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Ein Film von Hooman Seyadi • Mitten in der Nacht haut Bemani auf seinem Schlagzeug rum - eines der wenigen Ventile fĂĽr den wortkargen Dreizehnjährigen, der in der Schule gemobbt und von seinen Eltern allein gelassen wird. Als er eines Tages vor seinem Teheraner Wohnblock der toughen Punkerlady Sami begegnet, geht eine neue TĂĽre auf in seinem Leben. Bemani ist sofort beeindruckt von der abgebrĂĽhten jungen Frau und zieht fortan mit ihr und ihren obdachlosen Freunden um die Häuser. Hooman Seyedis Erstlingswerk pendelt zwischen Coming-of-Age-Drama und Gangster-Thriller und beeindruckt mit seiner modernen, kompromisslosen Bildsprache.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Houman Seyyedi
PRODUKTION:
Saeed Sa'di
CAST:
Yasna Mirtahmasb
Azadeh Samadi
Amir Jafari
Rima Raminfar
Amir Jadidi
Navid Mohammadzadeh
Vishka Asayesh
DREHBUCH:
Houman Seyyedi
KAMERA:
Ali Tabrizi
TON:
Mehran Malakouti
MUSIK:
Sharmin Mehdizadeh

       
  2 oder 3 Dinge die ich von Ihm weiss
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Malte Ludin • Die Familie eines Nazitäters, 60 Jahre nach Kriegsende. Längst ist die Wahrheit ĂĽber die Vergangenheit des Vaters aktenkundig, aber unter seinen Verwandten wird sie beschönigt, geleugnet und verdrängt - mit all der Leidenschaft, zu der nur Familienbande fähig sind.

Hanns Ludin wird bereits in der Weimarer Republik berühmt, weil er in der Reichswehr für Hitler konspiriert. Nach 1933 steigt er schnell zum SA-Obergruppenführer auf. Ihm werden der Blutorden und andere hohe Weihen des Nazistaates zuteil. 1941 schickt ihn Hitler als Gesandten in den "Schutzstaat" Slowakei. Als "Bevollmächtigter Minister des Grossdeutschen Reiches" soll er dort die Interessen Berlins durchsetzen: vor allem die "Endlösung". Nach dem Krieg wird Hanns Ludin von den Amerikanern an die Tschechoslowakei ausgeliefert, 1947 zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Diese Tatsachen nimmt sein jüngster Sohn, der Filmemacher Malte Ludin, zum Ausgangspunkt einer schmerzlichen filmischen Auseinandersetzung mit den Legenden, die in der Familie über den Vater kursieren. War er ein Held und Märtyrer oder ein Verbrecher? Auf einmal sind alle bereit zu reden: Die Schwestern, Schwager, Nichten und Neffen ...
Es entsteht ein intimes und doch beispielhaftes Filmdokument - ein hochemotionaler Bericht aus dem Inneren einer deutschen Familie. 60 Jahre nach Kriegsende spielt die Hitlerkatastrophe in deren Leben noch immer eine brennend kontroverse Rolle.

 

REGIE:
Malte Ludin
PRODUKTION:
Iva Švarcová
DREHBUCH:
Malte Ludin
KAMERA:
Franz Lustig
SCHNITT:
Hanka Knipper
Amos Ponger
TON:
Pavol Jasovsky
Hugh Graham
Jochen Hergersberg
MUSIK:
Werner Pirchner
Hakim Ludin
Jaroslav Nahovica

       
  3:10 to Yuma
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2008]
       
 

Ein Film von James Mangold • Dan Evans (CHRISTIAN BALE) ist ein rechtschaffener Ranger, der sein ganzes Leben streng nach dem Gesetz gelebt hat. Mit seiner Frau Alice (GRETCHEN MOL) und seinen zwei Söhnen wohnt er abgeschieden auf einer Farm in Arizona; der ehemalige ScharfschĂĽtze wurde nach einem tragischen Unfall aus der Armee entlassen. Der Familie fehlt es am Nötigsten und die Widrigkeiten des trockenen Klimas sowie Ă„rger mit dem Besitzer seiner Ranch, der die Familie unbedingt loswerden möchte, zur Not auch mit Gewalt, machen Dan das Leben zusätzlich schwer.

Eines Tages wird er mit seinen Söhnen Zeuge eines Raubüberfalls auf eine Postkutsche. Der berüchtigte Bandit und Outlaw Ben Wade (RUSSELL CROWE) und seine Gang töten alle Mitreisenden. Nur einer überlebt: Kopfgeldjäger Byron McElroy (PETER FONDA), den Wade mit einem Bauchschuss zu Fall gebracht hat. Dan bringt McElroy in das Städtchen Bisbee zu einem Arzt. Doch auch Wade’s Bande ist bereits hier. Durch einen Zufall kann Dan dem Sheriff helfen, Wade gefangenzunehmen und lässt sich daraufhin auf einen gefährlichen Deal ein: Für 200 Dollar soll Dan gemeinsam mit einer Handvoll Männer den Gangster zu einer Bahnstation im Ort Contention bringen, der drei Tagesritte entfernt liegt. Der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma fährt um Punkt 3 Uhr 10 dort ab. Dan, der das Geld verzweifelt braucht, um sich und seine Familie über Wasser zu halten, stimmt zu.

 

REGIE:
James Mangold
PRODUKTION:
Cathy Konrad
CAST:
Russell Crowe
Christian Bale
Logan Lerman
Dallas Roberts
Ben Foster
Peter Fonda
Vinessa Shaw
DREHBUCH:
Derek Haas
KAMERA:
Phedon Papamichael
SCHNITT:
Michael McCusker
TON:
Donald Sylvester
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Andrew Menzies
KOSTÜME:
Arianne Phillips

       
  300: Rise of an Empire
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2014]
       
 

Ein Film von Noam Murro • Die Verfilmung von Frank Millers neuestem Comicroman „Xerxes“ wird mit derselben atemberaubenden Optik erzählt wie der Blockbuster „300“: Dieses neue Kapitel des Epos fĂĽhrt uns auf ein weiteres Schlachtfeld – das Meer: Der griechische General Themistokles versucht ganz Griechenland zu vereinen, indem er einen Angriff wagt, der in diesem Krieg die Wende bringen wird.
In „300: Rise of an Empire“ trifft Themistokles auf das gewaltige persische Invasionsheer unter der Führung des zum Gott erhobenen Xerxes und der rachsüchtigen Flottenkommandeurin Artemisia.
Warner Bros. Pictures präsentiert in Zusammenarbeit mit Legendary Pictures eine Cruel and Unusual Films/Mark Canton/Gianni Nunnari Produktion: „300: Rise of an Empire“. Die Hauptrollen in dem Action-Abenteuer spielen Sullivan Stapleton („Gangster Squad“) als Themistokles und Eva Green („Dark Shadows“, „Casino Royale“) als Artemesia. Lena Headey spielt wie in „300“ die Spartanerkönigin Gorgo, Hans Matheson („Kampf der Titanen“) übernimmt die Rolle des Aeskylos, und Rodrigo Santoro ist wieder als Perserkönig Xerxes zu sehen.

 

REGIE:
Noam Murro
PRODUKTION:
Mark Canton
Bernie Goldmann
Gianni Nunnari
Deborah Snyder
Zack Snyder
Thomas Tull
CAST:
Eva Green
Rodrigo Santoro
Sullivan Stapleton
Callan Mulvey
Jamie Blackley
Yigal Naor
Andrew Pleavin
Farshad Farahat
DREHBUCH:
Kurt Johnstad
Frank Miller
KAMERA:
Simon Duggan
SCHNITT:
David Brenner
Wyatt Smith
TON:
John Guentner
John T. Cucci
Blake Collins
Tom Ozanich
MUSIK:
Junkie XL
AUSSTATTUNG:
Patrick Tatopoulos
KOSTÜME:
Alexandra Byrne

       
  4 Blocks
 
       
 

Ein Film von Marvin Kren • Mitten im pulsierenden Multikulti-Bezirk Berlin-Neukölln nennt der libanesische Clanchef Ali „Toni“ Hamadi vier Blocks voller Kneipen, Spielhallen und Stripclubs sein eigen. Gemeinsam mit seinem hitzköpfigen Bruder hat er dieses kleine Imperium aufgebaut, das er allerdings am liebsten abgeben möchte – nicht zuletzt zum Wohle von Frau und Tochter. Als eine Drogenrazzia der Polizei eine Gewaltspirale loslöst, rĂĽckt der Traum eines „legalen“ Lebens jedoch in weite Ferne. 4 BLOCKS ist ein hochaktuelles, im Berlin der Gegenwart angesiedeltes Gangsterepos. Das ZFF zeigt die komplette, 6-teilige Miniserie.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Marvin Kren
PRODUKTION:
Jan Weber
CAST:
Kida Khodr Ramadan
Frederick Lau
Veysel Gelin
Wasiem Taha (Massiv)
Almila Bagriacik
Maryam Zaree
Karolina Lodyga
Sami Nasser
DREHBUCH:
Hanno Hackfort
Bob Konrad
Marvin Kren
Richard Kropf
KAMERA:
Moritz Schultheiss
SCHNITT:
Jan Hille
Lars Jordan
MUSIK:
Stefan Will
Marco Dreckkötter

       
  A Clockwork Orange
 
       
 

Ein Film von Stanley Kubrick • Alex, der den gesamten Film hindurch seine eigene Lebensgeschichte erzählt (Off-Stimme), ist der AnfĂĽhrer einer Jugendbande, den Droogs, und zudem ein passionierter Beethoven-Liebhaber. Die Gang lebt in einem trostlosen, in die Zukunft projizierten Vorort von London. Sie benutzt eine eigenwillige Sprache, ein von russischen Brocken und Cockney-Slang durchsetzter Jargon - „Nadsat“. Ihr Leben dreht sich um Gewalt gegenĂĽber Wehrlosen, Schlägereien mit anderen Gangs, RaubĂĽberfälle und Vergewaltigungen. Vor allem fĂĽr Alex scheint dabei Geld eine untergeordnete Rolle zu spielen. Das Zelebrieren und lustvolle Geniessen der Gewaltexzesse steht fĂĽr den AnfĂĽhrer der Bande im Vordergrund. So misshandeln sie zu viert etwa einen wehrlosen alten Stadtstreicher. In derselben Nacht dringen sie maskiert in die Villa des Schriftstellers Frank Alexander und seiner Frau ein. Alex vergewaltigt die Frau, nachdem er sie in aller Ruhe mit einer Schere entblösst und währenddessen „I’m singin’ in the rain“ gesungen hat und dabei zeitgleich ihren Mann im Takt des Lieds zum KrĂĽppel getreten und geschlagen hat. Die Frau soll sich später offenbar wegen der brutalen DemĂĽtigung und Vergewaltigung das Leben genommen haben...

 

REGIE:
Stanley Kubrick
PRODUKTION:
Stanley Kubrick
CAST:
Malcolm McDowell
Patrick Magee
Michael Bates
Warren Clarke
John Clive
Adrienne Corri
Carl Duering
DREHBUCH:
Stanley Kubrick
Anthony Burgess
KAMERA:
John Alcott
SCHNITT:
Bill Butler
TON:
Brian Blamey
KOSTÜME:
Milena Canonero

       
  A German Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2017]
       
 

Von Christian Krönes, Olaf S. MĂĽller, Roland Schrotthofer, Florian Weigensamer • Brunhilde Pomsel diente einem der grössten Verbrecher der Geschichte. Als Sekretärin von Propagandaminister Joseph Goebbels wurde sie im NS - Machtzentrum zur Zeugin des Untergangs. Sie spricht erstmals umfassend ĂĽber Erlebnisse, Erfahrungen, ihre Ă„ngste und Zweifel im engsten Zirkel um Hitlers Hetzer und MassenverfĂĽhrer. Populisten in aller Welt erfahren gegenwärtig wieder grossen Zuspruch, rechtes Gedankengut ist ĂĽberall auf dem Vormarsch. Die Erinnerungen Brunhilde Pomsels sind in Zeiten dramatischer politischer UmbrĂĽche von beklemmender Aktualität „Ein Deutsches Leben“ beleuchtet die Banalität des Schreckens und ist eine Warnung aus der Vergangenheit an kĂĽnftige Generationen.

 

REGIE:
Christian Krönes
Olaf S. MĂĽller
Roland Schrotthofer
Florian Weigensamer
PRODUKTION:
Christian Krönes
Roland Schrotthofer
Florian Weigensamer
CAST:
Brunhilde Pomsel
DREHBUCH:
Christian Krönes
Olaf S. MĂĽller
Florian Weigensamer
KAMERA:
Frank Van Vught
SCHNITT:
Christian Kermer
TON:
Martin Loecker

       
  A Most Violent Year
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 2015]
       
 

Ein Film von J.C. Chandor • New York, 1981: Während die Kriminalität in der Metropole ein neues Hoch erreicht, versucht sich der in die USA eingewanderte Abel Morales (Oscar Isaac) mit der UnterstĂĽtzung seiner Frau Anna (Jessica Chastain) eine eigene Existenz im Heizöl-Geschäft aufzubauen. Dazu versucht er seiner Firma, die er von seinem frĂĽheren Boss - einem Gangster und obendrein Annas Vater - gekauft hat, zu neuer Grösse zu verhelfen. Doch seine BemĂĽhungen werden bald von der skrupellosen Konkurrenz erschwert, die auch nicht vor Gewalt zurĂĽckschreckt und immer mehr Abels Ă–l-Transporter brutal ĂĽberfallen lässt. Hinzu kommt, dass ihm ein ehrgeiziger Staatsanwalt (David Oyelowo) im Nacken sitzt, der die zwielichtigen Methoden der Branche untersucht. FĂĽr Abel wird es zunehmend schwieriger, seine Ziele auf dem legalen Weg zu erreichen, auf den er eigentlich so sehr wertlegt. Immer tiefer gerät er in einen Strudel aus ungezĂĽgelter Gewalt und Korruption, der alles zu zerstören droht, was er sich und seiner Familie aufgebaut hat.

 

REGIE:
J.C. Chandor
PRODUKTION:
Neal Dodson
Anna Gerb
CAST:
Oscar Isaac
Jessica Chastain
David Oyelowo
Alessandro Nivola
Albert Brooks
Elyes Gabel
Catalina Sandino Moreno
DREHBUCH:
J.C. Chandor
KAMERA:
Bradford Young
SCHNITT:
Ron Patane
TON:
Steve Boeddeker
MUSIK:
Alex Ebert
AUSSTATTUNG:
John P. Goldsmith
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  Abrir puertas y ventanas
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2012]
       
 

Es ist Sommer in Buenos Aires. • In Buenos Aires neigt sich der Sommer dem Ende zu. Marina, Sofia und Violeta leben alleine in der grossen Villa ihrer kĂĽrzlich verstorbenen Grossmutter. Sie hat die drei Schwestern gross gezogen. Nun versucht jede der jungen Frauen auf ihre eigene Weise die Leere zu fĂĽllen, welche der Tod der Grossmutter hinterlassen hat: Marina widmet sich ihrem Studium und kĂĽmmert sich um den Haushalt, während Sofia hauptsächlich mit ihrem Aussehen und dem Ausgang beschäftigt ist. Violeta ihrerseits wandelt zwischen den Zimmern des Hauses und empfängt dabei gelegentlich einen älteren Mann. Die Zeit des Ăśbergangs und der Ungewissheit scheint schwerelos und ohne Ende. Bis zu dem Herbsttag, an dem Violeta ohne VorankĂĽndigung verschwindet.

 

REGIE:
Milagros Mumenthaler
PRODUKTION:
Violeta Bava
David Epiney
Rosa MartĂ­nez Rivero
Eugenia Mumenthaler
CAST:
MarĂ­a Canale
Martina Juncadella
AilĂ­n Salas
Julián Tello
DREHBUCH:
Milagros Mumenthaler
KAMERA:
MartĂ­n Frias
Gabriel Sandru
SCHNITT:
Gion-Reto Killias
TON:
Henri MaĂŻkoff
Diego MartĂ­nez
AUSSTATTUNG:
Sebastián Orgambide
KOSTÜME:
Françoise Nicolet

       
  Abschussfahrt
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Tim Trachte • FĂĽr die nerdigen Aussenseiter Paul, Berny und Max ist die Klassenfahrt nach Prag die perfekte Chance, mal so richtig die Sau raus zu lassen. Doch tagsĂĽber mĂĽssen die Gymnasiasten pädagogisch wertvolle StadtfĂĽhrungen erdulden und abends dĂĽrfen sie nicht aus dem schäbigen Hotel. Und dummerweise hat Pauls heimliche Liebe, die schöne Juli, nur Augen fĂĽr den coolen Jonas. Der setzt sich nachts mit ihr in den besten Club der Stadt ab, während Paul auf Julis autistischen Bruder Magnus aufpassen soll. Doch Berny hat vorgesorgt: In einer rostigen Stretchlimo stĂĽrzen sich die drei Loser mitsamt des seltsamen Magnus kopfĂĽber ins Prager Nachtleben. Es beginnt ein irrer Trip durch Pornoschuppen, Drogenclubs und Notaufnahmen. Gejagt von Verbrechern, brutalen Touristen und Prager FrĂĽhlingsgefĂĽhlen, verlieren die Jungs ihre Sinne, ihre Unschuld und ein Körperteil...

 

REGIE:
Tim Trachte
PRODUKTION:
Christian Becker
CAST:
Max von der Groeben
Tom Lass
Jim High
Olga von Luckwald
Jenny Elvers-Elbertzhagen
Theo Trebs
Thomas Limpinsel
DREHBUCH:
Tim Trachte
KAMERA:
Fabian Rösler
SCHNITT:
Jochen Retter
TON:
Thorsten Bolze
AUSSTATTUNG:
Tilman Lasch
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  After the Sunset
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Wer könnte da widerstehen? • „After the Sunset“ beginnt, wo die meisten grossen Filmcoups enden: Zwei Meisterdiebe nisten sich im tropischen Paradies ein, um das Leben auf dem mit Beutemillionen wohlgepolsterten Ruhekissen zu geniessen. Der FBI-Agent, der ihnen seit Jahren auf den Fersen ist, glaubt allerdings, dass die beiden in Wirklichkeit bereits einen neuen millionenschweren Coup auf einem Kreuzfahrtschiff planen – ein mitreissendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Max Burdett, der „König der Alibis“ (Pierce Brosnan), und seine bildschöne Komplizin Lola (Salma Hayek) ziehen sich nach Paradise Island auf den Bahamas zurück, denn sie haben ihr letztes grosses Ding gedreht und den zweiten der drei berühmten Napoleon-Diamanten geklaut. Jetzt wollen die beiden ihren finanziell abgesicherten Ruhestand im hart verdienten Luxus geniessen.

Doch FBI-Agent Stan (Woody Harrelson) glaubt einfach nicht, dass sein Erzfeind Max tatsächlich ausgestiegen ist – seit sieben Jahren versucht er den Gaunern das Handwerk zu legen. Vergeblich. Jetzt ist er überzeugt, dass Max und Lola den dritten Napoleon-Diamanten entwenden wollen, einen der grössten lupenreinen Diamanten der Welt. Er gehört zu drei identischen Diamanten, die man aus Napoleons Schwert entfernte, als der Kaiser ins Exil nach Elba geschickt wurde. Das Schmuckstück soll über 70 Millionen Dollar wert sein.

Rein zufällig befindet sich dieser Schatz auf dem Weg nach Paradise Island – als Prunkstück einer Ausstellung an Bord eines Kreuzfahrtschiffs. Die Bahamas gehören nicht zu Stans Zuständigkeitsbereich. Deshalb braucht er die Hilfe der einheimischen Polizistin Sophie (Naomie Harris), um die Diebe in flagranti zu ertappen. Gleichzeitig richtet vor Ort auch Gangster Henry Mooré (Don Cheadle) begehrliche Blicke auf den Diamanten.

Als sich die ewigen Gegner im Paradies begegnen, dreht Max den Spiess sofort um und sucht die Freundschaft des frustrierten Detektivs, indem er freigebig demonstriert, welchen Luxus das Leben auf Paradise Island bereithält. Stan fühlt sich zunächst überhaupt nicht wohl in seiner Haut – doch sehr schnell gewöhnt er sich an das süsse Leben in der Karibik.

Freunden sich die Erzrivalen tatsächlich an? Vielleicht meinen Max und Lola es ja ernst? Oder doch nicht? Haben sie sich wirklich aus ihrem „Beruf“ zurückgezogen? Übrigens stellt sich auch die Frage, ob Stan immer die Wahrheit sagt. Hat er etwas zu verbergen? Wenn die Sonne untergegangen und der dritte Napoleon-Diamant gestohlen ist, wer wird ihn sich unter den Nagel reissen…?

 

REGIE:
Brett Ratner
PRODUKTION:
Beau Flynn
Jay Stern
CAST:
Pierce Brosnan
Salma Hayek
Woody Harrelson
Don Cheadle
Naomie Harris
Chris Penn
DREHBUCH:
Paul Zbyszewski
Craig Rosenberg
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Mark Helfrich
TON:
Gregory King
MUSIK:
Lalo Schifrin
AUSSTATTUNG:
Geoffrey Kirkland
KOSTÜME:
Rita Ryack

       
  All These Sleepless Nights
 
       
 

Ein Film von MichaĹ‚ Marczak • „Wir sind nur einmal jung.“ Auf der Suche nach dem GefĂĽhl absoluter Unbeschwertheit treiben die beiden Kunststudenten Kris und Michal durch die Nächte des sommerlichen Warschaus, auf scheinbar endlosen Elektro-Partys tanzend. Gemeinsam fliessen die beiden Mittzwanziger mit dem Strom einer neuen Generation Polens, die sich von ihren verstockten Eltern zu lösen versucht. Gierig nach neuen Erfahrungen, Begegnungen und Beziehungen, suchen sie in pulsierenden Nächten nach ihrer eigenen Identität. Filmemacher Michal Marczak verwischt zusammen mit seinen Protagonisten die Grenzen zwischen Spiel- und Dokumentarfilm und durchdringt mit einer poetischen und ultimativ kinematographischen Kamera das LebensgefĂĽhl der Ăśbergangsphase zwischen Jugend und Erwachsensein. Eine Odyssee durch die polnische Hauptstadt. Ein Film wie ein Gedicht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Michał Marczak
PRODUKTION:
Lucas Ochoa
Michał Marczak
Marta Golba
Julia Nottingham
CAST:
Krzysztof Baginski
Michal Huszcza
Eva Lebeuf
DREHBUCH:
Katarzyna Szczerba
Michał Marczak
KAMERA:
Michał Marczak
Maciej Twardowski
SCHNITT:
Dorota Wardęszkiewicz
TON:
Jan Pasemann

       
  American Gangster
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2007]
       
 

Entweder du bist jemand. Oder du bist ein Niemand • Anfang der 70er Jahre: Er war der erste Afroamerikaner, der es schaffte, in New York die Mafia zu ĂĽbertreffen - mit besten Verbindungen zu vietnamesischen Drogenlieferanten, mit ebenso dreisten wie genialen Schmuggelmethoden und seinem legendären „Blue Magic"-Heroin. Er war Familienmensch, Held der Strasse, und er war ein skrupelloser Gangster. Basierend auf der wahren Geschichte des New Yorker-Drogengangsters Frank Lucas schickt Ridley Scott zwei Superstars und Charakterdarsteller in ein packendes Duell: Denzel Washington als Gangsterboss Lucas und Russel Crowe als Detective Richie Roberts. Beide sind Aussenseiter in ihrer Welt, beide folgen einem Ehrenkodex und beide haben Respekt voreinander - aber es kann nur einen Gewinner geben.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Brian Grazer
Ridley Scott
CAST:
Denzel Washington
Russell Crowe
Cuba Gooding Jr.
Josh Brolin
RZA
John Ortiz
John Hawkes
DREHBUCH:
Steven Zaillian
KAMERA:
Harris Savides
SCHNITT:
Pietro Scalia
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Marc Streitenfeld
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  An Unfinished Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • Viel ist ihm nach einem langen Berufsleben nicht geblieben, dem mĂĽrrischen Rancher Einar Gilkyson (Robert Redford). Eine Kuh, ein Pferd, ein paar Katzen, ein kleiner Waschbär – wäre da nicht der alte Mitch Bradley (Morgan Freeman), der wie Einar mehr als 40 Cowboy-Jahre auf dem Buckel hat, wĂĽrde er wohl noch mehr Zeit mit Selbstgesprächen verbringen als ohnehin schon. So aber pflegt Einar den von riesigen Narben entstellten Mitch beim alltäglichen Morgenritual, verpasst ihm eine Spritze gegen die Schmerzen, hilft bei der Rasur und wechselt ein paar knappe Worte mit ihm.

Ein paar Hundert Meilen entfernt, irgendwo in Iowa, hört sich Jean Gilkyson (Jennifer Lopez) die Entschuldigung ihres Freundes Gary (Damian Lewis) an. Er wisse nicht, was in ihn gefahren sei, erklärt er, und bittet Jean um Verzeihung. Jean, deren Kinn von einem beachtlichen Hämatom geziert wird, lässt das Ganze wortlos über sich ergehen. Als Gary merkt, dass er auf die sanfte Tour nichts erreicht, wird er fuchsteufelswild. Er tritt gegen den Tisch und stürmt wütend aus dem Haus. Jeans Tochter, die 11-jährige Griff (Becca Gardner), hat den Streit mit grossen Augen verfolgt. Nun erinnert sie ihre Mutter an ihr Versprechen, Gary zu verlassen.

Jean hält Wort. Die beiden ergreifen die Flucht. Unterwegs überlegt Griff, ob sie in Mexiko, Montana oder doch in Oregon den Neuanfang wagen sollten, aber Jean ist so gut wie mittellos, und als dann auch noch das Auto den Geist aufgibt, sieht sie nur noch eine Möglichkeit: den Bus nach Wyoming zu nehmen und Griffs Grossvater zu besuchen. Griff ist mehr als überrascht, denn bisher glaubte sie, dieser sei tot.

In dem kleinen, unweit von Einars Ranch gelegenen Nest herrscht derweil grosse Aufregung, weil ein tapsiger Grizzlybär mitten durch die Stadt trottet. Sheriff Crane Curtis (Josh Lucas) treibt ihn mit eingeschalteter Sirene zurück in die Berge – und somit direkt vor den Lauf von Einars Gewehr. Aber Einar wird von Crane in letzter Sekunde daran gehindert, das Tier zu erschiessen. Stattdessen wird der Bär betäubt und in den hiesigen Privatzoo gebracht, wo er fortan den Käfig des unlängst verstorbenen Löwen bewohnt.

Jean und Griff treffen auf der Ranch ein. Einar macht kein Geheimnis daraus, dass er seine Schwiegertochter am liebsten nie mehr wieder gesehen hätte. Verblüfft stellt er fest, dass er eine Enkeltochter hat, was ihn aber keineswegs dazu bewegt, seine schroffe Art abzulegen. Nur widerwillig gestattet er Jean, bei ihm zu wohnen, bis sie genug Geld für die Weiterreise verdient hat.

Am nächsten Morgen fährt Jean in die Stadt, um sich einen Job zu suchen. Einar trägt Griff auf, Mitch im Lauf des Vormittags ein Sandwich zu bringen, und fährt dann, nachdem sein Truck nicht angesprungen ist, mit dem Fahrrad in die Stadt. Im Diner von Nina (Camryn Manheim) verprügelt er nebenbei ein paar junge Männer, die sich nicht zu benehmen wissen.

Griff bringt Mitch sein Frühstück. Anders als Einar ist Mitch sichtlich erfreut über den unerwarteten Besuch. Er erzählt dem Mädchen, woher seine Narben stammen: Vor einem Jahr habe er den soeben eingefangenen Bären beim Verspeisen eines Kalbs überrascht, der habe sich gestört gefühlt und Mitch attackiert.

Einar sieht sich, wie von Mitch gewünscht, im Zoo den Bären an, der dort eine grosse Attraktion darstellt. Danach besucht er, wie jeden Tag, das Grab seines Sohns Griffin – Jeans Mann und Griffs Vater. Beim Abendessen bleibt jeder der vier Ranchbewohner für sich.

Am nächsten Tag tritt Jean ihre neue Stelle an. Sie kellnert im Restaurant von Nina, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Ausserdem stattet sie dem Sheriff einen Besuch ab und zeigt ihm einen Polizeibericht, aus dem hervorgeht, dass Gary sie misshandelt hat. Sie befürchtet, Gary könne ihr hierher folgen; Crane versichert ihr, er werde die Augen offen halten.

Auf der Ranch spuckt Einar weiterhin Gift und Galle. Beim Versuch, den Truck zu reparieren, streitet er sich mit Mitch, und für Griff hat er auch kein freundliches Wort übrig. Am Abend bringt Jean Lebensmittel mit und will für alle kochen. Von Einar möchte sie wissen, wo eigentlich die Kühe seien. Nach Griffins Tod, erklärt Einar brummig, habe er nicht mehr genug Unterstützung gehabt. Später, als Jean versehentlich einen Teller fallen lässt, macht er ihr bittere Vorwürfe – ohne es auszusprechen stellt er klar, dass er Jean für den Tod seines Sohnes verantwortlich macht und ihr nicht zu vergeben gedenkt. Kurz darauf bringt Jean Mitch das Abendessen. Er begrüsst sie herzlich und erzählt ihr, dass Einars Frau Nelly ihn ein Jahr nach Griffins Tod verlassen habe. Vor lauter Trauer habe Einar sich nicht mehr um seine Frau gekümmert, und als schliesslich ein anderer Mann auftauchte, sei Nelly mit ihm fortgegangen. Fortgehen würde am liebsten auch Griff, die sich gar nicht wohl fühlt bei ihrem ungastlichen Grossvater. Jean verspricht, mit ihr nach Montana zu gehen, sobald sie genug Geld gespart hat.

Doch es dauert nicht lange bis Einar schliesslich ein wenig aufzutauen beginnt. Er repariert den Truck mit Griffs „Hilfe“, nimmt sie mit in den Zoo, um den Bären zu füttern, und zeigt ihr, wie man ein Lasso wirft. Er scherzt sogar ein wenig, als Griff in ihrer kindlichen Naivität vermutet, Mitch und Einar seien ein schwules Paar. Streng reagiert er nur, als das Mädchen Sheriff Curtis brüsk hinauskomplimentiert, als dieser Jean einmal nach Hause bringt. Sie solle höflich zu seinen Gästen sein, befiehlt Einar; dabei hat Griff doch nur Angst, ihre Mutter könne sich schon wieder auf einen neuen – womöglich brutalen – Mann einlassen.

Plötzlich taucht Gary in der Stadt auf. Einar und Mitch bemerken ihn als erste: Sie hören ihn nachts herumschleichen, finden Fussspuren und Zigarettenkippen. Bei Crane erkundigt sich Einar, ob das Gesetz ihm eigentlich erlaube, einen Eindringling auf seinem Grundstück zu erschiessen (nur, wenn er ins Haus komme, erklärt der Sheriff). In einer Bar beobachtet er Gary beim Billardspielen. Und eines Abends lauert er dem ungebetenen Gast vor dessen Motel auf und zwingt ihn mit vorgehaltenem Gewehr, ins Auto zu steigen und die Stadt zu verlassen. Gary gehorcht, zumal auch Crane auftaucht und ihm zu verstehen gibt, dass er ihn nicht mehr in der Stadt sehen wolle.

Crane handelt nicht ganz uneigennützig. Er mag Jean und freundet sich behutsam mit ihr an. Einmal erzählt sie ihm, wie Griffin damals ums Leben gekommen ist: Bei einer späten Autofahrt im strömenden Regen sei sie am Steuer eingenickt und von der Strasse abgekommen. Jean überlebte, Griffin starb.

Auch mit Einar kann Jean endlich über die gemeinsame Geschichte reden. Eines Nachts weckt er sie, um ihr von dem Vorfall mit Gary zu berichten. Sie erzählt Einar daraufhin, dass Griffin damals per Münzwurf entschieden habe, wer den Wagen fahren solle. Sie weist Einar darauf hin, dass auch sie seither trauere, im Unterschied zu ihm aber versucht habe weiter zu leben. In die Defensive gedrängt, reagiert Einar aggressiv. Er fordert Jean auf, das Haus am nächsten Morgen zu verlassen. Dann holt er die Schnapsflasche hervor, die er in Mitchs Hütte versteckt hatte, und betrinkt sich, zum ersten Mal nach langer Abstinenz, an Griffins Grab.

Jean kommt fürs erste bei Nina unter, Griff allerdings zieht es vor weiterhin bei ihrem Grossvater zu wohnen, den sie allmählich sehr lieb gewonnen hat. Nach kurzem Zögern willigt Jean ein. Einar nimmt Griff gerne wieder auf, spannt sie bei der landwirtschaftlichen Arbeit ein und bringt ihr sogar das Autofahren bei. Gemeinsam mit Mitch gehen sie in den Zoo, denn der Grizzly lässt Mitch keine Ruhe. Kurz darauf, Einar macht Erledigungen in der Stadt, hat Mitch einen Anfall, der erst aufhört, als Griff ihm eine Spritze mit dem Schmerzmittel gibt. Später, noch ganz geschwächt, fordert Mitch Einar auf, den Bären frei zu lassen.

Als Einar bei einem Besuch im Diner Jean unvermittelt für Griffs gute Erziehung lobt und ihr anbietet, zu ihm zurückzukehren, lenkt Jean gern ein und verspricht am nächsten Tag wieder auf die Farm zu ziehen. Am Abend jedoch lauert Gary seiner Ex-Freundin auf – er ist wieder da und bittet um eine letzte Chance. Für Jean aber ist dieses Kapitel längst abgeschlossen. Sie fordert Gary auf zu verschwinden, und als Nina dazu kommt, gehorcht Gary – vorerst.

In der Nacht starten Einar und Griff die Befreiungsaktion für den Bären. Während Meister Petz bereits im Begriff ist, auf die Ladefläche des Trucks zu klettern, betätigt Griff versehentlich die Gangschaltung. Der Wagen rollt ein Stück nach vorn, und plötzlich steht der Bär vor Einar und verpasst ihm einen Hieb. Griff verscheucht das Tier mit der Hupe. Dann fährt sie Einar ins Krankenhaus. Er hat sich zwei Rippen gebrochen, will aber den Anordnungen des Arztes nicht folgen und schleicht sich gemeinsam mit Griff und der hinzu gerufenen Jean davon.

Die Familie ist nun wieder vereint. Aber noch sind einige Rechnungen offen: Einar muss Jean endgültig vergeben. Gary und Jean müssen einen Schlussstrich ziehen. Mutter und Tochter müssen noch klären, welches Leben sie in Zukunft führen wollen, und auch Mitch steht noch eine letzte Konfrontation mit dem Bären bevor...

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Leslie Holleran
Alan Ladd Jr.
Kelliann Ladd
CAST:
Robert Redford
Jennifer Lopez
Morgan Freeman
Josh Lucas
Damian Lewis
DREHBUCH:
Mark Spragg
Virginia Korus Spragg
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Michael Kirchberger
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Animal Kingdom
 
       
 

Ein Film von David MichĂ´d

 

REGIE:
David MichĂ´d
PRODUKTION:
Liz Watts
CAST:
James Frecheville
Bryce Lindemann
Paul Smits
Jacki Weaver
Joel Edgerton
DREHBUCH:
David MichĂ´d
KAMERA:
Adam Arkapaw
SCHNITT:
Luke Doolan
TON:
Sam Petty
MUSIK:
Antony Partos
AUSSTATTUNG:
Josephine Ford
KOSTÜME:
Cappi Ireland

       
  Araf
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. August 2013]
       
 

Ein Film von Yesim Ustaoglu • Zehra ist eine junge Frau, die am Ăśbergang zum Erwachsensein steht. Um sie herum wirkt vieles desolat, ein GefĂĽhl, das noch verstärkt wird durch das Klima. Das fröhliche Wesen von Olgun, der seine GefĂĽhle Zehra gegenĂĽber nicht verheimlicht, macht sie auch nicht glĂĽcklicher. Elle träumt davon, anderswohin zu gelangen, in ein wirkliches Leben. Mahul ist ein Fernfahrer, der immer mal wieder an der Raststätte vorbeikommt, in der Zehra arbeitet. Könnte er es sein, der sie von hier wegbringt? Schweigsam, ein leicht angegrauter Bartwuchs, das rosenkranzähnliche Komboloi dauernd in den Händen, ist er der «Mann», während Olgun eher wie der Spielgefährte wirkt. Das Erwachen wird hart sein.

Araf bedeutet soviel wie Limbo, ein Zustand des Übergangs, der Schwebe. Es ist ein Raum zwischen zwei Dingen, Somewhere in Between, wie der englische Untertitel es ausdrückt. Das wird auch perfekt verkörpert durch den Ort dieser Raststätte mit Tankstelle, die sich manchmal in einer Art Parallelwelt zu befinden scheint, von wo aus man ein anderes Leben sich abspielen sieht, jenes der Fernstrasse, ganz nah und doch so weit. Dieses «zwischen zweien sein», das ist auch das, was Zehra und Olgun erleben: Sie sind noch nicht erwachsen, aber auch keine Kinder mehr. Es gibt da auch noch diese Kleinstadt, die am Untergehen zu sein scheint, wie seine Industrie: Die Zeit steht still. Die Kamera (Michael Hammon) der Regisseurin Yesim Ustaoglu erfasst meisterlich diesen Zwischenzustand. Sie versteht es, all die Ambivalenzen zu erfassen in denen die Figuren aus ihrem Schwebezustand auszubrechen versuchen, aber gleichzeitig Angst davor haben nur schon vor dem Gedanken, ihn zu verlassen. Doch die wirkliche Glanzleistung der Filmemacherin ist es, dass sie trotz den oft düsteren und kühlen Tönen des anatolischen Winters Bilder geschaffen hat, die nichts depressives an sich haben, ganz im Gegenteil. Es gibt diese lichterfüllten Momente, die die Erzählung durchziehen und diese Bilder die ein subtiles visuelles Geflecht der Emotionen erzeugen. Die Leidenschaft, die die Filmemacherin ihren Figuren gegenüber zeigt, ist derart stark, dass man spürt, dass sie sie nie allein lassen würde. Verwurzelt in einer traurigen Wirklichkeit ist Araf ein Film voller Hoffnung.

 

REGIE:
Yesim Ustaoglu
PRODUKTION:
Serkan Cakarer
Catherine Dussart
Viola FĂĽgen
Yesim Ustaoglu
Michael Weber
CAST:
Neslihan AtagĂĽl
Baris Hacihan
Ă–zcan Deniz
Nihal Yalcin
Yasemin Conka
DREHBUCH:
Yesim Ustaoglu
KAMERA:
Michael Hammon
SCHNITT:
Naim Kanat
Mathilde Muyard
Svetolik Zajc
TON:
Sylvain Malbrant
MUSIK:
Marc Marder
KOSTÜME:
Ayse Yildiz

       
  Asphalte
 
       
 

Ein Film von Samuel Benchetrit

 

REGIE:
Samuel Benchetrit
PRODUKTION:
Julien Madon
CAST:
Isabelle Huppert
Gustave Kervern
Valeria Bruni Tedeschi
Tassadit Mandi
Jules Benchetrit
DREHBUCH:
Samuel Benchetrit
KAMERA:
Pierre AĂŻm
SCHNITT:
Thomas Fernandez
TON:
Thomas Lascar
Miguel Rejas
Franck Tassel
SĂ©bastien Wera
MUSIK:
Raphaël
AUSSTATTUNG:
Jean Moulin
KOSTÜME:
Mimi Lempicka

       
  Asphaltgorillas
  [demnächst im Kino - Release: 30. August 2018]
       
 

Ein Film von Detlev Buck • Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt - besonders im (klein-) kriminellen, rauen Berliner Strassenmilieu. Ein vermeintlich noch so ausgeklĂĽgelter Plan bedeutet nichts inmitten dubioser Zufälle, grotesker Ereignisse, eigensinniger Charaktere und falscher Loyalität. ASPHALTGORILLAS ist ein Ereignisstrudel, in dem die aussergewöhnliche Verkettung von Umständen in ein schier irrwitziges Chaos fĂĽhrt.

Berliner Nächte sind gefrässig und ATRIS (Samuel Schneider) hat Hunger. Er will nicht länger der Handlanger von Unterweltboss EL KEITAR (Kida Khodr Ramadan) sein. Als sein Freund FRANK (Jannis Niewöhner) im dicken Lamborghini in ATRIS' kleinem Drogendealer-Life vorfährt, wittern beide die Chance, ihr Schicksal zu drehen. ATRIS lässt sich auf eine Falschgeld-Nummer ein und alles eskaliert: Das hier ist immer noch Berlin. Der Deal, die Gangster, das Koks, die Karren, die Knarren – und mittendrin die furchtlose, coole Diebin MARIE (Ella Rumpf). ATRIS hat keine Chance, als mit ihr die Welle zu reiten, die er selber angeschoben hat...

 

REGIE:
Detlev Buck
PRODUKTION:
Oliver Berben
CAST:
Jannis Niewöhner
Samuel Schneider
Ella Rumpf
Kida Khodr Ramadan
Oktay Ă–zdemir
Uisenma Borchu
Stefanie Giesinger
DREHBUCH:
Detlev Buck
CĂĽneyt Kaya
Constantin Lieb
Ferdinand von Schirach
KAMERA:
Marc Achenbach
SCHNITT:
Dirk Grau
TON:
Christian Conrad
Dominik Schleier
AUSSTATTUNG:
Sebastian Soukup
KOSTÜME:
Ingken Benesch

       
  Attention aux chiens
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. März 2000]
       
 

Schweizer Filmpreis 2000 - Beste Darstellerin: Delphine Lanza • Alex, einem drogensĂĽchtigen Privatdetektiv, droht eine Gefängnisstrafe wegen unerlaubtem Drogenbesitz. Um diese abzuwenden, muss er dem Komissar versprechen innerhalb von 30 Tagen den seit Jahren flĂĽchtigen Gangster Franck zu schnappen. Dieser hält sich nach einem misslungenen BankĂĽberfall in der Stadt auf. Auf seiner Flucht verfĂĽhrt Franck ein junges Mädchen namens Laurette. Er sucht Zuflucht bei ihr und ĂĽberzeugt sie, seine Komplizin fĂĽr neue Straftaten zu werden. Alex, der völlig irrationale Methoden anwendet, beschliesst, mit Hilfe des Pechvogels Dario und einer Astrologin das Versteck des Bankräubers aufzuspĂĽren. All diese Personen werden irgendwann den Weg von Ava kreuzen, einer jungen Nymphomanin, die ihre Geschichten auf Video aufnimmt.

Manch grosser Regisseur entwickelt einen Film vom Titel aus. Carlos Saura beispielsweise hat jeweils zuerst ein Bild oder einen Titel im Kopf, ehe er eine Geschichte schreibt und auch Krzysztof Kieslowski begann erst mit dem Drehbuch als er den Titel für seine Filme bereits festgelegt hatte. Diese Vorgehensweise wählte auch der in Genf lebende Franzose Francois-Christophe Marzal für seinen ersten Spielfilm, eine Koproduktion zwischen der Genfer Light Night und dem Westschweizer Fernsehen .

 

REGIE:
F.-Christophe Marzal
PRODUKTION:
Patricia Plattner
CAST:
Jacques Roman
Christian Gregori
Delphine Lanza
Sacha Bourdo
Ania Temler
Anne Martinet
Jacques Michel
DREHBUCH:
F.-Christophe Marzal
KAMERA:
Severine Barde
SCHNITT:
Xavier Ruiz
Jeanetta Ionesco
MUSIK:
Pascal Comelade
AUSSTATTUNG:
Pascale Mori

       
  Au revoir Taipei
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Yi ye Tai bei • Kann junges Kino schön sein! Arvin Chen heisst die Entdeckung des Jahres. Er erzählt von Kai, der halbe Nächte in einer Buchhandlung in Taiwans Hauptstadt Taipeh verbringt, ohne etwas zu kaufen. Er schmökert dort in FranzösischbĂĽchern, um die Sprache zu lernen, denn seine Freundin ist nach Paris gezogen. „Sans vous, Taipei est très triste.“ Ohne sie sei es einfach traurig hier. Doch dann bietet ihm ein netter alter Gangster aus der Nachbarschaft ein Ticket nach Paris gegen einen „Kurierdienst“ an. Und schon ist fertig Traurigkeit, denn nun beginnt eine Komödie, die von einer Frische, von einem Einfallsreichtum, von Bildwitz und von einer umwerfenden Lakonik ist, wie man sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Im Forum Berlin war der Saal aus dem Häuschen. Die Szenerie ist bevölkert von zwei Freunden, einer Buchhändlerin, einer Handvoll Möchtegern-Ganoven in orangefarbenen AnzĂĽgen, denen alles, was sie anpacken, zwei Nummern zu gross ist - nicht zu vergessen ein Polizist mit aufgewĂĽhltem Liebesleben. Auch Kai entdeckt die Liebe und die Tatsache, dass das Gute oft so nah liegt. Ein Traum von schrägem Film, der mit trockenem Humor und immer wieder neuen Ăśberraschungen begeistert.

 

REGIE:
Arvin Chen
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Wei-Jan Liu
Oi Leng Lui
Wim Wenders
CAST:
Hsiao-chuan Chang
Amber Kuo
Ko Yu-Luen
DREHBUCH:
Arvin Chen
KAMERA:
Michael Fimognari
SCHNITT:
Justin Guerrieri
KOSTÜME:
Eli Hsieh

       
  Auto Focus
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

A Day without Sex is a Day Wasted • Nichts erträumt sich der erfolgreiche Radio-DJ Bob Crane (GREG KINNEAR) mehr, als bei der Ă–ffentlichkeit einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Schneller als erwartet erfĂĽllt sich der Traum fĂĽr den selbsterklärten Saubermann und braven Familienvater: Mit der Hauptrolle in der Serie "Ein Käfig voller Helden" wird er 1965 ĂĽber Nacht zum Star. Doch der neue Ruhm hat auch eine Schattenseite: Mit seinem neuen Freund John Carpenter (WILLEM DAFOE), einem gerissenen Videotechniker, erliegt er fast allabendlich der Versuchung, mit immer neuen Frauen nicht nur ins Bett zu steigen, sondern das Liebesspiel auch stets auf Video festzuhalten. Selbst, als nicht nur sein Privatleben, sondern auch seine Karriere den Bach herunterzugehen drohen, erkennt Crane nicht, wie gefährlich, lebensgefährlich seine Sucht nach Sex, LĂĽgen und Video tatsächlich ist ...

Nach dem Tatsachenroman "The Murder of Bob Crane" von Robert Graysmith über den bis heute ungeklärten Mord an dem beliebten Hauptdarsteller der Erfolgsserie "Ein Käfig voller Helden" im Jahr 1978 drehte Regiemeister und Drehbuchbuchautor (Taxi Driver) Paul Schrader (Ein Mann für gewisse Stunden, Katzenmenschen, Light Sleeper, Der Gejagte) den vielleicht bissigsten und tragikomischsten Film seiner sensationellen Karriere. Die lange geheimgehaltene Sexsucht Cranes dient als Ausgangspunkt für eine furiose Filmbiographie, die auf ironische und unterhaltsame Weise die selbstzerstörerischen Leidenschaften eines getriebenen Mannes beleuchtet und den Wandel der sexuellen Mores in den späten 60er und frühen 70er Jahren untersucht.

 

REGIE:
Paul Schrader
PRODUKTION:
Scott Alexander
Alicia Allain
Pat Dollard
Larry Karaszewski
Todd Rosken
CAST:
Greg Kinnear
Willem Dafoe
Rita Wilson
Maria Bello
Ron Leibman
Bruce Solomon
Michael E. Rodgers
DREHBUCH:
Michael Gerbosi
Robert Graysmith
KAMERA:
Fred Murphy
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Steve Munro
MUSIK:
Angelo Badalamenti
AUSSTATTUNG:
James Chinlund
KOSTÜME:
Julie Weiss

       
  Avanti
 
       
 

Ein Film von Emmanuelle Antille • LĂ©a ist 28 und hat mit ihrer Umgebung gebrochen. Sie hasst ihren Brotberuf als Verkäuferin, verweigert die Zuwendung von ihrem Freund und ĂĽberhaupt hat sie das Verhältnis zu ihren Mitmenschen schlecht im Griff. LĂ©a artikuliert ihre Bindungen zur Aussenwelt durch Videoaufnahmen. Die notorische Filmerei hat ein zentrales Motiv: ihre geisteskranke Mutter Suzanne. Fasziniert von den psychischen Turbulenzen ihrer Mutter, verdrängt LĂ©a die mit der Krankheit verbundenen Probleme. Sie versteht nicht, warum ihr Vater und ihre Tante sie stationär untergebracht haben. Noch weniger versteht sie, warum ihre Mutter das mit sich hat machen lassen. LĂ©a ringt mit Bewunderung und Ablehnung, Verleugnung der Krankheit und der Angst, der Mutter zu ähneln.
An einem Wochenende – Suzanne hat Ausgangs-Erlaubnis, um ihren Mann zu besuchen – fährt Léa, gegen den Willen der anderen, mit ihr zum alten Haus der Familie. Sie bringt es nicht über sich, die Mutter wieder in der Klinik abzuliefern, und brennt mit ihr durch. „On the road“ entdecken Léa und Suzanne das erlösende Gefühl der Freiheit, weit weg von familiären Erwartungen.
Im Laufe ihres Zusammenseins beginnen Mutter und Tochter, einander zu verstehen und sich der Krankheit anzunähern. Suzanne, die sonst ständig ihre Ausbrüche unterdrücken muss, kann endlich ihren Impulsen freien Lauf lassen. Ihr innerer Zustand tritt hervor. Léa wird grausam konfrontiert mit einer Realität, der sie nicht weiter entfliehen kann. Sie muss ihre Mutter akzeptieren, wie sie ist.
In dem Film AVANTI stellt Emmanuelle Antille die Frage nach dem Anderssein und nach dem Umgang mit einer Geisteskrankheit. Sie untersucht den Wandel in einer betroffenen Familie; die Art und das Vermögen jedes Einzelnen, die neue Realität zu akzeptieren. Suzanne ist gleichzeitig ergreifend und komisch. Ihr Schalk kontrapunktiert die Härte der Situation. Léa muss erfahren, was es bedeutet, ihre Mutter wirklich zu verstehen und wieder zu sich selbst zu finden.

 

REGIE:
Emmanuelle Antille
PRODUKTION:
Thierry Spicher
Elena Tatti
CAST:
Hanna Schygulla
Nina Meurisse
Jean-Pierre Gos
Miou-Miou
DREHBUCH:
Emmanuelle Antille
KAMERA:
Stéphane Kuthy
SCHNITT:
Julie Brenta
Anne-Laure Guégan
KOSTÜME:
Maria Muscalu

       
  Baby Boy
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2001]
       
 

A Film by John Singleton • In 1991, 23-year-old director John Singleton guided viewers through South Centrai Los Angeles, taking for the first time an unflinching look at the devastating impact of violence on the black family. Boyz N the Hood 's realistic portrayal of the inner city changed the face of black cinema forever.

Ten years later, the Academy Award®-nominated director and writer returns to the same inner-city L.A. neighborhood and its complex social and political issues for the story of Jody (Tyrese Gibson), a misguided, 20-year-old African-American male who is really just a 'baby boy' finally forced - kicking and screaming - to face the commitments of real life.

Streetwise and jobless, he has not only fathered two children by two different women - Yvette (Taraji P. Henson) and Peanut (Tamara LaSeon Bass) - butstill lives with his own mother. He can't seem to strike a balance or find direction in his chaotic life. To make matters worse, Jody must contend with his volatile best friend, Sweetpea (Omar Gooding), who has spent his life shuffling in and out of prison and seems to find trouble wherever he goes.

In the meantime, Jody's 36-year-old mother, Juanita (AJ. Johnson), has finally started to live her life again and is dating Melvin (Ving Rhames), a reformed O.G. ('old gangster'). Juanita is enjoying the simple things in life - her mantras, her garden, her new man - and wants Jody to finally take responsibility for his own life and children. Once Melvin moves in, there's little room in the nest for a kid who's overstayed his welcome and is perfectly content to ride the line between boy and man.

Inevitably, on a journey filled with violence, romance, tears and laughter, Jody must face Melvin, both his 'baby mamas,' a new adversary, Rodney (Snoop Dogg), and his own fears of adulthood if he wants to escape the life of a baby boy.

 

REGIE:
John Singleton
PRODUKTION:
John Singleton
CAST:
Tyrese Gibson
OMar Gooding
A.J. Johnson
Taraji P. Henson
Snoop Dogg
Tamara LaSeon Bass
Ving Rhames
DREHBUCH:
John Singleton
KAMERA:
Charles E. Mills
SCHNITT:
Bruce Cannon
MUSIK:
David Arnold
AUSSTATTUNG:
Keith Brian Burns

       
  Baby Driver
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Edgar Wright • BABY DRIVER handelt von einem talentierten jungen Fluchtwagenfahrer (Ansel Elgort), der sich ganz auf den Beat seiner persönlichen Playlist verlässt, um der Beste in seinem Job zu werden. Als er das Mädchen seiner Träume trifft (Lily James), sieht Baby eine Chance, seine kriminelle Karriere an den Nagel zu hängen und einen sauberen Ausstieg zu schaffen. Aber nachdem er gezwungen wird, fĂĽr einen Gangsterboss (Kevin Spacey) zu arbeiten und ein zum Scheitern verurteilter RaubĂĽberfall sein Leben, seine Liebe und seine Freiheit gefährdet, muss er fĂĽr seine Handlungen geradestehen.

 

REGIE:
Edgar Wright
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Nira Park
CAST:
Lily James
Kevin Spacey
Jon Hamm
Ansel Elgort
Jon Bernthal
Eiza González
Jamie Foxx
DREHBUCH:
Edgar Wright
KAMERA:
Bill Pope
SCHNITT:
Jonathan Amos
Paul Machliss
TON:
Julian Slater
MUSIK:
Steven Price
AUSSTATTUNG:
Marcus Rowland
KOSTÜME:
Courtney Hoffman

       
  Bad Boys 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 2003]
       
 

Die 'Bösen Jungs' sind zurĂĽck • Drogenfahnder Mike Lowrey (Will Smith) und Marcus Burnett (Martin Lawrence) ĂĽbernehmen als Mitglieder einer Rauschgift-Sondereinheit des Miami Police Departments den Auftrag, die grösste bisher entdeckte Lieferung von Ecstasy nach Miami zu unterbinden. Ihre Untersuchungen fĂĽhren sie auf die Spur einer weitreichenden Verschwörung, in die ein gefährlicher Gangsterboss (Jordi MollĂ ) verwickelt ist. Dessen Ambitionen, den Drogenhandel in der Stadt unter seine Kontrolle zu bringen, haben bereits einen blutigen Krieg in der Unterwelt entfacht.

Das freundschaftliche Arbeitsverhältnis von Mike und Marcus wird dabei überraschend auf eine schwere Probe gestellt, als sich Mike für Marcus´ Schwester Syd (Gabrielle Union) zu interessieren beginnt. Und bevor beide nicht das Persönliche vom Professionellen trennen können, laufen die „Bad Boys“ Gefahr, ihren Auftrag völlig zu vermasseln – und in Folge dessen auch noch Syds Leben aufs Spiel zu setzen.

Die "Bösen Jungs" sind zurück: In den Strassen von Miami feiern die Hollywoodstars Will Smith und Martin Lawrence, Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Michael Bay ihr spektakuläres Wiedersehen mit dem lang erwarteten Sequel BAD BOYS 2!

 

REGIE:
Michael Bay
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Martin Lawrence
Will Smith
Jordi MollĂ 
Gabrielle Union
Peter Stormare
Theresa Randle
Joe Pantoliano
DREHBUCH:
Ron Shelton
Jerry Stahl
KAMERA:
Amir Mokri
SCHNITT:
Roger Barton
Mark Goldblatt
Tom Muldoon
TON:
George Watters II
MUSIK:
Trevor Rabin
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Carol Ramsey
Deborah Lynn Scott

       
  Bangkok Dangerous
 
       
 

Ein Film von Oxide Pang ChunDanny Pang • Der Auftragsmörder Joe tötet in Prag einen Menschen. Er reist nach Bangkok, wo er fĂĽr Ganglord Surat vier Menschen töten soll. Dort trifft er den Taschendieb Kong, den er als Mittelsmann fĂĽr seine Treffen mit den Gangstern benutzt und der sich in einem Nachtklub mit einer Tänzerin namens Aom trifft. Kong und die Tänzerin beginnen im Laufe des Films eine Beziehung.

Joes erster und zweiter Auftragsmord verlaufen ohne Probleme – das erste Opfer erschiesst er im Verkehr, das andere ertränkt er in einem Hotelpool. Ursprünglich hatte er geplant, Kong vor seiner Abreise gemäss seiner Tradition zu töten, doch nachdem er von ihm Informationen über das zweite Ziel erhalten hat, beginnt er Kong zu trainieren. Bei der dritten Assassination hilft Kong Joe, doch es verläuft nicht alles wie geplant und das Opfer wird erst nach einer Verfolgungsjagd per Boot erschossen. Nach dem dritten Mord versuchen die Auftraggeber, Joe über eine Verfolgung Kongs auf die Spur zu kommen, doch dieser merkt es und Joe warnt die Gangster eindringlich.

Sein viertes Ziel soll der Premierminister von Thailand sein. Joe hat das Gewehr bereits im Anschlag, als ihn Zweifel ĂĽberfallen wird und er von ScharfschĂĽtzen der Polizei entdeckt und unter Feuer genommen wird. Ihm gelingt eine knappe Flucht durch eine panische Menge ...

 

REGIE:
Oxide Pang Chun
Danny Pang
PRODUKTION:
Nicolas Cage
Norman Golightly
Graham King
William Sherak
Jason Shuman
CAST:
Nicolas Cage
James With
Charlie Yeung
Philip Waley
Shaun Delaney
Shahkrit Yamnarm
Panward Hemmanee
DREHBUCH:
Jason Richman
KAMERA:
Decha Srimantra
SCHNITT:
Michael Jackson
Curran Pang
TON:
Mark Gingras
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
James William Newport
KOSTÜME:
Kristin M. Burke

       
  Be Cool
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2005]
       
 

Ein Film Von Gary Gray • Ex-Geldeintreiber Chili Palmer (John Travolta) hat es geschafft. Als Filmproduzent hat er seinen Traum verwirklicht, jetzt aber braucht er neue Herausforderungen. Besonders reizt ihn die Musikszene, denn hier wimmelt es von Gangstern – hinter den Kulissen und vor dem Mikrofon. Als neuer Manager der Sängerin Linda Moon (Christina Milian) hat er bereits ein Supertalent und mit seiner alten Freundin Edie (Uma Thurman), Besitzerin von NTL-Records, auch eine Plattenfirma am Haken. Doch um Linda zum Star machen zu können, mĂĽssen kleine Probleme ĂĽberwunden werden. Russische Mafiosi, die Edies Mann Tommy umgelegt haben, wollen auch Chili aus dem Weg räumen. Ă„hnliche Ambitionen verfolgen Manager Raji (Vince Vaughn) und Promotion-Guru Nick (Harvey Keitel). Sie haben mit Linda einen Vertrag und jetzt eine Krise, weil Chili das Papier ignoriert. Und schliesslich hat Chili auch noch Musikproduzent SinLaSalle (Cedric the Entertainer) und seine Bad Boys am Hals, die die Sofortbegleichung von Tommys Schulden fordern. In der Summe ergibt das ein Konfliktpaket, das manche in den Wahnsinn, viele in die Flucht treiben wĂĽrde. Chili aber bleibt cool und zeigt, warum man ihn The Player nennt...

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
Danny DeVito
David Nicksay
Michael Shamberg
Stacey Sher
CAST:
John Travolta
Uma Thurman
Vince Vaughn
Cedric the Entertainer
André 3000
Steven Tyler
DREHBUCH:
Peter Steinfeld
KAMERA:
Jeffrey L. Kimball
SCHNITT:
Sheldon Kahn
TON:
Richard Dwan Jr.
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
Michael Corenblith
KOSTÜME:
Mark Bridges

       
  Beverly Hills Cop
 
       
 

Ein Film von Martin Brest • Nach einer atemberaubenden Verfolgungsjagd mit einem Lastzug voller illegalen Zigaretten durch die Vororte von Detroit findet Axel Foley, Detroiter Polizist, zuhause die WohnungstĂĽr nur angelehnt. Einen Einbrecher vermutend, betritt er seine Wohnung mit gezogener Waffe und findet seinen alten Freund Mikey gemĂĽtlich in der KĂĽche speisen. Nach VerbĂĽssung einer Haftstrafe hatte dieser Arbeit beim Kunsthändler Victor Maitland in Beverly Hills gefunden und wollte nun Foley nach langen Jahren wiedersehen. Zu dessen Erstaunen trägt Mikey eine beträchtliche Menge deutscher Schuldverschreibungen bei sich. Das Treffen ist nur von kurzer Dauer: Foley wird von zwei Auftragsmördern aus dem Hinterhalt vor der eigenen WohnungstĂĽr niedergeschlagen, Mikey ebenfalls, um dann von Zack durch zwei KopfschĂĽsse hingerichtet zu werden. Dieser Umstand macht Foleys Chef Todd klar, dass die unbekannten Täter Berufsmörder sein mĂĽssen, sonst hätte Foley nicht ĂĽberlebt. Obwohl Inspektor Todd ihm verbietet, diesen Fall anzutasten, nimmt Axel Foley Urlaub und reist zur Klärung des Mordes an seinem Freund Mikey nach Beverly Hills, angeblich um seine alte Freundin Jenny zu besuchen, die dort ein Atelier Victor Maitlands leitet. Foley besucht den gut abgeschirmten Maitland mit einem Blumengebinde in seinem BĂĽrohaus, um ihn wegen Mikey zu befragen, wird aber von sechs seiner Leute aus dessen BĂĽro geschleppt und durch die Scheibe der EingangstĂĽr quasi der eintreffenden Polizei vor die FĂĽsse geworfen, die ihn als Verdächtigen festnimmt. Nach Klärung der Lage sind fortan Foleys kalifornische Kollegen John Taggart und Billy Rosewood zu seiner Bewachung abgestellt. Foley hat inzwischen ein sehr teures Hotel mit dem Trick einer angeblich verschlampten Reservierung bezogen und mit der Vorgabe, ein Rolling Stone-Reporter zu sein, fĂĽr den Preis eines Einzelzimmers eine ganze Suite gemietet. Beide Polizisten halten sich im Gegensatz zu Axel Foley haargenau an die Vorschriften, was ihnen ihre Aufgabe alles andere als erleichtert, da Foley fĂĽr gewöhnlich sehr unorthodoxe Methoden pflegt. Mehrmals mĂĽssen sie sich ihrem Vorgesetzten Lieutenant Andrew Bogomil erklären, weil Foley sie wie Schuljungen an der Nase herumgefĂĽhrt hat, z. B. mit einem vom Hotelkellner an deren Wagen servierten leckeren Abendessen - und Bananen im Auspuff - und seine Ermittlungen unbeeindruckt fortsetzt.

 

REGIE:
Martin Brest
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Don Simpson
CAST:
Eddie Murphy
Judge Reinhold
John Ashton
Lisa Eilbacher
Ronny Cox
Steven Berkoff
DREHBUCH:
Daniel Petrie Jr.
Danilo Bach
KAMERA:
Bruce Surtees
SCHNITT:
Arthur Coburn
Billy Weber
TON:
Alan Bromberg
Cecelia Hall
George Watters II
MUSIK:
Harold Faltermeyer
AUSSTATTUNG:
Angelo P. Graham
KOSTÜME:
Tom Bronson

       
  Big Momma's House
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2000]
       
 

Martin Lawrence • FBI-Agent Malcolm Turner (Martin Lawrence) ist tough, intelligent und ein Meister der Verstellung. Es gibt nichts, was er nicht handlen kann. Einen brutalen Gangsterring stoppen? Kein Problem. Malcolm verwandelt sich in einen alten Asiaten und lässt den Ring auffliegen.

Malcolms nächster Auftrag führt ihn in eine kleine Südstaaten-Stadt, wo er den gefährlichen Bankräuber Lester (der gerade aus dem Knast geflüchtet ist) zur Strecke bringen soll. Malcolm richtet einen Beobachtungsposten ein, gegenüber von BIG MAMAS Haus, einer Südstaatenmatrone, die Besuch von ihrer Enkelin (Nia Long), der Ex- Freundin des Gangsters und deren Sohn erwartet, zu denen sie seit Jahren keinerlei Kontakt hatte. Ein simpler Plan, jedoch mit einem GROSSEN Problem: BIG MAMA hat mittlerweile unerwartet die Stadt verlassen. Kurzentschlossen entscheidet sich Malcolm für seine bislang spektakulärste Verkleidung und schlüpft in die Rolle der mürrischen Südstaaten-Grossmutter. Mit Hilfe von einigen Tricks verwandelt er sich komplett in BIG MAMA und übernimmt sogar die täglichen Arbeiten der korpulenten Siebzigjährigen: vom Kochen bis zum Entbinden von Babies und ungewöhnlichen Beichten in der örtlichen Kirche. Als wenn die Sache nicht schon kompliziert genug wäre, verliebt sich Malcolm auch noch in Sherry, die unter dem Verdacht steht, einen Teil des gestohlenen Geldes zu verstecken. Nun müssen Malcolm/Big Momma nicht nur den richtigen Mann stellen - sondern auch die richtige Frau finden.

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
David T. Friendly
Michael Green
CAST:
Martin Lawrence
Nia Long
Paul Giamatti
Jascha Washington
Terrence Howard
Anthony Anderson
Ella Mitchell
DREHBUCH:
Darryl Quarles
Don Rhymer
KAMERA:
Michael D. O'Shea
SCHNITT:
Bruce Green
Kent Beyda
MUSIK:
Richard Gibbs
AUSSTATTUNG:
Craig Stearns
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  Bitch Slap
 
       
 

Russ Meyer meets Robert Rodriguez, Exploitation meets Grindhouse • Drei böse Mädchen, eine heruntergekommene Stripperin, eine Drogen schmuggelnde Killerin und die fĂĽhrende Börsenmaklerin, kommen in einer verlassenen WĂĽste zusammen, um dort von einem Unterweltboss Diamanten im Gesamtwert von 200 Millionen zu stehlen. Die Dinge geraten aber schnell ausser Kontrolle, während sich die Loyalitäten der drei verschieben, Wahrheiten enthĂĽllt werden, andere Gangster nach der Beute streben, das Schicksal der Welt am seidenen Faden hängt und sie sich einem Bösewicht stellen mĂĽssen, der viel schlimmer ist, als sie es je fĂĽr möglich gehalten hätten...

 

REGIE:
Rick Jacobson
PRODUKTION:
Eric Gruendemann
Rick Jacobson
CAST:
Julia Voth
Erin Cummings
America Olivo
Michael Hurst
Ron Melendez
William Gregory Lee
Minae Noji
DREHBUCH:
Eric Gruendemann
Rick Jacobson
KAMERA:
Stuart Asbjornsen
TON:
Peter Rand
MUSIK:
John R. Graham
AUSSTATTUNG:
Vali Tirsoaga
KOSTÜME:
Rosalida Medina

       
  Black Mass
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2015]
       
 

Strictly Criminal • South Boston in den 1970er-Jahren: FBI Agent John Connolly (Joel Edgerton) ĂĽberredet den irischstämmigen Gangster Jimmy Bulger (Johnny Depp), mit dem FBI zusammenzuarbeiten, um einen gemeinsamen Feind zu eliminieren: die italienische Mafia. Diese unselige Partnerschaft gerät schnell ausser Kontrolle, sodass Whitey sich der Verurteilung entziehen und seine Macht sogar stärken kann, um sich als einer der skrupellosesten und einflussreichsten Gangster in der Geschichte von Boston zu behaupten.

 

REGIE:
Scott Cooper
PRODUKTION:
Scott Cooper
Brett Granstaff
John Lesher
Brian Oliver
Brett Ratner
Patrick McCormick
Tyler Thompson
CAST:
Johnny Depp
Dakota Johnson
Benedict Cumberbatch
Joel Edgerton
Juno Temple
Corey Stoll
Kevin Bacon
Adam Scott
DREHBUCH:
Dick Lehr
Gerard O'Neill
Jez Butterworth
Mark Mallouk
KAMERA:
Masanobu Takayanagi
SCHNITT:
David Rosenbloom
TON:
Jack Heeren
AUSSTATTUNG:
Stefania Cella
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  Blackhat
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Michael Mann • Ein Angriff auf die globalen Finanzmärkte von nie gekanntem Ausmass versetzt Regierungen und Geheimdienste in Panik – so sehr, dass sie sogar Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) aus dem Gefängnis holen, um den Kampf gegen die geheimnisvollen Cyberkriminellen zu gewinnen. Hathaway, ein zu 15 Jahren Haft verurteilter Hacker und Computergenie, ist der einzige, der es mit den Gangstern hinter der Web-Attacke aufnehmen kann. FĂĽr das Versprechen, ein freier Mann zu sein, wenn er die Täter aufspĂĽrt, lässt er sich anheuern. Doch was fĂĽr Hathaway fast als sportliche Herausforderung beginnt, wird sehr schnell zu einem erbarmungslosen
Spiel auf Leben und Tod – denn sein anonymer Gegner kapert nicht nur die globalen Datenleitungen, sondern trägt auch höchst realen Terror in die Welt.
Eine Hetzjagd rund um den Erdball beginnt, die Hathaway und seine Helfer nach Chicago, Los Angeles, Hong Kong und Jakarta fĂĽhrt...

 

REGIE:
Michael Mann
PRODUKTION:
Jon Jashni
Michael Mann
Thomas Tull
CAST:
Chris Hemsworth
Viola Davis
Manny Montana
William Mapother
Holt McCallany
John Ortiz
Tracee Chimo
DREHBUCH:
Morgan Davis Foehl
Michael Mann
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Leo Trombetta
Joe Walker
TON:
Victor Ray Ennis
Gary Marullo
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
Atticus Ross
AUSSTATTUNG:
Guy Hendrix Dyas
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Bob and the Trees
 
       
 

Ein Film von Diego Ongaro • In den kalten Wintertagen wird das Leben richtig hart in den tief verschneiten Landstrichen von Massachusetts. Bob ist Farmer mit Leib und Seele. Der MittfĂĽnfziger mit einer Schwäche fĂĽr Schneegolf und Gangster-Rap kĂĽmmert sich zusammen mit seiner Ehefrau Peggy und seinem Sohn Matt um KĂĽhe, Schweine und Schafe. Die wirtschaftlichen Aussichten sind in diesen Tagen aber dĂĽster. Bob erhofft sich – nicht zur Freude seines Sohnes – mit dem Kauf einer gĂĽnstig angebotenen Waldparzelle ein zusätzliches Einkommen als Holzfäller zu sichern. Kaum nennt er das Holz sein eigen, macht Bob jedoch eine erschreckende Entdeckung. Doch dies ist nur der Beginn eines langen Winters, der Bobs Leben fĂĽr immer verändert.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Diego Ongaro
PRODUKTION:
Rob Cristiano
CAST:
Matt Gallagher
Polly MacIntyre
Bob Tarasuk
Matthew Galagher
DREHBUCH:
Courtney Maum
Diego Ongaro
Sasha Statman-Weil
KAMERA:
Chris Teague
Daniel Vecchione
SCHNITT:
Benoit Sauvage
TON:
Alistair Farrant
MUSIK:
Brian McBride

       
  Brother
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2001]
       
 

A Film by Takeshi Kitano • BROTHER ist der neueste Film des japanischen TV-Stars, Schauspielers, und Regisseurs Takeshi Kitano ('Hana-bi', Kikujiros Sommer'). Es handelt sich dabei um seine erste internationale Koproduktion, die er ausserhalb Japans - in Los Angetes - gedreht hat. In einer wuchtigen Parabel geht es in BROTHER um die Grenzen der Macht:

Ein alternder Gangster setzt sich auf der Flucht vor der japanischen Mafiaorganisation Yakuza nach Amerika ab, wo bereits sein jüngerer Bruder lebt. Mit Hilfe von dessen Gang, japanischer Perfektion und hemmungsloser Brutalität gelingt es ihm, der Mafia ein eigenes Territorium abzutrotzen. Als er über den Erfolg jedoch den Blick auf die Wirklichkeit verliert, ist sein Scheitern unausweichlich. Bis zur letzten Konsequenz reflektiert Takeshi Kitano in BROTHER die Beziehung zwischen Abhängigkeit und Dogmatismus. Wie in den meisten seiner Filme spielt der Regisseur auch diesmal wieder die Hauptrolle, zusammen mit dem amerikanische Shooting-Star Omar Epps ('Scream 2', 'In Too Deep'). Mit BROTHER beweist Takeshi Kitano erneut, dass er 'einer der fünf wichtigsten Fitmemacher der Gegenwart' ist (so der 'International Film Guide 2000').

 

REGIE:
Takeshi Kitano
PRODUKTION:
Masayuki Mori
Jeremy Thomas
CAST:
Beat Takeshi
Omar Epps
Claude Maki
Masaya Kato
Susumu Terajima
Ryo Ishibashi
Ren Ôsugi
DREHBUCH:
Takeshi Kitano
KAMERA:
Katsumi Yanagishima
SCHNITT:
Takeshi Kitano
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Norishiro Isoda

       
  Bugarach
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Sergi Cameron & Ventura DurallSalvador Sunyer • Chronik eines Weltuntergangs. Das sĂĽdfranzösische Dörfchen Bugarach nahe den Pyrenäen soll der einzige Ort auf der Welt sein, an dem die Menschen den Weltuntergang ĂĽberleben werden, den die Mayas fĂĽr Dezember 2012 prophezeit haben. Mit augenzwinkerndem Humor fängt der Dokumentarfilm „Bugarach“ den Alltag in diesem Dörfchen ein, der von Aussteigern, Endzeitaposteln und News-Reportern aus aller Welt auf den Kopf gestellt wird. Zwischen den Dorfbewohnern und den Leuten, die aus purer Neugier dorthin pilgern oder weil sie dort ihr Heil zu finden hoffen, entfaltet sich vor unseren Augen eine tragikomische Welt.

 

REGIE:
Sergi Cameron
Ventura Durall
Salvador Sunyer
PRODUKTION:
Thomas Tielsch
DREHBUCH:
Sergi Cameron
Ventura Durall
Salvador Sunyer
KAMERA:
Cyprien Clément-Delmas
Ivan Castineras
SCHNITT:
Diana Toucedo
MUSIK:
Paul Lemp

       
  Caravaggio
 
       
 

Ein Film von Derek Jarman • Derek Jarmans Klassiker des europäischen Kinos ist die Verfilmung des wilden Lebens des Renaissance-Malers Caravaggio (Nigel Terry). BerĂĽhmt als Schöpfer dĂĽsterer und erotischer Werke, die seinen reichen und mächtigen Auftraggebern und Gönnern nicht selten unheimlich waren – beargwöhnt wegen seines Umgangs mit Strichern und Tagelöhnern. Er lebt in einer Dreierbeziehung mit dem schönen Dieb Ranucchio (Sean Bean) und dessen Frau, der Prostituierten Lena (Tilda Swinton), zusammen, die auch fĂĽr seine berĂĽhmtesten Bilder Modell stehen. Die menage-Ă -trois endet mit dem tragischen Tod Lenas und Caravaggio muss sein restliches Leben auf der Flucht verbringen.

 

REGIE:
Derek Jarman
PRODUKTION:
Sarah Radclyffe
CAST:
Nigel Terry
Dexter Fletcher
Noam Almaz
Sean Bean
Tilda Swinton
Dawn Archibald
Jack Birkett
Sadie Corre
Una Brandon-Jones
Imogen Claire
DREHBUCH:
Derek Jarman
KAMERA:
Gabriel Beristain
SCHNITT:
George Akers
TON:
Peter Maxwell
MUSIK:
Simon Fisher-Turner
AUSSTATTUNG:
Christopher Hobbs
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Chappie
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Neill Blomkamp • In der nahen Zukunft werden Verbrechen mit Hilfe von Polizei-Robotern bekämpft, die kompromisslos gegen die Bevölkerung vorgehen. Doch die Menschen beginnen allmählich, sich zu wehren. Als einer der Polizei-Droiden, Chappie, gestohlen und neu programmiert wird, wird er der erste Roboter, der die Fähigkeit hat, eigenständig zu denken und zu fĂĽhlen. In den Augen der mächtigen Elite stellt dieser Roboter eine Gefahr fĂĽr die öffentliche Ordnung und die gesamte Menschheit dar. Und so wird mit allen Mitteln versucht, sicher zu stellen, dass Chappie der Letzte seiner Art ist.

 

REGIE:
Neill Blomkamp
PRODUKTION:
James Bitonti
Victoria Burkhart
Simon Kinberg
CAST:
Hugh Jackman
Sharlto Copley
Sigourney Weaver
Dev Patel
Jose Pablo Cantillo
DREHBUCH:
Neill Blomkamp
Terri Tatchell
KAMERA:
Trent Opaloch
MUSIK:
Ryan Amon
Chris Clark
Rich Walters
AUSSTATTUNG:
Jules Cook
KOSTÜME:
Diana Cilliers

       
  Chu Tai Chiu Fung
 
       
 

Trivisa • Hongkong im Sommer 1997. Kurz vor der Ăśbergabe der britischen Kronkolonie sorgen sich drei der berĂĽchtigtsten Gangster um ihre Zukunft. Als sie alle im selben Restaurant gesehen werden, wird bald gemunkelt, die verfeindeten Exzentriker planten zusammen einen grossen Coup. Ein GerĂĽcht, das jedem einzelnen der drei notorischen Verbrecher keine Ruhe lässt. Hongkongs Kinolegende Johnnie To hat als Produzent von TRIVISA vier Talente zusammengetrommelt, die dereinst in seine Fussstapfen treten könnten. Das faszinierende Ergebnis ist diese verschachtelte Geschichte von drei Gangstern, die Opfer ihrer eigenen Legende werden.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Vicky Wong
Frank Hui
Jevons Au
PRODUKTION:
Johnnie To
Yau Nai-hoi
CAST:
Lam Ka Tung
Richie Jen
Jordan Chan
DREHBUCH:
Mak Tin Shu
Loong Man Hong
Thomas Ng
KAMERA:
Rex Chan
Ray Cheung
Zhang Ying
SCHNITT:
David Richardson
Allen Leung
MUSIK:
Nigel Chan
AUSSTATTUNG:
Jean Tsoi
KOSTÜME:
Sukie Yip

       
  City of Industry
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 1998]
       
 

Harvey Keitel & Stephen Dorff • Los Angeles - Stadt der Freeways, Stadt der (Film-)lndustrie, Stadt der Gangster.

Lee Egan (Timothy Hutton) braucht ein Auto. Das Problem ist innerhalb einer Minute geregelt. Weit im Hintergrund ragen die Wolkenkratzer von Downtown empor. Lee holt seinen Kumpel Jorge ab; dessen Frau Rachel (Famke Janssen) ist nicht begeistert, ahnt sie doch, dass Jorge (Wade Dominguez), der einer Gefängnisstrafe wegen unerlaubten Waffenbesitzes entgegensieht, erneut in eine unsaubere Geschichte verwickelt ist.

Im vornehmen Palm Springs stösst Lees Bnuder Roy (Harvey Keitel) zu den beiden und lässt sich die Situation erklären: Es geht um einen Überfall auf einen Juwelier, der eine Lieferung von Diamanten im Wert von drei Millionen Dollar erwartet. Als letzter kommt Skip (Stephen Dorff) an, der Fahrer des Fluchtwagens, ein nervöser Heavy-Metal-Typ. Roy, der Skip nicht kennt, ist misstrauisch.

Der Überfall verläuft erfolgreich, die Beute ist sichergestellt. Skip steuert den Fluchtwagen besonnen vom Ort des Geschehens. Als in einem Wohnwagen am Rande der Stadt Zahltag ist, zieht Skip eine Pistole und erschiesst Lee und Jorge. Für Roy aber ist Skip nicht schnell genug. Skip fährt nach L.A. zurück, Roy organisiert sich ein Auto und folgt ihm. Seine äusserst rüden Befragungsmethoden bringen ihm erste Informationen ein. Von Lees Freundin erfährt er den Namen einer Bar, in der Skip gerne herumhängt, vom Wirt den Namen von Skips Rechtsanwalt, von diesem schliesslich den Namen und Arbeitsplatz von Skips früherer Freundin. Doch die Stripperin im 'Bate Elegance Club' rät ihm, die Polizei einzuschalten, 'lch bin meine eigene Polizei', entgegnet Roy.

Roy macht Jorges Frau Rachel ausfindig, aber sie kann (oder will) ihm nicht helfen. Skip hat von Roys Nachforschungen erfahren und heuert eine Killertruppe an. Roy ist einmal mehr schneller, wird aber verwundet. Mit letzter Kraft schleppt er sich zu Rachel. Sie pflegt ihn - halbwegs- gesund. Und für 100.000 Dollar will sie ihm den Tip geben, wo Skip sein Geld gebunkert hat. Roy akzeptiert, findet das Geld - und macht einen verhängnisvollen Fehler.

Skip gibt sich nicht geschlagen und kidnappt kurzerhand Rachel. Auf einem Industriegelände in einer der Suburbs kommt es zum unvermeidlichen Showdown. Roy wird schwer verwundet. Doch damit ist die Sache noch lange nicht zu Ende ....

 

REGIE:
John Irvin
PRODUKTION:
Evzen Kolar
Ken Solarz
CAST:
Harvey Keitel
Famke Janssen
Stephen Dorff
Timothy Hutton
Wade Dominguez
Michael Jai White
Reno Wilson
DREHBUCH:
Ken Solarz
KAMERA:
Thomas Burstyn
SCHNITT:
Mark Conte
MUSIK:
Stephen Endelman
AUSSTATTUNG:
Michael Novotny

       
  Colombiana
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2011]
       
 

Ein Film von Olivier Megaton • Cataleya ist erst neun Jahre alt, als sie die Ermordung ihrer Eltern durch den brutalen kolumbianischen Mafiaboss Don Luis mit ansehen muss. Sie selbst entgeht dem Anschlag nur knapp und es gelingt ihr, zu ihrem Onkel nach Chicago zu fliehen. Getrieben von dem Wunsch nach Rache und fest entschlossen, den Mörder ihrer Eltern aufzuspĂĽren, lässt sie sich zur Profi-Killerin ausbilden. Doch Don Luis geniesst inzwischen den Schutz der CIA. Bei dem Versuch, ihren Erzfeind aus der Reserve zu locken, gerät Cataleya immer mehr ins Fadenkreuz des FBI…

 

REGIE:
Olivier Megaton
PRODUKTION:
Luc Besson
Pierre-Ange Le Pogam
CAST:
Zoe Saldana
Amandla Stenberg
Michael Vartan
Cliff Curtis
Callum Blue
Jordi MollĂ 
DREHBUCH:
Luc Besson
Robert Mark Kamen
KAMERA:
Romain Lacourbas
SCHNITT:
Camille Delamarre
TON:
Frederic Dubois
MUSIK:
Nathaniel MĂ©chaly
AUSSTATTUNG:
Patrick Durand
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  Confidence
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Januar 2004]
       
 

It's not about the money. It's about the money. • Jake Vig (Edward Burn) ist ein Hochstapler, dessen Methoden ebenso spektakulär wie effizient sind. Zusammen mit seinen Komplizen Gordo, Miles, Big Al und zwei korrupten Polizeibeamten , Lloyd und Omar, hat er gerade Lionel Dolby ordentlich ĂĽbers Ohr gehauen. Allerdings wusste er dabei nicht, dass Dolby ausgerechnet der Buchhalter des exzentrischen Winston King, eines Verbrecherbosses ist....

In die Enge getrieben, schlägt Jake dem "King" (Dustin Hoffmann) vor, ihn zu entschädigen. Zu diesem Zweck heckt er die listigste Gaunerei seiner Karriere aus.... Zielperson ist Morgan Gillette, ein zwielichtiger Banker. Damit sein Coup auch Erfolg hat, engagiert Jake Lily (Rachel Weisz), eine verführerische Taschendiebin. So beginnt ein unterhaltsames Spiel von Täuschung und Betrug, ein hinterhältiger Schlagabtausch, der sich allerdings als viel riskanter herausstellt als vorhergesehen.
Mit dem FBI auf den Fersen, dem Killer des Kings, der davon träumt, alle umzulegen, und seinen falschen Freunden, muss Jake sich selbst übertreffen. Um sich aus dieser Affäre zu ziehen, muss der Betrug schon wirklich gut sein ...

Die meisterhafte Besetzung und die packende Story machen dieses Drama, das im Gangstermilieu angesiedelt ist, zu einem Leckerbissen fĂĽr jeden echten Kinofreund.

 

REGIE:
James Foley
PRODUKTION:
Marc Butan
Michael Burns
Michael Paseornek
Michael Ohoven
CAST:
Edward Burns
Rachel Weisz
Morris Chestnut
Leland Orser
Louis Lombardi
Paul Giamatti
Dustin Hoffman
DREHBUCH:
Doug Jung
KAMERA:
Juan Ruiz AnchĂ­a
SCHNITT:
Stuart Levy
TON:
Christopher S. Aud
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  Congo River
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Hinter der Dunkelheit • Eine absolut faszinierende, packende Reise von der MĂĽndung bis zur Quelle des Kongos, des grössten Flussgebietes der Welt. Wir lernen die Mythologie des Flusses kennen, erleben den Alltag mit all seinen Facetten und begegnen den legendären Gestalten, die im Herzen Afrikas Geschichte geschrieben haben: Forschern wie David Livingstone und Sir Henry Morton Stanley, Königen der Kolonialzeit sowie den afrikanischen FĂĽhrern wie Lumumba, Mobutu und Kabila. Und wir dringen ein ins Conrads «Herz der Finsternis».

Die Anspielung auf Joseph Conrad im Untertitel des Films (Herz der Finsternis) und die gleichzeitige Überwindung dieses Vorbilds sind sehr wichtig, um die Vorgehensweise des bekannten Dokumentarfilmers Thierry Michel nachzuvollziehen, der zum vierten Mal einen Film im Kongo gedreht hat. In den vergangenen Jahren hat er sich bereits mit den politischen Entgleisungen in Zaire beschäftigt, er begegnete den letzten Siedlern und untersuchte die unglaublichen Machenschaften der Mobutu-Diktatur. So wie Marlow im «Herz der Finsternis» fasziniert ist von dem unerreichbaren Kurtz, scheint Thierry Michel mit seinen Filmen das Gespenst Mobutus zu verfolgen. Allerdings nimmt er nicht auf Conrad Bezug, weil er einen Apocalypse Now drehen will, sondern um die Entschiedenheit seiner Kritik am Kolonialismus zu betonen und die Relativität unserer Wahrnehmung des afrikanischen Kontinents zu verdeutlichen.

Während er die Dekonstruktion des afrikanischen Mythos zum Ausgangspunkt seiner dokumentarischen Recherche macht, ist er doch über die Flussfahrt auf dem Kongo fest in der Wirklichkeit verankert. Er versucht der Vergangenheit und dem Schicksal Afrikas so tief wie möglich auf den Grund zu gehen, indem er diesem sich dahin schlängelnden Fluss, der 4’374 Kilometer lang ist und sehr viel mehr als das Getöse seiner Fluten, bis zur Quelle folgt. Ein ambitioniertes und schwieriges Vorhaben, denn die Bezugnahme auf den Mythos droht die Realität vor lauter Faszination zu verzerren. Michel ist sich dieser Gefahr wohl bewusst und ergreift verschiedene Ge-genmassnahmen. Der Fluss ist wie das Land: Es gibt weder Markierungen noch aktuelle Karten, jeder muss sich anhand eigener

Skizzen, mittels eigener Erfahrung seinen Weg bahnen. Olivier Barlet, Africultures

 

REGIE:
Thierry Michel
PRODUKTION:
Serge Lalou
Christine Pireaux
CAST:
Olivier Cheysson
Thierry Michel
Lye Mudaba
DREHBUCH:
Thomas Cheysson
Thierry Michel
KAMERA:
Michel TĂ©chy
SCHNITT:
Marie Quinton
TON:
Lieven Callens
MUSIK:
Lokua Kanza

       
  Cop Out
 
       
 

Ein Film von Kevin Smith • Die Detectives Jimmy (Bruce Willis) und Paul (Tracy Morgan) halten seit vielen Jahren die New Yorker Strassen von grossen und kleinen Ganoven frei. Doch plötzlich sieht sich das Cop-Duo einem gnadenlosen Gangster gegenĂĽber, der als besessener Sammler von Baseball-Raritäten ausgerechnet bei Jimmy zuschlägt: Er klaut ihm eine extrem seltene, historische Baseball-Sammelkarte in druckfrischem Zustand. Jimmy setzt alles daran, seinen wertvollsten Schatz wieder in eigenen Besitz zu bringen, denn durch den Verkauf will er die einzige Möglichkeit nutzen, seiner ĂĽber alles geliebten Tochter die Hochzeit zu finanzieren. Leider kann er sich dabei nicht mehr auf seinen Partner Paul verlassen. Der ist seit kurzem von der fixen Idee besessen, seine Frau wĂĽrde ihn betrĂĽgen und ist deshalb nicht ganz bei der Sache…

 

REGIE:
Kevin Smith
PRODUKTION:
Polly Cohen Johnsen
Marc Platt
Michael Tadross
CAST:
Bruce Willis
Tracy Morgan
Juan Carlos Hernández
Cory Fernandez
DREHBUCH:
Robb Cullen
Mark Cullen
KAMERA:
David Klein
SCHNITT:
Kevin Smith
TON:
Tim Chau
Linda Di Franco
MUSIK:
Harold Faltermeyer
AUSSTATTUNG:
Michael Shaw
KOSTÜME:
Juliet Polcsa

       
  Cradle 2 The Grave
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2003]
       
 

AnfĂĽhrer. Räuber. Krieger. Vater. • Das gefährliche Pflaster der Grossstadt ist sein Spielplatz: Tony Fait (DMX) ist ein charismatischer, mit allen Wassern gewaschener Martial-Arts-Experte, der sich hundertprozentig auf sein Profi-Team (ANTHONY ANDERSON, GABRIELLE UNION und DRAG-ON) verlassen kann. Sein Durchsetzungsvermögen wird nur von seiner bedingungslosen Liebe zu seiner Tochter Vanessa (PAIGE HURD) ĂĽbertroffen.

Nachdem Fait einen ausgeklügelten Raubüberfall inszeniert hat, bekommt er es plötzlich mit einem taiwanesischen Regierungsagenten zu tun: Der unerbittliche Su (JET LI) verfolgt jene schwarzen Diamanten, die sich jetzt in Faits Hand befinden, schon um die halbe Welt. Er hat es nicht nur auf die Diamanten abgesehen, sondern auch auf den skrupellosen Ling (MARK DACASCOS), seinen ehemaligen Partner, der jetzt Faits Tochter kidnappt, um sie gegen die Steine auszutauschen.

Aber als sich herumspricht, dass Fait die Steine bei seinem Hehler Archie (TOM ARNOLD) deponiert hat, reisst sie sich ein mächtiger Gangsterboss (CHI McBRIDE) unter den Nagel.

Fait steht mit dem Rücken zur Wand. Er mobilisiert sein Team und besteht auch nicht mehr auf seiner strikten Regel, ohne Schusswaffen zu operieren - er setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um seine Tochter zu retten. Doch nur Su kennt Ling gut genug, um jeden seiner Schritte vorauszusehen. Mit seiner überragenden Kampfkunst schaltet er Lings Helfershelfer einen nach dem anderen aus. Fait beobachtet ihn und begreift endlich, dass Su seine einzige Chance ist, wenn er Vanessa lebend wiedersehen will.

Von Natur aus sind sie Gegner, doch die Umstände schmieden sie zusammen: Der Meisterdieb und der undurchschaubare Agent müssen an einem Strang ziehen, um den gemeinsamen Feind in die Enge zu treiben: Su will sich an dem Mann rächen, der ihm einst nach dem Leben getrachtet hat und den er als einziger genau kennt, und Fait muss seine Tochter retten - den einzigen Menschen, der ihm mehr bedeutet als sein Leben.

 

REGIE:
Andrzej Bartkowiak
PRODUKTION:
Joel Silver
CAST:
Jet Li
DMX
Mark Dacascos
Anthony Anderson
Kelly Hu
Gabrielle Union
Tom Arnold
DREHBUCH:
John O'Brien
Channing Gibson
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Derek Brechin
MUSIK:
John Frizzell
AUSSTATTUNG:
David F. Klassen
KOSTÜME:
Ha Nguyen

       
  Crank 2: High Voltage
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 2009]
       
 

Ein Film von Brian Taylor & Mark NeveldineGangster und Profikiller Chev aus „Crank“ wird von dem Triadenganoven Johnny Vang ein künstliches Herz eingepflanzt, da man Chevs Organe wie ein Ersatzteillager für den schwächelnden Triadenoberboss Hu Dong benutzen will. Auf der Jagd nach Johnny Vang, den er im Besitz seines echten Herzens wähnt, verliert er bald die drahtlose Batterie, die das Kunstherz mit Strom versorgt. Chev muss sich nun ständig neu mit Strom versorgen und wagt sogar den tödlichen Griff in die Starkstromleitung. Dabei geht er wie beim Sturz in „Crank“ fast drauf, aber wieder überlebt er und bekommt sein Herz zurück.
Die direkte Fortsetzung des Action-Hits „Crank“ ist wieder voller irrwitziger Einfälle, anarchistisch-unkorrektem schwarzen Humor und grandioser Actionsequenzen.

 

REGIE:
Brian Taylor
Mark Neveldine
PRODUKTION:
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
Skip Williamson
Richard S. Wright
CAST:
Jason Statham
Amy Smart
Clifton Collins
Bai Ling
Efren Ramirez
Najja Meeks
DREHBUCH:
Brian Taylor
Mark Neveldine
KAMERA:
Brandon Trost
SCHNITT:
Marc Jakubowicz
Fernando Villena
TON:
Scott Martin Gershin
MUSIK:
Mike Patton
AUSSTATTUNG:
Jerry Fleming
KOSTÜME:
Dayna Pink

       
  Cyanure
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. März 2014]
       
 

Ein Film von SĂ©verine Cornamusaz • Der 13-jährige Achille wartet voller Hoffnung darauf, dass sein Vater aus dem Gefängnis entlassen wird – ein Vater, den er nie gekannt und sich stets in seiner Fantasie ausgemalt hat. Sein Traum vom Leben zu dritt, wie eine richtige Familie, wird auf eine harte Probe gestellt, einerseits von seiner Mutter, die des Wartens mĂĽde ist, und andererseits von seinem unzulänglichen Vater, dem durch die Jahre im Gefängnis jegliches Verantwortungsbewusstsein abhanden gekommen ist. Wird dieser verletzliche Mensch mit seiner turbulenten Vergangenheit das Versprechen halten können, das er seinem Sohn gegeben hat, nämlich nie mehr von ihm getrennt zu leben?

 

REGIE:
SĂ©verine Cornamusaz
PRODUKTION:
Xavier Grin
CAST:
Etzlinger Alexandre
Roy Dupuis
Sabine Timoteo
Christophe Sermet
Ludivine Geschworner
Thierry Jorand
DREHBUCH:
Marcel Beaulieu
SĂ©verine Cornamusaz
KAMERA:
Carlo Varini
SCHNITT:
Daniel Gibel
TON:
Henri MaĂŻkoff
MUSIK:
Luc Sicard
KOSTÜME:
Françoise Nicolet

       
  Das Dunkle Gen
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 2015]
       
 

Wege aus der Depression • Frank Schauder ist gleichzeitig Arzt und Patient. Als Patient kämpft er seit Jahren gegen eine immer wiederkehrende Depression, als Arzt will er diese ergrĂĽnden.

Inwieweit sind seine Gene für die Depression verantwortlich? Kann er jemals ohne die Krankheit leben? Wie stark ist sein Sohn gefährdet, ebenfalls depressiv zu werden?

Die Suche nach den Wurzeln seiner Depression und möglichen Therapieformen führt den Neurologen ins Reich seiner eigenen Gene und beleuchtet gleichzeitig die fundamentalen Umwälzungen, die der modernen Gesellschaft durch die rasanten Fortschritte in der Genforschung bevorstehen. Ist der Mensch als vernunftbegabtes Wesen Herr über sein Leben oder wird das menschliche Handeln und Fühlen vielmehr von biochemischen Prozessen bestimmt?

Der Film beschränkt sich jedoch nicht auf die wissenschaftliche Sichtweise, sondern zeigt ebenso künstlerische Visionen und spielerische Umgangsformen mit dem genetischen Bauplan. Diese kreativen Perspektiven brechen die scheinbare Determiniertheit, die in unserem Genom steckt und eröffnen einen inspirierenden Blick auf die Einzigartigkeit jedes Lebens.

Die Entdeckungsreise hilft Frank Schauder, sich selbst besser zu verstehen und eröffnet ihm Wege, die zurück ins Leben führen.

 

REGIE:
Miriam Jakobs
Gerhard Schick
PRODUKTION:
Thomas Tielsch
CAST:
Frank Schauder
Leonard Metz
Jennifer Glaus
Florian Holsboer
Deirdre Gribbin
Sabina Gallati
DREHBUCH:
Miriam Jakobs
Gerhard Schick
KAMERA:
Simon Guy Fässler
Philipp KĂĽnzli
SCHNITT:
Miriam Jakobs
Gerhard Schick
TON:
Christian Lutz
Patrick Veigel
Elena Coderch
MUSIK:
Daniel Almada

       
  Date Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Shawn Levy • Das Ehepaar Claire und Phil Foster (Tina Fey und Steve Carell) fĂĽhrt ein glĂĽckliches aber doch etwas lahmes Familienleben und erliegt immer mehr dem Alltag. Auch das Ausgehen ist zur gähnenden Routine geworden. Um ihrer Ehe wieder etwas mehr Pepp zu geben, planen sie ein gemeinsames Abendessen in einem der angesagtesten Restaurants in Manhattan.

Hier kommt es zu einer Verwechslung mit dem Ehepaar Tripplehorn (Mila Kunis und James Franco), was den Fosters von da an eine wilde Nacht quer durch New York beschert. Denn sie werden fälschlicherweise für die Tripplehorns gehalten und die sind ganz offensichtlich kein normales Durchschnittspaar. Zu Wasser, zu Lande und in der Luft werden Claire und Phil Foster ab sofort von bösen Gangstern gejagt und sie müssen alle Tricks anwenden, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen, um ihre Haut zu retten.

 

REGIE:
Shawn Levy
PRODUKTION:
Shawn Levy
Tom McNulty
CAST:
Mark Ruffalo
Mila Kunis
Mark Wahlberg
James Franco
Steve Carell
DREHBUCH:
Josh Klausner
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Dean Zimmerman
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
David Gropman

       
  Dead Man Down
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2013]
       
 

Ein Film von Niels Arden Oplev • Victor (Colin Farrell) ist die rechte Hand von Unterweltboss Alphonse (Terrence Howard). Dessen Gangmitglieder werden systematisch von einem Unbekannten umgebracht, der seine Taten mit höhnischen Drohbriefen begleitet. Darcy (Dominic Cooper), Victors Freund und ebenfalls Angestellter von Alphonse, ist vom Gedanken besessen den Killer ausfindig zu machen und so in Alphonses Gunst und innerhalb der Organisation aufzusteigen. Derweilen lernt Victor Beatrice (Noomi Rapace) kennen; eine mysteriöse Französin, die mit ihrer Mutter, Valentine (Isabelle Huppert), im Hochhaus gegenĂĽber lebt. Er fĂĽhlt sich zu ihr hingezogen, findet jedoch bald heraus, dass sie nicht die Frau ist, die sie zu sein scheint. Beatrice ist das Opfer eines Verbrechens – sie ist auf Rache aus und benötigt dazu Victors Hilfe... Aber auch Beatrice findet schnell heraus, das Victor nicht der ist, fĂĽr den sie ihn gehalten hat; Victor will sich fĂĽr den einige Jahre zurĂĽckliegenden Tod seiner Frau und seiner jungen Tochter rächen. Die geteilte Suche nach Vergeltung fĂĽhrt zu einer intensiven Beziehung zwischen den beiden zutiefst verletzten Menschen, und sie begeben sich auf einen gewalttätigen wie erlösenden Rachefeldzug.

 

REGIE:
Niels Arden Oplev
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
J.H. Wyman
CAST:
Colin Farrell
Noomi Rapace
Dominic Cooper
Terrence Howard
Isabelle Huppert
Armand Assante
DREHBUCH:
J.H. Wyman
KAMERA:
Paul Cameron
SCHNITT:
Timothy A. Good
Frédéric Thoraval
TON:
Peter Schultz
AUSSTATTUNG:
Niels Sejer
KOSTÜME:
Renee Ehrlich Kalfus

       
  Death for Sale
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Ein Film von Faouzi BensaĂŻdi • Jungsein im Maghreb. Viele Jugendliche haben hier nicht allzu viel zu verlieren, die Gesellschaft bietet ihnen wenig Perspektiven. FĂĽr den Marokkaner Faouzi BensaĂŻdi («Mille Mois») ist diese Beobachtung der Ausgangspunkt zu einem ebenso verspielten wie lebensnahen Porträt dreier Freunde aus TĂ©touan, einer mittelgrossen Stadt im Norden von Marokko. Soufiane, der jĂĽngste unter ihnen, fĂĽllt seine Tage mit kleinen Diebereien, Allal, der älteste, will sich im Drogenschmuggel behaupten, und Malik ist in Dounia verliebt, die als Prostituierte in einem Nachtclub arbeitet und Männern die Sinne verwirrt. Die drei Freunde aus «Death For Sale» sind unterschiedliche Typen und wĂĽrden dennoch durch dick und dĂĽnn zusammenspannen. Mal trennen sich ihre Wege, mal finden sie wieder zusammen. Und gemeinsam haben sei einen verrĂĽckten Plan. Sie wollen ein Juweliergeschäft ausrauben, um so auf einen grĂĽnen Zweig zu kommen und sich eine Zukunft zu sichern. Sie planen alles minutiös und wie im grossen Kino. Und mit Motiven des grossen Kinos liebt es Faouzi BesaĂŻde zu spielen, dass die Grenzen aufgehoben werden und die Fantasien fliegen.

 

REGIE:
Faouzi BensaĂŻdi
PRODUKTION:
SĂ©bastien Delloye
Souad Lamriki
CAST:
Fehd Benchemsi
Faouzi BensaĂŻdi
Imane Elmechrafi
Fouad Labied
DREHBUCH:
Faouzi BensaĂŻdi
KAMERA:
Marc-André Batigne
SCHNITT:
Danielle Anezin
TON:
Patrice Mendez
MUSIK:
Richard Horowitz

       
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