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Ein Film von Albert Dupontel

 

REGIE:
Albert Dupontel
PRODUKTION:
Catherine Bozorgan
CAST:
Albert Dupontel
Sandrine Kiberlain
Philippe Uchan
Nicolas Marié
DREHBUCH:
Albert Dupontel
KAMERA:
Vincent Mathias
MUSIK:
Christophe Julien

       
  A la verticale de l'Ă©tĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2001]
       
 

SĂ©lĂ©ction Officielle Cannes 2000 • Hanoi, heute. Die 23jĂ€hrige Lien (Tran Nu Yen Khe) arbeitet als Kellnerin in einem Cafe, das ihrer Ă€lteren Schwester Suong (Nguyen Nhu Quynh) gehört. Sie teilt sich die Wohnung mit ihrem Bruder, dem Schauspieler Hai (Ngo Quang Hai).

Am Jahrestag der Mutter treffen sich Lien, Hai und Kanh, die dritte Schwester, in der Wohnung von Suong, um gemeinsam ihrer verstorbenen Mutter die Ehre zu erweisen. Zwischen den Schwestern herrscht eine grosse Vertrautheit. Sie scheinen alles voneinander zu wissen und sich alles anvertrauen zu können. Und doch hat jede von ihnen ein Geheimnis vor den Anderen.

Suongs Mann Quoc (Chu Hung) ist Fotograf bei der Hanoi Botanical Society. Er ist viel unterwegs, reist durchs ganze Land und katalogisiert und fotografiert Vietnams Flora. Seine hĂ€ufigen Reisen schaden mehr und mehr ihrer Ehe, Und Suong nĂŒtzt seine Abwesenheiten aus...

Kein (Tran Manh Cuongh), Khans Mann, ist ein Schriftsteller, der zu hause arbeitet. Auf einem Ausflug nach Saigon ist er 2 Tage von Hanoi abwesend und auch von Khan...

Lien hÀngt stÀndig ihren romantischen Fantasien nach. Sie ist auf der Suche nach einem Mann, der ihrem Bruder Hai gleicht. Mit diesem verbindet sie nÀmlich eine verspielte, ziemlich ambivalente Beziehung...

Einen Monat spÀter, nach einigen Versuchungen, EnttÀuschungen, MissverstÀndnissen, VerdÀchtigungen und Trennungen, offenbart jede der drei Schwestern ihr Geheimnis, das bis dahin durch diskrete und taktvolle Familienbande verdeckt wurde...

 

REGIE:
Tran Anh Hung
PRODUKTION:
Christophe Rossignon
CAST:
Lien Tran Nu Yen Khe
Suong Nguyen Nhu Quynh
Khanh Le Khanh
Hai Ngo Quang Hai
Quoc Chu Hung
Kien Tran Manh Cuong
Tuan Le Tuan Anh
DREHBUCH:
Tran Anh Hung
KAMERA:
Mark Lee
SCHNITT:
Mario Battistel
MUSIK:
That Tiet
AUSSTATTUNG:
BenoĂźt Barouh

       
  A Long Way Home
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2018]
       
 

Ein Film von Luc Schaedler • Im Zentrum des Films stehen fĂŒnf der bedeutendsten Vertreter der aktuellen chinesischen Gegenkultur: Die bildenden KĂŒnstler Gao Brothers, die Choreografin und TĂ€nzerin Wen Hui, der Animationsfilmer Pi San und der Dichter Ye Fu. Aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten sie mutig und mit subversivem Witz die gesellschaftlichen Probleme ihres Landes. Allen gemeinsam ist dabei die Auseinandersetzung mit ihrer von Gewalt und UnterdrĂŒckung geprĂ€gten Vergangenheit. Ihre Vision ist eine demokratische, solidarische und menschliche Zivilgesellschaft. A Long Way Home schickt uns auf eine faszinierende Reise, sowohl in die dĂŒstere jĂŒngere chinesische Historie, als auch in die schillernde aktuelle Kulturszene des Landes. Dabei stellt der Film universelle Fragen, die letztlich uns alle betreffen: welche Werte bestimmen unsere kulturelle IdentitĂ€t und in was fĂŒr einer Welt wollen wir leben? A Long Way Home ist ein unterhaltsames und bewegendes PlĂ€doyer fĂŒr menschliche SolidaritĂ€t.

 

REGIE:
Luc Schaedler
PRODUKTION:
Peter Guyer
DREHBUCH:
Luc Schaedler
KAMERA:
Luc Schaedler
SCHNITT:
Kathrin PlĂŒss
Marina Wernli
Martin Witz
MUSIK:
Oli Kuster
Peter von Siebenthal

       
  A.R.O.G
 
       
 

Der zweite Teil von G.O.R.A. • Arif kehrt mit Ceku auf die Erde zurĂŒck, nachdem er den Planeten GORA gerettet hat. Doch sein besiegter Erzfeind Commander Logar ist ihm gefolgt und will sich rĂ€chen. Er bringt Arif in eine Zeitmaschine und schickt ihn 1 Million Jahre in die Vergangenheit zurĂŒck. Nach einer Reihe von Abenteuern, einschliesslich einer Begegnung mit einem T-Rex, stolpert Arif ĂŒber eine Siedlung von Höhlenmenschen. Arif versucht, sie ĂŒber moderne Technologie zu unterrichten, aber es scheint, dass sie von einem rivalisierenden Stamm und ihrem AnfĂŒhrer Kaaya unterdrĂŒckt werden. Kaaya zwingt Arif zu einem fussballĂ€hnliches Spiel bei dem die Chancen deutlich auf der Seite von Kaaya liegen. Allerdings nutzt Arif seine FĂ€higkeiten, um Kaaya's Team zu besiegen und das Spiel fĂŒr sein noch junges Team zu gewinnen. Commander Logar, der sich in die Vergangenheit zurĂŒckzieht, bleibt dort gestrandet und Arif und Ceku leben glĂŒcklich weiter.

 

REGIE:
Ali Taner Baltaci
Cem Yilmaz
PRODUKTION:
Murat Akdilek
Cem Yilmaz
CAST:
Cem Yilmaz
Özge Özberk
Zafer Algöz
Ethel Mulinas Araf
Nil Karaibrahimgil
DREHBUCH:
Cem Yilmaz
KAMERA:
Soykut Turan
SCHNITT:
Erhan Acar Jr.
TON:
Erkan Altinok
MUSIK:
Jingle House
KOSTÜME:
GĂŒlĂŒmser GĂŒrtunca

       
  Aimee & Jaguar
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 1999]
       
 

Eine Liebe grösser als der Tod • Berlin 1997. In Begleitung eines Immobilienmaklers durchstreifen Interessenten eine etwas heruntergekommene Wohnung. Neben ihrer zusammengepackten Habe sitzt eine alte Frau und wartet darauf, ins Seniorenheim gebracht zu werden. Mehr als ein halbes Jahrhundert frĂŒher und mitten im Krieg ist diese Wohnung ein Treffpunkt junger Menschen und ein Fluchtort fĂŒr Aussenseiter.

Nichts im Leben der Lilly Wust (Juliane Köhler) hat die ausserordentlichen Ereignisse erwarten lassen, deren Mittelpunkt sie wird. Sie ist 1943 Ende zwanzig, verheiratet, Mutter von vier Söhnen, eine brave Hausfrau, sieht man einmal davon ab, dass sie regelmĂ€ssig Liebhaber hat. Aber auch der Ehemann GĂŒnther (Detlev Buck), als Soldat im Krieg, hat seine AffĂ€ren. Man ist bĂŒrgerlich, in dieser Hinsicht jedoch nicht verklemmt.

Bei einem Konzertbesuch lernt Lilly beilĂ€ufig eine junge Frau kennen, die ihr Leben auf den Kopf stellen wird. Noch weiss sie nichts von dieser Felice Schragenheim (Maria Schrader), weder, dass sie mit llse, Lillys HausmĂ€dchen, befreundet ist, noch, dass sie als JĂŒdin im Untergrund lebt. Warum auch soll die kurze Begegnung Folgen haben, sind doch beide Frauen genug damit beschĂ€ftigt, ums Überleben zu kĂ€mpfen Nacht fĂŒr Nacht rollen die Bombenangriffe auf Berlin, Lilly sorgt sich um ihre Kinder und Felice schwebt in stĂ€ndiger Gefahr, von der Gestapo verhaftet zu werden.

Ein Zufall fĂŒhrt die beiden wieder zusammen. Lilly sieht sich plötzlich heftig umworben, spĂŒrt eine merkwĂŒrdige Anziehung, ist fasziniert und irritiert zugleich. Diese Felice ist ganz anders als alle Frauen, die sie bisher kennengelernt hat: selbstbewusster, energischer, intelligenter. Und auch die Frauen um Felice herum verströmen ein LebensgefĂŒhl, das ihr fremd ist.

AIs Felice Lilly eines Tages umarmt und auf den Mund kĂŒsst auf eine Weise, wie Lilly es noch nie erlebt hat - ist das ein Schock. Sie schlĂ€gt Felice ins Gesicht, wendet sich ab und spĂŒrt doch, dass da etwas anfĂ€ngt, dem sie nicht entrinnen wird. Es beginnt, mitten in Bombenkrieg und Verfolgung, eine leidenschaftliche Liebesgeschichte. Fast tĂ€glich schreiben sie sich Briefe, Gedichte. Sie geben sich neue Namen: AimĂ©e (Lilly) und Jaguar (Felice). Aber noch immer weiss Lilly nicht, wer diese Felice wirklich ist, die oft tagelang verschwindet und hinterher nur unbefriedigende AuskĂŒnfte gibt. Bis sie, getrieben von Eifersucht, es nicht mehr aushĂ€lt und Felice zu einem GestĂ€ndnis zwingt: Sie ist JĂŒdin. Felice, die unter falschem Namen bei einer Nazizeitung arbeitet und einer Untergrundgruppe Informationen zuspielt, weiss, dass sie sich damit ganz in die HĂ€nde dieser Frau begibt, in deren Wohnung immerhin eine HitlerbĂŒste steht und deren Mann offenbar ein Nazi ist.

Doch Lilly wĂ€chst ĂŒber sich hinaus, sie nimmt Felice in ihre Wohnung auf und lĂ€sst sich von ihrem Mann scheiden. Die beiden Frauen schliessen einen Liebes- und Ehepakt. Sie versuchen, die schreckliche Wirklichkeit um sich herum zu verdrĂ€ngen und werden dann doch brutal von ihr eingeholt. An einem heissen Augusttag 1944, sie haben an der Havel gebadet, gescherzt, sich fotografiert, erwartet sie die Gestapo in Lillys Wohnung...

 

REGIE:
Max FÀrberböck
PRODUKTION:
GĂŒnter Rohrbach
Hanno Huth
CAST:
Maria Schrader
Juliane Köhler
Elisabeth Degen
Johanna Wokalek
Heike Makatsch
Detlev Buck
Inge Keller
DREHBUCH:
Max FÀrberböck
Rona Munro
Erica Fischer
KAMERA:
Tony Imi
SCHNITT:
Barbara Hennings
MUSIK:
Jan A.P. Kaczmarek
AUSSTATTUNG:
Albrecht Konrad
Uli Hanisch

       
  Albert Nobbs
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2012]
       
 

Ein Film von Rodrigo GarcĂ­a • Eine Frau ohne Ehemann oder Familie und ohne Arbeit wĂŒrde einem Leben in Armut und Einsamkeit entgegen sehen. Albert Nobbs, ein schĂŒchterner Butler, der zurĂŒckgezogen lebt, verbirgt seit Jahren ein Geheimnis - Albert (Glenn Close) ist eine Frau, die MĂ€nnerkleider tragen und sich wie ein Mann verhalten muss, um den Schicksal einer von allen verlassenen Frau zu entgehen. Als der attraktive Maler Hubert Page im Hotel, in dem "Albert" arbeitet, eintrifft, wird sie dazu ermutigt, dem falschen Leben, das sie erschaffen hat, zu entfliehen. Sie nimmt ihre ganze Kraft zusammen, um dem schönen jungen DienstmĂ€dchen Helen den Hof zu machen, von der sie denkt, eine Seelenverwandte gefunden zu haben - aber Helen hat ein Auge auf einen neuen Gast geworfen: den hĂŒbschen Bad-Boy Joe.

 

REGIE:
Rodrigo GarcĂ­a
PRODUKTION:
Glenn Close
Bonnie Curtis
Julie Lynn
Alan Moloney
CAST:
Jonathan Rhys Meyers
Mia Wasikowska
Aaron Johnson
Glenn Close
Brendan Gleeson
Janet McTeer
Maria Doyle Kennedy
Brenda Fricker
DREHBUCH:
Glenn Close
John Banville
Gabriella Prekop
KAMERA:
Michael McDonough
SCHNITT:
Steven Weisberg
TON:
Niall Brady
MUSIK:
Brian Byrne
AUSSTATTUNG:
Patrizia von Brandenstein
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  Amandla!
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2004]
       
 

A Revolution in Four Part Harmony • Der Dokumentarfilm "Amandla!" blendet zurĂŒck auf 40 Jahre Kampf gegen die Rassentrennung in SĂŒdafrika. Regisseur Lee Hirsch tut dies, indem er die Geschichte des Widerstands ĂŒber die Musik erzĂ€hlt. Unter dem Apartheid-Regime war es Schwarzen verboten laut zu singen, Lieder aufzunehmen oder Musikaufnahmen zu besitzen. Heute sind viele dieser verbotenen Lieder zu Nationalhymnen geworden. Und "Amandla!" zu einem ungemein bewegenden Musikfilm ĂŒber die Pflicht zum Widerstand gegen das Unrecht. Der Titel "Amandla!" stammt aus dem Xhosa und bedeutet ĂŒbersetzt: Power, Kraft. Amandla war wĂ€hrend Jahrzehnten der Begriff fĂŒr den Schrei nach Gerechtigkeit im ehemaligen Unrechtssystem SĂŒdafrikas, wo man die Apartheid eingefĂŒhrt hatte und die Menschen mit ihren Gesetzen in unterschiedliche Klassen mit unterschiedlichen Rechten einteilte. Lee Hirsch hat wĂ€hrend neun Jahren an diesem bewegenden Dokumentarfilm gearbeitet. Er hat Lieder von einst im Widerstandskampf aktiven Musikerinnen und Musikern aufgenommen und sie mit exklusiven Interviews zahlreicher Beteiligter und reichhaltigem Material aus Film-archiven verwoben. Zu Wort kommen musikalische Grössen wie Hugh Masekela, Miriam Makeba, Abdullah Ibrahim, Vusi Mahlasela oder etwa Sibongile Khumalo.

 

REGIE:
Lee Hirsch
PRODUKTION:
Lee Hirsch
Sherry Simpson
CAST:
Hugh Masekela
Miriam Makeba
Abdullah Ibrahim
Nelson Mandela
Winnie Mandela
Jesse Jackson
F.W. de Klerk
KAMERA:
Clive Sacke
Ivan Leathers
Brand Jordaan
SCHNITT:
Johanna Demetrakas
TON:
Gary Rydstrom

       
  American Splendor
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ordinary Life is pretty complex stuff! • Harvey Pekar, (Paul Giamatti) ist als Hilfskraft im lokalen, öffentlichen Krankenhaus beschĂ€ftigt. Nicht gerade der anspruchsvollste Job, das Beste daran ist noch die gesicherte Pension. Doch fĂŒr den schrulligen Harvey ist es der perfekte Job, weil er ein tolerantes Umfeld bietet, in dem sich auch andere Angestellte mit den unterschiedlichsten Ticks tummeln. Mit seinen Arbeitskollegen unterhĂ€lt er sich mit ihnen ĂŒber alles Mögliche, von Rock’n’Roll und dem Zerfall der amerikanischen Kultur bis zu neuen Geschmacksrichtungen fĂŒr Gummidrops.

Zu Hause verbringt Harvey seine Zeit mit Lesen, Platten hören, und dem Schreiben von Artikeln ĂŒber Jazz oder Literatur. Seine Wohnung ist bis obenhin mit BĂŒchern und LPs vollgestopft. RegelmĂ€ssig durchstöbert er die BrockenhĂ€user und FlohmĂ€rkte von Cleveland nach mehr, und jeder 25 cent-Fund, den er macht, erhellt sein Dasein.

An einem dieser FlohmĂ€rkte trifft Harvey auf Robert Crumb (James Urbaniak), einen Musikenthusiasten und Zeichner von Grusskarten. Harvey lebt sein Leben der kleinen Katastrophen weiter, wĂ€hrend Crumb fĂŒr seine Underground Comics langsam international bekannt wird. Von der Idee besessen, dass Comic auch anerkannte Kunstform fĂŒr Erwachsene sein kann, entscheidet sich Harvey, seine eigene Sorte Comic-Hefte zu machen. Harvey, als Bewunderer naturalistischer Schriftsteller wie Theodore Dreiser, beginnt eine unsentimentale Aufzeichnung seines eigenen Lebens in der Arbeiterklasse. Ein SelbstportrĂ€t mit „Warzen und allem“. Crumb ermutigt ihn dabei und illustriert einige seiner Geschichten. 1976 veröffentlicht Harvey die Nummer 1 von „American Splendor“.

„American Splendor“ macht Harvey berĂŒhmt, doch als die siebziger Jahre zu Ende gehen und die Achziger beginnen, geht sein Leben noch immer im gleichen, alten Trott. Doch dann trĂ€gt ihm „American Splendor“ eine verwandte Seele zu: Joyce Brabner (Hope Davis), die Mitarbeiterin in einem Comicbuchladen in Delaware. Eines schönen Tages schreibt sie ihm, und erbittet eine bestimmte Ausgabe von „American Splendor“, dessen letztes Exemplar im Laden ihr Hippiepartner eben „unter ihrem Arsch weg“ verkauft hat. Die zynische Persönlichkeit von Joyce passt gut zu Harveys eigener – ohne grosses Getue heiraten sie und erleben zusammen die bizarren Begleiterscheinungen von Harveys Ruhm.

 

REGIE:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
PRODUKTION:
Ted Hope
CAST:
Paul Giamatti
Hope Davis
Judah Friedlander
Harvey Pekar
DREHBUCH:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
Harvey Pekar
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Robert Pulcini
TON:
Nicholas Renbeck
MUSIK:
Mark Suozzo
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Annelie
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

111 Minuten Vorbereitung auf die Zukunft Europas • Abseits tĂ€glicher Katastrophen-Nachrichten und fernab der globalen Krise, erzĂ€hlt ANNELIE von einer liebenswert skurrilen Truppe gesellschaftlicher Randexistenzen, die nichts mehr zu verlieren haben. Sie gelten als unvermittelbar, sind seit Jahren ohne Arbeit, und in ihrem Mikrokosmos wird mit der harten WĂ€hrung Alkohol gehandelt. Doch auch die Ruhe jener, die schon lange zu den Verlierern gehören, wird eines Tages gestört: 2012 wird die Schliessung ihrer Heimat, - der ehemaligen Pension ANNELIE, - angeordnet. WĂ€hrend es Max, einen ehemaligen Schauspieler und heutigen Schnorrerkönig, immer tiefer in den Sog seiner Drogensucht zieht, gilt es fĂŒr den Rest der Annelie-Familie ein letztes Mal zusammen zu halten. In einem okkulten Finale wird eines klar: Wenn 'Annelie' schon zu Grunde geht, dann sicher nicht leise!

 

REGIE:
Antej Farac
PRODUKTION:
Johann Betz
Zoé Schaub
CAST:
Georg Friedrich
Gabi Tichy
Christian Thomae
GĂŒnther Reupert-Hasselmeier
Franz Rudolf
DREHBUCH:
Antej Farac
SCHNITT:
Antej Farac
TON:
Antej Farac
Udo Steinhauser
MUSIK:
Tito Lee

       
  Annemarie Schwarzenbach - Schweizerin & Rebellin
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2001]
       
 

Ein Film von Carole Bornstein • Schön muss sie gewesen sein,die ZĂŒrcherin Annemarie Schwarzenbach.

Ruhig blicken ihre Augen aus dem feingeschnittenen Gesicht von Fotos aus vergangenen Tagen: SCHWEIZERIN UND REBELLIN – ANNEMARIE SCHWARZENBACH 1908 –1942 titelt programmatisch Carole Bonsteins Doku-PortrĂ€t der Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin. Getragen von der Idee, der lange Zeit fast vergessenen Schweizerin den ihr zugehörigen Platz zu verschaffen, hat Bonstein 1997 begonnen zu recherchieren.Sie ist ins BĂŒndnerland gefahren, hat Schwarzenbachs Haus in Sils aufgesucht – und schliesslich via Annemaries Grossneffe Alexis Schwarzenbach Zugang zum familieneigenen Estrich erhalten. Aus der FĂŒlle bisher unveröffentlichten Materials ist ein Film entstanden, der Schwarzenbach in ihrer ganzen inneren Zerrissenheit auferstehen lĂ€sst. Da ist die frĂŒhe und schmerzvolle Abwendung vom nazifreundlichen, reichen Elternhaus. Da sind die langen Reisen, welche sie an der Seite der Photographin Marianne Breslauer und der Genfer Schriftstellerin Ella Maillart in die PyrenĂ€en und den nahen Orient fĂŒhren. Da sind ihre Romane «Freunde um Bernhard», «Das glĂŒckliche Tal»; ihr Engagement gegen den Faschismus und die Ausbeutung der Arbeiter.

Da sind aber auch Schwarzenbachs dunklen Seiten: Die ewig unerfĂŒllte Liebe zu Frauen, Drogenmissbrauch, Selbstmordversuche. SCHWEIZERIN UND REBELLIN – ANNEMARIE SCHWARZENBACH 1908 –1942 ist ein starker Film. Der seiner Heldin die Freiheit lĂ€sst, alles zu sein, was sie war: Muse und Heldin. EinfĂŒhlsame Klardenkerin, aber auch am Leben leidendes Menschenkind.

 

REGIE:
Carole Bornstein

       
  Apocalypto
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2007]
       
 

Wenn das Ende kommt, ist nicht jeder bereit zu gehen • Es ist die Zeit, in der der Niedergang einer der Ă€ltesten und geheimnisvollsten Hochkulturen aller Zeiten bevorsteht: der Maya. Bis heute birgt diese Zeit offene Fragen und ungeklĂ€rte Geheimnisse. Die Eroberung Mexikos und Zentralamerikas durch die Spanier besiegelt endgĂŒltig den Untergang dieses hochzivilisierten Volkes. In APOCALYPTO skizziert Gibson die Geschichte eines Mannes aus dem Volk der Maya, der in dieser Zeit um sein Leben kĂ€mpft. Nur die Liebe zu seiner Familie und zu seiner Frau gibt ihm die Kraft und den Mut zu bestehen. Mel Gibson legt auch bei APOCALYPTO wieder einen hohen Wert auf AuthentizitĂ€t und inszeniert ein tief bewegendes, mystisches Abenteuer der ganz besonderen Art. FĂŒr das Drehbuch zeichnet u.a. Gibson verantwortlich. Die Dreharbeiten fanden an Original - SchauplĂ€tzen in Mexiko statt.

 

REGIE:
Mel Gibson
PRODUKTION:
Bruce Davey
Mel Gibson
CAST:
Dalia Hernandez
Mayra Serbulo
Gerardo Taracena
Raoul Trujillo
Rudy Youngblood
Carla Hool
DREHBUCH:
Mel Gibson
Farhad Safinia
KAMERA:
Dean Semler
TON:
Simon Rhodes
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Thomas E. Sanders
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Autobahnraser
 
       
 

Ein Film von Michael Keusch • Ein Autotransporter donnert mit nagelneuen Audi TT Quattros ĂŒber die Autobahn. Plötzlich tauchen Autoschieber auf, die den Transporter bei voller Fahrt komplett abrĂ€umen. Die Polizei fĂ€hrt ein Grossaufgebot auf, um die Bolidenschieber zu stoppen: ohne Erfolg. FĂŒr den Einsatzleiter trifft nur einen die Schuld: den noch recht grĂŒnen Kollegen Karl-Heinz (Luke J. WILKINS). Als Strafe fĂŒr sein Versagen muss er Raser blitzen. Dabei lernt er eine Gruppe von Autobahnrasern kennen: coole Typen, noch coolere MĂ€dchen und wunderschöne, getunte Autos. Nach einer Spritztour bei 240km/h packt Karl-Heinz das Raserfieber. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden beschliesst er, die Bolidenschieber zu jagen und der Polizei auszuliefern. Eine rasante Jagd auf die Autodiebe beginnt...

Basierend auf dem gleichnamigen Computerspiel, das sich millionenfach in Deutschland und mittler-weile auch in vielen anderen LĂ€ndern der Welt verkauft hat, kommt nun eine Hoch – Octan -und Adrenalin - geladene Action-Komödie ins Kino.
Mit einem Grossaufgebot an jungen aufregenden Gesichtern: Luke J. Wilkins, Niels Bruno Schmidt , Alexandra Neldel, Henriette Richter-Röhl, Collien Fernandes u.v.a.

 

REGIE:
Michael Keusch
PRODUKTION:
Oliver Berben
Robert Kulzer
CAST:
Luke Wilkins
Niels-Bruno Schmidt
Kristian Kiehling
Alexandra Neldel
Henriette Richter-Röhl
Manuel Cortez
Franz Dinda
DREHBUCH:
Robert Kulzer
Herman Weigel
KAMERA:
Hannes Hubach
SCHNITT:
Stefan Essl
TON:
Manfred Banach
Detlev Fichtner
Carlo Thoss
MUSIK:
Stephen Keusch
AUSSTATTUNG:
Christian Schaffer
Ralf KĂŒfner
KOSTÜME:
Uli Simon
Beatrix Gossmann

       
  Avengers: Infinity War
  [Arena Cinemas 1 • 20.00 D • 12/14]
[Capitol 4 • 19.45 E/d/f • 14/12]
       
 

Ein Film von Anthony Russo & Joe Russo • Nach einer beispiellosen filmischen Reise, die sich ĂŒber zehn Jahre erstreckt und das gesamte Marvel Cinematic Universe umfasst, bringen die Marvel Studios mit AVENGERS: INFINITY WAR den ultimativen und tödlichsten Showdown aller Zeiten auf die Leinwand. Die Avengers und ihre Alliierten sind auf der Mission, den mĂ€chtigen Thanos zu besiegen, bevor er mit seinem irren Zerstörungsfeldzug dem Universum ein Ende setzt. Doch damit dies gelingt, mĂŒssen sie bereit sein, alles zu opfern


 

REGIE:
Anthony Russo
Joe Russo
PRODUKTION:
Kevin Feige
CAST:
Scarlett Johansson
Brie Larson
Benedict Cumberbatch
Chris Pratt
Cobie Smulders
Chris Hemsworth
Benicio Del Toro
Elizabeth Olsen
Zoe Saldana
DREHBUCH:
Jack Kirby
Christopher Markus
Stephen McFeely
Jim Starlin
KAMERA:
Trent Opaloch
SCHNITT:
Jeffrey Ford
Matthew Schmidt
TON:
Nia Hansen
Shannon Mills
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Charles Wood
KOSTÜME:
Judianna Makovsky

       
  Awake: The Life of Yogananda
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2016]
       
 

Ein Film von Paola di Florio & Lisa Leeman • Awake - Das Leben des Yogananda ist die unkonventionelle Biographie des indischen Swami (ein hinduistischer religiöser Titel), der Yoga und Meditation in den 1920er Jahren im Westen bekannt machte.

Der Dokumentarfilm widmet sich dem Leben und den Lehren von Paramahansa Yogananda, dem Autor des spirituellen Klassikers “Autobiographie eines Yogi”, der weltweit millionenfach verkauft wurde und auch heute als wichtige Literatur fĂŒr Suchende, Philosophen und Yoga - Enthusiasten gilt.

Mit den persönlichen Schilderungen seiner eigenen Suche nach Erleuchtung und der Beschreibung aller Schwierigkeiten die ihm auf seinem Weg begegneten, machte Yogananda die uralten Lehren des Yoga einem modernen westlichen Publikum zugÀnglich.

Diese Dokumentation erkundet die Welt des Yoga, alt und neu, im Osten und im Westen, und versucht herauszufinden, warum Millionen von Menschen heute ihre Aufmerksamkeit auf eine innere Suche nach Selbstverwirklichung lenken.

AWAKE – ist die Geschichte einer steten Sehnsucht der Menschheit: Die universelle Suche aller Wesen nach der Befreiung von Leid und nach anhaltendem GlĂŒck.

 

REGIE:
Paola di Florio
Lisa Leeman
PRODUKTION:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
CAST:
George Harrison
Anupam Kher
Russell Simmons
KAMERA:
Arlene Nelson
SCHNITT:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
Ken Schneider
TON:
Pete Horner
MUSIK:
Vivek Maddala
Michael Mollura

       
  Bad Boy Kummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Ein Film von MiklĂłs Gimes • Tom Kummer ist der Star der gefĂ€lschten Interviews. Seine SpezialitĂ€t war Hollywood. Er traf Sharon Stone, Sean Penn oder Bruce Willis zu langen, ernsthaften GesprĂ€chen, die alle erfunden waren. Vier Jahre lang belieferte Kummer seriöse BlĂ€tter in Deutschland und der Schweiz, bis er aufflog. Heute arbeitet er als Tennislehrer in Los Angeles. Kummer hat alle ĂŒber den Tisch gezogen: Die Medien, die Stars, und vielleicht sich selber. Ein Film ĂŒber das weggeworfene Leben eines grossen Talents. Und ĂŒber die Frage, was Wahrheit ist.

 

REGIE:
MiklĂłs Gimes
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Tom Kummer
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Barbara Landi
TON:
Kai LĂŒde

       
  Baise-moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2000]
       
 

Von Virginie Despentes & Coralie Trinh Thi • Nach einer Vergewaltigung begeht Nadine einen Mord im Affekt. Auf der Flucht trifft sie Manu, die ebenfalls Schreckliches erlebt hat. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine wilde Tour durch die französische Provinz. Jenseits aller Konventionen und Wertvorstellungen fĂŒhren sie ein Leben, von dem es kein ZurĂŒck mehr gibt ...

'BAISE-MOI ist ein brutales Buch. Nadine und Manu sind keine schlechten MĂ€dchen, sie wollen einfach lebendig bleiben, um jeden Preis. Es reicht ein kleines Schleudern und gewisse UmstĂ€nde, um die offensichtlich gut definierten Grenzen des Guten und des Bösen zu ĂŒbertreten, des Möglichen und des Unmöglichen. Die Musik, die Gewalt, der Sex, die Strasse, der Humor, das alles ist ein guter Adrenalinschub, ein sicheres und wirksames Mittel, dem Schlimmsten zu entkommen: dem Gehorsam, der Unterwerfung, der Selbstverleugnung, der Langeweile.'

 

REGIE:
Virginie Despentes
Coralie Trinh Thi
PRODUKTION:
Philippe Godeau
CAST:
Raffaëla Anderson
Karen Bach
Delphine Mc Carty
Lisa Marshall
Estelle Isaac
HPG
Marc Rioufol
DREHBUCH:
Virginie Despentes
KAMERA:
BenoĂźt Chamaillard
Julien Pamart

       
  Battleship
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2012]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Ein Flottenverband aus fĂŒnf Kriegsschiffen fĂŒhrt gerade eine Übung im pazifischen Ozean durch, als ausserirdische Raumschiffe aus dem Wasser steigen. Die Aliens wollen eine gewaltige Energiequelle auf dem Meer errichten. Admiral Shane (Liam Neeson) und sein Schwiegersohn Alex Hopper (Taylor Kitsch, «X-Men Origins: Wolverine») gehen auf Angriffskurs und stellen sich den ungebetenen GĂ€sten in die Quere...
Ein weiterer Blockbuster Action-Event unter Beteiligung von Hasbro, die bereits mit der Transformers-Reihe Grosserfolge verbucht hat.

 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Sarah Aubrey
Peter Berg
Brian Goldner
Duncan Henderson
Bennett Schneir
Scott Stuber
CAST:
Liam Neeson
Taylor Kitsch
Alexander SkarsgÄrd
Brooklyn Decker
Rihanna
Josh Pence
Jesse Plemons
Peter MacNicol
Tadanobu Asano
DREHBUCH:
Erich Hoeber
Jon Hoeber
KAMERA:
Tobias A. Schliessler
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
Billy Rich
TON:
Jeffrey Dyal
Yann Delpuech
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Neil Spisak
KOSTÜME:
Louise Mingenbach

       
  Beautiful Creatures
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2013]
       
 

Eine unsterbliche Liebe • BEAUTIFUL CREATURES ist die Blockbuster-Adaption der weltweit erfolgreichen BĂŒcherserie fĂŒr junge Erwachsene. Der potentielle Publikums-Hit folgt den ĂŒberaus erfolgreichen Fussstapfen von HARRY POTTER wie auch der TWILIGHT SAGA und wird bei uns gleichzeitig mit den USA in den Kinos anlaufen. BEAUTIFUL CREATURES ist eine Geschichte, die im Southern-Gothic-Stil angesiedelt ist, schnell in ihren Bann zieht und in eine spannende Welt voller Magie und Mystik entfĂŒhrt. Der als jetzt schon moderner Klassiker gefeierte erste Teil der Buchreihe wurde mit einem Budget von 80 Millionen US-Dollar abgedreht. Im ersten Teil der fĂŒnfteiligen Caster Chroniken, verfasst von Kami Carcia und Margaret Stohl trifft die Hauptfigur Ethan die schöne 16 JĂ€hrige Lena Duchannes, die erst gerade in seine Heimatstadt in South Carolina zugezogen ist, und wird sofort von Ihrem Anblick „verzaubert“. Das Paar muss einem alten Fluch entgegentretten, der Lena’s Familie seit Generationen plagt, als sie selbst ihre eigene geheimen KrĂ€ften in den Griff bekommen muss.

 

REGIE:
Richard LaGravenese
PRODUKTION:
Broderick Johnson
Andrew A. Kosove
Molly Smith
Erwin Stoff
CAST:
Emmy Rossum
Jeremy Irons
Emma Thompson
Thomas Mann
Viola Davis
Kyle Gallner
Alice Englert
Zoey Deutch
Margo Martindale
DREHBUCH:
Richard LaGravenese
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
David Moritz
TON:
John Marquis
AUSSTATTUNG:
Richard Sherman
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Becoming Jane
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2007]
       
 

Ein Film von Julian Jarrold • Becoming Jane erzĂ€hlt von der realen LiebesaffĂ€re, welche die junge Jane Austen dazu inspiriert hat, die bekannteste Liebesroman-Autorin aller Zeiten zu werden.

Der DEVIL WEARS PRADA-Shootingstar Anne Hathaway legt in ihrer Rolle als Jane Austen eine glanzvolle Leistung hin. Sie spielt mit bewundernswerter Hingabe und Kraft eine sinnliche, intelligente junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Die 22jĂ€hrige Jane Austen ist in Schwierigkeiten. Jane’s Ă€ltere Schwester ist glĂŒcklich verheiratet und verlĂ€sst ihre Eltern mit dem kleinen aber dringlichen Problem, auch die zweite Tochter unterzubringen. Die Familie ist umfangmĂ€ssig, aber nicht geldmĂ€ssig reich. Als der pompöse Mr. Wisley, der einzige Erbe der wohlhabenden und wichtigen Lady Gresham, sich um Janes Hand bittet, sind alle ĂŒberglĂŒcklich.

Tom Lefroy ist auch in Schwierigkeiten. Er hat das Leben in Londons genossen – ein charmanter Schalk, der anstatt Jus zu studieren seine Zeit boxend, trinkend und frauenjagend verbracht hat. Nun muss er fĂŒr diese Verbrechen des VergnĂŒgens bei seinem Onkel, Richter Langlois, gerade stehen. Seine Strafe? Tom muss den Sommer mit seinen langweiligen Verwandten in Hampshire verbringen.

Die Englische Landschaft mag friedlich aussehen, aber die Sommerfeste sind dekadent und an einer solchen Feier lernt Tom Jane kennen. Ein Katz-und-Maus-Spiel bricht aus, der Funke entspringt und ĂŒber den Sommer verlieben sie sich.

Mit Toms Ruf und Jane’s Familienhintergrund kann diese Geschichte kein gutes Ende nehmen.

 

REGIE:
Julian Jarrold
PRODUKTION:
Robert Bernstein
Graham Broadbent
Douglas Rae
CAST:
Anne Hathaway
James McAvoy
Julie Walters
James Cromwell
Maggie Smith
DREHBUCH:
Kevin Hood
Sarah Williams
KAMERA:
Eigil Bryld
SCHNITT:
Emma E. Hickox
TON:
Sophie Cornet
MUSIK:
Adrian Johnston
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart
KOSTÜME:
Eimer Ni Mhaoldomhnaigh

       
  Before Night Falls
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

A Film by Julian Schnabel • Die mehrfach preisgekrönte, visuell berauschende Verfilmung der Lebensgeschichte des brillianten kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas ist ein bewegendes Zeugnis von der befreienden Kraft der Kunst.

Maler und Regisseur Julian Schnabel lĂ€sst das sinnesfreudige Havanna der 60er Jahre in ĂŒppigen, prachtvollen Tableaus auferstehen. Wir begeben uns auf eine reich bebilderte Reise in das Leben und Werk eines Mannes, dessen Suche nach Freiheit in kĂŒnstlerischer, politischer wie sexueller Hinsicht sich der Armut, Zensur, Verfolgung und dem Exil widersetzt. Arenas' anfĂ€ngliche Begeisterung fĂŒr die kubanische Revolution weicht der Desillusionierung aufgrund der harten Verfolgung, der er als homosexueller KĂŒnstler in Castros Kuba ausgesetzt ist. Wie die Schriften Reinaldo Arenas', auf denen BEFORE NIGHT FALLS basiert, fĂŒhrt auch der Film ĂŒberschwengliche Imagination mit eindringlichem Realismus zusammen. Die emotional packende schauspielerische Leistung Javier Bardems in der Hauptrolle brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen sowie eine Oscar-Nomination ein. Johnny Depp glĂ€nzt zudem in einer ĂŒberraschenden Doppelrolle.

 

REGIE:
Julian Schnabel
PRODUKTION:
Jon Kilik
Matthias Ehrenberg
CAST:
Javier Bardem
Olivier Martinez
Andrea Di Stefano
Johnny Depp
Sean Penn
Michael Wincott
Najwa Nimri
DREHBUCH:
Cunningham O'Keefe
LĂĄzaro GĂłmez Carriles
Julian Schnabel
KAMERA:
Xavier PĂ©rez Grobet
Guillermo Rosas
SCHNITT:
Michael Berenbaum
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Salvador Parra

       
  Before the Devil Knows You're Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2008]
       
 

Tödliche Entscheidung • Der neue Film von Sidney Lumet ist ein spannender, raffiniert erzĂ€hlter Thriller, in dem zwei BrĂŒder verzweifelt versuchen, die verheerenden Folgen eines ausser Kontrolle geratenen RaubĂŒberfalls einzudĂ€mmen.

Andy bezieht als Unternehmensberater ein sechsstelliges Jahreseinkommen und ist mit einer schönen Frau verheiratet, alles scheint perfekt. Um allerdings seinen extravaganten Lebensstil und exzessiven Drogenkonsum zu finanzieren, hat er Geld seiner Firma unterschlagen. Bis den SteuerprĂŒfern sein Betrug auffĂ€llt, ist nur eine Frage der Zeit. Sein nach aussen hin so erfolgreiches Leben ist im Begriff sich aufzulösen.

In dieser Situation sieht Andy nur noch eine Möglichkeit, wie er seine Probleme lösen kann – zumindest seine finanziellen. DafĂŒr muss er aber seinen kleinen Bruder Hank ĂŒberreden mitzumachen: Er soll den Juwelierladen ihrer Eltern ausrauben...

Gier, Schuld, Verrat, Rache. Der 83-jĂ€hrige Sidney Lumet hat mit „Tödliche Entscheidung“ ein atemberaubendes Meisterwerk inszeniert, das vom Auseinanderbrechen einer Familie erzĂ€hlt. Getragen von grossartigen Schauspielern, gehört es unbestritten zu den besten Filmen, die Lumet je gedreht hat.

 

REGIE:
Sidney Lumet
PRODUKTION:
Michael Cerenzie
William S. Gilmore
Brian Linse
Paul Parmar
CAST:
Philip Seymour Hoffman
Ethan Hawke
Albert Finney
Marisa Tomei
Aleksa Palladino
Michael Shannon
Amy Ryan
DREHBUCH:
Kelly Masterson
KAMERA:
Ron Fortunato
SCHNITT:
Tom Swartwout
TON:
Dave Paterson
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Christopher Nowak
KOSTÜME:
Tina Nigro

       
  Ben-Hur
 
       
 

Ein Film von William Wyler • Der Film schildert das Leben des fiktiven jĂŒdischen FĂŒrsten Judah Ben-Hur, der zu Beginn des 1. Jahrhunderts n. Chr. als Zeitgenosse Jesu Christi in Jerusalem lebt. Der Prolog des Films zeigt die Geburt Jesu.

 

REGIE:
William Wyler
PRODUKTION:
Sam Zimbalist
CAST:
Charlton Heston
Jack Hawkins
Haya Harareet
Stephen Boyd
Hugh Griffith
Martha Scott
Cathy O'Donnell
Sam Jaffe
Finlay Currie
DREHBUCH:
Karl Tunberg
KAMERA:
Robert Surtees
SCHNITT:
John D. Dunning
Ralph E. Winters
TON:
Mauro Zambuto
MUSIK:
MiklĂłs RĂłzsa
AUSSTATTUNG:
Vittorio Valentini
KOSTÜME:
Elizabeth Haffenden

       
  Benvenuti al sud
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2011]
       
 

Willkommen im SĂŒden • Alberto (CLAUDIO BISIO) reicht's! Er hat die Nase voll von seinem kleinen Postamt in der norditalienischen Provinz. Angetrieben von seiner Frau (ANGELA FINOCCHIARO) bemĂŒht er sich um eine Versetzung ins pulsierende Mailand. Um seine Chancen zu erhöhen, begeht er einen folgenschweren Fehler: Er gibt vor, behindert zu sein. Der Schwindel fliegt auf und Alberto wird prompt strafversetzt nach SĂŒditalien. Der gelebte Albtraum fĂŒr jeden Norditaliener!
Allein und voller böser Vorahnungen macht er sich auf den Weg ins Land der Tagediebe und Mafiosi, bei denen sich der MĂŒll auf den Strassen tĂŒrmt und deren Italienisch kein Mensch versteht. Doch statt einem bösen Erwachen entdeckt Alberto einen malerischen Ort voller liebenswerter Menschen, unwiderstehlichem Essen, herzlichen Kollegen und den einen, wahren Freund, den jeder Mensch im Leben braucht: den BrieftrĂ€ger Mattia (ALESSANDRO SIANI), dem er hilft, das Herz der schönen Maria (VALENTINA LODOVINI) zurĂŒck zu erobern. Doch jetzt hat Alberto ein ganz anderes Problem: Wie soll er seiner Familie und seinen Freunden beibringen, dass er sich pudelwohl fĂŒhlt in seinem sĂŒdlichen Exil. Als seine Ehefrau beschliesst, ihn in seinem vermeintlichen Elend zu besuchen, nimmt nicht nur seine Ehe eine unerwartete Wendung...

BENVENUTI AL SUD landete in Italien einen Hit, der alle Rekorde bricht: Der Film begeisterte ĂŒber 4,9 Mio. KinogĂ€nger. Er ist damit einer der erfolgreichsten Filme in Italien ĂŒberhaupt - vergleichbar mit Begninis OscarÂź- gekröntem Werk "La vita Ăš bella".

Dany Boon, Hauptdarsteller und Regisseur von "Bienvenue chez les Ch‘tis", hat in diesem italienischsten aller Remakes einen Cameo-Auftritt, wie nur er ihn spielen kann.

 

REGIE:
Luca Miniero
PRODUKTION:
Marco Chimenz
Francesca Longardi
Giovanni Stabilini
Riccardo Tozzi
CAST:
Claudio Bisio
Alessandro Siani
Angela Finocchiaro
Valentina Lodovini
Naike Rivelli
DREHBUCH:
Massimo Gaudioso
KAMERA:
Paolo Carnera
SCHNITT:
Valentina Mariani
TON:
Luca Anzellotti
MUSIK:
Umberto Scipione
AUSSTATTUNG:
Paola Comencini
KOSTÜME:
Sonoo Mishra

       
  Beverly Hills Cop
 
       
 

Ein Film von Martin Brest • Nach einer atemberaubenden Verfolgungsjagd mit einem Lastzug voller illegalen Zigaretten durch die Vororte von Detroit findet Axel Foley, Detroiter Polizist, zuhause die WohnungstĂŒr nur angelehnt. Einen Einbrecher vermutend, betritt er seine Wohnung mit gezogener Waffe und findet seinen alten Freund Mikey gemĂŒtlich in der KĂŒche speisen. Nach VerbĂŒssung einer Haftstrafe hatte dieser Arbeit beim KunsthĂ€ndler Victor Maitland in Beverly Hills gefunden und wollte nun Foley nach langen Jahren wiedersehen. Zu dessen Erstaunen trĂ€gt Mikey eine betrĂ€chtliche Menge deutscher Schuldverschreibungen bei sich. Das Treffen ist nur von kurzer Dauer: Foley wird von zwei Auftragsmördern aus dem Hinterhalt vor der eigenen WohnungstĂŒr niedergeschlagen, Mikey ebenfalls, um dann von Zack durch zwei KopfschĂŒsse hingerichtet zu werden. Dieser Umstand macht Foleys Chef Todd klar, dass die unbekannten TĂ€ter Berufsmörder sein mĂŒssen, sonst hĂ€tte Foley nicht ĂŒberlebt. Obwohl Inspektor Todd ihm verbietet, diesen Fall anzutasten, nimmt Axel Foley Urlaub und reist zur KlĂ€rung des Mordes an seinem Freund Mikey nach Beverly Hills, angeblich um seine alte Freundin Jenny zu besuchen, die dort ein Atelier Victor Maitlands leitet. Foley besucht den gut abgeschirmten Maitland mit einem Blumengebinde in seinem BĂŒrohaus, um ihn wegen Mikey zu befragen, wird aber von sechs seiner Leute aus dessen BĂŒro geschleppt und durch die Scheibe der EingangstĂŒr quasi der eintreffenden Polizei vor die FĂŒsse geworfen, die ihn als VerdĂ€chtigen festnimmt. Nach KlĂ€rung der Lage sind fortan Foleys kalifornische Kollegen John Taggart und Billy Rosewood zu seiner Bewachung abgestellt. Foley hat inzwischen ein sehr teures Hotel mit dem Trick einer angeblich verschlampten Reservierung bezogen und mit der Vorgabe, ein Rolling Stone-Reporter zu sein, fĂŒr den Preis eines Einzelzimmers eine ganze Suite gemietet. Beide Polizisten halten sich im Gegensatz zu Axel Foley haargenau an die Vorschriften, was ihnen ihre Aufgabe alles andere als erleichtert, da Foley fĂŒr gewöhnlich sehr unorthodoxe Methoden pflegt. Mehrmals mĂŒssen sie sich ihrem Vorgesetzten Lieutenant Andrew Bogomil erklĂ€ren, weil Foley sie wie Schuljungen an der Nase herumgefĂŒhrt hat, z. B. mit einem vom Hotelkellner an deren Wagen servierten leckeren Abendessen - und Bananen im Auspuff - und seine Ermittlungen unbeeindruckt fortsetzt.

 

REGIE:
Martin Brest
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Don Simpson
CAST:
Eddie Murphy
Judge Reinhold
John Ashton
Lisa Eilbacher
Ronny Cox
Steven Berkoff
DREHBUCH:
Daniel Petrie Jr.
Danilo Bach
KAMERA:
Bruce Surtees
SCHNITT:
Arthur Coburn
Billy Weber
TON:
Alan Bromberg
Cecelia Hall
George Watters II
MUSIK:
Harold Faltermeyer
AUSSTATTUNG:
Angelo P. Graham
KOSTÜME:
Tom Bronson

       
  Bombay Diaries
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2012]
       
 

Dhobi Ghat - Eine Stadt, vier Menschen, viele Geschichten • Shai ist neu in Bombay. Die junge Hobby-Fotografin will die Heimat ihrer Eltern mit der Kamera erkunden. Sie trifft auf den unnahbaren KĂŒnstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich. Und wĂ€hrend Arun sich in den schicksalhaften VideotagebĂŒchern der ihm unbekannten Hausfrau Yasemin verliert, freundet sich Shai entgegen aller Konventionen mit dem WĂ€scher Munna an. Er fĂŒhrt sie durch die entlegensten Winkel der pulsierenden und modernden Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu trĂ€umen.

 

REGIE:
Kiran Rao
PRODUKTION:
Aamir Khan
Kiran Rao
CAST:
Aamir Khan
Monica Dogra
Kriti Malhotra
Prateik
Aasha Pawar
Jyoti Pawar
DREHBUCH:
Kiran Rao
KAMERA:
Tushar Kanti Ray
SCHNITT:
Nishant Radhakrishnan
TON:
Vikram Biswas
Ayush Ahuja
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Manisha Khandelwal
KOSTÜME:
Isha Ahluwalia
Darshan Jalan

       
  Borat
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2006]
       
 

Cultural Learnings of America for Make Benefit Glorious Nation of Kazakhstan • Jagshemash, mein Name Borat Sagdiyev. Ich möchte Kommentar abgeben zu neueste Aussagen in den Medien ĂŒber meine Nation von Kasachstan. Hier wird behauptet, dass Frauen in Kasachstan gleichwertig behandelt und jede Art von Religion toleriert wird – das abscheuliche LĂŒgenmĂ€rchen! Das alles ist Teil von grosse Propoganda-Kampagne gegen unsere Land von den bösen Schwachköpfen Usbekistan – die, wie wir alle wissen, sehr neugierige Menschen sind, mit ein Knochen in der Mitte von ihrem Gehirn.

Es gibt einen Mann namens Roman Vasilenko, der sich ausgibt als Minister fĂŒr Presse von Kasachstan. Bitte nicht hören auf diesen Mann, er usbekischer BetrĂŒger und wird gejagt von unseren Agenten. Ich muss weiter betonen im Namen von mein Regierung, dass wenn Usbekistan diese Angriffe nicht unterlĂ€sst, dann wir schliessen nicht lĂ€nger aus die Möglichkeit von militĂ€rischem Eingriff.

Wenn usbekische Propoganda noch einmal behauptet, dass wir NICHT gegorene Pferde-Pisse trinken, Todesstrafe fĂŒr das Backen von Bagels erlassen oder 300 Tonnen menschliche Schambeine pro Jahr exportieren, dann wir werden keine andere Alternative haben, als die Bombardierung ihrer StĂ€dte mit unsere Katapulte.

Jede Behauptung, dass unser glorreich FĂŒhrer ist unzufrieden mit mein Film "Borat: Kulturelle Lernung von Amerika um Benefiz fĂŒr glorreiche Nation von Kasachstan zu machen" ist gelogen. Wahrer Grund fĂŒr Washington-Besuch von PrĂ€sident Nazharbayev ist Bewerbung von diese Kinofilm! Deshalb veranstalten er und Ministerium fĂŒr Information morgen Abend KinovorfĂŒhrung, wozu er haben eingeladen PrĂ€sident Georg Walter Bush und andere amerikanisch WĂŒrdentrĂ€ger – Donald Rumsfeld, Bill Gates, OJ Simpson und Mel Gibsons.

KinovorfĂŒhrung wird gefolgt von Cocktailparty und einer Diskussion ĂŒber engere Bindungen zwischen unsere LĂ€nder bei Hooters, in Haus 825 siebente Strasse.

Vielen Dank, jetzt ich mĂŒssen zurĂŒck zu Botschaft, wo mein Regierung mich brauchen.

Chenquieh!

 

REGIE:
Larry Charles
PRODUKTION:
Sacha Baron Cohen
Jay Roach
CAST:
Sacha Baron Cohen
Pamela Anderson
Ken Davitian
DREHBUCH:
Sacha Baron Cohen
Anthony Hines
Peter Baynham
KAMERA:
Luke Geissbuhler
Anthony Hardwick
SCHNITT:
Craig Alpert
Peter Teschner
James Thomas
MUSIK:
Erran Baron Cohen
KOSTÜME:
Jason Alper

       
  Breaking and Entering
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Jude Law meets Juliette Binoche • Landschaftsarchitekt Will (J. LAW) ist mit seinem erfolgreichen, dynamischen Unternehmen, das er zusammen mit GeschĂ€ftspartner Sandy (MARTIN FREEMAN, "The Hitchhiker’s Guide To The Galaxy") betreibt, in das Londoner Viertel King’s Cross umgezogen, dem europĂ€ischen Zentrum einer ambitionierten Stadterneuerungs-philosophie.
Bald schon wird die Firma zur Zielscheibe diverser EinbruchdiebstĂ€hle, denn das topmodern eingerichtete BĂŒro erweckt die Aufmerksamkeit der sozial RandstĂ€ndigen und Kleinkriminellen aus der Umgebung. Einer von ihnen ist der 15-jĂ€hrige Miro. Als er bei seiner Einbruchaktion flĂŒchten muss, nimmt Will die FĂ€hrte auf, die ihn geradewegs zu Miros Wohnung fĂŒhrt; hier lebt der junge Muslim zusammen mit seiner Mutter Amira (J. BINOCHE), einer Migrantin aus Bosnien.
Wills Exkurs löst einen Bewusstseinprozess aus, der ihn nicht nur zwingt, seine Sicherheiten – inklusive einer kriselnden Beziehung zu der Schwedin Liv (ROBIN WRIGHT PENN) – , sondern auch seine Vorurteile und Ängste zu hinterfragen. Der Beginn einer leidenschaftlichen Reise, die ihn einerseits mit dem Wandel der Stadt konfrontiert, aber auch mit einer unbekannten und wilden Seite in ihm selbst.

 

REGIE:
Anthony Minghella
PRODUKTION:
Tim Bricknell
Anthony Minghella
Sydney Pollack
CAST:
Jude Law
Juliette Binoche
Robin Wright Penn
Martin Freeman
Ray Winstone
Vera Farmiga
Rafi Gavron
DREHBUCH:
Anthony Minghella
KAMERA:
BenoĂźt Delhomme
SCHNITT:
Lisa Gunning
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Karl Hyde
Rick Smith
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell
KOSTÜME:
Natalie Ward

       
  Bruegel - The Mill and the Cross
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Lech Majewski • Michael Francis Gibsons Buch „The Mill and the Cross“ ist eine komplexe Analyse des GemĂ€ldes „Die Kreuztragung Christi“ von Peter Bruegel. Nachdem Gibson 2005 den Film „Angelus“ von Lech Majewski in einem Pariser Kino gesehen hatte, war er so fasziniert von dem kĂŒnstlerischen Schaffen Majewskis, dass er ihm ein Exemplar seines Buches zukommen liess. Majewski, der seine Karriere ebenfalls als Maler und Dichter begonnen hatte, bewunderte Gibsons differenzierten Zugang zu Bruegels GemĂ€lde. Mit der Verfilmung von THE MILL AND THE CROSS wollte er ein filmisches Äquivalent des flĂ€mischen Meisterwerks in Angriff nehmen.
Lech Majewskis Schaffen war schon immer stark auf bildende Kunst bezogen: Im Museum of Modern Art und auf der Biennale von Venedig wurde seine Videokunst gezeigt, er schrieb das Drehbuch zum Film BASQUIAT und hat in seinem Film THE GARDEN OF EARTHLY DELIGHTS das gleichnamige GemĂ€lde von Hieronymus Bosch „Der Garten der LĂŒste“ kunstfertig in Szene gesetzt.
FĂŒr den Film THE MILL AND THE CROSS wurden die neue CG Technologie, sowie neueste 3D Effekte verwendet. Laut Majewki waren die drei Jahre Filmproduktion nötig, um das filmische Gesamtbild zu schaffen – den vielschichtigen digitalen Bildteppich, bestehend aus unterschiedlichen Perspektiven, atmosphĂ€rischen PhĂ€nomenen und Menschen.

 

REGIE:
Lech Majewski
PRODUKTION:
Lech Majewski
Freddy Olsson
Dorota Roszkowska
CAST:
Rutger Hauer
Oskar Huliczka
Charlotte Rampling
Michael York
DREHBUCH:
Michael Francis Gibson
Lech Majewski
KAMERA:
Lech Majewski
Adam Sikora
TON:
Bartlomiej Bogacki
MUSIK:
Lech Majewski
JĂłzef Skrzek

       
  Buebe gö z'Tanz
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Mai 2012]
       
 

Kummerbuben und Bern Ballett • Die KUMMERBUBEN wollen als erste Rockband in den Heiligen Hallen des Stadttheaters spielen. Um den Sprung zur Choreografin zu schaffen, opfern zwei TĂ€nzerinnen des BERN:BALLETTS ihre ganze Energie und Zeit fĂŒr das gemeinsame Projekt: BUEBE GÖ Z‘TANZ erzĂ€hlt von zwei Welten und einer BĂŒhne, von Schweiss und Schmerz, Hierarchie und Anarchie und von den befreienden Momenten einer geglĂŒckten Verschmelzung zwischen Tanz und Musik.

 

REGIE:
Steve Walker
PRODUKTION:
Peter Guyer
CAST:
Simon JĂ€ggi
Mario Batkovic
Higi Bigler
Daniel Durer
Urs Gilgen
Tobi Heim
Izumi Shuto
Martina Langmann
Emma Lewis
Erick Guillard
Jenny Tattersall
Cathy Marston
Erion Kruja
Paula Alonso
Hui-Chen Tsai
Ilan Kav
Julie Philpott
Denis Puzarov
Jianhui Wang
DREHBUCH:
Markus Heiniger
Steve Walker
KAMERA:
Markus Heiniger
SCHNITT:
Stephan Heiniger
Peter Guyer
TON:
Balthasar Jucker
MUSIK:
Mario Batkovic
Higi Bigler
Urs Gilgen
Tobi Heim

       
  Bullhead
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Rundskop • Dem jungen Limburger RinderzĂŒchter Jacky wird ein zwielichtiger Deal mit einem berĂŒchtigten HormonhĂ€ndler angeboten. Er steht unter Druck, pumpt sich zudem selbst mit Testosteron auf. Bei ersten Verhandlungen trifft er auf den Polizeiinformanten Diederik, ein Freund aus vergangenen Tagen. Sie teilen ein verstörendes Ereignis aus ihrer Kindheit, das nun ein dunkles und fatales Ende heraufbeschwört. BULLHEAD, der DebĂŒtfilm des Belgiers Michael R. Roskam, ist ein packender Film-noir- Krimi und eine klug inszenierte Tragödie ĂŒber Freundschaft, die WillkĂŒr des Schicksals und Menschen, die zu Extremen getrieben werden.

 

REGIE:
Michaël R. Roskam
PRODUKTION:
Bart Van Langendonck
CAST:
Matthias Schoenaerts
Jeroen Perceval
Jeanne Dandoy
Barbara Sarafian
Tibo Vandenborre
Frank Lammers
Sam Louwyck
DREHBUCH:
Michaël R. Roskam
KAMERA:
Nicolas Karakatsanis
SCHNITT:
Alain Dessauvage
TON:
Quentin Collette
MUSIK:
Raf Keunen

       
  Burg Schreckenstein
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Ralf Huettner • Er soll aufs Internat! Die Nachricht trifft den elfjĂ€hrigen Stephan (Maurizio Magno) wie ein Vorschlaghammer. Nicht nur, dass sich seine getrennt lebenden Eltern dauernd streiten, jetzt eröffnet ihm seine Mutter Melanie (Jana Pallaske) auch noch, dass sie ihn auf ein Internat in die alte Burg Schreckenstein stecken wollen. Sie hoffen, dass sich so Stephans Noten verbessern.

Doch die Schreckensteiner Jungs entpuppen sich keinesfalls als Streber. Ottokar (Benedict Glöckle), MĂŒcke (Caspar Krzysch), Strehlau (Eloi Christ) und Dampfwalze (Chieloka Nwokolo) nehmen Stephan nach anfĂ€nglichen Differenzen in ihren Rittergeheimbund auf und dann geht der Internatsspass erst richtig los!
Die Jungen von Burg Schreckenstein sind nĂ€mlich auf Kriegsfuss mit den MĂ€dchen vom benachbarten Internat Rosenfels. WĂ€hrend Direktor Rex (Henning Baum) die Streiche-Fehde zwischen den beiden Internaten gelassen sieht und der Graf der Burg (Harald Schmidt) sowieso nur sein ambitioniertes Heissluftballon-Projekt im Kopf hat, ist die Schulleiterin von Rosenfels, Frau Dr. Horn (Sophie Rois), entsetzt ĂŒber die Disziplinlosigkeit. WĂ€hrend ihre MĂ€dchen, allen voran Bea (Nina Goceva), Inga (Mina Rueffer) und Alina (Paula Donath) einen Racheplan gegen die „Schreckies“ schmieden, basteln diese am nĂ€chsten Streich. Sie ahnen noch nicht, dass Jungs und MĂ€dchen ausgerechnet zum Burgfest unter einem Dach leben mĂŒssen. Katastrophe
oder doch nicht?

 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Annie Brunner
Andreas Richter
Alexis Wittgenstein
Ursula Woerner
CAST:
Maurizio Magno
Jana Pallaske
Henning Baum
Sophie Rois
Harald Schmidt
Alexander Beyer
KAMERA:
Armin Dierolf
SCHNITT:
Kai Schröter
TON:
Roman Schwartz
Torsten Zumhof
MUSIK:
Stevie Be-Zet
Ralf Hildenbeutel
AUSSTATTUNG:
Michael Köning
KOSTÜME:
Stefanie Bruhn

       
  ça commence aujourd'hui
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Januar 2000]
       
 

Ei Film von B. Tavernier • Daniel leitet eine Vorschule in Nordfrankreich, das einmal reich war und jetzt von Arbeitslosigkeit zernagt wird. UnterstĂŒtzt von einem engagierten Team und von seiner Freundin, einer KĂŒnstlerin, setzt Daniel sich leidenschaftlich dafĂŒr ein, den Kindern Zukunftschancen zu geben und ihre KreativitĂ€t anzuregen. Als er gegen seine Vorschriften einer Mutter hilft, die auf dem Schulhof zusammenbricht, gerĂ€t er in Konflikt mit den AutoritĂ€ten. Ein Drama um die Kraft von Mut und Phantasie bahnt sich an. Ein Drama, das sich zwischen dem industriellen Ödland und den weiten Landschaften, dem Regen und dem prachtvollem Licht des Nordens abspielt und das von den Gesichtern der Kinder erhellt wird, fĂŒr die alles immer heute beginnt.

«Der Regisseur hat das Herz auf dem rechten Fleck, kompromisslos stellt er sich der Misere, ohne billige Lösungen herbeizufaseln oder die politischen Verantwortlichen global abzukanzeln. Humor und RĂŒhrseligkeit haben in diesem Film ebenso ihren Platz wie blanke Verzweiflung. Und sĂ€mtliche Beteiligten sind mit einer Beseeltheit bei der Sache, deren Quelle nicht lang gesucht werden muss: ÇA COMMENCE AUJOURD'HUI handelt vom Hier und Heute und gibt den Verlierern der Globalisierung auf der Leinwand und jenseits ihre WĂŒrde zurĂŒck.» TAGES-ANZEIGER

 

REGIE:
Bertrand Tavernier
PRODUKTION:
Alain Sarde
Frédéric Bourboulon
CAST:
Philippe Torreton
Maria Pitarresi
Nadia Kaci
Veronique Ataly
Nathalie BĂ©cue
Emmanuelle Bercot
Françoise Bette
DREHBUCH:
Bertrand Tavernier
Dominique Sampiero
Tiffany Tavernier
KAMERA:
Alain Choquart
SCHNITT:
Sophie Brunet
MUSIK:
Louis Sclavis
AUSSTATTUNG:
Thierry François

       
  Casting
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. November 2017]
       
 

Ein Film von Nicolas Wackerbarth • FĂŒr ihren ersten Fernsehfilm – ein Remake von Fassbinders Die bitteren TrĂ€nen der Petra von Kant – sucht Regisseurin Vera die Idealbesetzung. Doch kurz vor dem ersten Drehtag und nach zahlreichen Castings hat sie die Hauptrolle immer noch nicht gefunden. WĂ€hrend Produzent und Team an Vera verzweifeln, freut sich Gerwin ĂŒber die Mehrarbeit. Denn er verdient sein Geld als Proben-Anspielpartner und spricht DialogsĂ€tze fĂŒr die prominenten Bewerberinnen ein. Als der mĂ€nnliche Hauptdarsteller plötzlich abspringt, wittert Gerwin seine Chance.
Regisseur Nicolas Wackerbarth trifft Fassbinders Vorlage in ihrem vielschichtigen Wesen und schafft gleichzeitig ein ganz eigenes, tiefgrĂŒndiges Werk. Casting wirft einen schonungslosen Blick in die AbgrĂŒnde menschlicher Beziehungen, die gesteuert sind durch Macht, Leidenschaft und Verzweiflung. Doch ganz nebenbei fördert Wackerbarth auch bittere Wahrheiten ĂŒber KrĂ€fteverhĂ€ltnisse und AbhĂ€ngigkeiten in der deutschen Fernsehbranche zu Tage. Casting ist ein ebenso kluger wie unterhaltsamer Film, geprĂ€gt durch spannende Wendepunkte, Humor – und das atemberaubende Schauspiel eines virtuosen Ensembles.

 

REGIE:
Nicolas Wackerbarth
PRODUKTION:
Franziska Specht
CAST:
Toby Ashraf
Milena Dreissig
Judith Engel
Stephan Grossmann
Corinna Kirchhoff
Ursina Lardi
DREHBUCH:
Hannes Held
Nicolas Wackerbarth
KAMERA:
JĂŒrgen Carle
SCHNITT:
Saskia Metten
TON:
Thomas Doepgen
AUSSTATTUNG:
Klaus-Peter Platten

       
  Che: Guerilla
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 2009]
       
 

Part 2 • Nach der kubanischen Revolution ist Che auf der Höhe seines Ruhmes und Macht als er im Dschungel von Bolivien untertaucht und sich mit einer kleinen Gruppe von kubanischen Kameraden und bolivianischen Rekruten auf den Start der grossen Latein Amerikanischen Revolution vorzubereiten. Doch dieses mal lernen wir wieviel HartnĂ€ckigkeit, Opfer und Idealismus er fĂŒr seinen Kriegszug aufbringen muss der schlussendlich versagt und Che umbringt. Durch diese Geschichte lernen wir, weshalb Che bis heute ein Symbol fĂŒr Idealismus und ein Held bleibt, welcher im Herzen der Menschen auf der ganzen Welt weiterlebt.

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Laura Bickford
Benicio Del Toro
Steven Soderbergh
CAST:
DemiĂĄn Bichir
Rodrigo Santoro
Benicio Del Toro
Catalina Sandino Moreno
MarĂ­a D. Sosa
RaĂșl BeltrĂĄn
RaĂșl 'PitĂ­n' GĂłmez
Paty M. Bellott
DREHBUCH:
Peter Buchman
Benjamin A. van der Veen
Ernesto 'Che' Guevara
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Pablo ZumĂĄrraga
TON:
Mark A. Mangini
Marc Orts
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
AntxĂłn GĂłmez
Philip Messina
KOSTÜME:
Sabine Daigeler

       
  Chocolat
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Roschdy Zem • Dies ist die wahre Geschichte des ersten farbigen Clowns in der französischen Geschichte: Rafael Padilla (Omar Sy) kommt am Anfang des 20. Jahrhunderts nach Paris, um dort Fuss zu fassen und ein neues Leben zu beginnen. Schon bald trifft er auf den weissen Clown Footit (James ThiĂ©rrĂ©e), der ihm alles was er braucht beibringt, um selber ein erfolgreicher Clown zu werden. Schon bald legt sich Rafael den KĂŒnstlernamen Chocolat zu und gemeinsam erobern er und sein neuer Freund die BĂŒhnen Frankreichs, wo sie jeden einzelnen Abend aufs Neue ihr Publikum zu begeisterndem Applaus verleiten. Doch der Erfolg sollte dort nicht stehenbleiben und das dynamische Duo vergrösserte langsam aber sicher seinen Bekanntheitsgrad weit ĂŒber die französischen Grenzen bis in die weite Welt hinaus. Chocolat ging dabei in die GeschichtsbĂŒcher ein.

 

REGIE:
Roschdy Zem
PRODUKTION:
Eric Altmayer
Nicolas Altmayer
CAST:
Omar Sy
James Thiérrée
Noémie Lvovsky
Frédéric Pierrot
DREHBUCH:
Cyril Gely
Olivier Gorce
GĂ©rard Noiriel
Roschdy Zem
KAMERA:
Thomas Letellier
SCHNITT:
Monica Coleman
TON:
Brigitte Taillandier
AUSSTATTUNG:
Jérémie D. Lignol
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Chok-Dee
 
       
 

Ein Film von Xavier Durringer • Ryan wird in Paris nach einem Einbruch verhaftet und zu sechs Monaten GefĂ€ngnisstrafe verurteilt. Im GefĂ€ngnis lernt er den einstmaligen Muay Thai-Meister Jean kennen, welcher hauptsĂ€chlich in Thailand bei inoffiziellen KĂ€mpfen um WetteinsĂ€tze gekĂ€mpft hat und ihm nun diese Kampfsportart nĂ€her bringt. Jean kann Ryan davon ĂŒberzeugen, nach Thailand zu reisen, um dort in Bangkok an einer traditionsreichen und renommierten Kampfsportschule zu trainieren. Daneben soll Ryan nach der Ankunft in Thailand bei der Gelegenheit seine Tochter ausfindig machen und ihr einen Brief mit einem Tagebuch von Jean ĂŒbergeben. Ryan bekommt von Jean kurz vor seiner Entlassung eine Aufschrift auf seinem Unterarm mit der Aufschrift „Chok Dee“ tĂ€towiert, was ĂŒbersetzt „Viel GlĂŒck“ bedeutet.

 

REGIE:
Xavier Durringer
PRODUKTION:
VĂ©ra Belmont
CAST:
Dida Diafat
Bernard Giraudeau
Florence Faivre
Lakshantha Abenayake
Sombat Metanee
Rit Luecha
Jean-Pierre LĂ©onardini
Fariza Mimoun
DREHBUCH:
Xavier Durringer
Christophe Mordellet
KAMERA:
Guillaume Schiffman
SCHNITT:
Raphaëlle Urtin
TON:
Jean-Luc Audy
MUSIK:
Calbo
Siegfried
Yvan
AUSSTATTUNG:
Eric Durringer
Arin Pinijuararak
KOSTÜME:
Edith Vesperini

       
  Clara und das Geheimnis der BĂ€ren
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Tobias Ineichen • Die 13-jĂ€hrige Clara wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einem Berghof in den Schweizer Alpen. Das naturverbundene MĂ€dchen kann Dinge spĂŒren und sehen, die andere nicht wahrnehmen.

Eines Tages entdeckt sie auf der Weide einen kleinen BĂ€ren und kurz darauf begegnet sie Susanna, einem MĂ€dchen, das vor 200 Jahren auf dem Hof lebte. Da beginnt die Welt um Clara aus den Fugen zu geraten. Sie ahnt: Ein Unheil liegt ĂŒber dem Hof und ihrer Familie, und es hat etwas mit Susanna und den BĂ€ren zu tun. Doch die Erwachsenen wollen Clara nicht glauben. Nur Thomas, der aus dem stĂ€dtischen Jugendheim zu Gasteltern strafversetzt wurde, kann sie sich anvertrauen.

Gemeinsam mit Susanna in der Vergangenheit und Thomas in der Gegenwart macht Clara sich auf, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen.

 

REGIE:
Tobias Ineichen
PRODUKTION:
Valentin Greutert
Simon Hesse
CAST:
Ricarda Zimmerer
Elena Uhlig
Roeland Wiesnekker
Damian Hardung
Rifka Fehr
Monica Gubser
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Jan Poldervaart
Marian van der Heiden
KAMERA:
Michael Schreitel
SCHNITT:
Mike Schaerer
TON:
Hendrik LĂŒhdorff
MUSIK:
Fabian Römer
AUSSTATTUNG:
Nina Bachmann
KOSTÜME:
Brigitta Lohrer-Horres
Carol Luchetta

       
  Closer
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Januar 2005]
       
 

Wenn du an Liebe auf den ersten Blick glaubst, hörst du nie auf zu suchen • CLOSER (HAUTNAH) erzĂ€hlt die miteinander verknĂŒpften Geschichten zweier Paare und davon, wie sich die Wege und Schicksale von zwei MĂ€nnern und zwei Frauen kreuzen, die sich ver- und entlieben. Herzen werden gebrochen. LĂŒgen erzĂ€hlt. Menschen verletzt.

Der attraktive aber erfolglose Schriftsteller Dan (JUDE LAW), der sich als Verfasser von Nachrufen ĂŒber Wasser hĂ€lt. Die junge New Yorker Stripperin Alice (NATALIE PORTMAN), die in London ein neues Leben beginnen will. Die geschiedene Fotografin Anna (JULIA ROBERTS), die kurz vor ihrem Karrieredurchbruch steht. Der ehrgeizige Arzt Larry (CLIVE OWEN), der ganz genau weiss, was er will.

Zwei MÀnner, zwei Frauen, zwei Paare, deren Beziehungen durch zufÀllige Begegnungen vollkommen durcheinander geraten.

Als sich Dan auf den ersten Blick in Alice verliebt und sie ihn zu einem Roman inspiriert, er kurz darauf eine AffĂ€re mit Anna anfĂ€ngt, die wiederum den selbstbewussten Larry heiratet, beginnt zwischen Dan und Larry ein verzweifelter Kampf um beide Frauen. Doch dabei geht es weniger darum, die grosse Liebe zu gewinnen, als um den Triumph des einen ĂŒber den anderen – ohne Kompromisse und ohne RĂŒcksicht auf verletzte GefĂŒhle und gebrochene Herzen.

 

REGIE:
Mike Nichols
PRODUKTION:
Cary Brokaw
John Calley
Mike Nichols
Scott Rudin
CAST:
Natalie Portman
Jude Law
Julia Roberts
Clive Owen
Nick Hobbs
Colin Stinton
DREHBUCH:
Patrick Marber
KAMERA:
Stephen Goldblatt
SCHNITT:
John Bloom
Antonia Van Dermellan
TON:
Ron Bochar
AUSSTATTUNG:
Tim Hatley
KOSTÜME:
Ann Roth

       
  Comrades In Dreams
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2008]
       
 

Ein Film von Uli Gaulke • Jedes engagierte Kino könnte eigentlich auch in diesem Film vorkommen, in dem vier verschiedene Kinos in vier sehr verschiedenen LĂ€ndern eine zentrale Rolle spielen mit den Frauen und MĂ€nnern, die dahinter stehen. Kinomachen ist eine Passion, die weltumspannend ist und doch auch verschieden. Cowboys in der Kirche, TrĂ€nen fĂŒr den grossen FĂŒhrer, eifersĂŒchtige Ehefrauen und «Titanic» in Nordkorea. Eine faszinierende Reise zu vier aussergewöhnlichen Orten, wo Kino noch ein Ereignis ist. In «Comrades In Dreams» treffen wir auf Menschen, die das Kino zu ihrem Lebensinhalt gemacht haben. Da ist Han Jong Sil, die Nordkoreanerin mit ihrem hinreissenden LĂ€cheln. Sie geniesst das Leben und ist doch zwischen Propaganda, eigenen TrĂ€umen und ErnteertrĂ€gen gefangen. Mit ihren Filmen will sie das Leben der Menschen verbessern. Verletzlich, einsam und von Sehnsucht erfĂŒllt, leuchtet sie wie ein Komet im Meer des Gleichseins. Auch Penny Tefertiller aus Wyoming hat ihr Leben in den Dienst der Kommune gestellt und sich vorgenommen, den Jugendlichen und den Einsamen einen Haltepunkt zu geben. Sie lebt ebenso missionarisch ihren Traum vom Kino wie Han Jong Sil in Nordkorea, mit selbstloser Leidenschaft und GĂŒte. Kraftstrotzend und selbstbewusst sind Lassane und seine Mitstreiter Luc und Zakaria aus Ouagadougou. Sie setzen alles daran, in Burkina Faso, Kino zu machen. Dabei riskieren sie viel: Sie vernachlĂ€ssigen ihre Familien und stĂŒrzen sich in wirtschaftliche Abenteuer. Und das alles nur, um einem Open-Air-Kino neues Leben einzuhauchen. FĂŒr den Inder Anup dagegen lĂ€uft es vortrefflich. Sein Zeltkino platzt aus allen NĂ€hten, wenn er die Hits aus der Region Maharashtra vorfĂŒhrt. Im Tempel gesegnete Filmrollen und ein GespĂŒr fĂŒr gute Filme haben ihn zum ungekrönten König der Wanderkinos gemacht. Mit Liebe fĂŒr Details werden die unterhaltsamen Geschichten rund um die VergnĂŒgungstempel ausgekostet: Eine globale Kinoliebe.

 

REGIE:
Uli Gaulke
PRODUKTION:
Helge Albers
Konstantin Kröning
Martin Pieper
CAST:
Lasanne Badiel
Yong-Sil Han
Anup Jagdale
Penny Tefertiller
DREHBUCH:
Jeannette Eggert
Uli Gaulke
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Andrew Bird
MUSIK:
Mark Orton

       
  Confusi e felici
 
       
 

Ein Film von Massimiliano Bruno

 

REGIE:
Massimiliano Bruno
PRODUKTION:
Federica Lucisano
Fulvio Lucisano
CAST:
Claudio Bisio
Massimiliano Bruno
Anna Foglietta
Marco Giallini
Caterina Guzzanti
Paola Minaccioni
KAMERA:
Alessandro Pesci
TON:
Enrico Pellegrini
AUSSTATTUNG:
Sonia Peng

       
  Couples Retreat
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2009]
       
 

Auf Kuschelkurs - All inclusive • Vier Paare machen sich auf den Weg zu Traumferien in ein tropisches Inselparadies. WĂ€hrend die einen dort an ihrer Ehe arbeiten, erfreuen sich die anderen an Jet-Ski, Wellness und fun in the sun. Aber weil die Paartherapie im Hotel obligatorisch ist, werden die Ferien zum gĂŒnstigen Gruppentarif plötzlich teuer. Eine ausgelassene Comedy nach einer Idee von Vince Vaughn, die sich zu einem ĂŒberraschenden Blick auf einen Beziehungsalltag entwickelt, den alle Paare kennen.

 

REGIE:
Peter Billingsley
PRODUKTION:
Scott Stuber
Vince Vaughn
CAST:
Vince Vaughn
Jason Bateman
Faizon Love
Jon Favreau
Malin Akerman
Kristen Bell
Kristin Davis
Kali Hawk
Tasha Smith
DREHBUCH:
Dana Fox
KAMERA:
Eric Alan Edwards
SCHNITT:
Dan Lebental
TON:
Steve Mann
Terry Rodman
MUSIK:
A.R. Rahman
AUSSTATTUNG:
Shepherd Frankel
KOSTÜME:
Susan Matheson

       
  Crimen ferpecto
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Álex de la Iglesia • Der elegante Rafael ist ein unverbesserlicher Casanova, ein Verehrer alles Weiblichen. Da trifft es sich gut, dass er in der Damenabteilung eines grossen Kaufhauses arbeitet. Es gibt nur zwei Ziele in seinem Leben: Etagen-Chef werden und alle Mitarbeiterinnen verfĂŒhren. Alle – ausser der unscheinbaren, hĂ€sslichen Lourdes. Als prompt sein erbittertster Gegner von der Herrenabteilung befördert wird, kommt es zu einem Streit mit tödlichem Ausgang. Nun ist es ausgerechnet Lourdes, die Rafael mittels Erpressung in den Hafen der Ehe fĂŒhren will.
Wer den Regisseur und ĂŒberbordenden Satiriker Alex de la Iglesia (PERDITA DURANGO, ACCION MUTANTE, EL DIA DE LA BESTIA) kennt, weiss, in welche Turbulenzen und AbgrĂŒnde der Film nun driftet. Rafaels Leben wird zum Albtraum. Kann er es durch das "ferpekte Verbrechen" wieder in stillere GewĂ€sser steuern?

 

REGIE:
Álex de la Iglesia
PRODUKTION:
Roberto Di Girolamo
Gustavo Ferrada
Álex de la Iglesia
CAST:
Guillermo Toledo
MĂłnica Cervera
Luis Varela
Fernando Tejero
Kira MirĂł
Enrique Villén
DREHBUCH:
Jorge GuerricaechevarrĂ­a
Álex de la Iglesia
KAMERA:
José L. Moreno
SCHNITT:
Alejandro LĂĄzaro
TON:
Sergio BĂŒrmann
MUSIK:
Roque Baños
AUSSTATTUNG:
Arturo GarcĂ­a Otaduy
KOSTÜME:
Paco Delgado

       
  D'aprĂšs une histoire vraie
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Februar 2018]
       
 

Based on a True Story • Die einem Roman vorausgestellte Phrase „Nach einer wahren Geschichte“ hat aus manchem mittelmĂ€ssigen Roman einen Bestseller gemacht. Auch die Schriftstellerin Delphine Dayriex landete mit ihrem kĂŒrzlich erschienenen Buch ĂŒber ihre eigene Familie einen durchschlagenden Erfolg. Dennoch fĂŒhlt sie sich nun ausgelaugt und leidet neuerdings an einer immer gravierenderen Schreibblockade. Eines Tages lernt sie eine mysteriöse, seltsam aufdringliche Frau kennen: Sie outet sich als Fan von ihr, ist selber als Ghostwriterin tĂ€tig und nennt sich „L“. Schon bald entsteht zwischen den beiden Frauen eine sonderbare Freundschaft und es braucht gar nicht mehr so viel, bis „L“ bei ihr einzieht, um ihr als Assistentin – vermeintlich selbstlos – unter die Arme zu greifen 
 Auf der Grundlage von Delphine de Vigans gleichnamigem Roman entwirft Regisseur Roman Polanski einen sĂŒss-verstörenden Thriller um RealitĂ€t, Fiktion und Vorstellungskraft.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Roman Polanski
PRODUKTION:
Wassim BĂ©ji
CAST:
Eva Green
Emmanuelle Seigner
Vincent Perez
Alexia Séféroglou
DREHBUCH:
Olivier Assayas
Roman Polanski
KAMERA:
Pawel Edelman
SCHNITT:
Margot Meynier
TON:
Alexandre Desplat
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Jean Rabasse
KOSTÜME:
Karen Muller Serreau

       
  Dan In Real Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 2008]
       
 

Dan - Mitten im Leben • Als der verwitwete Familienvater und erfolgreiche Ratgeber-Kolumnist Dan Burns (Steve Carell) mit seinen drei widerspenstigen Töchtern nach Rhode Island zum jĂ€hrlichen Familientreffen seiner weitlĂ€ufigen Sippschaft fĂ€hrt, passiert etwas, womit niemand gerechnet hĂ€tte – am allerwenigsten Dan.

Kurz nach der Ankunft trifft Dan in einem Buchladen zufÀllig eine attraktive Frau namens Marie (Juliette Binoche). Die beiden kommen ins GesprÀch und finden sich auf Anhieb mehr als nur sympathisch. Leider muss Dan noch am selben Abend feststellen, dass Marie bereits die brandneue Freundin seines Bruders Mitch (Dane Cook) ist.

WĂ€hrend das Wochenende seinen turbulenten Lauf nimmt, versuchen Dan und Marie sich angestrengt aus dem Weg zu gehen und ihre wachsende gegenseitige Anziehungskraft zu unterdrĂŒcken - was zu immer neuen, peinlichen und witzigen Situationen fĂŒhrt. Doch ganz gleich wie verbissen sie auch versuchen, sich gegen ihre GefĂŒhle zu wehren, sie können sich nicht dagegen stemmen... und verlieben sich. Langsam erkennt Dan, dass er, wenn es um das wahre Leben geht, seinem Herzen folgen muss.

 

REGIE:
Peter Hedges
PRODUKTION:
Brad Epstein
CAST:
Steve Carell
Juliette Binoche
Dane Cook
Alison Pill
Brittany Robertson
Marlene Lawston
Dianne Wiest
DREHBUCH:
Pierce Gardner
KAMERA:
Lawrence Sher
SCHNITT:
Sarah Flack
TON:
Gerald Donlan
MUSIK:
Sondre Lerche
AUSSTATTUNG:
Sarah Knowles
KOSTÜME:
Alix Friedberg

       
  Dancing Arabs
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Mon Fils • Eyad ist der erste PalĂ€stinenser, der an einer Elite-Schule in Jerusalem angenommen wird. ZunĂ€chst fĂ€llt es ihm nicht leicht, Anschluss zu finden. Bald aber lernt er den kranken Yonatan und dessen Mutter kennen. Zwischen Eyad und der jĂŒdischen Familie entsteht eine enge Freundschaft.
Sein Leben nimmt eine weitere Wende, als er die schöne JĂŒdin Naomi trifft und sie sich ineinander verlieben. Auf seiner Suche nach Zugehörigkeit und einem Platz im Leben erkennt der zwischen zwei Welten pendelnde Eyad, dass er eine Entscheidung treffen muss, die sein Leben fĂŒr immer verĂ€ndern wird...
Eran Riklis gehört zu den renommiertesten Regisseuren Israels. Mit mehrfach ausgezeichneten Filmen wie «Lemon Tree» und «The Syrian Bride» begeisterte er ein internationales Publikum. Nun erzĂ€hlt er mit ĂŒberraschender Leichtigkeit vom nicht einfachen Zusammenleben von Juden und PalĂ€stinensern in Israel. «Dancing Arabs» spielt anfangs der 1990er-Jahre und beruht auf dem halb-biografischen gleichnamigen Buch des Schriftstellers Sayed Kashua: Ein feinfĂŒhliger, bewegender Film, der mit lustigen und ernsten Momenten verzaubert.

 

REGIE:
Eran Riklis
PRODUKTION:
Michael Eckelt
Chilik Michaeli
CAST:
Tawfeek Barhom
Ali Suliman
DREHBUCH:
Sayed Kashua
KAMERA:
Michael Wiesweg
SCHNITT:
Richard Marizy
TON:
Amedeo Malagia
MUSIK:
Jonathan Riklis
AUSSTATTUNG:
Yoel Herzberg
KOSTÜME:
Hamada Atallah

       
  Dark Star - HR Gigers Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Belinda Sallin • Was wir fliehen, ist sein zu Hause, was wir fĂŒrchten, ist sein Lebensraum. Was wir verdrĂ€ngen, bringt er an die OberflĂ€che. Zeit seines Lebens hat sich HR Giger im Unheimlichen eingerichtet, in einer dunklen Welt voller AbgrĂŒnde.
Er kreierte diese Welt nicht, weil sie ihm so gut gefiel, sondern weil er gar nicht anders konnte. Nur so hielt dieser liebenswerte, bescheidene und humorvolle Mann seine eigenen Ängste im Zaum. Giger war nur der Überbringer der dunklen Botschaften, er kartographierte unsere AlbtrĂ€ume, zeichnete Landkarten des Unterbewussten und modellierte unsere Ur-Ängste. Mitten in ZĂŒrich lebte HR Giger in einer beinahe in sich geschlossenen Parallelwelt. Aus der Zeit gefallen und hinter geschlossenen FensterlĂ€den verschwimmen hier die Grenzen zwischen Tag und Nacht. Nur seine Familie, seine engsten Freunde und wenige Mitarbeiter haben Zugang zu dieser Welt. Behutsam tastet sich der Film in dieses Universum vor, in ein Leben voller Überraschungen, schwerer SchicksalsschlĂ€ge und grosser Erfolge (Oscar fĂŒr „Alien“).
Ein Film mit und ĂŒber den international verehrten und umstrittenen Maler, Skulpteur, Architekten und Designer.

 

REGIE:
Belinda Sallin
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Hansruedi «HR» Giger
Carmen Maria Giger
Stanislav Grof
Hans H. Kunz
Leslie Barany
Paul Tobler
DREHBUCH:
Belinda Sallin
KAMERA:
Eric Stitzel
SCHNITT:
Birgit Munsch-Klein
TON:
Marco Teufen
Peter BrÀker
MUSIK:
Peter Scherer

       
  Dark Water
 
       
 

Ein Film von Walter Salles • Dahlia Williams (Jennifer Connelly) will nach der Trennung von ihrem Ehemann Kyle (Dougray Scott) zusammen mit ihrer fĂŒnfjĂ€hrigen Tochter Cecilia (Ariel Gade) ein neues Leben beginnen. Dabei soll ihr ein neuer Job und eine neue Wohnung – auf Roosevelt Island, einer kleinen Insel im East River vor Manhattan – helfen. Doch leider ist die Wohnung im neunten Stock nicht nur sehr heruntergekommen und beengend, sondern entpuppt sich nach und nach als schreckliche Falle. Vor allem ein mysteriöser dunkler Wasserfleck an der Schlafzimmerdecke wirkt auf Dahlias angeschlagene Psyche immer bedrohlicher.

Seltsame GerĂ€usche aus der Wohnung ĂŒber ihr, ein undurchsichtiger und wenig hilfreicher Hausmeister (Pete Postlethwaite), ein geschwĂ€tziger Wohnungsvermittler (John C. Reilly) und ĂŒberhaupt die gesamte, sehr bedrĂŒckende Aura des Hochhauses lassen Dahlia immer tiefer in eine gefĂ€hrliche Paranoia abdriften.

Oder spielt Dahlias Phantasie ihr nur einen ĂŒblen Streich? Egal, was es auch ist, Dahlia lĂ€sst sich nicht aufhalten, um hinter die rĂ€tselhaften Geschehnisse zu kommen. Und als sie auch noch befĂŒrchten muss, dass ihre Tochter von den dunklen KrĂ€ften bedroht wird, eskaliert die Situation lebensgefĂ€hrlich


 

REGIE:
Walter Salles
PRODUKTION:
Doug Davison
Roy Lee
Bill Mechanic
CAST:
Jennifer Connelly
John C. Reilly
Tim Roth
Dougray Scott
Pete Postlethwaite
Camryn Manheim
DREHBUCH:
Rafael Yglesias
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Frank Gaeta
MUSIK:
Angelo Badalamenti
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Dawn of the Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Juni 2004]
       
 

Wenn in der Hölle kein Platz fĂŒr sie ist, kommen die Toten auf die Erde... • Warum es begann und wo alles seinen Anfang nahm – das ist unbekannt.

Aber was - auf welche Weise auch immer – ĂŒber Nacht geschehen ist, bedeutet: Die Erde ist plötzlich ein lebendiger Alptraum mit surrealen Dimensionen. Die Bevölkerung wird von einer unerklĂ€rlichen, unvorstellbaren und absolut tödlichen Plage heimgesucht. Die Toten steigen aus ihren GrĂ€bern. Vom Hunger getriebene Leichen machen erbarmungslos Jagd auf die wenigen Überlebenden dieses apokalyptischen Horrors.

Nach einer panischen Flucht aus ihrem Haus, irgendwo in einer Vorstadt im US-Bundesstaat Wisconsin, trifft Ana Clark (Sarah Polley) auf eine kleine Gruppe Überlebender, die aus dem wortkargen Polizisten Kenneth (Ving Rhames), dem zurĂŒckhaltenden Michael (Jake Weber), dem abgebrĂŒhten Andre (Mekhi Phifer) und dessen schwangeren Frau besteht. Diesem zusammengewĂŒrfelten Haufen gelingt es schliesslich, sich in einem verlassenen Einkaufszentrum zu verschanzen.

WĂ€hrend die Welt vor den Toren dieser Festung des 20. Jahrhunderts lĂ€ngst zur lebendigen Hölle mutiert ist, kĂ€mpft die kleine Gruppe mit aller Kraft gegen die stĂ€ndig grösser werdende Zombie-Armee, die drauf und dran ist, das Einkaufszentrum zu stĂŒrmen. Abgeschottet von den Überresten einer zivilisierten Aussenwelt mĂŒssen sich Ana und ihre Mitstreiter nicht nur gegen Horden von Untoten zur Wehr setzen, sondern auch ihre eigenen Vorurteile und VerdĂ€chtigungen, die sie gegeneinander hegen, ĂŒber Bord werfen. Denn nur so haben sie eine kleine Chance dem Zombie-Terror zu entkommen. Und was am Wichtigsten ist – als “Mensch” zu ĂŒberleben.

 

REGIE:
Zack Snyder
PRODUKTION:
Marc Abraham
Eric Newman
Richard P. Rubinstein
CAST:
Sarah Polley
Ving Rhames
Jake Weber
Mekhi Phifer
Ty Burrell
Michael Kelly
Kevin Zegers
DREHBUCH:
James Gunn
George A. Romero
KAMERA:
Matthew F. Leonetti
SCHNITT:
Niven Howie
MUSIK:
Tyler Bates
AUSSTATTUNG:
Andrew Neskoromny
KOSTÜME:
Denise Cronenberg

       
  Death for Sale
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2012]
       
 

Ein Film von Faouzi BensaĂŻdi • Jungsein im Maghreb. Viele Jugendliche haben hier nicht allzu viel zu verlieren, die Gesellschaft bietet ihnen wenig Perspektiven. FĂŒr den Marokkaner Faouzi BensaĂŻdi («Mille Mois») ist diese Beobachtung der Ausgangspunkt zu einem ebenso verspielten wie lebensnahen PortrĂ€t dreier Freunde aus TĂ©touan, einer mittelgrossen Stadt im Norden von Marokko. Soufiane, der jĂŒngste unter ihnen, fĂŒllt seine Tage mit kleinen Diebereien, Allal, der Ă€lteste, will sich im Drogenschmuggel behaupten, und Malik ist in Dounia verliebt, die als Prostituierte in einem Nachtclub arbeitet und MĂ€nnern die Sinne verwirrt. Die drei Freunde aus «Death For Sale» sind unterschiedliche Typen und wĂŒrden dennoch durch dick und dĂŒnn zusammenspannen. Mal trennen sich ihre Wege, mal finden sie wieder zusammen. Und gemeinsam haben sei einen verrĂŒckten Plan. Sie wollen ein JuweliergeschĂ€ft ausrauben, um so auf einen grĂŒnen Zweig zu kommen und sich eine Zukunft zu sichern. Sie planen alles minutiös und wie im grossen Kino. Und mit Motiven des grossen Kinos liebt es Faouzi BesaĂŻde zu spielen, dass die Grenzen aufgehoben werden und die Fantasien fliegen.

 

REGIE:
Faouzi BensaĂŻdi
PRODUKTION:
SĂ©bastien Delloye
Souad Lamriki
CAST:
Fehd Benchemsi
Faouzi BensaĂŻdi
Imane Elmechrafi
Fouad Labied
DREHBUCH:
Faouzi BensaĂŻdi
KAMERA:
Marc-André Batigne
SCHNITT:
Danielle Anezin
TON:
Patrice Mendez
MUSIK:
Richard Horowitz

       
  Delwende
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2006]
       
 

Steh auf und gehe! • Ganz der schnörkellosen, direkten ErzĂ€hltradition des westafrikanischen Kinos verpflichtet, erzĂ€hlt S. Pierre YamĂ©ogo in seinem fĂŒnften Spielfilm von MĂ€nnerherrschaft, dem Diktat des Brauchtums und dem Aufbegehren einzelner Frauen. Die ersten Einstellungen fĂŒhren in ein Dorf, ein Fest wird gefeiert, Frauen tanzen und die junge Pougbila erweckt Begehrlichkeit unter den MĂ€nnern wie Neid bei den Frauen. Denn die 16-JĂ€hrige ist von ĂŒppiger Schönheit und zudem Tochter eines der mĂ€chtigen DorfĂ€ltesten. Doch dann wird das Dorf von Unheil heimgesucht: TĂ€glich sterben Kinder, Angst geht um. Als Pougbila ihrer Mutter gesteht, dass sie vergewaltigt wurde, scheint dieses Delikt vernachlĂ€ssigbar, und ohne den Namen des TĂ€ters wissen zu wollen, verheiratet ihr Vater sie kurzerhand in ein benachbartes Dorf. Inzwischen fĂŒhrt der Ältestenrat den Tod der Kinder in Missachtung der RadiobeitrĂ€ge ĂŒber kursierende Meningitis auf den Fluch einer Hexe zurĂŒck und veranstaltet einen magischen Ritus, um die Schuldige zu entlarven. Es trifft Pougbilas Mutter, die, zur Flucht gezwungen, eine entbehrungsreiche Odyssee antritt.

YamĂ©ogo schrieb das Drehbuch aufgrund seiner Recherchen ĂŒber marginalisierte, als «Hexen» bezeichnete Frauen fĂŒr einen Dokumentarfilm im Auftrag von France 2. Die Kamera fĂŒhrte JĂŒrg Hassler, World-Music-Veteran Wasis Diop schenkte dem Film Akzente auf der Tonspur, in denen sich Land- und Stadtrhythmen neu entdecken lassen, Pierre-Alain Meier wirkte als Coproduzent. In diesem aussergewöhnlichen Beitrag zur kinematografischen IdentitĂ€t der postkolonialen LĂ€nder Westafrikas geht YamĂ©ogo konsequent seinen Weg eines gesellschaftskritischen afrikanischen Kinos, wandelt in den Spuren von Altmeister Ousmane SembĂšne (Senegal), positioniert sich eindeutig zu den drĂ€ngenden Fragen von Tradition und Moderne und verwebt Lokalkolorit mit globalem Anspruch. Am Ende steht die Utopie im Namen der Gerechtigkeit. (Verena Teissl, Viennale)

 

REGIE:
S. Pierre Yameogo
PRODUKTION:
S. Pierre Yameogo
CAST:
Blandine Yaméogo
Claire Ilboudo
CĂ©lestin Zongo
Abdoulaye Komboudri
Daniel Kabore
Jules Taonssa
Thomas Ngourma
DREHBUCH:
S. Pierre Yameogo
KAMERA:
JĂŒrg Hassler
SCHNITT:
Jean-Christophe Ané
TON:
Issa Traoré
MUSIK:
Wasis Diop

       
  Denti
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2001]
       
 

Un film di Gabriele Salvatores • Antonio ha sempre avuto problemi con i suoi incisivi: enormi, impossibili da nascondere, imbarizzanti.

Fin da piccolo ha provato a spezzarli riuscendo in realtĂ  solo a scheggiarli.

Ci vorrĂ  una donna, naturalmente - proprio quella per cui lui ha lasciato la moglie e due figli - una donna di nome Mara, per rompergl entrambi gli incisivi con un posacenere di cristallo durante una lite.

E' tutta colpa della gelosia. Quella che Antonio prova per Mara, convinte che lei abbia una storia proprio con il suo dentista!

Per Antonio comincia cosi una discesa agli inferi, un viaggio di iniziazione, una dispendiosa Via Crucis che lo porta da un dentista all'altro per farsi sostituire gli incisivi, scoprendo che, in realtĂ , le sue gengive nascondono qualcosa di strano- qualcosa che bisognera indagare con delle radiografie, ma anche qualcosa di piĂč. Ogni volta che Antonio passa la punta della lingua sugli alveoli vuoti (sensazione mai piĂč provata dopo la crescha definitiva dei denti) affiorano ricordi, fantasmi, interi pezzi di un passato che ha voluto dimenticare!

Cosi, grazie anche agli antidolorifici che Ă  costretto a prendere e alla sua situaziene psicologica decisemente alterata, per Antonio il passato e il presente, la realtĂ  e le ossessioni si confondono sempre di piĂč, transformando quei tre giorni dentro e fuori dagli studi dentistici in un vero e proprio 'viaggio psichedelico'.

 

REGIE:
Gabriele Salvatores
PRODUKTION:
Vittorio Cecchi Gori
Maurizio Totti
CAST:
Sergio Rubini
Anouk Grinberg
Tom Novembre
Anita Caprioli
Fabrizio Bentivoglio
Paolo Villagio
DREHBUCH:
Gabriele Salvatores
KAMERA:
Italo Petriccione
SCHNITT:
Massimo Fiocchi
TON:
Teho Teardo
MUSIK:
Eraldo Bernocchi
Federico De Robertis
Teho Teardo
AUSSTATTUNG:
Rita Rabassini

       
  Der Albaner
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Johannes Naber • Arben lebt in den Bergen. Mit seinem Vater reist er regelmĂ€ssig als Gastarbeiter nach Griechenland, um Geld zu verdienen. Gerade genug, damit die Familie durchkommt. Arbens heimliche Liebe Etleva, die auf einem Hof in der NĂ€he lebt, wird von ihm schwanger. Doch ihr Vater will zehntausend Euro fĂŒr die Hochzeit. Arben verspricht ihr, das Geld aufzutreiben. Er geht nach Deutschland. Aber in Deutschland wartet niemand auf Menschen wie ihn. Er hat kein Visum, ist „illegal“, spricht die Sprache nicht. Hier ist er nur „Der Albaner“. Um zu ĂŒberleben, fĂ€ngt er bei einer Reinigungsfirma an, fĂŒr drei Euro die Stunde. Doch das reicht nicht fĂŒr die Hochzeit.
Alles Ă€ndert sich, als er Slatko trifft, der sich eines Tages mit LungenentzĂŒndung in das Abrisshaus schleppt, in dem Arben schlĂ€ft. Er rettet seinen neuen Freund, und die Freundschaft öffnet TĂŒren: Er findet Arbeit in der Schlepperbranche. Ein menschenverachtendes GeschĂ€ft, riskant, aber lukrativ. Arben ist gut, aber er steht auf der falschen Seite. Sein Chef wird von einem polnischen Rivalen getötet und Arben verliert all sein Geld. Allein und unter Zeitdruck wird ihm klar, dass er nur auf sich selbst zĂ€hlen kann. Mehr Risiko – mehr Geld. Er ĂŒberfĂ€llt den Polen und raubt ihn aus. Mit Mercedes, feinem Anzug und den Taschen voller Geld kommt er zurĂŒck nach Albanien. Aber er kommt zu spĂ€t. Etleva wurde von ihrem Vater verstossen, weil sie ihr Kind nicht weggeben wollte. Doch Arben gibt nicht auf und macht sich auf die Suche.

 

REGIE:
Johannes Naber
PRODUKTION:
Boris Schönfelder
CAST:
Nik Xhelilaj
Stipe Erceg
André Hennicke
Luan Jaha
Young-Shin Kim
DREHBUCH:
Johannes Naber
Christoph Silber
Andeta Spahivogli
Alexander Steimle
KAMERA:
Sten Mende
SCHNITT:
Ben Von Grafenstein
TON:
Helene Seidl
Tobias Poppe
André Zacher
MUSIK:
Oliver Biehler
KOSTÜME:
Juliane Maier

       
  Der kleine Rabe Socke
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. September 2012]
       
 

Ein Film von Ute von MĂŒnchow-Pohl • Der Rabe Socke (Jan Delay) trifft sich mit seinen Freunden am Staudamm im Wald, um gemeinsam Pirat spielen zu können. Als sie gerade beginnen wollen, beschĂ€digt Socke den Staudamm versehentlich. Da nun der See in den Wald zu laufen droht, befĂŒrchtet der Rabe eine Strafe von Frau Dachs (Katharina Thalbach), der HĂŒterin der Tiere im Wald. Mit seinen Freunden, dem Ă€ngstlichen Schaf und dem starken Eddie-BĂ€r, begibt sich Socke auf den Weg zu den Bibern um den Schaden zu beheben. Da die meisten unter ihnen jedoch verĂ€rgert sind, findet sich nur das BibermĂ€dchen Fritzi, die den drei helfen möchte.

 

REGIE:
Ute von MĂŒnchow-Pohl
PRODUKTION:
Dirk Beinhold
Dirk Dotzert
Roland Junker
CAST:
Katharina Thalbach
Anna Thalbach
Constantin von Jascheroff
Monty Arnold
Santiago Ziesmer
Georg Tryphon
Jan Delay
DREHBUCH:
Katja GrĂŒbel
Nele Moost
Annet Rudolph
TON:
Bernhard Leimbrock
Wolfgang Herold
Max Wanko
MUSIK:
Alex Komlew
AUSSTATTUNG:
Manuel Arenas

       
  Die Alpen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2009]
       
 

The Alps • WeltberĂŒhmte Berggipfel wie Matterhorn, Eiger, Mönch oder Jungfrau ziehen jedes Jahr Heerscharen von Bergsteigern an, welche ihre Kraft und Ausdauer an den steilen Fels-wĂ€nden messen. In einer atemberaubenden Welt aus Eis, Schnee und Fels folgt der IMAX-Film „Die Alpen“ den Spuren einiger berĂŒhmter Kletterpioniere. Unser Guide auf diesem Abenteuer ist der Schriftsteller und Bergsteiger John Harlin III. Er versucht, ge-meinsam mit seinen Partnern Daniela und Robert Jasper, den Eiger auf der Route seines legendĂ€ren Vaters John Harlin II zu erklimmen, welcher bei seinem Versuch vor beinahe 40 Jahren dort sein Leben liess.

Als eine der schönsten Gebirgsregionen auf unserem Planeten sind die Alpen aber auch eine wichtige Quelle von Leben und Energie fĂŒr Millionen Menschen. Über die Jahrhun-derte haben die Menschen gelernt, mit den immensen Naturgewalten der Berge umzuge-hen. Die einzigartigen Siedlungsformen, das aufwendige Verkehrsnetz mit BrĂŒcken und Tunnels, aber auch die innovativen Methoden der Schnee- und Lawinenforschung werden im neuen IMAX Films ebenfalls eindrĂŒcklich beleuchtet.

 

REGIE:
Stephen Judson
PRODUKTION:
Mark Krenzien
Greg MacGillivray
CAST:
Michael Gambon
Adele Hammond
Adele Harlin
John Harlin III
Siena Harlin
Daniela Jasper
Robert Jasper
Bruno Messerli
Christine Pielmeier
Adele Siena
DREHBUCH:
Stephen Venables
Stephen Judson
KAMERA:
Brad Ohlund
SCHNITT:
Stephen Judson
TON:
Ryan Maguire

       
  Die geliebten Schwestern
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2014]
       
 

Ein Film von Dominik Graf • Die Schwestern Caroline von Beulwitz (Hannah Herzsprung) und Charlotte Lengefeld sind ein Herz und eine Seele. Selbst dann noch, als sich beide im Sommer 1788 unsterblich in denselben Mann, den Schriftsteller Friedrich Schiller (Florian Stetter), verlieben. Caroline ist unglĂŒcklich verheiratet und sieht in Schiller endlich die ersehnte Liebe in ihrem Leben. Charlotte hingegen ist schĂŒchtern und trĂ€umt schon lange von einem Gatten. Es beginnt eine MĂ©nage Ă  trois, ein heiter-frivoles DreiecksverhĂ€ltnis. Denn Schiller ist ganz hin und weg von dem Geschwisterpaar und will sich nicht auf nur eine von beiden festlegen. An Caroline schĂ€tzt er die zĂŒgellose und kluge Art, an Charlotte die Ausgeglichenheit und HĂ€uslichkeit. Doch wie lange kann eine Liebe funktionieren, wenn jeder fĂŒr sich den Anspruch erhebt, der Richtige zu sein? So kommt es, dass das freundschaftliche VerhĂ€ltnis der Schwestern auf die Probe gestellt wird.

 

REGIE:
Dominik Graf
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Henriette Confurius
Florian Stetter
Hannah Herzsprung
Claudia Messner
DREHBUCH:
Dominik Graf
KAMERA:
Michael Wiesweg
SCHNITT:
Claudia Wolscht
MUSIK:
Sven Rossenbach
Florian van Volxem
AUSSTATTUNG:
Claus-JĂŒrgen Pfeiffer
KOSTÜME:
Barbara Grupp

       
  Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Thomas Haemmerli • «Die Gentrifizierung bin ich. Beichte eines Finsterlings» macht sich lustig. Über alles und jeden. Über die Linken, die alles bewahren wollen und sich vor Fortschritt fĂŒrchten. Über die Rechten, die jammern, der Fremde nehme ihnen Wohnung, Arbeit und den letzten Eisenbahn-Sitzplatz weg. Der filmische Essay streitet fĂŒr dichte, vertikal gebaute StĂ€dte und erklĂ€rt die 20-Millionen-Metropole SĂŁo Paulo zum Vorbild fĂŒr die Schweiz. Er folgt der Wohnvita des Autors, der frĂŒher besetzte und heute im Trendquartier besitzt, der weltweit Wohnungen sammelt und sich damit selbst zum Gentrifizierungs-Schurken macht

Regisseur Thomas Haemmerli («Sieben Mulden und eine Leiche») entfĂŒhrt in Weltmetropolen wie Tiflis, SĂŁo Paulo und Mexiko-Stadt. Und er untersucht, warum in den Schweizer StĂ€dten Wohnungen so teuer sind, obwohl ĂŒberall BaukrĂ€ne stehen. Ohne je die Moralkeule zu schwingen fragt er, warum allerorten renoviert wird und die Mieterschaft plötzlich auf der Strasse steht. Ein rasant geschnittener, innovativ gestalteter Film – humorvoll, selbstironisch, provokant.

 

REGIE:
Thomas Haemmerli
PRODUKTION:
Mirjam von Arx
DREHBUCH:
Thomas Haemmerli
KAMERA:
Stéphane Kuthy
SCHNITT:
Daniel Cherbuin
TON:
Dieter Meyer

       
  Die GrĂ€fin
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 2009]
       
 

The Countess • Sie war schön, sie war mĂ€chtig, und sie war gefĂŒrchtet: Erzebet Bathory (1560–1614). „Die GrĂ€fin“ erzĂ€hlt die aufwĂŒhlende Geschichte dieser aussergewöhnlichen Frau, die nicht bereit war, zu akzeptieren, dass MĂ€nner in dieser Welt die Regeln nach Belieben manipulieren.

GrĂ€fin Erzebet Bathory (Julie Delpy) lernt auf einem Fest den weitaus jĂŒngeren Istvan (Daniel BrĂŒhl) kennen. Die beiden verlieben sich leidenschaftlich ineinander. Doch ihr GlĂŒck ist nur von kurzer Dauer: Istvans Vater Graf Thurzo (William Hurt) zwingt seinen Sohn, den Kontakt zu Erzebet abzubrechen und beginnt ein intrigantes Spiel. Die GrĂ€fin vermutet eine ZurĂŒckweisung aufgrund des hohen Altersunterschiedes und kommt auf die bizarre Idee, das Blut jungfrĂ€ulicher MĂ€dchen verhelfe ihr zu ewiger Jugend und Schönheit ...

 

REGIE:
Julie Delpy
PRODUKTION:
Matthew E. Chausse
Julie Delpy
Andro Steinborn
Christopher Tuffin
CAST:
Julie Delpy
William Hurt
Daniel BrĂŒhl
Anamaria Marinca
Andy Gatjen
DREHBUCH:
Julie Delpy
KAMERA:
Martin Ruhe
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Kai Tebbel
MUSIK:
Julie Delpy
AUSSTATTUNG:
Hubert Pouille
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  Die Höhle der vergessenen TrĂ€ume
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2012]
       
 

Cave of Forgotten Dreams • Vor 20 Jahrtausenden kam der Stein ins Rollen. Er stĂŒrzte ĂŒber dem Eingang der Höhle oberhalb der Ardeche nieder und verschloss ihn. Die Welt war nicht mehr die gleiche, als das nĂ€chste Mal ein Mensch die Höhle betrat. Auf ihr wuchsen andere Pflanzen und lebten andere Tiere. Die Menschen, die damals nur ein FlĂŒstern auf der Erde waren, beherrschten sie nun. Nichts schien die moderne Kultur mit der untergegangenen, archaischen zu verbinden. Dennoch sind sich beide nĂ€her, als die Wissenschaft bisher ahnte. Die Beweise dafĂŒr stehen an den WĂ€nden der Höhle geschrieben. Werner Herzog stieg hinab in The Cave of Forgotten Dreams und kehrte mit atemberaubenden 3D-Bildern zurĂŒck an die OberflĂ€che.

 

REGIE:
Werner Herzog
PRODUKTION:
Erik Nelson
CAST:
Werner Herzog
Dominique Baffier
Jean Clottes
Jean-Michel Geneste
Carole Fritz
Gilles Tosello
Michel Philippe
DREHBUCH:
Werner Herzog
KAMERA:
Peter Zeitlinger
SCHNITT:
Joe Bini
Maya Hawke
TON:
Eric Spitzer
MUSIK:
Ernst Reijseger

       
  Die Reise zum sichersten Ort der Erde
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2013]
       
 

Eine Expedition durch einen kollektiven Alptraum • Seit Beginn der zivilen Nutzung der Atomenergie im Jahr 1956 gibt es ein Dilemma: wir produzieren «sauberen Strom» und hinterlassen den gefĂ€hrlichsten Abfall ĂŒberhaupt. Der hochradioaktive AtommĂŒll bedroht uns fĂŒr hunderttausende von Jahren. 350'000 Tonnen sind es inzwischen weltweit – und jĂ€hrlich kommen 10'000 Tonnen dazu. Der MĂŒll wird rund um die Welt provisorisch gelagert, in KĂŒhlbecken auf AtomkraftwerksgelĂ€nden und in Zwischenlagern.
Unvorstellbares Chaos wĂŒrde ĂŒber die Welt hereinbrechen, wenn plötzlich eine unkontrollierte Kettenreaktion wie eine Atombombe losginge. Die nukleare Katastrophe in Fukushima im MĂ€rz 2011 hat uns nur eine Idee der Gefahrenlage vermittelt.
Die politische Strategie, diesem Dilemma zu entrinnen, heisst heute in allen Atomenergie produzierenden LĂ€ndern: Endlagerstandorte finden. Orte finden, wo die Gefahr fĂŒr kĂŒnftige Generationen bis in alle Ewigkeit gebannt ist. Ein solcher Ort kann nichts anderes als «der sicherste Ort der Erde» sein. Seit Jahrzehnten wird in vielen LĂ€ndern weltweit danach gesucht, wissenschaftlich geforscht und immer wieder werden mögliche Standorte verworfen. Mit diesem Film begebe ich mich auf die komplexe Suche nach dem sichersten Ort der Erde.
Menschen, die das Problem stellvertretend fĂŒr uns alle lösen wollen, stehen im Zentrum des Films – ihr BemĂŒhen, ihr Leiden, ihre KĂ€mpfe, ihr Hoffen und ihre Niederlagen. Der Protagonist, Charles McCombie, ist seit 35 Jahren in fĂŒhrenden Positionen und mit ungebrochenem Optimismus in die weltumspannende Suche nach dem sichersten Ort involviert. Im Film, fĂŒr welchen er exklusiv TĂŒren zu Orten öffnet, die der Öffentlichkeit nicht zugĂ€nglich sind, trifft er auf WeggefĂ€hrten und einige seiner schĂ€rfsten Gegner.

 

REGIE:
Edgar Hagen
PRODUKTION:
Hercli Bundi
DREHBUCH:
Edgar Hagen
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Edgar Hagen
Paul-Michael Sedlacek
TON:
Daniel Almada
MUSIK:
Tomek Kolczynski

       
  Die Welt der Wunderlichs
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Dani Levy • Mimi Wunderlich (Katharina SchĂŒttler) hat soeben ihren Kaufhaus-Job verloren und auf dem Parkplatz einen Kunden (Steffen Groth) angefahren. Und das alles nur, weil die alleinerziehende Mutter schon wieder Hals ĂŒber Kopf zur Schule muss, wo ihr Sohn eine Lehrerin in den Schrank gesperrt hat. Doch damit nicht genug: Mimis Vater (Peter Simonischek) ist aus dem Krankenhaus getĂŒrmt, ihre Mutter (Hannelore Elsner) pflegt ihre Depressionen, ihre Schwester (Christiane Paul) ist mit sich selbst beschĂ€ftigt und ihr Ex-Mann (Martin Feifel) lebt ein Versager-Rockstar-Leben mit ganz eigenen Vorstellungen von Kindererziehung. Und Mimi? Sie kĂŒmmert sich um alle und alles. Da kommt die Einladung vom Manager einer Musik-Castingshow (Mike MĂŒller) und Mimi sieht die Chance, ihren ganz eigenen Traum zu verwirklichen. Allein! Nur fĂŒr sich! Klar, dass die Familie das nicht zulassen kann – Mimi muss doch unterstĂŒtzt werden! Eine abenteuerliche Reise von Mannheim nach ZĂŒrich und in die Wirrungen einer fast alltĂ€glichen Familie beginnt

Mit erfrischendem Humor und viel Liebe zu seinen Figuren erzĂ€hlt Regisseur und Autor Dani Levy («Alles auf Zucker») von einer ungewöhnlichen, aber mitten aus dem Leben gegriffenen Familie, die bei einer turbulenten Reise wieder zueinander findet. «Die Welt der Wunderlichs» ist eine hinreissende und berĂŒhrende Komödie ĂŒber eine alleinerziehende Mutter, die fĂŒr alle Probleme zustĂ€ndig gemacht wird, ĂŒber chaotische Eltern, unverstandene Kinder, die Kraft der TrĂ€ume und den Mut der Unangepassten.

 

REGIE:
Dani Levy
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Uwe Schott
CAST:
Katharina SchĂŒttler
Peter Simonischek
DREHBUCH:
Dani Levy
KAMERA:
Carl-Friedrich Koschnick
SCHNITT:
Toni Froschhammer
TON:
Marcus Sujata
Tom Weber
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Su Erdt
KOSTÜME:
Ingrid Bendzuk

       
  Dior et moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. August 2015]
       
 

Ein Film von FrĂ©dĂ©ric Tcheng • Die Fashion Dokumentation DIOR AND I gewĂ€hrt nie gesehene, private Einblicke in die vielschichtige Welt des Modehauses Dior und einen einmaligen Blick hinter die Kulissen wĂ€hrend der nur zweimonatigen Entstehung der ersten Haute-Couture-Kollektion des neu ernannten Chefdesigners Raf Simons.

 

REGIE:
Frédéric Tcheng
PRODUKTION:
Guillaume de Roquemaurel
CAST:
Raf Simons
Marion Cotillard
Anna Wintour
Sidney Toledano
Pieter Mulier
DREHBUCH:
Frédéric Tcheng
KAMERA:
Gilles Piquard
SCHNITT:
Julio Perez IV
TON:
John Moros
MUSIK:
Ha-Yang Kim

       
  Dirty Gold War
 
       
 

Ein Film von Daniel Schweizer

 

REGIE:
Daniel Schweizer
PRODUKTION:
Salar Shahna
KAMERA:
Patrick Tresch
SCHNITT:
SebastiĂĄn SepĂșlveda
MUSIK:
Ovidiu Zimcea

       
  Dog Pound
 
       
 

Ein Film von Kim Chapiron

 

REGIE:
Kim Chapiron
PRODUKTION:
Georges Bermann
CAST:
Adam Butcher
Shane Kippel
Mateo Morales
Bryan Murphy
DREHBUCH:
Kim Chapiron
Jeremie Delon
KAMERA:
Andre Chemetoff
SCHNITT:
Benjamin Weill
TON:
Marco Casanova
JĂ©rĂŽme Gonthier
MUSIK:
K'Naan
KOSTÜME:
Brenda McLeese

       
  Don't Blink - Robert Frank
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Laura Israel • Robert Frank gilt als einer der bekanntesten amerikanischen Fotografen, sein 1958 erschienenes Fotobuch THE AMERICANS als eine umfassende Dokumentation Amerikas und seiner Bewohner. SpĂ€ter widmete sich Frank auch dem Film und begann, hauptsĂ€chlich Independent Filme und Videos mit oder ĂŒber befreundete KĂŒnstler zu machen.
Seit Anfang der 90er-Jahre arbeitet er mit der Cutterin Laura Israel – die den Spirit und die Direktheit von Franks Bildsprache unterstĂŒtzt und fĂŒr ihn umsetzt. DON’T BLINK ist Israels PortrĂ€t ihres Freundes und Kollegen. DON’T BLINK ist auch das PortrĂ€t eines kĂŒnstlerischen Lebenswerks, der Einblick in ein Leben, dessen Maxime immer die Gegenwartskunst ist und war. Musik, Fotografie, Film und Videokunst – DON’T BLINK zeigt Frank mit Freunden wie Jack Kerouac, den Rolling Stones, Ed Lachman. Und er zeigt ihn mit seiner Frau June Leaf, die selbst auch KĂŒnstlerin ist. DON’T BLINK ist ein Kunstwerk - ein intensives Bildnis eines KĂŒnstlers, seiner SpontanitĂ€t und Intuition.

 

REGIE:
Laura Israel
PRODUKTION:
Laura Israel
Melinda Shopsin
CAST:
Robert Frank
June Leaf
DREHBUCH:
Melinda Shopsin
KAMERA:
Edward Lachman
Lisa Rinzler
TON:
Michael Kurihara
Kahlin Whatley
Chris White

       
  Doomsday
 
       
 

Ein Film von Neil Marshall • Schottland im Jahr 2008. Das todbringende Killer-Virus Reaper (engl: „Sensenmann“) wĂŒtet unaufhaltsam im Land und rafft grosse Bevölkerungsteile dahin. Die machtlose britische Regierung beschliesst aufgrund des Fehlens eines geeigneten Gegenmittels und einer sich abzeichnenden Pandemie das Kriegsrecht auszurufen, das Gebiet von der Aussenwelt zu isolieren und es unter QuarantĂ€ne zu stellen. Als Sofortmassnahme wird eine gigantische, unĂŒberwindliche Stahlmauer errichtet, die die Infizierten an der Flucht in andere Landesteile hindert. Inmitten dieser chaotischen Zeit gelingt es einer jungen Mutter ihr kleines MĂ€dchen, Eden, vor dem sicheren Tod zu bewahren, indem sie es zusammen mit ihrer Anschrift einer fĂŒr die Evakuierung zustĂ€ndigen Hubschrauberbesatzung anvertraut. Sie selbst wird zurĂŒckgelassen. Die Bewohner der Sperrzone werden durch das rĂŒcksichtslose Vorgehen der Armee, die mögliche Überlebende nicht mehr evakuiert, gleichgĂŒltig ihrem Schicksal ĂŒberlassen. In diesem abgeriegelten Infektionsgebiet herrscht bald Anomie...

 

REGIE:
Neil Marshall
CAST:
Caryn Peterson
Adeola Ariyo
Emma Cleasby
Christine Tomlinson
Vernon Willemse
Paul Hyett
DREHBUCH:
Neil Marshall
KAMERA:
Sam McCurdy
SCHNITT:
Andrew MacRitchie
Neil Marshall
MUSIK:
Tyler Bates
AUSSTATTUNG:
Simon Bowles
KOSTÜME:
John Norster

       
  Driften
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]
       
 

Ein Film von Karim Patwa • Robert will ein neues Leben beginnen. Seine Sucht nach dem Rausch der Geschwindigkeit hatte ihn ins GefĂ€ngnis gebracht. Jetzt hat er seine Strafe abgesessen und ist fest entschlossen, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Er kehrt zurĂŒck ins Haus seiner Eltern und kann eine Ausbildung anfangen. Alles lĂ€uft gut. Bis er Alice trifft. Schicksalshaft fĂŒhlen sich die um Jahre Ă€ltere Englischlehrerin und Robert von einander angezogen. Um in ihrer NĂ€he zu sein, nimmt Robert bei Alice Unterricht. Doch je intensiver die Beziehung wird desto mehr wirft die Bekanntschaft Robert aus der Bahn. Alte SchuldgefĂŒhle machen sich bemerkbar und auch seine ehemaligen Kollegen setzen ihn unter Druck. Seine Vergangenheit holt ihn ein und droht, alles zu zerstören.

 

REGIE:
Karim Patwa
PRODUKTION:
Anne-Catherine Lang
Olivier Zobrist
CAST:
Max Hubacher
Sabine Timoteo
Scherwin Amini
Jessy Moravec
Susanne-Marie Wrage
Adrian Furrer
Andrea Zogg
Marcus Signer
Miro Caltagirone
DREHBUCH:
Karim Patwa
Michael Proehl
KAMERA:
Philipp Sichler
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Marco Teufen

       
  Drifter
 
       
 

Ein Film von GĂĄbor Hörcher • Mit unbĂ€ndiger Geschwindigkeit jagt der 18-jĂ€hrige Risci seinen aufgemöbelten alten BMW ĂŒber die löchrigen Strassen der ungarischen Provinz. FĂŒr seinen Traum, eines Tages Rennfahrer zu werden, ist der Rebell bereit, alles zu opfern: seinen reinen Leumund, die UnterstĂŒtzung seiner zerstrittenen Eltern und die Schule sowieso. GĂĄbor Hörcher zeichnet ĂŒber fĂŒnf Jahre hinweg das eindringliche Portrait eines rastlosen jungen Mannes, der die Kurve nie zu kriegen scheint. Gleichzeitig fĂŒhrt uns die grossartig fotografierte, preisgekrönte Doku mitten in das raue, von Melancholie und Armut geprĂ€gte ungarische Landleben.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Gåbor Hörcher
PRODUKTION:
Marcell IvĂĄnyi
Gåbor Hörcher
CAST:
Csaba Varga
RichĂĄrd Steinbach
RozĂĄlia Rajki
ZoltĂĄn Steinbach
JĂłzsef ManĂł OrsĂłs
György Bogdån
DREHBUCH:
Gåbor Hörcher
KAMERA:
KristĂłf Becsey
Gåbor Hörcher
SCHNITT:
Thomas Ernst
TON:
Måté Péterffy
MUSIK:
Csaba KalotĂĄs

       
  Drive Angry
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Patrick Lussier • Der abgebrĂŒhte Kriminelle Milton (Nicolas Cage) ist ausgebrochen, um sich eine letzte Chance auf Erlösung zu erkĂ€mpfen. Er muss einer barbarischen Sekte das Handwerk legen, die seine Tochter ermordet hat – nur drei Tage bleiben ihm, bevor die Fanatiker bei Vollmond auch seine kleine Enkelin opfern. Seine Wut treibt ihn dazu, alle menschlichen Grenzen zu ĂŒberwinden, um sich einen letzten Rest Menschlichkeit zu bewahren.
UnterstĂŒtzt wird Milton von der jungen und attraktiven Kellnerin Piper (Amber Heard), die zu diesem Zweck den Sportwagen ihres Ex-Freundes klaut. Gemeinsam heften sie sich an die Fersen des Sektengurus Jonah King (Billy Burke) und seiner mörderischen JĂŒnger. KaltblĂŒtig lĂ€sst King auch die Letzten seiner Getreuen von Miltons hochfrisiertem schwarzem 71er Challenger niederwalzen, um sein Schicksal zu erfĂŒllen und die Hölle auf Erden zu entfesseln.
Doch Milton hat zunĂ€chst ganz andere Probleme als die blutrĂŒnstigen Fanatiker: Er wird nicht nur von der Polizei verfolgt, sondern auch von einem rĂ€tselhaften Killer, der „Buchhalter“ genannt wird. Mit raffinierten Methoden und hypnotischer BestialitĂ€t jagt der Killer Milton gnadenlos ĂŒber die verlassenen Landstrassen des amerikanischen SĂŒdens.
Milton bleiben nur der konstante Adrenalinschub und seine unbĂ€ndige Wut, um mit Pipers Hilfe Kings Gefolgsleute abzuwehren, Rache fĂŒr seine Tochter zu fordern und seine Enkelin zu retten, denn die Frist fĂŒr seine Chance auf Erlösung lĂ€uft unerbittlich ab.

 

REGIE:
Patrick Lussier
PRODUKTION:
René Besson
Michael De Luca
CAST:
Nicolas Cage
Amber Heard
Billy Burke
William Fichtner
Katy Mixon
David Morse
Christa Campbell
DREHBUCH:
Todd Farmer
Patrick Lussier
KAMERA:
Brian Pearson
SCHNITT:
Devin C. Lussier
Patrick Lussier
TON:
Robert Shoup
MUSIK:
Michael Wandmacher
AUSSTATTUNG:
Nathan Amondson
KOSTÜME:
Mary E. McLeod

       
  Dune
 
       
 

Ein Film von David Lynch • Das dreiundzwanzigste Jahrtausend ist angebrochen: Die Menschheit hat das Weltall besiedelt, verfeindete AdelshĂ€user streiten um die Macht.

Dem Herzog Leto Atreides wird von Imperator Shaddam IV. die neue Lehnsherrschaft ĂŒber den WĂŒstenplaneten Arrakis, genannt „Dune“, ĂŒbertragen. Nur auf dieser öden Welt kann mit Hilfe von riesigen Erntemaschinen das „Spice“ gewonnen werden, eine bewusstseinserweiternde Droge, die den „Navigatoren“ die Raumfahrt mit Überlichtgeschwindigkeit im Imperium ermöglicht und die Lebenserwartung verlĂ€ngert...

 

REGIE:
David Lynch
PRODUKTION:
Raffaella De Laurentiis
CAST:
Francesca Annis
Leonardo Cimino
Brad Dourif
José Ferrer
Linda Hunt
Freddie Jones
Richard Jordan
Kyle MacLachlan
Virginia Madsen
Silvana Mangano
DREHBUCH:
Frank Herbert
David Lynch
KAMERA:
Freddie Francis
SCHNITT:
Antony Gibbs
TON:
Teresa Eckton
Leslie Shatz
Alan Splet
AUSSTATTUNG:
Anthony Masters
KOSTÜME:
Bob Ringwood

       
  Ecuador
 
       
 

Ein Film von Jacques Sarasin • Im Andenland Ecuador tut sich einiges, ohne dass es draussen in der Welt richtig wahrgenommen wĂŒrde. PrĂ€sident Rafael Correa hat mit seinem Land eine der vorbildlichsten Verfassungen erarbeitet und vom Volk absegnen lassen. Jacques Sarasin schaut hin und lĂ€sst uns staunen: Ein Land, das zu sich selber steht. 2007 machte die Regierung unter PrĂ€sident Rafael Correa den waghalsigen Vorschlag, das gesamte Erdöl in diesem Nationalpark unter der Erde zu belassen (was 20% der Erdölreserven Ecuadors ausmacht) – unter der Bedingung, dass der ecuadorianische Staat die HĂ€lfte der entgangenen ErtrĂ€ge von der internationalen Gemeinschaft zurĂŒckbekommt. Dieses Geld wĂŒrde in einen Fonds zur nachhaltigen Entwicklung des Landes einfliessen und etwa der Verbreitung erneuerbarer Energien zugutekommen. Konkret wĂŒrde diese Initiative bedeuten, dass der Welt ĂŒber 400 Millionen Tonnen in die AtmosphĂ€re ausgestossenes Kohlendioxyd erspart bleiben. Damit wĂŒrde Ecuador zwar auf mehrere Milliarden Dollar verzichten, dafĂŒr aber der Zerstörung eines der vielfĂ€ltigsten Gebiete der Welt entgegenwirken und damit eindeutig Pionierarbeit leisten. Das Erdöl stellt fĂŒr den kleinen Andenstaat das wichtigste Exportgut dar – weit wichtiger noch als der hierzulande bekannte Kakao oder die Bananen –, hat dem Land aber auch schon viele Umwelt- und Gesundheitsprobleme sowie Konflikte mit der indigenen Bevölkerung des Regenwaldes beschert. Die ecuadorianische Regierung hĂ€ngt völlig von den Erdöleinnahmen ab, und insofern ist die Yasuni-Initiative fĂŒr ein so armes Land wie Ecuador ein ziemlich gewagtes, aber auch mutiges Unterfangen.

Rafael Correa ist Protagonist dieses Zeitdokumentes, und er tritt nicht zum ersten Mal in einem Film von Jacques Sarasin auf. Correas Politik wird uns aber auch von anderen Seiten dargelegt: Der gegenwĂ€rtige Aussenminister und ehemalige Wirtschaftsminister Ricardo Patiño, der ehemalige Energieminister Alberto Acosta sowie ein versierter Soziologe sind gewichtige Interviewpartner Sarasins. Gemeinsam ist den meisten von ihnen die Suche nach einer neuen Entwicklungsform fĂŒr LĂ€nder wie Ecuador, die im Weltmarktgeschehen eine benachteiligte Position einnehmen. Viele von ihnen – ausgenommen der einzigen kritischen Stimme im Film vom PrĂ€sidenten der Privatbanken Ecuadors – plĂ€dieren fĂŒr das etwas vage Konzept des «Sozialismus des 21. Jahrhunderts», ein Begriff, der vor allem durch Hugo ChĂĄvez in Venezuela bekannt wurde. Damit soll ein neues Gesellschaftsmodell ausgehandelt werden, in dem der Mensch und die Natur dem Kapital ĂŒbergeordnet sind.

 

REGIE:
Jacques Sarasin
PRODUKTION:
Jacques Sarasin
KAMERA:
Jacques Sarasin

       
  El autor
 
       
 

Ein Film von Manuel MartĂ­n Cuenca • Seit der Trennung von seiner Frau, die als Schriftstellerin BĂŒcher in Millionenauflage verkauft, hat sich Álvaro umso mehr in die Idee verbissen, ein eigenes Werk zu schreiben – nur fehlt ihm jegliche zĂŒndende Idee. Von seinem bezahlten Mentor ermutigt, sich vom „echten“ Leben inspirieren zu lassen, macht sich Álvaro in seinem Wohnblock mit vielen unbekannten Nachbarn an die Arbeit. Als er feststellt, dass er die RealitĂ€t seiner Nachbarn auch selber mitgestalten kann, kommt der Roman so richtig ins Rollen 
 Manuel MartĂ­n Cuencas irrwitziges Drama ist Spaniens meisterwarteter Film des Jahres.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Manuel MartĂ­n Cuenca
PRODUKTION:
José Nolla
Gonzalo Salazar Simpson
David Naranjo
Manuel MartĂ­n Cuenca
Alejandro HernĂĄndez
CAST:
Javier Gutiérrez
MarĂ­a LeĂłn
Adelfa Calvo
Adriana Paz
Tenoch Huerta
Rafael TĂ©llez
Antonio de la Torre
DREHBUCH:
Alejandro HernĂĄndez
Manuel MartĂ­n Cuenca
KAMERA:
Pau Esteve
SCHNITT:
Ángel Hernåndez Zoido
TON:
Daniel de Zayas
KOSTÜME:
Pedro Moreno
Esther Vaquero

       
  Emmas GlĂŒck
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2006]
       
 

Nach dem Roman von Claudia Schreiber • EMMA lebt allein als SchweinezĂŒchterin auf dem heruntergekommenen und hoffnungslos verschuldeten Hof ihrer Familie. Sie behandelt ihre Schweine liebevoll bis zum letzten Tag und schlachtet sie auf ihre ganz eigene, zĂ€rtliche Art...

MAX ist AutoverkĂ€ufer, auch allein und hat öfter Magenschmerzen. Beim Arzt erfĂ€hrt er, dass er Krebs hat und sein Leben auf der Kippe steht. Da klaut er das Geld seines einzigen Freundes, bucht einen Flug und will nur noch weit weg. Als Max auf der Flucht mit dem Jaguar aus der Kurve fliegt und auf Emmas Hof landet, beginnt er zu erkennen, dass wahres GlĂŒck viel nĂ€her liegen kann...

Regisseur Sven Taddicken hat den liebevoll-skurrilen Erfolgsroman von Claudia Schreiber mit grosser visueller Kraft in Szene gesetzt. JĂŒrgen Vogel und Neuentdeckung Jördis Triebel meistern den schmalen Grat zwischen Humor und Tragik mit wunderbarer Leichtigkeit und könnten zum Liebespaar dieses Sommers avancieren.

 

REGIE:
Sven Taddicken
PRODUKTION:
Hejo Emons
Stefan Schubert
Ralph Schwingel
CAST:
Jördis Triebel
JĂŒrgen Vogel
Hinnerk Schönemann
Martin Feifel
Karin NeuhÀuser
DREHBUCH:
Claudia Schreiber
Ruth Toma
KAMERA:
Daniela Knapp
SCHNITT:
Andreas Wodraschke
TON:
Andreas Wölki
MUSIK:
Christoph Blaser
Steffen Kahles
AUSSTATTUNG:
Peter Menne
KOSTÜME:
Ute Paffendorf

       
  Escape from Tibet
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2012]
       
 

Ein Film von Maria Blumencron • Die junge Medizinstudentin Johanna will hoch hinaus: In Tibet möchte sie einen Achttausender bezwingen. Doch die schneebedeckten Gipfel scheinen unĂŒberwindbar, das Land ist riesig, die tibetische Kultur voller Geheimnisse. Da macht Johanna auf einer ihrer Trekkingtouren eine Entdeckung, die ihr Leben von Grund auf verĂ€ndert. Und so ist sie bald auf einer abenteuerlichen Reise hoch oben im Himalaya unterwegs – denn laut eines Orakels muss der «Goldene Junge», der als legitimer Nachfolger des Dalai Lama gilt, ausser Landes gebracht werden


Johanna, die sich von der ahnungslosen Touristin zur entschlossenen Aktivistin wandelt, wird von einer der stĂ€rksten Darstellerinnen ihrer Generation gespielt: Hannah Herzsprung. An ihrer Seite ĂŒberzeugen unter anderen Carlos Leal und Yangzom Brauen. Regisseurin Maria Blumencron, die in «Escape from Tibet» Elemente ihrer eigenen Biografie verarbeitet, gelingt ein wunderbarer Spielfilm mit grossartigen Landschaftsaufnahmen – eine magische Reise in die Kulisse tibetischer Klöster und die Bergwelt des Himalayas, mitten hinein in das grosse Lebens-Abenteuer einer aussergewöhnlichen Frau.

 

REGIE:
Maria Blumencron
PRODUKTION:
Jörg Bundschuh
CAST:
Hannah Herzsprung
Sangay JĂ€ger
David Lee McInnis
DREHBUCH:
Maria Blumencron
KAMERA:
Brian D. Goff
Jörg Schmidt-Reitwein
TON:
Patrick Storck
Laura Plock
AUSSTATTUNG:
Gerald Damovsky
KOSTÜME:
Heike Fademrecht

       
  Exodus: Gods and Kings
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2014]
       
 

Exodus: Götter und Könige • Ridley Scott, einer der weltweit erfolgreichsten und renommiertesten Regisseure (Gladiator, Prometheus, Blade Runner) bringt mit EXODUS – GODS AND KINGS ein neues episches Action Abenteuer der Superlative in die Kinos: die legendĂ€re Geschichte eines Mannes, der sich mutig einem ĂŒbermĂ€chtigen Imperium entgegenstellt. Mit atemberaubenden Visual Effects und in 3D erweckt Scott die Geschichte von Moses (Christian Bale) zu neuem Leben - der kĂŒhne AnfĂŒhrer, der sich gegen Pharao Ramses (Joel Edgerton) auflehnt und sein Volk von 600.000 Sklaven in einer monumentalen Flucht aus dem von grausamen Plagen gestraften Ägypten fĂŒhrt.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Peter Chernin
Mark Huffam
Michael Schaefer
Ridley Scott
Jenno Topping
CAST:
Aaron Paul
Christian Bale
Sigourney Weaver
Joel Edgerton
John Turturro
Ben Kingsley
Indira Varma
Ben Mendelsohn
MarĂ­a Valverde
DREHBUCH:
Steven Zaillian
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Billy Rich
TON:
Michael Fentum
James Harrison
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  Fast & Furious
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. April 2009]
       
 

Neues Modell. Originalteile • Das wird nicht nur die weiblichen Fans freuen: In der vierten Folge des Auto-Action-Spektakels FAST AND FURIOUS treten die Stars der frĂŒheren F&F Filme zusammen auf: Vin Diesel und Paul Walker ebenso wie Michelle Rodriguez und Jordana Brewster. Diesmal lassen sie die Motoren ihrer getunten Boliden von den Highways von Los Angeles bis in die mexikanische WĂŒste aufheulen. Zur BekĂ€mpfung eines gemeinsamen Feindes mĂŒssen der auf der Flucht befindliche BetrĂŒger Dom Toretto (Diesel) und der Agent Brian O’Connor (Walker) zusammenspannen, was fĂŒr einige Troubles sorgt. Hochoktanige Action und unglaubliche Autostunts sind garantiert.

 

REGIE:
Justin Lin
PRODUKTION:
Vin Diesel
Neal H. Moritz
CAST:
Vin Diesel
Paul Walker
Michelle Rodriguez
Jordana Brewster
Laz Alonso
Gal Gadot
John Ortiz
DREHBUCH:
Chris Morgan
KAMERA:
Amir M. Mokri
SCHNITT:
Fred Raskin
Christian Wagner
TON:
Peter Brown
Glynna Grimala
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Fin
 
       
 

Ende • Eine Gruppe von Freunden trifft sich nach zwanzig Jahren erstmals wieder zu einem Wochenende in einem Haus im Wald. Darunter ist auch Eva, die von FĂ©lix dafĂŒr bezahlt wird, dass sie vor der Gruppe seine Freundin spielt. Nur Ángel, genannt „Der Prophet“, der das Treffen initiiert hat, erscheint nicht. Er ist auch der Grund, warum die Freunde sich in den vergangenen zwanzig Jahren nicht gesehen hatten. Beim letzten Treffen hatten sie Ángel unter Drogen gesetzt, was zur Folge hatte, dass er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde.

Nachdem die Gruppe wĂ€hrend einer nĂ€chtlichen Feier an einem Lagerfeuer ein seltsames, leuchtendes PhĂ€nomen am Himmel beobachtet, fĂ€llt der Strom im Haus aus und die Handys und die Autos funktionieren nicht mehr. Als am nĂ€chsten Morgen Rafa verschwunden ist, machen sich die Freunde auf den Weg zum nĂ€chst gelegenen Haus, um von dort Hilfe zu organisieren. Allerdings finden sie das Haus verlassen vor. Sie beschliessen, durch die Berge zum nĂ€chsten Ort zu marschieren. Dabei entdecken sie in einer Schlucht den von der Strasse abgekommenen PKW von Ángel mit dessen Leiche. SpĂ€ter kommen sie zum Wrack eines abgestĂŒrzten Flugzeugs, in dem sich keinerlei Leichen befinden.

WĂ€hrend des Marsches verschwinden immer mehr Gruppenmitglieder spurlos, bis am Ende nur noch FĂ©lix, Eva und Maribel ĂŒbrig sind, die in einen verlassenen KĂŒstenort kommen. Dort zeigt FĂ©lix Maribel einen Zeichenblock, den er bei Ángels Leiche gefunden hat, und in dem dieser die verschiedenen Stationen ihres Weges skizziert hat. Als die drei in dem Ort ein kleines MĂ€dchen entdecken, folgen sie ihm bis zu einem Segelboot. Dort löst sich das MĂ€dchen vor Maribels Augen in Luft auf.

Als plötzlich ein Löwe auf der Pier auftaucht, wollen die drei mit dem Boot aufs Meer hinaussegeln. Maribel löst die Leinen des Bootes und geht dann auf den Löwen zu, um zu sterben. So segeln Félix und Eva allein in eine ungewisse Zukunft.

 

REGIE:
Jorge Torregrossa
PRODUKTION:
Belén Atienza
Fernando Bovaira
Mercedes Gamero
Mikel Lejarza
Enrique LĂłpez Lavigne
CAST:
Maribel VerdĂș
Daniel Grao
Clara Lago
Carmen Ruiz
Andrés Velencoso
Miquel FernĂĄndez
DREHBUCH:
Sergio G. SĂĄnchez
Jorge GuerricaechevarrĂ­a
KAMERA:
José David Montero
SCHNITT:
Carolina MartĂ­nez Urbina
TON:
Antonio Camarasa
Daniel Urdiales
Javier Camarasa
MUSIK:
Lucio Godoy
KOSTÜME:
Manuel Bonillo
Irene Orts

       
  Finding Dory
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2016]
       
 

Ein Film von Andrew Stanton • Mit Disney‱Pixars FINDET DORIE kehrt Publikumsliebling Dorie auf die Leinwand zurĂŒck. Die blaue Paletten-Doktorfisch-Dame ohne KurzzeitgedĂ€chtnis lebt inzwischen glĂŒcklich und zufrieden mit Nemo und Marlin im Korallenriff, als sie einen Geistesblitz hat: Irgendwo da draussen mĂŒsste doch ihre Familie sein, die vielleicht lĂ€ngst nach ihr sucht. Und so startet Dorie mit Marlin und Nemo in das grösste Abenteuer ihres Lebens, das sie durch den Ozean bis zum berĂŒhmten Meeresbiologischen Institut in Kalifornien mit seinem Aquarium und seiner Rettungsstation fĂŒr Meerestiere fĂŒhrt.
Bei der Suche nach ihren Eltern bekommt Dorie UnterstĂŒtzung von den schillerndsten Persönlichkeiten des Instituts: Da ist der mĂŒrrische Oktopus Hank, der nur noch sieben Tentakel hat, den WĂ€rtern aber dennoch regelmĂ€ssig durchs Netz geht. Beluga Bailey glaubt, dass sein Echolot kaputt ist und Walhai Destiny ist extrem kurzsichtig.
Trotz gewisser Handicaps wachsen Dorie und ihre Freunde bei ihren geschickten Manövern durch das komplizierte Innenleben des Instituts ĂŒber sich hinaus und entdecken die magische Kraft von Freundschaft und Familie.
Diesmal wollten die Filmemacher Fragen zu Dories Vergangenheit beantworten. „Wie jeder von uns möchte auch Dorie wissen, wer sie ist und woher sie kommt“, erklĂ€rt Regisseur Andrew Stanton. „Ich hatte von Anfang an Ideen zu Dories Vorgeschichte im Kopf. Jetzt ist die Zeit gekommen, sie gemeinsam mit ihr zu entdecken.“

 

REGIE:
Andrew Stanton
PRODUKTION:
Lindsey Collins
DREHBUCH:
Andrew Stanton
MUSIK:
Thomas Newman

       
  Firelight
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 1998]
       
 

Die Macht der Leidenschaft • London, 1837. Elisabeth Laurier (Sophie Marceau), eine Gouvernante aus der Schweiz, geht mit einem englischen Aristokraten (Stephen Dillane) eine delikate geschĂ€ftliche Verbindung ein, um die hohen Schulden ihres Vaters bezahlen zu können: Sie soll als Leihmutter ein Kind von ihm bekommen. WĂ€hrend der ganzen - höchst ungewöhnlichen Angelegenheit weigert sich der EnglĂ€nder, seine IdentitĂ€t preiszugeben.

Elisabeth reist in ein Hotel in der Normandie, wo sie sich unter strengster Geheimhaltung mit ihm trifft. Sie verbringen die NĂ€chte zusammen. Was als rein geschĂ€ftliche Transaktion begonnen hat, entwickelt sich fĂŒr beide schnell zu einem auf aufwĂŒhlenden, romantisch-sinnlichen Erlebnis. Die neu entflammte Liebe muss jedoch unterdrĂŒckt werden. Der EnglĂ€nder besteht darauf, dass sie sich nie wiedersehen sollen. Neun Monate spĂ€ter schenkt Elisabeth einem kleinen MĂ€dchen das Leben; aufgrund des geschlossenen Abkommens wird das Baby jedoch sofort weggebracht.

Sieben Jahre vergehen, und Elisabeth reist in das Herrenhaus Selcombe Place in Sussex, SĂŒdengland. Sie ist als Gouvernante eingestellt worden fĂŒr Louisa, eine aufsĂ€ssige SiebenjĂ€hrige. Charles Godwin, der Hausherr und Louisas "Adoptiv"-Vater, ist entsetzt, als er feststellt, dass Elisabeth die Frau ist, mit der er vor nahezu acht Jahren drei unvergessliche NĂ€chte verbracht hat.

"FIRELIGHT" ist das beeindruckende RegiedebĂŒt von William Nicholson, der fĂŒr sein Drehbuch "Shadowlands" 1993 zum Oscar nominiert wurde. Nicholson schrieb ausserdem die vielbeachteten Drehbuchvorlagen zu "Sarafina" und "Nell". "FIRELIGHT", einem Film, der schon durch seine emotionale Dichte und stringente Dramaturgie besticht, verleihen so einfĂŒhlsame Schauspieler wie Sophie Marceau ("Anna Karenina, Braveheart") und Stephen Dillane ("Franco Zeffirellis Hamlet", " Welcome to Sarajevo") sowie Dominique Belcourt als siebenjĂ€hrige Tochter Louisa einen geradezu magischen Touch. Selten wurde die Geschichte um eine tragische Liebe voller unterdrĂŒckter GefĂŒhle ergreifender erzĂ€hlt. Wer sich darauf einlĂ€sst, kommt in den Genuss eines Kinoerlebnisses von besonderem Rang.

 

REGIE:
William Nicholson
PRODUKTION:
Brian Eastman
CAST:
Sophie Marceau
Stephen Dillane
Kevin Anderson
Lia Williams
Dominique Belcourt
Joss Ackland
DREHBUCH:
William Nicholson
KAMERA:
Nic Morris
SCHNITT:
Chris Wimble
MUSIK:
Christopher Gunning
AUSSTATTUNG:
Rob Harris

       
  Floating Skyscrapers
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Tomasz Wasilewski • Kuba (Mateusz Banasiuk) ist ein junger, talentierter Schwimmer, der mit seiner Mutter und seiner Freundin Sylwia (Marta Nieradkiewicz) zusammenlebt. Seiner Freundin zu liebe besucht Kuba eine Vernissage, auf der er Michal (Bartosz Gelner) – einen attraktiven Homosexuellen – trifft. Die Anziehungskraft, die von diesem Mann ausgeht, lenkt Kuba vom Schwimmen ab. Schlussendlich gibt er sich seinem Verlangen nach Michal hin, ohne sich aber von Sylwia getrennt zu haben...

 

REGIE:
Tomasz Wasilewski
PRODUKTION:
Izabela Igel
Roman Jarosz
CAST:
Mateusz Banasiuk
Marta Nieradkiewicz
Bartosz Gelner
Katarzyna Herman
Olga Frycz
Izabela Kuna
DREHBUCH:
Tomasz Wasilewski
KAMERA:
Jakub Kijowski
SCHNITT:
Aleksandra Gowin
KOSTÜME:
Monika Kaleta

       
  Forever Young
 
       
 

Ein Film von Fausto Brizzi • Questa Ăš la storia di un gruppo di amici “Forever Young”, ambientata nell’Italia di oggi. L’avvocato FRANCO (Teo Teocoli) Ăš un adrenalinico settantenne, appassionato praticante di sport e di maratona in particolare. La sua vita cambia quando scopre che sta per diventare nonno grazie a sua figlia MARTA (Claudia Zanella) e a suo genero LORENZO (Stefano Fresi) e che il suo fisico non Ăš poi cosĂŹ indistruttibile. ANGELA (Sabrina Ferilli), un’estetista di 49 anni, ha una storia d’amore con LUCA (Emanuel Caserio), 20 anni, osteggiata dalla madre di lui, SONIA (Luisa Ranieri), sua amica. DIEGO (Lillo), DJ radiofonico di mezz’etĂ , deve fare i conti con gli anni che passano e con un nuovo, giovanissimo e agguerrito, rivale (Francesco Sole). GIORGIO (Fabrizio Bentivoglio) ha 50 anni e una giovanissima compagna (Pilar Fogliati), ma la tradisce con una coetanea di 50 (Lorenza Indovina). Chi sceglierĂ  quando si troverĂ  messo alle strette?

 

REGIE:
Fausto Brizzi
PRODUKTION:
Mario Gianani
Lorenzo Mieli
CAST:
Sabrina Ferilli
Luisa Ranieri
Fabrizio Bentivoglio
Nino Frassica
DREHBUCH:
Fausto Brizzi
Edoardo Maria Falcone
Marco Martani
KAMERA:
Marcello Montarsi
SCHNITT:
Luciana Pandolfelli
KOSTÜME:
Elena Minesso

       
  Francofonia
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2016]
       
 

Ein Film von Aleksandr Sokurov • Der Louvre zur Zeit der deutschen Besatzung: Direktor Jacques Jaujard bekommt es mit Franziskus Graf Wolff-Metternich zu tun, Leiter des sogenannten “Kunstschutzes” der Wehrmacht – Kontrahenten, aus denen mehr und mehr Komplizen bei der Rettung der SchĂ€tze des Museums vor dem Zugriff der Nazi-Invasoren werden. Mit dem Gravitationszentrum dieser wundersamen Geschichte entfaltet Alexander Sokurov (MUTTER UND SOHN, RUSSIAN ARK) in Bildern von suggestiver Schönheit, mit ĂŒberraschenden Sequenzen zwischen historischer Verortung und traumhafter Assoziation eine betörende, sich souverĂ€n in Raum und Zeit bewegende Meditation ĂŒber Kunst und Macht, Geschichte und Schönheit. FRANCOFONIA lĂ€sst uns auf unnachahmliche Weise erleben, dass ein Museum unendlich viel mehr ist als ein Ort zur Aufbewahrung von Kunstexponaten. Vor dem Hintergrund der Geschichte des Louvre und seiner Kunstwerke setzt Sokurov mit dem meisterhaften Einsatz unterschiedlichster fi lmischer und erzĂ€hlerischer Mittel seine einzigartige, vielschichtige, eigensinnige Vision in Szene: Der Louvre wird zum lebendigen Beispiel dafĂŒr, was die Kunst – inmitten des zerstörerischsten Krieges, den die Welt je erlebt hat – uns ĂŒber uns selbst erzĂ€hlt.

 

REGIE:
Aleksandr Sokurov
CAST:
Johanna Korthals Altes
Louis-Do de Lencquesaing
Vincent Nemeth
Benjamin Utzerath
DREHBUCH:
Aleksandr Sokurov
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
Emil Klotzsch
MUSIK:
Murat Kabardokov

       
  Friday the 13th
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2009]
       
 

Freitag, der 13. • Diese neueste Folge der geradezu ikonenhaft verehrten Horrorfilmserie, die im Genre MassstĂ€be setzte, wirft einen Blick zurĂŒck auf die Vorgeschichte. Weder ein direktes Sequel, noch ein Remake des Originals, sondern eher eine neue Sicht auf die Ereignisse in den ersten drei bis vier Folgen der Serie, worin Regisseur Marcus Nispel («Texas Chainsaw Massacre») und Produzent Michael Bay genĂŒsslich die Splatter-Effekte zelebrieren, nach denen die Fangemeinde dĂŒrstet.

 

REGIE:
Marcus Nispel
PRODUKTION:
Michael Bay
Andrew Form
CAST:
Jared Padalecki
Danielle Panabaker
Amanda Righetti
Travis Van Winkle
Derek Mears
DREHBUCH:
Damian Shannon
Mark Swift
KAMERA:
Daniel Pearl
SCHNITT:
Ken Blackwell
TON:
Kelly Oxford
MUSIK:
Steve Jablonsky
AUSSTATTUNG:
Jeremy Conway
KOSTÜME:
Marian Ceo

       
  Frozen River
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2009]
       
 

Ein Film von Courtney Hunt • Ray Eddy (Melissa Leo) steht kurz vor der Finanzierung ihres Eigenheims. Nachdem sich ihr spielsĂŒchtiger Mann mit dem hart ersparten Geld davonmacht, bleibt Ray bankrott und alleine mit den beiden Kindern zurĂŒck.

Da trifft Ray auf Lila Littlewolf. Die junge Mohawk Frau hat einen Plan, wie sie einfach zu viel Geld kĂ€men. Der Vorschlag, Immigranten illegal ĂŒber den gefrorenen Saint Lawrence Strom an der US-kanadischen Grenzpatrouille vorbeizuschmuggeln, birgt allerdings ein hohes Risiko fĂŒr alle Beteiligten in sich.

 

REGIE:
Courtney Hunt
PRODUKTION:
Chip Hourihan
CAST:
Melissa Leo
Misty Upham
Charlie McDermott
Michael O'Keefe
Mark Boone Junior
DREHBUCH:
Courtney Hunt
KAMERA:
Reed Morano
SCHNITT:
Kate Williams
TON:
Cory Melious
MUSIK:
Peter Golub
AUSSTATTUNG:
Inbal Weinberg
KOSTÜME:
Abby O'Sullivan

       
  Gambit
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Sabine Gisiger • Voll Tatendrang tritt der aufstrebende Chemiker Jörg Sambeth eine Stelle als technischer Direktor der Givaudan an, die zum Schweizer Chemiekonzern Hoffmann La-Roche gehört. Die Sitten und GebrĂ€uche in den Direktionsetagen befremden ihn, einige der Fabriken, fĂŒr die er nun die technische Verantwortung trĂ€gt, sind in schockierendem Zustand. Aber er ist ĂŒberzeugt, alles in den Griff zu bekommen.

1976 wird er jĂ€h mit der RealitĂ€t konfrontiert: Im norditalienischen Seveso ereignet sich in der kleinen Fabrik Icmesa, die zum Konzern gehört, eine Explosion. Aus einem Reaktor strömt ein unheimliches Gift, es kommt zu einer fĂŒr Menschen und Umwelt verheerenden Dioxinkatastrophe. Vor allem Kinder leiden an akuten HautverĂ€tzungen, die Behörden evakuieren die Bevölkerung, 77‘000 Tiere verenden oder mĂŒssen notgeschlachtet werden.

Nach dem Unfall wird Jörg Sambeth der vorsĂ€tzlichen Unterlassung von Sicherheitsmassnahmen angeklagt. Bei seinen Ermittlungen ĂŒber die Ursachen und HintergrĂŒnde der Katastrophe stösst er auf Fakten, die jenen schaden, die seine AnwĂ€lte bezahlen: Sambeth wird zu fĂŒnf Jahren GefĂ€ngnis verurteilt. Wird er es mit dem Konzern aufnehmen?

 

REGIE:
Sabine Gisiger
PRODUKTION:
Karin Koch
DREHBUCH:
Sabine Gisiger
KAMERA:
Reinhard Köcher
SCHNITT:
Patrizia Wagner
MUSIK:
Balz Bachmann
Peter BrÀker

       
  Goliath
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2017]
       
 

Ein Film von Dominik Locher • Zarte Gesten, vertrĂ€umte Blicke: Losgekoppelt vom Rest der Welt leben David und Jessy glĂŒcklich in ihrer einfachen Zweizimmerwohnung in der Agglomeration. Doch ihre Liebe wird auf die Probe gestellt, als Jessy ungeplant schwanger wird. Bei David löst die Vorstellung, Vater zu werden, Panik aus. Als das Paar einige Tage spĂ€ter in der S-Bahn angegriffen wird und David seine Freundin nicht schĂŒtzen kann, wĂ€chst seine Angst, als Mann nicht zu genĂŒgen. Verzweifelt beginnt der sportliche David, sich Anabolika zu spritzen und exzessiv Gewichte zu stemmen. Mit den neuen Muskeln fĂŒhlt er sich stark und souverĂ€n. Bald jedoch entwickelt er aggressive ZĂŒge und wird zur Bedrohung fĂŒr Jessy und das ungeborene Kind.

«Goliath», der zweite Spielfilm von Regietalent Dominik Locher («Tempo Girl»), feierte im Wettbewerb des Locarno Festival 2017 Weltpremiere. Der Film thematisiert rasant und erbarmungslos die hochaktuelle Problematik der Suche nach einer mĂ€nnlichen IdentitĂ€t. Sven Schelker («Der Kreis») legte fĂŒr seine Rolle als David 9 Kilo an Muskelmasse zu – eine physische Transformation, die sich in seiner Körperhaltung niederschlĂ€gt und dem eindringlichen Schauspiel zusĂ€tzliche Kraft verleiht. Jasna Fritzi Bauer («About a Girl») glĂ€nzt in der Rolle der kreativen Jessy, die hin- und hergerissen ist zwischen der heftigen Liebe einer jungen Frau zu ihrem Freund und dem BeschĂŒtzerinstinkt einer werdenden Mutter.

 

REGIE:
Dominik Locher
PRODUKTION:
Dario Schoch
Rajko Jazbec
CAST:
Sven Schelker
Jasna Fritzi Bauer
José Barros
DREHBUCH:
Dominik Locher
Ken Zumstein
KAMERA:
Gabriel Lobos
SCHNITT:
Rebecca Trösch
Aurora Vögeli
MUSIK:
Matteo Pagamici
AUSSTATTUNG:
Marlen Grassinger
Frederik Kunkel
KOSTÜME:
Laura Locher

       
  Gomorra
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Matteo Garrone • Ein Reich teilt man nicht durch einen simplen HĂ€ndedruck, man zerschneidet es mit dem Messer. Das Reich dieses Filmes sind die Provinzen von Neapel und Caserta. Macht, Geld, Blut - damit werden die Einwohner tĂ€glich konfrontiert. Nur eine Minderheit kann ĂŒberhaupt daran denken, ein «normales» Leben zu fĂŒhren.

Die sĂŒditalienische Mafiaorganisation Camorra mischt mit im internationalen Drogenhandel, verschiebt GiftmĂŒll, macht GeschĂ€fte mit der Herstellung von Designermode. Sie hat praktisch das Monopol auf den Handel mit Zement - und GeschĂ€ftsbeziehungen, die bis nach China reichen.

Matteo Garrones Film beschreibt die suggestive Kraft der Camorra, die Operationen, mit denen die Clans ihre Macht behaupten. Und die Manipulationen, mit denen sie ihre GeschĂ€fte in Gang halten. «Gomorra», der fĂŒnf Geschichten verwebt, basiert auf dem aufsehenerregenden internationalen Bestseller des jungen italienischen Autors Roberto Saviano. Dieser recherchierte jahrelang Auge in Auge mit dem Verbrechen. In Italien schlug das Buch ein wie eine Bombe, weshalb Saviano seither unter Personenschutz steht und seinen Aufenthaltsort geheim halten muss.

 

REGIE:
Matteo Garrone
PRODUKTION:
Domenico Procacci
CAST:
Toni Servillo
Gianfelice Imparato
Maria Nazionale
Salvatore Cantalupo
Gigio Morra
Salvatore Abruzzese
Ernesto Mahieux
Marco Macor
Ciro Petrone
Carmine Paternoster
Salvatore Ruocco
DREHBUCH:
Matteo Garrone
KAMERA:
Marco Onorato
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Daniela Bassani
Maricetta Lombardo
KOSTÜME:
Alessandra Cardini

       
  Gone Girl
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von David Fincher • Regisseur David Fincher zeichnet in seinem Thriller GONE GIRL – basierend auf dem weltweiten Bestseller von Gillian Flynn – das Psychogramm einer Ehe auf. Wie gut kennt man den Menschen, den man liebt, wirklich?
Diese Frage stellt sich Nick Dunne (Ben Affleck) an seinem fĂŒnften Hochzeitstag, dem Tag, an dem seine schöne Frau Amy (Rosamund Pike) spurlos verschwindet. Unter dem Druck der Polizei und des wachsenden Medienspektakels, bröckelt Nicks Darstellung einer glĂŒcklichen Ehe. Durch seine LĂŒgen, TĂ€uschungen und sein merkwĂŒrdiges Verhalten stellt sich jeder bald dieselbe unheimliche Frage: Hat Nick Dunne seine Frau ermordet?

 

REGIE:
David Fincher
PRODUKTION:
Leslie Dixon
Bruna Papandrea
Reese Witherspoon
CAST:
Ben Affleck
Rosamund Pike
Neil Patrick Harris
Missi Pyle
DREHBUCH:
Gillian Flynn
KAMERA:
Jeff Cronenweth
SCHNITT:
Kirk Baxter
AUSSTATTUNG:
Donald Graham Burt
KOSTÜME:
Trish Summerville

       
  Good Will Hunting
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 1998]
       
 

Von Gus Van Sant 'To Die For', 'Drugstore Cowboy' • Er besitzt eine verwegene Ausstrahlung. Er ist ein unmögliches Genie. Er ist der totale Rebell. Es ist schwierig, Will Hunting (Matt Damon) mit wenigen Worten zu beschreiben. Die ersten zwanzig Jahre seines Lebens hat immer er bestimmt, wo es entlanggeht. Jetzt trifft er zum ersten Mal auf ein ebenbĂŒrtiges GegenĂŒber.

Wie sein bester Freund Chuckie (Ben Affleck) lebt Will in einem Arbeiterviertel SĂŒd-Bostons, in dem es rauh zugeht. Will, Chuckie und die anderen ernĂ€hren sich von Gelegenheitsjobs, wenn sie nicht gerade in den Vorortkneipen herumhĂ€ngen. Eine UniversitĂ€t sieht Will nur von innen, wenn er fĂŒr den Hausmeister des Boston-MIT die Flure wischt. Doch Will verfĂŒgt ĂŒber ein phĂ€nomenales fotografisches GedĂ€chtnis und kann passagenweise die Werke wenig verbreiteter Geschichtswissenschaftler abrufen. Vor allem aber kann er mit leichter Hand mathematische Probleme lösen, die selbst NobelpreistrĂ€ger unter den Mathematikprofessoren in die Frustration treiben.

Eines kann dieser ungewöhnlich intelligente und begabte zornige junge Mann allerdings gerade nicht, nachdem er wieder einmal in eine KneipenschlÀgerei verwickelt war: Er kann sich vor Gericht nicht aus einem drohenden GefÀngnisurteil herausreden. Zu seiner einzigen Hoffnung wird - wider seinen Willen - Sean McGuire (Robin Williams), ein Professor und Therapeut, der nur zu gut weiss, was es heisst, sich einsam durch das Leben zu schlagen und verzweifelte innere KÀmpfe mit sich selbst auszutragen...

 

REGIE:
Gus Van Sant
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Su Armstrong
Bob Weinstein
Harvey Weinstein
Jonathan Gordon
Kevin Smith
Scott Mosier
CAST:
Robin Williams
Matt Damon
Ben Affleck
Stellan SkarsgÄrd
Minnie Driver
DREHBUCH:
Ben Affleck
Matt Damon
KAMERA:
Jean-Yves Escoffier
SCHNITT:
Pietro Scalia
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Melissa Stewart

       
  GörĂŒmce
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

Die SchwĂ€gerin • Yeliz (Gupse Özay) und ihr Bruder Ahmet (Bugra GĂŒlsoy) sind unzertrennlich, sie teilen sich sogar eine Wohnung. EifersĂŒchtig wacht Yeliz ĂŒber Ahmets Wohlergehen und keine der Frauen, mit denen er sich bisher traf, war seiner Schwester gut genug. Doch dann trifft Ahmet eine Frau, mit der er es wirklich ernst meint und die er heiraten will. Yeliz ist alles andere als begeistert, doch grosse Sorgen macht sie sich nicht: Wie auch die vorherigen Frauen in Ahmets Leben wird sie auch diese in die Flucht schlagen können. Sie trifft sich mit ihren Freundinnen, um PlĂ€ne zu schmieden, wie sie eine Trennung der Turteltauben herbeifĂŒhren kann. Doch diesmal ist es nicht so leicht wie sonst und zwischen den beiden sich bekriegenden Frauen steht der ahnungslose Ahmet, der von einem Chaos ins nĂ€chste stolpert.

 

REGIE:
Kivanc Baruonu
PRODUKTION:
Necati Akpinar
CAST:
Eda Ece
Bugra GĂŒlsoy
Zeynep Kankonde
Gupse Ozay
Danilo Zanna
DREHBUCH:
Gupse Ozay
KAMERA:
Jean-Paul Seresin
SCHNITT:
Çagri TĂŒrkkan
TON:
Leith Ridley
Agce Ulas
MUSIK:
Ömer ÖzgĂŒr

       
  Gothic
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. September 2014]
       
 

Ein Film von Mitra Devi • Kaum eine Bewegung löst so viele Kontroversen aus und ist gleichzeitig so faszinierend wie die Gothic-Szene. Die Schwarzgekleideten tanzen an Black Parties und FinsterbĂ€llen, hören Dark Wave und Death Metal und pilgern zu Festivals. Ihr Outfit reicht vom viktorianischen Romantic-Look mit RĂŒschchen und Schleiern zum Lack-und-Leder-Dress mit Irokesenkamm, Piercings und Tattoos. Geht es um Mode, Provokation oder um eine Lebensphilosophie? Religiöse Kreise nennen die Gothics "FriedhofsschĂ€nder", wĂ€hrend sich Modeschöpfer vom Totenkopf-Look inspirieren lassen. Der Dokumentarfilm gibt die Vielfalt dieser oft falsch eingeschĂ€tzten Szene wieder und zeigt gewaltfreie, respektvolle Menschen, die sich mit den Themen beschĂ€ftigen, welche die Gesellschaft zu allen Zeiten gemieden hat: VergĂ€nglichkeit, Dunkelheit, Trauer und Tod.

Die Protagonisten: Ein Fotograf, der abgrĂŒndige Fotos schiesst, ein Liebespaar, das nach Leipzig ans Wave-Gotik-Treffen reist, eine Autorin, die an einem Dark Roman schreibt, eine Domina, die farbenfrohe Bilder malt, und ein Musiker, der mit seinen Songs den Nerv trifft. Diese und andere Gothics erzĂ€hlen ĂŒber ihren Alltag, ĂŒber Sinnsuche, Licht und Schatten. Ein bildgewaltiger, temporeicher Film ĂŒber die Schweizer Gothic-Szene. TiefgrĂŒndig und humorvoll, morbid und herzerwĂ€rmend. Mit der unvergleichlichen Musik von "The Beauty of Gemina".

 

REGIE:
Mitra Devi
PRODUKTION:
Mitra Devi
DREHBUCH:
Mitra Devi
KAMERA:
Bea Huwiler
Lia De Luca
Harald Vigano
SCHNITT:
Mitra Devi
Andrea KĂ€sch
TON:
Bea Huwiler

       
  Gotthard Schuh
 
       
 

Eine sinnliche Sicht der Welt • Der Regisseur folgt den Spuren der Fotografien von Gotthard Schuh; vom Tessiner Malcantone – das der Fotograf auf seiner Lambretta durchquerte – bis nach Indonesien, zur Götterinsel Bali. Mit den Bildern von Gotthard Schuh im GepĂ€ck, besucht der Filmemacher die Orte und Personen, die der Fotograf aufgenommen hat. Die Kontraste sind heute noch ausgeprĂ€gter als frĂŒher. Untermalt von Notizen des Fotografen, entdecken die Zuschauer viele weniger bekannte Fotografien von ethnografischem Wert, die der Fotograf im Tessin und im exotischen Bali machte.

Bilder: ©FONDAZIONE SVIZZERA PER LA FOTOGRAFIA

 

REGIE:
Villi Hermann
PRODUKTION:
Imago Film Lugano SA
KAMERA:
Alberto Meroni
SCHNITT:
Alberto Meroni
MUSIK:
Zeno Gabaglio
Christian Gilardi

       
  Grand Central
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Rebecca Zlotowski • Gary ist jung, gewandt und schnell von Begriff. Er ist einer von den Menschen, denen nie etwas versprochen wurde. Nach einer Reihe von Gelegenheitsjobs findet er eine Anstellung in einem Atomkraftwerk. Ganz nah am Reaktor, dort, wo die Strahlung am stĂ€rksten ist, findet er endlich das, wonach er stets gesucht hat: Geld, ein Team, eine Familie. Team, das heisst auch Karole, Tonis Frau, in die er sich verliebt. In Gary macht sich nach und nach das Gift der verbotenen Liebe und das der radioaktiven Strahlen breit. Jeder Tag wird zur Bedrohung.

 

REGIE:
Rebecca Zlotowski
PRODUKTION:
Frédéric Jouve
CAST:
LĂ©a Seydoux
Tahar Rahim
Olivier Gourmet
DREHBUCH:
Gaëlle Macé
Rebecca Zlotowski
KAMERA:
Georges Lechaptois
SCHNITT:
Julien Lacheray
TON:
CĂ©dric Deloche
AUSSTATTUNG:
Antoine Platteau
KOSTÜME:
Chattoune

       
  Gripsholm
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2000]
       
 

Der neue Film von Xavier Koller • In der vergnĂŒgungssĂŒchtigen dekadenten Welt des Berliner Kabarett der dreissiger Jahre ist Schriftsteller und Journalist Kurt (Ulrich Noethen) ein Star. Denn keiner schreibt so freche, ironisch ĂŒberspitzte, frivole Chansontexte wie er. Und Angst vor der Obrigkeit hat der Mann mit der scharfen Zunge auch nicht.

Allerdings wĂŒnscht sich sein Verleger, dass Kurt einfach eine nette, leichte Sommerromanze schreibt. Etwas, womit sich Geld verdienen lĂ€sst. Als der Autor zu seinem Urlaubsidyll in das schwedische Schlösschen Gripsholm aufbricht, sehen die Bedingungen dafĂŒr auch ideal aus.

Die Muse, die ihn kĂŒssen soll, hat der Autor in Person seiner hinreissenden Freundin Lydia (Heike Makatsch) gleich mitgebracht. Dazu schimmernde schwedische Seen, im Wind rauschende WĂ€lder, endlose Felder, durchliebte NĂ€chte und sonnendurchglĂŒhte Tage...

Der Besuch von Kurts Freund, dem leidenschaftlichen Piloten Karlchen (Marcus Thomas) und Lydias Freundin, der lasziven VarietĂ©-SĂ€ngerin Billie (Jasmin Tabatabai), sorgt fĂŒr erotische Überraschungen ... aber die politischen VerĂ€nderungen in Deutschland werfen erste Schatten auf das sonnige UrlaubsglĂŒck.

Nach diesem Sommer in Gripsholm wird fĂŒr Kurt und Lydia nichts mehr so sein wie zuvor.

Basierend auf Kurt Tucholskys Roman taucht GRIPSHOLM in die vergnĂŒgungssĂŒchtige dekadente Welt des Berliner Kabaretts zu Beginn der dreissiger Jahre ein, als die letzten Tabus gebrochen wurden. Regie fĂŒhrte OscarpreistrĂ€ger Xavier Koller (REISE DER HOFFNUNG).

 

REGIE:
Xavier Koller
PRODUKTION:
Thomas Wilkening
Ulrich Limmer
Rainer Kölmel
Alfi Sinniger
Danny Krausz
Kurt Stocker
CAST:
Ulrich Noethen
Heike Makatsch
Jasmin Tabatabai
Marcus Thomas
Sara Föttinger
Anette Felber
Katharina Blaschke
DREHBUCH:
Kurt Tucholsky
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Patricia Rommel
MUSIK:
Kol Simcha
AUSSTATTUNG:
Peter Manhardt

       
  Guns, Girls and Gambling
 
       
 

Ein Film von Michael Winnick • Der Chief der Apachen wurde bestohlen. Eine antike Kriegsmaske ist aus seinem BĂŒro im Spielcasino des Stammes verschwunden. Irgendeinem raffinierten Dieb ist es gelungen, das kostbare Artefakt aus dem gesicherten Raum zu klauen. FĂŒr ihn selbst völlig ĂŒberraschend hĂ€lt jeder sofort den harmlosen John Smith fĂŒr den Dieb. Plötzlich lauert hinter jeder Ecke und jeder TĂŒr, jedem Baum oder Busch eine zwielichtige Gestalt, die auf die Maske scharf ist. Um der gefĂ€hrlich gierigen Meute heil zu entkommen, bleibt dem verzweifelten Biedermann nur ein Ausweg: Er muss den Dieb der Maske selbst finden, sonst ist sein Skalp lĂ€ngstens seiner gewesen!

Mit Guns, Girls & Gambling schickt Regisseur Michael Winnick eine abgefahrene Action-Comedy ins Rennen, die allein schon wegen des Auftritts von Gary Oldman als Elvis-Imitator denkwĂŒrdig ist. Hier sind alle Zutaten, die man fĂŒr ein gelungenes Entertainment-MenĂŒ braucht, reichlich vorhanden. Skurrile Figuren, Sexappeal in den Kurven einer macho-coolen Blondine, die die jĂŒngere Schwester von Kill Bills Elle Driver sein könnte, dĂ€mliche Indianer, noch dĂ€mlichere Sheriffs, harte SchlĂ€ge, blutige Schiessereien, zielsicher geworfene Tomahawks, Intrigen und Geheimnisse, haarstrĂ€ubende Dialoge und ganz böser Humor. Als hĂ€tte man Quentin Tarantino auf einem Abenteuerspielplatz freigelassen!

 

REGIE:
Michael Winnick
PRODUKTION:
Henry Boger
Michael Winnick
CAST:
Gary Oldman
Christian Slater
Helena Mattsson
Dane Cook
Jeff Fahey
Megan Park
DREHBUCH:
Michael Winnick
KAMERA:
Jonathan Hale
SCHNITT:
Robert A. Ferretti
TON:
Andy Hurtado
MUSIK:
Jeff Cardoni
AUSSTATTUNG:
Diane Millett
KOSTÜME:
Bonnie Stauch

       
  Haarig
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2017]
       
 

Ein Film von Anka Schmid • Frech, gezĂ€hmt, sinnlich und intim – Anka Schmid erzĂ€hlt in verspielt autobiographischer Manier die Geschichte des menschlichen Haars. Der raffinierte Mix von Realfilm, Archiv- und Trickaufnahmen eröffnet einen aufregenden Blick auf die behaarten Körperregionen in Alltag, Kunst und Revolte.

«Das bin ich – mit den haarigen Geschichten meiner Generation», so beginnt die ErzĂ€hlerin die filmische Erkundung der behaarten Körperregionen. Sei es als Modestatement, politischer Protest oder gar in der Suppe, Haare sind selbst kahlgeschoren allgegenwĂ€rtig. Mit diesem universalen Anspruch reflektiert der Animadok das PhĂ€nomen Haar aus unterschiedlichen Perspektiven und entdeckt im Alltag sowie in der Kunst das ungeheure Potential dieses feinsten Körperteils. Entlang der Biographie der Regisseurin Anka Schmid werden Real-, Archiv- und Trickaufnahmen zu einer assoziativen Montage verflochten. Dabei entstehen erhellende und ĂŒberraschende ZusammenhĂ€nge: Im Afro der Politaktivistin Angela Davis zeigen sich Ă€hnliche KrĂ€fte wie in Pippi Langstrumpfs abstehenden Zöpfen, eine animierte Brusthaar-Rasur von Sean Connery verweist auf die Wandelbarkeit von Moden und Normen, wĂ€hrend eine real gedrehte Haarmanipulation die Inszenierung von GeschlechteridentitĂ€t vorfĂŒhrt.

Durch diesen gewaltigen Bilderstrom fĂŒhren leitmotivisch die Werke von KĂŒnstlerinnen wie Cindy Sherman oder Manon, die unter Einsatz von Haut und Haar Kunst mit Politik verbinden. Sie bezeugen die gesellschaftliche Brisanz der Haare und schlagen zugleich den Bogen zum kĂŒnstlerischen Werdegang der Regisseurin, die bereits in einer studentischen Arbeit Herzen aus krausem Haar auf einem Busen animierte.

 

REGIE:
Anka Schmid
PRODUKTION:
Franziska Reck
DREHBUCH:
Anka Schmid
MUSIK:
Roman Lerch

       
  Habemus Papam
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2011]
       
 

Ein Papst bĂŒxt aus • Gott und die Welt haben ihn erkoren. Aber seine innere Stimme sagt ihm, dass sie sich irren. Die Geschichte vom Papst, der nicht Papst sein will.

Die Kirchenglocken lĂ€uten, weisser Rauch steigt in den Himmel und Abertausende auf dem Platz vor dem Petersdom harren in froher Erwartung. Doch Kardinal Melville (Michel Piccoli) ist panisch. Man hat ihn zum Papst gewĂ€hlt. Was soll er bloss tun? Er kann sich der Welt nicht zeigen – und tut es auch nicht. Schon bald ist die ganze Welt in Sorge, wĂ€hrend der Vatikan verzweifelt nach Lösungen sucht. Wie der Papst selbst auch, nur eben auf seine Art: Er bĂŒxt aus...

Mit einem grossartig sanften Michel Piccoli, dessen Kardinal Melville ebenso viel Verletzlichkeit wie WĂŒrde ausstrahlt, zeigt Nanni Moretti („Liebes Tagebuch“, „Das Zimmer meines Sohnes“) uns das Oberhaupt der katholischen Kirche von einer ganz und gar ungewohnten Seite: der menschlichen. Sein Papst, der keiner sein will, lĂ€sst die Welt fĂŒr einen Moment stillstehen und fĂŒhrt – nicht ohne sanfte Ironie – vor, wie viel Kraft und Mut es kostet, einer grossen Aufgabe mit Demut und Zweifeln anstatt mit Machtversessenheit und Pragmatismus zu begegnen. Ein berĂŒhrender und zĂ€rtlicher, nachdenklicher und zugleich unwiderstehlich komischer Film, der in Italien zum Sensationserfolg wurde.

 

REGIE:
Nanni Moretti
PRODUKTION:
Jean Labadie
Nanni Moretti
Domenico Procacci
CAST:
Nanni Moretti
Michel Piccoli
Margherita Buy
Jerzy Stuhr
Renato Scarpa
DREHBUCH:
Nanni Moretti
Francesco Piccolo
Federica Pontremoli
KAMERA:
Alessandro Pesci
TON:
Alessandro Zanon

       
  Hail, Caesar!
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Februar 2016]
       
 

Ave cesar! • Als Autoren, Produzenten und Regisseure zeichnen die viermaligen OscarÂź-Gewinner Joel und Ethan Coen (No Country for Old Men, True Grit, Fargo) fĂŒr die mit Top-Stars besetzte Komödie HAIL CAESAR! verantwortlich.
Sie erzĂ€hlen von einem Tag im Leben eines „Problemlösers“ fĂŒr ein Filmstudio – natĂŒrlich von jenem Tag, an dem alles, was schiefgehen kann, schief geht und die Probleme von allen Seiten nur so auf ihn einprasseln. Doch sein BemĂŒhen darum, alles auf Spur zu halten, scheint den aussergewöhnlichsten Situationen gegenĂŒberzustehen.
Hollywood von seiner schönsten Seite – eine Story verankert im Goldenen Zeitalter umgesetzt mit brillanten Darstellern wie Josh Brolin, George Clooney, Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Channing Tatum, Scarlett Johansson, Jonah Hill und Frances McDormand.

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Tim Bevan
Ethan Coen
Joel Coen
Eric Fellner
CAST:
Scarlett Johansson
Channing Tatum
Ralph Fiennes
Jonah Hill
Tilda Swinton
George Clooney
Josh Brolin
Frances McDormand
DREHBUCH:
Ethan Coen
Joel Coen
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Halt auf freier Strecke
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Frank und Simone haben sich einen Traum erfĂŒllt. Sie leben mit ihren beiden Kindern in einem ReihenhĂ€uschen am Stadtrand. Sie sind ein glĂŒckliches Paar. Bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird ...

Andreas Dresen hat sich mit Filmen wie «Wolke 9», «Halbe Treppe» oder «Sommer vorm Balkon» international einen Namen gemacht. In «Halt auf freier Strecke» beweist er sein stupendes Talent und Können erneut. Ohne je ins Voyeuristische abzudriften zeigt Dresen die Dynamik in einer Familie, deren Leben erschĂŒttert wird. DafĂŒr wurde er am Festival von Cannes mit dem renommierten «Prix d'un certain regard» ausgezeichnet. «Halt auf freier Strecke» ist ein kraftvoller, herausragend gespielter Film, der unter die Haut geht – unvergleichlich und unvergesslich.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Peter Rommel
CAST:
Steffi KĂŒhnert
Milan Peschel
Talisa Lilly Lemke
Mika Seidel
Ursula Werner
Marie Rosa Tietjen
Otto Mellies
Christine Schorn
Bernhard SchĂŒtz
Thorsten Merten
DREHBUCH:
Andreas Dresen
Cooky Ziesche
KAMERA:
Michael Hammon
TON:
Kai-Uwe Koch
Marcus Sujata
AUSSTATTUNG:
Susanne Hopf
KOSTÜME:
Sabine Greuning

       
  Hancock
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Peter Berg • Es gibt Helden
 es gibt Superhelden
 und dann gibt es noch Hancock (WILL SMITH). Mit grosser Macht kommt auch grosse Verantwortung – das weiss jeder – genauer gesagt, jeder, ausser Hancock. Der ist kantig, problembeladen, sarkastisch und fĂŒhlt sich stĂ€ndig von allen missverstanden. Mit seinen gut gemeinten Heldentaten erledigt Hancock zwar den Job und rettet zahllose Leben, aber hinterlĂ€sst auch jedes Mal eine beispiellose Spur der VerwĂŒstung. So dankbar die Leute auch sind, ihren eigenen Helden in der Nachbarschaft zu haben – jetzt haben sie endgĂŒltig die Nase voll! Die braven BĂŒrger von Los Angeles fragen sich, was sie getan haben, um DIESEN Typen zu verdienen. Aber Hancock war noch nie die Sorte Mann, der sich darum schert, was andere von ihm denken – bis er eines Tages das Leben des PRFachmanns Ray Embrey (JASON BATEMAN) rettet. Plötzlich beginnt der verbitterte Superheld zu verstehen, dass er doch einen wunden Punkt haben könnte. Indem er sich damit auseinandersetzt, nimmt Hancock seine bislang grösste Herausforderung in Angriff. Eine Herausforderung, der er wahrscheinlich nicht gewachsen ist, denn Rays Frau, Mary (CHARLIZE THERON), hĂ€lt Hancock fĂŒr einen hoffnungslosen Fall.

 

REGIE:
Peter Berg
PRODUKTION:
Akiva Goldsman
James Lassiter
Michael Mann
Will Smith
CAST:
Will Smith
Charlize Theron
Jason Bateman
Daeg Faerch
Valerie Azlynn
Kate Clarke
Hayley Marie Norman
Darrell Foster
Lauren Hill
Lily Mariye
DREHBUCH:
Vincent Ngo
Vince Gilligan
KAMERA:
Tobias A. Schliessler
SCHNITT:
Colby Parker Jr.
Paul Rubell
TON:
Yann Delpuech
Gregory King
AUSSTATTUNG:
Neil Spisak
KOSTÜME:
Louise Mingenbach

       
  Harry Potter 1:The Philosopher's Stone
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. November 2001]
       
 

Endlich ... • Harry Potter (DANIEL RADCLIFFE) has learned to live with his bullying Uncle Vernon (RICHARD GRIFFITHS), his callous Aunt Petunia (FIONA SHAW) and the constant whining of his greedy, spoiled cousin Dudley. He's even learned to live with sleeping in the cupboard under the stairs. Harry's relatives have just as reluctantly learned to live with the unwelcome presence of their orphaned relation, a constant reminder of Petunia's ' wayward' sister and brother-in-law and their mysterious and untimely demise. Even the impending arrival of his 11th birthday offers no excitement for Harry - as usual, there's little chance of cards, presents or any kind of birthday treat. This year, however, is different.

Based on the first of J.K. Rowling's popular children's novels about Harry Potter, the live action family adventure film Harry Potter and the Philosopher's Stone tells the story of a boy who learns on his 11th birthday that he is the orphaned son of two powerful wizards and possesses unique magical powers of his own. Invited to attend Hogwarts School of Witchcraft and Wizardry, Harry embarks on the adventure of a lifetime. At Hogwarts, he finds the home and the family he has never had.

 

REGIE:
Chris Columbus
PRODUKTION:
David Heyman
CAST:
Daniel Radcliffe
Rupert Grint
Emma Watson
John Cleese
Robbie Coltrane
Richard Harris
Ian Hart
DREHBUCH:
Steven Kloves
J.K. Rowling
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Richard Francis-Bruce
MUSIK:
John Williams
AUSSTATTUNG:
Stuart Craig

       
  Hemel
 
       
 

Ein Film von Sacha Polak • Hemel (Hannah Hoekstra) hat stĂ€ndig wechselnde Sexpartner, und ihr Vater Gijs bleibt nicht lange bei einer Freundin. Seit die Mutter tot ist, fĂŒhren beide miteinander eine sehr vertrauliche Beziehung, die ab und an ziemlich intim wird. Keiner von beiden möchte, dass der andere sich fest bindet. Doch dann verliebt sich Gijs (Hans Dagelet) ernsthaft in Sophie, was Hemel erschĂŒttert...

 

REGIE:
Sacha Polak
PRODUKTION:
Stienette Bosklopper
Ilse Ronteltap
CAST:
Hannah Hoekstra
Hans Dagelet
Rifka Lodeizen
Mark Rietman
Eva Duijvestein
Barbara Sarafian
Ward Weemhoff
DREHBUCH:
Helena van der Meulen
KAMERA:
Daniël Bouquet
SCHNITT:
Axel Skovdal Roelofs
TON:
Lawrence Horne
Luuk Poels
Diego van Uden
AUSSTATTUNG:
Elsje de Bruin

       
  Henri Cartier-Bresson - Biographie eines Blicks
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 2003]
       
 

Ein Film von Heinz BĂŒtler • «Genau beobachten» – «schnell abdrĂŒcken» – «abhauen»: So lautet das Berufscredo von Henri Cartier-Bresson, das am Anfang von Heinz BĂŒtlers Film ĂŒber den französischen Meisterfotografen steht. FĂŒnfundneunzig Jahre alt wird Cartier-Bresson dieses Jahr und wenn es etwas gibt, das er nicht mag, sind es Interviews. Vor allem solche ĂŒber seine Person. Eher schon seine Sache ist das GesprĂ€ch, das Sich-Unterhalten ĂŒber etwas. Eine Art filmisches GesprĂ€ch ist auch Heinz BĂŒtlers HENRI CARTIER-BRESSON. «Biographie eines Blicks» lautet dessen Untertitel und das ist Programm: Wer etwas ĂŒber Cartier-Bresson erfahren will, muss dessen Fotos anschauen. Gleichwohl ist Cartier-Bresson da. Ein alter Mann mit schönen, blassblauen Augen, vor sich BĂŒcher und Fotos. Er blĂ€ttert, hĂ€lt das eine oder andere hoch: Ein Liebespaar unter einem Regenschirm, zwei MĂ€nner an einer Mauer: Cartier-Bresson redet von der Ästhetik der Geometrie, der Kunst der richtigen Wahl. Man kennt seine Bilder, beginnt sie in BĂŒtlers Film nochmals neu zu entdecken. Kommentiert vom Fotografen, aber auch von anderen: Von Isabelle Huppert, die ĂŒber die IntensitĂ€t des festgehaltenen Moments reflektiert. Von Arthur Miller, dem vor allem das Foto gefĂ€llt, das Marilyn Monroe in einer Drehpause von «Misfits» zeigt. Und vom Fotografen Elliott Erwitt, der erklĂ€rt, wie er dank Cartier-Bresson begriff, dass ein guter Fotograf nicht viel wissen, aber genau beobachten muss. In diesem Sinne ist HENRI CARTIER-BRESSON nicht nur das packende WerkportrĂ€t eines grossen Fotografen, sondern auch eine amĂŒsante Schule des Sehens.

 

REGIE:
Heinz BĂŒtler
PRODUKTION:
Wolfgang Frei
AgnĂšs Sire
DREHBUCH:
Heinz BĂŒtler
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Henri MaĂŻkoff
MUSIK:
J. S. Bach
W. A. Mozart
M. Ravel

       
  Hereafter
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Januar 2011]
       
 

Ein Film von Clint Eastwood • In „Hereafter“ geht es um drei Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit ihrer Sterblichkeit konfrontiert werden. Matt Damon spielt den amerikanischen Arbeiter George, der eine besondere Verbindung zum Jenseits entwickelt. Auf der anderen Seite des Atlantiks wird die französische Journalistin Marie (CĂ©cile de France) durch ein Nahtoderlebnis traumatisiert. Und als der Londoner Schuljunge Marcus (Frankie/George McLaren) den Menschen verliert, der ihm am nĂ€chsten steht, lĂ€sst ihn das UnerklĂ€rliche fast verzweifeln. Alle drei sind auf der Suche nach der Wahrheit, und als sich ihre Wege kreuzen, machen sie kraft ihres Glaubens an ein Leben nach dem Tod fundamentale Erfahrungen.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
Kathleen Kennedy
Robert Lorenz
CAST:
CĂ©cile De France
Thierry Neuvic
Cyndi Mayo Davis
Lisa Griffiths
Jessica Griffiths
Ferguson Reid
Derek Sakakura
Jay Mohr
DREHBUCH:
Peter Morgan
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
Gary Roach
TON:
Bub Asman
MUSIK:
Clint Eastwood
AUSSTATTUNG:
James J. Murakami
KOSTÜME:
Deborah Hopper

       
  Hotaru No Haka
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

Das Grab der LeuchtkĂ€fer / The Grave of the Fireflies • Japan, FrĂŒhling 1945. Die StĂ€dte brennen. Immer neue Geschwader dröhnen herbei und lassen Bomben regnen. M-69 oder Napalm heisst das Zauberwort, welches US-GenerĂ€le auf die «Unbesiegbarkeit» der Japaner entgegnen konnten. Mit diesen Waffen wurden die Hauptstadt und Dutzende von grossen und mittleren StĂ€dten systematisch vernichtet. Bei solchen Angriffen starben oft an einem einzigen Tag Hunderttausende von Menschen, grösstenteils Zivilpersonen. UnzĂ€hlige verendeten spĂ€ter auf qualvolle Weise an den Folgen schwerer Verbrennungen. WĂ€ren diese Massenvernichtungsaktionen nicht von den Siegern begangen worden, wĂŒrden sie - wie auch die Zerstörung deutscher StĂ€dte durch die alliierten BomberverbĂ€nde - wohl heute fĂŒr Kriegsverbrechen gelten.

Die Mutter von Setsuko und Seita wird bei einem Brandbombenangriff schwer verletzt und stirbt wenig spĂ€ter im Spital. Der Vater ist Offizier bei der Flotte. Keine Nachricht von ihm. Von einem Tag auf den andern sind die Kinder auf sich selber gestellt. Zwar finden sie Unterschlupf bei Verwandten, doch diese haben nicht eben auf die beiden zusĂ€tzlichen MĂ€uler am Tisch gewartet. Die feindselige Stimmung bewegt Seita, den Haushalt der Tante zusammen mit seiner Schwester zu verlassen. Nun hausen die beiden in einem verlassenen Stollengrab, schlafen auf dem feuchten Erdboden; als sie nichts mehr kaufen können, leben sie von Gestohlenem und von Fröschen und anderem Getier, das sie fĂŒr essbar halten.

Basierend auf der semi-autobiografischen Geschichte des Autors Akijuki Nosaka zeigt dieser Film das Schicksal des vierzehnjĂ€hrigen Seita und seiner erst vierjĂ€hrigen Schwester Setsuko, welche durch das verwĂŒstete Kobe irren, auf der Suche nach der Mutter, nach etwas zu essen, nach ein bisschen WĂ€rme. Obdachlos und sich selbst ĂŒberlassen, verlassen Seita und Setsuko die Stadt, nachdem ihre Mutter den letzten schweren Brandbombenangriff nicht mehr ĂŒberlebt hat. Aufgenommen von ihrer Tante mĂŒssen sie miterleben, wie diese die notdĂŒrftige Ration ungerecht verteilt, mit der BegrĂŒndung, ihre eigene Tochter richtig ernĂ€hren zu mĂŒssen, da diese schliesslich als Arbeiterin in der Maschinen-Fabrik dem Land diene. Nach einiger Zeit wenden sich Seita und Setsuko von der Tante ab und versuchen, in einem Unterstand allein und aussichtslos um ihr Leben zu kĂ€mpfen - bis in den Tod.

"Grave Of The Fireflies" gewann 1994 am Internationalen Kinderfilmfestival in Chicago den ersten Preis in der Kategorie «Rechte des Kindes». Der dargestellte Hungertod der kleinen Setsuko und die Selbstaufgabe ihres Ă€lteren Bruders Seita stehen als Aufforderung, die Rechte der Kinder endlich wahrzunehmen und global zu achten. Isao Takahatas Meisterwerk hat in inhaltlicher wie technischer Hinsicht auch Jahre nach seiner ErstauffĂŒhrung seinen hohen Wert bewahrt.

 

REGIE:
Isao Takahata
PRODUKTION:
Tohru Hara
CAST:
Tsutomu Tatsumi
Ayano Shiraishi
Yoshiko Shinohara
DREHBUCH:
Isao Takahata
KAMERA:
Nobuo Koyama
SCHNITT:
Takeshi Seyama
MUSIK:
Yoshio Mamiya
AUSSTATTUNG:
Ryoichi Sato

       
  Hotel Artemis
  [demnächst im Kino - Release: 23. August 2018]
       
 

Ein Film von Drew Pearce • Jean Thomas, aka The Nurse, ist Managerin eines superexklusiven Members-only-Spital, das sich in einem Hotel namens Artemis versteckt. Clever und furchtlos behandelt The Nurse dort in einem hochmodernen Notfallraum einige der gefĂ€hrlichsten Verbrecher der Welt: Mörder, Waffenschmuggler und andere Gangster. Als eines Nachts in den Strassen von L.A. gewalttĂ€tige AufstĂ€nde ausbrechen, erscheint der legendĂ€re Unterweltboss Niagara in der Klinik. Nach einem gescheiterten Mordanschlag benötigt er dringend medizinische Versorgung. Sein plötzliches Auftauchen löst unter den Kriminellen im Spital grosse Unruhen aus. Und als ein neuer Patient mit offensichtlich tödlichen Absichten im Hotel ‚einzuchecken‘ versucht, trifft The Nurse eine drastische Entscheidung, mit der sie die Zukunft des Notfallraums und all seiner Insassen aufs Spiel setzt: Der sicherste Ort fĂŒr Kriminelle wird schlagartig zum gefĂ€hrlichsten.

 

REGIE:
Drew Pearce
PRODUKTION:
Simon Cornwell
Stephen Cornwell
Drew Pearce
Marc Platt
Adam Siegel
CAST:
Sofia Boutella
Dave Bautista
Jenny Slate
Jodie Foster
Charlie Day
Jeff Goldblum
Zachary Quinto
Sterling K. Brown
Kenneth Choi
DREHBUCH:
Drew Pearce
KAMERA:
Chung-hoon Chung
SCHNITT:
Paul Zucker
AUSSTATTUNG:
Ramsey Avery
KOSTÜME:
Lisa Lovaas

       
  I Give It a Year
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Das hĂ€lt kein Jahr... • Unterschiedlicher könnten Josh (Rafe Spall) und Nat (Rose Byrne) nicht sein.
Sie, die ehrgeizige Überfliegerin, er, der sich abmĂŒhende Schriftsteller – doch seit sie sich auf einer Party kennengelernt haben, sprĂŒhen die Funken und sie sind ein traumhaft glĂŒckliches Paar. Mit Ihrer Hochzeit wird ein Traum war, doch niemand – weder die Familie noch die Freunde, nicht einmal der sie trauende Pfarrer – glaubt daran, dass diese Ehe anhĂ€lt. Joshs Exfreundin Chloe (Anna Faris) und Nats attraktiver, amerikanischer Kunde Guy (Simon Baker) wĂŒrden durchaus gute Alternativen darstellen. Der erste Hochzeitstag rĂŒckt immer nĂ€her und keiner der beiden will als Erster die Flinte ins Korn werfen – doch halten sie noch lange durch?

 

REGIE:
Dan Mazer
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Kris Thykier
CAST:
Anna Faris
Rose Byrne
Jason Flemyng
Simon Baker
Rafe Spall
Minnie Driver
Lee Asquith-Coe
DREHBUCH:
Dan Mazer
KAMERA:
Ben Davis
SCHNITT:
Tony Cranstoun
TON:
Julian Slater
Simon Trundle
Ian Waggott
AUSSTATTUNG:
Simon Elliott
KOSTÜME:
Charlotte Walter

       
  Improper Conduct
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juli 2001]
       
 

Von Nestor Almendros • «Eigentlich bereitete ich mich seit meiner Ausreise aus Kuba im Jahre 1962 auf IMPROPER CONDUCT vor», schreibt Kameramann Nestor Almendros in seiner 1991 erschienenen Autobiographie. Almendros wurde 1930 in Barcelona geboren. Er hat in Havanna studiert, wurde gross mit Filmen, die er fĂŒr François Truffaut und Eric Rohmer fotografierte. Er drehte mit Martin Scorsese, Robert Benton; kein Star, der unter Almendros’ Kamera-Auge nicht zur betörenden Schönheit wurde. Doch dann packte Almendros das Unbehagen. Er beschloss, der Ungerechtigkeit, mit welcher die Revolution in Kuba verraten wurde, entgegenzutreten. «Ich war auf dem Höhepunkt meiner Karriere angelangt. Ich hatte in den USA den Oscar, in Frankreich den CĂ©sar gewonnen. Doch in Miami landeten Boat-People aus Kuba. Die neuen Exilanten waren nicht reich und gebildet, wie diejenigen der 60er Jahre, sondern arm. Es waren die Menschen, fĂŒr welche die Revolution eigentlich gemacht worden war.»

1984 begann Almendros zusammen mit Orlando JimĂ©nez Leak IMPROPER CONDUCT zu realisieren. Er bat Betroffene vor die Kamera, befragte KĂŒnstler und Kulturschaffende — unter ihnen den Schriftsteller Reinaldo Arenas (siehe: «Before Night Falls») und Susan Sontag. Schockierendes kam da zur Sprache, vieles wollte niemand wahrhaben, als IMPROPER CONDUCT uraufgefĂŒhrt wurde. Inzwischen allerdings gilt Almendros Film als erschĂŒtterndes Zeitdokument.

 

REGIE:
Nestor Almendros
Orlando Jiménez Leal
PRODUKTION:
Antenne-2
Les Films du Losange
CAST:
Lorenzo Monreal
Jorge Lago
Julio Medina
CĂ©sar Bermudez
José Mario

       
  In my father's den
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Brad McGann • Als sein Vater stirbt, kehrt der erfahrene Kriegsfotograf Paul in seine kleine Heimatstadt in Neuseeland zurĂŒck und wird dort mit der Vergangenheit konfrontiert, die er zurĂŒckgelassen hatte. Zu seiner Überraschung trifft er auch die 16jĂ€hrige Celia, die Tochter seiner ersten Freundin, die von der Welt und dem Leben ausserhalb ihrer Kleinstadt trĂ€umt.

Aber manchereiner, Familienmitglieder beider Familien eingeschlossen, stösst sich an der Freundschaft und als Celia plötzlich verschwindet, wird Paul zum HauptverdÀchtigen.

Als die brutale Wahrheit ans Tageslicht kommt wird Paul gezwungen sich mit der Familientragödie und dem Betrug, vor dem er einst als Jugendlicher geflohen ist, sowie mit den schmerzlichen Folgen von Schweigen und GeheimniskrÀmerei, die ihn sein ganzes Leben begleitet hatten, auseinander zu setzen.

Basierend auf dem Roman von Maurice Gee.

 

REGIE:
Brad McGann
PRODUKTION:
Trevor Haysom
Dixie Linder
CAST:
Emily Barclay
Matthew Macfadyen
Miranda Otto
Colin Moy
DREHBUCH:
Brad McGann
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Chris Plummer
TON:
Richard Flynn
MUSIK:
Simon Boswell
AUSSTATTUNG:
Jennifer Kernke

       
  Inherent Vice
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Paul Thomas Anderson • "Inherent Vice" ist Paul Thomas Andersons siebter Film und die erste Kinoversion eines Romans von Thomas Pynchon.
Unerwartet taucht die Ex von SchnĂŒffler Doc Sportello auf und faselt was von einer irren Story: Sie hat sich in einen milliardenschweren Immobilienmakler verliebt, und daraufhin will nun dessen Ehefrau mit ihrem Freund den MilliardĂ€r kidnappen und in die KlapsmĂŒhle stecken . na, sie kann ja viel erzĂ€hlen.
Ende der psychedelischen 1960er-Jahre herrscht Paranoia: Doc weiss natĂŒrlich, dass "Liebe" derzeit total angesagt ist - genauso wie die Modewörter "Trip" und "groovy". Aber ernst nehmen sollte man diesen ĂŒberstrapazierten Begriff nicht - zumal die Liebe unweigerlich Probleme mit sich bringt.
Mit dabei sind Surfer, Abzocker, Kiffer und Rocker, ein mordlustiger Kredithai, Detectives vom Los Angeles Police Department, ein verdeckt ermittelnder Saxofonspieler und eine geheimnisvolle Organisation namens Goldener Fangzahn, die vielleicht auch nur ein paar ZahnÀrzten zur Steuerhinterziehung dient . teils Surf noir, teils psychedelische Farce - aber ganz Thomas Pynchon.

 

REGIE:
Paul Thomas Anderson
PRODUKTION:
Paul Thomas Anderson
Daniel Lupi
JoAnne Sellar
CAST:
Jena Malone
Joaquin Phoenix
Sasha Pieterse
Reese Witherspoon
Josh Brolin
Benicio Del Toro
Owen Wilson
DREHBUCH:
Paul Thomas Anderson
Thomas Pynchon
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Leslie Jones
TON:
Kelly Doran
John Pritchett
MUSIK:
Jonny Greenwood
AUSSTATTUNG:
David Crank

       
  Interview
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Steve Buscemi • Der Journalist Pierre (Steve Buscemi), dessen Metier normalerweise die Politik ist, soll den Soapstar Katya (Sienna Miller) interviewen. Unwillig und voller Vorurteile, beginnt er das GesprĂ€ch, doch bald entwickelt sich das Interview zu einem Dialog, bei dem beide Seiten ihre tiefsten Geheimnisse preisgeben.

 

REGIE:
Steve Buscemi
PRODUKTION:
Gijs van de Westelaken
Bruce Weiss
CAST:
Sienna Miller
Steve Buscemi
Michael Buscemi
Tara Elders
David Schecter
Molly Griffith
Elizabeth Bracco
DREHBUCH:
Steve Buscemi
David Schechter
KAMERA:
Thomas Kist
SCHNITT:
Kate Williams
TON:
Mary Ellen Porto
AUSSTATTUNG:
Loren Weeks
KOSTÜME:
Victoria Farrell

       
  Into the Storm
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Steven Quale • Innerhalb eines Tages wird die Stadt Silverton von dem beispiellosen Angriff eines Tornados verwĂŒstet. Die ganze Stadt ist der Gnade eines launischen und tödlichen Wirbelsturms ausgeliefert, und die SturmjĂ€ger sagen voraus, dass das Schlimmste noch bevorsteht. Die meisten Menschen suchen Schutz, doch einige bewegen sich auf den Wirbelsturm zu, um auszuprobieren, wie weit man als Storm Chaser geht fĂŒr die eine Aufnahme des Lebens.
ErzĂ€hlt aus der Sicht professioneller SturmjĂ€ger, erlebnishungriger Amateure und mutiger Stadtbewohner schleudert „Into the Storm“ den Zuschauer mitten ins Auge des Wirbelsturms und zeigt Mutter Natur in ihrer extremsten Form.
Quale inszeniert den Film nach einem Drehbuch von John Swetnam. Executive Producer sind Richard Brener, Walter Hamada, Dave Neustadter, Mark McNair, Jeremy Stein und Bruce Berman.

 

REGIE:
Steven Quale
PRODUKTION:
Todd Garner
CAST:
Sarah Wayne Callies
Richard Armitage
Jeremy Sumpter
Nathan Kress
Matt Walsh
Kyle Davis
Scott Lawrence
Arlen Escarpeta
Jon Reep
DREHBUCH:
John Swetnam
KAMERA:
Brian Pearson
SCHNITT:
Eric A. Sears
TON:
Gail Carroll-Coe
AUSSTATTUNG:
David Sandefur
KOSTÜME:
Kimberly Adams-Galligan

       
  John Carter
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2012]
       
 

Ein Film von Andrew Stanton • John Carter (TAYLOR KITSCH) glaubt, alles schon erlebt, alles schon gesehen zu haben. Doch dann gerĂ€t der ehemalige Offizier, der nicht mehr kĂ€mpfen will, in einen Konflikt, der alle Vorstellungskraft sprengt. Auf unerklĂ€rliche Weise findet er sich auf einem geheimnisvollen Planeten wieder, den man auf der Erde als Mars kennt, den die Bewohner aber Barsoom nennen. Exotische Geschöpfe bevölkern diese Welt, aber auch fremdartige StĂ€mme und Kulturen, die sich bekriegen und damit ihren eigenen Untergang heraufbeschwören. Auf seiner abenteuerlichen Odyssee durch eine fremde Welt, die am Abgrund steht, begegnet John Carter dem charismatischen AnfĂŒhrer Tars Tarkas (WILLEM DAFOE) und verliebt sich in die bezaubernde, selbstbewusste Prinzessin Dejah Thoris (LYNN COLLINS). Von unbekannten Gefahren bedroht und unglaublichen EindrĂŒcken ĂŒberwĂ€ltigt, entdeckt Carter wieder, was er als ehemaliger Soldat verloren zu haben glaubte: seine Menschlichkeit. Und schliesslich erkennt er, dass die Zukunft des Planeten und das Überleben seiner Bewohner in seinen HĂ€nden liegen...

 

REGIE:
Andrew Stanton
PRODUKTION:
Lindsey Collins
Jim Morris
Colin Wilson
CAST:
Bryan Cranston
Mark Strong
Taylor Kitsch
Dominic West
Willem Dafoe
Lynn Collins
CiarĂĄn Hinds
James Purefoy
Polly Walker
DREHBUCH:
Mark Andrews
Michael Chabon
Andrew Stanton
KAMERA:
Daniel Mindel
SCHNITT:
Eric Zumbrunnen
TON:
Jonathan Null
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Julia
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Erick Zonca • Julia (Tilda Swinton) ist 40, Alkoholikerin und eine furiose LĂŒgnerin. Zwischen Wodka-Exzessen und One-Night-Stands versucht sie vergeblich, die TiefschlĂ€ge des Lebens zu parieren. Als sie auch noch ihren Job verliert, macht sie sich zu einem verzweifelten Kraftakt auf: Angestachelt von ihrer mexikanischen Nachbarin (Kate del Castillo) kidnappt sie den achtjĂ€hrigen Tom (Aidan Gould) aus der Obhut seines reichen Grossvaters. Mit dem Kind im Schlepptau und einem Millionenlösegeld vor Augen, flĂŒchtet Julia von Kalifornien nach Mexiko - kopfĂŒber auf Kollisionskurs...

Erick Zoncas rasantes Drama feiert in jeder Minute seine grossartige Hauptdarstellerin Tilda Swinton. Die Ikone des britischen Kinos zieht in JULIA alle Register ihres Könnens. Im Wettbewerb der Berlinale war sie eine Favoritin fĂŒr den Darstellerpreis, fĂŒr ihre Rolle in MICHAEL CLAYTON erhielt sie jetzt den Oscar.

 

REGIE:
Erick Zonca
PRODUKTION:
Bertrand Faivre
François Marquis
CAST:
Sally Berman
Ezra Buzzington
Eugene Byrd
Roger Cudney
Kate del Castillo
Carl Dillard
DREHBUCH:
Michael Collins
Camille Natta
KAMERA:
Yorick Le Saux
TON:
Gert Janssen
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
April Napier

       
  Juste la fin du monde
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Xavier Dolan • Der junge Schriftsteller Louis kehrt nach zwölf Jahren in seine Heimatstadt zurĂŒck. Er ist krank und fĂŒrchtet, nicht mehr lange zu leben. Nun will er seine Familie davon in Kenntnis setzen. Doch wĂ€hrend des guten Jahrzehnts, in dem er abwesend war, hat er sich nicht nur geografisch von seiner Mutter und seinen Geschwistern entfernt.

Basierend auf dem TheaterstĂŒck von Jean-Luc Lagarce, und mit Marion Cotillard, Vincent Cassel, LĂ©a Seydoux, Nathalie Baye und Gaspard Ulliel als illustres Schauspielensemble, hat der junge, kanadische Kultregisseur Xavier Dolan (MOMMY, TOM A LA FERME) ein tief bewegendes und explosives Familiendrama geschaffen.

 

REGIE:
Xavier Dolan
PRODUKTION:
Sylvain Corbeil
Xavier Dolan
Nancy Grant
Nathanaël Karmitz
CAST:
LĂ©a Seydoux
Marion Cotillard
Vincent Cassel
Gaspard Ulliel
Nathalie Baye
Arthur Couillard
DREHBUCH:
Xavier Dolan
KAMERA:
André Turpin
SCHNITT:
Xavier Dolan
TON:
Sylvain Brassard
Jo Caron
BenoĂźt Dame
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Colombe Raby

       
  Kekexili - Mountain Patrol
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2006]
       
 

Ein Film von Chuan Lu • Ga Yu, ein Journalist aus Beijing, will im mystisch anmutenden Lager der Bergpatrouille von Kekexili die GrĂŒnde fĂŒr das geheimnisvolle Verschwinden von freiwilligen Helfern und fĂŒr das illegale Jagen der tibetischen Antilopen aufdecken. Auch will er den GerĂŒchten nachgehen, die Bergpatrouille wĂŒrde mit den Wilderern kooperieren. Ga Yu schliesst sich der Patrouille auf ihrem Weg durch eine 40.000 Quadratkilometer grosse Wildnis an. Die Wilderer sind wie Gespenster in dieser unbewohnten Landschaft und verfolgen die Mitglieder der Patrouille wie dunkle Schatten, die auf den richtigen Moment fĂŒr ihren tödlichen Angriff warten. Die JĂ€ger werden zu Gejagten. Anfangs verhĂ€lt sich Ga Yu wie ein Beobachter, blickt distanziert durch die Optik seiner Kamera. Doch allmĂ€hlich erfĂ€hrt er, dass dies kein gewöhnlicher Patrouillengang ist, sondern eine Reise auf Leben und Tod, angesiedelt und grossartig fotografiert in einer absolut packenden Berglandschaft in breitem Cinemascope. Ein Film, den man so schnell nicht mehr vergisst.

 

REGIE:
Chuan Lu
PRODUKTION:
Yang Du
Zhonglei Wang
CAST:
Duobuji
Zhang Lei
Qi Liang
Xueying Zhao
DREHBUCH:
Chuan Lu
KAMERA:
Yu Cao
MUSIK:
Lao Zai

       
  Kenya: Animal Kingdom
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Jean-Jacques Mantello • Im Dokumentarfilm «Kenia: Animal Kingdom 3D» reisen die Zuschauer in einige der schönsten Tierparks der Erde und erleben die Wildtiere in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum. Darunter die Big Five – Löwen, afrikanische Elefanten, BĂŒffel, Leoparden und Nashörner, ebenso wie Giraffen, Flusspferde und Geparden. Sie folgen zwei furcht-losen jungen Massai auf einer rituellen Safari und entdecken mit ihnen entlegenste Ecken Kenias. Vom spektakulĂ€ren Nakurusee oder auch Flamingosee genannt im Rift Valley, bis zu den Loita Bergen, wo jĂ€hrlich die grossen Migrationen der Gnus, Zebras und Gazellen auftreten.

 

REGIE:
Jean-Jacques Mantello
PRODUKTION:
Francois Mantello
DREHBUCH:
Elisabeth Mantello
MUSIK:
Christophe Jacquelin

       
  Kick-Ass
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Matthew Vaughn • Fast unsichtbar in der Schule und mit einem Haufen Comics im Schrank ist Dave Lizewski (Aaron Johnson) ein völlig durchschnittlicher Teenager - zumindest bis er die Entscheidung fĂ€llt, ein Superheld zu werden. Er schlĂŒpft in ein grĂŒnes GanzkörperkostĂŒm, setzt sich eine Maske mit Schlitzen fĂŒr Augen und Mund auf, schnappt sich zwei BleirohrkampfknĂŒppel und zieht als "Kick-Ass" in den Kampf gegen das Böse.
Das einzige Problem dabei ist allerdings, dass er auf seinen nĂ€chtlichen Patrouillen nicht mal ein winziges FĂŒnkchen Superkraft zu bieten hat und sich vor Schurken in Acht nehmen muss, die etwas mehr Power aufweisen. Doch dann gelingt ihm tatsĂ€chlich sein erster grosser Kampf und so wird er zum MySpace-Helden. Ebenfalls maskiert, aber schon lĂ€nger mit todbringendem Ernst im GeschĂ€ft sind zwei andere "RĂ€cher", auf die er bald darauf trifft: eine unaufhaltsame 11-JĂ€hrige (ChloĂ« Moretz), die ihr rasiermesserscharfes Doppelschwert als "Hit Girl" schwingt, sowie ihr panzerbrechender Vater (Nicolas Cage), der erbarmungslos als "Big Daddy" zupackt. Dazu gesellt sich mit "Red Mist" (Christopher Mintz-Plasse) noch ein weiterer Superheldennachahmer. Diese eigenwillige und durchaus energische Allianz bekommt es aber schnell auch mit mĂ€chtigen Feinden zu tun und wird durch die heimtĂŒckischen Machenschaften von Gangsterboss Frank D'Amico (Mark Strong) auf eine tödliche Probe gestellt.

 

REGIE:
Matthew Vaughn
PRODUKTION:
Adam Bohling
Tarquin Pack
Brad Pitt
David Reid
Kris Thykier
Matthew Vaughn
CAST:
Aaron Johnson
Christopher Mintz-Plasse
Mark Strong
Chloe Moretz
Nicolas Cage
DREHBUCH:
Jane Goldman
Mark Millar
Matthew Vaughn
KAMERA:
Ben Davis
SCHNITT:
Eddie Hamilton
Jon Harris
TON:
Danny Sheehan
MUSIK:
Ilan Eshkeri
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
Russell De Rozario
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Kick-Ass 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. August 2013]
       
 

Ein Film von Jeff Wadlow • Bereits Kick-Ass brach mit kompromissloser Action und beissendem Humor genussvoll die Regeln des Superhelden-Genres, KICK-ASS 2 legt in jeder Hinsicht nach: hĂ€rter, böser, rasanter und gemeiner – der einzig wahre Superheldenfilm fĂŒr das Jahr 2013!

Mit erbarmungsloser HĂ€rte und allen Tricks kĂ€mpften Kick-Ass (Aaron Taylor-Johnson) und Hit-Girl (ChloĂ« Grace Moretz) als mutige Amateurhelden gegen die KriminalitĂ€t. Ihre Taten sind unter Gleichgesinnten zur Legende geworden und inspirieren eine neue Generation maskierter VerbrechensbekĂ€mpfer: AngefĂŒhrt vom Ex-Mafioso Colonel Stars And Stripes (Jim Carrey) patrouilliert die welterste Superheldentruppe Justice Forever die Strassen und fordert die Kriminellen heraus. Doch Bösewicht Red Mist (Christopher Mintz-Plasse) schwört unter seinem neuen Namen The Mother Fucker, blutige Rache an Kick-Ass, Hit-Girl und deren neuen Komplizen zu nehmen.

 

REGIE:
Jeff Wadlow
PRODUKTION:
Adam Bohling
David Reid
Matthew Vaughn
CAST:
Aaron Taylor-Johnson
Chloë Grace Moretz
Christopher Mintz-Plasse
Morris Chestnut
John Leguizamo
Donald Faison
Jim Carrey
DREHBUCH:
Jeff Wadlow
KAMERA:
Tim Maurice-Jones
SCHNITT:
Eddie Hamilton
MUSIK:
Matthew Margeson
AUSSTATTUNG:
Russell De Rozario
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Kill Your Friends
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2015]
       
 

Ein Film von Owen Harris • Nuttenstaub, Weisser Hai, Raketenpulver, Schnee, Nasenpanade - wenn Steven Stelfox (Nicholas Hoult) nervös wird, zĂ€hlt er innerlich alle denkbaren Synonyme fĂŒr Kokain auf. Kein Wunder, denn der A&R-Manager eines Londoner Musiklabels kokst so ziemlich jeden Tag und steigert sich in hedonistische Allmachtsphantasien. Mit seinen Entscheidungen bestimmt er ĂŒber Musikerschicksale. Liegt er richtig, bekommt auch er einen krĂ€ftigen Schub auf der Karriereleiter, irrt er sich, kann es aber auch schnell das Aus bedeuten. Um die harte firmeninterne Konkurrenz auszustechen, spinnt Stelfox miese Intrigen und schreckt sogar vor Mord nicht zurĂŒck...

 

REGIE:
Owen Harris
PRODUKTION:
Gregor Cameron
Will Clarke
CAST:
Nicholas Hoult
Ed Skrein
Rosanna Arquette
James Corden
Georgia King
Craig Roberts
DREHBUCH:
John Niven
KAMERA:
Gustav Danielsson
SCHNITT:
Bill Smedley
TON:
Glen Gathard
MUSIK:
Junkie XL
AUSSTATTUNG:
Charlotte Pearson
KOSTÜME:
Susie Coulthard
Hannah Glossop

       
  Kung Fu Panda
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Mark Osborne and John Stevenson • Ein neuer CGI-Star aus dem Hause Dreamworks: Po, der Panda. Der liebenswĂŒrdige, aber tollpatschige Po soll Kung-Fu-Meister werden, um das Tal des Friedens vor dem rachesĂŒchtigen Schneeleoparden Tai Lung zu retten. Zur Seite steht ihm eine FĂŒnfergruppe anderer Tiere, welche die Kampfkunst allerdings bereits beherrschen. Die «Shrek»-Macher lancieren mit "Kung Fu Panda" eine neue unwiderstehliche Animationsfilm-Reihe mit viel Action und Herz.

 

REGIE:
Mark Osborne
John Stevenson
PRODUKTION:
Melissa Cobb
CAST:
Jack Black
Dustin Hoffman
Angelina Jolie
Ian McShane
Jackie Chan
Seth Rogen
Lucy Liu
DREHBUCH:
Jonathan Aibel
Glenn Berger
KAMERA:
Yong Duk Jhun
SCHNITT:
Clare De Chenu
TON:
Erik Aadahl
Wayne Lemmer
MUSIK:
John Powell
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Raymond Zibach

       
  L'Ă©cole buissonniĂšre
 
       
 

Ein Film von Nicolas Vanier

 

REGIE:
Nicolas Vanier
PRODUKTION:
Clément Miserez
Matthieu Warter
CAST:
François Cluzet
Eric Elmosnino
François Berléand
Valérie Karsenti
DREHBUCH:
JĂ©rĂŽme Tonnerre
Nicolas Vanier
KAMERA:
Éric Guichard
TON:
Thomas DesjonquĂšres
Emmanuel Hachette
KOSTÜME:
Adélaïde Gosselin

       
  L'enfant endormi
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Yasmine Kassari • Im Nordosten Marokkos erlebt die hĂŒbsche Zeinab ihr Hochzeitsfest und muss zusehen, wie der Ehemann am Tag danach ins Ausland abreist, um in Europa irgendwo Arbeit zu suchen. Wann er wiederkehrt, ist unklar, klar ist einzig, dass Zeinab schwanger ist. Auf den Mann wartend macht die junge Frau, was in ihrer Heimat einer alten Tradition entspricht: Sie lĂ€sst das ungeborene Kind in ihrem Körper schlafen in der Hoffnung, dass der Vater eines Tages wieder kommen möge und sie dann gemeinsam das Kind zur Welt bringen können. Was ungewohnt scheinen mag, entspricht im Maghreb einem alten Brauch. Die Filmemacherin Yasmine Kassari, die mit ihrem letzten Film Quand les hommes pleurent MĂ€nner im spanischen Arbeitsexil portrĂ€tiert hat, stellte sich die Frage: Und was ist mit den zurĂŒckgelassenen Frauen? Sie hat sich nach dem Dokumentarfilm fĂŒr den Spielfilm entschieden, um von diesem Brauch zu reden, der auch sinnbildlich stark ist fĂŒr die Situation der Frauen.

"Ich habe effektiv einen Mythos genommen, der seit Urzeiten existiert, insbesondere im Maghreb", sagt Yasmine Kassari. «Dieser Mythos interessierte mich in dem Sinn, als er SinntrĂ€ger sein konnte fĂŒr das, was ich erzĂ€hlen möchte. Was mich interessiert, ist weniger die soziologische oder anthropologische LektĂŒre des Mythos, als vielmehr sein metaphorischer Gehalt". Und genau dies schafft sie auch auf einfĂŒhlsame Weise mit ihrem Film, in dem wir eine sorgsame AnnĂ€herung ans Frauenleben im Marokko von heute zu sehen bekommen mit der vorzĂŒglichen Kameraarbeit von Giorgos Arvanitis, der sich ĂŒber die Filme des Griechen Theo Angelopoulos einen Namen gemacht hat. Seine Bilder sind von einer Diskretion getragen, die fĂŒr den fragilen Stoff entscheidend sind. Denn letztlich geht es um etwas, was nicht wirklich sichtbar ist.

Die GrĂŒnde fĂŒr das "Schlafenlassen des Fötus" (le raged) sind vielfĂ€ltig. Es kann sein, dass eine werdende Mutter keine unverzĂŒgliche Geburt wĂŒnscht, weil sie schon zu viele Kinder hat und die Ankunft eines weiteren verzögern möchte. Es kann auch sein, dass sie Witwe ist oder eine abgewiesene Frau, die nicht wieder heiratet. Oder eben, wie im Fall von Zeinab, dass der Vater des Kindes im Ausland lebt und dort auf eine bessere Zukunft hofft, wĂ€hrend die Frau seine RĂŒckkehr abwarten möchte, um das Kind in die Welt zu setzen. Das Schlafenlassen geschieht in Kenntnis aller Betroffenen, betont Yasmine Kassari, es stelle fĂŒr niemanden ein Problem dar und "die MĂ€nner tragen genausoviel dazu bei wie die Frauen". Die Regisseurin wollte am Beispiel des eingeschlafenen Fötus aber nicht von der Rolle der Frau im lĂ€ndlichen Marokko reden. Sie meint: "Ich bin nie von einer Forderung ausgegangen. Da stecken weit tiefere GrĂŒnde dahinter. Dieser Film stellt die Frauenfiguren in den Vordergrund, aber bevor ich von diesen Frauen sprach, hatte ich einen Film ĂŒber MĂ€nner gemacht: Quand les hommes pleurent. Ich glaube nicht, dass L’enfant endormi ein Film ist, der stĂ€rker auf die Frauen fokussiert ist als auf die MĂ€nner. TatsĂ€chlich existieren die MĂ€nner hier kraft ihrer Absenz. Sie sind stĂ€ndig ausserhalb des Bildes. Ich habe diesen Film gemacht, um ĂŒber den Stand der Dinge zu reden, den Stand des Körperlichen, der die MĂ€nner genauso betrifft wie die Frauen".

Die Region, in der diese Geschichte angesiedelt ist, kennt Yasmine Kassari bestens, da sie als Kind oft dort weilte und sogar viel Zeit in der NĂ€he des Flusses verbrachte, an dem sie drehte. Das war auch der Ort, an dem sie zum ersten Mal von diesem Mythos des schlafenden Kindes reden hörte. Heute noch fahre man in der Region mit dem "Einschlafen" fort, so, wie man das im Film sehen kann. Wobei man auch gleichzeitig anfĂŒgen darf, dass wohl nur eine Frau diese Geschichte mit dieser SensibilitĂ€t erzĂ€hlen konnte und mit dem GespĂŒr fĂŒr die kleinen Details im marokkanischen Frauenalltag, die das Thema des Kinderhabens weit ĂŒber diesen hinausheben und ihm Poesie und eine allgemeine GĂŒltigkeit verleihen.

 

REGIE:
Yasmine Kassari
PRODUKTION:
Jean-Jacques Andrien
CAST:
Rachida Brakni
Mounia Osfour
DREHBUCH:
Yasmine Kassari
KAMERA:
Giorgos Arvanitis
SCHNITT:
Susana Rossberg
TON:
Madone Charpail
Henri Morelle
MUSIK:
Koussan Achod
Armand Amar
LĂ©von Minassian

       
  L'intrepido
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2014]
       
 

Ein Film von Gianni Amelio • Antonio Pane (Antonio Albanese) ist ein in sich ruhendes GemĂŒt, ein rundum zufriedener Mensch, wie man ihn heute selten noch antrifft. Er klagt nicht, er hilft und packt zu. Antonio ist eine Art Libero in einer hektischen und von Krisen gezeichneten Gesellschaft: Er fĂŒhrt, stundenweise auf Bestellung, jede Arbeit aus, vom BĂŒgler bis zum TramfĂŒhrer. Möchte jemand mal kurz von der Arbeit weg, Antonio ĂŒbernimmt. Er ist ein wahrhaft Unverzagter.

 

REGIE:
Gianni Amelio
PRODUKTION:
Carlo Degli Esposti
CAST:
Antonio Albanese
DREHBUCH:
Gianni Amelio
Davide Lantieri
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Simona Paggi
TON:
Alessandro Zanon
AUSSTATTUNG:
Claudia Bagordo

       
  L'intrusa
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2018]
       
 

The Intrusion • Eine Oase am Stadtrand von Neapel. Hier erleben Kinder einen Alltag, der ganz anders ist als das, was sie sonst kennen. Mit Engagement und EinfĂŒhlungsvermögen leitet Giovanna diesen Hort der KreativitĂ€t, in dem MĂ€dchen und Buben ihre schulfreien Stunden verbringen. Dann aber sucht die junge Ehefrau eines skrupellosen Camorra-Mitgliedes mit ihren zwei kleinen Kindern Schutz in der Institution – und Giovanna wird vor eine Entscheidung gestellt, die alles verĂ€ndern könnte

Der italienische Filmemacher Leonardo Di Costanzo war neben Ursula Meier und Jean-Luc Godard einer der Regisseure von «Les ponts de Sarajevo». Jetzt legt er mit «L’Intrusa» seinen zweiten Spielfilm vor. Eindringlich und unaufgeregt erzĂ€hlt er vom Leben in einer Gesellschaft, in deren Mitte die Mafia angekommen ist. In der Hauptrolle ĂŒberzeugt die Schauspielerin und TĂ€nzerin Raffaella Giordano, die sich unter anderem mit Pina Bauschs «Tanztheater Wuppertal» international einen Namen gemacht hat. «L’Intrusa» ist starkes Kino mit einer kĂ€mpferischen und gleichzeitig sensiblen Frau im Zentrum, die es wagt, Grenzen in Frage zu stellen – und sie zu ĂŒberschreiten.

 

REGIE:
Leonardo Di Constanza
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Raffaella Giordano
Valentina Vannino
DREHBUCH:
Maurizio Braucci
Leonardo di Costanzo
Bruno Oliviero
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Carlotta Cristiani
TON:
Marta Billingsley
MUSIK:
Marco Cappelli
Adam Rudolph
AUSSTATTUNG:
Luca Servino
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  L'OdyssĂ©e
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

The Odyssey • Jacques-Yves Cousteau wurde als Tiefseeforscher weltweit zur Legende. Seine aufsehenerregenden Entdeckungen der Meereswelt und seine Erkenntnis der Notwendigkeit die Natur zu schĂŒtzen hat unser Leben verĂ€ndert. Cousteau (Lambert Wilson) lebt mit seiner Frau Simone (Audrey Tautou) und den zwei Kindern am Mittelmeer. Getrieben von seiner Neugierde und Abenteuerlust beginnt er die noch unberĂŒhrten Tiefen der Ozeane zu entdecken. Dank seiner Erfindungen, findet er einen neuen Zugang zu dieser faszinierenden Welt unter Wasser. Von seiner Leidenschaft getrieben ist er bereit, dafĂŒr alles zu opfern. Ein episches und sinnliches Abenteuer mit den französischen Stars Lambert Wilson, Audrey Tautou und Pierre Niney.

 

REGIE:
JĂ©rĂŽme Salle
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Nathalie Gastaldo
Philippe Godeau
Marc Missonnier
CAST:
Audrey Tautou
Lambert Wilson
Pierre Niney
DREHBUCH:
Jean-Michel Cousteau
Albert Falco
KAMERA:
Matias Boucard
SCHNITT:
Stan Collet
TON:
Marc Engels
Frédéric Demolder
Sylvain Rety
Jean-Paul Hurier
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott

       
  La nouvelle guerre des boutons
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2012]
       
 

Krieg der Knöpfe • „Ihr SchlappschwĂ€nze!“. Schon immer bekĂ€mpfen sich die Kinder der Nachbardörfer Longeverne und Velrans ohne Gnade. Doch diese Beschimpfung kann sich keiner gefallen lassen - das bedeutet Krieg! Lebrac, AnfĂŒhrer der Longeverne-Bande, ersinnt eine besondere Kriegslist: den Gefangenen werden alle Knöpfe ihrer Kleidung abgeschnitten – besiegt und gedemĂŒtigt ist ihnen auch noch der Ärger zu Hause sicher. Und der Kampf hat jetzt einen Namen: Krieg der Knöpfe. Als die hĂŒbsche Violette neu ins Dorf kommt, wird aus der UnbekĂŒmmertheit des Kriegsspiels plötzlich Ernst. Denn im MĂ€rz 1944 hĂ€lt auch in SĂŒdfrankreich der grosse Krieg Einzug. Eigentlich heisst Violette Myriam, ist JĂŒdin und wird durch einen Verrat bedroht. Jetzt gilt es zusammenzuhalten! Die Kinder und die Eltern aus den verfeindeten Dörfern haben nun keine andere Wahl, als sich zu verbĂŒnden und gemeinsam auf der richtigen Seite zu stehen


 

REGIE:
Christophe Barratier
PRODUKTION:
Thomas Langmann
Emmanuel Montamat
CAST:
Jean Texier
Clément Godefroy
Théophile Baquet
Louis Dussol
Harold Werner
Nathan Parent
Ilona Bachelier
Thomas Goldberg
DREHBUCH:
Christophe Barratier
Stéphane Keller
KAMERA:
Jean Poisson
SCHNITT:
Anne-Sophie Bion
Yves Deschamps
TON:
Daniel Sobrino
MUSIK:
Philippe Rombi

       
  La tĂȘte haute
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2015]
       
 

Ein Film von Emmanuelle Bercot • Im Alter von 6 Jahren von der Mutter verlassen, kommt Malony immer wieder in Kontakt mit dem Jugendgericht. Eine Adoptivfamilie bildet sich um den jungen Gesetzesbrecher: Florence, eine kurz vor der Pension stehende Jugendrichterin, und Yann, dem Sozialarbeiter, der selbst eine schwierige Kindheit hatte. Zusammen begleiten sie Malony auf seinem Weg und versuchen ihn immer wieder auf die richtige Bahn zu lenken. Malony wird in eine strenge Erziehungsanstalt geschickt, wo er Tess trifft, ein sehr spezielles junges MĂ€dchen, das ihm zeigt, dass es doch noch Grund zur Hoffnung gibt.

 

REGIE:
Emmanuelle Bercot
PRODUKTION:
François Kraus
Denis Pineau-Valencienne
CAST:
Catherine Deneuve
BenoĂźt Magimel
Sara Forestier
Ludovic Berthillot
Aurore Broutin
DREHBUCH:
Emmanuelle Bercot
Marcia Romano
KAMERA:
Guillaume Schiffman
SCHNITT:
Julien Leloup
TON:
Pierre André

       
  Lake Tahoe
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Dezember 2008]
       
 

Ein Film von Fernando Eimbcke • Auf einer verlassenen mexikanischen Landstrasse knallt der junge Juan mit seinem Auto ohne nachvollziehbaren Grund gegen einen Strommasten. Zwar ist der Schaden nicht sehr gross, dennoch lĂ€sst sich der Wagen nicht mehr starten. Auf der Suche nach einem Mechaniker macht sich Juan zu Fuss auf den Weg. In der nahegelegenen Siedlung scheint sich niemand wirklich fĂŒr ihn zu interessieren, von einer WerkstĂ€tte wird er zur nĂ€chsten geschickt. Schliesslich trifft er auf den alten Don Heber, der ihm jedoch nur helfen kann, falls der Junge das entsprechende Ersatzteil auftreibt. So fĂŒhrt Juan, begleitet von Dons Hund Sica, sein Irrweg immer weiter, bis er am Ende des Tages auf eine ganze Reihe absurder Begegnungen zurĂŒckblicken kann, die jedoch zu einer grossen Einsicht fĂŒhren.

 

REGIE:
Fernando Eimbcke
PRODUKTION:
Christian ValdeliĂšvre
CAST:
Diego Cataño
Hector Herrera
Daniela Valentine
Juan Carlos Lara II
Yemil Sefani
DREHBUCH:
Fernando Eimbcke
Paula Markovitch
KAMERA:
Alexis Zabe
SCHNITT:
Mariana RodrĂ­guez
TON:
Lena Esquenazi

       
  Lamb
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2015]
       
 

Ephraim und das Lamm • Der neunjĂ€hrige Ephraim hat seine Mutter verloren und wird vom Vater zu Verwandten auf einen entlegenen Hof gebracht. Sein bester Freund Chuni ist ein Lamm, mit dem er herumzieht. Von Heimweh geplagt, versucht der Junge, fĂŒr sich und sein Schaf eine Fahrkarte zu ersparen. Dabei hilft ihm die rebellische Tsion, die auch weg möchte von hier. Die anrĂŒhrende Geschichte erzĂ€hlt vom Weg eines Jungen und eines Lamms in ihre Freiheit.

 

REGIE:
Yared Zeleke
PRODUKTION:
Ama Ampadu
Laurent Lavolé
Johannes Rexin
CAST:
Rediat Amare
Kidist Siyum
Welela Assefa
Rahel Teshome
Surafel Teka
Indris Mohamed
Bitania Abraham
DREHBUCH:
Yared Zeleke
KAMERA:
Josée Deshaies
SCHNITT:
VĂ©ronique Bruque
TON:
Rainer Heesch
MUSIK:
Christophe Chassol
AUSSTATTUNG:
Laurence Brenguier
KOSTÜME:
Sandra Berrebi

       
  Late Shift
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. November 2016]
       
 

Ein Film von Tobias Weber • «Late Shift» hat seinen Helden, seine Handlung, seine Höhe- und Wendepunkte. Einen Anfang - aber sieben unterschiedliche Enden.
Matt, ein smarter Student, wird in den Raub einer chinesischen AntiquitÀt aus einem Auktionshaus hineingezogen und muss seine Unschuld beweisen. Welche Entscheidungen trifft das Publikum, um ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien?
Dieses Mal ist alles anders. Dieses Mal geht man aus dem Film raus und weiss, dass wenn man ihn nochmals schaute, eine andere Geschichte erlebte. Vielleicht hadert man mit den Konsequenzen der kollektiven Entscheidungen des Publikums?

 

REGIE:
Tobias Weber
PRODUKTION:
Kurban Kassam
Baptiste Planche
CAST:
Joe Sowerbutts
Haruka Abe
Richard Durden
Joel Basman
Lily Travers
DREHBUCH:
Michael Robert Johnson
Tobias Weber
KAMERA:
Alfie Biddle
SCHNITT:
Jann Anderegg
TON:
Stefan Birrer
MUSIK:
Cyril Boehler
AUSSTATTUNG:
Charlotte Pearson
KOSTÜME:
Giulia Scrimieri

       
  Le temps qui reste
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2006]
       
 

Ein Film von François Ozon • Der Fotograf Romain (30) ist gut aussehend und erfolgreich. Gerade steht er im Begriff, die nĂ€chste Karrierestufe zu erklimmen, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er schwer krank ist. Wegen eines Tumors in seinem Kopf bleiben ihm nur noch wenige Wochen zu leben. Der Schock sitzt tief, doch schon bald trifft Romain eine mutige Entscheidung: Statt sein Heil in einer Therapie zu suchen, die wenig aussichtsreich ist, konzentriert er sich ganz auf die Zeit, die ihm noch bleibt. Er will seine letzten Tage in WĂŒrde verbringen und die verbleibende Kraft ganz den wenigen Menschen und Dingen zuwenden, die ihm wirklich wichtig sind. So gewinnt er binnen kurzem nicht nur ein anderes VerhĂ€ltnis zu seiner Arbeit, der Fotografie, sondern auch zu den Menschen, die er liebt. Insbesondere die Beziehung zu seiner wunderbaren Grossmutter, der er sich rĂŒckhaltlos anvertraut, erhĂ€lt fĂŒr Romain auf einmal eine neue Dimension: Da sie beide auf ihre Art dem Tod nahe sind, fĂŒhlen der junge Mann und die alte Dame sich verbundener als je zuvor. Anderen Nahestehenden verrĂ€t Romain nichts von seiner Erkrankung, teils um sich, teils um sie zu schonen. Dennoch geraten die Begegnungen mit seinen Eltern, seiner Schwester und seinem Lover Sasha zu einer intensiven und zĂ€rtlichen emotionalen Reise, die Romain Schritt fĂŒr Schritt einer Aussöhnung mit sich selbst und seinem Schicksal nahe bringt.

 

REGIE:
François Ozon
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Melvil Poupaud
Jeanne Moreau
Valeria Bruni Tedeschi
Daniel Duval
Marie RiviĂšre
DREHBUCH:
François Ozon
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Monica Coleman
TON:
Jean-Pierre Laforce
MUSIK:
Valentin Silvestrov
AUSSTATTUNG:
Katia Wyszkop
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Learning to Drive
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Isabel Coixet • Wendy (Patricia Clarkson), eine viel beschĂ€ftigte Literatur kritikerin aus Manhattan, fĂ€llt aus allen Wolken, als Ted (Jake Weber) ihr nach 21 Jahren das Aus ihrer Ehe verkĂŒndet. Bislang liess sich Wendy von ihrem Mann ĂŒberall hinchauffieren. Auf einmal sieht sie sich gezwungen, sich selbst hinters Steuer zu setzen. Nur fehlt ihr der FĂŒhrerschein. So fragt sie den Sikh Darwan (Ben Kingsley), Taxi-Chauffeur am Abend, Fahrlehrer am Tag, ob er ihr das Autofahren beibringt. WĂ€hrend Wendy lernt, sich alleine durch die Strassen New Yorks – und durch ihr neues Leben - zu steuern, entwickelt sich eine innere Verbundenheit zwischen den beiden, die ĂŒber kulturelle Grenzen hinwegsieht und die ihre GefĂŒhle in ungeahnte Bahnen lenkt. Basierend auf einem Kurzessay, verwandelt Regisseurin Isabel Coixet (ELEGY) die Geschichte in eine augenzwinkernde Romantic Comedy mit einem Twist ĂŒber kleinere und grössere Krisen und deren BewĂ€ltigung sowie ĂŒber eine aussergewöhnliche Freundschaft. Dabei ĂŒberzeugt die Chemie zwischen Kingsley und Clarkson auf der ganzen Strecke. Handbremse lösen und die Fahrt geniessen!

 

REGIE:
Isabel Coixet
PRODUKTION:
Dana Friedman
Daniel Hammond
CAST:
Ben Kingsley
Grace Gummer
Patricia Clarkson
Jake Weber
Sarita Choudhury
Samantha Bee
DREHBUCH:
Sarah Kernochan
KAMERA:
Manel Ruiz
SCHNITT:
Keith Reamer
Thelma Schoonmaker
MUSIK:
Dhani Harrison
Paul Hicks
AUSSTATTUNG:
Dania Saragovia

       
  Left Foot Right Foot
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Germinal Roaux • Marie ist 18 und wohnt mit ihrem Freund Vincent zusammen. Er bewegt sich in der Skater-Szene, jobbt und betreut seinen autistischen Bruder. Sie lebt in den Tag hinein, arbeitet mal hier, mal dort. Da lernt Marie den Nachtclubbesitzer Oliver kennen und ist fasziniert von seinem luxuriösen Leben, das so ganz anders ist als ihres. Bald erkennt sie, dass sie in Olivers Umfeld sehr schnell zu viel Geld kommen kann. So betritt Marie eine ihr unbekannte Welt – ohne sich Gedanken zu machen, wohin dieser Weg sie fĂŒhren könnte. Gleichzeitig begegnet sie Vincent immer distanzierter 

Germinal Roaux hat sich bislang vor allem als Fotograf einen Namen gemacht. Sein in schwarz-weiss gedrehter Film besticht denn auch durch herausragend gestaltete Bilder – und durch eine fesselnde Story, bestechend spielende Darsteller sowie einen tollen Soundtrack (unter anderem Ben Frost und Apparat). «Left Foot Right Foot» ist urbanes, eigenwilliges und packendes Kino von universeller Strahlkraft – ein kleines filmisches Juwel, ausgezeichnet mit drei Schweizer Filmpreisen.

 

REGIE:
Germinal Roaux
CAST:
Agathe Schlenker
Nahuel PĂ©rez Biscayart
Dimitri Stapfer
Mathilde Bisson
Stanislas Merhar
DREHBUCH:
Marianne Brun
Germinal Roaux
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Valentin Rotelli

       
  Les MisĂ©rables
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Tom Hooper • LES MISÉRABLES beruht auf Victor Hugos gleichnamiger Romanvorlage und erzĂ€hlt von zerbrochenen TrĂ€umen, unerwiderter Liebe, Verrat, Leidenschaft, Aufopferung und Vergeltung. Obwohl er seine langjĂ€hrige Haftstrafe verbĂŒsst hat, wird Jean Valjean (Hugh Jackman) ĂŒber Jahrzehnte vom gnadenlosen Polizeibeamten Javert (Russell Crowe) verfolgt und in den Untergrund getrieben. Nachdem Valjean das MĂ€dchen Cosette (Amanda Seyfried), Tochter der Arbeiterin Fantine (Anne Hathaway), in seine Obhut nimmt, Ă€ndert sich deren Leben dramatisch.

 

REGIE:
Tom Hooper
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Debra Hayward
Cameron Mackintosh
CAST:
Anne Hathaway
Amanda Seyfried
Hugh Jackman
Russell Crowe
Helena Bonham Carter
Sacha Baron Cohen
Eddie Redmayne
DREHBUCH:
Claude-Michel Schönberg
Alain Boublil
Victor Hugo
William Nicholson
KAMERA:
Danny Cohen
SCHNITT:
Chris Dickens
TON:
Dominic Gibbs
AUSSTATTUNG:
Eve Stewart
KOSTÜME:
Paco Delgado

       
  Les plages d'AgnĂšs
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juni 2010]
       
 

Ein Film von AgnĂšs Varda • Im Alter von 80 Jahren hat die grosse alte Dame des französischen Films AgnĂšs Varda, eine filmische Autobiographie und so etwas wie eine Reflexion ĂŒber ihr Lebenswerk vorgelegt. Dabei herausgekommen ist kein Denkmal, sondern ein Geschenk an das Publikum. Ein Puzzle ĂŒber das pralle Leben einer grossen KĂŒnstlerin fĂŒr die der Begriff Filmemacherin viel zu kurz greift.

AgnĂšs Varda, die grosse französische FilmkĂŒnstlerin, hat sich wieder einmal ihrer LieblingsbeschĂ€ftigung hingegeben: dem Suchen, Sammeln und Stöbern. Gefunden hat sie diesmal das eigene Leben. Oder, besser gesagt: unzĂ€hlige BruchstĂŒcke daraus. Fotos, Filme, Begegnungen, Landschaften.

Das Ergebnis: ein ĂŒberbordendes Kaleidoskop aus Bildern und heitermelancholischen Erinnerungen an Menschen und Orte, die sie prĂ€gten. Das Elternhaus in BrĂŒssel, unbeschwerte Tage im kleinen KĂŒstenort SĂšte, Ausbildung zur Fotografin in Paris, die 60er Jahre, die viel zu kurze gemeinsame Zeit mit Jacques Demy. Amerika, China, Kuba, die geliebte Insel Noirmoutier, Freunde, WeggefĂ€hrten. Die Geburt der Tochter und der Nouvelle Vague.

 

REGIE:
AgnĂšs Varda
PRODUKTION:
AgnĂšs Varda
CAST:
AgnĂšs Varda
André Lubrano
Blaise Fournier
Vincent Fournier
Andrée Vilar
Stéphane Vilar
DREHBUCH:
AgnĂšs Varda
KAMERA:
Julia Fabry
HĂ©lĂšne Louvart
Arlene Nelson
Alain Sakot
AgnĂšs Varda
SCHNITT:
Baptiste Filloux
Jean-Baptiste Morin
TON:
Emmanuel Soland
MUSIK:
Joanna Bruzdowicz
Stéphane Vilar
AUSSTATTUNG:
Franckie Diago

       
  Les souvenirs
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Jean-Paul Rouve • Leinwandadaption des gleichnamigen Romans von David Foenkinos. Darin durchlebt der Mitzwanziger Romain (Mathieu Spinosi) hintereinander mehrere einschlĂ€gige VerĂ€nderungen in seinem Leben: ZunĂ€chst muss der junge Mann den Tod seines Grossvaters verkraften. Kurz danach muss er schweren Herzens mit seinem Vater (Michel Blanc), der kurz vor der Rente steht, seine geliebte Grossmutter (Annie Cordy) ins Altersheim einweisen. BerĂŒhrt von der beklemmenden AtmosphĂ€re im Seniorenheim beginnt Romain ĂŒber sein eigenes Leben nachzudenken: WĂ€hrend er viel lieber als Schriftsteller Karriere machen wĂŒrde, dĂŒmpelt er momentan als Nachtportier hinter der Rezeption eines kleinen Hotels vor sich hin – und da wĂ€re auch noch das Problem mit den Frauen. Romain steht vor einer mĂŒhsamen Suche nach Halt in seinem Leben

 

REGIE:
Jean-Paul Rouve
PRODUKTION:
Maxime Delauney
Romain Rousseau
CAST:
Michel Blanc
Lou Bohringer
Flore Bonaventura
Xavier Briere
Constance Chaperon
Vincent Colombe
Annie Cordy
DREHBUCH:
David Foenkinos
Jean-Paul Rouve
KAMERA:
Christophe Offenstein
TON:
Marc-Antoine Beldent
AUSSTATTUNG:
Laurent Ott

       
  Les Voyages extraordinaires d'Ella Maillart
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. November 2017]
       
 

Ein Film von RaphaĂ«l Blanc • Ella Maillart gehört zu den grössten Reisenden der 20. Jahrhunderts und ist eine einzigartige Persönlichkeit und aussergewöhnliche Frau. Sportlerin, Schriftstellerin, Reporterin und Fotografin, bringt sie von ihren abenteuerlichen Reisen mehrere Filme sowie rund 20’000 Fotografien mit und schildert ihre Erlebnisse in BĂŒchern, wie beispielsweise « Verbotene Reise » und « Der bittere Weg ». Unter den mehr als einem Dutzend Veröffentlichungen, sind es diese Reiseberichte, welche Ella Maillart weltberĂŒhmt machen. Aber wer ist Ella Maillart wirklich? Was treibt sie an, sich in der damaligen Epoche alleine ins Unbekannte aufzumachen, die Welt zu erobern? Welches VermĂ€chtnis hinterlĂ€sst uns diese Frau, die auch heute noch, 20 Jahre nach ihrem Tod, eine unglaubliche ModernitĂ€t verkörpert?

Der Film lĂ€dt das Publikum ein, den Fussstapfen der Schweizerin Ella Maillart zu folgen: von den grossartigen Landschaften Zentralasiens, die sie alleine bereist, nach China, das sie in Begleitung des britischen Reporters Peter Fleming unter wahnwitzigen UmstĂ€nden durchquert, bis nach Afghanistan, das sie mit ihrer ZĂŒrcher Freundin, der schillernden Anne-Marie Schwarzenbach, erreicht.

 

REGIE:
Raphaël Blanc
PRODUKTION:
Raphaël Blanc
Dominique Rappaz
DREHBUCH:
Dominique Rappaz Bloch
Raphaël Blanc
MUSIK:
Saad Sbai

       
  Letters From Iwo Jima
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Clint Eastwood • Vor 62 Jahren trafen die amerikanischen und japanischen Truppen auf Iwo Jima aufeinander. Jahrzehnte spĂ€ter fand man Hunderte von Briefen in der Erde der kargen Insel. Durch diese Briefe bekommen die MĂ€nner, die dort unter FĂŒhrung ihres aussergewöhnlichen Generals gekĂ€mpft haben, ein Gesicht, eine Stimme.

Als die japanischen Soldaten nach Iwo Jima geschickt werden, wissen sie, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zurĂŒckkehren werden. Zu ihnen gehört der BĂ€cker Saigo (Kazunari Ninomiya), der nur ĂŒberleben möchte, um einmal seine neugeborene Tochter zu sehen; Baron Nishi (Tsuyoshi Ihara), siegreicher Reiter bei den Olympischen Spielen, der sich mit seinen FĂ€higkeiten und seiner Aufrichtigkeit weltweit einen Namen gemacht hat; der ehemalige MilitĂ€rpolizist Shimizu (Ryo Kase), dessen Idealismus sich noch nicht in der RealitĂ€t des Krieges bewĂ€hren musste; und der ĂŒberzeugte Soldat Leutnant Ito (Shidou Nakamura), der eher Selbstmord begehen als sich ergeben wĂŒrde.

Befehligt werden die Verteidiger von Generalleutnant Tadamichi Kuribayashi (Ken Watanabe), der Amerika bereist hat und deshalb weiss, dass sein Land keine Chance hat. Allerdings ist er dadurch strategisch versiert genug, um die auf dem Pazifik herannahende amerikanische Armada wirkungsvoll zu empfangen.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
Robert Lorenz
Steven Spielberg
CAST:
Ken Watanabe
Kazunari Ninomiya
Tsuyoshi Ihara
Ryo Kase
Shido Nakamura
Hiroshi Watanabe
Takumi Bando
Yuki Matsuzaki
DREHBUCH:
Iris Yamashita
Paul Haggis
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
TON:
Jason W. Jennings
Jason King
MUSIK:
Kyle EastwoodMichael Stevens
AUSSTATTUNG:
Henry Bumstead
James J. Murakami
KOSTÜME:
Deborah Hopper

       
  Lola rennt
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 1998]
       
 

Jeden Tag, jede Sekunde triffst Du eine Entscheidung die Dein leben verĂ€ndern kann. • Berlin. Jetzt. Ein Sommertag, an dem eine ganz kurze Zeit ĂŒber Liebe, Leben und Tod entscheidet. Lola (Franka Potente) und Manni (Moritz Bleibtreu) sind Anfang zwanzig und ein Liebespaar. Manni jobbt als Geldkurier fĂŒr einen Autoschieber. Doch heute lĂ€uft alles schief: Als er Kontrolleuren in der U-Bahn zu entwischen sucht, vergisst er die PlastiktĂŒte mit 100.000 Mark. Ein Penner (Joachim Krol) greift sich die TĂŒte mit dem Geld und verschwindet. In 20 Minuten will sein Boss (Heino Ferch) das Geld abholen. Verzweifelt ruft Manni Lola an.Was soll er tun? Wenn er das Geld nicht auftreibt, wird er sterben.

Lolas Hirn rast: 20 Minuten, um 100.000 Mark zu besorgen. 20 Minuten, um Mannis Leben zu retten. Da kommt Lola eine Idee. Sie stĂŒrzt aus dem Haus und lĂ€uft Ios. Durch die Strassen Berlins. LOLA RENNT. Um ihr Leben, um Mannis Leben, um ihre Liebe - und um irgendwie und irgendwo Geld aufzutreiben.

WĂ€hrend Lola versucht, von ihrem Vater, einem Bankdirektor (Herbert Knaup), das Geld zu bekommen, dreht Manni fast durch: In seiner Verzweiflung erscheint ihm der Überfall eines Supermarkts die einzige Rettung. Als Lola bei Manni ankommt, ist es zu spĂ€t. Erst zögert sie, dann hilft sie ihm bei dem Überfall. Doch als sie mit dem Geld abhauen wollen, zerreissen Sirenen die Sommerluft. ScharfschĂŒtzen der Polizei umstellen den Supermarkt. Und dann fallen SchĂŒsse...

...und mit dem scheinbaren Ende beginnt das eigentliche Abenteuer. Der Film explodiert in einer leidenschaftlichen, faszinierend unvorhersehbaren Geschichte ĂŒber die Liebe und die einzigartigen Momente, die das Leben fĂŒr immer verĂ€ndern können. Manchmal entscheiden eben nur Minuten ĂŒber Leben und Tod.

 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Ralph Brosche
CAST:
Franka Potente
Moritz Bleibtreu
Herbert Knaup
Armin Rohde
Joachim KrĂłl
Heino Ferch
Nina Petri
DREHBUCH:
Tom Tykwer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Mathilde Bonnefoy
AUSSTATTUNG:
Alexander Manasse

       
  Los Perros
  [Arthouse Movie 1 • 15.45/20.00 Sp/d/f • 16]
       
 

Ein Film von Marcela Said • Mariana ist forsch, eigensinnig, lebenslustig. Doch wirklich zufrieden ist sie nicht. Ihr Vater ist es gewohnt, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, und das erwartet er auch von seiner Tochter. Ihr Ehemann hat wenig ĂŒbrig fĂŒr GefĂŒhle und drĂ€ngt Mariana dazu, ein Kind zu bekommen. Ob sie ĂŒberhaupt Mutter werden möchte, scheint niemanden aus ihrer chilenischen High-Society-Familie zu interessieren. Da trifft Mariana beim Reitunterricht auf den um einiges Ă€lteren Juan. Die Chemie zwischen den beiden stimmt sofort. Bald mehren sich die Anzeichen, dass Juan in dunkelste politische Machenschaften verstrickt war. Wird das, was er in ferner Vergangenheit getan haben mag, Marianas GefĂŒhle fĂŒr ihn beeinflussen?
«Los perros» taucht ein in die chilenische Bourgeoisie, die ihre unrĂŒhmliche politische Vergangenheit ohne mit der Wimper zu zucken unter den Teppich kehrt. Dabei ist der Spielfilm von Marcela Said weit entfernt von einfachen Gut-und-Böse-Schemen. Die chilenische Regisseurin erzĂ€hlt eine subtile Geschichte ĂŒber eine Frau, die sich zu befreien versucht und dabei ihren ganz eigenen Weg geht. Ihr Film ist intelligent, packend gespielt und fesselt mit eindringlichen Bildern – kraftvolles Kino aus Lateinamerika.

 

REGIE:
Marcela Said
PRODUKTION:
Tom Dercourt
Sophie Erbs
Augusto Matte
CAST:
Antonia Zegers
Alfredo Castro
DREHBUCH:
Marcela Said
KAMERA:
Georges Lechaptois
SCHNITT:
Jean de Certeau
TON:
Leandro de Loredo

       
  Love Actually
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

The ultimate romantic comedy • London ist nicht gerade als Stadt der Liebe berĂŒhmt. Dennoch stellt Drehbuchautor und Regisseur Richard Curtis die britische Hauptstadt ins Zentrum der Liebe. Die romantische Komödie verfolgt ĂŒber zwei Monate zehn parallel verlaufende Lebens- und Liebesgeschichten, die schliesslich am 24. Dezember zusammengefĂŒhrt werden.

Da ist der abgetakelte SchlagersĂ€nger Billy (Bill Nighy), der mit dem Remake seines bekanntesten Liedes zur Weihnachtszeit den letzten Versuch eines Comebacks startet. Oder der Schriftsteller Jamie (Colin Firth), dessen Freundin ihn gerade betrogen hatte und der im SĂŒden Frankreichs neue Lebenskraft schöpfen und hier seinen neuen Roman verfassen will. Er verliebt sich in sein portugiesisches HausmĂ€dchen Aurelia (Lucia Moniz), die aber leider kein Wort Englisch spricht. Alan Rickman als Verlagsleiter Harry sieht sich den Avancen seiner Angestellten Mia (Heike Makatsch) ausgesetzt, wĂ€hrend ihm die Routine seiner Ehe mit Karen (Emma Thompson) immer mehr bewusst wird. Deren Bruder Daniel (Liam Neeson) muss mit dem Tod seiner Frau fertig werden. Der zehnjĂ€hrige Sam (Thomas Sangster) leidet sehr unter dem Verlust seiner Mutter und vertraut seinem Stiefvater Daniel an, dass er sich hoffnungslos in eine MitschĂŒlerin verliebt habe. Die unscheinbare Sarah (Laura Linney) liebt seit Jahren heimlich ihren Kollegen Karl (Rodrigo Santoro), ohne zu wissen, dass dieser ebenso fĂŒr sie entflammt ist. Juliet (Keira Knightley) entdeckt nach ihrer Hochzeit, dass Mark (Andrew Lincoln), der beste Freund ihres Mannes, nur noch an sie denkt. Hugh Grant als englischer Premierminister verliebt sich in Natalie (Martin McCutcheon), die ihm tĂ€glich den Tee serviert. Billy Bob Thornton spielt den amerikanischen PrĂ€sidenten, der auf Staatsbesuch in London weilt.

 

REGIE:
Richard Curtis
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Hugh Grant
Liam Neeson
Colin Firth
Laura Linney
Emma Thompson
Alan Rickman
Rowan Atkinson
DREHBUCH:
Richard Curtis
KAMERA:
Michael Coulter
SCHNITT:
Nick Moore
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
Craig Armstrong
AUSSTATTUNG:
Jim Clay
KOSTÜME:
Joanna Johnston

       
  Lulu on the Bridge
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. März 1999]
       
 

Nach 'Smoke' und 'Blue in the Face' von Autor Paul Auster, jetzt sein Regiedebut • Der Jazzmusiker Izzy Maurer (Harvey Keitel) wird wĂ€hrend eines Auftritts in einem New Yorker Nachtclub angeschossen. Seine Verletzung ist so schwer, dass er nie wieder Saxophon spielen kann. Sein Leben erscheint ihm hoffnungslos, und er verfĂ€llt in eine tiefe Depression. Durch Zufall gerĂ€t Izzy an einen geheimnisvollen Stein, der ihn zu der bezaubernden, jungen Schauspielerin Celia Burns (Mira Sorvino) fĂŒhrt. Beide verlieben sich ineinander und sind fortan unzertrennlich. Als Celia nach Irland reisen muss, um als Lulu vor der Kamera zu stehen, scheint die Trennung nur vorĂŒbergehend, doch bizarre UmstĂ€nde und tragische Ereignisse verhindern eine glĂŒckliche Beziehung...

Der amerikanische Bestsellerautor Paul Auster hat mit seinem eindrucksvollen RegiedebĂŒt eine poetisch-romantische und zugleich tragische Liebesgeschichte verfilmt. LULU ON THE BRIDGE ist ein Film ĂŒber den Jazzmusiker Izzy und seine junge Geliebte Celia, die durch die unheimliche Kraft eines geheimnisvollen, magischen Steines zueinander finden. Nach den erfolgreichen Filmen SMOKE, der auf der Berlinale 1995 mit dem Silbernen BĂ€ren ausgezeichnet wurde, und BLUE IN THE FACE, zu denen Paul Auster die DrehbĂŒcher schrieb, fĂŒhrt er bei LULU ON THE BRIDGE erstmals auch Regie. Harvey Keitel (THELMA UND LOUISE, DAS PIANO, PULP FICTION) und Oscar-PreistrĂ€gerin Mira Sorvino (GELIEBTE APHRODITE, MIMIC) spielen die Hauptrollen in dieser Geschichte ĂŒber Zufall und Schicksal, RealitĂ€t und Illusion. Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University und verbrachte danach einige Jahre in Paris. Heute lebt er in Brooklyn, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder.

 

REGIE:
Paul Auster
PRODUKTION:
Pter Newman
Greg Johnson
Amy Kaufman
CAST:
Harvey Keitel
Mira Sorvino
Willem Dafoe
Gina Gershon
Mandy Patinkin
Vanessa Redgrave
Don Byron
DREHBUCH:
Paul Auster
KAMERA:
Alik Sakharov
SCHNITT:
Tim Squyres
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Kalina Ivanov

       
  Ma part du gĂąteau
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2011]
       
 

Mein StĂŒck vom Kuchen • Als France (KARIN VIARD) ihren Job in DĂŒnkirchen verliert – die Fabrik, in der sie seit 20 Jahren arbeitet, wird geschlossen – wagt sie den Schritt in die französische Hauptstadt. Sie hat GlĂŒck im UnglĂŒck und findet schnell eine Stelle als Reinigungskraft bei dem Börsenhai Steve (GILLES LELLOUCHE), der zwischen London und Paris pendelt. Unterschiedlicher können zwei Menschen nicht sein: Hier die tatkrĂ€ftige Mutter von drei Töchtern, die jeden Cent umdrehen muss, dort der zynische GeschĂ€ftsmann, der in schwachen Momenten in Selbstmitleid ertrinkt. Trotzdem entwickeln die beiden Sympathien fĂŒreinander. Denn France ist nicht nur eine gute Zuhörerin, sie kĂŒmmert sich auch liebevoll um Steves kleinen Sohn. Und auch Steve hat durchaus liebenswerte ZĂŒge. Als France ihren Boss auf einer GeschĂ€ftsreise nach London begleitet, verbringen sie die Nacht miteinander. Doch schon am nĂ€chsten Morgen ist nichts mehr wie zuvor, denn France erfĂ€hrt, dass Steve hinter der Schliessung der Fabrik in DĂŒnkirchen steckt. France wittert eine Chance, sich zu rĂ€chen


 

REGIE:
CĂ©dric Klapisch
PRODUKTION:
Caroline Levy
CAST:
Gilles Lellouche
Karin Viard
KAMERA:
Christophe Beaucarne
TON:
Olivier Dandré
Cyril Moisson
AUSSTATTUNG:
Marie Cheminal

       
  Mad Max 2: Der Vollstrecker
 
       
 

Ein Film von George Miller • Auf einer Strasse im Nirgendwo wird Max von Outlaws auf MotorrĂ€dern angegriffen. Er kann den Angriff abwehren und findet das Wrack eines Sattelschleppers. Am nĂ€chsten Tag kommt es zu einer Begegnung mit dem Besitzer eines Autogyro. Es kommt zu einem Kampf, und der unterlegene Captain erzĂ€hlt Max von einem Ort, an dem es Benzin im Überfluss gibt: eine Raffinerie, gut verteidigt von misstrauischen Bewohnern. Max und der Captain, bewacht von Rockatanskys Blue Heeler, beobachten aus einem Versteck heraus, wie eine Horde Marodeure das Fort angreift, jedoch zurĂŒckgeschlagen wird. Die Bande belagert die Raffinerie regelrecht, angefĂŒhrt von einem Mann namens Humungus, der sein Gesicht hinter einer Eishockeymaske verbirgt. Als einige der Raffineriebesitzer tags darauf einen Fluchtweg erkunden wollen, werden sie von den Gefolgsleuten des Humungus verfolgt und bestialisch getötet. Max gelingt es jedoch, einen schwerverletzten Mann zu retten und sich so Zugang zu der Bastion verschaffen. Unter seiner Mithilfe kann ein weiterer Angriff der Marodeure abgewehrt werden.

 

REGIE:
George Miller
PRODUKTION:
Byron Kennedy
CAST:
Mel Gibson
Bruce Spence
Michael Preston
Max Phipps
Vernon Wells
Kjell Nilsson
Emil Minty
DREHBUCH:
Terry Hayes
George Miller
Brian Hannant
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
Michael Balson
David Stiven
Tim Wellburn
TON:
Bruce Lamshed
MUSIK:
Brian May
KOSTÜME:
Norma Moriceau

       
  Magical Mystery oder die RĂŒckkehr des Karl Schmidt
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. August 2017]
       
 

Ein Film von Arne Feldhusen • Mitte der 1990er-Jahre trifft Karl Schmidt (Charly HĂŒbner) in Hamburg durch einen Zufall seine alten Kumpels wieder. WĂ€hrend Karl am Tag der Maueröffnung einen depressiven Nervenzusammenbruch erlitt und in die Klapse eingeliefert wurde, sind die alten Freunde mittlerweile zu Stars der deutschen Techno-Szene geworden. Mit ihrem erfolgreichen Plattenlabel wollen sie eine „Magical Mystery“-Tour durch Deutschland machen, um den Rave der 90er mit dem Hippiegeist der 60er zu versöhnen.

Und genau dazu brauchen sie einen Fahrer, der immer nĂŒchtern bleiben muss. Das kommt Karl Schmidt gerade recht, denn der hat keine Lust mehr auf das triste Leben in seiner Therapie-WG. Es beginnt ein abenteuerlicher Roadtrip durch das Deutschland der 90er, unternommen von einer Handvoll Techno-Freaks und betreut von einem psychisch labilen Ex-KĂŒnstler. Was kann da schon schiefgehen?

 

REGIE:
Arne Feldhusen
PRODUKTION:
Gerhard Meixner
Roman Paul
CAST:
Bjarne MĂ€del
Charly HĂŒbner
Detlev Buck
Marc Hosemann
Chris Theisinger
DREHBUCH:
Sven Regener
MUSIK:
Deichkind
Carsten Meyer
Modeselektor
Patrick Reising
Westbam
Francesco Wilking
AUSSTATTUNG:
Vicky von Minckwitz
KOSTÜME:
Anette Guther

       
  Mais im Bundeshuus
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2003]
       
 

Le gĂ©nie helvetique • Im Zimmer 87 des Bundeshauses trifft sich eine parlamentarische Kommission, die ein Gesetz zur Gentechnologie erarbeiten soll. Hinter verschlossenen TĂŒren wird die so genannte "Gen-Lex" beraten, wĂ€hrend draussen geduldig ein Filmteam wartet


Der Film ist wie eine Fiktion aufgebaut, verfolgt die Abenteuer dieser Kommission, begleitet die Abgeordneten bei ihrer Arbeit. und zeigt die RĂ€nkespiele in diesen Politthriller. Die Wirtschaftsvertreter und AnhĂ€nger dieser revolutionĂ€ren Technologie treffen auf heftigen Widerstand der Gentechkritiker, die befĂŒrchten, dass alles ausser Kontrolle gerĂ€t.

Gentech-Food auf unseren Tellern? Im Herbst 2002 wird die umstrittene Vorlage im Parlament behandelt. Die Wandelhallen f ĂŒllen sich und ein letztes Seilziehen beginnt


"Mais im Bundeshuus" wirft einen Blick hinter die Kulissen schweizerischer Politik, wie es bislang noch kein Filmemacher in Angriff genommen hat. Spannend und witzig zeigt der Film die Machtspiele, aber auch die Grenzen unseres Politsystems. Eine Parabel auf die Macht - nicht nur in der Politik.

 

REGIE:
Jean-Stéphane Bron
PRODUKTION:
Robert Boner
CAST:
Liliane Chappuis
Maya Graf
Josef Kunz
Jacques Neirynck
Johannes Randegger
DREHBUCH:
Jean-Stéphane Bron
KAMERA:
Eric Stitzel
SCHNITT:
Karine Sudan
MUSIK:
Christian Garcia

       
  Mamma o papĂ ?
 
       
 

Ein Film von Riccardo Milani

 

REGIE:
Riccardo Milani
PRODUKTION:
Mario Gianani
Lorenzo Mieli
Lorenzo Gangarossa
CAST:
Stefania Rocca
Matilde Gioli
Paola Cortellesi
Claudio GioĂš
Carlo Buccirosso
DREHBUCH:
Giulia Calenda
Paola Cortellesi
Riccardo Milani
KAMERA:
Saverio Guarna
SCHNITT:
Patrizia Ceresani
TON:
Adriano Di Lorenzo
MUSIK:
Andrea Guerra
KOSTÜME:
Alberto Moretti

       
  Manuscripts Don't Burn
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. April 2014]
       
 

Ein Film von Mohammad Rasoulof • Morteza und Khosrow, zwei Auftragskiller im Dienste der iranischen Regierung, erhalten die Anweisung, drei regimekritische Schriftsteller zu liquidieren. FĂŒr die beiden MĂ€nner scheint der Auftrag ganz gewöhnlich zu sein – sie erledigen einfach ihren Job. Die renitenten Schriftsteller werden mit Überwachungskameras rund um die Uhr beobachtet, abgehört und eingeschĂŒchtert.

Der Film verzichtet auf jegliche plakative Thriller-Effekte und zeigt gerade dadurch umso beunruhigender auf, wie sehr der Alltag im Iran von permanenter staatlicher Kontrolle, Terror und Folter beherrscht wird. Überaus verstörend ist aber nicht nur, dass das Töten offenbar etwas ganz und gar AlltĂ€gliches geworden ist, sondern dass die Schriftsteller ihre Widersacher kennen, ja gar mit ihnen verhandeln.

2010 wurde Rasoulof wegen seinen regimekritischen Arbeiten zu sechs Jahren Haft verurteilt; spĂ€ter wurde die Strafe auf ein Jahr mit BewĂ€hrung reduziert. Im Versteckten hat er MANUSCRIPTS DON’T BURN gedreht. Um Rasoulof zu schĂŒtzen, feierte der Film seine Premiere in Cannes ohne Nennung des Regisseurs. Dort wurde er in der Sektion «Un Certain Regard» mit dem Fipresci-Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet. Aus SicherheitsgrĂŒnden werden Darsteller und Crew nicht namentlich genannt, die Credits am Ende bleiben aus, die Musik lĂ€uft vor schwarzem Hintergrund.

 

REGIE:
Mohammad Rasoulof
PRODUKTION:
Mohammad Rasoulof
DREHBUCH:
Mohammad Rasoulof

       
  Matrimonio alle Bahamas
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2008]
       
 

Ein Film von Claudio Risi • Valentina Colombo (Lucrezia Piaggio), una bella ragazza neo laureata in economia, vince una borsa di studio di un anno per l'UniversitĂ  di Miami e parte accompagnata da suo padre Cristoforo (Massimo Boldi), un simpatico milanese che fa il tassista a Roma. Al suo rientro nella capitale, Cristoforo trova in casa, agli arresti domiciliari per tentata rapina, suo cognato Oscar (Enzo Salvi) con la fidanzata Lory (Loredana De Nardis), ai quali sua moglie Rosy (Anna Maria Barbera) non ha saputo rifiutare un rifugio. A Miami, Valentina s'innamora di Bob (Donald French), un compagno di universitĂ  italo-americano. Il ragazzo, seriamente innamorato di lei, decide farle conoscere i suoi genitori: il padre, Al Di Giacomo (Biagio Izzo) ricco agente di borsa e la madre Patricia, (Victoria Silvstedt) una snob fissata con lo shopping. Pensando alle differenze sociali, evidenti fra le famiglie, Valentina inizia a dubitare del loro futuro insieme, ma prontamente Bob la rassicura chiedendole di sposarlo. Quando la notizia arriva a Roma, la famiglia e gli amici di Valentina rimangono senza parole, soprattutto nello scoprire che sono stati tutti invitati alle Bahamas per il matrimonio, spese a carico di Mr. Di Giacomo. All'aeroporto, Valentina presenta a tutti il suo fidanzato e insieme vanno allo sfarzoso hotel, trasportati da due lussuose limousine. I Di Giacomo e i Colombo si incontrano per la prima volta. Le due famiglie si trovano cosĂŹ a confrontarsi su stili e modi di vita completamente diversi: la famiglia americana, ricca e snob disdegna e deride la famiglia di Valentina, una tribĂč di italiani medi, semplici, pasticcioni ma dal cuore tenero. Le differenze sociali, i diversi modi di vivere la vita sembrano insormontabili anche per i due ragazzi e il loro amore comincia a vacillare ma... non mancheranno situazioni, incroci e sorprese degni delle migliori pagine di genere.

 

REGIE:
Claudio Risi
CAST:
Bruno Arena
Raffaello Balzo
Anna Maria Barbera
Massimo Boldi
Everlayn Borges
DREHBUCH:
Carlo Vanzina
Enrico Vanzina
MUSIK:
Riccardo Eberspacher

       
  Mein erster Berg, ein Rigi Film
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. November 2012]
       
 

Ein Film von Erich Langjahr • «Nach all den Bergfilmen, die ich gemacht habe, bildet â€čMein erster Bergâ€ș den Abschluss meiner filmischen Betrachtung der lĂ€ndlichen und alpinen Schweiz.
Ich bin am Tor zur Innerschweiz aufgewachsen mit Blick auf die Rigi. Seit meiner Kindheit hat mich die mĂ€chtige Kulisse dieses Berges beeindruckt. Albrecht von Bonstetten, Dekan des Klosters Einsiedeln, hatte 1480 die Rigi als Zentrum der Welt definiert. Als Zeitzeuge von heute gehe ich im Film „Mein erster Berg“ diesem Zentrum nach.
Auch fĂŒr den Älpler MĂ€rtel Schindler ist die Rigi der erste Berg. Er ist dort aufgewachsen und lebt und arbeitet wie schon seine Vorfahren an diesem Tourismus- und Freizeitberg. Ich versuche in diesem Film die Mitte auszuloten, die Mitte einer Landschaft und die Mitte eines Lebensbildes. Dies auch im Sinne eines Zeitbildes aus der Mitte der Schweiz.»

 

REGIE:
Erich Langjahr
CAST:
MĂ€rtel Schindler
DREHBUCH:
Erich Langjahr
KAMERA:
Erich Langjahr
SCHNITT:
Erich Langjahr
TON:
Silvia Haselbeck
Guido Keller
MUSIK:
Hans Kennel

       
  Messi - Storia di un campione
 
       
 

Ein Film von Alex de la Iglesia

 

REGIE:
Alex de la Iglesia
PRODUKTION:
Jaume Roures
DREHBUCH:
Jorge Valdano
KAMERA:
Kiko de la Rica
SCHNITT:
Domingo Gonzalez
MUSIK:
Joan Valent

       
  Metropolitan Opera: Les maĂźtres chanteurs de Nuremberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2014]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • ERSTER AKT. WĂ€hrend des Gottesdienstes der Gemeinde von St. Katharina versucht der junge Ritter Walther von Stolzing die Aufmerksamkeit von Eva Pogner zu erregen. Nachdem die Gemeinde die Kirche verlassen hat, erzĂ€hlt Eva ihrem Verehrer, dass sie am nĂ€chsten Tag mit dem Gewinner eines Gesangswettbewerbes verlobt werden soll, den die NĂŒrnberger Gilde der MeistersĂ€nger abhĂ€lt. Evas Freundin Magdalene bittet ihren Freund David, einen Lehrling des Schusters und Meistersingers Hans Sachs, Walther die Regeln der Kunst zu erklĂ€ren (“Mein Herr”), und dieser ist erstaunt ĂŒber die komplizierten Regeln der Meistersingerei.

WĂ€hrend David die Regeln erlĂ€utert, bereiten die anderen Lehrlinge ein Probevorsingen vor. Als die Meister die Kirche betreten, begrĂŒsst Evas Vater Walther, der sagt, dass er ein Meistersinger werden möchte. Beckmesser, der Stadtschreiber von NĂŒrnberg und ein niedertrĂ€chtiger, eifersĂŒchtiger Pedant, der ebenfalls um Evas Hand anhalten möchte, hört ihre Unterhaltung und erkennt sofort in dem jungen Ritter einen Konkurrenten.

Als Beweis, dass auch Handwerker die Kunst ehren, bietet Pogner die Hand seiner Tochter als Preis im SĂ€ngerwettstreit des folgenden Tages an (“Das schöne Fest”). Als Sachs einwirft, dass Eva – und das Volk – auch etwas bei dieser Entscheidung zu sagen haben sollten, verkĂŒndet Pogner, dass Eva zwar den Sieger des Wettbewerbes zurĂŒckweisen könne, aber entweder einen Meistersinger oder niemanden heiraten dĂŒrfe.

Walther stellt sich vor (“Am stillen Herd”) und beschreibt seine natĂŒrlichen und autodidaktischen Kompositionsmethoden. Darauf singt er sein Probe-Lied (“Fanget an!”), eine impulsive, formlose Melodie, die gegen viele der Regeln der Meister verstösst. Beckmesser kreidet jeden Fehler gnadenlos an. Der junge Ritter stolziert zutiefst beleidigt hinaus, als er von den Meistersingern zurĂŒckgewiesen wird, wĂ€hrend Sachs ĂŒber die Schönheit seiner Melodie nachsinnt.

ZWEITER AKT. Am selben Abend erzÀhlt David Magdalene, wie schlecht Walther abgeschnitten hat, wÀhrend im Hintergrund die anderen Lehrlinge mit Scherzen ihren Arbeitstag beenden. Eva, die mit ihrem Vater hinzukommt, erfÀhrt die traurige Nachricht von Magdalene.

Auf der anderen Strassenseite fĂ€ngt Sachs an, in seiner Werkstatt zu arbeiten; er wird jedoch vom Duft des Flieders und der Erinnerung an Walthers Melodie abgelenkt (“Wie duftet doch der Flieder”). Eva besucht ihn, und obwohl sie andeutet, dass sie sich freuen wĂŒrde, wenn Sachs selbst den Wettstreit gewĂ€nne, verrĂ€t doch ihre EnttĂ€uschung ĂŒber seine vorgetĂ€uschte Ablehnung Walthers ihre wahren GefĂŒhle.

Als sie beleidigt davonstĂŒrmt, begegnet sie Walther, der sie anfleht, mit ihm fortzulaufen. Sie verstecken sich vor dem NachtwĂ€chter. Sachs hört ihre Unterhaltung und erleuchtet die Strasse mit einer Laterne, wodurch er die Liebenden zwingt, in ihrem Versteck zu bleiben, wĂ€hrend Beckmesser auftritt, um Eva ein StĂ€ndchen zu bringen. Magdalene stellt sich an ein Fenster des Pognerschen Hauses und tut so, als sei sie Eva.

Als der Stadtschreiber jedoch anfangen will zu singen, stimmt Sachs selbst ein munteres Lied an (“Jerum! Jerum!”) und behauptet dann, dass er noch arbeiten mĂŒsse. Am Ende einigen sich beide, dass es am besten sei, wenn Beckmesser sein StĂ€ndchen vortrage, wĂ€hrend Sachs mit seinem Schusterhammer alle Regelverstösse anzeige. Der resultierende Aufruhr wird noch schlimmer, als David voller Eifersucht Beckmesser angreift, weil dieser scheinbar Magdalene ein StĂ€ndchen bringt. Am Ende stĂŒrzen sich auch noch die Nachbarn in ihren Nachthemden ins GewĂŒhl, bis das Signal des NachtwĂ€chters alle auseinandertreibt.

Pogner fĂŒhrt Eva ins Haus, wĂ€hrend Sachs Walther und David in seine Werkstatt zieht. Auf der nun verlassenen Strasse gibt der NachtwĂ€chter die Stunde bekannt, blĂ€st in sein Horn und schreitet durch die plötzlich friedliche, mondbeschienene Strasse.

DRITTER AKT. ERSTE SZENE. Am nĂ€chsten Tag in seinem Studierzimmer vergibt Sachs David fĂŒr sein ungebĂŒhrliches Betragen und fordert ihn auf, seine Verse fĂŒr den Johannistag zu rezitieren. Darauf alleingelassen, denkt der Schuster ĂŒber die VerrĂŒcktheit der Welt nach (“Wahn! Wahn!”); dann begrĂŒsst er Walther, der ihm einen merkwĂŒrdigen Traum erzĂ€hlt. Sachs erkennt darin ein potentielles PreistrĂ€ger-Lied; er schreibt die Worte auf und hilft dem Ritter mit seinem GefĂŒhl fĂŒr Form und Symmetrie, daraus ein Lied zu machen (“Morgendlich leuchtend”).

Nachdem beide gegangen sind, humpelt Beckmesser herein und schnĂŒffelt herum. Als er gerade Walthers Gedicht stiehlt, wird er von Sachs ertappt, der ihm aber sagt, er solle es behalten. Beckmesser stĂŒrzt hinaus und wĂ€hnt den Sieg bereits in der Tasche.

Eva besucht Sachs unter dem Vorwand, ihr Schuh mĂŒsse repariert werden. Walther kehrt zurĂŒck, fĂŒr den Wettstreit herausgeputzt, und wiederholt fĂŒr sie sein Lied. Sie fĂŒhlt sich zu Sachs hingezogen (“O Sachs! Mein Freund”), aber der weise Ă€ltere Mann lenkt sie zu dem jungen Mann hin. Als Magdalene hinzukommt, befördert Sachs David mit einer Ohrfeige zum Gesellen und bittet Eva, das neue Lied zu segnen; alle fĂŒnf geben ihrem GlĂŒck Ausdruck (“Selig wie die Sonne”). Dann gehen sie zum Wettstreit.

ZWEITE SZENE. Auf einer Wiese vor den Toren NĂŒrnbergs versammeln sich die Gilden und BĂŒrger unter festlichen Fahnen. Nach einem lustigen Tanz marschieren die Meister ein, wobei Sachs einen spontanen Applaus von seinen Bewunderern erntet, was ihn zu einer bewegenden Ansprache veranlasst (“Euch macht ihr’s leicht”).

Der Wettstreit beginnt mit Beckmesser, der verzweifelt versucht, Walthers Verse an seine eigene Melodie anzupassen, dabei aber die Worte vergisst und verwechselt, was ihm den Hohn der Menge eintrĂ€gt. Der Stadtschreiber lĂ€sst seiner Wut ĂŒber Sachs freien Lauf und stolpert dann fort, wodurch er den gelungen Vortrag Walthers versĂ€umt. Die Menge ist bezaubert, Walther jedoch lehnt das Medaillon der Meister ab. Sachs ĂŒberzeugt ihn jedoch, die Aufnahme in die Gilde anzunehmen (“Verachtet mir die Meister nicht”), indem er die Tradition und ihre Verfechter gleichermassen lobt wie die Erneuerer. Die Jugend versöhnt sich mit dem Alter, Walther hat Eva gewonnen, und das Volk preist Sachs von Neuem, wĂ€hrend Eva ihn mit Walthers Lorbeer krönt.

 

REGIE:
Otto Schenk
Carmen de Lavallade
PRODUKTION:
Otto Schenk
MUSIK:
Richard Wagner
AUSSTATTUNG:
GĂŒnther Schneider-Siemssen
KOSTÜME:
Rolf Langenfass

       
  Metropolitan Opera: Les noces de Figaro
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2014]
       
 

Aus der Metropolitan Opera New York • Die Handlung der Oper ist die Fortsetzung von Beaumarchais’ TheaterstĂŒck Le Barbier de SĂ©ville (Der Barbier von Sevilla) von 1775. Auf diesem TheaterstĂŒck beruht die Giovanni Paisiellos Oper Il barbiere di Siviglia von 1782. Beide Opern, Der Barbier von Sevilla und Figaros Hochzeit wurden am Hoftheater zu Mozarts Lebzeiten gelegentlich an aufeinanderfolgenden Abenden bzw. Vorstellungen gegeben.[Anm. 1] Rosina war im Barbier von Sevilla Waise und in den Grafen Almaviva verliebt. Sie ist nun die GrĂ€fin Almaviva. Der Kammerdiener Figaro ist mit der Kammerzofe der GrĂ€fin Susanna verlobt. Der Graf Almaviva, Rosinas Mann, bemĂŒht sich um die Liebe von Susanna. Als er seinen Pagen Cherubino[Anm. 2] bei Susanna entdeckt, versucht er ihn loszuwerden. Dazu verschafft der Graf Cherubino ein Offizierspatent. Figaro ist in den Dienst des Grafen getreten. Er trifft gerade die Vorbereitungen fĂŒr seine Hochzeit mit Rosinas KammermĂ€dchen Susanna.

 

REGIE:
Richard Eyre
Sara Erde
MUSIK:
Wolfgang Amadeus Mozart
AUSSTATTUNG:
Rob Howell
KOSTÜME:
Rob Howell

       
  Million Dollar Baby
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Februar 2005]
       
 

Ein Film von Clint Eastwood • Als Folge auf die schmerzliche Entfremdung von seiner Tochter hat Boxtrainer Frankie Dunn (CLINT EASTWOOD) lange Zeit niemanden an sich heranlassen wollen - dann taucht eines Tages Maggie Fitzgerald (HILARY SWANK) in seiner Turnhalle auf. In einem Leben, in dem sie sich immer ihren Weg erkĂ€mpfen musste, hat sie es mit Talent, unerschĂŒtterlicher Konzentration auf ihr Ziel und unbezwingbarer Willenskraft schon so weit gebracht. Mehr als alles andere wĂŒnscht sich Maggie jedoch einen Menschen, der an sie glaubt. Das letzte, was Frank brauchen kann, ist so eine Verantwortung - und schon gar nicht das damit verbundene Risiko - aber er kann sich Maggies Entschlossenheit nicht entziehen und willigt zögernd ein, sie zu trainieren. Mal bringen sie sich zur Verzweiflung, mal spornen sie sich gegenseitig an; schliesslich entdecken die beiden an sich die gleiche GefĂŒhlslage, geprĂ€gt von Schmerz und Verlust in der Vergangenheit, und finden ineinander so etwas wie die Familie, die sie vor langer Zeit verloren hatten. Und doch sehen sie sich nach einem entscheidenden Wettkampf mit einem Kampf konfrontiert, der ihnen mehr Herz und Mut abverlangen wird, als jeder andere, den sie bisher erlebt hatten.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
Paul Haggis
Tom Rosenberg
Albert S. Ruddy
CAST:
Clint Eastwood
Hilary Swank
Morgan Freeman
Jay Baruchel
DREHBUCH:
Paul Haggis
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
TON:
Walt Martin
MUSIK:
Clint Eastwood
AUSSTATTUNG:
Henry Bumstead
KOSTÜME:
Deborah Hopper

       
  Miss Peregrine's Home for Peculiars
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2016]
       
 

Die Insel der besonderen Kinder • Von dem visionĂ€ren Regisseur Tim Burton, basierend auf dem Bestseller Roman, kommt ein unvergessliches und bildgewaltiges Kinoerlebnis auf uns zu. Als Jake (Asa Butterfield) verschiedene Hinweise findet, die RealitĂ€t und Zeit auf rĂ€tselhafte Weise auf den Kopf zu stellen scheinen, entdeckt er einen geheimen Zufluchtsort, MISS PEREGRINE’S HOME FOR PECULIAR CHILDREN – dt. Titel: DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER. Je mehr Jake ĂŒber die Bewohner der Insel und ĂŒber ihre aussergewöhnlichen FĂ€higkeiten erfĂ€hrt, desto mehr wird ihm bewusst, dass Sicherheit nur eine Illusion ist und dass Gefahr in Gestalt von ĂŒbermĂ€chtigen, unsichtbaren Feinden ĂŒberall lauert. Jake muss unbedingt herausfinden, was wahr ist, wem er trauen kann und wer er selbst wirklich ist.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Peter Chernin
Jenno Topping
CAST:
Eva Green
Ella Purnell
Samuel L. Jackson
Asa Butterfield
Allison Janney
Kim Dickens
Rupert Everett
Judi Dench
DREHBUCH:
Jane Goldman
Ransom Riggs
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Chris Lebenzon
MUSIK:
Michael Higham
Matthew Margeson
AUSSTATTUNG:
Gavin Bocquet
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Mobile Homes
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2018]
       
 

Ein Film von Vladimir de Fontenay • Ali und Evan sind auf den Strassen zwischen Kanada und den USA unterwegs. FĂŒr ihre kriminellen GeschĂ€fte benutzen sie Alis achtjĂ€hrigen Sohn Bone. Das junge Paar lebt immer gefĂ€hrlicher und trĂ€umt dabei nur von einem richtigen Zuhause. Auf der Suche nach ihrem Platz muss Ali sich zwischen der Freiheit und ihrer Verantwortung als Mutter entscheiden.

 

REGIE:
Vladimir de Fontenay
PRODUKTION:
Frédéric de Goldschmidt
Eric Dupont
Mike MacMillan
CAST:
Imogen Poots
Callum Turner
Callum Keith Rennie
DREHBUCH:
Vladimir de Fontenay
KAMERA:
Benoit Soler
SCHNITT:
Nicolas Chaudeurge
Andonis Trattos
TON:
Mathieu Beaudin
MUSIK:
Matthew Otto
AUSSTATTUNG:
Zosia Mackenzie
KOSTÜME:
Tisha Myles

       
  MoliĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Juni 2008]
       
 

Ein Film von Laurent Tirard • MOLIÈRE ist eine fiktive Biografie des grossen gleichnamigen Dramatikers und beinhaltet zahlreiche Anspielungen und Zitate auf das Werk des Meisters selbst. Gerade aus dem GefĂ€ngnis entlassen, trifft der mittellose Schauspieler und StĂŒckeschreiber MoliĂšre auf den reichen und in verschwenderischem Luxus lebenden Jordain und dessen pflichtbewusste, aber gelangweilte Ehefrau. Der Ehrenmann ist fasziniert vom Einfallsreichtum des BĂŒhnendichters und engagiert ihn sogleich als sein Ratgeber in Sachen Liebe. Was folgt sind unterhaltsame amouröse und romantische Verwicklungen, die langsam ausser Kontrolle geraten.

 

REGIE:
Laurent Tirard
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Romain Duris
Fabrice Luchini
Laura Morante
Edouard Baer
Ludivine Sagnier
DREHBUCH:
Laurent Tirard
Grégoire Vigneron
KAMERA:
Gilles Henry
SCHNITT:
Valérie Deseine
TON:
Eric Devulder
MUSIK:
Frédéric Talgorn
AUSSTATTUNG:
Françoise Dupertuis
KOSTÜME:
Gilles Bodu-Lemoine
Pui LaĂŻ Huam
Pierre-Jean Larroque

       
  Momo
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2002]
       
 

Mit Liedern von Gianna Nannini • Momo ist ein rĂ€tselhaftes, kleines MĂ€dchen, das in ein geheimnisvolles Abenteuer gezogen wird: Sie muss es mit den Grauen Herren aufnehmen, die den Menschen ihre Zeit stehlen. WĂ€hrend die Welt grauer und grauer wird, fĂŒhrt die weise Schildkröte Kassiopeia Momo zu Meister Hora, dem HĂŒter der Zeit, der Momo auf ihre grosse Aufgabe vorbereitet. Doch als das kleine MĂ€dchen zu den Menschen zurĂŒckkehrt, scheint es schon fast zu spĂ€t zu sein: Die Grauen Herren haben die Welt bereits fest im Griff. Aber Momo gibt nicht auf und stellt sich den mĂ€chtigen Zeitdieben mit List und Geschick mutig entgegen.

Die Zeichentrickadaption des Klassikers von Michael Ende erzĂ€hlt die fantasievolle Geschichte ĂŒber Mut und Freundschaft und die Frage, wie viel Zeit wir uns fĂŒr die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nehmen, mit symphatischen Figuren als abenteuerliches Filmerlebnis fĂŒr die ganze Familie.

Michael Ende ist der erfolgreichste deutschsprachige Autor der Nachkriegszeit. Seine BĂŒcher wurden in vierzig Sprachen ĂŒbersetzt und erreichten weltweit eine Auflage von ĂŒber zwanzig Millionen Exemplaren Seine poetischen Visionen und fantastischen EntwĂŒrfe erlangten Kultstatus: 'Momo' wurde allein in Deutschland ĂŒber drei Millionen Mal verkauft.

 

REGIE:
Enzo d'AlĂČ
PRODUKTION:
Vittorio Cecchi Gori
DREHBUCH:
Umberto Marino
Michael Ende
SCHNITT:
Simona Paggi
MUSIK:
Gianna Nannini

       
  Mondscheintarif
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Oktober 2001]
       
 

Verliebt sein, ist die Hölle. • Cora HĂŒbsch (GRUSCHENKA STEVENS), Fotografin, durchleidet diese Höllenqualen. Sie wartet bereits den dritten Tag vergeblich auf einen Anruf ihres Traummanns. Mit diesem hatte sie am Mittwoch den besten Sex ihres Lebens. Heute aber ist schon Samstag. Schlimmer noch, fast Samstag Abend. Cora hat also noch sechseinhalb Stunden Zeit, um von ihm zu hören. Denn: 'Der Mann muss anrufen. AllerspĂ€testens nach drei Tagen. Sonst war es fĂŒr ihn nur der kurzfristige Ausgleich seines Hormonhaushalts'.

Das zumindest sagen die Spielregeln, an die man sich in Sachen Liebe strikt zu halten hat. Und die kennt ihre liebste Freundin Jo (JASMIN TABATABAI) bestens. Genauso wie Coras platonischer Freund Big Jim (RÜDIGER KLINK), der eifersĂŒchtig ĂŒber sie wacht. Beide raten der Liebeskranken, den Kerl einfach zu vergessen. Doch wer hört schon auf seine Freunde? Besonders, wenn man noch sechseinhalb Stunden Zeit hat. Zeit, um sich abzulenken mit Rauchen, Lesen, Baden, Essen, Seil springen, Abwaschen, Fernsehen, Musik hören - natĂŒrlich immer dicht neben dem Telefon. Aber vor allem Zeit, um ĂŒber die turbulenten Verwicklungen der letzten Tage nachzudenken. Und ĂŒber die Beziehung zu dem Traummann: Dr. med. Daniel Hoffmann (TIM BERGMANN).

 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Kirsten Hager
Eric Moss
CAST:
Gruschenka Stevens
Tim Bergmann
Jasmin Tabatabai
Bettina Zimmermann
RĂŒdiger Klink
Karina Fallenstein
Peter Wolf
DREHBUCH:
Silke Neumayer
Ralf Huettner
Barbara Oslejsek
KAMERA:
Tommy Wildner
SCHNITT:
Horst Reiter
MUSIK:
Schallbau
AUSSTATTUNG:
Greg Namberger

       
  Monster-in-Law
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2005]
       
 

Sie traf ihren perfekten Mann. Dann traf sie seine Mutter • Freund oder Feind? Erweitern sie die Familie oder vergrössern sie nur das Schlachtfeld? Bereichern sie unser Leben oder bedrohen sie es? Engel oder Teufel
 das ist hier die Frage. Auf der ganzen Welt gilt es tĂ€glich aufs Neue ein paar schreckliche, ja schier unertrĂ€gliche Zeitgenossen im Zaum zu halten, auf die nur eine Beschreibung passt: "Schwiegermonster". Charlotte „Charlie“ Cantilini (Jennifer Lopez) lebt in den Tag hinein, sie scheut sich, ein festes Lebensziel anzuvisieren. Sie jobbt in einer Arztpraxis, fĂŒhrt Hunde aus, hilft als Bedienung im Catering-Service ihrer Freundin Morgan (Annie Parisse) und versucht sich an ModeentwĂŒrfen. Damit ist sie sehr zufrieden. Die Freundschaft mit ihren Nachbarn Morgan und Remy (Adam Scott) reicht ihr als Familie – die feste Beziehung zu einem Mann wĂŒrde sie nur einengen.

Doch dann trifft sie ihren Traummann: Kevin Fields (Michael Vartan). Der erfolgreiche Chirurg hat alles, was eine Frau sich nur wĂŒnschen kann – und er ist nicht liiert. Allerdings hat er auch eine Mutter: Viola (Jane Fonda) ist eine seit Jahrzehnten renommierte Fernsehmoderatorin, die StaatsoberhĂ€upter interviewt und mit dem Dalai Lama befreundet ist. FĂŒnf Minuten vor ihrer Sendung erfĂ€hrt sie, dass das Network zukĂŒnftig "ein jĂŒngeres Publikum" ansprechen will – Viola ist gefeuert. Sie versucht Haltung zu bewahren, doch als ihr beim anschliessenden Interview ein zwar sehr erfolgreicher, aber völlig unbedarfter Teenie-Star gegenĂŒber sitzt, rastet Viola völlig aus und landet in der Psychiatrie. Einige Monate spĂ€ter wird sie als geheilt entlassen – und muss nun erfahren, dass Kevin heiraten will. Soll sie jetzt auch noch ihren Sohn verlieren?

Die Situation trĂ€gt jedenfalls nicht zu Violas seelischer Stabilisierung bei. Ihr Plan steht fest: Sie setzt Himmel und vor allem Hölle in Bewegung, um als schlimmste Schwiegermutter der Welt die Verlobte ihres Sohnes in die Flucht zu schlagen. Violas langjĂ€hrige Assistentin Ruby (Wanda Sykes) unterstĂŒtzt die irrwitzigen Intrigen zwar nach KrĂ€ften, aber Viola muss sich auch Rubys entsprechende Kommentare gefallen lassen. Denn im Gegensatz zu Viola kann Ruby Kevin gut verstehen – sie findet die Braut durchaus sympathisch. Charlie ist wie vor den Kopf gestossen. Sie möchte mit ihrer Schwiegermutter gut auskommen, sie braucht Violas Anerkennung, um ihre eigene Unsicherheit zu ĂŒberwinden.

Viola akzeptiert die Braut aber nur deswegen sehr vordergrĂŒndig, um Charlie dann möglichst viele Dolche in den RĂŒcken zu stossen. Zum Beispiel lĂ€dt sie stĂ€ndig Kevins Möchtergern-Freundin Fiona (Monet Mazur) ein, die Kevin bezirzen und Charlie eifersĂŒchtig machen soll. Violas grösster Coup: Ihr gespielter SchwĂ€cheanfall (von einem falschen Arzt attestiert) bringt Kevin dazu, die Mutter in sein Haus zu holen, wo auch Charlie inzwischen lebt. Mit Unschuldsmiene gelingt es Viola umgehend, Charlies Engelsgeduld auszureizen und ihr Leben absolut unertrĂ€glich zu machen. Kevin ist beruflich sehr eingespannt und begreift nicht, was in seinem Haus vor sich geht.

Doch Charlie lĂ€sst sich nicht unterkriegen, und bald fliegen die Fetzen. Denn es dauert nicht lange, bis Charlie merkt, dass Viola eine monströse Show abzieht – sie ist nicht krank und ihre Psychopharmaka sind in Wirklichkeit Lutschbonbons. Charlie nimmt sich vor, Viola mit ihren eigenen Waffen zu schlagen
 Wer wird sich als Alpha-Tier durchsetzen?

 

REGIE:
Robert Luketic
PRODUKTION:
Chris Bender
Richard Brener
Julio Caro
Magnus Kim
J.C. Spink
CAST:
Jennifer Lopez
Jane Fonda
Michael Vartan
Wanda Sykes
Adam Scott
DREHBUCH:
Anya Kochoff
KAMERA:
Russell Carpenter
SCHNITT:
Scott Hill
Kevin Tent
TON:
Greg Orloff
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Missy Stewart
KOSTÜME:
Kym Barrett

       
  Moonlight Mile
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 2003]
       
 

Dustin Hoffmann • Cape Anne, ein kleines StĂ€dtchen in Massachusetts, 1973: Wenige Tage vor ihrer Hochzeit wird ein junges MĂ€dchen zufĂ€lliges Opfer eines MordschĂŒtzen. Der zukĂŒnftige Ehemann Joe Nast (JAKE GYLLENHAAL) fĂŒhlt sich aus einem diffusen TreuegefĂŒhl heraus verpflichtet, bei den Eltern Ben (DUSTIN HOFFMAN) und Jojo (SUSAN SARANDON) Floss zu bleiben und steigt sogar halbherzig in das ImmobiliengeschĂ€ft seines "Schwiegerpapas" ein, der ihn als Tochterersatz und Kumpel betrachtet. WĂ€hrend die Eltern das tragische Ereignis verdrĂ€ngen und sich in Sarkasmus (JoJo) oder blinden Aktivismus (Ben) flĂŒchten, will Joe es in seiner Unsicherheit allen recht machen und niemanden enttĂ€uschen. Deshalb verschweigt er auch ein schwerwiegendes Geheimnis.

Als er sich in die sinnliche Barfrau Bertie (ELLEN POMPEO) verliebt, trifft er eine lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Entscheidung. Aber auch Bertie muss einen Verlust verkraften. Ihr Freund gilt seit drei Jahren in Vietnam als vermisst. Durch einen ehrlichen Befreiungsschlag löst Joe den Knoten. FĂŒr vier Menschen gibt es wieder Hoffnung auf einen Neuanfang. Das Leben geht weiter...

 

REGIE:
Brad Silberling
PRODUKTION:
Brad Silberling
Mark Johnson
CAST:
Jake Gyllenhaal
Dustin Hoffman
Susan Sarandon
Holly Hunter
Ellen Pompeo
Richard T. Jones
Allan Corduner
DREHBUCH:
Brad Silberling
KAMERA:
Phedon Papamichael
SCHNITT:
Lisa Zeno Churgin
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Missy Stewart

       
  Moscow, Belgium
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Christophe Van Rompaey • Ein Unfall mit Blechschaden ist das Letzte, was die 41-jĂ€hrige Matty in ihrem ohnehin schon komplizierten Leben noch gebrauchen kann: Ihr Ehemann bekĂ€mpft seine Midlife-Crisis mit einer wesentlich jĂŒngeren Frau, ihre drei Kinder machen gerade verschiedene Stadien der PubertĂ€t durch und auch ihr Job in der örtlichen Postfiliale ist alles andere als erfĂŒllend. Eine kleine Beule im LKW des 29-jĂ€hrigen Johnny hat nun fĂŒr Matty grosse Folgen: Der ungehobelte Trucker entpuppt sich nach einem ersten Streit als Charmeur alter Schule und hat sich vorgenommen, Mattys Herz zu erobern.

 

REGIE:
Christophe Van Rompaey
PRODUKTION:
Jean-Claude Van Rijckeghem
CAST:
Barbara Sarafian
Jurgen Delnaet
Johan Heldenbergh
Anemone Valcke
Sofia Ferri
Julian Borsani
Bob De Moor
Jits Van Belle
DREHBUCH:
Jean-Claude Van Rijckeghem
Pat van Beirs
KAMERA:
Ruben Impens
SCHNITT:
Alain Dessauvage
TON:
Frederik Van de Moortel
MUSIK:
Tuur Florizoone
KOSTÜME:
Tine Verbeurgt

       
  Mr. Turner
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. November 2014]
       
 

Ein Film von Mike Leigh • Obwohl er fĂŒr seine himmlischen Transparente, seine erstaunlichen Wolken, die ungreifbaren Fackeln bekannt war, galt der "Maler des Lichts" nicht als Ă€therische Person, sondern als bodenstĂ€ndiger Geselle, Sohn eines Barbiers, kaum begabt mit menschlichen Kontakten. Schauspieler Timothy Spall verleiht seiner Rolle viel Gewicht, und ein bĂ€renhaftes Gebaren.

"Mr. Turner" begleitet den Maler im letzten Drittel seines Lebens. Er kehrt von einer Reise nach Hause zurĂŒck, wo seine ergebene Hausdienerin und sein Vater, der ihm assistiert, auf ihn warten

Der Film bedient sich bemerkenswerter Kameratechniken, basierend auf der Palette des KĂŒnstlers, und einer beeindruckenden Rekonstruktion des georgischen Englands. Ein Kinowunder.

Der Londoner J. M. W. Turner hinterliess der Nachwelt ĂŒber 20.000 Werke. BerĂŒhmt sind seine Werke fĂŒr die lebhaften Farben. Er gilt als VorlĂ€ufer des Impressionismus.

 

REGIE:
Mike Leigh
PRODUKTION:
Georgina Lowe
CAST:
Tom Wlaschiha
Roger Ashton-Griffiths
Timothy Spall
Lee Ingleby
Lesley Manville
Richard Bremmer
James Fleet
DREHBUCH:
Mike Leigh
KAMERA:
Dick Pope
SCHNITT:
Jon Gregory
TON:
Lee Herrick
AUSSTATTUNG:
Suzie Davies
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Mulholland Drive
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Von David Lynch • In der Tradition seiner sensationell spannenden und seltsamen Klassiker "Blue Velvet" und "Twin Peaks" kehrt Kultregisseur David Lynch mit MULHOLLAND DRIVE zur AtmosphĂ€re von Wahnwitz und Geheimnissen unter der glatten OberflĂ€che des Alltags zurĂŒck. Dass dabei in Los Angeles nichts so ist, wie es scheint, war wohl bekannt – was Lynch jedoch in MULHOLLAND DRIVE findet, wenn er in die höllische Stadt der Engel blickt, wird auch den abgebrĂŒhtesten Fan aus der Bahn werfen, denn nie sind bei Lynch morbide Spannung und schwarzer Humor, rissige RealitĂ€t und phantasmagorische Fliehkraft so faszinierend zusammengeprallt wie in diesem Film. Seinen Lauf nimmt der Thriller mit einer geheimnisvollen Schönheit, die sich Rita (Laura Elena Harring) nennt und nach einem grauenvollen Unfall das GedĂ€chtnis verloren hat. ZufĂ€llig kommt ihr die freundliche wie naive Betty Elms (Naomi Watts) zu Hilfe, die gerade aus Kanada eingeflogen ist, um nichts weniger als ein Star zu werden. Doch wĂ€hrend das Schicksal die beiden offenbar so ungleichen Frauen immer intimer zusammenschweisst und sie auf der Suche nach der Vergangenheit immer tiefer in den Untergrund der Gegenwart eintauchen, wird auch anderen der Boden der RealitĂ€t unter den FĂŒssen weggerissen. Ein fatalistischer AlbtrĂ€umer und ein mangelhaft begabter Auftragskiller werden ebenso den Weg der Frauen kreuzen wie ein Erfolgsregisseur (Justin Theroux), dessen fantastisches Leben von seinen bizarren Finanziers binnen Stunden zerstört wird. Die Antwort aller RĂ€tsel mag ein bedrohlicher Mann im Hintergrund kennen, der sich nur "Cowboy" (Monty Montgomery) nennt - doch vielleicht laufen die FĂ€den des Netzes auch bei dem Auftraggeber im Rollstuhl zusammen, der als einziger Macht ĂŒber schwarze Monstren und blaue SchlĂŒssel zu verbotenen RĂ€umen und TrĂ€umen zu besitzen scheint. Doch wo immer sich im Crescendo der Suspense die Wahrheit verbirgt - sie ist nicht von dieser Welt, möglicherweise...

 

REGIE:
David Lynch
PRODUKTION:
Mary Sweeney
Alain Sarde
Neal Edelstein
Michael Polaire
Tony Krantz
CAST:
Justin Theroux
Naomi Watts
Laure Elena Harring
Ann Miller
Dan Hedaya
Mark Pellegrino
Robert Forster
DREHBUCH:
David Lynch
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Mary Sweeney
MUSIK:
Angelo Badalamenti

       
  MuxmĂ€uschenstill
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juli 2004]
       
 

Nominiert fĂŒr den Deutschen Filmpreis 2004 • Mux hat eine Mission: Der selbst ernannte Weltverbesserer will seinen Mitmenschen wieder Ideale und Verantwortungsbewusstsein beibringen – und blĂ€st zum Kampf gegen Fehltritte aller Art:
Big Mux is watching you! Mit makellos gebĂŒgeltem Hemd verfolgt der Saubermann Schwarzfahrer und Schwimmbad-Pinkler, Falschparker und Graffiti-Sprayer. Mux rĂ€umt auf in den Strassen Berlins, begleitet von seinem treuen Gehilfen, dem Ex-Langzeitarbeitslosen Gerd, der die Heldentaten mit einer Videokamera dokumentiert. Doch auf seinem Kreuzzug gegen Unrecht und GleichgĂŒltigkeit wird der Westerntaschen-Sheriff bald selbst zum Gesetzesbrecher...

MUXMÄUSCHENSTILL war die Sensation beim diesjĂ€hrigen Max-OphĂŒls-Filmfestival: Gleich vier Auszeichnungen gab es fĂŒr das SpielfilmdebĂŒt des Schauspielers und Theaterregisseurs Marcus Mittermeier, darunter den Max-OphĂŒls-Preis und den Publikumspreis. Zusammen mit Drehbuchautor und Hauptdarsteller Jan Henrik Stahlberg ist Mittermeier eine rabenschwarze Komödie geglĂŒckt – eine filmische Gratwanderung, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Eine Selbstjustiz-Satire, die dem Zuschauer den Atem raubt und Stoff fĂŒr kontroverse Diskussionen liefert.

 

REGIE:
Marcus Mittermeier
PRODUKTION:
Martin Lehwald
CAST:
Jan Henrik Stahlberg
Fritz Roth
Wanda Perdelwitz
Joachim Kretzer
DREHBUCH:
Jan Henrik Stahlberg
KAMERA:
David Hofmann
SCHNITT:
Sarah Clara Weber
TON:
Gregor Arnold
MUSIK:
Phirefones
KOSTÜME:
Constanze Hagedorn

       
  My Life Without Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. November 2003]
       
 

Von P. Almodovar produziert • Bisher hatte sie nicht die besten Karten im Lebenspoker: das erste Kind mit 17, das zweite mit 19, der Mann (Scott Speedman) arbeitslos, der Vater (Alfred Molina) im GefĂ€ngnis, die nervige Mutter (Deborah Harry) als Nachbarin. Ann (Sarah Polley) ist 23 und trĂ€gt trotz allem die kleine Sehnsucht in sich, dass alles einmal besser werden könnte. Als Ehefrau und Mutter lebt sie mit ihrer Familie in einem Wohnwagen, putzt nachts an der Uni und muss sich mit ihrer ewig unzufriedenen Mutter herumschlagen. Doch eines Tages Ă€ndert sich Anns eintöniger Alltag schlagartig. Nach einem SchwĂ€cheanfall wird sie ins Krankenhaus eingeliefert. Die Diagnose des Arztes ist niederschmetternd: Krebs im Endstadium – sie hat noch zwei Monate zu leben. Aber Ann behĂ€lt die schockierende Nachricht fĂŒr sich, erzĂ€hlt niemandem etwas davon, sondern fasst einen einsamen Entschluss: Sie wird das bisschen verbleibende Leben noch auskosten, sich WĂŒnsche erfĂŒllen, kleine Utopien verwirklichen und fĂŒr ihre Lieben die Zeit nach dem Tod, das Leben ohne sie, vorbereiten. Dazu gehört, dass sie ihren beiden Kindern GeburtstagsgrĂŒsse fĂŒr die nĂ€chsten Jahre auf Band spricht oder dass sie Ausschau hĂ€lt nach einer geeigneten neuen Frau fĂŒr ihren Mann Don und Ersatzmutter fĂŒr die beiden MĂ€dchen, genauso aber auch der Plan, noch einmal Liebe und ZĂ€rtlichkeit mit einem anderen Mann zu erfahren, seinen Herzschlag ganz nah zu hören und brennende Lust zu verspĂŒren – hundert Jahre Zweisamkeit in nur einer kurzen Begegnung. Mit Lee (Mark Ruffalo) trifft Ann den Mann ihrer TrĂ€ume. Nur ein kleiner Moment des grossen GlĂŒcks ist ihr vergönnt, bis sie endgĂŒltig Abschied nehmen muss...

Meisterregisseur Pedro AlmodĂłvar produzierte ein aufwĂŒhlendes Drama, das zum Überraschungsfilm der diesjĂ€hrigen Berlinale avancierte. EinfĂŒhlsam erzĂ€hlt Regisseurin Isabel Coixet von der Zerbrechlichkeit der TrĂ€ume, dem ZurĂŒckgeworfensein auf sich Selbst, aber auch von der Kraft der Liebe. Der herausragenden Hauptdarstellerin Sarah Polley gelingt das eindringliche Portrait einer Frau, das in das Innerste der Seele fĂŒhrt und melancholisch und traurig und glĂŒcklich zugleich stimmt. My Life Without Me ist die zĂ€rtliche Geschichte eines leisen Adieus, die Mut macht - ein PlĂ€doyer fĂŒr das Leben, nichts mehr aufzuschieben, sondern zu geniessen. Hier, heute, jetzt!

 

REGIE:
Isabel Coixet
PRODUKTION:
Pedro AlmodĂłvar
Esther GarcĂ­a
Gordon McLennan
CAST:
Sarah Polley
Scott Speedman
Deborah Harry
Mark Ruffalo
Leonor Watling
Amanda Plummer
Julian Richings
DREHBUCH:
Isabel Coixet
KAMERA:
Jean-Claude Larrieu
SCHNITT:
Lisa Robison
TON:
Sebastian Salm
MUSIK:
Alfonso de Vilallonga
AUSSTATTUNG:
Carol Lavallee
KOSTÜME:
Katia Stano

       
  Na Putu
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2010]
       
 

On the Path • Luna und Amar sind ein verliebtes Paar. Sie haben begehrte Jobs und geniessen das Leben im pulsierenden Alltag von Sarajevo. Sie ist als Flight Attendant viel in der Luft, und er verliert manchmal an Boden, wenn er ein Glas zu viel hebt. Als man ihn im Tower mit Schnaps im Kaffee erwischt, wird Amar suspendiert. Beim Ausflug zum Riverrafting trifft er auf einen alten Bekannten, findet durch ihn eine Anstellung in einer ultrakonservativen religiösen Gruppierung und beginnt sich zu verĂ€ndern. Die lebensfrohe Luna versteht ihn immer weniger. Sie muss sich entscheiden, wie viel an eigenen Werten sie fĂŒr die Liebe aufgeben will. Und sie fragt sich: Wie viel Religion ertrĂ€gt der Mensch? Jasmila Ćœbanic (Grbavica) hat einen ebenso einfĂŒhlsamen wie hochgradig aktuellen Liebesfilm gestaltet.

 

REGIE:
Jasmila Zbanic
PRODUKTION:
Barbara Albert
Karl Baumgartner
Raimond Goebel
Damir Ibrahimovich
Leon Lucev
Bruno Wagner
CAST:
Zrinka Cvitesic
Leon Lucev
Ermin Bravo
Mirjana Karanovic
Marija Kohn
Nina Violic
DREHBUCH:
Jasmila Zbanic
KAMERA:
Christine A. Maier
SCHNITT:
Niki Mossböck
TON:
Igor Camo
MUSIK:
Brano Jakubovic
AUSSTATTUNG:
Maglajlic Lada
KOSTÜME:
Lejla Hodzic

       
  Natale a Miami
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Neri Parenti • An Weihnachten trifft drei MĂ€nner das gleiche Schicksal, alle werden von ihren Frauen verlassen. Nun versucht jeder, seine Situation zu bewĂ€ltigen. Dies fĂŒhrt zu diversen Verstrickungen und Liebschaften und der Zufall will es, dass sich am Ende alle in Miami treffen, wo das Chaos erst recht beginnt.

Boldi und De Sica garantieren einmal mehr fĂŒr beste Unterhaltung. Nach 18 Jahren stehen die beiden zum letzten Mal fĂŒr den Weihnachtsfilm gemeinsam vor der Kamera.

 

REGIE:
Neri Parenti
PRODUKTION:
Luigi De Laurentiis Jr.
Aurelio De Laurentiis
CAST:
Raffaella BergĂš
Massimo Boldi
Christian De Sica
Massimo Ghini
Vanessa Hessler
DREHBUCH:
Neri Parenti
KAMERA:
Giovanni Canevari
SCHNITT:
Luca Montanari
TON:
Mark Weber
KOSTÜME:
Nicoletta Ercole
Nadia Vitale

       
  Ne te retourne pas
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2010]
       
 

Don't look back • Jeanne ist Schriftstellerin und arbeitet vertieft an ihrem ersten Roman, als sie plötzlich beunruhigende VerĂ€ndungen in ihrem Haus und auch an sich selbst bemerkt. Ihr Umfeld scheint davon nichts wahrzunehmen und reagiert mit UnverstĂ€ndnis. Jeanne erkennt, dass etwas Verstörendes mit ihr geschieht. Eine Fotografie im Haus ihrer Mutter fĂŒhrt sie nach Italien. Dort angelangt, entdeckt sie das rĂ€tselhafte Geheimnis ihrer wahren IdentitĂ€t.

 

REGIE:
Marina de Van
PRODUKTION:
Patrick Sobelman
CAST:
Sophie Marceau
Monica Bellucci
Brigitte Catillon
Andrea Di Stefano
Thierry Neuvic
Vittoria Meneganti
DREHBUCH:
Jacques Akchoti
Marina de Van
KAMERA:
Dominique Colin
SCHNITT:
Mike Fromentin
TON:
Marc Bastien
AUSSTATTUNG:
VĂ©ronique Sacrez
KOSTÜME:
Magdalena Labuz

       
  Night Train
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Yinan Diao • Die 30-jĂ€hrige Wu Hongyan arbeitet am Gericht der Provinz Shaanxi in China, wo sie als Henkerin zum Tode verurteilte Frauen hinrichten muss. Trotz der makaberen Arbeit steigt Wu Hongyan jedes Wochenende in den Zug und fĂ€hrt in eine Stadt, wo sie am organisierten Abendprogramm einer Partnervermittlungsagentur teilnimmt. Ihre Liebesabenteuer sind mittelprĂ€chtig, bis sie den hĂŒbschen Li Jun trifft. Sie weiss jedoch nicht, dass Li Jun der Ehemann jener Frau ist, welche sie als Ietzte hingerichtet hat.

Wer das chinesische Filmschaffen ĂŒber die Jahre hinweg verfolgt hat und insbesondere auch noch jene Zeit, in der die operettenhaften Grossproduktionen von Gnaden der kommunistischen Partei an westlichen Festivals prĂ€sentiert wurden, staunt heute nicht schlecht ĂŒber die unbĂ€ndige Kraft der UnabhĂ€ngigkeit, die sich da entwickelt hat. Die jungen Filmschaffenden Chinas pfeifen auf das, was der Apparat sich immer noch vorstellen mag. Sie nehmen ihre Kameras
und filmen das Leben. Und einige gehen, wie Yinan Diao, noch viel weiter: Sie blicken hinein in die AbgrĂŒnde einer Geellschaft, die einem schier unertrĂ€glichen Wandel ausgesetzt ist und irgendwie selber damit fertig werden muss.

Yinan Diao hatte bereits das Drehbuch fĂŒr den lebensdampfenden «Spielfilm» Shower von Zhang Yang geschrieben. Hier legt er seine eigene Regiearbeit vor, die mit zum Packendsten gehört, was uns aus China inden letzten Jahren erreicht hat. Keine Komödie, kein Martial-Art-MĂ€rchen mit fliegenden SĂ€belrasslern, kein EpochengemĂ€lde und auch keinen Hauch von Bedienung exotischer SehnsĂŒchte. Nein: Night Train bietet eine schonungslose Innenansicht Chinas und ist ein Film, der aus sich selber heraus ĂŒber das Betrachtete erzĂ€hlt und ĂŒber die Art, wie sein Autor betrachtet. Man muss sich dieser Betrachtung aussetzen, um zu erleben, wie ein Bildermensch es schafft, eine AtmosphĂ€re der Vereinsamung zu gestalten, eine Welt, in der Frauen und MĂ€nner auf der Suche nach ZĂ€rtlichkeit sind und die gleichzeitig darauf angelegt ist, ihnen alles Sanfte auszutreiben. Aussen ist da innen, ein zutiefst unterkĂŒhltes Zeitbild und ein Kunstwerk in Ă€usserster Konsequenz, kurz: ein StĂŒck Kino, das unter die Haut geht.

 

REGIE:
Yi'nan Diao
PRODUKTION:
Steve Chow
Vivian Qu
CAST:
Dao Qi
DREHBUCH:
Yinan Diao
KAMERA:
Jingsong Dong
SCHNITT:
Jing Lei Kong
TON:
Jiajia Mok
MUSIK:
Zi Wen

       
  No Country for Old Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2008]
       
 

Ein Film von Ethan CoenJoel Coen • Der beste Coen-BrĂŒder-Film seit Jahren: Die Coolness von „Fargo“ verschmilzt mit der flirrenden Hitze der amerikanischen SĂŒdstaaten. In diesem sĂŒffig-verschrobenen Roadmovie ist ein Highway-Killer hinter schmutzigem Geld her, das zufĂ€llig in die HĂ€nde eines Wilderers gerĂ€t. Ein Thriller, wie man ihn selten sieht.

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Joel Coen
Scott Rudin
CAST:
Tommy Lee Jones
Javier Bardem
Josh Brolin
Woody Harrelson
Kelly Macdonald
Garret Dillahunt
Tess Harper
Barry Corbin
Stephen Root
Rodger Boyce
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
Cormac McCarthy
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
TON:
Craig Berkey
Skip Lievsay
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor

       
  Noah
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. April 2014]
       
 

Ein Film von Darren Aronofsky • Die Erde ist dem Untergang geweiht – verurteilt zur Zerstörung durch eine gigantische Sintflut. Nur einer ist von Gott auserwĂ€hlt, das Unmögliche zu schaffen und alles irdische Leben vor der Apokalypse zu retten. Er ist dabei erhaben ĂŒber Naturgewalt, menschliche Verschwörungen und Hoffnungslosigkeit. Sein Name: Noah!

Doch das Ende der Welt ist fĂŒr Noah, seine Frau und Söhne sowie ihre Freundin erst der Anfang eines epischen Abenteuers auf der Suche nach einem Zeichen am Horizont, das neues Leben verspricht.

Hollywood-VisionĂ€r Darren Aronofsky („The Wrestler“) und sein kreativer Partner Ari Handel haben sich nach ihrem Oscar©-prĂ€mierten Thriller «Black Swan» erneut zusammengetan, um ein Meisterwerk biblischen Ausmasses zu schaffen. Mit NOAH ist ihnen ein imposantes Epos gelungen, das durch seine Vielfalt an CGI-Neuschöpfungen und Special Effects zu einem bildgewaltigen, kraftvollen und einmaligen Kinoerlebnis wird.

In der Titelrolle verkörpert Australiens Top-Hollywood-Export, Russell Crowe (Les Misérables, Gladiator) meisterhaft, rau, impulsiv und gleichzeitig höchst emotional den patriarchischen Helden, der alles daran setzt, die Welt vor der zerstörerischen Sintflut zu retten. An Crowes Seite versammelt sich ein herausragender Cast von Oscar©-PreistrÀgerin Jennifer Connelly (A Beautiful Mind), Kritiker-Liebling Emma Watson oder dem legendÀren Oscar©-PreistrÀger Sir Anthony Hopkins.

 

REGIE:
Darren Aronofsky
PRODUKTION:
Darren Aronofsky
Scott Franklin
Mary Parent
CAST:
Emma Watson
Russell Crowe
Jennifer Connelly
Logan Lerman
Ray Winstone
Douglas Booth
DREHBUCH:
Darren Aronofsky
John Logan
KAMERA:
Matthew Libatique
SCHNITT:
Andrew Weisblum
TON:
Craig Henighan
MUSIK:
Clint Mansell
AUSSTATTUNG:
Mark Friedberg
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Ocean's Eleven
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Januar 2002]
       
 

Nach 'Traffic' der neue Film von Stephen Soderbergh • Der adrette Danny Ocean (GEORGE CLOONEY) ist ein Mann der Tat. Keine 24 Stunden nach seiner Entlassung auf BewĂ€hrung aus einer Strafanstalt in New Jersey schmiedet der verschrobene, charismatische Dieb bereits schon seinen nĂ€chsten Plan.

Er hĂ€lt sich an seine drei GrundsĂ€tze - verletze niemanden, stehle von niemanden, der es nicht verdient hat, und spiele das Spiel, als ob du nichts zu verlieren hĂ€ttest - und inszeniert den ausgefallensten und raffiniertesten Casino-Coup der Geschichte. In einer einzigen Nacht wollen Dannys elf handverlesene MĂ€nner - darunter ein Falschspieler-Ass (BRAD PITT), ein Meistertaschendieb (MATT DAMON) und ein genialer Sprengexperte (DON CHEADLE) - in Las Vegas ĂŒber 150 Millionen Dollar aus drei Spielcasinos stehlen. Der EigentĂŒmer dieser Spielkasinos ist der elegante, rĂŒcksichtslose Unternehmer Terry Benedict (ANDY GARCIA), der - rein zufĂ€llig - eine Beziehung mit Dannys Exfrau Tess (JULIA ROBERTS) unterhĂ€lt.

Zufall oder Motiv? Nur Danny kennt die Antwort. Um an das Geld zu kommen, muss er alles aufs Spiel setzen - sein Leben wie seine Chance auf eine Versöhnung mit Tess. VerlĂ€uft alles nach Dannys fein gesponnenem, fast unmöglichen Plan, mĂŒsste er weder auf seinen Anteil an der Beute noch die Versöhnung mit Tess verzichten - oder vielleicht etwa doch?

 

REGIE:
Steven Soderbergh
PRODUKTION:
Jerry Weintraub
John Hardy
Susan Ekins
Bruce Berman
CAST:
George Clooney
Matt Damon
Andy Garcia
Brad Pitt
Julia Roberts
Scott Caan
Don Cheadle
DREHBUCH:
Ted Griffin
KAMERA:
Steven Soderbergh
SCHNITT:
Stpehen Mirrione
TON:
Larry Blake
MUSIK:
David Holmes
AUSSTATTUNG:
Philip Messina
KOSTÜME:
Jeffrey Kurland

       
  Of Horses and Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2014]
       
 

Hross Ă­ oss • Island, ein Tal irgendwo im Nirgendwo. Menschen gibt es hier wenige, dafĂŒr umso mehr Pferde. Das Leben der MĂ€nner und Frauen ist untrennbar mit den Tieren verbunden.
Die HĂ€user der einzelnen Familien stehen hunderte von Metern auseinander. Trotzdem weiss jeder alles von jedem – denn alle beobachten sich gegenseitig mit Feldstechern. So bleibt weder ein willkĂŒrlich aufgestellter Zaun noch das erste Treffen eines Paares unbemerkt

Regisseur Benedikt Erlingsson entfaltet seine geschickt verknĂŒpften Geschichten in der grossartigen Landschaft Islands. Er entwirft einen faszinierenden Mikrokosmos, in welchem die Menschen nicht nur mit der rauen Natur, sondern auch mit ihren BedĂŒrfnissen und WĂŒnschen zu kĂ€mpfen haben. «Of Horses and Men» besticht mit eindringlichen Dialogen, einem starken Schauspiel-Ensemble, grossartigen Bildern einer einzigartigen Natur, skurrilem und manchmal auch derbem Humor. Der vielfach ausgezeichnete Film ĂŒber das Pferd im Menschen und den Menschen im Pferd zieht einen in seinen Bann – und hat Kult-Potenzial.

 

REGIE:
Benedikt Erlingsson
PRODUKTION:
Friðrik Þór Friðriksson
CAST:
Ingvar Eggert SigurĂ°sson
Charlotte BĂžving
Helgi Björnsson
SigrĂ­Ă°ur MarĂ­a EgilsdĂłttir
DREHBUCH:
Benedikt Erlingsson
KAMERA:
Bergsteinn BjörgĂșlfsson
SCHNITT:
David Alexander Corno
TON:
Pall S. Gudmundsson
Fridrik Sturluson
MUSIK:
David Thor Jonsson
AUSSTATTUNG:
Sigurður Óli Pálmarsson

       
  Office Killer
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 1998]
       
 

Ein Film von Cindy Sherman • Dorine ist eine schĂŒchterne, reizlose Redaktionsmitarbeiterin der Zeitschrift «Constant Consumer». Ihre Welt bricht zusammen, als ihre Stelle gekĂŒrzt wird und ihre Chefin Virginia sie zwingt, zu Hause am Computer zu arbeiten. Die einzige Verbindung zwischen ihrem Zuhause, wo sie sich um ihre krĂ€nkliche Mutter kĂŒmmert und dem BĂŒro, ihrem einzigen Bezug zur Aussenwelt, ist E-Mail. Eines Nachts, wĂ€hrend sie sich im BĂŒro mit dem Computer abmĂŒht, tötet sie aus Versehen einen Kollegen. Nach anfĂ€nglichem Schock ist Dorine von ihrer Tat fasziniert. Den Teilzeitstatus und die neuen Computerkenntnisse setzt sie fortan dazu ein, die Spur ihrer Morde zu vertuschen. Sie tĂ€uscht alle, und es gelingt ihr sogar, die Sympathien von Virginias rechter Hand, Norah, einer ambitionierten Aufsteigerin, zu gewinnen. Kim, eine Redaktionsassistentin, ist die einzige, die nach dem mysteriösen Verschwinden Ihres Liebhabers und Chefs Verdacht schöpft. Niemand ist mehr sicher vor Dorine, die unbarmherzig ihr Ziel verfolgt, «am Morgen ins BĂŒro gehen zu können». Sie lagert die Leichen im Keller und kreiert ein BĂŒro, vollgestopft mit verwesenden Angestellten und kann endlich ihre erbarmungslosen Fantasien von Macht und Rache an deren leblosen Körpern ausleben.

Seit 1975 hat sich Cindy Sherman (geb. 1954 in Glenridge, New Jersey; lebt in New York) mit ihren fotografischen Arbeiten zu einer der fĂŒhrenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Kunstwelt entwickelt. Die theatralisch komponierten Foto-Tableaux ihrer Selbst-Inszenierungen haben die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums erlangt, das von interessierten Ausstellungsbesucherinnen und -besuchern ĂŒber Studenten und Kunsthistorikern bis zu Kulturkritikern und Werbefachleuten reicht. Ihre weitreichende Anerkennung kann auf ihre FĂ€higkeit zurĂŒckgefĂŒhrt werden, unsere persönlichen und kollektiven Ängste zu exorzieren, indem sie den objektiven Realismus der Fotografie mit menschlicher Imagination erfĂŒllt.

 

REGIE:
Cindy Sherman
PRODUKTION:
Christine Vachon
Pamela Koffler
Ton Carouso
John Hart
Ted Hope
James Schamus
CAST:
Carol Kane
Molly Ringwald
Jeanne Tripplehorn
Barbara Sukowa
DREHBUCH:
Elise MacAdam
Pamela Koffler
KAMERA:
Russell Fine
SCHNITT:
Merril Stern
MUSIK:
Evan Lurie
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson
KOSTÜME:
Todd Thomas

       
  Papillon
  [demnächst im Kino - Release: 26. Juli 2018]
       
 

Ein Film von Michael Noer • Henri „Papillon“ CharriĂšre (Charlie Hunnam) wird im Frankreich der 30er Jahre zu Unrecht wegen Mordes verurteilt und muss seine lebenslange Haftstrafe in der berĂŒchtigten Strafkolonie St. Laurent in Französisch-Guayana verbĂŒssen. Auf dem Weg dorthin begegnet Papillon dem seltsamen Louis Dega (Rami Malek), einem verurteilten FĂ€lscher. Nachdem er ihn vor einem Angriff anderer HĂ€ftlinge verteidigen konnte, treffen sie eine Vereinbarung: Dega steht fortan unter Papillons Schutz, im Gegenzug finanziert Dega Papillons Fluchtversuche. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden MĂ€nnern eine tiefe Freundschaft, die ihnen hilft, den schweren Arbeitsdienst und die sadistische Behandlung der WĂ€rter zu ĂŒberleben und die ihnen immer wieder die Kraft gibt, nicht aufzugeben


 

REGIE:
Michael Noer
PRODUKTION:
Ram Bergman
Roger Corbi
David Koplan
CAST:
Charlie Hunnam
Rami Malek
Eve Hewson
Tommy Flanagan
Michael Socha
Brian Vernel
DREHBUCH:
Henri CharriĂšre
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
John Axelrad
Lee Haugen
MUSIK:
David Buckley
AUSSTATTUNG:
Tom Meyer
KOSTÜME:
Bojana Nikitovic

       
  Paul Bowles - The Cage Door is Always Open
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2013]
       
 

Ein Film von Daniel Young • Obwohl sein musikalisches und literarisches Werk weder sehr gross noch sehr bekannt ist abgesehen von seinem Bestseller-Roman «Himmel ĂŒber der WĂŒste», war der amerikanische Komponist und Autor Paul Bowles (1910-1999) ein Mann mit grossem Charisma und Einfluss.
Als er 1949 nach Tanger (Marokko) zog, war die Stadt ein Magnet fĂŒr KĂŒnstler, Autoren und Wohlhabende, wo sie praktisch nach Belieben tun konnten, was sie wollten, ohne Strafverfolgung befĂŒrchten zu mĂŒssen. Bald kamen Pauls Freunde und Kollegen zu Besuch: Tennessee Williams, Truman Capote, Gore Vidal, Jack Kerouac, Alan Ginsberg, William Burroughs und viele andere. Die „Lost Generation“, die Beatniks, die Hippies, alle haben ihn aufgesucht, von den geheimnisvollen und magischen Welten seiner BĂŒcher angezogen.
Doch das war nur die eine Seite. Obwohl Paul seine HomosexualitĂ€t nie versteckte war er mit der lesbischen Schriftstellerin Jane Bowles verheiratet. Was die beiden trotz völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten anzog, war eine gemeinsame Weltsicht: dass man an einen Punkt gelangen muss, wo keine RĂŒckkehr mehr möglich ist, um das Seelenheil zu finden.
Anhand einer Reihe von exklusiven Interviews mit Bowles kurz vor seinem Tod und Anekdoten von seinen Freunden und Mitarbeitern erzĂ€hlt der Film von einem gewagten und visionĂ€ren Leben und einer Beziehung, geprĂ€gt von gegenseitiger AbhĂ€ngigkeit, die weit ĂŒber die SexualitĂ€t hinaus ging.
Unter den Protagonisten sind Gore Vidal, Bernardo Bertolucci, John Waters, Ruth Fainlight, Edmund White, William Burroughs, Francis Bacon und viele andere.

 

REGIE:
Daniel Young
PRODUKTION:
Valentin Greutert
CAST:
Skiredj Bachir
Roland Beaufre
Bernardo Bertolucci
Paul Bowles
Ira Cohen
Karim Debbagh
Tamara Dragadze
DREHBUCH:
Daniel Young
KAMERA:
Imre Juhasz
SCHNITT:
Kaya Inan
TON:
Csaba Major
MUSIK:
Csaba KalotĂĄs

       
  Pearl Harbor
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2001]
       
 

7. Dezember 1941 • New Jersey 194 1. Rafe McCawley (BEN AFFLECK) und Danny Walker (JOSH HARTNETT) sind von Kindheitstagen an die besten Freunde.Wie BrĂŒder zusammen aufgewachsen, war schon immer das Fliegen ihre grosse gemeinsame Leidenschaft. Inzwischen sind sie waghalsige junge Piloten im U.S. ArmyAir Corps, als eine eigenmĂ€chtige Entscheidung Rafes ihre Freundschaft auf die Probe stellt. Rafe hat sich als Freiwilliger zum 'Eagle Squadron' gemeldet, einer Gruppe amerikanischer Soldaten, die auf Seiten der EnglĂ€nder kĂ€mpft. Rafe lĂ€sst nicht nur seinen besten Freund zurĂŒck, sondern auch seine grosse Liebe Evelyn (KATE BECKINSALE), eine hĂŒbsche, mutige junge Frau, die er im MilitĂ€rkrankenhaus kennenlernte, wo sie Krankenschwester ist. WĂ€hrend Rafe in England sein Leben aufs Spiel setzt, werden Evelyn und Danny nach Pearl Harbor auf Hawaii versetzt.

Das paradiesische Leben hat ein jĂ€hes Ende, als im Pazifik die Nachricht eintrifft, Rafe sei im Krieg gefallen. Monatelang können Danny und Evelyn ihren Kummer ĂŒber den Tod des geliebten Freundes kaum verwinden. Über den gegenseitigen Trost kommen sich die beiden nĂ€her und verlieben sich schliesslich ineinander. Doch Rafe ist nicht tot - er steht plötzlich vor Evelyn. Doch ehe sich Gelegenheit bietet, einen Ausweg aus der Situation zu finden, wird ihr privates Schicksal durch den Angriff Japans auf die in Pearl Harbor stationierten StreitkrĂ€fte der USA in den Hintergrund gedrĂ€ngt: FĂŒr die beiden Freunde geht es nicht mehr nur um die Liebe ihres Lebens, sondern um Leben und Tod...

PEARL HARBOR ist das ehrgeizigste und ambitionierteste Projekt des Erfolgs-Duos JERRY BRUCKHEIMER ('Nur noch 60 Sekunden', 'Armageddon', 'Der Staatsfeind Nr. 1') und MICHAEL BAY ('Armageddon', 'The Rock'). Bereits jetzt gilt PEARL HARBOR als der aufwĂ€ndigste und teuerste Film aller Zeiten - ein Grossteil der Flugzeuge und Schiffe von damals wurden originalgetreu nachgebaut, und die Spezialeffekte - sowohl die echten, als auch die computergenerierten - dĂŒrften alles ĂŒbertreffen, was man bisher gesehen hat. In erster Linie jedoch ist PEARL HARBOR eine grosse epische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Ereignisse im Pazifik und zweifellos das Filmereignis dieses Sommers.

 

REGIE:
Michael Bay
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Micahel Bay
CAST:
Ben Affleck
Josh Hartnett
Kate Beckinsale
Cuba Gooding Jr.
Alec Baldwin
James King
Tom Sizemore
DREHBUCH:
Randall Wallace
KAMERA:
John Schwartzman
SCHNITT:
Roger Barton
Mark Goldblatt
Chris Lebenzon
Steven Rosenblum
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Nigel Phelps
KOSTÜME:
Michael Kaplan

       
  Peripherie
 
       
 

Ein Film von Lisa BrĂŒhlmann & Yasmin JoergJan-Eric MackLuca RiblerWendy Pillonel • Nationalfeiertag in ZĂŒrich. Ein unertrĂ€glich heisser Tag. FĂŒnf Schicksale nehmen ihren Lauf: 1. Um ein Zeichen gegen den Kapitalismus zu setzen, plant Vinc einen Anschlag. 2. Mit ihrem tibetischen Hintergrund hat es Sonam als Neueinsteigerin bei der Polizei nicht leicht. 3. Die Ruhe des JĂ€gers Edi wird gestört, als eine finanzielle Notlage seine Moral auf die Probe stellt. 4. Die junge Ukrainerin Sonja ist nach ZĂŒrich gereist, um ihre grosse Liebe zu ĂŒberraschen – wird aber vielmehr selbst ĂŒberrascht. 5. Der Chilene Javier fĂŒhlt sich in der Schweiz nicht mehr zu Hause. PERIPHERIE, das Kollektivprojekt von 15 Absolventen der ZĂŒrcher Hochschule der KĂŒnste (ZHdK), ist ein Episodenfilm, dessen Protagonisten eines verbindet: die Suche nach Selbstbestimmung, WĂŒrde und Respekt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Lisa BrĂŒhlmann
Yasmin Joerg
Jan-Eric Mack
Luca Ribler
Wendy Pillonel
PRODUKTION:
Gilles Germann
Rea Televantos
CAST:
Jaap Achterberg
José Barros
Pema Shitsetsang
Yelena Tronina
Roger Bonjour
DREHBUCH:
Romana Friedli
Remie Blaser
Olga Dinnikova
JĂ©rĂŽme Furrer
KAMERA:
Ramón Königshausen
Simon Bitterli
Lukas Graf
Manuel Haefele
Kevin Rodriguez
SCHNITT:
Simon Gutknecht
Fabian Kaiser
Noemi Preiswerk
Fleur Matson
Lisa Gertsch
TON:
Benoit Barraud
Luisa Ricar
Lukas Erni
Felix Hergert
Michael Karrer
SalomĂ© WĂŒllner
Matthias Sahli
MUSIK:
Dimitri KĂ€ch
KOSTÜME:
Anna Deborah Gerber
Melanie HĂ€usler
Delia Keller
Arzu Koc
Irene Schweizer

       
  Pirates of the Caribbean: Salazar's Revenge
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Mai 2017]
       
 

Dead Men Tell No Tales • In PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE weht dem vom GlĂŒck verlassenen Captain Jack Sparrow eine steife Brise des Missgeschicks entgegen, als tödliche SeemĂ€nner aus der Schattenwelt, angefĂŒhrt vom furchterregenden Captain Salazar, dem Teufelsdreieck entkommen und nur ein Ziel kennen: jeden Piraten auf offener See zu töten, insbesondere Jack. Seine einzige Überlebenshoffnung ist der legendĂ€re Dreizack des Poseidon. Um diesen jedoch zu finden, muss er eine wenig behagliche Allianz mit der brillanten und hĂŒbschen Sternenforscherin Carina Smyth und dem eigensinnigen, jungen Royal-Navy-Seemann Henry eingehen. Am Steuer der Dying Gull, seines jĂ€mmerlich kleinen und schĂ€bigen Schiffs, versucht Captain Jack, nicht nur seine jĂŒngste Flut von Missgeschicken rĂŒckgĂ€ngig zu machen, sondern sein eigenes Leben vor dem eindrucksvollsten und bösartigsten Feind, dem er jemals gegenĂŒberstand, zu retten.

 

REGIE:
Joachim RĂžnning
Espen Sandberg
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
CAST:
Johnny Depp
Kaya Scodelario
Brenton Thwaites
Orlando Bloom
Javier Bardem
Geoffrey Rush
David Wenham
Stephen Graham
Golshifteh Farahani
Jessica Green
Kevin McNally
Martin Klebba
Adam Brown
DREHBUCH:
Stuart Beattie
Ted Elliott
Jeff Nathanson
Terry Rossio
Jay Wolpert
KAMERA:
Paul Cameron
MUSIK:
Geoff Zanelli
AUSSTATTUNG:
Nigel Phelps
KOSTÜME:
Penny Rose

       
  Pitza e Datteri
 
       
 

Ein Film von Fariborz Kamkari

 

REGIE:
Fariborz Kamkari
PRODUKTION:
Adriana Chiesa Di Palma
Fabrizia Falzetti
CAST:
Mehdi Meskar
Giuseppe Battiston
Maud Buquet
Hassani Shapi
DREHBUCH:
Fariborz Kamkari
Antonio Leotti
KAMERA:
Gian Enrico Bianchi
SCHNITT:
Mirco Garrone
TON:
Theo Francocci
MUSIK:
Orchestra di Piazza Vittorio

       
  Police, Adjective
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 2010]
       
 

Politist, adjectiv • Ein frisch verheirateter junger Polizist fragt sich, ob es eine gute Idee ist, SchĂŒler zu verhaften nur weil sie Gras rauchen. Mit der Lakonie eines frĂŒhen Jim Jarmusch erzĂ€hlt Regisseur Corneliu Porumboiu clever und fast beilĂ€ufig eine unwiderstehliche Story ĂŒber den feinen Unterschied zwischen Gesetz, Gerechtigkeit und Gewissen.

Der junge Polizist Cristi beschattet seit einiger Zeit einen SchĂŒler, der verdĂ€chtigt wird Haschisch zu rauchen und vielleicht sogar zu dealen. Cristis Vorgesetzte drĂ€ngen auf Verhaftung, obwohl die Überwachung bisher kaum konkrete Hinweise erbracht hat. Ausser, dass der SchĂŒler tatsĂ€chlich ab und zu eine raucht. Und das reicht hier fĂŒr ein paar Jahre Knast. Doch Cristi sieht nicht ein, weshalb er rumĂ€nischen Jugendlichen die Zukunft verbauen soll, wenn im ganzen restlichen Europa jeder straffrei einen Joint rauchen darf. Aber seine Chefs bleiben stur. Gesetz ist Gesetz und Cristi ein Polizist. Noch Fragen?

 

REGIE:
Corneliu Porumboiu
PRODUKTION:
Corneliu Porumboiu
CAST:
Dragos Bucur
Vlad Ivanov
Irina Saulescu
Ion Stoica
Marian Ghenea
DREHBUCH:
Corneliu Porumboiu
KAMERA:
Marius Panduru
TON:
Alex Dragomir
AUSSTATTUNG:
Mihaela Poenaru

       
  Populaire
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Regis Roinsard • Im FrĂŒhjahr 1958 will die hĂŒbsche Rose (DĂ©borah François) mehr, als nur im KrĂ€merladen ihres Vaters in der Normandie zu versauern. Sie trĂ€umt von der grossen weiten Welt - oder zumindest vom Leben in der nĂ€chstgrösseren Stadt. Heimlich bewirbt sie sich bei Louis Echard (Romain Duris) fĂŒr den Beruf, den sich jede Frau in den 50er Jahren wĂŒnscht: SekretĂ€rin. DafĂŒr ist sie zwar völlig unbegabt, bekommt die Stelle aber trotzdem, weil sie schneller tippen kann als Louis die SĂ€tze zu Ende formuliert. Louis' sportlicher Ehrgeiz ist geweckt und er meldet Rose beim regionalen Schnellschreibwettbewerb an. Unter seiner strengen Aufsicht muss sie ĂŒben, ĂŒben, ĂŒben .... Und wĂ€hrend Rose sich in Louis verliebt, trĂ€umt er davon, seinen SchĂŒtzling zur schnellsten Frau des Landes - ach was - der ganzen Welt zu machen! Oder gilt seine Leidenschaft auch schon lĂ€ngst nicht mehr dem Wettbewerb alleine?

 

REGIE:
Regis Roinsard
PRODUKTION:
Alain Attal
CAST:
Romain Duris
Déborah François
Bérénice Bejo
Shaun Benson
MĂ©lanie Bernier
Nicolas Bedos
Miou-Miou
DREHBUCH:
Romain Compingt
Daniel Presley
RĂ©gis Roinsard
KAMERA:
Guillaume Schiffman
SCHNITT:
Laure Gardette
Sophie Reine
TON:
Olivier Ranquet
AUSSTATTUNG:
Sylvie Olivé
KOSTÜME:
Charlotte David

       
  PopulĂ€rmusik frĂ„n Vittula
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juli 2006]
       
 

Nach dem Roman von Mikael Niemi • Im tornedalischen Pajala, in der nördlichsten Ecke Schwedens, ist das Leben so rauh wie die Einwohner selbst. Furchtlose ElchjĂ€ger, unermĂŒdliche HolzfĂ€ller, mutige Flösser, schweigsam, störrisch und von enormer Körperkraft. Sechzehnender, Trinkgelage, Saunawettbewerbe und Fingerhakeln stehen hoch im Ansehen. Wer hier seinen Mann nicht steht, fĂŒr den gibt es nur ein verĂ€chtliches Schimpfwort: Knapsu, das Synonym fĂŒr alles UnmĂ€nnliche und Verweichlichte. Das Herz der UrwĂŒchsigkeit liegt im Stadtteil Vittula. Hier trĂ€umen die verschworenen Freunde Matti und Niila in den 60er Jahren von der grossen Welt, von SĂŒdschweden, Stockholm, Paris... und China, das am Ende der Strasse liegen soll, die aus Vittula hinausfĂŒhrt. Bis eines Tages eine Beatles-Single in ihr Leben platzt: Rock’n Roll Music, ein Urknall, die mitreissende, unwiderrufliche Verheissung der Freiheit. Musik jedoch ist geradezu der Inbegriff von knapsu, jedenfalls wenn sie in nĂŒchternem Zustand gespielt wird. Aber Matti und Niila bleiben hartnĂ€ckig. Mit Greger, dem neuen Musiklehrer aus SĂŒdschweden, kommt die lange ersehnte Chance. Denn Greger schlĂ€gt die Vittulaner mit ihren eigenen Ritualen und macht das Undenkbare möglich: Eine Rockband in Pajala. Matti und Niila sind wild entschlossen, sich diese Chance nicht entgehen zu lassen, den SchmĂ€hungen der Schulkameraden und den PrĂŒgeln von Niilas Vater zum Trotz...

 

REGIE:
Reza Bagher
PRODUKTION:
Katinka FaragĂł
Markus Selin
Joachim Stridsberg
CAST:
Max Enderfors
Andreas af Enehjelm
Björn Kjellman
Kati Outinen
Jarmo MĂ€kinen
Göran Forsmark
Sten Ljunggren
DREHBUCH:
Reza Bagher
Erik Norberg
KAMERA:
Robert Nordström
SCHNITT:
Fredrik Morheden
Anders Refn
TON:
Anders Degerberg
MUSIK:
Halfdan E
Lars Daniel Terkelsen
AUSSTATTUNG:
Anna Asp
KOSTÜME:
Karin Sundvall

       
  Practical Magic
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 1998]
       
 

Prepare to come under their spell • In der Owens-Familie wird schon seit Generationen eine ganz besondere Gabe vererbt (die Leute sagen, es sei ein Fluch): Die Kraft der Weissen Magie. Sally (SANDRA BULLOCK) und Gillian (NICOLE KIDMAN), die von ihren Tanten Jet (DIANNE WIEST) und Frances (STOCKARD CHANNING) aufgezogen werden, wissen, dass sie anders sind, als andere Kinder. Und bald schon mĂŒssen sie lernen, was es heisst, eine Owens-Tochter zu sein. Denn die Macht der Weissen Magie hat auch ihren Preis: Den MĂ€nnern, in die sich die MĂ€dchen verlieben werden, ist ein frĂŒher Tod beschert.

Die ruhige Sally erkennt schnell, dass sie niemals ihren Seelenfrieden finden wird und wohl niemals wird heiraten können. Darum wehrt sie sich gegen die EinflĂŒsse der Magie und versucht sich von der Familie zu lösen. Sie möchte viel lieber ein ganz normales Leben fĂŒhren.

Ganz anders die rastlose Gillian: Sie findet die Auswirkungen, die sie auf MĂ€nner hat, extrem aufregend. Sie ist ganz verrĂŒckt nach der Macht und fĂŒhrt ein vogelfreies Leben, in dessen Verlauf sie unzĂ€hlige gebrochene Herzen hinter sich zurĂŒcklĂ€sst.

Eines Tages trifft Gillian Jimmy (GORAN VISNJIC), ein böswilliger Taugenichts. Unwissentlich löst sie in der Folge ein Kette von unglĂŒcklichen Ereignissen aus, was schliesslich Police-Officer Gary Hallet (AIDAN QUINN) auf die Spuren der Familie bringt.

Hals ĂŒber Kopf verliebt sich Gary in Sally und will den Owens darum helfen, sich von der ĂŒbernatĂŒrlichen Macht zu befreien. Er und Sally wissen zu gut, dass es mehr braucht, als 'angewandte Magie', um Liebe ins Leben der Familie zurĂŒckzubringen.

 

REGIE:
Griffin Dunne
PRODUKTION:
Denise Di Novi
CAST:
Sandra Bullock
Nicole Kidman
Dianne Wiest
Stockard Channing
Aidan Quinn
Goran Visnjic
DREHBUCH:
Robin Swicord
KAMERA:
Andrew Dunn
SCHNITT:
Elizabeth Kling
MUSIK:
Alan Silvestri

       
  Prater
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2008]
       
 

Ein Film von Ulrike Ottinger • Mit betörenden Bildern verwandelt Ulrike Ottingers Film Prater den beliebten Wiener Ort der Sensationen in ein Kinoerlebnis. Praterdynastien erzĂ€hlen vom Schaustellerleben. Wir begegnen den Nachkommen des "Manns ohne Unterleib", der um 1900 mit Frau und Kindern eine Vielzahl bis heute bestehender VergnĂŒgungsbetriebe grĂŒndete. Wir treffen die Besitzer des Schweizerhauses, Manager eines gastronomischen Spitzenbetriebs, deren VorgĂ€nger kaiserliche Jagdtreiber waren, oder den Prater-Heinzi, der pfleglich ausgemusterte Illusionsmaschinen repariert. Zusammen mit den Praterbesuchern von frĂŒher und heute reisen wir, ohne uns von der Stelle zu bewegen: Wien verwandelt sich in Klein-Venedig mit KanĂ€len, RialtobrĂŒcke und Dogenpalast. Von hier aus kann man Postkarten in alle Welt verschicken. Und ĂŒber all dies trĂ€gt uns das Riesenrad und bietet uns den Blick ĂŒber die DĂ€cher von Wien.

Bei Tag gehört der Prater den Kindern und Familien. Mit strahlenden Augen sitzen die Kleinen in Miniaturautos und vor dem Kasperltheater. Der Abend zieht magisch die Jugendlichen an und alle, die jung geblieben sind. Dann verwandelt sich der Tanztee in eine wilde Disco einsamer Herzen. Teenager zeigen mit abenteuerlicher Akrobatik zu osteuropĂ€ischen Raprhythmen, dass keine Zentrifugalkraft sie aus dem Gleichgewicht bringen kann. Eine Jugendgang beweist sich am "Watschenmann". Und ĂŒber allem glitzern in bunten Farben die leuchtenden Achterbahnen. Ejection Seats, Karussells und Autoscooter machen den Sternen am Nachthimmel Konkurrenz. Wirklichkeit und Illusion, Vergangenheit und Gegenwart: Hier geben sie sich ein fulminantes Stelldichein.

Ulrike Ottingers Film Prater taucht mit seinen atemberaubenden Bildern jeden KinogĂ€nger in sein eigenes Universum der WĂŒnsche und Sensationen. Er verbindet die Kulturgeschichte des Ă€ltesten VergnĂŒgungsparks der Welt mit brillanten Einblicken in die Wandelbarkeit der technischen Attraktionen. Zugleich erzĂ€hlt er von Menschen, fĂŒr die der Prater Ort der Unterhaltung, der Erinnerung oder ganz einfach Lebensmittelpunkt ist. Der Wiener Prater ist eine Wunschmaschine. Mit der neuesten Raumfahrttechnik lĂ€sst man sich in den Himmel schiessen und in der Geisterbahn trifft man die Monster der Kinogeschichte. Die Wiese (Pratum) - frĂŒher Jagdrevier des Kaisers - ist heute Spielwiese fĂŒr jedermann. Der Sprung durch Raum und Zeit: Hier ist er möglich.

 

REGIE:
Ulrike Ottinger
PRODUKTION:
Kurt Mayer
CAST:
Elfriede Jelinek
Elfriede Gerstl
Werner Schwarz
Herbert J. Wimmer
DREHBUCH:
Ulrike Ottinger
TON:
Klaus Kellermann

       
  Predator 2
 
       
 

Ein Film von Stephen Hopkins • Im Jahr 1997 geht erneut ein Predator auf die Jagd. Diesmal im Grossstadtdschungel von Los Angeles: die gesamte Stadt ist ein einziges Schlachtfeld, in dem rivalisierende Banden abwechselnd KĂ€mpfe gegeneinander und gegen die Polizei fĂŒhren. Die GesetzeshĂŒter sind ohnehin völlig ĂŒberfordert und rechnen mit einem weiteren Racheakt einer feindlichen Bande, als ein ranghohes Mitglied einer berĂŒchtigten kolumbianischen Gang beim Sex in seiner Wohnung von Jamaikanern brutal ermordet wird. Was die Polizei nicht weiss ist, dass der Kolumbianer von den Jamaikanern ermordet wurde und die gesamte Bande danach von einem Predator getötet wurde. Beim letzten Opfer hatte er kurzzeitig seine Tarnung aufgehoben. Da der Predator nur bewaffnete Menschen tötet, verschonte er die Geliebte des Kolumbianers. Diese erzĂ€hlt der Polizei, völlig traumatisiert, dass der leibhaftige Teufel erschienen sei.

Der hitzköpfige und mitunter cholerische Detective Mike Harrigan ĂŒbernimmt die Ermittlungen und gerĂ€t bald mitsamt seiner Einheit ins Visier des Ausserirdischen. Der Predator bringt einen nach dem anderen aus seiner Einheit mit Ausnahme von Leona um, da er durch seine Röntgensicht ihre Schwangerschaft erkennt und kein ungeborenes Leben tötet.

Derweil hat sich eine Geheimorganisation der Regierung an die Fersen des fremdartigen JĂ€gers geheftet; angefĂŒhrt von Agent Keyes wollen sie Harrigan als Köder benutzen, um den Predator einzufangen.

Jener kommt Keyes jedoch auf die Schliche und stellt ihn zur Rede. WĂ€hrend sie das Wesen in einem KĂŒhlhaus erwarten, erlĂ€utert der Agent ihm, dass vor Jahren ein Ă€hnliches Geschöpf eine US-Spezialeinheit im Dschungel von Zentralamerika angegriffen hat und bis auf zwei Personen alle getötet wurden. Dieses Wesen sei mit ĂŒberragender Technologie ausgestattet, die die Technologie des Menschen bei Weitem in den Schatten stelle. Harrigan erkennt schnell, dass ebendiese Technologie der Grund fĂŒr das rege Interesse der Regierung ist. Das Wesen solle daher möglichst nicht getötet, sondern mit FlĂŒssigstickstoff kampfunfĂ€hig gemacht und dann gefangen genommen werden.

Bevor sie einen weiteren Disput fĂŒhren können, taucht der Predator auf; obwohl sie ihm eine Falle stellen und sich tapfer schlagen, werden Keyes und sein schwer bewaffnetes Einsatzteam von dem Wesen getötet, das sich dann Harrigan zuwendet. Dieser kann es mit mehr Erfolg bekĂ€mpfen und schliesslich in dessen in einem abgelegenen Tunnel gelegenes Raumschiff verfolgen, wo es ihm mit letzter Kraft gelingt, seinen Feind mithilfe dessen eigener Waffe zu töten.

Sofort nach dem Tod des JĂ€gers tauchen rund um den ĂŒberraschten Helden weitere Ausserirdische auf. Sie nehmen die Leiche ihres GefĂ€hrten mit und einer von ihnen ĂŒberlĂ€sst Harrigan, um Respekt zu bezeugen, eine alte Pistole, in welche die Inschrift Raphael Adolini 1715 eingraviert ist. Mit der Aufforderung Harrigan solle verschwinden, verlassen die Ausserirdischen mit ihrem Raumschiff die Erde. Harrigan kann sich im letzten Moment aus dem Raumschiff und dem Tunnel retten.

 

REGIE:
Stephen Hopkins
PRODUKTION:
John Davis
Joel Silver
CAST:
Kevin Peter Hall
Danny Glover
Gary Busey
Maria Conchita Alonso
Bill Paxton
Robert Davi
Adam Baldwin
DREHBUCH:
Jim Thomas
John Thomas
KAMERA:
Peter Levy
SCHNITT:
Mark Goldblatt
Bert Lovitt
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Lawrence G. Paull
KOSTÜME:
Marilyn Vance

       
  Prime
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Ben YoungerRafi (Uma Thurman), 37 und frisch geschieden, sieht blendend aus, hat einen gutbezahlten Job und bewohnt ein schickes Apartment in New York. Man möchte neidisch werden. WĂ€re da nicht das unĂŒberhörbare Ticken der biologischen Uhr und ihr unerfĂŒllter Kinderwunsch. Um einer drohenden Depression gleich vorzubeugen, geht Rafi wie jede anstĂ€ndige New Yorkerin regelmĂ€ssig „auf die Couch". Denn ihre Therapeutin Dr. Lisa Metzger (Meryl Streep), eine gestandene Frau mĂŒtterlichen Typs, strahlt Ruhe, Ausgeglichenheit und StĂ€rke aus und hat stets weise RatschlĂ€ge auf Lager. Zum Beispiel diesen: Gehe aus und triff dich mit MĂ€nnern!

Und Rafi - ganz folgsame Patientin - zieht los und verliebt sich prompt: in David (Bryan Greenberg), einen Traumtyp der Kategorie supersĂŒss und supersexy. Die Sache hat nur einen Haken: Ihr Romeo ist erst 23, wohnt noch bei seinen Grosseltern und Ă€ussert SĂ€tze, die mit „Meine Mom sagt immer ..." beginnen. Macht nichts, meint Dr. Metzger dazu, geniesse Dein Leben! Doch diesen Tipp soll die fĂŒrsorgliche Therapeutin schon bald bereuen, handelt es sich doch bei Rafis Objekt der Begierde um keinen geringeren als Lisas eigenen Sohn! Frau Doktor ist einer ausgewachsenen Panikattacke nahe: Ihr Baby in den FĂ€ngen einer 37-jĂ€hrigen Psychopathin! Jetzt erst mal schön tief durchatmen und bloss nicht die Nerven verlieren...

 

REGIE:
Ben Younger
PRODUKTION:
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Uma Thurman
Meryl Streep
Bryan Greenberg
Jon Abrahams
Adriana Biasi
DREHBUCH:
Ben Younger
KAMERA:
William Rexer
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Paul P. Soucek
MUSIK:
Ryan Shore
AUSSTATTUNG:
Mark Ricker
KOSTÜME:
Melissa Toth

       
  Prometheus
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. August 2012]
       
 

Dunkle Zeichen • Regisseur Ridley Scott kehrt zu dem Genre zurĂŒck, das er mit ‚Alien‘ und ‚Blade Runner‘ mitgeprĂ€gt hat. In PROMETHEUS geht eine Forschergruppe (u.a. Charlize Theron, Noomie Rapace, Michael Fassbender) Hinweisen auf die UrsprĂŒnge menschlichen Lebens nach, die sie auf eine spannende und gefĂ€hrliche Reise zu den dunkelsten Ecken des Universums fĂŒhrt. Dort mĂŒssen sie sich einem schrecklichen Kampf stellen, um die Zukunft der Menschheit zu retten


 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
David Giler
Walter Hill
Ridley Scott
Tony Scott
CAST:
Michael Fassbender
Charlize Theron
Noomi Rapace
Patrick Wilson
Guy Pearce
Idris Elba
Rafe Spall
Logan Marshall-Green
DREHBUCH:
Jon Spaihts
Damon Lindelof
KAMERA:
Dariusz Wolski
SCHNITT:
Pietro Scalia
TON:
Tim Walston
MUSIK:
Marc Streitenfeld
AUSSTATTUNG:
Arthur Max

       
  Reconstruction
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Februar 2004]
       
 

Camera d'Or - Cannes 2003 • RECONSTRUCTION stellt das romantische Drama auf den Kopf, indem es die GefĂŒhle der Liebe bildgewaltig seziert. In der Art von MEMENTO folgt der Film dem Fotografen Alex und der schönen AimĂ©e, ihrem zufĂ€lligen Treffen und einem verrĂŒckten Tag der Verliebtheit in Kopenhagen. Ihre GefĂŒhle fĂŒreinander werden auf die Probe gestellt, als ihnen die Welt um sie herum immer fremder, unergrĂŒndlicher wird. Die Stadt wird zum Labyrinth, Alex und AimĂ©e befinden sich im freien Fall. Und fĂŒr Alex stellt sich immer dringender die Frage, wie weit er fĂŒr den Traum der wahren Liebe zu gehen bereit ist. Am Filmfestival von Cannes gewann Christoffer Boes erstaunliches RegiedebĂŒt die prestigetrĂ€chtige CAMERA D'OR.

 

REGIE:
Christoffer Boe
PRODUKTION:
Tine Grew Pfeiffer
CAST:
Nikolaj Lie Kaas
Maria Bonnevie
Krister Henriksson
Nicolas Bro
Peter Steen
Ida Dwinger
Malene Schwartz
DREHBUCH:
Mogens Rukov
Christoffer Boe
KAMERA:
Manuel Alberto Claro
SCHNITT:
Mikkel E.G. Nielsen
Peter Brandt
TON:
Morten Green
MUSIK:
Thomas Knak
AUSSTATTUNG:
Martin de Thurah
KOSTÜME:
Gabi Humnicki

       
  Red Dawn
 
       
 

Ein Film von Dan Bradley • Red Dawn ist eine ganz normale Kleinstadt im Staat Washington, in der das Leben geruhsam und unaufgeregt seinen Gang geht – bis eines Morgens FallschirmjĂ€ger am Himmel auftauchen. Schnell wird klar: Die USA werden angegriffen und Red Dawn ist das erste Ziel der Eindringlinge. Im Handumdrehen ist die Stadt eingenommen und seine Bewohner sind vom Rest der USA abgeschnitten. Fest entschlossen zurĂŒckzuschlagen, versammelt sich eine Gruppe Mutiger in den umliegenden WĂ€ldern. Unter ihnen auch der Marine Jed (Chris Hemsworth) und sein Bruder Matt (Josh Peck). Sie nennen sich die “Wolverines“. Mit vereinter Kraft bilden sie sich unter Jeds Anleitung zu KĂ€mpfern aus und entwickeln einen wagemutigen Schlachtplan, ihre Stadt von den ungewĂŒnschten Eindringlingen zu befreien und ihrer aller Freiheit zurĂŒckzuerlangen


 

REGIE:
Dan Bradley
PRODUKTION:
Beau Flynn
Tripp Vinson
CAST:
Chris Hemsworth
Josh Peck
Josh Hutcherson
Adrianne Palicki
Isabel Lucas
DREHBUCH:
Kevin Reynolds
KAMERA:
Mitchell Amundsen
SCHNITT:
Richard Pearson
TON:
Per Hallberg
David Werntz
MUSIK:
Ramin Djawadi
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Catherine George

       
  Red Planet
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2001]
       
 

The Color of Fear • Mission Commander Kate Bowman (CARRIE-ANNE MOSS) is the pilot and commander of the most important mission of the 21st century: saving the human race.

lt's 2050, Earth is dying, and colonizing Mars is the only alternative to obliteration. Bowman and her crew have made this journey to investigate what went wrong with the malfunctioning Mars Terraforming Project, and to repair it. But what happens when they get there is far more terrifying than anyone could have guessed: a crash-landing leaves them without scientific, communication or escape equipment; and causes their military mapping and exploration robot to malfunction into an enemy, relentlessly dedicated to breaking the team down. Defying orders from Hotiston, orders from Houston, Bowman refuses to leave Gallagher (VAL KILMER), with whorn she shares an intense emotional band, and the others, and instead attempts to guide them back from above.

But as the landing team explores the harsh new planet desperately seeking a way out, they make the most terrifying and baff ling discovery of all: Mars may be barren, but it's not uninhabited.

 

REGIE:
Anthony Hoffman
PRODUKTION:
Bruce Berman
Mark Canton
Jorge Saralegui
CAST:
Val Kilmer
Carrie-Anne Moss
Benjamin Bratt
Tom Sizemore
Simon Baker
Terence Stamp
Jessica Norton
DREHBUCH:
Chuck Pfarrer
KAMERA:
Peter Suschitzky
SCHNITT:
Robert K. Lambert
Dallas Puett
TON:
Dane A. Davis
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Owen Paterson
KOSTÜME:
Kym Barrett

       
  Regilaul - Lieder aus der Luft
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2011]
       
 

Ein Film von Ulrike Koch • Die auf acht Silben basierenden Regi-Lieder entstammen dem alten finno-ugrischen Weltbild und sind NĂ€hrboden fĂŒr die berĂŒhmte estnische Gesangskultur. Ihr eindringlich monotoner Klang besitzt geheimnisvolle Kraft und beflĂŒgelt zur Auseinandersetzung mit den eigenen Wurzeln und neuen Formen der Umsetzung. In Zeiten elementarer VerĂ€nderung, die fĂŒr viele mit dem Verlust von IdentitĂ€t einhergeht, betrifft die Frage, wie man sich in diese Welt einbringen kann, uns alle. Estland bietet filmische Kraftfelder, um dieses aussergewöhnliche Gewebe zwischen Natur, Mensch und Lied darzustellen.

 

REGIE:
Ulrike Koch
DREHBUCH:
Ulrike Koch
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Magdolna Rokob

       
  Return to Montauk
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Volker Schlöndorff • Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst. – Der Schriftsteller Max Zorn kommt zur Premiere seines neuen Buches in die USA. Hier erwartet ihn seine jĂŒngere LebensgefĂ€hrtin Clara. Sie war vorausgereist, um bei den Vorbereitungen fĂŒr die US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. Nicht ganz zufĂ€llig trifft Max in New York Rebecca wieder, die Frau, um die es in seinem aktuellen Roman ĂŒber das Scheitern einer grossen Liebe geht. Die beiden beschliessen, nach fast 20 Jahren noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen – in Montauk, dem Ort mit dem berĂŒhmten Leuchtturm am Ende von Long Island

Die wunderschöne Liebesgeschichte «Return to Montauk» erzĂ€hlt von ĂŒberwĂ€ltigenden Erinnerungen, verpassten Chancen, SehnsĂŒchten, vom Verrinnen der Zeit. Volker Schlöndorffs Spielfilm basiert auf einem Originaldrehbuch. Dieses greift Motive der ErzĂ€hlung «Montauk» des Schweizer Schriftstellers Max Frisch auf, mit dem der Oscar-prĂ€mierte Regisseur eine langjĂ€hrige enge Freundschaft verband. «Return to Montauk» ist mit Nina Hoss, Stellan SkarsgĂ„rd, Susanne Wolff und Niels Arestrup hochkarĂ€tig besetzt: emotional starkes, poetisches Kino von grosser Strahlkraft.

 

REGIE:
Volker Schlöndorff
PRODUKTION:
Regina Ziegler
CAST:
Stellan SkarsgÄrd
Nina Hoss
Bronagh Gallagher
Niels Arestrup
Susanne Wolff
Rebecca Knox
DREHBUCH:
Volker Schlöndorff
KAMERA:
JérÎme Alméras
SCHNITT:
Hervé Schneid
TON:
Selim Azzazi
AUSSTATTUNG:
Sebastian Soukup
KOSTÜME:
Majie Pötschke

       
  Ricco
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Oktober 2002]
       
 

Ein Film von Mike Wildbolz • Anhand von Kunstwerken und Interviews mit Zeitgenossen folgt der Film den Spuren des Schweizer Malers Erich (Ricco) Wassmer (1915-72). Ricco ist im elterlichen Schloss im bernischen Bremgarten, in einer fĂŒr ihn magischen Traumwelt aufgewachsen, unter befreundeten KĂŒnstlern und Schriftstellern wie z.B. H.Hesse. Schon bald packte den Maler das Fernweh, er reiste auf einem Frachter zweimal um die Welt. 1951 liess er sich auf Schloss BomprĂ© bei Vichy nieder. In dieser Zeit entstanden vor allem Werke zu literarischen Themen. Ein Modell Riccos erinnert sich an den Einfluss von Alain-Fourniers 'Le Grand Meaulnes'. Der Schriftsteller Christoph Geiser rezitiert seine Texte zu den Bildern 'Anthropotomie' und 'Endymion'. 1963 wurde Ricco verhaftet; die französische Polizei hatte Aktfotos von jungen MĂ€nnern, des Malers Arbeitsgrundlage, gefunden. Nach der Freiheitsstrafe kehrte Ricco ins WaadtlĂ€nder Dorf Ropraz, in ein herrschaftliches Manoir zurĂŒck. Dort starb er schwer krank im MĂ€rz 1972.

 

REGIE:
Mike Wildbolz
PRODUKTION:
Mike Wildbolz
CAST:
Elisabeth BĂ€ni
Alain Gilieron
Stephan Gilieron
Anton Grieb
Pierre Gygi
Lilly Keller
Emanuel Martin
DREHBUCH:
Mike Wildbolz
Liliana Piantini Piffaretti
Urs Markun
KAMERA:
Thomas Hardmeier
Hansueli Schenkel
Urs Kohler
Nicholas Joray
SCHNITT:
Marianne Quarti

       
  Ride Along 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Next Level Miami • AngefĂŒhrt von Kevin Hart und Ice Cube versammelt sich fĂŒr RIDE ALONG: Next Level Miami erneut das Erfolgsteam des ersten Teils, jener erfolgreichen amerikanischen Street Comedy, die uns das populĂ€rste Comedy-Duo des Jahres 2014 bescherte: den Wachmann Ben Barber und den knallharten Cop James Payton – superwitzig und sicherlich „treffsicher im Dialog“.
Diesmal ist das Duo in Miami unterwegs, um einem riesigen Kartell auf die Schliche zu kommen - wieder mit dabei: Regisseur Tim Story sowie Will Packer, Matt Alvarez und Larry Brezner, die gemeinsam mit Ice Cube den Film produzierten.

 

REGIE:
Tim Story
PRODUKTION:
Matt Alvarez
Ice Cube
William Packer
CAST:
Kevin Hart
Ice Cube
Tika Sumpter
John Kap
DREHBUCH:
Phil Hay
Matt Manfredi

       
  Rivers and Tides
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Dezember 2002]
       
 

Andy Goldsworthy - Working With Time • Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, BlĂ€tter, Zweige, Wasser - Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet und zumeist dort, wo er es vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht.

Goldsworthys Kunst mit der Natur ist meditativ und geht direkt ins Herz, sie ist dem Zen verwandt. «Goldsworthys beste Werke sind wahrer als die Natur selbst. Und drucken zugleich Bilder aus, die in unserer Seele verwurzelt sind» meint die SĂŒddeutsche Zeitung. FĂŒr die Zeitschrift 'Natur' ist Goldsworthy «einzigartig, ein Magier, der mit den NaturkrĂ€ften im Bunde ist. Er arbeitet in der Natur, mit der Natur und letztendlich auch fĂŒr die Natur». Goldsworthy gilt heute - neben Richard Long - als bedeutendster Vertreter der Land-Art.

Er macht mit ĂŒberraschenden und Staunen auslösenden VorgĂ€ngen in der Natur die Natur zur KĂŒnstlerin. Seine Kunst ist aussergewöhnlich - aber leise, sublim. Sie ist schön. «Wir tun der Landschaft unrecht, wenn wir sie nur schön finden, Landschaft und Natur haben auch eine dunkle Seite. Die Schönheit verweist auf die Wahrheit, die im Wesen der Dinge verborgen liegt» sagt Goldsworthy dazu. Bisher haben allein Goldsworthys Fotografien seine kurzlebigen Arbeiten in der VergĂ€nglichkeit der Zeit festgehalten. Erstmals nun hat der KĂŒnstler erlaubt, dass ein Filmteam ihn bei seiner kĂŒnstlerischen Arbeit begleitet. Regisseur Thomas Riedelsheimer beobachtet ihn im Verlauf der vier Jahreszeiten mit grosser, sozusagen elementarer Geduld bei wichtigen Arbeiten in Kanada, in den USA und in Europa. Entstanden ist ein Film, der der Versuchung, selbst Kunst machen zu wollen, nicht erliegt.

 

REGIE:
Thomas Riedelsheimer
PRODUKTION:
Anndore v. Donop
DREHBUCH:
Thomas Riedelsheimer
KAMERA:
Thomas Riedelsheimer
SCHNITT:
Thomas Riedelsheimer

       
  Royal Opera House: WalkĂŒre
  [demnächst im Kino - Release: 28. Oktober 2018]
       
 

Aus dem Royal Opera House London • Erster Aufzug
Im ersten Aufzug der WalkĂŒre sucht Siegmund unter dem Namen Wehwalt bei Sieglinde, der Gattin Hundings, Obdach. Siegmund und Sieglinde sind Zwillinge, von Wotan gezeugt, den sie nur unter dem Namen WĂ€lse kennen. Da Sieglinde schon frĂŒh geraubt und Hunding zur Ehe gegeben wurde („
ein Weib, das ungefragt SchĂ€cher ihm schenkten zur Frau“), erkennen die Zwillingsgeschwister einander zunĂ€chst nicht.
Heimgekehrt erfragt Hunding die Herkunft des Gastes und stellt fest, dass Siegmund ausgerechnet jenem verhassten „wilden Geschlecht“ angehört, das er soeben – erfolglos – gejagt hat, um „SĂŒhne zu nehmen fĂŒr Sippenblut“, nur um nun des „flĂŒcht’gen Frevlers Spur im eignen Haus zu erspĂ€hn“. Zwar zwingt ihn das Gastrecht, Siegmund fĂŒr die Nacht zu beherbergen, doch bestimmt er, dass am anderen Morgen der Zweikampf zwischen ihm und Siegmund entscheiden solle.
Hunding legt sich schlafen (Sieglinde: „ich wĂŒrzt ihm betĂ€ubenden Trank“). Sieglinde schleicht sich zu Siegmund und erzĂ€hlt ihm von dem Schwert im Stamm der mitten im Saal stehenden Esche, das von einem mysteriösen Fremden eines Tages dort hineingestossen worden war und nur demjenigen bestimmt sei, der es herauszuziehen vermöchte, was bisher jedoch noch niemandem gelungen ist. Siegmund nennt das Schwert Notung (in Partitur und Klavierauszug Nothung geschrieben), da er es sich in der grössten Not gewinnt, und zieht es voll Begeisterung aus dem Stamm. Die Geschwister erkennen sich, sie glĂŒhen in Liebe zueinander. In der inzestuösen Vereinigung der Geschwister („so blĂŒhe denn WĂ€lsungenblut“) wird Siegfried gezeugt.

Zweiter Aufzug
Der zweite Aufzug versetzt uns in göttliche SphÀren. Zwischen Wotan und Fricka, Wotans Frau, entspinnt sich ein heftiger Streit.
Wotans Plan, den er am Ende des Rheingolds gefasst hatte, war inzwischen weiter umgesetzt worden. Im Kampf gefallene Helden werden von den neun WalkĂŒren, Wotans Töchtern, auf die von den Riesen errichtete Burg Walhall gebracht, um Wotans Armee zu bilden und den befĂŒrchteten Angriff Alberichs auf die Herrschaft der Götter abzuwehren. Zudem will Wotan verhindern, dass Alberich wieder in den Besitz des Ringes gelangte („dann wĂ€re Walhall verloren“). Er selbst darf aber gegen Fafner, der Goldschatz und Ring in Gestalt eines Drachen hĂŒtet, nicht antreten („mit dem ich vertrug, den darf ich nicht treffen“); so wĂŒnscht er sich einen unabhĂ€ngigen Helden, der den Ring fĂŒr ihn zurĂŒckgewinnen könnte. In dieser Rolle sieht er Siegmund. Lieblingstochter BrĂŒnnhilde soll diesem im bevorstehenden Kampf mit Hunding beistehen und zum Sieg verhelfen.
Fricka verlangt nun jedoch von Wotan, im Zweikampf fĂŒr Hunding einzutreten, weil Hunding Opfer eines Ehebruchs – noch dazu eines inzestuösen – geworden sei. Wotan, der Wahrer der göttlichen Ordnung, so argumentiert sie, könne diesen Ehebruch nicht ungestraft lassen. Wotan versucht sich herauszuwinden, indem er darauf verweist, dass Siegmund als freier Mann selber in der Lage sein mĂŒsse, die Situation zu bewĂ€ltigen, aber Fricka durchschaut ihn – er, Wotan, habe Siegmund in diese Notsituation ĂŒberhaupt erst gebracht und ihm auch das Schwert, das ihn retten soll, zugespielt. Fricka fordert und erhĂ€lt am Ende den Eid Wotans, Siegmund im Kampf zu fĂ€llen (Fricka: „Der WĂ€lsung fĂ€llt meiner Ehre!“).
Als BrĂŒnnhilde kurz darauf zu Wotan zurĂŒckkehrt und ihn zutiefst erschĂŒttert vorfindet, gelingt es ihr, Wotan zum Reden zu bringen (Wotan: „
 mit mir nur rat ich, red ich zu dir“). Er offenbart ihr die Vorgeschichte des Ringes, dass ihn die Erdgöttin Erda warnte, er jedoch die Warnung in den Wind schlug, und was ihm jetzt daraus erwuchs („In eigner Fessel fing ich mich, ich Unfreiester aller!“).
Als BrĂŒnnhilde schliesslich von Wotan den Auftrag erhĂ€lt, das Kampfeslos zu Gunsten Hundings zu wenden, ist sie niedergeschlagen. Sie erscheint Siegmund in der vierten Szene des zweiten Aufzugs, der sogenannten TodesverkĂŒndung. Tief gerĂŒhrt stellt sie fest, dass Siegmund nur an Sieglinde hĂ€ngt und nichts von den Wonnen Walhalls, dem Traum aller Helden, wissen will. Sie beschliesst, sich Wotans Befehl zu widersetzen und Siegmund zu helfen. ErzĂŒrnt greift Wotan selbst in das Kampfesgeschehen ein. Siegmund fĂ€llt, da Wotans Speer sein Schwert zerschlĂ€gt. Grimmig beauftragt Wotan Hunding, Fricka den Verlauf des Kampfes zu schildern, und tötet ihn durch einen „verĂ€chtlichen Handwink“. Dann nimmt er die Verfolgung BrĂŒnnhildes auf, die mit der verzweifelten Sieglinde auf der Flucht zum WalkĂŒrenfelsen ist.

Dritter Aufzug
Auf dem WalkĂŒrenfelsen treffen sich alle Töchter Wotans, die WalkĂŒren, um gemeinsam mit den im Kampf gefallenen Helden, die sie gesammelt haben, nach Walhall zu ziehen. Das wohl bekannteste MusikstĂŒck aus dem Ring des Nibelungen, der Ritt der WalkĂŒren, erklingt als Vorspiel und Anfang dieser Szene.
Wotan verfolgt die rebellische BrĂŒnnhilde, um sie fĂŒr ihren Ungehorsam zu bestrafen. BrĂŒnnhilde gelingt es noch, Sieglinde den Weg zur Flucht zu weisen, wobei sie der lebensmĂŒden Frau auch verkĂŒndet, dass sie einen Sohn gebĂ€ren wird („den hehrsten Helden der Welt hegst du, o Weib, im schirmenden Schoss!“). Das Schwert Siegmunds, das bei dem Zweikampf zerbrach, gibt sie ihr fĂŒr diesen Sohn als vĂ€terliches Erbteil mit. In ĂŒberschwĂ€nglichem Jubel ĂŒber das verheissene Liebespfand, das in ihr heranwĂ€chst, flieht Sieglinde.
BrĂŒnnhilde dagegen stellt sich dem Zorn Wotans, der ihr die hĂ€rteste Strafe verkĂŒndet: dass sie fortan nicht mehr als göttliche WalkĂŒre existieren wird. Zum Menschen degradiert, als „Weib“, soll sie dem erstbesten Manne folgen, der sie aus dem „wehrlosen Schlaf“ weckt, in den Wotan sie versetzen wird, und fortan das öde Leben einer Hausfrau fĂŒhren („
 dem herrischen Manne gehorcht sie fortan, am Herde sitzt sie und spinnt, aller Spottenden Ziel und Spiel“). BrĂŒnnhilde weist Wotan darauf hin, dass seine Weisung an sie, da er Siegmund ja liebe, immer war, ihn zu schĂŒtzen, und dass seine widersprĂŒchliche RĂŒcknahme dieser Weisung lediglich darauf beruhe, dass Fricka ihn mit ihren Argumenten sich selbst entfremdet habe. Sie wagt den Vorschlag, dass Wotan ein Feuer um den Berg legen möge, auf den er sie schlafend verbannen will, um ihr die Schmach zu ersparen, womöglich „dem feigsten Manne zur leichten Beute“ zu werden. Sie erreicht die Zusage Wotans, dass nur ein Held (wobei sie an den kĂŒnftigen Sohn Sieglindes denkt), der furchtlos das Feuer durchbrechen kann, sie erwecken werde. Wotan nimmt bewegt Abschied von seiner Lieblingstochter, sieht ihr zum letzten Mal in die Augen und kĂŒsst die Gottheit von ihr. Dann befiehlt er Loge, den Fels mit Feuer zu umgeben, und bestimmt: „Wer meines Speeres Spitze fĂŒrchtet, durchschreite das Feuer nie!“

 

REGIE:
Keith Warner
CAST:
Stuart Skelton
Emily Magee
John Lundgren
Nina Stemme
Sarah Connolly
TON:
Antonio Pappano
MUSIK:
Richard Wagner
AUSSTATTUNG:
Stefanos Lazaridis
KOSTÜME:
Marie-Jeanne Lecca

       
  Royal Shakespeare Company: King Lear
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2016]
       
 

Übertragung aus London • Der alternde König Lear beschliesst, sein Reich unter seinen drei Töchtern Goneril, Regan und Cordelia aufzuteilen, da er sich einen ruhigen Lebensabend ohne die Verantwortung eines Herrschers wĂŒnscht. Hierzu veranstaltet er einen „Liebestest“, um zu erfahren, welche seiner Töchter ihn am meisten liebt. Er erwartet, dass seine Lieblingstochter Cordelia als Siegerin aus dem Wettbewerb hervorgehen wird, und will ihr dann den grössten Teil seines Reiches vermachen. WĂ€hrend die anderen Schwestern ihre angebliche Liebe zum Vater mit falschen Schmeicheleien beteuern, erklĂ€rt Cordelia, der Unaufrichtigkeit zuwider ist, sie liebe ihn eben so, wie eine Tochter ihren Vater zu lieben habe, nicht mehr und nicht weniger. Aufgebracht ĂŒber ihre seiner Ansicht nach lieblosen und undankbaren Worte, enterbt Lear seine jĂŒngste Tochter und teilt ihren Anteil unter den beiden Ă€lteren Schwestern auf. Als der Graf von Kent fĂŒr Cordelia Partei ergreift und Lear seine Ungerechtigkeit vorhĂ€lt, verbannt Lear ihn aus seinem Reich. Obwohl Cordelia nun enteignet ist, nimmt der König von Frankreich sie zur Gemahlin, und beide verlassen England.

Von den beiden verbliebenen Töchtern und ihren EhemĂ€nnern verlangt Lear als Gegenleistung fĂŒr seine GrosszĂŒgigkeit nur, ihm seinen Ruhestand zu finanzieren und einhundert Ritter zu seinem Schutz zu stellen. Goneril und Regan beschliessen aber schon bald, sich ihres Vaters zu entledigen, der ihnen nun nur noch lĂ€stig ist. Lear lĂ€sst sich unterdessen von einem zugewanderten Narren unterhalten, den er lieb gewinnt. Neben anderen frechen und geistreichen Bemerkungen lĂ€sst der Hofnarr den König auch wissen, dass er mit der MachtĂŒbergabe an seine beiden Töchter einen Fehler begangen habe, was Lear zunĂ€chst nicht wahrhaben will und daher den dreisten Narren zurechtweist. Als Goneril aber tatsĂ€chlich vom König verlangt, er solle die HĂ€lfte seiner hundert Ritter fortschicken, verlĂ€sst Lear erbost das Schloss und sucht Regan auf, um sie in der Sache zu Rede zu stellen. Diese bietet ihm jedoch nur die Stirn und fordert ihn auf, von nun an alle seine Bediensteten aufzugeben. Von seinen Töchtern verstossen und nur von dem Narren und einem Getreuen begleitet (der verbannte Graf von Kent incognito, der Lears Gefolge in guter Absicht sucht, um dem dickköpfigen König beizustehen), zieht Lear hinaus in einen Sturm. Durch widrige UmstĂ€nde verliert er seine Begleiter, irrt ziellos durch die Ödnis der ostenglischen Heide und verfĂ€llt schliesslich dem Wahnsinn. Als er in dieser Sturmszene auf den fast nackten Tom of Bedlam (Edgar von Gloucester incognito) trifft, erkennt er an dessen Elend den Menschen als das, was er seiner Natur nach wirklich ist: ein armes, nacktes Tier. Hier zeigt König Lear zum ersten Mal Mitleid und sein Weg aus dem Wahnsinn heraus hin zur Selbsterkenntnis beginnt.

In der Zwischenzeit ist der Graf von Gloucester von seinem unehelichen Sohn Edmund heimtĂŒckisch betrogen worden. Edmund hatte ihn mithilfe gefĂ€lschter Briefe zu der Überzeugung gebracht, sein anderer, ehelicher Sohn Edgar plane seine Ermordung. Gloucester hat ausserdem von dem Mordkomplott der Erbfolgerinnen gegen Lear erfahren und gibt dem treuen Kent den Rat, den alten König zu VerbĂŒndeten nach Dover in Sicherheit zu bringen. Sein Versuch, König Lear beizustehen, wird jedoch an Goneril, Regan und ihren Prinzgemahl Cornwall verraten. Sie lassen Gloucester verhaften und blenden. Ein Diener, der diese Grausamkeit nicht zulassen will, bringt dem Prinzgemahl Cornwall in einem Handgemenge versehentlich eine tödliche Verletzung bei. Die mitleidlose Regan offenbart dem geblendeten Gloucester sodann, dass die verrĂ€terischen Absichten in Wahrheit von seinem Bastard Edmund ausgehen und nicht von seinem legitimen Sohn Edgar. Goneril verlĂ€sst unterdessen ihren Ehemann, den Herzog von Albany, weil er sich – von ihrer Bosheit angewidert – auf die Seite des alten Königs geschlagen hat.

Durch die ostenglischen Heide irrend trifft der verzweifelte Graf von Gloucester auf seinen Sohn Edgar, der sich als Tom of Bedlam ausgibt und seine wahre IdentitĂ€t nicht preisgibt, da ihm von Seiten seines Vaters – aufgrund der falschen EinflĂŒsterungen Edmunds – Repressionen drohen. Auf Gloucesters Wunsch fĂŒhrt ihn „Tom“ nach Dover, wo er einzig noch seinem Leben durch den Sprung von einer Klippe ein Ende setzen will. Edgar wendet den Selbstmordversuch durch eine List ab und kann auch das Attentat des von Regan angestifteten Dieners Oswald an Gloucester vereiteln.

Cordelia erfĂ€hrt vom Sinneswandel und der Not ihres Vaters und kehrt mit der französischen Armee nach Britannien zurĂŒck, um die MachtverhĂ€ltnisse im Reich neu zu ordnen. In der Heide trifft sie auf ihren Vater und verzeiht ihm. Allerdings werden in der Schlacht, in die sie nun gegen die eigene englische Armee zieht, ihre Truppen geschlagen. Edmund, der hier inzwischen zum HeerfĂŒhrer avanciert ist und um dessen Gunst sich die machtbesessenen Schwestern Regan und Goneril nun streiten, lĂ€sst Lear und Cordelia vorfĂŒhren und befiehlt ihren Tod. Inzwischen wendet sich die Verschlagenheit der intriganten Königstöchter schicksalhaft gegen sie selbst: Goneril vergiftet erst ihre Schwester Regan und tötet sich dann selbst. Edgar geht als verspĂ€teter Held aus dem Drama hervor: Er besiegt Edmund im Duell. Der ĂŒberwĂ€ltigte Edmund bereut inzwischen auch seinen Befehl, Cordelia hĂ€ngen zu lassen, doch sein Eilbote mit dem Widerruf des Urteils kommt zu spĂ€t, es ist bereits vollstreckt. Als Lear dies erfĂ€hrt, ist er so erschĂŒttert vom Verlust seiner 'einzigen' Tochter, dass er jede AutoritĂ€t und Herrscherkraft verliert. Trotz seines nach aussen hin verwirrt erscheinenden Geisteszustands erlangt Lear in innerer Hellsichtigkeit Erkenntnis ĂŒber sich selbst sowie den wahren Charakter seiner Mitmenschen und stirbt an seinem tiefen Gram. Fortan regieren Chaos und Leere das Land; es bleibt am Ende offen, ob Edgar in Zukunft die Regentschaft ĂŒbernehmen wird.

 

REGIE:
Gregoy Doran
CAST:
Romayne Andrews
Antony Byrne
Eke Chukwu
AUSSTATTUNG:
Niki Turner

       
  Saphirblau
 
       
 

Liebe geht durch alle Zeiten • Gwendolyn Shepherd (Maria Ehrich) hat noch immer Schwierigkeiten, sich im 18. Jahrhundert zu Recht zu finden. Um auf einer Soiree nicht weiter aufzufallen, muss sie die damaligen Umgangsformen jedoch schnell erlernen. Gideon (Jannis Niewöhner) und sie wollen auf dieser Veranstaltung Kontakt zum Grafen von Saint Germain (Peter Simonischek) aufnehmen, da er einer der zwölf Zeitreisenden ist, dessen Blut in den geheimen Chronographen eingelesen werden muss. Dieser entpuppt sich jedoch als fieser Bösewicht und nimmt die beiden kurzerhand gefangen. Allerdings ist dies nicht das einzige Problem der frisch Verliebten: Zum einen ist einer der beiden Chronographen nach wie vor verschwunden. Offenbar haben Lucy und Paul diesen gestohlen. Allerdings bleiben ihre Motive dafĂŒr noch völlig im Dunkeln. Zum zweiten hat vor allem Gwendolyn Schwierigkeiten, ihre Hormone in den Griff zu bekommen und stellt die Beziehung zu Gideon auf eine harte Probe.

 

CAST:
Josefine Preuss
Veronica Ferres
Maria Ehrich
Jannis Niewöhner
Rolf Kanies
Florian BartholomÀi
RĂŒdiger Vogler
DREHBUCH:
Kerstin Gier
AUSSTATTUNG:
Ralf Schreck

       
  Scusate se esisto!
 
       
 

Ein Film von Riccardo Milani

 

REGIE:
Riccardo Milani
PRODUKTION:
Fulvio Lucisano
Federica Lucisano
CAST:
Marco Bocci
Raoul Bova
Paola Cortellesi
Ennio Fantastichini
Corrado Fortuna
KAMERA:
Saverio Guarna
SCHNITT:
GiogiĂČ Franchini
TON:
Alessandro Doni
AUSSTATTUNG:
Maurizio Leonardi

       
  Shake the Devil off
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Peter Entell • New Orleans, sechs Monate, nachdem der Hurrikan Katrina die Stadt zerstört hat. Und ĂŒber der Kirchgemeinde St. Augustine schwebt erneut ein dunkler Schatten: Die Kirchenoberen wollen die Kirche schliessen und den Ă€usserst beliebten schwarzen Pater LeDoux entlassen. St. Augustine ist ein wichtiges Symbol der afroamerikanischen Kultur. Hier trafen sich Sklaven, freie Schwarze und Weisse im 19. Jahrhundert zum ersten Mal gemeinsam zum Gebet. Viele sagen auch, dies sei der wahre Geburtsort des Jazz.

Einfache Gemeindemitglieder und Musiker schliessen sich spontan zusammen, um sich der Obrigkeit zu widersetzen. Pater LeDoux ermutigt sie, zu verhandeln. Aber bald ist den Menschen klar, dass sie die Sache selbst in die Hand nehmen mĂŒssen. Es ist Zeit, zum Angriff ĂŒberzugehen.

 

REGIE:
Peter Entell
CAST:
Father Jerome LeDoux
Al Harris
Sandra Gordon
Glen David Andrews
Carol Dolliole LeBlanc
Cynthia Dolliole
Cecelia Galle
Father Michael Jacques
Curtis Muhammed
Donald Harrison
Mama D
Alison McCrary
KAMERA:
Jón Björgvinsson
TON:
Benedikt Fruttiger
MUSIK:
Treme Brass Band
The Marsalis Family
Esquizito
Mother Tongue
Deacon John Moore
Michael White
St. Augustine Church Choir

       
  Shooter
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Erst ging es um Ehre, jetzt geht es um Gerechtigkeit • Der Soldat Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) war wĂ€hrend seiner gesamten Dienstzeit ein loyaler, absolut zuverlĂ€ssiger und vor allem brillanter ScharfschĂŒtze, genannt „Shooter“. Mit seiner Waffe traf er seine Opfer noch aus 2000 Meter Distanz tödlich. Doch mit einem Mal ist sein guter Ruf keinen Cent mehr wert. Ein Attentat auf den US-PrĂ€sidenten wird ihm angelastet. Swagger wurde gezielt in eine gemeine Falle gelockt und gerĂ€t in einen schockierenden Strudel von Verschwörung und Terror.

Swagger muss erkennen, dass in diesem Wettlauf gegen die Zeit alles auf dem Spiel steht. WĂ€hrend der Ex-Marine von allen Sicherheitsbehörden des Landes verfolgt und erbarmungslos gejagt wird, versucht er verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen und seine Ehre wiederherzustellen. Doch schnell wird ihm klar, dass er um jeden Preis zur Strecke gebracht werden soll, damit die Geheimnisse, die er gelĂŒftet hat, nie ans Tageslicht kommen. Regisseur Antoine Fuqua (Training Day) nimmt in seinem Film die amerikanische Politik in afrikanischen LĂ€ndern und im Irak ins Visier. Dabei bleibt er in Aussage und Dialogen schonungslos direkt, mutig und ohne ZurĂŒckhaltung.

 

REGIE:
Antoine Fuqua
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
CAST:
Mark Wahlberg
Michael Peña
Danny Glover
Kate Mara
DREHBUCH:
Jonathan Lemkin
KAMERA:
Peter Menzies Jr.
SCHNITT:
Conrad Buff IV
Eric A. Sears
TON:
Matt Friedman
MUSIK:
Mark Mancina
AUSSTATTUNG:
Vance Lorenzini
J. Dennis Washington
KOSTÜME:
Ha Nguyen

       
  Shutter
 
       
 

Sie sehen dich • FĂŒr das frisch getraute Ehepaar Jane (Rachael Taylor) und Ben Shaw (Joshua Jackson) ist der neue Job in Tokio, den Ben als Fotograf angenommen hat, ein Abenteuer und Neuanfang zugleich.
Als die beiden einen ersten Ausflug machen, kommt es allerdings zu einem folgenschweren und seltsamen Unfall. Auf der RĂŒckfahrt in der Nacht taucht plötzlich mitten auf der Strasse eine Frau auf, der Jane mit dem Wagen nicht ausweichen kann. Sie ist sich sicher die Frau ĂŒberfahren zu haben, doch als die beiden wieder zu sich kommen, ist von der Frau und einem tödlichen Unfall nichts zu entdecken.

WĂ€hrend sich Ben rasch erholt und in die Arbeit stĂŒrzt, lĂ€sst der nĂ€chtliche Vorfall Jane keine Ruhe. Dann macht sie weitere mysteriöse Entdeckungen: Auf allen von ihnen geschossenen Fotos sind weisse Schatten zu erkennen, die wie Geister wirken. Und bald wird Jane bewusst, dass es sich dabei um die Gestalt von der Frau auf der Strasse handelt, die sie auf den Bildern zu verfolgen scheint. Jane beginnt Nachforschungen ĂŒber Geisterfotografie anzustellen und begreift nach und nach, dass sie einem gefĂ€hrlichen Geheimnis auf der Spur ist


 

REGIE:
Masayuki Ochiai
PRODUKTION:
Doug Davison
Takashige Ichise
Roy Lee
CAST:
Joshua Jackson
Rachael Taylor
Megumi Okina
John Hensley
Maya Hazen
DREHBUCH:
Luke Dawson
KAMERA:
Katsumi Yanagishima
SCHNITT:
Michael N. Knue
TON:
Chuck Michael
MUSIK:
Nathan Barr
AUSSTATTUNG:
Norifumi Ataka

       
  Shutter Island
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. März 2010]
       
 

Ein Film von Martin Scorsese • In diesem A-list Action-Thriller spielt Leonardo DiCaprio zum vierten Mal unter der Regie des Oscar-preisgekrönten Martin Scorsese (The Departed). Die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Dennis Lehane (Mystic River) spielt auf einer GefĂ€ngnisinsel fĂŒr geisteskranke Gewaltverbrecher. Als Cops vom Festland sollen Leonardo DiCaprio und Mark Ruffalo dort eine flĂŒchtige Mörderin aufspĂŒren. Doch weder der Ă€rztliche Leiter (Ben Kingsley) noch sein Stellvertreter (Max Von Sydow) scheinen an der Suche sonderlich interessiert zu sein. Dennoch wird schnell klar, dass sie nicht alleine gehandelt haben kann. Ein ZahlenrĂ€tsel bringt die Ermittler auf die Spur eines mysteriösen Patienten.

 

REGIE:
Martin Scorsese
PRODUKTION:
Brad Fischer
Mike Medavoy
Arnold Messer
Martin Scorsese
CAST:
Leonardo DiCaprio
Mark Ruffalo
Ben Kingsley
Max von Sydow
Michelle Williams
Emily Mortimer
DREHBUCH:
Laeta Kalogridis
Dennis Lehane
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Thelma Schoonmaker
TON:
Eugene Gearty
Philip Stockton
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Sicario
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Denis Villeneuve • Der Drogenkrieg beherrscht seit Jahren den Grenzbereich zwischen Arizona und Mexiko. Nachdem die idealistische FBI-Agentin Kate Macy (Emily Blunt) im Geheimversteck eines Drogenkartells einen grausamen Fund macht, meldet sie sich zu einer internationalen Task-Force um Jagd auf die Drahtzieher zu machen. Ihr erster Einsatz fĂŒhrt Kate direkt in das umkĂ€mpfte Grenzgebiet, wo sich ein routinierter Gefangenentransfer innerhalb von Sekunden als gefĂ€hrlicher Hinterhalt entpuppt. Nur durch die Hilfe des ebenso skrupellosen wie kampferprobten Söldners Alejandro (Benicio Del Toro) kann sie entkommen. Bei der nĂ€chsten Geheimoperation trifft sie Alejandro wieder, der wie sie Bestandteil einer Spezialeinheit ist. Doch bald wird klar, dass er zusammen mit anderen Mitstreitern eigene PlĂ€ne verfolgt. Kates moralische Überzeugungen werden einer harten PrĂŒfung unterzogen, als die Grenzen zwischen Gut und Böse im Laufe der Operation zusehends verschwimmen 


 

REGIE:
Denis Villeneuve
PRODUKTION:
Basil Iwanyk
Thad Luckinbill
Molly Smith
CAST:
Emily Blunt
Josh Brolin
Benicio Del Toro
Jon Bernthal
Victor Garber
Jeffrey Donovan
DREHBUCH:
Taylor Sheridan
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Joe Walker
TON:
Bub Asman
John Guentner
Jason King
MUSIK:
JĂłhann JĂłhannsson
AUSSTATTUNG:
Patrice Vermette
KOSTÜME:
Renée April

       
  Siddharth
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2014]
       
 

Ein Film von Richie Mehta • Ein Vater aus Neu-Delhi, der mit dem Reparieren von ReissverschlĂŒssen die Familie kaum ĂŒber Wasser halten kann, schickt seinen 12-jĂ€hrigen Sohn zum Geldverdienen in eine andere Provinz. Der Junge sollte eigentlich nach einem Monat wieder nach Hause kommen, taucht aber nicht mehr auf. Auf der Suche nach seinem Kind trifft der analphabetische Vater auf all die Widrigkeiten, denen die Kinder Indiens ausgesetzt sind.

 

REGIE:
Richie Mehta
PRODUKTION:
Steven N. Bray
Richie Mehta
David Miller
CAST:
Rajesh Tailang
Tannishtha Chatterjee
Anurag Arora
Shobha Sharma Jassi
Geeta Agrawal Sharma
Amitabh Srivasta
Mukesh Chhabra
DREHBUCH:
Maureen Dorey
Richie Mehta
Rajesh Tailang
KAMERA:
Bob Gundu
SCHNITT:
Stuart A. McIntyre
Richie Mehta
TON:
Kathy Choi
MUSIK:
Andrew Lockington
AUSSTATTUNG:
Aparna Kapur

       
  Sieranevada
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. März 2017]
       
 

Ein Film von Cristi Puiu • Der 40-jĂ€hrige Arzt Lary trifft sich mit seinen Verwandten, um dem verstorbenen Familienoberhaupt zu gedenken. WĂ€hrend man in einer engen Bukarester Wohnung auf den Priester wartet, wird diskutiert, gelacht, geweint, gestritten, geschmollt und intrigiert. Nach und nach offenbaren sich uns die grossen und kleinen Geheimnisse von ĂŒber einem Dutzend Charakteren, denen wir dabei so nahe kommen, als wĂ€ren wir selbst ein Mitglied dieser dysfunktionalen Familie. Sieranevada ist ein raffiniert aufgebauter Ensemble-Film, dem das dramaturgische KunststĂŒck gelingt, verschiedene HandlungsstrĂ€nge und Episoden nahezu gleichzeitig zu erzĂ€hlen. Von bitterem Sarkasmus getrĂ€nkte Komödie und von schwarzem Humor durchzogene Tragödie zugleich, verdichtet sich der Film zum prĂ€zisen PortrĂ€t einer verunsicherten und gespaltenen Gesellschaft, die von LĂŒgen und Misstrauen geprĂ€gt ist.

 

REGIE:
Cristi Puiu
PRODUKTION:
Anca Puiu
CAST:
Mimi Branescu
Dana Dogaru
Sorin Medeleni
Ana Ciontea
DREHBUCH:
Cristi Puiu
KAMERA:
Barbu Balasoiu
TON:
Jean-Paul Bernard

       
  Sin nombre
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2010]
       
 

Ein Film von Cary Fukunaga • Gewalt bestimmt den Alltag der mexikanischen Gang Mara Salvatrucha, zu der auch Casper gehört. Als sich die Ereignisse ĂŒberschlagen, trifft Casper eine folgenschwere Entscheidung. Auch Sayra sehnt sich nach einer besseren Zukunft. Das Schicksal fĂŒhrt sie zusammen und aus dem Abenteuer wird Liebe. Mutig steht Sayra Caspar auf der Flucht vor der Mara zur Seite, wĂ€hrend sie durch die mexikanische Landschaft der Hoffnung auf ein neues Leben entgegenfahren...

SIN NOMBRE ist ein Trip mitten in die Schattenwelt Mexikos, ein packender Thriller mit furiosen Bildern, eine Geschichte von Liebe, dem Wunsch nach Freiheit und UnabhÀngigkeit.

 

REGIE:
Cary Fukunaga
PRODUKTION:
Amy Kaufman
CAST:
Marco Antonio Aguirre
Leonardo Alonso
Karla Cecilia Alvarado
Juan Pablo Arias BarrĂłn
Rosalba Belén Barrón
DREHBUCH:
Cary Fukunaga
KAMERA:
Adriano Goldman
SCHNITT:
Luis Carballar
Craig McKay
TON:
Elma Bello
Mark Gingras
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
Claudio Contreras
KOSTÜME:
Leticia Palacios

       
  Small Soldiers
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Oktober 1998]
       
 

Buzz Lightyear's Cousins • In der kleinen Provinzstadt Winslow Corners in Ohio geht das Leben seinen ganz normalen, gemĂ€chlichen Gang. Die Menschen sind freundlich, alles ist friedlich. 'Action'? Das steht hier lediglich auf der Verpackung von Plastikfiguren. Nur Spielzeug. Wirklich nur Spielzeug?

Ein ausser Kontrolle geratenes Computer-System lĂ€sst die scheinbar leblosen Minifiguren plötzlich zur Gefahr fĂŒr die verschlafene Vorstadt werden. Die Typen sind zwar ziemlich klein, aber sie schiessen scharf!

Besonders heimtĂŒckisch ist die schwerbewaffnete 'Commando Elite' - denn fĂŒr diese kleinen Figuren ist alles andere nur Spielzeug, einschliesslich der ahnungslosen Einwohner von Winslow Corners. Pech fĂŒr die Provinzmenschen, dass sie zu den unfreiwilligen Alliierten der „Gorgonites' werden, den Spielzeug-Erzfeinden der 'Commandos'. So martialisch die 'Gorgonites' auch aussehen, sind sie vollkommen friedliebend und wollen sich vor ihren Gegnern nur lange genug verstecken, bis sie die geheime Insel von Gorgon gefunden haben. Der 'Commando Elite' hingegen liegt weniger am Frieden. Sie ist auf KĂ€mpfen programmiert. Und: sie macht keine Gefangenen.

'Gremlins'-Macher Joe Dante inszenierte dieses mit raffinierten Spezialeffekten und Computer-Animation gespickte Action-Spektakel. FĂŒr die Perfektion der Illusion sorgten der vierfache Oscar-Gewinner Stan Winston ('Jurassic Park') und die Effekt-Spezialisten von Industrial Light & Magic.

 

REGIE:
Joe Dante
PRODUKTION:
Michael Finnell
Colin Wilson
CAST:
Kirsten Dunst
Gregory Smith
Jay Mohr
Phil Hartman
Kevin Dunn
David Cross
Jason Isaacs
Sean Pertwee
DREHBUCH:
Gavin Scott
Adam Rifkin
Ted Elliott
Terry Rossio
KAMERA:
Jamie Anderson
SCHNITT:
Marshall Harvey
MUSIK:
Jerry Goldsmith
AUSSTATTUNG:
William Sandell
KOSTÜME:
Carole Brown-James

       
  Spartiates
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2015]
       
 

Ein Film von Nicolas Wadimoff • Der 24-jĂ€hrige Yvan Sorel lĂ€sst sich nicht beeindrucken von den Gangs, die Marseilles «Quartiers Nord» beherrschen. Ohne fremde Hilfe hat der Berufskampfsportler hier einen Club fĂŒr Mixed Martial Arts (MMA) aufgebaut. Sorel vermittelt den jungen Sportbegeisterten des Viertels nicht nur blosse Technik, sondern auch Respekt und Toleranz und tritt damit an die Stelle der öffentlichen Hand. Ein Film ĂŒber moralische Werte, zwischenmenschliches Vertrauen und WĂŒrde.
Regisseur Nicolas Wadimoff («OpĂ©ration Libertad», «Aisheen», «Clandestins») hat Yvan Sorel wĂ€hrend mehreren Wochen durch Marseilles berĂŒchtigte Vororte begleitet und seinen Alltag dokumentiert. An den 50. Solothurner Filmtagen wurde «Spartiates» mit dem Hauptpreis, dem «Prix de Soleure», ausgezeichnet. Durch eine intensive und subtile Dramaturgie macht Wadimoffs Film den Kampf im Boxring als denjenigen des tĂ€glichen Überlebens erfahrbar, der metaphorisch alle zwischenmenschlichen Beziehungen reflektiert.

 

REGIE:
Nicolas Wadimoff
DREHBUCH:
Jean Golinelli
Nicolas Wadimoff
KAMERA:
Joseph Areddy
SCHNITT:
Jean-Daniel Schneider

       
  Spirited Away
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2003]
       
 

Vom Regisseur von 'Princess Mononoke' • Die zehn Jahre alte Chihiro ist gar nicht begeistert, als ihre Eltern mit ihr von Tokio in einen kleinen Vorort umziehen. Teilnahmslos erlebt sie die Autofahrt, die sie von ihrer alten Heimat fortbringen soll. Kurz vor der Ankunft im neuen Zuhause stösst die Familie auf einen geheimnisvollen Tunnel, den die Eltern gemeinsam mit Chihiro, aus Neugier durchschreiten, und der sie zu einer verlassenen Geisterstadt fĂŒhrt. Es dauert nicht lange, und Chihiros Eltern werden durch einen Zauber in Schweine verwandelt. Alleine gelassen befindet sich das MĂ€dchen nun in einer fremden Welt, deren Zutritt den Menschen eigentlich verboten ist. Ihr einziger GefĂ€hrte ist zunĂ€chst Haku, ein geheimnisvoller Junge in ihrem Alter, der sich bereits in dieser Zauberwelt auszukennen scheint. Er weist ihr den Weg und hilft Chihiro, die alles daran setzt, ihre Eltern wieder in Menschen zurĂŒck zu verwandeln. Dies kann sie jedoch nur, wenn sie in den Dienst der Hexe Yubaba tritt, die nicht nur die Zauberwelt Aburaya beherrscht, sondern auch Herrin ĂŒber ein Badehaus ist, in dem sich erschöpfte. Götter und Geister erholen und reinigen. Chihiro nimmt die Herausforderung an und macht sich auf eine Reise, auf der sie ungeahnten Mut, Willenskraft und Ausdauer beweisen muss, und die ihr zeigt, dass es sich zu kĂ€mpfen lohnt, wenn man ein Ziel hat.

Auf den Internationalen Filmfestspielen Berlin gewann CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND (Spirited Away) im Februar 2002 den Goldenen BĂ€ren und riss Publikum und Presse zu BegeisterungsstĂŒrmen hin. CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND ist ein spannender Abenteuerfilm fĂŒr die ganze Familie und zugleich eine moderne Parabel ĂŒber das heutige Japan und die Werte der westlichen Welt. Gier, Materialismus und Egoismus werden in Gestalt der Heidin Chihiro hinterfragt und herausgefordert. Dieser 'Anime' (Genrebezeichnung fĂŒr japanische Animationsfilme, die auch bei uns immer beliebter werden) hat in seinem Heimatland bislang 21 Millionen Besucher fasziniert, hatte dort mehr Zuschauer als 'Titanic' und wurde zum weltweit erfolgreichsten Film aller Zeiten ausserhalb der USA.

 

REGIE:
Hayao Miyazaki
PRODUKTION:
Toshio Suzuki
Donald W. Ernst
CAST:
Stimmen von:
Daveigh Chase
Rumi Hiiragi
Miyu Irino
Jason Marsden
Mari Natsuki
Suzanne Pleshette
KAMERA:
Atsushi Okui
SCHNITT:
Takeshi Seyama
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Norobu Yoshida

       
  Staatenlos - Klaus RĂłzsa, Fotograf
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. April 2017]
       
 

Ein Film von Erich Schmid • Klaus RĂłzsa, ein politisch engagierter Fotograf, lebte jahrzehntelang staatenlos in ZĂŒrich. Alle seine EinbĂŒrgerungsgesuche wurden aus politischen GrĂŒnden abgelehnt. 1956 aus Ungarn geflohen, wuchs er in der Schweiz mit einem jĂŒdischen Vater auf, der Auschwitz ĂŒberlebte. Durch dieses hautnah erlebte Schicksal fĂŒhrte ihn die Kamera immer wieder ganz nah an die Orte des Unrechts. Er dokumentierte ĂŒber Jahrzehnte die politischen Bewegungen von unten. Es ist diese besondere QualitĂ€t seiner Fotografie, die ihm zum VerhĂ€ngnis wurde. Der Staatschutz schrieb: Weil er «PolizeiĂŒbergriffe» fotografiere, «behindert er die Arbeit der Polizei».

 

REGIE:
Erich Schmid
PRODUKTION:
Erich Schmid
CAST:
Klaus RĂłzsa
Olga Majumder RĂłzsa
Egon RĂłzsa Jurinkovits
DREHBUCH:
Erich Schmid
KAMERA:
Ueli NĂŒesch
SCHNITT:
Antoine Boissonnas
Ruth SchlÀpfer
TON:
Dieter Meyer
MUSIK:
André Bellmont
Marcel Vaid

       
  Steamboy
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Katsuhiro Ôtomo • Wir schreiben das Jahr 1866: Das fortschrittshungrige England befindet sich mitten in der Industriellen Revolution. Mit grosser Aufregung und Vorfreude fiebert man der ersten Weltausstellung im Londoner Glaspalast entgegen. Fernab dieses Trubels verbringt der junge Ray Steam, Spross einer Wissenschaftlerfamilie, Tag und Nacht damit, eigene Erfindungen zu tĂ€tigen.

Eines Tages erhĂ€lt Ray von seinem Grossvater Lloyd eine geheimnisvolle Stahlkugel und den Auftrag, sie vor feindlichen Interessenten zu schĂŒtzen und sie dem Wissenschaftler Stephenson zu ĂŒberbringen. Ray macht sich auf den Weg – verfolgt von den Schergen der mĂ€chtigen Ohara Foundation, die ihn quer durchs ganze Land jagen, um in den Besitz des mysteriösen "Steamballs" zu gelangen, der sich als Energiequelle ungeahnten Aus-masses entpuppt.

Ray wird gekidnappt und in den Pavillon der Ohara Foundation an der Expo gebracht, wo er auf seinen verschollenen Vater trifft und ihm die wahre Natur des "Steamballs" offenbart wird: Als Herz des vom Vater er-schaffenen "Dampfschlosses" speist er dieses mit komprimiertem Dampf und macht es – sowie alle anderen damit betriebenen GerĂ€tschaften – zu Kraftmaschinen sondergleichen.

Ray hilft seinem Vater bei der Fertigstellung des "Dampfschlosses" fĂŒr die Weltausstellung, ohne die wirklichen PlĂ€ne der Ohara Foundation zu kennen: Reich geworden durch die VerkĂ€ufe modernster Waffentechnologie an verschiedene Nationen, will sie die Weltausstellung nutzen, um den MilitĂ€rs aus allen Herren LĂ€nder ihre neuste Entwicklung vorzufĂŒhren.

Grossvater Lloyd indessen versucht die Erfindung seines Sohnes zu sabotieren, da dieser die gewaltigen KrĂ€fte des Dampfes fĂŒr kriegerische Ziele missbrauchen will. Er wird vom eigenen Sohn im "Dampfschloss" gefangengehalten. Als Ray dahinter kommt, versteht er die Welt nicht mehr. In der Folge sieht er sich verwickelt in Intrigen und (Macht)KĂ€mpfe zwischen Interessenten aus Wirtschaft, MilitĂ€r und Wissenschaft. Alle wollen den "Steam Ball", der nun plötzlich zur gefĂ€hrlichen Waffe gerĂ€t, dessen Besitz ĂŒber Sein oder Nichtsein entschei-det.

Der Krieg bricht aus: Diesmal ist es eine gigantische Schlacht, die zu Lande, zu Wasser und in der Luft – zwischen den stĂ€hlernen Dampftruppen der Ohara Foundation und den Soldaten des britischen Empire – gefĂŒhrt wird. In einem fulminanten Showdown schickt sich Ray an, seine Freunde zu retten und die Zukunft der Menschheit zu sichern...

 

REGIE:
Katsuhiro Ôtomo
PRODUKTION:
Hideyuki Tomioka
Shinji Komori
CAST:
Anne Suzuki
Masane Tsukayama
Katsuo Nakamura
Manami Konishi
DREHBUCH:
Sadayuki Murai
Katsuhiro Ôtomo
SCHNITT:
Takeshi Seyama
TON:
Keiichi Momose
MUSIK:
Steve Jablonsky

       
  Still Walking
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2009]
       
 

Aruitemo aruitemo • In STILL WALKING erzĂ€hlt Hirokazu Kore-eda (Nobody Knows) die Geschichte eines Geschwisterpaars, das mit den jeweiligen Familien ihre bejahrten Eltern besucht - auf den ersten Blick eine vollkommene alltĂ€gliche Situation. Doch der Grund des Treffens ist weniger alltĂ€glich: Sie versammeln sich im Gedenken an den Tod von Junpei, dem Ă€lteren Bruder, der vor 15 Jahren ertrank, als er einem Jungen im nahe gelegenen Meer das Leben rettete. Der pensionierte Vater Shohei, vormals ein Arzt, trauert immer noch um Junpei, einen glĂ€nzenden Jugendlichen und designierten Erben seiner Klinik, wĂ€hrend er seinen lebenden Sohn Ryota, einen arbeitslosen Kunstrestaurator, als zweitklassig betrachtet. Doch Kore-eda lĂ€sst diesen Konflikt nicht mit lautstarken Konfrontationen aufbrechen: STILL WALKING erinnert im Stil an Yasujiro Ozu (TOKYO MONOGATARI). Kore-eda interessiert sich fĂŒrs Leben aus der Perspektive des Todes, hier indem er das Seelenleben einer Familie betrachtet und dies auf einen Zeitraum von 24 Stunden begrenzt. Dialoge und Handlung so naturalistisch wie möglich gehalten.

 

REGIE:
Hirokazu Koreeda
PRODUKTION:
Yoshihiro Kato
Hijiri Taguchi
Masahiro Yasuda
Satoshi KĂŽno
CAST:
Hiroshi Abe
Yui Natsukawa
You
Kazuya Takahashi
DREHBUCH:
Hirokazu Koreeda
KAMERA:
Yutaka Yamasaki
SCHNITT:
Hirokazu Koreeda
TON:
Shuji Ohtake
Yutaka Tsurumaki
MUSIK:
Gonchichi
KOSTÜME:
Kazuko Kurosawa

       
  Sucker Punch
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. März 2011]
       
 

Schliesse deine Augen. Befreie deinen Geist. Es trifft Dich unvorbereitet. • Der epische Action-Fantasy-Film „Sucker Punch“ lĂ€sst uns mit der lebhaften Vorstellungskraft der jungen Babydoll (Emily Browning) eine Traumwelt erleben, die ihr die Flucht aus einer grausigen RealitĂ€t erlaubt. Sie ĂŒberwindet die Fesseln von Raum und Zeit, lĂ€sst sich von ihrer Fantasie beflĂŒgeln, wenn ihre unglaublichen Abenteuer die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verwischen.
Man hat Babydoll gegen ihren Willen eingesperrt. Aber sie gibt nicht auf und kĂ€mpft um ihre Freiheit: Sie drĂ€ngt vier weitere MĂ€dchen – die freimĂŒtige Rocket (Jena Malone), die gerissene Blondie (Vanessa Hudgens), die treu ergebene Amber (Jamie Chung) und die zurĂŒckhaltende Sweet Pea (Abbie Cornish) –, gemeinsam gegen das schreckliche Schicksal aufzubegehren, das ihre WĂ€chter Blue (Oscar Isaac), Madam Gorski (Carla Gugino) und High Roller (Jon Hamm) fĂŒr sie vorgesehen haben.
Unter Babydolls FĂŒhrung starten die Girls einen fantastischen Feldzug gegen Widersacher wie Samurais und Feuerdrachen, wobei sie jederzeit ĂŒber ein virtuelles Waffenarsenal verfĂŒgen können. Gemeinsam mĂŒssen sie entscheiden, welche Opfer sie bringen wollen, um ihr Leben zu retten. Nur dann haben sie eine Chance, mithilfe eines Weisen (Scott Glenn) ihre Freiheit wiederzuerlangen.

 

REGIE:
Zack Snyder
PRODUKTION:
Deborah Snyder
Zack Snyder
CAST:
Emily Browning
Abbie Cornish
Jena Malone
Vanessa Hudgens
Jamie Chung
Carla Gugino
DREHBUCH:
Zack Snyder
Steve Shibuya
KAMERA:
Larry Fong
SCHNITT:
William Hoy
TON:
Scott Hecker
Derek Pippert
MUSIK:
Tyler Bates
Marius De Vries
AUSSTATTUNG:
Rick Carter
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Suicide Squad
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2016]
       
 

Ein Film von David Ayer • It feels good to be bad 
 Man stellt ein Team aus den gefĂ€hrlichsten derzeit einsitzenden Superschurken zusammen, rĂŒstet sie mit dem schlagkrĂ€ftigsten staatlich geprĂŒften Waffenarsenal aus und schickt sie auf ein Himmelfahrtskommando, um einem rĂ€tselhaften, unĂŒberwindlichen Wesen den Garaus zu machen: Die amerikanische Geheimagentin Amanda Waller ist ĂŒberzeugt, dass nur eine heimlich instruierte Gruppe aus bunt zusammengewĂŒrfelten, zwielichtigen Gestalten vom Rand der Gesellschaft diese Mission meistern kann – weil sie nichts zu verlieren hat. Doch schon bald merken die Mitglieder der Suicide Squad, dass sie nicht rekrutiert worden sind, weil sie eine Chance auf Erfolg haben – vielmehr sollen sie praktische SĂŒndenböcke abgeben, wenn das Unternehmen unweigerlich scheitert. Wie aber reagieren sie auf diese Erkenntnis? Stellen sie sich der Aufgabe, um beim Versuch draufzugehen? Oder beschliessen sie, dass jeder seine eigene Haut retten muss?

 

REGIE:
David Ayer
PRODUKTION:
Charles Roven
Richard Suckle
CAST:
Margot Robbie
Tom Hardy
Jai Courtney
Jared Leto
Cara Delevingne
Will Smith
Jesse Eisenberg
DREHBUCH:
Ross Andru
Robert Kanigher
Justin Marks
John Ostrander
KAMERA:
Roman Vasyanov
SCHNITT:
John Gilroy
TON:
Gregg Barbanell
Catherine Harper
Randy Torres
MUSIK:
Steven Price
AUSSTATTUNG:
Oliver Scholl
KOSTÜME:
Kate Hawley

       
  Summertime
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

Von Anna Luif • Die 13-jĂ€hrige Nadja verbringt die Sommerferien zu Hause. Sie langweilt sich tödlich, bis sie den Siedlungsschönling Michael sieht und sich zum ersten Mal unsterblich verliebt... Nadja beginnt, ihm nachzuspionieren, macht Fotos und dringt heimlich in seine Wohnung ein. Schliesslich hĂ€lt sie es nicht mehr aus und will Michael ihre Liebe gestehen. Doch dann entdeckt sie, dass der sich mit einer Frau trifft. Mit Entsetzen stellt sie fest, dass diese heimliche Freundin ihre Mutter ist. FĂŒr Nadja bricht eine Welt zusammen. In ihrer grenzenlosen Wut zerschneidet sie die Kleider ihrer Mutter. Es kommt zum Eklat zwischen Tochter und Mutter. Nadja fĂŒhlt sich verraten und im Stich gelassen. Sie will sich an ihrer Mutter rĂ€chen, indem sie versucht, Michael zu verfĂŒhren. Doch der wehrt ihre ungestĂŒmen Avancen im letzten Moment ab. Nadja realisiert, dass sie zu weit gegangen ist und flĂŒchtet verwirrt und verĂ€ngstigt aus der Wohnung. Sie findet schliesslich Trost und VerstĂ€ndnis bei ihrer Mutter und sieht ein, dass sie noch nicht bereit ist fĂŒr die Welt der Erwachsenen.

 

REGIE:
Anna Luif
PRODUKTION:
Dschoint Ventschr
Samir
CAST:
Marina Guerrini
Lucy Marthaler
Samuel Weiss
Susanne-Marie Wrage
Bruno Nötzli
Jolanda Graf
Fabienne Notter
DREHBUCH:
Anna Luif
KAMERA:
Stéphane Kuty
SCHNITT:
Myriam Flury
MUSIK:
Balz Bachmann
AUSSTATTUNG:
Chantal Wuhrmann

       
  SuperclĂĄsico
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2012]
       
 

Meine Frau will heiraten • Christian, Besitzer eines Weinladens, der schon bessere Zeiten erlebt hat, hofft auf die baldige RĂŒckkehr seiner Frau nach Kopenhagen. Sie ist in Buenos Aires, um ihre Karriere als Fussball-Managerin voranzutreiben. Doch da trifft ein Stapel Dokumente bei Christian ein: Scheidungsunterlagen! Anna hat sich in einen argentinischen Fussballstar verliebt und will ihn sogar heiraten. Jetzt muss Christian handeln. Er schnappt sich seinen Teenager-Sohn und fliegt mit ihm nach Buenos Aires, um seine Frau zurĂŒckzugewinnen. Mit dem Temperament von Annas neuem Lover hat er allerdings nicht gerechnet – und auch nicht mit der verfĂŒhrerischen Kraft des Tangos


«Superclassico» ist eine wunderbar leichte, spritzige Sommerkomödie mit pointieren Dialogen und skurrilen Wendungen. In den Hauptrollen brillieren zwei skandinavische Stars: Paprika Steen («Idioten», «Adams Äpfel») und Anders W. Berthelsen («Mifune»). Neben ihnen ĂŒberzeugt der Argentinier SebastiĂĄn Estevanez mit köstlichem komödiantischem Talent. Ein Film voller Lebenslust, herausragend gespielt, schwungvoll inszeniert, unterhaltend und vergnĂŒglich.

 

REGIE:
Ole Christian Madsen
PRODUKTION:
Signe Leick Jensen
Lars Bredo Rahbek
CAST:
Anders W. Berthelsen
Paprika Steen
SebastiĂĄn Estevanez
Adriana Mascialino
Jamie Morton
Dafne Schiling
Miguel Dedovich
Mikael Bertelsen
DREHBUCH:
Anders Frithiof August
Ole Christian Madsen
KAMERA:
JĂžrgen Johansson
SCHNITT:
SĂžren B. Ebbe
TON:
Hans MĂžller
Jakob Garfield
MUSIK:
Jonas Struck
AUSSTATTUNG:
SĂžren Schwartzberg

       
  Swimming Pool
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2003]
       
 

Der neue Film des Regisseurs von HUIT FEMMES • Die erfolgreiche britische Krimiautorin Sarah Modwell (CHARLOTTE RAMPLING) steckt in einer schweren Schaffenskrise. Um sich von ihrer Depression abzulenken und zu neuer Inspiration zu finden, verbringt Sarah den Sommer in dem französischen Landhaus ihres Verlegers. Doch da taucht eines Nachts plötzlich die 20jĂ€hrige Tochter (LUDIVINE SAGNIER) des Hausherrn auf. Sarah fĂŒhlt sich von der rĂŒcksichtslosen Frau und ihrem offen zur Schau gestellten Liebesleben zunĂ€chst nur gestört, bis sie anfĂ€ngt, Julie zu beobachten und in ihr schliesslich eine neue Quelle der Inspiration fĂŒr ihren neuen Roman findet. Als sich die beiden ungleichen Frauen einander nĂ€hern, beginnen sich die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu verwischen.

Nach dem Riesenerfolg von "8 Frauen", der auf der Berlinale 2002 mit dem Silbernen BĂ€ren ausgezeichnet wurde und allein in Deutschland 1,4 Millionen Kinozuschauer begeisterte, prĂ€sentiert Constantin Film nun auch den neuen Film von François Ozon. FĂŒr die Hauptrollen in SWIMMING POOL konnte Ozon "alte Bekannte" gewinnen: Schauspielstar Charlotte Rampling, mit der er bereits "Unter dem Sand" drehte sowie Ludivine Sagnier, die durch "Tropfen auf heisse Steine" und "8 Frauen" ihren internationalen Durchbruch erlangte.
 

 

REGIE:
François Ozon
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Charlotte Rampling
Ludivine Sagnier
Charles Dance
Marc Fayolle
Jean-Marie Lamour
Mireille Mossé
Michel Fau
DREHBUCH:
EmmanuĂšle Bernheim
KAMERA:
Yorick Le Saux
SCHNITT:
Monica Coleman
TON:
Lucien Balibar
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Wouter Zoon
KOSTÜME:
Pascaline Chavanne

       
  Tamam miyiz?
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Dezember 2013]
       
 

Ein Film von Çagan Irmak • Die Wege, die Temmuz in seinem Leben einschlĂ€gt, bringen ihn und seinen Vater gegeneinander auf. Ohne eine finanzielle UnterstĂŒtzung zu erwarten, will Temmuz sein eigenes Leben leben und verlĂ€sst das Haus; er will seinen Seelenfrieden finden in der Bildhauerei, die er zu seinem Beruf gewĂ€hlt hat. Um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, illustriert Temmuz ausserdem Kinderromane. Da gerĂ€t sein Leben durch eine E-Mail von seiner Geliebten gĂ€nzlich durcheinander. Temmuz erfĂ€hrt, dass seine Geliebte ihn verlassen hat, und zur gleichen Zeit verliert er auch noch seine Arbeit. Mit dieser RealitĂ€t konfrontiert wird Temmuz völlig entmutigt und verbittert.
Ihsan ist ein junger Mann, der aufgrund seiner körperlichen Benachteiligung gezwungen ist, sein Leben an der Seite seiner Mutter zu verbringen. Weil er darĂŒber unglĂŒcklich ist, dass er seine TrĂ€ume nie verwirklichen wird und seiner Mutter zur Last fĂ€llt, denkt Ihsan nur an einen einzigen Ausweg. Bis er eines Tages Temmuz begegnet... Temmuz und Ihsan treffen einander in einem Moment, an dem ihrer beider Leben am Zusammenbrechen ist und sie vollkommen niedergeschlagen sind. Und diese Begegnung fĂŒhrt zu einer Freundschaft, einem Neubeginn, der Temmuz das Leben, die Hoffnung und seine Kunst von neuem erkennen lĂ€sst, Ihsan aber neue Lebenskraft schenkt. Das zufĂ€llige Treffen ist Anlass dazu, dass sich zwei verschiedenartige Leben miteinander verbinden und es wird Temmuz in einen Winkel Istanbuls bringen, den er noch nie gesehen hatte, und in eine Familie, die er ĂŒberhaupt nicht gekannt hatte.

 

REGIE:
Çagan Irmak
PRODUKTION:
Timur Savci
CAST:
Deniz Celiloglu
Aras Bulut Iynemli
Sumru Yavrucuk
Zuhal Gencer
Asli Enver
GĂŒrkan Uygun
DREHBUCH:
Çagan Irmak
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
MUSIK:
Aytekin Ates

       
  Tanna
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Martin Butler & Bentley Dean • Der Spielflm Tanna gehört wohl zu den schönen Überraschungen, die uns das Kinojahr beschert. Er entstand auf der entlegenen gleichnamigen Insel in der SĂŒdsee. Das Filmemacherduo erzĂ€hlt mit der lokalen Bevölkerung als Darstellenden eine Romeo-und-Julia-Geschichte, sanft in die Natur eingebettet und atemberaubend fotografert. Ein Film, der uns im besten Sinn aus der Zeit und ihrer Atemlosigkeit holt und ganz einfach in eine andere Welt versetzt.

 

REGIE:
Martin Butler
Bentley Dean
PRODUKTION:
Martin Butler
Bentley Dean
Carolyn Johnson
DREHBUCH:
Martin Butler
John Collee
Bentley Dean
KAMERA:
Bentley Dean
SCHNITT:
Tania Nehme
TON:
Emma Bortignon
MUSIK:
Antony Partos

       
  TanztrĂ€ume
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2010]
       
 

Jugendliche tanzen "Kontakthof" von Pina Bausch • Fast ein Jahr dauert das grosse Abenteuer. Jeden Samstag heisst es fĂŒr ĂŒber 40 Jugendliche zwischen 14 und 18: Tanzprobe! Einstudiert wird «TanztrĂ€ume», ein StĂŒck ĂŒber Sehnsucht und ZĂ€rtlichkeit, Ängste und Zweifel, Anmache und Ablehnung, grosse Liebe und grossen Kummer. Es trĂ€gt die unverwechselbare Handschrift der bedeutenden TĂ€nzerin und Choreografin Pina Bausch.

Anne Linsel und ihrem Kameramann Rainer Hoffmann ist ein entspannter, warmherziger und humorvoller Film gelungen. Er begleitet die Probearbeiten bis zur Premiere. Jugendliche unterschiedlichster Herkunft lassen sich vom Tanzvirus anstecken und öffnen sich einer neuen Welt: In eindringlichen Szenen zeigt «TanztrĂ€ume», wie sie ihre ZurĂŒckhaltung verlieren und die Scheu voreinander ĂŒberwinden. DarĂŒber hinaus ist der Film eine Hommage an die 2009 verstorbene Pina Bausch - und eine einfĂŒhlsame Studie der Körperlichkeit des Tanzes.

 

REGIE:
Rainer Hoffmann
Anne Linsel
PRODUKTION:
Gerd Haag
Anahita Nazemi
CAST:
Pina Bausch
DREHBUCH:
Anne Linsel
KAMERA:
Rainer Hoffmann
SCHNITT:
Mike Schlömer
TON:
Tim Dohnke
Thomas Keller
Tobias Linsel
Paul Oberle

       
  The Age of Adaline
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Lee Toland Krieger • Seit einem Unfall vor acht Jahrzehnten altert die 29-jĂ€hrige Adaline Bowman (Blake Lively) auf wundersame Weise nicht mehr. Aus Angst, jemand könnte ihr Geheimnis entdecken, lebt sie ein zurĂŒckgezogenes und einsames Leben. Eine zufĂ€llige Begegnung mit dem charismatischen Philantrophen Ellis Jones (Michiel Huisman) entfacht ihr lang unterdrĂŒcktes Verlangen nach einem glĂŒcklichen Leben und ihre Leidenschaft und Sehnsucht nach Liebe. Als wĂ€hrend eines Wochenendes mit Ellis' Eltern (Harrison Ford und Kathy Baker) die Wahrheit ans Licht zu kommen droht, trifft Adaline eine Entscheidung, die ihr Leben fĂŒr immer verĂ€ndern wird.

 

REGIE:
Lee Toland Krieger
PRODUKTION:
Sidney Kimmel
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
CAST:
Blake Lively
Harrison Ford
Michiel Huisman
Ellen Burstyn
Amanda Crew
Richard Harmon
DREHBUCH:
J. Mills Goodloe
Salvador Paskowitz
KAMERA:
David Lanzenberg
SCHNITT:
Melissa Kent
TON:
Christopher S. Aud
Ryan Young
MUSIK:
Rob Simonsen
AUSSTATTUNG:
Claude Paré
KOSTÜME:
Angus Strathie

       
  The Artist's Garden: American Impressionism
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Phil Grabsky • Der Amerikanische Impressionismus orientierte sich an französischen Vorbildern wie Renoir und Monet, ging jedoch schon bald seine eigenen Wege. Über einen Zeitraum von 30 Jahren enthĂŒllte diese Stilrichtung ebenso viel ĂŒber die amerikanische Nation, wie ĂŒber deren Kunst als kreatives Kraftwerk.
Die Geschichte ist natĂŒrlich eng verknĂŒpft mit der Liebe zu GĂ€rten und dem Wunsch, die Natur inmitten der schnellen Urbanisation des Landes zu bewahren. Mit dem epochalen Sprung Amerikas von einem Bauernstaat zu einem Land der Fabriken, schufen Amerikas Impressionismus-Pioniere eine reichhaltige Bildsprache, mit der sie die Geschichte einer Ära erzĂ€hlten.
Gleichzeitig erwuchs mit dem Aufstieg weit verbreiteter Magazine auch die Idee zu gĂ€rtnern als Pfad zur spirituellen Erneuerung in all der industriellen FĂ€ulnis, sowie die Überzeugung, KĂŒnstler sollten in unberĂŒhrten Landschaften arbeiten.
Der Film basiert auf der immens populĂ€ren Wanderausstellung „The Artist’s Garden: American Impressionism and the Garden Movement, 1887–1920“, die an der Pennsylvania Academy of the Fine Arts startete und im Florence Griswold Museum in Old Lyme, Connecticut endete.
Gedreht in Ateliers, GĂ€rten und an wohlgehĂŒteten OriginalschauplĂ€tzen im Osten der USA, Grossbritannien und Frankreich, ist dieser fesselnde Film ein wahrhaftes Fest fĂŒr die Augen.

 

REGIE:
Phil Grabsky
PRODUKTION:
Phil Grabsky

       
  The Birth of a Nation
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. April 2017]
       
 

Ein Film von Nate Parker • Der SĂŒden der Vereinigten Staaten von Amerika, 30 Jahre vor dem BĂŒrgerkrieg: Nat Turner (Nate Parker) ist ein gebildeter Prediger, der als Sklave unter Samuel Turner (Armie Hammer) lebt. Der Sklavenhalter steht kurz vor dem Bankrott, als er ein Angebot erhĂ€lt, das viel Geld verspricht: Nats Fertigkeiten als Prediger sollen dazu missbraucht werden, Sklaven unter Kontrolle zu bekommen, die Widerstand leisten. Der Priester wird zum Handlanger seines eigenen UnterdrĂŒckers und muss viele Grausamkeiten ertragen bzw. mitansehen. Es trifft ihn, es trifft seine Freunde und es trifft seine Frau Cherry (Aja Naomi King). Die anhaltenden DemĂŒtigungen treiben Nat schliesslich zu einer radikalen Entscheidung: Er fĂŒhrt einen Aufstand herbei, in der Hoffnung, endlich allen Sklaven die Freiheit zu ermöglichen


 

REGIE:
Nate Parker
PRODUKTION:
Nate Parker
Aaron L. Gilbert
Kevin Turen
DREHBUCH:
Nate Parker
KAMERA:
Elliot Davis
SCHNITT:
Steven Rosenblum
TON:
Pietu Korhonen
Heikki Kossi
Brandon Proctor
Mac Smith
MUSIK:
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
Geoffrey Kirkland
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  The Book Thief
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. März 2014]
       
 

Die BĂŒcherdiebin • Liesel Meminger (Sophie NĂ©lisse) ist die BĂŒcherdiebin, ein aussergewöhnliches und mutiges MĂ€dchen. WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs bricht ihre Familie auseinander, und Liesel wird von den Pflegeeltern Hans (Geoffrey Rush) und Rosa Hubermann (Emily Watson) aufgenommen.
Durch die UnterstĂŒtzung ihrer neuen Familie und durch Max (Ben Schnetzer), einen jĂŒdischen FlĂŒchtling, der von ihnen versteckt wird, lernt sie Lesen. FĂŒr Liesel und Max werden die Macht und die Magie der Wörter und ihre Fantasie zur einzigen Möglichkeit, den turbulenten Ereignissen, die um sie herum geschehen, zu entfliehen.
THE BOOK THIEF - DIE BÜCHERDIEBIN ist eine hoffnungsvolle Geschichte ĂŒber das Überleben und die BestĂ€ndigkeit des menschlichen Geistes.
THE BOOK THIEF - DIE BÜCHERDIEBIN basiert auf dem gleichnamigen, internationalen Bestseller von Markus Zusak. Neben dem internationalen Cast spielen viele renommierte deutsche Schauspieler mit, unter anderem Barbara Auer, Rainer Bock, Oliver Stokowski, Matthias Matschke, Heike Makatsch und Nico Liersch.

 

REGIE:
Brian Percival
PRODUKTION:
Ken Blancato
Karen Rosenfelt
CAST:
Geoffrey Rush
Emily Watson
Ben Schnetzer
Nico Liersch
DREHBUCH:
Markus Zusak
KOSTÜME:
Anna B. Sheppard

       
  The Brothers Grimm
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2005]
       
 

Ein Film von Terry Gilliam • Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Deutschland Ă€chzt unter der Besatzung Frankreichs. Die BrĂŒder Will und Jake Grimm (MATT DAMON und HEATH LEDGER) sind als Geisteraustreiber unterwegs und stets zur Stelle, wenn einsame Gemeinden von vermeintlichen DĂ€monen und Hexen heimgesucht werden. ZuverlĂ€ssig befreien sie die Dorfbewohner von den unheimlichen Erscheinungen. Kein Wunder: Bei dem Spuk handelt es sich um faulen Zauber, von den findigen BrĂŒdern selbst inszeniert, um sich Geld und Unterbringung zu ergaunern. Als die BesatzungsmĂ€chte den Grimms auf die Schliche kommen, wird ihnen nur eine Alternative zur Todesstrafe wegen Hochstapelei gegeben: In einem verwunschenen Wald sollen Will und Jake das Geheimnis von zehn spurlos verschwundenen MĂ€dchen aufdecken – und stossen dabei auf einen schrecklichen Fluch, der nur durch entschlossenes Handeln gebrochen werden kann. Dumm nur, dass die BrĂŒder ausgemachte HasenfĂŒsse sind und von Exorzismus in Wahrheit keinen blassen Schimmer haben...

 

REGIE:
Terry Gilliam
PRODUKTION:
Daniel Bobker
Charles Roven
CAST:
Matt Damon
Heath Ledger
Peter Stormare
Lena Headey
Monica Bellucci
DREHBUCH:
Ehren Kruger
KAMERA:
Newton Thomas Sigel
SCHNITT:
Lesley Walker
TON:
Ian Wilson
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Guy Dyas
KOSTÜME:
Gabriella Pescucci
Carlo Poggioli

       
  The Butterfly Room
 
       
 

Stanza delle Farfalle

 

REGIE:
Jonathan Zarantonello
PRODUKTION:
Enzo Porcelli
Ethan Wiley
CAST:
Barbara Steele
Ray Wise
Erica Leerhsen
Heather Langenkamp
Ellery Sprayberry
Julia Putnam
Camille Keaton
P.J. Soles
Adrienne King
DREHBUCH:
Paolo Guerrieri
Luigi Sardiello
Jonathan Zarantonello
KAMERA:
Andrew Strahorn
SCHNITT:
Clelio Benevento
TON:
Dana Kopetzky
MUSIK:
Aldo De Scalzi
Pivio

       
  The Campaign
 
       
 

Ein Film von Jay Roach • Der demokratische Abgeordnete Cam Brady möchte bei den Wahlen in North Carolina zum fĂŒnften Mal hintereinander in den Kongress gewĂ€hlt werden. Seine Kampagne wird jedoch durch das Bekanntwerden einer AffĂ€re mit einer seiner AnhĂ€ngerinnen beschĂ€digt, die herauskommt, da er versehentlich eine sexuell anzĂŒgliche Nachricht auf dem Anrufbeantworter einer einheimischen Familie hinterlĂ€sst.

Die beiden korrupten GeschĂ€ftsleute Glen und Wade Motch nutzen diese Gelegenheit, um Marty Huggins, Direktor des TourismusbĂŒros der Stadt Hammond und Sohn eines ihrer Mitarbeiter, Raymond Huggins, davon zu ĂŒberzeugen, gegen Cam fĂŒr die Republikaner anzutreten. Cam unterschĂ€tzt Marty zunĂ€chst und demĂŒtigt ihn, indem er eine Videobiografie ĂŒber sein bisheriges naives Leben zeigt. Daraufhin engagieren die BrĂŒder Motch Tim Wattley als Martys Wahlkampfmanager. Dieser schafft es, Marty in der Öffentlichkeit als einen erfolgreichen Politiker und Familienvater darzustellen. Auch Martys Umfragewerte steigen durch seine neue Kampagne erheblich, wĂ€hrend die von Cam weiter sinken, als er versucht, Marty zu schlagen, dabei aber ein Baby trifft. SpĂ€ter lĂ€sst Cam Werbespots schalten, die Marty als al-Qaida-Terroristen portrĂ€tieren, wĂ€hrend Marty Cam als einen falschen Christen entlarvt, als dieser das Vaterunser falsch aufsagt. Cam versucht durch den Besuch in einer Snake handler-Kirche sein religiöses Bild in der Öffentlichkeit wiederherzustellen, wird jedoch von einer Schlange gebissen. Ein Video von dem Biss landet im Internet, wodurch Cams Umfragewerte noch weiter sinken.

Als Cams Sohn fĂŒr das Amt des Klassensprechers kandidieren möchte, merkt Cam, dass er fĂŒr ihn ein schlechtes Vorbild ist und besucht Marty, um Frieden zu schliessen. Marty beginnt Cam betrunken zu machen, worauf dieser ihm erzĂ€hlt, dass er Politiker geworden ist, um den Menschen zu helfen. So berichtet er von einer Geschichte, als er noch ein Kind war und als Klassensprecher ein altes rostiges KlettergerĂŒst vom Spielplatz entfernen lassen hat. Nachdem Cam gegangen ist, wird Marty von Tim dazu ĂŒberredet, die Polizei anzurufen und Cam fĂŒr sein Fahren unter Alkoholeinfluss anzuschwĂ€rzen. Dieser wird dafĂŒr verhaftet, seine PopularitĂ€t sinkt noch weiter. Als Marty einen Werbespot ausstrahlen lĂ€sst, in dem Cams Sohn Marty als „Dad“ bezeichnet, nimmt Cam an Marty Rache, indem er Martys vernachlĂ€ssigte Ehefrau Mitzi verfĂŒhrt, den Geschlechtsverkehr mit ihr heimlich aufzeichnet und als Wahlkampfwerbespot ausstrahlt. Das veröffentlichte Video demĂŒtigt die Familie Huggins und fĂŒhrt dazu, dass Cams Wahlkampfmanager Mitch ihn verlĂ€sst, da er findet, dass Cam mit dem Sexvideo zu weit gegangen ist. Marty ĂŒbt Vergeltung, als er Cam bei einem Jagdausflug ins Bein schiesst, wodurch Martys eigene PopularitĂ€t ansteigt.

Als sich der Wahltermin nĂ€hert, trifft sich Marty mit den BrĂŒdern Motch und erfĂ€hrt von ihren PlĂ€nen, Hammond an ihre chinesischen GeschĂ€ftspartner zu verkaufen und die Stadt in eine Ansammlung von Fabriken zu verwandeln. So bemerkt Marty, dass er nur benutzt worden ist und lehnt die weitere UnterstĂŒtzung der BrĂŒder ab. Um ihre PlĂ€ne doch noch umsetzen zu können, bieten sie dem zu diesem Zeitpunkt weit abgeschlagenen Cam ihre UnterstĂŒtzung an. Inzwischen versöhnt sich Marty wieder mit seiner Familie.

Am Tag der Wahl scheint Cams Sieg eine sichere Sachen zu werden, bis Marty in einem in letzter Minute gesendeten Werbespot verspricht, der ehrlichste Abgeordnete zu werden, falls er gewĂ€hlt werden sollte. Dabei verrĂ€t er auch den Plan der Motch-BrĂŒder und verkĂŒndet weitere Fehltritte aus Cams frĂŒheren Leben. Am Ende gewinnt aber Cam und bleibt Kongressabgeordneter, weil die Wahlmaschinen durch die GebrĂŒder Motch manipuliert worden waren. WĂ€hrend Cam feiert, zeigt Marty ihm seine grossen Narben, die er sich bei einem Unfall auf dem rostigen KlettergerĂŒst zugezogen hatte und sagt, dass er in der Schule zu ihm aufgesehen hat, da er das KlettergerĂŒst entfernt hatte. Cam realisiert daraufhin, wie weit er sich von seinen wahren BeweggrĂŒnden als Politiker entfernt hat und nimmt die Wahl zum Kongressabgeordneten nicht an. So gewinnt Marty schliesslich doch die Wahl. Durch seinen RĂŒcktritt erlangt Cam Mitchs Respekt wieder zurĂŒck und beide einigen sich darauf, spĂ€ter wieder zusammenzuarbeiten. Ausserdem ernennt Marty Cam zu seinem Stabschef.

Sechs Monate spĂ€ter decken Marty und Cam die Machenschaften der BrĂŒder Motch auf und bestellen sie zu einer Anhörung in einen von Marty geleiteten Untersuchungsausschuss im Kongress. Die beiden BrĂŒder merken an, dass alles, was sie getan haben, gemĂ€ss dem Urteil im Fall Citizens United v. Federal Election Commission legal sei. Sie werden schliesslich doch verhaftet, da sie Verbindungen zu Tim Wattley, dem Wahlkampfmanager und einem international gesuchten FlĂŒchtling, hatten.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
Will Ferrell
Adam McKay
Jay Roach
CAST:
Will Ferrell
Zach Galifianakis
Jason Sudeikis
Dylan McDermott
Katherine LaNasa
Sarah Baker
John Lithgow
Dan Aykroyd
Brian Cox
Karen Maruyama
DREHBUCH:
Adam McKay
Shawn Harwell
Chris Henchy
KAMERA:
Jim Denault
SCHNITT:
Jon Poll
Craig Alpert
TON:
Michael O'Farrell
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Michael Corenblith
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  The Dark Knight Rises
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juli 2012]
       
 

Ein Film von Christopher Nolan • Vor acht Jahren ist Batman untergetaucht und vom Helden zum Gejagten geworden. Indem er damals die Schuld fĂŒr den Tod des Staatsanwalts Harvey Dent auf sich genommen hat, hat der Dark Knight alles aufgegeben, um das Gute zu erhalten, an das er und Kommissar Gordon glaubten. WĂ€hrend einiger Zeit hat diese LĂŒge ihren Zweck auch erfĂŒllt, denn das Dent-Gesetz gegen das organisierte Verbrechen hat in Gotham City fĂŒr Ruhe und Ordnung gesorgt.
Aber alles Ă€ndert sich mit dem Auftauchen einer mysteriösen und listigen Diebin. Viel gefĂ€hrlicher ist jedoch Bane, ein maskierter Terrorist, der mit seinen skrupellosen PlĂ€nen fĂŒr Gotham dafĂŒr sorgt, dass Bruce sein selbstgewĂ€hltes Exil verlĂ€sst. Aber auch wenn er seine Gestalt als Batman wieder annimmt, ist es nicht sicher, dass er ĂŒberhaupt eine Chance gegen Bane hat.

 

REGIE:
Christopher Nolan
PRODUKTION:
Christopher Nolan
Charles Roven
Emma Thomas
CAST:
Tom Hardy
Joseph Gordon-Levitt
Christian Bale
Liam Neeson
Anne Hathaway
Gary Oldman
Marion Cotillard
Aidan Gillen
Juno Temple
Morgan Freeman
Michael Caine
DREHBUCH:
Jonathan Nolan
Christopher Nolan
David S. Goyer
Bob Kane
KAMERA:
Wally Pfister
SCHNITT:
Lee Smith
TON:
Richard King
Michael Babcock
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
Kevin Kavanaugh
KOSTÜME:
Lindy Hemming

       
  The Deep Blue Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2012]
       
 

Ein Film von Terence Davies • Hester Collyer ist jung, schön und voller Leidenschaft. An der Seite ihres wohlhabenden Ehemannes, Richter William Collyer, lebt sie im London der 50er Jahre ein privilegiertes, aber unerfĂŒlltes Leben. So wendet sie sich Williams jĂŒngerem Freund Freddie zu. Was als heisse AffĂ€re beginnt, endet in einer unsterblichen – aber leider einseitigen – Verliebtheit. Doch Hester, die ihren Mann mutig fĂŒr den Liebhaber verlĂ€sst und nun vor dem scheinbaren Nichts steht, trifft einen unerwarteten Entscheid. Terence Davies’ Film erzĂ€hlt einfĂŒhlsam von verbotener Liebe, unterdrĂŒckter Begierde und der Angst vor dem Alleinsein – doch in erster Linie ist es eine zutiefst berĂŒhrende Liebesgeschichte, exzellent inszeniert, kunstvoll gefilmt und Rachel Weisz ist einfach umwerfend.

 

REGIE:
Terence Davies
PRODUKTION:
Kate Ogborn
Sean O'Connor
CAST:
Tom Hiddleston
Rachel Weisz
DREHBUCH:
Terence Davies
KAMERA:
Florian Hoffmeister
TON:
Tim Barker
AUSSTATTUNG:
James Merifield
KOSTÜME:
Ruth Myers

       
  The End of the Affair
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2000]
       
 

Ralph Fiennes, Julianne Moore • London, 1946. In einer regnerischen Nacht begegnet der Schriftsteller Maurice Bendrix (RALPH FIENNES) seinem Bekannten Henry Miles (STEPHEN REA), mit dem ihn mehr als nur Freundschaft verbindet: Bendrix hatte bis zum Kriegsende eine glĂŒhende AffĂ€re mit Miles' Frau Sarah (JULIANNE MOORE).

Ein kurzes Wiedersehen mit Sarah entfacht erneut Bendrix' alte Leidenschaft und Eifersucht. Er beginnt, ihr nachzuforschen und sich selbst in dem Glauben zu bestĂ€rken, sie habe damals den Kontakt zu ihm so abrupt abgebrochen, weil sie sich noch zu anderen MĂ€nnern hingezogen fĂŒhlte. Doch dann gerĂ€t er an Sarahs Tagebuch - und plötzlich sieht Bendrix die Vergangenheit im Licht einer bitteren Wahrheit, die sein ganzes Leben verĂ€ndern soll.

OscarpreistrĂ€ger Neil Jordan ('The Crying Game') hat mit DAS ENDE EINER AFFÄRE den gleichnamigen, weitgehend autobiografischen Roman von Graham Greene verfilmt und erzĂ€hlt die dramatische Geschichte einer alles verzehrenden Liebe, deren tragische FĂŒgung durch blinde Eifersucht und Selbstbetrug noch beschleunigt wird. Ralph Fiennes und Julianne Moore spielen das schicksalhafte Paar, das in Kriegszeiten die Liebe findet - und sich im Frieden selbst zerstört.

 

REGIE:
Neil Jordan
PRODUKTION:
Stephen Woolley
Neil Jordan
CAST:
Ralph Fiennes
Julianne Moore
Stephen Rea
Ian Hart
Jason Isaacs
James Bolam
Samuel Bould
DREHBUCH:
Neil Jordan
KAMERA:
Roger Pratt
SCHNITT:
Tony Lawson
MUSIK:
Michael Nyman
AUSSTATTUNG:
Anthony Pratt

       
  The Expendables 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. August 2014]
       
 

Ein Film von Patrick Hughes • Barney Ross (Sylvester Stallone), Lee Christmas (Jason Statham) und ihr Team stehen vor ihrer grössten Herausforderung: Conrad Stonebanks (Mel Gibson), der einst "The Expandables" zusammen mit Barney grĂŒndete, will dieser Gruppierung nun ein Ende setzen. Grund dafĂŒr ist wohl nicht zuletzt, dass Barney auf ihn angesetzt wurde, nachdem er sich als ruchloser WaffenhĂ€ndler verdingte. NatĂŒrlich haben Barney und sein Team auch etwas gegen Stonebanks aktuelle PlĂ€ne. Barney trommelt seine Jungs zusammen und nimmt eine ganze Reihe weiterer Mitglieder in seine kampfstarke Truppe auf, Mitglieder die etwas jĂŒnger sind und ĂŒber andere, meist modernere Techniken verfĂŒgen. Dann zieht die Gruppe gut gerĂŒstet in den Kampf gegen Stonebanks und seine Leute. Aber, sind sie tatsĂ€chlich auf alles vorbereitet?

 

REGIE:
Patrick Hughes
PRODUKTION:
Avi Lerner
Danny Lerner
John Thompson
Les Weldon
CAST:
Sylvester Stallone
Jason Statham
Jet Li
Antonio Banderas
Wesley Snipes
Dolph Lundgren
Mel Gibson
Harrison Ford
Arnold Schwarzenegger
DREHBUCH:
Katrin Benedikt
Sylvester Stallone
Creighton Rothenberger
KAMERA:
Peter Menzies Jr.
SCHNITT:
Sean Albertson
Paul Harb
TON:
Vladimir Kaloyanov
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Daniel T. Dorrance
KOSTÜME:
Lizz Wolf

       
  The Fast and the Furious: Tokyo Drift
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2006]
       
 

Ein Film von Justin Lin • Action, Tempo und Adrenalin pur sind auch im dritten Teil der erfolgreichen Speed- und Crash-Orgie garantiert. "Tokyo Drift" beschleunigt bis ans Limit.

Shaun Boswell (Lucas Black) war schon immer ein Aussenseiter. Seine Leidenschaft: getunte PS-Boliden. Sein Problem: Die Polizei. Seine Lösung: Illegale Rennen im Tokyoter Underground. Hier sind die ultimativen "Drift-Racing-Wettbewerbe" angesagt. Und das heisst "Pedal to the Metal" – Vollgas auf Strecken, die so eng sind, dass sie selbst Fahrradfahrern Schweissperlen auf die Stirn treiben. Achterbahngleich wird hier das Limit an jeder Kurve neu definiert.

"The Fast And The Furious: Tokyo Drift", das ist Auto-Action vom Feinsten, coole SprĂŒche und sexy Girls. Autokult pur! Ihr Gurt sitzt bretthart am Körper? Besser, Sie ziehen ihn nochmals fester.

 

REGIE:
Justin Lin
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
CAST:
Lucas Black
Bow Wow
Nathalie Kelley
Brian Tee
Sung Kang
Leonardo Nam
DREHBUCH:
Chris Morgan
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Fred Raskin
TON:
Peter Brown
Bruce Stambler
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  The Greatest
 
       
 

Zeit der Trauer • Teenager Bennett, der vielversprechende Coole von der Schule und ganze Stolz seiner Erzeuger, wurde tragisch dahin gerafft beim Knutschen mit Flamme Rose auf dem Highway durch einen Lastwagenaufprall von hinten. Da steht einige Monate spĂ€ter die junge Rose vor der TĂŒr, behauptet schwanger zu sein von Bennett, und niemanden sonst zu haben, bei dem sie leben kann. Bennets Eltern, vor Trauer noch wie gelĂ€hmt, reagieren unterschiedlich auf die unerwartete Entwicklung. Vater Allen schliesst Rose schnell ins Herz, doch Gattin Grace hegt Vorbehalte.

Erinnerungen werden wach an "Juno", wenn sich in dieser ebenfalls lebensnahen und gut beobachteten, allerdings mehr melodramatischen als ironischen Familiengeschichte ein vermeintlich tougher schwangerer Teenager irgendwie seinen Platz im Leben sucht und dabei nicht immer auf verstĂ€ndnisvolle oder klug agierende Erwachsene trifft. Carey Mulligan ("An Education"), Johnny Simmons ("Boogeyman 2") und Aaron Johnson ("Kick-Ass") vertreten die junge Generation, Ex-Bond Pierce Brosnan und Susan Sarandon ("Thelma & Louise") steigen fĂŒr die Ă€ltere in den Ring.

 

REGIE:
Shana Feste
PRODUKTION:
Lynette Howell
Beau St. Clair
CAST:
Carey Mulligan
Aaron Johnson
Pierce Brosnan
Susan Sarandon
Johnny Simmons
Kevin Hagan
Amy Morton
DREHBUCH:
Shana Feste
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Cara Silverman
TON:
Allie Fitz
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Judy Rhee
KOSTÜME:
Luca Mosca

       
  The Hobbit: The Battle of the Five Armies
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2014]
       
 

Ein Film von Peter Jackson • THE HOBBIT: THE BATTLE OF THE FIVE ARMIES zeigt das epische Finale der Abenteuer von Bilbo Beutlin, Thorin Eichenschild und den Zwergen. Als die GefĂ€hrten ihre Heimat vom Drachen Smaug zurĂŒckfordern, entfesseln sie unversehens seine zerstörerische Kraft: Der wĂŒtende Smaug speit seinen feurigen Zorn auf die wehrlosen MĂ€nner, Frauen und Kinder von Seestadt.
Thorin ist besessen von seinem Drang, den zurĂŒckeroberten Schatz zu schĂŒtzen – dafĂŒr riskiert er sogar Freundschaft und Ehre, wĂ€hrend Bilbo verzweifelt versucht, ihm Vernunft beizubringen. Bald muss der Hobbit eine sehr brisante Entscheidung treffen. Doch noch viel grössere Gefahren stehen den GefĂ€hrten unmittelbar bevor. Denn nur der Zauberer Gandalf erkennt, dass der gewaltige Gegner Sauron seine Ork-Legionen in Marsch gesetzt hat, um den Einsamen Berg ĂŒberraschend anzugreifen.
Als sich der Konflikt zuspitzt und die Finsternis hereinbricht, stehen die Völker der Zwerge, Elben und Menschen vor der Wahl: entweder gemeinsam kĂ€mpfen oder untergehen. In der epochalen Schlacht der FĂŒnf Heere setzt Bilbo sein Leben fĂŒr das seiner Freunde ein: Die Zukunft von Mittelerde steht auf dem Spiel.

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Carolynne Cunningham
Peter Jackson
Fran Walsh
Zane Weiner
CAST:
Benedict Cumberbatch
Elijah Wood
Billy Connolly
Cate Blanchett
Luke Evans
Hugo Weaving
Martin Freeman
Evangeline Lilly
Ian McKellen
DREHBUCH:
Fran Walsh
Philippa Boyens
Peter Jackson
Guillermo del Toro
J.R.R. Tolkien
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jabez Olssen
TON:
Hayden Collow
John Simpson
Jason Canovas
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Dan Hennah
KOSTÜME:
Ann Maskrey
Bob Buck

       
  The Horse Whisperer
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 1998]
       
 

Ein Robert Redford Film • Ein Reitunfall bringt das geordnete New Yorker Leben der Familie MacLean aus dem Gleichgewicht. Die 14jĂ€hrige Grace trĂ€gt schwere körperliche und seelische Wunden davon. Ebenso ihr Pferd Pilgrim, das abweisend, ja bösĂ€rtig reagiert und - wie Grace keinen Menschen an sich heranlĂ€sst. Doch Graces Mutter Annie weigert sich, Pilgrim töten zu lassen. Sie weiss, dass sein Leben und seine Genesung eng mit der ihrer Tochter zusammenhĂ€ngen. Als Chefredakteurin einer renommierten Zeitschrift setzt sie alle Hebel in Bewegung, um den besten 'PferdeflĂŒsterer' ausfindig zu machen - jemanden, der die verletzte Tierseele heilen kann. Sie stösst auf Tom Booker.

Um den EinzelgĂ€nger zu treffen, begibt sie sich mit Grace und Pilgrim auf die weite Reise nach Montana. Was sie dort erleben, verĂ€ndert nicht nur das Leben ihrer Tochter. Grace ĂŒberwindet das traumatische Erlebnis und kann am Ende ĂŒberglĂŒck lich ihren Pilgrim reiten. Das Zusammentreffen von Annie und Tom weckt bei beiden lange vergessene Emotionen und zwingt sie, ihr Leben von Grund auf zu ĂŒberdenken. FĂŒr beide wird am Ende nichts mehr so sein, wie es vorher war.

DER PFERDEFLÜSTERER ist eine tief bewegende, einzigartige Geschichte ĂŒber die wesentlichen Dinge des Lebens: ĂŒber die Liebe zwischen Mann und Frau, Mutter und Tochter, Mensch und Tier, ĂŒber das 'Ankommen' bei sich selbst. Vor dem Hintergrund der atemberaubend weiten Landschaften von Amerikas Wildem Westen zeigt Robert Redford uns die heilende Kraft eines respektvollen Umgangs mit der Natur und den Menschen.

DER PFERDEFLÜSTERER entstand nach dem gleichnamigen, internationalen Romanbestseller von Nicholas Evans, der Millionen Leser gerĂŒhrt und gefesselt hat (ĂŒber zwei Millionen verkaufte Exemplare im deutschsprachigen Raum bis Juli '98); das Drehbuch stammt von Eric Roth (Oscar fur 'Forrest Gump') und Richard LaGravenese (Oscarnominierung fĂŒr sein Originaldrehbuch 'The Fisher King').

 

REGIE:
Robert Redford
PRODUKTION:
Robert Redford
Patrick Markey
CAST:
Robert Redford
Kristin Scott Thomas
Sam Neill
Dianne Wiest
Scarlett Johansson
Chris Cooper
Cherry Jones
DREHBUCH:
Eric Roth
Richard LaGravenese
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Tom Rolf
Freeman Davies
Hank Corwin
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman

       
  The Human Stain
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2003]
       
 

Anthony Hopkins und Nicole Kidman • Als der renommierte Professor Coleman Silk (Sir Anthony Hopkins) fĂ€lschlicherweise des Rassismus bezichtigt wird und in direkter Folge seiner Entlassung auch seine Frau verstirbt, scheint sein Leben ruiniert zu sein. Doch als Silk in dem Schriftsteller Nathan Zuckerman (Gary Sinise) einen neuen guten Freund gewinnt und parallel eine Beziehung mit der sehr viel jĂŒngeren, aber nicht minder schicksalsgeprĂŒften Faunia (Nicole Kidman) beginnt, scheint er die Chance fĂŒr ein zweites Leben zu bekommen. Oder ist es bereits ein dritter Neustart? Denn wĂ€hrend Silk den Problemen der Gegenwart Paroli zu bieten versucht und beispielsweise Faunias psychotischen Ex-Mann (Ed Harris) auf Distanz halten will, holen ihn die Geheimnisse und folgenreichen Entscheidungen seiner eigenen Vergangenheit ein. Und er muss erkennen, dass er sich der LĂŒge stellen muss, auf der sein bisheriges Leben basiert, wenn er als alter Mann Wahrhaftigkeit finden will – nicht zuletzt in einer Amour Fou, die jederzeit in einer Beziehung oder gegenseitiger Zerstörung enden könnte ...

Wenn sich Sir Anthony Hopkins, Nicole Kidman und Regisseur Robert Benton zum Gipfeltreffen der Oscar-PreistrĂ€ger zusammenfinden und bis in die Nebenrollen von Oscar-nominierten Schauspielern wie Ed Harris und Gary Sinise verstĂ€rkt werden, ist ganz grosser Kinostoff garantiert. Basierend auf der Vorlage des Pulitzer-PreistrĂ€gers Philip Roth, ist DER MENSCHLICHE MAKEL ein scharfsinniges wie zutiefst berĂŒhrendes Drama ĂŒber Moral, SĂŒhne und LĂŒgen in Zeiten politischer Korrektheit. Dabei entblösst der Film auf zwei ErzĂ€hlebenen die seit Jahrzehnten vorherrschenden BerĂŒhrungsĂ€ngste zwischen dem schwarzen und weissen Amerika, wĂ€hrend er anhand seiner Hauptfiguren intime PortrĂ€ts gebrochener Menschen mit der Kraft zum Weitermachen zeichnet. Doch so schamlos, furchtlos oder illusionslos sich Coleman Silk und die anderen unvergesslichen Personen aus DER MENSCHLICHE MAKEL auch geben mögen – eines sind sie zum GlĂŒck gewiss nie: makellos ...

 

REGIE:
Robert Benton
PRODUKTION:
Gary Lucchesi
Tom Rosenberg
Scott Steindorff
CAST:
Anthony Hopkins
Nicole Kidman
Ed Harris
Gary Sinise
Wentworth Miller
Jacinda Barrett
Anna Deavere Smith
DREHBUCH:
Nicholas Meyer
Philip Roth
KAMERA:
Jean-Yves Escoffier
SCHNITT:
Christopher Tellefsen
TON:
Warren Shaw
MUSIK:
Rachel Portman
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Rita Ryack

       
  The Hurricane
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2000]
       
 

His Greatest Fight was for Justice • Oscargewinner Denzel Washington (Glory) ist Rubin Carter, 'the Hurricane' ('der Wirbelsturm'). Sein Traum, einen Titel im Mittelgewichtsboxen zu gewinnen, wird jĂ€h zerstört: Er gerĂ€t in Verdacht, zusammen mit einem Komplizen in einer Bar in New Jersey drei Menschen umgebracht zu haben. Obwohl unschuldig, werden Carter und John Artis zu dreimal lebenslĂ€nglicher Zuchthausstrafe verurteilt. Carter entschliesst sich, seine EnttĂ€uschung und Verzweiflung loszuwerden und beginnt, in der Zelle seine Memoiren zu schreiben.

Obwohl seine Autobiographie 'The Sixteenth Round' (Die sechzehnte Runde) veröffentlicht wird, bleibt Carter hinter Gittern. Er findet aber dort schliesslich seinen inneren Frieden und zieht sich von der Aussenwelt zurĂŒck. Dem nationalen Aufsehen, welches sein Fall erregt, schenkt er kaurn Beachtung, selbst als unter anderem Bob Dylan und Muhammed Ali ergreifende Gnadengesuche einreichen.

Jahre spĂ€ter findet ein amerikanischer Jugendlicher (Vicellous Reon Shannon) erstmals in seinem Leben eine Aufgabe und ein Ziel: Er hat Carters Buch gelesen und beginnt, mit dem Gefangenen zu korrespondieren. Überzeugt von Carters Unschuld motiviert der Jugendliche seine Gruppe von Aktivisten zu einer Kampagne mit dem Ziel, Carter frei zu bekommen. Mit dabei sind Terry Swinton (John Hannah), Lisa Peters (Deborah Kara Unger) und Sam Chaiton (Liev Schreiber). Carter ist anfĂ€nglich nicht gewillt, seine KrĂ€fte mit diesen wohlmeinenden Fremden zu verbinden, lĂ€sst sich aber bald beeindrucken von der ausserordentlichen Leidenschaft und von dem selbstlosen Einsatz dieser Menschen fĂŒr sein Schicksal. Unter dem Motto 'Hass warf mich ins GefĂ€ngnis, Liebe wird mich frei sprengen!' kann er seinen Kampf fĂŒr Gerechtigkeit und ein Leben in Freiheit mit neuem Vertrauen und Entschlossenheit fortsetzen.

 

REGIE:
Norman Jewison
PRODUKTION:
Armyan Bernstein
Norman Jewison
John Ketcham
CAST:
Denzel Washington
Vicellious R. Sahnnon
Deborah Unger
Liev Schreiber
John Hannah
Dan Hedaya
Debbi Morgan
DREHBUCH:
Armyan Bernstein
Dan Gordon
Rubin 'Hurricane' Carter
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Stephen E. Rivkin
TON:
Wayne Griffin
MUSIK:
Christopher Young
AUSSTATTUNG:
Philip Rosenberg
KOSTÜME:
Aggie Guerard Rodgers

       
  The Immigrant
 
       
 

Ein Film von James Gray • Die junge Polin Sonya (Marion Cotillard) kommt gemeinsam mit ihrer Schwester in die USA. UnglĂŒckliche UmstĂ€nde lassen sie Hilfe bei Bruno Weiss (Joaquin Phoenix) suchen, der sie in eine Welt aus Prostitution und Drogen zwingt. Erlösung schimmert nur in Form von Brunos Cousin Orlando (Jeremy Renner) auf, einem Zauberer, der ihr ein besseres Leben verspricht.

 

REGIE:
James Gray
PRODUKTION:
James Gray
Anthony Katagas
Greg Shapiro
Christopher Woodrow
Bruno Wu
CAST:
Jeremy Renner
Marion Cotillard
Joaquin Phoenix
Dagmara Dominczyk
Angela Sarafyan
DeeDee Luxe
Ilia Volok
DREHBUCH:
James Gray
Ric Menello
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
John Axelrad
Kayla Emter
MUSIK:
Christopher Spelman
AUSSTATTUNG:
Happy Massee
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  The Killing of a sacred deer
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2018]
       
 

Ein Film von Yorgos Lanthimos • Der erfolgreiche Chirurg Steven und seine Ehefrau Anna leben mit ihren Kindern Bob und Kim das scheinbar perfekte Leben. Doch Steven wird immer wieder von dem Teenager Martin aufgesucht, trifft sich auch mit dessen Mutter und lĂ€dt dann eines Tages den Jungen zu sich nach Hause ein. Doch der Gast entpuppt sich nach und nach als unheimlicher und bedrohlicher Eindringling.

 

REGIE:
Yorgos Lanthimos
PRODUKTION:
Ed Guiney
Andrew Lowe
CAST:
Nicole Kidman
Alicia Silverstone
Barry Keoghan
Colin Farrell
Raffey Cassidy
Bill Camp
DREHBUCH:
Yorgos Lanthimos
Efthymis Filippou
KAMERA:
Thimios Bakatakis
SCHNITT:
Yorgos Mavropsaridis
TON:
Johnnie Burn
AUSSTATTUNG:
Jade Healy
KOSTÜME:
Nancy Steiner

       
  The Last Reef
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Luke Cresswell & Steve McNicholas • Der Dokumentarfilm «The Last Reef 3D» zeigt die unglaubliche und fantastische Unterwasserwelt des Bikini-Atolls im Pazifischen Ozean. Kaum zu glauben, wie sich die Natur aus eigener Kraft wieder neu erschaffen hat, nachdem sie in den 1940er und 1950er Jahren Schauplatz zahlreicher Kernwaffentests der USA war. Im Jahr 2010 wurde das Atoll mit seinen insgesamt 23 Inseln, zu den Marshall-inseln zĂ€hlend, zum UNESCO-Welterbe erklĂ€rt. Die Zuschauer werden begeistert sein von einer Korallenwelt in leuchtenden Farben und skurrilen Formen, schillernden Fischen und vielen weiteren faszinierenden Lebewesen unter Wasser.

 

REGIE:
Luke Cresswell
Steve McNicholas
DREHBUCH:
Luke Cresswell
Steve McNicholas
KAMERA:
D.J. Roller
SCHNITT:
Luke Cresswell
Steve McNicholas
TON:
Brian Eimer
MUSIK:
Luke Cresswell
Steve McNicholas

       
  The Last Stand
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Jee-woon Kim • Nachdem er seinen Posten im Drogendezernat beim LAPD wegen einer schiefgegangenen Operation aus SchuldgefĂŒhlen verlassen hat, hat sich der Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) in dem kleinen schlĂ€frigen StĂ€dtchen Sommerton direkt an der Grenze niedergelassen und sorgt nun dort fĂŒr Recht und Ordnung. Der Frieden wird jedoch gestört, als der berĂŒhmt-berĂŒchtigte Drogen-Boss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) eine Ă€usserst tödliche wie auch spektakulĂ€re Flucht aus den FĂ€ngen des FBI unternimmt und nun mit Hilfe einiger gesetzloser Söldner, angefĂŒhrt vom eiskalten Burrell (Peter Stormare) sich auf den Weg Richtung Mexiko macht. Direkt auf seinem Weg befindet sich Sommerton und dementsprechend eilt eine riesige Streitmacht der Polizei zur Kleinstadt, um ihn dort zu stellen. Owens will sich eigentlich heraushalten und wird zunĂ€chst auch fĂŒr unfĂ€hig gehalten – doch er will mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen und bereitet alles fĂŒr einen klassischen Showdown vor


 

REGIE:
Jee-woon Kim
PRODUKTION:
Lorenzo di Bonaventura
CAST:
Arnold Schwarzenegger
Jaimie Alexander
Rodrigo Santoro
Forest Whitaker
Peter Stormare
Genesis Rodriguez
Harry Dean Stanton
DREHBUCH:
George Nolfi
Jeffrey Nachmanoff
Andrew Knauer
KAMERA:
Ji-yong Kim
SCHNITT:
Steven Kemper
TON:
Kris Fenske
Victor Ray Ennis
Christopher Moriana
MUSIK:
Mowg
AUSSTATTUNG:
Franco-Giacomo Carbone
KOSTÜME:
Michele Michel

       
  The Light Thief
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2011]
       
 

Svet-Ake • Alle nennen ihn nur Svet-Ake (Herr Licht). Er ist der Elektriker des Orts, aber fĂŒr viel mehr als nur fĂŒr den Strom zustĂ€ndig. Die Leute rufen den hilfsbereiten Mann zur Lösung der unterschiedlichsten Probleme, angefangen beim elektrischen Kurzschluss bis hin zum Beziehungskurzschluss. Egal, ob es die sind, die die ganze Energie einer Stadt kontrollieren wollen, oder jene, denen die Energie zum Leben fehlt: Svet-Ake ist immer zur Stelle mit praktischer Hilfe und Rat - auch wenn er mitunter das Gesetz arg strapazieren muss. Da wird aus schierem Mitleid auch mal ein StromzĂ€hler rĂŒckwĂ€rts eingestellt, so dass der bedĂŒrftige Benutzer statt der hohen Stromrechnung eine Gutschrift vom ElektrizitĂ€tswerk ausbezahlt bekommt. Doch Gutherzigkeit wird in einem Land, das mitten im politischen Umbruch steckt, nicht automatisch belohnt. Aktan Arym Kubat beschreibt in «Svet-Ake» auf vergnĂŒglich lockere Art den Alltag im unabhĂ€ngig gewordenen Kirgisistan und zeigt, dass die Menschen auch lernen mĂŒssen, mit der Freiheit umzugehen. Weil er sich selber dabei nicht ausnehmen will, spielt der Regisseur die Hauptrolle gleich selber.

 

REGIE:
Aktan Abdykalykov
CAST:
Aktan Abdykalykov
Taalaikan Abazova
Askat Sulaimanov
Asan Amanov
Stanbek Toichubaev
DREHBUCH:
Aktan Abdykalykov
Talip Ibrahimov
KAMERA:
Khasan Kydyraliyev
SCHNITT:
Petar Markovic
TON:
Benjamin Krbetschek
Thomas Neumann
MUSIK:
Andre Matthias
AUSSTATTUNG:
Talgat Asyrankulov
KOSTÜME:
Inara Abdieva

       
  The Lion King
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 1994]
       
 

Ein Film von Roger Allers & Rob Minkoff • Aus Dschungel und Steppe strömen die Tiere zum Königsfelsen, um Zeugen eines grossen Ereignisses zu werden. Stolz prĂ€sentiert Mufasa, der König der Tiere, seinen erstgeborenen Sohn Simba, der eines Tages sein Nachfolger werden soll. Dem hinterhĂ€ltigen Scar, der als Bruder des Königs selbst auf den Thron möchte, gelingt es aber, Mufasa eine tödliche Falle zu stellen und Simba aus dem Königreich zu vertreiben. Im selbstgewĂ€hlten Exil trifft dieser auf die beiden witzigen Gestalten Timon und Pumbaa, die ihn mit ihrem „Hakuna Matata“ wieder etwas aufmuntern können. Zu einem starken Löwen herangewachsen erkennt Simba schliesslich, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss. Er kehrt zurĂŒck in den Urwald, um mit Scar um den Titel des Königs der Tiere zu kĂ€mpfen


 

REGIE:
Roger Allers
Rob Minkoff
PRODUKTION:
Don Hahn
SCHNITT:
Ivan Bilancio
John Carnochan
Tom Finan
TON:
Richard L. Anderson
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Chris Sanders

       
  The Lord of the Rings 3: The Return of the King
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2003]
       
 

Mit 11 Oscars insgesamt der Beste Film des Jahres 2003! • Ein letztes Mal bedroht Sauron die Menschheit – sein Heer hat Minas Tirith angegriffen, die Hauptstadt von Gondor. Nur ein schwĂ€chlicher Truchsess wacht noch ĂŒber das einst mĂ€chtige Königreich, das seinen König nie dringender benötigte als jetzt. Doch bringt Aragorn die Kraft auf, jene Aufgabe zu ĂŒbernehmen, fĂŒr die sein Schicksal ihn bestimmt hat?

WĂ€hrend Gandalf verzweifelt versucht, die mutlosen KĂ€mpfer von Gondor zu motivieren, sammelt ThĂ©oden die Krieger von Rohan, um am Kampf teilzunehmen. Aber obwohl sie tapfer und leidenschaftlich Widerstand leisten, haben die StreitkrĂ€fte der Menschen – unter denen sich Eowyn und Merry verbergen – dem ĂŒberwĂ€ltigenden Ansturm der feindlichen Legionen gegen das Königreich kaum etwas entgegenzusetzen.

Jeder Sieg fordert grosse Opfer. Trotz der starken Verluste stellen sich die GefĂ€hrten der grössten Schlacht ihres Lebens – vereint durch ein einziges Ziel: Sauron muss so lange abgelenkt werden, bis Frodo seine Mission erfĂŒllen kann.

Auf seinem Weg durch trĂŒgerisches Feindesland ist Frodo immer mehr auf Sam und Gollum angewiesen, wĂ€hrend Der Ring stĂ€ndig seine Treue und letztlich auch seine Menschlichkeit auf die Probe stellt.

 

REGIE:
Peter Jackson
PRODUKTION:
Peter Jackson
Barrie M. Osborne
Fran Walsh
CAST:
Elijah Wood
Viggo Mortensen
Ian McKellen
Orlando Bloom
John Rhys-Davies
Sean Astin
Billy Boyd
Dominic Monaghan
DREHBUCH:
Peter Jackson
Philippa Boyens
Frances Walsh
J.R.R. Tolkien
KAMERA:
Andrew Lesnie
SCHNITT:
Jamie Selkirk
TON:
Mike Hopkins
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Ngila Dickson
Richard Taylor

       
  The Mask of Zorro
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 1998]
       
 

Antonio Banderas ist Zorro • Man schreibt das Jahr 1821, Es ist die Nacht der Revolution, der Staat Alta California soll an Mexiko zurĂŒckgegeben werden. In dieser Nacht verliert Don Diego De La Vega (Anthony Hopkins), der Mann der Zorro war, alles, was er liebte. Don Rafael Montero (Stuart Wilson), Gouverneur der scheidenden Besatzungsmacht, raubt ihm seine Freiheit, seine Frau Esperanza (Julieta Rosen) und seine erst wenige Monate alte Tochter Elena. Die Freiheit seines Landes muss De La Vega im Kerker erleben.

Zwei Jahrzehnte spĂ€ter: Don Montero kehrt triumphal aus seinem spanischen Exil zurĂŒck und schmiedet noch abscheulichere PlĂ€ne als zuvor.

De La Vega, alt, aber immer noch ein Fuchs (span. Zorro), kann aus seinem Verliess entfliehen. In einer Bar trifft er den StrassenrÀuber Alejandro Murrieta (Antonio Banderas), der das Regime ebenso hasst wie er. Der Wunsch nach Vergeltung verbindet den noblen, weisen De La Vega und den wilden, leidenschaftlichen Banditen. Doch der alte Zorro weiss: Nur einer kann Montero aufhalten - Zorro. In Murrieta findet er einen Nachfolger. Er wird seine Waffe sein - ein neuer Zorro!

De La Vega trainiert den jungen Wilden, lehrt ihn den Umgang mit Degen und Peitsche und sich 'mit WĂŒrde zu rĂ€chen'. Aber bei seinem ersten Ausflug in der Maskierung des Zorro erkennt Murrieta - es ist nicht leicht ein Held zu sein. Doch so schnell gibt er nicht auf.

Und es kommt der Tag, an dem er De La Vega besiegt. Aus Meister und SchĂŒler wird ein eingeschworenes Gespann. Die Zeit ist relf. Eine neue Ära kann beginnen. Als die Protestrufe des neuerlich unterdrĂŒckten Volkes in Jubel umschlagen und die RĂŒckkehr Zorros preisen, scheint De La Vega seiner Vergeltung nahe. Doch den grössten Trumpf hat immer noch Montero in der Hand - Elena (Catherine Zeta-Jones) ...

 

REGIE:
Martin Campbell
PRODUKTION:
Doug Claybourne
David Foster
CAST:
Antonio Banderas
Anthony Hopkins
Catherine Zeta-Jones
Matt Letscher
Maury Chaykin
Tony Amendola
Pedro Armendariz
DREHBUCH:
John Eskow
Ted Elliott
Terry Rossio
KAMERA:
Phil Meheux BSC
SCHNITT:
Thom Noble
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Cecilia Montiel

       
  The Meg
  [demnächst im Kino - Release: 09. August 2018]
       
 

Ein Film von Jon Turteltaub • In dem Film wird ein Tiefsee-Unterwasserfahrzeug, das Teil eines internationalen
Meeresbeobachtungsprogrammes ist, von einer riesigen, ausgestorben geglaubten Kreatur angegriffen. Nun liegt das Boot manövrierunfĂ€hig im tiefsten Graben des Pazifik – und die Crew ist darin gefangen. Als ihm die Zeit davonzulaufen droht, engagiert ein visionĂ€rer chinesischer Meeresforscher (Winston Chao) gegen den Willen seiner Tochter Suyin (Li Bingbing) den Taucher Jonas Taylor (Jason Statham), der Experte fĂŒr Rettungsaktionen in der Tiefsee ist. Er soll die Crew – und das Meer selbst – vor einer unaufhaltsamen Bedrohung retten: einem prĂ€historischen, ĂŒber 20 Meter grossen Hai, einem Megalodon. Was niemand ahnt: Jahre zuvor war Taylor schon einmal dieser furchterregenden Kreatur begegnet. Jetzt, zusammen mit Suyin, muss er sich seinen Ängsten stellen und sein Leben riskieren, um die eingeschlossenen Menschen zu retten – und dabei noch einmal dem grössten und schrecklichsten Raubtier aller Zeiten gegenĂŒbertreten.

 

REGIE:
Jon Turteltaub
PRODUKTION:
Belle Avery
Colin Wilson
CAST:
Ruby Rose
Jason Statham
Jessica McNamee
Rainn Wilson
Bingbing Li
Cliff Curtis
DREHBUCH:
Steve Alten
Belle Avery
Dean Georgaris
Erich Hoeber
Jon Hoeber
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Steven Kemper
AUSSTATTUNG:
Grant Major
KOSTÜME:
Amanda Neale

       
  The Mummy
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Alex Kurtzman • Eine einst mĂ€chtige Königin (Sofia Boutella aus Kingsman: The Secret Service und Star Trek Beyond) wird in unserer heutigen Zeit zu neuem Leben erweckt, nachdem sie vor Jahrhunderten in einer Gruft tief unter der WĂŒste begraben wurde. Zu Unrecht wurde sie damals ihrer Bestimmung beraubt, und nun ĂŒbersteigen ihre ĂŒber die Jahre gewachsene Bosheit und die zerstörerische Wut jede menschliche Vorstellungskraft


Von den endlosen Sandlandschaften des Nahen Ostens reicht dieses Abenteuer ĂŒber versteckte Labyrinthe bis ins moderne London. Dabei erzĂ€hlt THE MUMMY nicht nur von einem der Ă€ltesten Mythen der Menschheits- und Kinogeschichte, sondern prĂ€sentiert auch eine völlig neue Welt von Göttern und Monstern.

 

REGIE:
Alex Kurtzman
PRODUKTION:
Sean Daniel
Alex Kurtzman
Chris Morgan
Roberto Orci
CAST:
Tom Cruise
Sofia Boutella
Annabelle Wallis
Russell Crowe
Jake Johnson
Courtney B. Vance
Javier Botet
Jorge Leon Martinez
Marwan Kenzari
DREHBUCH:
Christopher McQuarrie
Jon Spaihts
KAMERA:
Ben Seresin
SCHNITT:
Gina Hirsch
Paul Hirsch
MUSIK:
Brian Tyler
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman
Dominic Watkins

       
  The Negotiator
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. September 1999]
       
 

Geiseln zu befreien ist sein Job. Geiseln zu nehmen seine einzige Rettung. • Bei Geiselnahmen in Chicago ruft man nur einen Mann: Danny Roman (SAMUEL L. JACKSON), den besten Verhandlungsspezialisten der Stadt. Doch Roman hat ein Problem: Jemand hat ihm einen Mord und einen Korruptionsfall in die Schuhe geschoben. Mit dem RĂŒcken zur Wand, sieht Roman einen einzigen Ausweg: Er selbst, der jeden Kniff bei Geiselnahmen kennt, bringt den Chef der Dienstaufsicht und drei weitere Menschen in seine Gewalt. Mit der Verzweiflungstat will er Zeit gewinnen, um herauszufinden, wer sein Leben zerstören will. Und er verlangt nach Chris Sabian (KEVIN SPACEY), einem legendĂ€ren Spezialisten bei Geiselnahmen aus einem anderen Teil der Stadt: Nur einem Aussenstehenden kann Danny Roman in dieser Situation trauen - und die Uhr tickt: Kein Cop in Chicago kann es erwarten, Roman in seine Finger zu bekommen. Und der wahre Killer ist unter ihnen ...

Ein raffiniert-atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel der Sonderklasse prĂ€sentiert F. Gary Gray (SET IT OFF) in seinem bislang grössten Action-Thriller. Doch die wahren Funken versprĂŒhen in diesem komplexen Suspensedrama nicht die waghalsigen Stunts und furiosen Actionsequenzen, sondern ein Face-Off der mitreissenden Art: In klassischer Manier treten zwei der besten Schauspieler Hollywoods gegeneinander an, um mit immer neuen Manövern die Oberhand ĂŒber den anderen zu gewinnen. Kultstar Samuel L. Jackson (PULP FICTION, STIRB LANGSAM, JETZT ERST RECHT, JACKIE BROWN) und Oscar-Gewinner Kevin Spacey (L.A. CONFIDENTIAL, DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN, SIEBEN) machen aus der Produktion von Blockbuster-Spezialist Arnon Milchan (JFK, L.A. CONFIDENTIAL) einen Kino-Leckerbissen der Sonderklasse!

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
David Hoberman
Arnon Milchan
CAST:
Samuel L. Jackson
Kevin Spacey
David Morse
Ron Rifkin
John Spencer
J.T. Walsh
Siobhan Fallon
DREHBUCH:
James DeMonaco
Kevin Fox
KAMERA:
Russell Carpenter
SCHNITT:
Christian Wagner
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Holger Gross

       
  The Omen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2006]
       
 

Sein Tag wird kommen • Viele Menschen glauben, dass die Prophezeiungen aus der Offenbarung Hinweise auf eine schreckliche Zukunft darstellen ... oder dass es sich um historische Fragmente handelt, die in unserer Zeit zum Leben erwacht sind. Die GlĂ€ubigen behaupten, dass die Zeichen ĂŒberall zu sehen sind: Terrorangriffe, Wetterkatastrophen... die Liste lĂ€sst sich fortfĂŒhren. Die Prophezeiung beschĂ€ftigt sich hauptsĂ€chlich mit der Ankunft des Antichristen, der die mystische Zahl "666" trĂ€gt: die Zahl des Tiers. Der Antichrist wird von Satan mit grosser Macht ausgestattet werden, um dessen Königreich auf Erden zu errichten. Dies wird der Beginn der Apokalypse sein.

Robert Thorn weiss nichts von solch dunklen Prophezeiungen. Thorn, ein hochrangiger amerikanischer Diplomat, hat andere Sorgen. Seine Frau Kathryn hat gerade eine schwere Geburt hinter sich gebracht und ahnt noch nicht, dass ihr Kind bei der Geburt gestorben ist. Obwohl der Verlust ihn selbst erschĂŒttert, macht sich Robert Thorn grössere Sorgen um Kathyrn, die diese Nachricht, nach zwei Fehlgeburten, die sie bereits erleiden musste, nur schwer verkraften wird.

Spiletto, der Priester des Krankenhauses, bietet Thorn ein anderes Kind an, das in der gleichen Nacht geboren wurde, dessen Mutter aber bei der Geburt gestorben ist. Er ĂŒberredet Thorn, den neugeborenen Jungen als sein eigenes Kind anzunehmen. Kathryn soll die Wahrheit niemals erfahren. Sie nennen ihren Sohn Damien und ziehen ihn als ihr eigenes Kind auf. Kathryn, die nichts von dem Tausch ahnt, blĂŒht in ihrer neuen Rolle als Mutter auf. Anscheinend hat Thorn also die richtige Entscheidung gefĂ€llt.

 

REGIE:
John Moore
PRODUKTION:
John Moore
Glenn Williamson
CAST:
Liev Schreiber
Julia Stiles
Mia Farrow
David Thewlis
DREHBUCH:
David Seltzer
KAMERA:
Jonathan Sela
SCHNITT:
Dan Zimmerman
TON:
Benjamin Beardwood
Frank Smathers
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Patrick Lumb
KOSTÜME:
George L. Little

       
  The Promise
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2017]
       
 

Ein Film von Terry George • Konstantinopel kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914: Die einst so lebendige und multikulturelle Hauptstadt des Osmanischen Reiches droht im Chaos zu versinken – und mit ihr der begabte Medizinstudent Michael (Oscar Isaac). Als die attraktive KĂŒnstlerin Ana (Charlotte Le Bon) an der Seite ihres Geliebten, dem amerikanischen Fotojournalisten Chris Myers (Christian Bale), aus Paris eintrifft, verliebt er sich Hals ĂŒber Kopf in sie. Verbunden durch ihre gemeinsamen armenischen Wurzeln entfacht zwischen Ana und Michael eine unbeschreibliche Anziehungskraft, der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Doch schnell werden sie von der harten RealitĂ€t des eskalierenden Krieges eingeholt und mĂŒssen aufgrund eines drohenden Genozids auf der Flucht bald nicht nur fĂŒreinander, sondern auch ums nackte Überleben kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Terry George
PRODUKTION:
Eric Esrailian
Mike Medavoy
CAST:
Oscar Isaac
Charlotte Le Bon
Christian Bale
Daniel Giménez Cacho
Shohreh Aghdashloo
Marwan Kenzari
Angela Sarafyan
DREHBUCH:
Terry George
Robin Swicord
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
Steven Rosenblum
TON:
Paul Hsu
Philip Stockton
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
BenjamĂ­n FernĂĄndez
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  The Purge
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juni 2013]
       
 

Ein Film von James DeMonaco • Einmal im Jahr ist jedes Verbrechen erlaubt und es gibt nur ein Ziel: ĂŒberlebe diese Nacht!
Die KriminalitĂ€t in Amerika lĂ€sst sich nicht mehr eindĂ€mmen und die GefĂ€ngnisse sind ĂŒberfĂŒllt. Um die Lage in den Griff zu bekommen, etabliert der Staat den sogenannten Purge-Day, das heisst, er gewĂ€hrt jedes Jahr eine zwölfstĂŒndige Generalamnestie: In dieser Zeitspanne bleiben alle illegalen AktivitĂ€ten straffrei, Mord eingeschlossen. Die Polizei kommt niemandem zu Hilfe. Alle KrankenhĂ€user werden geschlossen. Eine Nacht lang bestimmen die BĂŒrger ihre eigenen Regeln, ohne Konsequenzen fĂŒrchten zu mĂŒssen.
Der alljĂ€hrlichen Purge-Day steht kurz bevor und das heisst Hochbetrieb fĂŒr James Sandine (Ethan Hawke), einem Spezialist fĂŒr Sicherheitssysteme. Denn um der ausbrechenden Anarchie zu entfliehen, verbarrikadiert sich jeder, der es sich leisten kann, mit Hilfe modernster Technik in seinen eigenen vier WĂ€nden. Es gilt 12 Stunden unbeschadet zu ĂŒberstehen, so auch fĂŒr James, seine Frau Mary (Lena Headey) und ihre beiden Kinder.
Alles scheint sicher zu sein, bis plötzlich ein um Hilfe rufender Fremder vor ihrem Haus auftaucht. Als dieser Unterschlupf in deren Haus findet, gerĂ€t die bedrohliche Situation ausser Kontrolle. Eine Kettenreaktion schrecklicher Ereignisse, die das Leben von Familie Sandine fĂŒr immer verĂ€ndern wird 


 

REGIE:
James DeMonaco
PRODUKTION:
Michael Bay
Jason Blum
Andrew Form
Bradley Fuller
Sebastien Lemercier
CAST:
Lena Headey
Adelaide Kane
Max Burkholder
Edwin Hodge
Tony Oller
Rhys Wakefield
John Weselcouch
DREHBUCH:
James DeMonaco
KAMERA:
Jacques Jouffret
SCHNITT:
Peter Gvozdas
TON:
Brian Armstrong
Sebastian Sheehan Visconti
MUSIK:
Nathan Whitehead
AUSSTATTUNG:
Melanie Jones
KOSTÜME:
Lisa Norcia

       
  The Revenant
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu • Inspiriert von einer wahren Geschichte ist THE REVENANT – DER RÜCKKEHRER ein Kinoerlebnis, das tief unter die Haut und mitten in die Eingeweide der Zuschauer zielt. OscarÂź-PreistrĂ€ger Alejandro GonzĂĄlez Iñårritu (Birdman, Babel), der auch mit fĂŒr das Drehbuch verantwortlich ist, inszeniert das monumentale Survival-Abenteuer eines einzelnen Mannes und eine Geschichte von der aussergewöhnlichen Kraft des menschlichen Geistes.
Bei einer Expedition tief in der amerikanischen Wildnis wird der legendĂ€re Forscher und Abenteurer Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) brutal von einem BĂ€ren attackiert. Seine Jagdbegleiter, die ĂŒberzeugt sind, dass er dem Tod geweiht ist, lassen ihn zurĂŒck. In seinem Überlebenskampf erleidet Glass unertrĂ€gliche Qualen und muss erleben, dass auch sein engster Vertrauter John Fitzgerald (Tom Hardy) ihn verrĂ€t und im Stich lĂ€sst.
Mit ĂŒbermenschlichem Willen zu ĂŒberleben und angetrieben durch die Liebe zu seiner Familie kĂ€mpft Glass sich durch einen unerbittlichen Winter in der Wildnis zurĂŒck ins Leben.

 

REGIE:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
PRODUKTION:
Megan Ellison
Steve Golin
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Paul Green
David Kanter
CAST:
Tom Hardy
Will Poulter
Leonardo DiCaprio
DREHBUCH:
Alejandro Gonzålez Iñårritu
Michael Punke
Mark L. Smith
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Stephen Mirrione
TON:
Lon Bender
MUSIK:
Bryce Dessner
Carsten Nicolai
AUSSTATTUNG:
Jack Fisk
KOSTÜME:
Jacqueline West

       
  The Secret Life of Walter Mitty
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Ben Stiller • Walter Mitty (Ben Stiller) arbeitet seit Jahren im Fotoarchiv der Zeitschrift Life!. Er ist ein EinzelgĂ€nger, der seinem grauen Alltag gerne in abenteuerlichen, heldenhaften und romantischen TagtrĂ€umen entflieht. Walters einziger Lichtblick ist seine neue Arbeitskollegin Cheryl (Kristen Wiig), die er aus der Ferne bewundert.

Eines Tages wird bekannt, dass Life! zukĂŒnftig nur noch online erscheint. Auf der letzten Printausgabe soll ein Bild des berĂŒhmten Life!-Fotografen (Sean Penn) gezeigt werden. Doch das besagte Bild, das an Walter geschickt wurde, ist verschwunden. Motiviert durch Cheryl nimmt Walter all seinen Mut zusammen und begibt sich auf eine aufregende Reise ans andere Ende der Welt, die fĂŒr ihn zu einem wunderbaren Abenteuer wird, das er sich nicht besser hĂ€tte ertrĂ€umen können


 

REGIE:
Ben Stiller
PRODUKTION:
Stuart Cornfeld
John Goldwyn
Ben Stiller
CAST:
Ben Stiller
Kristen Wiig
Sean Penn
Adam Scott
Kathryn Hahn
Shirley MacLaine
Patton Oswalt
DREHBUCH:
Steve Conrad
James Thurber
KAMERA:
Toby Irwin
SCHNITT:
Greg Hayden
TON:
Danny Michael
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Jeff Mann
KOSTÜME:
Sarah Edwards

       
  The Shining
 
       
 

Ein Film von Stanley Kubrick • Das Overlook-Hotel, ein riesiger Komplex in den Bergen von Colorado, wird wie jedes Jahr den Winter ĂŒber geschlossen. Nur der fĂŒr diese Zeit als Hausmeister engagierte Schriftsteller und ehemalige Lehrer Jack Torrance und seine Familie bleiben in dem Hotel zurĂŒck, eingeschneit und abgeschlossen von der Aussenwelt.

Der Film beginnt mit einer Kamerafahrt, die Jack Torrance’ Wagen durch die herbstliche Bergwelt auf dem Weg zum Overlook verfolgt. Im Dialog werden nun das VorstellungsgesprĂ€ch einerseits und die Situation bei Jacks Frau Wendy und seinem Sohn Danny andererseits gezeigt. Hierbei wird zum ersten Mal auch Tony, der kleine Mann, der "in Dannys Mund wohnt", vorgestellt. Tony spricht durch Dannys Mund und bewegt dessen rechten Zeigefinger, er sagt Danny, was geschehen wird. So sieht er voraus, dass Jack die Stelle als Hausmeister bekommen wird. Der Hoteldirektor Ullman verschweigt Jack nicht, dass in einem Winter ein paar Jahre zuvor ein frĂŒherer Hausmeister namens Delbert Grady seine Frau, seine zwei kleinen Töchter und sich selbst getötet hat, vermutlich in einem Anfall von Trapperfieber, welches durch die Einsamkeit und Abgeschlossenheit hervorgerufen wird. Jack erzĂ€hlt, seine Frau liebe Horrorfilme und die Einsamkeit mache ihm nichts aus. Er wolle an einem Manuskript arbeiten und die fĂŒnfmonatige Einsamkeit sei dafĂŒr genau richtig. Auch der Hinweis, dass das Hotel auf einem alten Indianerfriedhof gebaut worden sei, kann Jack nicht abhalten. SpĂ€ter bekommt Danny durch seinen imaginĂ€ren Freund Tony Visionen aus dem Overlook (zwei ermordete MĂ€dchen, Ströme von Blut aus FahrstuhltĂŒren etc.), die Danny aber noch nicht zuordnen kann und die ihm Angst machen...

 

REGIE:
Stanley Kubrick
PRODUKTION:
Stanley Kubrick
CAST:
Jack Nicholson
Shelley Duvall
Danny Lloyd
Scatman Crothers
Barry Nelson
Philip Stone
Joe Turkel
DREHBUCH:
Stephen King
Stanley Kubrick
Diane Johnson
KAMERA:
John Alcott
SCHNITT:
Ray Lovejoy
TON:
Dino Di Campo
MUSIK:
Wendy Carlos
Rachel Elkind
AUSSTATTUNG:
Roy Walker
KOSTÜME:
Milena Canonero

       
  The Thomas Crown Affair
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 1999]
       
 

Das Remake der 90'er • Im Remake des legendĂ€ren Krimiklassikers spielt Pierce Brosnan den grandiosen Kunstdieb und Selfmade-MillionĂ€r Thomas Crown. Dank eines raffiniert eingefĂ€delten Ablenkungsmanövers gelingt Crown ein grandioser Coup: auf elegante Weise stiehlt er ganz lĂ€ssig das teuerste GemĂ€lde in einem New Yorker Museum.

Die Polizei tappt im Dunkeln. Doch die attraktive Versicherungsdetektivin Catherine Banning (Rene Russo) kommt dem MillionĂ€r bald auf die Spur. Schnell spĂŒren die beiden Gegenspieler, dass sie auf derselben WellenlĂ€nge liegen. Umso mehr geniessen sie ihr hochkarĂ€tig inszeniertes Katz- und Mausspiel. Wie in einem Jazzduett spielen sie mit ihren VerfĂŒhrungskĂŒnsten.

Einer stĂŒrmischen Liebesnacht in Crowns luxuriöser Wohnung lĂ€sst Catherine eine Polizeirazzia folgen - ohne Erfolg. Umso mehr erhofft sie sich danach, beim gemeinsamen Kurzurlaub in der Karibik, das gesuchte Bild endlich zu finden. Crown ahnt, dass sich die Schlinge immer enger um seinen Kopf zieht - und er geniesst die Situation ebenso wie die Zeit mit der schönen Lady. Schliesslich verspricht er seiner Rivalin, das Bild zurĂŒck ins Museum zu bring en und ein neues Leben mit Catherine anzufangen. Ein perfekter Plan.

Doch dann trifft Catherine ĂŒberraschend auf die junge Anna (Spaniens Supermodel Esther Canadas). Als Crown das Bild ins Museum zurĂŒckbringen will, wimmelt es dort von Polizei. Doch der MillionĂ€r hat noch einen verblĂŒffen den Trumpf im Ärmel. Mit einem genialen Coup ĂŒberrascht er die Cops und Catherine gleichermassen. Ein Thomas Crown ist eben nicht zu fassen - oder doch?

«Die Hard»-Regisseur John McTiernan inszenierte den spannenden Liebeskrimi. Brosnan ist zugleich Produzent. Und Sting steuert eine neue Version des oscarprÀmierten Originalsongs «The Windmills of Your Mind» bei.

 

REGIE:
John McTiernan
PRODUKTION:
Pierce Brosnan
Beau St. Clair
CAST:
Pierce Brosnan
René Russo
Denis Leary
Ben Gazzara
Frankie Faison
Fritz Weaver
Faye Dunaway
DREHBUCH:
Leslie Dixon & Kurt Wimmer
KAMERA:
Tom Priestley
SCHNITT:
John Wright
MUSIK:
Bill Conti
AUSSTATTUNG:
Bruno Rubeo
KOSTÜME:
Kate Harrington

       
  The Tick
 
       
 

Ein Film von Ben Edlund • Die Jahre allgegenwĂ€rtiger Superhelden sind inzwischen nahezu vorĂŒber. Der verschrobene Buchhalter Arthur aber weiss als Einziger, dass der altbekannte Superschurke „The Terror“ neuerdings wieder sein Unwesen treibt. Eines Tages begegnet ihm wie aus dem Nichts ein beschwingter und gutherziger blauer Gigant: „The Tick“. Mit allerlei unbrauchbaren RatschlĂ€gen versucht der nicht ganz so schlaue, aber dafĂŒr umso stĂ€rkere Held, Arthur dazu zu bewegen, sich in einem nagelneuen HeldenkostĂŒm mit ihm auf die Suche nach dem Feind zu machen 
 Das ZFF zeigt 2 Folgen der Amazon-Serie.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Ben Edlund
PRODUKTION:
Patrick Warburton
Peter Serafinowicz
CAST:
Peter Serafinowicz
Griffin Newman
Valorie Curry
Ryan Woodle
Jackie Earle Haley
Yara Martinez
Kahlil Ashanti
Joshua Schubart
DREHBUCH:
Ben Edlund
Luan Thomas
KAMERA:
William Rexer
SCHNITT:
Tucker Marolf
MUSIK:
Chris Bacon

       
  The Twilight Saga: New Moon
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2009]
       
 

Biss zur Mittagsstunde • FĂŒr immer mit Edward zusammen zu sein – Bellas Traum scheint wahr geworden!

Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jĂ€hes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum VerhĂ€ngnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. FĂŒr immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob Black gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfĂ€hrt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren HĂ€nden. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde 


 

REGIE:
Chris Weitz
PRODUKTION:
Wyck Godfrey
Mark Morgan
CAST:
Kristen Stewart
Robert Pattinson
Taylor Lautner
Ashley Greene
Peter Facinelli
Elizabeth Reaser
Kellan Lutz
DREHBUCH:
Stephenie Meyer
Melissa Rosenberg
KAMERA:
Javier Aguirresarobe
SCHNITT:
Peter Lambert
TON:
Darren Brisker
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
David Brisbin
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  The Wayward Cloud
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2006]
       
 

Ein Film von Ming-liang Tsai • In einer Zeit extremen Wassermangels wird in Fernsehsendungen erklĂ€rt, wie man Wasser sparen kann. Statt Wasser soll man zum Beispiel den Saft von Wassermelonen trinken. Doch jeder hat seine eigene Methode, wenn es darum geht, Wasser zu finden.

Shiang-Chyi sammelt leere Flaschen auf und fĂŒllt sie mit gestohlenem Wasser aus öffentlichen Toiletten. Hsiao-Kang dagegen, jetzt ein Porno-Darsteller, klettert nachts aufs Dach und badet in den PfĂŒtzen der fast leeren Wassertanks. Überleben ist schwer, aber noch schlimmer ist die Einsamkeit. Jeder von uns ist wie eine Wolke im stummen Himmel: Man schwebt alleine vor sich hin, ohne je den anderen zu berĂŒhren.

Eines Tages findet Shiang-Chyi eine Wassermelone und trifft spÀter Hsiao-Kang im Park. Sie erinnert sich, dass sie eine Uhr bei ihm gekauft hat. Seitdem hat sie ihn nicht wiedergesehen und weiss nicht, was er jetzt in ihrem Haus macht. Sie verlieben sich.

Wenn eine Wolke die andere berĂŒhrt, was entsteht dann fĂŒr eine Form?

 

REGIE:
Ming-liang Tsai
PRODUKTION:
Bruno PĂ©sery
CAST:
Kang-sheng Lee
Shiang-chyi Chen
Yi-Ching Lu
Kuei-Mei Yang
DREHBUCH:
Ming-liang Tsai
KAMERA:
Pen-jung Liao
SCHNITT:
Sheng-Chang Chen
TON:
Shiang-Chu Tang
Du-Che Tu
AUSSTATTUNG:
Timmy Yip
KOSTÜME:
Huey Mei Sun

       
  The Yellow Handkerchief
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2009]
       
 

Das Gelbe Segel • Ex-StrĂ€fling Brett Hanson (William Hurt) wurde eben aus dem GefĂ€ngnis entlassen, wo er eine sechsjĂ€hrige Haftstrafe verbĂŒsste, die er sich nach einer Auseinandersetzung mit seiner Frau (Maria Bello) eingehandelt hatte. Er trifft auf die beiden Teenager Martine (Kristen Stewart) und Gordy (Eddie Redmayne). Sie sind sich fremd, entstammen zwei Generationen, und das Einzige, was sie miteinander verbindet, ist ihre Einsamkeit. Doch die drei Menschen kommen einander auf einer Autoreise durch Louisiana nĂ€her, auf einer Reise voller Emotionen und Entdeckungen.

 

REGIE:
Udayan Prasad
PRODUKTION:
Arthur Cohn
CAST:
William Hurt
Maria Bello
Kristen Stewart
Eddie Redmayne
Emmanuel Cohn
Nurith Cohn
DREHBUCH:
Pete Hamill
Erin Dignam
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Christopher Tellefsen
TON:
Paul Hsu
MUSIK:
Jack Livesey
AUSSTATTUNG:
Monroe Kelly
KOSTÜME:
Caroline Eselin

       
  This Is 40
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. März 2013]
       
 

Ein Film von Judd Apatow • Die Eheleute Debbie (Leslie Mann) und Pete (Paul Rudd) stehen nicht nur kurz vor dem 40. Geburtstag, sondern mĂŒssen sich auch noch mit Familie, Job-Problemen, dem Älterwerden, exzessivem Sport, gefĂ€lschten Geburtstagsdaten und körperlichen Auseinandersetzungen mit zickigen MĂŒttern auf dem Schulhof herumschlagen. Erschwerend kommt hinzu, dass Pete mittlerweile der einzige Mann in einem echten Frauenhaushalt ist. Ehefrau und Mutter Debbie, die achtjĂ€hrige Charlotte (Iris Apatow) und die 13-jĂ€hrige Sadie (Maude Apatow) versuchen zwar, das tĂ€gliche Chaos im Leben auf ihre Weise in den Griff zu kriegen – doch das gelingt ihnen allerdings nicht immer so ganz. WĂ€hrenddessen bemĂŒht sich Pete, sein ĂŒber alles geliebtes Plattenlabel Unfiltered Records notdĂŒrftig ĂŒber Wasser zu halten. Bald wird klar, dass sie etwas grundlegend Ă€ndern mĂŒssen – und herausfinden mĂŒssen, wie sie vergeben, vergessen und den Rest ihres Le-bens geniessen können
 bevor sie sich gegenseitig umbringen.

 

REGIE:
Judd Apatow
PRODUKTION:
Judd Apatow
Barry Mendel
Clayton Townsend
CAST:
Jason Segel
Megan Fox
Paul Rudd
Leslie Mann
DREHBUCH:
Judd Apatow
KAMERA:
Phedon Papamichael
SCHNITT:
David L. Bertman
Jay Deuby
Brent White
TON:
George H. Anderson
MUSIK:
Jon Brion
AUSSTATTUNG:
Jefferson Sage
KOSTÜME:
Leesa Evans

       
  This Must be the Place
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2011]
       
 

Ein Film von Paolo Sorrentino • Rockmusik hat Cheyenne reich gemacht, aber auch gelangweilt und zynisch. Nachdem er sich vom MusikgeschĂ€ft verabschiedet hat, macht er sich auf die Suche nach dem einstigen Peiniger seines nunmehr im Sterben liegenden Vaters, dem Nazi-Kriegsverbrecher Alois Lange, der sich in den USA versteckt halten soll. FĂŒr Cheyenne beginnt eine Reise ins Hinterland der Vereinigten Staaten, die ihn nachhaltig verĂ€ndert, bis er dem Todesengel aus Auschwitz gegenĂŒbersteht.

 

REGIE:
Paolo Sorrentino
PRODUKTION:
Francesca Cima
Nicola Giuliano
Andrea Occhipinti
CAST:
Sean Penn
Frances McDormand
Judd Hirsch
Eve Hewson
Kerry Condon
Harry Dean Stanton
David Byrne
DREHBUCH:
Umberto Contarello
Paolo Sorrentino
KAMERA:
Luca Bigazzi
SCHNITT:
Cristiano Travaglioli
TON:
Srdjan Kurpjel
Danton Tanimura
Eilam Hoffman
MUSIK:
David Byrne
Will Oldham
AUSSTATTUNG:
Stefania Cella
KOSTÜME:
Karen Patch

       
  Thomas Pynchon - a journey into the mind of [p.]
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Juni 2002]
       
 

Ein Film von Fosco und Donatello Dubini • Eine spannende Reise in die Welt der Verschwörung in den USA.

Der Schriftsteller Thomas Pynchon, 1937 in den USA geboren, spukt wie ein Geist durch die Autorenwelt. Seit ĂŒber 40 Jahren verweigert er sich der Öffentlichkeit. Es existieren keine aktuellen Fotos. StĂ€ndig wechselt er seinen Aufenthaltsort. Auch engste Vertraute wissen nie so recht, wo er sich gerade aufhĂ€lt. Einzig durch seine Veröffentlichungen wird er 'sichtbar'...

In ihrem Dokumentarfilm begibt sich das Schweizer BrĂŒderpaar Fosco und Donatello Dubini auf die Suche nach dem mysteriösen Literaten. Bei ihrem Versuch, mit Hilfe von Freunden und des Internets eine filmische Biografie zu entwickeln, begeben sie sich gleichzeitig in die abstruse Gedankenwelt von [p.].

 

REGIE:
Donatello Dubini
Fosco Dubini
PRODUKTION:
Fosco und Donatello Dubini
DREHBUCH:
Fosco und Donatello Dubini
KAMERA:
Donatello Dubini
SCHNITT:
Mischa Marx

       
  Thor 2 - The Dark Kingdom
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von Alan Taylor • Mit einem gewaltigen Donnerschlag kehrt er zurĂŒck – der mĂ€chtige Thor (Chris Hemsworth)! Denn nicht nur die Erde, sondern alle Neun Reiche werden von einem dunklen Feind bedroht, ein Gegner, der Ă€lter ist als das Universum selbst: Malekith, der Verfluchte (Christopher Eccleston)! Der unerbittliche Herrscher der dunklen Elfen setzt alles daran, das Universum zu zerstören. Nicht einmal Thors Vater Odin (Anthony Hopkins), König von Asgard, vermag es, ihn aufzuhalten. Um Malekith zu besiegen und die KrĂ€fte des Kosmos wieder in Einklang zu bringen, tritt Thor seine gefĂ€hrlichste Reise an. Diese wird ihn mit seiner grossen Liebe Jane Foster (Natalie Portman) wiedervereinen – sie wird ihn jedoch auch dazu zwingen, alles zu opfern, um die Welten zu retten

Es gibt nur einen Marvel-Superhelden wie ihn: Nach den Megaerfolgen von „Thor“ und „Marvel’s The Avengers“ kehrt Chris Hemsworth in THOR: THE DARK KINGDOM als schlagkrĂ€ftiger Göttersohn auf die grosse Leinwand zurĂŒck. In einer genialen Neubesetzung ĂŒbernahm Alan Taylor, der durch TV-Serien wie „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“, „Mad Men“, „Die Sopranos“ Kultstatus geniesst, die Regie der heiss erwarteten Fortsetzung des göttlichen Blockbusters. Neben geballter Kraft, extrem schlagfertigem Humor sowie bildgewaltigen und adrenalintreibenden Actionszenen wartet THOR 2 mit einem einmaligen Starensemble auf: Neben den OscarÂź-PreistrĂ€gern Natalie Portman („Black Swan“) und Anthony Hopkins („Hitchcock“, „360“) an der Seite von „Thor“ Chris Hemsworth („Marvel’s The Avengers“, „Snow White and the Huntsman“) brillieren erneut Tom Hiddleston („Marvel’s The Avengers“, „GefĂ€hrten“), Stellan SkarsgĂ„rd („Verblendung“, „Melancholia“), Idris Elba („Prometheus – Dunkle Zeichen“, „Thor“), Kat Dennings („2 Broke Girls“) und Jaimie Alexander („Last Stand“). Als neuer, verflucht böser Gegenspieler Thors begeistert Christopher Eccleston („G.I. Joe – Geheimakte Cobra“, „Song for Marion“).

 

REGIE:
Alan Taylor
PRODUKTION:
Kenneth Branagh
Kevin Feige
CAST:
Chris Hemsworth
Tom Hiddleston
Natalie Portman
Kat Dennings
Idris Elba
Anthony Hopkins
Stellan SkarsgÄrd
Zachary Levi
Ray Stevenson
Jaimie Alexander
Mads Mikkelsen
Tadanobu Asano
David Stay
DREHBUCH:
Stan Lee
Larry Lieber
Don Payne
Robert Rodat
KAMERA:
Kramer Morgenthau
KOSTÜME:
Wendy Partridge

       
  Three Monkeys
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2009]
       
 

Üç maymun • Festival de Cannes 2008 - Prix de la mise en scĂšne

Der tĂŒrkische Politiker Servet schlĂ€ft nachts auf einer Landstrasse am Steuer seines Autos ein und ĂŒberfĂ€hrt einen Menschen. Statt sich zu der Tat zu bekennen, ĂŒberredet er seinen Chauffeur EyĂŒp, die Schuld auf sich zu nehmen. WĂ€hrend EyĂŒp die neunmonatige Haftstrafe fĂŒr Servet im GefĂ€ngnis absitzt, beginnt dieser ein VerhĂ€ltnis mit EyĂŒps Frau. Ihr Sohn Ismail (Ahmet Rifat Sungar) entdeckt die AffĂ€re ...

Die Familie muss mit den Geheimnissen fertig werden, die plötzlich zu gewaltigen LĂŒgen anwachsen. Doch zunĂ€chst verhĂ€lt sich jeder wie die sprichwörtlichen drei Affen: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen.

 

REGIE:
Nuri Bilge Ceylan
PRODUKTION:
Zeynep Özbatur
CAST:
Yavuz Bingol
Hatice Aslan
Rifat Sungar
Ercan Kesal
Cafer Köse
DREHBUCH:
Ebru Ceylan
Nuri Bilge Ceylan
Ercan Kesal
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
SCHNITT:
Nuri Bilge Ceylan
Ayhan ErgĂŒrsel
Bora Göksingöl
TON:
Umut Senyol

       
  Timber Falls
 
       
 

Ein Film von Tony Giglio • Mike und Sheryl machen einen Wochenendtrip in die tiefen WĂ€lder von West-Virginia. Vom Park Ranger bekommen sie zwei sichere Wege empfohlen, doch sie entschliessen sich nach Rat einer Einheimischen den Weg zu den Timber Falls einzuschlagen. Beim Liebesspiel werden sie von drei bewaffneten Einheimischen erwischt, die den beiden einen Schrecken einjagen. Nachts zelten sie an einem traumhaften See. Am Morgen wird Mike durch einen Schrei aufgeweckt, Sheryl ist spurlos verschwunden. Bei der Suche tritt er in eine BĂ€renfalle und wacht im Haus von Ida auf. Schnell merkt er, dass hier etwas nicht stimmt, er ĂŒberwĂ€ltigt Ida und findet im tiefen Keller Sheryl in Ketten. Zu spĂ€t, denn Ida wird von ihrem Mann und ihrem Bruder unterstĂŒtzt, so dass auch Mike gefangen wird. Ida kann keine Kinder empfangen. Sie wollen die beiden zwingen, ein Kind zu zeugen. Jeder Versuch sich dem zu widersetzen wird mit harter Folter bestraft, doch ...

 

REGIE:
Tony Giglio
PRODUKTION:
Christopher Eberts
Kia Jam
Steve Markoff
Bruce McNall
Arnold Rifkin
CAST:
Josh Randall
Brianna Brown
Nick Searcy
Beth Broderick
Sascha Rosemann
DREHBUCH:
Tony Giglio
Daniel Kay
KAMERA:
Toby Moore
SCHNITT:
Peter Mergus
TON:
Sorin Neagu
MUSIK:
Henning Lohner
AUSSTATTUNG:
John Welbanks
KOSTÜME:
Bobbie Read

       
  Tinguely
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2011]
       
 

Ein Film von Thomas ThĂŒmena • «Es bewegt sich alles - Stillstand gibt es nicht!» Jean Tinguely war wie eine seiner verrĂŒckten Maschinen, die sich vor den Augen der Zuschauer selbst zerstört hat: ein Meilenstein der modernen Kunstgeschichte - und ein nonchalanter Provokateur, der sich durch seine grenzenlose Energie beinahe selbst zugrunde richtete. Vor allem aber sprengte Tinguely zeitlebens alle Konventionen – nicht nur in seiner Arbeit, sondern auch privat; anarchisch, lustvoll und ohne RĂŒcksicht auf Verluste.
Geboren 1925 in Fribourg, aufgewachsen in Basel und zu Beginn seiner Karriere noch bettelarm, brachte Tinguely als Teil der Pariser Avantgarde bald schon Bewegung in den Kunstbetrieb – im wahrsten Sinn des Wortes. Anfangs der sechziger Jahre erlebte er einen kometenhaften Aufstieg, der ihn schliesslich zu einem der international bekanntesten Schweizer KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts machte. Seine Schrottplastiken, die der Konsumund Wegwerfgesellschaft den Spiegel vorhalten, gleichzeitig aber immer auch die Poesie des Alltags feiern, trafen den Nerv seiner Zeit und erweiterten den Kunstbegriff einer ganzen Generation.
Exploit um Exploit verfolgt der Film Tinguelys exemplarischen Werdegang, bis aus dem ehemaligen BĂŒrgerschreck gegen Ende seines Lebens ein Volksheld wurde – oder, wie seine Lebenspartnerin Niki de Saint Phalle es sarkastisch ausdrĂŒckt, «le roi des Suisses». Wie Tinguely ausgerechnet in seinem Heimatland, das ihm die Anerkennung so lange vorenthalten hatte, zu Ruhm und Ehren kam, zeichnet der Film schwungvoll nach. So hĂ€lt er nicht nur die Erinnerung an ein einmaliges Werk hoch, dem – Ironie des Schicksals – heute der Stillstand droht, sondern blendet auch auf höchst unterhaltsame Weise zurĂŒck auf ein StĂŒck Schweizer Zeit- und MentalitĂ€tsgeschichte. Vor allem aber wird mit dem spannenden Archivmaterial und den Erinnerungen der «bande Ă  Jean» der Mensch hinter der Legende Tinguely fassbar: ein mal heiterer, mal melancholischer Blick zurĂŒck auf ein bewegtes Leben – verbunden mit der Aufforderung, den Aufbruch jeden Tag neu zu wagen, denn: Stillstand gibt es nicht.

 

REGIE:
Thomas ThĂŒmena
PRODUKTION:
Christian Davi
Thomas ThĂŒmena
Christof Neracher
KAMERA:
Felix von Muralt
SCHNITT:
Myriam Flury
TON:
Jean-Pierre Gerth
MUSIK:
Stefan Rusconi
Roland Widmer

       
  Tokyo Eyes
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 1999]
       
 

Cannes 1998, 'Un certain regard' • In TOKYO EYES, wie im wirklichen Leben, ist nichts wie man denkt. Wir ziehen Brillen an um weniger zu sehen und die Pistolen sind zum Schiessen nicht zu gebrauchen.

Tokyo, am Ende dieses Jahrhunderts. Die Polizei ist auf den Spuren eines Killers mit dem Übernamen 'Brillenschlange'.

Die junge Hinano trifft K, der sich als Robin Hood der Strasse fĂŒhlt und jeden bestraft, der Ungerechtigkeiten begeht. Maskiert mit einer Brille mit dicken GlĂ€ser, zielt er auf seine Opfer, scheint sie jedoch immer zu verfehlen. Verfehlt er sie wirklich?

Durch Hinano, die sich noch 'völlig neu' fĂŒhlt, lernt K eine andere Seite des Lebens kennen. Seine wachsende Liebe zu ihr berĂŒhrt ihn zutiefst und er beschliesst, von seinen Rollenspielen abzulassen und in die RealitĂ€t zurĂŒckzukehren.

 

REGIE:
Jean-Pierre Limosin
PRODUKTION:
Kenzo Horikoshi
Hengameh Panahi
CAST:
Shinji Takeda
Hinano Yoshikawa
Kaori Mizushima
Tetta Sugimoto
Ren Osugi
Masayuki Yui
Takeshi Kitano
DREHBUCH:
Jean-Pierre Limosin
Santiago Amigorena
Philippe Madral
Yuji Sakamoto
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Danielle Anezin
MUSIK:
Xavier Jamaux

       
  Torneranno i prati
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Ermanno Olmi

 

REGIE:
Ermanno Olmi
PRODUKTION:
Luigi Musini
Elisabetta Olmi
CAST:
Claudio Santamaria
Camillo Grassi
NiccolĂČ Senni
Andrea Di Maria
Francesco Formichetti
DREHBUCH:
Ermanno Olmi
KAMERA:
Fabio Olmi
SCHNITT:
Paolo Cottignola
TON:
Francesco Liotard
MUSIK:
Paolo Fresu
AUSSTATTUNG:
Giuseppe Pirrotta
KOSTÜME:
Andrea Cavalletto

       
  Toy Story
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 1996]
       
 

Ein Film von John Lasseter • Im Kinderzimmer von Andy hat die Hauptfigur, Cowboy-Sheriff Woody, das Sagen, denn er ist Andys Lieblingsspielzeug. Doch ein paar Tage vor dem Umzug der Familie erhĂ€lt Andy zum Geburtstag den modernen Space-Ranger „Buzz Lightyear“. Die Spielzeuge aus Andys Zimmer sind von ihm begeistert, schliesslich ist er mit den modernsten Raffinessen ausgestattet, die ein Spielzeug nur haben kann. Plötzlich ist Woody nicht mehr das unangefochtene Spitzen-Spielzeug und versucht aus Eifersucht Buzz loszuwerden. Er spielt dessen FĂ€higkeiten herunter und verĂŒbt schliesslich ein Attentat auf ihn, indem er versucht, Buzz in eine dunkle Ecke des Kinderzimmers zu stossen. Doch der Versuch schlĂ€gt fehl, Buzz wird versehentlich aus dem Fenster geschleudert und landet im Vorgarten; die anderen Spielzeuge sind nicht in der Lage, ihm zu helfen. Sie Ă€chten Woody, wissen sie doch, dass es fĂŒr ein Spielzeug einem Todesurteil gleichkommt, sich in der NĂ€he des Nachbarjungen Sid zu befinden, der an wehrlosen Spielzeugen die grausamsten Foltermethoden ausprobiert. WĂ€hrend sich die Spielzeuge noch streiten, wird Woody von Andy zu einem Ausflug ins Erlebnislokal „Pizza Planet“ mitgenommen. Buzz gelingt es, der beĂ€ngstigenden Zukunft im Vorgarten zu entfliehen, indem er sich am Auto von Andys Mutter festhĂ€lt, als es den Parkplatz verlĂ€sst. Als an einer Tankstelle das Auto hĂ€lt, verlĂ€sst Andy es kurz. Kaum ist er ausser Hörweite, geraten Woody und Buzz in einen handgreiflichen Streit, in dessen Verlauf beide aus dem Auto fallen und alleine bei der Tankstelle zurĂŒckbleiben. Doch sie haben GlĂŒck: Wenige Minuten spĂ€ter hĂ€lt das Auto eines „Pizza Planet“-Mitarbeiters neben ihnen. Woody begreift, dass eine heimliche Mitfahrt in diesem Auto die einzige Chance ist, zurĂŒck zu Andy zu finden. Doch er weiss, dass er Buzz mitnehmen muss, um das MissverstĂ€ndnis seines Unfalls aufklĂ€ren zu können.

 

REGIE:
John Lasseter
PRODUKTION:
Bonnie Arnold
Ralph Guggenheim
Steve Jobs
DREHBUCH:
John Lasseter
Pete Docter
Andrew Stanton
Joe Ranft
Joss Whedon
Joel Cohen
Alec Sokolow
SCHNITT:
Robert Gordon
Lee Unkrich
TON:
Tom Barwick
Tim Holland
Dennie Thorpe
MUSIK:
Randy Newman

       
  Trash
 
       
 

Ein Film von Stephen Daldry • You never know what you’ll find! Der Thriller Trash basiert auf dem gefeierten Roman von Andy Mulligan, der die Geschichte um das harte und erbarmungslose Leben dreier Freunde erzĂ€hlt. Raphael bewohnt eine MĂŒlldeponie in Brasilien. Die Tage verbringen er und seine Freunde Gardo und Rato damit, durch Berge von dampfendem MĂŒll zu waten. Sie sichten, sortieren, atmen und leben den Abfall. Ja, sie schlafen sogar auf ihm. Doch eines Tages verĂ€ndert sich die Welt schlagartig fĂŒr sie. Raphael findet eine kleine Ledertasche. Eine Tasche voller versteckter Hinweise, eine Tasche voller Hoffnung, eine Tasche, die nicht nur sein Leben verĂ€ndern wird.
Bald laufen Raphael, Gardo und Rato um ihr Leben und werden nicht nur von der Polizei gejagt. Mit ihrer schnellen Auffassungsgabe und der FĂ€higkeit, sich aus vielem herauszureden, gelingt es ihnen, die Geschichte eines Verstorbenen aufzudecken
.and it’s three street-boys against the world
.

 

REGIE:
Stephen Daldry
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Kris Thykier
CAST:
Rooney Mara
Martin Sheen
Wagner Moura
Selton Mello
André Ramiro
Jesuita Barbosa
DREHBUCH:
Richard Curtis
Andy Mulligan
KAMERA:
Adriano Goldman
SCHNITT:
Elliot Graham
TON:
Glenn Freemantle
AUSSTATTUNG:
Tulé Peak
KOSTÜME:
Bia Salgado

       
  Tricks
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2009]
       
 

Sztuczki • Der 6-jĂ€hrige Stefek lebt mit dem Kopf in den Wolken. Das bisschen Wirklichkeit, das er braucht, trĂ€umt er sich zurecht, oder schliesst kleine VertrĂ€ge mit dem Schicksal ab. Am liebsten hĂ€ngt er auf dem Bahnhof herum oder folgt dem Tagesablauf seiner Schwester Elka, die abends in einer Bar arbeitet und sich tagsĂŒber auf ein VorstellungsgesprĂ€ch in einem grossen Unternehmen vorbereitet.

Als er am Bahnhof seinen Vater zu erkennen glaubt, der die Familie nach seiner Geburt verlassen hat, setzt Stefek eine Kette von Ereignissen in Gang, um seinen Papa zurĂŒck nach Hause zu holen. Doch kann man sich einen Vater einfach wĂŒnschen und wie im MĂ€rchen herbeizaubern?

 

REGIE:
Andrzej Jakimowski
PRODUKTION:
Andrzej Jakimowski
CAST:
Damian Ul
Ewelina Walendziak
Tomasz Sapryk
Rafal Guzniczak
Iwona Fornalczyk
Joanna Liszowska
Andrzej Golejewski
Grzegorz Stelmaszewski
DREHBUCH:
Andrzej Jakimowski
KAMERA:
Adam Bajerski
SCHNITT:
Cezary Grzesiuk
TON:
Maria Chilarecka
MUSIK:
Tomasz Gassowski
AUSSTATTUNG:
Ewa Jakimowska
KOSTÜME:
Ola Staszko

       
  True Grit
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Ethan CoenJoel Coen • Die 14jĂ€hrige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) ist fest entschlossen, den kaltblĂŒtigen Mord an ihrem Vater nicht ungesĂŒhnt zu lassen. Da die Behörden ihr nicht helfen, will sie den feigen Mörder Tom Chaney (Josh Brolin) mit eigenen Mitteln seiner gerechten Strafe zufĂŒhren. FĂŒr 100 Dollar engagiert sie den trunksĂŒchtigen und raubeinigen U.S. Marshall Rooster Cogburn (Jeff Bridges), der es mit dem Gesetz selbst alles andere als genau nimmt. Widerwillig lĂ€sst er sich von Mattie ĂŒberreden, sie auf die Jagd nach Chaney mit zu nehmen – quer durch die gesetzlosen Weiten der PrĂ€rie. Doch sie sind nicht allein, denn auch Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) will den FlĂŒchtigen stellen, um eine KopfprĂ€mie zu kassieren, die auf Chaney wegen eines weiteren Mordes ausgesetzt ist. Unfreiwillig ziehen sie zu dritt weiter und schon bald kommt Mattie dem Mörder ihres Vaters gefĂ€hrlich nah...

 

REGIE:
Ethan Coen
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
Joel Coen
Scott Rudin
CAST:
Jeff Bridges
Hailee Steinfeld
Matt Damon
Josh Brolin
Barry Pepper
Dakin Matthews
Jarlath Conroy
Paul Rae
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
Charles Portis
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Ethan Coen
Joel Coen
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jess Gonchor
KOSTÜME:
Mary Zophres

       
  Trumbo
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2016]
       
 

Ein Film von Jay Roach • Dalton Trumbo (Bryan Cranston) ist im Amerika der 1940er Jahre ein erfolgreicher Schriftsteller und Drehbuchautor. 1943 tritt er in die Kommunistische Partei ein und wird deshalb 1947 vor das Komitee fĂŒr unamerikanische Umtriebe (House Committee on Un-American Activities) geladen. Trumbos Weigerung, die Fragen des Kongresses zu beantworten, bringt ihm eine elfmonatige GefĂ€ngnisstrafe sowie die lebenslĂ€ngliche Feindschaft der People-Kolumnistin Hedda Hopper (Helen Mirren) ein. Trumbo landet in Hollywood auf der schwarzen Liste, verliert Freunde, Haus und Ansehen. Fortan kann Trumbo, will er seinen Beruf weiter ausĂŒben, nur noch illegal unter einem Pseudonym schreiben. Doch er gibt nicht auf und zieht gegen die US-Regierung, die Studiobosse sowie die boshafte Hedda Hopper gleichermassen ins Feld.

Verkörpert wird Dalton Trumbo von Breaking Bad-Liebling Bryan Cranston, der fĂŒr den Oscar als Bester Hauptdarsteller nominiert wurde. Daneben brilliert wie immer Helen Mirren (Golden Globe-Nomination fĂŒr Beste Nebendarstellerin) in der Rolle der bösartigen Hedda Hopper.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
Monica Levinson
Michael London
Nimitt Mankad
Shivani Rawat
Jay Roach
CAST:
Bryan Cranston
Elle Fanning
Diane Lane
Alan Tudyk
Helen Mirren
John Goodman
DREHBUCH:
Bruce Cook
John McNamara
KAMERA:
Jim Denault
SCHNITT:
Alan Baumgarten
MUSIK:
Theodore Shapiro
AUSSTATTUNG:
Mark Ricker
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Un prophĂšte
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Januar 2010]
       
 

Ein Film von Jacques Audiard • Malik El Djebena (TAHAR RAHIM), gerade 19 Jahre alt, wird zu einer sechsjĂ€hrigen Haftstrafe verurteilt. Der Franzose maghrebinischer Abstammung landet in einem GefĂ€ngnis, das von einer korsischen Mafiagruppe unter der FĂŒhrung von Cesar Luciano kontrolliert wird. Luciano bietet dem Analphabeten Malik seinen Schutz an, allerdings nur unter einer Voraussetzung: Malik muss einem Mitgefangenen die Kehle durchschneiden. Aus Angst begeht Malik die Tat widerwillig und steigt dadurch in der Hierarchie innerhalb der GefĂ€ngnismauern schnell auf. Als Vertrauter von Luciano geniesst er immer mehr Privilegien, wird aber von den Korsen dennoch nie als einer der ihren akzeptiert. WĂ€hrend er BotengĂ€nge und AuftrĂ€ge fĂŒr die Korsen ausfĂŒhrt, erfĂ€hrt er von dem Mafiaboss Cesar Respekt und DemĂŒtigung zugleich. Malik lernt schnell, sich mit der Situation zu arrangieren, und gewinnt innerhalb der GefĂ€ngnismauern auch bei seinen nicht-korsischen Mitgefangenen immer mehr Ansehen. Doch er verbirgt vor Allen, dass er im Geheimen ganz eigene PlĂ€ne schmiedet...

 

REGIE:
Jacques Audiard
PRODUKTION:
Martine Cassinelli
CAST:
Tahar Rahim
Niels Arestrup
Adel Bencherif
Hichem Yacoubi
Reda Kateb
DREHBUCH:
Thomas Bidegain
Jacques Audiard
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
Juliette Welfling
TON:
Francis Wargnier
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Michel Barthélémy
KOSTÜME:
Virginie Montel

       
  Un ragazzo d'oro
 
       
 

Ein Film von Pupi Avati

 

REGIE:
Pupi Avati
PRODUKTION:
Antonio Avati
Flavia Parnasi
CAST:
Riccardo Scamarcio
Sharon Stone
Cristiana Capotondi
Giovanna Ralli
Christian Stelluti
Osvaldo Ruggieri
Tommaso Ragno
DREHBUCH:
Pupi Avati
Tommaso Avati
KAMERA:
Blasco Giurato
SCHNITT:
Luigi Capalbo
TON:
Alessandro Doni
MUSIK:
Raphael Gualazzi
AUSSTATTUNG:
Marinella Perrotta
KOSTÜME:
Beatrice Giannini
Flavia Liberatori

       
  United 93
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2006]
       
 

Drei Flugzeuge trafen ihr Ziel. Eines nicht • Am 11. September 2001 wurde die Welt in ihren Grundfesten erschĂŒttert. An diesem Tag wurden in Amerika von Terroristen fast zeitgleich vier Flugzeuge entfĂŒhrt. Zwei davon schlugen in das World Trade Center in New York ein. Eines stĂŒrzte auf das Pentagon. Das vierte Flugzeug sollte in Washington sein Ziel erreichen. Der Widerstand der Passagiere verhinderte diesen Plan der AttentĂ€ter. Die Maschine stĂŒrzte auf einen Acker in Pennsylvania. Niemand ĂŒberlebte das UnglĂŒck.

Genau um 8:42 startet Flug United 93 von New York in Richtung San Francisco. In Echtzeit schildert das Doku-Drama die dramatischen Ereignisse an Bord und am Boden. Der britische Regisseur Paul Greengrass ("Bloody Sunday", "Omagh") rekonstruierte nach umfangreichen Recherchen den UnglĂŒcksflug von United Airlines 93.

 

REGIE:
Paul Greengrass
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Lloyd Levin
CAST:
Christian Clemenson
Gary Commock
Polly Adams
Opal Alladin
Starla Benford
Trish Gates
Nancy McDoniel
DREHBUCH:
Paul Greengrass
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Clare Douglas
Richard Pearson
Christopher Rouse
TON:
Eddy Joseph
Oliver Tarney
MUSIK:
John Powell
AUSSTATTUNG:
Dominic Watkins
KOSTÜME:
Lorraine Carson
Dinah Collin
Liz McGarrity

       
  Unser Garten Eden
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Ein Film von Mano Khalil • Der Schrebergarten gehört zur Schweizer IdentitĂ€t wie Fondue, Schokolade und die Gemeinschafts-WaschkĂŒche. Hier reiht sich Oase an Oase und Schweizer Ordnungssinn trifft auf fremdlĂ€ndisches Improvisationstalent. Mano Khalil wirft einen ironischen und faszinierenden Blick auf einen Mikrokosmos voller TrĂ€ume, Konflikte, Heimweh und Lebensfreude.

UNSER GARTEN EDEN – GESCHICHTEN AUS DEM SCHREBERGARTEN erzĂ€hlt nicht von der Entstehung der SchrebergĂ€rten, sondern vom Leben der Gartenfreunde, welche die engen Parzellen mieten und bepflanzen. Im Schrebergarten gestalten Leute unterschiedlicher geografischer, sozialer und politischer Herkunft ihre Freizeit friedlich zusammen. Ihr buntes Neben- und Miteinander stellt zugleich eine Abbildung der gesellschaftlichen VerĂ€nderungen dar. Sie bilden damit ein Mosaik der heutigen modernen multiethnischen und multikulturellen Schweiz.

 

REGIE:
Mano Khalil

       
  Vallotton
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. April 2005]
       
 

Ein Film von Heinz BĂŒtler • Der Grafiker, Maler und Schriftsteller FĂ©lix Vallotton (Lausanne 1865 – Paris 1925) ist keiner Kunstrichtung zuzuordnen. Vallottons um die Jahrhundertwende entstandene IntĂ©rieurs sind ohne VorlĂ€ufer in der Kunstgeschichte. Seine Portraits sind schonungslose Psychogramme seiner Modelle. Die Holzschnitte, mit denen Vallotton schon in jungen Jahren berĂŒhmt wurde, rechnen bitterböse mit Lebensstil und Ambitionen des GrossbĂŒrgertums ab, mit dessen SehnsĂŒchten und Frustrationen der KĂŒnstler durch eigene Erfahrung bestens vertraut war.
Die teilweise monumentalen Akte Vallottons sind in ihrer unterkĂŒhlten Erotik und sachlich-realistischen Malweise von staunenswerter ModernitĂ€t. Und viele Meisterwerke Vallottons sind auch heute noch eine Ă€sthetische und psychologische Provokation, die der Film "FĂ©lix Vallotton – Maler gegen die Zeit" ebenso ausleuchtet wie Vallottons komplexe Persönlichkeit. Zeitlich fĂ€llt der Film in die Entdeckung FĂ©lix Vallottons als KĂŒnstler von Weltrang.

 

REGIE:
Heinz BĂŒtler
PRODUKTION:
Wolfgang Frei
CAST:
Marina Ducrey
Bernhard Hahnloser
Margrit Hahnloser
Rudolf Koella
Serge Lemoine
Michel Vallotton
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
SCHNITT:
Anja Bombelli
TON:
Martin Witz
Balthasar Jucker
JĂŒrg von Allmen
Dieter Meyer
MUSIK:
Serge Prokofieff
Erik Satie
Gabriel Fauré
Jean Françaix

       
  Van Helsing
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Adventure lives forever • Tief in den Bergen der Karpaten liegt das mysteriöse und mystische Land Transsylvanien – eine Welt, in der das Böse immer gegenwĂ€rtig ist, wo die Gefahr steigt, wenn die Sonne sinkt, und die schlimmsten AlbtrĂ€ume der Menschen Gestalt annehmen. Der innovative Filmemacher Stephen Sommers – der in den weltweit erfolgreichen Universal-Kinohits „Die Mumie“ und „Die Mumie kehrt zurĂŒck“ deren Charakter so phantasievoll zum Leben erweckt hat – haucht nun den altehrwĂŒrdigen Universal-Monstern neues Leben ein und platziert sie in eine atemberaubende RealitĂ€t. Sommers alles umfassende Vision einer Welt im WĂŒrgegriff des unsagbar Bösen verbindet das Wiedererkennbare mit dem Undenkbaren – in einer lebendigen Geschichte des ultimativ Bösen gegen die einsame Macht des Guten: Van Helsing.

Das Publikum wird in eine phantastische, ĂŒbernatĂŒrliche, jedoch scheinbar reale Welt des 19. Jahrhunderts nach London, Rom, Paris und Transsylvanien entfĂŒhrt. Hier lebt die Menschheit mit der permanenten Bedrohung durch das leibhaftige Böse in vielfĂ€ltiger Gestalt – Monster, die seit Generationen ĂŒberleben und einen nie endenden Krieg gegen die menschliche Rasse fĂŒhren, widersetzen sich den wiederholten Attacken tapferer Seelen, die dabei dem Untergang geweiht sind. Sommers HĂ€nde lassen Dracula, Frankensteins Monster, den Werwolf und andere wiederauferstehen.

In gewaltigen Sets und weitlĂ€ufigen Locations erweckt Sommers Van Helsing (Hugh Jackman) zum Leben, den legendĂ€ren MonsterjĂ€ger aus Bram Stokers Dracula. In seinem anhaltenden BemĂŒhen, die Welt von ihren teuflischen Kreaturen zu befreien, reist Van Helsing im Auftrag eines Geheimbundes nach Transsylvanien, um den todbringenden, verfĂŒhrerischen, rĂ€tselhaften und mĂ€chtigen Grafen Dracula (Richard Roxburgh) zur Strecke zu bringen, und verbĂŒndet sich mit der furchtlosen Anna Valerious (Kate Beckinsale). Diese will den Vampir besiegen, um ihre Familie von einem uralten Fluch zu befreien.

Ebenso mit von der Partie sind Tony-Award-Gewinner Shuler Hensley als Dr. Frankensteins missverstandenes Monster; Matthew Bourne als Velkan, Annas tapferer Bruder, der sich bei Vollmond in einen Werwolf verwandelt; Kevin J. O'Connor als Dr. Frankensteins loyaler, aber doch verrĂ€terischer Assistent Igor; David Wenham als Carl, ein Mönch, damit betraut, Van Helsings sicher zurĂŒckzubringen; und Elena Anaya, Silvia Colloca und Josie Maran als Draculas drei blutdĂŒrstige BrĂ€ute, die nichts davon abbringen kann, ihrem Meister bei seinem Plan zu helfen, die menschliche Zivilisation zu untergraben und die Welt mit Chaos, Angst und Dunkelheit zu regieren

 

REGIE:
Stephen Sommers
PRODUKTION:
Bob Ducsay
Stephen Sommers
CAST:
Hugh Jackman
Kate Beckinsale
Richard Roxburgh
David Wenham
Will Kemp
Shuler Hensley
DREHBUCH:
Stephen Sommers
KAMERA:
Allen Daviau
SCHNITT:
Bob Ducsay
TON:
Peter Staubli
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Allan Cameron
KOSTÜME:
Gabriella Pescucci

       
  Vasco Rossi
 
       
 

Questa storia qua

 

REGIE:
Alessandro Paris
Sibylle Righetti
PRODUKTION:
Floriano Fini
Lara Lucchetta
CAST:
Vasco Rossi
Novella Rossi
Ivana Lenzi
Marco Gherardi
Giulio Santagata
Marco Manzini
Lucio Serra
Manola Righetti
Maurizio Ferlito
Gaetano Curreri
Giuliano Riva
Angelo Righetti
Floriano Fini
Stef Burns
KAMERA:
Valerio Azzali
SCHNITT:
Ilaria Fraioli
TON:
Daniela Bassani
Marzia CordĂČ
MUSIK:
Vasco Rossi

       
  Victoria
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

MĂ€nner & andere Missgeschicke • Victoria ist eine brillante RechtsanwĂ€ltin und hat ihre Karriere fest im Griff. Aber so strukturiert sie arbeitet, so chaotisch ist ihr Privatleben als alleinerziehende Mutter. An einer Hochzeitsparty begegnet Victoria ihrem Ex-Freund Vincent, der am Tag darauf des versuchten Mordes angeklagt wird. Widerwillig sagt sie zu, Vincent gegen die wilden Anschuldigungen seiner durchgeknallten Ex zu verteidigen. Den chaotischen Sam, der ihr noch einen Gefallen schuldet, stellt sie kurzerhand als Babysitter ein. Das ist der Anfang einer Serie von kleineren und grösseren Katastrophen, aber auch einer echten Liebesgeschichte.

 

REGIE:
Justine Triet
CAST:
Virginie Efira
Vincent Lacoste
Melvil Poupaud
DREHBUCH:
Justine Triet
KAMERA:
Simon Beaufils
SCHNITT:
Laurent Sénéchal
TON:
Julien Sicart
MUSIK:
Thibault Deboaisne
AUSSTATTUNG:
Olivier Meidinger
KOSTÜME:
Charlotte Vaysse

       
  Vincent
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

Ein Film von Christophe Van Rompaey • Der belgische Teenager Vincent ist passionierter Umweltaktivist und so depressiv wie pessimistisch. Um die Menschheit auf den desolaten Zustand der Welt aufmerksam zu machen und wachzurĂŒtteln, hat er DIE Lösung ĂŒberhaupt parat: Selbstmord! In seinen Augen scheint solch eine Tat genauso logisch wie zweckdienlich. Doch Vincents revolutionĂ€rem Opfer stellt sich eine schier unĂŒberwindbare HĂŒrde entgegen: Seine französische Patentante Nicole. Als sie Vincents Vorhaben entdeckt, setzt sie sich in den Kopf, ihren Neffen zu retten. Dabei wandelt Nicole selbst auf einem schmalen Grat zwischen ĂŒberschĂ€umender Lebensfreude und schierer Verzweiflung. Kurzentschlossen nimmt sie ihren Neffen mit auf eine Reise nach Paris und SĂŒdfrankreich. Derweil entschliesst sich Vincents Familie diese «EntfĂŒhrung» nicht widerstandslos hinzunehmen


 

REGIE:
Christophe Van Rompaey
PRODUKTION:
Dries Phlypo
Emmanuel Giraud
CAST:
Alexandra Lamy
Spencer Bogaert
Barbara Sarafian
DREHBUCH:
Jean-Claude Van Rijckeghem
TON:
Nicolas Repac

       
  Von Caligari zu Hitler
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2018]
       
 

Ein Film von RĂŒdiger Suchsland • Die Weimarer Republik zwischen 1918 und 1933 war der freiheitlichste Staat auf deutschem Boden; eine wilde Epoche, geprĂ€gt von politischen Verwerfungen, wirtschaftlicher Krise und kulturellem Glanz.

Es war auch die bis heute wichtigste Zeit des deutschen Kinos, eine der grössten und wunderbarsten Epochen des Kinos ĂŒberhaupt, eine Zeit voller Wunder und wunderbarer EinfĂ€lle. Hier wurden die Ă€sthetischen Grundlagen der “siebten Kunst” erfunden, Leitmotive, Archetypen und Genres etabliert, die das Kino der Welt bis heute wesentlich prĂ€gen. Weimars Regisseure wie Murnau, Lang, Lubitsch, Pabst, Sternberg, Wilder und Ruttmann sind bis heute legendĂ€r; seine Schauspielstars wie Marlene Dietrich, Louise Brooks, Emil Jannings und Conrad Veidt unvergessen, Szenen aus Filmen wie Nosferatu, Das Cabinet des Doktor Caligari, Metropolis, M, Menschen am Sonntag, Berlin. Die Symphonie der Grossstadt und Der Blaue Engel entfalten bis heute ihre unvergleichliche Aura.

 

REGIE:
RĂŒdiger Suchsland
PRODUKTION:
Martina Haubrich
DREHBUCH:
Siegfried Kracauer
RĂŒdiger Suchsland
KAMERA:
Frank Reimann
Harald Schmuck
SCHNITT:
Katja Dringenberg
TON:
Enrico Leube
Tobias Schinko
MUSIK:
Henrik Albrecht
Michael Hartmann

       
  War Dogs
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. September 2016]
       
 

Arms and the Dudes • 'War Dogs' erzĂ€hlt die Geschichte von zwei Freunden Anfang 20 (Hill und Teller), die wĂ€hrend des Irak-Kriegs in Miami Beach leben und eine wenig bekannte staatliche Regelung ausnutzen, nach der sich auch kleine Firmen um amerikanische RĂŒstungsauftrĂ€ge bewerben dĂŒrfen. Nach bescheidenen AnfĂ€ngen sprudelt plötzlich das Geld und erlaubt den beiden ein Leben in Saus und Braus. Doch dann verheben sie sich krĂ€ftig: Sie sichern sich einen 300 Millionen schweren Auftrag und sollen der afghanischen Armee Waffen liefern – bei diesem Deal bekommen es die beiden mit Ă€usserst zwielichtigen Partnern zu tun – und wie sich herausstellt, gehört dazu auch die amerikanische Regierung.

 

REGIE:
Todd Phillips
PRODUKTION:
Scott Budnick
Bradley Cooper
Mark Gordon
Todd Phillips
Bryan Zuriff
CAST:
Miles Teller
Ana de Armas
Jonah Hill
Barry Livingston
Shaun Toub
JB Blanc
Barbra Roylance
DREHBUCH:
Stephen Chin
Todd Phillips
Jason Smilovic
KAMERA:
Lawrence Sher
SCHNITT:
Jeff Groth
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski
KOSTÜME:
Michael Kaplan

       
  Warcraft
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Basierend auf dem weltweiten Games-Erfolg • In Azeroth, dem Reich der Menschen, herrscht seit vielen Jahren Frieden. Doch urplötzlich sieht sich seine Zivilisation von einer furchteinflössenden Rasse bedroht: Ork-Krieger haben ihre dem Untergang geweihte Heimat Draenor verlassen, um sich andernorts eine neue aufzubauen. Als sich ein Portal öffnet, um die beiden Welten miteinander zu verbinden, bricht ein unbarmherziger und erbitterter Krieg um die Vorherrschaft in Azeroth los, der auf beiden Seiten grosse Opfer fordert.
Die vermeintlichen Gegner ahnen jedoch nicht, dass bald schon eine weitere Bedrohung auftaucht, die beide Völker vernichten könnte. Statt sich zu bekĂ€mpfen, mĂŒssen sie nun zusammenhalten. Ein BĂŒndnis wird geschlossen und zwei Helden, ein Mensch und ein Ork, machen sich gemeinsam auf den Weg, dem Bösen im Kampf entgegenzutreten – fĂŒr ihre Familien, ihre Völker und ihre Heimat.

 

REGIE:
Duncan Jones
PRODUKTION:
Alex Gartner
Jon Jashni
Charles Roven
Thomas Tull
CAST:
Travis Fimmel
Toby Kebbell
Ben Foster
Paula Patton
Dominic Cooper
Ruth Negga
Robert Kazinsky
DREHBUCH:
Duncan Jones
Charles Leavitt
KAMERA:
Simon Duggan
SCHNITT:
Paul Hirsch
TON:
Tom Bellfort
Wylie Stateman
MUSIK:
Ramin Djawadi
AUSSTATTUNG:
Gavin Bocquet
KOSTÜME:
Mayes C. Rubeo

       
  Was bleibt
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. September 2012]
       
 

Home for the Weekend • Marko (Lars Eidinger) fĂ€hrt mit dem kleinen Sohn von Berlin zu seinen Eltern, in ihr geschmackvoll eingerichtetes Haus im GrĂŒnen. Der Vater (Ernst Stötzner) hat seinen erfolgreichen Verlag verkauft und plant eine Studienreise. Alles scheint in schönster Ordnung. Doch dann verkĂŒndet Markos Mutter (Corinna Harfouch) völlig ĂŒberraschend, dass sie die Medikamente, dank denen sie ihr Leben besser im Griff hatte, nicht mehr nimmt und nicht mehr braucht. Marko reagiert positiv auf diese Neuigkeit. Der Rest der Familie jedoch ist entsetzt und befĂŒrchtet, die Mutter könnte einen Zusammenbruch erleiden und das Leben aller aus dem Gleichgewicht bringen...

Regisseur Hans-Christian Schmid erzĂ€hlt in «Was bleibt», der im Wettbewerb des renommierten Filmfestivals in Berlin gezeigt wurde, von einer Kleinfamilie, deren GefĂŒhlskosmos durcheinander gewirbelt wird. Wie in seinen frĂŒheren Filmen «23» oder «Requiem» beweist er wiederum viel GespĂŒr fĂŒr die genaue Schilderung sozialer Milieus und menschlicher Beziehungen. «Was bleibt» ist ein kraftvoller, eindringlicher Film, der durch eine prĂ€zise und wunderbar elegante Inszenierung wie durch ein herausragendes Schauspiel-Ensemble ĂŒberzeugt.

 

REGIE:
Hans-Christian Schmid
PRODUKTION:
Britta Knöller
Hans-Christian Schmid
CAST:
Lars Eidinger
Corinna Harfouch
Sebastian Zimmler
Ernst Stötzner
Picco von Groote
Egon Merten
DREHBUCH:
Bernd Lange
KAMERA:
Bogumil Godfrejow
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
Dirk Jacob
MUSIK:
The Notwist
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Lisy Christl

       
  Waste Land
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. April 2011]
       
 

Ein Film von Lucy Walker • KĂŒnstler und Fotograf Vik Muniz, 1961 in SĂŁo Paulo geboren, gehört zu den wichtigsten brasilianischen GegenwartskĂŒnstlern. Er realisierte ein aufwendiges Projekt zusammen mit den MĂŒllsammlern genannt „Catadores”, PflĂŒcker einer Deponie namens “Jardim Gramacho” ausserhalb von Rio de Janeiro. Drei Jahre lang begleitete die Filmemacherin Lucy Walker den weltbekannten KĂŒnstler bei seiner Arbeit mit den Menschen von “Jardim Gramacho”, die davon leben, den MĂŒll nach Recycling-Material zu durchwĂŒhlen.

FĂŒr die Installation schiesst Muniz Portraits der „Catadores“, die er dann in einem leeren FabrikgebĂ€ude auf den Boden projiziert. Die „Catadores” erschaffen unter der Anleitung von Muniz ein Kunstwerk, sie legen ihre Bilder mit den gesammelten Stoffen aus, Muniz lichtet diese ab, um die Fotografien in Rio de Janeiro auszustellen und spĂ€ter in London zu versteigern. Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder kommt der „MĂŒllwerkergewerkschaft“ zugute.

Der Dokumentarfilm WASTE LAND von Lucy Walker wurde an der Berlinale 2010 mit gleich zwei Auszeichnungen geehrt. Neben dem Panorama-Publikumspreis, bekam die Dokumentation ausserdem den Amnesty International Film Award verliehen.

WASTE LAND war nominiert fĂŒr den Oscar 2011 fĂŒr den besten Dokumentarfilm. (Academy AwardsÂź - Best Documentary Feature – Nominee)

 

REGIE:
Lucy Walker
PRODUKTION:
Angus Aynsley
Hank Levine
CAST:
Vik Muniz
KAMERA:
Ernesto Herrmann
Dudu Miranda
SCHNITT:
Pedro Kos
TON:
José Moreau Louzeiro
Aloysio Compasso
MUSIK:
Moby

       
  We Bought A Zoo
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Mai 2012]
       
 

Wir kaufen einen Zoo • Der alleinerziehende Vater Benjamin Mee (Matt Damon) sucht fĂŒr sich und seine beiden Kinder (Maggie Elizabeth Jones, Colin Ford) eigentlich nur ein neues Zuhause. Stattdessen stösst er auf einen ganzen Zoo, der allerdings kurz vor dem Aus steht.
Trotz aller Widrigkeiten und ohne grossen Vorkenntnisse beschliesst Benjamin einen Neuanfang zu wagen und Direktor seines eigenen Zoos zu werden. Zusammen mit seinen Kindern lĂ€sst er sich auf ein aufregendes Abenteuer ein. UnterstĂŒtzt wird er von der Tierpflegerin Kelly (Scarlett Johansson). Sie bringt ihm bei, die Tiere voneinander zu unterscheiden sowie entlaufene Tiger einzufangen und mĂŒrrische Elefanten zu beschwichtigen. Werden die Mees in ihrem neuen Zuhause glĂŒcklich, und schaffen sie es, ihren Zoo rechtzeitig vor der Schliessung zu retten?

 

REGIE:
Cameron Crowe
PRODUKTION:
Julie Yorn
CAST:
Scarlett Johansson
Matt Damon
Elle Fanning
Carla Gallo
Thomas Haden Church
DREHBUCH:
Aline Brosh McKenna
Cameron Crowe
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Mark Livolsi
TON:
Ai-Ling Lee
MUSIK:
Jon Thor Birgisson
AUSSTATTUNG:
Clay A. Griffith
KOSTÜME:
Deborah Lynn Scott

       
  We're the Millers
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. August 2013]
       
 

Ein Film von Rawson Marshall Thurber • David Burke (Sudeikis) ist ein kleiner Drogendealer, der zwar Köche und Hausfrauen, aber keine Kinder beliefert – davor schreckt er dann doch zurĂŒck. Was kann also schief gehen? Jede Menge! Zum GeschĂ€ft gehört natĂŒrlich, dass er sich möglichst unauffĂ€llig verhĂ€lt. Leider muss er dann auf die harte Tour lernen, dass selbst gute Taten bestraft werden: Weil er ein paar Teenagern helfen will, wird er von drei ĂŒblen Punks angegriffen, die ihm sein Geld und seine Ware abnehmen. Wie soll David jetzt die umfangreichen Schulden bei seinem Lieferanten Brad (Ed Helms) abzahlen?
Um das Geld aufzutreiben und dabei seine Gesundheit nicht zu gefĂ€hrden, bleibt David keine Wahl: Er muss ins grosse DrogengeschĂ€ft einsteigen und Brads aktuelle Lieferung aus Mexiko einschmuggeln. Der idiotensichere Plan besteht darin, seine Nachbarn so unter Druck zu setzen, dass sie ihm helfen: Die zynische Stripperin Rose (Aniston), der potenzielle Kunde Kenny (Will Poulter) und die gepiercte, tĂ€towierte Strassengöre Casey (Emma Roberts) werden kurzerhand als Ehefrau und zwei angebliche Sprösslinge rekrutiert, und schon brausen „die Millers“ in einem riesigen Wohnmobil am langen Wochenende ĂŒber die Grenze 
 ein 4. Juli, der auf jeden Fall mit einem grossen Knall enden wird.

 

REGIE:
Rawson Marshall Thurber
PRODUKTION:
Chris Bender
Vincent Newman
Tucker Tooley
Happy Walters
CAST:
Jennifer Aniston
Emma Roberts
Jason Sudeikis
Ed Helms
Molly C. Quinn
Nick Offerman
Kathryn Hahn
Thomas Lennon
Will Poulter
Tomer Sisley
DREHBUCH:
Sean Anders
Steve Faber
Bob Fisher
John Morris
KAMERA:
Barry Peterson
SCHNITT:
Michael L. Sale
TON:
Jonathan Gaynor
MUSIK:
Theodore Shapiro
Ludwig Göransson
AUSSTATTUNG:
Clayton Hartley
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  Wer war Kafka?
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Februar 2006]
       
 

Ein Film ĂŒber den Autor einiger der schönsten und wichtigsten BĂŒcher des 20. Jahrhunderts • Richard Dindos neue Darstellung eines Schriftstellers als "Kunst der Biografie" widmet sich dem Menschen und Schriftsteller Franz Kafka. Die Menschen, die ihn am besten gekannt haben - Max Brod, Gustav Janouch, Milena Jesenska, Felice Bauer und Dora Diamant, dargestellt von Schauspielern und Schauspielerinnen - erzĂ€hlen, wer Franz Kafka war und was sie mit ihm erlebt haben. Er selber spricht ĂŒber seine TagebĂŒcher und Briefe. Ein Film ĂŒber einen mĂ€rchenhaften Menschen jĂŒdischer Abstammung, der sein Leben "als Zögern vor der Geburt" empfand und der einige der schönsten und wichtigsten BĂŒcher des 2O. Jahrhunderts geschrieben hat.

 

REGIE:
Richard Dindo

       
  Wer wenn nicht wir
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2011]
       
 

Ein Film von Andres Veiel • Deutschland in den frĂŒhen 60ern. Noch ist das Land ruhig. Doch Aufbruch liegt in der Luft. Auch Bernward Vesper, Sohn des NS-Schriftstellers Will Vesper, begehrt auf. Nachts hackt er wĂŒtende SĂ€tze in die Schreibmaschine, die er der erstarrten Gesellschaft ins Gesicht schleudern will. Als er auf Gudrun Ensslin trifft, ist das der Beginn einer extremen Liebesgeschichte: bedingungslos, masslos. Gemeinsam brechen sie auf, um die Welt zu erobern. Keine zehn Jahre spĂ€ter verliert sich Bernward auf Drogentrips im Wahnsinn, und Gudrun katapultiert sich in den bewaffneten Untergrund. FĂŒr beide wird es kein ZurĂŒck mehr geben

 

REGIE:
Andres Veiel
PRODUKTION:
Thomas Kufus
CAST:
August Diehl
Lena Lauzemis
Alexander Fehling
Thomas Thieme
Imogen Kogge
DREHBUCH:
Gerd Koenen
Andres Veiel
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Hansjörg Weissbrich
TON:
Kuen-Il Song
Paul Oberle
MUSIK:
Annette Focks
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Bettina Marx

       
  What to Expect When You're Expecting
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. August 2012]
       
 

Was passiert wenn's passiert ist • Regisseur Kirk Jones hat mit subversiven Komödien wie «Waking Ned» lĂ€ngst bewiesen, wie geistreich und charmant Wortwitz und Situationskomik Hand in Hand gehen können. Nun hat er den auch im deutschsprachigen Raum erfolgreichen Schwangerschaftsratgeber "Ein Baby kommt" verfilmt und eine Komödie mit einem All-Star-Cast geboren.

Mit viel Humor und Herzklopfen begleitet die Ensemble-Romantikkomödie miteinander verbundene Paare auf dem aufregendsten Weg Ihres Lebens: ein Baby zu kriegen.

 

REGIE:
Kirk Jones
PRODUKTION:
Mike Medavoy
Arnold Messer
David Thwaites
CAST:
Cameron Diaz
Jennifer Lopez
Elizabeth Banks
Chace Crawford
Brooklyn Decker
Ben Falcone
DREHBUCH:
Heidi Murkoff
Heather Hach
Shauna Cross
KAMERA:
Xavier PĂ©rez Grobet
SCHNITT:
Michael Berenbaum
TON:
Glenn T. Morgan
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws
KOSTÜME:
Karen Patch

       
  Where the Condors Fly
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Carlos Klein • Der chilenische Regisseur Carlos Klein begleitet den russischen Filmemacher Viktor Kossakowsky bei den Dreharbeiten zu seinem neuesten Werk. In Patagonien, am Baikalsee und Shanghai spĂŒrt Viktor Kossakowsky dem fabelhaften Wesen von Antipoden und den Bewohnern dieser sich gegenĂŒber liegenden Orte nach. Carlos Klein dokumentiert auf persönliche Weise die Entstehung dieses aufwĂ€ndigen Films, angetrieben von seiner eigenen inneren Suche nach Bildern, die heute noch zu berĂŒhren vermögen. Dabei deckt er seine und Kossakowskys ambivalente Haltung zum Filmemachen auf.
„Where the Condors Fly“ ist eine kritische wie humorvolle Reflektion ĂŒber Kinematografie.

 

REGIE:
Carlos Klein
PRODUKTION:
Vadim Jendreyko
DREHBUCH:
Carlos Klein
KAMERA:
Carlos Klein
SCHNITT:
Carlos Klein
TON:
Patrick Becker
Mario Diaz
Rafael Huerta

       
  Wickie und die starken MĂ€nner
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. September 2009]
       
 

Ein Film von Michael 'Bully' Herbig • Wickie (Jonas HĂ€mmerle), der kleine liebenswerte Junge mit den rotblonden Haaren, lebt zusammen mit seiner Mutter Ylva (Sanne Schnapp) und seinem Vater Halvar (Waldemar Kobus), dem stursten Wikinger-Chef aller Zeiten, im Wikingerdorf Flake.
Die Wikinger sind von Natur aus starke, unerschrockene und laute Gesellen. Wickie jedoch ist ganz anders: zurĂŒckhaltend und zart besaitet. Doch er besitzt eine Gabe, die kaum einer seiner Mitwikinger hat: er ist schlau, um nicht zu sagen: sehr, sehr schlau – und ĂŒberzeugt mit Ideen frei nach dem Motto „Köpfchen geht ĂŒber Kraft!“
Eines Tages wird das Dorf von einer skrupellosen Horde wilder Fremder mit Angst einflössenden Drachenmasken heimgesucht und gnadenlos ĂŒberfallen. Die allergrössten und liebsten SchĂ€tze der Dorfbewohner werden geraubt: nĂ€mlich ihre Kinder! Alle, bis auf Wickie, der sich – GlĂŒck im UnglĂŒck – beim Drachenfliegen in einem Baumwipfel verheddert hatte.
Wickie, sein Vater Halvar und die anderen Wikinger aus Flake hissen die Segel, um die Kinder zu befreien und begeben sich so in ein grosses, spannendes Abenteuer auf hoher See. Immer wieder muss Wickie mit seinen schlauen EinfÀllen und Ideen seine Freunde aus schier ausweglosen Situationen befreien.
Mit von der Partie sind natĂŒrlich auch die sich stĂ€ndig streitenden Tjure (Nic Romm) und Snorre (Christian Koch), der in die Jahre gekommene weise Urobe (Olaf KrĂ€tke), Gorm (Mike Maas), der stĂ€ndig entzĂŒckt ist, der Barde Ulme (Patrick Reichel) und natĂŒrlich der gutmĂŒtige, grosse, starke und dicke Faxe (Jörg Moukaddam). So unterschiedlich die Freunde aus Flake auch sind, eines gilt fĂŒr alle: sie halten zusammen, egal, was kommt ... Nur was, wenn der Schreckliche Sven (GĂŒnther Kaufmann), der schlimmste Pirat aller Zeiten, auftaucht? Dann erst recht!

 

REGIE:
Michael Herbig
PRODUKTION:
Christian Becker
CAST:
Jonas HĂ€mmerle
Michael Herbig
Christoph Maria Herbst
Waldemar Kobus
Olaf KrÀtke
GĂŒnther Kaufmann
DREHBUCH:
Runer Jonsson
Michael Herbig
KAMERA:
Gerhard Schirlo
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Mario Hubert
Heiko MĂŒller
Chris Rebay
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Matthias MĂŒsse
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  Wild
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Jean-Marc VallĂ©e • WILD ist die wahre Geschichte eines aussergewöhnlichen Abenteuers: Nach Jahren des ziellosen Umhertreibens, einer Heroinsucht und dem Ende ihrer Ehe, trifft Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) eine wagemutige Entscheidung. Verfolgt von Erinnerungen an ihre Mutter Bobbi (Laura Dern) und ohne jegliche Wandererfahrung begibt sie sich völlig allein auf einen Trip der Extreme. Drei Monate lang kĂ€mpft sie sich fast zweitausend Kilometer ĂŒber die HöhenzĂŒge des Pacific Crest Trail an der US-WestkĂŒste von SĂŒdkalifornien bis in den Norden Oregons. Eindringlich, kraftvoll und visuell beeindruckend zeigt WILD die Gefahren, Schrecken und Freuden dieses krĂ€ftezehrenden Fussmarsches, der sie Schweiss, Blut und Nerven kostet, aber gleichzeitig stĂ€rker macht und letztlich heilt.

 

REGIE:
Jean-Marc Vallée
PRODUKTION:
Bruna Papandrea
Reese Witherspoon
CAST:
Reese Witherspoon
Michiel Huisman
Gaby Hoffmann
Laura Dern
W. Earl Brown
Charles Baker
Kevin Rankin
DREHBUCH:
Nick Hornby
KAMERA:
Yves BĂ©langer
TON:
Dan O'Connell
AUSSTATTUNG:
John Paino
KOSTÜME:
Melissa Bruning

       
  Willenbrock
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2005]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Bernd Willenbrock (Axel Prahl), GebrauchtwagenhĂ€ndler aus Magdeburg, ist ein Mann in den besten Jahren, dem es gut geht. Sein Autohandel lĂ€uft trotz Rezession. Er hat eine schöne Frau, eine Geliebte, ein neues Haus in einer Wohnsiedlung am Stadtrand und ein Landhaus.

Bei seinen GeschĂ€ften sind ihm Jurek (Andrzej Szopa), ein erfahrener Automechaniker aus Polen, und Krylow (Vladimir Tarasjanz), ein Russe, der jeden Monat gleich mehrere Wagen vom Hof fahren lĂ€sst, behilflich. Die wiederholten EinbrĂŒche auf dem Autohof stören Willenbrocks gute Laune nicht, er stellt zum Schutz seines Besitzes jedoch den NachtwĂ€chter Fritz (Tilo PrĂŒckner) ein. Fritz hat eine hĂŒbsche Tochter (Anne Ratte-Polle), die den routinierten Frauenhelden Willenbrock reizt, denn er weiss, dass ein AutohĂ€ndler eigentlich nicht ihr Typ ist. WĂ€hrend er versucht, die junge Literaturstudentin zu erobern, trifft er sich weiterhin mit der Professorin Vera (Dagmar Manzel) zu gemeinsamen Stunden im Hotel und vergisst auch nicht, seiner Ehefrau durch regelmĂ€ssige Blumen und PrĂ€sente Aufmerksamkeit zu schenken.

Doch plötzlich gerĂ€t seine geordnete Welt ins Wanken. Eines nachts werden Willenbrock und seine Frau Susanne (Inka Friedrich) in ihrem Landhaus von Einbrechern brutal ĂŒberfallen. Obwohl die beiden sich retten können, gelingt es ihnen nicht, den Vorfall zu vergessen. Willenbrock versucht mit aller Kraft, die Ordnung in seinem Leben wieder herzustellen. Als er erfĂ€hrt, dass die gefassten russischen Einbrecher wieder auf freiem Fuss sind, installiert er im Haus eine Alarmanlage, doch weder die Polizei noch seine Aktionen können ihm und seiner Frau die gewohnte Sicherheit zurĂŒckgeben.

Willenbrock kĂ€mpft um sein Recht und muss schmerzhaft erfahren: es gibt keine Rechtssicherheit. Es gibt ĂŒberhaupt keine Sicherheit, weil es keine Regeln mehr gibt. Auch seine privaten Beziehungen werden immer komplizierter und geben ihm keinen Halt mehr. Mit der Pistole, die Willenbrock von seinem besten Kunden geschenkt bekommt, Ă€ndert sich sein Leben.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Norbert Sauer
Conny Ziesche
CAST:
Axel Prahl
Inka Friedrich
Anne Ratte-Polle
Dagmar Manzel
Christian Grashof
Andrzej Szopa
DREHBUCH:
Laila Stieler
KAMERA:
Michael Hammon
SCHNITT:
Jörg Hauschild
AUSSTATTUNG:
Susanne Hopf
KOSTÜME:
Sabine Greuning

       
  Winter Sleep
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

Kis uykusu - Sommeil d'hiver • Tschechow ist sein grosses Vorbild, daraus hat der tĂŒrkische Filmemacher Nuri Bilge Ceylan nie ein Geheimnis gemacht. Innen und aussen, das Intime und die Landschaft - sie spielen auch bei ihm eine tragende Rolle. In die HĂŒgeln und Ebenen Anatoliens hat er bereits seinen meisterlichen Spielfilm ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA choreographiert, jetzt dringt er noch tiefer in die Landschaft vor, ja in die Erde hinein, in HĂ€user, die aus dem Fels gehauen sind, zu Menschen, die in der schroffen Natur Geborgenheit suchen und Distanz. In kurzweiligen 3 Stunden und 16 Minuten erzĂ€hlt er uns vom Schriftsteller Ceylan Aydin, der eine Theatergeschichte schreibenwill, selber ein Besitzender ist und ein Intellektueller, der selbstgefĂ€llig mit seiner Umgebung umspringt. Ein Blick, einmal mehr, an den Rand der Welt und der Gesellschaft, um umso tiefer in sie hineinzublicken. Natur und Kultur, MĂ€nner und Frauen, Hmmel und Erde, Innen und aussen. EIn Opus Magnum, ein Filmerlebnis, das man so schnell nicht vergisst, auch und gerade eben weil es von uns allen spricht.

 

REGIE:
Nuri Bilge Ceylan
PRODUKTION:
Zeynep Ozbatur Atakan
CAST:
Haluk Bilginer
Melisa Sözen
Demet Akbag
Ayberk Pekcan
Serhat Mustafa Kiliç
DREHBUCH:
Ebru Ceylan
Nuri Bilge Ceylan
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
SCHNITT:
Nuri Bilge Ceylan
Bora Göksingöl
TON:
Daniel Gries

       
  Winter's Bone
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. März 2011]
       
 

Ein Film von Debra Granik • Tief in den Ozark-Bergen in Missouri macht sich die junge Ree (Jennifer Lawrence) auf den Weg, ihren verschwundenen Vater zu finden. Viel Zeit bleibt ihr nicht. Ohne ihren Vater, der das Haus der Familie als Kaution hinterlegt hat, droht die Familie alles zu verlieren.

Dass ihr Vater in kriminelle Machenschaften verwickelt war, weiss jeder. Aber keiner will ihn gesehen haben. Ree trifft bei ihren Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens und riskiert ihr Leben, um ihre Familie zu retten. Unbeirrbar und aufrichtig kĂ€mpft sie sich durch ein schier unĂŒberwindliches GestrĂŒpp aus LĂŒgen, AusflĂŒchten und Bedrohungen. Und je nĂ€her die resolute junge Frau der Spur ihres Vaters kommt, desto gefĂ€hrlicher wird ihre Suche.

UnterstĂŒtzt von herausragenden Schauspielern gelingt der Regisseurin Debra Granik mit ihrem zweiten Film ein wunderbar dichter und spannender Thriller ĂŒber eine junge Frau, die um ihr Recht und ihre Familie kĂ€mpft. Gefilmt vor Ort in der wilden, unberĂŒhrten Natur Missouris, entwickelt «Winter’s Bone» mit atmosphĂ€rischen Bildern einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann.

Seit seiner Premiere am Sundance Film Festival ist «Winter’s Bone» mit unzĂ€hligen amerikanischen und internationalen Preisen ausgezeichnet worden. Er ist fĂŒr vier Oscars und sieben Independent Spirit Awards nominiert, wurde vom National Board of Review in den USA zu einem der 10 besten Filme des Jahres gekĂŒhrt und Jennifer Lawrence hat eine Nomination fĂŒr den Golden Globe als beste Schauspielerin erhalten.

 

REGIE:
Debra Granik
PRODUKTION:
Anne Rosellini
CAST:
Jennifer Lawrence
Isaiah Stone
Ashlee Thompson
Valerie Richards
Shelley Waggener
Garret Dillahunt
William White
DREHBUCH:
Debra Granik
Anne Rosellini
KAMERA:
Michael McDonough
SCHNITT:
Affonso Gonçalves
TON:
Damian Volpe
MUSIK:
Dickon Hinchliffe
AUSSTATTUNG:
Mark White
KOSTÜME:
Rebecca Hofherr

       
  Words and Pictures
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Fred Schepisi • Die ernste Malerin und Kunstlehrerin DINA und der extrovertierte, trinkende Literaturlehrer und Schrift­steller JACK beginnen einen Wettstreit um die Kraft der Wörter gegen die Kraft der Bilder. Dabei sta­cheln Sie ihre SchĂŒler zu Höchstleistungen an und lernen, ihre eigenen Lebenskrisen zu ĂŒberwinden bis sie sich unweigerlich ineinander verlieben.

Nichts belebt das GeschĂ€ft so sehr wie Konkurrenz - bei Jack in seiner Lebens- und Schaffenskrise, erwacht durch Dina neuer Lebenswille: Er will es der ganzen Schule zeigen und vor allem Dina. Jacks Versuch, die „Widerspenstige zu zĂ€hmen“ ist ĂŒberaus unterhaltsam und spannend zugleich. Stimmige, sympathische Charaktere, mit denen man einfach nur mitleiden und -lieben möchte 
 und kann! Grosses Kino der Emotionen mit einem absoluten Traumpaar besetzt.

 

REGIE:
Fred Schepisi
PRODUKTION:
Curtis Burch
Gerald Di Pego
CAST:
Clive Owen
Keegan Connor Tracy
Amy Brenneman
Juliette Binoche
Navid Negahban
Bruce Davison
Adam DiMarco
DREHBUCH:
Gerald Di Pego
KAMERA:
Ian Baker
SCHNITT:
Peter Honess
TON:
Glenn Newnham
Mario Vaccaro
MUSIK:
Paul Grabowsky
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  You Drive Me Crazy
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Andrea Thiele • Jake ist fasziniert von Japan und versucht als Grafikdesigner in Tokio Fuss zu fassen. Mirela hĂ€ngt mit Mitte 30 ihren Job in der Modebranche in Deutschland an den Nagel um ein eigenes Fashionlabel zu grĂŒnden. In Indien sucht sie GeschĂ€ftspartner. Hye-Won ist ihrem Mann nach Deutschland gefolgt. Mit Kind und Hund lebt sie in MĂŒnchen und studiert Musikwissenschaften.
Im Moment leben sie alle fernab ihrer Heimat. Sie gehören einer Generation an, die sich selbst fĂŒr weltoffen und anpassungsfĂ€hig hĂ€lt. Um in ihrer neuen Wahlheimat aber selbststĂ€ndig zu werden, wollen sie Auto fahren – und dafĂŒr brauchen sie eine national anerkannte Fahrerlaubnis. Und die bekommt man nicht einfach so, sondern es heisst: noch mal zur Fahrschule, noch mal bĂŒffeln, noch mal Unterricht nehmen. Die eigentliche Herausforderung ist aber eine andere: Im Auto spĂŒren sie schnell, dass die landesspezifischen Verkehrsregeln nur den kleinsten Teil ihrer Probleme ausmachen, die Unterschiede sind viel wesentlicherer Natur, wenn ein Ur-Bayer der zarten Hye-Won die deutschen Vorfahrtsregeln auf seine Art beibringen will, wenn die ungeduldige Mirela langsamer als 20km/h fahren muss oder der bemĂŒhte Jake von seinem Fahrlehrer den Rat bekommt, die amerikanische Denkweise abzulegen, um die PrĂŒfung endlich zu bestehen. Denn die Vorstellungen vom richtigen Autofahren sind nicht immer logisch, sondern eben landestypisch.
In der permanenten Reibung mit ihren Fahrlehrern sind die drei Protagonisten im Auto auf sich allein gestellt. Im Strassenverkehr spĂŒren sie den Herzschlag des Landes unmittelbar.

 

REGIE:
Andrea Thiele
PRODUKTION:
Stefan Kloos
DREHBUCH:
Lia Jaspers
KAMERA:
Sebastian BĂ€umler
SCHNITT:
Ulf Albert
Christoph Senn
TON:
Martial Kuchelmeister
Hartmut Teschemacher
MUSIK:
Michaela Kay
Hauke Kliem

       
  Yves Saint Laurent
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. April 2014]
       
 

Ein Film von Jalil Lespert • Paris 1957. Der gerade einmal 21-jĂ€hrige Yves Saint Laurent ist einer der talentiertesten Nachwuchsdesigner Frankreichs und die rechte Hand des Modeschöpfers Christian Dior. Als dieser unerwartet stirbt, wird Yves kĂŒnstlerischer Leiter einer der renommiertesten Modemarken der Welt. Seine erste Kollektion, von der Welt der Haute Couture mit grosser Skepsis erwartet, wird fĂŒr den jungen, genialen Modeschöpfer zu einem triumphalen Erfolg und macht ihn ĂŒber Nacht weltberĂŒhmt. WĂ€hrend einer Modenschau trifft der schĂŒchterne Yves Saint Laurent auf Pierre BergĂ©, eine Begegnung, die sein Leben von Grund auf verĂ€ndern wird. Die beiden werden Lebens- und GeschĂ€ftspartner und grĂŒnden keine drei Jahre spĂ€ter unter enormem Risiko ihr eigenes, legendĂ€res Modelabel „Yves Saint Laurent“. Doch Yves KreativitĂ€t nimmt ĂŒber die Jahre immer selbstzerstörerische ZĂŒge an, die sowohl seine Beziehung zu Pierre, der Liebe seines Lebens, als auch die Zukunft seines Unternehmens gefĂ€hrden. Trotz seiner inneren KĂ€mpfe gelingt es Yves Saint Laurent, die Welt der Mode fĂŒr immer zu revolutionieren und er wird zu einem der bedeutendsten, innovativsten und einflussreichsten Modeschöpfer aller Zeiten.

 

REGIE:
Jalil Lespert
PRODUKTION:
Wassim BĂ©ji
CAST:
Pierre Niney
Guillaume Gallienne
Charlotte Le Bon
Laura Smet
Marie de Villepin
Xavier Lafitte
Nikolai Kinski
DREHBUCH:
Jacques Fieschi
Jérémie Guez
Marie-Pierre Huster
Jalil Lespert
KAMERA:
Thomas Hardmeier
SCHNITT:
François Gédigier
AUSSTATTUNG:
Aline Bonetto

       
  Zeiten Ă€ndern Dich
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Uli Edel • ZEITEN ÄNDERN DICH ist die Geschichte, wie aus dem jungen Schulabbrecher und Drogendealer Anis Mohamed Youssef Ferchichi der Musiker BUSHIDO und schliesslich ein deutsches PhĂ€nomen wird. Es ist aber auch die Geschichte eines heranwachsenden Mannes, der sich seinen DĂ€monen frĂŒher oder spĂ€ter stellen muss.BUSHIDO, dessen Biografie die Handlung von ZEITEN ÄNDERN DICH inspirierte, wird sich selbst spielen und auch den Soundtrack zum Film produzieren.

Bushido, 1978 geboren als Anis Mohamed Ferchichi, ist mit acht Goldenen Schallplatten und zwei Platin-Schallplatten der erfolgreichste deutsche Hip Hopper aller Zeiten. Er grĂŒndete 2004 die Plattenfirma ersguterjunge und verkaufte in seiner Karriere bislang weit ĂŒber 1,5 Millionen TontrĂ€ger. FĂŒr seine musikalischen Leistungen erhielt er u. a. den Echo, den MTV Europe Music Award, den Goldenen Bravo-Otto und den Viva-Comet. Im Herbst 2008 erschien seine Autobiographie im riva-Verlag und rangierte wochenlang in den Bestsellerlisten.

 

REGIE:
Uli Edel
PRODUKTION:
Christian Becker
Bernd Eichinger
CAST:
Bushido
Elyas M'Barek
Moritz Bleibtreu
Hannelore Elsner
Mina Tander
Karoline Schuch
Karel Gott
Katja Flint
DREHBUCH:
Bushido
Bernd Eichinger
SCHNITT:
Hans Funck
TON:
Christoph Oertel
Marcus Sujata
Hanse Warns

       
  ZFF - 13. Zurich Film Festival
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2017]
       
 

28. September - 8. Oktober 2017 • Das Zurich Film Festival bietet eine Plattform fĂŒr die vielversprechendsten neuen Filmemacher aus der ganzen Welt. Es hat sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen aufstrebenden Regisseuren, arrivierten Filmschaffenden, der Filmindustrie und dem Publikum zu fördern. Das ZFF prĂ€sentiert jeden Herbst die schönsten Entdeckungen sowie die meist erwarteten Filme des Jahres. Mit dem Wettbewerb "Fokus" legt das ZFF einen besonderen Schwerpunkt auf das Filmschaffen der FilmlĂ€nder Schweiz, Deutschland und Österreich.

Das Zurich Film Festival fand im Oktober 2005 zum ersten Mal statt. Es hat sich innerhalb weniger Jahre in der nationalen und internationalen Festivallandschaft etabliert. Seit der ersten Austragung ist das Festival kontinuierlich gewachsen. Es verzeichnete im Jahr 2013 71'000 Zuschauereintritte und zog mehr als 600 akkreditierte Filmschaffende sowie ĂŒber 500 Medienschaffende aus aller Welt an.

In drei internationalen Wettbewerben konkurrieren aufstrebende Filmemacher (erste, zweite oder dritte Regiearbeit) jeweils um den Hauptpreis, das Goldene Auge. Ausser Konkurrenz prĂ€sentiert das ZFF die meist erwarteten Filme sowie die schönsten Entdeckungen in den Reihen "Gala Premieren", "Special Screenings" und "Border Lines". In der Sektion „Neue Welt Sicht“ legt das ZFF den Fokus auf das aktuelle Filmschaffen einer aufblĂŒhenden Filmregion. Branchenveranstaltungen wie die "Zurich Master Class", das "Film Finance Forum", die "ZFF Filmboutique" sowie Panel-Diskussionen machen das ZFF zu einer bedeutenden Networking-Plattform in der deutschsprachigen Filmwelt.

FilmvorfĂŒhrungen in Anwesenheit der Filmemacher sowie öffentliche Masterclasses bringen das Publikum sowohl den Stars wie auch den jungen Filmemachern nahe. Mit seinen Schul- und Kindervorstellungen vermittelt das ZFF auch den JĂŒngsten die Filmkunst und schafft einen Anreiz, das Kino als Ort des kulturellen Austauschs kennenzulernen.
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28.09.2017
18.00 Grace Jones: Bloodlight and Bami (Riffraff 1)
18.00 Quest (Arthouse Piccadilly)
18.15 LOMO - The Language of Many Others (Riffraff 2)
18.30 Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Arthouse Le Paris)
18.30 White God (Riffraff 3)
18.45 Arrhythmia (Riffraff 4)
20.45 Maman Colonelle (Arthouse Piccadilly)
21.00 For Some Inexplicable Reason (Riffraff 1)
21.00 The Glass Castle (Arthouse Le Paris)
21.15 Cookie‘s Fortune (Riffraff 2)
21.30 Promised Land (Riffraff 3)
21.45 Misery (Riffraff 4)


29.09.2017
13.00 La familia (Corso 2)
13.15 Kim Dotcom: Caught in the Web (Corso 4)
14.00 ZFF Talks: Producers – Get trained, stay connected! (Festivalzentrum)
14.15 Albert Nobbs (Corso 3)
15.00 ZFF Talks: Junge Talente.ch am Zurich Film Festival (Festivalzentrum)
15.15 Muchos hijos, un mono y un castillo (Corso 2)
15.30 Newton (Corso 4)
15.30 ZFF Masters: Alicia Vikander (Filmpodium)
16.00 Daphne (Arthouse Le Paris)
16.15 Out (Arthouse Piccadilly)
16.45 Damages – Episode 1&2 (Corso 3)
17.00 Die HĂ€schenschule - Jagd nach dem goldenen Ei (Arena 3)
17.30 Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings (Corso 2)
17.45 Krieg (Corso 4)
18.00 Lasst die Alten sterben (Riffraff 1)
18.15 Call Me by Your Name (Arthouse Le Paris)
18.15 Mad World (Riffraff 2)
18.15 Under the Tree (Arena 7)
18.30 Afterlife (Riffraff 3)
18.30 Borg/McEnroe (Corso 1)
18.30 It’s Not the Time of My Life (Arthouse Piccadilly)
18.30 Downsizing (Arena 4)
18.45 Jeune femme (Riffraff 4)
19.00 Coby (Filmpodium)
19.15 Becoming Who I Was (Arena 3)
19.30 The Workers Cup (Corso 3)
20.00 Nadie nos mira (Corso 2)
20.15 Fell in Love with a Girl (Corso 4)
20.45 On the Beach at Night Alone (Arena 7)
21.00 Euphoria (Corso 1)
21.00 Glow (Arthouse Piccadilly)
21.00 Kurzfilme aus Ungarn (Riffraff 1)
21.00 Nowhere to Hide (Filmpodium)
21.15 On Body and Soul (Arthouse Le Paris)
21.15 Pineapple (Riffraff 2)
21.15 You Were Never Really Here (Arena 4)
21.30 Jusqu‘à la garde (Arena 3)
21.30 Maman Colonelle (Riffraff 3)
21.45 29+1 (Riffraff 4)
22.00 This Is Spinal Tap (Corso 3)
22.30 A Prayer Before Dawn (Corso 2)
23.00 Uf dÀ Kippi (Club Bellevue)
23.00 Globus ZFF Silverscreen Night (Globus am Bellevue)
23.15 Mars Attacks! (Riffraff 2)
23.30 Promised Land (Riffraff 1)


30.09.2017
10.00 Sing (Arena 3)
13.00 Amelie rennt (Arena 3)
13.00 The American President (Corso 3)
13.00 When Harry Met Sally ... (Filmpodium)
13.15 El autor (Corso 2)
14.30 120 battements par minute (Riffraff 1)
15.00 City of Ghosts (Riffraff 3)
15.00 The Third Murder (Arena 4)
15.15 The Wednesday Child (Corso 4)
15.15 ZFF Masters: Rob Reiner (Filmpodium)
15.30 Another News Story (Corso 2)
15.30 Esteban (Arena 3)
15.45 Stand by Me (Corso 3)
16.00 Daniel Hope – Der Klang des Lebens (Arthouse Le Paris)
16.00 Happy End (Corso 1)
16.30 Free Lunch Society (Arthouse Piccadilly)
16.30 Grace Jones: Bloodlight and Bami (Arena 7)
17.30 ZFF Talks: Können Straftaten vorhergesagt werden? (NZZ Festivallounge)
17.30 ZFF Talks: Science, Research and Film (Folium Sihlcity)
17.45 1945 (Corso 3)
18.00 A Ciambra (Riffraff 1)
18.00 Menashe (Corso 2)
18.00 The Florida Project (Arena 4)
18.15 Quest (Corso 4)
18.15 The World According to Garp (Riffraff 2)
18.30 Arrhythmia (Riffraff 3)
18.30 Brigsby Bear (Arena 3)
18.30 Shock and Awe (Corso 1)
18.30 Tiere (Arthouse Le Paris)
18.45 Krieg (Riffraff 4)
19.00 Afterlife (Filmpodium)
19.00 Gook (Arena 7)
19.00 Saturday Night Fever (Festivalzentrum)
19.15 Pre-Crime (Arthouse Piccadilly)
20.15 Monster (Corso 3)
20.30 Weightless (Corso 2)
20.45 The Glass Castle (Arena 4)
21.00 Le sens de la fĂȘte (Corso 1)
21.00 Kurzfilme aus Ungarn (Arena 3)
21.00 Lean on Pete (Arthouse Le Paris)
21.00 You Were Never Really Here (Riffraff 1)
21.15 Avant la fin de lâ€˜Ă©tĂ© (Corso 4)
21.15 La novia del desierto (Arena 7)
21.15 Let There Be Light (Arthouse Piccadilly)
21.15 Steve Jobs (Riffraff 2)
21.30 White God (Riffraff 3)
21.45 The Road Movie (Riffraff 4)
21.45 Nowhere to Hide (Filmpodium)
23.00 The Bellevue Suspects (Club Bellevue)
23.15 Shock Wave (Riffraff 1)


01.10.2017
10.30 Cloudboy (Arena 3)
13.00 Ex Libris – The New York Public Library (Riffraff 1)
13.00 Under the Tree (Corso 2)
13.15 Judgment in Hungary (Corso 3)
13.30 ZFF Talks: Mobile Filme: Mit dem Smartphone zum Star (Festivalzentrum)
14.00 Fell in Love with a Girl (Riffraff 4)
14.00 The Family (Corso 4)
14.00 Upp i det blÄ (Arena 3)
14.15 The Wednesday Child (Riffraff 3)
14.30 Call Me by Your Name (Arena 4)
15.00 Crown Heights (Arena 7)
15.00 The Lion in Winter (Filmpodium)
15.15 La novia del desierto (Arthouse Le Paris)
15.30 Becoming Who I Was (Corso 2)
15.45 The Hero (Corso 1)
16.00 Son of Saul (Arthouse Piccadilly)
16.00 The Tick (Corso 3)
16.15 Die Dritte Option (Corso 4)
16.30 Die Reise der Pinguine 2 (Arena 3)
17.00 Moneyball (Riffraff 2)
17.15 La familia (Riffraff 1)
17.30 Las hijas de Abril (Corso 3)
17.30 Dangerous Liaisons (Riffraff 4)
17.30 Matar a JesĂșs (Arena 7)
17.30 The Square (Arthouse Le Paris)
17.45 Euphoria (Arena 4)
17.45 Menashe (Riffraff 3)
18.00 Nur Gott kann mich richten (Corso 1)
18.15 Let There Be Light (Filmpodium)
18.30 Machines (Arthouse Piccadilly)
18.30 On the Beach at Night Alone (Arena 3)
18.30 Pre-Crime (Corso 4)
18.45 Die Migrantigen (Corso 2)
19.45 Love Off the Cuff (Arena 7)
20.00 29+1 (Corso 3)
20.00 On Body and Soul (Riffraff 1)
20.15 The Social Network (Riffraff 2)
20.30 Grace Jones: Bloodlight and Bami (Riffraff 3)
20.30 Lean on Pete (Arena 4)
20.30 My Life without Air (Arthouse Piccadilly)
20.30 Scaffolding (Filmpodium)
20.30 The Wife (Corso 1)
20.45 Muchos hijos, un mono y un castillo (Riffraff 4)
20.45 The Wife (Arthouse Le Paris)
21.15 Brigsby Bear (Arena 3)
21.15 Impreza - Das Fest (Corso 4)
21.30 Disappearance (Corso 2)


02.10.2017
13.00 My Life without Air (Corso 4)
13.15 Kurzfilme aus Ungarn (Corso 3)
14.00 Reversal of Fortune (Filmpodium)
15.00 120 battements par minute (Riffraff 1)
15.30 A Ciambra (Arthouse Le Paris)
15.30 Arrhythmia (Riffraff 3)
15.30 Die Dritte Option (Corso 3)
16.00 ZFF Talks: Welche Werte sind uns wichtig? (Festivalzentrum)
16.15 Machines (Corso 4)
16.45 Jusqu‘à la garde (Corso 2)
17.00 Monday French Kiss, Urbano Bar (Four Points by Sheraton)
17.00 ZFF Masters: Glenn Close (Filmpodium)
17.45 Sarah joue un loup-garou (Arthouse Piccadilly)
18.00 Kills on Wheels (Corso 3)
18.00 The Glass Castle (Arena 3)
18.00 Weightless (Riffraff 1)
18.15 D‘aprùs une histoire vraie (Corso 1)
18.15 Madame (Arthouse Le Paris)
18.15 Newton (Riffraff 2)
18.30 A River Below (Corso 4)
18.30 Happy End (Arena 4)
18.30 Matar a JesĂșs (Riffraff 3)
18.45 Blue My Mind (Corso 2)
18.45 It’s Not the Time of My Life (Riffraff 4)
19.00 Atelier de conversation (Filmpodium)
19.00 Jeune femme (Arena 7)
20.00 Land of the Free (Arthouse Piccadilly)
20.30 Crown Heights (Arthouse Le Paris)
20.30 For Some Inexplicable Reason (Corso 3)
20.45 Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings (Arena 3)
20.45 Motherland (Corso 4)
21.00 All I See Is You (Corso 1)
21.00 Lean on Pete (Riffraff 1)
21.00 Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Arena 4)
21.15 Las hijas de Abril (Riffraff 2)
21.15 Pororoca (Filmpodium)
21.15 Tiere (Arena 7)
21.30 Gook (Riffraff 3)
21.30 Pop Aye (Corso 2)
21.45 The Road Movie (Riffraff 4)


03.10.2017
13.00 The Natural (Corso 3)
13.15 Quest (Corso 4)
13.30 Scaffolding (Arena 3)
13.45 Daphne (Arthouse Piccadilly)
14.45 Fatal Attraction (Filmpodium)
15.00 The Third Murder (Riffraff 1)
15.15 Euphoria (Corso 2)
15.30 Avant la fin de lâ€˜Ă©tĂ© (Riffraff 3)
15.45 Air Force One (Corso 3)
15.45 El autor (Riffraff 4)
15.45 Under the Tree (Arthouse Le Paris)
16.00 ZFF Talks: AIDS: Zwischen Tod, NormalitÀt und Heilung (Festivalzentrum)
18.00 For Some Inexplicable Reason (Riffraff 1)
18.00 Jusqu‘à la garde (Corso 2)
18.00 Le fidĂšle (Arthouse Le Paris)
18.00 Simpel (Arena 3)
18.15 Al otro lado del muro (Corso 4)
18.15 Krieg (Riffraff 2)
18.15 Nadie nos mira (Arthouse Piccadilly)
18.15 The Arrow of Time (Filmpodium)
18.30 Brad‘s Status (Corso 1)
18.30 My Life without Air (Riffraff 3)
18.30 The Hero (Arena 7)
18.45 La familia (Riffraff 4)
18.45 Son of Saul (Corso 3)
19.00 D‘aprùs une histoire vraie (Arena 4)
20.00 Die Migrantigen (Corso 4)
20.15 Land of the Free (Corso 2)
20.30 The Citizen (Arthouse Piccadilly)
21.00 LOMO - The Language of Many Others (Arena 7)
21.00 Gook (Filmpodium)
21.00 Stronger (Corso 1)
21.00 The Square (Riffraff 1)
21.00 Un beau soleil intérieur (Arthouse Le Paris)
21.15 Kim Dotcom: Caught in the Web (Riffraff 2)
21.30 Glow (Corso 3)
21.30 Sarah joue un loup-garou (Riffraff 3)
21.30 Stronger (Arena 4)
21.45 Shock Wave (Riffraff 4)
22.00 ZFF @ Widder Garage (Widder Garage)


04.10.2017
13.00 Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings (Riffraff 1)
13.30 Krieg (Riffraff 3)
14.00 Amelie rennt (Corso 3)
14.15 Pre-Crime (Corso 2)
15.00 The Big Chill (Filmpodium)
15.30 Tiere (Riffraff 1)
15.45 Nadie nos mira (Arthouse Le Paris)
15.45 The Arrow of Time (Riffraff 4)
16.00 Disappearance (Riffraff 3)
16.00 Impreza - Das Fest (Corso 4)
16.00 Revolting Rhymes (Arena 3)
16.15 Atelier de conversation (Arthouse Piccadilly)
16.15 Motherland (Corso 2)
16.30 Kurzfilme aus Ungarn (Corso 3)
17.30 Blade Runner 2049 (Corso 1)
18.00 Free Lunch Society (Corso 4)
18.00 La novia del desierto (Riffraff 1)
18.15 Charlie Wilson‘s War (Riffraff 2)
18.15 Die letzte Pointe (Arena 4)
18.30 Blue My Mind (Arena 7)
18.30 Drifter (Riffraff 3)
18.45 A River Below (Arthouse Piccadilly)
18.45 City of Ghosts (Filmpodium)
18.45 Coby (Arena 3)
18.45 Maman Colonelle (Riffraff 4)
18.45 Borg/McEnroe (Arthouse Le Paris)
19.00 Crown Heights (Corso 2)
20.15 The Citizen (Corso 4)
20.45 Blade Runner 2049 (Arena 4)
20.45 Molly’s Game (Corso 1)
21.00 Et au pire, on se mariera (Arthouse Le Paris)
21.00 Nur Gott kann mich richten (Arena 7)
21.00 Pop Aye (Riffraff 1)
21.15 1945 (Corso 3)
21.15 Die Migrantigen (Arena 3)
21.15 Mad World (Arthouse Piccadilly)
21.15 Out (Filmpodium)
21.30 Fell in Love with a Girl (Riffraff 3)
21.30 Menashe (Corso 2)
21.45 Muchos hijos, un mono y un castillo (Riffraff 4)
22.00 Talent Night (Widder Garage)


05.10.2017
13.45 Weightless (Corso 2)
15.15 Coby (Corso 4)
15.30 A Few Good Men (Filmpodium)
15.30 Atelier de conversation (Riffraff 3)
15.45 Kills on Wheels (Arthouse Piccadilly)
16.00 Sarah joue un loup-garou (Riffraff 1)
16.30 Las hijas de Abril (Corso 2)
16.30 Pop Aye (Arthouse Le Paris)
17.15 The Newsroom – Episode 1 (Corso 3)
17.30 LOMO - The Language of Many Others (Arena 3)
18.00 Al otro lado del muro (Arthouse Piccadilly)
18.00 Breath (Corso 1)
18.00 Pororoca (Riffraff 3)
18.15 Another News Story (Corso 4)
18.15 Mad World (Riffraff 2)
18.30 Nowhere to Hide (Filmpodium)
18.30 Out (Riffraff 1)
18.45 All I See Is You (Arena 4)
18.45 Die Dritte Option (Riffraff 4)
18.45 Matar a JesĂșs (Corso 2)
19.00 Das Menschlein Matthias (Arena 7)
19.00 Madame (Arthouse Le Paris)
19.00 Sushi Loves Movies Party (Yooji's Dreikönig)
19.30 Newton (Corso 3)
20.15 Quest (Arthouse Piccadilly)
20.30 Giraffen machen es nicht anders – Die Vater-Spur (Corso 4)
20.45 Brad‘s Status (Corso 1)
20.45 Daphne (Filmpodium)
21.00 Et au pire, on se mariera (Riffraff 1)
21.15 Le fidĂšle (Arena 4)
21.15 The Killing of a Sacred Deer (Arthouse Le Paris)
21.15 The Tick (Riffraff 2)
21.15 Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Corso 2)
21.30 Lasst die Alten sterben (Riffraff 3)
21.30 Simpel (Arena 7)
21.45 Drifter (Corso 3)
21.45 The Workers Cup (Riffraff 4)
22.00 ZFF @ Widder Garage (Widder Garage)


06.10.2017
13.30 My Life without Air (Riffraff 3)
13.30 The Citizen (Corso 2)
14.30 A River Below (Corso 4)
14.30 Fell in Love with a Girl (Arthouse Piccadilly)
15.30 Brigsby Bear (Riffraff 1)
15.45 Shock and Awe (Arthouse Le Paris)
16.00 Die Reise der Pinguine 2 (Corso 3)
16.00 Machines (Riffraff 3)
16.00 ZFF Talks: Hitzige Debatte zum Klimawandel (Festivalzentrum)
16.15 Gook (Corso 2)
16.30 Free Lunch Society (Arena 7)
16.30 White God (Corso 4)
17.00 Avant la fin de lâ€˜Ă©tĂ© (Filmpodium)
17.00 Impreza - Das Fest (Arthouse Piccadilly)
17.00 Simpel (Arena 3)
18.00 120 battements par minute (Riffraff 3)
18.00 The Ballad of Lefty Brown (Corso 1)
18.15 El autor (Riffraff 4)
18.30 Jusqu‘à la garde (Corso 2)
18.30 Madame (Arena 4)
18.30 Numéro une (Arthouse Le Paris)
18.30 The Florida Project (Riffraff 1)
18.45 The Family (Riffraff 2)
19.00 Let There Be Light (Corso 4)
19.00 On Body and Soul (Filmpodium)
19.00 Promised Land (Arthouse Piccadilly)
19.15 Motherland (Arena 3)
19.30 Kurzfilmprogramm: Den Mut trotz Krebs nicht verlieren (Corso 3)
19.30 Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (Arena 7)
20.45 Borg/McEnroe (Arena 4)
20.45 Breathe (Corso 1)
21.00 Breathe (Arthouse Le Paris)
21.00 Land of the Free (Riffraff 3)
21.15 29+1 (Riffraff 4)
21.30 Call Me by Your Name (Riffraff 1)
21.30 Disappearance (Corso 2)
21.30 Kills on Wheels (Filmpodium)
21.45 Becoming Who I Was (Corso 4)
21.45 Breath (Arena 3)
21.45 Die Dritte Option (Riffraff 2)
21.45 Scaffolding (Arthouse Piccadilly)
22.00 A Prayer Before Dawn (Arena 7)
22.00 Your Honor (Corso 3)
22.00 ZFF @ Widder Garage (Widder Garage)
22.45 ZFF 72 Award Party (Folium Sihlcity)
23.00 Bellevue Night (Club Bellevue)
23.15 The Road Movie (Riffraff 3)


07.10.2017
10.00 Le grand méchant Renard et autres contes (Arena 5)
13.00 Numéro une (Corso 2)
13.00 Revolting Rhymes (Arena 5)
13.00 The Ballad of Lefty Brown (Riffraff 1)
13.15 Kim Dotcom: Caught in the Web (Corso 4)
13.30 4 Blocks (Riffraff 4)
13.45 Daniel Hope – Der Klang des Lebens (Arthouse Piccadilly)
13.45 Kurzfilmprogramm: Den Mut trotz Krebs nicht verlieren (Corso 3)
13.45 Let There Be Light (Riffraff 3)
14.30 ZFF Masters: Andy Serkis (Filmpodium)
15.00 Esteban (Arena 5)
15.00 The Florida Project (Arthouse Le Paris)
15.15 La novia del desierto (Corso 2)
15.30 City of Ghosts (Riffraff 1)
15.30 LOMO - The Language of Many Others (Corso 4)
15.45 Stronger (Corso 1)
16.00 Sarah joue un loup-garou (Riffraff 3)
16.15 Blue My Mind (Arthouse Piccadilly)
16.30 1945 (Corso 3)
16.45 Et au pire, on se mariera (Filmpodium)
17.15 4 Blocks (Riffraff 4)
17.30 The Square (Arthouse Le Paris)
17.30 Tiere (Corso 2)
17.45 Impreza - Das Fest (Corso 4)
18.00 Pororoca (Riffraff 1)
18.15 Your Honor (Riffraff 2)
18.30 Al otro lado del muro (Riffraff 3)
18.30 Breathe (Corso 1)
18.45 It’s Not the Time of My Life (Corso 3)
18.45 Judgment in Hungary (Arthouse Piccadilly)
18.45 Matar a JesĂșs (Filmpodium)
19.45 Atelier de conversation (Corso 4)
20.00 Daphne (Corso 2)
20.30 Il colore nascosto delle cose (Arthouse Le Paris)
20.45 Monster (Corso 3)
21.00 Shock Wave (Riffraff 2)
21.15 Molly’s Game (Corso 1)
21.15 Nadie nos mira (Filmpodium)
21.15 Un beau soleil intérieur (Riffraff 1)
21.30 A Ciambra (Arthouse Piccadilly)
21.30 Another News Story (Corso 4)
21.30 The Wednesday Child (Riffraff 4)
21.45 Coby (Riffraff 3)
22.00 ZFF @ Widder Garage (Widder Garage)
22.30 A Prayer Before Dawn (Corso 2)
23.00 Afterparty Overground (Club Bellevue)
23.15 You Were Never Really Here (Riffraff 1)


08.10.2017
10.00 Cloudboy (Arena 5)
12.00 Free Lunch Society (Riffraff 3)
12.15 The Arrow of Time (Riffraff 4)
12.30 A River Below (Arthouse Piccadilly)
12.30 Another News Story (Riffraff 1)
13.00 Die HĂ€schenschule - Jagd nach dem goldenen Ei (Arena 5)
13.00 Pop Aye (Corso 2)
13.30 Die Migrantigen (Corso 4)
13.30 Ex Libris – The New York Public Library (Filmpodium)
14.00 Afterlife (Corso 3)
14.15 Son of Saul (Riffraff 2)
14.30 Motherland (Arthouse Piccadilly)
14.30 Pororoca (Riffraff 1)
14.45 Giraffen machen es nicht anders – Die Vater-Spur (Riffraff 4)
15.00 Al otro lado del muro (Riffraff 3)
15.00 Upp i det blÄ (Arena 5)
15.15 Menashe (Corso 2)
15.30 Die letzte Pointe (Arthouse Le Paris)
15.45 D‘aprùs une histoire vraie (Corso 1)
16.00 Avant la fin de lâ€˜Ă©tĂ© (Corso 4)
16.45 Disappearance (Arthouse Piccadilly)
16.45 Love Off the Cuff (Corso 3)
17.30 Blue My Mind (Riffraff 3)
17.30 Land of the Free (Corso 2)
17.45 Machines (Riffraff 4)
18.00 Il colore nascosto delle cose (Arthouse Le Paris)
18.00 Un beau soleil intérieur (Riffraff 1)
18.00 Weightless (Corso 4)
18.15 A Conversation with ... Al Gore (Filmpodium)
18.15 Battle of the Sexes (Corso 1)
18.15 Pineapple (Riffraff 2)
18.45 The Workers Cup (Arthouse Piccadilly)
19.30 Judgment in Hungary (Corso 3)
20.00 Battle of the Sexes (Corso 2)
20.00 The Third Murder (Riffraff 1)
20.15 Jeune femme (Riffraff 2)
20.30 Becoming Who I Was (Corso 4)
20.30 Scaffolding (Riffraff 3)
20.30 The Wife (Arthouse Le Paris)
20.45 Drifter (Riffraff 4)
20.45 Under the Tree (Arthouse Piccadilly)
21.00 An Inconvenient Sequel: Truth to Power (Corso 1)
21.00 Die Gentrifizierung bin ich: Beichte eines Finsterlings (Filmpodium)