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  (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Die neue Komödie von Bully! • Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre spĂ€ter kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurĂŒck. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsĂ€chlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.

Königin Metapha befiehlt dennoch, „nicht den Sand in den Kopf zu stecken“. Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des „(T)Raumschiff Surprise“ muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rĂŒckgĂ€ngig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer fĂŒr die „Miss Waikiki Wahl“. Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...

Wie alles begann: Die Mehrheit des Publikums wĂŒnschte sich via Internet die chaotische Raumschiff-Crew aus der bullyparade auf die Leinwand! So hat Michael Bully Herbig gemeinsam mit seinen Co-Autoren Alfons Biedermann und Rick Kavanian (wie schon beim „Schuh des Manitu“) ein Drehbuch entwickelt und geschrieben.

Und auch jetzt wird Bully die Komödie produzieren und die Regie ĂŒbernehmen. DarĂŒber hinaus wird er neben Rick Kavanian und Christian Tramitz in einer Hauptrolle zu sehen sein. Allerdings verzichtet er, anders als beim „Schuh des Manitu“, auf eine Doppelrolle: „Diesmal trete ich etwas kĂŒrzer!“ flaxt Bully. UnterstĂŒtzt wird das sympathische Chaoten-Trio von den Kinostars Anja Kling und Til Schweiger.

 

REGIE:
Michael Herbig
PRODUKTION:
Michael Herbig
CAST:
Michael Herbig
Christian Tramitz
Rick Kavanian
Til Schweiger
Sky Dumont
Anja Kling
DREHBUCH:
Michael Herbig
Alfons Biedermann
Rick Kavanian
KAMERA:
Stephan Schuh
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Chris Rebay
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Claus Kottmann
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  20,000 Days on Earth
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2014]
       
 

Ein Film von Iain Forsyth & Jane Pollard • Es ist der 20.000ste Tag im Leben von Nick Cave – er beginnt mit einem Weckerklingeln und endet mitten in seiner Seele. Was bedeutet es, sich ununterbrochen im kreativen Prozess zu befinden? Wie fĂŒllt man sein Leben fernab der BĂŒhne und was geschieht bei dem Schritt darauf? Und woraus besteht ein Leben gerade rĂŒckblickend ĂŒberhaupt? Auf der Couch eines Therapeuten oder im Auto mit Wegbegleitern wie Kylie Minogue und Blixa Bargeld nĂ€hert sich Nick Cave solch essentiellen Fragen. Der Blick in das Innenleben dieser Ikone liefert schliesslich magische und beglĂŒckende Einsichten in das menschliche Dasein. Dabei bleibt zu jeder Zeit unklar, ob es sich um gefilmte RealitĂ€t oder geniale Inszenierung handelt. Das KinodebĂŒt des KĂŒnstlerduos Iain & Jane ist ein sorgfĂ€ltig durchkomponiertes, Genre- sprengendes Werk, changierend zwischen Doku und Fiktion. Es ist nicht nur ein atemberaubendes Denkmal fĂŒr den Kultmusiker Nick Cave, sondern auch ein PortrĂ€t rastloser KreativitĂ€t und eine ganz universelle Poesie des Lebens. Ein cineastisch und emotional inspirierendes Kinoerlebnis.

 

REGIE:
Iain Forsyth
Jane Pollard
PRODUKTION:
Dan Bowen
James Wilson
CAST:
Nick Cave
Susie Bick
Warren Ellis
Darian Leader
Ray Winstone
Blixa Bargeld
Kylie Minogue
DREHBUCH:
Nick Cave
Iain Forsyth
Jane Pollard
KAMERA:
Erik Wilson
SCHNITT:
Jonathan Amos
TON:
Pietu Korhonen
MUSIK:
Nick Cave
Warren Ellis
AUSSTATTUNG:
Simon Rogers

       
  À bout portant
 
       
 

Ein Film von Fred Cavayé

 

REGIE:
Fred Cavayé
PRODUKTION:
Cyril Colbeau-Justin
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Gilles Lellouche
Roschdy Zem
GĂ©rard Lanvin
Elena Anaya
Mireille Perrier
Claire Perot
Moussa Maaskri
DREHBUCH:
Guillaume Lemans
Fred Cavayé
KAMERA:
Alain Duplantier
SCHNITT:
Benjamin Weill
TON:
Alain FĂ©at
MUSIK:
Klaus Badelt
AUSSTATTUNG:
Philippe Chiffre
KOSTÜME:
Marie-Laure Lasson

       
  A bras ouverts
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

SivouplĂ©Ă©Ă©! Hereinspaziert! • Der linksliberale Starautor Jean Etienne Fougerole (Christian Clavier) lebt mit Frau DaphnĂ© (Elsa Zylberstein), Sohn Lionel (Oscar Berthe) und Personal ein privilegiertes Leben. Trotzdem oder gerade deshalb spricht er sich in seinem neuesten Werk fĂŒr die bedingungslose Aufnahme von obdachlosen und hilfsbedĂŒrftigen Menschen aus. Bei einem TV Duell lĂ€sst er sich auf ein verbales KrĂ€ftemessen mit einem verhassten Konkurrenten ein, der eine gegensĂ€tzliche und vor allem populistische Haltung vertritt. Im Laufe der hitzigen Debatte stellt dieser Fougeroles Engagement provokant in Frage und ihn zur Rede. Um sein Gesicht zu wahren, gibt Jean Etienne vor laufender Kamera dem Druck des Kontrahenten nach und erklĂ€rt sich bereit, „selbstverstĂ€ndlich“ und zu jederzeit hilfsbedĂŒrftige Roma in seiner Nobelvilla aufzunehmen.
Schon am gleichen Abend wird Jean Etienne von den Folgen seiner vermeintlich grossherzigen AnkĂŒndigung eingeholt: Auf seiner Schwelle steht das Roma-Familienoberhaupt Babik (Ary Abittan) mit seiner neunköpfigen Familie. Einen Caravan, der ihnen als Unterkunft dient und formidable auf den gepflegten Rasen der Fougeroles passt, haben sie auch dabei. Mit dem bĂŒrgerlich-satten Leben der Familie Fougerole ist es damit schlagartig vorbei. WĂ€hrend die neuen Mitbewohner den Haushalt krĂ€ftig aufmischen und besonders Sohn Lionel das NĂ€herkommen der Familien vorantreibt, hat der Samariter wider Willen, Jean Etienne, eine zĂŒndende Idee: Warum nicht das Ganze fĂŒr seine Zwecke öffentlich ausschlachten?

 

REGIE:
Philippe de Chauveron
PRODUKTION:
Christian Clavier
Patrice Ledoux
CAST:
Christian Clavier
Ary Abittan
Elsa Zylberstein
Cyril Lecomte
DREHBUCH:
Marc de Chauveron
KAMERA:
Philippe Guilbert
SCHNITT:
Philippe Bourgueil

       
  A Nightmare on Elm Street
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Samuel Bayer • Freddy Krueger kehrt zurĂŒck: "A Nightmare on Elm Street" ist die zeitgemĂ€sse Neufassung des Horrorklassikers.
Eine Gruppe von Teenagern teilt ein grausiges Geheimnis: In ihren TrĂ€umen werden sie von dem grĂ€sslich entstellten Killer Freddy Krueger verfolgt. So lange sie wach bleiben, können sie sich gegenseitig beschĂŒtzen 
 doch wenn sie einschlafen, gibt es kein Entrinnen.
Freddys Markenzeichen, den Filzhut, den rot-grĂŒn gestreiften Pullover und die mit vier Klingen gespickten Handschuhe, trĂ€gt diesmal Oscar-Kandidat Jackie Earle Haley ("Little Children", "Watchmen – Die WĂ€chter").
Mit diesem Film gibt der preisgekrönte Musikvideo- und Werbespot-Regisseur Samuel Bayer (Nirvanas "Smells Like Teen Spirit", Green Days "Boulevard of Broken Dreams") sein KinodebĂŒt.
Die von Freddy Krueger durch ihre AlbtrĂ€ume gehetzten Teenager werden von einem Ensemble junger Schauspieler dargestellt: Kyle Gallner ("Das Haus der DĂ€monen"), Katie Cassidy ("96 Hours", TV-Serie "Supernatural – Zur Hölle mit dem Bösen"), Rooney Mara ("DĂŒstere Legenden 3"), Thomas Dekker ("Terminator: The Sarah Connor Chronicles") und Kellan Lutz ("Twilight – Biss zum Morgengrauen", "New Moon – Biss zur Mittagsstunde"). Zur Besetzung zĂ€hlen auch der erfahrene Charakterdarsteller Clancy Brown ("Die Verurteilten", "Highlander") und Connie Britton ("Friday Night Lights").

 

REGIE:
Samuel Bayer
PRODUKTION:
Michael Bay
Andrew Form
Bradley Fuller
CAST:
Jackie Earle Haley
Katie Cassidy
Kyle Gallner
Rooney Mara
Thomas Dekker
Kellan Lutz
Clancy Brown
Connie Britton
Lia D. Mortensen
DREHBUCH:
Wesley Strick
Eric Heisserer
KAMERA:
Jeff Cutter
SCHNITT:
Glen Scantlebury
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Patrick Lumb
KOSTÜME:
Marian Ceo

       
  Attention - A Life in Extremes
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 2014]
       
 

Ein Film von Sascha Köllnreitner • Der Kinofilm „Attention – A Life in Extremes“ ist eine 80 minĂŒtige Dokumentation, die sich in kritisch objektiver Distanz mit dem PhĂ€nomen Extremsport auseinandersetzt.
Wir begleiten einen Wingsuit-Flyer, einen Apnoetaucher und einen Extremradfahrer bei ihren ehrgeizigen Vorhaben an der sportlichen Weltspitze.
Sie fliegen schroffe Felsklippen entlang, tauchen ohne SauerstoffgerÀt in die Tiefen des Meeres hinab und treten wÀhrend unvorstellbar strapaziösen Radtouren den Beweis der ungeahnten LeistungsfÀhigkeit des menschlichen Körpers an.

Drei Ausnahmeathleten im alles abverlangenden Feld des Extremsports.
Jeder einzelne von ihnen ist Weltspitze!

Welche Biografien, Motive und Gedanken liessen sie zu so genannten modernen Helden der Neuzeit werden?
Welche soziologischen Rahmenbedingungen begĂŒnstigen die massenhafte Faszination gegenĂŒber Individuen, die sich aussergewöhnlichen Risiken aussetzen und somit zu Helden werden?

Wir begleiten diese Menschen bei dem Versuch durch vollkommene physische so wie mentale Hingabe die Grenzen der LeistungsfÀhigkeit neu zu definieren um sich dabei selbst zu finden.
WĂ€hrend der Verfolgung ihrer Ziele lernen wir in immer weiter werdenden Zirkeln das Umfeld, die Begleiter, aber auch die Kritiker kennen. Wir erfahren die WĂŒnsche und Ängste der Familien und wagen durch den engeren Freundeskreis einen weiteren Schritt in die Psyche der Sportler. Dabei soll der Frage nach der Besonderheit dieser Menschen nachgegangen werden.
Essen, trinken, leben Helden anders?

Und welche unausgesprochenen BeweggrĂŒnde sind massgebend fĂŒr den freiwilligen „Tanz auf der Klinge“?
Ist es die blosse Gier nach Ruhm? Nach Unsterblichkeit?
Nach der absoluten Lebenserfahrung?
Oder verlangt eine immer lauter und schneller werdende Welt nach extremen Wegen der Emotionsbeschaffung auf dem Pfad der Selbsterkenntnis?
Dieser Film wird anhand der Geschichten von drei aussergewöhnlichen Athleten einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Bedingungen und die immer extremer werdenden AusprÀgungen unserer modernen Gesellschaft erlauben.

 

REGIE:
Sascha Köllnreitner
PRODUKTION:
Carl Hollmann
CAST:
Guillaume NĂ©ry
Halvor Angvik
Gerhard Gulewicz
KAMERA:
Viktor Schaider
SCHNITT:
Joerg Achatz
TON:
Martin FrĂŒhmorgen
Benjamin Hörbe

       
  August Rush
 
       
 

Der Klang des Herzens • Lyla (Keri Russell) ist eine Ausnahme-Cellistin, Louis (Jonathan Rhys Meyers) ein irischer Rockmusiker. Eine einzige, magische Nacht ĂŒber den DĂ€chern von New York Ă€ndert fĂŒr beide alles. Aber Lylas ehrgeiziger Vater trennt die Liebenden voneinander. Und als die hochschwangere Lyla einen Unfall erleidet, lĂ€sst er sie in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten ...

Einige Jahre spĂ€ter schlĂ€gt sich ein kleiner Junge (Freddie Highmore) als Strassenmusiker durch den Big Apple. Als August Rush erfreut er mit seinem aussergewöhnlichen Talent nicht nur die Passanten am Washington Square, sondern erregt auch die Neugier des zwielichtigen Vagabunden Wizard (Robin Williams). Doch klingende MĂŒnzen im Gitarrenkasten interessieren den kleinen August wenig. Was ihn antreibt, ist viel mehr die Stimme seines Herzens und der sehnsĂŒchtige Wunsch, irgendwo da draussen seine Eltern, die er nie kennengelernt hat, auf sich aufmerksam zu machen ...

Vor der faszinierenden Kulisse New Yorks zaubert Regisseurin Kirsten Sheridan ein modernes MĂ€rchen zum Dahinschmelzen. Neben Oscar-PreistrĂ€ger Robin Williams und den Shootingstars Keri Russell und Jonathan Rhys Meyers verblĂŒfft vor allem Freddie Highmore in der Titelrolle. Hans Zimmer steuert die aussergewöhnliche Musik bei.

 

REGIE:
Kirsten Sheridan
PRODUKTION:
Richard Barton Lewis
CAST:
Freddie Highmore
Keri Russell
Jonathan Rhys Meyers
Terrence Howard
Robin Williams
William Sadler
Marian Seldes
DREHBUCH:
Nick Castle
James V. Hart
Paul Castro
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
William Steinkamp
TON:
Scott Hecker
Rick Hromadka
Jeff Rosen
MUSIK:
Mark Mancina
AUSSTATTUNG:
Michael Shaw
KOSTÜME:
Frank L. Fleming

       
  Babylon A.D.
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2008]
       
 

Ein Film von Mathieu Kassovitz • Ein namenloses Land irgendwo in Osteuropa. Chaos, Armut, Schmutz und Gewalt, wohin man blickt. Hier lebt Toorop (Vin Diesel), ein wortkarger Abenteurer und Söldner, der fĂŒr Geld jeden Auftrag erledigt. Toorop stellt keine Fragen und kennt keine Moral – solange das Honorar stimmt. Dieser Kodex hat ihm zahlreiche Feinde eingebracht; deren Hass wiederum lĂ€sst seine Überlebenschancen tĂ€glich weiter schmelzen.

So klingt das Angebot von Mafia-Boss Gorsky (GĂ©rard Depardieu) denn auch zu verlockend, um es auszuschlagen: Toorop soll ein junges MĂ€dchen nach New York schmuggeln. Als Gegenleistung will Gorsky ihm einen Neuanfang in Amerika ermöglichen. Aurora (MĂ©lanie Thierry), die junge Frau, die Toorop unversehrt auf dem anderen Kontinent abliefern soll, ist – obwohl anders vereinbart – nicht allein. Sie wird begleitet von einer resoluten Nonne (Michelle Yeoh), die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres SchĂŒtzlings versteht. Und tatsĂ€chlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem alptraumhaften Trip in die Gefahr.

 

REGIE:
Mathieu Kassovitz
PRODUKTION:
Alain Goldman
Mathieu Kassovitz
CAST:
Vin Diesel
MĂ©lanie Thierry
Michelle Yeoh
Lambert Wilson
Mark Strong
JĂ©rĂŽme Le Banner
DREHBUCH:
Eric Besnard
Maurice G. Dantec
Mathieu Kassovitz
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Benjamin Weill
TON:
Ken Yasumoto
MUSIK:
Atli Örvarsson
AUSSTATTUNG:
Paul Cross
Sonja Klaus

       
  Celal ile ceren
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Togan Gökbakar • Celal und Ceren sind seit sechs Jahren ein Paar. Als Celal ankĂŒndigt, am Junggesellenabschied eines Freundes im Istanbuler Stadtteil Aksaray teilzunehmen, und seiner Verlobten Ceren explizit ankĂŒndigt, was er dort zu machen gedenkt, droht sie ihm mit Trennung. Celal geht trotzdem hin, und als spĂ€ter einer der Freunde Partyvideos auf Facebook einstellt, in der Celal betrunken mit Frauen tanzt und Ceren beleidigt, vollzieht diese die Trennung. ZunĂ€chst erfreut sich Celal an seiner neu gewonnenen Freiheit, möchte nach einigen Misserfolgen aber wieder zu Ceren zurĂŒck und lĂ€sst sich dazu allerhand einfallen. Was in der Handlungsbeschreibung durchaus wie eine Romantic Comedy klingt, ist auf Dialogebene eine von Zoten und Sexismen durchtrĂ€nkte Klamotte. Am Ende kommt es nach einigem Hin und Her zur Hochzeit von Celal und Ceren. Celal aber kĂŒndigt auf der Feier gegenĂŒber seinen Freunden an, dass er seinen Junggesellenabschied nachtrĂ€glich wiederum in Aksaray begehen möchte.

 

REGIE:
Togan Gökbakar
PRODUKTION:
Emrah Coban
Sahan Gökbakar
Emrah Çoban
CAST:
Sahan Gökbakar
Ezgi Mola
Dilsah Demir
Gokcen Gocebag
DREHBUCH:
Sahan Gökbakar
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
SCHNITT:
Erkan Ozekan
TON:
Mustafa Durma
MUSIK:
Oguz Kaplangi

       
  Chung fung che
 
       
 

Two Thumbs Up • Mit geschwellter Brust und einer der spektakulĂ€rsten Vokuhila-Frisuren aller Zeiten trommelt der Ex-Knacki Big F seine alte Gang zusammen: Johnnie T, ein flippiger HaarkĂŒnstler, Crazy B, ein abgewrackter Afrofrisur-tragender Bowlingbahn-Irgendetwas und East L, ein halbblinder Busfahrer. Das augenfĂ€llige RĂ€uberquartett plant einen allerletzten grossen Coup: Als Polizisten verkleidet, wollen sie einen Van ĂŒberfallen, der mit Geld gefĂŒllte Leichen transportiert. Klingt urkomisch? Ist es auch. Die unverfrorene Komödie kehrt zum identitĂ€tsstiftenden Hongkong-Kino der 80er und 90er zurĂŒck. Zwei Daumen hoch!
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Ho Leung Lau
PRODUKTION:
Pou-Soi Cheang
Nga-Bok Lei
CAST:
Sixuan Chen
Mark Cheng
Jamie Cheung
Felix Chong
Rock Ji
Jack Kao
DREHBUCH:
Ho Leung Lau
KAMERA:
Chor Keung Chan
SCHNITT:
Ki-Hop Chan
TON:
Kinson Tsang

       
  City of Angels
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 1998]
       
 

She didn't believe in angels until she fell in love with one. • Der Schutzengel Seth (Nicolas Cage) bewacht zusammen mit seinen himmlischen Kollegen die Gedanken der Menschen. Und wenn ein Menschenleben zu Ende geht, fĂŒhren die Engel seine Seele ins ewige Reich. Einem Engel ist es aber strikt verboten, das Schicksal eines Menschen zu verĂ€ndern. Bei allen FĂ€higkeiten und KrĂ€ften: Engel sind dazu bestimmt, zuzuschauen und zuzuhören.

Selbst die alltĂ€glichsten Dinge wie zum Beispiel der Geschmack einer Birne, die BerĂŒhrung einer Hand oder der Schmerz einer TrĂ€ne bleiben den Engeln vorenthalten. Ein Engel kann sich auch nicht verlieben. Oder doch?

Die Herzchirurgin Maggie (Meg Ryan) hat es Seth angetan. Seit er sie das erste Mal gesehen hat, beobachtet er sie fast pausenlos und hat eigentlich nur noch einen Wunsch: Er will sie lieben können, wie ein Mensch.

Maggie ist fasziniert von dem sanften, geheimnisvollen Mann. In seiner NĂ€he fĂŒhlt sie sich geborgen. Und doch ist da etwas, das sie befremdet. Woher kommt dieser Mann? Und warum ist er so perfekt?

Die beiden mĂŒssen sich entscheiden, wie wichtig die Liebe fĂŒr ihre Existenz ist. Ist Seth bereit, fĂŒr die Liebe zu einem Menschen seine Unsterblichkeit aufzugeben? Ist Maggie bereit, einem Mann zu vertrauen, der keine Vergangenheit hat und ihr nichts geben kann, ausser seiner Liebe?

 

REGIE:
Brad Silberling
PRODUKTION:
Dawn Steel
Charles Roven
CAST:
Nicolas Cage
Meg Ryan
Dennis Franz
Andre Braugher
DREHBUCH:
Dana Stevens
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Lynzee Klingman
MUSIK:
Gabriel Yared

       
  Click
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2006]
       
 

Was wĂ€re, wenn du eine universelle Fernbedienung hĂ€ttest? • Architekt Michael Newman (ADAM SANDLER) hat vor lauter Arbeit fĂŒr seinen undankbaren Boss (DAVID HASSELHOFF) kaum Zeit fĂŒr seine Frau Donna (KATE BECKINSALE) und seine beiden Kinder. Eines Tages gelangt er mit Hilfe eines exzentrischen TĂŒftlers (CHRISTOPHER WALKEN) in den Besitz einer magischen Fernbedienung, mit der er nicht nur seinen Fernseher und die Stereoanlage steuern kann, sondern gleich sein ganzes Leben. Michael kann von nun an alle ihm unangenehmen Dinge wie Stress im BĂŒro oder Streitereien mit seiner Frau nach Belieben lautlos stellen, vorspulen oder ganz ĂŒberspringen! Klingt zu gut, um wahr zu sein?! In der Tat. Denn schon bald verfliegt Michaels erste Euphorie ĂŒber die neugewonnene Macht, als das High-Tech-GerĂ€t anfĂ€ngt, ihn selbst auf eine Art und Weise zu kontrollieren, wie er es nie fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Und es dauert nicht lang, da wĂŒnscht Michael sich sein altes Leben wieder zurĂŒck – in guten wie in schlechten Zeiten.

 

REGIE:
Frank Coraci
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Steve Koren
Neal H. Moritz
Mark O'Keefe
Adam Sandler
CAST:
Adam Sandler
Kate Beckinsale
Christopher Walken
David Hasselhoff
Henry Winkler
Julie Kavner
Sean Astin
DREHBUCH:
Steve Koren
Mark O'Keefe
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Jeff Gourson
TON:
David Bach
Elmo Weber
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Crank
 
       
 

Ein Film von Mark Neveldine & Brian Taylor • Der Auftragskiller Chev Chelios (Jason Statham) wacht, sichtlich benommen, durch das GerĂ€usch eines klingelnden Telefons auf. Auf seiner Suche nach dem Telefon entdeckt er eine DVD mit der Aufschrift „Fuck You“. Durch Abspielen der DVD erfĂ€hrt er, dass er von seinem Widersacher Ricky Verona in seiner eigenen Wohnung niedergeschlagen und anschliessend vergiftet wurde – als Rache dafĂŒr, dass er den chinesischen Triadenboss Don Kim umgebracht haben soll. Ricky erklĂ€rt, dass er durch die Injektion des sogenannten „Beijing-Cocktails“, (ein Gemisch von irreversiblen Betablockern), nur noch kurze Zeit zu leben habe. Daraufhin rast Chev panisch mit seinem Auto quer durch Los Angeles. Auf seiner Fahrt bemerkt er, dass sich sein gesundheitlicher Zustand durch Stress offenbar verbessert. Er versucht, seinen Arzt Miles telefonisch zu erreichen; dieser befindet sich aber gerade auf dem RĂŒckflug nach L.A....

 

REGIE:
Mark Neveldine
Brian Taylor
PRODUKTION:
Michael Davis
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
Skip Williamson
CAST:
Jason Statham
Amy Smart
Jose Pablo Cantillo
Efren Ramirez
Dwight Yoakam
Carlos Sanz
Reno Wilson
Edi Gathegi
Glenn Howerton
KAMERA:
Adam Biddle
SCHNITT:
Brian Berdan
TON:
Mark Larry
MUSIK:
Paul Haslinger
AUSSTATTUNG:
Jerry Fleming
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  De-Lovely
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Life has a meldy. Love has a rhythm. One man put it all to music. • De-lovely is an original musical portrait of one of the world’s greatest songwriters, American composer Cole Porter, filled with his unforgettable songs. In the film, Porter is looking back on his life as if it was one of his spectacular stage shows, with the people and events of his life becoming the actors and action onstage. Through hits like “Night and Day,” “It’s De-lovely,” and “In the Still of the Night,” Porter’s elegant, excessive past comes to light – including his deeply complicated relationship with his wife, Linda.
Highly stylized, visual, and very musical, De-lovely spans almost 40 years, jumping from Paris to Venice to New York to Hollywood, and includes over 30 of Porter’s songs. It’s a unique, timeless love story about a man who wrote some of the most endearing – and enduring – songs of the twentieth century. Through his music, Porter searched for the meaning of love his whole life, when in fact it was right beside him the whole time.
Directed by Academy Award¼ winner Irwin Winkler from a script by Jay Cocks and starring Oscar¼ winner Kevin Kline, Ashley Judd, and Jonathan Pryce – in addition to some of today’s biggest rock and pop music stars – De-lovely is a sparkling celebration of Porter’s music as well as a stirring exploration of the artist’s journey and the undying power of love.

 

REGIE:
Irwin Winkler
PRODUKTION:
Rob Cowan
Charles Winkler
Irwin Winkler
CAST:
Kevin Kline
Ashley Judd
Jonathan Pryce
Kevin McNally
Sandra Nelson
Allan Corduner
Peter Polycarpou
DREHBUCH:
Jay Cocks
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts
SCHNITT:
Julie Monroe
TON:
Geoffrey G. Rubay
MUSIK:
Cole Porter (Songs)
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Der kleine Vampir
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Dezember 2017]
       
 

Der Kleine Vampir • Alterslos sein – was fĂŒr Unsereins verlockend klingt, ist fĂŒr RĂŒdiger von Schlotterstein kein Grund zur Freude. Als Vampir wird er einfach nicht Ă€lter und feiert seinen 13. Geburtstag nun schon zum 300. Mal! Auch wenn er selbst nicht in Stimmung ist, planen seine Eltern in der heimischen Gruft in Transsilvanien ein Fest mit der gesamten Verwandtschaft. Kurz bevor die Geburtstagsfeier steigen kann, rebelliert RĂŒdigers Ă€lterer Bruder Lumpi mal wieder gegen die strengen elterlichen Regeln und begeht eine Dummheit, die VampirjĂ€ger Geiermeier und dessen Assistenten Manni auf die Spur der Familie fĂŒhrt. Als die beiden Schurken die gesamte Gruft abriegeln, können sich nur RĂŒdiger, seine kleine Schwester Anna und die Eltern in Sicherheit bringen und zu Verwandten in den Schwarzwald fliehen. Hier verbringt gerade der 13-jĂ€hrige Anton Bohnsack die Ferien mit seinen Eltern. Als Fan von Gruselgeschichten freut er sich riesig, endlich mal einen waschechten Vampir kennenzulernen! Nach anfĂ€nglichen Schwierigkeiten schliessen die beiden ungleichen Jungen Freundschaft und versuchen gemeinsam, Geiermeier und Manni endgĂŒltig das Handwerk zu legen und den Vampirclan aus der Gruft zu befreien 


 

REGIE:
Richard Claus
Karsten Kiilerich
PRODUKTION:
Chris Brouwer
Richard Claus
DREHBUCH:
Richard Claus
Larry Wilson
KAMERA:
Niels GrĂžnlykke
SCHNITT:
Job ter Burg
TON:
Hubert Bartholomae
Philipp Sellier
MUSIK:
Vidjay Beerepoot
AUSSTATTUNG:
Edwin Rhemrev

       
  Die SalzmĂ€nner von Tibet
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. April 1997]
       
 

Eine Stimme aus der Welt der Götter • Jedes Jahr zu Beginn des FrĂŒhlings machen sich die Drokpas, die Hirtennomaden Nordtibets, mit ihren Yak-Karawanen auf den langen Weg zu den Salzseen. Dort beladen sie ihre Packtiere mit dem 'Weissen Gold', mit Salz, und fĂŒhren die Yaks wieder nach Hause. Nur um diese Jahreszeit können sie damit rechnen, dass die Erde sich nicht in Schlamm verwandelt und die Hochebene begehbar sein wird. Doch ob sie wirklich Salz finden werden, ist nicht nur eine Frage klimatischer Faktoren.

Der Film begleitet vier SalzmĂ€nner mit ihrer Karawane von weit ĂŒber hundert Yaks. Ihr Wohnsitz befindet sich auf 4500 m Höhe, am Fusse des Nyenchen Tanglha, einem der vier heiligsten Berge Tibets. Nachdem sie den Abreisetag festgelegt und alle notwendigen Vorbereitungen getroffen haben, begeben sie sich auf die Reise, von der sie erst nach drei Monaten zurĂŒckkehren. Unterwegs ĂŒbernimmt jeder von ihnen eine bestimmte Rolle. Einer ist 'die alte Mutter', einer 'der alte Vater', einer 'der Herr der Tiere'. Derjenige, der die Karawane zum ersten Mal begleitet, ist der Bopsa, 'der Neuling'. Durch ein Initiations-Ritual wird er in die Gemeinschaft der SalzmĂ€nner aufgenommen und damit zu einem richtigen Mann.

Frauen dĂŒrfen nicht zum Salzsee. Den MĂ€nnern ist es unterwegs untersagt, sich mit Frauen einzulassen, sonst wird die Göttin des Salzsees böse. Sie ist eine zornvolle Göttin, und wenn sie eifersĂŒchtig wird, kann sie den Salzabbau vereiteln. Aus diesem Grunde ist es Ă€usserst wichtig, auf dem Weg und noch mehr am Salzsee streng die Regeln zu beachten. Eine davon ist die geheime Salzsprache, die nur unter SalzmĂ€nnern gesprochen werden darf und die aus erotischen Anspielungen besteht. Wer sie nicht beherrscht, wird nicht ernst genommen. Die Geheimsprache dient auch zur Abgrenzung gegen Eindringlinge jeglicher Art.

Doch was tun, wenn auf der Reise durch diese unwirtlichen Gegenden ein Mensch oder ein Tier erkrankt? Was bedeuten hier, in dieser extremen Situation, Verantwortung, Achtsamkeit und MitgefĂŒhl? Antwort darauf geben die SalzmĂ€nner mit ihren eigenen Worten.

Der monotone, eindringliche Gesang einer berĂŒhmten Gesar-SĂ€ngerin aus Zentraltibet bildet den dramaturgischen Leitfaden dieser aussergewöhnlichen Wanderung. Ihre Rezitation beschreibt ein mythologisches Weltbild, ist aber auch der Aufruf, fĂŒr die besondere Lebensart der nordtibetischen Salznomaden zu kĂ€mpfen und sie zu verteidigen. Das im Westen fast unbekannte Gesar-Epos ist ein wichtiger Bestandteil der IdentitĂ€t des tibetischen Volkes.

Über acht Jahre hat Ulrike Koch an der Realisierung ihres Films gearbeitet. Nach der schwierigen Recherche war es ein GlĂŒcksfall, die jetzt im Film portrĂ€tierten SalzmĂ€nner zu finden sowie ihr Vertrauen zu gewinnen fĂŒr das Anliegen, gemeinsam mit ihnen ihre bedrohte Tradition zu dokumentieren. Die DurchfĂŒhrung der Dreharbeiten in Tibet war mit ausserordentlichen Schwierigkeiten verbunden. Wie lange die Tradition der SalzmĂ€nner sich noch gegen das VorrĂŒcken modernen Lebens und moderner Transportmittel wird behaupten können, wie lange ihre Salzlieder noch erklingen werden, vermag niemand zu sagen.

 

REGIE:
Ulrike Koch
PRODUKTION:
Alfi Sinniger
Christoph Bicker
Knut Winkler
CAST:
Laiendarsteller
DREHBUCH:
Ulrike Koch
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Magdolna Rokob

       
  Dunia
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2006]
       
 

Liebe, Sinnlichkeit und Freiheit • Nach Abschluss ihrer Literaturstudien im pulsierenden Kairo ist Dunia auf der Suche nach ihrem weiteren Lebensweg. Sie möchte TĂ€nzerin werden, wie ihre Mutter es war. Gleichzeitig ist die attraktive junge Frau fasziniert vom Sufismus und seiner Poesie. Als sie heiratet, geschieht dies mehr, weil ihr Geliebter ihr keine Ruhe lĂ€sst, als dass ihr der Sinn wirklich danach stĂŒnde. Was Liebe und ZĂ€rtlichkeit bedeuten können, erfĂ€hrt Dunia erst, als sie mit dem Schriftsteller Beshir das VergnĂŒgen der Sinne kennenlernt und erlebt, wie eng dieses mit dem VergnĂŒgen der Worte verknĂŒpft ist. Intime TrĂ€ume und sinnliche Zitate aus der Literatur klingen in Jocelyne Saabs traumwand-lerisch zartem Film an und erzĂ€hlen von einem Ägypten, das auf halbem Weg nach den ersehnten Idealen steckt. Und von einer Frau, die behutsam zu sich selber finden will und eine Wunde der Kindheit zu ĂŒberwinden sucht, die nicht nur eine Wunde des Körpers ist.

 

REGIE:
Jocelyn Saab
PRODUKTION:
Jocelyn Saab
CAST:
Fathy Abdel Wahab
Sawsan Badr
Khaled El Sawi
Youssef Ismail
Mohamed Mounir
DREHBUCH:
Jocelyn Saab
KAMERA:
Jacques Bouquin
SCHNITT:
Claude Reznik
TON:
Faouzi Thabet
MUSIK:
Patrick Leygonie
Jean-Pierre Mas
KOSTÜME:
Rabih Kayrouz

       
  Duplex
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Danny DeVito • In terms of living the American Dream, Alex (BEN STILLER) and Nancy (DREW BARRYMORE) have it pretty good. They’re a young, vibrant couple in New York City with bright futures ahead of them. Nancy works for a prestigious magazine, Alex is working on his second book and most importantly, they have each other. But one thing is missing: a home of their own.

That is, until their realtor (HARVEY FIERSTEIN) leads them to Brooklyn where they unexpectedly find their dream house: a charming old duplex. It ’s perfect. Beautifully appointed, caringly refurbished; it’s a gem. Alex and Nancy will have to dip a lot further into their savings than they had planned, but who can resist two floors, a butler’s pantry, and three fireplaces with the original glass tiles?

But their new home comes with one feature they didn’t expect: an upstairs rent-controlled tenant named Mrs. Connelly (EILEEN ESSELL). In light of her advanced age and apparent poor health, Alex and Nancy figure the inconvenience of this sweet old lady will only be temporary.

However, dear Mrs. Connelly isn’t quite as easy going or frail as Alex and Nancy originally anticipated. Her slow trickle of demands picks up in a steady volume until Alex and Nancy are running themselves ragged fixing, attending, reassuring, and putting more time and energy into their tenant than humanly imaginable.
As their blissful life begins to seriously fray around the edges, their dream home is anything but. It's then they start to realize: all's fair in love, war and real estate.

 

REGIE:
Danny DeVito
PRODUKTION:
Drew Barrymore
Stuart Cornfeld
Nancy Juvonen
Jeremy Kramer
Ben Stiller
CAST:
Ben Stiller
Drew Barrymore
Eileen Essel
Harvey Fierstein
Justin Theroux
James Remar
Robert Wisdom
DREHBUCH:
Larry Doyle
KAMERA:
Anastas N. Michos
SCHNITT:
Greg Hayden
Lynzee Klingman
TON:
Robert Mackston
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Stephen Alesch
Robin Standefer
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Es ist ein Elch entsprungen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Ben Verbong • Was wĂŒrden Sie tun, wenn unter lautem Getöse ein ausgewachsener Elch durch die Decke ihres Hauses brechen und auf einmal mitten in Ihrem Wohnzimmer sitzen wĂŒrde? Ein Elch wohlgemerkt, der sprechen kann, auf den Namen Mr. Moose hört und steif und fest behauptet, er habe bei einem Testflug mit dem Weihnachtsmann die Kontrolle ĂŒber den Schlitten verloren und sei deshalb abgestĂŒrzt. FĂŒr den kleinen Bertil (RABAN BIELING), der mit seiner Mutter Kirsten (ANJA KLING) und seiner Schwester Kiki (SARAH BECK) in einem kleinen HĂ€uschen auf dem Land lebt, ist die Sache klar: Er ist begeistert – auch wenn er lange schon nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt. Endlich hat er einen Freund, mit dem er verrĂŒckte Sachen anstellen kann, der ihn vor den anderen Kindern der Schule verteidigt – und vor allem: Der ihn versteht. Alles wĂ€re in bester Ordnung, wĂ€re da nicht noch der schmierige Hofbesitzer und Vermieter Pannecke (JÜRGEN TARRACH), der seine einmalige Chance gekommen sieht, sich einen grossen Traum zu erfĂŒllen: Einmal einen Elch zu jagen! Doch damit nicht genug: Zu allem Überfluss kĂŒndigt sich noch der Weihnachtsmann (MARIO ADORF) persönlich an, der Mr. Moose wieder abholen will. Was soll Bertil nur machen?

 

REGIE:
Ben Verbong
CAST:
Mario Adorf
Sarah Beck
Raban Bieling
Monika Hansen
Anja Kling
DREHBUCH:
Andreas Steinhöfel
SCHNITT:
Alexander Dittner
MUSIK:
Ralf Wengenmayr

       
  Esteban
 
       
 

Ein Film von Jonal Cosculluela • Esteban lebt allein mit seiner Mutter in Havanna. Damit sie ĂŒber die Runden kommen, hilft der 9-JĂ€hrige ab und an mit dem Verkauf von Pflegeprodukten. Eines Tages stösst er dabei auf ein Haus, aus dem wundervolle Klaviermusik erklingt. Fasziniert von der Musik, hat Esteban fortan nur noch einen Wunsch – Klavierspielen zu lernen! Bei seiner Mutter stösst er damit aber auf taube Ohren. Und auch der kratzbĂŒrstige Klavierlehrer Hugo will ihn nicht zum Unterricht aufnehmen. Materielle Nöte und allgemeines UnverstĂ€ndnis lassen seinen Traum in weite Ferne rĂŒcken. Aber so leicht lĂ€sst sich Esteban nicht aufhalten!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jonal Cosculluela
PRODUKTION:
Joel Ortega
Adriana  Moya
Orlando Vistel
Omar Olazabal
Jaume Roures
Maritza Ceballo
CAST:
Reynaldo Guanche
Yuliet Cruz
Manuel Porto
RaĂșl Pomares
Corina Mestre
MĂłnica Alonso
DREHBUCH:
Amilcar Salatti
KAMERA:
Lianed Marcoleta
SCHNITT:
AlĂ­an HernĂĄndez
TON:
Evelio Manfred
MUSIK:
Chucho Valdés

       
  Festen
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

Jede Familie hat ein Geheimnis • Sommer in DĂ€nemark. Im prĂ€chtigen Landhotel von Helge Klingenfelt treffen Familie und Freunde ein, um seinen 60. Geburtstag gebĂŒhrend zu feiern. Seine Frau Else, seine Tochter Helene und sein Ă€ltester Sohn Christian haben sich zuletzt ein Jahr zuvor bei der Beerdigung von Christians Zwillingsschwester Linda getroffen. Michael, das schwarze Schaf der Familie, war nicht einmal dort erschienen. Bevor das Fest beginnt, bittet Helge seinen Ă€ltesten Sohn, ein paar Worte zur Erinnerung an Linda zu sagen. Der Wein ist ausgeschenkt, die Vorspeise serviert, als Christian sich fĂŒr seine Rede erhebt. Noch weiss nur er allein, warum niemand diesen Abend jemals vergessen wird...

FESTEN ist ein Produkt von Dogma 95, einem Filmregisseur-Kollektiv, gegrĂŒndet 1995 in Kopenhagen als 'Rettungsaktion, um bestimmten Tendenzen im modernen Kino entgegenzuwirken. 'Dogma 95 bekĂ€mpft das Autoren-Konzept, Maske, Illusionen und dramaturgische Vorhersehbarkeit. Dogma 95 wĂŒnscht, Film so zu reinigen, dass wieder 'das Innenleben der Figuren den Plot rechtfertigt'. Die ersten der vier dĂ€nischen Regisseure, die den 'Schwur der Keuschheit' von Dogma 95 ablegten, waren Lars von Trier und Thomas Vinterberg.

DER SCHWUR DER KEUSCHHEIT

1. Es darf nur am Schauplatz gedreht werden. Sets und Requisiten sind verboten. (Wenn eine besondere Requisite fĂŒr die Geschichte notwendig ist, muss ein Drehort gefunden werden, an dem die Requisite vorhanden ist).

2. Der Ton darf niemals unabhÀngig von den Bildern produziert werden oder umgekehrt. (Musik darf nur dann verwendet werden, wenn sie dort gespielt wird, wo die jeweilige Szene gedreht wird).

3. Es wird ausschliesslich mit Handkamera gedreht. Jede Bewegung oder Bewegungslosigkeit, die mit der Hand erreicht werden kann, ist erlaubt.

4. Der Film muss in Farbe gedreht werden. Spezielle Beleuchtung wird nicht akzeptiert. (Wenn zuwenig Licht zur VerfĂŒgung steht, muss die Szene geschnitten werden oder eine einzelne Lampe an der Kamera angebracht werden).

5. Optische 'Spielereien' und Filter sind verboten.

6. Der Film darf keine oberflĂ€chliche Action beinhalten. (Morde, Waffen etc. dĂŒrfen nicht vorkommen).

7. Zeitliche und geographische Verfremdungen sind verboten. (Das heisst, der Film muss Hier und Jetzt spielen).

8. Genrefilme sind nicht akzeptiert.

9. Das Filmformat muss Academy 35 mm sein.

10. Der Regisseur darf weder in den Titeln noch im Abspann genannt werden.

 

REGIE:
Thomas Vinterberg
PRODUKTION:
Birgitte Hald
Lloyd Levin
CAST:
Ulrich Thomsen
Henning Moritzen
Thomas Bo Larsen
Paprika Steen
Birthe Neumann
Trine Dyrholm
Helle Dolleris
DREHBUCH:
Thomas Vinterberg
Mogens Rukov
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
SCHNITT:
Valdis Oskardottir

       
  Fidelio, l'odyssĂ©e d'Alice
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Lucie Borleteau • Alice fĂ€hrt zur See. WĂ€hrend FĂ©lix, ihr Mann, auf dem Festland zurĂŒckbleibt, arbeitet sie als zweite Mechanikerin auf dem Fidelio, einem alten Frachtschiff. An Bord entdeckt sie nicht nur, dass ihr VorgĂ€nger vor kurzem verstarb, sondern auch, dass der Kommandant niemand anders ist als GaĂ«l, ihre erste grosse Liebe. In ihrer Kabine stösst Alice auf ein BĂŒchlein, das dem alten Mechaniker gehörte. Bei der LektĂŒre seiner Notizen – zwischen Problemen mit der Mechanik, neuen Eroberungen und Liebeskummer – klingt seltsamerweise etwas nach, das auch Alice verspĂŒrt. Von Hafen zu Hafen, zwischen dem Leben an Bord inmitten einer rein mĂ€nnlichen Schiffsbesatzung und ihren GefĂŒhlen, die ins Schwanken geraten, versucht die junge Frau, auf Kurs zu bleiben.

 

REGIE:
Lucie Borleteau
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
Marine Arrighi de Casanova
Isabelle Tillou
CAST:
Ariane Labed
Melvil Poupaud
Pascal Tagnati
Jean-Louis Coulloc'h
Nathanaël Maïni
DREHBUCH:
Mathilde Boisseleau
Lucie Borleteau
Clara Bourreau
KAMERA:
Simon Beaufils
SCHNITT:
Guy Lecorne
TON:
Marie-Clotilde Chéry
MUSIK:
Thomas De Pourquery
AUSSTATTUNG:
Sidney Dubois
KOSTÜME:
Sophie BĂ©gon

       
  Fill the Void
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. März 2013]
       
 

Ein Film von Rama Burshtein • Fröhliche Musik klingt durchs Haus, die Stimmung ist ausgelassen. Die jĂŒdisch-orthodoxe Familie der 18-jĂ€hrigen Shira begeht das Purimfest. Da werden die Feiernden unvermittelt von einem schweren Schicksalsschlag ereilt: Shiras Schwester Esther stirbt wĂ€hrend der Geburt ihres ersten Kindes.

ZurĂŒck bleibt ihr Ehemann Yochay mit dem neugeborenen Buben. Nach einiger Zeit plant er, wieder zu heiraten – eine Frau, die in Belgien wohnt. Rivka, die Mutter von Esther und Shira, ist verzweifelt, sie möchte ihr Enkelkind nicht verlieren. So macht sie schliesslich einen gewagten Vorschlag: Yochay könnte Esthers jĂŒngere Schwester Shira heiraten – und damit in Tel Aviv bleiben.

Yochay und Shira reagieren skeptisch 


 

REGIE:
Rama Burshtein
PRODUKTION:
Assaf Amir
CAST:
Hila Feldman
Razia Israeli
Yiftach Klein
Renana Raz
Ido Samuel
DREHBUCH:
Rama Burshtein
KAMERA:
Asaf Sudri
SCHNITT:
Sharon Elovic
TON:
Aviv Aldema
MUSIK:
Yitzhak Azulay
KOSTÜME:
Hani Gurevitch

       
  Florence Foster Jenkins
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Stephen Frears • FLORENCE FOSTER JENKINS erzĂ€hlt die wahre Geschichte der gleichnamigen legendĂ€ren New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte OpernsĂ€ngerin zu werden. Es gibt nur ein winziges Problem: Die Stimme! Denn was Florence (Meryl Streep) in ihrem Kopf hört, ist wunderschön - fĂŒr alle anderen jedoch klingt es einfach nur grauenhaft. Ihr "Ehemann" und Manager, St Clair Bayfield (Hugh Grant), ein englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschĂŒtzen. Als Florence aber im Jahr 1944 beschliesst, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall fĂŒr die gesamte New Yorker High Society zu geben, muss sich St Clair seiner grössten Herausforderung stellen


 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Michael Kuhn
Tracey Seaward
CAST:
Rebecca Ferguson
Meryl Streep
Hugh Grant
Simon Helberg
Nina Arianda
Neve Gachev
John Kavanagh
DREHBUCH:
Nicholas Martin
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Valerio Bonelli
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Alan MacDonald
KOSTÜME:
Consolata Boyle

       
  Fun with Dick and Jane
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Dean Parisot • Dick (JIM CARREY) und seine Ehefrau Jane (TEA LEONI) fĂŒhren ein luxuriöses, angenehmes Leben. Bis Dick völlig ĂŒberraschend arbeitslos wird und die beiden plötzlich vor einer Reihe von Problemen stehen. Woher das Geld nehmen, um das Haus abzubezahlen oder gar den gewohnten Lebensstil aufrecht zu erhalten? Ganz zu schweigen von den Nachbarn, die auf keinen Fall bemerken dĂŒrfen, was passiert ist. Dick sieht deshalb nur einen Ausweg – aber der ist nicht ganz legal. Er will sich als Dieb versuchen. Leichter gesagt als getan. Denn Dick gibt als Gauner keine wirklich gute Figur ab. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau, die den Dreh raus hat und ein kriminelles Naturtalent zu sein scheint. Mit Janes Hilfe klingelt bald die Kasse


 

REGIE:
Dean Parisot
PRODUKTION:
Jim Carrey
Brian Grazer
CAST:
Jim Carrey
TĂ©a Leoni
Alec Baldwin
DREHBUCH:
Peter Tolan
KAMERA:
Jerzy Zielinski
SCHNITT:
Don Zimmerman
TON:
Greg Orloff
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Barry Robison
KOSTÜME:
Julie Weiss

       
  FĂŒnf Freunde
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Mike Marzuk • Die FÜNF FREUNDE George (VALERIA EISENBART), Julian (QUIRIN OETTL), Dick (JUSTUS SCHLINGENSIEPEN), Anne (NEELE MARIE NICKEL) und Timmy, der Hund, verbringen zum ersten Mal ihre Ferien zusammen. Und schon schlittern sie in ein aufregendes Abenteuer.

Bei einem Ausflug an den Strand machen sie in einer alten Schmugglerhöhle eine brisante Entdeckung: Georges Vater Quentin (MICHAEL FITZ), ein berĂŒhmter Erfinder, soll entfĂŒhrt werden! Der Professor hat sich auf einer Felseninsel ein Labor eingerichtet und forscht dort an einer neuartigen Energiegewinnungsmethode.
Irgendjemand hat es offensichtlich auf seine wertvollen Forschungsergebnisse abgesehen! Doch weder die Polizisten Peters und Hansen (ARMIN ROHDE und JOHANN von BÜLOW) noch Georges Mutter Fanny (ANJA KLING) glauben den Kindern.

Als eines Abends die mit Quentin verabredeten Lichtsignale von der Insel ausbleiben, machen sich die FĂŒnf Freunde selbst auf die gefĂ€hrliche Jagd nach den Gangstern, um Quentin zu retten. Die Spuren fĂŒhren sie zu zwei verdĂ€chtigen Tierfilmern (ALWARA HÖFELS und ELYAS M’BAREK) und einem mysteriösen Touristen (ANATOLE TAUBMAN), der sich als Agent der Regierung ausgibt. Schliesslich stossen die FĂŒnf Freunde auf einen Geheimgang, der unter dem Meer verlĂ€uft, und decken eine Verschwörung auf, die ihnen schier den Atem verschlĂ€gt.

 

REGIE:
Mike Marzuk
PRODUKTION:
Ewa Karlström
Andreas Ulmke-Smeaton
CAST:
Valeria Eisenbart
Quirin Oettl
Justus Schlingensiepen
Neele-Marie Nickel
DREHBUCH:
Enid Blyton
Peer Klehmet
Sebastian Wehlings
KAMERA:
Bernhard Jasper
SCHNITT:
Tobias Haas
TON:
Quirin Böhm
Mario Hubert
AUSSTATTUNG:
Manfred Döring
KOSTÜME:
Silke Faber

       
  Gundermann
  [demnächst im Kino - Release: 13. September 2018]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Der neue Film von Andreas Dresen («Sommer vorm Balkon», «Halbe Treppe», «Wolke 9», «Als wir trĂ€umten»)
Ein Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Querdenker und ein Idealist. Der trĂ€umt und hofft und liebt und kĂ€mpft. Der andere bespitzelt und selbst bespitzelt wird: Gerhard Gundermann. Kurz vor dem Ende der DDR arbeitet er im Braunkohle-Tagebau und veröffentlicht erste Platten. Mit seinen bittersĂŒssen Texten und Liedern ĂŒber Heimat, Liebe und VergĂ€nglichkeit singt er sich in die Herzen eines immer grösseren Publikums. Als «Gundi» nach dem Fall der Mauer mit seiner Familie ohne weiteres von seiner Musik leben könnte, will er seinen Baggerfahrer-Job nicht aufgeben

«Gundermann» ist Liebes- und Musikfilm, eine Geschichte von VerdrĂ€ngen und Sich-Stellen. Wie kaum einem anderen gelingt es Regisseur Andreas Dresen auch in seinem neuen Spielfilm, im AlltĂ€glichen das Besondere sichtbar zu machen. Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land. Und er erzĂ€hlt mit feinem GespĂŒr, ZĂ€rtlichkeit und Humor aus dem Leben von Gerhard «Gundi» Gundermann (1955 - 1998), dessen Geschichte und dessen Songs die Seele auch heute noch zum Klingen bringen – und einen nicht mehr loslassen.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Claudia Steffen
CAST:
Alexander Scheer
Anna Unterberger
Peter Schneider
Bjarne MĂ€del
Milan Peschel
Axel Prahl
Alexander Schubert
DREHBUCH:
Laila Stieler
KAMERA:
Andreas Höfer
AUSSTATTUNG:
Susanne Hopf
KOSTÜME:
Sabine Greunig

       
  Hanging Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Mai 2000]
       
 

Every family has a few hang-ups. • Eve (MEG RYAN) hat immer mindestens ein Telefon in der Hand und trotzdem zwei Ohren frei: kaum hat sie ihrer Ă€lteren Schwester Georgia (DIANE KEATON) das Neueste von ihrem ebenso lebenslustigen wie sterbenskranken Vater Lou (WALTER MATTHAU) erzĂ€hlt, da liegt ihr auf der anderen Leitung schon ihre jĂŒngere Schwester Maddy (LISA KUDROW) in den Ohren. So fegt Eve durchs Leben - das Handy stets an der Backe und ihrem Vater immer dicht auf den Fersen, der vor wilden Geschichten nur so ĂŒbersprudelt und sie damit ganz schön auf Trab hĂ€lt. Bis ihre beiden Schwestern finden, dass eigentlich sie schon immer die Hauptverantwortung fĂŒr den kranken Vater getragen haben... Da platzt Eve der Kragen, und alles kommt in Bewegung. Ganz anders, als sie sich das gedacht hat - doch nicht ohne ihre Schwestern!

Zwischen Handyklingeln, Hundegebell, Kranken bett und Karriere hat eine chaotische Familie immer ein Ohr frei fĂŒr das, was sie am meisten beschĂ€ftigt: das Leben, die Liebe und ihre kleinen Spinnereien. Durchs Telefon verbunden und zu gleich gebunden sind: Meg Ryan, Diane Keaton, Lisa Kudrow und Walter Matthau.

Das Erfolgsteam Meg Ryan und Nora Ephron ist nach 'Schlaflos in Seattle' (1993) und 'E-m@il fĂŒr Dich ' (1998) - beides unter der Regie von Nora Ephron - und 'Harry und Sally' (1989, Drehbuch Nora Ephron) in HANGING UP endlich wieder vereint. In einer hinreissenden Komödie ĂŒber die 'liebe' Familie und deren beste, schlimmste und komischste Eigenschaften.

 

REGIE:
Diane Keaton
PRODUKTION:
Laurence Mark
Nora Ephron
CAST:
Meg Ryan
Diane Keaton
Lisa Kudrow
Walter Matthau
Adam Arkin
Maree Cheatham
Paige Wolfe
DREHBUCH:
Delia Ephron & Nora Ephron
KAMERA:
Howard Atherton
SCHNITT:
Julie Monroe
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Waldemar Kalinowski

       
  Hanni & Nanni
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2010]
       
 

Die legendĂ€ren Zwillinge endlich im Kino! • Heimliche Mitternachtspartys, leidenschaftliche Sport-WettkĂ€mpfe und freche Schulstreiche – das ist die Welt von Hanni und Nanni. Enid Blyton hat mit ihrer erfolgreichen Jugendbuchreihe eine eigene Welt kreiert, die heute genauso wie vor 50 Jahren ein Millionen-Publikum in ihren Bann zieht.
Diesmal haben Hanni und Nanni den Bogen deutlich ĂŒberspannt. Was als Wette begann, endet in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch ein Luxuskaufhaus und zu guter Letzt werden sie auch noch des Diebstahls beschuldigt. Die Zwillinge fliegen von der Schule und werden von ihren Eltern ins Internat „Lindenhof“ gesteckt. Dort beginnt fĂŒr die beiden ein ganz neues Leben. WĂ€hrend die sanftmĂŒtigere Nanni erste Freundschaften knĂŒpft, tut sich die hitzköpfige Hanni mit der Eingewöhnung schwer. Und als das „Lindenhof“-Hockeyteam gegen die JoCats, das Team ihrer alten Schule, antreten soll, kommt es zu einer ersten Zerreissprobe und Hanni und Nanni mĂŒssen sich entscheiden. Und als der „Lindenhof“ auch noch in Gefahr gerĂ€t, wird Hanni & Nanni endgĂŒltig klar, dass sie hierher gehören. Sie hecken einen mutigen Rettungsplan aus
.

 

REGIE:
Christine Hartmann
PRODUKTION:
Hermann Florin
Nico Hofmann
Ariane Krampe
Emmo Lempert
CAST:
Heino Ferch
Oliver Pocher
Hannelore Elsner
Anja Kling
Katharina Thalbach
Sunnyi Melles
Suzanne von Borsody
DREHBUCH:
Jane Ainscough
Enid Blyton
Katharina Reschke
KAMERA:
Alexander Fischerkoesen
SCHNITT:
Horst Reiter
TON:
Dominik Oppon
MUSIK:
Alexander Geringas
Joachim SchlĂŒter
AUSSTATTUNG:
Jörg Baumgarten
KOSTÜME:
Nici Zinell

       
  Hanni & Nanni 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Julia von Heinz • Die Sommerferien sind zu Ende und die Zwillinge Hanni und Nanni freuen sich auf die RĂŒckkehr in ihren "Lindenhof". Dort angekommen, ist schon so einiges los: Frau Theobald muss verreisen und ĂŒbergibt die Schulleitung an die chaotische Französischlehrerin Madame Bertoux. Sie scheint mit der Aufgabe bald ĂŒberfordert – das Budget ist knapp und sie muss sich gleichzeitig um ihren Neffen Philippe kĂŒmmern, der fĂŒr zwei Wochen zu Besuch im MĂ€dcheninternat ist. Aber er ist nicht der einzige spannende Neuzugang: Es geht das GerĂŒcht um, dass eine echte Prinzessin unter den Neuen sein soll, die unbedingt inkognito bleiben muss. Lilly, die Cousine der Zwillinge, versucht aber sogleich, der IdentitĂ€t der Prinzessin auf die Spur zu kommen. Nanni dagegen hat ganz andere Sorgen: Sie plagt die schlimme BefĂŒrchtung, dass ihre Eltern in einer Ehekrise stecken. Die Eltern versuchen zwar, mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Zwillinge etwas von ihren Problemen mitbekommen. Aber warum ist der Vater Georg ins Hotel umgezogen und taucht auf einmal als Aushilfskoch im Internat auf?

 

REGIE:
Julia von Heinz
PRODUKTION:
Hermann Florin
Nico Hofmann
JĂŒrgen Schuster
Gesa Tönnesen
CAST:
Jana MĂŒnster
Sophia MĂŒnster
Heino Ferch
Suzanne von Borsody
Anja Kling
Katharina Thalbach
DREHBUCH:
Jane Ainscough
Christoph Silber
KAMERA:
Felix Poplawsky
SCHNITT:
Florian Miosge
Andreas Radtke
TON:
Pit Kuhlmann
MUSIK:
Alex Geringas

       
  Heimspiel
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. März 2000]
       
 

Unser Leben Unser Stolz Unser Film • Es klingt wie ein MĂ€rchen: Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in den Wendezeiten schwer erschĂŒttert und schon fast aufgegeben, spielt als 'Die EisbĂ€ren' inzwischen in der Bundesliga. Die Heimspiele der Mannschaft sind fröhliche Happenings, bei denen sich die gekrĂ€nkten, ostdeutschen Fans den Frust von den Seelen singen und tanzen. In den UmbrĂŒchen der vergangenen Jahre stieg der Club nicht nur sportlich auf - er wurde zum Symbol des erstarkten Selbstbewusstseins der ehemaligen DDR-BĂŒrger, ein Rettungsanker.

Oscar-PreistrĂ€ger Pepe Danquart geht in seinem neuen Film 'HEIMSPIEL' dieser aufregenden Verbindung von Sport und Fans nach, dem PhĂ€nomen 'EisbĂ€ren', das ein ungewöhnliches Spiegelbild der schmerzensreichen deutsch-deutschen Vereinigung ist. Sein 'Heimspiel', keineswegs nur fĂŒr Sportfreunde gedacht, setzt in der brillanten Wiedergabe dieses schnellen und harten Mannschaftsspiels neue MassstĂ€be fĂŒr den Sportfilm.

 

REGIE:
Pepe Danquart
PRODUKTION:
Mirjam Quinte
quinte Film ARTE
Goethe Institut
CAST:
Lorenz 'Lenz' Funk
Hartmut Nickel
GĂŒnther Gasch
Harry Ellbracht
Dietmar Peters
Uffta Claasen
DREHBUCH:
Pepe Danquart
KAMERA:
Michael Hammon
SCHNITT:
Mona BrÀuer

       
  Hexe Lilli
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2009]
       
 

Der Drache und das magische Buch • Jetzt wirdÂŽs der alten Hexe Surulunda (PILAR BARDEM) allmĂ€hlich zu bunt! Hat sich doch der oberfiese Zauberer Hieronymus (INGO NAUJOKS), schon wieder in ihr idyllisches HexenhĂ€uschen eingeschlichen, um an ihr wohl behĂŒtetes Hexenbuch heranzukommen. Ein GlĂŒck, dass ihr kleiner, ziemlich verfressener und deshalb etwas ĂŒbergewichtiger Flugdrache Hektor rechtzeitig zur Stelle ist. Surulunda muss handeln, die Zeit ist reif fĂŒr eine Nachfolgerin. Hektor macht sich also auf die Suche nach einer wĂŒrdigen HĂŒterin des Hexenbuches und landet mit selbigem und viel Getöse im Haus von Lilli (ALINA FREUND)! Als diese das wunderbare Zauberbuch entdeckt, geht das Durcheinander auch schon los
 Lilli zaubert nur Blödsinn, setzt ihr Klassenzimmer unter Wasser und hext ihren nervigen Schulkameradinnen SchwĂ€nze an den Po. Hektor hat deshalb alle HĂ€nde voll zu tun, Lilli zu erklĂ€ren, dass sie mit derlei bösen Zaubereien nie und nimmer Surulundas Nachfolgerin werden kann. Und wĂ€hrend Lilli in ihrer „Probezeit“ schleunigst versucht, eine gute Hexe zu werden, ist der weltbeherrschungswillige Zauberer Hieronymus mit seinem nicht weniger durchtriebenen Mops Serafim schon wieder im Anmarsch, um endlich das Hexenbuch an sich zu reissen und sich so die Welt ein fĂŒr alle Mal untertan zu machen...

 

REGIE:
Stefan Ruzowitzky
PRODUKTION:
Michael Coldewey
Martin Husmann
Corinna Mehner
Julia Steinweg
CAST:
Alina Freund
Michael Mittermeier
Ingo Naujoks
Anja Kling
DREHBUCH:
Ralph Martin
Stefan Ruzowitzky
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Britta Nahler
TON:
Mario Hubert
Chris Rebay
MUSIK:
Ian Honeyman
Ia Clua
AUSSTATTUNG:
Isidor Wimmer

       
  Hexe Lilli rettet Weihnachten
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2017]
       
 

Hexe Lillis eingesacktes Weihnachtsfest • Lilli ist genervt: Immer muss sie auf ihren kleinen Bruder Leon RĂŒcksicht nehmen! Dessen Allergie verhindert, dass sie ein Kaninchen als Haustier bekommt, und als er dann auch noch ihr neues Teleskop zerstört, das gerade erst der Nikolaus (eigentlich Lillis Oma mit angeklebtem Rauschebart) gebracht hat, reicht es Lilli endgĂŒltig! Trotz der Warnungen ihres kleinen grĂŒnen Drachen Hektor, verwendet sie einen Spruch aus ihrem Hexenbuch und zaubert Knecht Ruprecht aus dem Mittelalter in ihre Welt, damit er Leon eine kleine Lektion erteilt... Der Herbeizauber klappt, aber als sich Ruprecht dann in der heutigen Welt selbststĂ€ndig macht, um seinen Freund Nikolaus zu suchen, bringt das Lilli jede Menge Ärger ein. Er lĂ€sst einen von Lillis Lehrern verschwinden und entwickelt sich langsam wieder zu dem Wesen aus der Unterwelt, das er war, bevor ihn der Nikolaus besĂ€nftigte. Jetzt kann nur noch der echte Nikolaus aus dem Mittelalter helfen. Doch wie soll Lilli ihn finden? WĂ€hrend sie sich mit ihrer Klassenkameradin Layla in Ruprechts Zeit zurĂŒckzaubert, treibt Ruprecht weiterhin sein Unwesen in Lillis Stadt und Weihnachten ist ernsthaft in Gefahr. Jetzt braucht Lilli ihren ganzen Mut und Verstand, um ihren Fehler wiedergutzumachen und Weihnachten fĂŒr ihre Familie und alle Menschen ihrer Stadt zu retten...

 

REGIE:
Wolfgang Groos
PRODUKTION:
Michael Coldewey
Corinna Mehner
CAST:
Anja Kling
JĂŒrgen Vogel
Gerti Drassl
Christopher SchÀrf
DREHBUCH:
Gerrit Hermans
KAMERA:
Marcus Kanter
SCHNITT:
Britta Nahler
TON:
Digba Kurpjel
Srdjan Kurpjel
AUSSTATTUNG:
Christoph Kanter
KOSTÜME:
Catherine Van Bree

       
  Hexe Lilli: Die Reise nach Mandolan
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Harald Sicheritz • Im fernen orientalischen Königreich Mandolan geht es gerade drunter und drĂŒber. Auf dem Königs-Thron lastet ein Fluch und Grosswesir Guliman (JĂŒrgen Tarrach), den der Fluch immer wieder in hohem Bogen vom Thron runter befördert, ruft in seiner Verzweiflung Hexe Lilli (Alina Freund) zu Hilfe. Sie soll mit ihren ZaubersprĂŒchen dafĂŒr sorgen, dass Guliman endlich den Thron besteigen und die Herrschaft ĂŒber Mandolan ĂŒbernehmen kann. Doch kaum ist Lilli gemeinsam mit ihrem getreuen GefĂ€hrten, dem kleinen dicken Drachen Hektor (Stimme: Michael Mittermeier) angekommen, da findet sie auch schon heraus, dass der machtgierige Grosswesir mit falschen Karten spielt. Der nĂ€mlich hat den rechtmĂ€ssigen König Nandi von dem zwielichtigen Magier Abrasch (Ercan Durmaz) gefangen nehmen lassen. Zum GlĂŒck kann sich Lilli auf ihre ZauberkĂŒnste und den cleveren Beduinenjungen Musa (Tanay Chheda) verlassen. An seiner Seite starten Lilli und Hektor eine abenteuerliche Reise, die sie in klapprigen Tuktuks und auf dem RĂŒcken mĂ€chtiger Elefanten bis zu den Toren der Verbotenen Stadt fĂŒhrt. Dort muss Lilli dann all ihren Mut zusammen nehmen, König Nandi befreien und schleunigst nach Mandolan zurĂŒckkehren, um Gulimans Thronbesteigung zu verhindern. Und zu allem Übel muss sich Lilli auch noch um Hektor sorgen: Seine sehnsuchtsvolle Liebe zu dem bezaubernden Flaschengeist Suki und mysteriöse lila Punkte auf seinem kleinen grĂŒnen Drachenkörper machen nicht nur ihm schwer zu schaffen.

 

REGIE:
Harald Sicheritz
PRODUKTION:
Michael Coldewey
Martin Husmann
Corinna Mehner
CAST:
Alina Freund
Michael Mittermeier
Pilar Bardem
Michael Mendl
Anja Kling
JĂŒrgen Tarrach
DREHBUCH:
Bettine von Borries
Achim von Borries
Knister
KAMERA:
Thomas Kienast
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Max Vornehm
MUSIK:
Ian Honeyman
AUSSTATTUNG:
Christoph Kanter
KOSTÜME:
Bina Daigeler

       
  Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2018]
       
 

Ein Film von Tim Trageser • Es spukt wieder in der Schule von Felix (OSKAR KEYMER). Diesmal treibt aber nicht der wohlwollende SchulgrĂŒnder Otto Leonhard (OTTO WAALKES) sein Unwesen, sondern die verhasste und vor langer Zeit verstorbene Direktorin Hulda Stechbarth (ANDREA SAWATZKI). Ein Zufall lĂ€sst den seinerzeit geschrumpften und skelettierten SchĂŒlerschreck wieder auferstehen. Derweil ist Felix genervt von seinen Eltern (AXEL STEIN und JULIA HARTMANN). Denn kaum lĂ€uft es fĂŒr ihn am Otto-Leonhard-Gymnasium unter der Leitung von Schuldirektorin Dr. Schmitt-Gössenwein (ANJA KLING) so richtig gut, wollen seine Eltern mit ihm nach Dubai umziehen, weil sein Vater dort einen neuen Job annehmen möchte. Felix ist dagegen und wĂŒnscht sich, dass seine Eltern auch mal gezwungen sein sollten, das zu tun, was er will. Dieser Wunsch geht schneller in ErfĂŒllung als Felix es erwartet hat, denn nach einem unfreiwilligen Aufeinandertreffen mit Hulda werden seine Eltern plötzlich geschrumpft. Mitten in der Nacht stehen sie plötzlich völlig erschöpft und hilfesuchend neben seinem Bett, nachdem sie sich auf abenteuerliche Weise nach Hause gekĂ€mpft haben. Auf einmal ist Felix derjenige, der sich um seine Eltern kĂŒmmern muss, was gar nicht so einfach ist. Gemeinsam mit seinen Freunden schmiedet er einen Plan, wie er seine Eltern wieder gross machen und die Schule vor Hulda retten kann, die „Schmitti“ gefangen hĂ€lt und versucht, die Macht an sich zu reissen.

 

REGIE:
Tim Trageser
PRODUKTION:
Carolin Dassel
CAST:
Andrea Sawatzki
Anja Kling
Axel Stein
Julia Hartmann
Oskar Keymer
Fynn Zinapold
DREHBUCH:
Gerrit Hermans
KAMERA:
Felix Poplawsky
SCHNITT:
Marco Pav D'Auria
TON:
Max Vornehm
AUSSTATTUNG:
Alexandra Maringer

       
  Horizontes
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2016]
       
 

Ein Film von Eileen Hofer • In verlebten ÜbungsrĂ€umen nahe der berĂŒhmt-berĂŒchtigten SĂ€le des Grossen Theaters von Havanna widmen sich die BalletttĂ€nzerinnen Amanda und Viengsay mit Leib und Seele dem fordernden Trainingsalltag, den ihr Beruf von ihnen verlangt.
In jedem ihrer Schritte und TrÀume klingen die grossen Leistungen ihrer VorgÀngerin nach, der Primaballerina Alicia Alonso, die selbst im hohen Alter von 90 Jahren noch unbesiegbar ist.

 

REGIE:
Eileen Hofer
PRODUKTION:
Aline Schmid
CAST:
Alicia Alonso
Viengsay Valdés
Amanda de JesĂșs PĂ©rez Duarte
DREHBUCH:
Eileen Hofer
KAMERA:
Gregory Bindschedler
SCHNITT:
Damian Plandolit
Valentin Rotelli
TON:
Julien Painot
Ladislav Agabekov
Heidi Happy
MUSIK:
Ladislav Agabekov
Julien Painot

       
  Human
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Yann Arthus-Bertrand • Der französische Dokumentarfilmer Yann Arthus-Bertrand hat uns „Die Erde von oben“ (2004) gezeigt, um „den Zustand der Welt und ihrer Bewohner zu dokumentieren“. In „Human“ lĂ€sst er die Menschen nun selbst zu Wort kommen. Im Lauf von drei Jahren hat er 60 LĂ€nder bereist und ĂŒber 2000 Interviews gefĂŒhrt. Die MĂ€nner, Frauen und Kinder, die er getroffen hat, berichten von Hass und Gewalt, von Hunger und Krieg. Die teils erschĂŒtternden ­Lebensgeschichten wechseln mit Luftaufnahmen, die nicht nur die Schönheit der Natur einfangen, sondern auch deutlich machen, wie (unterschiedlich) wir leben. „Human“ ist ein Film voller GegensĂ€tze. Verarmte Bauern, deren Boden vertrocknet ist, helfen in Mumbai beim Bau von Luxus­tĂŒrmen, die auf jeder Etage ĂŒber einen Swimmingpool verfĂŒgen. Wenn eine verzweifelte Arbeiterin ĂŒber die entwĂŒrdigenden Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik in Bangladesch berichtet, wird der Film zur wĂŒtenden Anklage gegen Ausbeutung und Globalisierung. Aber es gibt auch andere Geschichten. Sie handeln von der Liebe und vom GlĂŒck, das manchmal nur darin besteht, nicht auf dem Boden schlafen zu mĂŒssen. Weil die Interviewpartner direkt in die Kamera blicken, fĂŒhlt sich der Zuschauer persönlich angesprochen. Die Frage, die in fast allen ErzĂ€hlungen anklingt, ist die nach dem Sinn des Lebens. Und der besteht – wie Uruguays Ex-PrĂ€sident JosĂ© Mujica eindrucksvoll erlĂ€utert – nicht im Konsum. Um das Geld zu verdienen, das wir fĂŒr die Befriedigung ĂŒberflĂŒssiger BedĂŒrfnisse ­benötigen, opfern wir je­de Menge Lebenszeit. Doch die kann man nicht kaufen. Sie vergeht einfach.

 

REGIE:
Yann Arthus-Bertrand
PRODUKTION:
Florent Gilard
SCHNITT:
Françoise Bernard
Anne-Marie Sangla
TON:
Alexis Durand
MUSIK:
Armand Amar

       
  Human Rights Film Festival 2017
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Dezember 2017]
       
 

6.–10. Dezember 2017 in ZĂŒrich • Das Weltgeschehen hielt uns auch dieses Jahr in Atem, sprang uns an die Gurgel und stellte uns ein paar Schreckenssekunden lang die Luft ab. Die Schockstarre geht zuweilen ĂŒber in Empörung, und immer wieder ergreift einen das GefĂŒhl, nicht wirklich verstehen zu können, wie der Welt geschieht. In diesen Momenten sehnen wir uns nach einer Navigationshilfe inmitten des unĂŒbersichtlichen medialen Getöse. Die zwanzig Filme des diesjĂ€hrigen Festivals sollen diesem BedĂŒrfnis gerecht werden; sie sind visuelle Gebrauchsanweisungen, wie den autoritĂ€ren MĂ€chten entgegenzutreten ist. Die Protagonisten lassen uns Erlebnisse nachempfinden, die packen, wachrĂŒtteln und den Glauben stĂ€rken, dass mit HartnĂ€ckigkeit VerĂ€nderungen erzielt werden können. Sie machen erfahrbar, wie vielschichtig und kompliziert IdentitĂ€tsfragen von Menschen in den USA, Indien, Ägypten, Mexiko oder im Nahen Osten sind und verbildlichen Spiegelungen zwischen den unterschiedlichen Kulturkreisen. So wehrt sich die 18jĂ€hrige Zahira in Belgien gegen die traditionelle Heiratsvision ihrer Eltern, wĂ€hrend die saudi-arabische Hissa in einer Realityshow ihre feministischen Gedichte vortrĂ€gt. Der Arzt Bassem Youssef kĂ€mpft in Ägypten mit einer Satire Sendung gegen die Diskriminierung des Regimes und kitzelt so lange an den FĂŒssen der MĂ€chtigen, bis sie erzittern. Sie alle sind einfache BĂŒrger, die ihre politische Verantwortung wahrnehmen und selbst unter Lebensgefahr nicht aufgeben. Unsere Filmauswahl und die Paneldiskussionen setzen diesem ungebrochenen Mut ein Denkmal.


Programm:

Mi 06.12.2017
18:00 Opening Night: The Poetess (Riffraff)
20:40 Fantoche Shorts – Kein Willkommen (Riffraff)

Do 07.12.2017
09:30 The Idol (Riffraff)
09:30 They Call Us Monsters (Kosmos)
13:30 Fantoche Shorts – Kein Willkommen (Riffraff)
13:30 For Akheem (Kosmos)
18:00 For Akheem (Riffraff)
18:00 Disturbing The Peace (Kosmos)
20:30 Favela Olimpica (Riffraff)

Fr 08.12.2017
09:30 The Idol (Riffraff)
13:30 Noces (Kosmos)
18:00 Taste of Cement (Riffraff)
18:00 Noces (Kosmos)
20:30 They Call Us Monsters (Kosmos)
23:00 Saturday Church (Riffraff)

Sa 09.12.2017
11:00 Chasing Asylum (Riffraff)
11:30 Noces (Kosmos)
13:30 Amerika Square (Riffraff)
14:00 They call us Monsters (Kosmos)
15:30 Black Code (Kosmos)
18:00 The good Postman (Riffraff)
18:00 Tickling Giants (Kosmos)
20:30 Muhi: Generally Temporary (Kosmos)
23:00 Saturday Church (Riffraff)

So 10.12.2017
11:30 500 Years (Riffraff)
11:30 Tickling Giants (Kosmos)
13:45 Powerless (Kosmos)
16:00 Muhi: Generally Temporary (Kosmos)
18:00 The Poetess (Riffraff)
18:00 Devil's Freedom (Kosmos)
20:30 The Good Postman (Kosmos)
20:40 For Akheem (Riffraff)

 

       
  Insidious: Chapter 3
 
       
 

Ein Film von Leigh Whannell • In einem Wohnhauskomplex in Chicago leben ein junges MĂ€dchen namens Quinn zusammen mit ihrem Vater Sean und dem jĂŒngeren Bruder Alex. Um den Verlust ihrer kurz zuvor verstorbenen Mutter zu verarbeiten, begibt sich Quinn auf die Suche nach der Hellseherin Elise, die ihrer Gabe eigentlich abgeschworen hatte. Da Quinn ihr leid tut, versucht sie Kontakt mit deren Mutter aufzunehmen, was allerdings aufgrund eines Elise heimsuchenden DĂ€mons in Gestalt einer alten Frau scheitert, die ihr wieder und wieder den baldigen Tod durch die Hand des DĂ€mons vorausgesagt hatte.

Quinn ist eine belesene junge Dame, die an einer Karriere als Schauspielerin interessiert ist und deshalb in New York zusammen mit ihrer besten Freundin Maggie ein Vorsprechen besucht. Nachdem das eher schlecht verlaufen ist, verlassen die beiden das Theater, wobei Quinn einen Mann auf der Strasse sieht, der ihr zuwinkt. Sekunden spĂ€ter wird sie von einem Fahrzeug erfasst und schwer verletzt, sie erleidet dabei vor allem in den Beinen diverse KnochenbrĂŒche. Nach einiger Zeit darf Quinn das Krankenhaus verlassen und verbringt die nĂ€chste Zeit in ihrem Bett.

Wiederholt wird sie dabei von einem ĂŒbernatĂŒrlichen Wesen heimgesucht, das in Gestalt eines dĂŒrren alten Mannes mit Atemmaske auftritt und sie schliesslich sogar aus dem Bett wirft oder aus einem Fenster stĂŒrzen will. Ihr Vater Sean kann sie bei jedem Mordversuch des DĂ€mons retten, sieht aber ein, dass er Hilfe benötigt, und beauftragt die GeisterjĂ€ger Specs und Tucker, den DĂ€mon einzufangen, was ihnen aber nicht gelingt.

Als der Mann mit der Atemmaske Besitz von ihr ergreift, tritt Elise auf, die sich dazu bereit erklĂ€rt, in die Parallelwelt des DĂ€mons zu gehen, um ihn dort aufzusuchen und zu vernichten. Sie findet sich im Stockwerk ĂŒber der Wohnung der Familie wieder und wird dort von der alten Frau angegriffen, die sie erwĂŒrgen will. Mithilfe des Zuspruchs ihres Kollegen Carl kann sie ihren eigenen DĂ€monen besiegen und begibt sich zu dem alten Mann, der daneben auf einem Bett sitzt. Sie erkennt in ihm ihren verstorbenen Ehemann, der sich in der realen Welt das Leben genommen hatte. Er bietet ihr an, sich mit einer Rasierklinge die Kehle aufzuschneiden, um dauerhaft hier mit ihm zu verweilen.

Elise erkennt, dass ihr Mann dies nie von ihr verlangen wĂŒrde, und entlarvt den DĂ€mon, der von Quinn Besitz ergriffen hat. Er besitzt nun eine HĂ€lfte von Quinn, die als gesichtslose Gestalt ohne FĂŒsse und HĂ€nde von ihm gefangen gehalten wird. Elise versucht zu fliehen, wird aber von dem DĂ€mon ĂŒberwĂ€ltigt und wacht deshalb in der realen Welt auf. Sie erkennt, dass Quinn langsam in die Parallelwelt gleitet und versucht, sie durch Zureden im Hier und Jetzt zu halten. In Quinns Tagebuch entdeckt sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, die sie mit diesem anruft und um Hilfe gegen den DĂ€mon bittet. Zusammen gelingt es den GeisterjĂ€gern, Quinns Eltern und Elise, den DĂ€mon zu vernichten und Quinn zu retten. Elise schliesst sich daraufhin den beiden GeisterjĂ€gern an, um weiteren Menschen zu helfen. Wieder zu Hause bei ihrem Hund sieht sie eine Jacke auf ihrem Bett, die sie an ihren Mann erinnert. Der Hund fĂ€ngt jedoch an zu bellen und zum Schluss kommt ein neuer DĂ€mon in den Raum, der sie heimsucht.

 

REGIE:
Leigh Whannell
PRODUKTION:
Jason Blum
Oren Peli
CAST:
Dermot Mulroney
Stefanie Scott
Angus Sampson
Leigh Whannell
Lin Shaye
Tate Berney
Michael Reid MacKay
DREHBUCH:
Leigh Whannell
KAMERA:
Brian Pearson
SCHNITT:
Timothy Alverson
TON:
Paul Hackner
MUSIK:
Joseph Bishara
AUSSTATTUNG:
Jennifer Spence
KOSTÜME:
Ariyela Wald-Cohain

       
  It’s Not the Time of My Life
 
       
 

ErnellĂĄĂ©k FarkasĂ©knĂĄl • Mitten in der Nacht, als Eszter und Farkas sich gerade den existenziellen Fragen von Ehe und Erziehung widmen, klingelt es an der TĂŒr. Es ist Eszters Schwester mit ihrer Familie, die in einer Notlage um temporĂ€res Asyl bittet. Doch kaum sind alle einquartiert, strapazieren Meinungsverschiedenheiten, Ressentiments aus der Vergangenheit und hochkochende Moraldebatten die Nerven. Zum GlĂŒck sind da auch noch Kinder im Haus – wenn auch unmögliche! Regisseur Szabolcs Hajdu hat den meisterhaft inszenierten Film ohne Geld, in den eigenen vier WĂ€nden und mit seiner eigenen Familie als Darsteller gedreht. Grosses Kino!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Szabolcs Hajdu
PRODUKTION:
DĂĄniel Herner
AndrĂĄs Muhi
GĂĄbor Ferenczy
ZsĂłfia Muhi
CAST:
Erika TankĂł
Orsolya Török-Illyés
Szabolcs Hajdu
Domokos SzabĂł
Lujza Hajdu
DREHBUCH:
Szabolcs Hajdu
KAMERA:
Csaba BĂĄntĂł
FlĂłra Chilton
DĂĄvid Gajdics
Betti HejĂŒsz
MĂĄrton Kisteleki
Ákos K. Kovåcs
PĂ©ter Miskolczi
PĂ©ter PĂĄsztor
TamĂĄs Simon
MĂĄrk Szalai
GĂĄbor SzilĂĄgyi
Gergely TĂ­mĂĄr
Levente TĂłth
SCHNITT:
Szilvia Papp
TON:
BĂĄlint ZĂĄndoki

       
  Je rentre Ă  la maison
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2002]
       
 

Ein Film von Manoel de Oliveira • Gilbert Valence (Michel Piccoli) ist Theaterschauspieler. Dank seines Talents und seiner langen Karriere hat er Rollen gespielt, von denen jeder Schauspieler trĂ€umt. Nach einer bejubelten TheaterauffĂŒhrung wird er eines Abends von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Sein Agent und alter Freund George (Antoine Chappey) teilt ihm mit, dass seine Frau, seine Tochter und sein Schwiegersohn bei einem Autounfall getötet wurden. Die Zeit vergeht und das Leben kehrt zum Alltag zurĂŒck. Gilbert Valence teilt seine Zeit zwischen seinem Enkel Serge, den er liebt und dem Theater, das er nie aufge geben hat. SpĂ€ter bietet ihm sein Agent die Hauptrolle in einem Fernsehfilm mit aktuellem Thema an: Drogen, Sex und Gewalt. Gilbert ist wĂŒtend: er hat nicht eine solch beeindruckende Karriere gemacht, um ein Rolle anzunehmen, die er verabscheut, nur um viel Geld zu verdienen. Am gleichen Tag schlĂ€gt ihm ein amerikanischer Regisseur (John Malkovich) eine Rolle in einer 'Ulysses'-Adaption des berĂŒhmten Buches von James Joyce an, ein Angebot, das Gilbert mit Freude annimmt. Im Studio stehen Beleuchtung und Dekor bereit und der Regisseur möchte mit Gilbert proben. Doch Gilbert zögert, hat GedĂ€chtnislĂŒcken, aber nichts ernstes: sie werden morgen weitermachen. Am nĂ€chsten Tag jedoch fĂŒhlt Gilbert wie ihm die Welt aus den HĂ€nden gleitet und wie ihm die Worte fehlen. Er kann sich nicht mehr an seinen Text erinnern. Ruhig meint er: 'Ich geh' nach Hause...'

 

REGIE:
Manoel de Oliveira
PRODUKTION:
Paulo Branco
Philippe Rey
CAST:
Michel Piccoli
Catherine Deneuve
John Malkovich
Antoine Chappey
Leonor Baldaque
Leonor Silveira
Ricardo Trepa
DREHBUCH:
Manoel de Oliveira
KAMERA:
Sabine Lancelin
AUSSTATTUNG:
Yves Fournier

       
  Jem and the Holograms
 
       
 

Ein Film von Jon M. Chu • Als Kimber einen Song ihrer Schwester Jerrica, die sich den KĂŒnstlernamen „Jem“ gegeben hat, ins Netz stellt, ist diese erst mal gar nicht begeistert. Doch das Video wird ĂŒber Nacht ein Riesenerfolg. Klar, dass ein Angebot fĂŒr einen Plattenvertrag nicht lange auf sich warten lĂ€sst. Und so macht sich Jem zusammen mit Kimber und ihren beiden Schwestern auf nach L.A., um als „Jem and the Holograms“ die Welt mit ihrer Musik im Sturm zu erobern. Auf dem Weg zum Ruhm wird Jem jedoch bald klar, dass die perfekte Melodie nur dann erklingen kann, wenn man auf seine eigene Stimme hört und nie vergisst, wie wichtig Freunde und Familie wirklich sind.

 

REGIE:
Jon M. Chu
PRODUKTION:
Jason Blum
Scooter Braun
Jon M. Chu
Stephen Davis
Brian Goldner
Bennett Schneir
CAST:
Ryan Guzman
Molly Ringwald
Juliette Lewis
Stefanie Scott
Hayley Kiyoko
Nicholas Braun
DREHBUCH:
Ryan Landels
KAMERA:
Alice Brooks
SCHNITT:
Jillian Twigger Moul
TON:
Kunal Rajan
MUSIK:
Nathan Lanier
AUSSTATTUNG:
Kevin Bird

       
  Klangkörper
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2000]
       
 

Peter Zumthor: Der Schweizer Pavillon an der Expo2000 in Hannover • Der BĂŒndner Architekt Peter Zumthor entwarf den schweizerischen Beitrag fĂŒr die Weltausstellung 2000 in Hannover. Sein Projekt KLANGKÖRPER SCHWEIZ wurde aus dreitausend Kubikmetern Schweizer LĂ€rchen und Fichtenholz mit Stahlsaiten gebaut. Kein einziger Nagel, keine Schraube war fĂŒr die Konstruktion des neun Meter hohen offenen Labyrinths notwendig. In der musikalisch-architektonischen Dokumentation von Bruno Moll kommen neben dem Architekten aber auch weitere Kreative zu Wort, die dazu beitrugen, den Expo-Pavillon zu einem Gesamtkunstwerk zu machen.

Nach einem Konzept von Daniel Ott bilden Akkordeon- und Hackbrettmusik den stĂ€ndigen, dramatisierten Grundklang. Im Laufe der Ausstellung spielten ĂŒber 200 Solisten verschiedenster Stilrichtungen an stĂ€ndig wechselnden Orten im Pavillon und verwandelten das Holzlabyrinth in einen KLINGENDEN KÖRPER.

Neben dem Raum- und dem Klangerlebnis gehören aber auch lesen, essen und trinken mit zum Ausstellungskonzept. Die Schweiz definiert sich nicht zuletzt durch ihre vielfÀltigen Sprachen. In Hannover hat der Autor Plinio Bachmann deshalb einzelne SÀtze und Wörter aus Literatur, Gedichten, Liedertexten und Zeitungsartikeln vielsprachig auf die Holzbalken projiziert. Der Gastronom Max Rigendinger schliesslich rundete den Schweizer Pavillon, der an der Expo 2000 ein gewaltiges Medien- und Publikumsinteresse gefunden hat, mit kulinarischen Höchstleistungen aus Helvetien ab.

 

REGIE:
Bruno Moll
DREHBUCH:
Bruno Moll
KAMERA:
Peter Ramseier
SCHNITT:
Angelo Prinz
TON:
Hugo Poletti
MUSIK:
Daniel Ott

       
  Klingenhof
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2005]
       
 

Ein Film von Beatrice Michel • Ein Innenhof in ZĂŒrichs Kreis 5, bewohnt von Menschen aus verschiedenen Kulturen, Wohnort der Autoren, ein Projekt, entstanden aus dem Impuls, Warum nicht vor der eigenen HaustĂŒr einen Film drehen? Wahrnehmen, was geschieht, Geschichten festhalten, Gesichter, Schicksale, frei nach Claudio Magris' Wort: "Jeder Ort kann Mittelpunkt der Erde sein." Unweigerlich stellt sich die Frage nach Herkunft, Heimatlosigkeit, Fremdsein unter Fremden, entstehen Freundschaften, wird der Nachbar mehr als ein Schemen unter vielen andern. Mensch kommt an, Mensch geht weg, Kinder, Junge, Alte finden ihre je eigenen Abenteuer im Hof und darum herum. Die Filmarbeit wurde ĂŒberschattet durch den frĂŒhen Tod des GefĂ€hrten und Kameramanns Hans StĂŒrm.

 

REGIE:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
PRODUKTION:
Filmkollektiv ZĂŒrich
Beatrice Michel
CAST:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
DREHBUCH:
Beatrice Michel Leuthold
KAMERA:
Hans StĂŒrm
Otmar Schmid
TON:
Guido Keller
AUSSTATTUNG:
Filmkollektiv ZĂŒrich

       
  L'art d'aimer
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 2012]
       
 

The Art of Love - Die Kunst zu Lieben • Was ist das, die Kunst zu lieben? Kann man sie lernen, oder bleibt man sein Leben lang SchĂŒler? L’Art d’Aimer widmet sich in amĂŒsanten wie liebevollen Episoden all dieser Fragen rund um die Liebe


Da wĂ€re beispielsweise Isabelle (Julie Depardieu), deren Liebesleben auf dem absoluten Tiefpunkt angekommen ist. Schon seit Monaten hatte sie keinen Sex mehr. FĂŒr ihre beste Freundin AmĂ©lie (Judith GodrĂšche) ist das definitiv ein unhaltbarer Zustand. Ein Mann muss her! Der ist in ihrem besten Freund Boris (Laurent Stocker) schon bald gefunden, doch dann kommts doch wieder anders.

Oder Achille (Intouchables-Liebling François Cluzet), ein charmanter Playboy der alten Schule. Als seine neue junge Nachbarin (FrĂ©dĂ©rique Bel) plötzlich in einem NegligĂ©e an seiner TĂŒr klingelt und ĂŒber die Möglichkeit einer AffĂ€re redet, ist Achille begeistert. Doch so einfach ist es mit seiner kapriziösen und sprunghaften Nachbarin nicht, die Achille in ein Wechselbad der GefĂŒhle stĂŒrzt.

Emmanuelle (Ariane Ascaride) wiederum verspĂŒrt einen nie gekannten sexuellen Appetit auf alle MĂ€nner, die sie trifft
 nur nicht auf ihren Ehemann Paul (Philippe Magnan). Dieses neue Verlangen lĂ€sst genau soviel Spielraum fĂŒr lustige Eskapaden offen wie die Geschichte rund um William (Gaspard Ulliel) und Vanessa (Élodie Navarre), die sich in einer offenen Beziehung testen wollen


Schauen Sie sich diesen Reigen amĂŒsanter Geschichten an. Auch Sie werden sich bestimmt wiedererkennen


 

REGIE:
Emmanuel Mouret
PRODUKTION:
Georges Bermann
Frédéric Niedermayer
CAST:
Emmanuel Mouret
Pascale Arbillot
Ariane Ascaride
Frédérique Bel
François Cluzet
Julie Depardieu
Judith GodrĂšche
DREHBUCH:
Emmanuel Mouret
KAMERA:
Laurent Desmet
SCHNITT:
Martial Salomon
TON:
Annabel Acquaviva
AUSSTATTUNG:
David Faivre

       
  L'oncle Charles
 
       
 

Ein Film von Étienne Chatiliez • Ein Rugby-Magnat, der ein Vermögen in Neuseeland damit verdient hat, will vor seinem Tod in Frankreich einen möglichen Erben ausfindig machen. Was so einfach klingt, stellt sich als weitaus komplizierter und hartnĂ€ckiger heraus als jeden Rugby-HĂŒne.

 

REGIE:
Étienne Chatiliez
CAST:
Alexandra Lamy
Eddy Mitchell
Thomas Solivéres
Arnaud Ducret
KAMERA:
Yves Angelo
SCHNITT:
Catherine Renault
TON:
Pierre André
MUSIK:
Jean-Michel Bernard

       
  Le challat de Tunis
 
       
 

Ein Film von Kaouther Ben Hania

 

REGIE:
Kaouther Ben Hania
PRODUKTION:
Julie Paratian
Habib Attia
CAST:
Mohamed Slim Bouchiha
Jallel Dridi
Moufida Dridi
NarimĂšne Saidane
DREHBUCH:
Kaouther Ben Hania
KAMERA:
Sofian El Fani
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Moez Cheikh
Margot Testemale
MUSIK:
Si Lemhaf
Benjamin Violet

       
  Le vent nous emportera
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2000]
       
 

Von Abbas Kiarostami • 'Wo ist das Haus meines Freundes?', 'Et la vie continue', 'A travers des oliviers', 'Le goĂ»t de la cerise': Kein Filmemacher des Nahen Ostens hat Europa die letzten Jahre dermassen in Bann gezogen wie der Iraner Abbas Kiarostami. Seine Filme, mit wenig Aufwand aber grosser Zuneigung zu Land und Leuten gedreht, feiern die BedĂ€chtigkeit und HumanitĂ€t. So auch LE VENT NOUS EMPORTERA, der neuste und bisher magischste Film Kiarostamis. In dessen Zentrum steht ein Gedicht von Forough Farrokhzad. Dieses, vorgetragen vom Farzad, dem Buben aus dem Dorf, und Behzad, dem Besucher aus Teheran, erzĂ€hlt von dunklen NĂ€chten und roten Monden, dem letzten Scheiden des Menschen... Die NĂ€chte allerdings hat Kiarostami in LE VENT NOUS EMPORTERA ausgelassen. Stattdessen gibts endlose Tage; die Reise des Ingenieurs Behzad und seiner Begleiter aus Teheran; grĂŒne Felder und gelbe HĂŒgel, BĂ€ume, sanfte Berge. Und dann das Dorf: Weiss, sich an den Hang schmiegend: Siah Dareh. Hinter dem blauen Fenster liegt die alte Madam Mamalek, krank, so dass sie das Essen verweigert. Immer wieder fragt Behzad nach Madam Mamalek. Er sei auf der Suche nach einem Schatz erzĂ€hlt er, mindestens einmal am Tag klingelt sein Handy und er fĂ€hrt mit dem Jeep auf den nĂ€chsten HĂŒgel um telefonieren zu können:

LE VENT NOUS EMPORTERA ist eine Ode ans Leben, die Natur und das Sterben - und eine kleine liebenswerte Satire ĂŒber die ganz normale Bizarrheit der heutigen Welt.

 

REGIE:
Abbas Kiarostami
PRODUKTION:
MK2 Productions
Abbas Kiarostami
CAST:
Behzad Dorani
Noghre Asadi
Roushan Karam Elmi
Bahman Ghobadi
Shahpour Ghobadi
Reihan Heidari
Masood Mansouri
Ali Reza Naderi
Frangis Rahsepar
Masoameh Salimi
Farzad Sohrabi
Lida Soltani
DREHBUCH:
Abbas Kiarostami
KAMERA:
Mahmoud Kalari
SCHNITT:
Abbas Kiarostami

       
  Living Out Loud
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

WachgekĂŒsst ... • Manchmal muss man sich von neuen Menschen ĂŒberraschen lassen - um neuen Lebensmut und ein neues Ziel zu finden. Die New Yorkerin Judith Nelson (Holly Hunter) steht vor den TrĂŒmmern ihrer Ehe als Gattin eines vermögenden Fifth Avenue-Arztes. Ihr Mann (Martin Donovan) hat sie wegen einer JĂŒngeren verlassen. Jetzt kĂ€mpft Judith mit der drĂŒckenden Stille in ihrer Luxus-Wohnung, einer Stille, die nur von Erinnerungen und frustrierenden GefĂŒhlen durchbrochen wird. Ein zufĂ€lliger, flĂŒchtiger Flirt mit einem Unbekannten lĂ€sst Judith die Welt mit neuen Augen sehen. Und weil sie wieder an das Leben glaubt, ignoriert sie soziale Schranken und lĂ€sst sie sich auf eine ungewöhnliche Freundschaft mit Pat (Danny DeVito), dem FahrstuhlfĂŒhrer ihres WohngebĂ€udes, ein. Auch Pat ist vom Leben gebeutelt und hegt TrĂ€ume, die weit jenseits seines unscheinbaren Jobs liegen. Judith und Pat fĂŒhlen sich wohl mit ihrer Freundschaft, die ihnen neue KrĂ€fte gibt. Doch Pat trĂ€umt von mehr ..

WACHGEKÜSST - (Living Out Loud) ist eine sanfte Komödie, die von Richard LaGravenese geschrieben und inszeniert wurde, dem Drehbuchautor von Filmen wie DER PFERDEFLÜSTERER, DIE BRÜCKEN AM FLUSS und KÖNIG DER FISCHER. Zwei Kurzgeschichten von Anton Tschechow dienten ihm dabei als Inspiration.

 

REGIE:
Richard LaGravenese
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Holly Hunter
Danny DeVito
Queen Latifah
Elias Koteas
Martin Donovan
Richard Schiff
Suzanne Shepherd
DREHBUCH:
Richard LaGravenese
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Jon Gregory
Lynzee Klingman
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  Maboroshi no hikari
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Ein kleines Fischerdorf in Japan. Am Horizont berĂŒhren sich die Unendlichkeiten von Himmel und Meer. Die HĂ€user sind um einen Ansatz von Bucht herum gruppiert, um einen Hafen, der mit einer von zwei Seiten her aufgeschĂŒtteten Mole dem grossen Wasser abgerungen wurde. Trutzig liegen die mehrzackigen Betonblöcke ineinander verkeilt. Alles ist an diesem Flecken Welt aufs Meer ausgerichtet, und gleichzeitig scheint das Meer sich in den Menschen, die da leben, zu spiegeln. Das Grosse findet sich im Kleinen wieder. Der 34jĂ€hrige Japaner Hirokazu Kore-eda gehört zur jungen Generation von Filmschaffenden in seiner Heimat. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Dokumentarfilmer fĂŒrs Fernsehen. So ist er auch aufs Thema seines ersten Spielfilms gestossen - oder mĂŒsste man doch besser sagen: auf den Ausgangspunkt zu seiner Meditation ĂŒber das Leben, ĂŒber die menschliche Existenz? «Ich habe 1991 einen Dokumentarfilm ĂŒber eine Frau gedreht», erklĂ€rte der junge Regisseur bei seinem Besuch in der Schweiz, «deren Mann sich 1990 das Leben genommen hatte. Er war in Umweltfragen engagiert und dennoch involviert in einen Quecksilberskandal, der in verschiedenen Gerichtsverfahren mĂŒndete. Irgendwann mochte er nicht mehr.» Und plötzlich war die Frau allein.

Auch nach der damaligen Filmarbeit hĂ€tte er weiter Kontakt mit der Witwe gehabt und sich vom Thema der «Trauer» nicht mehr trennen können, erzĂ€hlt Kore-eda. Er trug ihre Erfahrungen in einem Buch zusammen und stiess gleichzeitig auf eine literarische Vorlage, die eine vergleichbare Geschichte erzĂ€hlte. Dieses Buch trug den Titel «Maboroshi no hitari» (Das Licht der Illusion). Die persönliche Erfahrung mit der trauernden Frau und das literarische Werk wurden zum Point de depart fĂŒr Hirokazu Kore-eda erstes Spielfilmprojekt. Hier konnte es nicht mehr um eine Bestandsaufnahme an der OberflĂ€che gehen: Der Regisseur versuchte, das Unaussprechliche visuell umzusetzen. Dabei schien ihm «hitari», das Licht aus dem Buchtitel, zentral zu werden: ein eigentliches Leitmotiv. Er schuf mit Licht und Schatten einen Film zum Thema Trauer und weitet ĂŒber die Tonspur den Raum soweit, dass Widerhall entsteht.

Yumiko, eine 25jĂ€hrige Frau aus Osaka, heiratet mit Ikuo jenen Mann, den sie als Reinkarnation ihrer Grossmutter wahrnimmt. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als diese sich zum Sterben an den Ort ihrer Kindheit aufmachte, und Yumiko sie nicht aufhalten konnte. Zusammen mit Ikuo hat sie einen Sohn, der gerade drei Monate alt ist, als gemeldet wird, dass der Vater sich unter einen Vorortszug gestĂŒrzt hĂ€tte. ZurĂŒck bleibt ein Schuh und das Glöcklein, das die Frau ihrem Geliebten als SchlĂŒsselanhĂ€nger geschenkt hatte. Über die Vermittlung einer Nachbarin findet Yumiko fĂŒnf Jahre spĂ€ter einen anderen Mann, der seinerseits die Frau verloren hat und mit seiner kleinen Tochter in jenem Fischerdorf am Meer lebt. Kore-eda setzt diesen spĂ€rlichen Handlungsfaden in meditativ wirkende Bilder um, in denen die Menschen sich immer wieder in DurchgĂ€ngen befinden, aus dem Dunkeln auf ein Licht zustreben, wo eine Farbe dominiert: Das Blau. Einem Subplot gleich setzt er den Ton ein, schafft sowohl mit der Musik seines taiwanesischen Komponisten als auch mit ganz alltĂ€glichen GerĂ€uschen Raum. Wie das Licht im Bild scheint der Glocken-Klang im Ton eine Konstante zu schaffen und die Betrachtenden zu fĂŒhren.

Man kann Hirokazu Kore-edas filmische Sprache vergleichen mit Ă€lteren asiatischen Regisseuren, etwa in ihrer Beschaulichkeit mit dem Taiwanesen Hou Hsiao-hsien («Der Puppenmeister»). Gleichzeitig ist bei ihm aber auch eine japanische Tradition spĂŒrbar, die von Yasujiro Ozu vorgezeichnet ist, zumindest was den Umgang mit den Figuren einer Familie im Cadre des Bildes betrifft. Tief ist Kore-edas Kameraposition, auf der Augenhöhe des japanischen Sitzens (die auch der Augenhöhe des stehenden Kindes entspricht). Fix sind die meisten seiner Einstellungen, geprĂ€gt von architektonischen Elementen wie TĂŒren und Fenster, die die Bilder stets in sich noch einmal cadrieren. Aus alledem ergibt sich eine innere Ruhe, die dem Lot entspricht, das der Filmemacher in die Seele der Trauernden zu halten scheint.

Wie zeigt sich dieses visuelle ErzĂ€hlen? Yumi-ko hat ihren Geliebten verloren, an einem regnerischen Tag und somit doch nicht ganz aus heiterem Himmel. Sein Tod ist vorweggenommen, indem Kore-eda ihn einmal am Fuss des Bahndamms mit dem daherbrausenden Zug wettfahren lĂ€sst. Im Bild fĂ€hrt der Zug auf dem Bahndamm ĂŒber dem Radler auf der Strasse unten hinweg. Gleich mehrmals riskiert der Filmemacher die schwarze Leinwand, das Dunkel, das Teil des Lebens ist, das Dunkel, ohne das das Licht keine QualitĂ€t hĂ€tte. An jenem Tag, der Ikuos letzter werden sollte, folgt Yumiko ihm auf die Strasse, schaut ihm nach. In Einstellungen wie dieser wird spĂŒrbar, wie stark sich Kore-eda mit dem unvorbereiteten Abschiednehmen befasst hat, ist es doch gerade dieser letzte Blick auf eine geliebte Person, der den ZurĂŒckbleibenden nie mehr verlĂ€sst.

Die Frau aus der Stadt findet Halt im Dorf auf dem Land. Das ist fĂŒr den Filmer wohl weniger ein kritischer Ansatz als ein kĂŒnstlerischer: Hier lĂ€sst sich das Innen im Aussen spiegeln, lĂ€sst sich der jahrelange Prozess vom Hinaustreten aus dem Schatten, vom ZurĂŒckfinden ins Licht, von der Gefahr, einer leuchtenden Illusion nachzurennen, visuell stark umsetzen. Denn was gewesen ist, ist nie vorbei. Wenn Yumiko nun nach Osaka fĂ€hrt, so ist ihr Geliebter an all den Orten prĂ€sent, an denen sie gemeinsam lebten. Wenn hinter ihr in der Strasse eine Velofahrerin klingelt, so ist er, und sei es fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde, da. «Maboroshi no hikari» ist auch ein Film ĂŒber die PrĂ€senz der Absenz. Die grosse Kunst von Kore-eda ist es, dieses GefĂŒhl zu vermitteln, dieses Licht ins Dunkle der Trauer zu setzen. Es gibt eine ganze Reihe von SchlĂŒsselbildern, die fĂŒr sich allein stehen können, offen wie ein Haiku. Eine davon wĂ€re jene Einstellung Schienenbus, in der sich der Blick aus 180 Grad Fenster öffnet: Man steht still im Innern und draussen bewegt sich die Welt. Erst am Ende des Films spricht Yumiko am Meer die alles bewegende Frage aus: «Ich verstehe es einfach nicht, warum hat er sich umgebracht?» Und Tamio, ihr neuer Mann, sagt: «Das Meer kann dich in seinen Bann ziehen. FrĂŒher, als Vater noch Fischen ging, sah er einmal weit draussen auf dem Meer ein "Maboroshi" - ein Licht der Illusion. Etwas hat ihn dorthin gewinkt, sagte er. Und das kann jedem passieren.» Die beiden Figuren sind in diesem Moment zwei gespiegelte Schatten, und ihre Spiegelung im Wasser wirkt grösser als ihr realer Körper. «Bereit, geh den Abhang hinauf», sind die letzen Worte.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Naoe Gozu
CAST:
Takashi NaitĂŽ
Tadanobu Asano
Gohki Kashiyama
Naomi Watanabe
Midori Kiuchi
DREHBUCH:
Yoshihisa Ogita
Teru Miyamoto
KAMERA:
Masao Nakabori
SCHNITT:
Tomoyo Oshima
TON:
Hitoshi Tsurumaki
MUSIK:
Ming Chang Chen
AUSSTATTUNG:
KyĂŽko Heya
KOSTÜME:
Michiko Kitamura

       
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