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  101 Reykjavik
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Mit Victoria Abril • Reykjavik, die Hauptstadt Islands, ist zwar kleiner als ihre Bewohner zugeben möchten, doch wird die mangelnde Grösse durch ein wildes kosmopolitisches Nachtleben mehr denn wettgemacht. Umgeben von Rauch, einem hĂ€mmernden Rhythmus und schweissnasser Haut ist es leicht zu vergessen, dass draussen, im Postkreis 101 Reykjavik, die arktische KĂ€lte lauert. Je höher der Norden desto heisser die NĂ€chte.

Nicht dass Hlynur (Hilmir Snaer Gudnason), der Antiheld dieser schwarzen Komödie, eine Ahnung hĂ€tte, wo er sich befindet und was er ĂŒberhaupt will im Leben. Sein Sexualleben ist erstaunlich, aber am meisten erstaunt es Hlynur selbst. Verdachtsmomente auf eine mögliche lesbische Liebschaft seiner Mutter sind ihm in seiner IdentitĂ€tskrise nicht gerade hilfreich. Und als er mit ihrer feurigen Freundin Lola (Victoria Abril) nĂ€here, ja sehr nahe Bekanntschaft schliesst, findet er heraus, dass diese Bekanntschaft unerwartete FrĂŒchte trĂ€gt.

Die Verfilmung des gleichnamigen Buches des in Island sehr populÀren Schriftstellers Hallgrimur Helgason spielt im Rhythmus der Songs, die vom Exleader der Sugarcubes, Eimar 0rn, und vom SÀnger der englischen Britpopband Blur, Damon Albarn, komponiert wurden.

Als «Islands Almodovar» hat man Baltasar Kormakur nach der UrauffĂŒhrung von 101 REYKJAVIK am Filmfestival von Locarno gefeiert. Man lag damit gar nicht so falsch: Die schrĂ€ge Slacker-Komödie aus dem Norden Europas erinnert in einigem an die Filme des enfant terrible des spanischen Kinos. Und dies nicht nur, weil Victoria Abril eine Flamenco-TĂ€nzerin spielt, die das Liebesleben auf der Insel ganz schön durchein anderwirbelt!

 

REGIE:
Baltasar KormĂĄkur
PRODUKTION:
Baltasar KormĂĄkur
Thorfinnur Omarsson
Ingvar Thordarson
CAST:
Hilmir SnĂŠr GuĂ°nason
Victoria Abril
Hanna Maria KarlsdĂłttir
Baltasar KormĂĄkur
Thrudur Vilhjalmsdottir
Olafur Darri Olafsson
Eyvindur Erlendsson
DREHBUCH:
Baltasar KormĂĄkur
Hallgrimur Helgason
KAMERA:
Peter Steuger
SCHNITT:
Skule Eriksen
Sigvaldi J. KĂĄrason
MUSIK:
Damon Albarn
Einar Ørn Benediktsson
AUSSTATTUNG:
Arni Pall Johansson

       
  13 (Sizdah)
 
       
 

Ein Film von Hooman Seyadi • Mitten in der Nacht haut Bemani auf seinem Schlagzeug rum - eines der wenigen Ventile fĂŒr den wortkargen DreizehnjĂ€hrigen, der in der Schule gemobbt und von seinen Eltern allein gelassen wird. Als er eines Tages vor seinem Teheraner Wohnblock der toughen Punkerlady Sami begegnet, geht eine neue TĂŒre auf in seinem Leben. Bemani ist sofort beeindruckt von der abgebrĂŒhten jungen Frau und zieht fortan mit ihr und ihren obdachlosen Freunden um die HĂ€user. Hooman Seyedis Erstlingswerk pendelt zwischen Coming-of-Age-Drama und Gangster-Thriller und beeindruckt mit seiner modernen, kompromisslosen Bildsprache.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Houman Seyyedi
PRODUKTION:
Saeed Sa'di
CAST:
Yasna Mirtahmasb
Azadeh Samadi
Amir Jafari
Rima Raminfar
Amir Jadidi
Navid Mohammadzadeh
Vishka Asayesh
DREHBUCH:
Houman Seyyedi
KAMERA:
Ali Tabrizi
TON:
Mehran Malakouti
MUSIK:
Sharmin Mehdizadeh

       
  1408
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2007]
       
 

Nach der Romanvorlage von Stephen King • Ein erfolgreicher Horrorbuchautor (John Cusack, High Fidelity, Das Urteil) zieht sich aus RecherchegrĂŒnden in das angeblich verfluchte Hotelzimmer 1408 des Dolphin Hotel zurĂŒck. Dort erkennt er, dass es Horror nicht nur in seinen fiktiven BĂŒchern gibt, sondern auch ganz real und viel schrecklicher, als er es sich je vorgestellt hat. Die einzigen DĂ€monen im Zimmer 1408 stecken in Dir! Nach Entgleist der zweite Hollywoodfilm von "Evil"-Regisseur Mikael HĂ„fström, basierend auf einer Kurzgeschichte von Stephen King.

 

REGIE:
Mikael HÄfström
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
CAST:
John Cusack
Mary McCormack
Jasmine Jessica Anthony
David Nicholson
Alexandra Silber
Tony Shalhoub
Emily Harvey
Noah Lee Margetts
Samuel L. Jackson
DREHBUCH:
Matt Greenberg
Scott Alexander
Larry Karaszewski
KAMERA:
BenoĂźt Delhomme
SCHNITT:
Peter Boyle
TON:
Nigel Mills
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws
KOSTÜME:
Natalie Ward

       
  16 ans... ou presque
 
       
 

Ein Film von Tristan Seguela

 

REGIE:
Tristan Seguela
PRODUKTION:
Mikaël Abecassis
CAST:
Laurent Lafitte
Jonathan Cohen
DREHBUCH:
Jean-Baptiste Delafon
KAMERA:
Pierre AĂŻm
SCHNITT:
Grégoire Sivan
TON:
Jean-Luc Audy

       
  9 Songs
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2005]
       
 

Ein Sommer, zwei Menschen, acht Bands, neun Songs... • London im Sommer 2003: Matt, ein Klimaforscher, und Lisa, eine amerikanische Austauschstudentin, lernen sich bei einem Konzert kennen. Sie verlieben sich augenblicklich. Und wir folgen Ihnen, stets hautnah, wie sie zusammen ausgehen, Musik hören, Liebe machen – und langsam eine ebenso zĂ€rtliche wie funkensprĂŒhend leidenschaftliche Beziehung aufbauen, die fĂŒr immer zu Ende geht, als Lisa an Weihnachten in ihre Heimat zurĂŒckfliegt.

Acht Bands und neun Songs begleiten diese aussergewöhnliche Liebe: Black Rebel Motorcycle Club, The Von Bondies, Elbow, Primal Scream, The Dandy Warhols, Super Furry Animals, Franz Ferdinand und Michael Nyman geben elektrisierende und kraftvolle Live-Performances.

 

REGIE:
Michael Winterbottom
PRODUKTION:
Andrew Eaton
Michael Winterbottom
CAST:
Kieran O'Brien
Margot Stilley
Huw Bunford
Cian Ciaran
The Dandy Warhols
DREHBUCH:
Michael Winterbottom
KAMERA:
Marcel Zyskind
SCHNITT:
Mat Whitecross
Michael Winterbottom
TON:
Joakim Sundström
MUSIK:
Michael Nyman

       
  A Bigger Splash
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Luca Guadagnino • Die Rock-SĂ€ngerin Marianne (Tilda Swinton) verbringt die Ferien mit ihrem Freund Paul (Mathias Schoenaerts) in einer wunderschönen Villa auf der italienischen Insel Pantelleria. Der Überraschungsbesuch ihres ehemaligen Geliebten Harry (Ralph Fiennes) und seiner provokant attraktiven Tochter Penelope (Dakota Johnson) bringen Wolken ĂŒber die paradiesische Idylle. Die spĂŒrbare Spannung bringt alte und neue Anziehung gleichermassen zum Kochen. Unter der Mittelmeersonne nimmt die Geschichte eine dramatische Wendung und bricht in Gewalt aus
 Das neuste Werk von Regisseur Luca Guadagnino lief im Wettbewerb des Filmfestivals in Venedig und begeistert neben einer spannungsgeladenen Geschichte auch mit einem hochkarĂ€tigen Cast

 

REGIE:
Luca Guadagnino
PRODUKTION:
Michael Costigan
Luca Guadagnino
CAST:
Dakota Johnson
Matthias Schoenaerts
Tilda Swinton
Ralph Fiennes
Aurore Clément
DREHBUCH:
David Kajganich
Alain Page
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Walter Fasano
TON:
Paolo Amici
AUSSTATTUNG:
Maria Djurkovic
KOSTÜME:
Giulia Piersanti

       
  A Few Good Men
 
       
 

Ein Film von Rob Reiner • Vierfach Oscar-nominierter Klassiker: Zwei Soldaten der US-Marines werden des Mordes an einem Kameraden angeklagt. Die beiden beteuern, sie hĂ€tten dem Opfer nur auf Befehl von oben eine Abreibung verpassen wollen. Der junge Anwalt Daniel Kaffee sieht sich im Gerichtssaal mit dem ĂŒberharten Colonel Jessep konfrontiert.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Rob Reiner
PRODUKTION:
David Brown
Rob Reiner
Andrew Scheinman
CAST:
Tom Cruise
Jack Nicholson
Demi Moore
Kevin Bacon
DREHBUCH:
Aaron Sorkin
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Robert Leighton
Steven Nevius
TON:
Charles L. Campbell
Louis L. Edemann
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Gloria Gresham

       
  À fond
 
       
 

Ein Film von Nicolas Benamou

 

REGIE:
Nicolas Benamou
PRODUKTION:
Lauranne Bourrachot
Marco Cherqui
Thomas Langmann
Emmanuel Montamat
CAST:
José Garcia
André Dussollier
Caroline Vigneaux
Josephine Callies
Stylane Lecaille
Charlotte Gabris
Vincent Desagnat
DREHBUCH:
Nicolas Benamou
Frédéric Jardin
Fabrice Roger-Lacan
KAMERA:
Antoine Marteau
SCHNITT:
Olivier Michaut-Alchourroun
TON:
Frédéric Le Louet
MUSIK:
Maxime Desprez
Michaël Tordjman
AUSSTATTUNG:
Jean-Jacques Gernolle

       
  A History of Violence
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von David Cronenberg • Weil Coffeeshop-Wirt Tom Stall zwei brutale RĂ€uber in Notwehr erschiesst, wird er landesweit in den Medien gefeiert, was ihm aber gar nicht recht ist. Bald darauf taucht ein Fremder auf, der Tom von frĂŒher zu kennen glaubt und mit ihm abrechnen will. Gegen seinen Willen wehrt Tom sich seiner Haut. Was noch schlimmer ist: Er muss seiner Familie erklĂ€ren, wie es zu dieser Verwechslung kommen konnte.

 

REGIE:
David Cronenberg
PRODUKTION:
Chris Bender
David Cronenberg
J.C. Spink
CAST:
Viggo Mortensen
Maria Bello
William Hurt
Ed Harris
Ashton Holmes
Heidi Hayes
Stephen McHattie
Greg Bryk
DREHBUCH:
Josh Olson
KAMERA:
Peter Suschitzky
SCHNITT:
Ronald Sanders
TON:
Wayne Griffin
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Carol Spier
KOSTÜME:
Denise Cronenberg

       
  A Knight's Tale
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2001]
       
 

He will rock you. • Seiner niederen Herkunft zum Trotz trĂ€umt William Thatcher (Heath Ledger) davon, einmal an einem grossen Ritterturnier teilnehmen zu können. Leichter gesagt als getan, denn im 14. Jahrhundert ist es nur MĂ€nnern von edlem GeblĂŒt gestattet, den vornehmsten aller WettkĂ€mpfe zu bestreiten. Doch als William eines Tages unverhofft in den Besitz einer strahlenden RĂŒstung gelangt, fordert er sein Schicksal heraus. Hoch zu Ross macht er sich auf, die Welt zu verĂ€ndern und den Lauf der Sterne zu beeinflussen.

Unter falschem Namen legt William auf dem Turnier-Parcours eine aufsehenerregende Siegesserie hin und avanciert als Ulrich von Lichtenstein zu einem Superstar seiner Zeit, der nicht nur das Herz der noblen Lady Jocelyn (Shannyn Sossamon) erobert., sondern auch die Massen begeistert. Dennoch muss William bald einsehen, dass es gar nicht so einfach ist, seinen vorherbestimmten Bahnen zu entkommen...

Drehbuchautor und Regisseur Brian Helgeland ('L.A. Confidential', 'Payback') definiert mit RITTER AUS LEIDENSCHAFT ein neues, innovatives Genre: Überraschend modern inszeniert und unterlegt mit dynamischen Rock-Balladen, vereint Helgeland Elemente eines klassischen Abenteuerfilms mit Romantik, Humor und Action.

In der Hauptrolle dieses ebenso hippen wie coolen Ritter-Spektakels ĂŒber den ultimativen Kontaktsport glĂ€nzt Heath Ledger ('Der Patriot', '10 Dinge, die ich an dir hasse') an der Seite von Mark Addy ('Ganz oder gar nicht'), Rufus Sewell ('Hamlet'), BĂŒhnenstar Paul Bettany und Newcomerin Shannyn Sossamon.

 

REGIE:
Brian Helgeland
PRODUKTION:
Brian Helgeland
Tim Van Rellim
Todd Black
CAST:
Heath Ledger
Mark Addy
Rufus Sewell
Shannyn Sossamon
Paul Bettany
Laura Fraser
Alan Tudyk
DREHBUCH:
Brian Helgeland
KAMERA:
Richard Greatrex
SCHNITT:
Kevin Stitt
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Mark Kebby

       
  A l'attaque!
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2001]
       
 

Ein Film von Robert Guediguian • Zwei befreundete Drehbuchautoren mit gegensĂ€tzlichen Charakteren nehmen sich vor, in der heutigen Zeit einen politischen Film zu schreiben. Die Schwierigkeiten sind gross, die Fallen zahlreich. Ihre MissverstĂ€ndnisse, Auseinandersetzungen und Versöhnungen fliessen stĂ€ndig in die beispielhafte Geschichte der Autogarage 'Moliterno & Cie' ein.

Gigi und Jean-Do reparieren Autos, die Lola anschliessend poliert, wÀhrend Marthe die Rechnungen erstellt. Der Grossvater lehrt das Baby revolutionÀre italienische Lieder, Vanessa und Mouloud verkaufen Blumen und Seeigel auf dem Markt.

Da grosse Arbeitslosigkeit herrscht, legt sich die ganze Familie mÀchtig ins Zeug, zwölf Stunden im Tag, sieben Tage die Woche. Doch die Globalisierung verpflichtet... Ein multinationales Unternehmen bedroht diese Schicksalsgemeinschaft.

Unsere Helden greifen zu den Waffen. Mit der UnterstĂŒtzung der gesamten Bevölkerung werden sie siegen - wie es sich in einem MĂ€rchen gehört.

 

REGIE:
Robert Guédiguian
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
Michel Saint-Jean
Robert Guediguian
CAST:
Ariane Ascaride
Pierre Banderet
Jean-Pierre Darroussin
GĂ©rard Meylan
Pascale Roberts
DREHBUCH:
Robert Guediguian
Jean-Louis Milesi
KAMERA:
Bernard Cavalié
SCHNITT:
Bernard Sasia
MUSIK:
Jacques Menichetti
AUSSTATTUNG:
Michel Vandestien

       
  A l'ombre de la montagne
 
       
 

Ein Film von Danielle Jaeggi

 

REGIE:
Danielle Jaeggi
PRODUKTION:
Heinz Dill
Elisabeth Garbar
CAST:
Vincent Barras
Urs Gredig
Uriel Gast
Marc Perrenoud
DREHBUCH:
Danielle Jaeggi
KAMERA:
Ned Burgess
Milivoj Ivkovic
SCHNITT:
Sophie Reiter
TON:
JĂ©rome Vittoz
MUSIK:
Rainier Lericolais

       
  A Taste of Sunshine
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2000]
       
 

Mit Ralph Fiennes • Drei Epochen, drei Geschichten, drei Lebensabschnitte:

OscarpreistrĂ€ger IstvĂĄn SzabĂł (Mephisto) erzĂ€hlt in EIN HAUCH VON SONNENSCHEIN die bewegende Geschichte einer jĂŒdischen Familie in Ungarn, die drei Generationen hindurch - von 1840 bis hin zur ungarischen Revolution im Jahre 1956 - gegen politische Machthaber, gesellschaftliche Barrikaden und innere ZwiespĂ€lte anzukĂ€mpfen hat und doch immer wieder zusammenhĂ€lt.

Hollywoodstar Ralph Fiennes (Der englische Patient) verkörpert in drei Hauptrollen drei Generationen: Ignatz, den pragmatischen Juristen, Adam, seinen olympisch-athletischen Sohn und Ivan, Ignatz' politisch engagierter Enkel, der schliesslich realisiert, dass die einzige Treue, fĂŒr die es sich zu kĂ€mpfen lohnt, die Treue zu sich selbst ist.

Eindrucksvoll verquickt Drehbuchautor und Regisseur IstvĂĄn SzabĂł persönliche Dramen und Liebesgeschichten mit politischen Ereignissen und schafft damit ein bewegendes Bild der europĂ€ischen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. Über Hauptdarsteller Fiennes sagt SzabĂł:

'Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass es dem talentierten Ralph gelungen ist, die Parallelen und die Verschiedenheiten dieser drei besonderen MĂ€nner hervorzuheben - durch ihn wird das Publikum diese Figuren lieben - trotz ihrer SchwĂ€chen.'

An der Seite von Fiennes spielen Jennifer Ehle (Backbeat), Rosemary Harris (Hamlet), Molly Parker (Kissed) und William Hurt (Lost in Space).

 

REGIE:
IstvĂĄn SzabĂł
PRODUKTION:
Robert Lantos
AndrĂĄs HĂĄmori
Dr. Rainer Kölmel
CAST:
Ralph Fiennes
Sam Neill
Joely Richardson
Richard T. Jones
Jack Noseworthy
Jason Isaacs
DREHBUCH:
IstvĂĄn SzabĂł
Israel Horovitz
KAMERA:
Lajos Koltai
SCHNITT:
Dominique Fortin
Michel Arcand
MUSIK:
Maurice Jarre
AUSSTATTUNG:
Attila F. Kovacs

       
  A voix haute
 
       
 

La force de la parole

 

REGIE:
Stéphane de Freitas
Ladj Ly
DREHBUCH:
Stéphane de Freitas

       
  A Walk in the Woods
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2015]
       
 

Picknick mit BĂ€ren • Nach Jahren im Ausland kehrt der gefeierte Humorist und Reiseschriftsteller Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurĂŒck. Höchste Zeit, sein eigenes Land zu erkunden. Sehr zum Missfallen seiner Frau entscheidet er sich als erstes nach seiner RĂŒckkehr, den 3360 km langen Wanderweg durch die Berge der Appalachen zu bestreiten. Da er nicht von seinem Vorhaben abzubringen ist, stellt ihm seine Frau eine einzige Bedingung: er muss einen Begleiter finden, der ihn in seinem haarstrĂ€ubenden Vorhaben unterstĂŒtzt. Der einzige, den er in der Folge ĂŒberzeugen kann, ist sein alter WeggefĂ€hrte Stephen Katz (Academy AwardÂź Nominierter Nick Nolte). Ein altkluger, sich von seiner Alkoholsucht erholender, ausser Form geratener und halb-gelĂ€uterter Frauenheld. Dieser scheint jedoch nicht nur ausser Form zu sein, sondern auch gĂ€nzlich den Verstand verloren zu haben.

WĂ€hrend ihrer Reise durch die Wildnis lernen sich die MĂ€nner indessen besser kennen, als ihnen lieb ist.

Basierend auf Bill Byron’s Besteller ist A Walk in the Woods, ein berĂŒhrender Film ĂŒber zwei alternde MĂ€nner entstanden, welche auf ihrem abenteuerlichen Weg durch die Wildnis begreifen, dass der Sinn des Lebens der Weg und nicht das Ziel ist. Nolte und Redford geben ein absolut unvergessliches Paar ab. Regie fĂŒhrte Ken Kwapis.

 

REGIE:
Ken Kwapis
PRODUKTION:
Chip Diggins
Bill Holderman
Robert Redford
CAST:
Nick Offerman
Kristen Schaal
Emma Thompson
Robert Redford
Mary Steenburgen
Nick Nolte
DREHBUCH:
Bill Bryson
Bill Holderman
Rick Kerb
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Julie Garces
Carol Littleton
TON:
Ron Bochar
Maaike Snoep
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Gae S. Buckley
KOSTÜME:
Leigh Leverett

       
  Act of Valor
 
       
 

Ein Film von Scott Waugh • Dave, Sonny, Weimy, Ray, Ajay, Mickey und Van O sind Kameraden einer Seals-Einheit. Von ihrer Heimatbasis San Diego fĂŒhrt sie ein Einsatz nach Costa Rica, wo die eingeschworene Truppe eine gekidnappte CIA-Agentin aus der Gefangenschaft des internationalen Schmugglers und Terroristen-Sympathisanten Christo befreien sollen. Weitere Antiterror-EinsĂ€tze folgen in Afrika und Mexiko. Die beiden ehemaligen StuntmĂ€nner Scott Waugh und Mike McCoy geben mit diesem Actionthriller ĂŒber AntiterroreinsĂ€tze der SEALs ihr RegiedebĂŒt. Um AuthentizitĂ€t bemĂŒht lassen sie echte SEALs die Hauptrollen ĂŒbernehmen. Die Story von Drehbuchautor Kurt Johnstad ("300") fĂŒhrt mehrere EinsĂ€tze der Truppe zusammen. Und so bietet der Film Nonstop-Action mit geballter Feuerkraft, vielfĂ€ltigem Waffenarsenal und Heldenmut in polierter Videospiel-Ästhetik. "Act of Valor" avancierte in den US-Kinos zum Überraschungs- und Nummer-Eins-Hit.

 

REGIE:
Scott Waugh
PRODUKTION:
Mike McCoy
Scott Waugh
CAST:
Duncan Smith
Roselyn Sanchez
Jason Cottle
Alex Veadov
DREHBUCH:
Kurt Johnstad
KAMERA:
Shane Hurlbut
SCHNITT:
Siobhan Prior
Scott Waugh
Michael Tronick
TON:
Robert Webber
MUSIK:
Nathan Furst
AUSSTATTUNG:
John Zachary
KOSTÜME:
Erica Clum

       
  Adaptation
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 2003]
       
 

Directed by Spike Jonze • Der Autor von "Being John Malkovich" ĂŒbertrifft sich selbst in jeder Hinsicht mit seiner zweiten Zusammenarbeit mit Spike Jonze. VergnĂŒgt reflektiert er sein kompliziertes Dasein als Autor in Hollywood, das die Grundlage fĂŒr diese irrwitzige Geschichte liefert, in der Nicolas Cage, Meryl Streep und Chris Cooper nicht fehlen wollten und damit die haarstrĂ€ubendste Satire, die Hollywood je gesehen hat geworden ist. Charlie Kaufman, ein talentierter Drehbuchautor, ist beauftragt, den Roman "The Orchid Thief" von Susan Orlean fĂŒr die Leinwand zu adaptieren. Dieser Roman erzĂ€hlt die wahre Geschichte des Botanikers John Laroche, der Klone seltener und geschĂŒtzter Orchideen kultiviert, um sie anschliessend Sammlern weiter zu verkaufen. Parallel werden die Geschichte des Buches und die Geschichte der harzigen Arbeit Kaufmans an seinem Drehbuch erzĂ€hlt. Als der Autor den Helden seiner Geschichte kennenlernen möchte, beginnt ein unglaubliches und spannendes Abenteuer. Spike Jonze lĂ€dt uns ein, in dieses Verwirrspiel einzutauchen, und ĂŒberrascht uns mit seiner sensationellen KreativitĂ€t und seinen aussergewöhnlichen Ideen.

 

REGIE:
Spike Jonze
PRODUKTION:
Edward Saxon
Vincent Landay
Jonathan Demme
CAST:
Nicolas Cage
Meryl Streep
Chris Cooper
Tilda Swinton
Cara Seymour
Maggie Gyllenhaal
Brian Cox
DREHBUCH:
Charlie & Donald Kaufman
KAMERA:
Lance Acord
SCHNITT:
Eric Zumbrunnen
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
KK Barrett

       
  Ae Dil Hai Mushkil
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Karan Johar • Die Leben von Ayan (Ranbir Kapoor), Alizeh (Anushka Sharma) und Saba (Aishwarya Rai Bachchan) treffen aufeinander, wĂ€hrend sie alle mit den Höhen und Tiefen der Liebe zu kĂ€mpfen haben.

 

REGIE:
Karan Johar
PRODUKTION:
Hiroo Johar
Karan Johar
Apoorva Mehta
CAST:
Ranbir Kapoor
Anushka Sharma
Aishwarya Rai Bachchan
Fawad Khan
DREHBUCH:
Karan Johar
Niranjan Iyengar
KAMERA:
Anil Mehta
SCHNITT:
Manik Dawar
TON:
Ali Merchant
MUSIK:
Pritam Chakraborty
AUSSTATTUNG:
Amrita Mahal
KOSTÜME:
Manish Malhotra
Anaita Shroff
Samidha Wangnoo

       
  African Adventure
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2009]
       
 

Safari in the Okavango • Auf den Spuren berĂŒhmter Naturfilmer wie Heinz Sielmann, Bernhard Grzimek oder Konrad Lorenz begleitet der belgische 3D-Filmspezialist Ben Stassen (Fly me to the Moon) den renommierten britischen Tierfilmer Tim Liversedge (Löwen der Kalahari) und die sĂŒdafrikanische Tierkundlerin Liesl Eichenberger auf eine 3D-Fotosafari ins Okavango Delta.
Erleben Sie eine unvergessliche 3D Safari durchs Okavango Delta, ein 20.000 Quadratkilometer grosses Binnendelta im Norden Botswanas.
Ein Naturparadies aus unzĂ€hligen Lagunen, KanĂ€len und Inseln. Über dreihundert verschiedene Tierarten leben hier, neben den "grossen FĂŒnf", den Löwen, Flusspferden, Leoparden, Elefanten und Giraffen, auch Dutzende von Vogel- und Antilopenarten und natĂŒrlich auch Krokodile. Dank der neuen 3D Technik erleben Sie eine abenteuerliche Safari hautnah.

 

REGIE:
Ben Stassen
PRODUKTION:
Ben Stassen
CAST:
Tim Liversedge
Liesl Eichenberger
June Liversedge
DREHBUCH:
Ben Stassen
KAMERA:
Sean MacLeod Phillips
SCHNITT:
Shon Hedges
TON:
Pierre Lebecque
Yves Renard

       
  After the Sunset
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Wer könnte da widerstehen? • „After the Sunset“ beginnt, wo die meisten grossen Filmcoups enden: Zwei Meisterdiebe nisten sich im tropischen Paradies ein, um das Leben auf dem mit Beutemillionen wohlgepolsterten Ruhekissen zu geniessen. Der FBI-Agent, der ihnen seit Jahren auf den Fersen ist, glaubt allerdings, dass die beiden in Wirklichkeit bereits einen neuen millionenschweren Coup auf einem Kreuzfahrtschiff planen – ein mitreissendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Max Burdett, der „König der Alibis“ (Pierce Brosnan), und seine bildschöne Komplizin Lola (Salma Hayek) ziehen sich nach Paradise Island auf den Bahamas zurĂŒck, denn sie haben ihr letztes grosses Ding gedreht und den zweiten der drei berĂŒhmten Napoleon-Diamanten geklaut. Jetzt wollen die beiden ihren finanziell abgesicherten Ruhestand im hart verdienten Luxus geniessen.

Doch FBI-Agent Stan (Woody Harrelson) glaubt einfach nicht, dass sein Erzfeind Max tatsĂ€chlich ausgestiegen ist – seit sieben Jahren versucht er den Gaunern das Handwerk zu legen. Vergeblich. Jetzt ist er ĂŒberzeugt, dass Max und Lola den dritten Napoleon-Diamanten entwenden wollen, einen der grössten lupenreinen Diamanten der Welt. Er gehört zu drei identischen Diamanten, die man aus Napoleons Schwert entfernte, als der Kaiser ins Exil nach Elba geschickt wurde. Das SchmuckstĂŒck soll ĂŒber 70 Millionen Dollar wert sein.

Rein zufĂ€llig befindet sich dieser Schatz auf dem Weg nach Paradise Island – als PrunkstĂŒck einer Ausstellung an Bord eines Kreuzfahrtschiffs. Die Bahamas gehören nicht zu Stans ZustĂ€ndigkeitsbereich. Deshalb braucht er die Hilfe der einheimischen Polizistin Sophie (Naomie Harris), um die Diebe in flagranti zu ertappen. Gleichzeitig richtet vor Ort auch Gangster Henry MoorĂ© (Don Cheadle) begehrliche Blicke auf den Diamanten.

Als sich die ewigen Gegner im Paradies begegnen, dreht Max den Spiess sofort um und sucht die Freundschaft des frustrierten Detektivs, indem er freigebig demonstriert, welchen Luxus das Leben auf Paradise Island bereithĂ€lt. Stan fĂŒhlt sich zunĂ€chst ĂŒberhaupt nicht wohl in seiner Haut – doch sehr schnell gewöhnt er sich an das sĂŒsse Leben in der Karibik.

Freunden sich die Erzrivalen tatsĂ€chlich an? Vielleicht meinen Max und Lola es ja ernst? Oder doch nicht? Haben sie sich wirklich aus ihrem „Beruf“ zurĂŒckgezogen? Übrigens stellt sich auch die Frage, ob Stan immer die Wahrheit sagt. Hat er etwas zu verbergen? Wenn die Sonne untergegangen und der dritte Napoleon-Diamant gestohlen ist, wer wird ihn sich unter den Nagel reissen
?

 

REGIE:
Brett Ratner
PRODUKTION:
Beau Flynn
Jay Stern
CAST:
Pierce Brosnan
Salma Hayek
Woody Harrelson
Don Cheadle
Naomie Harris
Chris Penn
DREHBUCH:
Paul Zbyszewski
Craig Rosenberg
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Mark Helfrich
TON:
Gregory King
MUSIK:
Lalo Schifrin
AUSSTATTUNG:
Geoffrey Kirkland
KOSTÜME:
Rita Ryack

       
  Aime ton pĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juni 2003]
       
 

Ein Film von Jacob Berger. Mit GĂ©rard Depardieu. • Gerard Depardieu gilt seit langem als Gigant unter den zeitgenössischen französischen Mimen. Auch sein Sohn Guillaume hat den Schauspielberuf ergriffen. Nun sind die beiden Depardieus endlich als hautnahe Gegenspieler in einem Drama zu sehen. Regie fĂŒhrt der Genfer Jacob Berger, Sohn des berĂŒhmten Autors John Berger. ErzĂ€hlt wird die brisante Beziehungsstory des Schriftstellers Leo, der per Motorrad nach Stockholm reisen will, um den Nobelpreis fĂŒr Literatur abzuholen. Unterwegs fĂ€ngt ihn sein Sohn Paul ab, den die Hartherzigkeit des egomanischen Papas einst in die Drogensucht getrieben hat. Werden nun endlich die höllentiefen Probleme zwischen Vater und Sohn bereinigt? Oder eskaliert der Konflikt noch mehr?

Berger - ebenfalls Sohn eines ĂŒbermĂ€chtig scheinenden Vaters - lĂ€sst seine Protagonisten packend, gewagt Antworten geben. Und dem Publikum stellen sich Fragen: Wie nahe liegen in diesem filmischen Fall Fiktion und LebensrealitĂ€t zusammen, wo berĂŒhren sich die Schicksalslinien der Figuren mit denjenigen ihrer Erfinder und Interpreten? Persönliches, beklemmendes Kino ist also garantiert.

 

REGIE:
Jacob Berger
PRODUKTION:
Jean-Pierre Guérin
GĂ©rard Depardieu
CAST:
GĂ©rard Depardieu
Guillaume Depardieu
Sylvie Testud
Julien Boisselier
Noémie Kocher
Hiyam Abbas
Frédéric Polier
DREHBUCH:
Pascal Barollier
KAMERA:
Pascal Marti
SCHNITT:
Cathy Chamorey
TON:
Max Hoskins
MUSIK:
Jean-Claude Petit
AUSSTATTUNG:
Pierre Allard
Kay Brown
Ivan Niclass
KOSTÜME:
Suzie Harman
Kay Devanthey

       
  Air Racers
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Christian Fry & Jean-Jacques Mantello • Mit dem Dokumentarfilm «Air Racers 3D» zeigt das Verkehrshaus Filmtheater ein Flugshow-Highlight der speziellen Art auf Grossleinwand. Der Film nimmt die Zuschauer mit zum legendĂ€ren Reno National Championship Air Races, einem der weltweit letzten grossen Flugzeugrennen, das alljĂ€hrlich im September in Reno im US-Bundesstaat Nevada durchgefĂŒhrt wird. Sie erleben hautnah aus dem Cockpit die IntensitĂ€t und den High-Speed-Nervenkitzel der Rennpiloten. Der Film zeigt aber auch die Entstehungsgeschichte des schnellsten Luftrennens der Welt, das 1909 seinen Anfang nahm, nur sechs Jahre nach dem Erstflug der GebrĂŒder Wright

 

REGIE:
Christian Fry
Jean-Jacques Mantello
PRODUKTION:
Christian Fry
RaĂșl Leckie
CAST:
Richard Gabai
DREHBUCH:
Christian Fry
Richard Dowlearn
KAMERA:
Vern Nobles
SCHNITT:
Christine Steele
TON:
John Hays

       
  Ajami
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. August 2010]
       
 

Ein Film von Scandar Copti und Yaron Shani • Nominiert fĂŒr die Oscars als bester fremdsprachiger Film lĂ€sst uns AJAMI spannungsgeladen erkennen, dass alles, was wir wahrnehmen, auch anders sein kann, als wir es meinen. Tel Aviv, Jaffa, Ajami. Hier ist das Babel der Gegenwart, das Leben ein permanenter Ausnahmezustand. Verfeindete leben hier als Nachbarn auf engstem Raum. Omar, der sich in die junge Hadir verliebt hat, wird in einen Streit mit einer mĂ€chtigen arabischen Familien verwickelt und von ihrer Rache verfolgt. Ihm bleibt nur die Flucht, und dennoch kann er die Stadt und Hadir nicht verlassen. Seine letzte Chance ist, das von einem islamischen Richter festgesetzte – und unbezahlbare – Schuldgeld aufzutreiben. Auch Omars Freund Malek braucht dringend Geld, denn seine Mutter ist schwer krank. Um die Behandlung bezahlen zu können, arbeitet er illegal in Israel. Das Leben des jĂŒdischen Polizisten Dandys nimmt eine tragische Wendung, als sein Bruder spurlos verschwindet. Zutiefst ĂŒberzeugt, dass er Arabern in die HĂ€nde gefallen sein muss, schwört er Rache. WĂ€hrend er das Schicksal seines Bruders aufzuklĂ€ren versucht, bietet sich Malek und Omar ein vielversprechendes GeschĂ€ft mit zwielichtigen DrogenhĂ€ndlern. Doch die Ereignisse geraten ausser Kontrolle. Omar, Malek und Dando werden in einen hochspannenden Krimi verwickelt, der alles verĂ€ndern wird.

 

REGIE:
Scandar Copti
Yaron Shani
PRODUKTION:
Moshe Danon
Thanassis Karathanos
Talia Kleinhendler
CAST:
Fouad Habash
Nisrine Rihan
Elias Saba
Youssef Sahwani
Abu George Shibli
DREHBUCH:
Scandar Copti
Yaron Shani
KAMERA:
Boaz Yehonatan Yaacov
SCHNITT:
Scandar Copti
Yaron Shani
TON:
Markus Stemler

       
  Alexander
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Mit 25 Jahren hatte er bereits die ganze Welt erobert • Unter der Regie von OscarÂź-PreistrĂ€ger Oliver Stone meisselt der Film ein opulentes GemĂ€lde ĂŒber ALEXANDER, DEN GROssEN (336 - 323 vor Christi) auf die grosse Kinoleinwand. Seine Jugend, seine TrĂ€ume von Ruhm und Abenteuer, bis hin zu seinem einsamen und mysteriösen Tod als Herrscher des grössten Reichs der Weltgeschichte ziehen die Zuschauer in Bann. Das in Marrakesch, London und Thailand gedrehte historische Epos ALEXANDER erzĂ€hlt von der impulsiven, turbulenten Beziehung zu seinen Eltern, die entschlossen waren, ihren Sohn mit allen Mitteln der Macht auf den Thron zu bringen. Eine Chronik der stĂŒrmischen brĂŒderlichen BĂŒndnisse mit seinen engsten GefĂ€hrten und seiner gewaltigen Armee, ĂŒber die gemeinsamen KĂ€mpfe auf den von der Sonne verbrannten Schlachtfeldern des Persischen Reichs bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln Indiens wird zum Leben erweckt. Der Film zeigt in unvergesslichen Bildern und mit einem Ensemble erstklassiger Schauspieler um Colin Farrell, Anthony Hopkins und Angelina Jolie Alexanders Reise auf dem Weg zur imposantesten Figur der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Oliver Stone
PRODUKTION:
Moritz Borman
Jon Kilik
Thomas SchĂŒhly
Iain Smith
Oliver Stone
CAST:
Colin Farrell
Angelina Jolie
Val Kilmer
Anthony Hopkins
Jared Leto
Rosario Dawson
Gary Stretch
DREHBUCH:
Oliver Stone
Laeta Kalogridis
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Yann Hervé
Alex Marquez
Thomas J. Nordberg
TON:
Jean Goudier
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Alibi.com
 
       
 

Ein Film von Philippe Lacheau

 

REGIE:
Philippe Lacheau
PRODUKTION:
Alexandra Fechner
Franck Milcent
CAST:
Philippe Lacheau
Élodie Fontan
Julien Arruti
Tarek Boudali
Didier Bourdon
Nathalie Baye
DREHBUCH:
Julien Arruti
Pierre Dudan
Philippe Lacheau
KAMERA:
Dominique Colin
SCHNITT:
Olivier Michaut-Alchourroun
TON:
Corentin Massiot
AUSSTATTUNG:
Samuel Teisseire
KOSTÜME:
Eve-Marie Arnault

       
  Am Limit
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2007]
       
 

Ein Film von Pepe Danquart • Alexander und Thomas Huber zĂ€hlen zu den weltbesten Extrem- und Alpinkletterern unserer Zeit. OscarÂź-PreistrĂ€ger Pepe Danquart ist mit den beiden BrĂŒdern auf Tour ins Yosemite Valley und nach Patagonien gegangen. Die Kamera folgt den Kletterern in bisher nie gefilmte Höhen und begleitet sie bei dem Versuch, den Rekord* im Speed-Klettern an der "Nose", der 1.000 Meter hohen Granitwand des "El Capitan" im Yosemite Nationalpark (Kalifornien/USA) zu brechen. AM LIMIT zeigt atemberaubende, spannende Bilder an der Grenze des physisch und psychisch Machbaren.

AM LIMIT ist das Abenteuer zweier BrĂŒder, die seit frĂŒhester Kindheit in den Bergen zu Hause sind und die Grenzerfahrung suchen. Alexander und Thomas Huber, zwei Menschen, die bis ans Äusserste gehen, getrieben vom unbĂ€ndigen Willen, ihre Grenzen und Ängste zu ĂŒberwinden und die damit verbundenen Herausforderungen anzunehmen. Zwei BrĂŒder auf der Suche nach dem eigenen Limit.

 

REGIE:
Pepe Danquart
PRODUKTION:
Kirsten Hager
Erich Lackner
Mirjam Quinte
CAST:
Thomas Huber
Alexander Huber
Dean S. Potter
Chongo
DREHBUCH:
Pepe Danquart
KAMERA:
Martin Hanslmayr
Franz Hinterbrandner
Max Reichel
Wolfgang Thaler
SCHNITT:
Mona BrÀuer
MUSIK:
Dorian Cheah
Christoph Israel

       
  Amelie rennt
 
       
 

Mountain miracle • Amelie ist 13, ein waschechtes Grossstadtkind und womöglich das frechste MĂ€dchen in ganz Berlin. Sie lĂ€sst sich von niemanden etwas sagen, schon gar nicht von ihren Eltern. Als sie nach einem lebensbedrohlichen Asthma-Anfall in eine Spezialklinik nach SĂŒdtirol geschickt wird, haut sie kurzentschlossen ab. Auf einer Bergwiese stösst Amelie auf einen geheimnisvollen 15-JĂ€hrigen mit dem sonderbaren Namen Bart. ZunĂ€chst kann sie diesen Landjungen nicht ausstehen, aber bald stellt sie fest, dass Bart viel cooler ist, als anfangs gedacht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Tobias Wiemann
PRODUKTION:
Philipp Budweg
Thomas Blieninger
Martin  Rattini
CAST:
Mia Kasalo
Samuel Girardi
Susanne Bormann
Denis Moschitto
Jasmin Tabatabai
Shenia Pitschmann
Jerry Hoffmann
DREHBUCH:
Natja Brunckhorst
KAMERA:
Martin Schlecht
SCHNITT:
Andreas Radtke
TON:
Uve Haussig
MUSIK:
Tobias Kuhn
Markus Perner
AUSSTATTUNG:
Johannes Sternagel
KOSTÜME:
Sabine Keller

       
  Ange et Gabrielle
 
       
 

Ein Film von Anne Giafferi

 

REGIE:
Anne Giafferi
PRODUKTION:
Marc Olla
CAST:
Isabelle Carré
Patrick Bruel
Laurent Stocker
Alice de Lencquesaing
Carole Franck
DREHBUCH:
Anne Giafferi
KAMERA:
Stéphane Cami
SCHNITT:
Christine Lucas Navarro
TON:
Benjamin Jaussaud
Maud Lombart
MUSIK:
Jean-Michel Bernard
AUSSTATTUNG:
MichÚle Abbé-Vannier

       
  Ant-Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juli 2015]
       
 

Ein Film von Peyton Reed • TrickbetrĂŒger Scott Lang (Paul Rudd) besitzt die unglaubliche FĂ€higkeit, auf winzige Körpergrösse zu schrumpfen und gleichzeitig seine KrĂ€fte zu vervielfachen. Gemeinsam mit seinem Mentor Dr. Hank Pym (Michael Douglas) muss Lang das Geheimnis um Pyms einzigartigen Ant-Man-Anzug vor einer gefĂ€hrlichen Bedrohung beschĂŒtzen und mithilfe eines spektakulĂ€ren Raubzugs die Zukunft der ganzen Welt entscheiden.

 

REGIE:
Peyton Reed
PRODUKTION:
Kevin Feige
Nira Park
CAST:
Evangeline Lilly
Corey Stoll
Michael Peña
Judy Greer
DREHBUCH:
Joe Cornish
Jack Kirby
Stan Lee
Larry Lieber
Edgar Wright
KAMERA:
Russell Carpenter
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Shepherd Frankel
Marcus Rowland
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Arthur and the Minimoys
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Luc Besson • Mit 'Arthur and the Minimoys' wagt sich Luc Besson an die Verfilmung seines selbstverfassten vierbĂ€ndigen MĂ€rchens "Arthur et les Minimoys“... Mit 85 Mio. US-Dollar wird der Film mit dem höchsten Budget realisiert, das jemals in einen europĂ€ischen, animierten Kinofilm investiert wurde.

Arthur (Freddie Highmore) hat richtig grosse Sorgen: Ein fieser GrundstĂŒcksmakler trĂ€umt davon, sich das schöne Haus von Arthurs Grossmutter (Mia Farrow), in dem der Junge gerade seine Ferien verbringt, unter den Nagel zu reissen. Leider ist nicht daran zu denken, dass Arthur auf seine Eltern zĂ€hlen kann, die ihn bei den Grosseltern untergebracht haben, denn sie sind weit weg in der Stadt. Auch auf seinen Grossvater kann er nicht setzen - der ist nĂ€mlich vor Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden. Zu allem Übel ist Arthur erst zehn Jahre alt. Ob ihm zumindest Alfred, sein grosser, mehr liebevoller als intelligenter Hund eine Hilfe sein kann? Gemeinsam mit Alfred stösst Arthur in der alten Bibliothek seines Grossvaters zum GlĂŒck auf einen geheimen Plan, der ihnen den Weg auf die andere Seite weist: Den Weg ins Land der Minimoys. Diese zauberhaften Fabelwesen sind die Einzigen, die noch alles retten können.

Pop-Diva Madonna leiht Prinzessin Selenia ihre Stimme, Kult-SĂ€nger David Bowie spricht Maltazard und Rapper Snoop Dogg verhilft Max zum Sprechen.

Ein Kinospektakel, das Gross und Klein gleichermassen begeistern wird! FĂŒnf Jahre lang arbeitete Kultregisseur Luc Besson mit mehr als 100 Animatoren an der Verfilmung der ersten beiden BĂ€nde seiner ARTHUR-Buchreihe, die in Frankreich bereits die Bestsellerliste stĂŒrmten.

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penny Balfour
David Bowie
Snoop Dogg
Mia Farrow
Freddie Highmore
Toinette LaquiĂšre
Madonna
DREHBUCH:
Luc Besson
CĂ©line Garcia
KAMERA:
Thierry Arbogast
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  Atomic Blonde
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

The Coldest City • „Glasnost” und „Perestroika“ bringen die Mauer zu Fall. Der eiserne Vorhang und der kalte Krieg sind fast Geschichte. Doch das ist nicht DIESER Film...
1989, Berlin: Die Top-Agentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) hat die Order, Informationen höchster Brisanz zu besorgen. Doch die geteilte Stadt fordert von ihr das Äusserste - es geht buchstĂ€blich ums nackte Überleben. Mit KalkĂŒl, Sinnlichkeit und unerbittlicher HĂ€rte kommt sie Zug um Zug ihrem Ziel nĂ€her. Denn eins steht fest bei dieser tödlichen Schachpartie: Über Bauernopfer entscheidet allein die blonde Königin.

 

REGIE:
David Leitch
PRODUKTION:
A.J. Dix
Eric Gitter
Beth Kono
Peter Schwerin
Charlize Theron
CAST:
Sofia Boutella
Charlize Theron
James McAvoy
John Goodman
Eddie Marsan
Toby Jones
Daniel Bernhardt
KAMERA:
Jonathan Sela
SCHNITT:
ElĂ­sabet RonaldsdĂłttir
TON:
Thomas Huhn
MUSIK:
Tyler Bates
AUSSTATTUNG:
David Scheunemann
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Au revoir lĂ -haut
  [demnächst im Kino - Release: 07. Juni 2018]
       
 

Ein Film von Albert Dupontel • November 1919: Beinahe wĂ€re Albert wegen der Machtgier von Leutnant Pradelle in den SchĂŒtzengrĂ€ben des ersten Weltkriegs ums Leben gekommen. Doch in letzter Sekunde bewahrt Édouard den schĂŒchternen Buchhalter vor dem Tod. Albert fĂŒhlt sich seinem Retter verpflichtet und erfĂŒllt ihm seinen grössten Wunsch: eine falsche IdentitĂ€t.
Pradelle erfĂ€hrt von dem Betrug, deckt die beiden aber, um sein hinterhĂ€ltiges Manöver wĂ€hrendes Kriegs zu vertuschen. So werden die verfeindeten MĂ€nner zu Komplizen. WĂ€hrend Pradelle in den Nachkriegsjahren mit der Umbettung von Toten das grosse Geld macht, entwickeln Albert und Édouard ein illegales GeschĂ€ft mit Kriegsdevotionalien.

Adaptation des mit dem Prix Goncourt 2013 ausgezeichneten Romans von Pierre Lemaitre ĂŒber das Scheitern der Gesellschaft.

 

REGIE:
Albert Dupontel
PRODUKTION:
Catherine Bozorgan
CAST:
Albert Dupontel
Laurent Lafitte
Nahuel PĂ©rez Biscayart
Niels Arestrup
Émilie Dequenne
MĂ©lanie Thierry
Michel Vuillermoz
DREHBUCH:
Albert Dupontel
Pierre Lemaitre
KAMERA:
Vincent Mathias
SCHNITT:
Christophe Pinel
TON:
Gurwal CoĂŻc-Gallas
AUSSTATTUNG:
Pierre Queffelean
KOSTÜME:
Mimi Lempicka

       
  Auto Focus
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

A Day without Sex is a Day Wasted • Nichts ertrĂ€umt sich der erfolgreiche Radio-DJ Bob Crane (GREG KINNEAR) mehr, als bei der Öffentlichkeit einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Schneller als erwartet erfĂŒllt sich der Traum fĂŒr den selbsterklĂ€rten Saubermann und braven Familienvater: Mit der Hauptrolle in der Serie "Ein KĂ€fig voller Helden" wird er 1965 ĂŒber Nacht zum Star. Doch der neue Ruhm hat auch eine Schattenseite: Mit seinem neuen Freund John Carpenter (WILLEM DAFOE), einem gerissenen Videotechniker, erliegt er fast allabendlich der Versuchung, mit immer neuen Frauen nicht nur ins Bett zu steigen, sondern das Liebesspiel auch stets auf Video festzuhalten. Selbst, als nicht nur sein Privatleben, sondern auch seine Karriere den Bach herunterzugehen drohen, erkennt Crane nicht, wie gefĂ€hrlich, lebensgefĂ€hrlich seine Sucht nach Sex, LĂŒgen und Video tatsĂ€chlich ist ...

Nach dem Tatsachenroman "The Murder of Bob Crane" von Robert Graysmith ĂŒber den bis heute ungeklĂ€rten Mord an dem beliebten Hauptdarsteller der Erfolgsserie "Ein KĂ€fig voller Helden" im Jahr 1978 drehte Regiemeister und Drehbuchbuchautor (Taxi Driver) Paul Schrader (Ein Mann fĂŒr gewisse Stunden, Katzenmenschen, Light Sleeper, Der Gejagte) den vielleicht bissigsten und tragikomischsten Film seiner sensationellen Karriere. Die lange geheimgehaltene Sexsucht Cranes dient als Ausgangspunkt fĂŒr eine furiose Filmbiographie, die auf ironische und unterhaltsame Weise die selbstzerstörerischen Leidenschaften eines getriebenen Mannes beleuchtet und den Wandel der sexuellen Mores in den spĂ€ten 60er und frĂŒhen 70er Jahren untersucht.

 

REGIE:
Paul Schrader
PRODUKTION:
Scott Alexander
Alicia Allain
Pat Dollard
Larry Karaszewski
Todd Rosken
CAST:
Greg Kinnear
Willem Dafoe
Rita Wilson
Maria Bello
Ron Leibman
Bruce Solomon
Michael E. Rodgers
DREHBUCH:
Michael Gerbosi
Robert Graysmith
KAMERA:
Fred Murphy
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Steve Munro
MUSIK:
Angelo Badalamenti
AUSSTATTUNG:
James Chinlund
KOSTÜME:
Julie Weiss

       
  Baba's Song
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2009]
       
 

Ein Film von Wolfgang Panzer • Baba (Sila Bakali) und Jo (Joseph Pamfo), zwei afrikanische Strassenjungen, könnten unterschiedlicher nicht sein, doch ihre Liebe zur Musik lĂ€sst die beiden Freunde den harten Alltag auf Malawis‘ Strassen gemeinsam ĂŒberstehen. Jo, ein ausgefuchster FlĂŒchtlingsjunge, kennt die Strassen und ihre Tricks. Mit seinem grossen Mundwerk kommt er gekonnt ĂŒber die Runden. Baba hingegen spricht seit dem Tod seiner Eltern kein Wort, nur wenn er singt und musiziert blĂŒht der geheimnisvolle Junge auf und kann den harten Alltag geprĂ€gt durch Krankheiten, Gewalt, Hunger und Obdachlosigkeit vergessen. Eines Tages hört Ben Michael - der grösste Musikstar des Landes –Baba spielen und ist vom kleinen Jungen fasziniert. Ben will ihm helfen, doch die eigene Vergangenheit droht Baba einzuholen. Denn bevor Baba seinen GefĂ€hrten Jo im FlĂŒchtlingscamp kennenlernte, war er im Waisenheim. Dort wollte ihn Heimleiter (Gilles Tschudi) an Paula (Franka Potente) und ihre Partnerin (Sabina Schneebeli) nach Europa verkaufen. Doch Baba floh. Beim gemeinsamen Auftritt mit Ben entdeckt der Heimleiter Baba wieder und will ihn sofort mitnehmen, doch Musik und Freundschaft sind stĂ€rker.

Baba’s Song von Wolfgang Panzer (Broken Silence) ist eine musikalische Reise mitten in die afrikanische Seele. Der Film zeigt Lebensfreude im heutigen Alltag Malawis, einem der Ă€rmsten LĂ€nder der Welt.

 

REGIE:
Wolfgang Panzer
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Sila Bakali
Joseph Pamfo
Gilles Tschudi
Sabina Schneebeli
Franka Potente
DREHBUCH:
Wolfgang Panzer
KAMERA:
Edwin Horak
SCHNITT:
Sara Pazienti
TON:
Michael Schlömer
François Musy
Gabriel Hafner
MUSIK:
Ben Michael Mankhamba
Colin Ali
Mildred Ligoya
Gift Msonekela
Elia Thomas
Sila Bakali

       
  Babysitting
 
       
 

Ein Film von Philippe Lachaux

 

REGIE:
Philippe Lachaux
PRODUKTION:
Marc Fiszman
CAST:
Clotilde Courau
GĂ©rard Jugnot
Philippe Lachaux
Alice David
Vincent Desagnat
David Marsais
DREHBUCH:
Julien Arruti
Tarek Boudali
Philippe Lachaux
KAMERA:
Antoine Marteau
SCHNITT:
Olivier Michaut-Alchourroun
TON:
Arnaud Lavaleix
Frédéric Le Louet
AUSSTATTUNG:
Samuel Teisseire

       
  Babysitting 2
 
       
 

Ab in den Dschungel • Franck reist mit seiner Freundin Sonia, seinen besten Freunden und deren Freundinnen nach Brasilien, in das Öko-Hotel seines „zukĂŒnftigen Schwiegervaters“. Was Sonia jedoch noch nicht weiss: Franck will sie in Brasilien mit einem Heiratsantrag ĂŒberraschen! Doch der als romantische Urlaubsreise geplante Trip gerĂ€t zunehmend zu einer Katastrophe: ZunĂ€chst verschluckt Francks Kumpel, der die ganze Reise mit seiner GoPro Kamera filmt, versehentlich den Ring zum Antrag. Und auch sonst lĂ€uft alles gegen Franck, der weder bei Sonias Vater noch bei ihrer im Rollstuhl sitzenden – und ziemlich unausstehlichen – Grossmutter punkten kann. Und dann geht Franck auch noch mitsamt seinen Freunden und Sonias Grossmutter bei einem Ausflug im Dschungel verloren. Nur die GoPro Kamera, mit der sie aufgebrochen waren, taucht wieder auf. Nun ist es an Sonia und ihrem Vater, die Verschwundenen anhand des Videomaterials ausfindig zu machen. Dabei treten einige wahnwitzige Überraschungen zutage


 

REGIE:
Nicolas Benamou
Philippe Lacheau
PRODUKTION:
Christophe Cervoni
Marc Fiszman
CAST:
Philippe Lacheau
Alice David
Vincent Desagnat
Tarek Boudali
Christian Clavier
Julien Arruti
Grégoire Ludig
DREHBUCH:
Julien Arruti
Nicolas Benamou
Philippe Lacheau
Pierre Lacheau
KAMERA:
Antoine Marteau
SCHNITT:
Olivier Michaut-Alchourroun
TON:
Alexis Durand
Frédéric Le Louet
MUSIK:
Maxime Desprez
Michaël Tordjman
KOSTÜME:
Aurore Pierre

       
  Bachelorette
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2012]
       
 

Die Hochzeit unserer dicksten Freundin • Die drei besten Freundinnen Regan (Kirsten Dunst), Gena (Lizzy Caplan) und Katie (Isla Fisher) sind ausser sich: Becky das MauerblĂŒmchen aus ihrer ehemaligen High School-Clique wird als erste von allen heiraten. Noch dazu wurde ausgerechnet Regan die Aufgabe der Trauzeugin anvertraut. Das neurotische Dreiergespann entscheidet Kopf hoch an die Hochzeits-Vorbereitungen ranzugehen: Eifersuchtsszenen, peinliche Ausrutscher und unvermeidliches Chaos sind in dieser knalligen Frauen-Comedy mit Starbesetzung vorprogrammiert.

 

REGIE:
Leslye Headland
PRODUKTION:
Brice Dal Farra
Claude Dal Farra
Jessica Elbaum
Will Ferrell
Adam McKay
Lauren Munsch
CAST:
Kirsten Dunst
Lizzy Caplan
James Marsden
Rebel Wilson
Isla Fisher
Adam Scott
Andrew Rannells
DREHBUCH:
Leslye Headland
KAMERA:
Doug Emmett
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
Ron Bochar
Sara Stern
AUSSTATTUNG:
Richard Hoover
KOSTÜME:
Anna Bingemann

       
  Back To Gaya
 
       
 

Ein Kino-Highlight fĂŒr die ganze Famillie • Gaya, ein fantastisches Reich mit paradiesischen Landschaften voll prĂ€chtiger Farben, ist die Heimat der Gayaner. Sie sind zwar viel kleiner als Menschen, haben aber in ihren Eigenarten und Verhaltensweisen verblĂŒffende Ähnlichkeit mit uns.

Der magische Stein namens Dalamit ist gestohlen worden – ohne ihn sind die Bewohner von Gaya dem sicheren Untergang geweiht. Also ĂŒbernehmen Buu und Zino die gefĂ€hrliche Aufgabe, den lebenswichtigen Stein zu suchen. Ihre abenteuerliche Reise fĂŒhrt sie in eine fremde und unheimliche Welt – nĂ€mlich die unserer alltĂ€glichen RealitĂ€t: Erst als die beiden zusammen mit der unerschrockenen BĂŒrgermeisterstochter Alanta ihre Heimat verlassen, merken sie, dass sie eigentlich Helden einer Fernsehserie sind 
 Gaya existiert nur auf dem Bildschirm – ein Fernsehautor hat sich das Fantasy-Reich ausgedacht.

Die Gayaner haben allerdings keine Zeit, lange ĂŒber die merkwĂŒrdige Menschenwelt nachzudenken, denn sie mĂŒssen dem Geheimnis tapfer auf der Spur bleiben: Wer hat den Dalamit in die RealitĂ€t entfĂŒhrt und warum? Und wie ist es dem Dieb ĂŒberhaupt gelungen, in Gaya einzudringen?

Michael Bully Herbig (Stimme von Buu) und Vanessa Petruo (Stimme von Alanta) garantieren fĂŒr orginellen Humor und machen „Back to Gaya“ zum Kino-Highlight fĂŒr die ganze Familie.

 

REGIE:
Lenard F. Krawinkel
Holge Tappe
PRODUKTION:
Holger Tappe
Lenard F. Krawinkel
DREHBUCH:
Jan Berger
Bob Shaw
Don McEnery
KAMERA:
Fabian MĂŒller
SCHNITT:
Alex Soskin
TON:
Nils Rademacher
MUSIK:
Michael Kamen

       
  Be with Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Eric Khoo • HĂ€ufig kommen grosse Filme ganz sanft und leise daher, unauffĂ€llig fast entwickeln sie ihre Kraft und Ausstrahlung von innen heraus, still und ohne viel Aufhebens. DafĂŒr umso nachhaltiger. "Be With Me" vom bei uns viel zu wenig bekannten Eric Khoo aus Singapur ist ein solcher Film: Die stille filmische Perle erregte bei ihrer UrauffĂŒhrung in Cannes erstmals Aufsehen, einfach so. Der Film lĂ€sst uns drei verschiedene fiktive LebensfĂ€den und die reale Figur einer Taubblinden betrachten. Es geht um so zentrale Elemente des Lebens wie Liebe, Hoffnung und Schicksal. Der Star von Be With Me ist Theresa Chan, die seit 50 Jahren ohne Gesichts- und Gehörsinn lebt und eine wohltuende Kraft ausstrahlt. Zusammen mit ihr und seinen fiktiven Suchenden lĂ€dt uns Eric Khoo ein auf eine Reise zum Sein. Und da sitzt man im Kino und staunt wie ein Kind. Mag sogar sein, dass man auf Anhieb nicht einmal genau sagen könnte, weshalb, man fĂŒhlt sich einfach in eine andere Stimmung versetzt und schaut. Im Film von Eric Khoo wird es vielen so ergehen.

 

REGIE:
Eric Khoo
PRODUKTION:
Brian Hong
CAST:
Theresa Poh Lin Chan
Seet Keng Yew
Ezann Lee
Lynn Poh
Chiew Sung Ching
DREHBUCH:
Eric Khoo
Wong Kim Hoh
KAMERA:
Adrian Tan
SCHNITT:
Low Hwee-Ling
TON:
Kevin Mathews
Christine Sham
MUSIK:
Kevin Mathews
Christine Sham

       
  Beautiful new world
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Ungewohnt lockeres Kino aus China... • Ungewohnt lockeres Kino aus China, eine erfrischende Komödie aus Schanghai. In Form einer einfachen Ballade, ironisch erzĂ€hlt, lehnt sich der Film an den Suzhou-Stil der traditionell gesungenen chinesischen Epen an. Baogen ist ein Mann vom Land mit bewĂ€hrten Moralvorstellungen, der hart arbeitet, um sich ein neues stĂ€dtisches Leben aufzubauen und um das Herz seiner scharfzĂŒngigen Tante zu gewinnen. Eine wunderbare neue Welt wirft einen aufschlussreichen Blick auf das zeitgenössische, sich verĂ€ndernde China und auf den Gegensatz und die Konfrontation von Materialismus, Kapitalismus, traditionellen Werten und menschlichem Begehren. Shi Runjiu, ein 29jĂ€hriger Regisseur und Drehbuchautor, bringt mit seinem ersten Langspielfilm frischen Wind in den chinesischen Film. Er bringt uns zum Lachen und zwingt uns zugleich nachzudenken. Der ehrliche Bauer Baogen, der in die grosse Stadt kommt, um hier einen Preis abzuholen, den er in der Lotterie gewonnen hat, kommt ganz schön auf die Welt, denn die gewonnene Wohnung ist noch nicht einmal gebaut. Anstatt reich und berĂŒhmt zu werden, sieht er sich mit der simplen RealitĂ€t konfrontiert. Er sucht bei seiner entfernten Verwandten Jinfang Unterschlupf und bringt deren Leben ganz schön durcheinander.

 

REGIE:
Runjiu Shi
PRODUKTION:
Peter Loehr
CAST:
Wu Jiang
Hong Tao
Ning Chen
Richie Ren
Wu Bai
Zhengwei Tong
DREHBUCH:
Fendou Liu
Runjiu Shi
Yao Wang
KAMERA:
Yue Lu
SCHNITT:
Hongyu Yang
TON:
Xueyi Wang

       
  Being Azem
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Tomislav Mestrovic und NicolĂČ Settegrana • Being Azem erzĂ€hlt die Geschichte eines aus einem Dorf im Kosovo stammenden Jungen und seines Aufstiegs zum erfolgreichsten Thaiboxer der Welt.

1994, Mailand: Innerhalb von nur drei Jahren erklimmt der neunzehnjĂ€hrige Winterthurer Azem Maksutaj, nach Schweizer- und Europameisterschaft, den Olymp des Thaiboxens und wird bis dahin jĂŒngster Weltmeister aller Zeiten.

Zwölf Jahre spĂ€ter und zwanzig Kilogramm schwerer steht Azem im Herbst seiner Karriere im Bellagio-Hotel in Las Vegas vor dem wichtigsten Kampf seines Lebens. Es ist die wahrscheinlich letzte Chance sein grösstes sportliches Ziel doch noch zu erreichen. Es geht um alles oder nichts! Gewinnt der Winterthurer im Superschwergewicht gegen die K-1 Legende Ray Sefo, erhĂ€lt er eine Wildcard fĂŒr das Halbfinalturnier in Osaka der sechzehn besten KĂ€mpfer der Welt. Azem wĂ€re damit der Teilnahme am K-1 Grand-Prix Finale in Tokio so nah wie noch nie zuvor in seinem Leben. Vor ihm konnte diesen ?Mount Everest des Kampfsports? nur ein einziger Schweizer erklimmen - sein ehemaliger Trainer, Vorbild und Förderer Andy Hug.

Being Azem entfĂŒhrt den Zuschauer auf eine Reise in die Welt des Kampfsports und zu einer seiner eindrĂŒcklichsten Persönlichkeiten. Von Winterthur aus begleiteten die beiden Filmemacher NicolĂČ Settegrana und Tomislav Mestrovic den Winterthurer Weltmeister, wĂ€hrend einer Dauer von eineinhalb Jahren, ĂŒber drei Kontinente hinweg. Angefangen in Stockholm, ĂŒber Chiang-Mai, Bangkok, Istanbul und Las Vegas bis in sein Heimatdorf Deqan im Kosovo. Dort, wo vor dreissig Jahren alles begann.

Aber nicht nur der Sportler steht im Fokus, die Zuschauer lernen auch die andere Seite des berĂŒhmten Thaiboxers kennen, indem sie miterleben, wie Azem als Trainer das Wissen seines legendĂ€ren Meisters nun seinen eigenen SchĂŒlern weitergibt.

WĂ€hrend wir Azem bei den Vorbereitungen fĂŒr die wichtigsten drei Runden seines Lebens begleiten und die letzten Sekunden vor dem Kampf Backstage und hautnah an seiner Seite miterleben, zeichnet der Film im Stile von Erinnerungen die wichtigsten Stationen seiner Karriere und seines Lebens nach. Dabei erhalten wir intime, spektakulĂ€re und selten gezeigte Einblicke in die private Lebenswelt eines Profisportlers und erleben Momente voller Tragik, Spannung und Freude. Momente, in denen klar wird, dass Sieg und Niederlage oft nicht nur sehr eng beieinander liegen, sondern manchmal gar ein und dasselbe sind.

Aber vor allem lernen wir in Being Azem den Menschen hinter dem Weltmeister kennen. Einen sympathischen und facettenreichen Menschen, der nur das macht, was wir uns letztlich alle wĂŒnschen: seinen grossen Traum zu leben!

 

REGIE:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
PRODUKTION:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
CAST:
Azem Maksutaj
DREHBUCH:
Tomislav Mestrovic
Nicolo Settegrana
KAMERA:
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Niklaus Siebenkorn
Thomas Meister
TON:
Ivo SchlÀpfer
MUSIK:
Beat SolĂšr

       
  Bel ami
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Declan Donnellan & Nick Ormerod • BELAMI ist die Geschichte von Georges Duroy der sich in Paris 1890 durch seinen scharfen Verstand und seine VerfĂŒhrungskĂŒnste aus seiner Armut in die wohlhabenden Kreise erhebt. Sein Weg fĂŒhrt von schĂ€bigen, notdĂŒrftigen UnterkĂŒnften bis in die schönsten, opulentesten Salons – von der Umarmung einer Prostituierten zu Rendevouz mit wohlhabenden Schönheiten – in eine Welt wo Politik und Medien um Einfluss buhlen – wo Sex Macht bedeutet und BerĂŒhmtheit zu einer Besessenheit wird.

 

REGIE:
Declan Donnellan
Nick Ormerod
PRODUKTION:
Uberto Pasolini
CAST:
Robert Pattinson
Christina Ricci
Uma Thurman
Kristin Scott Thomas
Natalia Tena
Colm Meaney
DREHBUCH:
Guy de Maupassant
Rachel Bennette
KAMERA:
Stefano Falivene
SCHNITT:
Gavin Buckley
Masahiro Hirakubo
TON:
Simon Hayes
Ian Wilson
MUSIK:
Lakshman Joseph De Saram
Rachel Portman
AUSSTATTUNG:
Attila KovĂĄcs
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Belle et SĂ©bastien
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Nicolas Vanier • Dort wo die schneebedeckten Berge bis in den Himmel ragen und die Natur unberĂŒhrt ist, spielt die berĂŒhrende Geschichte einer unzertrennlichen Freundschaft zwischen einem wilden Hund und einem kleinen Jungen: Es ist die Geschichte von Belle und Sebastian.
Die Bewohner des idyllischen Bergdorfs in den französischen Alpen sind in heller Aufregung, denn ein riesiger Hund soll sein Unwesen treiben und wildern. WĂ€hrend ihn alle fĂŒr eine Bestie halten und Jagd auf ihn machen, sieht der kleine Waisenjunge Sebastian das gefĂŒrchtete Tier mit anderen Augen - der kleine EinzelgĂ€nger und sein tierischer Freund Belle werden schnell zu Vertrauten, die nichts mehr trennen kann. Das Versteckspiel der beiden vor der aufgebrachten Dorfgemeinschaft ist dabei aber nur der Anfang eines grossen Abenteuers, dem sich die ungleichen GefĂ€hrten gemeinsam stellen mĂŒssen


 

REGIE:
Nicolas Vanier
PRODUKTION:
Clément Miserez
Matthieu Warter
Frédéric Brillion
Gilles Legrand
CAST:
FĂ©lix Bossuet
Tchéky Karyo
Margaux Chatelier
Dimitri Storoge
Mehdi
Andreas Pietschmann
Urbain Cancelier
DREHBUCH:
Fabien Suarez
Juliette Sales
Nicolas Vanier
KAMERA:
Eric Guichard
TON:
Emmanuel Hachette
AUSSTATTUNG:
Sebastian Birchler
KOSTÜME:
Adélaïde Gosselin

       
  Berge im Kopf
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Matthias Affolter • Das Hochgebirge ist Fluchtort wie Heimat fĂŒr Bergsteiger aus vier Generationen. «Berge im Kopf» bringt uns ihre Passion und die damit verbundenen Fragen nahe.
Wir ziehen mit Jacques Grandjean zum Strahlen durch brĂŒchigen Fels vergessener WĂ€nde. In der Nordwand des Gross Ruchen hören wir Extremalpinist Dani Arnold im Föhnsturm fluchen.
Stephan Siegrist nimmt uns mit auf seine Expedition zum Makalu Westpfeiler in Nepal, wĂ€hrend Werner Munter auch noch mit ĂŒber 70 Jahren in den wildesten Winkel des Val d’HĂ©rens nach neuen Routen sucht.
Auf der Suche nach dem richtigen Weg sind die vier BergfĂŒhrer mit Lebensfragen konfrontiert, die sich jedem von uns stellen: Was will ich fĂŒr die Verwirklichung meiner TrĂ€ume eingehen und aufgeben? Wieviel Risiko braucht das Leben?

 

REGIE:
Matthias Affolter
PRODUKTION:
Mathias Hefel
CAST:
Dani Arnold
Jacques Grandjean
Werner Munter
Stephan Siegrist
KAMERA:
Jonas JĂ€ggy
SCHNITT:
Falk Peplinski

       
  Bill - das absolute Augenmass
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2008]
       
 

Ein Film von Erich Schmid • Max Bill (1908-1994) war der wohl bedeutendste Schweizer KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts. Er kam aus der Arbeiterstadt Winterthur. Er war zeitlebens ein Rebell, und heute lebt er als Unsterblicher auf dem Olymp. Sein Name steht fĂŒr ein avantgardistisches Gesamtwerk, das auf die Zukunft ausgerichtet ist, eine soziale Verantwortung trĂ€gt und eine engagierte politische Aussage hat. Es ging Max Bill um die Gestaltung unserer Umwelt und um ein Umweltbewusstsein, dass inzwischen eine geradezu unheimliche AktualitĂ€t erhalten hat.

FĂŒr alle, die Bills OEuvre im Zusammenhang mit seiner Biographie verstehen wollen, realisiert Erich Schmid zur Zeit einen Film mit dem Titel »bill – das absolute augenmass«. Sechs Jahre lang hat er bisher daran gearbeitet, damit der Film auf der grossen Leinwand die Augen fĂŒr viel Unbekanntes öffnet. Nur soviel sei bis jetzt verraten: Es geht durch und durch um das Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik.

 

REGIE:
Erich Schmid
CAST:
Max Bill
Angela Thomas
Gottfried Honegger
Ignazio Silone
Jakob Bill
DREHBUCH:
Erich Schmid
KAMERA:
Ueli NĂŒesch
SCHNITT:
Antoine Boissonnas
TON:
Dieter Meyer
Sandra Blumati
MUSIK:
Andre Bellmont

       
  Birdman
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2015]
       
 

or (The Unexpected Virtue of Ignorance) • In Alejandro G. Iñårritus existenzieller Komödie BIRDMAN erhofft sich Riggan Thomson (Michael Keaton) durch seine Inszenierung eines ambitionierten neuen TheaterstĂŒcks am Broadway, neben anderen Dingen, vor allem eine Wiederbelebung seiner dahin siechenden Karriere. Zwar handelt es sich um ein ausgesprochen tollkĂŒhnes Unterfangen – doch der frĂŒhere Kino-Superheld hegt grösste Hoffnungen, dass dieses kreative Wagnis ihn als KĂŒnstler legitimiert und jedermann, auch ihm selbst, beweist, dass er kein abgehalfterter Hollywood-Star ist.

Doch wĂ€hrend die Premiere des StĂŒcks unaufhaltsam nĂ€her rĂŒckt, wird Riggans Hauptdarsteller durch einen verrĂŒckten Unfall bei den Proben verletzt und muss schnell ersetzt werden. Auf den Vorschlag von Hauptdarstellerin Lesley (Naomi Watts) und auf das DrĂ€ngen seines besten Freundes und Produzenten Jake (Zach Galifianakis) hin engagiert Riggan widerwillig Mike Shiner (Edward Norton) – ein unberechenbarer Typ, aber eine Garantie fĂŒr viele TicketverkĂ€ufe und begeisterte Kritiken. Bei der Vorbereitung auf sein BĂŒhnendebĂŒt muss er sich nicht nur mit seiner Freundin, Co-Star Laura (Andrea Riseborough), und seiner frisch aus der Entzugsklinik kommenden Tochter und Assistentin Sam (Emma Stone) auseinandersetzen, sondern auch mit seiner Ex-Gattin Sylvia (Amy Ryan), die gelegentlich vorbeischaut, um die Dinge in ihrem Sinn zu richten.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
John Lesher
Arnon Milchan
James W. Skotchdopole
CAST:
Emma Stone
Edward Norton
Naomi Watts
Andrea Riseborough
Zach Galifianakis
Michael Keaton
Amy Ryan
DREHBUCH:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
NicolĂĄs Giacobone
Alexander Dinelaris
Armando Bo
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Douglas Crise
TON:
Thierry J. Couturier
Aaron Glascock
MartĂ­n HernĂĄndez
MUSIK:
Antonio Sanchez
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Albert Wolsky

       
  Blackhat
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Michael Mann • Ein Angriff auf die globalen FinanzmĂ€rkte von nie gekanntem Ausmass versetzt Regierungen und Geheimdienste in Panik – so sehr, dass sie sogar Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) aus dem GefĂ€ngnis holen, um den Kampf gegen die geheimnisvollen Cyberkriminellen zu gewinnen. Hathaway, ein zu 15 Jahren Haft verurteilter Hacker und Computergenie, ist der einzige, der es mit den Gangstern hinter der Web-Attacke aufnehmen kann. FĂŒr das Versprechen, ein freier Mann zu sein, wenn er die TĂ€ter aufspĂŒrt, lĂ€sst er sich anheuern. Doch was fĂŒr Hathaway fast als sportliche Herausforderung beginnt, wird sehr schnell zu einem erbarmungslosen
Spiel auf Leben und Tod – denn sein anonymer Gegner kapert nicht nur die globalen Datenleitungen, sondern trĂ€gt auch höchst realen Terror in die Welt.
Eine Hetzjagd rund um den Erdball beginnt, die Hathaway und seine Helfer nach Chicago, Los Angeles, Hong Kong und Jakarta fĂŒhrt...

 

REGIE:
Michael Mann
PRODUKTION:
Jon Jashni
Michael Mann
Thomas Tull
CAST:
Chris Hemsworth
Viola Davis
Manny Montana
William Mapother
Holt McCallany
John Ortiz
Tracee Chimo
DREHBUCH:
Morgan Davis Foehl
Michael Mann
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Leo Trombetta
Joe Walker
TON:
Victor Ray Ennis
Gary Marullo
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
Atticus Ross
AUSSTATTUNG:
Guy Hendrix Dyas
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Blood Simple
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2000]
       
 

Der Director's Cut • Tief im Herzen von Texas. Eine attraktive, junge Ehefrau (Frances McDormand) flieht in die Arme eines Angestellten (John Getz) ihres unwissenden Ehemannes (Don Hedaya). Erst einem schwerfĂ€lligen Privatdetektiv (M. Emmet Walsh) gelingt es. ihn von der Untreue seiner Frau zu ĂŒberzeugen. Fortan lĂ€sst der Ehemann nichts unversucht, mit blinder Besessenheit den Mord an dem Paar zu arrangieren. Doch die vermeintlich simple Bluttat ist leichter gedacht als getan! Was als perfekter Mord geplant war, geht entsetzlich schief: Der Anstifter wird selbst zum Opfer - und die Liebenden zu ahnungslosen Zielscheiben eines berechnenden und verzweifelten Killers...

1984 liessen die Coen-BrĂŒder ihr sensationelles DebĂŒt BLOOD SIMPLE erstmals auf ein gĂ€nzlich unvorbereitetes Publikum los und sorgten mit dem pechschwarzen Thriller fĂŒr anhaltende GĂ€nsehaut. So gross war die Begeisterung ĂŒber das Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod, dass die US-Kritik von dem so 'ziemlich besten Thriller seit Jahren' sprach und BLOOD SIMPLE mit zahlreichen Auszeichnungen ĂŒberhĂ€ufte.

 

REGIE:
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
CAST:
John Getz
Frances McDormand
Dan Hedaya
M. Emmet Walsh
Samm-Art Willimas
Deborah Neumann
Raquel Gsvia
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
KAMERA:
Barry Sonnenfeld
SCHNITT:
Roderick Jaynes
Don Wiegmann
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jane Musky
KOSTÜME:
Sara Medina-Pape

       
  Bob et les Sex Pistaches
 
       
 

Ein Film von Yves Matthey

 

REGIE:
Yves Matthey
PRODUKTION:
André Martin
CAST:
Jules Sitruk
Valentin Tengler-Stambac
Raphaël Archinard
Maxime Kathari
Laurianne Cherpillod
Marion Charmelot
DREHBUCH:
Yves Matthey
KAMERA:
Yves Matthey

       
  Body Shots
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2000]
       
 

12 Stunden 8 Menschen 4 Exzesse • Es sollte die Nacht der NĂ€chte werden: Jane (AMANDA PEET), Sara (TARA REID), Whitney (EMILY PROCTER) und Emma (SYBIL TEMCHEN) bereiten sich auf den grossen Abend vor. WĂ€hrend sie sich schminken, beschreiben sie ausfĂŒhrlich die Eigenschaften ihrer TraummĂ€nner. Nahezu gleichzeitig erzĂ€hlen sich Rick (SEAN PATRICK FLANERY), Michael (JERRY O'CONNELL), Shawn (BRAD ROWE) und Trent (RON LIVINGSTON) von ihren Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht - bei einer Flasche Whiskey, um sich auf die lange Nacht einzustimmen. Genau wie die vier MĂ€dchen, gehen auch Rick und seine Freunde in den angesagtesten Nachtclub von Los Angeles. Die AtmosphĂ€re ist ĂŒberwĂ€ltigend, die Musik treibt die Stimmung hoch. Alle haben dasselbe Ziel: einen Partner fĂŒr die Nacht zu finden. Mit jedem Glas Alkohol verschwinden auch die letzten Hemmungen, und die ersten PĂ€rchen verlassen den Nachtclub.

Am nĂ€chsten Morgen hat sich der Zauber der vergangenen Nacht aufgelöst. Mit der ErnĂŒchterung kommt auch das böse Erwachen. Denn plötzlich steht das Wort Vergewaltigung im Raum, und wegen der vielen Drinks, kann sich keiner mehr so genau daran erinnern, was wirklich geschehen ist...

Drehbuchautor David McKenna erregte bereits mit seiner ersten verfilmten Arbeit AMERICAN HISTORY X grosses Aufsehen: Die Geschichte unterstrich seine Vorliebe fĂŒr kontroverse Stoffe, die er von allen Seiten beleuchtet, um dem Zuschauer die Möglichkeit zu geben, ein eigenes Urteil zu fĂ€llen. Die Story zu BODY SHOTS schrieb McKenna schon als Student der San Diego State University. Schliesslich arbeitete er das StĂŒck zu seinem ersten Skript um, das nun von Pulizter-PreistrĂ€ger Michael Cristofer verfilmt wurde.

 

REGIE:
Michael Christofer
PRODUKTION:
Jennifer Keohane
Harry Colomby
CAST:
Sean Patrick Flanery
Jerry O'Connell
Amanda Peet
Tara Reid
Ron Livingston
Emily Procter
Brad Rowe
DREHBUCH:
David McKenna
KAMERA:
Rodrigo Garcia
SCHNITT:
Eric A. Sears
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Katherine Lucas

       
  Bon appĂ©tit
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2010]
       
 

Ein Film von David Pinillos • Drei Köche, eine SommeliĂšre: Liebe, Freundschaft und die Frage, wohin das Leben fĂŒhrt – das sind die Zutaten fĂŒr die herzerwĂ€rmende Romanze „Bon AppĂ©tit“. Hanna ist eine begabte deutsche SommeliĂšre und die Geliebte von ihrem Chef Thomas, dem Besitzer eines renommierten ZĂŒrcher Restaurants, der charmante junge Spanier Daniel verfolgt ehrgeizig seine Karriere als Sternekoch im Schweizer Nobelrestaurant. Beide sind eng mit dem attraktiven italienischen Koch Hugo befreundet. Er ist Thomas‘ rechte Hand und so auch Daniels Rivale. Daniel verliebt sich in Hanna. Doch Hanna, die einst mit Hugo zusammen war, liebt nun Thomas, der allerdings verheiratet ist. Auf turbulenten Reisen durch Spanien und Deutschland kommen sich Daniel und Hanna nĂ€her und finden zugleich zu sich selbst. Doch finden sie auch zueinander?

 

REGIE:
David Pinillos
PRODUKTION:
Pedro Uriol
CAST:
Nora Tschirner
Unax Ugalde
Herbert Knaup
Giulio Berruti
DREHBUCH:
David Pinillos
Juan Carlos Rubio
KAMERA:
Aitor Mantxola
SCHNITT:
Fernando Franco
TON:
Daniel Iribarren
MUSIK:
Marcel Vaid
AUSSTATTUNG:
Mario Suances
KOSTÜME:
MarĂ­a Manchado

       
  Borderland Blues
 
       
 

Ein Film von Gudrun Gruber • Sonora-WĂŒste, Arizona: Ein meilenlanger Metallkoloss trennt die USA und Mexiko in zwei Territorien. JĂ€hrlich werden die Überreste hunderter Migranten zwischen KaktuswĂ€ldern und steinigen Felsen geborgen. Die angespannte Situation hat die Bewohner des Grenzgebiets in zwei Lager geteilt. Die einen verlangen noch mehr Sicherheit – die anderen fordern mehr humanitĂ€re Hilfe. Gudrun Gruber hat Anwohner, NGO-Mitarbeiter, aber auch selbsternannte GrenzwĂ€chter auf ihren Wegen durch das Gebiet begleitet.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Gudrun Gruber
PRODUKTION:
Gudrun Gruber
KAMERA:
Bernd Effenberger
SCHNITT:
Gaby Kull-Neujahr
MUSIK:
Dominik Giesriegl

       
  Bouboule
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Bruno Deville • Intelligent, sensibel, 100 Kilo schwer: Das ist Kevin. Genannt wird der 12-JĂ€hrige Bouboule, Pummelchen. Seine alleinerziehende Mutter ist ĂŒberfordert, der Hausarzt sagt ihm eine dĂŒstere Zukunft voraus. Trost findet Kevin in Pommes Frites und Puddings, die ihn in eine farbenfrohe Traumwelt versetzen, in der das Leben fröhlich und lustig ist. Eines Tages lĂ€uft dem Jungen der schroffe Security-Mann Patrick ĂŒber den Weg – und damit Ă€ndert sich alles


Anderssein, die Suche nach MitgefĂŒhl und Liebe: Regisseur Bruno Deville verpackt ernsthafte Themen gekonnt in eine leichtfĂŒssig erzĂ€hlte Komödie. Das Drehbuch hat er mit Antoine Jaccoud geschrieben, der auch mit der Westschweizer Erfolgsregisseurin Ursula Meier («Home») zusammenarbeitet. «Bouboule» ist herausragend gespielt und besticht nicht zuletzt durch einen stimmungsvollen Soundtrack von Matthieu Chedid alias -M-: ein wunderbarer Film voller melancholischer Poesie und skurrilem Witz.

 

REGIE:
Bruno Deville
PRODUKTION:
Jean-Louis Porchet
GĂ©rard Ruey
Jacques-Henri Bronckart
Olivier Bronckart
CAST:
David Thielemans
Swann Arlaud
Julie Ferrier
François Hadji-Lazaro
Lisa Harder
Amélie Peterli
Themis Pauwels
Dodi Mbemba
Yanko Vande Veegate
Simon Vervoort
DREHBUCH:
Antoine Jaccoud
Bruno Deville
Stéphane Malandrin
LĂ©o Maillard
KAMERA:
Jean-François Hensgens
SCHNITT:
Valentin Rotelli
TON:
Etienne Curchod
MUSIK:
Matthieu Chedid
AUSSTATTUNG:
Françoise Joset
KOSTÜME:
Elise Ancion

       
  Bounty
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

Ein Film von Shyaka KagamĂ© • Schwarz und Schweizer: Seit einigen Jahren sind wir Zeugen einer neuen Generation, die mehr recht als schlecht diese beiden IdentitĂ€ten kombiniert. Über den Alltag von fĂŒnf Personen mit sehr unterschiedlichen Profilen enthĂŒllt sich eine «Hybrid-Kultur».
WĂ€hrend Bacary, Sicherheitsbeauftragter bei der SBB und KapitĂ€n in der Schweizer Armee, der die drei Landessprachen beherrscht und die typisch schweizerische IdentitĂ€t fĂŒr sich beansprucht, ist der junge Rili, zwischen Street Workouts und kleineren Jobs, auf der Suche nach sich selbst, obwohl er schon bald neue Verantwortungen wird ĂŒbernehmen mĂŒssen.
Die ledige Mutter Winta ist in Genf aufgewachsen, vor allem aber ist sie Eritreerin geblieben. Eine Kultur, die sie ihrer zehnjÀhrigen Tochter Ayan zu vermitteln versucht, was aber nicht immer einfach ist, denn die Augen des Kindes achten noch nicht auf ihre Hautfarbe.
Der ZĂŒrcher Jeffrey seinerseits will mit Ghana, seinem Heimatland, GeschĂ€fte machen, kann sich aber nicht vorstellen, mit einer farbigen Frau zusammen zu sein, denn das sei «wie mit seiner eigenen Mutter auszugehen».
Die erste «afro-schweizerische» Generation wird in Europa als schwarz angesehen und als weiss in Afrika – ganz wie ein «Bounty» (ein Schokoriegel mit einer FĂŒllung aus Kokosflocken, umhĂŒllt von dunkler Schoggi, also: aussen schwarz und innen weiss).

 

REGIE:
Shyaka Kagamé
PRODUKTION:
Florence Adam
MUSIK:
DJ Deheb

       
  Bracia
 
       
 

Brothers • Arm in Arm gehen die zwei BrĂŒder Mieczyslaw und Alfons – beide um die 90 – in kleinen Schritten voran. Ein bewegtes und leidvolles Leben liegt hinter ihnen. Als Kinder sind sie mit ihren Familien von Polen nach Sibirien deportiert worden. 1944 gelang ihnen die Flucht aus einem sowjetischen Arbeitslager. Aus Mieczyslaw, dem Pragmatiker, wurde ein Kartograf, aus Alfons ein leidenschaftlicher Maler. Nun leben sie zusammen und helfen einander Tag fĂŒr Tag. Regisseur und Kameramann Wojciech Staron hat das ungleiche BrĂŒderpaar wĂ€hrend mehrerer Jahre durch Höhen und Tiefen begleitet. Gewinnerfilm der „Semaine de la critique“ in Locarno.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Wojciech Staron
PRODUKTION:
Malgorzata Staroń
CAST:
Mieczyslaw Kulakowski
Alfons Kulakowski
KAMERA:
Wojciech Staron
SCHNITT:
Zbyszek Osinski
Wojciech Staroń
MUSIK:
Cesar Lerner
Sergio Gurrola
Karol Lipinski

       
  Brave
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2012]
       
 

Merida - Legende der Highlands • Inmitten der rauen und geheimnisvollen Wildnis der schottischen Highlands trĂ€umt die talentierte BogenschĂŒtzin Prinzessin Merida davon, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Als der ungestĂŒme Rotschopf sich gegen die alten Traditionen des Königreichs auflehnt, stösst Merida die heimischen Lords - den klobigen Lord MacGuffin, den mĂŒrrischen Lord Macintosh und den streitsĂŒchtigen Lord Dingwall – gewaltig vor den Kopf und löst so versehentlich ein riesiges Chaos aus. Das Reich ihres Vaters, König Fergus, ist in hellem Aufruhr. Als Merida ein exzentrisches, weises MĂŒtterchen um Hilfe bittet, wird ihr Wunsch erfĂŒllt – mit verhĂ€ngnisvollen Folgen... Doch die drohende Gefahr lehrt Wildfang Merida was es heisst, wahren Heldenmut zu beweisen, um einen schrecklichen Fluch ungeschehen zu machen, bevor es zu spĂ€t ist.

 

REGIE:
Mark Andrews
Brenda Chapman
PRODUKTION:
Katherine Sarafian
DREHBUCH:
Brenda Chapman
Irene Mecchi
SCHNITT:
Nicholas C. Smith
TON:
E.J. Holowicki
Gary Rydstrom
MUSIK:
Patrick Doyle

       
  Buddy
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ein Film von Morten Tyldum • Eine stimmige und liebenswerte Komödie ĂŒber drei junge Norweger in ihren frĂŒhen 20ern, die sich durch die Wirren vom Jugendlichen zum Erwachsenen kĂ€mpfen. Getreulich unterstĂŒtzt von einem perfekt aufeinander eingespieltem Team junger Schauspieler, gebĂŒhrt ihnen eine beachtliche Anerkennung.

Der Publikumserfolg aus Norwegen ist meisterhaft ins Bild gesetzt, herzerfrischend, amĂŒsant und hat einen schwungvollen Soundtrack. BUDDY verzeichnete daheim in Norwegen mehr als 500’000 Zuschauer und wurde bei den Karlovy Vary Filmfestspielen und beim bedeutendsten skandinavischen Filmfestival in Haugesund mit Lorbeeren ĂŒberschĂŒttet.

«Heute trĂ€umen viele von uns davon, berĂŒhmt zu werden und ins Fernsehen zu kommen, sogar wenn wir nicht durch besondere Talente auf uns aufmerksam machen können. Kristoffer glaubt, dass sein neu begrĂŒndeter Ruhm ihm helfen wird, die Probleme in seinem Leben zu lösen, muss aber erfahren, dass der Ruhm ihm stattdessen noch mehr Probleme beschert». Lars Gudmestad, Drehbuchautor

 

REGIE:
Morten Tyldum
PRODUKTION:
Gudny Hummelvoll
CAST:
Nicolai Cleve Broch
Aksel Hennie
Anders Baasmo Christiansen
Pia Tjelta
Janne Formoe
Henrik GiĂŠver
DREHBUCH:
Lars Gudmestad
KAMERA:
John Andreas Andersen
SCHNITT:
Eli Nilsen
TON:
Hugo Ekornes
MUSIK:
Lars Lillo-Stenberg
AUSSTATTUNG:
Billy Johansson

       
  C'est tout pour moi
 
       
 

Ein Film von Ludovic Colbeau-Justin

 

REGIE:
Ludovic Colbeau-Justin
PRODUKTION:
David Giordano
CAST:
François Berléand
Nawell Madani
KAMERA:
Thomas Lerebour
TON:
Valérie Le Docte

       
  Caprices
 
       
 

Ein Film von Emmanuel Mouret

 

REGIE:
Emmanuel Mouret
PRODUKTION:
Frédéric Niedermayer
CAST:
AnaĂŻs Demoustier
Virginie Efira
Emmanuel Mouret
Laurent Stocker
DREHBUCH:
Emmanuel Mouret
SCHNITT:
Martial Salomon
TON:
Annabel Acquaviva
AUSSTATTUNG:
David Faivre

       
  Carne Tremula
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 1998]
       
 

'LIVE FLESH' 'MIT HAUT UND HAAR' • Madrid kann sehr kalt sein. In jener Nacht zum Beispiel im Januar 1970, als bei der jungen Hure Isabel plötzlich die Wehen einsetzen. Sie schafft es nicht mehr ins Krankenhaus, in einem Bus bringt sie ihren Sohn Victor zur Welt. Die Strassen sind menschenleer, eben wurde von der Regierung Franco der Ausnahmezustand ausgerufen ... Heiss geht es zwanzig Jahre spĂ€ter zu, in einer anderen ereignisreichen Nacht. Victor sucht die junge Elena auf, die er vor wenigen Tagen in einem Nachtclub kennengelernt hat.

Elena aber erinnert sich an nichts, und auf Victors hartnĂ€ckiges DrĂ€ngen hin hat sie plötzlich eine Pistole in der Hand, und dann stehen zwei Polizeibeamte in der TĂŒr, der junge David und sein Freund Sancho, der wiederum grossen Kummer hat, weil seine Frau Clara ihn betrĂŒgt und er nicht zu wissen scheint, dass David ... Ein Schuss löst sich. Zwei Jahre spĂ€ter. Elena hat David geheiratet, von Schuld verzehrt - die Kugel hat in jener Nacht ihn getroffen und er ist querschnittsgelĂ€hmt. Nun ist er ein Star bei den Paralympischen Spielen, spielt Basketball im Rollstuhl. Und Victor ist Zuschauer, im GefĂ€ngnis, bei der FernsehĂŒbertragung. Ein paar Jahre spĂ€ter ist Victor wieder aus dem GefĂ€ngnis entlassen. Auf dem Friedhof, wo er das Grab seiner Mutter Isabel besucht, trifft er die drei Menschen aus jener verhĂ€ngnisvollen Nacht wieder. Auf naive Weise lĂ€dt er neue Schuld auf sich. Er geht eine Beziehung ein zu Clara, obwohl er in Elena verliebt ist, und in den MĂ€nnem der beiden Frauen wĂ€chst die Verzweiflung, die Eifersucht. Die Bereitschaft zur Gewalt. Am Ende werden alte Beziehungen aufgelöst sein, ohne dass neue bereits fest eingegangen sind, aber ein neues Paar macht sich auf den Weg, und wieder wird ein Kind geboren werden auf den Strassen von Madrid - diesmal unter fröhlichen freien Menschen...

 

REGIE:
Pedro AlmodĂłvar
PRODUKTION:
Esther Garcia
AgustĂ­n AlmodĂłvar
CAST:
Liberto Rabal
Javier Bardem
Francesca Neri
Angela Molina
Jose Sancho
Pilar Bardem
Penelope Cruz
Alex Angulo
DREHBUCH:
Pedro AlmodĂłvar
Ruth Rendell
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Pepe Salcedo
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxon Gomez

       
  Cashback
 
       
 

Ein Film von Sean Ellis • Schlaflosigkeit – fĂŒr den jungen Londoner Kunststudent Ben (Sean Biggerstaff) wird sie zur qualvollen RealitĂ€t. Seit der Trennung von seiner Ex hat er im wahrsten Sinne des Wortes kein Auge mehr zugetan. Um die zusĂ€tzlichen Stunden des Tages totzuschlagen, schiebt er Nachschichten im Supermarkt um die Ecke. Hier begegnet er einer illustren Schar von Kollegen, die mit ihren eigenwilligen SpĂ€ssen dafĂŒr sorgen, dass die Acht-Stunden-Schichten alles andere als langweilig werden. Doch Ben geht noch einen Schritt weiter: Er hĂ€lt die Zeit einfach an! So kann er in aller Ruhe die kunstvolle Schönheit einer „eingefrorenen“ Welt studieren – vor allem die hĂŒbsche Kassiererin Sharon (Emilia Fox), die vielleicht sogar seine Schlaflosigkeit kurieren könnte...

 

REGIE:
Sean Ellis
PRODUKTION:
Lene Bausager
Sean Ellis
CAST:
Sean Biggerstaff
Emilia Fox
Shaun Evans
Michelle Ryan
Stuart Goodwin
Michael Dixon
Michael Lambourne
DREHBUCH:
Sean Ellis
KAMERA:
Angus Hudson
SCHNITT:
Carlos Domeque
Scott Thomas
TON:
David Smithers
MUSIK:
Guy Farley
AUSSTATTUNG:
Morgan Kennedy
KOSTÜME:
Vicki Russell
Victoria Russell

       
  Celda 211
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2010]
       
 

Ein Film von Daniel MonzĂłn • Juan ist ein gewissenhafter junger Mann: Um einen guten Eindruck zu machen, besucht er einen Tag vor Amtsantritt als GefĂ€ngniswĂ€rter seinen zukĂŒnftigen Arbeitsplatz. Schlechtes Timing! Kaum hat er seinen Rundgang durch die Anstalt begonnen, findet er sich mitten in einem Aufstand wieder. Da ihn noch keiner der Insassen kennt, gelingt es ihm jedoch, sich als Gefangener auszugeben und allmĂ€hlich das Vertrauen des RevoltenanfĂŒhrers Malamadre zu gewinnen. Als dieser drei einsitzende ETA-Angehörige als Geiseln nimmt und droht, sie zu ermorden, falls die Regierung seinen Forderungen nicht nachkommt, nimmt die Situation eine dramatische Wende - und Juan steht zwischen den Fronten...

 

REGIE:
Daniel MonzĂłn
PRODUKTION:
Álvaro Augustín
Juan Gordon
Borja Pena
CAST:
Luis Tosar
Marta Etura
Carlos Bardem
Alberto Ammann
Antonio Resines
DREHBUCH:
Jorge GuerricaechevarrĂ­a
Daniel MonzĂłn
KAMERA:
Carles Gusi
SCHNITT:
Cristina Pastor
TON:
Sergio BĂŒrmann
MUSIK:
Roque Baños
AUSSTATTUNG:
AntĂłn Laguna
KOSTÜME:
Montse Sancho

       
  Cerro Torre
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2014]
       
 

A snowballs chance in hell • Der Cerro Torre in Patagonien ist eine sagenumwobener Berg: 1959 versuchten sich erstmals zwei Italiener an dessen Besteigung. Einer von ihnen stĂŒrzte ab und starb, der andere kletterte angeblich weiter und erreichte den Gipfel. Da die Kamera verloren ging, gab es keine Beweise. Dies Zweifel waren gross, so dass der vermeintlich erfolgreich Cesare Maestri 1970 einen erneuten Versuch unternahm. mit 360 Haken, die er in das Massiv trieb, gelang ihm letztlich tatsĂ€chlich der Aufstieg zum Gipfel. David Lamas ist erst 19 Jahre alt, kennt sich zwar gut mit Indoor-KletterwĂ€nden aus, war aber selten im freien GelĂ€nde unterwegs. Er will als erste Mensch jemals den Gipfel des Cerro Torre frei erklettern. Die Dokumentarfilmer begleiten ihn bei seinem hochgefĂ€hrlichen Unterfangen.

 

REGIE:
Thomas Dirnhofer
PRODUKTION:
Guido Kruetschnigg
CAST:
David Lama
Toni Ponholzer
Jim Bridwell
Peter Ortner
KAMERA:
Thomas Dirnhofer
SCHNITT:
Thomas Kohler
MUSIK:
Michael Kadelbach
AUSSTATTUNG:
Helga Goellner

       
  Champions von Morgen
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 2009]
       
 

Drei Junioren zwischen Traum und Ersatzbank • Den Traum, einmal Spitzensportler zu werden, trĂ€umen viele Kinder und Jugendliche. Nicht allen ist bewusst, dass dieses Ziel nur durch unermĂŒdliches Training und viel Entbehrungen zu erreichen ist.

Der Film CHAMPIONS VON MORGEN zeigt den Weg zum Spitzensport anhand von drei Fussball-Junioren in Ausbildung. Seit sie 5-jĂ€hrige Knirpse sind, wollen Davide, Dominik und Raoul nur das Eine. Fussball ist ihr Leben, ihre Leidenschaft. Fussballstar werden – das ist ihr Traum.

DafĂŒr sind die drei jungen MĂ€nner bereit, alles zu geben, selbst wenn sie ĂŒber die Grenzen ihrer Belastbarkeit gefordert werden. Erst 17 Jahre alt, sind sie bereits mit der harten RealitĂ€t der Sportwelt konfrontiert. Nur wenige Jugendliche werden den Weg nach ganz oben schaffen.

Mit seinem Film erlaubt der Filmemacher Theo Stich dem Publikum einen tiefen Einblick in die WechselbÀder von Erfolg, Misserfolg, Bangen und Hoffen, denen junge Sportler und ihre Familien tagtÀglich ausgesetzt sind.

 

REGIE:
Theo Stich
PRODUKTION:
Marianne Bucher
DREHBUCH:
Theo Stich
KAMERA:
Ueli NĂŒesch
Pio Corradi
SCHNITT:
Rainer M. Trinkler
TON:
Martin Witz
Dieter Meyer

       
  Che: Guerilla
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 2009]
       
 

Part 2 • Nach der kubanischen Revolution ist Che auf der Höhe seines Ruhmes und Macht als er im Dschungel von Bolivien untertaucht und sich mit einer kleinen Gruppe von kubanischen Kameraden und bolivianischen Rekruten auf den Start der grossen Latein Amerikanischen Revolution vorzubereiten. Doch dieses mal lernen wir wieviel HartnĂ€ckigkeit, Opfer und Idealismus er fĂŒr seinen Kriegszug aufbringen muss der schlussendlich versagt und Che umbringt. Durch diese Geschichte lernen wir, weshalb Che bis heute ein Symbol fĂŒr Idealismus und ein Held bleibt, welcher im Herzen der Menschen auf der ganzen Welt weiterlebt.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Laura Bickford
Benicio Del Toro
Steven Soderbergh
CAST:
DemiĂĄn Bichir
Rodrigo Santoro
Benicio Del Toro
Catalina Sandino Moreno
MarĂ­a D. Sosa
RaĂșl BeltrĂĄn
RaĂșl 'PitĂ­n' GĂłmez
Paty M. Bellott
DREHBUCH:
Peter Buchman
Benjamin A. van der Veen
Ernesto 'Che' Guevara
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Pablo ZumĂĄrraga
TON:
Mark A. Mangini
Marc Orts
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
AntxĂłn GĂłmez
Philip Messina
KOSTÜME:
Sabine Daigeler

       
  Chez Simone et Patricia, tisser des liens
 
       
 

Ein Film von Claude Schauli

 

REGIE:
Claude Schauli
PRODUKTION:
Claude Schauli
DREHBUCH:
Claude Schauli

       
  Chic!
 
       
 

Ein Film von JĂ©rĂŽme Cornuau

 

REGIE:
JĂ©rĂŽme Cornuau
PRODUKTION:
Alain Terzian
CAST:
Fanny Ardant
Marina Hands
Eric Elmosnino
Audrey Looten
DREHBUCH:
Jean-Paul Bathany
KAMERA:
Stéphane Cami
SCHNITT:
Brian Schmitt
TON:
Lucien Balibar
MUSIK:
René Aubry
AUSSTATTUNG:
Denis Mercier
KOSTÜME:
Pierre-Jean Larroque

       
  Chicken Mexicaine
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. September 2007]
       
 

Ein Film von Armin Biehler • Roby Schmucker wird ins GefĂ€ngnis eingeliefert. Das vierte Mal im Knast bleibt er ruhig und klĂ€rt die Lage ab. Nichts ist mehr wie frĂŒher, die Gangart hĂ€rter. Der Direktor empfiehlt: ordentlich arbeiten und keine Gewalt. Roby rechnet damit, bald wieder draussen zu sein. Aber nach seiner Verurteilung schaut er der nackten Tatsache ins Auge: 12 Jahre Zuchthaus. Flucht oder Selbstmord. Als der Ausbruchversuch misslingt, kassiert Roby verschĂ€rfte Bunkerhaft. Er ist ganz unten.
 
Auf sich selbst zurĂŒckgeworfen trĂ€umt er wehmĂŒtig von seiner Zeit in Afrika. Dort arbeitete er als Monteur und grĂŒndete eine Familie. In Erinnerung an dieses GlĂŒck setzt sich in Roby Schmuckers Kopf unverrĂŒckbar ein Gedanke fest: Er will raus und seine Tochter wieder sehen. Deshalb vertraut er sich dem muslimischen Gefangen Mohammed Hiab an. Die beiden machen eine unglaubliche Entdeckung im Keller des Knastes. Der Direktor wird erpressbar und der SchlĂŒssel zur Freiheit ist zum Greifen nah. Roby Schmucker hat den Kampf seines Lebens auszufechten.

 

REGIE:
Armin Biehler
PRODUKTION:
Rudolf Santschi
CAST:
Bruno Cathomas
Peter RĂŒhring
Oliver Zgorelec
Juana von Jascheroff
Gimma
MUSIK:
Gimma
Toni Vescoli

       
  Closer
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2005]
       
 

Wenn du an Liebe auf den ersten Blick glaubst, hörst du nie auf zu suchen • CLOSER (HAUTNAH) erzĂ€hlt die miteinander verknĂŒpften Geschichten zweier Paare und davon, wie sich die Wege und Schicksale von zwei MĂ€nnern und zwei Frauen kreuzen, die sich ver- und entlieben. Herzen werden gebrochen. LĂŒgen erzĂ€hlt. Menschen verletzt.

Der attraktive aber erfolglose Schriftsteller Dan (JUDE LAW), der sich als Verfasser von Nachrufen ĂŒber Wasser hĂ€lt. Die junge New Yorker Stripperin Alice (NATALIE PORTMAN), die in London ein neues Leben beginnen will. Die geschiedene Fotografin Anna (JULIA ROBERTS), die kurz vor ihrem Karrieredurchbruch steht. Der ehrgeizige Arzt Larry (CLIVE OWEN), der ganz genau weiss, was er will.

Zwei MÀnner, zwei Frauen, zwei Paare, deren Beziehungen durch zufÀllige Begegnungen vollkommen durcheinander geraten.

Als sich Dan auf den ersten Blick in Alice verliebt und sie ihn zu einem Roman inspiriert, er kurz darauf eine AffĂ€re mit Anna anfĂ€ngt, die wiederum den selbstbewussten Larry heiratet, beginnt zwischen Dan und Larry ein verzweifelter Kampf um beide Frauen. Doch dabei geht es weniger darum, die grosse Liebe zu gewinnen, als um den Triumph des einen ĂŒber den anderen – ohne Kompromisse und ohne RĂŒcksicht auf verletzte GefĂŒhle und gebrochene Herzen.

 

REGIE:
Mike Nichols
PRODUKTION:
Cary Brokaw
John Calley
Mike Nichols
Scott Rudin
CAST:
Natalie Portman
Jude Law
Julia Roberts
Clive Owen
Nick Hobbs
Colin Stinton
DREHBUCH:
Patrick Marber
KAMERA:
Stephen Goldblatt
SCHNITT:
John Bloom
Antonia Van Dermellan
TON:
Ron Bochar
AUSSTATTUNG:
Tim Hatley
KOSTÜME:
Ann Roth

       
  Coco Chanel & Igor Stravinsky
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Jan Kounen • Coco Chanel lernt in Paris den Komponisten Igor Stravinsky kennen und ist von der Begegnung wie elektrisiert. Sie lĂ€dt ihn zusammen mit seiner Familie auf ihren Landsitz ein, wo er an seinem skandalösen StĂŒck "Le Sacre du Printemps" feilt. Coco revolutionniert indes mit ihren EntwĂŒrfen die Modewelt und kreiert ihr legendĂ€res Parfum Chanel N° 5. Die beiden Genies verbindet das Feuer fĂŒr ihre Arbeit und bald entwickelt sich zwischen ihnen eine leidenschaftliche AffĂ€re.

 

REGIE:
Jan Kounen
PRODUKTION:
Chris Bolzli
Claudie Ossard
CAST:
Mads Mikkelsen
Anna Mouglalis
Anatole Taubman
Natacha Lindinger
Yelena Morozova
Erick Desmarestz
Grigori Manukov
DREHBUCH:
Jan Kounen
Carlo De Boutiny
KAMERA:
David Ungaro
SCHNITT:
Anny Danche
TON:
Raphael Sohier
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Marie-HĂ©lĂšne Sulmoni
KOSTÜME:
Chattoune
Fab

       
  Confusion
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Laurent NĂšgre • Nach zwei Jahren erbitterten politischen Kampfs ist es endlich so weit : Die Genfer StaatsrĂ€tin Caroline Gauthier kann einen ehemaligen Guantanamo-HĂ€ftling emp- fangen, um ihm in der Schweiz ein neues Leben zu bieten.
Die zwei Filmstudenten Dario und Yacine wollen diesen glorreichen Tag in einem PortrÀt filmisch festhalten und folgen ihr hautnah.
Doch nichts lÀuft wie geplant ! Zwischen erbosten Demonstranten, einem gereizten chinesischen Botschafter, einem ungedul- digen amerikanischen Abgesandten und politischen Gegnern, die ihr das Leben schwer machen wollen, gerÀt Caroline in einen aufreibenden Strudel.
Trotz des beruflichen und privaten Ärgers verteidigt Caroline ihre Haltung und setzt sich fĂŒr das Schicksal des Mannes ein...

 

REGIE:
Laurent NĂšgre
PRODUKTION:
Dan Wechsler
CAST:
Aude Bourrier
Joseph Chanet
Caroline Gasser
Daniel Ludwig
Simon Romang
Christian Waldmann
DREHBUCH:
Laurent NĂšgre
KAMERA:
Christian Lutz
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
JĂŒrg Lempen

       
  Connasse, Princesse des coeurs
 
       
 

Harry Me! The royal bitch of Buckingham • Please Harry, marry me! FĂŒr Camille nicht nur ein Wunschgedanke sondern purer Ernst. Die hemmungslose und keineswegs auf den Mund gefallene Pariserin Camille möchte um jeden Preis raus aus der Mittelschicht. Und wie könnte dieses Problem besser gelöst werden, als mit einem wohlhabenden Mann, der Camille ein Leben der Reichen und Schönen ermöglicht? Ein Mann muss her – und wer kommt da besser in Frage, als der Singleprinz Harry von England?

 

REGIE:
Eloise Lang
Noémie Saglio
CAST:
Camille Cottin
TON:
David Amsalem

       
  Corpo celeste
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Ein Film von Alice Rohrwacher • Eine Stadt in Kalabrien. Antike Palazzi neben Bauruinen. Das Meer scheint nah und zugleich unerreichbar fern. Hier wurde die 13-jĂ€hrige Marta geboren. Hierher zieht sie mit ihrer Mutter und der grösseren Schwester zurĂŒck, nachdem sie 10 Jahre in der Schweiz verbracht hat.

Bald findet Martas Firmung statt. Sie nimmt an den Vorbereitungen und Ritualen der Kirche teil, stellt diese jedoch auch in Frage. Sie ist still und verschlossen und gleichzeitig hellwach. Marta hört alles, sieht alles, hat feine Antennen.

Und bald merkt sie, dass sie ihren eigenen Weg gehen will...

 

REGIE:
Alice Rohrwacher
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Salvatore Cantalupo
Anita Caprioli
Renato Carpentieri
Paola Lavini
Pasqualina Scuncia
Yle Vianello
DREHBUCH:
Alice Rohrwacher
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Daniela Bassani
MUSIK:
Piero Crucitti
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  Cosmopolis
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juli 2012]
       
 

Ein Film von David Cronenberg • Eric Packer (Twilight-Star Robert Pattinson), 28-jĂ€hrig, Vermögensverwalter und MultimillionĂ€r. In seiner weissen Stretchlimousine fĂ€hrt er quer durch Manhatten, auf dem Weg sich bei seinem Lieblingsfriseur die Haare schneiden zu lassen. Doch die Stadt ist in Bewegung, denn der amerikansiche PrĂ€sident ist angereist, gewalttĂ€tige Globalisierungsgegner demonstrieren und ein Rapper wird unter grosser Anteilnahme seiner Fangemeinde zu Grabe getragen. Die Strassen sind folglich verstopft, alles steht still und nichts geht mehr vorwĂ€rts. WĂ€hrend das Leben im Innern der Limousine, Packers rollenden Festung, zum Fernsehbild gerinnt, trĂ€umt Packer von hartem Sex, philosophiert ĂŒber digitale Medien oder geilt sich an riskanten GeschĂ€ften mit dem japanischen Yen auf. Weltweit wackeln die Börsenkurse, die FinanzmĂ€rkte geraten ins Trudeln, und als Eric viele Stunden und etliche riskante TermingeschĂ€fte spĂ€ter endlich seinen Haarschnitt bekommt, droht auch sein Leben aus den Fugen zu geraten...

 

REGIE:
David Cronenberg
PRODUKTION:
Paulo Branco
Martin Katz
CAST:
Robert Pattinson
Jay Baruchel
Kevin Durand
Paul Giamatti
Samantha Morton
DREHBUCH:
David Cronenberg
Don DeLillo
KAMERA:
Peter Suschitzky
SCHNITT:
Ronald Sanders
TON:
Michael O'Farrell
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Arvinder Grewal
KOSTÜME:
Denise Cronenberg

       
  Cro - Unsere Zeit ist jetzt
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Martin Schreier • Der erfolgreiche deutsche Rapper CRO fordert Fans und Profis auf, in einem offenen Wettbewerb Ideen zum geplanten CRO-Kinofilm vorzustel- len. Drei völlig gegensĂ€tzliche Konzepte ĂŒberzeugen das Filmteam, und bei den Vorbereitungen lernen die drei jungen Nachwuchsfilmer nicht nur handfeste Lektionen in der Kinopraxis, sondern kommen auch ein- ander nĂ€her: Plötzlich wird die scheue Asperger-Patientin Vanessa (Peri Baumeister) von MĂ€nnern umschwĂ€rmt: CRO selbst lernt ihre kreative Pro- fessionalitĂ€t schĂ€tzen, wĂ€hrend sich der in den Tag hineinlebende Dreh- buchautor Dawid (David SchĂŒtter) und der in seinem Brotjob frustrierte Comic-Zeichner Ludwig (Marc Benjamin) Hals ĂŒber Kopf in die unnah- bare Vanessa verlieben. So werden die schicksalhaften Begegnungen bei der Arbeit am CRO-Film selbst zum Film – ein verrĂŒckter, vielschichtiger Stilmix, der das Leben aller Beteiligten durch die unvergessliche Dreher- fahrung nachhaltig verĂ€ndert.

 

REGIE:
Martin Schreier
PRODUKTION:
Til Schweiger
CAST:
Cro
Peri Baumeister
David SchĂŒtter
Marc Benjamin
Til Schweiger
Sahin Eryilmaz
Jeanette Hain
Bjarne MĂ€del
DREHBUCH:
Martin Schreier
Arend Remmers
Sebastian Fruner
KAMERA:
Markus Nestroy
SCHNITT:
Robert Kummer
Martin Schreier
TON:
André Zacher
MUSIK:
Cro
Martin Todsharow
Lillo Scrimali
AUSSTATTUNG:
Isabel von Forster

       
  Cure - The Life of Another
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Andrea Staka • Dubrovnik 1993, nach dem Ende des Balkankriegs: Die 14jĂ€hrige Linda kehrt mit ihrem Vater aus der Schweiz nach Kroatien zurĂŒck. Ihre neue beste Freundin Eta fĂŒhrt sie in einen verbotenen Wald oberhalb der Stadt. Die beiden MĂ€dchen steigern sich in ein obsessives, sexuell aufgeladenes Spiel um den Tausch ihrer IdentitĂ€t. Es kommt zu einem tödlichen Sturz. Am Morgen danach kehrt Linda alleine in die Stadt zurĂŒck und nimmt bald schon Etas Platz in deren Familie ein. Auch Etas Verehrer Ivo wird Teil ihres Spiels. In einer von Frauen und ihren Verlusterfahrungen des Krieges geprĂ€gten Welt voller Verstrickungen und Schmerz droht Linda schliesslich den Boden unter den FĂŒssen zu verlieren. Doch immer wieder taucht Eta auf und konfrontiert sie mit sich selbst.

 

REGIE:
Andrea Staka
PRODUKTION:
Thomas Imbach
Andrea Staka
Leon Lucev
Damir Ibrahimovic
Jasmila Zbanic
CAST:
Sylvie Marinkovic
Lucia Radulovic
Marija Skaricic
Mirjana Karanovic
Leon Lucev
Franjo Dijak
DREHBUCH:
Andrea Staka
Thomas Imbach
Marie Kreutzer
KAMERA:
Martin Gschlacht
SCHNITT:
Tom La Belle
TON:
Predrag Doder
MUSIK:
Milica Paranosic
AUSSTATTUNG:
Su Erdt
KOSTÜME:
Linda Harper

       
  Cyanure
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2014]
       
 

Ein Film von SĂ©verine Cornamusaz • Der 13-jĂ€hrige Achille wartet voller Hoffnung darauf, dass sein Vater aus dem GefĂ€ngnis entlassen wird – ein Vater, den er nie gekannt und sich stets in seiner Fantasie ausgemalt hat. Sein Traum vom Leben zu dritt, wie eine richtige Familie, wird auf eine harte Probe gestellt, einerseits von seiner Mutter, die des Wartens mĂŒde ist, und andererseits von seinem unzulĂ€nglichen Vater, dem durch die Jahre im GefĂ€ngnis jegliches Verantwortungsbewusstsein abhanden gekommen ist. Wird dieser verletzliche Mensch mit seiner turbulenten Vergangenheit das Versprechen halten können, das er seinem Sohn gegeben hat, nĂ€mlich nie mehr von ihm getrennt zu leben?

 

REGIE:
SĂ©verine Cornamusaz
PRODUKTION:
Xavier Grin
CAST:
Etzlinger Alexandre
Roy Dupuis
Sabine Timoteo
Christophe Sermet
Ludivine Geschworner
Thierry Jorand
DREHBUCH:
Marcel Beaulieu
SĂ©verine Cornamusaz
KAMERA:
Carlo Varini
SCHNITT:
Daniel Gibel
TON:
Henri MaĂŻkoff
MUSIK:
Luc Sicard
KOSTÜME:
Françoise Nicolet

       
  Cyclique
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Mai 2015]
       
 

Ein Film von FrĂ©dĂ©ric Favre • Caroline hat ihre Ausbildung als Journalistin abgeschlossen, doch sie tut sich schwer mit der Vorstellung, ihren Alltag von nun an in einem BĂŒro zu verbringen. Raph hat keineswegs vor, seine Leidenschaft aufzugeben, doch er spĂŒrt, dass diese Selbstausbeutung bald ein Ende finden muss. Matila hingegen beginnt erst mit seiner neuen Arbeit und entdeckt mit uns diese einzigartige Welt. Mit ihnen taucht «Cyclique» in die Welt der Fahrradkuriere in Lausanne ein und lĂ€sst uns hautnah am Leben dieser drei Kuriere teilhaben, die alle an einem Wendepunkt ihres Lebens stehen.
Kann man alt werden in diesem krĂ€ftezehrenden Beruf? Kann man «sein Leben lang frei und glĂŒcklich sein», wie dies Raph vor hat? Oder fĂŒhrt das Älterwerden automatisch dazu, dass man Kompromisse eingehen und seine Jugendideale verraten muss? «Cyclique» nimmt uns mit auf diese Achterbahn der Entscheidungen und lĂ€sst uns an den intimsten Momenten im Leben von Caroline, Raph und Matila teilhaben. Und erzĂ€hlt von der Schwierigkeit des Einzelnen, seinen Platz in dieser Welt zu finden.

 

REGIE:
Frédéric Favre
PRODUKTION:
David Fonjallaz
Louis Mataré
CAST:
Caroline Christinaz
Raphaël Pfeiffer
Matila Corminboeuf
Joséphine Maillefer
DREHBUCH:
Frédéric Favre
KAMERA:
Frédéric Favre
SCHNITT:
Prune Jaillet
TON:
Frédéric Favre
Peter von Siebenthal
Felix Bussmann

       
  Dar donyaye to sa’at chand ast?
 
       
 

What’s the Time in Your World? • Nach 20 Jahren kehrt die nach Frankreich ausgewanderte KĂŒnstlerin Goli in ihre Heimatstadt Rascht am Kaspischen Meer zurĂŒck. Ihre Eltern sind mittlerweile verstorben, doch viele Erinnerungen erwachen wieder zum Leben. Umso verstörender ist es, dass sie vom Rahmenmacher Farhad wie eine alte Freundin begrĂŒsst wird, denn Goli kann sich ĂŒberhaupt nicht an diesen erinnern. Der geheimnisvolle Mann taucht fortan immer öfter in ihrer NĂ€he auf – und weiss mehr ĂŒber sie, als ihr lieb ist. Safi Yazdanians Debut ist ein wunderschön balancierter Film ĂŒber das Heimkommen und das damit verbundene melancholische LebensgefĂŒhl.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Safi Yazdanian
PRODUKTION:
Ali Mosaffa
CAST:
Leila Hatami
Ali Mosaffa
Zahra Hatami
DREHBUCH:
Safi Yazdanian
KAMERA:
Homayun Payvar
SCHNITT:
Fardin Saheb-Zamani
TON:
Amir Hossein Ghassemi
MUSIK:
Christophe Rezai

       
  Das Ende ist mein Anfang
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Jo BaierThomas BrĂŒck • Tiziano Terzani, weltberĂŒhmter Autor und langjĂ€hriger SĂŒdostasien-Korrespondent des "Spiegel", bittet am Ende seines ereignisreichen Lebens seinen Sohn Folco zu sich. Er will ihm die Geschichte seines Lebens erzĂ€hlen, seine spirituellen Erfahrungen der letzten Jahre und wie er sich auf den Tod als „letztes grosses Abenteuer“ vorbereitet. Die Familie ist versammelt, als Tiziano Terzani seine letzte Reise antritt und sich fĂŒr ihn der Kreis des Lebens schliesst. Nach dem Tod des Vaters gab Folco Terzani anhand seiner Aufzeichnungen das ergreifende Buch „Das Ende ist mein Anfang" heraus.

 

REGIE:
Jo Baier
Thomas BrĂŒck
PRODUKTION:
Ulrich Limmer
CAST:
Bruno Ganz
Elio Germano
Erika Pluhar
Andrea OsvĂĄrt
NicolĂČ Fitz-William Lay
DREHBUCH:
Folco Terzani
Ulrich Limmer
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Claus Wehlisch
TON:
Friedrich M. Dosch
MUSIK:
Ludovico Einaudi
AUSSTATTUNG:
Eckart Friz

       
  Das Haus der Krokodile
 
       
 

Ein Film von Cyrill Boss • Ein altes, Efeu umranktes und dĂŒsteres Haus. Drinnen herrscht Chaos, es stapeln sich die Umzugskartons. Viktor (KRISTO FERKIC) ist mit seiner Familie gerade erst in die Stadt gezogen, in das Haus seines alten Onkels (DIETER SCHAAD). Ausgerechnet jetzt lassen ihn sein Vater (THOMAS OHRNER) und seine Mutter (KATJA WEITZENBÖCK) mit den beiden Ă€lteren Schwestern alleine: Louise (VIJESSNA FERKIC), die Älteste, findet Viktor ganz okay. Da sie aber stĂ€ndig fĂŒr ihr Medizinstudium bĂŒffeln muss, hat sie kaum Zeit fĂŒr ihn. Cora (JOANNA FERKIC) hĂ€tten die Eltern, seines Erachtens nach, allerdings gern mitnehmen können, denn von ihr ist Viktor nur genervt.

WĂ€hrend seine Schwestern das Haus verlassen, bleibt Viktor sich selbst ĂŒberlassen. SehnsĂŒchtig schaut er anderen Kindern beim Spielen zu, traut sich aber nicht, sie anzusprechen. Stattdessen verbringt er seine Zeit in dem alten geheimnisvollen Haus: Die Wohnung ist zum grossen Teil noch mit Onkels Sachen eingerichtet. Mit wachsendem Interesse wandert er durch die RĂ€ume, die mit afrikanischen Artefakten, dĂŒsteren Masken, ausgestopften Tieren, antiken Waffen und Fotos von der Grosswildjagd in Afrika dekoriert sind. Viktor stöbert durch die schaurig-schönen Dinge aus einer anderen Welt. Mitten im Spiel sieht er plötzlich im Spiegel einen schwarzen Mann! Schreiend dreht er sich um. Der Mann ist weg. In Panik rennt Viktor durch die Wohnung auf der Suche nach einem Versteck. Von dem Tumult aufgeschreckt, lĂ€uten die Nachbarn aus der Wohnung unter ihnen: Frau Debisch (GUDRUN RITTER), die ehemalige HaushĂ€lterin von Onkel, und ihr seltsamer Sohn Friedrich (CHRISTOPH MARIA HERBST). WĂ€hrend letzterer die Wohnung nach dem Einbrecher durchsucht, muss Viktor den unangenehmen Fragen und dem durchdringenden Blick der ehemaligen HaushĂ€lterin Stand halten. NatĂŒrlich glauben Frau Debisch und ihr Sohn ihm nicht und halten den Einbrecher fĂŒr ein Hirngespinst. Als die beiden endlich wieder abgezogen sind, kickt Viktor gedemĂŒtigt gegen die TĂŒre des „Verbotenen Zimmers“, die sich daraufhin knarzend öffnet. Voller Spannung betritt er das ehemalige Arbeitszimmer seines Onkels. In einer Geheimschublade findet er ein Tagebuch. Genauer gesagt, das Tagebuch einer gewissen CĂ€cilie (ELENA OECHSNER)..

Beim Abendessen berichtet Viktor seinen Schwestern von dem Fund und Louise klĂ€rt ihre Geschwister ĂŒber CĂ€cilie auf: Sie war die Tochter des Onkels, die als Kind bei einem mysteriösen Sturz ums Leben kam. FĂŒr Viktor ist klar: Hinter CĂ€cilies Tod steckt ein Geheimnis und er wird dieses dĂŒstere RĂ€tsel lösen. Im Tagebuch findet er verschiedenste Zeichnungen von CĂ€cilie, mal mit Krokodilen, mal von CĂ€cilie, die von grossen dunklen Augen beobachtet wird oder von CĂ€cilie, die in einen Strudel fĂ€llt
 Wie ein echter Kriminalist folgt Viktor den Hinweisen, die das MĂ€dchen in ihrem Tagebuch gibt: Sie fĂŒhren ihn in den dunklen Keller, der unter Wasser steht. WĂ€hrend er mit grosser Überwindung durch das dunkle Wasser watet, wird er von Frau Debisch ĂŒberrascht. Viktor kann gerade noch den Spiegel, den er in einem Versteck gefunden hat, verbergen. Die unsympathische Nachbarin verpetzt ihn bei Louise, die Viktor daraufhin eine gehörige Standpauke hĂ€lt. Von seiner Schatzsuche und der Vermutung, Frau Debisch könne fĂŒr CĂ€cilies Tod verantwortlich sein, möchte Louise nichts wissen. WĂŒtend zieht sich Viktor in sein Zimmer zurĂŒck.

Nachts in seinem Bett hört er GerĂ€usche. Leise öffnet sich seine TĂŒre. Er hört Schritte und stĂŒrzt schreiend aus dem Bett. Cora ruft die Polizei. Nachdem keine Spuren von einem Einbruch gefunden werden konnten, ziehen die Polizisten wieder ab – nicht ohne sich vorher ĂŒber Viktor und seine lebhafte Phantasie lustig zu machen. Schwer gekrĂ€nkt zieht sich Viktor zurĂŒck – er wird es Allen noch zeigen!

Am nÀchsten Tag findet die Geburtstagsfeier seines Onkels statt. In einem unbeobachteten Moment zeigt Viktor ihm das Tagebuch von CÀcilie, in der Hoffnung, Antworten auf seine Fragen zu erhalten. Stattdessen beginnt der hochbetagte Mann zu weinen. Mehr Informationen erhÀlt Viktor von Onkels Freund Herrn Opitz (UWE FRIEDRICHSEN). Dieser berichtet ihm, dass CÀcilie an Epilepsie litt und Frau Debisch angestellt wurde, um das MÀdchen rund um die Uhr zu beaufsichtigen. In Erinnerungen schwelgend, erzÀhlt Herr Opitz von den aufregenden Zeiten mit Viktors Onkel in Afrika, der Jagd und gefÀhrlichen Schmuggel-GeschÀften.

Viktor entfernt sich unbeobachtet von der Familienfeier und schleicht sich heimlich auf den Dachboden, wohin ihn der nĂ€chste Hinweis aus dem Tagebuch fĂŒhrt. Er findet eine kleine Metallschachtel – doch bevor er sie öffnen kann, wird er von dem dubiosen Herrn Strichninsky (WALDEMAR KOBUS) ĂŒberrascht. Viktor versteckt sich in einem Schrank und muss tatenlos mit ansehen, wie der Nachbar die Schachtel einsteckt. Hat vielleicht Herr Strichninsky mit dem Fall zu tun? Sein seltsames Verhalten gibt Viktor seit geraumer Zeit RĂ€tsel auf. Er hatte ihn bereits beobachtet, wie er mit der dubiosen Frau Debisch gemeinsame GeschĂ€fte macht. Es hilft alles nichts, Viktor fĂ€llt todesmutig einen folgenschweren Entschluss: Er muss in die Wohnung von Strichninsky einbrechen, um die Schachtel zurĂŒck zu holen und das Geheimnis um CĂ€cilies rĂ€tselhaften Tod und den Einbrecher zu lĂŒften
.

 

REGIE:
Cyrill Boss
PRODUKTION:
Christian Becker
CAST:
Joanna Ferkic
Vijessna Ferkic
Uwe Friedrichsen
Christian Furrer
Christoph Maria Herbst
Waldemar Kobus
DREHBUCH:
Helmut Ballot
Philipp Stennert
Eckhard Vollmar
KAMERA:
Philip Peschlow
SCHNITT:
Cornelie Strecker
TON:
Christian Conrad
MUSIK:
Helmut Zerlett
Christoph Zirngibl
AUSSTATTUNG:
Matthias MĂŒsse
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Das Leben drehen
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2016]
       
 

My Life as a Film : How My Father Tried to Capture Happiness • Als Eva Vitija volljĂ€hrig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfĂŒllenden Film ĂŒber ihr bisheriges Leben. Er hĂ€tte ihr kein schlimmeres Geschenk machen können. Denn der Vater und Filmemacher Joschy Scheidegger dokumentierte seine Familie obsessiv. Und Tochter Eva hatte immer vergeblich versucht, seiner Kamera zu entkommen. Erst sein Tod bewog sie dazu, nicht nur sein riesiges Filmarchiv, sondern auch seine Kamera zu ĂŒbernehmen. Sie tat, was ihr zuvor im Traum nicht eingefallen wĂ€re: Sie drehte einen Film ĂŒber das Leben ihres Vaters.
Mutig hat sich Drehbuchautorin Eva Vitija auf eine persönliche Spurensuche begeben und ĂŒberraschende Wahrheiten hinter den Bildern ihrer glĂŒcklichen Familie gefunden. Damit hat sie den Hauptpreis der Solothurner Filmtage gewonnen. «Das Leben drehen» ist ein spannender und aufwĂŒhlender DebĂŒtfilm, der universelle Themen anspricht und sich nicht scheut, die kleinen und grossen MĂ€ngel des Lebens zu portrĂ€tieren, die uns menschlich machen. Eine liebevolle Familien-Geschichte ĂŒber das Filmen und den Versuch, das Leben festzuhalten.

 

REGIE:
Eva Vitija
PRODUKTION:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
CAST:
Cornelia Bernoulli
Claudia Freund
Antoinette Poli
Dominique Scheidegger
Kaspar Scheidegger
DREHBUCH:
Eva Vitija
KAMERA:
Stefan Dux
SCHNITT:
Natascha Cartolaro
Fabian Kaiser
MUSIK:
Christian Garcia-Gaucher

       
  Das Lied in mir
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juli 2011]
       
 

The Day i was not Born • Ein kurzer Moment kann das ganze Leben verĂ€ndern. Maria (Jessica Schwarz) hört bei einer Zwischenlandung in Buenos Aires ein spanisches Kinderlied. Sie erkennt die Melodie, der Text ist ihr vertraut, obwohl sie kein Spanisch spricht. Die junge Frau wird von ihren GefĂŒhlen ĂŒberwĂ€ltigt und versteht ihre Reaktion nicht. Wie kann es sein, dass sie sich an etwas erinnern kann, das sie gar nie erlebt hat?

Als Marias Vater Anton (Michael Gwisdek) davon erfĂ€hrt, reist er sofort zu ihr nach Argentinien. Instinktiv will er seine Tochter vor der Vergangenheit beschĂŒtzen. Doch als sich die beiden in Buenos Aires gegenĂŒberstehen muss Anton erkennen, dass er noch nie so nah daran war seine Tochter fĂŒr immer zu verlieren.

Der junge Regisseur Florian Cossen fÀngt in atmosphÀrischen Bildern die flimmernde Hitze eines Sommers in Buenos Aires ein. Sein erfolgreicher, mehrfach preisgekrönter Debutfilm erzÀhlt eine Geschichte, die unter die Haut geht.

 

REGIE:
Florian Micoud Cossen
PRODUKTION:
Jochen Laube
Fabian Maubach
CAST:
Jessica Schwarz
Michael Gwisdek
Rafael Ferro
Beatriz Spelzini
DREHBUCH:
Florian Micoud Cossen
Elena von Saucken
KAMERA:
Matthias Fleischer
SCHNITT:
Philipp Thomas
TON:
Rainer Heesch
MUSIK:
Matthias Klein
KOSTÜME:
Sandra Fink
Susanne Sasserath

       
  Das Missen Massaker
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2012]
       
 

Ein Film von Michael Steiner • Um eine dunkle Familienschuld zu begleichen, nimmt die attraktive Jasmin an den Miss-Schweiz-Wahlen teil. Zusammen mit ihren Konkurrentinnen fĂ€hrt sie fĂŒr eine Woche auf ein Inselparadies im Tanga-Atoll. Unter einem prĂ€chtigen Sternenhimmel begegnet sie am Strand nicht nur ihrer ersten Liebe - sondern auch dem leibhaftigen Tod! Innert kurzer Zeit fallen ihm mehrere Miss-Kandidatinnen zum Opfer. Wer verbirgt sich unter den Masken des wahnsinnigen Killers? Alle sind verdĂ€chtig. Sogar Jasmin. Und welche finstere Rolle spielen Bart Simpson und Mr. Bean in diesem exotischen Alptraum?

DAS MISSEN MASSAKER ist eine Horrorkomödie, die direkt unter die GĂ€nsehaut geht: Jung, frech, sexy und zum BrĂŒllen. Gespickt mit Zitaten aus internationalen Genreklassikern ist der Film die Schönheitskönigin der Neuen Schweizer Welle des Toblerone-Horrors. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natĂŒrlich rein zufĂ€llig.

 

REGIE:
Michael Steiner
PRODUKTION:
Bernd Burgener
Norbert Preuss
CAST:
Meryl Valerie
Lisa Maria BĂ€renbold
Patrick Rapold
Mike MĂŒller
Martin Rapold
Nadine Vinzens
Anouschka Renzi
DREHBUCH:
Michael Sauter
Michael Steiner
KAMERA:
Pascal Walder
SCHNITT:
Benjamin Fueter
MUSIK:
Adrian Frutiger

       
  Date Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Shawn Levy • Das Ehepaar Claire und Phil Foster (Tina Fey und Steve Carell) fĂŒhrt ein glĂŒckliches aber doch etwas lahmes Familienleben und erliegt immer mehr dem Alltag. Auch das Ausgehen ist zur gĂ€hnenden Routine geworden. Um ihrer Ehe wieder etwas mehr Pepp zu geben, planen sie ein gemeinsames Abendessen in einem der angesagtesten Restaurants in Manhattan.

Hier kommt es zu einer Verwechslung mit dem Ehepaar Tripplehorn (Mila Kunis und James Franco), was den Fosters von da an eine wilde Nacht quer durch New York beschert. Denn sie werden fĂ€lschlicherweise fĂŒr die Tripplehorns gehalten und die sind ganz offensichtlich kein normales Durchschnittspaar. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft werden Claire und Phil Foster ab sofort von bösen Gangstern gejagt und sie mĂŒssen alle Tricks anwenden, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen, um ihre Haut zu retten.

 

REGIE:
Shawn Levy
PRODUKTION:
Shawn Levy
Tom McNulty
CAST:
Mark Ruffalo
Mila Kunis
Mark Wahlberg
James Franco
Steve Carell
DREHBUCH:
Josh Klausner
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Dean Zimmerman
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
David Gropman

       
  De plus belle
 
       
 

Ein Film von Anne-Gaëlle Daval

 

REGIE:
Anne-Gaëlle Daval
PRODUKTION:
Maxime Delauney
Romain Rousseau
CAST:
Mathieu Kassovitz
Nicole Garcia
Olivia Bonamy
Florence Foresti
Jonathan Cohen
DREHBUCH:
Anne-Gaëlle Daval
SCHNITT:
Frédéric Baillehaiche
TON:
Marc-Antoine Beldent
AUSSTATTUNG:
Nicolas Migot
KOSTÜME:
MoĂŻra Douguet

       
  Dead Fucking Last
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2012]
       
 

Wer bremst, verliert! • Sie sind die allerbesten Freunde. Und die unbestrittenen Platzhirsche: Tom (Michael Neuenschwander), Ritzel (Markus Merz) und Andi (Mike MĂŒller). Vor 20 Jahren haben sie das ZĂŒrcher Velokurier-Unternehmen „Die Genossenschaft“ gegrĂŒndet. Seither ist ihr Laden stets gelaufen wie geschmiert.

Doch jetzt gibt es plötzlich Konkurrenz: die „Girls.Messengers“. Sie sind jĂŒnger, schöner und haben die trendigeren GeschĂ€ftsideen. Tom, Ritzel und Andi verlieren einen Kunden nach dem anderen. Schliesslich stehen sie vor dem Bankrott. Als sich Tom zudem in eine amouröse Liaison mit der „Girls.Messengers“-Chefin verstrickt, ist das Schlamassel perfekt.

Was jetzt? Aufgeben? Niemals! Die drei beschliessen, um ihre Freundschaft und fĂŒr ihre Ideale zu kĂ€mpfen. Mit geliehenem Geld gehen sie in die Offensive. Doch die abenteuerlichen Aktionen, die Tom, Ritzel und Andi starten, bergen einiges an ZĂŒndstoff


«Dead Fucking Last» ist eine heitere, leichtfĂŒssige Komödie, gewĂŒrzt mit einer guten Prise Sozialkritik. ErzĂ€hlt wird die Story von drei Freunden, deren Insel der GlĂŒckseligkeit bedroht ist. Mitten in der urbanen Schweiz angesiedelt, geht es hier also um ein universelles Thema: den Umgang mit VerĂ€nderungen. In den Hauptrollen glĂ€nzen Michael Neuenschwander, Mike MĂŒller und Markus Merz. Sie spielen das Freundes-Trio, das der Zeit mit Energie und Witz ein Schnippchen schlĂ€gt. Ein mitreissender Film bunt, reich und voller Optimismus.

 

REGIE:
Walter Feistle
PRODUKTION:
Sabine Girsberger
Kaspar Winkler
CAST:
Roeland Wiesnekker
Mike MĂŒller
Michael Neuenschwander
Oriana Schrage
Markus Merz
DREHBUCH:
Uwe LĂŒtzen
KAMERA:
Felix von Muralt
SCHNITT:
Thomas Knöpfel

       
  Demi-soeur
 
       
 

Ein Film von Josiane Balasko

 

REGIE:
Josiane Balasko
CAST:
Josiane Balasko
Michel Blanc
DREHBUCH:
Josiane Balasko
KAMERA:
Sabine Lancelin
SCHNITT:
Andrea SedlĂĄckovĂĄ
MUSIK:
Christophe Julien
KOSTÜME:
Fabienne Katany

       
  Denial
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

Verleugnung • Der auf Geschichte spezialisierte britische Autor David Irving behauptet, es habe den Holocaust nie gegeben. Als ihn die amerikanische, jĂŒdische Historikerin Deborah E. Lipstadt deswegen in einem Buch angreift, verklagt er sie 1996 wegen Verleumdung. Der Prozess findet in England statt. Aufgrund des britischen Justizsystems steht Lipstadt vor dem absurden Problem, nicht nur sich selbst verteidigen zu mĂŒssen. Ihr Anwalt und sie mĂŒssen auch beweisen, was alle Welt weiss: dass der Holocaust tatsĂ€chlich stattgefunden hat. Lipstadt lĂ€sst sich nicht einschĂŒchtern und stellt sich ihrem Gegner vor Gericht

Das auf einer wahren Geschichte basierende Gerichtsdrama «Denial» erzĂ€hlt vom aufsehenerregenden Prozess, von Zivilcourage und dem Unterschied zwischen Fakten und Meinungen – ein hochaktuelles Thema in Zeiten der Diskussionen um «Fake News». Der Film von Regisseur Mick Jackson und Star-Drehbuchautor David Hare («The Reader») beeindruckt mit Detailtreue, einer herausragenden Inszenierung und grandiosen Schauspielern: Timothy Spall gibt David Irving eine diabolische Note, Tom Wilkinson glĂ€nzt als Deborah E. Lipstadts gerissener Verteidiger und «Oscar»-PreistrĂ€gerin Rachel Weisz brilliert in der Rolle der mutigen KĂ€mpferin fĂŒr MenschenwĂŒrde. «Denial» ist authentisches Kino voller Spannung und Emotionen.

 

REGIE:
Mick Jackson
PRODUKTION:
Gary Foster
Russ Krasnoff
CAST:
Rachel Weisz
Tom Wilkinson
Timothy Spall
Andrew Scott
Jack Lowden
Caren Pistorius
Alex Jennings
DREHBUCH:
David Hare
Deborah Lipstadt
KAMERA:
Haris Zambarloukos
SCHNITT:
Justine Wright
TON:
Jack Stew
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Andrew McAlpine
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Der Freie Wille
 
       
 

Ein Film von Matthias Glasner • Theo, ein Vergewaltiger, kommt nach 9 Jahren aus dem Massregelvollzug. Seine Angst vor Frauen und die damit verbundene unerfĂŒllte Sehnsucht machen sein Leben in der NormalitĂ€t zu einem Martyrium. Nettie schafft es mit 27 Jahren endlich, sich von ihrem Vater zu lösen, der sie ihr ganzes Leben lang psychisch missbraucht hat. Theo und Nettie begegnen sich. Als sie anfangen, sich zu lieben, beginnt ihre gemeinsame Reise an die Grenzen des freien Willens.

DER FREIE WILLE ist ein beklemmendes und hautnahes Drama, das provokant und radikal die Frage nach der Möglichkeit eines freien Willens neu stellt. FĂŒr seine herausragende kĂŒnstlerische Gesamtleistung als Darsteller, Ko-Autor und Ko-Produzent erhielt JĂŒrgen Vogel den Silbernen BĂ€ren bei der diesjĂ€hrigen Berlinale. Matthias Glasner erhielt den Regiepreis der Gilde deutschen Filmkunsttheater.

 

REGIE:
Matthias Glasner
PRODUKTION:
Frank Döhmann
Matthias Glasner
Christian Granderath
JĂŒrgen Vogel
CAST:
JĂŒrgen Vogel
Sabine Timoteo
André Hennicke
Manfred Zapatka
Judith Engel
Anna Brass
DREHBUCH:
Judith Angerbauer
Matthias Glasner
JĂŒrgen Vogel
KAMERA:
Matthias Glasner
Ingo Scheel
SCHNITT:
Mona BrÀuer
Matthias Glasner
Julia Wiedwald
TON:
Stefan Soltau
AUSSTATTUNG:
Tom Hornig
KOSTÜME:
Sabine Keller

       
  Der Koch
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2014]
       
 

Ein Film von Ralf Huettner • Maravan, ein tamilischer Asylbewerber, grĂŒndet ein Catering der besonderen Art. Seine Grossmutter in Sri Lanka weihte ihn vor Jahren in die Kunst der aphrodisischen KĂŒche ein. Und so bekocht Maravan mit seinen LiebesmenĂŒs anfangs Paare, die ihm von einer Sexualtherapeutin vermittelt werden und spĂ€ter zwielichtige, zahlungskrĂ€ftige GeschĂ€ftsleute aus Politik und Wirtschaft. WĂ€hrend er der ZĂŒricher Hochfinanz die Potenzprobleme weg kocht, erlauscht er dabei immer drastischere Indiskretionen ĂŒber Waffenschieberei und Bankenkrise und gerĂ€t trotz Liebesmenus in Teufels KĂŒche.

 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Sonja Ewers
Peter Nadermann
Helge Sasse
Anne Walser
CAST:
Jessica Schwarz
Hanspeter MĂŒller-Drossaart
Max RĂŒdlinger
Hamza Jeetooa
Peter Prager
Yrsa Daley-Ward
Faraz Ayub
DREHBUCH:
Ruth Toma
Martin Suter
KAMERA:
Thomas Wildner
SCHNITT:
Kai Schröter
TON:
Andreas Wölki
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler
Monica Rottmeyer
KOSTÜME:
Anna-Barbara Friedli

       
  Des Ă©paules solides
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2004]
       
 

Ein Film von Ursula Meier • Ein Körper ist keine Maschine. Er hat seine SchwĂ€chen, seine Grenzen, seine Geheimnisse. Sabine ist eine talentierte Athletin auf dem Sprung zur Profikarriere. Sie hat nur ein Ziel: Die Leistung, koste es, was es wolle, zu steigern. Doch ihr Körper – zum Äussersten getrieben – rebelliert. DES EPAULES SOLIDES wurde mehrfach ausgezeichnet und war 2004 in der Kategorie 'Bester Spielfilm' fĂŒr den Schweizer Filmpreis nominiert.

Sabine möchte Spitzensportlerin werden. Der Teenager geht in einem Sportinternat zur Schule, wo Gelewski sie unter seine Fittiche nimmt. Unaufhörlich kritisiert sie dessen Entscheide und Trainingsmethoden und hat nur eines im Kopf: eine Leistungssteigerung um jeden Preis. Sie versucht, ihre eigenen Grenzen zu ĂŒberwinden und geht so weit, sich mit der MĂ€nnlichkeit zu konfrontieren. Sabines Streben nach totaler Beherrschung ihres Körpers, den sie als eine Maschine betrachtet, die höchste LeistungsfĂ€higkeit und grösste Widerstandskraft gewĂ€hrleisten muss, fĂŒhrt zu einer Verweigerung ihrer selbst und ihres gesamten Umfelds. Ein Körper ist keine Maschine, er hat seine Geheimnisse, seine Grenzen, seine SchwĂ€chen und kann jederzeit versagen. „Des Ă©paules solides“ erzĂ€hlt die Geschichte eines Falls.

 

REGIE:
Ursula Meier
PRODUKTION:
Denis Delcampe
Jean-Pierre Guérin
Pierre-André Thiébaud
CAST:
Louise Szpindel
Dora Jemaa
Nina Meurisse
Guillaume Gouix
Jean-François Stévenin
Anne Coesens
Max RĂŒdlinger
DREHBUCH:
Ursula Meier
Frédéric Videau
KAMERA:
Nicolas Guicheteau
SCHNITT:
Susana Rossberg
TON:
Frédéric Meert
AUSSTATTUNG:
Monika Bregger
KOSTÜME:
Sylvie Gabrielle Marton

       
  Despereaux - Der kleine MĂ€useheld
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. März 2009]
       
 

The Tale of Desperaux • Despereaux Tilling, MĂ€userich, liebt BĂŒcher, Musik und ganz besonders die liebliche Menschen-Prinzessin Erbse hoch oben im Schloss. FĂŒr dieses unmĂ€usische Verhalten wirft ihn der oberste MĂ€userat ins Verliess zu den Ratten. Dort eingekerkert, trifft Despereaux aber nicht etwa den Tod, sondern auf Roscuro - eine Ratte mit hochfliegenden PlĂ€nen, in denen er auch ihm, dem MĂ€userich, eine Rolle zugedacht hat. Und sĂ€sse da unten nicht auch die tölpelhafte KĂŒchenmagd Miggery Sow, die auf den Platz der Prinzessin spekuliert, dann hĂ€tte Despereaux niemals von der dunklen Verschwörung der beiden erfahren. Nicht ahnend, auf welches Abenteuer er sich einlĂ€sst, wird der kleine MĂ€userich zum Helden, der Kinderherzen höher schlagen lĂ€sst.

 

REGIE:
Sam Fell
Robert Stevenhagen
PRODUKTION:
Gary Ross
Allison Thomas
CAST:
Uwe BĂŒschken
Uli Krohm
Maria Koschny
Almut Zydra
Alex Malzacher
DREHBUCH:
Gary Ross
KAMERA:
Brad Blackbourn
SCHNITT:
Mark Solomon
TON:
Lon Bender
MUSIK:
William Ross
AUSSTATTUNG:
Evgeni Tomov

       
  Deuce Bigalow - Rent a Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. April 2000]
       
 

Er kostet 10$, aber er ist bereit zu verhandeln. • Die Fische lieben ihn und die Frauen ĂŒbersehen ihn: Deuce Bigalow (ROB SCHNEIDER) seines Zeichens kleinster Zierfischbeckenreiniger in Los Angeles. Als er den Fischteich des WeltKlasse-Gigolos Antoine Laconte (ODED FEHR) reinigt, haut es Deuce um. Dieser Callboy hat wirklich alles: blendendes Aussehen, schöne Frauen, schnelle Autos und vor allem das absolute High Tech Super-Aquarium mit einem unbezahlbaren chinesischen Löwenfisch als Hauptattraktion. Als dieser Fisch schwer erkrankt, ĂŒbernimmt Deuce dessen liebevolle Pflege. Doch das Leben meint es nicht gut mit ihm, das Super-Aquarium geht zu Bruch und Deuce muss innerhalb von drei Wochen bis zur RĂŒckkehr des Latin Lovers den Urzustand des Apartments herstellen. Er braucht Geld! Viel Geld!

Da hat er eine geniale Idee - er schlupft in Antoines Rolle und ĂŒbernimmt dessen eindeutige AuftrĂ€ge: 165 cm geballte Erotik hetzen nun von einem abgefahrenen Date zum nĂ€chsten. Deuce bleibt nichts erspart und gibt wirklich alles, bis er auf die reizende Kate (ARIJA BAREIKIS) trifft und kurz davor ist, sich zu verlieben...

 

REGIE:
Mike Mitchell
PRODUKTION:
Sid Ganis
Barry Bernardi
CAST:
Rob Schneider
William Forsythe
Eddie Griffin
Arija Bareikis
Oded Fehr
Gail O'Grady
Richard Riehle
DREHBUCH:
Harris Goldberg
Rob Schneider
KAMERA:
Peter Lyons Collister
SCHNITT:
Goerge Bowers
MUSIK:
Marcias Ross
AUSSTATTUNG:
Alan Au

       
  Deux jours avec mon pĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Anne Gonthier • Michel, Ingenieur, 40 Jahre alt, ist gestresst. Er rennt von einem Termin zum anderen, er verschlingt das Leben, an dessen Geschmack er sich nicht mehr erinnert... Als aber sein Vater Robert sich weigert, im Krankenhaus zu sterben, ĂŒber den Balkon springt und in die Berge flieht, sieht Michel keinen anderen Ausweg als ihm nachzufahren... Was dann zwischen Vater und Sohn geschieht, allein in den Bergen, ist die Geschichte einer Entdeckung, eines Wunders. Denn fĂŒr Michel, der plötzlich aus seinen tĂ€glichen Verpflichtungen herausgerissen ist, verfliesst die Zeit in einem anderen Rythmus ? so als wachte er auf. Er entdeckt die Freude zu sehen, zu hören, zu fĂŒhlen, zu trĂ€umen ? einfach da zu sein. Zu leben ? noch zu leben. Mit Robert lernt Michel wieder zu fĂŒhlen : die Luft, die er atmet, die Wolken, die vorĂŒberziehen, Holz zu hacken, gute und weniger gute NĂ€chte zu erleben, den Genuss des Morgenkaffees. Er lernt auch zu lieben ? im letzten Moment. "Alles geht zu Ende - aus diesem Grunde ist alles so schön. Versuche es jedoch, dir immer dein Staunen zu erhalten." C F Ramuz

 

REGIE:
Anne Gonthier
PRODUKTION:
Pierre-André Thiébaud
CAST:
Isabelle Caillat
Stefan Kollmuss
Jean-Pierre Gos
DREHBUCH:
Anne Gonthier
SCHNITT:
FĂ©lix Sandri
Elisabeth Waelchli
TON:
Marc von StĂŒrler

       
  Devil's Pass
 
       
 

Ein Film von Renny Harlin • FĂŒnf amerikanische Studenten wollen einem seit 50 Jahren ungelösten RĂ€tsel auf die Spur kommen. Eine ganze Gruppe erfahrener Bergsteiger stirbt 1959 in einer Februarnacht im Ural am "Berg der Toten". Sie mĂŒssen ihr Lager panikartig verlassen haben, denn ihre Zelte wurden von innen aufgerissen. Einige sind fast nackt, ihre Körper weisen schwerste innere Verletzungen auf ohne Spuren Ă€usserer Gewalteinwirkung. Bei einer Leiche fehlt die Zunge. KleidungsstĂŒcke sind radioaktiv verstrahlt. Viele Theorien ranken sich um den Fall, von militĂ€rischen Experimenten ĂŒber Aliens bis zum Yeti. Die Studenten folgen den Spuren der Toten. Sie schlagen an der gleichen Stelle ihr Lager auf, als ihre technischen GerĂ€te plötzlich versagen. Die Verbindung zur Aussenwelt ist abgerissen, der Albtraum beginnt ... Renny Harlin, Finnlands erfolgreichster Hollywood-Export und Regisseur von Actionstreifen wie Stirb Langsam 2, Tödliche Weihnachten und Cliffhanger, hat vor seinem aktuellen Grossprojekt Hercules 3D einen neuen Ausflug in die eisige Bergwildnis unternommen. Statt der Rocky Mountains von Cliffhanger ist diesmal der Ural der Ort, an dem sich seine Horrorstory entspinnt. DafĂŒr haben sich Harlin und Drehbuchautor Vikram Weet die wahre Geschichte der toten Bergsteiger vom Djatlow Pass als Ausgangspunkt genommen. Erst seit ca. 50 Jahren wird der Pass am sagenumwobenen „Berg der Toten“ nach Igor Djatlow benannt. Der Russe war Leiter der Skigruppe, die 1959 dort ums Leben kam. Um den mysteriösen Tod aller neun Mitglieder ranken sich bis heute Spekulationen und Verschwörungstheorien. Zumal das Gebiet des UnglĂŒcks mehrere Jahre lang vom MilitĂ€r gesperrt wurde und spĂ€ter Teile der Akten verschwanden.Ganze BĂŒcher sind ĂŒber den Vorfall geschrieben worden. Harlin und Weet setzen mit einer erfundenen Story in der Gegenwart an und spinnen lustvoll eine fantastische Mischung aus Creature-Horror, Science Fiction und Found-Footage-Thrill fĂŒr die Deutung der rĂ€tselhaften VorgĂ€nge zusammen. „Cliffhanger meets The Blair Witch Project“, wie die amerikanische Presse schreibt.

 

REGIE:
Renny Harlin
PRODUKTION:
Sergei Bespalov
Renny Harlin
Kia Jam
Sergey Melkumov
Alexander Rodnyansky
CAST:
Holly Goss
Matt Stokoe
Luke Albright
Ryan Hawley
Gemma Atkinson
Nikolay Butenin
DREHBUCH:
Vikram Weet
KAMERA:
Denis Alarkon-Ramires
SCHNITT:
Steve Mirkovich
TON:
Shelley Roden
David Werntz
KOSTÜME:
Varvara Avdyushko

       
  Die 4. Revolution
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2010]
       
 

Ein Film von Carl-A. Fechner • Der Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY von Carl-A. Fechner steht fĂŒr eine mitreissende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – fĂŒr jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die MachtverhĂ€ltnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir mĂŒssen es nur tun!

Wie – das zeigt Fechners Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer VorkĂ€mpfer in zehn LĂ€ndern: Das energieeffizienteste BĂŒrogebĂ€ude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh ĂŒber hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der MobilitĂ€t.

In vierjĂ€hriger Produktionszeit begleiteten Carl-A. Fechner und sein Team engagierte Prominente, sprachen mit Top-Managern, afrikanischen MĂŒttern, Bankern und ambitionierten Aktivisten auf der ganzen Welt. Am Ende des hochaktuellen Films kann fĂŒr alle ein neuer Anfang stehen: Die 4. Revolution – Energy Autonomy.

 

REGIE:
Carl-A. Fechner
PRODUKTION:
Carl-A. Fechner
CAST:
Hermann Scheer
Preben Maegaard
Elon Musk
Jan-Olaf Williams
Bianca Jagger
Muhammad Yunus
DREHBUCH:
Ephraim Broschkowski
Carl-A. Fechner
KAMERA:
Sorin Dragoi
SCHNITT:
Mona BrÀuer
David Gruschka
TON:
Laurent Desmetz
MUSIK:
Natalia Dittrich

       
  Die Alpen - Unsere Berge von oben
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. September 2013]
       
 

Ein Film von Peter Bardehle & Sebastian Lindemann • DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN ist eine faszinierende Reise ĂŒber das „Dach Europas“. Der Blick aus der Vogelsicht eröffnet ganz neue Perspektiven der majestĂ€tischen und vielfĂ€ltigen Welt der Alpen. Unsere Heimat, die wir glauben zu kennen, ist von oben kaum wieder zu erkennen: Serpentinen werden zu abstrakten GemĂ€lden, Bilder von Felsformationen erinnern an Mondlandschaften und Bergdörfer sehen aus wie PuppenhĂ€user.
Die Expedition aus der Luft geht u. a. ĂŒber die Dolomiten, den Mont Blanc, das AllgĂ€u oder den Aletschgletscher, die uns in der vollen Pracht ihres Panoramas prĂ€sentiert werden. Dabei ist DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN auch ein Streifzug durch die Geschichte und die Geographie der Alpen, der zeigt wie einzigartig und schĂŒtzenswert unsere Bergwelt ist und wie der Mensch versucht, sich diesen Naturraum zu eigen zu machen.

Mit der vom US Geheimdienst entwickelten Cineflex-Kamera werden die schönsten Gipfel, TĂ€ler und Landschaften der Alpen durch die atemberaubenden Luftaufnahmen spektakulĂ€r und gestochen scharf in Szene gesetzt. Diese Kamera-Technik lĂ€sst uns die Alpen zum Greifen nah erfahren und zeigt intensive Einblicke, die so selbst Wanderern und Bergsteigern verborgen bleiben. DIE ALPEN – UNSERE BERGE VON OBEN ist ein naturgewaltiges Kinoerlebnis von den Machern von DIE NORDSEE VON OBEN.

 

REGIE:
Peter Bardehle
Sebastian Lindemann
KAMERA:
Klaus Stuhl
SCHNITT:
Roland Possehl
TON:
Thomas Knop
MUSIK:
Rich Dickerson
Luigi Meroni
Clemens Winterhalter

       
  Die drei RĂ€uber
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2007]
       
 

Nach dem gleichnamigen Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer • Es waren einmal drei grimmige RĂ€uber mit weiten schwarzen MĂ€nteln und hohen schwarzen HĂŒten. Der erste hatte eine DonnerbĂŒchse. Der zweite einen Blasebalg mit Pfeffer. Der dritte ein riesiges rotes Beil. In der Nacht, wenn es dunkel war, lagen sie am Wegrand auf der Lauer.

Es waren schreckliche Kerle. Wenn sie auftauchten, fielen die Frauen um vor Angst, die Hunde zogen den Schwanz ein, und selbst die mutigsten MĂ€nner ergriffen die Flucht. Sie verschonten nichts und niemanden. Und da geschah es in einer tiefschwarzen Nacht, dass sie eine Kutsche ĂŒberfielen, in der nur eine einzige Reisende sass: Tiffany. Das kleine WaisenmĂ€dchen war auf dem Weg zu ihrer wunderlichen alten Tante, bei der sie fortan leben sollte - und sehr entzĂŒckt, stattdessen auf die RĂ€uber zu treffen...

 

REGIE:
Hayo Freitag
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Stephan Schesch
CAST:
Joachim KrĂłl
Bela B. Felsenheimer
Charly HĂŒbner
Katharina Thalbach
Elena Kreil
DREHBUCH:
Bettine von Borries
Achim von Borries
SCHNITT:
Lars Jordan
MUSIK:
Kenneth Pattengale

       
  Die Geschichte vom Brandner Kaspar
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. März 2009]
       
 

Ein Film von Joseph Vilsmaier • Der Brandner Kaspar (Franz-Xaver Kroetz), ein verwitweter BĂŒchsenmacher, lebt in der Mitte des 19. Jahrhunderts mit seiner Enkelin Nannerl (Lisa Potthoff) in den Bergen am Schliersee. Mit dem jungen Toni (Peter Ketnath), der Nannerl den Hof macht, bessert er sein schmales Einkommen durch Wilderei in den WĂ€ldern der Umgebung auf. Kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag besucht ihn der Tod (auf bayrisch: «Boanlkramer») und will ihn mitnehmen. Der schlaue Kaspar macht den ungebetenen Gast mit Kirschgeist betrunken und betrĂŒgt ihn dann beim Kartenspielen, um somit weitere zwanzig Lebensjahre herauszuschinden.

Bald aber merkt er, dass die gewonnenen Lebensjahre auch ihre Schattenseiten haben. Als Nannerl bei einem Jagdunfall ums Leben kommt, nimmt er das Angebot des inzwischen schon von den HimmelsautoritĂ€ten bedrĂ€ngten Boanlkramers (Michael Bully Herbig) an, einen Blick ins Himmelreich zu werfen und zu entscheiden, ob er nicht doch schon frĂŒher am Leben der Seligen teilhaben möchte.

 

REGIE:
Joseph Vilsmaier
PRODUKTION:
Markus Zimmer
Joseph Vilsmaier
CAST:
Franz-Xaver Kroetz
Michael Herbig
Lisa Potthoff
Gerald Alexander Held
Detlev Buck
Sebastian Bezzel
DREHBUCH:
Klaus Richter
KAMERA:
Jörg Widmer
SCHNITT:
Uli Schön
TON:
Mario Hubert
Heiko MĂŒller
Chris Rebay
MUSIK:
Christian Heyne

       
  Die göttliche Ordnung
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2017]
       
 

L'ordine divino • Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen UmwĂ€lzungen der 68er-Bewegung zu spĂŒren. Der Dorf- und Familienfrieden kommt jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich fĂŒr das Frauenstimmrecht einzusetzen...

«Die göttliche Ordnung» ist der erste Spielfilm ĂŒber das Schweizer Frauenstimmrecht und dessen spĂ€te nationale EinfĂŒhrung 1971. Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe («Traumland», Drehbuch von «Heidi») nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise in die lĂ€ndliche Schweiz der 70er Jahre und diese bahnbrechende Zeit. «Die göttliche Ordnung» setzt all den Menschen ein Denkmal, die damals fĂŒr gleiche politische Rechte gekĂ€mpft haben, sowie all jenen, die sich auch heute fĂŒr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung engagieren.

 

REGIE:
Petra Volpe
CAST:
Marie Leuenberger
Max Simonischek
Sybille Brunner
DREHBUCH:
Petra Biondina Volpe
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
AUSSTATTUNG:
Su Erdt

       
  Die Kinder vom Napf
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2011]
       
 

Ein Film von Alice Schmid • 50 Bergbauernkinder, 10 km Schulweg, eine Kindheit mitten im Herzen der Schweiz. Mit den Kindern stapfen wir frĂŒhmorgens los, durch hohen Schnee in die Dorfschule, nachmittags zum Bauernhof, wo jedes Kind sein Ämtli hat. Schon frĂŒh tritt die jĂŒngste Generation in die Stapfen des Bergbauernberufes.
Die Geschichte fĂŒhrt uns von Hof zu Hof in ein isoliertes, aber auch geborgenes Leben. Durch die Augen der Kinder erleben wir hautnah mit, was es heisst, wenn plötzlich der Wolf auftaucht oder der Habicht die HĂŒhner holt oder wie die Kinder sich den Launen der Witterung stellen.
365 Tage begleitete die Regisseurin und Schriftstellerin Alice Schmid die Bergbauernkinder aus der Gemeinde Romoos mit der Kamera in der zerklĂŒfteten, wilden HĂŒgellandschaft am Napf, bis zum sagenumwobenen Änziloch, wo laut Legende der Donner entsteht und noch heute Geister hausen. Entstanden ist ein bildgewaltiger Jahreszyklus ĂŒber den «Wilden Westen» Luzerns.

 

REGIE:
Alice Schmid
PRODUKTION:
Alice Schmid
KAMERA:
Alice Schmid
SCHNITT:
Caterina Mona
TON:
Florian Beck
Daniel Almada
MUSIK:
Daniel Almada

       
  Die kommenden Tage
 
       
 

Due • Wie wird unsere Welt in naher Zukunft aussehen?
Regisseur und Drehbuchautor Lars Kraume entwirft ein Szenario, in dem wir unsere SehnsĂŒchte und BefĂŒrchtungen auf berĂŒhrende Weise wieder finden. AufwĂŒhlend und intensiv erzĂ€hlt der Film die Lebenswege von zwei Schwestern aus der Gegenwart in eine durchaus realistische, nahe Zukunft, in eine Zeit der Unsicherheit und grossen gesellschaftlichen VerĂ€nderungen – nicht irgendwo auf dieser Welt, sondern hier bei uns in Zentraleuropa.

 

REGIE:
Lars Kraume
PRODUKTION:
Matthias Glasner
Lars Kraume
Katrin Schlösser
JĂŒrgen Vogel
CAST:
Bernadette Heerwagen
Daniel BrĂŒhl
August Diehl
Johanna Wokalek
Mehdi Nebbou
DREHBUCH:
Lars Kraume
KAMERA:
Sonja Rom
SCHNITT:
Barbara Gies
TON:
Stefan Soltau
MUSIK:
Christoph Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Irina Kromayer
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Die PĂ€pstin
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Oktober 2009]
       
 

Pope Joan • Tief aus den geheimen Gewölben des Vatikans offenbart sich eine Geschichte von verbotener Leidenschaft und Intrigen, die von der katholischen Kirche fĂŒr mehr als tausend Jahre geheim gehalten wurde.In einer Zeit, in der absoluter Gehorsam verlangt wurde, hebte sich JOHN ANGLICUS als Licht im dunklen Zeitalter hervor. Im Jahre 853, nachdem er bereits als anerkannter Gelehrter, Heiler und Lehrer bekannt war, stieg er zum höchsten Amt in Lande auf: zum Papst der katholischen Kirche. Nur zwei Jahre spĂ€ter wurde John Anglicus zu Tode gesteinigt - fĂŒr ein Geheimnis, das zur Legende wurde. John Anglicus war in Wahrheit eine Frau. Die einzige Frau die jemals zum Papst gekrönt wurde... der einzige Papst, der jemals ein Kind gebar...Der Erfolgsroman von Donna Cross erzĂ€hlt die Geschichte ĂŒber den atemberaubenden und bewegenden Aufstieg der Johanna von Ingelheim, die als Mann verkleidet in die höchsten RĂ€nge des Römischen Klerus gelangt und im Jahre 853 zum Papst gewĂ€hlt wird. Der Wahrheitsgehalt der Geschichte ist seit Jahrhunderten Gegenstand leidenschaftlicher Kontroversen, die mit dem weltweiten Millionen-Bestseller von Donna Cross ihren vorlĂ€ufigen Höhepunkt gefunden haben.

 

REGIE:
Sönke Wortmann
PRODUKTION:
Oliver Berben
Martin Moszkowicz
CAST:
John Goodman
David Wenham
Iain Glen
Johanna Wokalek
Anatole Taubman
Nicholas Woodeson
DREHBUCH:
Heinrich Hadding
Sönke Wortmann
KAMERA:
Tom FĂ€hrmann
SCHNITT:
Hans Funck
TON:
Roland Winke
MUSIK:
Marcel Barsotti
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Die Polizistin
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2001]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Ausgerechnet in den Rostocker Problembezirk LĂŒtten-Klein verschlĂ€gt es die junge Polizistin Anne nach ihrer Ausbildung in Berlin. Doch die Ostsee ist nah und die Hoffnung auf einen beruflichen und privaten Neuanfang gross. 'lch habe gerne mit Menschen zu tun. Etwas Solides dachte ich', antwortet sie auf die Frage des Dienststellenleiters, warum sie Polizisten geworden sei.

Der Polizeialltag ist bestimmt von zahllosen kleinen Vorfallen, zĂ€her BĂŒrokratie und standiger Überlastung. Der Umgang mit den Menschen, deren RealitĂ€t von sozialer Armut geprĂ€gt ist, gestaltet sich fĂŒr Anne schwierig. Es fĂ€llt ihr schwer, Distanz zu halten. 'Du musst dir eine dickere Haut zu legen', empfiehlt der Kollege Mike, als Anne aus MitgefĂŒhl mit einer Prostituierten zum ersten Mal gegen die Dienstvorschriften verstösst.

Mike schĂ€tzt die unkonventionelle, menschliche Art der neuen Kollegin sehr und kann sich bald mehr vorstellen als das vertrauensvolle, kumpelhafte VerhĂ€ltnis zu Anne. Auch Anne fĂŒhlt sich von Mike angezogen, wĂ€hrend ihr gleichzeitig bewusst ist, dass er als gestandener Familienvater kaum der Richtige fĂŒr sie ist.

Als Anne den 10jĂ€hrigen Benny trifft, der in seinem familiĂ€ren Umfeld keinen Halt findet beschliesst sie, sich um ihn zu kĂŒmmern. Dabei lernt sie Bennys leiblichen Vater Jegor kennen, einen russischen Kleinkriminellen, zu dem sie sich auf eigenartige Weise hingezogen fĂŒhlt. Doch der Spagat zwischen persönlicher Anteilnahme und beruflichen Pflichten, zwischen Abwehr und Offenheit fĂ€llt Anne zusehends schwerer. Als Jegor verzweifelt versucht, Geld fĂŒr Bennys Klassenreise aufzutreiben, geraten die Ereignisse ausser Kontrolle. Anne muss sich entscheiden .

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Christian Granderath
Norbert Sauer
CAST:
Gabriela Maria Schmeide
Axel Prahl
Paul Grubba
Horst Krause
Katrin Sass
Martin Seifert
Yevgeni Sitokhin
DREHBUCH:
Laila Stieler
KAMERA:
Michael Hammon
AUSSTATTUNG:
Susanne Hopf

       
  Dinner fĂŒr Spinner - Diner de cons
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 1998]
       
 

In Frankreich ĂŒber 8 Mill. Zuschauer! • HĂŒte dich vor Fremden, die dich zum Essen einladen ! Diese Warnung kommt fĂŒr Francois Piqnon (Jacques Villeret), Finanzbeamter und leidenschaftlicher Streichholz Modellbastler, allerdings zu spĂ€t. Er ahnt nicht, dass sich sein freundlicher Gastgeber Pierre Brochant (Thierry Lhermitte) mit seinen Freunden ĂŒber ihn und sein wunderliches Hobby nur lustig machen will. Doch Brochant ist an diesem Abend so gar nicht zum Lachen zumute. Er wird von schrecklichsten RĂŒckenschmerzen geplagt und hatte gerade einen heftigen Streit mit seiner Frau Christine (Alexandra Vandernoot), als ausgerechnet dieser dĂ€mliche Pignon vor seiner HaustĂŒr steht. Dieser lĂ€sst sich natĂŒrlich nicht so einfach abwimmeln und, obwohl er Brochant in seiner GutmĂŒtigkeit eigentlich nur helfen will, zettelt er ein folgenschweres Chaos an...

Waren Sie schon einmal bei einem 'Dinner fĂŒr Spinner'? Sie haben noch nie etwas davon qehört? Dann wissen Sie nicht, was Ihnen entgeht. Der Verleger Pierre Brochant pflegt dieses extravagante Hobby und gehört zu den Veranstaltern der ausserqewöhnlichen Dinnerparties. Einmal in der Woche trifft er sich mit seinen Freunden zum Essen, wobei jeder einen zuvor sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlten Gast einen absoluten Volltrottel - mitbringt, auf dessen Kosten man sich dann, ohne dass dieser etwas davon bemerkt, köstlich amĂŒsiert. Doch eines Tages qeht etwas schief und plötzlich ist es Brochant, der am Ende als Trottel dasteht. Regisseur und Drehbuchautor Francis Veber ist ein wahrer Meister der Situationskomik und versteht sich bestens auf das Schreiben von spritzig-witzigen Dialogen. Auf sein Konto gehen Erfolge wie 'Ein KĂ€fig voller Narren', 'Die Filzlaus' und 'Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh'. Mit 'Dinner fĂŒr Spinner' kommt endlich wieder eine intelligente Komödie mit Biss auf die Leinwand, die allein in Frankreich ĂŒber acht Millionen Zuschauer beqeisterte. Damit katapultierte sich der Film nicht nur an die Spitze der Kinocharts, sondern rangiert inzwischen auf Platz 2 der erfolgreichsten Filme des Jahres gleich hinter Dauerbrenner 'Titanic'.

 

REGIE:
Francis Veber
PRODUKTION:
Alain Poiré
CAST:
Thierry Lhermitte
Jacques Villeret
Francis Huster
Alexandra Vandernoot
Daniel Prévost
Catherine Frot
DREHBUCH:
Francis Veber
KAMERA:
Luciano Tovoli
SCHNITT:
Georges Klotz
MUSIK:
Vladimir Cosma
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  Dinosaurier
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2000]
       
 

Eine Reise in eine nie zuvor gesehene Welt • Machen Sie sich auf zu einer abenteuerlichen Reise in eine nie zuvor gesehene Welt und erleben Sie hautnah und real wie nie zuvor das Leben der Dinosaurier 65 Millionen Jahre vor unserer Zeit ...

Ein riesiges Ei wird zum Spielball hungriger Oviraptoren bis es schliesslich aus den Krallen eines Flugsaurieres direkt auf der Insel der Lemuren landet. Die Schale des Eis platzt und ein kleiner Dinosaurier schaut in die Welt. Yar, der skeptische AnfĂŒhrer der Lemuren, wittert zwar sofort Schwierigkeiten, doch seine Tochter Plio ĂŒberlegt nicht lange: Sie adoptiert den Iguanodon Aladar auf der Stelle. Aladar erlebt mit dem vorlauten Zini und der kleinen Sui eine unbeschwerte Kindheit. Doch das GlĂŒck wĂ€hrt nicht lange. Ein alles zerstörender Meteo-riteneinschlag verwĂŒstet die Insel, Nahrung und Wasser werden knapp. Auf dem Festland gelandet schliessen sich Aladar, und die ĂŒberlebenden Lemuren deshalb einer Herde Dinosaurier an, die auf dem gefahrvollen Weg zu neuen WeidegrĂŒnden ist. AngefĂŒhrt wird die Gruppe vom hartherzigen Iguanodon Kron und dessen Helfer Bruton. Im Gegensatz zu ihnen sorgt sich Aladar um die weise alte Brachiosaurus-Dame Baylene und ihre gutherzige Freundin Eema — die schwachen Mitglieder der Gruppe. Damit zieht der smarte, einfallsreiche Aladar nicht nur die Aufmerksamkeit der attraktiven Neera auf sich, sondern auch den Zorn des AnfĂŒhrers Kron. Die Zeit drĂ€ngt. Denn wĂ€hrend der Streit zwischen Kron und Aladar auf ihrer gefĂ€hrlichen Odysee eskaliert, haben bereits zwei blutrĂŒnstige Carnosaurier die Witterung der Herde aufgenommen.

 

REGIE:
Ralph Zondag
Eric Leighton
PRODUKTION:
Pam Marsden
Baker Bloodworth
CAST:
Stimmen:
D.B. Sweeney
Alfre Woodard
Ossie Davis
Max Casella
Julianna Margulies
Joan Plowright
DREHBUCH:
John Harrison
Robert Nelson Jacobs
KAMERA:
David R. Hardberger
S. Douglas Smith
SCHNITT:
H. Lee Peterson
TON:
Frank E. Eulner
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Walter P. Martishius

       
  Dior et moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2015]
       
 

Ein Film von FrĂ©dĂ©ric Tcheng • Die Fashion Dokumentation DIOR AND I gewĂ€hrt nie gesehene, private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen wĂ€hrend der nur zweimonatigen Entstehung der ersten Haute-Couture-Kollektion des neu ernannten Chefdesigners Raf Simons.

 

REGIE:
Frédéric Tcheng
PRODUKTION:
Guillaume de Roquemaurel
CAST:
Raf Simons
Marion Cotillard
Anna Wintour
Sidney Toledano
Pieter Mulier
DREHBUCH:
Frédéric Tcheng
KAMERA:
Gilles Piquard
SCHNITT:
Julio Perez IV
TON:
John Moros
MUSIK:
Ha-Yang Kim

       
  Dirty Grandpa
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Dan Mazer • Durch eine Ehe mit der kontrollsĂŒchtigen Meredith ist fĂŒr Jason (Zac Efron) auch eine Partnerschaft in der Kanzlei seines Schwiegervaters in spe gesichert. Der lebenshungrige Grossvater Dick (Robert De Niro) allerdings nötigt seinen spiessigen Enkel noch kurz vor dessen Hochzeit, ihn nach Daytona zum Spring Break zu fahren – mit verheerenden Folgen. WĂ€hrend der sexbesessene Dick auf Parties, KneipenschlĂ€gereien und durchzechten Karaoke NĂ€chten sein Leben in vollen ZĂŒgen geniesst, ist er andererseits fest entschlossen, Jason von dessen biederen ZukunftsplĂ€nen abzubringen. Und dazu ist dem alten Gauner wirklich jedes Mittel recht. Doch schon bald stellen der DIRTY GRANDPA und sein verklemmter Enkel auf der wildesten Reise ihres Lebens fest, dass sie so einiges voneinander lernen können


 

REGIE:
Dan Mazer
PRODUKTION:
Jason Barrett
Bill Block
Michael Simkin
CAST:
Robert De Niro
Zac Efron
Julianne Hough
Aubrey Plaza
Zoey Deutch
Dermot Mulroney
Jason Mantzoukas
DREHBUCH:
John Phillips
KAMERA:
Eric Alan Edwards
SCHNITT:
Anne McCabe
MUSIK:
Michael Andrews
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Christie Wittenborn

       
  District 9
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2009]
       
 

Ein Film von Neill Blomkamp • Vor 30 Jahren: Aliens landeten zum ersten Mal auf der Erde. Die Menschen warten seitdem auf den feindlichen Übergriff oder auf den gigantischen technologischen Fortschritt. Doch nichts davon geschah. Die Aliens kamen als letzte Überlebende ihres Heimatplaneten als FlĂŒchtlinge auf die Erde. WĂ€hrend die ganze Welt darĂŒber diskutierte, was mit ihnen passieren soll, wird ihr Raumschiff vorĂŒbergehend nach DISCTRICT 9, einem Armenviertel in SĂŒdafrika, versetzt.
Um die wachsende Angst der Menschen ĂŒber die andauernde Situation zu entschĂ€rfen, ĂŒbernimmt die Gruppe Multi-National United (MNU) die Aufsicht ĂŒber die Aliens. Diese sind allerdings nicht am Wohl der FlĂŒchtlinge interessiert, sondern haben ihren eigenen Plan – sie wollen die Waffen der Ausserirdischen zu ihren Gunsten nutzen. Doch bislang scheiterte dieses Vorhaben, da die Aktivierung der Waffen nur mit Hilfe der DNA der Aliens funktioniert.
Als sich der Agent der MNU Wikus van der Merwe (SHARLTO COPLEY) mit einem mysteriösen Virus infiziert, der seine DNA verĂ€ndert, wird er zum meist gesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde – denn er ist der SchlĂŒssel, um das Geheimnis der Technologie der Aliens zu lĂŒften.
Regisseur und Drehbuchautor Neill Blomkamp entwickelte einen Sciene-Fiction Thriller der Extra-Klasse. Die Rollenverteilung von Mensch und Alien – von Gut und Böse – wird neu definiert. Neill Blomkamp schrieb zusammen mit Terri Tatchell das Drehbuch, als Produzenten fungieren Peter Jackson und Carolynne Cunningham. In den Hauptrollen spielen SHARLTO COPLEY und DAVID JAMES.

 

REGIE:
Neill Blomkamp
PRODUKTION:
Peter Jackson
CAST:
Sharlto Copley
Jason Cope
Nathalie Boltt
Sylvaine Strike
Elizabeth Mkandawie
John Summer
William Allen Young
Greg Melvill-Smith
DREHBUCH:
Neill Blomkamp
Terri Tatchell
KAMERA:
Trent Opaloch
SCHNITT:
Julian Clarke
TON:
Hayden Collow
Melanie Graham
Chris Ward
MUSIK:
Clinton Shorter
AUSSTATTUNG:
Philip Ivey

       
  Disturbia
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Auch Killer haben Nachbarn • Kale (Shia LaBeouf, "Transformers") hat ein Leben, auf das die meisten Teenager neidisch wĂ€ren. Er spielt den ganzen Tag Videospiele, surft im Internet, lebt von Fastfood und schaut Fernsehen. Er hat das ganze Haus fĂŒr sich allein und eine wunderschöne junge Nachbarin namens Ahsley (Sarah Roemer), die gerade zugezogen ist.
Es gibt nur ein Problem: Kale darf sein Haus nicht verlassen. Ein Gericht hat ihn zu drei Monaten Hausarrest verurteilt. Wenn er sich weiter als 30 Meter von seinem Haus entfernt, schlÀgt seine elektronische Fussfessel nach 10 Sekunden Alarm und es droht ihm GefÀngnis. Und im Knast gibt es weder Videospiele noch Fernsehen.
Als die WĂ€nde immer erdrĂŒckender fĂŒr ihn wirken, beginnt sich Kale fĂŒr die Aussenwelt zu interessieren. Mit seiner AusrĂŒstung spioniert er den Nachbarn nach, insbesondere der schönen Ashley. Als sie die Sache bemerkt, findet Ashley zu Kales Überraschung ebenfalls Gefallen an diesem Spiel.
Der Spass wird blutiger Ernst, als Kale und Ashley ihren Nachbarn (David Morse) verdĂ€chtigen, ein gesuchter Serienkiller zu sein. Wer wird ihnen glauben? Vielleicht spielt ihnen ja nur ihre ĂŒberbordende Fantasie einen Streich? Oder sind sie ĂŒber ein Geheimnis gestolpert, das sie ihr Leben kosten könnte?
Schliesslich hat auch jeder Mörder Nachbarn.

 

PRODUKTION:
Jackie Marcus
Joe Medjuck
E. Bennett Walsh
CAST:
Shia LaBeouf
Sarah Roemer
Carrie-Anne Moss
David Morse
Aaron Yoo
DREHBUCH:
Christopher B. Landon
Carl Ellsworth
KAMERA:
Rogier Stoffers
SCHNITT:
Jim Page
TON:
Jeff Sawyer
MUSIK:
Geoff Zanelli
AUSSTATTUNG:
Tom Southwell
KOSTÜME:
Marie-Sylvie Deveau

       
  Do Not Resist
 
       
 

Ein Film von Craig Atkinson • „Hands Up! Don’t Shoot!“. Auf den Strassen von Ferguson erhitzen sich die GemĂŒter. Nach der Erschiessung des afroamerikanischen SchĂŒlers Michael Brown durch einen Polizisten kommt es 2014 zu gewaltsamen Protesten. Seither beobachten viele die Entwicklung der US-Polizei mit Skepsis. Mit nie gesehenen Mitteln wird sie fĂŒr EinsĂ€tze gegen das „unbekannte Böse“ aufgerĂŒstet – auch dort, wo keine Gefahr lauert: Durch kleine ProvinzstĂ€dte rollen gepanzerte Fahrzeuge, unbescholtene BĂŒrger werden mit Hochsicherheitstechnologie ĂŒberwacht. Filmemacher Craig Atkinson begleitet die Proteste, besucht aber auch SWAT-Teams bei ihrem Training und geht der Frage nach, wie Polizeiarbeit in der Zukunft aussehen könnte.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Craig Atkinson
PRODUKTION:
Laura Hartrick
KAMERA:
Craig Atkinson
SCHNITT:
Craig Atkinson
Laura Hartrick
MUSIK:
Grayson Sanders

       
  Dobra zena
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

A good wife • Milena (Mirjana Karanovic), eine Frau mittleren Alters, ist vor allem eines: Ehefrau und Mutter. In einem gediegenen Viertel in Belgrad hat sie sich ihr Leben gut eingerichtet. Im Stillen macht sie sich zurecht. Pflichtbewusst bekocht und unterhĂ€lt sie die Familie. RegelmĂ€ssig geht sie zur Chorprobe. Sie schlĂ€ft mit ihrem Mann. Hin und wieder gehen sie sogar aus und verbringen beschwingte Abende mit befreundeten Paaren. Doch ihr geordnetes Leben droht aus den Fugen zu geraten, als Milena beim Putzen auf ein Video stösst, das ihren Mann schwer belastet.

Milenas Leben bricht auseinander und beginnt sich aufzulösen, als sie der Wahrheit ins Gesicht schaut und sie akzeptiert. Es ist fĂŒr sie der einzige Weg, weiter zu gehen, ein Leben ohne LĂŒgen aufzubauen und sich als Person zu verĂ€ndern. So trifft sie eine Entscheidung, die das Ende des einen und den Beginn eines neuen Lebens kennzeichnen wird.

 

REGIE:
Mirjana Karanovic
PRODUKTION:
Snezana Penev
CAST:
Mirjana Karanovic
Jasna Djuricic
Bojan Navojec
Hristina Popovic
Vlado Kerosevic
DREHBUCH:
Mirjana Karanovic
KAMERA:
Erol Zubcevic
SCHNITT:
Lazar Predojev
TON:
Nebojsa Dragicevic
MUSIK:
Dejan Pejovic
AUSSTATTUNG:
Nenad Markovic
KOSTÜME:
Boris Caksiran

       
  Dolpo Tulku
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2010]
       
 

Heimkehr in den Himalaya • Das DOLPO im Nordwesten Nepals an der Grenze zu Tibet gehört zu den abgeschiedensten Gegenden der Welt. Umgeben von den Gebirgsketten des Himalaya hat sich im DOLPO eine archaische buddhistische Kultur erhalten: Ohne ElektrizitĂ€t, ohne moderne Kommunikationsmittel und ohne chinesische oder indische Assimilation ist es heute weit tibetischer als Tibet selbst.

Sherap Sangpo war ein gewöhnlicher Hirtenjunge im DOLPO. Als 10-JĂ€hriger - nach einer Begegnung mit dem Dalai Lama – beschliesst er, Mönch zu werden. Er geht in ein Kloster nach Kathmandu. Dort verĂ€ndert sich sein Leben dramatisch: Er wird als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas, eines DOLPO TULKU erkannt und fĂŒr 16 Jahre zur Ausbildung ins Exil nach SĂŒdindien geschickt. Trotz hartem Klosteralltag ist es fĂŒr ihn eine glĂŒckliche Zeit. Heute doziert er dort selbst – fĂŒhrt ein nahezu weltliches und auf den ersten Blick auch westliches Leben mit Laptop und Mobiltelefon.

Aber er ist berufen: Er muss zurĂŒck, als DOLPO TULKU in der fremd gewordene Heimat den zutiefst religiösen Menschen als Oberhaupt vorstehen. Der Dokumentarfilm begleitet ihn bei seiner dort sehnlichst erwarteten RĂŒckkehr. Es dauert Wochen: das DOLPO ist ausschliesslich zu Fuss erreichbar, mehrere ĂŒber 5.000 Meter hohe PĂ€sse mĂŒssen ĂŒberwunden werden. Es wird ein Triumphzug. DOLPO TULKU ist ĂŒberwĂ€ltigt von der Zuneigung und dem Respekt, mit dem ihm die Menschen begegnen. Es wird von ihm erwartet, hier in der extremen Höhe und Kargheit sowie der im Winter extremen KĂ€lte den Bewohnern nicht nur spirituell zur Seite zu stehen. Das DOLPO braucht Schulen, KrankenhĂ€user, Altersheime. Wie soll ein 27-JĂ€hriger das leisten?

 

REGIE:
Martin Hoffmann
PRODUKTION:
Karola Klatt
CAST:
Sharpa Tulku Rinpoche
DREHBUCH:
Daniela Hartmann
Martin Hoffmann
KAMERA:
Thomas Henkel
SCHNITT:
Axel Ludewig
John Toft
TON:
Enno Grabenhorst
Dietrich Körner
MUSIK:
Hans Christian Oelert

       
  Don Jon
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. November 2013]
       
 

Ein Film von Joseph Gordon-Levitt • Nach dem rĂ€tselhaften Tod von Beverly Weston (Sam Shepard) kommt die Familie aus allen Himmelsrichtungen zurĂŒck nach Osage County. Mutter Violet (Meryl Streep), bissig und verbittert, trauert auf ihre eigene, unversöhnliche Weise. Sie schluckt mehr Schmerzmittel als ihr gut tun und lĂ€sst an nichts und niemandem ein gutes Haar. In ihrem Haus im schwĂŒlheissen Oklahoma sind weder die drei Töchter noch die angeheiratete Verwandtschaft vor ihren Beschimpfungen sicher. So dauert es nicht lange, bis alte und neue Konflikte aufbrechen und man sich buchstĂ€blich an die Kehle geht. FĂŒr die Töchter Barbara (Julia Roberts), Karen (Juliette Lewis) und Ivy (Julianne Nicholson) ist klar, dass etwas geschehen muss. Aber Violet ist lĂ€ngst nicht so hilflos, wie alle glauben. Besser als jeder andere durchschaut sie, was sich hinter den Kulissen abspielt. Und sie kennt auch die intimsten Familiengeheimnisse...

 

REGIE:
Joseph Gordon-Levitt
PRODUKTION:
Ram Bergman
Nicolas Chartier
CAST:
Joseph Gordon-Levitt
Scarlett Johansson
Julianne Moore
Brie Larson
Tony Danza
Rob Brown
DREHBUCH:
Joseph Gordon-Levitt
KAMERA:
Thomas Kloss
SCHNITT:
Lauren Zuckerman
TON:
Pawel Wdowczak
AUSSTATTUNG:
Meghan C. Rogers
KOSTÜME:
Leah Katznelson

       
  Downtown Switzerland
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2004]
       
 

Ein Kinodokumentarfilm • ZĂŒrich im Herbst 2003: Eine schleichende KlimaverĂ€nderung, die mehr die Politik als das Wetter betrifft, veranlasst Christian Davi, Stefan Haupt, Kaspar Kasics und Fredi M. Murer zu einer spontanen Spurensuche in ihrer Stadt. Sie folgen unabhĂ€ngig voneinander dem unruhigen Pulsschlag der Schweizer “Kultur- und Wirtschaftsmetropole” und verweben ihr gesammeltes Material zu einem vielschichtigen Ganzen, in dem die unterschiedlichen Handschriften und Themen miteinander in Beziehung treten. Vier Filmemacher, vier Kameraobjektive, vier Sichtweisen – und ein Film, der ein elektrisierendes Bild skizziert: ZĂŒrich als schweizer Umschlagplatz von Geld und Geist, wo verschiedenste Befindlichkeiten und LebensentwĂŒrfe friedlich koexistieren, Verbindungen eingehen oder auch in aller HĂ€rte aufeinander prallen. Die in aussergewöhnlicher Zusammenarbeit entstandene filmische Chronik schaut Global Playern und Asylsuchenden, Kleingewerblern und Trendsettern, Buslenkerinnen und TramfĂŒhrern, Kunstschaffenden und SVPJungpolitikerinnen ĂŒber die Schultern. Sie lotet politisches KĂ€stchendenken und Analysen von Soziologen und Think Tanks aus und gibt den Leidenschaften ganz gewöhnlicher Menschen Raum. In der Beobachtung des AlltĂ€glichen ist DOWNTOWN SWITZERLAND schliesslich auch ein Spiegel der Schweiz, eine facettenreiche Momentaufnahme jenes erhitzten Winters, in dem ein Industrieller vom rechten ZĂŒrichseeufer zum Bundesrat gewĂ€hlt wurde.

 

REGIE:
Christian Davi
Stefan Haupt
Kaspar Kasics
Fredi M. Murer
PRODUKTION:
Christian Davi
Stefan Haupt
Kaspar Kasics
Fredi M. Murer
KAMERA:
Pio Corradi
Noël Dernesch
Jann Erne
Graziella Ferrara
Kaspar Kasics
Pierre Mennel
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
JĂŒrg von Allmen
Patrick Storck
MUSIK:
Tomas Korber
Galoppierende Zuversicht

       
  Dream With the Fishes
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 1998]
       
 

Ein Film von Finn Taylor • Terry ist einsam, verklemmt und ein Voyeur. Vom Fenster seines Appartements aus beobachtet er die Welt, konsumiert fremde Schicksale, ohne je am Geschehen teilhaben zu mĂŒssen, geschweige denn zu wollen.

Eines Abends aber katapultiert ihn ein Zwischenfall aus seinem Sessel auf die Strassen der Grossstadt: Ein Paar in einer Wohnung gegenĂŒber streitet sich, der Mann verlĂ€sst abrupt den Raum, die Frau beginnt zu weinen. Terry, in diesem Moment ohnehin an einem Tiefpunkt in seinem Leben angelangt, beschliesst, sich von einer BrĂŒcke zu stĂŒrzen. Er besorgt sich eine Flasche Schnaps, stösst dabei auf den Windbeutel Nick, der ihm aus Neugierde auf die BrĂŒcke folgt. Nick will hautnah miterleben, was ein Mensch durchmacht, der kurz vor dem Sterben steht. Doch: Terry springt nicht. Nick offeriert ihm stattdessen Tabletten. Terry schluckt eine vermeintliche Überdosis, muss sich aber nach der Einlieferung in ein Spital sagen lassen, dass es sich bloss um Vitaminpillen handelte. Terry will Nick zur Rede stellen und lernt so auch dessen Freundin Liz kennen.

Die Konfrontation mit dem Paar ist der Anfang einer Reise durch eine fĂŒr Terry absolut neue Welt. Eine Welt voller Angst, Liebe, Eifersucht, Gewalt, Hoffnung, Elend, GlĂŒck, Leid und Freud. Die Welt der RealitĂ€t eben...

'Dream with the fishes' erzÀhlt die Geschichte unterschiedlicher Naturen, die aufeinanderprallen. Die Begegnungen sind kurz aber heftig und hinterlassen Spuren.

Autor des Filmes ist der des 38jĂ€hrige Finn Taylor, der hier zum ersten Mal auch Regie fĂŒhrt. Bisher machte der Amerikaner vor allem als Drehbuchautor (Pontiac Moon) und StĂŒckeschreiber von sich reden. 'Dream with the fishes' ist ein modernes Schelmen-StĂŒck ĂŒber die Unberechenbarkeit des Lebens.

 

REGIE:
Finn Taylor
PRODUKTION:
Johnny Wow
Mitchell Stein
CAST:
David Arquette
Brad Hunt
Cathy Moriarty
Kathryn Erbe
Patrick McGaw
J.E. Freeman
DREHBUCH:
Finn Taylor
KAMERA:
Barry Stone
SCHNITT:
Rick LeCompte
MUSIK:
Tito Larriva
AUSSTATTUNG:
Justin McCartney
KOSTÜME:
Amy Brownson

       
  DĂŒrrenmatt - Eine Liebesgeschichte
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Sabine Gisiger • DÜRRENMATT – eine Liebesgeschichte setzt dem Menschen, Denker, Schriftsteller und Maler Friedrich DĂŒrrenmatt ein intimes filmisches Denkmal.

Im Zentrum des Films steht die bisher unbekannte Liebesgeschichte von Friedrich DĂŒrrenmatt und seiner Frau Lotti DĂŒrrenmatt-Geissler.
40 Jahre lebten die beiden in einer engen Beziehung: Kein Werk, das er nicht mit ihr diskutierte, keine Probe, auf die sie ihn nicht begleitete. In spÀteren Jahren wurde die Beziehung zunehmend
problematisch. Nach Lottis Tod 1983 stĂŒrzte DĂŒrrenmatt in eine tiefe Krise, aus der er sich mit einer neuen, grossen Liebe befreite.

DĂŒrrenmatt war einer, der gerne laut dachte. Einer, der von sich behauptete, dass er nie Verzweifle, weil er immer berauscht sei von den Möglichkeiten des Guten, des Bösen und des VerrĂŒckten, die es auf dieser Welt gebe.

Seine Schwester Verena (Vroni) DĂŒrrenmatt (91) und seine Kinder Peter DĂŒrrenmatt (66) und Ruth DĂŒrrenmatt (64), die zum ersten Mal öffentlich ĂŒber den Vater reden, kennen auch die andere Seite: FĂŒr DĂŒrrenmatt stellte der Humor die einzige Möglichkeit dar, Distanz zu einer Welt zu nehmen, die er schwer ertrĂ€glich fand und oft schwer ertrug. Aber wenn man die Wahl zwischen zwei Todesarten habe, so DĂŒrrenmatt, solle man sich nicht zu Tode Ă€rgern, sondern sich lieber zu Tode lachen.

 

REGIE:
Sabine Gisiger
PRODUKTION:
Philip Delaquis
CAST:
Friedrich DĂŒrrenmatt
DREHBUCH:
Sabine Gisiger
KAMERA:
Matthias GĂŒnter
TON:
Peter von Siebenthal
MUSIK:
Robert Kajanus

       
  Earth: One Amazing Day
  [Arena Cinemas 15 • 16.00 D • 6]
[Kosmos 3 • 14.00 D • 6]
[StĂŒssihof 1 • 16.00 D • 6]
       
 

Ein Film von Richard Dale • EARTH: ONE AMAZING DAY nimmt uns mit auf eine unvergessliche Reise um die Welt und enthĂŒllt unglaubliche Wunder der Natur und Tierwelt. Im Laufe eines einzigen magischen Tages folgen wir der Sonne von den höchsten Bergen bis hinunter zu den entlegensten Inseln, von exotischen RegenwĂ€ldern bis hinein in den Grossstadtdschungel.
EARTH: ONE AMAZING DAY lĂ€sst uns tief in die unterschiedlichsten Lebensformen auf unserem Planeten eintauchen und ihren Alltag hautnah und intensiver als jemals zuvor miterleben. In den Hauptrollen: Ein Zebrafohlen, das gemeinsam mit seiner Mutter einen reissenden Fluss ĂŒberquert. Ein Pinguin, der jeden Tag heldenhaft einen lebensgefĂ€hrlichen Weg zurĂŒcklegt, um seine Familie mit Nahrung zu versorgen. Eine Familie von Pottwalen, die es liebt, vertikal treibend zu dösen und ein Faultier, das der Liebe hinterherjagt.

 

REGIE:
Richard Dale
Lixin Fan
Peter Webber
PRODUKTION:
Stephen McDonogh
DREHBUCH:
Frank Cottrell Boyce
Richard Dale
Geling Yan
SCHNITT:
Andi Campbell-Waite
TON:
Tim Owens
MUSIK:
Alex Heffes

       
  Ecuador
 
       
 

Ein Film von Jacques Sarasin • Im Andenland Ecuador tut sich einiges, ohne dass es draussen in der Welt richtig wahrgenommen wĂŒrde. PrĂ€sident Rafael Correa hat mit seinem Land eine der vorbildlichsten Verfassungen erarbeitet und vom Volk absegnen lassen. Jacques Sarasin schaut hin und lĂ€sst uns staunen: Ein Land, das zu sich selber steht. 2007 machte die Regierung unter PrĂ€sident Rafael Correa den waghalsigen Vorschlag, das gesamte Erdöl in diesem Nationalpark unter der Erde zu belassen (was 20% der Erdölreserven Ecuadors ausmacht) – unter der Bedingung, dass der ecuadorianische Staat die HĂ€lfte der entgangenen ErtrĂ€ge von der internationalen Gemeinschaft zurĂŒckbekommt. Dieses Geld wĂŒrde in einen Fonds zur nachhaltigen Entwicklung des Landes einfliessen und etwa der Verbreitung erneuerbarer Energien zugutekommen. Konkret wĂŒrde diese Initiative bedeuten, dass der Welt ĂŒber 400 Millionen Tonnen in die AtmosphĂ€re ausgestossenes Kohlendioxyd erspart bleiben. Damit wĂŒrde Ecuador zwar auf mehrere Milliarden Dollar verzichten, dafĂŒr aber der Zerstörung eines der vielfĂ€ltigsten Gebiete der Welt entgegenwirken und damit eindeutig Pionierarbeit leisten. Das Erdöl stellt fĂŒr den kleinen Andenstaat das wichtigste Exportgut dar – weit wichtiger noch als der hierzulande bekannte Kakao oder die Bananen –, hat dem Land aber auch schon viele Umwelt- und Gesundheitsprobleme sowie Konflikte mit der indigenen Bevölkerung des Regenwaldes beschert. Die ecuadorianische Regierung hĂ€ngt völlig von den Erdöleinnahmen ab, und insofern ist die Yasuni-Initiative fĂŒr ein so armes Land wie Ecuador ein ziemlich gewagtes, aber auch mutiges Unterfangen.

Rafael Correa ist Protagonist dieses Zeitdokumentes, und er tritt nicht zum ersten Mal in einem Film von Jacques Sarasin auf. Correas Politik wird uns aber auch von anderen Seiten dargelegt: Der gegenwĂ€rtige Aussenminister und ehemalige Wirtschaftsminister Ricardo Patiño, der ehemalige Energieminister Alberto Acosta sowie ein versierter Soziologe sind gewichtige Interviewpartner Sarasins. Gemeinsam ist den meisten von ihnen die Suche nach einer neuen Entwicklungsform fĂŒr LĂ€nder wie Ecuador, die im Weltmarktgeschehen eine benachteiligte Position einnehmen. Viele von ihnen – ausgenommen der einzigen kritischen Stimme im Film vom PrĂ€sidenten der Privatbanken Ecuadors – plĂ€dieren fĂŒr das etwas vage Konzept des «Sozialismus des 21. Jahrhunderts», ein Begriff, der vor allem durch Hugo ChĂĄvez in Venezuela bekannt wurde. Damit soll ein neues Gesellschaftsmodell ausgehandelt werden, in dem der Mensch und die Natur dem Kapital ĂŒbergeordnet sind.

 

REGIE:
Jacques Sarasin
PRODUKTION:
Jacques Sarasin
KAMERA:
Jacques Sarasin

       
  Eden
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2015]
       
 

Ein Film von Mia Hansen-LĂžve • EDEN ist ein bewegender Trip in das pulsierende Paris der frĂŒhen 1990er-Jahre. Durch die Augen der jungen DJ Gruppen Cheers und Daft Punk taucht der Film in die Elektro Musik-Szene ein, in ein flĂŒchtiges Nachtleben bestehend aus Sex, Drogen und immerwĂ€hrenden Beats. Der junge DJ Paul (FĂ©lix de Givry) ist hautnah dabei, als die französische Elektro Musik ihren Siegeszug feiert. Er lebt seinen Traum und verliert sich dabei immer mehr in den Tiefen dieser Parallelwelt.

EDEN ist ein Film voller Lebensfreude, der aber auch einen wehmĂŒtigen Blick zurĂŒck wirft. Ein Film ĂŒber die Verwirklichung von TrĂ€umen und auch deren Scheitern. HochkarĂ€tig besetzt mit aufstrebenden internationalen Stars wie Greta Gerwig und Bradly Corby, inszeniert von der gefeierten Regisseurin Mia Hansen-LĂžve. Ein aufregendes und ekstatisches Generationsportrait mit der Musik von Daft Punk, Joe Smooth, Frankie Knuckels, Terry Hunter u.v.m.!

 

REGIE:
Mia Hansen-LĂžve
PRODUKTION:
Charles Gillibert
CAST:
FĂ©lix de Givry
Pauline Etienne
Vincent Macaigne
Hugo Conzelmann
Zita Hanrot
Roman Kolinka
Hugo Bienvenu
Vincent Lacoste
DREHBUCH:
Mia Hansen-LĂžve
Sven Hansen-LĂžve
KAMERA:
Denis Lenoir
SCHNITT:
Marion Monnier
TON:
Nicolas Fioraso
Caroline Reynaud
Damien Tronchot
Vincent Vatoux
AUSSTATTUNG:
Anna FalguĂšres
KOSTÜME:
Judy Shrewsbury

       
  Eight Legged Freaks
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Juli 2002]
       
 

Let the squashing begin! • Was entsteht, wenn du exotische Spinnen mit hochtoxischen Umweltgiften wĂŒrzt?

Eine deftige Mahlzeit... mit dir als Hauptgericht.

Jeder Fan von GĂ€nsehaut-Thrillern weiss, dass Spinnen mit Hilfe entsprechender chemischer Impulse gigantische Ausmasse annehmen und die Errungenschaften der Zivilisation in Schutt und Asche legen. In "Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster" erleben die Einwohner einer kleinen Bergarbeiterstadt, wie Hunderte von kleinen Spinnen aufgrund extrem giftiger Chemikalien zu lastwagengrossen Monstern mutieren.

Und sie sind unersÀttlich.

Als endlich Alarm gegeben wird, mobilisieren Mineningenieur Chris McCormick (DAVID ARQUETTE) und Sheriff Samantha "Sam" Parker (KARI WUHRER) die bedrohten Bewohner des Ortes - darunter die beiden Kinder der GesetzeshĂŒterin, Mike (SCOTT TERRA) und Ashley (SCARLETT JOHANSSON), den paranoiden Rundfunkmoderator Harlan Griffith (DOUG E. DOUG) und Hilfssheriff Pete Willis (RICK OVERTON). Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die blutrĂŒnstigen Bestien auf.

Mit Special Effects auf dem neuesten Stand der Technik prÀsentiert Roland Emmerichs Trickschmiede CFX ("Independence Day", "Der Patriot") ein Update von Genre-Klassikern wie "Formicula" und "Tarantula".

Bon appetit.

 

REGIE:
Ellory Elkayem
PRODUKTION:
Dean Devlin
Roland Emmerich
CAST:
David Arquette
Kari Wuhrer
Scott Terra
Scarlett Johansson
Doug E. Doug
Leon Rippy
Rick Overton
DREHBUCH:
Ellory Elkayem
Jesse Alexander
KAMERA:
John S. Bartley
SCHNITT:
David Siegel
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Charles Breen
KOSTÜME:
Marcia Calosio

       
  Einer von uns
 
       
 

One of Us • ÜberfĂŒllte Regale, langweilige Lautsprecherdurchsagen, nervtötende Kundenumfragen, brummende Putzmaschinen. Willkommen im merX-Supermarkt, wo die Aussicht auf Brusthöhe am schönsten ist – denn da schaut der Kunde hin. In einem industriell geprĂ€gten Vorort in Österreich ist der Einkaufsladen der einzige Treffpunkt fĂŒr Jung und Alt. Hier lernt der aufgeweckte 14-jĂ€hrige Julian den zwei Jahre Ă€lteren Aussenseiter Marko kennen. Ein kleinkarierter Supermarktchef und eifrige Polizisten vermiesen den Teenagern das RumhĂ€ngen. Doch die Jugendlichen lassen sich nicht so leicht einschĂŒchtern. Im Übermut einer Sommernacht ĂŒberschreiten sie eine Grenze – mit fatalen Folgen.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Stephan Richter
PRODUKTION:
Karin C. Berger
Arash T. Riahi
CAST:
Dominic Marcus Singer
DREHBUCH:
Stephan Richter
KAMERA:
Enzo Brandner
SCHNITT:
Julia Drack
Andreas Wodraschke
KOSTÜME:
Monika Buttinger

       
  El Clan
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2016]
       
 

Ein Film von Pablo Trapero • Buenos Aires in den frĂŒhen 1980er-Jahren. Die Puccios wirken wie eine ganz normale, gutbĂŒrgerliche Familie. Im Verborgenen jedoch macht Patriarch ArquĂ­medes Puccio dunkle GeschĂ€fte: Seine SpezialitĂ€t sind EntfĂŒhrungen mit Lösegeld-Erpressung. Um diese zum Erfolg zu bringen, schreckt er vor nichts zurĂŒck. UnterstĂŒtzung erhĂ€lt er von seinem Sohn Alejandro, der als Star-Spieler der Rugby-Nationalmannschaft ĂŒber jeden Verdacht erhaben ist. Als Alejandro jedoch beginnt, das Familien-Business in Frage zu stellen und zudem alte Seilschaften auseinanderbrechen, droht die Fassade zu bröckeln


«El Clan» beruht auf einem der berĂŒhmtesten KriminalfĂ€lle Argentiniens und sprengte in seinem Herkunftsland sĂ€mtliche Kinorekorde. In atmosphĂ€risch dichten Bildern erzĂ€hlt Regisseur Pablo Trapero die Story des Puccio-Clans, der aktiv war, als das Land an der Schwelle von der Diktatur zur Demokratie stand. Der vom spanischen Kultregisseur Pedro AlmodĂłvar mitproduzierte GĂ€nsehaut-Thriller wurde am Filmfestival Venedig mit einem Silbernen Löwen fĂŒr die beste Regie ausgezeichnet. «El Clan» ist packendes, herausragend gespieltes Kino, das einen in Bann zieht.

 

REGIE:
Pablo Trapero
PRODUKTION:
AgustĂ­n AlmodĂłvar
Pedro AlmodĂłvar
Esther GarcĂ­a
Hugo Sigman
Pablo Trapero
CAST:
Antonia Bengoechea
GastĂłn Cocchiarale
Guillermo Francella
StefanĂ­a Koessl
Peter Lanzani
Raymond E. Lee
DREHBUCH:
Julian Loyola
Esteban Student
Pablo Trapero
KAMERA:
JuliĂĄn Apezteguia
SCHNITT:
Alejandro Carrillo Penovi
Pablo Trapero
TON:
José Caldararo
MUSIK:
SebastiĂĄn Escofet
AUSSTATTUNG:
SebastiĂĄn Orgambide

       
  El Custodio
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

Ein Film von Rodrigo Moreno • Weit weg vom Volk: Der Politiker PolitikerInnen können sich heute vielerorts kaum noch frei bewegen. Sie werden von einer Art lebendigen Schatten begleitet, ihren LeibwĂ€chtern. RubĂ©n (Julio Chavez) zum Beispiel bewacht den argentinischen Planungsminister. Er ist immer dabei, ob bei öffentlichen Veranstaltungen oder im privaten Rahmen. Das Schattendasein lĂ€sst ihn teilhaben und gleichzeitig ausgeschlossen sein. Ein Beruf mit Sprengpotential - und ein prĂ€zises Abbild einer Zeit, in der sich die Politik zusehends vom Volk isoliert. Robert Bresson war ein Filmemacher, der die Dinge, die das Kino ausmachen, prĂ€zis auf den Punkt gebracht hat. Mit seinen Erkenntnissen, die er bescheiden «Notizen» genannt hat, gestaltete er Filme, die sich aufs Wesentliche konzentrierten. Er notierte zum Beispiel: «Der Cinematographe ist eine Schrift mit Bildern in Bewegung und Tönen.» Und er meinte damit auch, dass die Form, in der man im Kino etwas erzĂ€hlt, mit dem Inhalt zu tun hat. Bresson konzentrierte sich auf das Elementare von dem, was er betrachten wollte, er fasste das Wesentliche in prĂ€zise Bilder. Der Argentinier Rodrigo Moreno ist ein Verwandter von Bresson in der Familie des Films. Er betrachtet den Alltag eines LeibwĂ€chters und lĂ€sst uns teilhaben an der Leere, die ihn prĂ€gt. RubĂ©n (ein grossartiger Julio ChĂĄvez) ist eigentlich hautnah dran am politischen Geschehen, und er bleibt dennoch ausgesperrt, muss in den entscheidenden Momenten vor den TĂŒren warten. Der Filmemacher konzentriert sich ganz auf die Perspektive des LeibwĂ€chters, und das ist die grosse StĂ€rke aber auch die Herausforderung seines Filmes. Wir sind mit RubĂ©n dabei und aussen vor. Wir erleben mit RubĂ©n das absolut unspektakulĂ€re am Alltag eines Politikers, den uns die gĂ€ngigen Medien doch immer wieder als so unglaublich spektakulĂ€r schildern wollen. Und was sehen wir? Wir nehmen mit messerscharfer PrĂ€zision in Szene und in Bild-Cadres gesetzt wahr, wie sehr sich die Politik von heute von jenen entfernt hat, die sie eigentlich betreut: Vom Volk, von den einzelnen Menschen. Warum, wenn sie doch Gutes tut und meint, muss sie sich derart von denen abschirmen, fĂŒr die sie da ist? Ein verrĂŒckter Film ĂŒber die Distanz und Abschirmung der Politik in unserer Zeit.

 

REGIE:
Rodrigo Moreno
PRODUKTION:
Natacha Cervi
HernĂĄn Musaluppi
Luis A. Sartor
CAST:
Julio ChĂĄvez
Osmar NĂșñez
Marcelo D'Andrea
Elvira Onetto
Cristina Villamor
DREHBUCH:
Rodrigo Moreno
KAMERA:
Bårbara Álvarez
SCHNITT:
Nicolas Goldbart
TON:
Catriel Vildosola
MUSIK:
Federico Jusid
KOSTÜME:
Adelaida RodrĂ­guez

       
  Elle s'en va
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von Emmanuelle Bercot • Bunuel, Truffaut, Polanski, Ozon oder von Trier: Catherine Deneuve hat in den letzten 50 Jahren in unzĂ€hligen Filmen von namhaften Regisseuren mitgewirkt. Nun hat Emanuelle Bercot, selbst Schauspielerin und Filmemacherin, mit Bettie in ELLE S’EN VA eine Figur geschaffen, die der Filmikone wie auf den Leib geschrieben passt. Mit jedem Kilometer, den Bettie in ELLE S’EN VA zurĂŒcklegt, geht vergessen, dass man dem weltbekannten französischen Star beim Spiel zuschaut. So erfrischend und authentisch erscheint die aparte Frau gegen Ende 60, die sich einst mit dem Titel der „Miss Bretagne“ schmĂŒcken durfte und der eines abends die Zigaretten ausgehen.

So steigt Bettie kurzerhand in ihr Auto und lĂ€sst Mutter, GĂ€ste und die Angestellten ihres bretonischen Restaurants einfach zurĂŒck. Doch an einem Sonntagabend kann sich in der französischen Provinz die Suche nach dem Tabak dahinziehen. Als Bettie schliesslich spĂ€t nachts in einem Club gesellig ein paar feuchtfröhliche und unbekĂŒmmerte Stunden verbringt, wird auch unmissverstĂ€ndlich deutlich, dass sie eigentlich gar keine Lust hat, wieder in ihr altes Leben zurĂŒckzukehren. Denn das aufreibende Zusammenleben mit der Mutter zehrt an ihr und ihre langjĂ€hrige AffĂ€re erfreut sich gerade mit einer jĂŒngeren Geliebten. So fĂ€hrt Bettie immer weiter, besucht ihren Enkel und nimmt ihn mit auf ihrer Reise gegen SĂŒden. Mit ELLE S’EN VA ist ein charmanter Road-Movie entstanden, eine beglĂŒckende Geschichte ĂŒber eine Frau, die sich am Ende des Tages mehr wĂŒnscht als eine ausgedehnte Zigarettenpause.

 

REGIE:
Emmanuelle Bercot
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Catherine Deneuve
Nemo Schiffman
GĂ©rard Garouste
Claude Gensac
Paul Hamy
DREHBUCH:
Emmanuelle Bercot
JĂ©rĂŽme Tonnerre
KAMERA:
Guillaume Schiffman
SCHNITT:
Julien Leloup
TON:
SĂ©verin Favriau
AUSSTATTUNG:
Éric Barboza
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Elvis - That's The Way It Is
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2001]
       
 

Restored Special Edition • That's the Way it is - fĂŒr Elvis-Fans, und all jene, die ĂŒberzeugt sind, dass die Legende weiterlebt! Diese völlig ĂŒberarbeitete Dokumentation aus dem Jahre 1970 fasziniert nicht nur diejenigen, die schon immer wissen wollten, warum ihre Eltern beim 'King' plötzlich in rhythmische HĂŒftbewegungen verfallen: I just live my life in dreams of yesterday. Von der ersten Minute an produziert 'That's the Way' eine GĂ€nsehaut nach der anderen. Ohne zu verklĂ€ren vermittelt er etwas von der Aura dieses aussergewöhnlichen Mannes, der schon zu Lebzeiten zum Mythos avancierte. Elvis, diese Ikone der populĂ€ren Kultur, scheint so zeitlos wie seine Musik.That's allright Ma!

1969, nach einer langen Phase als Spielfilm-Star in Hollywood und seinem MilitĂ€rdienst in Deutschland bereitete Elvis sein BĂŒhnen-Comeback vor. Der Film zeigt die Proben in Las Vegas, beobachtet Elvis als professionellen, hart aber immer locker arbeitenden Musiker, de Star inmitten seiner Band, der entspannt und humorvoll seine Auftritte vorbereitet. ELVIS THAT'S THE WAY IT IS ist eine Hommage an den 'King' - und seine RĂŒckkehr auf die BĂŒhne.

Die anschliessende Tournee nach dem Auftakt in Las Vegas war ein fulminanter Erfolg. Der Film fĂ€ngt die AtmosphĂ€re der Konzerte ein: die Hitze der erotisch aufgeladenen BĂŒhnenshow, die Hingabe des Publikums, die fast bis zur Hysterie reicht, die Spielfreude der Band, und natĂŒrlich den "King", Elvis, der im Mittelpunkt von alldem steht, eine BĂŒhnenpersönlichkeit ohnegleichen, der einmal mehr vor Augen fĂŒhrt, 'what a kiss could really mean'.

1970 kam 'Elvis: That's the Way It Is' als Musikdokumentation ins Kino. Die neue Fassung enthÀlt bisher unveröffentlichtes Material, vier weitere Klassiker aus seiner Hitliste. Der Film wurde vollkommen neu in einem zeitgemÀsseren Rhythmus geschnitten. Der Ton ist digital nachbearbeitet.

 

REGIE:
Denis Sanders
PRODUKTION:
Rick Schmidlin
Herbert F. Solow
KAMERA:
Lucien Ballard
SCHNITT:
Henry Berman
Michael Salomon
TON:
Greg Hedgepath
KOSTÜME:
Bill Belew

       
  Emilia
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2006]
       
 

Ein Film von Henrik Pfeiffer • EMILIA ist eine moderne Verfilmung von Lessings Emilia Galotti. Der Regisseur Henrik Pfeiffer inszeniert EMILIA im heutigen Berlin mit heutigen Figuren und bedient sich dabei der Originalsprache Lessings

Hettore ist ein erfolgreicher Schauspieler am Theater. Gerade spielt er den Prinzen von Guastalla in Lessings Emilia Galotti. Der Vorhang fÀllt. Das Publikum jubelt. Hettore beendet den erfolgreichen Abend in seinem Nachtklub und bemerkt eine junge, lebenslustige Schöne: Emilia.

Unbewusst gerĂ€t er nun auch im wahren Leben in die Rolle des Prinzen. UmschwĂ€rmt von Vielen will er nur eins, Emilias Herz erobern. Doch schockiert stellt er fest, dass Emilia heiraten wird. Sein skrupelloser Manager Marinelli, der seinen Star bei Laune halten will, heckt einen teuflischen Plan aus, um Emilia ihrem zukĂŒnftigen BrĂ€utigam, dem Anwalt Appiani, auszuspannen.

Ein von Marinelli inszenierter Überfall auf die Hochzeitslimousine endet mit der EntfĂŒhrung Emilias und dem Mord Appianis. Hettore schafft es, als vermeintlicher Retter, Emilia zu verfĂŒhren und ihre Liebe zu gewinnen. Orsina, die gekrĂ€nkte Ex-Geliebte Hettores, durchschaut aber das Spiel. Sie ist ĂŒberzeugt, dass Hettore und sein Manager Marinelli die Drahtzieher des UnglĂŒcks sind. Vor Emilias Vater deckt sie die Intrige auf und hofft so auf Rache.

Emilia indes ist hin und hergerissen zwischen ihrer Trauer ĂŒber Appianis Tod und ihrer Liebe zu Hettore. Ihr einziger Ausweg scheint ihr eigener Tod zu sein und so beschliesst sie, sich das Leben zu nehmen.

 

REGIE:
Henrik Pfeiffer
CAST:
Ivonne Schönherr
Felix Lampe
Pascal Ulli
Leonardo Nigro

       
  Enchanted Kingdom
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Afrika - Das magische Königreich • AFRIKA – DAS MAGISCHE KÖNIGREICH ist eine spektakulĂ€re Reise fĂŒr die ganze Familie, ein magisches Naturerlebnis, das unter die Haut geht. Modernste Kameratechnik und grossartige Aufnahmen machen AFRIKA –DAS MAGISCHE KÖNIGREICH zu einem faszinierenden Abenteuer, das die Zuschauer aus ihrer grauen AlltagsrealitĂ€t in eine Welt voller leuchtender Farben und Lebendigkeit entfĂŒhrt und sie die Wunder unserer Erde so intensiv wie nie zuvor erleben lĂ€sst. Kommentiert von Christian BrĂŒckner als „Stimme der Natur“ fĂŒhrt der Film durch sieben unterschiedliche Regionen Afrikas, die jede fĂŒr sich durch ihre Einzigartigkeit und Vielfalt ihrer Flora und Fauna verblĂŒfft.

 

REGIE:
Patrick Morris
Neil Nightingale
PRODUKTION:
Myles Connolly
Neil Nightingale
CAST:
Hayley Joanne Bacon
KAMERA:
Rod Clarke
Robin Cox
Mark Deeble
Jamie McPherson
Simon Werry
SCHNITT:
Nigel Buck
MUSIK:
Patrick Doyle

       
  Eraserhead
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. August 2017]
       
 

Ein Film von David Lynch • «David Lynch, der wĂ€hrend seines Kunststudiums an der Pennsylvania Academy of Fine Arts Kurzfilme gedreht hatte, arbeitete fĂŒnf Jahre lang in Los Angeles an der Fertigstellung dieses SpielfilmdebĂŒts, das (zumeist nachts) auf 35-mm-Film und in Schwarzweiss gedreht wurde. Er war Drehbuchautor, Regisseur und Ausstatter in einem und zeichnete auch fĂŒr die wunderbar schmuddeligen Spezialeffekte. Es wirkt so, als hĂ€tte er die Experimentalfilm-Bewegung neu erfunden; wenn man sich diesen gewagt irrationalen Film anschaut, der sich fĂŒr die Logik der TrĂ€ume interessiert, hat man fast das GefĂŒhl, einen europĂ€ischen Avantgarde-Gruselfilm der 20er- oder der frĂŒhen 30er-Jahre zu sehen. Da gibt es Bilder, die an Fritz Langs M, Cocteaus Le sang d’un poĂšte und Buñuels Un chien andalou erinnern, und doch ist hier eine völlig neue SensibilitĂ€t am Werk. Lynch zieht uns in wurmige AngstzustĂ€nde hinein. Die Zeit scheint komplett stillzustehen, wenn der Held Henry, dessen Haare wie unter Dauerschock in einer rechteckigen Afro-Tolle senkrecht aufstehen, durch Strassen zieht, die an jene erinnern, durch die Peter Lorre in M geschlichen ist. Henry scheint dem Unterbewusstsein des Zuschauers zu entspringen; er erlebt die schlimmsten Ängste eines Mannes vor Brautwerbung, Ehe und Vaterschaft (sein Spross ist ein quĂ€kendes Monstrum). Der schleppende, seltsame Rhythmus wirkt sehr verstörend und ist gewöhnungsbedĂŒrftig, und doch ist das ein ganz und gar verblĂŒffender, sinnlicher Film; er enthĂ€lt sogar ein Element von Science-Fiction und ein paar schauerliche Musical-Einlagen, und die Tonspur ist ebenso originell und sonderbar wie die Bildsprache. Im zeitgenössischen Kino gibt es wohl nichts, was so gespenstisch erotisch wirkt wie der Augenblick, da Henry mit dem MĂ€dchen von gegenĂŒber Ehebruch begeht und das Liebespaar in seinem Bett verfliesst – in der FlĂŒssigkeit verschwindet, bis nur noch die Haare der Frau obenauf treiben.» (Pauline Kael: 5001 Nights at the Movies, Marion Boyars 1993)

 

REGIE:
David Lynch
PRODUKTION:
David Lynch
CAST:
Jack Nance
Charlotte Stewart
Allen Joseph
Jeanne Bates
Judith Roberts
Laurel Near
V. Phipps-Wilson
DREHBUCH:
David Lynch
KAMERA:
Herbert Cardwell
Frederick Elmes
SCHNITT:
David Lynch
TON:
David Lynch
MUSIK:
David Lynch
AUSSTATTUNG:
David Lynch

       
  Escape Plan
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. November 2013]
       
 

Das sicherste GefĂ€ngnis der Welt: Entkommen unmöglich • Zwei der grössten Action-Stars Hollywoods aller Zeiten feiern Reunion auf der Kinoleinwand: Arnold Schwarzenegger und Silvester Stallone! An ihrer Seite wird Jim Caviezel, bekannt aus "The Passion of the Christ" oder "DĂ©jĂ -Vu" eine Rolle ĂŒbernehmen. Der Plot: Ray Breslin (Stallone) ist weltweit der Experte betreffend Sicherheitssystemen. Jedes HochsicherheitsgefĂ€ngnis hat er analysiert, er kennt jede Schwachstelle und weiss wie ein GefĂ€gnis gebaut werden muss, um absolut sicher vor AusbrĂŒchen zu sein. Nun steht Ray vor seiner grössten Aufgabe ĂŒberhaupt, als er aus einem von ihm selbst designten GefĂ€ngnis ausbrechen muss. Schwarzenegger spielt einen Insassen, der eng mit Ray zusammenarbeitet, um zu ĂŒberleben.

 

REGIE:
Mikael HÄfström
PRODUKTION:
Robbie Brenner
Randall Emmett
George Furla
Michael Warren
CAST:
Arnold Schwarzenegger
Sylvester Stallone
Jim Caviezel
Vincent D'Onofrio
Sam Neill
Vinnie Jones
50 Cent
DREHBUCH:
Miles Chapman
Jason Keller
KAMERA:
Brendan Galvin
SCHNITT:
Elliot Greenberg
TON:
Richard Schexnayder
David Esparza
AUSSTATTUNG:
Barry Chusid
KOSTÜME:
Lizz Wolf

       
  Everest
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2015]
       
 

Ein Film von Baltasar KormĂĄkur • Der Mount Everest gilt als die ultimative Grenze der Menschheit. Wer den höchsten Berg der Welt bezwingen will, der schon hunderte von Opfern gefordert hat, braucht Können, Mut und Entschlossenheit – und das GlĂŒck, dass das Wetter hĂ€lt. Doch was, wenn ein jahrelang entwickelter Plan zur Besteigung dieses Berges in Gefahr gerĂ€t?
Der islĂ€ndische Regisseur Baltasar KormĂĄkur (101 Reykjavik, Contraband) erzĂ€hlt in seinem packenden Abenteuer-Thriller die wahre Geschichte zweier Expeditionen, die am Everest von einem der schlimmsten je verzeichneten Unwetter ĂŒberrollt werden und um ihr Überleben kĂ€mpfen mĂŒssen.

 

REGIE:
Baltasar KormĂĄkur
PRODUKTION:
Tim Bevan
Liza Chasin
Eric Fellner
Evan Hayes
Brian Oliver
Tyler Thompson
CAST:
Jake Gyllenhaal
Josh Brolin
Keira Knightley
Sam Worthington
Robin Wright
John Hawkes
Jason Clarke
Clive Standen
Vanessa Kirby
DREHBUCH:
Lem Dobbs
KAMERA:
Salvatore Totino
TON:
Adrian Bell
AUSSTATTUNG:
Gary Freeman

       
  Evil Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Fede Alvarez • Mia (JANE LEVY) und ihr Bruder David (SHILOH FERNANDEZ) freuen sich auf ein paar freie Tage, die sie mit ihren Freunden Olivia (Jessica Lucas), Eric (LOU TAYLOR PUCCI) und Natalie (ELISABETH BLACKMORE) in einer entlegenen WaldhĂŒtte verbringen wollen: Doch dann entdecken die FĂŒnf 'Das Buch des Todes' - und wecken damit dĂŒstere DĂ€monen. Nur einer von ihnen bleibt von den Untoten verschont und muss fortan einen erbitterten Kampf um sein Leben fĂŒhren.

 

REGIE:
Fede Alvarez
PRODUKTION:
Bruce Campbell
Sam Raimi
Robert G. Tapert
CAST:
Jane Levy
Jessica Lucas
Shiloh Fernandez
Lou Taylor Pucci
Elizabeth Blackmore
DREHBUCH:
Fede Alvarez
Diablo Cody
Sam Raimi
KAMERA:
Aaron Morton
SCHNITT:
Bryan Shaw
TON:
Jonathan Miller
MUSIK:
Roque Baños
AUSSTATTUNG:
Robert Gillies
KOSTÜME:
Sarah Voon

       
  Exit Through the Gift Shop
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2010]
       
 

Wer ist Banksy? • Wer ist Banksy? Niemand weiss es - und doch ist er einer der wichtigsten Streetart-KĂŒnstler ĂŒberhaupt. Banksy schmuggelte seine eigenen Werke in weltberĂŒhmte Kunstausstellungen in New York und Paris. Er sprayte Graffitis von sich kĂŒssenden Polizisten oder Blumen werfenden StrassenkĂ€mpfern. Mit seinen Bildern annektierte er kĂŒnstlerisch Mauern im palĂ€stinensischen Westjordanland und erhielt weltweite Aufmerksamkeit.

Seine gefeierten Werke hĂ€ngen im New Yorker Museum of Modern Art, in der Londoner Tate Gallery und sind Millionen wert. Nun hat Banksy einen Film gedreht Â«ĂŒber einen Mann, der versucht hat, einen Film ĂŒber mich zu drehen», wie er selber sagt.

«Exit Through The Gift Shop» ist nicht nur ein brillanter Dokumentarfilm ĂŒber die wichtigsten Vertreter der Streetart-Bewegung, sondern auch eine ungeheuer witzige, unterhaltsame und freche Abrechnung mit dem internationalen Kunstmarkt.

 

REGIE:
Banksy
PRODUKTION:
Holly Cushing
Jaimie D'Cruz
CAST:
Space Invader
Joshua Levine
SCHNITT:
Tom Fulford
Chris King
TON:
Jack Gillies

       
  Fack ju Göhte 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2015]
       
 

MĂŒller is back! • FACK YEAH! MÜLLER IS BÄCK! Regisseur und Drehbuchautor Bora Dagtekin und Produzentin Lena Schömann legen nach dem Erfolg von FACK JU GÖHTE nach und schicken Anti-Lehrer Zeki MĂŒller alias Elyas M'Barek, SuperpĂ€dagogin Lisi Schnabelstedt und die MonsterschĂŒler aus der 10b ins zweite Halbjahr! Bald heisst es wieder "Chantal, heul leise" und Herr MĂŒller darf die wohl grösste Feuertaufe eines Lehrers antreten: eine Klassenfahrt.

Alle lieben Haudrauf-Lehrer Zeki MĂŒller (Elyas M'Barek), aber den nervt sein neuer Job an der Goethe-Gesamtschule: frĂŒhes Aufstehen, aufmĂŒpfige SchĂŒler und dieses stĂ€ndige Korrigieren! Zu allem Überfluss will Power-Direktorin Gerster (Katja Riemann) die altsprachliche Konkurrenzschule ausbooten und dem Schillergymnasium die thailĂ€ndische Partnerschule abjagen. Ihr Traum: Das Image der Goehte-Gesamtschule steigern, um AushĂ€ngeschild der neuen Kampagne des Bildungsministeriums zu werden. MĂŒller und Schnabelstedt (Karoline Herfurth) werden zur Klassenfahrt in ein thailĂ€ndisches KĂŒsten-Kaff verdonnert. Im fernen Thailand drehen Chantal (Jella Haase), Zeynep (Gizem Emre), Danger (Max von der Groeben) & Co erst so richtig auf und prĂ€sentieren ein schillerndes Spektrum an sozialer Inkompetenz. Und als ob Zeki mit dem wilden Lehrer-SchĂŒler-Krieg nicht schon genug zu tun hĂ€tte, entbrennt auch noch ein gnadenloser Konkurrenzkampf mit dem elitĂ€ren Schillergymnasium und dessen versnobtem Vorzeigelehrer Hauke Wölki (Volker Bruch), der nur ein Ziel hat: MĂŒllers Karriere zu beenden!

Besonders das Dreamteam aus Schauspieler Elyas M'Barek und Regisseur Bora Dagtekin haben viel zum Grosserfolg von "Fack ju Göhte" beigetragen und mit dem ersten Teil der Schulkomödie fĂŒr volle KinosĂ€le gesorgt.

 

REGIE:
Bora DagtekinBora Dagtekin
PRODUKTION:
Lena Schömann
CAST:
Karoline Herfurth
Elyas M'Barek
Katja Riemann
Max von der Groeben
Lucas Reiber
DREHBUCH:
Bora Dagtekin
KAMERA:
Andreas Berger
SCHNITT:
Charles Ladmiral
TON:
Hubert Bartholomae
MUSIK:
Michael Beckmann
AUSSTATTUNG:
Eva Stiebler

       
  Fantastic Four
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Tim Story • Eine Gruppe von vier Astronauten wird bei einer Reise in den Weltraum kosmischer Strahlung ausgesetzt, was sie fĂŒr immer verĂ€ndert und ihnen SuperkrĂ€fte verleiht. Dr. Reed Richards alias Mr. Fantastic (IOAN GRUFFUDD) kann sich plötzlich extrem lange strecken, selbst einige hundert Meter lang. Sue Storm alias Invisible Woman (JESSICA ALBA) erlangt die FĂ€higkeit, sich unsichtbar zu machen. Ihr jĂŒngerer Bruder Johnny Storm (CHRIS EVANS) kann als menschliche Fackel Feuer kontrollieren und wird zu Human Torch. Und Astronaut Ben Grimm (MICHAEL CHIKLIS) verwandelt sich in The Thing, eine ĂŒbermenschlich starke Kreatur mit einer Haut aus Stein. Die FANTASTIC FOUR sind geboren. Gemeinsam nutzen sie ihre KrĂ€fte, um gegen den skrupellosen Wissenschaftler Victor von Doom (Julian MCMAHON) zu kĂ€mpfen, der die Welt mit seinen finsteren PlĂ€nen ins UnglĂŒck stĂŒrzen will.

 

REGIE:
Tim Story
PRODUKTION:
Avi Arad
Michael Barnathan
Chris Columbus
Bernd Eichinger
Ralph Winter
CAST:
Ioan Gruffudd
Jessica Alba
Chris Evans
Michael Chiklis
Julian McMahon
Hamish Linklater
Kerry Washington
DREHBUCH:
Michael France
Mark Frost
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
William Hoy
TON:
Michael T. Ryan
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Bill Boes
KOSTÜME:
Jose Fernandez
Wendy Partridge

       
  Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. August 2007]
       
 

Ein Film von Tim Story • Als er aus den Tiefen des Weltalls taucht, ist schnell klar, dass es sich um einen neuen und ĂŒbermĂ€chtigen Gegner handelt, der nicht nur New York, sondern die ganze Welt bedroht: der SILVER SURFER. Die kosmischen KrĂ€fte dieses spektakulĂ€ren Angreifers suchen ihresgleichen. Auf seinem galaktischen und mental steuerbaren Surfbrett entwickelt er Geschwindigkeiten schneller als das Licht und durchquert mĂŒhelos selbst den Hyperraum. Die silberne Haut, die seinen aerodynamischen Körper umgibt, ist beinahe undurchdringbar, und weder extremste Hitze noch gefĂ€hrliche Strahlung oder völliges Vakuum machen dem SILVER SURFER das Geringste aus.

Sogar fĂŒr die sympathischen und ihrerseits mĂ€chtigen Superhelden der FANTASTIC FOUR scheint dieser faszinierende und geheimnisvolle Widersacher unbesiegbar...

 

REGIE:
Tim Story
PRODUKTION:
Avi Arad
Bernd Eichinger
Ralph Winter
CAST:
Ioan Gruffudd
Jessica Alba
Chris Evans
Michael Chiklis
Julian McMahon
Kerry Washington
DREHBUCH:
Don Payne
Mark Frost
KAMERA:
Larry Blanford
SCHNITT:
Peter S. Elliot
William Hoy
Michael McCusker
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
John Ottman
AUSSTATTUNG:
Kirk M. Petruccelli
KOSTÜME:
Mary E. Vogt

       
  Fast & Furious Five
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2011]
       
 

Ein Film von Justin Lin • Vin Diesel und Paul Walker aus der explosiven und rasanten „Fast & Furious“-Serie bekommen es in Rio de Janeiro bei einem prĂ€zendenzlosen RaubĂŒberfall mit einem ebenbĂŒrtigen Gegenspieler (Actionheld Dwayne „The Rock“ Johnson) zu tun und heben den Adrenalinspiegel auf neue Höhen. Zusammen mit der schönen Mia befreit der Ex-Cop Brian O‘Connor deren Bruder und StrĂ€fling Dom. Um vor den Behörden zu fliehen, ĂŒberqueren sie so manche Grenze und finden sich schliesslich in Rio de Janeiro wieder. Um ihre Freiheit zu erlangen, mĂŒssen sie sich dort dem korrupten GeschĂ€ftsmann stellen, der es auf ihr Leben abgesehen hat. Doch nicht nur er ist hinter den Top-Rennfahrern her. Auch der hartgesottene Bundesagent Luke Hobbs ist fest entschlossen, Brian und Dom aufzuspĂŒren.

 

REGIE:
Justin Lin
PRODUKTION:
Vin Diesel
Michael Fottrell
Neal H. Moritz
CAST:
Dwayne Johnson
Vin Diesel
Paul Walker
Jordana Brewster
Elsa Pataky
Tyrese Gibson
Gal Gadot
Sung Kang
DREHBUCH:
Chris Morgan
Gary Scott Thompson
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Kelly Matsumoto
Fred Raskin
Christian Wagner
TON:
Peter Staubli
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Peter Wenham
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Fences
 
       
 

Ein Film von Denzel Washington • In den spĂ€ten 1950er Jahren arbeitet der Afroamerikaner Troy Maxson in Pittsburgh, Pennsylvania, sehr hart, um seiner Frau Rose ein wĂŒrdiges Leben zu ermöglichen und seine Familie ĂŒber Wasser zu halten. Die beiden haben einen Sohn namens Cory. Troys 34-jĂ€hriger Sohn Lyons aus einer frĂŒheren Ehe lebt nur fĂŒr seine Musik; er kommt regelmĂ€ssig an Troys Zahltag vorbei, um sich Geld zu leihen. Auch wenn er nur wenig verdient, hat Troy erst vor kurzem ein Haus gekauft. HierfĂŒr verwendete er eine EntschĂ€digung, die sein jĂŒngerer Bruder Gabriel erhalten hatte, ein Ex-Soldat, der nach einer Kriegsverletzung eine Metallplatte im Kopf hat und den Intellekt eines Kindes besitzt.

FrĂŒher einmal trĂ€umte Troy von einer Karriere als Baseballspieler, denn er spielte erfolgreich in der Negro Leagues, nun aber wird sein Alltag von seinem Job bei der MĂŒllabfuhr und der tĂ€glichen Diskriminierung aufgrund seiner Hautfarbe bestimmt. Jeden Tag fahren Troy und sein Kollege Jim Bono, der auch sein bester Freund ist, gemeinsam hinten auf dem MĂŒllwagen durch die Stadt. Als er seinen Vorgesetzten fragt, warum Farbige nicht MĂŒllwagenfahrer werden können, wird er zum Bezirksleiter vorgeladen. Man befĂŒrchtet, dass er entlassen wird, stattdessen wird er tatsĂ€chlich als erster Farbiger in der Stadt zum Fahrer befördert.

Sein Sohn Cory, der ein talentierter Athlet ist, der an seiner Schule Football spielt und noch bei seinen Eltern wohnt, beginnt, sich gegen seinen Vater aufzulehnen, der sich zunehmend wie der Patriarch seiner Familie verhĂ€lt. Troy will nicht, dass sein Sohn Football spielt, er soll sich stattdessen einen anstĂ€ndigen Job suchen. Troy erzĂ€hlt immer wieder von den Erfahrungen mit seinem hartherzigen Vater und von den KĂ€mpfen, die er mit dem Teufel ausgetragen hat, z. B. als er im Krankenhaus einige Tage mit dem Tod rang. Zwar hĂ€lt Rose das fĂŒr Hirngespinste, findet die ErzĂ€hlungen mitunter aber amĂŒsant.

Troy und Rose erkennen zunehmend die KomplexitĂ€t und die WidersprĂŒche in ihrer Beziehung und dass ihre 18-jĂ€hrige Ehe auf einem GefĂŒhl von Verpflichtung aufgebaut und daher Ă€usserst fragil ist. Auch wenn Troy seine Ehefrau liebt, gelingt es ihm nicht, sich von dem Gedanken frei zu machen, von niemandem abhĂ€ngig sein zu wollen und sein eigenes Leben bestimmen zu können. Troy kann durchaus seine grundsĂ€tzlich sehr fröhliche Art zeigen, wenn er glĂŒcklich ist, aber legt auch eine erschreckende PrĂ€senz an den Tag, wenn er dies nicht ist. Troy merkt, dass ihn die Erlebnisse mit seinem Vater mehr beeinflusst haben, als er geglaubt hatte, und er seine Familie nicht so steuern kann, wie er denkt.

Troy beginnt eine Beziehung zu einer anderen Frau. Als diese schwanger wird, beichtet er es Rose, die darĂŒber sehr empört ist. Die Frau stirbt bei der Geburt; Rose nimmt sich des Babys namens Raynell an. Sie bricht aber endgĂŒltig mit Troy, auch wenn sie zusammen wohnen bleiben. Troy beginnt zu trinken. Als er Cory, der ihn verachtet, den Weg ins Haus versperrt und ihn wegschickt, kommt es zu einer tĂ€tlichen Auseinandersetzung mit ihm.

Jahre spĂ€ter trifft sich die Familie zu Troys Beerdigung. Cory hat bei der Armee Karriere gemacht, wĂ€hrend Lyons im GefĂ€ngnis gelandet ist und Hafturlaub erhalten hat. Raynell ist ein munteres kleines MĂ€dchen, fĂŒr die Rose ihre Mutter ist. Cory will nicht mit zur Trauerfeier, wird aber von Rose dazu ĂŒberredet. Mit Raynell singt er den von Troy gelernten Blues ĂŒber Blue, einen alten, sterbenden Hund. Als Gabriel auf seiner Trompete blĂ€st, öffnet sich der Himmel.

 

REGIE:
Denzel Washington
PRODUKTION:
Todd Black
CAST:
Denzel Washington
Viola Davis
Stephen Henderson
Jovan Adepo
Russell Hornsby
Mykelti Williamson
DREHBUCH:
August Wilson
KAMERA:
Charlotte Bruus Christensen
SCHNITT:
Hughes Winborne
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Fenster zum Jenseits
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 2012]
       
 

Ein Film von O'Neil BĂŒrgi • Die Schweiz ist eine Fundgrube von spannenden Spuk- und Gespenstergeschichten. Einige der faszinierendsten und unheimlichsten Begebenheiten werden in diesem Film mit dem Journalisten Hans Peter Roth anhand von Zeugenbefragungen hautnah am Ort des Geschehens beleuchtet.
Dieser Dokumentarfilm zeigt auch zwei Persönlichkeiten mit der FĂ€higkeit, verstorbene Menschen zu sehen und Stimmen aus dem Jenseits zu empfangen. Das Medium Andreas Meile und der Geisterseher Sam Hess erzĂ€hlen persönlich in diesem Film ĂŒber ihre Gabe. Wie lebt es sich mit so einer besonderen FĂ€higkeit? Wie reagiert ihr Umfeld darauf? Wie nutzen sie ihre “KrĂ€fte” fĂŒr andere Menschen?
“Fenster zum Jenseits” bezieht keine Stellung, ob sich die Spuk-Geschichten oder medialen FĂ€higkeiten wissenschaftlich erklĂ€ren lassen. Vielmehr sollte aus einer beobachtenden Perspektive und auf kritische Art und Weise die SpiritualitĂ€t der Menschen, ihre Erlebnisse sowie Auseinandersetzung mit dem Jenseits gezeigt werden.

 

REGIE:
O'Neil BĂŒrgi
PRODUKTION:
O'Neil BĂŒrgi
CAST:
Monique BĂŒtikofer
Martin Graf
Gertrud Grob
Sam Hess
Valéria Hess
Vreny Hess
Wanda Hopman
DREHBUCH:
O'Neil BĂŒrgiNiklaus Maurer
Hans Peter Roth
KAMERA:
Emilio Cocciadiferro
SCHNITT:
O'Neil BĂŒrgi
Louis F. Golay
TON:
JĂŒrg von Allmen
MUSIK:
Daniel Laufer

       
  Feuer bewahren, nicht Asche anbeten
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Annette von Wangenheim • Martin SchlĂ€pfer, Ballettdirektor und Chefchoreograf an der Deutschen Oper am Rhein in DĂŒsseldorf und Duisburg, zĂ€hlt zu den bedeutendsten Tanzschöpfern Europas. Sein Ballett am Rhein erreicht die unterschiedlichsten Zielgruppen im In- und Ausland, von DĂŒsseldorf bis Moskau, von Barcelona, Paris oder Tel Aviv bis Muscat im Oman. Preise hĂ€ufen sich. SchlĂ€pfers sensible und hochmusikalische Tanzkunst kommt an, wirkt verstörend und beglĂŒckend zugleich.
FEUER BEWAHREN – NICHT ASCHE ANBETEN folgt Martin SchlĂ€pfer bei seiner tĂ€glichen Arbeit und auf ganz privaten Wegen, bis zu seinem Sommerrefugium in der Schweiz. Zwei UrauffĂŒhrungen bilden den tĂ€nzerischen Mittelpunkt des Films, von den ersten Kreationsproben bis zur fertigen BĂŒhnenfassung: DEEP FIELD ist eine Auftragskomposition an Adriana Hölszky und opulenter AbendfĂŒller, „Alltag“ eine Petitesse von keinem geringeren als dem Altmeister und Grandseigneur des modernen Balletts, Hans van Manen. Er schuf die „kleine Geschichte ĂŒber einen Choreografen“ fĂŒr SchlĂ€pfer höchstpersönlich, der die Hauptrolle in diesem intimen Portrait im Filmportrait selbst tanzt. Zum ersten Mal schaut ein Dokumentarfilm auch hinter die „persönlichen Kulissen“ dieses AusnahmekĂŒnstlers, in seinen Kopf und sein Herz.
Zahlreiche GesprĂ€che mit WeggefĂ€hrten, KĂŒnstlerinnen und Kollegen geben spannende Einblicke in SchlĂ€pfers Universum und zeigen, mit welcher Energie und KreativitĂ€t er das Ballett revolutioniert. Und warum es so viel mehr bedeutet als nur Kunst fĂŒr Eingeweihte. Hier wird das klassische Erbe mit neuem Leben und Geist erfĂŒllt, hier kommen verschĂŒttete GefĂŒhle und Werte zum Ausdruck, die Menschen weltweit verbinden. Im „UnzeitgemĂ€ssen“, im „Gegen den Strom Schwimmen“ und in einem unbeirrbaren Mass grösstmöglicher Freiheit, Schönheit und Zwischentöne berĂŒhrt Martin SchlĂ€pfer die Seele direkt.

 

REGIE:
Annette von Wangenheim
PRODUKTION:
Ansgar Pohle
CAST:
Martin SchlÀpfer
DREHBUCH:
Annette von Wangenheim
KAMERA:
Monika Eise
Carsten Jost
Gordon Kalbfleisch
Philipp Metz
Gabriel Pielke
Dieter StĂŒrmer
SCHNITT:
Ansgar Pohle
TON:
Rainer Janster

       
  Final Destination
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

You don't cheat death • Der Tod ist nah... aber Alex Browning (DEVON SAWA) erahnt jeden seiner Schritte. Noch bevor Alex Browning das Flugzeug nach Paris besteigt, spĂŒrt er, dass etwas Furchtbares passieren wird. Als er schliesslich an Bord sitzt, hat er die Vision von der explodierenden Maschine. Die erschreckende Vorahnung lĂ€sst Alex sein Flugzeug nach Paris kurz vor dem Abflug panisch verlassen. FĂŒnf MitschĂŒler und eine Lehrerin folgen ihm und werden Zeuge, wie die Maschine kurz nach dem Start tatsĂ€chlich explodiert.

Doch der Horror des Flugs 180 ist noch lange nicht vorbei. Denn nach und nach sterben alle, die gemeinsam mit Alex das Flugzeug verlassen haben, auf merkwĂŒrdige Weise: Der Tod fĂŒhlt sich um sieben Menschenleben betrogen und setzt alles daran, dass seine Bilanz schon bald wieder stimmt.

Alex glaubt, den Sensenmann durchschaut, sein System erfasst zu haben. Schon bald erkennt Alex ein entsetzliches Schema, das direkt zu ihm fĂŒhrt.... Indem er jeden seiner Schritte vorausahnt, wollen der Junge und seine Freunde ihm immer wieder von der Schippe springen. Doch eines ist klar: Sterben mĂŒssen wir alle einmal. Fragt sich nur: Wann?

Mit Folgen der Serien 'Akte X' und 'Millennium' haben sich James Wong und Glen Morgan bereits als Spezialisten in Sachen Mystery empfohlen. Mit dem ĂŒbernatĂŒrlichen Suspense-Schocker FINAL DESTINATION legt das Duo des makabren Thrillers seinen ersten Kinofilm vor.

Mit Jungstar Devon Sawa (DIE KILLERHAND) und weiteren Newcomern besetzt, geht es in dem nervenzerrenden Katz-und-Maus-Spiel zwischen einem Teenager und dem leibhaftigen Sensenmann buchstĂ€blich um Leben und Tod. Eine Geschichte aus der Schattenwelt, abgrĂŒndig wie TWILIGHT ZONE, dĂŒster wie 'Akte X' und gleichzeitig augenzwinkernd wie SCREAM.

 

REGIE:
James Wong
PRODUKTION:
Warren Zide
Art Schaeffer
CAST:
Devon Sawa
Ali Larter
Kerr Smith
Kristen Cloke
Daniel Roebuck
Chad E. Donella
Roger Guenveur Smith
DREHBUCH:
Glen Morgan
James Wong
Jeffrey Reddick
KAMERA:
Robert McLachlan
SCHNITT:
James Coblentz
MUSIK:
Shirley Walker
AUSSTATTUNG:
John Willett
KOSTÜME:
Jori Woodman

       
  Focus
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Diversion • Will Smith spielt Nicky, einen langjĂ€hrigen Meister der IrrefĂŒhrung. Er verliebt sich in die Nachwuchs-Gaunerin Jess (Margot Robbie). Doch wĂ€hrend er ihr alle seine Tricks beibringt, entwickelt sich ihre Beziehung zu intensiv – und endet in einer abrupten Trennung. Drei Jahre spĂ€ter hat sich Nickys Ex zur vollendeten Femme fatale gemausert und taucht in Buenos Aires bei einem hochkarĂ€tigen Autorennen auf. Nicky inszeniert dort einen neuen und Ă€usserst gefĂ€hrlichen Coup, aber schon bald bringt sie ihn völlig aus dem Konzept – und schlĂ€gt den gewieften Ganoven mit seinen eigenen Waffen.

 

REGIE:
Glenn Ficarra
John Requa
PRODUKTION:
Denise Di Novi
CAST:
Margot Robbie
Will Smith
Rodrigo Santoro
BD Wong
Stephanie Honoré
Griff Furst
Robert Taylor
DREHBUCH:
Glenn Ficarra
John Requa
KAMERA:
Xavier PĂ©rez Grobet
SCHNITT:
Jan Kovac
TON:
Schavaria Reeves
AUSSTATTUNG:
Beth Mickle
KOSTÜME:
Dayna Pink

       
  Foxcatcher
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Bennett Miller • Der Ringer Mark Schultz (Channing Tatum), der 1984 die olympische Goldmedaille in seiner Disziplin gewonnen hat, ist gefangen in einem Kreislauf aus tĂ€glicher Trainingsroutine und gelegentlichen Engagements, bei denen er Ansprachen hĂ€lt. Er hat den Höhepunkt seiner Karriere schon hinter sich, als er den sportbegeisterten MultimillionĂ€r John du Pont (Steve Carrell) trifft. Dieser lĂ€dt den Sportler ein, an den Vorbereitungen des Trainings fĂŒr die Olympischen Spiele 1988 in Seoul teilzunehmen, die er selbst als Trainer leitet. Schultz nimmt das Angebot an und zieht auf die Farm, wo Team Foxcatcher trainiert. Dort wird er vom exzentrischen du Pont gleichermassen in Luxus gehĂŒllt und zu unaufhörlichem Training getrieben. Mark gelingt es, auch seinen Bruder Dave (Mark Ruffalo) zu ĂŒberreden, dem Team beizutreten. Als der Druck auf alle Beteiligten in Seoul seinen Höhepunkt zu erreichen droht, entladen sich die aufgebauten Spannungen........

 

REGIE:
Bennett Miller
PRODUKTION:
Anthony Bregman
Megan Ellison
Jon Kilik
Bennett Miller
CAST:
Channing Tatum
Steve Carell
Anthony Michael Hall
Mark Ruffalo
Sienna Miller
Vanessa Redgrave
Brett Rice
DREHBUCH:
E. Max Frye
Dan Futterman
KAMERA:
Greig Fraser
SCHNITT:
Jay Cassidy
Stuart Levy
Conor O'Neill
TON:
Ronald Eng
Paul Hsu
Steven Visscher
MUSIK:
Mychael Danna
Rob Simonsen
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  Frau MĂŒller muss weg
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Sönke Wortmann • Bei dieser Klassenlehrerin schaffen die Kinder die erforderlichen Noten fĂŒr die gymnasiale Empfehlung nie, da sind sich alle einig: Frau MĂŒller muss weg! Aber die ist nicht bereit, dem DrĂ€ngen der Eltern nachzugeben. Der Elternabend entwickelt sich zunehmend zu einem Desaster und als sie allen um die Ohren haut, was sie wirklich von ihren SchĂŒlern hĂ€lt, bröckelt die SolidaritĂ€t unter den AufstĂ€ndischen. Frau MĂŒller verlĂ€sst schliesslich wutentbrannt das Klassenzimmer, vergisst aber ihre Tasche mit der Notenliste. Ein kurzer Blick darauf genĂŒgt, um allen Eltern klar zu machen: Kommando zurĂŒck, die Noten sind wider Erwarten gut. Nun muss man die MĂŒller irgendwie zum Bleiben bewegen...

 

REGIE:
Sönke Wortmann
PRODUKTION:
Tom Spiess
Oliver Berben
CAST:
Gabriela Maria Schmeide
Justus von DohnĂĄnyi
Anke Engelke
Ken Duken
Mina Tander
Alwara Höfels
Rainer Galke
JĂŒrgen Maurer
Dagmar Sachse
DREHBUCH:
Lutz HĂŒbner
Sarah Nemitz
Oliver Ziegenbalg
KAMERA:
Tom FĂ€hrmann
SCHNITT:
Martin Wolf
TON:
Martin Todsharow
Falk Möller
AUSSTATTUNG:
Cordula Jedamski
KOSTÜME:
Annegret Stössel

       
  Freifall
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2014]
       
 

Eine Liebesgeschichte - Freefalling • Mai 2010. Am Tag nach meiner Krebsoperation besucht mich Herbert im Spital. Er scheint nervös. Will irgendetwas loswerden, aber weiss offenbar nicht wie. Schliesslich sagt er: “Ich springe nicht nur aus dem Flugzeug. Ich springe auch von stehenden Objekten. Von Felsen und so.” An diesem Tag erfahre ich, dass der Mann, in den ich mich vor nicht mal zwei Wochen verliebt habe, ein B.A.S.E.-Springer ist. (B.A.S.E. ist ein Acronym von BUILDINGS, ANTENNAS, SPANS (BrĂŒcken) und EARTH).

4. August 2010. Drei Monate spÀter ist Herbert tot. Er gerÀt beim Sprung vom Yellow Ocean in Lauterbrunnen in eine Schieflage, kann den Schirm zwar noch öffnen, aber knallt dann frontal in den Felsen. Sein bester Freund und B.A.S.E.-Coach Andreas springt ihm hinterher und findet ihn unter dem Fallschirm am Wandfuss liegend.

Meine Gedanken drehen sich im Kreis und lassen mich nicht zur Ruhe kommen. Ich bin gefangen in meiner eigenen Wut. Wut auf ihn, Wut auf den Sport und manchmal sogar in der Wut auf den Ort. Ich will mehr ĂŒber die B.A.S.E.-Szene lernen und die Leidenschaft Herberts fĂŒr den Sport entdecken. Ich möchte verstehen, verzeihen und lernen. Und am Ende vielleicht selber etwas mutiger werden. Auf der Suche nach Antworten fahre ich zurĂŒck an den Unfallort in Lauterbrunnen, wo mich Andreas in die Welt der Baser einfĂŒhrt. TagsĂŒber begleite ich sie beim Springen, abends diskutieren wir ĂŒber Leben und Tod. Trotz einiger herber RĂŒckschlĂ€ge, zum Beispiel als plötzlich ein Video des Todessprunges auftaucht, lerne ich im Verlauf eines Jahres die wichtigste Lektion meines Lebens: niemand kann den Tod ĂŒberwinden, doch wer den Mut hat zu “springen“, der kann die Angst vor dem Tod besiegen. Und das gilt durchaus nicht nur fĂŒr Baser. Das B.A.S.E.-Springen wird zur Metapher fĂŒr die Herausforderungen im Leben, denen man sich stellen muss, und die Erkenntnis, dass Springen manchmal der einzige Weg vorwĂ€rts ist. So finde ich – im Death Valley der Schweiz – langsam ins Leben zurĂŒck.

 

REGIE:
Mirjam von Arx
PRODUKTION:
Mirjam von Arx
Tanja Meding
DREHBUCH:
Mirjam von Arx
KAMERA:
Samuel Gyger
Peter Kullmann
SCHNITT:
Daniel Cherbuin
TON:
Christian Beusch
MUSIK:
Adrian Frutiger
Pierre Funck

       
  Fremde Haut
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Angelina Maccarone • Sie ist jung, sie ist schön, sie ist intelligent. Und sie liebt Frauen. DafĂŒr droht der Dolmetscherin Fariba (Jasmin Tabatabai) in ihrem Heimatland Iran die Todesstrafe. Nachdem ihr lesbisches VerhĂ€ltnis von unerbittlichen SittenwĂ€chtern entdeckt wurde, flieht sie nach Deutschland. Nach Ablehnung ihres Asylantrages am Flughafen Frankfurt droht ihr die Abschiebung. Der Selbstmord eines iranischen Mitinsassen (Navid Akhavan) eröffnet ihr einen Ausweg aus der verzweifelten Situation: Fariba nimmt seine IdentitĂ€t an und erhĂ€lt als Siamak Mustafai eine vorĂŒbergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwĂ€bischen Provinz. Die kultivierte GrossstĂ€dterin in fremder Haut landet in einem kleinen Kaff. Sie kennt Deutschland aus der Literatur - auf Sielmingen ist sie nicht vorbereitet.
Sie spricht wie ein Mann, geht wie ein Mann, gibt sich wie ein Mann. Und will nur eins: ihre weibliche IdentitĂ€t zurĂŒck. Um einen falschen Pass bezahlen zu können, arbeitet sie illegal in einer Sauerkrautfabrik und lernt Anne (Anneke Kim Sarnau) kennen, eine junge Kollegin. Die findet Gefallen an dem seltsamen Fremden. Fariba kann nicht widerstehen, zögert aber, ihren GefĂŒhlen nachzugeben, um ihre Siamak-Fassade nicht zu gefĂ€hrden; dann offenbart sie ihr Geheimnis und das GlĂŒck scheint zum Greifen nah.

 

REGIE:
Angelina Maccarone
PRODUKTION:
Ulrike Zimmermann
CAST:
Jasmin Tabatabai
NavĂ­d Akhavan
Bernd Tauber
Majid Farahat
Georg Friedrich
DREHBUCH:
Judith Kaufmann
Angelina Maccarone
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Bernhard Maisch
MUSIK:
Hartmut Ewert
Jacob Hansonis
AUSSTATTUNG:
Thomas Stromberger
KOSTÜME:
Regina Tiedeken
Friederike von Wedel-Parlow

       
  From Paris with Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2010]
       
 

Ein Film von Pierre Morel • James Reese ist ein ehrgeiziger junger Agent. Getarnt als Assistent des US-Botschafters in Paris, fĂŒhrt er jedoch ein eher ruhiges Dasein. Das Ă€ndert sich schlagartig, als er durch einen Zufall zusammen mit dem ausgebufften Agenten Charles Wax auf einen Fall angesetzt wird. Wax ist ein wahrer Albtraum: laut, ordinĂ€r und draufgĂ€ngerisch. Sehr schnell jedoch begreift Stevens, dass die unkonventionellen Methoden seines Kollegen selbst die ausweglosesten Situationen retten. ZunĂ€chst auf die Spur von DrogenhĂ€ndlern angesetzt, erweist sich der Fall schnell als hoch brisant: ein Terroranschlag soll auf ein Gipfeltreffen verĂŒbt werden und Stevens schöne Freundin scheint darin verwickelt zu sein...

John Travolta und Jonathan Rhys Meyers ("Match Point") in den Hauptrollen sind ein so unschlagbares wie explosives Dreamteam! FĂŒr das Drehbuch sowie als Produzent zeichnet Actionspezialist Luc Besson verantwortlich, der nach dem Kinohit "Transporter 3" erneut tief in seine Trickkiste greift. Die Regie ĂŒbernahm Pierre Morel, der mit Besson bereits den Action-Thriller «96 Hours» realisierte.

 

REGIE:
Pierre Morel
PRODUKTION:
Luc Besson
India Osborne
CAST:
John Travolta
Jonathan Rhys Meyers
Kasia Smutniak
Amber Rose Revah
Melissa Mars
Richard Durden
Farid Elouardi
DREHBUCH:
Adi Hasak
Luc Besson
KAMERA:
Michel Abramowicz
SCHNITT:
Frédéric Thoraval
TON:
Capucine Courau
Frederic Dubois
MUSIK:
David Buckley
AUSSTATTUNG:
Jacques Bufnoir

       
  Frozen
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. November 2013]
       
 

Die Eiskönigin • Lose inspiriert durch das bekannte und beliebte MĂ€rchen "Die Schneekönigin" von Hans Christian Andersen, erzĂ€hlt Disneys DIE EISKÖNIGIN die Geschichte der furchtlosen Königstochter Anna, die sich – begleitet von dem schroffen Naturburschen Kristoff und seinem treuen Rentier Sven – auf eine abenteuerliche Reise begibt, um ihre Schwester Elsa zu finden, deren eisige KrĂ€fte das Königreich Arendelle im ewigen Winter gefangen halten. In einem spannenden Rennen um die Rettung des Königreichs ringen Anna und Kristoff nicht nur mit den Naturelementen, sie begegnen auch mystischen Trollen und dem urkomischen Schneemann Olaf, der zu einem unverzichtbaren Begleiter auf ihrer Reise wird.

Unter der Regie von Chris Buck („Tarzan”, „Könige der Wellen”) und Jennifer Lee (Drehbuchautorin „Ralph Reichts”) wurde DIE EISKÖNIGIN modern inszeniert und in der Tradition der beliebten klassischen Disney-Meisterwerke von Peter Del Vecho („Winnie Pooh”, „KĂŒss den Frosch”) produziert. Ein Feelgood-Movie fĂŒr kleine und grosse Kinofans mit mitreissenden Songs aus der Feder der TonyÂź-Gewinner Robert Lopez („The Book of Mormon“, „Avenue Q”) und Kristen Anderson-Lopez („In Transit“).

 

REGIE:
Chris Buck
Jennifer Lee
PRODUKTION:
Peter Del Vecho
John Lasseter
DREHBUCH:
Hans Christian Andersen
Jennifer Lee
Shane Morris
TON:
Alyson Dee Moore
Adam Pleiman
Martyn Zub
MUSIK:
Kristen Anderson-Lopez
Robert Lopez

       
  Fury
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Januar 2015]
       
 

Ein Film von David Ayer • Als die Alliierten im April 1945 ihren letzten Vorstoss in das sogenannte «EuropĂ€ische Theater» machen, begibt sich Wardaddy, ein kampferfahrener Sergeant der Armee, mit einem Sherman-Panzer und dessen fĂŒnfköpfiger Besatzung auf eine tödliche Mission hinter die feindlichen Linien. Wardaddy und seine MĂ€nner, die zahlen- und waffenmĂ€ssig unterlegen sind, stehen bei ihrem heldenhaften Vorhaben, einen Angriff im Herzen von Nazi-Deutschland zu starten, vor einer gewaltigen Herausforderung.

 

REGIE:
David Ayer
PRODUKTION:
Bill Block
John Lesher
Ethan Smith
CAST:
Brad Pitt
Logan Lerman
Shia LaBeouf
Jon Bernthal
Scott Eastwood
Jason Isaacs
Michael Peña
DREHBUCH:
David Ayer
KAMERA:
Roman Vasyanov
SCHNITT:
Dody Dorn
TON:
John Hughes
Justin Van Hout
MUSIK:
Steven Price
AUSSTATTUNG:
Andrew Menzies
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  Gambit
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Sabine Gisiger • Voll Tatendrang tritt der aufstrebende Chemiker Jörg Sambeth eine Stelle als technischer Direktor der Givaudan an, die zum Schweizer Chemiekonzern Hoffmann La-Roche gehört. Die Sitten und GebrĂ€uche in den Direktionsetagen befremden ihn, einige der Fabriken, fĂŒr die er nun die technische Verantwortung trĂ€gt, sind in schockierendem Zustand. Aber er ist ĂŒberzeugt, alles in den Griff zu bekommen.

1976 wird er jĂ€h mit der RealitĂ€t konfrontiert: Im norditalienischen Seveso ereignet sich in der kleinen Fabrik Icmesa, die zum Konzern gehört, eine Explosion. Aus einem Reaktor strömt ein unheimliches Gift, es kommt zu einer fĂŒr Menschen und Umwelt verheerenden Dioxinkatastrophe. Vor allem Kinder leiden an akuten HautverĂ€tzungen, die Behörden evakuieren die Bevölkerung, 77‘000 Tiere verenden oder mĂŒssen notgeschlachtet werden.

Nach dem Unfall wird Jörg Sambeth der vorsĂ€tzlichen Unterlassung von Sicherheitsmassnahmen angeklagt. Bei seinen Ermittlungen ĂŒber die Ursachen und HintergrĂŒnde der Katastrophe stösst er auf Fakten, die jenen schaden, die seine AnwĂ€lte bezahlen: Sambeth wird zu fĂŒnf Jahren GefĂ€ngnis verurteilt. Wird er es mit dem Konzern aufnehmen?

 

REGIE:
Sabine Gisiger
PRODUKTION:
Karin Koch
DREHBUCH:
Sabine Gisiger
KAMERA:
Reinhard Köcher
SCHNITT:
Patrizia Wagner
MUSIK:
Balz Bachmann
Peter BrÀker

       
  Gatos Viejos
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2012]
       
 

Old Cats • Isadora und Enrique sind um die 80 und leben mit ihren beiden Katzen in einer eleganten Wohnung in Santiago de Chile. Als der Aufzug eine Panne hat, wird Isadora beinahe zur Gefangenen in ihrer eigenen Wohung, in der sie auch noch der Sohn, die Tochter Rosario und deren Freundin besuchen. Ziel der Visite: Die Eltern sollen der Tochter das Apartment ĂŒberschreiben, man weiss ja nie. Isadora, die selbst kleine Anzeichen von Demenz an sich spĂŒrt, wehrt sich verzweifelt und haut ab in den nahe gelegenen Park. Nach dem wunderbar anrĂŒhrenden Erfolgsfilm «Cinco dias sin Nora» aus Mexiko erreicht uns hier eine Überraschung aus Chile, eine besinnliche Komödie ĂŒbers Altwerden. Von den französischen Art-et-Essay-Kinos in Cannes 2011 zum besten Film ihres Programms geadelt.

 

REGIE:
Pedro Peirano
SebastiĂĄn Silva
PRODUKTION:
David Robinson
Sebastian Silva
CAST:
BĂ©lgica Castro
Claudia CeledĂłn
Catalina Saavedra
Alejandro Sieveking
DREHBUCH:
Pedro Peirano
SebastiĂĄn Silva
KAMERA:
Sebastian Silva

       
  Gigante
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2009]
       
 

Ein Film von AdriĂĄn Biniez • Jara, 35, ein harmloser, grosser Kerl, ist als Sicherheitsangestellter fĂŒr einen Supermarkt in Montevideo angestellt. Sein Job ist es, die Überwachungskameras des gesamten GebĂ€udes im Auge zu behalten. Da er Nachtschicht arbeitet, gibt es nicht viel zu tun, da meist alles ziemlich ruhig scheint. Folglich verbringt Jara seine meiste Zeit bei der Arbeit mit dem, was er auch zu Hause tut: Er schaut Videos oder löst KreuzwortrĂ€tsel, wĂ€hrend er sich mit stoischer Ruhe und unter dem ohrenbetĂ€ubenden LĂ€rm seiner heiss geliebten Heavy Metal Bands durch die verschiedenen Kameras zappt.
So plĂ€tschert sein Leben ereignislos dahin – bis eines Tages Julia in sein Blickfeld gerĂ€t.
ZunĂ€chst verbringt der schĂŒchterne Jara Stunde um Stunde vor den Monitoren und schaut Julia, die als Putzfrau im Supermarkt angestellt ist, bei ihrer TĂ€tigkeit zu. Doch bald schon folgt er ihr auch nach Feierabend, wenn sie ins Kino oder an den Strand geht. Sein Leben entwickelt sich langsam in eine Abfolge von Gewohnheiten und Ritualen um Julia herum.
Eines Tages machen GerĂŒchte von einem geplanten Personalabbau unter den Angestellten die Runde. Als es kurz darauf tatsĂ€chlich zu Entlassungen kommt und auch Julia gekĂŒndigt wird, steht Jara vor einem entscheidenden Dilemma: Soll er von seiner Obsession lassen? Oder soll er sich ihr stellen?
Der aus Argentinien stammende Regisseur AdriĂĄn Biniez gibt dem Spiel mit dem beobachteten Beobachter einen neuen Twist. Charmant und realistisch zugleich, schafft er mit GIGANTE einen wundervollen, leisen, zĂ€rtlich-lakonischen aber auch komischen Film ĂŒber die Liebe und die vielen kleinen und grossen Schwierigkeiten auf dem Weg zu ihr.

 

REGIE:
AdriĂĄn Biniez
PRODUKTION:
Fernando Epstein
CAST:
Horacio Camandule
Leonor Svarcas
DREHBUCH:
AdriĂĄn Biniez
KAMERA:
Arauco HernĂĄndez Holz
TON:
Federico Billordo
Daniel YafaliĂĄn

       
  Girl, Interrupted
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2000]
       
 

Oscar als beste Nebendarstellerin fĂŒr Angelina Jolie • n den USA der spĂ€ten 60er Jahre findet sich Susanna Kaysen (WINONA

RYDER) aufgrund eines psychologischen Gutachtens plötzlich in einer psychiatrischen Anstalt wieder. Obwohl die Symptome ihrer Störung so vage sind, dass sie bei fast jedem jungen MĂ€dchen nachgewiesen werden können, droht Susanna auf dem schmalen Grad zwischen NormalitĂ€t und Wahnsinn das Gleichgewicht zu verlieren. In der Klinik trifft Susanna auf Lisa (ANGELINA JOLIE), mit der sie sich zwar schnell anfreundet, durch deren Einfluss sie aber auch immer mehr in eine imaginĂ€re Welt abzudriften droht. Nur mit Hilfe der leitenden Psychologin(VANESSA REDGRAVE) und der engagierten Krankenschwester Valerie (WHOOPI GOLDBERG) gelingt es Susanna, den Weg in die Wirklichkeit zurĂŒckzufinden.

Mit zwei brillanten Hauptdarstellerinnen, der zweifachen OscarpreistrÀgerin Winona Ryder und der diesjÀhrigen Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie, sowie in weiteren Rollen Whoopi Goldberg und Vanessa Redgrave kann GIRL, INTERRUPTED eine hochkarÀtige Besetzung vorweisen. Regisseur und

Drehbuchautor James Mangold ('Heavy', 'Cop Land') ist es gelungen, diesen auf einer wahren Geschichte basierenden Film ebenso gefĂŒhlvoll wie mitreissend in Szene zu setzen.

 

REGIE:
James Mangold
PRODUKTION:
Douglas Wick
Cathy Konrad
CAST:
Winona Ryder
Angelina Jolie
Clea DuVall
Brittany Murphy
Elisabeth Moss
Jared Leto
Jeffrey Tambor
DREHBUCH:
James Mangold
Lisa Loomer
Anna Hamilton Phelan
KAMERA:
Jack Green
SCHNITT:
Kevin Tent
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Richard Hoover

       
  Girls' Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 1998]
       
 

Life's A Gamble • Dawn (Brenda Blethyn 'Secrets and Lies') und Jackie (Julie Waters) sind schon so lange miteinander befreundet, wie sie sich erinnern können, und fast so lange sind sie auch verschwĂ€gert. Trotz ihres unterschiedlichen Wesens halten die beiden durch dick und dĂŒnn zusammen.

Dawn fĂŒhrt mit ihrem Mann Steve ein ruhiges Leben. Einzig ihre beiden Kinder schlagen hie und da ĂŒber die StrĂ€nge.

Jackie ist seit vielen Jahren unglĂŒcklich mit Jack verheiratet. Sie ist eine resolute Frohnatur, die sich am Arbeitsplatz vom Chef nichts sagen lĂ€sst und einem Seitensprung hie und da nicht aus dem Weg geht.

Gemeinsam arbeiten die beiden in einer kleinen Elektronikfabrik im Norden von England. Die einzige Abwechslung vom eintönigen Job am Fliessband ist das Bingospiel jeden Freitagabend. An einer dieser 'Girls' Nights' verĂ€ndert sich das Leben der beiden schlagartig. Dawn gewinnt den Jackpot ĂŒber 100,000 ÂŁ, wĂ€hrend Jackie sich mit Paul, dem Bingo Hall-Manager, im Hinterzimmer vergnĂŒgt.

Die vor Freude fassungslose Dawn vergisst aber ihre treue Freundin nicht und hĂ€lt - trotz Steves Protesten - ihr Versprechen, jeden Gewinn mit Jackie zu teilen. Jackie trennt sich daraufhin von ihrem Mann, kĂŒndigt den Job und zieht zu Paul.

In dem Moment als sie ein neues Leben beginnen könnte, erhĂ€lt Dawn von ihrem Arzt die Hiobsbotschaft, dass sie unheilbar krank ist. Die Behandlung mit wenig Aussicht auf Erfolg lehnt sie ab, um in WĂŒrde sterben zu können. Als Jackie vom Arzt erfĂ€hrt, wie es um ihre Freundin steht, ist sie schockiert von Dawns Weigerung, sich medizinisch behandeln zu lassen. Die Situation zwingt sie, ihren Egoismus abzulegen und in die Haut eines anderen Menschen zu schlĂŒpfen. Sie erfĂŒllt Dawns sehnlichsten Wunsch und ĂŒberrascht sie mit zwei Flugtickets nach Las Vegas.

In Las Vegas lassen die beiden ihre Traurigkeit hinter sich und stĂŒrzen sich voll ins glitzernde Leben der Stadt. Nach SpielglĂŒck an der Slotmaschine, einem neuen Cowboy-Outfit und vielen bunten Cocktails treffen sie Cody (Kris Kristofferson). Es stellt sich heraus, dass Cody ein waschechter Cowboy ist. Seine Ehrlichkeit und Gradlinigkeit lĂ€sst die beiden offen aufeinander zuzugehen, und Jackie beginnt den Mut und Glauben von Dawn zu erkennen.

 

REGIE:
Nick Hurran
PRODUKTION:
Bill Boyes
CAST:
Brenda Blethyn
Julie Walters
Kris Kristofferson
Sue Cleaver
Meera Syal
Margo Stanley
Maggie Tagney
DREHBUCH:
Kay Mellor
KAMERA:
David Odd
SCHNITT:
John Richards
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Taff Batley

       
  GlĂŒckspilze
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Verena Endtner • Der quirlige Danja ist Halbwaise und sein Vater sitzt im GefĂ€ngnis. Der streitlustige Igor wurde kĂŒrzlich um ein Uhr morgens alleine auf der Strasse aufgegriffen. Seine alleinerziehende Mutter ist mit ihren 4 Kindern ĂŒberfordert. Nastja und Mischa sind von Zuhause abgehauen, weil sie es nicht mehr aushielten. Doch da ist Larissa mit ihrem innovativen Kinderzirkus UPSALA. Sie nimmt sich der Rabauken an und katapultiert sie in ungeahnte Höhen. Eine geplante Tournee in die Schweiz lockt und das Training mit der Clownin Gardi Hutter wird zum einmaligen Erlebnis. Bilder vom schillernden St. Petersburg kontrastieren mit den heruntergekommenen, trostlosen Plattenbauten. Doch die herzliche, bunte Zirkuswelt ĂŒberstrahlt alles.

 

REGIE:
Verena Endtner
PRODUKTION:
Dan Riesen
DREHBUCH:
Verena Endtner
KAMERA:
Verena Endtner
SCHNITT:
Loredana Cristelli
MUSIK:
Jan Galega Brönnimann
AUSSTATTUNG:
Dan Riesen

       
  Going Clear: Scientology and the Prison of Belief
 
       
 

Ein Film von Alex Gibney • Wieso schliessen sich so viele Menschen Scientology an? Wie entstand die berĂŒhmt-berĂŒchtigte Sekte und wie funktioniert das steuerbefreite Unternehmen heute? Diesen Fragen geht Alex Gibney, der Filmemacher mit dem GespĂŒr fĂŒr griffige Themen, auf den Grund. Gibney hat zu diesem Zweck acht ehemals hochrangige, inzwischen ausgestiegene Scientology-Mitglieder interviewt. Er bedient sich aber auch umfangreichen, aufwendig recherchierten Archivmaterials aus der ĂŒber 60-jĂ€hrigen Geschichte der nicht zuletzt bei Hollywoodstars beliebten Sekte. Er widmet sich den Lehren des zwielichtigen GrĂŒndervaters Ron Hubbard genauso wie den Exzessen von dessen Nachfolger David Miscavige und untersucht die Rolle berĂŒhmter AushĂ€ngeschilder wie Tom Cruise oder John Travolta. Auf das gleichnamige Buch von Pulitzerpreis-TrĂ€ger Lawrence Wright zurĂŒckgreifend, gelingt Gibney mit GOING CLEAR das umfassende Portrait einer höchst manipulativen Organisation.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Alex Gibney
PRODUKTION:
Alex Gibney
Kristen Vaurio
CAST:
Lawrence Wright
Mike Rinder
Marty Rathbun
Paul Haggis
Jason Beghe
Tom De Vocht
Hana Whitfield
DREHBUCH:
Alex Gibney
Lawrence Wright
KAMERA:
Samuel Painter
SCHNITT:
Andy Grieve
TON:
Henry Boy
Tony Volante
MUSIK:
Will Bates
AUSSTATTUNG:
Rob Locasio

       
  Good Fortune
 
       
 

Ein Film von Josh Tickell & Rebecca Harrell Tickell • John Paul „J.P.“ DeJoria lebt den amerikanischen Traum: Der Sohn einer griechischen Einwanderin aus bescheidenen VerhĂ€ltnissen ist heute erfolgreicher Firmeninhaber und MilliardĂ€r. J.P. weiss, was es bedeutet, sich von ganz unten nach ganz oben zu kĂ€mpfen. Mit einem winzigen Startkapital grĂŒndete er 1980 das Unternehmen John Paul Mitchell Systems – der Anfang einer unternehmerischen Erfolgsgeschichte voller Höhen und Tiefen. GOOD FORTUNE ist das Portrait eines Steh-Auf-Mannes, der sich zur Aufgabe gemacht hat, andere Menschen an seinem Erfolg und an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Josh Tickell
Rebecca Harrell Tickell
PRODUKTION:
Rebecca Harrell Tickell
Josh Tickell
CAST:
John Paul DeJoria
Dan Aykroyd
Danny Trejo
Eloise DeJoria
Robert Kennedy Jr
DREHBUCH:
Johnny O'Hara
KAMERA:
Simon Balderas
SCHNITT:
Ryan A. Nichols

       
  Good Luck Algeria
 
       
 

Ein Film von Farid Bentoumi

 

REGIE:
Farid Bentoumi
PRODUKTION:
Frédéric Jouve
CAST:
Chiara Mastroianni
Sami Bouajila
Franck Gastambide
HĂ©lĂšne Vincent
DREHBUCH:
Farid Bentoumi
KAMERA:
Isabelle Dumas
SCHNITT:
Jean-Christophe Bouzy
TON:
Ingrid Ralet
MUSIK:
Robin Foster
AUSSTATTUNG:
David Faivre
KOSTÜME:
MĂ©lanie Gautier

       
  Goosebumps
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Rob Letterman • Teenager Zach Cooper (Dylan Minnette) ist genervt, weil er aus der Grossstadt in ein kleines Nest zieht. Sein einziger Lichtblick ist Hannah (Odeya Rush), das hĂŒbsche MĂ€dchen von nebenan. Der Lichtblick wird jedoch getrĂŒbt, als Zach von Hannahs geheimnisvollem Vater erfĂ€hrt. Bei diesem handelt es sich nĂ€mlich um R. L. Stine (Jack Black), den Autor der erfolgreichen «GĂ€nsehaut»-Buchserie. Dass sich Stine so mysteriös benimmt, hat einen Grund ... er ist gefangen in der eigenen Fantasie – die berĂŒhmten Monster aus seinen BĂŒchern gibt es wirklich und Stine schĂŒtzt seine Leser vor ihnen, indem er die Monster in seinen BĂŒchern unter Verschluss hĂ€lt. Als Zach die Monster unbeabsichtigt freilĂ€sst, treiben sie in der Stadt ihr Unwesen. Nun ist es plötzlich an Stine, Zach und Hannah, sie alle wieder dorthin zu verbannen, wo sie hingehören – in die BĂŒcher.

 

REGIE:
Rob Letterman
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Halston Sage
Odeya Rush
Dylan Minnette
Jack Black
Ryan Lee
Amy Ryan
Ken Marino
DREHBUCH:
Scott Alexander
Carl Ellsworth
Larry Karaszewski
Darren Lemke
R.L. Stine
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
Jim May
TON:
Thomas J. Doolittle
MUSIK:
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
Sean Haworth
KOSTÜME:
Judianna Makovsky

       
  Grabbers
 
       
 

Ein Film von Jon Wright • „Auf Erin Island passiert niemals etwas Aufregendes“, beruhigt Inselpolizist O’Shea seine neue Kollegin. Doch plötzlich verschwinden Fischer, tote Wale sĂ€umen den Strand und der alte Paddy hat in seiner Reuse ein ziemlich bizarres Wesen aus dem Wasser gezogen. Das Unglaubliche ist geschehen: Tentakelreiche Aliens sind auf der Insel eingefallen! Die bösartige Brut liebt Wasser und saugt Blut, was fĂŒr die Einheimischen eher unbekömmlich ist. Aber warum hat ausgerechnet Paddy die Begegnung mit den hungrigen Ausserirdischen ĂŒberlebt? - Er war mal wieder hackedicht und das mögen die fremden Besucher gar nicht. Damit ist die Überlebensstrategie der Inselbewohner klar: saufen, saufen, saufen 
! Doch selbst Iren können nicht so schnell trinken, wie die fruchtbaren GĂ€ste sich vermehren ... Trinkfeste Fischer, die ausserirdische Eindringlinge mittels hohem Blutalkohol bekĂ€mpfen - auf so eine abgefahrene Idee können nur Iren kommen. Und so bitten Regisseur John Wright und Drehbuchautor Kevin Lehane in diesem Monster-Movie-Fun ein ganzes Fischerdorf zu einem gewaltigen Trinkgelage, um tentakelreichen Blutsaugern zu trotzen. Dabei kombinieren sie den leicht nostalgischen Spass von Tremors - Im Land der RaketenwĂŒrmer und Gremlins mit modernen Special Effects, viel irischem Witz und einem fantastischen Darstellerensemble, dem man den Drehspass in jeder Szene ansieht. Herausgekommen ist die perfekte Alien-Action-Comedy, die genug Spannung bietet, um den Adrenalinspiegel hochzuhalten, und genug Humor, um den Lachmuskeln eine anspruchsvolle Trainingsrunde zu verschaffen. GRABBERS ist alles andere als eine trockene Angelegenheit!

 

REGIE:
Jon Wright
PRODUKTION:
Tracy Brimm
Eduardo Levy
James Martin
Kate Myers
Martina Niland
Piers Tempest
CAST:
Richard Coyle
Ruth Bradley
Russell Tovey
Lalor Roddy
David Pearse
Bronagh Gallagher
DREHBUCH:
Kevin Lehane
KAMERA:
Trevor Forrest
SCHNITT:
Matt Platts-Mills
TON:
Jeremy Price
Dan Johnson
Simon Epstein
MUSIK:
Christian Henson
AUSSTATTUNG:
Tom McCullagh
KOSTÜME:
Hazel Webb-Crozier

       
  Grace Jones: Bloodlight and Bami
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Sophie Fiennes • Grace Jones ist einer der letzten Paradiesvögel, die die BĂŒhnen der Welt bevölkern. Auch mit fast 70 Jahren ist sie keinesfalls von gestern, sondern nach wie vor ein vor Energie sprĂŒhender Star. Regisseurin Sophie Fiennes hat die extravagante Diva ĂŒber mehrere Jahre immer wieder mit der Kamera begleitet. Sie hat ihre spektakulĂ€re BĂŒhnenshow gefilmt, aber auch Privates wie Familienbesuche in Jamaika, wo Jones ihre Wurzeln hat. Doch sie arbeitet keine Biographie auf, sondern ohne Zeitzeugen und Archivmaterial entsteht das ganz gegenwĂ€rtige Bild einer faszinierenden KĂŒnstlerin.

 

REGIE:
Sophie Fiennes
PRODUKTION:
Katie Holly
Sophie Fiennes
Shani Hinton
Beverly Jones
CAST:
Grace Jones
Jean-Paul Goude
Robbie Shakespeare
Sly Dunbar
KAMERA:
Remko Schnorr
SCHNITT:
Sophie Fiennes
TON:
Steve Fanagan
MUSIK:
Grace Jones
Ivor Guest

       
  Great Expectations
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2012]
       
 

Ein Film von Mike Newell • Der empfindsame Pip (Jeremy Irvine), ein einfaches Waisenkind, lebt bei seiner armen Schwester und ihrem Mann Joe. Eines Tages hilft er dem flĂŒchtigen Verbrecher Magwitch (Ralph Fiennes), der aber bald wieder eingefangen wird. Ein Jahr spĂ€ter wird Pip von der exzentrischen Dame Miss Havisham (Helena Bonham Carter) engagiert, ihrer Tochter Estella (Holliday Grainger) Gesellschaft zu leisten und verliebt sich in sie. Estella jedoch scheint zu vornehm und unerreichbar fĂŒr ihn.
Jahre spĂ€ter erhĂ€lt Pip durch einen anonymen Gönner die Möglichkeit, in die Londoner Society aufzusteigen und ein Gentleman zu werden. Dort trifft er wieder mit Estella zusammen. Bald hat Pip auch sein einfaches Leben vergessen und fĂŒhrt in London ein verschwenderisches Dasein. Erst viel spĂ€ter erfĂ€hrt er, wer hinter all dem steckt und durch welche dunklen Geheimnisse alles miteinander verbunden ist.

«Great Expectations» ist eine von Charles Dickens berĂŒhmtesten Geschichten. Dieser Vorlage nimmt sich jetzt mit Nike Newell («Prince of Persia: Der Sand der Zeit», «Harry Potter und der Feuerkelch», «Vier Hochzeiten und ein Todesfall») einer der besten Regisseure der Gegenwart an und verfilmte Dickens’ Meisterwerk gut 150 Jahre nach dessen erster Veröffentlichung mit einer hochkarĂ€tigen Besetzung:
Zu den Hauptdarstellern gehören Helena Bonham Carter («The King’s Speech», «Toast», «Alice im Wunderland»), Ralph Fiennes («Der Vorleser», «Der englische Patient», «Schindlers Liste»), Robbie Coltrane («Harry Potter» – Reihe, «James Bond 007 - Die Welt ist nicht genug», «FĂŒr alle FĂ€lle Fitz») sowie der Newcomer Jeremy Irvine («GefĂ€hrten»). Der Schriftsteller und Drehbuchautor David Nicholls, zuletzt erfolgreich mit seinem Bestseller «Zwei an einem Tag», adaptierte den literarischen Klassiker fĂŒr die Leinwand.

 

REGIE:
Mike Newell
PRODUKTION:
David Faigenblum
Elizabeth Karlsen
Emanuel Michael
Stephen Woolley
CAST:
Helena Bonham Carter
Ralph Fiennes
Jason Flemyng
Robbie Coltrane
Jeremy Irvine
Holliday Grainger
Ewen Bremner
Sophie Rundle
DREHBUCH:
Charles Dickens
David Nicholls
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Tariq Anwar
TON:
Ian Wilson
MUSIK:
Richard Hartley
AUSSTATTUNG:
Jim Clay

       
  Green Zone
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2010]
       
 

Ein Film von Paul Greengrass • US-Armee-Offizier Roy Miller (Matt Damon) und sein Team sind kurz nach der Eroberung Bagdads 2003 in den besetzten Gebieten im Einsatz. Um einer gefĂ€hrlichen Spur zu folgen, mĂŒssen sie die Sicherheit der so genannten „Green Zone“ weit hinter sich lassen. Doch der Einsatz lĂ€uft nicht wie geplant und bald kommen Zweifel auf, die das eigentliche Ziel in Frage stellen. Gemeinsam mit der Washington Post-Korrespondentin Lawrie Dayne (Amy Ryan) deckt Miller eine gefĂ€hrliche und raffinierte Verschwörung in den eigenen Reihen auf. Er wird zum Gejagten und es beginnt ein packender Kampf um die Wahrheit und ums Überleben.

 

REGIE:
Paul Greengrass
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Lloyd Levin
CAST:
Matt Damon
Jason Isaacs
Greg Kinnear
Brendan Gleeson
Amy Ryan
Khalid Abdalla
DREHBUCH:
Brian Helgeland
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Christopher Rouse

       
  Haarig
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2017]
       
 

Ein Film von Anka Schmid • Frech, gezĂ€hmt, sinnlich und intim – Anka Schmid erzĂ€hlt in verspielt autobiographischer Manier die Geschichte des menschlichen Haars. Der raffinierte Mix von Realfilm, Archiv- und Trickaufnahmen eröffnet einen aufregenden Blick auf die behaarten Körperregionen in Alltag, Kunst und Revolte.

«Das bin ich – mit den haarigen Geschichten meiner Generation», so beginnt die ErzĂ€hlerin die filmische Erkundung der behaarten Körperregionen. Sei es als Modestatement, politischer Protest oder gar in der Suppe, Haare sind selbst kahlgeschoren allgegenwĂ€rtig. Mit diesem universalen Anspruch reflektiert der Animadok das PhĂ€nomen Haar aus unterschiedlichen Perspektiven und entdeckt im Alltag sowie in der Kunst das ungeheure Potential dieses feinsten Körperteils. Entlang der Biographie der Regisseurin Anka Schmid werden Real-, Archiv- und Trickaufnahmen zu einer assoziativen Montage verflochten. Dabei entstehen erhellende und ĂŒberraschende ZusammenhĂ€nge: Im Afro der Politaktivistin Angela Davis zeigen sich Ă€hnliche KrĂ€fte wie in Pippi Langstrumpfs abstehenden Zöpfen, eine animierte Brusthaar-Rasur von Sean Connery verweist auf die Wandelbarkeit von Moden und Normen, wĂ€hrend eine real gedrehte Haarmanipulation die Inszenierung von GeschlechteridentitĂ€t vorfĂŒhrt.

Durch diesen gewaltigen Bilderstrom fĂŒhren leitmotivisch die Werke von KĂŒnstlerinnen wie Cindy Sherman oder Manon, die unter Einsatz von Haut und Haar Kunst mit Politik verbinden. Sie bezeugen die gesellschaftliche Brisanz der Haare und schlagen zugleich den Bogen zum kĂŒnstlerischen Werdegang der Regisseurin, die bereits in einer studentischen Arbeit Herzen aus krausem Haar auf einem Busen animierte.

 

REGIE:
Anka Schmid
PRODUKTION:
Franziska Reck
DREHBUCH:
Anka Schmid
MUSIK:
Roman Lerch

       
  Halb so wild
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. August 2013]
       
 

Ein Film von Jeshua Dreyfus • Semesterferien, es ist Sommer: FĂŒnf Freunde fahren auf eine BerghĂŒtte in ein abgelegenes Schweizer Tal und geniessen die einsame Idylle. Dann schlĂ€gt die Aussenseiterin der Gruppe ein Spiel vor: eine «Wahrheitsrunde», bei der alle schonungslos ehrlich miteinander sein mĂŒssen. Bald schon wird einiges ausgesprochen, worĂŒber vorher geschwiegen wurde. Alte Wunden brechen auf, ein aufreibender Prozess beginnt, und nach ein paar Tagen ist nichts mehr, wie es war.

 

REGIE:
Jeshua Dreyfus
PRODUKTION:
Jeshua Dreyfus
CAST:
Anna von Haebler
Jamila Saab
Karen Dahmen
Oliver Russ
DREHBUCH:
Jeshua Dreyfus
KAMERA:
Robert Schramm
SCHNITT:
Gregor BrÀndli
Daniel Gibel
TON:
Christian Beusch
Guido Helbling
AUSSTATTUNG:
Angela Hauri
KOSTÜME:
Filomena Krause
CĂ©cile Wagner

       
  Hall Pass
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. März 2011]
       
 

Alles Erlaubt - Eine Woche Ohne Regeln • Rick und Fred (Owen Wilson und Jason Sudeikis) sind beste Freunde. Beide sind seit vielen Jahren verheiratet, doch schauen Sie öfter anderen Frauen hinterher, als es ihren eigenen lieb ist.
Maggie und Grace (Jenna Fischer und Christina Applegate) haben es satt, dass ihre MĂ€nner stĂ€ndig Stielaugen bekommen – deshalb wagen sie einen mutigen Schritt, um ihren Beziehungen einen frischen Impuls zu geben: Sie gewĂ€hren ihren MĂ€nnern eine Auszeit, mit unbegrenzter Freiheit dĂŒrfen sie eine Woche lang tun, was sie wollen: „Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln“.
ZunĂ€chst denken Rick und Fred, ein Traum wĂŒrde in ErfĂŒllung gehen, doch schon sehr bald erleben die beiden, wie ihre Vorstellungen vom Single-Leben und ihrer Freundschaft eine irrwitzig komische Wendung nehmen – auf ihre Kosten 


 

REGIE:
Bobby Farrelly
Peter Farrelly
PRODUKTION:
Mark Charpentier
Bobby Farrelly
Peter Farrelly
J.B. Rogers
Bradley Thomas
Charles B. Wessler
CAST:
Owen Wilson
Jason Sudeikis
Jenna Fischer
Christina Applegate
Nicky Whelan
Richard Jenkins
Stephen Merchant
Larry Joe Campbell
Bruce Thomas
Tyler Hoechlin
DREHBUCH:
Pete Jones
Peter Farrelly
Kevin Barnett
Bobby Farrelly
KAMERA:
Matthew F. Leonetti
SCHNITT:
Sam Seig
TON:
Andrew DeCristofaro
AUSSTATTUNG:
Arlan Jay Vetter
KOSTÜME:
Denise Wingate

       
  Hallam Foe
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2007]
       
 

Ein Film von David Mackenzie • Der 17-jĂ€hrige Hallam Foe (Jamie Bell) ist nach dem Tod seiner Mutter eigenartig geworden. Er glaubt nicht an ihren Selbstmord, sondern ist ĂŒberzeugt davon, dass die neue Frau seines Vaters ihre Finger im Spiel hatte. Hallam beobachtet seine Umgebung von seinem Baumhaus auf dem GrundstĂŒck seines Vaters aus, sammelt Beweise, die fĂŒr den Mord an seiner Mutter sprechen. Er ist ein Spanner, ohne sein Fernglas geht gar nichts.
Als er eines Tages den VerfĂŒhrungskĂŒnsten seiner verhassten Stiefmutter erliegt, reist er Hals ĂŒber Kopf nach Edinburgh und wird KĂŒchenjunge in einem Hotel. Auch hier sucht er sich wieder ein Objekt seiner Begierde: Kate (Sophia Myles), die Personalchefin des Hotels, Ă€hnelt seiner Mutter. Er beobachtet sie, vom gegenĂŒberliegenden Haus aus, steigt sogar auf ihr Dach und linst durch ihre Fenster.

Durch die Bekanntschaft mit Kate blĂŒht Hallam auf und lernt sie sogar aus nĂ€chster NĂ€he kennen. Doch der Schmerz ĂŒber den Verlust seiner Mutter sitzt so tief, dass er immer wieder der wahnwitzigen Vorstellung, seine Stiefmutter habe diese getötet, nachgeht. Und so wie er als Spanner keine Grenzen kennt, wird er durch seinen Wunsch auf Rache unberechenbar.

 

REGIE:
David Mackenzie
PRODUKTION:
Gillian Berrie
CAST:
Jamie Bell
Sophia Myles
CiarĂĄn Hinds
Jamie Sives
Maurice Roëves
DREHBUCH:
Peter Jinks
KAMERA:
Giles Nuttgens
SCHNITT:
Colin Monie
TON:
Douglas MacDougall
AUSSTATTUNG:
Tom Sayer
KOSTÜME:
Trisha Biggar

       
  Halt auf freier Strecke
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Frank und Simone haben sich einen Traum erfĂŒllt. Sie leben mit ihren beiden Kindern in einem ReihenhĂ€uschen am Stadtrand. Sie sind ein glĂŒckliches Paar. Bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird ...

Andreas Dresen hat sich mit Filmen wie «Wolke 9», «Halbe Treppe» oder «Sommer vorm Balkon» international einen Namen gemacht. In «Halt auf freier Strecke» beweist er sein stupendes Talent und Können erneut. Ohne je ins Voyeuristische abzudriften zeigt Dresen die Dynamik in einer Familie, deren Leben erschĂŒttert wird. DafĂŒr wurde er am Festival von Cannes mit dem renommierten «Prix d'un certain regard» ausgezeichnet. «Halt auf freier Strecke» ist ein kraftvoller, herausragend gespielter Film, der unter die Haut geht – unvergleichlich und unvergesslich.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Peter Rommel
CAST:
Steffi KĂŒhnert
Milan Peschel
Talisa Lilly Lemke
Mika Seidel
Ursula Werner
Marie Rosa Tietjen
Otto Mellies
Christine Schorn
Bernhard SchĂŒtz
Thorsten Merten
DREHBUCH:
Andreas Dresen
Cooky Ziesche
KAMERA:
Michael Hammon
TON:
Kai-Uwe Koch
Marcus Sujata
AUSSTATTUNG:
Susanne Hopf
KOSTÜME:
Sabine Greuning

       
  Hans KrĂŒsi - Auch ein Esel trĂ€gt schwer
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Die Lebengeschichte eines Aussenseiter-KĂŒnstlers • Hans KrĂŒsi, das Genie von der Strasse – der geniale Aussenseiter-KĂŒnstler. Wer war der komische Kauz, der vom Blumenmannli an der ZĂŒrcher Bahnhofstrasse zum gefeierten KĂŒnstler avancierte? Die Erinnerungen sind wach – viele glaubten ihn zu kennen, haben ihn bewundert – andere belĂ€chelt.
Hans KrĂŒsi erzĂ€hlt von seiner schweren Kindheit, von seiner Zeit als Knecht, als BlumenverkĂ€ufer und als Maler. Einzigartige Bild- und Tondokumente aus dem Leben des spĂ€tberufenen KĂŒnstlers zeigen eine bewegte Lebensgeschichte und sein einzigartiges Werk.

«Auch ein Nichts kann etwas werden», schreibt Hans KrĂŒsi nach seiner Entdeckung. «Mich kann man nicht kopieren, ich bin zu weit fortgeschritten.»

Anton Bruhin: «Seine Bilder sind tief beseelt – animalisch – hingefetzt, miteiner grossen Übersetzung. Es sind keine heile Welt Bilder.»

Nesa Gschwend: «Eigentlich war er viel zu dĂŒnn fĂŒr diese Welt, wenn er mit seinen grossen Bergschuhen dastand.»
«Er hatte nie den Mut zu sagen ihr habt mich betrogen – dazu war er viel zu schĂŒchtern.»

Hans-Ruedi Fricker: «Die Leute sind vielleicht betroffen, weil sie Hans KrĂŒsi zuerst als den angeschaut haben, der auf der Strasse lebt und nachher realisieren sie, dass er plötzlich in den Museen hĂ€ngt und dann ertappen sie sich an den eigenen Vorurteilen. Das trug auch dazu bei, dass er popularisiert wurde – weil man sich immer selber entdeckt, wenn man an Hans KrĂŒsi denkt.»

 

REGIE:
Andreas Baumberger
PRODUKTION:
Andreas Baumberger
Priska Hausherr
DREHBUCH:
Andreas Baumberger
KAMERA:
Andreas Baumberger
SCHNITT:
Patrick Duss
TON:
Markus Graber
MUSIK:
Paul Giger

       
  Happiness
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

Int. Kritikerpreis, Cannes 98 Metro Media Award, Toronto 98 • 'Sei glĂŒcklich - und wenn du es nicht bist, tu wenigstens so als ob.' Drei Schwestern in New Jersey mĂŒhen sich auf ihre persönliche Art, dem amerikanischen Lebensmotto zu entsprechen. Joy Jordan (Jane Adams), eine chronische Verliererin mit sozialem Gewissen, sucht den MĂ€rchenprinzen und fĂ€llt immer wieder auf den falschen Mann herein. Die mondĂ€n attraktive Helen (Lara Flynn Boyle) schreibt wie besessen einen Bestseller nach dem anderen ohne zu merken, dass sie das Objekt der Begierde eines Nachbarn ist, der sie mit anonymen Anrufen belĂ€stigt. Von den drei Schwestern ist Trish (Cynthia Stevenson) die einzige mit einem geregelten Familienleben. FĂŒr sie ist die plötzliche Scheidung ihrer altgewordenen Eltern das UnglĂŒck schlechthin. Doch sie weiss noch nicht, dass ihr Mann Bill in seiner psychiatrischen Praxis mehr mit eigenen Phantasien als mit seinen Patienten beschĂ€ftigt ist. Ein anonymer Anruf aus heiterem Himmel, eine verstörende Begegnung, und die lllusion des GlĂŒcks explodiert an der Dominanz sexueller WĂŒnsche, an der AbsurditĂ€t des modernen Vorstadtlebens und an dem subversiven Humor eines kompromisslosen amerikanischen Regisseurs.

Drehbuchautor und Regisseur Todd Solondz schrieb, produzierte und fĂŒhrte Regie bei dem Kinofilm "Welcome to the Dollhouse (Willkommen im Tollhaus)", der 1996 mit dem "Grand Jury Prize" des Sundance Film Festival ausgezeichnet wurde. Als dĂŒster witziges und zugleich beklemmendes Portrait heranwachsender Teens in den Vororten des modernen Amerika hatte "Welcome to the Dollhouse (Willkommen im Tollhaus)" beim Toronto International Film Festival Premiere, wo der Film rasch fĂŒr den Verleih von Sony Picture Classics gekauft wurde. Der Film hatte weltweit herausragende Kritiken und grossen kommerziellen Erfolg. Solondz wurde in Newark, NJ geboren und wuchs als Vorstadtkind auf. An der New York University Film School realisierte er drei preisgekrönte Kurzfilme: "Feelings, Ba bysitter" und "Schaff's Last Shot".

 

REGIE:
Todd Solondz
PRODUKTION:
Ted Hope
Christine Vachon
David Linde
James Schamus
CAST:
Jane Admas
Elizabeth Ashley
Dylan Baker
Lara Flynn Boyle
Ben Gazzara
Jared Harris
Jon Lovitz
DREHBUCH:
Todd Solonz
KAMERA:
Maryse Alberti
SCHNITT:
Alan Oxman
MUSIK:
Robbie Kondor
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Kathryn Nixon

       
  Happy Family
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2012]
       
 

Ein Film von Gabriele Salvatores • Drehbuchautor Ezio befĂ€nde sich auf dem Weg zum Erfolg, wĂ€re da nicht ein kleines Problem: Er soll einen Film ĂŒber zwei chaotische und schrullige MailĂ€nder Familien schreiben, deren Wege sich in jenem Moment kreuzen, in dem ihre 16jĂ€hrigen Sprösslinge zu heiraten beschliessen. Ezio kommt mit Schreiben nicht voran, schon allein deswegen nicht, weil seine Figuren sich verselbststĂ€ndigen und aus dem Drehbuch ausbrechen. Ungeniert wenden sie sich ans Kinopublikum, kritisieren ihren Erfinder, und jede fordert fĂŒr sich eine bedeutendere Rolle ein. Schliesslich schreibt sich Ezio mitten in die Handlung hinein. Doch seine Figuren haben inzwischen auf eigene Faust ein gemeinsames Familientreffen angesetzt, um die Hochzeit zu planen. Mit ungeahnten Folgen.

Acht Figuren auf der Suche nach ihrem Autor. Ein sommerliches Mailand, das plötzlich mĂ€rchenhaft bunt strahlt. Und zwei Familien, die man nicht so schnell vergisst. Gabriele Salvatores’ intelligente, witzige und rasante Neuinterpretation von Pirandellos Theaterklassiker ist eine meisterhafte Regieleistung und zudem ein Film mit exzellenten Darstellern.

 

REGIE:
Gabriele Salvatores
PRODUKTION:
Maurizio Totti
CAST:
Fabrizio Bentivoglio
Margherita Buy
Valeria Bilello
Fabio De Luigi
Corinna Agustoni
Gianmaria Biancuzzi
Alice Croci
DREHBUCH:
Alessandro Genovesi
Gabriele Salvatores
KAMERA:
Italo Petriccione
SCHNITT:
Massimo Fiocchi
TON:
Daniela Bassani
Daniele Quadroli
David Quadroli
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
Louis Siciliano
AUSSTATTUNG:
Rita Rabassini
KOSTÜME:
Patrizia Chericoni

       
  Harry Potter 6: The Half-Blood Prince
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Harry Potter und der Halbblutprinz • In "Harry Potter und der Halbblutprinz" schliesst sich Voldemorts Faust immer enger um die Welt der Muggels und der Zauberer – sogar in Hogwarts ist man nicht mehr so sicher wie frĂŒher. Harry vermutet die Gefahr in der Burg selbst, doch Dumbledore konzentriert sich eher darauf, Harry auf die Entscheidungsschlacht vorzubereiten, die nun bald bevorsteht. Gemeinsam suchen sie nach einer Strategie, mit der sich Voldemorts Verteidigungslinien durchbrechen liessen. Zu diesem Zweck engagiert Dumbledore seinen alten Freund und Kollegen, den ahnungslosen LebenskĂŒnstler Professor Horace Slughorn. Denn Dumbledore ist ĂŒberzeugt, dass Slughorn mit seinen guten Beziehungen ĂŒber entscheidende Informationen verfĂŒgt.
Unterdessen haben die SchĂŒler noch ganz andere Probleme: In den Mauern der Burg spielen die Teenager-Hormone verrĂŒckt. Harry fĂŒhlt sich immer stĂ€rker zu Ginny hingezogen – doch Dean Thomas geht es genauso. Und Lavender Brown hat sich Ron ausgesucht, aber nicht mit Romilda Vanes Schokolade gerechnet! WĂ€hrenddessen kocht Hermine vor Eifersucht, will aber ihre GefĂŒhle auf keinen Fall zeigen. Nur ein SchĂŒler bleibt inmitten dieser knospenden Romanzen völlig unbeeindruckt. Er will unbedingt Eindruck machen – und sei es mit dunklen Machenschaften. WĂ€hrend alle Welt verliebt ist, bahnt sich eine Tragödie an, die Hogwarts unwiderruflich verĂ€ndern könnte.
David Yates hat 2007 bereits den Sommer-Blockbuster "Harry Potter und der Orden des Phönix" inszeniert. Jetzt fĂŒhrt er auch bei "Harry Potter und der Halbblutprinz" Regie. David Heyman, der alle Harry Potter-Filme produziert, verantwortet diesen Film zusammen mit David Barron. Drehbuchautor Steve Kloves, der die ersten vier Filme der Kinoserie geschrieben hat, verfasste auch diese Leinwandversion des Romans von J.K. Rowling.
Warner Bros. Pictures prĂ€sentiert eine Heyday-Films-Produktion, "Harry Potter und der Halbblutprinz", die mit Spannung erwartete sechste Folge der Harry Potter-Kinoserie von Warner Bros. Pictures nach den beliebten Romanen von J.K. Rowling. Wieder spielen Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson ihre Rollen als junge Zauberer Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger, die durch Lord Voldemorts RĂŒckkehr mit neuen Problemen und Gefahren konfrontiert werden. Erneut mit dabei sind auch bewĂ€hrte Harry Potter-Mitwirkende wie Helena Bonham Carter, David Bradley, Robbie Coltrane, Warwick Davis, Tom Felton, Michael Gambon, Alan Rickman, Maggie Smith, Natalia Tena, Julie Walters und David Thewlis sowie Evanna Lynch, Matthew Lewis und Bonnie Wright.
Zwei preisgekrönte Schauspieler reihen sich erstmals in die hochkarĂ€tige Starriege der Harry Potter-Filme ein: Oscar-PreistrĂ€ger Jim Broadbent ("Iris", "Die Chroniken von Narnia – Der König von Narnia") spielt den Zaubertrank-Experten Professor Horace Slughorn: Er gibt Harry ein altes Zaubertrank-Buch, das einst dem Halbblutprinz gehörte und sich nun fĂŒr den jungen Zauberer als unschĂ€tzbar wertvoll erweist. Die preisgekrönte Schauspielerin Helen McCrory ("Geliebte Jane", "Die Queen") spielt Draco Malfoys Mutter Narzissa, die Schwester der bösen Bellatrix Lestrange.
Ausserdem geben etliche Nachwuchsdarsteller in "Harry Potter und der Halbblutprinz" ihr SpielfilmdebĂŒt. Jessie Cave ĂŒbernimmt die Rolle der Lavender Brown, die Ron Weasley schöne Augen macht. Der neunjĂ€hrige Hero Fiennes Tiffin spielt den jungen Tom Riddle als ElfjĂ€hrigen, wĂ€hrend der 16-jĂ€hrige Frank Dillane den Teenager Riddle spielt, der bereits auf dem besten Weg ist, sich zum bösen Lord Voldemort zu entwickeln.
Der zweifache Oscar-Kandidat Bruno Delbonnel ("Mathilde – eine grosse Liebe", "Die fabelhafte Welt der AmĂ©lie") steht hinter der Kamera und dreht damit seinen ersten Harry Potter-Film. UnterstĂŒtzt wird er von bewĂ€hrten Harry Potter-Mitarbeitern: Produktionsdesigner Stuart Craig, Cutter Mark Day, KostĂŒmbildnerin Jany Temime, dem fĂŒr die Monster- und Maskeneffekte verantwortlichen Designer Nick Dudman, Special-Effects-Leiter John Richardson, dem fĂŒr die visuellen Effekte zustĂ€ndigen Tim Burke und Komponist Nicholas Hooper.

 

REGIE:
David Yates
PRODUKTION:
David Barron
David Heyman
CAST:
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
Alan Rickman
Helena Bonham Carter
DREHBUCH:
Steve Kloves
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Mark Day
MUSIK:
Nicholas Hooper
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  HĂ€rte
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. September 2015]
       
 

Tough Love • Ein dunkles Familiengeheimnis. Ein kleiner Junge, der sich nicht wehren kann. Aus dem Buben, der Andreas Marquardt heisst, wird spĂ€ter ein Karate-Champion und ein so berĂŒchtigter wie kaltherziger ZuhĂ€lter. Er verdient sehr viel Geld – bis er im Knast landet und die Vergangenheit ihn einholt

Schonungslos ehrlich schildert Regisseur Rosa von Praunheim in dieser Dokufiktion das Leben von Marquardt und seiner Freundin Marion, die immer zu ihm gehalten hat. Gedreht hat der Kultregisseur mit herausragenden Darstellern in stilisierten Kulissen, die die AtmosphĂ€re der 1960er-Jahre auferstehen lassen. «HĂ€rte» ist der ungeschminkte Bericht ĂŒber eine von Gewalt beherrschte, gestohlene Kindheit, ĂŒber extreme Jahre im Rotlichtmilieu und eine schwierige RĂŒckkehr in eine bĂŒrgerliche Existenz – ein eindringlicher Film, der unter die Haut geht.

 

REGIE:
Rosa von Praunheim
PRODUKTION:
Rosa von Praunheim
CAST:
Hanno Koffler
Katy Karrenbauer
Luise Heyer
DREHBUCH:
JĂŒrgen Lemke
Rosa von Praunheim
Nico Woche
KAMERA:
Elfi Mikesch
Nicolai Zörn
SCHNITT:
Mike Shephard
TON:
Thomas Schrader
Christian Wilmes
MUSIK:
Andreas M. Wolter

       
  Haut les coeurs!
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2000]
       
 

Mit Karin Viard • Als sie ihr erstes Kind erwartet, erfĂ€hrt Emma, dass sie an Brustkrebs leidet. FĂŒr ihren Arzt scheint ein Abort unumgĂ€nglich, da die geplanten Behandlungen seiner Meinung nach nicht mit einer Schwangerschaft vereinbar sind. Ihr Freund Simon rĂ€t ihr, einen anderen Spezialisten, Doktor Morin, aufzusuchen. Dieser versichert ihr, dass die Behandlungen auch wĂ€hrend der Schwangerschaft weitergefĂŒhrt werden können. Emma ist voller Zuversicht. Neues Leben durchströmt ihren Körper, der sie verraten hat: Jetzt muss sie fĂŒr zwei kĂ€mpfen ...

 

REGIE:
SĂłlveig Anspach
PRODUKTION:
Patrick Sobelman
Nadia Belali
CAST:
Karin Viard
Laurent Lucas
Julien Cottereau
Claire Wauthion
Philippe Duclos
Charlotte Clamens
DREHBUCH:
SĂłlveig Anspach
Pierre-Erwan Guillaume
KAMERA:
Isabelle Razavet
SCHNITT:
Anne Riegel
MUSIK:
Olivier Manoury
Martin Wheeler
AUSSTATTUNG:
Catherine Keller

       
  Heavenly Nomadic - Sutak
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Mirlan Abdykalykow • Eine Nomadenfamilie lebt mit ihren Pferden in der berauschenden Natur Kirgistans. Schaiyrs Mann ist vor Jahren im nahen Fluss ertrunken. Eine neue Liebe bahnt sich an, als der Meteorologe Jermek seine Mess-Station neben Schaiyrs Zuhause aufbaut. ErzĂ€hlt im sanften Rhythmus des Nomadenlebens, nimmt uns Regisseur Mirlan Abdykalykow mit auf eine Zeitreise in das so leicht verwundbare Herz einer Familie und hinein in die traumhafte Natur.

Die Schönheit der Natur

Es gibt immer noch Orte auf dieser Welt, wo die Menschen in Harmonie mit Natur und Naturmythologien leben. Die Nomadenfamilie von Schaiyr lebt glušcklich mit ihren Pferden in den kirgisischen Bergen, frei von den Bedušrfnissen, die die moderne Bequemlichkeit uns vorgibt. In der Welt der 7-jĂ€hrigen Enkelin Umsunai ist die Wirklichkeit mit den Legenden der sie umgebenden Natur fest verwoben, das schenkt ihr die Mittel, der Trauer um ihren verstorbenen Vater zu begegnen. Sie glaubt fest daran, dass er – wie es in einer der schönsten Legenden erzĂ€hlt wird – in einen Steinkauz verwandelt wurde, der seine Kreise ušber den Gipfeln zieht. Als ihr Bruder aus der Stadt zurušckkehrt, saugt sie gierig Einzelheiten aus dem urbanen Studentenleben auf. In den Ohren der Grosseltern scheinen diese Geschichten Vorboten einer Entfremdung zu sein. Als sie sich neu verliebt, kann sich auch Umsunais Mutter Schaiyr kaum vorstellen, diese Welt der Stille zurušckzulassen. Fušr das in die Jahre gekommene Hirtenpaar wirkt das BaugerĂ€t, das auf den Wiesen auftaucht, wie ein dunkles Omen. Mit jedem Stušck Natur, das langsam verschwindet, scheint sich auch ein Stušck ihrer Seele zu verflušchtigen. Mirlan Abdykalykow wurde 1982 geboren und ist seit seinem achten Lebensjahr auch in der Filmlandschaft zu Hause. In drei Filmen, bei denen sein Vater Aktan Regie fušhrte, spielte er die Hauptrolle, darunter in Beshkempir (Der Adoptivsohn), den trigon-film im Kino und auf DVD herausgebracht hat. Mirlan Abdykalykow bietet uns hier eine poesievolle Ode an die Schönheit der Natur und besticht in der sanften ErzĂ€hlweise.

 

REGIE:
Mirlan Abdykalykow
PRODUKTION:
Sadyk Sher-Niyaz
CAST:
Taalaikan Abazova
Tabyldy Aktanov
Jibek Baktybekova
Jenish Kangeldiev
Anar Nazarkulova
Myrza Subanbekov
DREHBUCH:
Ernest Abdyjaparov
Aktan Arym Kubat
KAMERA:
Talant Akynbekov

       
  Heiter bis Wolkig
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Marco Petry • Tim (Max Riemelt) und Can (Elyas M'Barek) sind beste Freunde. Und beste Freunde teilen alles – manchmal auch bescheuerte Ideen. So haben sie zum Beispiel eine besondere Masche, um Frauen rumzukriegen: Sie geben sich als unheilbar krank aus. Hat bisher immer super funktioniert. Bis sich Tim in Marie (Anna Fischer) verliebt. Denn Maries Schwester Edda (Jessica Schwarz) ist tatsĂ€chlich unheilbar krank. Tim bleibt nichts anderes ĂŒbrig, als weiter den Kranken zu spielen – auch vor Edda. Die durchschaut natĂŒrlich schnell, dass Tim nur simuliert. Anstatt ihn jedoch auffliegen zu lassen, bietet sie ihm einen Deal an: Wenn sich Tim „kooperativ“ zeigt, wird sie das Geheimnis fĂŒr sich behalten und seiner Liebe zu Marie nicht im Weg stehen. Schnell findet sich Tim in den absurdesten und verrĂŒcktesten Situationen wieder ...

 

REGIE:
Marco Petry
PRODUKTION:
Oliver Berben
Henning Ferber
Marcus Welke
CAST:
Max Riemelt
Anna Fischer
Jessica Schwarz
Dieter Tappert
Johann von BĂŒlow
DREHBUCH:
Marco Petry
Jan Ehlert
KAMERA:
Jan Fehse
SCHNITT:
Marco Pav D'Auria
TON:
Bernd Hackmann
MUSIK:
Lorenz Dangel
Tobias Kuhn
AUSSTATTUNG:
Tamo Kunz
KOSTÜME:
Ute Paffendorf

       
  Hellboy - The Golden Army
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Guillermo del Toro • Die ewige Waffenruhe zwischen unserer Welt und den unsichtbaren Gefilden der fantastischen Unterwelt hat ein Ende. Die schlafende Goldene Armee wurde von einem grausamen Herrscher der Finsternis, Prinz Nuada, zu neuem Leben erweckt, und die einzige Chance der Menschheit stellt der rot gehörnte Katzenfreund aus der Hölle dar. Gemeinsam mit seiner Feuer beherrschenden Freundin Liz (Selma Blair), dem Tiefsee-Empathen Abe (Doug Jones) und dem Protoplasma-Seher Johann stellt sich Hellboy den unheimlichen Kreaturen Nuadas entgegen. Mehrere mörderische Zahnfeen, die Horde goldener Krieger, ein buchstĂ€blicher Berg von einem Monster, ein vielĂ€ugiger Engel des Todes und ein haushoher Krake sind nur einige der unglaublichen Wesen, die Hellboy zu schaffen machen. Ganz nebenbei muss er sich auch noch um seine Beziehung zu Liz kĂŒmmern und als Geschöpf und Aussenseiter beider Welten seinen eigenen Weg finden.

 

REGIE:
Guillermo del Toro
PRODUKTION:
Lawrence Gordon
Lloyd Levin
Joe Roth
Mike Richardson
CAST:
Ron Perlman
Selma Blair
Doug Jones
James Dodd
Jeffrey Tambor
John Alexander
Luke Goss
DREHBUCH:
Mike Mignola
Guillermo del Toro
KAMERA:
Guillermo Navarro
SCHNITT:
Bernat Vilaplana
TON:
Scott Martin Gershin
MartĂ­n HernĂĄndez
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Stephen Scott
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Home Alone 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 1997]
       
 

Ein Film von Raja Gosnell • Als seine Nachbarin Mrs. Hess (Marian Seldes) ihm ein fernsteuerbares Spielzeugauto schenkt, kann sich der achtjĂ€hrige Alex (Alex D. Linz) nicht so recht darĂŒber freuen. Denn Alex hat die Windpocken, muss das Bett hĂŒten und ist entsprechend genervt.

Was der aufgeweckte Steppke freilich nicht ahnt, ist, dass in dem Spielzeug ein wertvoller Mikrochip versteckt ist, auf den es vier Top-Gangster abgesehen haben. Die haben das elektronische Objekt ihrer Begierde allerdings nur bis zu der Strasse verfolgen können, in der Alex wohnt. In welchem der zwölf HÀuser sich das wertvolle Spielzeug befindet, wissen Beaupre (Olek Krupa), Alice (Rya Kihlstedt), Unger (David Thornton) und Jernigan (Lenny von Dohlen) nicht.

So beginnt das Schurken-Quartett, systematisch in ein Haus nach dem anderen einzubrechen. Dabei werden sie jedoch von Alex, der gerade gelangweilt durch sein Teleskop schaut, beobachtet. Der Kleine ruft pflichtbewusst die Polizei. Doch als die GesetzeshĂŒter eintreffen, sind die Einbrecher bereits verschwunden, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Polizei ist fest davon ĂŒberzeugt, dass Alex ihnen einen dummen Streich gespielt hat und wird ihm garantiert nicht glauben, wenn er sie noch einmal anruft.

Also muss Alex zur Selbsthilfe greifen: Wohlwissend, dass die Verbrecher am nÀchsten Tag, wenn seine Familie nicht da ist, bei ihm einsteigen werden, verwandelt er sein Elternhaus und den dazugehörigen Garten in eine wahre Verteidigungsfestung.

Als die Einbrecher dann tatsĂ€chlich erscheinen, erleben sie ihr blaues Wunder: Alex hat GartenstĂŒhle elektrisch verdrahtet, TreppengelĂ€nder angesĂ€gt, Bodenplatten entfernt, Murmeln unter Fussmatten gelegt, Schiebefenster in Guillotinen und WandschrĂ€nke in Katapulte verwandelt. Doch irgendwann werden die Gangster alle Fallen ĂŒberwunden haben und ihm geschunden und stinkwĂŒtend gegen ĂŒberstehen.

Und dann?

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
Hilton A. Green
John Hughes
CAST:
Alex D. Linz
Olek Krupa
Rya Kihlstedt
Lenny von Dohlen
David Thornton
Haviland Morris
DREHBUCH:
John Hughes
KAMERA:
Julio Macat
SCHNITT:
Malcolm Campbell
Bruce Green
David Rennie
TON:
Michael D. Wilhoit
MUSIK:
Nick Glennie-Smith
AUSSTATTUNG:
Henry Bumstead
KOSTÜME:
Jodie Tillen

       
  Honeydripper
 
       
 

Ein Film von John Sayles • In der Baumwoll-Stadt Harmony, Alabama 1950 betreibt Tyrone ‚Pinetop‘ Purvis das hölzerne, schĂ€bige Juke Joint Honeydripper, in dem ausser einem Trinker und Freund Maceo kaum je ein Gast ist. So kann er die Blues-Veteranin Bertha Mae nicht mehr bezahlen. Im Gegensatz zum Honeydripper floriert die elektrifizierte Bar Ace of Spades gegenĂŒber und scheint die BaumwollpflĂŒcker und die Soldaten des StĂŒtzpunkts magisch anzuziehen. Seine hĂŒbsche Stieftochter China Doll hilft hinter dem Tresen, seine Frau Delilah, die innerlich derzeit zwischen zwei Glaubensgemeinschaften steht, poliert das Silber bei Miss Amanda, die dem Likör zugetan ist. Purvis und Maceo ergehen sich sonst zwischen Spinnweben in Anekdoten ĂŒber die gute alte Zeit. Maceo repariert den altersschwachen Generator, da Licht und Jukebox aus sind, als Sheriff Pugh, ein Rassist, den Betrieb inspiziert. Er schaut „nach dem Rechten“, droht ihm und seiner Familie, und weiss von dem GerĂŒcht, ‚Pinetop‘ Purvis habe einen Menschen auf dem Gewissen. Dem mafiösen Vermieter schulden sie so viel Geld, dass das GebĂ€ude in ein oder zwei Wochen den Besitzer wechseln wird. „MĂ€dchen fĂŒr alles“ Maceo und Boogie-Woogie-Pianist Purvis sind bereit, alles auf eine Karte zu setzen, und heuern fĂŒr einen Abend den Radiostar Guitar Sam aus New Orleans an...

 

REGIE:
John Sayles
PRODUKTION:
Maggie Renzi
CAST:
Danny Glover
Lisa Gay Hamilton
Yaya DaCosta
Charles S. Dutton
Vondie Curtis-Hall
Gary Clark Jr.
Mable John
DREHBUCH:
John Sayles
KAMERA:
Dick Pope
SCHNITT:
John Sayles
TON:
Philip Stockton
MUSIK:
Mason Daring
AUSSTATTUNG:
Toby Corbett
KOSTÜME:
Hope Hanafin

       
  Humpday
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Januar 2010]
       
 

Ein Film von Lynn Shelton • Vor einem Jahrzehnt waren Ben (Mark Duplass) und Andrew (Joshua Leonard) die bösen Jungs auf ihrem College-Campus. Inzwischen hat Ben eine fixe Arbeit, eine Frau und ein Zuhause. Andrew begab sich auf einen anderen Weg und bummelt als bĂ€rtiger KĂŒnstler in der Gegend herum. Er ist auf dem Globus herumgekommen – von Chiapas bis Kambodscha.
Als Andrew unangekĂŒndigt bei Ben erscheint, fallen sie leicht in ihre alte Dynamik von mĂ€nnlicher Angeberei zurĂŒck. SpĂ€t nachts, an einer wilden Party, finden sich die beiden bei einer gegenseitigen Mutprobe wieder – nĂ€mlich zusammen an einem Amateurpornowettbewerb mit zu machen. Aber was fĂŒr eine Art von ĂŒbersteigertem Porno, der gĂ€ngige Grenzen sprengt, können die beiden Hetero-Kerle bieten? Nach dem Ende der Sauferei und GrossmĂ€uligkeit bleibt die Idee – zusammen Sex zu haben 
 und zwar vor laufender Kamera.
Es ist nicht schwul – es ist jenseits von schwul. Es ist nicht Pornografie – es ist Kunst. Aber wie genau wird „es“ ablaufen? Und vor allem, wer wird Bens Frau Anna (Alycia Delmore) ins Bild setzen?
Drehbuchautorin und Regisseurin Lynn Shelton (MY EFFORTLESS BRILLIANCE und Gewinnerin des „Someone to Watch“-Preises bei den Independent Spirit Awards 2009) ergrĂŒndet geschickt die grossen Paradoxien des mĂ€nnlichen Egos – mit urkomischer Wirkung.
Die verschiedenen charakterlichen Facetten der beiden Protagonisten, wie auch der oft intime Wechsel von spitzbĂŒbischem Witz und Ernsthaftigkeit, geben HUMPDAY eine QualitĂ€t jenseits der vielen plumpen Schenkelklopfer-Komödien der vergangenen Jahre. Lynn Shelton serviert uns ein Buddy-Movie mit echtem Tiefgang. Sie entwickelt aus ihren Figuren Charaktere jenseits des anfĂ€nglichen Mann-Mann-Maochogehabes, die bei aller Komik auch den ernsthaft reflektierenden Blick auf ihre verschiedenen Lebenswege nicht verlieren.

 

REGIE:
Lynn Shelton
PRODUKTION:
Lynn Shelton
CAST:
Mark Duplass
Joshua Leonard
Alycia Delmore
Lynn Shelton
Trina Willard
DREHBUCH:
Lynn Shelton
KAMERA:
Benjamin Kasulke
SCHNITT:
Nat Sanders
TON:
Vince Smith
MUSIK:
Vince Smith
AUSSTATTUNG:
Jasminka Vukcevic

       
  Hurensohn
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Michael Sturminger • Ozrens Mutter ist aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Wien gekommen. Mit einem Mercedesfahrer. Jetzt sitzt sie da, in ihrer kleinen Wohnung mit Klo am Gang, allein mit ihrem Kind.

Ozren wĂ€chst in einer seltsam behĂŒteten Welt heran, in der ihm jeder nur das Gute will, aber keiner die Wahrheit sagen kann.

Abends, wenn Silvija arbeiten muss, passen Tante Ljiljana oder Onkel Ante auf Ozren auf. Beide lieben den Buben ĂŒber alles. Ihr tief verwurzelter Glaube an Gott und sein liberaler Pragmatismus bilden die Eckpfeiler zum Mysterium, das Ozrens Mutter umgibt.

Als Ozren 16 wird, beschliesst Silvija aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen. Es ist zu eng fĂŒr sie beide, sagt sie, aber in Wahrheit ist es zu eng fĂŒr sie drei, fĂŒr den Sohn, die Mutter und die Hure.

Anfangs findet sich Ozren in seinem neuen Leben ganz gut zurecht. Er hilft Pepi, der unten in der Mercedesbar als MĂ€dchen fĂŒr alles arbeitet, bei seinen tĂ€glichen Pflichten.

Ozren putzt und wischt, er schaut und hört und kommt der Welt der Huren immer nÀher. Aber seine Mutter ist lÀngst keine Hure mehr. "Sie ist eine Geheime.", sagt Pepi. "Was ist der Unterschied, wenn es geheim ist?" - "Der Preis."

 

REGIE:
Michael Sturminger
PRODUKTION:
Josef Aichholzer
CAST:
Chulpan Khamatova
Miki Manojlovic
Stanislav Lisnic
Ina Gogalova
Georg Friedrich
Maria HofstÀtter
DREHBUCH:
Michael Sturminger
Michael Glawogger
Gabriel Loidolt
KAMERA:
JĂŒrgen JĂŒrges
SCHNITT:
Karina Ressler
TON:
Hein Ebner
MUSIK:
Adrian Vonwiller
AUSSTATTUNG:
Renate Martin
Andreas Donhauser
KOSTÜME:
Tanja Hausner

       
  Ich und Kaminski
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2015]
       
 

Ein Film von Wolfgang Becker • Mit kleineren Gelegenheitsarbeiten schlĂ€gt sich Sebastian Zöllner nach seinem Kunstgeschichtsstudium so durch, aber nun hat er einen ganz grossen Fisch an der Angel: Er schreibt die Biographie des Malers Kaminski. Dieser lebt inzwischen zurĂŒckgezogen in den Alpen und ist ein wenig in Vergessenheit geraten. Soll die Biographie noch rechtzeitig zum Ableben fertig werden, ist Eile geboten. Womit Zöllner nicht gerechnet hat: Kaminski ist abgeschirmt durch ein Heer von Vertrauten. Als es dem Biographen endlich gelingt, die Bewacher loszuwerden und den Maler auf eine tagelange Reise im Auto mitzunehmen, erkennt er, dass er dem Alten, blind oder auch nicht, in keiner Weise gewachsen ist.

 

REGIE:
Wolfgang Becker
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Barbara Buhl
Uwe Schott
Frank Tönsmann
CAST:
Daniel BrĂŒhl
Jesper Christensen
Amira Casar
Geraldine Chaplin
Denis Lavant
Bruno Cathomas
Jördis Triebel
Jan Decleir
DREHBUCH:
Wolfgang Becker
Thomas Wendrich
Daniel Kehlmann
KAMERA:
JĂŒrgen JĂŒrges
SCHNITT:
Peter R. Adam
TON:
Christian Conrad
Kuen-Il Song
Marcus Sujata
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Nicole Fischnaller

       
  Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2010]
       
 

Ein Film von Hajo Schomerus • In der Grabeskirche in Jerusalem leben sechs christliche Konfessionen TĂŒr an TĂŒr unter einem Dach: griechisch-orthodoxe Christen, römisch-lateinische Franziskaner, syrische Christen, armenische Christen, Ă€thiopische Abessinier und Ă€gyptische Kopten. Eine muslimische Familie verwahrt den SchlĂŒssel zur Kirche und schliesst die HaupttĂŒr morgens auf und abends wieder zu.

In diesem Status Quo befindet sich die Kirche seit der osmanischen Zeit. Die einzelnen Glaubensgemeinschaften wachen verbissen ĂŒber die ihnen zugeteilten Anteile und beobachten eifersĂŒchtig die Anderen. Die Abessinischen Christen, die ihren Platz in der eigentlichen Kirche verloren haben, quartierten sich kurzerhand auf dem Dach der Kapelle ein, die koptischen Christen, die den Haupteingang des Grabes nicht benutzen dĂŒrfen, bauten sich eine kleine Kapelle an der RĂŒckseite der Grabkammer und die Griechisch-Orthodoxen verteidigen rauhbeinig den Vordereingang. Zu hohen Festtagen kommt es manchmal zu absurden Schlachten religiöser Leidenschaft, die Prozessionen geraten sich gegenseitig in die Quere und GlĂ€ubige aus aller Welt verkeilen sich untereinander.

Aber nachts, wenn die unfreiwillige Wohngemeinschaft in der Kirche eingeschlossen ist, beten die Mönche vor dem Grab. Dann verwandelt sich die Kirche in einen mystischen Ort der Hingabe und Sehnsucht nach erfĂŒlltem Glauben.

 

REGIE:
Hajo Schomerus
PRODUKTION:
Marcelo Busse
CAST:
Samuel Aghoyan
Afrayem Elorashalimy
Tesfa Gebreselassie
Robert Jauch
Brother Jayaseelan
Abdilkadr Joudeh
Wajeeh Nuseibeh
Father Theophilos
DREHBUCH:
Hajo Schomerus
SCHNITT:
Daniela Grosch

       
  In Her Shoes
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2005]
       
 

Ein Film von Curtis Hanson • IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER ist die komische und herzzerreissende Geschichte zweier Schwestern, die eigentlich nichts gemeinsam haben – ausser Schuhgrösse 39! Maggie und Rose Feller sind zwar beste Freundinnen, unterscheiden sich aber wie Tag und Nacht, wenn es um Wertvorstellungen, Lebensziele und persönlichen Stil geht. Maggie (CAMERON DIAZ) liebt Partys, hat nur mit MĂŒhe ihren Schulabschluss geschafft und "entsorgt" ihre Jobs so schnell wie die Zeitung von gestern. Sie glaubt, dass ihr grösstes Kapital ihre Anziehungskraft aufs andere Geschlecht ist. Immer wieder arbeitslos, hat sie quasi kein Zuhause und nistet sich bei Verwandten und Freunden ein. Ihren intellektuellen FĂ€higkeiten traut sie selbst nicht ĂŒber den Weg, deshalb ist ihr Make Up wichtiger als BĂŒcher. Aber sie hat ein natĂŒrliches Talent, sich zu stylen und immer das perfekte Outfit fĂŒr jede Gelegenheit zu finden.

Rose (TONI COLLETTE) dagegen, eine Princeton-Absolventin, ist AnwĂ€ltin in einer der angesehensten Kanzleien in Philadelphia. In ihrer schön eingerichteten Altbauwohnung verschanzt sie sich vor der Aussenwelt. Sie steckt beruflich fest in der TretmĂŒhle, kĂ€mpft stĂ€ndig mit ihrem Gewicht und fĂŒhlt sich nie wohl in ihrer Haut. Roses geringes Selbstbewusstsein fĂŒhrt dazu, dass sie selten ausgeht. Ihre grosse Leidenschaft im Leben sind Schuhe, denn die passen im Gegensatz zu Kleidern immer - doch leider hat sie wenig Gelegenheit, die SchĂ€tze aus ihrem Schrank auszufĂŒhren. Nach einem katastrophalen Streit mĂŒssen die beiden Schwestern einen schwierigen Weg zurĂŒcklegen, um zu erkennen, was sie einander wirklich bedeuten. UnterstĂŒtzt werden sie dabei von ihrer verstorben geglaubten Grossmutter Ella (SHIRLEY MACLAINE). Durch sie lernen Maggie und Rose, mit sich selbst und miteinander Frieden zu schliessen.

 

REGIE:
Curtis Hanson
PRODUKTION:
Lisa Ellzey
Carol Fenelon
Curtis Hanson
Ridley Scott
CAST:
Cameron Diaz
Anson Mount
Toni Collette
Richard Burgi
Candice Azzara
John Mastrangelo Sr.
DREHBUCH:
Susannah Grant
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Lisa Zeno Churgin
Craig Kitson
TON:
David Giammarco
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Dan Davis
KOSTÜME:
Sophie Carbonell

       
  Inkheart
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2008]
       
 

Tintenherz • Im Fantasy-Abenteuer nach dem Bestseller „Tintenherz“ von Cornelia Funke begibt sich ein Vater mit seiner Tochter auf eine Reise durch reale und imaginĂ€re Welten. Mortimer „Mo“ Folchart (Brendan Fraser) und seine zwölfjĂ€hrige Tochter Meggie (Eliza Hope Bennett) begeistern sich fĂŒr BĂŒcher. Und beide können die Figuren aus diesen BĂŒchern zum Leben erwecken, wenn sie laut daraus vorlesen. Doch diese aussergewöhnliche Gabe ist nicht ungefĂ€hrlich: Immer wenn eine Romanfigur den Seiten entsteigt, muss ein realer Mensch in ihnen verschwinden.

Als die beiden wieder einmal ein Antiquariat aufsuchen, vernimmt Mo Stimmen, wie er sie seit Jahren nicht mehr gehört hat. Und als er das Buch aufspĂŒrt, aus dem sie stammen, lĂ€uft es ihm kalt den RĂŒcken hinunter: Genau dieses Buch namens „Tintenherz“ mit seinen Illustrationen von mittelalterlichen Burgen und seltsamen Wesen sucht Mo, seit Meggie drei Jahre alt war – damals nĂ€mlich ist ihre Mutter Resa (Sienna Guillory) in dieser mystischen Welt verschwunden.

Mithilfe des Buches will Mo Resa nun finden und befreien, doch sein Plan wird vom bösen „Tintenherz“-Schurken Capricorn (Andy Serkis) vereitelt, der Meggie entfĂŒhrt und von Mo verlangt, weitere böse Figuren aus dem Buch zum Leben zu erwecken. Um seine Tochter zu retten und die Buchfiguren in die ihnen angestammte Welt zu verbannen, bittet Mo eine bunt zusammengewĂŒrfelte Gruppe aus der realen Welt und aus dem Zauberreich um Hilfe: Gemeinsam machen sie sich auf, um unerschrocken und unter grossen Gefahren Ordnung zu schaffen.

 

REGIE:
Iain Softley
PRODUKTION:
Cornelia Funke
Ileen Maisel
Barry Mendel
Iain Softley
CAST:
Brendan Fraser
Andy Serkis
Eliza Bennett
Paul Bettany
DREHBUCH:
David Lindsay-Abaire
Cornelia Funke
KAMERA:
Roger Pratt
SCHNITT:
Martin Walsh
TON:
Samir Foco
MUSIK:
Javier Navarrete
AUSSTATTUNG:
John Beard
KOSTÜME:
Verity Hawkes

       
  Into the Wild
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Februar 2008]
       
 

In der Wildnis • Ein behĂŒtetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine aussergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der Anfang 20-jĂ€hrige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glĂ€nzenden Zukunftsperspektiven. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lĂ€sst alles hinter sich. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spĂŒrt die menschliche NĂ€he, die er bei seinen Eltern immer vermisste. Doch vier Monate spĂ€ter findet das Abenteuer ein plötzliches Ende


Der Traum vom Aussteigen, ein Leben in absoluter Freiheit – mit seinem Roman IN DIE WILDNIS, der die wahre Geschichte des Aussteigers Chris McCandless nachzeichnet, bewegte Bestseller-Autor Jon Krakauer eine ganze Generation. Jetzt wagt sich Oscar-PreistrĂ€ger Sean Penn als Regisseur an die Verfilmung: ein modernes Abenteuer – brisant, aktuell und packend bis zum dramatischen Ende!

 

REGIE:
Sean Penn
PRODUKTION:
Art Linson
Sean Penn
William Pohlad
CAST:
Emile Hirsch
Marcia Gay Harden
William Hurt
Jena Malone
Brian Dierker
Catherine Keener
Vince Vaughn
Kristen Stewart
Hal Holbrook
DREHBUCH:
Sean Penn
KAMERA:
Eric Gautier
SCHNITT:
Jay Cassidy
TON:
MartĂ­n HernĂĄndez
MUSIK:
Michael Brook
Kaki King
Eddie Vedder
AUSSTATTUNG:
Derek R. Hill
KOSTÜME:
Mary Claire Hannan

       
  Irma Vep
 
       
 

Ein Film von Olivier Assayas • Eine gefeierte Hongkong-Diva reist fĂŒr einen Filmdreh nach Paris. FĂŒr die Rolle der Einbrecherkönigin Irma Vep steigt sie in ein hautenges Latexkleid. Zwar zieht sie alle Blicke auf sich, doch sorgt der Dolmetscher fĂŒr mehr Chaos als VerstĂ€ndigung, und der gealterte Regisseur entpuppt sich als NervenbĂŒndel.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Olivier Assayas
PRODUKTION:
Georges Benayoun
CAST:
Maggie Cheung
Jean-Pierre LĂ©aud
DREHBUCH:
Olivier Assayas
KAMERA:
Eric Gautier
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Laurent LĂ©vy
MUSIK:
Philippe Richard
KOSTÜME:
Françoise Clavel

       
  Ivul
 
       
 

Ein Film von Andrew Kotting

 

REGIE:
Andrew Kotting
PRODUKTION:
Émilie BlĂ©zat
CAST:
Capucine Aubriot
Manon Aubriot
Jacob Auzanneau
Jean-Luc Bideau
Adélaïde Leroux
Aurélia Petit
Xavier Tchili
DREHBUCH:
John Cheetham
Andrew Mitchell
Andrew Kotting
KAMERA:
Gary Parker
Nick Gordon Smith
SCHNITT:
David Dusa
Baptiste Evrard
TON:
Philippe Ciompi
MUSIK:
Christian GarcĂ­a

       
  Ixcanul
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2015]
       
 

Der Vulkan Ixcanul / Ixcanul Volcano • MarĂ­a, eine 17-jĂ€hrige Kaqchikel-Maya-Frau, lebt mit ihren Eltern auf einer Kaffeeplantage am Fusse eines aktiven Vulkans. Sie soll mit dem Vorarbeiter der Farm verheiratet werden. Doch das MĂ€dchen sehnt sich danach, die Welt jenseits des Berges kennenzulernen, von der sie keine Vorstellung hat. Deshalb verfĂŒhrt sie einen KaffeepflĂŒcker, der in die USA fliehen möchte. Als dieser sie alleine zurĂŒcklĂ€sst, entdeckt MarĂ­a ihre eigene Welt und Kultur noch einmal neu. Regisseur Jayro Bustamante wuchs in Guatemala in der Region der Kaqchikel Mayas auf und kehrte fĂŒr seinen Film dorthin zurĂŒck. Er veranstaltete Workshops, liess sich Geschichten aus ihrem Leben erzĂ€hlen und schaute sich die heutigen Lebensbedingungen der Maya aus nĂ€chster NĂ€he an. Dabei lernte er den besonderen Umgang der Frauen mit den Ritualen ihrer MĂŒtter und GrossmĂŒtter kennen. Die Handlung nimmt den Rhythmus eines Lebens auf, das vom Glauben und den Traditionen der Vorfahren bestimmt ist. Fern der globalisierten Welt erwartet die Zuschauer ein unbekannter Alltag. IXCANUL ist kein Film ĂŒber indigene Kultur, sondern wurde aus ihr heraus entwickelt.

 

REGIE:
Jayro Bustamante
PRODUKTION:
Jayro Bustamante
Marina Peralta
Pilar Peredo
Edgard Tenembaum
CAST:
MarĂ­a Mercedes Coroy
MarĂ­a TelĂłn
Manuel Manuel AntĂșn
Justo Lorenzo
Marvin Coroy
DREHBUCH:
Jayro Bustamante
KAMERA:
Luis Armando Arteaga
SCHNITT:
Cesar Diaz
TON:
Julien Cloquet
MUSIK:
Pascual Reyes
KOSTÜME:
Sofia Lantan

       
  J'ai tuĂ© ma mĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. März 2010]
       
 

Ein Film von Xavier Dolan • Der rebellische Hubert Minel ist gerade 17 geworden. An seiner Mutter stört ihn so ziemlich alles, insbesondere ihr schlechter Geschmack. Das geht soweit, dass er gegenĂŒber seiner Lehrerin behauptet, sie sei tot. Hubert flieht zu Freunden und erlebt seine erste grosse Liebe, Antonin. Eigentlich irritiert es ihn, dass er fĂŒr seine Mutter Zorn empfindet - wo es doch die ganze Kindheit ĂŒber grenzenlose ZĂ€rtlichkeit war. Langsam versucht er, sich ihr wieder zu nĂ€hern. Doch dies scheint ein Ding der Unmöglichkeit...

 

REGIE:
Xavier Dolan
PRODUKTION:
Xavier Dolan
CAST:
Anne Dorval
Xavier Dolan
François Arnaud
Suzanne Clément
Patricia Tulasne
Niels Schneider
DREHBUCH:
Xavier Dolan
KAMERA:
Stéphanie Anne Weber Biron
SCHNITT:
HĂ©lĂšne Girard
TON:
Sylvain Brassard
MUSIK:
Nicholas Savard-L'Herbier
KOSTÜME:
Nicole Pelletier

       
  Je te survivrai
 
       
 

Ein Film von Sylvestre Sbille

 

REGIE:
Sylvestre Sbille
PRODUKTION:
Alain Attal
André Logie
CAST:
Jonathan ZaccaĂŻ
DREHBUCH:
Jean-Baptiste Louis
Emmanuelle Pirotte
Sylvestre Sbille
KAMERA:
Sascha Wernik
SCHNITT:
Stephan Couturier
TON:
David Gillain
MUSIK:
Stephen Warbeck

       
  Jet Lag - Decalage horaire
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 2003]
       
 

Mit Jean Reno und Juliette Binoche • Sie flieht vor einem Mann, den sie nicht mehr zu lieben hofft. Er lĂ€uft einer Frau nach, die er noch zu lieben glaubt. Er fliegt in der ersten Klasse von New York nach MĂŒnchen. Sie reist in der Touristenklasse nach Mexiko. Er ist depressiv und will es nicht zugeben. Sie schaut der Niederlage ihres Lebens ins Auge. Sie ist eher auffallend, gesprĂ€chig, extrovertiert. Er ist diskret, schweigsam, verschlossen. Weder Felix noch Rose sind bereit fĂŒr die Liebe. Im Terminal F des Flughafens Roissy - Charles de Gaulle hĂ€ufen sich zu Beginn der Schulferien die technischen Pannen und ComputerausfĂ€lle. Felix und Rose begegnen sich an einem Zeitungskiosk, in einem Wartesaal, einem TabakgeschĂ€ft oder einem Hotelzimmer. Sie begrĂŒssen und verabschieden sich flĂŒchtig zum x-ten Mal, doch Rose und Felix wollen sich nicht eingestehen, dass das Schicksal sie beharrlich zusammenfĂŒhrt...

 

REGIE:
DaniĂšle Thompson
PRODUKTION:
Alain Sarde
Christine Gozlan
CAST:
Juliette Binoche
Jean Reno
Sergi Lopez
DREHBUCH:
DaniĂšle Thompson
KAMERA:
Patrick Blossier
SCHNITT:
Sylvie Landra
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
MichĂšle Abbe

       
  Jimmy's Hall
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Ken Loach • Irland 1932: Jimmy Gralton kommt nach mehr als zehn Jahren aus den USA in sein Heimatdorf zurĂŒck. Hier, inmitten der rauen irischen Landschaft, gab es einst einen einfach eingerichteten Tanzsaal: einen Ort der Freiheit und der Inspiration, des TrĂ€umens und natĂŒrlich des Tanzens. Mit Jimmys RĂŒckkehr erwacht der Saal zu neuem Leben – und damit die Hoffnungen einer jungen Generation auf eine freiere, selbstbestimmte Zukunft. Das allerdings gefĂ€llt den konservativen Kreisen im Ort ganz und gar nicht

Herausragende Darsteller, wunderbare Musik, eine packende Story: Ken Loach und sein Drehbuchautor Paul Laverty – zwei, die ihre Ideale nie verraten und wunderbare Filme wie «Looking for Eric» und «The Angels‘ Share» realisiert haben – wissen auch in ihrem aktuellen Werk zu begeistern. Vom Leben von James «Jimmy» Gralton und den turbulenten Ereignissen im Irland der 1930er-Jahre inspiriert pendelt «Jimmy’s Hall» zwischen ZĂ€rtlichkeit und Zorn, ist voller Weisheit und schlitzohrigem Humor. Ein Film, der den Mut junger Frauen und MĂ€nner feiert, die ihre Ideale unbeirrt verteidigen – berĂŒhrend, universell und zeitlos.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Barry Ward
Simone Kirby
Andrew Scott
Jim Norton
BrĂ­an F. O'Byrne
DREHBUCH:
Paul Laverty
Donal O'Kelly
TON:
Ray Beckett
AUSSTATTUNG:
Fergus Clegg
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  John Wick
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2015]
       
 

Ein Film von David Leitch & Chad Stahelski • John Wick's Frau stirbt an einer unheilbaren Krankheit. ZurĂŒck bleibt John. Doch eines Tages lĂ€utet es an der TĂŒr und zusammen mit dem letzten Brief seiner Frau erhĂ€lt er ihr letztes Geschenk: Einen kleinen Welpen namens Daisy, mit dem John sein Leben teilen soll, wenn sie nicht mehr da ist. Als ein paar junge russische Ganoven John's Auto klauen, töten sie Daisy aus purem Spass. John Wicks Trauer um den Tod seiner Frau beginnt jetzt 
 mit der systematischen Ausrottung aller Organisationsmitglieder der russischen Mafia. Denn der Autodieb ist niemand anders als der dumme Sohn des mĂ€chtigsten Bosses ..

 

REGIE:
David Leitch
Chad Stahelski
PRODUKTION:
Basil Iwanyk
Mike Witherill
CAST:
Keanu Reeves
Adrianne Palicki
Bridget Moynahan
Willem Dafoe
Bridget Regan
Jason Isaacs
DREHBUCH:
Derek Kolstad
KAMERA:
Jonathan Sela
SCHNITT:
ElĂ­sabet RonaldsdĂłttir
TON:
Junior Cyrus Baron
John J. Murphy
AUSSTATTUNG:
Dan Leigh
KOSTÜME:
Luca Mosca

       
  Jugend ohne Gott
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2017]
       
 

Ein Film ĂŒber die Liebe • In naher Zukunft leben die Menschen in einer reinen Leistungsgesellschaft. Statt weniger ‚Erfolgreiche‘ – d.h. auch wirtschaftlich Schwache – zu unterstĂŒtzen, geschweige sie gesellschaftlich einzubetten, werden sie von den Elitenschulen ausgeschlossen und gar in separaten, heruntergekommenen Quartieren isoliert.

Zachs (Jannis Niewöhner) Familie gehört aber der erfolgreichen Schicht an. Dass er nun in ein Assessment-Camp in der Natur aufbrechen soll, um neben seinen geistigen Schulleistungen auch seine physische Überlegenheit unter Beweis zu stellen, um sich fĂŒr die renommierte Rowald UniversitĂ€t zu qualifizieren, passt dem sensiblen Unangepassten nicht. Statt sich mit den anderen Bewerbern dem Wettbewerb zu stellen, schreibt er lieber Tagebuch und zieht sich zurĂŒck. Dies fasziniert die ehrgeizige Nadesh (Alicia von Rittberg), obwohl oder gerade weil sie selbst ĂŒberangepasst ist und unbedingt regelkonform ihre Topleistung erbringen will. Statt von Nadesh fĂŒhlt sich Zach von der geheimnisvolle Ewa (Emilia SchĂŒle) angezogen, die im nahen Wald ganz alleine mit anderen Outsidern ĂŒberlebt.

Als Zachs Tagebuch verschwindet und ein MitschĂŒler bei einer gefĂ€hrlichen Übung verunfallt, ohne dass ihm rechtzeitig Hilfe geleistet wĂŒrde, gerĂ€t die Situation ausser Kontrolle. Kann der vermeintlich grundanstĂ€ndige und integre Lehrer (Fahri Yardim) helfen – oder verfolgt auch er ganz andere, vielleicht gar eigennĂŒtzige Ziele?

Basierend auf dem in den 1930-er Jahren erschienen, gleichnamigen Roman des österreichisch-ungarischen Schriftstellers Ödön von Horvarth, gelang dem Schweizer Regisseur und Drehbuchautor Alain Gsponer, der mit HEIDI (2015) einen der erfolgreichsten Schweizer Filme schuf und bereits mit AKTE GRÜNINGER und DAS KLEINE GESPENST grosse Kinoerfolge verzeichnen konnte, eine bisante und aufwĂŒhlende Modernisierung des Stoffes fĂŒr die heutige Zeit. Ein gesellschaftskritischer Kommentar zu der aktuellen, kompetitiven, uniformen, eigennĂŒtzigen Hochleistungsgesellschaft, in der moralische Werte oft auf der Strecke bleiben.

 

REGIE:
Alain Gsponer
PRODUKTION:
Dieter Ulrich Aselmann
CAST:
Alicia von Rittberg
Emilia SchĂŒle
Livia Matthes
Jannis Niewöhner
Fahri Yardim
DREHBUCH:
Alex Buresch
Matthias Pacht
KAMERA:
Frank Lamm
SCHNITT:
Tobias Haas
AUSSTATTUNG:
Erwin Prib
KOSTÜME:
Katharina Ost

       
  Jusqu'Ă  toi
 
       
 

Ein Film von Jennifer Devoldere

 

REGIE:
Jennifer DevoldĂšre
PRODUKTION:
Bruno Chiche
Maxime RĂ©millard
André Rouleau
Yann Zenou
CAST:
MĂ©lanie Laurent
Justin Bartha
Valérie Benguigui
Billy Boyd
Maurice BĂ©nichou
GĂ©raldine Nakache
DREHBUCH:
Jennifer Devoldere
KAMERA:
Arnaud Potier
TON:
JĂ©rĂŽme Wiciak
AUSSTATTUNG:
Hervé Gallet
KOSTÜME:
Alix Deschamps

       
  Kalt ist der Abendhauch
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. September 2000]
       
 

Nach dem Roman von Ingrid Noll • Fast ein ganzes Leben wartet Charlotte auf den Mann, von dem sie weiss, dass er der richtige fĂŒr sie ist: Hugo, der Mann ihrer Schwester.

Sie lebt ihr eigenes Leben, ĂŒbersteht den Krieg, Ehemann und Liebhaber, wird dreifache Mutter, hat im wahrsten Sinne des Wortes eine Leiche im Keller und trifft am Ende ihrer Tage, nun schon ĂŒber 80, ihre grosse Liebe wieder. Die ErfĂŒllung dieser Leidenschaft liegt in der BestĂ€tigung: Auch Hugo hat – zu spĂ€t – erkannt, dass es nur eine wirkliche Liebe in seinem Leben gab.

„Vielleicht braucht es ein ganzes Leben, um fĂŒnf Minuten glĂŒcklich sein zu können.”

KALT IST DER ABENDHAUCH ist der vorletzte und bisher bei weitem erfolgreichste Roman von Ingrid Noll, der meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellerin. Rainer Kaufmann, einer der talentiertesten Gegenwartsregisseure, hat die grosse, aufwendig ausgestattete Liebesgeschichte inszeniert. Es ist bereits die zweite Zusammenarbeit der beiden nach dem Erfolg von DIE APOTHEKERIN. Nach dem Motto "Never change a winning team" haben APOTHEKERIN-Produzent GĂŒnter Rohrbach und Regisseur Rainer Kaufmann auch fĂŒr diese Ingrid Noll-Adaption wieder das bewĂ€hrte Ensemble hinter der Kamera zusammengestellt: Kathrin Richter und Ralf Hertwig als Drehbuchautoren, Klaus Eichhammer fĂŒr die Bildgestaltung, Knut Loewe als Ausstatter, Katharina von Martius beim KostĂŒm und Ueli Christen als Schnittmeister.

 

REGIE:
Rainer Kaufmann
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
CAST:
Heinz Bennent
Gisela Trowe
August Diehl
Fritzi Haberlandt
André Hennicke
Ingo Naujoks
Vadim Glowna
DREHBUCH:
Kathrin Richter
Ralf Hertwig
KAMERA:
Klaus Eichhammer
SCHNITT:
Ueli Christen
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Knut Loewe

       
  Keeper
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Guillaume Senez • Maxime und MĂ©lanie sind 15, verliebt und machen erste gemeinsame Erfahrungen. Als MĂ©lanie merkt, dass sie schwanger ist, sind beide verunsichert. Schon bald kann sich Maxime aber vorstellen, Vater zu werden – obwohl er eine vielversprechende Karriere als Fussball-Torwart vor sich hat. Schliesslich entscheiden die zwei, das Kind zu behalten. WĂ€hrend Maximes Eltern ihn unterstĂŒtzen, möchte MĂ©lanies Mutter ihre Tochter davor bewahren, so jung ein Kind zu bekommen


Mit «Keeper» gelingt Guillaume Senez ein intensives SpielfilmdebĂŒt. FeinfĂŒhlig stellt er die Beziehung, die Zweifel und die Freuden des jungen Paars dar. Indem Senez neben der Perspektive von MĂ©lanie auch diejenige von Maxime ins Zentrum rĂŒckt, kreiert er einen lebhaften ErzĂ€hl-Rhythmus. Der Westschweizer Kacey Mottet Klein («Home», «Sister», «Gainsbourg») bestĂ€tigt in der Hauptrolle einmal mehr sein grosses Talent und die ausdrucksstarke Galatea Bellugi brilliert als seine Partnerin. «Keeper» ist ein einfĂŒhlsam und kraftvoll inszeniertes Werk, das an zahlreichen internationalen Filmfestivals ausgezeichnet wurde.

 

REGIE:
Guillaume Senez
PRODUKTION:
Isabelle Truc
CAST:
Kacey Mottet Klein
Catherine Salée
Sam Louwyck
Galatéa Bellugi
Corentin Lobet
Laetitia Dosch
DREHBUCH:
David Lambert
Guillaume Senez
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Julie Brenta
TON:
Eric Ghersinu
Sabrina Calmels

       
  Keloglan kara prens'e karsi
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Tayfun GĂŒneyer • Die Geschichte beginnt an dem Tag, als ein langhaariger Herzensbrecher seine Haare verliert und ein kahlköpfiger Junge (= "Keloglan") wird. "Keloglan" liebt Cankiz, die Prinzessin des Landes der Guten.
Diese jedoch zeigt nur Interesse fĂŒr den Schwarzen Prinzen aus dem benachbarten Königreich Vandam, dem Land der Bösen.

Der Herrscher des Landes der Guten und seine Gemahlin möchten ihre Tochter gern "Keloglan" zur Frau geben, doch sie wagen es nicht, ihrer Tochter, die von dieser Heirat nichts wissen will, einen Wunsch abzuschlagen. So stellte der König "Keloglan" und seinem treuen Freund „Cankusoglan" im Laufe des vergangenen Jahres etliche Aufgaben forderte, unter anderem die abgezogene Haut der riesigen Seeschlange und die abgeschnittenen Krallen der zehn Waldtiger, was "Keloglan" aus Liebe zur Prinzessin samt und sonders erfĂŒllte.

Doch bisher brach die Prinzessin jedes Mal ihr Wort und rettete sich so davor, "Keloglan" heiraten zu mĂŒssen. Dieses Mal verlangt der König nun von "Keloglan", ihm den goldenen GĂŒrtel zu bringen, den der grausame Riese trĂ€gt. Und wieder begibt sich "Keloglan", um der Liebe willen, mit seinem treuen Freund „Cankusoglan" und seinem Esel auf den Weg in ein neues Abenteuer. Ihnen folgt als Mann verkleidet das NachbarmĂ€dchen Balkiz, das in platonischer Liebe zu "Keloglan" entbrannt ist. Auf ihrer Reise, auf der sie so manchem Helden aus der MĂ€rchenwelt begegnen, haben "Keloglan", Cankusoglan und Balkiz ein Abenteuer nach dem anderen zu bestehen.

Ihnen gegenĂŒber stehen der Schwarze Prinz, der davon trĂ€umt, der Held eines MĂ€rchens zu werden, in dem das Böse siegt, und sein Adjutant, die zu verhindern suchen, dass "Keloglan" seine Mission erfolgreich beenden kann.

Drachen, Riesen, Prinzen und Prinzessinnen...

 

REGIE:
Tayfun GĂŒneyer
PRODUKTION:
Timur Savci
CAST:
Özcan Deniz
Petek Dinçöz
Mehmet Ali Erbil
Alp Kirsan
Ahu TĂŒrkpençe
DREHBUCH:
Tayfun GĂŒneyer
KAMERA:
Tolga Kutlar
MUSIK:
Rahman Altin

       
  Khodorkovsky
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Cyril Tuschi • Es ist ein Fall der weltweit fĂŒr Aufsehen sorgt: Mikhail Khodorkovsky, der bis dato mĂ€chtigste Oligarch der Welt und einst ĂŒberzeugter Sozialist, wurde von PrĂ€sident Vladimir Putin zum Staatsfeind Nummer eins erklĂ€rt.
Wie konnte aus dem reichsten Russen der berĂŒhmteste HĂ€ftling Russlands werden? Warum kehrte er von einer GeschĂ€ftsreise nach Russland zurĂŒck, obwohl er wusste, dass er verhaftet werden wĂŒrde? Und wie hĂ€ngen Vladimir Putin, PrĂ€sident Bush, Ex-Aussenminister Fischer, Alexander Litvinenkos Vergiftung und die Verhaftung des neuen russischen Staatsfeindes zusammen?
An Khodorkovsky scheiden sich die Geister – fĂŒr die einen ist er ein charismatisches Phantom, ein Opfer, ein politischer HoffnungstrĂ€ger in ferner Zukunft, fĂŒr die anderen ein LandesverrĂ€ter. Doch was ist wirklich passiert?

 

REGIE:
Cyril Tuschi
PRODUKTION:
Cyril Tuschi
CAST:
Mikhail Khodorkovsky
Pavel Khodorkovsky
Marina Khodorkovskaya
Lena Khodorkovskaya
Anton Drel
Joschka Fischer
Vladimir Putin
George W. Bush
Anatoliy Chubays
Grigoriy Yavlinskiy
DREHBUCH:
Cyril Tuschi
KAMERA:
Peter Dörfler
Eugen Schlegel
Cyril Tuschi
SCHNITT:
Salome Machaidze
Cyril Tuschi
TON:
Martin FrĂŒhmorgen

       
  Kinder machen
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2017]
       
 

Faire des enfants • Das Kinderkriegen, die angeblich "natĂŒrlichste Sache der Welt" ist nicht immer die einfachste. Sei es aufgrund biologischer Defizite der Eltern oder einer aufwendigen Karriere- oder Lebensplanung. Der Wunsch nach Nachwuchs bewegt sich heutzutage zwischen legitimem BedĂŒrfnis, individuellem Urinstinkt, gesellschaftlichem Druck und Lifestyle-Entscheidung. Der Dokumentarfilm KINDER MACHEN schaut mit viel Sachkenntnis sowie eindrĂŒcklichen Bildern der Reproduktionsmedizin und -Industrie ĂŒber die Schulter und ins Reagenzglas. Dabei geht es weder darum, die Fortpflanzungsmedizin zu lobpreisen, noch sie zu stigmatisieren. Dennoch sind in jedem Moment die gesellschaftlichen, politischen und vor allem auch ethischen Implikationen spĂŒrbar.

Ein Sciencefiction der Gegenwart.

 

REGIE:
Barbara Burger
PRODUKTION:
Ulrich Grossenbacher
DREHBUCH:
Barbara Burger
KAMERA:
Ulrich Grossenbacher
SCHNITT:
Christof Schertenleib
Maya Schmid
TON:
Balthasar Jucker
Ulrich Grossenbacher
MUSIK:
Manuel Pasquinelli

       
  KokowÀÀh
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Til Schweiger • Drehbuchautor Henry (Til Schweiger) hangelt sich von einer glĂŒcklosen Liebschaft zur NĂ€chsten und beruflich kommt er auch auf keinen grĂŒnen Zweig. Wie aus heiterem Himmel erhĂ€lt er ein sensationelles Angebot: er soll als Co-Autor an einer Bestsellerverfilmung arbeiten – zusammen mit der Autorin, seiner Ex-Freundin und grossen Liebe Katharina (Jasmin Gerat).
WĂ€hrend Henry auf seine grosse zweite Chance hofft, taucht plötzlich die 8-jĂ€hrige Magdalena (Emma Tiger Schweiger) vor seiner WohnungstĂŒr auf und stellt sein Leben auf den Kopf. Sie soll seine Tochter aus einem vergessenen One-Night-Stand sein und Henry soll sich erst mal – solange die Kindsmutter Charlotte (Meret Becker) in den USA eine Gerichtsverhandlung hat – um Magdalena kĂŒmmern. Henry ist genauso wie Tristan (Samuel Finzi), der sich bisher fĂŒr den Vater der Kleinen hielt, mit der neuen Situation ĂŒberfordert.
Von jetzt auf gleich Vater werden ist nicht leicht. Erst recht, wenn man nebenher das Buch seines Lebens schreiben und die grosse Liebe zurĂŒckgewinnen muss


 

REGIE:
Til Schweiger
PRODUKTION:
Til Schweiger
Thomas Zickler
CAST:
Til Schweiger
Emma Schweiger
Jasmin Gerat
Samuel Finzi
DREHBUCH:
BĂ©la Jarzyk
Til Schweiger
KAMERA:
Christof Wahl
SCHNITT:
Constantin von Seld
TON:
Stefan Busch
MUSIK:
Dirk Reichardt
AUSSTATTUNG:
Silke Buhr
KOSTÜME:
Gabrielle Reumer

       
  Kon-Tiki
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Der Abenteuerfilm von Joachim RĂžnning und Espen Sandberg • Diese Reise wurde zur Legende: Der junge Forscher Thor Heyerdahl ĂŒberquert 1947 auf einem selbst gebauten Floss aus Balsa-Hölzern, genannt Kon-Tiki, die Weiten des pazifischen Ozeans – mit ungewissem Ausgang. Die riskante Forschungsreise ist fĂŒr den Norweger die einzig reale Chance, seine revolutionĂ€re Theorie zu beweisen: Polynesien wurde vor 1500 Jahren zuerst – und zwar genau mit einem solchen Floss - von SĂŒdamerika aus besiedelt. Damit stellt er sich nicht nur gegen die gesamte Fachwelt, Heyerdahl setzt sein Leben aufs Spiel - und seine grosse Liebe.
Fast 8000 Kilometer lang segelt der Nichtschwimmer auf dem primitiven Floss zusammen mit einer fĂŒnfköpfigen Crew ĂŒber das offene Meer. Ohne jegliche moderne AusrĂŒstung ist die Kon-Tiki den Naturgewalten tagtĂ€glich ausgesetzt. Nur ĂŒber ein FunkgerĂ€t hĂ€lt die Mannschaft phasenweise Kontakt zur Aussenwelt. Schnell wird die lebensgefĂ€hrliche Expedition zu einem MedienphĂ€nomen, das die ganze Welt bewegt. Die Geheimnisse der Tiefsee, gewaltige Orkane und brutale Haiangriffe in Kombination mit grossen Emotionen und Konflikten innerhalb des kleinen Teams lassen die Tour zu einem der spektakulĂ€rsten Abenteuer des 20. Jahrhunderts werden.

 

REGIE:
Joachim RĂžnning
Espen Sandberg
PRODUKTION:
Aage Aaberge
Jeremy Thomas
CAST:
PĂ„l Sverre Hagen
Anders Baasmo Christiansen
Gustaf SkarsgÄrd
Odd Magnus Williamson
Jakob Oftebro
Agnes Kittelsen
DREHBUCH:
Petter Skavlan
Allan Scott
KAMERA:
Geir Hartly Andreassen
SCHNITT:
Per-Erik Eriksen
Martin Stoltz
TON:
Tormod Ringnes
Baard H. Ingebretsen
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
Karl JĂșlĂ­usson
KOSTÜME:
Louize Nissen

       
  Königreich Arktis
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2008]
       
 

An Arctic Tale • Zwei tierische Stars sind der Mittelpunkt des Kinofilms KÖNIGREICH ARKTIS: Das EisbĂ€renjunge Nanu und das Walrossjunge Seela.

Es ist eine Geschichte ĂŒber Mut und Überlebensinstinkt. Realistisch und hautnah begleitet die Kamera die zunĂ€chst noch kleinen und hilflosen Jungtiere. Bei den EisbĂ€ren kĂŒmmert sich nur die Mutter um die Jungen. Auf der Suche nach Nahrung ziehen sie durch die Wildnis. Ganz anders ist es bei den Walrossen, sie leben in einer Herde, wie eine Grossfamile. Hier gibt es Cousins, GrossmĂŒtter, GrossvĂ€ter, Tanten und Onkel, die die Jungen auf das harte Leben in der KĂ€lte vorbereiten.

Alle sind umgeben von PolarfĂŒchsen, Seehunden, Möwen, Pelzrobben und weiteren Bewohnern der Arktis.

Über 15 Jahre dauerten die Arbeiten fĂŒr diesen Film, eine Produktion von National Geographic Films.

Die spannende Geschichte zeigt die Schönheit aber auch die Gefahren, die in der beeindruckenden Arktis zu finden sind.

Kinder erzÀhlen vom Leben der beiden im Mittelpunkt stehenden Arktis-Bewohner: Walross und EisbÀr.

 

REGIE:
Adam Ravetch
Sarah Robertson
PRODUKTION:
Adam Leipzig
CAST:
Queen Latifah
DREHBUCH:
Kristin Gore
Mose Richards
Linda Woolverton
KAMERA:
Adam Ravetch
SCHNITT:
Beth Spiegel
TON:
Richard Taylor
MUSIK:
Joby Talbot

       
  Kraftidioten - Einer nach dem Anderen
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

In Order of Disappearance / Refroidis • Der in sich gekehrte und arbeitsame Nils hĂ€lt mit mĂ€chtigen SchneepflĂŒgen die Wege und BergpĂ€sse seiner Gemeinde in der unwirtlichen norwegischen Winterlandschaft frei. Gerade ist er dafĂŒr zum BĂŒrger des Jahres gekĂŒrt worden, da erreicht ihn die Nachricht, sein Sohn sei an einer Überdosis Heroin gestorben. Nils glaubt nicht an die offizielle Todesursache und beginnt eine heimliche Suche nach den vermeintlichen Mördern. Durch einige ĂŒberraschende Wendungen wird er zu einem knallharten, gefĂŒrchteten Helden der Unterwelt, dessen IdentitĂ€t niemand kennt. Blutig-schwarze Komödie voller grosser Bilder einer winterlich-weissen, schier endlos wirkenden Landschaft, die Nils fĂŒr seine Zwecke zu nutzen versteht. Mit schwarzem Humor schildert der Film Nils' AktivitĂ€ten im Gangstermilieu, das von den fein nuanciert gezeichneten MentalitĂ€ten schwedischer, norwegischer und serbischer Mafiosi geprĂ€gt ist. Mit dabei ist auch Bruno Ganz als serbischer Mafiaboss. Kraftidioten vereint erneut Regisseur Hans Petter Moland, Drehbuchautor Kim Fupz Aakeson und Schauspieler Stellan SkarsgĂ„rd.

 

REGIE:
Hans Petter Moland
PRODUKTION:
Stein B. Kvae
Finn Gjerdrum
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
Kristofer Hivju
Bruno Ganz
Peter Andersson
Birgitte Hjort SĂžrensen
PĂ„l Sverre Hagen
DREHBUCH:
Kim Fupz Aakeson
KAMERA:
Philip Øgaard
SCHNITT:
Jens Christian Fodstad
TON:
Gisle Tveito
MUSIK:
Brian Batz
Kaspar Kaae
KĂ„re Vestrheim
AUSSTATTUNG:
JĂžrgen Stangebye Larsen

       
  L'arnacoeur - Heartbreaker
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Pascal Chaumeil • Alex ist professioneller Herzensbrecher. Sein Auftrag: Frauen die Augen öffnen. Sein Ziel: Den Mann an ihrer Seite als den grössten Fehler ihres Lebens enttarnen. Seine Auftraggeber: Eltern, Geschwister, Freunde. Seine Methode: Pure VerfĂŒhrung, aber beim ersten Kuss ist es auch schon vorbei. FĂŒr Charmeur Alex ein Job wie jeder andere - bis Juliette auftaucht. Die erfolgreiche junge Frau aus reichem Hause steht kurz davor, an der CĂŽte d'Azur mit ihrem so attraktiven wie vermögenden Verlobten die perfekte Hochzeit zu feiern. Verfolgungsjagden, Abhöraktionen, schlagkrĂ€ftige Auseinandersetzungen, romantische Tanzeinlagen - Alex zieht alle Register!

 

REGIE:
Pascal Chaumeil
PRODUKTION:
Nicolas Duval Adassovsky
Laurent Zeitoun
Yann Zenou
CAST:
Romain Duris
Vanessa Paradis
Julie Ferrier
François Damiens
DREHBUCH:
Laurent Zeitoun
Jeremy Doner
Yoann Gromb
KAMERA:
Thierry Arbogast
SCHNITT:
Dorian Rigal-Ansous
TON:
Pascal Armant

       
  L'homme qui rit
 
       
 

Ein Film von Jean-Pierre Améris

 

REGIE:
Jean-Pierre Améris
PRODUKTION:
Thomas Anargyros
Edouard de VĂ©sinne
CAST:
GĂ©rard Depardieu
Marc-André Grondin
Emmanuelle Seigner
Swann Arlaud
Fanie Zanini
Pierre Peyrichout
DREHBUCH:
Jean-Pierre Améris
Guillaume Laurant
Victor Hugo
KAMERA:
GĂ©rard Simon
SCHNITT:
Philippe Bourgueil
TON:
Olivier Walczak
SĂ©bastien Wera
AUSSTATTUNG:
Franck Schwarz
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  La Bonne Conduite
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2000]
       
 

Ein Film von Jean-Christophe Bron • LA BONNE CONDUITE: Ein wundervolles Wortspiel hat der Genfer Regisseur Jean-Christophe Bron zum Titel seines neusten Films gemacht! Gutes Verhalten und gutes Autofahren liegen da offensichtlich nahe beieinander. TatsĂ€chlich ist LA BONNE CONDUITE einer der pointiertesten und witzigsten Schweizer Dokumentarfilme seit langem. In dessen Focus stehen fĂŒnf Paare, deren eine HĂ€lfte jeweils den Fahrausweis machen möchte - und deren anderer Teil die Lizenz als Fahrlehrer besitzt. FĂŒnf Paare aber auch, deren zwei Partner sich hinsichtlich NationalitĂ€t und manchmal auch Hautfarbe unterscheiden. Bron hat sich fahrstundenweise zu ihnen ins Auto gesetzt. Er hat sie gefragt, was sie voneinander denken - und dabei Erstaunliches an den Tag geholt. Eine Frau, die wiederholt durch die PrĂŒfung fĂ€llt, ist ĂŒberzeugt, nur neben ihrem buddhistischen Fahrlehrer zur inneren Harmonie zu finden. Ein afghanischer FlĂŒchtling findet in seiner Fahrlehrerin eine Sorgenmutter. Der waadtlĂ€ndische Fahrlehrer ĂŒberhĂ€uft seinen indischen SchĂŒler unzimperlich mit rassistischen SprĂŒchen und mag ihn trotzdem.

LA BONNE CONDUITE ist, wie 'ID Suisse', im Rahmen der von SRG SSR lancierten 'idĂ©e suisse' entstanden und wirft einen Blick auf die multikulturelle Schweiz. Von der 'Cleverness der Montage' schwĂ€rmte der Tages-Anzeiger nach der Premiere des Films am letztjĂ€hrigen Filmfestival von Locarno und meinte, dass LA BONNE CONDUITE die 'ganze Bandbreite von der Komödie bis zur Tragödie abdecke'. TatsĂ€chlich entwirft LA BONNE CONDUITE entwirft in seinen fĂŒnf 'Geschichten aus der Fahrstunde' ein facettenreiches und ĂŒberraschendes Bild der Schweiz.

 

REGIE:
Jean-Steephane Bron
DREHBUCH:
Jean-Steephane Bron
Antoine Jaccoud
KAMERA:
François Bovy
SCHNITT:
Karine Sudan

       
  La Californie
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2007]
       
 

Ein Film von Jacques Fieschi • "La Californie" ist das Villenviertel von Cannes. Hier lebt Maguy ein exzentrisches Leben und hĂ€lt sich und ihre Entourage mit Luxus bei Laune. Auch Mirko und Stefan, seit dem Krieg auf dem Balkan wie BrĂŒder, kommen bei ihr unter und schmeissen Maguy den Haushalt. Alles scheint perfekt - bis Maguys Tochter HĂšlen auftaucht und ihre Mutter um Geld fĂŒr ein Projekt in Paris bittet. Das Quartet steigert sich in ein gefĂ€hrliches Spiel der Begierde. Die Konfrontation mĂŒndet in einem Mord. Und jeder von ihnen könnte der TĂ€ter sein.

 

REGIE:
Jacques Fieschi
PRODUKTION:
Christine Gozlan
Edouard Weil
CAST:
Nathalie Baye
Roschdy Zem
Ludivine Sagnier
MylĂšne Demongeot
Radivoje Bukvic
Xavier De Guillebon
Caroline Ducey
DREHBUCH:
Jacques Fieschi
KAMERA:
JérÎme Alméras
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Jean-Pierre Duret
AUSSTATTUNG:
Olivier Radot
Alain Tchilinguirian
KOSTÜME:
Catherine Bouchard

       
  La colle
 
       
 

Ein Film von Alexandre Castagnetti

 

REGIE:
Alexandre Castagnetti
CAST:
Arthur Mazet
Karikja Touré
Thomas VDB
Sonia Roland
Issa Doumbia
DREHBUCH:
Christophe Turpin
KAMERA:
Vincent Gallot
SCHNITT:
Olivier Michaut-Alchourroun
TON:
Olivier Struye
AUSSTATTUNG:
François Emmanuelli
KOSTÜME:
Isabelle Ntakabanyura

       
  La delicatesse
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juli 2012]
       
 

Ein Film von David Foenkinos und StĂ©phane Foenkinos • Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Nathalie (Audrey Tautou) und François (Pio MarmaĂŻ) kennenlernen. Sie werden schnell ein Paar, heiraten und verleben eine wundervolle Zeit. Doch das GlĂŒck ist nicht von Dauer. François kommt bei einem Unfall ums Leben. Natalie stĂŒrzt sich in ihre Arbeit, um ĂŒber ihren Verlust hinwegzukommen. Bis sie eines Tages aus heiterem Himmel ausgerechnet dem unscheinbarsten Mitarbeiter ihres Teams um den Hals fĂ€llt und ihn leidenschaftlich kĂŒsst. Markus (François Damiens), der nicht weiss, wie ihm geschieht, verliebt sich Hals ĂŒber Kopf in seine Chefin. Als die von dem Kuss nichts mehr wissen will, ist das Liebeschaos vorprogrammiert.

 

REGIE:
David Foenkinos
Stéphane Foenkinos
PRODUKTION:
Xavier Rigault
Marc-Antoine Robert
CAST:
Audrey Tautou
François Damiens
Bruno Todeschini
DREHBUCH:
David Foenkinos
KAMERA:
RĂ©my Chevrin
TON:
Vincent Vatoux
AUSSTATTUNG:
Maamar Ech-Cheikh

       
  La demoliciĂłn
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2006]
       
 

Der Abbruch • Eine herrlich komische Geschichte mitten aus einer Zeit, in der es um die ArbeitsplĂ€tze nicht mehr so sicher steht wie auch schon. In Argentinien verwurzelt, weltweit gĂŒltig lĂ€sst uns dieser Film nachdenken und schmun-zeln ĂŒber den Widerstand, den da einer auf verlorenem Posten leistet. Beto hat sich entschieden, seinen Arbeitsplatz, an dem er vierzig Jahre lang gewirkt hat, zu verteidigen, obwohl der Betrieb geschlossen, die Fabrik stillgelegt wurde.

Wie ein Buddha sitzt er da an seinem Pult und arbeitet weiter, auch wenn die Telefonlinien nicht mehr funktionieren. Osvaldo, auch er ohne regelmĂ€ssige Arbeit, trifft eines Morgens ein, um das GebĂ€ude abzubrechen. Zwischen den beiden und draussen auf der Strasse setzt ein Prozess ein, an dessen Ende man sich gegen den Abbruch wehrt. Und wir verfolgen eine erfrischende Komödie aus einem Land, in dem die Menschen in den letzten paar Jahren gelernt haben, sich fĂŒr ihre Haut zu wehren.

 

REGIE:
Marcelo Mangone
PRODUKTION:
Alberto Trigo
Elida Motyczak
CAST:
Marcelo Alfaro
MimĂ­ ArdĂș
Floria Bloise
NicolĂĄs Condito
Pascual Condito
Vera Fogwill
Enrique Liporace
DREHBUCH:
Ricardo Cardoso
KAMERA:
MartĂ­n Nico
TON:
Martin Cugnoni

       
  La fille de Monaco
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Anne Fontaine • MaĂźtre Beauvois (Fabrice Luchini), Staranwalt aus Paris, in Monaco, um Madame Lassalle (StĂ©phane Audran) in einem Mordprozess zu verteidigen. Er ist intelligent, geistreich, eloquent und nie um Worte verlegen. Nur mit Frauen hat er so seine Probleme, denn sie wollen leider nicht nur reden.

Audrey (Louise Bourgoin), sexy Wetterfee aus Monaco, ist schön, sinnlich, hemmungslos und Sex pur. Sie will ein Star werden, raus aus Monaco und ist bereit dafĂŒr alles zu tun.

Christophe (Roschdy Zem), Beauvois’ pflichtbewusster Bodyguard in Monaco, hatte eine AffĂ€re mit Audrey und will den Anwalt aus ihren FĂ€ngen retten. Oder ist etwa bloss Eifersucht im Spiel?

Eigentlich ist Audrey nicht Beauvois’ Typ. Aber bevor er sich versieht, hat sie ihm den Kopf verdreht. Da nĂŒtzen ihm weder Intellekt noch Esprit. Und mit geistreichen Worten kommt er auch nicht gegen die schöne Moderatorin an, die wie eine Naturgewalt in sein Leben bricht. Bald verliert der smarte Anwalt den Boden unter den FĂŒssen und verfĂ€llt ihr mit Haut und Haaren. Nicht, dass er mit Audrey nicht glĂŒcklich wĂ€re. Aber er macht sich mehr und mehr lĂ€cherlich, und auch seine Arbeit leidet darunter. Hilfe erwartet sich Beauvois von Christophe, aber kann er ihm wirklich trauen?

 

REGIE:
Anne Fontaine
PRODUKTION:
Philippe Carcassonne
Bruno PĂ©sery
CAST:
Fabrice Luchini
Roschdy Zem
Stéphane Audran
Gilles Cohen
Alexandre Steiger
Philippe Duclos
Jeanne Balibar
DREHBUCH:
Anne Fontaine
BenoĂźt Graffin
KAMERA:
Patrick Blossier
SCHNITT:
Maryline Monthieux
TON:
Franck Desmoulins
Jean-Claude Laureux
MUSIK:
Philippe Rombi

       
  La forteresse
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 2009]
       
 

Ein Film von Fernand Melgar • Nach ihrer nicht selten lebensgefĂ€hrlichen Reise wĂ€hnen sich viele FlĂŒchtlinge mit ihrer Ankunft im Land des Roten Kreuzes am Ziel, in Sicherheit. Nur wenige ahnen, dass ihnen die letzte, entscheidende PrĂŒfung noch bevorsteht: das neue Schweizer Asylverfahren. Zum ersten Mal durchdringt in LA FORTERESSE eine Kamera uneingeschrĂ€nkt die Mauern eines Schweizer Empfangszentrums fĂŒr Asylbewerber. Sie vermittelt einen menschlichen Blick auf einen kargen Übergangsort, wo 200 MĂ€nner, Frauen und Kinder zwischen Hoffen und Bangen darauf warten, dass der Staat ĂŒber ihr Schicksal entscheidet. Mitleid und Misstrauen prĂ€gen den Kontakt zwischen den FlĂŒchtlingen und dem Personal des Zentrums, welches das restriktivste Asylgesetz aller europĂ€ischen Staaten umsetzen muss. Mit Respekt und nicht ohne Humor fĂŒhrt uns LA FORTERESSE («Die Festung») ins Zentrum eines Orts, wo tĂ€glich Menschen aussortiert werden.

 

REGIE:
Fernand Melgar
PRODUKTION:
Fernand Melgar
KAMERA:
Camille Cottagnoud
SCHNITT:
Karine Sudan

       
  La grande bellezza
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juli 2013]
       
 

Ein Film von Paolo Sorrentino • Rom im sommerlichen Glanz. Die Touristen drĂ€ngen sich auf dem Gianicolo: Ein Japaner, ĂŒberwĂ€ltigt von so viel Schönheit, bricht zusammen. Jep Gamberdella - trotz der ersten Alterungserscheinungen ein attraktiver Mann mit unwiderstehlichem Charme - geniesst das mondĂ€ne Leben der Stadt in vollen ZĂŒgen. Er ist auf allen EmpfĂ€ngen und Festen zu sehen, sein sprĂŒhender Geist und seine Gesellschaft sind sehr gefragt. Der erfolgreiche Journalist und unverbesserliche VerfĂŒhrer hat in seiner Jugend einen Roman geschrieben, der ihm einen Literarturpreis und den Ruf des frustrierten Autors eingebracht hat. Er verbirgt seine Ratlosigkeit hinter einer zynischen, nĂŒchternen Haltung und betrachtet die Welt mit bitterem Durchblick. Auf der Terrasse seiner Wohnung oberhalb des Kolosseums veranstaltet er Feste, bei denen sich "der menschliche Apparat" - so der Titel seines Romans - entblösst und die Komödie des Nichts zum Besten gibt. Jep, der gleichgĂŒltige Beobachter, trĂ€umt manchmal davon, wieder zu schreiben, aber wird ihm das gelingen? Die Erinnerungen an seine Jugendliebe lassen ihm keine Ruhe. Wird er seinen Ekel vor sich und den anderen ĂŒberwinden können in einer Stadt, deren blendende Schönheit etwas LĂ€hmendes hat?

Toni Servillo zeigt in diesem komplexen Part seine grosse Schauspielkunst, bestens unterstĂŒtz von Italo-Stars, zu denen unter anderem Serena Grandi ("Angelina-von allen begehrt") und Sabrina Ferilli ("Natale in New York") gehören.

 

REGIE:
Paolo Sorrentino
PRODUKTION:
Francesca Cima
Nicola Giuliano
CAST:
Serena Grandi
Sabrina Ferilli
Toni Servillo
Isabella Ferrari
Carlo Verdone
DREHBUCH:
Paolo Sorrentino
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Cristiano Travaglioli
AUSSTATTUNG:
Stefania Cella
KOSTÜME:
Daniela Ciancio

       
  La ligne droite
 
       
 

Ein Film von RĂ©gis Wargnier

 

REGIE:
RĂ©gis Wargnier
PRODUKTION:
Jean Cottin
CAST:
Rachida Brakni
Cyril Descours
Clémentine Célarié
Sedina Balde
Thierry Godard
Grégory Gadebois
DREHBUCH:
Edwin Kruger
RĂ©gis Wargnier
KAMERA:
Laurent Dailland
SCHNITT:
Simon Jacquet
TON:
Antoine Deflandre
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Johann George
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  La petite Lili
 
       
 

Ein Film von Claude Miller • Ein LandpommerĂ€nzchen ist Lili und hat einen grossen Traum: Sie will Schauspielerin werden. Sie ist verliebt in Julien, den Sohn der berĂŒhmten Schauspielerin Mado, die den Sommer mit den ihren auf dem Land verbringt. Julien will Regisseur werden und dreht mit Lili einen Kurzfilm. Zu abgehoben aber sind fĂŒr Lili Juliens Philosophierereien ĂŒber die Echtheit der GefĂŒhle im Film. Lieber schmeisst sie sich Mados Lover Brice in die Arme und haut mit ihm ab. So endet der Sommer, in welchem LA PETITE LILI beginnt, mit Mutter und Sohn, die weinen.

Vier Jahre spĂ€ter setzt der Film wieder ein. Nun ist Lili eine Grossstadtmieze und als Schauspielerin schon ein wenig berĂŒhmt. Mado und Brice sind wieder zusammen und Julien dreht seinen ersten, auf den Ereignissen des vier Jahre zurĂŒckliegenden Sommers beruhenden Spielfilm, in dem alle, ausser Lili, sich selber spielen. Diesmal ist es Lili, die weint.

Von Anton Tschechows «Die Möwe» liess sich Claude Miller fĂŒr LA PETITE LILI inspirieren. Er hat Ludivine Sagnier («Swimming Pool») die Rolle Lilis gegeben, lĂ€sst Robinson StĂ©venin Julien spielen: LA PETITE LILI ist ein filigranes Liebesdrama in bester französischer Tradition. Ein intelligenter, emotional starker Film – auch ĂŒbers Kino – und ein Muss fĂŒr Cineasten.

 

REGIE:
Claude Miller
PRODUKTION:
Annie Miller
CAST:
Nicole Garcia
Bernard Giraudeau
Jean-Pierre Marielle
Ludivine Sagnier
Robinson Stévenin
Julie Depardieu
Yves Jacques
DREHBUCH:
Julien Boivent
Claude Miller
KAMERA:
GĂ©rard de Battista
SCHNITT:
VĂ©ronique Lange
TON:
Raymond Vermette
AUSSTATTUNG:
Jean-Pierre Kohut-Svelko
KOSTÜME:
Christel Birot
Jacqueline Bouchard

       
  La piel que habito
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2011]
       
 

Die Haut in der ich wohne • Die bildhĂŒbsche Vera (Elena Anaya) ist die einzige Patientin einer privaten Schönheitsklinik, wo sie Tag und Nacht von dem plastischen Chirurgen Dr. Robert Ledgard (Antonio Banderas) ĂŒberwacht wird. Er pflegt ihre Haut wie einen kostbaren Schatz und kontrolliert jeden Schritt, jeden Blick, jede Emotion.

Doch wer ist Vera, die Ledgards verstorbener Frau so beĂ€ngstigend Ă€hnlich sieht? Sie hat keine Geschichte und doch scheint ihr Schicksal eng verknĂŒpft mit dem Leben Roberts. Und welche Rolle spielen Roberts treue HaushĂ€lterin Marilia (Marisa Paredes) und der rĂ€tselhafte Mann im TigerkostĂŒm, der zuletzt beim Betreten der Klinik gesehen wurde?

 

REGIE:
Pedro AlmodĂłvar
PRODUKTION:
AgustĂ­n AlmodĂłvar
Pedro AlmodĂłvar
CAST:
Antonio Banderas
Elena Anaya
Blanca SuĂĄrez
Marisa Paredes
BĂĄrbara Lennie
Jan Cornet
Fernando Cayo
DREHBUCH:
Pedro AlmodĂłvar
Thierry Jonquet
KAMERA:
José Luis Alcaine
SCHNITT:
José Salcedo
TON:
Pelayo Gutiérrez

       
  La prima cosa bella
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2011]
       
 

Ein Film von Paolo VirzĂŹ • Sommer 1971: Die atemberaubende Anna nimmt an einem Schönheitswettbewerb am Strand von Livorno teil - und gewinnt. Die anzĂŒglichen Pfiffe der MĂ€nner machen ihren Gatten rasend, ihr achtjĂ€hriger Sohn Bruno ist vom Spektakel entsetzt. Die Gegenwart: Bruno hat Livorno schon lange hinter sich gelassen. Als er erfĂ€hrt, dass seine Mutter Krebs hat, versucht er, sich um die Heimfahrt zu drĂŒcken. Schliesslich fĂ€hrt er doch. Bei seiner todkranken Mutter beginnt er sich zu erinnern - und zu verstehen, was damals geschah. Ein augenzwinkernder, leicht melancholischer Blick auf mediterrane Befindlichkeiten.

 

REGIE:
Paolo VirzĂŹ
PRODUKTION:
Marco Cohen
Fabrizio Donvito
Benedetto Habib
Gabriele Muccino
Carlo VirzĂŹ
Paolo VirzĂŹ
CAST:
Valerio Mastandrea
Micaela Ramazzotti
Stefania Sandrelli
Claudia Pandolfi
Fabrizia Sacchi
Aurora Frasca
DREHBUCH:
Paolo VirzĂŹ
Francesco Bruni
Francesco Piccolo
KAMERA:
Nicola Pecorini
SCHNITT:
Simone Manetti
TON:
Paolo Amici
Daniela Bassani
Daniele Quadroli
David Quadroli
Fabrizio Quadroli
MUSIK:
Carlo VirzĂŹ
AUSSTATTUNG:
Tonino Zera
KOSTÜME:
Gabriella Pescucci

       
  La source des femmes
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Radu Mihaileanu • Die Frauen in einem Dorf haben genug davon, sich tĂ€glich zu quĂ€len, um das Wasser aus einer Quelle zu holen, die sie nur ĂŒber einen steilen, beschwerlichen Weg erreichen, wĂ€hrend die Sonne unerbittlich auf sie herunterbrennt. Die junge Leila macht den anderen den Vorschlag, ihren MĂ€nnern Sex so lange vorzuenthalten, bis diese einen Weg finden, das Wasser direkt ins Dorf zu leiten.

Erneut legt der insbesondere in Frankreich erfolgreiche rumĂ€nische Filmemacher Radu Mihaileanu (Le Concert) einen Film vor, der zwischen MĂ€rchen, rauer RealitĂ€t, burlesker Komödie und Drama schwankt. FĂŒr seinen Film ĂŒber einen Sexstreik der Frauen gewann er ein renommiertes, internationales Darstellerinnenensemble, zu dem u.a. Hafsia Herzi (La Graine et le mulet ) und Hiam Abbass (Miral) zĂ€hlen.

 

REGIE:
Radu Mihaileanu
PRODUKTION:
Luc Besson
Denis Carot
André Logie
Marie Masmonteil
Radu Mihaileanu
CAST:
Hiam Abbass
Hafsia Herzi
LeĂŻla Bekhti
Saleh Bakri
Sabrina Ouazani
DREHBUCH:
Alain-Michel Blanc
Radu Mihaileanu
KAMERA:
Glynn Speeckaert
TON:
Bruno TarriĂšre
MUSIK:
Armand Amar
AUSSTATTUNG:
Christian Niculescu
KOSTÜME:
Viorica Petrovici

       
  La stella che non c'Ăš
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Gianni Amelio • Eine chinesische Delegation trifft in Italien ein, um einen Grossteil eines Stahlwerks, das zerlegt wird, zu erwerben. Vincenzo BuonavolontĂ , ein fĂŒr den Unterhalt der Maschinen verantwortlicher Italiener des Werks, ist ĂŒberzeugt davon, dass der zu Verkauf stehende Hochofen defekt ist, und beharrt stur darauf, das Problem zu beheben, damit die Arbeiter, die ihn bedienen nicht, wie in der Vergangenheit geschehen, zu Schaden kommen.

Es gelingt Vincenzo, die Ursache fĂŒr den Defekt zu finden, doch inzwischen sind die Chinesen mitsamt Hochofen bereits in ihr Heimatland zurĂŒckgekehrt. Vincenzo zögert keinen Moment und fliegt nach Shanghai, um die von ihm modifizierte neue Hydraulikkontrolle fĂŒr den Hochofen persönlich abzuliefern. Doch es erwartet ihn eine unangenehme Überraschung: Die chinesische Firma, die die italienische AusrĂŒstung gekauft hat, hat sie bereits weiterverkauft; der Leiter der Delegation, den er in Italien getroffen hat, ist zu neuen Ufern aufgebrochen; und, wichtiger noch, niemand weiss oder will sagen, wo der Hochofen installiert wurde.

Somit beginnt Vincenzo BuonavolontĂ s Odyssee durch ein China, das in keiner Weise dem Bild entspricht, das er sich davon gemacht hatte. In Begleitung von Liu Hua, einer Studentin Anfang Zwanzig, die Italienisch studiert und als FremdenfĂŒhrerin ebenso zuvorkommend wie unbeholfen ist, bereist Vincenzo das riesige Land auf der Suche nach «seinem» Hochofen in der ganzen LĂ€nge und Breite.

Die Reise fĂŒhrt dem Yangtze entlang, von einer Stadt zur andern und dann hoch in den SĂŒden der Mongolei, und bereichert durch Entdeckungen, GefĂŒhlsausbrĂŒche und ZwischenfĂ€lle. Es ist eine Route ausserordentlicher, neuer Erfahrungen, bei der die junge Liu Hua, die hinter ihrem zarten Antlitz viele Geheimnisse verbirgt, eine SchlĂŒsselrolle spielt...

 

REGIE:
Gianni Amelio
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Sergio Castellitto
Ling Tai
Angelo Costabile
Hiu Sun Ha
Catherine Sng
Enrico Vanigiani
Roberto Rossi
DREHBUCH:
Gianni Amelio
Umberto Contarello
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Simona Paggi
TON:
Remo Ugolinelli
MUSIK:
Franco Piersanti

       
  La tĂȘte haute
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2015]
       
 

Ein Film von Emmanuelle Bercot • Im Alter von 6 Jahren von der Mutter verlassen, kommt Malony immer wieder in Kontakt mit dem Jugendgericht. Eine Adoptivfamilie bildet sich um den jungen Gesetzesbrecher: Florence, eine kurz vor der Pension stehende Jugendrichterin, und Yann, dem Sozialarbeiter, der selbst eine schwierige Kindheit hatte. Zusammen begleiten sie Malony auf seinem Weg und versuchen ihn immer wieder auf die richtige Bahn zu lenken. Malony wird in eine strenge Erziehungsanstalt geschickt, wo er Tess trifft, ein sehr spezielles junges MĂ€dchen, das ihm zeigt, dass es doch noch Grund zur Hoffnung gibt.

 

REGIE:
Emmanuelle Bercot
PRODUKTION:
François Kraus
Denis Pineau-Valencienne
CAST:
Catherine Deneuve
BenoĂźt Magimel
Sara Forestier
Ludovic Berthillot
Aurore Broutin
DREHBUCH:
Emmanuelle Bercot
Marcia Romano
KAMERA:
Guillaume Schiffman
SCHNITT:
Julien Leloup
TON:
Pierre André

       
  Lady Bird
  [Arthouse Movie 2 • 14.00/18.40/20.40 E/d/f • 10/6]
[Capitol 3 • 17.30 E/d/f • 10/6]
[Kosmos 6 • 16.25/18.35/20.45 E/d/f • 10/6]
[Riffraff 3 • 18.30/20.40 E/d/f • 10/6]
       
 

Ein Film von Greta Gerwig • Der Alltag von Christine „Lady Bird“ McPherson (Saoirse Ronan) im kalifornischen Sacramento besteht aus High School-Routine, Familientrouble und ersten ernĂŒchternden Erfahrungen mit Jungs. Kein Wunder also, dass die 17-JĂ€hrige davon trĂ€umt, flĂŒgge zu werden. Im echten Leben rebelliert sie mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit gegen die Enge in ihrem Elternhaus. Doch allzu leicht macht ihre Mutter (Laurie Metcalf) dem eigenwillig-aufgeweckten Teenager die Abnabelung natĂŒrlich nicht, und so ziehen alle beide zwischen Trotz, Wut und Resignation immer wieder sĂ€mtliche GefĂŒhlsregister.
LADY BIRD sorgt seit der Weltpremiere beim Telluride Film Festival auf der ganzen Welt fĂŒr euphorische Publikums- und Kritikerreaktionen und zeigt auf unwiderstehlich charmante und berĂŒhrend wahrhaftige Weise, was es heisst, erwachsen zu werden. Dabei richtet Greta Gerwig (Regie & Drehbuch) ihren sehr persönlichen und originellen Blick nicht zuletzt auf eine ungewöhnlich intensive Mutter-Tochter-Beziehung, in der jede Menge Potenzial fĂŒr emotionale Konflikte, aber auch von Herzen kommende Komik steckt.

 

REGIE:
Greta Gerwig
PRODUKTION:
Eli Bush
Evelyn O'Neill
Scott Rudin
CAST:
Saoirse Ronan
Odeya Rush
Timothée Chalamet
Laurie Metcalf
Kathryn Newton
Jake McDorman
DREHBUCH:
Greta Gerwig
KAMERA:
Sam Levy
SCHNITT:
Nick Houy
MUSIK:
Jon Brion
AUSSTATTUNG:
Chris Jones
KOSTÜME:
April Napier

       
  Lady Macbeth
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2017]
       
 

Ein Film von William Oldroyd • 1865, weit im Norden Englands: Gefangen in einer lieblosen Ehe mit einem viel Ă€lteren Mann, verbringt die 17-jĂ€hrige Katherine ihre Tage mit ihrer Dienerin Anna in stickigen Zimmern – fast ohne Kontakt zur Aussenwelt. Als ihr Gatte eines Tages verreisen muss, macht Katherine ihre ersten Schritte in die Freiheit. Auf einem Ausflug durch die LĂ€ndereien ihres Ehemannes lernt sie den Arbeiter Sebastian kennen: Der Beginn eines wilden VerhĂ€ltnisses, das von Aussenstehenden mit grosser Skepsis observiert wird. Doch in Katherine ist ein Feuer entflammt, das sie vor nichts mehr Halt machen lĂ€sst – selbst wenn dafĂŒr Blut fliessen muss. Die dramatische Geschichte einer leidenschaftlichen Frau, zwischen deren Fingern alles Gewonnene gleich wieder zerrinnt.

 

REGIE:
William Oldroyd
PRODUKTION:
Fodhla Cronin O'Reilly
CAST:
Florence Pugh
Christopher Fairbank
Cosmo Jarvis
Bill Fellows
DREHBUCH:
Alice Birch
KAMERA:
Ari Wegner
SCHNITT:
Nick Emerson
TON:
Steve Peckover
MUSIK:
Dan Jones
AUSSTATTUNG:
Jacqueline Abrahams
KOSTÜME:
Holly Waddington

       
  Lake Tahoe
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Fernando Eimbcke • Auf einer verlassenen mexikanischen Landstrasse knallt der junge Juan mit seinem Auto ohne nachvollziehbaren Grund gegen einen Strommasten. Zwar ist der Schaden nicht sehr gross, dennoch lĂ€sst sich der Wagen nicht mehr starten. Auf der Suche nach einem Mechaniker macht sich Juan zu Fuss auf den Weg. In der nahegelegenen Siedlung scheint sich niemand wirklich fĂŒr ihn zu interessieren, von einer WerkstĂ€tte wird er zur nĂ€chsten geschickt. Schliesslich trifft er auf den alten Don Heber, der ihm jedoch nur helfen kann, falls der Junge das entsprechende Ersatzteil auftreibt. So fĂŒhrt Juan, begleitet von Dons Hund Sica, sein Irrweg immer weiter, bis er am Ende des Tages auf eine ganze Reihe absurder Begegnungen zurĂŒckblicken kann, die jedoch zu einer grossen Einsicht fĂŒhren.

 

REGIE:
Fernando Eimbcke
PRODUKTION:
Christian ValdeliĂšvre
CAST:
Diego Cataño
Hector Herrera
Daniela Valentine
Juan Carlos Lara II
Yemil Sefani
DREHBUCH:
Fernando Eimbcke
Paula Markovitch
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Mariana RodrĂ­guez
TON:
Lena Esquenazi

       
  Lantana
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2002]
       
 

Love is the greatest mystery • Polizeiinspektor Leon Zat (Anthony LaPaglia) wird in die AufklĂ€rung des mysteriösen Verschwindens einer erfolgreichen Buchautorin (Barbara Hershey) hineingezogen. Doch nicht nur der Beruf bedrĂŒckt ihn: Seit er seine Frau Sonja betrĂŒgt, quĂ€lt ihn sein schlechtes Gewissen.

Je mehr Leon im Fall der Vermissten vorankommt, desto tiefere Risse entdeckt er in der Fassade der vermeintlich glĂŒcklichen Paare um ihn herum. Jeder und jede hat etwas zu verheimlichen, wird zum VerdĂ€chtigen, zum Schuldigen. Ihre Geheimnisse und LĂŒgen kreuzen seine Untersuchungen, und weisen ihm den Weg aus seiner eigenen Krise heraus. Die Suche nach der Wahrheit und dem persönlichen GlĂŒck ist voller RĂ€tsel - sie ist so verschlungen und dornig wie die Äste der Lantana-Stauden.

Die vordergrĂŒndige Krimihandlung bildet fĂŒr Regisseur Ray Lawrence einen Rahmen, um die unterschiedlichen Beziehungsformen und LebensentwĂŒrfe bei vier verheirateten Paaren in Sydney auszuleuchten. Wo liegen die Fallstricke - und wo die rettenden Anker?

LANTANA ist ein wunderbar dĂŒsterer Thriller, der durch immer neue Fragen und Perspektiven ĂŒberrascht. LANTANA ist aber auch ein Drama ĂŒber die Zerbrechlichkeit der Liebe, das uns zwingt, die Antworten in uns selber zu suchen.

Diese intelligente und emotional packende Geschichte, getragen von erstklassigen Schauspielern wie Anthony LaPaglia, Geoffrey Rush und Barbara Hershey, begeisterte in Australien das Publikum. LANTANA war letztes Jahr der erfolgreichste australische Film und wurde mit mehreren australischen 'Oscars' ausgezeichnet.

 

REGIE:
Ray Lawrence
PRODUKTION:
Jan Chapman
Rainer Mockert
Mikael Borglund
CAST:
Anthony LaPaglia
Geoffrey Rush
Barbara Hershey
Kerry Armstrong
Vince Colosimo
Russell Dykstra
DREHBUCH:
Andrew Bovell
KAMERA:
Mandy Walker
SCHNITT:
Karl Sodersten
MUSIK:
Paul Kelly
Shane O'Mara
AUSSTATTUNG:
Kim Buddee

       
  Late Shift
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2016]
       
 

Ein Film von Tobias Weber • «Late Shift» hat seinen Helden, seine Handlung, seine Höhe- und Wendepunkte. Einen Anfang - aber sieben unterschiedliche Enden.
Matt, ein smarter Student, wird in den Raub einer chinesischen AntiquitÀt aus einem Auktionshaus hineingezogen und muss seine Unschuld beweisen. Welche Entscheidungen trifft das Publikum, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien?
Dieses Mal ist alles anders. Dieses Mal geht man aus dem Film raus und weiss, dass wenn man ihn nochmals schaute, eine andere Geschichte erlebte. Vielleicht hadert man mit den Konsequenzen der kollektiven Entscheidungen des Publikums?

 

REGIE:
Tobias Weber
PRODUKTION:
Kurban Kassam
Baptiste Planche
CAST:
Joe Sowerbutts
Haruka Abe
Richard Durden
Joel Basman
Lily Travers
DREHBUCH:
Michael Robert Johnson
Tobias Weber
KAMERA:
Alfie Biddle
SCHNITT:
Jann Anderegg
TON:
Stefan Birrer
MUSIK:
Cyril Boehler
AUSSTATTUNG:
Charlotte Pearson
KOSTÜME:
Giulia Scrimieri

       
  Le fils de l’épicier
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Eric Guirado • Antoine kehrt in sein Heimatdorf zurĂŒck. Er soll seiner Mutter im kleinen Dorfladen aushelfen, wĂ€hrend der Vater im Spital ist. Er setzt den alten Verkaufswagen in Stand und nimmt die Lieferfahrten in die nĂ€here Umgebung wieder auf. Er entdeckt eine Welt voller Charme, mit starrköpfigen und liebenswerten Einwohnern. Und vielleicht entdeckt er auch die Liebe.

 

REGIE:
Eric Guirado
PRODUKTION:
Milena Poylo
Gilles Sacuto
CAST:
Nicolas Cazalé
Clotilde Hesme
Jeanne Goupil
Daniel Duval
DREHBUCH:
Eric Guirado
Florence Vignon
KAMERA:
Laurent Brunet
SCHNITT:
Pierre Haberer
TON:
Nicolas Favre
AUSSTATTUNG:
Valérie Faynot
KOSTÜME:
Ann Dunsford

       
  Le mĂ©pris
 
       
 

Ein Film von Jean-Luc Godard • Über der Arbeit an einem Film ĂŒber die Irrfahrten des Odysseus zerbricht die Ehe des Drehbuchautors Paul. Jean-Luc Godards unermĂŒdliche Selbstreflexion ĂŒber das Filmemachen und die Welt des Films und zugleich komplexes Beziehungsdrama mit auffĂ€lliger Farbdramaturgie.
Nie war die Kulisse Capris und Brigitte Bardot schöner als unter der meisterhaften Regie von Jean-Luc Godard. Und als Bonus gibt es erst noch Fritz Lang und Michel Piccoli in starken Nebenrollen.

 

REGIE:
Jean-Luc Godard
PRODUKTION:
Carlo Ponti
Georges de Beauregard
CAST:
Brigitte Bardot
Michel Piccoli
Jack Palance
Giorgia Moll
Fritz Lang
DREHBUCH:
Jean-Luc Godard
KAMERA:
Raoul Coutard
SCHNITT:
AgnĂšs Guillemot
TON:
William Robert Sivel
MUSIK:
Georges Delerue
KOSTÜME:
Tanine Autré

       
  Le nom des gens
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2011]
       
 

Ein Film von Michel Leclerc • Bahia Benmahmoud (Sara Forestier) befindet sich auf einem Kreuzzug gegen die Rechten, oder zumindest was sie dafĂŒr hĂ€lt. Um Konvertiten fĂŒr ihre Sache zu gewinnen, zögert sie nicht mit dem Feind zu schlafen - oft mit verblĂŒffendem Erfolg. Dann lernt sie Arthur Martin (Jacques Gamblin) kennen. Jemand mit einem solchen Namen muss ein Fascho sein, denkt sich Bahia und schreitet zur Tat. Aber in Arthur hat sie ihren Meister gefunden ...

 

REGIE:
Michel Leclerc
PRODUKTION:
Caroline Adrian
Fabrice Goldstein
Antoine Rein
CAST:
Sara Forestier
Jacques Gamblin
Zinedine Soualem
DREHBUCH:
Baya Kasmi
Michel Leclerc
TON:
Sophie Laloy
KOSTÜME:
MĂ©lanie Gautier

       
  Le petit voleur
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 2000]
       
 

Von Erick Zonca • Eines Tages hat Esse genug: Der BĂ€ckergehilfe lĂ€sst die Brötchen stehen, schmeisst die SchĂŒrze in die Ecke und lĂ€uft davon. LE PETIT VOLEUR, der zweite Spielfilm von Erick Zonca, beginnt mit dem Zorn. Und er erzĂ€hlt, wie "La vie revĂ©e des anges", Zoncas Regiedebut, vom Jungsein und Aussteigen, dem Sich-Nicht-EinfĂŒgen-Wollen: Esse möchte einfach mal leben. Möchte unabhĂ€ngig sein, das Geld von dort nehmen, wo es herumliegt und nicht mehr mĂŒhsam erarbeiten; solches auf alle FĂ€lle erzĂ€hlt er Laura, die er in einem CafĂ© trifft. Laura ist ein wenig verliebt in Esse. Sie nimmt ihn zu sich nach Hause, lĂ€sst ihn bei sich schlafen. Er klaut ihre LohntĂŒte und haut ab: Zum Dieb geworden, gehts mit dem bis anhin braven Kerl schnell abwĂ€rts. Er landet in Marseille, macht die Bekanntschaft einer Gang von Kleinkriminellen, buckelt und boxt sich hoch.

Faszinierend ist die Milieuschilderung, die Zonca in LE PETIT VOLEUR betreibt, fesselnd und bitter die Lehre, die Esse aus seinem Ausflug in die von FĂ€usten, Gewalt und Hörigkeiten regierte Halbwelt Marseilles zieht. Sein Film zeigt trocken und ohne falsche Idealisierungen, wie schwierig es fĂŒr einen jungen Mensch von heute ist, sich zwischen TrĂ€umen und RealitĂ€t seinen Platz in der Gesellschaft zu erobern. Die Kamera klebt am Helden, leidet, triumphiert, rennt und weilt mit ihm: LE PETIT VOLEUR, das ist packendes französisches Kino, hautnah dem Leben entlanggefilmt. Der feinfĂŒhlig-rauhe Bericht einer Adoleszenz, die ihren Helden beinahe in den Abgrund gefĂŒhrt hĂ€tte.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Gilles Sandoz
CAST:
Nicholas Duvauchelle
Yann Tregouët
Jean-JerĂŽme Esposito
Martial Bezot
Jean-Armand Dalomba
Jo Prestia
Ingrid Preynat
DREHBUCH:
Erick Zonca
Virginie Wagon
KAMERA:
Pierre Milon
AUSSTATTUNG:
Kristina Zonca

       
  Le the ou l'Ă©lectricitĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2013]
       
 

Ein Film von JĂ©rĂŽme Le Maire • Marokko, im Hohen Atlas. Die Hirtenfamilien im entlegenen Dorf Ifri leben wie im Mittelalter. Kein fliessendes Wasser, keine Strasse, keine Schule und keine medizinische Versorgung. Seit Jahren warten sie darauf, dass der Staat eine Strasse baut, denn diese hat fĂŒr alle absolute PrioritĂ€t. Doch eines Tages steht fest, statt eine Strasse zu bauen, werden Stromleitungen verlegt. Und schon bald treffen die ersten Fernseher und damit die Verlockungen der Konsumwelt ein. Die gesamte Sozialstruktur des Ortes verĂ€ndert sich von da an; unter Konsumzwang transformiert sich alles in kĂ€ufliche Dimensionen.

 

REGIE:
JĂ©rĂŽme Le Maire
PRODUKTION:
Khadija Alami
Isabelle Mathy
Isabelle Truc
DREHBUCH:
JĂ©rĂŽme Le Maire
TON:
Julien Martin

       
  Legend of the Guardians
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 2010]
       
 

The Owls of Ga'hoole / Die Legende der WĂ€chter • Der bekannte Filmemacher Zack Snyder realisiert seinen ersten Animationsfilm mit dem Familien-Fantasy-Abenteuer “Guardians of Ga’Hoole” auf der Grundlage der beliebten Romane von Kathryn Lasky. Der Film erzĂ€hlt von Soren, einem Eulenjungen, der von den Heldengeschichten, die ihm sein Vater ĂŒber die Guardians of Ga’Hoole erzĂ€hlt, verzaubert ist. Diese mythische Truppe von geflĂŒgelten Kriegern hat in einer grossartigen Schlacht alle Eulen vor dem teuflischen Pure Ones gerettet. WĂ€hrend Soren davon trĂ€umt, eines Tages zu diesen Helden zu gehören, macht sich sein Ă€lterer Bruder Kludd ĂŒber ihn lustig und versucht mit allen Mitteln, seinen jĂŒngeren Bruder in der Gunst des Vaters auszustechen. Kludds Eifersucht hat jedoch fĂŒrchterliche Folgen - beide jungen Eulen fallen von ihrer Behausung auf der Baumkrone direkt in die Krallen von Pure Ones. Einige mutige junge Eulen helfen Soren bei einem waghalsigen Fluchtversuch. Zusammen segeln sie ĂŒber das Meer und durch dichten Nebel, um den Grossen Baum (Great Tree), die Behausung der legendĂ€ren Guardians of Ga’Hoole, zu finden - Sorens einzige Hoffnung zur Vernichtung der Pure Ones und zur Rettung des Eulenreichs.

 

REGIE:
Zack Snyder
PRODUKTION:
Zareh Nalbandian
DREHBUCH:
John Orloff
John Collee
AUSSTATTUNG:
Simon Whiteley

       
  Les brodeuses
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2005]
       
 

Cannes 2004: Grosser Preis der Kritikerwoche • Als Claire herausfindet, dass sie im zarten Alter von 17 Jahren im 5. Monat schwanger ist, entscheidet sie sich, im Geheimen zu gebĂ€ren. Bei Madame Melikian, eine Haute Couture-Stickerin, findet sie Zuflucht. Als nach vielen Tagen und NĂ€chten Claires Bauch immer grösser wird, verbindet die beiden Frauen mehr als nur die Stickerei.

 

REGIE:
Eléonore Faucher
PRODUKTION:
Alain Benguigui
CAST:
Lola Naymark
Ariane Ascaride
Marie Felix
Thomas Laroppe
Arthur Quehen
Jacky Berroyer
DREHBUCH:
Eléonore Faucher
Gaëlle Macé
KAMERA:
Pierre Cottereau
SCHNITT:
Joële Van Effenterre
TON:
François Guillaume
MUSIK:
Michael Galasso
AUSSTATTUNG:
Philippe van Herwijnen
KOSTÜME:
Pascaline Suty

       
  Les deux amis
 
       
 

Ein Film von Louis Garrel

 

REGIE:
Louis Garrel
PRODUKTION:
Anne-Dominique Toussaint
CAST:
Golshifteh Farahani
Vincent Macaigne
Louis Garrel
Mahaut Adam
Pierre Maillet
DREHBUCH:
Louis Garrel
Christophe Honoré
KAMERA:
Claire Mathon
SCHNITT:
Joëlle Hache
TON:
Laurent BenaĂŻm
MUSIK:
Philippe Sarde
AUSSTATTUNG:
Jean Rabasse
KOSTÜME:
Justine Pearce

       
  Les gorilles
 
       
 

Ein Film von Tristan Aurouet

 

REGIE:
Tristan Aurouet
PRODUKTION:
Cyril Colbeau-Justin
Jean-Baptiste Dupont
CAST:
Joey Starr
Manu Payet
Alice BelaĂŻdi
DREHBUCH:
Tristan Aurouet
Romain LĂ©vy
Mathieu Oullion
KAMERA:
Denis Rouden
SCHNITT:
Cyril Besnard
TON:
Nikolas Javelle
Eddy Laurent
AUSSTATTUNG:
Chloé Cambournac
KOSTÜME:
Clara Lyonnet
Isabelle Ntakabanyura
Emmanuelle Pastre
Caroline Spieth

       
  Les murs porteurs
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Cyril Gelblat • LES MURS PORTEURS erzĂ€hlt die berĂŒhrende Geschichte der Pariser Familie Rosenfeld: Judith (Miou-Miou), ganz Mutter, kĂŒmmert sich auch dann noch aufopfernd um ihren Sohn, als dieser schon in seine erste eigene Wohnung einzieht. WĂ€hrend ihr Bruder Simon (Charles Berling) als erfolgreicher Buchautor sein Leben ganz der Karriere verschrieben hat. Doch da taucht ihre Mutter Frida (Shulamit Adar) verwirrt, auf der Suche nach ihrem verstorbenen Ehemann, im Haus ihrer Jugend an der Rue Turenne im Pariser Marais-Quartier auf. Mit zunehmender Demenz sucht sie die Orte ihrer Vergangenheit auf und konfrontiert so die Geschwister mit ihrer eigenen Gegenwart. Judith, allein stehend, muss sich wieder auf sich selbst besinnen und Simon erkennt, seine Tochter aus den Augen verloren zu haben
 Im Kreislauf des Lebens, im BewĂ€ltigen der grossen Themen wie Geschichte, Erinnerung und Tod rĂŒckt die Familie wieder zusammen und schliesslich wird das Haus an der Rue Turenne wieder zum Mittelpunkt fĂŒr die nĂ€chsten Generationen der Rosenfelds.

Regisseur Cyril Gelblat und das hervorragende Schauspielensemble bestechen mit einem feinfĂŒhligen Familienportrait voller EinfĂŒhlsamkeit, Humor und dem wahrhaftigen Blick fĂŒr das AlltĂ€gliche.

 

REGIE:
Cyril Gelblat
PRODUKTION:
Caroline Adrian
Antoine Rein
CAST:
Miou-Miou
Charles Berling
Giovanna Mezzogiorno
Shulamit Adar
Dominique Reymond
AnaĂŻs Demoustier
Guillaume Romain
FĂ©licien Juttner
DREHBUCH:
Cyril Gelblat
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Emmanuelle Castro
Nathalie Hubert
Thomas Marchand
TON:
Gabriel Hafner
Erwan Kerzanet
François Musy
MUSIK:
Ali N. Askin

       
  Les papillons noirs
 
       
 

Black Butterflies

 

REGIE:
Louise Carrin
CAST:
Michou
Pascaline
Brigitte
Jacqueline
KAMERA:
Louise Carrin
SCHNITT:
Christine Hoffet
TON:
Louise Carrin
Adrien Kessler
AUSSTATTUNG:
Florian Berutti

       
  Les saveurs du palais
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Christian Vincent • Die Köchin Hortense Laborie aus der französischen Provinz staunt nicht schlecht: Der ElysĂ©e Palast fragt an, ob sie als Leibköchin des französischen PrĂ€sidenten fĂŒr dessen persönliche Speisekarte zustĂ€ndig sein möchte. Eine Herausforderung die Hortense nur zu gerne annimmt. Dank ihrer forschen und unkonventionellen Art schafft sie es schon bald sich in der eingeschworenen MĂ€nnerdomĂ€ne des Palastes zu behaupten. Ihre authentische und bodenstĂ€ndige KĂŒche verzĂŒckt das französische Staatsoberhaupt und versetzt ihn zurĂŒck in lĂ€ngst vergessene Kindertage. Immer öfter schleicht sich der PrĂ€sident auch nachts in ihre KĂŒche, um ĂŒber erlesene Rotweine und feinste TrĂŒffel zu sinnieren. Doch die Gunst des PrĂ€sidenten bringt Hortense manche Neider ein und ihr unorthodoxer Stil passt sich Etikette und BĂŒrokratie nur schwer an. Bald muss sie sich entscheiden, ob sie weiter fĂŒr den wichtigsten Mann im Staat kochen möchte.
LES SAVEURS DU PALAIS beruht auf der aussergewöhnlichen wahren Geschichte der Leibköchin von François Mitterand. Regisseur Christian Vincent erzĂ€hlt warmherzig und amĂŒsant ĂŒber diese starke Frau und verzĂŒckt mit kulinarischen Einblicken in die französische KĂŒche wie einem einzigartigen Blick hinter die Kulissen des prachtvollen ElysĂ©e Palastes.

 

REGIE:
Christian Vincent
PRODUKTION:
Etienne Comar
Philippe Rousselet
CAST:
Catherine Frot
Jean d'Ormesson
Hippolyte Girardot
Arthur Dupont
Brice Fournier
Arly Jover
Joe Sheridan
DREHBUCH:
Etienne Comar
Christian Vincent
KAMERA:
Laurent Dailland
SCHNITT:
Monica Coleman
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Patrick Durand

       
  Les soeurs fachĂ©es
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Alexandra LeclĂšre • Louise weiss, was sie will: Romane schreiben. Und davon leben! So macht sich die Mittdreissigerin mit dem Zug auf nach Paris, lĂ€sst ihren Job als Kosmetikerin und die Provinz hinter sich.

Erwartet wird sie von ihrer Schwester Martine – allerdings mit schlechter Laune: Entnervt von ihrer Familie, gestresst von der Grossstadt steht sie am Bahnhof


Vom ersten Moment an ist eines klar: Diese Schwestern trennen Welten!

 

REGIE:
Alexandra LeclĂšre
PRODUKTION:
Philippe Godeau
CAST:
Isabelle Huppert
Catherine Frot
François Berléand
Brigitte Catillon
Michel Vuillermoz
DREHBUCH:
Alexandra LeclĂšre
KAMERA:
Michel Amathieu
SCHNITT:
Jacqueline Mariani
Hervé de Luze
TON:
Jean Umansky
MUSIK:
Philippe Sarde
AUSSTATTUNG:
Carlos Conti
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Les Tuche 3
 
       
 

Ein Film von Olivier Baroux

 

REGIE:
Olivier Baroux
CAST:
Jean-Paul Rouve
Isabelle Nanty
Claire Nadeau
Sarah Stern
Pierre Lottin
Théo Fernandez
DREHBUCH:
Olivier Baroux
Nessim Chikhaoui
Julien Hervé
Philippe Mechelen
Jean-Paul Rouve
KAMERA:
Christian Abomnes
SCHNITT:
Flora VolpeliĂšre
TON:
Madone Charpail
MUSIK:
Martin Rappeneau

       
  Limitless
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2011]
       
 

Ein Film von Neil Burger • Der junge New Yorker Schriftsteller Eddie Spinola steckt in einer beruflichen Krise, bis er zufĂ€llig in den Besitz einer Wunderpille gerĂ€t: Diese lĂ€sst ihn nicht nur geistige Höchstleistungen vollbringen, sondern verleiht ihm auch ein neues SelbstwertgefĂŒhl. Glamour, Geld und Macht sind plötzlich in greifbarer NĂ€he. Doch Eddie hat nicht mit den mysteriösen Konsequenzen gerechnet...

 

REGIE:
Neil Burger
PRODUKTION:
Leslie Dixon
Scott Kroopf
CAST:
Robert De Niro
Bradley Cooper
Abbie Cornish
Anna Friel
Johnny Whitworth
T.V. Carpio
Robert John Burke
DREHBUCH:
Leslie Dixon
Alan Glynn
KAMERA:
Jo Willems
SCHNITT:
Naomi Geraghty
MUSIK:
Nico Muhly
AUSSTATTUNG:
Patrizia von Brandenstein
KOSTÜME:
Jenny Gering

       
  Living Out Loud
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 1999]
       
 

WachgekĂŒsst ... • Manchmal muss man sich von neuen Menschen ĂŒberraschen lassen - um neuen Lebensmut und ein neues Ziel zu finden. Die New Yorkerin Judith Nelson (Holly Hunter) steht vor den TrĂŒmmern ihrer Ehe als Gattin eines vermögenden Fifth Avenue-Arztes. Ihr Mann (Martin Donovan) hat sie wegen einer JĂŒngeren verlassen. Jetzt kĂ€mpft Judith mit der drĂŒckenden Stille in ihrer Luxus-Wohnung, einer Stille, die nur von Erinnerungen und frustrierenden GefĂŒhlen durchbrochen wird. Ein zufĂ€lliger, flĂŒchtiger Flirt mit einem Unbekannten lĂ€sst Judith die Welt mit neuen Augen sehen. Und weil sie wieder an das Leben glaubt, ignoriert sie soziale Schranken und lĂ€sst sie sich auf eine ungewöhnliche Freundschaft mit Pat (Danny DeVito), dem FahrstuhlfĂŒhrer ihres WohngebĂ€udes, ein. Auch Pat ist vom Leben gebeutelt und hegt TrĂ€ume, die weit jenseits seines unscheinbaren Jobs liegen. Judith und Pat fĂŒhlen sich wohl mit ihrer Freundschaft, die ihnen neue KrĂ€fte gibt. Doch Pat trĂ€umt von mehr ..

WACHGEKÜSST - (Living Out Loud) ist eine sanfte Komödie, die von Richard LaGravenese geschrieben und inszeniert wurde, dem Drehbuchautor von Filmen wie DER PFERDEFLÜSTERER, DIE BRÜCKEN AM FLUSS und KÖNIG DER FISCHER. Zwei Kurzgeschichten von Anton Tschechow dienten ihm dabei als Inspiration.

 

REGIE:
Richard LaGravenese
PRODUKTION:
Danny DeVito
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
Holly Hunter
Danny DeVito
Queen Latifah
Elias Koteas
Martin Donovan
Richard Schiff
Suzanne Shepherd
DREHBUCH:
Richard LaGravenese
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Jon Gregory
Lynzee Klingman
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  Looking for Eric
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2009]
       
 

Ein Film von Ken Loach • Seine Stiefsöhne tanzen ihm auf der Nase herum. Sein Liebesleben ist eine wahre Ödnis. Ein unwillkommenes Treffen mit der Ex-Frau steht vor der TĂŒre. Kurz: Eric Bishop geht es alles andere als rosig. Was wĂŒrde Manchester-United-Star Eric Cantona an seiner Stelle tun? Das fragt sich Eric verzweifelt - da steht sein Idol plötzlich leibhaftig vor ihm. Und mit dem Auftauchen von «King Cantona» beginnt fĂŒr den allein erziehenden Pöstler Eric Bishop ein Coaching der ganz speziellen Art...

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Ken Loach
Rebecca O'Brien
CAST:
Steve Evets
Eric Cantona
Stephanie Bishop
Gerard Kearns
Stefan Gumbs
Lucy-Jo Hudson
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Barry Ackroyd
TON:
Ray Beckett
Robert Brazier
AUSSTATTUNG:
Fergus Clegg

       
  Looking Like My Mother
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2016]
       
 

Ein Film von Dominique Margot • Meine Mutter, Kind einer Bergbauernfamilie aus dem Berner Oberland, liebte Jazz und amerikanische Filme. Als ich zwölf war, hatte sie ihre erste Depression.
Gefolgt von vielen manisch-depressiven SchĂŒben und Wahnvorstellungen. Mein Film erzĂ€hlt auf subjektive Weise und in expressiven Bildern, wie es ist, die Tochter dieser Mutter zu sein.
Die Filmemacherin Dominique Margot schaut zurĂŒck in die eigene Biographie und stellt sich ihrer Angst, krank zu werden wie ihre Mutter. Sie erzĂ€hlt von ihrer Ohnmacht als Kind, ihrer Wut als Teenager und ihrem spĂ€ten Verstehen, wie viel Mut die Mutter brauchte, um einfach nur weiter zu atmen.
LOOKING LIKE MY MOTHER ist eine Konfrontation mit dem Dasein, eine Reise zum eigenen Lebenssinn. Ein audiovisuell verspielter Film ĂŒber komplexe Familienbande und die Versöhnung mit der unterdessen verstorbenen Mutter.

 

REGIE:
Dominique Margot
PRODUKTION:
Brigitte Hofer
Cornelia Seitler
CAST:
Ilaria Flego
Yvonne Vonlanthen
Miro Svercel
Heidi Diggelmann
DREHBUCH:
Dominique Margot
KAMERA:
Simon Guy FĂ€ssler
SCHNITT:
Christof Schertenleib
TON:
Jacques Kieffer
MUSIK:
Peter BrÀker
AUSSTATTUNG:
Doris Berger
KOSTÜME:
Regula Marthaler

       
  Los amantes pasajeros
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Fliegende Liebe • Die „Passagiere“ sitzen in einem Flugzeug in Richtung Mexico. Durch ein MissverstĂ€ndnis denken Sie jedoch, ihre letzte Stunde hĂ€tte geschlagen. Mit kleinen Hilfsmittel werden die FluggĂ€ste beruhigt und so sind die Freiheiten, die sich die Passagiere ĂŒber den Wolken nehmen, bald grenzenlos: vom Heulkrampf bis zum Seelenstriptease. Und da der Funkverkehr mit den Lieben am Boden nur noch ĂŒber Lautsprecher funktioniert, hören alle auch noch alles mit
Es ereignen sich eine Reihe von irrtĂŒmlichen VorfĂ€llen zwischen den Passagieren, die in einer Mischung aus Chaos, VergnĂŒgen und Lachern ausarten.

 

REGIE:
Pedro AlmodĂłvar
PRODUKTION:
AgustĂ­n AlmodĂłvar
Esther GarcĂ­a
CAST:
Penélope Cruz
Antonio Banderas
Paz Vega
Blanca SuĂĄrez
Javier CĂĄmara
DREHBUCH:
Pedro AlmodĂłvar
KAMERA:
José Luis Alcaine
SCHNITT:
José Salcedo
TON:
Álex F. Capilla
Pelayo Gutiérrez
IvĂĄn MarĂ­n
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
AntxĂłn GĂłmez
KOSTÜME:
David DelfĂ­n
Tatiana HernĂĄndez

       
  Los herederos
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2010]
       
 

Ein Film von Eugenio Polgovsky • Aus nĂ€chster NĂ€he verfolgt die Kamera zwei KinderfĂŒsse, die sich einen Weg durchs Dickicht bahnen. Dann sehen wir, dass die Kinder an einem Ast, der ĂŒber ihren Schultern hĂ€ngt, Wasserflaschen zu einem Esel tragen, der ausserhalb des GestrĂŒpps auf sie wartet. Mit solch eindrĂŒcklichen Bildern steckt «Los Herederos» (Die Erben) gleich zu Beginn den Rahmen dieses Dokumentaressays ab, in dem es um Kinderarbeit in Mexiko geht. Im Wald, auf dem Hof, in den HĂŒtten und auf dem Feld – ĂŒberall sind Kinder, anstatt zur Schule zu gehen, als vollwertige Bauern, Weberinnen, Obst- und GemĂŒsepflĂŒcker an der Arbeit. Ohne ihren Einsatz wĂ€re das Einkommen der Eltern zu klein zum Überleben, und so ĂŒbertragen sich Analphabetismus, Armut und Ausbeutung von einer Generation auf die nĂ€chste. Der junge mexikanische Regisseur Eugenio Polgovsky betrachtet den Teufelskreis in seinem mehrfach preisgekrönten Film mit der Handkamera hautnah und schildert den Alltag und das Schicksal dieser «Erben» .

 

REGIE:
Eugenio Polgovsky
PRODUKTION:
Camille Tauss
DREHBUCH:
Eugenio Polgovsky
KAMERA:
Eugenio Polgovsky
SCHNITT:
Eugenio Polgovsky
TON:
Eugenio Polgovsky

       
  Los Perros
  [demnächst im Kino - Release: 12. Juli 2018]
       
 

Ein Film von Marcela Said • Mariana ist forsch, eigensinnig, lebenslustig. Doch wirklich zufrieden ist sie nicht. Ihr Vater ist es gewohnt, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, und das erwartet er auch von seiner Tochter. Ihr Ehemann hat wenig ĂŒbrig fĂŒr GefĂŒhle und drĂ€ngt Mariana dazu, ein Kind zu bekommen. Ob sie ĂŒberhaupt Mutter werden möchte, scheint niemanden aus ihrer chilenischen High-Society-Familie zu interessieren. Da trifft Mariana beim Reitunterricht auf den um einiges Ă€lteren Juan. Die Chemie zwischen den beiden stimmt sofort. Bald mehren sich die Anzeichen, dass Juan in dunkelste politische Machenschaften verstrickt war. Wird das, was er in ferner Vergangenheit getan haben mag, Marianas GefĂŒhle fĂŒr ihn beeinflussen?
«Los perros» taucht ein in die chilenische Bourgeoisie, die ihre unrĂŒhmliche politische Vergangenheit ohne mit der Wimper zu zucken unter den Teppich kehrt. Dabei ist der Spielfilm von Marcela Said weit entfernt von einfachen Gut-und-Böse-Schemen. Die chilenische Regisseurin erzĂ€hlt eine subtile Geschichte ĂŒber eine Frau, die sich zu befreien versucht und dabei ihren ganz eigenen Weg geht. Ihr Film ist intelligent, packend gespielt und fesselt mit eindringlichen Bildern – kraftvolles Kino aus Lateinamerika.

 

REGIE:
Marcela Said
PRODUKTION:
Tom Dercourt
Sophie Erbs
Augusto Matte
CAST:
Antonia Zegers
Alfredo Castro
DREHBUCH:
Marcela Said
KAMERA:
Georges Lechaptois
SCHNITT:
Jean de Certeau
TON:
Leandro de Loredo

       
  Love Actually
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

The ultimate romantic comedy • London ist nicht gerade als Stadt der Liebe berĂŒhmt. Dennoch stellt Drehbuchautor und Regisseur Richard Curtis die britische Hauptstadt ins Zentrum der Liebe. Die romantische Komödie verfolgt ĂŒber zwei Monate zehn parallel verlaufende Lebens- und Liebesgeschichten, die schliesslich am 24. Dezember zusammengefĂŒhrt werden.

Da ist der abgetakelte SchlagersĂ€nger Billy (Bill Nighy), der mit dem Remake seines bekanntesten Liedes zur Weihnachtszeit den letzten Versuch eines Comebacks startet. Oder der Schriftsteller Jamie (Colin Firth), dessen Freundin ihn gerade betrogen hatte und der im SĂŒden Frankreichs neue Lebenskraft schöpfen und hier seinen neuen Roman verfassen will. Er verliebt sich in sein portugiesisches HausmĂ€dchen Aurelia (Lucia Moniz), die aber leider kein Wort Englisch spricht. Alan Rickman als Verlagsleiter Harry sieht sich den Avancen seiner Angestellten Mia (Heike Makatsch) ausgesetzt, wĂ€hrend ihm die Routine seiner Ehe mit Karen (Emma Thompson) immer mehr bewusst wird. Deren Bruder Daniel (Liam Neeson) muss mit dem Tod seiner Frau fertig werden. Der zehnjĂ€hrige Sam (Thomas Sangster) leidet sehr unter dem Verlust seiner Mutter und vertraut seinem Stiefvater Daniel an, dass er sich hoffnungslos in eine MitschĂŒlerin verliebt habe. Die unscheinbare Sarah (Laura Linney) liebt seit Jahren heimlich ihren Kollegen Karl (Rodrigo Santoro), ohne zu wissen, dass dieser ebenso fĂŒr sie entflammt ist. Juliet (Keira Knightley) entdeckt nach ihrer Hochzeit, dass Mark (Andrew Lincoln), der beste Freund ihres Mannes, nur noch an sie denkt. Hugh Grant als englischer Premierminister verliebt sich in Natalie (Martin McCutcheon), die ihm tĂ€glich den Tee serviert. Billy Bob Thornton spielt den amerikanischen PrĂ€sidenten, der auf Staatsbesuch in London weilt.

 

REGIE:
Richard Curtis
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Hugh Grant
Liam Neeson
Colin Firth
Laura Linney
Emma Thompson
Alan Rickman
Rowan Atkinson
DREHBUCH:
Richard Curtis
KAMERA:
Michael Coulter
SCHNITT:
Nick Moore
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
Craig Armstrong
AUSSTATTUNG:
Jim Clay
KOSTÜME:
Joanna Johnston

       
  Love and Friendship
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Whit Stillman • Die schöne Witwe Lady Susan Vernon besucht das Anwesen ihrer Verwandtschaft, um dort die in der gehobenen Gesellschaft kursierenden, skandaltrĂ€chtigen GerĂŒchte ĂŒber ihre AffĂ€ren auszusitzen. WĂ€hrend sie sich dort versteckt hĂ€lt, schmiedet sie PlĂ€ne, um fĂŒr sich selbst sowie fĂŒr ihre heiratsfĂ€hige, aber unwillige Tochter Frederica jeweils einen passenden Ehemann zu suchen und dadurch ihrer beider Zukunft zu sichern. Lady Susan erregt die Aufmerksamkeit gleich dreier MĂ€nner: sowohl des jungen und attraktiven Reginald DeCourcy als auch des reichen, aber etwas einfĂ€ltigen Sir James Martin sowie des Ă€usserst gut aussehenden, jedoch verheirateten Lord Manwaring. Dieser Umstand verkompliziert die Angelegenheiten deutlich.

 

REGIE:
Whit Stillman
PRODUKTION:
Lauranne Bourrachot
Katie Holly
CAST:
Kate Beckinsale
Chloë Sevigny
Xavier Samuel
Stephen Fry
Emma Greenwell
James Fleet
DREHBUCH:
Jane Austen
Whit Stillman
KAMERA:
Richard Van Oosterhout
SCHNITT:
Sophie Corra
TON:
Jean-Luc Audy
AUSSTATTUNG:
Anna Rackard

       
  Love Steaks
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Jakob Lass • Clemens (FRANZ ROGOWSKI) ist schĂŒchtern, höflich und gerade mit seiner Ausbildung zum Masseur fertig. Bei seinem ersten Job im Spa eines Luxushotels an der Ostsee prallt er im Fahrstuhl auf die schlagfertige Lara (LANA COOPER), die ihn zunĂ€chst ĂŒberhaupt nicht riechen kann. Ihren harten Alltag als Azubine in der HotelkĂŒche gestaltet sie nach eigenen Regeln. Sie massiert Steaks und will Spass. Er massiert Speckröllchen und liebt Ruhe. Bei ihren verrĂŒckten Aktionen macht er nicht mit. Doch dann knallts heftig zwischen diesem ungleichen Paar, sie verlieben sich mit Haut und Haaren, hemmungslos, wild entschlossen, einen Platz im Leben des anderen zu finden. Auch wenn das heisst, den Gegensatz bis aufs Blut zu reizen um ihn weich zu kneten – bis die Sache aus dem Ruder zu laufen droht und beide eine Entscheidung treffen mĂŒssen...

Ein Masseur. Eine Köchin. Ein junges Paar aufs Maul.

 

REGIE:
Jakob Lass
PRODUKTION:
Ines Schiller
Golo Schultz
CAST:
Lana Cooper
Franz Rogowski
DREHBUCH:
Jakob Lass
Ines Schiller
Timon Schaeppi
Nico Woche
KAMERA:
Timon Schaeppi
SCHNITT:
Gesa JĂ€ger
TON:
Julius Middendorff
Manuel Vogt
MUSIK:
Golo Schultz
AUSSTATTUNG:
Caspar Pichner
KOSTÜME:
Anna Hostert

       
  Love's Brother
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juli 2004]
       
 

Von Drehbuchautor und Produzenten von "Shine" • Die Donnini BrĂŒder, die nach dem 2. Weltkrieg ihr Heimatland Italien verlassen haben, leben nun Ende der 50er Jahre in Australien auf dem Land. Die beiden könnten nicht gegensĂ€tzlicher sein: Der charmante und gutaussehende Gino (Adam Garcia) verdreht jeder Frau den Kopf, seine Freundin Connie (Silvia de Santis), möchte ihn lieber heute als morgen heiraten, aber der Tradition folgend sollte erst der Ă€ltere Bruder Angelo (Giovanni Ribisi) unter die Haube kommen. Der ist zurĂŒckhaltend und bodenstĂ€ndig, aber Ă€usserlich nicht gerade ein Adonis. Angelo versucht schliesslich sein GlĂŒck bei Signora Carmellina (Eleanor Bron), die ihm eine Frau aus Italien vermitteln soll. Aber seine sehnsuchtsvollen Briefe an die potenziellen AnwĂ€rterinnen kommen samt Foto immer wieder zurĂŒck. Da entschliesst er sich, dem Schreiben an die sanfte Rosetta (Amelia Warner) das Konterfei seines Bruders beizulegen. Mit durchschlagendem Erfolg: das MĂ€dchen aus SĂŒditalien verliebt sich augenblicklich in das Bild des Unbekannten und macht sich auf den Weg nach Australien. Bei der Ankunft erwartet sie Angelo, ein Schock fĂŒr Rosetta. Sie will Gino und keinen anderen. Der kriegt zwar Herzklopfen bei ihrem Anblick und schmilzt bei dem bezaubernden Mona-Lisa-LĂ€cheln dahin, hĂ€lt aber loyal zu seinem Bruder. Um dem Chaos zu entgehen und keinen Unfrieden zu stiften, entscheidet sich Rosetta traurig zur RĂŒckkehr. Die Schiffspassage wird gebucht doch ihre Reise wird sie nicht alleine antreten ...

 

REGIE:
Jan Sardi
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
Jane Scott
CAST:
Giovanni Ribisi
Adam Garcia
Amelia Warner
Silvia De Santis
Eleanor Bron
John Bluthal
Joe Petruzzi
DREHBUCH:
Jan Sardi
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Veronika Jenet
TON:
Bernard O'Reilly
MUSIK:
Stephen Warbeck
AUSSTATTUNG:
Paul Heath
KOSTÜME:
Anna Borghesi

       
  Loving
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2017]
       
 

Ein Film von Jeff Nichols • Der berĂŒhrende Film LOVING erzĂ€hlt die aussergewöhnliche Liebesgeschichte von Richard (Joel Edgerton) und Mildred Loving (Ruth Negga). Er feiert den Mut eines Paares, dessen Leidenschaft stĂ€rker ist als das Gesetz, und das damit zu einer Inspiration fĂŒr Paare auf der ganzen Welt geworden ist. Im Mai wurde LOVING, der auf einer wahren Begebenheit beruht, auf den Filmfestspielen in Cannes uraufgefĂŒhrt.

Es sind die 50er Jahre, Richard und Mildred sind sehr ineinander verliebt. Doch Mildreds Hautfarbe macht eine Liebesbeziehung unmöglich. In den Augen der anderen Weissen gehören die beiden nicht zusammen, unabhĂ€ngig von der starken Zuneigung, die sie fĂŒreinander empfinden.

Eine Ehe zwischen schwarz und weiss ist in ihrer Heimat Virginia verboten, also reist das Paar in das liberalere Washington DC. Durch eine Hochzeit wollen sie allen zeigen, dass sie fĂŒr immer zusammengehören, auch offiziell.

Doch die Freude wĂ€hrt nur kurz. Nach ihrer RĂŒckkehr werden sie fĂŒr ihre Tat mit Feindseligkeit und Hass bestraft; als die Polizei sie verhaftet, stellt man sie vor die Wahl: Ein getrenntes Leben in Virginia oder ein gemeinsames Leben fern ihrer Heimat, ihrer Familien, ihrer Freunde.

FĂŒr die Anerkennung ihrer Ehe, welche heute als ein Grundrecht verankert ist, mussten die beiden viele Opfer bringen. Nach neun schweren Jahren landet ihr Fall 1967 im letzten Schritt endlich vor dem obersten US-Gerichtshof


 

REGIE:
Jeff Nichols
PRODUKTION:
Nancy Buirski
Ged Doherty
Colin Firth
Sarah Green
Peter Saraf
Marc Turtletaub
CAST:
Ruth Negga
Joel Edgerton
Michael Shannon
Marton Csokas
Nick Kroll
Terri Abney
Bill Camp
Alano Miller
DREHBUCH:
Jeff Nichols
KAMERA:
Adam Stone
SCHNITT:
Julie Monroe
TON:
Will Files
Brandon Proctor
MUSIK:
David Wingo
AUSSTATTUNG:
Chad Keith
KOSTÜME:
Erin Benach

       
  Lucky Numbers
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2001]
       
 

Ein Film von Nora Ephron • Russ Richards (John Travolta) ist der allseits beliebte Wetterfrosch des Lokalfernsehens von Harrisburg, Pennsylvania. Nebenher betreibt er noch die Generalvertretung fĂŒr Schneemobile, und das ist auch der Grund, warum es ihm gar nicht so gut geht: Denn das GeschĂ€ft in Harrisburg ist absolut unrentabel, die ersehnte Kaltwetterfront lĂ€sst immer noch auf sich warten, und deshalb scheint sein Ruin nur noch eine Frage der Zeit.

Doch wild entschlossen, dem Schicksal die Stirn zu bieten, heckt Russ zusammen mit der ebenso blonden wie schamlosen Crystal (Lisa Kudrow), der Lottofee des lokalen Fernsehsenders, ein geradezu dummdreistes Komplott aus: Bei der nÀchsten Ziehung der Lottozahlen wollen die beiden Fortuna ein Schnippchen schlagen und selbst als Hauptgewinner dastehen. Und tatsÀchlich: die Manipulation der Lottokugeln gelingt, ihre Zahlen werden tatsÀchlich gezogen. Doch alles weitere lÀuft schief und schiefer - der famose Plan gerÀt zu einer Katastrophe mit unabsehbaren Folgen...

HARRY UND SALLY, SCHLAFLOS IN SEATTLE und E-MAIL FÜR DICH - der Name Norah Ephron steht fĂŒr die moderne Spielart der romantischen Komödie. Amouröse Verwicklungen sind das Markenzeichen der Drehbuchautorin und Regisseurin, die Schauspielern wie Meg Ryan und Tom Hanks massgeblich zu Starruhm verhalf. FĂŒr LUCKY NUMBERS, ihren neuesten Film, verpflichtete Nora Ephron nun erneut John Travolta, ihren Hauptdarsteller aus MICHAEL, fĂŒr die aberwitzige Geschichte rund um einen Lotteriebetrug. In einem Wechselbad der GefĂŒhle, sehen sich die sympathischen Loser Russ Richards (John Travolta), Wetterfrosch und schmieriger TV-Lokalmatador, die Lottofee Crystal (Lisa Kudrow) und der Schmalspurganove Rich (Tim Roth) mal vor dem grossen Durchbruch, mal vor dem tiefsten Abgrund. Und je weiter die Turbulenzen fortschreiten, desto toller ĂŒberschlagen sich die daraus resultierenden Missgeschicke und desto drastischer werden die Massnahmen der drei, die Balance einer halbwegs normal scheinenden Existenz zu halten.

 

REGIE:
Nora Ephron
PRODUKTION:
Nora Ephron
Andrew Lazar
Sean Daniel
CAST:
John Travolta
Lisa Kudrow
Tim Roth
Ed O'Neill
Michael Rapaport
Darryl Mitchell
Bill Pullman
DREHBUCH:
Nora Ephron
KAMERA:
John Lindley
SCHNITT:
Barry Malkin
MUSIK:
George Fenton
AUSSTATTUNG:
Dan Davis

       
  Lyod
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2018]
       
 

LED / ICE • Die junge EiskunstlĂ€uferin Nadeschda aus Irkutsk hatte GlĂŒck – sie wurde von einem legendĂ€ren Sportler entdeckt. Aber ihre Hoffnung auf eine glĂ€nzende Zukunft im Sport zerbricht ĂŒber Nacht als sich Nadja auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Form eine Verletzung zuzieht. Um ihre zerbrochene Welt wieder zu kitten, kehrt Nadeschda zurĂŒck in ihre Heimat Irkutsk. Hier wird sie neue Ziele ansteuern und trotz allem den Weg zurĂŒck zum Sport finden.

 

REGIE:
Oleg Trofim
PRODUKTION:
Fedor Bondarchuk
Dmitriy Rudovskiy
Mikhail Vrubel
Anton Zlatopolskiy
CAST:
Mariya Aronova
Vilen Babichev
Maksim Belborodov
Milos Bikovic
Diana Enakaeva
Kseniya Lavrova-Glinka
Pavel Maykov
DREHBUCH:
Oleg Malovichko
Andrey Zolotarev
KAMERA:
Mikhail Milashin
TON:
Alexey Kobzar
MUSIK:
Anton Belyaev
KOSTÜME:
Darya Zonova

       
  Ma mĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Mai 2004]
       
 

Ein Film von Christophe HonorĂ© • Isabelle Huppert ist eine Schauspielerin, die jeder Rolle gewachsen ist - auch den intimsten, heikelsten. Nach ihrem couragierten, kompromisslosen Auftritt als liebeskranke Klavierspielerin in «La Pianiste» spielt sie nun eine allein erziehende Mutter, die ihren Sohn bis in den Inzest hinein liebt. Der junge Regisseur und Drehbuchautor Christophe HonorĂ© hat in formal bestechender, irritierender Weise einen Romanstoff des französischen Skandal-Autors Georges Bataille inszeniert, der 1949 bei seinem Erscheinen in Paris heftigste Kontroversen auslöste. Und dessen Thematik auch heute noch hochaktuell, brisant, diskussionswĂŒrdig ist.

 

REGIE:
Christophe Honoré
PRODUKTION:
Paulo Branco
Alexander Dumreicher-Ivanceanu
Gabriele Kranzelbinder
CAST:
Emma de Caunes
Louis Garrel
Isabelle Huppert
DREHBUCH:
Georges Bataille
Christophe Honoré
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Chantal Hymans
TON:
Joaquim Pinto
KOSTÜME:
Pierre Canitrot

       
  Maboroshi no hikari
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Hirokazu Koreeda • Ein kleines Fischerdorf in Japan. Am Horizont berĂŒhren sich die Unendlichkeiten von Himmel und Meer. Die HĂ€user sind um einen Ansatz von Bucht herum gruppiert, um einen Hafen, der mit einer von zwei Seiten her aufgeschĂŒtteten Mole dem grossen Wasser abgerungen wurde. Trutzig liegen die mehrzackigen Betonblöcke ineinander verkeilt. Alles ist an diesem Flecken Welt aufs Meer ausgerichtet, und gleichzeitig scheint das Meer sich in den Menschen, die da leben, zu spiegeln. Das Grosse findet sich im Kleinen wieder. Der 34jĂ€hrige Japaner Hirokazu Kore-eda gehört zur jungen Generation von Filmschaffenden in seiner Heimat. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich als Dokumentarfilmer fĂŒrs Fernsehen. So ist er auch aufs Thema seines ersten Spielfilms gestossen - oder mĂŒsste man doch besser sagen: auf den Ausgangspunkt zu seiner Meditation ĂŒber das Leben, ĂŒber die menschliche Existenz? «Ich habe 1991 einen Dokumentarfilm ĂŒber eine Frau gedreht», erklĂ€rte der junge Regisseur bei seinem Besuch in der Schweiz, «deren Mann sich 1990 das Leben genommen hatte. Er war in Umweltfragen engagiert und dennoch involviert in einen Quecksilberskandal, der in verschiedenen Gerichtsverfahren mĂŒndete. Irgendwann mochte er nicht mehr.» Und plötzlich war die Frau allein.

Auch nach der damaligen Filmarbeit hĂ€tte er weiter Kontakt mit der Witwe gehabt und sich vom Thema der «Trauer» nicht mehr trennen können, erzĂ€hlt Kore-eda. Er trug ihre Erfahrungen in einem Buch zusammen und stiess gleichzeitig auf eine literarische Vorlage, die eine vergleichbare Geschichte erzĂ€hlte. Dieses Buch trug den Titel «Maboroshi no hitari» (Das Licht der Illusion). Die persönliche Erfahrung mit der trauernden Frau und das literarische Werk wurden zum Point de depart fĂŒr Hirokazu Kore-eda erstes Spielfilmprojekt. Hier konnte es nicht mehr um eine Bestandsaufnahme an der OberflĂ€che gehen: Der Regisseur versuchte, das Unaussprechliche visuell umzusetzen. Dabei schien ihm «hitari», das Licht aus dem Buchtitel, zentral zu werden: ein eigentliches Leitmotiv. Er schuf mit Licht und Schatten einen Film zum Thema Trauer und weitet ĂŒber die Tonspur den Raum soweit, dass Widerhall entsteht.

Yumiko, eine 25jĂ€hrige Frau aus Osaka, heiratet mit Ikuo jenen Mann, den sie als Reinkarnation ihrer Grossmutter wahrnimmt. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als diese sich zum Sterben an den Ort ihrer Kindheit aufmachte, und Yumiko sie nicht aufhalten konnte. Zusammen mit Ikuo hat sie einen Sohn, der gerade drei Monate alt ist, als gemeldet wird, dass der Vater sich unter einen Vorortszug gestĂŒrzt hĂ€tte. ZurĂŒck bleibt ein Schuh und das Glöcklein, das die Frau ihrem Geliebten als SchlĂŒsselanhĂ€nger geschenkt hatte. Über die Vermittlung einer Nachbarin findet Yumiko fĂŒnf Jahre spĂ€ter einen anderen Mann, der seinerseits die Frau verloren hat und mit seiner kleinen Tochter in jenem Fischerdorf am Meer lebt. Kore-eda setzt diesen spĂ€rlichen Handlungsfaden in meditativ wirkende Bilder um, in denen die Menschen sich immer wieder in DurchgĂ€ngen befinden, aus dem Dunkeln auf ein Licht zustreben, wo eine Farbe dominiert: Das Blau. Einem Subplot gleich setzt er den Ton ein, schafft sowohl mit der Musik seines taiwanesischen Komponisten als auch mit ganz alltĂ€glichen GerĂ€uschen Raum. Wie das Licht im Bild scheint der Glocken-Klang im Ton eine Konstante zu schaffen und die Betrachtenden zu fĂŒhren.

Man kann Hirokazu Kore-edas filmische Sprache vergleichen mit Ă€lteren asiatischen Regisseuren, etwa in ihrer Beschaulichkeit mit dem Taiwanesen Hou Hsiao-hsien («Der Puppenmeister»). Gleichzeitig ist bei ihm aber auch eine japanische Tradition spĂŒrbar, die von Yasujiro Ozu vorgezeichnet ist, zumindest was den Umgang mit den Figuren einer Familie im Cadre des Bildes betrifft. Tief ist Kore-edas Kameraposition, auf der Augenhöhe des japanischen Sitzens (die auch der Augenhöhe des stehenden Kindes entspricht). Fix sind die meisten seiner Einstellungen, geprĂ€gt von architektonischen Elementen wie TĂŒren und Fenster, die die Bilder stets in sich noch einmal cadrieren. Aus alledem ergibt sich eine innere Ruhe, die dem Lot entspricht, das der Filmemacher in die Seele der Trauernden zu halten scheint.

Wie zeigt sich dieses visuelle ErzĂ€hlen? Yumi-ko hat ihren Geliebten verloren, an einem regnerischen Tag und somit doch nicht ganz aus heiterem Himmel. Sein Tod ist vorweggenommen, indem Kore-eda ihn einmal am Fuss des Bahndamms mit dem daherbrausenden Zug wettfahren lĂ€sst. Im Bild fĂ€hrt der Zug auf dem Bahndamm ĂŒber dem Radler auf der Strasse unten hinweg. Gleich mehrmals riskiert der Filmemacher die schwarze Leinwand, das Dunkel, das Teil des Lebens ist, das Dunkel, ohne das das Licht keine QualitĂ€t hĂ€tte. An jenem Tag, der Ikuos letzter werden sollte, folgt Yumiko ihm auf die Strasse, schaut ihm nach. In Einstellungen wie dieser wird spĂŒrbar, wie stark sich Kore-eda mit dem unvorbereiteten Abschiednehmen befasst hat, ist es doch gerade dieser letzte Blick auf eine geliebte Person, der den ZurĂŒckbleibenden nie mehr verlĂ€sst.

Die Frau aus der Stadt findet Halt im Dorf auf dem Land. Das ist fĂŒr den Filmer wohl weniger ein kritischer Ansatz als ein kĂŒnstlerischer: Hier lĂ€sst sich das Innen im Aussen spiegeln, lĂ€sst sich der jahrelange Prozess vom Hinaustreten aus dem Schatten, vom ZurĂŒckfinden ins Licht, von der Gefahr, einer leuchtenden Illusion nachzurennen, visuell stark umsetzen. Denn was gewesen ist, ist nie vorbei. Wenn Yumiko nun nach Osaka fĂ€hrt, so ist ihr Geliebter an all den Orten prĂ€sent, an denen sie gemeinsam lebten. Wenn hinter ihr in der Strasse eine Velofahrerin klingelt, so ist er, und sei es fĂŒr den Bruchteil einer Sekunde, da. «Maboroshi no hikari» ist auch ein Film ĂŒber die PrĂ€senz der Absenz. Die grosse Kunst von Kore-eda ist es, dieses GefĂŒhl zu vermitteln, dieses Licht ins Dunkle der Trauer zu setzen. Es gibt eine ganze Reihe von SchlĂŒsselbildern, die fĂŒr sich allein stehen können, offen wie ein Haiku. Eine davon wĂ€re jene Einstellung Schienenbus, in der sich der Blick aus 180 Grad Fenster öffnet: Man steht still im Innern und draussen bewegt sich die Welt. Erst am Ende des Films spricht Yumiko am Meer die alles bewegende Frage aus: «Ich verstehe es einfach nicht, warum hat er sich umgebracht?» Und Tamio, ihr neuer Mann, sagt: «Das Meer kann dich in seinen Bann ziehen. FrĂŒher, als Vater noch Fischen ging, sah er einmal weit draussen auf dem Meer ein "Maboroshi" - ein Licht der Illusion. Etwas hat ihn dorthin gewinkt, sagte er. Und das kann jedem passieren.» Die beiden Figuren sind in diesem Moment zwei gespiegelte Schatten, und ihre Spiegelung im Wasser wirkt grösser als ihr realer Körper. «Bereit, geh den Abhang hinauf», sind die letzen Worte.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Naoe Gozu
CAST:
Takashi NaitĂŽ
Tadanobu Asano
Gohki Kashiyama
Naomi Watanabe
Midori Kiuchi
DREHBUCH:
Yoshihisa Ogita
Teru Miyamoto
KAMERA:
Masao Nakabori
SCHNITT:
Tomoyo Oshima
TON:
Hitoshi Tsurumaki
MUSIK:
Ming Chang Chen
AUSSTATTUNG:
KyĂŽko Heya
KOSTÜME:
Michiko Kitamura

       
  Mad City
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 1998]
       
 

One Man Will Make A Mistake. The Other Will Make It A Spectacle. • Der Fernsehreporter Max Brackett (Dustin Hoffman) gehört zu den Topleuten der Medienbranche. Er ist aggressiv, intelligent und hat ein ausserordentliches GespĂŒr dafĂŒr, welche Stories die Leute sehen wollen. Dass er trotz seiner Talente nur bei einem kleinen Lokalsender arbeitet, hat seinen Grund. Vor laufender Kamera hatte er einst den Boss des grössten Nachrichtenkanals lĂ€cherlich gemacht und musste die Konsequenzen ziehen. Heute wĂ€re Max bereit, alles dafĂŒr zu tun, um wieder zu seinem grossartigen Reporterleben in New York zurĂŒckkehren zu können.

Sam Baily (John Travolta) ist ein einfacher, sympathischer Mann. Er ist verheiratet, hat Kinder und fĂŒhrt ein ganz normales Leben - bis er seinen Job als Sicherheitsangestellter in einem Museum verliert. Er will seinen Job zurĂŒckhaben, und dafĂŒr wĂŒrde er alles tun. Verzweifelt unternimmt er mit einer Waffe und einer Tasche gefĂŒllt mit Dynamit den naiven Versuch, seine Ex-Chefin, Mrs. Banks, mit nicht ganz ernst gemeinter Gewalt dazu zu bewegen, ihm wenigstens eine Minute zuzuhören.

Brackett, der gerade eine Reportage ĂŒber das Museum macht, wird zufĂ€llig Zeuge, wie Baily Mrs. Banks mit dem Gewehr bedroht und sieht darin seine Chance fĂŒr ein grandioses Comeback. Er berichtet fortan hautnah und live vom Ort des Geschehens. Um den harmlosen Vorfall mediengerecht zu dramatisieren, ĂŒberredet er den verwirrten Sam, die Museumsbesucher als Geiseln zu nehmen und vor laufender Kamera konkrete Forderungen zu stellen.

Durch die grossangelegte Medienberichterstattung gewinnt Bailys Verzweiflungstat zunehmend an Dramatik und wird so zu einem Geiseldrama hochstilisiert, das die ganze Nation in Atem hĂ€lt. So spitzt sich die Situation weiter zu und manövriert die beiden MĂ€nner in eine ausweglose Situation, aus welcher es bald schon kein ZurĂŒck mehr gibt.

 

REGIE:
Costa-Gavras
PRODUKTION:
Tom Matthews
Eric Williams
CAST:
Dustin Hoffman
John Travolta
Alan Alda
Mia Kirshner
Ted Levine
DREHBUCH:
Tom Matthews
KAMERA:
Patrick Blossier
SCHNITT:
Françoise Bonnot
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Catherine Hardwicke
KOSTÜME:
Deborah Nadoolman

       
  Magic in the Moonlight
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2014]
       
 

Ein Film von Woody Allen • Woody Allens „Magic in the Moonlight“ spielt in den 1920er-Jahren an der luxuriösen CĂŽte d’Azur: In der romantischen Komödie versucht ein berĂŒhmter ZauberkĂŒnstler (Colin Firth) eine Hellseherin (Emma Stone) als BetrĂŒgerin zu entlarven. Der chinesische Hexenmeister Wei Ling Soo ist der berĂŒhmteste Zauberer seiner Zeit, doch nur wenige wissen, dass sich hinter diesem KĂŒnstlernamen der grantige, arrogante EnglĂ€nder Stanley Crawford (Firth) verbirgt, der sehr von sich ĂŒberzeugt ist und jene angeblichen Spiritisten nicht leiden kann, die behaupten, tatsĂ€chlich zaubern zu können. Von seinem langjĂ€hrigen Freund Howard Burkan (Simon McBurney) lĂ€sst Stanley sich zu einer entsprechenden Mission ĂŒberreden: Er reist an die französische Riviera und besucht dort die Catledge-Familie in ihrer Villa: Mutter Grace (Jacki Weaver), Sohn Brice (Hamish Linklater), und Tochter Caroline (Erica Leerhsen). Er stellt sich als GeschĂ€ftsmann namens Stanley Taplinger vor, um die betörende junge Wahrsagerin Sophie Baker (Stone) blosszustellen, die dort mit ihrer Mutter (Marcia Gay Harden) zu Gast ist. Grace hat Sophie eingeladen, weil sie davon ĂŒberzeugt ist, dass das MĂ€dchen den Kontakt zu ihrem verstorbenen Mann herstellen kann. In der Villa ist Sophie Brice begegnet, der sich Hals ĂŒber Kopf in sie verliebt hat.
Schon bei ihrer ersten Konfrontation kanzelt Stanley Sophie als unbedeutendes WĂŒrstchen ab, das er im Handumdrehen entlarven kann – fĂŒr die LeichtglĂ€ubigkeit der Catledges hat er nur Spott ĂŒbrig. Sehr ĂŒberrascht und mit wachsendem Unbehagen wird Stanley jedoch Zeuge von Sophies zahlreichen erstaunlichen Leistungen: Sie liest Gedanken und vollbringt andere ĂŒbernatĂŒrliche Taten, die sich jedem rationalen ErklĂ€rungsversuch entziehen. Stanley ist wie vor den Kopf gestossen. Schon bald gesteht er seiner geliebten Tante Vanessa (Eileen Atkins), wie er langsam an sich selbst zweifelt und zu glauben beginnt, dass Sophie tatsĂ€chlich ĂŒber diese FĂ€higkeiten verfĂŒgen könnte. Wenn das stimmt, muss Stanley sich eingestehen, dass wirklich alles möglich wĂ€re – im positiven Sinne. Doch damit stĂŒrzt das System seiner eigenen Überzeugungen wie ein Kartenhaus zusammen.
Daraufhin ergibt sich eine Folge von Ereignissen, die in jeder Bedeutung des Wortes zauberhaft sind und alle Beteiligten in heillose Verwirrung stĂŒrzen. Und am Ende spielt „Magic in the Moonlight“ uns einen Streich, der allesamt zum Narren hĂ€lt.

 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
Stephen Tenenbaum
CAST:
Emma Stone
Colin Firth
Marcia Gay Harden
Hamish Linklater
Jacki Weaver
Eileen Atkins
Erica Leerhsen
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Alisa Lepselter
AUSSTATTUNG:
Anne Seibel
KOSTÜME:
Sonia Grande

       
  Mal de pierres
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2017]
       
 

Ein Film von Nicole Garcia • Gabrielle (Marion Cotillard), die Tochter einfacher Gutsbesitzer aus der Provence, wĂ€chst in lĂ€ndlicher Einöde umringt von duftenden Lavendelfeldern auf. Dort verbringt sie ihre Tage mit TagtrĂ€umereien von grenzenloser Leidenschaft ohne Tabus. Zu einer Zeit, in der die Frau einzig fĂŒr die Ehe bestimmt war, ein gefĂ€hrliches Unterfangen. Gabrielle eckt an, man wĂ€hnt sie verrĂŒckt. Ihre Eltern wissen sich nicht anders zu helfen, als sie mit dem spanischen Landarbeiter JosĂ© (Alex BrendemĂŒhl) zu verheiraten. Als schmerzende Nierensteine («Mal de pierres») sie zwingen, sich einer Kur in der Schweiz zu unterziehen, lernt sie den charmanten und verwundeten Offizier AndrĂ© Sauvage (Louis Garrel) kennen. Eine bedingungslose Liebe entflammt in Gabrielle, die sich dem jungen Mann mit Haut und Haar hingibt. Doch die Zeit ihrer Gemeinsamkeit ist begrenzt und so bleibt Gabrielle am Ende einzig die Hoffnung, mit AndrĂ© eines Tages in ein neues Leben zu entfliehen


 

REGIE:
Nicole Garcia
PRODUKTION:
Alain Attal
CAST:
Marion Cotillard
Louis Garrel
Àlex BrendemĂŒhl
Brigitte RoĂŒan
Gwendoline Fiquet
DREHBUCH:
Milena Agus
Jacques Fieschi
Nicole Garcia
KAMERA:
Christophe Beaucarne
AUSSTATTUNG:
Arnaud de Moleron
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Maleficent
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 2014]
       
 

Evil has a beginning • MALEFICENT erzĂ€hlt die bisher nicht bekannte Geschichte der bösen Hexe Malefiz aus dem Zeichentrick-Klassiker „Dornröschen“ (1959). Der Film deckt auf, weshalb Malefiz so hartherzig und böse wurde, bis sie schliesslich das Baby Aurora verwĂŒnscht.
Mit MALEFICENT gibt der Szenenbildner und zweifache OscarÂź-PreistrĂ€ger Robert Stromberg (AVATAR, ALICE IM WUNDERLAND) sein RegiedebĂŒt. Als Produzent fungiert Joe Roth (SNOW WHITE & THE HUNTSMAN, ALICE IM WUNDERLAND), als Drehbuchautorin Linda Woolverton (DER KÖNIG DER LÖWEN, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST) und als ausfĂŒhrende Produzenten zeichnen Angelina Jolie, Don Hahn, Matt Smith und Palak Patel verantwortlich.

 

REGIE:
Robert Stromberg
PRODUKTION:
Don Hahn
Joe Roth
CAST:
Angelina Jolie
Elle Fanning
Juno Temple
India Eisley
Miranda Richardson
Sharlto Copley
Sam Riley
Imelda Staunton
DREHBUCH:
Paul Dini
Linda Woolverton
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Richard Pearson
TON:
Chris Munro
AUSSTATTUNG:
Gary Freeman
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  Man on Wire
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2009]
       
 

Der Drahtseilakt • Am 7. August 1974 balancierte ein Franzose namens Philippe Petit auf einem Drahtseil zwischen den Twin Towers des World Trade Centers in New York, den beiden höchsten TĂŒrmen der damaligen Welt. Nachdem er eine Stunde lang ohne Netz oder Sicherheitsgurt auf dem Drahtseil tanzte, wurde er festgenommen und ins GefĂ€ngnis gesteckt. Bis zu diesem Moment hatte niemand ausser Petit und seinen Komplizen, mit denen er diesen illegalen ‚Coup’ monatelang zusammen vorbereitet hatte, je etwas davon erfahren.

James Marshs Dokumentarfilm erweckt Petits unglaubliches Abenteuer wieder zum Leben durch das Zeugnis aller beteiligten Konspiranten, die ein einmaliges und wunderschönes KunststĂŒck schufen, das als "das kĂŒnstlerische Verbrechen des Jahrhunderts" in die Geschichte einging.

 

REGIE:
James Marsh
PRODUKTION:
Simon Chinn
CAST:
Philippe Petit
KAMERA:
Igor Martinovic
SCHNITT:
Jinx Godfrey
TON:
Claire Ellis
MUSIK:
J. Ralph
AUSSTATTUNG:
Sharon Lomofsky
KOSTÜME:
Kathryn Nixon

       
  Mansfield Park
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2000]
       
 

Ein Film von Patricia Rozema • Fanny Price (Frances O'Connor), die schon als ZehnjĂ€hrige von ihrer in Armut lebenden Familie zu den wohlhabenden Verwandten nach Mansfield Park gegeben wird, wĂ€chst dort in dem prachtvollen Herrenhaus wie das sprichwörtliche arme Stiefkind im Schatten ihrer privilegierten Cousinen und Cousins auf. Das patriarchalische Oberhaupt der Familie ist Sir Thomas Bertram (Harold Pinter), der sein Vermögen mit Sklavenhaltung und einer Plantage auf der Karibikinsel Antigua angehĂ€uft hat. Lady Bertram (Lindsay Duncan) befindet sich vornehmlich im Laudanumrausch.

lhre Töchter Maria (Victoria Hamilton) und Julia (Justine Waddell) sind die typischen verwöhnten reichen MĂ€dchen. Sohn Tom (James Purerfoy) trinkt aus Protest gegen die ausbeuterischen GeschĂ€fte des Vaters. Sein sensibler jĂŒngerer Bruder Edmund (Jonny Lee Miller) ist der einzige, der vorurteilsfreie Syrnpathie fĂŒr Fanny empfindet, von deren freiem Denken und FĂŒhlen er fasziniert ist und mit der er die Liebe zur Literatur teilt.

Fanny und Edmund sind eigentlich das ideale Paar. Doch die Ankunft der Geschwister Crawford, Mary (Embeth Davidtz) und Henry (Alessandro Nivola), bringt das emotionale Leben auf Mansfield Park ziemlich durcheinander. Henry hofiert Fanny, die eine Ehe mit ihm allerdings kategorisch ablehnt. Mit ihrer messerscharfen Intelligenz und instinktsicheren EmotionalitÀt hat sie ihn als Blender durchschaut.

Auf Mansfield Park ist Fanny zur genauen Beobachterin herangereift. Ihre ĂŒber Jahr hinweg heimlich gefĂŒhrten TagebĂŒcher und die Briefe an ihre Schwester haben ihre Leidenschaft fĂŒr das Schreiben geweckt - sie wird Schriftstellerin werden. Und Edmund, der zeitweilig dem eloquenten Charme von Mary erlegen war, wird den Weg zu ihr zurĂŒckfinden.

Die Kanadierin Patricia Rozema (I'VE HEARD THE MERMAIDS SINGING) hat Jane Austens 1814 erschienenen autobiographischen Roman 'Mansfield Park' sehr modern bearbeitet. Die Hauptrlgur Fanny Price stellt sie mit ZĂŒgen der Autorin Austen als eine charakterstarke junge Frau dar, die unbedingt sich selbst treu sein will, obwohl das zu ihrer Zeit als Frevel galt.

 

REGIE:
Patricia Rozema
PRODUKTION:
Sarah Curtis
Trea Hoving/David Aukin
CAST:
Frances O'Connor
Embeth Davidtz
Alessandro Nivola
Jonny Lee Miller
Harold Pinter
Lindsay Duncan
James Purefoy
DREHBUCH:
Patricia Rozema
KAMERA:
Michael Coulter
SCHNITT:
Martin Walsh
MUSIK:
Lesley Barber
AUSSTATTUNG:
Christopher Hobbs

       
  Maps to the Stars
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von David Cronenberg • Stellen Sie sich vor: Mia Wasikowska kommt nach Los Angeles, steigt zu Robert Pattinson in die Limousine, lĂ€sst sich von ihm auf Sightseeing Tour durch Beverly Hills chauffieren: Klingt cool. Ist cool. Weil Wasikowska («Tracks») die lĂ€ssigste Schauspielerin ihrer Generation ist. Und Pattinson («Bel Ami») der ziemlich sexiest young man alive. Darum geht es in MAPS TO THE STARS: Um die Stars von Hollywood. Um ihre Egozentrik und Gier nach Ruhm.
Moore, grossartig wie immer, wurde in Cannes als beste Schauspielerin ausgezeichnet.

Im Zentrum steht die Familie Weiss, mittendrin im ganz normalen Hollywood-Wahnsinn:
Vater Stafford (John Cusack) ist Psychoanalytiker und Motivationstrainer, der ein Vermögen mit Selbsthilfe-Anleitungen verdient hat und Stars betreut. Seine neueste Patientin ist die egozentrische und nach Ruhm gierende Schauspielerin Havana Segrand (Julianne Moore). Segrand trÀumt davon, ein Remake des Films zu drehen, der ihre inzwischen verstorbene Mutter zum Star machte - und wird nachts von Visionen der Toten heimgesucht
Mutter Christina (Olivia Williams) kĂŒmmert sich hauptsĂ€chlich um die Karriere des 13-jĂ€hrigen Sohnes Benjie, einem Kinderstar, der kĂŒrzlich aus einem Drogenentzugsprogramm entlassen wurde.
Das Geheimnis der Familie ist Tochter Agatha (Mia Wasikowska), die erst vor kurzem aus einer Heilanstalt entlassen wurde und wieder zurĂŒck in der Stadt ist. Sie freundet sich mit dem Limousinenfahrer und erfolglosen Jungschauspieler Jerome Fontana (Robert Pattinson) an, der sich als Drehbuchautor in Hollywood einen Namen machen möchte an.
Die RĂŒckkehr von Agahta löst eine explosive Kettenreaktion aus, und so bröckelt langsam die saubere, glatte Fassade der Familie. Ob alle Charaktere in diesem Drama zu Ruhm und Erfolg gelangen?


Die raue Schönheit von Bruce Wagners Los Angeles in Verbindung mit David Cronenbergs unangefochtenen RegiekĂŒnsten und einem brillanten Cast.
Mit MAPS TO THE STARS ist Cronenberg eine toll verrĂŒckte Satire geglĂŒckt, die zugleich ein packender Psychothriller ĂŒber Hollywood des 21. Jahrhunderts ist. Diese abgehoben-homogoene Gesellschaft, in der Ruhm und Bekanntheit alles bedeuten – selbst wenn man dafĂŒr seine Seele verkauft. Grossartig gespielt, dĂŒster und auf diabolische Weise amĂŒsant.

 

REGIE:
David Cronenberg
PRODUKTION:
SaĂŻd Ben SaĂŻd
Martin Katz
Michel Merkt
CAST:
Julianne Moore
Robert Pattinson
Mia Wasikowska
Carrie Fisher
John Cusack
Olivia Williams
Sarah Gadon
Niamh Wilson
DREHBUCH:
Bruce Wagner
KAMERA:
Peter Suschitzky
SCHNITT:
Ronald Sanders
TON:
Andy Malcolm
AUSSTATTUNG:
Carol Spier

       
  Marching Band
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. August 2009]
       
 

Ein Film von Claude Miller • 2008: Wahl des 44. PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten. Zu jener Zeit waren die unzĂ€hligen Bands der UniversitĂ€ten – Marching Bands genannt – stĂ€rker denn je in die Wahlveranstaltungen einbezogen. Die in den USA Ă€usserst beliebten Marching Bands widerspiegeln die Werte aller Schichten der gemischtrassigen amerikanischen Gesellschaft. Sie erfreuen das begeisterte Publikum mit mitreissenden Paraden und sind ein Ohrenschmaus und eine Augenweide zugleich. Der Film ist von der starken Energie dieser Marching Bands getragen. Er zeichnet ein PortrĂ€t der amerikanischen Jugend von heute und zeigt die Haltung der Studenten im Hinblick auf eine Entscheidung, die ihr Leben und damit auch die Welt verĂ€ndern dĂŒrfte.

 

REGIE:
Claude Miller
PRODUKTION:
Annie Miller
Claude Miller
KAMERA:
Luis Arteaga Pacheco
SCHNITT:
Morganne Spacagna
Karine Torjman
TON:
Emmanuel Angrand
François Fayard

       
  Marvin
 
       
 

Ein Film von Anne Fontaine

 

REGIE:
Anne Fontaine
PRODUKTION:
Philippe Carcassonne
Pierre-Alexandre Schwab
CAST:
Finnegan Oldfield
Isabelle Huppert
DREHBUCH:
Anne Fontaine
Pierre Trividic
KAMERA:
Yves Angelo
SCHNITT:
Brigitte Taillandier
TON:
Rym Debbarh-Mounir
AUSSTATTUNG:
Emmanuel de Chauvigny
KOSTÜME:
Elise Ancion

       
  Matar a JesĂșs
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2018]
       
 

Killing Jesus • Die 22-jĂ€hrige Paula muss hautnah miterleben, wie ihr Vater rĂŒcksichtslos von zwei vorbeirasenden Motorradfahrern erschossen wird. Sie kann einen der beiden erkennen, doch die Polizei ermittelt wochenlang ohne jegliche Spur. WĂ€hrend einem Discobesuch trifft sie den rebellischen Jungen JesĂșs und erkennt in ihm den Mörder ihres Vaters. In bedĂ€chtigen Schritten, zwischen Angst, Faszination und MitgefĂŒhl pendelnd, nĂ€hert sie sich dem unberechenbaren jungen Mann. Ein Weg, der sie aus ihrem bĂŒrgerlichen Elternhaus schnurstracks in eine völlig andere Welt, in die Armenviertel auf den HĂŒgeln der kolumbianischen Grossstadt MedellĂŹn, fĂŒhrt.

 

REGIE:
Laura Mora
PRODUKTION:
Diego F. RamĂ­rez
Alex Zito
Ignacio Rey
Juan Pablo GarcĂ­a
Maja Zimmermann
CAST:
Natasha Jaramillo
Giovany RodrĂ­guez
Camilo Escobar
Carmenza Cossio
Juan Pablo Trujillo
DREHBUCH:
Laura Mora
Alonso Torres
KAMERA:
James L. Brown
SCHNITT:
Leandro Aste
TON:
Carlos Lopera
MUSIK:
SebastiĂĄn Escofet

       
  Mel. Das andere Leben
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Hans Peter Riegel • Die Geschichte von MEL ist die Geschichte einer Frau, die ein Leben jenseits bĂŒrgerlicher Normen fĂŒhrt. Gleichzeitig ist MEL Zeitzeugin. Eine scharfsinnige Beobachterin, die ihre kaputte Kindheit, die Zeit der ZĂŒrcher Drogen- und Hausbesetzer-Szene, eigene Drogenerfahrungen, Experimente als Nackt-Modell, Lebensstationen in Amsterdam und Barcelona schildert.

Mit grosser Offenheit und Ironie spricht sie ĂŒber SexualitĂ€t aber auch ĂŒber mĂ€nnliche Gewalt, die sie nur knapp ĂŒberlebt. Schliesslich findet sie durch Bondage zu sich selbst. Die Fesselung wird fĂŒr MEL zum einem Akt der Selbstbestimmung, zur Form persönlicher Selbstverwirklichung.

Immer noch fĂŒhrt sie ein Leben, das entfernt ist von gesellschaftlicher NormalitĂ€t. Und obwohl sie zu einer erfolgreichen, selbstbewussten Frau gereift ist, muss sie weiterhin kĂ€mpfen. Gegen Vorurteile, gegen frauen-feindliche, mĂ€nnliche UnterdrĂŒckung, gegen ihre eigenen DĂ€monen.

 

REGIE:
Hans Peter Riegel
PRODUKTION:
Tanja Hollenstein
CAST:
Melanie Derron
DREHBUCH:
Hans Peter Riegel
KAMERA:
Hans Peter Riegel
Andi Fruet
SCHNITT:
Hans Peter Riegel
MUSIK:
Hans Peter Riegel

       
  Melinda and Melinda
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2005]
       
 

Von Woody Allen • Was geschieht, wenn eine attraktive, junge Frau wie Melinda ĂŒberraschend in eine typische New Yorker Dinnerparty platzt? Einmal aus einer komischen und einmal aus einer tragischen Perspektive erzĂ€hlt, handelt „Melinda und Melinda“ von GefĂŒhlen, Sex, Beziehungen, Liebe, GlĂŒck, Dates, Eifersucht und Shopping. Denn Melinda ist nach New York gekommen, um ein neues Leben anzufangen und sich wieder zu verlieben


 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
CAST:
Will Ferrell
Neil Pepe
Stephanie Roth Haberle
Radha Mitchell
Chloë Sevigny
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Vilmos Zsigmond
SCHNITT:
Alisa Lepselter
TON:
Robert Hein
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Judy L. Ruskin

       
  Men in Black
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. September 1997]
       
 

Ein Film von Barry Sonnenfeld • Der New Yorker Polizist James Edwards verfolgt einen Kriminellen, der schliesslich Selbstmord begeht, indem er sich von einem Dach des Guggenheim-Museums stĂŒrzt. Dieser Gangster war ein Ausserirdischer. Kurz darauf tritt der mysteriöse Agent K in Edwards Leben, der ihn fĂŒr die Geheimorganisation „Men in Black“ rekrutiert. Denn was der normale BĂŒrger nicht wissen darf: Ausserirdische leben schon seit Jahrzehnten auf der Erde, welche nach Ks Worten so etwas ist wie „Casablanca ohne Nazis“. Ausserirdische aus allen Teilen der Galaxis können auf der Erde Asyl beantragen und Zuflucht finden. Die Men in Black erteilen Aufenthaltserlaubnisse und kĂŒmmern sich vor allem darum, dass sich die Ausserirdischen auf der Erde nicht allzu sehr daneben benehmen. Illegal eingewanderte Aliens werden abgeschoben oder eliminiert. Ein besonderes Hilfsmittel, um ihre TĂ€tigkeit vor den Menschen zu verbergen, ist der Neuralisator, ein oft benutzter GedĂ€chtnis-Löscher.

Nachdem Edwards aller Identifikationsmerkmale beraubt wird, ist er fortan Agent J und arbeitet an der Seite von Agent K. Zusammen mĂŒssen sie ein illegal auf der Erde gelandetes Rieseninsekt, eine extrem bösartige Schabe zur Strecke bringen. Die hochintelligente Schabe ist auf der Suche nach einer Mini-Galaxie und versteckt sich dabei in der HauthĂŒlle eines Menschen. Die Galaxie, eine Super-Energiequelle, wurde von guten Aliens auf der Erde in einem murmelförmigen Amulett versteckt. Mit Hilfe verschiedener Gimmicks und futuristischer Waffen verhindern J und K, dass die Mini-Galaxie in die HĂ€nde der Riesenschabe fĂ€llt, weil anderenfalls die ganze Erde zerstört wird. In einer der letzten Szenen des Films quittiert K seinen Dienst und ĂŒberlĂ€sst J den Neuralisator, um sich von ihm seine Erinnerung an die MiB und Aliens auslöschen zu lassen.

Zum Ende des Films zieht sich die Kamera in den Himmel zurĂŒck, dann weiter in den Weltraum, vorbei an unserem Sonnensystem, vorbei an Millionen von Sternen. Am Ende erkennt man, dass sich unsere Milchstrasse innerhalb eines kugelförmigen BehĂ€lters befindet, der einer Murmel Ă€hnelt. Diese Murmel wird von einer alienartigen Hand gegen eine zweite Murmel geworfen, die ebenfalls eine Galaxie enthĂ€lt. Beide Murmeln werden dann durch die Hand aufgehoben und in eine Tasche voller Murmeln gelegt.

 

REGIE:
Barry Sonnenfeld
PRODUKTION:
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
CAST:
Tommy Lee Jones
Will Smith
Linda Fiorentino
Vincent D'Onofrio
DREHBUCH:
Ed Solomon
Lowell Cunningham
KAMERA:
Donald Peterman
SCHNITT:
Jim Miller
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Bo Welch
KOSTÜME:
Mary E. Vogt

       
  Mercury Rising
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 1998]
       
 

Der Code - nicht zu knacken. Der Junge - nicht zu erreichen. Der Agent - nicht zu stoppen. • Der 9jĂ€hrige Simon (Miko Hughes) knackt per Zufall den militĂ€rischen Geheimcode 'Mercury' der Vereinigten Staat. Beim KreuzwortrĂ€tseln in einem Magazin, erkennt der autistische Junge die versteckte Botschaft. Eine wilde Jagd, angefĂŒhrt von Lt. Colonel Kudrow (AIec Baldwin), auf ihn beginnt. Seine Eltern werden tot aufgefunden. Sie scheinen das erste Opfer auf der Suche nach Simon zu sein. Art Jeffries (Bruce Willis), FBI-Agent im Innendienst, ĂŒbernimmt diesen Fall. Dabei kĂŒmmert er sich um den völlig verĂ€ngstigten Jungen, auf dessen Geheimnis er nach und nach kommt.

Der einzige Ausweg, den Killem zu entkommen, scheint die Flucht. Jeffries und Simon hetzen quer durch die Stadt. Doch die Spezialeinheit ist ihnen auf den Fersen.....

Die Geschichte von MERCURY RISING erzĂ€hlt von der Entstehung einer Freundschaft zwischen einem frustrierten FBI-Agenten und einem autistischen Jungen. Sie haben eine Sache gemeinsam: die Isolation. Der neunjĂ€hrige Simon lebt in seiner eigenen Welt von RĂ€tselheften und Landkarten. Jeffiries Isolation ist eine selbstgewĂ€hlte. Er ist völlig desillusioniert durch die vielen RĂŒckschlĂ€ge, die er im privaten wie beruflichen Leben einstecken musste. Beide mĂŒssen lemen, ihren Gesichtskreis zu erweitern und einander zu vertrauen, um ĂŒberleben zu können.

Drehbuchautor Mark Rosenthal beschreibt es so: Das HerzstĂŒck dieses Filmes ist die ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem Action-Held und dem unschuldigen Jungen. Der FBI-Agent findet sich selbst in der vorhandenen Situation, in der sein Training und seine Coolness nicht mehr ausreichen. Um mit diesem ungewöhnlichen Jungen zu kommunizieren, muss er sich eine neue Sprache angewöhnen - eine Sprache voller Herzlichkeit und Freundlichkeit, die normalerweise in seinen Kreisen beim FBI nicht angewandt wird. Aber dies ist die einzige Möglichkeit, an den Jungen heranzukommen.'

 

REGIE:
Harold Becker
PRODUKTION:
Brian Grazer
Karen Kehela
CAST:
Bruce Willis
Alec Baldwin
Miko Hughes
Chi NcBride
Kim Dickens
Robert Stanton
Bodhi Pine Elfman
DREHBUCH:
Lawrence Konner
Mark Rosenthal
KAMERA:
Michael Seresin
SCHNITT:
Peter Honess
MUSIK:
John Barry
AUSSTATTUNG:
Patrizia von Brandenstein

       
  Metropolitan Opera: Le barbier de Seville
 
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • ERSTER AKT. Vor dem Haus des Dr. Bartolo bringt der verkleidete Graf Almaviva Rosina ein StĂ€ndchen („Ecco ridente”). Dr. Bartolo hĂ€lt Rosina jedoch im Haus eingesperrt. Almaviva bezahlt die Musiker und beschliesst, bis zum Morgengrauen zu warten, da er hofft, sie zu sehen. Der Barbier Figaro, der Zutritt zu den HĂ€usern von Sevilla hat und alle Geheimnisse und Skandale der Stadt kennt, tritt auf und beschreibt sein geschĂ€ftiges Leben („Largo al factotum“). Der Graf singt eine weitere Serenade fĂŒr Rosina und gibt sich als der arme Student Lindoro aus. Figaro entwirft einen Plan: der Graf soll sich als betrunkener Soldat ausgeben, der bei Dr. Bartolo stationiert sei, um Rosina zu begegnen – mit der Dr. Bartolo sich selbst zu verheiraten gedenkt. Dem Grafen gefĂ€llt dieser Plan, wĂ€hrend Figaro sich auf eine stattliche Belohnung freut („All’idea di quel metallo“).

Rosina denkt ĂŒber die Stimme nach, die sie entzĂŒckt hat, und beschliesst, ihre nicht unerhebliche Schlauheit zu nutzen, um Lindoro kennenzulernen („Una voce poco fa“). Dr. Bartolo tritt zusammen mit Rosinas Musiklehrer Don Basilio auf, der ihn warnt, dass Graf Almaviva, der Verehrer Rosinas, in Sevilla gesehen worden ist. Dr. Bartolo beschliesst, Rosina unverzĂŒglich zu heiraten. Basilio singt ein Loblied auf die ĂŒble Nachrede, da dies die beste Methode sei, Almaviva loszuwerden („La calunnia“). Figaro belauscht diese Unterhaltung, warnt Rosina und verspricht ihr, einen Brief an Lindoro zu ĂŒbergeben („Dunque io son“). Da er Rosina nicht traut, versucht Dr. Bartolo zu beweisen, dass sie einen Brief geschrieben hat, aber sie ĂŒberlistet ihn mehrfach. Dr. Bartolo Ă€rgert sich ĂŒber ihren Widerstand und warnt sie, nicht mit ihm zu spielen („A un dottor della mia sorte“).

Almaviva tritt in seiner Verkleidung als betrunkener Soldat auf und steckt Rosina ein Briefchen zu, das diese geschickt vor Dr. Bartolo verbirgt. Der alte Herr behauptet, er sei von jeglicher Einquartierung befreit. Figaro verkĂŒndet, dass sich vor dem Haus eine Menge angesammelt habe, die sich ĂŒber die GerĂ€usche von drinnen wundere. Die zivile Wache stĂŒrmt herein, um den betrunkenen Soldaten festzunehmen. Graf Almaviva enthĂŒllt dem Hauptmann der Wache jedoch seine wahre IdentitĂ€t und wird sofort freigelassen. Alle ausser Figaro sind höchst erstaunt ĂŒber diese Wendung der Dinge, und gemeinsam kommentieren sie die verrĂŒckten Ereignisse des Morgens.

ZWEITER AKT. Dr. Bartolo vermutet, dass der „betrunkene Soldat“ ein von Almaviva entsandter Spion war. Der Graf kehrt zurĂŒck, diesmal verkleidet als Don Alonso, angeblich Musiklehrer und Student von Don Basilio („Pace e gioia sia con voi“). Er sei gekommen, um Rosina ihre Musikstunde zu geben, da Basilio krank zuhause sei. „Don Alonso“ erzĂ€hlt Dr. Bartolo ausserdem, dass er im selben Gasthof wohne wie Almaviva und einen Brief von Rosina gefunden habe. Er bietet an, Rosina zu sagen, dass er den Brief von einer anderen Frau bekommen habe, als Beweis, dass Lindoro nur im Auftrag Almavivas mit ihren GefĂŒhlen spiele. Dies ĂŒberzeugt Dr. Bartolo davon, dass „Don Alonso“ wirklich ein Student von Don Basilio ist, und er erlaubt ihm, Rosina ihre Musikstunde zu erteilen („Contro un cor“).

Figaro erscheint, um Dr. Bartolo zu rasieren, und schafft es, den SchlĂŒssel zur BalkontĂŒr einzustecken. Er setzt gerade zu seiner Rasur an, als Basilio in scheinbar bester Gesundheit hereinkommt. Der Graf, Rosina und Figaro ĂŒberzeugen Basilio mittels wiederholter BestĂ€tigungen und eines schnellen Bestechungsgelds, dass er Scharlach habe („Buona sera, mi signore“). Basilio geht wieder nach Hause, zwar verwirrt, aber reicher als vorher. Die Rasur beginnt nun, und Figaro lenkt Dr. Bartolo ab, damit er nicht hört, wie Almaviva mit Rosina plant, in der kommenden Nacht zusammen zu fliehen. Dr. Bartolo jedoch hört die Worte „meine Verkleidung“ und begreift wĂŒtenderweise, dass er schon wieder ausgetrickst wurde. Alle gehen. Die Zofe Berta kommentiert den verrĂŒckten Haushalt, in dem sie arbeitet („Il vecchiotto cerca moglie“).

Basilio wird gerufen und mit ihm ein Notar, damit Dr. Bartolo sich noch am selben Abend mit Rosina vermĂ€hlen kann. Dr. Bartolo zeigt darauf Rosina ihren Brief an Lindoro. Gebrochenen Herzens und ĂŒberzeugt, dass sie getĂ€uscht wurde, willigt sie in die Ehe mit Dr. Bartolo ein, und erzĂ€hlt ihm auch von ihrem Plan, mit Lindoro zu fliehen. Ein Sturm zieht ĂŒber das Haus. Figaro und der Graf klettern ĂŒber die Gartenmauer. Rosina ist wĂŒtend, bis Almaviva seine wahre IdentitĂ€t enthĂŒllt. Basilio kommt mit dem Notar an. Nachdem er mit einem wertvollen Ring bestochen wurde und ihm ausserdem ein Paar Kugeln in den Kopf angedroht wurden, willigt Basilio ein, bei der Trauung von Rosina und Almaviva als Zeuge zu fungieren. Dr. Bartolo platzt mit einigen Soldaten herein, aber er kommt zu spĂ€t. Graf Almaviva erklĂ€rt Dr. Bartolo, dass alle Proteste nutzlos seien („Cessa di piĂč resistere“), und Dr. Bartolo erkennt seine Niederlage an. Figaro, Rosina und der Graf feiern ihr GlĂŒck.

 

REGIE:
Bartlett Sher
PRODUKTION:
Bartlett Sher
MUSIK:
Gioachino Rossini
AUSSTATTUNG:
Michael Yeargan
KOSTÜME:
Catherine Zuber

       
  Metropolitan Opera: Les maĂźtres chanteurs de Nuremberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2014]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • ERSTER AKT. WĂ€hrend des Gottesdienstes der Gemeinde von St. Katharina versucht der junge Ritter Walther von Stolzing die Aufmerksamkeit von Eva Pogner zu erregen. Nachdem die Gemeinde die Kirche verlassen hat, erzĂ€hlt Eva ihrem Verehrer, dass sie am nĂ€chsten Tag mit dem Gewinner eines Gesangswettbewerbes verlobt werden soll, den die NĂŒrnberger Gilde der MeistersĂ€nger abhĂ€lt. Evas Freundin Magdalene bittet ihren Freund David, einen Lehrling des Schusters und Meistersingers Hans Sachs, Walther die Regeln der Kunst zu erklĂ€ren (“Mein Herr”), und dieser ist erstaunt ĂŒber die komplizierten Regeln der Meistersingerei.

WĂ€hrend David die Regeln erlĂ€utert, bereiten die anderen Lehrlinge ein Probevorsingen vor. Als die Meister die Kirche betreten, begrĂŒsst Evas Vater Walther, der sagt, dass er ein Meistersinger werden möchte. Beckmesser, der Stadtschreiber von NĂŒrnberg und ein niedertrĂ€chtiger, eifersĂŒchtiger Pedant, der ebenfalls um Evas Hand anhalten möchte, hört ihre Unterhaltung und erkennt sofort in dem jungen Ritter einen Konkurrenten.

Als Beweis, dass auch Handwerker die Kunst ehren, bietet Pogner die Hand seiner Tochter als Preis im SĂ€ngerwettstreit des folgenden Tages an (“Das schöne Fest”). Als Sachs einwirft, dass Eva – und das Volk – auch etwas bei dieser Entscheidung zu sagen haben sollten, verkĂŒndet Pogner, dass Eva zwar den Sieger des Wettbewerbes zurĂŒckweisen könne, aber entweder einen Meistersinger oder niemanden heiraten dĂŒrfe.

Walther stellt sich vor (“Am stillen Herd”) und beschreibt seine natĂŒrlichen und autodidaktischen Kompositionsmethoden. Darauf singt er sein Probe-Lied (“Fanget an!”), eine impulsive, formlose Melodie, die gegen viele der Regeln der Meister verstösst. Beckmesser kreidet jeden Fehler gnadenlos an. Der junge Ritter stolziert zutiefst beleidigt hinaus, als er von den Meistersingern zurĂŒckgewiesen wird, wĂ€hrend Sachs ĂŒber die Schönheit seiner Melodie nachsinnt.

ZWEITER AKT. Am selben Abend erzÀhlt David Magdalene, wie schlecht Walther abgeschnitten hat, wÀhrend im Hintergrund die anderen Lehrlinge mit Scherzen ihren Arbeitstag beenden. Eva, die mit ihrem Vater hinzukommt, erfÀhrt die traurige Nachricht von Magdalene.

Auf der anderen Strassenseite fĂ€ngt Sachs an, in seiner Werkstatt zu arbeiten; er wird jedoch vom Duft des Flieders und der Erinnerung an Walthers Melodie abgelenkt (“Wie duftet doch der Flieder”). Eva besucht ihn, und obwohl sie andeutet, dass sie sich freuen wĂŒrde, wenn Sachs selbst den Wettstreit gewĂ€nne, verrĂ€t doch ihre EnttĂ€uschung ĂŒber seine vorgetĂ€uschte Ablehnung Walthers ihre wahren GefĂŒhle.

Als sie beleidigt davonstĂŒrmt, begegnet sie Walther, der sie anfleht, mit ihm fortzulaufen. Sie verstecken sich vor dem NachtwĂ€chter. Sachs hört ihre Unterhaltung und erleuchtet die Strasse mit einer Laterne, wodurch er die Liebenden zwingt, in ihrem Versteck zu bleiben, wĂ€hrend Beckmesser auftritt, um Eva ein StĂ€ndchen zu bringen. Magdalene stellt sich an ein Fenster des Pognerschen Hauses und tut so, als sei sie Eva.

Als der Stadtschreiber jedoch anfangen will zu singen, stimmt Sachs selbst ein munteres Lied an (“Jerum! Jerum!”) und behauptet dann, dass er noch arbeiten mĂŒsse. Am Ende einigen sich beide, dass es am besten sei, wenn Beckmesser sein StĂ€ndchen vortrage, wĂ€hrend Sachs mit seinem Schusterhammer alle Regelverstösse anzeige. Der resultierende Aufruhr wird noch schlimmer, als David voller Eifersucht Beckmesser angreift, weil dieser scheinbar Magdalene ein StĂ€ndchen bringt. Am Ende stĂŒrzen sich auch noch die Nachbarn in ihren Nachthemden ins GewĂŒhl, bis das Signal des NachtwĂ€chters alle auseinandertreibt.

Pogner fĂŒhrt Eva ins Haus, wĂ€hrend Sachs Walther und David in seine Werkstatt zieht. Auf der nun verlassenen Strasse gibt der NachtwĂ€chter die Stunde bekannt, blĂ€st in sein Horn und schreitet durch die plötzlich friedliche, mondbeschienene Strasse.

DRITTER AKT. ERSTE SZENE. Am nĂ€chsten Tag in seinem Studierzimmer vergibt Sachs David fĂŒr sein ungebĂŒhrliches Betragen und fordert ihn auf, seine Verse fĂŒr den Johannistag zu rezitieren. Darauf alleingelassen, denkt der Schuster ĂŒber die VerrĂŒcktheit der Welt nach (“Wahn! Wahn!”); dann begrĂŒsst er Walther, der ihm einen merkwĂŒrdigen Traum erzĂ€hlt. Sachs erkennt darin ein potentielles PreistrĂ€ger-Lied; er schreibt die Worte auf und hilft dem Ritter mit seinem GefĂŒhl fĂŒr Form und Symmetrie, daraus ein Lied zu machen (“Morgendlich leuchtend”).

Nachdem beide gegangen sind, humpelt Beckmesser herein und schnĂŒffelt herum. Als er gerade Walthers Gedicht stiehlt, wird er von Sachs ertappt, der ihm aber sagt, er solle es behalten. Beckmesser stĂŒrzt hinaus und wĂ€hnt den Sieg bereits in der Tasche.

Eva besucht Sachs unter dem Vorwand, ihr Schuh mĂŒsse repariert werden. Walther kehrt zurĂŒck, fĂŒr den Wettstreit herausgeputzt, und wiederholt fĂŒr sie sein Lied. Sie fĂŒhlt sich zu Sachs hingezogen (“O Sachs! Mein Freund”), aber der weise Ă€ltere Mann lenkt sie zu dem jungen Mann hin. Als Magdalene hinzukommt, befördert Sachs David mit einer Ohrfeige zum Gesellen und bittet Eva, das neue Lied zu segnen; alle fĂŒnf geben ihrem GlĂŒck Ausdruck (“Selig wie die Sonne”). Dann gehen sie zum Wettstreit.

ZWEITE SZENE. Auf einer Wiese vor den Toren NĂŒrnbergs versammeln sich die Gilden und BĂŒrger unter festlichen Fahnen. Nach einem lustigen Tanz marschieren die Meister ein, wobei Sachs einen spontanen Applaus von seinen Bewunderern erntet, was ihn zu einer bewegenden Ansprache veranlasst (“Euch macht ihr’s leicht”).

Der Wettstreit beginnt mit Beckmesser, der verzweifelt versucht, Walthers Verse an seine eigene Melodie anzupassen, dabei aber die Worte vergisst und verwechselt, was ihm den Hohn der Menge eintrĂ€gt. Der Stadtschreiber lĂ€sst seiner Wut ĂŒber Sachs freien Lauf und stolpert dann fort, wodurch er den gelungen Vortrag Walthers versĂ€umt. Die Menge ist bezaubert, Walther jedoch lehnt das Medaillon der Meister ab. Sachs ĂŒberzeugt ihn jedoch, die Aufnahme in die Gilde anzunehmen (“Verachtet mir die Meister nicht”), indem er die Tradition und ihre Verfechter gleichermassen lobt wie die Erneuerer. Die Jugend versöhnt sich mit dem Alter, Walther hat Eva gewonnen, und das Volk preist Sachs von Neuem, wĂ€hrend Eva ihn mit Walthers Lorbeer krönt.

 

REGIE:
Otto Schenk
Carmen de Lavallade
PRODUKTION:
Otto Schenk
MUSIK:
Richard Wagner
AUSSTATTUNG:
GĂŒnther Schneider-Siemssen
KOSTÜME:
Rolf Langenfass

       
  Metropolitan Opera: Madame Butterfly
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. April 2016]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Erster Akt Leutnant B. F. Pinkerton von der US-Marine inspiziert ein Haus mit Blick auf den Hafen von Nagasaki, das er von dem Heiratsvermittler Goro mieten will. Der Mietvertrag umfasst auch drei Dienerinnen und eine Geisha-Ehefrau namens Cio-Cio-San, die als Madame Butterfly bekannt ist. Der Mietvertrag belĂ€uft sich auf 999 Jahre und muss monatlich verlĂ€ngert werden. Der amerikanische Konsul Sharpless kommt hinzu; er ist ausser Atem, weil er den HĂŒgel hinaufgestiegen ist. Pinkerton beschreibt seine Philosophie des furchtlosen Yankees, der auf der Suche nach Erfahrungen und VergnĂŒgungen die Welt durchstreift („Dovunque al mondo“). Er ist nicht sicher, ob seine GefĂŒhle fĂŒr das junge MĂ€dchen Liebe oder nur eine Laune sind, aber er hat vor, die Hochzeitszeremonie durchzufĂŒhren. Sharpless warnt ihn, dass das MĂ€dchen diese Ehe eventuell anders sieht, aber Pinkteron wischt solche Bedenken vom Tisch und sagt, dass er eines Tages eine echte, amerikanische Ehefrau heiraten werde. Er bietet dem Konsul Whiskey an und trinkt auf Amerika („America forever!“). Man hört, wie Butterfly den HĂŒgel hinaufkommt, zusammen mit ihren Freundinnen, die der Zeremonie beiwohnen sollen (Ensemble: „Spira sul mare“). In einer Unterhaltung nach ihrer offiziellen Vorstellung gibt Butterfly zu, dass sie nur 15 Jahre alt ist, dass ihre Familie vormals angesehen war, aber jetzt ihre Stellung verloren hat, und dass sie sich daher als Geisha verdingen muss. Ihre Verwandten kommen hinzu und plaudern ĂŒber die Hochzeit. Cio-Cio-San zeigt Pinkerton ihre wenigen BesitztĂŒmer und teilt ihm leise mit, dass sie die christliche Mission besucht hat und den Glauben ihres Mannes annehmen wird. Der Kaiserliche Kommissar verliest die Hochzeitsurkunde, und die Verwandten gratulieren dem Paar. Plötzlich hört man eine bedrohliche Stimme – es ist der Bonze, Butterflys Onkel, ein Priester. Er verflucht das MĂ€dchen dafĂŒr, dass sie zur christlichen Mission gegangen ist und damit die Religion ihrer Familie verraten hat. Pinkerton befiehlt allen zu gehen, und im Aufbruch verurteilen der Bonze und ihre schockierten Verwandten Cio-Cio-San. Pinkerton versucht sie zu trösten. Suzuki hilft Butterfly, ihren Hochzeitskimono anzuziehen, worauf diese zu Pinkerton in den Garten geht, wo sie einander in die Arme sinken (Duett: „Vieni la sera“).

Zweiter Akt, Erster Teil Drei Jahre sind vergangen, und Cio-Cio-San erwartet die RĂŒckkehr ihres Ehemannes. Suzuki fleht die Götter um Hilfe an, worauf Butterfly ihr vorwirft, dass sie lieber an die faulen japanischen Götter glaube als an Pinkertons Versprechen, eines Tages zurĂŒckzukehren („Un bel di“). Sharpless erscheint mit einem Brief von Pinkerton, aber bevor er ihn Butterfly vorlesen kann, erscheint Goro mit dem neusten potentiellen Ehemann fĂŒr Butterfly, dem reichen Prinzen Yamadori. Butterfly serviert den GĂ€sten aus Höflichkeit Tee, besteht aber darauf, dass sie zur Ehe nicht zur VerfĂŒgung stehe – ihr amerikanischer Ehemann habe sie nicht verlassen. Sie schickt Goro und Yamadori fort. Sharpless versucht, Pinkertons Brief vorzulesen, und schlĂ€gt Butterfly vor, vielleicht doch Yamadoris Angebot in ErwĂ€gung zu ziehen. „Und das hier?“ („E questo?“) fragt die entrĂŒstete Butterfly und zeigt dem Konsul ihr kleines Kind. Sharpless ist zu verstört, um ihr mehr vom Inhalt des Briefes zu berichten. Er geht und verspricht, Pinkerton von dem Kind zu erzĂ€hlen. Ein Kanonenschuss ist vom Hafen zu hören und zeigt die Ankunft eines Schiffes an. Butterfly und Suzuki tragen ein Fernrohr auf die Terrasse und entziffern den Namen von Pinkertons Schiff. ÜberglĂŒcklich hilft Butterfly Suzuki dabei, das Haus mit BlĂŒtenblĂ€ttern aus dem Garten zu bestreuen (Duett: „Scuoti della fronda“). Die Nacht bricht herein, und Butterfly, Suzuki und das Kind halten Wache und beobachten den Hafen (Gesummter Chor).

Zweiter Akt, Zweiter Teil Der Morgen bricht an und Suzuki besteht darauf, dass Butterfly endlich schlafen geht. Butterfly trĂ€gt das Kind in ein anderes Zimmer. Sharpless erscheint mit Pinkerton und Kate, Pinkertons neuer Frau. Suzuki begreift, wer die amerikanische Frau ist, und erklĂ€rt sich bereit, dabei zu helfen, Butterfly die Nachricht beizubringen. Pinkerton ist von seinem schlechten Gewissen ĂŒberwĂ€ltigt und lĂ€uft davon, nachdem er sich seiner Tage in dem kleinen Haus erinnert hat („Addio, fiorito asil“). Cio-Cio-San eilt herbei in der Hoffnung, Pinkerton zu sehen, erblickt statt dessen jedoch Kate. Sie durchschaut die Situation und erklĂ€rt sich bereit, das Kind aufzugeben, besteht jedoch darauf, dass Pinkerton zurĂŒckkehren solle und es abholen. Butterfly schickt alle fort und holt den Dolch heraus, mit dem sich auch ihr Vater umgebracht hat; sie entscheidet sich dafĂŒr, mit WĂŒrde zu sterben, anstatt in Schande zu leben. Sie wird kurz unterbrochen, als ihr Kind hereinkommt, aber Butterfly verabschiedet sich von ihm und verbindet ihm die Augen („Tu, piccolo Iddio“). Sie ersticht sich in dem Moment, als Pinkerton ihren Namen ausruft.

 

REGIE:
Karel Mark Chichon
CAST:
Hei-Kyung Hong
Kristine Opolais
Maria Zifchak
Massimo Giordano
Roberto Alagna

       
  Mientras duermes
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juli 2012]
       
 

Sleep Tight • Cesar (Luis Tosar) arbeitet an der TĂŒr eines Apartmentkomplexes in Barcelona. Auch wenn ihn die Bewohner nicht bemerken, kennt er sie genau. Er weiss jedes noch so intime Detail aus ihrem Leben, vor allem aus dem Leben von Clara (Marta Etura), die mit ihrem frohen GemĂŒt und ihrer positiven Ausstrahlung das genaue Gegenteil von Cesar ist. Ihr stĂ€ndiges LĂ€cheln verursacht bei Cesar eine GĂ€nsehaut. Er weiss, er wird keinen glĂŒcklichen Tag mehr verbringen, bis er dieses LĂ€cheln aus ihrem Gesicht gehauen hat. Er entwickelt einen Plan, Claras Leben in eine Hölle zu verwandeln.

 

REGIE:
Jaume BalaguerĂł
PRODUKTION:
Julio FernĂĄndez
CAST:
Luis Tosar
Marta Etura
Alberto San Juan
Pep Tosar
DREHBUCH:
Alberto Marini
KAMERA:
Pablo Rosso
SCHNITT:
Guillermo de la Cal
MUSIK:
Lucas Vidal
AUSSTATTUNG:
Javier Alvariño
KOSTÜME:
Marian Coromina

       
  Millennium 3 - Vergebung
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juni 2010]
       
 

Luftslottet som sprĂ€ngdes • Lisbeth Salander (Noomi Rapace) hat den Kampf gegen ihren Widersacher Zala nur knapp ĂŒberlebt und wird schwer verletzt in die Notaufnahme eingeliefert. Doch sie schwebt weiterhin in Gefahr. Denn auch Zala lebt noch. Und der Geheimdienst möchte Lisbeth mit allen Mitteln mundtot machen – auf keinen Fall darf sie die Verbindung zwischen Zala und der Regierung aufdecken. WĂ€hrenddessen setzt Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist) alles daran, Lisbeths Unschuld an den Morden an ihrem Vormund Niels Bjurman und zwei Journalisten zu beweisen. Die Verbrechen werden nach wie vor ihr angelastet – und Mikael weiss genau, dass es nur noch eine letzte Chance gibt, Lisbeth zu retten. WĂ€hrend seinen Ermittlungen beginnt sich Lisbeths Vergangenheit vor seinen Augen wie ein Puzzle, StĂŒck fĂŒr StĂŒck, zusammen zu setzen. Eine Vergangenheit, die dĂŒster ist – deren Offenbarung aber der SchlĂŒssel zu Lisbeths Unschuld sein könnte. Die Zeit fĂŒr Lisbeth ist gekommen...

 

REGIE:
Daniel Alfredson
CAST:
Michael Nyqvist
Noomi Rapace
Lena Endre
Annika Hallin
Jacob Ericksson
Sofia Ledarp
Anders Ahlbom
DREHBUCH:
Jonas Frykberg
Stieg Larsson
Ulf Ryberg
KAMERA:
Peter Mokrosinski
TON:
Niels Arild
Nalle Hansen
MUSIK:
Jacob Groth
KOSTÜME:
Cilla Rörby

       
  Millions
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2005]
       
 

Ein Film von Danny Boyle • Der Countdown lĂ€uft... in 7 Tagen wird in Grossbritannien der Euro eingefĂŒhrt. Wie es der Zufall will, finden Damian und Anthony einen grossen Sack voll Geld - genauer gesagt eine viertel Million Pfund - aus einem fehlgeschlagenen ZugĂŒberfall. Wie aber können die beiden 7- und 9-jĂ€hrigen Jungs ĂŒberhaupt so viel Geld in einer Woche ausgeben? Anthony versucht es mit "SchwarzmarktgeschĂ€ften" auf dem Schulspielplatz und Damian versucht unauffindbaren BedĂŒrftigen zu helfen. Das ist alles gar nicht so einfach ...und ausserdem möchten die Diebe ihr Geld zurĂŒck. Werden sie es schaffen das Geld loszuwerden bevor es wertlos sein wird? Wird die Schulbehörde herausfinden was vor sich geht?
Oder werden die Diebe vorher da sein?

 

REGIE:
Danny Boyle
PRODUKTION:
Graham Broadbent
Andrew Hauptman
Damian Jones
CAST:
Alexander Nathan Etel
Lewis Owen McGibbon
James Nesbitt
Daisy Donovan
Christopher Fulford
Pearce Quigley
DREHBUCH:
Frank Cottrell Boyce
KAMERA:
Anthony Dod Mantle
SCHNITT:
Chris Gill
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
John Murphy
AUSSTATTUNG:
Mark Tildesley
KOSTÜME:
Susannah Buxton

       
  Mimic
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 1998]
       
 

Panik in New York: Die amerikanische Metropole wird von einer unerbittlichen, von Insekten ĂŒbertragenen Krankheit heimgesucht • Die amerikanische Metropole wird von einer unerbittlichen, von Insekten ĂŒbertragenen Krankheit heimgesucht.

Sie fordert das Leben tausender Kinder. Im Kampf gegen die Seuche, entwickelt die Entomologin Di. Susan Tyler (MIRA SORVINO) eine neue, gentechnisch manipulierte Insektenart - die Judas-Brut. Das Experiment gelingt, die Epidemie kann gestoppt werden,

Drei Jahre spĂ€ter wird die Metropole erneut von bedrohlichen Insekten heimgesucht: Anders als geplant konnten einige der Laborschöpfungen, die einst die Menschheit gerettet hatten, ĂŒberleben. Unbemerkt hat sich die Judas-Brut in den verwinkelten Gewölben des New Yorker Untergrunds eingenistet. Sie vermehrt sich rasant. In einem bizarren Akt der Mimikry hat sie gelernt, den Körper des Menschen beinahe perfekt zu imitieren und macht nun Jagd auf die Bevölkerung. Allein ihre Schöpferin, Dr. Susan Tyler, kann die Invasion der Mimics stoppen. Zusammen mit ihrem Ehemann, Dr. Peter Mann (JEREMY NORTHAM), begibt sie sich in die undurchschaubaren Niederungen des Untergrunds von Manhattan.

MIMIC ist eine drastische, eines David Cronenbergs wĂŒrdige Parabel ĂŒber die Arroganz des Menschen, der glaubt, die Natur nach Belieben kontrollieren zu können, Lind doch immer wieder an seine Grenzen stösst. Kultregisseur Guillermo Del Toro (CRONOS) vereint in MIMIC Elemente aus Science-Fiction und Suspense zu einem Film, der unter die Haut geht. Gleichermassen inspiriert von ALIEN und DIE FLIEGE, dem expressionistischen Film Lind den GemĂ€lden Goyas, lĂ€sst Del Toro eine faszinierende, atinosphĂ€risch dichte Welt der Finsternis entstehen, in der hinter jeder Ecke, die Gefahr lauern kann.

 

REGIE:
Guillermo del Toro
PRODUKTION:
Bob Weinstein
B.J. Rack
Ole Bornedal
CAST:
Mira Sorvino
Jeremy Northam
Alexander Goodwin
Giancarlo Giannini
Charles S. Dutton
Josh Brolin
Alix Koromzay
F. Murray Abraham
DREHBUCH:
Matthew Robbins
Guillermo del Toro
KAMERA:
Dan Laustsen
SCHNITT:
Patrick Lussier
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Carol Spier
KOSTÜME:
Arie-Sylvie Deveau

       
  Mit dem Bauch durch die Wand
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Mai 2011]
       
 

Drei Girls, drei Babys, drei Jahre • Zwischen Übermut und Verantwortung. Oder: Die verflixte Freude des Seins, wenn man noch nicht ganz erwachsen, aber bereits Mutter ist.
Frauen kriegen Kinder. Doch ist man, wie Sandra, Jasmine und Jennifer noch keine achtzehn, wenn der Bauch zu wachsen beginnt, wird man schief angeschaut. Und ist das Baby geboren, stellt sich heraus, dass das Leben mit Kind einiges herausfordernder ist, als man sich dies in seinen rosaroten Teenager-TrĂ€umen ausmalte. Eine erfrischende Langzeitstudie ĂŒber drei blutjunge MĂŒtter, ihre Kinder und deren VĂ€ter. Ein Film ĂŒber erste grosse Lieben, BerufsplĂ€ne und ZukunftstrĂ€ume. Ein Film vor allem aber ĂŒber die Courage und die unerschĂŒtterliche Zuversicht, die es braucht, wenn man in einem Alter, in dem andere unbeschwert das Jungsein geniessen, bereits Verantwortung fĂŒr ein Kind ĂŒbernimmt.

 

REGIE:
Anka Schmid
PRODUKTION:
Franziska Reck
Anka Schmid
CAST:
Sandra Reinhard-Troxler
Marcel Troxler
Jason & Dean
Jasmine Suter
Armando
Jennifer Aeschbacher
Moses Mwathi Wakio
Tanijsha
DREHBUCH:
Anka Schmid
KAMERA:
Patrick Lindenmaier
Anka Schmid
SCHNITT:
Marina Wernli
Matthias BĂŒrcher
TON:
Dieter Meyer
Anka Schmid
MUSIK:
Peter BrÀker
Darko Linder

       
  Mitten ins Herz
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2007]
       
 

Ein Song fĂŒr Dich • Alex Fletcher (HUGH GRANT) ist ein gescheiterter 80er Jahre Popstar, der sich mit Auftritten in Retroshows auf JahrmĂ€rkten und in VergnĂŒgungsparks durchschlĂ€gt. Der charismatische und talentierte Musiker erhĂ€lt die Chance zu einem Comeback, als ihn die regierende Pop-Prinzessin Cora Corman bittet, ein Duett fĂŒr sie beide zu schreiben und aufzunehmen. Da gibt es nur ein kleines Problem – Alex hat seit Jahren nichts mehr komponiert und er hat noch nie einen Songtext geschrieben. Und jetzt soll er in ein paar Tagen einen Hit aus dem Ärmel schĂŒtteln.

Auftritt Sophie Fisher (DREW BARRYMORE), Alex’ verfĂŒhrerisch schrullige Pflanzenpflegerin, die bei dem sich abmĂŒhenden Songwriter mit ihrem GespĂŒr fĂŒr Worte genau den richtigen Ton trifft. Da sie gerade erst eine miese Beziehung hinter sich hat, zögert Sophie zunĂ€chst, sich auf irgendwen einzulassen, vor allem auf den Bindungsphobiker Alex. Als sich die beiden sowohl am als auch unter dem Piano nĂ€her kommen, mĂŒssen sich Alex und Sophie ihren Ängsten – und der Musik – stellen, um die Liebe und den Erfolg zu finden, die sie beide verdienen.

In der erfrischenden Romantikkomödie sind ausserdem Brad Garrett als Alex’ unerschĂŒtterlicher Manager, Kristen Johnston als Sophies Schwester Rhonda und Campbell Scott als Sophies Schriftsteller-Ex-Freund zu sehen. Die Newcomerin Haley Bennett spielt die junge Pop-Prinzessin Cora Corman.

Regisseur und Drehbuchautor Marc Lawrence ("Ein Chef zum Verlieben") beweist mit MITTEN INS HERZ – EIN SONG FÜR DICH, dass Liebe vor allem durchs Ohr geht.

 

REGIE:
Marc Lawrence
PRODUKTION:
Marc Lawrence
CAST:
Drew Barrymore
Hugh Grant
DREHBUCH:
Marc Lawrence
KAMERA:
Xavier PĂ©rez Grobet
SCHNITT:
Susan E. Morse
TON:
Robert Hein
MUSIK:
Adam Schlesinger
AUSSTATTUNG:
Jane Musky
KOSTÜME:
Susan Lyall

       
  Moi et mon blanc
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. August 2004]
       
 

Ein Film von S. Pierre Yameogo • Mamadi ist ein attraktiver junger Mann aus Burkina Faso. Er studiert in Paris und gehört zu den besten an der Uni. Als das Stipendium von zu Hause ausbleibt, muss er sich mit Schwarzarbeit in einem Parking das Leben finanzieren. Hier lernt er die “Unterwelt” kennen und den Franzosen Franck, mit dem er nach einem grossen Geldfund nach Afrika abhaut. Eine zeitgenössische Komödie ĂŒbers Leben in anderen Kulturen. FĂŒr seinen vierten Langspielfilm erhielt S. Pierre Yameogo am Festival Panafricain de Ouagadougou (FESPACO) den Publikumspreis.

Es gibt eine sehr schöne Karikatur, die vor Jahren entstanden ist und auf der ein Schwarzer und ein Weisser einander gegenĂŒber stehen. Der Weisse sagt da zum Schwarzen: “Du schwarz!”. Worauf der Schwarze antwortet: “Ich weiss.” “Moi et mon blanc”, was soviel heisst wie “Ich und mein Weisser”, ist eine stimmige Komödie, die in Paris beginnt und in Ouagadougou endet. Der Burkinabe Pierre Yameogo zeichnet darin Konturen von zwei Welten nach, in denen jede seiner beiden Figuren einmal in die Minderheit versetzt ist. Schliesslich sind wir alle an den meisten Orten dieser Welt Fremde.

Der Unterschied zwischen einzelnen Orten besteht vor allem darin, wie mit dem Fremden umgegangen wird. Und da kann es zu herrlich absurden Situationen kommen wie jenen, in denen der kluge Schwarze in Paris zwar mit Bravour seine Examen ablegt, aber gleichzeitig zur Schwarzarbeit gezwungen ist. Oder zum Nachtessen bei den Eltern des anderen. So witzig der Titel, der nicht zuletzt an Jean Rouchs “Moi un noir” aus den 50er Jahren erinnert, so unterhaltsam die Handlung des Films. Es ist ein lockerer Tonfall, den Yameogo ganz bewusst eingeschlagen hat. Er spielt mit Elementen des Alltags hier und dort und lĂ€sst uns schmunzeln ĂŒber das kurlige Paar, das da eher zufĂ€llig eine Freundschaft entwickelt.

 

REGIE:
S. Pierre Yameogo
PRODUKTION:
S. Pierre Yameogo
CAST:
Serge Bayala
Pierre-Loup Rajot
Anne Roussel
Bruno Predebon
Samuel Poirier
Micheline Compaore
Abdoulaye Komboudri
DREHBUCH:
S. Pierre Yameogo
KAMERA:
JĂŒrg Hassler
SCHNITT:
Manuel Pinto
TON:
Claude Hivernon
Issa Traoré
MUSIK:
Ray Lema
AUSSTATTUNG:
Joseph Kpobly

       
  Money Monster
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Jodie Foster • In dem hochgradig spannenden Thriller MONEY MONSTER spielt GEORGE CLOONEY den TV-Moderator Lee Gates, der es durch seine erfolgreiche Finanzshow im Fernsehen zu einiger BerĂŒhmtheit gebracht hat. Er geniesst den Ruf, das Geld-Genie der Wall Street zu sein. Doch nachdem er seinen Zuschauern eine High-Tech-Aktie empfohlen hat, deren Kurs anschliessend auf mysteriöse Weise abstĂŒrzt, nimmt ein wĂŒtender Investor (JACK O’CONNELL) Gates, seine Crew und seine Star-Produzentin Patty Fenn (JULIA ROBERTS) Live on Air als Geisel. Der Film zeigt in Realzeit, wie Gates und Fenn verzweifelt versuchen zu ĂŒberleben und gleichzeitig die Wahrheit hinter einem Netz aus LĂŒgen rund um das „grosse Geld“ aufzudecken.

 

REGIE:
Jodie Foster
PRODUKTION:
Lara Alameddine
George Clooney
Daniel Dubiecki
Grant Heslov
CAST:
George Clooney
Julia Roberts
Caitriona Balfe
Jack O'Connell
Dominic West
Giancarlo Esposito
Greta Lee
DREHBUCH:
Jamie Linden
Alan DiFiore
Jim Kouf
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Matt Chesse
TON:
Spyros Poulos
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Susan Lyall

       
  Monster
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2004]
       
 

Oscar als Beste Darstellerin fĂŒr Charlize Theron! • Die Performance von Charlize Theron, die in dem schockierenden und gleichzeitig berĂŒhrenden Film nach einer wahren Begebenheit die Rolle der letztes Jahr in Florida nach einem Schuldspruch wegen des Mordes an sechs MĂ€nnern hingerichteten Prostituierten Aileen Wuornos spielt, kommt einer Entdeckung gleich. Obwohl Wuornos den Mord an den sechs MĂ€nnern, darunter ein Polizist, gestand, plĂ€dierte sie doch darauf, dass sie nur in Notwehr gehandelt habe, um sich gegen brutale Angriffe wĂ€hrend ihrer Arbeit als Prostituierte zu wehren.

Patty Jenkins, die hier ihr Debut als Drehbuchautorin und Regisseurin gibt, blickte hinter die Schlagzeilen der Boulevardpresse ĂŒber Amerikas erste weibliche Serien-Killerin und die Beschreibung von Wuornos als reueloses Monster inmitten einer Welt aus Horror und krankhaftem Verhalten und fördert das Bild einer unglaublichen Liebesgeschichte zwischen zwei Aussenseiterinnen zu Tage.

Verzweifelt und dem Selbstmord nahe geht Wuornos in eine Bar in Florida, wo sie Selby Wall (Christine Ricci) trifft, eine junge Frau, die von ihren Eltern zu ihrer Tante geschickt wurde, um dort von ihrer HomosexualitĂ€t "kuriert" zu werden. Wuornos - in tristen VerhĂ€ltnissen aufgewachsen und Opfer von Kindesmissbrauch - verliebt sich in sie und klammert sich an sie, als wĂŒrde ihr Leben von ihr abhĂ€ngen. Nachdem sie nicht in der Lage ist, einen ordentlichen Job zu finden und sich verzweifelt darum bemĂŒht, ihre Beziehung zu Selby aufrecht zu halten, muss sie als Prostituierte weiterarbeiten. Als einer ihrer Freier gewalttĂ€tig wird, erschiesst sie den Mann aus Notwehr; der erste in einer tragischen Reihe von Morden.

 

REGIE:
Patty Jenkins
PRODUKTION:
Mark Damon
Donald Kushner
Clark Peterson
Charlize Theron
Brad Wyman
CAST:
Charlize Theron
Christina Ricci
Bruce Dern
Lee Tergesen
Annie Corley
Pruitt Taylor Vince
Marco St. John
DREHBUCH:
Patty Jenkins
KAMERA:
Steven Bernstein
SCHNITT:
Arthur Coburn
Jane Kurson
TON:
Geoffrey G. Rubay
Zack Davis
MUSIK:
BT
AUSSTATTUNG:
Edward T. McAvoy
KOSTÜME:
Rhona Meyers

       
  Mr. Magoo
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 1998]
       
 

Mit Leslie Nielsen (Nackte Kanone) • Einen raffinierten Plan haben die Bösewichte Luanne LeSeur (KELLY LYNCH) und Morgan (NICK CHINLUND) ausgeheckt, um den Stern von Kuristan, einen Rubin von unbezahlbarem Wert, aus dem Naturkundemuseum zu entwenden. Doch bei der DurchfĂŒhrung geht so einiges schief, und das Juwel gelangt ĂŒber Umwege zufĂ€llig in den Besitz von Mr. Quincy Magoo (LESLIE NIELSEN), dem kurzsichtigen Schirmherrn des Museums - ohne dass der es bemerken wĂŒrde! Sofort heftet sich das Gaunerduo an Magoos Fersen, und auch zwei Geheimagenten (ERNIE HUDSON und STEPHEN TOBOLOWSKY) beteiligen sich an der Jagd noch dem unwissenden Schwerenöter. Doch so sehr sie sich auch anstrengen, Magoo tappt in keine der aufgestellten Fallen. Eine bemerkenswerte Leistung fĂŒr einen Mann, der noch nicht einmal ahnt, dass er verfolgt wird, und von einem Abenteuer ins andere stolpert!

Und wieder landet die nackte Kanone einen Volltreffer: Leslie Nielsen, zuletzt als 'Agent 00' im Auftrag des Blödsinns unterwegs, schlĂŒpft in seinem neuesten unbeschwerten Slapstick-Spass in die Haut der legendĂ€ren Cartoon-Figur MR. MAGOO, der vor allem in den 60r und 70er Jahren mit seinem treuen Hund Angus ĂŒberwitzige Zeichentrickabenteuer zu bestehen hatte und in Deutschland in der ZDF-Vorabendserie 'Der roserote Panther' zu Fernsehehren kam. Die Rolle des liebenswerten MultimillionĂ€rs, dessen extreme Kurzsichtigkeit ein Chaos noch dem anderen auslöst, ist dem Komödienstar wie auf den Leib geschneidert. UnterstĂŒtzt wird Nielsen von dem Hongkong-Topregisseur Stenley Tong, der sein einmaliges Talent, furiose Action, waghalsige Stunts und ausgelassenen Slapstick zu einem explosiv-unterhaltsamen Gemisch zu kombinieren, bereits in den Jackie-Chen-Hits RUMBLE IN THE BRONX und FIRST STRIKE hinlĂ€nglich unter Beweis stellte. Mit MR. MAGOO zeigt er sich auf der Höhe seiner Kunst. In den Nebenrollen sorgen Kelly Lynch als Verkleidungsexpertin, Malcolm MtDowell als skrupelloser Gangsterboss und Ernie Hudson und Stephen Tobolowsky als verfeindete Geheimagenten dafĂŒr, dass in dem familienfreundlichen Actionspass MR. MAGOO keine Minute ohne mitreissende Gags und treffsichere Pointen vergeht.

 

REGIE:
Stanley Tong
PRODUKTION:
Ben Myron
CAST:
Leslie Nielsen
Kelly Lynch
Matt Keeslar
Nick Chinlund
Stephen Tobolowsky
Ernie Hudson
Malcolm McDowell
Miguel Ferrer
DREHBUCH:
Pat Croft
Tom Sherohman
KAMERA:
Jingle Ma
SCHNITT:
Stuart Pappé
David Rawlins
Michael R. Miller
MUSIK:
Michael Tavera
AUSSTATTUNG:
John Willett

       
  Mr. Magorium's Wonder Emporium
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2007]
       
 

Treten Sie ein! • Treten Sie ein in den ungewöhnlichsten, aufregendsten, mĂ€rchenhaftesten und unglaublichsten Spielwarenladen, den Sie jemals gesehen haben: "Mr. Magoriums Wunderladen". Das magische SpielzeuggeschĂ€ft gehört dem liebenswert-verrĂŒckten Edward Magorium (Dustin Hoffman), der mit seinen fantasievollen Ideen seit 114 Jahren Wunder und Magie in die Herzen der Kinder bringt. Jetzt ist jedoch die Zeit fĂŒr einen Wechsel gekommen und Mr. Magorium will seinen Spielzeugladen an die junge Molly Mahony (Natalie Portman) ĂŒbergeben. Doch je nĂ€her Mr. Magoriums Abreise rĂŒckt, umso mehr verĂ€ndert sich der Zauberladen. Der einst so bunte und quirlige Ort wird immer grauer und dunkler. Bald liegt es an Molly und dem schĂŒchternen Buchhalter Henry (Jason Bateman), den Spielzeugladen zu retten und dabei die Magie und den Glauben an sich selbst zu entdecken.

 

REGIE:
Zach Helm
PRODUKTION:
James Garavente
Richard N. Gladstein
CAST:
Natalie Portman
Jason Bateman
Dustin Hoffman
Zach Mills
Marcia Bennett
DREHBUCH:
Zach Helm
KAMERA:
Roman Osin
SCHNITT:
Sabrina Plisco
TON:
Curt Sobel
Andrew Silver
Michael K. Bauer
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Christopher Hargadon

       
  MuxmĂ€uschenstill
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juli 2004]
       
 

Nominiert fĂŒr den Deutschen Filmpreis 2004 • Mux hat eine Mission: Der selbst ernannte Weltverbesserer will seinen Mitmenschen wieder Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen – und blĂ€st zum Kampf gegen Fehltritte aller Art:
Big Mux is watching you! Mit makellos gebĂŒgeltem Hemd verfolgt der Saubermann Schwarzfahrer und Schwimmbad-Pinkler, Falschparker und Graffiti-Sprayer. Mux rĂ€umt auf in den Strassen Berlins, begleitet von seinem treuen Gehilfen, dem Ex-Langzeitarbeitslosen Gerd, der die Heldentaten mit einer Videokamera dokumentiert. Doch auf seinem Kreuzzug gegen Unrecht und GleichgĂŒltigkeit wird der Westerntaschen-Sheriff bald selbst zum Gesetzesbrecher...

MUXMÄUSCHENSTILL war die Sensation beim diesjĂ€hrigen Max-OphĂŒls-Filmfestival: Gleich vier Auszeichnungen gab es fĂŒr das SpielfilmdebĂŒt des Schauspielers und Theaterregisseurs Marcus Mittermeier, darunter den Max-OphĂŒls-Preis und den Publikumspreis. Zusammen mit Drehbuchautor und Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg ist Mittermeier eine rabenschwarze Komödie geglĂŒckt – eine filmische Gratwanderung, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Eine Selbstjustiz-Satire, die dem Zuschauer den Atem raubt und Stoff fĂŒr kontroverse Diskussionen liefert.

 

REGIE:
Marcus Mittermeier
PRODUKTION:
Martin Lehwald
CAST:
Jan Henrik Stahlberg
Fritz Roth
Wanda Perdelwitz
Joachim Kretzer
DREHBUCH:
Jan Henrik Stahlberg
KAMERA:
David Hofmann
SCHNITT:
Sarah Clara Weber
TON:
Gregor Arnold
MUSIK:
Phirefones
KOSTÜME:
Constanze Hagedorn

       
  Nathalie...
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2004]
       
 

Ein Film von Anne Fontaine • Eine reife, attraktive Frau weiss lĂ€ngst um die notorische Untreue ihres Ehemanns. Aber nun will sie auch was davon haben. Also heuert Catherine in einem Striplokal die Prostituierte Nathalie an, und bittet sie, ihren Mann zu verfĂŒhren. Masochismus pur? Nein, denn zum Deal gehört, dass ihr die Liebesdienerin auch die intimsten Details der SeitensprĂŒnge rapportiert. Kann das gut gehen?

In diesem pikanten und originellen Amour-Fou-Drama wird bald klar, dass dem nicht ganz so ist. Anne Fontaines BeziehungsstĂŒck ist geprĂ€gt vom brillanten Schauspieltrio Fanny Ardant, Emmanuelle BĂ©art und GĂ©rard Depardieu. Drehbuchautor ist ĂŒbrigens Jacques Fieschi, der schon fĂŒr Regiegrössen wie Maurice Pialat oder Claude Sautet gearbeitet hat.

 

REGIE:
Anne Fontaine
PRODUKTION:
Alain Sarde
CAST:
Fanny Ardant
Emmanuelle BĂ©art
GĂ©rard Depardieu
Wladimir Yordanoff
Judith Magre
Rodolphe Pauly
Évelyne Dandry
DREHBUCH:
Jacques Fieschi
Anne Fontaine
François-Olivier Rousseau
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Emmanuelle Castro
TON:
Jean-Pierre Laforce
Jean-Claude Laureux
MUSIK:
Michael Nyman
AUSSTATTUNG:
Michel Barthélémy
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Nerve
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2016]
       
 

Ein Film von Henry Joost & Ariel Schulman • Bist du Player oder Watcher? Auf Vees (Emma Roberts) Highschool gibt es so gut wie kein anderes GesprĂ€chsthema mehr als die immer riskanter werdenden Challenges, die das illegale Online-Game „Nerve" seinen Spielern stellt. Um einmal so wie ihre Freundin Sydney im Mittelpunkt zu stehen meldet sich die eher schĂŒchterne Vee kurzentschlossen selbst bei „Nerve“ an. Angetrieben vom Kick des Verbotenen bricht Vee mit ihrem ebenso attraktiven wie mysteriösen neuen Game-Partner Ian (Dave Franco) schnell alle Tabus: keine Challenge ist ihnen zu riskant. Über Nacht werden Vee und Ian die Sensation des immer gefĂ€hrlicher werdenden Spiels! Doch als Vee herausfindet, dass ihre gesamten Social Media Accounts gehackt wurden, und versucht, aus dem Spiel wieder auszusteigen, muss sie feststellen, dass es dafĂŒr lĂ€ngst zu spĂ€t ist


 

REGIE:
Henry Joost
Ariel Schulman
PRODUKTION:
Anthony Katagas
Allison Shearmur
CAST:
Emma Roberts
Dave Franco
Emily Meade
Miles Heizer
Kimiko Glenn
DREHBUCH:
Jeanne Ryan
KAMERA:
Michael Simmonds
SCHNITT:
Madeleine Gavin
Jeff McEvoy
MUSIK:
Rob Simonsen
AUSSTATTUNG:
Chris Trujillo
KOSTÜME:
Melissa Vargas

       
  Next
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2007]
       
 

Wenn Du die Zukunft siehst, kannst Du sie Ă€ndern • Next handelt von einem Mann (Cage), der die Gabe hat die Zukunft vorauszusehen und zu beeinflussen. Als die Regierung davon erfĂ€hrt, möchte sie diese FĂ€higkeiten dazu einsetzen, einen globalen Terroranschlag zu verhindern. Doch dafĂŒr mĂŒssen sie den Begabten erstmal fangen. Dieser hat sich zu entscheiden, ob er seine eigene Haut oder die Welt rettet...

 

REGIE:
Lee Tamahori
PRODUKTION:
Nicolas Cage
Todd Garner
Norman Golightly
Graham King
Arne Schmidt
CAST:
Nicolas Cage
Julianne Moore
Jessica Biel
Thomas Kretschmann
Tory Kittles
DREHBUCH:
Gary Goldman
Jonathan Hensleigh
Paul Bernbaum
KAMERA:
David Tattersall
SCHNITT:
Christian Wagner
TON:
Tom Bellfort
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
William Sandell
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Nichts passiert
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Micha Lewinsky • Seine Frau hat eigentlich keine Zeit und die Tochter keine Lust. Trotzdem ist Thomas wild entschlossen, mit der Familie erholsame Skiferien in den Schweizer Alpen zu verbringen. Dass zudem Sarah, die Tochter seines Chefs, mitkommt, macht die Sache nicht einfacher. Die beiden Teenager bekommen Probleme mit der Dorfjugend. Als verantwortlicher Erwachsener mĂŒsste Thomas einschreiten. Stattdessen schaut er weg. Er behĂ€lt seine gute Laune, auch als lĂ€ngst nichts mehr gut ist. So verstrickt er sich zusehends in einem Netz aus LĂŒgen und Halbwahrheiten

Micha Lewinsky, renommierter Schweizer Regisseur und Drehbuchautor, gewann bereits mit seinem DebĂŒt «Der Freund» 2008 den Schweizer Filmpreis. Auch «Die Standesbeamtin» wurde ein vielfach ausgezeichneter Kinoerfolg. In «Nichts passiert» bringt Lewinsky den deutschen Schauspieler Devid Striesow – Tatort-Kommissar und Protagonist bei Tom Tykwer und Christian Petzold – auf die Leinwand. In weiteren Rollen brillieren Max Hubacher («Der Verdingbub») und die Neuentdeckung Annina Walt. Eine packende Geschichte mit einer guten Portion schwarzem Humor.

 

REGIE:
Micha Lewinsky
PRODUKTION:
H.C. Vogel
CAST:
Devid Striesow
Maren Eggert
Beat Marti
Max Hubacher
Therese Affolter
DREHBUCH:
Micha Lewinsky
KAMERA:
Pierre Mennel
SCHNITT:
Gion-Reto Killias
TON:
Christoph Ulbich
Björn Wiese
MUSIK:
Marcel Blatti
AUSSTATTUNG:
Peter Scherz
KOSTÜME:
Angelika Götz

       
  Night Train
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Yinan Diao • Die 30-jĂ€hrige Wu Hongyan arbeitet am Gericht der Provinz Shaanxi in China, wo sie als Henkerin zum Tode verurteilte Frauen hinrichten muss. Trotz der makaberen Arbeit steigt Wu Hongyan jedes Wochenende in den Zug und fĂ€hrt in eine Stadt, wo sie am organisierten Abendprogramm einer Partnervermittlungsagentur teilnimmt. Ihre Liebesabenteuer sind mittelprĂ€chtig, bis sie den hĂŒbschen Li Jun trifft. Sie weiss jedoch nicht, dass Li Jun der Ehemann jener Frau ist, welche sie als Ietzte hingerichtet hat.

Wer das chinesische Filmschaffen ĂŒber die Jahre hinweg verfolgt hat und insbesondere auch noch jene Zeit, in der die operettenhaften Grossproduktionen von Gnaden der kommunistischen Partei an westlichen Festivals prĂ€sentiert wurden, staunt heute nicht schlecht ĂŒber die unbĂ€ndige Kraft der UnabhĂ€ngigkeit, die sich da entwickelt hat. Die jungen Filmschaffenden Chinas pfeifen auf das, was der Apparat sich immer noch vorstellen mag. Sie nehmen ihre Kameras
und filmen das Leben. Und einige gehen, wie Yinan Diao, noch viel weiter: Sie blicken hinein in die AbgrĂŒnde einer Geellschaft, die einem schier unertrĂ€glichen Wandel ausgesetzt ist und irgendwie selber damit fertig werden muss.

Yinan Diao hatte bereits das Drehbuch fĂŒr den lebensdampfenden «Spielfilm» Shower von Zhang Yang geschrieben. Hier legt er seine eigene Regiearbeit vor, die mit zum Packendsten gehört, was uns aus China inden letzten Jahren erreicht hat. Keine Komödie, kein Martial-Art-MĂ€rchen mit fliegenden SĂ€belrasslern, kein EpochengemĂ€lde und auch keinen Hauch von Bedienung exotischer SehnsĂŒchte. Nein: Night Train bietet eine schonungslose Innenansicht Chinas und ist ein Film, der aus sich selber heraus ĂŒber das Betrachtete erzĂ€hlt und ĂŒber die Art, wie sein Autor betrachtet. Man muss sich dieser Betrachtung aussetzen, um zu erleben, wie ein Bildermensch es schafft, eine AtmosphĂ€re der Vereinsamung zu gestalten, eine Welt, in der Frauen und MĂ€nner auf der Suche nach ZĂ€rtlichkeit sind und die gleichzeitig darauf angelegt ist, ihnen alles Sanfte auszutreiben. Aussen ist da innen, ein zutiefst unterkĂŒhltes Zeitbild und ein Kunstwerk in Ă€usserster Konsequenz, kurz: ein StĂŒck Kino, das unter die Haut geht.

 

REGIE:
Yi'nan Diao
PRODUKTION:
Steve Chow
Vivian Qu
CAST:
Dao Qi
DREHBUCH:
Yinan Diao
KAMERA:
Jingsong Dong
SCHNITT:
Jing Lei Kong
TON:
Jiajia Mok
MUSIK:
Zi Wen

       
  No Reservations
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2007]
       
 

Rezept zum Verlieben • Im Privatleben wie auch als Meisterköchin des noblen Restaurants 22 Bleecker in Manhattan lĂ€sst sich Kate Armstrong (CATHERINE ZETA-JONES) niemals die Butter vom Baguette nehmen – immer stellt sie sich ihren Aufgaben sehr direkt und mit grossem Engagement. Freunde, Kollegen und Kunden erleben sie als beeindruckende Persönlichkeit, fĂŒhlen sich durch ihr Auftreten aber auch oft vor den Kopf gestossen. Mit atemberaubender Konzentration rackert sich Kate durch jede hektische Schicht, koordiniert Hunderte von Bestellungen, rĂŒhrt köstliche Saucen an, wĂŒrzt und gart jedes Gericht bis zur absoluten Perfektion.

Zwischen Töpfen und Pfannen fĂŒhlt sich Kate am wohlsten – sie verlĂ€sst den Schutz ihrer berĂŒhmten KĂŒche nur widerwillig, um Komplimente fĂŒr ihre kulinarischen Grosstaten entgegenzunehmen – oder sich mit einem Gast anzulegen, der ihre Kochkunst infrage stellt. Gegen Mitternacht fĂ€llt sie todmĂŒde ins Bett, weil sie schon vor Sonnenaufgang wieder unterwegs ist, um den Konkurrenten auf dem Fischmarkt die frischesten Wolfsbarsche wegzuschnappen.

Als der schlagfertige, stets gut gelaunte und total coole Nick Palmer (AARON ECKHART) als neuer Koch zu Kates Team stösst, wird ihr Perfektionismus auf eine harte Probe gestellt. Denn Nick ist selbst bereits ein Star der New Yorker Restaurantszene. Mit seiner lockeren Art und seinem Faible fĂŒr Opernarien wirkt er auf die Kollegen sehr sympathisch. Doch weil er weder das Leben noch die Haute Cuisine allzu ernst nimmt, kollidiert er sofort mit der völlig anders gearteten Kate – wie ein Messer, das mit schrillem Quietschen ĂŒber einen Porzellanteller schabt. Trotzdem ist unverkennbar, dass es zwischen den beiden knistert.

 

REGIE:
Scott Hicks
PRODUKTION:
Sergio Aguero
Kerry Heysen
CAST:
Catherine Zeta-Jones
Aaron Eckhart
Abigail Breslin
Bob Balaban
DREHBUCH:
Carol Fuchs
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Pip Karmel
TON:
Glenn Newnham
MUSIK:
Philip Glass
AUSSTATTUNG:
Barbara Ling
KOSTÜME:
Melissa Toth

       
  Non ho l'etĂ 
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2017]
       
 

Ein Film von Olmo Cerri • Carmela, Don Gregorio, Gabriella und Lorella kennen sich nicht, haben aber vieles gemeinsam: Sie kamen Mitte der 60er-Jahre in die Schweiz, als die grosse Welle der italienischen Migration gerade ihren Höhepunkt erreichte, und erfuhren die schwierigen Schwarzenbach-Jahre hautnah. Verschiedene Geschichten, die in den Akkorden von «Non ho l’étà», einem der populĂ€rsten Lieder der damaligen Zeit, zusammenlaufen. Vier Geschichten, die von Migration, TrĂ€umen und SolidaritĂ€t, aber auch von Ausgrenzung, Fremdenhass, Schwarzarbeit und Ausbeutung erzĂ€hlen.

 

REGIE:
Olmo Cerri
PRODUKTION:
Tiziana Soudani
CAST:
Gigliola Cinquetti
Don Gregorio Montillo
Carmela Schipani
Maria Brasson
Lorella Previero
DREHBUCH:
Olmo Cerri
Simona Casonato
KAMERA:
Giacomo Jaeggli
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
MUSIK:
Victor Hugo Fumagalli
Yumi Mashiki

       
  Non pensarci
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2008]
       
 

Ein Film von Gianni Zanasi • Stefanos Lebensbilanz ist ernĂŒchternd: Das gealterte Gesicht des Punk-Rockers ziert mit 36 Jahren lĂ€ngst nicht mehr die Covers der Musikmagazine. In seiner Band ist er umgeben von einem wilden Haufen von 20-JĂ€hrigen. Die Bleibe bei seiner Freundin verlĂ€sst er, nachdem er zufĂ€llig mitbekommt, dass sie ihn betrĂŒgt. Alles was ihm bleibt sind seine Gitarre und ein Auto, dessen TĂŒren sich nicht mehr richtig öffnen lassen.
So kehrt Stefano nach langer Zeit von Rom in sein bĂŒrgerliches Elternhaus in Rimini zurĂŒck. Doch die Situation der Familie Nardini in der italienischen Provinz ist alles andere als rosig. Nicht genug, dass der Vater nur noch Golf spielt und die Mutter schamanische Seminare besucht. Bruder Alberto hat den elterlichen Betrieb zu alledem stillschweigend in den Ruin getrieben. Nun ist Stefano gefordert, aus seiner Lethargie zu erwachen

Gianni Zaninis menschliche Komödie ist unglaublich lustig und frech, und gleichzeitig zutiefst bewegend. Ob in der Grossstadt oder der Provinz: Zoff, Frustration und heikle Offenbarungen sind hier wie dort zu finden. Aber auch Lebensfreude, SolidaritÀt und gegenseitiges Vertrauen.

 

REGIE:
Gianni Zanasi
PRODUKTION:
Rita Rognoni
CAST:
Dino Abbrescia
Giuseppe Battiston
Paolo Briguglia
Anita Caprioli
Teco Celio
Valerio Mastandrea
Caterina Murino
Luciano Scarpa
DREHBUCH:
Gianni Zanasi
Michele Pellegrini
SCHNITT:
Rita Rognoni
AUSSTATTUNG:
Roberto De Angelis
KOSTÜME:
Valentina Taviani

       
  Nothingwood
  [demnächst im Kino - Release: 24. Mai 2018]
       
 

The Prince of Nothingwood

 

REGIE:
Sonia Kronlund
PRODUKTION:
Laurent Lavolé
CAST:
Salim Shaheen
Sonia Kronlund
Qurban Ali
KAMERA:
Alexander Nanau
SCHNITT:
George Cragg
Sophie Brunet
TON:
Emil Klotzsch

       
  Ocean's 13
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2007]
       
 

Wie stehen die Chancen zu Gewinnen? • Danny Ocean (George Clooney) und seine Jungs können sich nur einen einzigen guten Grund vorstellen, den ehrgeizigsten und riskantesten Casino-Bruch aller Zeiten in Angriff zu nehmen: Sie mĂŒssen einem der Ihren beistehen.

Als der skrupellose Casino-Besitzer Willy Bank (Al Pacino) einen von Oceans Original-Elf – Reuben Tishkoff (Elliott Gould) – ĂŒbers Ohr haut, machen Danny und seine Gang ein weiteres Mal gemeinsame Sache, um zu testen, ob sich nicht nur "die Bank" sprengen lĂ€sst.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Jerry Weintraub
CAST:
George Clooney
Brad Pitt
Matt Damon
Ellen Barkin
Al Pacino
Bernie Mac
Casey Affleck
Scott Caan
Elliott Gould
Shaobo Qin
Don Cheadle
Eddie Jemison
Andy Garcia
Scott L. Schwartz
Carl Reiner
DREHBUCH:
Brian Koppelman
David Levien
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Paul Ledford
MUSIK:
David Holmes
AUSSTATTUNG:
Philip Messina
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  Of Men and War
 
       
 

Ein Film von Laurent BĂ©cue-Renard • ZurĂŒck von der Front tobt der Krieg weiter. Laurent BĂ©cue-Renard hat fĂŒnf Jahre lang zwölf amerikanische Kriegsveteranen hautnah begleitet, die von ihren Erlebnissen an der Front völlig verstört sind. Ihre Namen sind Justin, Dave, Brooks oder Chris. Sie sind aus dem Irak oder aus Afghanistan heimgekehrt. Sie sind damit zwar unter den Überlebenden, aber inmitten eines psychologischen Schiffbruchs ist der Krieg fĂŒr sie nicht zu Ende. Das Massaker geht in ihnen weiter, verfolgt sie Tag und Nacht und fesselt sie an einen Zwischenbereich, wo das Leben zu Friedenszeiten keinen Platz hat.

 

REGIE:
Laurent BĂ©cue-Renard
PRODUKTION:
Isidore Bethel
Laurent BĂ©cue-Renard
DREHBUCH:
Laurent BĂ©cue-Renard
KAMERA:
Camille Cottagnoud
SCHNITT:
Isidore Bethel
Charlotte Boigeol
Sophie Brunet
TON:
Cyril Becue

       
  On the Way to School
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Pascal Plisson • Was fĂŒr viele Kinder ganz normal ist, bedeutet fĂŒr manche ein echtes Abenteuer: der Weg zur Schule. Ob gefĂ€hrlich nah an einer Elefantenherde vorbei, ĂŒber steinige Gebirgspfade, durch unwegsame FlusstĂ€ler oder mit dem Pferd durch die Weite Patagoniens – Jackson (11) aus Kenia, Zahira (12) aus Marokko, Samuel (13) aus Indien und Carlito (11) aus Argentinien haben eines gemeinsam: ihr Schulweg ist sehr lang und gefahrvoll, doch ihre Lust am Leben und am Lernen ist grösser. Sie wissen alle, welches Privileg ihre Ausbildung ist – und doch sind sie auch ganz normale Kinder, die Spass haben wollen. Mit viel Eigensinn und noch mehr Einfallsreichtum rĂ€umen sie Hindernisse aus dem Weg, ĂŒberwinden Ängste und leben vor, was so oft vergessen wird: dass auch der Weg ein Ziel sein kann.

Der Dokumentarfilm AUF DEM WEG ZUR SCHULE lĂ€sst vieles in neuem Licht erscheinen, das selbstverstĂ€ndlich fĂŒr uns geworden ist und verzaubert mit seinen Protagonisten: Zahira, Jackson, Samuel und Carlito ĂŒberraschen uns mit ihrer Leidenschaft, Neugier und ihrer unendlichen Energie. In AUF DEM WEG ZUR SCHULE erzĂ€hlt Regisseur Pascal Plisson eine globale Bildungsgeschichte – von MĂ€dchen und Jungen, ihren Freunden und Geschwistern in der kenianischen Savanne, im Atlasgebirge Marokkos, in Patagonien und am Golf von Bengalen. Mit viel GespĂŒr fĂŒr Situationskomik portrĂ€tiert der Film seine kleinen Helden und feiert ganz nebenbei die Bildung, die oft zu Unrecht als Beschwernis wahrgenommen wird.

AUF DEM WEG ZUR SCHULE ist eine Koproduktion von WINDS, YMAGIS und HERODIADE in Assoziation mit WILD BUNCH und unter Beteiligung der OCS und FRANCE 5. UnterstĂŒtzt von der UNESCO und Aide et Action. Produzenten sind BarthĂ©lĂ©my Fougea und StĂ©phanie Schorter (WINDS). Regie fĂŒhrte Pascal Plisson, der gemeinsam mit Marie-Claire Javoy auch das Drehbuch schrieb und mit Simon Watel die Kamera fĂŒhrte.

 

REGIE:
Pascal Plisson
PRODUKTION:
Barthélémy Fougea
Stéphane Schorter Champenier
DREHBUCH:
Pascal Plisson
Marie-Claire Javoy
KAMERA:
Pascal Plisson
SCHNITT:
Sarah Anderson
TON:
Boris Chapelle
MUSIK:
Emmanuel Guionet
Laurent Ferlet

       
  Out there
 
       
 

Dort Draussen • FĂŒr Jahrtausende glaubte die Menschheit, die Erde sei der Mittelpunkt des Universums. Inzwischen wissen wir dank unserer Neugier, unserer Fantasie und unserem Forscherdrang, dass Planeten wie die Erde nichts Aussergewöhnliches im Kosmos sind. Auch unsere Sonne ist nur ein gewöhnlicher Stern unter hunderten Milliarden in unserer Milchstrasse. Mit immer leistungsfĂ€higeren Teleskopen und Raumsonden erkunden wir immer grössere Teile unseres Universums. Was wir bisher fanden, ĂŒbertraf selbst die kĂŒhnsten Erwartungen von Wissenschaftlern: Die meisten Sterne besitzen Planeten - fremde Sonnensysteme sind die Regel statt die Ausnahme.

Es wartet eine unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Welten in den Weiten des Kosmos. Doch eine Frage blieb bisher unbeantwortet: Gibt es Leben irgendwo dort draussen?

 

       
  Outside the Box
 
       
 

Ein Film von Philip Koch • Junior-Consultant Frederick Schopner hat die Nase voll davon, dass seine Teamkollegen die Lorbeeren fĂŒr seine Ideen einheimsen. Beim anstehenden Outdoor-Firmenevent will er den drei abgehobenen Egomanen endlich eine Lektion in Sachen „High Performance“ erteilen. Doch Ausflug im Hochseilgarten war gestern. PR-Managerin Vanessa Kramer möchte einen Presse-Coup landen und setzt auf ungewöhnliche Methoden: Sie lĂ€sst eine perfekte Geiselnahme inszenieren – allerdings von einem abgehalfterten Schauspieler-Duo, dem nichts nĂ€herliegt, als die bescheidene Gage mit echtem Lösegeld und echten Waffen aufzubessern. Doch wie sollen die unerfahrenen Geiselnehmer den Managern bloss klarmachen, dass sie sich nicht (mehr) in einem ausgeklĂŒgelten Rollenspiel befinden?
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Philip Koch
PRODUKTION:
Tobias Walker
Philipp Worm
CAST:
Volker Bruch
Samuel Finzi
Sascha Alexander Gersak
Stefan Konarske
Vicky Krieps
DREHBUCH:
Philip Koch
Anna Katrin Schneider
KAMERA:
Markus Eckert
SCHNITT:
Max Fey
TON:
Max Bauer
Normann BĂŒttner
MUSIK:
Jessica Moss
Sophie Trudeau

       
  Paradies: Liebe
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. April 2013]
       
 

Ein Film von Ulrich Seidl • Eine europĂ€ische Touristin leistet sich in Afrika einen Liebhaber: Der Film "Paradies: Liebe" des Österreichers Ulrich Seidl ist der erste Teil einer Trilogie um die ewigen christlichen Dogmen „Liebe, Glaube und Hoffnung". Gewohnt mitleidslos rĂ€umt Ulrich Seidl dabei mit allen Illusionen auf und trauert am Ende doch mit seiner Heldin, der das ganz grosse GlĂŒck verwehrt bleibt.

An den StrÀnden Kenias kennt man sie als Sugarmamas: EuropÀische Frauen, denen junge schwarze Beachboys Liebesdienste bieten, um so ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Teresa, 50-jÀhrige Wienerin und Mutter einer pubertierenden Tochter, reist als Sextouristin in das Urlaubsparadies, um die Liebe zu finden. Sie wechselt von einem Beachboy zum nÀchsten, von einer EnttÀuschung zur anderen. Die Liebe am Strand von Kenia ist ein GeschÀft.

„PARADIES: Liebe“ erzĂ€hlt bildmĂ€chtig, bewegend und immer wieder komödiantisch von Sextourismus, von Ă€lteren Frauen und jungen MĂ€nnern; vom Marktwert der SexualitĂ€t, von der Macht der Hautfarbe, von Europa und Afrika und von Ausgebeuteten, denen nichts ĂŒbrig bleibt als andere Ausgebeutete auszubeuten.

Ulrich Seidls Film ist Auftakt zu einer Trilogie, die von drei Frauen einer Familie erzĂ€hlt, die jede fĂŒr sich ihren Urlaub verbringt. Als Sextouristin, als missionierende Katholikin (PARADIES: Glaube) und als Teenager in einem DiĂ€tcamp (PARADIES: Hoffnung). Drei Filme, drei Frauen, drei Sehnsuchtsgeschichten.

 

REGIE:
Ulrich Seidl
PRODUKTION:
Philippe Bober
Christine Ruppert
Ulrich Seidl
CAST:
Margarete Tiesel
Peter Kazungu
Inge Maux
Dunja Sowinetz
Helen Brugat
DREHBUCH:
Ulrich Seidl
Veronika Franz
KAMERA:
Edward Lachman
Wolfgang Thaler
SCHNITT:
Christof Schertenleib
TON:
Tino Hohndorf
Erik Mischijew
Matz MĂŒller
AUSSTATTUNG:
Andreas Donhauser
Renate Martin
KOSTÜME:
Tanja Hausner

       
  Paradise
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. August 2016]
       
 

Ma dar Behesht • Nagellack und Lippenstift, Fussball in der Zehn-Uhr-Pause. Immer wieder loten die MĂ€dchen einer Vororts-Schule von Teheran ihre Grenzen aus. Hier unterrichtet die 24-jĂ€hrige Hanieh. Da sie jeden Tag einen langen Arbeitsweg auf sich nehmen muss, möchte sie sich ins Zentrum der Stadt versetzen lassen. Doch ihr Antrag dafĂŒr steckt irgendwo fest, Hanieh hat mit den TĂŒcken einer undurchsichtigen BĂŒrokratie zu kĂ€mpfen. Als eines Tages zwei ihrer SchĂŒlerinnen verschwinden, rĂŒcken ihre privaten Sorgen in den Hintergrund

Der iranische Regisseur Sina Ataeian Dena hatte keine offizielle Erlaubnis fĂŒr den Dreh und musste seinen gesellschaftskritischen Film heimlich realisieren. Mitproduziert wurde dieser von einem, der Erfahrung damit hat, die iranische Zensur zu umgehen: Yousef Panahi. Er ist der Bruder von Regisseur Jafar Panahi («Taxi Teheran»), mit dem er immer wieder zusammenarbeitet. Sina Ataeian Denas «Paradise» ist ein herausragend gemachter Film, der den Freiheitsdrang einer ganzen Generation spiegelt. Er beschreibt die iranische Gesellschaft mit poetischem Realismus und feiner Lakonik: mutiges und starkes Kino, am Festival in Locarno zweifach ausgezeichnet.

 

REGIE:
Sina Ataeian Dena
PRODUKTION:
Sina Ataeian Dena
Amir Hamz
Yousef Panahi
CAST:
Roya Afshar
Dorna Dibaj
Hooshang Ghovanloo
Neda Jebraeili
Faranak Kalantar
SCHNITT:
Sina Ataeian Dena
Mohammad Tavakoli
TON:
Lajos Wienkamp-Marques

       
  Paris a tout prix
 
       
 

Paris or Perish • High Heels, It-Bags, trendy Outfits: Maya (Reem Kherici) ist eine Fashionista wie aus dem „Vogue“-Bilderbuch. Sie stammt aus Marokko, doch Paris, Welthauptstadt der Mode, ist seit 20 Jahren ihr Zuhause. Und nun steht die brĂŒnette Schönheit vor ihrem grössten Karrieresprung: Das Haute-Couture-Haus, fĂŒr das sie arbeitet, stellt ihr einen festen Job als Designerin in Aussicht. Doch dann gerĂ€t Maya in eine simple Verkehrskontrolle – und ihr Leben völlig aus den Fugen: Ihre Aufenthaltserlaubnis ist abgelaufen, und die Behörden befördern sie auf marokkanischen Boden zurĂŒck, wo sie nach vielen Jahren ihre Familie wieder sieht. Zwischen WĂŒste und Kaftan fĂŒhlt sich die schicke Pariserin jedoch völlig fehl am Platz. Kein Wunder, dass Maya Himmel und Hölle in Bewegung setzt, um so schnell wie möglich in die Stadt ihrer TrĂ€ume zurĂŒckzukehren. Aber so einfach lĂ€sst sich die Vergangenheit nicht abschĂŒtteln und sie beginnt ihre eigenen Wurzeln neu zu entdecken...

 

REGIE:
Reem Kherici
PRODUKTION:
Eric Altmayer
Nicolas Altmayer
CAST:
CĂ©cile Cassel
Reem Kherici
Stéphane Rousseau
Salim Kechiouche
Nadia Kounda
Mohamed Bastaoui
DREHBUCH:
Reem Kherici
KAMERA:
Nicolas Massart
TON:
Stéphane Bucher
KOSTÜME:
Aurore Pierre

       
  Patron Mutlu Son Istiyor
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Kivanc Baruonu • Der Drehbuchautor Sinan wird nach Kappadokien geschickt, um eine romantische Komödie zu schreiben. Geplagt von einer Schreibblockade, einem dringlichen Auftraggeber und einer strammen Deadline, sucht er sich Inspiration bei der schönen Tochter des Hotelbesitzers EylĂŒl. Am selben Abend des Kennenlernens erfĂ€hrt Sinan, dass EylĂŒl mit dem berĂŒhmten Schauspieler Faruk verlobt ist. Faruk, der einst ein guter Freund von Sinan war, zĂ€hlt - nachdem er seine damalige Freundin ausgespannt hat - zu seinen grössten Erzfeinden. Er versteht nicht, wie EylĂŒl mit dem narzisstischen, verwöhnten, in der Magazinwelt lebenden Faruk zusammen sein kann...

 

REGIE:
Kivanc Baruonu
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
Tolga Cevik
Ezgi Mola
Murat Basoglu
Erkan Can
Ersin Korkut
DREHBUCH:
Yilmaz Erdogan
KAMERA:
Jean-Paul Seresin
SCHNITT:
Çagri TĂŒrkkan
TON:
Mustafa Durma
KOSTÜME:
GĂŒlĂŒmser GĂŒrtunca

       
  Peripherie
 
       
 

Ein Film von Lisa BrĂŒhlmann & Yasmin JoergJan-Eric MackLuca RiblerWendy Pillonel • Nationalfeiertag in ZĂŒrich. Ein unertrĂ€glich heisser Tag. FĂŒnf Schicksale nehmen ihren Lauf: 1. Um ein Zeichen gegen den Kapitalismus zu setzen, plant Vinc einen Anschlag. 2. Mit ihrem tibetischen Hintergrund hat es Sonam als Neueinsteigerin bei der Polizei nicht leicht. 3. Die Ruhe des JĂ€gers Edi wird gestört, als eine finanzielle Notlage seine Moral auf die Probe stellt. 4. Die junge Ukrainerin Sonja ist nach ZĂŒrich gereist, um ihre grosse Liebe zu ĂŒberraschen – wird aber vielmehr selbst ĂŒberrascht. 5. Der Chilene Javier fĂŒhlt sich in der Schweiz nicht mehr zu Hause. PERIPHERIE, das Kollektivprojekt von 15 Absolventen der ZĂŒrcher Hochschule der KĂŒnste (ZHdK), ist ein Episodenfilm, dessen Protagonisten eines verbindet: die Suche nach Selbstbestimmung, WĂŒrde und Respekt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Lisa BrĂŒhlmann
Yasmin Joerg
Jan-Eric Mack
Luca Ribler
Wendy Pillonel
PRODUKTION:
Gilles Germann
Rea Televantos
CAST:
Jaap Achterberg
José Barros
Pema Shitsetsang
Yelena Tronina
Roger Bonjour
DREHBUCH:
Romana Friedli
Remie Blaser
Olga Dinnikova
JĂ©rĂŽme Furrer
KAMERA:
Ramón Königshausen
Simon Bitterli
Lukas Graf
Manuel Haefele
Kevin Rodriguez
SCHNITT:
Simon Gutknecht
Fabian Kaiser
Noemi Preiswerk
Fleur Matson
Lisa Gertsch
TON:
Benoit Barraud
Luisa Ricar
Lukas Erni
Felix Hergert
Michael Karrer
SalomĂ© WĂŒllner
Matthias Sahli
MUSIK:
Dimitri KĂ€ch
KOSTÜME:
Anna Deborah Gerber
Melanie HĂ€usler
Delia Keller
Arzu Koc
Irene Schweizer

       
  Philibert
 
       
 

Ein Film von Sylvain Fusée

 

REGIE:
Sylvain Fusée
CAST:
Jérémie Renier
Alexandre Astier
Manu Payet
Élodie Navarre
Eric Savin
Aurélie Montea
DREHBUCH:
Karine Angeli
Jean-François Halin
SCHNITT:
Reynald Bertrand
TON:
Raphael Sohier

       
  Plaza de la Soledad
 
       
 

Ein Film von Maya Goded • Rund um die Plaza de la Soledad in Mexico City – Hotspot des Quartiers La Merced, das fĂŒr Prostitution und KriminalitĂ€t bekannt ist – hat die renommierte Fotografin Maya Goded vier Frauen aus dem Milieu ĂŒber Jahre hinweg begleitet. Auch wenn sie alle vor Energie und Stolz sprĂŒhen, kann dies ĂŒber die dunklen Seiten ihrer Vergangenheit nicht hinwegtĂ€uschen. Jede der Frauen wurde Opfer von Gewalt und fehlender Liebe. Mit steigendem Alter wissen sie sich zu organisieren – und stĂ€rken sich gegenseitig den RĂŒcken. Ein kunstvolles Portrait aussergewöhnlicher Menschen und ein starkes PlĂ€doyer fĂŒr die weibliche Selbstbestimmung!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Maya Goded
PRODUKTION:
Martha Sosa
Eamon O’Farrill
MĂłnica Lozano
KAMERA:
Maya Goded
SCHNITT:
Valentina Leduc
TON:
Miguel HernĂĄndez
MUSIK:
Jacobo Lieberman
Leonardo Heiblum

       
  Plus la pour personne
 
       
 

Ein Film von Jean-Laurent Chautems

 

REGIE:
Jean-Laurent Chautems
CAST:
Yvon Back
Alice Rey
DREHBUCH:
Jean-Laurent Chautems
KAMERA:
Aldo Mugnier
MUSIK:
Kera

       
  Polaris
 
       
 

Polaris • James, ein um die Welt reisender, wissensdurstiger Pinguin vom SĂŒdpol, trifft in der eisigen Welt des Nordpols den EisbĂ€ren Vladimir. Beide werden Freunde und berichten einander ĂŒber ihre Heimat. Zusammen schauen sie sich die Sterne an und wundern sich ĂŒber die LĂ€nge der PolarnĂ€chte. Eine Animationsshow ideal fĂŒr Familien.

Um das RĂ€tsel der PolarnĂ€chte zu lösen, baut EisbĂ€r Vladimir eine Sternwarte, um mit dem Teleskop von Pinguin James den Nachthimmel zu beobachten. Wunderbare Sternbilder und der Planet Saturn mit seinen Ringen tauchen auf. Beide kommen sie zum Schluss, dass sie mehr Informationen brauchen und die Erde von oben betrachten mĂŒssen. James und der geniale Ingenieur Vladimir bauen sich ein Raumschiff. WĂ€hrend einer Weltraum-Reise um die Erde, entdecken sie Mars und Saturn. Sie stellen fest, dass Planeten viele Gemeinsamkeiten haben, aber auch unterschiedlich sind. Zudem finden sie die Antwort, warum die NĂ€chte so lange dauern oder so kurz sind.

 

       
  Ponyo on the Cliff by the Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. September 2010]
       
 

Ein Film von Hayao Miyazaki • Irgendwo an der japanischen KĂŒste lebt der kleine Sosuke in einem kleinen Haus auf einer Klippe. Eines Tages entdeckt er in einem Einmachglas am Strand das GoldfischmĂ€dchen Ponyo und rettet es. Ponyo ist begeistert von der Überwasserwelt und beschliesst kurzerhand, selbst zum Menschen zu werden und bei ihrem geliebten Sosuke zu bleiben. Doch ihr Zauberervater Fujimoto ist alles andere als einverstanden und will Ponyo mit aller Gewalt davon abhalten.

Bei Ponyos Flucht gelangen versehentlich Unmengen eines magischen Elixiers in den Ozean . Es gelingt ihr zwar, in Menschengestalt zu Sosuke zurĂŒckzukehren, doch die entfesselten Naturgewalten sind ausser Kontrolle geraten. Der Meeresspiegel steigt und lĂ€ngst vergessene Meerestiere steigen aus den AbgrĂŒnden empor. Das Dorf des kleinen Sosuke versinkt in den Fluten - mitsamt dessen Mutter und den Insassinnen des lokalen Altersheims. Wie werden Sosuke und Ponyo wieder festen Boden unter die FĂŒsse kriegen?

 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Toshio Suzuki
CAST:
Yuria Nara
Hiroki Doi
JĂŽji Tokoro
Tomoko Yamaguchi
Yuki Amami
DREHBUCH:
Hayao Miyazaki
KAMERA:
Atsushi Okui
SCHNITT:
Hayao Miyazaki
TON:
Mika Yamaguchi
MUSIK:
Joe Hisaishi

       
  Princess Shaw
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Ido Haar • Eine junge Frau, die tagsĂŒber als Pflegehelferin arbeitet, postet nachts als Princess Shaw ihre acappella Songs auf YouTube. Sie lebt in einem Armenviertel von New Orleans, und ihr Leben war schon immer schwer. DarĂŒber spricht und singt sie in die Kamera, die sie als Tagebuch benutzt. Am anderen Ende der Welt, in einem Kibbuz in der NĂ€he von Tel Aviv, lebt Kutiman. Er wurde als Musiker berĂŒhmt fĂŒr seine einzigartigen Mixes aus gefundener Online Musik. Ohne ihr Wissen mischt er Princess Shaws Lieder neu... ein regelrechtes AschenputtelmĂ€rchen im digitalen Zeitalter. Ido Haar, der Regisseur, schaut unaufdringlich mit der Kamera zu. Ein unvergesslicher Charakter mit einem riesigen Talent, ein brillanter KĂŒnstler und ein Filmemacher erzĂ€hlen uns eine Geschichte, die uns wieder ein ganz klein wenig an Wunder glauben lĂ€sst.

 

REGIE:
Ido Haar
PRODUKTION:
Liran Atzmor
Esther van Messel
DREHBUCH:
Ido Haar
KAMERA:
Ido Haar
SCHNITT:
Ido Haar
TON:
Rotem Dror
Michael Goorevich

       
  Public Enemies
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juli 2009]
       
 

Ein Film von Michael Mann • Michael Mann, der Meister des dramatischen Action-Kinos ("Hancock", "Miami Vice", "Aviator"), ĂŒberrascht mit einer grandios besetzten Lebensgeschichte des legendĂ€ren BankrĂ€ubers John Dillinger:

WĂ€hrend in den 30er-Jahren eine Weltwirtschaftskrise herrschte, schien niemand John Dillinger und seine Gang stoppen zu können. Keine GefĂ€ngnismauer war hoch genug, um ihn zu halten, und sein dreister Charme machte ihn zum Helden fĂŒr viele Amerikaner, die in seinem Tun einen gerechten Denkzettel fĂŒr die Finanzwelt sahen. Im Zentrum steht dabei nicht nur der Krieg zwischen der Unterwelt von Chicago und der Bundespolizei, thematisiert wird genauso die Entwicklung des amerikanischen FBI unter der Leitung von J. Edgar Hoover von einer kleinen Behörde zum heutigen Machtapparat. Erstmals gemeinsam auf der Leinwand: Johnny Depp und Christian Bale.

 

REGIE:
Michael Mann
PRODUKTION:
Michael Mann
Kevin Misher
CAST:
Christian Bale
Johnny Depp
Channing Tatum
Billy Crudup
Leelee Sobieski
Emilie de Ravin
Marion Cotillard
DREHBUCH:
Ronan Bennett
Michael Mann
Ann Biderman
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Jeffrey Ford
Paul Rubell
TON:
Laurent Kossayan
Jeremy Peirson
MUSIK:
Elliot Goldenthal
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Pura Vida - Quer durch Ecuador
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2015]
       
 

Entre mar y cielo • Der Film zeigt das pure Leben zwischen Meer und Himmel Ecuadors - vom KĂŒstengebiet ĂŒber das Andenhochland, durch Amazonien, bis hin zu den Galapagosinseln. Eine Reise von den Tiefen des Meeres bis zu den höchsten Berggipfeln und unendlichen Weiten des Landes. Eine Reise zur Natur, zu den Menschen und zu sich selbst.
Kaum sonst ein StĂŒck Erde hat auf engem Raum eine so reiche Vielfalt zu bieten, wie dieses, am Äquator gelegene Land SĂŒdamerikas. Neben kulturellen und landschaftlichen SchĂ€tzen kommen vor allem die Freuden und Passionen im Leben der portraitierten Menschen zum Ausdruck. "Pura Vida" schafft Platz fĂŒr atemberaubende Natur- und Tieraufnahmen, fĂŒr erfĂŒllte Leben, fĂŒr TrĂ€ume und Abenteuer, fĂŒr Momente des Nachdenkens und des Staunens.

 

REGIE:
Severin Frei
PRODUKTION:
Severin Frei
KAMERA:
Severin Frei
SCHNITT:
Severin Frei

       
  Questione di cuore
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2011]
       
 

Eine Sache des Herzens • Der erfolgreiche Drehbuchautor Alberto, tĂŒchtig, wenn auch ein wenig verrĂŒckt, und der junger Automechaniker Angelo erleiden beide in derselben Nacht einen Herzinfarkt, werden ins Krankenhaus eingeliefert und im selben Zimmer untergebracht. Trotz ihrer misslichen Lage gelingt es beiden, sich bei Laune zu halten. Nach ihrer Entlassung haben Alberto und Angelo eine neue Einstellung zum Leben. Ausserdem ist ihnen bewusst, wie wichtig sie fĂŒreinander geworden sind. Kurzerhand zieht Alberto, dessen Freundin ihn verlassen hat, bei Angelo ein. Angelos Frau, Rossana, und die beiden Kinder sind zunĂ€chst wenig begeistert vom ungebetenen Gast. WĂ€hrend sich der kontaktfreudige Alberto schnell in die Familie integriert, spĂŒrt Angelo, dass die Sache mit dem Herz fĂŒr ihn noch keineswegs ausgestanden ist.

Dieser Film ist Teil des Tourneefestivals CINEMA ITALIANO 2011, das von Ende
September bis Ende 2011 in 11 Deutschschweizer StÀdten gastiert.

 

REGIE:
Francesca Archibugi
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Antonio Albanese
Kim Rossi Stuart
Micaela Ramazzotti
Francesca Inaudi
Andrea Calligari
Nelsi Xhemalaj
DREHBUCH:
Umberto Contarello
Francesca Archibugi
Guido Iuculano
KAMERA:
Fabio Zamarion
SCHNITT:
Patrizio Marone
TON:
Alessandro Zanon
MUSIK:
Battista Lena
KOSTÜME:
Alessandro Lai

       
  Rapunzel
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2010]
       
 

Neu verföhnt! • Flynn Rider ist ein Dieb, wie er im Buche steht. Smart, charmant und seinen hartnĂ€ckigen Verfolgern immer einen klugen Schritt voraus. Das Sprichwort "an den Haaren herbeigezogen" bekommt fĂŒr ihn eine völlig neue Bedeutung, als er – mal wieder auf der Flucht – auf ein aufgewecktes MĂ€dchen trifft, das mitten im Wald in einem Turm festsitzt und auf ihn herabschaut. Er traut seinen Augen nicht; denn Rapunzel, so ihr Name, hat ĂŒber zwei Meter langes, seidenglĂ€nzendes goldfarbenes Haar, mit dem sie Flynn zu sich in den Turm zieht. Das kommt Ihnen bekannt vor? Haargenau! Doch in RAPUNZEL – NEU VERFÖHNT beginnt fĂŒr das ungleiche Duo jetzt ein haarstrĂ€ubend komisches und warmherzig verwuscheltes Abenteuer, bei dem sich die beiden mehr als einmal in den Haaren liegen...

 

REGIE:
Nathan Greno
Byron Howard
PRODUKTION:
Roy Conli
CAST:
Mandy Moore
Zachary Levi
Donna Murphy
DREHBUCH:
Dan Fogelman
Jacob Grimm
Wilhelm Grimm
SCHNITT:
Tim Mertens
TON:
Cameron Frankley
Jason W. Jennings
MUSIK:
Alan Menken
AUSSTATTUNG:
Douglas Rogers

       
  Real Steel
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2011]
       
 

Ein Film von Shawn Levy • Boxen war gestern – Roboterboxen ist heute. Charlie Kenton (Hugh Jackman) war ein Ă€usserst erfolgreicher Profi-Boxer, bis Roboter die Menschen im Ring ablösten.
Heute ist er nur noch ein kleiner Promoter, der versucht, mit alten Robotern der ersten Generation genug Geld zu verdienen, um im Untergrund von einem Wettkampf zum anderen zu tingeln und sich, unterstĂŒtzt durch die Tochter (Evangeline Lilly) seines ehemaligen Trainers, irgendwie durchzuschlagen. Charlies unabhĂ€ngiges Leben scheint vorĂŒber, als sein Sohn Max (Dakota Goyo) unerwartet bei ihm auftaucht. Nach dem Tod seiner Mutter muss er nun mit seinem Vater, der sich nie fĂŒr ihn interessiert hat, auf Tour gehen. Eines Nachts, als sie auf einem Schrottplatz nach neuen Ersatzteilen suchen, entdeckt er, begraben im Schutt, einen verlassenen Roboter: Atom. Als Max ausserdem herausfindet, welche einzigartigen FĂ€higkeiten sein neuer Freund mit sich bringt, beginnt Charlie Atom zu trainieren, um es mit ihm noch einmal allen zu zeigen – bei der Real Steel World Championship. Gleichzeitig wird ihm aber auch klar, dass es hier nicht nur um sein Comeback im Ring geht, sondern auch um eine letzte Chance bei seinem Sohn.

 

REGIE:
Shawn Levy
PRODUKTION:
Shawn Levy
Don Murphy
Susan Montford
Robert Zemeckis
CAST:
Hugh Jackman
Dakota Goyo
Evangeline Lilly
Anthony Mackie
Kevin Durand
DREHBUCH:
Dan Gilroy
Jeremy Leven
KAMERA:
Mauro Fiore
SCHNITT:
Dean Zimmerman
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Tom Meyer
KOSTÜME:
Marlene Stewart

       
  Real Women Have Curves
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2003]
       
 

Full figured and ready to fight • In ihrer ersten Filmrolle bringt die vielversprechende junge Schauspielerin America Ferrera eine Glanzleistung auf die Leinwand. WĂ€rme, RealitĂ€t, Emotionen und Selbstsicherheit vermischen sich dermassen, dass wir das Kino in bester Laune und versöhnt mit uns und unseren eventuell zu vielen Kilos verlassen.

Ana, die 18jÀhrige Tochter einer mexikanisch-amerikanischen Familie in Los Angeles, könnte ans College - wÀren die finanziellen Mittel und allem voran das kulturelle VerstÀndnis ihrer Eltern vorhanden. Um Geld zu verdienen, beginnt sie im Schneideratelier ihrer Schwester zu arbeiten. Zusammen mit ihrer Mutter und den Frauen des Quartiers muss sie Kleider nÀhen, die sie selber nie tragen könnten. Ana gelingt es mit ihrer dynamischen und weltoffenen Art, die Arbeiterinnen dazu zu bringen, ihre Körper und Kurven zu lieben.

 

REGIE:
Patricia Cardoso
PRODUKTION:
George LaVoo
Effie T. Brown
CAST:
America Ferrera
Lupe Ontiveros
Ingrid Oliu
George Lopez
Brian Sites
Soledad St. Hilaire
Lourdes Perez
DREHBUCH:
George LaVoo
Josefina Lopez
KAMERA:
Jim Denault
SCHNITT:
Sloane Klevin
MUSIK:
Heitor Pereira
AUSSTATTUNG:
Brigitte Broch

       
  RED
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Oktober 2010]
       
 

Retired. Extremely. Dangerous. • Frank (Bruce Willis), Joe (Morgan Freeman), Marvin (John Malkovich) und Victoria (Helen Mirren) waren einst CIA Top-Agenten, die nun ihren wohlverdienten Ruhestand geniessen
 könnten. Denn als die Administration im Weissen Haus wechselt und Frank als Mitwisser als zu gefĂ€hrlich eingestuft wird, Ă€ndert sich die Situation schlagartig: Er wird plötzlich zur Zielscheibe seines ehemaligen Arbeitgebers. Aber da haben seine Nachfolger die Rechnung ohne das schlagkrĂ€ftige Rentner-Quartett gemacht. Des PensionĂ€rs-Dasein ohnehin ĂŒberdrĂŒssig, nehmen die Ex-Agenten die Herausforderung an und setzen ihre Durchtriebenheit, die langjĂ€hrige Erfahrung und perfektes Teamwork im Kampf gegen ihren ehemaligen Arbeitgeber ein. Sie mĂŒssen besser, schneller und hĂ€rter sein als ihre vermeintlichen Nachfolger. Denn das Ziel ihrer schier unmöglichen Mission quer durchs Land ist klar formuliert: Sie mĂŒssen ins CIA Headquarter einbrechen. Selbst fĂŒr die alternden Ex-Agenten ein wahnwitziges Vorhaben, bei dem sie eine der grössten Verschwörungen aufdecken werden


RED ist eine explosive Actionkomödie, die alle bisherigen Agentenfilme mĂ€chtig alt aussehen lĂ€sst. Das grandiose Cast mit Hollywood-Superstars Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren in den Hauptrollen garantiert spannungsgeladene Unterhaltung und eine Menge Humor. UnterstĂŒtzt wird die Alters-Riege von einer unbeholfenen, aber charmanten Mary-Louise Parker, die sich ĂŒber etwas Action in ihrem langweiligen Leben mĂ€chtig freut.

 

REGIE:
Robert Schwentke
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
Mark Vahradian
CAST:
Bruce Willis
Morgan Freeman
Mary-Louise Parker
Karl Urban
Helen Mirren
Richard Dreyfuss
John Malkovich
DREHBUCH:
Erich Hoeber
Jon Hoeber
KAMERA:
Florian Ballhaus
SCHNITT:
Thom Noble
TON:
Dave McMoyler
MUSIK:
David Holmes
AUSSTATTUNG:
Alec Hammond
KOSTÜME:
Susan Lyall

       
  Red Eye
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2005]
       
 

Die Angst fliegt mit • Lisa Reisert (Rachel McAdams) hasst es zu fliegen. Doch der Horror, der sie auf dem Nachtflug von Dallas nach Miami erwartet, hat nichts mehr mit Flugangst zu tun.

An Bord der Maschine ist Lisa noch freudig ĂŒberrascht, neben Jackson Rippner (Cillian Murphy) zu sitzen, einem scheinbar sehr charmanten Mann, mit dem sie schon einen Drink auf dem Flughafen nahm und mit dem sie vielleicht sogar ein bisschen geflirtet hat. Nur wenige Minuten nach dem Start lĂ€sst Jackson seine Fassade jedoch fallen und enthĂŒllt den wahren Grund, warum er ausgerechnet neben Lisa sitzt. Er gehört zu einer Verschwörung, die vorhat, einen hohen Politiker - den Deputy President of Homeland Security - zu töten. Lisa ist der SchlĂŒssel, der zum Erfolg dieses niedertrĂ€chtigen Anschlags fĂŒhren soll. Weigert sie sich zu kooperieren, wird ihr Vater von einem AttentĂ€ter ermordet, der nur darauf wartet, dass ihn Jackson ĂŒber das Flugzeugtelefon anruft.

In der Abgeschlossenheit eines Jets in 10.000 Metern Höhe kann Lisa weder weglaufen noch Hilfe suchen, ohne ihren Vater, die Mitreisenden und sich selbst in Gefahr zu bringen. Mit jedem Meter, mit dem sich das Flugzeug dem Zielflughafen nÀhert, wird Lisa die Aussichtslosigkeit ihrer Situation immer bewusster. Die Zeit lÀuft ihr weg, und verzweifelt sucht sie nach einem Weg, wie sie die PlÀne ihres skrupellosen Kidnappers doch noch durchkreuzen könnte, um einen schrecklichen Mord zu verhindern.

 

REGIE:
Wes Craven
PRODUKTION:
Chris Bender
Marianne Maddalena
CAST:
Rachel McAdams
Cillian Murphy
Brian Cox
Laura Johnson
Max Kasch
Jayma Mays
DREHBUCH:
Carl Ellsworth
Dan Foos
KAMERA:
Robert D. Yeoman
SCHNITT:
Stuart Levy
Patrick Lussier
TON:
Chuck Michael
Todd Toon
MUSIK:
Marco Beltrami
Tom Mesmer
AUSSTATTUNG:
Bruce Alan Miller
KOSTÜME:
Mary Claire Hannan

       
  Reise zur Sonne - GĂŒnese Yolculuk
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Friedensfilmpreis 1999 • Zwei junge MĂ€nner aus entgegengesetzten Regionen der TĂŒrkei begegnen sich zufĂ€llig in Istanbul. Beide hoffen auf eine bessere Zukunft und versuchen, in der Grossstadt ein Auskommen zu finden. Berzan stammt aus einem kurdischen Dorf im Ă€ussersten Osten und schiebt als fliegender HĂ€ndler jeden Morgen seinen Karren mit Musikkassetten in die Stadt. Mehmet ist erst kĂŒrzlich aus der WesttĂŒrkei angekommen und findet einen Job bei den Wasserwerken, wo er mit einem archaischen Hörrohr die Strassen nach geborstenen Leitungen abhorcht...

Mehmet hat es nie interessiert, dass Berzan Kurde ist. Was zĂ€hlt, sind ihre TrĂ€ume, die sich so nahe sind. Und ihre unzerbrechliche Freundschaft ohne Wenn und Aber. Berzan sehnt sich nach seinem Heimatdorf zurĂŒck, wo seine Ver lobte auf ihn wartet; Mehmet verliebt sich in Arzu, die in Deutschland aufgewachsen ist und nun mit ihrer alten Heimat konfrontiert wird.

Doch dann wird Mehmet, vielleicht bloss wegen seiner etwas dunkleren Haut, bei einer Razzia zu Unrecht verhaftet und gerĂ€t er auch nach der Haft ins RĂ€derwerk der alltĂ€glichen Verfolgung. - Ein letzter Liebesdienst an Berzan, der bei einer Demonstration getötet wird, bringt ihn endgĂŒltig in Widerspruch zur staatlichen AutoritĂ€t. Er bricht zu einer Reise in den Osten seines Landes auf. Wusste Berzan immer, wo seine Heimat war, mĂŒssen Mehmet und Arzu sie erst noch suchen, auf ihrer eigenen Reise zur Sonne...

Yesim Ustaoglu, die 39jĂ€hrige, aus Sarikamis im Osten der TĂŒrkei gebĂŒrtige Regisseurin, hat auch das Drehbuch verfasst, ein Drehbuch der sparsamen Dialoge und der sprechenden starken Bilder. Ein feinfĂŒhliges Werk... Die FĂ€higkeit zu eigenem Betroffensein und zu eigenverantwortlichem Handeln gegen die Unmenschlichkeit geben dem Werk seine Kraft und seine Unmittelbarkeit, der sich niemand entziehen kann. Yesim Ustaoglu findet die richtigen Bilder. Sie hat kein Pamphlet gedreht, aber einen Film, der fĂŒr die Menschlichkeit plĂ€diert und der uns so berĂŒhrt, weil ihre Figuren uns so nah sind. Fred Zaugg, in: Der Bund

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Behrooz Hashemian
CAST:
Newroz Baz
Nazmi Qirix
Mizgin Kapazan
Ara GĂŒler
Nigar Aktar
Iskender Bagcilar
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Jacek Petrycki
SCHNITT:
Nicolas Gaster

       
  Resident Evil: Retribution
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2012]
       
 

Think global. Kill local. • Der tödliche T-Virus der Umbrella Corporation verwĂŒstet weiterhin die Erde und verwandelt die menschliche Bevölkerung in fleischfressende Untote. Alice (Milla Jovovich), der Menschheit letzte Hoffnung, erwacht im Herzen Umbrellas geheimster Operations-Anlage und enthĂŒllt mehr von ihrer mysteriösen Vergangenheit, wĂ€hrend sie den Komplex erforscht. Ohne einen sicheren Zufluchtsort jagt Alice die Verantwortlichen fĂŒr den Virus-Ausbruch; eine Jagd, die sie von Tokyo nach New York, Washington, D.C., und Moskau fĂŒhrt. Schliesslich gipfelt ihre Reise in eine unglaubliche EnthĂŒllung, welche Alice dazu zwingt, alles was sie bisher wissen zu scheint, zu ĂŒberdenken. Mithilfe von neuen und bekannten Kompanen muss sie lang genug ĂŒberleben, um einer Welt am Rande des Vergessens zu entkommen ...

 

REGIE:
Paul W.S. Anderson
PRODUKTION:
Paul W.S. Anderson
Jeremy Bolt
Don Carmody
CAST:
Michelle Rodriguez
Milla Jovovich
Kevin Durand
Oded Fehr
Aryana Engineer
Johann Urb
DREHBUCH:
Paul W.S. Anderson
KAMERA:
Glen MacPherson
SCHNITT:
Niven Howie
TON:
John J. Thomson
MUSIK:
tomandandy
AUSSTATTUNG:
Kevin Phipps
KOSTÜME:
Wendy Partridge

       
  Revolting Rhymes
 
       
 

Ein Film von Jakob Schuh, Jan Lachauer • Wer kennt sie nicht? RotkĂ€ppchen, Schneewittchen und die drei kleinen Schweinchen? Die zugrundeliegenden MĂ€rchen sind bekannt, aber die Buchadaption REVOLTING RHYMES nach Roald Dahl macht doch etwas ganz anderes aus ihnen: Sie fĂŒhrt die altbekannten Figuren in einer neuen, erfrischenden Geschichte zusammen. In einem schrillen audiovisuellen VergnĂŒgen werden Aschenputtel und RotkĂ€ppchen zu besten Freundinnen, Schneewittchen ĂŒbernimmt die Macht der bösen Königin – wĂ€hrend RotkĂ€ppchen nach Hause gerufen wird, um mit ein paar hungrigen Wölfen abzurechnen. Aber was sich wirklich zugetragen hat, weiss nur der Wolf!

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jakob Schuh
Jan Lachauer
PRODUKTION:
Martin Pope
Michael Rose
CAST:
Rob Brydon
Bertie Carvel
Gemma Chan
Tamsin Greig
Rose Leslie
Bel Powley
David Walliams
Dominic West
Isaac Hempstead Wright (Stimmen)
DREHBUCH:
Jan Lachauer
Jakob Schuh
SCHNITT:
Benjamin Quabeck
Jan Lachauer
TON:
Adrian Rhodes
MUSIK:
Ben Locket
AUSSTATTUNG:
Nadya Mira

       
  Rings
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2017]
       
 

Ein Film von F. Javier GutiĂ©rrez • Samara, das unheimliche MĂ€dchen aus den Horror-Klassikern RING und RING 2, entsteigt diesen Februar nach ĂŒber zehn Jahren erneut ihrem nassen Brunnengrab: In RINGS wird ein Kinoerlebnis mit GĂ€nsehaut garantiert, wenn das Böse auf die grosse Leinwand zurĂŒckkehrt und erbarmungslos frisches Blut vergiesst! RINGS schlĂ€gt ein neues Kapitel des beliebten Franchise auf, das weltweit ĂŒber 411 Millionen Dollar einspielte. Wir dĂŒrfen gespannt sein, wer dem mysteriösen Video von Samara diesmal zum Opfer fĂ€llt – und wer somit um sein Leben fĂŒrchten muss. Denn hinter dem berĂŒchtigten Video steckt eine zweite Ebene, die noch grausamer ist als alles, was wir aus den bisherigen Filmen kannten...

 

REGIE:
F. Javier Gutiérrez
PRODUKTION:
Roy Lee
Laurie MacDonald
Walter F. Parkes
CAST:
Matilda Lutz
Vincent D’Onofrio
Aimee Teegarden
Alex Roe
DREHBUCH:
Jacob Aaron Estes
Akiva Goldsman
David Loucka
KĂŽji Suzuki
AUSSTATTUNG:
Kevin Kavanaugh

       
  Rio
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2011]
       
 

Ein Film von Carlos Saldanha • RIO ist das neueste 3-D Kinoabenteuer von den Machern der weltweit erfolgreichen und beliebten ICE AGE Trilogie, das Ostern 2011 in die Kinos kommen wird. SchauplĂ€tze sind die pulsierende Grossstadt Rio de Janeiro und der ĂŒppig bewachsene brasilianische Regenwald.
Im Mittelpunkt der Komödie steht Blu, der glaubt, der letzte Vertreter einer seltenen Ara-Spezies zu sein. Als Blu herausfindet, dass es noch jemanden gibt – und dass dieser Jemand eine Sie ist – entflieht er seinem bequemen KĂ€fig in einer amerikanischen Kleinstadt Minnesotas in Richtung Rio. Liebe auf den ersten Blick kann man es nicht nennen, als der im KĂ€fig aufgewachsene Blu, fĂŒr den das Fliegen eine riesige Herausforderung ist, und die ungestĂŒme, freiheitsliebende Jewel, die sich in der Luft zuhause fĂŒhlt, unerwartet aufeinander treffen. Gemeinsam begeben sie sich in das grösste Abenteuer ihres Lebens. Auf ihrer Reise erfahren sie viel ĂŒber Freundschaft, Liebe und Mut und entdecken die vielfĂ€ltigen Wunder des Lebens.
In RIO begegnet der Zuschauer einer bunten Mischung einzigartiger Charaktere, eingebettet in eine herzerwĂ€rmende Geschichte, die in einer farbenfrohen Umgebung spielt. Untermalt wird der Animationshit fĂŒr die ganze Familie von heissen lateinamerikanischen Rhythmen, zeitgenössischer Musik und einer Prise brasilianischer Lebensfreude.

 

REGIE:
Carlos Saldanha
PRODUKTION:
Bruce Anderson
John C. Donkin
DREHBUCH:
Don Rhymer
KAMERA:
Renato FalcĂŁo
TON:
Randy Thom
Sean England
MUSIK:
John Powell

       
  Rio Sonata
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2010]
       
 

Ein Film von Georges Gachot • Nana Caymmi wurde bereits in der Kindheit mit der musikalischen Tradition Brasiliens eng vertraut. Tochter des berĂŒhmten Komponisten Dorival Caymmi, Kindheitsfreundin von Nelson Freire, Milton Nascimentos Muse und ehemalige Ehefrau von Gilberto Gil, hat sie das Erbe nicht nur angetreten, sondern fĂŒhrte es schon bald als eigenstĂ€ndige, hoch talentierte Musikerin fort. Von den Brasilianern wird sie heute als eine der grössten SĂ€ngerinnen des Landes gefeiert. RIO SONATA ist eine Hymne auf die musikalische Ikone Brasiliens Nana Caymmi.

 

REGIE:
Georges Gachot
CAST:
Nana Caymmi
Gilberto Gil
Maria Bethania
Milton Nascimento
Tom Jobim
DREHBUCH:
Georges Gachot
KAMERA:
Georges Gachot
SCHNITT:
Ruth SchlÀpfer

       
  Road Trip
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2000]
       
 

The greatest college tradition at all • Wichtige Regeln fĂŒr einen Seitensprung:

Wenn Sie in einer festen Partnerschaft leben und einen Seitensprung machen.....
...dann betrĂŒgen Sie Ihre Freundin mit Sicherheit nicht, sofern Sie geographisch voneinander getrennt sind.

Es ist kein Betrug...
...wenn Sie keine Zeit daran verschwenden wollen ,sich an diesen Seitensprung zu erinnern. Und erinnem Sie sich nicht, so hat er ja auch nicht staffgefunden.

Wenn Sie mit Ihrer Freundin zusammen sind....
... und gleichzeitig an die andere denken, so betrĂŒgen Sie sie nicht, sofern die zwei sich nicht kennen.

Es ist sicher kein Betrug...
. . wenn Sie Ihren Seitensprung mit einer Videokamera aufnehmen.

Es ist definitiv Betrug...
... wenn Ihr Kumpel Ihr spezielles Homevideo versehentlich an Ihre Freundin schickt.

Dieser Horror ist soeben Josh (Breckin Meyer) passiert.

Als Josh den Fehler entdeckt, trommelt er seine zwei besten College-Freunde E.L. (Seann William Scott) und Rubin (Paulo Constanzo) sowie den absoluten Looser Kyle (DJ Qualls) - der besitzt ja schliesslich ein Auto - zusammen. Die vier Studenten machen sich auf eine 1800 Meilen Autoreise auf, die Sie von Ithaca nach Austin Texas (und nicht Boston*) fĂŒhrt, um Josh langjĂ€hrige Beziehung mit Tiffany (Rachel Blanchard) zu retten. In der Zwischenzeit schaut im Campus Barry (Tom Green - MTV Kultmoderator) nach dem Rechten (oder was der so darunter versteht**). Und da ist ja noch der reiche Schleimer Berufung Vatersöhnchen - Jacob (Anthony Rapp), der Beth dauernd nachstellt und Josh aus Eifersucht manche Schwierigkeiten beschert.

* Anmerkung fĂŒr Beth (Amy Smart) ** Nein, MĂ€use darf man nicht fressen, das ist Schlangen vorbehalten - aber bitte nur 1 x wöchentlich

Doch was soll's. Die vier lassen sich durch nichts abhalten. Auf ihrer abenteuerlichen Reise können sie zwar nicht jeder Versuchung widerstehen, doch in ihrem Vorhaben kann sie nichts mehr stoppen.

 

REGIE:
Todd Phillips
PRODUKTION:
Daniel Goldberg
Joe Medjuck
CAST:
Breckin Meyer
Seann William Scott
Amy Smart
Paulo Costanzo
DJ Squalls
Rachel Blanchard
Tom Green
DREHBUCH:
Todd Phillips
Scot Armstrong
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
Sheldon Kahn
MUSIK:
Mike Simpson
AUSSTATTUNG:
Clark Hunter

       
  Rocky Mountain Express
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2012]
       
 

The Journey of a Lifetime • Ab 4. Oktober 2012 dampft der Rocky Mountain Express tĂ€glich im Filmtheater. Dampflok-Freunde können im neuen Dokumentarfilm «Rocky Mountain Express» die spektakulĂ€re Reise mit der restaurierten «Empress» durch die Rocky Mountains und viele weitere Highlights quer durch Nordamerika auf Grossleinwand erleben.
SpektakulĂ€re Luftaufnahmen wechseln sich ab durch atemberaubende Bilder, aufgenommen auf und aus der Dampflokomotive. Der Zuschauer erlebt die vielen wechselnden Landschaften - von den hohen WĂ€nden des Fraser Valley, entlang grosser Seen und Flusskehren, durch WĂ€lder, tiefe Schluchten und weite TĂ€ler, ĂŒber hohe PĂ€sse und nicht zuletzt die gewaltige und imposante Bergwelt der Rockies.

 

REGIE:
Stephen Low
SCHNITT:
James Lahti
TON:
Ed Douglas
Kyle Peters
Peter Thillaye

       
  Rosetta
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2000]
       
 

Goldene Palme Cannes 1999 Preis fĂŒr die beste Darstellerin • Ein Vorort einer kleinen belgischen Stadt. Rosetta lebt mit ihrer alkoholabhĂ€ngigen Mutter in einer Wohnwagensiedlung. Nichts will sie mehr, als einer geregelten Arbeit nachzugehen, sei es als Fabrikarbeiterin, als VerkĂ€uferin, egal was.

Aber nichts ist schwerer als das. Atemlos, gleich einem gehetzten Tier, stĂŒrzt Rosetta voran, fĂ€llt hin, rappelt sich mit endloser Energie wieder auf, sieht die Hand nicht, die ihr entgegengestreckt wird. Rosetta ist besessen von der Furcht, unterzugehen, besessen von der Schmach, eine Aussenseiterin zu werden. Sie sehnt sich nach einem normalen Leben. Auch sie will ihre Chance haben.

Hautnah verfolgen Luc und Jean-Pierre Dardenne die kÀmpferische junge Frau mit der Handkamera, registrieren mit Àusserster PrÀzision jede ihrer Bewegungen. Diese IntensitÀt erinnert an 'Dogma', doch die Dardennes pflegen diesen direkten, authentischen Stil schon seit Jahren.

Ein kontroverser, aber mutiger Jury-Entscheid, diesen kompromisslosen Film in Cannes mit der Goldenen Palme auszuzeichnen.

 

REGIE:
Jean-Pierre Dardenne
Luc Dardenne
PRODUKTION:
Luc Dardenne
Jean-Pierre Dardenne
MichĂšle Petin
Laurent Petin
Alette Zylberberg
KAMERA:
Benoit Dervaux
AUSSTATTUNG:
Igor Gabriel

       
  Royal Opera House: WalkĂŒre
  [demnächst im Kino - Release: 28. Oktober 2018]
       
 

Aus dem Royal Opera House London • Erster Aufzug
Im ersten Aufzug der WalkĂŒre sucht Siegmund unter dem Namen Wehwalt bei Sieglinde, der Gattin Hundings, Obdach. Siegmund und Sieglinde sind Zwillinge, von Wotan gezeugt, den sie nur unter dem Namen WĂ€lse kennen. Da Sieglinde schon frĂŒh geraubt und Hunding zur Ehe gegeben wurde („
ein Weib, das ungefragt SchĂ€cher ihm schenkten zur Frau“), erkennen die Zwillingsgeschwister einander zunĂ€chst nicht.
Heimgekehrt erfragt Hunding die Herkunft des Gastes und stellt fest, dass Siegmund ausgerechnet jenem verhassten „wilden Geschlecht“ angehört, das er soeben – erfolglos – gejagt hat, um „SĂŒhne zu nehmen fĂŒr Sippenblut“, nur um nun des „flĂŒcht’gen Frevlers Spur im eignen Haus zu erspĂ€hn“. Zwar zwingt ihn das Gastrecht, Siegmund fĂŒr die Nacht zu beherbergen, doch bestimmt er, dass am anderen Morgen der Zweikampf zwischen ihm und Siegmund entscheiden solle.
Hunding legt sich schlafen (Sieglinde: „ich wĂŒrzt ihm betĂ€ubenden Trank“). Sieglinde schleicht sich zu Siegmund und erzĂ€hlt ihm von dem Schwert im Stamm der mitten im Saal stehenden Esche, das von einem mysteriösen Fremden eines Tages dort hineingestossen worden war und nur demjenigen bestimmt sei, der es herauszuziehen vermöchte, was bisher jedoch noch niemandem gelungen ist. Siegmund nennt das Schwert Notung (in Partitur und Klavierauszug Nothung geschrieben), da er es sich in der grössten Not gewinnt, und zieht es voll Begeisterung aus dem Stamm. Die Geschwister erkennen sich, sie glĂŒhen in Liebe zueinander. In der inzestuösen Vereinigung der Geschwister („so blĂŒhe denn WĂ€lsungenblut“) wird Siegfried gezeugt.

Zweiter Aufzug
Der zweite Aufzug versetzt uns in göttliche SphÀren. Zwischen Wotan und Fricka, Wotans Frau, entspinnt sich ein heftiger Streit.
Wotans Plan, den er am Ende des Rheingolds gefasst hatte, war inzwischen weiter umgesetzt worden. Im Kampf gefallene Helden werden von den neun WalkĂŒren, Wotans Töchtern, auf die von den Riesen errichtete Burg Walhall gebracht, um Wotans Armee zu bilden und den befĂŒrchteten Angriff Alberichs auf die Herrschaft der Götter abzuwehren. Zudem will Wotan verhindern, dass Alberich wieder in den Besitz des Ringes gelangte („dann wĂ€re Walhall verloren“). Er selbst darf aber gegen Fafner, der Goldschatz und Ring in Gestalt eines Drachen hĂŒtet, nicht antreten („mit dem ich vertrug, den darf ich nicht treffen“); so wĂŒnscht er sich einen unabhĂ€ngigen Helden, der den Ring fĂŒr ihn zurĂŒckgewinnen könnte. In dieser Rolle sieht er Siegmund. Lieblingstochter BrĂŒnnhilde soll diesem im bevorstehenden Kampf mit Hunding beistehen und zum Sieg verhelfen.
Fricka verlangt nun jedoch von Wotan, im Zweikampf fĂŒr Hunding einzutreten, weil Hunding Opfer eines Ehebruchs – noch dazu eines inzestuösen – geworden sei. Wotan, der Wahrer der göttlichen Ordnung, so argumentiert sie, könne diesen Ehebruch nicht ungestraft lassen. Wotan versucht sich herauszuwinden, indem er darauf verweist, dass Siegmund als freier Mann selber in der Lage sein mĂŒsse, die Situation zu bewĂ€ltigen, aber Fricka durchschaut ihn – er, Wotan, habe Siegmund in diese Notsituation ĂŒberhaupt erst gebracht und ihm auch das Schwert, das ihn retten soll, zugespielt. Fricka fordert und erhĂ€lt am Ende den Eid Wotans, Siegmund im Kampf zu fĂ€llen (Fricka: „Der WĂ€lsung fĂ€llt meiner Ehre!“).
Als BrĂŒnnhilde kurz darauf zu Wotan zurĂŒckkehrt und ihn zutiefst erschĂŒttert vorfindet, gelingt es ihr, Wotan zum Reden zu bringen (Wotan: „
 mit mir nur rat ich, red ich zu dir“). Er offenbart ihr die Vorgeschichte des Ringes, dass ihn die Erdgöttin Erda warnte, er jedoch die Warnung in den Wind schlug, und was ihm jetzt daraus erwuchs („In eigner Fessel fing ich mich, ich Unfreiester aller!“).
Als BrĂŒnnhilde schliesslich von Wotan den Auftrag erhĂ€lt, das Kampfeslos zu Gunsten Hundings zu wenden, ist sie niedergeschlagen. Sie erscheint Siegmund in der vierten Szene des zweiten Aufzugs, der sogenannten TodesverkĂŒndung. Tief gerĂŒhrt stellt sie fest, dass Siegmund nur an Sieglinde hĂ€ngt und nichts von den Wonnen Walhalls, dem Traum aller Helden, wissen will. Sie beschliesst, sich Wotans Befehl zu widersetzen und Siegmund zu helfen. ErzĂŒrnt greift Wotan selbst in das Kampfesgeschehen ein. Siegmund fĂ€llt, da Wotans Speer sein Schwert zerschlĂ€gt. Grimmig beauftragt Wotan Hunding, Fricka den Verlauf des Kampfes zu schildern, und tötet ihn durch einen „verĂ€chtlichen Handwink“. Dann nimmt er die Verfolgung BrĂŒnnhildes auf, die mit der verzweifelten Sieglinde auf der Flucht zum WalkĂŒrenfelsen ist.

Dritter Aufzug
Auf dem WalkĂŒrenfelsen treffen sich alle Töchter Wotans, die WalkĂŒren, um gemeinsam mit den im Kampf gefallenen Helden, die sie gesammelt haben, nach Walhall zu ziehen. Das wohl bekannteste MusikstĂŒck aus dem Ring des Nibelungen, der Ritt der WalkĂŒren, erklingt als Vorspiel und Anfang dieser Szene.
Wotan verfolgt die rebellische BrĂŒnnhilde, um sie fĂŒr ihren Ungehorsam zu bestrafen. BrĂŒnnhilde gelingt es noch, Sieglinde den Weg zur Flucht zu weisen, wobei sie der lebensmĂŒden Frau auch verkĂŒndet, dass sie einen Sohn gebĂ€ren wird („den hehrsten Helden der Welt hegst du, o Weib, im schirmenden Schoss!“). Das Schwert Siegmunds, das bei dem Zweikampf zerbrach, gibt sie ihr fĂŒr diesen Sohn als vĂ€terliches Erbteil mit. In ĂŒberschwĂ€nglichem Jubel ĂŒber das verheissene Liebespfand, das in ihr heranwĂ€chst, flieht Sieglinde.
BrĂŒnnhilde dagegen stellt sich dem Zorn Wotans, der ihr die hĂ€rteste Strafe verkĂŒndet: dass sie fortan nicht mehr als göttliche WalkĂŒre existieren wird. Zum Menschen degradiert, als „Weib“, soll sie dem erstbesten Manne folgen, der sie aus dem „wehrlosen Schlaf“ weckt, in den Wotan sie versetzen wird, und fortan das öde Leben einer Hausfrau fĂŒhren („
 dem herrischen Manne gehorcht sie fortan, am Herde sitzt sie und spinnt, aller Spottenden Ziel und Spiel“). BrĂŒnnhilde weist Wotan darauf hin, dass seine Weisung an sie, da er Siegmund ja liebe, immer war, ihn zu schĂŒtzen, und dass seine widersprĂŒchliche RĂŒcknahme dieser Weisung lediglich darauf beruhe, dass Fricka ihn mit ihren Argumenten sich selbst entfremdet habe. Sie wagt den Vorschlag, dass Wotan ein Feuer um den Berg legen möge, auf den er sie schlafend verbannen will, um ihr die Schmach zu ersparen, womöglich „dem feigsten Manne zur leichten Beute“ zu werden. Sie erreicht die Zusage Wotans, dass nur ein Held (wobei sie an den kĂŒnftigen Sohn Sieglindes denkt), der furchtlos das Feuer durchbrechen kann, sie erwecken werde. Wotan nimmt bewegt Abschied von seiner Lieblingstochter, sieht ihr zum letzten Mal in die Augen und kĂŒsst die Gottheit von ihr. Dann befiehlt er Loge, den Fels mit Feuer zu umgeben, und bestimmt: „Wer meines Speeres Spitze fĂŒrchtet, durchschreite das Feuer nie!“

 

REGIE:
Keith Warner
CAST:
Stuart Skelton
Emily Magee
John Lundgren
Nina Stemme
Sarah Connolly
TON:
Antonio Pappano
MUSIK:
Richard Wagner
AUSSTATTUNG:
Stefanos Lazaridis
KOSTÜME:
Marie-Jeanne Lecca

       
  Rudolf HĂ€sler - Odisea de una vida
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2018]
       
 

Ein Interlakner Maler in der Welt • Der Interlakner Maler Rudolf HĂ€sler war ein Weltenbummler, der seiner Heimat stets eng verbunden blieb. Er erlebte die kubanische Revolution hautnah mit und war neben dem Che der zweithöchste AuslĂ€nder im ersten Kabinett Castros. In Spanien, wo er spĂ€ter mit seiner Familie bis zu seinem Tod lebte, gilt er als einer der Wegbereiter des Neuen Realismus und fand Anerkennung. Nicht so in der Schweiz. WĂ€hrend der Dreharbeiten zum Film entdeckt ein Schweizer KunsthĂ€ndler das Werk HĂ€slers. Er will den Maler in der Kunstszene neu etablieren. In RUDOLF HÄSLER – Odisea de una vida entsteht nach und nach das PortrĂ€t einer ebenso eigenwilligen wie faszinierenden Persönlichkeit. Der Film ruft einen zu Unrecht vergessenen, ganz und gar untypischen Schweizer ins kollektive GedĂ€chtnis zurĂŒck.

 

KAMERA:
Patrick BĂŒrge
Robert Pittman
Norbert Wiedmer
SCHNITT:
Katharina Bhend
TON:
Peter von Siebenthal
MUSIK:
Philipp Moll
Christian Brantschen

       
  Saint amour
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2016]
       
 

Drei gute JahrgĂ€nge • JĂ€hrlich treffen sich Jean (GĂ©rard Depardieu) und sein Sohn Bruno (BenoĂźt Poelvoorde) auf der Pariser Landwirschaftsmesse, auf der Bruno mit seinem Kumpan (Gustave Kervern) traditionell eine Weinreise unternimmt ohne, beschliesst der Vater. Dieses Jahr muss eine echte „Route de vin“ her. Kurzerhand sitzen die beiden im Taxi des jungen Mike (Vincent Lacoste) und fahren schnurstracks nach Saint Amour. Ein malerischer Ort im Beaujolais, eine gegend der weinberge und kleinen Restaurants in der alles möglich scheint. Die beiden Kult-Regisseure DelĂ©pine und Kervern haben es geschafft eine Vielzahl von Stars an Bord zu holen, unter anderem Celine Sallette, Michel Houellebecq, IzĂŻa Higelin und Chiara Mastroianni.

 

REGIE:
Benoßt Delépine
Gustave Kervern
PRODUKTION:
Benoßt Delépine
Jean-Pierre Guérin
Gustave Kervern
CAST:
GĂ©rard Depardieu
BenoĂźt Poelvoorde
Vincent Lacoste
Gustave Kervern
Ana Girardot
DREHBUCH:
Benoßt Delépine
Gustave Kervern
KAMERA:
Hugues Poulain
TON:
Guillaume Le Bras

       
  Saint Ralph
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Michael McGowan • Die Hauptfigur namens Ralph, ein schlaksiger VierzehnjĂ€hriger einer katholischen Schule, will ein Wunder vollbringen. Er nimmt sich vor, den Boston-Marathon zu gewinnen, um so seine Mutter aus ihrem Koma zurĂŒckzuholen. Dem Film SAINT RALPH gelingt es, humoristische Szenen in WĂ€rme und Menschlichkeit einzubetten. Er erinnert an eine klassische Underdog-Geschichte wie "Rocky" oder "Rudy", mit denen er an Herz und RĂŒckgrat locker mithĂ€lt. SAINT RALPH ist so ausgezeichnet bis ins kleinste Detail umgesetzt, dass er eine Goldmedaille verdient hat.
Die Industriestadt Hamilton in den 50er Jahren: Ralph Walker (Adam Butcher) ist in der Saint Magnus-Schule ein EinzelgĂ€nger und gehört nirgends richtig dazu. Seine UnabhĂ€ngigkeit und rasche Auffassungsgabe machen ihn stark, die ihm jedoch die Pater austreiben wollen. So oft er kann, besucht er seine Mutter im Krankenhaus. Ralph schafft es, ihr die Illusion zu geben, dass seine Grosseltern sich um ihn kĂŒmmern. Dabei haben sie ihn schon seit langem im Stich gelassen.
Als Ralph seine SexualitĂ€t entdeckt, steckt man ihn zur Strafe in ein Arbeitslager, das nicht umsonst "Querfeldeinrennen" genannt wird. Fast gleichzeitig fĂ€llt seine Mutter ins Koma. Ralph quĂ€lt sich mit der Einsicht, dass er sie nicht zurĂŒckholen kann. Aber seine katholische Erziehung konfrontiert ihn immer wieder mit Mysterien. Er löchert seine Lehrer mit Fragen ĂŒber Wunder und wie man sie zustande bringt. Als Pater Hibbert (Campbell Scott) Ralph erklĂ€rt, dass beispielsweise der Gewinn des Boston-Marathons fĂŒr ihn ein Wunder wĂ€re, weiss der Junge, was er zu tun hat. Und davon lĂ€sst er sich nicht mehr abbringen.
Drehbuchautor Michael McGowan, der in seinem Erstling auch Regie fĂŒhrt, nimmt die erste HĂŒrde dieses Genres mit Bravour: Er ĂŒberzeugt die Zuschauer, dass Ralphs unermĂŒdliches Training, Willenskraft und Gottvertrauen trotz enormer Hindernisse ihn durch dieses scheinbar aussichtslose Rennen tragen. Vor dem Hintergrund einer religiös geprĂ€gten Schule, in der Individualismus eine Art SĂŒnde ist, geben die Freuden und Leiden des Erwachsenwerdens dem Film zusĂ€tzliche Tiefe.

 

REGIE:
Michael McGowan
PRODUKTION:
Teza Lawrence
Andrea Mann
Seaton McLean
Michael Souther
CAST:
Adam Butcher
Campbell Scott
Shauna MacDonald
Gordon Pinsent
Michael Kanev
DREHBUCH:
Michael McGowan
KAMERA:
René Ohashi
SCHNITT:
Susan Maggi
TON:
David Rose
MUSIK:
Andrew Lockington
AUSSTATTUNG:
Matthew Davies
KOSTÜME:
Anne Dixon

       
  Salsa
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2000]
       
 

Caliente! • RĂ©mi Bonnet, 24jĂ€hriger Franzose und auf dem besten Weg ein grosser klassischer Pianist zu werden, schmeisst alles hin und fĂ€hrt nach Paris, um in der europĂ€ischen Salsa-Metropole seinen grossen Wunsch zu verwirklichen: in einer Latino-Band mitzuspielen. Aber dort ist er gar nicht gefragt, denn die MĂ€dchen stehen mehr auf dunkelhĂ€utige Typen. RĂ©mi lĂ€sst sich nicht unterkriegen und verwandelt sich kurzerhand in einen der vielen arbeitslosen AuslĂ€nder mit dunkler Hautfarbe und starkem Akzent. Auf Latino getrimmt findet er Unterschlupf beim alten Barretto, dem legendĂ€ren kubanischen Musiker im Casa Cubana. Dort unterrichtet er als Salsa-Lehrer die schĂŒchterne Nathalie und verliebt sich in sie. Dass Nathalies Tanztalent nicht von ungefĂ€hr kommt, ĂŒberrascht schliesslich niemanden mehr, als ihre Grossmutter die geheime familiĂ€re Verbindung zu Barretto preisgibt...

 

REGIE:
Joyce Buñuel
PRODUKTION:
AĂŻssa Djabri
Farid Lahouassa
Manuel Munz
CAST:
Christianne Gout
Vincent LeCoeur
Catherine Samie
Michel Aumont
Roland Blanche
Alexis Valdés
Eliza Maillot
DREHBUCH:
Joyce Sherman Buñuel
Jean-Claude CarriĂšre
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
Nicole Saunier
TON:
Christian Dior
MUSIK:
Jean-Marie SĂ©nia
Sierra Maestra
Yuri Buenaventura
AUSSTATTUNG:
Jean Bauer
KOSTÜME:
Christine Jacquin

       
  Sanctum
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. April 2011]
       
 

Ein Film von Alister Grierson • Es sollte ein unvergessliches Abenteuer werden: Ein Höhlentaucher-Team um Frank McGuire und Carl Hurley macht sich auf, die grösste und zugleich unzugĂ€nglichste Höhle der Erde zu erforschen. Doch was als sportliche Herausforderung beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Alptraum. Als ein Unwetter ĂŒber das Inselparadies hereinbricht, ist die Gruppe innerhalb kĂŒrzester Zeit in den Tiefen der Höhle unter dem Meeresspiegel eingeschlossen. Bedroht von hereinbrechenden Wassermassen und konfrontiert mit der eigenen, aufkommenden Überlebensangst suchen die Taucher nach einem Ausweg aus dem Labyrinth. Die einzige Chance der Wasserhölle zu entkommen, ist ein unterirdischer Fluss, der direkt ins Meer mĂŒndet. Doch keiner weiss, wohin sie der gefĂ€hrliche Trip wirklich fĂŒhren wird...

 

REGIE:
Alister Grierson
PRODUKTION:
Ben Browning
James Cameron
Ryan Kavanaugh
Michael Maher
Peter Rawlinson
Andrew Wight
CAST:
Richard Roxburgh
Ioan Gruffudd
Rhys Wakefield
Alice Parkinson
Dan Wyllie
Christopher Baker
DREHBUCH:
John Garvin
Andrew Wight
KAMERA:
Jules O'Loughlin
SCHNITT:
Mark Warner
TON:
Brendan Geaney
Paul Pirola
MUSIK:
David Hirschfelder
AUSSTATTUNG:
Nicholas McCallum

       
  Sapinhaut, une bouffĂ©e d'air folk
 
       
 

Ein Film von Pierre-André Thiébaud

 

REGIE:
Pierre-André Thiébaud
PRODUKTION:
Pierre-André Thiébaud
CAST:
Gabriel Bender
Cilette Cretton
François Dayer
Henri Follonier
Daniel Forclaz
Bernard Rappaz
DREHBUCH:
Pierre-André Thiébaud
Patrick Delachaux
KAMERA:
Etienne Karlen
Gaël Métroz
Heidi Hassan
Patrick Tresch
TON:
Marc von StĂŒrler
Vincent Kappeler
Youssef Kharbouch
MUSIK:
Michel BĂŒhler
Gabby Marchand
Pascal Reichler
Jacky Lagger

       
  Saul fia
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. März 2016]
       
 

Son of Saul / Le Fils de Saul • Oktober 1944, Auschwitz-Birkenau. Saul gehört zum sogenannten Sonderkommando – einer Gruppe von jĂŒdischen HĂ€ftlingen, die gezwungen werden, die Nazis bei der Ermordung der deportierten Juden zu unterstĂŒtzen. Saul arbeitet in einem der Krematorien. Eines Tages entdeckt er einen toten Jungen, in dem er seinen eigenen Sohn zu erkennen glaubt. Als die Mitglieder des Sonderkommandos einen Aufstand planen, beschliesst Saul, das eigentlich Unmögliche zu versuchen: den Jungen auf wĂŒrdige Weise zu beerdigen

«Son of Saul» hat in Cannes – dem bedeutendsten Filmfestival ĂŒberhaupt – eine der wichtigsten Auszeichnungen gewonnen: den Grand Prix. Das spricht ebenso fĂŒr die aussergewöhnliche QualitĂ€t dieses Erstlingsfilms wie dass er mit einem Golden Globe ausgezeichnet und fĂŒr einen Oscar nominiert wurde. Formal so gekonnt wie aussergewöhnlich und radikal schildert der ungarische Regisseur LĂĄszlo Nemes, wie ein Mann einer hoffnungslosen Situation eine zutiefst menschliche Geste entgegenzusetzen versucht. Ein furioses, mutiges Werk, das unter die Haut geht.

 

REGIE:
LĂĄszlĂł Nemes
PRODUKTION:
GĂĄbor Rajna
GĂĄbor Sipos
CAST:
Géza Röhrig
Levente MolnĂĄr
Urs Rechn
DREHBUCH:
LĂĄszlĂł Nemes
Clara Royer
KAMERA:
Måtyås Erdély
SCHNITT:
Matthieu Taponier
MUSIK:
LĂĄszlĂł Melis
AUSSTATTUNG:
LĂĄszlĂł Rajk
KOSTÜME:
Edit SzĂŒcs

       
  Sauvage
 
       
 

Ein Film von Jean-François Amiguet • Die Geschichte einer Beziehung zwischen der jungen, rebellischen StĂ€dterin Adriana und dem alten Menschenhasser Bernard in einem abgelegenen und wilden Tal des Mercantour. Zu Beginn ist der Film wie ein Thriller gedreht, dann wird er nach und nach zu einer stillen Initiationsreise. Der Hass wird ĂŒberwunden, und wir tauchen in eine symbolische Schneelandschaft ein, die von einer weissen Wölfin beherrscht wird. In diesen Einsamkeiten finden beide zu einer Form der Erlösung: Bei Adriana geschieht dies durch kĂŒnstlerisches Schaffen.

 

REGIE:
Jean-François Amiguet
PRODUKTION:
Pierre-André Thiébaud
Joseph Rouschop
Isabelle Mathy
Bertrand Liechti
Fabien Chermette
Claude Barnault
Stéphane Basset
CAST:
Clémentine Beaugrand
Jean-Luc Bideau
DREHBUCH:
Jean-François Amiguet
Tieri Briet
Sandrine Bourguignon
Maria Gordoba
KAMERA:
Piotr Stadnicki
Anna-Katia Vincent
Camille Cottagnoud

       
  Savage Grace
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Tom Kalin • Savage Grace ist die Verfilmung des gleichnamigen, preisgekrönten Romans von Natalie Robins und Steven M.L. Aronson und erzĂ€hlt die authentische Geschichte der schönen und heissblĂŒtigen Barbara Daly Baekeland. Die Ehe mit Brooks, dem millionenschweren Enkel des Bakelit-Erfinders Leo Baekeland, ermöglicht Barbara das lang ersehnte Leben in der feinen Gesellschaft - jedoch nicht ohne Preis. Die Geburt ihres einzigen Kindes, Tony, belastet die ohnehin schon angeschlagene Ehe aufs Neue. In den Augen seines Vaters ist und bleibt Tony ein Versager, zur Mutter entwickelt er eine aussergewöhnliche NĂ€he. Als Tony erwachsen wird, nimmt eine spektakulĂ€re Tragödie ihren Lauf.

 

REGIE:
Tom Kalin
PRODUKTION:
Pamela Koffler
Iker Monfort
Katie Roumel
Christine Vachon
CAST:
Julianne Moore
Stephen Dillane
Eddie Redmayne
DREHBUCH:
Howard A. Rodman
KAMERA:
Juan Miguel Azpiroz
SCHNITT:
John F. Lyons
TON:
Juan Borrell
AUSSTATTUNG:
VĂ­ctor Molero
KOSTÜME:
Gabriela Salaverri

       
  Scary Movie
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2000]
       
 

Gnadenlos. Schamlos. Unvergleichlich. • Man mag es ja nicht glauben, aber es gibt immer noch MĂ€dchen, die noch nicht gelernt haben, dass man sich abends keine Horrorfilme alleine anschaut, dass man sich dazu kein Popcorn macht, dass man auf gar keinen Fall das Telefon abhebt und dass man unter keinen UmstĂ€nden in der UnterwĂ€sche aus dem Haus rennt, nur weil ein Unbekannter in den Hörer flĂŒstert, er stehe hinter der WohnzimmertĂŒr. Das muss die hĂŒbsche - wenn auch nicht in allen Teilen ihrer Anatomie ganz echte - High-School-Prinzessin Drew ('Baywatch'-Babe CARMEN ELECTRA) nun eben auf die harte Tour lernen. WĂ€re sie doch öfter ins Kino gegangen, statt sich fĂŒr den 'Playboy' auszuziehen...

Es ist also wieder ein maskierter Killer auf dem Campus unterwegs, und der weiss ziemlich genau, was Du letzten Sommer, so etwa kurz vor Halloween, getan hast, nachdem Du mit einem Schrei aus Deinem Nightmare aufgewacht bist! Und wenn die Clique der jungfrĂ€ulichen Cindy (Newcomerin ANNA FARIS) nicht stĂ€ndig mit ihrem Sexleben oder der penetranten Fernsehreporterin Gail Hailstorm (CHERI OTERI aus DER DUMMSCHWÄTZER) zu kĂ€mpfen hĂ€tten, wĂ€ren sie sicherlich vorsichtiger bei ihren Besuchen von dunklen Garagen, Kino-Toiletten oder Drogenpartys. So aber schlitzt, metzelt und rappt der Killer sich nach allen Regeln des Genres durch die Schule, bis keiner mehr so genau weiss, ob er Mörder oder Opfer, MĂ€nnlein oder Weiblein, Hetero oder Homo ist. Schliesslich stellt Cindy den Maskenmann und ein gnadenloser Zweikampf (bzw. Dreikampf... oder Vierkampf) entbrennt, wie man ihn im Kino noch nicht gesehen hat! (Na gut, in 'Matrix' vielleicht, aber da gab es dafĂŒr nicht so viel zu lachen...)

 

REGIE:
Keenen Ivory Wayans
PRODUKTION:
Eric L. Gold
Lee R. Mayes
CAST:
Shawn Wayans
Marlon Wayans
Cheri Oteri
Shannon Elizabeth
Anna Faris
Jon Abrahams
Carmen Electra
DREHBUCH:
Shawn Wayans
Marlon Wayans
Buddy Johnson
Phil Beauman
KAMERA:
Francis Kenny
SCHNITT:
Mark Helfrich
MUSIK:
David Kitay
AUSSTATTUNG:
Robb Wilson King

       
  Schwarze Schafe
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. September 2007]
       
 

Eine urbane Lifestyle-Tragikomödie • Ein Mann, der eine Trendfrau verfĂŒhren will und die wahre Liebe entdeckt.
Die Geschichte eines zeitgeistgemÀssen heroischen Opfergangs mit schmerzhaftem Happy End.
Eine arbeitende junge Berlinerin und ein besoffener KĂŒnstler, die vom grossen Geld trĂ€umen, und einen Job verlieren, doch was soll's - life is life and love goes on.
Drei junge TĂŒrken die poppen wollen, egal mit wem, wo und wie. Aber jetzt. Und dabei das freie Leben im Exzess entdecken, als sie nicht mehr danach suchen.
Zwei angehende junge Satanisten, die leider nie etwas ordentlich Böses zustandebringen, aber Oma versehentlich ins Leben zurĂŒck holen.
Junge Schwule, die alternative Ökonomie und der Ruf der Leidenschaft.

 

REGIE:
Oliver Rihs
PRODUKTION:
Olivier Kolb
Oliver Rihs
CAST:
Jule Böwe
Milan Peschel
Jenny Deimling
Robert Lohr
Michael Kinkel
Manuel Flurin Hendry
Marc Hosemann
DREHBUCH:
Thomas Hess
David Keller
Olivier Kolb
Oliver Rihs
Michael Sauter
Daniel Young
KAMERA:
Olivier Kolb
SCHNITT:
Bettina Blickwede
Andreas Radtke
Till Ufer
Sarah Clara Weber
TON:
Eckehard Dux
MUSIK:
Ramon Orza
AUSSTATTUNG:
René Römert
Jochen Sauer
KOSTÜME:
Barbara Schramm

       
  Scooby Doo
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juli 2002]
       
 

Wo bist Du? • Schock! Panik! Flucht! Angst! Zwei Jahre ist es her, seit das berĂŒhmte DetektivbĂŒro Mystery Inc. geschlossen wurde, weil die SuperschnĂŒffler sich heillos zerstritten hatten. Jetzt werden Scooby-Doo und seine cleveren Ex-Partner Fred (FREDDIE PRINZE JR.), Daphne (SARAH MICHELLE GELLAR), Shaggy (MATTHEW LILLARD) und Velma (LINDA CARDELLINI) einzeln und unabhĂ€ngig voneinander engagiert, um in dem ultra-angesagten Ferienclub Spooky Island gewisse ĂŒbernatĂŒrliche VorfĂ€lle zu klĂ€ren.

Der Besitzer von Spooky Island, Emile Mondavarious (ROWAN ATKINSON), fĂŒrchtet nĂ€mlich, dass es in seinem besonders bei Studenten ungeheuer beliebten Ferienclub tatsĂ€chlich spukt, und er setzt alles daran, die immer noch eingeschnappten Detektive wieder zu versöhnen, damit sie das unheimliche RĂ€tsel lösen, bevor die College-GĂ€ste vor Angst die Flucht ergreifen.

Scooby und seine Kumpel mĂŒssen sich wohl oder ĂŒbel wieder zusammenraufen, um diesen Fall zu knacken – denn all ihre Erfahrung mit vorgetĂ€uschten Gespenstern und falschen Monstern nĂŒtzen ihnen hier gar nichts: Diesmal mĂŒssen sie ihre eigene Haut retten – und vielleicht sogar
 die ganze Welt!

Oh-oh!

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
Joseph Barbera
William Hanna
CAST:
Matthew Lillard
Freddie Prinze Jr.
Sarah Michelle Gellar
Linda Cardellini
Rowan Atkinson
Isla Fisher
Andrwe Bryniarksi
DREHBUCH:
James Gunn
KAMERA:
Andrew Conder
SCHNITT:
Kent Beyda
MUSIK:
Chris Ballew
AUSSTATTUNG:
Bill Boes
KOSTÜME:
Leesa Evans

       
  Score: A Film Music Documentary
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2018]
       
 

Ein Film von Matt Schrader • Der Dokumentarfilm SCORE – EINE GESCHICHTE DER FILMMUSIK vereint die Spitzenkomponisten Hollywoods vor der Kamera und gewĂ€hrt einen umfassenden Einblick in die musikalischen Herausforderungen und die kreativen Geheimnisse des facettenreichsten Musikgenres der Welt: der Filmmusik.

 

REGIE:
Matt Schrader
PRODUKTION:
Mubarac AlSabah
Lincoln Bandlow
Dan Gabriel
Nate Gold
Kenny Holmes
Robert Kraft
Damien Mazza
John Savva
Ryan Taubert
Trevor Thompson
Jonathan Willbanks
CAST:
Hans Zimmer
Danny Elfman
John Williams
Trent Reznor
James Cameron
Randy Newman
DREHBUCH:
Matt Schrader
KAMERA:
Nate Gold
Kenny Holmes
SCHNITT:
Kenny Holmes
Matt Schrader
TON:
Kari Barber
Peter Bawiec
MUSIK:
Ryan Taubert

       
  Scream
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 1997]
       
 

Scream - Das Original • Angst liegt ĂŒber Woodsboro. Ein mysteriöser, maskierter Mörder schleicht nachts durch die Strassen und terrorisiert die kalifornische Kleinstadt.

Das Video liegt im Recorder. Das Popcorn steht auf dem Herd, das Bier im KĂŒhlschrank. Casey Becker (Drew Barrymore) ist allein zu Hause und einem gemĂŒtlichen Videoabend mit einem Thriller steht nichts im Wege. Da klingelt das Telefon. Ein Unbekannter mit schmeichelnder Stimme beginnt mit Casey zu flirten. Das MĂ€dchen lĂ€sst sich zunĂ€chst amĂŒsiert auf das Spiel ein - aber dann wird der Anrufer immer aufdringlicher, bedrohlicher....

Sidney Prescott (Neve Campbell), Caseys Klassenkameradin, wird durch die Ereignisse von Ihrer Vergangenheit eingeholt. Vor genau einem Jahr fiel ihre Mutter einem brutalen Verbrechen zum Opfer. Dabei hat Sidney genug mit den Problemen der Gegenwart zu kÀmpfen. Ihr Freund Billy (Skeet Ulrich) bedrÀngt sie, und ihre Clique sieht die Morde als willkommenen Anlass, Videopartys mit Schauerfilmen zu veranstalten. Nur Sidney scheint den Ernst der Lage zu begreifen: Der Killer wird neue Opfer suchen. Jeder ist verdÀchtig. Niemand ist sicher. Und sie selbst steht ganz oben auf der Liste...

Wes Craven hat die klassischen Elemente des Psychothrillers neu gemischt und mit seinem clever konstruierten Thriller SCREAM das Genre neu definiert. Gemeinsam mit seinem Drehbuchautor Kevin Williamson hat der Suspense Experte Craven einen mörderisch spannenden "whodunit-Thriller" geschaffen, in dem sich Spass und atemloser Nervenkitzel ein schreckliches Gleichgewicht halten - und der gleichermassen ein raffiniertes Puzzlespiel fĂŒr Fans und Kenner des Genres darstellt.

Mit 100 Mio. Dollar Kinoeinnahmen avancierte SCREAM in den USA innerhalb kĂŒrzester Zeit zum Box Office Hit und wurde mit dem «MTVAward als Bester Film 1997» ausgezeichnet. Auch in der Westschweiz, wo der Film bereits Mitte August bei hochsommerlichem Wetter gestartet wurde, erfreuten sich das Publikum (30'000 Zuschauer in 10 Tagen) und die Medien weit ĂŒberdurchschnittlich am kribbeligen GefĂŒhl dieses "scary-movies".

 

REGIE:
Wes Craven
PRODUKTION:
Cathy Konrad
Cary Woods
CAST:
David Arquette
Neve Campbell
Courteney Cox
Skeet Ulrich
Rose McGowan
Matthew Lillard
Jamie Kennedy
DREHBUCH:
Kevin Williamson
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
Patrick Lussier
TON:
Paul B. Clay
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Bruce Alan Miller
KOSTÜME:
Cynthia Bergstrom

       
  Scream 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 1998]
       
 

Someone has taken their love of sequels one step too far ... • Zwei Jahre sind vergangen, seitdem zwei Killer die verschlafene Kleinstadt Woodsboro terrorisierten. Die Fernsehjournalistin Gale Weathers (COURTENEY COX) hat die Ereignisse von damals in ihrem Bestseller 'The Woodsboro Murders' festgehalten. Bei der Vorpremiere des Films zum Roman (Filmtitel: 'Stab' - dt.: 'Stich') kommt es abermals zu einem blutigen Verbrechen. Schnell wird klar, dass es der dĂ€monische Killer erneut auf Sidney Prescott (NEVE CAMPBELL) abgesehen hat, die mittlerweile das College besucht. Wieder terrorisiert er die Studentin am Telefon, wĂ€hrend er ein Opfer nach dem anderen fordert. Sidney weiss: BuchstĂ€blich jeder könnte der Killer sein...


Nach dem ĂŒberwĂ€ltigenden Erfolg von SCREAM haben sich Kultregisseur Wes Craven und sein Drehbuchautor Kevin Williamson erneut zusammengefunden, um eine mörderisch spannende Fortsetzung zu schaffen: Dabei ist SCREAM 2 kein Abklatsch des cleveren Originals, sondern ein ebenso intelligenter Thriller, der jede Spannungssituation bis zur letzten Sekunde ausreizt und dabei noch genug Zeit findet, sein Publikum mit aberwitzigen Querverweisen auf andere Filme zu unterhalten.

SCREAM ist das erfolgreichste Genrewerk aller Zeiten und spielte allein in den USA ĂŒber 100 Millionen Dollar ein. SCREAM 2 steht dem Original in nichts nach: Bereits am ersten Wochenende spielte der Thriller in den USA 32,9 Millionen Dollar ein und hatte damit den besten Dezemberstart eines Films in den US-Kinos aller Zeiten. Nach nur fĂŒnf Wochen hat SCREAM 2 bereits 90 Millionen Dollar eingespielt.

 

REGIE:
Wes Craven
PRODUKTION:
Kathy Conrad
Marianne Maddalena
CAST:
David Arquette
Neve Campbell
Courteney Cox
Omar Epps
Sarah Michelle Gellar
Jamie Kennedy
Elise Neal
Jerry O'Connell
Timothy Oliphant
Jada Pinkett
Tori Spelling
DREHBUCH:
Kevin Williamson
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Patrick Lussier
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Bob Ziembicki
KOSTÜME:
Kathleen Detoro

       
  Sharks
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Februar 2011]
       
 

A Close Encounter with the Lions and Tigers of the Ocean • Der von Jean-Michel Cousteau prĂ€sentierte Film „Haie 3D“ bietet eine einzigartige dreidi-mensionale Reise. Machen Sie Bekanntschaft mit dem Weissen Hai, dem Hammerhai, dem Walhai und vielen anderen Meeresbewohnern. Erleben Sie die JĂ€ger aus der Tiefe, wie sie wirklich sind: Nicht hinterhĂ€ltige, menschenfressende UngetĂŒme, sondern faszinie-rende und hochgradig gefĂ€hrdete Tiere, die bereits Millionen Jahre vor den Dinosauriern existierten. Steigen Sie in Ihren Taucheranzug und begegnen Sie den Löwen und Tigern der Ozeane - hautnah!

 

REGIE:
Jean-Jacques Mantello
PRODUKTION:
Francois Mantello
KAMERA:
Gavin McKinney
SCHNITT:
Jean-Jacques Mantello
MUSIK:
Christophe Jacquelin

       
  Shock Wave
 
       
 

Ein Film von Herman Yau • Sieben Jahre nachdem der damalige Undercover-Cop Cheung den Bruder und weitere Mitglieder von Hung Kai-pangs Bande dingfest gemacht hat, taucht der Gangsterboss wieder auf. Und diesmal hat der berĂŒchtigte Verbrecher seinen grössten Coup geplant: er blockiert den berĂŒhmten Cross-Harbour-Tunnel und droht ihn mitsamt hunderten Geiseln in die Luft zu sprengen. Eine polizeiliche Aufgabe, die nur Sprengstoffspezialist Cheung zu lösen vermag 
 Exploitation-Meister Herman Yau liefert einen actiongeladenen Hochspannungsthriller, der uns mit irren Kamerafahrten und zahlreichen Explosionen in den Genrehimmel fĂŒhrt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Herman Yau
PRODUKTION:
Andy Lau
Alvin Lam
CAST:
Andy Lau
Jiang Wu
Song Jia
Philip Keung
Ron Ng
DREHBUCH:
Herman Yau
Erica Li
KAMERA:
Joe Chan
SCHNITT:
Azrael Chung
TON:
Nip Kei Wing
Ip Siu Kei
MUSIK:
Brother Hung

       
  Shoot'Em Up
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2007]
       
 

Ein Film von Michael Davis • Mr. Smith (Clive Owen) ist ebenso cool wie heissblĂŒtig, so jĂ€hzornig wie hartgesotten. Urplötzlich muss er das unschuldigste Wesen der Welt beschĂŒtzen – ein neugeborenes Kind. WĂ€hrend eines ohrenbetĂ€ubenden Feuergefechts spielt Smith den Geburtshelfer und begreift schnell, dass eine finstere Gang hinter dem SĂ€ugling her ist: Dessen erster Schrei soll auch sein letzter sein. Die schier unerschöpfliche Armee undurchsichtiger AttentĂ€ter wird von Hertz (Paul Giamatti) angefĂŒhrt und hat den Auftrag, jede Spur des Babys auszulöschen.

WĂ€hrend sich Smith im bellenden Stakkato des permanenten Kugelhagels seiner Haut wehrt, versucht er zusammen mit der Prostituierten DQ (Monica Bellucci) dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, bevor sie alle drei zu viel Blei schlucken. Das Baby soll sterben. Aber warum?

 

REGIE:
Michael Davis
PRODUKTION:
Rick Benattar
Susan Montford
Don Murphy
CAST:
Clive Owen
Monica Bellucci
Paul Giamatti
Greg Bryk
Stephen McHattie
Ramona Pringle
Jane McLean
DREHBUCH:
Michael Davis
KAMERA:
Peter Pau
SCHNITT:
Peter Amundson
TON:
Scott Martin Gershin
MUSIK:
Paul Haslinger
AUSSTATTUNG:
Gary Frutkoff
KOSTÜME:
Denise Cronenberg

       
  Shotgun Stories
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2008]
       
 

Ein Film von Jeff Nichols • Son Hayes (Michael Shannon) spricht nicht ĂŒber die Narben auf seinem RĂŒcken. Die unter seiner Haut steckenden Schrotkugeln erzeugen ein Muster von blauschwarzen Flecken. Seine Mitarbeiter in der Fischfarm schliessen Wetten darauf ab, was mit ihm geschehen ist. Seine BrĂŒder, Boy und Kid Hayes, schweigen sich darĂŒber aus. Seine Vergangenheit liegt, wie die Narben, nur unweit hinter ihm. Dies gilt insbesondere fĂŒr die Erinnerung an seinen Vater, der sich noch nicht einmal die MĂŒhe machte, seinen Kindern Vornamen zu geben. Er verliess die drei BrĂŒder, Son, Boy und Kid, als sie noch jung waren. Ihr letzter Eindruck war derjenige eines Trinkers, der seine eigenen BedĂŒrfnisse stets ĂŒber diejenigen der Familie stellte. Die BrĂŒder wurden von ihrer Mutter erzogen, einer hasserfĂŒllten Frau, die ihre Kinder bis heute fĂŒr ihr verpfuschtes Leben und den davongelaufenen Mann verantwortlich macht.

Ihr Vater vergass die Kinder, sobald er weg war, und baute sich woanders ein neues Leben auf. Er liess ab von der Flasche, wurde zum devoten Christen, heiratete eine wunderbare Frau und zeugte vier neue Söhne, die alle einen Vornamen bekamen. Sein Leben war nun geprÀgt vom Erfolg im GeschÀft, in der Gemeinschaft und in der Familie. Sein einziger Schönheitsfehler waren die drei Söhne, die er zuvor verlassen hatte.

Zu Beginn des Films lernen wir Son, Boy und Kid als erwachsene Menschen kennen. Sons Ehe ist heftig am Kriseln - seine Frau ist am Morgen mit Söhnchen Carter ausgezogen - , wĂ€hrend NesthĂ€kchen Kid und der dickliche Boy sich lĂ€ngst eingerichtet haben im permanenten Provisorium: der eine haust in einem Zelt in Sons Garten, der andere wohnt in seinem Van. Es ist Sommer, man sitzt draussen im Freien, trinkt Bier im Garten mit dem vielen GerĂŒmpel oder geht angeln am Fluss; im Gegenlicht der letzten Abendsonne blitzen Spinnennetze und herabsinkende BlĂŒtenpollen. TrĂ€ge und zĂ€h wie Sirup zieht das Leben vorĂŒber.

So leben sie ihr Leben und blicken in die Zukunft, doch da werden sie von der Vergangenheit eingeholt. Es lĂ€utet an der TĂŒr, die Mutter steht davor, die Söhne bitten sie nicht herein. "What is it?" fragt Son. "Your father is dead." Keine Reaktion. "When’s the funeral?" fragt er. "You can find out in the newspaper", sagt sie, und bricht wieder auf. "You going?" fragt er. "No." Am BegrĂ€bnis spricht der Pfarrer ĂŒber Rechtschaffenheit. Da tauchen die drei Söhne aus erster Ehe auf. Son lĂ€sst seiner Verachtung fĂŒr den Toten freien Lauf und spuckt auf den Sarg. Man rechnet mit gezĂŒckten Colts. Aber es kommt anders, "denn der erst 29jĂ€hrige Jeff Nichols, der hier seinen Erstling abliefert, ist ein echter Filmemacher und nicht ein Handwerker, der Bilder auf Drehbuchideen pappt. Er weiss bereits, dass er den falschen Beruf ausĂŒbt, wenn sein Film nicht den Menschen gerecht wird, deren Geschichte er erzĂ€hlt." (L’HumanitĂ©)

Das Drama aber nimmt seinen Lauf, hier, wo Ehre noch etwas gilt, und wenige Worte in der allgemeinen Sprachlosigkeit um so lauter hallen - die Fehde zwischen den HalbbrĂŒdern eskaliert. Die Wut war stets latent vorhanden, doch nun bricht sie aus und befĂ€llt die ganze Bruderschaft. Und die BrĂŒder wissen, ohne es formulieren zu können, dass die Wurzeln des Dramas viel weiter zurĂŒckliegen. Fast hilflos verhĂ€rten sich diese ganzen Kerle, die irgendwie doch nicht ganze Kerle sind. Inmitten der Baumwollfelder und der Nebenstrassen des sĂŒdöstlichen Arkansas mĂŒssen die BrĂŒder nun entdecken, wie weit man gehen muss oder soll, um seine Familie zu schĂŒtzen.

Doch selbst wenn sie von Mord und Vergeltung erzĂ€hlen, bleiben die Bilder still und zurĂŒckhaltend.

Kein blutiges Rot durchbricht das TĂŒrkis, Grau-Blau und GrĂŒn des Wassers, der Wiesen und Felder.

Die Besinnung auf die eigenen Kinder oder die, die man mal haben wird, kann schliesslich dem Hass Einhalt gebieten. Auf dass die Übriggebliebenen einmal die besseren VĂ€ter sein mögen.

 

REGIE:
Jeff Nichols
PRODUKTION:
Lisa Muskat
Jeff Nichols
David Gordon Green
CAST:
Michael Shannon
Douglas Ligon
Barlow Jacobs
Natalie Canerday
Glenda Pannell
Lynnsee Provence
DREHBUCH:
Jeff Nichols
KAMERA:
Adam Stone
SCHNITT:
Steven Gonzales
TON:
Kevin Gradnigo

       
  Sister
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2012]
       
 

L'enfant d'en haut • Der zwölfjĂ€hrige Simon fĂ€hrt im Winter mit einer kleinen Seilbahn vom Industriegebiet im Tal, wo er allein mit seiner Schwester Louise lebt, in das prĂ€chtige, höher gelegene Skigebiet. Dort stiehlt er reichen Touristen Skier und AusrĂŒstung, um sie an die Kinder seines Wohnblocks zu verkaufen. Er erzielt damit ein bescheidenes, aber regelmĂ€ssiges Einkommen. Simons Machenschaften nehmen mit der Zeit immer grössere Ausmasse an. Louise, die vor kurzem ihre Stelle verloren hat, profitiert davon und wird immer abhĂ€ngiger von Simon


 

REGIE:
Ursula Meier
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Kacey Mottet Klein
LĂ©a Seydoux
Martin Compston
Gillian Anderson
Jean-François Stévenin
DREHBUCH:
Antoine Jaccoud
Ursula Meier
Gilles Taurand
KAMERA:
AgnĂšs Godard
SCHNITT:
Nelly Quettier
TON:
Etienne Curchod
MUSIK:
John Parish
AUSSTATTUNG:
Ivan Niclass
KOSTÜME:
Anne Van Brée

       
  Skizzen von Lou
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2017]
       
 

Sketches of Lou • Lou (29) ist eine moderne Nomadin. Immer auf der Jagd nach Freiheit und Ungebundenheit, hat sie lĂ€ngst verdrĂ€ngt, wovor sie eigentlich davonlĂ€uft. Überall und nirgends zu Hause, lebt sie ein Instant-Leben. Klick und Next, please. Bis sie Aro (35) trifft, und Aro ist anders. Auch wenn er wie sie predigt: Bloss keinen Beziehungsstatus definieren, den Sommer geniessen, sich auf nichts und niemanden einlassen. Die Begegnung mit Aro geht Lou voll unter die Haut. Ohne dass sie es merkt, sind da auf einmal Erwartungen und Eifersucht, GefĂŒhle, die ihrem krampfhaften Streben nach UnabhĂ€ngigkeit widersprechen.
Und plötzlich weiss Lou nicht mehr, was das alles soll. Woher sie kommt. Wohin sie eigentlich gehört.
Mit «Skizzen von Lou» wirft Lisa Blatter einen Blick hinter die Fassade des jungen, schnelllebigen ZĂŒrich. In ihrem ruhigen, poetisch erzĂ€hlten Film setzt sie sich in prĂ€ziser Beobachtung mit dem Freiheitsdrang ihrer Generation auseinander. Eine Geschichte ĂŒber Zugehörigkeit. Über Einsamkeit und Familie.

 

REGIE:
Lisa Blatter
PRODUKTION:
Julia Tal
Rhea Plangg
Lisa Blatter
Jan Gassmann
CAST:
Liliane Amuat
Dashmir Ristemi
Noëmi Steffen
Hans-Jakob MĂŒhlethaler
DREHBUCH:
Lisa Blatter
KAMERA:
Gaëtan Varone
SCHNITT:
Myriam Flury
TON:
Markus Egloff
MUSIK:
Hans-Jakob MĂŒhlethaler
AUSSTATTUNG:
Mirjam Zimmermann
KOSTÜME:
Valentina Vujovic

       
  Sleeping Giant
 
       
 

Ein Film von Andrew Cividino • Den Sommer verbringt der 15-jĂ€hrige Adam wie jedes Jahr mit seinen Eltern am zerklĂŒfteten Ufer des Lake Superior. Im Gegensatz zu anderen Jahren findet der introvertierte Rotschopf diesmal neue Freunde: Die zwei Cousins Nate und Riley kommen aus einer weniger privilegierten Familie – und haben es knĂŒppeldick hinter den Ohren. Bald schon taucht Adam in eine aufregende neue Welt ein und verbringt seine Zeit mit waghalsigen Mutproben, Kiffen oder Ladendiebstahl. Doch eine Spirale von Ereignissen fĂŒhrt dazu, dass nicht nur die spiessbĂŒrgerliche Ferienroutine von Adams Familie, sondern auch die fragile neue Freundschaft unter den Jungs auf eine harte Probe gestellt wird.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Andrew Cividino
PRODUKTION:
Andrew Cividino
Karen Harnisch
Marc Swenker
Aaron Yeger
CAST:
Jackson Martin
Erika Brodzky
Katelyn McKerracher
Nick Serino
David Disher
Reece Moffett
DREHBUCH:
Andrew Cividino
Blain Watters
Aaron Yeger
KAMERA:
James Klopko
SCHNITT:
James Vandewater
TON:
Steve Medeiros
MUSIK:
Bruce Peninsula
Chris Thornborrow
AUSSTATTUNG:
Erika Lobko

       
  Song of the Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Dezember 2015]
       
 

Le chant de la mer • Der kleine Ben und seine Schwester Saoirse können in der magischen Muschel, die ihnen ihre verstorbene Mutter hinterlassen hat, das Meer rauschen hören. Als Bens Schwester der Muschel eine zauberhafte Melodie entlockt, tauchen die Kinder in ein MĂ€rchen ein: Denn Saoirse ist in Wirklichkeit ein RobbenmĂ€dchen, das an Land lebt. Eine alte irische Sage erzĂ€hlt von zwei Welten – dem Meer und dem Land – zwischen denen sich Saorise entscheiden muss.
Ganz modern erzĂ€hlt DIE MELODIE DES MEERES von Regisseur Toom Moore (DAS GEHEIMNIS VON KELLS) ein MĂ€rchen und greift dabei auf die Figuren der Selkies aus der traditionellen schottischen und irischen Mythologie zurĂŒck. Darin verwandeln sich Robben, die an Land kommen in Menschen. Der kĂŒnstlerisch bezaubernde Film war 2015 in der Kategorie Bester animierter Spielfilm fĂŒr den Oscar nominiert"!

 

REGIE:
Tomm Moore
PRODUKTION:
Claus Toksvig Kjaer
Paul Young
DREHBUCH:
Will Collins
TON:
Felix Davin
Alexandre Jaclain
MUSIK:
Bruno Coulais

       
  Soy Nero
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Rafi Pitts • Der Grenzzaun zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten gehört zu ihrem Leben, die mexikanischen Jugendlichen nutzen ihn am Strand als Volleyballnetz und liefern sich mit ihren Altersgenossen auf der anderen Seite eine besondere Art des LĂ€nderspiels. Wenn Nero das meterhohe Metallgitter nachts ĂŒberwindet, spĂŒrt man, dass er darin bereits eine gewisse Routine hat. Denn nichts vermag ihn von seinem Traum abbringen, US-amerikanischer StaatsbĂŒrger zu werden. Er folgt den Spuren seines Ă€lteren Bruders, die ihn nach Los Angeles, in die Villen der Reichen und Schönen, fĂŒhren. UnglĂ€ubig blickt er auf dieses andere Leben mit Pool und Zweitgarage, das hoffentlich bald auch das seine sein wird. Doch die einzige Chance, schnell eine Green Card zu bekommen, ist, sich freiwillig zum MilitĂ€rdienst zu melden. Plötzlich findet sich Nero in der WĂŒstenlandschaft der Kriegsgebiete im Mittleren Osten wieder. Mit einem Maschinengewehr in der Hand kĂ€mpft er fĂŒr seine StaatsbĂŒrgerschaft. Auch in seinem neuen Film begleitet Rafi Pitt seinen Wanderer auf seinen existenziellen Wegen.

 

REGIE:
Rafi Pitts
PRODUKTION:
Rita Dagher
Martin Hampel
CAST:
Rory Cochrane
Khleo Thomas
Aml Ameen
Michael Harney
Darrell Britt-Gibson
DREHBUCH:
Rafi Pitts
KAMERA:
Christos Karamanis
SCHNITT:
Danielle Anezin
TON:
Daniel Iribarren
Stephan von Hase
AUSSTATTUNG:
Max Biscoe
Malek Jahan Khazai

       
  Staatenlos - Klaus RĂłzsa, Fotograf
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2017]
       
 

Ein Film von Erich Schmid • Klaus RĂłzsa, ein politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in ZĂŒrich. Alle seine EinbĂŒrgerungsgesuche wurden aus politischen GrĂŒnden abgelehnt. 1956 aus Ungarn geflohen, wuchs er in der Schweiz mit einem jĂŒdischen Vater auf, der Auschwitz ĂŒberlebte. Durch dieses hautnah erlebte Schicksal fĂŒhrte ihn die Kamera immer wieder ganz nah an die Orte des Unrechts. Er dokumentierte ĂŒber Jahrzehnte die politischen Bewegungen von unten. Es ist diese besondere QualitĂ€t seiner Fotografie, die ihm zum VerhĂ€ngnis wurde. Der Staatschutz schrieb: Weil er «PolizeiĂŒbergriffe» fotografiere, «behindert er die Arbeit der Polizei».

 

REGIE:
Erich Schmid
PRODUKTION:
Erich Schmid
CAST:
Klaus RĂłzsa
Olga Majumder RĂłzsa
Egon RĂłzsa Jurinkovits
DREHBUCH:
Erich Schmid
KAMERA:
Ueli NĂŒesch
SCHNITT:
Antoine Boissonnas
Ruth SchlÀpfer
TON:
Dieter Meyer
MUSIK:
André Bellmont
Marcel Vaid

       
  Stellet Licht
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2008]
       
 

Stilles Licht... • Die Geschichte einer verbotenen Liebe in einer Mennonitengemeinde in Mexiko. Gedreht wurde in einer dem modernen Lebenswandel gegenĂŒber offenen Mennonitengemeinde, die aber immer noch ein gottesfĂŒrchtiges und jeglicher Gewalt abgeneigtes Leben sucht. Es sind Menschen, die erst dann reden, wenn sie etwas zu sagen haben, deren Sprache und Körpersprache eine grosse WĂŒrde und Wahrhaftigkeit ausstrahlen. STELLET LICHT - Eine tiefe und einfache Liebesgeschichte, deren Miterleben unter die Haut geht, in Bildern von ĂŒberzeugender, sinnlicher Schönheit aus dem wilden Norden Mexikos.

 

REGIE:
Carlos Reygadas
PRODUKTION:
Carlos Reygadas
Jaime Romandia
CAST:
Elizabeth Fehr
Jacobo Klassen
Maria Pankratz
Miriam Toews
Cornelio Wall
Peter Wall
DREHBUCH:
Carlos Reygadas
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Natalia LĂłpez
TON:
Raul Locatelli

       
  Stephan@Nadelöhr.ZĂŒrich
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2004]
       
 

Ein Film von Gaby SchĂ€dler • Stephan sucht Gehör. Er schreibt ein Mail in die Zeitung. Sie liest es, schreibt zurĂŒck; er erzĂ€hlt ihr sein Leben: Heroin und Kokain sind besser als der beste Sex, sagt er. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Vom Junkie wird er zum TreuhĂ€nder, vom TreuhĂ€nder zum...
"Eher springt ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass aus dir etwas wird", sagte seine Mutter.

ZĂŒrich, anfangs der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Kameras der Welt richteten sich auf den Schandfleck der sonst so sauberen Schweiz: den „Needle Park“, die offene Drogenszene auf dem Platzspitz. Vor den Augen der Passanten – Touristen, GeschĂ€ftsleute, Frauen mit Kindern – hauten sich mehrere hundert, meist junge Menschen, Spritzen in blutverschmierte, vereiterte Venen und dealten in Gegenwart der Polizei. Stephan war einer von ihnen. Er spritzte alles, was das Zeug hielt. Heroin war fĂŒr ihn wie eine Mutter, die ihn umarmte, und Kokain wie der Vater, der ihm Mut gab. Ein Ersatz fĂŒr das, was er nie hatte.

10 Jahre spĂ€ter: Die Regisseurin Gaby SchĂ€dler lernt den heute 33jĂ€hrigen Stephan als TreuhĂ€nder und aufgestellten, charmanten, verantwortungsvollen Mann kennen. Per Zufall stösst sie in der Folge auf Videomaterial, das Stephan als Junkie in schlimmem Zustand zeigt. Die Filmemacherin beschliesst, seine Geschichte zu erzĂ€hlen. Sie begleitet den Ex-Junkie wĂ€hrend eines Jahres mit der Kamera. Stephan spricht ĂŒber Drogen, Rausch, Entzug, so intelligent und offen, wie wir es noch nie gehört haben. Aber auch ĂŒber die Schwierigkeiten des Lebens danach, die Angst vor der NormalitĂ€t. Er findet nach wie vor Drogen “etwas vom Geilsten, das es gibt, geiler als der beste Sex“. Und – er muss es noch prompt einmal wissen: Die Kamera wird Zeugin eines vorĂŒbergehenden RĂŒckfalls und der Reue danach.

Zum GlĂŒck geschieht dies in ZĂŒrich, der Stadt, die gelernt hat, mit ihren SĂŒchtigen umzugehen. Es entsteht ein sehr einfĂŒhlsames, lebendiges und witziges Portait ĂŒber einen, der es geschafft hat. Ein Film auch zur PrĂ€vention, weil er ungeschminkt die ganze Wahrheit erzĂ€hlt.

 

REGIE:
Gaby SchÀdler
PRODUKTION:
Christian Davi
KAMERA:
Gaby SchÀdler
Filip Zumbrunn
Michael Saxer
SCHNITT:
Rosa Albrecht
MUSIK:
Roland Widmer

       
  Stir of Echoes
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2000]
       
 

Stimmen aus der Zwischenwelt • Es sollte bloss ein harmloser Spass sein, als sich Tom Witzky (Kevin Bacon) von seiner SchwĂ€gerin Lisa (llleana Douglas) hypnotisieren lĂ€sst. Doch von diesem Zeitpunkt an ist nichts mehr, wie es einmal war: Tom wird von brutalen, schrecklichen Visionen geplagt, die zunĂ€chst keinen Sinn fĂŒr ihn ergeben: ein abgebrochener Fingernagel, das schemenhafte Gesicht einer jungen Frau, der Selbstmord eines Nachbarjungen. Je hĂ€ufiger ihn die schrecklichen Bilder heimsuchen, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit. Doch als der Geist des MĂ€dchens bei ihm zu Hause auftaucht, erkennt er den Sinn der Stimmen aus der Zwischenwelt: erst wenn er ihre vergrabene Leiche findet, wird die Seele des MĂ€dchens sich zur Ruhe begeben können. Doch der Mörder des MĂ€dchens, dem Tom bei seinen besessenen, ĂŒbersinnlichen Nachforschungen immer nĂ€her kommt, wird auch fĂŒr ihn zu einer Lebensbedrohung.

David Koepp, Drehbuchautor von 'Der Tod steht ihr gut' und den beiden 'Jurassic Park'-Filmen, prĂ€sentiert mit seiner dritten Regiearbeit einen dĂŒsteren, spannenden Suspense-Thriller. Superstar Kevin Bacon ĂŒberzeugt in dem Psychogramm eines von Visionen Verfolgten auf seiner bizarren Mördersuche im Grenzbereich zwischen Leben und Tod.

 

REGIE:
David Koepp
PRODUKTION:
Gavin Polone
Judy Hofflund
CAST:
Kevin Bacon
Kathryn Erbe
Zachary David Cope
Illeana Douglas
Kevin Dunn
Conor O'Farell
Lusia Strus
DREHBUCH:
David Koepp
KAMERA:
Fred Murphy
SCHNITT:
Jill Savitt
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates
KOSTÜME:
Leesa Evans

       
  Straw Dogs
 
       
 

Ein Film von Rod Lurie • Drehbuchautor David Sumner und seine Frau, die Schauspielerin Amy, zwei weltgewandte StĂ€dter aus Los Angeles, ziehen nach dem Tod von Amys Vater in ihre alte Heimatstadt, dem idyllisch gelegenen Blackwater, im tiefen SĂŒden Mississippis. Jeder weiss hier viel ĂŒber den anderen. Und der wöchentliche Höhepunkt in dem StĂ€dtchen ist das Footballspiel am Freitagabend. Aber die Idylle trĂŒgt. Amys Ex-Freund Charlie und seine Football-Mannschaft beginnen der attraktiven Amy nachzustellen. Die MĂ€nner beginnen David zu hĂ€nseln und lassen ihn ihre Verachtung spĂŒren. SpĂ€ter laden sie den arglosen David zu einer Jagdpartie ein. WĂ€hrend der Abwesenheit Davids wird Amy von Charlie vergewaltigt. Als Norman dazu kommt, vergewaltigt er Amy ebenfalls. David, der von den anderen alleingelassen wurde, kommt nach Hause zurĂŒck, wo ihm Amy nichts von den Vergewaltigungen erzĂ€hlt.

Als dann noch die Tochter des ehemaligen Football-Coaches Tom Heddon vermisst wird, gerÀt die Situation völlig ausser Kontrolle. Der Mörder hÀlt sich schwerverletzt im Haus der Sumners auf und ein Lynchmob verlangt von David die Herausgabe. David weigert sich und der Film endet in einer extrem gewaltsamen Konfrontation.

David liefert sich mit den Angreifern einen Kampf auf Leben und Tod, bei dem er alle Angreifer tötet.

 

REGIE:
Rod Lurie
PRODUKTION:
Marc Frydman
CAST:
James Marsden
Kate Bosworth
Alexander SkarsgÄrd
Rhys Coiro
Laz Alonso
DREHBUCH:
Rod Lurie
KAMERA:
Alik Sakharov
SCHNITT:
Sarah Boyd
TON:
Jeremy Grody
MUSIK:
Larry Groupé
AUSSTATTUNG:
Tony Fanning
KOSTÜME:
Lynn Falconer

       
  Street Dance 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2012]
       
 

Ein Film von Max Giwa • Nachdem der Top-Streetdancer Ash (Frank Hentschel) von der amerikanischen Dance-Crew Invincible vor Publikum ausgelacht und zutiefst erniedrigt wurde, schwört sich der junge Mann Rache. Er will die besten TĂ€nzer der ganzen Welt zusammentrommeln und in einem erneuten Duell gegen die Truppe als Sieger hervorgehen. Auf seiner Tournee durch Berlin, Prag, Rom, Paris etc. kreiert er gemeinsam mit seinem neuen Manager und Freund Eddie (George Sampson) einen noch nie zuvor gesehenen Tanzstil - eine spektakulĂ€re Fusion aus Latin und Streetdance. Dabei verliebt sich Ash in der Stadt der Liebe in eine wunderschöne Salsa-TĂ€nzerin (Sofia Boutella)


 

REGIE:
Max Giwa
PRODUKTION:
Allan Niblo
James Richardson
CAST:
Tom Conti
George Sampson
Falk Hentschel
Sofia Boutella
Stephanie Nguyen
James Michael Rankin
Ella Wragg
Joanna Jeffrees
Lee Craven
DREHBUCH:
Jane English
KAMERA:
Sam McCurdy
SCHNITT:
Tim Murrell
TON:
Manuel Laval
AUSSTATTUNG:
Richard Bullock
KOSTÜME:
Andrew Cox

       
  Streetstyle (You Got Served)
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2004]
       
 

Die besten Moves entscheiden • Hip Hop und tanzen bestimmen ihr Leben – ob an Strassenecken, in Hinterhöfen oder in dunklen, heruntergekommenen WarenhĂ€usern - wenn Street Dancer den Ghettoblaster aufdrehen und ihre neuesten Schritte performen, gibt es kein Halten mehr. Von ihren Fans frenetisch angefeuert, geben sie alles: Ihre explosiven „moves“ widersetzen sich scheinbar der Schwerkraft, ihr unglaubliches Talent zieht jeden in seinen Bann. Die Schritte bringen sie sich selbst bei, die Strasse ist ihre Schule – ihre Technik ist der Street Style.

Elgin (MARQUES HOUSTON von IMX) und David (OMARI “OMARION” GRANDBERRY von B2K) sind solche leidenschaftlichen Street Dancer – und nebenbei die besten Freunde. Ihre Crew ist unschlagbar gut. Doch als eine andere Top-Gruppe sie zum Wettkampf herausfordert, mĂŒssen sich Elgin und David – zusammen mit ihren Kumpels (JARELL “J-BOOG” HOUSTON, DeMARIO “RAZ-B” THORNTON und DREUX “LIL’ FIZZ” FREDERIC von B2K) – noch bessere und immer extremere „moves“ ausdenken, um weiter an der Spitze zu bleiben. Mitten in den Vorbereitungen zum ultimativen street dance battle kommt es zu einem UnglĂŒck, und die Freundschaft der beiden Street Dancer wird auf eine harte Probe gestellt. Auch die heimliche Liebe von David zu Elgins Schwester Liyah (Jennifer Freeman) fĂŒhrt zu weiteren Konflikten. Um den Wettkampf gewinnen zu können, mĂŒssen sie sich auf ihren Teamgeist besinnen und lernen, sich selbst zu vertrauen, ihrer Crew – und ihren TrĂ€umen.

Christopher B. Stokes („House Party 4“), der auch das Drehbuch zu diesem ebenso mitreissenden wie authentischen Hip-Hop-Film schrieb, inszenierte den US-Überraschungs-Nr.1-Hit mit einer jungen, hippen und hautnahen Besetzung: In den Hauptrollen agieren Mitglieder der R&B-Gruppe B2K (Omarion, Lil’ Fizz, J-Boog und Raz-B) sowie Marques Houston (von IMx). In weiteren Rollen spielen Jennifer Freeman sowie die mehrfach mit Platin-Alben ausgezeichnete Lil’ Kim in einem Cameo-Auftritt.

 

REGIE:
Chris Stokes
PRODUKTION:
Marcus Morton
Billy Pollina
CAST:
Omarion
Marques Houston
Jennifer Freeman
J-Boog
Raz B
DREHBUCH:
Chris Stokes
KAMERA:
David Hennings
SCHNITT:
Earl Watson
TON:
Stephen Hunter Flick
Nicholas James
Steven Ticknor
MUSIK:
B2K
Tyler Bates
Max Gousse
Ludacris
AUSSTATTUNG:
Maxine Shepard
KOSTÜME:
Ca-Treece Mas'sey

       
  Stuart Little
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2000]
       
 

uf SchwiizerdĂŒtsch • Er ist ein kleiner Kerl mit einem grossen Herzen. Und als ihn die Familie Little adoptiert, ist der grösste Wunsch von Stuart endlich in ErfĂŒllung gegangen: Endlich hat er eine Familie und ein Zuhause gefunden. Allerdings hat er es anfangs nicht leicht, sich in die Familie von Mr. Little (HUGH LAURIE), Mrs. Little (GEENA DAVIS) und seinem neuen Bruder George (JONATHAN LIPNICKI) einzuleben. Denn Stuart ist eine Maus.

Aber die XXL-Welt der Littles ist nicht das einzige Problem fĂŒr den cleveren Stuart. Sein neuer Bruder George hatte sich eigentlich keine Maus als neues Famllienmitglied gewĂŒnscht, und die Hauskatze Snowbell begegnet Stuart mit einer merkwĂŒrdigen Abneigung, die den schlauen, gewitzten und wortgewandten MĂ€userich doch etwas verwundert. So warten auf Stuart viele turbulente Abenteuer, an deren Ende er alle Herzen der Littles erobert hat und sogar Snowbell einiges ĂŒber LoyalitĂ€t, Freundschaft und Familiensinn beibringen konnte...

Im Sommer 1999 haben wir uns in den USA zum ersten Mal STUART LITTLE angeschaut und waren von dieser herzerfrischenden Abenteuerkomödie sofort begeistert. Warum nicht eine schweizerdeutsche Version? Als Dialektfassung könnte man Familien und vor allem kleinen Kindern diese warmherzige und witzige Geschichte viel nÀher bringen. Nach dem erfolgreichen Start des Films in den USA, liess uns die Idee erst recht nicht mehr los.

Und jetzt - MÀrz 2000 - ist die Produktion fertiggestellt. Nicht ohne Stolz prÀsentieren wir Ihnen 'unseren' Schweizer STUART LITTLE, ein begeisternder Film mit vielen bekannten Schweizer Stimmen.

 

REGIE:
Rob Minkoff
PRODUKTION:
Douglas Wick
CAST:
Geena Davis
Hugh Laurie
Jonathan Lipnicki
DREHBUCH:
M. Night Shyamalan
Greg Brooker
KAMERA:
Guillermo Navarro
SCHNITT:
Tom Finan
TON:
Lawrence H. Mann
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski
KOSTÜME:
Joseph Porro

       
  Suicide Squad
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2016]
       
 

Ein Film von David Ayer • It feels good to be bad 
 Man stellt ein Team aus den gefĂ€hrlichsten derzeit einsitzenden Superschurken zusammen, rĂŒstet sie mit dem schlagkrĂ€ftigsten staatlich geprĂŒften Waffenarsenal aus und schickt sie auf ein Himmelfahrtskommando, um einem rĂ€tselhaften, unĂŒberwindlichen Wesen den Garaus zu machen: Die amerikanische Geheimagentin Amanda Waller ist ĂŒberzeugt, dass nur eine heimlich instruierte Gruppe aus bunt zusammengewĂŒrfelten, zwielichtigen Gestalten vom Rand der Gesellschaft diese Mission meistern kann – weil sie nichts zu verlieren hat. Doch schon bald merken die Mitglieder der Suicide Squad, dass sie nicht rekrutiert worden sind, weil sie eine Chance auf Erfolg haben – vielmehr sollen sie praktische SĂŒndenböcke abgeben, wenn das Unternehmen unweigerlich scheitert. Wie aber reagieren sie auf diese Erkenntnis? Stellen sie sich der Aufgabe, um beim Versuch draufzugehen? Oder beschliessen sie, dass jeder seine eigene Haut retten muss?

 

REGIE:
David Ayer
PRODUKTION:
Charles Roven
Richard Suckle
CAST:
Margot Robbie
Tom Hardy
Jai Courtney
Jared Leto
Cara Delevingne
Will Smith
Jesse Eisenberg
DREHBUCH:
Ross Andru
Robert Kanigher
Justin Marks
John Ostrander
KAMERA:
Roman Vasyanov
SCHNITT:
John Gilroy
TON:
Gregg Barbanell
Catherine Harper
Randy Torres
MUSIK:
Steven Price
AUSSTATTUNG:
Oliver Scholl
KOSTÜME:
Kate Hawley

       
  Surire
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2016]
       
 

Preis fĂŒr den besten Film am Santiago Festival Internacional de Cine 2015. • Der Salar de Surire, der Salzsee Surire, liegt im Norden Chiles auf 4‘300 Metern ĂŒber Meer und ist umgeben von hohen Bergen und den Vulkanen Arintica und Pukintika. Auf diesem Andenplateau - trotz der kargen Vegetation eine unglaublich schöne Landschaft - sprudeln Thermalquellen und tummeln sich Rosaflamingos, Vicuñas und Lamas. Hier leben auch die wenigen Nachfahren der Aymara, der Ureinwohner dieser Gegend: eine neunzigjĂ€hrige Einsiedlerin, die ihrem Hund einen riskanten Haarschnitt verpasst, ein altes Hirtenpaar oder ein junger Mann, der die TĂŒcken des Radfahrens entdeckt. In atemberaubenden Bildern und mit trockenem Humor erzĂ€hlt der Film SURIRE gleichnishaft von den VerĂ€nderungen auf unserer Erde, vom Verschwinden indigener Kulturen und von unberĂŒhrter Natur, die bald verloren sein wird. Denn in dieser Gegend – seit 1981 ein UNESCO-BiosphĂ€renreservat sowie ein chilenischer Naturschutzpark – wird Borax abgebaut; zudem wird ein geothermisches Projekt irreversible VerĂ€nderungen verursachen.

 

REGIE:
IvĂĄn Osnovikoff
Bettina Perut
PRODUKTION:
Bettina Perut
IvĂĄn Osnovikoff
Irena Taskovski
Dirk Manthey
KAMERA:
Pablo Valdés
TON:
IvĂĄn Osnovikoff

       
  Tag des Kinos
  [demnächst im Kino - Release: 02. September 2018]
       
 

Sonntag, 2. September 2018 • GUTE FILMGESCHICHTEN FINDEN IMMER EINE FORTSETZUNG.

Der Allianz Tag des Kinos 2017 war ein Riesenerfolg: Zusammen haben wir gelacht, geweint, sind in den Sesseln versunken und nach dem Happy End glĂŒcklich wieder aufgetaucht. Eine Fortsetzung folgt auch 2018 am ersten Sonntag im September – dann heisst es wieder: grosse Emotionen auf grosser Leinwand. Also Termin vom 2. September 2018 schon heute in der Agenda eintragen.

 

REGIE:
diverse

       
  Take Off
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von Bruno Moll • Ghana gilt als Musterland in Westafrika - demokratisch, offen, ehrgeizig. Ghanas Regierung ist stolz und verweist gern auf gute RegierungsfĂŒhrung: Auf den besten Rechtsstaat in Westafrika und vor allem auf das stabile Wirtschaftswachstum - trotz der weltweiten Finanzkrise. Die Regierung ist fest entschlossen, speziell durch den Ausbau des industriellen Sektors, eine schnellere sozio-ökonomische Entwicklung zu erreichen.

Ebenezer Mireku stammt aus einem ghanaischen Dschungeldorf. Über Umwege schaffte er es 1988 an der Hochschule St. Gallen zu doktorieren. Anschliessend kehrt Ebenezer Mireku in sein Heimatland zurĂŒck, um als Unternehmer seine erworbenen Kenntnisse anzuwenden. Seit einigen Jahren kĂ€mpft er leidenschaftlich fĂŒr die Verwirklichung seines grossen Projekts: Den Neubau eines Teils der ghanaische Eisenbahn. Die Bahnstrecke soll der ganzen Region einen Entwicklungsschub auslösen. Sein zukunftsweisendes, gigantisches Eisenbahnprojekt stand im Zentrum des Filmprojekts und ist der rote Faden des Films TAKE OFF von Bruno Moll. Die FilmerzĂ€hlung folgt Ebenezer Mirekus Biografie und Erfahrungen mit dem Eisenbahnprojekt, sie dokumentiert Begegnungen mit Ghanaern und Ghanaerinnen. Spezifisch interessieren dabei Fragen zur Entwicklung, des Wachstums und des Fortschritts. Was stellen sie sich unter Entwicklung vor? Was verstehen sie unter Fortschritt? Welche Werte könnte eine solche Entwicklung beinhalten? Haben sie andere Vorstellungen erfĂŒllten Lebens als die unsere, westliche entwicklungsorientierte? Mirekus Leben ist eine TellerwĂ€schergeschichte. Diese wird hier erzĂ€hlt in einer etwas anderen Art, mit Blick auf seinen Traum: Die Eisenbahn in Ghana wieder in Fahrt zu bringen. Der Film TAKE OFF ist auch eine filmische Reflexion zu einem höchst aktuellen Thema.

 

REGIE:
Bruno Moll
CAST:
Ebenezer Mireku
Liman Adams
DREHBUCH:
Bruno Moll
KAMERA:
Peter Ramseier
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Olivier JeanRichard

       
  Take this Waltz
 
       
 

Ein Film von Sarah Polley • Als Margot (Michelle Williams) Daniel (Luke Kirby) kennen lernt, funkt es sofort. Doch Margot unterdrĂŒckt ihre GefĂŒhle, da sie mit dem gefeierten Kochbuchautor Lou (Seth Rogen) eigentlich recht glĂŒcklich verheiratet ist. Doch als Margot herausfindet, dass Daniel direkt gegenĂŒber wohnt, wird sie immer unsicherer, ob sie sich ihren GefĂŒhlen hingeben soll.

 

REGIE:
Sarah Polley
PRODUKTION:
Susan Cavan
Sarah Polley
CAST:
Michelle Williams
Seth Rogen
Sarah Silverman
Aaron Abrams
Luke Kirby
Jennifer Podemski
Vanessa Coelho
DREHBUCH:
Sarah Polley
KAMERA:
Luc Montpellier
SCHNITT:
Christopher Donaldson
TON:
Jane Tattersall
MUSIK:
Jonathan Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Matthew Davies

       
  Taken 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Olivier Megaton • Ex-CIA-Agenten und Familienvater Bryan Mills (Liam Neeson) rettete seine Tochter Kim (Maggie Grace) und deren Mutter Lenore (Famke Janssen) in der Vergangenheit immer wieder aus den schlimmsten Situationen. Doch diesmal muss er sich um die eigene Haut kĂŒmmern, als er zum HauptverdĂ€chtigen eines Mordfalles wird. Das Opfer stand ihm sehr nah und er sieht die einzige Möglichkeit seine Unschuld zu beweisen darin, selbst den Killer zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Seine ganz besonderen FĂ€higkeit setzt Bryan aber nicht nur fĂŒr die Jagt ein, sondern auch um sich die Polizei vom Hals zu halten. Diese fahndet, angefĂŒhrt von dem hartnĂ€ckigen Polizeiinspektor Franck Dotzler (Forest Whitaker), nĂ€mlich mit allen Mitteln nach dem frĂŒheren Spion.

 

REGIE:
Olivier Megaton
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Liam Neeson
Maggie Grace
Famke Janssen
Forest Whitaker
Sam Spruell
DREHBUCH:
Luc Besson
Robert Mark Kamen
KAMERA:
Eric Kress
TON:
Frederic Dubois
MUSIK:
Nathaniel MĂ©chaly
AUSSTATTUNG:
SĂ©bastien Inizan
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  Teaching Mrs. Tingle
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 1999]
       
 

Vom 'Scream'-Autor • Leigh Ann Watson (KATIE HOLMES) trĂ€umt von einem College-Stipendium, das ihr dazu verhelfen soll, dem Kleinstadtmief zu entkommen. Um es zu erhalten, fehlt Leigh Ann lediglich noch eine Eins in Geschichte. Es gibt nur ein Problem: die Geschichtslehrerin Mrs. Tingle (HELEN MIRREN)! Denn sie ist streng, unbeliebt und unnachgiebig. Geradezu inbrĂŒnstig hasst sie Leigh Ann, das fleissige MĂ€dchen mit den grossen TrĂ€umen. Als sie Leigh Ann in einer Situation ertappt, die vermuten lĂ€sst, dass die SchĂŒlerin bei der AbschlussprĂŒfung schummeln will, hat sie endlich das nötige RĂŒstzeug in der Hand, die Zukunft des MĂ€dchens fĂŒr immer zu zerstören. Verzweifelt geht Leigh Ann mit ihren Freunden Jo Lynn (MARISA COUGHLAN) und Luke (BARRY WATSON) zu Mrs. Tingles Haus, um ihre Unschuld zu beweisen. Doch dort geraten plötzlich die Dinge ausser Kontrolle und Mrs. Tingle findet sich gefesselt und geknebelt auf ihrem Bett wieder....

Mit SCREAM weckte er das Horrorgenre aus dem Dornröschenschlaf, mit FACULTY bewies er, dass Lehrer eigentlich Aliens sind, und mit 'Dawson's Creek' lancierte er eine der erfolgreichsten TV-Serien der 90er Jahre. Jetzt ist Kevin Williamson zurĂŒck: Mit TÖTET MRS. TINGLE! prĂ€sentiert der erfolgreichste Drehbuchautor der letzten Jahre sein RegiedebĂŒt: eine pechschwarze Komödie mit aberwitzigen Handlungswendungen und voll mörderischer Spannung. Mit 'Dawson's Creek'-Star Katie Holmes und den Newcomern Marisa Coughlan und Barry Watson lĂ€sst der König des Teenagerfilms drei vielversprechende Jungstars zum Psychokrieg gegen die bösartigste und hinterhĂ€ltigste Lehrerin der Filmgeschichte antreten, perfekt dargestellt von der grossartigen Helen Mirren (Oscarnominierung fĂŒr KING GEORGE). Das Ergebnis ist ein witziger und packender Fi/m, der bis zum furiosen Showdown eine Überraschung nach der anderen bereithĂ€lt. Gleichzeitig rechnet Kevin Williamson in seinem Fi/m auch mit seiner ehemaligen Englischlehrerin Mrs. Tingle ab: Die hatte ihm nĂ€mlich prophezeit, er werde es als Autor nie zu etwas bringen...

 

REGIE:
Kevin Williamson
PRODUKTION:
Cathy Konrad
CAST:
Helen Mirren
Katie Holmes
Jeffrey Tambor
Barry Watson
Marisa Coughlan
Liz Stauber
Molly Ringwald
DREHBUCH:
Kevin Williamson
KAMERA:
Jerzy Zielinski
SCHNITT:
Debra Neil-Fisher
MUSIK:
John Frizzell
AUSSTATTUNG:
Naomi Shohan

       
  TempĂȘte
 
       
 

Ein Film von Samuel Collardey

 

REGIE:
Samuel Collardey
PRODUKTION:
Grégoire Debailly
CAST:
Dominique Leborne
Matteo Leborne
Mailys Leborne
DREHBUCH:
Samuel Collardey
Catherine Paillé
KAMERA:
Samuel Collardey
SCHNITT:
Julien Lacheray
TON:
Francis Bernard
Julien Roig
Vincent Verdoux

       
  That Sugar Film
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. November 2015]
       
 

Voll Verzuckert • Zucker ist in aller Munde. Es ist weltweit das am weitesten verbreitete Nahrungsmittel. Doch welchen Effekt hat Zucker auf uns? Was passiert, wenn die ErnĂ€hrung vor allem aus zuckerhaltigen Lebensmitteln besteht? Diese Fragen stellte sich der australische Schauspieler und Filmemacher Damon Gameau und wagte den Selbstversuch. Nicht etwa Limonade, Eiscreme oder Schokolade stehen hier im Mittelpunkt, sondern Lebensmittel, die als „gesund“ verkauft werden: ob fettarmer Joghurt, MĂŒsli, Fruchtriegel, SĂ€fte oder Smoothies. 60 Tage lang 40 Teelöffel Zucker tĂ€glich aus ebensolchem „Wellness-Food“ zugefĂŒhrt – so sah Gameaus DiĂ€t unter Aufsicht von Wissenschaftlern und ErnĂ€hrungsberatern aus. WĂ€hrend seines Experiments reiste Damon Gameau zudem durch die sĂŒsse, weite Welt des Zuckers und schaute der Lebensmittelindustrie auf die Finger, besuchte Fachleute, Ärzte, Wissenschaftler und nicht zuletzt Zucker-GeschĂ€digte.

 

REGIE:
Damon Gameau
PRODUKTION:
Nick Batzias
CAST:
Damon Gameau
Stephen Fry
Isabel Lucas
Brenton Thwaites
David Gillespie
Dr. Debbie Herbst
Prof. Ken Sikaris
Sharon Johnston
Michael Moss
Gary Taubes
Dr. Kimber Stanhope
DREHBUCH:
Damon Gameau
KAMERA:
Judd Overton
SCHNITT:
Jane Usher
TON:
Alex Francis
Simon Rosenberg
MUSIK:
Jojo Petrina
AUSSTATTUNG:
Gareth Davies

       
  The Angels' Share
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2012]
       
 

Ein Film von Ken Loach • Robbie wird zu gemeinnĂŒtziger Arbeit verdonnert. Dabei trifft der junge Vater nicht nur auf drei Gleichgesinnte, sondern findet auch eine neue Leidenschaft: den teuersten und besten Malt Whisky der Welt. Um sich und seiner Familie eine Zukunft zu ermöglichen, lĂ€sst sich Robbie bald auf einen riskanten Coup ein: Irgendwo in den schottischen Highlands soll nĂ€mlich noch ein kleines Fass des sagenhaft kostbaren Whiskys existieren. Schon drei, vier Flaschen könnten ihm und seinen Freunden, die alle keinen festen Job haben, eine sorgenfreie Zukunft bescheren. Oder aber einige Jahre hinter Gittern...

Fast 30 Filme hat Ken Loach bislang gedreht – und kaum je hat er sich so zuversichtlich gezeigt wie hier: Mit «The Angels’ Share», dem Publikumsliebling und Gewinner des Jurypreises am Filmfestival in Cannes, zaubert die britische Regielegende die warmherzigste und schönste Komödie seiner Karriere auf die Leinwand. Ein Film, der Ernst und Humor perfekt ausbalanciert, mit erdigen, glaubwĂŒrdigen Figuren und einigen der lustigsten Pointen, die Loachs Drehbuchautor Paul Laverty je geschrieben hat.

 

REGIE:
Ken Loach
PRODUKTION:
Rebecca O'Brien
CAST:
Paul Brannigan
John Henshaw
Gary Maitland
Jasmin Riggins
William Ruane
Roger Allam
Siobhan Reilly
DREHBUCH:
Paul Laverty
KAMERA:
Robbie Ryan
SCHNITT:
Jonathan Morris
AUSSTATTUNG:
Fergus Clegg

       
  The Ballad of Lefty Brown
 
       
 

Ein Film von Jared MoshĂ© • Der 63-jĂ€hrige Lefty Brown ist die linke Hand des berĂŒchtigten Westernhelden und Sheriffs Edward Johnson. So arbeitet er auch seit Ewigkeiten auf dessen Farm, um die er sich nun – da Johnson zum Senator von Montana gewĂ€hlt wurde – kĂŒmmern soll. Johnsons Ehefrau hingegen hegt ihre Zweifel, dass Lefty dieser Aufgabe gewachsen ist. Als der frischgebackene Senator jedoch urplötzlich erschossen wird, tritt die ewige Nummer zwei aus dem Schatten des Idols, schwört Rache und reitet, einsam wie noch nie, in die Weiten des kargen Landes. Ein alter Wegbegleiter, der ĂŒberrascht davon erfĂ€hrt, macht sich besorgt auf den Weg, um Lefty zurĂŒck nach Hause zu holen. Doch der ist gerade dabei, selbst zum Helden aufzusteigen. Regisseur Jared MoshĂ© bricht mit den Idolen des Westernfilms und hebt den Sidekick revolverschwingend an die Spitze des Rachefeldzugs. So lĂ€sst er das Genre in moderner und zugleich höchst nostalgischer Weise wieder aufblĂŒhen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jared Moshé
PRODUKTION:
Neda Armian
Ed Parks
Daniel Burks
Jared Moshé
CAST:
Bill Pullman
Jim Caviezel
Peter Fonda
Tommy Flanagan
Diego Josef
Kathy Baker
DREHBUCH:
Jared Moshé
KAMERA:
David McFarland
SCHNITT:
Terel Gibson
TON:
Bryan Parker
MUSIK:
Scott Salinas

       
  The Beast Within
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2008]
       
 

A journey into aggression • Keiner will sie und trotzdem schaut jeder hin: TierkĂ€mpfe sind seit Menschengedenken ebenso verpönt wie beliebt. Was den Menschen dazu treibt, Tiere gegeneinander antreten zu lassen, dem geht die „Die Bestie in uns“ nach. Es ist eine Spurensuche, die auf den FĂ€hrten unserer martialischen Instinkte in diverse Kulturen fĂŒhrt.

 

REGIE:
Yves Scagliola
PRODUKTION:
Brigitte Hofer
Cornelia Seitler
DREHBUCH:
Yves Scagliola
KAMERA:
Michael Spindler
SCHNITT:
Anna Dick
Yves Scagliola
TON:
BrÀker&Haltinner

       
  The Beaver
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juli 2011]
       
 

Ein Film von Jodie Foster • Walter Black (Mel Gibson) leidet an einer tiefen Depression. WĂ€hrend sein jĂŒngster Sohn Henry zum Aussenseiter mutiert und der Ă€ltere krampfhaft versucht, eine gleich verlaufende Zukunft wie die seines Vaters zu verhindern, verkriecht sich seine Frau Meredith (Jodie Foster) in der Arbeit und schaut dem hilflosen Zerfall ihres Mannes zu.

Nach seinem Rausschmiss und dem misslungenen Suizidversuchs, freundet er sich mit einer gefundenen Biberpuppe an. Sie wird zu seinem engsten Freund und gibt Walter neuen Lebensmut. Bald scheint sich auch das Leben von Walters Familie zum Besseren zu wenden.

Als die Puppe dann jedoch beginnt Überhand zu nehmen, ist Walter gezwungen, sich zwischen seiner Familie und dem bedeutsamen Biber zu entscheiden.

 

REGIE:
Jodie Foster
PRODUKTION:
Steve Golin
Keith Redmon
Ann Ruark
CAST:
Jennifer Lawrence
Jodie Foster
Mel Gibson
Anton Yelchin
Michelle Ang
Riley Thomas Stewart
Zachary Booth
DREHBUCH:
Kyle Killen
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Lynzee Klingman
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
Mark Friedberg
KOSTÜME:
Susan Lyall

       
  The Big Hit
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 1998]
       
 

Mark Wahlberg in • THE BIG HIT handelt von den beruflichen und privaten Missgeschicken von Mel (Mark Wahlberg), einem liebenswerten Profikiller. Mel hat gemeinsam mit seinen 'Kollegen' Cisco (Lou Diamond Phillips), Crunch (Bokeem Woodbine), Vince (Antonio Sabato, Jr.) und Gump (Robin Dunne) wegen eines verpatzten Jobs bald viel Ärger am Hals. Denn was wie ein schnelles und simples Kidnapping aussah, geht grĂŒndlich ins Auge, als sich das EntfĂŒhrungsopfer Keiko (China Chow), die Tochter eines reichen japanischen Industriellen, als das Patenkind von Mels Chef (Avery Brooks) entpuppt...

Dieses Missgeschick bringt Mel und seine Kumpels bald in arge BedrĂ€ngnis, denn ihr wĂŒtender Boss Paris setzt sofort Hirnrnel und Hölle in Bewegung, um die Kidnapper zur Strecke zu bringen. Was Paris noch nicht weiss ist, dass er seine Leute auf sich selber angesetzt hat. Als Cisco versucht, seine eigene Haut zu retten, indem er alles seinem Freund Mel in die Schuhe schiebt, ist Mel bald ein gefragter Mann...

Unterdessen - als wÀre sein Wochenende nicht schon versaut genug - brennt Mels Geliebte Chantel (Lela Rochon) auch noch mit all seinen Ersparnissen durch. Und das just in dem Moment, als die Eltem (Elliott Gould und Lainie Kazan) seiner Verlobten Pam (Christina Appelgate) zu Besuch kommen.

Mels berufliches und hĂ€usliches Leben ist fortan grossen Turbulenzen ausgesetzt, denn er muss versuchen, den Kugeln seiner Gangsterfreunde auszuweichen und gleichzeitig seine kĂŒnftigen Schwiegereltern zu beeindrucken. Hinzu kornrnt noch ein ĂŒbereifriger Angestellter eines Video-Shops, der hartnĂ€ckig die RĂŒckgabe eines ĂŒberfĂ€lligen Leihvideos fordert. Es dauert also nicht lange und Mels sorgfĂ€ltig konstruiertes Leben steht Kopf.

Shooting-Star Mark Wahlberg (Boogie l/ights), Lou Diamond Phillips (Young Guns) und Christina Applegate (Al Bundy) sind die Stars dieses komödiantischen Action-Thrillers von US-Regie-DebĂŒtant Che-Kirk Wong und Executive Producer John Woo (Face/Off- Im Körper des Feindes).

 

REGIE:
Che-Kirk Wong
PRODUKTION:
Warren Zide
Wesley Snipes
John Woo (ex)
CAST:
Mark Wahlberg
Lou Diamond Phillips
Christina Applegate
Avery Brooks
Bokeem Woodbine
Antonio Sabato Jr.
Lainie Kazan
DREHBUCH:
Ben Ramsey
KAMERA:
Danny Nowak
SCHNITT:
Robin Russell
Pietro Scalia
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Taavo Soodor

       
  The Big Short
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Adam McKay • New York im Jahr 2005: Der Dollar ist stark, die Wirtschaft boomt. An der Wall Street werden jeden Tag aufs Neue Börsen- und WertpapiergeschĂ€fte in gigantischem Umfang getĂ€tigt. Mit immer komplexer werdenden Immobilienprodukten, hervorragenden Renditen und vermeintlich minimalem Risiko werden selbst Arbeitslose zu Villenbesitzern und den Maklern, Versicherern und Bankenbossen winkt das schnelle Geld.
Was die Finanzbosse, die Medien und die Regierung nicht erkennen, durchschaut der eigenwillige Hedgefonds-Manager Michael Burry (Christian Bale) sofort: Er prognostiziert schon in wenigen Jahren das Platzen der amerikanischen Immobilienblase und den daraus resultierenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft, der Millionen Menschen heimat- und arbeitslos machen wird. Als Burry vor der grossen Katastrophe warnt, will niemand auf ihn hören – zu sicher fĂŒhlen sich die Bankenbosse und tun seine Prognosen ab. Daraufhin entwickelt Burry einen perfiden Plan: den „Big Short“. Durch sogenannte „Shortings“, LeerkĂ€ufe von Aktien grosser Investmentbanken, wettet er gemeinsam mit weiteren risikofreudigen Spekulanten, wie dem unbeirrbaren Trader Steve Eisman (Steve Carell), dem geldgierigen Deutsche-Bank-Makler Greg Lippmann (Ryan Gosling) und dem frĂŒheren Star-Investor Ben Rickert (Brad Pitt), gegen das Finanzsystem, um selbst das unfassbar grosse Geld zu machen. Das Desaster und der absolute Wahnsinn jenseits aller moralischen Grenzen hat begonnen 


 

REGIE:
Adam McKay
PRODUKTION:
Dede Gardner
Brad Pitt
CAST:
Christian Bale
Steve Carell
Ryan Gosling
Brad Pitt
Melissa Leo
Hamish Linklater
John Magaro
Rafe Spall
Jeremy Strong
Marisa Tomei
Finn Wittrock
DREHBUCH:
Michael Lewis
Adam McKay
Charles Randolph
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Hank Corwin
TON:
Don White
MUSIK:
Nicholas Britell
AUSSTATTUNG:
Clayton Hartley
KOSTÜME:
Susan Matheson

       
  The Bourne Legacy
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2012]
       
 

Das Bourne-VermĂ€chtnis • Der vierte Teil der mit 1 Milliarde US$ Boxoffice supererfolgreichen Spionage- Franchise aus der Bourne-Reihe ist da. Drehbuchautor Tony Gilroy gehört seit Beginn dazu und schlĂ€gt diesmal zusĂ€tzlich als Regisseur ein ganz neues Kapitel auf. Der Fokus ist neu auf Aaron Cross, einem Agenten, der ebenfalls am Projekt teilnimmt und von Jeremy Renner («Mission: Impossible - Ghost Protocol») verkörpert wird.
Nebst den "Veteranen" David Strathairn, Albert Finney und Joan Allen wird das Team mit einigen Bourne-Newcomern wie Rachel Weisz und Edward Norton ergĂ€nzt. In bester Tradition fĂŒhrt die atemlose Verfolgungsjagd um Verrat, Verschwörung und verlorene IdentitĂ€t zu den exotischsten SchauplĂ€tzen dieser Welt.

 

REGIE:
Tony Gilroy
PRODUKTION:
Patrick Crowley
Frank Marshall
Ben Smith
Jeffrey M. Weiner
CAST:
Jeremy Renner
Edward Norton
Rachel Weisz
Joan Allen
Donna Murphy
Oscar Isaac
DREHBUCH:
Dan Gilroy
Tony Gilroy
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
John Gilroy
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  The Broken Circle
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Felix van Groeningen • Elise besitzt ein Tattoo-Studio. Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Als die beiden sich treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Bald sind ihre Leben eng verwoben – sie ziehen zusammen, Elise singt in Didiers Band. Maybelle wird geboren, das GlĂŒck des unkonventionellen Paares ist perfekt. Dann aber erkrankt ihr MĂ€dchen ernsthaft und fĂŒr Elise und Didier beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt


Felix van Groeningen ist einer der angesagtesten Regisseure des jungen europĂ€ischen Kinos. In seiner Heimat Belgien brach «The Broken Circle» alle Kinokassen-Rekorde und am renommierten Festival von Berlin hat er den Publikumspreis gewonnen. ErzĂ€hlt wird eine hoch emotionale Geschichte von den Sonnen- und Schattenseiten des Lebens, von einer stĂŒrmischen Beziehung, die von der Leidenschaft fĂŒreinander und von der Liebe zur Musik lebt. Virtuos bettet der Regisseur mitreissende Songs in seinen Film, gekonnt wechselt er zwischen verschiedenen Zeitebenen, Scheu vor grossen GefĂŒhlen kennt er keine. Packend, intensiv, bewegend: «The Broken Circle» geht unter die Haut – und trifft ins Herz.

 

REGIE:
Felix van Groeningen
PRODUKTION:
Dirk Impens
CAST:
Veerle Baetens
Johan Heldenbergh
Nell Cattrysse
Geert Van Rampelberg
Nils De Caster
Robbie Cleiren
DREHBUCH:
Carl Joos
Felix van Groeningen
KAMERA:
Ruben Impens
TON:
Marc Lizier
KOSTÜME:
Ann Lauwerys

       
  The Deep Blue Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2012]
       
 

Ein Film von Terence Davies • Hester Collyer ist jung, schön und voller Leidenschaft. An der Seite ihres wohlhabenden Ehemannes, Richter William Collyer, lebt sie im London der 50er Jahre ein privilegiertes, aber unerfĂŒlltes Leben. So wendet sie sich Williams jĂŒngerem Freund Freddie zu. Was als heisse AffĂ€re beginnt, endet in einer unsterblichen – aber leider einseitigen – Verliebtheit. Doch Hester, die ihren Mann mutig fĂŒr den Liebhaber verlĂ€sst und nun vor dem scheinbaren Nichts steht, trifft einen unerwarteten Entscheid. Terence Davies’ Film erzĂ€hlt einfĂŒhlsam von verbotener Liebe, unterdrĂŒckter Begierde und der Angst vor dem Alleinsein – doch in erster Linie ist es eine zutiefst berĂŒhrende Liebesgeschichte, exzellent inszeniert, kunstvoll gefilmt und Rachel Weisz ist einfach umwerfend.

 

REGIE:
Terence Davies
PRODUKTION:
Kate Ogborn
Sean O'Connor
CAST:
Tom Hiddleston
Rachel Weisz
DREHBUCH:
Terence Davies
KAMERA:
Florian Hoffmeister
TON:
Tim Barker
AUSSTATTUNG:
James Merifield
KOSTÜME:
Ruth Myers

       
  The Descent
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2005]
       
 

Ein Film von Neil Marshall • Wer glaubt, im Kino keine Angst mehr zu haben, wird nun mit "The Descent" sehr wahrscheinlich eines Besseren belehrt.

Die Geschichte um sechs junge Frauen auf einem Caving-Trip beginnt als schonungslos packender Psycho-Thriller und wird bald zum gnadenlosen Horror-Film.

Hervorragend getimte Schockmomente und eine extrem bedrĂŒckende, dunkle AtmosphĂ€re schaffen Hochspannung und lassen den Zuschauer immer tiefer in den Kinosessel sinken, der inmitten des Geschehens in den Höhlen zu stehen scheint. Bei den Genrefans wird das Herz aufgehen.

Sarah verliert Mann und Tochter. Ein Jahr spĂ€ter trifft sie mit ihrer besten Freundin Beth vier weitere Freundinnen in North Carolina – in der Hoffnung, die DĂ€monen mit einer gemeinsamen Höhlentour exorzieren zu können. Das Team leitet die Profikletterin Juno, ebenfalls dabei sind die Profikletterin Rebecca, Medizinstudentin Sam und die kiffende irische Punkerin Holly.

Der Film verwendet nur ein Minimum an Zeit darauf, die unterschiedlichen Typen vorzustellen, bevor er sich in die Tiefe begibt. Als sich die Truppe in eine riesige Höhle abseilt, fĂ€ngt der Film die immer klaustrophobisher werdende Stimmung ein – Körper, die durch engste GĂ€nge kriechen, keuchender Atem und immer wieder effektiv eingesetzter GĂ€nsehaut-Score bestimmen die Szenen. Es stellt sich schnell heraus, dass die mysteriöse Juno alle in ein unerforschtes Gebiet gelockt hat.

 

REGIE:
Neil Marshall
PRODUKTION:
Christian Colson
CAST:
MyAnna Buring
Craig Conway
Natalie Jackson Mendoza
Molly Kayll
Stephen Lamb
Shauna MacDonald
DREHBUCH:
Neil Marshall
KAMERA:
Sam McCurdy
SCHNITT:
Jon Harris
TON:
Danny Sheehan
MUSIK:
David Julyan
AUSSTATTUNG:
Simon Bowles
KOSTÜME:
Nancy Thompson

       
  The Dukes of Hazzard
 
       
 

Ein Duke kommt selten allein... • Jippijeeeeehhh! - Die guten alten Bleifuss-Cousins Bo (SEANN WILLIAM SCOTT) und Luke (JOHNNY KNOXVILLE) Duke sitzen wieder hinterm Steuer und machen die Gegend unsicher – natĂŒrlich ist auch ihre Cousine Daisy Duke (JESSICA SIMPSON) dabei, die nach wie vor stolz auf die knappsten Hotpants im ganzen SĂŒden sein darf. In Hazzard County gibt es immer noch die holprigsten Feldwege, den höchstprozentigen Selbstgebrannten und die schĂ€rfsten Farmgirls in ganz Georgia – und die Duke-Boys stehen auf alle drei. Immer öfter.

Die Dukes verdienen ihren Lebensunterhalt mit schwarz gebranntem Schnaps: Onkel Jesse (WILLIE NELSON) braut den leckersten Rachenputzer im ganzen SĂŒden. Mit dem Gesetz nehmen es die Jungs nicht so genau – weshalb sie bei ihren Lieferungen immer etwas schneller sein mĂŒssen als die Polizei, mit der sie sich in ihrem berĂŒchtigten orangefarbenen Dodge Charger namens General Lee aberwitzige Rennen liefern.

Nach einem harten Tag Maloche gibt es nichts Angenehmeres, als in der coolsten Kneipe von Hazzard County, The Boar’s Nest, ein eiskaltes Bier zu zischen – denn dort bedient Daisy. Manchmal kommt es vor, dass Ortsfremde das schönste Girl von Hazzard County begrabschen. Doch solche Übergriffe korrigiert Daisy auf die harte Tour, denn sie sieht nicht nur gut aus, sondern sie weiss sich wie alle Dukes ihrer Haut zu wehren. Und wenn Bo und Luke dabei sind, bedeutet das in der Regel eine nette, altmodische, faustdicke Saloon-Keilerei.

Aber heutzutage geht es nicht immer nur um Selbstgebrannten und Farmgirls: Als Bo und Luke mitbekommen, dass sich der korrupte Landrat Boss Hogg (BURT REYNOLDS) die GrundstĂŒcke ihrer Nachbarn illegal unter den Nagel reisst, gibt es nur eins: das Gaspedal durchtreten, um Hazzard County vor dem Schlimmsten zu bewahren.

 

REGIE:
Jay Chandrasekhar
PRODUKTION:
Bill Gerber
CAST:
Seann William Scott
Johnny Knoxville
Jessica Simpson
Burt Reynolds
Joe Don Baker
Lynda Carter
DREHBUCH:
Jay Chandrasekhar
Kevin Heffernan
Steve Lemme
John O'Brien
Paul Soter
Erik Stolhanske
KAMERA:
Lawrence Sher
SCHNITT:
Lee Haxall
Myron I. Kerstein
TON:
John T. Reitz
MUSIK:
Nathan Barr
AUSSTATTUNG:
Jon Gary Steele
KOSTÜME:
Genevieve Tyrrell

       
  The English Patient
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. August 1996]
       
 

Der beste Film des Jahres 1996 • Ein altes, angeschlagenes Flugzeug fliegt ĂŒber der Sahara. Das Gesicht des Piloten ist hinter der Fliegerbrille verborgen. Sein Passagier, eine Frau, scheint zu schlafen. Kurz darauf wird das Flugzeug von dem deutschen MilitĂ€r abgeschossen. Der Pilot stĂŒrzt aus der Maschine. Er klammert sich an die Frau, die in einen Fallschirm eingepackt ist. Brennend schweben die beiden zu Boden. Die ersten Bilder des Films zeigen diese RĂŒckblende auf die letzten gemeinsamen Momente von Katharine (Kristin Scott Thomas) und Almasy (Ralph Fiennes). DER ENGLISCHE PATIENT beginnt mit dem Ende ihrer grossen Liebe.

Jahre spĂ€ter, wĂ€hrend der letzten Tage des Zweiten Weltkrieges, treffen vier Leute, die unter den Folgen des Krieges leiden, in einem verlassenen italienischen Kloster zusammen: Zuerst sind da die junge Krankenschwester (Juliette Binoche) und ihr englischer Patient. Sie richtet alle ihre Energie auf ihren letzten Patienten. Er hat seinen Namen vergessen, nachdem er zu Kriegsbeginn mit dem Flugzeug abgestĂŒrzt war. Seine Haut ist verkohlt. Sein Geist ist jedoch ĂŒberspĂŒlt von Erinnerungsfragmenten an ein Leben voller Geheimnis und Leidenschaft. Ein Dieb (Willem Dafoe) gesellt sich zu ihnen. Seine "FĂ€higkeiten" haben ihn zu einem Helden des Krieges und zu einem seiner Opfer gemacht. Zuletzt stossen noch der junge Sikh-Leutnant Kip (Naveen Andrews) und sein Helfer, zwei BombenentschĂ€rfer der britischen Armee, zu der Gruppe.

Der Dieb versucht, die wahre IdentitĂ€t des Patienten herauszufinden - er glaubt, in ihm einen Spion wiederzuerkennen. Die Krankenschwester verliebt sich in den Bombenexperten. Der englische Patient hĂ€ngt seinen Erinnerungen nach: Er ist der ungarische Aristokrat Graf Laszlo de Almasy (Ralph Fiennes), und er war einer der Leiter einer internationalen WĂŒstenexpedition, die nach verlorenen Oasen suchte. Er erinnert sich an seine erste Begegnung mit Geoffrey Clifton (Colin Firth) und seiner wunderschönen Ehefrau Katharine (Kristin Scott Thomas). Er erinnert sich an die ersten feindseligen Begegnungen mit Katharine.

Seine Erinnerungen fĂŒhren ihn zurĂŒck zu einem Sandsturm, den er gemeinsam mit ihr in einem Jeep ĂŒberlebt hat. Und dort begann auch ihre leidenschaftliche Liebesgeschichte...

 

REGIE:
Anthony Minghella
PRODUKTION:
Saul Zaentz
Bob Weinstein
Harvey Weinstein
Scott Greenstein
CAST:
Ralph Fiennes
Juliette Binoche
Willem Dafoe
Kristin Scott Thomas
Naveen Andrews
Colin Firth
Julian Wadham
DREHBUCH:
Anthony Minghella
Michael Ondaatje
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Walter Murch
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig

       
  The Faculty
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 1999]
       
 

We don't need no education, we don't need no thought control ... • Panik in der High School! Sechs SchĂŒler machen eine unheimliche Entdeckung: Ausserirdische haben die Kontrolle ĂŒber die Körper ihrer Lehrer genommen. Nun setzen die Sechs alles daran, den Rest der Herrington High School vor der Invasion dieser extraterrestrischen Körperfresser zu beschĂŒtzen. Doch die Aliens verrnehren sich mit rasender Geschwindigkeit, ergreifen Besitz von allen Menschen, deren Weg sie kreuzen. Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, muss das SchĂŒlersextett nun den AnfĂŒhrer der Invasion finden und ausschalten. Zuvor gilt es jedoch zu entdecken, ob nicht einer in ihrer Mitte bereits vom Alienvirus besessen ist...

FĂŒr Filmfans geht mit FACULTY ein Traum in ErfĂŒllung: Erstmals haben Actionspezialist Robert Rodriguez (DESPERADO, FROM DUSK TILL DAWN) und Kultdrehbuchautor Kevin Williamson (SCREAM 1 & 2, ICH WEISS WAS DU LETZTENSOMMER GETAN HAST) ihre kreativen KrĂ€fte vereint, um das Sciencefiction-Genre in einer Mischung aus DIE DÄMONISCHEN und BREAKFAST CLUB nach allen Regeln der Kunst auf den Kopf zu stellen. Das Ergebnis ist ein ebenso spannender wie augenzwinkernd ironischer Film.

Neben den Jungstars Elijah Wood (DEEP IMPACT) und Josh Hartnett (HALLOWEEN: H20) spielen Robert Patrick (TERMINATOR 2), Famke Janssen (JAMES BOND: GOLDENEYE), Salma Hayek (STUDIO 54), Bebe Neuwirth (GREEN CARD) und Piper Laurie (CARRIE).

 

REGIE:
Robert Rodriguez
PRODUKTION:
Elizabeth Avellan
CAST:
Elijah Wood
Jofh Hartnett
Salma Hayek
Famke Janssen
Piper Laurie
Robert Patrick
Bebe Neuwirth
DREHBUCH:
Kevin Williamson
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
Robert Rodriguez
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Cary White
KOSTÜME:
Michal T. Boyd

       
  The Florida Project
  [Kosmos 5 • 16.25 E/d/f • 12]
       
 

Ein Film von Sean Baker • Orlando, Florida: Ein sonniges Paradies, in dem Millionen von Touristen ihr Feriengeld in einem der unzĂ€hligen Freizeitparks verprassen. Die sechsjĂ€hrige Moonee steckt voller Abenteuerlust und Fantasie. Sie lebt unweit von Disney World im Magic Castle Inn – einem heruntergekommenen Motel, in dem viele Familien gestrandet sind. Moonees blutjunge Mutter Halley versucht, sich und ihre Tochter mit teils zwielichtigen Methoden ĂŒber Wasser zu halten. Der strenge, aber grossherzige Motel-Manager Bobby unterstĂŒtzt sie, so gut er kann, und versucht Ordnung ins Chaos zu bringen. Derweil streift Moonee mit ihrer fröhlich-frechen Kindertruppe um die HĂ€user und heckt allerhand Streiche aus

Mit «The Florida Project» gelingt es dem amerikanischen Indie-Regisseur Sean Baker («Tangerine»), eine Subkultur am Rand der amerikanischen Gesellschaft mit FeingefĂŒhl und Leichtigkeit zu portraitieren. Dass das Ensemble neben dem vielseitigen Willem Dafoe («Spider-Man», «Antichrist») hauptsĂ€chlich aus Laiendarstellern besteht, verleiht der schillernden Sozialstudie zusĂ€tzliche AuthentizitĂ€t. Ein zauberhafter Film ĂŒber die Wunderwelt der Kindheit, wo Erwachsenenprobleme nur eine Randerscheinung sind.

 

REGIE:
Sean Baker
PRODUKTION:
Sean Baker
Chris Bergoch
Kevin Chinoy
Andrew Duncan
Alex Saks
Francesca Silvestri
Shih-Ching Tsou
CAST:
Willem Dafoe
Brooklynn Prince
Valeria Cotto
Bria Vinaite
Christopher Rivera
Caleb Landry Jones
Macon Blair
Karren Karagulian
Sandy Kane
DREHBUCH:
Sean Baker
Chris Bergoch
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Sean Baker
TON:
Coll Anderson
MUSIK:
Matthew Hearon-Smith
AUSSTATTUNG:
Stephonik Youth
KOSTÜME:
Fernando Rodriguez

       
  The Grinch
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

How the Grinch Stole Christmas • Oben, auf dem abgelegenen Mount Crumpet, lebt ein mĂŒrrischer Geizhals allein in einer Höhle und schaut mit einem verbitterten Gesicht auf die Stadt Whoville hinunter. Er starrt mit offensichtlicher Abscheu auf die Weihnachtsvorbereitungen der Bewohner von Whoville. Ein boshafter, charakterloser, schadenfroher, schelmischer, hinterhĂ€ltiger, durchtriebener, frecher, lĂ€stiger, schlecht gelaunter und geiziger Jemand, der Weihnachten absolut verachtet. Wer ist dieser Störenfried und Spielverderber? Es ist der Grinch, und er hat gerade eben eine wunderbar schreckliche Idee gehabt: Dieses Jahr wird es ĂŒberhaupt kein Weihnachten geben, dieses Jahr wird es keine Geschenke und keine Lieder geben. Es wird kein Festmahl und Lachen geben, weil dieses Jahr der Grinch Weihnachten stehlen wird.

Wer ist der Grinch? Warum mag er Weihnachten nicht? Warum mag ihn niemand? Die kleine Cindy Lou zieht los, um die Antworten auf all diese Fragen und noch ein bisschen mehr herauszufinden. Wird sie entdecken, was sie wissen möchte? Wie wird der Grinch vorgehen, wenn er Weihnachten stehlen wird? Und am allerwichtigsten, wird er es auch erreichen? Das alles kannst du selbst herausfinden, wem du den neuen Film mit Jim Carrey ansiehst - Der Grinch!

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
Ron Howard
Brian Grazer
CAST:
Jim Carrey
Taylor Momsen
Jeffrey Tambor
Christine Baranski
Molly Shannon
Bill Irwin
Clint Howard
DREHBUCH:
Peter Seaman
Jeffrey Price
Dr. Seuss
KAMERA:
Don Peterman
SCHNITT:
Dan Hanley
Mike Hill
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Michael Corenblith
KOSTÜME:
Rita Ryack

       
  The Hero
 
       
 

Ein Film von Brett Haley • Mit rauchdurchdrungenem Bariton haucht die ehemalige Western-Ikone Lee Hayden einen flachen Werbespruch in das Mikrofon des Aufnahmestudios. Seine besten Jahre hat der mittlerweile ergraute Actionheld hinter sich. Neben den gelegentlichen Werberollen versĂŒsst er sich die Tage gemeinsam mit seinem ehemaligen Co-Star, Freund und Dealer Jeremy, und jeder Menge Marihuana. Als er eines Tages von einer Krebsdiagnose ĂŒberrascht wird, realisiert Lee, dass er etwas Ă€ndern muss. Er nimmt die Einladung eines Filmclubs an, der ihn fĂŒr sein Lebenswerk auszeichnen will, versucht Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen und findet an der etwa halb so alten Charlotte Gefallen 
 Mit warmen, ruhigen Bildern und herzerwĂ€rmendem Humor entfĂŒhrt uns Regisseur Brett Haley in das winterliche Los Angeles eines gealterten Filmcowboys. Haley entwickelte das Drehbuch eigens fĂŒr Hauptdarsteller Sam Elliott, der endlich wieder die ganz grosse BĂŒhne betritt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Brett Haley
PRODUKTION:
Sam Bisbee
Houston King
Erik Rommesmo
CAST:
Sam Elliott
Laura Prepon
Krysten Ritter
Nick Offerman
Katharine Ross
DREHBUCH:
Brett Haley
Marc Basch
KAMERA:
Rob Givens
SCHNITT:
Brett Haley
MUSIK:
Keegan Dewitt

       
  The Hobbit: The Desolation of Smaug
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Peter Jackson • In „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ setzt Titelheld Bilbo Beutlin das Abenteuer seiner epischen Mission fort: Zusammen mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen unter der FĂŒhrung von Thorin Eichenschild versucht er das verlorene Zwergenreich Erebor zu befreien.

Die GefĂ€hrten haben den Beginn ihrer unerwarteten Reise ĂŒberstanden – auf ihrem Weg gen Osten begegnen sie nun dem Hautwechsler Beorn und im trĂŒgerischen DĂŒsterwald einem Schwarm gigantischer Spinnen. Sie werden von den gefĂ€hrlichen Waldelben gefangen genommen, können aber entkommen, erreichen Seestadt und schliesslich den Einsamen Berg selbst, wo sie sich der grössten Gefahr stellen mĂŒssen – einem Monster, das alle bisherigen an GrĂ€sslichkeit ĂŒbertrifft: Der Drache Smaug fordert nicht nur den ganzen Mut der GefĂ€hrten heraus, sondern stellt auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe – bis sie sich schliesslich fragen mĂŒssen, ob ihre Reise ĂŒberhaupt noch einen Sinn ergibt.

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Fran Walsh
Zane Weiner
CAST:
Benedict Cumberbatch
Cate Blanchett
Evangeline Lilly
Orlando Bloom
Luke Evans
Richard Armitage
Martin Freeman
Manu Bennett
Ian McKellen
Hugo Weaving
Lee Pace
Aidan Turner
Christopher Lee
Andy Serkis
DREHBUCH:
Guillermo del Toro
Peter Jackson
Philippa Boyens
Fran Walsh
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jabez Olssen
TON:
David Farmer
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Dan Hennah
KOSTÜME:
Bob Buck
Lesley Burkes-Harding
Ann Maskrey
Richard Taylor

       
  The House of Mirth
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Oktober 2001]
       
 

Gillian Anderson Eric Stoltz • In einer Welt von Vorurteilen, rĂŒcksichtsloser Scheinheiligkeit und sittenloser Moral stellt sich die Frage, wie weit man gehen soll, um die Liebsten zu beschĂŒtzen?

Lilly Bart (Gillian Anderson) braucht fĂŒr ihren aufwĂ€ndigen Lebensstil und den sozialen Status, den sie gerne erreichen möchte, einen reichen Mann. Aber ihr Herz hat sie bereits an den Anwalt Lawrence Selden (Erich Stoltz) verloren, der fĂŒr ihre BedĂŒrfnisse zu wenig reich ist. Auf der Suche nach einem geeigneten Ehemann bewegt sie sich in einem spannungsgeladenen Umfeld von Betrug und Intrigen. Ihre beste Freundin pflegt ein LiebesverhĂ€ltnis mit Lawrence Selden. Diese Entdeckung bringt Lilly in eine Situation, die viel Mut von ihr verlangt. Sie hat keine Wahl, sie muss eine Entscheidung treffen...

In dieser bitter-sĂŒssen Tragödie von unerwiderter Leidenschaft und Betrug gewinnt die wahre Liebe.

 

REGIE:
Terence Davies
PRODUKTION:
Olivia Stewart
CAST:
Gillian Anderson
Eric Stoltz
Dan Aykroyd
Eleanor Bron
Terry Kinney
Anthony LaPaglia
Laura Linney
DREHBUCH:
Terence Davies
Edith Wharton
KAMERA:
Remi Adefarasin
SCHNITT:
Michael Parker
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Don Taylor

       
  The Hurt Locker
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2009]
       
 

Tödliches Kommando • Hölle und Alptraum, Adrenalinrausch und Abenteuer? Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den MĂ€nnern mit dem gefĂ€hrlichsten Job der Welt zeigt THE HURT LOCKER – TÖDLICHES KOMMANDO von Action-Regisseurin Kathryn Bigelow (POINT BREAK) Elite-Soldaten eines BombenrĂ€umkommandos im Irak: Diese MĂ€nner werden eingesetzt, wo das Risiko im brennenden Kriegsalltag am grössten ist. Tag fĂŒr Tag, Stunde fĂŒr Stunde ist der Tod ihr stĂ€ndiger Begleiter und oftmals nur einen Wimpernschlag, ein kurzes Fingerzucken entfernt. Als der Vorgesetzte von Sergeant JT Sanborn (Anthony Mackie) und Specialist Owen Eldridge (Brian Geraghty) im Einsatz stirbt, bekommt das Kommando einen neuen AnfĂŒhrer: Staff Sergeant William James (Jeremy Renner). Ein EinzelkĂ€mpfer, der das Spiel mit dem Tod liebt und sein Team in ein waghalsiges Katz-und-Maus-Spiel treibt. WĂ€hrend Sanborn und Eldridge vergeblich versuchen, ihren neuen Kommandanten zu kontrollieren und dabei an ihre physischen und psychischen Grenzen gelangen, explodiert die Stadt im Chaos des HĂ€userkampfes


 

REGIE:
Kathryn Bigelow
PRODUKTION:
Kathryn Bigelow
Nicolas Chartier
Mark Boal
Greg Shapiro
CAST:
Jeremy Renner
Anthony Mackie
Brian Geraghty
Guy Pearce
Ralph Fiennes
David Morse
Christian Camargo
Suhail Aldabbach
DREHBUCH:
Mark Boal
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Chris Innis
Bob Murawski
TON:
Paul N.J. Ottosson
MUSIK:
Marco Beltrami
Buck Sanders
AUSSTATTUNG:
Karl JĂșlĂ­usson
KOSTÜME:
George L. Little

       
  The Last Friday
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. November 2012]
       
 

Al Juma Al Akheira • Der Arzt teilt Youssef mit, dass er sich dringend einer Operation unterziehen muss. Allerdings ĂŒbersteigen die Kosten dieses Eingriffes seine spĂ€rlichen EinkĂŒnfte als Taxifahrer. Also muss er sein Alleinsein ĂŒberwinden und versuchen, bei anderen das nötige Geld zu finden.
The Last Friday ist das begeisternde Erstlingswerk des jungen jordanischen Filmemachers Yahya Alabdallah. Es besticht durch die Einfachheit der Inszenierung. Der Regisseur folgt dem erschöpften und entmutigten Youssef (Ali Suliman, der bereits in Paradise Now zu entdecken war und dessen hervorragendes Schauspiel wesentlich zum Film beitrÀgt) auf Schritt und Tritt unbeirrt durch seinen einsamen und wortkargen Alltag. Durch seine Spielsucht hat er alles verloren: Seine Frau, sein Geld, seine Arbeit. Wie alle andern hat auch sein Sohn keinen Respekt mehr vor ihm.
Vor diesem Hintergrund entwickelt sich nun keine dĂŒstere und zermĂŒrbende Geschichte, ganz im Gegenteil. Die Einfachheit mit den seltenen und kargen Dialogen lĂ€sst Platz fĂŒr eine genaue und feinfĂŒhlige Beobachtung der tĂ€glichen Verrichtungen, festgehalten in sorgfĂ€ltig gesetzten Bildern. Im Grunde genommen finden wir in all diesen Gesten und sogar in Situationen, die hoffnungslos scheinen, Kleinigkeiten, die uns ein LĂ€cheln entlocken. Denn das Leben, das echte Leben, ist nie nur schwarz. Kleine Augenblicke voller Humor, den dunklen NĂ€chten Ammans abgerungen, geben dem Film Farbe und eine unmerklich schwebende Leichtigkeit. The Last Friday hat nicht umsonst in Dubai den Darstellerpreis und den Jurypreis gewonnen und am Forum des Jungen Films in Berlin begeistert.

 

REGIE:
Yahya Alabdallah
PRODUKTION:
Yahya Alabdallah
Majd Hijjawi
Rula Nasser
CAST:
Ali Suliman
Fadi Arida
Yasmine Elmasri
Nabil Kawni
Nadira Omran
Taghreed Al Rushuq
Amin Safi
DREHBUCH:
Yahya Alabdallah
KAMERA:
Rachel Aoun
SCHNITT:
Mohammad A. Sulieman
Mohammad Suliman
Annemarie Jacir
TON:
Falah Hanoun
MUSIK:
Trio Jubran
KOSTÜME:
Fadi Omeish

       
  The Last Song
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. April 2010]
       
 

Mit Dir an Meiner Seite • Seitdem sich ihre Eltern scheiden liessen und ihr Vater von New York aufs Land zog, steht das Leben der 17-jĂ€hrigen Veronica „Ronnie“ Miller (Miley Cyrus) Kopf. Sie rebelliert bei jeder Gelegenheit und ist immer noch wĂŒtend auf ihren Vater, der ihrer Meinung nach die Familie im Stich gelassen hat. Ausgerechnet bei ihm sollen Ronnie und ihr Bruder Jonah (Bobby Coleman) die Sommerferien verbringen, nachdem Ronnie beim Ladendiebstahl erwischt wurde.

Ihr Vater Steve (Greg Kinnear), ein ehemaliger Konzertpianist und Lehrer, lebt ein einfaches und bescheidenes Leben in einem StĂ€dtchen an der KĂŒste. Seine Zeit widmet er der Fertigstellung eines Mosaikfensters der Dorfkirche, die bei einem mysteriösen Brand, der ihn fast das Leben gekostet hĂ€tte, zerstört wurde. Jonah ist schnell begeistert, die Zeit bastelnd mit seinem Vater zu verbringen, nur zu Ronnie findet Steve einfach keinen Zugang. Er bedauert, dass seine begabte Tochter seit der Scheidung nie wieder ein Klavier angefasst hat. Dabei könnte sie an der berĂŒhmten Juilliard-School Musik studieren. Doch Ronnie blockt ab. Sie spricht nicht, ist wĂŒtend und bleibt genervt vom Strandhaus ihres Vaters weg.

Bei einem ihrer AusflĂŒge trifft sie den smarten Will (Liam Hemsworth), dessen selbstbewusste Art ihr ganz schön auf den Zeiger geht. Als Ronnie am Strand ein Gelege mit Eiern von Meeresschildkröten entdeckt, will die passionierte TierschĂŒtzerin auf jeden Fall verhindern, dass WaschbĂ€ren es plĂŒndern – und schlĂ€ft fortan am Strand. Doch alleine schafft sie es nicht, und das örtliche Seeaquarium schickt Hilfe. Ronnie schaut ziemlich verdutzt, als ausgerechnet Will vor ihr steht, der im Aquarium ein Praktikum absolviert. Auch wenn sie sich mit allen Mitteln dagegen wehrt: Will ist echt sympathisch! Die beiden kommen sich nĂ€her, entdecken Gemeinsamkeiten, lachen, geniessen den aufregenden Sommer und ihre aufkeimende Liebe. Ronnie spielt sogar wieder Klavier! Ihr Vater ist begeistert und freut sich, dass sich Ronnie ihm langsam öffnet. Doch die Romanze passt weder Wills Familie noch seinen eifersĂŒchtigen Freunden, die andere PlĂ€ne fĂŒr ihn haben. Ihre GefĂŒhle zu- und das Vertrauen fĂŒreinander werden auf die Probe gestellt. Als Ronnies Vater eines Tages am Strand zusammenbricht, ins Krankenhaus kommt und sein wahres Geheimnis ans Licht kommt, ist Will ihre einzige StĂŒtze. Doch dann muss Ronnie erfahren, dass ausgerechnet Will nicht ehrlich zu ihr war...

 

REGIE:
Julie Anne Robinson
PRODUKTION:
Jennifer Gibgot
Adam Shankman
CAST:
Miley Cyrus
Greg Kinnear
Bobby Coleman
Liam Hemsworth
Hallock Beals
Kelly Preston
DREHBUCH:
Nicholas Sparks
Jeff Van Wie
KAMERA:
John Lindley
SCHNITT:
Nancy Richardson
TON:
Robert L. Sephton
Randle Akerson
MUSIK:
Aaron Zigman
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates
KOSTÜME:
Louise Frogley

       
  The Lion King
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 1994]
       
 

Ein Film von Roger Allers & Rob Minkoff • Aus Dschungel und Steppe strömen die Tiere zum Königsfelsen, um Zeugen eines grossen Ereignisses zu werden. Stolz prĂ€sentiert Mufasa, der König der Tiere, seinen erstgeborenen Sohn Simba, der eines Tages sein Nachfolger werden soll. Dem hinterhĂ€ltigen Scar, der als Bruder des Königs selbst auf den Thron möchte, gelingt es aber, Mufasa eine tödliche Falle zu stellen und Simba aus dem Königreich zu vertreiben. Im selbstgewĂ€hlten Exil trifft dieser auf die beiden witzigen Gestalten Timon und Pumbaa, die ihn mit ihrem „Hakuna Matata“ wieder etwas aufmuntern können. Zu einem starken Löwen herangewachsen erkennt Simba schliesslich, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss. Er kehrt zurĂŒck in den Urwald, um mit Scar um den Titel des Königs der Tiere zu kĂ€mpfen


 

REGIE:
Roger Allers
Rob Minkoff
PRODUKTION:
Don Hahn
SCHNITT:
Ivan Bilancio
John Carnochan
Tom Finan
TON:
Richard L. Anderson
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Chris Sanders

       
  The Long Distance
 
       
 

Ein Film von Daniel Andreas Sager • Die 28-jĂ€hrige BĂ€uerin Eunice und der 26-jĂ€hrige Kuhhirte Felix leben in Kenia in BlechhĂŒtten ohne Strom und fliessend Wasser. Sie trĂ€umen davon, in Europa als MarathonlĂ€ufer ihrer Armut zu entfliehen. Der deutsche Volker Wagner rekrutiert in Ostafrika Nachwuchs fĂŒr den Laufcircuit. Als Manager nimmt er die beiden Neu-Athleten mit nach Deutschland, um sie an ihrem ersten europĂ€ischen Wettkampf teilnehmen zu lassen. Der Druck ist allerdings riesig: Um nach Europa zu kommen, haben sich die beiden verschuldet – und sind zudem den hohen Erwartungen ihrer Familien ausgesetzt. THE LONG DISTANCE portraitiert nicht nur zwei Sportler und ihren Manager, sondern zeigt uns die fragwĂŒrdigen MachtverhĂ€ltnisse im MarathongeschĂ€ft auf.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Daniel Andreas Sager
PRODUKTION:
Simon Riedl
CAST:
Eunice Chelagat Lelei
Felix Kiprotich
Volker Wagner
DREHBUCH:
Daniel Andreas Sager
KAMERA:
Julia Höhnemann
Carina Neubohn
Daniel Andreas Sager
SCHNITT:
Nadine Mueller
TON:
Tobias Scherer
Frank Schubert
MUSIK:
Hannah von HĂŒbbenet
Marcel Walter
AUSSTATTUNG:
Paul Brenner

       
  The Lorax
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2012]
       
 

Von den Machern von "Despicable Me" • Der legendĂ€re Waldmeister Lorax ist eine brummlige, aber charmante Kreatur, die am Beispiel der BĂ€ume um Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in der Welt kĂ€mpft. Ein buntes 3D-Familien-Abenteuer fĂŒr Gross und Klein.

 

REGIE:
Chris Renaud
PRODUKTION:
Janet Healy
DREHBUCH:
Ken Daurio
Cinco Paul
Dr. Seuss
SCHNITT:
Claire Dodgson
Steven Liu
Ken Schretzmann
TON:
Dennis Leonard
Randy Thom
MUSIK:
John Powell

       
  The Lovely Bones
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Februar 2010]
       
 

In meinem Himmel • Oscar-PreistrĂ€ger Peter Jackson hat den von der Kritik gefeierten Buchbestseller "In meinem Himmel" von Alice Sebold verfilmt. Die Geschichte dreht sich um ein ermordetes junges MĂ€dchen, das nun aus dem Himmel auf ihre Familie, aber auch ihren Mörder hinunterschaut und zwischen ihrem Wunsch nach Rache und dem Wunsch nach Heilung der Familie abzuwĂ€gen hat. Jackson zeichnete vor dem Hintergrund eines grausamen Verbrechens ein im höchsten Masse eindringliches und zugleich sensibles FamilienportrĂ€t. Jackson vereinte fĂŒr dieses Drama eine hochkarĂ€tige Besetzung vor der Kamera, darunter etliche Oscar-nominierte und -preisgekrönte: Mark Wahlberg, Susan Sarandon, Rachel Weisz, Stanley Tucci und Saoirse Ronan (Atonement) als das MĂ€dchen.

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Aimée Peyronnet
Fran Walsh
CAST:
Saoirse Ronan
Rachel Weisz
Mark Wahlberg
Susan Sarandon
Stanley Tucci
Amanda Michalka
Jake Abel
Rose McIver
DREHBUCH:
Fran Walsh
Philippa Boyens
Peter Jackson
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jabez Olssen
MUSIK:
Brian Eno
AUSSTATTUNG:
Naomi Shohan
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  The Majestic
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Mai 2002]
       
 

Mit Jim Carrey • Der grosse Frank Capra stand Pate bei der Geschichte eines jungen und ehrgeizigen Hollywood-Drehbuchautors (JIM CARREY), der in den 50er-Jahren auf die Schwarze Liste gerĂ€t, seinen Job und seine IdentitĂ€t verliert. Doch in einer kleinen Stadt schöpft er neuen Mut, er findet die Liebe seines Lebens – und er begeistert die Menschen fĂŒr seine Sache.

 

REGIE:
Frank Darabont
PRODUKTION:
Frank Darabont
CAST:
Jim Carrey
Martin Landau
David Ogden Stiers
James Whitmore
Laurie Holden
Ron Rifkin
Allen Garfield
DREHBUCH:
Michael Sloane
KAMERA:
David Tattersall
SCHNITT:
Jim Page
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Gregory Melton

       
  The Mighty
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 1998]
       
 

Ein zauberhaftes kleines Meisterwerk ... • The Mighty erzahlt die Geschichte der wundersamen Freundschaft zwischen dem grossen, starken und - scheinbar - dummen Max und dem kleinen, behinderten, brillianten Kevin.

Max ist unförmig, plump, tumb und introvertiert. Kein Wunder: Er ist verfolgt von den Erinnerungen an einen gewalttĂ€tigen Vater, der im Knast schmort, weil er die Mutter umgebracht haben soll. Sein Leben nimmt aber eine unverhoffte Wendung, als Kevin und seine Mutter (Sharon Stone) ins Nachbarhaus einziehen. Kevin ist ein genialer KrĂŒppel, blitzgescheit. Er ist mit einer fortschreitenden Behinderung geschlagen, die ihm die WirbelsĂ€ule verkrĂŒmmt. Die beiden Aussenseiter lernen sich schĂ€tzen: Kevin hat mit rotzfrechen SprĂŒchen Max gegen die HĂ€nseleien des Streetgang Leaders verteidigt und sich damit in eine ungemĂŒtliche Lage geredet. Max ist gerĂŒhrt ĂŒber die SolidaritĂ€t des kleinen KrĂŒppels. Er schultert das Federgewicht mit KrĂŒcken kurzerhand und haut ab. Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft: Kevin wird zum Gehirn von Max, Max wiederum leiht seinem Freund Körper und Beine. Das Gespann schlĂ€gt so dem Schicksal ein Schnippchen und erlebt, angetrieben von Kevins feuriger Fantasie, allerlei Abenteuer.

Aber bald holt sie die RealitÀt ein ...

 

REGIE:
Peter Chelsom
PRODUKTION:
Simon Fields
Jane Startz
CAST:
Sharon Stone
Harry Dean Stanton
Gena Rowlands
Gillian Anderson
Kieran Culkin
Jack Noseworthy
Jason Isaacs
Sean Pertwee
DREHBUCH:
Charles Leavitt
Rodman Philbrick
KAMERA:
John de Borman
SCHNITT:
Martin Walsh
MUSIK:
Trevor Jones
AUSSTATTUNG:
Caroline Hanania

       
  The Mother
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Jetzt ist die Zeit ihres Lebens • Als ihr Mann beim Familienbesuch in London stirbt, fĂŒrchtet die reife May (Ann Reid), in der Masse der unsichtbaren Senioren unterzugehen, die in ihrer eintönigen Vorstadt vom Leben nichts mehr erwarten. Denn weder ihre viel beschĂ€ftigten Kinder noch die Enkel zeigen wirkliches Interesse an ihr. Bis sie sich in Darren (Daniel Craig) verliebt, der allerdings nicht nur halb so alt wie sie ist und zudem mit ihrer Tochter schlĂ€ft.

Nach ihrer preisgekrönten BBC-Serie The Buddha of Suburbia prĂ€sentieren Regisseur Roger MicheIl (Notting Hili, Changing Lanes), Produzent Ken Loader und der Oscar-nominierte Drehbuchautor Hanif Kureishi (Mein wunderbarer Waschsalon) ein weiteres gemeinsames Projekt das sie 2003 bei den Filmfestspielen von Cannes vorstellten und mit welchem sie auf anhieb den Preis fĂŒr den besten. EuropĂ€ischen Film gewannen: Die berĂŒhrende und typisch britische Lovestory einer reiferen Frau in einer Londoner Vorstadt - brillant verkörpert von Ann Reid (Liam)- die sich in den Lover ihrer Tochter verliebt.

 

REGIE:
Roger Michell
PRODUKTION:
Kevin Loader
CAST:
Anne Reid
Peter Vaughan
Anna Wilson-Jones
Daniel Craig
Danira Govich
Harry Michell
Rosie Michell
DREHBUCH:
Hanif Kureishi
KAMERA:
Alwin H. KĂŒchler
SCHNITT:
Nicolas Gaster
TON:
Danny Hambrook
MUSIK:
Jeremy Sams
AUSSTATTUNG:
Mark Tildesley
KOSTÜME:
Natalie Ward

       
  The Mummy: Tomb of the Dragon Emperor
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 2008]
       
 

Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers • Action im Sand und Schnee: Die Ă€usserst erfolgreiche Mummy-Serie geht in die dritte Runde. Das Vater-und-Sohn-ArchĂ€ologenduo Rick (Brendan Fraser) und Alex (Luke Ford) graben im fernen Osten eine Kaiser- Mumie aus. Sie beschwören damit einen Jahrhunderte-alten Fluch herauf– ein Monster wird wiedergeboren."xXx"-Regisseur Rob Cohen lĂ€ssts in diesem Action-Abenteuer gewaltig krachen.

 

REGIE:
Rob Cohen
PRODUKTION:
Sean Daniel
Bob Ducsay
James Jacks
Stephen Sommers
CAST:
Brendan Fraser
Jet Li
Maria Bello
John Hannah
Luke Ford
DREHBUCH:
Alfred Gough
Miles Millar
KAMERA:
Simon Duggan
SCHNITT:
Kelly Matsumoto
Joel Negron
TON:
Bruce Stambler
MUSIK:
Randy Edelman
AUSSTATTUNG:
Nigel Phelps
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  The Natural
 
       
 

Ein Film von Barry Levinson • Hobbs ist ein vielversprechender Baseball-Nachwuchsspieler, doch sein Traum vom Ruhm platzt, als eine rĂ€tselhafte Frau und eine Kugel seine Karriere jĂ€h beenden. 16 Jahre spĂ€ter kĂ€mpft er sich dank seinem „WunderschlĂ€ger“ zurĂŒck. Oscar-Nominierung fĂŒr Glenn Close als beste Nebendarstellerin.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Barry Levinson
PRODUKTION:
Mark Johnson
CAST:
Robert Redford
Robert Duvall
Glenn Close
Kim Basinger
Wilford Brimley
Barbara Hershey
DREHBUCH:
Roger Towne
Phil Dusenberry
KAMERA:
Caleb Deschanel
SCHNITT:
Stu Linder
MUSIK:
Randy Newman
AUSSTATTUNG:
Mel Bourne
KOSTÜME:
Gloria Gresham
Bernie Pollack

       
  The Next Three Days
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Paul Haggis • Seine geliebte Frau eine verurteilte Mörderin. Ist sie unschuldig? John Brennan (Russel Crowe) im Spannungsfeld zwischen Recht und Gerechtigkeit, zwischen Liebe und Sicherheit.

Wie plant man einen GefĂ€ngnisausbruch, ohne je einen Tag hinter Gittern verbracht zu haben? Vor diese schier unlösbare Aufgabe wird John Brennan (Russell Crowe) gestellt, als seine Frau Lara (Elizabeth Banks) aus heiterem Himmel wegen eines Mordes verhaftet wird, den sie nicht begangen haben will. Der College-Dozent verzweifelt fast daran, Laras Unschuld zu beweisen und seine Familie zusammenzuhalten. Doch als Lara auch in letzter Instanz verurteilt wird und nur knapp einen Selbstmordversuch ĂŒberlebt, startet John eine irrwitzige Rettungsaktion: Mit Hilfe eines ehemaligen GefĂ€ngnisinsassen (Liam Neeson), viel Improvisationstalent und obwohl alles gegen ihn spricht, entwickelt John den perfekten Ausbruchsplan. Als Lara in ein anderes GefĂ€ngnis verlegt werden soll, bleiben nur noch 72 Stunden, in denen John alles riskieren muss fĂŒr was er bisher gelebt hat


Mit 72 STUNDEN – THE NEXT THREE DAYS schuf OscarÂź-PreistrĂ€ger Paul Haggis einen packenden Thriller, in dem ein Mann zwischen Recht und Gerechtigkeit abwĂ€gen muss - voller verblĂŒffender Wendungen und mit stĂ€ndig steigendem Spannungslevel. Haggis, der als Drehbuchautor den OscarÂź fĂŒr "Million Dollar Baby" erhielt, kehrt nun – wie bei "L.A. Crash" und "Im Tal von Elah" – auch auf den Regiestuhl zurĂŒck. Die Rolle des John schrieb er OscarÂź-PreistrĂ€ger Russell Crowe ("Robin Hood", "Gladiator") auf den Leib, als Ehefrau Lara beeindruckt Elizabeth Banks ("Shaft", "Spider-Man"). In weiteren Rollen sind Liam Neeson ("96 Hours"), Brian Dennehy ("Kurzer Prozess – Righteous Kill") und Olivia Wilde ("Tron: Legacy") zu sehen.

 

REGIE:
Paul Haggis
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Paul Haggis
Marc Missonnier
Michael Nozik
CAST:
Russell Crowe
Elizabeth Banks
Michael Buie
Moran Atias
Remy Nozik
Toby Green
Tyler Green
DREHBUCH:
Paul Haggis
Fred Cavayé
Guillaume Lemans
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
Jo Francis
TON:
Lon Bender
MUSIK:
Danny Elfman
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Laurence Bennett
KOSTÜME:
Abigail Murray

       
  The Pianist
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2002]
       
 

Nach einer wahren Geschichte • Am 6. Juli 2000 stirbt in Warschau, 88 Jahre alt, der polnische Pianist Wladyslaw Szpilman. Zwei Jahre vor seinem Tod erscheinen unter dem Titel «Das wunderbare Überleben - Warschauer Erinnerungen 1939-1945» seine Memoiren; ein Buch, das so eindrĂŒcklich wie die TagebĂŒcher der Anne Frank, ein jĂŒdisches Schicksal wĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges verfolgt. Ausgehend davon hat Roman Polanski seinen neuen Film gedreht: THE PIANIST wurde in Cannes mit einer goldenen Palme gekĂŒrt und ist ein Meilenstein im bisherigen Schaffen des polnischen Regisseurs. Der Film beginnt und endet mit dem Klavier spielenden Protagonisten. Dazwischen entwickelt sich in leicht sepiafarbenen Bildern die schier unglaubliche Geschichte von einem, der im Warschauer Ghetto lebte und davon kam. Es ist keine schöne und schon gar keine beschönigende Geschichte - aber ein Film, der trotz vielen stillen Momenten von unter die Haut gehender MusikalitĂ€t ist und in Adrien Brody einen grandiosen Hauptdarsteller besitzt. Brody, bekannt aus Ken Loachs «Bread And Roses», spielt Szpilman mit der sensiblen Ausdruckskraft und der Verzweiflung eines in der Geschichte aufgehenden Artisten und macht THE PIANIST zu einem der aufregendsten Filme dieses Jahres.

 

REGIE:
Roman Polanski
PRODUKTION:
Roman Polanski
Robert Benmussa
Alain Sarde
CAST:
Adrien Brody
Thomas Kretschmann
Frank Finlay
Maureen Lipman
Emilia Fox
Ed Stoppard
Julia Rayner
DREHBUCH:
Ronald Harwood
Wladyslaw Szpilman
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Herve de Luze
MUSIK:
Wojciech Kilar
AUSSTATTUNG:
Allan Starski

       
  The Princess Diaries 2: Royal Engagement
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2004]
       
 

Ein wahrhaft königliches Ereignis... wenn dieses Mal alles gut geht! • FĂŒnf Jahre sind vergangen, seit die damals 15-jĂ€hrige Mia Thermopolis (ANNE HATHAWAY) aus San Francisco erfuhr, dass sie eine echte europĂ€ische Prinzessin ist. FĂŒnf Jahre, in denen der tolpatschige Teenager zu einer selbstbewussten jungen College-Absolventin gereift ist – bereit, ihr königliches Erbe anzutreten. Doch kaum ist Mia in Genovien gelandet, muss sie erfahren, dass ihre Tage als Prinzessin gezĂ€hlt sind: Innerhalb von nur einem Monat soll sie das Diadem gegen die Krone ihrer Grossmutter, Königin Clarisse (JULIE ANDREWS), eintauschen und – als wĂ€re es nicht schon genug, mit Anfang 20 ein Königreich zu regieren – bis dahin auch noch heiraten, wie es ein genovisches Gesetz vorsieht. Anderenfalls ist der durchtriebene Vicomte Mabrey (JOHN RHYS-DAVIES) zu allem bereit, um den Thronanspruch seines Neffen Nicholas (CHRIS PINE) durchzusetzen. Ein adĂ€quater Ehemann muss her! Doch das ist leichter gesagt als getan. Vor allem, wenn bei der Wahl des Gatten nicht nur ein ganzes Land zuschaut, sondern plötzlich auch noch GefĂŒhle mit im Spiel sind ...

 

REGIE:
Garry Marshall
PRODUKTION:
Debra Martin Chase
Whitney Houston
Mario Iscovich
CAST:
Anne Hathaway
Julie Andrews
Hector Elizondo
John Rhys-Davies
Heather Matarazzo
Chris Pine
Callum Blue
DREHBUCH:
Shonda Rhimes
KAMERA:
Charles Minsky
SCHNITT:
Bruce Green
MUSIK:
John Debney
AUSSTATTUNG:
Albert Brenner
KOSTÜME:
Gary Jones

       
  The Revenant
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu • Inspiriert von einer wahren Geschichte ist THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER ein Kinoerlebnis, das tief unter die Haut und mitten in die Eingeweide der Zuschauer zielt. OscarÂź-PreistrĂ€ger Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu (Birdman, Babel), der auch mit fĂŒr das Drehbuch verantwortlich ist, inszeniert das monumentale Survival-Abenteuer eines einzelnen Mannes und eine Geschichte von der aussergewöhnlichen Kraft des menschlichen Geistes.
Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendĂ€re Forscher und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem BĂ€ren attackiert. Seine Jagdbegleiter, die ĂŒberzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, lassen ihn zurĂŒck. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass unertrĂ€gliche Qualen und muss erleben, dass auch sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrĂ€t und im Stich lĂ€sst.
Mit ĂŒbermenschlichem Willen zu ĂŒberleben und angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie kĂ€mpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter in der Wildnis zurĂŒck ins Leben.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Megan Ellison
Steve Golin
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Paul Green
David Kanter
CAST:
Tom Hardy
Will Poulter
Leonardo DiCaprio
DREHBUCH:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Michael Punke
Mark L. Smith
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Lon Bender
MUSIK:
Bryce Dessner
Carsten Nicolai
AUSSTATTUNG:
Jack Fisk
KOSTÜME:
Jacqueline West

       
  The Rising Sun
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Mai 2011]
       
 

Ein Film von Fabian Kimoto • Eine Gruppe junger TĂ€nzer, die sich mit Breakdance auf den Strassen EuropĂ€ischer StĂ€dte ihren Lebensunterhalt verdienten und mittlerweile eine der bekanntesten Tanzgruppen in der Hip Hop Szene sind. Diese KĂŒnstler vermögen mit ihrer Liebe zum Tanz, zur Musik und zur Freiheit in einer begeisternden Art und Weise jungen Menschen ĂŒber alle Klassen, Staatszugehörigkeiten und Hautfarben hinweg Lebensfreude und UnbekĂŒmmertheit vermitteln. Eine Geschichte ĂŒber ein simples Leben, das nur aus dem Nötigsten besteht und trotzdem positiv erfĂŒllt von GefĂŒhlen, Begegnungen und Situationen ist.
„The Rising Sun“ ist ein fesselnder Dokumentarfilm der zeigen soll, wie wenig es braucht um Freude und Begeisterung auszustrahlen und Andere mitzureissen. Die Handlung zeigt eine Truppe junger Leute aus verschiedenen Nationen die gemeinsam in die Welt hinaus ziehen und mit ihrem Tanz dem „Breakdance“ Beigeisterung und Freude in den Zuschauern erwecken. In „Breakdance“ sahen die Jugendlichen eine Chance um Anerkennung zu erlangen und sogleich Freude zu verbreiten. GeprĂ€gt von ihren Vorbildern die es mit Breakdance aus den Ghettos und Slums geschafft haben – zogen sie mit enormer Motivation, Energie und Ehrgeiz los um Anderen die gleichen GefĂŒhle zu vermitteln, wie jene die SIE beim Tanzen empfinden.

 

REGIE:
Fabian Kimoto
PRODUKTION:
Sascha Landis
DREHBUCH:
Fabian Kimoto
KAMERA:
Fabian Kimoto
SCHNITT:
Fabian Kimoto
TON:
Deniz Khan
Fabian Sturzenegger
MUSIK:
Fabian Sturzenegger

       
  The Road to El Dorado
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2000]
       
 

Mit den Stimmen von Kevin Kline und Kenneth Branagh • Tulio und Miguel, zwei Freunde, die aus Ă€rmlichen VerhĂ€ltnissen stammen und sich mit kleinen Gaunereien durchs Leben schlagen, sind mal wieder auf der Flucht vor einer Schar verĂ€rgerter Spanier. Durch einen Trick sind sie in Besitz einer Schatzkarte gelangt, die Hinweis gibt auf EL DORADO, einer sagenhaften Stadt aus Gold. Sie schmuggeln sich auf das Schiff von Captain Cortez, der gerade dabei ist, die Segel zu setzen, um die Neue Welt anzusteuern. Und so reisen unsere beiden Helden nach SĂŒdamerika. Mit von der Partie ist auch das clevere Pferd Altivo. Nach ihrer Ankunft machen sich die Drei auf den Weg durch den Dschungel und finden nach einer abenteuerlichen Reise die geheimnisumwitterte Stadt. Ihre Ankunft kommt dem Hohepriester Tzekel-Kan gerade recht: Er ernennt die Besucher kurzerhand zu Göttern und benutzt sie fĂŒr seinen Plan, den HĂ€uptling zu stĂŒrzen und die Kontrolle ĂŒber EL DORADO an sich zu reissen. Die beiden Freunde fĂŒhlen sich sehr geehrt, ahnen sie doch nicht von dem hinterhĂ€ltigen Plan.

EL DORADO prasentiert sich ihnen in all seiner Pracht, pures Gold strahlt ihnen aus jeder Ecke entgegen. Und da gibt es auch noch die hĂŒbsche Chel, die den beiden den Kopf verdreht. Allerdings hat sie das Spiel von Tzekel-Kann durchschaut. Schnell gewinnt sie das Vertrauen von Tulio und Miguel und so