SUCHE filmarchiv
     
     
 
exakter begriff
     
  Suchbegriff eingeben (z.B. "cruise cruz")  
     
     
  SUCHRESULTATE:
       
  20th Century Women
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Mai 2017]
       
 

Ein Film von Mike Mills • Kalifornien, Ende der 70er Jahre: eine wilde, inspirierende Zeit der kulturellen UmbrĂŒche, Freiheit liegt in der Luft. Dorothea Fields (Annette Bening), eine energische und selbstbewusste Frau Mitte 50, erzieht ihren Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) ohne den Vater, holt sich aber UnterstĂŒtzung von zwei jungen Frauen: Abbie (Greta Gerwig), die freigeistige und kreative Mitbewohnerin, und Jamies beste Freundin Julie (Elle Fanning), ein gleichermassen intelligentes wie provokatives MĂ€dchen. So verschieden sie sind, alle vier stehen fĂŒreinander ein – und es gelingt ihnen eine Bindung fĂŒr das ganze Leben zu schaffen.

 

REGIE:
Mike Mills
PRODUKTION:
Chelsea Barnard
CAST:
Annette Bening
Elle Fanning
Greta Gerwig
Billy Crudup
Lucas Jade Zumann
Alison Elliott
DREHBUCH:
Mike Mills
KAMERA:
Sean Porter
SCHNITT:
Leslie Jones
MUSIK:
Roger Neill
AUSSTATTUNG:
Chris Jones
KOSTÜME:
Jennifer Johnson

       
  A Few Best Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2012]
       
 

Die Trauzeugen • Im Urlaub lernt David (Xavier Samuel) die Australierin Mia (Laura Brent) kennen und verliebt sich in sie. Breits nach einer Woche macht David ihr einen Heiratsantrag. Die Hochzeit soll schon in ein paar Tagen stattfinden. David reist nach Englang und trommelt seine drei besten Freunde zusammen, den sensiblen Tom (Kris Marshall), den naiven Graham (Kevin Bishop) und den etwas depressiven Luke (Tim Draxl), um die Hochzeit zu planen. Und so fliegen der zukĂŒnftige BrĂ€utigam und seine drei unglĂŒckseligen Freunde ins australische Outback, wo die Trauung stattfinden soll. Doch Mias Eltern, Barbara (Olivia Newton-John) und Jim (Jonathan Biggins), sehen dem Ereignis eher skeptisch entgegen, womit sie auch Recht behalten sollen. Der grosse Tag endet in einem regelrechten Chaos.

 

REGIE:
Stephan Elliott
PRODUKTION:
Antonia Barnard
Gary Hamilton
Laurence Malkin
Share Stallings
CAST:
Olivia Newton-John
Rebel Wilson
Xavier Samuel
Kris Marshall
Kevin Bishop
Laura Brent
DREHBUCH:
Dean Craig
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Sue Blainey
TON:
Andrew Plain
MUSIK:
Guy Gross
AUSSTATTUNG:
George Liddle
KOSTÜME:
Lizzy Gardiner

       
  A Soldier's Daughter Never Cries
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. April 1999]
       
 

A Merchant/Ivory Production • Basierend auf dem 1990 erschienenen Roman 'A Soldier's Daughter Never Cries' von Kaylie Jones, der Tochter des amerikanischen Schriftstellers James Jones (1921 -1977), beleuchtet der Film in drei Kapiteln den Alltag einer Familie in den 60er und 70er Jahren. Der liebevolle, detailfreudige Blick auf die sehr persönliche Geschichte weitet sich dabei schlaglichtartig zu einer subtilen Sicht auf zahlreiche Wandlungen der Wertevorstellungen in der zweiten HĂ€lfte dieses Jahrhunderts.

Die Handlung setzt ein, als der in Paris lebende amerikanische Schriftsteller Bill Willis (Kris Kristofferson) und seine Frau Marcella (Barbara Hershey) den sieben Jahre alten Benoit (Samuel Gruen) aufnehmen. Bills und Marcellas leibliche Tochter Channe (Luisa Conlon), im gleichen Alter wie Benoit, ist zunĂ€chst gar nicht begeistert. Doch die liebevolle AtmosphĂ€re in der Familie sorgt rasch fĂŒr eine Entkrampfung der Situation. Channe und Benoit, der sich bald 'Little Billy' nennen lĂ€sst, werden zu besseren Freunden als es oftmals Geschwister von Geburt sind. Parallel zu Channes und Billys Entwicklung, bis zu ihrem Eintritt in das Erwachsensein (ab dem 14. Lebensjahr gespielt von Leelee Sobieski und Jesse Bradford), zeichnet der Film in einem facettenreichen Kaleidoskop pointierter Bilder die Geschichte einer Familie zwischen europĂ€ischer und US-amerikanischer Kultur, traditionellen und modernen Lebensmustern, persönlichen Höhen und Tiefen.

 

REGIE:
James Ivory
PRODUKTION:
Ismail Merchant
CAST:
Kris Kristofferson
Barbara Hershey
Leelee Sobieski
Jane Birkin
Dominique Blanc
Jesse Bradford
Virginie Ledoyen
DREHBUCH:
James Ivory
Ruth Prawer Jhabvala
Kaylie Jones
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
MUSIK:
Richard Robbins
AUSSTATTUNG:
Jacques Bufnoir
Pat Garner

       
  Aimee & Jaguar
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 1999]
       
 

Eine Liebe grösser als der Tod • Berlin 1997. In Begleitung eines Immobilienmaklers durchstreifen Interessenten eine etwas heruntergekommene Wohnung. Neben ihrer zusammengepackten Habe sitzt eine alte Frau und wartet darauf, ins Seniorenheim gebracht zu werden. Mehr als ein halbes Jahrhundert frĂŒher und mitten im Krieg ist diese Wohnung ein Treffpunkt junger Menschen und ein Fluchtort fĂŒr Aussenseiter.

Nichts im Leben der Lilly Wust (Juliane Köhler) hat die ausserordentlichen Ereignisse erwarten lassen, deren Mittelpunkt sie wird. Sie ist 1943 Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von vier Söhnen, eine brave Hausfrau, sieht man einmal davon ab, dass sie regelmĂ€ssig Liebhaber hat. Aber auch der Ehemann GĂŒnther (Detlev Buck), als Soldat im Krieg, hat seine AffĂ€ren. Man ist bĂŒrgerlich, in dieser Hinsicht jedoch nicht verklemmt.

Bei einem Konzertbesuch lernt Lilly beilĂ€ufig eine junge Frau kennen, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Noch weiss sie nichts von dieser Felice Schragenheim (Maria Schrader), weder, dass sie mit llse, Lillys HausmĂ€dchen, befreundet ist, noch, dass sie als JĂŒdin im Untergrund lebt. Warum auch soll die kurze Begegnung Folgen haben, sind doch beide Frauen genug damit beschĂ€ftigt, ums Überleben zu kĂ€mpfen Nacht fĂŒr Nacht rollen die Bombenangriffe auf Berlin, Lilly sorgt sich um ihre Kinder und Felice schwebt in stĂ€ndiger Gefahr, von der Gestapo verhaftet zu werden.

Ein Zufall fĂŒhrt die beiden wieder zusammen. Lilly sieht sich plötzlich heftig umworben, spĂŒrt eine merkwĂŒrdige Anziehung, ist fasziniert und irritiert zugleich. Diese Felice ist ganz anders als alle Frauen, die sie bisher kennengelernt hat: selbstbewusster, energischer, intelligenter. Und auch die Frauen um Felice herum verströmen ein LebensgefĂŒhl, das ihr fremd ist.

AIs Felice Lilly eines Tages umarmt und auf den Mund kĂŒsst auf eine Weise, wie Lilly es noch nie erlebt hat - ist das ein Schock. Sie schlĂ€gt Felice ins Gesicht, wendet sich ab und spĂŒrt doch, dass da etwas anfĂ€ngt, dem sie nicht entrinnen wird. Es beginnt, mitten in Bombenkrieg und Verfolgung, eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Fast tĂ€glich schreiben sie sich Briefe, Gedichte. Sie geben sich neue Namen: AimĂ©e (Lilly) und Jaguar (Felice). Aber noch immer weiss Lilly nicht, wer diese Felice wirklich ist, die oft tagelang verschwindet und hinterher nur unbefriedigende AuskĂŒnfte gibt. Bis sie, getrieben von Eifersucht, es nicht mehr aushĂ€lt und Felice zu einem GestĂ€ndnis zwingt: Sie ist JĂŒdin. Felice, die unter falschem Namen bei einer Nazizeitung arbeitet und einer Untergrundgruppe Informationen zuspielt, weiss, dass sie sich damit ganz in die HĂ€nde dieser Frau begibt, in deren Wohnung immerhin eine HitlerbĂŒste steht und deren Mann offenbar ein Nazi ist.

Doch Lilly wĂ€chst ĂŒber sich hinaus, sie nimmt Felice in ihre Wohnung auf und lĂ€sst sich von ihrem Mann scheiden. Die beiden Frauen schliessen einen Liebes- und Ehepakt. Sie versuchen, die schreckliche Wirklichkeit um sich herum zu verdrĂ€ngen und werden dann doch brutal von ihr eingeholt. An einem heissen Augusttag 1944, sie haben an der Havel gebadet, gescherzt, sich fotografiert, erwartet sie die Gestapo in Lillys Wohnung...

 

REGIE:
Max FÀrberböck
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Hanno Huth
CAST:
Maria Schrader
Juliane Köhler
Elisabeth Degen
Johanna Wokalek
Heike Makatsch
Detlev Buck
Inge Keller
DREHBUCH:
Max FÀrberböck
Rona Munro
Erica Fischer
KAMERA:
Tony Imi
SCHNITT:
Barbara Hennings
MUSIK:
Jan A.P. Kaczmarek
AUSSTATTUNG:
Albrecht Konrad
Uli Hanisch

       
  Albert Schweitzer - Ein Leben fĂŒr Afrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Gavin Millar • Der Film ALBERT SCHWEITZER stellt einen der grössten Humanisten des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt: Albert Schweitzer. Bereits mit dreissig Jahren war er bekannt als Theologe und Philosoph, als Autor eines Buches ĂŒber Johann Sebastian Bach, das selbst heute noch als Standardwerk gilt, und als gefeierter Interpret von Bachs Orgelwerken. Dann sattelt er um, studiert Medizin und beschliesst zusammen mit seiner Frau Helene nach Afrika zu gehen, um dort ein Krankenhaus aufzubauen und den Ärmsten der Armen zu helfen. FĂŒr Schweitzer stand fest, dass er seinen Plan des „rein menschlichen Dienens“ nunmehr dort verwirklichen wollte. Denn Christ sein bedeutete fĂŒr Albert Schweitzer stets mehr als Gottesdienst und Theorie. Hier lag auch die Motivation, etwas „von der Schuld abzutragen“, die die europĂ€ischen KolonialmĂ€chte in Afrika auf sich geladen hatten. WĂ€hrend des kurz darauf ausbrechenden Ersten Weltkrieges suchte Albert Schweitzer in Lambarene vergeblich eine Antwort auf die Frage, wie der Mensch fĂŒr sich einfach und rational herleiten kann, sich selbst und die Welt zu bejahen.

 

REGIE:
Gavin Millar
PRODUKTION:
Eliza Mellor
Alexander Thies
CAST:
Jeroen Krabbé
Barbara Hershey
Judith GodrĂšche
Samuel West
Jeanette Hain
Patrice Naiambana
Jonathan Firth
Armin Rohde
DREHBUCH:
James Brabazon
David Howard
Gavin Millar
KAMERA:
Cinders Forshaw
SCHNITT:
Oli Weiss
TON:
Tobias Fleig
MUSIK:
Colin Towns
AUSSTATTUNG:
Tom Hannam
KOSTÜME:
Wolfgang Ender
Moira Anne Meyer

       
  Ali G - In da house
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. September 2002]
       
 

Booyakasha! Voll die SprĂŒche! • Ali G (Sacha Baron Cohen) wird unversehens zur Schachfigur in der Hand des bösen Schatzkanzlers (Charles Dance) - denn dieser plant, den britischen Premierminister zu stĂŒrzen. Doch der Premier wird nicht untergehen stattdessen wird Ali im ganzen Land als Stimme der Jugend und der 'Echtheit' stĂŒrmisch gefeiert. Und der Premier und seine Regierung sind plötzlich beliebter als je zuvor.

 

REGIE:
Mark Mylod
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Dan Mazer
CAST:
Sacha Baron Cohen
Michael Gambon
Charles Dance
Kellie Bright
Martin Freeman
Rhona Mitra
Barbara New
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Dan Mazer
KAMERA:
Ashley Rowe
SCHNITT:
Paul Knight
MUSIK:
Adam F.
Shaggy
AUSSTATTUNG:
Grenville Horner

       
  Alice in Wonderland
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. März 2010]
       
 

Ein Film von Tim Burton • FĂŒr die 19-jĂ€hrige Alice Kingsley (MIA WASIKOWSKA) hĂ€lt das Leben eine Überraschung bereit: WĂ€hrend einer viktorianischen Gartenfeier, die zu ihren Ehren ausgerichtet wird, erhĂ€lt sie einen Heiratsantrag von Hamish, dem wohlhabenden, aber langweiligen Sohn von Lord und Lady Ascot. Alice flieht und bleibt der Gesellschaft eine Antwort schuldig. Sie folgt einem sonderbaren weissen Kaninchen, das mit einer Weste bekleidet ist und eine Taschenuhr bei sich trĂ€gt.
Das Kaninchen (im Original gesprochen von MICHAEL SHEEN) lĂ€uft ĂŒber eine Wiese und verschwindet dann in einem Loch im Boden. Ebenso plötzlich wird auch Alice in das Loch hineingezogen und fĂ€llt durch eine eigenartige, traumĂ€hnliche Passage, bis sie schliesslich in einem runden Raum mit vielen TĂŒren landet. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten, die eine Flasche mit der Aufschrift “Trink mich” und einen Kuchen, der mit den Worten “Iss mich” verziert ist, beinhalten, schafft es Alice, mit Hilfe der schrumpfenden Wirkung des Tranks und der vergrössernden Wirkung des Kuchens eine der TĂŒren zu öffnen und hindurchzugehen. Sie betritt eine zauberhafte Welt, die bei ihren Bewohnern unter dem Namen Unterland bekannt ist.
Dort trifft sie auf eine bunte Mischung von Charakteren: von der verwegenen Schlafmaus (BARBARA WINDSOR) zu dem völlig verrĂŒckten Hutmacher (JOHNNY DEPP), von der Grinsekatze zu der Wasserpfeife rauchenden Raupe Absalom von der gruseligen Weissen Königin (ANNE HATHAWAY) zu ihrer gehĂ€ssigen und launischen Ă€lteren Schwester und Herrscherin von Unterland, der Herzkönigin (HELENA BONHAM CARTER).

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Tim Burton
Joe Roth
Jennifer Todd
Suzanne Todd
Richard D. Zanuck
CAST:
Mia Wasikowska
Johnny Depp
Anne Hathaway
Michael Sheen
Christopher Lee
DREHBUCH:
Lewis Carroll
Linda Woolverton
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Chris Lebenzon
AUSSTATTUNG:
Robert Stromberg

       
  Am Ende kommen Touristen
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Robert Thalheim • Zivildienst in einer BegegnungsstĂ€tte in Polen? Das stand auf Svens Wunschliste nicht ganz oben, war aber die einzig freie Stelle, die er noch bekommen konnte. In Oswiecim, dem Ort, der unter seinem deutschen Namen Auschwitz traurige BerĂŒhmtheit erlangte, soll sich Sven um den eigenwilligen KZ-Überlebenden Krzeminski kĂŒmmern und wird nicht nur mit neuen Aufgaben, fremder Sprache und der historischen Bedeutung des Ortes konfrontiert, sondern auch mit der eingespielten Routine der VergangenheitsbewĂ€ltigung. Als Sven auf die polnische Dolmetscherin Ania trifft und sich in sie verliebt, lernt er ein Leben jenseits der BegegnungsstĂ€tte kennen. Aber wie sieht ein normales Leben an einem Ort aus, an dem nichts normal ist? Wo FettnĂ€pfchen, Vorurteile und Tabus auf der einen Seite und GedenkstĂ€tten-Tourismus auf der anderen Seite lauern? Als Ania sich fĂŒr ein Stipendium in BrĂŒssel bewirbt, beschliesst Sven alles hinzuschmeissen. Mit gepackten Koffern steht er am Bahnhof. Doch am Ende kommen Touristen, wie jeden Tag, und Sven muss sich entscheiden...

 

REGIE:
Robert Thalheim
PRODUKTION:
Britta Knöller
Hans-Christian Schmid
CAST:
Alexander Fehling
Ryszard Ronczewski
Barbara Wysocka
Piotr Rogucki
Rainer Sellien
Lena Stolze
DREHBUCH:
Robert Thalheim
KAMERA:
Yoliswa GĂ€rtig
SCHNITT:
Stefan Kobe
TON:
Anton Feist
Uwe Bossenz
MUSIK:
Uwe Bossenz
AUSSTATTUNG:
Michal Galinski
Rita Hallekamp
KOSTÜME:
Ewa Krauze

       
  Angst essen Seele auf
 
       
 

Ein Film von Rainer Werner Fassbinder • FĂŒr viele Fassbinders bester Film! Eine vollkommen geglĂŒckte Hommage an seinen geistigen Filmvater Douglas Sirk. Mit Paraderollen fĂŒr Brigitte Mira, Irm Hermann und Fassbinders Lover El Hedi Ben Salem. Deutsches Melodrama par excellence!

 

REGIE:
Rainer Werner Fassbinder
PRODUKTION:
Rainer Werner Fassbinder
CAST:
Brigitte Mira
El Hedi ben Salem
Barbara Valentin
Irm Hermann
Elma Karlowa
DREHBUCH:
Rainer Werner Fassbinder
KAMERA:
JĂŒrgen JĂŒrges
SCHNITT:
Thea EymĂšsz
TON:
Fritz MĂŒller-Scherz
MUSIK:
Rainer Werner Fassbinder
AUSSTATTUNG:
Rainer Werner Fassbinder

       
  Aquarius
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Kleber Mendonça Filho • Clara lebt in einem gehobenen Apartmenthaus aus den Vierzigern am Strand der brasilianischen Stadt Recife. Ausser ihr und ihrer HaushĂ€lterin ist keiner mehr da: Alle anderen Wohnungen wurden von einer Immobilienfirma aufgekauft, die einen lukrativen Neubau realisieren will. Clara aber weigert sich strikt, den Ort zu verlassen, an dem sie ihr halbes Leben gewohnt hat: Hier hat die frĂŒhere Musikkritikerin ihre Kinder grossgezogen, gute und weniger gute Tage verbracht, die bewegte Vergangenheit ihres Landes miterlebt. Und hier will Clara bleiben, komme was wolle

Regisseur Kleber Mendonça Filho erzĂ€hlt in «Aquarius» eine in seiner Heimat Brasilien verwurzelte und zugleich universelle Geschichte. Dabei stellt er eine faszinierende, starke Frauenfigur ins Zentrum seines Films: Clara ist einerseits voller WĂ€rme und Anteilnahme, andererseits bereit, wie eine Löwin fĂŒr das zu kĂ€mpfen, was ihr wichtig ist. Gespielt wird sie von der Schauspiellegende Sonia Braga («Der Kuss der Spinnenfrau», «Sex and the City»), die es versteht, ihre Rolle auf hinreissende Art mit Leben zu fĂŒllen. «Aquarius» besticht nicht zuletzt durch eine gelungene Mischung aus WirklichkeitsnĂ€he, Poesie und Sinnlichkeit – ein einfĂŒhlsamer und eindringlicher Film, der nachhallt.

 

REGIE:
Kleber Mendonça Filho
PRODUKTION:
SaĂŻd Ben SaĂŻd
Emilie Lesclaux
Michel Merkt
CAST:
Julia Bernat
Sonia Braga
Humberto CarrĂŁo
Barbara Colen
Paula De Renor
DREHBUCH:
Kleber Mendonça Filho
KAMERA:
Pedro Sotero
Fabricio Tadeu
SCHNITT:
Eduardo Serrano
TON:
Ricardo Cutz
AUSSTATTUNG:
Juliano Dornelles
Thales Junqueira
KOSTÜME:
Rita Azevedo

       
  August: Osage County
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2014]
       
 

Ein Film von John Wells • Der Film basiert auf dem gleichnamigen TheaterstĂŒck von Tracy Letts, wofĂŒr der Autor bereits den Pulitzer-Preis und den Tony Award erhielt. Im Zentrum des Geschehens stehen die Mitglieder der Familie Weston, grösstenteils voneinander entfremdet, die nach dem Verschwinden ihres patriarchischen, alkoholkranken Familienoberhauptes irgendwie miteinander zurecht kommen mĂŒssen.

 

REGIE:
John Wells
PRODUKTION:
George Clooney
Jean Doumanian
CAST:
Ewan McGregor
Abigail Breslin
Meryl Streep
Julia Roberts
Juliette Lewis
DREHBUCH:
Tracy Letts
KAMERA:
Adriano Goldman
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Bobbi Banks
Lon Bender
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Cindy Evans

       
  Avalon
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2002]
       
 

Do we exist beyond the real? • Eine verwahrloste mitteleuropĂ€ische Stadt in der nahen Zukunft: GefĂ€hrliche Computerspiele zirkulieren, die die Menschen abhĂ€ngig machen und ihren gesamten Lebensinhalt bestimmen. Eines dieser Spiele heisst 'Avalon', benannt nach der legendĂ€ren Insel, wo die Seelen der Helden ruhen. Die Spieler dieser illegalen Games sind gefangen im Bann dieser Paralleluniversen, sie leben nur noch fĂŒr das Erreichen des nĂ€chsthöheren Levels. 'Avalon' ist ihre Welt, ihre RealitĂ€t.

Ash, eine junge alleinstehende Frau, ist einer dieser Cracks, die alles daran setzt, den verborgenen Zugang zum letzten, legendĂ€ren Level zu finden. In dieser verbotenen Zone hofft sie ihren verschollenen Freund wiederzufinden. Die Bedeutung und ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit relativieren sich in zunehmendem Mass, wie Ash weiter in die virtuelle Welt vorstösst. Und entsprechend beginnen auch fĂŒr uns die Bilder zu kippen, Kino 'wirklicher' zu wirken.

FĂŒnf Jahre nach 'Ghost in the Shell' prĂ€sentiert uns der japanische Regisseur Mamoru Oshii erneut eine ungewöhnliche Zukunftsvision, die das Publikum mit ihrer Poesie und unwiderstehlichen Faszination in ihren Bann schlĂ€gt. Der Entscheid der japanischen Produzenten 'Avalon' nicht als Animationsfilm sondern mit SchauspielerInnen in Polen zu drehen, hat den kreativen Prozess sichtbar beeinflusst und verleiht dem Film eine zusĂ€tzliche Dimension. Die einmalige und spannungsvolle Verbindung japanischer und europĂ€ischer MentalitĂ€ten macht 'Avalon' zum Ă€sthetisch berĂŒckenden SienceFiction-Thriller der Cybergeneration.

 

REGIE:
Mmoru Oshii
PRODUKTION:
Atsushi Kubo
CAST:
Malgrzata Foremniak
Wladyslaw Kowalski
Jerzy Gudejko
Dariusz Biskupski
Bartek Swiderski
Katarzyna Bargielowska
Michal Breitenwald
DREHBUCH:
Kazunori ItĂŽ
Neil Gaiman
KAMERA:
Grzegorz Kedzierski
SCHNITT:
Hiroshi Okuda
MUSIK:
Kenji Kawai
AUSSTATTUNG:
Barbara Nowak
KOSTÜME:
Magdalena Testawska

       
  B comme BĂ©jart
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Oktober 2002]
       
 

Ein Film von Marcel SchĂŒpbach • TournĂ© de fĂ©vrier Ă  juin 2001, le film de Marcel SchĂŒpbach suit Maurice BĂ©jart dans le labyrinthe de la crĂ©ation d’un nouveau spectacle: un ballet nommĂ© «LumiĂšre». Des rĂ©pĂ©titions Ă  la premiĂšre, BĂ©jart mĂšne le bal avec l’incroyable jeunesse de ses 75 ans. Il laisse jaillir sa passion de la vie dans une Ɠuvre rĂ©unissant les musiques des artistes qui ont profondĂ©ment marquĂ© son existence: Bach, Brel, Barbara. Le film rĂ©vĂšle, Ă  travers son travail, l’homme BĂ©jart et le petit garçon toujours prĂ©sent en lui. Un Ă©mouvant portrait-vĂ©ritĂ©.

 

REGIE:
Marcel SchĂŒpbach
PRODUKTION:
CAB Productions
Jean-Louis Porchet
KAMERA:
Ehud Goren

       
  Bad Boy Kummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Ein Film von MiklĂłs Gimes • Tom Kummer ist der Star der gefĂ€lschten Interviews. Seine SpezialitĂ€t war Hollywood. Er traf Sharon Stone, Sean Penn oder Bruce Willis zu langen, ernsthaften GesprĂ€chen, die alle erfunden waren. Vier Jahre lang belieferte Kummer seriöse BlĂ€tter in Deutschland und der Schweiz, bis er aufflog. Heute arbeitet er als Tennislehrer in Los Angeles. Kummer hat alle ĂŒber den Tisch gezogen: Die Medien, die Stars, und vielleicht sich selber. Ein Film ĂŒber das weggeworfene Leben eines grossen Talents. Und ĂŒber die Frage, was Wahrheit ist.

 

REGIE:
MiklĂłs Gimes
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Tom Kummer
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Barbara Landi
TON:
Kai LĂŒde

       
  Barbara
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2012]
       
 

Ein Film von Christian Petzold • Ostdeutschland, Sommer 1980. Barbara hat einen Ausreiseantrag gestellt. Sie ist Ärztin, nun wird sie strafversetzt, aus der Hauptstadt in ein kleines Krankenhaus tief in der Provinz, weitab von allem. Jörg, ihr Geliebter aus dem Westen, arbeitet an der Vorbereitung ihrer Flucht, die Ostsee ist eine Möglichkeit.
Barbara wartet. Die neue Wohnung, die Nachbarn, der Sommer und das Land, all das berĂŒhrt sie nicht mehr. Sie arbeitet in der Kinderchirurgie unter Leitung ihres neuen Chefs Andre, aufmerksam gegenĂŒber den Patienten, distanziert zu den Kollegen. Ihre Zukunft fĂ€ngt spĂ€ter an.
Andre verwirrt sie. Sein Vertrauen in ihre beruflichen FĂ€higkeiten, seine FĂŒrsorge, sein LĂ€cheln. Warum deckt er ihr Engagement fĂŒr die junge Ausreisserin Stella? Ist er auf sie angesetzt? Ist er verliebt? Barbara beginnt die Kontrolle zu verlieren. Über sich, ĂŒber ihre PlĂ€ne, ĂŒber die Liebe. Der Tag ihrer geplanten Flucht steht kurz bevor.

 

REGIE:
Christian Petzold
PRODUKTION:
Florian Koerner von Gustorf
CAST:
Nina Hoss
Ronald Zehrfeld
Jasna Fritzi Bauer
Rainer Bock
Christina Hecke
Claudia Geisler
DREHBUCH:
Christian Petzold
KAMERA:
Hans Fromm
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Dominik Schleier
MUSIK:
Stefan Will
AUSSTATTUNG:
Kade Gruber
KOSTÜME:
Anette Guther

       
  Barbara
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2018]
       
 

Ein Film von Mathieu Amalric

 

REGIE:
Mathieu Amalric
PRODUKTION:
Patrick Godeau
CAST:
Jeanne Balibar
DREHBUCH:
Mathieu Amalric
AUSSTATTUNG:
Laurent Baude

       
  Bibi Blocksberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2002]
       
 

Nach dem berĂŒhmten, gleichnamigen Kinderbuch. • In Neustadt herrscht Jubelstimmung: Bibi Blocksberg (SIDONIE VON KROSIGK) hat durch eine spontane kleine Hexerei, mit der sie einen krĂ€ftigen Regenschauer auslöste, zwei Kinder vor dem sicheren Flammentod bewahrt. WĂ€hrend Mutter Barbara (KATJA RIEMANN), selbst Hexe aus Fleisch und Blut, mĂ€chtig stolz auf ihre Tochter ist, hĂ€lt der beruflich gestresste Papa Bernhard (ULRICH NOETHEN) nur sehr wenig von Bibis ĂŒbersinnlichen Eskapaden. Da erhĂ€lt Bibi von Oberhexe Walpurgia die Nachricht, dass ihr aufgrund besonderer Verdienste bereits vorzeitig die "Kristallkugel", die sie erst zur richtigen Hexe macht, verliehen wird. Voller Stolz fliegt Bibi mit ihrem Besen, der auf den Namen "Kartoffelbrei" hört, auf den Blocksberg. Doch die verschlagene Rabia (CORINNA HARFOUCH), eine der bösen Hexen, gönnt der Junghexe die hohe Ehre nicht. Noch am Blocksberg schwört sie erst zu ruhen, wenn sie Bibi die kostbare Kugel wieder abgejagt hat... Rund 15 Jahre, nachdem die freche Hexe BIBI BLOCKSBERG ihren Siegeszug durch die deutschen Kinderzimmer begann - allein die Hörkassetten wurden ĂŒber 33 Millionen mal verkauft - erobern nun Hexen aus Fleisch und Blut unter der Regie von Hermine Huntgeburth ("Das Trio", "Der Hahn ist tot") die Kinos. Ein Spass fĂŒr die ganze Familie.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
Uschi Reich
Karl Blatz
CAST:
Sidonie von Krosigk
Maximilian Befort
Katja Riemann
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Anja Sommavilla
Elea Geissler
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Martin Langer

       
  Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eule
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 2004]
       
 

Bibi Blocksberg kehrt in die Kinos zurĂŒck • Bibi Blocksberg hat vor lauter Hexerei den Unterricht strĂ€flich vernachlĂ€ssigt. Ihre Noten in Mathe sind schlecht, und so kommt es, dass sie ihre Ferien im BĂŒffelinternat Schloss Altenberg verbringen muss. Doch der Schuldirektor entpuppt sich als Sonderling auf der Suche nach dem geheimnisvollen RĂ€tsel von Altenberg, und auch Bibis Zimmergenossin Carina, ein Britney-Spears-Verschnitt, ist die reinste Qual. Zum GlĂŒck findet Bibi in der MitschĂŒlerin Elea, die seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt, schnell eine Freundin. Und Bibi wĂ€re nicht Bibi, wĂŒrde sie nicht versuchen, Elea wieder zum Laufen zu verhelfen – obwohl es der Hexenkodex ausdrĂŒcklich verbietet, in menschliches Schicksal einzugreifen. Als Bibi von der Sage des wundertĂ€tigen Eulenstaubs erfĂ€hrt, macht sie sich auf den Weg, um in den Altenberg-Höhlen danach zu suchen. Doch auch Bibis Erzfeindin, die Hexe Rabia von Katzenstein, weiss von den magischen KrĂ€ften des blauen Pulvers. Sie entkommt in einer dramatischen Flucht aus dem Gruselmoor, in dem sie mit ihrem Kater Maribor eine fĂŒnfjĂ€hrige Strafe verbĂŒsst, und nĂ€hert sich unbemerkt der verhassten Familie Blocksberg...

 

REGIE:
Franziska Buch
PRODUKTION:
Karl Blatz
Uschi Reich
CAST:
Sidonie von Krosigk
Monica Bleibtreu
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Katja Riemann
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Axel Block
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Christian Götz
MUSIK:
Enjott Schneider
AUSSTATTUNG:
Susann Bieling
Uwe Szielasko
KOSTÜME:
Eveline Stösser

       
  Bis nichts mehr bleibt
 
       
 

Ein Film von Nikolaus Stein von Kamienski • Mit Taxifahren will sich Frank ĂŒber Wasser halten, bis er sein Architekturstudium in der Tasche hat und seiner Frau Gine und ihrer Tochter Sarah endlich das versprochene Leben bieten kann. Doch die AbschlussprĂŒfung bereitet ihm Sorgen. Dass sein Schwiegervater viel zu hohe Erwartungen hat, lĂ€sst Franks Situation immer verzweifelter werden. Als ihm sein Freund Gerd zu Hilfe eilt und ihm die TĂŒr zu Scientology öffnet, greift Frank bereitwillig zu. Auf einmal wird er ernst genommen, er blĂŒht auf. Bald kann Frank auch die skeptische Gine von Scientology ĂŒberzeugen. Nicht nur ihre Zeit und Kraft opfert das Paar der Organisation, auch finanziell steigen sie mit voller Energie ein. Bis Frank erkennt, dass ihm seine Tochter Sarah mehr und mehr entgleitet. Als er sich zu wehren beginnt, wird Frank von Scientology und Gine unter Druck gesetzt. Er sieht nur noch einen Ausweg: Vor Gericht will er um seine Tochter kĂ€mpfen - komme, was da wolle...

 

REGIE:
Nikolaus Stein von Kamienski
PRODUKTION:
Benjamin Benedict
Nico Hofmann
Thorsten Rott
CAST:
Silke Bodenbender
Felix Klare
Nina Kunzendorf
Kai Wiesinger
Suzanne von Borsody
DREHBUCH:
Nikolaus Stein von Kamienski
KAMERA:
Arthur W. Ahrweiler
SCHNITT:
Barbara Hennings
TON:
Gregor Arnold
MUSIK:
Jacki Engelken
Ulrik Spies
KOSTÜME:
Anette Schröder

       
  Black Swan
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Januar 2011]
       
 

Ein Film von Darren Aronofsky • In dem Psychothriller BLACK SWAN bekommt die junge, aufstrebende Ballerina Nina (Natalie Portman) die Doppelrolle ihres Lebens: In „Schwanensee“ soll sie sowohl den unschuldigen weissen als auch den dĂ€monischen schwarzen Schwan verkörpern. WĂ€hrend sie die perfekte Besetzung fĂŒr den weissen Schwan ist, muss sie fĂŒr den Gegenpart der Figur lernen loszulassen und die dunkle Seite in sich hervorbringen.
Angetrieben von dem charismatischen Ballettdirektor Thomas Leroy (Vincent Cassel) versucht sie verzweifelt ihre Blockaden zu ĂŒberwinden. Ausgerechnet die neue, attraktive Kollegin Lily (Mila Kunis) hat all das, was Nina zu fehlen scheint. Droht Nina sogar die Rolle an Lily zu verlieren?
Ninas Verzweiflung wĂ€chst und sie stösst einen ebenso befreienden wie selbstzerstörerischen Prozess an, bei dem die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen. Aber ungeachtet aller Gefahren treibt Nina ihre Vorbereitungen fĂŒr die Premiere des StĂŒcks weiter – denn fĂŒr sie zĂ€hlt nur eines: Vollkommenheit.

 

REGIE:
Darren Aronofsky
PRODUKTION:
Scott Franklin
Mike Medavoy
Arnold Messer
CAST:
Natalie Portman
Mila Kunis
Vincent Cassel
Barbara Hershey
Winona Ryder
Benjamin Millepied
Ksenia Solo
Kristina Anapau
Janet Montgomery
Sebastian Stan
DREHBUCH:
Mark Heyman
Andres Heinz
John J. McLaughlin
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Kristina Boden
Andrew Weisblum
TON:
Brian Emrich
Craig Henighan
MUSIK:
Clint Mansell
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Kate Mulleavy
Laura Mulleavy
Amy Westcott

       
  Bonne Pomme
 
       
 

Ein Film von Florence Quentin

 

REGIE:
Florence Quentin
PRODUKTION:
Dominique Besnehard
Christine Gozlan
CAST:
Catherine Deneuve
GĂ©rard Depardieu
Guillaume de Tonquédec
Ben Manz
Philippe Ohrel
Chantal Ladesou
DREHBUCH:
Florence Quentin
KAMERA:
Pascal Gennesseaux
TON:
Charles Autrand
François Dumont
MUSIK:
Mathieu Lamboley
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Bethsabée Dreyfus

       
  Böse Zellen
 
       
 

Ein Film von Barbara Albert • Der FlĂŒgelschlag eines Schmetterlings löst einen Sturm am Golf von Mexico aus. Ein Flugzeug stĂŒrzt ab. Einzige Überlebende: Die lebenslustige Manu. Sechs Jahre spĂ€ter stirbt die junge Mutter bei einem Autounfall. Ihre beste Freundin Andrea ĂŒberlebt, weil sie lĂ€nger in der Disco bleibt.

Das schon lange andauernde VerhĂ€ltnis zwischen Andrea und Manus Mann kann nun offiziell werden. Erlebt jedoch einen jĂ€hen Bruch als Andrea schwanger wird und nicht weiss, wer der Vater ist. Der Junge, der den Unfall und Manus Tod verursacht hat, muss damit leben, dass seine Freundin durch den Unfall fĂŒr immer querschnitt gelĂ€hmt ist. In seiner Verzweiflung versucht er in einer spiritistischen Sitzung Kontakt mit den Verstorbenen aufzunehmen. Manus Bruder lernt in seiner Trauer eine junge Frau kennen. Diese ist jedoch gefangen in ihrer Suche nach dem unbekannten Vater. Sie sucht in einer systemischen Familienaufstellung nach Antworten auf ihre Fragen. Ihre Mutter erklĂ€rt einem alten Freund ihre Liebe, wird ĂŒberrascht zurĂŒckgewiesen und versucht, sich umzubringen. Manus kleine Tochter wiederum scheint trotz Tod der Mutter immer noch mit ihr im Kontakt zu sein. Immer wieder spricht sie davon, dass die Mutter bei ihr ist.

Manus Freunde und Bekannte verstricken sich zunehmend in einem Netz von Beziehungen. Die Schicksale all derer, die in diesem Netz gefangen sind, bestimmen sich durch selbst gefĂ€llte Entscheidungen, die oft zu Liebe, VerstĂ€ndnis und GlĂŒck fĂŒhren. Aber auch zu Schuld, Leiden und sogar zum Tod.

 

REGIE:
Barbara Albert
PRODUKTION:
Martin Gschlacht
Antonin Svoboda
CAST:
Kathrin Resetarits
Ursula Strauss
Georg Friedrich
Marion Mitterhammer
DREHBUCH:
Barbara Albert
KAMERA:
Martin Gschlacht
SCHNITT:
Monika Willi
TON:
Bernhard Schmid
AUSSTATTUNG:
Bruno Wagner
KOSTÜME:
Monika Buttinger

       
  Breakfast of Champions
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juni 1999]
       
 

Nach dem Roman des Bestsellerautors Kurt Vonnegut • Dwayne Hoover (Bruce Willis), Midland Citys angesehenster Autohausbesitzer und erfolgverwöhnter Strahlemann, droht den Verstand zu verlieren und niemand scheint es zu bemerken: Gemahlin Celia (Barbara Hershey) ist lĂ€ngst zum Tabletten und TV-Junkie geworden, Sohn George (Lukas Haas) trĂ€umt von einer Karriere als singendes BarhĂ€schen und Freund und Mitarbeiter Harry (Nick Nolte) sieht sich am liebsten in Spitzendessous.

Als dann auch noch Francine (Glenne Headley), Dwaynes SekretĂ€rin und Ge liebte, mit dem Ende der Beziehung droht, flĂŒchtet sich Hoover in die-aberwitzige Vor stellung, dass ihm nur noch Kilgore Trout (Albert Finney) - ein reichlich verwirrter Science-Fiction-Autor, der als Ehrengast des 'Art Festivals' in Midland City erwartet wird - helfen kann.

Doch bis die beiden endlich zusammentreffen, soll noch einige Zeit vergehen und das gewohnte Leben völlig aus den Fugen geraten.

Zwischen 'American Dream' und alltĂ€glichem Wahnsinn: BREAKFAST OF CHAMPIONS, Alan Rudolphs neuester Film nach dem gleichnamigen Roman aus der Feder des New Yorker Kultautors Kurt Vonnegut Jr., ist eine pechschwarze Satire, eine tragische Komödie, ein unvergleichliches StĂŒck Kino mit einer ebenso aussergewöhnlichen wie hochkarĂ€tigen Besetzung:

Action-Held Bruce Willis als verzweifelter AutohĂ€ndler, der auf der Überholspur des Lebens ins Schleudern gerĂ€t und schliesslich die Kontrolle ĂŒber sich selbst verliert, Barbara Hershey als seine der Welt völlig entrĂŒckte Ehefrau, Nick Nolte als paranoider Liebhaber von Spitzendessous und Albert Finney als alternder, mittelloser Schriftsteller.

BREAKFAST OF CHAMPIONS hĂ€lt der US-Gesellschaft einen Spiegel vor, prangert sie an, macht sich ĂŒber sie lustig. Der Film eröffnet neue Sicht- und Denkweisen ohne dabei zu moralisieren.

 

REGIE:
Alan Rudolph
PRODUKTION:
David Blocker
David Willis
Sandra Tomita
CAST:
Bruce Willis
Albert Finney
Nick Nolte
Barbara Hershey
Glenne Headly
Lukas Haas
Omar Epps
DREHBUCH:
Alan Rudolph
KAMERA:
Elliot Davis
SCHNITT:
Suzy Elmiger
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Nina Ruscio

       
  Bringing Out The Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Der neue Scorsese mit Nicholas Cage • New York, Anfang der 90er Jahre. Frank Pierce (NICOLAS CAGE) ist ein RettungssanitĂ€ter, der nachts seine EinsĂ€tze fĂ€hrt, der zu wenig schlĂ€ft und zu viel gesehen hat. Franks Blick hat sich unter den Anforderungen des Jobs verbogen und verengt, bis er nur noch das Leid wahrnimmt, den Schmerz und den Tod. Frank lebt in einem Alptraum: Die Geister derer, die er nicht mehr retten konnte, verfolgen ihn und er droht, daran zu zerbrechen - anders als seine Kollegen, von denen jeder seinen Weg gefunden hat, um mit dem Schrecken umzugehen: Larry (JOHN GOODMAN) tröstet sich mit Essen, Marcus (VING RHAMES) mit Jesus, und Walls (TOM SIZEMORE) schwelgt in sadistischen Allmachtsphantasien.

Bis Frank auf Mary (PATRICIA ARQUETTE) trifft, deren Vater er als Komapatienten in die Notaufnahme bringt. Mary hat ihre eigenen Sorgen, ihre Drogenvergangenheit, die sie einholt - doch Frank sieht auch die WĂ€rme und Menschlichkeit in ihr und er klammert sich daran, in der Hoffnung, sie und sich selbst zu retten.

 

REGIE:
Martin Scorsese
PRODUKTION:
Scott Rudin
Barbara De Fina
CAST:
Nicholas Cage
Patricia Arquette
John Goodman
Ving Rhames
Tom Sizemore
Marc Anthony
Mary Beth Hurt
DREHBUCH:
Paul Schrader
Joe Connelly
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Thelma Schoonmaker
MUSIK:
Elmer Bernstein
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti

       
  Brooklyn's Finest
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2010]
       
 

Das Gesetz der Strasse • East Brooklyn ist New Yorks Brennpunkt Nummer 1 - und der tĂ€gliche Einsatzort dreier Polizisten: Streifencop Eddie (Richard Gere) hat nur noch ein paar Tage bis zur Pensionierung, als er noch einmal in einen grossen Einsatz geschickt wird. Tango (Don Cheadle) ermittelt schon seit drei Jahren als Undercover-Cop in Brooklyns Drogenszene. Sal (Ethan Hawke) ist Mitglied in einem Spezialkommando, das die UmschlagplĂ€tze ĂŒberwacht und das Drogengeld aus dem Verkehr ziehen soll. Als Tangos Freund und Drogendealer Caz (Wesley Snipes) aus dem Knast entlassen wird und seinen nĂ€chsten grossen Deal plant, fĂŒhrt eine verhĂ€ngnisvolle Drogenrazzia die drei Cops zusammen.

 

REGIE:
Antoine Fuqua
PRODUKTION:
Elie Cohn
Basil Iwanyk
John Langley
John Thompson
CAST:
Richard Gere
Don Cheadle
Wesley Snipes
Ethan Hawke
Ellen Barkin
DREHBUCH:
Michael C. Martin
KAMERA:
Patrick Murguia
SCHNITT:
Barbara Tulliver
TON:
Maurice Schell
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Juliet Polcsa

       
  Brulure du vent
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Mai 2002]
       
 

Von Silvio Soldini (Pane e tulipani) • 'Heute geht wieder dieser ewige, idiotische Alltagstrott los. Ich stehe um fĂŒnf Uhr auf, wasche und rasiere mich, steige in den Bus, schliesse meine Augen und der ganze Horror meines gegenwĂ€rtigen Lebens ĂŒberkommt mich.'

Tobias Horvath lebt in der Schweiz und arbeitet seit zehn Jahren in einer Uhrenfabrik. Jeder einzelne Tag bedeutet fĂŒr ihn die zermĂŒrbende Wiederholung der immer gleichen Gesten. Geboren 'in einem Dorf ohne Namen, in einem Land ohne Bedeutung' im Osten Europas, hat er seine Kindheit im Elend verbracht, im Schatten einer Mutter, die Diebin, Bettlerin und die Dorfhure war.

Als er eines Tages entdeckt, welcher der MĂ€nner, die zu Hause ein- und ausgehen, sein Vater ist, ergreift Tobias ein langes Messer und stösst es ihm in den RĂŒcken. Überzeugt, ihn getötet zu haben, flieht er in dem verzweifelten Versuch, seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, in den Westen. Doch sein neues Leben wird von AlbtrĂ€umen und Visionen heimgesucht. Yolandes Zuneigung und die mit seinen Landsleuten im Bistro verbrachten Abende zĂ€hlen kaum fĂŒr ihn. Tobias flĂŒchtet sich ins Schreiben und wartet. Er wartet auf die Ankunft einer "unbekannten, schönen und irrealen" Frau: Line. Sie sucht er wie besessen in jeder Frau, die er trifft.

Eines Tages erscheint schliesslich die wirkliche Line: Caroline, seine frĂŒhere Klassenkameradin, die auch eine Tochter seines Vaters ist. Sie kommt mit ihrem Ehemann, einem Forscher an der UniversitĂ€t, und ihrer ein paar Monate alten Tochter. Jeden Morgen sieht er, wie sie in den Bus steigt; auch sie arbeitet in der Fabrik. Tobias folgt ihr, spioniert ihr nach und verliebt sich heillos in sie. Ihre Liebe scheint hoffnungslos zu sein, doch Tobias will nicht aufgeben 


 

REGIE:
Silvio Soldini
PRODUKTION:
Lionello Cerri
Ruth Waldburger
CAST:
Ivan Franek
Barbara Lukesova
Ctirad Götz
Caroline Baehr
CĂ©cile Pallas
Petr Forman
Zuzana Mauréry
DREHBUCH:
Silvio Soldini
Doriana Leondeff
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
MUSIK:
Giovanni Venosta
AUSSTATTUNG:
Paola Bizzarri

       
  Buddenbrooks
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Heinrich Breloer • LĂŒbeck in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die alteingesessene Kaufmannsfamilie von Konsul Jean (Armin Mueller-Stahl) und Konsulin Bethsy (Iris Berben) Buddenbrook hat im Getreidehandel ĂŒber Generationen ihr GlĂŒck gemacht und geniesst, gesellschaftlich anerkannt, mit ihren drei Kindern Thomas (Mark Waschke), Christian (August Diehl) und Tony (Jessica Schwarz) das Leben einer wohlhabenden Patrizierfamilie in einer aufstrebenden Wirtschaftsmetropole. Im Universum der Buddenbrooks ist das Private mit dem GeschĂ€ftlichen untrennbar verbunden, Familie und Firma sind eins. Persönliche BedĂŒrfnisse treten hinter den sozialen Status zurĂŒck. Die Lebenswege der drei Buddenbrook-Erben sind vorbestimmt: Von den Söhnen wird das Er lernen des Kaufmannsberufs und seine AusĂŒbung zum Wohle der Firma erwartet, fĂŒr Tochter Tony ist eine standesgemĂ€sse Ehe vorgesehen.

Als der Patriarch Jean stirbt, beginnt der Stern der Familie Buddenbrook langsam zu sinken. Die lebensfrohe Tony hat ihre – unstandesgemĂ€sse – grosse Liebe geopfert und sich, den Eltern zuliebe, in die Ehe mit dem Hamburger Kaufmann GrĂŒnlich (Justus von DohnĂĄnyi) gefĂŒgt, der sich als BetrĂŒger und MitgiftjĂ€ger entpuppt. Auch eine zweite Verbindung schlĂ€gt fehl. Christian, der jĂŒngste Sohn, ist den Anforderungen eines Lebens nach Art der Buddenbrooks nicht gewachsen und flĂŒchtet sich in kĂŒnstlerische Zerstreuung und amouröse Abenteuer. Und Thomas (Mark Waschke), der Älteste, versucht mit aller Kraft, das geschĂ€ft liche Geschick festzuhalten und GlĂŒck und Wohlstand seiner Familie zu bewahren. Im Innersten ist er jedoch zutiefst erschöpft von der zehrenden Verantwortung fĂŒr Beruf und Familie. Seine schöne Frau Gerda (LĂ©a Bosco) lebt nur fĂŒr ihre Musik und gibt diese Liebe zu Thomas’ Unmut an den gemeinsamen Sohn Hanno (Raban Bieling) weiter, der fĂŒr den Kaufmannsberuf völlig ungeeignet scheint.

Sind es zunĂ€chst nur kleine Momente der SchwĂ€che, so nimmt das bewegende Familienschicksal unerbittlich seinen Lauf. Die einst strahlende Patrizierdynastie zerbricht langsam am Lebenskonflikt zwischen geschĂ€ftlichen Interessen und Streben nach persönlichem GlĂŒck...

 

REGIE:
Heinrich Breloer
PRODUKTION:
Matthias Esche
Michael Hild
Jan S. Kaiser
Uschi Reich
Winka Wulff
CAST:
Armin Mueller-Stahl
Iris Berben
Jessica Schwarz
August Diehl
Mark Waschke
Raban Bieling
LĂ©a Bosco
Maja Schöne
DREHBUCH:
Heinrich Breloer
Horst Königstein
Thomas Mann
KAMERA:
Gernot Roll
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Daniel Dietenberger
MUSIK:
Hans-Peter Ströer
KOSTÜME:
Barbara Baum

       
  Bullhead
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Rundskop • Dem jungen Limburger RinderzĂŒchter Jacky wird ein zwielichtiger Deal mit einem berĂŒchtigten HormonhĂ€ndler angeboten. Er steht unter Druck, pumpt sich zudem selbst mit Testosteron auf. Bei ersten Verhandlungen trifft er auf den Polizeiinformanten Diederik, ein Freund aus vergangenen Tagen. Sie teilen ein verstörendes Ereignis aus ihrer Kindheit, das nun ein dunkles und fatales Ende heraufbeschwört. BULLHEAD, der DebĂŒtfilm des Belgiers Michael R. Roskam, ist ein packender Film-noir- Krimi und eine klug inszenierte Tragödie ĂŒber Freundschaft, die WillkĂŒr des Schicksals und Menschen, die zu Extremen getrieben werden.

 

REGIE:
Michaël R. Roskam
PRODUKTION:
Bart Van Langendonck
CAST:
Matthias Schoenaerts
Jeroen Perceval
Jeanne Dandoy
Barbara Sarafian
Tibo Vandenborre
Frank Lammers
Sam Louwyck
DREHBUCH:
Michaël R. Roskam
KAMERA:
Nicolas Karakatsanis
SCHNITT:
Alain Dessauvage
TON:
Quentin Collette
MUSIK:
Raf Keunen

       
  Champions
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2010]
       
 

Ein Film von Riccardo Signorell • Gigi Poltera (Marco Rima), Pöstler in Arosa, hat eigentlich alles, was er braucht. Eigentlich. In der BlĂŒte seines Lebens macht sich Krisenstimmung breit: Die glorreichen Eishockeyzeiten mit seinen Buddies sind lĂ€ngst vorbei, seine Frau ist mit einem anderen Mann liiert und der Sohn möchte von seinem „peinlichen“ Vater nicht viel wissen. Als wĂ€re das noch nicht genug, scheint der ehemals erfolgreiche Eishockeyclub von Arosa pleite zu sein. Die erfahrenen Spieler mĂŒssen verkauft werden und was ĂŒbrig bleibt, ist ein Rumpfteam aus Junioren, darunter Gigis talentierter Sohn Tim.

Zum GlĂŒck hat Gigis bester Freund Sturzi (Andrea Zogg) eine brillante Idee: zurĂŒck aufs Eis. Gigi ist nur bedingt begeistert, zieht aber mit. Um den eigenen Club zu retten, beginnt ein Kampf an vielen Fronten: Ein paar Gleichgesinnte mĂŒssen her, ein paar Kilos mĂŒssen weg und ein paar Tausender mĂŒssen die Kasse fĂŒllen.

Das Comeback auf dem Eis wird so zum Comeback im Leben und in der Liebe.

 

REGIE:
Riccardo Signorell
PRODUKTION:
Thomas Loehrer
Marco Valpiani
CAST:
Marco Rima
Andrea Zogg
Hans-Peter Ulli
Stefanie Japp
Jörg Schneider
Barbara Maurer
DREHBUCH:
Urs Buehler
Riccardo Signorell
KAMERA:
Felix von Muralt
SCHNITT:
Beat Lenherr
TON:
Tatjana Jakob
Tom Weber
MUSIK:
Adrian Stern
Hermann Skibbe

       
  Class Enemy - Razredni sovraznik
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2014]
       
 

Ein Film von Rok Bicek • Die Schule als Schauplatz eines packenden Spielfilms. Der neue Deutschlehrer ist streng und gerecht und von einer grossen Liebe zur Literatur beseelt. Er will seine SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auch auf den Ernst des Lebens vorbereiten, der in den grossen Werken der Klassiker natĂŒrlich enthalten ist. Doch von Anfang an herrscht eine angespannte Stimmung zwischen den Jugendlichen, die gerade ihre Lieblingslehrerin verloren haben, weil sie selber ein Kind erwartet, und dem neuen, anspruchsvollen Lehrer. Nach einem GesprĂ€ch mit ihm ist die 17-jĂ€hrige Sabina in TrĂ€nen aufgelöst. Als sie sich wenig spĂ€ter das Leben nimmt, hĂ€lt die Klasse den neuen Lehrer Robert fĂŒr den Schuldigen. Die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler beginnen einen Klassenkampf mit ihm. Auch wenn ihnen jeder Beweis fehlt, wollen sie mit allen Mitteln seine AutoritĂ€t brechen. Der Schulaufstand beschreibt die IdentitĂ€tskrise des Lehrer-Daseins in unseren Gesellschaften ebenso prĂ€zise wie die Hybris einer SchĂŒlergeneration, die vor nichts mehr Respekt hat. Die Geschichte von „The Dead Poets Society“ von Peter Weir erreicht uns hier in ihrer vollkommenen Umkehrung. Wo landen wir, wenn keinerlei AutoritĂ€ten mehr akzeptiert werden, nicht einmal mehr die der Poesie?

 

REGIE:
Rok Bicek
PRODUKTION:
Janez Lapajne
Aiken Veronika Prosenc
CAST:
Igor Samobor
Natasa Barbara Gracner
Tjasa Zeleznik
Masa Derganc
Robert Prebil
DREHBUCH:
Nejc Gazvoda
Rok Bicek
Janez Lapajne
KAMERA:
Fabio Stoll
SCHNITT:
Rok Bicek
Janez Lapajne
TON:
Samo Jurca
MUSIK:
Frédéric Chopin
AUSSTATTUNG:
Danijel Modrej
KOSTÜME:
Bistra Borak

       
  Da Zero a Dieci
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Februar 2002]
       
 

Von Luciano Ligabue • Giove, Libero, Biccio e Baygon veleggiano tra i trentacinque e i quaranta e un giorno decidono di concludere un’esperienza iniziata vent’anni prima. Vogliono trascorrere un lungo weekend a Rimini riannodando i fili con le quattro ragazze che avevano conosciuto allora. Una sola non aderisce alla ‘rimpatriata’ ma viene sostituita dalla giovane Betta, amante di Carmen. Sembrerebbe possibile aver fermato il tempo in una cittĂ  che Ăš il coacervo delle attese piĂč diverse. Ma forse non Ăš cosĂŹ anche se Giove pretende da tutti un’autovalutazione della loro vita secondo una scala che va da uno a dieci. Libero poi si Ăš impegnato a fondo perchĂ© tutti e quattro gli amici avessero il loro momento di gratificazione. CosĂŹ Giove potrĂ  sentirsi una rockstar, Baygon avrĂ  ben tre donne (pagate) a disposizione e Biccio potrĂ  indossare le vesti sempre sognate di una dragqueen. Libero lascerĂ  per sĂ© l’impresa piĂč rischiosa. PerchĂ© su lui piĂč che sugli altri pesa come un macigno la memoria della morte del quinto amico che quel giorno (2 agosto 1980, strage alla stazione di Bologna) li doveva raggiungere con il treno.

 

REGIE:
Luciano Ligabue
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Massimo Bellinzoni
Elisabetta Cavallotti
Pierfrancesco Favino
Barbara Lerici
Stefano Pesce
Stefania Rivi
Fabrizia Sacchi
DREHBUCH:
Luciano Ligabue
KAMERA:
Gherardo Gossi
SCHNITT:
Angelo Nicolini
MUSIK:
Luciano Ligabue
AUSSTATTUNG:
Leonardo Scarpa

       
  Darwins nightmare
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2005]
       
 

Ein Film von Hubert Sauper • Irgendwann in den sechziger Jahr en wurde eine fremde Fischart in den Viktoriasee in Ostafrika eingesetzt – es war ein kleines wissenschaftliches Experiment.Der Nilbarsch, ein hungriges Raubtier.Dieses hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten.

Unternommen wurde dagegen jedoch nichts, denn bis heute sind die weissen Filets des Nilbarsches ein weltweiter Exportschlager. An den Ufern des grössten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nĂ€chsten Morgen wieder in die IndustrielĂ€nder des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung SĂŒden jedoch ist eine andere Ladung an Bord:Waffen. FĂŒr die unzĂ€hlbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des grössten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die «Darsteller» dieses Films reprÀsentieren: einheimische Fischer,Agenten der Weltbank, heimatlose Strassenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...

 

REGIE:
Hubert Sauper
PRODUKTION:
Barbara Albert
Martin Gschlacht
Edouard Mauriat
Hubert Sauper
Antonin Svoboda
Hubert Toint
DREHBUCH:
Hubert Sauper
KAMERA:
Hubert Sauper
SCHNITT:
Denise Vindevogel
TON:
Cosmas Antoniadis

       
  Das merkwĂŒrdige Verhalten geschlechtsreifer GrossstĂ€dter zur Paarungszeit
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 1998]
       
 

Ein Film von Marc Rothemund • Charly (Christoph Waltz), frustrierter Autor, klaut den Ferrari seines Verlegers, um einen wirklich ausgefallenen FrĂŒhlingstag zu verleben. Die zurĂŒckhaltende Cornelia (Gudrun Landgrebe) trifft im Kaufhaus die ausgeflippte Hilde (Michaela May) und lĂ€sst sich auf zweifelhafte Erlebnisse ein, bei denen auch Charly und der Ferrari eine grosse Rolle spielen. Sven (Heio von Stetten) hat kein GlĂŒck bei den Frauen und kommt auf die Idee, sich nicht nur einen Ehering, sondern auch ein Kind auszuleihen, um Eindruck zu schinden. Manuela (Ann-Kathrin Kramer), Ex-Frau von Charly, traut ihren Augen nicht, als sie Sven, den sie gar nicht kennt, mit ihrer zweijĂ€hrigen Tochter trifft...

Unterdessen versucht Manuelas Mitbewohnerin Tamineh (Anica Dobra) Marcello (Dieter Landuris) davon abzubringen, sich wegen Liebeskummer vom Dach zu stĂŒrzen. Das ist der Beginn einer Reihe von Verwechslungen und MissverstĂ€ndnissen, in die noch viel mehr paarungswillige GrossstĂ€dter beiderlei Geschlechts heillos verstrickt und verwickelt werden!

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Ewa Karlström
Andreas Ulmke-Smeaton
KAMERA:
Hans-GĂŒnther BĂŒcking
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
MUSIK:
Lucius Launhardt
Reinhard Besser
AUSSTATTUNG:
Josef Sanktjohanser
KOSTÜME:
Natascha Curtius-Noss

       
  Das schweigende Klassenzimmer
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2018]
       
 

Ein Film von Lars Kraume • 1956: Bei einem Kinobesuch in Westberlin sehen die Abiturienten Theo (Leonard Scheicher) und Kurt (Tom Gramenz) in der Wochenschau dramatische Bilder vom Aufstand der Ungarn in Budapest. ZurĂŒck in Stalinstadt entsteht spontan die Idee, im Unterricht eine solidarische Schweigeminute fĂŒr die Opfer des Aufstands abzu-halten. Diese Geste zieht jedoch viel weitere Kreise als erwartet: WĂ€hrend ihr Rektor (Florian Lukas) zwar zunĂ€chst versucht, das Ganze als Jugendlaune abzutun, geraten die SchĂŒler in die politischen MĂŒhlen der noch jungen DDR. Der Volksbildungsminister (Burghart Klaussner) verurteilt die Aktion als eindeutig konterrevolutio-nĂ€ren Akt und verlangt von den SchĂŒlern innerhalb einer Woche den RĂ€delsfĂŒhrer zu benennen. Doch die SchĂŒler halten zusammen und werden damit vor eine Entscheidung gestellt, die ihr Leben fĂŒr immer verĂ€ndert...

 

REGIE:
Lars Kraume
PRODUKTION:
Miriam DĂŒssel
Susanne Freyer
Kalle Friz
Isabel Hund
Thomas Kufus
CAST:
Jonas Dassler
Judith Engel
Tom Gramenz
Michael Gwisdek
Max Hopp
Rolf Kanies
Burghart Klaussner
DREHBUCH:
Dietrich Garstka
KAMERA:
Jens Harant
SCHNITT:
Barbara Gies
TON:
Andrey Starikovskiy
Bogdan Zavarzin
Stefan Soltau
MUSIK:
Christoph Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Olaf Schiefner
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Das Wetter in geschlossenen RĂ€umen
 
       
 

Ein Film von Isabelle Stever • Dorothea reist in ein vom BĂŒrgerkrieg bedrohtes Land, um eine Hilfskampagne zu organisieren. Hier spiegelt sich der Luxus ihrer dekadenten Lebenswelt – Designerklamotten und Longdrinks – geradezu zynisch in der BedĂŒrftigkeit der Armen. Von der Abenteuerlust gepackt, stĂŒrzt sie sich in eine AffĂ€re mit dem 24 Jahre jĂŒngeren Alec, der nichts als ein hĂŒbscher, arabischer Herumtreiber zu sein scheint. Zwei Körper und zwei Welten prallen aufeinander. Ihre neue Muse und das unkontrollierbare Kriegsgeschehen bringen ein voreingenommenes Wirklichkeitsbild ins Wanken und stellen es durch und durch auf den Kopf: Wer hilft eigentlich wem? Im Sog ihrer Leidenschaft verliert Dorothea immer mehr die Kontrolle. Sie gefĂ€hrdet nicht nur ihr karitatives Projekt – sondern ihr Leben. Der neue Film von Isabelle Stever wirft einen desillusionierenden wie auch ĂŒberraschenden Blick auf das GeschĂ€ft mit der Entwicklungshilfe.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Isabelle Stever
PRODUKTION:
Ingmar Trost
CAST:
Maria FurtwÀngler
Mehmet Sözer
Barbara Bouchet
Dorka Gryllus
Anne von Keller
DREHBUCH:
Isabelle Stever
KAMERA:
Phillip Kaminiak
SCHNITT:
Oliver Neumann
TON:
Klaus Oesterwind
AUSSTATTUNG:
Alexander Scherer
KOSTÜME:
Ute Paffendorf

       
  Der Geschmack von Apfelkernen
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Vivian Naefe • Der Tod von Grossmutter Bertha bringt ihre drei Töchter und Enkel zurĂŒck in ihre Heimatstadt Bootshaven. Alle verbinden besondere Erinnerungen mit diesem Ort, aber besonders Iris (Hannah Herzsprung) fĂŒhlt sich in ihre Kindheit im Haus der Grossmutter zurĂŒck versetzt. Auch Christa (Oda Thormeyer), Iris Mutter und Berthas (Hildegard Schmahl) Tochter plagt das Heimweh nach diesem zauberhaften Ort. AllgegenwĂ€rtig ist der Duft von frischen Äpfeln in jeglicher Form. Auch dieser Geruch ist Teil der zauberhaften Erinnerungen an das Haus und Grossmutter Bertha. Iris erlebt in Bootshaven verschiedene Stationen ihrer Kindheit und trifft sogar Max (Florian Stetter), ein Freund aus Jugendtagen. Da Iris das Haus geerbt hat, muss sie ĂŒberlegen ob sie es verkaufen will, oder nicht. Die Beziehungen zu ihrem Freund aus Kindertagen, sowie die stetigen Erinnerungen an die meist unbeschwerte Vergangenheit machen ihr die Entscheidung nicht gerade leicht ...

 

REGIE:
Vivian Naefe
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Hannah Herzsprung
Marie BĂ€umer
Meret Becker
Matthias Habich
Friedrich MĂŒcke
Florian Stetter
DREHBUCH:
Katharina Hagena
Rochus Hahn
Uschi Reich
KAMERA:
Martin Langer
SCHNITT:
Barbara von Weitershausen
TON:
Wolfgang Herold
Bernhard Leimbrock
Benjamin Schubert
AUSSTATTUNG:
Thomas Freudenthal
KOSTÜME:
Gabrielle Reumer

       
  Der Imker
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2013]
       
 

Die unglaubliche Geschichte von Ibrahim Gezer • «Der Imker» erzĂ€hlt das berĂŒhrende Schicksal eines BienenzĂŒchters. Die Wirren des tĂŒrkisch-kurdischen Krieges haben ihm alles genommen: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit seinen ĂŒber fĂŒnfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur seine Liebe zu den Bienen und das unerschĂŒtterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft fĂŒr die Bienenzucht in der Schweiz zurĂŒck zum Leben gefunden.
«Der Imker» ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Integration im vermeintlich konservativen Herzen der Schweiz. Der Film zeichnet ein lebensnahes Bild der heutigen Schweiz im Spannungsfeld zwischen menschlichen Begegnungen und politischer Meinungsmache.

 

REGIE:
Mano Khalil
PRODUKTION:
Mano Khalil
CAST:
Ibrahim Gezer
Anita Wyrsch-Gwerder
Max Wyrsch
Barbara Bienz
Nicole Hohl
Viktor Krummenacher
Gabriele Schneider Krummenacher
SCHNITT:
Thomas Bachmann
TON:
Weli Cici
Rolf BĂŒttikofer
MUSIK:
Mario Batkovic

       
  Der Koch
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2014]
       
 

Ein Film von Ralf Huettner • Maravan, ein tamilischer Asylbewerber, grĂŒndet ein Catering der besonderen Art. Seine Grossmutter in Sri Lanka weihte ihn vor Jahren in die Kunst der aphrodisischen KĂŒche ein. Und so bekocht Maravan mit seinen LiebesmenĂŒs anfangs Paare, die ihm von einer Sexualtherapeutin vermittelt werden und spĂ€ter zwielichtige, zahlungskrĂ€ftige GeschĂ€ftsleute aus Politik und Wirtschaft. WĂ€hrend er der ZĂŒricher Hochfinanz die Potenzprobleme weg kocht, erlauscht er dabei immer drastischere Indiskretionen ĂŒber Waffenschieberei und Bankenkrise und gerĂ€t trotz Liebesmenus in Teufels KĂŒche.

 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Sonja Ewers
Peter Nadermann
Helge Sasse
Anne Walser
CAST:
Jessica Schwarz
Hanspeter MĂŒller-Drossaart
Max RĂŒdlinger
Hamza Jeetooa
Peter Prager
Yrsa Daley-Ward
Faraz Ayub
DREHBUCH:
Ruth Toma
Martin Suter
KAMERA:
Thomas Wildner
SCHNITT:
Kai Schröter
TON:
Andreas Wölki
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler
Monica Rottmeyer
KOSTÜME:
Anna-Barbara Friedli

       
  Der RĂ€uber Hotzenplotz
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Film von Gernot Roll • "Ich raube mir, was mir gefĂ€llt, dafĂŒr bin ich bekannt", prahlt der RĂ€uber Hotzenplotz (ARMIN ROHDE) - laut eigener Aussage der bedeutendste RĂ€uber weit und breit. Und hĂ€tte er nicht ausgerechnet die geliebte KaffeemĂŒhle der Grossmutter (CHRISTIANE HÖRBIGER) geklaut, dann 
 ja dann hĂ€tten sich der Kasperl (MARTIN STÜHRK) und der Seppel (MANUEL STEITZ) nicht auf die gefahrvolle Suche gemacht und dabei ihre MĂŒtzen nicht getauscht ("damit der RĂ€uber uns nicht wieder erkennt"). Dann wĂ€ren vielleicht auch nicht der Wachtmeister Dimpfelmoser (PIET KLOCKE) und die Wahrsagerin Frau Schlotterbeck (KATHARINA THALBACH) samt Kroko-Hund (der in ein Krokodil verwandelte Hund) Wasti zusammen gekommen. Und die schöne Fee Amaryllis (BARBARA SCHÖNEBERGER) hĂ€tte fĂŒr immer und ewig als eklige Unke in den Verliesen des bösen Zauberers Zwackelmann (RUFUS BECK) schmachten mĂŒssen. Aber am Schluss bekommt jeder das, was er verdient: Feenkraut, Kartoffeln, ein Miniaturschloss, einen mit Sand beladenen Goldwagen – und die Grossmutter ihre KaffeemĂŒhle zurĂŒck.

 

REGIE:
Gernot Roll
PRODUKTION:
Ulrich Limmer
CAST:
Armin Rohde
Manuel Steitz
Martin StĂŒhrk
Katharina Thalbach
Christiane Hörbiger
Rufus Beck
Piet Klocke
Barbara Schöneberger
DREHBUCH:
Ulrich Limmer
KAMERA:
Gernot Roll
TON:
Eckhard W. Kuchenbecker

       
  Der Staat gegen Fritz Bauer
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Lars Kraume • Deutschland 1957. WĂ€hrend die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kĂ€mpft ein Mann unermĂŒdlich dafĂŒr, die TĂ€ter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhĂ€lt der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaussner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frĂŒhere SS-ObersturmbannfĂŒhrer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die HintergrĂŒnde zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg SchĂŒttauf) behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

 

REGIE:
Lars Kraume
PRODUKTION:
Thomas Kufus
CAST:
Burghart Klaussner
Ronald Zehrfeld
DREHBUCH:
Lars Kraume
Olivier Guez
KAMERA:
Jens Harant
SCHNITT:
Barbara Gies
TON:
Björn Wiese
MUSIK:
Christoph M. Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Cora Pratz
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Die abhandene Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Margarethe von Trotta • Der Witwer Paul Kromberger stösst durch Zufall auf ein Foto, das ihn stutzig werden lĂ€sst. Es ist die Abbildung der amerikanischen OpernsĂ€ngerin Caterina Fabiani. Doch obgleich er die Frau nicht zu kennen scheint, traut er seinen Augen kaum, sieht sie seiner bereits verstorbenen Ehefrau Evelyn doch zum Verwechseln Ă€hnlich. Auch bei Pauls Tochter ist das Interesse rasch geweckt, als sie bemerkt, wie verstört ihr Vater auf die Fotografie reagiert. Sophie beschliesst, auf eigene Faust in die USA zu reisen, um zu erfahren, ob es eine Verbindung zwischen den beiden Frauen geben kann. Doch Caterina empfĂ€ngt den Besuch aus Deutschland nicht mit offenen Armen. Trotz der ablehnenden Haltung kommt Sophie der Wahrheit um ihre Familie Schritt fĂŒr Schritt nĂ€her.

 

REGIE:
Margarethe von Trotta
PRODUKTION:
Markus Zimmer
CAST:
Barbara Sukowa
Matthias Habich
Katja Riemann
Gunnar Möller
Robert Seeliger
DREHBUCH:
Margarethe von Trotta
KAMERA:
Axel Block
SCHNITT:
Bettina Böhler
TON:
Normann BĂŒttner
Christof Ebhardt
AUSSTATTUNG:
Volker SchÀfer
KOSTÜME:
Frauke Firl

       
  Die geliebten Schwestern
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2014]
       
 

Ein Film von Dominik Graf • Die Schwestern Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und Charlotte Lengefeld sind ein Herz und eine Seele. Selbst dann noch, als sich beide im Sommer 1788 unsterblich in denselben Mann, den Schriftsteller Friedrich Schiller (Florian Stetter), verlieben. Caroline ist unglĂŒcklich verheiratet und sieht in Schiller endlich die ersehnte Liebe in ihrem Leben. Charlotte hingegen ist schĂŒchtern und trĂ€umt schon lange von einem Gatten. Es beginnt eine MĂ©nage Ă  trois, ein heiter-frivoles DreiecksverhĂ€ltnis. Denn Schiller ist ganz hin und weg von dem Geschwisterpaar und will sich nicht auf nur eine von beiden festlegen. An Caroline schĂ€tzt er die zĂŒgellose und kluge Art, an Charlotte die Ausgeglichenheit und HĂ€uslichkeit. Doch wie lange kann eine Liebe funktionieren, wenn jeder fĂŒr sich den Anspruch erhebt, der Richtige zu sein? So kommt es, dass das freundschaftliche VerhĂ€ltnis der Schwestern auf die Probe gestellt wird.

 

REGIE:
Dominik Graf
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Henriette Confurius
Florian Stetter
Hannah Herzsprung
Claudia Messner
DREHBUCH:
Dominik Graf
KAMERA:
Michael Wiesweg
SCHNITT:
Claudia Wolscht
MUSIK:
Sven Rossenbach
Florian van Volxem
AUSSTATTUNG:
Claus-JĂŒrgen Pfeiffer
KOSTÜME:
Barbara Grupp

       
  Die grosse Erbschaft
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

La grande ereditĂ  • Zuerst scheint die AufklĂ€rung eines Hausbrandes und eine Schatzsuche nach versteckten Gold- und SilbermĂŒnzen in der Ruine des abgebrannten Hauses der Hauptstrang dieses Films zu sein. Zunehmend schrumpft die Angelegenheit allerdings zum Hitchcock’schen MacGuffin, also einem mehr oder weniger beliebigen Element einer Geschichte, dessen hauptsĂ€chliche Funktion es ist, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne selbst von besonderem Eigengewicht zu sein.
Ereignisse, die anfĂ€nglich nur ganz privat und lediglich wie alberne Querelen innerhalb eines kleinen Ortes im Tessin anmuten, weiten sich zu einem Panorama der Alltagsgeschichte im wohlhabenden Europa der zweiten HĂ€lfte des 20. Jahrhunderts rund um Migration, Integration und Ausgrenzung. Rekonstruiert wird diese Geschichte von der heute in Köln und ZĂŒrich lebenden Enkelgeneration, die das Tessiner Dorf der Eltern nur aus den Ferien und die Heimat der Grosseltern in Italien nur noch aus ErzĂ€hlungen kennt.

 

REGIE:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
PRODUKTION:
Cardo Dubini
CAST:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Cardo Dubini
Lindo Dubini
Silvana Dubini
DREHBUCH:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Barbara Marx
KAMERA:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
SCHNITT:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
TON:
Mischa Marx
Marylin Janssen
MUSIK:
Heiner Goebbels

       
  Die innere Sicherheit
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2001]
       
 

Ein Film von Christian Petzold • Seit 15 Jahren leben die Eltern im Untergrund. Tarnen sich zwischen den anonymen Touristen an den AtlantikstrĂ€nden Portugals.

Damals haben sie ein Tabu gebrochen: Sie haben eine Tochter gezeugt. Ein MÀdchen, das nie die Schule besucht hat, das nie die Klamotten mit ihren Freundinnen tauschen konnte, das nie den Unterricht schwÀnzte, durch die StÀdte streifte und in Eiscafes Schluss mit ihrem Freund machte. Ein MÀdchen, das allein ist.

Die Eltern sind kurz davor, sich eine halbwegs legale IdentitÀt irgendwo in Brasilien zusammenzubasteln, als durch eine kleine Unaufmerksamkeit all das zusammenbricht.

Und noch einmal mĂŒssen sie fliehen und ihre Flucht fĂŒhrt sie nach Deutschland. WĂ€hrenddessen hat Jeanne, ihre Tochter, begonnen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben zu verlieben. Eine Liebe, die zu einer Tragödie fĂŒhrt und die Familienzelle zerstören wird.

 

REGIE:
Christian Petzold
PRODUKTION:
Florian Koerner von Gustorf
Michael Weber
CAST:
Julia Hummer
Barbara Auer
Richy MĂŒller
Bilge BingĂŒl
Rogério Jaques
Maria JoĂŁo
Vasco Machado
DREHBUCH:
Christian Petzold
Harun Farocki
KAMERA:
Hans Fromm
SCHNITT:
Bettina Böhler
MUSIK:
Stefan Will
AUSSTATTUNG:
Kade Gruber

       
  Die kommenden Tage
 
       
 

Due • Wie wird unsere Welt in naher Zukunft aussehen?
Regisseur und Drehbuchautor Lars Kraume entwirft ein Szenario, in dem wir unsere SehnsĂŒchte und BefĂŒrchtungen auf berĂŒhrende Weise wieder finden. AufwĂŒhlend und intensiv erzĂ€hlt der Film die Lebenswege von zwei Schwestern aus der Gegenwart in eine durchaus realistische, nahe Zukunft, in eine Zeit der Unsicherheit und grossen gesellschaftlichen VerĂ€nderungen – nicht irgendwo auf dieser Welt, sondern hier bei uns in Zentraleuropa.

 

REGIE:
Lars Kraume
PRODUKTION:
Matthias Glasner
Lars Kraume
Katrin Schlösser
JĂŒrgen Vogel
CAST:
Bernadette Heerwagen
Daniel BrĂŒhl
August Diehl
Johanna Wokalek
Mehdi Nebbou
DREHBUCH:
Lars Kraume
KAMERA:
Sonja Rom
SCHNITT:
Barbara Gies
TON:
Stefan Soltau
MUSIK:
Christoph Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Irina Kromayer
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Die Reise nach Kafiristan
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Mit Jeanette Hain & Nina Petri • Im Jahr 1939 machen sich die Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach und die Ethnologin Ella Maillart von Genf aus gemeinsam mit dem Auto auf den Weg nach Kabul. Jede der beiden Frauen verfolgt dabei ein eigenes Projekt.

Annemarie Schwarzenbach, die zu Beginn der 30er Jahre zum Freundeskreis von Erika und Klaus Mann gehörte, sucht im Vorderen Orient einen Fluchtpunkt fĂŒr die eigene Selbstfindung. Ihr Ziel ist das 'glĂŒckliche Tal', in dem die Heilung der inneren psychischen und der Ă€usseren politischen Zerstörung stattfinden kann.

Ella Maillart rechtfertigt ihre Unrast, ihre Sucht nach Bewegung, nach Reisen,

mit einem wissenschaftlichen Vorwand: sie möchte das geheimnisvolle Tal Kafiristan erforschen, sich mit Publikationen ĂŒber das archaische Leben der Nomaden dort einen ,Namen machen‘.

Beide Frauen unternehmen mit ihrer Reise eine Flucht, wobei die eigene Biographie und die politischen Ereignisse sie immer wieder einholen. Die Konfrontation mit der Fremde mĂŒndet unweigerlich in die Konfrontation mit

dem Spiegelbild, das jede der beiden Frauen fĂŒr die andere darstellt. Dem gemeinsamen Ă€usseren Reiseweg, der Annemarie Schwarzenbach und Ella Maillart von Genf aus ĂŒber den Balkan und die TĂŒrkei nach Persien fĂŒhrt, ĂŒberlagert sich eine zarte Liebesgeschichte. Als die beiden Frauen in Kabul ankommen, bricht der Zweite Weltkrieg aus und macht ihren PlĂ€nen ein Ende. Keine von beiden erreicht ,ihr Tal‘.

 

REGIE:
Fosco & Donatello Dubini
PRODUKTION:
Fosco & Donatello Dubini
Cardo Dubini
Gerard Huisman
CAST:
Jeanette Hain
Nina Petri
Katharina SchĂŒtz
Wolfgang Rau
Anika Unterburg
Oliver Weichmann
DREHBUCH:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Barbara Marx
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
AUSSTATTUNG:
Gudrun Roscher

       
  Dikkertje Dap
  [Arena Cinemas 19 • Sa/So/Mi 13.30 D • 4]
       
 

Mein Freund, die Giraffe / My Giraffe • Dominik und Raff sind von klein auf die allerbesten Freunde und verbringen jede freie Minute gemeinsam. Allerdings ist Raff nicht einfach ein normaler Spielkamerad, wie ihn jeder Junge hat, sondern etwas ganz Besonderes: Raff ist eine Giraffe, die sogar sprechen kann!
Weil Dominik mit seiner Familie direkt neben dem Zoo wohnt, kann er seinen Kumpel jeden Tag besuchen und die beiden erleben viele gemeinsame Abenteuer. Bis der Tag kommt, an dem Dominik eingeschult werden soll. Zuerst ist er sehr aufgeregt und freut sich auf die Schule. Doch als ihm bewusst wird, dass Raff ihn nicht dorthin begleiten kann, macht ihn das sehr traurig. Eine Lösung muss her! Gemeinsam mit seinem neuen Schulfreund tĂŒftelt Dominik einen Plan aus, wie er Raff doch noch mit in die Schule nehmen kann. Wird es ihm gelingen?

 

REGIE:
Barbara Bredero
PRODUKTION:
Eva Eisenloeffel
Leontine Petit
Fleur Winters
CAST:
Liam de Vries
Martijn Fischer
Dolores Leeuwin
Medi Broekman
Egbert Jan Weeber
DREHBUCH:
Mirjam Oomkes
Laura Weeda
KAMERA:
Coen Stroeve
SCHNITT:
David Verdurme
TON:
Tina Laschke
MUSIK:
Herman Witkam
AUSSTATTUNG:
Florian Legters
KOSTÜME:
Monica Petit

       
  Disengagement
 
       
 

Ein Film von Amos Gitai

 

REGIE:
Amos Gitai
PRODUKTION:
Laurent Truchot
CAST:
Juliette Binoche
Liron Levo
Jeanne Moreau
Barbara Hendricks
Dana Ivgy
Hiam Abbass
Tomer Russo
DREHBUCH:
Amos Gitai
Marie-Jose Sanselme
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Isabelle Ingold
TON:
Michel Kharat
MUSIK:
Simon Stockhausen
AUSSTATTUNG:
Emmanuel de Chauvigny
Tim Pannen
Eli Zion
KOSTÜME:
MoĂŻra Douguet

       
  Don Jon
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. November 2013]
       
 

Ein Film von Joseph Gordon-Levitt • Nach dem rĂ€tselhaften Tod von Beverly Weston (Sam Shepard) kommt die Familie aus allen Himmelsrichtungen zurĂŒck nach Osage County. Mutter Violet (Meryl Streep), bissig und verbittert, trauert auf ihre eigene, unversöhnliche Weise. Sie schluckt mehr Schmerzmittel als ihr gut tun und lĂ€sst an nichts und niemandem ein gutes Haar. In ihrem Haus im schwĂŒlheissen Oklahoma sind weder die drei Töchter noch die angeheiratete Verwandtschaft vor ihren Beschimpfungen sicher. So dauert es nicht lange, bis alte und neue Konflikte aufbrechen und man sich buchstĂ€blich an die Kehle geht. FĂŒr die Töchter Barbara (Julia Roberts), Karen (Juliette Lewis) und Ivy (Julianne Nicholson) ist klar, dass etwas geschehen muss. Aber Violet ist lĂ€ngst nicht so hilflos, wie alle glauben. Besser als jeder andere durchschaut sie, was sich hinter den Kulissen abspielt. Und sie kennt auch die intimsten Familiengeheimnisse...

 

REGIE:
Joseph Gordon-Levitt
PRODUKTION:
Ram Bergman
Nicolas Chartier
CAST:
Joseph Gordon-Levitt
Scarlett Johansson
Julianne Moore
Brie Larson
Tony Danza
Rob Brown
DREHBUCH:
Joseph Gordon-Levitt
KAMERA:
Thomas Kloss
SCHNITT:
Lauren Zuckerman
TON:
Pawel Wdowczak
AUSSTATTUNG:
Meghan C. Rogers
KOSTÜME:
Leah Katznelson

       
  Don't Call Me Son
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2016]
       
 

Mae so ha uma / D'une famille a l'autre • Pierre ist 17, spielt in einer Band und geht gerne an Partys. Seine Mutter hat ihn stets verwöhnt und lĂ€sst ihm viele Freiheiten. Dann aber kommt ans Licht, dass sie ihn als Baby aus dem Krankenhaus gestohlen hat – und damit Ă€ndert sich Pierres Leben schlagartig. Seine wohlhabenden leiblichen Eltern haben seit seinem Verschwinden nach ihm gesucht. Kritisch beĂ€ugt von seinem «neuen» jĂŒngeren Bruder zieht Pierre bei seiner «neuen» Familie ein. Bald versucht diese, ihn dazu zu bringen, ihre Ideale zu ĂŒbernehmen. Doch der rebellische Pierre hat seine eigenen Ideen


Die brasilianische Regisseurin Anna Muylaert begeisterte das Kinopublikum bereits letztes Jahr mit «The Second Mother». Jetzt hat sie mit «Don’t Call Me Son» neuerlich einen ĂŒberaus intensiven Film realisiert. Dabei ermöglicht die AuthentizitĂ€t ihrer Inszenierung dem Publikum einen erfrischend direkten, emotionalen Zugang zu den Figuren. «Don’t Call Me Son» erzĂ€hlt mit grosser Leichtigkeit von einem ernsten Thema – ein packender, emotionaler Film voller ansteckender Energie.

 

REGIE:
Anna Muylaert
PRODUKTION:
Sara Silveira
Maria Ionescu
CAST:
Naomi Nero
Daniel Botelho
Daniela Nefussi
Matheus Nachtergaele
Lais Dias
DREHBUCH:
Anna Muylaert
KAMERA:
Barbara Alvarez
SCHNITT:
Helio Villela
MUSIK:
Berna Ceppas
AUSSTATTUNG:
Thales Junqueira
KOSTÜME:
Diogo Costa

       
  More search results omitted...