SUCHE filmarchiv
     
     
 
exakter begriff
     
  Suchbegriff eingeben (z.B. "cruise cruz")  
     
     
  SUCHRESULTATE:
       
  (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Die neue Komödie von Bully! • Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre spĂ€ter kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurĂŒck. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsĂ€chlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.

Königin Metapha befiehlt dennoch, „nicht den Sand in den Kopf zu stecken“. Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des „(T)Raumschiff Surprise“ muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rĂŒckgĂ€ngig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer fĂŒr die „Miss Waikiki Wahl“. Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...

Wie alles begann: Die Mehrheit des Publikums wĂŒnschte sich via Internet die chaotische Raumschiff-Crew aus der bullyparade auf die Leinwand! So hat Michael Bully Herbig gemeinsam mit seinen Co-Autoren Alfons Biedermann und Rick Kavanian (wie schon beim „Schuh des Manitu“) ein Drehbuch entwickelt und geschrieben.

Und auch jetzt wird Bully die Komödie produzieren und die Regie ĂŒbernehmen. DarĂŒber hinaus wird er neben Rick Kavanian und Christian Tramitz in einer Hauptrolle zu sehen sein. Allerdings verzichtet er, anders als beim „Schuh des Manitu“, auf eine Doppelrolle: „Diesmal trete ich etwas kĂŒrzer!“ flaxt Bully. UnterstĂŒtzt wird das sympathische Chaoten-Trio von den Kinostars Anja Kling und Til Schweiger.

 

REGIE:
Michael Herbig
PRODUKTION:
Michael Herbig
CAST:
Michael Herbig
Christian Tramitz
Rick Kavanian
Til Schweiger
Sky Dumont
Anja Kling
DREHBUCH:
Michael Herbig
Alfons Biedermann
Rick Kavanian
KAMERA:
Stephan Schuh
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Chris Rebay
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Claus Kottmann
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  20,000 Days on Earth
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2014]
       
 

Ein Film von Iain Forsyth & Jane Pollard • Es ist der 20.000ste Tag im Leben von Nick Cave – er beginnt mit einem Weckerklingeln und endet mitten in seiner Seele. Was bedeutet es, sich ununterbrochen im kreativen Prozess zu befinden? Wie fĂŒllt man sein Leben fernab der BĂŒhne und was geschieht bei dem Schritt darauf? Und woraus besteht ein Leben gerade rĂŒckblickend ĂŒberhaupt? Auf der Couch eines Therapeuten oder im Auto mit Wegbegleitern wie Kylie Minogue und Blixa Bargeld nĂ€hert sich Nick Cave solch essentiellen Fragen. Der Blick in das Innenleben dieser Ikone liefert schliesslich magische und beglĂŒckende Einsichten in das menschliche Dasein. Dabei bleibt zu jeder Zeit unklar, ob es sich um gefilmte RealitĂ€t oder geniale Inszenierung handelt. Das KinodebĂŒt des KĂŒnstlerduos Iain & Jane ist ein sorgfĂ€ltig durchkomponiertes, Genre- sprengendes Werk, changierend zwischen Doku und Fiktion. Es ist nicht nur ein atemberaubendes Denkmal fĂŒr den Kultmusiker Nick Cave, sondern auch ein PortrĂ€t rastloser KreativitĂ€t und eine ganz universelle Poesie des Lebens. Ein cineastisch und emotional inspirierendes Kinoerlebnis.

 

REGIE:
Iain Forsyth
Jane Pollard
PRODUKTION:
Dan Bowen
James Wilson
CAST:
Nick Cave
Susie Bick
Warren Ellis
Darian Leader
Ray Winstone
Blixa Bargeld
Kylie Minogue
DREHBUCH:
Nick Cave
Iain Forsyth
Jane Pollard
KAMERA:
Erik Wilson
SCHNITT:
Jonathan Amos
TON:
Pietu Korhonen
MUSIK:
Nick Cave
Warren Ellis
AUSSTATTUNG:
Simon Rogers

       
  À bout portant
 
       
 

Ein Film von Fred Cavayé

 

REGIE:
Fred Cavayé
PRODUKTION:
Cyril Colbeau-Justin
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Gilles Lellouche
Roschdy Zem
GĂ©rard Lanvin
Elena Anaya
Mireille Perrier
Claire Perot
Moussa Maaskri
DREHBUCH:
Guillaume Lemans
Fred Cavayé
KAMERA:
Alain Duplantier
SCHNITT:
Benjamin Weill
TON:
Alain FĂ©at
MUSIK:
Klaus Badelt
AUSSTATTUNG:
Philippe Chiffre
KOSTÜME:
Marie-Laure Lasson

       
  A bras ouverts
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

SivouplĂ©Ă©Ă©! Hereinspaziert! • Der linksliberale Starautor Jean Etienne Fougerole (Christian Clavier) lebt mit Frau DaphnĂ© (Elsa Zylberstein), Sohn Lionel (Oscar Berthe) und Personal ein privilegiertes Leben. Trotzdem oder gerade deshalb spricht er sich in seinem neuesten Werk fĂŒr die bedingungslose Aufnahme von obdachlosen und hilfsbedĂŒrftigen Menschen aus. Bei einem TV Duell lĂ€sst er sich auf ein verbales KrĂ€ftemessen mit einem verhassten Konkurrenten ein, der eine gegensĂ€tzliche und vor allem populistische Haltung vertritt. Im Laufe der hitzigen Debatte stellt dieser Fougeroles Engagement provokant in Frage und ihn zur Rede. Um sein Gesicht zu wahren, gibt Jean Etienne vor laufender Kamera dem Druck des Kontrahenten nach und erklĂ€rt sich bereit, „selbstverstĂ€ndlich“ und zu jederzeit hilfsbedĂŒrftige Roma in seiner Nobelvilla aufzunehmen.
Schon am gleichen Abend wird Jean Etienne von den Folgen seiner vermeintlich grossherzigen AnkĂŒndigung eingeholt: Auf seiner Schwelle steht das Roma-Familienoberhaupt Babik (Ary Abittan) mit seiner neunköpfigen Familie. Einen Caravan, der ihnen als Unterkunft dient und formidable auf den gepflegten Rasen der Fougeroles passt, haben sie auch dabei. Mit dem bĂŒrgerlich-satten Leben der Familie Fougerole ist es damit schlagartig vorbei. WĂ€hrend die neuen Mitbewohner den Haushalt krĂ€ftig aufmischen und besonders Sohn Lionel das NĂ€herkommen der Familien vorantreibt, hat der Samariter wider Willen, Jean Etienne, eine zĂŒndende Idee: Warum nicht das Ganze fĂŒr seine Zwecke öffentlich ausschlachten?

 

REGIE:
Philippe de Chauveron
PRODUKTION:
Christian Clavier
Patrice Ledoux
CAST:
Christian Clavier
Ary Abittan
Elsa Zylberstein
Cyril Lecomte
DREHBUCH:
Marc de Chauveron
KAMERA:
Philippe Guilbert
SCHNITT:
Philippe Bourgueil

       
  A Nightmare on Elm Street
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Samuel Bayer • Freddy Krueger kehrt zurĂŒck: "A Nightmare on Elm Street" ist die zeitgemĂ€sse Neufassung des Horrorklassikers.
Eine Gruppe von Teenagern teilt ein grausiges Geheimnis: In ihren TrĂ€umen werden sie von dem grĂ€sslich entstellten Killer Freddy Krueger verfolgt. So lange sie wach bleiben, können sie sich gegenseitig beschĂŒtzen 
 doch wenn sie einschlafen, gibt es kein Entrinnen.
Freddys Markenzeichen, den Filzhut, den rot-grĂŒn gestreiften Pullover und die mit vier Klingen gespickten Handschuhe, trĂ€gt diesmal Oscar-Kandidat Jackie Earle Haley ("Little Children", "Watchmen – Die WĂ€chter").
Mit diesem Film gibt der preisgekrönte Musikvideo- und Werbespot-Regisseur Samuel Bayer (Nirvanas "Smells Like Teen Spirit", Green Days "Boulevard of Broken Dreams") sein KinodebĂŒt.
Die von Freddy Krueger durch ihre AlbtrĂ€ume gehetzten Teenager werden von einem Ensemble junger Schauspieler dargestellt: Kyle Gallner ("Das Haus der DĂ€monen"), Katie Cassidy ("96 Hours", TV-Serie "Supernatural – Zur Hölle mit dem Bösen"), Rooney Mara ("DĂŒstere Legenden 3"), Thomas Dekker ("Terminator: The Sarah Connor Chronicles") und Kellan Lutz ("Twilight – Biss zum Morgengrauen", "New Moon – Biss zur Mittagsstunde"). Zur Besetzung zĂ€hlen auch der erfahrene Charakterdarsteller Clancy Brown ("Die Verurteilten", "Highlander") und Connie Britton ("Friday Night Lights").

 

REGIE:
Samuel Bayer
PRODUKTION:
Michael Bay
Andrew Form
Bradley Fuller
CAST:
Jackie Earle Haley
Katie Cassidy
Kyle Gallner
Rooney Mara
Thomas Dekker
Kellan Lutz
Clancy Brown
Connie Britton
Lia D. Mortensen
DREHBUCH:
Wesley Strick
Eric Heisserer
KAMERA:
Jeff Cutter
SCHNITT:
Glen Scantlebury
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Patrick Lumb
KOSTÜME:
Marian Ceo

       
  Attention - A Life in Extremes
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 2014]
       
 

Ein Film von Sascha Köllnreitner • Der Kinofilm „Attention – A Life in Extremes“ ist eine 80 minĂŒtige Dokumentation, die sich in kritisch objektiver Distanz mit dem PhĂ€nomen Extremsport auseinandersetzt.
Wir begleiten einen Wingsuit-Flyer, einen Apnoetaucher und einen Extremradfahrer bei ihren ehrgeizigen Vorhaben an der sportlichen Weltspitze.
Sie fliegen schroffe Felsklippen entlang, tauchen ohne SauerstoffgerÀt in die Tiefen des Meeres hinab und treten wÀhrend unvorstellbar strapaziösen Radtouren den Beweis der ungeahnten LeistungsfÀhigkeit des menschlichen Körpers an.

Drei Ausnahmeathleten im alles abverlangenden Feld des Extremsports.
Jeder einzelne von ihnen ist Weltspitze!

Welche Biografien, Motive und Gedanken liessen sie zu so genannten modernen Helden der Neuzeit werden?
Welche soziologischen Rahmenbedingungen begĂŒnstigen die massenhafte Faszination gegenĂŒber Individuen, die sich aussergewöhnlichen Risiken aussetzen und somit zu Helden werden?

Wir begleiten diese Menschen bei dem Versuch durch vollkommene physische so wie mentale Hingabe die Grenzen der LeistungsfÀhigkeit neu zu definieren um sich dabei selbst zu finden.
WĂ€hrend der Verfolgung ihrer Ziele lernen wir in immer weiter werdenden Zirkeln das Umfeld, die Begleiter, aber auch die Kritiker kennen. Wir erfahren die WĂŒnsche und Ängste der Familien und wagen durch den engeren Freundeskreis einen weiteren Schritt in die Psyche der Sportler. Dabei soll der Frage nach der Besonderheit dieser Menschen nachgegangen werden.
Essen, trinken, leben Helden anders?

Und welche unausgesprochenen BeweggrĂŒnde sind massgebend fĂŒr den freiwilligen „Tanz auf der Klinge“?
Ist es die blosse Gier nach Ruhm? Nach Unsterblichkeit?
Nach der absoluten Lebenserfahrung?
Oder verlangt eine immer lauter und schneller werdende Welt nach extremen Wegen der Emotionsbeschaffung auf dem Pfad der Selbsterkenntnis?
Dieser Film wird anhand der Geschichten von drei aussergewöhnlichen Athleten einen ungewöhnlichen Blickwinkel auf die Bedingungen und die immer extremer werdenden AusprÀgungen unserer modernen Gesellschaft erlauben.

 

REGIE:
Sascha Köllnreitner
PRODUKTION:
Carl Hollmann
CAST:
Guillaume NĂ©ry
Halvor Angvik
Gerhard Gulewicz
KAMERA:
Viktor Schaider
SCHNITT:
Joerg Achatz
TON:
Martin FrĂŒhmorgen
Benjamin Hörbe

       
  August Rush
 
       
 

Der Klang des Herzens • Lyla (Keri Russell) ist eine Ausnahme-Cellistin, Louis (Jonathan Rhys Meyers) ein irischer Rockmusiker. Eine einzige, magische Nacht ĂŒber den DĂ€chern von New York Ă€ndert fĂŒr beide alles. Aber Lylas ehrgeiziger Vater trennt die Liebenden voneinander. Und als die hochschwangere Lyla einen Unfall erleidet, lĂ€sst er sie in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten ...

Einige Jahre spĂ€ter schlĂ€gt sich ein kleiner Junge (Freddie Highmore) als Strassenmusiker durch den Big Apple. Als August Rush erfreut er mit seinem aussergewöhnlichen Talent nicht nur die Passanten am Washington Square, sondern erregt auch die Neugier des zwielichtigen Vagabunden Wizard (Robin Williams). Doch klingende MĂŒnzen im Gitarrenkasten interessieren den kleinen August wenig. Was ihn antreibt, ist viel mehr die Stimme seines Herzens und der sehnsĂŒchtige Wunsch, irgendwo da draussen seine Eltern, die er nie kennengelernt hat, auf sich aufmerksam zu machen ...

Vor der faszinierenden Kulisse New Yorks zaubert Regisseurin Kirsten Sheridan ein modernes MĂ€rchen zum Dahinschmelzen. Neben Oscar-PreistrĂ€ger Robin Williams und den Shootingstars Keri Russell und Jonathan Rhys Meyers verblĂŒfft vor allem Freddie Highmore in der Titelrolle. Hans Zimmer steuert die aussergewöhnliche Musik bei.

 

REGIE:
Kirsten Sheridan
PRODUKTION:
Richard Barton Lewis
CAST:
Freddie Highmore
Keri Russell
Jonathan Rhys Meyers
Terrence Howard
Robin Williams
William Sadler
Marian Seldes
DREHBUCH:
Nick Castle
James V. Hart
Paul Castro
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
William Steinkamp
TON:
Scott Hecker
Rick Hromadka
Jeff Rosen
MUSIK:
Mark Mancina
AUSSTATTUNG:
Michael Shaw
KOSTÜME:
Frank L. Fleming

       
  Babylon A.D.
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2008]
       
 

Ein Film von Mathieu Kassovitz • Ein namenloses Land irgendwo in Osteuropa. Chaos, Armut, Schmutz und Gewalt, wohin man blickt. Hier lebt Toorop (Vin Diesel), ein wortkarger Abenteurer und Söldner, der fĂŒr Geld jeden Auftrag erledigt. Toorop stellt keine Fragen und kennt keine Moral – solange das Honorar stimmt. Dieser Kodex hat ihm zahlreiche Feinde eingebracht; deren Hass wiederum lĂ€sst seine Überlebenschancen tĂ€glich weiter schmelzen.

So klingt das Angebot von Mafia-Boss Gorsky (GĂ©rard Depardieu) denn auch zu verlockend, um es auszuschlagen: Toorop soll ein junges MĂ€dchen nach New York schmuggeln. Als Gegenleistung will Gorsky ihm einen Neuanfang in Amerika ermöglichen. Aurora (MĂ©lanie Thierry), die junge Frau, die Toorop unversehrt auf dem anderen Kontinent abliefern soll, ist – obwohl anders vereinbart – nicht allein. Sie wird begleitet von einer resoluten Nonne (Michelle Yeoh), die sich als Ein-Frau-Leibwache ihres SchĂŒtzlings versteht. Und tatsĂ€chlich: Schon nach kurzer Zeit eskaliert die Reise zu einem alptraumhaften Trip in die Gefahr.

 

REGIE:
Mathieu Kassovitz
PRODUKTION:
Alain Goldman
Mathieu Kassovitz
CAST:
Vin Diesel
MĂ©lanie Thierry
Michelle Yeoh
Lambert Wilson
Mark Strong
JĂ©rĂŽme Le Banner
DREHBUCH:
Eric Besnard
Maurice G. Dantec
Mathieu Kassovitz
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Benjamin Weill
TON:
Ken Yasumoto
MUSIK:
Atli Örvarsson
AUSSTATTUNG:
Paul Cross
Sonja Klaus

       
  Celal ile ceren
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Togan Gökbakar • Celal und Ceren sind seit sechs Jahren ein Paar. Als Celal ankĂŒndigt, am Junggesellenabschied eines Freundes im Istanbuler Stadtteil Aksaray teilzunehmen, und seiner Verlobten Ceren explizit ankĂŒndigt, was er dort zu machen gedenkt, droht sie ihm mit Trennung. Celal geht trotzdem hin, und als spĂ€ter einer der Freunde Partyvideos auf Facebook einstellt, in der Celal betrunken mit Frauen tanzt und Ceren beleidigt, vollzieht diese die Trennung. ZunĂ€chst erfreut sich Celal an seiner neu gewonnenen Freiheit, möchte nach einigen Misserfolgen aber wieder zu Ceren zurĂŒck und lĂ€sst sich dazu allerhand einfallen. Was in der Handlungsbeschreibung durchaus wie eine Romantic Comedy klingt, ist auf Dialogebene eine von Zoten und Sexismen durchtrĂ€nkte Klamotte. Am Ende kommt es nach einigem Hin und Her zur Hochzeit von Celal und Ceren. Celal aber kĂŒndigt auf der Feier gegenĂŒber seinen Freunden an, dass er seinen Junggesellenabschied nachtrĂ€glich wiederum in Aksaray begehen möchte.

 

REGIE:
Togan Gökbakar
PRODUKTION:
Emrah Coban
Sahan Gökbakar
Emrah Çoban
CAST:
Sahan Gökbakar
Ezgi Mola
Dilsah Demir
Gokcen Gocebag
DREHBUCH:
Sahan Gökbakar
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
SCHNITT:
Erkan Ozekan
TON:
Mustafa Durma
MUSIK:
Oguz Kaplangi

       
  Chung fung che
 
       
 

Two Thumbs Up • Mit geschwellter Brust und einer der spektakulĂ€rsten Vokuhila-Frisuren aller Zeiten trommelt der Ex-Knacki Big F seine alte Gang zusammen: Johnnie T, ein flippiger HaarkĂŒnstler, Crazy B, ein abgewrackter Afrofrisur-tragender Bowlingbahn-Irgendetwas und East L, ein halbblinder Busfahrer. Das augenfĂ€llige RĂ€uberquartett plant einen allerletzten grossen Coup: Als Polizisten verkleidet, wollen sie einen Van ĂŒberfallen, der mit Geld gefĂŒllte Leichen transportiert. Klingt urkomisch? Ist es auch. Die unverfrorene Komödie kehrt zum identitĂ€tsstiftenden Hongkong-Kino der 80er und 90er zurĂŒck. Zwei Daumen hoch!
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Ho Leung Lau
PRODUKTION:
Pou-Soi Cheang
Nga-Bok Lei
CAST:
Sixuan Chen
Mark Cheng
Jamie Cheung
Felix Chong
Rock Ji
Jack Kao
DREHBUCH:
Ho Leung Lau
KAMERA:
Chor Keung Chan
SCHNITT:
Ki-Hop Chan
TON:
Kinson Tsang

       
  City of Angels
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 1998]
       
 

She didn't believe in angels until she fell in love with one. • Der Schutzengel Seth (Nicolas Cage) bewacht zusammen mit seinen himmlischen Kollegen die Gedanken der Menschen. Und wenn ein Menschenleben zu Ende geht, fĂŒhren die Engel seine Seele ins ewige Reich. Einem Engel ist es aber strikt verboten, das Schicksal eines Menschen zu verĂ€ndern. Bei allen FĂ€higkeiten und KrĂ€ften: Engel sind dazu bestimmt, zuzuschauen und zuzuhören.

Selbst die alltĂ€glichsten Dinge wie zum Beispiel der Geschmack einer Birne, die BerĂŒhrung einer Hand oder der Schmerz einer TrĂ€ne bleiben den Engeln vorenthalten. Ein Engel kann sich auch nicht verlieben. Oder doch?

Die Herzchirurgin Maggie (Meg Ryan) hat es Seth angetan. Seit er sie das erste Mal gesehen hat, beobachtet er sie fast pausenlos und hat eigentlich nur noch einen Wunsch: Er will sie lieben können, wie ein Mensch.

Maggie ist fasziniert von dem sanften, geheimnisvollen Mann. In seiner NĂ€he fĂŒhlt sie sich geborgen. Und doch ist da etwas, das sie befremdet. Woher kommt dieser Mann? Und warum ist er so perfekt?

Die beiden mĂŒssen sich entscheiden, wie wichtig die Liebe fĂŒr ihre Existenz ist. Ist Seth bereit, fĂŒr die Liebe zu einem Menschen seine Unsterblichkeit aufzugeben? Ist Maggie bereit, einem Mann zu vertrauen, der keine Vergangenheit hat und ihr nichts geben kann, ausser seiner Liebe?

 

REGIE:
Brad Silberling
PRODUKTION:
Dawn Steel
Charles Roven
CAST:
Nicolas Cage
Meg Ryan
Dennis Franz
Andre Braugher
DREHBUCH:
Dana Stevens
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Lynzee Klingman
MUSIK:
Gabriel Yared

       
  Click
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2006]
       
 

Was wĂ€re, wenn du eine universelle Fernbedienung hĂ€ttest? • Architekt Michael Newman (ADAM SANDLER) hat vor lauter Arbeit fĂŒr seinen undankbaren Boss (DAVID HASSELHOFF) kaum Zeit fĂŒr seine Frau Donna (KATE BECKINSALE) und seine beiden Kinder. Eines Tages gelangt er mit Hilfe eines exzentrischen TĂŒftlers (CHRISTOPHER WALKEN) in den Besitz einer magischen Fernbedienung, mit der er nicht nur seinen Fernseher und die Stereoanlage steuern kann, sondern gleich sein ganzes Leben. Michael kann von nun an alle ihm unangenehmen Dinge wie Stress im BĂŒro oder Streitereien mit seiner Frau nach Belieben lautlos stellen, vorspulen oder ganz ĂŒberspringen! Klingt zu gut, um wahr zu sein?! In der Tat. Denn schon bald verfliegt Michaels erste Euphorie ĂŒber die neugewonnene Macht, als das High-Tech-GerĂ€t anfĂ€ngt, ihn selbst auf eine Art und Weise zu kontrollieren, wie er es nie fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Und es dauert nicht lang, da wĂŒnscht Michael sich sein altes Leben wieder zurĂŒck – in guten wie in schlechten Zeiten.

 

REGIE:
Frank Coraci
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Steve Koren
Neal H. Moritz
Mark O'Keefe
Adam Sandler
CAST:
Adam Sandler
Kate Beckinsale
Christopher Walken
David Hasselhoff
Henry Winkler
Julie Kavner
Sean Astin
DREHBUCH:
Steve Koren
Mark O'Keefe
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Jeff Gourson
TON:
David Bach
Elmo Weber
MUSIK:
Rupert Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Crank
 
       
 

Ein Film von Mark Neveldine & Brian Taylor • Der Auftragskiller Chev Chelios (Jason Statham) wacht, sichtlich benommen, durch das GerĂ€usch eines klingelnden Telefons auf. Auf seiner Suche nach dem Telefon entdeckt er eine DVD mit der Aufschrift „Fuck You“. Durch Abspielen der DVD erfĂ€hrt er, dass er von seinem Widersacher Ricky Verona in seiner eigenen Wohnung niedergeschlagen und anschliessend vergiftet wurde – als Rache dafĂŒr, dass er den chinesischen Triadenboss Don Kim umgebracht haben soll. Ricky erklĂ€rt, dass er durch die Injektion des sogenannten „Beijing-Cocktails“, (ein Gemisch von irreversiblen Betablockern), nur noch kurze Zeit zu leben habe. Daraufhin rast Chev panisch mit seinem Auto quer durch Los Angeles. Auf seiner Fahrt bemerkt er, dass sich sein gesundheitlicher Zustand durch Stress offenbar verbessert. Er versucht, seinen Arzt Miles telefonisch zu erreichen; dieser befindet sich aber gerade auf dem RĂŒckflug nach L.A....

 

REGIE:
Mark Neveldine
Brian Taylor
PRODUKTION:
Michael Davis
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
Skip Williamson
CAST:
Jason Statham
Amy Smart
Jose Pablo Cantillo
Efren Ramirez
Dwight Yoakam
Carlos Sanz
Reno Wilson
Edi Gathegi
Glenn Howerton
KAMERA:
Adam Biddle
SCHNITT:
Brian Berdan
TON:
Mark Larry
MUSIK:
Paul Haslinger
AUSSTATTUNG:
Jerry Fleming
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  De-Lovely
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Life has a meldy. Love has a rhythm. One man put it all to music. • De-lovely is an original musical portrait of one of the world’s greatest songwriters, American composer Cole Porter, filled with his unforgettable songs. In the film, Porter is looking back on his life as if it was one of his spectacular stage shows, with the people and events of his life becoming the actors and action onstage. Through hits like “Night and Day,” “It’s De-lovely,” and “In the Still of the Night,” Porter’s elegant, excessive past comes to light – including his deeply complicated relationship with his wife, Linda.
Highly stylized, visual, and very musical, De-lovely spans almost 40 years, jumping from Paris to Venice to New York to Hollywood, and includes over 30 of Porter’s songs. It’s a unique, timeless love story about a man who wrote some of the most endearing – and enduring – songs of the twentieth century. Through his music, Porter searched for the meaning of love his whole life, when in fact it was right beside him the whole time.
Directed by Academy Award¼ winner Irwin Winkler from a script by Jay Cocks and starring Oscar¼ winner Kevin Kline, Ashley Judd, and Jonathan Pryce – in addition to some of today’s biggest rock and pop music stars – De-lovely is a sparkling celebration of Porter’s music as well as a stirring exploration of the artist’s journey and the undying power of love.

 

REGIE:
Irwin Winkler
PRODUKTION:
Rob Cowan
Charles Winkler
Irwin Winkler
CAST:
Kevin Kline
Ashley Judd
Jonathan Pryce
Kevin McNally
Sandra Nelson
Allan Corduner
Peter Polycarpou
DREHBUCH:
Jay Cocks
KAMERA:
Tony Pierce-Roberts
SCHNITT:
Julie Monroe
TON:
Geoffrey G. Rubay
MUSIK:
Cole Porter (Songs)
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Der kleine Vampir
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Dezember 2017]
       
 

Der Kleine Vampir • Alterslos sein – was fĂŒr Unsereins verlockend klingt, ist fĂŒr RĂŒdiger von Schlotterstein kein Grund zur Freude. Als Vampir wird er einfach nicht Ă€lter und feiert seinen 13. Geburtstag nun schon zum 300. Mal! Auch wenn er selbst nicht in Stimmung ist, planen seine Eltern in der heimischen Gruft in Transsilvanien ein Fest mit der gesamten Verwandtschaft. Kurz bevor die Geburtstagsfeier steigen kann, rebelliert RĂŒdigers Ă€lterer Bruder Lumpi mal wieder gegen die strengen elterlichen Regeln und begeht eine Dummheit, die VampirjĂ€ger Geiermeier und dessen Assistenten Manni auf die Spur der Familie fĂŒhrt. Als die beiden Schurken die gesamte Gruft abriegeln, können sich nur RĂŒdiger, seine kleine Schwester Anna und die Eltern in Sicherheit bringen und zu Verwandten in den Schwarzwald fliehen. Hier verbringt gerade der 13-jĂ€hrige Anton Bohnsack die Ferien mit seinen Eltern. Als Fan von Gruselgeschichten freut er sich riesig, endlich mal einen waschechten Vampir kennenzulernen! Nach anfĂ€nglichen Schwierigkeiten schliessen die beiden ungleichen Jungen Freundschaft und versuchen gemeinsam, Geiermeier und Manni endgĂŒltig das Handwerk zu legen und den Vampirclan aus der Gruft zu befreien 


 

REGIE:
Richard Claus
Karsten Kiilerich
PRODUKTION:
Chris Brouwer
Richard Claus
DREHBUCH:
Richard Claus
Larry Wilson
KAMERA:
Niels GrĂžnlykke
SCHNITT:
Job ter Burg
TON:
Hubert Bartholomae
Philipp Sellier
MUSIK:
Vidjay Beerepoot
AUSSTATTUNG:
Edwin Rhemrev

       
  Die SalzmĂ€nner von Tibet
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. April 1997]
       
 

Eine Stimme aus der Welt der Götter • Jedes Jahr zu Beginn des FrĂŒhlings machen sich die Drokpas, die Hirtennomaden Nordtibets, mit ihren Yak-Karawanen auf den langen Weg zu den Salzseen. Dort beladen sie ihre Packtiere mit dem 'Weissen Gold', mit Salz, und fĂŒhren die Yaks wieder nach Hause. Nur um diese Jahreszeit können sie damit rechnen, dass die Erde sich nicht in Schlamm verwandelt und die Hochebene begehbar sein wird. Doch ob sie wirklich Salz finden werden, ist nicht nur eine Frage klimatischer Faktoren.

Der Film begleitet vier SalzmĂ€nner mit ihrer Karawane von weit ĂŒber hundert Yaks. Ihr Wohnsitz befindet sich auf 4500 m Höhe, am Fusse des Nyenchen Tanglha, einem der vier heiligsten Berge Tibets. Nachdem sie den Abreisetag festgelegt und alle notwendigen Vorbereitungen getroffen haben, begeben sie sich auf die Reise, von der sie erst nach drei Monaten zurĂŒckkehren. Unterwegs ĂŒbernimmt jeder von ihnen eine bestimmte Rolle. Einer ist 'die alte Mutter', einer 'der alte Vater', einer 'der Herr der Tiere'. Derjenige, der die Karawane zum ersten Mal begleitet, ist der Bopsa, 'der Neuling'. Durch ein Initiations-Ritual wird er in die Gemeinschaft der SalzmĂ€nner aufgenommen und damit zu einem richtigen Mann.

Frauen dĂŒrfen nicht zum Salzsee. Den MĂ€nnern ist es unterwegs untersagt, sich mit Frauen einzulassen, sonst wird die Göttin des Salzsees böse. Sie ist eine zornvolle Göttin, und wenn sie eifersĂŒchtig wird, kann sie den Salzabbau vereiteln. Aus diesem Grunde ist es Ă€usserst wichtig, auf dem Weg und noch mehr am Salzsee streng die Regeln zu beachten. Eine davon ist die geheime Salzsprache, die nur unter SalzmĂ€nnern gesprochen werden darf und die aus erotischen Anspielungen besteht. Wer sie nicht beherrscht, wird nicht ernst genommen. Die Geheimsprache dient auch zur Abgrenzung gegen Eindringlinge jeglicher Art.

Doch was tun, wenn auf der Reise durch diese unwirtlichen Gegenden ein Mensch oder ein Tier erkrankt? Was bedeuten hier, in dieser extremen Situation, Verantwortung, Achtsamkeit und MitgefĂŒhl? Antwort darauf geben die SalzmĂ€nner mit ihren eigenen Worten.

Der monotone, eindringliche Gesang einer berĂŒhmten Gesar-SĂ€ngerin aus Zentraltibet bildet den dramaturgischen Leitfaden dieser aussergewöhnlichen Wanderung. Ihre Rezitation beschreibt ein mythologisches Weltbild, ist aber auch der Aufruf, fĂŒr die besondere Lebensart der nordtibetischen Salznomaden zu kĂ€mpfen und sie zu verteidigen. Das im Westen fast unbekannte Gesar-Epos ist ein wichtiger Bestandteil der IdentitĂ€t des tibetischen Volkes.

Über acht Jahre hat Ulrike Koch an der Realisierung ihres Films gearbeitet. Nach der schwierigen Recherche war es ein GlĂŒcksfall, die jetzt im Film portrĂ€tierten SalzmĂ€nner zu finden sowie ihr Vertrauen zu gewinnen fĂŒr das Anliegen, gemeinsam mit ihnen ihre bedrohte Tradition zu dokumentieren. Die DurchfĂŒhrung der Dreharbeiten in Tibet war mit ausserordentlichen Schwierigkeiten verbunden. Wie lange die Tradition der SalzmĂ€nner sich noch gegen das VorrĂŒcken modernen Lebens und moderner Transportmittel wird behaupten können, wie lange ihre Salzlieder noch erklingen werden, vermag niemand zu sagen.

 

REGIE:
Ulrike Koch
PRODUKTION:
Alfi Sinniger
Christoph Bicker
Knut Winkler
CAST:
Laiendarsteller
DREHBUCH:
Ulrike Koch
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Magdolna Rokob

       
  Dunia
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2006]
       
 

Liebe, Sinnlichkeit und Freiheit • Nach Abschluss ihrer Literaturstudien im pulsierenden Kairo ist Dunia auf der Suche nach ihrem weiteren Lebensweg. Sie möchte TĂ€nzerin werden, wie ihre Mutter es war. Gleichzeitig ist die attraktive junge Frau fasziniert vom Sufismus und seiner Poesie. Als sie heiratet, geschieht dies mehr, weil ihr Geliebter ihr keine Ruhe lĂ€sst, als dass ihr der Sinn wirklich danach stĂŒnde. Was Liebe und ZĂ€rtlichkeit bedeuten können, erfĂ€hrt Dunia erst, als sie mit dem Schriftsteller Beshir das VergnĂŒgen der Sinne kennenlernt und erlebt, wie eng dieses mit dem VergnĂŒgen der Worte verknĂŒpft ist. Intime TrĂ€ume und sinnliche Zitate aus der Literatur klingen in Jocelyne Saabs traumwand-lerisch zartem Film an und erzĂ€hlen von einem Ägypten, das auf halbem Weg nach den ersehnten Idealen steckt. Und von einer Frau, die behutsam zu sich selber finden will und eine Wunde der Kindheit zu ĂŒberwinden sucht, die nicht nur eine Wunde des Körpers ist.

 

REGIE:
Jocelyn Saab
PRODUKTION:
Jocelyn Saab
CAST:
Fathy Abdel Wahab
Sawsan Badr
Khaled El Sawi
Youssef Ismail
Mohamed Mounir
DREHBUCH:
Jocelyn Saab
KAMERA:
Jacques Bouquin
SCHNITT:
Claude Reznik
TON:
Faouzi Thabet
MUSIK:
Patrick Leygonie
Jean-Pierre Mas
KOSTÜME:
Rabih Kayrouz

       
  Duplex
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Danny DeVito • In terms of living the American Dream, Alex (BEN STILLER) and Nancy (DREW BARRYMORE) have it pretty good. They’re a young, vibrant couple in New York City with bright futures ahead of them. Nancy works for a prestigious magazine, Alex is working on his second book and most importantly, they have each other. But one thing is missing: a home of their own.

That is, until their realtor (HARVEY FIERSTEIN) leads them to Brooklyn where they unexpectedly find their dream house: a charming old duplex. It ’s perfect. Beautifully appointed, caringly refurbished; it’s a gem. Alex and Nancy will have to dip a lot further into their savings than they had planned, but who can resist two floors, a butler’s pantry, and three fireplaces with the original glass tiles?

But their new home comes with one feature they didn’t expect: an upstairs rent-controlled tenant named Mrs. Connelly (EILEEN ESSELL). In light of her advanced age and apparent poor health, Alex and Nancy figure the inconvenience of this sweet old lady will only be temporary.

However, dear Mrs. Connelly isn’t quite as easy going or frail as Alex and Nancy originally anticipated. Her slow trickle of demands picks up in a steady volume until Alex and Nancy are running themselves ragged fixing, attending, reassuring, and putting more time and energy into their tenant than humanly imaginable.
As their blissful life begins to seriously fray around the edges, their dream home is anything but. It's then they start to realize: all's fair in love, war and real estate.

 

REGIE:
Danny DeVito
PRODUKTION:
Drew Barrymore
Stuart Cornfeld
Nancy Juvonen
Jeremy Kramer
Ben Stiller
CAST:
Ben Stiller
Drew Barrymore
Eileen Essel
Harvey Fierstein
Justin Theroux
James Remar
Robert Wisdom
DREHBUCH:
Larry Doyle
KAMERA:
Anastas N. Michos
SCHNITT:
Greg Hayden
Lynzee Klingman
TON:
Robert Mackston
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Stephen Alesch
Robin Standefer
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Es ist ein Elch entsprungen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Ben Verbong • Was wĂŒrden Sie tun, wenn unter lautem Getöse ein ausgewachsener Elch durch die Decke ihres Hauses brechen und auf einmal mitten in Ihrem Wohnzimmer sitzen wĂŒrde? Ein Elch wohlgemerkt, der sprechen kann, auf den Namen Mr. Moose hört und steif und fest behauptet, er habe bei einem Testflug mit dem Weihnachtsmann die Kontrolle ĂŒber den Schlitten verloren und sei deshalb abgestĂŒrzt. FĂŒr den kleinen Bertil (RABAN BIELING), der mit seiner Mutter Kirsten (ANJA KLING) und seiner Schwester Kiki (SARAH BECK) in einem kleinen HĂ€uschen auf dem Land lebt, ist die Sache klar: Er ist begeistert – auch wenn er lange schon nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt. Endlich hat er einen Freund, mit dem er verrĂŒckte Sachen anstellen kann, der ihn vor den anderen Kindern der Schule verteidigt – und vor allem: Der ihn versteht. Alles wĂ€re in bester Ordnung, wĂ€re da nicht noch der schmierige Hofbesitzer und Vermieter Pannecke (JÜRGEN TARRACH), der seine einmalige Chance gekommen sieht, sich einen grossen Traum zu erfĂŒllen: Einmal einen Elch zu jagen! Doch damit nicht genug: Zu allem Überfluss kĂŒndigt sich noch der Weihnachtsmann (MARIO ADORF) persönlich an, der Mr. Moose wieder abholen will. Was soll Bertil nur machen?

 

REGIE:
Ben Verbong
CAST:
Mario Adorf
Sarah Beck
Raban Bieling
Monika Hansen
Anja Kling
DREHBUCH:
Andreas Steinhöfel
SCHNITT:
Alexander Dittner
MUSIK:
Ralf Wengenmayr

       
  Esteban
 
       
 

Ein Film von Jonal Cosculluela • Esteban lebt allein mit seiner Mutter in Havanna. Damit sie ĂŒber die Runden kommen, hilft der 9-JĂ€hrige ab und an mit dem Verkauf von Pflegeprodukten. Eines Tages stösst er dabei auf ein Haus, aus dem wundervolle Klaviermusik erklingt. Fasziniert von der Musik, hat Esteban fortan nur noch einen Wunsch – Klavierspielen zu lernen! Bei seiner Mutter stösst er damit aber auf taube Ohren. Und auch der kratzbĂŒrstige Klavierlehrer Hugo will ihn nicht zum Unterricht aufnehmen. Materielle Nöte und allgemeines UnverstĂ€ndnis lassen seinen Traum in weite Ferne rĂŒcken. Aber so leicht lĂ€sst sich Esteban nicht aufhalten!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jonal Cosculluela
PRODUKTION:
Joel Ortega
Adriana  Moya
Orlando Vistel
Omar Olazabal
Jaume Roures
Maritza Ceballo
CAST:
Reynaldo Guanche
Yuliet Cruz
Manuel Porto
RaĂșl Pomares
Corina Mestre
MĂłnica Alonso
DREHBUCH:
Amilcar Salatti
KAMERA:
Lianed Marcoleta
SCHNITT:
AlĂ­an HernĂĄndez
TON:
Evelio Manfred
MUSIK:
Chucho Valdés

       
  Festen
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

Jede Familie hat ein Geheimnis • Sommer in DĂ€nemark. Im prĂ€chtigen Landhotel von Helge Klingenfelt treffen Familie und Freunde ein, um seinen 60. Geburtstag gebĂŒhrend zu feiern. Seine Frau Else, seine Tochter Helene und sein Ă€ltester Sohn Christian haben sich zuletzt ein Jahr zuvor bei der Beerdigung von Christians Zwillingsschwester Linda getroffen. Michael, das schwarze Schaf der Familie, war nicht einmal dort erschienen. Bevor das Fest beginnt, bittet Helge seinen Ă€ltesten Sohn, ein paar Worte zur Erinnerung an Linda zu sagen. Der Wein ist ausgeschenkt, die Vorspeise serviert, als Christian sich fĂŒr seine Rede erhebt. Noch weiss nur er allein, warum niemand diesen Abend jemals vergessen wird...

FESTEN ist ein Produkt von Dogma 95, einem Filmregisseur-Kollektiv, gegrĂŒndet 1995 in Kopenhagen als 'Rettungsaktion, um bestimmten Tendenzen im modernen Kino entgegenzuwirken. 'Dogma 95 bekĂ€mpft das Autoren-Konzept, Maske, Illusionen und dramaturgische Vorhersehbarkeit. Dogma 95 wĂŒnscht, Film so zu reinigen, dass wieder 'das Innenleben der Figuren den Plot rechtfertigt'. Die ersten der vier dĂ€nischen Regisseure, die den 'Schwur der Keuschheit' von Dogma 95 ablegten, waren Lars von Trier und Thomas Vinterberg.

DER SCHWUR DER KEUSCHHEIT

1. Es darf nur am Schauplatz gedreht werden. Sets und Requisiten sind verboten. (Wenn eine besondere Requisite fĂŒr die Geschichte notwendig ist, muss ein Drehort gefunden werden, an dem die Requisite vorhanden ist).

2. Der Ton darf niemals unabhÀngig von den Bildern produziert werden oder umgekehrt. (Musik darf nur dann verwendet werden, wenn sie dort gespielt wird, wo die jeweilige Szene gedreht wird).

3. Es wird ausschliesslich mit Handkamera gedreht. Jede Bewegung oder Bewegungslosigkeit, die mit der Hand erreicht werden kann, ist erlaubt.

4. Der Film muss in Farbe gedreht werden. Spezielle Beleuchtung wird nicht akzeptiert. (Wenn zuwenig Licht zur VerfĂŒgung steht, muss die Szene geschnitten werden oder eine einzelne Lampe an der Kamera angebracht werden).

5. Optische 'Spielereien' und Filter sind verboten.

6. Der Film darf keine oberflĂ€chliche Action beinhalten. (Morde, Waffen etc. dĂŒrfen nicht vorkommen).

7. Zeitliche und geographische Verfremdungen sind verboten. (Das heisst, der Film muss Hier und Jetzt spielen).

8. Genrefilme sind nicht akzeptiert.

9. Das Filmformat muss Academy 35 mm sein.

10. Der Regisseur darf weder in den Titeln noch im Abspann genannt werden.

 

REGIE:
Thomas Vinterberg
PRODUKTION:
Birgitte Hald
Lloyd Levin
CAST:
Ulrich Thomsen
Henning Moritzen
Thomas Bo Larsen
Paprika Steen
Birthe Neumann
Trine Dyrholm
Helle Dolleris
DREHBUCH:
Thomas Vinterberg
Mogens Rukov
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
SCHNITT:
Valdis Oskardottir

       
  Fidelio, l'odyssĂ©e d'Alice
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Lucie Borleteau • Alice fĂ€hrt zur See. WĂ€hrend FĂ©lix, ihr Mann, auf dem Festland zurĂŒckbleibt, arbeitet sie als zweite Mechanikerin auf dem Fidelio, einem alten Frachtschiff. An Bord entdeckt sie nicht nur, dass ihr VorgĂ€nger vor kurzem verstarb, sondern auch, dass der Kommandant niemand anders ist als GaĂ«l, ihre erste grosse Liebe. In ihrer Kabine stösst Alice auf ein BĂŒchlein, das dem alten Mechaniker gehörte. Bei der LektĂŒre seiner Notizen – zwischen Problemen mit der Mechanik, neuen Eroberungen und Liebeskummer – klingt seltsamerweise etwas nach, das auch Alice verspĂŒrt. Von Hafen zu Hafen, zwischen dem Leben an Bord inmitten einer rein mĂ€nnlichen Schiffsbesatzung und ihren GefĂŒhlen, die ins Schwanken geraten, versucht die junge Frau, auf Kurs zu bleiben.

 

REGIE:
Lucie Borleteau
PRODUKTION:
Pascal Caucheteux
Marine Arrighi de Casanova
Isabelle Tillou
CAST:
Ariane Labed
Melvil Poupaud
Pascal Tagnati
Jean-Louis Coulloc'h
Nathanaël Maïni
DREHBUCH:
Mathilde Boisseleau
Lucie Borleteau
Clara Bourreau
KAMERA:
Simon Beaufils
SCHNITT:
Guy Lecorne
TON:
Marie-Clotilde Chéry
MUSIK:
Thomas De Pourquery
AUSSTATTUNG:
Sidney Dubois
KOSTÜME:
Sophie BĂ©gon

       
  Fill the Void
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. März 2013]
       
 

Ein Film von Rama Burshtein • Fröhliche Musik klingt durchs Haus, die Stimmung ist ausgelassen. Die jĂŒdisch-orthodoxe Familie der 18-jĂ€hrigen Shira begeht das Purimfest. Da werden die Feiernden unvermittelt von einem schweren Schicksalsschlag ereilt: Shiras Schwester Esther stirbt wĂ€hrend der Geburt ihres ersten Kindes.

ZurĂŒck bleibt ihr Ehemann Yochay mit dem neugeborenen Buben. Nach einiger Zeit plant er, wieder zu heiraten – eine Frau, die in Belgien wohnt. Rivka, die Mutter von Esther und Shira, ist verzweifelt, sie möchte ihr Enkelkind nicht verlieren. So macht sie schliesslich einen gewagten Vorschlag: Yochay könnte Esthers jĂŒngere Schwester Shira heiraten – und damit in Tel Aviv bleiben.

Yochay und Shira reagieren skeptisch 


 

REGIE:
Rama Burshtein
PRODUKTION:
Assaf Amir
CAST:
Hila Feldman
Razia Israeli
Yiftach Klein
Renana Raz
Ido Samuel
DREHBUCH:
Rama Burshtein
KAMERA:
Asaf Sudri
SCHNITT:
Sharon Elovic
TON:
Aviv Aldema
MUSIK:
Yitzhak Azulay
KOSTÜME:
Hani Gurevitch

       
  Florence Foster Jenkins
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Stephen Frears • FLORENCE FOSTER JENKINS erzĂ€hlt die wahre Geschichte der gleichnamigen legendĂ€ren New Yorker Erbin und exzentrischen Persönlichkeit. Geradezu zwanghaft verfolgt sie ihren Traum, eine umjubelte OpernsĂ€ngerin zu werden. Es gibt nur ein winziges Problem: Die Stimme! Denn was Florence (Meryl Streep) in ihrem Kopf hört, ist wunderschön - fĂŒr alle anderen jedoch klingt es einfach nur grauenhaft. Ihr "Ehemann" und Manager, St Clair Bayfield (Hugh Grant), ein englischer Schauspieler von Adel, ist entschlossen, seine geliebte Florence vor der Wahrheit zu beschĂŒtzen. Als Florence aber im Jahr 1944 beschliesst, ein öffentliches Konzert in der Carnegie Hall fĂŒr die gesamte New Yorker High Society zu geben, muss sich St Clair seiner grössten Herausforderung stellen


 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Michael Kuhn
Tracey Seaward
CAST:
Rebecca Ferguson
Meryl Streep
Hugh Grant
Simon Helberg
Nina Arianda
Neve Gachev
John Kavanagh
DREHBUCH:
Nicholas Martin
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Valerio Bonelli
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Alan MacDonald
KOSTÜME:
Consolata Boyle

       
  Fun with Dick and Jane
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Dean Parisot • Dick (JIM CARREY) und seine Ehefrau Jane (TEA LEONI) fĂŒhren ein luxuriöses, angenehmes Leben. Bis Dick völlig ĂŒberraschend arbeitslos wird und die beiden plötzlich vor einer Reihe von Problemen stehen. Woher das Geld nehmen, um das Haus abzubezahlen oder gar den gewohnten Lebensstil aufrecht zu erhalten? Ganz zu schweigen von den Nachbarn, die auf keinen Fall bemerken dĂŒrfen, was passiert ist. Dick sieht deshalb nur einen Ausweg – aber der ist nicht ganz legal. Er will sich als Dieb versuchen. Leichter gesagt als getan. Denn Dick gibt als Gauner keine wirklich gute Figur ab. Ganz im Gegensatz zu seiner Frau, die den Dreh raus hat und ein kriminelles Naturtalent zu sein scheint. Mit Janes Hilfe klingelt bald die Kasse


 

REGIE:
Dean Parisot
PRODUKTION:
Jim Carrey
Brian Grazer
CAST:
Jim Carrey
TĂ©a Leoni
Alec Baldwin
DREHBUCH:
Peter Tolan
KAMERA:
Jerzy Zielinski
SCHNITT:
Don Zimmerman
TON:
Greg Orloff
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Barry Robison
KOSTÜME:
Julie Weiss

       
  FĂŒnf Freunde
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Mike Marzuk • Die FÜNF FREUNDE George (VALERIA EISENBART), Julian (QUIRIN OETTL), Dick (JUSTUS SCHLINGENSIEPEN), Anne (NEELE MARIE NICKEL) und Timmy, der Hund, verbringen zum ersten Mal ihre Ferien zusammen. Und schon schlittern sie in ein aufregendes Abenteuer.

Bei einem Ausflug an den Strand machen sie in einer alten Schmugglerhöhle eine brisante Entdeckung: Georges Vater Quentin (MICHAEL FITZ), ein berĂŒhmter Erfinder, soll entfĂŒhrt werden! Der Professor hat sich auf einer Felseninsel ein Labor eingerichtet und forscht dort an einer neuartigen Energiegewinnungsmethode.
Irgendjemand hat es offensichtlich auf seine wertvollen Forschungsergebnisse abgesehen! Doch weder die Polizisten Peters und Hansen (ARMIN ROHDE und JOHANN von BÜLOW) noch Georges Mutter Fanny (ANJA KLING) glauben den Kindern.

Als eines Abends die mit Quentin verabredeten Lichtsignale von der Insel ausbleiben, machen sich die FĂŒnf Freunde selbst auf die gefĂ€hrliche Jagd nach den Gangstern, um Quentin zu retten. Die Spuren fĂŒhren sie zu zwei verdĂ€chtigen Tierfilmern (ALWARA HÖFELS und ELYAS M’BAREK) und einem mysteriösen Touristen (ANATOLE TAUBMAN), der sich als Agent der Regierung ausgibt. Schliesslich stossen die FĂŒnf Freunde auf einen Geheimgang, der unter dem Meer verlĂ€uft, und decken eine Verschwörung auf, die ihnen schier den Atem verschlĂ€gt.

 

REGIE:
Mike Marzuk
PRODUKTION:
Ewa Karlström
Andreas Ulmke-Smeaton
CAST:
Valeria Eisenbart
Quirin Oettl
Justus Schlingensiepen
Neele-Marie Nickel
DREHBUCH:
Enid Blyton
Peer Klehmet
Sebastian Wehlings
KAMERA:
Bernhard Jasper
SCHNITT:
Tobias Haas
TON:
Quirin Böhm
Mario Hubert
AUSSTATTUNG:
Manfred Döring
KOSTÜME:
Silke Faber

       
  Hanging Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Mai 2000]
       
 

Every family has a few hang-ups. • Eve (MEG RYAN) hat immer mindestens ein Telefon in der Hand und trotzdem zwei Ohren frei: kaum hat sie ihrer Ă€lteren Schwester Georgia (DIANE KEATON) das Neueste von ihrem ebenso lebenslustigen wie sterbenskranken Vater Lou (WALTER MATTHAU) erzĂ€hlt, da liegt ihr auf der anderen Leitung schon ihre jĂŒngere Schwester Maddy (LISA KUDROW) in den Ohren. So fegt Eve durchs Leben - das Handy stets an der Backe und ihrem Vater immer dicht auf den Fersen, der vor wilden Geschichten nur so ĂŒbersprudelt und sie damit ganz schön auf Trab hĂ€lt. Bis ihre beiden Schwestern finden, dass eigentlich sie schon immer die Hauptverantwortung fĂŒr den kranken Vater getragen haben... Da platzt Eve der Kragen, und alles kommt in Bewegung. Ganz anders, als sie sich das gedacht hat - doch nicht ohne ihre Schwestern!

Zwischen Handyklingeln, Hundegebell, Kranken bett und Karriere hat eine chaotische Familie immer ein Ohr frei fĂŒr das, was sie am meisten beschĂ€ftigt: das Leben, die Liebe und ihre kleinen Spinnereien. Durchs Telefon verbunden und zu gleich gebunden sind: Meg Ryan, Diane Keaton, Lisa Kudrow und Walter Matthau.

Das Erfolgsteam Meg Ryan und Nora Ephron ist nach 'Schlaflos in Seattle' (1993) und 'E-m@il fĂŒr Dich ' (1998) - beides unter der Regie von Nora Ephron - und 'Harry und Sally' (1989, Drehbuch Nora Ephron) in HANGING UP endlich wieder vereint. In einer hinreissenden Komödie ĂŒber die 'liebe' Familie und deren beste, schlimmste und komischste Eigenschaften.

 

REGIE:
Diane Keaton
PRODUKTION:
Laurence Mark
Nora Ephron
CAST:
Meg Ryan
Diane Keaton
Lisa Kudrow
Walter Matthau
Adam Arkin
Maree Cheatham
Paige Wolfe
DREHBUCH:
Delia Ephron & Nora Ephron
KAMERA:
Howard Atherton
SCHNITT:
Julie Monroe
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Waldemar Kalinowski

       
  Hanni & Nanni
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2010]
       
 

Die legendĂ€ren Zwillinge endlich im Kino! • Heimliche Mitternachtspartys, leidenschaftliche Sport-WettkĂ€mpfe und freche Schulstreiche – das ist die Welt von Hanni und Nanni. Enid Blyton hat mit ihrer erfolgreichen Jugendbuchreihe eine eigene Welt kreiert, die heute genauso wie vor 50 Jahren ein Millionen-Publikum in ihren Bann zieht.
Diesmal haben Hanni und Nanni den Bogen deutlich ĂŒberspannt. Was als Wette begann, endet in einer wilden Verfolgungsjagd quer durch ein Luxuskaufhaus und zu guter Letzt werden sie auch noch des Diebstahls beschuldigt. Die Zwillinge fliegen von der Schule und werden von ihren Eltern ins Internat „Lindenhof“ gesteckt. Dort beginnt fĂŒr die beiden ein ganz neues Leben. WĂ€hrend die sanftmĂŒtigere Nanni erste Freundschaften knĂŒpft, tut sich die hitzköpfige Hanni mit der Eingewöhnung schwer. Und als das „Lindenhof“-Hockeyteam gegen die JoCats, das Team ihrer alten Schule, antreten soll, kommt es zu einer ersten Zerreissprobe und Hanni und Nanni mĂŒssen sich entscheiden. Und als der „Lindenhof“ auch noch in Gefahr gerĂ€t, wird Hanni & Nanni endgĂŒltig klar, dass sie hierher gehören. Sie hecken einen mutigen Rettungsplan aus
.

 

REGIE:
Christine Hartmann
PRODUKTION:
Hermann Florin
Nico Hofmann
Ariane Krampe
Emmo Lempert
CAST:
Heino Ferch
Oliver Pocher
Hannelore Elsner
Anja Kling
Katharina Thalbach
Sunnyi Melles
Suzanne von Borsody
DREHBUCH:
Jane Ainscough
Enid Blyton
Katharina Reschke
KAMERA:
Alexander Fischerkoesen
SCHNITT:
Horst Reiter
TON:
Dominik Oppon
MUSIK:
Alexander Geringas
Joachim SchlĂŒter
AUSSTATTUNG:
Jörg Baumgarten
KOSTÜME:
Nici Zinell

       
  Hanni & Nanni 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Julia von Heinz • Die Sommerferien sind zu Ende und die Zwillinge Hanni und Nanni freuen sich auf die RĂŒckkehr in ihren "Lindenhof". Dort angekommen, ist schon so einiges los: Frau Theobald muss verreisen und ĂŒbergibt die Schulleitung an die chaotische Französischlehrerin Madame Bertoux. Sie scheint mit der Aufgabe bald ĂŒberfordert – das Budget ist knapp und sie muss sich gleichzeitig um ihren Neffen Philippe kĂŒmmern, der fĂŒr zwei Wochen zu Besuch im MĂ€dcheninternat ist. Aber er ist nicht der einzige spannende Neuzugang: Es geht das GerĂŒcht um, dass eine echte Prinzessin unter den Neuen sein soll, die unbedingt inkognito bleiben muss. Lilly, die Cousine der Zwillinge, versucht aber sogleich, der IdentitĂ€t der Prinzessin auf die Spur zu kommen. Nanni dagegen hat ganz andere Sorgen: Sie plagt die schlimme BefĂŒrchtung, dass ihre Eltern in einer Ehekrise stecken. Die Eltern versuchen zwar, mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Zwillinge etwas von ihren Problemen mitbekommen. Aber warum ist der Vater Georg ins Hotel umgezogen und taucht auf einmal als Aushilfskoch im Internat auf?

 

REGIE:
Julia von Heinz
PRODUKTION:
Hermann Florin
Nico Hofmann
JĂŒrgen Schuster
Gesa Tönnesen
CAST:
Jana MĂŒnster
Sophia MĂŒnster
Heino Ferch
Suzanne von Borsody
Anja Kling
Katharina Thalbach
DREHBUCH:
Jane Ainscough
Christoph Silber
KAMERA:
Felix Poplawsky
SCHNITT:
Florian Miosge
Andreas Radtke
TON:
Pit Kuhlmann
MUSIK:
Alex Geringas

       
  Heimspiel
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. März 2000]
       
 

Unser Leben Unser Stolz Unser Film • Es klingt wie ein MĂ€rchen: Der Ostberliner Eishockey-Club Dynamo, in den Wendezeiten schwer erschĂŒttert und schon fast aufgegeben, spielt als 'Die EisbĂ€ren' inzwischen in der Bundesliga. Die Heimspiele der Mannschaft sind fröhliche Happenings, bei denen sich die gekrĂ€nkten, ostdeutschen Fans den Frust von den Seelen singen und tanzen. In den UmbrĂŒchen der vergangenen Jahre stieg der Club nicht nur sportlich auf - er wurde zum Symbol des erstarkten Selbstbewusstseins der ehemaligen DDR-BĂŒrger, ein Rettungsanker.

Oscar-PreistrĂ€ger Pepe Danquart geht in seinem neuen Film 'HEIMSPIEL' dieser aufregenden Verbindung von Sport und Fans nach, dem PhĂ€nomen 'EisbĂ€ren', das ein ungewöhnliches Spiegelbild der schmerzensreichen deutsch-deutschen Vereinigung ist. Sein 'Heimspiel', keineswegs nur fĂŒr Sportfreunde gedacht, setzt in der brillanten Wiedergabe dieses schnellen und harten Mannschaftsspiels neue MassstĂ€be fĂŒr den Sportfilm.

 

REGIE:
Pepe Danquart
PRODUKTION:
Mirjam Quinte
quinte Film ARTE
Goethe Institut
CAST:
Lorenz 'Lenz' Funk
Hartmut Nickel
GĂŒnther Gasch
Harry Ellbracht
Dietmar Peters
Uffta Claasen
DREHBUCH:
Pepe Danquart
KAMERA:
Michael Hammon
SCHNITT:
Mona BrÀuer

       
  Hexe Lilli
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2009]
       
 

Der Drache und das magische Buch • Jetzt wirdÂŽs der alten Hexe Surulunda (PILAR BARDEM) allmĂ€hlich zu bunt! Hat sich doch der oberfiese Zauberer Hieronymus (INGO NAUJOKS), schon wieder in ihr idyllisches HexenhĂ€uschen eingeschlichen, um an ihr wohl behĂŒtetes Hexenbuch heranzukommen. Ein GlĂŒck, dass ihr kleiner, ziemlich verfressener und deshalb etwas ĂŒbergewichtiger Flugdrache Hektor rechtzeitig zur Stelle ist. Surulunda muss handeln, die Zeit ist reif fĂŒr eine Nachfolgerin. Hektor macht sich also auf die Suche nach einer wĂŒrdigen HĂŒterin des Hexenbuches und landet mit selbigem und viel Getöse im Haus von Lilli (ALINA FREUND)! Als diese das wunderbare Zauberbuch entdeckt, geht das Durcheinander auch schon los
 Lilli zaubert nur Blödsinn, setzt ihr Klassenzimmer unter Wasser und hext ihren nervigen Schulkameradinnen SchwĂ€nze an den Po. Hektor hat deshalb alle HĂ€nde voll zu tun, Lilli zu erklĂ€ren, dass sie mit derlei bösen Zaubereien nie und nimmer Surulundas Nachfolgerin werden kann. Und wĂ€hrend Lilli in ihrer „Probezeit“ schleunigst versucht, eine gute Hexe zu werden, ist der weltbeherrschungswillige Zauberer Hieronymus mit seinem nicht weniger durchtriebenen Mops Serafim schon wieder im Anmarsch, um endlich das Hexenbuch an sich zu reissen und sich so die Welt ein fĂŒr alle Mal untertan zu machen...

 

REGIE:
Stefan Ruzowitzky
PRODUKTION:
Michael Coldewey
Martin Husmann
Corinna Mehner
Julia Steinweg
CAST:
Alina Freund
Michael Mittermeier
Ingo Naujoks
Anja Kling
DREHBUCH:
Ralph Martin
Stefan Ruzowitzky
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Britta Nahler
TON:
Mario Hubert
Chris Rebay
MUSIK:
Ian Honeyman
Ia Clua
AUSSTATTUNG:
Isidor Wimmer

       
  Hexe Lilli rettet Weihnachten
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2017]
       
 

Hexe Lillis eingesacktes Weihnachtsfest • Lilli ist genervt: Immer muss sie auf ihren kleinen Bruder Leon RĂŒcksicht nehmen! Dessen Allergie verhindert, dass sie ein Kaninchen als Haustier bekommt, und als er dann auch noch ihr neues Teleskop zerstört, das gerade erst der Nikolaus (eigentlich Lillis Oma mit angeklebtem Rauschebart) gebracht hat, reicht es Lilli endgĂŒltig! Trotz der Warnungen ihres kleinen grĂŒnen Drachen Hektor, verwendet sie einen Spruch aus ihrem Hexenbuch und zaubert Knecht Ruprecht aus dem Mittelalter in ihre Welt, damit er Leon eine kleine Lektion erteilt... Der Herbeizauber klappt, aber als sich Ruprecht dann in der heutigen Welt selbststĂ€ndig macht, um seinen Freund Nikolaus zu suchen, bringt das Lilli jede Menge Ärger ein. Er lĂ€sst einen von Lillis Lehrern verschwinden und entwickelt sich langsam wieder zu dem Wesen aus der Unterwelt, das er war, bevor ihn der Nikolaus besĂ€nftigte. Jetzt kann nur noch der echte Nikolaus aus dem Mittelalter helfen. Doch wie soll Lilli ihn finden? WĂ€hrend sie sich mit ihrer Klassenkameradin Layla in Ruprechts Zeit zurĂŒckzaubert, treibt Ruprecht weiterhin sein Unwesen in Lillis Stadt und Weihnachten ist ernsthaft in Gefahr. Jetzt braucht Lilli ihren ganzen Mut und Verstand, um ihren Fehler wiedergutzumachen und Weihnachten fĂŒr ihre Familie und alle Menschen ihrer Stadt zu retten...

 

REGIE:
Wolfgang Groos
PRODUKTION:
Michael Coldewey
Corinna Mehner
CAST:
Anja Kling
JĂŒrgen Vogel
Gerti Drassl
Christopher SchÀrf
DREHBUCH:
Gerrit Hermans
KAMERA:
Marcus Kanter
SCHNITT:
Britta Nahler
TON:
Digba Kurpjel
Srdjan Kurpjel
AUSSTATTUNG:
Christoph Kanter
KOSTÜME:
Catherine Van Bree

       
  Hexe Lilli: Die Reise nach Mandolan
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Harald Sicheritz • Im fernen orientalischen Königreich Mandolan geht es gerade drunter und drĂŒber. Auf dem Königs-Thron lastet ein Fluch und Grosswesir Guliman (JĂŒrgen Tarrach), den der Fluch immer wieder in hohem Bogen vom Thron runter befördert, ruft in seiner Verzweiflung Hexe Lilli (Alina Freund) zu Hilfe. Sie soll mit ihren ZaubersprĂŒchen dafĂŒr sorgen, dass Guliman endlich den Thron besteigen und die Herrschaft ĂŒber Mandolan ĂŒbernehmen kann. Doch kaum ist Lilli gemeinsam mit ihrem getreuen GefĂ€hrten, dem kleinen dicken Drachen Hektor (Stimme: Michael Mittermeier) angekommen, da findet sie auch schon heraus, dass der machtgierige Grosswesir mit falschen Karten spielt. Der nĂ€mlich hat den rechtmĂ€ssigen König Nandi von dem zwielichtigen Magier Abrasch (Ercan Durmaz) gefangen nehmen lassen. Zum GlĂŒck kann sich Lilli auf ihre ZauberkĂŒnste und den cleveren Beduinenjungen Musa (Tanay Chheda) verlassen. An seiner Seite starten Lilli und Hektor eine abenteuerliche Reise, die sie in klapprigen Tuktuks und auf dem RĂŒcken mĂ€chtiger Elefanten bis zu den Toren der Verbotenen Stadt fĂŒhrt. Dort muss Lilli dann all ihren Mut zusammen nehmen, König Nandi befreien und schleunigst nach Mandolan zurĂŒckkehren, um Gulimans Thronbesteigung zu verhindern. Und zu allem Übel muss sich Lilli auch noch um Hektor sorgen: Seine sehnsuchtsvolle Liebe zu dem bezaubernden Flaschengeist Suki und mysteriöse lila Punkte auf seinem kleinen grĂŒnen Drachenkörper machen nicht nur ihm schwer zu schaffen.

 

REGIE:
Harald Sicheritz
PRODUKTION:
Michael Coldewey
Martin Husmann
Corinna Mehner
CAST:
Alina Freund
Michael Mittermeier
Pilar Bardem
Michael Mendl
Anja Kling
JĂŒrgen Tarrach
DREHBUCH:
Bettine von Borries
Achim von Borries
Knister
KAMERA:
Thomas Kienast
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Max Vornehm
MUSIK:
Ian Honeyman
AUSSTATTUNG:
Christoph Kanter
KOSTÜME:
Bina Daigeler

       
  Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft
  [Arena Cinemas 17 • Sa/So/Mi 16.00 D • 6/8]
       
 

Ein Film von Tim Trageser • Es spukt wieder in der Schule von Felix (OSKAR KEYMER). Diesmal treibt aber nicht der wohlwollende SchulgrĂŒnder Otto Leonhard (OTTO WAALKES) sein Unwesen, sondern die verhasste und vor langer Zeit verstorbene Direktorin Hulda Stechbarth (ANDREA SAWATZKI). Ein Zufall lĂ€sst den seinerzeit geschrumpften und skelettierten SchĂŒlerschreck wieder auferstehen. Derweil ist Felix genervt von seinen Eltern (AXEL STEIN und JULIA HARTMANN). Denn kaum lĂ€uft es fĂŒr ihn am Otto-Leonhard-Gymnasium unter der Leitung von Schuldirektorin Dr. Schmitt-Gössenwein (ANJA KLING) so richtig gut, wollen seine Eltern mit ihm nach Dubai umziehen, weil sein Vater dort einen neuen Job annehmen möchte. Felix ist dagegen und wĂŒnscht sich, dass seine Eltern auch mal gezwungen sein sollten, das zu tun, was er will. Dieser Wunsch geht schneller in ErfĂŒllung als Felix es erwartet hat, denn nach einem unfreiwilligen Aufeinandertreffen mit Hulda werden seine Eltern plötzlich geschrumpft. Mitten in der Nacht stehen sie plötzlich völlig erschöpft und hilfesuchend neben seinem Bett, nachdem sie sich auf abenteuerliche Weise nach Hause gekĂ€mpft haben. Auf einmal ist Felix derjenige, der sich um seine Eltern kĂŒmmern muss, was gar nicht so einfach ist. Gemeinsam mit seinen Freunden schmiedet er einen Plan, wie er seine Eltern wieder gross machen und die Schule vor Hulda retten kann, die „Schmitti“ gefangen hĂ€lt und versucht, die Macht an sich zu reissen.

 

REGIE:
Tim Trageser
PRODUKTION:
Carolin Dassel
CAST:
Andrea Sawatzki
Anja Kling
Axel Stein
Julia Hartmann
Oskar Keymer
Fynn Zinapold
DREHBUCH:
Gerrit Hermans
KAMERA:
Felix Poplawsky
SCHNITT:
Marco Pav D'Auria
TON:
Max Vornehm
AUSSTATTUNG:
Alexandra Maringer

       
  Horizontes
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2016]
       
 

Ein Film von Eileen Hofer • In verlebten ÜbungsrĂ€umen nahe der berĂŒhmt-berĂŒchtigten SĂ€le des Grossen Theaters von Havanna widmen sich die BalletttĂ€nzerinnen Amanda und Viengsay mit Leib und Seele dem fordernden Trainingsalltag, den ihr Beruf von ihnen verlangt.
In jedem ihrer Schritte und TrÀume klingen die grossen Leistungen ihrer VorgÀngerin nach, der Primaballerina Alicia Alonso, die selbst im hohen Alter von 90 Jahren noch unbesiegbar ist.

 

REGIE:
Eileen Hofer
PRODUKTION:
Aline Schmid
CAST:
Alicia Alonso
Viengsay Valdés
Amanda de JesĂșs PĂ©rez Duarte
DREHBUCH:
Eileen Hofer
KAMERA:
Gregory Bindschedler
SCHNITT:
Damian Plandolit
Valentin Rotelli
TON:
Julien Painot
Ladislav Agabekov
Heidi Happy
MUSIK:
Ladislav Agabekov
Julien Painot

       
  Human
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Yann Arthus-Bertrand • Der französische Dokumentarfilmer Yann Arthus-Bertrand hat uns „Die Erde von oben“ (2004) gezeigt, um „den Zustand der Welt und ihrer Bewohner zu dokumentieren“. In „Human“ lĂ€sst er die Menschen nun selbst zu Wort kommen. Im Lauf von drei Jahren hat er 60 LĂ€nder bereist und ĂŒber 2000 Interviews gefĂŒhrt. Die MĂ€nner, Frauen und Kinder, die er getroffen hat, berichten von Hass und Gewalt, von Hunger und Krieg. Die teils erschĂŒtternden ­Lebensgeschichten wechseln mit Luftaufnahmen, die nicht nur die Schönheit der Natur einfangen, sondern auch deutlich machen, wie (unterschiedlich) wir leben. „Human“ ist ein Film voller GegensĂ€tze. Verarmte Bauern, deren Boden vertrocknet ist, helfen in Mumbai beim Bau von Luxus­tĂŒrmen, die auf jeder Etage ĂŒber einen Swimmingpool verfĂŒgen. Wenn eine verzweifelte Arbeiterin ĂŒber die entwĂŒrdigenden Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik in Bangladesch berichtet, wird der Film zur wĂŒtenden Anklage gegen Ausbeutung und Globalisierung. Aber es gibt auch andere Geschichten. Sie handeln von der Liebe und vom GlĂŒck, das manchmal nur darin besteht, nicht auf dem Boden schlafen zu mĂŒssen. Weil die Interviewpartner direkt in die Kamera blicken, fĂŒhlt sich der Zuschauer persönlich angesprochen. Die Frage, die in fast allen ErzĂ€hlungen anklingt, ist die nach dem Sinn des Lebens. Und der besteht – wie Uruguays Ex-PrĂ€sident JosĂ© Mujica eindrucksvoll erlĂ€utert – nicht im Konsum. Um das Geld zu verdienen, das wir fĂŒr die Befriedigung ĂŒberflĂŒssiger BedĂŒrfnisse ­benötigen, opfern wir je­de Menge Lebenszeit. Doch die kann man nicht kaufen. Sie vergeht einfach.

 

REGIE:
Yann Arthus-Bertrand
PRODUKTION:
Florent Gilard
SCHNITT:
Françoise Bernard
Anne-Marie Sangla
TON:
Alexis Durand
MUSIK:
Armand Amar

       
  Insidious: Chapter 3
 
       
 

Ein Film von Leigh Whannell • In einem Wohnhauskomplex in Chicago leben ein junges MĂ€dchen namens Quinn zusammen mit ihrem Vater Sean und dem jĂŒngeren Bruder Alex. Um den Verlust ihrer kurz zuvor verstorbenen Mutter zu verarbeiten, begibt sich Quinn auf die Suche nach der Hellseherin Elise, die ihrer Gabe eigentlich abgeschworen hatte. Da Quinn ihr leid tut, versucht sie Kontakt mit deren Mutter aufzunehmen, was allerdings aufgrund eines Elise heimsuchenden DĂ€mons in Gestalt einer alten Frau scheitert, die ihr wieder und wieder den baldigen Tod durch die Hand des DĂ€mons vorausgesagt hatte.

Quinn ist eine belesene junge Dame, die an einer Karriere als Schauspielerin interessiert ist und deshalb in New York zusammen mit ihrer besten Freundin Maggie ein Vorsprechen besucht. Nachdem das eher schlecht verlaufen ist, verlassen die beiden das Theater, wobei Quinn einen Mann auf der Strasse sieht, der ihr zuwinkt. Sekunden spĂ€ter wird sie von einem Fahrzeug erfasst und schwer verletzt, sie erleidet dabei vor allem in den Beinen diverse KnochenbrĂŒche. Nach einiger Zeit darf Quinn das Krankenhaus verlassen und verbringt die nĂ€chste Zeit in ihrem Bett.

Wiederholt wird sie dabei von einem ĂŒbernatĂŒrlichen Wesen heimgesucht, das in Gestalt eines dĂŒrren alten Mannes mit Atemmaske auftritt und sie schliesslich sogar aus dem Bett wirft oder aus einem Fenster stĂŒrzen will. Ihr Vater Sean kann sie bei jedem Mordversuch des DĂ€mons retten, sieht aber ein, dass er Hilfe benötigt, und beauftragt die GeisterjĂ€ger Specs und Tucker, den DĂ€mon einzufangen, was ihnen aber nicht gelingt.

Als der Mann mit der Atemmaske Besitz von ihr ergreift, tritt Elise auf, die sich dazu bereit erklĂ€rt, in die Parallelwelt des DĂ€mons zu gehen, um ihn dort aufzusuchen und zu vernichten. Sie findet sich im Stockwerk ĂŒber der Wohnung der Familie wieder und wird dort von der alten Frau angegriffen, die sie erwĂŒrgen will. Mithilfe des Zuspruchs ihres Kollegen Carl kann sie ihren eigenen DĂ€monen besiegen und begibt sich zu dem alten Mann, der daneben auf einem Bett sitzt. Sie erkennt in ihm ihren verstorbenen Ehemann, der sich in der realen Welt das Leben genommen hatte. Er bietet ihr an, sich mit einer Rasierklinge die Kehle aufzuschneiden, um dauerhaft hier mit ihm zu verweilen.

Elise erkennt, dass ihr Mann dies nie von ihr verlangen wĂŒrde, und entlarvt den DĂ€mon, der von Quinn Besitz ergriffen hat. Er besitzt nun eine HĂ€lfte von Quinn, die als gesichtslose Gestalt ohne FĂŒsse und HĂ€nde von ihm gefangen gehalten wird. Elise versucht zu fliehen, wird aber von dem DĂ€mon ĂŒberwĂ€ltigt und wacht deshalb in der realen Welt auf. Sie erkennt, dass Quinn langsam in die Parallelwelt gleitet und versucht, sie durch Zureden im Hier und Jetzt zu halten. In Quinns Tagebuch entdeckt sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, die sie mit diesem anruft und um Hilfe gegen den DĂ€mon bittet. Zusammen gelingt es den GeisterjĂ€gern, Quinns Eltern und Elise, den DĂ€mon zu vernichten und Quinn zu retten. Elise schliesst sich daraufhin den beiden GeisterjĂ€gern an, um weiteren Menschen zu helfen. Wieder zu Hause bei ihrem Hund sieht sie eine Jacke auf ihrem Bett, die sie an ihren Mann erinnert. Der Hund fĂ€ngt jedoch an zu bellen und zum Schluss kommt ein neuer DĂ€mon in den Raum, der sie heimsucht.

 

REGIE:
Leigh Whannell
PRODUKTION:
Jason Blum
Oren Peli
CAST:
Dermot Mulroney
Stefanie Scott
Angus Sampson
Leigh Whannell
Lin Shaye
Tate Berney
Michael Reid MacKay
DREHBUCH:
Leigh Whannell
KAMERA:
Brian Pearson
SCHNITT:
Timothy Alverson
TON:
Paul Hackner
MUSIK:
Joseph Bishara
AUSSTATTUNG:
Jennifer Spence
KOSTÜME:
Ariyela Wald-Cohain

       
  It’s Not the Time of My Life
 
       
 

ErnellĂĄĂ©k FarkasĂ©knĂĄl • Mitten in der Nacht, als Eszter und Farkas sich gerade den existenziellen Fragen von Ehe und Erziehung widmen, klingelt es an der TĂŒr. Es ist Eszters Schwester mit ihrer Familie, die in einer Notlage um temporĂ€res Asyl bittet. Doch kaum sind alle einquartiert, strapazieren Meinungsverschiedenheiten, Ressentiments aus der Vergangenheit und hochkochende Moraldebatten die Nerven. Zum GlĂŒck sind da auch noch Kinder im Haus – wenn auch unmögliche! Regisseur Szabolcs Hajdu hat den meisterhaft inszenierten Film ohne Geld, in den eigenen vier WĂ€nden und mit seiner eigenen Familie als Darsteller gedreht. Grosses Kino!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Szabolcs Hajdu
PRODUKTION:
DĂĄniel Herner
AndrĂĄs Muhi
GĂĄbor Ferenczy
ZsĂłfia Muhi
CAST:
Erika TankĂł
Orsolya Török-Illyés
Szabolcs Hajdu
Domokos SzabĂł
Lujza Hajdu
DREHBUCH:
Szabolcs Hajdu
KAMERA:
Csaba BĂĄntĂł
FlĂłra Chilton
DĂĄvid Gajdics
Betti HejĂŒsz
MĂĄrton Kisteleki
Ákos K. Kovåcs
PĂ©ter Miskolczi
PĂ©ter PĂĄsztor
TamĂĄs Simon
MĂĄrk Szalai
GĂĄbor SzilĂĄgyi
Gergely TĂ­mĂĄr
Levente TĂłth
SCHNITT:
Szilvia Papp
TON:
BĂĄlint ZĂĄndoki

       
  Je rentre Ă  la maison
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2002]
       
 

Ein Film von Manoel de Oliveira • Gilbert Valence (Michel Piccoli) ist Theaterschauspieler. Dank seines Talents und seiner langen Karriere hat er Rollen gespielt, von denen jeder Schauspieler trĂ€umt. Nach einer bejubelten TheaterauffĂŒhrung wird er eines Abends von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Sein Agent und alter Freund George (Antoine Chappey) teilt ihm mit, dass seine Frau, seine Tochter und sein Schwiegersohn bei einem Autounfall getötet wurden. Die Zeit vergeht und das Leben kehrt zum Alltag zurĂŒck. Gilbert Valence teilt seine Zeit zwischen seinem Enkel Serge, den er liebt und dem Theater, das er nie aufge geben hat. SpĂ€ter bietet ihm sein Agent die Hauptrolle in einem Fernsehfilm mit aktuellem Thema an: Drogen, Sex und Gewalt. Gilbert ist wĂŒtend: er hat nicht eine solch beeindruckende Karriere gemacht, um ein Rolle anzunehmen, die er verabscheut, nur um viel Geld zu verdienen. Am gleichen Tag schlĂ€gt ihm ein amerikanischer Regisseur (John Malkovich) eine Rolle in einer 'Ulysses'-Adaption des berĂŒhmten Buches von James Joyce an, ein Angebot, das Gilbert mit Freude annimmt. Im Studio stehen Beleuchtung und Dekor bereit und der Regisseur möchte mit Gilbert proben. Doch Gilbert zögert, hat GedĂ€chtnislĂŒcken, aber nichts ernstes: sie werden morgen weitermachen. Am nĂ€chsten Tag jedoch fĂŒhlt Gilbert wie ihm die Welt aus den HĂ€nden gleitet und wie ihm die Worte fehlen. Er kann sich nicht mehr an seinen Text erinnern. Ruhig meint er: 'Ich geh' nach Hause...'

 

REGIE:
Manoel de Oliveira
PRODUKTION:
Paulo Branco
Philippe Rey
CAST:
Michel Piccoli
Catherine Deneuve
John Malkovich
Antoine Chappey
Leonor Baldaque
Leonor Silveira
Ricardo Trepa
DREHBUCH:
Manoel de Oliveira
KAMERA:
Sabine Lancelin
AUSSTATTUNG:
Yves Fournier

       
  Jem and the Holograms
 
       
 

Ein Film von Jon M. Chu • Als Kimber einen Song ihrer Schwester Jerrica, die sich den KĂŒnstlernamen „Jem“ gegeben hat, ins Netz stellt, ist diese erst mal gar nicht begeistert. Doch das Video wird ĂŒber Nacht ein Riesenerfolg. Klar, dass ein Angebot fĂŒr einen Plattenvertrag nicht lange auf sich warten lĂ€sst. Und so macht sich Jem zusammen mit Kimber und ihren beiden Schwestern auf nach L.A., um als „Jem and the Holograms“ die Welt mit ihrer Musik im Sturm zu erobern. Auf dem Weg zum Ruhm wird Jem jedoch bald klar, dass die perfekte Melodie nur dann erklingen kann, wenn man auf seine eigene Stimme hört und nie vergisst, wie wichtig Freunde und Familie wirklich sind.

 

REGIE:
Jon M. Chu
PRODUKTION:
Jason Blum
Scooter Braun
Jon M. Chu
Stephen Davis
Brian Goldner
Bennett Schneir
CAST:
Ryan Guzman
Molly Ringwald
Juliette Lewis
Stefanie Scott
Hayley Kiyoko
Nicholas Braun
DREHBUCH:
Ryan Landels
KAMERA:
Alice Brooks
SCHNITT:
Jillian Twigger Moul
TON:
Kunal Rajan
MUSIK:
Nathan Lanier
AUSSTATTUNG:
Kevin Bird

       
  Klangkörper
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2000]
       
 

Peter Zumthor: Der Schweizer Pavillon an der Expo2000 in Hannover • Der BĂŒndner Architekt Peter Zumthor entwarf den schweizerischen Beitrag fĂŒr die Weltausstellung 2000 in Hannover. Sein Projekt KLANGKÖRPER SCHWEIZ wurde aus dreitausend Kubikmetern Schweizer LĂ€rchen und Fichtenholz mit Stahlsaiten gebaut. Kein einziger Nagel, keine Schraube war fĂŒr die Konstruktion des neun Meter hohen offenen Labyrinths notwendig. In der musikalisch-architektonischen Dokumentation von Bruno Moll kommen neben dem Architekten aber auch weitere Kreative zu Wort, die dazu beitrugen, den Expo-Pavillon zu einem Gesamtkunstwerk zu machen.

Nach einem Konzept von Daniel Ott bilden Akkordeon- und Hackbrettmusik den stĂ€ndigen, dramatisierten Grundklang. Im Laufe der Ausstellung spielten ĂŒber 200 Solisten verschiedenster Stilrichtungen an stĂ€ndig wechselnden Orten im Pavillon und verwandelten das Holzlabyrinth in einen KLINGENDEN KÖRPER.

Neben dem Raum- und dem Klangerlebnis gehören aber auch lesen, essen und trinken mit zum Ausstellungskonzept. Die Schweiz definiert sich nicht zuletzt durch ihre vielfÀltigen Sprachen. In Hannover hat der Autor Plinio Bachmann deshalb einzelne SÀtze und Wörter aus Literatur, Gedichten, Liedertexten und Zeitungsartikeln vielsprachig auf die Holzbalken projiziert. Der Gastronom Max Rigendinger schliesslich rundete den Schweizer Pavillon, der an der Expo 2000 ein gewaltiges Medien- und Publikumsinteresse gefunden hat, mit kulinarischen Höchstleistungen aus Helvetien ab.

 

REGIE:
Bruno Moll
DREHBUCH:
Bruno Moll
KAMERA:
Peter Ramseier
SCHNITT:
Angelo Prinz
TON:
Hugo Poletti
MUSIK:
Daniel Ott

       
  Klingenhof
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2005]
       
 

Ein Film von Beatrice Michel • Ein Innenhof in ZĂŒrichs Kreis 5, bewohnt von Menschen aus verschiedenen Kulturen, Wohnort der Autoren, ein Projekt, entstanden aus dem Impuls, Warum nicht vor der eigenen HaustĂŒr einen Film drehen? Wahrnehmen, was geschieht, Geschichten festhalten, Gesichter, Schicksale, frei nach Claudio Magris' Wort: "Jeder Ort kann Mittelpunkt der Erde sein." Unweigerlich stellt sich die Frage nach Herkunft, Heimatlosigkeit, Fremdsein unter Fremden, entstehen Freundschaften, wird der Nachbar mehr als ein Schemen unter vielen andern. Mensch kommt an, Mensch geht weg, Kinder, Junge, Alte finden ihre je eigenen Abenteuer im Hof und darum herum. Die Filmarbeit wurde ĂŒberschattet durch den frĂŒhen Tod des GefĂ€hrten und Kameramanns Hans StĂŒrm.

 

REGIE:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
PRODUKTION:
Filmkollektiv ZĂŒrich
Beatrice Michel
CAST:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
DREHBUCH:
Beatrice Michel Leuthold
KAMERA:
Hans StĂŒrm
Otmar Schmid
TON:
Guido Keller
AUSSTATTUNG:
Filmkollektiv ZĂŒrich

       
  L'art d'aimer
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 2012]
       
 

The Art of Love - Die Kunst zu Lieben • Was ist das, die Kunst zu lieben? Kann man sie lernen, oder bleibt man sein Leben lang SchĂŒler? L’Art d’Aimer widmet sich in amĂŒsanten wie liebevollen Episoden all dieser Fragen rund um die Liebe


Da wĂ€re beispielsweise Isabelle (Julie Depardieu), deren Liebesleben auf dem absoluten Tiefpunkt angekommen ist. Schon seit Monaten hatte sie keinen Sex mehr. FĂŒr ihre beste Freundin AmĂ©lie (Judith GodrĂšche) ist das definitiv ein unhaltbarer Zustand. Ein Mann muss her! Der ist in ihrem besten Freund Boris (Laurent Stocker) schon bald gefunden, doch dann kommts doch wieder anders.

Oder Achille (Intouchables-Liebling François Cluzet), ein charmanter Playboy der alten Schule. Als seine neue junge Nachbarin (FrĂ©dĂ©rique Bel) plötzlich in einem NegligĂ©e an seiner TĂŒr klingelt und ĂŒber die Möglichkeit einer AffĂ€re redet, ist Achille begeistert. Doch so einfach ist es mit seiner kapriziösen und sprunghaften Nachbarin nicht, die Achille in ein Wechselbad der GefĂŒhle stĂŒrzt.

Emmanuelle (Ariane Ascaride) wiederum verspĂŒrt einen nie gekannten sexuellen Appetit auf alle MĂ€nner, die sie trifft
 nur nicht auf ihren Ehemann Paul (Philippe Magnan). Dieses neue Verlangen lĂ€sst genau soviel Spielraum fĂŒr lustige Eskapaden offen wie die Geschichte rund um William (Gaspard Ulliel) und Vanessa (Élodie Navarre), die sich in einer offenen Beziehung testen wollen


Schauen Sie sich diesen Reigen amĂŒsanter Geschichten an. Auch Sie werden sich bestimmt wiedererkennen


 

REGIE:
Emmanuel Mouret
PRODUKTION:
Georges Bermann
Frédéric Niedermayer
CAST:
Emmanuel Mouret
Pascale Arbillot
Ariane Ascaride
Frédérique Bel
François Cluzet
Julie Depardieu
Judith GodrĂšche
DREHBUCH:
Emmanuel Mouret
KAMERA:
Laurent Desmet
SCHNITT:
Martial Salomon
TON:
Annabel Acquaviva
AUSSTATTUNG:
David Faivre

       
  L'oncle Charles
 
       
 

Ein Film von Étienne Chatiliez • Ein Rugby-Magnat, der ein Vermögen in Neuseeland damit verdient hat, will vor seinem Tod in Frankreich einen möglichen Erben ausfindig machen. Was so einfach klingt, stellt sich als weitaus komplizierter und hartnĂ€ckiger heraus als jeden Rugby-HĂŒne.

 

REGIE:
Étienne Chatiliez
CAST:
Alexandra Lamy
Eddy Mitchell
Thomas Solivéres
Arnaud Ducret
KAMERA:
Yves Angelo
SCHNITT:
Catherine Renault
TON:
Pierre André
MUSIK:
Jean-Michel Bernard

       
  Le challat de Tunis
 
       
 

Ein Film von Kaouther Ben Hania

 

REGIE:
Kaouther Ben Hania
PRODUKTION:
Julie Paratian
Habib Attia
CAST:
Mohamed Slim Bouchiha
Jallel Dridi
Moufida Dridi
NarimĂšne Saidane
DREHBUCH:
Kaouther Ben Hania
KAMERA:
Sofian El Fani
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Moez Cheikh
Margot Testemale
MUSIK:
Si Lemhaf
Benjamin Violet

       
  Le vent nous emportera
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2000]
       
 

Von Abbas Kiarostami • 'Wo ist das Haus meines Freundes?', 'Et la vie continue', 'A travers des oliviers', 'Le goĂ»t de la cerise': Kein Filmemacher des Nahen Ostens hat Europa die letzten Jahre dermassen in Bann gezogen wie der Iraner Abbas Kiarostami. Seine Filme, mit wenig Aufwand aber grosser Zuneigung zu Land und Leuten gedreht, feiern die BedĂ€chtigkeit und HumanitĂ€t. So auch LE VENT NOUS EMPORTERA, der neuste und bisher magischste Film Kiarostamis. In dessen Zentrum steht ein Gedicht von Forough Farrokhzad. Dieses, vorgetragen vom Farzad, dem Buben aus dem Dorf, und Behzad, dem Besucher aus Teheran, erzĂ€hlt von dunklen NĂ€chten und roten Monden, dem letzten Scheiden des Menschen... Die NĂ€chte allerdings hat Kiarostami in LE VENT NOUS EMPORTERA ausgelassen. Stattdessen gibts endlose Tage; die Reise des Ingenieurs Behzad und seiner Begleiter aus Teheran; grĂŒne Felder und gelbe HĂŒgel, BĂ€ume, sanfte Berge. Und dann das Dorf: Weiss, sich an den Hang schmiegend: Siah Dareh. Hinter dem blauen Fenster liegt die alte Madam Mamalek, krank, so dass sie das Essen verweigert. Immer wieder fragt Behzad nach Madam Mamalek. Er sei auf der Suche nach einem Schatz erzĂ€hlt er, mindestens einmal am Tag klingelt sein Handy und er fĂ€hrt mit dem Jeep auf den nĂ€chsten HĂŒgel um telefonieren zu können:

LE VENT NOUS EMPORTERA ist eine Ode ans Leben, die Natur und das Sterben - und eine kleine liebenswerte Satire ĂŒber die ganz normale Bizarrheit der heutigen Welt.

 

REGIE:
Abbas Kiarostami
PRODUKTION:
MK2 Productions
Abbas Kiarostami
CAST:
Behzad Dorani
Noghre Asadi
Roushan Karam Elmi
Bahman Ghobadi
Shahpour Ghobadi
Reihan Heidari
Masood Mansouri
Ali Reza Naderi
Frangis Rahsepar
Masoameh Salimi
Farzad Sohrabi
Lida Soltani
DREHBUCH:
Abbas Kiarostami
KAMERA:
Mahmoud Kalari
SCHNITT:
Abbas Kiarostami

       
  Living Out Loud
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

WachgekĂŒsst ... • Manchmal muss man sich von neuen Menschen ĂŒberraschen lassen - um neuen Lebensmut und ein neues Ziel zu finden. Die New Yorkerin Judith Nelson (Holly Hunter) steht vor den TrĂŒmmern ihrer Ehe als Gattin eines vermögenden Fifth Avenue-Arztes. Ihr Mann (Martin Donovan) hat sie wegen einer JĂŒngeren verlassen. Jetzt kĂ€mpft Judith mit der drĂŒckenden Stille in ihrer Luxus-Wohnung, einer Stille, die nur von Erinnerungen und frustrierenden GefĂŒhlen durchbrochen wird. Ein zufĂ€lliger, flĂŒchtiger Flirt mit einem Unbekannten lĂ€sst Judith die Welt mit neuen Augen sehen. Und weil sie wieder an das Leben glaubt, ignoriert sie soziale Schranken und lĂ€sst sie sich auf eine ungewöhnliche Freundschaft mit Pat (Danny DeVito), dem FahrstuhlfĂŒhrer ihres WohngebĂ€udes, ein. Auch Pat ist vom Leben gebeutelt und hegt TrĂ€ume, die weit jenseits seines unscheinbaren Jobs liegen. Judith und Pat fĂŒhlen sich wohl mit ihrer Freundschaft, die ihnen neue KrĂ€fte gibt. Doch Pat trĂ€umt von mehr ..

WACHGEKÜSST - (Living Out Loud) ist eine sanfte Komödie, die von Richard LaGravenese geschrieben und inszeniert wurde, dem Drehbuchautor von Filmen wie DER PFERDEFLÜSTERER, DIE BRÜCKEN AM FLUSS und KÖNIG DER FISCHER. Zwei Kurzgeschichten von Anton Tschechow dienten ihm dabei als Inspiration.

 

REGIE:
Richard LaGravenese
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Holly Hunter
Danny DeVito
Queen Latifah
Elias Koteas
Martin Donovan
Richard Schiff
Suzanne Shepherd
DREHBUCH:
Richard LaGravenese
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Jon Gregory
Lynzee Klingman
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  Maboroshi no hikari
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Ein kleines Fischerdorf in Japan. Am Horizont berĂŒhren sich die Unendlichkeiten von Himmel und Meer. Die HĂ€user sind um einen Ansatz von Bucht herum gruppiert, um einen Hafen, der mit einer von zwei Seiten her aufgeschĂŒtteten Mole dem grossen Wasser abgerungen wurde. Trutzig liegen die mehrzackigen Betonblöcke ineinander verkeilt. Alles ist an diesem Flecken Welt aufs Meer ausgerichtet, und gleichzeitig scheint das Meer sich in den Menschen, die da leben, zu spiegeln. Das Grosse findet sich im Kleinen wieder. Der 34jĂ€hrige Japaner Hirokazu Kore-eda gehört zur jungen Generation von Filmschaffenden in seiner Heimat. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Dokumentarfilmer fĂŒrs Fernsehen. So ist er auch aufs Thema seines ersten Spielfilms gestossen - oder mĂŒsste man doch besser sagen: auf den Ausgangspunkt zu seiner Meditation ĂŒber das Leben, ĂŒber die menschliche Existenz? «Ich habe 1991 einen Dokumentarfilm ĂŒber eine Frau gedreht», erklĂ€rte der junge Regisseur bei seinem Besuch in der Schweiz, «deren Mann sich 1990 das Leben genommen hatte. Er war in Umweltfragen engagiert und dennoch involviert in einen Quecksilberskandal, der in verschiedenen Gerichtsverfahren mĂŒndete. Irgendwann mochte er nicht mehr.» Und plötzlich war die Frau allein.

Auch nach der damaligen Filmarbeit hĂ€tte er weiter Kontakt mit der Witwe gehabt und sich vom Thema der «Trauer» nicht mehr trennen können, erzĂ€hlt Kore-eda. Er trug ihre Erfahrungen in einem Buch zusammen und stiess gleichzeitig auf eine literarische Vorlage, die eine vergleichbare Geschichte erzĂ€hlte. Dieses Buch trug den Titel «Maboroshi no hitari» (Das Licht der Illusion). Die persönliche Erfahrung mit der trauernden Frau und das literarische Werk wurden zum Point de depart fĂŒr Hirokazu Kore-eda erstes Spielfilmprojekt. Hier konnte es nicht mehr um eine Bestandsaufnahme an der OberflĂ€che gehen: Der Regisseur versuchte, das Unaussprechliche visuell umzusetzen. Dabei schien ihm «hitari», das Licht aus dem Buchtitel, zentral zu werden: ein eigentliches Leitmotiv. Er schuf mit Licht und Schatten einen Film zum Thema Trauer und weitet ĂŒber die Tonspur den Raum soweit, dass Widerhall entsteht.

Yumiko, eine 25jĂ€hrige Frau aus Osaka, heiratet mit Ikuo jenen Mann, den sie als Reinkarnation ihrer Grossmutter wahrnimmt. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als diese sich zum Sterben an den Ort ihrer Kindheit aufmachte, und Yumiko sie nicht aufhalten konnte. Zusammen mit Ikuo hat sie einen Sohn, der gerade drei Monate alt ist, als gemeldet wird, dass der Vater sich unter einen Vorortszug gestĂŒrzt hĂ€tte. ZurĂŒck bleibt ein Schuh und das Glöcklein, das die Frau ihrem Geliebten als SchlĂŒsselanhĂ€nger geschenkt hatte. Über die Vermittlung einer Nachbarin findet Yumiko fĂŒnf Jahre spĂ€ter einen anderen Mann, der seinerseits die Frau verloren hat und mit seiner kleinen Tochter in jenem Fischerdorf am Meer lebt. Kore-eda setzt diesen spĂ€rlichen Handlungsfaden in meditativ wirkende Bilder um, in denen die Menschen sich immer wieder in DurchgĂ€ngen befinden, aus dem Dunkeln auf ein Licht zustreben, wo eine Farbe dominiert: Das Blau. Einem Subplot gleich setzt er den Ton ein, schafft sowohl mit der Musik seines taiwanesischen Komponisten als auch mit ganz alltĂ€glichen GerĂ€uschen Raum. Wie das Licht im Bild scheint der Glocken-Klang im Ton eine Konstante zu schaffen und die Betrachtenden zu fĂŒhren.

Man kann Hirokazu Kore-edas filmische Sprache vergleichen mit Ă€lteren asiatischen Regisseuren, etwa in ihrer Beschaulichkeit mit dem Taiwanesen Hou Hsiao-hsien («Der Puppenmeister»). Gleichzeitig ist bei ihm aber auch eine japanische Tradition spĂŒrbar, die von Yasujiro Ozu vorgezeichnet ist, zumindest was den Umgang mit den Figuren einer Familie im Cadre des Bildes betrifft. Tief ist Kore-edas Kameraposition, auf der Augenhöhe des japanischen Sitzens (die auch der Augenhöhe des stehenden Kindes entspricht). Fix sind die meisten seiner Einstellungen, geprĂ€gt von architektonischen Elementen wie TĂŒren und Fenster, die die Bilder stets in sich noch einmal cadrieren. Aus alledem ergibt sich eine innere Ruhe, die dem Lot entspricht, das der Filmemacher in die Seele der Trauernden zu halten scheint.

Wie zeigt sich dieses visuelle ErzĂ€hlen? Yumi-ko hat ihren Geliebten verloren, an einem regnerischen Tag und somit doch nicht ganz aus heiterem Himmel. Sein Tod ist vorweggenommen, indem Kore-eda ihn einmal am Fuss des Bahndamms mit dem daherbrausenden Zug wettfahren lĂ€sst. Im Bild fĂ€hrt der Zug auf dem Bahndamm ĂŒber dem Radler auf der Strasse unten hinweg. Gleich mehrmals riskiert der Filmemacher die schwarze Leinwand, das Dunkel, das Teil des Lebens ist, das Dunkel, ohne das das Licht keine QualitĂ€t hĂ€tte. An jenem Tag, der Ikuos letzter werden sollte, folgt Yumiko ihm auf die Strasse, schaut ihm nach. In Einstellungen wie dieser wird spĂŒrbar, wie stark sich Kore-eda mit dem unvorbereiteten Abschiednehmen befasst hat, ist es doch gerade dieser letzte Blick auf eine geliebte Person, der den ZurĂŒckbleibenden nie mehr verlĂ€sst.

Die Frau aus der Stadt findet Halt im Dorf auf dem Land. Das ist fĂŒr den Filmer wohl weniger ein kritischer Ansatz als ein kĂŒnstlerischer: Hier lĂ€sst sich das Innen im Aussen spiegeln, lĂ€sst sich der jahrelange Prozess vom Hinaustreten aus dem Schatten, vom ZurĂŒckfinden ins Licht, von der Gefahr, einer leuchtenden Illusion nachzurennen, visuell stark umsetzen. Denn was gewesen ist, ist nie vorbei. Wenn Yumiko nun nach Osaka fĂ€hrt, so ist ihr Geliebter an all den Orten prĂ€sent, an denen sie gemeinsam lebten. Wenn hinter ihr in der Strasse eine Velofahrerin klingelt, so ist er, und sei es fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde, da. «Maboroshi no hikari» ist auch ein Film ĂŒber die PrĂ€senz der Absenz. Die grosse Kunst von Kore-eda ist es, dieses GefĂŒhl zu vermitteln, dieses Licht ins Dunkle der Trauer zu setzen. Es gibt eine ganze Reihe von SchlĂŒsselbildern, die fĂŒr sich allein stehen können, offen wie ein Haiku. Eine davon wĂ€re jene Einstellung Schienenbus, in der sich der Blick aus 180 Grad Fenster öffnet: Man steht still im Innern und draussen bewegt sich die Welt. Erst am Ende des Films spricht Yumiko am Meer die alles bewegende Frage aus: «Ich verstehe es einfach nicht, warum hat er sich umgebracht?» Und Tamio, ihr neuer Mann, sagt: «Das Meer kann dich in seinen Bann ziehen. FrĂŒher, als Vater noch Fischen ging, sah er einmal weit draussen auf dem Meer ein "Maboroshi" - ein Licht der Illusion. Etwas hat ihn dorthin gewinkt, sagte er. Und das kann jedem passieren.» Die beiden Figuren sind in diesem Moment zwei gespiegelte Schatten, und ihre Spiegelung im Wasser wirkt grösser als ihr realer Körper. «Bereit, geh den Abhang hinauf», sind die letzen Worte.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Naoe Gozu
CAST:
Takashi NaitĂŽ
Tadanobu Asano
Gohki Kashiyama
Naomi Watanabe
Midori Kiuchi
DREHBUCH:
Yoshihisa Ogita
Teru Miyamoto
KAMERA:
Masao Nakabori
SCHNITT:
Tomoyo Oshima
TON:
Hitoshi Tsurumaki
MUSIK:
Ming Chang Chen
AUSSTATTUNG:
KyĂŽko Heya
KOSTÜME:
Michiko Kitamura

       
  Madame Sata
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juni 2004]
       
 

Ein Film von Karim Ainouz • Ein legendĂ€rer Krimineller, stolz auf seine HomosexualitĂ€t, Kabarettstar und leidenschaftlicher Liebhaber. Hingebungsvoller Vater von sieben Adoptivkindern. Heiliger oder Teufel? Das ist MADAME SATA.

Geboren als Sklave in den Elendsgebieten von Nordbrasilien und von seiner Mutter mit sieben verkauft, geht er seinen GeschÀften in den dunklen Strassen von Lapa, Rio de Janeiro nach, die Rasierklinge, scharf genug eine Kehle zu durchtrennen, immer in der Hosentasche...

Regisseur Karim Aïnouz gelang ein aussergewöhnliche packendes Portrait eines Menschenlebens voller Triumphe und Tragödien

 

REGIE:
Karim Ainouz
PRODUKTION:
Marc Beauchamps
Isabel Diegues
Vincent Maraval
Donald Ranvaud
Juliette Renaud
Dominique Welinski
CAST:
LĂĄzaro Ramos
Marcelia Cartaxo
Flavio Bauraqui
Fellipe Marques
Emiliano Queiroz
Renata Sorrah
Giovana Barbosa
DREHBUCH:
Karim Ainouz
Marcelo Gomes
SĂ©rgio Machado
KAMERA:
Walter Carvalho
SCHNITT:
Isabela Monteiro de Castro
TON:
Waldir Xavier
MUSIK:
Sacha Amback
Marcos Suzano
AUSSTATTUNG:
Marcos Pedroso
KOSTÜME:
Rita Murtinho

       
  Man on the Moon
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2000]
       
 

Hallo, mein Name ist Andy, und das ist meine Filmbesprechung... • Andy Kaufman (JIM CARREY) ist der Mondmann.

In den 70er Jahren ist er Amerikas beliebtester und gleichzeitig der am meisten gehasste Komödiant, weil das Publikum nie weiss, was es von ihm erwarten kann.

Tritt er als Elvis-Imitator auf? Wird er mit lustigen Akzenten sprechen? Mit Frauen RingkĂ€mpfe bestreiten? Oder nur aus 'Der grosse Gatsby' vorlesen? Oder gar als Lounge-SĂ€nger Tony Clifton die BĂŒhne betreten und mit Beleidigungen und UnflĂ€tigkeiten um sich werfen. Nicht einmal Andys Freunde wissen, was er gerade wieder ausheckt, wo Spass endet und Ernst beginnt.

Nur eines steht fest. Es wird niemals langweilig sein - nicht einmal, als Andy tödlich erkrankt. Denn jetzt kann der Mondmann seinen höchsten Trumpf ausspielen...

Nach THE PEOPLE VS. LARRY FLYNT erweckt der zweifache Oscar PreistrÀger und Meisterregisseur Milos Forman (ONE FLEW OVER THE CUCKOO'S NEST, AMADEUS) erneut eine lkone der 70er Jahre zu pulsierendem Leben. In der Filmbiografie des genialen Komödianten Andy

Kaufman, der sich Zeit seines Lebens nie in die Karten schauen liess und dem Publikum nie das gab, was es erwartete, lĂ€uft Superstar Jim Carrey nach THE TRUMAN SHOW - und unterstĂŒtzt von Danny DeVito, Courtney Love und Paul Giamatti - erneut zu fulminanter Hochform auf, die ihn zueinem der Topkandidaten fĂŒr die kommende Oscar-Verleihung machen. Vom Unterhaltungsmaaazin Entertainment Weekly wurde die vor Enthusiasmus und SpitzbĂŒbigkeit ĂŒberschĂ€umende Ode auf die befreiende Wirkung hemmungsloser Anarchie bereits zum Film des Jahres gewĂ€hlt. Jetzt ist es höchste Zeit, dass auch Sie eine der unglaublichsten Persönlichkeiten des letzten Jahrhunderts kennenlernen...

 

REGIE:
Milos Forman
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Jim Carrey
Danny DeVito
Courtney Love
Paul Giamatti
Tony Clifton
DREHBUCH:
Scott Alexander
Larry Karaszewski
KAMERA:
Anastas N. Michos
SCHNITT:
Christopher Tellefsen
Lynzee Klingman
AUSSTATTUNG:
Patrizia von Brandenstein

       
  MĂ€nnersache
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2009]
       
 

Zwei Freunde, eine Frau - und die ist das Problem • TagsĂŒber arbeitet Paul (MARIO BARTH) in einer Berliner Zoohandlung und abends an seiner Karriere als Komiker. Zugegeben, seine Auftritte laufen mies
 bis Paul anfĂ€ngt, Witze ĂŒber seinen besten Freund Hotte (DIETER TAPPERT) und dessen Freundin Susi (ANJA KLING) zu reissen. Auf einmal lĂ€uft es auf der BĂŒhne: Pauls Gags ĂŒber Hottes Beziehungsgeschichten, nicht enden wollende Shopping-Orgien von Susi und den PĂ€rchen-Kaffeeklatsch bei den Schwiegereltern sind ein Renner. Das Publikum tobt. Hotte und Susi auch. Und auf einmal steht Paul vor der schwersten Entscheidung seines Lebens: Verzichtet er auf die grosse Komikerkarriere? Oder bleibt er bei seinem neuen Erfolgsrezept – und setzt eine echte MĂ€nnerfreundschaft aufs Spiel
?

 

REGIE:
Gernot Roll
PRODUKTION:
Oliver Berben
CAST:
Mario Barth
Dieter Tappert
Michael Gwisdek
Anja Kling
DREHBUCH:
Mario Barth
Dieter Tappert
KAMERA:
Gernot Roll
SCHNITT:
Carsten Eder
TON:
Christian Conrad
KOSTÜME:
Richard Olaf Zintel

       
  Maps to the Stars
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von David Cronenberg • Stellen Sie sich vor: Mia Wasikowska kommt nach Los Angeles, steigt zu Robert Pattinson in die Limousine, lĂ€sst sich von ihm auf Sightseeing Tour durch Beverly Hills chauffieren: Klingt cool. Ist cool. Weil Wasikowska («Tracks») die lĂ€ssigste Schauspielerin ihrer Generation ist. Und Pattinson («Bel Ami») der ziemlich sexiest young man alive. Darum geht es in MAPS TO THE STARS: Um die Stars von Hollywood. Um ihre Egozentrik und Gier nach Ruhm.
Moore, grossartig wie immer, wurde in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Im Zentrum steht die Familie Weiss, mittendrin im ganz normalen Hollywood-Wahnsinn:
Vater Stafford (John Cusack) ist Psychoanalytiker und Motivationstrainer, der ein Vermögen mit Selbsthilfe-Anleitungen verdient hat und Stars betreut. Seine neueste Patientin ist die egozentrische und nach Ruhm gierende Schauspielerin Havana Segrand (Julianne Moore). Segrand trÀumt davon, ein Remake des Films zu drehen, der ihre inzwischen verstorbene Mutter zum Star machte - und wird nachts von Visionen der Toten heimgesucht
Mutter Christina (Olivia Williams) kĂŒmmert sich hauptsĂ€chlich um die Karriere des 13-jĂ€hrigen Sohnes Benjie, einem Kinderstar, der kĂŒrzlich aus einem Drogenentzugsprogramm entlassen wurde.
Das Geheimnis der Familie ist Tochter Agatha (Mia Wasikowska), die erst vor kurzem aus einer Heilanstalt entlassen wurde und wieder zurĂŒck in der Stadt ist. Sie freundet sich mit dem Limousinenfahrer und erfolglosen Jungschauspieler Jerome Fontana (Robert Pattinson) an, der sich als Drehbuchautor in Hollywood einen Namen machen möchte an.
Die RĂŒckkehr von Agahta löst eine explosive Kettenreaktion aus, und so bröckelt langsam die saubere, glatte Fassade der Familie. Ob alle Charaktere in diesem Drama zu Ruhm und Erfolg gelangen?


Die raue Schönheit von Bruce Wagners Los Angeles in Verbindung mit David Cronenbergs unangefochtenen RegiekĂŒnsten und einem brillanten Cast.
Mit MAPS TO THE STARS ist Cronenberg eine toll verrĂŒckte Satire geglĂŒckt, die zugleich ein packender Psychothriller ĂŒber Hollywood des 21. Jahrhunderts ist. Diese abgehoben-homogoene Gesellschaft, in der Ruhm und Bekanntheit alles bedeuten – selbst wenn man dafĂŒr seine Seele verkauft. Grossartig gespielt, dĂŒster und auf diabolische Weise amĂŒsant.

 

REGIE:
David Cronenberg
PRODUKTION:
SaĂŻd Ben SaĂŻd
Martin Katz
Michel Merkt
CAST:
Julianne Moore
Robert Pattinson
Mia Wasikowska
Carrie Fisher
John Cusack
Olivia Williams
Sarah Gadon
Niamh Wilson
DREHBUCH:
Bruce Wagner
KAMERA:
Peter Suschitzky
SCHNITT:
Ronald Sanders
TON:
Andy Malcolm
AUSSTATTUNG:
Carol Spier

       
  Maquinaria Panamericana
 
       
 

Ein Film von JoaquĂ­n del Paso • In der Maschinenfabrik „Maquinaria Panamericana“ klingeln stĂ€ndig Telefone, aber das interessiert niemanden. Ohnehin ist dies vielmehr ein Ort zum Schwatzen, fĂŒr den Austausch von Katzenbildern oder ein Nickerchen zwischendurch. Zum Teufel mit ProduktivitĂ€t und Effizienz – schliesslich sind die GehĂ€lter Ende Monat auf dem Konto. Doch dann stirbt eines Tages Don Alejandro, der gutmĂŒtige Patron – und mit ihm die Illusion eines sorgenfreien Lebens. HaarstrĂ€ubende Satire auf eine (mexikanische) Gesellschaft, die die Augen vor der RealitĂ€t verschliesst, solange noch eine Party gefeiert werden kann.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
JoaquĂ­n del Paso
PRODUKTION:
JoaquĂ­n del Paso
Susana Bernal
Jaime Romandia
CAST:
Javier Zaragoza
Ramiro Orozco
Irene Ramirez
Edmundo Mosqueira
Delfino Lopez
DREHBUCH:
JoaquĂ­n del Paso
Lucy Pawlak
KAMERA:
Fredrik Olsson
SCHNITT:
RaĂșl Barreras
TON:
Santiago Arroyo
MUSIK:
Christian Paris
AUSSTATTUNG:
Paulina SĂĄnchez
KOSTÜME:
Yupanqui Ramos

       
  Maria Full of Grace
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 2004]
       
 

Based on 1'000 true stories. • Catalina Sandino Moreno spielt die hĂŒbsche 17-jĂ€hrige Maria, die sehnlichst ihrem Dasein als Arbeiterin auf einer Rosenplantage in Kolumbien, ihrem antriebslosen Freund (Guerrero) und der erstickenden hĂ€uslichen Armut entfliehen möchte.

In einem Wutanfall kĂŒndigt sie ihren Job. Zudem stellt sie fest, dass sie schwanger ist. Maria möchte nach BogotĂĄ, um dort als HausmĂ€dchen zu arbeiten, doch eine Partybekanntschaft (Toro) schleppt sie zu einem Drogenboss (Gomez), der ihr fĂŒr einen Kuriertrip nach New York das grosse Geld verspricht. Maria lĂ€sst sich auf das GeschĂ€ft ein.

Der Auftrag klingt einfach, ein paar "Filmrollen" schlucken, nach New York fliegen, sie hinten wieder ausscheiden und 100 Dollar pro Rolle kassieren. In Kolumbien ist dies die Verheissung finanzieller UnabhÀngigkeit.

Maria schluckt 62 Kugeln, offensichtlich Heroin. Lucy (Lopez), eine abgehÀrtete Kurierin, mit der sich Maria anfreundet, erklÀrt ihr, wie man die Kugeln schluckt, ohne sie zu zerstören. Sollte sich eine im Magen öffnen, bedeutet das den sicheren Tod.

Auf dem Flug von BogotĂĄ nach New York sitzen neben Maria noch drei andere Frauen mit DrogenpĂ€ckchen im Magen - ihre beste Freundin Blanca (Vega), die sich ebenfalls auf das GeschĂ€ft eingelassen hat, Lucy und eine weitere Frau. Die Nerven aufreibenden Szenen im Flugzeug, wo Lucy von Übelkeit gepackt wird und Maria zwei Kugeln erneut schlucken muss, geben den Ton fĂŒr den restlichen Film vor. Vier Frauen in einer Welt körperlicher und strafrechtlicher Gefahren, wo Haft und Tod lauern.

Mithilfe einer natĂŒrlich agierenden, jungen Truppe schafft es Marston, die Klischees sicher zu umschiffen, in die selbst ein Steven Soderbergh in seinem thematisch verwandten Film "Traffic" geriet. Aber wie im Falle von "Traffic" ist die Geschichte der in den Drogenhandel Involvierten ungewöhnlich, erschreckend und ergreifend zugleich. Aufgepasst: Diesen Film muss man gesehen haben.

 

REGIE:
Joshua Marston
PRODUKTION:
Paul S. Mezey
CAST:
Catalina Sandino Moreno
Guilied Lopez
Patricia Rae
Orlando Tobon
John Álex Toro
Yenny Paola Vega
DREHBUCH:
Joshua Marston
KAMERA:
Jim Denault
SCHNITT:
Lee Percy
TON:
Philip Stockton
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman

       
  Marie-Jo et ses deux amours
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Robert GuĂ©diguian • An einem sonnigen Sommertag am Meer setzt Marie-Jo die Klinge eines Schweizer Armeemessers ans Handgelenk. Sie liebt ihren Mann Daniel, aber sie liebt auch Marco, ihren Liebhaber.

Unverstanden und mit ihren BedĂŒrfnissen allein gelassen schlingert Marie-Jo zwischen GlĂŒcksmomenten und tiefer Misere. Schliesslich verlĂ€sst sie Mann und Tochter, um mit Marco zusammen zu ziehen.

Alle drei wissen sie, dass es keinen Ausweg gibt.

 

REGIE:
Robert Guédiguian
PRODUKTION:
Robert Guédiguian
CAST:
Ariane Ascaride
Jean-Pierre Darroussin
GĂ©rard Meylan
Julie-Marie Parmentier
Jacques Boudet
Yann Trégouët
Frédérique Bonnal
DREHBUCH:
Robert Guédiguian
KAMERA:
Renato Berta
SCHNITT:
Bernard Sasia
TON:
Laurent Lafran
AUSSTATTUNG:
Michel Vandestien
KOSTÜME:
Catherine Keller

       
  Metropolitan Opera: Carmen
  [demnächst im Kino - Release: 02. Februar 2019]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Erster Akt
Sevilla um 1830. Auf einem Platz vor einer Tabakfabrik beobachten die Soldaten die Passanten. Unter ihnen ist das BauernmĂ€dchen MicaĂ«la, das nach einem Offizier namens Don JosĂ© sucht. Der Unteroffizier Morales sagt ihr, dass er bald kommen werde, wenn die Wache abgelöst werde. Die Soldaten versuchen mit MicaĂ«la zu flirten, aber sie lĂ€uft davon. Die Wachablösung nĂ€hert sich unter der FĂŒhrung von Leutnant Zuniga, und Morales erzĂ€hlt JosĂ©, dass ein MĂ€dchen nach ihm gefragt habe. Als die Fabrik-Sirene erschallt, versammeln sich die MĂ€nner Sevillas, um die Frauen anzuschauen, die von ihrer Mittagspause zurĂŒckkommen – vor allem ihre Favoritin, die Zigeunerin Carmen. Sie erzĂ€hlt ihren Verehrern, dass die Liebe keinerlei Gesetzen gehorche („L’amour est un oiseau rebelle“). Nur ein Mann schenkt ihr Beachtung: Don JosĂ©. Carmen wirft ihm kokettierend eine Blume zu, und die MĂ€dchen kehren in die Fabrik zurĂŒck.
JosĂ© hebt die Blume auf. MicaĂ«la kommt zurĂŒck und bringt ihm einen Brief – und einen Kuss – von JosĂ©s Mutter (Duett: „Parle-moi de ma mĂšre“). Als er beginnt, den Brief zu lesen, lĂ€sst MicaĂ«la ihn allein. Er ist dabei, die Blume wegzuwerfen, als in der Fabrik ein Streit zwischen Carmen und einem anderen MĂ€dchen ausbricht. Zuniga schickt JosĂ©, um die Zigeunerin herauszuholen. Carmen weigert sich, Zunigas Fragen zu beantworten, und JosĂ© wird abkommandiert, sie ins GefĂ€ngnis zu eskortieren. Als sie mit ihm allein ist, verfĂŒhrt sie ihn mit dem Versprechen eines Stelldicheins in der Taverne von Lillas Pastia („PrĂšs des remparts de SĂ©ville“). Fasziniert stimmt JosĂ© zu, sie entkommen zu lassen. Als sie sich auf den Weg zum GefĂ€ngnis machen, entkommt Carmen und Don JosĂ© wird verhaftet.
Zweiter Akt
Carmen und ihre Freundinnen Frasquita und Mercedes unterhalten die GĂ€ste in Lillas Pastias Taverne („Les tringles des sistres tintaient“). Zuniga erzĂ€hlt Carmen, dass JosĂ© gerade aus dem GefĂ€ngnis entlassen wurde. Der StierkĂ€mpfer Escamillo kommt herein und brĂŒstet sich mit den Freuden seines Berufes, vor allem denjenigen, die mit den Frauen zu tun haben („Votre toast, je peux vous le rendre“). Er flirtet mit Carmen, aber sie spielt die Spröde.
Als die GĂ€ste der Taverne sich mit Escamillo verabschieden, erklĂ€ren die Schmuggler DancaĂŻre und Remendado den Frauen ihre neusten PlĂ€ne (Quintett: „Nous avons en tĂȘte une affaire“). Frasquita und Mercedes sind bereit, ihnen zu helfen, aber Carmen weigert sich, weil sie sich verliebt hat. In der Ferne hört man JosĂ© singen, und die Schmuggler ziehen sich zurĂŒck. Carmen macht JosĂ© eifersĂŒchtig, indem sie ihm erzĂ€hlt, sie habe mit Zuniga getanzt. Er macht ihr eine LiebeserklĂ€rung, aber als die Signalhörner ertönen, sagt er, er mĂŒsse in die Kaserne zurĂŒck. Carmen macht sich ĂŒber ihn lustig und wirft ihm vor, sie nicht zu lieben. Um das Gegenteil zu beweisen, zeigt er ihr die Blume, die sie ihm zugeworfen hatte, und gesteht, wie ihr schwindender Duft seine Liebe wĂ€hrend der Wochen im GefĂ€ngnis bestĂ€rkt habe („La fleur que tu m’avais jetĂ©e“). Sie lĂ€sst sich nicht beeindrucken: Wenn er sie wirklich lieben wĂŒrde, wĂŒrde er desertieren und mit ihr ein freies Leben in den Bergen beginnen. JosĂ© weigert sich, und Carmen schickt ihn fort. Zuniga platzt herein, und in einem Anfall von wĂŒtender Eifersucht zieht JosĂ© sein Schwert gegen ihn. Die Schmuggler kehren zurĂŒck und entwaffnen Zuniga. Nun hat JosĂ© keine andere Wahl als zu desertieren und sich den Schmugglern anzuschliessen.
Dritter Akt
Die Schmuggler ruhen sich in ihrem Versteck in den Bergen aus. Carmen und JosĂ© streiten sich. Sie gibt zu, dass ihre Liebe zu ihm mehr und mehr verblasst, und rĂ€t ihm, zu seiner Mutter zurĂŒckzukehren. Als die Frauen die Karten nach dem Schicksal befragen, sehen Frasquita und Mercedes fĂŒr sich selbst Liebe und GlĂŒck, Carmen aber sagen die Karten den Tod voraus – ihren eigenen und JosĂ©s („En vain pour Ă©viter les rĂ©ponses amĂšres“). Ein Schuss erklingt, und sie versteckt sich. JosĂ© hat auf einen Eindringling geschossen, der sich als Escamillo herausstellt. Er sagt JosĂ©, dass er gekommen ist, um Carmen zu finden, und erwĂ€hnt ihren vorigen Geliebten, einen Soldaten, der desertiert sei, um bei ihr zu sein. JosĂ© enthĂŒllt seine IdentitĂ€t, und die beiden kĂ€mpfen. Die zurĂŒckkehrenden Schmuggler trennen sie, und Escamillo lĂ€dt alle Anwesenden, besonders Carmen, zu seinem nĂ€chsten Kampf in Sevilla ein. Escamillo geht, und MicaĂ«la tritt auf. Sie fleht JosĂ© an, nach Hause zurĂŒckzukehren. Er stimmt erst zu, als sie ihm sagt, dass seine Mutter im Sterben liege. Er versichert Carmen, dass sie sich wiedersehen werden, und geht mit MicaĂ«la.
Vierter Akt
Sevilla. Die Menge bejubelt die StierkĂ€mpfer, als sie die Arena betreten. Carmen geht an Escamillos Arm, und Frasquita und Mercedes warnen sie, dass JosĂ© in der Menge sei. Sie sagt ihnen, dass sie sich nicht fĂŒrchte, und wartet, wĂ€hrend die Menge in die Arena strömt. JosĂ© erscheint und fleht Carmen an, die Vergangenheit zu vergessen und mit ihm ein neues Leben anzufangen, aber sie sagt ihm ruhig, dass ihre AffĂ€re vorbei sei (Duett: „C’est toi! – C’est moi!“) und wendet sich zum Eingang. Als JosĂ© ihr den Weg versperrt, wird sie endlich wĂŒtend und wirft ihm den Ring zu FĂŒssen, den er ihr geschenkt hatte. JosĂ© ersticht sie und ergibt sich der zusammenströmenden Menschenmenge.

 

REGIE:
Richard Eyre
Christopher Wheeldon
MUSIK:
Georges Bizet
AUSSTATTUNG:
Rob Howell
KOSTÜME:
Rob Howell

       
  Metropolitan Opera: Cavalleria Risticana & Pagliacci
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. April 2015]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Der Ostermorgen bricht in einem sizilianischen Dorf an. In der Ferne hört man Turiddu von Lola singen, der Frau des reichen Fuhrmannes Alfio (“O Lola, bianca come fior di spino”). Dorfbewohner und Feldarbeiter kommen und gehen auf der Piazza. Santuzza nĂ€hert sich der Schenke von Mamma Lucia auf der Suche nach deren Sohn Turiddu; die alte Frau sagt, er sei fort, um Wein zu kaufen. Alfio kommt mit seinen Freunden hinzu und brĂŒstet sich mit seinen Pferden – und mit seiner neuen Frau Lola (“Il cavallo scalpita”). Er geht, wĂ€hrend die Dorfbewohner in einer Prozession zur Messe ziehen. Santuzza, die sich weigert, die Kirche zu betreten, bleibt zurĂŒck, um Mamma Lucia zu erzĂ€hlen, dass Turiddu sie verlassen hat, um bei seiner alten Flamme Lola zu sein (“Voi lo sapete”). Die alte Frau geht zur Messe, und Santuzza konfrontiert Turiddu (“Tu qui, Santuzza?”). Lola schlendert herbei und provoziert mit ihrer frechen Arroganz Santuzzas Zorn. Lola betritt die Kirche, und Santuzza fĂ€ngt wieder an ihn anzuflehen, aber Turiddu weigert sich zuzuhören. Er stösst sie zu Boden und rennt in die Kirche. Santuzza verflucht ihn. Als Alfio erscheint, enthĂŒllt sie ihm, dass seine Frau ihn betrĂŒge. Alfio schwört Rache und eilt davon, gefolgt von Santuzza, die nun ein schlechtes Gewissen hat.

INTERMEZZO Die Dorfbewohner kommen aus der Kirche und stimmen gemeinsam mit Turiddu ein Trinklied an (“Viva il vino spumeggiante”), aber die Atmosphere wird plötzlich angespannt, als Alfio auftaucht, Turiddu beleidigt und ihn zu einem Messerkampf herausfordert. Turiddu gesteht seine Schuld, ist aber zu dem Kampf bereit, sowohl wegen Santuzza wie auch seiner Ehre. Als er mit seiner Mutter allein ist, dankt er ihr fĂŒr den Wein und bittet sie, sich um Santuzza zu kĂŒmmern, falls er nicht zurĂŒckkehrt (“Mamma, quel vino”). Mamma Lucia wartet angsterfĂŒllt auf der Piazza, wĂ€hrend in der Ferne Schreie erklingen. Eine Frau stĂŒrzt herbei und schreit, dass Turiddu getötet worden ist.

Pagliacci

PROLOG. Vor dem Beginn der Oper tritt der Clown Tonio vor den Vorhang (“Si puĂČ?”) und verkĂŒndet, dass der Autor eine wahre Geschichte geschrieben habe und dass Schauspieler und Clowns dieselben Freuden und Sorgen haben wie andere Menschen.

ERSTER AKT. Die Bewohner eines Dorfes in Kalabrien versammeln sich um eine kleine Theatertruppe, die gerade angekommen ist. Canio, der AnfĂŒhrer der Schauspieler, beschreibt die Vorstellung des kommenden Abends (“Un grande spettacolo”). Als einer der Dorfbewohner andeutet, dass Tonio heimlich Canios Frau Nedda umwirbt, warnt Canio, dass er keinerlei AnnĂ€herung ausserhalb der BĂŒhne dulden wird (“Un tal gioco”). Die Vesperglocken rufen die Frauen in die Kirche und die MĂ€nner in die Schenke, und Nedda bleibt allein zurĂŒck. Verstört von der Eifersucht ihres Mannes, wĂŒnscht sie sich die Freiheit der Vögel (“Stridono lassĂč”). Tonio versucht, sie mit Gewalt zu verfĂŒhren. Sie stösst ihn zurĂŒck, und er schwört Rache. TatsĂ€chlich aber hat Nedda einen Liebhaber – Silvio, der nun auftritt und sie davon ĂŒberzeugt, nach der Vorstellung am Abend mit ihm fortzulaufen (“E allor perchù”). Tonio hört dies und eilt davon, um Canio davon zu berichten. Der eifersĂŒchtige Ehemann ĂŒberrascht das PĂ€rchen, aber Silvio entkommt, bevor Canio ihn erkennen kann. Nedda weigert sich sogar, seinen Namen zu verraten, als er sie mit einem Messer bedroht. Beppe, ein anderer Clown, hĂ€lt Canio von weiteren GewalttĂ€tigkeiten zurĂŒck, und Tonio rĂ€t ihm, bis zur Abendvorstellung zu warten, um Neddas Liebhaber zu erwischen. Canio bleibt allein zurĂŒck und reflektiert voller Bitterkeit darĂŒber, dass er den Clown spielen muss, wĂ€hrend sein Herz bricht (“Vesti la giubba”).

ZWEITER AKT. Die Dorfbewohner, unter ihnen Silvio, versammeln sich, um der Vorstellung der Commedia dell’arte beizuwohnen. Harlequin (von Beppe gespielt) bringt Columbina (Nedda) ein StĂ€ndchen und schickt ihren tollpatschigen Diener Taddeo (Tonio) fort. Die zwei Liebenden speisen zusammen und planen dabei, Columbinas Ehemann Pagliaccio (Canio) zu vergiften, der bald darauf zurĂŒckkehrt. Harlequin stiehlt sich davon. Mit spitzer Bösartigkeit versichert Taddeo Pagliaccio, dass seine Frau unschuldig sei, was Canios Eifersucht weckt. Er vergisst das Schauspiel und verlangt von Nedda, ihm den Namen ihres Liebhabers zu nennen (“No, Pagliaccio non son”). Sie versucht, das Schauspiel fortzusetzen, und das Publikum ist begeistert von soviel Realismus. In blinder Wut ersticht Canio Nedda und dann auch Silvio, der herbeistĂŒrzt, um ihr zu helfen. Tonio verkĂŒndet den entsetzten Dorfbewohnern, dass die Komödie aus sei.

 

REGIE:
David McVicar
Moritz Junge
PRODUKTION:
David McVicar
MUSIK:
Pietro Mascagni
Ruggero Leoncavallo
AUSSTATTUNG:
Rae Smith
KOSTÜME:
Moritz Junge

       
  Metropolitan Opera: Die Zauberflöte
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2017]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Erster Akt

Drei Hofdamen der Königin der Nacht retten den in Ohnmacht gefallenen Prinzen Tamino vor einer Riesenschlange. Als sie davoneilen, um der Königin davon zu berichten, hĂŒpft der VogelfĂ€nger Papageno herbei und brĂŒstet sich gegenĂŒber Tamino, dass er die Schlange erlegt habe. Die Damen kehren zurĂŒck und schenken Tamino ein Bildnis der Tochter der Königin, Pamina, von der sie behaupten, dass sie eine Gefangene des bösen Sarastro sei. Papageno verschliessen sie den Mund mit einem VorhĂ€ngeschloss, um ihn fĂŒr seine LĂŒge zu bestrafen. Tamino verliebt sich auf der Stelle in Paminas Gesicht auf dem PortrĂ€t („Dies Bildnis“). Die Königin erscheint unter Donnerhall und beklagt den Verlust ihrer Tochter; sie beauftragt Tamino, Pamina zu retten („Zum Leiden bin ich auserkoren“). Die Damen schenken Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein magisches Glockenspiel, um sie zu beschĂŒtzen, und ernennen drei Knaben zu ihren Begleitern.
Sarastros Sklave Monostatos bedrĂ€ngt Pamina, wird aber von Papageno und seinem Federkleid abgeschreckt. Dieser berichtet Pamina von Taminos Liebe und von seinem Entschluss, sie zu retten („Bei MĂ€nnern“).
Am Tempel des Sarastro angekommen, erfĂ€hrt Tamino von einem Hohepriester, dass es die Königin der Nacht selbst und nicht Sarastro ist, der böse ist. Als er erfĂ€hrt, dass Pamina in Sicherheit ist, verzaubert er mit seiner Flöte die Tiere und eilt dem Klang von Papagenos Glockenspiel nach. Monostatos und seine Schergen verfolgen Papageno und Pamino, werden aber von Papagenos Glockenspiel verzaubert. Sarastro erscheint mit seinem Gefolge, verspricht Pamina, dass sie eines Tages frei sein werde, und bestraft Monostatos. Pamina ist vom Anblick Taminos entzĂŒckt, der mit Papageno in den Tempel gefĂŒhrt wird.


Zweiter Akt
Sarastro teilt seinen Priestern mit, dass Tamino sich dem Initiationsritus unterziehen wird („O Isis und Osiris“). Nachdem er ein SchweigegelĂŒbde abgelegt hat, widersteht Tamino den Verlockungen der Damen der Königin, wĂ€hrend diese ein leichtes Spiel damit haben, Papageno vom Kurs der Tugend abzubringen.
Die Königin der Nacht entlĂ€sst Monostatos, den sie dabei ertappt, wie er die schlafende Pamina kĂŒsst, und ĂŒbergibt ihrer Tochter einen Dolch, mit dem sie Sarastro ermorden soll („Der Hölle Rache“). Die weinende Pamina wird von Sarastro entdeckt und getröstet („In diesen heil’gen Hallen“).
Der Gourmand Papageno hat seinen neuen Schwur zu Fasten gebrochen, und er kokettiert mit einer lustigen Alten, die verschwindet, als er sie nach ihrem Namen fragt. Tamino dagegen bleibt standfest und bricht Paminas fast das Herz: Sie kann sein Schweigen nicht verstehen („Ach, ich fĂŒhl’s“).
Die Priester informieren Tamino, dass er nur noch zwei PrĂŒfungen zu bestehen hat. Papageno, der seinen Schwur gebrochen hat, wird von den PrĂŒfungen ausgeschlossen, aber nachdem er um eine liebe GefĂ€hrtin gebeten hat („Ein MĂ€dchen oder Weibchen“) gibt er sich mit der Alten zufrieden. Als er ihr verspricht, treu zu sein, verwandelt sie sich in eine junge Papagena, verschwindet aber bald darauf wieder.
Nachdem die drei Knaben Pamina vor einem Selbstmord bewahrt haben, findet diese Tamino wieder und wandelt mit ihm durch die PrĂŒfungen des Wassers und des Feuers, wobei sie die Zauberflöte beschĂŒtzt.
Papageno wird ebenfalls von den Knaben von einem Selbstmordversuch abgehalten, die ihn daran erinnern, dass er das GlĂŒck finden wird, wenn er sein Glockenspiel erklingen lĂ€sst. Als er dies tut, erscheint Papagena, und die zwei planen ihre Zukunft und ziehen gemeinsam in ein Vogelnest.
Die Königin der Nacht, ihre drei Damen und Monostatos greifen den Tempel an, werden aber besiegt und verbannt. Sarastro gesellt sich zu Pamina und Tamino, wÀhrend die Menge Isis und Osiris besingt und den Triumph von Mut, Tugend und Weisheit bejubelt.

 

REGIE:
James Levine
CAST:
Golda Schultz
Kathryn Lewek
Charles Castronovo
Markus Werba
René Pape
MUSIK:
Wolfgang Amadeus Mozart

       
  Metropolitan Opera: The Exterminating Angel
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2017]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Die SchiffbrĂŒchigen von der Strasse der Vorsehung: Der Titel, den Luis Buñuels 1962 in Mexiko gedrehter Film El ĂĄngel exterminador (wörtlich: „der Vernichtungsengel“) ursprĂŒnglich tragen sollte, bezeichnet die Protagonisten mit einer eindringlichen Metapher. Die „SchiffbrĂŒchigen“ sind eine Schar von distinguierten Damen und Herren, die nach einer OpernauffĂŒhrung der Einladung zu einem exklusiven Diner gefolgt sind. Das Floss, auf dem sie von der Aussenwelt abgeschnitten treiben, ist der Salon in der luxuriösen Villa des Gastgebers Edmundo de Nobile. Land ist ĂŒberall in Sicht, die TĂŒr zum angrenzenden Raum steht offen; doch obwohl keinerlei Hindernisse zu erkennen sind, ist niemand dazu fĂ€hig, die Schwelle zu ĂŒberschreiten. Buñuel, dem es stets zuwider war, seine Werke durch Worte zu erlĂ€utern, bemerkte in typischer Lakonik: „Was ich in dem Film sehe, ist, dass eine Gruppe von Leuten nicht tun kann, was sie möchte: ein Zimmer verlassen – es ist die unerklĂ€rliche Unmöglichkeit, eine ganz einfache Lust zu befriedigen. Das gibt es oft in meinen Filmen.“ Und dennoch: Wie kommt es zu dieser mysteriösen UnfĂ€higkeit? Und wessen „Opfer“ sind diese Leute?

Alles beginnt scheinbar normal, mit den vertrauten Ritualen, mit denen die elitĂ€re Gesellschaft sich gerne selbst bestĂ€tigt. Aber irgendetwas stimmt nicht: So finden manche Rituale zweimal statt, so als wĂŒrden sie sich verselbststĂ€ndigen – etwa der Einzug der GĂ€ste oder der Toast auf die OpernsĂ€ngerin –, und unter der lĂ€chelnden OberflĂ€che der gepflegt-unverbindlichen Konversation lauern irrationale Impulse, die die Grenzen der Etikette, der Vertraulichkeit und der Scham immer wieder verletzen. Diese beunruhigenden, doch letztlich harmlosen Fauxpas weichen Kontrollverlusten bedrohlicherer Natur, als die GĂ€ste zu Eingeschlossenen, zu Gefangenen des Salons werden. Zunehmend zurĂŒckgeworfen auf die blosse Sicherung des eigenen Überlebens zerbröckelt die Fassade der Kultiviertheit, der gesellschaftlichen Konventionen und Masken. Trotz der BemĂŒhungen, Moral und Manieren zu wahren, brechen AggressivitĂ€t und Barbarei, primitive Instinkte und Leidenschaften hervor, aber auch geheime Ängste und abgrĂŒndige Bilder aus dem Unbewussten. Und der innere Abstand zu den LĂ€mmern und dem BĂ€ren, die LucĂ­a de Nobile als besonderen Gag fĂŒr die GĂ€ste vorbereitet hatte und die nun durch die Villa irren, nimmt ab 


Darauf angesprochen, ob El ĂĄngel exterminador eine Parabel auf die Conditio humana sei, antwortete Buñuel, der Film sei vielmehr eine Parabel auf die „condiciĂłn burguesa“, den Zustand der Bourgeoisie. Bei aller Schonungslosigkeit betreibt Buñuel deren Demaskierung mit grossem Sinn fĂŒr Komik. Von pessimistischem Humor ist schliesslich auch die Selbstbefreiung aus dem Salon geprĂ€gt. Wer allerdings mit den „SchiffbrĂŒchigen“ aufatmet und sich befreitem Lachen hingibt, dem wird es bald vergehen 


Mit seiner Verschmelzung von realistischen, surrealen und religiösen Elementen bildet El ĂĄngel exterminador die Summe von Buñuels Schaffen vor seinen spĂ€ten französischen Werken. Thomas AdĂšs hat den Film nun als Vorlage fĂŒr seine dritte Oper gewĂ€hlt: „Es ist Territorium, das ich sehr mag, denn es sieht so aus, als wĂ€ren die Leute in einem Raum, doch es geht eigentlich nicht um diesen Raum – in Wirklichkeit sind sie in ihren eigenen Köpfen gefangen.“ Die abgeschlossene Situation verbindet das Sujet mit AdĂšs’ beiden frĂŒheren BĂŒhnenwerken: mit dem Hotelzimmer der Duchess of Argyll in seiner Kammeroper Powder Her Face (1995), ĂŒber die im Observer kĂŒrzlich zu lesen stand, sie könne „bereits als ein moderner Klassiker gelten“, und mit Prosperos Insel in der Shakespeare-Oper The Tempest, die seit ihrer Londoner UrauffĂŒhrung im Jahr 2004 u. a. auch das Publikum der Met und der Wiener Staatsoper beeindruckte und AdĂšs’ Ruf als einer der aufregendsten (Opern-)Komponisten der Gegenwart weiter untermauert hat.

Der Librettist von The Exterminating Angel, Tom Cairns, der auch die Regie der UrauffĂŒhrung ĂŒbernimmt, hat die 21 Hauptpersonen von Buñuels Film auf 15 reduziert, indem er einige Figuren miteinander verschmolzen hat: eine immer noch erstaunliche Anzahl an Protagonisten, die The Exterminating Angel zu einer echten Ensembleoper macht. In musikalischer Hinsicht wird es folglich weniger um die Psychologie der einzelnen Figuren gehen als darum, die oft jĂ€h wechselnde emotionale Temperatur der Kommunikation und der menschlichen Beziehungen, die individuellen und kollektiven Gestimmtheiten zu vergegenwĂ€rtigen. „Besonders in der Oper muss man sich mit der Schaffung von AtmosphĂ€re, von emotionaler AtmosphĂ€re befassen“, unterstreicht AdĂšs; diese AtmosphĂ€re dĂŒrfe jedoch nicht den Charakter einer dekorativen Beigabe haben, sondern mĂŒsse unmittelbar aus dem musikalischen Gewebe hervorgehen. Dass die Situationen in The Exterminating Angel so beharrlich ins Absurde und Surreale kippen, macht die Geschichte fĂŒr AdĂšs nur umso anziehender: der Musikwissenschaftler Richard Taruskin hat ihn bereits 1999 einen „surrealistischen Komponisten“ genannt, und Tom Service, einer der besten AdĂšs-Kenner, bewundert nicht zuletzt, wie der Komponist selbst wohlvertraute musikalische Ingredienzen – etwa Dur- und Moll-Akkorde oder einfache Intervallfolgen – in ganz neues Licht taucht und „sie reichhaltig und fremdartig klingen lĂ€sst“.

 

REGIE:
Thomas AdĂšs
Amir Hosseinpour
PRODUKTION:
Tom Cairns
CAST:
Audrey Luna
Amanda Echalaz
Sally Matthews
Sophie Bevan
Alice Coote
Christine Rice
Iestyn Davies
MUSIK:
Thomas AdĂšs
AUSSTATTUNG:
Tal Yarden
KOSTÜME:
Hildegard Bechtler

       
  Mifune (Dogma #3)
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 1999]
       
 

Dogma #3 • Dumm gelaufen, Kresten (Anders W. Berthelsen). Gerade hat er eine Frau geheiratet, die im Bett schreit wie am Spiess; mit einem Schwiegervater, dem das Geld aus den Ohren quillt. Alles prima, möchte man meinen. Da klingelt das verdammte Telefon und er wird zurĂŒck in seine lĂ€ndliche Vergangenheit gerissen, die Kresten als imagebewusster Yuppie immer so gut geheimhalten konnte. Doch bei aller AbgebrĂŒhtheit ist er eine gute Seele. Und als er nun anlĂ€sslich des Todes seines Vaters auf den Bauernhof aus Jugendtagen zurĂŒckkehrt, nimmt er sich sogleich seines liebenswerten zurĂŒckgebliebenen Bruders Rud (Jesper Asholt) an. Denn in einem Heim hat der Ufo- und Toshiro Mifune-Fan rein gar nichts verloren. Nun liegt es an Kresten - völlig ĂŒberfordert - mit lauter LĂŒgen erst mal seine neugierige Frau auf Abstand zu halten und zur Hilfe lieber per Annonce eine viel zu hĂŒbsche HaushĂ€lterin anzuheuern. Liva (Iben Hjejle) hat vorher freilich allch nicht gerade hinterm Deich gelebt, sondern in Kopenhagen als Hure gearbeitet. Muss ja keiner wissen. Und so lernen sich die drei beim gemeinsamen HĂŒhnerjagen, Spleenpflegen sowie beim gegenseitigen Hofmachen immer mehr zu schĂ€tzen. Was Krestens hysterische Frau oder auch Livas rotzfrecher Bruder Bjarke (Emil Tarding) alsbald zu verhindern versuchen . . .

 

REGIE:
SĂžren Kragh-Jacobsen
PRODUKTION:
Birgitte Hald
Morten Kaufmann
CAST:
Anders W. Berthelsen
Iben Hjejle
Jesper Asholt
Sofie GrabĂžl
Emil Tarding
Anders Hove
Paprika Steen
DREHBUCH:
SĂžren Kragh-Jacobsen
Anders Thomas Jensen
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
DFF

       
  Opern / OpĂ©ra / Opera
 
       
 

Opern im Kino • Erleben Sie ausgelesene Höhepunkte aus den grossen Opern- und TheaterhĂ€usern dieser Welt auf der grossen Leinwand: ob Paris, London, Mailand, Moskau, New York oder Sidney – Kultur pur.

 

CAST:
diverse

       
  Phone Booth
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2003]
       
 

Wenn du den Hörer auflegst, bist du ein toter Mann. • Stu Shepard (Colin Farrell) ist ein energiegeladener, smarter Medienjongleur. Im schicken Designeranzug eilt er durch die Strassen Manhattans und pokert ĂŒber zwei Handys gleichzeitig mit Kunden und Redakteuren. Er lĂŒgt, er droht, er schmeichelt, er scherzt, und zwischendrin findet er sogar ein paar charmante Worte fĂŒr seine Ehefrau Kelly (Radha Mitchell). Ruhe sucht er in der letzten abschliessbaren Telefonzelle auf der 53. Strasse. Von hier aus ruft er Pamela (Katie Homes) an, eine junge Schauspielerin, mit der er seine Frau betrĂŒgt.

Als Stu die Telefonzelle wieder verlassen will, klingelt es. Instinktiv nimmt er den Hörer ab und gerĂ€t in eine höllische Falle. Der unbekannte Anrufer ist ein ScharfschĂŒtze und Serienkiller. Aus irgendeinem Hochhausfenster hat er sein PrĂ€zisionsgewehr auf ihn gerichtet. Er weiss alles ĂŒber Stu; er will, dass Stu seine SĂŒnden bekennt. Seine Botschaft lautet: Wenn du den Hörer auflegst, bist du ein toter Mann.

 

REGIE:
Joel Schumacher
PRODUKTION:
Gil Netter
David Zucker
CAST:
Colin Farrell
Kiefer Sutherland
Forest Whitaker
Radha Mitchell
Katie Holmes
Paula Jai Parker
Arian Waring Ash
DREHBUCH:
Larry Cohen
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Mark Stevens
TON:
Paul Curtis
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Phörpa - The Cup
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. November 1999]
       
 

Als Buddha den Fussball entdeckte. • In einem tibetisch-buddhistischen Kloster am Fusse des Himalaja erwarten der Abt Khempo und Geko zwei Jungen aus Tibet. Als Nyima und Palden unversehrt eintreffen, ist die Freude gross. Feierlich werden die beiden im Kloster aufgenommen und in das Leben der Mönche eingefĂŒhrt.

Doch selbst in der Abgeschiedenheit des Klosters klopft die Welt ans Tor: das Fussballfieber hat die jungen Mönche erfasst, allen voran den 14-jĂ€hrigen Orgyen, Paldens gewitzten Zimmergenossen. SpĂ€t nachts stehlen sich Orgyen und seine Freunde aus dem Kloster, um im Dorf die Übertragungen der Fussbalt-Weltmeisterschaft zu sehen. Beim Halbfinale werden sie inflagranti von Geko ertappt. Das Endspiel rĂŒckt in schier unerreichbare Ferne.

Orgyen ist verzweifelt und fasst sich ein Herz. Er bittet Geko und den Abt, das Spiel im Kloster selbst sehen zu dĂŒrfen. Geko und der Abt fassen einen ebenso weisen wie ĂŒberraschenden Entschluss...

Nun heisst es, moderne Technik und Traditionen zusammenbringen: Fernseher und SatellitenschĂŒssel mĂŒssen schnellstens her. Der findige Orgyen und die fussballnĂ€rrischen MitschĂŒler mĂŒssen einige Hindernisse ĂŒberwinden, bevor im Kloster die WM-Bilder flimmern - und am Schluss gewinnt vor allem die Weisheit der Mönche.

Herzerfrischender Humor und tibetische Weisheit sind die Bestandteile von PHÖRPA. Filmemacher- Lama Khyentse Norbu, der auch in seiner Person buddhistische Tradition und Weltoffenheit verbindet, eröffnet uns Einblicke in eine Kultur, die ihre WĂŒrde und IdentitĂ€t in einer Weit zu wahren sucht, die selbst um Orientierung ringt.

»Wenn ein Problem gelöst werden kann, warum soll man dann unglĂŒcklich sein? Und wenn es nicht gelöst werden kann, was bringt es, dann unglĂŒcklich zu sein?«

 

REGIE:
Khyentse Norbu
PRODUKTION:
Malcolm Watson
Raymond Steiner
CAST:
Orgyewn Tobgyal
Neten Chokling
Jamyang Lodro
Lama Chonjor
Godu Lama
Thinley Nudi
Kunsang
DREHBUCH:
Khyentse Norbu
KAMERA:
Paul Warren
SCHNITT:
John Scott

       
  Pippi Langstrumpf
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 1998]
       
 

Kinder brauchen EIN ECHTES VORBILD • Mit ihren roten, abstehenden Zöpfen und ihrem lustigen Gesicht voller Sommersprossen kehrt die neue Pippi Langstrumpf in die Villa Kunterbunt zurĂŒck, um spannende Abenteuer mit alten, bekannten Freunden zu erleben.

Nachdem die kleine Pippi ihren Vater, KapitĂ€n Langstrumpf, auf hoher See verloren hat, zieht sie wieder mit ihren beiden Haustieren - Kleiner Onkel und Herr Nilsson - in die Villa Kunterbunt ein. Dort erobert sie sehr schnell die Herzen der Nachbarskinder Tommy und Annika, die glĂŒcklich ĂŒber mehr Abwechslung in ihrer Umgebung sind. Zusammen mit Kleiner Onkel und Herrn Nilsson verstricken sich die drei Freunde in immer wildere Abenteuer.

Egal, wo Pippi auftaucht, stiftet sie Unruhe und Chaos. Nicht nur die Lehrerin der Dorfschule ist fassungslos ĂŒber das Benehmen des kleinen, frechen MĂ€dchens, auch die wichtigste Frau im Dorf, Frau Prysselius, versucht verzweifelt, das MĂ€dchen ins örtliche Kinderheim zu stecken. Selbst mit Hilfe der beiden Polizisten Kling und Klang gelingt ihr das nicht, bis schliesslich KapitĂ€n Langstrumpf auftaucht und seine Tochter wieder mit zur See nehmen möchte. Doch beim Abschied merkt Pippi, dass sie lieber bei Tommy und Annika bleibt und kehrt glĂŒcklich zur Villa Kunterbunt zurĂŒck. Jetzt können all die Abenteuer von Pippi Langstrumpf mit ihren Freunden erst richtig beginnen ...

 

REGIE:
Michael Schaack
Clive A. Smith
PRODUKTION:
Waldemar Bergendahl
Hasmi Giakoumis
Michael Schaack
DREHBUCH:
Astrid Lindgren
Catharina Stackelberg
SCHNITT:
Noda Tsamardos

       
  Porto
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

Ein Film von Gabe Klinger • Porto, die alte portugiesische Hafenstadt mit ihrer mysteriösen, fast morbiden AtmosphĂ€re ist der Ort, an dem Jake (Anton Yelchin) und Mati (Lucie Lucas) aufeinandertreffen. Beide sind fremd in der Stadt, beide sind Aussenseiter und beide sind auf der Suche. Als sie sich begegnen, ist es Anziehung, ja, Liebe auf den ersten Blick. Fremd, doch zugleich vertraut stĂŒrzen sie sich Hals ĂŒber Kopf in eine AffĂ€re. Es ist nur eine einzige Nacht, die sie miteinander verbringen. Aber die Zeit scheint still zu stehen. Mit Blicken, Gesten und Worten schaffen sie eine geheimnisvolle und zugleich unauflösbare Verbindung

«Porto» ist der erste Spielfilm des amerikanisch-brasilianischen Regisseurs Gabe Klinger und eine der letzten Gelegenheiten, den hoch talentierten, viel zu frĂŒh verstorbenen Schauspieler Anton Yelchin («Star Trek», «Only Lovers Left Alive») zu sehen. Entstanden ist der Film unter der Mitwirkung von Jim Jarmusch («Broken Flowers», «Paterson»), er war ausfĂŒhrender Produzent. Die so zeitlose wie eigenwillig erzĂ€hlte Liebesgeschichte ist eine wunderschöne Ode ans Kino und an die Stadt Porto.

 

REGIE:
Gabe Klinger
PRODUKTION:
Jim Jarmusch
Rodrigo Areias
Sonia Buchman
Gabe Klinger
Nicolas R. de la Mothe
CAST:
Anton Yelchin
Lucie Lucas
Chantal Akerman (voice)
DREHBUCH:
Larry Gross
Gabe Klinger
KAMERA:
Wyatt Garfield
SCHNITT:
Geraldine Mangenot
Gabe Klinger
TON:
Pedro Marinho
Pedro Ribeiro
MUSIK:
Emahoy Tsegué-Maryam
GuĂšbrou
AUSSTATTUNG:
Ricardo Preto
KOSTÜME:
Susana Abreu

       
  Practical Magic
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 1998]
       
 

Prepare to come under their spell • In der Owens-Familie wird schon seit Generationen eine ganz besondere Gabe vererbt (die Leute sagen, es sei ein Fluch): Die Kraft der Weissen Magie. Sally (SANDRA BULLOCK) und Gillian (NICOLE KIDMAN), die von ihren Tanten Jet (DIANNE WIEST) und Frances (STOCKARD CHANNING) aufgezogen werden, wissen, dass sie anders sind, als andere Kinder. Und bald schon mĂŒssen sie lernen, was es heisst, eine Owens-Tochter zu sein. Denn die Macht der Weissen Magie hat auch ihren Preis: Den MĂ€nnern, in die sich die MĂ€dchen verlieben werden, ist ein frĂŒher Tod beschert.

Die ruhige Sally erkennt schnell, dass sie niemals ihren Seelenfrieden finden wird und wohl niemals wird heiraten können. Darum wehrt sie sich gegen die EinflĂŒsse der Magie und versucht sich von der Familie zu lösen. Sie möchte viel lieber ein ganz normales Leben fĂŒhren.

Ganz anders die rastlose Gillian: Sie findet die Auswirkungen, die sie auf MĂ€nner hat, extrem aufregend. Sie ist ganz verrĂŒckt nach der Macht und fĂŒhrt ein vogelfreies Leben, in dessen Verlauf sie unzĂ€hlige gebrochene Herzen hinter sich zurĂŒcklĂ€sst.

Eines Tages trifft Gillian Jimmy (GORAN VISNJIC), ein böswilliger Taugenichts. Unwissentlich löst sie in der Folge ein Kette von unglĂŒcklichen Ereignissen aus, was schliesslich Police-Officer Gary Hallet (AIDAN QUINN) auf die Spuren der Familie bringt.

Hals ĂŒber Kopf verliebt sich Gary in Sally und will den Owens darum helfen, sich von der ĂŒbernatĂŒrlichen Macht zu befreien. Er und Sally wissen zu gut, dass es mehr braucht, als 'angewandte Magie', um Liebe ins Leben der Familie zurĂŒckzubringen.

 

REGIE:
Griffin Dunne
PRODUKTION:
Denise Di Novi
CAST:
Sandra Bullock
Nicole Kidman
Dianne Wiest
Stockard Channing
Aidan Quinn
Goran Visnjic
DREHBUCH:
Robin Swicord
KAMERA:
Andrew Dunn
SCHNITT:
Elizabeth Kling
MUSIK:
Alan Silvestri

       
  Pre-Crime
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2018]
       
 

Ein Film von Matthias Heeder, Monika Hielscher • Eine Software, die voraussagt, wo und wann ein Verbrecher zuschlĂ€gt. Was nach einem Science-Fiction-Szenario im Stil von MINORITY REPORT klingt, ist in StĂ€dten wie Chicago, London oder MĂŒnchen lĂ€ngst RealitĂ€t. Und ob wir gefĂ€hrlich sind oder nicht, wird schon heute von Polizeicomputern entschieden. Predictive Policing nennt sich die Methode und dieses Zukunftsversprechen ist nicht nur ein positives. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit persönlichen Informationen befĂŒllen.
Da, wo der Film CITIZENFOUR aufhört, geht PRE-CRIME einen Schritt weiter. Die Regisseure Monika Hielscher und Matthias Heeder stellen einige der brennendsten Fragen unserer Zeit: Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben fĂŒr das Versprechen absoluter Sicherheit? Und können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen?
Der Film reist um die halbe Welt und stellt Menschen vor, die tÀglich mit dieser Technologie arbeiten und sie weiter entwickeln. Aber auch Menschen, die zu den Opfern dieser Technologie wurden. PRE-CRIME zeigt: Die Zukunft hat uns lÀngst eingeholt. Faszinierend und furchterregend zugleich dringen utopische Kontrollszenarien immer mehr in unser Leben ein


 

REGIE:
Matthias Heeder
Monika Hielscher
PRODUKTION:
Stefan Kloos
DREHBUCH:
Matthias Heeder
Monika Hielscher
KAMERA:
Sebastian BĂ€umler
SCHNITT:
Christoph Senn
TON:
Kai Hesselbarth
Sebastian Löffler
Caspar MĂŒllers
Markus CM Schmidt
MUSIK:
John GĂŒrtler
Jan Miserre
Lars Voges

       
  Qui c'est les plus forts?
 
       
 

Ein Film von Charlotte de Turckheim

 

REGIE:
Charlotte de Turckheim
PRODUKTION:
Philippe Carcassonne
Richard Pezet
CAST:
Grégory Fitoussi
Alice Pol
Audrey Lamy
Mikael Buxton
Bruno Sanches
Daniel Lobé
Anna Lemarchand
DREHBUCH:
Charlotte de Turckheim
KAMERA:
Dominique Bouilleret
SCHNITT:
Noémie Azul Loeve
Florent Vassault
TON:
François de Morant
MUSIK:
Polérik RouviÚre
AUSSTATTUNG:
Patrick Dutertre
KOSTÜME:
Juliette Chanaud

       
  Rammstein: Paris
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. März 2017]
       
 

Ein Film von Jonas Åkerlund • Ein Konzert der Band Rammstein auf Film zu bringen, ist eine ausserordentlich schwierige Aufgabe. Den gewaltigen Sound, die Menge an visuellen Eindrušcken, die Details und grossen Gesten so einzufangen, dass auch die Kinozuschauer die Rammstein-Experience nachempfinden können: Wer das schaffen will, muss einerseits die unmittelbare NĂ€he zum Bušhnengeschehen vermitteln, andererseits den Blick aus der Totalen, drittens die

Aufregung des Dabeiseins — und die Musik muss brachial gut klingen.

Der Konzertfilm RAMMSTEIN: PARIS setzt hier einen neuen Massstab. WĂ€hrend der „Made in Germany“-Tour drehte der gefeierte schwedische Regisseur Jonas Åkerlund im MĂ€rz 2012 bei zwei umjubelten Rammstein-Konzerten, die vor jeweils 17.000 Zuschauern im Palais Omnisports in Paris stattfanden. Der Film, der daraus entstanden ist, ist (mit 16 Songs aus dem gesamten Repertoire) nicht nur das bislang spektakulĂ€rste Bilddokument ušber die derzeit grösste deutsche Rock-’n’-Roll-Band — er ist ein Meisterwerk des Musikkinos, das die Energie von Rammstein in ein einmaliges visuelles und sonisches Erlebnis fasst.

 

REGIE:
Jonas Åkerlund
PRODUKTION:
Svana Gisla
CAST:
Richard Kruspe
Paul Landers
Till Lindemann
Flake Lorenz
Oliver Riedel
Christoph Schneider
KAMERA:
Eric Broms
SCHNITT:
Adrianna Merlucci
Jonas Åkerlund
TON:
David Chaulier
Ingela Jönsson
Gabriel Kitinski

       
  Ratatouille
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Oktober 2007]
       
 

Rattenscharf serviert • Remy ist – so hart es klingen mag – eine Ratte. Doch wĂ€hrend seine unkritischen Artgenossen sich von obskuren AbfĂ€llen und gammeligen Essensresten ernĂ€hren, strebt der kleine Nager mit dem perfekten Riecher nach Höherem: Er möchte KĂŒchenchef werden – und das in Paris.

Das Schicksal spĂŒlt Remy ausgerechnet in jenes Kanalisationssystem, das zum Gourmettempel seines Idols Auguste Gusteau fĂŒhrt. Bei allen Gefahren, die in dem Feinschmeckerlokal auf einen unerwĂŒnschten Gast wie Remy lauern – seine Leidenschaft fĂŒr die Kochkunst setzt ein abenteuerliches und aufregendes Wettrennen in Gang, das die kulinarische Welt um den Eifelturm auf den Kopf stellt. Aber der geheime Ausflug ins Gourmetfach entpuppt sich auch als BewĂ€hrungsprobe und Balanceakt zwischen Remys Passion und seiner Bestimmung als Ratte.

 

REGIE:
Brad Bird
PRODUKTION:
Brad Lewis
DREHBUCH:
Brad Bird
Jim Capobianco
Jan Pinkava
SCHNITT:
Darren T. Holmes
TON:
Stephen M. Davis
MUSIK:
Michael Giacchino

       
  Requiem
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2006]
       
 

Sandra HĂŒller als Beste Darstellerin mit dem SILBERNEN BÄREN ausgezeichnet. • Anfang der 70er Jahre. Die junge Michaela Klingler (Sandra HĂŒller) verlĂ€sst ihr streng katholisches Elternhaus, um ein Studium zu beginnen. GlĂŒcklich geniesst sie die ersten Schritte in der neuen Freiheit. Doch Michaela wird von ihrer Vergangenheit eingeholt: Sie hat immer öfter mit Wahnvorstellungen zu kĂ€mpfen, hört Stimmen und glaubt, von DĂ€monen besessen zu sein. Schliesslich begibt sich Michaela in die Obhut eines jungen Priesters und stimmt einem Exorzismus zu...

Mit REQUIEM ist Regisseur Hans-Christian Schmid (23, CRAZY, NACH 5 IM URWALD) ein Film von grosser emotionaler Wucht gelungen. Wie schon bei seinem Thriller "23" erzĂ€hlt Schmid in REQUIEM nach einer wahren Begebenheit. An der Seite von Burghart Klaussner (GOOD BYE, LENIN!, DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI) und Imogen Kogge (NACHTGESTALTEN, BARFUSS) gibt die junge Theaterschauspielerin Sandra HĂŒller in der Hauptrolle ihr fulminantes LeinwanddebĂŒt.

 

REGIE:
Hans-Christian Schmid
PRODUKTION:
Hans-Christian Schmid
CAST:
Sandra HĂŒller
Burghart Klaussner
Imogen Kogge
Anna Blomeier
DREHBUCH:
Bernd Lange
KAMERA:
Bogumil Godfrejow
SCHNITT:
Bernd Schlegel
Hansjörg Weissbrich
TON:
Lars Ginzel
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck

       
  Royal Opera House: Carmen
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2018]
       
 

Aus dem Royal Opera House London • Erster Akt
Sevilla um 1830. Auf einem Platz vor einer Tabakfabrik beobachten die Soldaten die Passanten. Unter ihnen ist das BauernmĂ€dchen MicaĂ«la, das nach einem Offizier namens Don JosĂ© sucht. Der Unteroffizier Morales sagt ihr, dass er bald kommen werde, wenn die Wache abgelöst werde. Die Soldaten versuchen mit MicaĂ«la zu flirten, aber sie lĂ€uft davon. Die Wachablösung nĂ€hert sich unter der FĂŒhrung von Leutnant Zuniga, und Morales erzĂ€hlt JosĂ©, dass ein MĂ€dchen nach ihm gefragt habe. Als die Fabrik-Sirene erschallt, versammeln sich die MĂ€nner Sevillas, um die Frauen anzuschauen, die von ihrer Mittagspause zurĂŒckkommen – vor allem ihre Favoritin, die Zigeunerin Carmen. Sie erzĂ€hlt ihren Verehrern, dass die Liebe keinerlei Gesetzen gehorche („L’amour est un oiseau rebelle“). Nur ein Mann schenkt ihr Beachtung: Don JosĂ©. Carmen wirft ihm kokettierend eine Blume zu, und die MĂ€dchen kehren in die Fabrik zurĂŒck.
JosĂ© hebt die Blume auf. MicaĂ«la kommt zurĂŒck und bringt ihm einen Brief – und einen Kuss – von JosĂ©s Mutter (Duett: „Parle-moi de ma mĂšre“). Als er beginnt, den Brief zu lesen, lĂ€sst MicaĂ«la ihn allein. Er ist dabei, die Blume wegzuwerfen, als in der Fabrik ein Streit zwischen Carmen und einem anderen MĂ€dchen ausbricht. Zuniga schickt JosĂ©, um die Zigeunerin herauszuholen. Carmen weigert sich, Zunigas Fragen zu beantworten, und JosĂ© wird abkommandiert, sie ins GefĂ€ngnis zu eskortieren. Als sie mit ihm allein ist, verfĂŒhrt sie ihn mit dem Versprechen eines Stelldicheins in der Taverne von Lillas Pastia („PrĂšs des remparts de SĂ©ville“). Fasziniert stimmt JosĂ© zu, sie entkommen zu lassen. Als sie sich auf den Weg zum GefĂ€ngnis machen, entkommt Carmen und Don JosĂ© wird verhaftet.
Zweiter Akt
Carmen und ihre Freundinnen Frasquita und Mercedes unterhalten die GĂ€ste in Lillas Pastias Taverne („Les tringles des sistres tintaient“). Zuniga erzĂ€hlt Carmen, dass JosĂ© gerade aus dem GefĂ€ngnis entlassen wurde. Der StierkĂ€mpfer Escamillo kommt herein und brĂŒstet sich mit den Freuden seines Berufes, vor allem denjenigen, die mit den Frauen zu tun haben („Votre toast, je peux vous le rendre“). Er flirtet mit Carmen, aber sie spielt die Spröde.
Als die GĂ€ste der Taverne sich mit Escamillo verabschieden, erklĂ€ren die Schmuggler DancaĂŻre und Remendado den Frauen ihre neusten PlĂ€ne (Quintett: „Nous avons en tĂȘte une affaire“). Frasquita und Mercedes sind bereit, ihnen zu helfen, aber Carmen weigert sich, weil sie sich verliebt hat. In der Ferne hört man JosĂ© singen, und die Schmuggler ziehen sich zurĂŒck. Carmen macht JosĂ© eifersĂŒchtig, indem sie ihm erzĂ€hlt, sie habe mit Zuniga getanzt. Er macht ihr eine LiebeserklĂ€rung, aber als die Signalhörner ertönen, sagt er, er mĂŒsse in die Kaserne zurĂŒck. Carmen macht sich ĂŒber ihn lustig und wirft ihm vor, sie nicht zu lieben. Um das Gegenteil zu beweisen, zeigt er ihr die Blume, die sie ihm zugeworfen hatte, und gesteht, wie ihr schwindender Duft seine Liebe wĂ€hrend der Wochen im GefĂ€ngnis bestĂ€rkt habe („La fleur que tu m’avais jetĂ©e“). Sie lĂ€sst sich nicht beeindrucken: Wenn er sie wirklich lieben wĂŒrde, wĂŒrde er desertieren und mit ihr ein freies Leben in den Bergen beginnen. JosĂ© weigert sich, und Carmen schickt ihn fort. Zuniga platzt herein, und in einem Anfall von wĂŒtender Eifersucht zieht JosĂ© sein Schwert gegen ihn. Die Schmuggler kehren zurĂŒck und entwaffnen Zuniga. Nun hat JosĂ© keine andere Wahl als zu desertieren und sich den Schmugglern anzuschliessen.
Dritter Akt
Die Schmuggler ruhen sich in ihrem Versteck in den Bergen aus. Carmen und JosĂ© streiten sich. Sie gibt zu, dass ihre Liebe zu ihm mehr und mehr verblasst, und rĂ€t ihm, zu seiner Mutter zurĂŒckzukehren. Als die Frauen die Karten nach dem Schicksal befragen, sehen Frasquita und Mercedes fĂŒr sich selbst Liebe und GlĂŒck, Carmen aber sagen die Karten den Tod voraus – ihren eigenen und JosĂ©s („En vain pour Ă©viter les rĂ©ponses amĂšres“). Ein Schuss erklingt, und sie versteckt sich. JosĂ© hat auf einen Eindringling geschossen, der sich als Escamillo herausstellt. Er sagt JosĂ©, dass er gekommen ist, um Carmen zu finden, und erwĂ€hnt ihren vorigen Geliebten, einen Soldaten, der desertiert sei, um bei ihr zu sein. JosĂ© enthĂŒllt seine IdentitĂ€t, und die beiden kĂ€mpfen. Die zurĂŒckkehrenden Schmuggler trennen sie, und Escamillo lĂ€dt alle Anwesenden, besonders Carmen, zu seinem nĂ€chsten Kampf in Sevilla ein. Escamillo geht, und MicaĂ«la tritt auf. Sie fleht JosĂ© an, nach Hause zurĂŒckzukehren. Er stimmt erst zu, als sie ihm sagt, dass seine Mutter im Sterben liege. Er versichert Carmen, dass sie sich wiedersehen werden, und geht mit MicaĂ«la.
Vierter Akt
Sevilla. Die Menge bejubelt die StierkĂ€mpfer, als sie die Arena betreten. Carmen geht an Escamillos Arm, und Frasquita und Mercedes warnen sie, dass JosĂ© in der Menge sei. Sie sagt ihnen, dass sie sich nicht fĂŒrchte, und wartet, wĂ€hrend die Menge in die Arena strömt. JosĂ© erscheint und fleht Carmen an, die Vergangenheit zu vergessen und mit ihm ein neues Leben anzufangen, aber sie sagt ihm ruhig, dass ihre AffĂ€re vorbei sei (Duett: „C’est toi! – C’est moi!“) und wendet sich zum Eingang. Als JosĂ© ihr den Weg versperrt, wird sie endlich wĂŒtend und wirft ihm den Ring zu FĂŒssen, den er ihr geschenkt hatte. JosĂ© ersticht sie und ergibt sich der zusammenströmenden Menschenmenge.

 

REGIE:
Barrie Kosky
DREHBUCH:
Otto Pichler
Zsolt HorpĂĄcsy
MUSIK:
Georges Bizet
Henri Meilhac
Ludovic Halevy
AUSSTATTUNG:
Katrin Lea Tag

       
  Royal Opera House: WalkĂŒre
  [demnächst im Kino - Release: 28. Oktober 2018]
       
 

Aus dem Royal Opera House London • Erster Aufzug
Im ersten Aufzug der WalkĂŒre sucht Siegmund unter dem Namen Wehwalt bei Sieglinde, der Gattin Hundings, Obdach. Siegmund und Sieglinde sind Zwillinge, von Wotan gezeugt, den sie nur unter dem Namen WĂ€lse kennen. Da Sieglinde schon frĂŒh geraubt und Hunding zur Ehe gegeben wurde („
ein Weib, das ungefragt SchĂ€cher ihm schenkten zur Frau“), erkennen die Zwillingsgeschwister einander zunĂ€chst nicht.
Heimgekehrt erfragt Hunding die Herkunft des Gastes und stellt fest, dass Siegmund ausgerechnet jenem verhassten „wilden Geschlecht“ angehört, das er soeben – erfolglos – gejagt hat, um „SĂŒhne zu nehmen fĂŒr Sippenblut“, nur um nun des „flĂŒcht’gen Frevlers Spur im eignen Haus zu erspĂ€hn“. Zwar zwingt ihn das Gastrecht, Siegmund fĂŒr die Nacht zu beherbergen, doch bestimmt er, dass am anderen Morgen der Zweikampf zwischen ihm und Siegmund entscheiden solle.
Hunding legt sich schlafen (Sieglinde: „ich wĂŒrzt ihm betĂ€ubenden Trank“). Sieglinde schleicht sich zu Siegmund und erzĂ€hlt ihm von dem Schwert im Stamm der mitten im Saal stehenden Esche, das von einem mysteriösen Fremden eines Tages dort hineingestossen worden war und nur demjenigen bestimmt sei, der es herauszuziehen vermöchte, was bisher jedoch noch niemandem gelungen ist. Siegmund nennt das Schwert Notung (in Partitur und Klavierauszug Nothung geschrieben), da er es sich in der grössten Not gewinnt, und zieht es voll Begeisterung aus dem Stamm. Die Geschwister erkennen sich, sie glĂŒhen in Liebe zueinander. In der inzestuösen Vereinigung der Geschwister („so blĂŒhe denn WĂ€lsungenblut“) wird Siegfried gezeugt.

Zweiter Aufzug
Der zweite Aufzug versetzt uns in göttliche SphÀren. Zwischen Wotan und Fricka, Wotans Frau, entspinnt sich ein heftiger Streit.
Wotans Plan, den er am Ende des Rheingolds gefasst hatte, war inzwischen weiter umgesetzt worden. Im Kampf gefallene Helden werden von den neun WalkĂŒren, Wotans Töchtern, auf die von den Riesen errichtete Burg Walhall gebracht, um Wotans Armee zu bilden und den befĂŒrchteten Angriff Alberichs auf die Herrschaft der Götter abzuwehren. Zudem will Wotan verhindern, dass Alberich wieder in den Besitz des Ringes gelangte („dann wĂ€re Walhall verloren“). Er selbst darf aber gegen Fafner, der Goldschatz und Ring in Gestalt eines Drachen hĂŒtet, nicht antreten („mit dem ich vertrug, den darf ich nicht treffen“); so wĂŒnscht er sich einen unabhĂ€ngigen Helden, der den Ring fĂŒr ihn zurĂŒckgewinnen könnte. In dieser Rolle sieht er Siegmund. Lieblingstochter BrĂŒnnhilde soll diesem im bevorstehenden Kampf mit Hunding beistehen und zum Sieg verhelfen.
Fricka verlangt nun jedoch von Wotan, im Zweikampf fĂŒr Hunding einzutreten, weil Hunding Opfer eines Ehebruchs – noch dazu eines inzestuösen – geworden sei. Wotan, der Wahrer der göttlichen Ordnung, so argumentiert sie, könne diesen Ehebruch nicht ungestraft lassen. Wotan versucht sich herauszuwinden, indem er darauf verweist, dass Siegmund als freier Mann selber in der Lage sein mĂŒsse, die Situation zu bewĂ€ltigen, aber Fricka durchschaut ihn – er, Wotan, habe Siegmund in diese Notsituation ĂŒberhaupt erst gebracht und ihm auch das Schwert, das ihn retten soll, zugespielt. Fricka fordert und erhĂ€lt am Ende den Eid Wotans, Siegmund im Kampf zu fĂ€llen (Fricka: „Der WĂ€lsung fĂ€llt meiner Ehre!“).
Als BrĂŒnnhilde kurz darauf zu Wotan zurĂŒckkehrt und ihn zutiefst erschĂŒttert vorfindet, gelingt es ihr, Wotan zum Reden zu bringen (Wotan: „
 mit mir nur rat ich, red ich zu dir“). Er offenbart ihr die Vorgeschichte des Ringes, dass ihn die Erdgöttin Erda warnte, er jedoch die Warnung in den Wind schlug, und was ihm jetzt daraus erwuchs („In eigner Fessel fing ich mich, ich Unfreiester aller!“).
Als BrĂŒnnhilde schliesslich von Wotan den Auftrag erhĂ€lt, das Kampfeslos zu Gunsten Hundings zu wenden, ist sie niedergeschlagen. Sie erscheint Siegmund in der vierten Szene des zweiten Aufzugs, der sogenannten TodesverkĂŒndung. Tief gerĂŒhrt stellt sie fest, dass Siegmund nur an Sieglinde hĂ€ngt und nichts von den Wonnen Walhalls, dem Traum aller Helden, wissen will. Sie beschliesst, sich Wotans Befehl zu widersetzen und Siegmund zu helfen. ErzĂŒrnt greift Wotan selbst in das Kampfesgeschehen ein. Siegmund fĂ€llt, da Wotans Speer sein Schwert zerschlĂ€gt. Grimmig beauftragt Wotan Hunding, Fricka den Verlauf des Kampfes zu schildern, und tötet ihn durch einen „verĂ€chtlichen Handwink“. Dann nimmt er die Verfolgung BrĂŒnnhildes auf, die mit der verzweifelten Sieglinde auf der Flucht zum WalkĂŒrenfelsen ist.

Dritter Aufzug
Auf dem WalkĂŒrenfelsen treffen sich alle Töchter Wotans, die WalkĂŒren, um gemeinsam mit den im Kampf gefallenen Helden, die sie gesammelt haben, nach Walhall zu ziehen. Das wohl bekannteste MusikstĂŒck aus dem Ring des Nibelungen, der Ritt der WalkĂŒren, erklingt als Vorspiel und Anfang dieser Szene.
Wotan verfolgt die rebellische BrĂŒnnhilde, um sie fĂŒr ihren Ungehorsam zu bestrafen. BrĂŒnnhilde gelingt es noch, Sieglinde den Weg zur Flucht zu weisen, wobei sie der lebensmĂŒden Frau auch verkĂŒndet, dass sie einen Sohn gebĂ€ren wird („den hehrsten Helden der Welt hegst du, o Weib, im schirmenden Schoss!“). Das Schwert Siegmunds, das bei dem Zweikampf zerbrach, gibt sie ihr fĂŒr diesen Sohn als vĂ€terliches Erbteil mit. In ĂŒberschwĂ€nglichem Jubel ĂŒber das verheissene Liebespfand, das in ihr heranwĂ€chst, flieht Sieglinde.
BrĂŒnnhilde dagegen stellt sich dem Zorn Wotans, der ihr die hĂ€rteste Strafe verkĂŒndet: dass sie fortan nicht mehr als göttliche WalkĂŒre existieren wird. Zum Menschen degradiert, als „Weib“, soll sie dem erstbesten Manne folgen, der sie aus dem „wehrlosen Schlaf“ weckt, in den Wotan sie versetzen wird, und fortan das öde Leben einer Hausfrau fĂŒhren („
 dem herrischen Manne gehorcht sie fortan, am Herde sitzt sie und spinnt, aller Spottenden Ziel und Spiel“). BrĂŒnnhilde weist Wotan darauf hin, dass seine Weisung an sie, da er Siegmund ja liebe, immer war, ihn zu schĂŒtzen, und dass seine widersprĂŒchliche RĂŒcknahme dieser Weisung lediglich darauf beruhe, dass Fricka ihn mit ihren Argumenten sich selbst entfremdet habe. Sie wagt den Vorschlag, dass Wotan ein Feuer um den Berg legen möge, auf den er sie schlafend verbannen will, um ihr die Schmach zu ersparen, womöglich „dem feigsten Manne zur leichten Beute“ zu werden. Sie erreicht die Zusage Wotans, dass nur ein Held (wobei sie an den kĂŒnftigen Sohn Sieglindes denkt), der furchtlos das Feuer durchbrechen kann, sie erwecken werde. Wotan nimmt bewegt Abschied von seiner Lieblingstochter, sieht ihr zum letzten Mal in die Augen und kĂŒsst die Gottheit von ihr. Dann befiehlt er Loge, den Fels mit Feuer zu umgeben, und bestimmt: „Wer meines Speeres Spitze fĂŒrchtet, durchschreite das Feuer nie!“

 

REGIE:
Keith Warner
CAST:
Stuart Skelton
Emily Magee
John Lundgren
Nina Stemme
Sarah Connolly
TON:
Antonio Pappano
MUSIK:
Richard Wagner
AUSSTATTUNG:
Stefanos Lazaridis
KOSTÜME:
Marie-Jeanne Lecca

       
  Samba in Mettmann
 
       
 

Ein Film mit Hape Kerkeling • Endlich darf wieder gelacht werden! Comedy-Star Hape Kerkeling (Kein Pardon) kehrt zurĂŒck auf die Kinoleinwand. Diesmal stellt er mit drei Brasilianerinnen die beschauliche Kleinstadt Mettmann auf den Kopf.

Obwohl Olaf (Hape Kerkling) die Schnellreinigung "Fleck weg!“ betreibt, geht es fĂŒr seinen Geschmack zwischen ihm und seiner Verlobten Vera momentan allzu rein und unbefleckt zu. Denn Vera hĂ€lt sich streng an das tantrische Grundgesetz ihres Hausgurus Anthony: „Drei Monate enthaltsam leben und nach der Hochzeit alles geben!". In diese zölibatĂ€re AtmosphĂ€re platzen unvermittelt drei rassige Brasilianerinnen, die vor Olafs hungrigen Augen mitten auf der Strasse unsanft aus einem Cadillac bugsiert werden. Aus reinem Mitleid nimmt der Saubermann die obdachlosen Schönheiten spontan bei sich auf. Ein karikativer Akt mit Folgen: Bald tobt in „Mettmann de Janeiro“ ein erotisches Chaos, und die Hormone der Provinzler tanzen Samba!

Eine Kerkeling-Komödie mit gewohntem Witz und ĂŒberzeugender Besetzung u.a. Sky Du Mont (Schuh des Manitu, Otto - Der Film), Alexandra Neldel (Erkan Stefan) und Max v. Thun (MĂ€dchen MĂ€dchen).

 

REGIE:
Angelo Colagrossi
PRODUKTION:
Matthias Wendlandt
CAST:
Hape Kerkeling
Sky Dumont
Judith Döker
Jana Ina
Pamela Knight
Beatrice Masala
Doris Kunstmann
DREHBUCH:
Hape Kerkeling
Angelo Colagrossi
KAMERA:
Andreas Höfer
SCHNITT:
Sabine Brose
MUSIK:
Darius Zahir

       
  School of Rock
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2004]
       
 

We don't need no education • „It`s a long way to the top, if you wanna rock`n roll...“ Das bekommt auch Leadgitarrist Dewey Finn (Jack Black) zu spĂŒren, als er von seiner Band gefeuert wird. Sein Wohngenosse Ned Schneebly (Chris White) setzt ihn auf Verlangen von dessen etwas spiessiger Freundin gehörig unter Druck, dass er endlich seine Miete bezahlen soll. Doch Deweys Finanzsituation ist nicht gerade die beste – er ist pleite.

In solch einer Lage bleibt man am besten im Bett und zieht sich die Decke ĂŒber den Kopf – so denkt zumindest Dewey. Und da kommt ihm ein Zufall zu Hilfe.

WĂ€hrend er ĂŒber seine weitere Zukunft sinniert, klingelt das Telefon – und zwar so penetrant, dass er genervt den Hörer abnimmt. Am anderen Ende ist Rosalie Mullins, Schulleiterin einer Eliteschule. Sie ist auf der Suche nach Ned Schneebly, den sie als Aushilfslehrer fĂŒr ihre Schule anheuern will. In seiner Not gibt sich Dewey als Schneebly aus und nimmt den Posten in der Elitelehranstalt an. NatĂŒrlich ohne das Wissen seines Freundes.

Als er der Schulklasse von ZehnjĂ€hrigen gegenĂŒbersteht, merkt er, dass die Kids nicht gerade begeistert von ihm sind. Aber damit hat Dewey kein Problem. Er entdeckt, dass diese Jungs und MĂ€dchen ausgezeichnete Musiker sind. Kurzentschlossen nimmt er das Projekt „Rockband“ auf den Stundenplan und hofft, damit an einem lokalen Talentwettbewerb teilnehmen zu können, denn da springt fĂŒr die Sieger ein nicht geringes Preisgeld raus. Doch dabei gilt es, zahlreiche Hindernisse in Gestalt der UnglĂ€ubigkeit der SchĂŒler, der Zweifel der gestrengen Schulleiterin, die sich aber nach ein paar Drinks als Rock`n`Roll-Fan entpuppt sowie der Aufgebrachtheit der Eltern aus dem Weg zu rĂ€umen.

Als schliesslich der grosse Tag des „Battle of the Bands“ -Wettbewerbs gekommen ist, gilt es zu beweisen, dass man mit dem Glauben an die Kraft des Rock`n`Roll Berge versetzen kann.

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Scott Rudin
CAST:
Jack Black
Mike White
Joan Cusack
Sarah Silverman
Joey Gaydos Jr.
Miranda Cosgrove
Kevin Alexander Clark
DREHBUCH:
Mike White
KAMERA:
Rogier Stoffers
SCHNITT:
Sandra Adair
TON:
Bob Olari
MUSIK:
Jack Black
Mike White
Warren Fitzgerald
AUSSTATTUNG:
Jeremy Conway
KOSTÜME:
Karen Patch

       
  Scream
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 1997]
       
 

Scream - Das Original • Angst liegt ĂŒber Woodsboro. Ein mysteriöser, maskierter Mörder schleicht nachts durch die Strassen und terrorisiert die kalifornische Kleinstadt.

Das Video liegt im Recorder. Das Popcorn steht auf dem Herd, das Bier im KĂŒhlschrank. Casey Becker (Drew Barrymore) ist allein zu Hause und einem gemĂŒtlichen Videoabend mit einem Thriller steht nichts im Wege. Da klingelt das Telefon. Ein Unbekannter mit schmeichelnder Stimme beginnt mit Casey zu flirten. Das MĂ€dchen lĂ€sst sich zunĂ€chst amĂŒsiert auf das Spiel ein - aber dann wird der Anrufer immer aufdringlicher, bedrohlicher....

Sidney Prescott (Neve Campbell), Caseys Klassenkameradin, wird durch die Ereignisse von Ihrer Vergangenheit eingeholt. Vor genau einem Jahr fiel ihre Mutter einem brutalen Verbrechen zum Opfer. Dabei hat Sidney genug mit den Problemen der Gegenwart zu kÀmpfen. Ihr Freund Billy (Skeet Ulrich) bedrÀngt sie, und ihre Clique sieht die Morde als willkommenen Anlass, Videopartys mit Schauerfilmen zu veranstalten. Nur Sidney scheint den Ernst der Lage zu begreifen: Der Killer wird neue Opfer suchen. Jeder ist verdÀchtig. Niemand ist sicher. Und sie selbst steht ganz oben auf der Liste...

Wes Craven hat die klassischen Elemente des Psychothrillers neu gemischt und mit seinem clever konstruierten Thriller SCREAM das Genre neu definiert. Gemeinsam mit seinem Drehbuchautor Kevin Williamson hat der Suspense Experte Craven einen mörderisch spannenden "whodunit-Thriller" geschaffen, in dem sich Spass und atemloser Nervenkitzel ein schreckliches Gleichgewicht halten - und der gleichermassen ein raffiniertes Puzzlespiel fĂŒr Fans und Kenner des Genres darstellt.

Mit 100 Mio. Dollar Kinoeinnahmen avancierte SCREAM in den USA innerhalb kĂŒrzester Zeit zum Box Office Hit und wurde mit dem «MTVAward als Bester Film 1997» ausgezeichnet. Auch in der Westschweiz, wo der Film bereits Mitte August bei hochsommerlichem Wetter gestartet wurde, erfreuten sich das Publikum (30'000 Zuschauer in 10 Tagen) und die Medien weit ĂŒberdurchschnittlich am kribbeligen GefĂŒhl dieses "scary-movies".

 

REGIE:
Wes Craven
PRODUKTION:
Cathy Konrad
Cary Woods
CAST:
David Arquette
Neve Campbell
Courteney Cox
Skeet Ulrich
Rose McGowan
Matthew Lillard
Jamie Kennedy
DREHBUCH:
Kevin Williamson
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
Patrick Lussier
TON:
Paul B. Clay
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Bruce Alan Miller
KOSTÜME:
Cynthia Bergstrom

       
  Shrek der Dritte
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 2007]
       
 

Jetzt wird's königlich • Zu Anfang rettete er die Prinzessin aus den FĂ€ngen des Drachens, dann musste er zum Anstandsbesuch zu den königlichen Schwiegereltern und jetzt setzt Shrek dem Ganzen die Krone auf: Vom Sumpfbewohner bringt er es zum König!

Nachdem Fionas Vater schwer krank wird, fĂ€llt Shrek das Amt des Königs ĂŒber Weit Weit Weg zu. So muss er gemeinsam mit Fiona die ReprĂ€sentationspflichten ĂŒbernehmen, die ihm ĂŒberhaupt nicht liegen. Wie oft sehnt sich der Oger nach seiner Sumpflandschaft zurĂŒck! Am Sterbebett verrĂ€t ihm der König, dass es einen Ausweg gĂ€be, der Shrek von seinen Pflichten als König befreien könnte. Der einzig noch legale Nachfolger wĂ€re Arthur, Fionas rebellischer Cousin, den er aber finden mĂŒsse. Das klingt wie Musik in Shreks Ohren!
So macht er sich gemeinsam mit dem ewig quasselnden Esel sowie dem gestiefelten Kater auf den Weg, um Arthur zu finden.
Kurz vor seiner Abreise gesteht ihm Fiona, dass sich Nachwuchs angemeldet hat. Das gefĂ€llt Shrek aber ĂŒberhaupt nicht, fĂŒr ihn sind Kinder nur pupsende und schreiende Wesen – das passt nicht in seinen Plan.
Aber jetzt gilt es erstmal, den königlichen Nachfolger fĂŒr Weit Weit Weg zu finden. Und dies wird zu einem Abenteuer, wie man es sich in den kĂŒhnsten TrĂ€umen nicht vorstellen kann.

 

REGIE:
Chris Miller
PRODUKTION:
Aron Warner
CAST:
Sascha Hehn
Esther Schweins
Benno FĂŒrmann
Marie-Luise Marjan
DREHBUCH:
J. David Stem
David N. Weiss
SCHNITT:
Michael Andrews
TON:
Thomas Jones
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Guillaume Aretos

       
  Southside with You
 
       
 

Ein Film von Richard Tanne • 1989, an einem sonnigen Sonntagmorgen in Chicago: Der junge, selbstbewusste Jurist Barack Obama macht sich auf den Weg zu der attraktiven AnwĂ€ltin, seiner ehrgeizigen Vorgesetzten, Michelle Robinson – fĂŒr das erste Date, wenn es nach ihm geht! FĂŒr Michelle ist es ganz gewiss „nur“ ein Treffen unter Kollegen – ein Treffen, das jedoch bald in eine Kunstausstellung fĂŒhrt. Und in den Park. Und zum Mittagessen
 WĂ€hrend die Obama-Ära im Weissen Haus ausklingt, lĂ€sst uns SOUTHSIDE WITH YOU miterleben, wie zwischen Barack und Michelle die ersten Funken sprĂŒhen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Richard Tanne
PRODUKTION:
Robert Teitel
Tika Sumpter
Richard Tanne
CAST:
Tika Sumpter
Parker Sawyers
Vanessa Bell Calloway
Phil Ed Van Lear
DREHBUCH:
Richard Tanne
KAMERA:
Patrick Scola
SCHNITT:
Evan Schiff
MUSIK:
Stephen James Taylor
John Legend
AUSSTATTUNG:
Lucio Seixas
KOSTÜME:
Megan Spatz

       
  Star Trek: The Motion Picture
 
       
 

Star Trek: Der Film • Eine riesige, durch den Raum treibende Energiewolke befindet sich auf dem Weg zur Erde. Dabei zerstört sie drei klingonische Raumschiffe und die Föderationsraumstation Epsilon 9, die zuvor erfolglos versucht hatte, mit der Wolke zu kommunizieren. Die Föderation sieht die Erde durch die Wolke bedroht und entsendet die generalĂŒberholte U.S.S. Enterprise NCC-1701, um die Wolke abzufangen. Der mittlerweile zum Admiral beförderte Kirk lĂ€sst sich kurzfristig das Kommando ĂŒber das Schiff geben und versetzt den ursprĂŒnglichen Captain Decker auf den Posten des ersten Offiziers. Da der ursprĂŒnglich als Wissenschaftsoffizier vorgesehene Vulkanier Sovek bei einem Unfall beim Beamen zu Tode kommt, ĂŒbertrĂ€gt Kirk zugleich auch diese Funktion zunĂ€chst an Decker. Die Deltanerin Lieutenant Ilia, Deckers frĂŒhere Geliebte, tritt ihren Posten als Navigatorin an.

Um die Wolke möglichst rasch zu erreichen, lÀsst Kirk die Enterprise mit dem bislang noch nicht ausreichend getesteten Warp-Antrieb fliegen. Dabei kommt es zu einem Maschinenfehler, durch den das Schiff in ein Wurmloch versetzt wird und ausser Kontrolle mit einem Asteroiden zu kollidieren droht. Ein in letzter Sekunde vom Schiff abgeschossener Torpedo zerstört den Asteroiden, woraufhin die Enterprise das Wurmloch wieder verlÀsst.

Auf dem Planeten Vulkan versucht Spock das Kolinahr zu meistern, eine Technik, die ihm die vollkommene UnterdrĂŒckung von Emotionen ermöglicht. Plötzlich kann er das Vorhandensein der Wolke spĂŒren und erkennt sie als ein fremdes Bewusstsein. Er begibt sich daher auf die Enterprise, wo er seine bewĂ€hrte Funktion als Wissenschaftsoffizier wieder einnimmt.

Nachdem Spock den Warp-Antrieb wiederhergestellt hat, ist die Enterprise bald bei der Wolke angelangt. Ein Energiestrahl aus der Wolke tastet das Schiff ab und verletzt Chekov; Spock erkennt den Strahl als Kommunikationsversuch. Anschliessend fliegt die Enterprise in die Wolke, die uneinheitlich und farbig strukturiert ist. Darin entdeckt die Crew eine etliche Kilometer grosse Konstruktion, welche offenbar die Energiewolke erzeugt. Plötzlich löst eine Sonde Ilia auf der BrĂŒcke auf und ersetzt sie durch eine Maschine, die eine Ă€usserlich exakte Kopie Ilias darstellt. Diese ist das Sprachrohr der fremden EntitĂ€t. Von ihr erfĂ€hrt die Crew, dass die EntitĂ€t sich „V’ger“ nennt und auf der Suche nach ihrem Schöpfer ist, den sie auf der Erde zu finden glaubt. Spock begibt sich mit einem Raketen-Raumanzug eigenmĂ€chtig in das Zentrum der Wolke und erfĂ€hrt dort, dass V’ger ĂŒber ungeheures Wissen verfĂŒgt, aber Emotionen nicht verstehen kann.

Spock wird von "V'ger" zur Enterprise zurĂŒckgeschickt. Das riesige Raumschiff, in dem sich "V'ger" und die Enterprise befinden, hat die Erde erreicht und "V'ger" versucht Kontakt zu seinem Schöpfer aufzunehmen. Als er aber keine Antwort erhĂ€lt, will er alle Menschen auf der Erde vernichten, da er denkt, dass sie die Kontaktaufnahme verhindern. Kirk kann "V'ger" davon ĂŒberzeugen, ihm persönlich die Informationen zu geben, die "V'ger" von seinem Schöpfer will, und so wird die Enterprise weiter ins innere des Raumschiffs gezogen direkt zu "V'ger". Ein Aussenteam der BrĂŒckenbesatzung begibt sich zu "V'ger". Sie finden heraus, dass „V’ger“ nur die teilweise verschmutzte Aufschrift von „Voyager 6“ ist, einer von der NASA im 20. Jahrhundert gestarteten Raumsonde, deren primĂ€res Ziel es war, das gesamte Wissen ĂŒber das Universum zu sammeln. Auf ihrem Weg ist sie zu einer Maschinenzivilisation gelangt, die den Auftrag der Voyager-Sonde wörtlich nahm und mit ihrer Technik Voyager zu dem weiterentwickelte, was "V'ger" darstellt. "V'ger" hatte die Reise fortgesetzt, bald alles Erlernbare gelernt und sich deshalb auf den Weg zurĂŒck zur Erde begeben, um das gesammelte Wissen den Menschen als Schöpfern zu ĂŒberbringen. Der Wissenstransfer scheiterte jedoch, da auf der Erde niemand mehr den Kommunikationscode verstand.

Als "V'ger" versteht, dass die Menschen ihre Schöpfer sind, verlangt sie Antworten nach dem Sinn der Leere ihrer Existenz, die nichts als Logik kennt. Decker, der Ilias Wesen noch in der Maschine sehen kann, will "V'ger" das Wesen des Mensch-Seins offenbaren, indem er "V'ger" anbietet, eins mit ihr zu werden. Die Ilia-Sonde und er beginnen, sich in leuchtende Energie aufzulösen. Ein neues Wesen entsteht, die Wolke verschwindet. Kirk lÀsst Ilia und Decker schliesslich als vermisst statt als tot melden.

 

REGIE:
Robert Wise
PRODUKTION:
Gene Roddenberry
David C. Fein
CAST:
William Shatner
Leonard Nimoy
DeForest Kelley
James Doohan
George Takei
Walter Koenig
Nichelle Nichols
DREHBUCH:
Gene Roddenberry
Alan Dean Foster
Harold Livingston
KAMERA:
Richard H. Kline
SCHNITT:
Todd C. Ramsay
TON:
Cecelia Hall
Alan Robert Murray
Colin Waddy
George Watters II
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Harold Michelson
KOSTÜME:
Robert Fletcher

       
  Teströl Ă©s lĂ©lekröl
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2017]
       
 

On Body and Soul • Endre hat lĂ€ngst mit der Liebe abgeschlossen und sich in ein Leben zwischen Arbeitsplatz, Fast-Food-Restaurant und Fernseh-Sofa zurĂŒckgezogen. Seine neue Arbeitskollegin Maria merkt sich jeden Satz, jedes Ereignis und sortiert alles nach Datum – Menschen und BerĂŒhrungen passen nicht in ihre geordnete Welt. Durch einen Zufall finden Endre und Maria heraus, dass sie Nacht fĂŒr Nacht beide denselben Traum haben. AufgewĂŒhlt und erstaunt ĂŒber diese rĂ€tselhafte Verbindung suchen sie auch tagsĂŒber zaghaft die NĂ€he zueinander


Die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi erzÀhlt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte in wunderbar komponierten Bildern und mit leisem, feinsinnig-lakonischem Humor. Alexandra Borbély und Géza Morcsånyi in den Hauptrollen beeindrucken mit ihrem zarten und zugleich eindringlichen Spiel. «On Body and Soul» hat an der Berlinale den Goldenen BÀren gewonnen und avancierte zum Publikumsliebling des Festivals: ein magisches Kino-Highlight, intensiv und voller Sinnlichkeit.

 

REGIE:
IldikĂł Enyedi
PRODUKTION:
Ernö Mesterhåzy
AndrĂĄs Muhi
MĂłnika MĂ©cs
CAST:
GĂ©za MorcsĂĄnyi
Alexandra Borbély
ZoltĂĄn Schneider
Ervin Nagy
TamĂĄs JordĂĄn
Zsuzsa JĂĄrĂł
RĂ©ka Tenki
DREHBUCH:
IldikĂł Enyedi
KAMERA:
Måté Herbai
SCHNITT:
KĂĄroly Szalai
MUSIK:
Adam Balazs
AUSSTATTUNG:
Imola LĂĄng
KOSTÜME:
Judit Sinkovics

       
  Texas Killing Fields
 
       
 

Schreiendes Land • Ein Klima des puren Bösen liegt ĂŒber den fauligen SĂŒmpfen rund um Texas City. Immer wieder werden dort die Körper von Mordopfern gefunden. Wie viele als Teil der Nahrungskette fĂŒr immer und ohne Spuren verschwinden, weiss niemand. Die Einheimischen nennen dieses Gebiet "the killing fields".

Als erneut eine Frauenleiche auftaucht, beginnt Detective Heigh aus Texas City immer intensiver ausserhalb seines ZustĂ€ndigkeitsbereiches zu ermitteln. ZunĂ€chst sehr zum Ärger seines Partners, der sich lieber auf einen ungelösten Mordfall in der Stadt konzentrieren will, anstatt dem Phantom eines Serienkillers hinterher zu jagen. Doch dann klingelt das Telefon und die Detektive mĂŒssen die Todesschreie einer jungen Frau live mitanhören. Eine Grussbotschaft des Killers an die Polizei ...

Authentischer Kampf gegen das Verbrechen – nach einer wahren Begebenheit!

 

REGIE:
Ami Canaan Mann
PRODUKTION:
Michael Jaffe
Michael Mann
CAST:
Sam Worthington
Jeffrey Dean Morgan
Chloë Grace Moretz
Corie Berkemeyer
Trenton Perez
Maureen Brennan
Tony Bentley
Becky Fly
DREHBUCH:
Don Ferrarone
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Cindy Mollo
TON:
Kent Sparling
Christopher Barnett
Karen Spangenberg
Aynee Osborn
MUSIK:
Dickon Hinchliffe
AUSSTATTUNG:
Aran Mann
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  The Beaver
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juli 2011]
       
 

Ein Film von Jodie Foster • Walter Black (Mel Gibson) leidet an einer tiefen Depression. WĂ€hrend sein jĂŒngster Sohn Henry zum Aussenseiter mutiert und der Ă€ltere krampfhaft versucht, eine gleich verlaufende Zukunft wie die seines Vaters zu verhindern, verkriecht sich seine Frau Meredith (Jodie Foster) in der Arbeit und schaut dem hilflosen Zerfall ihres Mannes zu.

Nach seinem Rausschmiss und dem misslungenen Suizidversuchs, freundet er sich mit einer gefundenen Biberpuppe an. Sie wird zu seinem engsten Freund und gibt Walter neuen Lebensmut. Bald scheint sich auch das Leben von Walters Familie zum Besseren zu wenden.

Als die Puppe dann jedoch beginnt Überhand zu nehmen, ist Walter gezwungen, sich zwischen seiner Familie und dem bedeutsamen Biber zu entscheiden.

 

REGIE:
Jodie Foster
PRODUKTION:
Steve Golin
Keith Redmon
Ann Ruark
CAST:
Jennifer Lawrence
Jodie Foster
Mel Gibson
Anton Yelchin
Michelle Ang
Riley Thomas Stewart
Zachary Booth
DREHBUCH:
Kyle Killen
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Lynzee Klingman
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
Mark Friedberg
KOSTÜME:
Susan Lyall

       
  The Hulk
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juli 2003]
       
 

You wouldn't like me when I'm angry • Das Konzept des hochgelobten Filmemachers Ang Lee fĂŒr seine Filmversion des Comic-Klassikers Hulk von Marvel verbindet sĂ€mtliche Elemente eines Superhelden-Films mit grandiosen Effekten, der die Kassen klingeln lĂ€sst, mit der unheilschwangeren, romantisch-tragischen AtmosphĂ€re klassischer Universal-Horrorfilme. Indem er Hulk gleichzeitig als Superheld und Monster darstellt, als ErfĂŒllung geheimster WĂŒnsche ebenso wie als Alptraum, bleibt Ang Lee mit seinem Team dem frĂŒhen subversiven Geist des von Stan Lee und Jack Kirby geschaffenen Charakters treu. Gleichzeitig ist ihm das KunststĂŒck gelungen, Hulk als Figur modern umzugestalten und in die Gefahren und Bestrebungen der heutigen Zeit einzubinden.

Eric Bana (Black Hawk Down) brilliert in der Rolle des Forschers Bruce Banner, der nach einem katastrophal fehlgeschlagenen Experiment zum Opfer seiner innersten GefĂŒhle wird. Bana stellt sowohl den Menschen Banner als auch - dank bahnbrechender Effekt-Technologie der OscarÂź-PreistrĂ€ger Industrial Light and Magic - den ĂŒbermenschlichen Hulk dar. Academy AwardÂź-PreistrĂ€gerin Jennifer Connelly (A Beautiful Mind) spielt Betty Ross, deren wissenschaftliches Genie ungewollt dazu beitrĂ€gt, Hulk zum Leben zu erwecken; Nick Nolte (Der schmale Grat) ist in der Rolle von Banners genialem Vater zu sehen, der unwissentlich ein tragisches Erbe an seinen Sohn weitergibt. Sam Elliot (Rufmord - Jenseits der Moral) ĂŒberzeugt als Befehlshaber eines streng geheimen militĂ€rischen Forschungszentrums.

 

REGIE:
Ang Lee
PRODUKTION:
Avi Arad
Larry J. Franco
Gale Anne Hurd
James Schamus
CAST:
Eric Bana
Jennifer Connelly
Sam Elliott
Josh Lucas
Nick Nolte
Paul Kersey
Cara Buono
DREHBUCH:
James Schamus
John Turman
Michael France
Stan Lee
KAMERA:
Frederick Elmes
SCHNITT:
Tim Squyres
TON:
Eugene Gearty
Richard Hymns
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Rick Heinrichs
KOSTÜME:
Marit Allen

       
  The Lake House
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2006]
       
 

Kann ihre Liebe Raum und Zeit ĂŒberwinden • Dr. Kate Forester (SANDRA BULLOCK) möchte etwas in ihrem Leben verĂ€ndern und tauscht ihre Vorortspraxis in Illinois mit einem Job in einem arbeitsreichen Spital in Chicago ein. Jedoch findet sie es schwierig, das von ihr gemietete, wunderschöne und kunstvoll eingerichtete Haus mit Seesicht zu verlassen. Es ist ein Ort, wo sie sich selber sein kann.
Als Kate an einem Wintermorgen 2006 in die Stadt aufbricht, hinterlĂ€sst sie im Briefkasten eine Notiz. Sie bittet den nĂ€chsten Mieter, ihr die Post nachzuschicken, mit dem Zusatz, dass die mysteriösen Pfotenspuren an der HaustĂŒr schon bei ihrem Einzug da waren.
Doch der nĂ€chste Mieter, Alex Wyler (KEANU REEVES), ein talentierter, jedoch frustrierter Architekt auf einer nahe gelegenen Baustelle, findet etwas ganz anderes vor: ein vernachlĂ€ssigtes, schmutziges und mit Unkraut ĂŒberwachsenes Haus. Und von PfotenabdrĂŒcken keine Spur!
Das Haus hat fĂŒr Alex eine spezielle Bedeutung. In glĂŒcklicheren Zeiten war es von seinem jetzt mit ihm zerstrittenen Vater (CHRISTOPFER PLUMMER) gebaut worden, einem berĂŒhmten Architekten, dem seine Karriere mehr am Herzen lag als sein Familienleben. Alex nimmt sich vor, das Haus in seinen ursprĂŒnglichen Zustand zu versetzen. Er ignoriert Kates Notiz, bis er beim Streichen des verwitterten Landungsstegs einen streunenden Hund erst ĂŒber die frische Farbe, dann zum Eingang des Hauses laufen sieht, wo er genau dort die AbdrĂŒcke hinterlĂ€sst, wie es in der Notiz steht.
VerblĂŒfft schreibt Alex zurĂŒck: Niemand habe das Haus vor ihm gemietet. Wie konnte sie also ĂŒber den Hund Bescheid wissen? Kate meint, er nehme sie hoch und schreibt postwendend zurĂŒck, mit der beilĂ€ufigen Frage, welches Datum es bei ihm sei. Bei ihm ist es der 14. April 2004, bei ihr der 14. April 2006!
Kate und Alex setzen ihre Korrespondenz via dem Briefkasten des Hauses fort und mĂŒssen einsehen, dass sie, so unglaublich es klingt, zwei Jahre auseinander leben und beide an einem Zeitpunkt in ihrem Leben angekommen sind, an dem sie mit vergangenen EnttĂ€uschungen fertig werden und etwas Neues anfangen wollen. Dank dieser ungewöhnlichen Verbindung geben sie mehr und mehr ĂŒber sich preis - ihre Geheimnisse, ihre Zweifel und TrĂ€ume, bis sie sich schliesslich ineinander verlieben.
Fest entschlossen, die Distanz zwischen ihnen zu ĂŒberbrĂŒcken und hinter das Geheimnis ihrer unglaublichen Verbindung zu kommen, fordern sie das Schicksal heraus und verabreden sich. Doch beim Versuch, ihre beiden getrennten Welten zu vereinen, könnten sie einander fĂŒr immer verlieren.

 

REGIE:
Alejandro Agresti
PRODUKTION:
Doug Davison
Roy Lee
CAST:
Keanu Reeves
Sandra Bullock
Shohreh Aghdashloo
DREHBUCH:
David Auburn
KAMERA:
Alar Kivilo
SCHNITT:
Alejandro Brodersohn
Lynzee Klingman
TON:
Scott D. Smith
MUSIK:
Rachel Portman
Prince
Paul M. van Brugge
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  The Ring
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2003]
       
 

Bevor man stirbt sieht man den Ring. • 'Erst schaust du dir dieses Video an. Dann klingelt das Telefon. Und eine Stimme sagt dir, dass du in sieben Tagen tot bist!'

Als die Nichte der Journalistin Rachel (Naomi Watts) unter tragischen UmstĂ€nden ums Leben kommt und dieser ein mysteriöses Videotape in die HĂ€nde gerĂ€t, irritiert sie das zu Anfang nicht besonders. Doch die Herkunft dieses Videos und sein bizarrer Inhalt sind mehr als erschreckend. Und sie weiss, dass auch sie jetzt zum Kreis der Opfer eines grauenhaften Fluchs gehört. Als ihr Sohn das Band ebenfalls zu Gesicht bekommt, wird es höchste Zeit zu handeln! Subtiles Grauen. Alptraumhafte Bildwelten. Und ab 13. Februar das besondere Highlight fĂŒr alle Fans aussergewöhnlicher Mystery-Thriller!

 

REGIE:
Gore Verbinski
PRODUKTION:
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
KAMERA:
Bojan Bazelli
SCHNITT:
Craig Wood

       
  The Ring Two
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Sie schlĂ€ft nie • Nachdem der unheimliche Fluch, der alle Neugierigen innerhalb von sieben Tagen tötet, in kĂŒrzester Zeit zu einem internationalen Riesenerfolg wurde, kommt jetzt die Fortsetzung des Mystery-Highlights: "The Ring 2". Und auch diesmal gibt es fĂŒr die Hauptdarstellerin Naomi Watts kein Entkommen ...

Nach den schrecklichen Ereignissen begibt sich die Journalistin Rachel Keller (Naomi Watts) mit ihrem Sohn Aiden ( David Dorfman) in das kleine abgelegene StÀdtchen Asheville, wo sie bei der Lokalzeitung einen Job als Reporterin findet. Alles scheint friedlich. Doch als das mysteriöse Videoband nach einem Teenager-Selbstmord erneut auftaucht und kurz darauf Aiden mit unerklÀrlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wird, ahnt Rachel, dass der furchterregende Albtraum, noch nicht vorbei ist!

Der Ring-Virus geht weiter: KĂŒnstlerisch anspruchsvolle Video-Bilder, subtiles Grauen und extreme Spannung ­ wenn das Telefon auf der Kinoleinwand erneut klingelt, greift kein Zuschauer freiwillig nach seinem Handy!

 

REGIE:
Hideo Nakata
PRODUKTION:
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
CAST:
Naomi Watts
Simon Baker
David Dorfman
Elizabeth Perkins
Emily VanCamp
Sissy Spacek
DREHBUCH:
Ehren Kruger
KAMERA:
Gabriel Beristain
SCHNITT:
Michael N. Knue
TON:
Wade Wilson
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
James D. Bissell
KOSTÜME:
Wendy Chuck

       
  The Road to Guantanamo
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. April 2006]
       
 

Ein Film von Michael Winterbottom • Im September 2001 kommt die Mutter von Asif Iqbal aus Pakistan ins englische Tipton zurĂŒck. In einem Dorf in der NĂ€he von Faisalabad hat sie fĂŒr ihren Sohn eine Braut gefunden. Wenige Tage spĂ€ter reist Asif zu der Frau, die er heiraten soll, in den Punjab. Weil er einen Trauzeugen braucht, ruft er kurz darauf in England an, um seine Freunde Ruhel, Shafiq und Monir zur Hochzeitsfeier einzuladen. Die vier treffen sich in Karachi, wo sie mit Shafiqs pakistanischem Cousin eine Moschee besuchen. Hier werden sie von einem Imam aufgefordert, nach Afghanistan zu reisen, um dort der Bevölkerung zu helfen. Der Fahrpreis fĂŒr den Bus ist gĂŒnstig und Afghanistan klingt fĂŒr die Freunde nach Abenteuer. Nach einer anstrengenden Reise kommen sie nachts in Kandahar an.

Es ist die Nacht des ersten US-Bombardements auf Afghanistan. Als Reaktion auf den Anschlag vom 11. September beginnen die US-Truppen den Krieg gegen die Taliban. Die vier reisen weiter nach Kabul, wo sie lĂ€nger bleiben, weil alle erkranken. Als sie zu einer Irrfahrt zurĂŒck Richtung Pakistan aufbrechen, geraten sie noch tiefer in das Kampfgebiet und werden festgenommen.

Nach wochenlanger Haft werden sie schliesslich als potenzielle Terroristen ausgeflogen und auf Kuba im US-StĂŒtzpunkt Guantanamo inhaftiert. Der Geheimdienst glaubt sie im Umfeld von Mohammed Atta und Osama Bin Laden erkannt zu haben. Dass das nicht stimmt, stellt sich schnell heraus, doch erst nach zwei Jahren kehren Shafiq, Asif und Ruhel zurĂŒck nach Tripton. Von Monir, den seine Freunde in Afghanistan verloren haben, fehlt weiterhin jede Spur. Mit Archivmaterial, Interviews und inszenierten Passagen erzĂ€hlt der Film die authentische Geschichte einer Odyssee.

Dieser höchst aktuelle und brisante Film gewann an der diesjÀhrigen Berlinale den begehrten Regiepreis.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
Melissa Parmenter
Michael Winterbottom
CAST:
Riz Ahmed
Ruhel Ahmed
Ewan Bailey
George W. Bush
KAMERA:
Marcel Zyskind
TON:
Joakim Sundström
MUSIK:
Harry Escott
Molly Nyman
AUSSTATTUNG:
Mark Digby

       
  The Winslow Boy
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

Ein Film von David Mamet • England, 1912. WINSLOW BOY erzĂ€hlt die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte von Ronnie Winslow (GUY EDWARDS), einem jungen Navy-Kadetten, der beschuldigt wird, fĂŒnf Schilling gestohlen zu haben. Ronnies Familie- allen voran sein Vater (NIGEL HAWTHORNE), ein stolzer Patriarch, und seine Schwester Catherine (REBECCA PIDGEON), eine engagierte Frauenrechtlerin- setzen fortan alles daran, Ronnies Unschuld zu beweisen. So entwickelt sich aus einem kleinen und an sich unbedeutenden Vorfall nach und nach eine StaatsaffĂ€re, die jahrelang ganz Grossbritannien in Atem hĂ€lt. Denn mit Hilfe des berĂŒhmten Anwalts Sir Robert Morton (JEREMY NORTHAM) bringt die Winslow Familie den Fall bis vor das House of Lords...

DAVID MAMET gilt als einer der besten Drehbuchautoren Hollywoods (u.a. 'Wenn der Postmann zweimal klingelt', 'The Untouchables -- Die Unbestechlichen', 'Wag the Dog', 'Ronin') und fĂŒhrt seit 1987 auch selbst Regie ('House of Games', 'Homicide'). WINSLOW BOY, Mamets sechste Regiearbeit, basiert auf dem gleichnamigen TheaterstĂŒck von Terence Rattigan aus dem Jahre 1946.

In den Hauptrollen dieses hochgelobten, ebenso bewegenden wie bemerkenswerten Dramas spielen Nigel Hawthorne ('The Madness of King George', 'Amistad'), Jeremy Northam ('Emma', 'Das Netz'), Rebecca Pidgeon ('The Spanish Prisoner') und Gemma Jones ('Sinn und Sinnlichkeit').

 

REGIE:
David Mamet
PRODUKTION:
Sarah Green
CAST:
Nigel Hawthorne
Jeremy Northam
Rebecca Pidgeon
Gemma Jones
Guy Edwards
Matthew Pidgeon
Colin Stinton
DREHBUCH:
David Mamet
KAMERA:
BenoĂźt Delhomme
SCHNITT:
Barbara Tulliver
MUSIK:
Alaric Jans
AUSSTATTUNG:
Gemma Jackson

       
  The Woman with a broken Nose
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2011]
       
 

Ćœena sa slomljenim nosem • Kurz vor ihrer Hochzeit wird der attraktiven Apothekerin Biljana schlagartig klar, dass sie einen anderen liebt. Der jungen Lehrerin Anica gelingt es endlich, sich mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen. Von einem Tag auf den anderen ist der bindungsscheue Taxifahrer Gavrilo fĂŒr ein Baby verantwortlich.

Biljana, Anica und Gavrilo stehen im Zentrum von «The Woman with a Broken Nose». Sie kennen sich nicht, begegnen sich per Zufall, als sich eine junge Frau bei strömendem Regen von einer BrĂŒcke stĂŒrzt. Die Wege der drei kreuzen sich fortan, mal zufĂ€llig, mal absichtlich. WĂ€hrend im Radio fröhliche Balkan-Schlager erklingen, fahren Biljana, Anica und Gavrilo immer wieder ĂŒber die Belgrad-BrĂŒcke – Sinnbild fĂŒr die Situation in einer Stadt, in der die Menschen zwischen Stillstand und Aufbruch pendeln


Regisseur und Drehbuchautor Srdan Koljevic hat fĂŒr «Woman with a Broken Nose» am Zurich Film Festival 2010 den Golden Eye Award fĂŒr den besten Spielfilm gewonnen. Er erzĂ€hlt eine Geschichte ĂŒber verpasste Chancen, neue Möglichkeiten, das Streben nach GlĂŒck, ĂŒber Loslösung und Verbindlichkeit – subtil inszeniert, sorgfĂ€ltig ausgestattet, berĂŒhrend und mit viel Witz.

 

REGIE:
Srdjan Koljevic
PRODUKTION:
Srdan Golubovic
Jelena Mitrovic
Alexander Ris
CAST:
Nebojsa Glogovac
Anica Dobra
Branka Katic
Jasna Zalica
Nada Sargin
Nikola Rakocevic
DREHBUCH:
Srdjan Koljevic
KAMERA:
Goran Volarevic
SCHNITT:
Marko Glusac
TON:
Sebastian Schmidt
MUSIK:
Mario Schneider
AUSSTATTUNG:
Zorana Petrov
Lana Prolic
KOSTÜME:
Nebojsa Lipanovic

       
  Total Recall
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2012]
       
 

Ein Film von Len Wiseman • TOTAL RECALL ist ein spektakulĂ€rer Actionthriller ĂŒber RealitĂ€t und Erinnerung, der von der berĂŒhmten Kurzgeschichte “We Can Remember It For You Wholesale” von Philip K. Dick neu inspiriert wurde. „Willkommen bei Rekall, der Firma, die Ihre TrĂ€ume in echte Erinnerungen verwandeln kann.“ Obwohl Fabrikarbeiter Douglas Quaid (COLIN FARRELL) eine wunderschöne Frau (KATE BECKINSALE) hat, die er sehr liebt, klingt so ein Mind-Trip wie der perfekte Urlaub von seinem frustrierenden Alltag. Echte Erinnerungen aus dem Leben eines Superspions könnten genau das sein, was er braucht. Doch als die Programmierung schiefgeht, wird Quaid ein gejagter Mann. Von der Polizei verfolgt – die unter dem Kommando von Chancellor Cohaagen (BRYAN CRANSTON), dem FĂŒhrer der freien Welt, steht – verbĂŒndet sich Quaid mit der Rebellin Melina (JESSICA BIEL), um den Chef der Untergrund-WiderstandskĂ€mpfer (BILL NIGHY) zu finden und Cohaagen zu stoppen. Der schmale Grat zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwimmt immer mehr, und das Schicksal seiner Welt droht aus dem Gleichgewicht zu geraten, als Quaid entdeckt, wer er wirklich ist, wen er wirklich liebt und was seine wahre Bestimmung ist.

 

REGIE:
Len Wiseman
PRODUKTION:
Toby Jaffe
Neal H. Moritz
CAST:
Kate Beckinsale
Colin Farrell
Jessica Biel
Bryan Cranston
Bill Nighy
DREHBUCH:
Mark Bomback
James Vanderbilt
Kurt Wimmer
KAMERA:
Paul Cameron
SCHNITT:
Christian Wagner
TON:
Stephen Hunter Flick
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Patrick Tatopoulos
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Tout en haut du monde
 
       
 

Ein Film von Rémi Chayé

 

REGIE:
Rémi Chayé
PRODUKTION:
Ron Dyens
Claus Toksvig Kjaer
Henri Magalon
CAST:
Christa Théret
FĂ©odor Atkine
Antony Hickling
Thomas Sagols
Loïc Houdré
DREHBUCH:
Fabrice de Costil
Claire Paoletti
Patricia Valeix
SCHNITT:
Benjamin Massoubre
MUSIK:
Jonathan Morali

       
  Tschick
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2016]
       
 

Ein Film von Fatih Akin • WĂ€hrend die Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf „GeschĂ€ftsreise“ ist, verbringt der 14-jĂ€hrige Aussenseiter Maik Klingenberg die grossen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, stammt aus dem tiefsten Russland, kommt aus einem der HochhĂ€user in Berlin-Marzahn – und hat einen geklauten Lada dabei. Damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglĂŒhende ostdeutsche Provinz. Die Geschichte eines Sommers, den wir alle einmal erleben wollen... Der beste Sommer von allen eben!

Tschick basiert auf dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf, erschienen am 17. September 2010 im Rowohlt Berlin Verlag und hĂ€lt sich bis heute in der Spiegel-Bestsellerliste. Der Erfolgsroman avancierte nach seiner Veröffentlichung schnell zum modernen Klassiker unter den JugendbĂŒchern und gehört zu den grössten literarischen Erfolgen der vergangen Jahre. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem der Deutsche Jugendliteraturpreis 2011, und die Übersetzung in 24 Sprachen liessen gar Vergleiche mit den Abenteuern von „Huckleberry Finn“ zu. In der Saison 2012/2013 war "Tschick" das meistaufgefĂŒhrte TheaterstĂŒck im deutschsprachigen Raum.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Marco Mehlitz
CAST:
Anand Batbileg
Tristan Göbel
Nicole Mercedes MĂŒller
DREHBUCH:
Hark Bohm
Wolfgang Herrndorf
Lars Hubrich
KAMERA:
Rainer Klausmann
TON:
Kai Tebbel
MUSIK:
Vince Pope
AUSSTATTUNG:
Jenny Rösler
KOSTÜME:
Anna WĂŒbber

       
  Wer hat Angst vor Sibylle Berg
 
       
 

Ein Film von Wiltrud Baier , Sigrun Köhler • Sibylle Berg provoziert, irgendwie. Oder ist dies bloss das GestĂ€nker der (Nicht-)Leser? Ihre Lebensgeschichte vom DDR-FlĂŒchtling zur Bestsellerautorin klingt fast so, als habe sie diese selbst erfunden. FrĂŒher suchte Sibylle Berg das GlĂŒck, heute sucht sie ein Haus. Im Portrait der grossartig ironischen Dramatikerin erfahren wir, wie die mĂ€nnliche Form von „Schriftsteller“ lautet, warum diese auf Fotos meist ihren Kopf stĂŒtzen, welche nĂŒtzlichen Dinge man in der DDR lernen konnte, wie Pilze die Gehirne von Politikern steuern – und dass sich hinter jeder scheuen Schriftstellerin ein scheuer Mensch verbirgt.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Wiltrud Baier
Sigrun Köhler
PRODUKTION:
Wiltrud Baier
CAST:
Sibylle Berg
James Goldstein
Jonathan Pylypchuk
Olli Schulz
Helene Hegemann
Ingeborg LĂŒscher
Christoph ZĂŒrcher
Stefan Kister
Katja Riemann
DREHBUCH:
Wiltrud Baier
Sigrun Köhler
KAMERA:
Wiltrud Baier
Sigrun Köhler
SCHNITT:
Wiltrud Baier
Sigrun Köhler
TON:
Wiltrud Baier
Sigrun Köhler

       
  Willi und die Wunder dieser Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von Arne Sinnwell • Willi hat das Fernweh gepackt. Er will weg, weit weg. Angestiftet hat ihn seine 92-jĂ€hrige Freundin, die Weltenbummlerin Frau Klinger. Willi begibt sich auf die Suche nach grossen und kleinen Wundern dieser Welt und erlebt dabei sein bisher grösstes Abenteuer in einigen der extremsten und aussergewöhnlichsten LebensrĂ€ume. Willi streichelt schwergewichtige EisbĂ€ren, flieht vor hungrigen Krokodilen, geht unter in den Menschenmassen der japanischen Megastadt Tokio und durchquert auf dem Motorrad die grösste und einsamste WĂŒste der Welt.
Überall auf der Reiseroute begegnet er liebenswerten Menschen, die ihm bereitwillig zeigen, was das Leben an diesem Ort einzigartig macht. Auch mit grossen, kleinen, gefĂ€hrlichen, sĂŒssen und ekligen Tieren geht Willi auf TuchfĂŒhlung – manchmal mehr als ihm lieb ist. Und schliesslich gelangt er nach vielen aufregenden Erlebnissen an den Ort, von dem Frau Klinger, immer geschwĂ€rmt hat. In der Sahara erfĂŒllt er ihr einen Herzenswunsch, denn: „Versprochen ist schliesslich versprochen“.

 

REGIE:
Arne Sinnwell
PRODUKTION:
Franz X. Gernstl
Fidelis Mager
CAST:
Willi Weitzel
Nico BlĂŒthgen
Shaun Bobier
Michael Martin
Jennefer Maclean
DREHBUCH:
A. Toerkell
Arne Sinnwell
KAMERA:
Wolfgang Thaler
SCHNITT:
Florian Kohlert
TON:
Oliver Görtz
Christian Lutz
MUSIK:
Patrick Buttmann
Philipp F. Kölmel

       
  Wo ist Fred?
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Ein Film von Anno Saul • Was tut Man(N) nicht alles, um die Angebetete zu beeindrucken! Noch schlimmer wird es aber, wenn SIE einen verwöhnten Sohn in die Beziehung einbringt, der sich nichts sehnlicher wĂŒnscht als den von seinem Lieblings-Basketballer handsignierten Ball. Den erhalten aber nur die behinderten Fans auf ihrer TribĂŒne.
Um seinen zukĂŒnftigen Stiefsohn zu imponieren und dessen Mutter Mara (Anja Kling) von seinen Stiefvater-QualitĂ€ten zu ĂŒberzeugen, geht der grundehrliche Polier Fred (Til Schweiger) aufs Ganze: Beim nĂ€chsten Basketball-Match fĂ€hrt ihn sein Kumpel Alex (JĂŒrgen Vogel) als stummen Rollstuhlfahrer auf die BehindertentribĂŒne...

 

REGIE:
Anno Saul
PRODUKTION:
Dietmar GĂŒntsche
Benjamin Herrmann
Mischa Hofmann
Ann Meredith
Philip Voges
CAST:
Til Schweiger
JĂŒrgen Vogel
Alexandra Maria Lara
Anja Kling
Christoph Maria Herbst
DREHBUCH:
Jane Ainscough
Bora Dagtekin
Ken Daurio
Cinco Paul
KAMERA:
Peter Nix
SCHNITT:
Tobias Haas
MUSIK:
Marcel Barsotti

       
  X-Men Origins: Wolverine
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2009]
       
 

Ein Film von Gavin Hood • Am 30. April 2009 startet X-MEN ORIGINS: WOLVERINE und Jackman kehrt als Action-Held Wolverine endlich wieder auf die grosse Kinoleinwand zurĂŒck. Das Spin-Off der X-MEN-Trilogie thematisiert Wolverines emotionale Seite und bringt Licht in seine mysteriöse Vergangenheit. Gavin Hood fĂŒhrte Regie und Hugh Jackman zeichnet mit seiner Produktionsfirma Seed Productions auch fĂŒr die Produktion verantwortlich.

 

REGIE:
Gavin Hood
PRODUKTION:
Kevin Feige
Hugh Jackman
John Palermo
Ralph Winter
CAST:
Hugh Jackman
Ryan Reynolds
Liev Schreiber
Dominic Monaghan
Lynn Collins
Danny Huston
Daniel Henney
Taylor Kitsch
Kevin Durand
DREHBUCH:
David Benioff
KAMERA:
Donald McAlpine
SCHNITT:
Nicolas De Toth
Megan Gill
TON:
Guntis Sics
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Barry Robison

       
  Zack and Miri Make a Porno
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2009]
       
 

Ein Film von Kevin Smith • Zack und seiner Kindheitsfreundin Miri, mit der er eine strikt platonische Beziehung pflegt, geht das Geld aus. Trotz Jobs bleiben die Rechnungen fĂŒr ihre gemeinsame Wohnung unbezahlt, es droht die Kappung von Strom- und Wasserleitung.

Da kommt das zehnjĂ€hrige Klassentreffen als Abwechslung gerade richtig. Dort trifft Zack auf einen alten Freund, der sich seine Brötchen inzwischen als schwuler Pornostar verdient. Da kommt Zack die zĂŒndende Idee: Er will einen Amateur-Porno drehen, um seine Finanzen in den Griff zu bekommen. Dass der Grossteil der Ex-Highschool-Absolventen als potentielle Kunden die Kassen klingeln lassen werden, ĂŒberzeugt auch die anfangs skeptische Miri.

Unvermittelt stellt Zack ein Filmteam samt willigen Darstellerinnen zusammen. Jetzt mĂŒssen der frischgebackene und völlig ĂŒberforderte Produzent Delaney und seine Crew nur noch einen Plot ausarbeiten, einen Drehort finden und die Hosen runterlassen. Doch dann steht die erste Sexszene zwischen Zack und Miri auf dem Drehplan. Alles nur fĂŒr den Film, beteuern beide. Doch das Liebes-Chaos nimmt erwartungsgemĂ€ss seinen Lauf...

 

REGIE:
Kevin Smith
PRODUKTION:
Scott Mosier
CAST:
Seth Rogen
Elizabeth Banks
Craig Robinson
Jason Mewes
Jeff Anderson
Traci Lords
DREHBUCH:
Kevin Smith
KAMERA:
David Klein
SCHNITT:
Kevin Smith
TON:
Michael Silvers
MUSIK:
James L. Venable
Chris Ward
AUSSTATTUNG:
Robert Holtzman
KOSTÜME:
Salvador PĂ©rez Jr.

       
  Zeichnen bis zur Raserei
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2001]
       
 

Von Michael Trabitzsch • Ernst Ludwig Kirchner ist der bedeutendste Maler des Expressionismus, er steht heute gleichbedeutend neben den anderen Grossmeistern der Kunst des 20. Jahrhunderts: Klee, Kandinsky, Ernst, Picasso. Seine Biographie aber macht ihn darĂŒber hinaus zu einem der Archetypen dieses Jahrhunderts: wie James Dean ist er der einsam streunende Hund in den Strassenschluchten der Grossstadt, er ist der Baal im Asphaltdschungel, er ist der Mensch in der Revolte wie bei Camus.

Am Anfang stand die Frage: wie erzĂ€hle ich das Leben eines toten Malers, den wir nur noch in seinen Bildern und Briefen miterleben können, von dem kein Zeitgenosse mehr erzĂ€hlen kann? Wie vermeiden wir den 'distanzierten Blick', wie vermeiden wir, dass es nur der Bericht ĂŒber eine vergangene Zeit wird? Denn: das Wesen von Kirchners Kunst, wohl auch von seinem Leben insgesamt, besteht in einer ungeheuren Direktheit. Seine Akte sind nicht nur erotisch, sondern zudem aggressiv, sie 'springen' den Betrachter an. Seine 'Strassenszenen' sind extrem bewegt, keine Panoramen, keine Stilleben, sodass der Betrachter ins Bild hineingerissen wird... Darum erzĂ€hlt der Film collagenhaft. Er findet oder inszeniert kurze 'Bilder', die den Werken Kirchners hĂ€tten vorausgehen können oder auch ihnen folgen. Diese 'Szenen' sollen eine flĂŒchtige Imagination geben von dem, was Kirchner sah, wo er sich bewegte, wie die Stadt damals beschaffen war. Die Collage soll dem Betrachter die Distanz nehmen, sie soll das Heute ausschliessen, sie soll den Bildern Kirchners mehr Raum geben, damit in seinen Werken auch sein Leben greifbar wird. Denn die Stadt heute funktioniert ganz anders als damals, hat andere GerĂ€usche, andere Bewegungen, das Auto dominiert. Das Land aber, die Schweizer Berge haben ein anderesTempo. Der Film erzĂ€hlt nun streng dokumentarisch, das Land ist das Land, es bietet Raum fĂŒr die lmagination, die viele Jahrzehnte zurĂŒckschweift. Darum endet die collagenhafte Form mit Kirchners Flucht aus Deutschland, mit seiner Flucht aus der Stadt.

 

REGIE:
Michael Trabitzsch
DREHBUCH:
Michael Trabitzsch
KAMERA:
Ralf Klingelhöfer
Pio Corradi
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger

       
  ZFF - 7. Zurich Film Festival
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2011]
       
 

22. September - 2. Oktober 2011 • Das Zurich Film Festival fand im Oktober 2005 zum ersten Mal statt. Es hat sich innerhalb weniger Jahre in der nationalen und internationalen Festivallandschaft etabliert. In diesem Jahr verwandeln wir ZĂŒrich zum siebten Mal fĂŒr elf Tage in eine Filmhauptstadt, um die Filmkunst in all ihren Facetten zu feiern!

Das Zurich Film Festival setzt sich zum Ziel, einem grossen Publikum Einblick in das Schaffen junger, aufkommender Filmemacher aus aller Welt zu ermöglichen und den Austausch zwischen arrivierten Filmschaffenden, jungen Talenten und dem Publikum zu fördern.

In vier internationalen Wettbewerben konkurrieren junge Filmemacher um den Hauptpreis, das Goldene Auge. Ausserhalb der Wettbewerbe prĂ€sentieren wir neue Filme renommierter Filmemacher als "Gala Premieren" und "Special Screenings". In der Sektion „Neue Welt Sicht“ legen wir den Fokus auf das aktuelle Filmschaffen einer aufblĂŒhenden Filmregion. Bisherige GastlĂ€nder waren Russland (2007), Israel (2008), Argentinien (2009) und Australien (2010).

Zahlreiche Rahmenprogramme und Parties laden Filmschaffende und filmbegeisterte Besucher dazu ein, sich ĂŒber das Gesehene auszutauschen und den Kinotag in entspannter AtmosphĂ€re ausklingen zu lassen.


22. 09. 2011
21.15 Take Shelter (le paris)

23.09.2011
14.00 Agnus Dei (corso 4)
15.00 Dead Man Walking (filmpodium)
16.00 Page One (corso 2)
16.15 Wrong Rosary (arena filmcity 9)
17.00 Talk: Filmvermittlung (corso 4)
17.00 Broken Mussels (arena filmcity 8)
18.00 Wuthering Heights (corso 1)
18.15 At Close Range (filmpodium)
18.30 Fenster zum Sommer (corso 2)
18.30 Italy: Love It or Leave It (arena filmcity 9)
19.00 Happy, Happy (le paris)
19.15 Yume (corso 4)
19.15 Westwind (arena filmcity 8)
20.45 Restless (corso 1)
20.45 Kurzes aus der TĂŒrkei (arena filmcity 9)
21.00 Unter Wasser Atmen (corso 2)
21.00 Amores Perros (filmpodium)
21.15 Day Is Done (le paris)
21.15 Turn Me On, Goddammit (arena filmcity 8)
21.30 Darwin (corso 4)
23.15 Let me in (corso 1)

24.09.2011
13.00 Skateistan (corso 2)
13.15 Agnus Dei (corso 4)
14.30 Italy: Love It or Leave (arena filmcity 8)
15.00 Beauty (le paris)
15.00 Indian Runner (filmpodium)
15.15 After the Apocalypse (corso 4)
16.00 Beauty Day (arena filmcity 8)
16.30 I Am My Own Dolly Parton (corso 2)
16.45 Auf Teufel komm raus (arena filmcity 8)
17.00 Circumstance (le paris)
17.15 The Bully Project (corso 4)
18.15 In the Valley of Elah (filmpodium)
18.30 The Deep Blue Sea (corso 1)
18.30 Losers Club (arena filmcity 8)
19.00 Fenster zum Sommer (corso 2)
19.15 Kurzfilme Border Lines (corso 4)
19.15 Vaquero (arena filmcity 8)
19.45 Ursula (le paris)
20.45 Carlito‘s Way (filmpodium)
21.00 The Ides of March (corso 1)
21.00 Die Unsichtbare (arena filmcity 8)
21.15 Atmen (corso 4)
21.30 Jonas (corso 2)
21.30 Our Grand Despair (arena filmcity 8)
22.00 Kriegerin (le paris)

25.09.2011
13.00 Kurzfilme BL (corso 4)
13.00 Vaquero (arena filmcity 9)
13.15 Messies, ein schönes Chaos (corso 2)
14.30 Jonas (corso 1)
14.30 Inside Job & Zurich Master Class – Ferguson (filmpodium)
14.30 One Life (arena filmcity 8)
15.00 Agnus Dei (corso 4)
15.15 Las Acacias (le paris)
15.15 Italy: Love It or Leave It (arena filmcity 9)
16.00 Page One (corso 2)
17.00 Atmen (corso 4)
17.15 Wrong Rosary (arena filmcity 9)
17.30 Rampart (corso 1)
17.45 Take Shelter (le paris)
18.00 Beauty Day (arena filmcity 8)
18.30 Little Birds (corso 2)
19.00 The Bully Project (corso 4)
19.15 Auf Teufel komm raus (arena filmcity 9)
20.00 Margin Call (corso 1)
20.30 Circumstance (le paris)
20.30 Turn Me On, Goddammit (arena filmcity 8)
21.00 Mary & Johnny (corso 2)
21.30 Darwin (corso 4)
21.30 Ecumenopolis (arena filmcity 9)

26.09.2011
13.15 Mary & Johnny (corso 2)
13.30 Better This World (corso 4)
14.30 Beauty Day (arena filmcity 8)
15.00 Carlito‘s Way (filmpodium)
15.30 Little Birds (corso 2)
16.00 UXO (corso 4)
17.00 Happy, Happy (le paris)
17.15 Broken Mussels (arena filmcity 9)
17.45 Buck (corso 2)
18.00 Schwarzkopf (corso 4)
18.15 Sweet and Lowdown (filmpodium)
18.30 A Dangerous Method (corso 1)
18.30 Die Unsichtbare (arena filmcity 8)
19.00 Margin Call (le paris)
19.15 Majority (arena filmcity 9)
20.15 Unter Wasser Atmen (corso 2)
20.30 Gnarr (corso 4)
20.45 Crash (filmpodium)
21.00 Die Farbe des Ozeans (arena filmcity 8)
21.15 Moneyball (corso 1)
21.45 Las Acacias (le paris)
21.45 Merry Go Round (arena filmcity 9)

27.09.2011
13.15 The Bully Project (corso 4)
14.00 Losers Club (arena filmcity 9)
15.00 Mystic River (filmpodium)
15.15 Take Shelter (le paris)
15.30 Page One (corso 2)
15.45 UXO (corso 4)
16.45 Merry Go Round (arena filmcity 9)
17.30 After the Apocalypse (corso 4)
17.45 Corpo Celeste (le paris)
18.15 Million Dollar Baby (filmpodium)
18.15 Rampart (arena filmcity 5)
18.30 Buck (corso 2)
19.15 Westwind (arena filmcity 8)
19.30 The Samba Within Me (corso 4)
19.30 Ecumenopolis (arena filmcity 9)
20.15 Chicken with Plums (le paris)
20.30 Cave of Forgotten Dreams (arena filmcity 5)
21.00 Alles eis Ding (corso 2)
21.00 Dead Man Walking (filmpodium)
21.15 Call It a Balance In the Unbalance (corso 4)
21.30 Beauty (arena filmcity 8)
21.45 Majority (arena filmcity 9)

28.09.2011
13.00 Mary & Johnny (corso 2)
13.00 Turn Me On, Goddammit (arena filmcity 8)
13.15 Yume (corso 4)
13.15 Agnus Dei (arena filmcity 9)
15.00 Vaquero (corso 2)
15.00 Beauty Day (arena filmcity 8)
15.15 Atmen (corso 4)
15.15 Auf Teufel komm raus (arena filmcity 9)
16.00 Beauty (le paris)
17.15 Little Birds (corso 2)
17.15 Darwin (corso 4)
17.15 I Am My Own Dolly Parton (arena filmcity 9)
17.30 Die Unsichtbare (arena filmcity 8)
18.15 11‘09‘‘01 - September 11 (filmpodium)
18.45 Louise Wimmer (le paris)
19.15 Buck (corso 2)
19.30 Preisverleihung Golden Icon – Into the Wild (corso 1)
19.30 Call It a Balance In the Unbalance (corso 4)
19.30 Merry Go Round (arena filmcity 9)
20.30 Gromozeka (arena filmcity 8)
21.00 Another Happy Day (le paris)
21.00 Casino Royale (filmpodium)
21.15 Schwarzkopf (corso 4)
21.45 Our Grand Despair (arena filmcity 9)


29.09.2011
12.15 Alles eis Ding (corso 2)
12.30 Gromozeka (arena filmcity 8)
14.45 Unter Wasser Atmen (corso 2)
17.15 The Other Chelsea (corso 2)
19.45 Fenster zum Sommer (corso 2)
12.45 Schwarzkopf (corso 4)
15.00 Gnarr (corso 4)
15.00 Las Acacias (le paris)
15.00 In the Valley of Elah (filmpodium)
17.00 Climate Refugees (corso 4)
17.00 Kriegerin (le paris)
17.00 Italy: Love It or Leave It (arena filmcity 8)
18.15 Contagion (corso 1)
18.15 Indian Runner (filmpodium)
19.00 Losers Club (arena filmcity 8)
19.15 Chicken with Plums (le paris)
19.30 The Samba Within Me (corso 4)
20.45 21 Grams (filmpodium)
21.00 Melancholia (corso 1)
21.15 Happy, Happy (le paris)
21.30 Kurzes aus der TĂŒrkei (arena filmcity 8)
21.45 Raw Material (corso 4)

30.09.2011
13.00 After the Apocalypse (corso 4)
13.00 Westwind (arena filmcity 8)
15.00 UXO (corso 4)
15.00 Circumstance (le paris)
15.00 21 Grams (filmpodium)
16.00 Gromozeka (arena filmcity 8)
17.00 Raw Material (corso 4)
17.15 Call It a Balance In the Unbalance (corso 2)
17.15 Louise Wimmer (le paris)
18.15 Zurich Master Class – Iñårritu (filmpodium)
18.30 50 / 50 (corso 1)
18.30 Turn Me On, Goddammit (arena filmcity 8)
19.00 Messies, ein schönes Chaos (corso 4)
19.00 Corpo Celeste (le paris)
19.00 Dating Lanzelot (arena filmcity 5)
19.45 Lemon (corso 2)
20.45 Mystic River (filmpodium)
20.45 Eine ganz heisse Nummer (arena filmcity 8)
21.00 The Artist (corso 1)
21.30 The Other Chelsea (corso 4)
21.30 Take Shelter (le paris)
21.30 TT3D - Closer to the Edge (arena filmcity 5)
22.00 Bullhead (corso 2)

01.10.2011
13.30 The Carrier (corso 2)
14.00 Buck (arena filmcity 8)
14.30 The Samba Within Me (corso 4)
15.00 Corpo Celeste (le paris)
15.00 Zurich Master Class – Haggis (filmpodium)
16.30 Kurzes aus der TĂŒrkei (arena filmcity 8)
16.45 Mary & Johnny (corso 2)
17.00 Yume (corso 4)
17.00 Die Farbe des Ozeans (le paris)
17.30 Into the Wild (filmpodium)
18.30 Dating Lanzelot (arena filmcity 8)
19.00 A Dangerous Method (corso 1)
19.00 The Bully Project (corso 4)
19.30 Lemon (corso 2)
19.30 Texas Killing Fields (le paris)
20.45 Babel (filmpodium)
21.00 Eine ganz heisse Nummer (arena filmcity 8)
21.15 Gnarr (corso 4)
21.45 Bullhead (corso 2)
21.45 Kriegerin (le paris)

02.10.2011
13.15 Bullhead (corso 2)
14.30 Raw Material (corso 4)
14.30 One Life (arena filmcity 8)
15.00 Louise Wimmer (le paris)
15.00 Amores Perros (filmpodium)
16.00 Alles eis Ding (corso 2)
16.45 Better This World (corso 4)
16.45 I Am My Own Dolly Parton (arena filmcity 8)
17.00 Halt auf freier Strecke (le paris)
18.00 Shame (corso 1)
18.15 Crash (filmpodium)
18.45 Unter Wasser Atmen (corso 2)
19.15 The Other Chelsea (corso 4)
19.30 Eine ganz heisse Nummer (arena filmcity 8)
20.00 Die Farbe des Ozeans (le paris)
20.30 The Help (corso 1)
20.45 Milk (filmpodium)
21.15 Lemon (corso 2)
21.15 Kurzfilme Border Lines (corso 4)

 

       
  ZFF - 9. Zurich Film Festival
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

26. September - 6. Oktober 2013 • Das Zurich Film Festival bietet eine Plattform fĂŒr die vielversprechendsten neuen Filmemacher aus der ganzen Welt. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen aufstrebenden Regisseuren, arrivierten Filmschaffenden, der Filmindustrie und dem Publikum zu fördern. Das ZFF prĂ€sentiert jeden Herbst die schönsten Entdeckungen sowie die meist erwarteten Filme des Jahres. Mit seinen zwei deutschsprachigen Wettbewerben legt das ZFF einen besonderen Fokus auf das Filmschaffen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Das Zurich Film Festival fand im Oktober 2005 zum ersten Mal statt. Es hat sich innerhalb weniger Jahre in der nationalen und internationalen Festivallandschaft etabliert. Seit der ersten Austragung ist das Festival kontinuierlich gewachsen. Es verzeichnete im Jahr 2012 58'000 Zuschauereintritte und zog mehr als 600 akkreditierte Filmschaffende sowie ĂŒber 500 Medienschaffende aus aller Welt an.

In vier internationalen Wettbewerben konkurrieren aufstrebende Filmemacher (erste, zweite oder dritte Regiearbeit) jeweils um den mit 20'000 Schweizer Franken dotierten Hauptpreis, das Goldene Auge. Ausser Konkurrenz prĂ€sentiert das ZFF die meist erwarteten Filme sowie die schönsten Entdeckungen in den Reihen "Gala Premieren", "Special Screenings" und "Border Lines". In der Sektion „Neue Welt Sicht“ legt das ZFF den Fokus auf das aktuelle Filmschaffen einer aufblĂŒhenden Filmregion. Branchenveranstaltungen wie die "Zurich Master Class", das "Film Finance Forum", die "ZFF Filmboutique" sowie Panel-Diskussionen machen das ZFF zu einer bedeutenden Networking-Plattform in der deutschsprachigen Filmwelt.
FilmvorfĂŒhrungen in Anwesenheit der Filmemacher sowie öffentliche Masterclasses bringen das Publikum sowohl den Stars wie auch den jungen Filmemachern nahe. Mit seinen Schul- und Kindervorstellungen vermittelt das ZFF auch den JĂŒngsten die Filmkunst und schafft einen Anreiz, das Kino als Ort des kulturellen Austauschs kennenzulernen.


26.09.2013
18.45 La bataille de Solferino (Arthouse Le Paris)
20.45 Die Familie (Arena 4)
21.00 Talea (Arena 8)
21.00 Small Paul (ZFF Lounge)
21.15 The Manor (Arthouse Le Paris)

27.09.2013
12.30 Pardé (Filmpodium)
16.00 Maior (corso 4)
16.30 Master of the Universe (Arthouse Le Paris)
18.00 La jaula de oro (corso 2)
18.15 Fargo (corso 3)
18.30 Gangster te voli (Arena 4)
18.30 Filmmusikwettbewerb (Arena 5)
18.30 Tian Zhu Ding (Arthouse Le Paris)
18.30 Wer ist Thomas MĂŒller? (corso 4)
18.45 Talea (Filmpodium)
19.00 Heleno (Arena 8)
19.30 Gravity (corso 1)
20.30 Fruitvale Station (corso 2)
20.45 Houston (corso 3)
21.00 The Human Scale (Arena 4)
21.00 Parkland (corso 4)
21.00 The Manor (Filmpodium)
21.00 Jauss & Schoolbell ZFF (Lounge)
21.15 Filmmusikkonzert (Arena 5)
21.30 Neue Welt Sicht: Kurzfilmblock (Arena 8)
21.30 Traumland (Arthouse Le Paris)
21.45 Devil‘s Knot (corso 1)
22.30 Sounds of Tarantino (Folium)
23.00 Blutgletscher (corso 2)

28.09.2013
10.00 Otto er et NĂŠsehorn (Arena 4)
12.30 Believe (Arena 4)
12.30 Leaving Greece (Filmpodium)
13.00 Eltern (corso 4)
13.30 Houston (corso 2)
14.30 Red Obsession (Arena 8)
15.00 Cita - Citaku Setinggi Tanah (Arena 4)
15.15 La bataille de Solferino (corso 4)
15.30 Notting Hill (Filmpodium)
16.00 Fruitvale Station (Arthouse Le Paris)
16.30 Gangster te voli (Arena 8)
16.30 Traumland (corso 2)
17.00 Heleno (Arena 5)
17.45 Die Erfindung der Liebe (corso 4)
18.15 Diana (corso 1)
18.30 The Human Scale (Arena 4)
18.30 Miele (Arthouse Le Paris)
18.30 Die Familie (Filmpodium)
18.45 Lej en familie A/S (Arena 8)
18.45 The Big Lebowski (corso 3)
19.00 Finsterworld (corso 2)
20.00 Faroeste Caboclo (Arena 5)
20.15 Neuland (corso 4)
20.45 Linsanity (Arena 4)
21.00 Still Life (Arena 8)
21.00 The Way, Way Back (Arthouse Le Paris)
21.00 Prisoners (corso 1)
21.00 Wer ist Thomas MĂŒller? (Filmpodium)
21.00 Kejeblos (ZFF Lounge)
21.30 Prisoners (corso 2)
21.45 Senna (corso 3)
22.00 Sounds of Brazil (Papiersaal)
22.45 Nurse 3D (Arena 5)

29.09.2013
10.00 Believe (Arena 4)
12.30 Otto er et NĂŠsehorn (Arena 4)
12.30 Tales from the Organ Trade (Filmpodium)
13.00 Die Erfindung der Liebe (corso 4)
13.15 Lej en familie A/S (Arena 8)
13.30 Heleno (corso 2)
15.00 Nono, Het Zigzag Kind (Arena 4)
15.30 Linsanity (Arena 8)
15.45 Finsterworld (corso 4)
16.00 Miele (Arthouse Le Paris)
16.00 The Armstrong Lie (corso 2)
17.00 Die schwarzen BrĂŒder (Arena 5)
17.30 Die schwarzen BrĂŒder (Arena 4)
18.00 A ciel ouvert (Arena 8)
18.00 The Immigrant (corso 1)
18.30 Dabba (Arthouse Le Paris)
18.30 Der Bauer bleibst du (corso 4)
18.30 Cores (Filmpodium)
18.45 Die Frau, die sich traut (corso 2)
19.15 Amour (corso 3)
20.00 Doméstica (Arena 5)
20.30 Nan Goldin – I Remember Your Face (Arena 4)
20.45 Faroeste Caboclo (Filmpodium)
21.00 Still Life (Arena 8)
21.00 The Railway Man (corso 1)
21.15 Joe (Arthouse Le Paris)
21.15 Neuland (corso 2)
21.30 Plynace wiezowce (corso 4)

30.09.2013
12.00 Der Bauer bleibst du (corso 4)
12.30 Who is Dayani Cristal? (Filmpodium)
13.30 Neuland (Arena 4)
15.00 A ciel ouvert (Arena 8)
15.00 Cores (corso 4)
15.30 Traumland (Arthouse Le Paris)
16.00 Die Frau, die sich traut (corso 2)
16.00 Elizabeth (Filmpodium)
16.30 Nan Goldin – I Remember Your Face (Arena 4)
17.45 Jag etter vind (corso 4)
18.00 O som ao redor (Arena 5)
18.15 Gore Vidal: The United States of Amnesia (Arena 8)
18.15 O lobo atrĂĄs da porta (Arthouse Le Paris)
18.30 Das erste Meer (Arena 4)
18.30 MĂ€nner zeigen Filme & Frauen ihre BrĂŒste (corso 2)
18.30 Doméstica (Filmpodium)
19.15 Gravity (corso 1)
20.00 High Fidelity (corso 3)
20.30 Años de calle (Arena 4)
20.30 White Rabbit (corso 4)
20.45 Cidade Cinza (Arena 8)
20.45 Puppy Love (Arthouse Le Paris)
20.45 Eltern (corso 2)
20.45 Plynace wiezowce (Filmpodium)
21.00 The Way, Way Back (Arena 5)
21.15 Le Week-End (corso 1)

01.10.2013
12.30 Pardé (Filmpodium)
13.00 Gangster te voli (Arena 8)
13.30 Das erste Meer (Arena 4)
13.30 La bataille de Solferino (corso 4)
15.00 The Human Scale (Arena 8)
15.30 Caché (Filmpodium)
16.00 O lobo atrĂĄs da porta (Arthouse Le Paris)
16.30 Die Erfindung der Liebe (Arena 4)
16.30 Jag etter vind (corso 4)
17.15 Era uma vez eu, VerĂŽnica (Arena 8)
17.30 Años de calle (corso 2)
18.00 Fire in the Blood (Filmpodium)
18.30 O Palhaço (Arena 5)
18.30 La jaula de oro (Arthouse Le Paris)
18.30 Liberace – Too much of a good thing is wonderful (corso 1)
19.00 Funny Games (1997) (corso 3)
19.15 Dabba (Arena 4)
19.15 Inequality for All (corso 4)
19.30 The Manor (Arena 8)
19.45 Tore tanzt (corso 2)
20.45 C.O.G. (Arthouse Le Paris)
21.45 These Birds Walk (corso 4)
21.00 All Is Lost (corso 1)
21.00 Éden (Filmpodium)
21.15 MĂ€nner zeigen Filme & Frauen ihre BrĂŒste (Arena 8)
21.45 Pensé que iba a haber fiesta (Arena 4)
22.30 Event 15 (corso 2)

02.10.2013
12.30 Das erste Meer (Arena 4)
12.30 God Loves Uganda (Filmpodium)
13.00 Inequality for All (Arena 8)
13.00 Puppy Love (corso 2)
14.30 Cita - Citaku Setinggi Tanah (Arena 4)
15.00 My Beautiful Laundrette (Filmpodium)
15.30 These Birds Walk (Arena 8)
15.30 Tore tanzt (corso 2)
15.45 Der Bauer bleibst du (corso 4)
16.00 Fruitvale Station (Arthouse Le Paris)
16.45 Nono, Het Zigzag Kind (Arena 4)
17.30 ZFF Masters: Tim Bevan (Filmpodium)
18.00 Gergiev: A Certain Madness (Arena 5)
18.00 Wer ist Thomas MĂŒller? (corso 4)
18.15 Finsterworld (Arena 8)
18.15 Nordstrand (corso 2)
18.30 Las horas muertas (Arthouse Le Paris)
19.00 Red Obsession (corso 1)
19.15 Cidade Cinza (Arena 4)
19.30 La bataille de Solferino (Filmpodium)
20.15 Left Foot, Right Foot (corso 4)
20.30 Rush (Arena 5)
20.30 Parkland (corso 2)
20.45 La Herida (Arena 8)
21.00 Diana (Arthouse Le Paris)
21.00 About Time (corso 1)
21.30 Éden (Arena 4)
22.00 Houston (Filmpodium)

03.10.2013
12.30 Fire in the Blood (Filmpodium)
13.30 Journey to Jah (Arena 4)
13.15 Lej en familie A/S (Arena 8)
13.15 MĂ€nner zeigen Filme & Frauen ihre BrĂŒste (corso 4)
13.30 Gangster te voli (corso 2)
15.00 Atonement (Filmpodium)
15.00 Las horas muertas (Arthouse Le Paris)
15.30 Linsanity (Arena 8)
15.30 Nordstrand (corso 4)
15.45 Neuland (corso 2)
16.00 O som ao redor (Arena 4)
18.00 Miele (corso 2)
18.00 Inequality for All (Filmpodium)
18.15 Jag etter vind (corso 4)
18.30 Liberace – Too much of a good thing is wonderful (Arthouse Le Paris)
18.30 The Spectacular Now (corso 1)
18.45 Journey to Jah (Arena 4)
19.00 Master of the Universe (Arena 8)
20.00 Service inbegriffe (corso 2)
20.30 Filth (corso 1)
20.30 Houston (Filmpodium)
20.45 Gore Vidal: The United States of Amnesia (corso 4)
21.15 God Loves Uganda (Arena 4)
21.00 Left Foot, Right Foot (Arena 8)
21.00 Exit Marrakech (Arthouse Le Paris)
21.00 Frost/Nixon (corso 3)
21.00 Dario Camiolo (ZFF Lounge)
21.30 Neue Welt Sicht: Kurzfilmblock (Arena 5)
22.30 Maior (corso 2)

04.10.2013
12.00 Die Frau, die sich traut (corso 4)
12.30 Service inbegriffe (Arena 4)
13.00 Still Life (Arena 8)
13.00 The Manor (corso 2)
14.00 Talea (corso 4)
14.30 Nan Goldin – I Remember Your Face (Arena 4)
15.00 Años de calle (corso 2)
15.15 O Palhaço (Arena 8)
16.00 Who is Dayani Cristal? (Arthouse Le Paris)
16.15 These Birds Walk (corso 4)
17.00 Cidade Cinza (Arena 4)
17.00 ZHdK Kurzfilmblock (Filmpodium)
17.15 Era uma vez eu, VerĂŽnica (Arena 8)
18.00 L'Amour est un crime parfait (Arthouse Le Paris)
18.00 Plynace wiezowce (corso 2)
18.30 Joe (Arena 5)
18.15 Journey to Jah (corso 4)
19.00 About a Boy (corso 3)
19.15 Inequality for All (Arena 4)
19.30 Neue Welt Sicht: Kurzfilmblock (Arena 8)
19.45 White Rabbit (Filmpodium)
20.00 Parkland (corso 2)
20.45 Twenty Feet From Stardom (Arthouse Le Paris)
20.45 Gore Vidal: The United States of Amnesia (corso 4)
21.00 Spieltrieb (Arena 5)
21.00 Am Hang (corso 1)
21.00 Citycath. (ZFF Lounge)
21.15 CanĂ­bal (Arena 8)
21.15 A Serious Man (corso 3)
21.30 Liberace – Too much of a good thing is wonderful (Arena 4)
22.15 Tales from the Organ Trade (Filmpodium)
22.30 Finsterworld (corso 2)
23.00 Blutgletscher (Arthouse Le Paris)
23.00 A Sparkling Night (Aura)

05.10.2013
10.00 Cita - Citaku Setinggi Tanah (Arena 4)
12.30 Believe (Arena 4)
12.30 Leaving Greece (corso 4)
13.00 Still Life (Arena 5)
13.00 Left Foot, Right Foot (corso 2)
13.30 Éden (Arena 8)
13.30 ZFF Masters: Marc Forster (Filmpodium)
15.00 Otto er et NĂŠsehorn (Arena 4)
15.00 ZFF Masters: Markus Imhoof (Filmpodium)
15.15 A ciel ouvert (corso 4)
15.30 Pardé (corso 2)
16.00 Eltern (Arena 5)
16.00 Las horas muertas (Arthouse Le Paris)
16.00 The Spectacular Now (corso 1)
16.15 Cores (Arena 8)
17.15 La Herida (Arena 4)
18.00 Puppy Love (corso 2)
18.00 MICHAEL H. profession : director (Filmpodium)
18.15 Nordstrand (corso 4)
18.30 Faroeste Caboclo (Arena 5)
18.30 C.O.G. (Arthouse Le Paris)
18.30 Amazonia (corso 1)
18.45 Pensé que iba a haber fiesta (Arena 8)
20.30 Tore tanzt (corso 2)
20.30 Das weisse Band (Filmpodium)
20.45 Maior (Arena 4)
20.45 O lobo atrĂĄs da porta (corso 4)
21.00 Le Week-End (Arena 5)
21.00 All Is Lost (Arthouse Le Paris)
21.00 Only Lovers Left Alive (corso 1)
21.15 Miele (Arena 8)
23.00 Europa Report (Arena 5)

06.10.2013
10.00 ZFF fĂŒr Kinder: Gewinnerfilm (Arena 4)
11.00 ZFF Masters: Michael Haneke (Filmpodium)
12.30 White Rabbit (Arena 4)
12.30 Gore Vidal: The United States of Amnesia (Filmpodium)
12.45 Lej en familie A/S (Arena 8)
13.00 MĂ€nner zeigen Filme & Frauen ihre BrĂŒste (corso 4)
13.30 Service inbegriffe (corso 2)
15.00 The Human Scale (Arena 8)
15.00 Die Familie (Filmpodium)
15.15 Gergiev: A Certain Madness (Arena 4)
15.15 Journey to Jah (corso 4)
15.45 O som ao redor (Arena 5)
16.30 Años de calle (corso 2)
17.00 La Vie d‘Adùle – Chapitres 1 et 2 (Arthouse Le Paris)
17.15 O Palhaço (Arena 8)
17.15 La Pianiste (Filmpodium)
17.45 O lobo atrĂĄs da porta (corso 4)
18.15 Jag etter vind (Arena 4)
18.30 Traumland (Arena 5)
18.30 We are the Best! (corso 1)
19.15 Puppy Love (Arena 8)
19.15 Parkland (corso 2)
19.30 Four Weddings and a Funeral (corso 3)
19.45 Era uma vez eu, VerĂŽnica (Filmpodium)
20.15 Las horas muertas (corso 4)
20.30 Doméstica (Arena 4)
20.30 The Armstrong Lie (Arthouse Le Paris)
21.00 Am Hang (Arena 5)
21.15 CanĂ­bal (Arena 8)
21.45 La jaula de oro (corso 2)
21.45 Fire in the Blood (Filmpodium)