistung auf die Leinwand. WĂ€rme, RealitĂ€t, Emotionen und Selbstsicherheit vermischen sich dermassen, dass wir das Kino in bester Laune und versöhnt mit uns und unseren eventuell zu vielen Kilos verlassen.

Ana, die 18jÀhrige Tochter einer mexikanisch-amerikanischen Familie in Los Angeles, könnte ans College - wÀren die finanziellen Mittel und allem voran das kulturelle VerstÀndnis ihrer Eltern vorhanden. Um Geld zu verdienen, beginnt sie im Schneideratelier ihrer Schwester zu arbeiten. Zusammen mit ihrer Mutter und den Frauen des Quartiers muss sie Kleider nÀhen, die sie selber nie tragen könnten. Ana gelingt es mit ihrer dynamischen und weltoffenen Art, die Arbeiterinnen dazu zu bringen, ihre Körper und Kurven zu lieben.

 

REGIE:
Patricia Cardoso
PRODUKTION:
George LaVoo
Effie T. Brown
CAST:
America Ferrera
Lupe Ontiveros
Ingrid Oliu
George Lopez
Brian Sites
Soledad St. Hilaire
Lourdes Perez
DREHBUCH:
George LaVoo
Josefina Lopez
KAMERA:
Jim Denault
SCHNITT:
Sloane Klevin
MUSIK:
Heitor Pereira
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch

       
  Ride Around the World
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2010]
       
 

Ein Film von Harry Lynch • „Ride aroundthe World" nimmt Sie hoch zu Pferd mit auf eine spektakulĂ€re Reise durch Nordafrika, Spanien und Amerika. Begegnen Sie den Vaqueros in Spanien und Mexiko, den Gauchos in Argentinien, den Baqueanos in Chile und natĂŒrlich den Cowboys in British Columbia oder Texas und erleben Sie 1'500 Jahre einer globalen Pferdekultur und spĂŒren Sie die schier endlose Freiheit auf dem RĂŒcken der Pferde.
Der Film erzĂ€hlt die mehr als tausendjĂ€hrige Geschichte der Zusammenarbeit von Mensch und Pferd: Rinder hĂŒten, KĂ€lber fangen, Stiere bĂ€ndigen....
Alles begann vor ungefĂ€hr 1'500 Jahren in Marokko. Dort hatten die Mauren leichtfĂŒssige, flinke Pferde, um durch die WĂŒste zu reiten; die gleichen Pferde, die ihnen dazu verhalfen, Spaniern zu erobern. In Spanien wurden diese Pferde mit einheimischen Rassen gekreuzt, es entstand eine ZĂŒchtung, die die optimalen FĂ€higkeiten fĂŒr die Arbeit der Vaqueros hatte - die Geburtsstunde der ersten Cowboys.

 

REGIE:
Harry Lynch
PRODUKTION:
Harry Lynch
Jeff Fraley
Brady Dial
DREHBUCH:
Harry Lynch
KAMERA:
Rodney Taylor
David Douglas
MUSIK:
Brian Satterwhite

       
  Rumor Has It...
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Rob Reiner • Auf der Hochzeitsfeier ihrer jĂŒngeren Schwester fĂ€llt Sarah (Jennifer Aniston) aus allen Wolken: Sie und ihr Verlobter Jeff (Mark Ruffalo) erfahren, dass Sarahs Mutter eine Woche, bevor sie ihrem Vater das Jawort gab, mit einem anderen Mann nach Mexiko durchgebrannt ist – und obendrein besagter Mann, der Internet-MilliardĂ€r Beau Burroughs (Kevin Costner), zuvor eine AffĂ€re mit ihrer Grossmutter Katharine (Shirley MacLaine) hatte!

Sarah vermutet immer stĂ€rker, dass ihre Familie die lebende Buch- und Filmvorlage fĂŒr DIE REIFEPRÜFUNG ist! Kurzerhand macht sie sich auf die Suche nach dem Mann, dem schon zwei Frauen aus ihrer Familie nicht widerstehen konnten


 

REGIE:
Rob Reiner
PRODUKTION:
Ben Cosgrove
Paula Weinstein
CAST:
Jennifer Aniston
Kevin Costner
Shirley MacLaine
Mark Ruffalo
Richard Jenkins
Christopher McDonald
Steve Sandvoss
DREHBUCH:
Ted Griffin
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Robert Leighton
TON:
David Esparza
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Thomas E. Sanders
KOSTÜME:
Kym Barrett

       
  SabrĂĄs quĂ© hacer conmigo
 
       
 

You Will Know What to Do with Me • Die Blicke des charmanten Fotografen NicolĂĄs und der selbstbewussten Studentin Isabel streifen sich auf dem Flur eines Krankenhauses – der Anfang einer intensiven Liebe. So selbstsicher sie sich zunĂ€chst geben, haben sie dennoch beide mit ihren DĂ€monen zu kĂ€mpfen: NicolĂĄs ist ob der Stimmungsschwankungen und der Verschlossenheit Isabels irritiert. Und diese wiederum hat bald mit seiner Krankheit – der Epilepsie – zu kĂ€mpfen. Das originelle strukturierte Melodrama SABRÁS QUÉ HACER CONMIGO erzĂ€hlt den Prozess des gegenseitigen Kennen- und Liebenlernens aus der Perspektive beider Protagonisten.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Katina Medina Mora
PRODUKTION:
Alberto Muffelmann
Gerardo Gatica
CAST:
Ilse Salas
Pablo Derqui
Rosa MarĂ­a Bianchi
DREHBUCH:
Emma Bertan
Samara Ibrahim
KAMERA:
Erwin Jaquez
SCHNITT:
Aina Calleja
MUSIK:
Andrés Sånchez
KOSTÜME:
Abril Alamo

       
  Salt and Fire
 
       
 

Ein Film von Werner Herzog • Prof. Laura Sommerfeld ist Teil einer kleinen Delegation von Wissenschaftlern, die von der UNO nach Bolivien geschickt wird, um die menschgemachte Umweltkatastrophe rund um den sich immer weiter ausbreitenden Salzsee Diablo Blanco zu untersuchen. Am Zielort angekommen, werden Laura und ihre Mannschaft jedoch sogleich entfĂŒhrt. Bald darauf setzt der mysteriöse Kidnapper, der sich als Mr. Riley vorstellt, Laura zusammen mit zwei blinden Jungen in der SalzwĂŒste aus. Ausgestattet mit dem Nötigsten zum Überleben, sind sie von nun an auf sich gestellt – bis Riley ĂŒberraschenderweise mit einer PlanĂ€nderung zurĂŒckkehrt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Werner Herzog
PRODUKTION:
Nina Maag
Werner Herzog
Michael Benaroya
Pablo Cruz
CAST:
Veronica Ferres
Michael Shannon
Gael GarcĂ­a Bernal
Lawrence Kraus
Volker Michalowski
DREHBUCH:
Werner Herzog
KAMERA:
Peter Zeitlinger
SCHNITT:
Joe Bini
TON:
Paul Paragon
MUSIK:
Ernst Reijseger
AUSSTATTUNG:
Ulrich Bergfelder
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Salvador Allende
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2004]
       
 

Ein Film von Patricio GuzmĂĄn • Der 11. September 1973 ist ein denkwĂŒrdiges Datum: An diesem Tag wurde in Chile durch den US-amerikanischen CIA der demokratisch gewĂ€hlte PrĂ€sident Salvador Allende gestĂŒrzt, die Demokratie durch eine der brutalsten MilitĂ€rdiktaturen des 20. Jahrhunderts ersetzt. Der Chilene Patricio GuzmĂĄn hat diese Zeit als junger Filmemacher erlebt und in mehreren Filmen thematisiert. Jetzt nĂ€hert er sich in einem sehr persönlichen und einfĂŒhlsamen PortrĂ€t der Figur Salvador Allendes, der zu den raren integren Persönlichkeiten auf dem politischen Parkett gehörte. GuzmĂĄn zeichnet mit eindrĂŒcklichem Bildmaterial den politischen Aufstieg Allendes bis hin zum Selbstmord vor dreissig Jahren nach.

"Ein Land ohne dokumentierte Geschichte ist wie eine Familie ohne Familienfoto. Eine inhaltslose Erinnerung", sagt Patricio GuzmĂĄn. Und man möchte diesen Ausspruch angesichts des Schicksals von Salvador Allende und der gegenwĂ€rtigen Weltlage ergĂ€nzen: Eine Welt ohne dokumentierte Geschichte ist wie eine Familie ohne Familienfoto. Denn was sich 1973 in Chile ereignete spielt sich derzeit anderswo wieder ab: Die Einmischung wirtschaftlicher und militĂ€rstrategischer Interessen der USA in andere souverĂ€ne LĂ€nder. Zum EindrĂŒcklichsten in diesem Film gehören sicher die Äusserungen des US-Botschafters von Santiago anfangs der 70er Jahre, der zurĂŒckblick und schildert, wie systematisch die Demokratie zunĂ€chst gestört und dann mit Waffengewalt vernichtet wurde. Am Ende wurde sogar der eigene Botschafter ĂŒbergangen.

Im Zentrum von GuzmĂĄns Film steht aber mit Salvador Allende ein Politiker, der sich mit seinem ganzen Leben dem Wohl seines Volkes gewidmet hat, der kein Dogmatiker war und ein offenes Ohr hatte fĂŒr die Menschen in seinem Land. Einige der Fotografien und Dokumente ĂŒber den PrĂ€sidenten hatte dessen Amme ĂŒber 17 Jahre lang in der Erde vergraben versteckt gehalten, weil die HĂ€scher Pinochets Menschen und Material vernichteten, um Erinnerungen auszulöschen und andere Ideen. Wie ein ArchĂ€ologe begibt sich der Regisseur auf die Suche nach den Ruinen der Vergangenheit, nach den Mauern, auf denen das chilenische Volk damals seine revolutionĂ€ren Ideen zum Ausdruck brachte und die heute unter einer dicken Schicht des Vergessens liegen.

 

REGIE:
Patricio GuzmĂĄn
PRODUKTION:
Jacques Bidou
CAST:
Salvador Allende
Fidel Castro
Henry Kissinger
Richard Nixon
Augusto Pinochet
DREHBUCH:
Patricio GuzmĂĄn
KAMERA:
Patricio GuzmĂĄn
Julia Munoz
SCHNITT:
Claudio MartĂ­nez
TON:
Jean-Jacques Quinet
MUSIK:
Jorge Arriagada

       
  Savages
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Oliver Stone • Zwei Freunde (Taylor Kitsch und Aaron Johnson) fĂŒhren nicht nur lukrative GeschĂ€fte mit eigenem Marihuana, sondern teilen sich auch die gleiche Freundin (Blake Lively). Als das Trio den Beteiligungswunsch eines mexikanischen Drogenkartells (Salma Hayek, Benicio Del Toro) ablehnt, kommt ein undurchsichtiger DEAAgent (John Travolta) ins brutal ernst gewordene Spiel um höchste EinsĂ€tze.

 

REGIE:
Oliver Stone
PRODUKTION:
Moritz Borman
Eric Kopeloff
CAST:
Blake Lively
Taylor Kitsch
Aaron Johnson
Jana Banker
Candra Docherty
Patrick Fourmy
Gary Stretch
DREHBUCH:
Shane Salerno
Don Winslow
Oliver Stone
KAMERA:
Daniel Mindel
SCHNITT:
Joe Hutshing
Stuart Levy
Alex Marquez
TON:
Wylie Stateman
MUSIK:
Adam Peters
AUSSTATTUNG:
Tomas Voth
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Sen Benim HerSeyimsin
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Tolga Örnek • In einem kleinen Dorf am Schwarzen Meer wird Murat in das Geheimnis um einen alten Talisman verwickelt, da auf dem Dorf ein alter Fluch liegt, nach dem sich dort Liebende nie finden werden. Da seine Angebetete aus einer verfeindeten Familie kommt, muss Murat sich seinem Schicksal stellen um den Weg zu seiner Liebsten zu finden....

 

REGIE:
Tolga Örnek
PRODUKTION:
Kemal Kaplanoglu
Muhtesem TözĂŒm
CAST:
Tolga Çevik
Cengiz Bozkurt
Melis Birkan
DREHBUCH:
Tolga Örnek
KAMERA:
Olcay Oguz
SCHNITT:
Oguz Celik
TON:
Deniz Erdogan
MUSIK:
Cavit Ergun

       
  September 11 - 11'09''01
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Oktober 2002]
       
 

A Film By 11 Directors • To evoke the sheer scale of the shock wave which followed September 11,

To testify to the resonance of the event throughout the world,

To better convey the human dimension of this tragedy ,

To bring reflection to emotion,

To give a voice to all

A collective film

11 directors from different countries and cultures

11 visions of the tragic events which occurred in New York City on September 11, 2001

11 points of view engaging their individual conscience

Complete freedom of expression.

September 11, 2001 was something we would never have dared imagine.

In real time, images of the catastrophe, in all their violence, burst into our homes.

At a stroke, grief became universal. How could one not feel compassion when simultaneously, in all four corners of the globe, television displayed the suffering of those who faced death?

To evoke the planetary echo of this event, other than through these terrible images, it quickly became apparent to me that we had a duty of reflection.

A reflection which would not remain in the present, but which would be turned resolutely towards the future. Which would be able to travel, to be shared.

A reflection responding to images with other images.

Thus I proposed to 11 renowned directors that they looked towards their own cultures, their own memories, their own stories, their own language.

The brief was as follows: 'Create a film lasting eleven minutes, nine seconds and one frame - 11'09''01 - around the events of September 11 and their consequences'.

The directors grasped the subject and expressed their perceptions of the event, each nourished by the concerns and anxieties of his own country, his own story.

The film gathers together diverse sensibilities and commitments. Each point of view is expressed freely, and in a spirit of complete equality.

Without adopting a consensus, this cinematographic mosaic is by nature a work of contrasts, even to the point where it risks appearing out of step with the shared artistic and moral Charter initially adopted by each director.

Alain Brigand, Artistic Producer

 

REGIE:
Samira Makhmalbaf
Claube Lelouch
Youssef Chahine
Danis Tanovic
Idrissa Quedraogo
Ken Loach
Alejandro Gonzalez Iñarritu
Amos GitaĂŻ
Mira Nair
Sean Penn
Shohei Imamura

       
  Sicario
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Denis Villeneuve • Der Drogenkrieg beherrscht seit Jahren den Grenzbereich zwischen Arizona und Mexiko. Nachdem die idealistische FBI-Agentin Kate Macy (Emily Blunt) im Geheimversteck eines Drogenkartells einen grausamen Fund macht, meldet sie sich zu einer internationalen Task-Force um Jagd auf die Drahtzieher zu machen. Ihr erster Einsatz fĂŒhrt Kate direkt in das umkĂ€mpfte Grenzgebiet, wo sich ein routinierter Gefangenentransfer innerhalb von Sekunden als gefĂ€hrlicher Hinterhalt entpuppt. Nur durch die Hilfe des ebenso skrupellosen wie kampferprobten Söldners Alejandro (Benicio Del Toro) kann sie entkommen. Bei der nĂ€chsten Geheimoperation trifft sie Alejandro wieder, der wie sie Bestandteil einer Spezialeinheit ist. Doch bald wird klar, dass er zusammen mit anderen Mitstreitern eigene PlĂ€ne verfolgt. Kates moralische Überzeugungen werden einer harten PrĂŒfung unterzogen, als die Grenzen zwischen Gut und Böse im Laufe der Operation zusehends verschwimmen 


 

REGIE:
Denis Villeneuve
PRODUKTION:
Basil Iwanyk
Thad Luckinbill
Molly Smith
CAST:
Emily Blunt
Josh Brolin
Benicio Del Toro
Jon Bernthal
Victor Garber
Jeffrey Donovan
DREHBUCH:
Taylor Sheridan
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Joe Walker
TON:
Bub Asman
John Guentner
Jason King
MUSIK:
JĂłhann JĂłhannsson
AUSSTATTUNG:
Patrice Vermette
KOSTÜME:
Renée April

       
  Sicario 2: Day of the Soldado
  [demnächst im Kino - Release: 19. Juli 2018]
       
 

Ein Film von Stefano Sollima • Die Agenten Matt (Josh Brolin) und Alejandro (Benicio Del Toro) kehren zurĂŒck an die USmexikanische Grenze. Um einen Krieg der verfeindeten Drogenkartelle anzuzetteln, soll die Tochter des Kartellbosses und Terroristenschleusers Carlos Reyes entfĂŒhrt werden. Doch mit diesem hat Alejandro noch eine ganz andere Rechnung offen


 

REGIE:
Stefano Sollima
PRODUKTION:
Basil Iwanyk
Erica Lee
Trent Luckinbill
Molly Smith
CAST:
Catherine Keener
Josh Brolin
Benicio Del Toro
Matthew Modine
Jeffrey Donovan
DREHBUCH:
Taylor Sheridan
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Matthew Newman
MUSIK:
Hildur GuĂ°nadĂłttir
AUSSTATTUNG:
Kevin Kavanaugh
KOSTÜME:
Deborah Lynn Scott

       
  Silence
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2017]
       
 

Ein Film von Martin Scorsese • 1638 brechen Pater SebastiĂŁo Rodrigues (Andrew Garfield) und Pater Francisco Garupe (Adam Driver) von Portugal ins fĂŒr die westliche Welt völlig abgeschottete Japan auf, um der Wahrheit hinter den undenkbaren GerĂŒchten nachzugehen, dass ihr berĂŒhmter Lehrer CristĂłvĂŁo Ferreira (Liam Neeson) seinem Glauben abgeschworen habe. Nach ihrer Ankunft erleben sie die brutale und unmenschliche Verfolgung der Christen durch die japanischen Machthaber. Angesichts der Ereignisse in einer Gesellschaft, die keine Toleranz kennt und in der der Tod an der Tagesordnung ist, stellt sich SebastiĂŁo auf seiner Reise durch das von der Gewaltherrschaft der Shogune zerrissene Land die immerwĂ€hrende Frage: Wie kann Gott dies alles zulassen?

 

REGIE:
Martin Scorsese
PRODUKTION:
Vittorio Cecchi Gori
Barbara De Fina
Randall Emmett
Martin Scorsese
Irwin Winkler
CAST:
Liam Neeson
Andrew Garfield
Adam Driver
CiarĂĄn Hinds
Tadanobu Asano
DREHBUCH:
Jay Cocks
Shûsaku EndÎ
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Thelma Schoonmaker
TON:
Philip Stockton
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Sin nombre
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Cary Fukunaga • Gewalt bestimmt den Alltag der mexikanischen Gang Mara Salvatrucha, zu der auch Casper gehört. Als sich die Ereignisse ĂŒberschlagen, trifft Casper eine folgenschwere Entscheidung. Auch Sayra sehnt sich nach einer besseren Zukunft. Das Schicksal fĂŒhrt sie zusammen und aus dem Abenteuer wird Liebe. Mutig steht Sayra Caspar auf der Flucht vor der Mara zur Seite, wĂ€hrend sie durch die mexikanische Landschaft der Hoffnung auf ein neues Leben entgegenfahren...

SIN NOMBRE ist ein Trip mitten in die Schattenwelt Mexikos, ein packender Thriller mit furiosen Bildern, eine Geschichte von Liebe, dem Wunsch nach Freiheit und UnabhÀngigkeit.

 

REGIE:
Cary Fukunaga
PRODUKTION:
Amy Kaufman
CAST:
Marco Antonio Aguirre
Leonardo Alonso
Karla Cecilia Alvarado
Juan Pablo Arias BarrĂłn
Rosalba Belén Barrón
DREHBUCH:
Cary Fukunaga
KAMERA:
Adriano Goldman
SCHNITT:
Luis Carballar
Craig McKay
TON:
Elma Bello
Mark Gingras
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
Claudio Contreras
KOSTÜME:
Leticia Palacios

       
  Soy Nero
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Rafi Pitts • Der Grenzzaun zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten gehört zu ihrem Leben, die mexikanischen Jugendlichen nutzen ihn am Strand als Volleyballnetz und liefern sich mit ihren Altersgenossen auf der anderen Seite eine besondere Art des LĂ€nderspiels. Wenn Nero das meterhohe Metallgitter nachts ĂŒberwindet, spĂŒrt man, dass er darin bereits eine gewisse Routine hat. Denn nichts vermag ihn von seinem Traum abbringen, US-amerikanischer StaatsbĂŒrger zu werden. Er folgt den Spuren seines Ă€lteren Bruders, die ihn nach Los Angeles, in die Villen der Reichen und Schönen, fĂŒhren. UnglĂ€ubig blickt er auf dieses andere Leben mit Pool und Zweitgarage, das hoffentlich bald auch das seine sein wird. Doch die einzige Chance, schnell eine Green Card zu bekommen, ist, sich freiwillig zum MilitĂ€rdienst zu melden. Plötzlich findet sich Nero in der WĂŒstenlandschaft der Kriegsgebiete im Mittleren Osten wieder. Mit einem Maschinengewehr in der Hand kĂ€mpft er fĂŒr seine StaatsbĂŒrgerschaft. Auch in seinem neuen Film begleitet Rafi Pitt seinen Wanderer auf seinen existenziellen Wegen.

 

REGIE:
Rafi Pitts
PRODUKTION:
Rita Dagher
Martin Hampel
CAST:
Rory Cochrane
Khleo Thomas
Aml Ameen
Michael Harney
Darrell Britt-Gibson
DREHBUCH:
Rafi Pitts
KAMERA:
Christos Karamanis
SCHNITT:
Danielle Anezin
TON:
Daniel Iribarren
Stephan von Hase
AUSSTATTUNG:
Max Biscoe
Malek Jahan Khazai

       
  Spanglish
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2005]
       
 

Ein Film von James L. Brooks • Die schöne Flor (PAZ VEGA) immigriert von Mexiko nach Amerika. Im GepĂ€ck: Ihre zwölfjĂ€hrige Tochter Cristina (VICTORIA LUNA) und die Hoffnung, sich ausgerechnet im hektischen Los Angeles ein besseres Leben aufbauen zu können. Schon bald tritt Flor bei John und Deborah Clasky (ADAM SANDLER und TEA LEONI) einen Job als HaushĂ€lterin an. Doch nicht alles klappt gleich auf Anhieb so, wie Flor es sich vorgestellt hat. Die Sprache ist fremd, die Kultur unterschiedlich und ihre neuen Arbeitgeber irgendwie anders. Denn das wohlhabende Ehepaar pflegt einen recht exzentrischen Lebensstil. WĂ€hrend John als Starkoch in Kalifornien hohe Anerkennung geniesst und obendrein der perfekte Vater und Ehemann ist, hat seine neurotische Frau mit der typischen UnausgefĂŒlltheit und Unsicherheit einer reichen Hausfrau zu kĂ€mpfen. Gleichzeitig fĂŒhrt Deborah der jungen Mexikanerin ein ihr bislang unbekanntes extravagantes und glamouröses Leben vor. Hinzu kommt, dass Cristina gerade mĂ€chtig pubertiert und Flor somit stĂ€ndig auf Trab hĂ€lt. Der Wandel ihrer Tochter zur Frau, der luxuriöse Lebensstil der Claskys, vor allem aber das Aufeinanderprallen der Kulturen und die Sprachbarriere (Flor spricht Spanisch, jedoch kein Englisch) sorgen fĂŒr turbulente Zeiten im Leben beider Familien – und bringt sie letztlich einander nĂ€her.

 

REGIE:
James L. Brooks
PRODUKTION:
Julie Ansell
James L. Brooks
Richard Sakai
CAST:
Adam Sandler
TĂ©a Leoni
Paz Vega
Cloris Leachman
Shelbie Bruce
DREHBUCH:
James L. Brooks
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Richard Marks
TON:
Michael O'Farrell
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Louise Mingenbach

       
  Stellet Licht
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2008]
       
 

Stilles Licht... • Die Geschichte einer verbotenen Liebe in einer Mennonitengemeinde in Mexiko. Gedreht wurde in einer dem modernen Lebenswandel gegenĂŒber offenen Mennonitengemeinde, die aber immer noch ein gottesfĂŒrchtiges und jeglicher Gewalt abgeneigtes Leben sucht. Es sind Menschen, die erst dann reden, wenn sie etwas zu sagen haben, deren Sprache und Körpersprache eine grosse WĂŒrde und Wahrhaftigkeit ausstrahlen. STELLET LICHT - Eine tiefe und einfache Liebesgeschichte, deren Miterleben unter die Haut geht, in Bildern von ĂŒberzeugender, sinnlicher Schönheit aus dem wilden Norden Mexikos.

 

REGIE:
Carlos Reygadas
PRODUKTION:
Carlos Reygadas
Jaime Romandia
CAST:
Elizabeth Fehr
Jacobo Klassen
Maria Pankratz
Miriam Toews
Cornelio Wall
Peter Wall
DREHBUCH:
Carlos Reygadas
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Natalia LĂłpez
TON:
Raul Locatelli

       
  Tamara y la Catarina
 
       
 

Ein Film von LucĂ­a Carreras • Ein dicht besiedelter HĂŒgel der Grossstadt Mexico-City: Hier wohnt die geistig beeintrĂ€chtigte Tamara. Trotz regelmĂ€ssiger Arbeit in einem CafĂ© und tĂ€glicher FĂŒrsorge um ihre Eidechsen und MarienkĂ€fer ist es ein einsames Leben. Bis Tamara eines Tages auf der Strasse einem alleingelassenen Kind begegnet und dieses – in einem Moment von Leichtsinn und Übermut – kurzentschlossen nach Hause mitnimmt. Bald muss Tamara merken, dass sich ein Kind nicht so leicht wie ein Haustier pflegen lĂ€sst. Zum GlĂŒck ist da ihre Ă€ltere Nachbarin, Frau Meche – auch sie eine einsame Seele – die Tamara in dieser Situation unter die Arme greift. Bloss, wohin gehört das „entfĂŒhrte“ Kind? Auf der Suche nach einer Lösung erfahren die beiden Frauen eine begrenzte Zeit des GlĂŒcks.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
LucĂ­a Carreras
PRODUKTION:
Sandra Paredes
CAST:
Ángeles Cruz
Angelina PelĂĄez
Mercedes Pascual
Harold Torres
Gustavo SĂĄnchez Parra
DREHBUCH:
LucĂ­a Carreras
KAMERA:
Ivan Hernandez
SCHNITT:
José Manuel Rocha
LucĂ­a Carreras
TON:
Daniel Balboa
MUSIK:
Pablo Cervantes
AUSSTATTUNG:
Jay Aroesty
KOSTÜME:
Gabriela Fernandez

       
  TambiĂ©n la lluvia
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juni 2011]
       
 

Ein Film von IcĂ­ar BollaĂ­n • SebastiĂĄn ist ein junger idealistischer Filmregisseur. Er hat sich vorgenommen, einen aufrichtigen Film ĂŒber eine der bedeutendsten Gestalten der Weltgeschichte zu drehen – Christoph Kolumbus. SebastiĂĄn ist entschlossen, den Mythos, der die Ankunft der Zivilisation in der westlichen HemisphĂ€re verklĂ€rt, zu entlarven. Stattdessen will er zeigen, was Kolumbus in Gang gesetzt hat: Gier nach Gold, Sklavenhandel, entsetzliche Gewalt gegen jene Ureinwohner, die sich den Neuankömmlingen entgegenstellten. Costa ist SebastiĂĄns Freund und Produzent. Er ist vor allem daran interessiert, dass der Film pĂŒnktlich und innerhalb des Budgets abgedreht wird. Costa wĂ€hlt als Drehort Bolivien – das preiswerteste und „indianischste“ Land Lateinamerikas.

Doch wÀhrend der Dreharbeiten in Cochabamba drohen soziale Unruhen.

Die Wasserversorgung der Stadt ist privatisiert und an einen britisch-amerikanischen Konzern verkauft worden. TĂ€glich kommt es zu militanten Aktionen, die schliesslich im April 2000 im noch heute berĂŒhmten „Wasserkrieg von Cochabamba“ mĂŒnden. 500 Jahre nach Kolumbus kommt es erneut zu gewalttĂ€tigen Konfrontationen zwischen der indianischen Bevölkerung und einer hochgerĂŒsteten modernen Armee. Aber diesmal geht es nicht ums Gold. Diesmal geht es um ein flĂŒssiges Menschen recht: Wasser.

 

REGIE:
IcĂ­ar BollaĂ­n
PRODUKTION:
Juan Gordon
CAST:
Gael GarcĂ­a Bernal
Najwa Nimri
Luis Tosar
Karra Elejalde
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Alex CatalĂĄn
SCHNITT:
Ángel Hernåndez Zoido
TON:
Emilio Cortés
Pelayo Gutiérrez
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Juan Pedro De Gaspar
KOSTÜME:
Sonia Grande

       
  Tempestad
 
       
 

Ein Film von Tatiana Huezo • Völlig unschuldig, wird Miriam eines Morgens festgenommen. Die Anklage: Menschenhandel. Es folgen Jahre in einem GefĂ€ngnis, das vom berĂŒchtigten Golf-Kartell betrieben wird. „Pagadores“ werden in Mexiko diejenigen genannt, die fĂŒr etwas bĂŒssen, das andere begangen haben. Eine AtmosphĂ€re der permanenten Angst, von der uns auch Adela erzĂ€hlt, deren Tochter eines Tages einfach spurlos verschwand. Regisseurin Tatiana Huezo stimuliert unsere Vorstellungskraft, indem sie die ErzĂ€hlungen dieser beiden Frauen mit Bildern einer Reise quer durch Mexiko unterlegt. Ein herausfordernder Film von ungeheurer Wucht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Tatiana Huezo
PRODUKTION:
NicolĂĄs Celis
SebastiĂĄn Celis
DREHBUCH:
Tatiana Huezo
KAMERA:
Ernesto Pardo
SCHNITT:
Lucrecia Gutiérrez Maupomé
Tatiana Huezo
TON:
Federico GonzĂĄlez JordĂĄn
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman

       
  Temporada de patos
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2005]
       
 

Ein Film von Fernando Eimbcke • Unkonventionell, in eigenwilligem black&white, voll subtiler Ironie und lakonischem Humor, wird erzĂ€hlt von zwei Jungs, die einen Sonntag-Nachmittag in Tlatelolco, Mexiko-City, allein in der Wohnung verbringen. FLAMA und MOKO wollen ein paar Videogames spielen, ein bisschen Cola trinken (Glas ganz voll) und ein paar Pornoheftchen haben sie auch. Könnte ein angenehmer Nachmittag werden.

Bis die Nachbarin RITA kommt, die sich nur schnell einen Kuchen backen will und dann der Pizzabote ULISES, der nur schnell eine Pizza ausliefern soll. Dazwischen geht immer mal wieder der Strom aus und die Schokoladekuchen, die die junge Nachbarin zu backen versucht, schmecken schrecklich. So erzĂ€hlt der Film von den wahren Dingen des Lebens, erzĂ€hlt von Sex und Gewalt, von Trauer und MissverstĂ€ndnissen, ĂŒber Drogen, Liebe und andere AbhĂ€ngigkeiten - und dies ganz ohne Sex und Gewalt und (fast) ohne Drogen.

TEMPORADA DE PATOS ist ein Film, der zeigt: wenn das Licht ausgeht, können wir die Sterne sehen.

 

REGIE:
Fernando Eimbcke
PRODUKTION:
Jaime Bernardo Ramos
CAST:
Enrique Arreola
Diego Cataño
Daniel Miranda
Danny Perea
Carolina Politi
DREHBUCH:
Fernando Eimbcke
Paula Markovitch
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Mariana RodrĂ­guez
TON:
Lena Esquenazi
MUSIK:
Liquits
AUSSTATTUNG:
Diana Quiroz
KOSTÜME:
Lissi De la Concha

       
  Testamento
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Uli Stelzner • Dieser emotionale und bewegende Film zeichnet anhand des ruhelosen Lebens des guatemaltekischen Rechtsanwalts und Freimaurers Alfonso Bauer Paiz die Stationen der linken lateinamerikanischen Geschichte nach. Er war als junger Mann Minister im Guatemala des legendĂ€ren PrĂ€sidenten Guzman, wohnte mit Che in Mexiko zusammen, arbeitet in der Regierung Allende und in der Fidel Castros, bevor er in seiner Heimat im Untergrund militanten Widerstand leistete und heute, 83jĂ€hrig, linker Abgeordneter des Parlaments von Guatemala ist. Aufgrund des hohen Respekts, den Bauer Paiz geniesst, war es dem Filmteam möglich auch in der Freimaurerloge zu drehen. Der Film zeichnet das VermĂ€chtnis eines aussergewöhnlichen Mannes und bringt Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas zum Atmen.

"Dieser Film gleicht so sehr dem Leben, dass er in seinem Betrachter weiterlebt." (Eduardo Galeano, uruguayischer Schriftsteller)

 

REGIE:
Uli Stelzner
Thomas Walther
DREHBUCH:
Uli Stelzner
Thomas Walther
KAMERA:
Thomas Walther
SCHNITT:
Uli Stelzner
Thomas Walther
TON:
Otto GaytĂĄn Silva
Uli Stelzner
MUSIK:
Paul Alvarado
Tito Medina

       
  The Amazing Catfish
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2014]
       
 

Los insĂłlitos peces gato - Der wundersame Katzenfisch • Claudia ist 22 Jahre alt und lebt alleine in Guadalajara, Mexiko. Als sie mit einer BlinddarmentzĂŒndung im Krankenhaus landet, lernt sie Martha kennen, eine alleinerziehende Mutter von vier Kindern, die trotz ihrer AIDS-Erkrankung voller Lebensfreude ist. BerĂŒhrt von Claudias Einsamkeit lĂ€dt Martha sie zu sich nach Hause ein. Die junge EinzelgĂ€ngerin ist vom lebhaften Haushalt zunĂ€chst ĂŒberfordert, fĂŒhlt sich der Familie aber bald zugehörig und wĂ€chst langsam in die Rolle der Ersatzmutter hinein.Als Martha auf einer gemeinsamen Reise ans Meer zusammenbricht, steht Claudia plötzlich vor der Frage: Ist sie bereit, sich vollends in die Familie zu integrieren und fĂŒr die Kinder kĂŒnftig die Verantwortung zu ĂŒbernehmen?

THE AMAZING CATFISH ist eine warmherzige Geschichte ĂŒber zufĂ€llige Begegnungen, die das Leben verĂ€ndern, und darĂŒber, was eine Familie wirklich ausmacht.

 

REGIE:
Claudia Sainte-Luce
PRODUKTION:
Geminiano Pineda
CAST:
Lisa Owen
Ximena Ayala
Sonia Franco
Wendy Guillén
Andrea Baeza
Alejandro Ramírez-Muñoz
DREHBUCH:
Claudia Sainte-Luce
KAMERA:
AgnĂšs Godard
SCHNITT:
Santiago Ricci
TON:
Frédéric Le Louet
MUSIK:
Madame Recamier
AUSSTATTUNG:
Barbara Enriquez
KOSTÜME:
Gabriela Fernandez

       
  The Counselor
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. November 2013]
       
 

Ein Film von Ridley Scott • Der visionĂ€re Filmemacher Ridley Scott hat mit THE COUNSELOR und einem hochkarĂ€tigen Ensemble-Cast einen dĂŒsteren, höchst intensiven Thriller mit Sogwirkung in Szene gesetzt. Michael Fassbender spielt den COUNSELOR, einen Rechtsanwalt, der sich, verblendet von seiner Gier nach Macht und Geld, durch ein illegales DrogengeschĂ€ft mit fatalen Folgen in eine lebensbedrohliche AbwĂ€rtsspirale katapultiert. Das Zusammenspiel von Intrige und folgenschwerer Entscheidung zieht ihn an einen nie erahnten Abgrund.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Cormac McCarthy
Paula Mae Schwartz
Steve Schwartz
Ridley Scott
Nick Wechsler
CAST:
Brad Pitt
Michael Fassbender
Javier Bardem
Cameron Diaz
Penélope Cruz
Natalie Dormer
John Leguizamo
Dean Norris
DREHBUCH:
Cormac McCarthy
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Pietro Scalia
MUSIK:
Daniel Pemberton
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  The Hangover Part III
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Todd Phillips • Dieses Mal gibt’s keine Hochzeit. Keinen Junggesellenabschied. Was soll also schiefgehen?

Aber wenn sich das Wolfsrudel dieser vier Jungs auf den Weg macht, ist alles möglich.

„Hangover 3“ fĂŒhrt Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis und Justin Bartha wieder zusammen als Phil, Stu, Alan und Doug. Ausserdem wieder dabei sind Ken Jeong als Mr. Chow, Heather Graham als Jade und Jeffrey Tambor als Alans Vater Sid. In einer weiteren Hauptrolle ist John Goodman zu sehen.

 

REGIE:
Todd Phillips
PRODUKTION:
Scott Budnick
Todd Phillips
Daniel Goldberg
CAST:
Bradley Cooper
Melissa McCarthy
Jamie Chung
Zach Galifianakis
Justin Bartha
John Goodman
Heather Graham
Ed Helms
Ken Jeong
Sasha Barrese
DREHBUCH:
Craig Mazin
Todd Phillips
KAMERA:
Lawrence Sher
SCHNITT:
Jeff Groth
Debra Neil-Fisher
TON:
Jason W. Jennings
AUSSTATTUNG:
Maher Ahmad
KOSTÜME:
Louise Mingenbach

       
  The Hateful Eight
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Quentin Tarantino • Wyoming, einige Jahre nach dem amerikanischen BĂŒrgerkrieg: Eine Kutsche bahnt sich mĂŒhsam ihren Weg durch den Schnee in Richtung der Bergstadt Red Rock. An Bord befinden sich der KopfgeldjĂ€ger John ‘The Hangman’ Ruth (Kurt Russell), dessen Gefangene Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) sowie die Anhalter Major Marquis Warren (Samuel L. Jackson), der frĂŒher Soldat war und nun ebenfalls als KopfgeldjĂ€ger sein Geld verdient, und Chris Mannix (Walton Goggins). Aufgrund eines Schneesturms legen sie einen Zwischenstopp in Minnies Kleinwarenladen ein. Darin treffen sie zwar nicht auf Minnie, aber dafĂŒr auf den mysteriösen Mexikaner Bob (DemiĂĄn Bichir), auf den verschwiegenen Cowboy Joe Gage (Michael Madsen), auf General Sandford ‘Sandy’ Smithers (Bruce Dern) und auf Oswaldo Mobray (Tim Roth). Was auf den ersten Blick wie ein zufĂ€lliges Zusammentreffen von Fremden in einem vergessenen Winkel der Welt wirkt, ist in Wahrheit eine Abrechnung fĂŒr Untaten wĂ€hrend des BĂŒrgerkrieges, die schon Jahre zurĂŒckliegen, aber alle MĂ€nner mit Hass erfĂŒllt haben. Einen Hass, der jedes Wort in dem kleinen Laden zu einem Todesurteil werden lassen kann


 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Richard N. Gladstein
Shannon McIntosh
Stacey Sher
CAST:
Samuel L. Jackson
Kurt Russell
Jennifer Jason Leigh
Walton Goggins
Tim Roth
Zoë Bell
Michael Madsen
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Fred Raskin
TON:
Michael Minkler
AUSSTATTUNG:
Yohei Taneda
KOSTÜME:
Courtney Hoffman

       
  The Last Reef
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Luke Cresswell & Steve McNicholas • Der Dokumentarfilm «The Last Reef 3D» zeigt die unglaubliche und fantastische Unterwasserwelt des Bikini-Atolls im Pazifischen Ozean. Kaum zu glauben, wie sich die Natur aus eigener Kraft wieder neu erschaffen hat, nachdem sie in den 1940er und 1950er Jahren Schauplatz zahlreicher Kernwaffentests der USA war. Im Jahr 2010 wurde das Atoll mit seinen insgesamt 23 Inseln, zu den Marshall-inseln zĂ€hlend, zum UNESCO-Welterbe erklĂ€rt. Die Zuschauer werden begeistert sein von einer Korallenwelt in leuchtenden Farben und skurrilen Formen, schillernden Fischen und vielen weiteren faszinierenden Lebewesen unter Wasser.

 

REGIE:
Luke Cresswell
Steve McNicholas
DREHBUCH:
Luke Cresswell
Steve McNicholas
KAMERA:
D.J. Roller
SCHNITT:
Luke Cresswell
Steve McNicholas
TON:
Brian Eimer
MUSIK:
Luke Cresswell
Steve McNicholas

       
  The Last Stand
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Jee-woon Kim • Nachdem er seinen Posten im Drogendezernat beim LAPD wegen einer schiefgegangenen Operation aus SchuldgefĂŒhlen verlassen hat, hat sich der Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) in dem kleinen schlĂ€frigen StĂ€dtchen Sommerton direkt an der Grenze niedergelassen und sorgt nun dort fĂŒr Recht und Ordnung. Der Frieden wird jedoch gestört, als der berĂŒhmt-berĂŒchtigte Drogen-Boss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) eine Ă€usserst tödliche wie auch spektakulĂ€re Flucht aus den FĂ€ngen des FBI unternimmt und nun mit Hilfe einiger gesetzloser Söldner, angefĂŒhrt vom eiskalten Burrell (Peter Stormare) sich auf den Weg Richtung Mexiko macht. Direkt auf seinem Weg befindet sich Sommerton und dementsprechend eilt eine riesige Streitmacht der Polizei zur Kleinstadt, um ihn dort zu stellen. Owens will sich eigentlich heraushalten und wird zunĂ€chst auch fĂŒr unfĂ€hig gehalten – doch er will mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen und bereitet alles fĂŒr einen klassischen Showdown vor


 

REGIE:
Jee-woon Kim
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
CAST:
Arnold Schwarzenegger
Jaimie Alexander
Rodrigo Santoro
Forest Whitaker
Peter Stormare
Genesis Rodriguez
Harry Dean Stanton
DREHBUCH:
George Nolfi
Jeffrey Nachmanoff
Andrew Knauer
KAMERA:
Ji-yong Kim
SCHNITT:
Steven Kemper
TON:
Kris Fenske
Victor Ray Ennis
Christopher Moriana
MUSIK:
Mowg
AUSSTATTUNG:
Franco-Giacomo Carbone
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  The Man Who Wasn't There
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Januar 2002]
       
 

Der neue Coen-Brothers-Film • Eine kalifornischen Kleinstadt Ende der vierziger Jahre: Der schweigsame Barbier Ed Crane (BILLY BOB THORNTON) hadert mit der Monotonie seines Lebens. Unzufrieden mit Job und Ehe, scheint sich ihm plötzlich eine neue Chance zu bieten, als ein Kunde von dem Erfolg seiner Trockenreinigung erzĂ€hlt und ihm anbietet, mit 10.000 Dollar GeschĂ€ftspartner seines florierenden Unternehmens zu werden.

Ed beschliesst, das ihm fehlende Geld von Kaufhausbesitzer Big Dave (JAMES GANDOLFINI) zu erpressen, der ein VerhÀltnis mit Eds Frau (FRANCES McDORMAND) hat. Doch Big Dave bekommt heraus, dass Ed der Erpresser ist und verwickelt ihn in ein tödliches Handgemenge...

Nach FARGO, THE BIG LEBOWSKI und O BROTHER, WHERE ART THOU? kommt nun der neue Film des genialen BrĂŒderpaars Joel und Ethan Coen ins Kino. THE MAN WHO WASN'T THERE ist eine pechschwarze Ballade ĂŒber Leidenschaft, Eifersucht, Verbrechen und Betrug. Fotografiert in glorreichem Schwarzweiss, kehren Joel und Ethan Coen mit ihrem neunten Spielfilm in die wohlvertraute Welt des «Film Noir» zurĂŒck und erzĂ€hlen die aberkomische Tragödie eines einfachen Friseurs. Wie immer bei den stilistisch perfekten Filmen des BrĂŒderpaars ist die Besetzung hochkarĂ€tig: Oscar-Gewinner Billy Bob Thornton (ARMAGEDDON, BANDITS), Oscar-Gewinnerin Frances McDormand (FARGO) und 'Die Sopranos'-Star James Gandolfini (THE MEXICAN) spielen die Hauptrollen in diesem faszinierenden Film, der bei den diesjĂ€hrigen Filmfestspielen in Cannes zu den Highlights zĂ€hlte und mit dem Regiepreis ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Tom Bevan
Eric Fellner
CAST:
Billy Bob Thornton
Frances McDormand
Michael Badalucco
James Gandolfini
Katherine Borowitz
Jon Polito
Scarlett Johansson
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Roderick Jaynes
Tricia Cooke
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner

       
  The Mask of Zorro
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 1998]
       
 

Antonio Banderas ist Zorro • Man schreibt das Jahr 1821, Es ist die Nacht der Revolution, der Staat Alta California soll an Mexiko zurĂŒckgegeben werden. In dieser Nacht verliert Don Diego De La Vega (Anthony Hopkins), der Mann der Zorro war, alles, was er liebte. Don Rafael Montero (Stuart Wilson), Gouverneur der scheidenden Besatzungsmacht, raubt ihm seine Freiheit, seine Frau Esperanza (Julieta Rosen) und seine erst wenige Monate alte Tochter Elena. Die Freiheit seines Landes muss De La Vega im Kerker erleben.

Zwei Jahrzehnte spĂ€ter: Don Montero kehrt triumphal aus seinem spanischen Exil zurĂŒck und schmiedet noch abscheulichere PlĂ€ne als zuvor.

De La Vega, alt, aber immer noch ein Fuchs (span. Zorro), kann aus seinem Verliess entfliehen. In einer Bar trifft er den StrassenrÀuber Alejandro Murrieta (Antonio Banderas), der das Regime ebenso hasst wie er. Der Wunsch nach Vergeltung verbindet den noblen, weisen De La Vega und den wilden, leidenschaftlichen Banditen. Doch der alte Zorro weiss: Nur einer kann Montero aufhalten - Zorro. In Murrieta findet er einen Nachfolger. Er wird seine Waffe sein - ein neuer Zorro!

De La Vega trainiert den jungen Wilden, lehrt ihn den Umgang mit Degen und Peitsche und sich 'mit WĂŒrde zu rĂ€chen'. Aber bei seinem ersten Ausflug in der Maskierung des Zorro erkennt Murrieta - es ist nicht leicht ein Held zu sein. Doch so schnell gibt er nicht auf.

Und es kommt der Tag, an dem er De La Vega besiegt. Aus Meister und SchĂŒler wird ein eingeschworenes Gespann. Die Zeit ist relf. Eine neue Ära kann beginnen. Als die Protestrufe des neuerlich unterdrĂŒckten Volkes in Jubel umschlagen und die RĂŒckkehr Zorros preisen, scheint De La Vega seiner Vergeltung nahe. Doch den grössten Trumpf hat immer noch Montero in der Hand - Elena (Catherine Zeta-Jones) ...

 

REGIE:
Martin Campbell
PRODUKTION:
Doug Claybourne
David Foster
CAST:
Antonio Banderas
Anthony Hopkins
Catherine Zeta-Jones
Matt Letscher
Maury Chaykin
Tony Amendola
Pedro Armendariz
DREHBUCH:
John Eskow
Ted Elliott
Terry Rossio
KAMERA:
Phil Meheux BSC
SCHNITT:
Thom Noble
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Cecilia Montiel

       
  The Mexican
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Brad Pitt & Julia Roberts • Endlich, so hofft der unfreiwillige Mafia-Handlanger Jerry (BRAD PITT), kann er mit seiner Verlobten Samantha (JULIA ROBERTS) ein neues Leben in Las Vegas beginnen. Doch die Mafia lĂ€sst ihn nicht los: In einem letzten Auftrag soll er in Mexiko eine seltene, angeblich mit einem Fluch belegte Waffe abholen und in die Staaten schmuggeln. ZunĂ€chst lĂ€uft alles glatt, doch dann wird die Waffe mitten in dem fremden Land gestohlen. WĂ€hrend Jerry ihr schicksalsergeben hinterher jagt, wird Samantha auf dem Weg nach Las Vegas von dem Killer Leroy (JAMES GANDOLFINI) gekidnappt. StĂŒck um StĂŒck, Abenteuer um Abenteuer kommt sich das getrennte Paar wieder nĂ€her, aber erst die gesamte Geschichte der Pistole lĂ€sst sie erkennen, wie sie aus dem ganzen Durcheinander wieder herauskommen können...

Zum ersten Mal stehen Oscar-Gewinnerin Julia Roberts ('Erin Brockovich') und Publikumsliebling Brad Pitt ('Fight Club') gemeinsam vor der Filmkamera. In der turbulenten Actionkomödie von Regisseur Gore Verbinski ('MĂ€usejagd') sind die beiden Superstars als verkrachtes Liebespaar zu erleben, das in Mexiko und Las Vegas zahllose haarstrĂ€ubende Abenteuer erleben muss, um wieder zueinander zu finden. Daneben gibt es absurde Komik, wagemutige Stunts und eine ĂŒberraschende Wendung, die MEXICAN zu einem absoluten Kinohighlight werden lassen. In den USA startete MEXICAN auf dem ersten Platz und spielte bisher knapp 70 Mio. Dollar ein.

 

REGIE:
Gore Verbinski
PRODUKTION:
Lawrence Bender
John Baldecchi
CAST:
Brad Pitt
Julia Roberts
James Gandolfini
J.K. Simmons
Bob Balaban
Sherman Augustus
Michael Cerveris
DREHBUCH:
J.H. Wyman
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Craig Wood
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Cecilia Montiel

       
  The three burials of Melquiades Estrada
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Tommy Lee Jones • Der Mexikaner Melquiades Estrada wird tot in der WĂŒste gefunden. Sein bester Freund Pete findet den Mörder und zwingt ihn, eine lange und gefĂ€hrliche Reise mit ihm zu unternehmen.

Petes Plan ist es, seinen toten Freund in seiner Heimat Mexiko zu begraben, so wie er es ihm einst versprochen hat. Damit gibt er dem Mörder eine einmalige Lektion ĂŒber den Wert der GefĂŒhle und den Respekt vor dem Leben.

 

REGIE:
Tommy Lee Jones
PRODUKTION:
Michael Fitzgerald
Tommy Lee Jones
CAST:
Tommy Lee Jones
Barry Pepper
Julio Cedillo
Dwight Yoakam
January Jones
Melissa Leo
Vanessa Bauche
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Roberto Silvi
TON:
David Bach
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Merideth Boswell
KOSTÜME:
Kathy Kiatta

       
  The Year My Parents Went on Vacation
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2008]
       
 

O ano em Que Meus Pais SaĂ­ram de FĂ©rias • Brasilien, 1970, die Fussballweltmeisterschaft in Mexiko steht vor der TĂŒr. FĂŒr den 12-jĂ€hrigen Mauro das grösste Ereignis des Jahres. Doch wĂ€hrend die Fussball-Euphorie auf ihren Höhepunkt zusteuert, leidet das Land unter der strikten MilitĂ€rdiktatur des Generals Medici. Eines Tages mĂŒssen Mauros Eltern unerwartet „verreisen“, angeblich wegen eines Urlaubs. Der Junge soll derweil bei seinem Grossvater im jĂŒdischen Viertel von SĂŁo Paulo bleiben. Die Eltern versprechen, rechtzeitig zurĂŒck zu sein, um zusammen mit Mauro die Fussballspiele zu verfolgen. LeichtfĂŒssig-verspielt erzĂ€hlt Cao Hamburger von einem Sommer der VerĂ€nderung, einer ungewöhnlichen Freundschaft und der vielleicht schönsten WM aller Zeiten.

 

REGIE:
Cao Hamburger
PRODUKTION:
Caio Gullane
Fabiano Gullane
Cao Hamburger
CAST:
Michel Joelsas
Germano Haiut
Paulo Autran
Simone Spoladore
Eduardo Moreira
Caio Blat
Daniela Piepszyk
DREHBUCH:
Claudio Galperin
Cao Hamburger
BrĂĄulio Mantovani
Anna Muylaert
KAMERA:
Adriano Goldman
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Alessandro Laroca
MUSIK:
Beto Villares
AUSSTATTUNG:
Cassio Amarante

       
  Timeline
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2004]
       
 

This Time You're History • Eine Gruppe junger ArchĂ€ologen unter Leitung des Historikers Professor Johnston (BILLY CONNOLLY) arbeitet an einer AusgrabungsstĂ€tte im französischen La Roque, wo im 14. Jahrhundert der HundertjĂ€hrige Krieg zwischen England und Frankreich tobte. WĂ€hrend einer Ausgrabung findet das Team unerwartet die Brille des Professors in einer unterirdischen Kammer, die seit Hunderten von Jahren verschlossen war. Der Professor selbst ist angeblich in New Mexico bei den Geldgebern des Forschungsprojektes. Sein Sohn Chris (PAUL WALKER) wendet sich daraufhin an die Sponsoren und muss mit Erschrecken feststellen, dass sein Vater mit einer kuriosen Maschine, der bahnbrechenden Erfindung des Forschers Doniger (DAVID THEWLIS), direkt ins Jahr 1357 befördert wurde und dort offensichtlich in Schwierigkeiten steckt. Ohne lange zu ĂŒberlegen, beschliessen Chris sowie seine Freunde Kate (FRANCES O’CONNOR) und Marek (GERARD BUTLER) mit einem kleinen Team ins Mittelalter zu reisen, um den Vater zurĂŒckzuholen.

Der Trip wird allerdings zu einer Forschungsreise der besonderen Art. Chris und seine Begleiter geraten mitten in die Vorbereitungen der alles entscheidenden Schlacht um La Roque zwischen den Franzosen und ihren englischen Besatzern. Von nun an gilt es nicht nur den Professor in einem Wettlauf gegen die Zeit zu finden, sondern auch um das eigene Überleben zu kĂ€mpfen. Ihr historisches Wissen verschafft ihnen einen gewissen Vorteil. Aber sie mĂŒssen feststellen, dass es nicht einfach ist, das Ziel zu erreichen, ohne dabei den Lauf der Geschichte zu verĂ€ndern.

 

REGIE:
Richard Donner
PRODUKTION:
Richard Donner
Lauren Shuler Donner
Jim Van Wyck
CAST:
Paul Walker
Frances O'Connor
Gerard Butler
Billy Connolly
David Thewlis
Anna Friel
Neal McDonough
DREHBUCH:
Jeff Maguire
George Nolfi
Michael Crichton
KAMERA:
Caleb Deschanel
SCHNITT:
Richard Marks
TON:
Dennis Drummond
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Daniel T. Dorrance
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Touch of Evil
  [Filmpodium • So 20.45 E/d/f • ]
       
 

Orson Welles' Klassiker • Auf seiner Hochzeitsreise wird der mexikanische Rauschgift-lnspektor Vargas mit seiner Frau in einer Grenzstadt Zeuge eines Mordes. Die Ermittlungen fĂŒhren zur Aufdeckung der korrupten Machenschaften des als VerbrecherjĂ€ger gefĂŒrchteten amerikanischen Polizeichefs Quinlan, der die Frau von Vargas in eine RauschgiftaffĂ€re zu verwickeln sucht, um den unbequemen Rivalen zu eliminieren. Die virtuose Inszenierung mit einer Kamera, die fast stĂ€ndig in hinreissender Bewegung ist, die effektvolle Milieuschilderung und Orson Welles in der Rolle des monströsen Polizeichefs machen dieses Werk zu einem der faszinierendsten Thriller der Filmgeschichte.

«Touch of Evil» beginnt mit einem filmischen Kraftakt, der fĂŒr die Werke von Orson Welles typisch ist: Ein Mann richtet das Uhrwerk einer Bombe und versteckt diese in einem parkierten Auto. Ein Mann in Begleitung eines jungen MĂ€dchens setzt sich ans Steuer und fĂ€hrt den Wagen durch die nĂ€chtliche, von Passanten belebte Strasse einer amerikanisch-mexikanischen Grenzstadt. Das weisse Auto verschwindet hinter Mauern, taucht wieder auf und kreuzt den Weg eines anderen Paares, des frischverheirateten mexikanischen Rauschgiftinspektors Miguel «Mike» Vargas (Charlton Heston) und seiner amerikanischen Frau Susan (Janet Leigh). Sie werden Zeugen, als das Auto jenseits der Grenze auf mexikanischem Boden in die Luft fliegt. Diese Eingangssequenz - sie beginnt gleichzeitig mit dem Ablauf des Vorspanns und enthĂ€lt die Exposition des Films - dauert drei Minuten und besteht aus einer einzigen Einstellung. Die drei Minuten sind also Realzeit, in der die Kamera, auf einem fahrbaren Kran montiert, stĂ€ndig in Bewegung ist. Wie in einer choreographischen Numnler sind die Bewegungen der steigenden, sinkenden und fahrenden Kamera meisterhaft mit den Bewegungen des dahingleitenden Autos, des Paares Vargas und anderer Passanten kombiniert. Die Verwendung eines Weitwinkel-Objektivs mit grosser Brennweite, das Vorder- und Hintergrund mit gleicher SchĂ€rfe wiedergibt, ermöglicht eine ungeheuer bewegliche Bildmontage von der Gross- und Nahaufnahme ĂŒber die Halbtotale bis zur Totale innerhalb der gleichen Kameraeinstellung. Das Weitwinkel-Objektiv verzerrt alle Bewegungen in der Achse des Bildfeldes, reisst die Strassenschluchten perspektivisch auf und verfremdet mit diesen Effekten das Geschehen - es entsteht eine intensive, spannungsgeladene AtmosphĂ€re, es entsteht Poesie im Sinne von Orson Welles.

 

REGIE:
Orson Welles
PRODUKTION:
Albert Zugsmith
CAST:
Orson Welles
Charlton Heston
Janet Leigh
Joseph Calleia
Akim Tamiroff
Marlene Dietrich
Zsa Zsa Gabor
Joseph Cotten
DREHBUCH:
Orson Welles
Whit Masterson
KAMERA:
Russell Metty
SCHNITT:
Edward Curtiss
Aaron Stell
Virgil W. Vogel
MUSIK:
Henry Mancini
AUSSTATTUNG:
John P. Austin
Russell A. Gausman

       
  Trade
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Marco Kreuzpaintner • Als die 13-jĂ€hrige Adriana (Paulina Gaitan) in Mexico City von einem MenschenhĂ€ndlerring entfĂŒhrt wird, begibt sich Ihr 17-jĂ€hriger Bruder Jorge auf die Suche nach ihr. Adriana trifft wĂ€hrenddessen auf die junge Polin Veronica (Alicja Bachleda), die derselben Vereinigung in die HĂ€nde gefallen ist. Die junge Frau wird zu Adrianas einziger Freundin und BeschĂŒtzerin wĂ€hrend der Gefangenschaft. Als Jorge Einwanderungsbeamten und anderen Hindernissen entkommt, um auf die Spur der MĂ€dchenentfĂŒhrer zu gelangen, trifft er auf Ray (Kevin Kline), einen texanischen Versicherungspolizisten, der fĂŒr ihn zu einem VerbĂŒndeten bei der Suche nach Adriana wird. WĂ€hrend Jorge und Ray darum kĂ€mpfen, die Mechanismen der SexhandelskanĂ€le zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten aufzudecken, entwickelt sich zwischen den beiden allmĂ€hlich eine Freundschaft. Verzweifelt jagen sie Adrianas EntfĂŒhrer, bevor diese ihr Opfer verkaufen können...

 

REGIE:
Marco Kreuzpaintner
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Rosilyn Heller
CAST:
Kevin Kline
Paulina Gaitan
Kathleen Gati
Pavel Lychnikoff
Anthony Crivello
Linda Emond
Zack Ward
Kate del Castillo
Cesar Ramos
DREHBUCH:
Jose Rivera
KAMERA:
Daniel Gottschalk
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
André Bendocchi-Alves
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman
AUSSTATTUNG:
Bernt Amadeus Capra
KOSTÜME:
Carol Oditz

       
  Traffic
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2001]
       
 

Macht des Kartells • Der mexikanische Cop Javier Rodriguez Rodriguez (BENICIO DEL TORO) arbeitet als Drogenfahnder in Tijuana an der Grenze zu den USA: Frustriert ĂŒber die Aussichtslosigkeit seiner Aufgabe, lĂ€sst Javier sich mit dem ebenso skrupellosen wie undurchsichtigen General Salazar (TOMAS MILIAN) auf ein brenzliges Spiel mit dem Feuer ein...

Die heile Welt der bildschönen High-Society-Ehefrau Helena (CATHERINE ZETA- JONES) fÀllt zusammen wie ein Kartenhaus, als ihr Mann Carlos (STEVEN BAUER) verhaftet und als Drogenbaron angeklagt wird. Beschattet von zwei Cops (DON CHEADLE, LUIS GUZMAN), beraten von dem halbseidenen Anwalt Metzger (DENNIS QUAID) und unter Druck gesetzt von den mexikanischen GeschÀftspartnern ihres Mannes, fÀllt Helena eine folgenschwere Entscheidung...

In Washington wird der Supreme-Court-Richter Wakefield (MICHAEL DOUGLAS) zum neuen obersten Drogenfahnder der USA auserkoren. Kompromisslos und entschlossen will Wakefield den Krieg gegen die Drogen fĂŒhren. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet seine Tochter Caroline (ERIKA CHRISTENSEN) lĂ€ngst selbst abhĂ€ngig ist und dem Abgrund StĂŒck um StĂŒck nĂ€her rĂŒckt. Als sich die Situation zuspitzt, steht nur eines fest: Keiner kommt hier sauber raus...

Nur Monate nach seinem Blockbuster 'Erin Brockovich' stellt Steven Soderbergh mit seinem aufregenden Drogenkrimi TRAFFIC ein weiteres Meisterwerk vor: Nach Motiven der britischen Miniserie 'Traffik' von 1989 deckt der Regisseur anhand von drei HandlungsstrĂ€ngen schmerzhafte Wahrheiten ĂŒber den Handel mit und den Konsum von Drogen auf.

Mit Michael Douglas (WALL STREET), Catherine Zeta-Jones (DIE MASKE DES ZORRO), Dennis Quaid (FREQUENCY), Benicio Del Toro (DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN) und Don Cheadle (FAMILY MAN) hochkarĂ€tig besetzt, bietet TRAFFIC spannend-packende Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau.

TRAFFIC wurde als offizieller Beitrag fĂŒr den Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Berlin ausgewĂ€hlt.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Edward Zwick
Marshall Herskowitz
Laura Bickford
CAST:
Michael Douglas
Don Cheadle
Benicio Del Toro
Dennis Quaid
Catherine Zeta-Jones
Benjamin Bratt
Thomas Milian
DREHBUCH:
Stephen Gaghan
KAMERA:
Peter Andrews
SCHNITT:
Stephen Mirrione
MUSIK:
Cliff Martinez
AUSSTATTUNG:
Philip Messina

       
  Transit
  [Arthouse Le Paris • 12.15 D • 14/12]
       
 

Ein Film von Christian Petzold • »TRANSIT«, der lange erwartete neue Kinofilm von Christian Petzold, feiert seine Weltpremiere im Wettbewerb der diesjĂ€hrigen Internationalen Filmfestspiele Berlin. Frei nach dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers erzĂ€hlt der Film in einer atemberaubenden, fast schwebenden Begegnung des historischen Stoffs mit der Gegenwart des heutigen Marseille die Geschichte einer Liebe zwischen Flucht, Exil und der Sehnsucht nach einem Ort, der ein Zuhause ist.
In den Hauptrollen spielen Franz Rogowski (European Shooting Star 2018) und Paula Beer (nominiert zum EuropÀischen Filmpreis), zum weiteren Cast gehören u.a. Matthias Brandt, Barbara Auer und Godehard Giese.

 

REGIE:
Christian Petzold
CAST:
Franz Rogowski
Paula Beer
Godehard Giese
Lilien Batman
Maryam
DREHBUCH:
Christian Petzold
KAMERA:
Hans Fromm
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Stefan Will
AUSSTATTUNG:
Kade Gruber
KOSTÜME:
Katharina Ost

       
  Truth or Dare
  [Abaton 8 • 17.15/20.00 Sa 23.00 D • 16]
[Arena Cinemas 11 • 20.55 Sa-Di 18.00 Sa 23.30 D • 16]
[Arena Cinemas 14 • Sa 20.20/22.55 D • 16]
       
 

Ein Film von Jeff Wadlow • Die kalifornische College-Studentin Olivia lĂ€sst sich nur ungern von ihrer besten Freundin Markie ĂŒberzeugen, den letzten Spring Break vor ihrem Abschluss in Mexiko zu verbringen. Dort angekommen, sind ihre Bedenken aber schnell vergessen und sie feiert ausgelassen mit ihren Freunden. WĂ€hrend einer Partynacht lernt sie den charmanten Carter kennen, der die Gruppe zu einer geheimnisvollen Höhle fĂŒhrt und sie ĂŒberredet, das Partyspiel „Wahrheit oder Pflicht“ zu spielen. Die erst lustige Stimmung schlĂ€gt schnell um, als Carter anfĂ€ngt, von einem Fluch zu erzĂ€hlen.
ZurĂŒck in Kalifornien hat Olivia den Vorfall schon fast vergessen, als sie unheimliche Botschaften erreichen, die sie auffordern, zwischen Wahrheit oder Pflicht zu wĂ€hlen. Anfangs hofft sie noch, dass sie sich alles nur einbildet, doch dann erkennt sie, dass sie die Regeln befolgen muss, um zu ĂŒberleben.
„Wahrheit oder Pflicht“ wird zur unentrinnbaren RealitĂ€t: Wer nicht die Wahrheit sagt oder eine Mutprobe verweigert, stirbt eines brutalen Todes. Der einzige Ausweg: Die Freunde mĂŒssen zusammenhalten und herausfinden, was vor langer Zeit in der Höhle in Mexiko geschah. Der Kampf ums Überleben beginnt 


 

REGIE:
Jeff Wadlow
PRODUKTION:
Jason Blum
Couper Samuelson
CAST:
Violett Beane
Tyler Posey
Lucy Hale
Aurora Perrineau
Nolan Gerard Funk
DREHBUCH:
Jillian Jacobs
Michael Reisz
Christopher Roach
Jeff Wadlow
KAMERA:
Jacques Jouffret
SCHNITT:
Sean Albertson
TON:
Robert Sharman
MUSIK:
Matthew Margeson
AUSSTATTUNG:
Melanie Jones
KOSTÜME:
Lisa Norcia

       
  Two Men in Town
 
       
 

La voie de l'ennemi

 

REGIE:
Rachid Bouchareb
PRODUKTION:
Allen Bain
Rachid Bouchareb
JĂ©rĂŽme Seydoux
CAST:
Forest Whitaker
Harvey Keitel
Ellen Burstyn
Luis GuzmĂĄn
Brenda Blethyn
Tim Guinee
DREHBUCH:
Rachid Bouchareb
Yasmina Khadra
Olivier Lorelle
KAMERA:
Yves Cape
TON:
Jean-Yves Munch
Olivier Walczak
AUSSTATTUNG:
Yan Arlaud

       
  Un monstruo de mil cabezas
 
       
 

Ein Film von Rodrigo PlĂĄ • Sonia Bonet braucht dringend Zugang zu einer teuren medizinischen Behandlung fĂŒr ihren kranken Mann. Bloss: Der Versicherungsfirma ist’s gleichgĂŒltig, das Verfahren scheint willkĂŒrlich, das ganze System korrupt – und Sonia ist vor lauter Verzweiflung zu allem bereit: Kurz entschlossen nimmt sie die Angelegenheit in ihre eigene Hand, entfĂŒhrt den verantwortlichen Arzt – und katapultiert sich selbst und ihren Sohn in eine Spirale der Gewalt
 Der grandiose, hochintensive sozialpolitische Thriller von Regisseur Rodrigo PlĂĄ avancierte zu einem der grossen Festivalhits des vergangenen Jahres.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Rodrigo PlĂĄ
PRODUKTION:
Sandino SaravĂ­a Vinay
Rodrigo PlĂĄ
CAST:
Jana Raluy
Sebastiån Aguirre Boëda
Hugo Albores
Nora Huerta
Daniel Giménez Cacho
DREHBUCH:
Laura Santullo
KAMERA:
Odei Zabaleta
SCHNITT:
Miguel Schverdfinger
TON:
Axel Muñoz
MUSIK:
Jacobo Lieberman
Leonardo Heiblum

       
  Un mundo secreto
 
       
 

Ein Film von Gabriel Mariño • „Maria, irgendwann wird dich jemand bemerken und erkennen, wie besonders du bist 
“, notiert Maria in ihr Tagebuch. Sie schreibt sich auch sehnsĂŒchtige Liebesbriefe. Niemand bemerkt ihre Verzweiflung. Wie auch, Maria ist unscheinbar und spricht kaum. Auch nicht mit den Jungs, die sie öfter mit sich schlafen lĂ€sst, einfach so. Danach schlĂ€gt sie sich fest ins Gesicht. So kann ihr Leben nicht weitergehen. Anstatt ihren letzten Schultag mit den anderen zu feiern, packt Maria ihren Rucksack, nimmt einen Überlandbus und fĂ€hrt los, quer durch Mexiko. Sie erlebt ein ebenso schönes wie verkommenes Land mit jungen, alleine gelassenen MĂŒttern und MĂ€nnern auf der Suche nach anderen Frauen. Wer GlĂŒck hat, schafft es ĂŒber die Grenze in die USA. Maria hat einen grossen Traum, den nur sie kennt. Dann begegnet sie einem jungen Mann, der anders ist. Respektvoll, aufmerksam und sogar zu schĂŒchtern, um ein Hotelzimmer mit ihr zu teilen. Der Film ist nicht nur ein stilles Roadmovie. Er ist auch ein Gedicht aus sorgfĂ€ltig komponierten Bildern und Tönen. UnschĂ€rfen spiegeln die Wahrnehmung der introvertierten Protagonistin.

 

REGIE:
Gabriel Mariño
PRODUKTION:
Emiliano Altuna
Ernesto Contreras
Tatiana Graullera
Carlos Rossini
CAST:
LucĂ­a Uribe
Roberto Mares
Olivia Lagunas
DREHBUCH:
Gabriel Mariño
KAMERA:
Ivan Hernandez
SCHNITT:
Pedro G. GarcĂ­a
Gabriel Mariño
MUSIK:
Andrés Sånchez
KOSTÜME:
Gabriela Fernandez

       
  Valentin
 
       
 

Ein Film von Alejandro Agresti • Alejandro Agresti erzĂ€hlt aus dem Alltag des acht JĂ€hrigen Valentin, der bei seiner Grossmutter (Carmen Maura) lebt. Sein Vater ist ein vielbeschĂ€ftigter Macho (gespielt von Alejandro Agresti), der nur selten zu Besuch kommt und immer eine neue Geliebte dabei hat. Valentins Mutter ist auf geheimnisvolle Weise verschwunden. Der aufgeweckte Junge trĂ€umt von einer richtigen Familie und einer Zukunft als Astronaut. Statt mit seinem Schicksal zu hadern, entschliesst sich Valentin sein Leben selber in die Hand zu nehmen.

"This is a moving look at life, love and family as viewed through the eyes (and the coke-bottle eyeglasses) of a funny,lonely yet ultimately resilient boy. " Toronto International Filmfestival

 

REGIE:
Alejandro Agresti
PRODUKTION:
Julio FernĂĄndez
Thierry Forte
Laurens Geels
Massimo Vigliar
Pablo Wisznia
CAST:
Julieta Cardinali
Carmen Maura
Jean Pierre Noher
Mex Urtizberea
Rodrigo Noya
Alejandro Agresti
Carlos Roffé
DREHBUCH:
Alejandro Agresti
KAMERA:
Jose Luis Cajaraville
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
TON:
Eduardo Prus
MUSIK:
Luis Salinas
Paul M. van Brugge
AUSSTATTUNG:
Floris Vos
KOSTÜME:
Marisa Urruti

       
  War on Everyone
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2016]
       
 

Ein Film von John Michael McDonagh • Terry & Bob: HĂ€rter als Starsky & Hutch, komischer als Laurel & Hardy, besser aussehend als Siegfried & Roy. Die schwer zu beeindruckenden Buddy-Cops erpressen ganz New Mexico, schieben Kleinkriminellen mit Minipli Kokain unter, konsumieren es vor Ort, saufen ohne Ende, setzen das schicke Auto gegen die Wand, kehren zu Frau und Kindern zurĂŒck (Bob alias Michael Pena), staunen ĂŒber „chicks with dicks“, oder verlieben sich in die Richtige (Terry alias Alexander SkarsgĂ„rd). Doch ein britischer Lord, ein echter gar, lĂ€sst sich nicht so schnell aus dem Weg rĂ€umen, wie es die sorglosen Chaos-Bullen gewöhnt sind. Terry und Bob geraten tiefer in das Netz aus Erpressung, EntfĂŒhrung und Drogen, als sie es sich in ihren kĂŒhnsten Acid-AlptrĂ€umen vorgestellt haben ...

 

REGIE:
John Michael McDonagh
PRODUKTION:
Chris Clark
Flora Fernandez-Marengo
Phil Hunt
Compton Ross
CAST:
Michael Peña
Alexander SkarsgÄrd
Theo James
Tessa Thompson
Caleb Landry Jones
DREHBUCH:
John Michael McDonagh
KAMERA:
Bobby Bukowski
SCHNITT:
Chris Gill
TON:
Darryl L. Frank
Simon Trundle
Ian Waggott
MUSIK:
Lorne Balfe
AUSSTATTUNG:
Wynn Thomas
KOSTÜME:
Terry Anderson

       
  We're the Millers
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. August 2013]
       
 

Ein Film von Rawson Marshall Thurber • David Burke (Sudeikis) ist ein kleiner Drogendealer, der zwar Köche und Hausfrauen, aber keine Kinder beliefert – davor schreckt er dann doch zurĂŒck. Was kann also schief gehen? Jede Menge! Zum GeschĂ€ft gehört natĂŒrlich, dass er sich möglichst unauffĂ€llig verhĂ€lt. Leider muss er dann auf die harte Tour lernen, dass selbst gute Taten bestraft werden: Weil er ein paar Teenagern helfen will, wird er von drei ĂŒblen Punks angegriffen, die ihm sein Geld und seine Ware abnehmen. Wie soll David jetzt die umfangreichen Schulden bei seinem Lieferanten Brad (Ed Helms) abzahlen?
Um das Geld aufzutreiben und dabei seine Gesundheit nicht zu gefĂ€hrden, bleibt David keine Wahl: Er muss ins grosse DrogengeschĂ€ft einsteigen und Brads aktuelle Lieferung aus Mexiko einschmuggeln. Der idiotensichere Plan besteht darin, seine Nachbarn so unter Druck zu setzen, dass sie ihm helfen: Die zynische Stripperin Rose (Aniston), der potenzielle Kunde Kenny (Will Poulter) und die gepiercte, tĂ€towierte Strassengöre Casey (Emma Roberts) werden kurzerhand als Ehefrau und zwei angebliche Sprösslinge rekrutiert, und schon brausen „die Millers“ in einem riesigen Wohnmobil am langen Wochenende ĂŒber die Grenze 
 ein 4. Juli, der auf jeden Fall mit einem grossen Knall enden wird.

 

REGIE:
Rawson Marshall Thurber
PRODUKTION:
Chris Bender
Vincent Newman
Tucker Tooley
Happy Walters
CAST:
Jennifer Aniston
Emma Roberts
Jason Sudeikis
Ed Helms
Molly C. Quinn
Nick Offerman
Kathryn Hahn
Thomas Lennon
Will Poulter
Tomer Sisley
DREHBUCH:
Sean Anders
Steve Faber
Bob Fisher
John Morris
KAMERA:
Barry Peterson
SCHNITT:
Michael L. Sale
TON:
Jonathan Gaynor
MUSIK:
Theodore Shapiro
Ludwig Göransson
AUSSTATTUNG:
Clayton Hartley
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt
  [Arthouse Uto • 18.00 So 13.00 D • 8/6]
       
 

Ein Film von Patrick Allgaier & Gwendolin Weisser • 50.000 Kilometer per Anhalter, ĂŒber die Ozeane mit dem Schiff und Nachwuchs in Mexiko. "WEIT.

Die Geschichte von einem Weg um die Welt" ist ein bunter und besonders authentischer Film ĂŒber die aussergewöhnliche Reise eines jungen Paares, das in den Osten loszog, um dreieinhalb Jahre spĂ€ter zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkunden sie die Welt, stets von Neugierde und SpontanitĂ€t begleitet.

 

REGIE:
Patrick Allgaier
Gwendolin Weisser
PRODUKTION:
Patrick Allgaier
CAST:
Patrick Allgaier
Gwendolin Weisser
SCHNITT:
Patrick Allgaier
TON:
Jan Schwinning
MUSIK:
Isaac Winter

       
  Workers
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. November 2013]
       
 

Ein Film von JosĂ© Luis Valle • Rafael arbeitet seit 30 Jahren in einer GlĂŒhbirnenfabrik. FĂŒr den letzten Tag vor der Rente kauft er sich extra neue Schuhe. Doch sein Vorgesetzter macht dem zurĂŒckhaltenden Mann einen Strich durch die Rechnung: Rafael sei zwar ein fleissiger und verlĂ€sslicher Arbeiter, aber weil er aus El Salvador stamme, und somit illegal in Tijuana sei, habe er kein Recht auf Rente. Er dĂŒrfe stattdessen gnĂ€digerweise weiterarbeiten. - Lidia ist eine von sieben Hausangestellten einer reichen Mexikanerin im Rollstuhl, die ihr Leben ihrem Rennhund „Prinzessin“ widmet. Prinzessin frisst aus goldenen NĂ€pfen und ruht auf einem Samtkissen. Seit 30 Jahren sorgt Lidia Tag und Nacht fĂŒr die HĂŒndin und ihr schwer krankes Frauchen. Als die Arbeitgeberin stirbt und ihr Vermögen dem Hund vermacht, Ă€ndert sich fĂŒr sie erst einmal wenig. Ausser, dass ein Hund als Arbeitgeber Lidia zu denken gibt. JosĂ©-Luis Valles Film «Workers» zeichnet ein beeindruckendes PortrĂ€t unserer angeblich so gerechten Arbeitsgesellschaft. Seine Aussage ist politisch, nicht polemisch, seine Kamera nimmt sich Zeit, Szenen nicht nur durch vordergrĂŒndige Handlungen, sondern vor allem durch Stimmungen aufzubauen.

 

REGIE:
José Luis Valle
PRODUKTION:
José Luis Valle
CAST:
Jesus Padilla
Susana Salazar
Barbara Perrin Rivemar
Sergio Limon
Vera Talaia
Adolfo Madera
Giancarlo Ruiz
DREHBUCH:
José Luis Valle
KAMERA:
César Gutiérrez Miranda
SCHNITT:
Óscar Figueroa

       
  X Quinientos
 
       
 

X500 • In einem elegant verwobenen Episodenfilm verĂ€ndert der Tod einer nahestehenden Person das Leben dreier Menschen auf dem amerikanischen Kontinent: Der afro-kolumbianische Teenager Alex kehrt in seine Heimatstadt Buenaventura zurĂŒck, wo eine brutale Gang den Rhythmus des Lebens bestimmt. David, ein jugendlicher Indio aus einem kleinen Mazahua-Dorf, zieht in die mexikanische Hauptstadt, wo er sich eine Punk-AttitĂŒde zulegen muss, um den Diskriminierungen der Stadtmenschen zu entkommen. Die Philippinerin Aurora schliesslich muss in Toronto die Verantwortung fĂŒr ihre pubertierende Enkelin ĂŒbernehmen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Juan Andrés Arango
PRODUKTION:
Yanick LĂ©tourneau
Jorge Botero
Edher Campos
Luis Salinas
CAST:
Jembie Almazan
Jonathan Diaz Angulo
Bernardo Garnica Cruz
DREHBUCH:
Juan Andrés Arango
KAMERA:
Nicolas Canniccioni
SCHNITT:
Felipe Guerrero
TON:
René Portillo
Isabel Torres

       
  Y tu mama tambiĂ©n
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Februar 2002]
       
 

Der Erfolgsfilm aus Mexiko • Das Leben von Julio und Tenoch wird - so wie das Leben von fast allen jungen MĂ€nnern im Alter von 17 Jahren - beherrscht von ihren Hormonen, ihrer Freundschaft und von ihrem ĂŒberstĂŒrzten Weg ins Erwachsenendasein.

WĂ€hrend einer Familienfeier lernen sie Luisa kennen, eine 28jĂ€hrige Spanierin, und flirten mit ihr in der stilvollen und begnadeten Weise, fĂŒr die 17jĂ€hrige Jungs berĂŒchtigt sind. Aus Spass laden die beiden sie zu einem Ausflug ein. Er soll zu einem Traumstrand mit dem Namen Boca del Cielo ('Öffnung des Himmels') fĂŒhren. Dabei vernachlĂ€ssigen sie die Tatsache, dass sie gar nicht wĂŒssten, wo er sich befindet, selbst wenn es ihn geben wĂŒrde. Luisa lĂ€sst den Jungs ihren Spass, man trennt sich und die Angelegenheit ist bald vergessen.

Kurz darauf erhĂ€lt Luisa jedoch ein paar herzensbrechende Neuigkeiten. Aus einem BedĂŒrfnis nach LuftverĂ€nderung spĂŒrt sie die Jungs auf und akzeptiert deren Angebot. Die Drei machen sich auf den Weg. Ihr Ziel ist jedoch weniger Boca del Cielo, sondern jener fremde, flĂŒchtige Ort in unserem Leben, wo Unschuld, SexualitĂ€t und Freundschaft kollidieren und das Erwachsenenalter darauf wartet, die Scherben aufzusammeln.

In der intimen, persönlichen Geschichte von MIT DEINER MUTTER AUCH verbinden Regisseur Alfonso Cuarón und sein Mitarbeiter, der Kameramann Emmanuel Lubezki (gemeinsam drehten sie zuvor DIE TRAUMPRINZESSIN und GROSSE ERWARTUNGEN) visuellen Einfallsreichtum mit rauhem Lachen, feuriger Erotik und einer Prise tiefer Traurigkeit. Sie zeigen wie dieser kostbare Moment des Erwachsenwerdens durchlebt wird und wieder verloren geht.

 

REGIE:
Alfonso CuarĂłn
PRODUKTION:
Jorge Vergara
Alfonso CuarĂłn
CAST:
Diego Luna
Gael Garcia Bernal
Maribel Verdu
DREHBUCH:
Alfonso CuarĂłn
Carlos CuarĂłn
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
AUSSTATTUNG:
Marc Bedia
Miguel Angel Alvarez

       
  Zama
  [demnächst im Kino - Release: 07. Juni 2018]
       
 

Ein Film von Lucrecia Martel • Don Diego de Zama ist ein untergebener Beamter der spanischen Krone in einer fernen Kolonie in Lateinamerika. Jedes Jahr hofft er auf seine Versetzung, die ihn nĂ€her zu seiner Familie bringt. Doch der Befehl kommt nicht. Die argentinische Regisseurin Lucrecia Martel meldet sich zurĂŒck mit der Adaption eines meisterlichen Romans aus der lateinamerikanischen Literatur.

 

REGIE:
Lucrecia Martel
PRODUKTION:
VĂąnia Catani
Benjamín Doménech
Santiago Gallelli
Matias Roveda
CAST:
Daniel Giménez Cacho
Lola Dueñas
Matheus Nachtergaele
Juan MinujĂ­n
Nahuel Cano
Mariana Nunes
DREHBUCH:
Lucrecia Martel
KAMERA:
Rui Poças
SCHNITT:
Karen Harley
Miguel Schverdfinger
TON:
Guido Berenblum
KOSTÜME:
Julio SuĂĄrez

       
  ZFF - 12. Zurich Film Festival
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2016]
       
 

22. September - 2. Oktober 2016 • Das Zurich Film Festival bietet eine Plattform fĂŒr die vielversprechendsten neuen Filmemacher aus der ganzen Welt. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen aufstrebenden Regisseuren, arrivierten Filmschaffenden, der Filmindustrie und dem Publikum zu fördern. Das ZFF prĂ€sentiert jeden Herbst die schönsten Entdeckungen sowie die meist erwarteten Filme des Jahres. Mit dem Wettbewerb "Fokus" legt das ZFF einen besonderen Schwerpunkt auf das Filmschaffen der FilmlĂ€nder Schweiz, Deutschland und Österreich.

Das Zurich Film Festival fand im Oktober 2005 zum ersten Mal statt. Es hat sich innerhalb weniger Jahre in der nationalen und internationalen Festivallandschaft etabliert. Seit der ersten Austragung ist das Festival kontinuierlich gewachsen. Es verzeichnete im Jahr 2013 71'000 Zuschauereintritte und zog mehr als 600 akkreditierte Filmschaffende sowie ĂŒber 500 Medienschaffende aus aller Welt an.

In drei internationalen Wettbewerben konkurrieren aufstrebende Filmemacher (erste, zweite oder dritte Regiearbeit) jeweils um den Hauptpreis, das Goldene Auge. Ausser Konkurrenz prĂ€sentiert das ZFF die meist erwarteten Filme sowie die schönsten Entdeckungen in den Reihen "Gala Premieren", "Special Screenings" und "Border Lines". In der Sektion „Neue Welt Sicht“ legt das ZFF den Fokus auf das aktuelle Filmschaffen einer aufblĂŒhenden Filmregion. Branchenveranstaltungen wie die "Zurich Master Class", das "Film Finance Forum", die "ZFF Filmboutique" sowie Panel-Diskussionen machen das ZFF zu einer bedeutenden Networking-Plattform in der deutschsprachigen Filmwelt.

FilmvorfĂŒhrungen in Anwesenheit der Filmemacher sowie öffentliche Masterclasses bringen das Publikum sowohl den Stars wie auch den jungen Filmemachern nahe. Mit seinen Schul- und Kindervorstellungen vermittelt das ZFF auch den JĂŒngsten die Filmkunst und schafft einen Anreiz, das Kino als Ort des kulturellen Austauschs kennenzulernen.

22.9.2016
18.00 El charro de Toluquilla (Arthouse Piccadilly)
18.30 Ten Years (Arena 3)
18.45 El rey del Once (Arena 4)
19.00 Starless Dreams (Arena 7)
19.30 Magnus (Arthouse Le Paris)
20.15 Good Fortune (Arthouse Piccadilly)
20.30 Rocco (Arena 4)
20.45 Sabrås qué hacer conmigo (Arena 7)
21.00 DĂ©sordre (Arena 3)
21.15 Jean of the Joneses (Arthouse Le Paris)

23.9.2016
13.00 Pakt 1x01 (Corso 3)
13.15 El rey del Once (Corso 4)
14.00 Ten Years (Corso 2)
14.00 Pakt 1x02 (Corso 3)
14.00 ZFF Talks: Was ist das eigentlich die Kreativwirtschaft? (Festivalzentrum)
15.15 Les Destinées sentimentales (Filmpodium)
15.15 Santa y Andrés (Corso 4)
15.45 X Quinientos (Arena 3)
16.00 Plaza de la Soledad (Corso 3)
16.30 Ma vie de courgette (Arthouse Le Paris)
17.00 The Islands and the Whales (Corso 2)
18.00 Daniel Schmid - Le chat qui pense (Corso 3)
18.00 Day Is Done (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.15 600 millas (Arena 3)
18.30 A Monster Calls (Corso 1)
18.30 Me estĂĄs matando Susana (Arena 4)
18.30 Skizzen von Lou (Arthouse Le Paris)
18.45 All These Sleepless Nights (Corso 4)
18.45 Kiki (Arthouse Piccadilly)
18.45 Les sauteurs (Filmpodium)
19.00 Do Not Resist (Arena 7)
19.00 Weiner (Corso 2)
19.00 5. Internationaler Filmmusikwettbewerb (Tonhalle ZĂŒrich)
20.15 Tempestad (Corso 3)
20.30 Affenkönig (Arena 3)
20.30 Amateur Teens (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.45 Aquarius (Arthouse Le Paris)
20.45 Heli (Arena 7)
21.00 American Honey (Arena 4)
21.00 Lion (Corso 1)
21.00 Tamara y la Catarina (Filmpodium)
21.15 Borderland Blues (Arthouse Piccadilly)
21.30 HymyilevÀ mies (Corso 2)
21.45 Forever Pure (Corso 4)
22.00 Party @ Globus (Globus am Bellevue)
22.30 Robbery (Corso 3)

24.9.2016
10.00 Geheimcode M. (Arena 5)
12.00 Mutter (Filmpodium)
12.30 Ma vie de courgette (Arena 5)
13.00 Pakt 1x01 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
13.00 Search Party (Corso 4)
13.30 Heli (Arena 3)
13.30 Santa y Andrés (Corso 2)
14.15 Do Not Resist (Corso 4)
14.30 L’eau froide (Filmpodium)
14.30 Les sauteurs (Arthouse Piccadilly)
14.30 The World of Us (Arena 5)
15.00 Giulias Verschwinden (Corso 3)
15.00 ZFF Talks: Profession: Visual Effects Supervisor (Festivalzentrum)
16.00 Mapplethorpe: Look at the Pictures (Arthouse Le Paris)
16.00 Office (Arena 3)
16.00 Sabrås qué hacer conmigo (Corso 4)
16.15 Sils Maria (Arena 4)
16.15 Trivisa (Corso 2)
16.30 Clean (Filmpodium)
16.30 Hooligan Sparrow (Arthouse Piccadilly)
16.45 Le coeur en braille (Arena 5)
17.30 Tempestad (Corso 3)
18.00 Nocturama (Corso 1)
18.00 Traumland (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.15 The Other Half of the Sky (Corso 4)
18.30 I Am Not Madame Bovary (Arena 3)
18.30 Neruda (Arthouse Le Paris)
18.45 Miséricorde (Corso 2)
18.45 Vanatoare (Arthouse Piccadilly)
19.00 Certain Women (Arena 4)
19.00 Kurzfilme aus Mexiko (Filmpodium)
20.00 El charro de Toluquilla (Corso 3)
20.30 L’ñme du tigre (Corso 4)
20.30 Sennentuntschi (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
21.00 Future Baby (Arena 7)
21.00 Snowden (Corso 1)
21.00 The Salesman (Arthouse Piccadilly)
21.15 La Reconquista (Arena 3)
21.15 Porto (Filmpodium)
21.15 Snowden (Arthouse Le Paris)
21.30 Sausage Party (Arena 4)
21.45 Trespass Against Us (Corso 2)
22.30 Irma Vep (Corso 3)
23.00 Robbery (Arena 7)
23.00 Under the Shadow (Corso 4)

25.9.2016
10.00 Happy Mother’s Day (Arena 5)
12.00 Carlos (Filmpodium)
12.30 Aquarius (Corso 2)
13.00 Irma Vep (Corso 3)
13.00 Pakt 1x02 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
13.00 Santa y Andrés (Arena 4)
14.00 Auf Augenhöhe (Arena 3)
14.15 600 millas (Corso 4)
15.00 Trespass Against Us (Arthouse Le Paris)
15.15 El placer es mĂ­o (Corso 3)
15.30 Einfach leben (Filmpodium)
15.30 Jean of the Joneses (Corso 2)
15.30 Zero Days (Arena 4)
15.45 Little Men (Corso 1)
16.00 Cameraperson (Arthouse Piccadilly)
16.15 Kiki (Corso 4)
16.30 Abulele (Arena 5)
16.45 Borderland Blues (Arena 3)
17.45 Europe, She Loves (Arthouse Le Paris)
17.45 Operation Avalanche (Corso 2)
18.00 180° (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.00 Die Schweizermacher (Corso 3)
18.15 Maquinaria Panamericana (Arthouse Piccadilly)
18.15 Southside with You (Arena 4)
18.30 La La Land (Corso 1)
18.45 Me estĂĄs matando Susana (Filmpodium)
18.45 National Bird (Corso 4)
19.00 Weiner (Arena 3)
19.15 Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf (Arena 7)
20.15 Dancer (Arthouse Le Paris)
20.30 Im Nirgendwo (Arena 4)
20.30 Lady Macbeth (Corso 2)
20.30 Mary & Johnny (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.45 Club SĂĄndwich (Corso 3)
20.45 Die Einsiedler (Arthouse Piccadilly)
21.15 Personal Affairs (Filmpodium)
21.15 War on Everyone (Corso 1)
21.30 Houston, We Have a Problem! (Corso 4)
21.30 La Reconquista (Arena 3)
21.45 Office (Arena 7)

26.9.2016
13.00 Die Einsiedler (Arthouse Piccadilly)
13.00 Pakt 1x03 (Corso 3)
13.00 Pakt 1x03 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
13.15 Houston, We Have a Problem! (Corso 4)
13.30 After Spring (Arena 3)
15.00 Vollmond (Filmpodium)
15.30 National Bird (Corso 2)
15.30 Personal Affairs (Arthouse Le Paris)
15.45 Europe, She Loves (Arthouse Piccadilly)
16.15 I Am Not Madame Bovary (Arena 7)
16.15 La Reconquista (Corso 3)
17.45 Compte tes Blessures (Corso 2)
18.00 Le confessioni (Arthouse Le Paris)
18.00 ZFF Talks: Whistleblower – Wem gehört die Wahrheit? (NZZ-Foyer)
18.15 Bridget Jones’s Baby (Corso 1)
18.15 Doua Lozuri (Arthouse Piccadilly)
18.15 Forever Pure (Arena 3)
18.30 Almacenados (Filmpodium)
18.30 The Other Half of the Sky (Corso 4)
18.45 Le Voyageur (Arena 4)
19.00 Weiner (Arena 7)
19.15 Clash (Corso 3)
20.15 Welcome to Norway (Corso 2)
20.30 Egon Schiele - Tod und MĂ€dchen (Arthouse Le Paris)
20.30 Grounding – Die letzten Tage der Swissair (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.30 Sausage Party (Arena 3)
20.45 A Family Affair (Arthouse Piccadilly)
21.00 American Pastoral (Corso 1)
21.00 Maquinaria Panamericana (Filmpodium)
21.15 Operation Avalanche (Arena 7)
21.30 American Pastoral (Arena 4)
21.30 Nirgendwo (Corso 4)
22.00 Un monstruo de mil cabezas (Corso 3)

27.9.2016
12.00 Vanatoare (Arthouse Piccadilly)
13.00 Pakt 1x04 (Corso 3)
13.00 Pakt 1x04 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
14.00 Skizzen von Lou (Arthouse Piccadilly)
15.15 Compte tes Blessures (Arthouse Le Paris)
15.30 Les sauteurs (Corso 4)
16.00 Einfach leben (Corso 3)
16.00 ZFF Masters: Ewan McGregor (Filmpodium)
16.15 All These Sleepless Nights (Corso 2)
16.30 Borderland Blues (Arena 7)
16.30 El placer es mĂ­o (Arthouse Piccadilly)
17.45 Madame B, histoire d’une Nord-CorĂ©enne (Corso 4)
18.00 Bon appétit (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.00 Paterson (Corso 1)
18.00 Swiss Army Man (Arena 3)
18.15 Future Baby (Filmpodium)
18.30 Chronic (Arena 7)
18.30 Dancer (Arthouse Le Paris)
18.45 Little Men (Arthouse Piccadilly)
18.45 Me estĂĄs matando Susana (Arena 4)
18.45 Welcome to Norway (Corso 2)
19.30 AprĂšs mai (Corso 3)
20.00 Miséricorde (Corso 4)
20.15 Kurzfilme aus Mexiko (Arena 3)
20.30 Florence Foster Jenkins (Corso 1)
20.30 Snow White (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.45 Florence Foster Jenkins (Arthouse Le Paris)
20.45 Zoology (Filmpodium)
21.00 After Spring (Arthouse Piccadilly)
21.00 Tamara y la Catarina (Arena 7)
21.15 Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz (Arena 4)
21.15 Was hat uns bloss so ruiniert (Corso 2)
22.00 DĂ©sordre (Corso 3)
22.15 Office (Arena 3)

28.9.2016
13.00 Pakt 1x05 (Corso 3)
13.00 Pakt 1x05 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
13.15 Future Baby (Corso 4)
13.30 X Quinientos (Corso 2)
14.00 A Family Affair (Arthouse Piccadilly)
15.00 Rico, Oskar und der Diebstahlstein (Corso 3)
15.00 ZFF Talks: Eye on Science: Future Baby (Festivalzentrum)
15.30 Happy New Year (Filmpodium)
15.45 L’ñme du tigre (Corso 4)
16.00 Weiner (Arthouse Le Paris)
16.15 Personal Affairs (Corso 2)
16.30 El charro de Toluquilla (Arthouse Piccadilly)
17.30 HĂ©cate (Corso 3)
18.00 After Spring (Filmpodium)
18.00 Late Shift (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.00 Lion (Corso 1)
18.00 War on Everyone (Arena 4)
18.00 ZFF Talks: Kultur in Zeiten des Terrors (NZZ-Foyer)
18.15 Le coeur en braille (Arena 3)
18.15 When Two Worlds Collide (Corso 4)
18.30 Stille Reserven (Arthouse Piccadilly)
18.45 HymyilevÀ mies (Corso 2)
18.45 Welcome to Norway (Arena 7)
18.45 Worlds Apart (Arthouse Le Paris)
20.00 Starless Dreams (Corso 3)
20.15 Snowden (Arena 4)
20.30 Polizischt WĂ€ckerli (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.45 Deepwater Horizon (Corso 1)
20.45 Safari (Filmpodium)
21.00 Doua Lozuri (Arthouse Piccadilly)
21.00 Europe, She Loves (Arena 7)
21.15 El Invierno (Corso 2)
21.15 Peripherie (Arena 3)
21.15 Zero Days (Arthouse Le Paris)
21.30 The Islands and the Whales (Corso 4)
22.15 600 millas (Corso 3)
23.00 Talent Night (Hotel Marktgasse)

29.9.2016
13.00 Pakt 1x06 (Corso 3)
13.00 Pakt 1x06 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
13.30 When Two Worlds Collide (Arena 3)
13.45 Peripherie (Arena 7)
14.00 Tamara y la Catarina (Corso 2)
14.15 Borderland Blues (Arthouse Piccadilly)
14.30 Fin août, début septembre (Filmpodium)
14.45 Club SĂĄndwich (Corso 3)
15.00 ZFF Talks: Eye on Science: The Islands and the Whales (Festivalzentrum)
15.15 Nirgendwo (Arthouse Le Paris)
15.30 Forever Pure (Corso 4)
16.00 Was hat uns bloss so ruiniert (Arena 7)
16.15 El Invierno (Corso 2)
16.15 X Quinientos (Arena 3)
16.30 Cameraperson (Arthouse Piccadilly)
16.45 Un monstruo de mil cabezas (Filmpodium)
17.00 Hooligan Sparrow (Corso 3)
18.00 L’odyssĂ©e (Corso 1)
18.15 Lady Macbeth (Arena 4)
18.15 Le confessioni (Arthouse Le Paris)
18.15 Magnus (Corso 4)
18.30 Compte tes Blessures (Arena 3)
18.45 Aquarius (Corso 2)
18.45 Die letzte Chance (Arena 7)
18.45 L’ñme du tigre (Filmpodium)
19.00 Plaza de la Soledad (Corso 3)
19.15 The Violin Player (Arthouse Piccadilly)
20.30 La delgada linea amarilla (Arena 4)
20.30 Short Cuts vol. 1 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.30 Stille Reserven (Corso 4)
20.45 Bacalaureat (Arthouse Le Paris)
20.45 Nocturama (Arena 3)
21.00 Hell or High Water (Corso 1)
21.00 Zoology (Filmpodium)
21.15 A Family Affair (Arthouse Piccadilly)
21.15 Rocco (Arena 7)
21.30 Ten Years (Corso 3)
21.45 Jean of the Joneses (Corso 2)
22.00 Bellevue Night (Club Bellevue)

30.9.2016
13.00 Nirgendwo (Arthouse Piccadilly)
13.30 HymyilevÀ mies (Corso 2)
14.30 L’heure d’étĂ© (Filmpodium)
14.30 Staatenlos – Klaus Rózsa, Fotograf (Corso 3)
15.00 Egon Schiele - Tod und MĂ€dchen (Arthouse Le Paris)
15.00 ZFF Talks: Eye on Science: Magnus (Festivalzentrum)
15.15 El placer es mĂ­o (Corso 4)
15.30 Doua Lozuri (Arthouse Piccadilly)
15.45 Future Baby (Corso 2)
16.15 The Violin Player (Arena 7)
16.45 Demonlover (Filmpodium)
16.45 Heli (Arena 3)
17.15 Sixty Six (Corso 3)
17.30 Un monstruo de mil cabezas (Corso 4)
17.30 Vanatoare (Arthouse Piccadilly)
18.00 LBJ (Corso 1)
18.00 Paterson (Arthouse Le Paris)
18.00 Salt and Fire (Arena 4)
18.00 Short Cuts vol. 2 (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.30 La delgada linea amarilla (Corso 2)
18.30 Worlds Apart (Arena 7)
19.15 Clash (Filmpodium)
19.15 Madame B, histoire d’une Nord-CorĂ©enne (Arthouse Piccadilly)
19.30 Jean of the Joneses (Arena 3)
19.30 Magnus (Corso 4)
20.15 Starless Dreams (Corso 3)
20.30 Deepwater Horizon (Arena 4)
20.30 Im Sog der Nacht (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.30 Welcome to Norway (Arthouse Le Paris)
20.45 Imperium (Corso 1)
21.00 Imperium (Corso 2)
21.15 Was hat uns bloss so ruiniert (Arena 7)
21.15 When Two Worlds Collide (Arthouse Piccadilly)
21.30 Die Einsiedler (Filmpodium)
21.30 Miséricorde (Arena 3)
21.45 Do Not Resist (Corso 4)
22.30 Under the Shadow (Corso 3)
22.30 ZFF 72 Award Party (Folium)
22.45 Affenkönig (Arthouse Le Paris)

1.10.2016
10.00 Happy Mother’s Day (Arena 5)
11.30 Jeune Homme (Filmpodium)
13.00 Auf Augenhöhe (Arena 5)
13.15 Mama’s Angel (Corso 3)
13.30 Almacenados (Arthouse Piccadilly)
13.30 Dancer (Corso 2)
13.30 Salt and Fire (Arena 4)
14.15 Clash (Arthouse Le Paris)
14.30 A Family Affair (Arena 3)
14.30 Houston, We Have a Problem! (Corso 4)
14.30 ZFF Masters: Woody Harrelson (Filmpodium)
15.15 Die Lehrer (Corso 3)
15.30 The Other Half of the Sky (Arthouse Piccadilly)
15.30 The World of Us (Arena 5)
15.45 La delgada linea amarilla (Corso 2)
16.00 Southside with You (Arena 4)
16.15 A Monster Calls (Corso 1)
16.30 El Invierno (Arthouse Le Paris)
16.45 After Spring (Corso 4)
16.45 Drei Sterne (Filmpodium)
17.00 Forever Pure (Arena 3)
17.00 Plaza de la Soledad (Corso 3)
17.45 El rey del Once (Arthouse Piccadilly)
18.00 Imperium (Arena 4)
18.00 StrÀhl (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.30 Compte tes Blessures (Corso 2)
18.45 Gleissendes GlĂŒck (Arthouse Le Paris)
18.45 Peripherie (Arena 7)
18.45 Unsere Zeit ist jetzt (Corso 1)
19.15 Nirgendwo (Arena 3)
19.15 The Islands and the Whales (Corso 4)
19.30 Il bacio di Tosca (Corso 3)
19.30 Vanatoare (Filmpodium)
19.45 Tamara y la Catarina (Arthouse Piccadilly)
20.30 Der Kreis (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.30 Swiss Army Man (Arena 4)
20.45 Personal Affairs (Corso 2)
21.00 Trespass Against Us (Arena 7)
21.15 Sette Giorni (Arthouse Le Paris)
21.30 Hell or High Water (Corso 1)
21.30 Sabrås qué hacer conmigo (Filmpodium)
21.45 All These Sleepless Nights (Corso 4)
21.45 Club SĂĄndwich (Arena 3)
22.00 Do Not Resist (Arthouse Piccadilly)
22.00 Kiki (Corso 3)
23.00 Le Voyageur (Arena 4)
23.00 Robbery (Corso 2)
23.00 ZFF Closing Party (Club Bellevue)

2.10.2016
10.00 Geheimcode M. (Arena 5)
12.00 Gleissendes GlĂŒck (Arena 4)
12.00 ZFF Masters: Daniel Radcliffe (Filmpodium)
12.30 Almacenados (Arena 3)
12.30 Madame B, histoire d’une Nord-CorĂ©enne (Arthouse Piccadilly)
13.00 Rico, Oskar und der Diebstahlstein (Arena 5)
13.00 Stille Reserven (Corso 4)
13.15 Beau SĂ©jour (Corso 3)
13.30 HymyilevÀ mies (Corso 2)
14.00 ZFF Masters: Olivier Assayas (Filmpodium)
14.30 Kurzfilme aus Mexiko (Arena 3)
14.30 LBJ (Corso 1)
14.30 Tempestad (Arthouse Piccadilly)
14.45 Bacalaureat (Arthouse Le Paris)
14.45 Kurzfilme Fischli/Weiss (Corso 3)
15.00 Certain Women (Arena 4)
15.15 Abulele (Arena 5)
15.30 The Other Half of the Sky (Corso 4)
15.45 Zoology (Corso 2)
16.15 Paris s’éveille (Filmpodium)
16.45 Magnus (Arena 3)
17.00 American Honey (Corso 1)
17.00 Skizzen von Lou (Arthouse Piccadilly)
17.15 Einfach leben (Corso 3)
17.30 The Salesman (Arthouse Le Paris)
17.30 Unsere Zeit ist jetzt (Arena 4)
17.45 Hooligan Sparrow (Corso 4)
17.45 Ma vie de courgette (Arena 5)
18.00 BĂ€ckerei ZĂŒrrer (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
18.00 Operation Avalanche (Corso 2)
18.30 National Bird (Arena 3)
18.30 Porto (Filmpodium)
19.15 Doua Lozuri (Arthouse Piccadilly)
19.45 Chronic (Corso 3)
20.00 Cameraperson (Corso 4)
20.15 L’odyssĂ©e (Arthouse Le Paris)
20.15 Lady Macbeth (Corso 2)
20.15 Neruda (Arena 4)
20.30 Café Odeon (Manifesta 11 Pavillon of Reflections)
20.30 Personal Shopper (Corso 1)
20.30 Sette Giorni (Filmpodium)
20.45 Maquinaria Panamericana (Arena 3)
21.00 When Two Worlds Collide (Arena 7)
21.15 The Islands and the Whales (Arthouse Piccadilly)