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  2 Days in Paris
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2007]
       
 

Der Publikumsliebling der Berlinale 2007 von Julie Delpy! • Marion und Jack leben in New York. Marion ist Französin, Jack Amerikaner. Gerade haben sie einen 'Traumurlaub' in Venedig verbracht, der sich in eine Reise voller MissverstĂ€ndnisse und Meinungsverschiedenheiten verwandelt hat. Jetzt sind sie auf dem RĂŒckweg in die USA und machen fĂŒr zwei Tage Station in Paris, vor allem um die Katze abzuholen, die Marion bei ihren Eltern in Pflege gegeben hat. Sie beziehen Marions altes, winziges Apartment im Haus ihrer Eltern, deren Bekanntschaft Jack auf diese Weise macht. Die beiden Alt-68er scheren sich nicht gross um Konventionen. Wenn sie einen Disput auszutragen haben, tun sie das auch in Gegenwart Fremder. FĂŒr Jack ist das ein Kulturschock. Zwar kriegt er zu spĂŒren, dass Marions Eltern Amerikanern gegenĂŒber Vorurteile haben, trotzdem wird er von ihnen ohne grosse UmstĂ€nde als neues Familienmitglied akzeptiert.
Jack spricht kein Wort Französisch. Wenn Marion sich mit alten Freunden trifft, sind die fremden Sitten, die er dabei kennen lernt, fĂŒr ihn eine einzige Qual. Diese endlosen GesprĂ€che ĂŒber Sex! Diese fremden ErnĂ€hrungsgewohnheiten! Und dann die angetrunkenen Taxifahrer! Ausserdem gewinnt Jack langsam den Verdacht, dass Marion ihm einiges verheimlicht. Wie kommt es, dass sie an jeder Strassenecke einem Ex begegnet? Und da diese kleinen LĂŒgen, mit denen sie seine Eifersucht zu beschwichtigen versucht! Jack macht das alles sehr wĂŒtend, und schliesslich kommen sie ĂŒberein, sich zu trennen. WĂ€hrend Marion bei einem Ex ihre RachegelĂŒste zu stillen versucht, hockt Jack frustriert in einem Fast-Food-Restaurant, in dem er ein StĂŒck Heimat zu finden hofft. Aber geht die Liebe dieses interkulturellen Paares wirklich so schnöde zu Ende?

 

REGIE:
Julie Delpy
PRODUKTION:
Christophe Mazodier
Thierry Potok
CAST:
Julie Delpy
Adam Goldberg
Daniel BrĂŒhl
DREHBUCH:
Julie Delpy
KAMERA:
Lubomir Bakchev
SCHNITT:
Julie Delpy
TON:
Sebastian Morsch
MUSIK:
Julie Delpy
KOSTÜME:
Stéphane Rollot

       
  2 Kleine Helden
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2004]
       
 

Der Riesenerfolg aus Schweden • Der 10-jĂ€hrige Marcello hat es nicht leicht. Marcellos Vater möchte aus seinem Sohn einen Profifussballer machen. Doch Marcello trifft niemals das Tor. Marcellos Mutter wĂŒnscht sich, dass aus ihrem Kind ein Priester wird und steckt ihn vorsorglich schon einmal in den Kirchenchor. Doch Marcello kann nicht singen. Sein Traum ist es, hoch ĂŒber die DĂ€cher seiner Heimatstadt zu fliegen. WĂ€re da nur nicht seine Höhenangst.
Marcello ist ratlos und wendet sich an Jesus, und umgehend schickt der Himmel Hilfe: Fatima, eine neue, muslimische MitschĂŒlerin. Mit ihr Ă€ndert sich alles. Fatima ist selbstbewusst und eine grossartige Fussballerin. Aber auch Fatima hat Probleme, ihre Ă€lteren BrĂŒder wollen ihr das Fussballspielen verbieten. Doch zusammen lassen sich die beiden kleinen Helden jetzt nicht mehr unterkriegen.

Mit viel Witz und Liebe zu seinen Helden inszenierte Ulf Malmros, der zu den viel versprechenden jungen Talente des schwedischen Films zĂ€hlt, seinen dritten Spielfilm. 2 KLEINE HELDEN konnte nicht nur zahlreiche Preise gewinnen, so u.a. den CHARLY – Preis der Kinderjury der Stuttgarter Kinderfilmtage 2003, den CIFEJ Award auf dem Internationalen Kinderfilmfest Montreal 2003 und den Kinderfilmpreis der Nordischen Filminstitute in LĂŒbeck 2002, sondern war auch ein Riesenerfolg in Schweden. Nun kommen die 2 KLEINEN HELDEN in die Schweizer Kinos.

 

REGIE:
Ulf Malmros
PRODUKTION:
Peter Nilsson
CAST:
Ariel Petsonk
Zamand HĂ€gg
Michael Nyqvist
Anna Pettersson
Vilma Rogsten-Zammel
Ralph Carlsson
Joel Ander
DREHBUCH:
Peter Birro
KAMERA:
Mats Olofsson
SCHNITT:
Ulf Malmros
TON:
Christian Holm
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Louise Gylling
KOSTÜME:
Lotta Petersson

       
  21 nuits avec Pattie
 
       
 

Ein Film von Arnaud Larrieu & Jean-Marie Larrieu

 

REGIE:
Arnaud Larrieu
Jean-Marie Larrieu
PRODUKTION:
Bruno PĂ©sery
CAST:
Karin Viard
Sergi LĂłpez
Denis Lavant
Isabelle Carré
André Dussollier
KAMERA:
Yannick Ressigeac
SCHNITT:
Annette Dutertre
TON:
Antoine Mercier
AUSSTATTUNG:
Stéphane Levy
KOSTÜME:
MaĂŻra Ramedhan Levi

       
  47 Ronin
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Carl Rinsch • Ein gebrochener Fremder mit mysteriöser Vergangenheit lehnt sich gegen ein korruptes Imperium auf. Um seine ver botene Liebe zu befreien, spannt er mit einer Gruppe von Aussenseitern zusammen und wird zur tödlichen Geheimwaffe und zum unvergessenen Helden.

 

REGIE:
Carl Rinsch
PRODUKTION:
Pamela Abdy
Eric McLeod
Scott Stuber
CAST:
Keanu Reeves
Tadanobu Asano
Hiroyuki Sanada
Cary-Hiroyuki Tagawa
Rinko Kikuchi
Yorick van Wageningen
DREHBUCH:
Hossein Amini
Chris Morgan
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Craig Wood
MUSIK:
Atticus Ross
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Penny Rose

       
  9 Songs
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Sommer, zwei Menschen, acht Bands, neun Songs... • London im Sommer 2003: Matt, ein Klimaforscher, und Lisa, eine amerikanische Austauschstudentin, lernen sich bei einem Konzert kennen. Sie verlieben sich augenblicklich. Und wir folgen Ihnen, stets hautnah, wie sie zusammen ausgehen, Musik hören, Liebe machen – und langsam eine ebenso zĂ€rtliche wie funkensprĂŒhend leidenschaftliche Beziehung aufbauen, die fĂŒr immer zu Ende geht, als Lisa an Weihnachten in ihre Heimat zurĂŒckfliegt.

Acht Bands und neun Songs begleiten diese aussergewöhnliche Liebe: Black Rebel Motorcycle Club, The Von Bondies, Elbow, Primal Scream, The Dandy Warhols, Super Furry Animals, Franz Ferdinand und Michael Nyman geben elektrisierende und kraftvolle Live-Performances.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
Michael Winterbottom
CAST:
Kieran O'Brien
Margot Stilley
Huw Bunford
Cian Ciaran
The Dandy Warhols
DREHBUCH:
Michael Winterbottom
KAMERA:
Marcel Zyskind
SCHNITT:
Mat Whitecross
Michael Winterbottom
TON:
Joakim Sundström
MUSIK:
Michael Nyman

       
  A Syrian Love Story
 
       
 

Ein Film von Sean McAllister • Amer lernt Raghda durch ein kleines Loch in einer Wand kennen. Sie sind Zellennachbarn im GefĂ€ngnis, wo sie als Regimekritiker festgehalten werden. 15 Jahre und vier gemeinsame Kinder spĂ€ter sitzt Raghda wieder hinter Gittern. WĂ€hrend die Stimmen gegen das Assad-Regime immer lauter werden, kommt sie unerwartet frei, doch die wiedervereinte Familie muss die Heimat verlassen. Regisseur Sean McAllister begleitete die syrische Familie ab 2009 wĂ€hrend fĂŒnf turbulenter Jahre in Zeiten des arabischen FrĂŒhlings. Er erzĂ€hlt eine Geschichte der Hoffnung und Verzweiflung: fĂŒr die Revolution, fĂŒr die syrische Heimat – und fĂŒr die gemeinsame Liebe. McAllister hat sich fĂŒr seine einzigartigen, intimen PortrĂ€ts einen Namen gemacht. In A SYRIAN LOVE STORY gelingt es ihm auf einmalige Weise, das Privatleben der Protagonisten und die Geschichte eines Landes auf poetische Weise zu vereinen.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Sean McAllister
PRODUKTION:
Elhum Shakerifar
DREHBUCH:
Sean McAllister
SCHNITT:
Matt Scholes
MUSIK:
Terence Dunn

       
  A Time for Drunken Horses
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2001]
       
 

Camera d'Or Cannes 2000 • Es ist Winter, Schnee liegt in den Bergen. Im iranischen Kurdistan, nahe der Grenze zum Irak, leben fĂŒnf Geschwister, die sich aus eigenen KrĂ€ften durchschlagen. Sie streben nach Bildung, doch wird ihnen die immer wieder verweigert, sie hĂ€tten gerne ihre Eltern noch, doch die Mutter ist bei der Geburt der jĂŒngsten Schwester gestorben und gerade eben haben sie im Dorf die Nachricht erhalten, dass ihr Vater in einer Mine im irakisch-iranischen Krieg umgekommen ist. Die Geschwister sind jetzt ganz auf sich selbst angewiesen.

Madi, der klein ist wie das jĂŒngste Kind einer Familie, aber der Ă€lteste Bruder ist, leidet an einer schweren Krankheit. Seine Medikamente sind teuer, und nach Ansicht des Arztes muss er möglichst rasch operiert werden, um noch eine kurze Überlebenschance zu haben. Doch trotz allen Anstrengungen des Bruders Ayoub, der jeden sich bietenden Gelegenheitsjob annimmt und der zweitjĂŒngsten Schwester Amaneh, die nebst dem Unterricht auch versucht, Geld zu verdienen, bringt die Familie die fĂŒr diese Operation nötigen Mittel nicht auf.

So sucht die Ă€ltere Schwester Rojine die Heirat mit einem Iraker, der bereit ist, der Familie zu helfen und die Operation des kleinen Bruders im Irak zu finanzieren. Die junge Braut, geschmĂŒckt zu Pferd, hat ihren kranken Bruder dabei, sie ist bereit, die Heimat fĂŒr seine Gesundheit zu verlassen. Doch im letzten Moment weigert sich die Familie des BrĂ€utigams, den Kleinen mit ĂŒber die Grenze zu nehmen. Gewissermassen als Entschuldigung dafĂŒr schenkt sie den Geschwistern ein Maultier.

Da nimmt Ayoub seinen kranken Bruder in den Iran zurĂŒck, er hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Er schliesst sich wieder der Schmugglerbande an, die Lastwagen-Pneus in unwirtlichstem, hochverschneitem Gebiet ĂŒber die Grenze bringt. Und hier erklĂ€rt sich auch der Titel des Films: Damit die Maultiere und Last-Pferde sich ĂŒberhaupt in diesem Gebiet fortbewegen und ihre ĂŒberschweren Lasten ĂŒber die Berge bringen, gibt man den Tieren Alkohol ins Trinkwasser.

Und Ayoub weiss, er muss jetzt alles noch viel schneller und viel dringlicher tun, als bisher, denn die Zeit fĂŒr die Operation drĂ€ngt...

 

REGIE:
Bahman Ghobadi
PRODUKTION:
Bahman Ghobadi
CAST:
Nezhad Ekhtiar-Dini
Amaneh Ekhtiar-Dini
Madi Ekhtiar-Dini
Ayoub Ahmadi
Jouvin Younessi
DREHBUCH:
Bahman Ghobadi
KAMERA:
Saed Nikzat
SCHNITT:
Samad Tavazoi

       
  A United Kingdom
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2017]
       
 

Ein Film von Amma Asante • Ende der 40er-Jahre erhĂ€lt das afrikanische Land Botswana plötzlich international grosse Aufmerksamkeit. Denn der zukĂŒnftige König des Staates, Seretse Khama (David Oyelowo), hat sich in eine weisse Frau aus London verliebt und plant nun, jene Ruth Williams (Rosamund Pike) zu heiraten. Doch aufgrund der gesellschaftlichen Standards zu jener Zeit kommt dieser Schritt einem riesigen Affront gleich, der heftige Debatten innerhalb und ausserhalb Botswanas auslöst..

 

REGIE:
Amma Asante
PRODUKTION:
Brunson Green
Peter Heslop
Charlie Mason
Rick McCallum
Justin Moore-Lewy
David Oyelowo
CAST:
David Oyelowo
Rosamund Pike
Jack Davenport
Tom Felton
Laura Carmichael
Terry Pheto
Jessica Oyelowo
DREHBUCH:
Guy Hibbert
KAMERA:
Sam McCurdy
SCHNITT:
Jonathan Amos
Jon Gregory
TON:
Mathias Schuster
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Simon Bowles
KOSTÜME:
Jenny Beavan
Anushia Nieradzik

       
  A Walk Among the Tombstones
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2014]
       
 

Ruhet in Frieden • Der ehemalige Cop Matthew Scudder (Liam Neeson) befindet sich eigentlich im Ruhestand. Hin und wieder ĂŒbernimmt er als unlizenzierter Privatdetektiv gegen Bezahlung aber kleinere FĂ€lle, die ihn in New Yorks Unterwelt fĂŒhren. Als er von einem Drogendealer beauftragt wird, den Mord an dessen Frau aufzuklĂ€ren, macht sich der SchnĂŒffler bei seinen Nachforschungen gefĂ€hrliche Feinde.

 

REGIE:
Scott Frank
PRODUKTION:
Tobin Armbrust
Brian Oliver
Stacey Sher
CAST:
Liam Neeson
Stephanie Andujar
Boyd Holbrook
Dan Stevens
Astro
Frank De Julio
Mark Consuelos
Whitney Able
DREHBUCH:
Scott Frank
KAMERA:
Mihai Malaimare Jr.
SCHNITT:
Jill Savitt
TON:
Carl Shillito
Dror Mohar
MUSIK:
Carlos Rafael Rivera
AUSSTATTUNG:
David Brisbin
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  About Elly - Darbareye Elly
 
       
 

Ein Film von Asghar Farhadi • Nach vielen Jahren in Deutschland macht Ahmad Urlaub in seiner Heimat, dem Iran. Ehemalige Studienkollegen organisieren einen gemeinsamen dreitĂ€gigen Ferienaufenthalt am Kaspischen Meer. Eine der beteiligten Frauen, die lebenslustige Sepideh, nimmt die Sache in die Hand. Ohne dass diese ihren Freunden vorher bekannt gewesen wĂ€re, hat sie auch Elly eingeladen, die junge Erzieherin aus dem Kindergarten ihrer Tochter. Ahmad hat eine unglĂŒckliche Ehe hinter sich, seit kurzem ist er von seiner deutschen Frau geschieden. Gern wĂŒrde er mit einer iranischen Frau ein neues Leben beginnen. Seine Freunde wissen dies, und langsam dĂ€mmert ihnen, warum Sepideh Elly ĂŒberhaupt eingeladen hat. Alle richten nun ihr Interesse auf sie, und alle zusammen loben sie unisono Ellys QualitĂ€ten. Doch am zweiten Tag des Ferienaufenthalts kommt es zu einem Zwischenfall, in dessen Folge Elly verschwindet. Die unbeschwerte AtmosphĂ€re ist jĂ€h verflogen. Alle Harmonie hat ein Ende, als die Freunde in Erfahrung bringen wollen, wie und warum Elly verschwand. Sie kontaktieren Ellys Familie, aber als sie auch dort nichts Neues erfahren, steigert sich ihre Besorgnis zur Panik. Kritisch gehen sie noch einmal die GesprĂ€che des vorangegangenen Tages und die TelefongesprĂ€che mit Ellys Angehörigen auf Verdachtsmomente durch. Schliesslich machen sie es Sepideh zum Vorwurf, Elly ĂŒberhaupt eingeladen und damit die Ferien ruiniert zu haben. Ihre Meinung ĂŒber Elly hat sich innerhalb von zwei Tagen ins Gegenteil gekehrt. Bis am letzten Ferientag die Wahrheit ans Tageslicht kommt.

 

REGIE:
Asghar Farhadi
PRODUKTION:
Asghar Farhadi
Simaye Mehr
Mahmoud Razavi
CAST:
Golshifteh Farahani
Shahab Hosseini
Taraneh Alidoosti
Merila Zare'i
Mani Haghighi
DREHBUCH:
Asghar Farhadi
Azad Jafarian
KAMERA:
Hossein Jafarian
SCHNITT:
Hayedeh Safiyari
TON:
Reza Narimizadeh
MUSIK:
Andrea Bauer
AUSSTATTUNG:
Asghar Farhadi
KOSTÜME:
Asghar Farhadi

       
  Act of Valor
 
       
 

Ein Film von Scott Waugh • Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O sind Kameraden einer Seals-Einheit. Von ihrer Heimatbasis San Diego fĂŒhrt sie ein Einsatz nach Costa Rica, wo die eingeschworene Truppe eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo befreien sollen. Weitere Antiterror-EinsĂ€tze folgen in Afrika und Mexiko. Die beiden ehemaligen StuntmĂ€nner Scott Waugh und Mike McCoy geben mit diesem Actionthriller ĂŒber AntiterroreinsĂ€tze der SEALs ihr RegiedebĂŒt. Um AuthentizitĂ€t bemĂŒht lassen sie echte SEALs die Hauptrollen ĂŒbernehmen. Die Story von Drehbuchautor Kurt Johnstad ("300") fĂŒhrt mehrere EinsĂ€tze der Truppe zusammen. Und so bietet der Film Nonstop-Action mit geballter Feuerkraft, vielfĂ€ltigem Waffenarsenal und Heldenmut in polierter Videospiel-Ästhetik. "Act of Valor" avancierte in den US-Kinos zum Überraschungs- und Nummer-Eins-Hit.

 

REGIE:
Scott Waugh
PRODUKTION:
Mike McCoy
Scott Waugh
CAST:
Duncan Smith
Roselyn Sanchez
Jason Cottle
Alex Veadov
DREHBUCH:
Kurt Johnstad
KAMERA:
Shane Hurlbut
SCHNITT:
Siobhan Prior
Scott Waugh
Michael Tronick
TON:
Robert Webber
MUSIK:
Nathan Furst
AUSSTATTUNG:
John Zachary
KOSTÜME:
Erica Clum

       
  Adam's Apples
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Anders Thomas Jensen • ADAM'S APPLES ist eine politisch völlig unkorrekte Komödie mit Tiefgang. Letztlich geht es um menschliche SchwĂ€chen, göttliche WillkĂŒr und die Frage, wie viel GĂŒte ein Mensch ertragen kann.

In ihrem Heimatland konnten Jensen (der beste Drehbuchschreiber DĂ€nemarks) und sein Darstellerensemble, allen voran Ulrich Thomsen (u.a. 'Festen') und der neue "Bond-Gegenspieler" Mads Mikkelsen mit ADAM'S APPLES im letzten Jahr einen Publikumshit verbuchen. Der Film wurde inzwischen weltweit mehrfach preisgekrönt und wird am Wettbewerb um den MÉLIÈS D'OR, der den besten "European Fantastic Film" auszeichnet und um den sich nur die besten 10 Filme des Jahres bewerben können, teilnehmen.

"Adam‚s Apples berĂŒhrt und ĂŒberschreitet in einem fort die Grenzen des guten Geschmacks, lĂ€sst seine Figuren ungestraft die schlimmsten Dinge tun, wechselt die Genres von MĂ€rchen ĂŒber sozialen Realismus hin zu Slapstick und Splatter. Und doch ist der Film ganz und gar geglĂŒckt, lĂ€sst er sich doch als Parabel aller Ebenen menschlichen Zusammenlebens verstehen."

 

REGIE:
Anders Thomas Jensen
PRODUKTION:
Mie Andreasen
Tivi Magnusson
CAST:
Nicolas Bro
Tomas Villum Jensen
Ali Kazim
Nikolaj Lie Kaas
Gyrd LĂžfqvist
Mads Mikkelsen
DREHBUCH:
Anders Thomas Jensen
KAMERA:
Sebastian Blenkov
SCHNITT:
Anders Villadsen
TON:
Morten Degnbol
MUSIK:
Jeppe Kaas
AUSSTATTUNG:
Mia Stensgaard

       
  Adieu, plancher des vaches!
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Von Otar Iosseliani • Nicolas, knapp zwanzig Jahre, Ă€ltester Sohn einer reichen Familie, die von der Mutter, einer gefĂŒrchteten GeschĂ€ftsfrau, gefĂŒhrt wird, verbringt seine Tage in der nahegelegenen Grossstadt. Weit weg von seinem heimatlichen Umfeld schrubbt er Fussböden und spĂŒlt in Bistros ab. Trotz seines Alters trinkt er schon nicht schlecht, genau wie sein Vater, der in der kinderreichen Familie offensichtlich keine andere Funktion als die des Erzeugers hat. Seine Freunde sind Rumtreiber, Menschen ohne festen Wohnsitz oder die kleinen Leute aus dem Viertel, in dem er seinen Gewohnheiten nachgeht. Die MĂ€dchen sind hĂŒbsch. Schade, dass sie sich nie fĂŒr den interessieren, der sie lieben könnte. Das Leben ist hart, aber auch lustig.

Doch eines Abends schliesst sich Nicolas bei einem etwas riskanteren Abenteuer als sonst den anderen an. Er landet mit seinem Freund Pierre, dem Bettler, im GefĂ€ngnis. Die anderen können fliehen. Bei seiner Entlassung lĂ€sst Mama, die ihren Kleinen in der Not ganz gewiss nicht vergessen hat, ihm ein herrliches Auto bringen, mit dem er in sein altes Viertel zurĂŒck fĂ€hrt. Alles hat sich verĂ€ndert. Er kennt niemanden mehr. Also kehrt er nach Hause zurĂŒck... Genau zu dem Zeitpunkt, als sein Vater gerade gegangen ist. Geblieben sind seine elektrische Eisenbahn, ein gut bestĂŒckter Keller und schliesslich ist er der Ă€lteste Sohn . . .

 

REGIE:
Otar Iosseliani
PRODUKTION:
Martine Marignac
Pierre Wallon
CAST:
Nico Tarielashvili
Lily lavina
Otar Iosseliani
Philippe Bas
Stephanie Hainque
DREHBUCH:
Otar Iosseliani
KAMERA:
William Lubtchansky
SCHNITT:
Otar Iosseliani
Ewa Lenkiewicz
MUSIK:
Nicolas Zourabichvili
AUSSTATTUNG:
Manu de Chauvigny

       
  Agent Ranjid rettet die Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2012]
       
 

Ein Film von Michael Karen • FĂŒr die indisch-stĂ€mmige Putzkraft Ranjid (Kaya Yanar) lĂ€uft es im Moment gar nicht gut, denn seine angebetete Kuh Benytha ist schwer erkrankt und braucht dringend medizinische Hilfe. Nur leider ist das alles sehr kostspielig und Ranjid kann sich die teure Magenoperation fĂŒr seinen Liebling nicht leisten. Zum gleichen Zeitpunkt strebt der niederlĂ€ndische Bösewicht Freek van Dyk (Rutger Hauer) die Weltherrschaft an und hat dabei die fĂ€higsten Agenten aller Geheimdienste der Welt ausser Gefecht gesetzt. Nun scheint Ranjids grosse Stunde geschlagen zu haben, denn der Leiter des tĂŒrkischen Ayran Secret Service (ASS) hĂ€lt den schusseligen Inder fĂŒr einen neuen „SĂŒperagenten“ und bietet ihm eine Menge Bares. Und die Zeit drĂ€ngt, denn die Schergen von van Dyk schalten immer mehr Geheimagenten aus und Ranjid scheint wirklich die letzte Hoffnung zu sein


 

REGIE:
Michael Karen
PRODUKTION:
Christian Becker
Mark Popp
CAST:
Kaya Yanar
Rutger Hauer
Birte Glang
Tom Gerhardt
Prashant Prabhakar
Gode Benedix
Carolin Kebekus
Dieter Tappert
DREHBUCH:
Norman Coester
Dieter Tappert
Kaya Yanar
MUSIK:
Siggi Mueller
AUSSTATTUNG:
Tilman Lasch

       
  Almanya
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2011]
       
 

Ein Film von Yasemin Samdereli • 1964 reiste HĂŒseyin von der TĂŒrkei Richtung Norden. SpĂ€ter hat er Frau und Kinder nach Deutschland geholt. Jetzt, ein halbes Jahrhundert danach, ĂŒberrumpelt er seine Lieben mit einer Neuigkeit: Er hat ein Haus gekauft – in der TĂŒrkei. HĂŒseyins Plan, mit der gesamten Familie in die alte Heimat zu fahren, um das GebĂ€ude zu renovieren, stösst nicht gerade auf Begeisterung. Und fĂŒr einige Familienmitglieder stellt sich die Frage, wo ihre Heimat denn ĂŒberhaupt ist. Doch HĂŒseyin lĂ€sst sich nicht von seiner Idee abbringen. So beginnt eine Reise voller Erinnerungen und Überraschungen – die eine ganz unerwartete Wendung nimmt...

Mit viel Humor und EinfĂŒhlungsvermögen erzĂ€hlt «Almanya» die drei Generationen ĂŒberspannende Geschichte von HĂŒseyin und seiner Familie. Die Filmemacherinnen Yasemin und Nesrin Samdereli verwandeln das Thema Migration dabei in eine fröhliche, bewegte und bewegende Story. Mit grossen Stars warten sie nicht auf, dafĂŒr mit glĂ€nzenden, unverbrauchten Darstellerinnen und Darstellern. Geschickt spielen sie mit Traumbildern, animierten Fotografien und Archivmaterial. «Almanya» ist ein so kluger wie witziger Film, gespickt mit wunderbaren visuellen EinfĂ€llen und köstlichen Pointen.

 

REGIE:
Yasemin Samdereli
PRODUKTION:
Annie Brunner
Andreas Richter
Ursula Wörner
CAST:
Fahri ÖgĂŒn Yardim
Demet GĂŒl
Vedat Erincin
Lilay Huser
Denis Moschitto
Petra Schmidt-Schaller
Aylin Tezel
Rafael Koussouris
DREHBUCH:
Nesrin Samdereli
Yasemin Samdereli
KAMERA:
The Chau Ngo
TON:
Guido Zettier
MUSIK:
Gerd Baumann
AUSSTATTUNG:
Alexander Manasse
KOSTÜME:
Steffi Bruhn

       
  Alpha & Omega
 
       
 

Ein Film von Anthony Bell & Ben Gluck • Kultige Nebenfiguren, coole SprĂŒche und satte Action begleiten ein ungleiches Wolfspaar auf ihrem unfreiwilligen Road Trip.

Das Gesetz des Rudels ist eindeutig: Alpha und Omega Wölfe gehören nicht zusammen. Als aber die disziplinierte Alpha-Wölfin Kate mit dem verspielten Omega-Wolf Humphrey von eigentlich wohlwollenden WildhĂŒtern umgesiedelt werden, muss das widerwillige Paar zusammen tausende Kilometer zurĂŒcklegen, um zurĂŒck in ihre Heimat zu kommen.

Das Einzige, worauf sie sich einigen können, ist, dass sie nichts gemeinsam haben. WĂ€hrend fĂŒr Kate Pflichtbewusstsein und Verantwortung wichtig sind, zĂ€hlen fĂŒr Humphrey Spass, Freunde und UnbekĂŒmmertheit.

Unterdessen brodelt zu Hause ein Konflikt zwischen verfeindeten Wolfsrudeln an, den nur Kate und Humphrey schlichten können. Zuerst mĂŒssen die Beiden aber den langen Weg ĂŒberwinden – und zwar zusammen.

 

REGIE:
Anthony Bell
Ben Gluck
PRODUKTION:
Ken Katsumoto
Steve Moore
Richard Rich
DREHBUCH:
Chris Denk
Steve Moore
SCHNITT:
Scott Anderson
TON:
Paula Fairfield
Carla Murray
MUSIK:
Chris Bacon

       
  Alptraum
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2017]
       
 

Alptraum: the Last Great Adventure • Einmal eine Auszeit nehmen und die Natur spĂŒren. So die Vorstellung der beiden Jugendfreunde Manu und Robin. Mit viel Enthusiasmus, einer Kamera und einem Handbuch im GepĂ€ck wagen die beiden das Abenteuer Alp. Das Ziel: Ihre alte Freundschaft wieder zu beleben, Freiheit zu finden und dazu zusammen einen Film ĂŒber den gemeinsamen Alpsommer zu drehen. Doch die unbarmherzige Natur, RivalitĂ€ten um die Schafhirtin der Nachbaralp, Krankheit und Tod von Tieren lassen den Traum dahinschmelzen. Herausgekommen ist ein Alpfilm ohne geschmĂŒckte KĂŒhe und Schweizerkreuze, schonungslos, mit viel Wucht, ehrlich - und manchmal einfach zum Schiessen komisch.

 

REGIE:
Manuel Lobmaier
PRODUKTION:
Markus Heiniger
Steve Walker
CAST:
Dominique Jann
Flora Klein
Manuel Lobmaier
DREHBUCH:
Manuel Lobmaier
KAMERA:
Manuel Lobmaier
Robin Locher
SCHNITT:
Stephan Heiniger
Manuel Lobmaier
TON:
Peter von Siebenthal
MUSIK:
Daniel Blatter
Joe Volk

       
  Amarcord
 
       
 

Ein Film von Federico Fellini • Der Film spielt in Fellinis Heimatstadt Rimini zur Zeit seiner Jugend wĂ€hrend des Faschismus. AnlĂ€sslich einer FrĂŒhlingsfeier auf der zentralen Piazza kommen die Personen zusammen, denen der Film sein Interesse schenkt: kuriose Randexistenzen, die HalbwĂŒchsigen, die Ă€ltere Generation, die MĂŒssiggĂ€nger. Gradisca ist die stĂ€dtische Schönheit, die auch der 16-jĂ€hrige Titta heimlich bewundert. „Der Film wird wie ein Album werden. Bilder. Augenblicke. Kein Held“ (Fellini). Der Film erzĂ€hlt episodenhafte Geschichten, so zum Beispiel jene vom Onkel Teo, der bei einem Ausflug aus der Irrenanstalt den Augenblick nutzt, um auf einen Baum zu klettern und zu schreien „Voglio una donna!“

 

REGIE:
Federico Fellini
PRODUKTION:
Franco Cristaldi
CAST:
Pupella Maggio
Armando Brancia
Magali Noël
Ciccio Ingrassia
Nando Orfei
Luigi Rossi
Bruno Zanin
DREHBUCH:
Federico Fellini
Tonino Guerra
KAMERA:
Giuseppe Rotunno
SCHNITT:
Ruggero Mastroianni
TON:
Oscar De Arcangelis
MUSIK:
Nino Rota
AUSSTATTUNG:
Danilo Donati
KOSTÜME:
Danilo Donati

       
  American Sniper
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Clint Eastwood • Regisseur Clint Eastwood prĂ€sentiert „American Sniper“ mit Bradley Cooper als Chris Kyle, dem prĂ€zisesten ScharfschĂŒtzen der US-MilitĂ€rgeschichte. Doch diese Zielgenauigkeit ist nur ein Aspekt in Chris’ Leben.
U.S. Navy SEAL Chris Kyle hat bei seinem Einsatz im Irak eine einzige Aufgabe: seine Kameraden zu schĂŒtzen. Seine ĂŒberragende Treffsicherheit rettet auf dem Schlachtfeld unzĂ€hligen Soldaten das Leben, und als die Berichte seiner mutigen Taten die Runde machen, verdient er sich den Spitznamen „Legende“. Doch auch auf der Seite des Feindes wird sein Name bekannt: Als ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird, gerĂ€t er ins Visier der AufstĂ€ndischen. Einen ganz anderen Kampf muss er an der Heimatfront bestehen: Wie soll er sich als Ehemann und Vater bewĂ€hren, wenn die halbe Welt zwischen ihm und seiner Familie liegt?
Trotz der Gefahr und der gravierenden Auswirkungen auf seine Lieben daheim bewĂ€hrt sich Chris auf vier grauenhaften EinsĂ€tzen im Irak, wobei er persönlich fĂŒr das SEAL-Motto einsteht, dass „kein Mann zurĂŒckgelassen wird“. Doch als er endlich zu seiner Frau Taya Renae Kyle (Sienna Miller) und zu seinen Kindern zurĂŒckkehrt, merkt Chris, dass es der Krieg ist, den er nicht hinter sich lassen kann.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Bradley Cooper
Clint Eastwood
Andrew Lazar
Robert Lorenz
Peter Morgan
CAST:
Bradley Cooper
Sienna Miller
Luke Grimes
Max Charles
Jake McDorman
Kyle Gallner
DREHBUCH:
Jason Dean Hall
Chris Kyle
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
Gary Roach
TON:
Walt Martin
AUSSTATTUNG:
Charisse Cardenas
James J. Murakami

       
  Amistad
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Februar 1998]
       
 

Freiheit kann uns nicht gegeben werden. Sie ist unser Recht, von Geburt an. Doch es gibt Zeiten im Leben, da man seine Freiheit erobern muss. • In einer stĂŒrmischen Nacht im Sommer 1839, vor der KĂŒste Kubas: 53 Schwarzafrikaner, gefangengehalten in den ĂŒberfĂŒllten LaderĂ€umen des spanischen Sklavenschiffs 'La Amistad' befreien sich von ihren Fesseln. AngefĂŒhrt von Cinque (Djimon Hounsou) bewaffnen sie sich, ĂŒbernehmen die Kontrolle des Schiffs und erkĂ€mpfen sich damit ihre Freiheit zurĂŒck. Sie haben ein einziges Ziel: Ihre Heimat Afrika.

Sie haben jedoch nicht die nötigen Navigationskenntnisse, um sicher nach Hause zu finden. Und so mĂŒssen sich die AnfĂŒhrer auf die beiden Überlebenden der spanischen Besatzung verlassen - und werden ĂŒberlistet. Nach zwei Monaten rauher Fahrt entlang der amerikanischen OstkĂŒste wird die 'Amistad' von einem amerikanischen Schiff vor der KĂŒste von Connecticut abgefangen; die Afrikaner werden wegen Mordes an der Besatzung vor Gericht gestellt.

Zu Beginn werden die Afrikaner von den Abolitionisten Theodore Joadson (Morgan Freeman) und Lewis Tappan (Stellan Skarsgard) sowie von einem jungen lmmobilien-Anwalt namens Roger Baldwin (Matthew McConaughey) verteidigt. Je mehr sich der Fall jedoch zum Symbol einer gespaltenen Nation entwickelt, desto verbissener kĂ€mpfen zwei grosse Amerikaner um ihren Standpunkt. Der Verfechter der Sklaverei, PrĂ€sident Martin Van Buren (Nigel Hawthorne), will fĂŒr eine weitere Amtsperiode gewĂ€hlt werden und wĂŒrde die illegal nach USA eingeschleusten Afrikaner opfern, um die WĂ€hlerstimmen in den SĂŒdstaaten fĂŒr sich zu gewinnen und gleichzeitig Königin Isabella von Spanien (Anna Paquin) zufriedenzustellen. Seinen PlĂ€nen steht jedoch der Ex-PrĂ€sident John Quincy Adams (Anthony Hopkins) entgegen, der sich aus dem Ruhestand zurĂŒckmeldet, um die Afrikaner vor dem Obersten Bundesgericht der Vereinigten Staaten zu verteidigen.

Dieser Fall bringt die Grundfesten des amerikanischen Rechtssystems ins Wanken - fĂŒr die angeklagten Afrikaner jedoch ist es keine Frage von Politik oder Ideologie. Es geht um ein Grundrecht aller Menschen: Freiheit.

 

REGIE:
Steven Spielberg
PRODUKTION:
Steven Spielberg
Debbie Allen
Colin Wilson
CAST:
Morgan Freeman
Nigel Hawthorne
Anthony Hopkins
Djimon Hounsou
Matthew McConaughey
Pete Postlethwaite
Anna Paquin
Stellan SkarsgÄrd
DREHBUCH:
David Franzoni
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Michael Kahn
TON:
Charles L. Campbell
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Rick Carter
KOSTÜME:
Ruth E. Carter

       
  Andermatt
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. August 2015]
       
 

Global Village • Ein Ă€gyptischer GeschĂ€ftsmann kauft eine Talschaft im Herzen der Schweiz. Die Dorfbevölkerung hofft auf Investitionen und bessere Zeiten. Widerspenstige Bauern werden charmant ausgebootet, dann kommen die Bagger und stampfen ein Luxusressort fĂŒr den internationalen Jetset aus dem Boden. Das ist die Geschichte von Andermatt, einem Bergdorf in der Krise, erweckt aus dem Dornröschenschlaf durch einen milliardenschweren Kuss, welcher Heimat und Hoffnung zur handelbaren Ware macht.

 

REGIE:
Leonidas Bieri
Robin Burgauer
PRODUKTION:
Patrick M. MĂŒller
Robin Burgauer
CAST:
Annette BrĂŒniger
Sara Collins
Robert Fellermeier
Max Germann
Maggie Gnos
Bo Halvardsson
Agnes Indergand
DREHBUCH:
Leonidas Bieri
Heikko Böhm
Marc Hennicke
KAMERA:
Simon Guy FĂ€ssler
Daryl Hefti
Michael Spindler
SCHNITT:
Marc Haenecke
TON:
Patrick Becker
Sergio Millet
Oliver Görtz
MUSIK:
Sebastian Fillenberg

       
  Angela's Ashes
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2000]
       
 

An Alan Parker Film • Irland 1935 - Eine Zeit, in der viele irische Familien ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten auswanderten. Die verarmte Farnilie McCourt macht genau das Gegenteil - sie kehrt in ihre Heimat zurĂŒck. Angela und MalachyMcCourt werden zusammen mit ihren Kindern mehr schlecht als Recht im katholischen Limerick willkommen geheissen. Angelas Verwandtschaft konnte es ihr nie verzeihen, in New York einen Mann aus dem nördlichen Belfast geheiratet zu haben.

Arbeitslosigkeit und Hunger machen es der siebenköpfigen Familie nicht einfach, richtig Fuss zu fassen. Zudem macht das konstante Alkoholproblem des Vaters der Familie arg zu schaffen. Die Not zwingt die verzweifelte Mutter dazu, sich in Situationen zu begeben, die fĂŒr den heranwachsenden Ă€ltesten Sohn der Familie, Frank McCourt, immer schwieriger werden.

 

REGIE:
Alan Parker
PRODUKTION:
Scott Rudin
David Brown
Alan Parker
CAST:
Emily Watson
Robert Carlyle
Joe Breen
Ciaran Owens
Michael Legge
Ronnie Masterson
Pauline McLynn
DREHBUCH:
Laura Jones
Alan Parker
Frank McCourt
KAMERA:
Michael Seresin
SCHNITT:
Gerry Hambling

       
  Angry Monk
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2005]
       
 

Ein Film von Luc Schaedler • Tibet, geheimnisvolles Dach der Welt, Sitz erleuchteter Mönche – nur einer legte sich quer: Gendun Choephel hiess der streitbare Mönch, der sich 1937 vom klösterlichen Leben abwandte und neue Herausforderungen suchte. Ein vielseitiger Freigeist, der seiner Zeit weit voraus war und heute zu einer Leitfigur, einem HoffnungstrĂ€ger fĂŒr ein freies Tibet geworden ist. Ein Rebell und wortreicher Kritiker des Establishments, der die GemĂŒter der tibetischen Obrigkeit erhitzte.

Die cineastische Zeitreise nimmt die Lebensgeschichte dieses unorthodoxen Mönchs zum Anlass, um ein Bild des alten Tibets aufzudecken, das gĂ€ngigen Klischees zuwiderlĂ€uft. Zahlreiche einzigartige und seltene historische Aufnahmen werden hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht. Doch der Film verharrt nicht etwa in der Vergangenheit, sondern oszilliert geschickt zwischen Tradition und Moderne: Archivbilder von alten Karawanen und Klöstern wechseln sich ab mit Szenen von Discos und Bildern von mehrspurigen Schnellstrassen in Lhasa, wo Pilger sich niederwerfen, um ihr Heiligtum zu umrunden. ANGRY MONK gibt einen faszinierenden Einblick in ein Land, dessen ereignisreiche Vergangenheit sich im heutigen Alltag - vielfĂ€ltig und widersprĂŒchlich - bricht.

Nicht zuletzt erzĂ€hlt dieser Roadmovie von einem, der auszog, weil er nach etwas suchte, was das alte Tibet aus seiner Erstarrung hĂ€tte lösen können. Dieser Querdenker war stets offen fĂŒr alles Neue, aber fremd in der Heimat und heimatlos in der Fremde – ein Wanderer zwischen den Welten.

 

REGIE:
Luc Schaedler
PRODUKTION:
Luc Schaedler
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
Martin Witz
TON:
Roli Widmer
MUSIK:
Loten Namling
Heinz Rohrer
Roland Widmer

       
  Annelie
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

111 Minuten Vorbereitung auf die Zukunft Europas • Abseits tĂ€glicher Katastrophen-Nachrichten und fernab der globalen Krise, erzĂ€hlt ANNELIE von einer liebenswert skurrilen Truppe gesellschaftlicher Randexistenzen, die nichts mehr zu verlieren haben. Sie gelten als unvermittelbar, sind seit Jahren ohne Arbeit, und in ihrem Mikrokosmos wird mit der harten WĂ€hrung Alkohol gehandelt. Doch auch die Ruhe jener, die schon lange zu den Verlierern gehören, wird eines Tages gestört: 2012 wird die Schliessung ihrer Heimat, - der ehemaligen Pension ANNELIE, - angeordnet. WĂ€hrend es Max, einen ehemaligen Schauspieler und heutigen Schnorrerkönig, immer tiefer in den Sog seiner Drogensucht zieht, gilt es fĂŒr den Rest der Annelie-Familie ein letztes Mal zusammen zu halten. In einem okkulten Finale wird eines klar: Wenn 'Annelie' schon zu Grunde geht, dann sicher nicht leise!

 

REGIE:
Antej Farac
PRODUKTION:
Johann Betz
Zoé Schaub
CAST:
Georg Friedrich
Gabi Tichy
Christian Thomae
GĂŒnther Reupert-Hasselmeier
Franz Rudolf
DREHBUCH:
Antej Farac
SCHNITT:
Antej Farac
TON:
Antej Farac
Udo Steinhauser
MUSIK:
Tito Lee

       
  Antikörper
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Christian Alvart • In einem Berliner Hinterhaus wird der Serienkiller Gabriel Engel (AndrĂ© Hennicke) von einer Spezialeinheit ĂŒberwĂ€ltigt. Der erfahrene Kommissar Seiler (Heinz Hoenig) lĂ€sst sich fĂŒr seinen Erfolg ĂŒberschwĂ€nglich feiern. Doch das Grauen beginnt erst noch. Auch im Heimatdorf des Polizisten Michael Martens (Wotan Wilke Möhring) wurde ein kleines MĂ€dchen bestialisch ermordet. Martens reist nach Berlin, um dem gefangenen Psychokiller ein GestĂ€ndnis abzuringen. Doch Gabriel Engel verstrickt den Dorfpolizisten in ein verwirrendes Spiel um Gut und Böse, um Wahrheit und LĂŒge. Die Ereignisse spitzen sich zu, als die Spuren plötzlich in eine ganz andere Richtung weisen. Der wahre TĂ€ter scheint Martens gefĂ€hrlich nah zu sein...

 

REGIE:
Christian Alvart
PRODUKTION:
Boris Schönfelder
CAST:
Wotan Wilke Möhring
Heinz Hoenig
André Hennicke
Ulrike Krumbiegel
Hauke Diekamp
Nina Proll
DREHBUCH:
Christian Alvart
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Philipp Stahl
TON:
Michael Hinreiner
MUSIK:
Michl Britsch
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Silke Sommer

       
  Appassionata
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. März 2013]
       
 

Ein Film von Christian Labhart • Alena Cherny lebt seit 15 Jahren in der Schweiz. Als Konzertpianistin ist sie zwar kein Weltstar, aber sie spielt gut, hat weltweit Auftritte. Doch sie entzieht sich immer wieder den Mechanismen des MusikgeschĂ€ftes. In ihr Klavierspiel bringt sie alles ein, ihre Seele, ihr Leiden und ihre Sehnsucht.
Alena Cherny hat einen Traum: sie möchte der Musikschule ihres ukrainischen Heimatdorfes einen FlĂŒgel schenken – aus Dankbarkeit, dass sie dort als kleines Kind ihre ersten Töne spielen durfte. Die Reise des FlĂŒgels wird zur berĂŒhrenden Spurensuche an Orten ihrer Kindheit und Jugend.
Alena Cherny lĂ€sst uns teilhaben an den vielen Abschieden und neuen AnlĂ€ufen, die sie nehmen musste, an den Katastrophen und Kontrasten, die sie erlebte. Ein Film ĂŒber die Emigration einer starken Frau; voller Trauer, Wut, Enthusiasmus und Liebe.

 

REGIE:
Christian Labhart
PRODUKTION:
Paul Riniker
KAMERA:
Gabriel Sandru
SCHNITT:
Caterina Mona
TON:
Reto Stamm

       
  Apt Pupil
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

If you don't believe in the existence of evil you have a lot to learn • Todd Bowden (Brad Renfro) ist einer der besten SchĂŒler seiner Klasse und ein typischer amerikanischer 16-jĂ€hriger --bis er ein tödliches Geheimnis entdeckt: In seiner Heimatstadt fĂŒhrt der ehemalige Nazi Kurt Dussander (Ian McKellen) fern jeden Verdachts ein stilles Leben. Todd, dem die Kriegsverbrechen Dussanders zur Besessenheit werden, beginnt den alten Mann zu erpressen: Als Preis fĂŒr das Schweigen des Teenagers muss der ehemalige SS-Offizier ihm verraten, was er in der Vergangenheit fĂŒr Greueltaten begangen hat. Zwischen den beiden entwickelt sich ein psychologischer Krieg, der ausser Kontrolle gerĂ€t - mit schrecklichen Folgen.

Regie bei 'Apt Pupil' fĂŒhrt Bryan Singer, dessen Film 'The Usual Suspects' 1995 mit zwei Oscars ausgezeichnet wurde. 'Apt Pupil' beruht auf der gleichnamigen ErzĂ€hlung von Stephen King.

Gleich in seiner ersten Rolle durfte Brad Renfro neben Susan Sarandon spielen: in Joel Schumachers 'The Client'. In Barry Levinsons 'Sleepers' hiessen seine Co-Stars Robert De Niro, Dustin Hoffman und Brad Pitt. Und jetzt in 'Apt Pupil' spielt er neben einem der grössten Schauspieler unserer Zeit: Ian McKellen, der fĂŒr seine Leistungen auf der BĂŒhne und der Leinwand mehr als 20 internationale Auszeichnungen erhalten hat und 1991 geadelt wurde. FĂŒr seine Rolle als buckliger Bösewicht in Richard Loncraines Shakespeare-Verfilmung 'Richard III' wurde er fĂŒr den Golden Globe nominiert und als 'EuropĂ€ischer Filmschauspieler des Jahres 'ausgezeichnet .

 

REGIE:
Bryan Singer
PRODUKTION:
Jane Hamsher
Don Murphy
Bryan Singer
CAST:
Ian McKellen
Brad Renfro
Bruce Davison
Elias Koteas
Joe Morton
Jan Triska
Michael Byrne
DREHBUCH:
Brandon Boyce
KAMERA:
Newton Thomas Sigel
SCHNITT:
John Ottman
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Richard Hoover

       
  Aquarius
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Kleber Mendonça Filho • Clara lebt in einem gehobenen Apartmenthaus aus den Vierzigern am Strand der brasilianischen Stadt Recife. Ausser ihr und ihrer HaushĂ€lterin ist keiner mehr da: Alle anderen Wohnungen wurden von einer Immobilienfirma aufgekauft, die einen lukrativen Neubau realisieren will. Clara aber weigert sich strikt, den Ort zu verlassen, an dem sie ihr halbes Leben gewohnt hat: Hier hat die frĂŒhere Musikkritikerin ihre Kinder grossgezogen, gute und weniger gute Tage verbracht, die bewegte Vergangenheit ihres Landes miterlebt. Und hier will Clara bleiben, komme was wolle

Regisseur Kleber Mendonça Filho erzĂ€hlt in «Aquarius» eine in seiner Heimat Brasilien verwurzelte und zugleich universelle Geschichte. Dabei stellt er eine faszinierende, starke Frauenfigur ins Zentrum seines Films: Clara ist einerseits voller WĂ€rme und Anteilnahme, andererseits bereit, wie eine Löwin fĂŒr das zu kĂ€mpfen, was ihr wichtig ist. Gespielt wird sie von der Schauspiellegende Sonia Braga («Der Kuss der Spinnenfrau», «Sex and the City»), die es versteht, ihre Rolle auf hinreissende Art mit Leben zu fĂŒllen. «Aquarius» besticht nicht zuletzt durch eine gelungene Mischung aus WirklichkeitsnĂ€he, Poesie und Sinnlichkeit – ein einfĂŒhlsamer und eindringlicher Film, der nachhallt.

 

REGIE:
Kleber Mendonça Filho
PRODUKTION:
SaĂŻd Ben SaĂŻd
Emilie Lesclaux
Michel Merkt
CAST:
Julia Bernat
Sonia Braga
Humberto CarrĂŁo
Barbara Colen
Paula De Renor
DREHBUCH:
Kleber Mendonça Filho
KAMERA:
Pedro Sotero
Fabricio Tadeu
SCHNITT:
Eduardo Serrano
TON:
Ricardo Cutz
AUSSTATTUNG:
Juliano Dornelles
Thales Junqueira
KOSTÜME:
Rita Azevedo

       
  Argo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Ein Film von Ben Affleck • Auf dem Höhepunkt der iranischen Revolution wird am 4. November 1979 die US- Botschaft in Teheran gestĂŒrmt – militante Studenten nehmen 52 Amerikaner als Geiseln. Doch mitten in diesem Chaos gelingt es sechs Amerikanern, sich davon zu schleichen und in das Haus des kanadischen Botschafters zu fliehen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Verbleib der sechs Amerikaner bekannt wird – ihr Leben steht auf dem Spiel. Der erfahrene CIA-Agent Tony Mendez entwirft daher einen riskanten Plan (Affleck), um die FlĂŒchtlinge ausser Landes und in Sicherheit zu bringen. Doch dieser Plan ist so unglaublich, dass er sich nur im Kino abspielen kann.

In dieser wahren Geschichte geht es um die lebensgefĂ€hrliche Geheimaktion, mit der sechs Amerikaner am Rande der Geiselnahme von Teheran in Sicherheit gebracht werden sollten – diese UmstĂ€nde wurden erst Jahrzehnte spĂ€ter bekannt.

OscarÂź-PreistrĂ€ger Ben Affleck („The Town – Stadt ohne Gnade“, „Good Will Hunting – Der gute Will Hunting“) ĂŒbernimmt die Hauptrolle in dem von ihm inszenierten Film, der von Oscar-PreistrĂ€ger George Clooney („Syriana“), Oscar-Kandidat Grant Heslov („Good Night, and Good Luck.“) und Affleck produziert wird.

 

REGIE:
Ben Affleck
PRODUKTION:
Ben Affleck
George Clooney
Grant Heslov
CAST:
Bryan Cranston
Ben Affleck
Taylor Schilling
Kyle Chandler
John Goodman
Zeljko Ivanek
Alan Arkin
DREHBUCH:
Chris Terrio
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
William Goldenberg
TON:
Erik Aadahl
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Jacqueline West

       
  Arlette - Mut ist ein Muskel
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Florian Hoffmann • Eine Reise von Afrika nach Berlin wird unverhofft zu einer Reise von der Kindheit ins Erwachsenenleben. Im Mittelpunkt des Films steht Arlette, ein kriegsversehrtes 15-jašhriges Mašdchen aus der Zentralafrikanischen Republik. In Berlin befreit sie eine Knie-Operation von jahrelangen Schmerzen. Mit der Verašnderung des Košrpers entwickelt sich auch ihr inneres Wesen: ploštzlich stušrzt sie in die Pubertašt.
Doch dann entflammt in ihrer Heimat erneut der Krieg. Aus dem geplanten Kurzaufenthalt wird eine Reise ohne absehbares Ende. Arlette muss erwachsen werden und die Entscheidung ušber ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Gestrandet in Berlin ist das junge Mašdchen vor die Herausforderungen einer fremden Kultur und der Sprachlosigkeit gestellt.
Eine filmische Langzeitbeobachtung - konsequent aus der Perspektive einer jungen Zentralafrikanerin erzašhlt. Und fušr den Zuschauer erošffnet sich durch Arlettes Augen ein unverstellter Blick auf unser alltašgliches Leben.

 

REGIE:
Florian Hoffmann
PRODUKTION:
Peter Spoerri
DREHBUCH:
Florian Hoffmann

       
  Ashes of Time Redux
 
       
 

Ein Film von Kar Wai Wong • Nach dem Verlust seiner grossen Liebe zieht es Swordsman Feng in die WĂŒste. Dort grĂŒndet er eine Herberge fĂŒr Auftragskiller wie Blind Swordsman (Tony Leung Chiu Wai) und Hung Chi (Jacky Cheung). Die Killer bekommen den Auftrag von OrtsansĂ€ssigen eine Bande skrupelloser Banditen zu töten. Ein erbitterter Kampf beginnt, aber die SchwertkĂ€mpfer mĂŒssen nicht nur die Banditen bekĂ€mpfen...

Die Geschichte trĂ€gt sich zu im jianghu, der Welt der Martial Arts. Ouyang Feng lebt seit einigen Jahren in der westlichen WĂŒste. Er verliess seine Heimat in White Camel Mountain, als die Frau, die er liebte, seinen Ă€lteren Bruder und nicht ihn heiratete. Anstatt Ruhm zu erstreben, endet er als Agent. Wenn jemand mit dem Wunsch zu ihm kommt, einen anderen zu eliminieren, der Unrecht getan hat, vermittelt er ihm einem SchwertkĂ€mpfer, der den Job erledigen kann.

 

REGIE:
Kar Wai Wong
PRODUKTION:
Sung-lin Tsai
CAST:
Brigitte Lin
Leslie Cheung
Maggie Cheung
Tony Leung Chiu Wai
Jacky Cheung
Tony Leung Ka Fai
Li Bai
Carina Lau
Charlie Yeung
DREHBUCH:
Louis Cha
Kar Wai Wong
KAMERA:
Christopher Doyle
SCHNITT:
Kit-Wai Kai
Patrick Tam
MUSIK:
Frankie Chan
AUSSTATTUNG:
William Chang
KOSTÜME:
William Chang

       
  Austin Powers - The Spy Who Shagged Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 1999]
       
 

Groovy, Baby! • MĂ€nner bewundern ihn, die Frauen liegen ihm zu FĂŒssen und grössenwahnsinnige Verbrecher, die die Welt beherrschen wollen, fĂŒrchten ihn: Superspion Austin Powers ist einfach unwiderstehlich, Baby! Doch Gefahr droht: Austins Erzfeind Dr. Evil reist mit einer Zeitmaschine zurĂŒck ins Jahr 1969, um seine diabolischen PlĂ€ne zu verwirklichen. Der Britische Geheimdienst reagiert sofort: Auch Austin wird zurĂŒck in die 60er geschickt - doch Dr. Evil hĂ€lt alle TrĂŒmpfe in seinen HĂ€nden, die nicht nur die Welt, sondern auch Austin Powers' MĂ€nnlichkeit fĂŒr immer zerstören könnten...

Groovy, Baby: Einen Superspion wie Austin Powers hat die Welt noch nicht gesehen! Toller, unwiderstehlicher, sexier und witziger als James Bond tobt der Geheimagent im Dienste Ihrer MajestĂ€t durch die verrĂŒckteste Agentenkomödie des Jahres und lĂ€sst keine Gelegenheit aus, das Böse zu bekĂ€mpfen und die heissesten Miezen zu verfĂŒhren. Oh, behave! In einer Dreifachrolle tritt Komödienstar Mike Myers die Reise in die Vergangenheit an, um die Erde mit Hilfe von Heather Graham ('Boogie Nights', 'Lost in Space'), Kristen Johnson ('3rd Rock from the Sun'), Rob Lowe ('Wayne's World', 'Todfreunde'), Elizabeth Hurley ('Ed TV'), Robert Wagner ('Ifir Auftritt, Al Mundy', 'Hart aber herzlich') und Michael York ('Die drei Musketiere', 'Cabaret') aus den FĂ€ngen des diabolischen Dr. Evil zu retten.

In den USA avancierte AUSTIN POWERS - THE SPY WHO SHAGGED ME zum Komödienereignis des Jahres. Mit einem Einspielergebnis von 54,9 Mio. Dollar am Startwochenende hatte der Film den besten Filmstart einer Komödie aller Zeiten und den besten Start eines Filmes im Juni ĂŒberhaupt. Nach nur 17 Tagen durchbrach der Hit die 150-Mio.-Dollar-Einspielschallmauer. Jetzt ist die Zeit reif fĂŒr Deutschland, den grössten Spion aller Zeiten zu entdecken.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
John Lyons
Eric McLeod
Suzanne Todd
Jennifer Todd
CAST:
Mike Myers
Heather Graham
Elizabeth Hurley
Rob Lowe
Robert Wagner
Gia Carides
Michael York
DREHBUCH:
Mike Myers
Michael McCullers
KAMERA:
Ueli Steiger
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Austin Powers: Goldmember
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2002]
       
 

Ohh Groovy Baby ... • Der denkwĂŒrdigste Tag im Leben von Austin Powers (MIKE MYERS): Die Queen schlĂ€gt ihn zum Ritter! Austin ist stolz und ĂŒberglĂŒcklich darĂŒber, dass sein Vater Nigel Powers (SIR MICHAEL CAINE), den Austin seit seiner Kindheit vergöttert, an der Zeremonie teilnimmt. Doch ach: Als Austin sich umdreht, um den ursprĂŒnglichen Spion in geheimer Missionarsstellung und berĂŒhmtesten britischen Geheimagenten der Queen und den EhrengĂ€sten vorzustellen, ist Nigel gar nicht anwesend. Austin ist am Boden zerstört. Wieder einmal hat ihn sein grosses Vorbild im Stich gelassen. Doch dann berichtet Austins Chef Basil Exposition (MICHAEL YORK), dass Nigel von einem genialen Verbrecher gekidnappt worden ist
 na ja, genial kann man ihn kaum nennen, aber ein abgefeimter Superschurke ist er trotzdem: GoldstĂ€nder (MIKE MYERS).

Weil Austin keinen Schimmer hat, wo sein Vater steckt, sucht er Rat bei einem unerwarteten VerbĂŒndeten: Wohl oder ĂŒbel muss er mit Dr. Evil (MIKE MYERS) einen Pakt schliessen. Sein Erzfeind sitzt in einem HochsicherheitsgefĂ€ngnis, seit Austin ihn vor drei Jahren eingebuchtet hat. Dr. Evil stellt eine Bedingung: Der Superagent soll veranlassen, dass Dr. Evil in ein weniger gesichertes GefĂ€ngnis verlegt wird, in dem Mini Me (VERNE J. TROYER), Dr. Evils geliebter Clon, einsitzt.

Sobald Austin sich auf die Zeitreise begibt, um Nigel im Jahr 1975 aufzuspĂŒren, fliehen Dr. Evil und Mini Me aus dem Knast. Austin trifft in der Vergangenheit seine alte Flamme Foxxy Cleopatra (BeyoncĂ© Knowles) wieder - die ebenso unerschrockene wie durchgestylte Kriminalistin arbeitet undercover in GoldstĂ€nders Disco, Club 69.

Bald ist Dr. Evil wieder in seinem Element: Er verbĂŒndet sich mit GoldstĂ€nder - gemeinsam hecken die beiden ihren unfehlbaren Plan „Preparation H“ aus, mit dem sie Austin aufhalten und die Welt vernichten wollen.

Noch weiss niemand, dass Austins Begegnung mit Dr. Evil ein Nachspiel von ungeahnten Ausmassen haben wird: lange gehĂŒtete Geheimnisse werden gelĂŒftet, durch die wir endlich begreifen, warum sich die beiden Todfeinde so unerbittlich bekĂ€mpfen.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
John Lyons
Mike Kyers
CAST:
Mike Kyers
Beyoncé Knowles
Seth Green
Michael York
Robert Wagner
Mindy Sterling
Michael Caine
DREHBUCH:
Mike Myers
Michael McCullers
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Jon Poll
Greg Hayden
MUSIK:
Goerge S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Back To Gaya
 
       
 

Ein Kino-Highlight fĂŒr die ganze Famillie • Gaya, ein fantastisches Reich mit paradiesischen Landschaften voll prĂ€chtiger Farben, ist die Heimat der Gayaner. Sie sind zwar viel kleiner als Menschen, haben aber in ihren Eigenarten und Verhaltensweisen verblĂŒffende Ähnlichkeit mit uns.

Der magische Stein namens Dalamit ist gestohlen worden – ohne ihn sind die Bewohner von Gaya dem sicheren Untergang geweiht. Also ĂŒbernehmen Buu und Zino die gefĂ€hrliche Aufgabe, den lebenswichtigen Stein zu suchen. Ihre abenteuerliche Reise fĂŒhrt sie in eine fremde und unheimliche Welt – nĂ€mlich die unserer alltĂ€glichen RealitĂ€t: Erst als die beiden zusammen mit der unerschrockenen BĂŒrgermeisterstochter Alanta ihre Heimat verlassen, merken sie, dass sie eigentlich Helden einer Fernsehserie sind 
 Gaya existiert nur auf dem Bildschirm – ein Fernsehautor hat sich das Fantasy-Reich ausgedacht.

Die Gayaner haben allerdings keine Zeit, lange ĂŒber die merkwĂŒrdige Menschenwelt nachzudenken, denn sie mĂŒssen dem Geheimnis tapfer auf der Spur bleiben: Wer hat den Dalamit in die RealitĂ€t entfĂŒhrt und warum? Und wie ist es dem Dieb ĂŒberhaupt gelungen, in Gaya einzudringen?

Michael Bully Herbig (Stimme von Buu) und Vanessa Petruo (Stimme von Alanta) garantieren fĂŒr orginellen Humor und machen „Back to Gaya“ zum Kino-Highlight fĂŒr die ganze Familie.

 

REGIE:
Lenard F. Krawinkel
Holge Tappe
PRODUKTION:
Holger Tappe
Lenard F. Krawinkel
DREHBUCH:
Jan Berger
Bob Shaw
Don McEnery
KAMERA:
Fabian MĂŒller
SCHNITT:
Alex Soskin
TON:
Nils Rademacher
MUSIK:
Michael Kamen

       
  Baden Baden
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2016]
       
 

Ein Film von Rachel Lang • Aus einer Bauchentscheidung heraus beschliesst Ana ihren verhassten Job zu kĂŒndigen und nicht nach London, sondern in ihre Heimatstadt Strassburg zu reisen. Hier will sie ihre Grossmutter besuchen und ihr im Alltag zur Hand gehen. Doch als sie dann auf eine alte AffĂ€re trifft und ihre Oma auch noch ins Krankenhaus muss, ist das fĂŒr die junge Frau ein Ereignis, das sie ĂŒber ihr eigenes Leben und ihre Ziele darin nachdenken lĂ€sst


 

REGIE:
Rachel Lang
PRODUKTION:
Valérie Bournonville
Pierre-Louis Cassou
Jeremy Forni
Joseph Rouschop
CAST:
Salomé Richard
Claude Gensac
Lazare Gousseau
Swann Arlaud
Olivier Chantreau
DREHBUCH:
Rachel Lang
KAMERA:
Fiona Braillon
SCHNITT:
Sophie Vercruysse
TON:
Aline Huber
AUSSTATTUNG:
Jean-François Sturm
KOSTÜME:
Delphine Laloy

       
  Ballerina
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Eric Summer & Éric Warin • FĂ©licie, das WaisenmĂ€dchen, hat eine grosse Leidenschaft: das Tanzen. Mit ihrem besten Freund Viktor, der eines Tages ein grosser Erfinder werden will, schmiedet sie einen abenteuerlichen Plan fĂŒr die Flucht aus dem tristen Waisenhaus. Ziel ist Paris, Stadt der Lichter und Heimat des sich im Bau befindlichen Eiffelturms. Dort angekommen muss sich FĂ©licie behaupten wie nie zuvor, sich durchsetzen und lernen, dass Talent alleine nicht immer genĂŒgt. Denn sie will ihren ganz grossen Traum verwirklichen: TĂ€nzerin an der OpĂ©ra de Paris zu werden! Um ihr Ziel zu erreichen, nimmt FĂ©licie eine falsche IdentitĂ€t an und schmuggelt sich als MĂ€dchen aus reichem Haus in eine renommierte Tanzschule. Doch wie lange kann sie ihre wahre Herkunft verbergen?

 

REGIE:
Eric Summer
Éric Warin
PRODUKTION:
Valérie d'Auteuil
Laurent Zeitoun
Yann Zenou
CAST:
Elle Fanning
DREHBUCH:
Carol Noble
Laurent Zeitoun
TON:
Salma Ayache

       
  Bana Masal Anlatma
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Burak Aksak • Riza (Fatih Akman) lebt im tĂŒrkischen Surici, einem Stadtviertel von Istanbul, und verdient sein Lebensunterhalt als Minibus-Fahrer. In dieser seiner Heimat ist der nette und zuvorkommende junge Mann sehr beliebt bei Jung und Alt. Obwohl er aufgrund seines grossen Herzens allseits geschĂ€tzt wird, hat Riza bislang keinen Erfolg beim weiblichen Geschlecht gehabt. Als Ayperi (Hande Dogandemir) in sein Leben tritt, verdreht die hĂŒbsche junge Frau dem schĂŒchternen Busfahrer sofort den Kopf. Rizas Familie und Freunde aber vermuten, aufgrund seiner Vorgeschichte mit weiblichen Bekanntschaften, dass er Ayperi entfĂŒhrt hat – doch dieses Mal scheint Riza es wirklich geschafft zu haben! Es sieht ganz danach aus, als habe er endlich einen Schwarm fĂŒr sich gewonnen...

 

REGIE:
Burak Aksak
CAST:
Yilmaz Erdogan
Hande Dogandemir
GĂŒrkan Uygun
Cengiz Bozkurt
Gökçe Bahadir
Caglar Ertugrul
DREHBUCH:
Burak Aksak
TON:
Agce Ulas

       
  Bashkim
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. August 2001]
       
 

Schlag auf Schlag. Goditje pas goditje. • Im Zentrur,1 des Filmes steht der junge Kosovo-Albaner Bashkim, den das Filmteam wĂ€hrend 2 Jahren begleitet hat. Bashkim, zu Beginn der Dreharbeiten 17, hatte schon damals ein umfangreiches Jugendstrafregister, durch das sich RaufhĂ€ndel und einfache Körperverletzung wie ein roter Faden ziehen. Er stand als talentierter Thai-Boxer und Boxer, der bereits Schweizermeister geworden war, kurz vor dem Durchbruch.

Doch dann geschah Vieles: In seiner Heimat brach Krieg aus, zwei Cousins, mit Bashkim im selben Haushalt aufgewachsen, wurden erschossen. Das Haus der Familie, in dem deren ganze Ersparnisse ĂŒber drei Jahrzehnte steckte, wurde zerstört und mit ihm ein grosser Teil des Werkes von Bashkims Vaters Riza, der ĂŒber all die Jahre als Gastarbeiter in der Schweiz gearbeitet hatte, wodurch Bashkim und seine BrĂŒder ohne Vater aufwuchsen . Und schliesslich wurde Bashkim in eine SchlĂ€gerei verwickelt, in dessen Verlauf er zwei Polizisten niederschlug und anschliessend flĂŒchtete. Bashkim stellte sich freiwillig und kam in Untersuchungshaft, aus der er erst 8 Monate spĂ€ter, nach der Gerichtsverhandlung, entlassen wurde.

In dieser Zeit nahm Bashkim ĂŒber 25 Kilo zu und war kaum wiederzuerkennen nach seiner Entlassung. Jetzt begann das grosse Abspecken mit dem Ziel, wieder in seinem Sport Fuss zu fassen, denn ohne Ausbildung und mit seiner Vergangenheit sieht er keine andere Perspektive fĂŒr sein Leben.

Heute ist Bashkim 20 Jahre alt, und er trainiert nach einer Fussverletzung fĂŒr einen Europatitelkampf.

WÀhrend dieser turbulenten Jahre hat sich das Filmteam immer wieder mit Bashkim und seiner Familie getroffen, ihn im GefÀngnis besucht und ihn auf seiner ersten Reise zu seinem Heimatdorf im Kosova begleitet.

Durch die einschneidenden Ereignisse wahrend der Drehzeit wurden tiefe Einblicke in Bashkims Welt und das Leben der Familie Berisha ermöglicht.

Der Zuschauer begegnet einem charismatischen jungen Menschen, der verzweifelt mit seiner persönlichen Gewaltproblematik kÀmpft, die sein Leben zu zerstören droht. Er begegnet einer vielköpfigen Familie, die zwar mitten in der Schweiz, aber doch in einer anderen Welt lebt, die ihm normalerweise verborgen bleibt.

 

REGIE:
Vadim Jendreyko
KAMERA:
Stéphane Kuty
SCHNITT:
Raimund Barthelmes

       
  Beautiful Creatures
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2013]
       
 

Eine unsterbliche Liebe • BEAUTIFUL CREATURES ist die Blockbuster-Adaption der weltweit erfolgreichen BĂŒcherserie fĂŒr junge Erwachsene. Der potentielle Publikums-Hit folgt den ĂŒberaus erfolgreichen Fussstapfen von HARRY POTTER wie auch der TWILIGHT SAGA und wird bei uns gleichzeitig mit den USA in den Kinos anlaufen. BEAUTIFUL CREATURES ist eine Geschichte, die im Southern-Gothic-Stil angesiedelt ist, schnell in ihren Bann zieht und in eine spannende Welt voller Magie und Mystik entfĂŒhrt. Der als jetzt schon moderner Klassiker gefeierte erste Teil der Buchreihe wurde mit einem Budget von 80 Millionen US-Dollar abgedreht. Im ersten Teil der fĂŒnfteiligen Caster Chroniken, verfasst von Kami Carcia und Margaret Stohl trifft die Hauptfigur Ethan die schöne 16 JĂ€hrige Lena Duchannes, die erst gerade in seine Heimatstadt in South Carolina zugezogen ist, und wird sofort von Ihrem Anblick „verzaubert“. Das Paar muss einem alten Fluch entgegentretten, der Lena’s Familie seit Generationen plagt, als sie selbst ihre eigene geheimen KrĂ€ften in den Griff bekommen muss.

 

REGIE:
Richard LaGravenese
PRODUKTION:
Broderick Johnson
Andrew A. Kosove
Molly Smith
Erwin Stoff
CAST:
Emmy Rossum
Jeremy Irons
Emma Thompson
Thomas Mann
Viola Davis
Kyle Gallner
Alice Englert
Zoey Deutch
Margo Martindale
DREHBUCH:
Richard LaGravenese
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
David Moritz
TON:
John Marquis
AUSSTATTUNG:
Richard Sherman
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Being Azem
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Tomislav Mestrovic und NicolĂČ Settegrana • Being Azem erzĂ€hlt die Geschichte eines aus einem Dorf im Kosovo stammenden Jungen und seines Aufstiegs zum erfolgreichsten Thaiboxer der Welt.

1994, Mailand: Innerhalb von nur drei Jahren erklimmt der neunzehnjĂ€hrige Winterthurer Azem Maksutaj, nach Schweizer- und Europameisterschaft, den Olymp des Thaiboxens und wird bis dahin jĂŒngster Weltmeister aller Zeiten.

Zwölf Jahre spĂ€ter und zwanzig Kilogramm schwerer steht Azem im Herbst seiner Karriere im Bellagio-Hotel in Las Vegas vor dem wichtigsten Kampf seines Lebens. Es ist die wahrscheinlich letzte Chance sein grösstes sportliches Ziel doch noch zu erreichen. Es geht um alles oder nichts! Gewinnt der Winterthurer im Superschwergewicht gegen die K-1 Legende Ray Sefo, erhĂ€lt er eine Wildcard fĂŒr das Halbfinalturnier in Osaka der sechzehn besten KĂ€mpfer der Welt. Azem wĂ€re damit der Teilnahme am K-1 Grand-Prix Finale in Tokio so nah wie noch nie zuvor in seinem Leben. Vor ihm konnte diesen ?Mount Everest des Kampfsports? nur ein einziger Schweizer erklimmen - sein ehemaliger Trainer, Vorbild und Förderer Andy Hug.

Being Azem entfĂŒhrt den Zuschauer auf eine Reise in die Welt des Kampfsports und zu einer seiner eindrĂŒcklichsten Persönlichkeiten. Von Winterthur aus begleiteten die beiden Filmemacher NicolĂČ Settegrana und Tomislav Mestrovic den Winterthurer Weltmeister, wĂ€hrend einer Dauer von eineinhalb Jahren, ĂŒber drei Kontinente hinweg. Angefangen in Stockholm, ĂŒber Chiang-Mai, Bangkok, Istanbul und Las Vegas bis in sein Heimatdorf Deqan im Kosovo. Dort, wo vor dreissig Jahren alles begann.

Aber nicht nur der Sportler steht im Fokus, die Zuschauer lernen auch die andere Seite des berĂŒhmten Thaiboxers kennen, indem sie miterleben, wie Azem als Trainer das Wissen seines legendĂ€ren Meisters nun seinen eigenen SchĂŒlern weitergibt.

WĂ€hrend wir Azem bei den Vorbereitungen fĂŒr die wichtigsten drei Runden seines Lebens begleiten und die letzten Sekunden vor dem Kampf Backstage und hautnah an seiner Seite miterleben, zeichnet der Film im Stile von Erinnerungen die wichtigsten Stationen seiner Karriere und seines Lebens nach. Dabei erhalten wir intime, spektakulĂ€re und selten gezeigte Einblicke in die private Lebenswelt eines Profisportlers und erleben Momente voller Tragik, Spannung und Freude. Momente, in denen klar wird, dass Sieg und Niederlage oft nicht nur sehr eng beieinander liegen, sondern manchmal gar ein und dasselbe sind.

Aber vor allem lernen wir in Being Azem den Menschen hinter dem Weltmeister kennen. Einen sympathischen und facettenreichen Menschen, der nur das macht, was wir uns letztlich alle wĂŒnschen: seinen grossen Traum zu leben!

 

REGIE:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
PRODUKTION:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
CAST:
Azem Maksutaj
DREHBUCH:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
KAMERA:
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Niklaus Siebenkorn
Thomas Meister
TON:
Ivo SchlÀpfer
MUSIK:
Beat SolĂšr

       
  Bella Martha
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Drei Sterne / Mostly Martha • Eher eintönig verlĂ€uft der Alltag der auf Ihre eigene, besessene Art charmanten Chefköchin Martha, die fĂŒr ein französisches Edelrestaurant in Hamburg wahre Meisterwerke am Herd zaubert. Die introvertierte Frau besitzt so gut wie kein Privatleben und lebt nur fĂŒr die Arbeit. Alles Ă€ndert sich, als Martha den Unfalltod ihrer alleinerziehenden Schwester hinnehmen muss und ihre achtjĂ€hrige Nichte Lina bei sich aufnimmt. Die Kleine leidet schwer unter dem Verlust der Mutter. Erst die Gegenwart von Marthas neuem italienischen Beikoch Mario, der sich vom Rivalen zum liebevollen Freund entwickelt, bringt Licht und Pasta in das Leben der beiden Aussenseiterinnen. Gerade als sich eine zarte Romanze zwischen Martha und Mario entwickelt, taucht Linas verschwunden geglaubter Vater auf. Er will seine Tochter mit sich in seine Heimat Italien nehmen. Martha muss sich entscheiden ...

Sandra Nettelbeck ist mit '3 Sterne' das seltene KunststĂŒck gelungen, Melancholie mit Lebensfreude zu vereinen. Mit Martina Gedeck und der kleinen Maxime Foerste in den Hauptrollen sowie mit dem unnachahmlichen Sergio Castellitto als Mario sind hervorragende Akteure platziert, deren mitunter stille PrĂ€senz auch nach dem Filmende anhĂ€lt.

 

REGIE:
Sandra Nettelbeck
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Christoph Friedel
Marcel Hoehn
CAST:
Martina Gedeck
Sergio Castellitto
maxime Foerste
Sibylle Canonica
Idil Üner
Antonio Wannek
Oliver Broumis
DREHBUCH:
Sandra Nettelback
KAMERA:
Michael Bertl
SCHNITT:
Mona BrÀuer
MUSIK:
Keith Jarrett
Arvo PĂ€rt
David Darling
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal

       
  Bergauf, bergab
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Hans Haldimann • Die Kempfs leben auf drei Stufen Heimat. Je nach Jahreszeit bewirtschaftet die Familie einen anderen ihrer drei Höfe im Urner SchĂ€chental: Mal im Talboden, mal im Buchen auf 1120 Metern oder dann ganz oben, fast an der Baumgrenze. Zusammen mit ihrem Vieh ziehen sie von Hof zu Hof, um immer dort zu sein, wo der Boden die saftigsten Wiesen hergibt.

Zuoberst, im "Pfaffen", will Bauer Max Kempf trotz prekĂ€rer Finanzierung einen neuen Stall errichten. Ansonsten wĂ€re seine Existenz, sein geliebtes Bergbauerndasein, gefĂ€hrdet. Die ganze Familie, von den Kleinsten, ĂŒber seine Frau bis zu den Grosseltern, hilft mit: "Es muĂ€ss!"

Es ist ein harter Alltag, geprĂ€gt von Entbehrungen und wenig Freizeit. Doch fernab der Hektik der StĂ€dte entfaltet sich das GlĂŒck auf andere Weise: Die innere Zufriedenheit, sein eigener Herr zu sein, Eins zu sein mit dem Vieh in einer einmaligen Berglandschaft. Es gibt nicht mehr viele Schweizer Bergbauern, die diese einzigartige, archaische Lebensweise der Kempfs noch leben. BERGAUF, BERGAB berichtet vom Leben in der Abgeschiedenheit der TĂ€ler der Innerschweizer Berge und den VerĂ€nderungen und Gefahren, die den Bergbauern drohen. Und von ihrem Mut, an der traditionellen Lebensweise festzuhalten, gegen die WiderstĂ€nde einer globalisierten Welt, der das Naheliegende allmĂ€hlich abhanden kommt.

 

REGIE:
Hans Haldimann
PRODUKTION:
Hans Haldimann
CAST:
Max Kempf
Monika Kempf
Alois Kempf
Regina Kempf
Marthi Kempf
KAMERA:
Hans Haldimann
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
MUSIK:
Pascal Schaer

       
  Berge im Kopf
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Matthias Affolter • Das Hochgebirge ist Fluchtort wie Heimat fĂŒr Bergsteiger aus vier Generationen. «Berge im Kopf» bringt uns ihre Passion und die damit verbundenen Fragen nahe.
Wir ziehen mit Jacques Grandjean zum Strahlen durch brĂŒchigen Fels vergessener WĂ€nde. In der Nordwand des Gross Ruchen hören wir Extremalpinist Dani Arnold im Föhnsturm fluchen.
Stephan Siegrist nimmt uns mit auf seine Expedition zum Makalu Westpfeiler in Nepal, wĂ€hrend Werner Munter auch noch mit ĂŒber 70 Jahren in den wildesten Winkel des Val d’HĂ©rens nach neuen Routen sucht.
Auf der Suche nach dem richtigen Weg sind die vier BergfĂŒhrer mit Lebensfragen konfrontiert, die sich jedem von uns stellen: Was will ich fĂŒr die Verwirklichung meiner TrĂ€ume eingehen und aufgeben? Wieviel Risiko braucht das Leben?

 

REGIE:
Matthias Affolter
PRODUKTION:
Mathias Hefel
CAST:
Dani Arnold
Jacques Grandjean
Werner Munter
Stephan Siegrist
KAMERA:
Jonas JĂ€ggy
SCHNITT:
Falk Peplinski

       
  Beshkempir
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Liebeserwachen in Kirgisien • Alltag im lĂ€ndlichen Kirgisistan, der Heimat des Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Der Junge Azate spielt mit seinen Freunden, streunt herum und treibt allerlei Schabernack. Das Leben in seinem Dorf erscheint ganz ruhig und erdverbunden, wie es schon vor eintausend Jahren gewesen sein muss. Das Wanderkino, das in der NĂ€he vorbei kommt, ist eine der wenigen grossen Attraktionen, nach denen sich die Jugendlichen sehnen. Eines Tages erfĂ€hrt Azate im Verlauf einer Bubenrauferei, dass seine Eltern ihn als Kleinkind adoptiert hatten. Weil sie kinderlos waren, erhielten sie der lokalen Tradition zufolge ein Kind von einer Grossfamilie aus der Dorfgemeinschaft ĂŒberreicht. Jetzt, da Azate weiss, dass er ein Adoptivkind ist, fĂŒhlt er sich einsam. Er muss lernen, mit dem Leben neu zurecht zu kommen. Es ist die keimende erste Liebe, die dem Jungen in diesem wunderbar sanften RegiedebĂŒt von Aktan Abdikalikow nach der totalen Verunsicherung zurĂŒck ins Leben hilft.

 

REGIE:
Aktan Abdikalikow
PRODUKTION:
Kirgisfilm
Noë Productions
CAST:
Mirlan Abdikalikow
Albina Imashewa
Adir Abdikalikow Bakit
Djilkchiew Mirlan
DREHBUCH:
Aktan Abdikalikow
Avtandil Adikulow
Marat Sarulu
KAMERA:
Hassan Kidiraliew

       
  Big Fish
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2004]
       
 

Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht. • Seit drei Jahren ist Will Bloom (Billy Crudup) nun schon mit seinem Vater Edward (Albert Finney) zerstritten. Doch jetzt liegt der alte Herr im Sterben und sein Sohn unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen. Er will endlich herausfinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische LĂŒgengeschichten ĂŒber sich und sein Leben erzĂ€hlt. Glaubt man Edward Bloom, hat der als junger Mann (Ewan McGregor) gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem magischen Wald gegen mordlĂŒsterne Fabelwesen gekĂ€mpft, die perfekte Stadt gefunden und umgehend wieder verlassen, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine geliebte Ehefrau Sandra (Alison Lohman / Jessica Lange) mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere, schier unglaubliche Wunderdinge erlebt.

Edward Bloom war ein Held, ein Abenteurer, ein Genie – sein eigener Mythos. Doch er war nie ein richtiger Vater.

Sein Sohn Will rekapituliert nun all diese bizarren Geschichten, will unbedingt Spuren von RealitĂ€t in den LĂŒgenkonstrukten entdecken – nur, um schliesslich zu erkennen, dass man sich mit solchen Lappalien wie der Wirklichkeit gar nicht aufzuhalten braucht, wenn man einen Mann wie Edward Bloom kennen, begreifen und lieben will.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Bruce Cohen
Dan Jinks
Richard D. Zanuck
CAST:
Ewan McGregor
Albert Finney
Billy Crudup
Jessica Lange
Alison Lohman
Helena Bonham Carter
Robert Guillaume
DREHBUCH:
John August
Daniel Wallace
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
Chris Lebenzon
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Big Miracle
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Ken Kwapis • Basierend auf einer wahren Geschichte besetzen John Krasinski («It's Complicated», «The Holiday») und Golden Globe- Gewinnerin Drew Barrymore («Music and Lyrics», «The Wedding Singer») die Hauptrollen in dieser Geschichte um eine im Alaska-Eis eingeschlossene Walfamilie. News-Reporter Adam Carlson setzt zusammen mit seiner Ex-Freundin – einer Greenpeace-Aktivistin – Himmel und Hölle in Bewegung um die Tiere zu retten. Wegen des entstehenden Medienrummels interessiert sich bald die halbe Welt (und die Politik) fĂŒr das Schicksal der Tiere. Rettung bringt aber erst ein russischer Eisbrecher

Ein wunderschöner Familienfilm im Stil von «Free Willy».

 

REGIE:
Ken Kwapis
PRODUKTION:
Tim Bevan
Liza Chasin
Eric Fellner
Steve Golin
Michael Sugar
CAST:
Kristen Bell
Drew Barrymore
Dermot Mulroney
John Krasinski
Ted Danson
Rob Riggle
Stephen Root
Vinessa Shaw
DREHBUCH:
Jack Amiel
Michael Begler
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Cara Silverman
TON:
Richard Bryce Goodman
MUSIK:
Cliff Eidelman
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  Black Panther
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Ryan Coogler • Im Anschluss an den dramatischen Konflikt zwischen den Mitgliedern der Avengers kehrt T’Challa alias Black Panther in seine Heimat Wakanda zurĂŒck. Nach dem Tod seines Vaters muss der Thronfolger seinen rechtmĂ€ssigen Platz als König des isolierten, doch technisch weit fortgeschrittenen afrikanischen Staates einnehmen. Doch als sich ein alter Feind des Landes aufs Neue erhebt, werden nicht nur die KrĂ€fte des legendĂ€ren Helden BLACK PANTHER auf die Probe gestellt, sondern auch die FĂ€higkeiten T’Challas sein Volk durch diese Krise hindurch zu fĂŒhren. Sollte er dem Kampf nicht gewachsen sein, steht nicht nur das Schicksal Wakandas, sondern das der ganzen Welt auf dem Spiel.

 

REGIE:
Ryan Coogler
PRODUKTION:
Kevin Feige
CAST:
Chadwick Boseman
Michael B. Jordan
Lupita Nyong'o
Danai Gurira
Martin Freeman
Daniel Kaluuya
Angela Bassett
DREHBUCH:
Joe Robert Cole
Ryan Coogler
Jack Kirby
Stan Lee
KAMERA:
Rachel Morrison
SCHNITT:
Claudia Castello
Michael P. Shawver
MUSIK:
Ludwig Göransson
AUSSTATTUNG:
Hannah Beachler
KOSTÜME:
Ruth E. Carter

       
  Blue Note
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 1998]
       
 

Swingendes Zelluloid • Seit seiner GrĂŒndung im Jahre 1939 ist BLUE NOTE RECORDS der Inbegriff fĂŒr Jazzmusik. BLUE NOTE hat Musiker, Designer, Filmemacher, Schauspieler und sogar Sportler beeinflusst. Doch kaum jemand weiss, dass dieses Label von zwei deutschen Emigranten gegrĂŒndet wurde. Die Geschichte von BLUE NOTE ist die Geschichte von Alfred Lion und Francis Wolff, zwei deutschen Juden aus Berlin, die 1939 nach New York emigrierten und aus ihrer Liebe zum Jazz eine Profession gemacht haben. In der Musik der unterdrĂŒckten Minderheit des schwarzen Amerikas fanden sie eine zweite Heimat.

Bud Powell, Thelonious Monk, Art Blakey, Horace Silver, Sonny Rollins, Hank Mobley, Ornette Coleman, Lou Donaldson, Freddie Hubbard, Herbie Hancock, Joe Henderson, Tony Williams, Jimmy Smith; die Reihe grosser Namen bei BLUE NOTE ist endlos. Jeder von ihnen begann seine musikalische Laufbahn als Nobody im Tonstudio bei Alfred Lion.

Der von Rudy van Gelder geschaffene BLUE NOTE SOUND ist ebenso in die Musikgeschichte eingegangen, wie die vom Designer Reid Miles gestalteten Plattencover. BLUE NOTE war die erste Plattenfirma, die verstanden hat, dass zwischen dem Aussehen einer Schallplatte und der Musik auf ihr eine besondere Beziehung besteht. Der BLUE NOTE LOOK hat ganze Generationen beeinflusst und gilt bis heute als unumstrittene Referenz.

Viele BLUE NOTE - Kompositionen wie zum Beispiel Herbie Hancocks berĂŒhmtes 'Canteloup Island' werden heute gesampelt oder kopiert und erlangen durch Hip Hop- und Acid Jazz-Bands neuen Ruhm.

Der Film erzĂ€hlt die Geschichte des Plattenlabels und die Geschichte des modernen Jazz. Musiker, Freunde und Partner und Fans der BLUE NOTE-Aufnahmen kommen zu Wort und lassen eine Ära amerikanischer Kulturgeschichte wiederaufleben.

 

REGIE:
Julian Benedikt
PRODUKTION:
Ulli Pfau
Bernd Hellthaler (ex)

       
  Blue Tango in Buenos Aires
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

In Anwesenheit der Regisseurin Alexandra Prusa • Die ZĂŒrcher KĂŒnstlerin mit kosmopolitischen Wurzeln setzt sich seit ĂŒber zwanzig Jahren intensiv mit allen Bereichen des argentinischen Tangos auseinander. Mit ihrem Film «Blue Tango in Buenos Aires» zieht sie Bilanz, startet aber auch einen Neu-Beginn zu ihrer leidenschaftlichen Beziehung zum Tanz und zur Musik des Tangos - und zu seiner Heimatstadt Buenos Aires.

In Form eines filmischen Tagebuchs geht Alexandra Prusa in Buenos Aires Menschen, Orten und Fragen zu ihrem Thema nach, und sie tut dies so offen und neugierig wie beim ersten Mal–wie damals, als sie sich in den Tango verliebte. «Blue Tango in Buenos Aires» ist eine moderne Musik- und Tanz-Doku ĂŒber die Tango-Kapitale, die auch fĂŒr ein jĂŒngeres Publikum ohne Tango-Kenntnisse ein aussergewöhnliches Sinnes-Erlebnis bietet.

FĂŒnf Songs, mitgeschrieben und interpretiert von Alexandra Prusa, markieren mit ĂŒberraschenden Sounds und Bild-Clips die Kapitel ihres dicht gefĂŒllten Journals. Die elektronischen Kompositionen und die musikalische Begleitung stammen von ReplicaNorma, einer starken neuen Formation aus Paris. Universal Music Switzerland bringt die CD «Blue Tango» mit der Filmmusik und anderen Interpretationen mit Alexandra Prusa kurz nach Erscheinen der DVD in den Handel.

 

REGIE:
Alexandra Prusa
MUSIK:
Alexandra Prusa
ReplicaNorma

       
  Bombay Diaries
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2012]
       
 

Dhobi Ghat - Eine Stadt, vier Menschen, viele Geschichten • Shai ist neu in Bombay. Die junge Hobby-Fotografin will die Heimat ihrer Eltern mit der Kamera erkunden. Sie trifft auf den unnahbaren KĂŒnstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich. Und wĂ€hrend Arun sich in den schicksalhaften VideotagebĂŒchern der ihm unbekannten Hausfrau Yasemin verliert, freundet sich Shai entgegen aller Konventionen mit dem WĂ€scher Munna an. Er fĂŒhrt sie durch die entlegensten Winkel der pulsierenden und modernden Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu trĂ€umen.

 

REGIE:
Kiran Rao
PRODUKTION:
Aamir Khan
Kiran Rao
CAST:
Aamir Khan
Monica Dogra
Kriti Malhotra
Prateik
Aasha Pawar
Jyoti Pawar
DREHBUCH:
Kiran Rao
KAMERA:
Tushar Kanti Ray
SCHNITT:
Nishant Radhakrishnan
TON:
Vikram Biswas
Ayush Ahuja
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Manisha Khandelwal
KOSTÜME:
Isha Ahluwalia
Darshan Jalan

       
  Borat
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2006]
       
 

Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan • Jagshemash, mein Name Borat Sagdiyev. Ich möchte Kommentar abgeben zu neueste Aussagen in den Medien ĂŒber meine Nation von Kasachstan. Hier wird behauptet, dass Frauen in Kasachstan gleichwertig behandelt und jede Art von Religion toleriert wird – das abscheuliche LĂŒgenmĂ€rchen! Das alles ist Teil von grosse Propoganda-Kampagne gegen unsere Land von den bösen Schwachköpfen Usbekistan – die, wie wir alle wissen, sehr neugierige Menschen sind, mit ein Knochen in der Mitte von ihrem Gehirn.

Es gibt einen Mann namens Roman Vasilenko, der sich ausgibt als Minister fĂŒr Presse von Kasachstan. Bitte nicht hören auf diesen Mann, er usbekischer BetrĂŒger und wird gejagt von unseren Agenten. Ich muss weiter betonen im Namen von mein Regierung, dass wenn Usbekistan diese Angriffe nicht unterlĂ€sst, dann wir schliessen nicht lĂ€nger aus die Möglichkeit von militĂ€rischem Eingriff.

Wenn usbekische Propoganda noch einmal behauptet, dass wir NICHT gegorene Pferde-Pisse trinken, Todesstrafe fĂŒr das Backen von Bagels erlassen oder 300 Tonnen menschliche Schambeine pro Jahr exportieren, dann wir werden keine andere Alternative haben, als die Bombardierung ihrer StĂ€dte mit unsere Katapulte.

Jede Behauptung, dass unser glorreich FĂŒhrer ist unzufrieden mit mein Film "Borat: Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz fĂŒr glorreiche Nation von Kasachstan zu machen" ist gelogen. Wahrer Grund fĂŒr Washington-Besuch von PrĂ€sident Nazharbayev ist Bewerbung von diese Kinofilm! Deshalb veranstalten er und Ministerium fĂŒr Information morgen Abend KinovorfĂŒhrung, wozu er haben eingeladen PrĂ€sident Georg Walter Bush und andere amerikanisch WĂŒrdentrĂ€ger – Donald Rumsfeld, Bill Gates, OJ Simpson und Mel Gibsons.

KinovorfĂŒhrung wird gefolgt von Cocktailparty und einer Diskussion ĂŒber engere Bindungen zwischen unsere LĂ€nder bei Hooters, in Haus 825 siebente Strasse.

Vielen Dank, jetzt ich mĂŒssen zurĂŒck zu Botschaft, wo mein Regierung mich brauchen.

Chenquieh!

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Pamela Anderson
Ken Davitian
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Peter Baynham
KAMERA:
Luke Geissbuhler
Anthony Hardwick
SCHNITT:
Craig Alpert
Peter Teschner
James Thomas
MUSIK:
Erran Baron Cohen
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Bounty
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

Ein Film von Shyaka KagamĂ© • Schwarz und Schweizer: Seit einigen Jahren sind wir Zeugen einer neuen Generation, die mehr recht als schlecht diese beiden IdentitĂ€ten kombiniert. Über den Alltag von fĂŒnf Personen mit sehr unterschiedlichen Profilen enthĂŒllt sich eine «Hybrid-Kultur».
WĂ€hrend Bacary, Sicherheitsbeauftragter bei der SBB und KapitĂ€n in der Schweizer Armee, der die drei Landessprachen beherrscht und die typisch schweizerische IdentitĂ€t fĂŒr sich beansprucht, ist der junge Rili, zwischen Street Workouts und kleineren Jobs, auf der Suche nach sich selbst, obwohl er schon bald neue Verantwortungen wird ĂŒbernehmen mĂŒssen.
Die ledige Mutter Winta ist in Genf aufgewachsen, vor allem aber ist sie Eritreerin geblieben. Eine Kultur, die sie ihrer zehnjÀhrigen Tochter Ayan zu vermitteln versucht, was aber nicht immer einfach ist, denn die Augen des Kindes achten noch nicht auf ihre Hautfarbe.
Der ZĂŒrcher Jeffrey seinerseits will mit Ghana, seinem Heimatland, GeschĂ€fte machen, kann sich aber nicht vorstellen, mit einer farbigen Frau zusammen zu sein, denn das sei «wie mit seiner eigenen Mutter auszugehen».
Die erste «afro-schweizerische» Generation wird in Europa als schwarz angesehen und als weiss in Afrika – ganz wie ein «Bounty» (ein Schokoriegel mit einer FĂŒllung aus Kokosflocken, umhĂŒllt von dunkler Schoggi, also: aussen schwarz und innen weiss).

 

REGIE:
Shyaka Kagamé
PRODUKTION:
Florence Adam
MUSIK:
DJ Deheb

       
  Bread and Roses
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2001]
       
 

By Ken Loach • Gibt es einen Filmregisseur, der seiner Überzeugung treuer ist als Ken Loach? Film um Film erzĂ€hlt der Brite mit viel Gerechtigkeitssinn und Wissen um gesellschaftliche Bedingtheiten, aufrĂŒttelnde Geschichten um SehnsĂŒchte, Hoffnungen und TrĂ€ume. Seine Helden sind Arbeiter und Arbeitslose, Busfahrer, Deserteure und einfache MĂ€dchen. Dies selbst dann, wenn Loach fern der Heimat dreht wie in «Carla's Song» und «Land and Freedom». Oder wie in BREAD AND ROSES, der in Los Angeles spielt - und von dem Loach sagt, er habe vor allem versucht, die Stadt der Engel aus einer Sicht zu filmen, die das Mainstream-Kino nicht kennt. Loachs Los Angeles ist dasjenige der spanisch sprechenden Immigranten, der Menschen aus Puerto Rico, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Equador. Viele unter ihnen weilen ohne Papiere im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. So auch Maya, die zum Auftakt von BREAD AND ROSES von zwei «Coyotes» gefĂŒhrt ĂŒber die Grenze von Mexiko nach L.A. kommt. Ihre Schwester Rosa hat ihr einen Job besorgt, doch Maya mag die Arbeit an der Bar nicht. Lieber geht sie putzen. Und gehört damit zur riesigen Masse schlechtest bezahlter, nicht versicherter HeinzelmĂ€nnchen, die L.A.s Banken und Prunkbauten ĂŒber Nacht blitzblank putzen. «Die Putz-Uniformen machen uns unsichtbar», heisst es in BREAD AND ROSES; Ken Loach aber will, dass man sieht. Steckt seine Protagonisten in rote T-Shirts. LĂ€sst Liebe passieren. Und plĂ€doyiert eindringlich und herzzerreissend fĂŒr mehr HumanitĂ€t und Gerechtigkeit.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Pilar Padilla
Adrien Brody
Elpidia Carillo
Jack McGee
Monica Rivas
Frank Davila
Lillian Hurst
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Jonathan Morris
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Martin Johnson

       
  Broken City
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Ein Film von Allen Hughes • Russell Crowe, Mark Wahlberg und Cathrine Zeta-Jones spielen die Hauptrollen in dem Film BROKEN CITY, der unter anderem auch von Wahlberg produziert wird. Die Dreharbeiten zum Film, dessen Budget mit 60. Mio Dollar veranschlagt ist, haben im November 2011 begonnen. In dem Thriller von Allen Hughes mimt Crowe einen Polizisten, der seine Frau verdĂ€chtigt, ihn zu betrĂŒgen. Aus Argwohn engagiert er einen Detektiv (Wahlberg), um seine Frau zu observieren. Als dann aber der Geliebte seiner Frau ermordet wird, beginnt der Detektiv tiefer zu recherchieren und deckt einen ungeahnten Skandal auf.

 

REGIE:
Allen Hughes
PRODUKTION:
Randall Emmett
George Furla
Allen Hughes
Stephen Levinson
Teddy Schwarzman
Mark Wahlberg
CAST:
Mark Wahlberg
Russell Crowe
Catherine Zeta-Jones
Jeffrey Wright
Kyle Chandler
Barry Pepper
Justin Chambers
DREHBUCH:
Brian Tucker
KAMERA:
Ben Seresin
SCHNITT:
Cindy Mollo
TON:
Martin Lopez
MUSIK:
Atticus Ross
Claudia Sarne
Leopold Ross
AUSSTATTUNG:
Tom Duffield
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Brooklyn
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Januar 2016]
       
 

Ein Film von John Crowley • BROOKLYN erzĂ€hlt die bewegende Geschichte der jungen Eilis Lacey (Saoirse Ronan), einer jungen irischen Immigrantin, die in den 1950er Jahren versucht, in Brooklyn Fuss zu fassen. Von den Versprechungen Amerikas angelockt, verlĂ€sst Eilis nicht nur Irland sondern auch das behagliche Heim ihrer Mutter, um in New York ein neues Leben zu beginnen.

Anfangs leidet die junge Frau unter grossem Heimweh, doch das verfliegt schnell als sie sich von einer Liebesromanze mitreissen lĂ€sst. Aber schon bald wird ihr neues Leben auf eine harte Probe gestellt und sie muss sich nicht nur zwischen zwei LĂ€ndern sondern auch zwischen zwei ganz unterschiedlichen LebensentwĂŒrfen entscheiden.

 

REGIE:
John Crowley
PRODUKTION:
Finola Dwyer
Amanda Posey
CAST:
Saoirse Ronan
Domhnall Gleeson
Michael Zegen
Emory Cohen
Mary O'Driscoll
Julie Walters
DREHBUCH:
Nick Hornby
Colm TĂłibĂ­n
KAMERA:
Yves BĂ©langer
SCHNITT:
Jake Roberts
TON:
Dillon Bennett
Glenn Freemantle
Mark Heslop
MUSIK:
Michael Brook
AUSSTATTUNG:
François Séguin
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Buena Vista Social Club
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 1999]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • In ihrer Heimat geniessen sie Kultstatus. Ihre Musik steht fĂŒr das pulsierende Leben Kubas, fĂŒr die SehnsĂŒchte und WĂŒnsche der Menschen dort. Mit Songs wie 'Chan Clian' oder 'Dos Gardenias' rĂŒhren und begeistern sie ganze Generationen weit ĂŒber die Grenzen Kubas hinaus. Das Album 'BUENA VISTA SOCIAL CLUB' avancierte zum internationalen Überraschungs-Hit und wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Seit der Erstveröffentlichung wurde es weltweit mehr als drei Millionen mal verkauft.

Alles begann 1996 als der bekannte Weltmusiker und Komponist Ry Cooder nach Havanna reiste, um dort mit kubanischen Musikern eine Platte aufzunehmen. Er suchte und fand einige der legendÀren Soneros der 30er, 40er und 50er Jahre. Unter ihnen Idole wie Compay Segundo (Gesang, Gitarre), Ruben Gonzalez (Piano), Ibrahim Ferrer (Bariton), Omara Portuondo (Gesang) oder auch Eliades Ochoa (Gitarre). Zusammen bilden sie ein einzigartiges Musikprojekt: BUENA VISTA SOCIAL CLUB.

Von der weltweiten Euphorie, die nach der Veröffentlichung des Alburns ausbrach, liess sich auch Wim Wenders anstecken. Er begleitete seinen langjÀhrigen Freund und Wegbegleiter Ry Cooder mit einem kleinen Filmteam zu Aufnahmesessions nach Havanna und tauchte ein in die Welt der kubanischen Son-Musik. Entstanden ist ein einzigartiger Musikfilm, mit dem er den legendÀren Soneros und ihrer Musik ein filmisches Denkmal setzt. BUENA VISTA SOCIAL CLUB erlebte seine Weltpremiere im Rahmen der Berlinale 1999 im Wettbewerb ausser Konkurrenz.

Ein mitreissendes Erlebnis, das keinen Zweifel zulÀsst: Dieser Sommer wird kubanisch!

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Ulrich Felsberg
Deepak Nayar
CAST:
Luis Barzaga
Joachim Cooder
Ry Cooder
Juan de Marcos GonzĂĄlez
Julio Alberto FernĂĄndez
Ibrahim Ferrer
DREHBUCH:
Wim Wenders
KAMERA:
Jörg Widmer
Robby MĂŒller
SCHNITT:
Brian Johnson
TON:
Elmo Weber

       
  Burg Schreckenstein 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2017]
       
 

KĂŒssen (nicht) verboten • Wie jedes Jahr liefern sich die beiden Internate Schreckenstein und Rosenfels am Kapellsee einen Wettstreit darin, wer die einfallsreicheren Streiche und Sabotageakte vollbringen kann. Doch dieses Mal haben sie das Spiel zu weit getrieben, denn der Zeppelin des Grafen Schreckenstein (Harald Schmidt) stĂŒrzt ab und auch wenn der Burgherr mit MĂŒhe und Not ĂŒberlebt, ist er danach doch finanziell ruiniert und muss fĂŒr mehrere Wochen ins Sanatorium. Als Stellvertreter wird Kuno (Uwe Ochsenknecht), der Neffe des Grafen, ernannt. Kuno fasst den Plan, die Burg an den chinesischen Unternehmer Wang zu verkaufen, der Schreckenstein in einen Themenpark in seiner Heimat verfrachten will. Stephan (Maurizio Magno), Ottokar (Benedict Glöckle), MĂŒcke (Caspar Krzysch), Strehlau (Eloi Christ) und Dampfwalze (Chieloka Nwokolo) mĂŒssen gemeinsam mit Diener Jean (Alexander Beyer) und den MĂ€dchen von Schloss Rosenfels einen Weg finden, das zu verhindern


 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Annie Brunner
Andreas Richter
Alexis Wittgenstein
Ursula Woerner
CAST:
Henning Baum
Uwe Ochsenknecht
Alexander Beyer
Sophie Rois
Gen Seto
DREHBUCH:
Simon Hauschild
Christian Limmer
KAMERA:
Armin Dierolf
SCHNITT:
Kai Schröter
TON:
Peter BrĂŒckelmayer
Roman Schwartz
AUSSTATTUNG:
Maike Althoff
Michael Köning
KOSTÜME:
Stefanie Bruhn

       
  Calabria
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2017]
       
 

Ein Roadmovie ĂŒber VergĂ€nglichkeit und Schönheit des Lebens • Calabria ist ein Roadmovie in einem Leichenwagen. Nach dem Tod eines kalabresischen Immigranten, der zum Arbeiten in die Schweiz kam, fahren die beiden Bestatter Jovan, ein serbischer Rom und sein Kollege, der Portugiese JosĂ©, nach SĂŒditalien, um den Verstorbenen in seiner Heimat zu beerdigen. Jovan, der frĂŒher in Belgrad als SĂ€nger auftrat, glaubt an ein Leben nach dem Tod. Der kulturbeflissene JosĂ© hingegen, glaubt nur an das, was er selbst sieht. Ihre von Liedern und Begegnungen geprĂ€gte Reise ist eine letzte Hommage an den Verstorbenen und ein Appel, das Leben zu geniessen.

 

REGIE:
Sauter Pierre-François
Pierre-François Sauter
PRODUKTION:
Hercli Bundi
Nadejda Magnenat
DREHBUCH:
Sauter Pierre-François
KAMERA:
Joakim Chardonnens
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Etienne Curchod

       
  Can Feda
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2018]
       
 

Ein Film von Çagatay Tosun • Zwei Soldaten (Kerem Bursin und Burak Özçivit) kĂ€mpfen fĂŒr die Sicherheit ihres Heimatlandes.

 

REGIE:
Çagatay Tosun
CAST:
Kerem BĂŒrsin
Burak Özçivit
DREHBUCH:
Zafer KĂŒlĂŒnk

       
  Carl Lutz ­- Der vergessene Held
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

Ein Film von Daniel von Aarburg • Als zweiter Mann der Schweizer Botschaft in Budapest rettet der Appenzeller Diplomat Carl Lutz wĂ€hrend des 2. Weltkriegs Zehntausende von verfolgten Juden vor dem sicheren Tod.

Seine humanitĂ€re Aktion gilt als grösste zivile Rettungsaktion fĂŒr Juden wĂ€hrend des Holocausts. Lutz verhandelt dafĂŒr direkt und bauernschlau mit Adolf Eichmann, dem Logistiker des Holocaust. WĂ€hrend seiner Rettungsaktion verliebt sich der verheiratete Vize-Konsul in eine seiner Schutzbefohlenen. Nach Kriegsende lĂ€sst er sich von seiner Frau scheiden und zieht mit seiner neuen Partnerin und deren Tochter nach Bern. Statt des Danks der Heimat erwartet ihn dort eine RĂŒge wegen KompetenzĂŒberschreitung und Spesenrittertum. Lutz wird bis ans Ende seiner Tage verbittert und vergeblich fĂŒr seine „Rehabilitierung“ kĂ€mpfen. Diese erhĂ€lt er erst posthum durch Bundesrat Flavio Cotti, nachdem er in Ungarn und der USA bereits Jahre vorher gebĂŒhrend geehrt wurde.

 

REGIE:
Daniel von Aarburg
PRODUKTION:
Patrick M. MĂŒller
DREHBUCH:
Daniel von Aarburg
KAMERA:
Marco Barberi
SCHNITT:
Fabian C. Meier
TON:
Martin StÀheli
MUSIK:
Balint Dobozi
Domenico Ferrari

       
  Cars 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2011]
       
 

Ein Film von John Lasseter • Falls Sie es noch nicht wussten: Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in CARS 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang – und voller Schlaglöcher, Umleitungen und verrĂŒckter Überraschungen! Und nicht nur Lightning muss in diesem entscheidendem Wettkampf um Ruhm, PS und Ehre alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine internationale Spionage-AffĂ€re hineingerĂ€t. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfĂŒllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. CARS 2 ist das rasante neue Meisterwerk der Pixar Animation Studios und glĂ€nzt durch seine schillernde CARbesetzung mit zwielichtigen Geheimagenten, bedrohlichen Bösewichten und der internationalen Rennelite.

 

REGIE:
John Lasseter
PRODUKTION:
Denise Ream
TON:
Michael Miller

       
  Ce qui nous lie
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

Der Wein und der Wind • Jean hat das elterliche Weingut im Burgund vor zehn Jahren verlassen, um eine Weltreise zu unternehmen und in Australien Wein zu produzieren. Er kommt zurĂŒck, um seinem Vater einen letzten Besuch abzustatten. Bei dieser Gelegenheit hilft er seiner Schwester Juliette, die zusammen mit dem Bruder JĂ©rĂ©mie zum ersten Mal die Weinlese allein verantwortet. Über die Jahreszeiten, die aufeinanderfolgen, finden die drei jungen Erwachsenen ihre Familienbande wieder. Gemeinsam mĂŒssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergefĂŒhrt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht 


 

REGIE:
CĂ©dric Klapisch
CAST:
François Civil
Ana Girardot
Pio MarmaĂŻ
MarĂ­a Valverde
DREHBUCH:
Santiago Amigorena
CĂ©dric Klapisch
KAMERA:
Alexis Kavyrchine
SCHNITT:
Anne-Sophie Bion
TON:
Cyril Moisson
MUSIK:
LoĂŻc Dury
Christophe Minck
AUSSTATTUNG:
Marie Cheminal
KOSTÜME:
Anne Schotte

       
  Central Intelligence
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Rawson Marshall Thurber • Einst war er in der Schule der Nerd, auf dem alle herumgehackt haben, doch nun feiert Bob (Dwayne Johnson) beim Klassentreffen als skrupelloser CIA-Agent eine triumphale RĂŒckkehr. FĂŒr einen vermeintlich streng geheimen Fall rekrutiert er dort einen ehemaligen Klassenkameraden (Kevin Hart), der frĂŒher den Schulhof im Griff hatte und noch heute, wenn auch als Buchhalter, von seinen glorreichen Tagen trĂ€umt. Doch worauf er sich eingelassen hat, merkt der seriöse SchreibtischtĂ€ter erst, als sein unberechenbarer neuer Freund ihn lĂ€ngst in ein bleihaltiges Spionage-Abenteuer verwickelt hat.

 

REGIE:
Rawson Marshall Thurber
PRODUKTION:
Peter Principato
Scott Stuber
Paul Young
CAST:
Dwayne Johnson
Kevin Hart
Danielle Nicolet
Amy Ryan
Aaron Paul
DREHBUCH:
Ike Barinholtz
David Stassen
Peter Steinfeld
KAMERA:
Barry Peterson
SCHNITT:
Michael L. Sale
TON:
Tammy Fearing
MUSIK:
Ludwig Göransson
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Stephen J. Lineweaver
KOSTÜME:
Carol Ramsey

       
  CĂ©sars Grill
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Dario Aguirre • Eine Reise von Deutschland nach Ecuador, die den Filmemacher als Erwachsenen zurĂŒck zu den Eltern fĂŒhrt und wĂ€hrend der er als vegetarischer Sohn versucht, die finanziellen Probleme seines grillfleischbegeisterten Vaters zu lösen. Es entwickelt sich eine skurrile Debatte ĂŒber Öffnungszeiten, Exceltabellen und Grossmarktpreise, bei der bald klar wird, dass es weniger um das marode Familienunternehmen geht als um die Familie selbst: um die Auseinandersetzung mit enttĂ€uschten Erwartungen, dem Erwachsenwerden und der Verantwortung fĂŒreinander.

 

REGIE:
Dario Aguirre
DREHBUCH:
Dario Aguirre
KAMERA:
Santiago Oviedo
SCHNITT:
Julia Drache

       
  Chantrapas
 
       
 

Ein Film von Otar Iosseliani

 

REGIE:
Otar Iosseliani
PRODUKTION:
Martine Marignac
Maurice Tinchant
CAST:
Nika Endeladze
Pierre Étaix
Fanny Gonin
Tamuna Karumidze
Bulle Ogier
David Tarielashvili
DREHBUCH:
Otar Iosseliani
KAMERA:
Lionel Cousin
Julie GrĂŒnbaum
TON:
Georges-Henri Mauchant
AUSSTATTUNG:
Emmanuel de Chauvigny

       
  Chiamatemi Francesco
 
       
 

Ein Film von Daniele Luchetti

 

REGIE:
Daniele Luchetti
PRODUKTION:
Pietro Valsecchi
CAST:
Rodrigo De la Serna
Àlex BrendemĂŒhl
Maximilian Dirr
Mercedes MorĂĄn
Sergio HernĂĄndez
Muriel Santa Ana
DREHBUCH:
MartĂ­n Salinas
Daniele Luchetti
TON:
Ignacio Goyen
MUSIK:
Arturo CardelĂșs

       
  Children Of Sarajevo
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. März 2013]
       
 

Djeca - Ein Film von Aida Begic • Rahima ist 23 und arbeitet in der KĂŒche eines angesagten Restaurants in Sarajevo. Sie lebt mit ihrem 14-jĂ€hrigen Bruder Nedim zusammen, den sie betreut, da die beiden ihre Eltern im Krieg verloren haben. Es ist nicht einfach fĂŒr die junge Frau, fĂŒr beide den Lebensunterhalt zu besorgen und mĂŒtterliche Pflichten wahrzunehmen. Unheimlich dicht erzĂ€hlt Aida Begić aus dem heutigen Alltag in ihrer verwundeten Heimatstadt Sarajevo.

 

REGIE:
Aida Begic
PRODUKTION:
Aida Begic
CAST:
Marija Pikic
Ismir Gagula
Sanela Pepeljak
Vedran Djekic
Mario Knezovic
Jasna Beri
Nikola Djuricko
DREHBUCH:
Aida Begic
KAMERA:
Erol Zubcevic
SCHNITT:
Miralem Zubcevic
TON:
Igor Camo
AUSSTATTUNG:
Sanda Popovac
KOSTÜME:
Sanja Dzeba

       
  Chinese Box
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 1998]
       
 

Der neue Film von WAYNE WANG ('Smoke') • Eine grosse Liebe am Puls der Zeit und ein faszinierendes Hongkong-Portrait, so sinnlich wie die Stadt selber.

In seiner Heimatstadt Hongkong hat Wayne Wang einen Film gedreht, der inmitten der realen Ereignisse eine Liebesgeschichte am Ende der Ära erzĂ€hlt. Sechs Monate vor der MachtĂŒbergabe an China trifft sich die High Society zu einem rauschenden Neujahrsfest. Doch der britische Wirtschaftsjournalist John hat genug von der endlosen Spekulationen ĂŒber die Zukunft und der Macht des Geldes. In seinen letzten Wochen in Hongkong fĂ€ngt er die Stimmung, die Gesichter und seine EindrĂŒcke der pulsierenden Metropole ein, die ihn 15 Jahre lang fasziniert hat. Und er wagt es endlich, der Nachtclubbesitzerin Vivian seine unsterbliche Liebe zu gestehen. Auch wenn er weiss, dass ei immer noch auf den Heiratsantrag ihres Geliebten Chang wartet, der mit ihr aus China geflohen und inzwischen in Hongkong reich geworden ist. Der Ă€ngstlich erwartete 30. Juni, wenn die britische Flotten den Hafen von Hongkong verlĂ€sst, wird fĂŒr Vivian und John zum unwiderruflichen Moment der Selbsterkenntnis.

 

REGIE:
Wayne Wang
PRODUKTION:
Lydia Dean Pilcher
Jean-Louis Piel
CAST:
Jeremy Irons
Gong Li
Maggie Cheung
Michael Hui
Ruben Blades
DREHBUCH:
Jean Calude Carriere
Larry Gross
KAMERA:
Vilko Filac
SCHNITT:
Christopher Tellefsen
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Chris Wong

       
  Cirkus Columbia
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2011]
       
 

Circus Columbia • Er war lange weg. Sehr lange. Jetzt ist Divko ein gemachter Mann. Und endlich – es ist Sommer 1991, der Eiserne Vorhang ist gefallen – sieht er die Chance, in seine Heimat zurĂŒckzukehren. Mit einer jungen Geliebten an seiner Seite reist er nach Bosnien-Herzegovina. Hier trifft er seine Ex-Frau wieder und lernt endlich seinen Sohn kennen.

Allerdings lĂ€uft dann vieles nicht ganz so, wie sich Divko das vorgestellt hat. Sein Sohn erweist sich als höchst widerspenstig. Die politische Lage ist instabil. Zudem ist Divkos GlĂŒcksbringer, eine kleine schwarze Katze, eines Tages plötzlich verschwunden


Regisseur Danis Tanovic hat sich bereits mit seinem ersten Film «No Man’s Land» einen Namen gemacht und einen Oscar gewonnen. Jetzt erzĂ€hlt er eine wunderbare, intime Kleinstadtgeschichte mit universellem Charakter. Getragen wird sie von herausragenden Darstellern – unter ihnen der aus «Irina Palm» und verschiedenen Kusturica-Filmen bekannte Miki Manojlovic sowie die mit «Lost» populĂ€r gewordene Mira Furlan. «Cirkus Columbia» ist eine Filmperle, klug und witzig, subtil und berĂŒhrend.

 

REGIE:
Danis Tanovic
PRODUKTION:
Amra Baksic Camo
Marc Baschet
CĂ©domir Kolar
Mirsad Purivatra
CAST:
Miki Manojlovic
Boris Ler
Mira Furlan
Jelena Stupljanin
Mario Knezovic
DREHBUCH:
Ivica Djikic
Danis Tanovic
KAMERA:
Walther van den Ende
SCHNITT:
Petar Markovic
TON:
Samir Foco
AUSSTATTUNG:
Dusan Milavec
Sanda Popovac
KOSTÜME:
Jasna Hadzimehmedovic-Bekric

       
  City of Ghosts
 
       
 

Ein Film von Matthew Heineman • Mit dem Einmarsch der IS-Truppen in der syrischen Stadt Rakka schaltet die gewaltfreie Aktivistengruppe „Raqqa is Being Slaugh­tered Silently“ (RBSS) ihre Kameras ein. Unter höchster Lebensgefahr versuchen die anonymen Neo-Journalisten, die brutale Herrschaft des IS zu dokumentieren und der allgegenwĂ€rtigen Propaganda eigene Informationen entgegenzusetzen. Bald mĂŒssen sie aber selber flĂŒchten, um dem Terror in ihrer Heimatstadt zu entkommen. Filmemacher Matthew Heineman hat die aus der Not geborenen Kriegsjournalisten in ihrem Exil in der TĂŒrkei und Deutschland aufgesucht und begleitet.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Matthew Heineman
PRODUKTION:
Matthew Heineman
KAMERA:
Matthew Heineman
SCHNITT:
Matthew Hamachek
Pax Wassermann
Matthew Heineman
MUSIK:
H. Scott Salinas
Jackson Greenberg

       
  City Walls
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

My own private Tehran • Iranerin Afsar Sonia Shafie ihre Familiengeschichte. Sie kehrt fĂŒnfundzwanzig Jahre nach der iranischen Revolution in ihr Heimatland zurĂŒck und prĂ€sentiert mit CITY WALLS einen authentischen Film ĂŒber starke Frauen, die die Lebensbedingungen ihrer Töchter verbessern wollen.

CITY WALLS zeigt Innenansichten aus einem Land, das sonst durch Zerrbilder und Klischees dargestellt scheint. Nicht weniger als ein halbes Jahrhundert wandern wir mit Shafie durch eine Familiengeschichte im Iran. Dabei stehen drei Frauen aus drei Generationen im Zentrum: Die Grossmutter, die Mutter sowie Sona, Shafies Schwester.

Die Frauen haben bei den Shafies – trotz Schleier – die Hosen an. Und so öffnen sich dem westlichen Betrachter erstaunliche Erkenntnisse: Shafies Familiengeschichte bricht mit gĂ€ngigen Vorurteilen und zeichnet ein ungleich reicheres Bild der islamischen Gesellschaft.

 

REGIE:
Afsar Sonia Shafie
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Zahra Ziabadi
Mahlagha Pooreskandari
Afsar Sonia Shafie
Sona Shafie
Shohre Shafie
Saeed Shafie
DREHBUCH:
Afsar Sonia Shafie
Martin Frei
KAMERA:
Martin Frei
SCHNITT:
Myriam Flury
Afsar Sonia Shafie
TON:
Rainer Flury
Roland Widmer

       
  Coca: Die Taube aus Tschetschenien
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Eric Bergkraut • "Coca" wurde Sainap Gaschaiewa von ihren Eltern genannt - die Taube. Geboren in der Verbannung in Kasachstan, wurde sie GeschĂ€ftsfrau und zog vier Kinder gross. Seit 1994 dokumentiert sie, was in ihrer Heimat tĂ€glich geschieht: Verschleppung, Folter, Mord.

Was PrĂ€sident Putin zur «antiterroristischen Aktion» erklĂ€rt, hat ZĂŒge eines Völkermordes angenommen. Bis zu dreissig Prozent der tschetschenischen Bevölkerung könnten getötet worden sein. Die Weltöffentlichkeit schweigt, sei es aus Unwissen, Hilflosigkeit oder Opportunismus.

Zusammen mit anderen Frauen hat Sainap Gaschaiewa hunderte Video-Kassetten versteckt. Jetzt will sie diese nach Westeuropa schaffen. Sie hofft, dass es zu einem Tribunal kommt und die Schuldigen bestraft werden – auf welcher Seite sie auch stehen. Ein Kampf gegen WindmĂŒhlen?

 

REGIE:
Eric Bergkraut
PRODUKTION:
Rose-Marie Schneider
DREHBUCH:
Eric Bergkraut
KAMERA:
Laurent Stoop
SCHNITT:
Mireille Abramovici
TON:
Martin Witz
Jens-Peter Rövekamp
Luc Yersin
MUSIK:
Marie-Jeanne Serero

       
  Coming Home
 
       
 

Ein Film von Yimou Zhang

 

REGIE:
Yimou Zhang
PRODUKTION:
William Kong
Zhao Zhang
CAST:
Li Gong
Daoming Chen
DREHBUCH:
Geling Yan

       
  Conan the Barbarian
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2011]
       
 

Ein Film von Marcus Nispel • Um den Mord an seinem Vater und das Gemetzel an den Bewohnern seines cimmerischen Heimatdorfes zu rĂ€chen, macht sich Conan (Jason Momoa) auf die Suche nach dem sadistischen Warlord, der das Blutbad verantwortet. Doch dieser Warlord, Khalar Zym (Stephen Lang), sucht seinerseits die junge Tamara (Rachel Nichols), die sich ihm immer wieder entzieht – sie spielt in einem rĂ€tselhaften Auferstehungsritual eine entscheidende Rolle. Als Conan Tamara entfĂŒhrt, um sie als Köder zu benutzen, verfolgen ihn Monster und ganze Heere, bis er sich in einer uralten verwunschenen Opferhöhle dem Kampf stellt.

 

REGIE:
Marcus Nispel
PRODUKTION:
John Baldecchi
Boaz Davidson
Joe Gatta
Avi Lerner
Danny Lerner
Fredrik Malmberg
Les Weldon
CAST:
Jason Momoa
Rachel Nichols
Stephen Lang
Rose McGowan
SaĂŻd Taghmaoui
Ron Perlman
DREHBUCH:
Thomas Dean Donnelly
Sean Hood
KAMERA:
Thomas Kloss
SCHNITT:
Ken Blackwell
TON:
David Esparza
MUSIK:
Tyler Bates
AUSSTATTUNG:
Chris August

       
  Control
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2008]
       
 

Ein Film von Anton Corbijn • Ian Curtis (SAM RILEY) ist 19 Jahre alt, als er Debbie (SAMANTHA MORTON) kennen lernt. Wenig spĂ€ter sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stösst als SĂ€nger zu der Band Joy Division, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem dĂŒsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch ausserhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine AffĂ€re mit der Journalistin Annik (ALEXANDRA MARIA LARA) beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstĂ€rkt seine SchuldgefĂŒhle. Epileptische AnfĂ€lle und eine schwere Depression lassen Curtis’ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss...

Mit CONTROL, der Geschichte des kurzen Lebens des legendĂ€ren Joy Division-SĂ€ngers Ian Curtis, gibt der weltberĂŒhmte Fotograf ANTON CORBIJN sein fulminantes und ĂŒberragendes DebĂŒt als Filmregisseur. In exquisitem, expressiven Schwarzweiss fotografiert, zeichnet Corbijn das PortrĂ€t eines gequĂ€lten und verlorenen Mannes, der, von Depression, SchuldgefĂŒhlen und Epilepsie geplagt, mit seinem einzigartigen Gesang zu einer der Ikonen der Postpunk-Bewegung wird, aber am Druck des Ruhms und seines Privatlebens zerbricht.

 

REGIE:
Anton Corbijn
PRODUKTION:
Anton Corbijn
Todd Eckert
Orian Williams
CAST:
Samantha Morton
Sam Riley
Alexandra Maria Lara
Joe Anderson
Toby Kebbell
Craig Parkinson
James Anthony Pearson
Harry Treadaway
DREHBUCH:
Matt Greenhalgh
KAMERA:
Martin Ruhe
SCHNITT:
Andrew Hulme
TON:
Thomas Huhn
MUSIK:
Joy Division
New Order
AUSSTATTUNG:
Chris Roope
KOSTÜME:
Julian Day

       
  Corpse Bride
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Tim Burton • Mit "Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche" fĂŒhrt Tim Burton die dĂŒster-romantische Tradition seiner Klassiker "Edward mit den ScherenhĂ€nden" und "The Nightmare Before Christmas" fort. Die Handlung dieses Puppentrickfilms spielt in einem europĂ€ischen Dorf des 19. Jahrhunderts: Der junge Victor (im Original gesprochen von JOHNNY DEPP) wird in die Unterwelt entfĂŒhrt und mit einer geheimnisvollen Leichenbraut (gesprochen von HELENA BONHAM CARTER) vermĂ€hlt, wĂ€hrend seine eigentliche Braut Victoria (gesprochen von EMILY WATSON) einsam in der Welt der Lebenden zurĂŒckbleibt. Zwar geht es im Totenreich sehr viel abwechslungsreicher zu als in Victors streng viktorianischer Heimat, doch bald spĂŒrt er, dass ihn weder diese noch die nĂ€chste Welt davon abhalten können, zu seiner wahren Liebe zurĂŒckzukehren. Tim Burton erzĂ€hlt diese Geschichte von Optimismus, Sehnsucht und einem Ă€usserst munteren Jenseits in seinem typischen, klassischen Stil.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Allison Abbate
Tim Burton
CAST:
Johnny Depp
Helena Bonham Carter
Emily Watson
Tracey Ullman
Paul Whitehouse
DREHBUCH:
Caroline Thompson
KAMERA:
Pete Kozachik
SCHNITT:
Jonathan Lucas
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Mike Adams
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell

       
  Dar donyaye to sa’at chand ast?
 
       
 

What’s the Time in Your World? • Nach 20 Jahren kehrt die nach Frankreich ausgewanderte KĂŒnstlerin Goli in ihre Heimatstadt Rascht am Kaspischen Meer zurĂŒck. Ihre Eltern sind mittlerweile verstorben, doch viele Erinnerungen erwachen wieder zum Leben. Umso verstörender ist es, dass sie vom Rahmenmacher Farhad wie eine alte Freundin begrĂŒsst wird, denn Goli kann sich ĂŒberhaupt nicht an diesen erinnern. Der geheimnisvolle Mann taucht fortan immer öfter in ihrer NĂ€he auf – und weiss mehr ĂŒber sie, als ihr lieb ist. Safi Yazdanians Debut ist ein wunderschön balancierter Film ĂŒber das Heimkommen und das damit verbundene melancholische LebensgefĂŒhl.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Safi Yazdanian
PRODUKTION:
Ali Mosaffa
CAST:
Leila Hatami
Ali Mosaffa
Zahra Hatami
DREHBUCH:
Safi Yazdanian
KAMERA:
Homayun Payvar
SCHNITT:
Fardin Saheb-Zamani
TON:
Amir Hossein Ghassemi
MUSIK:
Christophe Rezai

       
  Darwins nightmare
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Hubert Sauper • Irgendwann in den sechziger Jahr en wurde eine fremde Fischart in den Viktoriasee in Ostafrika eingesetzt – es war ein kleines wissenschaftliches Experiment.Der Nilbarsch, ein hungriges Raubtier.Dieses hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten.

Unternommen wurde dagegen jedoch nichts, denn bis heute sind die weissen Filets des Nilbarsches ein weltweiter Exportschlager. An den Ufern des grössten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nĂ€chsten Morgen wieder in die IndustrielĂ€nder des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung SĂŒden jedoch ist eine andere Ladung an Bord:Waffen. FĂŒr die unzĂ€hlbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des grössten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die «Darsteller» dieses Films reprÀsentieren: einheimische Fischer,Agenten der Weltbank, heimatlose Strassenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...

 

REGIE:
Hubert Sauper
PRODUKTION:
Barbara Albert
Martin Gschlacht
Edouard Mauriat
Hubert Sauper
Antonin Svoboda
Hubert Toint
DREHBUCH:
Hubert Sauper
KAMERA:
Hubert Sauper
SCHNITT:
Denise Vindevogel
TON:
Cosmas Antoniadis

       
  Das Ende ist mein Anfang
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Jo BaierThomas BrĂŒck • Tiziano Terzani, weltberĂŒhmter Autor und langjĂ€hriger SĂŒdostasien-Korrespondent des "Spiegel", bittet am Ende seines ereignisreichen Lebens seinen Sohn Folco zu sich. Er will ihm die Geschichte seines Lebens erzĂ€hlen, seine spirituellen Erfahrungen der letzten Jahre und wie er sich auf den Tod als „letztes grosses Abenteuer“ vorbereitet. Die Familie ist versammelt, als Tiziano Terzani seine letzte Reise antritt und sich fĂŒr ihn der Kreis des Lebens schliesst. Nach dem Tod des Vaters gab Folco Terzani anhand seiner Aufzeichnungen das ergreifende Buch „Das Ende ist mein Anfang" heraus.

 

REGIE:
Jo Baier
Thomas BrĂŒck
PRODUKTION:
Ulrich Limmer
CAST:
Bruno Ganz
Elio Germano
Erika Pluhar
Andrea OsvĂĄrt
NicolĂČ Fitz-William Lay
DREHBUCH:
Folco Terzani
Ulrich Limmer
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Claus Wehlisch
TON:
Friedrich M. Dosch
MUSIK:
Ludovico Einaudi
AUSSTATTUNG:
Eckart Friz

       
  Das ewige Leben
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 2015]
       
 

Jetzt ist schon wieder was passiert
 • Gestern stand er am Rande des Abgrunds, heute ist er einen Schritt weiter: In Wolfgang Murnbergers vierter Verfilmung eines Krimis von Wolf Haas verschlĂ€gt es den Brenner (Josef Hader) zurĂŒck in seine Heimatstadt Graz. In der Konfrontation mit seinen Jugendfreunden, seiner Jugendliebe und seiner grossen JugendsĂŒnde, kommt es zu Morden und einem verhĂ€ngnisvollen Kopfschuss. Als Brenner aus dem Koma erwacht, macht er sich auf die Suche nach seinem Mörder – obwohl alle behaupten, er habe sich die Pistole selber an die SchlĂ€fe gesetzt
 Am Anfang war Brenner am Ende, aber am Ende könnte ein neuer Anfang stehen.

 

REGIE:
Wolfgang Murnberger
PRODUKTION:
Danny Krausz
Kurt Stocker
CAST:
Josef Hader
Tobias Moretti
Nora von WaldstÀtten
Roland DĂŒringer
DREHBUCH:
Josef Hader
Wolf Haas
Wolfgang Murnberger
KAMERA:
Peter von Haller
SCHNITT:
Evi Romen
TON:
Heinz Ebner
MUSIK:
Sofa Surfers
AUSSTATTUNG:
Andreas Donhauser
Renate Martin
KOSTÜME:
Martina List

       
  Das FrĂ€ulein
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Ein Film von Andrea Staka • RuĆŸa, 50 Jahre alt, kam vor 25 Jahren voller Hoffnung auf ein neues und besseres Leben in die Schweiz. Heute hat sie nur noch eine Passion, das Geld. RuĆŸa besitzt eine Betriebskantine in ZĂŒrich, die sie mit strenger Hand und gutem finanziellen Erfolg fĂŒhrt. Ihr Leben verlĂ€uft in geordneten Bahnen und besteht aus geregelten AblĂ€ufen: die Arbeit in der Kantine, das ZĂ€hlen der Tageseinnahmen im BĂŒro, das Abendbrot in ihrer kleinen ZĂŒrcher Wohnung – und die AnnĂ€herungsversuche von Franz (58), dem Hauswart der Kantine, lĂ€sst sie kalt abblitzen. RuĆŸa hat sich in der Schweiz eine Existenz aufgebaut und denkt nicht daran, in ihre Heimat Serbien zurĂŒckzukehren. Ganz anders als Mila, 60, ihre langjĂ€hrige Angestellte, die mit ihrer Familie seit Jahrzehnten in der Schweiz lebt und hart arbeitet, um sich bald den Traum vom eigenen Haus in Kroatien erfĂŒllen zu können.

Das geregelte Leben der beiden Frauen und der Alltag in der Kantine geraten aus den Fugen, als die 22jĂ€hrige Ana aus Sarajevo auftaucht. Ana, lebenshungrig, schön und eigenwillig, streift ziellos umher, auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit: Der Krieg in Bosnien hat tiefe Spuren in ihr hinterlassen, die sie mit ihrer lauten und frohen Art zu ĂŒberspielen versucht. Ana muss den Job in der Kantine aus Geldnot annehmen, sie arbeitet gut, stellt jedoch RuĆŸas strikte Ordnung infrage. Nachts streift Ana, die ihre Obdachlosigkeit in der Kantine verheimlicht, allein durch die Stadt und sucht Unterschlupf und NĂ€he bei wechselnden MĂ€nnerbekanntschaften.

RuĆŸa fĂŒhlt sich von Anas ImpulsivitĂ€t und Direktheit in ihrer Ruhe bedroht, gleichzeitig von der Lebensfreude der jungen Frau angezogen. Nicht zuletzt erinnert Ana sie daran, wie sie selbst einmal war. WĂ€hrendessen fĂŒhlt Mila sich ausgeschlossen, weil Ana RuĆŸas ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, und sie sich auch zu Hause unverstanden fĂŒhlt.

Die Überraschungsparty in der Kantine, die Ana fĂŒr RuĆŸas Geburtstag organisiert, spitzt die schwelenden Konflikte zwischen den drei Frauen zu und gibt den Anstoss zu einer Reihe von VerĂ€nderungen: RuĆŸa öffnet sich, sie tanzt leidenschaftlich zu serbischer Volksmusik, lacht und amĂŒsiert sich. Am nĂ€chsten Morgen wacht sie nicht nur mit einem Kater auf – Anas Überraschungsparty hat auch ihren Blick auf das eigene Leben verĂ€ndert, ihr Appetit auf ein farbigeres, reicheres Leben jenseits der Routinen ihres Alltags ist geweckt. Zwischen den beiden eigenwilligen Frauen entsteht langsam eine Freundschaft. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz zwischen ihnen bestehen: RuĆŸa wagt nicht, sich ganz zu öffnen, und Ana hat ein Geheimnis, dem sie sich selbst nicht stellen will.

 

REGIE:
Andrea Staka
PRODUKTION:
Susann RĂŒdlinger
CAST:
Mirjana Karanovic
Marija Skaricic
Ljubica Jovic
DREHBUCH:
Andrea Staka
KAMERA:
Igor Martinovic
TON:
Max Vornehm
AUSSTATTUNG:
Su Erdt

       
  Das grosse Rennen
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2010]
       
 

The Race - Ein abgefahrenes Abenteuer • „Sie hat Benzin im Blut“: Die elfjĂ€hrige Mary (Niamh McGirr) lebt auf einem Bauernhof in Irland und liebt alles, was RĂ€der hat und möglichst schnell fahren kann. Begeistert investiert der sommersprossige Rotschopf jede freie Minute in ihre selbstgebaute Seifenkiste. Als in ihrem Heimatdorf ein echtes Seifenkistenrennen – inklusive Preisgeld und Pokal – ausgerufen wird, bekommt sie die Chance zu zeigen, was in ihr steckt. Doch die Konkurrenz schlĂ€ft nicht. Gerade die reichen Jungs aus der Schule, die Mary und ihren besten Freund Tom hĂ€nseln wann immer es geht, gehen mit teurem Material und Edel-Karts an den Start. Als Mary die Hoffnung schon fast aufgeben muss, erfĂ€hrt sie von einem legendĂ€ren Seifenkisten-Baumeister.
Und es zeigt sich: Alle haben die pfiffige Mary unterschÀtzt


 

REGIE:
André F. Nebe
PRODUKTION:
Michael Garland
Martin Hagemann
CAST:
Logan Bruce
Tom Collins
Diarmuid Corr
Stephen Kelly
DREHBUCH:
Rowan O'Neill
KAMERA:
Dirk Morgenstern
TON:
Tilman Hahn
Tobias Poppe
KOSTÜME:
Leonie Pendergast

       
  Das kurze Leben des Jose Antonio Gutierrez
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Heidi Specogna • JosĂ© Antonio Gutierrez war einer von 300’000 Soldaten, die die US-Armee in den Irak-Krieg geschickt hat. Wenige Stunden nach Kriegsbeginn ist sein Foto um die Welt gegangen: Er war der erste tote Soldat auf amerikanischer Seite, der in diesem Krieg im Gefecht gefallen ist. GekĂ€mpft hat er als sogenannter Greencard-Soldier - einer von etwa 32’000, die in den Reihen der US Armee fĂŒr ein fremdes Vaterland kĂ€mpfen.

Der Film erzĂ€hlt die bewegende und fast unglaubliche Geschichte eines ehemaligen Strassenkindes aus Guatemala, das sich auf der Panamericana auf die weite Reise immer nordwĂ€rts machte – voller Sehnsucht und Hoffnung nach einer Zukunft – und schliesslich weitab von seiner Heimat als amerikanischer Held gestorben ist.

Auf der Suche nach den Bildern und Geschichten dieses Lebens begibt sich der Film auf JosĂ© Antonios Odyssee – von Guatemala ĂŒber Mexiko in die USA. Die ErzĂ€hler dieses Films sind die Menschen, die ihn gekannt haben: seine Freunde von der Strasse, die Sozialarbeiter im Waisenhaus, seine Schwester, die amerikanische Pflegefamilie, schliesslich die Kameraden bei den US-Marines im Camp Pendleton.

Die ErzĂ€hler im Film sind aber auch jene Menschen, die sich tagtĂ€glich dem endlosen Strom der Emigranten anschliessen, mit nichts anderem im GepĂ€ck, als ihrer Arbeitskraft und der Bereitschaft, fĂŒr ein kleine Chance auf Zukunft ihrer Heimat und Familie fĂŒr immer den RĂŒcken zu kehren.

JosĂ© Antonio Gutierrez Geschichte ist nicht die eines Abenteuers. Es ist die Geschichte vom Versuch zu ĂŒberleben – auf beiden Seiten dieser Welt.

 

REGIE:
Heidi Specogna
DREHBUCH:
Heidi Specogna
Erika Harzer
KAMERA:
Rainer Hoffmann
Thomas Keller
SCHNITT:
Ursula Höf
TON:
Paul Oberle
MUSIK:
Hans Koch

       
  Das letzte Versteck
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. April 2003]
       
 

Ein Film von Pierre Koralnik • Ein Film, der von Heimat, Flucht und vom Überleben in einer fremden und feindlichen Welt erzĂ€hlt und darin seinen aktuellen Charakter offenbart.

Polen, Herbst 1942. Um seine Töchter vor dem Holocaust zu retten, schickt ein jĂŒdischer Arzt sie mit gefĂ€lschten Papieren als polnische Zwangsarbeiterinnen ins Dritte Reich, nach Deutschland. FĂŒr die beiden Schwestern beginnt eine "Reise" an die Grenzen der Menschlichkeit. Eine unglaubliche Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

 

REGIE:
Pierre Koralnik
PRODUKTION:
Gerd Haag
CAST:
Johanna Wokalek
Agnieszka Piwowarska
Cosma Shiva Hagen
Katja Studt
Oliwia Ptaszkiewicz
Agata Buzek
Joachim Bissmeier
DREHBUCH:
Christoph Busch
KAMERA:
Grzegorz Kedzierski
SCHNITT:
Corina Dietz
Matthias Meyer
TON:
Peter Schumacher
MUSIK:
Serge Franklin
AUSSTATTUNG:
Ellen Latz
Robert Csezak
KOSTÜME:
Bea Gossmann

       
  Das Tagebuch der Anne Frank
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2016]
       
 

Ein Film von Hans Steinbichler • Nach der Emigration aus Frankfurt am Main ist Amsterdam die neue Heimat der Familie Frank geworden. Anne (Lea van Acken), ihr Vater Otto (Ulrich Noethen), Mutter Edith (Martina Gedeck) und Schwester Margot (Stella Kunkat) versuchen hier, ein ganz normales Leben zu fĂŒhren – bis die Deutschen die Niederlande besetzen und sich auch in Amsterdam die Situation fĂŒr Juden von Tag zu Tag verschlechtert. Als Margot einen Aufruf, zur Deportation ins Arbeitslager erhĂ€lt, beschliesst Otto Frank mit der Familie, das lange geplante Versteck aufzusuchen und unterzutauchen. Mit Hilfe seiner SekretĂ€rin Miep Gies (Gerti Drassl) und anderen Mitarbeitern hat er hierfĂŒr schon seit Wochen das Hinterhaus seines Firmensitzes in der Prinsengracht 263 als Versteck vorbereitet. Etwas mehr als 50mÂČ sind von nun an das Zuhause der Familie Frank und, kurze Zeit spĂ€ter, auch der Unterschlupf von Hans (AndrĂ© Jung), Petronella (Margarita Broich) und Peter van Daan (Leonard Carow) sowie Albert Dussel (Arthur Klemt). Die Hinterhausbewohner leben in stĂ€ndiger Angst – nachts fliegen Bomber ĂŒber die HĂ€user Amsterdams, tagsĂŒber fĂŒrchten sie, entdeckt zu werden und dĂŒrfen sich kaum bewegen. Ihre einzige Verbindung zur Aussenwelt sind das Radio, Miep Gies und die anderen Helfer. Und dennoch finden sie auch im Hinterhaus zu einem Alltag: Es wird gelacht, geweint, gestritten und sich versöhnt. Anne Frank, die JĂŒngste unter ihnen, entdeckt neugierig, was es bedeutet, erwachsen zu werden. In ihrem Tagebuch, das sie zum 13. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt bekommt, hĂ€lt sie ihre Gedanken, Ängste und SehnsĂŒchte fest. Eindringlich und analytisch kommentiert und dokumentiert sie Erlebnisse und Ereignisse ihrer Zeit.

 

REGIE:
Hans Steinbichler
PRODUKTION:
Michael Souvignier
Walid Nakschbandi
CAST:
Lea van Acken
Martina Gedeck
Ulrich Noethen
Stella Kunkat
André Jung
DREHBUCH:
Fred Breinersdorfer
KAMERA:
Bella Halben
SCHNITT:
Wolfgang Weigl
TON:
Michael Stecher
MUSIK:
Sebastian Pille
AUSSTATTUNG:
Volker SchÀfer
KOSTÜME:
Katharina Ost

       
  Dawn of the Planet of the Apes
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2014]
       
 

Ein Film von Matt Reeves • Der vor zehn Jahren freigesetzte Virus hat den grössten Teil der Menschheit ausgerottet, und die wenigen Überlebenden hausen in stĂ€dtischen Ruinen.
WĂ€hrend einer Expedition trifft eine Gruppe, angefĂŒhrt von Malcom (Jason Clarke), auf ein intelligentes Volk der Affen, das im Wald unter der FĂŒhrung von Caesar (Andy Serkis) lebt. Malcom und Ellie (Keri Russell) erkennen, dass diese wie die Menschen nur verteidigen wollen, was ihnen wichtig ist: ihre Heimat, ihre Familien und ihre Freiheit. Gemeinsam plĂ€dieren sie fĂŒr gegenseitiges VerstĂ€ndnis und erwirken ein Friedensabkommen, das jedoch von kurzer Dauer ist. FĂŒr Dreyfus (Gary Oldman) sind die Affen schuld am Virus und damit die erklĂ€rten Feinde. Er findet zahlreiche AnhĂ€nger, die vor Gewalt nicht zurĂŒckschrecken. Ein letzter Eklat scheint unausweichlich – es kommt zum Kampf, der die Vorherrschaft ĂŒber die Erde endgĂŒltig entscheiden soll.

 

REGIE:
Matt Reeves
PRODUKTION:
Peter Chernin
Dylan Clark
Rick Jaffa
Amanda Silver
CAST:
Gary Oldman
Keri Russell
Judy Greer
Andy Serkis
Jason Clarke
Kodi Smit-McPhee
DREHBUCH:
Rick Jaffa
Amanda Silver
Mark Bomback
KAMERA:
Michael Seresin
SCHNITT:
William Hoy
Stan Salfas
TON:
Will Files
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
James Chinlund
KOSTÜME:
Melissa Bruning

       
  Delta
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von KornĂ©l MundruczĂł • Im Morgengrauen legt die FĂ€hre am kleinen Hafen im weiten Flussdelta an. Sie bringt Mihail zurĂŒck an den Ort, der einst seine Heimat war und dem er vor Jahren den RĂŒcken gekehrt hat. Wer hier weggeht, kommt normalerweise nicht zurĂŒck und dem wortkargen jungen Mann schlĂ€gt von Beginn tiefes Misstrauen entgegen. Seine Mutter fĂŒhrt eine schĂ€bige Bar, in der eine AtmosphĂ€re der Bedrohung mit HĂ€nden zu greifen ist. Und da ist noch seine jĂŒngere Schwester Fauna, die er nie kennengelernt hat.

Mihail will sich wieder hier niederlassen und im Fluss ein Haus bauen. Eines Tages taucht seine Schwester bei ihm auf und geht ihm wortlos zu Hand. Die Geschwister, die sich nie kannten, verstehen sich ohne viel Worte. Bald entsteht eine Vertrautheit, die im Dorf nicht verborgen bleibt...

Vor dem Hintergrund einer grandiosen Naturlandschaft erzĂ€hlt Regisseur KornĂ©l MundruczĂł in atemberaubenden Bildern diese berĂŒhrende Geschichte von zwei Aussenseitern. Mit viel GespĂŒr fĂŒr AtmosphĂ€re stellt er die Frage, wie weit eine Gesellschaft bereit ist, die Freiheit eines Einzelnen zu tolerieren.

 

REGIE:
Kornél Mundruczó
PRODUKTION:
Philippe Bober
ViktĂłria PetrĂĄnyi
CAST:
FĂ©lix LajkĂł
Orsolya TĂłth
Lili Monori
SĂĄndor GĂĄspĂĄr
DREHBUCH:
Yvette Biro
Kornél Mundruczó
KAMERA:
Måtyås Erdély
SCHNITT:
DĂĄvid JancsĂł
TON:
GĂĄbor BalĂĄzs
TamĂĄs ZĂĄnyi
MUSIK:
FĂ©lix LajkĂł
AUSSTATTUNG:
Mårton Ágh
KOSTÜME:
JĂĄnos Breckl

       
  Departures - Okuribito
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2009]
       
 

Oscar 2009 - Bester fremdsprachiger Film • Daigo hat seine Stelle als Cellist verloren und kehrt mit seiner Frau zurĂŒck in die Heimat, im pittoresken Norden Japans. Er meldet sich auf ein Inserat, welches mit dem Titel "Abreisen" wirbt, im Glauben, es sei ein Job in der Reisebranche. Der exzentrische Chef engagiert ihn auf der Stelle und erklĂ€rt ihm erst dann, was er zu tun hat: die Leichen Verstorbener nach altem Ritual fĂŒr die Bestattung vorbereiten.

Von wegen ReisebĂŒro! Daigo ist entsetzt. Aber ein Batzen Geld und ein grotesker Selbstversuch lassen ihn entdecken, welche ungeahnte WĂŒrde das auszuĂŒbende Zeremoniell dem letzten Abschied verleiht.

Aus Angst vor negativen Reaktionen - dieses Thema ist ein grosses Tabu in Japan - verheimlicht er anfĂ€nglich seine Arbeit vor seiner Frau. Diese ist denn auch alles andere als entzĂŒckt, als sie die Wahrheit erfĂ€hrt und stellt ihn vor eine schwierige Wahl...

 

REGIE:
YĂŽjirĂŽ Takita
PRODUKTION:
Toshiaki Nakazawa
IchirĂŽ Nobukuni
Toshihisa Watai
CAST:
Masahiro Motoki
Tsutomu Yamazaki
Ryoko Hirosue
Kazuko Yoshiyuki
Kimiko Yo
DREHBUCH:
Kundo Koyama
KAMERA:
Takeshi Hamada
SCHNITT:
Akimasa Kawashima
TON:
Satoshi Ozaki
Osamu Onodera
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Fumio Ogawa

       
  Der Albaner
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Johannes Naber • Arben lebt in den Bergen. Mit seinem Vater reist er regelmĂ€ssig als Gastarbeiter nach Griechenland, um Geld zu verdienen. Gerade genug, damit die Familie durchkommt. Arbens heimliche Liebe Etleva, die auf einem Hof in der NĂ€he lebt, wird von ihm schwanger. Doch ihr Vater will zehntausend Euro fĂŒr die Hochzeit. Arben verspricht ihr, das Geld aufzutreiben. Er geht nach Deutschland. Aber in Deutschland wartet niemand auf Menschen wie ihn. Er hat kein Visum, ist „illegal“, spricht die Sprache nicht. Hier ist er nur „Der Albaner“. Um zu ĂŒberleben, fĂ€ngt er bei einer Reinigungsfirma an, fĂŒr drei Euro die Stunde. Doch das reicht nicht fĂŒr die Hochzeit.
Alles Ă€ndert sich, als er Slatko trifft, der sich eines Tages mit LungenentzĂŒndung in das Abrisshaus schleppt, in dem Arben schlĂ€ft. Er rettet seinen neuen Freund, und die Freundschaft öffnet TĂŒren: Er findet Arbeit in der Schlepperbranche. Ein menschenverachtendes GeschĂ€ft, riskant, aber lukrativ. Arben ist gut, aber er steht auf der falschen Seite. Sein Chef wird von einem polnischen Rivalen getötet und Arben verliert all sein Geld. Allein und unter Zeitdruck wird ihm klar, dass er nur auf sich selbst zĂ€hlen kann. Mehr Risiko – mehr Geld. Er ĂŒberfĂ€llt den Polen und raubt ihn aus. Mit Mercedes, feinem Anzug und den Taschen voller Geld kommt er zurĂŒck nach Albanien. Aber er kommt zu spĂ€t. Etleva wurde von ihrem Vater verstossen, weil sie ihr Kind nicht weggeben wollte. Doch Arben gibt nicht auf und macht sich auf die Suche.

 

REGIE:
Johannes Naber
PRODUKTION:
Boris Schönfelder
CAST:
Nik Xhelilaj
Stipe Erceg
André Hennicke
Luan Jaha
Young-Shin Kim
DREHBUCH:
Johannes Naber
Christoph Silber
Andeta Spahivogli
Alexander Steimle
KAMERA:
Sten Mende
SCHNITT:
Ben Von Grafenstein
TON:
Helene Seidl
Tobias Poppe
André Zacher
MUSIK:
Oliver Biehler
KOSTÜME:
Juliane Maier

       
  Der Geschmack von Apfelkernen
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Vivian Naefe • Der Tod von Grossmutter Bertha bringt ihre drei Töchter und Enkel zurĂŒck in ihre Heimatstadt Bootshaven. Alle verbinden besondere Erinnerungen mit diesem Ort, aber besonders Iris (Hannah Herzsprung) fĂŒhlt sich in ihre Kindheit im Haus der Grossmutter zurĂŒck versetzt. Auch Christa (Oda Thormeyer), Iris Mutter und Berthas (Hildegard Schmahl) Tochter plagt das Heimweh nach diesem zauberhaften Ort. AllgegenwĂ€rtig ist der Duft von frischen Äpfeln in jeglicher Form. Auch dieser Geruch ist Teil der zauberhaften Erinnerungen an das Haus und Grossmutter Bertha. Iris erlebt in Bootshaven verschiedene Stationen ihrer Kindheit und trifft sogar Max (Florian Stetter), ein Freund aus Jugendtagen. Da Iris das Haus geerbt hat, muss sie ĂŒberlegen ob sie es verkaufen will, oder nicht. Die Beziehungen zu ihrem Freund aus Kindertagen, sowie die stetigen Erinnerungen an die meist unbeschwerte Vergangenheit machen ihr die Entscheidung nicht gerade leicht ...

 

REGIE:
Vivian Naefe
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Hannah Herzsprung
Marie BĂ€umer
Meret Becker
Matthias Habich
Friedrich MĂŒcke
Florian Stetter
DREHBUCH:
Katharina Hagena
Rochus Hahn
Uschi Reich
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Wolfgang Herold
Bernhard Leimbrock
Benjamin Schubert
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal
KOSTÜME:
Gabrielle Reumer

       
  Der Goalie bin ig
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Sabine Boss • Nach einem Jahr im GefĂ€ngnis kehrt Goalie zurĂŒck in seine Heimatstadt Schummertal. Hier ist er aufgewachsen, hier hat er seine Freunde, hier will er neu anfangen.
Goalie ist nun clean, findet bald einen Job und verliebt sich Hals ĂŒber Kopf in Regula. Doch der Neuanfang gestaltet sich schwieriger als erwartet: Sein bester Freund Ueli, den er bei der Polizei gedeckt hat, ist noch tiefer in die Drogen gerutscht und seine neue Liebe bereits vergeben.
Als Regula von ihrem Freund verprĂŒgelt wird, sieht Goalie seine Chance gekommen. Spontan fĂ€hrt er mit ihr nach Spanien und greift nach dem GlĂŒck.
Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Goalie muss erkennen, dass ihn sein bester Freund hintergangen hat... wird er ihm je wieder vertrauen können?

 

REGIE:
Sabine Boss
PRODUKTION:
Michael Steiger
Anita Wasser
CAST:
Marcus Signer
Michael Neuenschwander
Pascal Ulli
Sonja Riesen
DREHBUCH:
Sabine Boss
Jasmine Hoch
KAMERA:
Michael Saxer
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Benedikt Fruttiger
KOSTÜME:
Linda Harper

       
  Der HunderteinjĂ€hrige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

HundraettĂ„ringen som smet frĂ„n notan och försvann • Erst ein Jahr ist seit dem letzten Abenteuer von Allan Karlsson (Robert Gustafsson) vergangen. Jetzt geniesst der alte Mann mit seinen Freunden ein traumhaft schönes Leben an den StrĂ€nden von Bali. Doch der verschwenderische Lebensstil macht sich ohne RĂŒcksicht auf Verluste bemerkbar, als pĂŒnktlich zu Allans 101. Geburtstag das Geld knapp wird. Zur Feier wird wenigstens die letzte Flasche Folk Soda geöffnet, die Allan noch aus alten Spionagezeiten ĂŒbrig hatte und die einst die sowjetische Antwort auf Cola und Rockmusik werden sollte. Der Genuss bringt Allan auf eine neue Idee: WĂ€hrend einige seiner Freunde beschliessen, in die Heimat zurĂŒckzukehren, begeben sich Allan, Julius (Iwar Wiklander), Pike (Jens HultĂ©n) und das kleine Äffchen Erlander auf die Suche nach dem Rezept des schmackhaften GetrĂ€nks. Ihre Reise bleibt allerdings nicht unbemerkt und schon bald schaltet sich sogar der amerikanische Geheimdienst ein...

 

REGIE:
MĂ„ns Herngren
Felix Herngren
PRODUKTION:
Malte Forssell
CAST:
Robert Gustafsson
Crystal the Monkey
Jens Hultén
Colin McFarlane
Caroline Boulton
Jay Simpson
DREHBUCH:
Felix Herngren
Hans Ingemansson
Jonas Jonasson
KAMERA:
Göran Hallberg
SCHNITT:
Henrik KĂ€llberg
TON:
Mattias Eklund
MUSIK:
Matti Bye
AUSSTATTUNG:
Mikael Varhelyi
KOSTÜME:
Madeleine Thor

       
  Der Imker
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2013]
       
 

Die unglaubliche Geschichte von Ibrahim Gezer • «Der Imker» erzĂ€hlt das berĂŒhrende Schicksal eines BienenzĂŒchters. Die Wirren des tĂŒrkisch-kurdischen Krieges haben ihm alles genommen: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit seinen ĂŒber fĂŒnfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur seine Liebe zu den Bienen und das unerschĂŒtterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft fĂŒr die Bienenzucht in der Schweiz zurĂŒck zum Leben gefunden.
«Der Imker» ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Integration im vermeintlich konservativen Herzen der Schweiz. Der Film zeichnet ein lebensnahes Bild der heutigen Schweiz im Spannungsfeld zwischen menschlichen Begegnungen und politischer Meinungsmache.

 

REGIE:
Mano Khalil
PRODUKTION:
Mano Khalil
CAST:
Ibrahim Gezer
Anita Wyrsch-Gwerder
Max Wyrsch
Barbara Bienz
Nicole Hohl
Viktor Krummenacher
Gabriele Schneider Krummenacher
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
Weli Cici
Rolf BĂŒttikofer
MUSIK:
Mario Batkovic

       
  Der kleine EisbĂ€r
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2001]
       
 

Lars, Robby & Co. im Kino • Lars, der kleine EisbĂ€r, wird von einer Robbe vor dem Ertrinken gerettet. Die beiden schliessen Freundschaft und Lars ĂŒberzeugt die anderen EisbĂ€ren davon, von nun an keine Robben mehr zu jagen. DafĂŒr helfen die Robben den EisbĂ€ren beim Fischefangen.

Durch einen Zufall landet Lars auf einer abgebrochenen Eisscholle, die nach SĂŒden treibt. Auf seiner Reise begegnet er einem seltsamen schwarzen Schiff und landet schliesslich in einem grĂŒnen, tropischen Land. Mit Hilfe des Wals Orca gelangt er wieder zurĂŒck in seine Heimat, doch dort scheinen alle Fische verschwunden zu sein! Sogar den Eskimos geht kein Fisch mehr ins Netz. Lars geht der Sache auf den Grund und stösst bald auf die Spur des mysteriösen schwarzen Schiffs...

 

REGIE:
Piet De Rycker
Thilo Graf Rothkirch
PRODUKTION:
Willi Geike
CAST:
Stimmen:
Mijail Verona
Maximilian Artajo
Jochen Busse
Mike KrĂŒger
Bernd Stelter
Ingolf LĂŒck
DREHBUCH:
Bert Schrickel
Thomas Wittneburg
Piet De Rycker
Hans de Beer
MUSIK:
Nigel Clarke
Michael CsĂĄnyi-Wills

       
  Der Meienberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 1999]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Tobias Wyss • Im GesprĂ€ch mit zahlreichen Menschen, die mit Niklaus Meienberg befreundet waren, ihn geliebt oder sich ĂŒber ihn geĂ€rgert hatten, die ihm Bruder, Schwester, Nichte, Nachbarin oder Arbeitskollege waren, unternimmt Tobias Wyss die Um- und Einkreisung eines Mannes, der wie ein erratischer Block in der Schweizer Polit-, Presse- und Literaturlandschaft stand: DER Meienberg. Einer, um den man nicht herumkam, einer, der dominierte und alle andern klein aussehen liess, einer der faszinierte, in seinen Bann zog — und der gegen Ende seines Lebens (und durch seinen Freitod) die Menschen um sich herum mehr und mehr ratlos machte.

Durch diese persönlichen Zeugnisse, durch zahlreiche von den GesprĂ€chspartnerInnen vorgetragene Textausschnitte aus verschiedensten Werken Meienbergs und durch Archivaufnahmen mit ihm selbst zeigt Tobias Wyss die Facetten eines Mannes, der mit seiner Herkunft und mit der Schweiz seine liebe Not hatte, aber diese Not auch liebte: als produktiven Faktor, als steten Anstoss zur Auseinandersetzung mit der „Heimat'.

So portrĂ€tiert der Film nicht nur einen aussergewöhnlichen Menschen, sondern skizziert auch das Klima in einer Schweiz, die mit diesem PhĂ€nomen nicht zu Rande kam — und teilweise noch immer nicht zu Rande kommt, wenn man die Liste derer liest, die zu einem FilmgesprĂ€ch nicht bereit waren: Kurt Furgler, Elisabeth und Hans W. Kopp, JĂŒrg Wille, Christoph Blocher...

Zu Wort kommen: Franz Hohler, Alexander J. Seiler, Lothar Baier, Hugo BĂŒtler, Stefan Keller, Jakob Tanner, JĂŒrg Ramspeck, Peter von Matt, Margrit Sprecher, Laure Wyss, Otmar Hersche u.v.a. Ausschnitte aus verschiedensten Fernseh- und Radiosendungen und aus dem Film "LandesverrĂ€ter Ernst S." von Richard Dindo und Niklaus Meienberg sowie weiteres Archivmaterial ergĂ€nzen die Dokumentation.

Ohne den "homme à femmes" auszuklammern (auch verschiedene Freundinnen Àussern sich offen und direkt), entsteht hier das Bild eines Mannes, der der Welt schliesslich auch schreibend nicht mehr beigekommen ist.

 

REGIE:
Tobias Wyss
PRODUKTION:
Alfi Sinniger
Catpics AG
CAST:
Franz Hohler
Alexander J. Seiler
Lothar Beier
Hugo BĂŒtler
Stefan Keller
Jakob Tanner
DREHBUCH:
Tobias Wyss
KAMERA:
Otmar Schmid

       
  Der Nanny
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2015]
       
 

Ein Film von Michael Schweighöfer • Clemens (Matthias Schweighöfer) hat kaum Zeit fĂŒr seine Kinder. Er plant gerade eines der grössten Bauprojekte der Stadt, und die VertrĂ€ge sind so gut wie unterschrieben. Lediglich ein paar letzte Mieter mĂŒssen noch ihre Wohnungen rĂ€umen. Doch als auch Rolf (Milan Peschel) seine Wohnung verliert, schwört er Rache und heuert undercover als mĂ€nnliche Nanny in Clemens Haushalt an. Sein Plan heisst: Sabotage. Da hat er die Rechnung allerdings ohne Clemens‘ Kinder Winnie und Theo gemacht. Die beiden haben sich zum Ziel gesetzt, neue Nannies innerhalb kĂŒrzester Zeit aus dem Haus zu vertreiben. DafĂŒr ist ihnen jedes Mittel Recht, und sie zeigen bei der Wahl ihrer Waffen kein Erbarmen. So muss Rolf schmerzlich feststellen, dass Nannysein kein einfacher Job ist, und dass nun auch er zu hĂ€rteren Mitteln greifen muss. Doch wĂ€hrend er versucht, seine Wohnung und Heimat zu retten, entsteht aus seiner Sabotage mehr und mehr eine neue Familie.

 

REGIE:
Michael Schweighöfer
PRODUKTION:
Marco Beckmann
Dan Maag
Matthias Schweighöfer
CAST:
Matthias Schweighöfer
Joko Winterscheidt
Milan Peschel
Paula Hartmann
Arved Friese
DREHBUCH:
Lucy Astner
Murmel Clausen
Matthias Schweighöfer
KAMERA:
Bernhard Jasper
TON:
Michael Stancyk
Frank Wiedmann
KOSTÜME:
Metin Misdik

       
  Deuce Bigalow: European Gigolo
 
       
 

Ein Film von Mike Bigelow • Wegen eines durch ihn verursachten Delphinangriffes in Malibu, muss Deuce Bigalow seine Heimat verlassen und folgt einem Anruf von T. J. Hicks aus Amsterdam. Deuce schlĂ€gt Hicks Bitte aus, wieder fĂŒr ihn im Escort-Bereich als „Mann fĂŒr gewisse Stunden“ zu arbeiten. T. J. verliert nach und nach immer mehr Escorts durch die AnschlĂ€ge des Gigolomörders. Auch der gut bestĂŒckte Heinz Hummer fĂ€llt dem Mörder zum Opfer.

 

REGIE:
Mike Bigelow
PRODUKTION:
Jack Giarraputo
Adam Sandler
John Schneider
CAST:
Rob Schneider
Eddie Griffin
Jeroen Krabbé
Til Schweiger
Douglas Sills
DREHBUCH:
Jason Ward
David Garrett
Rob Schneider
KAMERA:
Marc Felperlaan
SCHNITT:
Peck Prior
Sandy S. Solowitz
MUSIK:
James L. Venable
AUSSTATTUNG:
Benedict Schillemans
KOSTÜME:
Linda Bogers

       
  Dharavi, Slum for Sale
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2010]
       
 

Der Elefant erwacht... • Bombay, Indiens Tor zum Westen, hat sich neu erfunden und in Mumbai verwandelt. In eine moderne Handelsmetropole, die selbstbewusst Indiens Anspruch auf globale Bedeutung verkörpert. Der Magnet fĂŒr Reich und Arm zieht tĂ€glich tausende von Migranten an, aber nicht alle Hoffnungen erfĂŒllen sich – die HĂ€lfte seiner fast 20 Millionen Einwohner leben in Slums.

Der grösste dieser Slums heisst Dharavi. Mit seinen rund 800'000 Einwohnern gehört er zu den am dichtesten besiedelten Orten der Welt. Einst ausserhalb der Stadtgrenzen gelegen, befindet sich Dharavi heute im Herzen der ringsum wuchernden Metropole, eingeschlossen von zentralen Verkehrsadern und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Mumbais neuem Finanzzentrum. Das ehemalige Sumpfland ihat sich in lukrativen Baugrund verwandelt – in eine Spielwiese fĂŒr ambitionierte StĂ€dteplaner.

Einer davon ist der Architekt Mukesh Mehta. Vor zehn Jahren ist er aus den USA in seine Heimat zurĂŒckgekehrt und hat eine Vision mitgebracht: Dharavi soll saniert und radikal umgestaltet werden. Public Private Partnership heisst die Formel, mit der er Milliardengewinne verspricht, falls die Verantwortung fĂŒr das Schicksal Dharavis in die HĂ€nde privater Investoren gelegt wird. Die Regierung ist von Mehtas Projekt ĂŒberzeugt. Doch die Planer haben die Rechnung ohne die Slumbewohner gemacht. Sie leisten Widerstand. Dharavi wird zum Testfall fĂŒr ganz Mumbai – und fĂŒr eine Welt, in der das internationale Kapital auch vor den HĂŒtten der Ärmsten nicht halt macht.

 

REGIE:
Lutz Konermann
PRODUKTION:
Thomas ThĂŒmena
CAST:
Jockin Arputham
Cyrus Guzder
Rais Khan
Waqar Khan
Bhau Korde
Mukesh Mehta
Sheela Patel
Soni Shrivastava
Ranchhod Tank
DREHBUCH:
Robert Appleby
KAMERA:
Lutz Konermann
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Tilo Busch

       
  Die Alpen - Unsere Berge von oben
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. September 2013]
       
 

Ein Film von Peter Bardehle & Sebastian Lindemann • DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN ist eine faszinierende Reise ĂŒber das „Dach Europas“. Der Blick aus der Vogelsicht eröffnet ganz neue Perspektiven der majestĂ€tischen und vielfĂ€ltigen Welt der Alpen. Unsere Heimat, die wir glauben zu kennen, ist von oben kaum wieder zu erkennen: Serpentinen werden zu abstrakten GemĂ€lden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie PuppenhĂ€user.
Die Expedition aus der Luft geht u. a. ĂŒber die Dolomiten, den Mont Blanc, das AllgĂ€u oder den Aletschgletscher, die uns in der vollen Pracht ihres Panoramas prĂ€sentiert werden. Dabei ist DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN auch ein Streifzug durch die Geschichte und die Geographie der Alpen, der zeigt wie einzigartig und schĂŒtzenswert unsere Bergwelt ist und wie der Mensch versucht, sich diesen Naturraum zu eigen zu machen.

Mit der vom US Geheimdienst entwickelten Cineflex-Kamera werden die schönsten Gipfel, TĂ€ler und Landschaften der Alpen durch die atemberaubenden Luftaufnahmen spektakulĂ€r und gestochen scharf in Szene gesetzt. Diese Kamera-Technik lĂ€sst uns die Alpen zum Greifen nah erfahren und zeigt intensive Einblicke, die so selbst Wanderern und Bergsteigern verborgen bleiben. DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN ist ein naturgewaltiges Kinoerlebnis von den Machern von DIE NORDSEE VON OBEN.

 

REGIE:
Peter Bardehle
Sebastian Lindemann
KAMERA:
Klaus Stuhl
SCHNITT:
Roland Possehl
TON:
Thomas Knop
MUSIK:
Rich Dickerson
Luigi Meroni
Clemens Winterhalter

       
  Die BlindgĂ€nger
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2005]
       
 

Bester Kinder- und Jugendfilm Berlinale • Sie machen Musik und haben Talent. Marie und Inga sind beide 13. Beste Freundinnen, die ihre Geheimnisse teilen und alle Probleme: mit den Lehrern, dem Aussehen, den Jungs und der ersten Liebe. Genau wie alle MĂ€dchen ihres Alters – mit einem grossen Unterschied: Marie und Inga sind blind, zu Hause in einem Internat fĂŒr Sehbehinderte. Gern wĂŒrden sie in einer Band spielen, doch schon bei der ersten Bewerbung gibt's eine Abfuhr: "sehr begabt, aber nicht medientauglich". Dann eben nicht, denkt Marie, bleibt alles beim Alten. Bis sie Herbert begegnet; einem jungen Russlanddeutschen. Der schleppt so ein komisches Instrument mit sich rum und will zurĂŒck in seine Heimat Kasachstan. Doch dafĂŒr braucht er Geld, viel Geld. Marie beschliesst, ihm zu helfen. Heimlich versteckt sie den Jungen im Internat. Das bringt ihre Freundin Inga auf die Idee: Wir grĂŒnden eine eigene Band und spielen in der Stadt. Nun mĂŒssen sie raus aus dem Internat und rein ins Leben. Aber da kann man stolpern ...

 

REGIE:
Bernd Sahling
PRODUKTION:
Ingelore König
CAST:
Ricarda RamĂŒnke
Dominique Horwitz
Maria Rother
Oleg Rabcuk
Dennis Ritter
DREHBUCH:
Helmut Dziuba
Bernd Sahling
KAMERA:
Peter Ziesche
SCHNITT:
Karola MittelstÀdt
TON:
Jochen Hergersberg
MUSIK:
Christian Steyer
AUSSTATTUNG:
Agi Ariunsaichan Dawaachu

       
  Die Frau mit den 5 Elefanten
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2009]
       
 

Ein Film von Vadim Jendreyko • Swetlana Geier gilt als die grösste Übersetzerin russischer Literatur ins Deutsche. Soeben hat sie fĂŒr den ZĂŒrcher Ammann Verlag ihr Lebens­werk beendet: die NeuĂŒbersetzung der fĂŒnf grossen Romane von Dostojewskij, der sogenannten fĂŒnf Elefanten. Ihre Arbeit ist von grossem sinnlichen SprachverstĂ€ndnis und kompromissloser Achtung den Autoren gegenĂŒber geprĂ€gt. Ihr Leben wurde von Europas wechselvoller Geschichte ĂŒberschattet.
Mit dem Schweizer Regisseur Vadim Jendreyko reist die 85-jĂ€hrige Frau zum ersten Mal an die Orte ihrer Kindheit in der Ukraine zurĂŒck. Der Film verwebt Swetlana Geiers Lebensgeschichte mit ihrem literarischen Schaffen und spĂŒrt dem Geheimnis dieser unermĂŒdlichen tĂ€tigen Frau nach. Er erzĂ€hlt von grossem Leid, stillen Helfern und unverhofften Chancen – und einer alles ĂŒberstrahlenden Liebe fĂŒr die Sprache.

 

REGIE:
Vadim Jendreyko
KAMERA:
Niels Bolbrinker
Stéphane Kuthy
SCHNITT:
Gisela Castronari
TON:
Patrick Becker
Florian Beck
MUSIK:
Daniel Almada
MartĂ­n Iannaccone

       
  Die grosse Erbschaft
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

La grande ereditĂ  • Zuerst scheint die AufklĂ€rung eines Hausbrandes und eine Schatzsuche nach versteckten Gold- und SilbermĂŒnzen in der Ruine des abgebrannten Hauses der Hauptstrang dieses Films zu sein. Zunehmend schrumpft die Angelegenheit allerdings zum Hitchcock’schen MacGuffin, also einem mehr oder weniger beliebigen Element einer Geschichte, dessen hauptsĂ€chliche Funktion es ist, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne selbst von besonderem Eigengewicht zu sein.
Ereignisse, die anfĂ€nglich nur ganz privat und lediglich wie alberne Querelen innerhalb eines kleinen Ortes im Tessin anmuten, weiten sich zu einem Panorama der Alltagsgeschichte im wohlhabenden Europa der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts rund um Migration, Integration und Ausgrenzung. Rekonstruiert wird diese Geschichte von der heute in Köln und ZĂŒrich lebenden Enkelgeneration, die das Tessiner Dorf der Eltern nur aus den Ferien und die Heimat der Grosseltern in Italien nur noch aus ErzĂ€hlungen kennt.

 

REGIE:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
PRODUKTION:
Cardo Dubini
CAST:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Cardo Dubini
Lindo Dubini
Silvana Dubini
DREHBUCH:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Barbara Marx
KAMERA:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
SCHNITT:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
TON:
Mischa Marx
Marylin Janssen
MUSIK:
Heiner Goebbels

       
  Die Höhle des gelben Hundes
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2005]
       
 

Ein Film von Byambasuren Davaa • In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft fĂŒhrt eine fĂŒnfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht - und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer SpaziergĂ€nge findet die sechsjĂ€hrige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweissgefleckten Hund, den sie Zochor nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur - und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzĂ€hlt...

Nach ihrem Welterfolg DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL kehrt Regisseurin Byambasuren Davaa erneut in ihre faszinierende Heimat Mongolei zurĂŒck. Inspiriert durch die Geschichten ihrer eigenen Grossmutter und eine anrĂŒhrende ErzĂ€hlung von Gantuya Lhagva, entfĂŒhrt sie uns mit DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES in eine fremde Welt voller SpiritualitĂ€t und Magie: Im mongolischen Glauben an den ewigen Kreislauf des Lebens wird ein Hund als Mensch wiedergeboren - die uralte Beziehung zwischen Mensch und Hund bekommt hier eine ganz neue Dimension.

Zugleich gewĂ€hrt der dokumentarische Spielfilm einen authentischen Einblick in den Alltag einer traditionellen mongolischen Nomadenfamilie - den es möglicherweise in dieser Form schon bald nicht mehr gibt: Auch in der Mongolei hat die moderne Zivilisation ihre FĂŒhler ausgestreckt. So portrĂ€tiert Byambasuren Davaa eine Gesellschaft im Wandel - und nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise zu den kulturellen und spirituellen UrsprĂŒngen ihres Volkes.

 

REGIE:
Byambasuren Davaa
PRODUKTION:
Stefan Schesch
CAST:
Babbayar Batchuluun
Nansal Batchuluun
Nansalmaa Batchuluun
Buyandulam Daramdadi
Batchuluun Urjindorj
DREHBUCH:
Byambasuren Davaa
KAMERA:
Daniel Schönauer
SCHNITT:
Sarah Clara Weber
MUSIK:
Börte

       
  Die Nacht ist heller als der Tag
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2007]
       
 

Das kurze Leben des Malers Andreas Walser • Ein eigenstĂ€ndiges Werk, entstanden in achtzehn Monaten in Paris. Ein KĂŒnstlerleben im Umkreis von Cocteau, Picasso, Kirchner.

Bewegende Selbstzeugnisse eines jungen Menschen auf der Suche nach seiner Kunst und Identit‰t.

Ein Leben zwischen Aufschwung und Hoffnungslosigkeit in der Heimat GraubĂŒnden und der Geistesmetropole Paris.

Drogenexzesse und frĂŒher Tod mit 22 Jahren.

 

REGIE:
Heinz BĂŒtler

       
  Dirty Paradise
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Daniel Schweizer • Die Wayana Indianer gehören zu den letzten StĂ€mmen von Französisch Guyana. Sie leben dort in einem irdischen Paradies, was heute leider von GoldjĂ€gern ĂŒberflutet und besetzt wird. Durch dieses GoldjĂ€gertreiben wird ihre Heimat mit Quecksilber verschmutzt, was die Wayana Indianer zu Opfern einer ökologischen Katastrophe macht. Doch sie weigern sich ihr Schicksal gleichgĂŒltig hinzunehmen und einfach in der Versenkung zu verschwinden.

 

REGIE:
Daniel Schweizer
DREHBUCH:
Daniel Schweizer
KAMERA:
Eric Turpin
SCHNITT:
Christine Hoffet
Karine Sudan
MUSIK:
Peter BrÀker

       
  Disobedience
  [demnächst im Kino - Release: 29. November 2018]
       
 

Ein Film von SebastiĂĄn Lelio

 

REGIE:
SebastiĂĄn Lelio
PRODUKTION:
Ed Guiney
Frida Torresblanco
Rachel Weisz
CAST:
Rachel McAdams
Rachel Weisz
Alessandro Nivola
Anton Lesser
Nicholas Woodeson
Cara Horgan
Alexis Zegerman
Allan Corduner
Bernardo Santos
DREHBUCH:
Naomi Alderman
SebastiĂĄn Lelio
Rebecca Lenkiewicz
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Nathan Nugent
MUSIK:
Matthew Herbert
AUSSTATTUNG:
Sarah Finlay
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  District 9
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2009]
       
 

Ein Film von Neill Blomkamp • Vor 30 Jahren: Aliens landeten zum ersten Mal auf der Erde. Die Menschen warten seitdem auf den feindlichen Übergriff oder auf den gigantischen technologischen Fortschritt. Doch nichts davon geschah. Die Aliens kamen als letzte Überlebende ihres Heimatplaneten als FlĂŒchtlinge auf die Erde. WĂ€hrend die ganze Welt darĂŒber diskutierte, was mit ihnen passieren soll, wird ihr Raumschiff vorĂŒbergehend nach DISCTRICT 9, einem Armenviertel in SĂŒdafrika, versetzt.
Um die wachsende Angst der Menschen ĂŒber die andauernde Situation zu entschĂ€rfen, ĂŒbernimmt die Gruppe Multi-National United (MNU) die Aufsicht ĂŒber die Aliens. Diese sind allerdings nicht am Wohl der FlĂŒchtlinge interessiert, sondern haben ihren eigenen Plan – sie wollen die Waffen der Ausserirdischen zu ihren Gunsten nutzen. Doch bislang scheiterte dieses Vorhaben, da die Aktivierung der Waffen nur mit Hilfe der DNA der Aliens funktioniert.
Als sich der Agent der MNU Wikus van der Merwe (SHARLTO COPLEY) mit einem mysteriösen Virus infiziert, der seine DNA verĂ€ndert, wird er zum meist gesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde – denn er ist der SchlĂŒssel, um das Geheimnis der Technologie der Aliens zu lĂŒften.
Regisseur und Drehbuchautor Neill Blomkamp entwickelte einen Sciene-Fiction Thriller der Extra-Klasse. Die Rollenverteilung von Mensch und Alien – von Gut und Böse – wird neu definiert. Neill Blomkamp schrieb zusammen mit Terri Tatchell das Drehbuch, als Produzenten fungieren Peter Jackson und Carolynne Cunningham. In den Hauptrollen spielen SHARLTO COPLEY und DAVID JAMES.

 

REGIE:
Neill Blomkamp
PRODUKTION:
Peter Jackson
CAST:
Sharlto Copley
Jason Cope
Nathalie Boltt
Sylvaine Strike
Elizabeth Mkandawie
John Summer
William Allen Young
Greg Melvill-Smith
DREHBUCH:
Neill Blomkamp
Terri Tatchell
KAMERA:
Trent Opaloch
SCHNITT:
Julian Clarke
TON:
Hayden Collow
Melanie Graham
Chris Ward
MUSIK:
Clinton Shorter
AUSSTATTUNG:
Philip Ivey

       
  Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2002]
       
 

Mit Sandra Bullock • Sidda Lee Walker (SANDRA BULLOCK) verbucht als Theaterautorin in New York grosse Erfolge – sie ist froh, der Heimat Louisiana und ihrer exzentrischen Mutter Vivi (ELLEN BURSTYN) entkommen zu sein.

Als das Time Magazine in einem PortrĂ€t ĂŒber Sidda andeutet, Vivi habe als Mutter versagt, reagiert diese völlig entrĂŒstet. Es kommt zum Streit zwischen den Frauen, der nicht nur die Mutter-Tochter-Beziehung gefĂ€hrdet: Sidda verliert auch den Mut, den Mann zu heiraten, der seit sieben Jahren darauf wartet, dass sie endlich ihre Ängste ĂŒberwindet und eine eigene Familie grĂŒndet.

Auftritt der Ya-Ya-Schwestern (FIONNULA FLANAGAN, SHIRLEY KNIGHT, MAGGIE SMITH), einer Frauenclique, zu der auch Vivi seit frĂŒhester Jugend gehört: Die Ya-Yas sind ĂŒberzeugt, dass Sidda mehr ĂŒber ihre Mutter (ASHLEY JUDD spielt sie als junge Frau) erfahren sollte, um sie wirklich zu verstehen. Vivi musste mit vielen EnttĂ€uschungen fertig werden, liess sich aber nie unterkriegen – ihr Humor, ihre Unternehmungslust und ihre drei Freundinnen haben ihr dabei geholfen. Seit 60 Jahren halten die Ya-Yas unerschĂŒtterlich zusammen; ihre Abenteuer vertrauen sie einem Notizbuch an, in dem sie Briefe, Eintrittskarten, getrocknete Blumen und Fotos aufbewahren – das sind „Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern“.

Die Ya-Yas schmieden also einen unkonventionellen Plan, um Mutter und Tochter wieder zusammenzubringen. Anhand der Göttlichen Geheimnisse setzt sich Sidda erstmals mit ihrer komplizierten Mutter auseinander – und mit ihrer eigenen, verdrĂ€ngten Vergangenheit.

 

REGIE:
Callie Khouri
PRODUKTION:
Bonnie Bruckheimer
Hunt Lowry
CAST:
Sandra Bullock
Ellen Burstyn
Fionnula Flanagan
James Garner
Ashley Judd
Shirley Knight
Maggie Smith
DREHBUCH:
Callie Khouri
nach Rebecca Wells' Roman
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Andrew Marcus
MUSIK:
T Bone Burnett
David Mansfield
AUSSTATTUNG:
David J. Bomba

       
  Dolpo Tulku
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2010]
       
 

Heimkehr in den Himalaya • Das DOLPO im Nordwesten Nepals an der Grenze zu Tibet gehört zu den abgeschiedensten Gegenden der Welt. Umgeben von den Gebirgsketten des Himalaya hat sich im DOLPO eine archaische buddhistische Kultur erhalten: Ohne ElektrizitĂ€t, ohne moderne Kommunikationsmittel und ohne chinesische oder indische Assimilation ist es heute weit tibetischer als Tibet selbst.

Sherap Sangpo war ein gewöhnlicher Hirtenjunge im DOLPO. Als 10-JĂ€hriger - nach einer Begegnung mit dem Dalai Lama – beschliesst er, Mönch zu werden. Er geht in ein Kloster nach Kathmandu. Dort verĂ€ndert sich sein Leben dramatisch: Er wird als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas, eines DOLPO TULKU erkannt und fĂŒr 16 Jahre zur Ausbildung ins Exil nach SĂŒdindien geschickt. Trotz hartem Klosteralltag ist es fĂŒr ihn eine glĂŒckliche Zeit. Heute doziert er dort selbst – fĂŒhrt ein nahezu weltliches und auf den ersten Blick auch westliches Leben mit Laptop und Mobiltelefon.

Aber er ist berufen: Er muss zurĂŒck, als DOLPO TULKU in der fremd gewordene Heimat den zutiefst religiösen Menschen als Oberhaupt vorstehen. Der Dokumentarfilm begleitet ihn bei seiner dort sehnlichst erwarteten RĂŒckkehr. Es dauert Wochen: das DOLPO ist ausschliesslich zu Fuss erreichbar, mehrere ĂŒber 5.000 Meter hohe PĂ€sse mĂŒssen ĂŒberwunden werden. Es wird ein Triumphzug. DOLPO TULKU ist ĂŒberwĂ€ltigt von der Zuneigung und dem Respekt, mit dem ihm die Menschen begegnen. Es wird von ihm erwartet, hier in der extremen Höhe und Kargheit sowie der im Winter extremen KĂ€lte den Bewohnern nicht nur spirituell zur Seite zu stehen. Das DOLPO braucht Schulen, KrankenhĂ€user, Altersheime. Wie soll ein 27-JĂ€hriger das leisten?

 

REGIE:
Martin Hoffmann
PRODUKTION:
Karola Klatt
CAST:
Sharpa Tulku Rinpoche
DREHBUCH:
Daniela Hartmann
Martin Hoffmann
KAMERA:
Thomas Henkel
SCHNITT:
Axel Ludewig
John Toft
TON:
Enno Grabenhorst
Dietrich Körner
MUSIK:
Hans Christian Oelert

       
  Dom Hemingway
 
       
 

Ein Film von Richard Shepard • Nachdem er zwölf Jahre im GefĂ€ngnis verbracht hat, ist der notorische Safe-Knacker Dom Hemingway (Jude Law) zurĂŒck in seiner Heimatstadt London. Sofort macht sich Dom zusammen mit seinem einstigen Partner Dickie (Richard E. Grant) daran, das Geld aus ihrem bis dato letzten Coup zurĂŒckzufordern – die Beute befindet sich aktuell im Besitz von Doms Ex-Boss Mr. Fontaine (Damian Bichir). ZusĂ€tzlich erwartet der frisch entlassene Kriminelle eine Belohnung dafĂŒr, zwölf Jahre lang den Mund gehalten und Fontaine nicht verraten zu haben. Allerdings vertritt der cholerische Dom diese Forderung nicht gerade auf diplomatische Weise und erreicht so das Gegenteil von dem, was er wollte. Die Situation droht zu eskalieren, als der Kleingauner sich auch noch an Fontaines Geliebte Paolina (Madalina Diana Ghenea) heranmacht.

 

REGIE:
Richard Shepard
PRODUKTION:
Jeremy Thomas
CAST:
Jude Law
Richard E. Grant
Demian Bichir
Emilia Clarke
Jumayn Hunter
Madalina Diana Ghenea
DREHBUCH:
Richard Shepard
KAMERA:
Giles Nuttgens
SCHNITT:
Dana Congdon
TON:
Paul Carter
MUSIK:
Chad Hobson
AUSSTATTUNG:
Laurence Dorman
KOSTÜME:
Julian Day

       
  Don's Plum
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Juli 2002]
       
 

Ein Film von RD Robb • Wie jeden Samstag haben sich die vier Freunde Brad, Ian, Jeremy und Derek fĂŒrs Don's Plum verabredet. Und wie ĂŒblich besteht die Herausforderung darin, eine weibliche Begleitung aufzureissen.

FĂŒr Brad ist die Sache bereits geritzt. Sara, auf die er schon lĂ€nger ein Auge geworfen hatte, hat sich bereit erklĂ€rt, auch seine Freunde kennen zu lernen. Ian handelt sich zunĂ€chst einen Korb nach dem anderen ein, aber dann trifft er auf Juliet, die sich unerwartet einverstanden erklĂ€rt. Jeremy geht das Ganze auf abenteuerlichere Weise an. Er fĂ€hrt durch die Strassen von Los Angeles und gabelt eine Anhalterin auf.

Und Derek? Finster - anders kann man seine Lage nicht beschreiben.

Was passiert, wenn vier Jungs und drei MĂ€dels in einem CafĂ© aufeinander treffen, eine andere dazustösst, sich alle in eine Sitznische quetschen und der Zeiger auf Mitternacht zusteuert? Sie reden, trinken Kaffee und reden weiter. Über Sex, Gay Sex, Bi-Sex, guten Sex, schlechten Sex. Über das Leben. Gute Zeiten und schlechte. Über sexuelle BelĂ€stigung. Sie reden ĂŒber die Liebe, essen aufgeweichte, kalte Pommes und trinken noch mehr Kaffee. Die Stunden fliessen dahin, EnthĂŒllungen, Wut und GelĂ€chter. Auch die vier Freunde, dickste Kumpels, erfahren Dinge ĂŒbereinander, von denen sie nichts geahnt hatten. Ein Streit bricht unter den Jungs aus. Eine der Frauen lĂ€uft davon. Der Morgen graut.

 

REGIE:
R.D. Robb
John Schindler
CAST:
Amber Benson
Scott Bloom
Leonardo DiCaprio
Jenny Lewis
Tobey Maguire
Heather McComb
Meadow Sisto
DREHBUCH:
Bethany Ashton
Tawd Beckman
KAMERA:
Steve Adcock
SCHNITT:
Paul Heiman
Nabil Mehchi
MUSIK:
Blake Sennett

       
  Dragonball Z
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2003]
       
 

Der Film zur Anime-Saga • Als der japanische Zeichner Akira Toriyama 1984 die ersten Bilder seines "Dragonball"-Mangas (Manga ist der japanische Name fĂŒr Comic) zeichnete, ahnte wohl niemand, dass daraus innerhalb weniger Jahre die erfolgreichste Comicserie der Welt werden wĂŒrde. Weit ĂŒber 200 Millionen verkaufte BĂŒcher, eine TV-Serie, Videos, DVDs und nun auch ein Kinofilm sorgen mittlerweile fĂŒr eine riesige Fangemeinde und eine gigantische Industrie.

Die Geschichte von "Dragonball" basiert auf einer alten japanischen Legende und erzĂ€hlt von den Abenteuern des kleinen Son-Goku, der auf der Suche nach den wunscherfĂŒllenden Dragonballs verschiedene Abenteuer erlebt und spĂ€ter in verschiedenen ZweikĂ€mpfen zum grössten KĂ€mpfer des Universums wird.

In "Dragonball Z" ist Son-Goku erwachsen geworden und hat einen Sohn - Son-Gohan. Als Son-Goku erfĂ€hrt, dass er ein Saiyajin (eine Art Wunderwesen mit ĂŒbermenschlichen KrĂ€ften) von einem fernen Planeten ist und den Auftrag hat, die Erde zu vernichten, weigert er sich, seine neue Heimat zu verraten, und kĂ€mpft fortan gegen alle, die die Menschen versklaven wollen. Um seine KrĂ€fte zu steigern, kann sich Son-Goku (wie viele seiner Mitstreiter und leider auch seiner Gegner) in bestimmten Situation zu einem Super-Saiyajin transformieren. Wenn dies nicht ausreicht, verschmilzt er mit seinen VerbĂŒndeten eine kurze Zeit lang zu einer kĂ€mpferischen Einheit (z.B. mit seinem Freund Vegata zu Gogeta).

 

REGIE:
Mitsuo Hashimoto
PRODUKTION:
Gen Fukunaga
CAST:
Son-Goku
DREHBUCH:
Takao Koyama
Akira Toriyama
SCHNITT:
Shinichi Fukumitsu
MUSIK:
Shunsuke Kikuchi

       
  Driften
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Karim Patwa • Robert will ein neues Leben beginnen. Seine Sucht nach dem Rausch der Geschwindigkeit hatte ihn ins GefĂ€ngnis gebracht. Jetzt hat er seine Strafe abgesessen und ist fest entschlossen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Er kehrt zurĂŒck ins Haus seiner Eltern und kann eine Ausbildung anfangen. Alles lĂ€uft gut. Bis er Alice trifft. Schicksalshaft fĂŒhlen sich die um Jahre Ă€ltere Englischlehrerin und Robert von einander angezogen. Um in ihrer NĂ€he zu sein, nimmt Robert bei Alice Unterricht. Doch je intensiver die Beziehung wird desto mehr wirft die Bekanntschaft Robert aus der Bahn. Alte SchuldgefĂŒhle machen sich bemerkbar und auch seine ehemaligen Kollegen setzen ihn unter Druck. Seine Vergangenheit holt ihn ein und droht, alles zu zerstören.

 

REGIE:
Karim Patwa
PRODUKTION:
Anne-Catherine Lang
Olivier Zobrist
CAST:
Max Hubacher
Sabine Timoteo
Scherwin Amini
Jessy Moravec
Susanne-Marie Wrage
Adrian Furrer
Andrea Zogg
Marcus Signer
Miro Caltagirone
DREHBUCH:
Karim Patwa
Michael Proehl
KAMERA:
Philipp Sichler
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Marco Teufen

       
  Earth
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. November 2007]
       
 

Unsere Erde • Jetzt entfĂŒhren uns die Macher von DEEP BLUE auf eine atemberaubende Reise um unseren Planeten, die Erde!
Nach 5 Jahren harter Arbeit an 200 verschiedenen Drehorten mit einer Crew von mehr als 40 Spezialisten und bahnbrechenden Innovationen in der Kameratechnik prĂ€sentiert der Regisseur Alastair Fothergill weit mehr als nur eine Naturdokumentation. In Bildern, wie sie noch nie im Kino zu sehen waren, begleiten wir drei Tierfamilien auf ihren Wanderungen. Mit den EisbĂ€ren in den Polarregionen, den Walen in den Weiten der Ozeane und den Elefanten in den endlosen WĂŒsten können wir die Naturschönheiten unseres Heimatplaneten entdecken und beginnen zu begreifen, wie schĂ€tzenswert unsere Natur ist.
EARTH - UNSERE ERDE ist ein visuelles Spektakel, ein unglaubliches Abenteuer und grosses Kino mit unserer Heimat als Hauptdarstellerin.

 

REGIE:
Alastair Fothergill
Mark Linfield
PRODUKTION:
Sophokles Tasioulis
Alix Tidmarsh
DREHBUCH:
David Attenborough
Alastair Fothergill
Mark Linfield
Leslie Megahey
KAMERA:
Richard Brooks Burton
Andrew Shillabeer
SCHNITT:
Martin Elsbury
MUSIK:
George Fenton

       
  Eden Ă  l'ouest
 
       
 

Ein Film von Costa-Gavras • Am Ă€gĂ€ischen Meer beginnt das Abenteuer von Elias. Nach diversen Schicksalswendungen, einem Zwischenstopp im Himmel und einem kurzen Aufenthalt in der Hölle, endet Elias Epos auf magische Weise in Paris. In einem Paris, wo in seinem unsicheren Schlaf alles flĂŒchtiger glĂ€nzt als in seinen hintergrĂŒndigsten TrĂ€umen

‘Eden is West‘ versucht einen Nachklang auf die Reise, die Irrfahrt, die Geschichte von denen, die die Welt bereisen und den Ozeanen trotzen, zu erzeugen – und der doch gleichförmigen Suche nach einem Dach ĂŒber dem Kopf.

Seit ĂŒber 40 Jahren drehte Costa-Gavras das erste Mal wieder in seinem Heimatland Griechenland

 

REGIE:
Costa-Gavras
PRODUKTION:
Costa-Gavras
Manos Krezias
MichĂšle Ray-Gavras
JĂ©rĂŽme Seydoux
CAST:
Riccardo Scamarcio
Juliane Köhler
Ulrich Tukur
Eric Caravaca
Anny Duperey
DREHBUCH:
Costa-Gavras
Jean-Claude Grumberg
KAMERA:
Patrick Blossier
TON:
Thomas DesjonquĂšres

       
  Eigentlich wollten wir zurĂŒckkehren
 
       
 

Alter und Migration • Sie kamen in die Schweiz, um spĂ€ter, nach der RĂŒckkehr in ihre Heimat, ein besseres Leben zu haben. Dreissig bis vierzig Jahre spĂ€ter sind sie immer noch hier. Mittlerweile im Pensionsalter, stehen drei Ehepaare aus der TĂŒrkei und dem Balkan am Scheideweg: ZurĂŒckkehren oder hierbleiben? Diese Frage hat die Migrantinnen und Migranten ihr ganzes Leben in der Schweiz begleitet. Jetzt im Alter wird die Antwort dringlich, und auch die Familien ihrer Kinder mĂŒssen sich der Entscheidung stellen. Kehrt die Ă€lteste Generation zurĂŒck oder nicht? Wer betreut die alten Eltern hier oder dort? Wie geht es weiter?

Die Zerrissenheit zwischen hier und dort prÀgt die Lebensgeschichten der Migrantinnen und Migranten. Die letztlich gefundenen Lösungen zeugen von deren FÀhigkeit, in schwierigen Situationen, im andauernden Dilemma sich immer wieder Neuem zu stellen und gangbare Wege zu finden.

 

REGIE:
Yusuf Yesilöz
PRODUKTION:
Reck Filmproduktion GmbH
DREHBUCH:
Yusuf Yesilöz
KAMERA:
Hansueli Schenkel
SCHNITT:
Dieter GrÀnicher
TON:
Guido Keller

       
  Ein Lied fĂŒr Argyris
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2006]
       
 

Ein Film von Stefan Haupt • Distomo. Ein kleines Bauerndorf, ein Steinwurf vom Meer entfernt, an der Strasse von Athen nach Delphi. Hier ĂŒberlebt der kleine Argyris, noch keine vier Jahre alt, am 10. Juni 1944 ein brutales Massaker der deutschen Besatzungsmacht: Eine so genannte "SĂŒhnemassnahme" einer SS-Division als Reaktion auf einen Partisanenangriff in der Gegend. Innert weniger als zwei Stunden werden 218 Dorfbewohner umgebracht – Frauen, MĂ€nner, Greise, Kleinkinder und SĂ€uglinge. Argyris verliert seine Eltern und 30 weitere Familienangehörige. Mehrere Jahre verbringt der Knabe in WaisenhĂ€usern rund um Athen, unter Tausenden von Kriegskindern. Da taucht eines Tages eine Delegation des Roten Kreuzes auf und sucht eine Handvoll Kinder aus fĂŒr eine weite Reise in ein fernes Land. Argyris will unbedingt mitgehen. Und so kommt er in die Schweiz, ins Kinderdorf Pestalozzi nach Trogen. Jahre spĂ€ter doktoriert er an der ETH ZĂŒrich in Mathematik und Astrophysik. Bald schon unterrichtet er an ZĂŒrcher Gymnasien, beginnt griechische Dichter ins Deutsche zu ĂŒbersetzen, und arbeitet spĂ€ter mehrere Jahre, auch mit dem Schweizerischen Katastrophenhilfekorps, als Entwicklungshelfer in Somalia, Nepal und Indonesien. Seit er wieder nach Europa zurĂŒckgekehrt ist, reist er hĂ€ufiger zwischen der Schweiz und Griechenland hin und her – und die Aufenthalte in der alten Heimat werden immer lĂ€nger.

Argyris Sfountouris, heute 66 Jahre alt, ein Mann von gewinnendem Charme und melancholischer Heiterkeit, hat sich Zeit seines Lebens mit dem Wahnsinn auseinandergesetzt, der ihm als Kind widerfahren ist. In einer "Tagung fĂŒr den Frieden" beispielsweise hat er ĂŒber Wege sinniert, wie aus diesem Teufelskreis der Gewalt ausgebrochen werden könnte. Er hat versucht, nicht etwa innerlich damit "fertig" zu werden, mit seinem Kindheitserlebnis "abzuschliessen", sondern viel eher damit leben zu lernen und nach aussen etwas zu bewirken.

Ein Film ĂŒber den Umgang mit persönlicher Trauer, – und ĂŒber den Umgang mit historischer Schuld.

Ein Film ĂŒber die schier unlösbaren Schwierigkeiten einer wirklichen Aussöhnung, ĂŒber die Suche nach Frieden – eine Reise mit offenem Ausgang.

 

REGIE:
Stefan Haupt
PRODUKTION:
Stefan Haupt
CAST:
Argyris Sfountouris
Chryssoula Tzatha Sfountouri
Astero Liaskou Sfountouri
Kondylia Sfountouri
DREHBUCH:
Stefan Haupt
KAMERA:
Patrick Lindenmaier
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Guido Keller
MUSIK:
Tomas Korber
Jorgos Stergiou

       
  El AcordeĂłn del Diablo
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2000]
       
 

Von Stefan Schwietert • EL ACORDEON DEL DIABLO ist eine Reise an die kolumbianische KaribikkĂŒste, in die Heimat des grossen SĂ€ngers und Komponisten Pacho Rada. Mit ihm taucht der Film ein in die Musik der Karibik, in das Reich von Cumbia, Vallenato und Son. Es ist eine Welt von Musikern wie Alfredo Gutierrez, der die Stierkampfmusik seiner Heimat in einen fiebrigen, pulsierenden Big-Band-Sound verwandelt. Oder Israel Romero, unbestrittener Star und König des Vallenato-Akkordeons, der sich mit seinem Neffen El Morre einen atemberaubenden Zweikampf unter Akkordeonvirtuosen liefert.

Francisco ,Pacho' Rada selbst ist heute 93 Jahre alt. Er lebt in einer WellblechhĂŒtte am Stadtrand von Santa Marta, wĂ€hrend seine Musik die Hitparaden stĂŒrmt. Seine Lebensgeschichte aber ist eine Legende. Sie inspirierte Gabriel Garcia Marquez zur Figur des Troubadours 'Francisco El Hombre', die sich wie ein roter Faden durch seinen Roman 'Hundert Jahre Einsamkeit' zieht. In EL ACORDEON DEL DIABLO erzĂ€hlt Pacho Rada seine Version der Geschichte. Mit vier Jahren hĂ€lt er zum ersten Mal ein Akkordeon in der Hand und lĂ€sst es nie wieder los. Er zieht als junger Mann von Dorf zu Dorf, von Fest zu Fest, spielt und singt fĂŒr ein paar Centavos, komponiert dabei unzĂ€hlige Lieder. Und er berichtet von jener Nacht, in der er den Teufel in einem Akkordeonduell bezwang und seine Seele rettete.

Wie in den Romanen von Marquez sind auch in den Erinnerungen von Pacho Rada die Grenzen zwischen Fantasie und RealitĂ€t aufgehoben. FĂŒr ihn, der 422 Enkel und Urenkel hat, ist der tĂ€gliche Überlebenskampf in Kolumbien so wirklich wie Fabeln und MĂ€rchen ĂŒber Hexen und Ungeheuer. Der Film folgt ihm auf seiner Reise in beide Welten: in ein Land, das von Armut und Gewalt zerrissen wird, und in ein Reich fantastischer Legenden und mitreissender Musik.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Thomas Kufus
KAMERA:
Ciro Cappellari

       
  El ciudadano ilustre
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2017]
       
 

The Distinguished Citizen / Citoyen d'honneur • „Meine Figuren haben es nie geschafft, herauszukommen, ich habe es nie geschafft, zurĂŒckzukehren“, sagt LiteraturnobelpreistrĂ€ger Daniel Mantovani ĂŒber seinen verschlafenen Heimatort in der argentinischen Provinz. Als er zum ersten Mal nach 40 Jahren eine Einladung an den Schauplatz aller seiner BĂŒcher annimmt, freut er sich auf das Wiedersehen mit der ersten Liebe, den alten Freunden und Bekannten. Doch die realen Vorbilder fĂŒr die pittoresken und skurrilen Gestalten aus seinen Romanen sind nicht alle zufrieden mit ihrem „Schöpfer“. Bewunderung und Stolz auf den frisch ernannten EhrenbĂŒrger schlagen bald um in Neid und Missgunst, und als Mantovani von einer jugendlichen Dorfschönheit im Hotelzimmer aufgesucht wird, nimmt das Unheil unerbittlich seinen Lauf ...

 

REGIE:
Mariano Cohn
GastĂłn Duprat
PRODUKTION:
Fernando Sokolowicz
CAST:
Oscar MartĂ­nez
Dady Brieva
Andrea Frigerio
Belén Chavanne
Nora Navas
DREHBUCH:
Andrés Duprat
KAMERA:
Mariano Cohn
MUSIK:
Toni M. Mir
KOSTÜME:
Laura Donari

       
  El Entusiasmo
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2000]
       
 

TrĂ€ume und Leidenschaft in der WĂŒste Chiles • Der Film "El Entusiasmo" skizziert anhand einer Liebesgeschichte dreier Menschen die chilenische Gesellschaft im Aufbruch nach der von den USA installierten MilitĂ€rdiktatur Pinochets. Zwei MĂ€nner, die die gleiche Frau lieben, packen die Zukunft sehr unterschiedlich an. Der eine von ihnen lĂ€sst seiner Euphorie und seiner Unternehmungslust keine Grenzen, der andere, der vergeistigtere filmt zwar weiter seine Umgebung, kehrt aber immer mehr nach innen. Riccardo LarraĂ­n, der bedeutendste chilenische Filmemacher der Nachdiktaturzeit, choreographiert diese Geschichte mit einer hervorragenden KamerafĂŒhrung in die faszinierende WĂŒstenlandschaft des Nordens in seiner Heimat hinein, gibt ihr eine symphonische Note und lĂ€sst als eine Art Subplot in der Handlung immer wieder den Poeten Pablo Neruda aufscheinen. Eine wichtige Perspektive im Film nimmt das Kind von Isabel und Fernando ein, das den Entwicklungen einerseits ausgeliefert ist und andererseits auch Fragen an sie und an die Vergangenheit stellt. Die Dreiecksgeschichte hat als politischen Untergrund die jĂŒngere Geschichte Chiles, denn der Volksmörder Pinochet ist noch immer prĂ€sent.

 

REGIE:
Ricardo P. Larrain
PRODUKTION:
Claire Lajoumard
Christian Lajoumard
Alberto Kitzler
CAST:
Carmen Maura
Maribel Verdu
Alvaro Escobar
Alvaro Rudolphi
DREHBUCH:
Jorge Goldenberg
Ricardo P. Larrain
KAMERA:
Esteban Courtalon
SCHNITT:
Danielle Fillios
TON:
Claudio Hijerra
Ernesto Trujillo
Pablo Vargas
MUSIK:
Jorge Arriagada
KOSTÜME:
MarĂ­a Isabel Ossul

       
  El rey del Once
 
       
 

The tenth man • Eigentlich ist Ariel in seine Heimat Buenos Aires gereist, um seinen Vater Usher zu sehen. Im jĂŒdischen Stadtviertel Once angekommen, lĂ€sst sich dieser aber gar nicht blicken, denn er ist ein gefragter Mann: Mit seiner gemeinnĂŒtzigen Stiftung organisiert Usher den Alltag der orthodoxen GlĂ€ubigen, egal, ob es um Medizin, Kleidung oder Lebensmittel geht. Im Warenlager wuseln Helfer und wartende Kunden. Mittendrin findet sich Ariel, der keine Ahnung von den jĂŒdischen BrĂ€uchen hat – und plötzlich fĂŒr seinen Vater einspringen muss. Ein faszinierender, mit subtilem Humor unterlegter Ausflug ins jĂŒdische Buenos Aires.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Daniel Burman
PRODUKTION:
Diego Dubcovsky
Daniel Burman
Barbara Francisco
CAST:
Alan Sabbagh
Julieta Zylberberg
Usher Barilka
DREHBUCH:
Daniel Burman
KAMERA:
Daniel Ortega
SCHNITT:
Andrés Tambornino
TON:
Catriel Vildosola
KOSTÜME:
Roberta Pesci

       
  El tiempo nublado
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Arami Ullon • Arami UlloÂŽns Mutter, die sich kurz nach der Geburt von Aramis Vater getrennt hatte, erkrankte frĂŒh an Epilepsie und Parkinson. So musste Arami bereits in jungen Jahren Verantwortung fĂŒr sich und ihre Mutter ĂŒbernehmen. Eine Situation, die sie oftmals ĂŒberforderte. Aber erst vor einigen Jahren gelang ihr eine Art Abnabelung, denn ĂŒber Umwege fand sie ihr privates GlĂŒck in der Schweiz, wo sie mit ihrem Freund Patrick zusammenlebt. Ihre Mutter wohnt nach wie vor in AsuncioÂŽn. Sie wird von Julia, einer ungelernten Pflegerin, fĂŒr einen bescheidenen Lohn rund um die Uhr umsorgt.

Doch der Zustand der Mutter verschlechtert sich laufend. Julia ist mit der Situation zunehmend ĂŒberfordert und will ihre Stellung aufgeben. Ein Ersatz ist nicht zu finden. Arami ist gezwungen, in ihre Heimat zurĂŒckzukehren. Wird es ihr gelingen, eine Lösung fĂŒr ihre Mutter zu finden in einem Land, in dem die Betreuung alter Menschen vornehmlich von Familienangehörigen geleistet wird? Oder muss sie ihr privates GlĂŒck in Europa aufgeben, um sich wieder selbst um ihre Mutter zu kĂŒmmern?

El tiempo nublado ist ein zutiefst persönlicher Film ĂŒber ein universelles Thema, dem wir uns stellen mĂŒssen: Was machen wir mit unseren Eltern, wenn sie alt und krank sind?

 

REGIE:
Arami Ullon
PRODUKTION:
Pascal TrÀchslin
DREHBUCH:
Arami Ullon
KAMERA:
Ramon Giger
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
Oswald Schwander
MUSIK:
Marcel Vaid

       
  Elizabethtown
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Cameron Crowe • Eine Traumpaarung des jungen Hollywood-Kinos: Kirsten Dunst (Spider-Man 2) und Orlando Bloom (Lord Of The Rings, Pirates Of The Caribbean) in einer ungewöhnlichen, humorvollen und intelligenten Geschichte um Liebe, Beerdigungen und Familienbande. Von OSCAR-PreistrĂ€ger Cameron Crowe (Jerry Maguire, Almost Famous, Singles) gewohnt stimmungsvoll inszeniert und mit einem tollen Soundtrack unterlegt.

Drew Baylor (Orlando Bloom), Star-Designer eines fĂŒhrenden Sportschuh-Fabrikanten, wurde soeben fristlos gefeuert. Sein neuster Entwurf war ein volles Fiasko. Ausgerechnet in diesem Moment erfĂ€hrt er vom Tod seines Vaters. Er bucht den nĂ€chstbesten Flug in seine Heimatstadt Elizabethtown.

Auf dem Flug lernt er Claire (Kirsten Dunst) kennen, eine unbeirrbar optimistische Stewardess, welche sein Leben grundsÀtzlich verÀndern wird. Dank Claire fÀngt er an, die Möglichkeiten seiner eigenen Zukunft zu entdecken. Die phantastischsten Erlebnisse passieren eben meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.

 

REGIE:
Cameron Crowe
PRODUKTION:
Cameron Crowe
Tom Cruise
Paula Wagner
CAST:
Orlando Bloom
Kirsten Dunst
Susan Sarandon
Alec Baldwin
Bruce McGill
DREHBUCH:
Cameron Crowe
KAMERA:
John Toll
SCHNITT:
Mark Livolsi
David Moritz
MUSIK:
Nancy Wilson
AUSSTATTUNG:
Clay A. Griffith
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  Elser - Er hĂ€tte die Welt verĂ€ndert
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 2015]
       
 

Ein Film von Oliver Hirschbiegel • Wer war dieser Mann, der die Gefahr, die von Hitler ausging, frĂŒher erkannte als viele andere, der handelte, als alle anderen, einschliesslich der deutschen GenerĂ€le, mitliefen oder schwiegen?
Was sah er, was sie nicht sahen oder sehen wollten? Der Mann der seinen Folterknechten ins Gesicht sagte, dass er das Blutvergiessen des absehbaren Weltkrieges verhindern wolle?

Der Film ĂŒber Georg Elser (Christian Friedel) erzĂ€hlt die HintergrĂŒnde des fehlgeschlagenen Anschlags im BĂŒrgerbrĂ€ukeller und zeichnet die Geschichte des Menschen Georg Elser, den sie in seiner Heimat den 'kleinen Schorsch' nannten. Eine Geschichte von seinen frĂŒhen Jahren auf der schwĂ€bischen Alb – als auch in seinem Heimatort der Nationalsozialismus Einzug hielt – bis hin zu seinen letzten Tagen im KZ Dachau, wo er kurz vor Kriegsende auf Befehl desjenigen ermordet wird, den er selbst zur Strecke bringen wollte, Adolf Hitler.

 

REGIE:
Oliver Hirschbiegel
PRODUKTION:
Boris Ausserer
CAST:
Christian Friedel
Katharina SchĂŒttler
Burghart Klaussner
Johann von BĂŒlow
Felix Eitner
David Zimmerschied
DREHBUCH:
Fred Breinersdorfer
LĂ©onie-Claire Breinersdorfer
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Normann BĂŒttner
Steffen Graubaum
Srdjan Kurpjel
MUSIK:
David Holmes
AUSSTATTUNG:
Benedikt Herforth
Thomas Stammer
KOSTÜME:
Bettina Marx

       
  Emporte-Moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 1999]
       
 

Ein Film von Lea Pool • Im Jahr 1963 finden im Leben der 13jĂ€hrigen Hanna (Karine Vanasse) entscheidende VerĂ€nderungen statt. In einem Kino in Montreals 'Mile-End' begegnet ihr auf der Leinwand Nana, die von Anna Karina verkörperte junge Heldin in Jean-Luc Godards Film 'Vivre sa vie'. Hanna ist von Nana fasziniert und sieht in ihr gewisse Ähnlichkeit mit einer ihrer Lehrerinnen (Nancy Huston), zu der sie eine besondere Beziehung aufzubauen hofft.

Hanna ist in einem schwierigen Alter. Hin- und hergerissen zwischen ihren Eltern, die sich gleichzeitig lieben und hassen, wĂ€chst das MĂ€dchen zur Frau heran. Hannas heimatloser, jĂŒdischer Vater (Miki Manojlovic) versucht sich erfolglos als Schriftsteller durchzuschlagen. Schwer an seiner Vergangenheit tragend, vermag er GefĂŒhle nur ungeschickt auszudrĂŒcken. Die noch junge, aus einer katholischen Quebecer Familie stammende Mutter (Pascale Bussieres), zart und zerbrechlich, ist stĂ€ndig ĂŒberarbeitet und mit den Nerven am Ende. Zum GlĂŒck hat Hanna noch ihren Ă€lteren Bruder (Alexandre Merineau), den sie vergöttert, und ihre beste Freundin Laura (Charlotte Christeler), zu der sie sich hingezogen fĂŒhlt, weil sie so anders und so sinnlich ist.

Am Ende eines turbulenten Jahres hat Hanna die Botschaft der sinnlichen, bezaubernden Nana aus Godards Film verstanden und ist frei, ihr Leben nach ihren eigenen WĂŒnschen zu gestalten. Sie erkennt, dass ihr die Verantwortung fĂŒr ihr eigenes Leben niemand abnehmen kann.

 

REGIE:
LĂ©a Pool
PRODUKTION:
Alfi Sinniger (Catpics)
Lorraine Richard
Carole Scotta
CAST:
Karine Vanasse
Pascale BussiĂšres
Miki Manojlovic
Nancy Huston
Alexandre MĂ©rineau
Charlotte Christeler
Monique Mercure
DREHBUCH:
LĂ©a Pool
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Michel Arcand
MUSIK:
ECM
AUSSTATTUNG:
Serge Bureau

       
  Escape from Planet Earth
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2014]
       
 

Ein Film von Cal Brunker • Auf dem Planeten Baab ist der Astronaut Scorch Supernova ein Nationalheld und wird von der blauen Alien-Bevölkerung bewundert. Als Meister der gewagten Rettungsaktion vollbringt Scorch oftmals die erstaunlichsten KunststĂŒcke. UnterstĂŒtzt wird er dabei von seinem sehr viel ruhigeren Bruder Gary, einem Nerd, der sich an alle Regeln hĂ€lt und fĂŒr die Mission Control der BASA-Kontrollbasis arbeitet. Als die BASA-Chefin Lena die beiden BrĂŒder ĂŒber den Hilferuf eines notorisch gefĂ€hrlichen Planeten informiert, schlĂ€gt Scorch alle Warnungen in den Wind und begibt sich auf eine neue spannende Mission. Bald findet er sich jedoch in einer teuflischen Falle auf dem Gebiet von Area 51 wieder, gestellt von dem skrupellosen General Shanker. Nun liegt es an dem sonst so risikoscheuen Gary eine Rettungsaktion zu starten. Er verlĂ€sst seinen sicheren Heimatplanten, seine Frau Kira und den gemeinsamen abenteuerlustigen Sohn Kip, um seinen Bruder zu retten.

 

REGIE:
Cal Brunker
PRODUKTION:
Luke Carroll
Brian Inerfeld
Catherine Winder
DREHBUCH:
Bob Barlen
Cal Brunker
Tony Leech
Cory Edwards
KAMERA:
Matthew A. Ward
SCHNITT:
Matt Landon
Scott Winlaw
TON:
Rachel Chancey
Marko A. Costanzo
George A. Lara
Mary Ellen Porto
MUSIK:
Aaron Zigman
AUSSTATTUNG:
Barry E. Jackson

       
  Essential Killing
 
       
 

Ein Film von Jerzy Skolimowski • Mohammed will leben! Mit aller Kraft kĂ€mpft er sich durch die eisige Hölle einer feindlichen Schneewelt, irgendwo in Osteuropa. Amerikanische Soldaten sind ihm dicht auf den Fersen. Sie haben ihn in den Schluchten seiner afghanischen Heimat eingefangen, gefoltert und verschleppt, denn er hat drei von ihnen getötet. Jetzt ist er auf der Flucht. In dieser abweisenden, kĂ€ltestarren Weite gibt es nur eines: am Leben bleiben! Laufen, sich wĂ€rmen, essen, sich verteidigen und töten - immer wieder töten, um nicht zu sterben. Gejagt wie ein wildes Tier kĂ€mpft sich der Mann weiter und weiter ...

 

REGIE:
Jerzy Skolimowski
PRODUKTION:
Ewa Piaskowska
Jerzy Skolimowski
CAST:
Vincent Gallo
Emmanuelle Seigner
Zach Cohen
Iftach Ophir
Nicolai Cleve Broch
Stig Frode Henriksen
David L. Price
DREHBUCH:
Ewa Piaskowska
Jerzy Skolimowski
KAMERA:
Adam Sikora
SCHNITT:
Réka Lemhényi
TON:
Fiadhnait McCann
AUSSTATTUNG:
Joanna Kaczynska
KOSTÜME:
Anne Hamre

       
  Estiu 1993
  [Houdini 3 • 16.40/18.50/21.00 Kat/d • 10/6]
       
 

ÉtĂ© '93 • Sommer, 1993. Nach dem Tod ihrer Eltern muss die sechsjĂ€hrige Frida ihre Heimatstadt Barcelona verlassen. Sie wird bei Onkel und Tante und deren dreijĂ€hriger Tochter auf dem Land untergebracht. Dort ist alles neu und ungewohnt fĂŒr die kleine StĂ€dterin. Am liebsten wĂŒrde sie dem Ganzen entfliehen! Im Laufe des Sommers muss Frida lernen, mit ihren grossen GefĂŒhlen, der Trauer und auch aufkeimender Eifersucht zu leben. Derweil lernen ihre Adoptiveltern sie lieben, wie ihr eigenes Kind. Doch das ist nicht immer einfach
 Carla SimĂłn schenkt uns mit ihrem feinfĂŒhligen, auf autobiographischen Erlebnissen basierenden DebĂŒt einen Film, der den Vergleich mit den besten Werken der BrĂŒder Dardenne nicht scheuen muss. Wahrhaft eindrĂŒcklich!

 

REGIE:
Carla SimĂłn
CAST:
Laia Artigas
Paula Blanco
Etna Campillo
Bruna CusĂ­
Jordi Figueras
Dolores Fortis
DREHBUCH:
Carla SimĂłn
KAMERA:
Santiago Racaj
SCHNITT:
Aina Calleja
Ana Pfaff
TON:
Roger Blasco
Eva Valiño
AUSSTATTUNG:
MĂłnica Bernuy
KOSTÜME:
Anna AguilĂ 

       
  Euphoria
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Ivan Vyrypayev • Absolute Liebes-Leidenschaft ist angesagt, hinein gezaubert in die grossartige russische Landschaft am Don, wo sich zwei Liebende verhalten wie Kinder. Doch die Frau ist mit einem anderen Mann verheiratet, und der wird dem Paar keine Ruhe lassen. Der sibirische Regisseur Ivan Vyrypaev gehört zu den Stars im jungen russischen Theater. Sein packendes KinodebĂŒt hat er selber geschrieben und in der Natur der Steppe inszeniert. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, was hier besticht, ist die ungemeine Wucht. Berauschend!

Der Liebe Wahn am Don
Zu den unvergÀnglichen StÀrken der besten Filme russischer Herkunft zÀhlt ihre visuelle Kraft. Seien das die Stummfilme der jungen Sowjetunion, seien es die Meisterwerke der kurzen Tauwetterzeit oder die Filme von Autoren wie Andrej Tarkowski: Sie alle zeichnet ein ErzÀhlen in aussagekrÀftigen Bildern und Montagen aus. Ivan Vyrypaev stammt aus den unendlichen sibirischen Weiten und hat sich in seiner Heimat bereits als Theaterregisseur einen Namen gemacht. In seinem ersten Spielfilm inszeniert er eine Leidenschaft in die Landschaft und lÀsst innen aussen werden und aussen innen.

Vera ist verheiratet und junge Mutter eines Kindes. Pavel hat sie an der Hochzeit eines gemeinsamen Bekannten gesehen. Sie lĂ€sst ihm keine Ruhe mehr, und er will wissen, ob ihr das umgekehrt auch so geht. Beide sind sie entflammt, und beide denken sie nicht an den Dritten, der eigentlich als erster da gewesen wĂ€re. Dreiecksgeschichten wurden in Literatur, Theater und Kino immer wieder erzĂ€hlt, und dennoch enthalten sie dann und wann von Neuem ihre Sprengkraft. Die Ausgangslage ist klar, das Ende mag erahnbar sein, aber was hier besticht, ist die ungemeine Wucht, die der junge Vyrypaev mit seinen grossartigen Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Leinwand katapultiert. Er erzĂ€hlt uns die uralte Geschichte von der masslosen Liebe, choreographiert sie in die Landschaft hinein, die die Figuren in sich birgt, verschluckt und ausspuckt. Ein Film auch, in dem die russische Seele sich in der Unendlichkeit des Don-Beckens ausbreiten kann und wir ganz einfach abtauchen und fĂŒr einen kurzen aber heftigen Moment alles vergessen: Denn es zĂ€hlt nur das eine, die pure, die nackte Leidenschaft.

 

REGIE:
Ivan Vyrypayev
PRODUKTION:
Giya Lordkipanidze
Aleksandr Sheyn
CAST:
Polina Agureyeva
Maksim Ushakov
Mikhail Okunev
Yaroslavna Serova
DREHBUCH:
Ivan Vyrypayev
KAMERA:
Andrei Naidyonov
SCHNITT:
Igor Malakhov
TON:
Kirill Vasilenko
MUSIK:
Aidar Gainullin
AUSSTATTUNG:
Yuri Kharikov
KOSTÜME:
Yuri Kharikov

       
  Europe, She Loves
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2016]
       
 

Ein Film von Jan Gassmann • Um sich anderswo eine Zukunft aufzubauen, will die Mittzwanzigerin Penny die Stadt Thessaloniki und ihren Freund Niko, der sich mit dem Austragen von Pizzas abgefunden hat, verlassen. In Tallin kĂ€mpft die Go-go-TĂ€nzerin Veronika fĂŒr den Zusammenhalt ihrer Patchworkfamilie. Siobhan und Terry versuchen in Dublin, dem tristen Alltag – auch mal ohne Drogen – entgegenzutreten. In Sevilla schliesslich haben sich Juan und Caro erst kĂŒrzlich verliebt und weigern sich, an die Zukunft zu denken. Europa steckt in der Krise; was den jungen Menschen bleibt, ist die Suche nach Geborgenheit und der RĂŒckzug ins Private. Der ZĂŒrcher Filmemacher Jan Gassmann ist quer durch Europa gereist, um die intimen LebensrealitĂ€ten von vier Liebespaaren festzuhalten.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jan Gassmann
PRODUKTION:
Lisa Blatter
Jan Gassmann
DREHBUCH:
Jan Gassmann
KAMERA:
Ramon Giger
SCHNITT:
Jacques L'Amour
Miriam MĂ€rk
Roland von Tessin
TON:
Maurizius Staerkle-Drux
MUSIK:
David Wenngren

       
  Eve giden yol
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Semir AslanyĂŒrek • Der Film ist die Geschichte einer grossen Liebe, Hingabe und Rache zu Zeiten des ersten Weltkrieges auf Seiten des Osmanischen Reiches. Der Held des Filmes ist Mahmut, der nicht nur seine Heimat, sondern auch seine Geliebte verlĂ€sst, um nicht zum Mörder zu werden.
Doch noch ehe er sich versieht, kĂ€mpft er bereit in der WĂŒste an der Front. Nach langen und beschwerlichen Jahren des Krieges tritt er eines Tages den Heimweg an. 
Doch nicht nur das langersehnte Wiedersehen mit seiner Geliebten treiben ihn an, sondern auch der Wunsch nach Gerechtigkeit und Rache.

 

REGIE:
Semir AslanyĂŒrek
CAST:
Metin Akpinar
Erdal Besikçioglu
Melisa Sozen
Emre Altug
Ali SĂŒrmeli
Erdinç Olgaçli
DREHBUCH:
Semir AslanyĂŒrek
KAMERA:
Yusuf Aslanyurek
EyĂŒp Boz
SCHNITT:
Serhan Kazar
TON:
Srdjan Kurpjel
KOSTÜME:
Serdar Basbug

       
  Ex Voto
 
       
 

Ein Film von Erich Langjahr • Der Anfang liegt beim Film "Morgarten findet statt". Im Verstehen-wollen der komplexen KulturverhĂ€ltnisse der Innerschweiz wollte ich mittels des Films weiter ergrĂŒnden, wer ich bin und welche EinflĂŒsse mich geprĂ€gt haben. In der Fortsetzung der Betrachtung meiner Heimat, hatte ich das BedĂŒrfnis, dem Elementaren des Lebens und Überlebens nĂ€her zu kommen. So bin ich mit der Kamera durch mein Land gezogen und habe all das aufgenommen, was mir begegnet ist. WĂ€hrend der Arbeit wurde mir klar, dass der Film eine Selbstbesinnung auf meine eigenen geistig-seelischen BedĂŒrfnisse ist.

Ich habe versucht, eine Antwort zu finden, mir bewusst zu werden, was meine elementaren Empfindungen sind, von denen ich glaube, dass es bei meinen Mitmenschen gar nicht andere sind.

Es ist der Versuch zu fassen, was es bedeutet eine HEIMAT zu haben. Mit allen WidersprĂŒchen. HEUTE...HIER...

– Erich Langjahr

 

REGIE:
Erich Langjahr
PRODUKTION:
Erich Langjahr
DREHBUCH:
Erich Langjahr
KAMERA:
Erich Langjahr
SCHNITT:
Erich Langjahr
MUSIK:
Mani Planzer

       
  Exorcist: The Beginning
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2004]
       
 

Ein neues Kapitel des Bösen • Pater Lankester Merrin glaubt, dass er das Gesicht des Bösen gesehen hat. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wird Merrin (STELLAN SKARSGÅRD) immer wieder von schrecklichen Erinnerungen gequĂ€lt: Er kann die unaussprechlichen Grausamkeiten nicht vergessen, die seine unschuldigen Gemeindemitglieder erleiden mussten. Angesichts dieser Erlebnisse hat er seinen Glauben an die Menschen und auch an den AllmĂ€chtigen verloren. Wenn er ehrlich ist, kann er sich nicht mehr als Mann Gottes bezeichnen.

Merrin hat seine Heimat Holland fluchtartig verlassen – er will dem Grauen entkommen, das er dort erlebt hat. Als er ziellos durch Kairo streift, schlĂ€gt ihm ein AntiquitĂ€tensammler vor, an den Ausgrabungen britischer ArchĂ€ologen in der unzugĂ€nglichen Turkana-Region Kenias teilzunehmen. Die Forscher haben dort eine christlich-byzantinische Kirche entdeckt: Sie sieht aus, als sei sie nie benutzt und stattdessen am Tag ihrer Fertigstellung von einem ErdhĂŒgel bedeckt worden. Merrin hat in Oxford ArchĂ€ologie studiert – deswegen möchte der Sammler, dass der Pater in der Kirche eine dort versteckte altertĂŒmliche Reliquie aufspĂŒrt, bevor die Briten sie finden.

Doch unter der Kirche ruht etwas noch viel Archaischeres. Es wartet nur auf seine Erweckung. Die Dorfbewohner werden vom Wahnsinn befallen, britische Soldaten rĂŒcken an, um den Ausgrabungsort zu bewachen. Hilflos muss Merrin zusehen, wie sich die KriegsgrĂ€uel in dem schuldlosen Dorf wiederholen – dabei hatte er instĂ€ndig gebetet, derartige GrĂ€uel nie wieder erleben zu mĂŒssen. Das Blut der Unschuldigen trĂ€nkt die ostafrikanische Erde. Doch das Grauen hat damit erst begonnen.

Am Geburtsort des Bösen wird Merrin ihm endlich ins Gesicht sehen.

 

REGIE:
Renny Harlin
PRODUKTION:
James G. Robinson
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
Izabella Scorupco
Remy Sweeney
Julian Wadham
Andrew French
Ralph Brown
DREHBUCH:
Alexi Hawley
William Peter Blatty
KAMERA:
Vittorio Storaro
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Todd E. Miller
TON:
Tom Bellfort
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Stefano Maria Ortolani
KOSTÜME:
Luke Reichle
Marco Scotti

       
  Fatima
 
       
 

Ein Film von Philippe Faucon • Die alleinerziehende Fatima möchte ihren Töchtern in der neuen Heimat ein besseres Leben ermöglichen.Sensibel werden in diesem PortrĂ€t des Regisseurs Philippe Faucon die Themen fehlende Integration und IdentitĂ€tsverlust aufgegriffen.

 

REGIE:
Philippe Faucon
PRODUKTION:
Philippe Faucon
Serge Noël
CAST:
Zita Hanrot
Mehdi Senoussi
DREHBUCH:
Philippe Faucon
KAMERA:
Laurent Fenart
SCHNITT:
Sophie Mandonnet
TON:
Gilles Corbeil
KOSTÜME:
Nezha Rahile

       
  Favela Olimpica
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Samuel Chalard & Matteo Meirelles Theubet • Rio de Janeiro – auf den beiden Seiten einer Mauer, die den im Bau befindlichen olympischen Park von der Favela Vila AutĂłdromo trennt. Nichts steht einem Miteinander der beiden Welten im Weg. Doch einige halten dies fĂŒr unmöglich – angefangen bei Eduardo Paes, dem BĂŒrgermeister von Rio, der dieses Land, das von den Ärmsten bewohnt wird, zurĂŒckerobern will. Mit dem Termin der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im Nacken, entwickelt sich zwischen dem BĂŒrgermeister von Rio und der Favela ein Wettlauf mit der Zeit.

 

REGIE:
Samuel Chalard
Matteo Meirelles Theubet
PRODUKTION:
Frédéric Gonseth
KAMERA:
Patrick Tresch
SCHNITT:
Karine Sudan

       
  Fighting
 
       
 

FĂŒr manche TrĂ€ume lohnt es sich zu kĂ€mpfen! • Mit dem Traum vom besseren Leben ist Sean MacArthur (Channing Tatum - "Step Up") aus seiner Provinz-Heimat nach New York gekommen. ZunĂ€chst kann er sich nur mit kleinen GeschĂ€ften ĂŒber Wasser halten, doch als der Hochstapler und GlĂŒcksritter Harvey Boarden (Terrence Howard) Seans Talent fĂŒr den harten Strassenkampf erkennt, scheint sich eine echte Chance zu bieten. Sean lĂ€sst sich auf eine Partnerschaft mit Harvey ein und wird von ihm als KĂ€mpfer in verbotenen Bare-Knuckle-Turnieren untergebracht.

Hier steht das Boxen mit blosser Faust als blutiges VergnĂŒgen fĂŒr Reiche im Fokus, die auf Sieg oder Niederlage auswechselbarer KĂ€mpfer wetten, die oft genug das Ende des Kampfes nicht mehr erleben. Innerhalb kĂŒrzester Zeit wird Sean zum Star in der Szene und schlĂ€gt in einer Reihe von heftigen Fights selbst Profiboxer und Martial-Arts-Champions k.o.. Bald allerdings wird ihm klar, dass er in diesem abgekarteten Spiel nur benĂŒtzt wird. Um lebendig aus dieser brutalen Unterwelt zu entkommen, muss er sich dem hĂ€rtesten Kampf seines Lebens stellen.

 

REGIE:
Dito Montiel
PRODUKTION:
Kevin Misher
CAST:
Channing Tatum
Terrence Howard
Zulay Henao
Michael Rivera
Flaco Navaja
Peter Anthony Tambakis
DREHBUCH:
Robert Munic
Dito Montiel
KAMERA:
Stefan Czapsky
SCHNITT:
Saar Klein
Jake Pushinsky
TON:
Paul Hsu
MUSIK:
Jonathan Elias
David Wittman
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Kurt and Bart

       
  Finding Nemo
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

Der erfolgreichste Animationsfilm aller Zeiten! • Der Schreck sitzt dem ohnehin notorisch Ă€ngstlichen Clownfisch Marlin (CHRISTIAN TRAMITZ) gehörig in den GrĂ€ten: Hilflos muss er mit ansehen, wie sein einziger Sohn Nemo (DOMENIC REDL) ausgerechnet am ersten Schultag bei einem Klassenausflug von einem Taucher aus dem Heimatriff entfĂŒhrt wird. Marlin zögert nicht eine Sekunde und macht sich sofort auf die aussichtslos erscheinende Suche nach seinem Sprössling. Auf seiner Reise trifft er auf die herzliche, aber leider schrecklich vergessliche Fischdame Dorie (ANKE ENGELKE), die ihm fortan nicht mehr von der Flosse weicht. Gemeinsam mĂŒssen die beiden zahlreiche Abenteuer auf der Suche nach Klein Nemo, der mittlerweile in einem Aquarium in einer Zahnarztpraxis in Sydney gelandet ist, bestehen. Nur knapp entrinnen sie den ZĂ€hnen von drei bedrohlichen Haifischen, die ihrem Image als hirnlose Fischverspeiser abschwören möchten und so gern Fischfreunde wĂ€ren. Und das ist

erst der Anfang - mit bibbernden Kiemen schauen die beiden in das monströse Antlitz eines Anglerfisches, mĂŒssen in Höchstknotenzahl ein Feld voller brandgefĂ€hrlicher Quallen durchqueren, bis sie schliesslich im Kreise einer surfenden Horde extrem entspannter Meeresschildkröten kurz verschnaufen können. Dories Kenntnisse in „Walisch“ fĂŒhren beinahe zu einem Desaster, als Marlin und sie einem Blauwal begegnen. Nemo schmiedet wĂ€hrenddessen mit seinen neuen Freunden im Aquarium verwegene FluchtplĂ€ne. Die Zeit drĂ€ngt, denn die als Fischkillerin verschriene Nichte des Zahnarztes ist schon auf dem Weg zur Praxis - und Nemo soll Onkelchens Geburtstagsgeschenk fĂŒr sie sein ...

 

REGIE:
Andrew Stanton
PRODUKTION:
Graham Walters
John Lasseter
CAST:
Albert Brooks
Ellen DeGeneres
Alexander Gould
Willem Dafoe
Brad Garrett
Allison Janney
Austin Pendleton
DREHBUCH:
Andrew Stanton
Bob Peterson
David Reynolds
KAMERA:
Sharon Calahan
Jeremy Lasky
SCHNITT:
David Ian Salter
TON:
Gary Rydstrom
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Ralph Eggleston

       
  Finsterworld
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2014]
       
 

Finsterworld • FINSTERWORLD spielt in einem scheinbar aus der Zeit gefallenen Deutschland. Ein Land, in dem immer die Sonne scheint, Kinder Schuluniformen und Polizisten BĂ€renkostĂŒme tragen, und Fusspfleger alten Damen Kekse schenken. Jedoch lauert hinter der Schönheit dieser Parallelwelt der Abgrund, und dorthin geht die Reise.
Regisseurin Frauke Finsterwalder zeigt in FINSTERWORLD ein Universum von schlafwandlerischer Schönheit, gleichsam verzaubernd und entzaubernd, mit einer nachhaltigen poetischen Wucht. Liebevoll, absurd und zerstörerisch zeichnet sie ihre Helden in diesem idyllesabotierenden Heimatfilm. Das ist ganz sicher kein Realismus. Und wenn es nicht so grausam wÀre, dann wÀre es furchtbar komisch.

 

REGIE:
Frauke Finsterwalder
PRODUKTION:
Tobias Walker
Philipp Worm
CAST:
Christoph Bach
Margit Carstensen
Jakub Gierszal
Corinna Harfouch
Sandra HĂŒller
Carla Juri
DREHBUCH:
Frauke Finsterwalder
Christian Kracht
KAMERA:
Markus Förderer
SCHNITT:
Andreas Menn
TON:
Gunnar Voigt
Joo FĂŒrst
André Bendocchi-Alves
MUSIK:
Michaela Melian
AUSSTATTUNG:
Katharina Wöppermann
KOSTÜME:
Charlotte Sawatzki

       
  Flowers of Kirkuk
 
       
 

Ein Film von Fariborz Kamkari • Irak Ende der 80er-Jahre: Najla kehrt von ihrem Medizinstudium in Rom in ihre Heimat zurĂŒck zu ihrer grossen Liebe Sherko, einem kurdischen Arzt. Gemeinsam kĂŒmmern sie sich um Opfer von Saddam Husseins Völkermord an den Kurden. Die Beziehung zwischen der arabischen Najla und Sherko stösst auf Ablehnung: Die junge Ärztin sieht sich mit gesellschaftlichen Konventionen und den Erwartungen ihrer Familie konfrontiert. Kann die Liebe zwischen dem Kurden und der Irakerin diese HĂŒrden ĂŒberwinden? Wie viel einfacher wĂ€re es doch fĂŒr Najla, ihren arabischen Verehrer Mokhtar zu heiraten ... Ein eindrĂŒcklicher Film ĂŒber Liebe, Hoffnung und die Möglichkeit zur Versöhnung.

 

REGIE:
Fariborz Kamkari
PRODUKTION:
Fabrizia Falzetti
CAST:
Morjana Alaoui
Mohammed Bakri
Darbaz Dara
Ertem Eser
Falah Fleveh
DREHBUCH:
Fariborz Kamkari
KAMERA:
Marco Carosi
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Patrick Becker
MUSIK:
Orchestra di Piazza Vittorio
KOSTÜME:
Malek Jahan Khazai
Simona Marra

       
  Flying Home
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Tobias Wyss • Anfang 1939 wandert Walter Otto Wyss – genannt WOW – nach einem tragischen Autounfall von ZĂŒrich in die USA aus. Im GepĂ€ck zwei Leidenschaften: Automobile und Fotografie.

In seiner Wahlheimat entwickelt er ein revolutionÀres Hybridauto, das nie produziert wird. Nach einer Liebesbeziehung mit einer afro-amerikanischen TÀnzerin in Los Angeles lernt er Ende der 1950er Jahre in Tokyo als Einsiedler Japanisch. Die letzten 30 Jahre verbringt er einsam auf Hawaii. Trotz vieler Gelegenheiten, seinen Traum von Freiheit, Erfolg und Geborgenheit zu verwirklichen, kann sich Walter Otto Wyss nie von der Schweiz, seiner Mutter und seiner Schuld befreien.

Walters Neffe, der Regisseur Tobias Wyss, erzĂ€hlt die Geschichte seines Onkels auf persönliche Art und Weise und greift dabei auf berĂŒhrende Fotos und Videos aus dem Familienarchiv zurĂŒck. In sieben Episoden rekonstruiert der ZĂŒrcher Regisseur die widersprĂŒchliche Biografie seines Onkels.

 

REGIE:
Tobias Wyss
PRODUKTION:
Hercli Bundi
CAST:
Eugene Drzymala
Masayuki Ishiguro
Martinique Landois
Elia Moghini
Walter Otto Wyss
DREHBUCH:
Tobias Wyss
KAMERA:
Andreas Birkle
Tobias Wyss
SCHNITT:
Mirjam Krakenberger
TON:
JĂŒrg von Allmen

       
  Follow the River
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2018]
       
 

Ein Film von Jan MĂŒhlethaler • RĂŒdiger Böhm und Dominic KlĂ€y lernten sich 2014 in der Ausbildung zum Dipl. Mentaltrainer kennen. RĂŒdiger ist seit seinem 27. Lebensjahr, nach einem Unfall als ihn ein LKW ĂŒberfuhr, ohne Beine unterwegs!

«Ende Juli starteten wir in Meiringen mit den Kajak entlang der Aare, durch den Rhein 1250km bis nach Rotterdam. Danach giengs mit dem Rennrad / Handbike wieder 1000 km zurĂŒck in die Heimat nach Thun! Auf diesem Weg wollten wir gemeinsam Grenzen und Herausforderungen meistern. Mit diesem Trip setzten wir ein Zeichen. Aufzeigen, dass man auch mit BeeintrĂ€chtigungen gemeinsam eine grosse Challenge erleben kann.»

Der ganze Trip wurde von einem Team professioneller Fotografen/Filmemacher begleitet und dokumentiert. In einem Film wird unser Abenteuer festhalten.

 

REGIE:
Jan MĂŒhlethaler
PRODUKTION:
Dominik KlÀy
RĂŒdiger Böhm
CAST:
Dominik KlÀy
RĂŒdiger Böhm

       
  Footloose
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Craig Brewer • Wohlig-nostalgische GefĂŒhle weckt der Tanzklassiker aus dem Jahr 1984, inszeniert von Herbert Ross. Craig Brewer („Black Snake Moan“) hat sich an ein Remake gleichen Namens gewagt, das dem Original in nichts nachsteht: Super Sound, tolle Tanzeinlagen, schöne Menschen
da kann Dennis Quaid als bigotter Reverend noch so sehr von der Kanzel wettern. Aber was ist schon richtig, was falsch? Alles nur eine Frage der Perspektive.

 

REGIE:
Craig Brewer
PRODUKTION:
Gary Barber
Roger Birnbaum
Neil Meron
Dylan Sellers
Brad Weston
Craig Zadan
CAST:
Kenny Wormald
Julianne Hough
Dennis Quaid
Ziah Colon
Ray McKinnon
Miles Teller
DREHBUCH:
Dean Pitchford
Craig Brewer
KAMERA:
Amy Vincent
SCHNITT:
Billy Fox
TON:
Greg Hedgepath
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
Jon Gary Steele
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  Forsaken
 
       
 

Ein Film von Jon Cassar • Keiner schiesst schneller als John Henry Clayton. Vor Jahren verliess er seine Heimatstadt, um als Westernheld Ruhm und Ehre zu erlangen. Das Leben des Revolverhelden glĂ€nzt aber nur von aussen – innerlich ist John auf dem Weg zur Verbitterung. Nach stĂŒrmischen Jahren will er die Schiesseisen endlich an den Nagel hĂ€ngen. In der Hoffnung, die verpfuschte Beziehung zu seinem ihm entfremdeten Vater wieder herzurichten, kehrt er in seine Heimatstadt zurĂŒck. WĂ€hrend der Zeit des Vergebens und Vergessens lernt er die schöne Mary-Alice kennen. Doch die neue Ruhe in seinem Leben ist nur von kurzer Dauer, denn eine hinterhĂ€ltige Bande terrorisiert das StĂ€dtchen und ist auf das Land der Anwohner aus. Kann John seine alte IdentitĂ€t erneut ĂŒberstreifen, ohne diesmal alles zu verlieren, was ihm lieb und teuer ist? Der Western FORSAKEN vereint Donald und Kiefer Sutherland als Vater und Sohn vor der Kamera.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jon Cassar
PRODUKTION:
Kevin DeWalt
Gary Howsam
Bill Marks
Kathy McCoy
CAST:
Kiefer Sutherland
Demi Moore
Donald Sutherland
Brian Cox
Michael Wincott
Landon Liboiron
Aaron Poole
DREHBUCH:
Brad Mirman
KAMERA:
Rene Ohashi
SCHNITT:
Susan Shipton
TON:
Adam Stein
AUSSTATTUNG:
Ken Rempel
KOSTÜME:
Christopher Hargadon

       
  Foti FrĂ€nzel - Einsiedler Bildgeschichten aus 70 Jahren
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2016]
       
 

Ein Film von Franz KĂ€lin & Benno KĂ€lin • Der neue Einsiedler Dokumentarfilm ĂŒber den Foti FrĂ€nzel zeigt Einsiedeln, wie es vor Jahrzehnten war und dokumentiert, wie sich die Region entwickelt hat. Franz KĂ€lin senior hat in regelmĂ€ssigen AbstĂ€nden Einsiedeln von den gleichen Standorten aus fotografiert. Er hat auch festgehalten, was in Einsiedeln passierte, kulturell, sportlich, an BrĂ€nden und Unwettern, mit Prominenz und „Originalen“
 Foti FrĂ€nzel tauchte (und taucht) ĂŒberall auf, ob mit oder ohne Leiter, und war (und ist) schon bald wieder weg, weiter zum nĂ€chsten Fototermin!
So hat sich in diesen fast 70 Jahren ein Ă€usserst umfangreiches Archiv an interessanten Fotografien angesammelt. FĂŒr die Ă€lteren Einsiedler wird der Film ein „Wiedersehen“ voll Erinnerungen, fĂŒr die JĂŒngeren ein spannender Blick zurĂŒck in die Vergangenheit ihrer Eltern und Grosseltern – und in die Geschichte ihrer Heimat Einsiedeln.

 

REGIE:
Franz KĂ€lin
Benno KĂ€lin
PRODUKTION:
Franz KĂ€lin
CAST:
Franz KĂ€lin-Ochsner
Annemarie Ruckstuhl-KĂ€lin
DREHBUCH:
Benno KĂ€lin
Franz KĂ€lin

       
  Fratricide
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2006]
       
 

Ein Film von Yilmaz Arslan • Azad verlĂ€sst Kurdistan, um in Deutschland sein GlĂŒck zu finden. In einem FlĂŒchtlingsheim trifft er auf Ibo. Die beiden sind zwar ein ungleiches Paar, dennoch entwickelt sich zwischen ihnen eine aufrichtige Freundschaft.

Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen, die in der neuen Heimat auf sie warten. Ausserdem macht ihnen die Konfrontation mit TĂŒrken der zweiten Generation, die sich mit dem westlichen SelbstverstĂ€ndis bereits vertraut gemacht haben, zu schaffen...

 

REGIE:
Yilmaz Arslan
PRODUKTION:
Yilmaz Arslan
Eddy GĂ©radon-Luyckx
Donato Rotunno
Eric Tavitian
CAST:
Xevat Gectan
Erdal Celik
Nurretin Celik
Bulent Buyukasik
Xhiljona Ndoja
Taies Farzan
DREHBUCH:
Yilmaz Arslan
KAMERA:
Jean-François Hensgens
SCHNITT:
André Bendocchi-Alves
TON:
Laurent BenaĂŻm
MUSIK:
Evgueni Galperine
AUSSTATTUNG:
Regine Constant

       
  Fremde Haut
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Angelina Maccarone • Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. DafĂŒr droht der Dolmetscherin Fariba (Jasmin Tabatabai) in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Nachdem ihr lesbisches VerhĂ€ltnis von unerbittlichen SittenwĂ€chtern entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen (Navid Akhavan) eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine IdentitĂ€t an und erhĂ€lt als Siamak Mustafai eine vorĂŒbergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwĂ€bischen Provinz. Die kultivierte GrossstĂ€dterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff. Sie kennt Deutschland aus der Literatur - auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet.
Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche IdentitĂ€t zurĂŒck. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren GefĂŒhlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefĂ€hrden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das GlĂŒck scheint zum Greifen nah.

 

REGIE:
Angelina Maccarone
PRODUKTION:
Ulrike Zimmermann
CAST:
Jasmin Tabatabai
NavĂ­d Akhavan
Bernd Tauber
Majid Farahat
Georg Friedrich
DREHBUCH:
Judith Kaufmann
Angelina Maccarone
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Bernhard Maisch
MUSIK:
Hartmut Ewert
Jacob Hansonis
AUSSTATTUNG:
Thomas Stromberger
KOSTÜME:
Regina Tiedeken
Friederike von Wedel-Parlow

       
  Fremds Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2003]
       
 

Eine Innerschweizer Saga von Luke Gasser • Ein BĂŒndel alter Briefe aus Amerika eröffnet der jungen Sara die Geschichte ihrer eigenen Vorfahren. Der Innerschweizer David, als Zwangsrekrutierter vom napoleonischen Russlandfeldzug heimkehrend, muss einsehen, dass er im Dorf seiner Heimat keine Zukunft hat. Er wandert nach Nordamerika aus, wo sich seine Spuren in den Weiten des amerikanischen Westens allmĂ€hlich verwischt hĂ€tten, gĂ€be es da nicht ein BĂŒndel mit Briefen und eine Zeichnung aus Amerika...

Fremds Land ist ein Film ĂŒber Hoffnung und Aufbruch, ĂŒber GlĂŒck und UnglĂŒck, ĂŒber Freiheit und Zwang, ĂŒber das Fremdsein und ĂŒber Heimweh.

TrĂ€ume haben alle. Luke Gasser hat seinen Traum wahr gemacht. Das Resultat ist Fremds Land, rund zwei Stunden dauernd, in zwei Kontinenten spielend und mit ĂŒber 200 Mitwirkenden inszeniert. FĂŒr nur gerade etwas mehr als 200'000.- sFr. gedreht, erzĂ€hlt der Film die Geschichte des Innerschweizers David, der in den napoleonischen Russlandfeldzug ziehen muss.

Im FrĂŒhjahr 2001 ĂŒberraschte Luke Gasser bereits mit seinem Debutfilm Baschis Vergeltung, ein "No-Budget";-Film, der den Weg in die grossen Kinos fand. Kurz nach dem Release avancierte er in den Medien zum grossen GesprĂ€chsthema. Man feierte die (Zitate) "Blutauffrischung auf den Schweizer LeinwĂ€nden"; und das nationale TV-Magazin "10 vor 10"; nannte Baschis Vergeltung gar "das Kinowunder aus der Innerschweiz";.

 

REGIE:
Luke Gasser
PRODUKTION:
Reinhard Steiner
Luke Gasser
CAST:
Luke Gasser
Bruno Gasser
Karisa Meyer
Ginger Wagner
Gerhard Halter
Oskar Köchli
Albert Siegrist
DREHBUCH:
Luke Gasser
KAMERA:
Roger BrĂŒlisauer
SCHNITT:
Reinhard Steiner
MUSIK:
Luke Gasser
AUSSTATTUNG:
Manuela Casanova

       
  From Paris with Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

Ein Film von Pierre Morel • James Reese ist ein ehrgeiziger junger Agent. Getarnt als Assistent des US-Botschafters in Paris, fĂŒhrt er jedoch ein eher ruhiges Dasein. Das Ă€ndert sich schlagartig, als er durch einen Zufall zusammen mit dem ausgebufften Agenten Charles Wax auf einen Fall angesetzt wird. Wax ist ein wahrer Albtraum: laut, ordinĂ€r und draufgĂ€ngerisch. Sehr schnell jedoch begreift Stevens, dass die unkonventionellen Methoden seines Kollegen selbst die ausweglosesten Situationen retten. ZunĂ€chst auf die Spur von DrogenhĂ€ndlern angesetzt, erweist sich der Fall schnell als hoch brisant: ein Terroranschlag soll auf ein Gipfeltreffen verĂŒbt werden und Stevens schöne Freundin scheint darin verwickelt zu sein...

John Travolta und Jonathan Rhys Meyers ("Match Point") in den Hauptrollen sind ein so unschlagbares wie explosives Dreamteam! FĂŒr das Drehbuch sowie als Produzent zeichnet Actionspezialist Luc Besson verantwortlich, der nach dem Kinohit "Transporter 3" erneut tief in seine Trickkiste greift. Die Regie ĂŒbernahm Pierre Morel, der mit Besson bereits den Action-Thriller «96 Hours» realisierte.

 

REGIE:
Pierre Morel
PRODUKTION:
Luc Besson
India Osborne
CAST:
John Travolta
Jonathan Rhys Meyers
Kasia Smutniak
Amber Rose Revah
Melissa Mars
Richard Durden
Farid Elouardi
DREHBUCH:
Adi Hasak
Luc Besson
KAMERA:
Michel Abramowicz
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Capucine Courau
Frederic Dubois
MUSIK:
David Buckley
AUSSTATTUNG:
Jacques Bufnoir

       
  FĂŒnf Freunde 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Mike Marzuk • Kokospalmen, weisse SandstrĂ€nde und kristallklares Wasser - eigentlich steht ein entspannter Badeurlaub auf dem Programm. Doch kaum sind George (VALERIA EISENBART), Julian (QUIRIN OETTL), Dick (JUSTUS SCHLINGENSIEPEN), Anne (NEELE MARIE NICKEL) und Timmy auf der exotischen Urlaubsinsel gelandet, wittern sie schon wieder ein Abenteuer: WĂ€hrend Onkel Quentin (MICHAEL FITZ) mit einem befreundeten Wissenschaftler seinen Studien nachgeht, entdecken sie beim Tauchen ein Schiffswrack. Darin versteckt ist ein geheimnisvoller Kompass - der Hinweis auf einen Piratenschatz, da ist sich das einheimische MĂ€dchen Joe (DAVINA WEBER) sicher. George, Julian, Dick, und Anne freunden sich mit ihr an und erfahren, dass der Investor Mr. Haynes (SKY DU MONT) Joes Familie aus der Bucht vertreiben will, um dort ein gigantisches Ferienressort zu errichten. Mit dem Schatz könnte man ihre Heimat retten! Eine abenteuerliche Jagd quer durch den Dschungel beginnt - und das GangsterpĂ€rchen Cassi (NORA VON WALDSTÄTTEN) und Nick (MICHAEL KESSLER) ist den Kids dicht auf den Fersen. Zu allem Überfluss wird Julian auch noch von einem hochgiftigen KĂ€fer gebissen, kurz bevor der Kompass sie in eine Höhle voller Gold fĂŒhrt
 Werden die Freunde ein Gegenmittel fĂŒr Julian finden und den Schatz gegen die Gangster verteidigen können, bevor die Bagger in Joes Dorf anrollen?

 

REGIE:
Mike Marzuk
PRODUKTION:
Chris Lowenstein
Clifford Werber
CAST:
Nora von WaldstÀtten
Sky du Mont
Valeria Eisenbart
Michael Kessler
Quirin Oettl
DREHBUCH:
Enid Blyton
Peer Klehmet
Sebastian Wehlings
MUSIK:
Wolfram de Marco

       
  Funny People
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2009]
       
 

Wie das Leben so spielt • Der erfolgreiche Stand-Up Komödiant George erfĂ€hrt, dass er an einer unheilbaren Blutkrankheit leidet und nur noch ein Jahr zu leben hat. In dieser Zeit lernt er Ira kennen. Der versucht sich ebenfalls als Stand-Up Komödiant und die beiden verstehen sich auf Anhieb super. Ira wird zum persönlichen Assistenten von George.

 

REGIE:
Judd Apatow
PRODUKTION:
Judd Apatow
Barry Mendel
Clayton Townsend
CAST:
Adam Sandler
Seth Rogen
Leslie Mann
Eric Bana
Jonah Hill
DREHBUCH:
Judd Apatow
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Craig Alpert
Brent White
TON:
Larry Kemp
John Pritchett
MUSIK:
Michael Andrews
Jason Schwartzman
AUSSTATTUNG:
Jefferson Sage
KOSTÜME:
Betsy Heimann
Nancy Steiner

       
  Fuocoammare
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2016]
       
 

Ein Film von Gianfranco Rosi - Serfeur • Samuele ist zwölf und lebt auf einer Insel im Mittelmeer, weit entfernt vom Festland. Wie alle Jungen seines Alters geht er nicht immer gern zur Schule. Viel lieber klettert er auf Uferfelsen, hantiert mit seiner Schleuder oder streift am Hafen umher. Doch seine Heimat ist keine Insel wie alle anderen. Schon seit Jahren ist sie das Ziel von MĂ€nnern, Frauen und Kindern, die in viel zu kleinen Booten und altersschwachen Schiffen aus Afrika ĂŒberzusetzen versuchen. Die Insel heisst Lampedusa und gilt als Metapher fĂŒr die Fluchtbewegung nach Europa.

Gianfranco Rosi nĂ€hert sich durch Alltagsbeobachtungen einem ebenso realen wie symbolischen Ort und der GefĂŒhlswelt einiger seiner Bewohner, die einem permanenten Ausnahmezustand ausgesetzt sind. Zugleich beschreibt der Film, der ohne Kommentar auskommt, wie sich zwei Welten selbst auf kleinstem Raum kaum berĂŒhren.

 

REGIE:
Gianfranco Rosi
PRODUKTION:
Donatella Palermo
Gianfranco Rosi
DREHBUCH:
Gianfranco Rosi
Carla Cattani
KAMERA:
Gianfranco Rosi
SCHNITT:
Jacopo Quadri
TON:
Stefano Grosso
Aleksandra Stojanovic

       
  Fuori dalle Corde
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Fulvio Bernasconi • Michele "Mike Lo Russo" (Michele Venitucci) durchlebt eine Krise. Sein Manager, der ihn als viel versprechendes Talent einst nach Hamburg geholt hatte, kĂŒndet den Vertrag und so sieht sich Mike gezwungen in seine Heimatstadt Triest zurĂŒckzukehren. Er zieht bei seiner Schwester Anna (Maya Sansa) ein, die ihn dabei unterstĂŒtzen will, als Profiboxer wieder Fuss zu fassen. Doch Mike trĂ€umt vom schnellen Geld, und lĂ€sst sich deshalb fĂŒr illegale von der Mafia finanzierte BoxkĂ€mpfe engagieren. Er tritt in eine Welt ohne Spielregeln ein, wo alle SchlĂ€ge erlaubt, dafĂŒr die Wetten und Gewinne umso höher sind. Bald merkt Mike, dass er fĂŒr diese Art von Welt nicht geschaffen ist. Ein Ausstieg jedoch wird von Kampf zu Kampf unwahrscheinlicher...

 

REGIE:
Fulvio Bernasconi
PRODUKTION:
Elda Guidinetti
Andres PfÀffli
CAST:
Michele Venitucci
Maya Sansa
Juan Pablo Ogalde
Vili Matula
Claudio Misculin
Nicola Mauro Serio
DREHBUCH:
Fulvio Bernasconi
Vincenza Consoli
Lara Fremder
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Milenia Fiedler
MUSIK:
Alexander Hacke

       
  Furry Vengeance
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2010]
       
 

Reine Fellsache • Der Angestellte eines BautrĂ€gers (Brendan Fraser) ist gerade mit seiner Familie von Chicago nach Oregon gezogen, als er eine neue Aufgabe bekommt: Er soll ein grosses Wohnbauprojekt ĂŒberwachen. Dummerweise bedroht dieses Projekt die Heimat der lokalen Waldbewohner - und die lassen sich das nicht gefallen. Im Gegenteil: Sie schlagen zurĂŒck! Die Rache der pelzigen Vierbeiner verwandelt die gesamte Baustelle in ein riesiges Schlachtfeld...

 

REGIE:
Roger Kumble
PRODUKTION:
Keith Goldberg
Robert Simonds
CAST:
Brendan Fraser
Ricky Garcia
Eugene Cordero
Patrice O'Neal
Jim Norton
DREHBUCH:
Michael Carnes
Josh Gilbert
KAMERA:
Peter Lyons Collister
SCHNITT:
Lawrence Jordan
TON:
Kerry Ann Carmean
Jon Title
Karen Vassar
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Stephen J. Lineweaver
KOSTÜME:
Alexandra Welker

       
  G.I. Joe: The Rise of Cobra
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Geheimauftrag Cobra • Nach "Transformers" haben sich Paramount Pictures und Hasbro erneut zusammengeschlossen, um mit G.I. JOEÂź - GEHEIMAUFTRAG COBRA eine weltweit eingefĂŒhrte Erfolgsmarke zu einem explosiven Action-Adventure-Blockbuster fĂŒr die grosse Leinwand zu machen: Von der Ă€gyptischen WĂŒste bis unter die polaren Eiskappen muss das Eliteteam um G.I. Joe bei dieser Mission reisen. Dabei werden die brandneuesten Spionage- und MilitĂ€rgerĂ€te eingesetzt, um den korrupten WaffenhĂ€ndler Destro zu bekĂ€mpfen und der immer grösser werdenden Bedrohung durch die geheime Cobra-Organisation Einhalt zu gebieten – bevor die Welt im Chaos versinkt. G.I. JOEÂź - GEHEIMAUFTRAG COBRA wird inszeniert von dem versierten Blockbuster-Spezialisten Stephen Sommers ("Die Mumie", "Die Mumie kehrt zurĂŒck").

 

REGIE:
Stephen Sommers
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Bob Ducsay
Stephen Sommers
CAST:
Adewale Akinnuoye-Agbaje
Christopher Eccleston
Joseph Gordon-Levitt
Byung-hun Lee
Sienna Miller
Rachel Nichols
Jonathan Pryce
SaĂŻd Taghmaoui
DREHBUCH:
Michael Gordon
Stuart Beattie
Stephen Sommers
KAMERA:
Mitchell Amundsen
SCHNITT:
Bob Ducsay
Jim May
TON:
Jon Title
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Ed Verreaux
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  Gagma napiri
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2011]
       
 

The Other Bank • Tedo ist zwölf. Er lebt gemeinsam mit seiner jungen Mutter Keto in einer abgeschiedenen HĂŒtte ausserhalb der georgischen Hauptstadt Tiflis. Tedo und Keto sind FlĂŒchtlinge aus Abchasien. Der BĂŒrgerkrieg hat ihnen alles genommen, auch Tedos und Ketos Hoffnung auf eine glĂŒckliche Zukunft in einer intakten Familie. Als sie aus Abchasien flĂŒchteten, war Tedo erst vier. Tedos Vater mussten die beiden zurĂŒcklassen, sein Herz war zu schwach, als dass er die anstrengende Reise hĂ€tte auf sich nehmen können. Inzwischen ist Tedo Lehrling in einer Autoreparaturwerkstatt, Keto arbeitet als VerkĂ€uferin. Die wenigen Groschen, die Tedo verdient, steckt er seiner Mutter zu, damit die es nicht lĂ€nger nötig hat, zu fremden, unfreundlichen MĂ€nnern freundlich zu sein. Der Junge leidet sehr darunter, dass er zum Lebensunterhalt nur wenig beitragen kann, und auch der Lebenswandel seiner Mutter bereitet ihm grosse Probleme. Als er entdeckt, dass sie einen Liebhaber hat, ist das zu viel fĂŒr Tedo. Er fasst den Entschluss, zu seinem Vater nach Abchasien zurĂŒckzukehren. Vielleicht findet er ja dort die Lösung fĂŒr all seine Probleme. Auf seiner Reise macht Tedo viele Bekanntschaften, und er muss viele RĂŒckschlĂ€ge einstecken. Nicht ĂŒberall ist er willkommen. Aber als seine Reise zu Ende geht, hat er viele neue Einsichten gewonnen. Zum Beispiel, dass es nicht ĂŒberall besser ist, wo man nicht ist.

 

REGIE:
George Ovashvili
PRODUKTION:
Sain Gabdullin
George Ovashvili
CAST:
Tedo Bekhauri
Tamar Meskhi
Archil Tabukashvili
Temo Goginava
Lia Abuladze
Leila Khokhosadze
DREHBUCH:
Rustam Ibragimbekov
George Ovashvili
Nugzar Shataidze
KAMERA:
Shahriar Assadi
SCHNITT:
Sun-min Kim
TON:
Ivo Heger
MUSIK:
Iosif Bardanashvili

       
  Gangs of New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 2003]
       
 

Ein Film von Martin Scorsese • Martin Scorseses THE GANGS OF NEW YORK spielt um 1860 in Manhattan. Es war eine Zeit grosser Unruhen in Amerika. Das Land war gespalten und stand kurz vor dem BĂŒrgerkrieg. Doch fĂŒr die Ă€rmsten Bewohner von New York City tobte der Kampf schon lange - direkt vor ihrer HaustĂŒr.

Denn ihr Zuhause war Five Points, eines der Ă€rmsten Viertel Amerikas, wo Leid, Not und KriminalitĂ€t auf der Tagesordnung standen. Rivalisierende Gangs kĂ€mpften um die Vorherrschaft auf den Strassen. Das Ă€rmliche Gebiet zwischen dem Hafen New Yorks, dem blĂŒhenden GeschĂ€ftsviertel der Wallstreet und dem unteren Teil des Broadway (die Heimat des berĂŒhmten 'American Museum' von P.T. Barnum) wurde zum Anziehungspunkt fĂŒr die Unterwelt.

In dieser gesetzlosen Zeit, in der politische Korruption die Stadtverwaltung beherrschte, erzĂ€hlt der Film die Geschichte von Amsterdam Vallon (Leonardo DiCaprio), einem jungen irisch-amerikanischen Einwanderer. Nach 15jĂ€hriger Haftstrafe kehrt er nach Five Points zurĂŒck, um sich an William Cutting zu rĂ€chen. Cutting, auch bekannt als 'Bill the Butcher', ist nicht nur ein mĂ€chtiger Gangboss, der Einwanderer hasst: Er ist der Mörder von Amsterdams Vater. Amsterdam weiss, dass er zur AusfĂŒhrung seines Plans erst in den engsten Kreisen von Bills Gang aufgenommen werden muss. Noch schwieriger wird die Situation fĂŒr ihn, als er Jenny Everdeane (Cameron Diaz) begegnet. Die hart erkĂ€mpfte UnabhĂ€ngigkeit und die unbestreitbare Schönheit der geheimnisvollen Taschendiebin faszinieren ihn. Doch auch Jenny hat eine Vergangenheit, durch die unerwartet alles noch komplizierter wird.

Amsterdams Reise wird ein Kampf ums Überleben, aber auch ein Kampf um einen Platz fĂŒr seine Leute. Mitten in den BĂŒrgerkriegsunruhen - der explosivsten Phase eines Aufstandes, die die amerikanische Nation bis dahin erfahren hatte - erreicht der Konflikt seinen Höhepunkt.

 

REGIE:
Martin Scorsese
PRODUKTION:
Alberto Grimaldi
Harvey Weinstein
CAST:
Leonardo DiCaprio
Daniel Day-Lewis
Cameron Diaz
Jim Broadbent
John C. Reilly
Henry Thomas
Brendan Gleeson
DREHBUCH:
Jay Cocks
Steven Zaillian
Kenneth Lonergan
KAMERA:
Michael Ballhaus
SCHNITT:
Thelma Schoonmaker
MUSIK:
Peter Gabriel
Bono
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti

       
  George of the Jungle
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 1998]
       
 

Mit Brendan Fraser • Das Society-Girl Ursula (Leslie Mann) weiss nicht so recht, ob sie sich mit dem eitlen Society-Boy Lyle (Thomas Haden Church) verloben soll oder nicht. Eine Expedition nach Afrika soll ihr Klarheit ĂŒber ihre GefĂŒhle verschaffen. Auf der Suche nach dem sagenumwobenen 'weissen Affen' gerĂ€t Ursula in Lebensgefahr und wird von dem Flugzeugabsturz-Wildnis Findelkind George (Brendan Fraser) gerettet. Lyle, der geflohen ist, verbĂŒndet sich mit den geldgierigen Gaunern Max und Thor, um seine Beinahe-Verlobte wiederzufinden. Doch als sie Ursula in Georges komfortablem Baumhaus, das er mit dem sprechenden Affen Ape bewohnt, finden, ist es schon ein wenig zu spĂ€t. Zwischen Ursula und George hat es bereits gefunkt, und kurzentschlossen nimmt sie den Jungen aus dem Dschungel mit in ihre Heimatstadt San Francisco. Dort erobert der geĂŒbte Lianenflieger mit notorischen Landeproblemen die Stadt im Sturm: Er rettet in Tarzan-Manier einem Gleitflieger das Leben, dessen Fallschirm sich an einem Mast der schwindelerregend hohen Bay Bridge verfangen hatte. Kaum liegen sich George und Ursula in den Armen, ziehen aber schon dunkle Wolken her auf: Max und Thor haben Ape entfĂŒhrt, Ursulas Mutter versucht George loszuwerden, Lyle schliesslich ist einer ominÖsen Sekte beigetreten und will Ursula zur Heirat zwingen...

 

REGIE:
Sam Weisman
PRODUKTION:
David Hoberman
Jordan Kerner
Jon Avnet
CAST:
Brendan Fraser
Leslie Mann
Thomas Haden Church
Richard Roundtree
Greg Cruttwell
Abraham Benrubi
John Cleese
DREHBUCH:
Dana Olsen
Audrey Wells
KAMERA:
Thomas Ackerman
SCHNITT:
Stuart Pappé
Roger Bondelli
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Stephen Marsh
KOSTÜME:
Lisa Jensen

       
  Germanikus
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2004]
       
 

Ein Film mit Gerhart Polt • Germanien 4. Jahrhundert n. Chr. Der arbeitsscheue, bequeme Sumpf-Bavare Germanikus (GERHARD POLT) wird von SklavenhĂ€ndlern nach Rom verschleppt und schnurstracks an die neureiche Römerin Tusnelda (GISELA SCHNEEBERGER) verscherbelt. Zwar gelingt ihm die Flucht, aber nur um als Vorkoster am Kaiserhof in der nĂ€chsten Misere zu landen. Als der Imperator stirbt, wird er als Kaisermörder verhaftet und soll in der Arena dem Tiger zum Frass vorgeworfen werden. Mit Hilfe der schwarzen Sklavin Saba (SYLVIANE AISSATOU THIAM) schafft er es, den tödlichen Kampf zu gewinnen und wird dafĂŒr – gegen seinen Willen - zum neuen Kaiser des Römischen Reiches ausgerufen. Seine pragmatischen Ideen als Staatsmann erklĂ€ren uns, warum das Römische Reich so abrupt endete. An der Seite der zur Kaiserin erhobenen Saba kehrt er in sein Heimatdorf Sumpfing zurĂŒck, wo er sich jetzt ganz neue Perspektiven verspricht ...

"Gerhard Polt is back" ! Nach den Kinohits "man spricht deutsh", "Herr Ober" und "Kehraus" klĂ€rt uns Gerhard Polt endlich auf, warum das Römische Reich untergegangen ist. In GERMANIKUS kommt das berĂŒhmte Erfolgstrio aus "man spricht deutsh" Gerhard Polt, Gisela Schneeberger und Regisseur Hanns Christian MĂŒller wieder zusammen. In weiteren Rollen sind Anke Engelke ("Anke"), Moritz Bleibtreu ("Das Experiment"), Rufus Beck ("Emil und die Detektive"), Tom Gerhardt ("Ballermann 6") und Sylviane Aissatou Thiam ("Bimboland") zu sehen.

 

REGIE:
Hanns Christian MĂŒller
PRODUKTION:
Hans Weth
CAST:
Gerhard Polt
Gisela Schneeberger
Moritz Bleibtreu
Rufus Beck
Anke Engelke
Tom Gerhardt
Hilmi Sözer
DREHBUCH:
Hanns Christian MĂŒller
Gerhard Polt
Hans Weth
KAMERA:
Fred Schuler
KOSTÜME:
Monika Hinz

       
  Get Shorty
 
       
 

Ein Film von Barry Sonnenfeld • Chili Palmer arbeitet als Kredithai in Miami. Als eines Tages Chilis Chef, der Mafiaboss „Momo“, an einem Herzinfarkt stirbt, tritt der etwas vertrottelte, aber knallharte Ray „Bones“ Barboni, ein alter Feind von Chili, Momos alleiniges Erbe an. Ray setzt Chili als erstes auf Leo Devoe an, um von diesem eine Schuld einzutreiben. Leo jedoch ist angeblich bei einem Flugzeugabsturz ums Lebens gekommen, woraufhin seine Frau eine Abfindung von der Fluggesellschaft erhĂ€lt. In Wirklichkeit aber war Leo gar nicht an Bord des verunglĂŒckten Flugzeuges, und ist nun mit dem Geld aus der Versicherung nach Las Vegas durchgebrannt. Chili reist nach Las Vegas, erfĂ€hrt aber dort von dem Casinobesitzer Dick Allen, dass Leo inzwischen in Los Angeles ist. Dick Allen bittet Chili bei dieser Gelegenheit, in Los Angeles den erfolglosen Filmproduzenten Harry Zimm aufzusuchen, der dem Casino noch Geld schuldet.

 

REGIE:
Barry Sonnenfeld
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
John Travolta
Gene Hackman
Rene Russo
Danny DeVito
Dennis Farina
Delroy Lindo
James Gandolfini
Jon Gries
DREHBUCH:
Scott Frank
KAMERA:
Donald Peterman
SCHNITT:
Jim Miller
TON:
Eugene Gearty
Skip Lievsay
Philip Stockton
Steven Visscher
MUSIK:
John Lurie
AUSSTATTUNG:
Peter S. Larkin
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Gladiator
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2000]
       
 

Von Ridley Scott • Maximus (Russell Crowe) begeistert in Rom als Gladiator die Massen, die nicht wissen, welches Schicksal diesen Mann in die Kampfarena brachte, die jedesmal nur einer der KĂ€mpfer lebend wieder verlĂ€sst. Maximus war einst einer der siegreichsten GenerĂ€le von Kaiser Marcus Aurelius (Richard Harris), der diesen mehr als seinen eigenen Sohn liebte und ihn eigentlich zu seinem Nachfolger bestimmen wollte. Maximus erbat sich Bedenkzeit, da er zurĂŒck in seine Heimat wollte, in der seine Frau und sein Sohn auf ihn warteten. Nach dem plötzlichen Tod von Marcus Aurelius bestieg dessen Sohn Commodus (Joaquin Phoenix) den Thron, ein schwacher Caesar, der mehr Freude an GladiatorenkĂ€mpfen als am Regieren hatte. Er verstiess Maximus vom römischen Hof und gab den Befehl, ihn zu töten, da er ihn als Widersacher fĂŒrchtete.

Maximus konnte fliehen und nach langer Reise erreichte er sein Haus auf dem Lande. Zwischenzeitlich schickte Commodus seine Schergen hierher und liess Frau und Sohn ermorden. Maximus wurde als Sklave gefangen genommen. Nach Jahren harter Arbeit und der Ausbildung zum Gladiator kehrte Maximus nach Rom zurĂŒck. Er hatte nur ein Ziel vor Augen: Den Mord an seiner Familie zu rĂ€chen und den Herr scher Roms zu stĂŒrzen.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Douglas Wixk
Branko Lustig
CAST:
Russell Crowe
Joaquin Phoenix
Connie Nielsen
Oliver Reed
Derek Jacobi
Djimon Hounsou
Richard Harris
DREHBUCH:
John Logan
William Nicholson
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Pietro Scalia
MUSIK:
Hans Zimmer
Lisa Gerrard
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Go Home
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2017]
       
 

Ein Film von Jihane Chouaib • Nada kehrt heim. Zumindest möchte sie das. Aber als sie im Libanon ankommt, merkt sie, dass sie fremd ist im eigenen Land. Nur einen Ort gibt es, an dem sie sich noch zuhause fĂŒhlt: Die verlassene Ruine des Hauses ihrer Familie, wo sie sich einnistet. AllgegenwĂ€rtig in diesem Haus ist der Geist ihres Grossvaters, der in den Wirren des Krieges eines Tages verschwand, ohne eine Spur zu hinterlassen. Auf der Suche nach der Wahrheit findet Nada zu sich selbst.

 

REGIE:
Jihane Chouaib
PRODUKTION:
Nathalie Trafford
CAST:
Golshifteh Farahani
Julia Kassar
Maximilien Seweryn
KAMERA:
Tommaso Fiorilli
SCHNITT:
Ludo Troch
TON:
Henri MaĂŻkoff
KOSTÜME:
Beatrice Harb

       
  Goal!
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Danny Cannon • Von Kindesbeinen kennt der junge Mexikaner Santiago Munez (KUNO BECKER), der als ZehnjĂ€hriger mit seinem Vater Hernan (TONY PLANA) aus seiner Heimat in die USA geflĂŒchtet ist, nur einen Wunsch: Er will sich seinen Traum erfĂŒllen und Profifussballer werden, bei einem der grossen europĂ€ischen Clubs. Als ihn der ehemalige Talentscout Glen Foy (STEPHEN DILLANE) aus Grossbritannien zufĂ€llig beim Kicken in Los Angeles entdeckt, rĂŒckt er seinem Ziel ein gutes StĂŒck nĂ€her. Glen ist begeistert von Santiagos Talent, seiner Athletik und seiner Eleganz. Doch der Vater des Jungen ist strikt gegen die PlĂ€ne des Jungen: Er soll eines Tages die Nachfolge in dem kleinen GeschĂ€ft seines alten Herren antreten. Der Konflikt eskaliert – und Santiago tritt ohne den Segen des Vaters die Reise nach England an, wo er unangemeldet vor der TĂŒr von Talentscout Glen steht. Und tatsĂ€chlich: Ihm gelingt es, Santiago bei der Premier-League-Mannschaft Newcastle United unterzubringen. Doch damit hat der dornenreiche Weg an die Spitze fĂŒr Santiago gerade erst begonnen...

 

REGIE:
Danny Cannon
PRODUKTION:
Matt Barrelle
Mike Jefferies
CAST:
Kuno Becker
Alessandro Nivola
Marcel Iures
Stephen Dillane
Anna Friel
Kieran O'Brien
DREHBUCH:
Dick Clement
Ian La Frenais
KAMERA:
Michael Barrett
SCHNITT:
Chris Dickens
TON:
Ashley Revell
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Laurence Dorman

       
  Godzilla
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 1998]
       
 

Size DOES Matter • Ohne Vorwarnung brodelt plötzlich das Wasser vor der KĂŒste Manhattans und aus dem Meer erhebt sich eine gigantische Kreatur: Godzilla! Die französischen Atombombentests im Muroroa-Atoll haben ihn erschaffen: die monströse Mutation einer Echse. Und sie besitzt den Urinstinkt aller Tiere: 'Godzilla tötet, bevor er getötet werden kann.'

Der Biologe Nick Tatopoulos (Matthew Broderick) spezialisiert auf radioaktive Deformationen, sucht gemeinsam mit dem MilitĂ€r nach einer Möglichkeit, das UngetĂŒm zu zerstören. Denn normale Artillerie und selbst raketenbestĂŒckte Kampfhubschrauber können Godzilla nichts anhaben. Wie lĂ€stige Insekten zerquetscht er seine Angreifer, wĂ€hrend er mit schwerem Schritt eine Schneise der VerwĂŒstung durch die amerikanische Metropole zieht.

WĂ€hrend der New Yorker BĂŒrgermeister in Windeseile ganz Manhattan evakuiert, kommt Nick bei der Untersuchung einiger Blutstropfen von Godzilla zu einer schockierenden Erkenntnis: Godzilla war schwanger! Irgendwo in den weitflĂ€chigen U-BahnschĂ€chten Manhattans, in die sich die Kreatur immer wieder zurĂŒckzieht, mĂŒssen seine Eier liegen. Eine Brut, die den Fortbestand der Menschheit gefĂ€hrden kann.

Das MilitĂ€r will von. Nicks Theorie nichts wissen. Die Solclaten konzentrieren sich einzig darauf, Godzilla selbst zu bekĂ€mpfen. Und so wagt sich mit Nick, dem französischen Geheimagenten RoachĂ© (Jean Reno), der Reporterin Audrey (Maria Pitillo) und dem Kameramann Victor (Hank Azaria) eine kleine Gruppe todesmutiger EinzelkĂ€mpfer in den New Yorker Untergrund, um Godzillas Nest aufzuspĂŒren. FĂŒndig werden sie schliesslich im Madison Square Garden, wo gerade Hunderte von bisswĂŒtigen Jung-Monstern schlĂŒpfen.

In Manhattan herrscht Krieg. Gegen den furchterregendsten Feind, mit dem sich die Menschheit je konfrontiert sah ...

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Dean Devlin
CAST:
Matthew Broderick
Jean Reno
Maria Pitillo
Hank Azaria
Kevin Dunn
Michael Lerner
Harry Shearer
DREHBUCH:
Dean Devlin
Roland Emmerich
KAMERA:
Ueli Steiger
SCHNITT:
Peter Amundson
David J. Siegel
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Oliver Scholl
KOSTÜME:
Joseph Porro

       
  Good Luck Algeria
 
       
 

Ein Film von Farid Bentoumi

 

REGIE:
Farid Bentoumi
PRODUKTION:
Frédéric Jouve
CAST:
Chiara Mastroianni
Sami Bouajila
Franck Gastambide
HĂ©lĂšne Vincent
DREHBUCH:
Farid Bentoumi
KAMERA:
Isabelle Dumas
SCHNITT:
Jean-Christophe Bouzy
TON:
Ingrid Ralet
MUSIK:
Robin Foster
AUSSTATTUNG:
David Faivre
KOSTÜME:
MĂ©lanie Gautier

       
  Grbavica
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2006]
       
 

Goldener BĂ€r, Berlinale 2006 • Es war eine ebenso grosse wie gelungene Überraschung, als am Ende der Berlinale 2006 die Jury unter dem Vorsitz der britischen Schauspielerin Charlotte Rampling dem bosnischen Film "Grbavica" den Goldenen BĂ€ren zusprach. GrĂŒnde dafĂŒr gab es genĂŒgend. «Wenn man an die Zukunft des Kinos glauben will, muss man an Filme wie Grbavica glauben», hatte die FAZ geschrieben. In der Tat schafft es die junge Bosnierin, unspektakulĂ€r, aber hochsensibel eine Geschichte fĂŒr die Kinoleinwand zu inszenieren, die mit dem Leben zu tun hat, und eine Form zu finden, die das Lokale universell macht, die das Menschliche in den Vordergrund stellt. Ein kleiner Film, vergleichsweise, aber eine grossartige Geschichte, die uns wieder einmal vor Augen fĂŒhrt, dass die wirklich berĂŒhrenden Geschichten verwurzelt sind und ihre Kraft aus dem Humus vor Ort beziehen. Dies in einer Zeit, und darauf spielte die Anmerkung in der FAZ natĂŒrlich auch an, in der viel Heimatloses ins Kino gelangt – auch und gerade Heimatloses aus SĂŒd und Ost, leer finanziert und leer abgeschliffen aus Nord und West.

Esma lebt mit ihrer 12-jĂ€hrigen Tochter Sara allein im Nachkriegs-Sarajevo. Sara möchte auf einen Schulausflug gehen. Esma nimmt einen Job als Kellnerin in einem Nachtclub an, um das Geld fĂŒr den Ausflug aufzubringen. Sie will, was jede Mutter möchte: Nicht nur das Beste fĂŒr ihre Tochter, sie will auch, dass ihre Tochter all das haben kann, was andere haben können. Die quirlige Sara freundet sich mit Samir an, der wie sie selber keinen Vater hat. Beide VĂ€ter sollen als Kriegshelden gestorben sein, heisst es. Aber Samir ist verwundert, dass Sara nicht weiss, wie genau ihr Vater starb.Wenn Mutter und Tochter das heikle Thema ansprechen, gibt Esma ausweichende Antworten.

Die Situation verkompliziert sich, als von der Schule aus angeboten wird, die Kinder von Kriegshelden könnten am Ausflug kostenlos teilnehmen. Nun erklĂ€rt Esma ihrer Tochter, dass der Leichnam ihres Vaters nie gefunden wurde und sie daher die Bescheinigung nicht habe. Sie versucht nun, das nötige Geld von ihrer Freundin Sabine, ihrer Tante und ihrem Chef im Nachtclub zu leihen. Sara wird das GefĂŒhl nicht los, dass etwas nicht stimmt an dieser Geschichte. Und sie stellt, wie Kinder das an sich haben, weiter Fragen. Grbavica lĂ€sst uns einfach zuschauen und ĂŒber die ausgesprochen exakte und lebensnahe Beschreibung langsam erkennen. Die Geschichte ist zunĂ€chst eine ganz alltĂ€gliche, wie wir sie rund um die Welt antreffen können: Eine Mutter lebt mit ihrer Tochter allein erziehend in einer Stadt. Die beiden verstehen sich gut, machen manchmal freundschaftlich gemeinsame Sache, aber immer wieder scheinen auch die Konflikte auf, die zwischen einer Mutter und einer Tochter so entstehen können. Bei ihnen kommt dazu: Ein verspielter Moment kann bei den beiden ohne Vorwarnung in einen Schmerz kippen, der ahnen lĂ€sst, dass es da Wunden gibt, die höchstens an der OberflĂ€che verheilt sind. Mirjana KaranovicÂŽ, die grossartige Kusturica-Schauspielerin, und Luna MijovicÂŽ, die junge Entdeckung dieses Films, verkörpern die beiden Figuren still und grossartig. Ihre PrĂ€senz ist eines der kleinen Ereignisse, die Grbavica so gross machen. Ein anderes: JasmilaZ?banicÂŽ fĂŒhrt uns an einen Punkt des Begreifens dessen, was Kriege hinterlassen, warum sie nie eine Lösung sind.

 

REGIE:
Jasmila Zbanic
PRODUKTION:
Barbara Albert
Damir Ibrahimovich
Bruno Wagner
CAST:
Mirjana Karanovic
Luna Mijovic
Leon Lucev
Kenan Catic
Jasna Beri
Dejan Acimovic
Bogdan Diklic
DREHBUCH:
Jasmila Zbanic
KAMERA:
Christine A. Maier
SCHNITT:
Niki Mossböck
TON:
Nenad Vukadinovic
MUSIK:
Enes Zlatar
KOSTÜME:
Lejla Hodzic

       
  Grimsby
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2016]
       
 

Der Spion und sein Bruder • Nobby (Sacha Baron Cohen) hat alles, wovon ein echter Mann aus dem heruntergekommenen FischerstĂ€dtchen Grimsby trĂ€umt: Neun Kinder und die hĂŒbscheste Freundin im Nordosten Englands (Rebel Wilson). Er vermisst nur eines: seinen kleinen Bruder Sebastian (Mark Strong). Nachdem die beiden als Kinder von unterschiedlichen Familien adoptiert wurden, verbrachte Nobby die letzten 28 Jahre damit, seinen Bruder zu suchen. Als er endlich erfĂ€hrt, wo Sebastian sich aufhĂ€lt, macht Nobby sich gleich auf den Weg. Was er jedoch nicht weiss: Sebastian ist nicht nur Geheimagent des MI6, er hat auch gerade einen bedrohlichen Plan aufgedeckt, der die gesamte Welt in Gefahr bringt. FĂ€lschlicherweise selbst unter Verdacht geraten, befindet sich der Spion auf der Flucht und realisiert: Wenn er eine Chance haben will, die Welt zu retten, benötigt er die Hilfe des grössten Vollidioten auf dem Planeten - seines werten Bruders Nobby


 

REGIE:
Louis Leterrier
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Eric Fellner
Nira Park
CAST:
Annabelle Wallis
Ian McShane
Isla Fisher
Penélope Cruz
Sacha Baron Cohen
Mark Strong
Rebel Wilson
Gabourey Sidibe
Scott Adkins
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Phil Johnston
Peter Baynham
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
James Thomas
AUSSTATTUNG:
Kave Quinn
KOSTÜME:
Paco Delgado

       
  Gundermann
  [demnächst im Kino - Release: 13. September 2018]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Der neue Film von Andreas Dresen («Sommer vorm Balkon», «Halbe Treppe», «Wolke 9», «Als wir trĂ€umten»)
Ein Baggerfahrer, der Lieder schreibt. Der ein Poet ist, ein Querdenker und ein Idealist. Der trĂ€umt und hofft und liebt und kĂ€mpft. Der andere bespitzelt und selbst bespitzelt wird: Gerhard Gundermann. Kurz vor dem Ende der DDR arbeitet er im Braunkohle-Tagebau und veröffentlicht erste Platten. Mit seinen bittersĂŒssen Texten und Liedern ĂŒber Heimat, Liebe und VergĂ€nglichkeit singt er sich in die Herzen eines immer grösseren Publikums. Als «Gundi» nach dem Fall der Mauer mit seiner Familie ohne weiteres von seiner Musik leben könnte, will er seinen Baggerfahrer-Job nicht aufgeben

«Gundermann» ist Liebes- und Musikfilm, eine Geschichte von VerdrĂ€ngen und Sich-Stellen. Wie kaum einem anderen gelingt es Regisseur Andreas Dresen auch in seinem neuen Spielfilm, im AlltĂ€glichen das Besondere sichtbar zu machen. Er blickt noch einmal neu auf ein verschwundenes Land. Und er erzĂ€hlt mit feinem GespĂŒr, ZĂ€rtlichkeit und Humor aus dem Leben von Gerhard «Gundi» Gundermann (1955 - 1998), dessen Geschichte und dessen Songs die Seele auch heute noch zum Klingen bringen – und einen nicht mehr loslassen.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Claudia Steffen
CAST:
Alexander Scheer
Anna Unterberger
Peter Schneider
Bjarne MĂ€del
Milan Peschel
Axel Prahl
Alexander Schubert
DREHBUCH:
Laila Stieler
KAMERA:
Andreas Höfer
AUSSTATTUNG:
Susanne Hopf
KOSTÜME:
Sabine Greunig

       
  Hadi Insallah
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2014]
       
 

Ein Film von Ali Taner Baltaci • Pucca (BĂŒsra Pekin) lebte vier Jahre lang in der tĂŒrkischen Hauptstadt Ankara. Nun ist sie in ihre Heimat Izmir zurĂŒckgekehrt. Die RĂŒckkehr fĂ€llt allerdings nicht sonderlich fröhlich aus, denn ihr Freund hat sich vor kurzem von ihr getrennt. Der Liebeskummer setzt ihr sehr zu, am liebsten wĂŒrde sie ihre Wohnung nie mehr verlassen und sich in ihrem Bett unter der Decke verkriechen. Da TrĂŒbsal blasen den Schmerz auch nicht vertreibt, drĂ€ngt ihr Vater (Cezmi Baskin) Pucca dazu, sich bei einem lokalen Fernsehsender vorzustellen. Erst ist sie von der Idee, bei einem TV-Sender zu arbeiten, nicht sehr angetan, doch dann erblickt sie den gutaussehenden Sirup (Murat Boz). Postwendend nimmt sie den Job als Reporterin an und beschliesst, Sirup fĂŒr sich zu gewinnen. Doch um ihn muss Pucca mit der hĂŒbschen Nachrichten-Moderatorin (MĂŒjde Uzman) konkurrieren


 

REGIE:
Ali Taner Baltaci
PRODUKTION:
Firat Parlak
Koray Sahin
CAST:
Cezmi Baskin
Murat Boz
Idil Dizdar
HĂŒlya GĂŒlsen Irmak
Busra Pekin
DREHBUCH:
Murat Kaman
Emrah Kaman
SCHNITT:
Ilker Ozcan
Erhan Acar Jr.
TON:
Samet Kilic
Gökhan Dogum
Kerem Cakiroglu

       
  Hana Yori mo Naho
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2008]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Es war einmal eine sanft-humorvolle Geschichte aus dem Jahre 1702. Der junge Samurai Aoki Soza hat seinen provinziellen Heimatort verlassen und lebt nun in Japans Hauptstadt Edo, dem heutigen Tokyo, um den Mann zu suchen, der seinen Vater getötet hat. Er wohnt in einem heruntergekom-menen Mietshaus in einem armen Quartier. Seine Nachbarn sind nette Leute, die nicht einmal davon zu trĂ€umen wagen, ihrer Situation zu entkommen. Soza freundet sich mit verschiedensten BewohnerInnen an, unter ihnen ein SĂ€ufer, ein Möchtegern-Beamter, ein LumpenhĂ€ndler, ein LebemĂ€dchen und ein Schreiber. Und er verliebt sich in die schönen Witwe Osae. Seine Aufgabe, den Vater zu rĂ€chen, hat er nicht vergessen, aber Osae und ihr Sohn vermitteln ihm ein GefĂŒhl der WĂ€rme und lassen ihn an der Pflicht zum Racheakt zweifeln. Soza mag sich nicht entscheiden, lebt sein Alltagsleben und bringt den Nachbarkindern Mathematik, Lesen und Schreiben bei.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Nozomu Enoki
Shiho Sato
CAST:
Junichi Okada
Rie Miyazawa
Arata Furuta
Jun Kunimura
Katsuo Nakamura
Tadanobu Asano
Yoshio Harada
DREHBUCH:
Hirokazu Koreeda
KAMERA:
Yutaka Yamasaki
SCHNITT:
Hirokazu Koreeda
TON:
Yutaka Tsurumaki
AUSSTATTUNG:
Masao Baba
Toshihiro Isomi
KOSTÜME:
Kazuko Kurosawa

       
  Hanezu no tsuki
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juli 2012]
       
 

Ein Film von Naomi Kawase • GĂ€ngige Geschichten hat die Japanerin Naomi Kawase noch nie erzĂ€hlt. Sie setzt bei den RealitĂ€ten an, die sie in ihrer Heimatregion findet, und entwirft daraus zum Beispiel eine Liebesgeschichte. Diese spielt sich nicht nur um drei Menschen ab, die Natur wirkt da mindestens so prĂ€gend. Kayoko ist TextilfĂ€rberin und lebt mit dem Werber Tetsuya zusammen, der seine Leidenschaft in der Kochkunst auslebt. Der Dritte im Bunde ist Takumi. Er fertigt Holzskulpturen und lebt abgeschieden im GrĂŒnen. Man weiss nicht, wie lange das DreiecksverhĂ€ltnis andauert, aber ein dramatisches Element bringt es in Bewegung: Kayoko ist schwanger. Dies eröffnet sie ihrem Liebhaber nach einem Nachmittag voller Sinnlichkeit, als gehöre es zum Abschiedsgruss. Ein visuelles Gedicht ĂŒber die Liebe, die Leiden schafft.

 

REGIE:
Naomi Kawase
PRODUKTION:
Naomi Kawase
CAST:
TĂŽta Komizu
Tetsuya Akikawa
DREHBUCH:
Masako Bando
Naomi Kawase
KAMERA:
Naomi Kawase
SCHNITT:
Naomi Kawase
MUSIK:
Hashiken

       
  Hannah Montana: The Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Peter Chelsom • Langsam aber sicher steigt der sĂŒssen Miley Stewart (Miley Cyrus) der Erfolg ihres rockenden Alter Egos, Hannah Montana, zu Kopf. FĂŒr Papa Robbie Ray (Billy Ray Cyrus) ist es höchste Zeit, seiner Tochter ein paar wichtige Lektionen fĂŒrs Leben mit auf den Weg zu geben. Also ĂŒberredet er Miley, ihre vertrĂ€umte Heimatstadt Crowley Corners in Tennessee zu besuchen, um dort in Ruhe ĂŒber die Zukunft nachzudenken. Als Miley sich entschliesst, in Gestalt von Hannah Montana bei der Party zum 16. Geburtstag ihrer besten Freundin Lily (Emily Osment) aufzutauchen, bricht in der idyllischen Kleinstadt die Hölle los – nicht zuletzt, weil der undurchsichtige Mr. Granger (Peter Gunn) alles daran setzt, Mileys Geheimnis zu enttarnen. Das MĂ€dchen hat aber ganz andere Sorgen: Sie verliebt sich Hals ĂŒber Kopf in ihren alten Freund Travis (Lucas Till). Es ist eben nicht einfach, ein Teenager zu sein...

 

REGIE:
Peter Chelsom
PRODUKTION:
Billy Ray Cyrus
Alfred Gough
Miles Millar
CAST:
Miley Cyrus
Billy Ray Cyrus
Emily Osment
Jason Earles
Mitchel Musso
Moises Arias
DREHBUCH:
Daniel Berendsen
KAMERA:
David Hennings
SCHNITT:
Virginia Katz
TON:
Todd Toon
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Caroline Hanania
KOSTÜME:
Christopher Lawrence

       
  Hans im GlĂŒck
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2003]
       
 

Von einem, der auszog, das Rauchen loszuwerden • Die Geschichte von einem, der auszog, das Rauchen loszuwerden.

Die Bilder, Erkenntnisse und Erinnerungen, die er auf seinen meist recht komischen Nichtraucher-MĂ€rschen erwandert, bilden schliesslich den Fundus zu einer filmischen Himmel- und Höllefahrt quer durchs Vaterland - mit gelegentlichen Abstechern weit ĂŒber die Grenzen hinaus.

Eine Abrechnung und eine LiebeserklĂ€rung. Ein Roadmovie fĂŒr FussgĂ€nger, ein Heimatfilm fĂŒr Heimatlose. Eine Widmung an alle Raucher und andere AbhĂ€ngigen, an die Unverzagten und die AnstĂ€ndig-Gebliebenen, an alle Pechvögel - und natĂŒrlich an den Hans im GlĂŒck.

 

REGIE:
Peter Liechti
PRODUKTION:
Peter Liechti
DREHBUCH:
Peter Liechti
KAMERA:
Peter Liechti
SCHNITT:
Tania Stöcklin
TON:
Dieter Lengacher
MUSIK:
diverse

       
  Happy Feet
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2006]
       
 

Ein Film von George Miller • Tief in der Antarktis, im Reich der Kaiserpinguine, bist du ein Niemand, wenn du nicht singen kannst – bedauerlich fĂŒr den kleinen Mumble, den wohl schlechtesten SĂ€nger auf dieser Welt. Zum Tanzen geboren, gefĂ€llt er auf eine ganz besondere Art – als StepptĂ€nzer.

Mumbles Mutter Norma Jean findet seine Eigenart zwar richtig niedlich, aber sein Vater Memphis behauptet, so etwas "gehöre sich nicht fĂŒr Pinguine". Ausserdem wissen beide, dass man ohne ein Herzenslied keinen Partner fĂŒrs Leben findet.

Wie es das Schicksal so will, gehört Mumbles einzige Freundin Gloria zufĂ€llig zu den besten SĂ€ngern ĂŒberhaupt. Mumble und Gloria fĂŒhlen sich seit ihrer Geburt tief verbunden, an "sein seltsames Gehopse" konnte sie sich aber nie gewöhnen. Mumble ist anders als die anderen, ein Aussenseiter, was besonders fĂŒr den Ältesten, Noah, ein Grund ist, Mumble aus der Gemeinschaft der Kaiserpinguine zu verbannen.

Erstmals seiner Heimat fern, macht Mumble die Bekanntschaft mit einem Haufen von Adelie-Pinguinen, die sich alles andere als "kaiserlich" benehmen: den Adelie-Amigos. Sie sind völlig begeistert von den coolen TanzfĂ€higkeiten Mumbles und laden ihn unter der FĂŒhrung Ramons (gesprochen von Rick Kavanian) ein, mit ihnen das Leben als grosse Party zu geniessen. Im Adelie-Land holt sich Mumble Rat beim Guru Lovelace (gesprochen von Ben Becker), einem verrĂŒckt gefiederten Felsenpinguin, der fĂŒr einen Kieselstein Antwort auf alle Lebensfragen gibt.

Mit Lovelace und den Amigos wandert Mumble durch weite Landschaften, und nach einigen aufregenden Abenteuern beweist er allen, dass es allein darauf ankommt, sich selbst treu zu bleiben.

 

REGIE:
George Miller
PRODUKTION:
Bill Miller
George Miller
Doug Mitchell
CAST:
Rick Kavanian
Ben Becker
DREHBUCH:
Warren Coleman
John Collee
George Miller
Judy Morris
TON:
Wayne Pashley
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
Mark Sexton

       
  Haywire
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2012]
       
 

Trau' keinem! • "Haywire" handelt von der Geheimagentin Mallory Kane. Sie arbeitet Undercover in den schmutzigsten und gefĂ€hrlichsten Ecken der ganzen Welt. Nachdem sie einen chinesischen Journalisten befreit hat, wird sie von einem Vertrauten grauenvoll hintergangen und betrogen. ZusĂ€tzlich wird sie von Profikillern gejagt. Nun heisst es Rache nehmen an all denjenigen, die sie im Stich gelassen haben.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Gregory Jacobs
CAST:
Channing Tatum
Michael Fassbender
Ewan McGregor
Michael Douglas
Antonio Banderas
Michael Angarano
DREHBUCH:
Lem Dobbs
KAMERA:
Steven Soderbergh
TON:
Dawn Fintor
MUSIK:
David Holmes
AUSSTATTUNG:
Howard Cummings
KOSTÜME:
Shoshana Rubin

       
  HeimatklĂ€nge
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2007]
       
 

Echoes of home • Was hat Babygeschrei mit dem Echo eines Jodlers im Gebirge gemeinsam, was der Kopfton eines tuvinischen Nomaden mit der BĂŒhnenshow eines Vokalartisten? Die Antwort lautet: DIE STIMME. Auf dem Hintergrund trutziger Alp- und moderner Stadtlandschaften dringt "heimatklĂ€nge" in die wundersamen Stimmwelten von drei exzeptionellen Schweizer Stimm-Artisten ein. Ihr Klangkosmos reicht weit ĂŒber das hinaus, was wir als Gesang bezeichnen wĂŒrden. Die Musiker sind Teil eines zukunftweisenden Aufbruchs der alpenlĂ€ndischen Vokalkunst. In ihren experimentierfreudigen Auseinandersetzungen mit heimischen und fremden Traditionen wird die Bergwelt mit ihren mĂ€chtigen Naturschauspielen ebenso zur BĂŒhne, wie die Landschaften und GerĂ€uschkulissen der modernen Lebenswelten.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Brigitte Hofer
Cornelia Seitler
DREHBUCH:
Stefan Schwietert
KAMERA:
Pio Corradi
Ueli NĂŒesch
TON:
Luc Yersin

       
  Heimatland
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2015]
       
 

La Suisse n'existe plus • Es ist Herbst und wird kalt in der Schweiz. Plötzlich steht eine unerklĂ€rbare und furchteinflössende Wolke ĂŒber dem Land. Ihre Herkunft ist den Experten ein grosses RĂ€tsel und sie können lediglich feststellen, dass sie kontinuierlich wĂ€chst und ihre Entladung nur eine Frage der Zeit ist. Noch ist es windstill draussen, doch die Wolke hĂ€ngt wie ein Damoklesschwert ĂŒber der Schweiz.
HEIMATLAND nutzt diesen Zustand der allgemeinen Verunsicherung fĂŒr eine aktuelle Bestandsaufnahme der Schweiz: Zehn junge AutorenfilmerInnen aus der West- und Deutschschweiz beleuchten Menschen, MentalitĂ€ten und Milieus des Landes und verweben diese persönlichen Episoden zu einer grossen, gemeinsamen Geschichte.
Die Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf den drohenden Sturm: Einige ignorieren ihn, andere verbarrikadieren sich, dritte feiern den Weltuntergang. Doch der Sturm hat etwas Verbindendes: Er legt die wahren BedĂŒrfnisse, Ängste und Hoffnungen frei und enthĂŒllt Schritt fĂŒr Schritt die Folgen von politischer und gesellschaftlicher Isolation.
HEIMATLAND ist weder neutral, noch demokratisch oder reprĂ€sentativ – eine subjektive, selbstkritische Momentaufnahme aus der Sicht einer neuen Generation Schweizer FilmemacherInnen.

 

REGIE:
Michael Krummenacher
Jan Gassmann
PRODUKTION:
Ivan Madeo
Stefan Eichenberger
CAST:
Luna Arzoni
Nicolas Bachmann
Egon Betschart
Soumeya Ferro-Luzzi
Morgane Ferru
Roberto Garieri
DREHBUCH:
Lisa Blatter
Gregor Frei
Jan Gassmann
Benny Jaberg
Carmen Jaquier
KAMERA:
Simon Guy FĂ€ssler
Gaetan Varone
SCHNITT:
Kaya Inan
TON:
Bernhard Zitz
MUSIK:
Dominik Blumer

       
  Heremakono
 
       
 

En attendant le bonheur • Reinste Poesie und traumhaft schöne Bilder aus der mauretanischen SandwĂŒste zur Eröffnung der neuen Saison im LunchKino: EN ATTENDANT LE BONHEUR, Warten auf das GlĂŒck, an einem Ort des Übergangs. Eine schwebend leichte ErzĂ€hlung von einem jungen Mann, der Abschied nehmen will von seiner afrikanischen Heimat, um nach Europa zu reisen. HauptpreistrĂ€ger des panafrikanischen Filmfestivals von Ougadougou 2003!

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Maji-da Abdi
Nicolas Royer
CAST:
Khatra Ould Abder Kader
Maata Ould Mohamed Abeid
Mohamed Mahmoud Ould Mohamed
Nana Diakité
Fatimetou Mint Ahmeda
Makanfing Dabo
Santha Leng
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid
TON:
Emmanuel Soland
MUSIK:
Oumou Sangare
AUSSTATTUNG:
Joseph Kpobly
Laurent Cavero
KOSTÜME:
Maji-da Abdi

       
  Herz im Emmental
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Bernhard Giger • «Herz im Emmental» ist ein zugleich poetischer wie auch realistischer Heimatfilm. Im Mittelpunkt stehen Menschen aus dem Emmental, Dagebliebene und Ausgewanderte. Eingebettet in Bilder der magischen Landschaft erzĂ€hlen sie von sich und dem Ort, wo sie aufgewachsen sind. Etwa Thom Blunier, Lead-Gitarrist der Hardrock-Band Shakra oder Bauunternehmer Bruno Marazzi, der in Bern das Stade de Suisse realisiert hat. Die BrĂŒder Ueli und Tinu Heiniger, der abtrĂŒnnige SVP-Politiker und BDP-Initiator Hans Grunder oder Peter Jakob, Seilfabrikant in Trubschachen und Saigon, im Nebenamt PrĂ€sident der SCL-Tigers.

 

REGIE:
Bernhard Giger
PRODUKTION:
Theres Scherer
DREHBUCH:
Bernhard Giger
BĂ€nz Friedli
KAMERA:
Pio Corradi
Ueli NĂŒesch
SCHNITT:
Christof Schertenleib
Bernhard Giger
TON:
Balthasar Jucker
MUSIK:
Tinu Heiniger
Shakra

       
  Hi Lo Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 1999]
       
 

Ein Film von Stephen Frears produziert von M. Scorsese • Den Zweiten Weltkrieg haben sie einigermassen unversehrt ĂŒberstanden. Jetzt kehren der verschlossene EinzelgĂ€nger Pete Calder (BILLY CRUDUP) und sein grosspuriger Freund Big Boy Matson (WOODY HARRELSON) in ihr HeimatstĂ€dtchen Hi-Lo im Mittleren Westen zurĂŒck. Eine kleine Herde Rinder und viel harte Arbeit sollen ihnen ein gutes Leben ermöglichen. Doch die industrielle Viehzucht hat lĂ€ngst auch Hi-Lo erreicht und droht, den grossen Traum der Cowboys von der eigenen Farm zu zerstören. Eine viel grössere Gefahr fĂŒr die zwei ungleichen Freunde geht aber von der lasziven Mona (PATRICIA ARQUETTE) aus: Sie verdreht gleich beiden den Kopf. Und wĂ€hrend Pete sich vor Sehnsucht nach ihr verzehrt, beginnt Big Boy ein VerhĂ€ltnis mit der verheirateten Frau...

HI-LO COUNTRY ist ein leidenschaftliches Drama um Liebe, Verrat und Bruderzwist - vor einem uramerikanischen Hintergrund. Gerade deshalb wĂ€hlten die Produzenten MARTIN SCORSESE und BARBARA DE FINA zusammen mit dem WORKING-TITLE-Erfolgsduo TIM BEVAN und ERIC FELLNER einen europĂ€ischen Regisseur fĂŒr die Verfilmung des Romans von MARK EVANS aus: STEPHEN FREARS, der mit Scorsese und de Fina erstmals 1990 bei GRIFTERS zusammenarbeitete und bereits mit GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN sein beeindruckendes GespĂŒr bei der Umsetzung von literarischen Stoffen auf die Kinoleinwand unter Beweis stellte.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Barbara De Fina
Martin Scorsese
Eric Fellner
Tim Bevan
CAST:
Billy Crudup
Woody Harrelson
Cole Hauser
Patricia Arquette
Enrique Castillo
Sam Elliott
Penelope Cruz
DREHBUCH:
Walon Green
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Masahiro Hirakubo
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Patricia Norris
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  Hidalgo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2004]
       
 

Mit Viggo Mortensen (Lord of the Rings) • Der Wilde Westen, 1890: Der Kurierreiter Frank Hopkins (VIGGO MORTENSEN) und sein Pferd, der drahtige Mustang Hidalgo, gehen gemeinsam durch dick und dĂŒnn. Ihr Ruf ist so legendĂ€r, dass er ĂŒber den Ozean bis nach Saudi-Arabien dringt. Eine Gesandtschaft des Scheichs (OMAR SHARIF) lĂ€dt Hopkins ein, seine KrĂ€fte mit den stolzesten Reitern des Orients zu messen - bei einem mörderischen Ausdauerrennen, das Reiter und Pferde ĂŒber 3000 Meilen hinweg durch den Glutofen der arabischen WĂŒste fĂŒhrt. Hopkins willigt ein und begibt sich auf das Abenteuer seines Lebens. Denn nicht nur unertrĂ€gliche Hitze, missgĂŒnstige Konkurrenten, ruchlose Schurken, SandstĂŒrme, HeuschreckenschwĂ€rme und eine wunderschöne Prinzessin erwarten den Cowboy fernab der Heimat, sondern auch seine inneren DĂ€monen, denen er auf dem RĂŒcken von Hidalgo stets zu entfliehen versucht hat. ..

Mit einem ĂŒberwĂ€ltigenden Action-Abenteuer voller Spannung, Dramatik und unvergesslicher Bilder kehrt Superstar Viggo Mortensen in seinem ersten Film nach der DER HERR DER RINGE-Trilogie zurĂŒck auf die Leinwand. Als amerikanischer Kurierreiter Frank Hopkins, der mit seinem treuen Mustang Hidalgo im Jahr 1890 im Orient am hĂ€rtesten Ausdauerrennen der Welt teilnimmt, setzt er die Leinwand in Flammen. Inszeniert nach wahren Begebenheiten von Blockbuster-Spezialist Joe Johnston (JURASSIC PARK III, JUMANJI) vor Ort in Marokko, ist HIDALGO - 3000 MEILEN ZUM RUHM ein Erlebnisfilm von epischer Grösse, der den Zuschauer mitnimmt auf eine unglaubliche Reise in eine WeIt voller Gefahren und unerwarteter Ereignisse.

 

REGIE:
Joe Johnston
PRODUKTION:
Casey Silver
CAST:
Viggo Mortensen
Zuleikha Robinson
Omar Sharif
Louise Lombard
Adam Alexi-Malle
SaĂŻd Taghmaoui
Silas Carson
DREHBUCH:
John Fusco
KAMERA:
Shelly Johnson
SCHNITT:
Robert Dalva
TON:
Howell Gibbens
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Barry Robison
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Hideous Kinky
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 1999]
       
 

Mit Kate Winslet • Marrakesch - ein exotischer Traum aus Tausend-und-einer-Nacht. Die schöne junge EnglĂ€nderin Julia (Kate Winslet) flĂŒchtet Anfang der Siebziger Jahre mit ihren beiden Töchtern Lucy (Carrie Mullan) und Bea (Bella Riza) aus einer gescheiterten Beziehung in London ins faszinierende Marokko - auf der Suche nach einem anderen Leben, nach sich selbst. In der Fremde Nordafrikas will sie die bedingungslose Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit leben und treibt monatelang durch Marrakesch, lebt mit ihren Töchtern in pittoresken Hotels und Ă€rmlichen Zimmern, begegnet VerrĂŒckten und Prinzen, Prostituierten und blinden Poeten.

Eines Tages lernt sie den LebenskĂŒnstler Bilal (Said Taghmaoui) kennen, wie Julia ein Wanderer durchs Leben, aber kein Hippie; er ist einfach nur arm. Darum verdingt er sich als Akrobat, Maurer, Zauberer, StrassenhĂ€ndler und wird Julias Liebhaber. Mit Bilal umarmt sie nicht nur den Mann, sondern die fremde Kultur, die Sprache, den Geruch, die Exotik Marokkos. Und die Kinder hoffen, in ihm einen neuen Vater gefunden zu haben.

Als das Geld knapp wird, fahren sie zu viert in Bilals Heimatdorf. Doch die Dorfbewohner sind nicht begeistert, eine Fremde unter sich zu wissen.

Das ist der Beginn einer abenteuerlichen Odyssee quer durch das Land - bis Julia nach vielen aufregenden Erlebnissen und an Erfahrung reicher schliesslich weiss, dass Freiheit ihren Preis hat und sie dadurch gezwungen wird, eine Entscheidung zwischen dem Abenteuer in Marokko und der Liebe zu ihren Kindern zu treffen ...

 

REGIE:
Gillies MacKinnon
PRODUKTION:
Ann Scott
CAST:
Kate Winslet
Said Taghmaoui
Bella Riza
Carrie Mullan
Pierre Clementi
Abigail Cruttenden
Ahmed Boulane
DREHBUCH:
Billy MacKinnon
Esther Freud
KAMERA:
John de Borman
SCHNITT:
Pia de Ciaula
MUSIK:
John Keane
AUSSTATTUNG:
Louise Marzaroli
Pierre Gompertz

       
  Hippie Masala
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2006]
       
 

FĂŒr immer in Indien • Ab Mitte der 60er Jahre zogen tausende westlicher Hippies auf der Suche nach Erleuchtung, freien Drogen oder einem ursprĂŒnglicheren Leben nach Asien. Indische Bauern vermuteten hinter dieser Wanderbewegung eine DĂŒrre im Westen. Die heiligen MĂ€nner Indiens erkannten darin treffender die Suche nach SpiritualitĂ€t. Die meisten Aussteiger reisten nach Monaten oder Jahren wieder in ihre Heimat zurĂŒck. Doch einige blieben.

Der Italiener Cesare zum Beispiel lebt heute als Yogi in einer abgelegenen Höhle und strebt nach spiritueller Befreiung - bereits seit Jahrzehnten. Er hat sich so stark in die indische Asketengemeinschaft und das Asketenleben integriert, dass sein auslÀndischer Ursprung kaum mehr zu erkennen ist.

Der Schweizer Hanspeter betreibt in der Himalaya-Region einen kleinen Bauernbetrieb. Trotzdem ist er kein urchiger Schweizer, wie man spÀtestens merkt, wenn man vom Rauch seiner Haschpfeifen eingenebelt wird. An den Regeln der einheimischen Gesellschaft wenig interessiert, steht er in fast stÀndigem Konflikt mit den Bewohnern des Bergdorfs. Seine einheimische Frau Babali versucht zwischen den Dörflern und ihrem dickköpfigen Mann zu vermitteln, aber auch sie trÀumt manchmal davon, in die Fremde zu entfliehen.

Die belgische Asketin Meera lebt seit 18 Jahren im zentralindischen Hampi, wo sie sich auf die Suche nach innerer Freiheit gemacht hat. Von Tag zu Tag schlÀgt sie sich mit den Almosen auslÀndischer GÀste durch, die sie im Gegenzug mit spirituellen Anleitungen versorgt.

Der hollĂ€ndische Kunstmaler Robert lebt seit mehr als 25 Jahren im zentralindischen Hampi. Dorthin entfloh er seinem aufreibenden Leben als Drogendelinquent in Europa. Er fand, wovon er lange getrĂ€umt hatte: ein Haus auf einer kleinen Flussinsel, wo er in Ruhe und Frieden malen konnte, dazwischen Vollmondparties mit viel Musik und Drogen. Etliche seiner Hippie-Freunde, die in der NĂ€he lebten, sind in den vergangenen Jahren verstorben, so dass Robert mit seiner jungen Familie fast alleine in der fremden Heimat zurĂŒckgeblieben ist.

Die Twins aus SĂŒdafrika wirbeln mit blumengeschmĂŒckten Haaren durch das ehemalige Hippie-Paradies Goa und pflegen das Image der ewig-jugendlichen Blumenkinder. Sie nĂ€hen Hippieklamotten, sowohl fĂŒr die Ewiggestrigen also auch bereits fĂŒr die neue Generation der Goa-Freaks.

Hippie Masala zeigt ins Alter gekommene Blumenkinder, die auf der Flucht vor der westlichen Zivilisation in Indien ein neues Zuhause gefunden haben.

 

REGIE:
Ulrich Grossenbacher
CAST:
Robert aus Holland
Hanspeter aus der Schweiz
Meera aus Belgien
Cesare aus Italien
Erica &Gillian aus SĂŒdafrika
DREHBUCH:
Damaris LĂŒthi
KAMERA:
Ulrich Grossenbacher
SCHNITT:
Maya Schmid
TON:
Avesh Serge Valentin

       
  Hirschen
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von George Inci • Hirschen ist ein idyllischer Ort. Die Bewohner sind glĂŒcklich und zufrieden. Doch eines Tages meldet die Fabrik, die alleiniger Brotgeber der Dorfbevölkerung ist, ĂŒberraschend Konkurs an. Der Grossteil der Dorfbewohner wandert daraufhin ab. Nur wenige entscheiden sich dafĂŒr, im Ort zu bleiben, darunter die alteingesessene Stammtischrunde. Sie suchen verzweifelt nach einer Lösung, um ihre Heimat nicht verlassen zu mĂŒssen. Plötzlich passiert ein Wildunfall in der NĂ€he des Dorfes und der leicht verletzte Fahrer (George Inci) wird von den Dorfbewohnern rĂŒhrend umsorgt: Er wohnt in der Pension des Metzgers (Sepp Lusser) und seiner Tochter Susi (Beatrice von Moreau), wird vom Arzt (Joseph Holzknecht) behandelt, der Mechaniker (Bernhard Wolf) repariert sein Auto, der Polizist (Oswald Fuchs) kĂŒmmert sich um die FormalitĂ€ten und der BĂŒrgermeister (Thomas Widemair) bringt ihm die Schönheit des Ortes nahe. Das bringt die Stammtischrunde auf eine ebenso ausgefallene wie eintrĂ€gliche Idee...

 

REGIE:
George Inci
PRODUKTION:
George Inci
CAST:
Gerhard Bachlechner
Ludwig Ding
Ruth Ebner
Oswald Fuchs
Joseph Holzknecht
Lisa Hortnagl
DREHBUCH:
George Inci
KAMERA:
George Inci
SCHNITT:
Beatrice von Moreau
TON:
Tatjana Jakob
MUSIK:
George Inci
Ahilea Durcovski
Gebhard Widemair

       
  Home
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2015]
       
 

Happy Smekday - Ein smektakulĂ€rer Trip • Die Boovs machen die Erde zu ihrem neuen Heimatplaneten und beginnen damit, alles neu zu organisieren. Die Menschen werden unfreiwillig umgesiedelt. Als jedoch Tip (gesprochen von Josefine Preuss), ein cleveres junges MĂ€dchen, der Gefangenschaft entgeht, wird sie auf einmal zur unfreiwilligen Komplizin von Oh (gesprochen von Bastian Pastewka), einem verstossenen Boov auf der Flucht. Schon bald erkennen die beiden ungleichen Freunde, dass es um viel mehr geht, als nur intergalaktische Beziehungen zu retten. Und so begeben sie sich auf eine fantastische Reise voll Spass und Abenteuer, die ihr Leben und ihre Welt fĂŒr immer verĂ€ndern wird.

 

REGIE:
Tim Johnson
PRODUKTION:
Suzanne Buirgy
Christopher Jenkins
DREHBUCH:
Tom J. Astle
Matt Ember
Adam Rex
TON:
Steve Jamerson
Gary Rizzo
Corey Tyler
MUSIK:
Lorne Balfe

       
  Honeymoons
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2010]
       
 

Medeni mesec • Zwei junge, frisch verliebte Paare verlassen den Balkan und also ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren Leben in Westeuropa. Nachdem die einen in Albanien, die andern in Serbien auf einer Hochzeit von Verwandten noch ausgiebig gefeiert haben, brechen sie auf – das albanische Paar reist via Schiff nach Italien, das serbische will im Zug ĂŒber Ungarn Österreich erreichen. Doch sie werden an der ungarischen Grenze festgehalten, ebenso stranden die beiden Albaner in einem sĂŒditalienischen Hafen. Obwohl sie alle vier nichts zu tun haben mit dem Verbrechen an zwei UN-Soldaten im Kosovo, geraten sie aufgrund einer Reihe von unglĂŒcklichen ZufĂ€llen unter Verdacht und werden verhaftet. Das steht der ErfĂŒllung ihrer TrĂ€ume, zumindest vorlĂ€ufig, natĂŒrlich im Weg. Viele junge Menschen aus dem Balkan mĂŒssen heute fĂŒr die Fehler ihrer Vorfahren bezahlen.

 

REGIE:
Goran Paskaljevic
PRODUKTION:
Ilir Butka
Nikolaj Divanovic
Goran Paskaljevic
CAST:
Nebojsa Milovanovic
Jelena Trkulja
Jozef Shiroka
Mirela Naska
Lazar Ristovski
Petar Bozovic
Bujar Lako
Yllka Mujo
DREHBUCH:
Goran Paskaljevic
Genc Permeti
KAMERA:
Milan Spasic
SCHNITT:
Petar Putnikovic
TON:
Branko Neskov
MUSIK:
Rade Krstic
AUSSTATTUNG:
Durim Neziri
KOSTÜME:
Lana Pavlovic

       
  How to Train Your Dragon
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

DrachenzĂ€hmen leicht gemacht • Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt. Mordsstarke Wikinger mĂŒssen ihre Heimat vor wilden Drachen beschĂŒtzen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmĂ€chtige Teenager Hicks, Beiname „der HĂŒne“, ist Feuer und Flamme fĂŒr die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke HĂ€nde. Da sein Vater niemand Geringeres ist als Haudrauf „der Stoische“, HĂ€uptling des Wikingerstammes und ein berĂŒhmter DrachenjĂ€ger, soll Hicks auf der Drachenschule nun auch die raue Kampfkunst der Wikinger erlernen. Doch ehe Hicks – der ĂŒbrigens ein pfiffiger und begeisterter TĂŒftler ist – den gefĂŒrchteten Unterricht antreten kann, wird sein Dorf von einer wilden Drachen-Armada angegriffen. Das ist Hicks grosse Chance, einmal einen Drachen zu besiegen und die Ehre seines Vaters zu retten! Mit viel Mut und Köpfchen gelingt es ihm, einen „Nachtschatten“, eine der gefĂ€hrlichsten Drachenarten, abzuschiessen. Doch anstatt seinem Vater von seinem bemerkenswerten Fang zu erzĂ€hlen, freundet sich Hicks mit dem Nachtschatten an. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die vor allem Hicks Welt auf den Kopf stellt: Ein Wikinger, der einen Drachen zum Freund hat? Damit verstösst er gegen die Wikingerehre, die seinem Vater beim Donner von Thor ĂŒber alles geht...

 

REGIE:
Dean DeBlois
Chris Sanders
PRODUKTION:
Bonnie Arnold
DREHBUCH:
Cressida Cowell
Dean DeBlois
Adam F. Goldberg
Chris Sanders
Peter Tolan
SCHNITT:
David Teller
TON:
Randy Thom
MUSIK:
John Powell

       
  Howl's moving castle
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. September 2005]
       
 

Hauru no ugoku shiro - Das Wandelnde Schloss • Das MĂ€dchen Sophie arbeitet als Hutmacherin im GeschĂ€ft ihres verstorbenen Vaters. Bei einem ihrer seltenen Besuche in der Stadt lernt sie zufĂ€llig den attraktiven und charismatischen Zauberer Hauro (englisch: Howl) kennen. Sie verliebt sich in ihn und wird daraufhin von einer eifersĂŒchtigen Hexe mit einem Fluch belegt, der sie in eine alte Frau verwandelt.

Plötzlich muss Sophie sich im gebrechlichen Körper einer 90-JĂ€hrigen zurechtfinden! Unerkannt verlĂ€sst sie ihre Heimatstadt und zieht in die Ferne, um Hauro zu suchen und den bösen Fluch rĂŒckgĂ€ngig zu machen. Schliesslich findet sie ihn und arbeitet von nun an als Putzfrau in seinem geheimnisvollen "wandelnden Schloss", einem gigantischen mechanischen UngetĂŒm, das sich auf insektenĂ€hnlichen Beinen bewegt, aus allen Löchern pfeift und seine TĂŒren in vier verschiedene Welten und Zeiten öffnen kann.

Feuer-Teufel Calcifer, der das Haus bewacht, und Hauros kindlicher Assistent Markl werden bald ihre Freunde – nur der selbstverliebte Hauro schenkt ihr kaum Beachtung und geniesst das Leben in seiner unbekĂŒmmerten Art. Als er jedoch vom König berufen wird, sein Land vor dem drohenden Krieg zu retten, ĂŒbernimmt er endlich Verantwortung


 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Rick Dempsey
Toshio Suzuki
Ned Lott
DREHBUCH:
Donald H. Hewitt
Cindy Davis Hewitt
SCHNITT:
Takeshi Seyama
TON:
Kazuhiro Wakabayashi
MUSIK:
Joe Hisaishi

       
  Human Flow
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2017]
       
 

Ein Film von Ai Weiwei • Mehr als 65 Millionen Menschen weltweit sind gezwungen, wegen Hunger, Krieg und Vertreibung ihre Heimat zu verlassen. 25 Filmcrews haben u.a. in LĂ€ndern wie Afghanistan, Mexiko, Bangladesh, Frankreich, Griechenland, Deutschland oder im Libanon gedreht.

„Human Flow ist eine persönliche Reise, ein Versuch den Zustand der Menschlichkeit heutzutage zu erfassen. In einer Zeit der Unsicherheit brauchen wir mehr Toleranz, MitgefĂŒhl und gegenseitiges Vertrauen, denn wir sind alle eins. Wenn nicht, muss sich unsere HumanitĂ€t schon bald mit einer viel grösseren Krise auseinandersetzen“, wird Weiwei zitiert.

 

REGIE:
Ai Weiwei
PRODUKTION:
Heino Deckert
Ai Weiwei
Chin-Chin Yap
CAST:
Boris Cheshirkov
Princess Dana Firas of Jordan
Marin Din Kajdomcaj
Ahmad Shuja
Hanan Ashrawi
Peter Bouckaert
Salam Kamal Aldeen
DREHBUCH:
Boris Cheshirkov
Tim Finch
Chin-Chin Yap
KAMERA:
Zanbo Zhang
Xie Zhenwei
SCHNITT:
Nils Pagh Andersen
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Karsten Fundal

       
  I am Number Four
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2011]
       
 

Ich bin Nummer vier • Drei sind tot. Er ist Nummer Vier. Unter der Regie von D.J. Caruso (“Eagle Eye”, “Disturbia”) entstand ein spannender Action-Thriller ĂŒber einen aussergewöhnlichen jungen Mann: John Smith (Alex Pettyfer) ist auf der Flucht vor skrupellosen Feinden, deren einzige Mission es ist, ihn zu vernichten. Unter einer sich stĂ€ndig wechselnden IdentitĂ€t zieht John mit seinem BeschĂŒtzer Henri (Timothy Olyphant) von Stadt zu Stadt, immer der Neue ohne Verbindungen zu seiner Vergangenheit. In Johns neuer Heimat, einer Kleinstadt in Ohio, stellen unerwartete Ereignisse sein Leben auf den Kopf: die erste Liebe (Diana Agron), mĂ€chtige neue FĂ€higkeiten und eine Verbindung zu den anderen, die sein unglaubliches Schicksal teilen.

 

REGIE:
D.J. Caruso
PRODUKTION:
Michael Bay
CAST:
Alex Pettyfer
Timothy Olyphant
Teresa Palmer
Dianna Agron
Callan McAuliffe
Kevin Durand
Jake Abel
DREHBUCH:
Alfred Gough
Miles Millar
Marti Noxon
KAMERA:
Guillermo Navarro
SCHNITT:
Vince Filippone
Jim Page
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Tom Southwell
KOSTÜME:
Marie-Sylvie Deveau

       
  I Want You
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 1998]
       
 

Ein gewaltvoll lyrisches FilmmĂ€rchen, schön, voll schrĂ€ger Bilder • Acht Jahre lang sass Martin (ALESSANDRO NIVOLA) im GefĂ€ngnis - wegen Totschlages. Nun kehrt er zurĂŒck in seine Heimatstadt an der englischen KĂŒste. Er will versuchen, den Kontakt zu seiner Ex-Freundin Helen (RACHEL WEISZ) wieder aufzunehmen. Doch sie weigert sich, mit ihm zu sprechen. Ein dunkles Geheimnis belastet ihre gemeinsame Vergangenheit, und Helen spĂŒrt, dass Martin immer noch Macht ĂŒber sie hat, Aber ihr Vorhaben, sich ihm und dem, was einst vorgefallen ist, zu entziehen, misslingt: Die alten, lĂ€ngst begraben geglaubten Emotionen brechen mit grosser IntensitĂ€t erneut hervor, das VerdrĂ€ngte kehrt wieder.

Der stumme 14jĂ€hrige Honda (LUKA PETRUSIC) und seine Ă€ltere Schwester Smokey (LABINA MITEVSKA), zwei FlĂŒchtlinge aus Osteuropa, kreuzen unversehens die Lebensbahn der unglĂŒcklich Liebenden. ZunĂ€chst nur Zeugen ihres verzweifelten Kampfes, verstricken sich die Geschwister immer mehr in das komplizierte Geflecht dieser Beziehung, das von der unsichtbaren Hand des Schicksals zusehends in den Abgrund gezogen wird....

I WANT YOU ist ein zutiefst melancholischer Film ĂŒber die Utopie der grossen Liebe und den Verlust der Unschuld. Mit grosser visueller Kraft entwirft Regisseur Michael Winterbottom (HERZEN IN AUFRUHR, WELCOME TO SARAJEVO) vor der stimmungsvollen Kulisse eines verschlafenen englischen KĂŒstenstĂ€dtchens ein erotisches Beziehungsgeflecht, das Tabus bricht und tragisch endet.

FĂŒr seine stilistisch eigenwilligen, trĂ€umerischen Bilder wurde Kameramann Slawomir Idziak bei der Berlinale 1998 mit einer 'lobenden ErwĂ€hnung' bedacht.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
CAST:
Rachel Weisz
Alessandro Nivola
Luka Petrusic
Labina Mitevska
Carmen Ejogo
Ben Daniels
Graham Crowden
DREHBUCH:
Eoin McNamee
KAMERA:
Slawomir Idziak
SCHNITT:
Trevor Waite
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Mark Tildesley

       
  I, Daniel Blake
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Ken Loach • Der 59-jĂ€hrige Daniel Blake hat sein Leben lang als Schreiner in Newcastle gearbeitet. Nach einem Herzinfarkt ist er zum ersten Mal auf staatliche Hilfe angewiesen. WĂ€hrend er sich bemĂŒht, die FormalitĂ€ten fĂŒr die UnterstĂŒtzungs-BeitrĂ€ge zu bewĂ€ltigen, trifft er Katie und ihre beiden Kinder. Um nicht in einer Obdachlosen-Unterkunft zu landen, bleibt der alleinerziehenden Mutter nichts anderes ĂŒbrig, als in eine Wohnung weit weg von ihrer Heimat zu ziehen. Gemeinsam kĂ€mpfen Daniel und Katie nun gegen die Fallstricke der BĂŒrokratie

FĂŒr seinen berĂŒhrenden neuen Film „I, Daniel Blake“ wurde Ken Loach bereits zum zweiten Mal mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichnet. DarĂŒber hinaus hat er in Locarno die Herzen der Zuschauer erobert und den Publikumspreis gewonnen. Der britische Regisseur fokussiert auf ein Thema, das nicht nur in seiner Heimat aktuell ist: Die schnörkellos erzĂ€hlte Geschichte nach dem Drehbuch von Loachs langjĂ€hrigem Autor Paul Laverty gewĂ€hrt einen Einblick in den alltĂ€glichen Kampf von Menschen, die schuldlos durch die Maschen des Sozialsystems fallen. «I, Daniel Blake» ist ein brillant besetzter Film – ehrlich und zutiefst bewegend.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Hayley Squires
Micky McGregor
Dave Johns
Natalie Ann Jamieson
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Robbie Ryan
SCHNITT:
Jonathan Morris
TON:
Robert Brazier
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Fergus Clegg
Linda Wilson
KOSTÜME:
Jo Slater

       
  Ice Age 5: Collision Course
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juni 2016]
       
 

Kollision voraus! • Scrat stösst bei seiner endlosen Jagd nach der unerreichbaren Nuss in neue Dimensionen vor. Er wird ins Universum katapultiert, wo er versehentlich kosmische Kettenreaktionen auslöst, in deren Folge die Gefahr besteht, dass sich die Ice Age-Welt verĂ€ndert oder gar zerstört wird. Sid, Manny, Diego und der Rest der Herde verlassen notgedrungen ihre Heimat und begeben sich auf eine Reise voller Spass und Abenteuer. Dabei durchqueren sie exotische LĂ€nder und begegnen einer Vielzahl von neuen schillernden Charakteren.

Mit ICE AGE – KOLLISION VORAUS! kehren jede Menge Stars zurĂŒck, darunter Ray Romano, Denis Leary, John Leguizamo, Queen Latifah, Seann William Scott, Josh Peck, Simon Pegg, Keke Palmer, Wanda Sykes und Jennifer Lopez. Neue Mitglieder der Herde sind Stephanie Beatriz, Adam Devine, Jesse Tyler Ferguson, Max Greenfield, Jessie J, Nick Offerman, Melissa Rauch, Michael Strahan und Neil deGrasse Tyson.

 

REGIE:
Mike Thurmeier
PRODUKTION:
John C. Donkin
Lori Forte
DREHBUCH:
Michael Berg
Aubrey Solomon
Michael J. Wilson
KAMERA:
Renato FalcĂŁo
SCHNITT:
James Palumbo
TON:
Michael Silvers
MUSIK:
Mark Mothersbaugh

       
  Ich kenn keinen - Allein unter Heteros
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2003]
       
 

Homoehe und alles easy. Wo gibt's da noch Probleme? Schwules Leben auf dem Lande. • FĂŒnf bis zehn Prozent aller Menschen, schĂ€tzt man, haben homosexuelle Neigungen, und in der postmodernen urbanen Gesellschaft, in StĂ€dten wie ZĂŒrich, Paris und Berlin, ist Schwulsein heute eine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Wie aber, hat sich Jochen Hick gefragt, sieht das Leben von Homosexuellen heute auf dem Lande aus? Die Kamera im Anschlag brach er auf, um das rurale Schwabenland diesbezĂŒglich unter die Lupe zu nehmen, und stellt mit ICH KENN KEINEN – ALLEIN UNTER HETEROS einen so ehrlichen wie heiteren, bisweilen aber auch nachdenklich stimmenden Dokumentarfilm vor. In dessen Zentrum stehen Homosexuelle aller Altersgruppen. Der 78-jĂ€hrige Richard und sein Freund Eduard etwa, die schon vor fĂŒnfzig Jahren nach ZĂŒrich fuhren, um an den AktivitĂ€ten des «Kreis» teilzunehmen. Der 51-jĂ€hrige Hartmut, der den heimatlichen Stammtisch mit flotten Thai-MĂ€dchen-Storys unterhielt, bis ihn ein positiver HIV-Befund zum Coming-out zwang. Und der 38-jĂ€hrige Uwe, der auf MilitĂ€rklamotten steht, bei Muttchen lebt, ab und zu nach Berlin ausbuchst und sich zu Hause aber doch viel wohler fĂŒhlt. Hick hat seine Protagonisten im Alltag beobachtet, sie bei ihren AusflĂŒgen begleitet, sich mit ihnen unterhalten. Er lĂ€sst aber auch ihre Umgebung zu Wort kommen und spĂŒrt dabei amĂŒsiert (Vor-)Urteilen nach: ICH KENN KEINEN – ALLEIN UNTER HETEROS ist ein bewegter Dokfilm, der dringend Not tut, wenn – wie Richard unter dem Eindruck der nun endlich auch in Stuttgart stattfindenden Christopher Street Day Parade meint: – «der homosexuelle Befreiungskampf wirklich gewonnen werden will».

 

REGIE:
Jochen Hick
PRODUKTION:
Jochen Hick
DREHBUCH:
Jochen Hick
KAMERA:
Jochen Hick
SCHNITT:
Florian Köhler
TON:
Jens Lang
MUSIK:
Jan Tilman Schade
Klaus Wagner

       
  Ilk ÖpĂŒcĂŒk
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2017]
       
 

First Kiss • Hakan (Murat Yildirim) ist ein freiheitsliebender Mann, der sich ungern fĂŒr lĂ€ngere Zeit an eine Frau bindet. Die One-Night-Stands, die er in seiner Heimatstadt an der tĂŒrkischen KĂŒste hat, sind meinst Touristinnen, die er innerhalb kurzer Zeit wieder loswerden kann. Nur zu seinem ehemaligen Schwager und dessen fĂŒnf Söhnen hat er ein wirklich inniges VerhĂ€ltnis.

Dann allerdings tritt Bahar (Ozge Gurel) in sein Leben und Hakan verguckt sich in sie. Das einzige Problem an der Sache ist, dass Bahar vor zwei Jahren einen schweren Unfall hatte, bei dem sie ihr KurzzeitgedĂ€chtnis verlor. Seitdem kann sie keine neuen Erinnerungen machen und ihr Bruder und ihr Vater spielen ihr, um sie zu schĂŒtzen, jeden Tag aufs Neue denselben Ablauf vor. Doch wenn ĂŒberhaupt, ist es fĂŒr Hakan eher ein Ansporn als eine HĂŒrde, dafĂŒr zu sorgen, dass Bahar sich immer wieder neu in ihn verliebt.

 

REGIE:
Murat Onbul
CAST:
Murat Yildirim
Ozge Gurel
Cezmi Baskin
DREHBUCH:
Çaglar Yurt
TON:
Caglar Yesilay

       
  Image Problem
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2012]
       
 

Die Schweiz hat ein Imageproblem. Doch keine Sorge: Simon und Andreas kĂŒmmern sich darum. • Steuerstreit, Bankgeheimnis und ausbeuterische Rohstofffirmen: Die Schweiz hat ein Imageproblem. Doch keine Sorge. Simon und Andreas kĂŒmmern sich darum. Die beiden furchtlosen Filmemacher begeben sich auf eine einjĂ€hrige Tour de Suisse, um das ramponierte Ansehen ihres Heimatlandes zurechtzurĂŒcken. Dabei treffen Simon und Andreas auf Sennen und SchrebergĂ€rtner, Journalisten und Touristen, GoldkĂŒsten-Villenbesitzer und zahlreiche irritierte AuslĂ€nder. Image Problem ist ein satirischer Dokumentarfilm, der amĂŒsant und mit eigenwilligen Mitteln den Mangel an SolidaritĂ€t und die zunehmende Fremdenfeindlichkeit im Kleinstaat Schweiz entlarvt.

 

REGIE:
Simon Baumann
Andreas Pfiffner
PRODUKTION:
Roman TschÀppeler
DREHBUCH:
Simon Baumann
Andreas Pfiffner
KAMERA:
Andreas Pfiffner
SCHNITT:
Katharina Bhend
Mischa Hedinger
TON:
Jonas Cslovjecsek
MUSIK:
Anna Trauffer
Noah Veraguth

       
  ImogĂšne
 
       
 

Ein Film von Alexandre Charlot & Franck Magnier

 

REGIE:
Alexandre Charlot
Franck Magnier
CAST:
Lambert Wilson
Catherine Frot
Michel Duchaussoy
Lionel Abelanski
Nicolas Vaude
Anne BenoĂźt
DREHBUCH:
Alexandre Charlot
SCHNITT:
Philippe Bourgueil
TON:
Damien Boitel
Yves-Marie Omnes
AUSSTATTUNG:
Ambre Fernandez
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  In and Out
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 1998]
       
 

Der aus der Reihe tanzt • Es ist die Nacht der Oscar-Verleihung und der absolute Favorit fiir die Kategorie 'Bester mĂ€nnlicher Hauptdarsteller'' ist Jung-Star Cameron Drake (Matt Dillon), geboren und aufgewachsen in dem kleinen StĂ€dtchen Greenleaf, Indiana. Die Live-Übertragung beginnt und alle sitzen vor ihren FernsehgerĂ€ten. NatĂŒrlich auch High School-Lehrer Howard Brackett (Kevin Kline), der Cameron einst die Schönheiten der Literatur lehrte, und seine Verlobte Emily (Joan Cusack), die er nĂ€chste Woche ehelichen will.

Cameron gewinnt die TrophĂ€e - fĂŒr seine Rolle als homosexueller Vietnam-Veteran. Und Howard ist mehr als gerĂŒhrt, als der Hollywood-Star in seiner Dankesrede besonders seinen ehemaligen Lehrer erwĂ€hnt. Bis zu dem Moment, als Cameron plötzlich behauptet, Howard Brackett sei homosexuell!

Von diesem Moment an steht Howards Leben Kopf. Reporter belagem die Stadt, das Basketball-Team, das er trainiert, verbannt ihn aus dem Umkleideraum, GerĂŒchte und GehĂ€ssigkeiten machen die Runde. Besonders der Sensationsreporter Peter Malloy (Tom Selleck) sorgt dafĂŒr, dass niemand im StĂ€dtchen wieder zur Tagesordnung ĂŒbergeht. Denn Malloy ist fest davon ĂŒberzeugt, dass Howard Brackett, der immer wieder beteuert 'ganz normal' zu sein, in Wirklichkeit nur Angst hat, sich zu seinen Neigungen zu bekennen.

In Greenleaf, Indiana herrscht Ausnahmezustand: Howards Mutter besteht auf der Traumhochzeit ihres Sohnes, Howards Chef droht mit KĂŒndigung und Emily redet sich weiterhin ein, dass Howard sie in den drei Jahren, die sie nun schon verlobt sind, nur deshalb noch nie angerĂŒhrt hat, weil er sie respektiert.

Und dann taucht eines Tages auch noch Cameron Drake wieder in seiner Heimatstadt auf ...

 

REGIE:
Frank Oz
PRODUKTION:
Scott Rudin
CAST:
Kevin Kline
Joan Cusack
Tom Selleck
Matt Dillon
Debbie Reynolds
DREHBUCH:
Paul Rudnick
KAMERA:
Rob Hahn
SCHNITT:
Dan Hanley
John Jympson
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Ken Adam

       
  In my father's den
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Brad McGann • Als sein Vater stirbt, kehrt der erfahrene Kriegsfotograf Paul in seine kleine Heimatstadt in Neuseeland zurĂŒck und wird dort mit der Vergangenheit konfrontiert, die er zurĂŒckgelassen hatte. Zu seiner Überraschung trifft er auch die 16jĂ€hrige Celia, die Tochter seiner ersten Freundin, die von der Welt und dem Leben ausserhalb ihrer Kleinstadt trĂ€umt.

Aber manchereiner, Familienmitglieder beider Familien eingeschlossen, stösst sich an der Freundschaft und als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum HauptverdÀchtigen.

Als die brutale Wahrheit ans Tageslicht kommt wird Paul gezwungen sich mit der Familientragödie und dem Betrug, vor dem er einst als Jugendlicher geflohen ist, sowie mit den schmerzlichen Folgen von Schweigen und GeheimniskrÀmerei, die ihn sein ganzes Leben begleitet hatten, auseinander zu setzen.

Basierend auf dem Roman von Maurice Gee.

 

REGIE:
Brad McGann
PRODUKTION:
Trevor Haysom
Dixie Linder
CAST:
Emily Barclay
Matthew Macfadyen
Miranda Otto
Colin Moy
DREHBUCH:
Brad McGann
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Chris Plummer
TON:
Richard Flynn
MUSIK:
Simon Boswell
AUSSTATTUNG:
Jennifer Kernke

       
  Inglourious Basterds
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2009]
       
 

Der neue Film von Quentin Tarantino • Im ersten Jahr der deutschen Besatzung Frankreichs. Shosanna Dreyfus muss mit ansehen wie der Nazi Oberst Hans Landa ihre gesamte Familie ermordet. Shosanna gelingt es nur knapp, zu entkommen. Sie flieht nach Paris und legt sich dort eine neue IdentitĂ€t als Besitzerin eines Kinos zu. Anderswo in Europa stellt Leutnant Aldo Raine eine Gruppe bestehend aus jĂŒdisch amerikanischen Soldaten zusammen, die flinke, schockierende VergeltungsschlĂ€ge begehen soll. SpĂ€ter werden sie dem Feind als „Die Bastarde“ ein Begriff sein. Raines Truppe kontaktiert die deutsche Schauspielerin und Geheimagentin Bridget von Hammersmark fĂŒr einen Einsatz, um die FĂŒhrer des III. Reichs zu töten. Schicksale verschmelzen im politischen Untergrund und Schutz von Shosannas Kino. Die junge Frau plant dabei ihren ganz persönlichen Rachefeldzug


 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Lawrence Bender
CAST:
Brad Pitt
MĂ©lanie Laurent
Eli Roth
Christoph Waltz
Michael Fassbender
Diane Kruger
Daniel BrĂŒhl
Til Schweiger
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Sally Menke
TON:
Harry Cohen
Ann Scibelli
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  Inside Out
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2015]
       
 

Vice - Versa / Alles steht Kopf • Im Hauptquartier, dem Kontrollzentrum mitten im Verstand der elfjĂ€hrigen Riley, sind fĂŒnf Emotionen stets unentwegt mit Hochdruck bei der Arbeit. AngefĂŒhrt werden sie von der unbeschwerten Optimistin FREUDE, deren einzige Mission es ist dafĂŒr zu sorgen, dass Riley immer glĂŒcklich ist. ANGST kĂŒmmert sich um die Sicherheit, WUT sorgt dafĂŒr, dass alles immer gerecht ablĂ€uft, und EKEL hĂ€lt Riley davon ab, sich zu vergiften – körperlich ebenso wie mental. KUMMER ist sich noch nicht ganz sicher, was ihre Aufgabe ist. Aber das macht nichts, den anderen ist ebenso nicht so recht bewusst, wofĂŒr sie gut sein soll.

 

REGIE:
Pete Docter
PRODUKTION:
Jonas Rivera
DREHBUCH:
Pete Docter
Ronaldo Del Carmen
Meg LeFauve
Josh Cooley
SCHNITT:
Kevin Nolting
TON:
Ren Klyce
Daniel Laurie
Shannon Mills
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Ralph Eggleston

       
  Inxeba
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

The Wound / Les initiĂ©s • Eastern Cape, SĂŒdafrika. In einer abgelegenen Bergregion unterziehen sich junge MĂ€nner einem archaischen Beschneidungs- und Mannbarkeitsritual. Der Lagerist Xolani aus Johannesburg wird dem rebellischen Kwanda dabei als Mentor zur Seite gestellt. Als Kwanda entdeckt, dass Xolani ein homosexuelles VerhĂ€ltnis zum verheirateten Vitcha pflegt, droht deren geheime Liaison aufzufliegen. Hin- und hergerissen zwischen der Sehnsucht, endlich er selbst sein zu können, und der Furcht, seine Liebe durch ein Outing endgĂŒltig zu verlieren, gerĂ€t Xolani in einen immer auswegloseren Konflikt.
In flirrenden, intensiven Bildern erzĂ€hlt THE WOUND von Homophobie und MĂ€nnlichkeitswahn in einer zwischen Tradition und Moderne gespaltenen Gesellschaft, entfĂŒhrt uns in eine Welt von faszinierender Fremdheit und berĂŒhrt durch seine intime Schilderung einer tragischen Liebesbeziehung.

 

REGIE:
John Trengove
PRODUKTION:
Cait Pansegrouw
Elias Ribeiro
CAST:
Nakhane Touré
Bongile Mantsai
Niza Jay Ncoyini
Thobani Mseleni
Gamelihle Bovana
DREHBUCH:
Malusi Bengu
Thando Mgqolozana
John Trengove
KAMERA:
Paul Ozgur
SCHNITT:
Matthew Swanepoel
TON:
Matthew James
MUSIK:
JoĂŁo Orecchia
AUSSTATTUNG:
Bobby Cardoso
Solly Sithole
KOSTÜME:
Lehasa Molloyi

       
  Iraqi Odyssey
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Samir • WĂŒtende KriegserklĂ€rungen bĂ€rtiger MĂ€nner. Auto-Bomben. Schluchzende Frauen in schwarzen UmhĂ€ngen. Zerstörte, staubige Landschaften. Bilder westlicher Nachrichten aus dem Irak von heute.
Dem gegenĂŒber stehen Erinnerungen einer Familie aus den fĂŒnfziger bis siebziger Jahren: Frauen in schicken Kleidern studieren an der UniversitĂ€t und werden von zuvorkommenden MĂ€nnern in eleganten AnzĂŒgen begleitet. Überall ist moderne arabische Musik zu hören. Die Kinos zeigen amerikanische, indische und arabische Filme. Trotz Demonstrationen und Kritik an der kolonialen Tradition des Westens, dominierte ein ausgeprĂ€gter Glaube an den Fortschritt und die Teilhabe an der modernen Welt.
FĂŒnfzig Jahre spĂ€ter ist davon nichts mehr geblieben. Heute lebt jeder fĂŒnfte Iraker in der Diaspora. Filmemacher Samir erzĂ€hlt die Geschichte seiner irakischen Familie, die verstreut auf der ganzen Welt in Auckland, Moskau, Paris, London und Buffalo (NY) lebt. Seine Familie schildert den Traum von Moderne, gesellschaftlichem Fortschritt und dem Wunsch nach Freiheit.

 

REGIE:
Samir
PRODUKTION:
Werner Schweizer
Samir
DREHBUCH:
Samir
MUSIK:
Maciej Sledziecki

       
  Istanbul Kirmizisi
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. März 2017]
       
 

Istanbul Red • Der Autor Orhan Sahin (Halit Ergenç) hat Istanbul vor vielen Jahren den RĂŒcken gekehrt und seine Heimat verlassen, um ein Leben in Übersee zu fĂŒhren. Jetzt aber kehrt er in die Millionenstadt am Bosporus zurĂŒck, da seine Arbeit diesen Schritt notwendig macht. Er soll nĂ€mlich dem prominenten Regisseur Deniz Soysal (Nejat Isler) bei der Erstellung seines ersten Buchs unter die Arme greifen. Dieser lebt in einem herrschaftlichen Haus in prĂ€chtiger Lage direkt am Meer. Aber Familie Soysals kĂ€mpft mit Schwierigkeiten und Orhan wird von Anfang an in eben diese hineingezogen. Wie auch in die komplizierten Beziehungen, die sein Arbeitgeber zu seinen Freunden unterhĂ€lt. Aber Orhan erlebt auch Istanbul neu und sieht die Stadt mit anderen Augen und er entdeckt GefĂŒhle wieder, die er schon lange fĂŒr ĂŒberwunden hielt.

 

REGIE:
Ferzan Ozpetek
PRODUKTION:
Tilde Corsi
CAST:
Halit Ergenç
Tuba BĂŒyĂŒkĂŒstĂŒn
Selim Bayraktar
Nejat Isler
Mehmet GĂŒnsĂŒr
Zerrin Tekindor
DREHBUCH:
Ferzan Ozpetek
Gianni Romoli
KAMERA:
Gian Filippo Corticelli
SCHNITT:
Patrizio Marone
TON:
Agce Ulas
MUSIK:
Giuliano Taviani
AUSSTATTUNG:
Deniz GöktĂŒrk
KOSTÜME:
Funda Buyuktunalioglu

       
  Jasper, pingouin explorateur
 
       
 

Ein grosses Abenteuer beginnt... • Der kleine Pinguin Jasper glaubt fest daran, dass es auf der Welt mehr geben muss als das Eis und den Schnee seiner antarktischen Heimat, auch wenn sich deswegen jeder Pinguin ĂŒber ihn lustig macht. Doch eines Tages taucht ein kunterbunter Kakapo bei der Pinguinkolonie auf und erzĂ€hlt seltsame Geschichten ĂŒber fremde Welten, ein grosses Schiff und die mysteriöse Suche nach gestohlenen Eiern fĂŒr die er Jaspers Hilfe benötigt.

Kurz entschlossen folgen Jasper und sein kleiner Bruder Junior dem grossmĂ€uligen aber letztlich ziemlich Ă€ngstlichen Kakapo auf ein wunderschönes Kreuzfahrtschiff. Dort treffen sie auf die liebenswerte und vorlaute Emma, die Tochter des KapitĂ€ns, und versuchen gemeinsam die seltsame EntfĂŒhrung der Eier aufzuklĂ€ren. Welche Rolle spielt zum Beispiel die ĂŒberkandidelte Operndiva, die sich auffĂ€llig fĂŒr Emmas Wohlergehen interessiert? Und was verbirgt der griesgrĂ€mige Limonadenhersteller Dr. Block, der zusammen mit seinem trotteligen Assistenten keine Gelegenheit auslĂ€sst, Emmas Vater Erziehungstipps fĂŒr die widerborstige Tochter zu geben?

 

REGIE:
Eckart Fingberg
PRODUKTION:
Sunita Struck
Marc Dhrami
Camelia Nicolae
DREHBUCH:
Eckart Fingberg
Michael MĂ€del
John Chambers
MUSIK:
Florian Tessloff
AUSSTATTUNG:
Carole PĂ©pin

       
  Jerusalem
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2014]
       
 

Ein Film von Daniel Ferguson • JERUSALEM 3D nimmt den Zuschauer mit auf eine anregende und aufschlussreiche Tour durch eine der Ă€ltesten und geheimnisvollsten StĂ€dte der Welt. Nachdem Jerusalem ĂŒber 5‘000 Jahre unzĂ€hlige Male zerstört und wieder aufgebaut wurde, bleibt die anhaltende Anziehungskraft dieser Stadt ein RĂ€tsel. Was machte sie fĂŒr so viele unterschiedliche Kulturen so wichtig? Wie wurde sie zum weltweiten Zentrum von drei bedeutenden Religionen? Warum ist sie fĂŒr uns heute immer noch von Bedeutung?

JERUSALEM 3D versucht, diese Fragen zu beantworten, indem der Film drei junge Jerusalemiten und ihre Familien begleitet – Juden, Christen und Muslime. Aus ihrer Sicht erfĂ€hrt der Zuschauer, was es bedeutet, Jerusalem seine Heimat zu nennen, und erlebt Feiern und Veranstaltungen, die die Höhepunkte eines Jahres im Leben der Stadt bilden. Begleiten Sie die renommierte ArchĂ€ologin Dr. Jodi Magness auf ihrer unterirdischen Suche nach der Lösung fĂŒr einige der grössten RĂ€tsel der Stadt.

JERUSALEM 3D zeigt das gemeinsame Erbe von Juden, Christen und Muslimen und will sie – und das Publikum – auf diese Weise dazu anregen, sich gegenseitig besser zu verstehen. Der Zuschauer erhĂ€lt einen einzigartigen Blick auf einen Teil der Welt, der Milliarden von Menschen fasziniert.

 

REGIE:
Daniel Ferguson
PRODUKTION:
Taran Davies
George Duffield
Daniel Ferguson
CAST:
Austin Carder
Benedict Cumberbatch
James Heilpern
Kindra Heilpern
Jodi Magness
Revital Zacharie
DREHBUCH:
Sheila Curran Bernard
Daniel Ferguson
KAMERA:
Reed Smoot
SCHNITT:
Jean-Marie Drot
TON:
Ed Douglas
Karl Mohr
Peter Thillaye
Lan Tran
MUSIK:
Michael Brook

       
  Jimmy's Hall
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Ken Loach • Irland 1932: Jimmy Gralton kommt nach mehr als zehn Jahren aus den USA in sein Heimatdorf zurĂŒck. Hier, inmitten der rauen irischen Landschaft, gab es einst einen einfach eingerichteten Tanzsaal: einen Ort der Freiheit und der Inspiration, des TrĂ€umens und natĂŒrlich des Tanzens. Mit Jimmys RĂŒckkehr erwacht der Saal zu neuem Leben – und damit die Hoffnungen einer jungen Generation auf eine freiere, selbstbestimmte Zukunft. Das allerdings gefĂ€llt den konservativen Kreisen im Ort ganz und gar nicht

Herausragende Darsteller, wunderbare Musik, eine packende Story: Ken Loach und sein Drehbuchautor Paul Laverty – zwei, die ihre Ideale nie verraten und wunderbare Filme wie «Looking for Eric» und «The Angels‘ Share» realisiert haben – wissen auch in ihrem aktuellen Werk zu begeistern. Vom Leben von James «Jimmy» Gralton und den turbulenten Ereignissen im Irland der 1930er-Jahre inspiriert pendelt «Jimmy’s Hall» zwischen ZĂ€rtlichkeit und Zorn, ist voller Weisheit und schlitzohrigem Humor. Ein Film, der den Mut junger Frauen und MĂ€nner feiert, die ihre Ideale unbeirrt verteidigen – berĂŒhrend, universell und zeitlos.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Barry Ward
Simone Kirby
Andrew Scott
Jim Norton
BrĂ­an F. O'Byrne
DREHBUCH:
Paul Laverty
Donal O'Kelly
TON:
Ray Beckett
AUSSTATTUNG:
Fergus Clegg
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  Jo Siffert: Live Fast - Die Young
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Men Lareida • 1971 trauerten an Jo "Seppi" Sifferts Beerdigung ĂŒber 50'000 Menschen in den Strassen seiner Heimatstadt Fribourg. Siffert war ein volksnaher Star, der nach seinem frĂŒhen Tod zum Mythos wurde; ein Getriebener und ein Antreiber, der allen, die ihn kennenlernen durften, in lebhafter Erinnerung geblieben ist. Noch heute gilt er als einer der zehn besten Rennfahrer aller Zeiten. Dreieinhalb Jahrzehnte nach seinem tragischen Unfalltod in Brands Hatch wird der legendĂ€re Fribourger endlich zum Filmhelden.

 

REGIE:
Men Lareida
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Adiano Cimarosti
Jaques Deschenaux
Antonietto Fossatti
Peter Gethin
Jack W. Heuer
Heini Mader
Adélaide Siffert
Jo Siffert
Philippe Siffert
Siffert Veronique
DREHBUCH:
Reto Baumann
Men Lareida
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Myriam Flury
Markus Welter
MUSIK:
Netz Maeschi

       
  Johnny English
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. April 2003]
       
 

Von den Produzenten von 'Mr. Bean' • Der sicherste Platz Englands? So weit weg von Rowan Atkinson wie nur möglich.

Denn in Gestalt des britischen Diplomaten Johnny English treibt er es nicht nur bunt, sondern auch betont sorgenfrei und explosiv. Dem gefĂ€hrlichsten Geheimagenten Englands wie aus dem Gesicht geschnitten, verhindert er im Auftrag ihrer MajestĂ€t die diabolischen PlĂ€ne eines furchtbaren Bösewichts. Zugegeben: unabsichtlich. Aber seinem britischen Charme und der gekonnten Manier eines DraufgĂ€ngers widersteht eben niemand. Kein Gangster und mit Sicherheit kein Lachmuskel. Der FrĂŒhlings-Blockbuster Johnny English ist Aktion gepaart mit Comedy. Er ist der einzig wahre James Bond.

 

REGIE:
Peter Howitt
PRODUKTION:
Mark Huffam
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Rowan Atkinson
John Malkovich
Natalie Imbruglia
Ben Miller
Tim Pigott-Smith
Kevin McNally
Douglas McFerran
DREHBUCH:
Neal Purvis
Robert Wise
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Robin Sales
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Chris Seagers

       
  Johnny English Reborn
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Oliver Parker • Nach dem Mega-Erfolg „Johnny English“ schickt Comedy-Legende und Superstar Rowan Atkinson („Mr. Bean“) seinen berĂŒhmt-berĂŒchtigten Geheimagenten auf eine neue und noch brisantere Mission.

Der britische Geheimdienst MI-7 braucht den „Retter der Krone“ zurĂŒck, egal ob er bei seinen frĂŒheren glorreichen Taten fast selbst das Königreich in Schutt und Asche gelegt hĂ€tte. Jahre des Exils verbrachte English in einem entlegenen Winkel Chinas, bevor er in einem Shaolin-Kloster endlich sein Kriegerherz wiederentdeckt. Geschult in der hohen Kunst des Nahkampfs, gefeit gegen jeden erdenklichen Schmerz und bewaffnet mit einem ganzen Arsenal von Hightech-Gadgets, wirft er sich einer internationalen Killerbande entgegen, die es auf einen chinesischen Staatsmann abgesehen hat. Nur wenige Tage bleiben English, die Verschwörung aufzudecken, die sich durch die RĂ€nge von KGB, CIA und sogar MI-7 zieht, und einen Mordanschlag zu verhindern, der die Welt ins Chaos stĂŒrzen wĂŒrde. Schnelle Autos, schöne Frauen, internationale SchauplĂ€tze und ein fesselnder Spionageplot – English steht seinem Doppelnull-Kollegen vom MI-5 in nichts nach. Ausserdem hat er noch ein ganzes Magazin voll lĂ€ssiger Slapsticks in Reserve.

 

REGIE:
Oliver Parker
PRODUKTION:
Tim Bevan
Chris Clark
Eric Fellner
CAST:
Rowan Atkinson
Dominic West
Gillian Anderson
Rosamund Pike
Daniel Kaluuya
Richard Schiff
Ben Miller
DREHBUCH:
William Davies
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Guy Bensley
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
Ilan Eshkeri
AUSSTATTUNG:
Jim Clay
KOSTÜME:
Beatrix Aruna Pasztor

       
  Johnny English Strikes Again
  [demnächst im Kino - Release: 18. Oktober 2018]
       
 

Ein Film von David Kerr • Die digitale Welt besteht nur aus Nullen und Einsen – und Johnny English ist definitiv keine Eins ... Dennoch muss er in JOHNNY ENGLISH – MAN LEBT NUR DREIMAL einen Cyber-Angriff stoppen und einen Verbrecher zur Strecke bringen, der es auf den britischen Geheimdienst abgesehen hat.


Durch die Attacke eines mysteriösen Hackers werden sĂ€mtliche britischen Undercover-Agenten enttarnt. Einzig Johnny English, der sich der Digitalisierung aufgrund mangelnder FĂ€higkeiten bislang erfolgreich widersetzen konnte, bleibt ĂŒbrig. Es bleibt keine andere Wahl, als ausgerechnet den Spion zu reaktivieren, der bisher jede seiner Missionen vermasselt hat. Mit seinen kompromisslos analogen Methoden wird Johnny English zur letzten Hoffnung des Geheimdienstes Ihrer MajestĂ€t


 

REGIE:
David Kerr
PRODUKTION:
Chris Clark
CAST:
Rowan Atkinson
Jake Lacy
Emma Thompson
Olga Kurylenko
Ben Miller
Adam James
Miranda Hennessy
DREHBUCH:
Neal Purvis
Robert Wade
KAMERA:
Florian Hoffmeister
SCHNITT:
Tony Cranstoun
AUSSTATTUNG:
Simon Bowles

       
  Journey to Jah
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2014]
       
 

Ein Film von NoĂ«l Dernesch • Sieben Jahre lang folgten die zwei Regisseure den beiden europĂ€ischen AusnahmekĂŒnstlern des Reggae GENTLEMAN - Deutscher und ALBOROSIE - Italiener auf der Suche nach AuthentizitĂ€t jenseits der westlichen Konsumgesellschaften im Land von Rastafari und Reggae: JAMAIKA.

Dabei treffen sie unter anderem Richie Stephens, Damian Marley aber auch Natty - Fahrer und Freund von Gentleman, der abseits vom karibischen Inseltraum einen unverstellten Blick auf den tĂ€glichen Überlebenskampf gibt, erhalten von der Professorin Carolyn Cooper den kontrastierenden intellektuellen Einblick in jamaikanische Politik und Kultur und werden vom Urgestein des Reggae, Jack Radics, mit erstaunlichen Wahrheiten konfrontiert.

Schliesslich begegnen sie der aufstrebenden jamaikanischen SĂ€ngerin Terry Lynn und folgen ihr in ihren Alltag zwischen den Strassen von Kingstons Ghettos und der Berliner Clubszene.

Mit den Protagonisten tauchen wir in eine Welt, wo Musik zum Ventil wird um Armut, KriminalitĂ€t und Perspektivlosigkeit zu begegnen, und die zugleich von einer tiefen spirituellen Verbundenheit geprĂ€gt ist und Mut macht. Eine Welt, von der Alborosie sagt: „God lives here. But Satan too.“ - Welcome on board for JOURNEY TO JAH!

 

REGIE:
Noël Dernesch
PRODUKTION:
Jan KrĂŒger
René Römert
CAST:
Gentleman
Alborosie
Alberto D'Ascola
Terry Lynn
Natty
Carolyn Cooper
DREHBUCH:
Noël Dernesch
Moritz Springer
KAMERA:
Marcus Winterbauer
SCHNITT:
MichĂšle Barbin
Christoph Senn
TON:
Patrick Böhler
MUSIK:
Beat SolĂšr

       
  Juste la fin du monde
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Xavier Dolan • Der junge Schriftsteller Louis kehrt nach zwölf Jahren in seine Heimatstadt zurĂŒck. Er ist krank und fĂŒrchtet, nicht mehr lange zu leben. Nun will er seine Familie davon in Kenntnis setzen. Doch wĂ€hrend des guten Jahrzehnts, in dem er abwesend war, hat er sich nicht nur geografisch von seiner Mutter und seinen Geschwistern entfernt.

Basierend auf dem TheaterstĂŒck von Jean-Luc Lagarce, und mit Marion Cotillard, Vincent Cassel, LĂ©a Seydoux, Nathalie Baye und Gaspard Ulliel als illustres Schauspielensemble, hat der junge, kanadische Kultregisseur Xavier Dolan (MOMMY, TOM A LA FERME) ein tief bewegendes und explosives Familiendrama geschaffen.

 

REGIE:
Xavier Dolan
PRODUKTION:
Sylvain Corbeil
Xavier Dolan
Nancy Grant
Nathanaël Karmitz
CAST:
LĂ©a Seydoux
Marion Cotillard
Vincent Cassel
Gaspard Ulliel
Nathalie Baye
Arthur Couillard
DREHBUCH:
Xavier Dolan
KAMERA:
André Turpin
SCHNITT:
Xavier Dolan
TON:
Sylvain Brassard
Jo Caron
BenoĂźt Dame
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Colombe Raby

       
  Kaçma Birader
 
       
 

Ein Film von Defne Deliormanli und Murat Kaman • Aus Liebe zu einem MĂ€dchen hat der junge Eren (Nejat Uygur) seine kleine Heimatstadt Yozgat verlassen, um in der Millionenmetropole Istanbul zu leben. Seine chaotische Familie, die er in Yozgat zurĂŒckgelassen hat, ist davon allerdings alles andere als begeistert. Vor allem seine temperamentvolle Mutter Ramazan (Melek Baykal) macht sich Sorgen um ihren Sohn, auf den in der Grossstadt ihrer Meinung nach ausschliesslich Gefahren warten, und will ihn daher um jeden Preis zurĂŒckholen. Unter anderem begleitet von ihrem Mann Muammer (Zafer Algöz), der eigentlich lĂ€ngst genug von seinen Kindern hat, und dem von seinem eigenen Charme restlos ĂŒberzeugten Erdinç (Emrah Kaman) begibt sich Ramazan schliesslich selbst nach Istanbul. Obwohl die kunterbunte Truppe vom Grossstadtleben masslos ĂŒberfordert ist und somit von einer turbulenten Situation in die nĂ€chste stolpert, lĂ€sst sie nichts unversucht, um Eren zu finden.

 

REGIE:
Defne Deliormanli
Murat Kaman
PRODUKTION:
Hakan Eren
Oguz Peri
Ipek Sorak
Gökhan Tatarer
CAST:
Zafer Algöz
Emrah Kaman
Melek Baykal
Cihan Ercan
DREHBUCH:
Emrah Kaman
Murat Kaman

       
  Kampf der Königinnen
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Nicolas Steiner • Jedes Jahr wird Anfang Mai in Aproz im Kanton Wallis das kantonale Finale der RingkuhkĂ€mpfe veranstaltet. Mit Spannung verfolgen 10'000 begeisterte Zuschauer den Wettkampf, an dem die stĂ€rkste Eringer Kuh zur Königin erkoren wird. FĂŒr die ZĂŒchterinnen und ZĂŒchter dieser urtĂŒmlichen Rasse ist das traditionelle KrĂ€ftemessen der Tiere der Höhepunkt des Jahres. KAMPF DER KÖNIGINNEN verfolgt die KĂŒhe in ihren harten Duellen im Ring und deren mitfiebernde BĂ€uerinnen und Bauern.
Der «Combat de reines» ist mit grossen Hoffnungen und Emotionen verbunden: WĂ€hrend sich der engagierte Bauer Beat fĂŒr seine disziplinierten Trainingsvorbereitungen mit dem Ruhm eines Sieges belohnen möchte, versucht eine jugendliche Motorradgang, der attraktiven siebzehnjĂ€hrigen KuhzĂŒchterin Deborah nĂ€her zu kommen. Die jedoch hat nur Augen fĂŒr ihre Kuh Melancholie. Andreas, der etwas unbeholfene Amateurjournalist aus ZĂŒrich, erhofft sich durch seine Reportage, die Grossstadtmenschen fĂŒr diesen exotischen Heimatevent begeistern zu können.
KAMPF DER KÖNIGINNEN verwebt als moderner Heimatfilm in eindringlichen Schwarz-Weiss-Bildern das Archaische dieses Spektakels mit den modernen Lebenswelten der einzelnen Protagonisten. Ohne die Tradition zu idealisieren, nimmt der junge Walliser Regisseur Nicolas Steiner sein Publikum auf eine eindrĂŒckliche Reise an ein rauschendes Volksfest mit, auf der es dem alles entscheidenden Moment entgegenfiebert: der Krönung der Königin.

 

REGIE:
Nicolas Steiner
PRODUKTION:
Malte Can
CAST:
Beat Brantschen
Andreas Herzog
DĂ©borah MĂ©trailler
Jean-Vincent Lathion
Mail Zumofen
Matteo Ruppen
Deny Bregy
Pippo Steiner
DREHBUCH:
Nicolas Steiner
KAMERA:
Markus Nestroy
SCHNITT:
Kaya Inan
TON:
Michael Kaczmarek
MUSIK:
John Guertler

       
  Kandahar
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2001]
       
 

Von Mohsen Makmalbaf • Die in Kanada lebende Afghanin Nafas erhĂ€lt einen Hilferuf ihrer jĂŒngeren Schwester und beschliesst, in ihre Heimatstadt zurĂŒckzukehren. Ihre Suche fĂŒhrt sie von der iranisch-afghanischen Grenze mitten in die Taliban-Hochburg im SĂŒden des Landes. Getarnt unter einer ,Burka', dem traditionellen Überkleid der afghanischen Frauen, macht sich Nafas auf den Weg. Zu Beginn kann sie im Schutze einer Grossfamilie reisen, doch bald bleibt ihr als Begleiter nur noch ein kleiner Junge, der gewillt ist, sie nach Kandahar zu fĂŒhren.

'HĂ€tte man in den vergangenen Jahren BĂŒcher statt Raketen nach Afghanistan geschickt, herrschten dort heute nicht Unwissenheit, Völkerkrieg und Terrorismus. Und hĂ€tte man anstatt Minen zu legen, Weizen gesĂ€t, wĂ€ren heute nicht Millionen von Afghanen auf der Flucht vor Hunger und Tod.'

Mohsen Makmalbaf anlĂ€sslich der UNESCO-Preisverleihung vom 3. Oktober 2001 in Paris, wo er fĂŒr 'Kandahar ' und insbesondere fĂŒr sein Engagement fĂŒr die afghanischen Frauen mit der Fellini Medaille in Gold ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Mohsen Makhmalbaf
PRODUKTION:
Makhmalbaf Film House
CAST:
Niloufar Pazira
Hassan TantaĂŻ
Sadou Teymouri
DREHBUCH:
Mohsen Makhmalbaf
KAMERA:
Ebraham Ghfaouri
SCHNITT:
Mohsen Makhmalbaf

       
  Kaybedenler KulĂŒbĂŒ Yolda
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2018]
       
 

Ein Film von Mehmet Ada Öztekin • Die beiden Biker Kaan (Nejat Isler) und Mete (Yigit Özsener) haben ihren spassigen Urlaub in Olympos hinter sich, den sie mit einer geselligen Truppe aus Kadiköy verbrachten. Sie brechen auf ihren Maschinen in Richtung Heimat Istanbul auf. Auf dem Weg erwarten sie jede Menge Abenteuer und Erkenntnisse. Sie werden von zwei Menschen begleitet, mit denen sie nicht gerechnet haben und lernen, dass Beziehungen und Reisen nie so ablaufen, wie man das vorher denkt


 

REGIE:
Mehmet Ada Öztekin
CAST:
Nejat Isler
Yigit Özsener
Hande Dogandemir
Merve Çagiran
DREHBUCH:
Mehmet Ada Öztekin
KAMERA:
Sedat YĂŒcel
SCHNITT:
Huseyin Haluk Arus
MUSIK:
Toygar Isikli
KOSTÜME:
Esra Bayram

       
  Kiki - el amor se hace
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2016]
       
 

Leidenschaftlich Spanisch / L'amour en fĂȘte • FĂŒnf Geschichten ĂŒber Liebe, Leidenschaft und erotische Anziehungskraft verweben sich wĂ€hrend eines heissen Sommers in Madrid. Die eine handelt von Candelaria: Sie will endlich schwanger werden, doch irgendwie fehlt es ihr neuerdings an Liebeslust. Dann sind da Ana und Paco: Seit langem ein Paar möchten sie neuen Schwung ins Schlafzimmer bringen – und so kommt die lebenslustige BelĂ©n, die in einem Erotik-Club arbeitet, ins Spiel. Sandra wiederum versetzt das BerĂŒhren ganz bestimmter Kleiderstoffe unvermittelt in Ekstase, ganz egal, wo sie sich gerade befindet


Der spanische Regisseur Paco LeĂłn verknĂŒpft die fĂŒnf Storys ĂŒberaus geschickt und jongliert völlig unverkrampft auch mit ungewohnten Erotik-Themen. Die GefĂŒhle, Ängste und sexuellen Praktiken seiner Figuren sind mitten in einem Wandel, Tabus werden gebrochen und alle begeben sich auf neue, aufregende Wege voller Freiheit. In seiner Heimat war Paco LeĂłns schwungvolle Komödie ein phĂ€nomenaler Erfolg. Kein Wunder, ruft «Kiki» doch Erinnerungen an die frĂŒhen Filme von Pedro AlmodĂłvar wach, ist lustig, von feiner Ironie durchzogen, famos gespielt, herrlich frech – leidenschaftlich spanisch eben.

 

REGIE:
Paco LeĂłn
PRODUKTION:
Álvaro Augustín
Ghislain Barrois
Andrés Martín
CAST:
Natalia de Molina
Álex García
Jacobo SĂĄnchez
Silvia Rey
Paco LeĂłn
Ana Katz
Eduardo Recabarren
DREHBUCH:
Josh Lawson
Paco LeĂłn
Fernando PĂ©rez
KAMERA:
Kiko de la Rica
SCHNITT:
Alberto de Toro
TON:
Sergio BĂŒrmann
KOSTÜME:
Javier Bernal
Pepe PatatĂ­n

       
  Killing Time: Entre deux fronts
 
       
 

Ein Film von Lydie Wisshaupt-Claudel • „Erinnerst du dich an mich?“, fragt der junge Vater in Uniform seinen kleinen Sohn, den er gerade auf dem Arm hĂ€lt. Nach einem Einsatz in Afghanistan kehren die Soldaten der US-Marine nach Twentynine Palms zurĂŒck. Die sonderbare kalifornische WĂŒstenstadt in der NĂ€he der grössten amerikanischen MilitĂ€rbasis erwacht wieder zum Leben. Filmemacherin Lydie Wisshaupt-Claudel begleitet zwölf US-Marines auf ihrem Zwischenstopp im Heimatland. Sie folgt den jungen MĂ€nnern ins Wohnzimmer, ins Tattoo-Studio, zum Coiffeur, in die Bar – oder in die lokale Bibelgruppe. Wie auch immer sie sich ihre Zeit vertreiben – was sie nicht vertreiben können, ist die innere Leere. Und die Gewissheit, dass der nĂ€chste Einsatz bevorsteht.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Lydie Wisshaupt-Claudel
KAMERA:
Colin LĂ©vĂȘque
TON:
Felix Blume

       
  KilomĂštre zĂ©ro
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Hiner Saleem • Ako lebt mit seiner Frau Salma und ihrem kleinen Kind im unzugĂ€nglichen Bergland von Irakisch-Kurdistan. WĂ€re da nicht der alte Vater von Salma, Ako hĂ€tte die unwirtliche Gegend lĂ€ngst verlassen und sich mitsamt der Familie ins Ausland geflĂŒchtet. Aber Salma weigert sich zu gehen, solange ihr Vater noch lebt.
Eines Tages gerĂ€t Ako in eine Personenkontrolle und wird willkĂŒrlich in die Armee eingezogen. Es ist 1988 und der Krieg zwischen Irak und Iran in vollem Gange. Saddam Hussein regiert mit eiserner Faust. Ako und zwei seiner Freunde lernen die Furcht und die Folter kennen. Sie trĂ€umen vom Frieden und von der Flucht in den Westen.
Dann wird Ako zufĂ€llig fĂŒr eine Mission auserkoren: Er soll den Sarg eines ‚MĂ€rtyrers fĂŒr das Vaterland‘ zusammen mit einem Taxifahrer zurĂŒck ins Kurdengebiet geleiten.

Ein Kurde, ein Araber und auf dem Taxidach der in einer irakischen Flagge eingewickelte Sarg eines ‘MĂ€rtyrers’. Ein seltsamer Konvoi aus vielen solcher Taxis fĂŒhrt vom SĂŒden in den Norden quer durch das Land. Am Ende der Reise stehen die kurdischen Berge, Akos Heimat. Vielleicht die Gelegenheit fĂŒr Ako, endlich aus dem Land zu fliehen


KILOMETRE ZERO ist der erste aus Irakisch-Kurdistan stammende Film, und der zweite Spielfilm des Regisseurs Hiner Saleem nach VODKA LEMON.

 

REGIE:
Hiner Saleem
PRODUKTION:
Emilie Georges
Fabrice Guez
Alexandre Mallet-Guy
Hiner Saleem
CAST:
Nazmi Kirik
Eyam Ekrem
Belcim Bilgin
Ehmed Qeladizeni
Nezar Selami
DREHBUCH:
Hiner Saleem
KAMERA:
Robert Alazraki
SCHNITT:
Anna Ruiz
TON:
François Fayard
MUSIK:
Yan Axin
Nikos Kypourgos
AUSSTATTUNG:
Fakher Sherwani

       
  King Arthur
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2004]
       
 

The Untold True Story That Inspired The Legend • Über Jahrzehnte hinweg waren Historiker der festen Überzeugung, bei der Geschichte von König Arthur handele es sich lediglich um einen Mythos. Aber die Legende fusst auf einem realen Helden, der hin- und hergerissen war zwischen seinen privaten Ambitionen und seinem Pflichtbewusstsein.

Arthur (CLIVE OWEN) ist ein zögerlicher AnfĂŒhrer, der sich nichts sehnlicher wĂŒnscht, als Britannien endlich wieder zu verlassen und in den Schoss Roms zurĂŒckzukehren, wo er sich Frieden und StabilitĂ€t erhofft. Doch bevor er die Reise in die Heimat antreten kann, muss er noch einen letzten Auftrag erfĂŒllen, der ihn und seine Ritter der Tafelrunde – Lancelot, Galahad, Bors, Tristan und Gawain – zu einer folgenreichen Erkenntnis kommen lĂ€sst: Wenn Rom sich aus Britannien zurĂŒckzieht, wird das Land einen FĂŒhrer brauchen, der das Vakuum ausfĂŒllt. Jemand, der die Menschen nicht nur vor der Invasion der Sachsen bewahrt, sondern die Insel auch in ein neues, ein besseres Zeitalter fĂŒhrt. Vereint mit dem einstigen Feind Merlin (STEPHEN DILLANE) und mit der schönen und mutigen Guinevere (KEIRA KNIGHTLEY) an seiner Seite muss Arthur die Kraft finden, Verantwortung fĂŒr sein Schicksal zu ĂŒbernehmen und den Kurs der Geschichte fĂŒr immer zu verĂ€ndern.

 

REGIE:
Antoine Fuqua
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Clive Owen
Keira Knightley
Ioan Gruffudd
Stellan SkarsgÄrd
Til Schweiger
Ray Winstone
DREHBUCH:
David Franzoni
KAMERA:
Slawomir Idziak
SCHNITT:
Conrad Buff
Jamie Pearson
TON:
Francis Lindsay
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Dan Weil
KOSTÜME:
Penny Rose

       
  Kinshasa Symphony
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2010]
       
 

Ein Film von Martin Baer und Claus Wischmann • Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrösste Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen, die zu den Ă€rmsten Bewohnern unseres Planeten zĂ€hlen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas - L'Orchestre Symphonique Kimbanguiste.
In völliger Dunkelheit spielen zweihundert Orchestermusiker Beethovens Neunte - ""Freude schöner Götterfunken"". Ein Stromausfall wenige Takte vor dem letzten Satz. Probleme wie dieses sind noch die kleinste Sorge. In den letzten fĂŒnfzehn Jahren haben die Musiker zwei Putsche, mehrere Krisen und einen Krieg ĂŒberlebt. Doch da ist die Konzentration auf die Musik, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Kinshasa Symphony zeigt Menschen in einer der chaotischsten StĂ€dte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester. Ein Film ĂŒber den Kongo, ĂŒber die Menschen in Kinshasa und ĂŒber Musik.

 

REGIE:
Martin Baer
Claus Wischmann
PRODUKTION:
Stefan Pannen
DREHBUCH:
Claus Wischmann
KAMERA:
Martin Baer
Michael Dreyer
SCHNITT:
Peter Klum
TON:
Karsten Höfer
Jan Schmiedt
MUSIK:
Jan Tilman Schade

       
  Kiriku und die Zauberin
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 1999]
       
 

Die Renaissance des europĂ€ischen Zeichentricks • Der Film erzĂ€hlt, basierend auf einem afrikanischen MĂ€rchen, die Geschichte eines kleinen Jungen. Kiriku ist ein winziger Erlöser. Gleich nach seiner Geburt, ĂŒber die er genauso selbst bestimmt wie ĂŒber alle seine Taten, akzeptiert er seine Aufgabe: Er muss sein kleines afrikanisches Heimatdorf von Karaba befreien, der bösen Zauberin, die dem Dorf die MĂ€nner stiehlt und die wichtige Wasserquelle hat versiegen lassen. Kiriku bringt das Wasser wieder zum Fliessen, und sein Grossvater, der weise Mann vom verbotenen Berg hilft ihm, das Geheimnis von Karabas Bosheit zu lösen.

Animationsfilm? Das ist Disney. Zeichentrick kommt aus den USA. Meint man gemeinhin. Und jahrelang ist das auch so gewesen. Bis 'Kiriku' kam. Denn: Mit 'Kiriku' kommt der europĂ€ische Zeichentrick zurĂŒck. Renaissance nennt man sowas. Wiedergeburt.

Als Regisseur Michel Ocelot und Produzent Didier Brunner mit der Arbeit an 'Kiriku' begannnen, stand die tatsĂ€chliche Realisation des Films in den Sternen. FĂŒnf Jahre hat es schliesslich gebraucht, bis 'Kiriku' wirklich in den französischen Kinos war, und die Produktion hĂ€tte Didier Brunners Pariser Firma Les Armateurs in den Ruin getrieben, 'wenn nicht', so Brunner, 'Canal Plus in der letzten Minute eingesprungen wĂ€re.' Der Pay TV-Sender gewĂ€hrte einen Vorschuss von drei Millionen Franc, das entsprach in etwa 14 Prozent der gesamten Produktionskosten. Das Projekt 'Kiriku' wurde möglich. Gegen alle Wahrscheinlichkeiten des AnimationsfilmgeschĂ€fts.

Am 9. Dezember 1998 lief der kleine Kiriku dann erstmals ĂŒber die grosse Leinwand. 'Dabei haben wir vor allem auf die ProvinzstĂ€dte gesetzt', erzĂ€hlt Didier Brunner. 'Kirikus' QualitĂ€t brauchte das Weitersagen.

Die Regionalpresse half, Schulen empfahlen den Film. Und worauf kein Kenner der Branche gewettet hĂ€tte, genau das geschah. 'Kiriku' konnte sich gegen die schier ĂŒbermĂ€chtige Konkurrenz behaupten. Obwohl in Frankreich 'Asterix und Obelix' und 'Das grosse Krabbeln' gleichzeitig liefen, blieben die Besucherzahlen von 'Kiriku' stabil auf einem hohen Niveau.

 

REGIE:
Michel Ocelot
PRODUKTION:
Didier Brunner
Jacques Vercruyssen
Paul Thitges
DREHBUCH:
Michel Ocelot
KAMERA:
Michel Ocelot
SCHNITT:
Dominique Lefever
MUSIK:
Youssou N'Dour

       
  Klingenhof
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2005]
       
 

Ein Film von Beatrice Michel • Ein Innenhof in ZĂŒrichs Kreis 5, bewohnt von Menschen aus verschiedenen Kulturen, Wohnort der Autoren, ein Projekt, entstanden aus dem Impuls, Warum nicht vor der eigenen HaustĂŒr einen Film drehen? Wahrnehmen, was geschieht, Geschichten festhalten, Gesichter, Schicksale, frei nach Claudio Magris' Wort: "Jeder Ort kann Mittelpunkt der Erde sein." Unweigerlich stellt sich die Frage nach Herkunft, Heimatlosigkeit, Fremdsein unter Fremden, entstehen Freundschaften, wird der Nachbar mehr als ein Schemen unter vielen andern. Mensch kommt an, Mensch geht weg, Kinder, Junge, Alte finden ihre je eigenen Abenteuer im Hof und darum herum. Die Filmarbeit wurde ĂŒberschattet durch den frĂŒhen Tod des GefĂ€hrten und Kameramanns Hans StĂŒrm.

 

REGIE:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
PRODUKTION:
Filmkollektiv ZĂŒrich
Beatrice Michel
CAST:
Beatrice Michel Leuthold
Hans StĂŒrm
DREHBUCH:
Beatrice Michel Leuthold
KAMERA:
Hans StĂŒrm
Otmar Schmid
TON:
Guido Keller
AUSSTATTUNG:
Filmkollektiv ZĂŒrich

       
  Kolonya Cumhuriyeti
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2017]
       
 

Ein Film von Murat Kepez • Peker Mengen (Çaglar Çorumlu) will unbedingt BĂŒrgermeister einer kleinen tĂŒrkischen Stadt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, verfĂ€llt er auf eine List: Er verspricht den BĂŒrgern nicht nur, dass die Kleinstadt Besuch vom MinisterprĂ€sidenten bekommen wird, sondern auch, dass sie zur Bezirkshauptstadt werden soll. Nach der gewonnenen Wahl muss Mengen nun seine Wahlversprechen einhalten und lockt den MinisterprĂ€sidenten daher tatsĂ€chlich mit zweifelhaften Mitteln in die Stadt, wo dieser mit einer grossen Zeremonie willkommen geheissen wird. Doch die Feierlichkeiten geraten ausser Kontrolle und plötzlich ist aus dem 5000-Seelen-StĂ€dtchen ein eigenes Land geworden, das sich noch dazu im Krieg mit den USA befindet. In dieser chaotischen Situation landet unverhofft ein Ausserirdischer samt UFO in der kleinen tĂŒrkischen Stadt


 

REGIE:
Murat Kepez
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
BĂŒsra Pekin
Çaglar Çorumlu
Mahir Ipek
Ersin Korkut
Ugur Bilgin

       
  Konferenz der Tiere
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2010]
       
 

Nach dem Buch von Erich KĂ€stner • Die Tiere in der afrikanischen Savanne wundern sich: Wo bleibt das Wasser? LĂ€ngst hĂ€tte es durch eine Schlucht aus den fernen Bergen kommen mĂŒssen. Der Durst wird immer grösser, die Sorge auch, zumal das letzte kleine Wasserloch von grimmigen BĂŒffeln und Nashörnern verteidigt wird. Das tapfere ErdmĂ€nnchen Billy und der friedliebende Löwe Sokrates ziehen los, um das Wasser zu suchen. Dabei treffen sie auf den gallischen Hahn Charles, der eine EisbĂ€rin, ein KĂ€nguru, einen Tasmanischen Teufel und zwei Galapagos-Schildkröten nach Afrika gefĂŒhrt hat. Sie mussten aus ihren zerstörten Heimatregionen nach Afrika fliehen und hoffen im Okavango-Delta auf ein besseres Leben. Doch leider haben die Menschen auch dieses letzte Paradies nicht verschont: Der Hotelier Smith hat einen gewaltigen Staudamm bauen lassen und verschwendet alles Wasser fĂŒr ein Luxushotel. Ausgerechnet hier halten die Politiker eine Konferenz zum Schutz der Umwelt ab. Die Tiere antworten auf diese Herausforderung mit ihrer eigenen Konferenz: Die weise Elefantenkuh Angie appelliert an alles, was laufen, fliegen, trampeln oder kriechen kann, sich zu wehren. Das ist der Auftakt zu einer turbulenten Offensive voller tierischer Tricks.

 

REGIE:
Reinhard Klooss
Holger Tappe
PRODUKTION:
Reinhard Klooss
Holger Tappe
CAST:
Christoph Maria Herbst
Thomas Fritsch
Bastian Pastewka
Ralf Schmitz
Oliver Kalkofe
DREHBUCH:
Oliver Huzly
Erich KĂ€stner
Reinhard Klooss
Klaus Richter
Sven Severin
SCHNITT:
Alexander Dittner
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Henning Ahlers
Jens Benecke

       
  Kops
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2003]
       
 

Was machen Cops um ihre Jobs zu retten? Sie werden kriminell! • In der schwedischen Kleinstadt HögsbotrĂ€sk hat die Polizei ein grosses Problem: es gibt praktisch keine KriminalitĂ€t. Prompt will die Zentrale in Person der hĂŒbschen Jessica das beschauliche Revier schliessen. Doch die vier Cops haben einen cleveren Plan. Plötzlich gibt es einen ersten Diebstahl im Tante-Emma-Laden zu beklagen. HauswĂ€nde werden besprĂŒht. Die örtliche WĂŒrstchenbude geht in Flammen auf. Sogar eine Geiselnahme mischt die Kriminalstatistik gehörig auf.

Mit der Multikulti-Komödie JALLA! JALLA gelang ihm der ganz grosse Überraschungserfolg. Nun folgt mit KOPS der zweite Comedy-Coup des im Libanon geborenen Schweden Josef Fares.

In seiner schwedischen Heimat dominierte diese charmante Komödie mit ihren lakonischen Dialogen und den spezialeffektvollen „Matrix“-Einlagen wochenlang die Kinocharts und konnte am Ende eine Million Besucher in die Kinos locken (Schweden hat 8,6 Millionen Einwohner).

Adam Sandler plant bereits ein Remake fĂŒr den US-Markt. Die britische „Times“ prĂ€sentiert das Filmtalent Fares unter der Überschrift „Who is the next AlmodĂłvar?“.

 

REGIE:
Josef Fares
PRODUKTION:
Anna Anthony
CAST:
Fares Fares
Torkel Petersson
Göran Ragnerstam
Sissela Kyle
Eva Röse
Christian Fiedler
Erik Ahrnbom
DREHBUCH:
Josef Fares
Mikael HÄfström
Vasa
KAMERA:
Aril Wretblad
SCHNITT:
Andreas Jonsson
Michal Leszczylowski
TON:
Niclas Merits
MUSIK:
Daniel Lemma
Bengt Nilsson
AUSSTATTUNG:
Josefin Åsberg
KOSTÜME:
Denise Östholm

       
  Kozje usi
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2017]
       
 

Out of the Woods / Ziegenohren • Diese fesselnde Geschichte handelt vom Überlebenskampf von Stojanka, die durch die Schauspielerin Gorica Popovic lebhaft dargestellt wird. Durch verĂ€nderte LebensumstĂ€nde musste sie aus der Stadt in ihr Heimatdorf zurĂŒckkehren. Mittlerweile schon 62-jĂ€hrig, zieht sie nun ihre Grosskinder auf, die 14-jĂ€hrige Sophia und der 8 Jahre alte Steven, dessen Eltern das Dorf verlassen haben um ausserhalb des Dorfes nach Arbeit zu suchen. Ihre Tochter ist vor vielen Jahren nach Amerika ausgewandert. Stojanka leidet darunter, dass sie seit 4 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihr hat.
Obwohl im Dorf geboren, passt Stojanka nicht so richtig in das dörfliche Milieu. So steht sie immer wieder in Konfrontation mit den örtlichen Ansichten. Es ergeben sich abstruse Situationen als Stojanka sich durchzuschlagen versucht. Sohn und Schwiegertochter schicken kein Geld, aber Stojanka bemĂŒht sich trotz allem, ihrer Nichte neue Schuhe zu kaufen. Die Grosskinder wĂŒnschen sich FahrrĂ€der und das undichte Dach muss repariert werden. Durch Kaffeesatz lesen, die Einrenkung von ausgekugelten Armen und Beinen, wie auch durch die Hasenjagd, versucht sie sich etwas dazu zu verdienen. Diese emotionale Geschichte verfolgt den Kampf einer Grossmutter mit den heutigen harschen LebensumstĂ€nden und den Druck der Gesellschaft, in der wir leben.
Im Film wie auch in der Geschichte der Buchvorlage findet Stojanka auch zur Liebe von Personen Ihrer Jugendzeit zurĂŒck: dem Dorfpfarrer, dem JĂ€ger, den weggelaufenen Kindern, und dem Mann von dem sie damals schwanger wurde.

 

REGIE:
Marko Kostic
CAST:
Gorica Popovic
Nikola Kojo
Milica Spasojevic
Slobodan Custic
Andjelka Prpic
Sergej Trifunovic
Branislav Trifunovic
DREHBUCH:
Vladislava Vojnovic

       
  Krigen
 
       
 

A War • UnĂŒberschaubare WĂŒsten durchziehen die sĂŒdafghanische Provinz Helmand. Hier ist der dĂ€nische KompaniefĂŒhrer Claus Michael Pederson mit seinem Trupp stationiert. In der Heimat hat er seine Familie zurĂŒckgelassen. FĂŒr Ehefrau Maria ist es nicht leicht, ihren Mann im Kriegsgebiet zu wissen und zugleich den Alltag mit drei Kindern alleine zu bewĂ€ltigen. Auf einer Routinemission geraten die Soldaten in ein Kreuzfeuer und sitzen in der Klemme. Um seine MĂ€nner aus der ungĂŒnstigen Lage zu befreien, fĂ€llt Claus eine folgenschwere Entscheidung. ZurĂŒck in DĂ€nemark hat er sich fĂŒr ein Kriegsverbrechen vor Gericht zu verantworten. Das vielschichtige Drama KRIGEN zeigt auf, was es heisst, sich als Nation an einem Krieg zu beteiligen.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Tobias Lindholm
PRODUKTION:
Rene Ezra
Tomas Radoor
CAST:
Pilou AsbĂŠk
Tuva Novotny
Dar Salim
SĂžren Malling
Charlotte Munck
DREHBUCH:
Tobias Lindholm
KAMERA:
Magnus Nordenhof JĂžnck
SCHNITT:
Adam Nielsen
TON:
Morten Green
AUSSTATTUNG:
Thomas Greve
KOSTÜME:
Louize Nissen

       
  Kubo and the Two Strings
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Travis Knight • Die Geschichte spielt in Japan vor unserer Zeit. Unser junger, gutherziger Held Kubo lebt in einer Stadt am Meer und kĂŒmmert sich um seine Mutter, seit sein Vater verstorben ist. Er lebt ein bescheidenes Dasein als GeschichtenerzĂ€hler, zu dessen Zuhörern auch Hosato, Akihiro und Kameyo gehören. Doch Kubos recht ruhige Existenz zerbricht mit einem Schlag, als er versehentlich einen Geist aus seiner Vergangenheit beschwört und dieser voller Zorn auf die Erde hinab stĂŒrmt, um eine uralte Blutrache zu vollstrecken.
Nun bricht das grosse Chaos aus, Kubo muss flĂŒchten und ist auf die Hilfe seiner neuen GefĂ€hrten angewiesen: Monkey und Beetle. Mit ihnen begibt er sich unerschrocken auf eine gefahrvolle Abenteuerfahrt, um seine Familie zu retten und das RĂ€tsel um seinen gefallenen Vater, einst ein legendĂ€rer Samurai-Krieger, zu entwirren.
Mit Hilfe seiner Schamisen – einem magischen dreisaitigen Lauteninstrument – muss Kubo zuerst Götter und Monster, einschliesslich des rachsĂŒchtigen Moon King und dessen bösen Zwillingsschwestern, bekĂ€mpfen, bevor er das Geheimnis seines VermĂ€chtnisses lösen, seine Familie vereinen und sein Schicksal erfĂŒllen kann.

 

REGIE:
Travis Knight
PRODUKTION:
Travis Knight
Arianne Sutner
DREHBUCH:
Marc Haimes
SCHNITT:
Christopher Murrie
TON:
Tim Chau
MUSIK:
Dario Marianelli

       
  L.A. Without a Map
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. August 2000]
       
 

Ein Film von Mika KaurismĂ€ki • Mit 22 Jahren hat Richard das Beerdigungsunternehmen seines Vaters in Bradford, Nordengland, geerbt. Die Hochzeit mit der Tochter eines reichen GeschĂ€ftsmannes steht als nĂ€chstes in seinem Lebensplan. Wenn Richard sich nicht insgeheim nach Abenteuer und Romantik sehnen und heimlich Romane schreiben wĂŒrde.

Wie im Traum erscheint auf einer seiner Beerdigungen eine junge blonde Frau. Eine Amerikanerin auf der Durchreise, die am nĂ€chsten Morgen zurĂŒck nach Kalifornien fliegt. Doch ein Abend mit Barbara genĂŒgt, um Richard, der seine Heimatstadt nie verlassen hat, auf eine tollkĂŒhne Idee zu bringen. In Liebe entbrannt, folgt er seiner Traumfrau nach Los Angeles, mit nichts als einer Restaurantadresse auf einer Streichholzschachtel in der Hand.

Der Bestseller «L.A. without a Map» von Richard Rayner bildet die Vorlage fĂŒr die Geschichte ĂŒber einen naiven EnglĂ€nder, der fĂŒr seine Liebe bis zum letzten kĂ€mpft und lernt, in einer Stadt zu ĂŒberleben, in der alle nur darauf warten, als Hollywood-Star entdeckt zu werden.

 

REGIE:
Mika KaurismÀki
PRODUKTION:
Pierre Assouline
Julie Baines
Sarah Daniel
CAST:
David Tennant
Vinessa Shaw
Vincent Gallo
Julie Delpy
Cameron Bancroft
Johnny Depp
Leningrad Cowboys
DREHBUCH:
Richard Rayner
Mika KaurismÀki
KAMERA:
Michel Amathieu
SCHNITT:
Ewa J. Lind
MUSIK:
SĂ©bastien Cortella
AUSSTATTUNG:
Caroline Hanania

       
  L'enfant endormi
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Yasmine Kassari • Im Nordosten Marokkos erlebt die hĂŒbsche Zeinab ihr Hochzeitsfest und muss zusehen, wie der Ehemann am Tag danach ins Ausland abreist, um in Europa irgendwo Arbeit zu suchen. Wann er wiederkehrt, ist unklar, klar ist einzig, dass Zeinab schwanger ist. Auf den Mann wartend macht die junge Frau, was in ihrer Heimat einer alten Tradition entspricht: Sie lĂ€sst das ungeborene Kind in ihrem Körper schlafen in der Hoffnung, dass der Vater eines Tages wieder kommen möge und sie dann gemeinsam das Kind zur Welt bringen können. Was ungewohnt scheinen mag, entspricht im Maghreb einem alten Brauch. Die Filmemacherin Yasmine Kassari, die mit ihrem letzten Film Quand les hommes pleurent MĂ€nner im spanischen Arbeitsexil portrĂ€tiert hat, stellte sich die Frage: Und was ist mit den zurĂŒckgelassenen Frauen? Sie hat sich nach dem Dokumentarfilm fĂŒr den Spielfilm entschieden, um von diesem Brauch zu reden, der auch sinnbildlich stark ist fĂŒr die Situation der Frauen.

"Ich habe effektiv einen Mythos genommen, der seit Urzeiten existiert, insbesondere im Maghreb", sagt Yasmine Kassari. «Dieser Mythos interessierte mich in dem Sinn, als er SinntrĂ€ger sein konnte fĂŒr das, was ich erzĂ€hlen möchte. Was mich interessiert, ist weniger die soziologische oder anthropologische LektĂŒre des Mythos, als vielmehr sein metaphorischer Gehalt". Und genau dies schafft sie auch auf einfĂŒhlsame Weise mit ihrem Film, in dem wir eine sorgsame AnnĂ€herung ans Frauenleben im Marokko von heute zu sehen bekommen mit der vorzĂŒglichen Kameraarbeit von Giorgos Arvanitis, der sich ĂŒber die Filme des Griechen Theo Angelopoulos einen Namen gemacht hat. Seine Bilder sind von einer Diskretion getragen, die fĂŒr den fragilen Stoff entscheidend sind. Denn letztlich geht es um etwas, was nicht wirklich sichtbar ist.

Die GrĂŒnde fĂŒr das "Schlafenlassen des Fötus" (le raged) sind vielfĂ€ltig. Es kann sein, dass eine werdende Mutter keine unverzĂŒgliche Geburt wĂŒnscht, weil sie schon zu viele Kinder hat und die Ankunft eines weiteren verzögern möchte. Es kann auch sein, dass sie Witwe ist oder eine abgewiesene Frau, die nicht wieder heiratet. Oder eben, wie im Fall von Zeinab, dass der Vater des Kindes im Ausland lebt und dort auf eine bessere Zukunft hofft, wĂ€hrend die Frau seine RĂŒckkehr abwarten möchte, um das Kind in die Welt zu setzen. Das Schlafenlassen geschieht in Kenntnis aller Betroffenen, betont Yasmine Kassari, es stelle fĂŒr niemanden ein Problem dar und "die MĂ€nner tragen genausoviel dazu bei wie die Frauen". Die Regisseurin wollte am Beispiel des eingeschlafenen Fötus aber nicht von der Rolle der Frau im lĂ€ndlichen Marokko reden. Sie meint: "Ich bin nie von einer Forderung ausgegangen. Da stecken weit tiefere GrĂŒnde dahinter. Dieser Film stellt die Frauenfiguren in den Vordergrund, aber bevor ich von diesen Frauen sprach, hatte ich einen Film ĂŒber MĂ€nner gemacht: Quand les hommes pleurent. Ich glaube nicht, dass L’enfant endormi ein Film ist, der stĂ€rker auf die Frauen fokussiert ist als auf die MĂ€nner. TatsĂ€chlich existieren die MĂ€nner hier kraft ihrer Absenz. Sie sind stĂ€ndig ausserhalb des Bildes. Ich habe diesen Film gemacht, um ĂŒber den Stand der Dinge zu reden, den Stand des Körperlichen, der die MĂ€nner genauso betrifft wie die Frauen".

Die Region, in der diese Geschichte angesiedelt ist, kennt Yasmine Kassari bestens, da sie als Kind oft dort weilte und sogar viel Zeit in der NĂ€he des Flusses verbrachte, an dem sie drehte. Das war auch der Ort, an dem sie zum ersten Mal von diesem Mythos des schlafenden Kindes reden hörte. Heute noch fahre man in der Region mit dem "Einschlafen" fort, so, wie man das im Film sehen kann. Wobei man auch gleichzeitig anfĂŒgen darf, dass wohl nur eine Frau diese Geschichte mit dieser SensibilitĂ€t erzĂ€hlen konnte und mit dem GespĂŒr fĂŒr die kleinen Details im marokkanischen Frauenalltag, die das Thema des Kinderhabens weit ĂŒber diesen hinausheben und ihm Poesie und eine allgemeine GĂŒltigkeit verleihen.

 

REGIE:
Yasmine Kassari
PRODUKTION:
Jean-Jacques Andrien
CAST:
Rachida Brakni
Mounia Osfour
DREHBUCH:
Yasmine Kassari
KAMERA:
Giorgos Arvanitis
SCHNITT:
Susana Rossberg
TON:
Madone Charpail
Henri Morelle
MUSIK:
Koussan Achod
Armand Amar
LĂ©von Minassian

       
  L'escale
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Kaveh Bakhtiari • Amir, ein iranischer Einwanderer, lebt in einer bescheidenen Wohnung in Athen. Hier bietet er MĂ€nnern und Frauen, die sich wie er entschieden haben, ihr Heimatland zu verlassen, Unterkunft und Verpflegung an.

Griechenland ist fĂŒr sie alle nur eine Zwischenstation: Amirs Untermieter möchten so bald wie möglich in andere europĂ€ische LĂ€nder weiterreisen.

Nun warten sie auf Papiere, Kontakte oder Menschenschmuggler, denen sie ihr Schicksal anvertrauen können


«L’Escale» ist die Geschichte einer Begegnung: Als der iranisch-schweizerische Regisseur Kaveh Bakhtiari hörte, dass sein Cousin illegal nach Griechenland eingereist war, traf er ihn in Athen. WĂ€hrend eines Jahres wohnte Bakhtiari mit dem Cousin und dessen WeggefĂ€hrten zusammen, um den Alltag dieser couragierten, tatkrĂ€ftigen Menschen mit der Kamera zu begleiten. Ein risikoreiches Unterfangen: Ausserhalb von Amirs Wohnung musste der Regisseur im Versteckten drehen, um die Aufmerksamkeit nicht auf die von ihm gefilmten, illegal in Athen weilenden MĂ€nner und Frauen zu lenken. «L’Escale» lĂ€sst uns eintauchen ins Universum der Migranten, in welchem Hoffnung, SolidaritĂ€t, Angst, Heiterkeit, Mut und die RealitĂ€t der «Festung Europa» aufeinandertreffen: Ein so spannender wie eindringlicher Film, nie voyeuristisch, hervorragend gemacht – ein einmaliger Blick in eine unbekannte Welt.

 

REGIE:
Kaveh Bakhtiari
KAMERA:
Kaveh Bakhtiari
SCHNITT:
Sou Abadi
Kaveh Bakhtiari
Charlotte TourrĂšs
TON:
Etienne Curchod
MUSIK:
Luc Rambo

       
  L'uomo nero
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2011]
       
 

Der Mann in schwarz • Gabriele Rossetti fĂ€hrt in sein apulisches Heimatdorf, um den todkranken Vater ein letztes Mal zu sehen. Die Begegnung weckt in ihm Erinnerungen an eine idyllische wie aufregende Kindheit, als er mit dem Blick des aufgeweckten Jungen das oft merkwĂŒrdige Treiben der Erwachsenen beobachtet. Da ist die liebevolle Mutter, die gerne GesprĂ€che mit Verstorbenen fĂŒhrt, der schwĂ€rmerische Onkel Pinuccio und vor allem der Vater Ernesto, der Bahnhofsvorsteher mit einem Faible fĂŒr Paul CĂ©zanne. Doch die kĂŒnstlerischen Ambitionen des Vaters erfĂŒllen sich nicht, er wird zunehmend verbittert und entfremdet sich von seiner Familie. Umso mehr blĂŒht die Fantasie seines Sohnes: er begegnet in SchrĂ€nken versteckten Harlekins, den Geistern der Grosseltern und einem Mann in schwarz, der Bonbons von einer Lokomotive wirft.

Dieser Film ist Teil des Tourneefestivals CINEMA ITALIANO 2011, das von Ende
September bis Ende 2011 in 11 Deutschschweizer StÀdten gastiert.

 

REGIE:
Sergio Rubini
PRODUKTION:
Donatella Botti
Ezio Orita
CAST:
Sergio Rubini
Valeria Golino
Riccardo Scamarcio
Fabrizio Gifuni
Guido Giaquinto
Anna Falchi
DREHBUCH:
Carla Cavalluzzi
Sergio Rubini
Domenico Starnone
KAMERA:
Fabio Cianchetti
SCHNITT:
Esmeralda Calabria
TON:
Tullio Morganti
MUSIK:
Nicola Piovani

       
  La cage dorĂ©e
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. September 2013]
       
 

Portugal, mon amour! • Maria Ribeiro (Rita Blanco) arbeitet als Concierge in einem herrschaftlichen Haus im schönen 16. Arrondissement in Paris, in dessen Erdgeschoss sich auch die kleine Wohnung ihrer Familie befindet. Ihr Ehemann JosĂ© (Joaquim De Almeida) ist ein tadelloser Vorarbeiter in einer Baufirma, bei seinem Chef ebenso geschĂ€tzt wie bei den Kollegen. Die Ribeiros lieben es mit den anderen Exil-Portugiesen des Viertels ausgiebige Feste zu feiern, und sie sind bei Nachbarn wie Freunden immer zur Stelle, sobald sie gebraucht werden. Kurzum, Maria und JosĂ© sind vollkommen integriert und haben es sich gut mit ihren nun schon fast erwachsenen Kindern eingerichtet. WĂ€re da nicht ein kleiner Rest Sehnsucht nach der alten Heimat. Doch alles Ă€ndert sich, als JosĂ©s reicher Bruder plötzlich verstirbt und das Paar ein schönes Haus in einer malerischen Gegend in Portugal erbt. Als die Nachbarschaft von den PlĂ€nen des Paares erfĂ€hrt, wieder nach Portugal zu ziehen, versuchen alle den beiden diese Idee auszureden und den Abschied so schwer wie möglich zu machen. Schliesslich wollen sie die Freundlichkeiten des Paares um keinen Preis verlieren.

 

REGIE:
Ruben Alves
PRODUKTION:
Laetitia Galitzine
Hugo GĂ©lin
CAST:
Joaquim de Almeida
Rita Blanco
Jean-Pierre Martins
Barbara Cabrita
Chantal Lauby
Roland Giraud
DREHBUCH:
Ruben Alves
Hugo GĂ©lin
Jean-André Yerles
KAMERA:
André Szankowski
SCHNITT:
Nassim Gordji Tehrani
TON:
Olivier Walczak
AUSSTATTUNG:
Maamar Ech-Cheikh

       
  La cite rose
 
       
 

Ein Film von Julien Abraham

 

REGIE:
Julien Abraham
PRODUKTION:
Nicolas Blanc
CAST:
Azize Diabate Abdoulaye
Idrissa Diabate
Ibrahim Koma
Juliette Lamboley
Ismaël Ouazzani
DREHBUCH:
Julien Abraham
Zackarya D.K.
Jimmy Laporal-Trésor
KAMERA:
Julien Meurice
SCHNITT:
Scott Stevenson
TON:
Jean-Luc Audy
Olivier Le Vacon
MUSIK:
Laurent Casano
AUSSTATTUNG:
Eva van Haastrecht

       
  La dignidad de los nadies
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2006]
       
 

Die WĂŒrde der Ärmsten • Einmal mehr beschĂ€ftigt sich Fernando Solanas mit dem Zustand seines Heimatlandes Argentinien, das von korrupten Politikern dem Profitstreben internationaler Grosskonzerne ausgeliefert wurde. Solanas zeigt Formen des Widerstands: Arbeiter öffnen lĂ€ngst geschlossene Firmen, Farmer verhindern Zwangsversteigerungen, Arbeitslose setzen die Regierung unter Druck. WĂ€hrend "Memoria del saqueo" die Strukturen betrachtete, widmet sich der Filmemacher hier in "La dignidad de los nadies" den Menschen, die von diesen Strukturen und der Wirtschaftspolitik betroffen sind. Ein bewegendes und eindrĂŒckliches Dokument, das in Venedig an der Mostra del cinema gleich dreifach ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Fernando E. Solanas
PRODUKTION:
Sara Silveira
CAST:
Fernando E. Solanas
DREHBUCH:
Fernando E. Solanas
KAMERA:
Fernando E. Solanas
SCHNITT:
Juan Carlos MacĂ­as
MartĂ­n SubirĂĄ
TON:
Marcos Dickinson
MartĂ­n Grignaschi
Abelardo Kuschnir

       
  La Dream Team
 
       
 

Ein Film von Thomas Sorriaux

 

REGIE:
Thomas Sorriaux
PRODUKTION:
Sebastien Fechner
CAST:
GĂ©rard Depardieu
Chantal Lauby
Medi Sadoun
Patrick Timsit
Barbara Cabrita
Andranic Manet
DREHBUCH:
Vincent Azé
Clément Michel
Thomas Sorriaux
KAMERA:
Vincent Gallot
TON:
Jean Paul Guirrado
Serge Rouquairol
AUSSTATTUNG:
Laurent Tesseyre

       
  La promesse de l'aube
 
       
 

Ein Film von Eric Barbier

 

REGIE:
Eric Barbier
PRODUKTION:
Eric Jehelmann
Philippe Rousselet
CAST:
Charlotte Gainsbourg
Pierre Niney
DREHBUCH:
Eric Barbier
Marie Eynard
KAMERA:
Glynn Speeckaert
TON:
François Maurel
AUSSTATTUNG:
Pierre Renson

       
  La propera pell
 
       
 

The next skin / Peau neuve

 

REGIE:
Isaki Lacuesta
PRODUKTION:
Isa Campo
Isaki Lacuesta
Oriol MaymĂł
Dan Wechsler
CAST:
Emma SuĂĄrez
Sergi LĂłpez
Àlex Monner
Greta FernĂĄndez
Bruno Todeschini
Igor Szpakowski
DREHBUCH:
Isa Campo
Isaki Lacuesta
Fran AraĂșjo
KAMERA:
Diego Dussuel
SCHNITT:
Domi Parra
TON:
Denis SĂ©chaud
MUSIK:
Gerard Gil
KOSTÜME:
Laura Gasa
Olga Rodal

       
  La stella che non c'Ăš
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Gianni Amelio • Eine chinesische Delegation trifft in Italien ein, um einen Grossteil eines Stahlwerks, das zerlegt wird, zu erwerben. Vincenzo BuonavolontĂ , ein fĂŒr den Unterhalt der Maschinen verantwortlicher Italiener des Werks, ist ĂŒberzeugt davon, dass der zu Verkauf stehende Hochofen defekt ist, und beharrt stur darauf, das Problem zu beheben, damit die Arbeiter, die ihn bedienen nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, zu Schaden kommen.

Es gelingt Vincenzo, die Ursache fĂŒr den Defekt zu finden, doch inzwischen sind die Chinesen mitsamt Hochofen bereits in ihr Heimatland zurĂŒckgekehrt. Vincenzo zögert keinen Moment und fliegt nach Shanghai, um die von ihm modifizierte neue Hydraulikkontrolle fĂŒr den Hochofen persönlich abzuliefern. Doch es erwartet ihn eine unangenehme Überraschung: Die chinesische Firma, die die italienische AusrĂŒstung gekauft hat, hat sie bereits weiterverkauft; der Leiter der Delegation, den er in Italien getroffen hat, ist zu neuen Ufern aufgebrochen; und, wichtiger noch, niemand weiss oder will sagen, wo der Hochofen installiert wurde.

Somit beginnt Vincenzo BuonavolontĂ s Odyssee durch ein China, das in keiner Weise dem Bild entspricht, das er sich davon gemacht hatte. In Begleitung von Liu Hua, einer Studentin Anfang Zwanzig, die Italienisch studiert und als FremdenfĂŒhrerin ebenso zuvorkommend wie unbeholfen ist, bereist Vincenzo das riesige Land auf der Suche nach «seinem» Hochofen in der ganzen LĂ€nge und Breite.

Die Reise fĂŒhrt dem Yangtze entlang, von einer Stadt zur andern und dann hoch in den SĂŒden der Mongolei, und bereichert durch Entdeckungen, GefĂŒhlsausbrĂŒche und ZwischenfĂ€lle. Es ist eine Route ausserordentlicher, neuer Erfahrungen, bei der die junge Liu Hua, die hinter ihrem zarten Antlitz viele Geheimnisse verbirgt, eine SchlĂŒsselrolle spielt...

 

REGIE:
Gianni Amelio
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Sergio Castellitto
Ling Tai
Angelo Costabile
Hiu Sun Ha
Catherine Sng
Enrico Vanigiani
Roberto Rossi
DREHBUCH:
Gianni Amelio
Umberto Contarello
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Simona Paggi
TON:
Remo Ugolinelli
MUSIK:
Franco Piersanti

       
  La traductrice
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Elena Hazanov • Ira, eine junge Russin, die ihr Heimatland nicht wirklich kennt, lebt in Genf. Sie wird als Übersetzerin eines Anwalts angestellt, der einen mutmasslichen Drahtzieher der russischen Mafia verteidigt. Bald verfĂ€llt die junge Frau diesem mĂ€chtigen und gebildeten Mann, der scheinbar ihre Gedanken zu lesen vermag. Der mutmassliche Mafiaboss benutzt sie fĂŒr seine Zwecke und fĂŒhrt sie in eine unbekannte und gefĂ€hrliche Welt. Als die Frau sich dessen bewusst wird, ist es schon zu spĂ€t – versteckt sich die Gefahr doch dort, wo man sie am wenigsten erwartet.

LA TRADUCTRICE ist der zweite Langspielfilm der Genfer Regisseurin Elena Hazanov, die 2001 im Videowettbewerb «Othello, la tragédie et sa farce» und in den Leoparden von morgen «Int. HÎtel nuit» prÀsentierte.

 

REGIE:
Elena Hazanov
PRODUKTION:
Elda Guidinetti
Andres PfÀffli
CAST:
Julia Batinova
Bruno Todeschini
DREHBUCH:
Mikhail Brashinsky
Elena Hazanov
KAMERA:
Igor Kozhevnikov
SCHNITT:
Pauline Gaillard
MUSIK:
Diana Arbenina
KOSTÜME:
Nicole Ferrari

       
  La vallĂ©e du sel
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Christophe M. Saber

 

REGIE:
Christophe M. Saber
PRODUKTION:
Elena Tatti
Thierry Spicher
Elodie Brunner
DREHBUCH:
Christophe M. Saber
KAMERA:
Christophe M. Saber
SCHNITT:
Myriam Rachmuth
TON:
Myriam Rachmuth
Etienne Curchod
MUSIK:
Christian Garcia-Gaucher

       
  La vierge, les coptes et moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2013]
       
 

Ein Film von Namir Abdel Messeeh • Namir bricht nach Ägypten auf, der Heimat seiner Eltern. Seine Absicht: einen Film ĂŒber das Wunder der Marienerscheinungen drehen. Schon bald geraten seine Nachforschungen ins Stocken, was Namir als Vorwand dient, die Familie seiner Mutter zu besuchen und das ganze Bauerndorf in eine abenteuerliche und höchst vergnĂŒgliche Inszenierung zu verwickeln. Eine köstliche Komödie ĂŒber Wurzeln, Glauben und das Spiel des Kinos mit der Wirklichkeit. Ein Kinowunder schrieb die Tageszeitung „Le Monde“. Und fĂŒr „Le Temps“ ist der Film, der am Berliner Filmfestival und bei Visions du RĂ©el in Nyon den Publikumspreis erhielt, „eine LiebeserklĂ€rung ans Kino“.
Sehen wir, was wir glauben, oder glauben wir, was wir sehen? Oder wie es Namirs Mutter sagt: „Es gibt Menschen, die sehen die Jungfrau, und es gibt Menschen, die sehen sie nicht. Vielleicht steckt darin eine Botschaft.“

 

REGIE:
Namir Abdel Messeeh
CAST:
Siham Abdel Messeeh
Namir Abdel Messeeh
DREHBUCH:
Namir Abdel Messeeh
Nathalie Najem
Anne Paschetta
KAMERA:
Nicolas DuchĂȘne
SCHNITT:
SĂ©bastien de Sainte Croix
Isabelle Manquillet
TON:
CĂ©dric Deloche
Roman Dymny
Gwennolé Le Borgne
MUSIK:
Vincent Segal

       
  La virgen de los sicarios
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

Ein Film von Barbet Schroeder • Der Schriftsteller Fernando Vallejo kehrt nach 30jĂ€hriger Abwesenheit in seine Heimatstadt Medellin zurĂŒck, wo er in einem Knaben-Bordell den 16jĂ€hrigen Alexis kennenlernt. Alexis gehört zu einer der zahlreichen Jugendbanden, die bereits fĂŒr wenig Geld MordauftrĂ€ge ausfĂŒhren.

Die Liebe zwischen ihnen wÀchst rasch - eine Liebe ohne Zukunft, in einer Stadt voller Terror, Chaos und Gewalt, in der nur die Kirchen eine Oase des Friedens sind.

Von Strasse zu Strasse, Kirche zu Kirche, Mord zu Mord ziehend entdeckt Fernando - dank Alexis - eine fĂŒr ihn bisher unbekannte Stadt. Alexis ist jedoch zu jeder Zeit gewaltbereit und zieht sofort seine Waffe, wenn sich ihm jemand in den Weg stellt. Schliesslich wird er selbst Opfer eines Anschlages.

Wieder alleine irrt Fernando ziellos durch Medellins Strassen, wo er nach kurzer Zeit einen Jungen trifft, den er im ersten Moment fĂŒr Alexis hĂ€lt. Es ist Wilmar....

 

REGIE:
Barbet Schroeder
PRODUKTION:
Les Films du Losange
Le Studio Canal+
Vertigo Films
CAST:
German Jaramillo
Anderson Ballesteros
Juan David Restrepo
Manuel Busquets
DREHBUCH:
Fernando Vallejo
KAMERA:
Rodrigo Lalinde
SCHNITT:
Elsa Vasquez
MUSIK:
Jorge Arriagada
AUSSTATTUNG:
Monica Marulanda

       
  Lady in the Water
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2006]
       
 

Man kann sich nicht ewig vor seinem Schicksal verbergen. • Cleveland Heep (Paul Giamatti) versucht, unbeachtet unter den ausgebrannten GlĂŒhbirnen und den kaputten GerĂ€ten im Cove-Wohnblock zu verschwinden. Doch in der Nacht, die auf immer sein Leben verĂ€ndert, findet Cleveland noch jemanden, der sich im nĂŒchternen Alltagsdekor des bescheidenen GebĂ€udes versteckt - eine geheimnisvolle junge Frau namens Story (Bryce Dallas Howard), die in den GĂ€ngen unter dem Schwimmbad lebt. Cleveland entdeckt, dass Story eigentlich eine “Narf” ist, eine Art Nymphe aus einer epischen Gutenachtgeschichte. Sie wird von bösen Kreaturen verfolgt, die sie daran hindern wollen, zur hindernisreichen Heimreise aus unserer Welt in ihre eigene aufzubrechen. Storys einzigartige sinnliche FĂ€higkeiten enthĂŒllen das Schicksal von Clevelands Mitmietern, deren Geschick mit ihrem verknĂŒpft ist. Sie mĂŒssen zusammenarbeiten, um eine Reihe von Codes zu entziffern, welche ihr die Pforte zur Freiheit eröffnen. Jedoch ist die Gelegenheit fĂŒr Storys Heimkehr zeitlich beschrĂ€nkt und die Mieter setzen ihr eigenes Leben aufs Spiel, um ihr zu helfen. Cleveland muss die DĂ€monen konfrontieren, die ihm bis ins Cove-GebĂ€ude gefolgt sind. Die anderen Mieter mĂŒssen die speziellen FĂ€higkeiten anwenden, die Story in ihnen erweckt hat, soll ihnen ihr gewagter und gefĂ€hrlicher Versuch gelingen, ihre – und unsere – Welt zu retten.

 

REGIE:
M. Night Shyamalan
PRODUKTION:
Sam Mercer
M. Night Shyamalan
CAST:
Paul Giamatti
Bryce Dallas Howard
DREHBUCH:
M. Night Shyamalan
KAMERA:
Christopher Doyle
SCHNITT:
Barbara Tulliver
TON:
Shawn Murphy
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Martin Childs
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Lammbock
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2001]
       
 

Alles in Handarbeit • Erst mal einen durchziehen, lautet das unerschĂŒtterliche Motto der besten Freunde Stefan (LUCAS GREGOROWICZ) und Kai (MORITZ BLEIBTREU), wenn sie sich in ihrer Heimatstadt WĂŒrzburg mit grossen Themen des Lebens wie Frauen, Zukunft und Mehmet Scholl befassen. Damit auch andere nicht darben mĂŒssen, haben sie den Pizza-Express LAMMBOCK eingerichtet: Unter dem Codewort 'Pizza Gourmet' erwarten ihre Kunden Cannabisprodukte vom Feinsten - aus eigenem Anbau, versteht sich.

WĂ€hrend der unkomplizierte Kai sich mit seinem Leben bestens arrangiert hat, kommen Stefan zunehmend Zweifel daran, ob ihm das stĂ€ndige Debattieren ĂŒber Stil, Coolness und Gott und die Welt auf Dauer genug sind. Als Student im x-ten Semester und Sohn eines Richters fĂŒhlt er sich in die Pflicht genommen, mehr aus seinem Leben zu machen. Doch alle GrĂŒbelei wird schlagartig in den Hintergrund gedrĂ€ngt, als sich der befreundete Kiffexperte Achim (JULIAN WEIGEND) als verdeckt arbeitender Drogenfahnder erweist. Plötzlich bleibt Stefan und Kai nur noch eine Option - und diese könnte das Ende ihrer gemeinsamen Zeit in der LAMMBOCK und das Ende ihrer Freundschaft bedeuten ...

 

REGIE:
Christian ZĂŒbert
PRODUKTION:
Sönke Wortmann
Hanno Huth
CAST:
Lucas Gregorowicz
Moritz Bleibtreu
Marie Zielcke
Alexandra Schalaudek
Julian Weigend
Elmar Wepper
Christof Wackernagel
DREHBUCH:
Christian ZĂŒbert
KAMERA:
Sonja Rom
AUSSTATTUNG:
Stefan Schönberg

       
  Le fils de l’épicier
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Eric Guirado • Antoine kehrt in sein Heimatdorf zurĂŒck. Er soll seiner Mutter im kleinen Dorfladen aushelfen, wĂ€hrend der Vater im Spital ist. Er setzt den alten Verkaufswagen in Stand und nimmt die Lieferfahrten in die nĂ€here Umgebung wieder auf. Er entdeckt eine Welt voller Charme, mit starrköpfigen und liebenswerten Einwohnern. Und vielleicht entdeckt er auch die Liebe.

 

REGIE:
Eric Guirado
PRODUKTION:
Milena Poylo
Gilles Sacuto
CAST:
Nicolas Cazalé
Clotilde Hesme
Jeanne Goupil
Daniel Duval
DREHBUCH:
Eric Guirado
Florence Vignon
KAMERA:
Laurent Brunet
SCHNITT:
Pierre Haberer
TON:
Nicolas Favre
AUSSTATTUNG:
Valérie Faynot
KOSTÜME:
Ann Dunsford

       
  Le passĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Asghar Farhadi • Nach einer vierjĂ€hrigen Trennung kehrt Ahmad auf Wunsch seiner französische Frau Marie aus Teheran nach Paris zurĂŒck, um die Scheidung formell zu vollziehen. Bei seinem kurzen Aufenthalt entdeckt Ahmad die gespannte Beziehung, welche Marie mit ihrer Tochter Lucie unterhĂ€lt. Der Versuch Ahmads dieses VerhĂ€ltnis zu verbessern, lĂ€sst ein Geheimnis aus der Vergangenheit aufbrechen.

 

REGIE:
Asghar Farhadi
PRODUKTION:
Alexandre Mallet-Guy
CAST:
Bérénice Bejo
Tahar Rahim
Babak Karimi
Ali Mosaffa
Pauline Burlet
DREHBUCH:
Asghar Farhadi
KAMERA:
Mahmoud Kalari
SCHNITT:
Juliette Welfling
TON:
Dana Farzanehpour
AUSSTATTUNG:
Claude Lenoir
KOSTÜME:
Jean-Daniel Vuillermoz

       
  Leergut - VratnĂ© Lahve
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Jan SverĂĄk • Ein Mann wird alt und entdeckt das Leben neu - eine warmherzig-ironische Komödie von Oscar-PreistrĂ€ger Jan SverĂĄk, der hier mit seinem Vater, Autor und unvergesslicher Hauptdarsteller Zdenek SverĂĄk, den Erfolg von KOLYA fortsetzt: In seiner Heimat brach LEERGUT sĂ€mtliche Rekorde und wurde der erfolgreichste Film seit Bestehen der Republik!

 

REGIE:
Jan SverĂĄk
PRODUKTION:
Eric Abraham
Jan SverĂĄk
CAST:
Zdenek SverĂĄk
Tatiana VilhelmovĂĄ
Daniela KolĂĄrovĂĄ
Alena VrĂĄnovĂĄ
JirĂ­ MachĂĄcek
Miroslav TĂĄborskĂœ
Martin PechlĂĄt
DREHBUCH:
Zdenek SverĂĄk
KAMERA:
VladimĂ­r SmutnĂœ
SCHNITT:
Alois FisĂĄrek
TON:
Jakub Cech
Pavel Rejholec
MUSIK:
Ondrej Soukup
KOSTÜME:
Simona RybĂĄkovĂĄ

       
  Lenz
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Film von Thomas Imbach • Der Filmemacher Lenz verlĂ€sst seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die HintergrĂŒnde von Georg BĂŒchners Novelle "Lenz" zu erforschen. Doch bald schon tauscht er die elsĂ€ssische Landschaft gegen höhere Lagen und emotionaleres GelĂ€nde: vom Wunsch getrieben, seinen neunjĂ€hrigen Sohn Noah zu sehen, macht er sich auf nach dem Wintersportort Zermatt in den Schweizer Alpen. Dort arrangiert er mit Noahs Hilfe ein Treffen mit seiner Exfrau Natalie, die er immer noch liebt. Eine kleine Idylle erblĂŒht in der wieder gefundenen NĂ€he zu seinem Sohn und in der neu entfachten Liebe zu Natalie. Doch die Illusion eines glĂŒcklichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer, allzu schnell wird sie ĂŒberschattet von Lenz’ Verhalten, der immer stĂ€rker in abseitige Gefilde driftet. Noah und Natalie kehren nach ZĂŒrich zurĂŒck. Lenz bleibt im Gebirg, allein.

 

REGIE:
Thomas Imbach
PRODUKTION:
Thomas Imbach
CAST:
Milan Peschel
Barbara Maurer
Noah Gsell
Barbara Heynen
DREHBUCH:
Thomas Imbach
KAMERA:
JĂŒrg Hassler
SCHNITT:
Thomas Imbach
TON:
Sascha Heiny
KOSTÜME:
Irene DĂŒring

       
  Les sauteurs
 
       
 

Ein Film von Moritz SiebertEstephan WagnerAbou Bakar SidibĂ© • Vom Berg Gurugu im Norden Marokkos blickt man auf die spanische Enklave Melilla. Afrika und Europa werden hier durch einen streng ĂŒberwachten Zaun voneinander getrennt. In den WĂ€ldern des BergauslĂ€ufers leben viele Schwarzafrikaner, die der Verfolgung oder der Armut in ihren HeimatlĂ€ndern entflohen sind. So auch der Malier Abou, der von den Filmemachern mit einer Kamera ausgerĂŒstet wurde. Nach Monaten im klandestinen Camp und mehreren gescheiterten Versuchen, das Zaunsystem zu ĂŒberwinden, beginnt Abou zu filmen und zu erzĂ€hlen: von seinem Alltag, seiner Umgebung und dem zermĂŒrbenden Warten auf den nĂ€chsten „Sprung“.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Moritz Siebert
Estephan Wagner
Abou Bakar Sidibé
PRODUKTION:
Signe Byrge SĂžrensen
Heidi Elise Christensen
KAMERA:
Abou Bakar Sidibé
SCHNITT:
Estephan Wagner

       
  Letters to Juliet
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2010]
       
 

Ein Film von Gary Winick • Als die New Yorker Journalistin Sophie zusammen mit ihrem Verlobten nach Italien reist, hofft sie auf ein paar unbeschwerte, romantische Urlaubstage. Schnell muss Sophie jedoch feststellen, dass Victors Leidenschaft eher der italienischen Kochkunst als ihr und der Schönheit Veronas gilt. Sie begibt sich daraufhin allein auf Entdeckungstour durch die Gassen der Altstadt und findet unverhofft die Romantik, die sie gesucht hat: "Julias SekretĂ€rinnen" - vier Frauen, die jeden Tag Briefe von Liebenden aus aller Welt beantworten. Als Sophie den ĂŒber 50 Jahre alten Brief von Claire findet, nimmt das Schicksal seinen Lauf: Von Sophies einfĂŒhlsamer Antwort tief berĂŒhrt, kehrt Claire zurĂŒck an den Ort ihrer Jugend und begibt sich gemeinsam mit Sophie und ihrem Enkel Charlie auf die Suche nach ihrer grossen Liebe, die sie einst zurĂŒcklassen musste. Eine Reise durch die betörende Landschaft der Toskana beginnt, von deren Ausgang niemand zu trĂ€umen gewagt hĂ€tte


 

REGIE:
Gary Winick
PRODUKTION:
Ellen Barkin
Mark Canton
Eric Feig
Caroline Kaplan
Patrick Wachsberger
CAST:
Amanda Seyfried
Gael GarcĂ­a Bernal
Vanessa Redgrave
Christopher Egan
Franco Nero
DREHBUCH:
Jose Rivera
Tim Sullivan
KAMERA:
Marco Pontecorvo
SCHNITT:
Bill Pankow
MUSIK:
Andrea Guerra
AUSSTATTUNG:
Stuart Wurtzel
KOSTÜME:
Nicoletta Ercole

       
  Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Anton Corbijn • Der ehrgeizige Hollywood-Fotograf Dennis Stock und der noch unbekannte James Dean lernen sich 1955 auf einer Party bei Nicholas Ray kennen. Stock sieht in dem jungen Schauspieler, der gerade Jenseits von Eden gedreht hat, ein Ausnahmetalent und hofft, durch eine PortrĂ€tserie fĂŒr „Life„ seine eigene Karriere voranzubringen. Dean, der Newcomer, wird von Studioboss Jack Warner vor den PR-Karren fĂŒr Elia Kazans Film gespannt und setzt sich daraufhin in die Provinz ab. Stock begleitet den scheuen Star auf die heimatliche Ranch in Indiana, wo er seine Wurzeln hat. ZurĂŒck in New York, macht Stock jene weltberĂŒhmte Aufnahme, die die Legende bis heute lebendig hĂ€lt.

Anton Corbijn interessiert sich weniger fĂŒr das Leben des Idols einer neuen Generation als vielmehr fĂŒr die Entstehung des Mythos und den Anteil, den die Bilder des “Life“-Fotografen Dennis Stock an der Ikonisierung hatten. Aus der Begegnung der beiden jungen MĂ€nner entstanden weltbekannte PortrĂ€ts des Kultstars, ehe dieser, erst 24-jĂ€hrig, starb. “James Dean haunted Times Square“ wurde eine der meist reproduzierten Fotografien des 20. Jahrhunderts.

 

REGIE:
Anton Corbijn
PRODUKTION:
Iain Canning
Christina Piovesan
Emile Sherman
CAST:
Joel Edgerton
Dane DeHaan
Robert Pattinson
Ben Kingsley
Kristen Hager
Kelly McCreary
Anja Savcic
Michael Therriault
DREHBUCH:
Luke Davies
KAMERA:
Charlotte Bruus Christensen
SCHNITT:
Nick Fenton
AUSSTATTUNG:
Anastasia Masaro
KOSTÜME:
Gersha Phillips

       
  Life On Earth - La Vie sur Terre
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Mai 1999]
       
 

Collection 2000 seen by ... wo sind Sie am 31. Dezember 1999? • Kurz vor dem Übergang ins Jahr 2000 entscheidet sich der in Frankreich lebende mauretanische Filmemacher Sissako in sein Heimatdorf zurĂŒckzukehren. In Sokolo, dem kleinen Dorf in Mali, möchte er seinen Vater wiedersehen.

'Lieber Vater, du wirst sicher ĂŒberrascht sein, vielleicht sogar beunruhigt, einen Brief von mir zu erhalten. Doch kann ich dich beruhigen: es geht mir gut, und ich hoffe, du bist ebenfalls wohlauf. Seit meiner letzten Botschaft, die ich dir durch Jiddou habe ausrichten lassen, hat sich einiges geĂ€ndert: Ich werde bald bei dir sein, in Sokolo. Ich habe den Wunsch Sokolo zu Filmen, das Leben zu filmen, das Leben auf der Erde, ich möchte ganz einfach von hier wegreisen...umsomehr als wir bald das Jahr 2000 erreicht haben und sich nichts zum Bessern wenden wird - aber das weisst du ja besser als ich....

Er kommt ins Dorf, wechselt seine Kleider und passt sich dem dörflichen Leben an. Er steigt auf ein Velo und erkundet die Gassen, die PlĂ€tze, das PostbĂŒro, die Felder. ZufĂ€llig begegnet er Nana, einer jungen Frau, die ebenfalls nur auf Durchreise ist. Etwas Unerwartetes, Spielerisches entsteht zwischen den beiden, wĂ€hrend im Dorf das Leben seinen gewohnten Gang nimmt.

Geboren in Mauretanien, besuchte Abderrahmane Sissako das Filminsitut in Moskau und lebt heute in Frankreich. Sissako thematisiert in seinen Filmen immer wieder Afrika, aber auch die Probleme des Exils, die etwa in seinem bekanntesten Films 'Octobre' brillant aufgezeigt werden. Der Film, der in Russland spielt, wurde an verschiedenen Festivals ausgezeichnet. Im weiteren inszenierte er 'Sabriya' (ebenfalls von ARTE fĂŒr die Serie 'African Dreaming') und 'Rostov-Luanda' (der im Rahmen der Dokumenta Kassel 1997 gezeigt wurde). In seiner Sicht auf Afrika verschmelzen Fiktion und Poesie. Seine Analyse des schwarzen Kontinents gilt als eine der stĂ€rksten und prĂ€zisesten der letzten Jahre.

 

REGIE:
Abderrahmane Sissako
PRODUKTION:
Caroline Benjo
Carole Scotta
Barbara Letellier
Simon Arnak Szlovak
CAST:
Abderrahmane Sissako
Nana Baby
Mohamed Sissako
Bourama Coulibaly
Keita Bina Gaoussou
Mahamadou Dramé
Moussa Fofana
DREHBUCH:
Abderrahmane Sissako
KAMERA:
Jacques Besse
SCHNITT:
Nadia Ben Rachid

       
  Lommbock
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2017]
       
 

Ein Film von Christian ZĂŒbert • 15 Jahre sind vergangen, seitdem Stefan (LUCAS GREGOROWICZ) seiner Heimatstadt WĂŒrzburg den RĂŒcken gekehrt hat. Eigentlich wollte er sich den Wunschtraum erfĂŒllen, in der Karibik eine Strandbar zu eröffnen. Stattdessen hat er als Anwalt Karriere gemacht und steht nun in Dubai kurz davor, die taffe GeschĂ€ftsfrau Yasemin (MELANIE WINIGER) zu heiraten, deren Vater einer der einflussreichsten MĂ€nner der Emirate ist. Allerdings braucht er schnell noch seine Geburtsurkunde, die er sich in Deutschland abholen muss. Kein Ding. Kurz einfliegen und gleich wieder raus. Denkt sich Stefan. Doch dann trifft er seinen alten Kumpel Kai (MORITZ BLEIBTREU) wieder, mit dem er damals den Cannabis-Pizzalieferservice „Lammbock“ betrieben hat. Kai lebt jetzt in einer Kleinfamilie und schlĂ€gt sich mit einem neuen Asia-Lieferservice durch, den er „Lommbock“ nennt. Ein letzter gemeinsamer Joint bringt ungeahnte Probleme und wird fĂŒr die Freundschaft der beiden zur echten Herausforderung: Denn die Vergangenheit kickt mitunter zeitverzögert...

 

REGIE:
Christian ZĂŒbert
PRODUKTION:
Ulf Israel
Tom Spiess
Sönke Wortmann
CAST:
Marie von den Benken
Dar Salim
Moritz Bleibtreu
Louis Hofmann
Wotan Wilke Möhring
Melanie Winiger
Lucas Gregorowicz
DREHBUCH:
Christian ZĂŒbert
KAMERA:
Philip Peschlow
TON:
Christoph Schilling
AUSSTATTUNG:
Cora Pratz
KOSTÜME:
Majie Pötschke

       
  Lonesome Jim
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Steve Buscemi • Jim (Casey Affleck) kehrt nach Goshen, Indiana, zurĂŒck, nachdem er in New York nicht den erhofften Erfolg als Schriftsteller fand und sich stattdessen als Hundesitter durchschlug. Am liebsten wĂŒrde er sogleich wieder umkehren, denn er merkt schnell, was ihn einst von hier vertrieben hat: eine herzensgute aber etwas ĂŒberkandidelte Mutter, ein distanzierter Vater und der depressive Bruder Tim, ein noch grösserer Loser als Jim selber. Eines Abends lernt Jim in einer Bar die so hĂŒbsche wie charmante Anika (Liv Tyler) kennen, doch erst ein verhĂ€ngnisvoller Autounfall bringt die beiden einander nĂ€her. Anika wird Jims erster Grund, vorerst in Goshen zu bleiben...

 

REGIE:
Steve Buscemi
PRODUKTION:
Jake Abraham
Steve Buscemi
Galt Niederhoffer
Celine Rattray
Gary Winick
CAST:
Casey Affleck
Liv Tyler
Mary Kay Place
Seymour Cassel
Kevin Corrigan
DREHBUCH:
James C. Strouse
KAMERA:
Phil Parmet
SCHNITT:
Plummy Tucker
TON:
Warren Shaw
MUSIK:
Evan Lurie
AUSSTATTUNG:
Chuck Voelter
KOSTÜME:
Victoria Farrell

       
  Los reyes del pueblo que no existe
 
       
 

Ein Film von BetzabĂ© GarcĂ­a • Tiere streunen durch die Gegend. BrĂŒchige DĂ€cher und Fassaden ragen aus dem Wasser hervor. Von rund 300 Familien sind gerade noch drei ĂŒbrig geblieben in San Marcos. Seitdem der nahegelegene Staudamm errichtet wurde, ist die Stadt im Nordwesten Mexikos zunehmend ĂŒberflutet. Die meisten Menschen sind geflĂŒchtet – einige wenige Bewohner hingegen weigern sich, ihre Heimat zu verlassen, und versuchen sich im wahrsten Sinne des Wortes ĂŒber Wasser zu halten: Pani und Paula stellen Tortillas her, Miro pflegt seine betagten Eltern, Yoya und Jaimito haben sich das grösste leerstehende Haus zu eigen gemacht. Sie alle trotzen der fehlenden Infrastruktur, bewaffneten Landstreichern und vor allem der Einsamkeit. Doch wo es Leben gibt, da gibt es Hoffnung – und Humor.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Betzabé García
PRODUKTION:
Hugo Espinosa
Betzabé García
CAST:
Irineo Osuna Enciso
MarĂ­a Aura Zazueta Lamphar
Ramiro Osuna Moreno
Paula SĂĄnchez Osuna
Cipriano Osuna SĂĄnchez
DREHBUCH:
Betzabé García
KAMERA:
Diego Tenorio
SCHNITT:
Gabriel Herrera
TON:
Gilda Garcia

       
  Lost Killers
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2001]
       
 

Auch Töten will gelernt sein • Der Kroate Branko und der Georgier Merab versuchen sich als Auftragskiller, Carlos aus Haiti trĂ€umt von der grenzenlosen Weite Australiens, die Vietnamesin Lan von einer luxuriösen Zahnbehandlung. Maria sagt, sie sei aus Kuba und hofft auf die grosse Liebe. Gemeinsam ist ihnen, dass sie illegal in einer deutschen Grossstadt leben - in einem gesellschaftlichen Niemandsland.

Der georgische Regisseur Dito Tsintsadze hat aus den sich kreuzenden Lebenslinien eine kafkaeske Charade ĂŒber TrĂ€umer gedreht, die den Anschluss an die Wirklichkeit verloren haben. Sie leiden an der Fremdheit ihrer Umgebung. Schon lange nicht mehr ist in einem Film Heimatlosigkeit derart direkt und gleichzeitig ironisch distanziert beschrieben worden, wie in LOST KILLERS. In der Tradition der georgischen Filmemacher Otar Iosseliani, Sergej Paradzanov oder Tengiz Abuladze lĂ€sst Regisseur Dito Tsintsadze in LOST KILLERS mit leisem Witz seine Ritter von der traurigen Gestalt ĂŒber den AbgrĂŒnden ihrer Existenz balancieren. Ihm ist ein hinreissendes formales Kaleidoskop gelungen, Burleske und Tragödie in einem. Das Werk eines grossen Humanisten, der weiss, dass Menschen erst durch ihre SchwĂ€chen und seelischen Verwundungen menschliche Grösse zeigen. LOST KILLERS wurde in Mannheim gedreht. In der Optik des georgischen Regisseurs wird daraus unversehens Tiflis und aus LOST KILLERS grosses Welttheater.

 

REGIE:
Dito Tsintzadse
PRODUKTION:
Peter Rommel
CAST:
Nicole Seelig
Misel Maticevic
Lasha Bakrdze
Elie 'James' Blezes
Franca Kastein Ferreira Alves
Franz Koller
Michael Holz
DREHBUCH:
Dito Tsintzadse
KAMERA:
Benedict Neuenfels
SCHNITT:
Stephan Krumbiegel
MUSIK:
Dito Tsintzadse & Mirian
Udo Schöbel
Adrina Sherwood
Skip McDonald

       
  Love's Brother
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juli 2004]
       
 

Von Drehbuchautor und Produzenten von "Shine" • Die Donnini BrĂŒder, die nach dem 2. Weltkrieg ihr Heimatland Italien verlassen haben, leben nun Ende der 50er Jahre in Australien auf dem Land. Die beiden könnten nicht gegensĂ€tzlicher sein: Der charmante und gutaussehende Gino (Adam Garcia) verdreht jeder Frau den Kopf, seine Freundin Connie (Silvia de Santis), möchte ihn lieber heute als morgen heiraten, aber der Tradition folgend sollte erst der Ă€ltere Bruder Angelo (Giovanni Ribisi) unter die Haube kommen. Der ist zurĂŒckhaltend und bodenstĂ€ndig, aber Ă€usserlich nicht gerade ein Adonis. Angelo versucht schliesslich sein GlĂŒck bei Signora Carmellina (Eleanor Bron), die ihm eine Frau aus Italien vermitteln soll. Aber seine sehnsuchtsvollen Briefe an die potenziellen AnwĂ€rterinnen kommen samt Foto immer wieder zurĂŒck. Da entschliesst er sich, dem Schreiben an die sanfte Rosetta (Amelia Warner) das Konterfei seines Bruders beizulegen. Mit durchschlagendem Erfolg: das MĂ€dchen aus SĂŒditalien verliebt sich augenblicklich in das Bild des Unbekannten und macht sich auf den Weg nach Australien. Bei der Ankunft erwartet sie Angelo, ein Schock fĂŒr Rosetta. Sie will Gino und keinen anderen. Der kriegt zwar Herzklopfen bei ihrem Anblick und schmilzt bei dem bezaubernden Mona-Lisa-LĂ€cheln dahin, hĂ€lt aber loyal zu seinem Bruder. Um dem Chaos zu entgehen und keinen Unfrieden zu stiften, entscheidet sich Rosetta traurig zur RĂŒckkehr. Die Schiffspassage wird gebucht doch ihre Reise wird sie nicht alleine antreten ...

 

REGIE:
Jan Sardi
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
Jane Scott
CAST:
Giovanni Ribisi
Adam Garcia
Amelia Warner
Silvia De Santis
Eleanor Bron
John Bluthal
Joe Petruzzi
DREHBUCH:
Jan Sardi
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Veronika Jenet
TON:
Bernard O'Reilly
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Paul Heath
KOSTÜME:
Anna Borghesi

       
  Loving
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2017]
       
 

Ein Film von Jeff Nichols • Der berĂŒhrende Film LOVING erzĂ€hlt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte von Richard (Joel Edgerton) und Mildred Loving (Ruth Negga). Er feiert den Mut eines Paares, dessen Leidenschaft stĂ€rker ist als das Gesetz, und das damit zu einer Inspiration fĂŒr Paare auf der ganzen Welt geworden ist. Im Mai wurde LOVING, der auf einer wahren Begebenheit beruht, auf den Filmfestspielen in Cannes uraufgefĂŒhrt.

Es sind die 50er Jahre, Richard und Mildred sind sehr ineinander verliebt. Doch Mildreds Hautfarbe macht eine Liebesbeziehung unmöglich. In den Augen der anderen Weissen gehören die beiden nicht zusammen, unabhĂ€ngig von der starken Zuneigung, die sie fĂŒreinander empfinden.

Eine Ehe zwischen schwarz und weiss ist in ihrer Heimat Virginia verboten, also reist das Paar in das liberalere Washington DC. Durch eine Hochzeit wollen sie allen zeigen, dass sie fĂŒr immer zusammengehören, auch offiziell.

Doch die Freude wĂ€hrt nur kurz. Nach ihrer RĂŒckkehr werden sie fĂŒr ihre Tat mit Feindseligkeit und Hass bestraft; als die Polizei sie verhaftet, stellt man sie vor die Wahl: Ein getrenntes Leben in Virginia oder ein gemeinsames Leben fern ihrer Heimat, ihrer Familien, ihrer Freunde.

FĂŒr die Anerkennung ihrer Ehe, welche heute als ein Grundrecht verankert ist, mussten die beiden viele Opfer bringen. Nach neun schweren Jahren landet ihr Fall 1967 im letzten Schritt endlich vor dem obersten US-Gerichtshof


 

REGIE:
Jeff Nichols
PRODUKTION:
Nancy Buirski
Ged Doherty
Colin Firth
Sarah Green
Peter Saraf
Marc Turtletaub
CAST:
Ruth Negga
Joel Edgerton
Michael Shannon
Marton Csokas
Nick Kroll
Terri Abney
Bill Camp
Alano Miller
DREHBUCH:
Jeff Nichols
KAMERA:
Adam Stone
SCHNITT:
Julie Monroe
TON:
Will Files
Brandon Proctor
MUSIK:
David Wingo
AUSSTATTUNG:
Chad Keith
KOSTÜME:
Erin Benach

       
  Lyod
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2018]
       
 

LED / ICE • Die junge EiskunstlĂ€uferin Nadeschda aus Irkutsk hatte GlĂŒck – sie wurde von einem legendĂ€ren Sportler entdeckt. Aber ihre Hoffnung auf eine glĂ€nzende Zukunft im Sport zerbricht ĂŒber Nacht als sich Nadja auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Form eine Verletzung zuzieht. Um ihre zerbrochene Welt wieder zu kitten, kehrt Nadeschda zurĂŒck in ihre Heimat Irkutsk. Hier wird sie neue Ziele ansteuern und trotz allem den Weg zurĂŒck zum Sport finden.

 

REGIE:
Oleg Trofim
PRODUKTION:
Fedor Bondarchuk
Dmitriy Rudovskiy
Mikhail Vrubel
Anton Zlatopolskiy
CAST:
Mariya Aronova
Vilen Babichev
Maksim Belborodov
Milos Bikovic
Diana Enakaeva
Kseniya Lavrova-Glinka
Pavel Maykov
DREHBUCH:
Oleg Malovichko
Andrey Zolotarev
KAMERA:
Mikhail Milashin
TON:
Alexey Kobzar
MUSIK:
Anton Belyaev
KOSTÜME:
Darya Zonova

       
  Ma' Rosa
 
       
 

Ein Film von Brillante Mendoza • Roas, besitzt einen keinen Convenience-Store in ihrer Heimat in den Slums von Manila. Zusammen mit ihrem Ehemann Nestor nutzt sie den Laden als Cover-up fĂŒr den Verkauf von illegalen Drogen. Ihr Schicksal Ă€ndert sich eines Samstag nachts als ihr Nachbar Bong-Bong, der als ParkwĂ€chter arbeitet, sie bittet ihm eine kleine Packung von Methamphetamin zu verkaufen. Was sie nicht wissen ist, dass es sich um einen fingierten Kauf handelt der zu ihrer Verhaftung durch ein Polizeiteam fĂŒhren wird.

 

REGIE:
Brillante Mendoza
PRODUKTION:
Larry Castillo
CAST:
Jaclyn Jose
Julio Diaz
Baron Geisler
Jomari Angeles
Neil Ryan Sese
Mercedes Cabral
DREHBUCH:
Troy Espiritu
KAMERA:
Odyssey Flores
SCHNITT:
Diego Marx Dobles
MUSIK:
Teresa Barrozo

       
  Maboroshi no hikari
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Ein kleines Fischerdorf in Japan. Am Horizont berĂŒhren sich die Unendlichkeiten von Himmel und Meer. Die HĂ€user sind um einen Ansatz von Bucht herum gruppiert, um einen Hafen, der mit einer von zwei Seiten her aufgeschĂŒtteten Mole dem grossen Wasser abgerungen wurde. Trutzig liegen die mehrzackigen Betonblöcke ineinander verkeilt. Alles ist an diesem Flecken Welt aufs Meer ausgerichtet, und gleichzeitig scheint das Meer sich in den Menschen, die da leben, zu spiegeln. Das Grosse findet sich im Kleinen wieder. Der 34jĂ€hrige Japaner Hirokazu Kore-eda gehört zur jungen Generation von Filmschaffenden in seiner Heimat. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Dokumentarfilmer fĂŒrs Fernsehen. So ist er auch aufs Thema seines ersten Spielfilms gestossen - oder mĂŒsste man doch besser sagen: auf den Ausgangspunkt zu seiner Meditation ĂŒber das Leben, ĂŒber die menschliche Existenz? «Ich habe 1991 einen Dokumentarfilm ĂŒber eine Frau gedreht», erklĂ€rte der junge Regisseur bei seinem Besuch in der Schweiz, «deren Mann sich 1990 das Leben genommen hatte. Er war in Umweltfragen engagiert und dennoch involviert in einen Quecksilberskandal, der in verschiedenen Gerichtsverfahren mĂŒndete. Irgendwann mochte er nicht mehr.» Und plötzlich war die Frau allein.

Auch nach der damaligen Filmarbeit hĂ€tte er weiter Kontakt mit der Witwe gehabt und sich vom Thema der «Trauer» nicht mehr trennen können, erzĂ€hlt Kore-eda. Er trug ihre Erfahrungen in einem Buch zusammen und stiess gleichzeitig auf eine literarische Vorlage, die eine vergleichbare Geschichte erzĂ€hlte. Dieses Buch trug den Titel «Maboroshi no hitari» (Das Licht der Illusion). Die persönliche Erfahrung mit der trauernden Frau und das literarische Werk wurden zum Point de depart fĂŒr Hirokazu Kore-eda erstes Spielfilmprojekt. Hier konnte es nicht mehr um eine Bestandsaufnahme an der OberflĂ€che gehen: Der Regisseur versuchte, das Unaussprechliche visuell umzusetzen. Dabei schien ihm «hitari», das Licht aus dem Buchtitel, zentral zu werden: ein eigentliches Leitmotiv. Er schuf mit Licht und Schatten einen Film zum Thema Trauer und weitet ĂŒber die Tonspur den Raum soweit, dass Widerhall entsteht.

Yumiko, eine 25jĂ€hrige Frau aus Osaka, heiratet mit Ikuo jenen Mann, den sie als Reinkarnation ihrer Grossmutter wahrnimmt. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als diese sich zum Sterben an den Ort ihrer Kindheit aufmachte, und Yumiko sie nicht aufhalten konnte. Zusammen mit Ikuo hat sie einen Sohn, der gerade drei Monate alt ist, als gemeldet wird, dass der Vater sich unter einen Vorortszug gestĂŒrzt hĂ€tte. ZurĂŒck bleibt ein Schuh und das Glöcklein, das die Frau ihrem Geliebten als SchlĂŒsselanhĂ€nger geschenkt hatte. Über die Vermittlung einer Nachbarin findet Yumiko fĂŒnf Jahre spĂ€ter einen anderen Mann, der seinerseits die Frau verloren hat und mit seiner kleinen Tochter in jenem Fischerdorf am Meer lebt. Kore-eda setzt diesen spĂ€rlichen Handlungsfaden in meditativ wirkende Bilder um, in denen die Menschen sich immer wieder in DurchgĂ€ngen befinden, aus dem Dunkeln auf ein Licht zustreben, wo eine Farbe dominiert: Das Blau. Einem Subplot gleich setzt er den Ton ein, schafft sowohl mit der Musik seines taiwanesischen Komponisten als auch mit ganz alltĂ€glichen GerĂ€uschen Raum. Wie das Licht im Bild scheint der Glocken-Klang im Ton eine Konstante zu schaffen und die Betrachtenden zu fĂŒhren.

Man kann Hirokazu Kore-edas filmische Sprache vergleichen mit Ă€lteren asiatischen Regisseuren, etwa in ihrer Beschaulichkeit mit dem Taiwanesen Hou Hsiao-hsien («Der Puppenmeister»). Gleichzeitig ist bei ihm aber auch eine japanische Tradition spĂŒrbar, die von Yasujiro Ozu vorgezeichnet ist, zumindest was den Umgang mit den Figuren einer Familie im Cadre des Bildes betrifft. Tief ist Kore-edas Kameraposition, auf der Augenhöhe des japanischen Sitzens (die auch der Augenhöhe des stehenden Kindes entspricht). Fix sind die meisten seiner Einstellungen, geprĂ€gt von architektonischen Elementen wie TĂŒren und Fenster, die die Bilder stets in sich noch einmal cadrieren. Aus alledem ergibt sich eine innere Ruhe, die dem Lot entspricht, das der Filmemacher in die Seele der Trauernden zu halten scheint.

Wie zeigt sich dieses visuelle ErzĂ€hlen? Yumi-ko hat ihren Geliebten verloren, an einem regnerischen Tag und somit doch nicht ganz aus heiterem Himmel. Sein Tod ist vorweggenommen, indem Kore-eda ihn einmal am Fuss des Bahndamms mit dem daherbrausenden Zug wettfahren lĂ€sst. Im Bild fĂ€hrt der Zug auf dem Bahndamm ĂŒber dem Radler auf der Strasse unten hinweg. Gleich mehrmals riskiert der Filmemacher die schwarze Leinwand, das Dunkel, das Teil des Lebens ist, das Dunkel, ohne das das Licht keine QualitĂ€t hĂ€tte. An jenem Tag, der Ikuos letzter werden sollte, folgt Yumiko ihm auf die Strasse, schaut ihm nach. In Einstellungen wie dieser wird spĂŒrbar, wie stark sich Kore-eda mit dem unvorbereiteten Abschiednehmen befasst hat, ist es doch gerade dieser letzte Blick auf eine geliebte Person, der den ZurĂŒckbleibenden nie mehr verlĂ€sst.

Die Frau aus der Stadt findet Halt im Dorf auf dem Land. Das ist fĂŒr den Filmer wohl weniger ein kritischer Ansatz als ein kĂŒnstlerischer: Hier lĂ€sst sich das Innen im Aussen spiegeln, lĂ€sst sich der jahrelange Prozess vom Hinaustreten aus dem Schatten, vom ZurĂŒckfinden ins Licht, von der Gefahr, einer leuchtenden Illusion nachzurennen, visuell stark umsetzen. Denn was gewesen ist, ist nie vorbei. Wenn Yumiko nun nach Osaka fĂ€hrt, so ist ihr Geliebter an all den Orten prĂ€sent, an denen sie gemeinsam lebten. Wenn hinter ihr in der Strasse eine Velofahrerin klingelt, so ist er, und sei es fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde, da. «Maboroshi no hikari» ist auch ein Film ĂŒber die PrĂ€senz der Absenz. Die grosse Kunst von Kore-eda ist es, dieses GefĂŒhl zu vermitteln, dieses Licht ins Dunkle der Trauer zu setzen. Es gibt eine ganze Reihe von SchlĂŒsselbildern, die fĂŒr sich allein stehen können, offen wie ein Haiku. Eine davon wĂ€re jene Einstellung Schienenbus, in der sich der Blick aus 180 Grad Fenster öffnet: Man steht still im Innern und draussen bewegt sich die Welt. Erst am Ende des Films spricht Yumiko am Meer die alles bewegende Frage aus: «Ich verstehe es einfach nicht, warum hat er sich umgebracht?» Und Tamio, ihr neuer Mann, sagt: «Das Meer kann dich in seinen Bann ziehen. FrĂŒher, als Vater noch Fischen ging, sah er einmal weit draussen auf dem Meer ein "Maboroshi" - ein Licht der Illusion. Etwas hat ihn dorthin gewinkt, sagte er. Und das kann jedem passieren.» Die beiden Figuren sind in diesem Moment zwei gespiegelte Schatten, und ihre Spiegelung im Wasser wirkt grösser als ihr realer Körper. «Bereit, geh den Abhang hinauf», sind die letzen Worte.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Naoe Gozu
CAST:
Takashi NaitĂŽ
Tadanobu Asano
Gohki Kashiyama
Naomi Watanabe
Midori Kiuchi
DREHBUCH:
Yoshihisa Ogita
Teru Miyamoto
KAMERA:
Masao Nakabori
SCHNITT:
Tomoyo Oshima
TON:
Hitoshi Tsurumaki
MUSIK:
Ming Chang Chen
AUSSTATTUNG:
KyĂŽko Heya
KOSTÜME:
Michiko Kitamura

       
  Mad Max: Fury Road
  [Xenix • Di 21.15 E/d/f • ]
       
 

Ein Film von George Miller • Mad Max kann seine wilde Vergangenheit nicht vergessen und beschliesst, dass er allein die besten Überlebenschancen hat. Dennoch gerĂ€t er in der WĂŒste an eine Gruppe FlĂŒchtlinge in einem Kampfwagen – am Steuer sitzt die elitĂ€re Herrscherin Furiosa. Die Gruppe ist aus der Zitadelle des Tyrannen Immortan Joe entkommen, dem etwas Unersetzliches gestohlen wurde. Also setzt der wĂŒtende Warlord seine Banden in Marsch, um die Rebellen zu verfolgen – ein temporeicher Strassenkrieg beginnt.

 

REGIE:
George Miller
PRODUKTION:
George Miller
Doug Mitchell
P.J. Voeten
CAST:
Tom Hardy
Charlize Theron
Nicholas Hoult
Mel Gibson
Zoë Kravitz
DREHBUCH:
Nick Lathouris
Brendan McCarthy
George Miller
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Jason Ballantine
TON:
Alicia Slusarski
MUSIK:
Junkie XL
AUSSTATTUNG:
Colin Gibson
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Magnifica Presenza
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Ferzan Ozpetek • Pietro hat einen Traum - er will Schauspieler werden und deshalb verlĂ€sst er sein heimatliches Sizilien und zieht nach Rom. Doch fĂŒr den schĂŒchternen jungen Mann wird das Leben dort nicht einfach sein. Denn er muss sich eine Wohnung mit seiner Cousine Maria teilen, mit der ihn eine Hassliebe verbindet.

Zwischen emotionalen Spitzen, ausgedehnter Komik und einer ausserordentlichen Besetzung, realisiert Ozpetek seinen bisher besten Film!

 

REGIE:
Ferzan Ozpetek
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Elio Germano
Paola Minaccioni
Beppe Fiorello
Margherita Buy
Bianca Nappi
DREHBUCH:
Ferzan Ozpetek
Federica Pontremoli
KAMERA:
Maurizio Calvesi
SCHNITT:
Walter Fasano
TON:
Marco Grillo
MUSIK:
Pasquale Catalano
AUSSTATTUNG:
Andrea Crisanti
KOSTÜME:
Alessandro Lai

       
  Mama Africa - Miriam Makeba
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Mika KaurismĂ€ki • Mika KaurismĂ€kis Dokumentaressay ĂŒber die weltbekannte sĂŒdafrikanische SĂ€ngerin Miriam Makeba, die ein halbes Jahrhundert lang die Welt bereiste und ihre politische Botschaft gegen Rassismus, gegen Armut und fĂŒr Gerechtigkeit und Frieden verbreitete, ist die Hommage an eine Frau, die wie keine andere die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte. Miriam Makeba (1932-2008) hat Musiker ĂŒberall auf der Welt inspiriert und ein internationales Publikum begeistert. Gleichwohl ist sie den sĂŒdafrikanischen Wurzeln ihrer Musik immer treu geblieben. Ins Exil wurde sie schon 1959 getrieben, nachdem sie in dem Apartheidkritischen Dokumentarfilm COME BACK, AFRICA mitgewirkt hatte. Harry Belafonte verhalf ihr in die USA, wo sie 1962 unter anderem bei einer Geburtstagsfeier John F. Kennedys auftrat und 1967 mit „Pata Pata“ ihren ersten Welthit hatte. Als sie 1968 den Black-Panther-Aktivisten Stokely Carmichael heiratete und ins Fadenkeuz des FBI geriet, liess sie sich in Guinea nieder und setzte ihr Engagement gegen das weisse Apartheid-Regime in ihrer Heimat von dort aus fort. Den Lebensweg dieser aussergewöhnlichen KĂŒnstlerin, die mehr als 50 Jahre lang musikalisch fĂŒr Furore sorgte, stellt der Film mit Hilfe von seltenen Dokumentaraufnahmen und zahlreichen Interviews dar. Freunde, Verwandte und Kollegen, die Miriam Makeba zum Teil schon seit deren AnfĂ€ngen in den Dancehalls von Johannesburg kennen und schĂ€tzen, kommen dabei ebenso zu Wort wie junge Vertreterinnen der afrikanischen Musikwelt.

 

REGIE:
Mika KaurismÀki
PRODUKTION:
Don Edkins
Mika KaurismÀki
Rainer Kölmel
CAST:
Angélique Kidjo
Lorraine Gordon
Leopoldo Fleming
Kathleen Cleaver
Harry Belafonte
DREHBUCH:
Mika KaurismÀki
Don Edkins
KAMERA:
Jacques Cheuiche
Wolfgang Held
Frank Lehmann
Martina Radwan
Eran Tahor
SCHNITT:
André Bendocchi-Alves
Uwe Dresch
Karen Harley
TON:
Uwe Dresch
MUSIK:
Miriam Makeba

       
  Manchester by the Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2017]
       
 

Ein Film von Kenneth Lonergan • Wenn du alles gibst und doch die, die du liebst, nicht beschĂŒtzen kannst
 was macht das mit dir - als Mensch?
Lee Chandler (Casey Affleck) ist ein schweigsamer EinzelgĂ€nger, der als Handwerker eines Wohnblocks in Boston arbeitet. An einem feuchtkalten Wintertag erhĂ€lt er einen Anruf, der sein Leben auf einen Schlag verĂ€ndert. Das Herz seines Bruders Joe (Kyle Chandler) steht still. Nun soll Lee die Verantwortung fĂŒr seinen 16-jĂ€hrigen Neffen Patrick ĂŒbernehmen. Äusserst widerwillig kehrt er in seine Heimat, die Hafenstadt Manchester-by-the-Sea, zurĂŒck. Doch ist Lee dieser Situation und der neuen Herausforderung gewachsen? Kann die Begegnung mit seiner (Ex-) Frau Randi (Michelle Williams), mit der er einst ein chaotisches, aber glĂŒckliches Leben fĂŒhrte, die alten Wunden der Vergangenheit heilen?

 

REGIE:
Kenneth Lonergan
PRODUKTION:
Lauren Beck
Matt Damon
Chris Moore
Kimberly Steward
Kevin J. Walsh
CAST:
Michelle Williams
Casey Affleck
Gretchen Mol
Kyle Chandler
Kara Hayward
Tate Donovan
Heather Burns
Erica McDermott
DREHBUCH:
Kenneth Lonergan
KAMERA:
Jody Lee Lipes
SCHNITT:
Jennifer Lame
TON:
Ryan Collison
MUSIK:
Lesley Barber
AUSSTATTUNG:
Ruth De Jong
KOSTÜME:
Melissa Toth

       
  Mandela: Long Walk to Freedom
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Justin Chadwick • Kaum ein anderer Mensch hat die Weltpolitik unserer Zeit so beeinflusst wie Nelson Mandela. Nun wird seine aussergewöhnliche Lebensgeschichte zum ersten Mal auf die grosse Leinwand gebracht und spannt einen dramatischen Bogen von seiner Kindheit, der ersten grossen Liebe und seinem beginnenden Kampf gegen die Apartheid bis zu seiner AmtseinfĂŒhrung als erster PrĂ€sident des demokratischen SĂŒdafrikas.

Bildgewaltig wird die zutiefst persönliche Geschichte eines Mannes portrĂ€tiert, der sich konsequent allen WiderstĂ€nden entgegen stellt, um fĂŒr ein besseres Leben in seinem Heimatland zu kĂ€mpfen. Noch wĂ€hrend seiner 27-jĂ€hrigen Haftstrafe auf der berĂŒchtigten GefĂ€ngnisinsel Robben Island stieg Nelson Mandela zum charismatischen FĂŒhrer der Anti-Apartheid-Bewegung auf und zum weltweiten Symbol fĂŒr friedlichen Widerstand. MANDELA: Long Walk to Freedom beschreibt die Entstehung einer modernen Ikone, die die Aufhebung der Rassentrennung und damit eine langersehnte politische Wende in SĂŒdafrika herbeifĂŒhrte und ist gleichzeitig eine LiebeserklĂ€rung an einen Menschen, der durch seinen unermĂŒdlichen Kampf fĂŒr Freiheit, Gleichheit und UnabhĂ€ngigkeit die ganze Welt verĂ€ndert hat.

Die Geschichte basiert auf Mandelas Biografie „Long Walk To Freedom“ aus dem Jahr 1994, das Drehbuch zum Film schrieb der Oscar-nominierte William Nicholson („Gladiator“, „Les MisĂ©rables“).

 

REGIE:
Justin Chadwick
PRODUKTION:
Anant Singh
David M. Thompson
CAST:
Idris Elba
Naomie Harris
Mark Elderkin
Terry Pheto
Robert Hobbs
Gys de Villiers
Theo Landey
DREHBUCH:
William Nicholson
KAMERA:
Lol Crawley
SCHNITT:
Rick Russell
TON:
Pietro Dalmasso
Sue Harding
Nico Louw
Ben Meechan
Rowena Wilkinson
MUSIK:
Alex Heffes
AUSSTATTUNG:
Johnny Breedt
KOSTÜME:
Ruy Filipe
Diana Cilliers

       
  MĂ€nner wie wir
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2004]
       
 

Jeder gibt sein bestes StĂŒck • Bei Torwart Ecki lĂ€uft’s gerade nicht so rund: Erstens hat er seiner Fussballmannschaft den Aufstieg verpatzt und ist zweitens hochkantig aus dem Team geflogen. Drittens hat er seiner Truppe eine gepfefferte Revanche versprochen - mit einer Mannschaft, die er viertens noch gar nicht hat. FĂŒnftens soll das Ganze schon in vier Wochen mit viel Tamtam in seinem mĂŒnsterlĂ€ndischen Heimatdorf stattfinden. Und dann gibt es sechstens noch eine Kleinigkeit: Weil Ecki gerade erkannt hat, dass er schwul ist, will er bei diesem Termin beweisen, dass Schwule genauso gut Fussball spielen wie Heteros. Jetzt muss er nur noch zehn Mitspieler finden. Nichts leichter als das in einer Fussballstadt wie Dortmund ... oder?

 

REGIE:
Sherry Hormann
PRODUKTION:
Kirsten Hager
Eric Moss
Andreas Schneppe
CAST:
Maximilian BrĂŒckner
Lisa Potthoff
Dietmar BĂ€r
Saskia Vester
Rolf Zacher
Mariele Millowitsch
David Rott
DREHBUCH:
Benedikt Gollhardt
KAMERA:
Hanno Lentz
SCHNITT:
Eva Schnare
TON:
Marcel Spisak
MUSIK:
Martin Todsharow
AUSSTATTUNG:
Ilse Töpfer

       
  Mao's Last Dancer
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2010]
       
 

Ein Film von Bruce Beresford • Anfang der 70er Jahre wird der elfjĂ€hrige Li Cunxin in der chinesischen Provinz von Talentsuchern entdeckt und fĂŒr sieben Jahre zum harten Training auf die Ballett-Akademie von Peking geschickt. Als er die einmalige Chance erhĂ€lt, an einem Kulturaustausch mit den USA teilzunehmen, erlebt er am Ballett von Houston die persönliche und kĂŒnstlerische Freiheit, von der er in seiner Heimat nicht einmal zu trĂ€umen wagte. Li avanciert zum umjubelten Star, lernt seine erste grosse Liebe kennen und geniesst sein neues Leben. Doch plötzlich tauchen seine Landsleute auf und setzen ihn unter Druck: Li muss entscheiden, ob er bereit ist, fĂŒr sein neues Leben den höchsten Preis zu zahlen.

Der mehrfach Oscar-nominierte Bruce Beresford verpflichtete fĂŒr seinen Film ebenso hochkarĂ€tige wie feinfĂŒhlige Darsteller: Neben Stars wie JOAN CHEN (The Last Emperor), KYLE MACLACHLAN (Sex and the City, Desperate Housewives), und BRUCE GREENWOOD (I'm Not There, Capote) brilliert der chinesische TĂ€nzer CHI CAO in seiner ersten grossen Kinorolle. Der Star des Birmingham Royal Ballet ĂŒberzeugt mit tĂ€nzerischen Darbietungen auf höchstem Niveau und spielt den erwachsenen Li Cunxin mit gewinnender Leichtigkeit als sympathischen Helden zwischen Tragik und Triumph.

 

REGIE:
Bruce Beresford
PRODUKTION:
Jane Scott
CAST:
Kyle MacLachlan
Bruce Greenwood
Amanda Schull
Joan Chen
Jack Thompson
Alice Parkinson
Christopher Kirby
DREHBUCH:
Jan Sardi
Cunxin Li
KAMERA:
Peter James
SCHNITT:
Mark Warner
TON:
Andrew Neil
MUSIK:
Christopher Gordon
AUSSTATTUNG:
Herbert Pinter
KOSTÜME:
Anna Borghesi

       
  Mar nero
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2011]
       
 

Die Reise ans Schwarze Meer • Zwei Frauen leben zusammen im gleichen Haus in Florenz: Gemma, eine Ă€ltere vornehme Italienerin, die vor kurzem Witwe geworden ist, und ihre junge rumĂ€nische Haushalthilfe Angela, die nach Italien gekommen ist, um Geld zu verdienen und ihrem Sohn eine Ausbildung zu ermöglichen. Im tĂ€glichen Miteinander neigt die anfangs mĂŒrrische Gemma zum Kommandieren, stellt aber bald fest, dass auch Angela ihren Kopf hat. Langsam entsteht zwischen den so unterschiedlichen Frauen eine Freundschaft, und Gemma findet ihre Lebensfreude wieder.
Eines Tages erfĂ€hrt Angela am Telefon, dass ihr in RumĂ€nien gebliebener Ehemann auf unerklĂ€rliche Weise verschwunden ist. Die junge Frau möchte umgehend in ihre Heimat zurĂŒckkehren und ihren Mann suchen. Aber Gemma will nicht wieder allein sein. So beschliessen die beiden Frauen, gemeinsam nach RumĂ€nien ans Schwarze Meer aufzubrechen. Eine abenteuerliche Reise. Getragen wird die berĂŒhrende Geschichte einer wachsenden Freundschaft von zwei grossartigen Schauspielerinnen. Ilaria Occhini in der Rolle der Gemma erhielt beim Filmfestival von Locarno den Silbernen Leoparden als beste Darstellerin.

Dieser Film ist Teil des Tourneefestivals CINEMA ITALIANO 2011, das von Ende
September bis Ende 2011 in 11 Deutschschweizer StÀdten gastiert.

 

REGIE:
Federico Bondi
PRODUKTION:
Francesco Pamphili
CAST:
Ilaria Occhini
Doroteea Petre
Vlad Ivanov
Maia Morgenstern
DREHBUCH:
Federico Bondi
KAMERA:
Gigi Martinucci
SCHNITT:
Ilaria Fraioli
TON:
Mirko Guerra
MUSIK:
Enzo Casucci
Guy Klucevsek
AUSSTATTUNG:
Daniele Spisa
Dan Toader
KOSTÜME:
Alessandra VadalĂ 

       
  Maria, ihm schmeckt's nicht
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Ein Film von Neele Vollmar • Der junge Deutsche Jan (Christain Ulmen) verliebt sich in die Halbitalienerin Sara (Mina Tander) - und bekommt es mit ihrer kompletten italienischen Sippe zu tun. Vor allem Antonio (Lino Banfi), Jans redseliger Schwiegervater in spe, macht dem jungen Helden zu schaffen. Der will nĂ€mlich unbedingt, dass die Hochzeit in der alten Heimat stattfindet. Ein italienisches Abenteuer beginnt ...

 

REGIE:
Neele Vollmar
PRODUKTION:
Mario Mazzarotto
CAST:
Christian Ulmen
Lino Banfi
Mina Tander
Maren Kroymann
Peter Prager
DREHBUCH:
Daniel Speck
Jan Weiler
KAMERA:
Torsten Breuer
SCHNITT:
Bernd Schlegel
TON:
Frank Heidbrink

       
  Marie Antoinette
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Sofia Coppola • Autorin und Regisseurin Sofia Coppola, deren Drehbuch auf Antonia Frasers Biographie 'Marie Antoinette: Eine Reise' basiert, zeigt die missverstandene Marie-Antoinette in einem neuen Licht. Durch ihre erfrischend moderne und schwungvolle Interpretation vermeidet sie die ĂŒblichen Konventionen von KostĂŒmdramen und zeigt stattdessen die bewegende Geschichte jugendlicher Ängste und GemĂŒtszustĂ€nde. Coppolas auffallend persönliche Sichtweise und geschickter visueller Stil zeigen Marie und den gesamten Hofstaat von Versailles im Spiegel der heutigen Pop-Kultur.

Marie Antoinette (Kirsten Dunst) wird aus politischem KalkĂŒl ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI (Jason Schwartzman) verheiratet. Schweren Herzens muss die 14-jĂ€hrige Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen - und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten, und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe, gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitĂ€ren AtmosphĂ€re hin. Lebensfroh, vergnĂŒgungssĂŒchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden.

Pomp meets Pop: Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebĂ€ren, zu entfliehen, stĂŒrzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prĂ€gen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trĂ€gt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe.

"Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen." - jenes berĂŒhmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. TatsĂ€chlich zeigt sie sich ignorant und unwissend gegenĂŒber den politischen und sozialen VerĂ€nderungen in ihrem Land. Und so gehen die AnfĂ€nge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gĂ€nzlich unter - bis schliesslich die wĂŒtende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt ...

 

REGIE:
Sofia Coppola
PRODUKTION:
Sofia Coppola
Ross Katz
CAST:
Kirsten Dunst
Jason Schwartzman
Judy Davis
Rip Torn
Rose Byrne
DREHBUCH:
Sofia Coppola
KAMERA:
Lance Acord
SCHNITT:
Sarah Flack
TON:
David A. Cohen
MUSIK:
Jean-BenoĂźt Dunckel
Nicolas Godin
AUSSTATTUNG:
K.K. Barrett
KOSTÜME:
Milena Canonero

       
  Marmorera
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Markus Fischer • Im Marmorera-Stausee wird eine geheimnisvolle junge Frau ohne IdentitĂ€t und Sprache gefunden. Ihr junger ZĂŒrcher Psychiater Simon Cavegn ahnt bald, dass ihn diese Patientin nicht nur um den Verstand bringen wird. Denn als sich in Marmorera bizarre TodesfĂ€lle hĂ€ufen, vermutet Simon ZusammenhĂ€nge zwischen diesen „UnfĂ€llen“ und seiner Patientin. Je mehr er sich dem sorgfĂ€ltig gehĂŒteten Geheimnis des Dorfes am Grund des Marmorera-Stausees nĂ€hert, desto mehr entfremdet er sich von seiner Frau und seiner Umwelt...

Marmorera ist eine Ghost-Story um das Mysterium der IdentitĂ€t. Der IdentitĂ€t eines Dorfes, das unter den Fluten eines Stausees verschwand. Der IdentitĂ€t einer jungen Frau, die ohne Name, Herkunft und Sprachvermögen aus diesem See auftaucht. Der IdentitĂ€t eines jungen ZĂŒrcher Psychiaters, der sich dieser jungen Frau annimmt und allmĂ€hlich begreift, dass seine eigene IdentitĂ€t auf dem Boden dieses geheimnisvollen Sees grĂŒndet. Und der IdentitĂ€t der immer zahlreicheren Toten, die allesamt aus seinem Heimatdorf Marmorera stammen.

 

REGIE:
Markus Fischer
PRODUKTION:
Markus Fischer
Josefa Haas
CAST:
Corin Curschellas
Eva Dewaele
Jessica FrĂŒh
Mathias GnÀdinger
Stefan Gubser
DREHBUCH:
Dominik Bernet
Markus Fischer
KAMERA:
Jörg Schmidt-Reitwein
SCHNITT:
Bernhard Lehner
MUSIK:
Peter Scherer
AUSSTATTUNG:
Christoph Schubiger
KOSTÜME:
Verena Haerdi

       
  Marseille
 
       
 

Ein Film von Kad Merad

 

REGIE:
Kad Merad
CAST:
Kad Merad
Patrick Bosso
DREHBUCH:
Patrick Bosso
Judith El Zein
Kad Merad
KAMERA:
Gordon Spooner
SCHNITT:
Marie Silvi
TON:
Sandy Notarianni

       
  Matar a JesĂșs
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2018]
       
 

Killing Jesus • Die 22-jĂ€hrige Paula muss hautnah miterleben, wie ihr Vater rĂŒcksichtslos von zwei vorbeirasenden Motorradfahrern erschossen wird. Sie kann einen der beiden erkennen, doch die Polizei ermittelt wochenlang ohne jegliche Spur. WĂ€hrend einem Discobesuch trifft sie den rebellischen Jungen JesĂșs und erkennt in ihm den Mörder ihres Vaters. In bedĂ€chtigen Schritten, zwischen Angst, Faszination und MitgefĂŒhl pendelnd, nĂ€hert sie sich dem unberechenbaren jungen Mann. Ein Weg, der sie aus ihrem bĂŒrgerlichen Elternhaus schnurstracks in eine völlig andere Welt, in die Armenviertel auf den HĂŒgeln der kolumbianischen Grossstadt MedellĂŹn, fĂŒhrt.

 

REGIE:
Laura Mora
PRODUKTION:
Diego F. RamĂ­rez
Alex Zito
Ignacio Rey
Juan Pablo GarcĂ­a
Maja Zimmermann
CAST:
Natasha Jaramillo
Giovany RodrĂ­guez
Camilo Escobar
Carmenza Cossio
Juan Pablo Trujillo
DREHBUCH:
Laura Mora
Alonso Torres
KAMERA:
James L. Brown
SCHNITT:
Leandro Aste
TON:
Carlos Lopera
MUSIK:
SebastiĂĄn Escofet

       
  Mean Girls - Girls Club - Vorsicht bissig
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 2004]
       
 

Schulcliquen sind knallhart: Wer nicht auf Anhieb dazugehört, der bleibt fĂŒr immer draussen. • Die Teenagerin Cady Heron (Lindsay Lohan, Freaky Friday ) lebte mit ihren Eltern einige Zeit in Afrika und kommt nach ihrer RĂŒckkehr in die Heimat an eine High School in Illinois. Zur grossen Überraschung der NeuzuzĂŒgerin interessieren sich die Highschool-Prinzessinnnen Regina (Rachel McAdams, The Hot Chick) und ihre beiden Dienerinnen Gretchen (Lacey Chabert) und Karen (Amanda Seyfried) sogleich fĂŒr sie und möchten sie in ihre Clique aufnehmen. Cady passt das nicht besonders, macht aber gute Miene zum bösen Spiel und nutzt die Gelegenheit, das eingeschworene Hot-Chick-Trio auszuhorchen. Denn nur so kann sie sich fĂŒr die Outsider an der Schule einsetzen.

Als sich Cady sich mit einem Ex-Freund des Trios einlĂ€sst, gerĂ€t sie in deren Schusslinie. Fortan wird sie mit von ihren ehemaligen "Freundinnen" geschnitten und gemobbt und muss Tag fĂŒr Tag um ihren Ruf kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Mark S. Waters
PRODUKTION:
Lorne Michaels
CAST:
Lindsay Lohan
Rachel McAdams
Lacey Chabert
Amanda Seyfried
Tina Fey
Lizzy Caplan
Tim Meadows
DREHBUCH:
Tina Fey
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Wendy Greene Bricmont
TON:
Chuck Michael
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Mary Jane Fort

       
  Mektoub, My Love: Canto Uno
 
       
 

Ein Film von Abdellatif Kechiche

 

REGIE:
Abdellatif Kechiche
PRODUKTION:
Abdellatif Kechiche
Ardavan Safaee
JĂ©rĂŽme Seydoux
CAST:
ShaĂŻn Boumedine
Ophélie Bau
Salim Kechiouche
Lou Luttiau
Alexia Chardard
Hafsia Herzi
DREHBUCH:
François Bégaudeau
Abdellatif Kechiche
Ghalia Lacroix
KAMERA:
Marco Graziaplena
SCHNITT:
Nathanaëlle Gerbeaux
Maria Giménez Cavallo
TON:
Jean-Paul Hurier

       
  Melaza
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2014]
       
 

Ein Film von Carlos Lechuga • In seinem nachdenklich-amĂŒsanten Liebesfilm MELAZA betrachtet der junge Regisseur Carlos Lechuga seine kubanische Heimat fern von der Hauptstadt Havanna. Draussen auf dem Land scheint die Zeit noch viel stĂ€rker stillgestanden zu sein. Die Menschen haben sich darauf eingerichtet, dass eigentlich nichts mehr geht. Gerade deshalb ist Fantasie gefragt, denn man will das Leben ja doch geniessen, auch wenn die alten TrĂ€ume vielleicht nicht so wahr geworden sind, wie man sich das gewĂŒnscht hĂ€tte. Einzigartige Dekors, sorgsame Fotografie und ein Humor, der seine Kraft aus der Situation bezieht.

 

REGIE:
Carlos Lechuga
PRODUKTION:
Claudia Calviño
Inti Herrera
CAST:
Yuliet Cruz
Armando Miguel GĂłmez
Luis Antonio Gotti
Ana Gloria Buduén
Carolina MĂĄrquez
DREHBUCH:
Carlos Lechuga
KAMERA:
Ernesto Calzado
Luis Franco Brantley
SCHNITT:
Luis Ernesto Doñas
TON:
Rubén Valdés
MUSIK:
JesĂșs Cruz
AUSSTATTUNG:
Alain Ortiz
KOSTÜME:
Alicia Artega

       
  Menschen am Matterhorn
 
       
 

Ein Film von August Julen • Zermatt vor 50 Jahren. Ein Dokumentarfilm in Farbe.

August Julen (Jahrgang 1922) ist ein Filmregisseur, dessen Werke ĂŒber das Matterhorn und seine Heimat Zermatt ihn zu einer lokalen Grösse in Zermatt gemacht haben und der Vater des Zermatter KĂŒnstlers Heinz Julen. August Julen war Bergbauer und Skilehrer und erlernte das filmische Handwerk von seinem berĂŒhmtesten SchĂŒler, dem amerikanischen Filmproduzenten Walt Disney. In seinen Filmen, die vor allem in den 1950er Jahren entstanden, hielt August Julen in einzigartigen Bildern fest, wie das Leben der Bewohner von Zermatt untrennbar mit den Bergen verbunden ist. Seine bekanntesten Filme sind „Whympers Weg aufs Matterhorn“, „Menschen am Matterhorn“ und „Das Matterhorndorf“ sowie „100 Jahre Ski Zermatt“.

 

REGIE:
August Julen

       
  Mikrokosmos Gassenschau
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. August 2013]
       
 

Ein Film von Heinz Winter • Alle fĂŒnf Jahre verwandelt Karl‘s kĂŒhne Gassenschau, das grösste Outdoortheater der Schweiz, den stillgelegten Steinbruch von St. Triphon (VD), in eine explosive und poetische Welt. Der karge Fels wird zur temporĂ€ren Heimat fĂŒr das frĂŒhere Strassentheater- Ensemble aus der Deutschschweiz, und das Spektakel zum kulturellen Ereignis der Region, welches tĂ€glich 1400 Zuschauer anzieht.
Ein halbes Jahr leben die rund sechzig Mitarbeiter des Theaters und des Caterings, welches das Spektakel seit Jahren kulinarisch begleitet, auf engem Raum, Wohnwagen an Wohnwagen. Bei Sonne, Regen und Sturm ist der tÀgliche Spielbetrieb und das Zusammenleben von drei Generationen eine grosse Herausforderung.
Der Film zeigt die Menschen abseits des Spektakels im alltÀglichen Aufeinandertreffen. Er erlaubt einen persönlichen Blick hinter die Kulissen dieses kulturellen Grossbetriebs und erzÀhlt die Geschichte und Geschichten von Menschen, denen es trotz Schwierigkeiten und Konflikten gelingt, den tÀglichen Umgang und das gemeinsame Arbeiten zu kultivieren.

 

REGIE:
Heinz Winter
KAMERA:
Heinz Winter
Karin Gadient
SCHNITT:
Heinz Winter
TON:
Christian Riesen
MUSIK:
Reto Ammann

       
  Miss Kicki
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2011]
       
 

Ein Film von HĂ„kon Liu • Nach langen Online-Chats mit dem taiwanesischen GeschĂ€ftsmann Chang entscheidet sich Miss Kicki, nach Taipei zu reisen und ihrem virtuellen Liebhaber einen Überraschungsbesuch abzustatten. Weil sie nicht alleine reisen will, ladet sie ihren 16-jĂ€hrigen Sohn Viktor auch mit auf die Reise ein – unter dem Vorwand, sich nach vielen Jahren von Entfremdung wieder versöhnen zu wollen. Als Viktor den wirklichen Zweck der Reise herausfindet, muss Kicki ihm (und sich selbst) beweisen, dass sie zu der Mutter werden kann, die er immer vermisst hat.

 

REGIE:
HĂ„kon Liu
PRODUKTION:
Lizette Jonjic
CAST:
Pernilla August
Ludwig Palmell
He Huang
Britta Andersson
Eric Tsang
DREHBUCH:
Alex Haridi
KAMERA:
Ari Willey
SCHNITT:
Fredrik Morheden
TON:
Du-Che Tu
MUSIK:
Fredrik Viklund
AUSSTATTUNG:
Ellen Oseng
Tsai Pei-Ling
KOSTÜME:
Huey Mei Sun

       
  Mission: Impossible 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2006]
       
 

Spezialagent Ethan Hunt ist zurĂŒck! • Tom Cruise gehört zu den aufregendsten und erfolgreichsten Filmstars der Welt und mit "M:i:III" kehrt er zu einer seiner Erfolgsrollen zurĂŒck: Geheimagent Ethan Hunt. In dieser spektakulĂ€ren dritten "Impossible“ Mission muss sich Hunt dem hĂ€rtesten Gegner seiner Laufbahn stellen: Owen Davian (Academy AwardÂź-Gewinner Philip Seymour Hoffman), ein gnaden- und gewissensloser Geheimnis-HĂ€ndler. Schwindel erregende Action und packende Spannung sind garantiert.
Koautor und Regisseur des Filmes ist der "Lost" und "Alias - Die Agentin"-Schöpfer J.J. Abrams, der sein einzigartiges GespĂŒr fĂŒr Action, Charakter und Komik mit an Bord gebracht hat und Ethan Hunt diesmal in seinem menschlichsten Abenteuer zeigt. Eine fesselnde, verschlungene Story mit unerwartetem Ausgang – perfekte Unterhaltung mit Biss...
Mit "M:i:III" stellen Abrams und Cruise den Spionagethriller auf den Kopf und kehren dabei gleichzeitig zur Tradition des Fernsehoriginals zurĂŒck: ein exquisites Agenten-Team aus Spezialisten, ein mutiger und heldenhafter AnfĂŒhrer, die aufregendsten Stunts, die man sich vorstellen kann und eine ausgefeilte Story mit ĂŒberraschenden Wendungen. "M:i:III" ist das Actionereignis des Jahres.

 

REGIE:
J.J. Abrams
PRODUKTION:
Tom Cruise
Paula Wagner
CAST:
Tom Cruise
Ving Rhames
Keri Russell
Philip Seymour Hoffman
Bahar Soomekh
Laurence Fishburne
Billy Crudup
Simon Pegg
DREHBUCH:
Alex Kurtzman
Roberto Orci
J.J. Abrams
KAMERA:
Daniel Mindel
SCHNITT:
Maryann Brandon
Mary Jo Markey
TON:
Paul Apelgren
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Scott Chambliss
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Mission: Impossible 4 - Ghost Protocol
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von Brad Bird • Tom Cruise kehrt zurĂŒck als Topagent Ethan Hunt, der mit seinem neuen, mysteriösen Team Jagd auf einen skrupellosen Bösewicht (Michael Nyqvist, « Millenium »-Trilogie) macht. Prag, Moskau, Vancouver sowie Dubai sind Stationen der Hatz um den Erdball, die Brad Bird fulminant aufbereitet hat, vollgepackt mit aufregender Unterhaltung und ĂŒberraschenden Wendungen. Adrenalin pur garantiert!

 

REGIE:
Brad Bird
PRODUKTION:
J.J. Abrams
Bryan Burk
Tom Cruise
CAST:
Tom Cruise
Jeremy Renner
Simon Pegg
Paula Patton
Ving Rhames
Josh Holloway
DREHBUCH:
Josh Appelbaum
Christopher McQuarrie
Bruce Geller
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Paul Hirsch
TON:
Dustin Cawood
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
James D. Bissell
KOSTÜME:
Michael Kaplan

       
  Mittsommernachtstango
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Viviane Blumenschein • Leidenschaft, GefĂŒhl und Sehnsucht – der Tango verbindet Generationen von heissblĂŒtigen TĂ€nzern und Musikern. Nicht nur in Argentinien und Uruguay, sondern auch in Finnland. Dem Land der Saunen, Seen und schweigsamen Menschen. Und der Heimat des Tangos, behauptet zumindest der berĂŒhmte finnische Regisseur Aki KaurismĂ€ki. In »Mittsommernachtstango« begleitet Regisseurin Viviane Blumenschein die drei temperamentvollen, argentinischen Tango-Musiker Chino Laborde, Diego Kvitko und Pablo Greco auf ihrem Road-Trip durch Finnland, auf der Suche nach den wahren UrsprĂŒngen des Tangos. WĂ€hrend sie fahrbaren Ein-Mann-Saunen, endlosen WĂ€ldern und vollen Tango-Tanzböden begegnen, entdecken die Musiker in lauen MittsommernĂ€chten den Charme der finnischen Tango-Interpretation.
Auf ihrer Reise treffen sie die finnischen Grössen des Tangos, von Reijo Taipale, Sanna PietiÀinen bis M. A. Numminen und lassen ihre Skepsis beim gemeinsamen Musikmachen mehr und mehr verfliegen. »Mittsommernachtstango« ist eine humorvolle Hommage an den Tango, mit liebevollem Blick auf die Sprache der Musik, deren Melancholie unabhÀngig von Kultur und Herkunft verbindet.

 

REGIE:
Viviane Blumenschein
PRODUKTION:
Christian Beetz
Venla Hellstedt
Kathrin Isberner
Gema Juarez Allen
CAST:
Chino Laborde
Diego Kvitko
Pablo Greco
Aki KaurismÀki
M.A. Numminen
DREHBUCH:
Viviane Blumenschein
KAMERA:
Björn Knechtel
SCHNITT:
Oliver Weiss
TON:
Guido Berenblum
Manuel de Andres
Risto Hankala
MUSIK:
Diego Kvitko

       
  Moka
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2017]
       
 

Ein Film von FrĂ©dĂ©ric Mermoud • Diane verlĂ€sst ĂŒberstĂŒrzt und mit nur wenig GepĂ€ck ihre Heimatstadt Lausanne. Bewaffnet mit einer Stange Geld und einer Pistole ĂŒberquert sie den Genfersee Richtung Evian mit nur einem Gedanken: sie will den Fahrer des moka-farbenen Mercedes finden, der ihr Leben zerstört hat. Aber der Weg der Vergeltung ist nicht so gradlinig, wie sie gedacht hatte. Diane begegnet einer Frau, die sie ungewollt mit ihrem mysteriösen Wesen in den Bann zieht


 

REGIE:
Frédéric Mermoud
PRODUKTION:
Damien Couvreur
Tonie Marshall
Julien Rouch
CAST:
Nathalie Baye
Emmanuelle Devos
Manuela Biedermann
David Clavel
DREHBUCH:
Tatiana De Rosnay
Antonin Martin-Hilbert
Frédéric Mermoud
KAMERA:
Irina Lubtchansky
SCHNITT:
Sarah Anderson
TON:
Michel Casang
MUSIK:
Grégoire Hetzel
KOSTÜME:
Françoise Nicolet

       
  Mr. Deeds
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2002]
       
 

He's got something Money can't buy • Nachdem der Medien-Mogul Preston Blake (Harve Presnell) gestorben ist, entpuppt sich ausgerechnet Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds (Adam Sandler) als dessen Alleinerbe. Von einem Tag auf den anderen ist der gutmĂŒtige und stets freundliche Deeds 40 Milliarden Dollar reicher! Zum ersten Mal in seinem Leben verlĂ€sst Deeds deshalb sein idyllisches Heimatdorf Mandrake Falls und fliegt mit dem skrupellosen GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Blake-lmperiums Chuck Cedar (Peter Gallagher) nach New York. Hier will Cedar den frisch gebackenen MilliardĂ€r nach allen Regeln der Kunst ĂŒber den Tisch ziehen und um seinen Aktienanteil erleichtern. Doch Deeds ist nicht so leicht zu manipulieren, wie Cedar dachte: Das naive Landei mischt die High Society der Millionenstadt mĂ€chtig auf, verbreitet mit seinem eigentĂŒmlichen Verhalten reichlich Chaos und verliebt sich obendrein in die liebenswĂŒrdige Schulkrankenschwester Pam (Winona Ryder) - nicht ahnend, dass Pam in Wirklichkeit Babe heisst, eine ehrgeizige Reporterin ist und sich sein Vertrauen nur mit einem miesen Trick erschlichen hat. Doch zum GlĂŒck findet er auch echte Freunde in der grossen Stadt, vor allem sein unglaublich flinker und zugleich verschrobener Butler Emilio (John Turturro) hilft ihm, sein Herz am rechten Fleck zu behalten.

 

REGIE:
Steven Brill
PRODUKTION:
Sideny Ganis
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Winona Ryder
John Turturro
Steve Buscemi
Jared Harris
Peter Gallagher
Allen Covert
DREHBUCH:
Robert Riskin
KAMERA:
Peter Lyons Collister
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake
KOSTÜME:
Ellen Lutter

       
  Mr. Magoo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 1998]
       
 

Mit Leslie Nielsen (Nackte Kanone) • Einen raffinierten Plan haben die Bösewichte Luanne LeSeur (KELLY LYNCH) und Morgan (NICK CHINLUND) ausgeheckt, um den Stern von Kuristan, einen Rubin von unbezahlbarem Wert, aus dem Naturkundemuseum zu entwenden. Doch bei der DurchfĂŒhrung geht so einiges schief, und das Juwel gelangt ĂŒber Umwege zufĂ€llig in den Besitz von Mr. Quincy Magoo (LESLIE NIELSEN), dem kurzsichtigen Schirmherrn des Museums - ohne dass der es bemerken wĂŒrde! Sofort heftet sich das Gaunerduo an Magoos Fersen, und auch zwei Geheimagenten (ERNIE HUDSON und STEPHEN TOBOLOWSKY) beteiligen sich an der Jagd noch dem unwissenden Schwerenöter. Doch so sehr sie sich auch anstrengen, Magoo tappt in keine der aufgestellten Fallen. Eine bemerkenswerte Leistung fĂŒr einen Mann, der noch nicht einmal ahnt, dass er verfolgt wird, und von einem Abenteuer ins andere stolpert!

Und wieder landet die nackte Kanone einen Volltreffer: Leslie Nielsen, zuletzt als 'Agent 00' im Auftrag des Blödsinns unterwegs, schlĂŒpft in seinem neuesten unbeschwerten Slapstick-Spass in die Haut der legendĂ€ren Cartoon-Figur MR. MAGOO, der vor allem in den 60r und 70er Jahren mit seinem treuen Hund Angus ĂŒberwitzige Zeichentrickabenteuer zu bestehen hatte und in Deutschland in der ZDF-Vorabendserie 'Der roserote Panther' zu Fernsehehren kam. Die Rolle des liebenswerten MultimillionĂ€rs, dessen extreme Kurzsichtigkeit ein Chaos noch dem anderen auslöst, ist dem Komödienstar wie auf den Leib geschneidert. UnterstĂŒtzt wird Nielsen von dem Hongkong-Topregisseur Stenley Tong, der sein einmaliges Talent, furiose Action, waghalsige Stunts und ausgelassenen Slapstick zu einem explosiv-unterhaltsamen Gemisch zu kombinieren, bereits in den Jackie-Chen-Hits RUMBLE IN THE BRONX und FIRST STRIKE hinlĂ€nglich unter Beweis stellte. Mit MR. MAGOO zeigt er sich auf der Höhe seiner Kunst. In den Nebenrollen sorgen Kelly Lynch als Verkleidungsexpertin, Malcolm MtDowell als skrupelloser Gangsterboss und Ernie Hudson und Stephen Tobolowsky als verfeindete Geheimagenten dafĂŒr, dass in dem familienfreundlichen Actionspass MR. MAGOO keine Minute ohne mitreissende Gags und treffsichere Pointen vergeht.

 

REGIE:
Stanley Tong
PRODUKTION:
Ben Myron
CAST:
Leslie Nielsen
Kelly Lynch
Matt Keeslar
Nick Chinlund
Stephen Tobolowsky
Ernie Hudson
Malcolm McDowell
Miguel Ferrer
DREHBUCH:
Pat Croft
Tom Sherohman
KAMERA:
Jingle Ma
SCHNITT:
Stuart Pappé
David Rawlins
Michael R. Miller
MUSIK:
Michael Tavera
AUSSTATTUNG:
John Willett

       
  Mumya Firarda - Runaway Mummy
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Eine actiongeladene Komödie aus der TĂŒrkei um eine verschollene Mumie! • Einer alten Legende nach gibt es ein Heilmittel gegen die verlorene Manneskraft: einen Trank aus Mumien, hergestellt nach einer geheimnisvollen Formel. Dies ist die allerletzte Chance fĂŒr den tĂŒrkischen Mafiabosses Cahit, der seit zehn Jahren seine Frau sexuell vertrösten muss. Im fernen Ägypten stiehlt der Kairoer Mafioso Hasan die frisch entdeckte Mumie von Ramses IV, welcher mit seinen 72 Frauen und 314 Kindern berĂŒhmt war und schmuggelt sie in die TĂŒrkei.

Im Flugzeug aus Kairo kommen zwei SĂ€rge in der TĂŒrkei an und doch irgendwie werden die Papiere vertauscht; und die Angehörigen des toten Forschers Yahya entdecken die Mumie im Sarg des Toten. ""Toll, wie im Kino!"", ruft die halbwĂŒchsige Tochter Yahyas aus, als sie im Sarg nicht den Vater, sondern die Mumie erblickt. So bekommt die trauernde Familie des armen Yahya, statt ihres verblichenen Sohnes die Mumie von Ramses IV ins Haus. Yahya landet dagegen bei einem Gangster, der die geschmuggelte Mumie als Aphrodisiakum will.

Jetzt geht die Jagd auf die Mumie los, bei der der impotente Cahit, Hasan und die Istanbuler Polizei permanent ĂŒbereinander stolpern. Inzwischen wird sie von Yahyas Familie in die Provinz verschleppt, im Austausch gegen die Leiche des verblichenen Vaters.

Dann gibt es noch eine schöne Frau, die Ägypterin Fatma. Sie ist zwar mit Hasan, einem reichen Arbeitskollegen ihres Vaters verlobt, aber nicht in ihn verliebt. D er Undercover-Polizist Ahmet ist auf Fatma angesetzt und verliebt sich in sie.

Ein dĂŒmmlicher Istanbuler Polizist, verliert nach einer Explosion die hintere HĂ€lfte seines Streifenwagens. Nur mit der Vorderachse, den Mittelteil laut ĂŒber der Strasse schleifend, fĂ€hrt er weiter, befreit seinen Kollegen und wird fĂŒr kurze Zeit zum Helden.

Wird die Mumie in sein Land zurĂŒckkehren können? Werden der Geheimagent Ahmet und die schöne tĂŒrkisch ˆ Ă€gyptische Mischling Frau Fatima ihre Liebe ausleben können? Wird der impotente Mafiaboss seiner Frau die versprochene Nacht erleben lassen können?

 

REGIE:
Erdal Murat Aktas
PRODUKTION:
Mutena Acik
CAST:
Teoman
NurgĂŒl Yesilçay
Nurseli Idiz
Selami Sahin
Magued El-Masry
Tarik Pabuccuoglu
Fathy Abdel Wahab
DREHBUCH:
Haluk Ozenc
KAMERA:
Hayk Kirakosyan
MUSIK:
Genco Ari

       
  Murder at 1600
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 1998]
       
 

Mord im Weissen Haus • Nach Jahren des alltĂ€glichen Wahnsinns im Morddezernat von Washington, D. C., kann den Detective Harlan Regis (Wesley Snipes) wahrlich nichts mehr erschĂŒttern. Doch dann muss er den Mord an einer Frau im Weissen Haus untersuchen. Und plötzlich ist sein Auftrag alles andere als alltĂ€glich:

Geheimagenten pfuschen ihm ins Handwerk, und die scheren sich einen Dreck um gesetzliche Vorschriften. Beweisdokumente verschwinden auf unerklÀrliche Weise, bevor die Polizei sie auswerten kann. Und dauernd stecken hohe Regierungsbeamte ihre Nase in seine Ermittlungen; sie sollen ihm behilflich sein - oder auch nicht.

Die Geheimagentin Nina Chance (Diane Lane) unterstĂŒtzt Regis zunĂ€chst sehr widerwillig. Ihr Befehl lautet, den Fall so schnell und unauffĂ€llig wie möglich abzuschliessen. Regis findet allerdings bald heraus, dass er in einem lebensgefĂ€hrlichen Wespennest herumstochert: die KorruptionsaffĂ€re, auf die er stösst, ist brisanter, als er sich je trĂ€umen liess. Auf der verzweifelten Jagd nach dem Mörder können Regis und Chance niemandem trauen ausser sich selbst. Aber sie mĂŒssen den Killer stoppen. Denn falls sein Vorhaben Erfolg haben sollte, steht das Schicksal der gesamten Nation auf dem Spiel.

 

REGIE:
Dwight Little
PRODUKTION:
Arnold Kopelson
Arnon Milchan
CAST:
Wesley Snipes
Diane Lane
Alan Alda
Daniel Benzali
Ronny Cox
Dennis Miller
DREHBUCH:
Wayne Beach
David Hodgin
KAMERA:
Steven Bernstein
SCHNITT:
Billy Weber
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  My Bloody Valentine
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2009]
       
 

Ein Film von Patrick Lussier • Eine schreckliche Tragödie verĂ€nderte einst die Kleinstadt Harmony auf ewig: Der junge Bergarbeiter Tom verursachte im Schacht einen Unfall. FĂŒnf Kollegen starben, einer konnte im Koma geborgen werden: Es war Harry Warden. Genau ein Jahr spĂ€ter, an einem Valentinstag, erwachte Warden und brachte 22 Menschen mit der Spitzhacke um. Zehn Jahre danach kehrt Tom nach Harmony zurĂŒck. Die TodesfĂ€lle von einst machen ihm ebenso zu schaffen wie das ungeklĂ€rte VerhĂ€ltnis zur Ex-Freundin Sarah, die inzwischen mit Kleinstadt-Sheriff Axel liiert ist. Ausgerechnet in dieser Nacht wird Harmony von seiner grausamen Vergangenheit eingeholt: Der Spitzhacken-Killer geht wieder um!

 

REGIE:
Patrick Lussier
PRODUKTION:
Jack L. Murray
CAST:
Jensen Ackles
Jaime King
Kerr Smith
Betsy Rue
Edi Gathegi
Tom Atkins
Kevin Tighe
DREHBUCH:
Todd Farmer
Zane Smith
KAMERA:
Brian Pearson
SCHNITT:
Cynthia Ludwig
Patrick Lussier
TON:
Jim Emswiller
MUSIK:
Michael Wandmacher
AUSSTATTUNG:
Zack Grobler
KOSTÜME:
Leeann Radeka

       
  My Little Pony: The Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Jayson Thiessen • Ein PhĂ€nomen kommt auf die grosse Leinwand: die weltberĂŒhmten Ponys aus dem Hasbro-Stall erleben endlich ihr erstes bunt-glitzerndes Kinoabenteuer! Freundschaft ist etwas Magisches fĂŒr Einhorn Twilight Sparkle und die Ponys Applejack, Pinkie Pie, Rainbow Dash, Fluttershy und Rarity, auch bekannt als „Mane Six“. Im kunterbunten Ponyville stecken sie mitten in den Vorbereitungen fĂŒr ein grosses Freundschaftsfestival. Doch der Bösewicht Storm King bedroht die Idylle: Er will die Ponys ihrer besonderen KrĂ€fte berauben, damit er die ganze Welt beherrschen kann. Um ihre Heimat zu retten, mĂŒssen Twilight & Co. in ferne LĂ€nder aufbrechen. Dabei treffen sie neue Freunde, bestehen gefĂ€hrliche Abenteuer und lernen eine wichtige Lektion 


 

REGIE:
Jayson Thiessen
PRODUKTION:
Haven Alexander
Stephen Davis
Josh Feldman
Brian Goldner
DREHBUCH:
Lauren Faust
Rita Hsiao
Meghan McCarthy
KAMERA:
Anthony Di Ninno
SCHNITT:
Braden Oberson
TON:
Randy Thom
Tom Myers
MUSIK:
Daniel Ingram
AUSSTATTUNG:
Michael Peraza Jr.

       
  NĂ€kkĂ€lĂ€
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Peter Ramseier • Der 84jĂ€hrige Emmentaler Hans Ulrich Schwaar lebt seit ĂŒber 20 Jahren am liebsten bei den Samen in Nordfinnland. Der Same Iisakki-Mathias SyvĂ€jĂ€rvi, Besitzer der grössten Rentierherde und wohnhaft in der Siedlung NĂ€kkĂ€lĂ€, ist freundschaftlicher Gastgeber des ehemaligen Lehrers. Schwaar beschreibt in seinen zahlreichen BĂŒchern das Leben dieses naturverbundenen Volkes, dessen Kultur vom endgĂŒltigen Zerfall bedroht ist, in eindrĂŒcklicher Art und Weise.
"NĂ€kkĂ€lĂ€" ist die Geschichte von Hans Ulrich Schwaar, der seinem Heimatland den RĂŒcken gekehrt hat, seine Herkunft aber trotzdem nicht einfach abstreifen kann. Sein Leben und sein ganzes Wesen sind geprĂ€gt von mitteleuropĂ€ischem, leistungsorientiertem Denken. Und es ist die Geschichte von Iisakki-Matias SyvĂ€jĂ€rvi, der mit seinen Rentieren bedĂ€chtig im Rhythmus und Einklang mit der Natur lebt.
Dieses Zusammentreffen zweier Welten, zweier Kulturen und zweier Menschen steht im Zentrum des Films von Peter Ramseier. Es ist ein Suchen nach und Finden von Gemeinsamkeiten, Harmonie und Freundschaft, aber auch von Spannungen, GegensÀtzen und Konflikten.
Der Dokumentarfilm begleitet die beiden MÀnner durch alle Jahreszeiten und gewÀhrt Einblick in alltÀgliche TÀtigkeiten und spezielle Ereignisse im Leben der Samen.

 

REGIE:
Peter Ramseier
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Iisakki-Matias SyvÀjÀrvi
Hans Ulrich Schwaar
Antti NÀkkÀlÀjÀrvi
Juha NÀkkÀlÀjÀrvi
Katri NÀkkÀlÀjÀrvi
Inga NÀkkÀlÀjÀrvi
Maria NÀkkÀlÀ
Iisko NÀkkÀlÀjÀrvi
DREHBUCH:
Peter Ramseier
KAMERA:
Peter Ramseier
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Esther Heeb

       
  NĂ© quelque part
 
       
 

Ein Film von Mohamed Hamidi

 

REGIE:
Mohamed Hamidi
PRODUKTION:
Laurent Zeitoun
Nicolas Duval Adassovsky
Yann Zenou
CAST:
Fehd Benchemsi
Malik Bentalha
Fatsah Bouyahmed
Julie De Bona
Jamel Debbouze
DREHBUCH:
Alain-Michel Blanc
Mohamed Hamidi
KAMERA:
Alex Lamarque
AUSSTATTUNG:
Arnaud Roth

       
  Neuland
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2014]
       
 

Ein Film von Anna Thommen • Sie sind weit gereist – per Flugzeug, Zug, Bus oder Boot. Jetzt finden sie sich in der Integrationsklasse von Lehrer Christian Zingg in Basel wieder, wo Jugendliche aus aller Welt innerhalb von zwei Jahren Sprache und Kultur unseres Landes kennenlernen. Unter ihnen der 19-jĂ€hrige Ehsanullah aus Afghanistan, der das Meer in einem Schlauchboot und die Berge zu Fuss ĂŒberquert hat. Oder die albanischen Geschwister Nazlije und Ismail, die ihre Heimat aus familiĂ€ren GrĂŒnden verlassen haben und nun bei Verwandten wohnen.
Wie die drei hoffen alle in Christian Zinggs Klasse, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und in der Schweiz ihre TrĂ€ume leben zu können. Der Lehrer macht sich und ihnen keine Illusionen darĂŒber, dass es schwierig ist, in einem fremden Land einen beruflichen Einstieg zu finden. Gleichwohl wird Herr Zingg nicht mĂŒde, den Glauben seiner SchĂŒlerinnen und SchĂŒler an sich selbst und an eine bessere Zukunft zu stĂ€rken

Anna Thommens an zahlreichen Festivals ausgezeichneter Dokumentarfilm öffnet den Blick in eine Welt, die man so kaum kennt. Gekonnt verwebt die Regisseurin verschiedene, einfĂŒhlsam beobachtete Geschichten. «Neuland» ist engagiert, bringt einem die portrĂ€tierten Menschen nĂ€her und entkrĂ€ftet Vorurteile – ein fesselnder, sensibler und eindringlicher Film.

 

REGIE:
Anna Thommen
PRODUKTION:
Rolf Schmid
Stefan Eichenberger
CAST:
Nazlije Aliji
Andreas Schultheiss
Christian Zingg
DREHBUCH:
Anna Thommen
KAMERA:
Gabriela Betschart
SCHNITT:
Andreas Arnheiter
Anna Thommen
TON:
David Rehorek
JĂŒrg von Allmen
MUSIK:
Jaro Milko
Eric Gut

       
  Nirgendwo
 
       
 

Nowhere • Im Erwachsenenleben noch nicht richtig angekommen, kehrt der BWL-Student Danny nach dem plötzlichen Tod seines Vaters aus Berlin widerwillig in seine kleine Heimatstadt zurĂŒck. Zu seiner Überraschung findet er dort das sommerliche Paradies seiner Jugend wieder: Seine Schulliebe Susu hat ihn nicht vergessen, und mit seiner alten Clique zieht er abends um die HĂ€user. Die Freunde erwecken noch einmal ihre Jugend zum Leben und feiern ihren Protest gegen das Erwachsenwerden. Doch trotz aller ZukunftsĂ€ngste können sie sich nicht ewig vor der grossen Herausforderung – dem Leben – drĂŒcken. NIRGENDWO erzĂ€hlt von einer Generation, die sich treiben lĂ€sst und die sich immer wieder fragt: Wann ist es Zeit fĂŒr die Zukunft, von der alle reden?

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Matthias Starte
PRODUKTION:
Jan Gallasch
Tobias Herrmann
CAST:
Ludwig Trepte
Saskia Rosendahl
Amelie Kiefer
Jella Haase
Dennis Mojen
DREHBUCH:
Matthias Starte
KAMERA:
Thomas Schiller
SCHNITT:
Elena Schmidt
René Loos
MUSIK:
Karsten Laser
AUSSTATTUNG:
Alexis Grammatikopulos
Marlen von Heydenaber

       
  Nirgendwo in Afrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2002]
       
 

Von Caroline Link • Die jĂŒdische Familie Redlich emigriert 1938 nach Kenia, wo der Anwalt Walter Redlich (MERAB NINIDZE) als Verwalter auf einer Farm arbeitet. WĂ€hrend Ehefrau Jettel (JULIANE KÖHLER), Tochter aus gutbĂŒrgerlichem Hause, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blĂŒht ihre einst schĂŒchterne Tochter Regina (LEA KURKA / KAROLINE ECKERTZ) förmlich auf. Sie lernt die Sprache und GebrĂ€uche und findet im einheimischen Koch Owuor (SIDEDE ONYULO) einen guten Freund. Doch der Verlust von Heimat und Verwandten und die Sprachlosigkeit darĂŒber bedroht die Ehe von Jettel und Walter, und sie finden nur ganz langsam wieder zueinander. Als der Krieg endlich zu Ende ist, wird Walter eine Anstellung als Richter in Frankfurt angeboten. Aber nach all den Jahren, in denen sie das Leben in Kenia schĂ€tzen gelernt haben, ist es fraglich, ob Jettel und Regina ihn zurĂŒck nach Deutschland begleiten...

Nach den preisgekrönten Kinoerfolgen 'Jenseits der Stille' und 'PĂŒnktchen und Anton' verfilmte Caroline Link mit NIRGENDWO IN AFRIKA den gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Stefanie Zweig. Die Hauptrollen spielen FilmpreistrĂ€gerin Juliane Köhler ('AimĂ©e & Jaguar'), Merab Ninidze ('Luna Papa') und Matthias Habich ('Klemperer', 'Jenseits der Stille'). Caroline Link erzĂ€hlt in ihrem Liebes- und Familiendrama auf Ă€usserst sensible Weise von dem Leben einer deutsch-jĂŒdischen Familie auf dem fĂŒr sie so fremden afrikanischen Kontinent. Sie erzĂ€hlt von Menschen, die aus behĂŒteten mitteleuropĂ€ischen VerhĂ€ltnissen kommen und die an den Herausforderungen wachsen, die ihnen das Schicksal auferlegt.

 

REGIE:
Caroline Link
PRODUKTION:
Peter Hermann
Bernd Eichinger
CAST:
Juliane Köhler
Merab Ninidze
Matthias Habich
Sidede Onyulo
Lea Kurka
Karoline Eckertz
DREHBUCH:
Caroline Link
Stefan Zweig
KAMERA:
Gernot Roll
SCHNITT:
Patricia Rommel
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Susann Bieling
Uwe Szielasko

       
  Norm of the North
 
       
 

Ein Film von Trevor Wall • Der gutmĂŒtige EisbĂ€r Norm (Stimme: Rob Schneider) geniesst sein Leben in der Ruhe der frostigen Arktis. Doch immer mehr amerikanischen Touristen legen mit riesigen Kreuzfahrts-Schiffen in den kĂŒhlen Gefilden an und stören den Frieden der Elche, Robben, EisbĂ€ren und Co. Fiese Investoren planen sogar den Bau von luxuriösen Shopping-Malls in der bisher unberĂŒhrten Arktis. Das geht eindeutig zu weit! Norm muss etwas gegen die profitgierigen Menschen unternehmen und die Heimat seiner Freunde schĂŒtzem. In der Begleitung von drei unerschrockenen Lemmingen reist der EisbĂ€r nach New York City, um den Wahnsinn zu stoppen. Im Big Apple erwarten die Tiere ungeahnte Abenteuer und so wird "Norm of the North" plötzlich zum gefeierten TV-Star. Dazu soll der plĂŒschige BĂ€r auch noch das Maskottchen des Unternehmens werden, das er eigentlich aufhalten will...

 

REGIE:
Trevor Wall
PRODUKTION:
Nicolas Atlan
Ken Katsumoto
Steve Rosen
Liz Young
Mike Young
DREHBUCH:
Daniel Altiere
Steven Altiere
Malcolm T. Goldman
TON:
Laurent Kossayan
MUSIK:
Stephen McKeon

       
  North Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Februar 2006]
       
 

Ein Film von Niki Caro • Nach dem Scheitern ihrer Ehe kehrt Josey Aimes (Oscar-PreistrĂ€gerin Charlize Theron) in ihre Heimat im Norden Minnesotas zurĂŒck – sie trĂ€umt von einem besseren Leben fĂŒr sich und ihre beiden Kinder. Ihre Freundin Glory (Oscar-PreistrĂ€gerin Frances McDormand) arbeitet als eine von wenigen Frauen im Bergbau, und sie vermittelt Josey eine Stelle in der Grube. Josey stellt sich auf die oft gefĂ€hrliche Knochenarbeit ein, aber wirklich unertrĂ€glich sind nur die BelĂ€stigungen, denen die Frauen durch ihre mĂ€nnlichen Kollegen ausgesetzt sind. Es kommt zu Auseinandersetzungen, und Joseys Mut inspiriert schliesslich auch ihre Kolleginnen, sich gegen die diskriminierende Behandlung durch die Minengesellschaft aufzulehnen.

 

REGIE:
Niki Caro
PRODUKTION:
Nana Greenwald
Jeff Skoll
Nick Wechsler
CAST:
Charlize Theron
Elle Peterson
Thomas Curtis
Frances McDormand
Sean Bean
Woody Harrelson
Jeremy Renner
DREHBUCH:
Michael Seitzman
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
David Coulson
TON:
Steve Humphrey
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Richard Hoover
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Nothingwood
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Mai 2018]
       
 

The Prince of Nothingwood

 

REGIE:
Sonia Kronlund
PRODUKTION:
Laurent Lavolé
CAST:
Salim Shaheen
Sonia Kronlund
Qurban Ali
KAMERA:
Alexander Nanau
SCHNITT:
George Cragg
Sophie Brunet
TON:
Emil Klotzsch

       
  Ocho Appellidos Vascos
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juli 2015]
       
 

8 Namen fĂŒr die Liebe • Rafa, Andalusier bis in die gegelten Haarspitzen, hat bisher noch jede herumgekriegt. Als die Baskin Amaia, die ihren geplatzten Junggesellinnenabschied in einer Flamenco-Bar in Sevilla feiert, sich seinen VerfĂŒhrungskĂŒnsten widersetzt, ist Rafas Jagdinstinkt geweckt. Wild entschlossen, sie zu erobern, reist er ihr ins Baskenland hinterher. Doch die Angebetete erweist sich zunĂ€chst als harter Brocken. Erst als Amaias Vater auftaucht, kommt Rafa wieder ins Spiel, und zwar als angeblicher Verlobter. NatĂŒrlich ein Baske. WĂ€hrend Rafa mit den TĂŒcken seiner ihm aufgedrĂ€ngten neuen IdentitĂ€t vollauf beschĂ€ftigt ist, rĂŒckt der Hochzeitstermin immer nĂ€her. Und ganz so ernst hatte der andalusische Don Juan das Ganze eigentlich nicht gemeint.

ACHT NAMEN FÜR DIE LIEBE ist in Spanien der meistgesehene Film aller Zeiten. Die romantische Komödie, die regionalen Klischees ebenso humorvoll wie liebevoll auseinandernimmt, hat in ihrem Heimatland ĂŒber 10 Millionen Besucher begeistert.

 

REGIE:
Emilio MartĂ­nez LĂĄzaro
PRODUKTION:
Álvaro Augustín
Ghislain Barrois
CAST:
Clara Lago
Dani Rovira
Carmen Machi
Karra Elejalde
Alberto LĂłpez
Alfonso SĂĄnchez
Aitor Mazo
Abel Mora
DREHBUCH:
Borja Cobeaga
Diego San José
KAMERA:
Gonzalo F. Berridi
SCHNITT:
Ángel Hernåndez Zoido
TON:
Antonio RodrĂ­guez 'MĂĄrmol'
Nacho Royo-Villanova
MUSIK:
Fernando VelĂĄzquez
KOSTÜME:
Lala Huete

       
  Odumiranje
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Januar 2014]
       
 

Withering • Die schweizerisch-serbische Koproduktion "Withering" (Originaltitel: Odumiranje) erzĂ€hlt die Geschichte von Janko, der nach Jahren harter Arbeit fĂŒr wenig Geld von Belgrad in seine Heimat zurĂŒckkehrt. Das Bergdorf ist inzwischen fast menschenleer und auch Janko hat die Absicht, sein Land zu verkaufen. Mit dem Geld möchte er in die Schweiz reisen, um dort zu arbeiten und um endgĂŒltig seine finanziellen Probleme loszuwerden. Seine einsame Mutter Milica hingegen hofft, dass sich Janko mit Frau und Familie niederlĂ€sst und versucht daher mit allen Mitteln, seine Meinung zu Ă€ndern. Aber auch Janko ist bereit, alles zu tun, um seine baldige Zukunft im Ausland zu sichern. Und schreckt dabei auch nicht davor zurĂŒck, das Grab seines Vaters zu verkaufen...

 

REGIE:
Milos Pusic
PRODUKTION:
Branislav Trifunovic
CAST:
Branislav Trifunovic
Boris Isakovic
Dara Dzokic
Jasna Djuricic
Emir Hadzihafizbegovic
DREHBUCH:
Dusan Spasojevic
KAMERA:
Aleksandar Ramadanovic
SCHNITT:
Ivan Knezevic
TON:
Zoran Maksimovic
Ognjen Obradovic
Ognjen Popic
MUSIK:
Dejan Kostic
AUSSTATTUNG:
Zorana Petrov
KOSTÜME:
Marina Sremac

       
  Olympus Has Fallen
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juni 2013]
       
 

Vom Regisseur von Training Day • Ein Tag wie jeder andere in Washington D.C. Tausende Touristen drĂ€ngen sich wie immer auf der Pennsylvania Avenue vor dem Weissen Haus. Sie wissen nicht, dass gleich die Hölle losbrechen wird: Ein bestens vorbereitetes und bis an die ZĂ€hne bewaffnetes Kommando nord-koreanischer Extremisten beginnt bei helllichtem Tag mit der StĂŒrmung des Amtssitzes des amerikanischen PrĂ€sidenten Asher (AARON ECKHART), nehmen den mĂ€chtigsten Mann der Welt und seine Berater in seinem Bunker als Geisel. Der Plan ist perfekt ausgeklĂŒgelt und wird kaltblĂŒtig umgesetzt. Nur mit einem haben die Terroristen nicht gerechnet: Der in Ungnade gefallene Secret-Service-Agent Mike Banning (GERARD BUTLER) versieht unerwartet seinen Dienst im Weissen Haus. Und er ist nicht bereit, die Waffen zu strecken, ohne den Angreifern die Hölle so richtig heiss zu machen.

 

REGIE:
Antoine Fuqua
PRODUKTION:
Gerard Butler
Ed Cathell III
Mark Gill
Alan Siegel
CAST:
Gerard Butler
Aaron Eckhart
Finley Jacobsen
Dylan McDermott
Rick Yune
Morgan Freeman
DREHBUCH:
Creighton Rothenberger
Katrin Benedikt
KAMERA:
Conrad W. Hall
SCHNITT:
John Refoua
TON:
David Esparza
MUSIK:
Trevor Morris
AUSSTATTUNG:
Derek R. Hill
KOSTÜME:
Doug Hall

       
  Once Upon a Time in Anatolia
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2011]
       
 

Ein Film von Nuri Bilge Ceylan • Irgendwo in Anatolien. Es ist Nacht, und eine Gruppe von Leuten ist im Dunkel auf der Suche nach einem Tatort. Ein Mann soll umgebracht worden sein. Der Untersuchungsrichter will Fakten und Klarheiten, die Polizei betreut die VerdĂ€chtigten, ein Arzt soll die Obduktion vornehmen. Wo nur ist der Körper begraben? Vor uns enfaltet sich ein Krimi in Zeitlupe, hinein choreografiert in die Landschaft und in die Nacht. Über die Figuren erzĂ€hlt sich das Leben hier, weit weg von allem und mittendrin. Aus dem Dunkel der Nacht tauchen ihre Geschichten an den Tag, ihre kleinen Dramen und das, was die Region prĂ€gt und andere abgeschiedene Flecken auf diesem Planeten. Nuri Bilge Ceylan zeigt uns, was in seiner Heimat im Verborgenen schlummert und wie wenige SĂ€tze unter UmstĂ€nden erhellend sein können. Die «ComĂ©die humaine» hat er in halluzinierenden Nachtaufnahmen festgehalten.

 

REGIE:
Nuri Bilge Ceylan
PRODUKTION:
Zeynep Özbatur
CAST:
Muhammet Uzuner
Yilmaz Erdogan
Taner Birsel
DREHBUCH:
Ebru Ceylan
Nuri Bilge Ceylan
Ercan Kesal
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
TON:
Erkan Altinok
Thomas Robert

       
  One Direction: This is us
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. September 2013]
       
 

Ein Film von Morgan Spurlock • ONE DIRECTION: THIS IS US gewĂ€hrt einen fesselnden und intimen all-access Blick auf das Tour-Leben dieses globalen Musik-PhĂ€nomens. Unterlegt mit beeindruckenden Bildern aus den Live-Konzerten, erzĂ€hlt dieser mitreissende Kinofilm die bemerkenswerte Geschichte von Niall, Zayn, Liam, Harry und Louis und ihrem meteoritenhaften Aufstieg zum Ruhm. Von ihren AnfĂ€ngen in ihrer Heimatstadt, aus einfachen VerhĂ€ltnissen, ĂŒber ihre Teilnahme am „X Factor“-Wettbewerb, bis hin zu ihrer grossen Weltkarriere und ihrem Auftritt in der berĂŒhmten O2 Arena in London. Die Jungs erzĂ€hlen all dies mit ihren eigenen Worten und lassen uns durch ihre Augen sehen, was es wirklich bedeutet, One Direction zu sein.

 

REGIE:
Morgan Spurlock
PRODUKTION:
Simon Cowell
Adam Milano
Morgan Spurlock
Ben Winston
CAST:
Harry Styles
Niall Horan
Zayn Malik
Louis Tomlinson
Liam Payne
KAMERA:
Neil Harvey
SCHNITT:
Guy Harding
Wyatt Smith
Pierre Takal
TON:
John Warhurst
MUSIK:
Simon Franglen

       
  Ostwind 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2017]
       
 

Aufbruch nach Ora • Mika ist als „PferdeflĂŒsterin“ im Therapiezentrum Kaltenbach zu einer BerĂŒhmtheit geworden, doch die neue Aufgabe wĂ€chst ihr langsam ĂŒber den Kopf. Sie möchte wieder frei sein! Nach einem heftigen Streit mit ihrer Grossmutter (CORNELIA FROBOESS) bricht Mika in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mit Ostwind nach Andalusien auf, wo sie Ostwinds Wurzeln vermutet. Auf der Hacienda von Pedro (THOMAS SARBACHER) wird Mika mit einer Aushilfe verwechselt und sofort von seiner raubeinigen Tochter Samantha (LEA VAN ACKEN) zum Arbeiten eingeteilt. Doch sowie Mika alleine ist, reitet sie los und geniesst ihre Freiheit. Dabei entdeckt sie in der kargen Steppe einen magischen Ort: eine von saftig-grĂŒnen BĂ€umen umringte Wasserquelle, die einer Herde Wildpferde als TrĂ€nke dient. Plötzlich taucht die mysteriöse Tara (NICOLETTE KREBITZ) auf, die hier seit vielen Jahren zurĂŒckgezogen mit den Pferden lebt. Als Mika und Tara Ostwind umringt von den Wildpferden sehen, wird klar: Das ist Ostwinds Familie! Aber die Tiere schweben in höchster Gefahr, denn Pedro hat das Land mit der ĂŒberlebenswichtigen Quelle namens Ora an einen ausbeuterischen Unternehmer verkauft. Mika will Ostwinds Herde und deren Heimat unbedingt retten und schmiedet gemeinsam mit Samantha und ihren beiden Freunden Fanny (AMBER BONGARD) und Sam (MARVIN LINKE) einen Plan. Sie will eine uralte und fast vergessene Tradition wieder aufleben lassen: das Rennen von Ora. Doch die grösste Herausforderung steht Mika und Ostwind erst noch bevor 


 

REGIE:
Katja von Garnier
PRODUKTION:
Ewa Karlström
Andreas Ulmke-Smeaton
CAST:
Jannis Niewöhner
Nicolette Krebitz
Cornelia Froboess
Lea van Acken
Tilo PrĂŒckner
Hanna Binke
DREHBUCH:
Lea Schmidbauer
KAMERA:
Florian Emmerich
TON:
Petra Gregorzewski
AUSSTATTUNG:
Carola Gauster

       
  Ouaga Saga
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. November 2005]
       
 

Ein Film von Dani KouyatĂ© • Ouagadougou ist die Hauptstadt von Burkina Faso. Der Name allein ist schon Musik. Ouagadougou ist aber auch das Mekka des schwarzafrikanischen Kinos, denn hier findet alle zwei Jahre das Fespaco statt, das wichtigste Festival des Kontinents. Wenn der burkinabische Theater- und Filmemacher Dani KouyatĂ©, der auch in der Schweiz mit seinen mĂ€rchenhaften BĂŒhnenexperimenten bekannt und beliebt ist, nun einen Film gestaltet hat, den er gewitzt Ouaga Saga betitelt, so hat dies denn auch verschiedenste GrĂŒnde.

ZunĂ€chst einmal ist das ganz einfach eine aberwitzige Komödie mitten aus dem Leben in Afrika, das auf der Leinwand in seiner ganzen Buntheit blĂŒht. Es ist eine stĂ€dtische Komödie, die vor Augen fĂŒhrt, dass ein Land wie Burkina Faso auch von einem stĂ€dtischen Leben geprĂ€gt ist. Dann ist es eine Hommage ans Kino in Ouagadougou und in Afrika ĂŒberhaupt, denn alles dreht sich in Ouaga Saga immer wieder um den Film und den Ort, an dem die Menschen Filme anschauen und geniessen. Das Kino ist hier einer der wichtigen Treffpunkte, ein Ort der Emotionen, denen man freien Lauf lassen kann. War sein letzter Spielfilm Sia, le rĂȘve du Python ein stark an Traditionen anknĂŒpfendes Werk, so versucht Dani KouyatĂ© hier die gegenwĂ€rtige RealitĂ€t in seiner Heimat Burkina Faso in einer Geschichte umzusetzen, die aus dem Leben gegriffen ist und in den Alltag hinein inszeniert. So nah sie mitten im Treiben drin ist, so wunderbar leicht ist sie auch wieder ĂŒberhöht, bis sie am Ende abhebt vom Planeten Erde und davonschwebt. Aus dem Weltall wird vor allem eines deutlich: Schwarzafrika mit Ouagadougou ist nicht nur ein anderer Kontinent, das ist ein anderer Planet.

"Ich versuche, die Gegenwart in Burkina Faso zu ĂŒbersetzen", sagt Dani KouyatĂ©, "eine Wirklichkeit, in der sich die ökonomischen Sorgen mit einer grossen Jugendarbeitslosigkeit eingeschrieben haben, der Wille, Erfolg zu haben, die sozialen UmstĂ€nde, ohne dabei in eine pessimistische Vision zu verfallen oder in ein negatives Bild." Genau dies gelingt ihm aufs VorzĂŒglichste, und da ist schon sehr stark der Theatermacher spĂŒrbar, der in seinen Experimenten das GeschichtenerzĂ€hlen abtastet, das Betrachten der RealitĂ€t, aus der heraus Geschichten wachsen, die sie auch wieder vergessen lassen, die die wildesten und buntesten BlĂŒten treiben können und vor Aug und Ohr fĂŒhren, wie reich die menschliche Fantasie ist und die Spielfreude.

"Mehrere Elemente, Personen und UmstĂ€nde sind charakteristische Erinnerungen an Ouagadougou und an meine eigene Kindheit", sagt Dani KouyatĂ©. Dieses positive und joviale Universum, diese Lebenslust, die Liebe zum Kino, die Kunst dessen, was sie «SystĂšme D» nannten wie "DĂ©brouille" (schlag dich durch) sei prĂ€gend gewesen fĂŒr ihn und seine Freunde. Ouaga Saga ist denn auch eine sehr persönlich geprĂ€gte Hommage an die Stadt Ouagadougou geworden und eine LiebeserklĂ€rung ans Kino. "Ich versuchte, ihre VerrĂŒcktheit zu rekonstruieren, ihren Dynamismus, ihre Verschiedenheiten und ihre VitalitĂ€t, alles Momente, die Darstellende im Film geworden sind."

DarĂŒber hinaus ist Ouaga Saga auch ein modernes MĂ€rchen. Dani KouyatĂ© lacht verschmitzt, wenn man ihn auf die kleinen MĂ€rchenglitzerelemente anspricht, die den Film zusĂ€tzlich glitzern lassen. "Weisst du, wie viel Zeit wir aufgewendet haben, um das alles so schön hinzubekommen", lacht er. "Der Gebrauch von Spezialeffekten war ein Grundelement auf kĂŒnstlerischer Ebene wie auf technischer, um den Geist von Ouaga Saga hinzubekommen. Die kleinen â€čTricksâ€ș unterstreichen eine Komik und Leichtigkeit des Films, sie verleihen ihm auch einen fantastischen Charakter und etwas PopulĂ€res im besten Sinn desWortes, denn sie sind auch Teil der Magie der ErzĂ€hlungen und Geschichten. Um das zu erreichen, haben wir in High Definition gedreht, was sich als ideal erwies."

Und die Handlung selber? Sie ist kunterbunt im besten Sinn. In der Hauptstadt eines afrikanischen Landes namens Burkina Faso versucht eine Bande von Jugendlichen zu ĂŒberleben und zu blĂŒhen angesichts der 1001 Versuchungen. KouyatĂ© erzĂ€hlt eine Reihe von Abenteuern von Jungs, die sich durchschlagen mĂŒssen in einem heruntergekommenen Quartier von Ouagadougou, die auf der Suche sind nach Hoffnungszipfeln. Das Geld fehlt, nicht aber der Ideenreichtum. Und so lassen sie sich eben allerhand einfallen, geniessen im Kino Howard Hawks und sehen den Ort der bewegten und bewegenden Bilder als ein Paradies und einen Fluchtpunkt. Ob sie es wohl schaffen, sich den Traum vom Multiplex zu erfĂŒllen, in dem sie gleich mehrere Geschichten zeigen können? Wer weiss.

 

REGIE:
Dani Kouyaté
PRODUKTION:
AgnĂšs Datin
KAMERA:
Jean-Claude Schifrine
SCHNITT:
Jean-Daniel Fernandez-Qundez
TON:
Francis Baldos

       
  Pan Tadeusz
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2001]
       
 

Von Andrzej Wajda • PAN TADEUSZ ist ein pastorales MĂ€rchen, ein unheimliches Gedicht mit heldenhaften, aber auch komischen Figuren. Dieses MĂ€rchen spielt in der unendlichen Weiten der wunderschönen Landschaft Litauens. Wie in Romeo und Julia, geht es um einen jahrelangen Streit zwei grosser Familien, den Soplicas, VerbĂŒndete der Russen - und den Horeszkos, den Partisanen, die fĂŒr ihre UnabhĂ€ngigkeit kĂ€mpfen. Im Jahre 1793 wird der letzte GrossfĂŒrst Hureszko von Jacek Soplica getötet. Dieser erhĂ€lt als Belohnung von den russischen Besatzern das Familienschloss der Horeszkos.

20 Jahre spĂ€ter wurde aus dem einstigen Mörder ein Bernardiner Mönch, der sich Robak nennt. Er finanzierte die Erziehung von Sophie, die aus der Familie Horeszko stammt, mit der Hilfe seines Bruders. dem Richter Soplica. Er hat die Absicht, Sophie mit seinem Sohn Tadeusz zu verheiraten. Auf diesem Wege wĂŒrde das Schloss an die rechtmĂ€ssige Erbin der Horeszkos zurĂŒckgegeben, aber trotzdem in der Familie der Soplicas bleiben.

Nach abgeschlossenem Studium kehrt Tadeusz in seine Heimat und zu seinem Onkel, dem Tutor Sophie's zurĂŒck Er ist sehr angetan von einer charmanten Erscheinung im Garten des Hauses. Beim abendlichen Diner trifft er seine 'Tante' Telimene und hĂ€lt sie fĂŒr diese graziöse weibliche Erscheinung und verliebt sich...

Unterdessen wurde das Schloss einem fernen Cousin der Horeszko - dem Compte - richterlich zugesprochen, und dieser kommt zurĂŒck, um es in Besitz zu nehmen. Die Soplicas, deren Gerichtsprozesse teilweise ĂŒber sechs Generationen dauern, glauben sich als die rechtmĂ€ssigen Besitzer des Schlosses und geben dieser Entscheidung kein Ohr. Dies hindert wĂŒrdevolle Menschen jedoch nicht daran selbst mit Feinden zum Jagen zu gehen, zu schlemmen und sich zusamrnen zu betrinken... Telimene gefĂ€llt Tadeusz immer besser, was den VereinigungsplĂ€nen der beiden Familien sehr zuwiderlĂ€uft, und sie versucht sogar, Sophie mit dem Compte zu verbinden, allerdings erfolglos. Die plötzliche Liebe zwischen den beiden jungen Menschen fĂŒhrt sie dazu, sich selbst dem Compte zuzuwenden.

 

REGIE:
Andzej Wajda
PRODUKTION:
Michal Szczerbic
CAST:
Boguslaw Linda
Daniel Olbrychski
Andrzej Seweryn
Grazyna Szapolowska
Marek Kondrat
Michal Zebrowski
Alicja Bachleda-Curus
DREHBUCH:
Andzej Wajda
Jan Nowina Zarzycki
Piotr Weresniak
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Wanda Zeman
TON:
Jean-Pierre Halbwachs
MUSIK:
Wojdech Kilar
AUSSTATTUNG:
Allan Starski

       
  PantaleĂłn y las visitadoras
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juni 2002]
       
 

Der erfolgreichste peruanische Film aller Zeiten! • 24 Jahre nachdem der berĂŒhmte peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa seinen eigenen Roman «PantaleĂłn y las visitadoras» (Der Hauptmann und sein Frauenbataillon) verfilmte - sein erster und letzter Film -, wagte sich nun Francisco Lombardi an diese literarische Vorlage: PantaleĂłn Pantoja gilt als pflichtbewusster Hauptmann der peruanischen Armee. Doch ein heikler Geheimauftrag reisst den untadeligen Hauptmann PantaleĂłn aus der militĂ€rischen Routine und seinem brav bĂŒrgerlichen Familienleben.

Unter dem Einfluss des schwĂŒlheissen Dschungels versetzen die Soldaten der Kasernen im hinteren Amazonas-Gebiet mit ihren sexuellen Eskapaden die Bevölkerung in Panik und schaden so dem Ruf der glorreichen peruanischen Armee.

Also wird PantaleĂłn mit der Planung und DurchfĂŒhrung einer Entlastungsoffensive betraut. Die Vehemenz des erotischen Tropenkollers soll sich auf soldatisch geordnete Weise entladen. PantaleĂłn soll deshalb einen «weiblichen Dienst» einrichten, eine maison public auf Reisen.

 

REGIE:
Francisco J. Lombardi
PRODUKTION:
Jose Enrique Crousillat
CAST:
Angie Cepeda
Salvador del Solar
Pilar Bardem
Monica Sanchez
Tatiana Astengo
Norka Ramirez
Patty Cabrera
DREHBUCH:
Giovanna Pollarolo
Mario Vargas Llosa
KAMERA:
Teodoro Delgado
SCHNITT:
Danielle Fillios
MUSIK:
Bingen MendizĂĄbal

       
  Paranorman
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. September 2012]
       
 

Ein Film von Chris Butler & Sam Fell • Norman ist nicht nur ein von seinem Umfeld missverstandener Aussenseiter, sondern hat auch eine Gabe, die ihn von allen anderen Kindern unterscheidet. Denn der Junge kann mit den Toten sprechen. Seine ungewöhnlichen FĂ€higkeiten erweisen sich als ausgesprochen nĂŒtzlich, als Normans HeimatstĂ€dtchen eines Tages von Zombies belagert wird. Beim Versuch, sein Zuhause und seine Familie von einem Jahrhunderte alten Fluch zu befreien, bekommt der junge GeisterflĂŒsterer es allerdings nicht nur mit Zombies, sondern auch mit Gespenstern, Hexen und nicht zuletzt nerv tötenden Erwachsenen zu tun. Bald scheint sein paranormales Können an ĂŒbernatĂŒrliche Grenzen zu stossen...

 

REGIE:
Chris Butler
Sam Fell
PRODUKTION:
Travis Knight
Arianne Sutner
DREHBUCH:
Chris Butler
KAMERA:
Tristan Oliver
SCHNITT:
Christopher Murrie
MUSIK:
Jon Brion
AUSSTATTUNG:
Nelson Lowry
KOSTÜME:
Deborah Cook

       
  Paris a tout prix
 
       
 

Paris or Perish • High Heels, It-Bags, trendy Outfits: Maya (Reem Kherici) ist eine Fashionista wie aus dem „Vogue“-Bilderbuch. Sie stammt aus Marokko, doch Paris, Welthauptstadt der Mode, ist seit 20 Jahren ihr Zuhause. Und nun steht die brĂŒnette Schönheit vor ihrem grössten Karrieresprung: Das Haute-Couture-Haus, fĂŒr das sie arbeitet, stellt ihr einen festen Job als Designerin in Aussicht. Doch dann gerĂ€t Maya in eine simple Verkehrskontrolle – und ihr Leben völlig aus den Fugen: Ihre Aufenthaltserlaubnis ist abgelaufen, und die Behörden befördern sie auf marokkanischen Boden zurĂŒck, wo sie nach vielen Jahren ihre Familie wieder sieht. Zwischen WĂŒste und Kaftan fĂŒhlt sich die schicke Pariserin jedoch völlig fehl am Platz. Kein Wunder, dass Maya Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um so schnell wie möglich in die Stadt ihrer TrĂ€ume zurĂŒckzukehren. Aber so einfach lĂ€sst sich die Vergangenheit nicht abschĂŒtteln und sie beginnt ihre eigenen Wurzeln neu zu entdecken...

 

REGIE:
Reem Kherici
PRODUKTION:
Eric Altmayer
Nicolas Altmayer
CAST:
CĂ©cile Cassel
Reem Kherici
Stéphane Rousseau
Salim Kechiouche
Nadia Kounda
Mohamed Bastaoui
DREHBUCH:
Reem Kherici
KAMERA:
Nicolas Massart
TON:
Stéphane Bucher
KOSTÜME:
Aurore Pierre

       
  Penguins of Madagascar
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

Ein Film von Simon J. Smith • Supergeheimagententeams werden nicht geboren, sie werden ausgebrĂŒtet.
DIE PINGUINE AUS MADAGASCAR fĂŒhrt die Zuschauer in die Geheimnisse der berĂŒhmtesten und schrĂ€gsten Undercover-Vögel des globalen Spionage-Business ein: Skipper, Kowalski, Rico und Private. In einer geheimen Mission mĂŒssen die vier Pinguine, die Oberelite der Elite, sich mit dem schicken Sonderkommando „Nordwind“ zusammentun, geleitet von Agent „Geheimsache“. Gemeinsam versuchen sie, den durchtriebenen Bösewicht Dr. Octavius Brine daran zu hindern, die Welt zu zerstören.

 

REGIE:
Simon J. Smith
PRODUKTION:
Lara Breay
DREHBUCH:
John Aboud
Michael Colton
Eric Darnell
Tom McGrath
TON:
Jamie Hardt
Steve Jamerson
Alyson Dee Moore
Christian Schaanning
MUSIK:
Lorne Balfe

       
  Persische Briefe - Namehaye Farsi
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2005]
       
 

Ein Film von Babak Dehchamani • In PERSISCHE BRIEFE geht es um die Besorgnisse eines iranischen Filmemachers und Ethnologen, der seit ĂŒber 20 Jahren in der Schweiz ansĂ€ssig ist und von hier aus die Geschehnisse im Nahen Osten, im Besonderen die Intervention der Vereinigten Staaten, beobachtet. In seiner Heimatstadt Teheran sammelte er bleibende EindrĂŒcke von Radikalen wie GemĂ€ssigten bezĂŒglich der Amerikanischen Haltung. Eine spannende Dokumentation zu einem top-aktuellen Thema.

 

REGIE:
Babak Dehchamani

       
  Peter Pan
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2004]
       
 

Das zeitlose Abenteuer wie Ihr es nie zuvor erlebt habt • Abenteuer. SchwertkĂ€mpfe. Zauberei. Das ist der Stoff, aus dem Wendy (RACHEL HURD-WOOD) die Gute-Nacht-Geschichten fĂŒr ihre BrĂŒder John und Michael (HARRY NEWELL, FREDDIE POPPLEWELL) strickt. Fasziniert lauschen die Jungs den MĂ€rchen, die der ĂŒbersprudelnden, kindlichen Fantasie ihrer grossen Schwester entspringen. Und Wendy hat noch einen begeisterten Zuhörer: Heimlich hört auch Peter Pan (JEREMY SUMPTER) den spannenden Geschichten des MĂ€dchens zu. Doch die unbeschwerte Zeit von Wendy scheint abzulaufen – unter der Aufsicht ihrer Tante Millicent (LYNN REDGRAVE) soll sie sich aufs Erwachsenwerden vorbereiten und lernen, sich wie eine Dame zu benehmen.

Doch bevor es dazu kommt, stolpern Peter Pan und seine stĂ€ndige Begleiterin, die Fee Glöckchen (LUDIVINE SAGNIER), unfreiwillig ins Kinderzimmer – und damit beginnt fĂŒr Wendy und ihre BrĂŒder das Abenteuer ihres Lebens. Sie folgen dem Jungen, der nicht erwachsen werden will, in einem wilden Flug in Peters Heimat, das zauberhafte Nimmerland. Gemeinsam mit ihm und seinen Freunden, den „verlorenen Jungs“, erleben sie die atemberaubendsten Dinge, die Kinder erleben können: Sie machen die Bekanntschaft von gefĂ€hrlichen Piraten, stolzen Indianern, mysteriösen Meerjungfrauen, einem gewaltigen Krokodil – und dem hinterhĂ€ltigen KĂ€pt’n Hook (JASON ISAACS).

Auch in Nimmerland lauert die Gefahr: Der finstere Freibeuter Hook sinnt auf Rache. Peter Pan hat ihn vor langer Zeit seiner rechten Hand beraubt, und dafĂŒr soll er sterben. Um den Jungen in seine Gewalt zu bekommen, schmiedet Hook einen finsteren Plan – und schreckt auch nicht davor zurĂŒck, Wendy und ihre BrĂŒder zu bedrohen, um Peter in seine Gewalt zu bekommen. Doch der verschmitzte, einfallsreiche Junge ist nicht so leicht zu fassen


 

REGIE:
P.J. Hogan
PRODUKTION:
Lucy Fisher
Patrick McCormick
Douglas Wick
CAST:
Jason Isaacs
Jeremy Sumpter
Rachel Hurd-Wood
Lynn Redgrave
Richard Briers
Olivia Williams
Geoffrey Palmer
DREHBUCH:
P.J. Hogan
Michael Goldenberg
KAMERA:
Donald McAlpine
SCHNITT:
Garth Craven
Michael Kahn
TON:
Richard Hymns
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Roger Ford
KOSTÜME:
Janet Patterson

       
  Phoenix
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Christian Petzold • Deutschland im Jahre Null: Nelly (Nina Hoss) hat seelisch und körperlich schwer verletzt Auschwitz ĂŒberlebt und wird von Lene (Nina Kunzendorf), einer Freundin aus glĂŒcklichen Vorkriegstagen und jetzigen Mitarbeiterin der Jewish Agency, nach Berlin, in ihre alte Heimatstadt gebracht. Dort angekommen, unterzieht sich Nelly erfolgreich einer Gesichtsoperation und macht sich, trotz aller Bedenken von Lene, auf die Suche nach ihrem Mann Johnny (Ronald Zehrfeld), den sie so geliebt hat. Dieser hatte Nelly durch sein Festhalten an ihrer Ehe lange vor der Verfolgung schĂŒtzen können, doch irgendwann schlugen die Nazis unerbittlich zu. Mittlerweile geht Johnny fest davon aus, dass seine Frau tot ist. Als Nelly ihn endlich aufspĂŒrt, erkennt er sie auf tragische Weise nicht wieder. Er meint nur eine beunruhigende Ähnlichkeit mit seiner totgeglaubten Frau zu sehen. Was Nelly auch versucht, er lĂ€sst sich nicht vom Gegenteil ĂŒberzeugen. Aus dieser verwirrenden Situation heraus macht Johnny der fĂŒr ihn Fremden den Vorschlag, seine Ehefrau zu spielen, um an das Erbe zu kommen, das die im Holocaust ermordete Familie Nellys hinterlassen hat. Wohl oder ĂŒbel lĂ€sst Nelly sich darauf ein. Sie wird ihre eigene DoppelgĂ€ngerin und verzweifelt zusehends an dieser Rolle. Doch sie kann nicht aufhören. Sie möchte wissen, ob Johnny sie geliebt hat. Ob er sie verraten hat. Nelly will ihr Leben zurĂŒck.

 

REGIE:
Christian Petzold
PRODUKTION:
Florian Koerner von Gustorf
Michael Weber
CAST:
Nina Hoss
Ronald Zehrfeld
Nina Kunzendorf
Michael Maertens
Imogen Kogge
Kirsten Block
DREHBUCH:
Christian Petzold
Harun Farocki
Hubert Monteilhet
KAMERA:
Hans Fromm
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Carsten Richter
Dominik Schleier
MUSIK:
Stefan Will
AUSSTATTUNG:
Kade Gruber
KOSTÜME:
Anette Guther

       
  Pina
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2011]
       
 

Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren • Ein Traum, der einer bleiben musste. FĂŒr viele Jahre. Bis 3D sich weiterentwickelte, digital wurde, und Regisseur Wim Wenders wusste: Endlich lĂ€sst sich der Traum verwirklichen – nun ist es möglich, Bewegung auf der Leinwand rĂ€umlich erfahrbar zu machen.

So hat er mit «Pina» einen Film realisiert, der im Bereich 3D neue MassstĂ€be setzt. Ein Werk ĂŒber die einzigartige Arbeit der international gefeierten Pina Bausch. Sie revolutionierte die Kunst des Tanzes, schuf bahnbrechende Choreographien von stiller Poesie und mitreissender Kraft.

Wenders lĂ€sst TĂ€nzerinnen und TĂ€nzer von ihren Erfahrungen mit der 2009 verstorbenen Pina Bausch erzĂ€hlen – in ihrer eigenen Sprache: dem Tanz. «Pina» zieht einem mitten hinein ins Geschehen, auf die BĂŒhne, in Strassenschluchten, in einsame Landschaften. Ein Film mit wunderschönen, eindringlichen Bildern. Und eine sinnliche, bildgewaltige Entdeckungsreise in eine neue Dimension.

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Gian-Piero Ringel
Wim Wenders
DREHBUCH:
Wim Wenders
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Toni Froschhammer
TON:
Alexander Buck
MUSIK:
Thom
KOSTÜME:
Rolf Börzik
Marion Cito

       
  Pink Apple Festival 04
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Size Does Matter • pink apple ‱ schwullesbisches filmfestival

Vom 6.–12.Mai ist im Arthouse Movie PINK APPLE-Zeit. Zum 7. Mal schon findet das grösste schwullesbische Filmfestival der Schweiz dieses Jahr statt, auf dem Programm steht das Tollste, Spannendste, Aufregendste, RĂŒhrendste und Lustigste, was die Siebte Kunst jenseits des heterosexuellen Mainstreams zu bieten hat. Der spanische Spielfilm «Cachorro» zum Beispiel, eine herrliche Tragikomödie um einen schwulen Zahnarzt, dessen Welt aus den Fugen gerĂ€t, als ihm plötzlich die Aufgabe zufĂ€llt, seinen Neffen grossziehen zu mĂŒssen. Oder «Wilde Side», in welchem die Transsexuelle StĂ©phanie nach Jahren in ihren Heimatort zurĂŒckkehrt, um sich um ihre sterbende Mutter zu kĂŒmmern. Einen heiteren Augenschein des zeitgenössischen Liebeslebens von Dublin vermittelt «Goldfish Memory», in dem Clara, Tom, Isolde und
Larrie auf der Suche nach der oder dem Richtigen von FettnĂ€pfchen zu FettnĂ€pfchen tappen. Witzig ist die spanische Verfilmung von Ralf Königs Erfolgscomic «Lisistrata»; oscar-nominiert ist die temporeiche hollĂ€ndische Komödie «Zus & Zo», in welcher der schwule Nino vor seinem 35. Geburtstag heiraten muss, um ein als Erbe winkendes Strandhotel in Portugal in seinen Besitz zu bringen. Die verborgene Geschichte vergangener Frauenliebschaften erzĂ€hlt «Tipping the Velvet», diesjĂ€hriger PINK APPLE-«Milestone» ist die leichtfĂŒssige «Girl meets Girl» US-Komödie «Go Fish». Informativ und unterhaltsam dann auch der Vortrag «Out im Kino», in welchem die Filmjournalisten Manuela Kay und Axel Schock zur spannenden Reise durch die lesbischschwule Filmgeschichte einladen.

Detailliertes Programm unter www.pinkapple.ch

 

REGIE:
diverse

       
  Plumbi i fundit 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Faik Gashi • Nach dem Tod von Driton und seiner Schwester haben Kazim, Bardhyl und Bekim die SĂ€rge hergerichtet und die Beiden in deren Heimatland zur Beerdigung gebracht, so dass Sie Mutter Drita noch einmal sehen kann. Bei der Ankunft erfahren Sie aber, dass Mutter Drita sehr krank ist. Sie hat ihr Bewusstsein verloren und kann sich an Niemanden mehr erinnern. Bardhyl und Kazim werden von einigen Freunden bei der AufklĂ€rung des Falles unterstĂŒtzt. Sie wollen den Verantwortlichen finden. Dort wissen alle, dass Besim und seine Freunde die Verantwortung tragen. Die haben sich aber aus dem Staub gemacht. Bardhyl und Kazim, unterstĂŒtzt von Freunden, finden die Truppe auf und vernichten Sie. Aber es gibt noch eine andere Bande, die bei dieser Intrige mit gemacht hat. Bardhyl, Kazim und Bekim machen sich auf die Suche nach der zweiten Gruppe. Sie finden und erledigen Sie.

Der Sinn des Filmes ist es, dass keine SchĂŒsse mehr untereinander fallen sollten.

 

REGIE:
Faik Gashi
PRODUKTION:
Femi Bektashi
CAST:
Arsim Aliti
Kazim Carman
Nick Rrasi
Memedali Tuncer
Hazbi Lutfija
DREHBUCH:
Femi Bektashi
KAMERA:
Ibrahim Deari

       
  Polaris
 
       
 

Polaris • James, ein um die Welt reisender, wissensdurstiger Pinguin vom SĂŒdpol, trifft in der eisigen Welt des Nordpols den EisbĂ€ren Vladimir. Beide werden Freunde und berichten einander ĂŒber ihre Heimat. Zusammen schauen sie sich die Sterne an und wundern sich ĂŒber die LĂ€nge der PolarnĂ€chte. Eine Animationsshow ideal fĂŒr Familien.

Um das RĂ€tsel der PolarnĂ€chte zu lösen, baut EisbĂ€r Vladimir eine Sternwarte, um mit dem Teleskop von Pinguin James den Nachthimmel zu beobachten. Wunderbare Sternbilder und der Planet Saturn mit seinen Ringen tauchen auf. Beide kommen sie zum Schluss, dass sie mehr Informationen brauchen und die Erde von oben betrachten mĂŒssen. James und der geniale Ingenieur Vladimir bauen sich ein Raumschiff. WĂ€hrend einer Weltraum-Reise um die Erde, entdecken sie Mars und Saturn. Sie stellen fest, dass Planeten viele Gemeinsamkeiten haben, aber auch unterschiedlich sind. Zudem finden sie die Antwort, warum die NĂ€chte so lange dauern oder so kurz sind.

 

       
  PoupĂ©es d'argile
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Nouri Bouzid • In einem tunesischen Dorf, dessen Frauen fĂŒr ihre Kenntnisse und Fertigkeiten der Töpferkunst der Berber bekannt sind, vertrauen die Familien ihre MĂ€dchen Omrane, einem ehemaligen Hausangestellten an. Er vermittelt sie als "MĂ€dchen fĂŒr alles" an Haushalte in den neureichen Quartieren der Hauptstadt. Die schöne Rebeh hĂ€lt das harte Leben als schuftende Hausangestellte aber nicht aus und reisst aus. Von Gewissensbissen geplagt und angezogen von der jungen Frau macht sich Omrane auf die Suche nach Rebeh. Begleitet wird er von der neunjĂ€hrigen Fedhah, die er eben aus dem Dorf geholt hat und die auf einen Platz in einem Haushalt wartet.

Fedhah entdeckt die Stadt und formt aus dem Lehmklumpen, den sie von zu Hause mitgebracht hat immer wieder Tonpuppen, die sie, einmal vollendet, wieder zerstört. Omrane findet Rebeh schliesslich, doch sie ist schwanger. Sein Leben gerĂ€t völlig durcheinander. Zwischen dem MĂ€dchenvermittler, der temperamentvollen Rebeh und der kleinen TonpuppenkĂŒnstlerin entsteht eine eigenartige starke Bindung, die ihren Ausdruck in der gemeinsamen Sehnsucht nach Freiheit findet.

Nouri Bouzid ist einer der bekanntesten Filmautoren Tunesiens. Vor seinem fulminanten RegiedebĂŒt "L’homme de cendres" war er wegen seines politischen Engagements wĂ€hrend sechs Jahren inhaftiert. "PoupĂ©es d’argile" ist sein 5. Spielfilm. Er spielt einerseits in Tunis, der Hauptstadt Tunesiens, und andererseits auf dem Land, wo bedĂŒrftige Familien ihre Töchter wegschicken, damit sie in den StĂ€dten als Hausangestellte oder, besser ihrer Aufgabe entsprechend, als "MĂ€dchen fĂŒr alles" ein Auskommen finden.

Der zwielichtige vierzigjĂ€hrige Omrane kommt regelmĂ€ssig als Stellenvermittler in sein Heimatdorf, das fĂŒr seine traditionelle Töpferkunst bekannt ist. Diesmal nimmt er die kleine Fedhah mit. Die beunruhigte Mutter von Rebeh fragt ihn nach dem Verbleib ihrer Tochter, die sie ihm vor lĂ€ngerer Zeit anvertraut hat. Er weicht aus, erzĂ€hlt weder, dass sie seine Geliebte war noch von ihrer Flucht aus der letzten Stelle. Nach seiner RĂŒckkehr macht er sich auf ihre Suche.

 

REGIE:
Nouri Bouzid
PRODUKTION:
Hassen Daldoul
Abdelaziz Ben Mlouka
CAST:
Hend Sabri
Ahmed Hefiane
Oumeyma Ben Afsia
Lotfi Abdelli
DREHBUCH:
Nouri Bouzid
KAMERA:
Gilberto Azevedo
Tarek Ben Abdallah
SCHNITT:
Catherine Emery
Anita FernĂĄndez
TON:
Faouzi Thabet
MUSIK:
Rabii Zamouri
AUSSTATTUNG:
Khaled Joulak

       
  Pulp Fiction
 
       
 

Ein Film von Quentin Tarantino • Ein Möchtegerngangsterpaar ĂŒberfĂ€llt ein Schnellrestaurant. Dumm fĂŒr die beiden, dass hier auch zwei MĂ€nner vom Fach sitzen: die Killer Vincent (John Travolta) und Jules (Samuel L. Jackson)
 Damit startet ein genial montierter Gewalt-und-Komik-Cocktail, der die Filmsprache revolutionierte. Tarantino erhielt die Goldene Palme und fĂŒrs Skript einen Oscar.

 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Lawrence Bender
CAST:
John Travolta
Samuel L. Jackson
Uma Thurman
Christopher Walken
Amanda Plummer
Bruce Willis
Ving Rhames
Paul Calderon
Rosanna Arquette
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
Roger Avary
KAMERA:
Andrzej Sekula
SCHNITT:
Sally Menke
AUSSTATTUNG:
David Wasco
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Pure Coolness
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Februar 2008]
       
 

Boz Salkyn • Kirgisien bleibt ein Land der Sehnsucht, eine Landschaft der TrĂ€ume. Mit seinem Spielfilm Saratan hat uns Ernest Abdyjaparov seine Heimat im Wandel gezeigt und dabei manch Augenzwinkern ĂŒbrig gehabt fĂŒr Alltagssituationen. In Boz’Salkyn (Pure Coolness) er-zĂ€hlt er von einer uralten Tradition, die in den entlegenen Dörfern der zentralasiantischen Berge noch existiert: Die EntfĂŒhrung der Braut. Dabei handelt es sich da nicht etwa nur um einen Spass am Hochzeitsabend, nein: Wer es schafft, die Braut eines Ande-ren bei der Heirat zu entfĂŒhren, der darf sie behalten. Dazu ist natĂŒrlich Coolness ge-fragt. Der Brauch, so zeigt sich in diesem Spielfilm, hat tatsĂ€chlich seine guten Seiten und kann in einem Umfeld, in dem noch familiĂ€r verkuppelt wird, ganz praktisch sein. Denn was die Familie nicht will, kann man sich ein heimliches Liebespaar vielleicht ĂŒber den Brautraub ergattern. Ganz nebenbei erfahren wir viel vom Leben in Kirigisien heute und von den kleinen TrĂ€umen, die es prĂ€gt. Wenn der Film ausge-zeichnet wurde an den Festivals von Almaty, Dusbanbe, Taschkent und Smolensk, so mag das eines deutlich belegen: Abdyjaparov erzĂ€hlt glaubwĂŒrdig und heiter.

 

REGIE:
Ernest Abdyjaparov
CAST:
Tynchtyk Abylkasymov
Osnura Asanalieva
Siezdbek Iskenaliev
Elnura Osmonalieva
Asem Toktobekova

       
  Q - Begegnungen auf der Milchstrasse
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2000]
       
 

La vache positive planetaire • Drei ViehzĂŒchter und MilchhĂ€ndler aus Mali und Burkina Faso reisen in die Schweiz zu drei Berufskollegen im Seeland und im Berner Oberland. ZurĂŒck in ihrer Heimat berichten sie von ihren Erfahrungen im Alpenland. Wo ist das Vertraute im Fremden, wo das Fremde im Vertrauten? Im Wechsel der Perspektiven geraten gĂ€ngige Vorstellungen von Kuh und Milch, Markt und Fortschritt, Mensch und Natur in Bewegung. Im Film geht es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede, um VerĂ€nderung, um Vertrautes und Neues in Afrika und in der Schweiz. Markante Persönlichkeiten, die mit Eigensinn und Phantasie die Herausforderungen der Gegenwart anpacken, finden einen Draht zueinander.

 

REGIE:
JĂŒrg Neuenschwander
DREHBUCH:
JĂŒrg Neuenschwander
KAMERA:
Patrick Lindenmaier
Steff Bossert
SCHNITT:
Regina BĂ€rtschi

       
  Quartier Lointain
 
       
 

Ein Film von Sam Garbarski • Die Handlung folgt lose dem Manga Vertraute Fremde von Jiro Taniguchi, der am Ende auch einen kurzen Gastauftritt hat. Im Film geht es um den 50-jĂ€hrigen Thomas, der zufĂ€llig an der Heimat seiner Kindheit vorbeikommt und die Gelegenheit nutzt, das Grab seiner Mutter zu besuchen. Dort macht er einen Zeitsprung 36 Jahre zurĂŒck und ist auf einmal wieder 14 Jahre alt.

 

REGIE:
Sam Garbarski
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Diana Elbaum
Denis Freyd
Jani Thiltges
CAST:
Pascal Greggory
Alexandra Maria Lara
LĂ©o Legrand
Pierre-Louis Bellet
Laura Moisson
Laura Martin
DREHBUCH:
Philippe Blasband
Sam Garbarski
JĂ©rĂŽme Tonnerre
SCHNITT:
Ludo Troch
MUSIK:
Air

       
  Que horas ela volta?
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2015]
       
 

The Second Mother / Une seconde mĂšre • Einfach mal in den Swimmingpool springen? Im Wohnzimmer statt in der KĂŒche essen? FĂŒr Val ist sowas undenkbar. Seit Jahren fĂŒhrt sie in SĂŁo Paulo den Haushalt einer Familie, fĂŒr deren Sohn ist sie wie eine Mutter. Ihre eigene Tochter musste Val in ihrer Heimat zurĂŒcklassen, die beiden haben sich ewig nicht gesehen.
Doch jetzt kommt JĂ©ssica in die Stadt, um zu studieren – und sie sieht keinerlei Grund, sich an die herrschenden Gepflogenheiten zu halten. So schlĂ€ft sie im GĂ€stezimmer statt in der Bediensteten-Kammer und sie nimmt sich einfach aus dem KĂŒhlschrank, worauf sie gerade Lust hat. Val ist entsetzt – bis ein Geheimnis ans Licht kommt, das JĂ©ssica lange gehĂŒtet hat

Die brasilianische Regisseurin Anna Muylaert bringt mit ihrem aktuellen Film eine so universelle wie bezaubernde Sozialkomödie auf die Leinwand. Die liebevoll gezeichneten Figuren – allen voran die charismatische Val, exzellent gespielt von Regina CasĂ© – wachsen einem sofort ans Herz. «The Second Mother» ist ein leichtfĂŒssig erzĂ€hlter Film mit ernsten Untertönen, voller berĂŒhrender Momente und Situationskomik. Er wurde an der Berlinale mit dem Publikumspreis und am Sundance Festival mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet.

 

REGIE:
Anna Muylaert
PRODUKTION:
Caio Gullane
Fabiano Gullane
DĂ©bora Ivanov
Gabriel Lacerda
Anna Muylaert
CAST:
Regina Casé
DREHBUCH:
Anna Muylaert
KAMERA:
Barbara Alvarez
SCHNITT:
Karen Harley
TON:
Paulo Gama
DĂ©bora Morbi
MUSIK:
FĂĄbio Trummer
KOSTÜME:
André Simonetti
ClĂĄudia Kopke

       
  QuĂ© tan lejos
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2008]
       
 

Das Leben: Eine Reise • Ecuador und die Anden bilden das wunderbare Dekor fĂŒr dieses Roadmovie, in dem zwei junge Frauen unterwegs sind nach Cuenca, der friedlichen Gartenstadt im SĂŒden. Esperanza kommt aus Spanien und reist durch Ecuador auf der Suche nach Entdeckungen und auf den touristisch empfohlenen Spuren. Tristeza lebt in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, und macht sich auf den Weg, ihren Geliebten daran zu hindern, eine andere Frau zu heiraten. Unterwegs lernen die beiden, die der Zufall im Bus zusammenbringt, einander und zwei MĂ€nner aus dem Dekor des fernen Landes kennen (Que tan lejos ist eine ecuadorianische Redewendung um zu sagen: Wie weit noch!). Sie durchqueren die halluzinierende Bergwelt Ecuadors und fahren zunĂ€chst an die KĂŒste, weil ein Streik den Verkehr lahm gelegt hat. QUE TAN LEJOS ist ein ausgesprochen sanfter Film ĂŒber das Reisen, das Unterwegssein und ĂŒber Begegnungen zwischen Menschen. Die Ecuadorianerin Tania Hermida lĂ€sst uns in ihrem ersten Spielfilm sinnieren ĂŒber das, was wir so treiben, wenn wir unterwegs sind. Und sie hat den erfolgreichsten Film in ihrer Heimat gedreht, der nicht umsonst so erfolgreich war: Er strahlt bei aller Unaufgeregtheit NatĂŒrlichkeit aus, bis in die kleinsten Details hinein. Der Film zeigt nicht zuletzt, dass sich ein Land am besten neben den Postkartenbildern entdecken lĂ€sst, durch Wachheit auf das, was sich einem zeigen kann.

 

REGIE:
Tania Hermida
PRODUKTION:
Tania Hermida
Gervasio Iglesias
Mary Palacios
CAST:
Pancho Aguirre
Tania Martinez
Fausto Miño
Cecilia Vallejo
DREHBUCH:
Tania Hermida
KAMERA:
Armando Salazar
SCHNITT:
IvĂĄn Mora Manzano
TON:
Juan José Luzuriaga
Jose A. Manovel
MUSIK:
Nelson GarcĂ­a

       
  Red Army
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2015]
       
 

Legenden auf dem Eis • Red Army, das Eishockey-Team der Sowjetunion, war seinerzeit eins der besten der Welt. Von jung auf diszipliniert und ausgezeichnet durch eine Spielweise, bei der Teamwork und das „Funktionieren im Kollektiv“ im Mittelpunkt standen, galt es mitten im kalten Krieg als Beweis fĂŒr die Überlegenheit des sowjetischen Systems. Als Teil der Propaganda war es die einzige Aufgabe des Teams, den Westen zu besiegen. Slava Fetisov, der KapitĂ€n der Red Army, war einer der ersten, die nach der Auflösung der UDSSR von Vereinen der NHL mit dem Versprechen auf Wohlstand und Freiheit in die USA geholt wurden – weshalb sie in der Heimat zu politischen Feinden deklariert wurden. Doch die Spielweise der sowjetischen Athleten funktionierte im amerikanischen System der Stars und Individualisten nicht, weshalb die meisten die Rehabilitation in der alten Heimat suchten, die sich inzwischen sehr verĂ€ndert hatte.

 

REGIE:
Gabe Polsky
PRODUKTION:
Gabe Polsky
CAST:
Scotty Bowman
Mark Deakins
Vyacheslav Fetisov
Anatoli Karpov
Alexei Kasatonov
Ken Kurtis
DREHBUCH:
Gabe Polsky
KAMERA:
Svetlana Cvetko
Peter Zeitlinger
SCHNITT:
Eli B. Despres
Kurt Engfehr
TON:
E.J. Holowicki

       
  Red Dragon
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2002]
       
 

Der erste und furchterregendste Teil der Hannibal Lecter-Trilogie • Vor The Silence of the Lambs ersann Autor Thomas Harris das Böse in seiner reinsten Form: Um einen furchtbaren Serienkiller zu ĂŒberfĂŒhren, muss Will Graham (Edward Norton) sich auf einen der brilliantesten Mörder einlassen: Dr. Hannibal Lecter (Oscar-PreistrĂ€ger Anthony Hopkins). Ein faszinierendes, psychologisches Katz-und-Maus-Spiel beginnt...

Red Dragon ist der dritte Teil der Hannibal-Hopkins- Trilogie, die mit The Silence of the Lambs und Hannibal begann. Ein hochkarÀtig besetzter Thriller mit Star-Power: Edward Norton (Fight Club), Ralph Fiennes (The English Patient), Harvey Keitel (The Piano), Emily Watson (Breaking the Waves), Mary Louise Parker und Philip Seymour Hoffman.

 

REGIE:
Brett Ratner
PRODUKTION:
Dino De Laurentiis
CAST:
Anthony Hopkins
Edward Norton
Ralph Fiennes
Harvey Keitel
Emily Watson
Mary-Louise Parker
Philip Seymour Hoffman
DREHBUCH:
Ted Tally
Thomas Harris
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Mark Helfrich
TON:
Darren King
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Kristi Zea
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Redacted
 
       
 

Ein Film von Brian De Palma • Der Film zeigt einige Soldaten der im Irakkrieg eingesetzten Alpha Company: Angel Salazar, der seine Kameraden mit einer Videokamera filmt; Lawyer McCoy, Reno Flake, B.B. Rush und den Befehlshaber James Sweet. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, einen Kontrollpunkt zu bewachen und Passanten und Fahrzeuge zu durchsuchen. Bei einer Hausdurchsuchung nehmen die Soldaten einen Familienvater in Gewahrsam. Flake und Rush kehren spĂ€ter zu dem Haus zurĂŒck, um die 15-jĂ€hrige Tochter des Mannes zu vergewaltigen. Salazar schliesst sich an und filmt den Tathergang, McCoy will zunĂ€chst die Vergewaltigung verhindern, nach einer Auseinandersetzung mit Flake verlĂ€sst er jedoch das Haus um Wache zu halten. WĂ€hrend Rush das MĂ€dchen festhĂ€lt, erschiesst Flake die Mutter, die Schwester und den Grossvater. Nach der Vergewaltigung töten sie das MĂ€dchen und setzen die Leichen in Brand.

Salazar wird einige Tage spĂ€ter verschleppt und vor laufender Kamera als Rache fĂŒr die Tat enthauptet. McCoy macht sich VorwĂŒrfe, die Tat nicht verhindert zu haben und meldet seine Kameraden bei seinen Vorgesetzten, woraufhin Flake und Rush verhört werden. Der Film endet damit, dass McCoy nach der RĂŒckkehr in die Heimat in einer Bar als Held gefeiert wird.

 

REGIE:
Brian De Palma
PRODUKTION:
Jason Kliot
Simone Urdl
Joana Vicente
Jennifer Weiss
CAST:
Izzy Diaz
Rob Devaney
Ty Jones
Anas Wellman
Mike Figueroa
Yanal Kassay
DREHBUCH:
Brian De Palma
KAMERA:
Jonathon Cliff
SCHNITT:
Bill Pankow
TON:
Carla Murray
Paula Fairfield
AUSSTATTUNG:
Phillip Barker
KOSTÜME:
Jamila Aladdin

       
  Reise der Hoffnung
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2016]
       
 

Ein Film von Xavier Koller • Zusammen mit dem siebenjĂ€hrigen Sohn Mehmet Ali, dem aufgewecktesten seiner sieben Kinder, tritt das tĂŒrkische Ehepaar Haydar und Meryem in einem kleinen Dorf im SĂŒdost der TĂŒrkei die „Reise der Hoffnung“ an, die sie aus der armen Heimat in die reiche Schweiz fĂŒhren soll. Die Familie hat Hab und Gut verkauft, um die Reise finanzieren zu können. ZunĂ€chst reisen die drei nach Istanbul, wo sie von einem Vermittler als blinde Passagiere auf ein Containerschiff nach Neapel verfrachtet werden. Dort verspricht Ihnen der Schweizer Lastwagenfahrer Ramser den direkten Transport ins vermeintliche Paradies. Der Versuch scheitert an der Zollkontrolle in Chiasso. In Mailand gerĂ€t die Familie in die HĂ€nde von Schleppern, die sie mit einer Gruppe von weiteren Asylanten in die Berge fahren. Trotz unsicherer Wetterlage schickt man die FlĂŒchtlinge ohne ortskundige Begleitung auf ihren gefĂ€hrlichen, illegalen Weg in die Schweiz. Ihre Reise der Hoffnung wird zum Kampf ums nackte Überleben.

 

REGIE:
Xavier Koller
PRODUKTION:
Peter-Christian Fueter
Alfi Sinniger
CAST:
Necmettin Cobanoglu
Nur SĂŒrer
Emin Sivas
DREHBUCH:
Xavier Koller
Feride Cicekogl
KAMERA:
Elemér Ragålyi
SCHNITT:
Daniel Gibel
Galip Iyitanir
TON:
Andreas Schneider
MUSIK:
Garbarek
Rypdal
Andersen
KOSTÜME:
Grazia Colombini

       
  Reise zur Sonne - GĂŒnese Yolculuk
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Friedensfilmpreis 1999 • Zwei junge MĂ€nner aus entgegengesetzten Regionen der TĂŒrkei begegnen sich zufĂ€llig in Istanbul. Beide hoffen auf eine bessere Zukunft und versuchen, in der Grossstadt ein Auskommen zu finden. Berzan stammt aus einem kurdischen Dorf im Ă€ussersten Osten und schiebt als fliegender HĂ€ndler jeden Morgen seinen Karren mit Musikkassetten in die Stadt. Mehmet ist erst kĂŒrzlich aus der WesttĂŒrkei angekommen und findet einen Job bei den Wasserwerken, wo er mit einem archaischen Hörrohr die Strassen nach geborstenen Leitungen abhorcht...

Mehmet hat es nie interessiert, dass Berzan Kurde ist. Was zĂ€hlt, sind ihre TrĂ€ume, die sich so nahe sind. Und ihre unzerbrechliche Freundschaft ohne Wenn und Aber. Berzan sehnt sich nach seinem Heimatdorf zurĂŒck, wo seine Ver lobte auf ihn wartet; Mehmet verliebt sich in Arzu, die in Deutschland aufgewachsen ist und nun mit ihrer alten Heimat konfrontiert wird.

Doch dann wird Mehmet, vielleicht bloss wegen seiner etwas dunkleren Haut, bei einer Razzia zu Unrecht verhaftet und gerĂ€t er auch nach der Haft ins RĂ€derwerk der alltĂ€glichen Verfolgung. - Ein letzter Liebesdienst an Berzan, der bei einer Demonstration getötet wird, bringt ihn endgĂŒltig in Widerspruch zur staatlichen AutoritĂ€t. Er bricht zu einer Reise in den Osten seines Landes auf. Wusste Berzan immer, wo seine Heimat war, mĂŒssen Mehmet und Arzu sie erst noch suchen, auf ihrer eigenen Reise zur Sonne...

Yesim Ustaoglu, die 39jĂ€hrige, aus Sarikamis im Osten der TĂŒrkei gebĂŒrtige Regisseurin, hat auch das Drehbuch verfasst, ein Drehbuch der sparsamen Dialoge und der sprechenden starken Bilder. Ein feinfĂŒhliges Werk... Die FĂ€higkeit zu eigenem Betroffensein und zu eigenverantwortlichem Handeln gegen die Unmenschlichkeit geben dem Werk seine Kraft und seine Unmittelbarkeit, der sich niemand entziehen kann. Yesim Ustaoglu findet die richtigen Bilder. Sie hat kein Pamphlet gedreht, aber einen Film, der fĂŒr die Menschlichkeit plĂ€diert und der uns so berĂŒhrt, weil ihre Figuren uns so nah sind. Fred Zaugg, in: Der Bund

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Behrooz Hashemian
CAST:
Newroz Baz
Nazmi Qirix
Mizgin Kapazan
Ara GĂŒler
Nigar Aktar
Iskender Bagcilar
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Jacek Petrycki
SCHNITT:
Nicolas Gaster

       
  Rennschwein Rudi RĂŒssel 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2007]
       
 

Rudi rennt wieder • Bisher sind der neunjĂ€hrige Nickel (Maurice Teichert) und sein alleinerziehender Vater Thomas (Sebastian Koch) zu zweit ganz gut klargekommen. Als Nickel jedoch nach einem Schulausflug das kleine Ferkel Rudi im Rucksack mit nach Hause bringt, macht er eine furchtbare Entdeckung: Papa hat eine Freundin (Sophie von Kessel)! Und was noch schlimmer ist: Die nistet sich mit ihrer zwölfjĂ€hrigen Tochter Felicitas (Sina Richardt) auch gleich bei ihnen ein. Nickel macht mit Thomas einen Deal: Wenn die beiden bleiben, darf auch Rudi bleiben.

Aber das kleine Ferkel Rudi sorgt ordentlich fĂŒr Chaos, und es gibt immer wieder Streit in der Patchwork-Familie. Es ist nicht zum Aushalten, und so flĂŒchtet Nickel mit Rudi nach "Schweineland", gefolgt von "Feli" und gejagt von zwei dummen Ganoven (Dominique Horwitz, Andreas Schmidt). Eine abenteuerliche Reise beginnt, die in den ostdeutschen SĂŒmpfen des Odertals endet, wo Rudi den beiden Kindern das Leben rettet und eine neue Heimat findet.

 

REGIE:
Peter Timm
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Heike Wiehle-Timm
CAST:
Sebastian Koch
Sophie von Kessel
Andreas Schmidt
Dominique Horwitz
Maurice Teichert
Sina Richardt
DREHBUCH:
Peter Timm
Karsten Willutzki
KAMERA:
Achim Poulheim
SCHNITT:
Barbara Hennings
TON:
Bernd Hackmann
MUSIK:
Marcel Barsotti
KOSTÜME:
Lucia Faust

       
  Rheingold
 
       
 

Gesichter eines Flusses • RHEINGOLD – Gesichter eines Flusses folgt dem Lauf des Flusses ausschliesslich aus der Vogelperspektive und prĂ€sentiert ein faszinierendes Panorma aus der Mitte Europas, das auf der Kinoleinwand seine volle Kraft entwickelt. Von oben ist unsere Heimat nicht mehr dieselbe: Glitzernde Rheinauen erinnern an die Karibik, die Wiesen in den Schwemmgebieten sehen aus wie die Serengeti. Die Regisseure Peter Bardehle und Lena Leonhardt erzĂ€hlen in atemberaubenden Luftbildern von der Quelle bis zur MĂŒndung von Freud und Leid des Flusses, unterstĂŒtzt von einem musikalischen Leitmotiv aus Wagners Opernwerk, das von den Musikern Steffen Wick und Simon Detel zur Filmmusik umgearbeitet wurde, und erzĂ€hlt von Schauspieler Ben Becker, der dem grossen Strom eine Stimme gibt.

Nach den Cineflix-Kinofilmen „Die Alpen – Unsere Berge von oben“, „Die Nordsee von oben” und „Die Ostsee von oben“, deren einzigartige Luftaufnahmen MassstĂ€be setzten, ist RHEINGOLD – Gesichter eines Flusses eine weitere Produktion aus dem Hause VIDICOM, einer der Vorreiter dieser neuartigen Technologie und Ästhetik im Dokumentarfilmbereich. Unter der KamerafĂŒhrung von Klaus-JĂŒrgen Stuhl entstand ein bildgewaltiger und poetischer Film, der viele unbekannte Gesichter des mĂ€chtigen Flusses zeigt und seine Mythen, Traditionen und Innovationen in ein neues Licht rĂŒckt.

 

REGIE:
Peter Bardehle
Lena Leonhardt
PRODUKTION:
Peter Bardehle
CAST:
Ben Becker
KAMERA:
Klaus Wagner
SCHNITT:
Linda Bosch
Mike Schlömer
Ulrich Skalicky
TON:
Richard Wagner
MUSIK:
Simon Detel
Steffen Wick

       
  RoboCop
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 2014]
       
 

Ein Film von JosĂ© Padilha • Im Jahr 2028 ist der multinationale Megakonzern OmniCorp globaler MarktfĂŒhrer fĂŒr Robotertechnologie. Die von ihm produzierten Drohnen werden weltweit eingesetzt und sichern OmniCorp ein beachtliches Vermögen. Zu dieser Zeit versucht der engagierte Polizist Alex Murphy (Joel Kinnaman) die steigende KriminalitĂ€t und Korruption in seiner Heimatstadt Detroit mit allen verfĂŒgbaren Mitteln zu bekĂ€mpfen. Als er im Dienst schwer verletzt wird, ist dies fĂŒr OmniCorp die Gelegenheit, seine umstrittene Technologie endlich zum Einsatz zu bringen.?? Der Plan ist, im von Verbrechen verwĂŒsteten Detroit den perfekten Polizisten zu schaffen: einen GesetzeshĂŒter, der halb Mensch und halb Roboter ist. Als Murphy im Krankenhaus erwacht, versteht er, dass er als unverwundbarer und gleichzeitig kontrollierbarer Prototyp dieser Erfindung den Reichtum von OmniCorp vervielfachen soll. ?Doch mit einer Sache hat der Konzern dabei nicht gerechnet: Sein Produkt besteht, zumindest in Teilen, aus einem menschlichen Wesen, das sich nicht vollstĂ€ndig kontrollieren lĂ€sst. Und mit Alex Murphy hat OmniCorp eindeutig auf das falsche Versuchsobjekt gesetzt – denn er ist fest entschlossen, seine neu gewonnene Kraft fĂŒr die Gerechtigkeit einzusetzen.

 

REGIE:
José Padilha
PRODUKTION:
Marc Abraham
Brad Fischer
Eric Newman
CAST:
Joel Kinnaman
Gary Oldman
Michael Keaton
Abbie Cornish
Jackie Earle Haley
Michael K. Williams
Jennifer Ehle
Jay Baruchel
Marianne Jean-Baptiste
DREHBUCH:
Nick Schenk
David Self
James Vanderbilt
Joshua Zetumer
KAMERA:
Lula Carvalho
SCHNITT:
Peter McNulty
Daniel Rezende
TON:
Ann Scibelli
Jon Title
Karen Vassar Triest
MUSIK:
Pedro Bromfman
AUSSTATTUNG:
Martin Whist
KOSTÜME:
April Ferry

       
  Rocco
 
       
 

Ein Film von Thierry DemaiziĂšreAlban Teurlai • Rocco Siffredi – im Pornobusiness das, was Mick Jagger fĂŒr den Rock ’n’ Roll ist: eine lebende Legende. Aufgewachsen in einer kleinen Stadt an der italienischen AdriakĂŒste, sah die „Mamma“ fĂŒr ihn eigentlich eine Karriere als Priester vor. Doch Rocco wurde von einer anderen Bestimmung geleitet: der Lust. Nach ĂŒber 30 Jahren im Business will er sich jetzt zurĂŒckziehen. Ein Filmemacherduo hat Rocco auf seinen letzten Drehs und bei Besuchen in seiner italienischen Heimat begleitet. Eine Reise in die dunkelsten Ecken der Sexsucht eines Mannes. Ein Blick hinter die Fassaden einer Milliardenindustrie.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Thierry DemaiziĂšre
Alban Teurlai
PRODUKTION:
Fabrice Coat
Michel Spavone
Stéphane Célérier
Valérie Garcia
CAST:
Rocco Siffredi
Rozsa Tano
Gabriele Galetta
KAMERA:
Alban Teurlai
SCHNITT:
Alban Teurlai
MUSIK:
AVIA

       
  Rosie
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Marcel Gisler • Lorenz Meran (40), ein erfolgreicher schwuler Schriftsteller in akuter Schaffenskrise, muss von Berlin in die Ostschweiz zurĂŒckkehren, weil seine Mutter Rosie nach einem Sturz im Spital liegt. Als er sich dort mit der Tatsache konfrontiert sieht, dass die lebenshungrige Rosie sowohl fremde Hilfe als auch das Altersheim ablehnt, sitzt er vorerst einmal im heimatlichen Kaff AltstĂ€tten fest.
In den Wirren von Rosies Kampf gegen Bevormundung und den Verlust der eigenen WĂŒrde, von Familienzwist und von alten Geheimnissen, entgeht Lorenz beinahe, dass die Liebe an seine TĂŒr klopft.

 

REGIE:
Marcel Gisler
PRODUKTION:
Susann RĂŒdlinger
CAST:
Sybille Brunner
Fabian KrĂŒger
Sebastian Ledesma
Judith Hofmann
DREHBUCH:
Marcel Gisler
Rudolf Nadler
KAMERA:
Sophie Maintigneux
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Reto Stamm
Felix Bussmann
AUSSTATTUNG:
Karl Goelkel

       
  Rudolf HĂ€sler - Odisea de una vida
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2018]
       
 

Ein Interlakner Maler in der Welt • Der Interlakner Maler Rudolf HĂ€sler war ein Weltenbummler, der seiner Heimat stets eng verbunden blieb. Er erlebte die kubanische Revolution hautnah mit und war neben dem Che der zweithöchste AuslĂ€nder im ersten Kabinett Castros. In Spanien, wo er spĂ€ter mit seiner Familie bis zu seinem Tod lebte, gilt er als einer der Wegbereiter des Neuen Realismus und fand Anerkennung. Nicht so in der Schweiz. WĂ€hrend der Dreharbeiten zum Film entdeckt ein Schweizer KunsthĂ€ndler das Werk HĂ€slers. Er will den Maler in der Kunstszene neu etablieren. In RUDOLF HÄSLER – Odisea de una vida entsteht nach und nach das PortrĂ€t einer ebenso eigenwilligen wie faszinierenden Persönlichkeit. Der Film ruft einen zu Unrecht vergessenen, ganz und gar untypischen Schweizer ins kollektive GedĂ€chtnis zurĂŒck.

 

KAMERA:
Patrick BĂŒrge
Robert Pittman
Norbert Wiedmer
SCHNITT:
Katharina Bhend
TON:
Peter von Siebenthal
MUSIK:
Philipp Moll
Christian Brantschen

       
  Rusalka - Mermaid
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Anna Melikyan • Alisa wurde in ein Heim gesteckt, weil sie eines Tages beschlossen hatte, nicht mehr zu reden. Alles war ihr zu blöd. Und jetzt setzt sie ihre magischen KrĂ€fte ein und lĂ€sst ihr Dorf am Meer wegblasen. Damit landet sie mit Mutter und Grossmutter dort, wo es die Heimatlosen hintreibt - in der Grossstadt, und das heisst in Russland: In einem boomenden Moskau.

 

REGIE:
Anna Melikyan
PRODUKTION:
Ruben Dishdishyan
CAST:
Mariya Shalayeva
Yevgeni Tsyganov
Mariya Sokova
Anastasiya Dontsova
Veronika Skugina
DREHBUCH:
Anna Melikyan
KAMERA:
Oleg Kerichenko
TON:
Alexander Kopeikin
Dimitriy Smirnov
Denis Vakulenko
MUSIK:
Igor Vdovin
KOSTÜME:
Irina Grashdankina

       
  Rush Hour 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2007]
       
 

Ein Film von Brett Ratner • In Paris herrscht Krieg. Ein Arm der chinesischen Triaden verwandelt die Stadt der Liebe in einen Moloch der Gewalt, mit schon einem Dutzend toter GesetzeshĂŒter. Letzte Hoffnung sind Chefinspektor Lee (Jackie Chan) und sein Kollege Carter (Chris Tucker) vom LAPD. Die Ankunft vermasselt ihnen schon ein reichlich verquerer Flic (Regie-Ikone Roman Polanski). Danach erweisen sich französische Taxis als gefĂ€hrliche Geschwindigkeitsgeschosse, und Gangster jeden HĂ€rtegrads (Vinnie Jones und Max von Sydow) warten schon auf das Duo.

Mit Herz und Faust verabreicht das bekannteste Buddy-Gespann des Jahrzehnts seine geballte Dosis Fun und Action. Zum dritten Mal lĂ€uft das unverĂ€nderte Erfolgsteam unter der Regie von Brett Ratner zu Hochform auf: Chan in der Disziplin des Martial Arts, Tucker beim SprĂŒcheklopfen.

 

REGIE:
Brett Ratner
PRODUKTION:
Roger Birnbaum
Andrew Z. Davis
Jonathan Glickman
Arthur M. Sarkissian
Jay Stern
CAST:
Jackie Chan
Chris Tucker
Vinnie Jones
Hiroyuki Sanada
Noémie Lenoir
Max von Sydow
DREHBUCH:
Jeff Nathanson
KAMERA:
J. Michael Muro
SCHNITT:
Billy Weber
Don Zimmerman
TON:
Albert Gasser
Bruce Tanis
MUSIK:
Lalo Schifrin
AUSSTATTUNG:
Ed Verreaux
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Salmon Fishing in the Yemen
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • Die rĂŒhrende Geschichte eines Mannes, der ein Leben in ruhiger Frustration fĂŒhrt - ignoriert zuhause von seiner mit der Karriere besessenen Frau und bei der Arbeit geĂ€rgert von seinem Chef der andauernd mit dem Kugelschreiber spielt.Sein Leben nimmt eine abrupte Wendung als er fĂŒr einen Scheich eine Lachszucht im Jemen aufbauen soll, damit dieser selbst Lachse fangen kann. Aus einem trockenen Wissenschaftler wird durch diese unmögliche Aufgabe ein liebenswerter Mensch und verĂ€ndert die sein ganzes Leben auf einen Schlag.Nahtlos verschmelzender Humor und GefĂŒhl, der Film handelt ĂŒber das unerwartete Heldentum, die spĂ€t aufblĂŒhende Liebe und der Beweis, dass das Unmögliche möglich ist.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Paul Webster
CAST:
Emily Blunt
Ewan McGregor
Kristin Scott Thomas
Rachael Stirling
Tom Mison
Amr Waked
DREHBUCH:
Simon Beaufoy
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Lisa Gunning
TON:
Harry Barnes
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Michael Carlin
KOSTÜME:
Jane Marcantonio

       
  Salt Of This Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2009]
       
 

Milh hadha al-bahr • Die 28-jĂ€hrige Soraya reist aus Brooklyn, wo sie aufgewachsen ist, zum ersten Mal in die Heimat ihrer Vorfahren, nach PalĂ€stina. Hier sucht sie das eingefrorene Geld ihrer Grosseltern vom Konto in Jaffa abzuheben und begibt sich unverhofft mit dem hier geborenen Emad auf eine Reise durch die Landschaften. Salt of this Sea ist ein Roadmovie, das die Suche nach den verlorenen Wurzeln beschreibt und nach dem, was man mit Heimat bezeichnet.

Die Filmemacherin Annemarie Jacir hat bereits mit ihren Kurzfilmen Aufsehen erregt. In ihrem ersten Spielfilm Salt of this Sea lĂ€dt sie uns ein auf eine verrĂŒckte Reise durch eine Region, die ihren Figuren eigentlich verschlossen wĂ€re, weil Freiheit in diesem Gebiet ein Fremdwort ist. Ihr Roadmovie fĂŒhrt uns einerseits durch unbekannte Landstriche in PalĂ€stina und lĂ€sst uns andererseits eintauchen in die Geschichte von Jacirs Heimat. Doch keine Angst: Der Film ist alles andere als eine dröge Geschichtslektion; es geht der Filmemacherin ums Innere von Geschichte. Jacir lĂ€sst uns teilhaben: Was heisst es, wenn einem ganzen Volk die Heimat weggenommen wird und man das Haus der Vorfahren, aus dem diese vor 60 Jahren mit Gewalt vertrieben wurden, nun von anderen bewohnt vorfindet? Das ist alles andere als nur ein PhĂ€nomen des Nahen Ostens, es zeigt sich dort einfach besonders intensiv. Annemarie Jacir erzĂ€hlt also nicht nur die Geschichte einer jungen Frau, die erstmals jene Region besucht, die ihre Grosseltern zurĂŒcklassen mussten, sie lĂ€sst uns fĂŒhlen, was Zahlen und Fakten nie beschreiben können. Ihr Film ist atmosphĂ€risch dicht, berĂŒhrend, ohne polemisch zu sein. Im Gegenteil: Sie zeichnet die Israelin, die in Jaffa ihre eigene Generation verkörpert, als sehr offen und genauso Kind einer Geschichte voller Ungerechtigkeiten. Der Film ist eine bewegende Reise ins Innere der Migration mit fiebrigen und stillen Momenten. Was uns seit Jahrzehnten ĂŒber oberflĂ€chliche Schlagzeilen begleitet, wird hier wieder einmal vom Menschlichen her fassbar, weil es von innen betrachtet wird. Wo der Welt lĂ€ngst die Worte fehlen, hat Annemare Jacir Bilder gefunden. Und eine eigene Geschichte geschrieben, die von Suheir Hammad, einer grossartig prĂ€sentabsent wirkenden Schauspielerin, verkörpert wird, einer Frau notabene, die eigentlich Poetin ist und hier die Verzweiflung eines Volkes verkörpert. Letztlich ist der Film aus vielen sichtbaren und verborgenen Elementen komponiert, ohne dass er sie betont: Es reicht aus, dass sie da sind und aus sich heraus zusammen fĂŒhlbar machen, was Migration heisst.

 

REGIE:
Annemarie Jacir
PRODUKTION:
Bero Beyer
Jacques Bidou
Marianne Dumoulin
CAST:
Suheir Hammad
Saleh Bakri
Riyad Ideis
DREHBUCH:
Annemarie Jacir
KAMERA:
BenoĂźt Chamaillard
SCHNITT:
MichĂšle Hubinon
MUSIK:
Kamran Rastegar
KOSTÜME:
Hamada Atallah

       
  Santa & Andres
 
       
 

Ein Film von Carlos Lechuga • Kuba, 1983. Um ein internationales Friedensforum vor Störmanövern zu schĂŒtzen, werden Leute wie der bekennende Homosexuelle und „konterrevolutionĂ€re“ Schriftsteller AndrĂ©s staatlich ĂŒberwacht. PĂŒnktlich steht nun also die linientreue BĂ€uerin Santa vor AndrĂ©s' bescheidenem Haus. AusgerĂŒstet mit Holzstuhl und Rucksack hat sie den Auftrag, den Staatsfeind drei Tage lang nicht aus den Augen zu lassen. Drei Tage, in denen eine ungewöhnliche Freundschaft entsteht
 4 Jahre nach seinem Arthouse-Hit MELAZA erzĂ€hlt Regisseur Carlos Lechuga von der Macht einer zwischenmenschlichen Beziehung ĂŒber ideologische GrabenkĂ€mpfe.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Carlos Lechuga
PRODUKTION:
Claudia Calviño
Carlos Lechuga
CAST:
Lola Amores
Eduardo MartĂ­nez
DREHBUCH:
Carlos Lechuga
KAMERA:
Javier Labrador
SCHNITT:
Joanna Montero
TON:
Raymel Casamayor
MUSIK:
Santiago Barbosa Cañón
KOSTÜME:
Celia Ledon

       
  Sauerkrautkoma
  [Capitol 5 • Mi 20.00 D • 12]
[Capitol 6 • 14.30/17.30 Di 20.30 D • 12]
       
 

Ein Film von Ed Herzog • Provinzpolizist Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) wird neuen, nervenzerfetzenden Belastungen ausgesetzt: Er wird nach MĂŒnchen „strafversetzt“. Das bedeutet fĂŒr ihn Wohngemeinschaft mit seinem eigenwilligen Kumpel Rudi (Simon Schwarz) und seine Widersacherin Thin Lizzy (Nora WaldstĂ€tten) als strenge Chefin. Kein Wunder, dass Franz zurĂŒck will nach Niederkaltenkirchen. Dort wartet die grösste Herausforderung auf ihn: Karl-Heinz Fleischmann (Gedeon Burkhard), frĂŒher der pickelige „Fleischi“ und nun erfolgreicher GeschĂ€ftsmann, ist wieder aufgetaucht und macht sich an seine Susi (Lisa Maria Potthoff) ran. Diesmal gibt es keinen Ausweg: Franz ist seiner ewigen On-Off-Freundin den lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lligen Heiratsantrag schuldig. Zum GlĂŒck findet sich bald eine Frauenleiche im Kofferraum vom Papa (Eisi Gulp), die den Eberhofer zurĂŒck in die Heimat und an Omas (Enzi Fuchs) Kochtöpfe fĂŒhrt. Die AufklĂ€rung erledigt der Franz so lĂ€ssig wie immer, die abfĂŒhrende Wirkung von Sauerkraut lĂ€sst er besser Rudi ausprobieren, wenn es aber darum geht, bei der Susi einen ordentlichen Heiratsantrag zu vollstrecken, stösst er doch an seine Grenzen.

 

REGIE:
Ed Herzog
CAST:
Sebastian Bezzel
Enzi Fuchs
Eisi Gulp
Lisa Maria Potthoff
Daniel Christensen
Philipp Franck
Ferdinand Hofer
Thomas KĂŒgel
DREHBUCH:
Stefan Betz
Ed Herzog basierend auf dem Werk von Rita Falk
KAMERA:
Sebastian Edschmid
SCHNITT:
Stefan Essl
MUSIK:
Martin Probst
AUSSTATTUNG:
Anette Ingerl
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Schlafkrankheit
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Ulrich Köhler • Ebbo und Vera Velten leben seit fast 20 Jahren in verschiedenen afrikanischen LĂ€ndern. In Kamerun leitet Ebbo ein Schlafkrankheitsprojekt, in seiner Arbeit findet er ErfĂŒllung. Vera hingegen fĂŒhlt sich in der internationalen Community von YaoundĂ© zunehmend verloren. Sie leidet unter der Trennung von ihrer Tochter Helen, 14, die in Deutschland ein Internat besucht. Ebbo muss sich entscheiden: entweder verliert er das ihm kostbare Leben in Afrika oder seine Frau, die er liebt. Mit jedem Tag wĂ€chst seine Angst vor der RĂŒckkehr in die deutsche Heimat, die ihm inzwischen fremd geworden ist
und er entscheidet sich im letzten Moment gegen sie.

Drei Jahre spÀter trifft Ebbo auf Alex Nzila. Der junge französische Mediziner mit kongolesischen Wurzeln hat den Kontinent seiner Vorfahren schon lange nicht mehr betreten. Nun soll er im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation Ebbos Entwicklungshilfeprojekt evaluieren. Doch statt auf Hoffnung und neue Perspektiven trifft er auf einen destruktiven, verlorenen Menschen: wie ein Phantom entzieht sich der Doktor Velten seinem Gutachter.

 

REGIE:
Ulrich Köhler
PRODUKTION:
Maren Ade
Katrin Schlösser
Frans van Gestel
CAST:
Pierre Bokma
Jean-Christophe Folly
Jenny Schily
Hippolyte Girardot
Maria Elise Miller
DREHBUCH:
Ulrich Köhler
KAMERA:
Patrick Orth
SCHNITT:
Eva Könnemann
Katharina Wartena
TON:
Tobias Peper
AUSSTATTUNG:
Jochen Dehn
KOSTÜME:
Birgit Kilian

       
  Schönheiten des Alpsteins
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Wellness fĂŒrs GemĂŒt • Der Film "Schönheiten des Alpsteins" zeigt in einzigartigen Bildern die Kontraste in einer anderen Welt und doch direkt vor der eigenen HaustĂŒre. Es ist ein Heimatfilm der anderen, stillen Art. Gezeigt wird die Natur und das Leben zwischen SĂ€ntis und Hoher Kasten.

Thomas Rickenmann lehnt sich mit dem Film klar an Werke wie "Johle und Werche" an, ohne diese zu kopieren. Er will die Leute mit dem Einfachen, dem AlltĂ€glichen begeistern. Und das gelingt ihm. Die Vielzahl an Kontrasten auf dieser kleinen FlĂ€che liefert ihm die Grundlage dafĂŒr. Dass er dafĂŒr auf externe Töne verzichtet, unterstreicht seine Absicht, den Zuschauer in eine andere, aber dennoch bekannte Welt zu entfĂŒhren. Und er passt sich dabei mit der Geschwindigkeit dem Leben auf der Alp an, wo nicht Minuten zĂ€hlen, sondern der Umgang mit der Natur. Man kann das durchaus als "Wellness fĂŒrs GemĂŒt" bezeichnen.

Der Respekt, mit dem Rickenmann an Land und Leute herantritt, widerspiegelt sich in jeder Szene. Und als Zuschauer geniesst man die Reise, die einen durch sĂ€mtliche vier Jahreszeiten fĂŒhrt.

 

REGIE:
Thomas Rickenmann
PRODUKTION:
Jonas Frei
Thomas Rickenmann
CAST:
Hans Koller
Karin Tanner
Fredy Frehner
DREHBUCH:
Thomas Rickenmann
KAMERA:
Thomas Rickenmann
SCHNITT:
Thomas Rickenmann

       
  Schultze Gets The Blues
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2004]
       
 

Ein Film von Michael Schorr • "Schultze gets the blues" handelt von Schultze. Schultze fristet sein Leben seit Jahr und Tag in einem kleinen anhaltinischen Ort nahe der Saale. Schultzes Leben zwischen Arbeit und Kneipenbesuch, Schrebergarten, Volksmusik sowie Angeln kommt zu einem vorzeitigen Ende, als er und seine Kumpels Manfred und JĂŒrgen in den Vorruhestand geschickt werden. WĂ€hrend diese sich mehr und mehr dem Nichts ergeben und das Aufrechterhalten der Routine zu einer Farce verkommt, entdeckt Schultze ein Leben hinter dem Berg.

Aus seinem polka-geschundenen Akkordeon entlockt der Hobby-Musiker feurige SĂŒdstaatenklĂ€nge, die die JubilĂ€umsfeiern seines Heimatmusikvereines zu sprengen drohen. Vor die Wahl gestellt, wieder in den gleichen Trott zurĂŒckzufallen oder als anhaltinischer Freak zu enden trifft Schultze eine Entscheidung, die ihn bis tief in die SĂŒmpfe und Bayous von Louisiana fĂŒhren wird ... und zurĂŒck

 

REGIE:
Michael Schorr
PRODUKTION:
Jens Körner
Thomas Riedel
Oliver Niemeier
CAST:
Horst Krause
Karl Fred MĂŒller
Harald Warmbrunn
Rosemarie Deibel
Wilhelmine Horschig
DREHBUCH:
Michael Schorr
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Tina Hillmann
TON:
Dirk Niemeier
MUSIK:
Thomas Wittenbecher
Dirk Niemeier
AUSSTATTUNG:
Natascha Tagwerk
KOSTÜME:
Constanze Hagedorn

       
  Schwarze Katze, Weisser Kater
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 1998]
       
 

Silberner Löwe Beste Regie Venedig 1998 • KUSTURICA IST ZURÜCK, MIT EINER BUNTEN KOMÖDIANTISCHEN FARCE IM STIL VON «TIME OF THE GYPSIES». Silberner Löwe fĂŒr beste Regie, Venedig 1998.

So ungewöhnlich wie die Musik - traditionelle Zigeunermusik mit Rock und Techno - , so skurril scheint auch die Geschichte, die Emir Kusturica aus seiner Heimat mitbringt. Doch sie basiert auf wahren Ereignissen und ist zum Teil mit Zigeunern aus der Region gedreht.

An einem grossen Fluss im Balkan lebt der junge Zigeuner Zare mit seinem Vater Matko und allerlei kleinen Gangstern und Ganoven. Bei einem gross angelegten Benzinschmuggel lĂ€sst sich der einfĂ€ltige Matko vom Ganovenboss Dada ĂŒbers Ohr hauen. Um ihm kein Geld zahlen zu mĂŒssen, verkuppelt er Zare mit Dadas kleinwĂŒchsiger Schwester. Doch die liebt heimlich einen anderen, und kurz vor dem Hochzeitstermin verliebt sich Zare auch noch, in die schöne Kellnerin Ida. Damit die Liebe ĂŒber die BetrĂŒgereien und Geldgier der alten MĂ€nner siegt und die Hochzeit doch noch ein rauschendes Fest wird, muss der Zufall gewaltig nachhelfen.

 

REGIE:
Emir Kusturica
PRODUKTION:
Karl Baumgartner
Marina Girard
CAST:
Bajram Severdzan
Srdan Todorovic
Florijan Ajdini
Branka Katic
Ljubica Adzovic
Zabit Memedov
Sabri Sulejmani
DREHBUCH:
Gordan Mihic
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Svetolik Mica Zajc
Mirjana Kocovic
MUSIK:
Michael Kamen
AUSSTATTUNG:
Milenko Jeremic

       
  Schweizer Geist
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Ein Film von Severin Frei • Der Schweizer Geist – was ist das? Mit dieser Frage macht sich Dokumentarfilmer Severin Frei auf, um das Wesen seiner Heimat zu erkunden und seinen Landsleuten den Puls zu fĂŒhlen. Er besucht die nördlichste, sĂŒdlichste, östlichste und westlichste Gemeinde der Schweiz, taucht in alle vier Sprachkulturen ein und klettert auf den höchsten Punkt. Dabei begegnet er Menschen, die ihm eindrĂŒckliche Einblicke in ihre Lebensformen und Wertvorstellungen gewĂ€hren: vom Kabarettisten ĂŒber die Alphornspielerin und den Extremkletterer bis zu innovativen TĂŒftlern.
«Schweizer Geist» ist eine persönliche Entdeckungstour durch die eigene Heimat, eine AnnĂ€herung an Klischees, Mythen und wahre Werte. Und ein spannendes Zeitdokument, das eine Schweiz zeigt, wie sie 2013 von Schweizern gesehen wird – authentisch, spontan – und verblĂŒffend herzlich.

 

REGIE:
Severin Frei

       
  Scream 4
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2011]
       
 

Ein Film von Wes Craven • Seit den letzten Morden vor 10 Jahren hat Sidney Prescott (Neve Campell) ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen. Sie hat das Geschehene verarbeitet und ein von den Kritikern hoch gelobtes Buch veröffentlicht. Doch was wĂ€re „Scream“ ohne Ghostface? Der maskierte Irre taucht wieder auf und Sidney muss sich ihm stellen – doch dieses Mal tut sie das als gereifte Frau, entschlossen und kompromisslos.

Auch beim neusten Scream-Film wird Wes Craven wieder die Regie ĂŒbernehmen. Und auch beim Cast sind viele altbekannte Gesichter dabei: Neve Campbell, Courteney Cox und David Arquette werden wieder in ihre alten Rollen schlĂŒpfen. Das Drehbuch schreibt wie bei Scream 1 und Scream 2 Kevin Williamson (I Know What You Did Last Summer).

 

REGIE:
Wes Craven
PRODUKTION:
Wes Craven
Iya Labunka
CAST:
David Arquette
Neve Campbell
Courteney Cox
Emma Roberts
Hayden Panettiere
Anthony Anderson
Alison Brie
Adam Brody
DREHBUCH:
Kevin Williamson
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Peter McNulty
TON:
Jeffree Bloomer
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Adam Stockhausen
KOSTÜME:
Debra McGuire

       
  Scusate se esisto!
 
       
 

Ein Film von Riccardo Milani

 

REGIE:
Riccardo Milani
PRODUKTION:
Fulvio Lucisano
Federica Lucisano
CAST:
Marco Bocci
Raoul Bova
Paola Cortellesi
Ennio Fantastichini
Corrado Fortuna
KAMERA:
Saverio Guarna
SCHNITT:
GiogiĂČ Franchini
TON:
Alessandro Doni
AUSSTATTUNG:
Maurizio Leonardi

       
  Septemberwind
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Mai 2002]
       
 

Storie di migranti - Migrantengeschichten • Was ist aus den Italienern und Italienerinnen geworden, deren unwĂŒrdige WohnverhĂ€ltnisse, fremden-polizeiliche Tribulationen und soziale Ausgrenzung wir im Film SIAMO ITALIANI (1964) zeigten? Zum Beispiel aus Marco Scupola, der seinen weinenden dreijĂ€hrigen Sohn Luigi tröstet, aus seiner Frau Maria Assunta, die ihrem Mann die Serviette umbindet, aus der Tochter Anna, die sich, noch nicht zweijĂ€hrig, bei Tisch mit der Pasta abmĂŒht und bekleckert? Was aus Antonio und Carolina Scotti, die, ihre Kinder Elfriede und Umberto auf dem Arm, im Rummel einer Kirchweih in einer Gemeinde des «Birseck» zu sehen sind?

Marco und Maria Assunta, Antonio und Carolina leben als Rentner in ihrem apulischen HeimatstĂ€dtchen Acquarica del Capo (Provinz Lecce). Luigi (40) hat sich in Basel als klassischer Gitarrist ausgebildet, erteilt dort Musikunterricht an einer Privatschule und lebt mit seiner deutschen GefĂ€hrtin Corinna und der 1999 geborenen Tochter Naomi bei Freiburg im Breisgau. Anna (38) lebt in Aesch BL mit ihrem Mann Graziano Barone, der in Basel einen Coiffeursalon mit zwei Angestellten betreibt, und den beiden Töchtern Ilenia (13) und Luana (10). Umberto (38) hingegen hat sich schon frĂŒh fĂŒr eine Existenz in der Heimat entschieden; als Betriebsleiter der Firma «Italsocks» engagiert er sich auch politisch im Gemeinderat von Acquarica.

Anfang Juli 2000 reist Anna mit den Töchtern nach Acquarica, um dort die sechswöchigen Schulferien mit den Eltern zu verbringen. GegenlĂ€ufig dazu fĂ€hrt Carlo Olimpio (50), der mit seiner Schweizer Frau Marlies und den Kindern schon vor siebzehn Jahren aus Weinfelden (Thurgau) nach Acquarica zurĂŒck-kehrte, in die Schweiz, um dort Verwandte, aber auch alte Kollegen und frĂŒhere Meister zu besuchen.

Auch den in der Schweiz geborenen Christian Alemanno (18), der vor drei Jahren mit den Eltern nach Apulien zurĂŒckkam und dort die Berufsschule besucht, zieht es in den Ferien zurĂŒck nach Adliswil bei ZĂŒrich.

In der Schweiz geblieben ist Marco Scupolas Schwester Antonietta Cazzato: vom Ehemann verlassen, hat sie als Fabrikarbeiterin fĂŒnf Kinder alleine grossgezogen. Ihr einziger Sohn Antonio Cazzato fertigt als Apparatebau-Schlosser anspruchsvolle Arbeiten fĂŒr Kunden aus Industrie und Gewerbe an; ihre jĂŒngste Tochter Assunta Ungari ist nebenberuflich als Aerobic-Instruktorin tĂ€tig und liebt ihren Wohnort Aesch Â«ĂŒber alles». SIAMO ITALIANI zeigte die Emigration als materielle und gesellschaftliche Diskriminierung.

IL VENTO DI SETTEMBRE erzÀhlt Geschichten von der Migration als einer wirtschaftlich und gesellschaftlich normalisierten, aber unterschwellig labilen, ja oft prekÀren Existenz zwischen den Kulturen.

 

REGIE:
Alexander J. Seiler
PRODUKTION:
Andres PfÀffli TSI
CAST:
Anna Barone-Scupola
Graziano Barone-Scupola
Marco Assunta Scupola-C
Maria Assunta Scupola-C
Antinio e Carolina Scotti-Aleardi
Umberto Scotti
Antonietta Cazzato-Scupola
Luigi Scupola
DREHBUCH:
Alexander J. Seiler
Katharina BĂŒrgi
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Rainer M. Trinkler

       
  Sera posible el sur
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2001]
       
 

Eine Reise durch Argentinien • Ein Portrait der grossen politischen SĂ€ngerin aus Argentinien. Ihre Landsleute kennen sie als die 'Mutter Courage' Lateinamerikas, als 'die Stimme der Anden' und nennen sie liebevoll 'La Negra' ('die schwarze Perle'). Mercedes Sosa ist eine der bedeutendsten KĂŒnstlerinnen SĂŒdamerikas.

Zwei deutsche Kamerateams unter der Regie von Stefan Paul (ARSENAL FILM TÜBINGEN) haben Mercedes Sosa zwei Monate wĂ€hrend ihrer grossen Konzert-Tournee durch Argentinien begleitet. Dabei entstand SERA POSIBLE EL SUR, ein Film, der zeigt, dass Mercedes Sosa nicht nur in Argentinien, einem Land, das sich derzeit in einem politischen und ökonomischen Umbruch befindet, ihren besonderen Stellenwert hat, sondern in ganz Lateinamerika.

SERA POSIBLE EL SUR wurde gedreht vor tausenden von Jugendlichen, ein Beweis dafĂŒr, dass die argentinische Jugend Mercedes Sosa wĂ€hrend ihres erzwungenen Exils in Paris, nicht aus dem GedĂ€chtnis verloren hat.

Im vergangenen Jahr absolvierte Mercedes Sosa eine Konzertreise durch Europa mit Auftritten in Spanien, Frankreich, den Niederlanden und der Bundesrepublik. Sie wurde auf grossen Festivals, wie 'KĂŒnstler fĂŒr den Frieden' gefeiert und ist eine wichtige Person fĂŒr die europĂ€ische Frauenbewegung und alternative Szene geworden.

SERA POSIBLE EL SUR ist nicht ausschliesslich ein Konzertfilm, vielmehr eine musikalische Reise mit atemberaubend schönen Bildern. PrĂ€sentiert von einer faszinierenden, unglaublich populĂ€ren KĂŒnstlerin, deren Verbundenheit mit ihrem Volk weit ĂŒber ein Konzert hinausreicht und ihren Ausdruck sowohl in den staubigen Strassen von Tucuman, ihrer Heimat, als auch den avenidas von Buenos Aires findet.

SERA POSIBLE EL SUR ist ein wunderschöner Film - auch ein politischer Film - ein Film voller Poesie und Hoffnung.

 

REGIE:
Stefan Paul
DREHBUCH:
Stefan Paul
KAMERA:
Hans Schalk
Hans Warth
Jorge Casal

       
  Shut In
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Farren Blackburn • Seit dem Tod ihres Mannes fĂŒhrt die Kinderpsychologin Mary (Naomi Watts, «The Ring») ein völlig zurĂŒckgezogenes Leben in Neuengland. Als eines Tages ein gefĂ€hrlicher Wintersturm ĂŒber ihre neue Heimat zieht, spĂŒrt die allein lebende Mary die PrĂ€senz eines kleinen Jungen (Jacob Tremblay, «Room»). In einem Wettlauf gegen die Zeit muss sie versuchen, dem Jungen zu helfen, bevor er fĂŒr immer verschwindet. Ein dichter und spannender Psychothriller in der Tradition von Gruselklassikern wie «The Sixth Sense» mit der zweifach fĂŒr den Oscar nominierten Naomi Watts und dem gefeierten Jungdarsteller Jacob Tremblay.

 

REGIE:
Farren Blackburn
CAST:
Naomi Watts
Jacob Tremblay
Oliver Platt
David Cubitt
Charlie Heaton
DREHBUCH:
Christina Hodson
KAMERA:
Yves BĂ©langer
SCHNITT:
Baxter
TON:
Alexandre Hernandez
Ken Yasumoto
MUSIK:
Nathaniel MĂ©chaly
AUSSTATTUNG:
Paul D. Austerberry
KOSTÜME:
Odette Gadoury

       
  Si pensava di restare poco
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2004]
       
 

Eigentlich wollten wir nicht lange bleiben • Eigentlich wollten sie nicht lange bleiben, trotzdem leben alle heute immer noch in der Schweiz: EmigrantInnen der Ersten Generation aus ganz Italien.

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind sie aus verschiedensten GrĂŒnden in die Schweiz ausgewandert. Sie stammen aus unterschiedlichen sozialen Milieus, arbeiten als Schuhmacher, Portier, Fabrikarbeiterin, Lehrerin, Koch, Coiffeur, HaushĂ€lterin, Missionar, Serviertochter oder CEO. Ihre Geschichten sind Ă€hnlich und doch ganz verschieden: Sie erzĂ€hlen davon, dass man die geliebte Heimat des Geldes, der Liebe, der Karriere wegen verlassen musste und in der unwirtlichen Fremde, wo man mehr geduldet als akzeptiert war, das harte Brot der frĂŒhen Jahre ass. Sie erzĂ€hlen aber auch davon, dass die Zeit und vor allem Kinder und Enkelkinder die Wunden des Heimatverlusts allmĂ€hlich verheilen liessen und die Integration dieser Ersten Generation italienischer Emigrantinnen und Emigranten doch noch möglich machten.

Francesca Cangemi, selbst Seconda sizilianischer Abstammung, und ihr Mann, der Filmemacher Daniel von Aarburg, haben sich von fĂŒnf italienischen Ehepaaren und sieben Einzelpersonen aus GraubĂŒnden ihre Lebensgeschichte erzĂ€hlen lassen.

 

REGIE:
Francesa Cangemi
Daniel von Aarburg
PRODUKTION:
JĂŒrg Simonett
RĂ€tisches Museum Chur
DREHBUCH:
Francesa Cangemi
Daniel von Aarburg
KAMERA:
Pierre Mennel
SCHNITT:
Matthias BĂŒrcher
TON:
Peter Conrad
MUSIK:
Flurin Caviezel

       
  Sma Ulykker
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. September 2002]
       
 

Bester europĂ€ischer Film - Berlinale 2002 • Nach dem ĂŒberraschenden Tod der Mutter (VIGGA BRO) bricht in einer dĂ€nischen Familie der Ausnahmezustand aus. Da wĂ€re zunĂ€chst Witwer John (JØRGEN KIIL), ein Spassvogel und Charmeur, der sich 46 Jahre lang von seiner Frau Ulla verwöhnen liess und fĂŒr seine Familie nie wirklich Verantwortung ĂŒbernehmen musste. Eva (JANNIE FAURSCHOU), die Ă€lteste Tochter und das schwarze Schaf der Familie, beschliesst am Todestag der Mutter, in die Heimatstadt Kopenhagen zurĂŒckzuziehen, um malen zu lernen und ihre kĂŒnstlerische Ader auszuleben. Tom (HENRIK RIP), der Sohn, ein erfolgreicher Unternehmer, handwerklich begabt und Mamas Liebling, stĂŒrzt sich nach deren Tod geradezu in die Arbeit und vernachlĂ€ssigt Ehefrau und Kinder. Marianne (MARIA WÜRGLER RICH), das NesthĂ€kchen, das nie wirklich flĂŒgge geworden ist und noch immer in unmittelbarer NĂ€he der Eltern lebt, sehnt sich plötzlich nach UnabhĂ€ngigkeit und einem Freund. Und zu guter Letzt gibt es da noch SĂžren (JESPER CHRISTENSEN), Johns Bruder und Onkel der drei Kinder, der seinen Tischlerberuf aus GesundheitsgrĂŒnden aufgeben musste und seinen “Lebensabend” in aller Ruhe und Sorglosigkeit geniesst bis seine Frau Hanne (KAREN-LISE MYNSTER) ihm ziemlich schonungslos zeigt, dass das Leben mit 50 noch nicht vorbei ist ...

Mit Ullas Tod gerĂ€t fĂŒr alle der normale Alltag vollkommen aus den bis dahin geordnet erscheinenden Bahnen und sie mĂŒssen erkennen, dass man sich seine Familie nicht aussuchen kann ...

 

REGIE:
Annette K. Olesen
PRODUKTION:
Ib Tardini
CAST:
Petrine Agger
Jesper Christensen
Jannie Faurschou
Jorgen Kiil
Tina Gylling Mortensen
Karen-Lise Mynster
Henrik Prip
DREHBUCH:
Kim Fupz Aakeson
KAMERA:
Morten Soborg
SCHNITT:
Nicolaj Monberg

       
  Smalltime / Where's the Money, Ronnie?
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 1998]
       
 

Zwei Filme von Shane Meadows • Smalltime

Jumbo, Malc und ihre Kumpel klauen so ziemlich alles was ihnen unter die Finger gerÀt: vom Hundefutter bis zum Heimtrainer. Ihr Motto: Stehle von den Reichen und verkaufe es den Armen zum halben Preis!

Jumbo (gespielt von Shane Meadows) ist der laute und prollige AnfĂŒhrer, der gerne bei den Kumpels den Chef raushĂ€ngt. Zuhause schlĂ€gt er jedoch seine Frau anstatt mit ihr zu schlafen. Malc hat wegen ihm Probleme. Jumbo geht Malcs Frau reichlich auf den Keks, und ausserdem wĂŒrde sie gerne ein bĂŒrgerliches Leben fĂŒhren. WĂ€hrend die Bande den 'grossen Coup' plant, und sich darauf vorbereitet, einen Hippieladen zu ĂŒberfallen, versucht Malc sich mit seiner Frau abzusetzen.

Smalltime ist der erste Kinofilm von Shane Meadows, der seit 1994 bereits 25 Kurzfilme gedreht hat. Schauplatz sind die Midlands, eine englische Industriegegend und die Heimat des 24jÀhrigen Regisseurs.

Scharfsinnig fĂ€ngt der junge Regisseur die sozialen Spannungen der Region ein, wobei seine Vorliebe fĂŒr Figuren aus dem Arbeitermilieu an Mike Leigh erinnert. Der mitunter derbe und schwarze Humor, der sich erfrischend respektlos (und in einem köstlichen Dialekt!) mit Sex, Arbeit und dem Leben schlechthin auseinandersetzt, macht Smalltime zu einem lebendigen StĂŒck Kino.

Where’s the Money Ronnie?

Ja, wo ist das Geld? Bei einem Polizeiverhör hören wir von verschiedenen Beteiligten verschiedene Versionen. Alle belasten Ronnie und Ronnie die anderen. Shane Meadows’ Kurzfilm gibt die wunderbare AtmosphĂ€re der frĂŒhen 60er wieder, als Schwindler und Kriminelle wie es scheint die Unschuld noch nicht verloren hatten.

 

REGIE:
Shane Meadows
PRODUKTION:
Shane Meadows
CAST:
Mat Hands
Dena Smiles
Shane Meadows
Gena Kawecka
Tim Cunningham
Kimmy Hynd
Leo Hammond
Dominic Dillon
DREHBUCH:
Shane Meadows
KAMERA:
John Arnold
SCHNITT:
David Wilson

       
  Snijeg - Snow
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2009]
       
 

Spuren im Schnee • Sechs Frauen, ein alter Mann und fĂŒnf Kinder leben in Slavno, einem kleinen Dorf, das fernab der Welt zu liegen scheint und doch in den 90er Jahren vom Krieg in Bosnien heimgesucht worden war. Jetzt soll ihr Dorf fĂŒr ein Ferienzentrum an Serben verkauft werden. Sollen die Frauen das Angebot wahrnehmen und ihr verlassenes Dorf abgeben? Oder sollen sie bleiben? Das vielversprechende DebĂŒt einer jungen Filmerin, sanft und berĂŒhrend.

 

REGIE:
Aida Begic
DREHBUCH:
Aida Begic
Faruk Sabanovic
Elma Tataragic
KAMERA:
Erol Zubcevic
SCHNITT:
Miralem Zubcevic
TON:
Igor Camo
MUSIK:
Igor Camo
AUSSTATTUNG:
Vedran Hrustanovic
KOSTÜME:
Sanja Dzeba

       
  So weit die FĂŒsse tragen
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2003]
       
 

Eine wahre Geschichte • SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN ist ein Abenteuer-Drama, verfilmt nach einem 'schlichten Tatsachenbericht, der sich spannender liest als jeder Kriminalroman' (Tagesspiegel) und einem der weltweit erfolgreichsten und 'grossartigsten Abenteuerromane' (Die Welt).

SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN erzĂ€hlt die packende Flucht des deutschen Soldaten Clemens Forell aus dem sibirischen Kriegsgefangenenlager Kap Deschnew. Vor dem grandiosen Panorama der sibirischen Landschaft schlĂ€gt sich Forell durch die vielen Gefahren der Tundra bis nach Persien durch. Drei Jahre ist er unterwegs - auf Eisenbahnwaggons, mit dem Boot und meist zu Fuss. 14.208 Kilometer legt er zurĂŒck. Erst an Weihnachten 1952 kann er seine Familie wiedersehen, die er acht Jahre zuvor fĂŒr einen schon verlorenen Krieg verlassen musste...

SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN lotet psychisch wie physisch die Grenzen menschlicher Existenz aus. Die Liebe zu seiner Familie, allen voran zu seiner Frau und seinen beiden Kindern und die Sehnsucht nach seiner Heimat sind der Motor des Clemens Forell, an diesen Grenzen nicht zu zerbrechen. Mehrere haben die Flucht vom Ostkap Sibiriens versucht - nur dieser Eine hat es geschafft.GIB NIEMALS AUF! steht ĂŒber Flucht und Leben dieses, mit einem unbĂ€ndigen, jede Vorstellungskraft sprengenden Willen ausgestatteten Clemens Forell, der uns Kindern und Enkeln seine wahre Geschichte erzĂ€hlt.

 

REGIE:
Hardy Martins
PRODUKTION:
Hardy Martins
Jimmy C. Gerum
CAST:
Nernhard Bettermann
Michael Mendl
Anatoly Kotenyov
Irina Pantaeva
Iris Böhm
Anna Herrmann
Adalbert Mayer
DREHBUCH:
Bernd Schwamm
Bastian Clevé
Hardy Martins
KAMERA:
Pavel Lebeshev
SCHNITT:
Andreas Marschall
MUSIK:
Edward Artemyew
AUSSTATTUNG:
Valentin Gidulanov
Igor Schtschelokov
KOSTÜME:
Tatjana Konotopova

       
  Solino
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2003]
       
 

Mit Moritz Bleibtreu • In den sechziger Jahren verlĂ€sst die Familie Amato ihr italienisches Heimatdorf Solino und wandert nach Duisburg aus. Dort gibt es Stahlwerke, Kohlegruben und auch Schnee. Aber Pasta und Pizza? So entsteht der Plan, die erste Pizzeria des Ruhrgebietes zu eröffnen. WĂ€hrend Mutter Rosa kocht und Vater Romano den weiblichen GĂ€sten schöne Augen macht, verlieben sich die Söhne Gigi (Barnaby Metschurat) und Giancarlo (Moritz Bleibtreu) in dasselbe MĂ€dchen. Im Laufe der Jahre zerbricht die Familie und auch Gigi und Giancarlo trennen sich im Bruderzwist. Erst zehn Jahre spĂ€ter begegnen sich die beiden wieder. Da stellt sich die Frage: Wer hat sein Leben richtig gelebt? Solino ist der neue Film von Fatih Akin (Im Juli, Kurz und Schmerzlos). Ein tragikomisches FamilienportrĂ€t und die gefĂŒhlvolle Geschichte zweier rivalisierender BrĂŒder.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Ralph Schwingel
Stefan Schubert
Hejo Emons
CAST:
Barnaby Metschurat
Moritz Bleibtreu
Antonella Attili
Gigi Savoia
Patrycia Ziolkowska
Tiziana Lodato
Lucas Gregorowicz
DREHBUCH:
Ruth Thoma
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Jannos Eolou
AUSSTATTUNG:
Bettina Schmidt

       
  Soul Kitchen
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Fatih Akin • Kneipenbesitzer Zinos (Adam Bousdoukos) ist vom Pech verfolgt: erst zieht seine Freundin Nadine (Pheline Roggan) fĂŒr einen neuen Job nach Shanghai, dann erleidet er einen Bandscheibenvorfall. Als er in seiner Not den exzentrischen Spitzenkoch Shayn (Birol Ünel) engagiert, bleiben auf einmal auch noch die ohnehin schon wenigen StammgĂ€ste aus. Und als wĂ€re das nicht schon genug, taucht auch noch sein leicht krimineller Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) auf und bittet ihn um Hilfe.
WĂ€hrend Zinos noch ĂŒberlegt, wie er den Laden los wird, um Nadine nach China folgen zu können, locken Musik und die ausgefallene Speisekarte immer mehr Szenepublikum an. Das "Soul Kitchen" rockt und boomt wie nie zuvor. Doch dann ĂŒberschlagen sich die Ereignisse.


SOUL KITCHEN ist ein Heimatfilm der neuen Art: Die Welt ist nicht mehr so heil und das Dorf ist ein Restaurant, der Regisseur heisst Fatih Akin und vor der Kamera versammelt er ein "Best Of" aus seinen frĂŒheren Filmen - Adam Bousdoukos, Moritz Bleibtreu und Birol Ünel. Es geht um Familie und Freunde, um Liebe, Vertrauen und LoyalitĂ€t - und um den Kampf fĂŒr die Heimat als einen Ort, den es in einer zunehmend unberechenbaren Welt zu schĂŒtzen gilt.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Klaus Maeck
CAST:
Adam Bousdoukos
Moritz Bleibtreu
Birol Ünel
Wotan Wilke Möhring
Jan Fedder
Peter Lohmeyer
Dorka Gryllus
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Andreas Hildebrandt
AUSSTATTUNG:
Tamo Kunz
KOSTÜME:
Katrin Aschendorf

       
  Spider-Man: Homecoming
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Jon Watts • Nach seinem sensationellen DebĂŒt in "Captain America: Civil War" muss sich der junge Peter Parker/Spider-Man (Tom Holland) in SPIDER-MAN: HOMECOMING erstmal mit seiner neuen IdentitĂ€t als Netze-schwingender Superheld anfreunden.
Immer noch euphorisch von dem packenden Kampf mit den Avengers kehrt Peter in seine Heimat zurĂŒck, wo er mit seiner Tante May (Marisa Tomei) und unter dem wachsamen Auge seines neuen Mentors Tony Stark (Robert Downey Jr.) lebt. Es fĂ€llt ihm jedoch nicht leicht, sich im Alltag zurechtzufinden – vielmehr will er beweisen, dass er mehr ist als nur der sympathische Spider-Man aus der Nachbarschaft. Als aber The Vulture (Michael Keaton) als neuer Gegenspieler auftaucht, gerĂ€t plötzlich alles, was Peter im Leben wichtig ist, in grosse Gefahr.

 

REGIE:
Jon Watts
PRODUKTION:
Kevin Feige
Amy Pascal
CAST:
Robert Downey Jr.
Tom Holland
Marisa Tomei
Michael Keaton
Martin Starr
Angourie Rice
Donald Glover
Logan Marshall-Green
DREHBUCH:
Chris McKenna
Jonathan Goldstein
Christopher Ford
KAMERA:
Salvatore Totino
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Oliver Scholl
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  Spirited Away
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2003]
       
 

Vom Regisseur von 'Princess Mononoke' • Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Tokio in einen kleinen Vorort umziehen. Teilnahmslos erlebt sie die Autofahrt, die sie von ihrer alten Heimat fortbringen soll. Kurz vor der Ankunft im neuen Zuhause stösst die Familie auf einen geheimnisvollen Tunnel, den die Eltern gemeinsam mit Chihiro, aus Neugier durchschreiten, und der sie zu einer verlassenen Geisterstadt fĂŒhrt. Es dauert nicht lange, und Chihiros Eltern werden durch einen Zauber in Schweine verwandelt. Alleine gelassen befindet sich das MĂ€dchen nun in einer fremden Welt, deren Zutritt den Menschen eigentlich verboten ist. Ihr einziger GefĂ€hrte ist zunĂ€chst Haku, ein geheimnisvoller Junge in ihrem Alter, der sich bereits in dieser Zauberwelt auszukennen scheint. Er weist ihr den Weg und hilft Chihiro, die alles daran setzt, ihre Eltern wieder in Menschen zurĂŒck zu verwandeln. Dies kann sie jedoch nur, wenn sie in den Dienst der Hexe Yubaba tritt, die nicht nur die Zauberwelt Aburaya beherrscht, sondern auch Herrin ĂŒber ein Badehaus ist, in dem sich erschöpfte. Götter und Geister erholen und reinigen. Chihiro nimmt die Herausforderung an und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, Willenskraft und Ausdauer beweisen muss, und die ihr zeigt, dass es sich zu kĂ€mpfen lohnt, wenn man ein Ziel hat.

Auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin gewann CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND (Spirited Away) im Februar 2002 den Goldenen BĂ€ren und riss Publikum und Presse zu BegeisterungsstĂŒrmen hin. CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND ist ein spannender Abenteuerfilm fĂŒr die ganze Familie und zugleich eine moderne Parabel ĂŒber das heutige Japan und die Werte der westlichen Welt. Gier, Materialismus und Egoismus werden in Gestalt der Heidin Chihiro hinterfragt und herausgefordert. Dieser 'Anime' (Genrebezeichnung fĂŒr japanische Animationsfilme, die auch bei uns immer beliebter werden) hat in seinem Heimatland bislang 21 Millionen Besucher fasziniert, hatte dort mehr Zuschauer als 'Titanic' und wurde zum weltweit erfolgreichsten Film aller Zeiten ausserhalb der USA.

 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Toshio Suzuki
Donald W. Ernst
CAST:
Stimmen von:
Daveigh Chase
Rumi Hiiragi
Miyu Irino
Jason Marsden
Mari Natsuki
Suzanne Pleshette
KAMERA:
Atsushi Okui
SCHNITT:
Takeshi Seyama
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Norobu Yoshida

       
  Star Trek Into Darkness
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Mai 2013]
       
 

Ein Film von J.J. Abrams • Nach dem erfolgreichen Neustart der Science-Fiction-Franchise 2009 ist jetzt die Fortsetzung angesagt. Wieder unter der Regie von J.J. Abrams und erstmals in 3D – beides Garantien, dass auch dieses neue Kapitel durch seine Grösse, die Special Effects, eine Story mit Herz und die junge, heisse Besetzung der klassischen Charaktere zu den Must-see Movies des Jahres zĂ€hlen wird.

 

REGIE:
J.J. Abrams
PRODUKTION:
J.J. Abrams
Bryan Burk
Alex Kurtzman
Damon Lindelof
Roberto Orci
CAST:
Karl Urban
Chris Pine
Benedict Cumberbatch
Zoe Saldana
Alice Eve
Anton Yelchin
Simon Pegg
DREHBUCH:
Alex Kurtzman
Damon Lindelof
Roberto Orci
Gene Roddenberry
KAMERA:
Daniel Mindel
SCHNITT:
Maryann Brandon
Mary Jo Markey
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Scott Chambliss
KOSTÜME:
Michael Kaplan

       
  Star Wars: Episode 4: A New Hope
 
       
 

Ein Film von George Lucas • Das Imperium hat eine gigantische Raumstation konstruiert, den Todesstern, mit genug Feuerkraft, um einen Planeten zu vernichten. Doch der Allianz der Rebellen gelang es, an die geheimen PlĂ€ne des Todessterns zu gelangen.

Als Prinzessin Leia Organa die geheimen BauplĂ€ne des Todessterns in ihre Heimat bringen will, wird ihr Schiff von einem imperialen Schiff unter dem Kommando von Darth Vader abgefangen. Bevor Leia gefangen genommen wird, speichert sie die Daten und einen Hilferuf an Obi-Wan Kenobi in dem Droiden R2-D2 ab. Gemeinsam mit einem weiteren Droiden, C-3PO, flĂŒchtet R2-D2. Doch auf dem WĂŒstenplaneten Tatooine werden sie von den Jawas, einer SchrotthĂ€ndlerbande, gefangen genommen. Die Jawas verkaufen die beiden Droiden an Luke Skywalkers Onkel. R2-D2 macht sich, Prinzessin Leias Anweisungen folgend, auf die Suche nach Obi-Wan Kenobi, einem Jedi-Ritter und alten Freund von Leias Vater.

 

REGIE:
George Lucas
PRODUKTION:
Gary Kurtz
CAST:
Mark Hamill
Harrison Ford
Carrie Fisher
Peter Cushing
Alec Guinness
DREHBUCH:
George Lucas
KAMERA:
Gilbert Taylor
SCHNITT:
Paul Hirsch
Marcia Lucas
Richard Chew
TON:
Sam F. Shaw
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
John Barry
KOSTÜME:
John Mollo

       
  Sternenberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. April 2004]
       
 

Ein Film von Christoph Schaub • Franz Engi (Mathias GnĂ€dinger) kommt nach ĂŒber 30 Jahren im Ausland zurĂŒck nach Sternenberg, ins Dorf seiner Kindheit. Dabei muss er feststellen, dass sich vieles verĂ€ndert hat. Es leben nur noch wenige Familien mit Kindern im Dorf, deshalb soll jetzt auch die Schule geschlossen werden. Das ist ein schlimmer Schlag fĂŒr die kleine Gemeinde, denn wenn die Schule einmal geschlossen ist, werden auch kaum mehr junge Familien mit Kindern zuziehen – und auf kurz oder lang wird es das Dorf als solches nicht mehr geben.

Franz entschliesst sich, die Schule und somit auch die Stelle der Lehrerin Eva (Sara Capretti) zu retten und zwar auf ungewöhnliche Weise: Er lĂ€sst sich selber als SchĂŒler eintragen. Er behauptet, er habe als Kind nicht genug Zeit gehabt, um zur Schule zu gehen und er wolle jetzt sein ”Recht auf Bildung” einfordern. Und der Trick scheint zu funktionieren. Franz geht als â€Ă€ltester PrimarschĂŒler der Schweiz” zur Schule und die Klasse erreicht somit die Mindestzahl SchĂŒler, die es braucht, damit die Schule weiterhin finanziert wird.

Der ungewöhnliche SchĂŒler bringt in Sternenberg einiges ins Rollen. Der Kontakt zu Eva hat fĂŒr Franz neben der Schliessung der Schule aber noch eine ganz besondere Bedeutung: Denn Franz hat ein Geheimnis


Komödiantisches Melodrama von Christoph Schaub, ĂŒber einen RĂŒckkehrer, der sich in seinem Heimatdorf als â€Ă€ltester SchĂŒler der Schweiz” anmeldet, damit die Dorfschule nicht geschlossen wird.

 

REGIE:
Christoph Schaub
PRODUKTION:
Bernard Lang
CAST:
Sara Capretti
Mathias GnÀdinger
Walo LĂŒĂ¶nd
Stephen Sikder
Daniel Rohr
Stephanie Glaser
Ettore Cella
DREHBUCH:
Micha Lewinsky
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Marina Wernli
TON:
Laurent Barbey
MUSIK:
Balz Bachmann
Peter BrÀker
AUSSTATTUNG:
Marie-Claude Lang Brenguier
KOSTÜME:
Dorothee Schmid

       
  Straw Dogs
 
       
 

Ein Film von Rod Lurie • Drehbuchautor David Sumner und seine Frau, die Schauspielerin Amy, zwei weltgewandte StĂ€dter aus Los Angeles, ziehen nach dem Tod von Amys Vater in ihre alte Heimatstadt, dem idyllisch gelegenen Blackwater, im tiefen SĂŒden Mississippis. Jeder weiss hier viel ĂŒber den anderen. Und der wöchentliche Höhepunkt in dem StĂ€dtchen ist das Footballspiel am Freitagabend. Aber die Idylle trĂŒgt. Amys Ex-Freund Charlie und seine Football-Mannschaft beginnen der attraktiven Amy nachzustellen. Die MĂ€nner beginnen David zu hĂ€nseln und lassen ihn ihre Verachtung spĂŒren. SpĂ€ter laden sie den arglosen David zu einer Jagdpartie ein. WĂ€hrend der Abwesenheit Davids wird Amy von Charlie vergewaltigt. Als Norman dazu kommt, vergewaltigt er Amy ebenfalls. David, der von den anderen alleingelassen wurde, kommt nach Hause zurĂŒck, wo ihm Amy nichts von den Vergewaltigungen erzĂ€hlt.

Als dann noch die Tochter des ehemaligen Football-Coaches Tom Heddon vermisst wird, gerÀt die Situation völlig ausser Kontrolle. Der Mörder hÀlt sich schwerverletzt im Haus der Sumners auf und ein Lynchmob verlangt von David die Herausgabe. David weigert sich und der Film endet in einer extrem gewaltsamen Konfrontation.

David liefert sich mit den Angreifern einen Kampf auf Leben und Tod, bei dem er alle Angreifer tötet.

 

REGIE:
Rod Lurie
PRODUKTION:
Marc Frydman
CAST:
James Marsden
Kate Bosworth
Alexander SkarsgÄrd
Rhys Coiro
Laz Alonso
DREHBUCH:
Rod Lurie
KAMERA:
Alik Sakharov
SCHNITT:
Sarah Boyd
TON:
Jeremy Grody
MUSIK:
Larry Groupé
AUSSTATTUNG:
Tony Fanning
KOSTÜME:
Lynn Falconer

       
  Suicide Squad
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2016]
       
 

Ein Film von David Ayer • It feels good to be bad 
 Man stellt ein Team aus den gefĂ€hrlichsten derzeit einsitzenden Superschurken zusammen, rĂŒstet sie mit dem schlagkrĂ€ftigsten staatlich geprĂŒften Waffenarsenal aus und schickt sie auf ein Himmelfahrtskommando, um einem rĂ€tselhaften, unĂŒberwindlichen Wesen den Garaus zu machen: Die amerikanische Geheimagentin Amanda Waller ist ĂŒberzeugt, dass nur eine heimlich instruierte Gruppe aus bunt zusammengewĂŒrfelten, zwielichtigen Gestalten vom Rand der Gesellschaft diese Mission meistern kann – weil sie nichts zu verlieren hat. Doch schon bald merken die Mitglieder der Suicide Squad, dass sie nicht rekrutiert worden sind, weil sie eine Chance auf Erfolg haben – vielmehr sollen sie praktische SĂŒndenböcke abgeben, wenn das Unternehmen unweigerlich scheitert. Wie aber reagieren sie auf diese Erkenntnis? Stellen sie sich der Aufgabe, um beim Versuch draufzugehen? Oder beschliessen sie, dass jeder seine eigene Haut retten muss?

 

REGIE:
David Ayer
PRODUKTION:
Charles Roven
Richard Suckle
CAST:
Margot Robbie
Tom Hardy
Jai Courtney
Jared Leto
Cara Delevingne
Will Smith
Jesse Eisenberg
DREHBUCH:
Ross Andru
Robert Kanigher
Justin Marks
John Ostrander
KAMERA:
Roman Vasyanov
SCHNITT:
John Gilroy
TON:
Gregg Barbanell
Catherine Harper
Randy Torres
MUSIK:
Steven Price
AUSSTATTUNG:
Oliver Scholl
KOSTÜME:
Kate Hawley

       
  Sultan
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2016]
       
 

Ein Film von Ali Abbas Zafar • SULTAN ist die Geschichte von Sultan Ali Khan – einem lokaler Wrestling Meister, dem die Welt zu FĂŒssen liegt, als er seinen Traum erringt: Indien bei den Olympischen Spielen zu vertreten. Es ist die Geschichte von Aafra – einer resoluten jungen Frau aus demselben Dorf wie Sultan, die ihren eigenen TrĂ€umen nacheifert. Als die zwei Wrestling-Legenden aneinandergraten, wird Kampf zu Romanze und ihre TrĂ€ume verflechten und verbinden sich. Aber der Weg zum Ruhm ist steinig und jeder fĂ€llt, bevor er auf dem Podest des Sieges stehen darf – wobei der schwierige Weg oft ein ganzes Leben dauert.

 

REGIE:
Ali Abbas Zafar
PRODUKTION:
Aditya Chopra
CAST:
Marko Zaror
Salman Khan
Anushka Sharma
Randeep Hooda
Ron Smoorenburg
DREHBUCH:
Ali Abbas Zafar
KAMERA:
Artur Zurawski
SCHNITT:
Rameshwar S. Bhagat
TON:
Ganesh Gangadharan
Dileep Subramanian
MUSIK:
Julius Packiam
AUSSTATTUNG:
Rajnish Hedao

       
  Sunshine on Leith
 
       
 

Ein Film von Dexter Fletcher • Ihre Heimat ist Leith, ein Stadtteil von Edinburgh. Die zwei besten Freunde Davy (GEORGE MACKAY) und Ally (KEVIN GUTHRIE) kehren nach dem MilitĂ€rdienst endlich nach Hause zurĂŒck. Froh ĂŒber den wiedergewonnenen Alltag, stĂŒrzen sie sich mit grossem VergnĂŒgen ins Nachtleben. Auf Ally wartet seine Freundin Liz (FREYA MAVOR), Davys kleine Schwester, die wiederum ihren grossen Bruder mit ihrer besten Freundin Yvonne (ANTONIA THOMAS) verkuppeln möchte. Und auch bei ihren Eltern Rab (PETER MULLAN) und Jean (JANE HORROCKS) liegt nach 25 Ehejahren immer noch Liebe in der Luft. Alles lĂ€uft bestens – bis auf der JubilĂ€umsfeier eine EnthĂŒllung aus Rabs Vergangenheit alles auf den Kopf stellt



Die zweite Regiearbeit von Schauspieler Dexter Fletcher („Bube Dame König GrAs”) fĂ€ngt die Lebensfreude, die das gleichnamige schottische Erfolgsmusical berĂŒhmt machte, perfekt ein. Die sehr emotionalen Popsongs des schottischen Duos „The Proclaimers”, u.a. Hits wie „I'm Gonna Be (500 Miles)”, sind mitreissende Höhepunkte in einer zu Herzen gehenden, romantischen Geschichte, die der schottische Autor Stephen Greenhorn fĂŒr die Leinwand adaptierte. Die jungen Stars, u.a. George MacKay, der zu den EuropĂ€ischen Shooting Stars 2014 zĂ€hlt („The Boys Are Back – ZurĂŒck ins Leben”), interpretieren die Songs selbst, unterstĂŒtzt von der warmherzigen Darstellung der erfahrenen Schauspielprofis Jane Horrocks („Little Voice – Die Stimme ihres Lebens”) und Peter Mullan („War Horse – GefĂ€hrten”).

 

REGIE:
Dexter Fletcher
PRODUKTION:
Andrew Macdonald
Arabella Page Croft
Kieran Parker
Allon Reich
CAST:
George MacKay
Antonia Thomas
Jason Flemyng
Peter Mullan
Freya Mavor
Jane Horrocks
Kevin Guthrie
Paul Brannigan
DREHBUCH:
Stephen Greenhorn
KAMERA:
George Richmond
SCHNITT:
Stuart Gazzard
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
Paul Englishby
AUSSTATTUNG:
Mike Gunn
KOSTÜME:
Anna Robbins

       
  Surf's Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2007]
       
 

Könige der Wellen • Das Meer ist jetzt noch cooler!

KÖNIGE DER WELLEN ist ein Animationsfilm, der einen Blick hinter die Kulissen einer der aufregendsten Sportarten der Welt wirft: das Pinguin-Surfen! Lernen Sie Cody kennen, einen aufstrebenden Jung-Surfer, der vor allem eins werden will: Weltmeister im Pinguin-Surfen.

Sein Idol ist Big Z, eine Legende unter allen Pinguinen, die schon mal auf einem Surf-Brett gestanden haben. Um es ihm gleich zu tun, verlĂ€sst Cody seine (viel zu kalte) Heimat Shiverpool in der NĂ€he der Antarktis und macht sich auf in das Surfer-Paradies Pen-Gu – zum grossen Surf Contest. Cody glaubt, dass ein Sieg ihn zum Star unter den Pinguinen machen wird. Als er jedoch den etwas in die Jahre gekommenen Surfer „The Geek“ trifft, lernt er, dass mehr dazu gehört, ein wahrer Champion zu werden, als nur zu gewinnen!

 

REGIE:
Ash Brannon
Chris Buck
PRODUKTION:
Christopher Jenkins
DREHBUCH:
Lisa Addario
Christian Darren
Don Rhymer
Joe Syracuse
KAMERA:
Andres Martinez
SCHNITT:
Ivan Bilancio
TON:
Steven Ticknor
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Paul Lasaine

       
  Sweet Country
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2018]
       
 

Ein Film von Warwick Thornton • SWEET COUNTRY beruht auf wahren Begebenheiten und spielt 1929 im tiefsten australischen Outback. Der Aborigine Sam Kelly bestellt das Land fĂŒr Fred Smith, einen wohlwollenden Prediger, bei dem er in gegenseitigem Respekt lebt. Nachdem der Trunkenbold Harry March neu in die Gegend kommt und eine Farm bezieht, die ihm fĂŒr geleisteten Kriegsdienste ĂŒberlassen wird, greift er Sam im Alkoholrausch an, der ihn aus Notwehr tötet. Völlig schockiert und ohne Vertrauen in die Unparteilichkeit der Siedler, ergreifen Sam und seine Frau Lizzie die Flucht in eine imposante, von der Hitze und Leere geprĂ€gte Landschaft. In dieser Wildnis werden sie von Sergeant Fletcher und einer rachsĂŒchtigen Gruppe weisser MĂ€nner gnadenlos gehetzt und gejagt. Sam bereitet sich auf die mögliche Konfrontation vor.

 

REGIE:
Warwick Thornton
PRODUKTION:
David Jowsey
Greer Simpkin
CAST:
Bryan Brown
Matt Day
Tremayne Doolan
Trevon Doolan
Anni Finsterer
Natassia Gorey Furber
DREHBUCH:
Steven McGregor
David Tranter
KAMERA:
Dylan River
Warwick Thornton
SCHNITT:
Nick Meyers
TON:
Lachlan Harris
AUSSTATTUNG:
Tony Cronin
KOSTÜME:
Heather Wallace

       
  Take Off
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von Bruno Moll • Ghana gilt als Musterland in Westafrika - demokratisch, offen, ehrgeizig. Ghanas Regierung ist stolz und verweist gern auf gute RegierungsfĂŒhrung: Auf den besten Rechtsstaat in Westafrika und vor allem auf das stabile Wirtschaftswachstum - trotz der weltweiten Finanzkrise. Die Regierung ist fest entschlossen, speziell durch den Ausbau des industriellen Sektors, eine schnellere sozio-ökonomische Entwicklung zu erreichen.

Ebenezer Mireku stammt aus einem ghanaischen Dschungeldorf. Über Umwege schaffte er es 1988 an der Hochschule St. Gallen zu doktorieren. Anschliessend kehrt Ebenezer Mireku in sein Heimatland zurĂŒck, um als Unternehmer seine erworbenen Kenntnisse anzuwenden. Seit einigen Jahren kĂ€mpft er leidenschaftlich fĂŒr die Verwirklichung seines grossen Projekts: Den Neubau eines Teils der ghanaische Eisenbahn. Die Bahnstrecke soll der ganzen Region einen Entwicklungsschub auslösen. Sein zukunftsweisendes, gigantisches Eisenbahnprojekt stand im Zentrum des Filmprojekts und ist der rote Faden des Films TAKE OFF von Bruno Moll. Die FilmerzĂ€hlung folgt Ebenezer Mirekus Biografie und Erfahrungen mit dem Eisenbahnprojekt, sie dokumentiert Begegnungen mit Ghanaern und Ghanaerinnen. Spezifisch interessieren dabei Fragen zur Entwicklung, des Wachstums und des Fortschritts. Was stellen sie sich unter Entwicklung vor? Was verstehen sie unter Fortschritt? Welche Werte könnte eine solche Entwicklung beinhalten? Haben sie andere Vorstellungen erfĂŒllten Lebens als die unsere, westliche entwicklungsorientierte? Mirekus Leben ist eine TellerwĂ€schergeschichte. Diese wird hier erzĂ€hlt in einer etwas anderen Art, mit Blick auf seinen Traum: Die Eisenbahn in Ghana wieder in Fahrt zu bringen. Der Film TAKE OFF ist auch eine filmische Reflexion zu einem höchst aktuellen Thema.

 

REGIE:
Bruno Moll
CAST:
Ebenezer Mireku
Liman Adams
DREHBUCH:
Bruno Moll
KAMERA:
Peter Ramseier
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Olivier JeanRichard

       
  Taken
 
       
 

96 Hours • So unnachgiebig hart war er noch nie: In Pierre Morels Action-Thriller "96 Hours" gibt Liam Neeson in Gestalt eines Ex-Geheimagenten, der seine Tochter aus den HĂ€nden von albanischen EntfĂŒhrern befreien muss, den personifizierten Racheengel. Unnachgiebig und mit beispielloser Konsequenz erklĂ€rt er MĂ€dchenhĂ€ndlern den Krieg, die die 17-jĂ€hrige Kim in einer geheimen Auktion versteigern wollen. Alsbald zieht sich eine Schneise der Zerstörung durch Paris, bis Bryan die Drahtzieher und KĂ€ufer der willenlos gemachten MĂ€dchen ausfindig gemacht hat. Wegen seines Jobs hat Geheimagent Bryan Mills seine Tochter Kim immer vernachlĂ€ssigt. Um das wieder gut zu machen, geht Mills in den vorzeitigen Ruhestand. Doch sein Job holt den Ex-Agenten wieder unbarmherzig ein, als seine 17 Jahre alte Tochter und ihre Freundin Amanda in Paris von Mitgliedern eines osteuropĂ€ischen MĂ€dchenhĂ€ndlerrings gekidnappt werden. Sofort macht sich der Vater auf den Weg, denn die Zeit drĂ€ngt: Von einem französischen Kollegen erfĂ€hrt Mills, das ihm nur 96 Stunden bleiben, um seine Tochter und Amanda zu befreien. In der Zwischenzeit werden die Opfer von den EntfĂŒhrern mit Heroin vollgepumpt, um sie gefĂŒgig zu machen. Die MĂ€dchen sollen als Prostituierte abgerichtet und verkauft werden. Auf der verzweifelten Suche nach seiner Tochter zieht Bryan Mills eine Schneise der VerwĂŒstung durch die französische Hauptstadt und mit eiskalter Konsequenz hĂ€lt er sich an die Prophezeiung, die er einem EntfĂŒhrer am Handy gegeben hat: "Ich werde dich finden und töten." Womit die Gangster nicht gerechnet haben: Bryan Mills hat seinen alten Job keineswegs verlernt...

 

REGIE:
Pierre Morel
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Liam Neeson
Maggie Grace
Leland Orser
Jon Gries
David Warshofsky
DREHBUCH:
Robert Mark Kamen
Luc Besson
KAMERA:
Michel Abramowicz
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
MUSIK:
Nathaniel MĂ©chaly
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Corinne Bruand

       
  Takhte Siah
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2001]
       
 

Prix du Jury, Cannes 2000 - Blackboards / Le tableau noir • Mit Schultafeln bewehrt ist eine Gruppe von Lehrern in den Bergen der iranisch-irakischen Grenze auf der Suche nach lernwilligen SchĂŒlern - eine zumeist vergebliche Mission. Einer von ihnen, Said, macht die Bekanntschaft von 100 alten MĂ€nnern, die von einer einzigen jungen Frau mit Kind begleitet werden. MĂŒde und hungrig sind sie auf dem Weg in ihre Heimat, um dort in Frieden auf den Tod zu warten. Einer der Alten fĂŒrchtet zu sterben, bevor er seine Tochter verheiratet hat. Said bleibt nur, seine alte Schultafel gegen die Hand der Tochter einzutauschen...

Nach «La Pomme» ist «Le tableau noir» der zweite Spielfilm der erst 20jÀhrigen Samira Makhmalbaf und ist ein Meisterwerk des kÀmpferischen, politisch engagierten Films. Er gewann am letztjÀhrigen Festival von Cannes den Prix du Jury und startete furios in den französischen Kinos - mit 50'000 Besuchern in der ersten Woche war es der bisher erfolgreichste Iranische Film.

 

REGIE:
Samira Makhmalbaf
PRODUKTION:
Mohsen Makhmalbaf
Marco MĂŒller
CAST:
Bahman Ghobadi
SaĂŻd Mohamadi
Behnaz Jafari
DREHBUCH:
Mohsen Makhmalbaf
Samira Makhmalbaf
KAMERA:
Ebrahim Ghafori
SCHNITT:
Mohsen Makhmalbaf

       
  Tamara Drewe
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2010]
       
 

Ein Film von Stephen Frears • Tamara Drewe hat sich selber transformiert. Dank plastischer Chirurgie, einer neuen Garderobe und einem heissen Look hat sie neues Vertrauen gewonnen - und dazu eine ihr bisher unbekannte und aufregende Macht: die Macht der Anziehung. Und diese setzt sie nun rĂŒcksichtslos ein. Manchmal nur aus reinem Spass. Frauen und MĂ€nner sind von ihr fasziniert. Sie kehrt ins abgelegene Dorf ihrer verstorbenen Mutter zurĂŒck, um das Haus zu rĂ€umen. Doch hier wird sie das Objekt von Lust und Neid, der Fokus unerwiderter Liebe, eine VerfĂŒhrerin.
Bei den Teenagers im Dorf ist sie "plastic-fantastic" - ein Vorbild. Als ihre betörende und rĂŒcksichtslose Art jedoch zur Tragödie fĂŒhrt, wird sie als mĂ€nnerverschlingender Vamp angesehen, als herzlose Ehebrecherin, als eine Schlampe...

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Alison Owen
Tracey Seaward
Paul Trijbits
CAST:
Gemma Arterton
Roger Allam
Bill Camp
Dominic Cooper
Luke Evans
Tamsin Greig
DREHBUCH:
Moira Buffini
Posy Simmonds
KAMERA:
Ben Davis
SCHNITT:
Mick Audsley
TON:
Peter Lindsay
MUSIK:
Alexandre Desplat
KOSTÜME:
Consolata Boyle

       
  Tamasha
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Imtiaz Ali • Auf einer paradiesischen Insel weitab von ihrer Heimat fĂŒhrt Leichtsinn Ved und Tara zusammen – dies ist der Beginn einer aussergewöhnlichen Liebesgeschichte. Denn Ved ist mit Geschichten gross geworden – Romeo und Julia, Aladin, dem Epos Ramayana, griechischen Mythen – und möchte, dass diese Geschichte anders wird als alle, die er je gehört hat. Daher verraten die beiden sich nicht, wer sie sind, sondern erfinden, wer sie sein möchten und beschliessen sich nach dieser Inselromanze nie wieder zu treffen. Doch es kommt anders als erwartet, denn man begegnet sich immer zweimal im Leben. Wird Ved es schaffen sein biederes Leben hinter sich zu lassen und sich trauen, seine TrĂ€ume wirklich zu leben und zu dem Mann zu werden, fĂŒr den Tara ihn hĂ€lt?

Freude, Wut, Sieg und Niederlage – all dies vermischt Imtiaz Ali in seinem neuen Film TAMASHA. Eine Geschichte – leidenschaftlich wie durchgeknallt – die zeigt, dass man immer man selbst bleiben und niemals versuchen sollte, sich zu verĂ€ndern, um in die Welt zu passen.

 

REGIE:
Imtiaz Ali
PRODUKTION:
Sajid Nadiadwala
CAST:
Deepika Padukone
Ranbir Kapoor
Javed Sheikh
Faraaz Servaia
Nikhil Bhagat
Kshitij Sharma
Punam Singh
DREHBUCH:
Imtiaz Ali
KAMERA:
S. Ravi Varman
SCHNITT:
Aarti Bajaj
TON:
Dileep Subramanian
MUSIK:
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Snigdha Basu
Sumit Basu
Rajnish Hedao
KOSTÜME:
Aki Narula
Anaita Shroff

       
  Tannöd
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2009]
       
 

Ein Film von Bettina Oberli • Einige Jahre nach dem brutalen Mord an einer Familie auf dem abgelegenen Hof Tannöd kehrt Kathrin an den Ort ihrer Kindheit zurĂŒck. Der Mörder ist noch immer nicht gefunden und immer tiefer taucht Kathrin in die dunklen Geheimnisse des Dorfes ein - bis sie erkennt, dass der Fall viel mehr mit ihr zu tun hat, als ihr lieb ist...

 

REGIE:
Bettina Oberli
PRODUKTION:
Hejo Emons
Stefan Schubert
CAST:
Julia Jentsch
Volker Bruch
Monica Bleibtreu
Filip Peeters
Clara
DREHBUCH:
Petra LĂŒschow
Bettina Oberli
Andrea Maria Schenkel
KAMERA:
Stéphane Kuthy
TON:
Stephan Konken
Amedeo Malagia
Simone Weber
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Christiane Krumwiede
Peter Menne
KOSTÜME:
Lucia Faust
Ute Paffendorf

       
  Tarzan
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 1999]
       
 

Disney's Tarzan-Version • Der Dschungel ist gnadenlos. In nur einer Nacht nimmt er einer Mutter das Kind und einem Kind die Eltern. Aber der Dschungel schenkt auch Zuflucht: Die Gorilladame Kala nimmt das verwaiste BĂŒndel Mensch als ihr Baby an. Ihr GefĂ€hrte Kerchak, der mĂ€chtige, umsichtige AnfĂŒhrer der Gorillas, ist jedoch skeptisch - das Kind gehört nicht in die Welt der Affen. Dennoch erlaubt er Kala, das Baby zu versorgen. Kala gibt ihrem neuen Sohn einen Namen: Tarzan.

Jahre spĂ€ter. Tarzan ist zu einem krĂ€ftigen jungen Mann herangewachsen und lebt unter den Gorillas als Gleicher unter Gleichen. Nur um die Anerkennung und den Respekt Kerchaks muss er immer wieder kĂ€mpfen - fĂŒr ihn ist das Menschenkind immer noch ein Aussen seiter. Das stört Tarzan jedoch wenig: Mit seinen Freunden, der frechen Äffin Terk und dem Ă€ngstlichen Elefanten Tantor, macht er seine Heimat unsicher - den Dschungel. Ein beinahe sorgloses Leben - bis eines Tages die temperamentvolle EnglĂ€nderin Jane mit ihrem Vater und dem finsteren ExpeditionsfĂŒhrer Clayton die Idylle stört, um die Gorillas zu studieren. Mit grossen Augen macht Tarzan die ersten Schritte in eine neue Welt - und ist schon bald hin- und hergerissen zwischen seiner 'Familie' und der schönen Jane, zwischen dem Dschungel und der We!t, in die er eigentlich seit seiner Geburt gehört.

Und als der zwielichtige Clayton die Maske fallen lÀsst und die Jagd auf die Gorillas eröffnet, ist der Moment der Entscheidung gekommen. Und Tarzan wird zur Legende - zum Herrn des Dschungels ....

 

REGIE:
Chris Buck II
Kevin Lima
PRODUKTION:
Bonnie Arnold
Christopher Chase
CAST:
Tony Goldwyn
Minnie Driver
Glenn Close
Nigel Hawthorne
Lance Henriksen
Rosie O'Donnell
DREHBUCH:
Edgar Rice Burroughs
SCHNITT:
Gregory Perler
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Phil Collins (songs)
Mark Mancina

       
  Tea with Mussolini
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juli 1999]
       
 

Die Geschichte eines ziviliserten Ungehorsams • Florenz, 1934. Am Grabe Elizabeth Barrett Brownings versammelt sich eine Gruppe von EnglĂ€nderinnen, welche die zauberhafte italienische Stadt aus Liebe zur Kunst und zur italienischen Kultur als Heimat gewĂ€hlt haben. Nur ein Mitglied dieser kleinen 'Kolonie' fehlt:

Mary Wallace (Joan Plowright) ist in der Stadt unterwegs, den kleinen Luca Innocenti (Charlie Lucas) an der Hand, der aus dem Waisenhaus fortgerannt ist. Luca ist der uneheliche Sohn eines TextilhĂ€ndlers, der mit seinem Kind nichts zu tun haben will. Seine Mutter, eine Schneiderin, ist gestorben, und so hat der Kleine niemand mehr, der sich liebevoll um ihn kĂŒmmert. Deshalb beschliesst Mary, eine passionierte Shakespeare-Kennerin, ihn bei sich aufzunehmen.

So wĂ€chst der Bub im Kreise jener schrulligen und oft etwas weltfremden Kunstliebhaberinnen aus dem Empire auf, die ihres bissigen Esprits und ihrem Hang zu scharfzĂŒngiger Kritik wegen 'die Scorpioni' genannt werden. Als AnfĂŒhrerin gebĂ€rdet sich Lady Hester Random (Maggie Smith), die Witwe des frĂŒheren britischen Botschafters in Italien. Neben vielen anderen Dingen bildet Hester sich ein, ĂŒber eine speziell gute Beziehung zu Benito Mussolini zu verfĂŒgen, dessen Politik sie zustimmt. Ein weiteres bemerkenswertes Mitglied ist die liebenswerte, aber etwas verschrobene Arabella Delancey (Judi Dench), deren spezielle Liebe einerseits ihrem Hund und andererseits den wunderbaren Fresken in der Stadt gilt. Eher als Aussenseiterin geduldet wird die lebensfrohe amerikanische ArchĂ€ologin Georgina Rockwell (Lily Tomlin), die offen lesbisch lebt.

Dies ist das Umfeld, das den jungen Luca fĂŒr sein Leben prĂ€gen wird - eine Gruppe von sehr unterschiedlichen Menschen, die nur eines verbindet: ihre Liebe zur Kunst und zu Florenz. In diese geruhsame Welt mit dem tĂ€glichen Tee-Ritual in Doney's Cafe platzt wie eine Bombe die Ă€usserst unbritische Elsa Morganthall (Cher), ein ehemaliges Ziegfeld-Girl, die keinen Hehl daraus macht, dass sie ihre alten und gebrechlichen Bewunderer nur des Geldes wegen heiratet. Oft vergehen zwischen Hochzeit und Beerdigung des Ehemannes nur wenige Monate. Ihre ReichtĂŒmer gibt Elsa aus, um in ihrer Villa vor den Toren der Stadt eine einmalige Kunstsammlung aufzubauen ... und zu lieben und zu leben wie es ihr passt. Diese laute und hemmungslose Amerikanerin ist die Verkörperung all dessen, was Lady Hester verabscheut!

Doch die temperamentvolle Elsa hat auch ihre guten Seiten: sie ist grosszĂŒgig, und jeder DĂŒnkel ist ihr fremd. Auch zu Luca hat sie eine speziell herzliche Beziehung: Lucas Mutter hat seinerzeit fĂŒr Elsa Kleider entworfen und geschneidert und war ihr ans Herz gewachsen. So ist es fĂŒr die Amerikanerin eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, dass sie fĂŒr Luca einen kleinen Fonds einrichtet, damit der Junge nie wird Not leiden mĂŒssen.

In ihrer Weltfremdheit nehmen die EnglĂ€nderinnen in Florenz nicht wahr, wie sich die Gangart der Faschisten unter der FĂŒhrung ihres 'Duce' (Claudio Spadaro) verschĂ€rft. Nach ersten Übergriffen entschliesst sich Lady Hester sogar, beim Diktator selbst vorzusprechen. Und tatsĂ€chlich wird ihr eine Audienz gewĂ€hrt, allerdings (und davon hat Hester keine Ahnung) nur deshalb, weil mit Connie (Tessa Pritchard) eine einflussreiche Londoner Journalistin mit von der Partie ist. Und so kommt es zum 'Tea with Mussolini' im Palast des selbstherrlichen Potentaten. So bleiben die englischen Ladies (der Illusion verhaftet, ihnen könne nichts geschehen) in Italien, wĂ€hrend ihre Landsleute in Massen ausreisen. Als erster von den Ereignissen eingeholt wird Luca. Sein Vater stört sich plötzlich daran, dass sein Sohn als 'perfekter englischer Gentleman' erzogen wird. Nach der Meinung des anpasserischen TextilhĂ€ndlers liegt die Zukunft in Deutschland und in der deutschen Sprache. Deshalb beschliesst er, Luca nach Österreich in ein Internat zu schicken. Als der Junge Jahre spĂ€ter zurĂŒckkehrt, zum Teenager herangewachsen (Baird Wallace), stellt er fest, dass sich einiges verĂ€ndert hat. Seine geliebten Ladies sind interniert, und Elsa, die jĂŒdischer Herkunft ist, verschafft Juden falsche Papiere und hilft ihnen bei der Ausreise. Von seinen GefĂŒhlen fĂŒr die charismatische Amerikanerin ĂŒbermannt, erklĂ€rt Luca sich bereit, fĂŒr sie BotengĂ€nge zu unternehmen. Dabei begibt er sich selbst in Gefahr ...

 

REGIE:
Franco Zeffirelli
PRODUKTION:
Riccardo Tozzi
Giovanella Zannoni
CLive parsons
CAST:
Cher
Judi Dench
Joan Plowright
Maggie Smith
Lily Tomlin
Baird Wallace
Charlie Lucas
DREHBUCH:
John Mortimer
Franco Zeffirelli
KAMERA:
David Watkin
SCHNITT:
Tariq Anwar
MUSIK:
Alessio Vlad
Stefano Arnaldi
AUSSTATTUNG:
Carlo Centolavigna
Gioia Fiorella Mariani

       
  Testamento
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Dokumentarfilm von Uli Stelzner • Dieser emotionale und bewegende Film zeichnet anhand des ruhelosen Lebens des guatemaltekischen Rechtsanwalts und Freimaurers Alfonso Bauer Paiz die Stationen der linken lateinamerikanischen Geschichte nach. Er war als junger Mann Minister im Guatemala des legendĂ€ren PrĂ€sidenten Guzman, wohnte mit Che in Mexiko zusammen, arbeitet in der Regierung Allende und in der Fidel Castros, bevor er in seiner Heimat im Untergrund militanten Widerstand leistete und heute, 83jĂ€hrig, linker Abgeordneter des Parlaments von Guatemala ist. Aufgrund des hohen Respekts, den Bauer Paiz geniesst, war es dem Filmteam möglich auch in der Freimaurerloge zu drehen. Der Film zeichnet das VermĂ€chtnis eines aussergewöhnlichen Mannes und bringt Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas zum Atmen.

"Dieser Film gleicht so sehr dem Leben, dass er in seinem Betrachter weiterlebt." (Eduardo Galeano, uruguayischer Schriftsteller)

 

REGIE:
Uli Stelzner
Thomas Walther
DREHBUCH:
Uli Stelzner
Thomas Walther
KAMERA:
Thomas Walther
SCHNITT:
Uli Stelzner
Thomas Walther
TON:
Otto GaytĂĄn Silva
Uli Stelzner
MUSIK:
Paul Alvarado
Tito Medina

       
  Teza
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2009]
       
 

Ein Film von Haile Gerima • Nachdem Anberber einige Jahre in Deutschland Medizin studiert hat, kehrt er nach Äthiopien zurĂŒck und findet das Land seiner Kindheit in Aufruhr. Sein Traum, das Gelernte in Äthiopien anzuwenden, ist durch die Junta Mengistus in Frage gestellt, weil diese die Intellektuellen fĂŒr ihre politischen Ziele missbrauchen will. Erinnerungen aus der Kindheit tauchen auf, ganz besonders, nachdem Anberber nach einer weiteren Abwesenheit mit einer Verletzung heimkehrt. Eine beeindruckende Reise durch die Zeiten.

Der in den USA lebende Äthiopier Haile Gerima, Filmemacher und Philosoph, erzĂ€hlt in seinem Spielfilm Teza bis zu einem gewissen Grad auch seine eigene Geschichte, wenn er den jungen Anberber seine Heimat verlassen lĂ€sst, um in Europa zu studieren. FĂŒr Gerima waren es die USA, aber das Unterwegssein, das Heimkehren, das Fremdsein hĂŒben wie drĂŒben, das kennt er selber bestens. Aus den USA heraus lĂ€sst sich ein kompromissloser Film wie dieser nicht finanzieren, also stĂŒtzte sich Gerima auf einen deutschen Produzenten und siedelte einen Teil der Geschichte in Deutschland an. Das Land der Fremde kann an vielen Orten sein.

In Teza betrachtet Haile Germia am Schicksal von Anberber die jĂŒngere Geschichte seiner Heimat aber auch das menschliche Drama, das sich in dieser Geschichte abspielt. Der Film vereint die Erfahrungen einer ganzen Generation, in der viele Hoffnungen zerstört worden waren. Äthiopien durchlebte nach der Regierung von Haile Selassie in den 1970er Jahren eine Ă€usserst turbulente Phase, in der Fundamentalismus mit kommunistischer Eti-kette das Land terrorisierte und verfolgt wur-de, wer nicht linientreu nickte. Teza fĂŒhrt uns in RĂŒckblenden in verschiedene Zeiten im Leben seiner Hauptfigur vor Augen, wie leicht der Mensch von Ideologen vergessen wird, wie sich Mechanismen wiederholen, wie rasch einer fremd sein kann in seiner eigenen Um-gebung und wie schwierig der Alltag in einem von Vorurteilen geprĂ€gten Umfeld ist, egal wo auf der Welt. Eingebettet in archaische Landschaften Äthiopiens klammert Haile Gerima den Schmerz nicht aus, den die Menschen da durchlebt haben. Die grosse Geschichte kĂŒmmert sich nicht um die kleinen (Lebens)-Ge-schichten, aber sie sind das, was wir alle durchleben. Einer der eindrĂŒcklichsten Filme aus Afrika und ein Film auch ĂŒber Europa.

 

REGIE:
Haile Gerima
PRODUKTION:
Philippe Avril
Karl Baumgartner
Haile Gerima
CAST:
Abvetedla
Aaron Arefe
DREHBUCH:
Haile Gerima
KAMERA:
Mario Masini
SCHNITT:
Haile Gerima
Loren Hankin
TON:
Martin Langenbach
MUSIK:
Vijay Iyer
Jorga Mesfin
AUSSTATTUNG:
Seyum Ayana
Patrick Dechesne
Alain-Pascal Housiaux

       
  The A-Team
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2010]
       
 

Ein Film von Joe Carnahan • Vier MĂ€nner einer militĂ€rischen Spezialeinheit wurden wegen eines Verbrechens verurteilt, das sie nicht begangen hatten. Um ihre Unschuld zu beweisen, gehen die vier unterschiedlichen MĂ€nner ihren ganz eigenen Weg. Die spannende und rasante Suche des A-Teams nach den Verantwortlichen hat begonnen


 

REGIE:
Joe Carnahan
PRODUKTION:
Stephen J. Cannell
Jules Daly
Ross Fanger
Ridley Scott
Tony Scott
Spike Seldin
Iain Smith
Alex Young
CAST:
Liam Neeson
Bradley Cooper
Jessica Biel
Patrick Wilson
Sharlto Copley
Quinton Rampage Jackson
DREHBUCH:
Brian Bloom
Michael Brandt
Skip Woods
KAMERA:
Mauro Fiore
TON:
David Husby
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Charles Wood
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  The Assassin
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Juni 2016]
       
 

Nie yin niang • China im neunten Jahrhundert. Nach Jahren kehrt Nie Yinniang als perfekt ausgebildete Auftragskillerin in ihre Heimat zurĂŒck. Sie ist darauf spezialisiert, gesetzesuntreue Politiker aus dem Weg zu schaffen. Nun soll sie den Gouverneur Tian Jian töten. Sie zögert, denn dieser ist kein Fremder – ganz im Gegenteil: Tian und Nie hĂ€tten einst fast geheiratet, doch politische Intrigen verhinderten die Ehe. So steht die junge Frau vor einer schwierigen Entscheidung: Entweder sie unterwirft sich dem Berufs-Ehrenkodex und bringt den Mann um, den sie liebt. Oder sie folgt ihren GefĂŒhlen und wagt das Unerhörte

Bilder zu kreieren, die mehr sagen als tausend Worte: Das ist die Meisterschaft, die der Taiwanese Hou Hsiao-Hsien perfekt beherrscht. In seinem neuen Film spielt er mit Martial-Arts-Elementen und erzĂ€hlt dabei von einer unerfĂŒllten Liebe im Spannungsfeld von Gegenwart und Vergangenheit. «The Assassin» ist ein emotionaler, visuell ĂŒberwĂ€ltigender Film von hypnotischer Schönheit, fĂŒr den Hou Hsiao-Hsien in Cannes als bester Regisseur ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Hsiao-hsien Hou
PRODUKTION:
Wen-Ying Huang
CAST:
Qi Shu
Chen Chang
Satoshi Tsumabuki
DREHBUCH:
T'ien-wen Chu
KAMERA:
Ping Bin Lee
SCHNITT:
Chih-Chia Huang
TON:
Shih Yi Chu
Duu-Chih Tu
Shu-yao Wu
MUSIK:
Giong Lim
AUSSTATTUNG:
Wen-Ying Huang
KOSTÜME:
Wen-Ying Huang

       
  The Big Short
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Adam McKay • New York im Jahr 2005: Der Dollar ist stark, die Wirtschaft boomt. An der Wall Street werden jeden Tag aufs Neue Börsen- und WertpapiergeschĂ€fte in gigantischem Umfang getĂ€tigt. Mit immer komplexer werdenden Immobilienprodukten, hervorragenden Renditen und vermeintlich minimalem Risiko werden selbst Arbeitslose zu Villenbesitzern und den Maklern, Versicherern und Bankenbossen winkt das schnelle Geld.
Was die Finanzbosse, die Medien und die Regierung nicht erkennen, durchschaut der eigenwillige Hedgefonds-Manager Michael Burry (Christian Bale) sofort: Er prognostiziert schon in wenigen Jahren das Platzen der amerikanischen Immobilienblase und den daraus resultierenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft, der Millionen Menschen heimat- und arbeitslos machen wird. Als Burry vor der grossen Katastrophe warnt, will niemand auf ihn hören – zu sicher fĂŒhlen sich die Bankenbosse und tun seine Prognosen ab. Daraufhin entwickelt Burry einen perfiden Plan: den „Big Short“. Durch sogenannte „Shortings“, LeerkĂ€ufe von Aktien grosser Investmentbanken, wettet er gemeinsam mit weiteren risikofreudigen Spekulanten, wie dem unbeirrbaren Trader Steve Eisman (Steve Carell), dem geldgierigen Deutsche-Bank-Makler Greg Lippmann (Ryan Gosling) und dem frĂŒheren Star-Investor Ben Rickert (Brad Pitt), gegen das Finanzsystem, um selbst das unfassbar grosse Geld zu machen. Das Desaster und der absolute Wahnsinn jenseits aller moralischen Grenzen hat begonnen 


 

REGIE:
Adam McKay
PRODUKTION:
Dede Gardner
Brad Pitt
CAST:
Christian Bale
Steve Carell
Ryan Gosling
Brad Pitt
Melissa Leo
Hamish Linklater
John Magaro
Rafe Spall
Jeremy Strong
Marisa Tomei
Finn Wittrock
DREHBUCH:
Michael Lewis
Adam McKay
Charles Randolph
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Hank Corwin
TON:
Don White
MUSIK:
Nicholas Britell
AUSSTATTUNG:
Clayton Hartley
KOSTÜME:
Susan Matheson

       
  The Black Dahlia
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2006]
       
 

Ein Film von Brian De Palma • Regisseur Brian De Palma ist ein Meister seines Fachs – berĂŒhmt wurde er mit klassischen Krimis wie "The Untouchables", "Scarface" und "Carlito’s Way", aber auch mit seinen spannenden Thrillern "Carrie", "Dressed to Kill" und "Blow Out". Diesmal inszeniert er die Kinoversion des erfolgreichen Kriminalromans von James Ellroy ("L.A. Confidential", "Dark Blue").

"The Black Dahlia" erfindet eine Geschichte von Leidenschaft, Liebe, Korruption, Habgier und Laster, beruft sich dabei aber auf den wahren und bis heute nicht aufgeklĂ€rten Fall eines hoffnungsvollen Hollywood-Starlets, dessen brutale Ermordung 1947 ganz Amerika schockierte und faszinierte. Zwei Cops, die Ex-Boxer Lee Blanchard (Aaron Eckhart) und Bucky Bleichert (Josh Hartnett), untersuchen den Mord an der ehrgeizigen B-Film-Aktrice Betty Ann Short (Mia Kirshner) alias "Schwarze Dahlie" – das Verbrechen wurde derart grausig ausgefĂŒhrt, dass die Fotos vom Tatort unter Verschluss bleiben.

WĂ€hrend Blanchard sich so intensiv in den Sensationsfall verbeisst, dass seine Beziehung zu Kay (Scarlett Johansson) darunter leidet, fĂŒhlt sich sein Partner Bleichert von der rĂ€tselhaften Madeleine Linscott (die zweifache Oscar-PreistrĂ€gerin Hilary Swank) angezogen: Sie stammt aus einer sehr prominenten Familie und hatte zufĂ€llig ein anstössiges VerhĂ€ltnis mit der Ermordeten.
In De Palmas Filmfassung von Ellroys "The Black Dahlia" verweben sich Wahrheit und Legende.

Basierend auf dem schockierendest Mordfall in der Geschichte Kaliforniens.

Die echte Black Dahlia: Elizabeth Short:
22 Jahre war Elizabeth Short alt, als man am 15. Januar 1947 ihre zerstĂŒckelte Leiche auf einem leeren GrundstĂŒck in der South Norton Avenue nahe Hollywood fand. Um ihre Lebensgeschichte ranken sich mehrere Legenden. So soll sie als Callgirl gearbeitet und mit MĂ€nnern wie auch Frauen sexuell verkehrt haben. Bewiesen ist nur, dass sie am 23. September 1943 im kalifornischen Santa Barbara wegen Trunkenheit festgenommen worden war. Danach pendelte sie zwischen ihrer Heimat Massachusetts und Florida, wo sie jeweils als Kellnerin arbeitete. Im Juli 1946 zog sie nach Los Angeles - sie wollte Schauspielerin werden - und verdingte sich erneut als Servierin. Lebend hatte man sie zuletzt am 9. Januar 1947 in einem Hotel in Downtown Los Angeles gesehen.

 

REGIE:
Brian De Palma
PRODUKTION:
Rudy CohenMoshe DiamantArt Linson
CAST:
Josh Hartnett
Scarlett Johansson
Aaron Eckhart
Hilary Swank
Mia Kirshner
Mike Starr
DREHBUCH:
Josh Friedman
KAMERA:
Vilmos Zsigmond
SCHNITT:
Bill Pankow
TON:
Paula Fairfield
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  The Boxtrolls
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Graham Annable & Anthony Stacchi • Der aufgeweckte elfjĂ€hrige Junge Eggs ist im fantastischen Reich der BoxTrolls aufgewachsen. Als sein Adoptivvater Fish von tollpatschigen TrolljĂ€gern entfĂŒhrt wird, wagt sich der Junge erstmals in die Stadt und erkennt bald, worin seine Aufgabe besteht: Er muss dem fiesen TrolljĂ€ger Archibald Snatcher das Handwerk legen, um Fish zu befreien und die BoxTrolls vor dem Schlimmsten zu bewahren. Doch gleichzeitig begreift Eggs, dass er selbst einer der ungeliebten Menschen ist


 

REGIE:
Graham Annable
Anthony Stacchi
PRODUKTION:
David Bleiman Ichioka
Travis Knight
DREHBUCH:
Irena Brignull
Adam Pava
Alan Snow
SCHNITT:
Edie Ichioka ACE
TON:
Alyson Dee Moore
Frank Verderosa
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Paul Lasaine

       
  The Broken Circle
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Felix van Groeningen • Elise besitzt ein Tattoo-Studio. Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Als die beiden sich treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Bald sind ihre Leben eng verwoben – sie ziehen zusammen, Elise singt in Didiers Band. Maybelle wird geboren, das GlĂŒck des unkonventionellen Paares ist perfekt. Dann aber erkrankt ihr MĂ€dchen ernsthaft und fĂŒr Elise und Didier beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt


Felix van Groeningen ist einer der angesagtesten Regisseure des jungen europĂ€ischen Kinos. In seiner Heimat Belgien brach «The Broken Circle» alle Kinokassen-Rekorde und am renommierten Festival von Berlin hat er den Publikumspreis gewonnen. ErzĂ€hlt wird eine hoch emotionale Geschichte von den Sonnen- und Schattenseiten des Lebens, von einer stĂŒrmischen Beziehung, die von der Leidenschaft fĂŒreinander und von der Liebe zur Musik lebt. Virtuos bettet der Regisseur mitreissende Songs in seinen Film, gekonnt wechselt er zwischen verschiedenen Zeitebenen, Scheu vor grossen GefĂŒhlen kennt er keine. Packend, intensiv, bewegend: «The Broken Circle» geht unter die Haut – und trifft ins Herz.

 

REGIE:
Felix van Groeningen
PRODUKTION:
Dirk Impens
CAST:
Veerle Baetens
Johan Heldenbergh
Nell Cattrysse
Geert Van Rampelberg
Nils De Caster
Robbie Cleiren
DREHBUCH:
Carl Joos
Felix van Groeningen
KAMERA:
Ruben Impens
TON:
Marc Lizier
KOSTÜME:
Ann Lauwerys

       
  The Change-Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

Wie ausgewechselt • Nach einem BesĂ€ufnis wird das Leben der zwei gegensĂ€tzlichen Freunde Mitch (Ryan Reynolds) und Dave (Jason Bateman) auf den Kopf gestellt, als sie morgens im Körper des jeweils anderen aufwachen. Ein Kindskopf und ein Familienvater mĂŒssen ihren Alltag miteinander abtauschen.

 

REGIE:
David Dobkin
PRODUKTION:
David Dobkin
Neal H. Moritz
CAST:
Ryan Reynolds
Jason Bateman
Leslie Mann
Olivia Wilde
Alan Arkin
Mircea Monroe
DREHBUCH:
Jon Lucas
Scott Moore
KAMERA:
Eric Alan Edwards
SCHNITT:
Lee Haxall
Greg Hayden
TON:
Tim Chau
Nancy MacLeod
Clayton Weber
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Barry Robison
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  The Curious World of Hieronymus Bosch
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2017]
       
 

Ein Film von David Bickerstaff • Nach 500 Jahren schockieren und faszinieren die GemĂ€lde von Hieronymus Boschs bis heute. Tauchen Sie ein in die blĂŒhende Fantasie eines wahren VisionĂ€rs.
Wer war Hieronymus Bosch? Warum sprechen seine eigenartigen und fantastischen GemĂ€lde heute die Kunstliebhaber mehr an denn je? Wie schlĂ€gt er die BrĂŒcke zwischen Mittelalter und Renaissance? Woher nahm er die EinfĂ€lle fĂŒr seine unkonventionellen und zeitlosen Schöpfungen?
Entdecken Sie die Antwort auf diese und weitere Fragen in dem bemerkenswerten neuen Film von EXHIBITION ON SCREEN. „DIE WUNDERSAME WELT DES HIERONYMUS BOSCH“ kreist um die vielfach gefeierte Ausstellung ‘Jheronimus Bosch – Visions of Genius’ im Het Noordbrabants Museum in SĂŒdholland. Erstmals versammelte man den Grossteil von Boschs verbliebenen GemĂ€lden und Zeichnungen in seiner Heimatstadt in einer Ausstellung und lockte damit beinahe eine halbe Million Kunstfreunde aus aller Welt an.
Mit faszinierenden EnthĂŒllungen ĂŒber sein Leben und die Hintergrundgeschichten zu seinen Arbeiten ist dieser filmische Ausflug eine Entdeckungsreise ĂŒber das kreative Genie, die man nicht verpassen darf.

 

REGIE:
David Bickerstaff
PRODUKTION:
Phil Grabsky
CAST:
Rachel Campbell-Johnston
Peter Greenaway
Jennifer Sliwka
DREHBUCH:
David Bickerstaff
SCHNITT:
David Bickerstaff
MUSIK:
Asa Bennett

       
  The Divergent Series: Allegiant
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2016]
       
 

Die Bestimmung 3 • In The Divergent Series – Allegiant Part 1 mĂŒssen Shailene Woodley und Theo James mit ihrer verĂ€nderten Weltsicht ausserhalb Chicagos zurechtkommen. Das alte Regierungssystem Chicagos ist zusammengebrochen und Tris (Shailene Woodley) hat allen Anwohnern Chicagos offenbart, dass sie Teil eines Experiments sind. Alle Bewohner wurden zu Fraktionslosen erklĂ€rt und mĂŒssen sich in einer neuen Welt, ohne die gewohnten Schranken zurechtfinden. Doch mit dem Auflösen der Gesellschaftsordnung verschwinden keinesfalls die alten Konflikte. Besonders zwischen denen, die schon immer zu den Fraktionslosen zĂ€hlten und denen, die erst kĂŒrzlich zu welchen geworden sind, herrscht ein offener Konflikt. Manche kĂ€mpfen sogar dafĂŒr, das alte System wieder herzustellen. Derweil musste Tris erkennen, dass die Zivilisation nicht hinter den Mauern ihrer Heimatstadt endet. Zusammen mit Four (Theo James), Christina (ZoĂ« Kravitz), Peter (Miles Teller), ihrem Bruder Caleb (Ansel Elgort) und ein paar weiteren VerbĂŒndeten wagt Tris sich hinaus in die Freiheit. Was sie ausserhalb der Barriere erfĂ€hrt, ĂŒbertrifft allerdings ihre kĂŒhnsten Erwartungen


 

REGIE:
Robert Schwentke
PRODUKTION:
Lucy Fisher
Pouya Shahbazian
Douglas Wick
CAST:
Shailene Woodley
Theo James
Naomi Watts
DREHBUCH:
Noah Oppenheim
Veronica Roth
KAMERA:
Florian Ballhaus
TON:
Steve Boeddeker
MUSIK:
Joseph Trapanese
AUSSTATTUNG:
Alec Hammond
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  The Dressmaker
 
       
 

Die Schneiderin • Nach Jahren als Schneiderin fĂŒr die exklusivsten ModehĂ€user von London, Mailand und Paris kehrt die stilsichere Schönheit Myrtle „Tilly“ Dunnage (Kate Winslet) in ihre australische Heimat zurĂŒck, aus der sie als Jugendliche einst vertrieben wurde. Willkommen im StĂ€dtchen Dungatar – irgendwo im Nirgendwo. Mit einer NĂ€hmaschine bewaffnet, rĂ€umt das glamouröse Ausnahmetalent mit ihrer Vergangenheit auf und begibt sich auf einen sĂŒssen Rachefeldzug. Schlagfertig legt sie den alten Zwist mit ihrer Mutter „Mad“ Molly (Judy Davis) beiseite, gewinnt durch ihre Handwerkskunst die Gunst der misstrauischen Dorfbewohner – und scheint bei Teddy (Liam Hemsworth), einem Adonis von Mann, weiche Knie zu bekommen.

Die bittersĂŒsse, in den 1950er Jahren angesiedelte Komödie THE DRESSMAKER entzĂŒckt durch ihre wunderbar gezeichneten Figuren und lĂ€sst Kate Winslet (The Reader), Judy Davis (To Rome with Love), Liam Hemsworth (The Hunger Games) und Hugo Weaving (Cloud Atlas) in vollem Glanz erstrahlen

 

REGIE:
Jocelyn Moorhouse
PRODUKTION:
Sue Maslin
CAST:
Kate Winslet
Liam Hemsworth
Hugo Weaving
Sarah Snook
DREHBUCH:
Rosalie Ham
P.J. Hogan
Jocelyn Moorhouse
KAMERA:
Donald McAlpine
SCHNITT:
Jill Bilcock
TON:
Chris Goodes
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Roger Ford
KOSTÜME:
Marion Boyce

       
  The Drummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2008]
       
 

Ein einziger Trommelschlag kann das Herz eines Menschen öffnen • Sid, ein rebellischer Hongkonger, muss aus seiner Heimatstadt flĂŒchten, weil er sich mit dem Opponenten seines Vaters angelegt hat, einem ebenso mĂ€chtigen wie gefĂ€hrlich-zwielichtigen GeschĂ€ftsmann. Er versteckt sich in den Bergen Taiwans und begegnet dort einer Gruppe von Zen-Trommlern. Tief beeindruckt von ihrer hohen Kunst und der schlichten Lebensweise schliesst sich Sid der Gruppe an. Dabei verhĂ€lt er sich genau so unzĂ€hmbar und trotzig wie sein Vater, von dem er sich losgesagt hat. Doch das harte Training verwandelt Sid allmĂ€hlich in einen standhaften und verantwortungsvollen jungen Mann. Das Schicksal fĂŒhrt ihn schliesslich wieder nach Hongkong und zwingt ihn, sich zwischen der LoyalitĂ€t zu seiner Familie und seinem neu gefundenen Glauben an sich selbst zu entscheiden...

 

REGIE:
Kenneth Bi
PRODUKTION:
Peggy Chiao
Rosa Li
Thanassis Karathanos
CAST:
Jaycee Chan
Tony Leung Ka Fai
Angelica Lee
Roy Cheung
Josie Ho
DREHBUCH:
Kenneth Bi
KAMERA:
Sam Koa
SCHNITT:
Kenneth Bi
Isabel Meier
TON:
Du-Che Tu
MUSIK:
Andre Matthias
KOSTÜME:
Cindy Fong Tai Cheung

       
  The Education of Auma Obama
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2012]
       
 

Ein Film von Branwen Okpako • "Die Geschichte der Auma Obama“ ist ein biographisches Portrait ĂŒber Auma Obama, die Ă€ltere Schwester des US PrĂ€sidenten Barack Obama.
Gemeinsam mit Auma Obama verbringen wir die letzten Tage bis zur PrÀsidentschaftswahl 2008 in ihrem Kenianischen Heimatdorf Kogelo.

WÀhrend dieser Woche erzÀhlt Auma von ihrem bewegten Leben und von der Geschichte der Obama-Familie bis hin zu dem historischen Moment der Wahl Barack Obamas zum ersten schwarzen PrÀsidenten der USA.

Der Film beginnt mit der Geschichte des Grossvaters Hussein Onyango, der zu Kolonialzeiten als Koch in Nairobi gearbeitet hat. Wir lernen Gloria Hagberg, die damalige Arbeitgeberin von Hussein, kennen. Obwohl in Kenia Apartheid herrscht, versucht Hussein Onyango, seinem Sohn Barack Sr. eine gute Bildung zu ermöglichen. Der junge Barack Sr. verliebt sich 1957 in Kezia, als er die VierzehnjÀhrige tanzen sieht. Er heiratet sie und sie bekommen das erste Kind Abongo.

WĂ€hrend Kenia fĂŒr die UnabhĂ€ngigkeit kĂ€mpft, werden junge Leute nach Amerika geschickt, um die westliche Bildung zu erlangen und danach die FĂŒhrung im eigenen Land ĂŒbernehmen zu können. Barack Obama ist einer von ihnen. Noch vor der Geburt von Auma geht er nach Amerika, um dort zu studieren. FĂŒr Auma bedeutet das, ihren Vater fĂŒr vier Jahre zu verlieren.

Aumas Mutter Kezia erzĂ€hlt, dass Barack Sr. nach Kenia zurĂŒckkehrt, gefolgt von Ruth, einer weissen Amerikanerin. Er heiratet sie und Auma wĂ€chst nun mit ihrer Stiefmutter auf. Kezia muss das Dorf und die Kinder verlassen. Als Auma dreizehn Jahre alt wird, trennen sich Ruth und Barack Sr. und sie verliert zum zweitenmal ihre Mutter. In dieser Zeit geht Auma ins Internat. Sie erfĂ€hrt, wie wichtig Bildung ist und wie wertvoll die Freiheit, die einem eine gute Ausbildung geben kann.

Die politische Unangepasstheit des Vaters und die damit verbundenen Probleme stĂŒrzen die Familie in Schwierigkeiten und existentielle Nöte. Nach der Schulzeit rettet sich Auma mit einem Stipendium nach Deutschland.

Dort angekommen, blĂŒht Auma auf. Sie geniesst ihre UnabhĂ€ngigkeit. In Heidelberg studiert sie Interkulturelle Germanistik und kann sich als TĂ€nzerin entfalten.

Als ihr Vater stirbt, sucht sie die NĂ€he der Familie und fĂ€hrt zu seiner Beerdigung nach Kenia zurĂŒck. Durch den plötzlichen Verlust des Vaters und die unklaren UmstĂ€nde seines Todes erwacht in Auma ein neues VerstĂ€ndnis fĂŒr die politischen Werte, fĂŒr die ihr Vater gestanden hat.

ZurĂŒck in Deutschland wird sie politisch aktiv, gibt Seminare zur Afrikanischen Gesellschaft und Ă€ussert sich in Talkshows zu Fragen der Entwicklungshilfe und Globalisierung. In dieser Zeit erhĂ€lt sie zum ersten Mal einen Brief von ihrem Bruder Barack Jr. Sie lernen sich kennen und Auma eröffnet dem Bruder seine Kenianische Familie. FĂŒr Auma ist die Begegnung mit Barack Jr. sehr wichtig. Sie hat das GefĂŒhl, dass durch die Begegnung mit ihm auch der fĂŒr sie so wichtige Vater zu ihr zurĂŒckkehrt. Und sie hat das GefĂŒhl, endlich auch innerhalb der Familie jemanden gefunden zu haben, mit dem sie ĂŒber die politischen Themen sprechen kann, die sie bewegen.

Nach ihrem Studium in Heidelberg und Bayreuth, geht Auma an die Filmhochschule nach Berlin. Sie sucht nach einer Ausdrucksform und einem Medium, mit dem sie ihre Gedanken und Botschaften auf neue Weise formulieren kann.

Das BedĂŒrfnis nach einer eigenen Familie fĂŒhrt sie nach England wo sie Ian Manners heiratet. Die beiden ziehen in einen Vorort von London und Auma bekommt ihre Tochter Akinyi. Doch Auma fĂŒhlt sich in der Vorstadt isoliert und sie verspĂŒrt starke Sehnsucht nach der Kenianischen Heimat. Am Anfang des neuen Jahrhunderts entscheidet sie sich, nach Kenia zurĂŒckzukehren, um dort mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Heute ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit, Jugendlichen Möglichkeiten zu geben, ihre eigenen Visionen zu artikulieren und zu verwirklichen.

 

REGIE:
Branwen Okpako
CAST:
Elke Brenstein
Auma Obama
Kezia Obama
Marsat Osumba Onyango
DREHBUCH:
Branwen Okpako
KAMERA:
Kolja Brandt
MUSIK:
Jean-Paul Bourelly

       
  The Emperor and the Assassin
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 1999]
       
 

Von Chen Kaige • 230 vor Christus. Noch ist das spĂ€tere China in sieben Königreiche gespalten. Doch Ying Zheng (Li Xuejian), der König von Qin, hat eine gewaltige Vision: Wie seine Vorfahren verfolgt er das Ziel, die anderen sechs Provinzen zu unterwerfen und als Kaiser ĂŒber ein vereintes Imperium zu herrschen.

Lady Zhao (Gong Li), Ying Zhengs Konkubine und Geliebte seit seiner Jugendzeit, unterstĂŒtzt den Traum ihres Königs nach KrĂ€ften. Doch im Gegensatz zu Ying Zheng, der mit militĂ€rischen Mitteln die benachbarten Königreiche zur Vereinigung zwingen will, versucht sie, unnötiges Blutvergiessen zu vermeiden. Sie ersinnt einen raffinierten Plan, um ihr Heimatland Zhao vor dem Untergang zu retten: Der professionelle AttentĂ€ter ]ing Ke (Zhang Fengyi) soll im Auftrag des Prinzen von Yan einen Mordanschlag auf den König verĂŒben. Zhao jedoch will Ying Zheng rechtzeitig warnen, damit diese Intrige dem Monarchen die Rechtfertigung geben kann, das verfeindete Yan zu erobern und Zhao zu verschonen.

Doch gleichzeitig entdeckt der König von Qin das dunkle Geheimnis seiner Herkunft und schwört, jede Gefahr fĂŒr ihn oder sein Königreich zu vernichten - das Königreich Zhao wird das erste Opfer dieses Schwurs. Das brutale Vorgehen des Königs zwingt seine Konkubine dazu, das inszenierte Attentat nun tatsĂ€chlich ausfĂŒhren zu lassen. Aber nur schweren Herzens lĂ€sst sie den tapferen Krieger Jing Ke auf seine selbstmörderische Mission ziehen...

 

REGIE:
Kaige Chen
PRODUKTION:
Kaige Chen
Satoru Iseki
Shirley Kao
CAST:
Gong Li
Zhang Fengyi
Li Xuejian
DREHBUCH:
Wang Peigong
KAMERA:
Zhao Fei
SCHNITT:
Chen Kaige
MUSIK:
Zhao Jiping
AUSSTATTUNG:
Tu Juhua

       
  The Good Dinosaur
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. November 2015]
       
 

Arlo & Spot - Wahre Freundschaft Ă€ndert alles • Was wĂ€re, wenn der Asteroid, der das Leben auf der Erde vor 65 Millionen Jahren fĂŒr immer verĂ€ndert hat, unseren Heimatplaneten knapp verfehlt hĂ€tte und die Dinosaurier nicht ausgestorben wĂ€ren? Diese Frage stellt Disney Pixars mitreissendes Animationsabenteuer ARLO & SPOT und erzĂ€hlt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem jungen Apatosaurus namens Arlo und dem Menschenjungen Spot. Auf ihrer Reise durch eine raue und zugleich faszinierende Landschaft lernt Arlo, mit der Zeit seine Ängste zu ĂŒberwinden und erkennt, wozu er wirklich fĂ€hig ist.

 

REGIE:
Peter Sohn
PRODUKTION:
John Lasseter
John Walker
DREHBUCH:
Meg LeFauve
TON:
Doc Kane
MUSIK:
Jeff Danna
Mychael Danna

       
  The Grandmaster
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Juli 2013]
       
 

Ein Film von Kar Wai Wong • Die Geschichte zweier Kung-Fu-Meister: Er kommt aus dem SĂŒden Chinas, sie aus dem Norden. Sein Name ist Ip Man (Tony Lueng), ihrer Gong Er (Zhang Ziyi). Ihre Wege kreuzen sich erstmals 1936, am Vorabend der japanischen Invasion, in Ip Mans Heimatstadt Foshan. China droht im Chaos zu versinken.

Grossmeister Baosen , der Vater von Gong Er, reist ebenfalls nach Foshan. Im legendĂ€ren Freudenhaus «Gold Pavillon», Treffpunkt der Martial-Arts-Welt, soll er in einer Zeremonie als KĂ€mpfer verabschiedet und ein wĂŒrdiger Nachfolger gefunden werden. Ein Spiel um Ehre, Liebe, Begehren, Verrat und Rache beginnt


Wong Kar Wai wurde mit Filmen wie «In the Mood for Love» «Chungking Express», oder «2046» zu einem der international einflussreichsten und meistgeschĂ€tzten Regisseure. FĂŒr «The Grandmaster» liess sich der Kino-Poet aus Hongkong von der Lebensgeschichte von Ip Man, einem Meister der Kampfkunst und Lehrer von Bruce Lee, inspirieren.

Tanzende FĂ€uste, akrobatische Körper: In «The Grandmaster» ist die Ă€ussere Action nicht von den inneren KĂ€mpfen der Helden zu trennen. Wong Kar Wais Film spielt zwischen 1936 und 1952. Er berauscht nicht nur mit hervorragend inszenierten Kampfszenen, sondern auch mit einer Geschichte ĂŒber die Magie einer unerfĂŒllten Liebe. Und mit den exzellenten Hauptdarstellern Tony Leung («In the Mood for Love») und Zhang Ziyi («Crouching Tiger, Hidden Dragon»).

 

REGIE:
Kar Wai Wong
PRODUKTION:
Helen Li
Kar Wai Wong
CAST:
Tony Leung Chiu Wai
Ziyi Zhang
Chen Chang
DREHBUCH:
Kar Wai Wong
Haofeng Xu
Jingzhi Zou
KAMERA:
Philippe Le Sourd
SCHNITT:
William Chang
TON:
Robert Mackenzie
MUSIK:
Frankie Chan
AUSSTATTUNG:
William Chang
KOSTÜME:
William Chang

       
  The Gulf - Körfez
 
       
 

Ein Film von Emre Yeksan • Arbeitslos und frisch geschieden kehrt Selim zurĂŒck in seine Heimatstadt Izmir. Er weigert sich, PlĂ€ne fĂŒr die Zukunft zu schmieden, und wandert ziellos umher. Überall begegnet ihm die Vergangenheit: bei seiner Familie und bei ehemaligen Klassenkameraden; er trifft eine Ex-Freundin und einen alten Bekannten, den er noch aus der Armeezeit kennt. Als sich nach einem Unfall vom Hafen her ein beissender Gestank ausbreitet, verlassen viele Bewohnerinnen und Bewohner die Stadt. Doch Selim bleibt – und erkennt immer klarer die Möglichkeiten, die ihm das Leben bietet. The Gulf kann als eine Parabel auf die derzeitige gesellschaftliche Situation in der TĂŒrkei gedeutet werden und fragt, wie viel Hoffnung dem Einzelnen in einer Welt allgegenwĂ€rtiger apokalyptischer Szenarien bleibt.

 

REGIE:
Emre Yeksan
PRODUKTION:
Anna Maria Aslanoglu
Ozan Sapaz
CAST:
Damla Ardal
Ulas Tuna Astepe
Merve Dizdar
Serpil GĂŒl
MĂŒfit Kayacan
DREHBUCH:
Ahmet BĂŒke
Emre Yeksan
KAMERA:
Jakub Giza
SCHNITT:
Selda Taskin
MUSIK:
Ekin Uzeltuzenci
KOSTÜME:
Ayse Yildiz

       
  The Happening
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2008]
       
 

Ein Film von M. Night Shyamalan • Es beginnt ohne erkennbare Vorwarnung. Es scheint aus dem Nichts zu kommen. Innerhalb von Minuten bricht eine Welle mysteriöser und grauenhafter TodesfĂ€lle ĂŒber grosse amerikanische Metropolen herein, die sich jeder ErklĂ€rung entziehen und in ihrer schockierenden DestruktivitĂ€t unvorstellbar sind. Was ist verantwortlich fĂŒr diesen plötzlichen totalen Zusammenbruch menschlichen Verhaltens? Ein neuer Terroranschlag, ein fehlgeschlagenes Experiment, eine teuflische biochemische Waffe, ein Virus, der ausser Kontrolle geraten ist? Und wie wird es ĂŒbertragen – ĂŒber die Luft, ĂŒber das Wasser... wie?

 

REGIE:
M. Night Shyamalan
PRODUKTION:
Barry Mendel
Sam Mercer
M. Night Shyamalan
CAST:
Mark Wahlberg
Zooey Deschanel
DREHBUCH:
M. Night Shyamalan
KAMERA:
Tak Fujimoto
SCHNITT:
Conrad Buff IV
TON:
Tod A. Maitland
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Jeannine Claudia Oppewall
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  The Haunting in Connecticut 2: Ghosts of Georgia
 
       
 

Das Haus der DĂ€monen 2 • Andy Wyrick (CHAD MICHAEL MURRAY) zieht gemeinsam mit seiner Frau Lisa (ABIGAII. SPENCER) und ihrer Tochter Heidi (EMILY ALYN UND) aufs Land in seine alte Heimat Georgia. Das bezogene Haus besitzt aber eine Vergangenheit, ĂŒber die der geheimnisvolle Fremde Mr. Gordy nicht nur schöne Dinge zu erzĂ€hlen hat. Er berichtet Heidi von grausigen VorfĂ€llen, die dort passiert sein sollen. Doch Sie ist die einzige, die Mr. Gordy (GRANT JAMES) je gesehen hat. Auch Lisas Schwester Joyce (KATEE SACKHOFF), die sehr spirituell ist, kann die fremden Gestalten der Vergangenheit spĂŒren. Sie wird misstrauisch, denn auch sie leidet schon seit lĂ€ngerer Zeit unter beunruhigenden Visionen. Hat ihre Nichte ihre Begabung etwa geerbt? Schnell wird klar, das die Familie nicht alleine in diesem Haus weilt...

 

REGIE:
Tom Elkins
PRODUKTION:
Paul Brooks
Scott Niemeyer
CAST:
Abigail Spencer
Morgana Shaw
Emily Alyn Lind
Chad Michael Murray
Grant James
Katee Sackhoff
Mary Louise Coffee
DREHBUCH:
David Coggeshall
KAMERA:
Yaron Levy
SCHNITT:
Tom Elkins
Elliot Greenberg
TON:
Kirby Jinnah
James Wallace
MUSIK:
Michael Wandmacher
KOSTÜME:
Jennifer Kamrath

       
  The Help
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von Tate Taylor • Jackson, Mississippi Anfang der 60er Jahre: Als die junge Skeeter (Emma Stone) nach dem College in ihre Heimatstadt zurĂŒckkehrt, trĂ€umt sie davon Schriftstellerin zu werden. So fasst sie – angetrieben von ihrem ausgeprĂ€gten Gerechtigkeitssinn und entgegen aller Konventionen – den Entschluss, afroamerikanische Frauen zu interviewen, die ihr Leben damit verbracht haben, sich als HausmĂ€dchen um die Kinder der weissen Oberschicht zu kĂŒmmern. Doch damit verstösst Skeeter nicht nur gegen den guten Ton, sondern auch gegen das Gesetz, womit sie sich und alle, die ihr geheimes Projekt unterstĂŒtzen, in Gefahr bringt. Allen voran die gutherzige Aibileen (Viola Davis), die Skeeter als erste fĂŒr ihr Projekt gewinnen kann, und die resolute Minnie (Octavia Spencer), die mit ihrem vorwitzigen Mundwerk und einzigartigem Schokoladenkuchen fĂŒr Furore sorgt. Dabei werden Skeeters Freundschaften aus Kindheitstagen auf eine harte Probe gestellt und auch die schwarze Gemeinde steht dem Projekt zunĂ€chst mehr als skeptisch gegenĂŒber. Doch nach einem folgenschweren Vorfall sind immer mehr HausmĂ€dchen bereit, Skeeter ihre grossartigen, tragischen bis witzigen Lebensgeschichten zu berichten. Jede VerĂ€nderung beginnt zunĂ€chst mit einem FlĂŒstern, doch die Stimmen werden lauter – und es gibt eine Menge zu erzĂ€hlen


 

REGIE:
Tate Taylor
PRODUKTION:
Michael Barnathan
Chris Columbus
Brunson Green
CAST:
Emma Stone
Viola Davis
Bryce Dallas Howard
Octavia Spencer
Jessica Chastain
DREHBUCH:
Tate Taylor
Kathryn Stockett
KAMERA:
Stephen Goldblatt
SCHNITT:
Hughes Winborne
TON:
Scott A. Jennings
D. Chris Smith
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Mark Ricker
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  The Hobbit: The Battle of the Five Armies
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2014]
       
 

Ein Film von Peter Jackson • THE HOBBIT: THE BATTLE OF THE FIVE ARMIES zeigt das epische Finale der Abenteuer von Bilbo Beutlin, Thorin Eichenschild und den Zwergen. Als die GefĂ€hrten ihre Heimat vom Drachen Smaug zurĂŒckfordern, entfesseln sie unversehens seine zerstörerische Kraft: Der wĂŒtende Smaug speit seinen feurigen Zorn auf die wehrlosen MĂ€nner, Frauen und Kinder von Seestadt.
Thorin ist besessen von seinem Drang, den zurĂŒckeroberten Schatz zu schĂŒtzen – dafĂŒr riskiert er sogar Freundschaft und Ehre, wĂ€hrend Bilbo verzweifelt versucht, ihm Vernunft beizubringen. Bald muss der Hobbit eine sehr brisante Entscheidung treffen. Doch noch viel grössere Gefahren stehen den GefĂ€hrten unmittelbar bevor. Denn nur der Zauberer Gandalf erkennt, dass der gewaltige Gegner Sauron seine Ork-Legionen in Marsch gesetzt hat, um den Einsamen Berg ĂŒberraschend anzugreifen.
Als sich der Konflikt zuspitzt und die Finsternis hereinbricht, stehen die Völker der Zwerge, Elben und Menschen vor der Wahl: entweder gemeinsam kĂ€mpfen oder untergehen. In der epochalen Schlacht der FĂŒnf Heere setzt Bilbo sein Leben fĂŒr das seiner Freunde ein: Die Zukunft von Mittelerde steht auf dem Spiel.

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Fran Walsh
Zane Weiner
CAST:
Benedict Cumberbatch
Elijah Wood
Billy Connolly
Cate Blanchett
Luke Evans
Hugo Weaving
Martin Freeman
Evangeline Lilly
Ian McKellen
DREHBUCH:
Fran Walsh
Philippa Boyens
Peter Jackson
Guillermo del Toro
J.R.R. Tolkien
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jabez Olssen
TON:
Hayden Collow
John Simpson
Jason Canovas
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Dan Hennah
KOSTÜME:
Ann Maskrey
Bob Buck

       
  The Hobbit: The Desolation of Smaug
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Peter Jackson • In „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ setzt Titelheld Bilbo Beutlin das Abenteuer seiner epischen Mission fort: Zusammen mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen unter der FĂŒhrung von Thorin Eichenschild versucht er das verlorene Zwergenreich Erebor zu befreien.

Die GefĂ€hrten haben den Beginn ihrer unerwarteten Reise ĂŒberstanden – auf ihrem Weg gen Osten begegnen sie nun dem Hautwechsler Beorn und im trĂŒgerischen DĂŒsterwald einem Schwarm gigantischer Spinnen. Sie werden von den gefĂ€hrlichen Waldelben gefangen genommen, können aber entkommen, erreichen Seestadt und schliesslich den Einsamen Berg selbst, wo sie sich der grössten Gefahr stellen mĂŒssen – einem Monster, das alle bisherigen an GrĂ€sslichkeit ĂŒbertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der GefĂ€hrten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schliesslich fragen mĂŒssen, ob ihre Reise ĂŒberhaupt noch einen Sinn ergibt.

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Fran Walsh
Zane Weiner
CAST:
Benedict Cumberbatch
Cate Blanchett
Evangeline Lilly
Orlando Bloom
Luke Evans
Richard Armitage
Martin Freeman
Manu Bennett
Ian McKellen
Hugo Weaving
Lee Pace
Aidan Turner
Christopher Lee
Andy Serkis
DREHBUCH:
Guillermo del Toro
Peter Jackson
Philippa Boyens
Fran Walsh
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jabez Olssen
TON:
David Farmer
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Dan Hennah
KOSTÜME:
Bob Buck
Lesley Burkes-Harding
Ann Maskrey
Richard Taylor

       
  The House Bunny
 
       
 

Ein Film von Fred Wolf • Das Playboy-Bunny Shelley (ANNA FARIS) fĂŒhrt ein sorgloses Leben – bis man sie plötzlich aus der Playboy-Mansion wirft. Das Schicksal fĂŒhrt den charmanten, aber nun heimatlosen "Ex-Hasen" ins Haus der Zeta Alpha Zeta-Schwesternschaft. Die sieben etwas weltfremden MĂ€dels dieser Studenten-Verbindung mĂŒssen dringend neue Mitglieder anwerben - sonst droht ihnen der Rausschmiss aus ihrem Haus. Kurzerhand erklĂ€rt sich Shelley bereit, die jungen, unbeholfenen Damen darin zu unterrichten, worĂŒber sie am besten Bescheid weiss: Make-up und MĂ€nner. Aber auch die Zetas können Shelley im Gegenzug etwas beibringen, das ihr bislang gefehlt hat: Sinn fĂŒr IndividualitĂ€t. Mit einem Mal verĂ€ndert sich Shelley und auch die MĂ€dchen erkennen, dass das Leben mehr zu bieten hat, als sie geglaubt haben...

 

REGIE:
Fred Wolf
PRODUKTION:
Allen Covert
Jack Giarraputo
Heather Parry
Adam Sandler
CAST:
Anna Faris
Emma Stone
Kat Dennings
Colin Hanks
Katharine McPhee
Beverly D'Angelo
Dana Goodman
Lauren Hill
Kellan Rhude
Kiely Williams
DREHBUCH:
Karen McCullah Lutz
Kirsten Smith
KAMERA:
Shelly Johnson
SCHNITT:
Debra Chiate
TON:
Sean McCormack
AUSSTATTUNG:
Missy Stewart
KOSTÜME:
Mona May

       
  The Human Resources Manager
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Eran Riklis • Der Personalverantwortliche einer grossen BĂ€ckerei in Israel ist gefordert: Aufgrund eines Zeitungsartikels droht ein Skandal. Mitarbeiterin Yulia ist bei einenm Attentat ums Leben gekommen. In ihrer Firma hat jedoch keiner bemerkt, dass sie nicht mehr zur Arbeit erschienen ist. Das wirft die Zeitung der BĂ€ckerei nun vor.

Eigentlich sollte der Personalverantwortliche seine Tochter auf einen Schulausflug begleiten. Doch die BĂ€ckerei droht in Negativschlagzeilen zu versinken. Um das abzuwenden beschliesst man, den Sarg von Yulia heimatlicher Erde zu ĂŒbergeben.

So nimmt eine bizarre, warmherzig erzĂ€hlte Odyssee Richtung RumĂ€nien ihren Anfang. Mit von der Partie sind neben dem Personalverantwortlichen ein rĂŒhriger Vizekonsul, Yulias widerspenstiger Sohn und ein nervender Journalist. Man gerĂ€t sich in die Haare, hat mit BĂŒrokratie, einer fehlenden Unterschrift, dem Wetter und einem störrischen Bus zu kĂ€mpfen...

Nach den Erfolgen «The Syrian Bride» und «Lemon Tree» bringt Regisseur Eran Riklis erneut eine eindringliche, atmosphĂ€risch dichte Geschichte auf die Leinwand. Er versteht es, Witz und Ernst perfekt auszubalancieren. «The Human Resources Manager» ist ein kluges, berĂŒhrendes, zĂ€rtliches Roadmovie mit herausragenden Darstellern.

 

REGIE:
Eran Riklis
PRODUKTION:
Tudor Giurgiu
Thanassis Karathanos
Talia Kleinhendler
Haim Mecklberg
Elie Meirovitz
CAST:
Mark Ivanir
Gila Almagor
Reymond Amsalem
Guri Alfi
Rosina Kambus
Noah Silver
DREHBUCH:
Abraham B. Jehoshua
Noah Stollman
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Tova Asher
TON:
Gil Toren
MUSIK:
Cyril Morin
AUSSTATTUNG:
Yoel Herzberg
KOSTÜME:
Li Alembik
Adina Bucur

       
  The Hundred-Foot Journey
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • TrĂŒffel oder Tandoori? Dieser charmante kulinarische Film ĂŒber die Fehde zwischen einem französischen Gourmetrestaurant und einem quirligen indischen Lokal steckt voller DĂŒfte und GewĂŒrze und ist eine LiebeserklĂ€rung an die Heimat, die Familie und den einfachen, unverfĂ€lschten Geschmack. Seine frĂŒheste Erinnerung ist der Duft von scharfem Curry. Als Hassan Haji ĂŒber einem turbulenten Imbissladen in Bombay das Licht der Welt erblickt, ahnt niemand, welch grosses Talent in ihm schlummert. Erst Tausende Kilometer entfernt, in einem verschlafenen französischen Dorf, entdeckt der Junge seine Leidenschaft fĂŒr die hohe Kunst des Kochens – und gerĂ€t mitten hinein in eine handfeste Restaurantfehde: Seiner indischen Grossfamilie und ihrem lebhaften Lokal schlĂ€gt die offene Verachtung der alteingesessenen Madame Mallory entgegen, die genau gegenĂŒber einen sternedekorierten Gourmettempel fĂŒhrt.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Juliet Blake
Steven Spielberg
Oprah Winfrey
CAST:
Helen Mirren
Rohan Chand
Manish Dayal
Juhi Chawla
Om Puri
DREHBUCH:
Steven Knight
Richard C. Morais
KAMERA:
Linus Sandgren
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Jean-Marie Blondel
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  The Hunting Party
 
       
 

Wenn der JĂ€ger zum gejagten wird • Der Kameramann Duck trifft fĂŒnf Jahre nach dem Krieg in Bosnien seinen fĂŒr verschollen gehaltenen, ehemaligen Kollegen Simon Hunt wieder, mit dem er neun Jahre lang als Kriegsberichterstatter in diversen Krisengebieten tĂ€tig war. Dieser galt als bester seiner Branche, bis er aufgrund eines Vorfalls im Krieg in Bosnien vor laufender Kamera die Nerven verlor und aufgrund seines Verhaltens gefeuert wurde. Der arbeitslose und verschuldete Simon will Duck dafĂŒr gewinnen, Jagd auf den international gesuchten Kriegsverbrecher "Fuchs" zu machen. SpĂ€ter stellt sich heraus, dass der Fuchs im Bosnienkrieg die Geliebte von Simon ermordet hat, als er ein Massaker in ihrem Heimatdorf anrichtete. Zusammen mit einem jungen Kollegen machen sie sich auf die Suche nach dem Fuchs. Je nĂ€her sie ihm kommen, desto mehr Hass schlĂ€gt ihnen aus der örtlichen Bevölkerung entgegen. Da sie fĂŒr ein Team der CIA gehalten werden, werden sie vom Fuchs entfĂŒhrt und sollen umgebracht werden. In letzter Sekunde werden sie gerettet und es wird ihnen nahegelegt, das Land zu verlassen. Da offensichtlich keine Behörde Interesse daran hat, den Fuchs zu fangen, suchen sie ihn erneut auf und ĂŒberraschen ihn bei der Jagd. Im Kofferraum des Autos verfrachten sie den Fuchs in das Dorf, in dem er vor Jahren das Massaker anrichtete, setzen ihn auf der belebten Hauptstrasse ab und fahren weg. Die Bewohner des Dorfes erkennen den Fuchs sofort und gehen auf ihn zu, offensichtlich in der Absicht, ihn zu töten.

 

REGIE:
Richard Shepard
PRODUKTION:
Paul Hanson
Mark Johnson
Scott Kroopf
CAST:
Terrence Howard
Richard Gere
Gordana Vukres
James Brolin
Sanela Seferagic
Damir Saban
Aleksandra Grdic
DREHBUCH:
Richard Shepard
KAMERA:
David Tattersall
SCHNITT:
Carole Kravetz
TON:
Dane A. Davis
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Beatrix Aruna Pasztor

       
  The Impossible
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Nach einer wahren Geschichte • Jeder erinnert sich noch an die Riesenwelle, die im Jahr 2004 auf die KĂŒste Thailands lospreschte, tausende von Todesopfern forderte und die ganze Weltbevölkerung zutiefst erschĂŒtterte. Nun kommt ein Film ĂŒber die Katastrophe in die Kinos, der gestĂŒtzt auf die Erfahrungen einer Familie die den Tsunami ĂŒberlebt hat, die Ereignisse aus deren Perspektive nacherzĂ€hlt.

Maria (Naomi Watts), Henry (Ewan McGregor) und ihre Söhne reisen in ihrem Winterurlaub nach Thailand in der Hoffnung, der KĂ€lte ihrer Heimat entfliehen zu können. Aber am 26. Dezember ist, wo sonst ein Strand mit weissem Sand zum baden einlĂ€dt, urplötzlich kein Meerwasser mehr. Das Meer hat sich zurĂŒckgezogen, dass Wasser beginnt sich weit vom Festland entfernt zu sammeln und rollt in der Folge mit seiner ungeheuren Kraft in einer Riesenwelle auf die KĂŒste Thailands zu... WĂ€hrend Maria unglĂ€ubig beim Anblick dieser schwarzen Wand wie versteinert an Ort und Stelle stehen bleibt, greift Henry nach den jĂŒngsten zwei BrĂŒdern, aber es ist bereits zu spĂ€t.

 

REGIE:
Juan Antonio Bayona
PRODUKTION:
Belén Atienza
Álvaro Augustín
Ghislain Barrois
Enrique LĂłpez Lavigne
Javier Ugarte
CAST:
Ewan McGregor
Naomi Watts
Geraldine Chaplin
Marta Etura
DREHBUCH:
Sergio G. SĂĄnchez
KAMERA:
Óscar Faura
SCHNITT:
Elena Ruiz
TON:
Oriol TarragĂł
MUSIK:
Fernando VelĂĄzquez
AUSSTATTUNG:
Eugenio Caballero
KOSTÜME:
Anna Bingemann
Sparka Lee Hall
Maria Reyes

       
  The Informant!
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2009]
       
 

Ein Film von Steven Soderbergh • Was denkt sich Mark Whitacre (Matt Damon) nur dabei? In dem gigantischen Agrarkonzern Archer Daniels Midland (ADM) hatte er eine glĂ€nzende Karriere vor sich - jetzt verrĂ€t er plötzlich seinen Arbeitgeber ans FBI: Weil es um multinationale illegale Preisabsprachen geht, sieht er sich bereits als aufrechten EinzelkĂ€mpfer, der am Ende mit einer Beförderung belohnt wird. Doch zunĂ€chst braucht das FBI handfeste Beweise - Whitacre ist sofort bereit, mit dem in seinem Aktenkoffer versteckten Recorder GesprĂ€che aufzuzeichnen: Er kommt sich dabei wie ein Geheimagent vor. Leider findet das FBI bald heraus, dass dieser Hauptzeuge seine eigenen Unterschlagungen in der Firma tunlichst verschwiegen hat. Weil Whitacre seine Aussagen immer wieder Ă€ndert, sind die zustĂ€ndigen Agenten (Scott Bakula und Joel McHale) völlig frustriert, denn damit steht das gesamte Verfahren gegen ADM auf dem Spiel - inzwischen lĂ€sst sich nicht mehr auseinanderhalten, wann Whitacre die Wahrheit sagt und wann seine Fantasie mit ihm durchgeht.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Howard Braunstein
Kurt Eichenwald
Jennifer Fox
Gregory Jacobs
Michael Jaffe
CAST:
Matt Damon
Melanie Lynskey
Clancy Brown
Patton Oswalt
Scott Bakula
Frank Welker
DREHBUCH:
Scott Z. Burns
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Dennis Towns
MUSIK:
Marvin Hamlisch
KOSTÜME:
Shoshana Rubin

       
  The Jacket
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2006]
       
 

Ein Thriller von John Maybury • John Mayburys gelungener psychologischer Thriller zeigt die Reise eines Kriegsveterans in einem Labyrinth zwischen Leben und Tod. Grossartig interpretiert, ergreifend spannend und intellektuell stimulierend. Mit "The Jacket" beweist Maybury einmal mehr sein enormes Talent.

Jack Starks scheint ein Rendezvous mit dem Schicksal zu haben. Wie ein Wunder entkommt der Soldat im Golfkrieg dem Tod und kehrt in seine Heimat Vermont zurĂŒck. Bedauerlicherweise bleibt ihm eine Kriegsnarbe, die Amnesie. Diese verhindert ihn sich zu verteidigen, als er wegen Mordes verurteilt wird. Er landet in einer psychiatrischen Heilanstalt unter der Aufsicht eines zwielichtigen Arztes, Dr. Becker, der die Patienten mit selbst entwickelten Medikamentencocktails behandelt.

Diese Behandlungen lassen Starks durch die Zeit reisen, wo er auch seinen Tod voraussieht und die Schicksale seiner Mitmenschen beeinflussen will.

Mayburys Bildersprache erzielt eine hypnotische Wirkung durch Wechsel zwischen schnellem Schnitt und Bildverlangsamung und malt so ein fast gespenstisches Tableau von der heldenhaften Reise von Massay Tadjedin mit fesselnder QualitÀt. Emotional starke schauspielerische Leistung eines Top-Casts, der man sich nicht entziehen kann.

 

REGIE:
John Maybury
PRODUKTION:
George Clooney
Peter Guber
CAST:
Adrien Brody
Keira Knightley
Kris Kristofferson
Jennifer Jason Leigh
Kelly Lynch
Brad Renfro
Daniel Craig
DREHBUCH:
Massy Tadjedin
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Emma E. Hickox
TON:
Andy Richards
MUSIK:
Brian Eno
AUSSTATTUNG:
Alan MacDonald
KOSTÜME:
Douglas Hall

       
  The Judge
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2014]
       
 

Der Richter • Warner Bros. Pictures und Village Roadshow Pictures prĂ€sentieren „The Judge“ mit OscarÂź-Kandidat Robert Downey Jr. („Tropic Thunder“, die „Sherlock Holmes“-Filme, die „Iron Man“-Reihe), OscarÂź-PreistrĂ€ger Robert Duvall („Tender Mercies“, „Crazy Heart“, “The Godfather”) und OscarÂź-Kandidatin Vera Farmiga („Up in the Air“, „The Conjuring“) in den Hauptrollen. Regie fĂŒhrt David Dobkin („Wedding Crashers“).

Der Grossstadtanwalt Hank Palmer (Downey) kehrt in seine Heimatstadt zurĂŒck, weil sein Vater, der Richter des Ortes (Duvall), einen Mord begangen haben soll. Hank will die Wahrheit herausfinden und nutzt den brisanten Anlass, um seine Familie wiederzusehen, mit der er schon seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

 

REGIE:
David Dobkin
PRODUKTION:
Robert Downey Jr.
Susan Downey
Jeff Kleeman
CAST:
Robert Downey Jr.
Vera Farmiga
Leighton Meester
Vincent D'Onofrio
David Krumholtz
Robert Duvall
Billy Bob Thornton
Dax Shepard
Sarah Lancaster
DREHBUCH:
David Seidler
KAMERA:
Janusz Kaminski
SCHNITT:
Mark Livolsi
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Mark Ricker

       
  The Karate Kid
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2010]
       
 

Ein Film von Harald Zwart • Dre Parker (JADEN SMITH) war einer der beliebtesten Jungen in seiner Heimatstadt Detroit, aber als seine Mutter (TARAJI P. HENSON) einen neuen Job im Ausland antritt, verschlĂ€gt es den 12-JĂ€hrigen nach China – und plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Kaum in Peking angekommen, verliebt sich Dre in seine Klassenkameradin Mei Ying, die auch fĂŒr ihn zu schwĂ€rmen beginnt. Doch schon bald mĂŒssen die beiden die Erfahrung machen, dass ihre kulturellen Unterschiede eine solche Freundschaft unmöglich machen. Und als wĂ€re das nicht schon schlimm genug, macht sich Dre durch seine GefĂŒhle fĂŒr Mei Ying auch noch den KlassenrĂŒpel Cheng zum Feind. Mitten in der Heimat des Kung Fu und mit nur wenigen Karate-Kenntnissen, wird Dre von Cheng, der ein geĂŒbter Kung-Fu-KĂ€mpfer ist, mit Leichtigkeit umgehauen.

Allein ohne Freunde in einem fremden Land, hat Dre niemanden, an den er sich wenden kann, ausser dem Hausmeister der Schule, Mr. Han (JACKIE CHAN), der insgeheim ein berĂŒhmter Kung-Fu-Meister ist. Han bringt Dre bei, dass es beim Kung Fu nicht um das Austeilen von SchlĂ€gen und Abwehren von Angriffen geht, sondern um Reife und innere Ruhe. Und Dre erkennt, dass es der Kampf seines Lebens wird, wenn er sich gegenĂŒber Rivalen wie Cheng kĂŒnftig behaupten will 


 

REGIE:
Harald Zwart
PRODUKTION:
James Lassiter
Jada Pinkett Smith
Will Smith
Ken Stovitz
Jerry Weintraub
CAST:
Jaden Smith
Jackie Chan
Taraji P. Henson
DREHBUCH:
Michael Soccio
MUSIK:
Atli Örvarsson

       
  The Kite Runner - DrachenlĂ€ufer
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2008]
       
 

Ein Film von Marc Forster • Die Drachen am Himmel Afghanistans markieren Erinnerungen an die Vergangenheit. Die Geschichte beginnt im friedlichen Kabul der frĂŒhen 70er Jahre und mit den beiden unzertrennlichen Freunden Amir und Hassan. Doch dann lĂ€sst Amir seinen Freund in einer schweren Notlage im Stich, was den Beginn vom Ende ihrer Freundschaft bedeutet. Als die russische Armee in Afghanistan einmarschiert, trennen sich die Wege der beiden Kinder. Amir wĂ€chst in Amerika auf und Hassan in einem Land, das in BĂŒrgerkriegen, Besetzung und in der Schreckensherrschaft der Taliban versinkt. Nach 20 Jahren in Amerika fĂŒhrt ein Telefonanruf Amir zurĂŒck in seine Heimat und er macht sich auf die gefĂ€hrliche Reise durch eine fremde, zerrissene Welt, um Hassans Sohn aus den HĂ€nden der Taliban zu retten.

Regiestar Marc Forster ("Monster’s Ball", "Stranger than Fiction") erweckt Khaled Hosseinis gefeierten Bestseller "DrachenlĂ€ufer" zu bewegendem Leinwandleben – die dramatische RĂŒckkehr eines Mannes in seine gleichsam vertraute wie fremde Heimat.

 

REGIE:
Marc Forster
PRODUKTION:
William Horberg
E. Bennett Walsh
Rebecca Yeldham
CAST:
Khalid Abdalla
Homayon Ershadi
Zekeria Ebrahimi
Ahmad Khan Mahmidzada
Shaun Toub
Nabi Tanha
DREHBUCH:
David Benioff
KAMERA:
Roberto Schaefer
SCHNITT:
Matt Chesse
TON:
Chris Munro
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Carlos Conti
KOSTÜME:
Frank L. Fleming

       
  The Lady
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2012]
       
 

Ein geteiltes Herz • Sie stand mehr als 15 Jahre unter Hausarrest, lebte wie ein Vogel im KĂ€fig und wurde in ihrer burmesischen Heimat zur Symbolfigur der Demokratiebewegung: Aung San Suu Kyi rief die Menschen dazu auf, mit friedlichen Mitteln gegen die Gewalt der MilitĂ€rregierung von Myanmar - einem Land in Asien, einst bekannt als Burma - zu kĂ€mpfen. Mit Erfolg. Die Oppositionspolitikerin mit der Blume im Haar - vom Volk ehrfurchsvoll "die Lady" genannt - wurde 1991 fĂŒr ihren Einsatz mit dem Friedensnobelpreis belohnt.

Jetzt setzt der französische Kino-Tycoon Luc Besson der BĂŒrgerrechtlerin ein filmisches Denkmal. Michelle Yeoh ("James Bond - Tomorrow never dies") wird Aung San Suu Kyi verkörpern, David Thewlis ("Dragonheart") mimt ihren englischen Mann Michael Aris. Die Story von "The Lady" wird nicht die gesamte Biographie abdecken, sondern sich auf die Jahre 1989 bis 1999 beschrĂ€nken.

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
Andy Harries
Virginie Silla
Jean Todt
CAST:
Michelle Yeoh
David Thewlis
Jonathan Raggett
Jonathan Woodhouse
Susan Wooldridge
Benedict Wong
DREHBUCH:
Rebecca Frayn
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Julien Rey
TON:
Ken Yasumoto
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  The Lego Ninjago Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2017]
       
 

Ein Film von Charlie Bean • In diesem NINJAGO-Kinoabenteuer ist der Kampf um NINJAGO City entbrannt. Das bedeutet den Einsatz des jungen Lloyd alias Der GrĂŒne Ninja und seiner Freunde, die insgeheim grosse Krieger sind. Unter der Leitung des weisen SprĂŒcheklopfers und Meisters Wu bekĂ€mpfen sie den bösen Warlord Garmadon, den schlimmsten Bösewicht ĂŒberhaupt, der zufĂ€llig auch Lloyds Vater ist. So kommt es zum Duell Mech gegen Mech, aber auch Vater gegen Sohn: Im gigantischen Showdown wird sich zeigen, ob sich dieses ebenso ungestĂŒme wie undisziplinierte Team aus modernen Ninjas bewĂ€hrt. Denn sie alle mĂŒssen erst noch lernen, ihre Egos zu zĂŒgeln, um gemeinsam zu agieren und so ihre innere Kraft zu entfalten.

 

REGIE:
Charlie Bean
PRODUKTION:
Roy Lee
Dan Lin
Phil Lord
DREHBUCH:
Kevin Chesley
Dan Hageman
Kevin Hageman
Bryan Shukoff
SCHNITT:
Julie Rogers
TON:
Wayne Pashley
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Annie Beauchamp

       
  The Lucky One
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2012]
       
 

FĂŒr immer der Deine • U.S. Marine Sergeant Logan Thibault (Zac Efron) kehrt von seinem dritten Einsatz im Irak zurĂŒck. Er ist ĂŒberzeugt, dass nur ein Umstand ihm das Leben gerettet hat: das Foto einer Frau, die er allerdings nicht kennt. Als er herausfindet, wie die Unbekannte (Taylor Schilling) heisst, sucht er sie auf und nimmt in der Hundezucht ihrer Familie einen Job an. Doch beschĂ€ftigt mit ihren eigenen Problemen, misstraut Beth ihm zu Beginn. Dennoch entwickelt sich langsam eine Beziehung zwischen den beiden, die Logan hoffen lĂ€sst, dass Beth mehr sein könnte als nur sein Talisman.

 

REGIE:
Scott Hicks
PRODUKTION:
Denise Di Novi
Kevin McCormick
CAST:
Zac Efron
Taylor Schilling
Blythe Danner
Jay R. Ferguson
Riley Thomas Stewart
Adam LeFevre
DREHBUCH:
Will Fetters
Nicholas Sparks
KAMERA:
Alar Kivilo
SCHNITT:
Scott Gray
TON:
Aaron Glascock
John Joseph Thomas
MUSIK:
Mark Isham
Hal Lindes
AUSSTATTUNG:
Barbara Ling
KOSTÜME:
Dayna Pink

       
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