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  2 Days in Paris
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2007]
       
 

Der Publikumsliebling der Berlinale 2007 von Julie Delpy! • Marion und Jack leben in New York. Marion ist Französin, Jack Amerikaner. Gerade haben sie einen 'Traumurlaub' in Venedig verbracht, der sich in eine Reise voller MissverstĂ€ndnisse und Meinungsverschiedenheiten verwandelt hat. Jetzt sind sie auf dem RĂŒckweg in die USA und machen fĂŒr zwei Tage Station in Paris, vor allem um die Katze abzuholen, die Marion bei ihren Eltern in Pflege gegeben hat. Sie beziehen Marions altes, winziges Apartment im Haus ihrer Eltern, deren Bekanntschaft Jack auf diese Weise macht. Die beiden Alt-68er scheren sich nicht gross um Konventionen. Wenn sie einen Disput auszutragen haben, tun sie das auch in Gegenwart Fremder. FĂŒr Jack ist das ein Kulturschock. Zwar kriegt er zu spĂŒren, dass Marions Eltern Amerikanern gegenĂŒber Vorurteile haben, trotzdem wird er von ihnen ohne grosse UmstĂ€nde als neues Familienmitglied akzeptiert.
Jack spricht kein Wort Französisch. Wenn Marion sich mit alten Freunden trifft, sind die fremden Sitten, die er dabei kennen lernt, fĂŒr ihn eine einzige Qual. Diese endlosen GesprĂ€che ĂŒber Sex! Diese fremden ErnĂ€hrungsgewohnheiten! Und dann die angetrunkenen Taxifahrer! Ausserdem gewinnt Jack langsam den Verdacht, dass Marion ihm einiges verheimlicht. Wie kommt es, dass sie an jeder Strassenecke einem Ex begegnet? Und da diese kleinen LĂŒgen, mit denen sie seine Eifersucht zu beschwichtigen versucht! Jack macht das alles sehr wĂŒtend, und schliesslich kommen sie ĂŒberein, sich zu trennen. WĂ€hrend Marion bei einem Ex ihre RachegelĂŒste zu stillen versucht, hockt Jack frustriert in einem Fast-Food-Restaurant, in dem er ein StĂŒck Heimat zu finden hofft. Aber geht die Liebe dieses interkulturellen Paares wirklich so schnöde zu Ende?

 

REGIE:
Julie Delpy
PRODUKTION:
Christophe Mazodier
Thierry Potok
CAST:
Julie Delpy
Adam Goldberg
Daniel BrĂŒhl
DREHBUCH:
Julie Delpy
KAMERA:
Lubomir Bakchev
SCHNITT:
Julie Delpy
TON:
Sebastian Morsch
MUSIK:
Julie Delpy
KOSTÜME:
Stéphane Rollot

       
  2 Kleine Helden
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2004]
       
 

Der Riesenerfolg aus Schweden • Der 10-jĂ€hrige Marcello hat es nicht leicht. Marcellos Vater möchte aus seinem Sohn einen Profifussballer machen. Doch Marcello trifft niemals das Tor. Marcellos Mutter wĂŒnscht sich, dass aus ihrem Kind ein Priester wird und steckt ihn vorsorglich schon einmal in den Kirchenchor. Doch Marcello kann nicht singen. Sein Traum ist es, hoch ĂŒber die DĂ€cher seiner Heimatstadt zu fliegen. WĂ€re da nur nicht seine Höhenangst.
Marcello ist ratlos und wendet sich an Jesus, und umgehend schickt der Himmel Hilfe: Fatima, eine neue, muslimische MitschĂŒlerin. Mit ihr Ă€ndert sich alles. Fatima ist selbstbewusst und eine grossartige Fussballerin. Aber auch Fatima hat Probleme, ihre Ă€lteren BrĂŒder wollen ihr das Fussballspielen verbieten. Doch zusammen lassen sich die beiden kleinen Helden jetzt nicht mehr unterkriegen.

Mit viel Witz und Liebe zu seinen Helden inszenierte Ulf Malmros, der zu den viel versprechenden jungen Talente des schwedischen Films zĂ€hlt, seinen dritten Spielfilm. 2 KLEINE HELDEN konnte nicht nur zahlreiche Preise gewinnen, so u.a. den CHARLY – Preis der Kinderjury der Stuttgarter Kinderfilmtage 2003, den CIFEJ Award auf dem Internationalen Kinderfilmfest Montreal 2003 und den Kinderfilmpreis der Nordischen Filminstitute in LĂŒbeck 2002, sondern war auch ein Riesenerfolg in Schweden. Nun kommen die 2 KLEINEN HELDEN in die Schweizer Kinos.

 

REGIE:
Ulf Malmros
PRODUKTION:
Peter Nilsson
CAST:
Ariel Petsonk
Zamand HĂ€gg
Michael Nyqvist
Anna Pettersson
Vilma Rogsten-Zammel
Ralph Carlsson
Joel Ander
DREHBUCH:
Peter Birro
KAMERA:
Mats Olofsson
SCHNITT:
Ulf Malmros
TON:
Christian Holm
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Louise Gylling
KOSTÜME:
Lotta Petersson

       
  9 Songs
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Sommer, zwei Menschen, acht Bands, neun Songs... • London im Sommer 2003: Matt, ein Klimaforscher, und Lisa, eine amerikanische Austauschstudentin, lernen sich bei einem Konzert kennen. Sie verlieben sich augenblicklich. Und wir folgen Ihnen, stets hautnah, wie sie zusammen ausgehen, Musik hören, Liebe machen – und langsam eine ebenso zĂ€rtliche wie funkensprĂŒhend leidenschaftliche Beziehung aufbauen, die fĂŒr immer zu Ende geht, als Lisa an Weihnachten in ihre Heimat zurĂŒckfliegt.

Acht Bands und neun Songs begleiten diese aussergewöhnliche Liebe: Black Rebel Motorcycle Club, The Von Bondies, Elbow, Primal Scream, The Dandy Warhols, Super Furry Animals, Franz Ferdinand und Michael Nyman geben elektrisierende und kraftvolle Live-Performances.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
Michael Winterbottom
CAST:
Kieran O'Brien
Margot Stilley
Huw Bunford
Cian Ciaran
The Dandy Warhols
DREHBUCH:
Michael Winterbottom
KAMERA:
Marcel Zyskind
SCHNITT:
Mat Whitecross
Michael Winterbottom
TON:
Joakim Sundström
MUSIK:
Michael Nyman

       
  A Time for Drunken Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2001]
       
 

Camera d'Or Cannes 2000 • Es ist Winter, Schnee liegt in den Bergen. Im iranischen Kurdistan, nahe der Grenze zum Irak, leben fĂŒnf Geschwister, die sich aus eigenen KrĂ€ften durchschlagen. Sie streben nach Bildung, doch wird ihnen die immer wieder verweigert, sie hĂ€tten gerne ihre Eltern noch, doch die Mutter ist bei der Geburt der jĂŒngsten Schwester gestorben und gerade eben haben sie im Dorf die Nachricht erhalten, dass ihr Vater in einer Mine im irakisch-iranischen Krieg umgekommen ist. Die Geschwister sind jetzt ganz auf sich selbst angewiesen.

Madi, der klein ist wie das jĂŒngste Kind einer Familie, aber der Ă€lteste Bruder ist, leidet an einer schweren Krankheit. Seine Medikamente sind teuer, und nach Ansicht des Arztes muss er möglichst rasch operiert werden, um noch eine kurze Überlebenschance zu haben. Doch trotz allen Anstrengungen des Bruders Ayoub, der jeden sich bietenden Gelegenheitsjob annimmt und der zweitjĂŒngsten Schwester Amaneh, die nebst dem Unterricht auch versucht, Geld zu verdienen, bringt die Familie die fĂŒr diese Operation nötigen Mittel nicht auf.

So sucht die Ă€ltere Schwester Rojine die Heirat mit einem Iraker, der bereit ist, der Familie zu helfen und die Operation des kleinen Bruders im Irak zu finanzieren. Die junge Braut, geschmĂŒckt zu Pferd, hat ihren kranken Bruder dabei, sie ist bereit, die Heimat fĂŒr seine Gesundheit zu verlassen. Doch im letzten Moment weigert sich die Familie des BrĂ€utigams, den Kleinen mit ĂŒber die Grenze zu nehmen. Gewissermassen als Entschuldigung dafĂŒr schenkt sie den Geschwistern ein Maultier.

Da nimmt Ayoub seinen kranken Bruder in den Iran zurĂŒck, er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Er schliesst sich wieder der Schmugglerbande an, die Lastwagen-Pneus in unwirtlichstem, hochverschneitem Gebiet ĂŒber die Grenze bringt. Und hier erklĂ€rt sich auch der Titel des Films: Damit die Maultiere und Last-Pferde sich ĂŒberhaupt in diesem Gebiet fortbewegen und ihre ĂŒberschweren Lasten ĂŒber die Berge bringen, gibt man den Tieren Alkohol ins Trinkwasser.

Und Ayoub weiss, er muss jetzt alles noch viel schneller und viel dringlicher tun, als bisher, denn die Zeit fĂŒr die Operation drĂ€ngt...

 

REGIE:
Bahman Ghobadi
PRODUKTION:
Bahman Ghobadi
CAST:
Nezhad Ekhtiar-Dini
Amaneh Ekhtiar-Dini
Madi Ekhtiar-Dini
Ayoub Ahmadi
Jouvin Younessi
DREHBUCH:
Bahman Ghobadi
KAMERA:
Saed Nikzat
SCHNITT:
Samad Tavazoi

       
  Adam's Apples
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Anders Thomas Jensen • ADAM'S APPLES ist eine politisch völlig unkorrekte Komödie mit Tiefgang. Letztlich geht es um menschliche SchwĂ€chen, göttliche WillkĂŒr und die Frage, wie viel GĂŒte ein Mensch ertragen kann.

In ihrem Heimatland konnten Jensen (der beste Drehbuchschreiber DĂ€nemarks) und sein Darstellerensemble, allen voran Ulrich Thomsen (u.a. 'Festen') und der neue "Bond-Gegenspieler" Mads Mikkelsen mit ADAM'S APPLES im letzten Jahr einen Publikumshit verbuchen. Der Film wurde inzwischen weltweit mehrfach preisgekrönt und wird am Wettbewerb um den MÉLIÈS D'OR, der den besten "European Fantastic Film" auszeichnet und um den sich nur die besten 10 Filme des Jahres bewerben können, teilnehmen.

"Adam‚s Apples berĂŒhrt und ĂŒberschreitet in einem fort die Grenzen des guten Geschmacks, lĂ€sst seine Figuren ungestraft die schlimmsten Dinge tun, wechselt die Genres von MĂ€rchen ĂŒber sozialen Realismus hin zu Slapstick und Splatter. Und doch ist der Film ganz und gar geglĂŒckt, lĂ€sst er sich doch als Parabel aller Ebenen menschlichen Zusammenlebens verstehen."

 

REGIE:
Anders Thomas Jensen
PRODUKTION:
Mie Andreasen
Tivi Magnusson
CAST:
Nicolas Bro
Tomas Villum Jensen
Ali Kazim
Nikolaj Lie Kaas
Gyrd LĂžfqvist
Mads Mikkelsen
DREHBUCH:
Anders Thomas Jensen
KAMERA:
Sebastian Blenkov
SCHNITT:
Anders Villadsen
TON:
Morten Degnbol
MUSIK:
Jeppe Kaas
AUSSTATTUNG:
Mia Stensgaard

       
  Adieu, plancher des vaches!
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Von Otar Iosseliani • Nicolas, knapp zwanzig Jahre, Ă€ltester Sohn einer reichen Familie, die von der Mutter, einer gefĂŒrchteten GeschĂ€ftsfrau, gefĂŒhrt wird, verbringt seine Tage in der nahegelegenen Grossstadt. Weit weg von seinem heimatlichen Umfeld schrubbt er Fussböden und spĂŒlt in Bistros ab. Trotz seines Alters trinkt er schon nicht schlecht, genau wie sein Vater, der in der kinderreichen Familie offensichtlich keine andere Funktion als die des Erzeugers hat. Seine Freunde sind Rumtreiber, Menschen ohne festen Wohnsitz oder die kleinen Leute aus dem Viertel, in dem er seinen Gewohnheiten nachgeht. Die MĂ€dchen sind hĂŒbsch. Schade, dass sie sich nie fĂŒr den interessieren, der sie lieben könnte. Das Leben ist hart, aber auch lustig.

Doch eines Abends schliesst sich Nicolas bei einem etwas riskanteren Abenteuer als sonst den anderen an. Er landet mit seinem Freund Pierre, dem Bettler, im GefĂ€ngnis. Die anderen können fliehen. Bei seiner Entlassung lĂ€sst Mama, die ihren Kleinen in der Not ganz gewiss nicht vergessen hat, ihm ein herrliches Auto bringen, mit dem er in sein altes Viertel zurĂŒck fĂ€hrt. Alles hat sich verĂ€ndert. Er kennt niemanden mehr. Also kehrt er nach Hause zurĂŒck... Genau zu dem Zeitpunkt, als sein Vater gerade gegangen ist. Geblieben sind seine elektrische Eisenbahn, ein gut bestĂŒckter Keller und schliesslich ist er der Ă€lteste Sohn . . .

 

REGIE:
Otar Iosseliani
PRODUKTION:
Martine Marignac
Pierre Wallon
CAST:
Nico Tarielashvili
Lily lavina
Otar Iosseliani
Philippe Bas
Stephanie Hainque
DREHBUCH:
Otar Iosseliani
KAMERA:
William Lubtchansky
SCHNITT:
Otar Iosseliani
Ewa Lenkiewicz
MUSIK:
Nicolas Zourabichvili
AUSSTATTUNG:
Manu de Chauvigny

       
  Amarcord
 
       
 

Ein Film von Federico Fellini • Der Film spielt in Fellinis Heimatstadt Rimini zur Zeit seiner Jugend wĂ€hrend des Faschismus. AnlĂ€sslich einer FrĂŒhlingsfeier auf der zentralen Piazza kommen die Personen zusammen, denen der Film sein Interesse schenkt: kuriose Randexistenzen, die HalbwĂŒchsigen, die Ă€ltere Generation, die MĂŒssiggĂ€nger. Gradisca ist die stĂ€dtische Schönheit, die auch der 16-jĂ€hrige Titta heimlich bewundert. „Der Film wird wie ein Album werden. Bilder. Augenblicke. Kein Held“ (Fellini). Der Film erzĂ€hlt episodenhafte Geschichten, so zum Beispiel jene vom Onkel Teo, der bei einem Ausflug aus der Irrenanstalt den Augenblick nutzt, um auf einen Baum zu klettern und zu schreien „Voglio una donna!“

 

REGIE:
Federico Fellini
PRODUKTION:
Franco Cristaldi
CAST:
Pupella Maggio
Armando Brancia
Magali Noël
Ciccio Ingrassia
Nando Orfei
Luigi Rossi
Bruno Zanin
DREHBUCH:
Federico Fellini
Tonino Guerra
KAMERA:
Giuseppe Rotunno
SCHNITT:
Ruggero Mastroianni
TON:
Oscar De Arcangelis
MUSIK:
Nino Rota
AUSSTATTUNG:
Danilo Donati
KOSTÜME:
Danilo Donati

       
  Amistad
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Februar 1998]
       
 

Freiheit kann uns nicht gegeben werden. Sie ist unser Recht, von Geburt an. Doch es gibt Zeiten im Leben, da man seine Freiheit erobern muss. • In einer stĂŒrmischen Nacht im Sommer 1839, vor der KĂŒste Kubas: 53 Schwarzafrikaner, gefangengehalten in den ĂŒberfĂŒllten LaderĂ€umen des spanischen Sklavenschiffs 'La Amistad' befreien sich von ihren Fesseln. AngefĂŒhrt von Cinque (Djimon Hounsou) bewaffnen sie sich, ĂŒbernehmen die Kontrolle des Schiffs und erkĂ€mpfen sich damit ihre Freiheit zurĂŒck. Sie haben ein einziges Ziel: Ihre Heimat Afrika.

Sie haben jedoch nicht die nötigen Navigationskenntnisse, um sicher nach Hause zu finden. Und so mĂŒssen sich die AnfĂŒhrer auf die beiden Überlebenden der spanischen Besatzung verlassen - und werden ĂŒberlistet. Nach zwei Monaten rauher Fahrt entlang der amerikanischen OstkĂŒste wird die 'Amistad' von einem amerikanischen Schiff vor der KĂŒste von Connecticut abgefangen; die Afrikaner werden wegen Mordes an der Besatzung vor Gericht gestellt.

Zu Beginn werden die Afrikaner von den Abolitionisten Theodore Joadson (Morgan Freeman) und Lewis Tappan (Stellan Skarsgard) sowie von einem jungen lmmobilien-Anwalt namens Roger Baldwin (Matthew McConaughey) verteidigt. Je mehr sich der Fall jedoch zum Symbol einer gespaltenen Nation entwickelt, desto verbissener kĂ€mpfen zwei grosse Amerikaner um ihren Standpunkt. Der Verfechter der Sklaverei, PrĂ€sident Martin Van Buren (Nigel Hawthorne), will fĂŒr eine weitere Amtsperiode gewĂ€hlt werden und wĂŒrde die illegal nach USA eingeschleusten Afrikaner opfern, um die WĂ€hlerstimmen in den SĂŒdstaaten fĂŒr sich zu gewinnen und gleichzeitig Königin Isabella von Spanien (Anna Paquin) zufriedenzustellen. Seinen PlĂ€nen steht jedoch der Ex-PrĂ€sident John Quincy Adams (Anthony Hopkins) entgegen, der sich aus dem Ruhestand zurĂŒckmeldet, um die Afrikaner vor dem Obersten Bundesgericht der Vereinigten Staaten zu verteidigen.

Dieser Fall bringt die Grundfesten des amerikanischen Rechtssystems ins Wanken - fĂŒr die angeklagten Afrikaner jedoch ist es keine Frage von Politik oder Ideologie. Es geht um ein Grundrecht aller Menschen: Freiheit.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Debbie Allen
Colin Wilson
CAST:
Morgan Freeman
Nigel Hawthorne
Anthony Hopkins
Djimon Hounsou
Matthew McConaughey
Pete Postlethwaite
Anna Paquin
Stellan SkarsgÄrd
DREHBUCH:
David Franzoni
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
TON:
Charles L. Campbell
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Rick Carter
KOSTÜME:
Ruth E. Carter

       
  Angela's Ashes
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2000]
       
 

An Alan Parker Film • Irland 1935 - Eine Zeit, in der viele irische Familien ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten auswanderten. Die verarmte Farnilie McCourt macht genau das Gegenteil - sie kehrt in ihre Heimat zurĂŒck. Angela und MalachyMcCourt werden zusammen mit ihren Kindern mehr schlecht als Recht im katholischen Limerick willkommen geheissen. Angelas Verwandtschaft konnte es ihr nie verzeihen, in New York einen Mann aus dem nördlichen Belfast geheiratet zu haben.

Arbeitslosigkeit und Hunger machen es der siebenköpfigen Familie nicht einfach, richtig Fuss zu fassen. Zudem macht das konstante Alkoholproblem des Vaters der Familie arg zu schaffen. Die Not zwingt die verzweifelte Mutter dazu, sich in Situationen zu begeben, die fĂŒr den heranwachsenden Ă€ltesten Sohn der Familie, Frank McCourt, immer schwieriger werden.

 

REGIE:
Alan Parker
PRODUKTION:
Scott Rudin
David Brown
Alan Parker
CAST:
Emily Watson
Robert Carlyle
Joe Breen
Ciaran Owens
Michael Legge
Ronnie Masterson
Pauline McLynn
DREHBUCH:
Laura Jones
Alan Parker
Frank McCourt
KAMERA:
Michael Seresin
SCHNITT:
Gerry Hambling

       
  Angry Monk
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2005]
       
 

Ein Film von Luc Schaedler • Tibet, geheimnisvolles Dach der Welt, Sitz erleuchteter Mönche – nur einer legte sich quer: Gendun Choephel hiess der streitbare Mönch, der sich 1937 vom klösterlichen Leben abwandte und neue Herausforderungen suchte. Ein vielseitiger Freigeist, der seiner Zeit weit voraus war und heute zu einer Leitfigur, einem HoffnungstrĂ€ger fĂŒr ein freies Tibet geworden ist. Ein Rebell und wortreicher Kritiker des Establishments, der die GemĂŒter der tibetischen Obrigkeit erhitzte.

Die cineastische Zeitreise nimmt die Lebensgeschichte dieses unorthodoxen Mönchs zum Anlass, um ein Bild des alten Tibets aufzudecken, das gĂ€ngigen Klischees zuwiderlĂ€uft. Zahlreiche einzigartige und seltene historische Aufnahmen werden hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht. Doch der Film verharrt nicht etwa in der Vergangenheit, sondern oszilliert geschickt zwischen Tradition und Moderne: Archivbilder von alten Karawanen und Klöstern wechseln sich ab mit Szenen von Discos und Bildern von mehrspurigen Schnellstrassen in Lhasa, wo Pilger sich niederwerfen, um ihr Heiligtum zu umrunden. ANGRY MONK gibt einen faszinierenden Einblick in ein Land, dessen ereignisreiche Vergangenheit sich im heutigen Alltag - vielfĂ€ltig und widersprĂŒchlich - bricht.

Nicht zuletzt erzĂ€hlt dieser Roadmovie von einem, der auszog, weil er nach etwas suchte, was das alte Tibet aus seiner Erstarrung hĂ€tte lösen können. Dieser Querdenker war stets offen fĂŒr alles Neue, aber fremd in der Heimat und heimatlos in der Fremde – ein Wanderer zwischen den Welten.

 

REGIE:
Luc Schaedler
PRODUKTION:
Luc Schaedler
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
Martin Witz
TON:
Roli Widmer
MUSIK:
Loten Namling
Heinz Rohrer
Roland Widmer

       
  Antikörper
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Christian Alvart • In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel (AndrĂ© Hennicke) von einer Spezialeinheit ĂŒberwĂ€ltigt. Der erfahrene Kommissar Seiler (Heinz Hoenig) lĂ€sst sich fĂŒr seinen Erfolg ĂŒberschwĂ€nglich feiern. Doch das Grauen beginnt erst noch. Auch im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) wurde ein kleines MĂ€dchen bestialisch ermordet. Martens reist nach Berlin, um dem gefangenen Psychokiller ein GestĂ€ndnis abzuringen. Doch Gabriel Engel verstrickt den Dorfpolizisten in ein verwirrendes Spiel um Gut und Böse, um Wahrheit und LĂŒge. Die Ereignisse spitzen sich zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen. Der wahre TĂ€ter scheint Martens gefĂ€hrlich nah zu sein...

 

REGIE:
Christian Alvart
PRODUKTION:
Boris Schönfelder
CAST:
Wotan Wilke Möhring
Heinz Hoenig
André Hennicke
Ulrike Krumbiegel
Hauke Diekamp
Nina Proll
DREHBUCH:
Christian Alvart
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Philipp Stahl
TON:
Michael Hinreiner
MUSIK:
Michl Britsch
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Silke Sommer

       
  Apt Pupil
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

If you don't believe in the existence of evil you have a lot to learn • Todd Bowden (Brad Renfro) ist einer der besten SchĂŒler seiner Klasse und ein typischer amerikanischer 16-jĂ€hriger --bis er ein tödliches Geheimnis entdeckt: In seiner Heimatstadt fĂŒhrt der ehemalige Nazi Kurt Dussander (Ian McKellen) fern jeden Verdachts ein stilles Leben. Todd, dem die Kriegsverbrechen Dussanders zur Besessenheit werden, beginnt den alten Mann zu erpressen: Als Preis fĂŒr das Schweigen des Teenagers muss der ehemalige SS-Offizier ihm verraten, was er in der Vergangenheit fĂŒr Greueltaten begangen hat. Zwischen den beiden entwickelt sich ein psychologischer Krieg, der ausser Kontrolle gerĂ€t - mit schrecklichen Folgen.

Regie bei 'Apt Pupil' fĂŒhrt Bryan Singer, dessen Film 'The Usual Suspects' 1995 mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. 'Apt Pupil' beruht auf der gleichnamigen ErzĂ€hlung von Stephen King.

Gleich in seiner ersten Rolle durfte Brad Renfro neben Susan Sarandon spielen: in Joel Schumachers 'The Client'. In Barry Levinsons 'Sleepers' hiessen seine Co-Stars Robert De Niro, Dustin Hoffman und Brad Pitt. Und jetzt in 'Apt Pupil' spielt er neben einem der grössten Schauspieler unserer Zeit: Ian McKellen, der fĂŒr seine Leistungen auf der BĂŒhne und der Leinwand mehr als 20 internationale Auszeichnungen erhalten hat und 1991 geadelt wurde. FĂŒr seine Rolle als buckliger Bösewicht in Richard Loncraines Shakespeare-Verfilmung 'Richard III' wurde er fĂŒr den Golden Globe nominiert und als 'EuropĂ€ischer Filmschauspieler des Jahres 'ausgezeichnet .

 

REGIE:
Bryan Singer
PRODUKTION:
Jane Hamsher
Don Murphy
Bryan Singer
CAST:
Ian McKellen
Brad Renfro
Bruce Davison
Elias Koteas
Joe Morton
Jan Triska
Michael Byrne
DREHBUCH:
Brandon Boyce
KAMERA:
Newton Thomas Sigel
SCHNITT:
John Ottman
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Richard Hoover

       
  Ashes of Time Redux
 
       
 

Ein Film von Kar Wai Wong • Nach dem Verlust seiner grossen Liebe zieht es Swordsman Feng in die WĂŒste. Dort grĂŒndet er eine Herberge fĂŒr Auftragskiller wie Blind Swordsman (Tony Leung Chiu Wai) und Hung Chi (Jacky Cheung). Die Killer bekommen den Auftrag von OrtsansĂ€ssigen eine Bande skrupelloser Banditen zu töten. Ein erbitterter Kampf beginnt, aber die SchwertkĂ€mpfer mĂŒssen nicht nur die Banditen bekĂ€mpfen...

Die Geschichte trĂ€gt sich zu im jianghu, der Welt der Martial Arts. Ouyang Feng lebt seit einigen Jahren in der westlichen WĂŒste. Er verliess seine Heimat in White Camel Mountain, als die Frau, die er liebte, seinen Ă€lteren Bruder und nicht ihn heiratete. Anstatt Ruhm zu erstreben, endet er als Agent. Wenn jemand mit dem Wunsch zu ihm kommt, einen anderen zu eliminieren, der Unrecht getan hat, vermittelt er ihm einem SchwertkĂ€mpfer, der den Job erledigen kann.

 

REGIE:
Kar Wai Wong
PRODUKTION:
Sung-lin Tsai
CAST:
Brigitte Lin
Leslie Cheung
Maggie Cheung
Tony Leung Chiu Wai
Jacky Cheung
Tony Leung Ka Fai
Li Bai
Carina Lau
Charlie Yeung
DREHBUCH:
Louis Cha
Kar Wai Wong
KAMERA:
Christopher Doyle
SCHNITT:
Kit-Wai Kai
Patrick Tam
MUSIK:
Frankie Chan
AUSSTATTUNG:
William Chang
KOSTÜME:
William Chang

       
  Austin Powers - The Spy Who Shagged Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 1999]
       
 

Groovy, Baby! • MĂ€nner bewundern ihn, die Frauen liegen ihm zu FĂŒssen und grössenwahnsinnige Verbrecher, die die Welt beherrschen wollen, fĂŒrchten ihn: Superspion Austin Powers ist einfach unwiderstehlich, Baby! Doch Gefahr droht: Austins Erzfeind Dr. Evil reist mit einer Zeitmaschine zurĂŒck ins Jahr 1969, um seine diabolischen PlĂ€ne zu verwirklichen. Der Britische Geheimdienst reagiert sofort: Auch Austin wird zurĂŒck in die 60er geschickt - doch Dr. Evil hĂ€lt alle TrĂŒmpfe in seinen HĂ€nden, die nicht nur die Welt, sondern auch Austin Powers' MĂ€nnlichkeit fĂŒr immer zerstören könnten...

Groovy, Baby: Einen Superspion wie Austin Powers hat die Welt noch nicht gesehen! Toller, unwiderstehlicher, sexier und witziger als James Bond tobt der Geheimagent im Dienste Ihrer MajestĂ€t durch die verrĂŒckteste Agentenkomödie des Jahres und lĂ€sst keine Gelegenheit aus, das Böse zu bekĂ€mpfen und die heissesten Miezen zu verfĂŒhren. Oh, behave! In einer Dreifachrolle tritt Komödienstar Mike Myers die Reise in die Vergangenheit an, um die Erde mit Hilfe von Heather Graham ('Boogie Nights', 'Lost in Space'), Kristen Johnson ('3rd Rock from the Sun'), Rob Lowe ('Wayne's World', 'Todfreunde'), Elizabeth Hurley ('Ed TV'), Robert Wagner ('Ifir Auftritt, Al Mundy', 'Hart aber herzlich') und Michael York ('Die drei Musketiere', 'Cabaret') aus den FĂ€ngen des diabolischen Dr. Evil zu retten.

In den USA avancierte AUSTIN POWERS - THE SPY WHO SHAGGED ME zum Komödienereignis des Jahres. Mit einem Einspielergebnis von 54,9 Mio. Dollar am Startwochenende hatte der Film den besten Filmstart einer Komödie aller Zeiten und den besten Start eines Filmes im Juni ĂŒberhaupt. Nach nur 17 Tagen durchbrach der Hit die 150-Mio.-Dollar-Einspielschallmauer. Jetzt ist die Zeit reif fĂŒr Deutschland, den grössten Spion aller Zeiten zu entdecken.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
John Lyons
Eric McLeod
Suzanne Todd
Jennifer Todd
CAST:
Mike Myers
Heather Graham
Elizabeth Hurley
Rob Lowe
Robert Wagner
Gia Carides
Michael York
DREHBUCH:
Mike Myers
Michael McCullers
KAMERA:
Ueli Steiger
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Austin Powers: Goldmember
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2002]
       
 

Ohh Groovy Baby ... • Der denkwĂŒrdigste Tag im Leben von Austin Powers (MIKE MYERS): Die Queen schlĂ€gt ihn zum Ritter! Austin ist stolz und ĂŒberglĂŒcklich darĂŒber, dass sein Vater Nigel Powers (SIR MICHAEL CAINE), den Austin seit seiner Kindheit vergöttert, an der Zeremonie teilnimmt. Doch ach: Als Austin sich umdreht, um den ursprĂŒnglichen Spion in geheimer Missionarsstellung und berĂŒhmtesten britischen Geheimagenten der Queen und den EhrengĂ€sten vorzustellen, ist Nigel gar nicht anwesend. Austin ist am Boden zerstört. Wieder einmal hat ihn sein grosses Vorbild im Stich gelassen. Doch dann berichtet Austins Chef Basil Exposition (MICHAEL YORK), dass Nigel von einem genialen Verbrecher gekidnappt worden ist
 na ja, genial kann man ihn kaum nennen, aber ein abgefeimter Superschurke ist er trotzdem: GoldstĂ€nder (MIKE MYERS).

Weil Austin keinen Schimmer hat, wo sein Vater steckt, sucht er Rat bei einem unerwarteten VerbĂŒndeten: Wohl oder ĂŒbel muss er mit Dr. Evil (MIKE MYERS) einen Pakt schliessen. Sein Erzfeind sitzt in einem HochsicherheitsgefĂ€ngnis, seit Austin ihn vor drei Jahren eingebuchtet hat. Dr. Evil stellt eine Bedingung: Der Superagent soll veranlassen, dass Dr. Evil in ein weniger gesichertes GefĂ€ngnis verlegt wird, in dem Mini Me (VERNE J. TROYER), Dr. Evils geliebter Clon, einsitzt.

Sobald Austin sich auf die Zeitreise begibt, um Nigel im Jahr 1975 aufzuspĂŒren, fliehen Dr. Evil und Mini Me aus dem Knast. Austin trifft in der Vergangenheit seine alte Flamme Foxxy Cleopatra (BeyoncĂ© Knowles) wieder - die ebenso unerschrockene wie durchgestylte Kriminalistin arbeitet undercover in GoldstĂ€nders Disco, Club 69.

Bald ist Dr. Evil wieder in seinem Element: Er verbĂŒndet sich mit GoldstĂ€nder - gemeinsam hecken die beiden ihren unfehlbaren Plan „Preparation H“ aus, mit dem sie Austin aufhalten und die Welt vernichten wollen.

Noch weiss niemand, dass Austins Begegnung mit Dr. Evil ein Nachspiel von ungeahnten Ausmassen haben wird: lange gehĂŒtete Geheimnisse werden gelĂŒftet, durch die wir endlich begreifen, warum sich die beiden Todfeinde so unerbittlich bekĂ€mpfen.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
John Lyons
Mike Kyers
CAST:
Mike Kyers
Beyoncé Knowles
Seth Green
Michael York
Robert Wagner
Mindy Sterling
Michael Caine
DREHBUCH:
Mike Myers
Michael McCullers
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Jon Poll
Greg Hayden
MUSIK:
Goerge S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Back To Gaya
 
       
 

Ein Kino-Highlight fĂŒr die ganze Famillie • Gaya, ein fantastisches Reich mit paradiesischen Landschaften voll prĂ€chtiger Farben, ist die Heimat der Gayaner. Sie sind zwar viel kleiner als Menschen, haben aber in ihren Eigenarten und Verhaltensweisen verblĂŒffende Ähnlichkeit mit uns.

Der magische Stein namens Dalamit ist gestohlen worden – ohne ihn sind die Bewohner von Gaya dem sicheren Untergang geweiht. Also ĂŒbernehmen Buu und Zino die gefĂ€hrliche Aufgabe, den lebenswichtigen Stein zu suchen. Ihre abenteuerliche Reise fĂŒhrt sie in eine fremde und unheimliche Welt – nĂ€mlich die unserer alltĂ€glichen RealitĂ€t: Erst als die beiden zusammen mit der unerschrockenen BĂŒrgermeisterstochter Alanta ihre Heimat verlassen, merken sie, dass sie eigentlich Helden einer Fernsehserie sind 
 Gaya existiert nur auf dem Bildschirm – ein Fernsehautor hat sich das Fantasy-Reich ausgedacht.

Die Gayaner haben allerdings keine Zeit, lange ĂŒber die merkwĂŒrdige Menschenwelt nachzudenken, denn sie mĂŒssen dem Geheimnis tapfer auf der Spur bleiben: Wer hat den Dalamit in die RealitĂ€t entfĂŒhrt und warum? Und wie ist es dem Dieb ĂŒberhaupt gelungen, in Gaya einzudringen?

Michael Bully Herbig (Stimme von Buu) und Vanessa Petruo (Stimme von Alanta) garantieren fĂŒr orginellen Humor und machen „Back to Gaya“ zum Kino-Highlight fĂŒr die ganze Familie.

 

REGIE:
Lenard F. Krawinkel
Holge Tappe
PRODUKTION:
Holger Tappe
Lenard F. Krawinkel
DREHBUCH:
Jan Berger
Bob Shaw
Don McEnery
KAMERA:
Fabian MĂŒller
SCHNITT:
Alex Soskin
TON:
Nils Rademacher
MUSIK:
Michael Kamen

       
  Bashkim
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. August 2001]
       
 

Schlag auf Schlag. Goditje pas goditje. • Im Zentrur,1 des Filmes steht der junge Kosovo-Albaner Bashkim, den das Filmteam wĂ€hrend 2 Jahren begleitet hat. Bashkim, zu Beginn der Dreharbeiten 17, hatte schon damals ein umfangreiches Jugendstrafregister, durch das sich RaufhĂ€ndel und einfache Körperverletzung wie ein roter Faden ziehen. Er stand als talentierter Thai-Boxer und Boxer, der bereits Schweizermeister geworden war, kurz vor dem Durchbruch.

Doch dann geschah Vieles: In seiner Heimat brach Krieg aus, zwei Cousins, mit Bashkim im selben Haushalt aufgewachsen, wurden erschossen. Das Haus der Familie, in dem deren ganze Ersparnisse ĂŒber drei Jahrzehnte steckte, wurde zerstört und mit ihm ein grosser Teil des Werkes von Bashkims Vaters Riza, der ĂŒber all die Jahre als Gastarbeiter in der Schweiz gearbeitet hatte, wodurch Bashkim und seine BrĂŒder ohne Vater aufwuchsen . Und schliesslich wurde Bashkim in eine SchlĂ€gerei verwickelt, in dessen Verlauf er zwei Polizisten niederschlug und anschliessend flĂŒchtete. Bashkim stellte sich freiwillig und kam in Untersuchungshaft, aus der er erst 8 Monate spĂ€ter, nach der Gerichtsverhandlung, entlassen wurde.

In dieser Zeit nahm Bashkim ĂŒber 25 Kilo zu und war kaum wiederzuerkennen nach seiner Entlassung. Jetzt begann das grosse Abspecken mit dem Ziel, wieder in seinem Sport Fuss zu fassen, denn ohne Ausbildung und mit seiner Vergangenheit sieht er keine andere Perspektive fĂŒr sein Leben.

Heute ist Bashkim 20 Jahre alt, und er trainiert nach einer Fussverletzung fĂŒr einen Europatitelkampf.

WÀhrend dieser turbulenten Jahre hat sich das Filmteam immer wieder mit Bashkim und seiner Familie getroffen, ihn im GefÀngnis besucht und ihn auf seiner ersten Reise zu seinem Heimatdorf im Kosova begleitet.

Durch die einschneidenden Ereignisse wahrend der Drehzeit wurden tiefe Einblicke in Bashkims Welt und das Leben der Familie Berisha ermöglicht.

Der Zuschauer begegnet einem charismatischen jungen Menschen, der verzweifelt mit seiner persönlichen Gewaltproblematik kÀmpft, die sein Leben zu zerstören droht. Er begegnet einer vielköpfigen Familie, die zwar mitten in der Schweiz, aber doch in einer anderen Welt lebt, die ihm normalerweise verborgen bleibt.

 

REGIE:
Vadim Jendreyko
KAMERA:
Stéphane Kuty
SCHNITT:
Raimund Barthelmes

       
  Bella Martha
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Drei Sterne / Mostly Martha • Eher eintönig verlĂ€uft der Alltag der auf Ihre eigene, besessene Art charmanten Chefköchin Martha, die fĂŒr ein französisches Edelrestaurant in Hamburg wahre Meisterwerke am Herd zaubert. Die introvertierte Frau besitzt so gut wie kein Privatleben und lebt nur fĂŒr die Arbeit. Alles Ă€ndert sich, als Martha den Unfalltod ihrer alleinerziehenden Schwester hinnehmen muss und ihre achtjĂ€hrige Nichte Lina bei sich aufnimmt. Die Kleine leidet schwer unter dem Verlust der Mutter. Erst die Gegenwart von Marthas neuem italienischen Beikoch Mario, der sich vom Rivalen zum liebevollen Freund entwickelt, bringt Licht und Pasta in das Leben der beiden Aussenseiterinnen. Gerade als sich eine zarte Romanze zwischen Martha und Mario entwickelt, taucht Linas verschwunden geglaubter Vater auf. Er will seine Tochter mit sich in seine Heimat Italien nehmen. Martha muss sich entscheiden ...

Sandra Nettelbeck ist mit '3 Sterne' das seltene KunststĂŒck gelungen, Melancholie mit Lebensfreude zu vereinen. Mit Martina Gedeck und der kleinen Maxime Foerste in den Hauptrollen sowie mit dem unnachahmlichen Sergio Castellitto als Mario sind hervorragende Akteure platziert, deren mitunter stille PrĂ€senz auch nach dem Filmende anhĂ€lt.

 

REGIE:
Sandra Nettelbeck
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Christoph Friedel
Marcel Hoehn
CAST:
Martina Gedeck
Sergio Castellitto
maxime Foerste
Sibylle Canonica
Idil Üner
Antonio Wannek
Oliver Broumis
DREHBUCH:
Sandra Nettelback
KAMERA:
Michael Bertl
SCHNITT:
Mona BrÀuer
MUSIK:
Keith Jarrett
Arvo PĂ€rt
David Darling
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal

       
  Bergauf, bergab
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Hans Haldimann • Die Kempfs leben auf drei Stufen Heimat. Je nach Jahreszeit bewirtschaftet die Familie einen anderen ihrer drei Höfe im Urner SchĂ€chental: Mal im Talboden, mal im Buchen auf 1120 Metern oder dann ganz oben, fast an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, um immer dort zu sein, wo der Boden die saftigsten Wiesen hergibt.

Zuoberst, im "Pfaffen", will Bauer Max Kempf trotz prekĂ€rer Finanzierung einen neuen Stall errichten. Ansonsten wĂ€re seine Existenz, sein geliebtes Bergbauerndasein, gefĂ€hrdet. Die ganze Familie, von den Kleinsten, ĂŒber seine Frau bis zu den Grosseltern, hilft mit: "Es muĂ€ss!"

Es ist ein harter Alltag, geprĂ€gt von Entbehrungen und wenig Freizeit. Doch fernab der Hektik der StĂ€dte entfaltet sich das GlĂŒck auf andere Weise: Die innere Zufriedenheit, sein eigener Herr zu sein, Eins zu sein mit dem Vieh in einer einmaligen Berglandschaft. Es gibt nicht mehr viele Schweizer Bergbauern, die diese einzigartige, archaische Lebensweise der Kempfs noch leben. BERGAUF, BERGAB berichtet vom Leben in der Abgeschiedenheit der TĂ€ler der Innerschweizer Berge und den VerĂ€nderungen und Gefahren, die den Bergbauern drohen. Und von ihrem Mut, an der traditionellen Lebensweise festzuhalten, gegen die WiderstĂ€nde einer globalisierten Welt, der das Naheliegende allmĂ€hlich abhanden kommt.

 

REGIE:
Hans Haldimann
PRODUKTION:
Hans Haldimann
CAST:
Max Kempf
Monika Kempf
Alois Kempf
Regina Kempf
Marthi Kempf
KAMERA:
Hans Haldimann
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
MUSIK:
Pascal Schaer

       
  Beshkempir
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Liebeserwachen in Kirgisien • Alltag im lĂ€ndlichen Kirgisistan, der Heimat des Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Der Junge Azate spielt mit seinen Freunden, streunt herum und treibt allerlei Schabernack. Das Leben in seinem Dorf erscheint ganz ruhig und erdverbunden, wie es schon vor eintausend Jahren gewesen sein muss. Das Wanderkino, das in der NĂ€he vorbei kommt, ist eine der wenigen grossen Attraktionen, nach denen sich die Jugendlichen sehnen. Eines Tages erfĂ€hrt Azate im Verlauf einer Bubenrauferei, dass seine Eltern ihn als Kleinkind adoptiert hatten. Weil sie kinderlos waren, erhielten sie der lokalen Tradition zufolge ein Kind von einer Grossfamilie aus der Dorfgemeinschaft ĂŒberreicht. Jetzt, da Azate weiss, dass er ein Adoptivkind ist, fĂŒhlt er sich einsam. Er muss lernen, mit dem Leben neu zurecht zu kommen. Es ist die keimende erste Liebe, die dem Jungen in diesem wunderbar sanften RegiedebĂŒt von Aktan Abdikalikow nach der totalen Verunsicherung zurĂŒck ins Leben hilft.

 

REGIE:
Aktan Abdikalikow
PRODUKTION:
Kirgisfilm
Noë Productions
CAST:
Mirlan Abdikalikow
Albina Imashewa
Adir Abdikalikow Bakit
Djilkchiew Mirlan
DREHBUCH:
Aktan Abdikalikow
Avtandil Adikulow
Marat Sarulu
KAMERA:
Hassan Kidiraliew

       
  Big Fish
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2004]
       
 

Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht. • Seit drei Jahren ist Will Bloom (Billy Crudup) nun schon mit seinem Vater Edward (Albert Finney) zerstritten. Doch jetzt liegt der alte Herr im Sterben und sein Sohn unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen. Er will endlich herausfinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische LĂŒgengeschichten ĂŒber sich und sein Leben erzĂ€hlt. Glaubt man Edward Bloom, hat der als junger Mann (Ewan McGregor) gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem magischen Wald gegen mordlĂŒsterne Fabelwesen gekĂ€mpft, die perfekte Stadt gefunden und umgehend wieder verlassen, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine geliebte Ehefrau Sandra (Alison Lohman / Jessica Lange) mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere, schier unglaubliche Wunderdinge erlebt.

Edward Bloom war ein Held, ein Abenteurer, ein Genie – sein eigener Mythos. Doch er war nie ein richtiger Vater.

Sein Sohn Will rekapituliert nun all diese bizarren Geschichten, will unbedingt Spuren von RealitĂ€t in den LĂŒgenkonstrukten entdecken – nur, um schliesslich zu erkennen, dass man sich mit solchen Lappalien wie der Wirklichkeit gar nicht aufzuhalten braucht, wenn man einen Mann wie Edward Bloom kennen, begreifen und lieben will.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Bruce Cohen
Dan Jinks
Richard D. Zanuck
CAST:
Ewan McGregor
Albert Finney
Billy Crudup
Jessica Lange
Alison Lohman
Helena Bonham Carter
Robert Guillaume
DREHBUCH:
John August
Daniel Wallace
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
Chris Lebenzon
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Blue Note
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 1998]
       
 

Swingendes Zelluloid • Seit seiner GrĂŒndung im Jahre 1939 ist BLUE NOTE RECORDS der Inbegriff fĂŒr Jazzmusik. BLUE NOTE hat Musiker, Designer, Filmemacher, Schauspieler und sogar Sportler beeinflusst. Doch kaum jemand weiss, dass dieses Label von zwei deutschen Emigranten gegrĂŒndet wurde. Die Geschichte von BLUE NOTE ist die Geschichte von Alfred Lion und Francis Wolff, zwei deutschen Juden aus Berlin, die 1939 nach New York emigrierten und aus ihrer Liebe zum Jazz eine Profession gemacht haben. In der Musik der unterdrĂŒckten Minderheit des schwarzen Amerikas fanden sie eine zweite Heimat.

Bud Powell, Thelonious Monk, Art Blakey, Horace Silver, Sonny Rollins, Hank Mobley, Ornette Coleman, Lou Donaldson, Freddie Hubbard, Herbie Hancock, Joe Henderson, Tony Williams, Jimmy Smith; die Reihe grosser Namen bei BLUE NOTE ist endlos. Jeder von ihnen begann seine musikalische Laufbahn als Nobody im Tonstudio bei Alfred Lion.

Der von Rudy van Gelder geschaffene BLUE NOTE SOUND ist ebenso in die Musikgeschichte eingegangen, wie die vom Designer Reid Miles gestalteten Plattencover. BLUE NOTE war die erste Plattenfirma, die verstanden hat, dass zwischen dem Aussehen einer Schallplatte und der Musik auf ihr eine besondere Beziehung besteht. Der BLUE NOTE LOOK hat ganze Generationen beeinflusst und gilt bis heute als unumstrittene Referenz.

Viele BLUE NOTE - Kompositionen wie zum Beispiel Herbie Hancocks berĂŒhmtes 'Canteloup Island' werden heute gesampelt oder kopiert und erlangen durch Hip Hop- und Acid Jazz-Bands neuen Ruhm.

Der Film erzĂ€hlt die Geschichte des Plattenlabels und die Geschichte des modernen Jazz. Musiker, Freunde und Partner und Fans der BLUE NOTE-Aufnahmen kommen zu Wort und lassen eine Ära amerikanischer Kulturgeschichte wiederaufleben.

 

REGIE:
Julian Benedikt
PRODUKTION:
Ulli Pfau
Bernd Hellthaler (ex)

       
  Blue Tango in Buenos Aires
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

In Anwesenheit der Regisseurin Alexandra Prusa • Die ZĂŒrcher KĂŒnstlerin mit kosmopolitischen Wurzeln setzt sich seit ĂŒber zwanzig Jahren intensiv mit allen Bereichen des argentinischen Tangos auseinander. Mit ihrem Film «Blue Tango in Buenos Aires» zieht sie Bilanz, startet aber auch einen Neu-Beginn zu ihrer leidenschaftlichen Beziehung zum Tanz und zur Musik des Tangos - und zu seiner Heimatstadt Buenos Aires.

In Form eines filmischen Tagebuchs geht Alexandra Prusa in Buenos Aires Menschen, Orten und Fragen zu ihrem Thema nach, und sie tut dies so offen und neugierig wie beim ersten Mal–wie damals, als sie sich in den Tango verliebte. «Blue Tango in Buenos Aires» ist eine moderne Musik- und Tanz-Doku ĂŒber die Tango-Kapitale, die auch fĂŒr ein jĂŒngeres Publikum ohne Tango-Kenntnisse ein aussergewöhnliches Sinnes-Erlebnis bietet.

FĂŒnf Songs, mitgeschrieben und interpretiert von Alexandra Prusa, markieren mit ĂŒberraschenden Sounds und Bild-Clips die Kapitel ihres dicht gefĂŒllten Journals. Die elektronischen Kompositionen und die musikalische Begleitung stammen von ReplicaNorma, einer starken neuen Formation aus Paris. Universal Music Switzerland bringt die CD «Blue Tango» mit der Filmmusik und anderen Interpretationen mit Alexandra Prusa kurz nach Erscheinen der DVD in den Handel.

 

REGIE:
Alexandra Prusa
MUSIK:
Alexandra Prusa
ReplicaNorma

       
  Borat
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2006]
       
 

Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan • Jagshemash, mein Name Borat Sagdiyev. Ich möchte Kommentar abgeben zu neueste Aussagen in den Medien ĂŒber meine Nation von Kasachstan. Hier wird behauptet, dass Frauen in Kasachstan gleichwertig behandelt und jede Art von Religion toleriert wird – das abscheuliche LĂŒgenmĂ€rchen! Das alles ist Teil von grosse Propoganda-Kampagne gegen unsere Land von den bösen Schwachköpfen Usbekistan – die, wie wir alle wissen, sehr neugierige Menschen sind, mit ein Knochen in der Mitte von ihrem Gehirn.

Es gibt einen Mann namens Roman Vasilenko, der sich ausgibt als Minister fĂŒr Presse von Kasachstan. Bitte nicht hören auf diesen Mann, er usbekischer BetrĂŒger und wird gejagt von unseren Agenten. Ich muss weiter betonen im Namen von mein Regierung, dass wenn Usbekistan diese Angriffe nicht unterlĂ€sst, dann wir schliessen nicht lĂ€nger aus die Möglichkeit von militĂ€rischem Eingriff.

Wenn usbekische Propoganda noch einmal behauptet, dass wir NICHT gegorene Pferde-Pisse trinken, Todesstrafe fĂŒr das Backen von Bagels erlassen oder 300 Tonnen menschliche Schambeine pro Jahr exportieren, dann wir werden keine andere Alternative haben, als die Bombardierung ihrer StĂ€dte mit unsere Katapulte.

Jede Behauptung, dass unser glorreich FĂŒhrer ist unzufrieden mit mein Film "Borat: Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz fĂŒr glorreiche Nation von Kasachstan zu machen" ist gelogen. Wahrer Grund fĂŒr Washington-Besuch von PrĂ€sident Nazharbayev ist Bewerbung von diese Kinofilm! Deshalb veranstalten er und Ministerium fĂŒr Information morgen Abend KinovorfĂŒhrung, wozu er haben eingeladen PrĂ€sident Georg Walter Bush und andere amerikanisch WĂŒrdentrĂ€ger – Donald Rumsfeld, Bill Gates, OJ Simpson und Mel Gibsons.

KinovorfĂŒhrung wird gefolgt von Cocktailparty und einer Diskussion ĂŒber engere Bindungen zwischen unsere LĂ€nder bei Hooters, in Haus 825 siebente Strasse.

Vielen Dank, jetzt ich mĂŒssen zurĂŒck zu Botschaft, wo mein Regierung mich brauchen.

Chenquieh!

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Pamela Anderson
Ken Davitian
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Peter Baynham
KAMERA:
Luke Geissbuhler
Anthony Hardwick
SCHNITT:
Craig Alpert
Peter Teschner
James Thomas
MUSIK:
Erran Baron Cohen
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Bread and Roses
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2001]
       
 

By Ken Loach • Gibt es einen Filmregisseur, der seiner Überzeugung treuer ist als Ken Loach? Film um Film erzĂ€hlt der Brite mit viel Gerechtigkeitssinn und Wissen um gesellschaftliche Bedingtheiten, aufrĂŒttelnde Geschichten um SehnsĂŒchte, Hoffnungen und TrĂ€ume. Seine Helden sind Arbeiter und Arbeitslose, Busfahrer, Deserteure und einfache MĂ€dchen. Dies selbst dann, wenn Loach fern der Heimat dreht wie in «Carla's Song» und «Land and Freedom». Oder wie in BREAD AND ROSES, der in Los Angeles spielt - und von dem Loach sagt, er habe vor allem versucht, die Stadt der Engel aus einer Sicht zu filmen, die das Mainstream-Kino nicht kennt. Loachs Los Angeles ist dasjenige der spanisch sprechenden Immigranten, der Menschen aus Puerto Rico, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Equador. Viele unter ihnen weilen ohne Papiere im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So auch Maya, die zum Auftakt von BREAD AND ROSES von zwei «Coyotes» gefĂŒhrt ĂŒber die Grenze von Mexiko nach L.A. kommt. Ihre Schwester Rosa hat ihr einen Job besorgt, doch Maya mag die Arbeit an der Bar nicht. Lieber geht sie putzen. Und gehört damit zur riesigen Masse schlechtest bezahlter, nicht versicherter HeinzelmĂ€nnchen, die L.A.s Banken und Prunkbauten ĂŒber Nacht blitzblank putzen. «Die Putz-Uniformen machen uns unsichtbar», heisst es in BREAD AND ROSES; Ken Loach aber will, dass man sieht. Steckt seine Protagonisten in rote T-Shirts. LĂ€sst Liebe passieren. Und plĂ€doyiert eindringlich und herzzerreissend fĂŒr mehr HumanitĂ€t und Gerechtigkeit.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Pilar Padilla
Adrien Brody
Elpidia Carillo
Jack McGee
Monica Rivas
Frank Davila
Lillian Hurst
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Jonathan Morris
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Martin Johnson

       
  Buena Vista Social Club
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 1999]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • In ihrer Heimat geniessen sie Kultstatus. Ihre Musik steht fĂŒr das pulsierende Leben Kubas, fĂŒr die SehnsĂŒchte und WĂŒnsche der Menschen dort. Mit Songs wie 'Chan Clian' oder 'Dos Gardenias' rĂŒhren und begeistern sie ganze Generationen weit ĂŒber die Grenzen Kubas hinaus. Das Album 'BUENA VISTA SOCIAL CLUB' avancierte zum internationalen Überraschungs-Hit und wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Seit der Erstveröffentlichung wurde es weltweit mehr als drei Millionen mal verkauft.

Alles begann 1996 als der bekannte Weltmusiker und Komponist Ry Cooder nach Havanna reiste, um dort mit kubanischen Musikern eine Platte aufzunehmen. Er suchte und fand einige der legendÀren Soneros der 30er, 40er und 50er Jahre. Unter ihnen Idole wie Compay Segundo (Gesang, Gitarre), Ruben Gonzalez (Piano), Ibrahim Ferrer (Bariton), Omara Portuondo (Gesang) oder auch Eliades Ochoa (Gitarre). Zusammen bilden sie ein einzigartiges Musikprojekt: BUENA VISTA SOCIAL CLUB.

Von der weltweiten Euphorie, die nach der Veröffentlichung des Alburns ausbrach, liess sich auch Wim Wenders anstecken. Er begleitete seinen langjÀhrigen Freund und Wegbegleiter Ry Cooder mit einem kleinen Filmteam zu Aufnahmesessions nach Havanna und tauchte ein in die Welt der kubanischen Son-Musik. Entstanden ist ein einzigartiger Musikfilm, mit dem er den legendÀren Soneros und ihrer Musik ein filmisches Denkmal setzt. BUENA VISTA SOCIAL CLUB erlebte seine Weltpremiere im Rahmen der Berlinale 1999 im Wettbewerb ausser Konkurrenz.

Ein mitreissendes Erlebnis, das keinen Zweifel zulÀsst: Dieser Sommer wird kubanisch!

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Ulrich Felsberg
Deepak Nayar
CAST:
Luis Barzaga
Joachim Cooder
Ry Cooder
Juan de Marcos GonzĂĄlez
Julio Alberto FernĂĄndez
Ibrahim Ferrer
DREHBUCH:
Wim Wenders
KAMERA:
Jörg Widmer
Robby MĂŒller
SCHNITT:
Brian Johnson
TON:
Elmo Weber

       
  Chinese Box
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 1998]
       
 

Der neue Film von WAYNE WANG ('Smoke') • Eine grosse Liebe am Puls der Zeit und ein faszinierendes Hongkong-Portrait, so sinnlich wie die Stadt selber.

In seiner Heimatstadt Hongkong hat Wayne Wang einen Film gedreht, der inmitten der realen Ereignisse eine Liebesgeschichte am Ende der Ära erzĂ€hlt. Sechs Monate vor der MachtĂŒbergabe an China trifft sich die High Society zu einem rauschenden Neujahrsfest. Doch der britische Wirtschaftsjournalist John hat genug von der endlosen Spekulationen ĂŒber die Zukunft und der Macht des Geldes. In seinen letzten Wochen in Hongkong fĂ€ngt er die Stimmung, die Gesichter und seine EindrĂŒcke der pulsierenden Metropole ein, die ihn 15 Jahre lang fasziniert hat. Und er wagt es endlich, der Nachtclubbesitzerin Vivian seine unsterbliche Liebe zu gestehen. Auch wenn er weiss, dass ei immer noch auf den Heiratsantrag ihres Geliebten Chang wartet, der mit ihr aus China geflohen und inzwischen in Hongkong reich geworden ist. Der Ă€ngstlich erwartete 30. Juni, wenn die britische Flotten den Hafen von Hongkong verlĂ€sst, wird fĂŒr Vivian und John zum unwiderruflichen Moment der Selbsterkenntnis.

 

REGIE:
Wayne Wang
PRODUKTION:
Lydia Dean Pilcher
Jean-Louis Piel
CAST:
Jeremy Irons
Gong Li
Maggie Cheung
Michael Hui
Ruben Blades
DREHBUCH:
Jean Calude Carriere
Larry Gross
KAMERA:
Vilko Filac
SCHNITT:
Christopher Tellefsen
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Chris Wong

       
  City Walls
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

My own private Tehran • Iranerin Afsar Sonia Shafie ihre Familiengeschichte. Sie kehrt fĂŒnfundzwanzig Jahre nach der iranischen Revolution in ihr Heimatland zurĂŒck und prĂ€sentiert mit CITY WALLS einen authentischen Film ĂŒber starke Frauen, die die Lebensbedingungen ihrer Töchter verbessern wollen.

CITY WALLS zeigt Innenansichten aus einem Land, das sonst durch Zerrbilder und Klischees dargestellt scheint. Nicht weniger als ein halbes Jahrhundert wandern wir mit Shafie durch eine Familiengeschichte im Iran. Dabei stehen drei Frauen aus drei Generationen im Zentrum: Die Grossmutter, die Mutter sowie Sona, Shafies Schwester.

Die Frauen haben bei den Shafies – trotz Schleier – die Hosen an. Und so öffnen sich dem westlichen Betrachter erstaunliche Erkenntnisse: Shafies Familiengeschichte bricht mit gĂ€ngigen Vorurteilen und zeichnet ein ungleich reicheres Bild der islamischen Gesellschaft.

 

REGIE:
Afsar Sonia Shafie
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Zahra Ziabadi
Mahlagha Pooreskandari
Afsar Sonia Shafie
Sona Shafie
Shohre Shafie
Saeed Shafie
DREHBUCH:
Afsar Sonia Shafie
Martin Frei
KAMERA:
Martin Frei
SCHNITT:
Myriam Flury
Afsar Sonia Shafie
TON:
Rainer Flury
Roland Widmer

       
  Coca: Die Taube aus Tschetschenien
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Eric Bergkraut • "Coca" wurde Sainap Gaschaiewa von ihren Eltern genannt - die Taube. Geboren in der Verbannung in Kasachstan, wurde sie GeschĂ€ftsfrau und zog vier Kinder gross. Seit 1994 dokumentiert sie, was in ihrer Heimat tĂ€glich geschieht: Verschleppung, Folter, Mord.

Was PrĂ€sident Putin zur «antiterroristischen Aktion» erklĂ€rt, hat ZĂŒge eines Völkermordes angenommen. Bis zu dreissig Prozent der tschetschenischen Bevölkerung könnten getötet worden sein. Die Weltöffentlichkeit schweigt, sei es aus Unwissen, Hilflosigkeit oder Opportunismus.

Zusammen mit anderen Frauen hat Sainap Gaschaiewa hunderte Video-Kassetten versteckt. Jetzt will sie diese nach Westeuropa schaffen. Sie hofft, dass es zu einem Tribunal kommt und die Schuldigen bestraft werden – auf welcher Seite sie auch stehen. Ein Kampf gegen WindmĂŒhlen?

 

REGIE:
Eric Bergkraut
PRODUKTION:
Rose-Marie Schneider
DREHBUCH:
Eric Bergkraut
KAMERA:
Laurent Stoop
SCHNITT:
Mireille Abramovici
TON:
Martin Witz
Jens-Peter Rövekamp
Luc Yersin
MUSIK:
Marie-Jeanne Serero

       
  Control
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2008]
       
 

Ein Film von Anton Corbijn • Ian Curtis (SAM RILEY) ist 19 Jahre alt, als er Debbie (SAMANTHA MORTON) kennen lernt. Wenig spĂ€ter sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stösst als SĂ€nger zu der Band Joy Division, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem dĂŒsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch ausserhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine AffĂ€re mit der Journalistin Annik (ALEXANDRA MARIA LARA) beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstĂ€rkt seine SchuldgefĂŒhle. Epileptische AnfĂ€lle und eine schwere Depression lassen Curtis’ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss...

Mit CONTROL, der Geschichte des kurzen Lebens des legendĂ€ren Joy Division-SĂ€ngers Ian Curtis, gibt der weltberĂŒhmte Fotograf ANTON CORBIJN sein fulminantes und ĂŒberragendes DebĂŒt als Filmregisseur. In exquisitem, expressiven Schwarzweiss fotografiert, zeichnet Corbijn das PortrĂ€t eines gequĂ€lten und verlorenen Mannes, der, von Depression, SchuldgefĂŒhlen und Epilepsie geplagt, mit seinem einzigartigen Gesang zu einer der Ikonen der Postpunk-Bewegung wird, aber am Druck des Ruhms und seines Privatlebens zerbricht.

 

REGIE:
Anton Corbijn
PRODUKTION:
Anton Corbijn
Todd Eckert
Orian Williams
CAST:
Samantha Morton
Sam Riley
Alexandra Maria Lara
Joe Anderson
Toby Kebbell
Craig Parkinson
James Anthony Pearson
Harry Treadaway
DREHBUCH:
Matt Greenhalgh
KAMERA:
Martin Ruhe
SCHNITT:
Andrew Hulme
TON:
Thomas Huhn
MUSIK:
Joy Division
New Order
AUSSTATTUNG:
Chris Roope
KOSTÜME:
Julian Day

       
  Corpse Bride
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Tim Burton • Mit "Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche" fĂŒhrt Tim Burton die dĂŒster-romantische Tradition seiner Klassiker "Edward mit den ScherenhĂ€nden" und "The Nightmare Before Christmas" fort. Die Handlung dieses Puppentrickfilms spielt in einem europĂ€ischen Dorf des 19. Jahrhunderts: Der junge Victor (im Original gesprochen von JOHNNY DEPP) wird in die Unterwelt entfĂŒhrt und mit einer geheimnisvollen Leichenbraut (gesprochen von HELENA BONHAM CARTER) vermĂ€hlt, wĂ€hrend seine eigentliche Braut Victoria (gesprochen von EMILY WATSON) einsam in der Welt der Lebenden zurĂŒckbleibt. Zwar geht es im Totenreich sehr viel abwechslungsreicher zu als in Victors streng viktorianischer Heimat, doch bald spĂŒrt er, dass ihn weder diese noch die nĂ€chste Welt davon abhalten können, zu seiner wahren Liebe zurĂŒckzukehren. Tim Burton erzĂ€hlt diese Geschichte von Optimismus, Sehnsucht und einem Ă€usserst munteren Jenseits in seinem typischen, klassischen Stil.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Allison Abbate
Tim Burton
CAST:
Johnny Depp
Helena Bonham Carter
Emily Watson
Tracey Ullman
Paul Whitehouse
DREHBUCH:
Caroline Thompson
KAMERA:
Pete Kozachik
SCHNITT:
Jonathan Lucas
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Mike Adams
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell

       
  Darwins nightmare
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Hubert Sauper • Irgendwann in den sechziger Jahr en wurde eine fremde Fischart in den Viktoriasee in Ostafrika eingesetzt – es war ein kleines wissenschaftliches Experiment.Der Nilbarsch, ein hungriges Raubtier.Dieses hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten.

Unternommen wurde dagegen jedoch nichts, denn bis heute sind die weissen Filets des Nilbarsches ein weltweiter Exportschlager. An den Ufern des grössten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nĂ€chsten Morgen wieder in die IndustrielĂ€nder des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung SĂŒden jedoch ist eine andere Ladung an Bord:Waffen. FĂŒr die unzĂ€hlbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des grössten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die «Darsteller» dieses Films reprÀsentieren: einheimische Fischer,Agenten der Weltbank, heimatlose Strassenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...

 

REGIE:
Hubert Sauper
PRODUKTION:
Barbara Albert
Martin Gschlacht
Edouard Mauriat
Hubert Sauper
Antonin Svoboda
Hubert Toint
DREHBUCH:
Hubert Sauper
KAMERA:
Hubert Sauper
SCHNITT:
Denise Vindevogel
TON:
Cosmas Antoniadis

       
  Das FrĂ€ulein
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Ein Film von Andrea Staka • RuĆŸa, 50 Jahre alt, kam vor 25 Jahren voller Hoffnung auf ein neues und besseres Leben in die Schweiz. Heute hat sie nur noch eine Passion, das Geld. RuĆŸa besitzt eine Betriebskantine in ZĂŒrich, die sie mit strenger Hand und gutem finanziellen Erfolg fĂŒhrt. Ihr Leben verlĂ€uft in geordneten Bahnen und besteht aus geregelten AblĂ€ufen: die Arbeit in der Kantine, das ZĂ€hlen der Tageseinnahmen im BĂŒro, das Abendbrot in ihrer kleinen ZĂŒrcher Wohnung – und die AnnĂ€herungsversuche von Franz (58), dem Hauswart der Kantine, lĂ€sst sie kalt abblitzen. RuĆŸa hat sich in der Schweiz eine Existenz aufgebaut und denkt nicht daran, in ihre Heimat Serbien zurĂŒckzukehren. Ganz anders als Mila, 60, ihre langjĂ€hrige Angestellte, die mit ihrer Familie seit Jahrzehnten in der Schweiz lebt und hart arbeitet, um sich bald den Traum vom eigenen Haus in Kroatien erfĂŒllen zu können.

Das geregelte Leben der beiden Frauen und der Alltag in der Kantine geraten aus den Fugen, als die 22jĂ€hrige Ana aus Sarajevo auftaucht. Ana, lebenshungrig, schön und eigenwillig, streift ziellos umher, auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit: Der Krieg in Bosnien hat tiefe Spuren in ihr hinterlassen, die sie mit ihrer lauten und frohen Art zu ĂŒberspielen versucht. Ana muss den Job in der Kantine aus Geldnot annehmen, sie arbeitet gut, stellt jedoch RuĆŸas strikte Ordnung infrage. Nachts streift Ana, die ihre Obdachlosigkeit in der Kantine verheimlicht, allein durch die Stadt und sucht Unterschlupf und NĂ€he bei wechselnden MĂ€nnerbekanntschaften.

RuĆŸa fĂŒhlt sich von Anas ImpulsivitĂ€t und Direktheit in ihrer Ruhe bedroht, gleichzeitig von der Lebensfreude der jungen Frau angezogen. Nicht zuletzt erinnert Ana sie daran, wie sie selbst einmal war. WĂ€hrendessen fĂŒhlt Mila sich ausgeschlossen, weil Ana RuĆŸas ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, und sie sich auch zu Hause unverstanden fĂŒhlt.

Die Überraschungsparty in der Kantine, die Ana fĂŒr RuĆŸas Geburtstag organisiert, spitzt die schwelenden Konflikte zwischen den drei Frauen zu und gibt den Anstoss zu einer Reihe von VerĂ€nderungen: RuĆŸa öffnet sich, sie tanzt leidenschaftlich zu serbischer Volksmusik, lacht und amĂŒsiert sich. Am nĂ€chsten Morgen wacht sie nicht nur mit einem Kater auf – Anas Überraschungsparty hat auch ihren Blick auf das eigene Leben verĂ€ndert, ihr Appetit auf ein farbigeres, reicheres Leben jenseits der Routinen ihres Alltags ist geweckt. Zwischen den beiden eigenwilligen Frauen entsteht langsam eine Freundschaft. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz zwischen ihnen bestehen: RuĆŸa wagt nicht, sich ganz zu öffnen, und Ana hat ein Geheimnis, dem sie sich selbst nicht stellen will.

 

REGIE:
Andrea Staka
PRODUKTION:
Susann RĂŒdlinger
CAST:
Mirjana Karanovic
Marija Skaricic
Ljubica Jovic
DREHBUCH:
Andrea Staka
KAMERA:
Igor Martinovic
TON:
Max Vornehm
AUSSTATTUNG:
Su Erdt

       
  Das kurze Leben des Jose Antonio Gutierrez
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Heidi Specogna • JosĂ© Antonio Gutierrez war einer von 300’000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerikanischer Seite, der in diesem Krieg im Gefecht gefallen ist. GekĂ€mpft hat er als sogenannter Greencard-Soldier - einer von etwa 32’000, die in den Reihen der US Armee fĂŒr ein fremdes Vaterland kĂ€mpfen.

Der Film erzĂ€hlt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes aus Guatemala, das sich auf der Panamericana auf die weite Reise immer nordwĂ€rts machte – voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft – und schliesslich weitab von seiner Heimat als amerikanischer Held gestorben ist.

Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf JosĂ© Antonios Odyssee – von Guatemala ĂŒber Mexiko in die USA. Die ErzĂ€hler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben: seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton.

Die ErzĂ€hler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtĂ€glich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im GepĂ€ck, als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, fĂŒr ein kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie fĂŒr immer den RĂŒcken zu kehren.

JosĂ© Antonio Gutierrez Geschichte ist nicht die eines Abenteuers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu ĂŒberleben – auf beiden Seiten dieser Welt.

 

REGIE:
Heidi Specogna
DREHBUCH:
Heidi Specogna
Erika Harzer
KAMERA:
Rainer Hoffmann
Thomas Keller
SCHNITT:
Ursula Höf
TON:
Paul Oberle
MUSIK:
Hans Koch

       
  Das letzte Versteck
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. April 2003]
       
 

Ein Film von Pierre Koralnik • Ein Film, der von Heimat, Flucht und vom Überleben in einer fremden und feindlichen Welt erzĂ€hlt und darin seinen aktuellen Charakter offenbart.

Polen, Herbst 1942. Um seine Töchter vor dem Holocaust zu retten, schickt ein jĂŒdischer Arzt sie mit gefĂ€lschten Papieren als polnische Zwangsarbeiterinnen ins Dritte Reich, nach Deutschland. FĂŒr die beiden Schwestern beginnt eine "Reise" an die Grenzen der Menschlichkeit. Eine unglaubliche Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

 

REGIE:
Pierre Koralnik
PRODUKTION:
Gerd Haag
CAST:
Johanna Wokalek
Agnieszka Piwowarska
Cosma Shiva Hagen
Katja Studt
Oliwia Ptaszkiewicz
Agata Buzek
Joachim Bissmeier
DREHBUCH:
Christoph Busch
KAMERA:
Grzegorz Kedzierski
SCHNITT:
Corina Dietz
Matthias Meyer
TON:
Peter Schumacher
MUSIK:
Serge Franklin
AUSSTATTUNG:
Ellen Latz
Robert Csezak
KOSTÜME:
Bea Gossmann

       
  Departures - Okuribito
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2009]
       
 

Oscar 2009 - Bester fremdsprachiger Film • Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurĂŒck in die Heimat, im pittoresken Norden Japans. Er meldet sich auf ein Inserat, welches mit dem Titel "Abreisen" wirbt, im Glauben, es sei ein Job in der Reisebranche. Der exzentrische Chef engagiert ihn auf der Stelle und erklĂ€rt ihm erst dann, was er zu tun hat: die Leichen Verstorbener nach altem Ritual fĂŒr die Bestattung vorbereiten.

Von wegen ReisebĂŒro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld und ein grotesker Selbstversuch lassen ihn entdecken, welche ungeahnte WĂŒrde das auszuĂŒbende Zeremoniell dem letzten Abschied verleiht.

Aus Angst vor negativen Reaktionen - dieses Thema ist ein grosses Tabu in Japan - verheimlicht er anfĂ€nglich seine Arbeit vor seiner Frau. Diese ist denn auch alles andere als entzĂŒckt, als sie die Wahrheit erfĂ€hrt und stellt ihn vor eine schwierige Wahl...

 

REGIE:
YĂŽjirĂŽ Takita
PRODUKTION:
Toshiaki Nakazawa
IchirĂŽ Nobukuni
Toshihisa Watai
CAST:
Masahiro Motoki
Tsutomu Yamazaki
Ryoko Hirosue
Kazuko Yoshiyuki
Kimiko Yo
DREHBUCH:
Kundo Koyama
KAMERA:
Takeshi Hamada
SCHNITT:
Akimasa Kawashima
TON:
Satoshi Ozaki
Osamu Onodera
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Fumio Ogawa

       
  Der kleine EisbĂ€r
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2001]
       
 

Lars, Robby & Co. im Kino • Lars, der kleine EisbĂ€r, wird von einer Robbe vor dem Ertrinken gerettet. Die beiden schliessen Freundschaft und Lars ĂŒberzeugt die anderen EisbĂ€ren davon, von nun an keine Robben mehr zu jagen. DafĂŒr helfen die Robben den EisbĂ€ren beim Fischefangen.

Durch einen Zufall landet Lars auf einer abgebrochenen Eisscholle, die nach SĂŒden treibt. Auf seiner Reise begegnet er einem seltsamen schwarzen Schiff und landet schliesslich in einem grĂŒnen, tropischen Land. Mit Hilfe des Wals Orca gelangt er wieder zurĂŒck in seine Heimat, doch dort scheinen alle Fische verschwunden zu sein! Sogar den Eskimos geht kein Fisch mehr ins Netz. Lars geht der Sache auf den Grund und stösst bald auf die Spur des mysteriösen schwarzen Schiffs...

 

REGIE:
Piet De Rycker
Thilo Graf Rothkirch
PRODUKTION:
Willi Geike
CAST:
Stimmen:
Mijail Verona
Maximilian Artajo
Jochen Busse
Mike KrĂŒger
Bernd Stelter
Ingolf LĂŒck
DREHBUCH:
Bert Schrickel
Thomas Wittneburg
Piet De Rycker
Hans de Beer
MUSIK:
Nigel Clarke
Michael CsĂĄnyi-Wills

       
  Der Meienberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 1999]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Tobias Wyss • Im GesprĂ€ch mit zahlreichen Menschen, die mit Niklaus Meienberg befreundet waren, ihn geliebt oder sich ĂŒber ihn geĂ€rgert hatten, die ihm Bruder, Schwester, Nichte, Nachbarin oder Arbeitskollege waren, unternimmt Tobias Wyss die Um- und Einkreisung eines Mannes, der wie ein erratischer Block in der Schweizer Polit-, Presse- und Literaturlandschaft stand: DER Meienberg. Einer, um den man nicht herumkam, einer, der dominierte und alle andern klein aussehen liess, einer der faszinierte, in seinen Bann zog — und der gegen Ende seines Lebens (und durch seinen Freitod) die Menschen um sich herum mehr und mehr ratlos machte.

Durch diese persönlichen Zeugnisse, durch zahlreiche von den GesprĂ€chspartnerInnen vorgetragene Textausschnitte aus verschiedensten Werken Meienbergs und durch Archivaufnahmen mit ihm selbst zeigt Tobias Wyss die Facetten eines Mannes, der mit seiner Herkunft und mit der Schweiz seine liebe Not hatte, aber diese Not auch liebte: als produktiven Faktor, als steten Anstoss zur Auseinandersetzung mit der „Heimat'.

So portrĂ€tiert der Film nicht nur einen aussergewöhnlichen Menschen, sondern skizziert auch das Klima in einer Schweiz, die mit diesem PhĂ€nomen nicht zu Rande kam — und teilweise noch immer nicht zu Rande kommt, wenn man die Liste derer liest, die zu einem FilmgesprĂ€ch nicht bereit waren: Kurt Furgler, Elisabeth und Hans W. Kopp, JĂŒrg Wille, Christoph Blocher...

Zu Wort kommen: Franz Hohler, Alexander J. Seiler, Lothar Baier, Hugo BĂŒtler, Stefan Keller, Jakob Tanner, JĂŒrg Ramspeck, Peter von Matt, Margrit Sprecher, Laure Wyss, Otmar Hersche u.v.a. Ausschnitte aus verschiedensten Fernseh- und Radiosendungen und aus dem Film "LandesverrĂ€ter Ernst S." von Richard Dindo und Niklaus Meienberg sowie weiteres Archivmaterial ergĂ€nzen die Dokumentation.

Ohne den "homme à femmes" auszuklammern (auch verschiedene Freundinnen Àussern sich offen und direkt), entsteht hier das Bild eines Mannes, der der Welt schliesslich auch schreibend nicht mehr beigekommen ist.

 

REGIE:
Tobias Wyss
PRODUKTION:
Alfi Sinniger
Catpics AG
CAST:
Franz Hohler
Alexander J. Seiler
Lothar Beier
Hugo BĂŒtler
Stefan Keller
Jakob Tanner
DREHBUCH:
Tobias Wyss
KAMERA:
Otmar Schmid

       
  Deuce Bigalow: European Gigolo
 
       
 

Ein Film von Mike Bigelow • Wegen eines durch ihn verursachten Delphinangriffes in Malibu, muss Deuce Bigalow seine Heimat verlassen und folgt einem Anruf von T. J. Hicks aus Amsterdam. Deuce schlĂ€gt Hicks Bitte aus, wieder fĂŒr ihn im Escort-Bereich als „Mann fĂŒr gewisse Stunden“ zu arbeiten. T. J. verliert nach und nach immer mehr Escorts durch die AnschlĂ€ge des Gigolomörders. Auch der gut bestĂŒckte Heinz Hummer fĂ€llt dem Mörder zum Opfer.

 

REGIE:
Mike Bigelow
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Adam Sandler
John Schneider
CAST:
Rob Schneider
Eddie Griffin
Jeroen Krabbé
Til Schweiger
Douglas Sills
DREHBUCH:
Jason Ward
David Garrett
Rob Schneider
KAMERA:
Marc Felperlaan
SCHNITT:
Peck Prior
Sandy S. Solowitz
MUSIK:
James L. Venable
AUSSTATTUNG:
Benedict Schillemans
KOSTÜME:
Linda Bogers

       
  Die BlindgĂ€nger
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2005]
       
 

Bester Kinder- und Jugendfilm Berlinale • Sie machen Musik und haben Talent. Marie und Inga sind beide 13. Beste Freundinnen, die ihre Geheimnisse teilen und alle Probleme: mit den Lehrern, dem Aussehen, den Jungs und der ersten Liebe. Genau wie alle MĂ€dchen ihres Alters – mit einem grossen Unterschied: Marie und Inga sind blind, zu Hause in einem Internat fĂŒr Sehbehinderte. Gern wĂŒrden sie in einer Band spielen, doch schon bei der ersten Bewerbung gibt's eine Abfuhr: "sehr begabt, aber nicht medientauglich". Dann eben nicht, denkt Marie, bleibt alles beim Alten. Bis sie Herbert begegnet; einem jungen Russlanddeutschen. Der schleppt so ein komisches Instrument mit sich rum und will zurĂŒck in seine Heimat Kasachstan. Doch dafĂŒr braucht er Geld, viel Geld. Marie beschliesst, ihm zu helfen. Heimlich versteckt sie den Jungen im Internat. Das bringt ihre Freundin Inga auf die Idee: Wir grĂŒnden eine eigene Band und spielen in der Stadt. Nun mĂŒssen sie raus aus dem Internat und rein ins Leben. Aber da kann man stolpern ...

 

REGIE:
Bernd Sahling
PRODUKTION:
Ingelore König
CAST:
Ricarda RamĂŒnke
Dominique Horwitz
Maria Rother
Oleg Rabcuk
Dennis Ritter
DREHBUCH:
Helmut Dziuba
Bernd Sahling
KAMERA:
Peter Ziesche
SCHNITT:
Karola MittelstÀdt
TON:
Jochen Hergersberg
MUSIK:
Christian Steyer
AUSSTATTUNG:
Agi Ariunsaichan Dawaachu

       
  Die grosse Erbschaft
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

La grande ereditĂ  • Zuerst scheint die AufklĂ€rung eines Hausbrandes und eine Schatzsuche nach versteckten Gold- und SilbermĂŒnzen in der Ruine des abgebrannten Hauses der Hauptstrang dieses Films zu sein. Zunehmend schrumpft die Angelegenheit allerdings zum Hitchcock’schen MacGuffin, also einem mehr oder weniger beliebigen Element einer Geschichte, dessen hauptsĂ€chliche Funktion es ist, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne selbst von besonderem Eigengewicht zu sein.
Ereignisse, die anfĂ€nglich nur ganz privat und lediglich wie alberne Querelen innerhalb eines kleinen Ortes im Tessin anmuten, weiten sich zu einem Panorama der Alltagsgeschichte im wohlhabenden Europa der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts rund um Migration, Integration und Ausgrenzung. Rekonstruiert wird diese Geschichte von der heute in Köln und ZĂŒrich lebenden Enkelgeneration, die das Tessiner Dorf der Eltern nur aus den Ferien und die Heimat der Grosseltern in Italien nur noch aus ErzĂ€hlungen kennt.

 

REGIE:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
PRODUKTION:
Cardo Dubini
CAST:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Cardo Dubini
Lindo Dubini
Silvana Dubini
DREHBUCH:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Barbara Marx
KAMERA:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
SCHNITT:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
TON:
Mischa Marx
Marylin Janssen
MUSIK:
Heiner Goebbels

       
  Die Höhle des gelben Hundes
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2005]
       
 

Ein Film von Byambasuren Davaa • In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft fĂŒhrt eine fĂŒnfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht - und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer SpaziergĂ€nge findet die sechsjĂ€hrige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweissgefleckten Hund, den sie Zochor nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur - und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzĂ€hlt...

Nach ihrem Welterfolg DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL kehrt Regisseurin Byambasuren Davaa erneut in ihre faszinierende Heimat Mongolei zurĂŒck. Inspiriert durch die Geschichten ihrer eigenen Grossmutter und eine anrĂŒhrende ErzĂ€hlung von Gantuya Lhagva, entfĂŒhrt sie uns mit DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES in eine fremde Welt voller SpiritualitĂ€t und Magie: Im mongolischen Glauben an den ewigen Kreislauf des Lebens wird ein Hund als Mensch wiedergeboren - die uralte Beziehung zwischen Mensch und Hund bekommt hier eine ganz neue Dimension.

Zugleich gewĂ€hrt der dokumentarische Spielfilm einen authentischen Einblick in den Alltag einer traditionellen mongolischen Nomadenfamilie - den es möglicherweise in dieser Form schon bald nicht mehr gibt: Auch in der Mongolei hat die moderne Zivilisation ihre FĂŒhler ausgestreckt. So portrĂ€tiert Byambasuren Davaa eine Gesellschaft im Wandel - und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise zu den kulturellen und spirituellen UrsprĂŒngen ihres Volkes.

 

REGIE:
Byambasuren Davaa
PRODUKTION:
Stefan Schesch
CAST:
Babbayar Batchuluun
Nansal Batchuluun
Nansalmaa Batchuluun
Buyandulam Daramdadi
Batchuluun Urjindorj
DREHBUCH:
Byambasuren Davaa
KAMERA:
Daniel Schönauer
SCHNITT:
Sarah Clara Weber
MUSIK:
Börte

       
  Die Nacht ist heller als der Tag
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2007]
       
 

Das kurze Leben des Malers Andreas Walser • Ein eigenstĂ€ndiges Werk, entstanden in achtzehn Monaten in Paris. Ein KĂŒnstlerleben im Umkreis von Cocteau, Picasso, Kirchner.

Bewegende Selbstzeugnisse eines jungen Menschen auf der Suche nach seiner Kunst und Identit‰t.

Ein Leben zwischen Aufschwung und Hoffnungslosigkeit in der Heimat GraubĂŒnden und der Geistesmetropole Paris.

Drogenexzesse und frĂŒher Tod mit 22 Jahren.

 

REGIE:
Heinz BĂŒtler

       
  Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2002]
       
 

Mit Sandra Bullock • Sidda Lee Walker (SANDRA BULLOCK) verbucht als Theaterautorin in New York grosse Erfolge – sie ist froh, der Heimat Louisiana und ihrer exzentrischen Mutter Vivi (ELLEN BURSTYN) entkommen zu sein.

Als das Time Magazine in einem PortrĂ€t ĂŒber Sidda andeutet, Vivi habe als Mutter versagt, reagiert diese völlig entrĂŒstet. Es kommt zum Streit zwischen den Frauen, der nicht nur die Mutter-Tochter-Beziehung gefĂ€hrdet: Sidda verliert auch den Mut, den Mann zu heiraten, der seit sieben Jahren darauf wartet, dass sie endlich ihre Ängste ĂŒberwindet und eine eigene Familie grĂŒndet.

Auftritt der Ya-Ya-Schwestern (FIONNULA FLANAGAN, SHIRLEY KNIGHT, MAGGIE SMITH), einer Frauenclique, zu der auch Vivi seit frĂŒhester Jugend gehört: Die Ya-Yas sind ĂŒberzeugt, dass Sidda mehr ĂŒber ihre Mutter (ASHLEY JUDD spielt sie als junge Frau) erfahren sollte, um sie wirklich zu verstehen. Vivi musste mit vielen EnttĂ€uschungen fertig werden, liess sich aber nie unterkriegen – ihr Humor, ihre Unternehmungslust und ihre drei Freundinnen haben ihr dabei geholfen. Seit 60 Jahren halten die Ya-Yas unerschĂŒtterlich zusammen; ihre Abenteuer vertrauen sie einem Notizbuch an, in dem sie Briefe, Eintrittskarten, getrocknete Blumen und Fotos aufbewahren – das sind „Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern“.

Die Ya-Yas schmieden also einen unkonventionellen Plan, um Mutter und Tochter wieder zusammenzubringen. Anhand der Göttlichen Geheimnisse setzt sich Sidda erstmals mit ihrer komplizierten Mutter auseinander – und mit ihrer eigenen, verdrĂ€ngten Vergangenheit.

 

REGIE:
Callie Khouri
PRODUKTION:
Bonnie Bruckheimer
Hunt Lowry
CAST:
Sandra Bullock
Ellen Burstyn
Fionnula Flanagan
James Garner
Ashley Judd
Shirley Knight
Maggie Smith
DREHBUCH:
Callie Khouri
nach Rebecca Wells' Roman
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Andrew Marcus
MUSIK:
T Bone Burnett
David Mansfield
AUSSTATTUNG:
David J. Bomba

       
  Don's Plum
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Juli 2002]
       
 

Ein Film von RD Robb • Wie jeden Samstag haben sich die vier Freunde Brad, Ian, Jeremy und Derek fĂŒrs Don's Plum verabredet. Und wie ĂŒblich besteht die Herausforderung darin, eine weibliche Begleitung aufzureissen.

FĂŒr Brad ist die Sache bereits geritzt. Sara, auf die er schon lĂ€nger ein Auge geworfen hatte, hat sich bereit erklĂ€rt, auch seine Freunde kennen zu lernen. Ian handelt sich zunĂ€chst einen Korb nach dem anderen ein, aber dann trifft er auf Juliet, die sich unerwartet einverstanden erklĂ€rt. Jeremy geht das Ganze auf abenteuerlichere Weise an. Er fĂ€hrt durch die Strassen von Los Angeles und gabelt eine Anhalterin auf.

Und Derek? Finster - anders kann man seine Lage nicht beschreiben.

Was passiert, wenn vier Jungs und drei MĂ€dels in einem CafĂ© aufeinander treffen, eine andere dazustösst, sich alle in eine Sitznische quetschen und der Zeiger auf Mitternacht zusteuert? Sie reden, trinken Kaffee und reden weiter. Über Sex, Gay Sex, Bi-Sex, guten Sex, schlechten Sex. Über das Leben. Gute Zeiten und schlechte. Über sexuelle BelĂ€stigung. Sie reden ĂŒber die Liebe, essen aufgeweichte, kalte Pommes und trinken noch mehr Kaffee. Die Stunden fliessen dahin, EnthĂŒllungen, Wut und GelĂ€chter. Auch die vier Freunde, dickste Kumpels, erfahren Dinge ĂŒbereinander, von denen sie nichts geahnt hatten. Ein Streit bricht unter den Jungs aus. Eine der Frauen lĂ€uft davon. Der Morgen graut.

 

REGIE:
R.D. Robb
John Schindler
CAST:
Amber Benson
Scott Bloom
Leonardo DiCaprio
Jenny Lewis
Tobey Maguire
Heather McComb
Meadow Sisto
DREHBUCH:
Bethany Ashton
Tawd Beckman
KAMERA:
Steve Adcock
SCHNITT:
Paul Heiman
Nabil Mehchi
MUSIK:
Blake Sennett

       
  Dragonball Z
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2003]
       
 

Der Film zur Anime-Saga • Als der japanische Zeichner Akira Toriyama 1984 die ersten Bilder seines "Dragonball"-Mangas (Manga ist der japanische Name fĂŒr Comic) zeichnete, ahnte wohl niemand, dass daraus innerhalb weniger Jahre die erfolgreichste Comicserie der Welt werden wĂŒrde. Weit ĂŒber 200 Millionen verkaufte BĂŒcher, eine TV-Serie, Videos, DVDs und nun auch ein Kinofilm sorgen mittlerweile fĂŒr eine riesige Fangemeinde und eine gigantische Industrie.

Die Geschichte von "Dragonball" basiert auf einer alten japanischen Legende und erzĂ€hlt von den Abenteuern des kleinen Son-Goku, der auf der Suche nach den wunscherfĂŒllenden Dragonballs verschiedene Abenteuer erlebt und spĂ€ter in verschiedenen ZweikĂ€mpfen zum grössten KĂ€mpfer des Universums wird.

In "Dragonball Z" ist Son-Goku erwachsen geworden und hat einen Sohn - Son-Gohan. Als Son-Goku erfĂ€hrt, dass er ein Saiyajin (eine Art Wunderwesen mit ĂŒbermenschlichen KrĂ€ften) von einem fernen Planeten ist und den Auftrag hat, die Erde zu vernichten, weigert er sich, seine neue Heimat zu verraten, und kĂ€mpft fortan gegen alle, die die Menschen versklaven wollen. Um seine KrĂ€fte zu steigern, kann sich Son-Goku (wie viele seiner Mitstreiter und leider auch seiner Gegner) in bestimmten Situation zu einem Super-Saiyajin transformieren. Wenn dies nicht ausreicht, verschmilzt er mit seinen VerbĂŒndeten eine kurze Zeit lang zu einer kĂ€mpferischen Einheit (z.B. mit seinem Freund Vegata zu Gogeta).

 

REGIE:
Mitsuo Hashimoto
PRODUKTION:
Gen Fukunaga
CAST:
Son-Goku
DREHBUCH:
Takao Koyama
Akira Toriyama
SCHNITT:
Shinichi Fukumitsu
MUSIK:
Shunsuke Kikuchi

       
  Eden Ă  l'ouest
 
       
 

Ein Film von Costa-Gavras • Am Ă€gĂ€ischen Meer beginnt das Abenteuer von Elias. Nach diversen Schicksalswendungen, einem Zwischenstopp im Himmel und einem kurzen Aufenthalt in der Hölle, endet Elias Epos auf magische Weise in Paris. In einem Paris, wo in seinem unsicheren Schlaf alles flĂŒchtiger glĂ€nzt als in seinen hintergrĂŒndigsten TrĂ€umen

‘Eden is West‘ versucht einen Nachklang auf die Reise, die Irrfahrt, die Geschichte von denen, die die Welt bereisen und den Ozeanen trotzen, zu erzeugen – und der doch gleichförmigen Suche nach einem Dach ĂŒber dem Kopf.

Seit ĂŒber 40 Jahren drehte Costa-Gavras das erste Mal wieder in seinem Heimatland Griechenland

 

REGIE:
Costa-Gavras
PRODUKTION:
Costa-Gavras
Manos Krezias
MichĂšle Ray-Gavras
JĂ©rĂŽme Seydoux
CAST:
Riccardo Scamarcio
Juliane Köhler
Ulrich Tukur
Eric Caravaca
Anny Duperey
DREHBUCH:
Costa-Gavras
Jean-Claude Grumberg
KAMERA:
Patrick Blossier
TON:
Thomas DesjonquĂšres

       
  Ein Lied fĂŒr Argyris
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2006]
       
 

Ein Film von Stefan Haupt • Distomo. Ein kleines Bauerndorf, ein Steinwurf vom Meer entfernt, an der Strasse von Athen nach Delphi. Hier ĂŒberlebt der kleine Argyris, noch keine vier Jahre alt, am 10. Juni 1944 ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht: Eine so genannte "SĂŒhnemassnahme" einer SS-Division als Reaktion auf einen Partisanenangriff in der Gegend. Innert weniger als zwei Stunden werden 218 Dorfbewohner umgebracht – Frauen, MĂ€nner, Greise, Kleinkinder und SĂ€uglinge. Argyris verliert seine Eltern und 30 weitere Familienangehörige. Mehrere Jahre verbringt der Knabe in WaisenhĂ€usern rund um Athen, unter Tausenden von Kriegskindern. Da taucht eines Tages eine Delegation des Roten Kreuzes auf und sucht eine Handvoll Kinder aus fĂŒr eine weite Reise in ein fernes Land. Argyris will unbedingt mitgehen. Und so kommt er in die Schweiz, ins Kinderdorf Pestalozzi nach Trogen. Jahre spĂ€ter doktoriert er an der ETH ZĂŒrich in Mathematik und Astrophysik. Bald schon unterrichtet er an ZĂŒrcher Gymnasien, beginnt griechische Dichter ins Deutsche zu ĂŒbersetzen, und arbeitet spĂ€ter mehrere Jahre, auch mit dem Schweizerischen Katastrophenhilfekorps, als Entwicklungshelfer in Somalia, Nepal und Indonesien. Seit er wieder nach Europa zurĂŒckgekehrt ist, reist er hĂ€ufiger zwischen der Schweiz und Griechenland hin und her – und die Aufenthalte in der alten Heimat werden immer lĂ€nger.

Argyris Sfountouris, heute 66 Jahre alt, ein Mann von gewinnendem Charme und melancholischer Heiterkeit, hat sich Zeit seines Lebens mit dem Wahnsinn auseinandergesetzt, der ihm als Kind widerfahren ist. In einer "Tagung fĂŒr den Frieden" beispielsweise hat er ĂŒber Wege sinniert, wie aus diesem Teufelskreis der Gewalt ausgebrochen werden könnte. Er hat versucht, nicht etwa innerlich damit "fertig" zu werden, mit seinem Kindheitserlebnis "abzuschliessen", sondern viel eher damit leben zu lernen und nach aussen etwas zu bewirken.

Ein Film ĂŒber den Umgang mit persönlicher Trauer, – und ĂŒber den Umgang mit historischer Schuld.

Ein Film ĂŒber die schier unlösbaren Schwierigkeiten einer wirklichen Aussöhnung, ĂŒber die Suche nach Frieden – eine Reise mit offenem Ausgang.

 

REGIE:
Stefan Haupt
PRODUKTION:
Stefan Haupt
CAST:
Argyris Sfountouris
Chryssoula Tzatha Sfountouri
Astero Liaskou Sfountouri
Kondylia Sfountouri
DREHBUCH:
Stefan Haupt
KAMERA:
Patrick Lindenmaier
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Guido Keller
MUSIK:
Tomas Korber
Jorgos Stergiou

       
  El AcordeĂłn del Diablo
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2000]
       
 

Von Stefan Schwietert • EL ACORDEON DEL DIABLO ist eine Reise an die kolumbianische KaribikkĂŒste, in die Heimat des grossen SĂ€ngers und Komponisten Pacho Rada. Mit ihm taucht der Film ein in die Musik der Karibik, in das Reich von Cumbia, Vallenato und Son. Es ist eine Welt von Musikern wie Alfredo Gutierrez, der die Stierkampfmusik seiner Heimat in einen fiebrigen, pulsierenden Big-Band-Sound verwandelt. Oder Israel Romero, unbestrittener Star und König des Vallenato-Akkordeons, der sich mit seinem Neffen El Morre einen atemberaubenden Zweikampf unter Akkordeonvirtuosen liefert.

Francisco ,Pacho' Rada selbst ist heute 93 Jahre alt. Er lebt in einer WellblechhĂŒtte am Stadtrand von Santa Marta, wĂ€hrend seine Musik die Hitparaden stĂŒrmt. Seine Lebensgeschichte aber ist eine Legende. Sie inspirierte Gabriel Garcia Marquez zur Figur des Troubadours 'Francisco El Hombre', die sich wie ein roter Faden durch seinen Roman 'Hundert Jahre Einsamkeit' zieht. In EL ACORDEON DEL DIABLO erzĂ€hlt Pacho Rada seine Version der Geschichte. Mit vier Jahren hĂ€lt er zum ersten Mal ein Akkordeon in der Hand und lĂ€sst es nie wieder los. Er zieht als junger Mann von Dorf zu Dorf, von Fest zu Fest, spielt und singt fĂŒr ein paar Centavos, komponiert dabei unzĂ€hlige Lieder. Und er berichtet von jener Nacht, in der er den Teufel in einem Akkordeonduell bezwang und seine Seele rettete.

Wie in den Romanen von Marquez sind auch in den Erinnerungen von Pacho Rada die Grenzen zwischen Fantasie und RealitĂ€t aufgehoben. FĂŒr ihn, der 422 Enkel und Urenkel hat, ist der tĂ€gliche Überlebenskampf in Kolumbien so wirklich wie Fabeln und MĂ€rchen ĂŒber Hexen und Ungeheuer. Der Film folgt ihm auf seiner Reise in beide Welten: in ein Land, das von Armut und Gewalt zerrissen wird, und in ein Reich fantastischer Legenden und mitreissender Musik.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Thomas Kufus
KAMERA:
Ciro Cappellari

       
  El Entusiasmo
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2000]
       
 

TrĂ€ume und Leidenschaft in der WĂŒste Chiles • Der Film "El Entusiasmo" skizziert anhand einer Liebesgeschichte dreier Menschen die chilenische Gesellschaft im Aufbruch nach der von den USA installierten MilitĂ€rdiktatur Pinochets. Zwei MĂ€nner, die die gleiche Frau lieben, packen die Zukunft sehr unterschiedlich an. Der eine von ihnen lĂ€sst seiner Euphorie und seiner Unternehmungslust keine Grenzen, der andere, der vergeistigtere filmt zwar weiter seine Umgebung, kehrt aber immer mehr nach innen. Riccardo LarraĂ­n, der bedeutendste chilenische Filmemacher der Nachdiktaturzeit, choreographiert diese Geschichte mit einer hervorragenden KamerafĂŒhrung in die faszinierende WĂŒstenlandschaft des Nordens in seiner Heimat hinein, gibt ihr eine symphonische Note und lĂ€sst als eine Art Subplot in der Handlung immer wieder den Poeten Pablo Neruda aufscheinen. Eine wichtige Perspektive im Film nimmt das Kind von Isabel und Fernando ein, das den Entwicklungen einerseits ausgeliefert ist und andererseits auch Fragen an sie und an die Vergangenheit stellt. Die Dreiecksgeschichte hat als politischen Untergrund die jĂŒngere Geschichte Chiles, denn der Volksmörder Pinochet ist noch immer prĂ€sent.

 

REGIE:
Ricardo P. Larrain
PRODUKTION:
Claire Lajoumard
Christian Lajoumard
Alberto Kitzler
CAST:
Carmen Maura
Maribel Verdu
Alvaro Escobar
Alvaro Rudolphi
DREHBUCH:
Jorge Goldenberg
Ricardo P. Larrain
KAMERA:
Esteban Courtalon
SCHNITT:
Danielle Fillios
TON:
Claudio Hijerra
Ernesto Trujillo
Pablo Vargas
MUSIK:
Jorge Arriagada
KOSTÜME:
MarĂ­a Isabel Ossul

       
  Elizabethtown
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Cameron Crowe • Eine Traumpaarung des jungen Hollywood-Kinos: Kirsten Dunst (Spider-Man 2) und Orlando Bloom (Lord Of The Rings, Pirates Of The Caribbean) in einer ungewöhnlichen, humorvollen und intelligenten Geschichte um Liebe, Beerdigungen und Familienbande. Von OSCAR-PreistrĂ€ger Cameron Crowe (Jerry Maguire, Almost Famous, Singles) gewohnt stimmungsvoll inszeniert und mit einem tollen Soundtrack unterlegt.

Drew Baylor (Orlando Bloom), Star-Designer eines fĂŒhrenden Sportschuh-Fabrikanten, wurde soeben fristlos gefeuert. Sein neuster Entwurf war ein volles Fiasko. Ausgerechnet in diesem Moment erfĂ€hrt er vom Tod seines Vaters. Er bucht den nĂ€chstbesten Flug in seine Heimatstadt Elizabethtown.

Auf dem Flug lernt er Claire (Kirsten Dunst) kennen, eine unbeirrbar optimistische Stewardess, welche sein Leben grundsÀtzlich verÀndern wird. Dank Claire fÀngt er an, die Möglichkeiten seiner eigenen Zukunft zu entdecken. Die phantastischsten Erlebnisse passieren eben meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.

 

REGIE:
Cameron Crowe
PRODUKTION:
Cameron Crowe
Tom Cruise
Paula Wagner
CAST:
Orlando Bloom
Kirsten Dunst
Susan Sarandon
Alec Baldwin
Bruce McGill
DREHBUCH:
Cameron Crowe
KAMERA:
John Toll
SCHNITT:
Mark Livolsi
David Moritz
MUSIK:
Nancy Wilson
AUSSTATTUNG:
Clay A. Griffith
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  Emporte-Moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 1999]
       
 

Ein Film von Lea Pool • Im Jahr 1963 finden im Leben der 13jĂ€hrigen Hanna (Karine Vanasse) entscheidende VerĂ€nderungen statt. In einem Kino in Montreals 'Mile-End' begegnet ihr auf der Leinwand Nana, die von Anna Karina verkörperte junge Heldin in Jean-Luc Godards Film 'Vivre sa vie'. Hanna ist von Nana fasziniert und sieht in ihr gewisse Ähnlichkeit mit einer ihrer Lehrerinnen (Nancy Huston), zu der sie eine besondere Beziehung aufzubauen hofft.

Hanna ist in einem schwierigen Alter. Hin- und hergerissen zwischen ihren Eltern, die sich gleichzeitig lieben und hassen, wĂ€chst das MĂ€dchen zur Frau heran. Hannas heimatloser, jĂŒdischer Vater (Miki Manojlovic) versucht sich erfolglos als Schriftsteller durchzuschlagen. Schwer an seiner Vergangenheit tragend, vermag er GefĂŒhle nur ungeschickt auszudrĂŒcken. Die noch junge, aus einer katholischen Quebecer Familie stammende Mutter (Pascale Bussieres), zart und zerbrechlich, ist stĂ€ndig ĂŒberarbeitet und mit den Nerven am Ende. Zum GlĂŒck hat Hanna noch ihren Ă€lteren Bruder (Alexandre Merineau), den sie vergöttert, und ihre beste Freundin Laura (Charlotte Christeler), zu der sie sich hingezogen fĂŒhlt, weil sie so anders und so sinnlich ist.

Am Ende eines turbulenten Jahres hat Hanna die Botschaft der sinnlichen, bezaubernden Nana aus Godards Film verstanden und ist frei, ihr Leben nach ihren eigenen WĂŒnschen zu gestalten. Sie erkennt, dass ihr die Verantwortung fĂŒr ihr eigenes Leben niemand abnehmen kann.

 

REGIE:
LĂ©a Pool
PRODUKTION:
Alfi Sinniger (Catpics)
Lorraine Richard
Carole Scotta
CAST:
Karine Vanasse
Pascale BussiĂšres
Miki Manojlovic
Nancy Huston
Alexandre MĂ©rineau
Charlotte Christeler
Monique Mercure
DREHBUCH:
LĂ©a Pool
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Michel Arcand
MUSIK:
ECM
AUSSTATTUNG:
Serge Bureau

       
  Euphoria
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Ivan Vyrypayev • Absolute Liebes-Leidenschaft ist angesagt, hinein gezaubert in die grossartige russische Landschaft am Don, wo sich zwei Liebende verhalten wie Kinder. Doch die Frau ist mit einem anderen Mann verheiratet, und der wird dem Paar keine Ruhe lassen. Der sibirische Regisseur Ivan Vyrypaev gehört zu den Stars im jungen russischen Theater. Sein packendes KinodebĂŒt hat er selber geschrieben und in der Natur der Steppe inszeniert. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, was hier besticht, ist die ungemeine Wucht. Berauschend!

Der Liebe Wahn am Don
Zu den unvergÀnglichen StÀrken der besten Filme russischer Herkunft zÀhlt ihre visuelle Kraft. Seien das die Stummfilme der jungen Sowjetunion, seien es die Meisterwerke der kurzen Tauwetterzeit oder die Filme von Autoren wie Andrej Tarkowski: Sie alle zeichnet ein ErzÀhlen in aussagekrÀftigen Bildern und Montagen aus. Ivan Vyrypaev stammt aus den unendlichen sibirischen Weiten und hat sich in seiner Heimat bereits als Theaterregisseur einen Namen gemacht. In seinem ersten Spielfilm inszeniert er eine Leidenschaft in die Landschaft und lÀsst innen aussen werden und aussen innen.

Vera ist verheiratet und junge Mutter eines Kindes. Pavel hat sie an der Hochzeit eines gemeinsamen Bekannten gesehen. Sie lĂ€sst ihm keine Ruhe mehr, und er will wissen, ob ihr das umgekehrt auch so geht. Beide sind sie entflammt, und beide denken sie nicht an den Dritten, der eigentlich als erster da gewesen wĂ€re. Dreiecksgeschichten wurden in Literatur, Theater und Kino immer wieder erzĂ€hlt, und dennoch enthalten sie dann und wann von Neuem ihre Sprengkraft. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, aber was hier besticht, ist die ungemeine Wucht, die der junge Vyrypaev mit seinen grossartigen Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Leinwand katapultiert. Er erzĂ€hlt uns die uralte Geschichte von der masslosen Liebe, choreographiert sie in die Landschaft hinein, die die Figuren in sich birgt, verschluckt und ausspuckt. Ein Film auch, in dem die russische Seele sich in der Unendlichkeit des Don-Beckens ausbreiten kann und wir ganz einfach abtauchen und fĂŒr einen kurzen aber heftigen Moment alles vergessen: Denn es zĂ€hlt nur das eine, die pure, die nackte Leidenschaft.

 

REGIE:
Ivan Vyrypayev
PRODUKTION:
Giya Lordkipanidze
Aleksandr Sheyn
CAST:
Polina Agureyeva
Maksim Ushakov
Mikhail Okunev
Yaroslavna Serova
DREHBUCH:
Ivan Vyrypayev
KAMERA:
Andrei Naidyonov
SCHNITT:
Igor Malakhov
TON:
Kirill Vasilenko
MUSIK:
Aidar Gainullin
AUSSTATTUNG:
Yuri Kharikov
KOSTÜME:
Yuri Kharikov

       
  Eve giden yol
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Semir AslanyĂŒrek • Der Film ist die Geschichte einer grossen Liebe, Hingabe und Rache zu Zeiten des ersten Weltkrieges auf Seiten des Osmanischen Reiches. Der Held des Filmes ist Mahmut, der nicht nur seine Heimat, sondern auch seine Geliebte verlĂ€sst, um nicht zum Mörder zu werden.
Doch noch ehe er sich versieht, kĂ€mpft er bereit in der WĂŒste an der Front. Nach langen und beschwerlichen Jahren des Krieges tritt er eines Tages den Heimweg an. 
Doch nicht nur das langersehnte Wiedersehen mit seiner Geliebten treiben ihn an, sondern auch der Wunsch nach Gerechtigkeit und Rache.

 

REGIE:
Semir AslanyĂŒrek
CAST:
Metin Akpinar
Erdal Besikçioglu
Melisa Sozen
Emre Altug
Ali SĂŒrmeli
Erdinç Olgaçli
DREHBUCH:
Semir AslanyĂŒrek
KAMERA:
Yusuf Aslanyurek
EyĂŒp Boz
SCHNITT:
Serhan Kazar
TON:
Srdjan Kurpjel
KOSTÜME:
Serdar Basbug

       
  Ex Voto
 
       
 

Ein Film von Erich Langjahr • Der Anfang liegt beim Film "Morgarten findet statt". Im Verstehen-wollen der komplexen KulturverhĂ€ltnisse der Innerschweiz wollte ich mittels des Films weiter ergrĂŒnden, wer ich bin und welche EinflĂŒsse mich geprĂ€gt haben. In der Fortsetzung der Betrachtung meiner Heimat, hatte ich das BedĂŒrfnis, dem Elementaren des Lebens und Überlebens nĂ€her zu kommen. So bin ich mit der Kamera durch mein Land gezogen und habe all das aufgenommen, was mir begegnet ist. WĂ€hrend der Arbeit wurde mir klar, dass der Film eine Selbstbesinnung auf meine eigenen geistig-seelischen BedĂŒrfnisse ist.

Ich habe versucht, eine Antwort zu finden, mir bewusst zu werden, was meine elementaren Empfindungen sind, von denen ich glaube, dass es bei meinen Mitmenschen gar nicht andere sind.

Es ist der Versuch zu fassen, was es bedeutet eine HEIMAT zu haben. Mit allen WidersprĂŒchen. HEUTE...HIER...

– Erich Langjahr

 

REGIE:
Erich Langjahr
PRODUKTION:
Erich Langjahr
DREHBUCH:
Erich Langjahr
KAMERA:
Erich Langjahr
SCHNITT:
Erich Langjahr
MUSIK:
Mani Planzer

       
  Exorcist: The Beginning
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

Ein neues Kapitel des Bösen • Pater Lankester Merrin glaubt, dass er das Gesicht des Bösen gesehen hat. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wird Merrin (STELLAN SKARSGÅRD) immer wieder von schrecklichen Erinnerungen gequĂ€lt: Er kann die unaussprechlichen Grausamkeiten nicht vergessen, die seine unschuldigen Gemeindemitglieder erleiden mussten. Angesichts dieser Erlebnisse hat er seinen Glauben an die Menschen und auch an den AllmĂ€chtigen verloren. Wenn er ehrlich ist, kann er sich nicht mehr als Mann Gottes bezeichnen.

Merrin hat seine Heimat Holland fluchtartig verlassen – er will dem Grauen entkommen, das er dort erlebt hat. Als er ziellos durch Kairo streift, schlĂ€gt ihm ein AntiquitĂ€tensammler vor, an den Ausgrabungen britischer ArchĂ€ologen in der unzugĂ€nglichen Turkana-Region Kenias teilzunehmen. Die Forscher haben dort eine christlich-byzantinische Kirche entdeckt: Sie sieht aus, als sei sie nie benutzt und stattdessen am Tag ihrer Fertigstellung von einem ErdhĂŒgel bedeckt worden. Merrin hat in Oxford ArchĂ€ologie studiert – deswegen möchte der Sammler, dass der Pater in der Kirche eine dort versteckte altertĂŒmliche Reliquie aufspĂŒrt, bevor die Briten sie finden.

Doch unter der Kirche ruht etwas noch viel Archaischeres. Es wartet nur auf seine Erweckung. Die Dorfbewohner werden vom Wahnsinn befallen, britische Soldaten rĂŒcken an, um den Ausgrabungsort zu bewachen. Hilflos muss Merrin zusehen, wie sich die KriegsgrĂ€uel in dem schuldlosen Dorf wiederholen – dabei hatte er instĂ€ndig gebetet, derartige GrĂ€uel nie wieder erleben zu mĂŒssen. Das Blut der Unschuldigen trĂ€nkt die ostafrikanische Erde. Doch das Grauen hat damit erst begonnen.

Am Geburtsort des Bösen wird Merrin ihm endlich ins Gesicht sehen.

 

REGIE:
Renny Harlin
PRODUKTION:
James G. Robinson
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
Izabella Scorupco
Remy Sweeney
Julian Wadham
Andrew French
Ralph Brown
DREHBUCH:
Alexi Hawley
William Peter Blatty
KAMERA:
Vittorio Storaro
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Todd E. Miller
TON:
Tom Bellfort
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Stefano Maria Ortolani
KOSTÜME:
Luke Reichle
Marco Scotti

       
  Finding Nemo
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

Der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten! • Der Schreck sitzt dem ohnehin notorisch Ă€ngstlichen Clownfisch Marlin (CHRISTIAN TRAMITZ) gehörig in den GrĂ€ten: Hilflos muss er mit ansehen, wie sein einziger Sohn Nemo (DOMENIC REDL) ausgerechnet am ersten Schultag bei einem Klassenausflug von einem Taucher aus dem Heimatriff entfĂŒhrt wird. Marlin zögert nicht eine Sekunde und macht sich sofort auf die aussichtslos erscheinende Suche nach seinem Sprössling. Auf seiner Reise trifft er auf die herzliche, aber leider schrecklich vergessliche Fischdame Dorie (ANKE ENGELKE), die ihm fortan nicht mehr von der Flosse weicht. Gemeinsam mĂŒssen die beiden zahlreiche Abenteuer auf der Suche nach Klein Nemo, der mittlerweile in einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis in Sydney gelandet ist, bestehen. Nur knapp entrinnen sie den ZĂ€hnen von drei bedrohlichen Haifischen, die ihrem Image als hirnlose Fischverspeiser abschwören möchten und so gern Fischfreunde wĂ€ren. Und das ist

erst der Anfang - mit bibbernden Kiemen schauen die beiden in das monströse Antlitz eines Anglerfisches, mĂŒssen in Höchstknotenzahl ein Feld voller brandgefĂ€hrlicher Quallen durchqueren, bis sie schliesslich im Kreise einer surfenden Horde extrem entspannter Meeresschildkröten kurz verschnaufen können. Dories Kenntnisse in „Walisch“ fĂŒhren beinahe zu einem Desaster, als Marlin und sie einem Blauwal begegnen. Nemo schmiedet wĂ€hrenddessen mit seinen neuen Freunden im Aquarium verwegene FluchtplĂ€ne. Die Zeit drĂ€ngt, denn die als Fischkillerin verschriene Nichte des Zahnarztes ist schon auf dem Weg zur Praxis - und Nemo soll Onkelchens Geburtstagsgeschenk fĂŒr sie sein ...

 

REGIE:
Andrew Stanton
PRODUKTION:
Graham Walters
John Lasseter
CAST:
Albert Brooks
Ellen DeGeneres
Alexander Gould
Willem Dafoe
Brad Garrett
Allison Janney
Austin Pendleton
DREHBUCH:
Andrew Stanton
Bob Peterson
David Reynolds
KAMERA:
Sharon Calahan
Jeremy Lasky
SCHNITT:
David Ian Salter
TON:
Gary Rydstrom
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Ralph Eggleston

       
  Fratricide
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2006]
       
 

Ein Film von Yilmaz Arslan • Azad verlĂ€sst Kurdistan, um in Deutschland sein GlĂŒck zu finden. In einem FlĂŒchtlingsheim trifft er auf Ibo. Die beiden sind zwar ein ungleiches Paar, dennoch entwickelt sich zwischen ihnen eine aufrichtige Freundschaft.

Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen, die in der neuen Heimat auf sie warten. Ausserdem macht ihnen die Konfrontation mit TĂŒrken der zweiten Generation, die sich mit dem westlichen SelbstverstĂ€ndis bereits vertraut gemacht haben, zu schaffen...

 

REGIE:
Yilmaz Arslan
PRODUKTION:
Yilmaz Arslan
Eddy GĂ©radon-Luyckx
Donato Rotunno
Eric Tavitian
CAST:
Xevat Gectan
Erdal Celik
Nurretin Celik
Bulent Buyukasik
Xhiljona Ndoja
Taies Farzan
DREHBUCH:
Yilmaz Arslan
KAMERA:
Jean-François Hensgens
SCHNITT:
André Bendocchi-Alves
TON:
Laurent BenaĂŻm
MUSIK:
Evgueni Galperine
AUSSTATTUNG:
Regine Constant

       
  Fremde Haut
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Angelina Maccarone • Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. DafĂŒr droht der Dolmetscherin Fariba (Jasmin Tabatabai) in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Nachdem ihr lesbisches VerhĂ€ltnis von unerbittlichen SittenwĂ€chtern entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen (Navid Akhavan) eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine IdentitĂ€t an und erhĂ€lt als Siamak Mustafai eine vorĂŒbergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwĂ€bischen Provinz. Die kultivierte GrossstĂ€dterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff. Sie kennt Deutschland aus der Literatur - auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet.
Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche IdentitĂ€t zurĂŒck. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren GefĂŒhlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefĂ€hrden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das GlĂŒck scheint zum Greifen nah.

 

REGIE:
Angelina Maccarone
PRODUKTION:
Ulrike Zimmermann
CAST:
Jasmin Tabatabai
NavĂ­d Akhavan
Bernd Tauber
Majid Farahat
Georg Friedrich
DREHBUCH:
Judith Kaufmann
Angelina Maccarone
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Bernhard Maisch
MUSIK:
Hartmut Ewert
Jacob Hansonis
AUSSTATTUNG:
Thomas Stromberger
KOSTÜME:
Regina Tiedeken
Friederike von Wedel-Parlow

       
  Fremds Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2003]
       
 

Eine Innerschweizer Saga von Luke Gasser • Ein BĂŒndel alter Briefe aus Amerika eröffnet der jungen Sara die Geschichte ihrer eigenen Vorfahren. Der Innerschweizer David, als Zwangsrekrutierter vom napoleonischen Russlandfeldzug heimkehrend, muss einsehen, dass er im Dorf seiner Heimat keine Zukunft hat. Er wandert nach Nordamerika aus, wo sich seine Spuren in den Weiten des amerikanischen Westens allmĂ€hlich verwischt hĂ€tten, gĂ€be es da nicht ein BĂŒndel mit Briefen und eine Zeichnung aus Amerika...

Fremds Land ist ein Film ĂŒber Hoffnung und Aufbruch, ĂŒber GlĂŒck und UnglĂŒck, ĂŒber Freiheit und Zwang, ĂŒber das Fremdsein und ĂŒber Heimweh.

TrĂ€ume haben alle. Luke Gasser hat seinen Traum wahr gemacht. Das Resultat ist Fremds Land, rund zwei Stunden dauernd, in zwei Kontinenten spielend und mit ĂŒber 200 Mitwirkenden inszeniert. FĂŒr nur gerade etwas mehr als 200'000.- sFr. gedreht, erzĂ€hlt der Film die Geschichte des Innerschweizers David, der in den napoleonischen Russlandfeldzug ziehen muss.

Im FrĂŒhjahr 2001 ĂŒberraschte Luke Gasser bereits mit seinem Debutfilm Baschis Vergeltung, ein "No-Budget";-Film, der den Weg in die grossen Kinos fand. Kurz nach dem Release avancierte er in den Medien zum grossen GesprĂ€chsthema. Man feierte die (Zitate) "Blutauffrischung auf den Schweizer LeinwĂ€nden"; und das nationale TV-Magazin "10 vor 10"; nannte Baschis Vergeltung gar "das Kinowunder aus der Innerschweiz";.

 

REGIE:
Luke Gasser
PRODUKTION:
Reinhard Steiner
Luke Gasser
CAST:
Luke Gasser
Bruno Gasser
Karisa Meyer
Ginger Wagner
Gerhard Halter
Oskar Köchli
Albert Siegrist
DREHBUCH:
Luke Gasser
KAMERA:
Roger BrĂŒlisauer
SCHNITT:
Reinhard Steiner
MUSIK:
Luke Gasser
AUSSTATTUNG:
Manuela Casanova

       
  Fuori dalle Corde
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Fulvio Bernasconi • Michele "Mike Lo Russo" (Michele Venitucci) durchlebt eine Krise. Sein Manager, der ihn als viel versprechendes Talent einst nach Hamburg geholt hatte, kĂŒndet den Vertrag und so sieht sich Mike gezwungen in seine Heimatstadt Triest zurĂŒckzukehren. Er zieht bei seiner Schwester Anna (Maya Sansa) ein, die ihn dabei unterstĂŒtzen will, als Profiboxer wieder Fuss zu fassen. Doch Mike trĂ€umt vom schnellen Geld, und lĂ€sst sich deshalb fĂŒr illegale von der Mafia finanzierte BoxkĂ€mpfe engagieren. Er tritt in eine Welt ohne Spielregeln ein, wo alle SchlĂ€ge erlaubt, dafĂŒr die Wetten und Gewinne umso höher sind. Bald merkt Mike, dass er fĂŒr diese Art von Welt nicht geschaffen ist. Ein Ausstieg jedoch wird von Kampf zu Kampf unwahrscheinlicher...

 

REGIE:
Fulvio Bernasconi
PRODUKTION:
Elda Guidinetti
Andres PfÀffli
CAST:
Michele Venitucci
Maya Sansa
Juan Pablo Ogalde
Vili Matula
Claudio Misculin
Nicola Mauro Serio
DREHBUCH:
Fulvio Bernasconi
Vincenza Consoli
Lara Fremder
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Milenia Fiedler
MUSIK:
Alexander Hacke

       
  Gangs of New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 2003]
       
 

Ein Film von Martin Scorsese • Martin Scorseses THE GANGS OF NEW YORK spielt um 1860 in Manhattan. Es war eine Zeit grosser Unruhen in Amerika. Das Land war gespalten und stand kurz vor dem BĂŒrgerkrieg. Doch fĂŒr die Ă€rmsten Bewohner von New York City tobte der Kampf schon lange - direkt vor ihrer HaustĂŒr.

Denn ihr Zuhause war Five Points, eines der Ă€rmsten Viertel Amerikas, wo Leid, Not und KriminalitĂ€t auf der Tagesordnung standen. Rivalisierende Gangs kĂ€mpften um die Vorherrschaft auf den Strassen. Das Ă€rmliche Gebiet zwischen dem Hafen New Yorks, dem blĂŒhenden GeschĂ€ftsviertel der Wallstreet und dem unteren Teil des Broadway (die Heimat des berĂŒhmten 'American Museum' von P.T. Barnum) wurde zum Anziehungspunkt fĂŒr die Unterwelt.

In dieser gesetzlosen Zeit, in der politische Korruption die Stadtverwaltung beherrschte, erzĂ€hlt der Film die Geschichte von Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio), einem jungen irisch-amerikanischen Einwanderer. Nach 15jĂ€hriger Haftstrafe kehrt er nach Five Points zurĂŒck, um sich an William Cutting zu rĂ€chen. Cutting, auch bekannt als 'Bill the Butcher', ist nicht nur ein mĂ€chtiger Gangboss, der Einwanderer hasst: Er ist der Mörder von Amsterdams Vater. Amsterdam weiss, dass er zur AusfĂŒhrung seines Plans erst in den engsten Kreisen von Bills Gang aufgenommen werden muss. Noch schwieriger wird die Situation fĂŒr ihn, als er Jenny Everdeane (Cameron Diaz) begegnet. Die hart erkĂ€mpfte UnabhĂ€ngigkeit und die unbestreitbare Schönheit der geheimnisvollen Taschendiebin faszinieren ihn. Doch auch Jenny hat eine Vergangenheit, durch die unerwartet alles noch komplizierter wird.

Amsterdams Reise wird ein Kampf ums Überleben, aber auch ein Kampf um einen Platz fĂŒr seine Leute. Mitten in den BĂŒrgerkriegsunruhen - der explosivsten Phase eines Aufstandes, die die amerikanische Nation bis dahin erfahren hatte - erreicht der Konflikt seinen Höhepunkt.

 

REGIE:
Martin Scorsese
PRODUKTION:
Alberto Grimaldi
Harvey Weinstein
CAST:
Leonardo DiCaprio
Daniel Day-Lewis
Cameron Diaz
Jim Broadbent
John C. Reilly
Henry Thomas
Brendan Gleeson
DREHBUCH:
Jay Cocks
Steven Zaillian
Kenneth Lonergan
KAMERA:
Michael Ballhaus
SCHNITT:
Thelma Schoonmaker
MUSIK:
Peter Gabriel
Bono
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti

       
  George of the Jungle
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 1998]
       
 

Mit Brendan Fraser • Das Society-Girl Ursula (Leslie Mann) weiss nicht so recht, ob sie sich mit dem eitlen Society-Boy Lyle (Thomas Haden Church) verloben soll oder nicht. Eine Expedition nach Afrika soll ihr Klarheit ĂŒber ihre GefĂŒhle verschaffen. Auf der Suche nach dem sagenumwobenen 'weissen Affen' gerĂ€t Ursula in Lebensgefahr und wird von dem Flugzeugabsturz-Wildnis Findelkind George (Brendan Fraser) gerettet. Lyle, der geflohen ist, verbĂŒndet sich mit den geldgierigen Gaunern Max und Thor, um seine Beinahe-Verlobte wiederzufinden. Doch als sie Ursula in Georges komfortablem Baumhaus, das er mit dem sprechenden Affen Ape bewohnt, finden, ist es schon ein wenig zu spĂ€t. Zwischen Ursula und George hat es bereits gefunkt, und kurzentschlossen nimmt sie den Jungen aus dem Dschungel mit in ihre Heimatstadt San Francisco. Dort erobert der geĂŒbte Lianenflieger mit notorischen Landeproblemen die Stadt im Sturm: Er rettet in Tarzan-Manier einem Gleitflieger das Leben, dessen Fallschirm sich an einem Mast der schwindelerregend hohen Bay Bridge verfangen hatte. Kaum liegen sich George und Ursula in den Armen, ziehen aber schon dunkle Wolken her auf: Max und Thor haben Ape entfĂŒhrt, Ursulas Mutter versucht George loszuwerden, Lyle schliesslich ist einer ominÖsen Sekte beigetreten und will Ursula zur Heirat zwingen...

 

REGIE:
Sam Weisman
PRODUKTION:
David Hoberman
Jordan Kerner
Jon Avnet
CAST:
Brendan Fraser
Leslie Mann
Thomas Haden Church
Richard Roundtree
Greg Cruttwell
Abraham Benrubi
John Cleese
DREHBUCH:
Dana Olsen
Audrey Wells
KAMERA:
Thomas Ackerman
SCHNITT:
Stuart Pappé
Roger Bondelli
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Stephen Marsh
KOSTÜME:
Lisa Jensen

       
  Germanikus
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2004]
       
 

Ein Film mit Gerhart Polt • Germanien 4. Jahrhundert n. Chr. Der arbeitsscheue, bequeme Sumpf-Bavare Germanikus (GERHARD POLT) wird von SklavenhĂ€ndlern nach Rom verschleppt und schnurstracks an die neureiche Römerin Tusnelda (GISELA SCHNEEBERGER) verscherbelt. Zwar gelingt ihm die Flucht, aber nur um als Vorkoster am Kaiserhof in der nĂ€chsten Misere zu landen. Als der Imperator stirbt, wird er als Kaisermörder verhaftet und soll in der Arena dem Tiger zum Frass vorgeworfen werden. Mit Hilfe der schwarzen Sklavin Saba (SYLVIANE AISSATOU THIAM) schafft er es, den tödlichen Kampf zu gewinnen und wird dafĂŒr – gegen seinen Willen - zum neuen Kaiser des Römischen Reiches ausgerufen. Seine pragmatischen Ideen als Staatsmann erklĂ€ren uns, warum das Römische Reich so abrupt endete. An der Seite der zur Kaiserin erhobenen Saba kehrt er in sein Heimatdorf Sumpfing zurĂŒck, wo er sich jetzt ganz neue Perspektiven verspricht ...

"Gerhard Polt is back" ! Nach den Kinohits "man spricht deutsh", "Herr Ober" und "Kehraus" klĂ€rt uns Gerhard Polt endlich auf, warum das Römische Reich untergegangen ist. In GERMANIKUS kommt das berĂŒhmte Erfolgstrio aus "man spricht deutsh" Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und Regisseur Hanns Christian MĂŒller wieder zusammen. In weiteren Rollen sind Anke Engelke ("Anke"), Moritz Bleibtreu ("Das Experiment"), Rufus Beck ("Emil und die Detektive"), Tom Gerhardt ("Ballermann 6") und Sylviane Aissatou Thiam ("Bimboland") zu sehen.

 

REGIE:
Hanns Christian MĂŒller
PRODUKTION:
Hans Weth
CAST:
Gerhard Polt
Gisela Schneeberger
Moritz Bleibtreu
Rufus Beck
Anke Engelke
Tom Gerhardt
Hilmi Sözer
DREHBUCH:
Hanns Christian MĂŒller
Gerhard Polt
Hans Weth
KAMERA:
Fred Schuler
KOSTÜME:
Monika Hinz

       
  Gladiator
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2000]
       
 

Von Ridley Scott • Maximus (Russell Crowe) begeistert in Rom als Gladiator die Massen, die nicht wissen, welches Schicksal diesen Mann in die Kampfarena brachte, die jedesmal nur einer der KĂ€mpfer lebend wieder verlĂ€sst. Maximus war einst einer der siegreichsten GenerĂ€le von Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris), der diesen mehr als seinen eigenen Sohn liebte und ihn eigentlich zu seinem Nachfolger bestimmen wollte. Maximus erbat sich Bedenkzeit, da er zurĂŒck in seine Heimat wollte, in der seine Frau und sein Sohn auf ihn warteten. Nach dem plötzlichen Tod von Marcus Aurelius bestieg dessen Sohn Commodus (Joaquin Phoenix) den Thron, ein schwacher Caesar, der mehr Freude an GladiatorenkĂ€mpfen als am Regieren hatte. Er verstiess Maximus vom römischen Hof und gab den Befehl, ihn zu töten, da er ihn als Widersacher fĂŒrchtete.

Maximus konnte fliehen und nach langer Reise erreichte er sein Haus auf dem Lande. Zwischenzeitlich schickte Commodus seine Schergen hierher und liess Frau und Sohn ermorden. Maximus wurde als Sklave gefangen genommen. Nach Jahren harter Arbeit und der Ausbildung zum Gladiator kehrte Maximus nach Rom zurĂŒck. Er hatte nur ein Ziel vor Augen: Den Mord an seiner Familie zu rĂ€chen und den Herr scher Roms zu stĂŒrzen.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Douglas Wixk
Branko Lustig
CAST:
Russell Crowe
Joaquin Phoenix
Connie Nielsen
Oliver Reed
Derek Jacobi
Djimon Hounsou
Richard Harris
DREHBUCH:
John Logan
William Nicholson
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Pietro Scalia
MUSIK:
Hans Zimmer
Lisa Gerrard
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Goal!
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Danny Cannon • Von Kindesbeinen kennt der junge Mexikaner Santiago Munez (KUNO BECKER), der als ZehnjĂ€hriger mit seinem Vater Hernan (TONY PLANA) aus seiner Heimat in die USA geflĂŒchtet ist, nur einen Wunsch: Er will sich seinen Traum erfĂŒllen und Profifussballer werden, bei einem der grossen europĂ€ischen Clubs. Als ihn der ehemalige Talentscout Glen Foy (STEPHEN DILLANE) aus Grossbritannien zufĂ€llig beim Kicken in Los Angeles entdeckt, rĂŒckt er seinem Ziel ein gutes StĂŒck nĂ€her. Glen ist begeistert von Santiagos Talent, seiner Athletik und seiner Eleganz. Doch der Vater des Jungen ist strikt gegen die PlĂ€ne des Jungen: Er soll eines Tages die Nachfolge in dem kleinen GeschĂ€ft seines alten Herren antreten. Der Konflikt eskaliert – und Santiago tritt ohne den Segen des Vaters die Reise nach England an, wo er unangemeldet vor der TĂŒr von Talentscout Glen steht. Und tatsĂ€chlich: Ihm gelingt es, Santiago bei der Premier-League-Mannschaft Newcastle United unterzubringen. Doch damit hat der dornenreiche Weg an die Spitze fĂŒr Santiago gerade erst begonnen...

 

REGIE:
Danny Cannon
PRODUKTION:
Matt Barrelle
Mike Jefferies
CAST:
Kuno Becker
Alessandro Nivola
Marcel Iures
Stephen Dillane
Anna Friel
Kieran O'Brien
DREHBUCH:
Dick Clement
Ian La Frenais
KAMERA:
Michael Barrett
SCHNITT:
Chris Dickens
TON:
Ashley Revell
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Laurence Dorman

       
  Godzilla
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 1998]
       
 

Size DOES Matter • Ohne Vorwarnung brodelt plötzlich das Wasser vor der KĂŒste Manhattans und aus dem Meer erhebt sich eine gigantische Kreatur: Godzilla! Die französischen Atombombentests im Muroroa-Atoll haben ihn erschaffen: die monströse Mutation einer Echse. Und sie besitzt den Urinstinkt aller Tiere: 'Godzilla tötet, bevor er getötet werden kann.'

Der Biologe Nick Tatopoulos (Matthew Broderick) spezialisiert auf radioaktive Deformationen, sucht gemeinsam mit dem MilitĂ€r nach einer Möglichkeit, das UngetĂŒm zu zerstören. Denn normale Artillerie und selbst raketenbestĂŒckte Kampfhubschrauber können Godzilla nichts anhaben. Wie lĂ€stige Insekten zerquetscht er seine Angreifer, wĂ€hrend er mit schwerem Schritt eine Schneise der VerwĂŒstung durch die amerikanische Metropole zieht.

WĂ€hrend der New Yorker BĂŒrgermeister in Windeseile ganz Manhattan evakuiert, kommt Nick bei der Untersuchung einiger Blutstropfen von Godzilla zu einer schockierenden Erkenntnis: Godzilla war schwanger! Irgendwo in den weitflĂ€chigen U-BahnschĂ€chten Manhattans, in die sich die Kreatur immer wieder zurĂŒckzieht, mĂŒssen seine Eier liegen. Eine Brut, die den Fortbestand der Menschheit gefĂ€hrden kann.

Das MilitĂ€r will von. Nicks Theorie nichts wissen. Die Solclaten konzentrieren sich einzig darauf, Godzilla selbst zu bekĂ€mpfen. Und so wagt sich mit Nick, dem französischen Geheimagenten RoachĂ© (Jean Reno), der Reporterin Audrey (Maria Pitillo) und dem Kameramann Victor (Hank Azaria) eine kleine Gruppe todesmutiger EinzelkĂ€mpfer in den New Yorker Untergrund, um Godzillas Nest aufzuspĂŒren. FĂŒndig werden sie schliesslich im Madison Square Garden, wo gerade Hunderte von bisswĂŒtigen Jung-Monstern schlĂŒpfen.

In Manhattan herrscht Krieg. Gegen den furchterregendsten Feind, mit dem sich die Menschheit je konfrontiert sah ...

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Dean Devlin
CAST:
Matthew Broderick
Jean Reno
Maria Pitillo
Hank Azaria
Kevin Dunn
Michael Lerner
Harry Shearer
DREHBUCH:
Dean Devlin
Roland Emmerich
KAMERA:
Ueli Steiger
SCHNITT:
Peter Amundson
David J. Siegel
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Oliver Scholl
KOSTÜME:
Joseph Porro

       
  Grbavica
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2006]
       
 

Goldener BĂ€r, Berlinale 2006 • Es war eine ebenso grosse wie gelungene Überraschung, als am Ende der Berlinale 2006 die Jury unter dem Vorsitz der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling dem bosnischen Film "Grbavica" den Goldenen BĂ€ren zusprach. GrĂŒnde dafĂŒr gab es genĂŒgend. «Wenn man an die Zukunft des Kinos glauben will, muss man an Filme wie Grbavica glauben», hatte die FAZ geschrieben. In der Tat schafft es die junge Bosnierin, unspektakulĂ€r, aber hochsensibel eine Geschichte fĂŒr die Kinoleinwand zu inszenieren, die mit dem Leben zu tun hat, und eine Form zu finden, die das Lokale universell macht, die das Menschliche in den Vordergrund stellt. Ein kleiner Film, vergleichsweise, aber eine grossartige Geschichte, die uns wieder einmal vor Augen fĂŒhrt, dass die wirklich berĂŒhrenden Geschichten verwurzelt sind und ihre Kraft aus dem Humus vor Ort beziehen. Dies in einer Zeit, und darauf spielte die Anmerkung in der FAZ natĂŒrlich auch an, in der viel Heimatloses ins Kino gelangt – auch und gerade Heimatloses aus SĂŒd und Ost, leer finanziert und leer abgeschliffen aus Nord und West.

Esma lebt mit ihrer 12-jĂ€hrigen Tochter Sara allein im Nachkriegs-Sarajevo. Sara möchte auf einen Schulausflug gehen. Esma nimmt einen Job als Kellnerin in einem Nachtclub an, um das Geld fĂŒr den Ausflug aufzubringen. Sie will, was jede Mutter möchte: Nicht nur das Beste fĂŒr ihre Tochter, sie will auch, dass ihre Tochter all das haben kann, was andere haben können. Die quirlige Sara freundet sich mit Samir an, der wie sie selber keinen Vater hat. Beide VĂ€ter sollen als Kriegshelden gestorben sein, heisst es. Aber Samir ist verwundert, dass Sara nicht weiss, wie genau ihr Vater starb.Wenn Mutter und Tochter das heikle Thema ansprechen, gibt Esma ausweichende Antworten.

Die Situation verkompliziert sich, als von der Schule aus angeboten wird, die Kinder von Kriegshelden könnten am Ausflug kostenlos teilnehmen. Nun erklĂ€rt Esma ihrer Tochter, dass der Leichnam ihres Vaters nie gefunden wurde und sie daher die Bescheinigung nicht habe. Sie versucht nun, das nötige Geld von ihrer Freundin Sabine, ihrer Tante und ihrem Chef im Nachtclub zu leihen. Sara wird das GefĂŒhl nicht los, dass etwas nicht stimmt an dieser Geschichte. Und sie stellt, wie Kinder das an sich haben, weiter Fragen. Grbavica lĂ€sst uns einfach zuschauen und ĂŒber die ausgesprochen exakte und lebensnahe Beschreibung langsam erkennen. Die Geschichte ist zunĂ€chst eine ganz alltĂ€gliche, wie wir sie rund um die Welt antreffen können: Eine Mutter lebt mit ihrer Tochter allein erziehend in einer Stadt. Die beiden verstehen sich gut, machen manchmal freundschaftlich gemeinsame Sache, aber immer wieder scheinen auch die Konflikte auf, die zwischen einer Mutter und einer Tochter so entstehen können. Bei ihnen kommt dazu: Ein verspielter Moment kann bei den beiden ohne Vorwarnung in einen Schmerz kippen, der ahnen lĂ€sst, dass es da Wunden gibt, die höchstens an der OberflĂ€che verheilt sind. Mirjana KaranovicÂŽ, die grossartige Kusturica-Schauspielerin, und Luna MijovicÂŽ, die junge Entdeckung dieses Films, verkörpern die beiden Figuren still und grossartig. Ihre PrĂ€senz ist eines der kleinen Ereignisse, die Grbavica so gross machen. Ein anderes: JasmilaZ?banicÂŽ fĂŒhrt uns an einen Punkt des Begreifens dessen, was Kriege hinterlassen, warum sie nie eine Lösung sind.

 

REGIE:
Jasmila Zbanic
PRODUKTION:
Barbara Albert
Damir Ibrahimovich
Bruno Wagner
CAST:
Mirjana Karanovic
Luna Mijovic
Leon Lucev
Kenan Catic
Jasna Beri
Dejan Acimovic
Bogdan Diklic
DREHBUCH:
Jasmila Zbanic
KAMERA:
Christine A. Maier
SCHNITT:
Niki Mossböck
TON:
Nenad Vukadinovic
MUSIK:
Enes Zlatar
KOSTÜME:
Lejla Hodzic

       
  Hana Yori mo Naho
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2008]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Es war einmal eine sanft-humorvolle Geschichte aus dem Jahre 1702. Der junge Samurai Aoki Soza hat seinen provinziellen Heimatort verlassen und lebt nun in Japans Hauptstadt Edo, dem heutigen Tokyo, um den Mann zu suchen, der seinen Vater getötet hat. Er wohnt in einem heruntergekom-menen Mietshaus in einem armen Quartier. Seine Nachbarn sind nette Leute, die nicht einmal davon zu trĂ€umen wagen, ihrer Situation zu entkommen. Soza freundet sich mit verschiedensten BewohnerInnen an, unter ihnen ein SĂ€ufer, ein Möchtegern-Beamter, ein LumpenhĂ€ndler, ein LebemĂ€dchen und ein Schreiber. Und er verliebt sich in die schönen Witwe Osae. Seine Aufgabe, den Vater zu rĂ€chen, hat er nicht vergessen, aber Osae und ihr Sohn vermitteln ihm ein GefĂŒhl der WĂ€rme und lassen ihn an der Pflicht zum Racheakt zweifeln. Soza mag sich nicht entscheiden, lebt sein Alltagsleben und bringt den Nachbarkindern Mathematik, Lesen und Schreiben bei.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Nozomu Enoki
Shiho Sato
CAST:
Junichi Okada
Rie Miyazawa
Arata Furuta
Jun Kunimura
Katsuo Nakamura
Tadanobu Asano
Yoshio Harada
DREHBUCH:
Hirokazu Koreeda
KAMERA:
Yutaka Yamasaki
SCHNITT:
Hirokazu Koreeda
TON:
Yutaka Tsurumaki
AUSSTATTUNG:
Masao Baba
Toshihiro Isomi
KOSTÜME:
Kazuko Kurosawa

       
  Hannah Montana: The Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Peter Chelsom • Langsam aber sicher steigt der sĂŒssen Miley Stewart (Miley Cyrus) der Erfolg ihres rockenden Alter Egos, Hannah Montana, zu Kopf. FĂŒr Papa Robbie Ray (Billy Ray Cyrus) ist es höchste Zeit, seiner Tochter ein paar wichtige Lektionen fĂŒrs Leben mit auf den Weg zu geben. Also ĂŒberredet er Miley, ihre vertrĂ€umte Heimatstadt Crowley Corners in Tennessee zu besuchen, um dort in Ruhe ĂŒber die Zukunft nachzudenken. Als Miley sich entschliesst, in Gestalt von Hannah Montana bei der Party zum 16. Geburtstag ihrer besten Freundin Lily (Emily Osment) aufzutauchen, bricht in der idyllischen Kleinstadt die Hölle los – nicht zuletzt, weil der undurchsichtige Mr. Granger (Peter Gunn) alles daran setzt, Mileys Geheimnis zu enttarnen. Das MĂ€dchen hat aber ganz andere Sorgen: Sie verliebt sich Hals ĂŒber Kopf in ihren alten Freund Travis (Lucas Till). Es ist eben nicht einfach, ein Teenager zu sein...

 

REGIE:
Peter Chelsom
PRODUKTION:
Billy Ray Cyrus
Alfred Gough
Miles Millar
CAST:
Miley Cyrus
Billy Ray Cyrus
Emily Osment
Jason Earles
Mitchel Musso
Moises Arias
DREHBUCH:
Daniel Berendsen
KAMERA:
David Hennings
SCHNITT:
Virginia Katz
TON:
Todd Toon
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Caroline Hanania
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  Hans im GlĂŒck
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2003]
       
 

Von einem, der auszog, das Rauchen loszuwerden • Die Geschichte von einem, der auszog, das Rauchen loszuwerden.

Die Bilder, Erkenntnisse und Erinnerungen, die er auf seinen meist recht komischen Nichtraucher-MĂ€rschen erwandert, bilden schliesslich den Fundus zu einer filmischen Himmel- und Höllefahrt quer durchs Vaterland - mit gelegentlichen Abstechern weit ĂŒber die Grenzen hinaus.

Eine Abrechnung und eine LiebeserklĂ€rung. Ein Roadmovie fĂŒr FussgĂ€nger, ein Heimatfilm fĂŒr Heimatlose. Eine Widmung an alle Raucher und andere AbhĂ€ngigen, an die Unverzagten und die AnstĂ€ndig-Gebliebenen, an alle Pechvögel - und natĂŒrlich an den Hans im GlĂŒck.

 

REGIE:
Peter Liechti
PRODUKTION:
Peter Liechti
DREHBUCH:
Peter Liechti
KAMERA:
Peter Liechti
SCHNITT:
Tania Stöcklin
TON:
Dieter Lengacher
MUSIK:
diverse

       
  Happy Feet
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2006]
       
 

Ein Film von George Miller • Tief in der Antarktis, im Reich der Kaiserpinguine, bist du ein Niemand, wenn du nicht singen kannst – bedauerlich fĂŒr den kleinen Mumble, den wohl schlechtesten SĂ€nger auf dieser Welt. Zum Tanzen geboren, gefĂ€llt er auf eine ganz besondere Art – als StepptĂ€nzer.

Mumbles Mutter Norma Jean findet seine Eigenart zwar richtig niedlich, aber sein Vater Memphis behauptet, so etwas "gehöre sich nicht fĂŒr Pinguine". Ausserdem wissen beide, dass man ohne ein Herzenslied keinen Partner fĂŒrs Leben findet.

Wie es das Schicksal so will, gehört Mumbles einzige Freundin Gloria zufĂ€llig zu den besten SĂ€ngern ĂŒberhaupt. Mumble und Gloria fĂŒhlen sich seit ihrer Geburt tief verbunden, an "sein seltsames Gehopse" konnte sie sich aber nie gewöhnen. Mumble ist anders als die anderen, ein Aussenseiter, was besonders fĂŒr den Ältesten, Noah, ein Grund ist, Mumble aus der Gemeinschaft der Kaiserpinguine zu verbannen.

Erstmals seiner Heimat fern, macht Mumble die Bekanntschaft mit einem Haufen von Adelie-Pinguinen, die sich alles andere als "kaiserlich" benehmen: den Adelie-Amigos. Sie sind völlig begeistert von den coolen TanzfĂ€higkeiten Mumbles und laden ihn unter der FĂŒhrung Ramons (gesprochen von Rick Kavanian) ein, mit ihnen das Leben als grosse Party zu geniessen. Im Adelie-Land holt sich Mumble Rat beim Guru Lovelace (gesprochen von Ben Becker), einem verrĂŒckt gefiederten Felsenpinguin, der fĂŒr einen Kieselstein Antwort auf alle Lebensfragen gibt.

Mit Lovelace und den Amigos wandert Mumble durch weite Landschaften, und nach einigen aufregenden Abenteuern beweist er allen, dass es allein darauf ankommt, sich selbst treu zu bleiben.

 

REGIE:
George Miller
PRODUKTION:
Bill Miller
George Miller
Doug Mitchell
CAST:
Rick Kavanian
Ben Becker
DREHBUCH:
Warren Coleman
John Collee
George Miller
Judy Morris
TON:
Wayne Pashley
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
Mark Sexton

       
  HeimatklĂ€nge
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2007]
       
 

Echoes of home • Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge gemeinsam, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit der BĂŒhnenshow eines Vokalartisten? Die Antwort lautet: DIE STIMME. Auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften dringt "heimatklĂ€nge" in die wundersamen Stimmwelten von drei exzeptionellen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit ĂŒber das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen wĂŒrden. Die Musiker sind Teil eines zukunftweisenden Aufbruchs der alpenlĂ€ndischen Vokalkunst. In ihren experimentierfreudigen Auseinandersetzungen mit heimischen und fremden Traditionen wird die Bergwelt mit ihren mĂ€chtigen Naturschauspielen ebenso zur BĂŒhne, wie die Landschaften und GerĂ€uschkulissen der modernen Lebenswelten.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Brigitte Hofer
Cornelia Seitler
DREHBUCH:
Stefan Schwietert
KAMERA:
Pio Corradi
Ueli NĂŒesch
TON:
Luc Yersin

       
  Heremakono
 
       
 

En attendant le bonheur • Reinste Poesie und traumhaft schöne Bilder aus der mauretanischen SandwĂŒste zur Eröffnung der neuen Saison im LunchKino: EN ATTENDANT LE BONHEUR, Warten auf das GlĂŒck, an einem Ort des Übergangs. Eine schwebend leichte ErzĂ€hlung von einem jungen Mann, der Abschied nehmen will von seiner afrikanischen Heimat, um nach Europa zu reisen. HauptpreistrĂ€ger des panafrikanischen Filmfestivals von Ougadougou 2003!

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Maji-da Abdi
Nicolas Royer
CAST:
Khatra Ould Abder Kader
Maata Ould Mohamed Abeid
Mohamed Mahmoud Ould Mohamed
Nana Diakité
Fatimetou Mint Ahmeda
Makanfing Dabo
Santha Leng
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Emmanuel Soland
MUSIK:
Oumou Sangare
AUSSTATTUNG:
Joseph Kpobly
Laurent Cavero
KOSTÜME:
Maji-da Abdi

       
  Hi Lo Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 1999]
       
 

Ein Film von Stephen Frears produziert von M. Scorsese • Den Zweiten Weltkrieg haben sie einigermassen unversehrt ĂŒberstanden. Jetzt kehren der verschlossene EinzelgĂ€nger Pete Calder (BILLY CRUDUP) und sein grosspuriger Freund Big Boy Matson (WOODY HARRELSON) in ihr HeimatstĂ€dtchen Hi-Lo im Mittleren Westen zurĂŒck. Eine kleine Herde Rinder und viel harte Arbeit sollen ihnen ein gutes Leben ermöglichen. Doch die industrielle Viehzucht hat lĂ€ngst auch Hi-Lo erreicht und droht, den grossen Traum der Cowboys von der eigenen Farm zu zerstören. Eine viel grössere Gefahr fĂŒr die zwei ungleichen Freunde geht aber von der lasziven Mona (PATRICIA ARQUETTE) aus: Sie verdreht gleich beiden den Kopf. Und wĂ€hrend Pete sich vor Sehnsucht nach ihr verzehrt, beginnt Big Boy ein VerhĂ€ltnis mit der verheirateten Frau...

HI-LO COUNTRY ist ein leidenschaftliches Drama um Liebe, Verrat und Bruderzwist - vor einem uramerikanischen Hintergrund. Gerade deshalb wĂ€hlten die Produzenten MARTIN SCORSESE und BARBARA DE FINA zusammen mit dem WORKING-TITLE-Erfolgsduo TIM BEVAN und ERIC FELLNER einen europĂ€ischen Regisseur fĂŒr die Verfilmung des Romans von MARK EVANS aus: STEPHEN FREARS, der mit Scorsese und de Fina erstmals 1990 bei GRIFTERS zusammenarbeitete und bereits mit GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN sein beeindruckendes GespĂŒr bei der Umsetzung von literarischen Stoffen auf die Kinoleinwand unter Beweis stellte.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Barbara De Fina
Martin Scorsese
Eric Fellner
Tim Bevan
CAST:
Billy Crudup
Woody Harrelson
Cole Hauser
Patricia Arquette
Enrique Castillo
Sam Elliott
Penelope Cruz
DREHBUCH:
Walon Green
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Masahiro Hirakubo
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Patricia Norris
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  Hidalgo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2004]
       
 

Mit Viggo Mortensen (Lord of the Rings) • Der Wilde Westen, 1890: Der Kurierreiter Frank Hopkins (VIGGO MORTENSEN) und sein Pferd, der drahtige Mustang Hidalgo, gehen gemeinsam durch dick und dĂŒnn. Ihr Ruf ist so legendĂ€r, dass er ĂŒber den Ozean bis nach Saudi-Arabien dringt. Eine Gesandtschaft des Scheichs (OMAR SHARIF) lĂ€dt Hopkins ein, seine KrĂ€fte mit den stolzesten Reitern des Orients zu messen - bei einem mörderischen Ausdauerrennen, das Reiter und Pferde ĂŒber 3000 Meilen hinweg durch den Glutofen der arabischen WĂŒste fĂŒhrt. Hopkins willigt ein und begibt sich auf das Abenteuer seines Lebens. Denn nicht nur unertrĂ€gliche Hitze, missgĂŒnstige Konkurrenten, ruchlose Schurken, SandstĂŒrme, HeuschreckenschwĂ€rme und eine wunderschöne Prinzessin erwarten den Cowboy fernab der Heimat, sondern auch seine inneren DĂ€monen, denen er auf dem RĂŒcken von Hidalgo stets zu entfliehen versucht hat. ..

Mit einem ĂŒberwĂ€ltigenden Action-Abenteuer voller Spannung, Dramatik und unvergesslicher Bilder kehrt Superstar Viggo Mortensen in seinem ersten Film nach der DER HERR DER RINGE-Trilogie zurĂŒck auf die Leinwand. Als amerikanischer Kurierreiter Frank Hopkins, der mit seinem treuen Mustang Hidalgo im Jahr 1890 im Orient am hĂ€rtesten Ausdauerrennen der Welt teilnimmt, setzt er die Leinwand in Flammen. Inszeniert nach wahren Begebenheiten von Blockbuster-Spezialist Joe Johnston (JURASSIC PARK III, JUMANJI) vor Ort in Marokko, ist HIDALGO - 3000 MEILEN ZUM RUHM ein Erlebnisfilm von epischer Grösse, der den Zuschauer mitnimmt auf eine unglaubliche Reise in eine WeIt voller Gefahren und unerwarteter Ereignisse.

 

REGIE:
Joe Johnston
PRODUKTION:
Casey Silver
CAST:
Viggo Mortensen
Zuleikha Robinson
Omar Sharif
Louise Lombard
Adam Alexi-Malle
SaĂŻd Taghmaoui
Silas Carson
DREHBUCH:
John Fusco
KAMERA:
Shelly Johnson
SCHNITT:
Robert Dalva
TON:
Howell Gibbens
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Barry Robison
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Hideous Kinky
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 1999]
       
 

Mit Kate Winslet • Marrakesch - ein exotischer Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Die schöne junge EnglĂ€nderin Julia (Kate Winslet) flĂŒchtet Anfang der Siebziger Jahre mit ihren beiden Töchtern Lucy (Carrie Mullan) und Bea (Bella Riza) aus einer gescheiterten Beziehung in London ins faszinierende Marokko - auf der Suche nach einem anderen Leben, nach sich selbst. In der Fremde Nordafrikas will sie die bedingungslose Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit leben und treibt monatelang durch Marrakesch, lebt mit ihren Töchtern in pittoresken Hotels und Ă€rmlichen Zimmern, begegnet VerrĂŒckten und Prinzen, Prostituierten und blinden Poeten.

Eines Tages lernt sie den LebenskĂŒnstler Bilal (Said Taghmaoui) kennen, wie Julia ein Wanderer durchs Leben, aber kein Hippie; er ist einfach nur arm. Darum verdingt er sich als Akrobat, Maurer, Zauberer, StrassenhĂ€ndler und wird Julias Liebhaber. Mit Bilal umarmt sie nicht nur den Mann, sondern die fremde Kultur, die Sprache, den Geruch, die Exotik Marokkos. Und die Kinder hoffen, in ihm einen neuen Vater gefunden zu haben.

Als das Geld knapp wird, fahren sie zu viert in Bilals Heimatdorf. Doch die Dorfbewohner sind nicht begeistert, eine Fremde unter sich zu wissen.

Das ist der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee quer durch das Land - bis Julia nach vielen aufregenden Erlebnissen und an Erfahrung reicher schliesslich weiss, dass Freiheit ihren Preis hat und sie dadurch gezwungen wird, eine Entscheidung zwischen dem Abenteuer in Marokko und der Liebe zu ihren Kindern zu treffen ...

 

REGIE:
Gillies MacKinnon
PRODUKTION:
Ann Scott
CAST:
Kate Winslet
Said Taghmaoui
Bella Riza
Carrie Mullan
Pierre Clementi
Abigail Cruttenden
Ahmed Boulane
DREHBUCH:
Billy MacKinnon
Esther Freud
KAMERA:
John de Borman
SCHNITT:
Pia de Ciaula
MUSIK:
John Keane
AUSSTATTUNG:
Louise Marzaroli
Pierre Gompertz

       
  Hippie Masala
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2006]
       
 

FĂŒr immer in Indien • Ab Mitte der 60er Jahre zogen tausende westlicher Hippies auf der Suche nach Erleuchtung, freien Drogen oder einem ursprĂŒnglicheren Leben nach Asien. Indische Bauern vermuteten hinter dieser Wanderbewegung eine DĂŒrre im Westen. Die heiligen MĂ€nner Indiens erkannten darin treffender die Suche nach SpiritualitĂ€t. Die meisten Aussteiger reisten nach Monaten oder Jahren wieder in ihre Heimat zurĂŒck. Doch einige blieben.

Der Italiener Cesare zum Beispiel lebt heute als Yogi in einer abgelegenen Höhle und strebt nach spiritueller Befreiung - bereits seit Jahrzehnten. Er hat sich so stark in die indische Asketengemeinschaft und das Asketenleben integriert, dass sein auslÀndischer Ursprung kaum mehr zu erkennen ist.

Der Schweizer Hanspeter betreibt in der Himalaya-Region einen kleinen Bauernbetrieb. Trotzdem ist er kein urchiger Schweizer, wie man spÀtestens merkt, wenn man vom Rauch seiner Haschpfeifen eingenebelt wird. An den Regeln der einheimischen Gesellschaft wenig interessiert, steht er in fast stÀndigem Konflikt mit den Bewohnern des Bergdorfs. Seine einheimische Frau Babali versucht zwischen den Dörflern und ihrem dickköpfigen Mann zu vermitteln, aber auch sie trÀumt manchmal davon, in die Fremde zu entfliehen.

Die belgische Asketin Meera lebt seit 18 Jahren im zentralindischen Hampi, wo sie sich auf die Suche nach innerer Freiheit gemacht hat. Von Tag zu Tag schlÀgt sie sich mit den Almosen auslÀndischer GÀste durch, die sie im Gegenzug mit spirituellen Anleitungen versorgt.

Der hollĂ€ndische Kunstmaler Robert lebt seit mehr als 25 Jahren im zentralindischen Hampi. Dorthin entfloh er seinem aufreibenden Leben als Drogendelinquent in Europa. Er fand, wovon er lange getrĂ€umt hatte: ein Haus auf einer kleinen Flussinsel, wo er in Ruhe und Frieden malen konnte, dazwischen Vollmondparties mit viel Musik und Drogen. Etliche seiner Hippie-Freunde, die in der NĂ€he lebten, sind in den vergangenen Jahren verstorben, so dass Robert mit seiner jungen Familie fast alleine in der fremden Heimat zurĂŒckgeblieben ist.

Die Twins aus SĂŒdafrika wirbeln mit blumengeschmĂŒckten Haaren durch das ehemalige Hippie-Paradies Goa und pflegen das Image der ewig-jugendlichen Blumenkinder. Sie nĂ€hen Hippieklamotten, sowohl fĂŒr die Ewiggestrigen also auch bereits fĂŒr die neue Generation der Goa-Freaks.

Hippie Masala zeigt ins Alter gekommene Blumenkinder, die auf der Flucht vor der westlichen Zivilisation in Indien ein neues Zuhause gefunden haben.

 

REGIE:
Ulrich Grossenbacher
CAST:
Robert aus Holland
Hanspeter aus der Schweiz
Meera aus Belgien
Cesare aus Italien
Erica &Gillian aus SĂŒdafrika
DREHBUCH:
Damaris LĂŒthi
KAMERA:
Ulrich Grossenbacher
SCHNITT:
Maya Schmid
TON:
Avesh Serge Valentin

       
  Howl's moving castle
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2005]
       
 

Hauru no ugoku shiro - Das Wandelnde Schloss • Das MĂ€dchen Sophie arbeitet als Hutmacherin im GeschĂ€ft ihres verstorbenen Vaters. Bei einem ihrer seltenen Besuche in der Stadt lernt sie zufĂ€llig den attraktiven und charismatischen Zauberer Hauro (englisch: Howl) kennen. Sie verliebt sich in ihn und wird daraufhin von einer eifersĂŒchtigen Hexe mit einem Fluch belegt, der sie in eine alte Frau verwandelt.

Plötzlich muss Sophie sich im gebrechlichen Körper einer 90-JĂ€hrigen zurechtfinden! Unerkannt verlĂ€sst sie ihre Heimatstadt und zieht in die Ferne, um Hauro zu suchen und den bösen Fluch rĂŒckgĂ€ngig zu machen. Schliesslich findet sie ihn und arbeitet von nun an als Putzfrau in seinem geheimnisvollen "wandelnden Schloss", einem gigantischen mechanischen UngetĂŒm, das sich auf insektenĂ€hnlichen Beinen bewegt, aus allen Löchern pfeift und seine TĂŒren in vier verschiedene Welten und Zeiten öffnen kann.

Feuer-Teufel Calcifer, der das Haus bewacht, und Hauros kindlicher Assistent Markl werden bald ihre Freunde – nur der selbstverliebte Hauro schenkt ihr kaum Beachtung und geniesst das Leben in seiner unbekĂŒmmerten Art. Als er jedoch vom König berufen wird, sein Land vor dem drohenden Krieg zu retten, ĂŒbernimmt er endlich Verantwortung


 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Rick Dempsey
Toshio Suzuki
Ned Lott
DREHBUCH:
Donald H. Hewitt
Cindy Davis Hewitt
SCHNITT:
Takeshi Seyama
TON:
Kazuhiro Wakabayashi
MUSIK:
Joe Hisaishi

       
  I Want You
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 1998]
       
 

Ein gewaltvoll lyrisches FilmmĂ€rchen, schön, voll schrĂ€ger Bilder • Acht Jahre lang sass Martin (ALESSANDRO NIVOLA) im GefĂ€ngnis - wegen Totschlages. Nun kehrt er zurĂŒck in seine Heimatstadt an der englischen KĂŒste. Er will versuchen, den Kontakt zu seiner Ex-Freundin Helen (RACHEL WEISZ) wieder aufzunehmen. Doch sie weigert sich, mit ihm zu sprechen. Ein dunkles Geheimnis belastet ihre gemeinsame Vergangenheit, und Helen spĂŒrt, dass Martin immer noch Macht ĂŒber sie hat, Aber ihr Vorhaben, sich ihm und dem, was einst vorgefallen ist, zu entziehen, misslingt: Die alten, lĂ€ngst begraben geglaubten Emotionen brechen mit grosser IntensitĂ€t erneut hervor, das VerdrĂ€ngte kehrt wieder.

Der stumme 14jĂ€hrige Honda (LUKA PETRUSIC) und seine Ă€ltere Schwester Smokey (LABINA MITEVSKA), zwei FlĂŒchtlinge aus Osteuropa, kreuzen unversehens die Lebensbahn der unglĂŒcklich Liebenden. ZunĂ€chst nur Zeugen ihres verzweifelten Kampfes, verstricken sich die Geschwister immer mehr in das komplizierte Geflecht dieser Beziehung, das von der unsichtbaren Hand des Schicksals zusehends in den Abgrund gezogen wird....

I WANT YOU ist ein zutiefst melancholischer Film ĂŒber die Utopie der grossen Liebe und den Verlust der Unschuld. Mit grosser visueller Kraft entwirft Regisseur Michael Winterbottom (HERZEN IN AUFRUHR, WELCOME TO SARAJEVO) vor der stimmungsvollen Kulisse eines verschlafenen englischen KĂŒstenstĂ€dtchens ein erotisches Beziehungsgeflecht, das Tabus bricht und tragisch endet.

FĂŒr seine stilistisch eigenwilligen, trĂ€umerischen Bilder wurde Kameramann Slawomir Idziak bei der Berlinale 1998 mit einer 'lobenden ErwĂ€hnung' bedacht.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
CAST:
Rachel Weisz
Alessandro Nivola
Luka Petrusic
Labina Mitevska
Carmen Ejogo
Ben Daniels
Graham Crowden
DREHBUCH:
Eoin McNamee
KAMERA:
Slawomir Idziak
SCHNITT:
Trevor Waite
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Mark Tildesley

       
  Ich kenn keinen - Allein unter Heteros
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2003]
       
 

Homoehe und alles easy. Wo gibt's da noch Probleme? Schwules Leben auf dem Lande. • FĂŒnf bis zehn Prozent aller Menschen, schĂ€tzt man, haben homosexuelle Neigungen, und in der postmodernen urbanen Gesellschaft, in StĂ€dten wie ZĂŒrich, Paris und Berlin, ist Schwulsein heute eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Wie aber, hat sich Jochen Hick gefragt, sieht das Leben von Homosexuellen heute auf dem Lande aus? Die Kamera im Anschlag brach er auf, um das rurale Schwabenland diesbezĂŒglich unter die Lupe zu nehmen, und stellt mit ICH KENN KEINEN – ALLEIN UNTER HETEROS einen so ehrlichen wie heiteren, bisweilen aber auch nachdenklich stimmenden Dokumentarfilm vor. In dessen Zentrum stehen Homosexuelle aller Altersgruppen. Der 78-jĂ€hrige Richard und sein Freund Eduard etwa, die schon vor fĂŒnfzig Jahren nach ZĂŒrich fuhren, um an den AktivitĂ€ten des «Kreis» teilzunehmen. Der 51-jĂ€hrige Hartmut, der den heimatlichen Stammtisch mit flotten Thai-MĂ€dchen-Storys unterhielt, bis ihn ein positiver HIV-Befund zum Coming-out zwang. Und der 38-jĂ€hrige Uwe, der auf MilitĂ€rklamotten steht, bei Muttchen lebt, ab und zu nach Berlin ausbuchst und sich zu Hause aber doch viel wohler fĂŒhlt. Hick hat seine Protagonisten im Alltag beobachtet, sie bei ihren AusflĂŒgen begleitet, sich mit ihnen unterhalten. Er lĂ€sst aber auch ihre Umgebung zu Wort kommen und spĂŒrt dabei amĂŒsiert (Vor-)Urteilen nach: ICH KENN KEINEN – ALLEIN UNTER HETEROS ist ein bewegter Dokfilm, der dringend Not tut, wenn – wie Richard unter dem Eindruck der nun endlich auch in Stuttgart stattfindenden Christopher Street Day Parade meint: – «der homosexuelle Befreiungskampf wirklich gewonnen werden will».

 

REGIE:
Jochen Hick
PRODUKTION:
Jochen Hick
DREHBUCH:
Jochen Hick
KAMERA:
Jochen Hick
SCHNITT:
Florian Köhler
TON:
Jens Lang
MUSIK:
Jan Tilman Schade
Klaus Wagner

       
  In and Out
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 1998]
       
 

Der aus der Reihe tanzt • Es ist die Nacht der Oscar-Verleihung und der absolute Favorit fiir die Kategorie 'Bester mĂ€nnlicher Hauptdarsteller'' ist Jung-Star Cameron Drake (Matt Dillon), geboren und aufgewachsen in dem kleinen StĂ€dtchen Greenleaf, Indiana. Die Live-Übertragung beginnt und alle sitzen vor ihren FernsehgerĂ€ten. NatĂŒrlich auch High School-Lehrer Howard Brackett (Kevin Kline), der Cameron einst die Schönheiten der Literatur lehrte, und seine Verlobte Emily (Joan Cusack), die er nĂ€chste Woche ehelichen will.

Cameron gewinnt die TrophĂ€e - fĂŒr seine Rolle als homosexueller Vietnam-Veteran. Und Howard ist mehr als gerĂŒhrt, als der Hollywood-Star in seiner Dankesrede besonders seinen ehemaligen Lehrer erwĂ€hnt. Bis zu dem Moment, als Cameron plötzlich behauptet, Howard Brackett sei homosexuell!

Von diesem Moment an steht Howards Leben Kopf. Reporter belagem die Stadt, das Basketball-Team, das er trainiert, verbannt ihn aus dem Umkleideraum, GerĂŒchte und GehĂ€ssigkeiten machen die Runde. Besonders der Sensationsreporter Peter Malloy (Tom Selleck) sorgt dafĂŒr, dass niemand im StĂ€dtchen wieder zur Tagesordnung ĂŒbergeht. Denn Malloy ist fest davon ĂŒberzeugt, dass Howard Brackett, der immer wieder beteuert 'ganz normal' zu sein, in Wirklichkeit nur Angst hat, sich zu seinen Neigungen zu bekennen.

In Greenleaf, Indiana herrscht Ausnahmezustand: Howards Mutter besteht auf der Traumhochzeit ihres Sohnes, Howards Chef droht mit KĂŒndigung und Emily redet sich weiterhin ein, dass Howard sie in den drei Jahren, die sie nun schon verlobt sind, nur deshalb noch nie angerĂŒhrt hat, weil er sie respektiert.

Und dann taucht eines Tages auch noch Cameron Drake wieder in seiner Heimatstadt auf ...

 

REGIE:
Frank Oz
PRODUKTION:
Scott Rudin
CAST:
Kevin Kline
Joan Cusack
Tom Selleck
Matt Dillon
Debbie Reynolds
DREHBUCH:
Paul Rudnick
KAMERA:
Rob Hahn
SCHNITT:
Dan Hanley
John Jympson
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Ken Adam

       
  In my father's den
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Brad McGann • Als sein Vater stirbt, kehrt der erfahrene Kriegsfotograf Paul in seine kleine Heimatstadt in Neuseeland zurĂŒck und wird dort mit der Vergangenheit konfrontiert, die er zurĂŒckgelassen hatte. Zu seiner Überraschung trifft er auch die 16jĂ€hrige Celia, die Tochter seiner ersten Freundin, die von der Welt und dem Leben ausserhalb ihrer Kleinstadt trĂ€umt.

Aber manchereiner, Familienmitglieder beider Familien eingeschlossen, stösst sich an der Freundschaft und als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum HauptverdÀchtigen.

Als die brutale Wahrheit ans Tageslicht kommt wird Paul gezwungen sich mit der Familientragödie und dem Betrug, vor dem er einst als Jugendlicher geflohen ist, sowie mit den schmerzlichen Folgen von Schweigen und GeheimniskrÀmerei, die ihn sein ganzes Leben begleitet hatten, auseinander zu setzen.

Basierend auf dem Roman von Maurice Gee.

 

REGIE:
Brad McGann
PRODUKTION:
Trevor Haysom
Dixie Linder
CAST:
Emily Barclay
Matthew Macfadyen
Miranda Otto
Colin Moy
DREHBUCH:
Brad McGann
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Chris Plummer
TON:
Richard Flynn
MUSIK:
Simon Boswell
AUSSTATTUNG:
Jennifer Kernke

       
  Jo Siffert: Live Fast - Die Young
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Men Lareida • 1971 trauerten an Jo "Seppi" Sifferts Beerdigung ĂŒber 50'000 Menschen in den Strassen seiner Heimatstadt Fribourg. Siffert war ein volksnaher Star, der nach seinem frĂŒhen Tod zum Mythos wurde; ein Getriebener und ein Antreiber, der allen, die ihn kennenlernen durften, in lebhafter Erinnerung geblieben ist. Noch heute gilt er als einer der zehn besten Rennfahrer aller Zeiten. Dreieinhalb Jahrzehnte nach seinem tragischen Unfalltod in Brands Hatch wird der legendĂ€re Fribourger endlich zum Filmhelden.

 

REGIE:
Men Lareida
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Adiano Cimarosti
Jaques Deschenaux
Antonietto Fossatti
Peter Gethin
Jack W. Heuer
Heini Mader
Adélaide Siffert
Jo Siffert
Philippe Siffert
Siffert Veronique
DREHBUCH:
Reto Baumann
Men Lareida
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Myriam Flury
Markus Welter
MUSIK:
Netz Maeschi

       
  Johnny English
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. April 2003]
       
 

Von den Produzenten von 'Mr. Bean' • Der sicherste Platz Englands? So weit weg von Rowan Atkinson wie nur möglich.

Denn in Gestalt des britischen Diplomaten Johnny English treibt er es nicht nur bunt, sondern auch betont sorgenfrei und explosiv. Dem gefĂ€hrlichsten Geheimagenten Englands wie aus dem Gesicht geschnitten, verhindert er im Auftrag ihrer MajestĂ€t die diabolischen PlĂ€ne eines furchtbaren Bösewichts. Zugegeben: unabsichtlich. Aber seinem britischen Charme und der gekonnten Manier eines DraufgĂ€ngers widersteht eben niemand. Kein Gangster und mit Sicherheit kein Lachmuskel. Der FrĂŒhlings-Blockbuster Johnny English ist Aktion gepaart mit Comedy. Er ist der einzig wahre James Bond.

 

REGIE:
Peter Howitt
PRODUKTION:
Mark Huffam
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Rowan Atkinson
John Malkovich
Natalie Imbruglia
Ben Miller
Tim Pigott-Smith
Kevin McNally
Douglas McFerran
DREHBUCH:
Neal Purvis
Robert Wise
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Robin Sales
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers

       
  Kandahar
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2001]
       
 

Von Mohsen Makmalbaf • Die in Kanada lebende Afghanin Nafas erhĂ€lt einen Hilferuf ihrer jĂŒngeren Schwester und beschliesst, in ihre Heimatstadt zurĂŒckzukehren. Ihre Suche fĂŒhrt sie von der iranisch-afghanischen Grenze mitten in die Taliban-Hochburg im SĂŒden des Landes. Getarnt unter einer ,Burka', dem traditionellen Überkleid der afghanischen Frauen, macht sich Nafas auf den Weg. Zu Beginn kann sie im Schutze einer Grossfamilie reisen, doch bald bleibt ihr als Begleiter nur noch ein kleiner Junge, der gewillt ist, sie nach Kandahar zu fĂŒhren.

'HĂ€tte man in den vergangenen Jahren BĂŒcher statt Raketen nach Afghanistan geschickt, herrschten dort heute nicht Unwissenheit, Völkerkrieg und Terrorismus. Und hĂ€tte man anstatt Minen zu legen, Weizen gesĂ€t, wĂ€ren heute nicht Millionen von Afghanen auf der Flucht vor Hunger und Tod.'

Mohsen Makmalbaf anlĂ€sslich der UNESCO-Preisverleihung vom 3. Oktober 2001 in Paris, wo er fĂŒr 'Kandahar ' und insbesondere fĂŒr sein Engagement fĂŒr die afghanischen Frauen mit der Fellini Medaille in Gold ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Mohsen Makhmalbaf
PRODUKTION:
Makhmalbaf Film House
CAST:
Niloufar Pazira
Hassan TantaĂŻ
Sadou Teymouri
DREHBUCH:
Mohsen Makhmalbaf
KAMERA:
Ebraham Ghfaouri
SCHNITT:
Mohsen Makhmalbaf

       
  KilomĂštre zĂ©ro
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Hiner Saleem • Ako lebt mit seiner Frau Salma und ihrem kleinen Kind im unzugĂ€nglichen Bergland von Irakisch-Kurdistan. WĂ€re da nicht der alte Vater von Salma, Ako hĂ€tte die unwirtliche Gegend lĂ€ngst verlassen und sich mitsamt der Familie ins Ausland geflĂŒchtet. Aber Salma weigert sich zu gehen, solange ihr Vater noch lebt.
Eines Tages gerĂ€t Ako in eine Personenkontrolle und wird willkĂŒrlich in die Armee eingezogen. Es ist 1988 und der Krieg zwischen Irak und Iran in vollem Gange. Saddam Hussein regiert mit eiserner Faust. Ako und zwei seiner Freunde lernen die Furcht und die Folter kennen. Sie trĂ€umen vom Frieden und von der Flucht in den Westen.
Dann wird Ako zufĂ€llig fĂŒr eine Mission auserkoren: Er soll den Sarg eines ‚MĂ€rtyrers fĂŒr das Vaterland‘ zusammen mit einem Taxifahrer zurĂŒck ins Kurdengebiet geleiten.

Ein Kurde, ein Araber und auf dem Taxidach der in einer irakischen Flagge eingewickelte Sarg eines ‘MĂ€rtyrers’. Ein seltsamer Konvoi aus vielen solcher Taxis fĂŒhrt vom SĂŒden in den Norden quer durch das Land. Am Ende der Reise stehen die kurdischen Berge, Akos Heimat. Vielleicht die Gelegenheit fĂŒr Ako, endlich aus dem Land zu fliehen


KILOMETRE ZERO ist der erste aus Irakisch-Kurdistan stammende Film, und der zweite Spielfilm des Regisseurs Hiner Saleem nach VODKA LEMON.

 

REGIE:
Hiner Saleem
PRODUKTION:
Emilie Georges
Fabrice Guez
Alexandre Mallet-Guy
Hiner Saleem
CAST:
Nazmi Kirik
Eyam Ekrem
Belcim Bilgin
Ehmed Qeladizeni
Nezar Selami
DREHBUCH:
Hiner Saleem
KAMERA:
Robert Alazraki
SCHNITT:
Anna Ruiz
TON:
François Fayard
MUSIK:
Yan Axin
Nikos Kypourgos
AUSSTATTUNG:
Fakher Sherwani

       
  King Arthur
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2004]
       
 

The Untold True Story That Inspired The Legend • Über Jahrzehnte hinweg waren Historiker der festen Überzeugung, bei der Geschichte von König Arthur handele es sich lediglich um einen Mythos. Aber die Legende fusst auf einem realen Helden, der hin- und hergerissen war zwischen seinen privaten Ambitionen und seinem Pflichtbewusstsein.

Arthur (CLIVE OWEN) ist ein zögerlicher AnfĂŒhrer, der sich nichts sehnlicher wĂŒnscht, als Britannien endlich wieder zu verlassen und in den Schoss Roms zurĂŒckzukehren, wo er sich Frieden und StabilitĂ€t erhofft. Doch bevor er die Reise in die Heimat antreten kann, muss er noch einen letzten Auftrag erfĂŒllen, der ihn und seine Ritter der Tafelrunde – Lancelot, Galahad, Bors, Tristan und Gawain – zu einer folgenreichen Erkenntnis kommen lĂ€sst: Wenn Rom sich aus Britannien zurĂŒckzieht, wird das Land einen FĂŒhrer brauchen, der das Vakuum ausfĂŒllt. Jemand, der die Menschen nicht nur vor der Invasion der Sachsen bewahrt, sondern die Insel auch in ein neues, ein besseres Zeitalter fĂŒhrt. Vereint mit dem einstigen Feind Merlin (STEPHEN DILLANE) und mit der schönen und mutigen Guinevere (KEIRA KNIGHTLEY) an seiner Seite muss Arthur die Kraft finden, Verantwortung fĂŒr sein Schicksal zu ĂŒbernehmen und den Kurs der Geschichte fĂŒr immer zu verĂ€ndern.

 

REGIE:
Antoine Fuqua
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Clive Owen
Keira Knightley
Ioan Gruffudd
Stellan SkarsgÄrd
Til Schweiger
Ray Winstone
DREHBUCH:
David Franzoni
KAMERA:
Slawomir Idziak
SCHNITT:
Conrad Buff
Jamie Pearson
TON:
Francis Lindsay
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Dan Weil
KOSTÜME:
Penny Rose

       
  Kiriku und die Zauberin
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 1999]
       
 

Die Renaissance des europĂ€ischen Zeichentricks • Der Film erzĂ€hlt, basierend auf einem afrikanischen MĂ€rchen, die Geschichte eines kleinen Jungen. Kiriku ist ein winziger Erlöser. Gleich nach seiner Geburt, ĂŒber die er genauso selbst bestimmt wie ĂŒber alle seine Taten, akzeptiert er seine Aufgabe: Er muss sein kleines afrikanisches Heimatdorf von Karaba befreien, der bösen Zauberin, die dem Dorf die MĂ€nner stiehlt und die wichtige Wasserquelle hat versiegen lassen. Kiriku bringt das Wasser wieder zum Fliessen, und sein Grossvater, der weise Mann vom verbotenen Berg hilft ihm, das Geheimnis von Karabas Bosheit zu lösen.

Animationsfilm? Das ist Disney. Zeichentrick kommt aus den USA. Meint man gemeinhin. Und jahrelang ist das auch so gewesen. Bis 'Kiriku' kam. Denn: Mit 'Kiriku' kommt der europĂ€ische Zeichentrick zurĂŒck. Renaissance nennt man sowas. Wiedergeburt.

Als Regisseur Michel Ocelot und Produzent Didier Brunner mit der Arbeit an 'Kiriku' begannnen, stand die tatsĂ€chliche Realisation des Films in den Sternen. FĂŒnf Jahre hat es schliesslich gebraucht, bis 'Kiriku' wirklich in den französischen Kinos war, und die Produktion hĂ€tte Didier Brunners Pariser Firma Les Armateurs in den Ruin getrieben, 'wenn nicht', so Brunner, 'Canal Plus in der letzten Minute eingesprungen wĂ€re.' Der Pay TV-Sender gewĂ€hrte einen Vorschuss von drei Millionen Franc, das entsprach in etwa 14 Prozent der gesamten Produktionskosten. Das Projekt 'Kiriku' wurde möglich. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten des AnimationsfilmgeschĂ€fts.

Am 9. Dezember 1998 lief der kleine Kiriku dann erstmals ĂŒber die grosse Leinwand. 'Dabei haben wir vor allem auf die ProvinzstĂ€dte gesetzt', erzĂ€hlt Didier Brunner. 'Kirikus' QualitĂ€t brauchte das Weitersagen.

Die Regionalpresse half, Schulen empfahlen den Film. Und worauf kein Kenner der Branche gewettet hĂ€tte, genau das geschah. 'Kiriku' konnte sich gegen die schier ĂŒbermĂ€chtige Konkurrenz behaupten. Obwohl in Frankreich 'Asterix und Obelix' und 'Das grosse Krabbeln' gleichzeitig liefen, blieben die Besucherzahlen von 'Kiriku' stabil auf einem hohen Niveau.

 

REGIE:
Michel Ocelot
PRODUKTION:
Didier Brunner
Jacques Vercruyssen
Paul Thitges
DREHBUCH:
Michel Ocelot
KAMERA:
Michel Ocelot
SCHNITT:
Dominique Lefever
MUSIK:
Youssou N'Dour

       
  Klingenhof
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2005]
       
 

Ein Film von Beatrice Michel • Ein Innenhof in ZĂŒrichs Kreis 5, bewohnt von Menschen aus verschiedenen Kulturen, Wohnort der Autoren, ein Projekt, entstanden aus dem Impuls, Warum nicht vor der eigenen HaustĂŒr einen Film drehen? Wahrnehmen, was geschieht, Geschichten festhalten, Gesichter, Schicksale, frei nach Claudio Magris' Wort: "Jeder Ort kann Mittelpunkt der Erde sein." Unweigerlich stellt sich die Frage nach Herkunft, Heimatlosigkeit, Fremdsein unter Fremden, entstehen Freundschaften, wird der Nachbar mehr als ein Schemen unter vielen andern. Mensch kommt an, Mensch geht weg, Kinder, Junge, Alte finden ihre je eigenen Abenteuer im Hof und darum herum. Die Filmarbeit wurde ĂŒberschattet durch den frĂŒhen Tod des GefĂ€hrten und Kameramanns Hans StĂŒrm.

 

REGIE:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
PRODUKTION:
Filmkollektiv ZĂŒrich
Beatrice Michel
CAST:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
DREHBUCH:
Beatrice Michel Leuthold
KAMERA:
Hans StĂŒrm
Otmar Schmid
TON:
Guido Keller
AUSSTATTUNG:
Filmkollektiv ZĂŒrich

       
  Kops
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2003]
       
 

Was machen Cops um ihre Jobs zu retten? Sie werden kriminell! • In der schwedischen Kleinstadt HögsbotrĂ€sk hat die Polizei ein grosses Problem: es gibt praktisch keine KriminalitĂ€t. Prompt will die Zentrale in Person der hĂŒbschen Jessica das beschauliche Revier schliessen. Doch die vier Cops haben einen cleveren Plan. Plötzlich gibt es einen ersten Diebstahl im Tante-Emma-Laden zu beklagen. HauswĂ€nde werden besprĂŒht. Die örtliche WĂŒrstchenbude geht in Flammen auf. Sogar eine Geiselnahme mischt die Kriminalstatistik gehörig auf.

Mit der Multikulti-Komödie JALLA! JALLA gelang ihm der ganz grosse Überraschungserfolg. Nun folgt mit KOPS der zweite Comedy-Coup des im Libanon geborenen Schweden Josef Fares.

In seiner schwedischen Heimat dominierte diese charmante Komödie mit ihren lakonischen Dialogen und den spezialeffektvollen „Matrix“-Einlagen wochenlang die Kinocharts und konnte am Ende eine Million Besucher in die Kinos locken (Schweden hat 8,6 Millionen Einwohner).

Adam Sandler plant bereits ein Remake fĂŒr den US-Markt. Die britische „Times“ prĂ€sentiert das Filmtalent Fares unter der Überschrift „Who is the next AlmodĂłvar?“.

 

REGIE:
Josef Fares
PRODUKTION:
Anna Anthony
CAST:
Fares Fares
Torkel Petersson
Göran Ragnerstam
Sissela Kyle
Eva Röse
Christian Fiedler
Erik Ahrnbom
DREHBUCH:
Josef Fares
Mikael HÄfström
Vasa
KAMERA:
Aril Wretblad
SCHNITT:
Andreas Jonsson
Michal Leszczylowski
TON:
Niclas Merits
MUSIK:
Daniel Lemma
Bengt Nilsson
AUSSTATTUNG:
Josefin Åsberg
KOSTÜME:
Denise Östholm

       
  L.A. Without a Map
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2000]
       
 

Ein Film von Mika KaurismĂ€ki • Mit 22 Jahren hat Richard das Beerdigungsunternehmen seines Vaters in Bradford, Nordengland, geerbt. Die Hochzeit mit der Tochter eines reichen GeschĂ€ftsmannes steht als nĂ€chstes in seinem Lebensplan. Wenn Richard sich nicht insgeheim nach Abenteuer und Romantik sehnen und heimlich Romane schreiben wĂŒrde.

Wie im Traum erscheint auf einer seiner Beerdigungen eine junge blonde Frau. Eine Amerikanerin auf der Durchreise, die am nĂ€chsten Morgen zurĂŒck nach Kalifornien fliegt. Doch ein Abend mit Barbara genĂŒgt, um Richard, der seine Heimatstadt nie verlassen hat, auf eine tollkĂŒhne Idee zu bringen. In Liebe entbrannt, folgt er seiner Traumfrau nach Los Angeles, mit nichts als einer Restaurantadresse auf einer Streichholzschachtel in der Hand.

Der Bestseller «L.A. without a Map» von Richard Rayner bildet die Vorlage fĂŒr die Geschichte ĂŒber einen naiven EnglĂ€nder, der fĂŒr seine Liebe bis zum letzten kĂ€mpft und lernt, in einer Stadt zu ĂŒberleben, in der alle nur darauf warten, als Hollywood-Star entdeckt zu werden.

 

REGIE:
Mika KaurismÀki
PRODUKTION:
Pierre Assouline
Julie Baines
Sarah Daniel
CAST:
David Tennant
Vinessa Shaw
Vincent Gallo
Julie Delpy
Cameron Bancroft
Johnny Depp
Leningrad Cowboys
DREHBUCH:
Richard Rayner
Mika KaurismÀki
KAMERA:
Michel Amathieu
SCHNITT:
Ewa J. Lind
MUSIK:
SĂ©bastien Cortella
AUSSTATTUNG:
Caroline Hanania

       
  L'enfant endormi
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Yasmine Kassari • Im Nordosten Marokkos erlebt die hĂŒbsche Zeinab ihr Hochzeitsfest und muss zusehen, wie der Ehemann am Tag danach ins Ausland abreist, um in Europa irgendwo Arbeit zu suchen. Wann er wiederkehrt, ist unklar, klar ist einzig, dass Zeinab schwanger ist. Auf den Mann wartend macht die junge Frau, was in ihrer Heimat einer alten Tradition entspricht: Sie lĂ€sst das ungeborene Kind in ihrem Körper schlafen in der Hoffnung, dass der Vater eines Tages wieder kommen möge und sie dann gemeinsam das Kind zur Welt bringen können. Was ungewohnt scheinen mag, entspricht im Maghreb einem alten Brauch. Die Filmemacherin Yasmine Kassari, die mit ihrem letzten Film Quand les hommes pleurent MĂ€nner im spanischen Arbeitsexil portrĂ€tiert hat, stellte sich die Frage: Und was ist mit den zurĂŒckgelassenen Frauen? Sie hat sich nach dem Dokumentarfilm fĂŒr den Spielfilm entschieden, um von diesem Brauch zu reden, der auch sinnbildlich stark ist fĂŒr die Situation der Frauen.

"Ich habe effektiv einen Mythos genommen, der seit Urzeiten existiert, insbesondere im Maghreb", sagt Yasmine Kassari. «Dieser Mythos interessierte mich in dem Sinn, als er SinntrĂ€ger sein konnte fĂŒr das, was ich erzĂ€hlen möchte. Was mich interessiert, ist weniger die soziologische oder anthropologische LektĂŒre des Mythos, als vielmehr sein metaphorischer Gehalt". Und genau dies schafft sie auch auf einfĂŒhlsame Weise mit ihrem Film, in dem wir eine sorgsame AnnĂ€herung ans Frauenleben im Marokko von heute zu sehen bekommen mit der vorzĂŒglichen Kameraarbeit von Giorgos Arvanitis, der sich ĂŒber die Filme des Griechen Theo Angelopoulos einen Namen gemacht hat. Seine Bilder sind von einer Diskretion getragen, die fĂŒr den fragilen Stoff entscheidend sind. Denn letztlich geht es um etwas, was nicht wirklich sichtbar ist.

Die GrĂŒnde fĂŒr das "Schlafenlassen des Fötus" (le raged) sind vielfĂ€ltig. Es kann sein, dass eine werdende Mutter keine unverzĂŒgliche Geburt wĂŒnscht, weil sie schon zu viele Kinder hat und die Ankunft eines weiteren verzögern möchte. Es kann auch sein, dass sie Witwe ist oder eine abgewiesene Frau, die nicht wieder heiratet. Oder eben, wie im Fall von Zeinab, dass der Vater des Kindes im Ausland lebt und dort auf eine bessere Zukunft hofft, wĂ€hrend die Frau seine RĂŒckkehr abwarten möchte, um das Kind in die Welt zu setzen. Das Schlafenlassen geschieht in Kenntnis aller Betroffenen, betont Yasmine Kassari, es stelle fĂŒr niemanden ein Problem dar und "die MĂ€nner tragen genausoviel dazu bei wie die Frauen". Die Regisseurin wollte am Beispiel des eingeschlafenen Fötus aber nicht von der Rolle der Frau im lĂ€ndlichen Marokko reden. Sie meint: "Ich bin nie von einer Forderung ausgegangen. Da stecken weit tiefere GrĂŒnde dahinter. Dieser Film stellt die Frauenfiguren in den Vordergrund, aber bevor ich von diesen Frauen sprach, hatte ich einen Film ĂŒber MĂ€nner gemacht: Quand les hommes pleurent. Ich glaube nicht, dass L’enfant endormi ein Film ist, der stĂ€rker auf die Frauen fokussiert ist als auf die MĂ€nner. TatsĂ€chlich existieren die MĂ€nner hier kraft ihrer Absenz. Sie sind stĂ€ndig ausserhalb des Bildes. Ich habe diesen Film gemacht, um ĂŒber den Stand der Dinge zu reden, den Stand des Körperlichen, der die MĂ€nner genauso betrifft wie die Frauen".

Die Region, in der diese Geschichte angesiedelt ist, kennt Yasmine Kassari bestens, da sie als Kind oft dort weilte und sogar viel Zeit in der NĂ€he des Flusses verbrachte, an dem sie drehte. Das war auch der Ort, an dem sie zum ersten Mal von diesem Mythos des schlafenden Kindes reden hörte. Heute noch fahre man in der Region mit dem "Einschlafen" fort, so, wie man das im Film sehen kann. Wobei man auch gleichzeitig anfĂŒgen darf, dass wohl nur eine Frau diese Geschichte mit dieser SensibilitĂ€t erzĂ€hlen konnte und mit dem GespĂŒr fĂŒr die kleinen Details im marokkanischen Frauenalltag, die das Thema des Kinderhabens weit ĂŒber diesen hinausheben und ihm Poesie und eine allgemeine GĂŒltigkeit verleihen.

 

REGIE:
Yasmine Kassari
PRODUKTION:
Jean-Jacques Andrien
CAST:
Rachida Brakni
Mounia Osfour
DREHBUCH:
Yasmine Kassari
KAMERA:
Giorgos Arvanitis
SCHNITT:
Susana Rossberg
TON:
Madone Charpail
Henri Morelle
MUSIK:
Koussan Achod
Armand Amar
LĂ©von Minassian

       
  La dignidad de los nadies
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2006]
       
 

Die WĂŒrde der Ärmsten • Einmal mehr beschĂ€ftigt sich Fernando Solanas mit dem Zustand seines Heimatlandes Argentinien, das von korrupten Politikern dem Profitstreben internationaler Grosskonzerne ausgeliefert wurde. Solanas zeigt Formen des Widerstands: Arbeiter öffnen lĂ€ngst geschlossene Firmen, Farmer verhindern Zwangsversteigerungen, Arbeitslose setzen die Regierung unter Druck. WĂ€hrend "Memoria del saqueo" die Strukturen betrachtete, widmet sich der Filmemacher hier in "La dignidad de los nadies" den Menschen, die von diesen Strukturen und der Wirtschaftspolitik betroffen sind. Ein bewegendes und eindrĂŒckliches Dokument, das in Venedig an der Mostra del cinema gleich dreifach ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Fernando E. Solanas
PRODUKTION:
Sara Silveira
CAST:
Fernando E. Solanas
DREHBUCH:
Fernando E. Solanas
KAMERA:
Fernando E. Solanas
SCHNITT:
Juan Carlos MacĂ­as
MartĂ­n SubirĂĄ
TON:
Marcos Dickinson
MartĂ­n Grignaschi
Abelardo Kuschnir

       
  La stella che non c'Ăš
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Gianni Amelio • Eine chinesische Delegation trifft in Italien ein, um einen Grossteil eines Stahlwerks, das zerlegt wird, zu erwerben. Vincenzo BuonavolontĂ , ein fĂŒr den Unterhalt der Maschinen verantwortlicher Italiener des Werks, ist ĂŒberzeugt davon, dass der zu Verkauf stehende Hochofen defekt ist, und beharrt stur darauf, das Problem zu beheben, damit die Arbeiter, die ihn bedienen nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, zu Schaden kommen.

Es gelingt Vincenzo, die Ursache fĂŒr den Defekt zu finden, doch inzwischen sind die Chinesen mitsamt Hochofen bereits in ihr Heimatland zurĂŒckgekehrt. Vincenzo zögert keinen Moment und fliegt nach Shanghai, um die von ihm modifizierte neue Hydraulikkontrolle fĂŒr den Hochofen persönlich abzuliefern. Doch es erwartet ihn eine unangenehme Überraschung: Die chinesische Firma, die die italienische AusrĂŒstung gekauft hat, hat sie bereits weiterverkauft; der Leiter der Delegation, den er in Italien getroffen hat, ist zu neuen Ufern aufgebrochen; und, wichtiger noch, niemand weiss oder will sagen, wo der Hochofen installiert wurde.

Somit beginnt Vincenzo BuonavolontĂ s Odyssee durch ein China, das in keiner Weise dem Bild entspricht, das er sich davon gemacht hatte. In Begleitung von Liu Hua, einer Studentin Anfang Zwanzig, die Italienisch studiert und als FremdenfĂŒhrerin ebenso zuvorkommend wie unbeholfen ist, bereist Vincenzo das riesige Land auf der Suche nach «seinem» Hochofen in der ganzen LĂ€nge und Breite.

Die Reise fĂŒhrt dem Yangtze entlang, von einer Stadt zur andern und dann hoch in den SĂŒden der Mongolei, und bereichert durch Entdeckungen, GefĂŒhlsausbrĂŒche und ZwischenfĂ€lle. Es ist eine Route ausserordentlicher, neuer Erfahrungen, bei der die junge Liu Hua, die hinter ihrem zarten Antlitz viele Geheimnisse verbirgt, eine SchlĂŒsselrolle spielt...

 

REGIE:
Gianni Amelio
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Sergio Castellitto
Ling Tai
Angelo Costabile
Hiu Sun Ha
Catherine Sng
Enrico Vanigiani
Roberto Rossi
DREHBUCH:
Gianni Amelio
Umberto Contarello
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Simona Paggi
TON:
Remo Ugolinelli
MUSIK:
Franco Piersanti

       
  La traductrice
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Elena Hazanov • Ira, eine junge Russin, die ihr Heimatland nicht wirklich kennt, lebt in Genf. Sie wird als Übersetzerin eines Anwalts angestellt, der einen mutmasslichen Drahtzieher der russischen Mafia verteidigt. Bald verfĂ€llt die junge Frau diesem mĂ€chtigen und gebildeten Mann, der scheinbar ihre Gedanken zu lesen vermag. Der mutmassliche Mafiaboss benutzt sie fĂŒr seine Zwecke und fĂŒhrt sie in eine unbekannte und gefĂ€hrliche Welt. Als die Frau sich dessen bewusst wird, ist es schon zu spĂ€t – versteckt sich die Gefahr doch dort, wo man sie am wenigsten erwartet.

LA TRADUCTRICE ist der zweite Langspielfilm der Genfer Regisseurin Elena Hazanov, die 2001 im Videowettbewerb «Othello, la tragédie et sa farce» und in den Leoparden von morgen «Int. HÎtel nuit» prÀsentierte.

 

REGIE:
Elena Hazanov
PRODUKTION:
Elda Guidinetti
Andres PfÀffli
CAST:
Julia Batinova
Bruno Todeschini
DREHBUCH:
Mikhail Brashinsky
Elena Hazanov
KAMERA:
Igor Kozhevnikov
SCHNITT:
Pauline Gaillard
MUSIK:
Diana Arbenina
KOSTÜME:
Nicole Ferrari

       
  La virgen de los sicarios
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

Ein Film von Barbet Schroeder • Der Schriftsteller Fernando Vallejo kehrt nach 30jĂ€hriger Abwesenheit in seine Heimatstadt Medellin zurĂŒck, wo er in einem Knaben-Bordell den 16jĂ€hrigen Alexis kennenlernt. Alexis gehört zu einer der zahlreichen Jugendbanden, die bereits fĂŒr wenig Geld MordauftrĂ€ge ausfĂŒhren.

Die Liebe zwischen ihnen wÀchst rasch - eine Liebe ohne Zukunft, in einer Stadt voller Terror, Chaos und Gewalt, in der nur die Kirchen eine Oase des Friedens sind.

Von Strasse zu Strasse, Kirche zu Kirche, Mord zu Mord ziehend entdeckt Fernando - dank Alexis - eine fĂŒr ihn bisher unbekannte Stadt. Alexis ist jedoch zu jeder Zeit gewaltbereit und zieht sofort seine Waffe, wenn sich ihm jemand in den Weg stellt. Schliesslich wird er selbst Opfer eines Anschlages.

Wieder alleine irrt Fernando ziellos durch Medellins Strassen, wo er nach kurzer Zeit einen Jungen trifft, den er im ersten Moment fĂŒr Alexis hĂ€lt. Es ist Wilmar....

 

REGIE:
Barbet Schroeder
PRODUKTION:
Les Films du Losange
Le Studio Canal+
Vertigo Films
CAST:
German Jaramillo
Anderson Ballesteros
Juan David Restrepo
Manuel Busquets
DREHBUCH:
Fernando Vallejo
KAMERA:
Rodrigo Lalinde
SCHNITT:
Elsa Vasquez
MUSIK:
Jorge Arriagada
AUSSTATTUNG:
Monica Marulanda

       
  Lady in the Water
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Man kann sich nicht ewig vor seinem Schicksal verbergen. • Cleveland Heep (Paul Giamatti) versucht, unbeachtet unter den ausgebrannten GlĂŒhbirnen und den kaputten GerĂ€ten im Cove-Wohnblock zu verschwinden. Doch in der Nacht, die auf immer sein Leben verĂ€ndert, findet Cleveland noch jemanden, der sich im nĂŒchternen Alltagsdekor des bescheidenen GebĂ€udes versteckt - eine geheimnisvolle junge Frau namens Story (Bryce Dallas Howard), die in den GĂ€ngen unter dem Schwimmbad lebt. Cleveland entdeckt, dass Story eigentlich eine “Narf” ist, eine Art Nymphe aus einer epischen Gutenachtgeschichte. Sie wird von bösen Kreaturen verfolgt, die sie daran hindern wollen, zur hindernisreichen Heimreise aus unserer Welt in ihre eigene aufzubrechen. Storys einzigartige sinnliche FĂ€higkeiten enthĂŒllen das Schicksal von Clevelands Mitmietern, deren Geschick mit ihrem verknĂŒpft ist. Sie mĂŒssen zusammenarbeiten, um eine Reihe von Codes zu entziffern, welche ihr die Pforte zur Freiheit eröffnen. Jedoch ist die Gelegenheit fĂŒr Storys Heimkehr zeitlich beschrĂ€nkt und die Mieter setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um ihr zu helfen. Cleveland muss die DĂ€monen konfrontieren, die ihm bis ins Cove-GebĂ€ude gefolgt sind. Die anderen Mieter mĂŒssen die speziellen FĂ€higkeiten anwenden, die Story in ihnen erweckt hat, soll ihnen ihr gewagter und gefĂ€hrlicher Versuch gelingen, ihre – und unsere – Welt zu retten.

 

REGIE:
M. Night Shyamalan
PRODUKTION:
Sam Mercer
M. Night Shyamalan
CAST:
Paul Giamatti
Bryce Dallas Howard
DREHBUCH:
M. Night Shyamalan
KAMERA:
Christopher Doyle
SCHNITT:
Barbara Tulliver
TON:
Shawn Murphy
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Martin Childs
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Lammbock
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2001]
       
 

Alles in Handarbeit • Erst mal einen durchziehen, lautet das unerschĂŒtterliche Motto der besten Freunde Stefan (LUCAS GREGOROWICZ) und Kai (MORITZ BLEIBTREU), wenn sie sich in ihrer Heimatstadt WĂŒrzburg mit grossen Themen des Lebens wie Frauen, Zukunft und Mehmet Scholl befassen. Damit auch andere nicht darben mĂŒssen, haben sie den Pizza-Express LAMMBOCK eingerichtet: Unter dem Codewort 'Pizza Gourmet' erwarten ihre Kunden Cannabisprodukte vom Feinsten - aus eigenem Anbau, versteht sich.

WĂ€hrend der unkomplizierte Kai sich mit seinem Leben bestens arrangiert hat, kommen Stefan zunehmend Zweifel daran, ob ihm das stĂ€ndige Debattieren ĂŒber Stil, Coolness und Gott und die Welt auf Dauer genug sind. Als Student im x-ten Semester und Sohn eines Richters fĂŒhlt er sich in die Pflicht genommen, mehr aus seinem Leben zu machen. Doch alle GrĂŒbelei wird schlagartig in den Hintergrund gedrĂ€ngt, als sich der befreundete Kiffexperte Achim (JULIAN WEIGEND) als verdeckt arbeitender Drogenfahnder erweist. Plötzlich bleibt Stefan und Kai nur noch eine Option - und diese könnte das Ende ihrer gemeinsamen Zeit in der LAMMBOCK und das Ende ihrer Freundschaft bedeuten ...

 

REGIE:
Christian ZĂŒbert
PRODUKTION:
Sönke Wortmann
Hanno Huth
CAST:
Lucas Gregorowicz
Moritz Bleibtreu
Marie Zielcke
Alexandra Schalaudek
Julian Weigend
Elmar Wepper
Christof Wackernagel
DREHBUCH:
Christian ZĂŒbert
KAMERA:
Sonja Rom
AUSSTATTUNG:
Stefan Schönberg

       
  Le fils de l’épicier
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Eric Guirado • Antoine kehrt in sein Heimatdorf zurĂŒck. Er soll seiner Mutter im kleinen Dorfladen aushelfen, wĂ€hrend der Vater im Spital ist. Er setzt den alten Verkaufswagen in Stand und nimmt die Lieferfahrten in die nĂ€here Umgebung wieder auf. Er entdeckt eine Welt voller Charme, mit starrköpfigen und liebenswerten Einwohnern. Und vielleicht entdeckt er auch die Liebe.

 

REGIE:
Eric Guirado
PRODUKTION:
Milena Poylo
Gilles Sacuto
CAST:
Nicolas Cazalé
Clotilde Hesme
Jeanne Goupil
Daniel Duval
DREHBUCH:
Eric Guirado
Florence Vignon
KAMERA:
Laurent Brunet
SCHNITT:
Pierre Haberer
TON:
Nicolas Favre
AUSSTATTUNG:
Valérie Faynot
KOSTÜME:
Ann Dunsford

       
  Leergut - VratnĂ© Lahve
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Jan SverĂĄk • Ein Mann wird alt und entdeckt das Leben neu - eine warmherzig-ironische Komödie von Oscar-PreistrĂ€ger Jan SverĂĄk, der hier mit seinem Vater, Autor und unvergesslicher Hauptdarsteller Zdenek SverĂĄk, den Erfolg von KOLYA fortsetzt: In seiner Heimat brach LEERGUT sĂ€mtliche Rekorde und wurde der erfolgreichste Film seit Bestehen der Republik!

 

REGIE:
Jan SverĂĄk
PRODUKTION:
Eric Abraham
Jan SverĂĄk
CAST:
Zdenek SverĂĄk
Tatiana VilhelmovĂĄ
Daniela KolĂĄrovĂĄ
Alena VrĂĄnovĂĄ
JirĂ­ MachĂĄcek
Miroslav TĂĄborskĂœ
Martin PechlĂĄt
DREHBUCH:
Zdenek SverĂĄk
KAMERA:
VladimĂ­r SmutnĂœ
SCHNITT:
Alois FisĂĄrek
TON:
Jakub Cech
Pavel Rejholec
MUSIK:
Ondrej Soukup
KOSTÜME:
Simona RybĂĄkovĂĄ

       
  Lenz
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Film von Thomas Imbach • Der Filmemacher Lenz verlĂ€sst seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die HintergrĂŒnde von Georg BĂŒchners Novelle "Lenz" zu erforschen. Doch bald schon tauscht er die elsĂ€ssische Landschaft gegen höhere Lagen und emotionaleres GelĂ€nde: vom Wunsch getrieben, seinen neunjĂ€hrigen Sohn Noah zu sehen, macht er sich auf nach dem Wintersportort Zermatt in den Schweizer Alpen. Dort arrangiert er mit Noahs Hilfe ein Treffen mit seiner Exfrau Natalie, die er immer noch liebt. Eine kleine Idylle erblĂŒht in der wieder gefundenen NĂ€he zu seinem Sohn und in der neu entfachten Liebe zu Natalie. Doch die Illusion eines glĂŒcklichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer, allzu schnell wird sie ĂŒberschattet von Lenz’ Verhalten, der immer stĂ€rker in abseitige Gefilde driftet. Noah und Natalie kehren nach ZĂŒrich zurĂŒck. Lenz bleibt im Gebirg, allein.

 

REGIE:
Thomas Imbach
PRODUKTION:
Thomas Imbach
CAST:
Milan Peschel
Barbara Maurer
Noah Gsell
Barbara Heynen
DREHBUCH:
Thomas Imbach
KAMERA:
JĂŒrg Hassler
SCHNITT:
Thomas Imbach
TON:
Sascha Heiny
KOSTÜME:
Irene DĂŒring

       
  Life On Earth - La Vie sur Terre
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Mai 1999]
       
 

Collection 2000 seen by ... wo sind Sie am 31. Dezember 1999? • Kurz vor dem Übergang ins Jahr 2000 entscheidet sich der in Frankreich lebende mauretanische Filmemacher Sissako in sein Heimatdorf zurĂŒckzukehren. In Sokolo, dem kleinen Dorf in Mali, möchte er seinen Vater wiedersehen.

'Lieber Vater, du wirst sicher ĂŒberrascht sein, vielleicht sogar beunruhigt, einen Brief von mir zu erhalten. Doch kann ich dich beruhigen: es geht mir gut, und ich hoffe, du bist ebenfalls wohlauf. Seit meiner letzten Botschaft, die ich dir durch Jiddou habe ausrichten lassen, hat sich einiges geĂ€ndert: Ich werde bald bei dir sein, in Sokolo. Ich habe den Wunsch Sokolo zu Filmen, das Leben zu filmen, das Leben auf der Erde, ich möchte ganz einfach von hier wegreisen...umsomehr als wir bald das Jahr 2000 erreicht haben und sich nichts zum Bessern wenden wird - aber das weisst du ja besser als ich....

Er kommt ins Dorf, wechselt seine Kleider und passt sich dem dörflichen Leben an. Er steigt auf ein Velo und erkundet die Gassen, die PlĂ€tze, das PostbĂŒro, die Felder. ZufĂ€llig begegnet er Nana, einer jungen Frau, die ebenfalls nur auf Durchreise ist. Etwas Unerwartetes, Spielerisches entsteht zwischen den beiden, wĂ€hrend im Dorf das Leben seinen gewohnten Gang nimmt.

Geboren in Mauretanien, besuchte Abderrahmane Sissako das Filminsitut in Moskau und lebt heute in Frankreich. Sissako thematisiert in seinen Filmen immer wieder Afrika, aber auch die Probleme des Exils, die etwa in seinem bekanntesten Films 'Octobre' brillant aufgezeigt werden. Der Film, der in Russland spielt, wurde an verschiedenen Festivals ausgezeichnet. Im weiteren inszenierte er 'Sabriya' (ebenfalls von ARTE fĂŒr die Serie 'African Dreaming') und 'Rostov-Luanda' (der im Rahmen der Dokumenta Kassel 1997 gezeigt wurde). In seiner Sicht auf Afrika verschmelzen Fiktion und Poesie. Seine Analyse des schwarzen Kontinents gilt als eine der stĂ€rksten und prĂ€zisesten der letzten Jahre.

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Caroline Benjo
Carole Scotta
Barbara Letellier
Simon Arnak Szlovak
CAST:
Abderrahmane Sissako
Nana Baby
Mohamed Sissako
Bourama Coulibaly
Keita Bina Gaoussou
Mahamadou Dramé
Moussa Fofana
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid

       
  Lonesome Jim
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Steve Buscemi • Jim (Casey Affleck) kehrt nach Goshen, Indiana, zurĂŒck, nachdem er in New York nicht den erhofften Erfolg als Schriftsteller fand und sich stattdessen als Hundesitter durchschlug. Am liebsten wĂŒrde er sogleich wieder umkehren, denn er merkt schnell, was ihn einst von hier vertrieben hat: eine herzensgute aber etwas ĂŒberkandidelte Mutter, ein distanzierter Vater und der depressive Bruder Tim, ein noch grösserer Loser als Jim selber. Eines Abends lernt Jim in einer Bar die so hĂŒbsche wie charmante Anika (Liv Tyler) kennen, doch erst ein verhĂ€ngnisvoller Autounfall bringt die beiden einander nĂ€her. Anika wird Jims erster Grund, vorerst in Goshen zu bleiben...

 

REGIE:
Steve Buscemi
PRODUKTION:
Jake Abraham
Steve Buscemi
Galt Niederhoffer
Celine Rattray
Gary Winick
CAST:
Casey Affleck
Liv Tyler
Mary Kay Place
Seymour Cassel
Kevin Corrigan
DREHBUCH:
James C. Strouse
KAMERA:
Phil Parmet
SCHNITT:
Plummy Tucker
TON:
Warren Shaw
MUSIK:
Evan Lurie
AUSSTATTUNG:
Chuck Voelter
KOSTÜME:
Victoria Farrell

       
  Lost Killers
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2001]
       
 

Auch Töten will gelernt sein • Der Kroate Branko und der Georgier Merab versuchen sich als Auftragskiller, Carlos aus Haiti trĂ€umt von der grenzenlosen Weite Australiens, die Vietnamesin Lan von einer luxuriösen Zahnbehandlung. Maria sagt, sie sei aus Kuba und hofft auf die grosse Liebe. Gemeinsam ist ihnen, dass sie illegal in einer deutschen Grossstadt leben - in einem gesellschaftlichen Niemandsland.

Der georgische Regisseur Dito Tsintsadze hat aus den sich kreuzenden Lebenslinien eine kafkaeske Charade ĂŒber TrĂ€umer gedreht, die den Anschluss an die Wirklichkeit verloren haben. Sie leiden an der Fremdheit ihrer Umgebung. Schon lange nicht mehr ist in einem Film Heimatlosigkeit derart direkt und gleichzeitig ironisch distanziert beschrieben worden, wie in LOST KILLERS. In der Tradition der georgischen Filmemacher Otar Iosseliani, Sergej Paradzanov oder Tengiz Abuladze lĂ€sst Regisseur Dito Tsintsadze in LOST KILLERS mit leisem Witz seine Ritter von der traurigen Gestalt ĂŒber den AbgrĂŒnden ihrer Existenz balancieren. Ihm ist ein hinreissendes formales Kaleidoskop gelungen, Burleske und Tragödie in einem. Das Werk eines grossen Humanisten, der weiss, dass Menschen erst durch ihre SchwĂ€chen und seelischen Verwundungen menschliche Grösse zeigen. LOST KILLERS wurde in Mannheim gedreht. In der Optik des georgischen Regisseurs wird daraus unversehens Tiflis und aus LOST KILLERS grosses Welttheater.

 

REGIE:
Dito Tsintzadse
PRODUKTION:
Peter Rommel
CAST:
Nicole Seelig
Misel Maticevic
Lasha Bakrdze
Elie 'James' Blezes
Franca Kastein Ferreira Alves
Franz Koller
Michael Holz
DREHBUCH:
Dito Tsintzadse
KAMERA:
Benedict Neuenfels
SCHNITT:
Stephan Krumbiegel
MUSIK:
Dito Tsintzadse & Mirian
Udo Schöbel
Adrina Sherwood
Skip McDonald

       
  Love's Brother
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juli 2004]
       
 

Von Drehbuchautor und Produzenten von "Shine" • Die Donnini BrĂŒder, die nach dem 2. Weltkrieg ihr Heimatland Italien verlassen haben, leben nun Ende der 50er Jahre in Australien auf dem Land. Die beiden könnten nicht gegensĂ€tzlicher sein: Der charmante und gutaussehende Gino (Adam Garcia) verdreht jeder Frau den Kopf, seine Freundin Connie (Silvia de Santis), möchte ihn lieber heute als morgen heiraten, aber der Tradition folgend sollte erst der Ă€ltere Bruder Angelo (Giovanni Ribisi) unter die Haube kommen. Der ist zurĂŒckhaltend und bodenstĂ€ndig, aber Ă€usserlich nicht gerade ein Adonis. Angelo versucht schliesslich sein GlĂŒck bei Signora Carmellina (Eleanor Bron), die ihm eine Frau aus Italien vermitteln soll. Aber seine sehnsuchtsvollen Briefe an die potenziellen AnwĂ€rterinnen kommen samt Foto immer wieder zurĂŒck. Da entschliesst er sich, dem Schreiben an die sanfte Rosetta (Amelia Warner) das Konterfei seines Bruders beizulegen. Mit durchschlagendem Erfolg: das MĂ€dchen aus SĂŒditalien verliebt sich augenblicklich in das Bild des Unbekannten und macht sich auf den Weg nach Australien. Bei der Ankunft erwartet sie Angelo, ein Schock fĂŒr Rosetta. Sie will Gino und keinen anderen. Der kriegt zwar Herzklopfen bei ihrem Anblick und schmilzt bei dem bezaubernden Mona-Lisa-LĂ€cheln dahin, hĂ€lt aber loyal zu seinem Bruder. Um dem Chaos zu entgehen und keinen Unfrieden zu stiften, entscheidet sich Rosetta traurig zur RĂŒckkehr. Die Schiffspassage wird gebucht doch ihre Reise wird sie nicht alleine antreten ...

 

REGIE:
Jan Sardi
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
Jane Scott
CAST:
Giovanni Ribisi
Adam Garcia
Amelia Warner
Silvia De Santis
Eleanor Bron
John Bluthal
Joe Petruzzi
DREHBUCH:
Jan Sardi
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Veronika Jenet
TON:
Bernard O'Reilly
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Paul Heath
KOSTÜME:
Anna Borghesi

       
  Maboroshi no hikari
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Ein kleines Fischerdorf in Japan. Am Horizont berĂŒhren sich die Unendlichkeiten von Himmel und Meer. Die HĂ€user sind um einen Ansatz von Bucht herum gruppiert, um einen Hafen, der mit einer von zwei Seiten her aufgeschĂŒtteten Mole dem grossen Wasser abgerungen wurde. Trutzig liegen die mehrzackigen Betonblöcke ineinander verkeilt. Alles ist an diesem Flecken Welt aufs Meer ausgerichtet, und gleichzeitig scheint das Meer sich in den Menschen, die da leben, zu spiegeln. Das Grosse findet sich im Kleinen wieder. Der 34jĂ€hrige Japaner Hirokazu Kore-eda gehört zur jungen Generation von Filmschaffenden in seiner Heimat. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Dokumentarfilmer fĂŒrs Fernsehen. So ist er auch aufs Thema seines ersten Spielfilms gestossen - oder mĂŒsste man doch besser sagen: auf den Ausgangspunkt zu seiner Meditation ĂŒber das Leben, ĂŒber die menschliche Existenz? «Ich habe 1991 einen Dokumentarfilm ĂŒber eine Frau gedreht», erklĂ€rte der junge Regisseur bei seinem Besuch in der Schweiz, «deren Mann sich 1990 das Leben genommen hatte. Er war in Umweltfragen engagiert und dennoch involviert in einen Quecksilberskandal, der in verschiedenen Gerichtsverfahren mĂŒndete. Irgendwann mochte er nicht mehr.» Und plötzlich war die Frau allein.

Auch nach der damaligen Filmarbeit hĂ€tte er weiter Kontakt mit der Witwe gehabt und sich vom Thema der «Trauer» nicht mehr trennen können, erzĂ€hlt Kore-eda. Er trug ihre Erfahrungen in einem Buch zusammen und stiess gleichzeitig auf eine literarische Vorlage, die eine vergleichbare Geschichte erzĂ€hlte. Dieses Buch trug den Titel «Maboroshi no hitari» (Das Licht der Illusion). Die persönliche Erfahrung mit der trauernden Frau und das literarische Werk wurden zum Point de depart fĂŒr Hirokazu Kore-eda erstes Spielfilmprojekt. Hier konnte es nicht mehr um eine Bestandsaufnahme an der OberflĂ€che gehen: Der Regisseur versuchte, das Unaussprechliche visuell umzusetzen. Dabei schien ihm «hitari», das Licht aus dem Buchtitel, zentral zu werden: ein eigentliches Leitmotiv. Er schuf mit Licht und Schatten einen Film zum Thema Trauer und weitet ĂŒber die Tonspur den Raum soweit, dass Widerhall entsteht.

Yumiko, eine 25jĂ€hrige Frau aus Osaka, heiratet mit Ikuo jenen Mann, den sie als Reinkarnation ihrer Grossmutter wahrnimmt. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als diese sich zum Sterben an den Ort ihrer Kindheit aufmachte, und Yumiko sie nicht aufhalten konnte. Zusammen mit Ikuo hat sie einen Sohn, der gerade drei Monate alt ist, als gemeldet wird, dass der Vater sich unter einen Vorortszug gestĂŒrzt hĂ€tte. ZurĂŒck bleibt ein Schuh und das Glöcklein, das die Frau ihrem Geliebten als SchlĂŒsselanhĂ€nger geschenkt hatte. Über die Vermittlung einer Nachbarin findet Yumiko fĂŒnf Jahre spĂ€ter einen anderen Mann, der seinerseits die Frau verloren hat und mit seiner kleinen Tochter in jenem Fischerdorf am Meer lebt. Kore-eda setzt diesen spĂ€rlichen Handlungsfaden in meditativ wirkende Bilder um, in denen die Menschen sich immer wieder in DurchgĂ€ngen befinden, aus dem Dunkeln auf ein Licht zustreben, wo eine Farbe dominiert: Das Blau. Einem Subplot gleich setzt er den Ton ein, schafft sowohl mit der Musik seines taiwanesischen Komponisten als auch mit ganz alltĂ€glichen GerĂ€uschen Raum. Wie das Licht im Bild scheint der Glocken-Klang im Ton eine Konstante zu schaffen und die Betrachtenden zu fĂŒhren.

Man kann Hirokazu Kore-edas filmische Sprache vergleichen mit Ă€lteren asiatischen Regisseuren, etwa in ihrer Beschaulichkeit mit dem Taiwanesen Hou Hsiao-hsien («Der Puppenmeister»). Gleichzeitig ist bei ihm aber auch eine japanische Tradition spĂŒrbar, die von Yasujiro Ozu vorgezeichnet ist, zumindest was den Umgang mit den Figuren einer Familie im Cadre des Bildes betrifft. Tief ist Kore-edas Kameraposition, auf der Augenhöhe des japanischen Sitzens (die auch der Augenhöhe des stehenden Kindes entspricht). Fix sind die meisten seiner Einstellungen, geprĂ€gt von architektonischen Elementen wie TĂŒren und Fenster, die die Bilder stets in sich noch einmal cadrieren. Aus alledem ergibt sich eine innere Ruhe, die dem Lot entspricht, das der Filmemacher in die Seele der Trauernden zu halten scheint.

Wie zeigt sich dieses visuelle ErzĂ€hlen? Yumi-ko hat ihren Geliebten verloren, an einem regnerischen Tag und somit doch nicht ganz aus heiterem Himmel. Sein Tod ist vorweggenommen, indem Kore-eda ihn einmal am Fuss des Bahndamms mit dem daherbrausenden Zug wettfahren lĂ€sst. Im Bild fĂ€hrt der Zug auf dem Bahndamm ĂŒber dem Radler auf der Strasse unten hinweg. Gleich mehrmals riskiert der Filmemacher die schwarze Leinwand, das Dunkel, das Teil des Lebens ist, das Dunkel, ohne das das Licht keine QualitĂ€t hĂ€tte. An jenem Tag, der Ikuos letzter werden sollte, folgt Yumiko ihm auf die Strasse, schaut ihm nach. In Einstellungen wie dieser wird spĂŒrbar, wie stark sich Kore-eda mit dem unvorbereiteten Abschiednehmen befasst hat, ist es doch gerade dieser letzte Blick auf eine geliebte Person, der den ZurĂŒckbleibenden nie mehr verlĂ€sst.

Die Frau aus der Stadt findet Halt im Dorf auf dem Land. Das ist fĂŒr den Filmer wohl weniger ein kritischer Ansatz als ein kĂŒnstlerischer: Hier lĂ€sst sich das Innen im Aussen spiegeln, lĂ€sst sich der jahrelange Prozess vom Hinaustreten aus dem Schatten, vom ZurĂŒckfinden ins Licht, von der Gefahr, einer leuchtenden Illusion nachzurennen, visuell stark umsetzen. Denn was gewesen ist, ist nie vorbei. Wenn Yumiko nun nach Osaka fĂ€hrt, so ist ihr Geliebter an all den Orten prĂ€sent, an denen sie gemeinsam lebten. Wenn hinter ihr in der Strasse eine Velofahrerin klingelt, so ist er, und sei es fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde, da. «Maboroshi no hikari» ist auch ein Film ĂŒber die PrĂ€senz der Absenz. Die grosse Kunst von Kore-eda ist es, dieses GefĂŒhl zu vermitteln, dieses Licht ins Dunkle der Trauer zu setzen. Es gibt eine ganze Reihe von SchlĂŒsselbildern, die fĂŒr sich allein stehen können, offen wie ein Haiku. Eine davon wĂ€re jene Einstellung Schienenbus, in der sich der Blick aus 180 Grad Fenster öffnet: Man steht still im Innern und draussen bewegt sich die Welt. Erst am Ende des Films spricht Yumiko am Meer die alles bewegende Frage aus: «Ich verstehe es einfach nicht, warum hat er sich umgebracht?» Und Tamio, ihr neuer Mann, sagt: «Das Meer kann dich in seinen Bann ziehen. FrĂŒher, als Vater noch Fischen ging, sah er einmal weit draussen auf dem Meer ein "Maboroshi" - ein Licht der Illusion. Etwas hat ihn dorthin gewinkt, sagte er. Und das kann jedem passieren.» Die beiden Figuren sind in diesem Moment zwei gespiegelte Schatten, und ihre Spiegelung im Wasser wirkt grösser als ihr realer Körper. «Bereit, geh den Abhang hinauf», sind die letzen Worte.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Naoe Gozu
CAST:
Takashi NaitĂŽ
Tadanobu Asano
Gohki Kashiyama
Naomi Watanabe
Midori Kiuchi
DREHBUCH:
Yoshihisa Ogita
Teru Miyamoto
KAMERA:
Masao Nakabori
SCHNITT:
Tomoyo Oshima
TON:
Hitoshi Tsurumaki
MUSIK:
Ming Chang Chen
AUSSTATTUNG:
KyĂŽko Heya
KOSTÜME:
Michiko Kitamura

       
  MĂ€nner wie wir
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Jeder gibt sein bestes StĂŒck • Bei Torwart Ecki lĂ€uft’s gerade nicht so rund: Erstens hat er seiner Fussballmannschaft den Aufstieg verpatzt und ist zweitens hochkantig aus dem Team geflogen. Drittens hat er seiner Truppe eine gepfefferte Revanche versprochen - mit einer Mannschaft, die er viertens noch gar nicht hat. FĂŒnftens soll das Ganze schon in vier Wochen mit viel Tamtam in seinem mĂŒnsterlĂ€ndischen Heimatdorf stattfinden. Und dann gibt es sechstens noch eine Kleinigkeit: Weil Ecki gerade erkannt hat, dass er schwul ist, will er bei diesem Termin beweisen, dass Schwule genauso gut Fussball spielen wie Heteros. Jetzt muss er nur noch zehn Mitspieler finden. Nichts leichter als das in einer Fussballstadt wie Dortmund ... oder?

 

REGIE:
Sherry Hormann
PRODUKTION:
Kirsten Hager
Eric Moss
Andreas Schneppe
CAST:
Maximilian BrĂŒckner
Lisa Potthoff
Dietmar BĂ€r
Saskia Vester
Rolf Zacher
Mariele Millowitsch
David Rott
DREHBUCH:
Benedikt Gollhardt
KAMERA:
Hanno Lentz
SCHNITT:
Eva Schnare
TON:
Marcel Spisak
MUSIK:
Martin Todsharow
AUSSTATTUNG:
Ilse Töpfer

       
  Maria, ihm schmeckt's nicht
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Ein Film von Neele Vollmar • Der junge Deutsche Jan (Christain Ulmen) verliebt sich in die Halbitalienerin Sara (Mina Tander) - und bekommt es mit ihrer kompletten italienischen Sippe zu tun. Vor allem Antonio (Lino Banfi), Jans redseliger Schwiegervater in spe, macht dem jungen Helden zu schaffen. Der will nĂ€mlich unbedingt, dass die Hochzeit in der alten Heimat stattfindet. Ein italienisches Abenteuer beginnt ...

 

REGIE:
Neele Vollmar
PRODUKTION:
Mario Mazzarotto
CAST:
Christian Ulmen
Lino Banfi
Mina Tander
Maren Kroymann
Peter Prager
DREHBUCH:
Daniel Speck
Jan Weiler
KAMERA:
Torsten Breuer
SCHNITT:
Bernd Schlegel
TON:
Frank Heidbrink

       
  Marie Antoinette
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Sofia Coppola • Autorin und Regisseurin Sofia Coppola, deren Drehbuch auf Antonia Frasers Biographie 'Marie Antoinette: Eine Reise' basiert, zeigt die missverstandene Marie-Antoinette in einem neuen Licht. Durch ihre erfrischend moderne und schwungvolle Interpretation vermeidet sie die ĂŒblichen Konventionen von KostĂŒmdramen und zeigt stattdessen die bewegende Geschichte jugendlicher Ängste und GemĂŒtszustĂ€nde. Coppolas auffallend persönliche Sichtweise und geschickter visueller Stil zeigen Marie und den gesamten Hofstaat von Versailles im Spiegel der heutigen Pop-Kultur.

Marie Antoinette (Kirsten Dunst) wird aus politischem KalkĂŒl ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI (Jason Schwartzman) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jĂ€hrige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen - und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten, und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe, gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitĂ€ren AtmosphĂ€re hin. Lebensfroh, vergnĂŒgungssĂŒchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden.

Pomp meets Pop: Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebĂ€ren, zu entfliehen, stĂŒrzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prĂ€gen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trĂ€gt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe.

"Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen." - jenes berĂŒhmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. TatsĂ€chlich zeigt sie sich ignorant und unwissend gegenĂŒber den politischen und sozialen VerĂ€nderungen in ihrem Land. Und so gehen die AnfĂ€nge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gĂ€nzlich unter - bis schliesslich die wĂŒtende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt ...

 

REGIE:
Sofia Coppola
PRODUKTION:
Sofia Coppola
Ross Katz
CAST:
Kirsten Dunst
Jason Schwartzman
Judy Davis
Rip Torn
Rose Byrne
DREHBUCH:
Sofia Coppola
KAMERA:
Lance Acord
SCHNITT:
Sarah Flack
TON:
David A. Cohen
MUSIK:
Jean-BenoĂźt Dunckel
Nicolas Godin
AUSSTATTUNG:
K.K. Barrett
KOSTÜME:
Milena Canonero

       
  Marmorera
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Markus Fischer • Im Marmorera-Stausee wird eine geheimnisvolle junge Frau ohne IdentitĂ€t und Sprache gefunden. Ihr junger ZĂŒrcher Psychiater Simon Cavegn ahnt bald, dass ihn diese Patientin nicht nur um den Verstand bringen wird. Denn als sich in Marmorera bizarre TodesfĂ€lle hĂ€ufen, vermutet Simon ZusammenhĂ€nge zwischen diesen „UnfĂ€llen“ und seiner Patientin. Je mehr er sich dem sorgfĂ€ltig gehĂŒteten Geheimnis des Dorfes am Grund des Marmorera-Stausees nĂ€hert, desto mehr entfremdet er sich von seiner Frau und seiner Umwelt...

Marmorera ist eine Ghost-Story um das Mysterium der IdentitĂ€t. Der IdentitĂ€t eines Dorfes, das unter den Fluten eines Stausees verschwand. Der IdentitĂ€t einer jungen Frau, die ohne Name, Herkunft und Sprachvermögen aus diesem See auftaucht. Der IdentitĂ€t eines jungen ZĂŒrcher Psychiaters, der sich dieser jungen Frau annimmt und allmĂ€hlich begreift, dass seine eigene IdentitĂ€t auf dem Boden dieses geheimnisvollen Sees grĂŒndet. Und der IdentitĂ€t der immer zahlreicheren Toten, die allesamt aus seinem Heimatdorf Marmorera stammen.

 

REGIE:
Markus Fischer
PRODUKTION:
Markus Fischer
Josefa Haas
CAST:
Corin Curschellas
Eva Dewaele
Jessica FrĂŒh
Mathias GnÀdinger
Stefan Gubser
DREHBUCH:
Dominik Bernet
Markus Fischer
KAMERA:
Jörg Schmidt-Reitwein
SCHNITT:
Bernhard Lehner
MUSIK:
Peter Scherer
AUSSTATTUNG:
Christoph Schubiger
KOSTÜME:
Verena Haerdi

       
  Mean Girls - Girls Club - Vorsicht bissig
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 2004]
       
 

Schulcliquen sind knallhart: Wer nicht auf Anhieb dazugehört, der bleibt fĂŒr immer draussen. • Die Teenagerin Cady Heron (Lindsay Lohan, Freaky Friday ) lebte mit ihren Eltern einige Zeit in Afrika und kommt nach ihrer RĂŒckkehr in die Heimat an eine High School in Illinois. Zur grossen Überraschung der NeuzuzĂŒgerin interessieren sich die Highschool-Prinzessinnnen Regina (Rachel McAdams, The Hot Chick) und ihre beiden Dienerinnen Gretchen (Lacey Chabert) und Karen (Amanda Seyfried) sogleich fĂŒr sie und möchten sie in ihre Clique aufnehmen. Cady passt das nicht besonders, macht aber gute Miene zum bösen Spiel und nutzt die Gelegenheit, das eingeschworene Hot-Chick-Trio auszuhorchen. Denn nur so kann sie sich fĂŒr die Outsider an der Schule einsetzen.

Als sich Cady sich mit einem Ex-Freund des Trios einlĂ€sst, gerĂ€t sie in deren Schusslinie. Fortan wird sie mit von ihren ehemaligen "Freundinnen" geschnitten und gemobbt und muss Tag fĂŒr Tag um ihren Ruf kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Mark S. Waters
PRODUKTION:
Lorne Michaels
CAST:
Lindsay Lohan
Rachel McAdams
Lacey Chabert
Amanda Seyfried
Tina Fey
Lizzy Caplan
Tim Meadows
DREHBUCH:
Tina Fey
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Wendy Greene Bricmont
TON:
Chuck Michael
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Mary Jane Fort

       
  Mission: Impossible 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2006]
       
 

Spezialagent Ethan Hunt ist zurĂŒck! • Tom Cruise gehört zu den aufregendsten und erfolgreichsten Filmstars der Welt und mit "M:i:III" kehrt er zu einer seiner Erfolgsrollen zurĂŒck: Geheimagent Ethan Hunt. In dieser spektakulĂ€ren dritten "Impossible“ Mission muss sich Hunt dem hĂ€rtesten Gegner seiner Laufbahn stellen: Owen Davian (Academy AwardÂź-Gewinner Philip Seymour Hoffman), ein gnaden- und gewissensloser Geheimnis-HĂ€ndler. Schwindel erregende Action und packende Spannung sind garantiert.
Koautor und Regisseur des Filmes ist der "Lost" und "Alias - Die Agentin"-Schöpfer J.J. Abrams, der sein einzigartiges GespĂŒr fĂŒr Action, Charakter und Komik mit an Bord gebracht hat und Ethan Hunt diesmal in seinem menschlichsten Abenteuer zeigt. Eine fesselnde, verschlungene Story mit unerwartetem Ausgang – perfekte Unterhaltung mit Biss...
Mit "M:i:III" stellen Abrams und Cruise den Spionagethriller auf den Kopf und kehren dabei gleichzeitig zur Tradition des Fernsehoriginals zurĂŒck: ein exquisites Agenten-Team aus Spezialisten, ein mutiger und heldenhafter AnfĂŒhrer, die aufregendsten Stunts, die man sich vorstellen kann und eine ausgefeilte Story mit ĂŒberraschenden Wendungen. "M:i:III" ist das Actionereignis des Jahres.

 

REGIE:
J.J. Abrams
PRODUKTION:
Tom Cruise
Paula Wagner
CAST:
Tom Cruise
Ving Rhames
Keri Russell
Philip Seymour Hoffman
Bahar Soomekh
Laurence Fishburne
Billy Crudup
Simon Pegg
DREHBUCH:
Alex Kurtzman
Roberto Orci
J.J. Abrams
KAMERA:
Daniel Mindel
SCHNITT:
Maryann Brandon
Mary Jo Markey
TON:
Paul Apelgren
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Scott Chambliss
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Mr. Deeds
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2002]
       
 

He's got something Money can't buy • Nachdem der Medien-Mogul Preston Blake (Harve Presnell) gestorben ist, entpuppt sich ausgerechnet Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds (Adam Sandler) als dessen Alleinerbe. Von einem Tag auf den anderen ist der gutmĂŒtige und stets freundliche Deeds 40 Milliarden Dollar reicher! Zum ersten Mal in seinem Leben verlĂ€sst Deeds deshalb sein idyllisches Heimatdorf Mandrake Falls und fliegt mit dem skrupellosen GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Blake-lmperiums Chuck Cedar (Peter Gallagher) nach New York. Hier will Cedar den frisch gebackenen MilliardĂ€r nach allen Regeln der Kunst ĂŒber den Tisch ziehen und um seinen Aktienanteil erleichtern. Doch Deeds ist nicht so leicht zu manipulieren, wie Cedar dachte: Das naive Landei mischt die High Society der Millionenstadt mĂ€chtig auf, verbreitet mit seinem eigentĂŒmlichen Verhalten reichlich Chaos und verliebt sich obendrein in die liebenswĂŒrdige Schulkrankenschwester Pam (Winona Ryder) - nicht ahnend, dass Pam in Wirklichkeit Babe heisst, eine ehrgeizige Reporterin ist und sich sein Vertrauen nur mit einem miesen Trick erschlichen hat. Doch zum GlĂŒck findet er auch echte Freunde in der grossen Stadt, vor allem sein unglaublich flinker und zugleich verschrobener Butler Emilio (John Turturro) hilft ihm, sein Herz am rechten Fleck zu behalten.

 

REGIE:
Steven Brill
PRODUKTION:
Sideny Ganis
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Winona Ryder
John Turturro
Steve Buscemi
Jared Harris
Peter Gallagher
Allen Covert
DREHBUCH:
Robert Riskin
KAMERA:
Peter Lyons Collister
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Mr. Magoo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 1998]
       
 

Mit Leslie Nielsen (Nackte Kanone) • Einen raffinierten Plan haben die Bösewichte Luanne LeSeur (KELLY LYNCH) und Morgan (NICK CHINLUND) ausgeheckt, um den Stern von Kuristan, einen Rubin von unbezahlbarem Wert, aus dem Naturkundemuseum zu entwenden. Doch bei der DurchfĂŒhrung geht so einiges schief, und das Juwel gelangt ĂŒber Umwege zufĂ€llig in den Besitz von Mr. Quincy Magoo (LESLIE NIELSEN), dem kurzsichtigen Schirmherrn des Museums - ohne dass der es bemerken wĂŒrde! Sofort heftet sich das Gaunerduo an Magoos Fersen, und auch zwei Geheimagenten (ERNIE HUDSON und STEPHEN TOBOLOWSKY) beteiligen sich an der Jagd noch dem unwissenden Schwerenöter. Doch so sehr sie sich auch anstrengen, Magoo tappt in keine der aufgestellten Fallen. Eine bemerkenswerte Leistung fĂŒr einen Mann, der noch nicht einmal ahnt, dass er verfolgt wird, und von einem Abenteuer ins andere stolpert!

Und wieder landet die nackte Kanone einen Volltreffer: Leslie Nielsen, zuletzt als 'Agent 00' im Auftrag des Blödsinns unterwegs, schlĂŒpft in seinem neuesten unbeschwerten Slapstick-Spass in die Haut der legendĂ€ren Cartoon-Figur MR. MAGOO, der vor allem in den 60r und 70er Jahren mit seinem treuen Hund Angus ĂŒberwitzige Zeichentrickabenteuer zu bestehen hatte und in Deutschland in der ZDF-Vorabendserie 'Der roserote Panther' zu Fernsehehren kam. Die Rolle des liebenswerten MultimillionĂ€rs, dessen extreme Kurzsichtigkeit ein Chaos noch dem anderen auslöst, ist dem Komödienstar wie auf den Leib geschneidert. UnterstĂŒtzt wird Nielsen von dem Hongkong-Topregisseur Stenley Tong, der sein einmaliges Talent, furiose Action, waghalsige Stunts und ausgelassenen Slapstick zu einem explosiv-unterhaltsamen Gemisch zu kombinieren, bereits in den Jackie-Chen-Hits RUMBLE IN THE BRONX und FIRST STRIKE hinlĂ€nglich unter Beweis stellte. Mit MR. MAGOO zeigt er sich auf der Höhe seiner Kunst. In den Nebenrollen sorgen Kelly Lynch als Verkleidungsexpertin, Malcolm MtDowell als skrupelloser Gangsterboss und Ernie Hudson und Stephen Tobolowsky als verfeindete Geheimagenten dafĂŒr, dass in dem familienfreundlichen Actionspass MR. MAGOO keine Minute ohne mitreissende Gags und treffsichere Pointen vergeht.

 

REGIE:
Stanley Tong
PRODUKTION:
Ben Myron
CAST:
Leslie Nielsen
Kelly Lynch
Matt Keeslar
Nick Chinlund
Stephen Tobolowsky
Ernie Hudson
Malcolm McDowell
Miguel Ferrer
DREHBUCH:
Pat Croft
Tom Sherohman
KAMERA:
Jingle Ma
SCHNITT:
Stuart Pappé
David Rawlins
Michael R. Miller
MUSIK:
Michael Tavera
AUSSTATTUNG:
John Willett

       
  Mumya Firarda - Runaway Mummy
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Eine actiongeladene Komödie aus der TĂŒrkei um eine verschollene Mumie! • Einer alten Legende nach gibt es ein Heilmittel gegen die verlorene Manneskraft: einen Trank aus Mumien, hergestellt nach einer geheimnisvollen Formel. Dies ist die allerletzte Chance fĂŒr den tĂŒrkischen Mafiabosses Cahit, der seit zehn Jahren seine Frau sexuell vertrösten muss. Im fernen Ägypten stiehlt der Kairoer Mafioso Hasan die frisch entdeckte Mumie von Ramses IV, welcher mit seinen 72 Frauen und 314 Kindern berĂŒhmt war und schmuggelt sie in die TĂŒrkei.

Im Flugzeug aus Kairo kommen zwei SĂ€rge in der TĂŒrkei an und doch irgendwie werden die Papiere vertauscht; und die Angehörigen des toten Forschers Yahya entdecken die Mumie im Sarg des Toten. ""Toll, wie im Kino!"", ruft die halbwĂŒchsige Tochter Yahyas aus, als sie im Sarg nicht den Vater, sondern die Mumie erblickt. So bekommt die trauernde Familie des armen Yahya, statt ihres verblichenen Sohnes die Mumie von Ramses IV ins Haus. Yahya landet dagegen bei einem Gangster, der die geschmuggelte Mumie als Aphrodisiakum will.

Jetzt geht die Jagd auf die Mumie los, bei der der impotente Cahit, Hasan und die Istanbuler Polizei permanent ĂŒbereinander stolpern. Inzwischen wird sie von Yahyas Familie in die Provinz verschleppt, im Austausch gegen die Leiche des verblichenen Vaters.

Dann gibt es noch eine schöne Frau, die Ägypterin Fatma. Sie ist zwar mit Hasan, einem reichen Arbeitskollegen ihres Vaters verlobt, aber nicht in ihn verliebt. D er Undercover-Polizist Ahmet ist auf Fatma angesetzt und verliebt sich in sie.

Ein dĂŒmmlicher Istanbuler Polizist, verliert nach einer Explosion die hintere HĂ€lfte seines Streifenwagens. Nur mit der Vorderachse, den Mittelteil laut ĂŒber der Strasse schleifend, fĂ€hrt er weiter, befreit seinen Kollegen und wird fĂŒr kurze Zeit zum Helden.

Wird die Mumie in sein Land zurĂŒckkehren können? Werden der Geheimagent Ahmet und die schöne tĂŒrkisch ˆ Ă€gyptische Mischling Frau Fatima ihre Liebe ausleben können? Wird der impotente Mafiaboss seiner Frau die versprochene Nacht erleben lassen können?

 

REGIE:
Erdal Murat Aktas
PRODUKTION:
Mutena Acik
CAST:
Teoman
NurgĂŒl Yesilçay
Nurseli Idiz
Selami Sahin
Magued El-Masry
Tarik Pabuccuoglu
Fathy Abdel Wahab
DREHBUCH:
Haluk Ozenc
KAMERA:
Hayk Kirakosyan
MUSIK:
Genco Ari

       
  Murder at 1600
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 1998]
       
 

Mord im Weissen Haus • Nach Jahren des alltĂ€glichen Wahnsinns im Morddezernat von Washington, D. C., kann den Detective Harlan Regis (Wesley Snipes) wahrlich nichts mehr erschĂŒttern. Doch dann muss er den Mord an einer Frau im Weissen Haus untersuchen. Und plötzlich ist sein Auftrag alles andere als alltĂ€glich:

Geheimagenten pfuschen ihm ins Handwerk, und die scheren sich einen Dreck um gesetzliche Vorschriften. Beweisdokumente verschwinden auf unerklÀrliche Weise, bevor die Polizei sie auswerten kann. Und dauernd stecken hohe Regierungsbeamte ihre Nase in seine Ermittlungen; sie sollen ihm behilflich sein - oder auch nicht.

Die Geheimagentin Nina Chance (Diane Lane) unterstĂŒtzt Regis zunĂ€chst sehr widerwillig. Ihr Befehl lautet, den Fall so schnell und unauffĂ€llig wie möglich abzuschliessen. Regis findet allerdings bald heraus, dass er in einem lebensgefĂ€hrlichen Wespennest herumstochert: die KorruptionsaffĂ€re, auf die er stösst, ist brisanter, als er sich je trĂ€umen liess. Auf der verzweifelten Jagd nach dem Mörder können Regis und Chance niemandem trauen ausser sich selbst. Aber sie mĂŒssen den Killer stoppen. Denn falls sein Vorhaben Erfolg haben sollte, steht das Schicksal der gesamten Nation auf dem Spiel.

 

REGIE:
Dwight Little
PRODUKTION:
Arnold Kopelson
Arnon Milchan
CAST:
Wesley Snipes
Diane Lane
Alan Alda
Daniel Benzali
Ronny Cox
Dennis Miller
DREHBUCH:
Wayne Beach
David Hodgin
KAMERA:
Steven Bernstein
SCHNITT:
Billy Weber
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  My Bloody Valentine
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2009]
       
 

Ein Film von Patrick Lussier • Eine schreckliche Tragödie verĂ€nderte einst die Kleinstadt Harmony auf ewig: Der junge Bergarbeiter Tom verursachte im Schacht einen Unfall. FĂŒnf Kollegen starben, einer konnte im Koma geborgen werden: Es war Harry Warden. Genau ein Jahr spĂ€ter, an einem Valentinstag, erwachte Warden und brachte 22 Menschen mit der Spitzhacke um. Zehn Jahre danach kehrt Tom nach Harmony zurĂŒck. Die TodesfĂ€lle von einst machen ihm ebenso zu schaffen wie das ungeklĂ€rte VerhĂ€ltnis zur Ex-Freundin Sarah, die inzwischen mit Kleinstadt-Sheriff Axel liiert ist. Ausgerechnet in dieser Nacht wird Harmony von seiner grausamen Vergangenheit eingeholt: Der Spitzhacken-Killer geht wieder um!

 

REGIE:
Patrick Lussier
PRODUKTION:
Jack L. Murray
CAST:
Jensen Ackles
Jaime King
Kerr Smith
Betsy Rue
Edi Gathegi
Tom Atkins
Kevin Tighe
DREHBUCH:
Todd Farmer
Zane Smith
KAMERA:
Brian Pearson
SCHNITT:
Cynthia Ludwig
Patrick Lussier
TON:
Jim Emswiller
MUSIK:
Michael Wandmacher
AUSSTATTUNG:
Zack Grobler
KOSTÜME:
Leeann Radeka

       
  NĂ€kkĂ€lĂ€
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Peter Ramseier • Der 84jĂ€hrige Emmentaler Hans Ulrich Schwaar lebt seit ĂŒber 20 Jahren am liebsten bei den Samen in Nordfinnland. Der Same Iisakki-Mathias SyvĂ€jĂ€rvi, Besitzer der grössten Rentierherde und wohnhaft in der Siedlung NĂ€kkĂ€lĂ€, ist freundschaftlicher Gastgeber des ehemaligen Lehrers. Schwaar beschreibt in seinen zahlreichen BĂŒchern das Leben dieses naturverbundenen Volkes, dessen Kultur vom endgĂŒltigen Zerfall bedroht ist, in eindrĂŒcklicher Art und Weise.
"NĂ€kkĂ€lĂ€" ist die Geschichte von Hans Ulrich Schwaar, der seinem Heimatland den RĂŒcken gekehrt hat, seine Herkunft aber trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Sein Leben und sein ganzes Wesen sind geprĂ€gt von mitteleuropĂ€ischem, leistungsorientiertem Denken. Und es ist die Geschichte von Iisakki-Matias SyvĂ€jĂ€rvi, der mit seinen Rentieren bedĂ€chtig im Rhythmus und Einklang mit der Natur lebt.
Dieses Zusammentreffen zweier Welten, zweier Kulturen und zweier Menschen steht im Zentrum des Films von Peter Ramseier. Es ist ein Suchen nach und Finden von Gemeinsamkeiten, Harmonie und Freundschaft, aber auch von Spannungen, GegensÀtzen und Konflikten.
Der Dokumentarfilm begleitet die beiden MÀnner durch alle Jahreszeiten und gewÀhrt Einblick in alltÀgliche TÀtigkeiten und spezielle Ereignisse im Leben der Samen.

 

REGIE:
Peter Ramseier
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Iisakki-Matias SyvÀjÀrvi
Hans Ulrich Schwaar
Antti NÀkkÀlÀjÀrvi
Juha NÀkkÀlÀjÀrvi
Katri NÀkkÀlÀjÀrvi
Inga NÀkkÀlÀjÀrvi
Maria NÀkkÀlÀ
Iisko NÀkkÀlÀjÀrvi
DREHBUCH:
Peter Ramseier
KAMERA:
Peter Ramseier
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Esther Heeb

       
  Nirgendwo in Afrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2002]
       
 

Von Caroline Link • Die jĂŒdische Familie Redlich emigriert 1938 nach Kenia, wo der Anwalt Walter Redlich (MERAB NINIDZE) als Verwalter auf einer Farm arbeitet. WĂ€hrend Ehefrau Jettel (JULIANE KÖHLER), Tochter aus gutbĂŒrgerlichem Hause, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blĂŒht ihre einst schĂŒchterne Tochter Regina (LEA KURKA / KAROLINE ECKERTZ) förmlich auf. Sie lernt die Sprache und GebrĂ€uche und findet im einheimischen Koch Owuor (SIDEDE ONYULO) einen guten Freund. Doch der Verlust von Heimat und Verwandten und die Sprachlosigkeit darĂŒber bedroht die Ehe von Jettel und Walter, und sie finden nur ganz langsam wieder zueinander. Als der Krieg endlich zu Ende ist, wird Walter eine Anstellung als Richter in Frankfurt angeboten. Aber nach all den Jahren, in denen sie das Leben in Kenia schĂ€tzen gelernt haben, ist es fraglich, ob Jettel und Regina ihn zurĂŒck nach Deutschland begleiten...

Nach den preisgekrönten Kinoerfolgen 'Jenseits der Stille' und 'PĂŒnktchen und Anton' verfilmte Caroline Link mit NIRGENDWO IN AFRIKA den gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Stefanie Zweig. Die Hauptrollen spielen FilmpreistrĂ€gerin Juliane Köhler ('AimĂ©e & Jaguar'), Merab Ninidze ('Luna Papa') und Matthias Habich ('Klemperer', 'Jenseits der Stille'). Caroline Link erzĂ€hlt in ihrem Liebes- und Familiendrama auf Ă€usserst sensible Weise von dem Leben einer deutsch-jĂŒdischen Familie auf dem fĂŒr sie so fremden afrikanischen Kontinent. Sie erzĂ€hlt von Menschen, die aus behĂŒteten mitteleuropĂ€ischen VerhĂ€ltnissen kommen und die an den Herausforderungen wachsen, die ihnen das Schicksal auferlegt.

 

REGIE:
Caroline Link
PRODUKTION:
Peter Hermann
Bernd Eichinger
CAST:
Juliane Köhler
Merab Ninidze
Matthias Habich
Sidede Onyulo
Lea Kurka
Karoline Eckertz
DREHBUCH:
Caroline Link
Stefan Zweig
KAMERA:
Gernot Roll
SCHNITT:
Patricia Rommel
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Susann Bieling
Uwe Szielasko

       
  North Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Niki Caro • Nach dem Scheitern ihrer Ehe kehrt Josey Aimes (Oscar-PreistrĂ€gerin Charlize Theron) in ihre Heimat im Norden Minnesotas zurĂŒck – sie trĂ€umt von einem besseren Leben fĂŒr sich und ihre beiden Kinder. Ihre Freundin Glory (Oscar-PreistrĂ€gerin Frances McDormand) arbeitet als eine von wenigen Frauen im Bergbau, und sie vermittelt Josey eine Stelle in der Grube. Josey stellt sich auf die oft gefĂ€hrliche Knochenarbeit ein, aber wirklich unertrĂ€glich sind nur die BelĂ€stigungen, denen die Frauen durch ihre mĂ€nnlichen Kollegen ausgesetzt sind. Es kommt zu Auseinandersetzungen, und Joseys Mut inspiriert schliesslich auch ihre Kolleginnen, sich gegen die diskriminierende Behandlung durch die Minengesellschaft aufzulehnen.

 

REGIE:
Niki Caro
PRODUKTION:
Nana Greenwald
Jeff Skoll
Nick Wechsler
CAST:
Charlize Theron
Elle Peterson
Thomas Curtis
Frances McDormand
Sean Bean
Woody Harrelson
Jeremy Renner
DREHBUCH:
Michael Seitzman
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
David Coulson
TON:
Steve Humphrey
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Richard Hoover
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Ouaga Saga
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2005]
       
 

Ein Film von Dani KouyatĂ© • Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso. Der Name allein ist schon Musik. Ouagadougou ist aber auch das Mekka des schwarzafrikanischen Kinos, denn hier findet alle zwei Jahre das Fespaco statt, das wichtigste Festival des Kontinents. Wenn der burkinabische Theater- und Filmemacher Dani KouyatĂ©, der auch in der Schweiz mit seinen mĂ€rchenhaften BĂŒhnenexperimenten bekannt und beliebt ist, nun einen Film gestaltet hat, den er gewitzt Ouaga Saga betitelt, so hat dies denn auch verschiedenste GrĂŒnde.

ZunĂ€chst einmal ist das ganz einfach eine aberwitzige Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blĂŒht. Es ist eine stĂ€dtische Komödie, die vor Augen fĂŒhrt, dass ein Land wie Burkina Faso auch von einem stĂ€dtischen Leben geprĂ€gt ist. Dann ist es eine Hommage ans Kino in Ouagadougou und in Afrika ĂŒberhaupt, denn alles dreht sich in Ouaga Saga immer wieder um den Film und den Ort, an dem die Menschen Filme anschauen und geniessen. Das Kino ist hier einer der wichtigen Treffpunkte, ein Ort der Emotionen, denen man freien Lauf lassen kann. War sein letzter Spielfilm Sia, le rĂȘve du Python ein stark an Traditionen anknĂŒpfendes Werk, so versucht Dani KouyatĂ© hier die gegenwĂ€rtige RealitĂ€t in seiner Heimat Burkina Faso in einer Geschichte umzusetzen, die aus dem Leben gegriffen ist und in den Alltag hinein inszeniert. So nah sie mitten im Treiben drin ist, so wunderbar leicht ist sie auch wieder ĂŒberhöht, bis sie am Ende abhebt vom Planeten Erde und davonschwebt. Aus dem Weltall wird vor allem eines deutlich: Schwarzafrika mit Ouagadougou ist nicht nur ein anderer Kontinent, das ist ein anderer Planet.

"Ich versuche, die Gegenwart in Burkina Faso zu ĂŒbersetzen", sagt Dani KouyatĂ©, "eine Wirklichkeit, in der sich die ökonomischen Sorgen mit einer grossen Jugendarbeitslosigkeit eingeschrieben haben, der Wille, Erfolg zu haben, die sozialen UmstĂ€nde, ohne dabei in eine pessimistische Vision zu verfallen oder in ein negatives Bild." Genau dies gelingt ihm aufs VorzĂŒglichste, und da ist schon sehr stark der Theatermacher spĂŒrbar, der in seinen Experimenten das GeschichtenerzĂ€hlen abtastet, das Betrachten der RealitĂ€t, aus der heraus Geschichten wachsen, die sie auch wieder vergessen lassen, die die wildesten und buntesten BlĂŒten treiben können und vor Aug und Ohr fĂŒhren, wie reich die menschliche Fantasie ist und die Spielfreude.

"Mehrere Elemente, Personen und UmstĂ€nde sind charakteristische Erinnerungen an Ouagadougou und an meine eigene Kindheit", sagt Dani KouyatĂ©. Dieses positive und joviale Universum, diese Lebenslust, die Liebe zum Kino, die Kunst dessen, was sie «SystĂšme D» nannten wie "DĂ©brouille" (schlag dich durch) sei prĂ€gend gewesen fĂŒr ihn und seine Freunde. Ouaga Saga ist denn auch eine sehr persönlich geprĂ€gte Hommage an die Stadt Ouagadougou geworden und eine LiebeserklĂ€rung ans Kino. "Ich versuchte, ihre VerrĂŒcktheit zu rekonstruieren, ihren Dynamismus, ihre Verschiedenheiten und ihre VitalitĂ€t, alles Momente, die Darstellende im Film geworden sind."

DarĂŒber hinaus ist Ouaga Saga auch ein modernes MĂ€rchen. Dani KouyatĂ© lacht verschmitzt, wenn man ihn auf die kleinen MĂ€rchenglitzerelemente anspricht, die den Film zusĂ€tzlich glitzern lassen. "Weisst du, wie viel Zeit wir aufgewendet haben, um das alles so schön hinzubekommen", lacht er. "Der Gebrauch von Spezialeffekten war ein Grundelement auf kĂŒnstlerischer Ebene wie auf technischer, um den Geist von Ouaga Saga hinzubekommen. Die kleinen â€čTricksâ€ș unterstreichen eine Komik und Leichtigkeit des Films, sie verleihen ihm auch einen fantastischen Charakter und etwas PopulĂ€res im besten Sinn desWortes, denn sie sind auch Teil der Magie der ErzĂ€hlungen und Geschichten. Um das zu erreichen, haben wir in High Definition gedreht, was sich als ideal erwies."

Und die Handlung selber? Sie ist kunterbunt im besten Sinn. In der Hauptstadt eines afrikanischen Landes namens Burkina Faso versucht eine Bande von Jugendlichen zu ĂŒberleben und zu blĂŒhen angesichts der 1001 Versuchungen. KouyatĂ© erzĂ€hlt eine Reihe von Abenteuern von Jungs, die sich durchschlagen mĂŒssen in einem heruntergekommenen Quartier von Ouagadougou, die auf der Suche sind nach Hoffnungszipfeln. Das Geld fehlt, nicht aber der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich eben allerhand einfallen, geniessen im Kino Howard Hawks und sehen den Ort der bewegten und bewegenden Bilder als ein Paradies und einen Fluchtpunkt. Ob sie es wohl schaffen, sich den Traum vom Multiplex zu erfĂŒllen, in dem sie gleich mehrere Geschichten zeigen können? Wer weiss.

 

REGIE:
Dani Kouyaté
PRODUKTION:
AgnĂšs Datin
KAMERA:
Jean-Claude Schifrine
SCHNITT:
Jean-Daniel Fernandez-Qundez
TON:
Francis Baldos

       
  Pan Tadeusz
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2001]
       
 

Von Andrzej Wajda • PAN TADEUSZ ist ein pastorales MĂ€rchen, ein unheimliches Gedicht mit heldenhaften, aber auch komischen Figuren. Dieses MĂ€rchen spielt in der unendlichen Weiten der wunderschönen Landschaft Litauens. Wie in Romeo und Julia, geht es um einen jahrelangen Streit zwei grosser Familien, den Soplicas, VerbĂŒndete der Russen - und den Horeszkos, den Partisanen, die fĂŒr ihre UnabhĂ€ngigkeit kĂ€mpfen. Im Jahre 1793 wird der letzte GrossfĂŒrst Hureszko von Jacek Soplica getötet. Dieser erhĂ€lt als Belohnung von den russischen Besatzern das Familienschloss der Horeszkos.

20 Jahre spĂ€ter wurde aus dem einstigen Mörder ein Bernardiner Mönch, der sich Robak nennt. Er finanzierte die Erziehung von Sophie, die aus der Familie Horeszko stammt, mit der Hilfe seines Bruders. dem Richter Soplica. Er hat die Absicht, Sophie mit seinem Sohn Tadeusz zu verheiraten. Auf diesem Wege wĂŒrde das Schloss an die rechtmĂ€ssige Erbin der Horeszkos zurĂŒckgegeben, aber trotzdem in der Familie der Soplicas bleiben.

Nach abgeschlossenem Studium kehrt Tadeusz in seine Heimat und zu seinem Onkel, dem Tutor Sophie's zurĂŒck Er ist sehr angetan von einer charmanten Erscheinung im Garten des Hauses. Beim abendlichen Diner trifft er seine 'Tante' Telimene und hĂ€lt sie fĂŒr diese graziöse weibliche Erscheinung und verliebt sich...

Unterdessen wurde das Schloss einem fernen Cousin der Horeszko - dem Compte - richterlich zugesprochen, und dieser kommt zurĂŒck, um es in Besitz zu nehmen. Die Soplicas, deren Gerichtsprozesse teilweise ĂŒber sechs Generationen dauern, glauben sich als die rechtmĂ€ssigen Besitzer des Schlosses und geben dieser Entscheidung kein Ohr. Dies hindert wĂŒrdevolle Menschen jedoch nicht daran selbst mit Feinden zum Jagen zu gehen, zu schlemmen und sich zusamrnen zu betrinken... Telimene gefĂ€llt Tadeusz immer besser, was den VereinigungsplĂ€nen der beiden Familien sehr zuwiderlĂ€uft, und sie versucht sogar, Sophie mit dem Compte zu verbinden, allerdings erfolglos. Die plötzliche Liebe zwischen den beiden jungen Menschen fĂŒhrt sie dazu, sich selbst dem Compte zuzuwenden.

 

REGIE:
Andzej Wajda
PRODUKTION:
Michal Szczerbic
CAST:
Boguslaw Linda
Daniel Olbrychski
Andrzej Seweryn
Grazyna Szapolowska
Marek Kondrat
Michal Zebrowski
Alicja Bachleda-Curus
DREHBUCH:
Andzej Wajda
Jan Nowina Zarzycki
Piotr Weresniak
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Wanda Zeman
TON:
Jean-Pierre Halbwachs
MUSIK:
Wojdech Kilar
AUSSTATTUNG:
Allan Starski

       
  PantaleĂłn y las visitadoras
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juni 2002]
       
 

Der erfolgreichste peruanische Film aller Zeiten! • 24 Jahre nachdem der berĂŒhmte peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa seinen eigenen Roman «PantaleĂłn y las visitadoras» (Der Hauptmann und sein Frauenbataillon) verfilmte - sein erster und letzter Film -, wagte sich nun Francisco Lombardi an diese literarische Vorlage: PantaleĂłn Pantoja gilt als pflichtbewusster Hauptmann der peruanischen Armee. Doch ein heikler Geheimauftrag reisst den untadeligen Hauptmann PantaleĂłn aus der militĂ€rischen Routine und seinem brav bĂŒrgerlichen Familienleben.

Unter dem Einfluss des schwĂŒlheissen Dschungels versetzen die Soldaten der Kasernen im hinteren Amazonas-Gebiet mit ihren sexuellen Eskapaden die Bevölkerung in Panik und schaden so dem Ruf der glorreichen peruanischen Armee.

Also wird PantaleĂłn mit der Planung und DurchfĂŒhrung einer Entlastungsoffensive betraut. Die Vehemenz des erotischen Tropenkollers soll sich auf soldatisch geordnete Weise entladen. PantaleĂłn soll deshalb einen «weiblichen Dienst» einrichten, eine maison public auf Reisen.

 

REGIE:
Francisco J. Lombardi
PRODUKTION:
Jose Enrique Crousillat
CAST:
Angie Cepeda
Salvador del Solar
Pilar Bardem
Monica Sanchez
Tatiana Astengo
Norka Ramirez
Patty Cabrera
DREHBUCH:
Giovanna Pollarolo
Mario Vargas Llosa
KAMERA:
Teodoro Delgado
SCHNITT:
Danielle Fillios
MUSIK:
Bingen MendizĂĄbal

       
  Persische Briefe - Namehaye Farsi
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2005]
       
 

Ein Film von Babak Dehchamani • In PERSISCHE BRIEFE geht es um die Besorgnisse eines iranischen Filmemachers und Ethnologen, der seit ĂŒber 20 Jahren in der Schweiz ansĂ€ssig ist und von hier aus die Geschehnisse im Nahen Osten, im Besonderen die Intervention der Vereinigten Staaten, beobachtet. In seiner Heimatstadt Teheran sammelte er bleibende EindrĂŒcke von Radikalen wie GemĂ€ssigten bezĂŒglich der Amerikanischen Haltung. Eine spannende Dokumentation zu einem top-aktuellen Thema.

 

REGIE:
Babak Dehchamani

       
  Peter Pan
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2004]
       
 

Das zeitlose Abenteuer wie Ihr es nie zuvor erlebt habt • Abenteuer. SchwertkĂ€mpfe. Zauberei. Das ist der Stoff, aus dem Wendy (RACHEL HURD-WOOD) die Gute-Nacht-Geschichten fĂŒr ihre BrĂŒder John und Michael (HARRY NEWELL, FREDDIE POPPLEWELL) strickt. Fasziniert lauschen die Jungs den MĂ€rchen, die der ĂŒbersprudelnden, kindlichen Fantasie ihrer grossen Schwester entspringen. Und Wendy hat noch einen begeisterten Zuhörer: Heimlich hört auch Peter Pan (JEREMY SUMPTER) den spannenden Geschichten des MĂ€dchens zu. Doch die unbeschwerte Zeit von Wendy scheint abzulaufen – unter der Aufsicht ihrer Tante Millicent (LYNN REDGRAVE) soll sie sich aufs Erwachsenwerden vorbereiten und lernen, sich wie eine Dame zu benehmen.

Doch bevor es dazu kommt, stolpern Peter Pan und seine stĂ€ndige Begleiterin, die Fee Glöckchen (LUDIVINE SAGNIER), unfreiwillig ins Kinderzimmer – und damit beginnt fĂŒr Wendy und ihre BrĂŒder das Abenteuer ihres Lebens. Sie folgen dem Jungen, der nicht erwachsen werden will, in einem wilden Flug in Peters Heimat, das zauberhafte Nimmerland. Gemeinsam mit ihm und seinen Freunden, den „verlorenen Jungs“, erleben sie die atemberaubendsten Dinge, die Kinder erleben können: Sie machen die Bekanntschaft von gefĂ€hrlichen Piraten, stolzen Indianern, mysteriösen Meerjungfrauen, einem gewaltigen Krokodil – und dem hinterhĂ€ltigen KĂ€pt’n Hook (JASON ISAACS).

Auch in Nimmerland lauert die Gefahr: Der finstere Freibeuter Hook sinnt auf Rache. Peter Pan hat ihn vor langer Zeit seiner rechten Hand beraubt, und dafĂŒr soll er sterben. Um den Jungen in seine Gewalt zu bekommen, schmiedet Hook einen finsteren Plan – und schreckt auch nicht davor zurĂŒck, Wendy und ihre BrĂŒder zu bedrohen, um Peter in seine Gewalt zu bekommen. Doch der verschmitzte, einfallsreiche Junge ist nicht so leicht zu fassen


 

REGIE:
P.J. Hogan
PRODUKTION:
Lucy Fisher
Patrick McCormick
Douglas Wick
CAST:
Jason Isaacs
Jeremy Sumpter
Rachel Hurd-Wood
Lynn Redgrave
Richard Briers
Olivia Williams
Geoffrey Palmer
DREHBUCH:
P.J. Hogan
Michael Goldenberg
KAMERA:
Donald McAlpine
SCHNITT:
Garth Craven
Michael Kahn
TON:
Richard Hymns
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Roger Ford
KOSTÜME:
Janet Patterson

       
  Pink Apple Festival 04
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Size Does Matter • pink apple ‱ schwullesbisches filmfestival

Vom 6.–12.Mai ist im Arthouse Movie PINK APPLE-Zeit. Zum 7. Mal schon findet das grösste schwullesbische Filmfestival der Schweiz dieses Jahr statt, auf dem Programm steht das Tollste, Spannendste, Aufregendste, RĂŒhrendste und Lustigste, was die Siebte Kunst jenseits des heterosexuellen Mainstreams zu bieten hat. Der spanische Spielfilm «Cachorro» zum Beispiel, eine herrliche Tragikomödie um einen schwulen Zahnarzt, dessen Welt aus den Fugen gerĂ€t, als ihm plötzlich die Aufgabe zufĂ€llt, seinen Neffen grossziehen zu mĂŒssen. Oder «Wilde Side», in welchem die Transsexuelle StĂ©phanie nach Jahren in ihren Heimatort zurĂŒckkehrt, um sich um ihre sterbende Mutter zu kĂŒmmern. Einen heiteren Augenschein des zeitgenössischen Liebeslebens von Dublin vermittelt «Goldfish Memory», in dem Clara, Tom, Isolde und
Larrie auf der Suche nach der oder dem Richtigen von FettnĂ€pfchen zu FettnĂ€pfchen tappen. Witzig ist die spanische Verfilmung von Ralf Königs Erfolgscomic «Lisistrata»; oscar-nominiert ist die temporeiche hollĂ€ndische Komödie «Zus & Zo», in welcher der schwule Nino vor seinem 35. Geburtstag heiraten muss, um ein als Erbe winkendes Strandhotel in Portugal in seinen Besitz zu bringen. Die verborgene Geschichte vergangener Frauenliebschaften erzĂ€hlt «Tipping the Velvet», diesjĂ€hriger PINK APPLE-«Milestone» ist die leichtfĂŒssige «Girl meets Girl» US-Komödie «Go Fish». Informativ und unterhaltsam dann auch der Vortrag «Out im Kino», in welchem die Filmjournalisten Manuela Kay und Axel Schock zur spannenden Reise durch die lesbischschwule Filmgeschichte einladen.

Detailliertes Programm unter www.pinkapple.ch

 

REGIE:
diverse

       
  PoupĂ©es d'argile
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Nouri Bouzid • In einem tunesischen Dorf, dessen Frauen fĂŒr ihre Kenntnisse und Fertigkeiten der Töpferkunst der Berber bekannt sind, vertrauen die Familien ihre MĂ€dchen Omrane, einem ehemaligen Hausangestellten an. Er vermittelt sie als "MĂ€dchen fĂŒr alles" an Haushalte in den neureichen Quartieren der Hauptstadt. Die schöne Rebeh hĂ€lt das harte Leben als schuftende Hausangestellte aber nicht aus und reisst aus. Von Gewissensbissen geplagt und angezogen von der jungen Frau macht sich Omrane auf die Suche nach Rebeh. Begleitet wird er von der neunjĂ€hrigen Fedhah, die er eben aus dem Dorf geholt hat und die auf einen Platz in einem Haushalt wartet.

Fedhah entdeckt die Stadt und formt aus dem Lehmklumpen, den sie von zu Hause mitgebracht hat immer wieder Tonpuppen, die sie, einmal vollendet, wieder zerstört. Omrane findet Rebeh schliesslich, doch sie ist schwanger. Sein Leben gerĂ€t völlig durcheinander. Zwischen dem MĂ€dchenvermittler, der temperamentvollen Rebeh und der kleinen TonpuppenkĂŒnstlerin entsteht eine eigenartige starke Bindung, die ihren Ausdruck in der gemeinsamen Sehnsucht nach Freiheit findet.

Nouri Bouzid ist einer der bekanntesten Filmautoren Tunesiens. Vor seinem fulminanten RegiedebĂŒt "L’homme de cendres" war er wegen seines politischen Engagements wĂ€hrend sechs Jahren inhaftiert. "PoupĂ©es d’argile" ist sein 5. Spielfilm. Er spielt einerseits in Tunis, der Hauptstadt Tunesiens, und andererseits auf dem Land, wo bedĂŒrftige Familien ihre Töchter wegschicken, damit sie in den StĂ€dten als Hausangestellte oder, besser ihrer Aufgabe entsprechend, als "MĂ€dchen fĂŒr alles" ein Auskommen finden.

Der zwielichtige vierzigjĂ€hrige Omrane kommt regelmĂ€ssig als Stellenvermittler in sein Heimatdorf, das fĂŒr seine traditionelle Töpferkunst bekannt ist. Diesmal nimmt er die kleine Fedhah mit. Die beunruhigte Mutter von Rebeh fragt ihn nach dem Verbleib ihrer Tochter, die sie ihm vor lĂ€ngerer Zeit anvertraut hat. Er weicht aus, erzĂ€hlt weder, dass sie seine Geliebte war noch von ihrer Flucht aus der letzten Stelle. Nach seiner RĂŒckkehr macht er sich auf ihre Suche.

 

REGIE:
Nouri Bouzid
PRODUKTION:
Hassen Daldoul
Abdelaziz Ben Mlouka
CAST:
Hend Sabri
Ahmed Hefiane
Oumeyma Ben Afsia
Lotfi Abdelli
DREHBUCH:
Nouri Bouzid
KAMERA:
Gilberto Azevedo
Tarek Ben Abdallah
SCHNITT:
Catherine Emery
Anita FernĂĄndez
TON:
Faouzi Thabet
MUSIK:
Rabii Zamouri
AUSSTATTUNG:
Khaled Joulak

       
  Pure Coolness
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Februar 2008]
       
 

Boz Salkyn • Kirgisien bleibt ein Land der Sehnsucht, eine Landschaft der TrĂ€ume. Mit seinem Spielfilm Saratan hat uns Ernest Abdyjaparov seine Heimat im Wandel gezeigt und dabei manch Augenzwinkern ĂŒbrig gehabt fĂŒr Alltagssituationen. In Boz’Salkyn (Pure Coolness) er-zĂ€hlt er von einer uralten Tradition, die in den entlegenen Dörfern der zentralasiantischen Berge noch existiert: Die EntfĂŒhrung der Braut. Dabei handelt es sich da nicht etwa nur um einen Spass am Hochzeitsabend, nein: Wer es schafft, die Braut eines Ande-ren bei der Heirat zu entfĂŒhren, der darf sie behalten. Dazu ist natĂŒrlich Coolness ge-fragt. Der Brauch, so zeigt sich in diesem Spielfilm, hat tatsĂ€chlich seine guten Seiten und kann in einem Umfeld, in dem noch familiĂ€r verkuppelt wird, ganz praktisch sein. Denn was die Familie nicht will, kann man sich ein heimliches Liebespaar vielleicht ĂŒber den Brautraub ergattern. Ganz nebenbei erfahren wir viel vom Leben in Kirigisien heute und von den kleinen TrĂ€umen, die es prĂ€gt. Wenn der Film ausge-zeichnet wurde an den Festivals von Almaty, Dusbanbe, Taschkent und Smolensk, so mag das eines deutlich belegen: Abdyjaparov erzĂ€hlt glaubwĂŒrdig und heiter.

 

REGIE:
Ernest Abdyjaparov
CAST:
Tynchtyk Abylkasymov
Osnura Asanalieva
Siezdbek Iskenaliev
Elnura Osmonalieva
Asem Toktobekova

       
  Q - Begegnungen auf der Milchstrasse
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2000]
       
 

La vache positive planetaire • Drei ViehzĂŒchter und MilchhĂ€ndler aus Mali und Burkina Faso reisen in die Schweiz zu drei Berufskollegen im Seeland und im Berner Oberland. ZurĂŒck in ihrer Heimat berichten sie von ihren Erfahrungen im Alpenland. Wo ist das Vertraute im Fremden, wo das Fremde im Vertrauten? Im Wechsel der Perspektiven geraten gĂ€ngige Vorstellungen von Kuh und Milch, Markt und Fortschritt, Mensch und Natur in Bewegung. Im Film geht es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, um VerĂ€nderung, um Vertrautes und Neues in Afrika und in der Schweiz. Markante Persönlichkeiten, die mit Eigensinn und Phantasie die Herausforderungen der Gegenwart anpacken, finden einen Draht zueinander.

 

REGIE:
JĂŒrg Neuenschwander
DREHBUCH:
JĂŒrg Neuenschwander
KAMERA:
Patrick Lindenmaier
Steff Bossert
SCHNITT:
Regina BĂ€rtschi

       
  QuĂ© tan lejos
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2008]
       
 

Das Leben: Eine Reise • Ecuador und die Anden bilden das wunderbare Dekor fĂŒr dieses Roadmovie, in dem zwei junge Frauen unterwegs sind nach Cuenca, der friedlichen Gartenstadt im SĂŒden. Esperanza kommt aus Spanien und reist durch Ecuador auf der Suche nach Entdeckungen und auf den touristisch empfohlenen Spuren. Tristeza lebt in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, und macht sich auf den Weg, ihren Geliebten daran zu hindern, eine andere Frau zu heiraten. Unterwegs lernen die beiden, die der Zufall im Bus zusammenbringt, einander und zwei MĂ€nner aus dem Dekor des fernen Landes kennen (Que tan lejos ist eine ecuadorianische Redewendung um zu sagen: Wie weit noch!). Sie durchqueren die halluzinierende Bergwelt Ecuadors und fahren zunĂ€chst an die KĂŒste, weil ein Streik den Verkehr lahm gelegt hat. QUE TAN LEJOS ist ein ausgesprochen sanfter Film ĂŒber das Reisen, das Unterwegssein und ĂŒber Begegnungen zwischen Menschen. Die Ecuadorianerin Tania Hermida lĂ€sst uns in ihrem ersten Spielfilm sinnieren ĂŒber das, was wir so treiben, wenn wir unterwegs sind. Und sie hat den erfolgreichsten Film in ihrer Heimat gedreht, der nicht umsonst so erfolgreich war: Er strahlt bei aller Unaufgeregtheit NatĂŒrlichkeit aus, bis in die kleinsten Details hinein. Der Film zeigt nicht zuletzt, dass sich ein Land am besten neben den Postkartenbildern entdecken lĂ€sst, durch Wachheit auf das, was sich einem zeigen kann.

 

REGIE:
Tania Hermida
PRODUKTION:
Tania Hermida
Gervasio Iglesias
Mary Palacios
CAST:
Pancho Aguirre
Tania Martinez
Fausto Miño
Cecilia Vallejo
DREHBUCH:
Tania Hermida
KAMERA:
Armando Salazar
SCHNITT:
IvĂĄn Mora Manzano
TON:
Juan José Luzuriaga
Jose A. Manovel
MUSIK:
Nelson GarcĂ­a

       
  Red Dragon
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2002]
       
 

Der erste und furchterregendste Teil der Hannibal Lecter-Trilogie • Vor The Silence of the Lambs ersann Autor Thomas Harris das Böse in seiner reinsten Form: Um einen furchtbaren Serienkiller zu ĂŒberfĂŒhren, muss Will Graham (Edward Norton) sich auf einen der brilliantesten Mörder einlassen: Dr. Hannibal Lecter (Oscar-PreistrĂ€ger Anthony Hopkins). Ein faszinierendes, psychologisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt...

Red Dragon ist der dritte Teil der Hannibal-Hopkins- Trilogie, die mit The Silence of the Lambs und Hannibal begann. Ein hochkarÀtig besetzter Thriller mit Star-Power: Edward Norton (Fight Club), Ralph Fiennes (The English Patient), Harvey Keitel (The Piano), Emily Watson (Breaking the Waves), Mary Louise Parker und Philip Seymour Hoffman.

 

REGIE:
Brett Ratner
PRODUKTION:
Dino De Laurentiis
CAST:
Anthony Hopkins
Edward Norton
Ralph Fiennes
Harvey Keitel
Emily Watson
Mary-Louise Parker
Philip Seymour Hoffman
DREHBUCH:
Ted Tally
Thomas Harris
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Mark Helfrich
TON:
Darren King
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Kristi Zea
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Redacted
 
       
 

Ein Film von Brian De Palma • Der Film zeigt einige Soldaten der im Irakkrieg eingesetzten Alpha Company: Angel Salazar, der seine Kameraden mit einer Videokamera filmt; Lawyer McCoy, Reno Flake, B.B. Rush und den Befehlshaber James Sweet. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, einen Kontrollpunkt zu bewachen und Passanten und Fahrzeuge zu durchsuchen. Bei einer Hausdurchsuchung nehmen die Soldaten einen Familienvater in Gewahrsam. Flake und Rush kehren spĂ€ter zu dem Haus zurĂŒck, um die 15-jĂ€hrige Tochter des Mannes zu vergewaltigen. Salazar schliesst sich an und filmt den Tathergang, McCoy will zunĂ€chst die Vergewaltigung verhindern, nach einer Auseinandersetzung mit Flake verlĂ€sst er jedoch das Haus um Wache zu halten. WĂ€hrend Rush das MĂ€dchen festhĂ€lt, erschiesst Flake die Mutter, die Schwester und den Grossvater. Nach der Vergewaltigung töten sie das MĂ€dchen und setzen die Leichen in Brand.

Salazar wird einige Tage spĂ€ter verschleppt und vor laufender Kamera als Rache fĂŒr die Tat enthauptet. McCoy macht sich VorwĂŒrfe, die Tat nicht verhindert zu haben und meldet seine Kameraden bei seinen Vorgesetzten, woraufhin Flake und Rush verhört werden. Der Film endet damit, dass McCoy nach der RĂŒckkehr in die Heimat in einer Bar als Held gefeiert wird.

 

REGIE:
Brian De Palma
PRODUKTION:
Jason Kliot
Simone Urdl
Joana Vicente
Jennifer Weiss
CAST:
Izzy Diaz
Rob Devaney
Ty Jones
Anas Wellman
Mike Figueroa
Yanal Kassay
DREHBUCH:
Brian De Palma
KAMERA:
Jonathon Cliff
SCHNITT:
Bill Pankow
TON:
Carla Murray
Paula Fairfield
AUSSTATTUNG:
Phillip Barker
KOSTÜME:
Jamila Aladdin

       
  Reise zur Sonne - GĂŒnese Yolculuk
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Friedensfilmpreis 1999 • Zwei junge MĂ€nner aus entgegengesetzten Regionen der TĂŒrkei begegnen sich zufĂ€llig in Istanbul. Beide hoffen auf eine bessere Zukunft und versuchen, in der Grossstadt ein Auskommen zu finden. Berzan stammt aus einem kurdischen Dorf im Ă€ussersten Osten und schiebt als fliegender HĂ€ndler jeden Morgen seinen Karren mit Musikkassetten in die Stadt. Mehmet ist erst kĂŒrzlich aus der WesttĂŒrkei angekommen und findet einen Job bei den Wasserwerken, wo er mit einem archaischen Hörrohr die Strassen nach geborstenen Leitungen abhorcht...

Mehmet hat es nie interessiert, dass Berzan Kurde ist. Was zĂ€hlt, sind ihre TrĂ€ume, die sich so nahe sind. Und ihre unzerbrechliche Freundschaft ohne Wenn und Aber. Berzan sehnt sich nach seinem Heimatdorf zurĂŒck, wo seine Ver lobte auf ihn wartet; Mehmet verliebt sich in Arzu, die in Deutschland aufgewachsen ist und nun mit ihrer alten Heimat konfrontiert wird.

Doch dann wird Mehmet, vielleicht bloss wegen seiner etwas dunkleren Haut, bei einer Razzia zu Unrecht verhaftet und gerĂ€t er auch nach der Haft ins RĂ€derwerk der alltĂ€glichen Verfolgung. - Ein letzter Liebesdienst an Berzan, der bei einer Demonstration getötet wird, bringt ihn endgĂŒltig in Widerspruch zur staatlichen AutoritĂ€t. Er bricht zu einer Reise in den Osten seines Landes auf. Wusste Berzan immer, wo seine Heimat war, mĂŒssen Mehmet und Arzu sie erst noch suchen, auf ihrer eigenen Reise zur Sonne...

Yesim Ustaoglu, die 39jĂ€hrige, aus Sarikamis im Osten der TĂŒrkei gebĂŒrtige Regisseurin, hat auch das Drehbuch verfasst, ein Drehbuch der sparsamen Dialoge und der sprechenden starken Bilder. Ein feinfĂŒhliges Werk... Die FĂ€higkeit zu eigenem Betroffensein und zu eigenverantwortlichem Handeln gegen die Unmenschlichkeit geben dem Werk seine Kraft und seine Unmittelbarkeit, der sich niemand entziehen kann. Yesim Ustaoglu findet die richtigen Bilder. Sie hat kein Pamphlet gedreht, aber einen Film, der fĂŒr die Menschlichkeit plĂ€diert und der uns so berĂŒhrt, weil ihre Figuren uns so nah sind. Fred Zaugg, in: Der Bund

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Behrooz Hashemian
CAST:
Newroz Baz
Nazmi Qirix
Mizgin Kapazan
Ara GĂŒler
Nigar Aktar
Iskender Bagcilar
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Jacek Petrycki
SCHNITT:
Nicolas Gaster

       
  Rennschwein Rudi RĂŒssel 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2007]
       
 

Rudi rennt wieder • Bisher sind der neunjĂ€hrige Nickel (Maurice Teichert) und sein alleinerziehender Vater Thomas (Sebastian Koch) zu zweit ganz gut klargekommen. Als Nickel jedoch nach einem Schulausflug das kleine Ferkel Rudi im Rucksack mit nach Hause bringt, macht er eine furchtbare Entdeckung: Papa hat eine Freundin (Sophie von Kessel)! Und was noch schlimmer ist: Die nistet sich mit ihrer zwölfjĂ€hrigen Tochter Felicitas (Sina Richardt) auch gleich bei ihnen ein. Nickel macht mit Thomas einen Deal: Wenn die beiden bleiben, darf auch Rudi bleiben.

Aber das kleine Ferkel Rudi sorgt ordentlich fĂŒr Chaos, und es gibt immer wieder Streit in der Patchwork-Familie. Es ist nicht zum Aushalten, und so flĂŒchtet Nickel mit Rudi nach "Schweineland", gefolgt von "Feli" und gejagt von zwei dummen Ganoven (Dominique Horwitz, Andreas Schmidt). Eine abenteuerliche Reise beginnt, die in den ostdeutschen SĂŒmpfen des Odertals endet, wo Rudi den beiden Kindern das Leben rettet und eine neue Heimat findet.

 

REGIE:
Peter Timm
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Heike Wiehle-Timm
CAST:
Sebastian Koch
Sophie von Kessel
Andreas Schmidt
Dominique Horwitz
Maurice Teichert
Sina Richardt
DREHBUCH:
Peter Timm
Karsten Willutzki
KAMERA:
Achim Poulheim
SCHNITT:
Barbara Hennings
TON:
Bernd Hackmann
MUSIK:
Marcel Barsotti
KOSTÜME:
Lucia Faust

       
  Rusalka - Mermaid
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Anna Melikyan • Alisa wurde in ein Heim gesteckt, weil sie eines Tages beschlossen hatte, nicht mehr zu reden. Alles war ihr zu blöd. Und jetzt setzt sie ihre magischen KrĂ€fte ein und lĂ€sst ihr Dorf am Meer wegblasen. Damit landet sie mit Mutter und Grossmutter dort, wo es die Heimatlosen hintreibt - in der Grossstadt, und das heisst in Russland: In einem boomenden Moskau.

 

REGIE:
Anna Melikyan
PRODUKTION:
Ruben Dishdishyan
CAST:
Mariya Shalayeva
Yevgeni Tsyganov
Mariya Sokova
Anastasiya Dontsova
Veronika Skugina
DREHBUCH:
Anna Melikyan
KAMERA:
Oleg Kerichenko
TON:
Alexander Kopeikin
Dimitriy Smirnov
Denis Vakulenko
MUSIK:
Igor Vdovin
KOSTÜME:
Irina Grashdankina

       
  Rush Hour 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2007]
       
 

Ein Film von Brett Ratner • In Paris herrscht Krieg. Ein Arm der chinesischen Triaden verwandelt die Stadt der Liebe in einen Moloch der Gewalt, mit schon einem Dutzend toter GesetzeshĂŒter. Letzte Hoffnung sind Chefinspektor Lee (Jackie Chan) und sein Kollege Carter (Chris Tucker) vom LAPD. Die Ankunft vermasselt ihnen schon ein reichlich verquerer Flic (Regie-Ikone Roman Polanski). Danach erweisen sich französische Taxis als gefĂ€hrliche Geschwindigkeitsgeschosse, und Gangster jeden HĂ€rtegrads (Vinnie Jones und Max von Sydow) warten schon auf das Duo.

Mit Herz und Faust verabreicht das bekannteste Buddy-Gespann des Jahrzehnts seine geballte Dosis Fun und Action. Zum dritten Mal lĂ€uft das unverĂ€nderte Erfolgsteam unter der Regie von Brett Ratner zu Hochform auf: Chan in der Disziplin des Martial Arts, Tucker beim SprĂŒcheklopfen.

 

REGIE:
Brett Ratner
PRODUKTION:
Roger Birnbaum
Andrew Z. Davis
Jonathan Glickman
Arthur M. Sarkissian
Jay Stern
CAST:
Jackie Chan
Chris Tucker
Vinnie Jones
Hiroyuki Sanada
Noémie Lenoir
Max von Sydow
DREHBUCH:
Jeff Nathanson
KAMERA:
J. Michael Muro
SCHNITT:
Billy Weber
Don Zimmerman
TON:
Albert Gasser
Bruce Tanis
MUSIK:
Lalo Schifrin
AUSSTATTUNG:
Ed Verreaux
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Salt Of This Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2009]
       
 

Milh hadha al-bahr • Die 28-jĂ€hrige Soraya reist aus Brooklyn, wo sie aufgewachsen ist, zum ersten Mal in die Heimat ihrer Vorfahren, nach PalĂ€stina. Hier sucht sie das eingefrorene Geld ihrer Grosseltern vom Konto in Jaffa abzuheben und begibt sich unverhofft mit dem hier geborenen Emad auf eine Reise durch die Landschaften. Salt of this Sea ist ein Roadmovie, das die Suche nach den verlorenen Wurzeln beschreibt und nach dem, was man mit Heimat bezeichnet.

Die Filmemacherin Annemarie Jacir hat bereits mit ihren Kurzfilmen Aufsehen erregt. In ihrem ersten Spielfilm Salt of this Sea lĂ€dt sie uns ein auf eine verrĂŒckte Reise durch eine Region, die ihren Figuren eigentlich verschlossen wĂ€re, weil Freiheit in diesem Gebiet ein Fremdwort ist. Ihr Roadmovie fĂŒhrt uns einerseits durch unbekannte Landstriche in PalĂ€stina und lĂ€sst uns andererseits eintauchen in die Geschichte von Jacirs Heimat. Doch keine Angst: Der Film ist alles andere als eine dröge Geschichtslektion; es geht der Filmemacherin ums Innere von Geschichte. Jacir lĂ€sst uns teilhaben: Was heisst es, wenn einem ganzen Volk die Heimat weggenommen wird und man das Haus der Vorfahren, aus dem diese vor 60 Jahren mit Gewalt vertrieben wurden, nun von anderen bewohnt vorfindet? Das ist alles andere als nur ein PhĂ€nomen des Nahen Ostens, es zeigt sich dort einfach besonders intensiv. Annemarie Jacir erzĂ€hlt also nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die erstmals jene Region besucht, die ihre Grosseltern zurĂŒcklassen mussten, sie lĂ€sst uns fĂŒhlen, was Zahlen und Fakten nie beschreiben können. Ihr Film ist atmosphĂ€risch dicht, berĂŒhrend, ohne polemisch zu sein. Im Gegenteil: Sie zeichnet die Israelin, die in Jaffa ihre eigene Generation verkörpert, als sehr offen und genauso Kind einer Geschichte voller Ungerechtigkeiten. Der Film ist eine bewegende Reise ins Innere der Migration mit fiebrigen und stillen Momenten. Was uns seit Jahrzehnten ĂŒber oberflĂ€chliche Schlagzeilen begleitet, wird hier wieder einmal vom Menschlichen her fassbar, weil es von innen betrachtet wird. Wo der Welt lĂ€ngst die Worte fehlen, hat Annemare Jacir Bilder gefunden. Und eine eigene Geschichte geschrieben, die von Suheir Hammad, einer grossartig prĂ€sentabsent wirkenden Schauspielerin, verkörpert wird, einer Frau notabene, die eigentlich Poetin ist und hier die Verzweiflung eines Volkes verkörpert. Letztlich ist der Film aus vielen sichtbaren und verborgenen Elementen komponiert, ohne dass er sie betont: Es reicht aus, dass sie da sind und aus sich heraus zusammen fĂŒhlbar machen, was Migration heisst.

 

REGIE:
Annemarie Jacir
PRODUKTION:
Bero Beyer
Jacques Bidou
Marianne Dumoulin
CAST:
Suheir Hammad
Saleh Bakri
Riyad Ideis
DREHBUCH:
Annemarie Jacir
KAMERA:
BenoĂźt Chamaillard
SCHNITT:
MichĂšle Hubinon
MUSIK:
Kamran Rastegar
KOSTÜME:
Hamada Atallah

       
  Schönheiten des Alpsteins
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Wellness fĂŒrs GemĂŒt • Der Film "Schönheiten des Alpsteins" zeigt in einzigartigen Bildern die Kontraste in einer anderen Welt und doch direkt vor der eigenen HaustĂŒre. Es ist ein Heimatfilm der anderen, stillen Art. Gezeigt wird die Natur und das Leben zwischen SĂ€ntis und Hoher Kasten.

Thomas Rickenmann lehnt sich mit dem Film klar an Werke wie "Johle und Werche" an, ohne diese zu kopieren. Er will die Leute mit dem Einfachen, dem AlltĂ€glichen begeistern. Und das gelingt ihm. Die Vielzahl an Kontrasten auf dieser kleinen FlĂ€che liefert ihm die Grundlage dafĂŒr. Dass er dafĂŒr auf externe Töne verzichtet, unterstreicht seine Absicht, den Zuschauer in eine andere, aber dennoch bekannte Welt zu entfĂŒhren. Und er passt sich dabei mit der Geschwindigkeit dem Leben auf der Alp an, wo nicht Minuten zĂ€hlen, sondern der Umgang mit der Natur. Man kann das durchaus als "Wellness fĂŒrs GemĂŒt" bezeichnen.

Der Respekt, mit dem Rickenmann an Land und Leute herantritt, widerspiegelt sich in jeder Szene. Und als Zuschauer geniesst man die Reise, die einen durch sĂ€mtliche vier Jahreszeiten fĂŒhrt.

 

REGIE:
Thomas Rickenmann
PRODUKTION:
Jonas Frei
Thomas Rickenmann
CAST:
Hans Koller
Karin Tanner
Fredy Frehner
DREHBUCH:
Thomas Rickenmann
KAMERA:
Thomas Rickenmann
SCHNITT:
Thomas Rickenmann

       
  Schultze Gets The Blues
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2004]
       
 

Ein Film von Michael Schorr • "Schultze gets the blues" handelt von Schultze. Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale. Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik sowie Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und JĂŒrgen in den Vorruhestand geschickt werden. WĂ€hrend diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben und das Aufrechterhalten der Routine zu einer Farce verkommt, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg.

Aus seinem polka-geschundenen Akkordeon entlockt der Hobby-Musiker feurige SĂŒdstaatenklĂ€nge, die die JubilĂ€umsfeiern seines Heimatmusikvereines zu sprengen drohen. Vor die Wahl gestellt, wieder in den gleichen Trott zurĂŒckzufallen oder als anhaltinischer Freak zu enden trifft Schultze eine Entscheidung, die ihn bis tief in die SĂŒmpfe und Bayous von Louisiana fĂŒhren wird ... und zurĂŒck

 

REGIE:
Michael Schorr
PRODUKTION:
Jens Körner
Thomas Riedel
Oliver Niemeier
CAST:
Horst Krause
Karl Fred MĂŒller
Harald Warmbrunn
Rosemarie Deibel
Wilhelmine Horschig
DREHBUCH:
Michael Schorr
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Tina Hillmann
TON:
Dirk Niemeier
MUSIK:
Thomas Wittenbecher
Dirk Niemeier
AUSSTATTUNG:
Natascha Tagwerk
KOSTÜME:
Constanze Hagedorn

       
  Schwarze Katze, Weisser Kater
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 1998]
       
 

Silberner Löwe Beste Regie Venedig 1998 • KUSTURICA IST ZURÜCK, MIT EINER BUNTEN KOMÖDIANTISCHEN FARCE IM STIL VON «TIME OF THE GYPSIES». Silberner Löwe fĂŒr beste Regie, Venedig 1998.

So ungewöhnlich wie die Musik - traditionelle Zigeunermusik mit Rock und Techno - , so skurril scheint auch die Geschichte, die Emir Kusturica aus seiner Heimat mitbringt. Doch sie basiert auf wahren Ereignissen und ist zum Teil mit Zigeunern aus der Region gedreht.

An einem grossen Fluss im Balkan lebt der junge Zigeuner Zare mit seinem Vater Matko und allerlei kleinen Gangstern und Ganoven. Bei einem gross angelegten Benzinschmuggel lĂ€sst sich der einfĂ€ltige Matko vom Ganovenboss Dada ĂŒbers Ohr hauen. Um ihm kein Geld zahlen zu mĂŒssen, verkuppelt er Zare mit Dadas kleinwĂŒchsiger Schwester. Doch die liebt heimlich einen anderen, und kurz vor dem Hochzeitstermin verliebt sich Zare auch noch, in die schöne Kellnerin Ida. Damit die Liebe ĂŒber die BetrĂŒgereien und Geldgier der alten MĂ€nner siegt und die Hochzeit doch noch ein rauschendes Fest wird, muss der Zufall gewaltig nachhelfen.

 

REGIE:
Emir Kusturica
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Marina Girard
CAST:
Bajram Severdzan
Srdan Todorovic
Florijan Ajdini
Branka Katic
Ljubica Adzovic
Zabit Memedov
Sabri Sulejmani
DREHBUCH:
Gordan Mihic
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Svetolik Mica Zajc
Mirjana Kocovic
MUSIK:
Michael Kamen
AUSSTATTUNG:
Milenko Jeremic

       
  Septemberwind
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Mai 2002]
       
 

Storie di migranti - Migrantengeschichten • Was ist aus den Italienern und Italienerinnen geworden, deren unwĂŒrdige WohnverhĂ€ltnisse, fremden-polizeiliche Tribulationen und soziale Ausgrenzung wir im Film SIAMO ITALIANI (1964) zeigten? Zum Beispiel aus Marco Scupola, der seinen weinenden dreijĂ€hrigen Sohn Luigi tröstet, aus seiner Frau Maria Assunta, die ihrem Mann die Serviette umbindet, aus der Tochter Anna, die sich, noch nicht zweijĂ€hrig, bei Tisch mit der Pasta abmĂŒht und bekleckert? Was aus Antonio und Carolina Scotti, die, ihre Kinder Elfriede und Umberto auf dem Arm, im Rummel einer Kirchweih in einer Gemeinde des «Birseck» zu sehen sind?

Marco und Maria Assunta, Antonio und Carolina leben als Rentner in ihrem apulischen HeimatstĂ€dtchen Acquarica del Capo (Provinz Lecce). Luigi (40) hat sich in Basel als klassischer Gitarrist ausgebildet, erteilt dort Musikunterricht an einer Privatschule und lebt mit seiner deutschen GefĂ€hrtin Corinna und der 1999 geborenen Tochter Naomi bei Freiburg im Breisgau. Anna (38) lebt in Aesch BL mit ihrem Mann Graziano Barone, der in Basel einen Coiffeursalon mit zwei Angestellten betreibt, und den beiden Töchtern Ilenia (13) und Luana (10). Umberto (38) hingegen hat sich schon frĂŒh fĂŒr eine Existenz in der Heimat entschieden; als Betriebsleiter der Firma «Italsocks» engagiert er sich auch politisch im Gemeinderat von Acquarica.

Anfang Juli 2000 reist Anna mit den Töchtern nach Acquarica, um dort die sechswöchigen Schulferien mit den Eltern zu verbringen. GegenlĂ€ufig dazu fĂ€hrt Carlo Olimpio (50), der mit seiner Schweizer Frau Marlies und den Kindern schon vor siebzehn Jahren aus Weinfelden (Thurgau) nach Acquarica zurĂŒck-kehrte, in die Schweiz, um dort Verwandte, aber auch alte Kollegen und frĂŒhere Meister zu besuchen.

Auch den in der Schweiz geborenen Christian Alemanno (18), der vor drei Jahren mit den Eltern nach Apulien zurĂŒckkam und dort die Berufsschule besucht, zieht es in den Ferien zurĂŒck nach Adliswil bei ZĂŒrich.

In der Schweiz geblieben ist Marco Scupolas Schwester Antonietta Cazzato: vom Ehemann verlassen, hat sie als Fabrikarbeiterin fĂŒnf Kinder alleine grossgezogen. Ihr einziger Sohn Antonio Cazzato fertigt als Apparatebau-Schlosser anspruchsvolle Arbeiten fĂŒr Kunden aus Industrie und Gewerbe an; ihre jĂŒngste Tochter Assunta Ungari ist nebenberuflich als Aerobic-Instruktorin tĂ€tig und liebt ihren Wohnort Aesch Â«ĂŒber alles». SIAMO ITALIANI zeigte die Emigration als materielle und gesellschaftliche Diskriminierung.

IL VENTO DI SETTEMBRE erzÀhlt Geschichten von der Migration als einer wirtschaftlich und gesellschaftlich normalisierten, aber unterschwellig labilen, ja oft prekÀren Existenz zwischen den Kulturen.

 

REGIE:
Alexander J. Seiler
PRODUKTION:
Andres PfÀffli TSI
CAST:
Anna Barone-Scupola
Graziano Barone-Scupola
Marco Assunta Scupola-C
Maria Assunta Scupola-C
Antinio e Carolina Scotti-Aleardi
Umberto Scotti
Antonietta Cazzato-Scupola
Luigi Scupola
DREHBUCH:
Alexander J. Seiler
Katharina BĂŒrgi
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Rainer M. Trinkler

       
  Sera posible el sur
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2001]
       
 

Eine Reise durch Argentinien • Ein Portrait der grossen politischen SĂ€ngerin aus Argentinien. Ihre Landsleute kennen sie als die 'Mutter Courage' Lateinamerikas, als 'die Stimme der Anden' und nennen sie liebevoll 'La Negra' ('die schwarze Perle'). Mercedes Sosa ist eine der bedeutendsten KĂŒnstlerinnen SĂŒdamerikas.

Zwei deutsche Kamerateams unter der Regie von Stefan Paul (ARSENAL FILM TÜBINGEN) haben Mercedes Sosa zwei Monate wĂ€hrend ihrer grossen Konzert-Tournee durch Argentinien begleitet. Dabei entstand SERA POSIBLE EL SUR, ein Film, der zeigt, dass Mercedes Sosa nicht nur in Argentinien, einem Land, das sich derzeit in einem politischen und ökonomischen Umbruch befindet, ihren besonderen Stellenwert hat, sondern in ganz Lateinamerika.

SERA POSIBLE EL SUR wurde gedreht vor tausenden von Jugendlichen, ein Beweis dafĂŒr, dass die argentinische Jugend Mercedes Sosa wĂ€hrend ihres erzwungenen Exils in Paris, nicht aus dem GedĂ€chtnis verloren hat.

Im vergangenen Jahr absolvierte Mercedes Sosa eine Konzertreise durch Europa mit Auftritten in Spanien, Frankreich, den Niederlanden und der Bundesrepublik. Sie wurde auf grossen Festivals, wie 'KĂŒnstler fĂŒr den Frieden' gefeiert und ist eine wichtige Person fĂŒr die europĂ€ische Frauenbewegung und alternative Szene geworden.

SERA POSIBLE EL SUR ist nicht ausschliesslich ein Konzertfilm, vielmehr eine musikalische Reise mit atemberaubend schönen Bildern. PrĂ€sentiert von einer faszinierenden, unglaublich populĂ€ren KĂŒnstlerin, deren Verbundenheit mit ihrem Volk weit ĂŒber ein Konzert hinausreicht und ihren Ausdruck sowohl in den staubigen Strassen von Tucuman, ihrer Heimat, als auch den avenidas von Buenos Aires findet.

SERA POSIBLE EL SUR ist ein wunderschöner Film - auch ein politischer Film - ein Film voller Poesie und Hoffnung.

 

REGIE:
Stefan Paul
DREHBUCH:
Stefan Paul
KAMERA:
Hans Schalk
Hans Warth
Jorge Casal

       
  Si pensava di restare poco
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2004]
       
 

Eigentlich wollten wir nicht lange bleiben • Eigentlich wollten sie nicht lange bleiben, trotzdem leben alle heute immer noch in der Schweiz: EmigrantInnen der Ersten Generation aus ganz Italien.

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind sie aus verschiedensten GrĂŒnden in die Schweiz ausgewandert. Sie stammen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, arbeiten als Schuhmacher, Portier, Fabrikarbeiterin, Lehrerin, Koch, Coiffeur, HaushĂ€lterin, Missionar, Serviertochter oder CEO. Ihre Geschichten sind Ă€hnlich und doch ganz verschieden: Sie erzĂ€hlen davon, dass man die geliebte Heimat des Geldes, der Liebe, der Karriere wegen verlassen musste und in der unwirtlichen Fremde, wo man mehr geduldet als akzeptiert war, das harte Brot der frĂŒhen Jahre ass. Sie erzĂ€hlen aber auch davon, dass die Zeit und vor allem Kinder und Enkelkinder die Wunden des Heimatverlusts allmĂ€hlich verheilen liessen und die Integration dieser Ersten Generation italienischer Emigrantinnen und Emigranten doch noch möglich machten.

Francesca Cangemi, selbst Seconda sizilianischer Abstammung, und ihr Mann, der Filmemacher Daniel von Aarburg, haben sich von fĂŒnf italienischen Ehepaaren und sieben Einzelpersonen aus GraubĂŒnden ihre Lebensgeschichte erzĂ€hlen lassen.

 

REGIE:
Francesa Cangemi
Daniel von Aarburg
PRODUKTION:
JĂŒrg Simonett
RĂ€tisches Museum Chur
DREHBUCH:
Francesa Cangemi
Daniel von Aarburg
KAMERA:
Pierre Mennel
SCHNITT:
Matthias BĂŒrcher
TON:
Peter Conrad
MUSIK:
Flurin Caviezel

       
  Sma Ulykker
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. September 2002]
       
 

Bester europĂ€ischer Film - Berlinale 2002 • Nach dem ĂŒberraschenden Tod der Mutter (VIGGA BRO) bricht in einer dĂ€nischen Familie der Ausnahmezustand aus. Da wĂ€re zunĂ€chst Witwer John (JØRGEN KIIL), ein Spassvogel und Charmeur, der sich 46 Jahre lang von seiner Frau Ulla verwöhnen liess und fĂŒr seine Familie nie wirklich Verantwortung ĂŒbernehmen musste. Eva (JANNIE FAURSCHOU), die Ă€lteste Tochter und das schwarze Schaf der Familie, beschliesst am Todestag der Mutter, in die Heimatstadt Kopenhagen zurĂŒckzuziehen, um malen zu lernen und ihre kĂŒnstlerische Ader auszuleben. Tom (HENRIK RIP), der Sohn, ein erfolgreicher Unternehmer, handwerklich begabt und Mamas Liebling, stĂŒrzt sich nach deren Tod geradezu in die Arbeit und vernachlĂ€ssigt Ehefrau und Kinder. Marianne (MARIA WÜRGLER RICH), das NesthĂ€kchen, das nie wirklich flĂŒgge geworden ist und noch immer in unmittelbarer NĂ€he der Eltern lebt, sehnt sich plötzlich nach UnabhĂ€ngigkeit und einem Freund. Und zu guter Letzt gibt es da noch SĂžren (JESPER CHRISTENSEN), Johns Bruder und Onkel der drei Kinder, der seinen Tischlerberuf aus GesundheitsgrĂŒnden aufgeben musste und seinen “Lebensabend” in aller Ruhe und Sorglosigkeit geniesst bis seine Frau Hanne (KAREN-LISE MYNSTER) ihm ziemlich schonungslos zeigt, dass das Leben mit 50 noch nicht vorbei ist ...

Mit Ullas Tod gerĂ€t fĂŒr alle der normale Alltag vollkommen aus den bis dahin geordnet erscheinenden Bahnen und sie mĂŒssen erkennen, dass man sich seine Familie nicht aussuchen kann ...

 

REGIE:
Annette K. Olesen
PRODUKTION:
Ib Tardini
CAST:
Petrine Agger
Jesper Christensen
Jannie Faurschou
Jorgen Kiil
Tina Gylling Mortensen
Karen-Lise Mynster
Henrik Prip
DREHBUCH:
Kim Fupz Aakeson
KAMERA:
Morten Soborg
SCHNITT:
Nicolaj Monberg

       
  Smalltime / Where's the Money, Ronnie?
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 1998]
       
 

Zwei Filme von Shane Meadows • Smalltime

Jumbo, Malc und ihre Kumpel klauen so ziemlich alles was ihnen unter die Finger gerÀt: vom Hundefutter bis zum Heimtrainer. Ihr Motto: Stehle von den Reichen und verkaufe es den Armen zum halben Preis!

Jumbo (gespielt von Shane Meadows) ist der laute und prollige AnfĂŒhrer, der gerne bei den Kumpels den Chef raushĂ€ngt. Zuhause schlĂ€gt er jedoch seine Frau anstatt mit ihr zu schlafen. Malc hat wegen ihm Probleme. Jumbo geht Malcs Frau reichlich auf den Keks, und ausserdem wĂŒrde sie gerne ein bĂŒrgerliches Leben fĂŒhren. WĂ€hrend die Bande den 'grossen Coup' plant, und sich darauf vorbereitet, einen Hippieladen zu ĂŒberfallen, versucht Malc sich mit seiner Frau abzusetzen.

Smalltime ist der erste Kinofilm von Shane Meadows, der seit 1994 bereits 25 Kurzfilme gedreht hat. Schauplatz sind die Midlands, eine englische Industriegegend und die Heimat des 24jÀhrigen Regisseurs.

Scharfsinnig fĂ€ngt der junge Regisseur die sozialen Spannungen der Region ein, wobei seine Vorliebe fĂŒr Figuren aus dem Arbeitermilieu an Mike Leigh erinnert. Der mitunter derbe und schwarze Humor, der sich erfrischend respektlos (und in einem köstlichen Dialekt!) mit Sex, Arbeit und dem Leben schlechthin auseinandersetzt, macht Smalltime zu einem lebendigen StĂŒck Kino.

Where’s the Money Ronnie?

Ja, wo ist das Geld? Bei einem Polizeiverhör hören wir von verschiedenen Beteiligten verschiedene Versionen. Alle belasten Ronnie und Ronnie die anderen. Shane Meadows’ Kurzfilm gibt die wunderbare AtmosphĂ€re der frĂŒhen 60er wieder, als Schwindler und Kriminelle wie es scheint die Unschuld noch nicht verloren hatten.

 

REGIE:
Shane Meadows
PRODUKTION:
Shane Meadows
CAST:
Mat Hands
Dena Smiles
Shane Meadows
Gena Kawecka
Tim Cunningham
Kimmy Hynd
Leo Hammond
Dominic Dillon
DREHBUCH:
Shane Meadows
KAMERA:
John Arnold
SCHNITT:
David Wilson

       
  Snijeg - Snow
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2009]
       
 

Spuren im Schnee • Sechs Frauen, ein alter Mann und fĂŒnf Kinder leben in Slavno, einem kleinen Dorf, das fernab der Welt zu liegen scheint und doch in den 90er Jahren vom Krieg in Bosnien heimgesucht worden war. Jetzt soll ihr Dorf fĂŒr ein Ferienzentrum an Serben verkauft werden. Sollen die Frauen das Angebot wahrnehmen und ihr verlassenes Dorf abgeben? Oder sollen sie bleiben? Das vielversprechende DebĂŒt einer jungen Filmerin, sanft und berĂŒhrend.

 

REGIE:
Aida Begic
DREHBUCH:
Aida Begic
Faruk Sabanovic
Elma Tataragic
KAMERA:
Erol Zubcevic
SCHNITT:
Miralem Zubcevic
TON:
Igor Camo
MUSIK:
Igor Camo
AUSSTATTUNG:
Vedran Hrustanovic
KOSTÜME:
Sanja Dzeba

       
  So weit die FĂŒsse tragen
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2003]
       
 

Eine wahre Geschichte • SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN ist ein Abenteuer-Drama, verfilmt nach einem 'schlichten Tatsachenbericht, der sich spannender liest als jeder Kriminalroman' (Tagesspiegel) und einem der weltweit erfolgreichsten und 'grossartigsten Abenteuerromane' (Die Welt).

SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN erzĂ€hlt die packende Flucht des deutschen Soldaten Clemens Forell aus dem sibirischen Kriegsgefangenenlager Kap Deschnew. Vor dem grandiosen Panorama der sibirischen Landschaft schlĂ€gt sich Forell durch die vielen Gefahren der Tundra bis nach Persien durch. Drei Jahre ist er unterwegs - auf Eisenbahnwaggons, mit dem Boot und meist zu Fuss. 14.208 Kilometer legt er zurĂŒck. Erst an Weihnachten 1952 kann er seine Familie wiedersehen, die er acht Jahre zuvor fĂŒr einen schon verlorenen Krieg verlassen musste...

SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN lotet psychisch wie physisch die Grenzen menschlicher Existenz aus. Die Liebe zu seiner Familie, allen voran zu seiner Frau und seinen beiden Kindern und die Sehnsucht nach seiner Heimat sind der Motor des Clemens Forell, an diesen Grenzen nicht zu zerbrechen. Mehrere haben die Flucht vom Ostkap Sibiriens versucht - nur dieser Eine hat es geschafft.GIB NIEMALS AUF! steht ĂŒber Flucht und Leben dieses, mit einem unbĂ€ndigen, jede Vorstellungskraft sprengenden Willen ausgestatteten Clemens Forell, der uns Kindern und Enkeln seine wahre Geschichte erzĂ€hlt.

 

REGIE:
Hardy Martins
PRODUKTION:
Hardy Martins
Jimmy C. Gerum
CAST:
Nernhard Bettermann
Michael Mendl
Anatoly Kotenyov
Irina Pantaeva
Iris Böhm
Anna Herrmann
Adalbert Mayer
DREHBUCH:
Bernd Schwamm
Bastian Clevé
Hardy Martins
KAMERA:
Pavel Lebeshev
SCHNITT:
Andreas Marschall
MUSIK:
Edward Artemyew
AUSSTATTUNG:
Valentin Gidulanov
Igor Schtschelokov
KOSTÜME:
Tatjana Konotopova

       
  Solino
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2003]
       
 

Mit Moritz Bleibtreu • In den sechziger Jahren verlĂ€sst die Familie Amato ihr italienisches Heimatdorf Solino und wandert nach Duisburg aus. Dort gibt es Stahlwerke, Kohlegruben und auch Schnee. Aber Pasta und Pizza? So entsteht der Plan, die erste Pizzeria des Ruhrgebietes zu eröffnen. WĂ€hrend Mutter Rosa kocht und Vater Romano den weiblichen GĂ€sten schöne Augen macht, verlieben sich die Söhne Gigi (Barnaby Metschurat) und Giancarlo (Moritz Bleibtreu) in dasselbe MĂ€dchen. Im Laufe der Jahre zerbricht die Familie und auch Gigi und Giancarlo trennen sich im Bruderzwist. Erst zehn Jahre spĂ€ter begegnen sich die beiden wieder. Da stellt sich die Frage: Wer hat sein Leben richtig gelebt? Solino ist der neue Film von Fatih Akin (Im Juli, Kurz und Schmerzlos). Ein tragikomisches FamilienportrĂ€t und die gefĂŒhlvolle Geschichte zweier rivalisierender BrĂŒder.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Ralph Schwingel
Stefan Schubert
Hejo Emons
CAST:
Barnaby Metschurat
Moritz Bleibtreu
Antonella Attili
Gigi Savoia
Patrycia Ziolkowska
Tiziana Lodato
Lucas Gregorowicz
DREHBUCH:
Ruth Thoma
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Jannos Eolou
AUSSTATTUNG:
Bettina Schmidt

       
  Spirited Away
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2003]
       
 

Vom Regisseur von 'Princess Mononoke' • Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Tokio in einen kleinen Vorort umziehen. Teilnahmslos erlebt sie die Autofahrt, die sie von ihrer alten Heimat fortbringen soll. Kurz vor der Ankunft im neuen Zuhause stösst die Familie auf einen geheimnisvollen Tunnel, den die Eltern gemeinsam mit Chihiro, aus Neugier durchschreiten, und der sie zu einer verlassenen Geisterstadt fĂŒhrt. Es dauert nicht lange, und Chihiros Eltern werden durch einen Zauber in Schweine verwandelt. Alleine gelassen befindet sich das MĂ€dchen nun in einer fremden Welt, deren Zutritt den Menschen eigentlich verboten ist. Ihr einziger GefĂ€hrte ist zunĂ€chst Haku, ein geheimnisvoller Junge in ihrem Alter, der sich bereits in dieser Zauberwelt auszukennen scheint. Er weist ihr den Weg und hilft Chihiro, die alles daran setzt, ihre Eltern wieder in Menschen zurĂŒck zu verwandeln. Dies kann sie jedoch nur, wenn sie in den Dienst der Hexe Yubaba tritt, die nicht nur die Zauberwelt Aburaya beherrscht, sondern auch Herrin ĂŒber ein Badehaus ist, in dem sich erschöpfte. Götter und Geister erholen und reinigen. Chihiro nimmt die Herausforderung an und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, Willenskraft und Ausdauer beweisen muss, und die ihr zeigt, dass es sich zu kĂ€mpfen lohnt, wenn man ein Ziel hat.

Auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin gewann CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND (Spirited Away) im Februar 2002 den Goldenen BĂ€ren und riss Publikum und Presse zu BegeisterungsstĂŒrmen hin. CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND ist ein spannender Abenteuerfilm fĂŒr die ganze Familie und zugleich eine moderne Parabel ĂŒber das heutige Japan und die Werte der westlichen Welt. Gier, Materialismus und Egoismus werden in Gestalt der Heidin Chihiro hinterfragt und herausgefordert. Dieser 'Anime' (Genrebezeichnung fĂŒr japanische Animationsfilme, die auch bei uns immer beliebter werden) hat in seinem Heimatland bislang 21 Millionen Besucher fasziniert, hatte dort mehr Zuschauer als 'Titanic' und wurde zum weltweit erfolgreichsten Film aller Zeiten ausserhalb der USA.

 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Toshio Suzuki
Donald W. Ernst
CAST:
Stimmen von:
Daveigh Chase
Rumi Hiiragi
Miyu Irino
Jason Marsden
Mari Natsuki
Suzanne Pleshette
KAMERA:
Atsushi Okui
SCHNITT:
Takeshi Seyama
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Norobu Yoshida

       
  Sternenberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. April 2004]
       
 

Ein Film von Christoph Schaub • Franz Engi (Mathias GnĂ€dinger) kommt nach ĂŒber 30 Jahren im Ausland zurĂŒck nach Sternenberg, ins Dorf seiner Kindheit. Dabei muss er feststellen, dass sich vieles verĂ€ndert hat. Es leben nur noch wenige Familien mit Kindern im Dorf, deshalb soll jetzt auch die Schule geschlossen werden. Das ist ein schlimmer Schlag fĂŒr die kleine Gemeinde, denn wenn die Schule einmal geschlossen ist, werden auch kaum mehr junge Familien mit Kindern zuziehen – und auf kurz oder lang wird es das Dorf als solches nicht mehr geben.

Franz entschliesst sich, die Schule und somit auch die Stelle der Lehrerin Eva (Sara Capretti) zu retten und zwar auf ungewöhnliche Weise: Er lĂ€sst sich selber als SchĂŒler eintragen. Er behauptet, er habe als Kind nicht genug Zeit gehabt, um zur Schule zu gehen und er wolle jetzt sein ”Recht auf Bildung” einfordern. Und der Trick scheint zu funktionieren. Franz geht als â€Ă€ltester PrimarschĂŒler der Schweiz” zur Schule und die Klasse erreicht somit die Mindestzahl SchĂŒler, die es braucht, damit die Schule weiterhin finanziert wird.

Der ungewöhnliche SchĂŒler bringt in Sternenberg einiges ins Rollen. Der Kontakt zu Eva hat fĂŒr Franz neben der Schliessung der Schule aber noch eine ganz besondere Bedeutung: Denn Franz hat ein Geheimnis


Komödiantisches Melodrama von Christoph Schaub, ĂŒber einen RĂŒckkehrer, der sich in seinem Heimatdorf als â€Ă€ltester SchĂŒler der Schweiz” anmeldet, damit die Dorfschule nicht geschlossen wird.

 

REGIE:
Christoph Schaub
PRODUKTION:
Bernard Lang
CAST:
Sara Capretti
Mathias GnÀdinger
Walo LĂŒĂ¶nd
Stephen Sikder
Daniel Rohr
Stephanie Glaser
Ettore Cella
DREHBUCH:
Micha Lewinsky
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Marina Wernli
TON:
Laurent Barbey
MUSIK:
Balz Bachmann
Peter BrÀker
AUSSTATTUNG:
Marie-Claude Lang Brenguier
KOSTÜME:
Dorothee Schmid

       
  Surf's Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2007]
       
 

Könige der Wellen • Das Meer ist jetzt noch cooler!

KÖNIGE DER WELLEN ist ein Animationsfilm, der einen Blick hinter die Kulissen einer der aufregendsten Sportarten der Welt wirft: das Pinguin-Surfen! Lernen Sie Cody kennen, einen aufstrebenden Jung-Surfer, der vor allem eins werden will: Weltmeister im Pinguin-Surfen.

Sein Idol ist Big Z, eine Legende unter allen Pinguinen, die schon mal auf einem Surf-Brett gestanden haben. Um es ihm gleich zu tun, verlĂ€sst Cody seine (viel zu kalte) Heimat Shiverpool in der NĂ€he der Antarktis und macht sich auf in das Surfer-Paradies Pen-Gu – zum grossen Surf Contest. Cody glaubt, dass ein Sieg ihn zum Star unter den Pinguinen machen wird. Als er jedoch den etwas in die Jahre gekommenen Surfer „The Geek“ trifft, lernt er, dass mehr dazu gehört, ein wahrer Champion zu werden, als nur zu gewinnen!

 

REGIE:
Ash Brannon
Chris Buck
PRODUKTION:
Christopher Jenkins
DREHBUCH:
Lisa Addario
Christian Darren
Don Rhymer
Joe Syracuse
KAMERA:
Andres Martinez
SCHNITT:
Ivan Bilancio
TON:
Steven Ticknor
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Paul Lasaine

       
  Takhte Siah
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2001]
       
 

Prix du Jury, Cannes 2000 - Blackboards / Le tableau noir • Mit Schultafeln bewehrt ist eine Gruppe von Lehrern in den Bergen der iranisch-irakischen Grenze auf der Suche nach lernwilligen SchĂŒlern - eine zumeist vergebliche Mission. Einer von ihnen, Said, macht die Bekanntschaft von 100 alten MĂ€nnern, die von einer einzigen jungen Frau mit Kind begleitet werden. MĂŒde und hungrig sind sie auf dem Weg in ihre Heimat, um dort in Frieden auf den Tod zu warten. Einer der Alten fĂŒrchtet zu sterben, bevor er seine Tochter verheiratet hat. Said bleibt nur, seine alte Schultafel gegen die Hand der Tochter einzutauschen...

Nach «La Pomme» ist «Le tableau noir» der zweite Spielfilm der erst 20jÀhrigen Samira Makhmalbaf und ist ein Meisterwerk des kÀmpferischen, politisch engagierten Films. Er gewann am letztjÀhrigen Festival von Cannes den Prix du Jury und startete furios in den französischen Kinos - mit 50'000 Besuchern in der ersten Woche war es der bisher erfolgreichste Iranische Film.

 

REGIE:
Samira Makhmalbaf
PRODUKTION:
Mohsen Makhmalbaf
Marco MĂŒller
CAST:
Bahman Ghobadi
SaĂŻd Mohamadi
Behnaz Jafari
DREHBUCH:
Mohsen Makhmalbaf
Samira Makhmalbaf
KAMERA:
Ebrahim Ghafori
SCHNITT:
Mohsen Makhmalbaf

       
  Tarzan
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 1999]
       
 

Disney's Tarzan-Version • Der Dschungel ist gnadenlos. In nur einer Nacht nimmt er einer Mutter das Kind und einem Kind die Eltern. Aber der Dschungel schenkt auch Zuflucht: Die Gorilladame Kala nimmt das verwaiste BĂŒndel Mensch als ihr Baby an. Ihr GefĂ€hrte Kerchak, der mĂ€chtige, umsichtige AnfĂŒhrer der Gorillas, ist jedoch skeptisch - das Kind gehört nicht in die Welt der Affen. Dennoch erlaubt er Kala, das Baby zu versorgen. Kala gibt ihrem neuen Sohn einen Namen: Tarzan.

Jahre spĂ€ter. Tarzan ist zu einem krĂ€ftigen jungen Mann herangewachsen und lebt unter den Gorillas als Gleicher unter Gleichen. Nur um die Anerkennung und den Respekt Kerchaks muss er immer wieder kĂ€mpfen - fĂŒr ihn ist das Menschenkind immer noch ein Aussen seiter. Das stört Tarzan jedoch wenig: Mit seinen Freunden, der frechen Äffin Terk und dem Ă€ngstlichen Elefanten Tantor, macht er seine Heimat unsicher - den Dschungel. Ein beinahe sorgloses Leben - bis eines Tages die temperamentvolle EnglĂ€nderin Jane mit ihrem Vater und dem finsteren ExpeditionsfĂŒhrer Clayton die Idylle stört, um die Gorillas zu studieren. Mit grossen Augen macht Tarzan die ersten Schritte in eine neue Welt - und ist schon bald hin- und hergerissen zwischen seiner 'Familie' und der schönen Jane, zwischen dem Dschungel und der We!t, in die er eigentlich seit seiner Geburt gehört.

Und als der zwielichtige Clayton die Maske fallen lÀsst und die Jagd auf die Gorillas eröffnet, ist der Moment der Entscheidung gekommen. Und Tarzan wird zur Legende - zum Herrn des Dschungels ....

 

REGIE:
Chris Buck II
Kevin Lima
PRODUKTION:
Bonnie Arnold
Christopher Chase
CAST:
Tony Goldwyn
Minnie Driver
Glenn Close
Nigel Hawthorne
Lance Henriksen
Rosie O'Donnell
DREHBUCH:
Edgar Rice Burroughs
SCHNITT:
Gregory Perler
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Phil Collins (songs)
Mark Mancina

       
  Tea with Mussolini
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juli 1999]
       
 

Die Geschichte eines ziviliserten Ungehorsams • Florenz, 1934. Am Grabe Elizabeth Barrett Brownings versammelt sich eine Gruppe von EnglĂ€nderinnen, welche die zauberhafte italienische Stadt aus Liebe zur Kunst und zur italienischen Kultur als Heimat gewĂ€hlt haben. Nur ein Mitglied dieser kleinen 'Kolonie' fehlt:

Mary Wallace (Joan Plowright) ist in der Stadt unterwegs, den kleinen Luca Innocenti (Charlie Lucas) an der Hand, der aus dem Waisenhaus fortgerannt ist. Luca ist der uneheliche Sohn eines TextilhĂ€ndlers, der mit seinem Kind nichts zu tun haben will. Seine Mutter, eine Schneiderin, ist gestorben, und so hat der Kleine niemand mehr, der sich liebevoll um ihn kĂŒmmert. Deshalb beschliesst Mary, eine passionierte Shakespeare-Kennerin, ihn bei sich aufzunehmen.

So wĂ€chst der Bub im Kreise jener schrulligen und oft etwas weltfremden Kunstliebhaberinnen aus dem Empire auf, die ihres bissigen Esprits und ihrem Hang zu scharfzĂŒngiger Kritik wegen 'die Scorpioni' genannt werden. Als AnfĂŒhrerin gebĂ€rdet sich Lady Hester Random (Maggie Smith), die Witwe des frĂŒheren britischen Botschafters in Italien. Neben vielen anderen Dingen bildet Hester sich ein, ĂŒber eine speziell gute Beziehung zu Benito Mussolini zu verfĂŒgen, dessen Politik sie zustimmt. Ein weiteres bemerkenswertes Mitglied ist die liebenswerte, aber etwas verschrobene Arabella Delancey (Judi Dench), deren spezielle Liebe einerseits ihrem Hund und andererseits den wunderbaren Fresken in der Stadt gilt. Eher als Aussenseiterin geduldet wird die lebensfrohe amerikanische ArchĂ€ologin Georgina Rockwell (Lily Tomlin), die offen lesbisch lebt.

Dies ist das Umfeld, das den jungen Luca fĂŒr sein Leben prĂ€gen wird - eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Menschen, die nur eines verbindet: ihre Liebe zur Kunst und zu Florenz. In diese geruhsame Welt mit dem tĂ€glichen Tee-Ritual in Doney's Cafe platzt wie eine Bombe die Ă€usserst unbritische Elsa Morganthall (Cher), ein ehemaliges Ziegfeld-Girl, die keinen Hehl daraus macht, dass sie ihre alten und gebrechlichen Bewunderer nur des Geldes wegen heiratet. Oft vergehen zwischen Hochzeit und Beerdigung des Ehemannes nur wenige Monate. Ihre ReichtĂŒmer gibt Elsa aus, um in ihrer Villa vor den Toren der Stadt eine einmalige Kunstsammlung aufzubauen ... und zu lieben und zu leben wie es ihr passt. Diese laute und hemmungslose Amerikanerin ist die Verkörperung all dessen, was Lady Hester verabscheut!

Doch die temperamentvolle Elsa hat auch ihre guten Seiten: sie ist grosszĂŒgig, und jeder DĂŒnkel ist ihr fremd. Auch zu Luca hat sie eine speziell herzliche Beziehung: Lucas Mutter hat seinerzeit fĂŒr Elsa Kleider entworfen und geschneidert und war ihr ans Herz gewachsen. So ist es fĂŒr die Amerikanerin eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, dass sie fĂŒr Luca einen kleinen Fonds einrichtet, damit der Junge nie wird Not leiden mĂŒssen.

In ihrer Weltfremdheit nehmen die EnglĂ€nderinnen in Florenz nicht wahr, wie sich die Gangart der Faschisten unter der FĂŒhrung ihres 'Duce' (Claudio Spadaro) verschĂ€rft. Nach ersten Übergriffen entschliesst sich Lady Hester sogar, beim Diktator selbst vorzusprechen. Und tatsĂ€chlich wird ihr eine Audienz gewĂ€hrt, allerdings (und davon hat Hester keine Ahnung) nur deshalb, weil mit Connie (Tessa Pritchard) eine einflussreiche Londoner Journalistin mit von der Partie ist. Und so kommt es zum 'Tea with Mussolini' im Palast des selbstherrlichen Potentaten. So bleiben die englischen Ladies (der Illusion verhaftet, ihnen könne nichts geschehen) in Italien, wĂ€hrend ihre Landsleute in Massen ausreisen. Als erster von den Ereignissen eingeholt wird Luca. Sein Vater stört sich plötzlich daran, dass sein Sohn als 'perfekter englischer Gentleman' erzogen wird. Nach der Meinung des anpasserischen TextilhĂ€ndlers liegt die Zukunft in Deutschland und in der deutschen Sprache. Deshalb beschliesst er, Luca nach Österreich in ein Internat zu schicken. Als der Junge Jahre spĂ€ter zurĂŒckkehrt, zum Teenager herangewachsen (Baird Wallace), stellt er fest, dass sich einiges verĂ€ndert hat. Seine geliebten Ladies sind interniert, und Elsa, die jĂŒdischer Herkunft ist, verschafft Juden falsche Papiere und hilft ihnen bei der Ausreise. Von seinen GefĂŒhlen fĂŒr die charismatische Amerikanerin ĂŒbermannt, erklĂ€rt Luca sich bereit, fĂŒr sie BotengĂ€nge zu unternehmen. Dabei begibt er sich selbst in Gefahr ...

 

REGIE:
Franco Zeffirelli
PRODUKTION:
Riccardo Tozzi
Giovanella Zannoni
CLive parsons
CAST:
Cher
Judi Dench
Joan Plowright
Maggie Smith
Lily Tomlin
Baird Wallace
Charlie Lucas
DREHBUCH:
John Mortimer
Franco Zeffirelli
KAMERA:
David Watkin
SCHNITT:
Tariq Anwar
MUSIK:
Alessio Vlad
Stefano Arnaldi
AUSSTATTUNG:
Carlo Centolavigna
Gioia Fiorella Mariani

       
  Testamento
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Uli Stelzner • Dieser emotionale und bewegende Film zeichnet anhand des ruhelosen Lebens des guatemaltekischen Rechtsanwalts und Freimaurers Alfonso Bauer Paiz die Stationen der linken lateinamerikanischen Geschichte nach. Er war als junger Mann Minister im Guatemala des legendĂ€ren PrĂ€sidenten Guzman, wohnte mit Che in Mexiko zusammen, arbeitet in der Regierung Allende und in der Fidel Castros, bevor er in seiner Heimat im Untergrund militanten Widerstand leistete und heute, 83jĂ€hrig, linker Abgeordneter des Parlaments von Guatemala ist. Aufgrund des hohen Respekts, den Bauer Paiz geniesst, war es dem Filmteam möglich auch in der Freimaurerloge zu drehen. Der Film zeichnet das VermĂ€chtnis eines aussergewöhnlichen Mannes und bringt Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas zum Atmen.

"Dieser Film gleicht so sehr dem Leben, dass er in seinem Betrachter weiterlebt." (Eduardo Galeano, uruguayischer Schriftsteller)

 

REGIE:
Uli Stelzner
Thomas Walther
DREHBUCH:
Uli Stelzner
Thomas Walther
KAMERA:
Thomas Walther
SCHNITT:
Uli Stelzner
Thomas Walther
TON:
Otto GaytĂĄn Silva
Uli Stelzner
MUSIK:
Paul Alvarado
Tito Medina

       
  The Black Dahlia
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2006]
       
 

Ein Film von Brian De Palma • Regisseur Brian De Palma ist ein Meister seines Fachs – berĂŒhmt wurde er mit klassischen Krimis wie "The Untouchables", "Scarface" und "Carlito’s Way", aber auch mit seinen spannenden Thrillern "Carrie", "Dressed to Kill" und "Blow Out". Diesmal inszeniert er die Kinoversion des erfolgreichen Kriminalromans von James Ellroy ("L.A. Confidential", "Dark Blue").

"The Black Dahlia" erfindet eine Geschichte von Leidenschaft, Liebe, Korruption, Habgier und Laster, beruft sich dabei aber auf den wahren und bis heute nicht aufgeklĂ€rten Fall eines hoffnungsvollen Hollywood-Starlets, dessen brutale Ermordung 1947 ganz Amerika schockierte und faszinierte. Zwei Cops, die Ex-Boxer Lee Blanchard (Aaron Eckhart) und Bucky Bleichert (Josh Hartnett), untersuchen den Mord an der ehrgeizigen B-Film-Aktrice Betty Ann Short (Mia Kirshner) alias "Schwarze Dahlie" – das Verbrechen wurde derart grausig ausgefĂŒhrt, dass die Fotos vom Tatort unter Verschluss bleiben.

WĂ€hrend Blanchard sich so intensiv in den Sensationsfall verbeisst, dass seine Beziehung zu Kay (Scarlett Johansson) darunter leidet, fĂŒhlt sich sein Partner Bleichert von der rĂ€tselhaften Madeleine Linscott (die zweifache Oscar-PreistrĂ€gerin Hilary Swank) angezogen: Sie stammt aus einer sehr prominenten Familie und hatte zufĂ€llig ein anstössiges VerhĂ€ltnis mit der Ermordeten.
In De Palmas Filmfassung von Ellroys "The Black Dahlia" verweben sich Wahrheit und Legende.

Basierend auf dem schockierendest Mordfall in der Geschichte Kaliforniens.

Die echte Black Dahlia: Elizabeth Short:
22 Jahre war Elizabeth Short alt, als man am 15. Januar 1947 ihre zerstĂŒckelte Leiche auf einem leeren GrundstĂŒck in der South Norton Avenue nahe Hollywood fand. Um ihre Lebensgeschichte ranken sich mehrere Legenden. So soll sie als Callgirl gearbeitet und mit MĂ€nnern wie auch Frauen sexuell verkehrt haben. Bewiesen ist nur, dass sie am 23. September 1943 im kalifornischen Santa Barbara wegen Trunkenheit festgenommen worden war. Danach pendelte sie zwischen ihrer Heimat Massachusetts und Florida, wo sie jeweils als Kellnerin arbeitete. Im Juli 1946 zog sie nach Los Angeles - sie wollte Schauspielerin werden - und verdingte sich erneut als Servierin. Lebend hatte man sie zuletzt am 9. Januar 1947 in einem Hotel in Downtown Los Angeles gesehen.

 

REGIE:
Brian De Palma
PRODUKTION:
Rudy CohenMoshe DiamantArt Linson
CAST:
Josh Hartnett
Scarlett Johansson
Aaron Eckhart
Hilary Swank
Mia Kirshner
Mike Starr
DREHBUCH:
Josh Friedman
KAMERA:
Vilmos Zsigmond
SCHNITT:
Bill Pankow
TON:
Paula Fairfield
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  The Drummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2008]
       
 

Ein einziger Trommelschlag kann das Herz eines Menschen öffnen • Sid, ein rebellischer Hongkonger, muss aus seiner Heimatstadt flĂŒchten, weil er sich mit dem Opponenten seines Vaters angelegt hat, einem ebenso mĂ€chtigen wie gefĂ€hrlich-zwielichtigen GeschĂ€ftsmann. Er versteckt sich in den Bergen Taiwans und begegnet dort einer Gruppe von Zen-Trommlern. Tief beeindruckt von ihrer hohen Kunst und der schlichten Lebensweise schliesst sich Sid der Gruppe an. Dabei verhĂ€lt er sich genau so unzĂ€hmbar und trotzig wie sein Vater, von dem er sich losgesagt hat. Doch das harte Training verwandelt Sid allmĂ€hlich in einen standhaften und verantwortungsvollen jungen Mann. Das Schicksal fĂŒhrt ihn schliesslich wieder nach Hongkong und zwingt ihn, sich zwischen der LoyalitĂ€t zu seiner Familie und seinem neu gefundenen Glauben an sich selbst zu entscheiden...

 

REGIE:
Kenneth Bi
PRODUKTION:
Peggy Chiao
Rosa Li
Thanassis Karathanos
CAST:
Jaycee Chan
Tony Leung Ka Fai
Angelica Lee
Roy Cheung
Josie Ho
DREHBUCH:
Kenneth Bi
KAMERA:
Sam Koa
SCHNITT:
Kenneth Bi
Isabel Meier
TON:
Du-Che Tu
MUSIK:
Andre Matthias
KOSTÜME:
Cindy Fong Tai Cheung

       
  The Emperor and the Assassin
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 1999]
       
 

Von Chen Kaige • 230 vor Christus. Noch ist das spĂ€tere China in sieben Königreiche gespalten. Doch Ying Zheng (Li Xuejian), der König von Qin, hat eine gewaltige Vision: Wie seine Vorfahren verfolgt er das Ziel, die anderen sechs Provinzen zu unterwerfen und als Kaiser ĂŒber ein vereintes Imperium zu herrschen.

Lady Zhao (Gong Li), Ying Zhengs Konkubine und Geliebte seit seiner Jugendzeit, unterstĂŒtzt den Traum ihres Königs nach KrĂ€ften. Doch im Gegensatz zu Ying Zheng, der mit militĂ€rischen Mitteln die benachbarten Königreiche zur Vereinigung zwingen will, versucht sie, unnötiges Blutvergiessen zu vermeiden. Sie ersinnt einen raffinierten Plan, um ihr Heimatland Zhao vor dem Untergang zu retten: Der professionelle AttentĂ€ter ]ing Ke (Zhang Fengyi) soll im Auftrag des Prinzen von Yan einen Mordanschlag auf den König verĂŒben. Zhao jedoch will Ying Zheng rechtzeitig warnen, damit diese Intrige dem Monarchen die Rechtfertigung geben kann, das verfeindete Yan zu erobern und Zhao zu verschonen.

Doch gleichzeitig entdeckt der König von Qin das dunkle Geheimnis seiner Herkunft und schwört, jede Gefahr fĂŒr ihn oder sein Königreich zu vernichten - das Königreich Zhao wird das erste Opfer dieses Schwurs. Das brutale Vorgehen des Königs zwingt seine Konkubine dazu, das inszenierte Attentat nun tatsĂ€chlich ausfĂŒhren zu lassen. Aber nur schweren Herzens lĂ€sst sie den tapferen Krieger Jing Ke auf seine selbstmörderische Mission ziehen...

 

REGIE:
Kaige Chen
PRODUKTION:
Kaige Chen
Satoru Iseki
Shirley Kao
CAST:
Gong Li
Zhang Fengyi
Li Xuejian
DREHBUCH:
Wang Peigong
KAMERA:
Zhao Fei
SCHNITT:
Chen Kaige
MUSIK:
Zhao Jiping
AUSSTATTUNG:
Tu Juhua

       
  The Happening
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2008]
       
 

Ein Film von M. Night Shyamalan • Es beginnt ohne erkennbare Vorwarnung. Es scheint aus dem Nichts zu kommen. Innerhalb von Minuten bricht eine Welle mysteriöser und grauenhafter TodesfĂ€lle ĂŒber grosse amerikanische Metropolen herein, die sich jeder ErklĂ€rung entziehen und in ihrer schockierenden DestruktivitĂ€t unvorstellbar sind. Was ist verantwortlich fĂŒr diesen plötzlichen totalen Zusammenbruch menschlichen Verhaltens? Ein neuer Terroranschlag, ein fehlgeschlagenes Experiment, eine teuflische biochemische Waffe, ein Virus, der ausser Kontrolle geraten ist? Und wie wird es ĂŒbertragen – ĂŒber die Luft, ĂŒber das Wasser... wie?

 

REGIE:
M. Night Shyamalan
PRODUKTION:
Barry Mendel
Sam Mercer
M. Night Shyamalan
CAST:
Mark Wahlberg
Zooey Deschanel
DREHBUCH:
M. Night Shyamalan
KAMERA:
Tak Fujimoto
SCHNITT:
Conrad Buff IV
TON:
Tod A. Maitland
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Jeannine Claudia Oppewall
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  The House Bunny
 
       
 

Ein Film von Fred Wolf • Das Playboy-Bunny Shelley (ANNA FARIS) fĂŒhrt ein sorgloses Leben – bis man sie plötzlich aus der Playboy-Mansion wirft. Das Schicksal fĂŒhrt den charmanten, aber nun heimatlosen "Ex-Hasen" ins Haus der Zeta Alpha Zeta-Schwesternschaft. Die sieben etwas weltfremden MĂ€dels dieser Studenten-Verbindung mĂŒssen dringend neue Mitglieder anwerben - sonst droht ihnen der Rausschmiss aus ihrem Haus. Kurzerhand erklĂ€rt sich Shelley bereit, die jungen, unbeholfenen Damen darin zu unterrichten, worĂŒber sie am besten Bescheid weiss: Make-up und MĂ€nner. Aber auch die Zetas können Shelley im Gegenzug etwas beibringen, das ihr bislang gefehlt hat: Sinn fĂŒr IndividualitĂ€t. Mit einem Mal verĂ€ndert sich Shelley und auch die MĂ€dchen erkennen, dass das Leben mehr zu bieten hat, als sie geglaubt haben...

 

REGIE:
Fred Wolf
PRODUKTION:
Allen Covert
Jack Giarraputo
Heather Parry
Adam Sandler
CAST:
Anna Faris
Emma Stone
Kat Dennings
Colin Hanks
Katharine McPhee
Beverly D'Angelo
Dana Goodman
Lauren Hill
Kellan Rhude
Kiely Williams
DREHBUCH:
Karen McCullah Lutz
Kirsten Smith
KAMERA:
Shelly Johnson
SCHNITT:
Debra Chiate
TON:
Sean McCormack
AUSSTATTUNG:
Missy Stewart
KOSTÜME:
Mona May

       
  The Hunting Party
 
       
 

Wenn der JĂ€ger zum gejagten wird • Der Kameramann Duck trifft fĂŒnf Jahre nach dem Krieg in Bosnien seinen fĂŒr verschollen gehaltenen, ehemaligen Kollegen Simon Hunt wieder, mit dem er neun Jahre lang als Kriegsberichterstatter in diversen Krisengebieten tĂ€tig war. Dieser galt als bester seiner Branche, bis er aufgrund eines Vorfalls im Krieg in Bosnien vor laufender Kamera die Nerven verlor und aufgrund seines Verhaltens gefeuert wurde. Der arbeitslose und verschuldete Simon will Duck dafĂŒr gewinnen, Jagd auf den international gesuchten Kriegsverbrecher "Fuchs" zu machen. SpĂ€ter stellt sich heraus, dass der Fuchs im Bosnienkrieg die Geliebte von Simon ermordet hat, als er ein Massaker in ihrem Heimatdorf anrichtete. Zusammen mit einem jungen Kollegen machen sie sich auf die Suche nach dem Fuchs. Je nĂ€her sie ihm kommen, desto mehr Hass schlĂ€gt ihnen aus der örtlichen Bevölkerung entgegen. Da sie fĂŒr ein Team der CIA gehalten werden, werden sie vom Fuchs entfĂŒhrt und sollen umgebracht werden. In letzter Sekunde werden sie gerettet und es wird ihnen nahegelegt, das Land zu verlassen. Da offensichtlich keine Behörde Interesse daran hat, den Fuchs zu fangen, suchen sie ihn erneut auf und ĂŒberraschen ihn bei der Jagd. Im Kofferraum des Autos verfrachten sie den Fuchs in das Dorf, in dem er vor Jahren das Massaker anrichtete, setzen ihn auf der belebten Hauptstrasse ab und fahren weg. Die Bewohner des Dorfes erkennen den Fuchs sofort und gehen auf ihn zu, offensichtlich in der Absicht, ihn zu töten.

 

REGIE:
Richard Shepard
PRODUKTION:
Paul Hanson
Mark Johnson
Scott Kroopf
CAST:
Terrence Howard
Richard Gere
Gordana Vukres
James Brolin
Sanela Seferagic
Damir Saban
Aleksandra Grdic
DREHBUCH:
Richard Shepard
KAMERA:
David Tattersall
SCHNITT:
Carole Kravetz
TON:
Dane A. Davis
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Beatrix Aruna Pasztor

       
  The Jacket
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2006]
       
 

Ein Thriller von John Maybury • John Mayburys gelungener psychologischer Thriller zeigt die Reise eines Kriegsveterans in einem Labyrinth zwischen Leben und Tod. Grossartig interpretiert, ergreifend spannend und intellektuell stimulierend. Mit "The Jacket" beweist Maybury einmal mehr sein enormes Talent.

Jack Starks scheint ein Rendezvous mit dem Schicksal zu haben. Wie ein Wunder entkommt der Soldat im Golfkrieg dem Tod und kehrt in seine Heimat Vermont zurĂŒck. Bedauerlicherweise bleibt ihm eine Kriegsnarbe, die Amnesie. Diese verhindert ihn sich zu verteidigen, als er wegen Mordes verurteilt wird. Er landet in einer psychiatrischen Heilanstalt unter der Aufsicht eines zwielichtigen Arztes, Dr. Becker, der die Patienten mit selbst entwickelten Medikamentencocktails behandelt.

Diese Behandlungen lassen Starks durch die Zeit reisen, wo er auch seinen Tod voraussieht und die Schicksale seiner Mitmenschen beeinflussen will.

Mayburys Bildersprache erzielt eine hypnotische Wirkung durch Wechsel zwischen schnellem Schnitt und Bildverlangsamung und malt so ein fast gespenstisches Tableau von der heldenhaften Reise von Massay Tadjedin mit fesselnder QualitÀt. Emotional starke schauspielerische Leistung eines Top-Casts, der man sich nicht entziehen kann.

 

REGIE:
John Maybury
PRODUKTION:
George Clooney
Peter Guber
CAST:
Adrien Brody
Keira Knightley
Kris Kristofferson
Jennifer Jason Leigh
Kelly Lynch
Brad Renfro
Daniel Craig
DREHBUCH:
Massy Tadjedin
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Emma E. Hickox
TON:
Andy Richards
MUSIK:
Brian Eno
AUSSTATTUNG:
Alan MacDonald
KOSTÜME:
Douglas Hall

       
  The Kite Runner - DrachenlĂ€ufer
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2008]
       
 

Ein Film von Marc Forster • Die Drachen am Himmel Afghanistans markieren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Geschichte beginnt im friedlichen Kabul der frĂŒhen 70er Jahre und mit den beiden unzertrennlichen Freunden Amir und Hassan. Doch dann lĂ€sst Amir seinen Freund in einer schweren Notlage im Stich, was den Beginn vom Ende ihrer Freundschaft bedeutet. Als die russische Armee in Afghanistan einmarschiert, trennen sich die Wege der beiden Kinder. Amir wĂ€chst in Amerika auf und Hassan in einem Land, das in BĂŒrgerkriegen, Besetzung und in der Schreckensherrschaft der Taliban versinkt. Nach 20 Jahren in Amerika fĂŒhrt ein Telefonanruf Amir zurĂŒck in seine Heimat und er macht sich auf die gefĂ€hrliche Reise durch eine fremde, zerrissene Welt, um Hassans Sohn aus den HĂ€nden der Taliban zu retten.

Regiestar Marc Forster ("Monster’s Ball", "Stranger than Fiction") erweckt Khaled Hosseinis gefeierten Bestseller "DrachenlĂ€ufer" zu bewegendem Leinwandleben – die dramatische RĂŒckkehr eines Mannes in seine gleichsam vertraute wie fremde Heimat.

 

REGIE:
Marc Forster
PRODUKTION:
William Horberg
E. Bennett Walsh
Rebecca Yeldham
CAST:
Khalid Abdalla
Homayon Ershadi
Zekeria Ebrahimi
Ahmad Khan Mahmidzada
Shaun Toub
Nabi Tanha
DREHBUCH:
David Benioff
KAMERA:
Roberto Schaefer
SCHNITT:
Matt Chesse
TON:
Chris Munro
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Carlos Conti
KOSTÜME:
Frank L. Fleming

       
  The Namesake
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2007]
       
 

Ein Film von Mira Nair • In Amerika will der junge Inder Ashoke mit seiner Braut eine Familie grĂŒnden. In der arrangierten Ehe ist Ashima ihr Mann anfangs so fremd wie das neue Land. Doch mit der Geburt der zwei Kinder akzeptiert sie ihre neue Heimat. Als Sohn Gogol erwachsen ist und in Yale studiert, legt er seinen Geburtsnamen ab, entfernt sich endgĂŒltig von seinen Wurzeln und seinen Eltern, bis ihm eine Tragödie die Augen öffnet.

 

REGIE:
Mira Nair
PRODUKTION:
Lydia Dean Pilcher
Mira Nair
CAST:
Irrfan Khan
Jagannath Guha
Ruma Guha Thakurta
Tabu
Sandip Deb
Sukanya
Tanusree Shankar
Sabyasachi Chakravarthy
Tamal Sengupta
Dhruv Mookerji
DREHBUCH:
Sooni Taraporevala
KAMERA:
Frederick Elmes
SCHNITT:
Allyson C. Johnson
TON:
Dave Paterson
MUSIK:
Nitin Sawhney
AUSSTATTUNG:
Stephanie Carroll

       
  The Prince & Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Mai 2004]
       
 

Mit Julia Stiles & Luke Mably • Paige Morgan (JULIA STILES) hat sich ihre Zukunft bis ins kleinste Detail ausgemalt: Die Collegestudentin bereitet sich auf ihr Medizinstudium an der UniversitĂ€t ihrer Heimat Wisconsin vor, um das Leben zu fĂŒhren, von dem sie immer getrĂ€umt hat: Als Ärztin ohne Grenzen um die Welt zu reisen. Ihr neuer Kommilitone Eddie (LUKE MABLY) ist - was zunĂ€chst niemand ahnt - der Kronprinz von DĂ€nemark, der seinem eingeengten Leben am Hof entfliehen will, bevor die Pflichten des Thronfolgers erfĂŒllt werden mĂŒssen. Paige ist auf einer Farm im lĂ€ndlichen Manitowoc aufgewachsen und fĂ€hrt den Ford-Pickup ihres Vaters; Eddie ist zuhause im königlichen Palast in Kopenhagen und leiht sich gerne mal die Limousine der Königinmutter fĂŒr eine Spritztour aus, wenn ihn sein Lamborghini langweilt. Als sich Paige und Eddie begegnen, prallen zwei Welten aufeinander - mit einem faszinierend explosiven Effekt: Zwischen den beiden sprĂŒhen die Funken, und das nicht nur im Chemiesaal. Als Eddie zurĂŒck nach DĂ€nemark gerufen wird, um seinem erkrankten Vater beizustehen, steht Paige vor der Wahl, ihren lange geplanten Weg zu gehen - oder sich in das Abenteuer der Liebe mit allen ungeahnten Verpflichtungen zu wagen ...

Wer hĂ€tte gedacht, dass ein MĂ€rchen wahr werden kann, von dem jedes MĂ€dchen sonst nur trĂ€umt? Die Regisseurin Martha Coolidge beweist mit DER PRINZ & ICH, inspiriert von der wahren Geschichte eines dĂ€nischen Prinzen, der sich in eine BĂŒrgerliche verliebte, ihr untrĂŒgliches GespĂŒr fĂŒr romantische Begegnungen, die Liebe auf den ersten Blick und die Chemie zwischen ihren Schauspielern. Neben der zauberhaften Julia Stiles (MONA LISAS LÄCHELN) gibt der charmante Herzensbrecher Luke Mably (28 DAYS LATER) sein internationales LeinwanddebĂŒt in einer Hauptrolle, unterstĂŒtzt von Filmadel wie Miranda Richardson (THE HOURS) und James Fox (SEXY BEAST).

 

REGIE:
Martha Coolidge
PRODUKTION:
Mark Amin
CAST:
Julia Stiles
Luke Mably
Ben Miller
James Fox
Miranda Richardson
Eliza Bennett
Alberta Watson
DREHBUCH:
Jack Amiel
Michael Begler
Katherine Fugate
KAMERA:
Alex Nepomniaschy
SCHNITT:
Steven Cohen
Audrey Evans
TON:
Brian W. Jennings
MUSIK:
Jennie Muskett
AUSSTATTUNG:
James H. Spencer
KOSTÜME:
Magali Guidasci

       
  The Road Home
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2001]
       
 

Silberner BĂ€r Berlin 2000 • Nach grossartigen Erfolgen in Venedig, Cannes und Berlin hat Zhang Yimou auch mit diesem Film den Silbernen BĂ€ren des Berliner Filmfestivals 2000 geholt.

Der GeschĂ€ftsmann Luo Yusheng kehrt in sein Heimatdorf in Nordchina zurĂŒck, weil sein Vater, der ehemalige Dorfschullehrer, gestorben ist. Seine greise Mutter besteht auf einer traditionellen Bestattungszeremonie. Yusheng erinnert sich an das Schicksal seiner Eltern: Kaum hatten sich die beiden in jungen Jahren kennen und lieben gelernt, wurde sein Vater in die Stadt versetzt. Erst zwei Jahre spĂ€ter konnte er zu seiner Geliebten zurĂŒckkehren, und die beiden blieben fĂŒr immer unzertrennlich. Yusheng will den Wunsch seiner Mutter respektieren und bezahlt fĂŒr die TrĂ€ger, die den Sarg des Vaters ĂŒber die weite Strecke vom Spital zur letzten RuhestĂ€tte bringen sollten. Unnötigerweise, denn plötzlich tauchen mehr als hundert ehemalige SchĂŒler auf, um den Sarg zu tragen. Yusheng erfĂŒllt dafĂŒr seines Vaters grössten Wunsch: er unterrichtet einen Tag lang an der Dorfschule.

 

REGIE:
Yimou Zhang
PRODUKTION:
Zhao Yu
CAST:
Zhang Ziyi
Sun Honglei
Zhang Hao

       
  The Road To Memphis
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

Von Martin Scorsese produziert • Regisseur Richard Pearce folgt in seinem Film der musikalischen Odyssee der Blues-Legende B.B. King zurĂŒck zu jener Stadt, die als die GeburtsstĂ€tte eines neuen, schnelleren und urbanen Stils des Blues gelten kann: Memphis, Tennessee. Die Stadt an den Ufern der ‚Muddy Waters’ des Mississipi wird dominiert von Strassenkreuzungen und der Allgegenwart von Elvis Presley. Aber Memphis ist weit mehr als nur Elvis-Town. Vor allem in den Sun Studios von Sam Philips, wo auch ‚The King’ seine ersten Platten produzierte, wurden einige der bekanntesten BluesSongs aufgenommen und auf Schallplatten gepresst. „Woher die vielen BluesMusiker auch immer kommen mochten“, so erzĂ€hlt B.B. King, „Memphis ist fĂŒr viele von uns zur zweiten Heimat geworden“.

Die Hommage von Richard Pearce an die Stadt Memphis und deren einstigem musikalischen Hot-Spot Beale-Street zeigt sowohl aktuelle Performances von B.B. King, Bobby Rush, Rev. Gatemouth Moore, Rosco Gordon, Little Milton und Ike Turner als auch nie zuvor gesehene historische Aufnahmen von Howlin’ Wolf und Rufus Thomas.

 

REGIE:
Richard Pearce
PRODUKTION:
Robert Kenner
Margaret Bodde
Martin Scorsese
CAST:
Bobby Rush
B.B. King
Rosco Gordon
Rufus Thomas
DREHBUCH:
Robert Gordon
KAMERA:
Robert Kenner
Richard Pearce
SCHNITT:
Charlton McMillan
TON:
Stuart Pearce
MUSIK:
Fats Domino
Rosco Gordon
B.B. King
Little Milton
Little Richard
Bobby Rush
Ike Turner
Howlin’ Wolf
The Coasters

       
  The Shipping News
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2002]
       
 

Von Lasse Hallström • Quoyle (Kevin Spacey) ist mit seinen 36 Jahren ganz unten angelangt: mittelmĂ€ssig bis erfolglos mit allem, was er beginnt. Auf eine glĂŒhende Liebesaffaire folgen sechs trostlose Ehejahre mit einer notorisch untreuen Frau (Cate Blanchett). Als sie bei einem Unfall stirbt, bleibt Quoyle mit seiner Tochter ratlos zurĂŒck. In dieser Situation taucht seine Tante (Judi Dench) auf und ĂŒberredet ihn, im Heimatland der Familie ein neues Leben zu beginnen. An der rauhen, spröden und schönen KĂŒsten Neufundlands versuchen die vom Pech verfolgten Familienmitglieder einen Neuanfang.

Eine Geschichte ĂŒber die RĂŒckgewinnung von Unschuld, lebendig, lustig, brillant und originell, vom Erfolgsregisseur Lasse Hallström ('Chocolat', 'The Cider House Rules') mit einem Staraufgebot meisterlich in Szene gesetzt. Nach dem gleichnamigen Bestseller Roman der amerikanischen Autorin E. Annie Proulx.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Rob Cowan
Linda Goldstein Knowlton
Leslie Holleran
Irwin Winkler
CAST:
Kevin Spacey
Julianne Moore
Judi Dench
Cate Blanchett
Pete Postlethwaite
Rhys Ifans
Gordon Pinsent
DREHBUCH:
E. Annie Proux
Robert Nelson Jacobs
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Andrew Mondshein
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
David Gropman

       
  The Stepford Wives
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juli 2004]
       
 

Die Frauen von Stepford haben ein Geheimnis. • Joanna Eberhart (Nicole Kidman) hat es an die Spitze geschafft. So zumindest glaubt sie.

Sie ist nicht nur jĂŒngste PrĂ€sidentin in der Geschichte des Fernsehsenders EBS, sondern hat zuhause einen aufmerksamen Ehegatten und zwei wundervolle Kinder. OberflĂ€chlich betrachtet scheint Joannas Leben, nun ja, perfekt zu sein... bis eines Tages das ganze Kartenhaus ĂŒber ihr zusammenfĂ€llt und die Katastrophe ausbricht: Sie verliert ihren Job, ihre perfekte Ehe befindet sich in der Krise – sie kann sich nicht einmal mehr daran erinnern, wo ihre Kinder zur Schule gehen. Eben noch eine erfolgreiche Businessfrau, scheint Joanna urplötzlich reif fĂŒr eine Elektroschocktherapie.

Und was sonst ausser einem totalen Nervenzusammenbruch kann Joanna und ihren Mann Walter (Matthew Broderick) dazu bringen, sich ihrer PrioritÀten zu besinnen? Also packen sie ihre Familie zusammen und auf geht es ins idyllische StÀdtchen Stepford in Connecticut, wo sie einen neuen Anfang machen wollen.

Aber in der beschaulichen kleinen Stadt geht Seltsames vor sich, und bald wird Joanna misstrauisch. Ebenso wie Bobbie Markowitz (Bette Midler), die mit ihrem jĂ€hzornigen Ehemann Dave (Jon Lovitz) auch gerade erst nach Stepford gezogen ist. Und auch Architekt Roger Bannister (Roger Bart), der aufs Land umgesiedelt ist, um seine Beziehung mit dem konservativen Jerry (David Marshall Grant) zu retten, wundert sich ĂŒber die Geschehnisse vor Ort.

Es sind die Frauen. Sie alle sind wie Claire Wellington (Glenn Close) – schön, glĂŒcklich und ungewöhnlich kreativ bei ihrer Haus- und Heimarbeit. Sie können backen, das Haus streichen, den Rasen mĂ€hen, mit den Kindern spielen und haben am Ende des Tages noch genug Energie, um ihre Angetrauten in verfĂŒhrerischen Dessous zu empfangen.

Joanna ist irritiert in Anbetracht der umwerfenden aber unterwĂŒrfigen Frauen, die sie in Stepford kennen lernt, und ihr wird immer unwohler zumute. Andererseits könnte Walter scheinbar kaum glĂŒcklicher sein – und besonders beeindruckt ist er vom örtlichen MĂ€nnerclub, der Stepford Men’s Association, die ihren Sitz in einem festungsartigen Anwesen mitten in der Stadt hat.
„Diese Stadt, und diese HĂ€user, und diese ganze Umgebung – das ist wie ein Traum“ begeistert er sich. „Hier ist alles so, wie es im Leben sein sollte.“ Bis Joanna Eberhart dazwischenfunkt...

 

REGIE:
Frank Oz
PRODUKTION:
Donald De Line
Gabriel Grunfeld
Scott Rudin
Edgar J. Scherick
CAST:
Nicole Kidman
Matthew Broderick
Bette Midler
Glenn Close
Christopher Walken
Roger Bart
David Marshall Grant
DREHBUCH:
Paul Rudnick
Ira Levin
KAMERA:
Rob Hahn
SCHNITT:
Jay Rabinowitz
TON:
Julia Shirar
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Jackson De Govia
KOSTÜME:
Ann Roth

       
  The Terminal
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2004]
       
 

Ein Film von Steven Spielberg • Gefangen im Niemandsland: Just als der OsteuropĂ€er Viktor Navorski (Tom Hanks, "Catch Me If You Can") in die USA einreisen will, erlebt sein Heimatland einen Umsturz. Da sein Reisepass per sofort wertlos ist, sitzt er nun im Flughafen fest und quartiert sich im Terminal ein. Unter den vielen spontanen Begegnungen hat’s ihm insbesondere die Flight-Attendant Amelia (Catherine Zeta-Jones, "Intolerable Cruelty") angetan. – Steven Spielbergs subtile Regiearbeit, das perfekte Zusammenspiel der beiden OscarpreistrĂ€ger Tom Hanks und Catherine Zeta-Jones, erstklassige Charakterdarsteller wie Stanley Tucci ("Road to Perdition") und Diego Luna ("Y tu MamĂĄ TambiĂ©n"): der Eröffnungsfilm des diesjĂ€hrigen Filmfestivals von Venedig ist ein echtes Juwel und bietet grosses GefĂŒhlskino mit tragikomischen Momenten.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
Steven Spielberg
CAST:
Tom Hanks
Catherine Zeta-Jones
Stanley Tucci
Chi McBride
Diego Luna
Barry Shabaka Henley
Kumar Pallana
DREHBUCH:
Sacha Gervasi
Jeff Nathanson
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
TON:
Charles L. Campbell
MUSIK:
Benny Golson
John Williams
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  The Thin Red Line
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 1999]
       
 

Jeder kĂ€mpft seine eigene Schlacht • THE THIN RED LINE erzĂ€hlt die Geschichte von dem Einsatz einer SchĂŒtzenkompanie der US-Armee mit der Bezeichnung 'C-for-Charlie'. Wahrend des Zweiten Weltkriegs versuchen die MĂ€nner in der entscheidenden Schlacht um die Salomon-Insel Guadalcanal, den japanischen StĂŒtzpunkt 'HĂŒgel 210' zu erobern. Zwar gelingt den Truppen die ĂŒberraschend widerstandslose Landung auf der Insel, doch ihr folgen monatelange, blutige Gefechte und gefĂ€hrliche Patrouillen durch den unwegsamen Regenwald. Als die Überlebenden endlich die RĂŒckreise in ihre Heimat antreten, hinterlassen sie ein zerstörtes Paradies.

Es gibt keine Helden in THE THIN RED LINE. Der Film begleitet rund ein Dutzend Soldaten und gewĂ€hrt mit ihren im Off formulierten Gedanken, Ängsten und Erinnerungen einen kaleidoskopischen Einblick in die Erfahrungen und GefĂŒhle der MĂ€nner wĂ€hrend ihres Einsatzes. Er ist eine bildgewaltige, poetische Meditation ĂŒber die Schönheit der Natur, die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges und die Opferbereitschaft und familiĂ€re Verbundenheit der Soldaten. Mit der Verfilmung des Romans 'Insel der Verdammten' von James Jones ist Kultregisseur Terrence Malick (BADLANDS, IN DER GLUT DES SÜDENS) nach zwanzigJahren ein eindruckvolles Comeback gelungen.

7 Oscar-Nominationen fĂŒr «The Thin Red Line» !

 

REGIE:
Terrence Malick
PRODUKTION:
Robert M. Geisler
John Roberdeau
Grant Hill
CAST:
Sean Penn
Adrien Brody
Jim Caviezel
Ben Chaplin
George Clooney
John Cusack
Woody Harrelson
Elias Koteas
Nick Nolte
John C. Reilly
DREHBUCH:
Terrence Malick
KAMERA:
John Toll
SCHNITT:
Billy Weber
Leslie Jones
Saar Klein
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Jack Fisk
KOSTÜME:
Margot Wilson

       
  The three burials of Melquiades Estrada
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Tommy Lee Jones • Der Mexikaner Melquiades Estrada wird tot in der WĂŒste gefunden. Sein bester Freund Pete findet den Mörder und zwingt ihn, eine lange und gefĂ€hrliche Reise mit ihm zu unternehmen.

Petes Plan ist es, seinen toten Freund in seiner Heimat Mexiko zu begraben, so wie er es ihm einst versprochen hat. Damit gibt er dem Mörder eine einmalige Lektion ĂŒber den Wert der GefĂŒhle und den Respekt vor dem Leben.

 

REGIE:
Tommy Lee Jones
PRODUKTION:
Michael Fitzgerald
Tommy Lee Jones
CAST:
Tommy Lee Jones
Barry Pepper
Julio Cedillo
Dwight Yoakam
January Jones
Melissa Leo
Vanessa Bauche
DREHBUCH:
Guillermo Arriaga
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Roberto Silvi
TON:
David Bach
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Merideth Boswell
KOSTÜME:
Kathy Kiatta

       
  The Tuxedo
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. November 2002]
       
 

Jackie Chan Jennifer Love Hewitt • Vom Taxifahrer in Toronto zum Chauffeur eines Topagenten, den Playboy und MillionĂ€r Clark Devlin (Jason Isaacs), ist es nur ein kleiner Schritt fĂŒr Jimmy Tong (Jackie Chan). Es gibt nur eine Regel: Niemals den sĂŒndhaft teuren Smoking des Chefs berĂŒhren! Denn dieser mit bio- und gentechnologischen Mitteln angereicherte Anzug ist eine Geheimwaffe! Aber als Devlin ausser Gefecht gesetzt wird, schlĂŒpft Jimmy in diesen Anzug und ĂŒbernimmt nichts ahnend einen Fall, bei dem er sich viel Ärger einhandelt. Plötzlich befindet er sich mitten in der gefĂ€hrlichen Welt der Spionage und wird ungewollt zum Geheimagent. Mit viel Tempo jagt er durch GebĂ€ude, von einem hohen Silo in die Tiefen eines Springbrunnens, plötzlich befindet er sich auf einer BĂŒhne und ĂŒbernimmt kurzerhand die Vertretung von James Brown, bis er im Hotelzimmer der sexhungrigen Freundin des Bösewichts (Ritchie Coster) landet.

Jimmy bekommt UnterstĂŒtzung im Kampf gegen das Verbrechen von der wunderschönen, aber sehr kratzbĂŒrstigen Wissenschaftlerin Dr. Delilah Blaine (Jennifer Love Hewitt).

Mit atemlos choreographierten Stunts begibt sich Jackie Chan auf die Spuren eines Komplotts, bei dem es um die weltweite Trinkwasserkontrolle geht.

 

REGIE:
Kevin Donovan
PRODUKTION:
John H. Williams
Adam Schroeder
CAST:
Jackie Chan
Jennifer Love Hewitt
Jason Isaacs
Debi Mazar
Ritchie Coster
Peter Stormare
Mia Cottet
DREHBUCH:
Michael J. Wilson
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Craig P. Herring
MUSIK:
John Debney
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Paul Denham Austerberry
Monte Fay Hallis

       
  The Twilight Samurai
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2003]
       
 

12 Japanese Academy awards 2003 • Iguchi Seibei ist ein in armen VerhĂ€ltnissen lebender Samurai, der Abschied nehmen will von einem Dasein, in dem der Kampf der Lebensinhalt ist. Der junge Witwer will als Vater endlich Zeit fĂŒr seine Töchter haben. Er verliebt sich neu und ist ĂŒberzeugt, dass es im Leben wichtigere Dinge gibt, als das StĂ€rkersein, die Macht und den Kampf. Regisseur Yoji Yamada hat seine Geschichte unterhaltsam und stilbewusst in Szene gesetzt. Das Epochenbild fasziniert in seiner mit Sanftheit gebrochenen Strenge. DarĂŒber hinaus lĂ€sst uns "The Twilight Samurai" mit seiner kraftvollen inneren Ruhe auch ĂŒber die tieferen Werte des Lebens nachdenken. Das ist nicht zuletzt in einer Zeit, in der das Kriegsgeheul dominiert, auch so etwas wie ein Friedensappell.

Der Film zeigt den Zwiespalt auf, in dem sich ein Mann in einer an eindimensionalen Mannsbildern orientierten Gesellschaft befinden kann – wenn er den vorgegebenen Bildern von starken MĂ€nnern zwar entsprechen könnte, aber nicht entsprechen will. "The Twilight Samurai" hat in diesem Jahr als Gewinner von 12 japanischen Academy Awards alle wichtigen Auszeichnungen in seiner Heimat gewonnen und ist Japans Film im Oscar-Rennen 2004.

 

REGIE:
Yoji Yamada
PRODUKTION:
Hiroshi Fukazawa
Shigehiro Nakagawa
IchirĂŽ Yamamoto
CAST:
Hiroyuki Sanada
Rie Miyazawa
Nenji Kobayashi
Min Tanaka
Ren Osugi
Mitsuro Fukikoshi
Miki ItĂŽ
DREHBUCH:
Yoshitaka Asama
Yoji Yamada
KAMERA:
Mutsuo Naganuma
SCHNITT:
Iwao Ishii
TON:
Kazumi Kishida
MUSIK:
Isao Tomita
AUSSTATTUNG:
Mitsuo Degawa
KOSTÜME:
Kazuko Kurosawa

       
  The Ugly Truth
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2009]
       
 

Die Nackte Wahrheit • Die erfolgreiche TV-Produzentin Abby Richter (KATHERINE HEIGL) ist in Liebesdingen vom Pech verfolgt. Dennoch glaubt sie immer noch fest daran, dass auch MĂ€nner zu aufrichtigen, tiefen GefĂŒhlen fĂ€hig sind. Ihr chauvinistischer Kollege Mike (GERARD BUTLER) hingegen behauptet das genaue Gegenteil und ist ĂŒberzeugt, dass fĂŒr MĂ€nner letztlich doch nur die "Ă€usseren Werte" einer Frau zĂ€hlen. Die beiden Kontrahenten schliessen einen Deal ab: Macho Mike will Abby dabei helfen, sich endlich den Mann ihrer TrĂ€ume zu angeln, indem er sie mit einigen heissen Insider-Tipps versorgt, wie man sich als Frau fĂŒr einen (Alpha)Mann interessant macht. Hat er mit seiner Taktik Erfolg, darf er seinen Job behalten – ansonsten rĂ€umt er freiwillig das Feld. Dabei hĂ€lt das verblĂŒffende Ergebnis am Ende fĂŒr beide Seiten einige erstaunliche Überraschungen parat...

 

REGIE:
Robert Luketic
PRODUKTION:
Kimberly di Bonaventura
Gary Lucchesi
Deborah Jelin Newmyer
Steven Reuther
Tom Rosenberg
Kirsten Smith
CAST:
Katherine Heigl
Gerard Butler
DREHBUCH:
Kirsten Smith
KAMERA:
Russell Carpenter
SCHNITT:
Lisa Zeno Churgin
TON:
Michael Babcock
MUSIK:
Aaron Zigman
AUSSTATTUNG:
Missy Stewart
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  The World is Big and Salvation Lurks Around the Corner
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2009]
       
 

Svetat e golyam i spasenie debne otvsyakade • Alexanders Familie gelingt 1980 die Flucht aus dem kommunistischen Bulgarien - nach einer beschwerlichen Reise erreichen sie endlich Deutschland. 2006 entscheidet sich die Familie, ihre ehemalige Heimat zu besuchen. Auf der Reise wird die Familie in einen Autounfall verwickelt. Alex ĂŒberlebt als einziger, leidet fortan jedoch unter GedĂ€chtnisverlust und wird in einem deutschen Spital behandelt. Sein Grossvater Vasil (Miki Manojlovic) entscheidet, den Enkel mit nach Bulgarien zu nehmen, um ihn mit seinen eigenen Mitteln zu therapieren. Nach und nach kehren bei Alex Erinnerungsvermögen und Lebenswille zurĂŒck - der Prozess wird zum Spiel...

 

REGIE:
Stephan Komandarev
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Danijel Hocevar
Stefan Kitanov
AndrĂĄs Muhi
CAST:
Miki Manojlovic
Carlo Ljubek
Hristo Mutafchiev
Ana Papadopulu
Lyudmila Cheshmedzhieva
Nikolai Urumov
DREHBUCH:
Yurii Dachev
Stephan Komandarev
Dusan Milic
KAMERA:
Emil Hristow
SCHNITT:
Nina Altaparmakova
TON:
Erik Mischijew
MUSIK:
Stephan Valdobrev
AUSSTATTUNG:
Anastas Yanakyev
KOSTÜME:
Marta Mironska

       
  The Yards
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2001]
       
 

Es gibt nichts gefĂ€hrlicheres als einen unschuldigen Mann • James Grays Familiendrama und Gesellschaftsthriller THE YARDS - IM HINTERHOF DER MACHT erzĂ€hlt von dem stillen Knast-Heimkehrer Leo (Mark Wahlberg), der in seine vertraute Heimat Queens zurĂŒckzukommen glaubt. Statt dessen findet er sich bald in einem Sumpf der Korruption und des Verrates wieder - und ausgerechnet einige der wichtigsten Menschen in seinem Umfeld tragen die Verantwortung dafĂŒr. So leitet Leos respekteinflössender Onkel Frank (James Caan) mit harter Hand eine Firma fĂŒr Subway-Reparaturen, deren Erfolg nicht unwesentlich von Bestechung und Sabotage abhĂ€ngt. Diese wird wiederum von Franks rechter Hand Willie (Joaquin Phoenix) ausgefĂŒhrt - Leos bestem Jugendfreund. Doch als dieser GeschĂ€ftskrieg Todesopfer fordert, steht neben der Freundschaft der jungen MĂ€nner auch das Wohl von Leos Mutter Val ( Ellen Burstyn) und von Willies Freundin Erica (Charlize Theron) auf dem Spiel. Doch wie soll Leo den Kampf um seine Familie gewinnen, wenn seine Gegner in eben dieser Familie sitzen und ihn als SĂŒndenbock in einem tödlichen Korruptionsskandal lieber tot als lebendig sĂ€hen...

Ein hochtouriges Gangsterdrama, angelegt in New Yorks pulsierendem Stadtteil Queens. In den Hauptrollen die Jungschauspieler Mark Wahlberg (THREE KINGS), Joaquin Phoenix (GLADIATOR) und Charlize Theron (GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG).

 

REGIE:
James Gray
PRODUKTION:
Nick Wechsler
Paul Webster
Kerry Orent
CAST:
Mark Wahlberg
Joaquin Phoenix
Charlize Theron
James Caan
Ellen Burstyn
Faye Dunaway
Paul Lazarides
DREHBUCH:
James Gray
Matt Reeves
KAMERA:
Harris Savides
SCHNITT:
Jeffrey Ford
MUSIK:
Edward Shearmur
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson

       
  Titan A.E.
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2000]
       
 

Der Ort: Das Weltall Das Jahr: 15. A.E. • Im Jahr 3028 startet die Flotte der Alienkiller Drej einen Angriff auf die Erde und zerstört den Planeten. Die wenigen Überlebenden der Katastrophe vegetieren fortan heimatlos als BĂŒrger zweiter Klasse im Weltall. Unter ihnen: der mittlerweile zum stattlichen jungen Mann gereifte Cale, Sohn von Offizier Tucker, der an dem streng geheimen Titan-Projekt gearbeitet hatte. Korso, der KapitĂ€n des Raumschiffs WalkĂŒre, ĂŒberzeugt Cale, dass nur er die vom Aussterben bedrohte Menschheit retten kann. Gemeinsam machen sie sich mit der WalkĂŒre auf die Suche nach der Titan - ohne zu wissen, dass die Drej ihnen lĂ€ngst auf den Fersen sind.

TITAN A.E. ist ein Meilenstein des Zeichentrickfilms und, des Science-Fiction-Films. Mit Hilfe nahtlos miteinander verknĂŒpfter Computer- und klassischer Folienanimation und sensationellen CGI-Effekten erschufen Don Bluth und Gary Goldman im zweiten Film der Fox Animation Studios Atem beraubende neue Weiten und Kreaturen, um in der Tradition von STAR WARS vom grössten Abenteuer der Menschheit zu erzĂ€hlen.

Im Mittelpunkt dieses ĂŒberwĂ€ltigenden Epos ĂŒber Heldentum, Hoffnung, Glauben und das Überleben nach dem Ende der Erde steht der Junge Cale, der das Schicksal der Menschheit buchstĂ€blich in der Hand hat, TITAN A.E. - ein Filmerlebnis voller Aktion, Spannung, rasanter Rockmusik und grosser Emotionen!

 

REGIE:
Don Bluth
Gary Goldman
PRODUKTION:
David Kirschner
Gary Goldman
Don Bluth
CAST:
Stimmen von:
Matt Damon
Bill Pullman
John Leguizamo
Nathan Lane
Drew Barrymore
Janeane Garofalo
DREHBUCH:
Ben Edlund
John August
Joss Whedon
SCHNITT:
Bob Bender
Paul Martin Smith
Fiona Trayler
TON:
Matthew Wood
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Philip A. Cruden
KOSTÜME:
Kym Barrett

       
  Torque
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2004]
       
 

Life begins at 150 mph • Biker Cary Ford (MARTIN HENDERSON) kehrt in seine Heimatstadt zurĂŒck, um seine Freundin Shane (MONET MAZUR) wiederzusehen - und um eine offene Rechnung zu begleichen.

Als er die Stadt vor Monaten verliess, war er fĂŒr mehrere MotorrĂ€der verantwortlich, die dem skrupellosen Drogendealer Henry (MATT SCHULZE) gehören - er ist der Kopf einer Motorrad-Gang namens Hellions. Jetzt setzt Henry Ford unter Druck, weil er die Bikes unbedingt zurĂŒckbekommen will - denn in den Tanks befindet sich Ware, die erheblich mehr wert ist als Sprit. Doch als Ford nicht sofort spurt, hĂ€ngt Henry ihm den Mord an Junior an - Junior war der jĂŒngere Bruder von Trey (ICE CUBE), dem gefĂŒrchteten AnfĂŒhrer der Motorrad-Gang Reapers.

Plötzlich sind alle hinter Ford her: Er flieht nicht nur vor einem FBI-Agenten (ADAM SCOTT), sondern auch vor dem bewusst falsch informierten Trey, der sofort einen Rachefeldzug startet, und dem kaltblĂŒtigen Henry, der sein rechtmĂ€ssiges Eigentum zurĂŒckhaben will. Nur Fords alte Kumpel Dalton (JAY HERNANDEZ) und Val (WILL YUN LEE) halten nach wie vor zu ihm.

Auf einer halsbrecherischen Jagd durch die WĂŒste versucht Ford Zeit zu gewinnen und seinen Gegnern zu entkommen, denn er will seine Unschuld beweisen und auch Shane ĂŒberzeugen, dass er eine zweite Chance verdient. Wenn er auch morgen noch im Sattel sitzen will, muss er heute schneller sein als alle anderen.

 

REGIE:
Joseph Kahn
PRODUKTION:
Brad Luff
Neal H. Moritz
CAST:
Martin Henderson
Ice Cube
Will Yun Lee
Jay Hernandez
Matt Schulze
Monet Mazur
DREHBUCH:
Matt Johnson
KAMERA:
Peter Levy
SCHNITT:
David Blackburn
Howard E. Smith
TON:
Bruce Stambler
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Peter J. Hampton
KOSTÜME:
Elisabetta Beraldo

       
  Torremolinos 73
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2006]
       
 

Frech, sexy und voller Überraschungen! • Alfredo verkauft im puritanischen Spanien mit mĂ€ssigem Erfolg EnzyklopĂ€dien an HaustĂŒren, seine Frau Carmen ist Friseurin. Als die VerkĂ€ufe einbrechen, droht ihm die KĂŒndigung. Da macht ihm der Verlag, fĂŒr den er arbeitet, ein lukratives Angebot: Alfredo und Carmen sollen bei sich zu Hause Super-8 Softpornos drehen, die man in Skandinavien unter dem Deckmantel einer neuen WeltenzyklopĂ€die ĂŒber sexuelle Paarungsverhalten vertreiben will.

Nach anfĂ€nglichem Zögern lassen Alfredo und Carmen ihren kleinbĂŒrgerlichen Fantasien freien Lauf und liefern bald ihr erstes Homemovie ab. Es wird prompt zu einem riesigen Erfolg und Alfredo entdeckt seine wahre Berufung: Filmemacher! Inspiriert von seinem neuen Idol Ingmar Bergman, sichert er sich zielstrebig den Auftrag fĂŒr den ersten "grossen" Film. Gedreht wird im mondĂ€nen Badeort Torremolinos...

TORREMOLINOS 73 ist eine schrullig-schrÀge Hommage an den energischen Alfredo Lopez, der in seinem einzigen Film Kunst und Sex unter einen Hut bringen wollte. Sein Werk "Torremolinos 73" floppte in seiner Heimat grandios. In Skandinavien jedoch war es unter dem unmissverstÀndlichen Titel "Abenteuer einer scharfen Witwe" ein Hit.

 

REGIE:
Pablo Berger
PRODUKTION:
TomĂĄs Cimadevilla
Mohamed Khashoggi
CAST:
Javier CĂĄmara
Candela Peña
Juan Diego
Malena Alterio
Fernando Tejero
Mads Mikkelsen
RamĂłn Barea
DREHBUCH:
Pablo Berger
KAMERA:
Kiko de la Rica
TON:
Jens BĂžnding
MUSIK:
Nacho Mastretta
KOSTÜME:
EstĂ­baliz Markiegi

       
  Un Franco, 14 pesetas
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Nach einer wahren Geschichte • Spanien, 1960. Die beiden Freunde Martin und Marcos entscheiden sich, in der Schweiz nach Arbeit suchen und ihre Familien in ihrer Heimat zurĂŒckzulassen. Sie passen sich bald einer ganz anderen MentalitĂ€t in ihrem freieren und progressiveren Gastland an. Mit der Ankunft von Martins Frau und ihrem Sohn sowie Marcos’ Freundin im Ostschweizer Dorf endet das Quasi-Junggesellenleben abrupt. Wenige Jahre spĂ€ter aber fĂ€llt die RĂŒckkehr viel schwerer als damals die Abreise.

 

REGIE:
Carlos Iglesias
PRODUKTION:
Susana Maceiras
CAST:
Isabel Blanco
Enrique Cazorla
Nieve de Medina
Enrique Escudero
Javier Gutiérrez
Carlos Iglesias
Carmen Rossi
Estrella Zapatero
DREHBUCH:
Carlos Iglesias
KAMERA:
Tote Trenas
SCHNITT:
Luisma del Valle
MUSIK:
Mario de Benito
KOSTÜME:
José María De Cossío
Puy Uche

       
  Un petit coin de paradis
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Jacqueline Veuve • Ossona ist ein kleines Walliser Dorf im Val d’HĂ©rens in der NĂ€he der Grande-Dixence Staumauer, das in den 1960er-Jahren verlassen wurde und nun zu einem Agrotourismus-Projekt umgewandelt wird.
Der Film begleitet die Neubesiedelung Ossonas, und dessen Akteure, die sich von 2005 bis 2008 dort aufhalten. Dies sind die ehemaligen Bewohner des Orts – Menschen, die heute zwischen 75 und 90 Jahre alt sind, die mit Ihren Eltern als Selbstversorger im Tal gelebt hatten und nun, nach dem sie ein Leben in der Zivilisation verbrachten, zurĂŒckkommen um zu ErzĂ€hlen und zu Begutachten. Sie treffen auf eine Gruppe Teenager, die als Teil eines Jugendprogramms beim Wiederaufbau des verlassenen Weilers mithelfen. Die Jugendlichen kommen aus so verschiedenen Kulturen wie Marokko, HaĂŻti oder Sion – allesamt hatten sie MĂŒhe sich ins gesellschaftliche Leben einzugliedern und leben gemeinsam in einem Heim.
Vor dem malerischen Hintergrund der Walliser Alpen, zeigt Un Petit Coin de Paradis die Ankunft neuer Viehherden und die Errichtung einer Herberge in Ossona und schildert aber auch all die finanziellen, administrativen und ökologischen Probleme, die der Wiederaufbau mit sich bringt.
WĂ€hrend die Alten in den Erinnerungen einer einfachen Landjugend schwelgen und auf ein langes und erfĂŒlltes Leben zurĂŒckblicken, stellen sich bei den Jugendlichen Zukunftsfragen: Über die Lehrstellensuche bis hin zur Vorstellung spĂ€ter eine eigene Familie zu haben – in der Schweiz oder im Heimatland. Ossona wird fĂŒr beide Parteien zu einem Ort der Begegnung, wo zwei Generationen aufeinandertreffen.

 

REGIE:
Jacqueline Veuve
DREHBUCH:
Jacqueline Veuve
KAMERA:
Steff Bossert
Peter Guyer
SCHNITT:
Loredana Cristelli
TON:
Laurent Barbey
Luc Yersin
MUSIK:
André-Daniel Meylan

       
  Unsere Erde
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. November 2007]
       
 

Ein Film von Alastair Fothergill & Mark Linfield • Jetzt entfĂŒhren uns die Macher von DEEP BLUE auf eine atemberaubende Reise um unseren Planeten, die Erde!
Nach 5 Jahren harter Arbeit an 200 verschiedenen Drehorten mit einer Crew von mehr als 40 Spezialisten und bahnbrechenden Innovationen in der Kameratechnik prĂ€sentiert der Regisseur Alastair Fothergill weit mehr als nur eine Naturdokumentation. In Bildern, wie sie noch nie im Kino zu sehen waren, begleiten wir drei Tierfamilien auf ihren Wanderungen. Mit den EisbĂ€ren in den Polarregionen, den Walen in den Weiten der Ozeane und den Elefanten in den endlosen WĂŒsten können wir die Naturschönheiten unseres Heimatplaneten entdecken und beginnen zu begreifen, wie schĂ€tzenswert unsere Natur ist.
EARTH - UNSERE ERDE ist ein visuelles Spektakel, ein unglaubliches Abenteuer und grosses Kino mit unserer Heimat als Hauptdarstellerin.

 

REGIE:
Alastair Fothergill
Mark Linfield
PRODUKTION:
Sophokles Tasioulis
Alix Tidmarsh
DREHBUCH:
David Attenborough
Alastair Fothergill
Mark Linfield
Leslie Megahey
KAMERA:
Richard Brooks Burton
Andrew Shillabeer
SCHNITT:
Martin Elsbury
MUSIK:
George Fenton

       
  Valkyrie
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2009]
       
 

Ein Film von Bryan Singer • OPERATION WALKÜRE - DAS STAUFFENBERG ATTENTAT beruht auf einer wahren Geschichte und ist eine faszinierende Chronik um die Ereignisse des 20. Juli 1944. Der Spielfilm schildert die spannenden AblĂ€ufe des wohl bekanntesten Attentats auf den FĂŒhrer des Deutschen Reichs, Adolf Hitler. Minutiös werden die Geschehnisse rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seiner MitkĂ€mpfer nachgezeichnet, welche Risiken sie dabei fĂŒr sich und ihre Familien eingingen.

 

REGIE:
Bryan Singer
PRODUKTION:
Gilbert Adler
Christopher McQuarrie
Bryan Singer
CAST:
Tom Cruise
Kenneth Branagh
Bill Nighy
Tom Wilkinson
Carice van Houten
Thomas Kretschmann
Terence Stamp
DREHBUCH:
Christopher McQuarrie
Nathan Alexander
KAMERA:
Newton Thomas Sigel
SCHNITT:
John Ottman
TON:
Erik Aadahl
Craig Henighan
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Lilly Kilvert
Tom Meyer
KOSTÜME:
Joanna Johnston

       
  Veer-Zaara
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2005]
       
 

Ein Film von Yash Chopra • Der indische Rettungspilot Veer Pratap Singh (Shahrukh Khan) trifft auf die jungen Pakistanerin Zaara (Preity Zinta), als er sie aus einem in den Bergen verunfallten Reisebus rettet. Die lebhafte Zaara, die bislang ein sorgenfreies Leben gefĂŒhrt hatte, will die Asche ihrer verstorbenen Amme ihrem Wunsch entsprechend in ihrer alten Heimat in den heiligen Fluss streuen. Veer hilf der gestrandeten Zaara, die Reise durch die wunderschöne lĂ€ndliche Gegend des Punjabs fortzusetzen. Sie verbringen zwei Tage miteinander, die sie einander nĂ€her bringen und ihre gemeinsamen Wurzeln erfahren lassen. Denn Veer nutzt die Gelegenheit und zeigt Zaara den Ort, wo er aufgewachsen ist. Sein Onkel (Amitabh Bachchan) und seine Tante (Hema Malini), die Veer grossgezogen haben, entwickeln ebenfalls grosse Sympathien fĂŒr Zaara. Zuerst ohne es zu realisieren, verlieben sich Veer und Zaara. Bevor sie sich am Bahnhof trennen mĂŒssen, erfĂ€hrt Veer, dass Zaara mit dem Sohn eines politischen Freundes des einflussreichen Vaters von Zaara verlobt ist. Doch beide können sich mit dem ihnen scheinbar vorbestimmten Schicksal nicht abfinden, und Veer folgt Zaara in die pakistanische Stadt Lahore. Nur kurz können sich beide treffen, doch danach ist fĂŒr Veer und Zaara nichts mehr, wie es einmal war...

22 Jahre spÀter soll die junge RechtsanwÀltin Saamiya Siddiqui (Rani Mukerji) das Geheimnis um Veer aufdecken, der mittlerweile seit gut zwei Jahrzehnten verwahrlost in einem pakistanischen GefÀngnis dahinlebt. Er spricht zu niemandem und nicht einmal Saamiya ahnt, was ihm widerfahren ist.

Mit viel Geduld und persönlichem Engagement beginnt fĂŒr Saamiya ein Kampf um die Liebe von Veer und Zaara, um politische und auch ihre persönliche Gerechtigkeit.

 

REGIE:
Yash Chopra
PRODUKTION:
Yash Chopra
CAST:
Shahrukh Khan
Preity Zinta
Rani Mukherjee
Manoj Bajpai
Amitabh Bachchan
DREHBUCH:
Aditya Chopra
KAMERA:
Anil Mehta
SCHNITT:
Ritesh Soni
TON:
Parikshit Lalwani
MUSIK:
Madan Mohan
KOSTÜME:
Manish Malhotra
Mandira Shukla

       
  Waking Ned
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

A Whodunnit About Who Wonnit! • Jackie O Shea (IAN BANNEN) hat einen Traum: einmal samstags das grosse Los ziehen. Doch das Schicksal ist erbarmungslos. Nicht nur, dass es das GlĂŒck immer an ihm vorbeiziehen lĂ€sst, es erwĂ€hlt auch noch jemanden, dem Jackie jeden Tag begegnet: einen der restlichen 51 Einwohner seines Heimatdorfes Tullymore. Doch wer ist es? Jackie muss es wissen, schon aus Neugier, aber natĂŒrlich auch, weil ein reicher Freund noch nie geschadet hat...

Zusammen mit seinem besten Freund Michael (DAVID KELLY) und Gattin Annie (FIONNULA FLANAGAN) organisiert er eine Party fĂŒr alle regelmĂ€ssigen Lottospieler des Ortes. Fehlanzeige. Selbst heftigstes Nachbohren fĂŒhrt zu keinem Ergebnis. Da bemerkt Annie, dass Einer nicht gekommen ist: Ned Devine (JIMMY KEOGH).

Jackie macht sich sofort auf die Socken und entdeckt, warum Ned gar nicht kommen konnte: Der alte Fischer ist tot, gestorben vor Freude ĂŒber seinen gewaltigen Gewinn.

Doch wer sagt eigentlich, schiesst es Jackie durch den Kopf, dass deshalb niemand mehr etwas von dem Geld haben soll? Jackie fasst einen verwegenen Plan: Michael soll die Rolle von Ned einnehmen, die beiden sahen sich ohnehin immer schon Àhnlich. Am nÀchsten Tag stellt Michael sich also kurzerhand bei der Lottogesellschaft als der rechtmÀssige Gewinner vor...

Britischer Humor at it s best! Warmherzig, sarkastisch, frech - der Ex-Werbefilmer Kirk Jones kreierte mit WAKING NED ein kleines Meisterwerk der Poesie. FlĂŒssig erzĂ€hlt, elegant inszeniert und betörend fotografiert, ĂŒberzeugt die spritzige Komödie vor allem durch prĂ€zise Charakter- und Milieuzeichnungen.

Angesiedelt in einem kleinen Dorf im SĂŒden von Irland, feiert Jones DebĂŒtfilm das Leben als schönen Traum, in dem Liebe und Freundschaft, GlĂŒck und Zufriedenheit dominieren. Getragen wird das Feel-Good-Movie mit zwei grossartigen Hauptdarstellern in bester Matthau-Lemmon-Tradition: Ian Bannen und David Kelly, die hier die Vorstellung ihrer Karriere abliefern!

 

REGIE:
Kirk Jones
PRODUKTION:
Glynis Murray
Richard Holmes
CAST:
Ian Bannen
David Kelly
Fionnula Flanagan
Susan Lynch
James Nesbitt
Maura O'Malley
Robert Hickey
DREHBUCH:
Kirk Jones
KAMERA:
Henry Braham
SCHNITT:
Alan Strachan
MUSIK:
Shaun Davey
AUSSTATTUNG:
John Ebden

       
  Werner: Volles RoÀÀÀ!!
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 1999]
       
 

FĂ€kalstau in Knöllerup! • Es ist endlich wieder soweit: Deutschlands berĂŒhmtester Zweiradartistiker und Kultidol der Polizeigewerbeinnung hat die Stiefel angespitzt und die HĂŒhnerbeinkappe ĂŒbergestĂŒlpt. Mit grollendem Donner kachelt WERNER mit der 'Satte(n) LiterschĂŒssel' durch sein neuestes Abenteuer, den 'schlĂŒmmsten (Heimat)-SpĂŒlfilm seit Villa Riba':

'VOLLES ROOÄÄÄ!!! FĂ€kalstau in Knöllerup'.

Mit bölkstoffgetrĂ€nktem, zwerchfellsprengendem Einfallsreichtum gelingt es WERNER und seinen Freunden, ihr durch die zwielichtigen Machenschaften von Baulöwe GĂŒnzelsen bedrohtes Wohnviertel vor Intrigen, Baggerklauen und Benzinbomben zu retten: Mit Meister Röhrich als ahnungslosem Helfer treibt WERNER den Widersacher mittels eines infernalischen FĂ€kalstaus im Knöllerup'schen Kanalsystem in die Scheisse.

 

REGIE:
Gerhard Hahn
PRODUKTION:
Jens Nieswand
CAST:
Klaus BĂŒchner
Rötger Feldmann
Thomas Struck
Andi Feldmann
Kulle Westphal
Robert Schlunze
DREHBUCH:
Rötger Feldmann
Andi Feldmann
Christian Sievers
KAMERA:
Darko Belevski
SCHNITT:
Jodie Steinvorth
Ringo Waldenburger
TON:
Harry Schnitzler
MUSIK:
Klaus BĂŒchner
Andreas Fahnert

       
  Wild Side
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2004]
       
 

Ein Film von SĂ©bastien Lifshitz • StĂ©phanie kehrt an ihren Heimatort zurĂŒck, um sich um ihre sterbende Mutter zu kĂŒmmern. Vor 15 Jahren war sie – damals noch ein Teenager namens Pierre – in die grosse Stadt abgehauen. Die Landschaft (hervorragend eingefangen von Kamerafrau AgnĂšs Godard) und das Geburtshaus bringen starke Emotionen und Erinnerungen an die Kindheit hervor. Nicht nur fĂŒr StĂ©phanie, sondern auch fĂŒr Michail und Jamel, ihre beiden Begleiter – und Liebhaber. Die transsexuelle StĂ©phanie taucht in die immer mĂ€chtigeren Bilder ihrer Kindheit ein und wird abermals mit dem Tod ihrer geliebten Schwester konfrontiert.

Äusserst stimmungsvoll verwebt SĂ©bastien Lifshitz (PRESQUE RIEN) Momente aus Gegenwart und RĂŒckblenden zum eindrĂŒcklichen PortrĂ€t einer fragilen Existenz. Dabei wird das schöne, melancholische Gesicht der Hauptdarstellerin zum eigentlichen Gegenstand der Betrachtung, zur inneren Landschaft, zum Mysterium. Kraftvolles Kino, das lange nachwirkt.

 

REGIE:
SĂ©bastien Lifshitz
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
CAST:
Stéphanie Michelini
Yasmine Belmadi
Edouard Nikitine
Josiane Stoléru
Antony Hegarty
DREHBUCH:
Stéphane Bouquet
SĂ©bastien Lifshitz
KAMERA:
AgnĂšs Godard
SCHNITT:
Stéphanie Mahet
TON:
Yolande Decarsin
MUSIK:
Jocelyn Pook
AUSSTATTUNG:
Roseanna Sacco Colas
VĂ©ronique Melery
KOSTÜME:
Elisabeth Mehu

       
  Wo der Himmel die Erde berĂŒhrt
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2001]
       
 

Ein Film von Frank MĂŒller • An der alten Seidenstrasse im Herzen von Zentralasien liegt das wilde und schöne Land Kirgistan. Der Film unternimmt eine Reise in dieses Land, in die Heimat von Tschingis Aitmatov und seiner Figuren, eine Reise in die Welt der alten SchĂ€ferin BĂŒbĂŒsch und eine Reise in den Kosmos von Rysbek, der den 'Manas' - Epos, ein Weltkulturerbe, wie kein anderer erzĂ€hlen kann.

Hier, wo die unendlich weite Natur das Leben der Menschen noch bestimmt, hier liegt aber auch das grösste Goldvorkommen der Erde. Der Goldabbau reisst tiefe Wunden in das Land. Die Zukunft wird beweisen mĂŒssen, ob es einen Weg zwischen Tradition und Ausbeutung geben kann.

'Vom Kirgisen vom allermÀchtigsten unter uns, von Manas, hört das MÀrchen. In dieser Sage liessen wir die Stimmen vieler VÀter und GrossvÀter wiederauferstehen, in dieser Sage hören wir den Flug des Vogels in der Höhe, der schon lange davongeflogen ist, das Getrappel der Pferde, das lÀngst verhallte, die Rufe des Helden, die sich im Zweikampf massen, das Weinen um die Gefallenen und das Siegesgeschrei.

So ersteht das Vergangene vor den Augen der Lebenden wieder auf.' (Übersetzung FRIEDRICH HITZER)

 

REGIE:
Frank MĂŒller
DREHBUCH:
Frank MĂŒller
KAMERA:
Frank MĂŒller
SCHNITT:
Stephan Krummbiegel

       
  xXx - Triple X
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Oktober 2002]
       
 

Ein neuer Typ von Geheimagent • TĂ€towiert. Den Kopf rasiert. Muskelbepackt. Und cool wie kein anderer: X wie Extrem, X wie Exaltiert, X wie Extrovertiert, XXX wie Xander Cage (VIN DIESEL) - ein Extremsport-Superstar, der sich von niemandem sagen lĂ€sst, was er zu tun und zu lassen hat. Ausgerechnet dieser ewige Rebell wird von NSA-Spitzenagent Augustus Gibbons (SAMUEL L. JACKSON) auserwĂ€hlt, die Welt zu retten. Denn nur einem Typ wie Xander kann es gelingen, sich in Prag bei der Söldnertruppe Anarchy 99 um den charismatischen Yorgi (MARTON CSOKAS) und die geheimnisvolle Yelena (ASIA ARGENTO) einzuschleichen, die die Zivilisation ins totale Chaos stĂŒrzen will. Der erste Schritt ist einfach, doch dann kommen selbst bei einem harten Typen wie Xander die GefĂŒhle ins Spiel - und er muss obendrein entdecken, was Yorgi tatsĂ€chlich im Schilde fĂŒhrt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ... auf Snowboards, auf Motocross-Bikes und in den heissesten Sportschlitten ... und Xander immer vorne weg, denn jetzt heisst es, cool bleiben ...

 

REGIE:
Rob Cohen
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Vin Diesel
Asia Argento
Marton Csokas
Samuel L. Jackson
Danny Trejo
Michael Roof
Tom Everett
DREHBUCH:
Rich Wilkes
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Joel Negron
MUSIK:
Randy Edelman
AUSSTATTUNG:
Gavin Bocquet
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Yugodivas
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2001]
       
 

Ein Film von Andrea Staka • Eine Schauspielerin, eine Malerin und drei klassisch ausgebildete Musikerinnen kamen aus Belgrad nach New York, um ihrer Kunst und ihrem Traum nachzugehen. In den 90er Jahren mĂŒssen sie zusammen mit dem Rest der Welt fassungslos zuschauen wie sich in Ex-Jugoslawien blutige Kriege und ethnische Gewalt ausbreiten. Die Heimat, die sie verlassen haben, gibt es so wie sie sie einmal kannten heute nicht mehr.

Die in ZĂŒrich aufgewachsene Filmemacherin Andrea Staka, kroatisch- bosnischer Herkunft, schildert in YUGODIVAS aus persönlicher und subjektiver Sicht Geschichten zwischen Alltag, BĂŒhne, Malerei und Musik. In packenden und zugleich einfĂŒhlsamen Bildern, nĂ€hert sich der Film sensibel den KĂŒnstlerinnen und ihrer Arbeit. Persönliche Erinnerungen und Reflexionen ersetzen die Flut der Medienberichte.

Mira, Milica, Sandra, Vesna und Danijela gehören alle einer Generation junger Menschen aus Belgrad an, die vor dem Krieg ins Ausland gingen. Erinnerungen an ihre alte Heimat und die Auseinandersetzung mit ihrem neuen Zuhause halten ihre Gedanken gefangen.

Die Malerin Vesna Golubovic, bewegt sich zwischen Graffitikunst und Freskenmalerei. Sie hat in New York eine neue SpiritualitÀt gefunden.

Die drei Musikerinnen Milica Paranosic, Sandra Vojcic, Danijela Popovic von «D'Divaz» mischen neuste Technologien mit alten Balkanmelodien.

Die Schauspielerin Mirjana Jokovic war Hauptdarstellerin in Emir Kusturica's Film «Underground» und versucht sich in Amerika eine neue Karriere zu schaffen.

KĂŒnstlerischer Reichtum und die Schwierigkeit zwischen zwei Kulturen zu stehen prĂ€gen ihr Leben und ihre Arbeit.

 

REGIE:
Andrea Staka
PRODUKTION:
Samir - Dschoint Ventschr
Karin Koch
CAST:
Milica Paranosic
Sandra Vojcic
Danijela Popovic
Mirjana Jokovic
Vesna Golubovic
Andrea Staka
DREHBUCH:
Andrea Staka
KAMERA:
Igor Martinovic