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  SUCHRESULTATE:
       
  Amerrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Cherien Dabis • Aus dem besetzten PalĂ€stina direkt ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten - als Muna und ihr Sohn Fadi dem US-amerikanischen Zollbeamten gegenĂŒber stehen, können sie ihre Vorfreude kaum zĂŒgeln. Die neue Greencard bedeutet das Ende ihres durch Schikane und Entbehrungen gekennzeichneten Lebens in PalĂ€stina und verheisst gleichzeitig eine goldene Zukunft.
Angekommen in der amerikanischen Provinz erweist sich allerdings schon Munas Jobsuche als grosse Herausforderung. Trotz tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung von Schwester Raghda und ihrer Familie, bei der die beiden vorerst unterkommen. Den amerikanischen Traum beginnt die Frohnatur Muna schliesslich etwas anders als geplant und Fadi muss erst lernen, sich sicher durch das soziale Minenfeld einer Vorstadt-Highschool zu bewegen.
Auf zuweilen kuriose, machmal schmerzvolle und oft unterhaltende Weise mĂŒssen die beiden feststellen, dass auch das Leben in «Amerrika» kein Zuckerschlecken ist. Aber auch wenn nichts mehr hilft, dann ist auf eines noch Verlass – Arabisches Essen, das beste der Welt!

 

REGIE:
Cherien Dabis
PRODUKTION:
Paul Barkin
Christina Piovesan
CAST:
Nisreen Faour
Melkar Muallem
Hiam Abbass
Jenna Kawar
Selena Haddad
DREHBUCH:
Cherien Dabis
KAMERA:
Tobias Datum
SCHNITT:
Keith Reamer
TON:
Paul Germann
AUSSTATTUNG:
Aidan Leroux
KOSTÜME:
Patricia J. Henderson

       
  Awake: The Life of Yogananda
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2016]
       
 

Ein Film von Paola di Florio & Lisa Leeman • Awake - Das Leben des Yogananda ist die unkonventionelle Biographie des indischen Swami (ein hinduistischer religiöser Titel), der Yoga und Meditation in den 1920er Jahren im Westen bekannt machte.

Der Dokumentarfilm widmet sich dem Leben und den Lehren von Paramahansa Yogananda, dem Autor des spirituellen Klassikers “Autobiographie eines Yogi”, der weltweit millionenfach verkauft wurde und auch heute als wichtige Literatur fĂŒr Suchende, Philosophen und Yoga - Enthusiasten gilt.

Mit den persönlichen Schilderungen seiner eigenen Suche nach Erleuchtung und der Beschreibung aller Schwierigkeiten die ihm auf seinem Weg begegneten, machte Yogananda die uralten Lehren des Yoga einem modernen westlichen Publikum zugÀnglich.

Diese Dokumentation erkundet die Welt des Yoga, alt und neu, im Osten und im Westen, und versucht herauszufinden, warum Millionen von Menschen heute ihre Aufmerksamkeit auf eine innere Suche nach Selbstverwirklichung lenken.

AWAKE – ist die Geschichte einer steten Sehnsucht der Menschheit: Die universelle Suche aller Wesen nach der Befreiung von Leid und nach anhaltendem GlĂŒck.

 

REGIE:
Paola di Florio
Lisa Leeman
PRODUKTION:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
CAST:
George Harrison
Anupam Kher
Russell Simmons
KAMERA:
Arlene Nelson
SCHNITT:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
Ken Schneider
TON:
Pete Horner
MUSIK:
Vivek Maddala
Michael Mollura

       
  Barfuss
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Wie weit gehst Du, wenn Du verliebt bist? • Nick Keller (TIL SCHWEIGER) hat schon bessere Tage gesehen. Er verliert seine Gelegenheitsjobs in schöner RegelmĂ€ssigkeit und bewegt sich mittlerweile hart an der Grenze zum Existenzminimum. Kein Wunder also, dass ihn sein Stiefvater Heinrich (MICHAEL MENDL) und sein Bruder Viktor (STEFFEN WINK) nicht nur fĂŒr das schwarze Schaf der Familie, sondern auch fĂŒr einen unzuverlĂ€ssigen Totalversager halten und eigentlich nur noch Nicks Mutter (NADJA TILLER) eisern zu ihm hĂ€lt.

In letzter Sekunde verhindert Nick bei seinem neuesten Aushilfsjob in einer psychiatrischen Klinik, dass sich die junge Leila (JOHANNA WOKALEK) das Leben nimmt. Als er abends nach Hause kommt, staunt er nicht schlecht, dass Leila bei ihm in der KĂŒche steht. Sie ist ihm einfach gefolgt. Im Nachthemd. Und wie immer barfuss.

Schon wieder eine Situation, mit der Nick nicht umgehen kann, denn Leila will auf keinen Fall in die Klinik zurĂŒckkehren, sondern bei ihm bleiben. Unbedingt. Nick, der noch nicht einmal fĂŒr sich selbst, geschweige denn fĂŒr andere Verantwortung ĂŒbernehmen kann, und Leila, die ihr bisheriges Dasein völlig isoliert von der Aussenwelt verbracht hat, begeben sich gemeinsam auf eine Reise – ein ungleiches Paar, das sich zusammenraufen muss, sich immer nĂ€her kommt... und dabei ein Abenteuer erlebt, das ihr beider Leben verĂ€ndern wird... fĂŒr immer!

 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
CAST:
Til Schweiger
Johanna Wokalek
Steffen Wink
Michael Mendl
Nadja Tiller
Imogen Kogge
DREHBUCH:
Dina Marie Chapman
Jann Preuss
Til Schweiger
KAMERA:
Christoph Wahl
SCHNITT:
Til Schweiger
TON:
Stefan Busch
Michael Kranz
MUSIK:
Max Berghaus
Stefan Hansen
Dirk Reichardt
AUSSTATTUNG:
JĂ©rĂŽme Latour
KOSTÜME:
Martina Geddicke

       
  Bounty
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

Ein Film von Shyaka KagamĂ© • Schwarz und Schweizer: Seit einigen Jahren sind wir Zeugen einer neuen Generation, die mehr recht als schlecht diese beiden IdentitĂ€ten kombiniert. Über den Alltag von fĂŒnf Personen mit sehr unterschiedlichen Profilen enthĂŒllt sich eine «Hybrid-Kultur».
WĂ€hrend Bacary, Sicherheitsbeauftragter bei der SBB und KapitĂ€n in der Schweizer Armee, der die drei Landessprachen beherrscht und die typisch schweizerische IdentitĂ€t fĂŒr sich beansprucht, ist der junge Rili, zwischen Street Workouts und kleineren Jobs, auf der Suche nach sich selbst, obwohl er schon bald neue Verantwortungen wird ĂŒbernehmen mĂŒssen.
Die ledige Mutter Winta ist in Genf aufgewachsen, vor allem aber ist sie Eritreerin geblieben. Eine Kultur, die sie ihrer zehnjÀhrigen Tochter Ayan zu vermitteln versucht, was aber nicht immer einfach ist, denn die Augen des Kindes achten noch nicht auf ihre Hautfarbe.
Der ZĂŒrcher Jeffrey seinerseits will mit Ghana, seinem Heimatland, GeschĂ€fte machen, kann sich aber nicht vorstellen, mit einer farbigen Frau zusammen zu sein, denn das sei «wie mit seiner eigenen Mutter auszugehen».
Die erste «afro-schweizerische» Generation wird in Europa als schwarz angesehen und als weiss in Afrika – ganz wie ein «Bounty» (ein Schokoriegel mit einer FĂŒllung aus Kokosflocken, umhĂŒllt von dunkler Schoggi, also: aussen schwarz und innen weiss).

 

REGIE:
Shyaka Kagamé
PRODUKTION:
Florence Adam
MUSIK:
DJ Deheb

       
  Bringing Out The Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Der neue Scorsese mit Nicholas Cage • New York, Anfang der 90er Jahre. Frank Pierce (NICOLAS CAGE) ist ein RettungssanitĂ€ter, der nachts seine EinsĂ€tze fĂ€hrt, der zu wenig schlĂ€ft und zu viel gesehen hat. Franks Blick hat sich unter den Anforderungen des Jobs verbogen und verengt, bis er nur noch das Leid wahrnimmt, den Schmerz und den Tod. Frank lebt in einem Alptraum: Die Geister derer, die er nicht mehr retten konnte, verfolgen ihn und er droht, daran zu zerbrechen - anders als seine Kollegen, von denen jeder seinen Weg gefunden hat, um mit dem Schrecken umzugehen: Larry (JOHN GOODMAN) tröstet sich mit Essen, Marcus (VING RHAMES) mit Jesus, und Walls (TOM SIZEMORE) schwelgt in sadistischen Allmachtsphantasien.

Bis Frank auf Mary (PATRICIA ARQUETTE) trifft, deren Vater er als Komapatienten in die Notaufnahme bringt. Mary hat ihre eigenen Sorgen, ihre Drogenvergangenheit, die sie einholt - doch Frank sieht auch die WĂ€rme und Menschlichkeit in ihr und er klammert sich daran, in der Hoffnung, sie und sich selbst zu retten.

 

REGIE:
Martin Scorsese
PRODUKTION:
Scott Rudin
Barbara De Fina
CAST:
Nicholas Cage
Patricia Arquette
John Goodman
Ving Rhames
Tom Sizemore
Marc Anthony
Mary Beth Hurt
DREHBUCH:
Paul Schrader
Joe Connelly
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Thelma Schoonmaker
MUSIK:
Elmer Bernstein
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti

       
  Cigarettes et chocolat chaud
 
       
 

Ein Film von Sophie Reine

 

REGIE:
Sophie Reine
CAST:
Camille Cottin
HĂ©loĂŻse Dugas
Gustave Kervern
Fanie Zanini
DREHBUCH:
Sophie Reine
KAMERA:
Renaud Chassaing
SCHNITT:
Claire Fieschi
Nassim Gordji Tehrani
TON:
Julien Gerber

       
  Cinderella Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2005]
       
 

Ein Film von Ron Howard • New York, 1928. Jim Braddock (RUSSELL CROWE), liebender Ehemann und treu sorgender Familienvater, ist auf dem besten Wege als Boxer die grosse Karriere zu machen. RegelmĂ€ssig gewinnt er seine KĂ€mpfe mit beeindruckender Leichtigkeit und hat beste Aussichten auf einen Weltmeisterschaftskampf. Doch das GlĂŒck wendet sich so schnell, wie es gekommen war: Nur fĂŒnf Jahre spĂ€ter Ă€chzt Amerika im eisernen Griff der Grossen Depression. Vom GlĂŒck verlassen und von zahllosen Verletzungen zurĂŒckgeworfen, sind Jim Braddocks TrĂ€ume vom Sportruhm lĂ€ngst geplatzt. Ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Zukunft, ohne Boxlizenz geht es fĂŒr ihn, seine treue Frau Mae (RENEE ZELLWEGER) und ihre drei Kinder wie fĂŒr Millionen anderer Amerikaner lĂ€ngst nur noch ums nackte Überleben. Nur Jims gelegentliche brutale Knochenjobs an den Docks halten die Familie ĂŒber Wasser. Doch Jim Braddock gibt nicht auf. Sein ehemaliger Manager Joe Gould (PAUL GIAMATTI) bietet ihm einen einzigen Boxkampf an, und Jim packt die Gelegenheit beim Schopf. Obwohl er krasser Aussenseiter ist, setzt er sich durch. Das Wunder wird wahr. Braddock eilt von Triumph zu Triumph und wird zum Held der vom Schicksal gebeutelten Massen. Schliesslich wartet der Kampf um den Schwergewichtstitel auf Jim, den „Cinderella Man“ – ausgerechnet gegen den in allen Belangen ĂŒberlegenen Max Baer (CRAIG BIERKO), der bereits zwei Gegner im Ring getötet hat. Wieder geht es fĂŒr Jim ums nackte Überleben...

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
Brian Grazer
Ron Howard
Penny Marshall
CAST:
Russell Crowe
Renée Zellweger
Paul Giamatti
Craig Bierko
Paddy Considine
Bruce McGill
DREHBUCH:
Cliff Hollingsworth
Akiva Goldsman
KAMERA:
Salvatore Totino
SCHNITT:
Daniel P. Hanley
Mike Hill
TON:
Anthony J. Ciccolini III
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Wynn Thomas
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Collateral Beauty
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Januar 2017]
       
 

Ein Film von David Frankel • Als ein erfolgreicher New Yorker Werbemanager eine persönliche Tragödie erlebt und sich völlig aus dem Leben zurĂŒckzieht, entwickeln seine Freunde einen drastischen Plan, um zu ihm durchzudringen, bevor er alles verliert. Durch gezielte Provokationen zwingen sie ihn dazu, sich auf ĂŒberraschende und zutiefst menschliche Weise mit der Wahrheit auseinanderzusetzen.

 

REGIE:
David Frankel
PRODUKTION:
Anthony Bregman
Bard Dorros
Kevin Scott Frakes
Allan Loeb
Michael Sugar
CAST:
Kate Winslet
Keira Knightley
Will Smith
Edward Norton
Helen Mirren
Naomie Harris
Michael Peña
DREHBUCH:
Allan Loeb
KAMERA:
Maryse Alberti
TON:
Danny Michael
AUSSTATTUNG:
Beth Mickle
Sharon Seymour

       
  Conni & Co. 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2017]
       
 

Rettet die Kanincheninsel • Conni (Emma Schweiger) und ihre Freunde verbringen wie jedes Jahr ihre Sommerferien auf der Kanincheninsel vor den Toren von Neustadt. Doch das Kinder- und Naturparadies ist in Gefahr, weil der BĂŒrgermeister und ehemalige Schuldirektor Möller (Heino Ferch) ein Hotel auf der Insel bauen möchte. Er verspricht den NeustĂ€dtern neue Jobs, und Connis Vater JĂŒrgen (Ken Duken) soll der Architekt des neuen „Gigantotels“ werden. Als Hund Frodo einen Dino-Knochen auf der Ferieninsel findet, ist das fĂŒr Conni & Co die Chance, deren Zerstörung zu verhindern. Doch dann ist der Knochen plötzlich verschwunden, und Connis bester Freund Paul (Oskar Keymer) ist auch noch schuld daran, dass sie keinen Beweis fĂŒr dessen Existenz haben. Conni nimmt den Kampf auf: Rettet die Kanincheninsel!

 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
Sigi Kamml
Christian Popp
Tom Zickler
CAST:
Emma Schweiger
Iris Berben
Heino Ferch
Ken Duken
Oskar Keymer
Lisa Bitter
Mathias Habich
DREHBUCH:
Vanessa Walder

       
  De rouille et d'os
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2012]
       
 

Rust and Bone • Eigentlich heisst Ali Alain. Alain van Versch.

Er ist 25-jĂ€hrig und wohnt im Norden. Er hat kein Geld und hat noch nie welches gehabt. FĂŒr einen jungen, alleinstehenden Mann ist Geld kein Problem. Es wird erst wichtig, wenn einem die Frau das Kind, das man gezeugt hat, in die Arme drĂŒckt. Jetzt hat Ali tatsĂ€chlich ein Problem: Es heisst Sam und ist fĂŒnf Jahre alt. Der rat- und mittellose Ali ruft seine Schwester an, die im sĂŒdlichen Antibes wohnt. Hier finden Vater und Sohn ein Winterquartier im Untergeschoss eines Pavillons.

Ali fĂŒgt sich in sein Schicksal: mit Sonne ist das Elend leichter zu ertragen. Er nimmt verschiedene Jobs an: NachtwĂ€chter, Rausschmeisser... Eines Nachts lernt er in einer Diskothek StĂ©phanie kennen. Sie ist 28 Jahre alt, blond und schön. Eine Prinzessin mit einem erstaunlichen Beruf: Sie dressiert Orcas im Aquapark von Antibes.

Ali begleitet sie nach Hause und hinterlĂ€sst ihr seine Telefonnummer. Doch eine Prinzessin geht nicht mit einem Typ wie Ali aus. Erst als die VorfĂŒhrung mit den Orcas in eine Katastrophe mĂŒndet, StĂ©phanie beide Beine verliert und an den Rollstuhl gefesselt ist, fĂŒhrt sie ein Anruf zu nĂ€chtlicher Stunde wieder zusammen. Ali besucht StĂ©phanie und sieht, was es bedeutet, eine Prinzessin ohne Beine zu sein. Eine Prinzessin, die tief gefallen ist.

Zwischen ihnen entsteht eine besondere Beziehung - erotisch und verschlĂŒsselt. Und als Ali fĂŒr seinen Lebensunterhalt an geheimen KĂ€mpfen teilnimmt, wird sie seine Managerin.

 

REGIE:
Jacques Audiard
PRODUKTION:
Jacques Audiard
Martine Cassinelli
Pascal Caucheteux
CAST:
Marion Cotillard
Matthias Schoenaerts
CĂ©line Sallette
Bouli Lanners
Alex Martin
Corinne Masiero
Tibo Vandenborre
DREHBUCH:
Jacques Audiard
Thomas Bidegain
Craig Davidson
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
Juliette Welfling
TON:
Pascal Villard
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Michel Barthélémy
KOSTÜME:
Virginie Montel

       
  Desert Flower
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2009]
       
 

WĂŒstenblume • Geheimnisvoll, stolz, wunderschön: Als die junge Somalierin Waris Dirie in einem Londoner Fastfood-Restaurant von Starfotograf Terry Donaldson entdeckt wird, feiert die internationale Modewelt begeistert die Geburt eines neuen Top-Models. Doch hinter der glamourösen Fassade verbirgt sich ein trauriges Schicksal.

Geboren in der WĂŒste Somalias, wĂ€chst Waris im stĂ€ndigen Kampf ums tĂ€gliche Überleben auf. Als sie mit 13 Jahren zwangsverheiratet werden soll, flieht sie. Sie irrt tagelang durch die WĂŒste, bis sie schliesslich die somalische Hauptstadt Mogadischu erreicht. Die Familie ihrer Mutter nimmt sie schĂŒtzend auf und verschafft ihr eine Stellung als DienstmĂ€dchen in der somalischen Botschaft in London – wo sie jahrelang das Haus nicht verlassen darf. Als ihr ein paar Jahre spĂ€ter die RĂŒckkehr nach Somalia droht, flieht Waris erneut. Sie taucht in der Metropole unter, hĂ€lt sich mit Gelegenheitsjobs ĂŒber Wasser und findet mit der quirligen VerkĂ€uferin und LebenskĂŒnstlerin Marilyn eine Freundin und Vertraute. Doch dann entdeckt sie Donaldson ... und ein MĂ€rchen wird wahr: Die Designer reissen sich um sie, Jetset und Presse lieben das NomadenmĂ€dchen, das aus dem WĂŒstenstaub den Weg auf die berĂŒhmtesten Laufstege der Welt gefunden hat.

Waris Dirie wird zu einem der bestbezahlten Models der Welt. Doch bei allem Erfolg holen Waris immer wieder die Schatten der Vergangenheit ein, belastet sie das Geheimnis ihrer Kindheit. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erzÀhlt sie in einem Interview von der grausamen Tradition der Frauenbeschneidung, deren Opfer sie selbst als kleines MÀdchen wurde.

Die Veröffentlichung löst eine Welle von MitgefĂŒhl und Protest aus und Waris entschliesst sich, ihr Leben dem Kampf gegen dieses Ritual zu widmen...

 

REGIE:
Sherry Hormann
PRODUKTION:
Peter Herrmann
CAST:
Liya Kebede
Sally Hawkins
Craig Parkinson
Meera Syal
Anthony Mackie
DREHBUCH:
Sherry Hormann
Waris Dirie
KAMERA:
Ken Kelsch
SCHNITT:
Clara Fabry
TON:
Stefan Colli
MUSIK:
Martin Todsharow
AUSSTATTUNG:
Jamie Leonard
KOSTÜME:
Gabriele Binder

       
  Ein Freund von mir
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2006]
       
 

Ein Film von Sebastian Schipper • Unterschiedlicher könnten Karl (Daniel BrĂŒhl) und Hans (JĂŒrgen Vogel) nicht sein: Karl ist ein junger Mathematiker, der erfolgreich in einer Versicherung arbeitet, der LebenskĂŒnstler Hans hĂ€lt sich mit Aushilfsjobs ĂŒber Wasser. "Bist Du glĂŒcklich?", fragt Hans bei ihrer ersten Begegnung. Aber Karl weiss keine Antwort, bis Hans ihn in existenzielle Dinge einweiht: In die Magie des Nacktporschefahrens zum Beispiel, oder in die Kunst, wahre Königinnen wie Stelle (Sabine Timoteo) unter Tausenden zu erkennen...

 

REGIE:
Sebastian Schipper
PRODUKTION:
Maria Köpf
Tom Tykwer
CAST:
Daniel BrĂŒhl
JĂŒrgen Vogel
Sabine Timoteo
Peter Kurth
Michael Wittenborn
Oktay Özdemir
Steffen Groth
DREHBUCH:
Sebastian Schipper
KAMERA:
Oliver Bokelberg
SCHNITT:
Jeffrey Marc Harkavy
TON:
Frank Kruse
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler
KOSTÜME:
Anette Guther
Charlotte Sawatzki

       
  En guerre
 
       
 

At War / Un Autre Monde

 

REGIE:
Stéphane Brizé
CAST:
Vincent Lindon
DREHBUCH:
Stéphane Brizé
KAMERA:
Éric Dumont
SCHNITT:
Anne Klotz
TON:
Hervé Guyader
MUSIK:
Bertrand Blessing
KOSTÜME:
Anne Dunsford

       
  End of Days
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 1999]
       
 

Schwarzenegger • New York City, 1979: In a Manhattan hospital, a newborn child enters the world, a beautiful baby girl. That same day in a lofty cathedral in the Vatican City, a young pontiff informs the Pope of the birth of the child. Her birth has been feared for centuries. The scripture has indeed proven true: the child, Christine, bears the birth-mark of the anti Christ, and has been chosen for an unholy union. Following an unorthodox baptism in the hospital's morgue, she is returned to her mother, as if everything is back to normal. But things are far from normal. The inevitable countdown to doom has begun.

New York City, December 28, 1999: As the world approaches the end of a century and the end of a millennium, it is the beginning of the end.

Jericho Cane (Arnold Schwarzenegger), a beaten down ex-cop, wakes up to another day, oblivious to the struggle that he soon must face. His job as a security specialist alongside his partner Chicago (Kevin Pollak) has become a tireless routine of seedy surveillance jobs, and since the death of his wife and child, everything in life which once held any meaning to him is now gone. Following a bizarre confrontation with a crazed homeless man warning him of impending doom, Cane rescues a young woman by the name of Christine York (Robin Tunney). He soon finds himself drawn into a heart-stopping game of cat and mouse, as he realizes that she is the key to a supernatural force of terror, born of prophecy long ago foretold.

Christine, who has grown into a beautiful young woman, has spent her entire life on medication, trying to numb the pain from the disturbing visions which haunt her. For she is the unwitting object of desire of what deceptively appears to be just a man (Gabriel Byrne), but is in fact the ultimate embodiment of evil. A being not of this earth, and one possessing powers beyond human comprehension. His goal is both simple and final, and the deadline for his malevolent plan is fast approaching.

Now, as the world stands on the brink of the new millennium, it is up to Cane to protect Christine - and all mankind - from witnessing the end of days. And it is in this, the darkest hour, that all mankind must have faith.

 

REGIE:
Peter Hyams
PRODUKTION:
Armyan Bernstein
Bill Borden
CAST:
Arnold Schwarzenegger
Gabriel Byrne
Kevin Pollak
Robin Tunney
Rod Steiger
Derrick O'Connor
Miriam Margolyes
DREHBUCH:
Andrew W. Marlowe
KAMERA:
Peter Hyams
SCHNITT:
Steven Kemper
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Richard Holland
KOSTÜME:
Robbie Mannix

       
  Factotum
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Bent Hamer • FACTOTUM ist die Geschichte des Schriftstellers Henry "Hank" Chinaski, der sich als Gelegenheitsarbeiter mit den verschiedensten Jobs ĂŒber Wasser hĂ€lt, um sich das leisten zu können, was ihn wirklich interessiert: Alkohol, Frauen, Zigaretten, Wetten abschliessen – und vor allem: Geschichten schreiben, die niemand veröffentlichen will.

Mit FACTOTUM, einer Adaptation des zweiten Romans von Charles Bukowski (erschienen 1975), hat der norwegische Regisseur Bent Hamer (KITCHEN STORIES) einen atmosphĂ€risch dichten Film ĂŒber einen Underdog inszeniert, der sich trotz aller RĂŒckschlĂ€ge treu bleibt und seinen lakonischen Humor nie verliert.

 

REGIE:
Bent Hamer
PRODUKTION:
Bent Hamer
Jim Stark
CAST:
Matt Dillon
Lili Taylor
Fisher Stevens
Marisa Tomei
Didier Flamand
Adrienne Shelly
Karen Young
DREHBUCH:
Charles Bukowski
Bent Hamer
Jim Stark
KAMERA:
John Christian Rosenlund
TON:
Richard Sveen
AUSSTATTUNG:
Eve Cauley
KOSTÜME:
Tere Duncan

       
  G.O.R.A.
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

A Space Movie • Das Schlitzohr Arif hat neben seinen drei Jobs als TeppichhĂ€ndler, Reiseleiter und TouristenfĂŒhrer zudem noch ein lukratives NebengeschĂ€ft: durch den Verkauf von gefĂ€lschten UFO-Aufnahmen versucht er sich nebenher noch Geld zu verdienen. Als er eines Tages tatsĂ€chlich eine Begegnung mit Ausserirdischen(!) hat, ist diese nicht der freundschaftlichen Art: Arif wird von Logar, dem bösherzigen Kommandanten des Planeten GORA entfĂŒhrt.

Logar, der sich fĂŒr die Schande, die seinem Grossvater widerfahren ist, am Menschengeschlecht rĂ€cht, hĂ€lt sich bereits zahlreiche Gefangene auf dem Planeten, die er von der Erde verschleppt hat, um sie zu quĂ€len.

Arif, der Neuankömmling kann selbst mit dieser schwierigen Situation spielerisch umgehen und schliesst wÀhrend seiner Gefangenschaft neue Freundschaften. Zum einen ist da Bob Marley Faruk, der schon lange Zeit in den FÀngen der Ausserirdischen weilt und zum anderen 216, der Befehlsroboter von Logar, der ein Androide ist. 

Die drei schmieden schliesslich einen Plan fĂŒr die Flucht aus der Gefangenschaft. WĂ€hrend des Abenteuers, die RĂŒckkehr auf die Erde zu bewerkstelligen, treffen sie auf Ceku, die hĂŒbsche Tochter des Weisen Amir Tocha. Auch sie ist auf der Flucht vor Logar, der sie zu einer Heirat zwingen will, um die gesamte Macht ĂŒber den Planeten GORA an sich zu reissen.

Die vier verschwören sich gegen Logar und treten die Flucht gemeinsam an, auf deren Weg noch einige Überraschungen auf sie warten
.

 

REGIE:
Ömer Faruk Sorak
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
Cem Yilmaz
Cezmi Baskin
Idil Firat
Engin GĂŒnaydin
Muhittin GĂŒnaydin
Ozan Guven
Ozge Ozberk
Rasim Oztekin
DREHBUCH:
Cem Yilmaz
KAMERA:
Veli Kuzlu
SCHNITT:
Mustafa Presheva
Cagri Turkkan
TON:
Levent Intepe
MUSIK:
Ozan Colakoglu
KOSTÜME:
Canan Goknil

       
  Ghost World
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Januar 2001]
       
 

The Undergrund Comic comes to life • Der Sommer nach dem Highschool-Abschluss: Die Teenager Enid (Thora Birch) und Rebecca (Scarlett Johansson) planen ihre Zukunft und sind auf der Suche nach einem Ferienjob, einer Wohnung und ganz nebenbei auch nach dem Sinn des Lebens. Aus Langeweile antworten sie auf eine Kontaktanzeige und lassen den wartenden Typen dann einfach sitzen. Doch was als fieser Streich beginnt, ruft in Enid bald eine gewisse Faszination fĂŒr ihr 'Opfer' - den wesentlich Ă€lteren und seltsamen Plattensammler Seymour (Steve Buscemi) - hervor. Die beiden entdecken immer mehr Gemeinsamkeiten und freunden sich schliesslich an. Als Enid versucht, Seymour ein Date zu besorgen, und dieser schliesslich mit der spiessigen Dana anbĂ€ndelt, dreht sich fĂŒr Enid die Welt...

GHOST WORLD zeigt - streckenweise sehr poetisch - ein Kalifornien jenseits von Glanz und Glamour und wirft einen realistischen Blick auf den Alltag amerikanischer Teenager, der einerseits von Illusionslosigkeit und AbgeklÀrtheit, andererseits aber auch von der Hoffnung auf einen tieferen Daseinssinn geprÀgt ist.

Der Film GHOST WORLD basiert auf dem gleichnamigen Underground-Comic von Daniel Clowes und erzĂ€hlt die Geschichte zweier Teenager (Thora Birch) und Rebecca (Scarlett Johansson), die mit ihrer Umwelt auf Kriegsfuss stehen und alles und jeden ablehnen. Mit ihren abfĂ€lligen Kommentaren nehmen sie auf nichts und niemanden RĂŒcksicht und boxen sich durch ein Amerika voll endloser Einkaufspassagen und Fast-Food-Ketten. Nach dem High-School Abschluss sind die Aussichten nicht gerade rosig fĂŒr die beiden: Miese Aushilfsjobs und kaum Chancen, eine heisse AffĂ€re oder gar eine romantische Liebschaft zu erleben. WĂ€hrend Rebecca eine Stelle in einem Coffee-Shop bekommt und anfĂ€ngt, fĂŒr die gemeinsame Wohnung zu sparen, freundet sich Enid mit dem sonderbaren Plattensammler Seymour (Steve Buscemi) an. Erwachsenwerden ist nicht gerade ein Kinderspiel, und die beiden MĂ€dchen haben Schwierigkeiten, ihre IdentitĂ€t und Freundschaft zu bewahren... Ein amĂŒsantes und witzig melancholisches Meisterwerk.

 

REGIE:
Terry Zwigoff
PRODUKTION:
Lianne Hafton
John Malkovich
Russell Smith
CAST:
Thora Birch
Scarlett Johansson
Steve Buscemi
Brad Renfro
Illeana Douglas
Bobo Balaban
Teri Garr
DREHBUCH:
Terry Zwigoff
Daniel Clowes
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Michael R. Miller
MUSIK:
David Kitay
AUSSTATTUNG:
Edward T. McAvoy

       
  Good Will Hunting
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 1998]
       
 

Von Gus Van Sant 'To Die For', 'Drugstore Cowboy' • Er besitzt eine verwegene Ausstrahlung. Er ist ein unmögliches Genie. Er ist der totale Rebell. Es ist schwierig, Will Hunting (Matt Damon) mit wenigen Worten zu beschreiben. Die ersten zwanzig Jahre seines Lebens hat immer er bestimmt, wo es entlanggeht. Jetzt trifft er zum ersten Mal auf ein ebenbĂŒrtiges GegenĂŒber.

Wie sein bester Freund Chuckie (Ben Affleck) lebt Will in einem Arbeiterviertel SĂŒd-Bostons, in dem es rauh zugeht. Will, Chuckie und die anderen ernĂ€hren sich von Gelegenheitsjobs, wenn sie nicht gerade in den Vorortkneipen herumhĂ€ngen. Eine UniversitĂ€t sieht Will nur von innen, wenn er fĂŒr den Hausmeister des Boston-MIT die Flure wischt. Doch Will verfĂŒgt ĂŒber ein phĂ€nomenales fotografisches GedĂ€chtnis und kann passagenweise die Werke wenig verbreiteter Geschichtswissenschaftler abrufen. Vor allem aber kann er mit leichter Hand mathematische Probleme lösen, die selbst NobelpreistrĂ€ger unter den Mathematikprofessoren in die Frustration treiben.

Eines kann dieser ungewöhnlich intelligente und begabte zornige junge Mann allerdings gerade nicht, nachdem er wieder einmal in eine KneipenschlÀgerei verwickelt war: Er kann sich vor Gericht nicht aus einem drohenden GefÀngnisurteil herausreden. Zu seiner einzigen Hoffnung wird - wider seinen Willen - Sean McGuire (Robin Williams), ein Professor und Therapeut, der nur zu gut weiss, was es heisst, sich einsam durch das Leben zu schlagen und verzweifelte innere KÀmpfe mit sich selbst auszutragen...

 

REGIE:
Gus Van Sant
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Su Armstrong
Bob Weinstein
Harvey Weinstein
Jonathan Gordon
Kevin Smith
Scott Mosier
CAST:
Robin Williams
Matt Damon
Ben Affleck
Stellan SkarsgÄrd
Minnie Driver
DREHBUCH:
Ben Affleck
Matt Damon
KAMERA:
Jean-Yves Escoffier
SCHNITT:
Pietro Scalia
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Melissa Stewart

       
  Grand Central
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Rebecca Zlotowski • Gary ist jung, gewandt und schnell von Begriff. Er ist einer von den Menschen, denen nie etwas versprochen wurde. Nach einer Reihe von Gelegenheitsjobs findet er eine Anstellung in einem Atomkraftwerk. Ganz nah am Reaktor, dort, wo die Strahlung am stĂ€rksten ist, findet er endlich das, wonach er stets gesucht hat: Geld, ein Team, eine Familie. Team, das heisst auch Karole, Tonis Frau, in die er sich verliebt. In Gary macht sich nach und nach das Gift der verbotenen Liebe und das der radioaktiven Strahlen breit. Jeder Tag wird zur Bedrohung.

 

REGIE:
Rebecca Zlotowski
PRODUKTION:
Frédéric Jouve
CAST:
LĂ©a Seydoux
Tahar Rahim
Olivier Gourmet
DREHBUCH:
Gaëlle Macé
Rebecca Zlotowski
KAMERA:
Georges Lechaptois
SCHNITT:
Julien Lacheray
TON:
CĂ©dric Deloche
AUSSTATTUNG:
Antoine Platteau
KOSTÜME:
Chattoune

       
  Hana-Bi
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. August 1998]
       
 

'Feuerblume' Takeshi Kitanos neuer Film • Detektiv Nishi (BEAT TAKESHI) hat seine kleine Tochter verloren, und nun steht ihm der Abschied von seiner sterbenskranken Frau Miyuki (KAYOKA KISHIMOTO) bevor. Anstatt seinen Partner und Freund Horibe (REN OSUGI) bei einem Polizeieinsatz zu begleiten, besucht der wortkarge Cop seine Frau in der Klinik. Der Arzt teilt ihm mit, dass keine Hoffnung mehr besteht und rĂ€t dazu, sie nach Hause zu entlassen. In derselben Minute kommt die Nachricht, dass Horibe niedergeschossen wurde.

Die Verfolgung des flĂŒchtigen TĂ€ters endet im Desaster. Zwar kann Nishi den bewaffneten Gangster gemeinsam mit seinen Kollegen Tanaka und Nakamura (SUSUMU TERAJIMA) in einer belebten UnterfĂŒhrung stellen, doch sein Versuch, ihn im Alleingang zu ĂŒberwĂ€ltigen, misslingt. Die Konsequenzen sind fatal: SchĂŒsse fallen, Tanaka findet den Tod. Nakamura wird schwer verletzt. Nishis erste Kugel trifft den TĂ€ter zwischen die Augen. In seinem ohnmĂ€chtigen Zorn feuert er solange auf den Leichnam, bis die Trommel leer ist.

Monate spĂ€ter bekommt Horibe, der seit dem Schusswechsel gelĂ€hmt ist, Besuch von seinem Freund. Da der Mann im Rollstuhl seine Familie nicht mehr ernĂ€hren kann, hat ihn seine Frau verlassen und ihre kleine Tochter mitgenommen. Gerne wĂŒrde er es in dem einsamen Haus am Meer mit dem Malen versuchen, aber fĂŒr dieses teure Hobby fehlen ihm die Mittel. Schuldbeladen borgt Nishi Geld von einem Kredithai aus den Reihen der Yakuza-Gangster und kauft Malutensilien fĂŒr Horibe: auch Tanakas junge Witwe (Yuko Daike), die jetzt in einem Fastfood-Laden arbeiten muss, unterstĂŒtzt er.

Verfolgt von der Erinnerung an den gewaltsamen Tod seiner Kollegen, fĂŒr den er sich allein verantwortlich fĂŒhlt, das Schicksal seiner Frau vor Augen, schlĂ€gt Nishi einen radikalen Weg ein. Den Dienst hat er lĂ€ngst quittiert, aber um seinen Plan in die Tat umsetzen zu können, muss er noch einmal in die Rolle des GesetzeshĂŒters schlĂŒpfen. Auf einem Autofriedhof ersteht Nishi eine ausgediente Polizeisirene und ein gestohlenes Taxi. Seine ErklĂ€rung: Er wolle eine Bank ausrauben. Da bleibt dem vierschrötigen Schrottplatzbesitzer (TETSU WATANABE) nur, viel GlĂŒck zu wĂŒnschen. WĂ€hrend Nishi mit Spraydosen hantiert, um das Fahrzeug in einen Streifenwagen zu verwandeln, lĂ€sst sich Horibe von der Formenvielfalt und dem Farbenreichtum der Blumen zu phantasievollen Bildern inspirieren.

Der BankĂŒberfall ist ein Klacks. Postwendend erhalten die Witwe, Horibe und der Kredithai PĂ€ckchen mit wertvollem Inhalt. Mit dem Rest der Beute finanziert Nishi die letzte Reise mit seiner Frau. In einem Kleinbus verlassen sie die Stadt, um in der Natur ihren Frieden zu finden. Nishi ist liebevoll und amĂŒsant; er bemĂŒht sich nach KrĂ€ften, alle Gedanken an den Tod zu verdrĂ€ngen. Horibe geht derweil vollkommen in seiner Malerei auf, wobei Bilder entstehen; die auf unheimliche Weise mit den Erlebnissen von Nishi und Miyuki korrespondieren. Deren spĂ€tes GlĂŒck kann nur von kurzer Dauer sein, denn auf den Fersen sind ihnen alte Bekannte: Yakuza, die nicht mĂŒde werden, von Nishi immer neue Zinsen fĂŒr seinen Kredit zu fordern, und der genesene Ex-Kollege Nakamura, der nach einem BankrĂ€uber in Polizeiuniform fahndet....

Der Regisseur, Schauspieler, TV Entertainer, Filmautor und Romancier Takeshi Kitano wurde am 1947 in Tokio geboren. Nach einem abgebrochenen Studium an der Meiji UniversitĂ€t (1967) und etlichen Gelegenheitsjobs begann seine Karriere im Showbiz. 1972 als Stand-Up Komiker auf der BĂŒhne eines obskuren Strip-Lokals in Asakusa. Im Jahr darauf rief er mit einem Freund das alternative Komikerduo THE TWO BEATS ins Leben - daher sein KĂŒnstlername 'Beat' Takeshi, den er noch heute fĂŒr alle Auftritte vor der Kamera verwendet (Was im Westen nicht selten zu Konfusionen fĂŒhrt, auch unser Lexikon des internationalen Films, Neuausgabe 97/98, macht hier keine Ausnahme!). THE TWO BEATS avancierten wegen ihrer rasanten und respektlosen Auftritte insbesondere bei Studenten und anderen aufgeschlossenen jungen Leuten zum Top-Act der spĂ€ten 70er Jahre. Als das erfolgreiche Duo dann Anfang der 80er Jahre auseinanderbrach, hatte sich Kitano lĂ€ngst als hyperaktives Multitalent entpuppt, das in jedem Medium zuhause ist. Gleich ob als Talkmaster im Radio, Darsteller in Fernsehspielen (seit '75) oder Verfasser von humoristischen Kurzgeschichten. Damals begann sein Siegeszug durch die Studios, Redaktionen und Verlage. Heute gilt Takeshi Kitano allgemein als Japans fĂŒhrende Medienpersönlichkeit.

 

REGIE:
Takeshi Kitano
PRODUKTION:
Masayuki Mori
Yasushi Tsuge
Takio Yoshida
CAST:
Beat Takeshi
Kayoko Kishimoto
Ren Osugi
Susumu Terajima
Tetsu Watanabe
Hakuryu
Yasuei Yakushiji
Taro Itsumi
Kenichi Yajima
Nakoto Ashikawa
Yuko Daike
DREHBUCH:
Takeshi Kitano
KAMERA:
Hideo Yamamoto
SCHNITT:
Takeshi Kitano
Yoshinori Ohta
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Tatsuo Ozeki

       
  Happy Mother's Day
 
       
 

Ein Film von Anjuli Shukla • In einem kleinen indischen Dorf leben Vicky und seine jĂŒngere Schwester Kaku. Ein schönes Landleben – aber die Eltern können die Familie nur mit Hilfe mehrerer Jobs knapp ĂŒber Wasser halten. Als die Geschwister in der Schule erstmals vom “Muttertag“ erfahren, sind sie sogleich fest entschlossen, ihrer Mutter zu diesem Anlass etwas Schönes zu schenken. Doch obwohl sie geliebte Dinge verkaufen und auf den tĂ€glichen Bus in die ferne Schule verzichten: das Ersparte reicht nirgends hin. HAPPY MOTHER’S DAY ist ein sensibler Film ĂŒber Zusammenhalt, Respekt und Liebe innerhalb einer Familie.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Anjuli Shukla
CAST:
Farzan Sheikh Nasir
Prapti Kedar Jani
Gargi Kaintolla
Ramji Bali
Gufi Paintal
DREHBUCH:
Rashmi Sodhi
KAMERA:
Anjuli Shukla
SCHNITT:
Sreekar Prasad
MUSIK:
Vishal Chandrashekhar

       
  Horrible Bosses
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2011]
       
 

Ein Film von Seth Gordon • Nick, Kurt und Dale erleben ihre tĂ€gliche Plackerei inzwischen als derart unertrĂ€glich, dass es fĂŒr sie nur noch eine Option gibt: Weil sie sich eine KĂŒndigung nicht leisten können, mĂŒssen sie ihre Bosse loswerden. Zu diesem Zweck trinken sie sich reichlich Mut an und lassen sich von einem aufdringlichen Ex-Knacki zu einem windigen Komplott ĂŒberreden... das Ergebnis ist ein komplizierter, angeblich todsicherer Plan, der sie ein fĂŒr alle Mal von ihren Arbeitgebern befreien soll. Ein kleines Problem bleibt allerdings ungelöst: Selbst die besten PlĂ€ne sind nur so narrensicher wie die Köpfe, die sie sich ausgedacht haben.

 

REGIE:
Seth Gordon
PRODUKTION:
Brett Ratner
Jay Stern
CAST:
Jason Bateman
P.J. Byrne
Steve Wiebe
Kevin Spacey
Charlie Day
Lindsay Sloane
Michael Albala
Jennifer Aniston
Jason Sudeikis
Reginald Ballard
DREHBUCH:
Michael Markowitz
John Francis Daley
Jonathan Goldstein
KAMERA:
David Hennings
SCHNITT:
Peter Teschner
TON:
Elmo Weber
MUSIK:
Christopher Lennertz
AUSSTATTUNG:
Shepherd Frankel
KOSTÜME:
Carol Ramsey

       
  House of Sand and Fog
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. März 2004]
       
 

Mit Ben Kingsley und Jennifer Connelly • A gripping exploration of the American Dream gone awry, “House of Sand and Fog” is the story of two people driven to desperate measures to claim ownership of a house. It is only a small bungalow in Northern California, but to Kathy Nicolo (Jennifer Connelly), it is the last vestige of hope for reclaiming a life that was nearly lost to addiction. When a bureaucratic error forces her eviction, Kathy is left homeless – helpless to stop the house from being sold at auction for a fraction of its worth.

The new owner, Massoud Amir Behrani (Ben Kingsley), sees the house as the fulfillment of the American Dream he has been pursuing since he fled Iran with his family years earlier. A former Colonel in the Iranian Air Force, Behrani has been reduced to working menial jobs to maintain a pretense of affluence. Now he pours the last of his life savings into the purchase of the house that will, at last, bring back the prosperity his family once knew.

As Kathy and Behrani ’s fight for the house escalates, Kathy finds an unlikely ally in the officer sent to evict her, Deputy Sheriff Lester Burdon (Ron Eldard), who becomes dangerously devoted to her cause. Caught in the maelstrom are Behrani’s wife, Nadi (Shohreh Aghdashloo), and son, Esmail (Jonathan Ahdout).

What begins as a conflict over a small, rundown bungalow spirals into a clash of cultures that propels everyone involved towards an inescapable, and ultimately heartbreaking, climax. “House of Sand and Fog” exposes the unsettling truth that it is sometimes our hopes and not our hatreds that divide us.

 

REGIE:
Vadim Perelman
PRODUKTION:
Michael London
Vadim Perelman
CAST:
Jennifer Connelly
Ben Kingsley
Ron Eldard
Frances Fisher
Kim Dickens
Shohreh Aghdashloo
Jonathan Ahdout
DREHBUCH:
Vadim Perelman
Shawn Lawrence Otto
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Lisa Zeno Churgin
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Maia Javan
KOSTÜME:
Hala Bahmet

       
  Il mangiatore di pietre
  [demnächst im Kino - Release: 07. März 2019]
       
 

The Stone Eater • In einem abgelegenen Bergtal im Piemont findet der frisch aus dem GefĂ€ngnis entlassene Cesare die Leiche seines Neffen Fausto. Der ehemalige Schmuggler und Menschenschleuser hatte ihn einst selbst ins Business eingefĂŒhrt. Aber seit Faustos Entschluss, hauptsĂ€chlich Drogen ĂŒber die Grenze zu schmuggeln, haben die beiden nicht mehr miteinander gesprochen. Cesare wollte mit diesem schmutzigen GeschĂ€ft nichts zu tun haben und zog es vor, seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs zu verdienen.

Als die Polizei den Mordfall zu untersuchen beginnt, gerÀt Cesare bald ins Visier der Ermittler. Aber die leitende MailÀnder Kommissarin Sonia di Meo traut dem verwitweten Eigenbrötler mehr als dem lokalen Kommandanten, den sie in Verdacht hat, mit den Drogenschmugglern unter einer Decke zu stecken.

Sergio, ein Junge aus dem Dorf, will wie einst Cesare um jeden Preis der Enge des Tals entrinnen. Er bittet Cesare ihm zu helfen, von Fausto auf einer Alp zurĂŒckgelassene FlĂŒchtlinge ĂŒber die Grenze zu bringen. Cesare muss nun alles auf eine Karte setzen: Er lĂ€sst der Kommissarin ĂŒber Sergio belastende Dokumente zukommen, mit der sie die Drogenmafia ĂŒberfĂŒhren kann und macht sich auf den Weg in die Berge. Kurz vor der Grenze wird auf ihn und die FlĂŒchtlinge geschossen. Cesares Plan gerĂ€t in Gefahr, da er plötzlich mit einem unerwarteten Gegenspieler konfrontiert wird.

«Il mangiatore di pietre» ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Davide Longo, der auf Grund des aktuellen FlĂŒchtlingsdramas nichts von seiner Brisanz eingebĂŒsst hat.

 

REGIE:
Nicola Bellucci
PRODUKTION:
Enzo Porcelli
Pascal TrÀchslin
CAST:
Luigi Lo Cascio
Vincenzo Crea
Bruno Todeschini
Ursina Lardi
Leonardo Nigro
DREHBUCH:
Marco Colli
Hans W. Geissendörfer
KAMERA:
Simon Guy FĂ€ssler
SCHNITT:
Roberto Missiroli
TON:
Patrick Becker
AUSSTATTUNG:
Sara Weingart
KOSTÜME:
Nicoletta Taranta

       
  In Her Shoes
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2005]
       
 

Ein Film von Curtis Hanson • IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER ist die komische und herzzerreissende Geschichte zweier Schwestern, die eigentlich nichts gemeinsam haben – ausser Schuhgrösse 39! Maggie und Rose Feller sind zwar beste Freundinnen, unterscheiden sich aber wie Tag und Nacht, wenn es um Wertvorstellungen, Lebensziele und persönlichen Stil geht. Maggie (CAMERON DIAZ) liebt Partys, hat nur mit MĂŒhe ihren Schulabschluss geschafft und "entsorgt" ihre Jobs so schnell wie die Zeitung von gestern. Sie glaubt, dass ihr grösstes Kapital ihre Anziehungskraft aufs andere Geschlecht ist. Immer wieder arbeitslos, hat sie quasi kein Zuhause und nistet sich bei Verwandten und Freunden ein. Ihren intellektuellen FĂ€higkeiten traut sie selbst nicht ĂŒber den Weg, deshalb ist ihr Make Up wichtiger als BĂŒcher. Aber sie hat ein natĂŒrliches Talent, sich zu stylen und immer das perfekte Outfit fĂŒr jede Gelegenheit zu finden.

Rose (TONI COLLETTE) dagegen, eine Princeton-Absolventin, ist AnwĂ€ltin in einer der angesehensten Kanzleien in Philadelphia. In ihrer schön eingerichteten Altbauwohnung verschanzt sie sich vor der Aussenwelt. Sie steckt beruflich fest in der TretmĂŒhle, kĂ€mpft stĂ€ndig mit ihrem Gewicht und fĂŒhlt sich nie wohl in ihrer Haut. Roses geringes Selbstbewusstsein fĂŒhrt dazu, dass sie selten ausgeht. Ihre grosse Leidenschaft im Leben sind Schuhe, denn die passen im Gegensatz zu Kleidern immer - doch leider hat sie wenig Gelegenheit, die SchĂ€tze aus ihrem Schrank auszufĂŒhren. Nach einem katastrophalen Streit mĂŒssen die beiden Schwestern einen schwierigen Weg zurĂŒcklegen, um zu erkennen, was sie einander wirklich bedeuten. UnterstĂŒtzt werden sie dabei von ihrer verstorben geglaubten Grossmutter Ella (SHIRLEY MACLAINE). Durch sie lernen Maggie und Rose, mit sich selbst und miteinander Frieden zu schliessen.

 

REGIE:
Curtis Hanson
PRODUKTION:
Lisa Ellzey
Carol Fenelon
Curtis Hanson
Ridley Scott
CAST:
Cameron Diaz
Anson Mount
Toni Collette
Richard Burgi
Candice Azzara
John Mastrangelo Sr.
DREHBUCH:
Susannah Grant
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Lisa Zeno Churgin
Craig Kitson
TON:
David Giammarco
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Dan Davis
KOSTÜME:
Sophie Carbonell

       
  In principio erano le Mutande
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Dieser Film ist eine grosse Entdeckung. • Die hoffnungslos romantische Imma lebt in einer heruntergekommenen Wohnung in der Altstadt von Genua. Gemeinsam mit ihrer Freundin Teresa teilt sie Kindheitserinnerungen und schillernde TrĂ€ume: dem richtigen Mann fĂŒrs Leben begegnen und einen tollen Job finden. Schliesslich tun Gelegenheitsjobs dem Bankkonto auf die Dauer nicht gut, und die One-Night Stands dem Herzen schon gar nicht. Die grosse Liebe, gibt es sie ĂŒberhaupt noch? In den alten Filmen, die sie sich im Kino anschauen, scheint sie jedenfalls zu existieren.

Imma verfĂŒgt ĂŒber ein angeborenes Talent, sich in die seltsamsten Situationen zu verstricken. Als sie eines Tages beinahe durch ausströmendes Gas umkommt, verliebt sie sich Hals ĂŒber Kopf in ihren Retter, einen Feuerwehrmann. Immas Versuche, ihn anschliessend wieder zu finden, schlagen fehl. Verzweifelt setzt sie ihre Wohnung in Brand. Die Feuerwehr kommt, aber 'er' ist nicht dabei...

Mit Augenzwinkern und verschmitzter Ironie wird uns das turbulente Leben der beiden jungen Frauen nahegebracht. Die fröhliche UnbekĂŒmmertheit, mit der sie sich aus den unmöglichsten Lagen befreien, wirkt ansteckend. Eigenwillige visuelle EinfĂ€lle erinnern an die beste italienische Filmtradition. Diese freche Komödie versprĂŒht den Charme mediterraner Sinnlichkeit.

 

REGIE:
Anna Negri
PRODUKTION:
Andrea Borella
CAST:
Teresa Saponangelo
Stefania Rocca
Bebo Storti
Filippo Timi
Monica Scattini
Pao Pei Andreoli
Luis Molteni
DREHBUCH:
Rossana Campo
Ivan Cotroneo
Davide Ferrario
Doriana Leondeff
Anna Negri
KAMERA:
Govanni Cavallini
SCHNITT:
Jacopo Quadri
TON:
Pierre-Yves Lavoué
MUSIK:
Dominik Scherrer
KOSTÜME:
Bettina Pontiggia

       
  In the Cut
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2004]
       
 

Ein Film von Jane Campion ( • Frannie (Meg Ryan) unterrichtet englische Literatur an der New Yorker UniversitĂ€t und wird eines Tages in einer Bar Zeugin eines Blow Jobs. Das Tattoo, das Frannie auf dem Handgelenk des beobachteten Mannes bemerkt, entdeckt sie tags darauf an derselben Stelle bei Detective Malloy (Mark Ruffalo). Dieser ermittelt in einem Mordfall an einer jungen Frau in der Nachbarschaft. Schon kurz darauf findet sie sich in einer AffĂ€re mit Malloy wieder, obwohl sich der Verdacht erhĂ€rtet, dass er der TĂ€ter sein könnte. Aber auch Frannies Student Cornelius, ihr gestörter Exfreund James (Kevin Bacon) sowie Malloys schmieriger Partner Rodriguez machen sich verdĂ€chtig. Die Kreise ziehen sich enger.

Nach «Das Piano», «Portrait of a Lady» und « Holy Smoke» meldet sich Oscar-PreistrĂ€gerin Jane Campion mit «In the Cut» zurĂŒck. Mit gewohntem Interesse an der weiblichen Psyche begibt sich die Australierin mit einem Thriller-Stoff auf ungewohntes Terrain - und mit ihr Hollywood-Sonnenschein Meg Ryan, der Campion einen beeindruckenden Image-Wechsel beschert.

 

REGIE:
Jane Campion
PRODUKTION:
Nicole Kidman
Laurie Parker
CAST:
Meg Ryan
Mark Ruffalo
Jennifer Jason Leigh
Nick Damici
Sharrieff Pugh
Sunrise Coigney
Michael Nuccio
DREHBUCH:
Jane Campion
Susanna Moore
KAMERA:
Dion Beebe
SCHNITT:
Alexandre de Franceschi
TON:
Andrew Plain
MUSIK:
Hilmar Örn Hilmarsson
AUSSTATTUNG:
David Brisbin
KOSTÜME:
Beatrix Aruna Pasztor

       
  jOBS
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. September 2013]
       
 

Ein Film von Joshua Michael Stern • Der Film verfolgt das Leben des legendĂ€ren Apple-GrĂŒnders Steve Jobs (Ashton Kutcher) von seinen AnfĂ€ngen als Hippie hin zu einem der einflussreichsten Unternehmer der Gegenwart. Uni-Abbrecher Steven Paul Jobs (Ashton Kutcher) hat seine eigenen Vorstellungen und Ideen. Mit seinem langjahrigen Freund Steve Wozniak (Josh Gad) grĂŒndet er 1976 das Unternehmen "Apple Computer Company" in der Garage von Steve. Jobs hat die Vision, dass irgendwann jeder Haushalt Amerikas einen Computer hat. Seine Ideen und Visionen sind wegweisend fĂŒr die moderne Computertechnik und -nutzung, doch innerhalb der Firma entstehen WiderstĂ€nde gegen den charismatischen GrĂŒnder. Es kommt zu einem internen Machtkampf mit Apple-GeschĂ€ftsfĂŒhrer John Sculley (Matthew Modine)


 

REGIE:
Joshua Michael Stern
PRODUKTION:
Mark Hulme
CAST:
Ashton Kutcher
Dermot Mulroney
Lukas Haas
Ron Eldard
Amanda Crew
James Woods
J.K. Simmons
Matthew Modine
DREHBUCH:
Matt Whiteley
KAMERA:
Russell Carpenter
SCHNITT:
Robert Komatsu
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Freddy Waff
KOSTÜME:
Lisa Jensen

       
  Julia
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Erick Zonca • Julia (Tilda Swinton) ist 40, Alkoholikerin und eine furiose LĂŒgnerin. Zwischen Wodka-Exzessen und One-Night-Stands versucht sie vergeblich, die TiefschlĂ€ge des Lebens zu parieren. Als sie auch noch ihren Job verliert, macht sie sich zu einem verzweifelten Kraftakt auf: Angestachelt von ihrer mexikanischen Nachbarin (Kate del Castillo) kidnappt sie den achtjĂ€hrigen Tom (Aidan Gould) aus der Obhut seines reichen Grossvaters. Mit dem Kind im Schlepptau und einem Millionenlösegeld vor Augen, flĂŒchtet Julia von Kalifornien nach Mexiko - kopfĂŒber auf Kollisionskurs...

Erick Zoncas rasantes Drama feiert in jeder Minute seine grossartige Hauptdarstellerin Tilda Swinton. Die Ikone des britischen Kinos zieht in JULIA alle Register ihres Könnens. Im Wettbewerb der Berlinale war sie eine Favoritin fĂŒr den Darstellerpreis, fĂŒr ihre Rolle in MICHAEL CLAYTON erhielt sie jetzt den Oscar.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Bertrand Faivre
François Marquis
CAST:
Sally Berman
Ezra Buzzington
Eugene Byrd
Roger Cudney
Kate del Castillo
Carl Dillard
DREHBUCH:
Michael Collins
Camille Natta
KAMERA:
Yorick Le Saux
TON:
Gert Janssen
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
April Napier

       
  Koktebel
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2005]
       
 

Ein Film von Boris Chlebnikow und Alexej Popogrebskij • Nach dem Tod seiner Frau und dem Verlust seiner Anstellung macht sich ein Ingenieur gemeinsam mit seinem elfjĂ€hrigen Sohn auf den Weg von Moskau zum Haus seiner Schwester in Koktebel am Schwarzen Meer. Ohne Geld und ohne Auto ĂŒberlassen die beiden sich in den hypnotisierend weitlĂ€ufigen Landschaften ganz dem Zufall. Der Vater ist zufrieden damit, ein bisschen zu trödeln und gelegentlich kleine Jobs anzunehmen, um Geld zu verdienen. Der Sohn dagegen trĂ€umt ungeduldig davon, endlich die KĂŒste zu erreichen, um dort die Segelflieger durch die LĂŒfte gleiten zu sehen. FĂŒr den Vater ist die Reise ein Versuch, wieder Selbstachtung zu entwickeln, die zerbrochenen Teile seines Lebens zusammenzufĂŒgen und das Vertrauen seines Sohnes zurĂŒckzugewinnen. FĂŒr den Jungen fĂ€ngt in der mythischen KĂŒstenstadt ein neues, emanzipiertes Leben an. Unterwegs mĂŒssen Vater und Sohn viele HĂŒrden nehmen; am Ende begegnen sie einer schönen jungen Ärztin, die sich um eine Verletzung des Mannes kĂŒmmert. Auch sie ist einsam, und die beiden verlieben sich ineinander. Der Junge, der sie als Bedrohung der einzigen liebevollen Beziehung in seinem Leben betrachtet, bricht auf, um das Ziel der Reise alleine zu erreichen.

 

REGIE:
Boris Khlebnikov
Aleksei Popogrebsky
PRODUKTION:
Roman Borisevich
CAST:
Gleb Puskepalis
Igor Csernyevics
Vladimir Kucherenko
Agrippina Steklova
Aleksandr Ilyin
Anna Frolovtseva
DREHBUCH:
Boris Khlebnikov
Aleksei Popogrebsky
KAMERA:
Shandor Berkeshi
SCHNITT:
Ivan Lebedev
TON:
Yevgeniya Pototskaya
AUSSTATTUNG:
Gennadi Popov

       
  Kops
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2003]
       
 

Was machen Cops um ihre Jobs zu retten? Sie werden kriminell! • In der schwedischen Kleinstadt HögsbotrĂ€sk hat die Polizei ein grosses Problem: es gibt praktisch keine KriminalitĂ€t. Prompt will die Zentrale in Person der hĂŒbschen Jessica das beschauliche Revier schliessen. Doch die vier Cops haben einen cleveren Plan. Plötzlich gibt es einen ersten Diebstahl im Tante-Emma-Laden zu beklagen. HauswĂ€nde werden besprĂŒht. Die örtliche WĂŒrstchenbude geht in Flammen auf. Sogar eine Geiselnahme mischt die Kriminalstatistik gehörig auf.

Mit der Multikulti-Komödie JALLA! JALLA gelang ihm der ganz grosse Überraschungserfolg. Nun folgt mit KOPS der zweite Comedy-Coup des im Libanon geborenen Schweden Josef Fares.

In seiner schwedischen Heimat dominierte diese charmante Komödie mit ihren lakonischen Dialogen und den spezialeffektvollen „Matrix“-Einlagen wochenlang die Kinocharts und konnte am Ende eine Million Besucher in die Kinos locken (Schweden hat 8,6 Millionen Einwohner).

Adam Sandler plant bereits ein Remake fĂŒr den US-Markt. Die britische „Times“ prĂ€sentiert das Filmtalent Fares unter der Überschrift „Who is the next AlmodĂłvar?“.

 

REGIE:
Josef Fares
PRODUKTION:
Anna Anthony
CAST:
Fares Fares
Torkel Petersson
Göran Ragnerstam
Sissela Kyle
Eva Röse
Christian Fiedler
Erik Ahrnbom
DREHBUCH:
Josef Fares
Mikael HÄfström
Vasa
KAMERA:
Aril Wretblad
SCHNITT:
Andreas Jonsson
Michal Leszczylowski
TON:
Niclas Merits
MUSIK:
Daniel Lemma
Bengt Nilsson
AUSSTATTUNG:
Josefin Åsberg
KOSTÜME:
Denise Östholm

       
  L'ombre des femmes
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. August 2016]
       
 

Ein Film von Philippe Garrel • Die Regisseure Pierre und Manon sind ein Paar und drehen gemeinsam Dokumentarfilme. Ihr Leben ist so prekĂ€r, dass sie immer wieder kleine Nebenjobs annehmen mĂŒssen, um ĂŒber die Runden zu kommen. Dann begegnet Pierre der jungen Elisabeth. Sie wird seine Geliebte, und durch sie findet er heraus, dass auch Manon eine AffĂ€re hat


 

REGIE:
Philippe Garrel
PRODUKTION:
SaĂŻd Ben SaĂŻd
Michel Merkt
CAST:
Clotilde Courau
Vimala Pons
Stanislas Merhar
Lena Paugam
Mounir Margoum
Antoinette Moya
ThérÚse Quentin
Jean Pommier
DREHBUCH:
Jean-Claude CarriĂšre
Caroline Deruas-Garrel
Philippe Garrel
Arlette Langmann
KAMERA:
Renato Berta
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
François Musy
MUSIK:
Jean-Louis Aubert
AUSSTATTUNG:
Emmanuel de Chauvigny
KOSTÜME:
Justine Pearce

       
  L'ultima ruota del carro
 
       
 

Ein Film von Giovanni Veronesi

 

REGIE:
Giovanni Veronesi
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Elio Germano
Alessandra Mastronardi
Ricky Memphis
Sergio Rubini
Virginia Raffaele
Alessandro Haber
DREHBUCH:
Filippo Bologna
Ugo Chiti
Ernesto Fioretti
Giovanni Veronesi
KAMERA:
Fabio Cianchetti
SCHNITT:
Patrizio Marone
TON:
Roberto Cappannelli
Theo Francocci
MUSIK:
Paolo Buonvino
AUSSTATTUNG:
Tonino Zera
KOSTÜME:
Gemma Mascagni

       
  La familia
 
       
 

Ein Film von Gustavo RondĂłn CĂłrdova • In einem Armenviertel von Caracas versucht AndrĂ©s das tĂ€gliche Brot so gut es geht mit verschiedenen kleinen Jobs zu verdienen – wĂ€hrend sein frĂŒhreifer 12-jĂ€hriger Sohn die Gesetze der Strasse kennenlernt. Nach einem folgeschweren Streit mit anderen Jugendlichen sind die beiden plötzlich gezwungen, das Viertel schnellstmöglich zu verlassen und in der AnonymitĂ€t der Innenstadt Schutz zu finden. Durch das gemeinsame Exil kommen sie sich das erste Mal richtig nahe. LA FAMILIA ist eine genauso dringliche wie bewegende Vater-Sohn-Geschichte vor dem Hintergrund der krisengebeutelten venezolanischen Hauptstadt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Gustavo RondĂłn CĂłrdova
PRODUKTION:
Natalia Machado Fuenmayor
Rubén Sierra Salles
Rodolfo Cova
Gustavo RondĂłn CĂłrdova
Marianela Illas
CAST:
Giovanny GarcĂ­a
Reggie Reyes
DREHBUCH:
Gustavo RondĂłn CĂłrdova
KAMERA:
Luis Armando Arteaga
SCHNITT:
Cristina Carrasco
Andrea Chignoli
Gustavo RondĂłn CĂłrdova
TON:
Mauricio LĂłpez
MUSIK:
Alejandro Zavala

       
  La La Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Damien Chazelle • Im Fokus der Handlung von La La Land stehen zwei hoffnungslose TrĂ€umer: Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling). Mia versucht sich als Schauspielerin in Los Angeles einen Namen zu machen, leidet aber stark unter ihrer grossen Einsamkeit. Der charismatische Jazz-Pianist Sebastian arbeitet ebenfalls an seiner Karriere. In dem jeweils anderen erkennen beide die SehnsĂŒchte ihrer selbst. So schnell wie sie sich auch in einander verlieben, ist ihre Beziehung in der harten, vom Konkurrenzkampf geprĂ€gten AtmosphĂ€re der Stadt jedoch von Anfang an keine leichte. Immer mehr Probleme ergeben sich, als der Erfolg sowohl von Mia als auch von Sebastian ein Level erreicht, bei dem ihre LiebesaffĂ€re immer mehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Auf einmal droht das zunĂ€chst verbindende Element ihrer TrĂ€ume, sie auseinander zu treiben...

 

REGIE:
Damien Chazelle
PRODUKTION:
Fred Berger
Gary Gilbert
Jordan Horowitz
Marc Platt
CAST:
Emma Stone
Ryan Gosling
J.K. Simmons
Sonoya Mizuno
Finn Wittrock
Jessica Rothe
Callie Hernandez
DREHBUCH:
Damien Chazelle
KAMERA:
Linus Sandgren
SCHNITT:
Tom Cross
TON:
Steven Morrow
MUSIK:
Justin Hurwitz
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  La premiĂšre Ă©toile
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2010]
       
 

Ein gesellschaftlich brisantes Thema in einer aberwitzigen Geschichte. • Jean-Gabriel lebt von Aushilfsjobs und verzockt sein letztes Geld mit Pferdewetten. Um seinen Kindern eine Freude zu machen, verspricht er ihnen Skiferien in den französischen Alpen. Seine Frau, die nicht mehr an seine Versprechen glaubt, vermutet eine erneute Katastrophe. Doch Jean-Gabriel steckt voller Erfinderreichtum und ĂŒberwindet alle anfĂ€nglichen Hindernisse. Mit seiner Mutter und den Kindern taucht er im noblen Skiort auf. Dort stellt die Familie das friedliche Idyll rasch auf den Kopf und wird mit grosser Skepsis beargwöhnt.

 

REGIE:
Lucien Jean-Baptiste
PRODUKTION:
Pierre Kubel
Marie-Castille Mention-Schaar
CAST:
Firmine Richard
Lucien Jean-Baptiste
Anne Consigny
Jimmy Woha
Ludovic François
Loreyna Colombo
DREHBUCH:
Lucien Jean-Baptiste
Marie-Castille Mention-Schaar
KAMERA:
Myriam Vinocour
SCHNITT:
Hugues Darmois
TON:
Sylvain Lasseur
MUSIK:
Erwann Kermorvant
KOSTÜME:
Laurence Benoit

       
  LeĂłn & Olvido
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Xavier BermĂșdez • LĂ©on und Olvido sind Zwillinge. Olvido muss die Schule abbrechen und verschiedene Jobs annehmen, um LeĂłn und sich selbst zu ernĂ€hren. Denn LĂ©on leidet am Down-Syndrom und wohnt mit Olvido in dem grossen Haus, das sie von den Eltern geerbt haben. Die junge Olvido steckt in einer verzwickten Situation: Sie liebt ihren Bruder ĂŒber alles, will aber nicht, dass er von ihr abhĂ€ngig ist. Olvido möchte ihr Leben leben. Als sie sich in Damian verliebt, beginnen sich Geschwisterliebe und Bruderhass zu vermischen...

 

REGIE:
Xavier BermĂșdez
PRODUKTION:
Xavier BermĂșdez
Óscar del Caz
Beatriz Navarrete
CAST:
Marta Larralde
Guillem Jiménez
Gary Piquer
Mighello Blanco
Jaime VĂĄzquez
Rebeca Montero
DREHBUCH:
Xavier BermĂșdez
KAMERA:
Alfonso Sanz
SCHNITT:
Javier Alberto Correa Harley
TON:
Ibiricu
MUSIK:
Coché Villanueva

       
  Les petites gens
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juni 2004]
       
 

Ein Film von Nariman Turebayev • Bek und Max sind zwei Freunde, die eine kleine Wohnung in der kasachischen Hauptstadt Almaty teilen und ihren Lebensunterhalt mit allerlei Jobs bestreiten. Da der Alltag vor Ort ihnen nicht allzuviel zu bieten hat, hĂ€ngen sie gern ihren TrĂ€umen nach. Bek zum Beispiel will endlich die ganz grosse Liebe finden. Etwas prosaischer der Traum von Max, der Almaty verlassen will und nach Deutschland ziehen, wo seine Grossmutter lebt. Eine schrĂ€ge Suche nach dem kleinen GlĂŒck.

Kasachstan gehört zu jenen zentralasiatischen LĂ€ndern, die sich nach dem Zerfall der Sowjetunion selbstĂ€ndig gemacht haben. Bek und Max sind zwei junge MĂ€nner, die sich in der neuen, nach kapitalistischen Spielregeln und westlichen Vorbildern strukturierten Gesellschaft zurecht finden mĂŒssen. Man könnte sie als HĂ€nger bezeichnen, sie leben in den Tag hinein und missbrauchen beim Schwarzhandel mit Schalk die NaivitĂ€t der Leute. Bek ist auf der Suche nach der grossen Liebe und ĂŒbernimmt sich dabei auch schon mal; Max will abhauen, sobald es geht.

Der Lauf der Zeit und der Stand der Dinge tragen kaum zur ErfĂŒllung ihrer WĂŒnsche bei. Wir aber erleben ein StĂŒck zentralasiatischen Alltag, erzĂ€hlt in der schönen Tradition des minimalistischen Kinos eines Jim Jarmusch oder, kasachisch betrachtet, von Dareschan Omirbaew. Die Reduktion passt sehr gut zu den beiden von Erjan Bekmuratov und Oleg Kerimov grossartig verkörperten Figuren und prĂ€gt den Charme und leisen Witz des Filmes. Wo es an Arbeitsmöglichkeiten mangelt, muss man improvisieren können und schlauer sein, als die anderen. Das ist ein Kino der leisen Töne von Poesie, Humor und GefĂŒhlen.

 

REGIE:
Nariman Turebayev
PRODUKTION:
Abderrahmane Sissako
CAST:
Erjan Bekmuratov
Oleg Kerimov
Mira Abdulina
Lyazat Dautova
Anna Kolesnikova
Anna Krasnova
DREHBUCH:
Nariman Turebayev
KAMERA:
Boris Trochev
SCHNITT:
Andrey Vlaznev
TON:
Olivier Dandré
MUSIK:
Kazbek Spanov
AUSSTATTUNG:
Sabit Kurmanbekov

       
  Les Seigneurs
 
       
 

Die Vollpfosten • Patrick OrbĂ©ra hat bessere Zeiten gesehen - damals, als er noch ein berĂŒhmter Fussballspieler war. Jetzt sĂ€uft er nur noch, hat keinen Job mehr und darf nicht einmal mehr seine kleine Tochter Laura sehen. Der Trainerjob auf eine kleinen Insel an der bretonischen KĂŒste ist sein letzter Strohhalm, um sein Leben doch noch einmal zum Besseren zu bewegen. Doch kaum ist er dort anbgekommen, steht er direkt vor der ersten Herausforderung: Um die Schliessung der lokalen Konservenfabrik und damit nahezu aller Jobs auf der Insel zu retten, muss die Mannschaft die letzten drei Spiele unbedingt gewinnen. Nur: Wie macht man aus einfachen Fischern echte Ballartisten?

 

REGIE:
Olivier Dahan
PRODUKTION:
Isaac Sharry
CAST:
Omar Sy
Gad Elmaleh
José Garcia
Joey Starr
KAMERA:
Alex Lamarque
SCHNITT:
Richard Marizy
TON:
Gael Nicolas
MUSIK:
Guillaume Roussel
AUSSTATTUNG:
Laure Lepelley-Monbillard

       
  Living Out Loud
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

WachgekĂŒsst ... • Manchmal muss man sich von neuen Menschen ĂŒberraschen lassen - um neuen Lebensmut und ein neues Ziel zu finden. Die New Yorkerin Judith Nelson (Holly Hunter) steht vor den TrĂŒmmern ihrer Ehe als Gattin eines vermögenden Fifth Avenue-Arztes. Ihr Mann (Martin Donovan) hat sie wegen einer JĂŒngeren verlassen. Jetzt kĂ€mpft Judith mit der drĂŒckenden Stille in ihrer Luxus-Wohnung, einer Stille, die nur von Erinnerungen und frustrierenden GefĂŒhlen durchbrochen wird. Ein zufĂ€lliger, flĂŒchtiger Flirt mit einem Unbekannten lĂ€sst Judith die Welt mit neuen Augen sehen. Und weil sie wieder an das Leben glaubt, ignoriert sie soziale Schranken und lĂ€sst sie sich auf eine ungewöhnliche Freundschaft mit Pat (Danny DeVito), dem FahrstuhlfĂŒhrer ihres WohngebĂ€udes, ein. Auch Pat ist vom Leben gebeutelt und hegt TrĂ€ume, die weit jenseits seines unscheinbaren Jobs liegen. Judith und Pat fĂŒhlen sich wohl mit ihrer Freundschaft, die ihnen neue KrĂ€fte gibt. Doch Pat trĂ€umt von mehr ..

WACHGEKÜSST - (Living Out Loud) ist eine sanfte Komödie, die von Richard LaGravenese geschrieben und inszeniert wurde, dem Drehbuchautor von Filmen wie DER PFERDEFLÜSTERER, DIE BRÜCKEN AM FLUSS und KÖNIG DER FISCHER. Zwei Kurzgeschichten von Anton Tschechow dienten ihm dabei als Inspiration.

 

REGIE:
Richard LaGravenese
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Holly Hunter
Danny DeVito
Queen Latifah
Elias Koteas
Martin Donovan
Richard Schiff
Suzanne Shepherd
DREHBUCH:
Richard LaGravenese
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Jon Gregory
Lynzee Klingman
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  Looper
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Rian Johnson • Man nennt sie Loopers. Sie sind gut bezahlte Auftragskiller einer verbrecherischen Organisation in der Zukunft, in der Zeitreisen zwar möglich, aber illegal sind. Das Syndikat nutzt die Technologie und beseitigt seine Opfer, in dem es sie dreissig Jahre zurĂŒck in die Vergangenheit schickt: Dort wartet ein Looper, der die Zielperson hinrichtet. Die Morde sind ebenso kaltblĂŒtig wie perfekt.
Joe (Joseph Gordon-Levitt) ist solch ein Looper; er ist einer der Besten. FĂŒr ihn gibt es keine Regeln, ausser einer: Er darf nicht versagen. Joe erledigt seine Jobs zuverlĂ€ssig, bis er eines Tages einem neuen Opfer gegenĂŒbersteht: seinem dreissig Jahre Ă€lteren Ich (Bruce Willis). Joe zögert einen kurzen Augenblick. Zu lang! Es beginnt eine Jagd auf Leben und Tod.

 

REGIE:
Rian Johnson
PRODUKTION:
Ram Bergman
James D. Stern
CAST:
Joseph Gordon-Levitt
Bruce Willis
Emily Blunt
Piper Perabo
Jeff Daniels
Paul Dano
Garret Dillahunt
Tracie Thoms
Han Soto
Noah Segan
DREHBUCH:
Rian Johnson
KAMERA:
Steve Yedlin
SCHNITT:
Bob Ducsay
TON:
Jeremy Peirson
Thomas Jones
MUSIK:
Nathan Johnson
AUSSTATTUNG:
Ed Verreaux
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Los guantes magicos
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2004]
       
 

Ein Film von MartĂ­n Rejtman • MartĂ­n Rejtman schrieb und drehte diese bitter-sĂŒsse Komödie, die ein bedrĂŒckendes Buenos Aires zeigt, das geprĂ€gt ist von Mangel, Verfall und AbsurditĂ€t. Drei Freunde teilen sich dort die gleiche Unzufriedenheit, die gleichen frustrierten Ambitionen: Das Auto von Alejandro ist in einem so kĂŒmmerlichen Zustand, dass man ihn kaum mehr als Taxichauffeur bezeichnen kann; Valeria, die Hostess, muss sich mit einfachen InlandflĂŒgen zufrieden geben; LuĂ­s sieht sich als Schauspieler, tritt bislang aber bloss in Pornofilmen auf. In dieser Stadt, die selbst nichts anderes ist als ein billiger Abklatsch ihrer westlichen Vorbilder, lassen sich die Leute Tag fĂŒr Tag von ihrem Schicksal treiben. Sie sind nicht wirklich Verlierer, aber wĂŒrdige Vertreter einer Art alternativer Mittelschicht, die die Wirtschaftskrise ins Strudeln gebracht hat. Sie leben von SĂŒchten, trennen sich, begegnen einander, werden im Nu reich oder arm, drehen sich im Kreis und warten auf eine Verbesserung der Ă€usseren UmstĂ€nde so wie das ganze Land eine Rettung von aussen zu erhoffen scheint. Diese Erwartung konkretisiert sich in den magischen Handschuhen aus China, von denen sich die drei Freunde ein Wunder erhoffen, das nicht stattfinden wird... Rejtman gelingt es, um diese Personen einen urbanen Raum zu schaffen, der ihnen alle Zukunftsperspektiven, jede Ausflucht zu rauben scheint. Buenos Aires wird zum GefĂ€ngnis, eine magnetisierende Insel, die man verlĂ€sst, bloss um wieder zurĂŒckzukehren, ein Mikrokosmos, in dem Menschen und Dinge einer eigenen Logik gehorchen. Auch wenn "Los guantes mĂĄgicos" ein eher pessimistisches Bild des zeitgenössischen Argentinien zeichnet, herrscht nicht Verzweiflung, sondern im Gegenteil ein einfallsreicher und Ă€tzender Humor, der in der Tradition der Komödie und der grossen amĂŒsanten Liebesgeschichten wurzelt.

 

REGIE:
MartĂ­n Rejtman
PRODUKTION:
HernĂĄn Musaluppi
MartĂ­n Rejtman
CAST:
Gabriel FernĂĄndez Capello
Valeria Bertuccelli
FabiĂĄn Arenillas
Susana Pampin
Cecilia Biagini
Diego Olivera
Leonardo Azamor
DREHBUCH:
MartĂ­n Rejtman
KAMERA:
José Luis García
SCHNITT:
Rosario SuĂĄrez
TON:
Guido Berenblum
MUSIK:
Gabriel FernĂĄndez Capello
Diego Vainer
KOSTÜME:
Vera AricĂł

       
  Los lunes al sol
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2003]
       
 

GRAND PRIX - SAN SEBASTIAN 2002. Mit Javier Bardem. • Am Filmfestival von San Sebastian mit dem grossen Preis (Golden Shell) gefeiert und vom spanischen Kinopublikum heiss geliebt, kommt diese bittersĂŒsse Komödie nun auch in die Schweizer Kinos.

Javier Bardem (BEFORE NIGHT FALLS, Oscarnomination) brilliert in der Rolle seines Lebens. Überzeugend verkörpert er bis in die kleinste Faser seines imposanten Körpers den unbeugsamen Santa, der sich vom Schicksal nicht kleinkriegen lĂ€sst. Regisseur Fernando Leon de Araonas erhielt fĂŒr seinen berĂŒhrenden, humorvollen und menschlichen Film noch vor Pedro AlmodĂłvars HABLE CON ELLA die fĂŒnf wichtigsten spanischen Filmpreise (Goyas).

Jeden Montag nehmen Santa und seine Freunde, drei ehemalige Arbeitskollegen, die FĂ€hre in die Stadt. Da ist Lino, der sich zu alt fĂŒr einen neuen Job glaubt. Da ist JosĂ©, der sich nicht damit abfinden kann, dass seine Frau Ana nun fĂŒr den Unterhalt alleine aufkommt. Und da ist schliesslich Santa mit der grossen Klappe und ebenso grossem Herz. Er hat einen Prozess fĂŒr eine kaputte Strassenlampe, die an einer Demo zu Bruch ging, am Hals und trĂ€umt von Australien. Dorthin möchte er auswandern, dort hat es Arbeit, Geld, Frauen. Santa ist ein Herzensbrecher. Seine unbekannte, sanftere Seite lernen jene Frauen kennen, die seinem Witz und seinem Charme erliegen.

Jede Woche reihen sich Santa und seine Freunde in die Schlange auf dem Arbeitsamt ein, seit ihre Jobs im Schiffsbau gestrichen wurden. Und jede Woche treffen sie sich zu einem GlĂ€schen in Ricos Bar Naval. Dort sinnieren sie ĂŒber die Vergangenheit und eine bessere Zukunft. Doch den Humor und die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen, das kann ihnen niemand wegnehmen. Und auch nicht die TrĂ€ume, die sie montags an der Sonne trĂ€umen.

 

REGIE:
Fernando LeĂłn de Aranoa
PRODUKTION:
ElĂ­as Querejeta
Jaume Roures
CAST:
Javier Bardem
Luis Tosar
José Ángel Egido
Nieve de Medina
Enrique Villén
Celso Bugallo
JoaquĂ­n Climent
DREHBUCH:
Fernando LeĂłn de Aranoa
KAMERA:
Alfredo F. Mayo
SCHNITT:
Nacho Ruiz Capillas
TON:
Pierre Lorrain
MUSIK:
Lucio Godoy
AUSSTATTUNG:
Julio Esteban
KOSTÜME:
Maiki MarĂ­n

       
  Mechanic: Resurrection
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2016]
       
 

Ein Film von Dennis Gansel • Seine Tage als Elite-Auftragskiller hat Arthur Bishop (Jason Statham) hinter sich – dachte er zumindest. Doch dann holt seine mörderische Vergangenheit ihn in Form seines alten Feindes Riah Crain (Sam Hazeldine) ein. Crain und Bishop kennen sich seit der Kindheit. Zusammen wurden sie zu Auftragsmördern ausgebildet, bis eine tödliche RivalitĂ€t zwischen ihnen entstand. Nun ist Crain, der sich inzwischen als WaffenhĂ€ndler betĂ€tigt, zurĂŒck und will, dass Bishop fĂŒr ihn noch einmal zum Killer wird. Als Bishop ablehnt, lĂ€sst Crain kurzerhand dessen Freundin Gina (Jessica Alba) entfĂŒhren, um ihn zur Kooperation zu nötigen. Der Auftrag lautet: Drei unmöglich scheinende Jobs, verteilt ĂŒber die ganze Welt, ausfĂŒhren und diese wie UnfĂ€lle aussehen lassen. Bishop ahnt, dass nach erfĂŒlltem Auftrag Crain nicht vorhat, seinen Teil des Deals einzuhalten.

 

REGIE:
Dennis Gansel
PRODUKTION:
William Chartoff
Frank DeMartini
David Winkler
CAST:
Jason Statham
Jessica Alba
Tommy Lee Jones
Michelle Yeoh
Yayaying Rhatha Phongam
Sam Hazeldine
DREHBUCH:
Philip Shelby
Tony Mosher
Rachel Long
Brian Pittman
KAMERA:
Daniel Gottschalk
SCHNITT:
Ueli Christen
TON:
Sirapob Tungkasaeranee
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Sebastian T. Krawinkel
KOSTÜME:
Preeyanan 'Lin' Suwannathda

       
  Mile 22
  [Arena Cinemas 17 • 20.40 D • 16]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Sie arbeiten ausserhalb staatlicher Grenzen, in einer Welt ohne greifbare Gegner. FĂŒr die Regierung sind sie „Geister“ – unsichtbar erledigen sie alle Jobs, bei denen Diplomatie und militĂ€rische Lösungen versagen. Elite-Agent James Silva (Mark Wahlberg) wird in die Botschaft eines sĂŒdostasiatischen Landes einberufen, um eine gefĂ€hrlich hohe Menge an verschwundenem radioaktiven Material wiederzubeschaffen, das mehrere GrossstĂ€dte weltweit auslöschen könnte. Als plötzlich der mysteriöse Spion Li Noor (Iko Uwais) James Silva und seiner Spezialeinheit einen Deal vorschlĂ€gt, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit. Denn es gibt eine Bedingung fĂŒr den Geheimnisaustausch: Li Noor will schnellstmöglich ausser Landes gebracht werden. Diese Mission entpuppt sich als hochgradig brisant und ruft zahlreiche Gegner auf den Plan, welche den Weg zum Flughafen zur heissen Kampfzone machen. Vor Silva und seinem Team liegen nur 22 Meilen


 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Peter Berg
Stephen Levinson
Mark Wahlberg
CAST:
Lauren Cohan
Mark Wahlberg
John Malkovich
Ronda Rousey
Iko Uwais
Poorna Jagannathan
Sala Baker
Terry Kinney
Alexandra Vino
DREHBUCH:
Lea Carpenter
Graham Roland
KAMERA:
Jacques Jouffret
SCHNITT:
Melissa Lawson Cheung
Colby Parker Jr.
TON:
Bill R. Dean
MUSIK:
Jeff Russo
AUSSTATTUNG:
Andrew Menzies
KOSTÜME:
Virginia Johnson

       
  Molly's Game
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2018]
       
 

Ein Film von Aaron Sorkin • Molly's Game erzĂ€hlt die wahre Geschichte der Molly Bloom (Jessica Chastain), einer ehemaligen jungen, hĂŒbschen Skifahrerin und Olympia-Hoffnung, die ein Jahrzehnt lang das weltweit exklusivste Poker-Turnier organisierte, bevor sie eines Nachts von 17 schwer bewaffneten FBI-Beamten verhaftet wurde. Zu ihren Spielteilnehmern zĂ€hlten Hollywood-Grössen, Sportstars, Industriebosse und schliesslich auch - von ihr unerkannt - Mitglieder der Russenmafia. Ihr einziger VerbĂŒndeter ist ihr Strafverteidiger (Idris Elba), der herausfindet, dass sich sehr viel mehr hinter Molly verbirgt, als die Boulevardpresse glauben machen will...

 

REGIE:
Aaron Sorkin
PRODUKTION:
Mark Gordon
Amy Pascal
CAST:
Jessica Chastain
Idris Elba
Kevin Costner
Natalie Krill
Brian d'Arcy James
Joe Keery
Michael Cera
Rachel Skarsten
DREHBUCH:
Molly Bloom
Aaron Sorkin
KAMERA:
Charlotte Bruus Christensen
SCHNITT:
David Rosenbloom
TON:
Glen Gauthier
MUSIK:
Daniel Pemberton
KOSTÜME:
Susan Lyall

       
  Mon pire cauchemar
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2012]
       
 

Mein liebster Albtraum • Sie wohnt mit ihrem Sohn und Ehemann in einem schicken Haus, er wohnt mit seinem Sohn alleine in einem Lieferwagen. Sie leitet eine angesehene Kunst-Stiftung, er lebt von kleinen Aushilfsjobs und ZuschĂŒssen. Sie machte in 7 Jahren einen hervorragenden Doktorabschluss, er verbrachte 7 Jahre im Knast. Sie duzt den Kulturminister, er duzt alle Alkoholflaschen denen er begegnet. Sie mag intelligente Debatten, er mag Sex mit möglichst grossbusigen Frauen die er nicht kennt. Sie haben ĂŒberhaupt nichts gemeinsam und sie vertragen sich noch weniger. Eigentlich wĂŒrden sie sich im normalen Leben nie ĂŒber den Weg laufen, aber ihre zwei Kinder sind untrennbar... und sie haben es aufgegeben das zu verstehen.

 

REGIE:
Anne Fontaine
PRODUKTION:
Philippe Carcassonne
CAST:
Isabelle Huppert
André Dussollier
BenoĂźt Poelvoorde
Virginie Efira
Aurélien Recoing
Jean-Luc Couchard
Samir Guesmi
DREHBUCH:
Anne Fontaine
Eric Mercier
TON:
Brigitte Taillandier

       
  Na Putu
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2010]
       
 

On the Path • Luna und Amar sind ein verliebtes Paar. Sie haben begehrte Jobs und geniessen das Leben im pulsierenden Alltag von Sarajevo. Sie ist als Flight Attendant viel in der Luft, und er verliert manchmal an Boden, wenn er ein Glas zu viel hebt. Als man ihn im Tower mit Schnaps im Kaffee erwischt, wird Amar suspendiert. Beim Ausflug zum Riverrafting trifft er auf einen alten Bekannten, findet durch ihn eine Anstellung in einer ultrakonservativen religiösen Gruppierung und beginnt sich zu verĂ€ndern. Die lebensfrohe Luna versteht ihn immer weniger. Sie muss sich entscheiden, wie viel an eigenen Werten sie fĂŒr die Liebe aufgeben will. Und sie fragt sich: Wie viel Religion ertrĂ€gt der Mensch? Jasmila Ćœbanic (Grbavica) hat einen ebenso einfĂŒhlsamen wie hochgradig aktuellen Liebesfilm gestaltet.

 

REGIE:
Jasmila Zbanic
PRODUKTION:
Barbara Albert
Karl Baumgartner
Raimond Goebel
Damir Ibrahimovich
Leon Lucev
Bruno Wagner
CAST:
Zrinka Cvitesic
Leon Lucev
Ermin Bravo
Mirjana Karanovic
Marija Kohn
Nina Violic
DREHBUCH:
Jasmila Zbanic
KAMERA:
Christine A. Maier
SCHNITT:
Niki Mossböck
TON:
Igor Camo
MUSIK:
Brano Jakubovic
AUSSTATTUNG:
Maglajlic Lada
KOSTÜME:
Lejla Hodzic

       
  Nadie nos mira
 
       
 

Nobody's Watching • Nico hat alles aufgegeben: sein Zuhause in Buenos Aires und die Rolle in einer erfolgreichen TV-Serie genauso wie seine langjĂ€hrige AffĂ€re mit MartĂ­n, deren Produzent. In New York wartet ein neues Filmprojekt auf ihn. Doch angekommen im Big Apple, fĂ€llt der Dreh ins Wasser und Nico muss sich bald mit Minijobs als Kellner und Babysitter durchschlagen, wĂ€hrend er bei Freunden auf der Couch wohnt. FĂŒr einen Latino ist er den Casting-Agenten zu blond, fĂŒr andere Rollen ist sein Akzent zu stark. So treibt der ÜberlebenskĂŒnstler zwischen Hoffnung und Einsamkeit durch eine Grossstadt voller Möglichkeiten. Langsam muss Nico jedoch einsehen, dass er nicht nur seinen Mitmenschen, sondern auch sich selbst etwas vorspielt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Julia Solomonoff
PRODUKTION:
Maria Teresa Arida
Natalia Agudelo Campillo
Nicolås Herreño Leal
Andrés Longares
Jaime Mateus-Tique
Elisa Lleras
Felicitas Raffo
CAST:
Guillermo Pfening
Rafael Ferro
Paola Baldion
Elena Roger
Cristina Morrison
DREHBUCH:
Julia Solomonoff
Christina Lazaridi
KAMERA:
Lucio Bonelli
SCHNITT:
Andrés Tambornino
Karen Sztanjberg
Pablo Barbieri
MUSIK:
Sacha Amback
AUSSTATTUNG:
Maite Perez-Nievas
KOSTÜME:
Begonia Berges

       
  Nochnaya smena
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juli 2018]
       
 

Ein Film von Marius Balchunas • Als der Familienvater Maks (Wladimir Jaglitsch) seinen Fabrik-Job verliert, steht er vor dem finanziellen Bankrott. Irgendwie muss er die Familie durchbringen. Weil auch die Jobusche zu nichts fĂŒhrt, kommt Maks auf eine aussergewöhnliche Idee: Er will als mĂ€nnlicher Stripper sein Geld verdienen. Schnell merkt Maks, dass er richtiges Talent fĂŒr die Arbeit hat. Den Damen gefĂ€llt sein Tanz. Doch Maks ist noch unerfahren und die neue Arbeit bringt so einige TĂŒcken mit sich.

 

REGIE:
Marius Balchunas
CAST:
Igor Jijikine
Vladimir Yaglych
Pavel Derevyanko
Anna Mikhaylovskaya
Natalya Bardo
KAMERA:
Bruce Alan Greene
SCHNITT:
David Dodson
MUSIK:
Brian S. Carr

       
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