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  (T)Raumschiff Surprise - Periode 1
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juli 2004]
       
 

Die neue Komödie von Bully! • Im Jahre 2054 hat die Menschheit den Mars besiedelt. 250 Jahre spĂ€ter kehren die Nachkommen der ersten Siedler zurĂŒck. Ihr Ziel ist es, die Erde zu erobern und deren Bewohner zu vernichten. Und tatsĂ€chlich scheint die Lage aussichtslos: Die Invasion hat begonnen.

Königin Metapha befiehlt dennoch, „nicht den Sand in den Kopf zu stecken“. Denn es gibt eine letzte Hoffnung: Die Besatzung des „(T)Raumschiff Surprise“ muss auf einer Zeitreise die Besiedlung des Mars rĂŒckgĂ€ngig machen. Die Crew hat allerdings eine sehr viel dringendere Mission: Sie steckt mitten in der Vorbereitung ihrer Tanznummer fĂŒr die „Miss Waikiki Wahl“. Und nimmt deshalb nur sehr widerwillig ein Taxi zur Erde...

Wie alles begann: Die Mehrheit des Publikums wĂŒnschte sich via Internet die chaotische Raumschiff-Crew aus der bullyparade auf die Leinwand! So hat Michael Bully Herbig gemeinsam mit seinen Co-Autoren Alfons Biedermann und Rick Kavanian (wie schon beim „Schuh des Manitu“) ein Drehbuch entwickelt und geschrieben.

Und auch jetzt wird Bully die Komödie produzieren und die Regie ĂŒbernehmen. DarĂŒber hinaus wird er neben Rick Kavanian und Christian Tramitz in einer Hauptrolle zu sehen sein. Allerdings verzichtet er, anders als beim „Schuh des Manitu“, auf eine Doppelrolle: „Diesmal trete ich etwas kĂŒrzer!“ flaxt Bully. UnterstĂŒtzt wird das sympathische Chaoten-Trio von den Kinostars Anja Kling und Til Schweiger.

 

REGIE:
Michael Herbig
PRODUKTION:
Michael Herbig
CAST:
Michael Herbig
Christian Tramitz
Rick Kavanian
Til Schweiger
Sky Dumont
Anja Kling
DREHBUCH:
Michael Herbig
Alfons Biedermann
Rick Kavanian
KAMERA:
Stephan Schuh
SCHNITT:
Alexander Dittner
TON:
Chris Rebay
MUSIK:
Ralf Wengenmayr
AUSSTATTUNG:
Claus Kottmann
KOSTÜME:
Anke Winckler

       
  1 journĂ©e
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2008]
       
 

Ein Film von Jacob Berger • Ein Tag. Eine Familie. Drei Personen, drei Zeiten, drei Wege. Bei Tagesanbruch glaubt Serge, ein Verbrechen zu begehen. Um die Mittagszeit entdeckt Pietra, dass sie betrogen worden ist. Um dreizehn Uhr verspĂŒrt Vlad zum ersten Mal Liebeskummer. Er ist acht Jahre alt. Den ganzen Tag beobachten, suchen, vermeiden, verfehlen und begegnen sich Serge, Pietra und Vlad. Das Leben ist ein Puzzle. Serge sucht die ihn befreiende Strafe. Pietra beschliesst, alles aufzugeben. Vlad versucht, das zu retten, was ihm von seiner Familie bleibt. Dreimal derselbe Tag, dreimal dasselbe Schweigen, dreimal dieselbe Einsamkeit. Und dreimal ein Fremder, der ihren Weg kreuzt. Bis es Nacht wird. Werden sich Serge, Pietra und Vlad schliesslich finden?

 

REGIE:
Jacob Berger
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
CAST:
Bruno Todeschini
Natacha RĂ©gnier
Noémie Kocher
Louis Dussol
Cyril Couton
DREHBUCH:
Jacob Berger
Noémie Kocher
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Catherine Quesemand
TON:
Gabriel Hafner
MUSIK:
Cyril Morin
KOSTÜME:
Nathalie Raoul

       
  108 rois-dĂ©mons
 
       
 

La légende des 108

 

REGIE:
Pascal Morelli
PRODUKTION:
François Cornuau
Vincent Roget
DREHBUCH:
Pascal Morelli
Jean PĂ©cheux
KAMERA:
François Hernandez
TON:
Vincent Mauduit
Zacharie Naciri
MUSIK:
Rolfe Kent

       
  12 Years a Slave
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Steve McQueen • Solomon Northrup (Chiwetel Ejiofor) ist ein freier Afro-Amerikaner, der in New York als freier Tischler arbeitet. Seine wahre Leidenschaft ist allerdings die Musik und als zwei vorgebliche Zirkus-Betreiber ihn in Washington DC als Musiker engagieren wollen, wirft er seine Bedenken ĂŒber Bord. Wenig spĂ€ter findet sich Salomon unter falscher IdentitĂ€t in Louisiana wieder, wo er als Sklave arbeiten muss. Sollte er je seinen wahren Namen und seinen Status als freier Mann erwĂ€hnen, so sagten sie ihm, werde er sterben. In den folgenden 12 Jahren wechselt er mehrmals den Besitzer, und damit auch oft die BeschĂ€ftigung und die Art, wie er behandelt wird. Hoffnung blĂŒht erst auf, als er auf der Plantage von Edwin Epps (Michael Fassbender) den weissen Tischler Samuel Bass kennenlernt. Ihm vertraut er eine Nachricht an seine Familie an, welche in New York den befreundeten Anwalt Henry B. Northup (Brad Pitt) engagiert, um Solomon nach zwölf Jahren als Sklave endlich zu befreien und nach Hause zu bringen.

 

REGIE:
Steve McQueen
PRODUKTION:
Dede Gardner
Anthony Katagas
Brad Pitt
CAST:
Chiwetel Ejiofor
Michael Fassbender
Brad Pitt
Benedict Cumberbatch
Paul Giamatti
Scoot McNairy
Paul Dano
Marcus Lyle Brown
DREHBUCH:
Steve McQueen
John Ridley
KAMERA:
Sean Bobbitt
SCHNITT:
Joe Walker
TON:
Ryan Collins
Robert Jackson
Chris Welcker
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Adam Stockhausen
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  120 battements par minute
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2018]
       
 

120 BPM • Paris, Anfang der 1990er-Jahre. Seit fast zehn Jahren breitet sich Aids in Frankreich aus, doch in weiten Teilen der Gesellschaft ist das Thema tabu. Die Regierung kĂŒmmert sich nicht um AufklĂ€rung, die Pharma-Lobby verschleppt die Entwicklung neuer Medikamente. Die Aktivistengruppe Act Up will auf die MissstĂ€nde aufmerksam machen. Sie schmeisst mit Kunstblut gefĂŒllte Wasserbomben an die WĂ€nde von Forschungseinrichtungen und kapert mit InfobroschĂŒren bewaffnet die Schulzimmer der Stadt. Wie weit die Aktionen gehen dĂŒrfen, wird bei wöchentlichen Treffen kontrovers diskutiert. Als der 26-jĂ€hrige Nathan, der selbst HIV-negativ ist, zu Act Up stösst, zieht ihn die Entschlossenheit der Gemeinschaft sofort in den Bann. Und er verliebt sich in Sean, den Mutigsten und Radikalsten der Gruppe. Zusammen kĂ€mpfen sie an vorderster Front, selbst dann noch, als bei Sean die Krankheit lĂ€ngst ausgebrochen ist

Der aus Marokko stammende französische Regisseur Robin Campillo (Autor von «Entre les murs», dem Palme d’Or-Gewinner 2008) engagierte sich jahrelang selbst bei Act Up (Aids Coalition to Unleash Power). Mit «120 BPM» setzt er der europĂ€ischen Stop-Aids-Bewegung ein lĂ€ngst ĂŒberfĂ€lliges filmisches Denkmal. Der Film wurde 2017 im Wettbewerb von Cannes uraufgefĂŒhrt und mit drei wichtigen Preisen ausgezeichnet: dem Grand Prix, der Queer Palm und dem Preis der internationalen Filmkritik.

 

REGIE:
Robin Campillo
PRODUKTION:
Hugues Charbonneau
Marie-Ange Luciani
CAST:
Nahuel PĂ©rez Biscayart
Arnaud Valois
AdĂšle Haenel
DREHBUCH:
Robin Campillo
KAMERA:
Jeanne Lapoirie
SCHNITT:
Robin Campillo
Stephanie Leger
Anita Roth
TON:
Julien Sicart
KOSTÜME:
Isabelle Pannetier

       
  13 Assassins
 
       
 

JĂ»san-nin no shikaku • Lord Naritsugu ist ein perverser Sadist! Aus reinem VergnĂŒgen tötet, foltert und vergewaltigt er unschuldige Untertanen. Leider ist der dekadente Adelige der Halbbruder des Shogun, was ihn unantastbar macht und ihm eine Stimme im Rat verschaffen wird. Sir Doi, der weise und loyale Ratgeber des Shogun, nimmt es auf sich, das "Problem" zu lösen. Lord Naritsugu muss sterben! Doi beauftragt den ehrenwerten Samurai Shinzaemon damit, den von einer zahlreichen Leibgarde beschĂŒtzten Lord zu töten. Shinzaemon sammelt eine kleine Gruppe von tapferen, zu allem entschlossenen Samurai um sich. Die 13 AttentĂ€ter wissen sehr wohl, dass sie auf dieser Mission den Tod finden werden. Doch das Leben eines Samurai bemisst sich nicht nach Jahren!

 

REGIE:
Takashi Miike
PRODUKTION:
Minami Ichikawa
TĂŽichirĂŽ Shiraishi
Michihiko Yanagisawa
CAST:
KĂŽji Yakusho
Takayuki Yamada
Yûsuke Iseya
GorĂŽ Inagaki
Masachika Ichimura
Mikijiro Hira
DREHBUCH:
Kaneo Ikegami
Daisuke Tengan
KAMERA:
Nobuyasu Kita
SCHNITT:
Kenji Yamashita
MUSIK:
KĂŽji EndĂŽ
AUSSTATTUNG:
Yuji Hayashida
KOSTÜME:
Kazuhiro Sawataishi

       
  13 Hours - The Secret Soldiers of Benghazi
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2016]
       
 

Ein Film von Michael Bay • Es ist die Nacht des 11. Septembers 2012 – genau 11 Jahre nach den verheerenden AnschlĂ€gen auf das World Trade Center – als das US-General-Konsulat in Bengasi, Libyen, ĂŒberraschend mit schwerem GeschĂŒtz angegriffen wird. Als ein eindeutiger militĂ€rischer Rettungsbefehl aus Washington ausbleibt, entscheidet sich ein Team privater SicherheitskrĂ€fte fĂŒr den Alleingang. Sie, die in einem geheimen CIA-StĂŒtzpunkt in der NĂ€he stationiert sind, wollen die Botschaft den Angreifern nicht kampflos ĂŒberlassen. Dabei riskieren die ehemaligen Soldaten Jack (John Krasinski), Rone (James Badge Dale), Tanto (Pablo Schreiber), Boon (David Denman), Oz (Max Martini) und Tig (Dominic Fumusa) nicht nur ihr Leben, sondern setzen sich auch ĂŒber einen Befehl hinweg. Denn um die Existenz des geheimen CIA-StĂŒtzpunkts zu sichern, wird ihnen ein Eingreifen strengstens von oberster Stelle untersagt. Ein 13-stĂŒndiger, selbstloser Einsatz gegen Befehl und Gehorsam und fĂŒr das Leben ihrer Landsleute beginnt 


 

REGIE:
Michael Bay
PRODUKTION:
Erwin Stoff
CAST:
Pablo Schreiber
John Krasinski
Toby Stephens
David Denman
Max Martini
James Badge Dale
David Costabile
DREHBUCH:
Chuck Hogan
Mitchell Zuckoff
KAMERA:
Dion Beebe
TON:
Erik Aadahl
AUSSTATTUNG:
Jeffrey Beecroft
KOSTÜME:
Deborah Lynn Scott

       
  17 Again
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2009]
       
 

Ein Film von Burr Steers • Was wĂŒrden Sie tun, wenn Sie in Ihrem Leben eine zweite Chance erhielten? Mike O’Donnell, Jahrgang 1989, ist auf dem Basketballplatz seiner Highschool ein Star, wird auf der TribĂŒne von einem College-Scout beobachtet und hat eine glĂ€nzende Karriere vor sich. Er entscheidet sich jedoch, auf all das zu verzichten und sein Leben mit seiner Freundin Scarlett zu teilen, die gerade ein Kind von ihm erwartet. Fast 20 Jahre spĂ€ter hat Mike ganz offensichtlich seine Glanzzeit hinter sich. Seine Ehe mit Scarlett ist gescheitert, er wird auf seinem Arbeitsplatz bei Beförderungen ĂŒbergangen, seine Kinder im Teenager-Alter halten ihn fĂŒr einen Verlierer und es ist jetzt sogar so weit gekommen, dass er bei seinem besten Freund aus der Highschool-Zeit, dem kontaktscheuen Computerfreak und Techno-MilliardĂ€r Ned, ĂŒbernachten muss. Aber Mike bekommt eine zweite Chance, als er auf wundersame Weise wieder in einen 17-JĂ€hrigen zurĂŒckverwandelt wird. UnglĂŒcklicherweise sieht Mike zwar aus wie ein 17-JĂ€hriger, aber die Ansichten eines ĂŒber 30-JĂ€hrigen gelten in der Schule von 2009 alles andere als cool. Und indem er versucht, seine besten Jahre zurĂŒckzuerobern, riskiert Mike das Beste zu verlieren, das ihm je geschenkt wurde.

 

REGIE:
Burr Steers
PRODUKTION:
Jennifer Gibgot
Adam Shankman
CAST:
Matthew Perry
Zac Efron
Leslie Mann
Thomas Lennon
Michelle Trachtenberg
Allison Miller
DREHBUCH:
Jason Filardi
KAMERA:
Tim Suhrstedt
SCHNITT:
Padraic McKinley
TON:
Perry Robertson
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Garreth Stover
KOSTÜME:
Pamela Withers

       
  2 Days in New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Februar 2012]
       
 

Ein Film von Julie Delpy • FĂŒnf Jahre ist es her, seit die Fotografin Marion (Julie Delpy) mit ihrem amerikanischen Freund Jack in 2 DAYS IN PARIS ein Wochenende in Paris verbrachte. Heute lebt Marion mit ihrem gemeinsamen Sohn (2), aber ohne Jack, in New York und ist in Mingus (CHRIS ROCK) verliebt, der als Politikjournalist und Radiomoderator fĂŒr Village Voice arbeitet. Ist er ihr neuer Mann fĂŒrs Leben? Jedenfalls gestaltet sich das Zusammenleben in der gemeinsamen Wohnung ausgesprochen harmonisch. Doch dann kommen Marions exzentrischer Vater, ihre Schwester Rose und ihr penetranter Ex-Freund Manu auf Besuch. Schlagartig wird die Familienvisite aus Frankreich zum unerbittlichen HĂ€rtetest fĂŒr die beiden.

 

REGIE:
Julie Delpy
PRODUKTION:
Scott Franklin
Ulf Israel
Christophe Mazodier
Jean-Jacques Neira
Hubert Toint
CAST:
Chris Rock
Dylan Baker
Julie Delpy
Vincent Gallo
Kate Burton
Brady Smith
Malinda Williams
DREHBUCH:
Julie Delpy
Alexia Landeau
Alexandre Nahon
KAMERA:
Lubomir Bakchev
SCHNITT:
Julie Brenta
Isabelle Devinck
TON:
Gert Janssen
KOSTÜME:
Rebecca Hofherr

       
  2 francos 40 pesetas
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Mai 2014]
       
 

Ein Film von Carlos Iglesias • Madrid 1973. Sechs Jahre sind vergangen, seit Martin und seine Familie aus Uzwil nach Madrid zurĂŒckgekehrt sind. Die Jahre in der Schweiz in guter Erinnerung, beschliesst Martins 18-jĂ€hriger Sohn Pablo mit seinem Freund nach Uzwil zurĂŒckzukehren. Ein unerwarteter Kulturschock fĂŒr die beiden, die anstelle von Bauern nun Hippies in Landkommunen vorfinden. Dass ihre Eltern in der Zwischenzeit ebenfalls auf dem Weg nach Uzwil sind, ahnen Pablo und sein Begleiter nicht. Der unerwartete Besuch der Eltern sowie ihr Wiedersehen mit Freunden und heimlichen Liebesbeziehungen sorgen fĂŒr grosse Aufregung.

 

REGIE:
Carlos Iglesias
CAST:
AnahĂ­ Beholi
Isabel Blanco
Nieve de Medina
Ángela del Salto
Enrique Escudero
DREHBUCH:
Carlos Iglesias
KAMERA:
Paco SĂĄnchez Polo
SCHNITT:
Miguel Ángel Santamaría
TON:
AgustĂ­n Peinado
MUSIK:
Mario de Benito
AUSSTATTUNG:
Salvador LĂłpez
KOSTÜME:
Ana Escobar

       
  2 Guns
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2013]
       
 

Ein Film von Baltasar KormĂĄkur • Seit 12 Monaten mĂŒssen der DEA Agent Bobby Trench (DENZEL WASHINGTON) und der U.S. Naval Intelligence Officer Marcus Stigman (MARK WAHLBERG) nun schon gegen ihren Willen zusammenarbeiten, denn die beiden wurden undercover in ein Drogen-Syndikat eingeschleust. Jeder der beiden misstraut seinem Partner mindestens genauso sehr wie den Kriminellen, die sie zur Strecke bringen sollen. Als ihr Versuch, ein mexikanisches Drogenkartell zu unterwandern und Millionen von Dollar sicher zu stellen, schief geht, werden Trench und Stigman plötzlich von ihren Vorgesetzten fallen gelassen. Jetzt, da jeder sie im GefĂ€ngnis oder tot sehen will, gibt es nur noch eine Person, auf die sie sich verlassen können – auf den jeweils anderen. Zum Leidwesen ihrer Verfolger. Denn die mĂŒssen bald feststellen, dass gute Jungs, die jahrelang so getan haben, als wĂ€ren sie böse Jungs, nebenbei auch ein paar entsprechende Tricks aufgeschnappt haben


 

REGIE:
Baltasar KormĂĄkur
PRODUKTION:
Andrew Cosby
Randall Emmett
George Furla
Norton Herrick
Marc Platt
Ross Richie
CAST:
Mark Wahlberg
Denzel Washington
James Marsden
Paula Patton
Edward James Olmos
Bill Paxton
DREHBUCH:
Steven Grant
Blake Masters
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
Michael Tronick
TON:
Kris Fenske
AUSSTATTUNG:
Beth Mickle
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  2 oder 3 Dinge die ich von Ihm weiss
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Januar 2006]
       
 

Ein Film von Malte Ludin • Die Familie eines NazitĂ€ters, 60 Jahre nach Kriegsende. LĂ€ngst ist die Wahrheit ĂŒber die Vergangenheit des Vaters aktenkundig, aber unter seinen Verwandten wird sie beschönigt, geleugnet und verdrĂ€ngt - mit all der Leidenschaft, zu der nur Familienbande fĂ€hig sind.

Hanns Ludin wird bereits in der Weimarer Republik berĂŒhmt, weil er in der Reichswehr fĂŒr Hitler konspiriert. Nach 1933 steigt er schnell zum SA-ObergruppenfĂŒhrer auf. Ihm werden der Blutorden und andere hohe Weihen des Nazistaates zuteil. 1941 schickt ihn Hitler als Gesandten in den "Schutzstaat" Slowakei. Als "BevollmĂ€chtigter Minister des Grossdeutschen Reiches" soll er dort die Interessen Berlins durchsetzen: vor allem die "Endlösung". Nach dem Krieg wird Hanns Ludin von den Amerikanern an die Tschechoslowakei ausgeliefert, 1947 zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Diese Tatsachen nimmt sein jĂŒngster Sohn, der Filmemacher Malte Ludin, zum Ausgangspunkt einer schmerzlichen filmischen Auseinandersetzung mit den Legenden, die in der Familie ĂŒber den Vater kursieren. War er ein Held und MĂ€rtyrer oder ein Verbrecher? Auf einmal sind alle bereit zu reden: Die Schwestern, Schwager, Nichten und Neffen ...
Es entsteht ein intimes und doch beispielhaftes Filmdokument - ein hochemotionaler Bericht aus dem Inneren einer deutschen Familie. 60 Jahre nach Kriegsende spielt die Hitlerkatastrophe in deren Leben noch immer eine brennend kontroverse Rolle.

 

REGIE:
Malte Ludin
PRODUKTION:
Iva Ć varcovĂĄ
DREHBUCH:
Malte Ludin
KAMERA:
Franz Lustig
SCHNITT:
Hanka Knipper
Amos Ponger
TON:
Pavol Jasovsky
Hugh Graham
Jochen Hergersberg
MUSIK:
Werner Pirchner
Hakim Ludin
Jaroslav Nahovica

       
  2010
 
       
 

Ein Film von Peter Hyams • Neun Jahre, nachdem die Erde den Kontakt zum Raumschiff Discovery verloren hat, bereiten die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion jeweils bemannte FlĂŒge zum Jupiter vor, um den dort befindlichen Monolithen zu erkunden und die Ereignisse auf der Discovery zu ergrĂŒnden. Dr. Heywood Floyd wird von einem sowjetischen FunktionĂ€r darauf hingewiesen, dass die Umlaufbahn der Discovery um den Jupitermond Io instabil ist und die Discovery 2 nicht rechtzeitig fertiggestellt werden kann, um sie noch vor ihrem Absturz zu erreichen. Daraufhin wird beschlossen, eine gemeinsame Mission mit einem nach dem Kosmonauten Alexei Leonow benannten sowjetischen Raumschiff durchzufĂŒhren, das den Jupiter ein ganzes Jahr frĂŒher erreichen kann. Den US-amerikanischen Teil der Mannschaft bilden Dr. Heywood Floyd, der fĂŒr die ursprĂŒngliche Mission der Discovery verantwortlich war, Dr. Walter Curnow, ein Experte fĂŒr die Systeme der Discovery, und Dr. R. Chandra, der ihren Bordcomputer HAL 9000 entwickelt hatte.

 

REGIE:
Peter Hyams
PRODUKTION:
Peter Hyams
CAST:
Roy Scheider
John Lithgow
Helen Mirren
Bob Balaban
Keir Dullea
Douglas Rain
Madolyn Smith Osborne
DREHBUCH:
Peter Hyams
Arthur C. Clarke
KAMERA:
Peter Hyams
SCHNITT:
Mia Goldman
James Mitchell
MUSIK:
David Shire
AUSSTATTUNG:
Albert Brenner
KOSTÜME:
Patricia Norris

       
  2012
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2009]
       
 

Ein Film von Roland Emmerich • Im Jahre 2009 erhĂ€lt die Regierung einen vertraulichen Report, der bestĂ€tigt, dass die Erde schon in wenigen Jahren dem Untergang geweiht ist. Ein geheimer Katastrophenplan wird entwickelt, der jedoch nicht die Rettung aller Menschen vorsieht. Als Jackson Curtis (JOHN CUSACK) und seine zwei Kinder eines Tages einen Familienausflug in den Yellowstone Nationalpark unternehmen, stossen sie durch Zufall auf eine ehemalige Forschungseinrichtung, die ein Geheimnis birgt und den Plan der Regierung als fehlerhaft ausweist. Jackson nimmt die Sache selbst in die Hand, um einen fast hoffnungslosen Kampf gegen die Zeit und die bevorstehende Naturkatastrophe zu gewinnen.

2012 - Das Ende der Zeitrechnung im Maya-Kalender. Die Tibeter, die alten Ägypter, die Cherokee- und Hopi-Indianer, sie alle beziehen sich in ihren mystischen Glaubenssystemen und Zeitrechnungen, genau wie die Maya, auf einen 26.000 Jahre alten Zyklus. Dieser Zyklus endet am 22. Dezember 2012. Zu diesem Zeitpunkt ergibt sich eine Ă€usserst seltene astronomische Konstellation, die sich bereits seit Jahrtausenden von Jahren abzeichnet. Auf dieser Prophezeiung basiert Roland Emmerichs 2012. In den Hauptrollen dieses spektakulĂ€ren Action- Blockbusters apokalyptischer Ausmasse spielen John Cusack, Amanda Peet, Oliver Platt, Thandie Newton, Danny Glover und Woody Harrelson.

 

REGIE:
Roland Emmerich
PRODUKTION:
Roland Emmerich
Harald Kloser
CAST:
John Cusack
Thandie Newton
Amanda Peet
Woody Harrelson
Danny Glover
Chiwetel Ejiofor
Oliver Platt
DREHBUCH:
Roland Emmerich
Harald Kloser
KAMERA:
Dean Semler
SCHNITT:
David Brenner
Peter S. Elliot
TON:
Paul N.J. Ottosson
MUSIK:
Harald Kloser
AUSSTATTUNG:
Barry Chusid
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  21 Jump Street
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2012]
       
 

Ein Film von Phil Lord und Chris Miller • Die beiden jungen Polizisten Schmidt (JONAH HILL) und Jenko (CHANNING TATUM) werden aufgrund ihres jugendlichen Aussehens der geheimen Jump-Street-Einheit zugeteilt und treten in der örtlichen Highschool ihren Dienst undercover an. Schmidt und Jenko tauschen ihre Waffen und Dienstmarken gegen RucksĂ€cke ein und riskieren ihr Leben, um gegen einen gewalttĂ€tigen und gefĂ€hrlichen Drogen-ring zu ermitteln. Dabei mĂŒssen sie bald feststellen, dass die Highschool von heute nicht mehr das ist, was sie mal war, als sie selbst vor einigen Jahren dort noch zur Schule gegangen sind. Ausserdem
hatten sie nicht damit gerechnet, sich noch einmal mit den Schrecken und Ängsten, ein Teenager zu sein, auseinandersetzen zu mĂŒssen oder mit all den anderen Problemen, von denen sie glaubten, sie lĂ€gen lĂ€ngst hinter ihnen


 

REGIE:
Phil Lord
Chris Miller
PRODUKTION:
Stephen J. Cannell
Neal H. Moritz
CAST:
Jonah Hill
Channing Tatum
Brie Larson
Dave Franco
Rob Riggle
DeRay Davis
DREHBUCH:
Jonah Hill
Michael Bacall
KAMERA:
Barry Peterson
SCHNITT:
Joel Negron
TON:
Geoffrey G. Rubay
MUSIK:
Mark Mothersbaugh
AUSSTATTUNG:
Peter Wenham
KOSTÜME:
Leah Katznelson

       
  25 degrĂ©s en hiver
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Dezember 2004]
       
 

Ein Film von StĂ©phane Vuillet • Den 12. Januar schreibt man, doch in BrĂŒssel klettert an diesem speziellen Wintertag, an dem StĂ©phane Vuillets 25 DEGRES EN HIVER spielt, das Thermometer auf sommerliche 25°C. FrĂŒhmorgen ist es, als ein Transporter losfĂ€hrt, um eine Gruppe illegaler Einwanderer ĂŒber die Grenze zu bringen. Als Abschiebungsgegner den Transport aufhalten, gelingt der ukrainischen Mathematiklehrerin Sonia, die in BrĂŒssel ihren seit Jahren verschwundenen Mann sucht, die Flucht. Sie landet im Auto des Spaniers Miguel. Das ist der dynamische Auftakt zu einer turbulenten Komödie, in der ein siebenjĂ€hriges MĂ€dchen sich nach seiner in New York verschwundenen Mutter sehnt, es Miguels redseliger Mama die Sprache verschlĂ€gt, eine schlĂ€frige belgische Kuhherde in einem Werbe-Shooting fĂŒr spanische StierkĂ€mpfe mitspielt und Miguel, obwohl er in seinem bunten Lieferwagen nonstop auf Achse ist, es beinahe verpasst, seinen Auftrag auszufĂŒhren. Mit viel Sinn fĂŒr Humor und wachem Blick fĂŒr die kleinen AbsurditĂ€ten des Alltags hat StĂ©phane Vuillet 25 DEGRES EN HIVER gedreht. Er hat Darsteller aus Spanien (Carmen Maura), Belgien (Jacques Gamblin) und der Ukraine (Ingeborga Dapkunaite) engagiert und lĂ€sst sie in vier Sprachen munter durcheinander sprechen. Er stellt mit seinem Regiedebut eine heitere Komödie vor, die so wirbelig-multikulti ist, wie CĂ©dric Klapischs «L’auberge espagnole» und fast schon so einfĂŒhlsam-schrĂ€g wie ein Film von Pedro AlmodĂłvar.

 

REGIE:
Stéphane Vuillet
PRODUKTION:
Marion HĂ€nsel
Sergei Selyanov
CAST:
Carmen Maura
Jacques Gamblin
Ingeborga Dapkunaite
Raphaëlle Molinier
Pedro Romero
Lubna Azabal
Valérie Lemaßtre
DREHBUCH:
Stéphane Malandrin
Pedro Romero
Stéphane Vuillet
KAMERA:
Walther van den Ende
SCHNITT:
Anne-Laure Guégan
TON:
Olivier Hespel
MUSIK:
Tristan Vuillet
AUSSTATTUNG:
Manu de Meulemeester
KOSTÜME:
Bernadette Corstens

       
  27 Missing Kisses
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

Eine tragikomische Liebesgeschichte • Sybilla ist anders als die meisten MĂ€dchen in ihrem Alter. Sie ist wilder, ungezĂ€hmter — und hat trotz ihrer vierzehn Jahre schon eine enorme Wirkung auf MĂ€nner. An einem Sommermorgen steigt sie in einem kleinen StĂ€dtchen in den Bergen aus dem Bus, um die Ferien bei ihrer Tante Martha zu verbringen.

Sybilla kommt in eine neue Welt: diese Kleinstadt, so scheint es, hat auf seltsame Weise der Trostlosigkeit der Sowjetunion standgehalten und sich eine liebenswerte, bunte Schönheit bewahrt. Dieses kleine Paradies bringt Sybilla mit ihrer ungestĂŒmen Art binnen kĂŒrzester Zeit aus seinem gewohnten Rhythmus.

Mickey, ein Junge, der mit seinem Vater alleine lebt, verliebt sich auf der Stelle in das neuangekommene unbekannte MĂ€dchen. Doch Sybilla hat nur Augen fĂŒr dessen Vater. Ist der 41-jĂ€hrige Alexander fĂŒr Sybilla wirklich unerreichbar? Sie will es nicht glauben.

Allerdings scheint sich in diesem Sommer die ganze Stadt neu zu verlieben. Es passieren seltsame Dinge. Im Kasino der örtlichen RĂŒstungsfabrik lĂ€uft der alte Erotikfilm Emmanuelle, der FabrikwĂ€chter Pjotr sucht unter Zimmerpalmen nach exotischer Liebe und endet, um seine MĂ€nnlichkeit fĂŒrchtend, mit nacktem Hintern unter einer tonnenschweren Stahlpresse. Ein Leutnant der Armee leidet an der Untreue seiner Frau und rĂ€cht sich, indem er die Stadt unter Dauerbeschuss nimmt. Aber keiner beachtet ihn, ebenso wenig wie den alten KapitĂ€n, der mit seinem Schiff auf der Suche nach dem Meer ist.

 

REGIE:
Nana Djordjadze
PRODUKTION:
Jens Meurer
Oliver Damian
CAST:
Nuza Kichianidze
Evgeni Sidichin
Shaco Iashvili
Pierre Richard
Amalia Mordvinova
Levani
Defi Gogibedashvil
DREHBUCH:
Irakli Kvirikadze
KAMERA:
Phedon Papamichael
SCHNITT:
Vesseela Martschewski
MUSIK:
Goran Bregovic
AUSSTATTUNG:
Vasha Djalagania
Phedon Papamichael sen.
Temur Chmaladze

       
  3096 Tage
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Sherry Hormann • Natascha Kampusch ist 10 Jahre alt, als sie 1998 auf dem Schulweg von dem Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil entfĂŒhrt wird. Sie wird von ihm achteinhalb Jahre lang in einem unterirdischen Verlies gefangen gehalten. 2006 gelingt ihr die Flucht, und Wolfgang Priklopil nimmt sich das Leben. Nach Natascha Kampuschs Selbstbefreiung gerĂ€t ihre EntfĂŒhrung ins Zentrum politischer Machtspiele und sensationslĂŒsterner Berichterstattung der Medien. Ihr Weg zur Freiheit ist noch lange nicht zu Ende.

 

REGIE:
Sherry Hormann
PRODUKTION:
Martin Moszkowicz
CAST:
Antonia Campbell-Hughes
Thure Lindhardt
Amelia Pidgeon
Trine Dyrholm
DREHBUCH:
Bernd Eichinger
Ruth Toma
KAMERA:
Michael Ballhaus
TON:
Stefan Busch
MUSIK:
Martin Kolb
Florian Riedl
KOSTÜME:
Gabriele Binder

       
  45 Years
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Andrew Haigh • Kate und Geoff Mercer sind glĂŒcklich verheiratet. Mitten in den Vorbereitungen zu ihrem 45. Hochzeitstag erfĂ€hrt Geoff, dass seine ehemalige Partnerin, die vor 50 Jahren tödlich verunglĂŒckte, in einem Gletscher der Schweizer Alpen gefunden wurde. WĂ€hrend er sich in eine ferne Welt der Erinnerungen zurĂŒckzieht, versucht Kate, die in ihr aufkeimende Verunsicherung zu unterdrĂŒcken. Nach aussen geht alles seinen gewohnten Gang. Doch das eingespielte Zusammenleben des Ehepaars gerĂ€t zusehends aus dem Takt

Mit «45 Years» gelingt Regisseur Andrew Haigh («Looking», «Weekend») ein stilles, facettenreiches Meisterwerk. In den Hauptrollen brillieren Charlotte Rampling und Tom Courtenay. Verdient haben sie an der Berlinale je einen Silbernen BĂ€ren fĂŒr ihre bravouröse Leistung gewonnen. «45 Years» erzĂ€hlt die universale Geschichte zweier Menschen, die sich plötzlich befremdenden GefĂŒhlen stellen mĂŒssen.

 

REGIE:
Andrew Haigh
PRODUKTION:
Tristan Goligher
CAST:
Charlotte Rampling
Tom Courtenay
Geraldine James
Dolly Wells
Sam Alexander
DREHBUCH:
Andrew Haigh
KAMERA:
Lol Crawley
SCHNITT:
Jonathan Alberts
TON:
Joakim Sundström
AUSSTATTUNG:
Sarah Finlay
KOSTÜME:
Suzie Harman

       
  50/50
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Jonathan Levine • Es passiert selten, dass man im Kino gleichzeitig – wirklich im selben Augenblick – weinen und lachen muss. 50/50 ist einer dieser Filme, bei dem kein Auge trocken bleibt und bei dem man sich dennoch prĂ€chtig amĂŒsiert. Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogen spielen beste Freunde, deren Leben sich nach der unerwarteten Krebsdiagnose des einen verĂ€ndern. Krebs mag zwar ein schwieriges Thema fĂŒr eine Komödie sein. 50/50 handelt aber primĂ€r von Freundschaft, Liebe, Humor und Überleben – von einer Reise zurĂŒck zur Gesundheit, die manchmal unspektakulĂ€r, manchmal bizarr und oft ganz lustig sein kann. Seth Rogen hat 50/50, inspiriert durch ein persönliches Erlebnis, mitproduziert. Die verblĂŒffende Tragikomödie ist aus dem Leben gegriffen, der Dialog so ehrlich, und einige Momente wunderbar realitĂ€tsnah. 50/50 ist richtig grosses Kino - voller Emotionen.

 

REGIE:
Jonathan Levine
PRODUKTION:
Evan Goldberg
Ben Karlin
Seth Rogen
CAST:
Seth Rogen
Joseph Gordon-Levitt
Anna Kendrick
Bryce Dallas Howard
Anjelica Huston
Serge Houde
Andrew Airlie
DREHBUCH:
Will Reiser
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Zene Baker
TON:
David Esparza
Robert Jackson
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
Annie Spitz
KOSTÜME:
Carla Hetland

       
  7 ans
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. August 2007]
       
 

Ein Film von Jean-Pascal Hattu • MaĂŻtĂ© ist mit Vincent verheiratet, der zu sieben Jahren GefĂ€ngnis verurteilt ist. Ihr einziger Ort der Vertraulichkeit ist ein schmuckloses Besuchszimmer in Vincents Trakt. Zweimal pro Woche besucht MaĂŻtĂ© ihren Mann, holt seine WĂ€sche, wĂ€scht und bĂŒgelt sie und bringt sie ihm zurĂŒck. Ein Ritual, das sie mit PrĂ€zision verfolgt. Eines Tages spricht ein Unbekannter sie vor dem GefĂ€ngnis an...

 

REGIE:
Jean-Pascal Hattu
PRODUKTION:
Justin Taurand
CAST:
Valérie Donzelli
Cyril Troley
Bruno Todeschini
Pablo de la Torre
Nadia Kaci
Fabrice Mansouri
DREHBUCH:
Jean-Pascal Hattu
Gilles Taurand
Guillaume Daporta
KAMERA:
Pascal Poucet
SCHNITT:
Anne Klotz
TON:
SĂ©bastien Savine
MUSIK:
Franck Delabre
KOSTÜME:
Anne Lavedan

       
  A Christmas Carol
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2009]
       
 

Eine Weihnachtsgeschichte • Wie jeden Tag zeigt sich Ebenezer Scrooge (JIM CARREY) auch am Heiligen Abend als Geizhals und Misanthrop, ob er nun seinen getreuen Buchhalter (GARY OLDMAN) anblafft oder seinen gut gelaunten Neffen (COLIN FIRTH). Wenig spĂ€ter begegnet er dem Geist seines verstorbenen GeschĂ€ftspartners Joseph Marley, der im Jenseits den Preis fĂŒr seine Herzlosigkeit bezahlt. Marley, der Scrooge ein Ă€hnliches Schicksal ersparen möchte, erzĂ€hlt ihm, dass er von drei Geistern Besuch bekommen wird. Und in der Tat: Die Geister der vergangenen, gegenwĂ€rtigen und kĂŒnftigen Weihnacht entfĂŒhren den alten Scrooge auf eine Reise, die ihm letztendlich die Augen öffnet. Dabei wird er mit Wahrheiten konfrontiert, die er am liebsten verleugnen möchte, doch er muss sein Herz öffnen und seinen jahrelangen Groll ablegen, bevor es zu spĂ€t ist.

 

REGIE:
Robert Zemeckis
PRODUKTION:
Jack Rapke
Steve Starkey
Robert Zemeckis
CAST:
Jim Carrey
Gary Oldman
Robin Wright Penn
Colin Firth
Cary Elwes
Bob Hoskins
Daryl Sabara
DREHBUCH:
Charles Dickens
Robert Zemeckis
KAMERA:
Robert Presley
SCHNITT:
Jeremiah O'Driscoll
TON:
William B. Kaplan
James M. Tanenbaum
MUSIK:
Alan Silvestri

       
  A coeur ouvert
 
       
 

Ein Film von Marion Laine

 

REGIE:
Marion Laine
PRODUKTION:
Catherine Bozorgan
Charles Gillibert
Christine Gozlan
Nathanaël Karmitz
CAST:
Édgar Ramírez
Hippolyte Girardot
Romain Rondeau
Jacques Mateu
Bruno Blairet
BenhaĂŻssa Ahouari
Gaël Lepingle
Juliette Binoche
DREHBUCH:
Marion Laine
Anne Le Ny
Mathias Énard
KAMERA:
Antoine Héberlé
SCHNITT:
Mathilde Van de Moortel
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  A Dog's Purpose
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Februar 2017]
       
 

Bailey - Ein Freund fĂŒr's Leben • In Lasse Hallströms "A Dog's Purpose" sucht ein Hund ĂŒber die Zeitspanne mehrerer Reinkarnationen nach dem Sinn seines Lebens. Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Strassenköter fragt er sich, wozu er ĂŒberhaupt auf der Welt war, und ist verblĂŒfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjĂ€hrige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heisst, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn ...

 

REGIE:
Lasse Hallström
CAST:
Britt Robertson
Dennis Quaid
Josh Gad
Peggy Lipton
Logan Miller
Juliet Rylance
Pooch Hall
DREHBUCH:
Cathryn Michon
KAMERA:
Terry Stacey
TON:
Andy Malcolm
AUSSTATTUNG:
Michael Carlin
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  A Dragon Arrives!
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Mani Haghighi • Ein orangefarbener Chevrolet Impala fĂ€hrt ĂŒber einen Friedhof inmitten einer WĂŒstenlandschaft auf ein verlassenes Schiffswrack zu. Es ist der 22. Januar 1965, am Vortag ist der iranische Premierminister vor dem Parlament erschossen worden. Im Inneren des Wracks hat sich ein verbannter politischer Gefangener aufgehĂ€ngt. Die WĂ€nde sind ĂŒbersĂ€t mit Tagebuchaufzeichnungen, Romanzitaten und rĂ€tselhaften Zeichen. Können sie Kommissar Babak Hafizi bei seinen Ermittlungen nutzen? Geben sie Aufschluss ĂŒber die Frage, warum sich stets ein Erdbeben ereignet, wenn ein Toter auf dem WĂŒstenfriedhof beerdigt wird? Mithilfe eines Toningenieurs und eines Geologen beginnt Hafizi seine Recherchen auf der archaischen Insel Qeshm im Persischen Golf. 50 Jahre spĂ€ter werden das gesammelte Beweismaterial und geheimdienstliche Tonbandaufnahmen in einer Schachtel gefunden, die belegt, dass der Kommissar und seine Mitstreiter verhaftet wurden. Warum? In seinem neuen Film entwirft Mani Haghighi ein weiteres Mal eine absurd-groteske Versuchsanordnung. Spielerisch stellt er mysteriöse Ereignisse nach, die um eine wahre Begebenheit kreisen – und zugleich ihre eigene Wahrheit imaginieren.

 

REGIE:
Mani Haghighi
PRODUKTION:
Mani Haghighi
CAST:
Amir Jadidi
Ehsan Goodarzi
Homayoun Ghanizadeh
Nader Fallah
DREHBUCH:
Mani Haghighi
KAMERA:
Hooman Behmanesh
SCHNITT:
Hayedeh Safiyari
TON:
Amirhossein Ghasemi
MUSIK:
Cristof Rezaei
AUSSTATTUNG:
Amir Hossein Ghodsi
KOSTÜME:
Negar Nemati

       
  A Family Affair
 
       
 

Ein Film von Tom Fassaert • „Marianne Hertz: Model und perfekte Mutter“ – so wird die Grossmutter des Filmemachers Tom Fassaert in einem Magazin der 1950er Jahre betitelt. Von seinem Vater aber hat Tom nur Schlechtes ĂŒber diese kaum gesehene, inzwischen 95-jĂ€hrige Frau gehört. Die Beziehung zwischen dem einst berĂŒhmten Model und ihren beiden Söhnen, die einen grossen Teil ihrer Kindheit im Heim verbrachten, hat offensichtlich viele Narben und Unklarheiten in der Familie hinterlassen. Auf Einladung von Marianne reist Tom nach SĂŒdafrika, um die Wahrheit ĂŒber die lĂŒckenhafte Familiengeschichte herauszufinden. Es entpuppt sich Schicht fĂŒr Schicht das Ausmass einer genauso narzisstischen wie komplexen Persönlichkeit. A FAMILY AFFAIR ist eine einmalige, aus intimen FamiliengesprĂ€chen und faszinierenden Archivaufnahmen zusammengesetzte Zeitreise durch die Geschichte einer dysfunktionalen europĂ€ischen Familie.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Tom Fassaert
PRODUKTION:
Wout Conijn
DREHBUCH:
Tom Fassaert
KAMERA:
Tom Fassaert
SCHNITT:
Claudio Hughes
TON:
Tom Fassaert
MUSIK:
Tobias Borkert

       
  A Hard Day's Night
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Oktober 2001]
       
 

John, Paul, George & Ringo • 'Ein köstlicher Blödsinn, der vollstĂ€ndig restauriert und mit einem digital aufgearbeiteten Soundtrack wieder in die Kinos kommt' (Cinema).

Klatschen und Trampeln, Kreischen und Quietschen, Jugendliche verfallen in konvulsivische Zuckungen - und dann in Ohnmacht: die untrĂŒglichen Symptome der Beatlesmusik.

Dem Höhepunkt der denkwĂŒrdigen Pilzkopfhysterie krönt ein fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse unerhörter und höchst chaotischer Film. 'Yeah, Yeah' umtost, brachte er nicht nur die Fans ganz aus dem HĂ€uschen, sondern auch die Kritiker total durcheinander. Kein Wunder: Neben Slapstick, Nonsens und bĂŒrgerschreckĂ€hnlichen Einlagen enthĂ€lt er Musikszenen, die zu schnell gedreht, unkontinuierlich geschnitten und ĂŒberhaupt von recht unorthodoxem Charakter waren. Da hĂŒpfen die Beatles zu den KlĂ€ngen und GesĂ€ngen von 'Can’t buy me love' und 'A hard day’s night' auf einer Weise und dem Zwerchfell des Betrachters herum, bevor sie einen Squaredance auf’s grĂŒne Parkett legen.... Der Film war seiner Zeit um circa 20 Jahre voraus - einer der ersten Videoclips.

 

REGIE:
Richard Lester
PRODUKTION:
Denis O'Dell
Walter Shenson
CAST:
John Lennon
Paul McCartney
George Harrison
Ringo Starr
Wilfrid Brambell
Norman Rossington
John Junkin
DREHBUCH:
Alun Owen
KAMERA:
Gilbert Taylor
SCHNITT:
John Jympson
MUSIK:
John Lennon
Paul McCartney
George Martin
AUSSTATTUNG:
Ray Simm

       
  A Hologram for the King
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. April 2016]
       
 

Ein Film von Tom Tykwer • FĂŒr „A Hologram for the King“ arbeiteten Tom Hanks und Regisseur Tom Tykwer nach Cloud Atlas erneut zusammen. Basierend auf dem preisgekrönten Roman, reist der amerikanische GeschĂ€ftsmann Alan Clay um die halbe Welt nach Saudi Arabien, um dort dem Saudischen König ein neuartiges Telekommunikationssystem zu verkaufen. Darin sieht er seine Chance, die finanziellen EngpĂ€sse zu Hause zu ĂŒberwinden und seine angespannte familiĂ€re Situation zu entschĂ€rfen. Doch der Ort entspricht in keiner Weise seinen Erwartungen. Er befindet sich plötzlich in absolut unbekanntem Gebiet und lernt dabei völlig unerwartet seine grosse Liebe kennen. Dennoch muss er sich bald fragen, wieso die Welt auf einmal so verwirrend und kompliziert geworden ist


 

REGIE:
Tom Tykwer
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Gary Goetzman
Arcadiy Golubovich
Tom Hanks
Tim O'Hair
Uwe Schott
CAST:
Tom Hanks
Tom Skerritt
Sarita Choudhury
Sidse Babett Knudsen
Tracey Fairaway
Dhaffer L'Abidine
Jay Abdo
DREHBUCH:
Dave Eggers
Tom Tykwer
KAMERA:
Frank Griebe
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Frank Kruse
MUSIK:
Johnny Klimek
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Pierre-Yves Gayraud

       
  A home at the end of the world
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2005]
       
 

Ein Film von Michael Mayer • Der bisexuelle Koch Bobby (Colin Farrell), der schwule Journalist Jonathan (Dallas Roberts) und die heterosexuelle Claire leben in New York in einer ganz speziellen Wohngemeinschaft. Obwohl Claire und Jonathan in einer platonischen Beziehung leben, verliebt sie sich in den unerfahrenen Bobby, der als Kind erste sexuelle Experimente mit seinem besten Freund Jonathan gemacht hat. Das neue Paar bekommt ein Kind und zieht auf's Land, wĂ€hrend Jonathan sich in der BlĂŒtezeit der 80er Jahre mit verschiedenen Lovern vergnĂŒgt. Der Kontakt zu Bobby und Claire reisst aber nicht ab, spĂ€ter kommt das skurrile Trio sogar wieder zusammen...

In Michael Mayers sensiblem, aber erfrischendem Drama "Ein Zuhause am Ende der Welt" glÀnzt Farrell in einem exzellenten Ensemble.

 

REGIE:
Michael Mayer
PRODUKTION:
John Hart
Tom Hulce
Pamela Koffler
Katie Roumel
Jeff Sharp
Christine Vachon
John Wells
CAST:
Andrew Chalmers
Ryan Donowho
Asia Vieira
Quancetia Hamilton
Jeff J.J. Authors
DREHBUCH:
Michael Cunningham
KAMERA:
Enrique Chediak
SCHNITT:
Andrew Marcus
Lee Percy
TON:
Jamie Baker
Wyatt Sprague
MUSIK:
Duncan Sheik
AUSSTATTUNG:
Michael Shaw
KOSTÜME:
Beth Pasternak

       
  A la verticale de l'Ă©tĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2001]
       
 

SĂ©lĂ©ction Officielle Cannes 2000 • Hanoi, heute. Die 23jĂ€hrige Lien (Tran Nu Yen Khe) arbeitet als Kellnerin in einem Cafe, das ihrer Ă€lteren Schwester Suong (Nguyen Nhu Quynh) gehört. Sie teilt sich die Wohnung mit ihrem Bruder, dem Schauspieler Hai (Ngo Quang Hai).

Am Jahrestag der Mutter treffen sich Lien, Hai und Kanh, die dritte Schwester, in der Wohnung von Suong, um gemeinsam ihrer verstorbenen Mutter die Ehre zu erweisen. Zwischen den Schwestern herrscht eine grosse Vertrautheit. Sie scheinen alles voneinander zu wissen und sich alles anvertrauen zu können. Und doch hat jede von ihnen ein Geheimnis vor den Anderen.

Suongs Mann Quoc (Chu Hung) ist Fotograf bei der Hanoi Botanical Society. Er ist viel unterwegs, reist durchs ganze Land und katalogisiert und fotografiert Vietnams Flora. Seine hĂ€ufigen Reisen schaden mehr und mehr ihrer Ehe, Und Suong nĂŒtzt seine Abwesenheiten aus...

Kein (Tran Manh Cuongh), Khans Mann, ist ein Schriftsteller, der zu hause arbeitet. Auf einem Ausflug nach Saigon ist er 2 Tage von Hanoi abwesend und auch von Khan...

Lien hÀngt stÀndig ihren romantischen Fantasien nach. Sie ist auf der Suche nach einem Mann, der ihrem Bruder Hai gleicht. Mit diesem verbindet sie nÀmlich eine verspielte, ziemlich ambivalente Beziehung...

Einen Monat spÀter, nach einigen Versuchungen, EnttÀuschungen, MissverstÀndnissen, VerdÀchtigungen und Trennungen, offenbart jede der drei Schwestern ihr Geheimnis, das bis dahin durch diskrete und taktvolle Familienbande verdeckt wurde...

 

REGIE:
Tran Anh Hung
PRODUKTION:
Christophe Rossignon
CAST:
Lien Tran Nu Yen Khe
Suong Nguyen Nhu Quynh
Khanh Le Khanh
Hai Ngo Quang Hai
Quoc Chu Hung
Kien Tran Manh Cuong
Tuan Le Tuan Anh
DREHBUCH:
Tran Anh Hung
KAMERA:
Mark Lee
SCHNITT:
Mario Battistel
MUSIK:
That Tiet
AUSSTATTUNG:
BenoĂźt Barouh

       
  À la vie
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2015]
       
 

Ein Film von Jean-Jacques Zilbermann • Ein heisser Sommertag am Meer. Drei Frauen geniessen gemeinsam die WĂ€rme der Sonne. Es ist das erste Mal nach 15 Jahren, dass sie sich wiedersehen. Auf wundersame Weise haben sie Ausschwitz ĂŒberlebt. Damals schworen sie sich die ewige Freundschaft. Doch viele Jahre spĂ€ter erscheinen so manche Ereignisse in einem anderen Licht und wirft tiefe Schatten auf den einstigen Freundschaftsbund. Ist die Freundschaft zwischen Lili, Helene und Rose stĂ€rker als die DĂ€monen aus der Vergangenheit?

 

REGIE:
Jean-Jacques Zilbermann
CAST:
Julie Depardieu
Hippolyte Girardot
Anne-Marie Pisani
Mathias Mlekuz
Patrick Ligardes
KAMERA:
RĂ©my Chevrin
SCHNITT:
Joële Van Effenterre
TON:
Fred Mays
Anne Le Campion
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  A lot like love
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Nigel Cole • So schnell kann’s gehen! Völlig fasziniert beobachtet Oliver (Ashton Kutcher) eine schwarzhaarige Schönheit auf dem Flughafen von L.A. Eine halbe Stunde spĂ€ter macht die hĂŒbsche Punkrockerin ihn ĂŒber den Wolken zum Mitglied im Mile High Club. Doch der biedere Oliver kann sich kaum darĂŒber freuen, denn anschliessend serviert ihn Emily (Amanda Peet), so heisst die Dame, wieder ab. Sie treffen sich wenig spĂ€ter zufĂ€llig in New York wieder, Oliver gibt Emily seine Telefonnummer und sie ruft ihn tatsĂ€chlich an – drei Jahre spĂ€ter. Im Verlauf der nĂ€chsten Jahre treffen sich die beiden immer wieder – mal mit Sex, mal ohne –, aber jedes Mal scheinen Wohnort, Lebensplan oder andere Liebespartner einer Beziehung im Weg zu stehen. Sechs Jahre spĂ€ter steht Emily schon fast vor dem Traualtar mit dem spröden Ben Miller (Jeremy Sisto). Erst kurz vor der geplanten Hochzeit merkt Emily, dass das, was sie mit Oliver verbindet, vielleicht doch SO WAS WIE LIEBE ist 


 

REGIE:
Nigel Cole
PRODUKTION:
Armyan Bernstein
Kevin J. Messick
CAST:
Amanda Peet
Ashton Kutcher
Taryn Manning
Aimee Garcia
Lee Garlington
Birdie M. Hale
Tyrone Giordano
DREHBUCH:
Colin Patrick Lynch
KAMERA:
John de Borman
SCHNITT:
Susan Littenberg
TON:
Kelly Cabral
MUSIK:
Alex Wurman
AUSSTATTUNG:
Tom Meyer
KOSTÜME:
Alix Friedberg

       
  A Man Apart
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2003]
       
 

Love changes a man. Revenge tears him apart. • Sean Vetter (Vin Diesel) und sein Partner Demetrius Hicks (Larenz Tate) sind im Hexenkessel von Los Angeles aufgewachsen. Jetzt arbeiten beide fĂŒr die Drug Enforcement Agency – seit sieben Jahren versuchen sie den massiven Drogenstrom an der amerikanisch-mexikanischen Grenze einzudĂ€mmen. Weil sie in ihren Arbeitsmethoden nicht gerade zimperlich sind, gelten sie als „Revolverhelden“. Endlich zahlt sich ihre HartnĂ€ckigkeit aus: Sie verhaften den berĂŒchtigten Memo Lucero (Geno Silva), Boss des Baja-Kartells.

Lucero landet in einem Hochsicherheitstrakt, und Vetter kann sich zu Hause bei seiner Frau Stacy (Jacqueline Obradors) ausruhen – sie bildet fĂŒr ihn den Ausgleich zu seinem harten Job. Schon bald entbrennt der Kampf um Luceros Nachfolge im Baja-Kartell – dabei tut sich der undurchsichtige Diablo besonders brutal hervor. Als Vetter und Hicks alles daran setzen, den rabiaten und geheimnisvollen neuen Drogenlord zu identifizieren und dingfest zu machen, fĂŒhlt sich Diablo persönlich beleidigt: Er nimmt Vetter den einzigen Menschen, der seinem Leben Sinn gibt – Stacy.

Jetzt hat Vetter nichts mehr zu verlieren. Er nutzt bei der Fahndung nach Diablo alle ihm zur VerfĂŒgung stehenden Machtmittel und hat auch keine Skrupel, mit dem inhaftierten Kartell-Boss Lucero gemeinsame Sache zu machen: Vetter schreckt vor nichts zurĂŒck, um sich fĂŒr den Mord an seiner Frau zu rĂ€chen. Dabei operiert er gefĂ€hrlich nah an den Grenzen der LegalitĂ€t. Und er legt sich sogar mit der Polizeieinheit an, der er sein Leben gewidmet hat.

 

REGIE:
F. Gary Gray
PRODUKTION:
Vincent Newman
Joey Nittolo
Tucker Tooley
Vin Diesel
CAST:
Vin Diesel
Larenz Tate
Timothy Olyphant
Jacqueline Obradors
Geno Silva
Steve Eastin
Juan FernĂĄndez
DREHBUCH:
Christian Gudegast
Paul Scheuring
KAMERA:
Jack N. Green
SCHNITT:
Robert Brown
William Hoy
TON:
Avram D. Gold
MUSIK:
Anne Dudley
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Shawn Barton

       
  A mi madre le gustan las mujeres
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2003]
       
 

Ein Film von Daniela Fejerman • Jung, modern, weltoffen sind Jimena, Elvira und Sol. Doch als Mutter Sofia, eine bekannte Pianistin, ihren drei Töchtern eröffnet, dass sie sich nach Jahren dezidierten Singledaseins wieder verliebt hat, fallen die drei aus allen Wolken. Denn Mutters neue Liebe ist – eine Frau. Eliska heisst sie, sieht gut aus, kommt aus Tschechien und ist höchstens halb so alt wie Sofia: A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES – «Meiner Mutter gefallen Frauen» – haben InĂ©s Paris und Daniela Fejerman ihr gemeinsames SpielfilmdebĂŒt pragmatisch ĂŒberschrieben. So titelt denn auch der freche Popsong, mit dem NesthĂ€kchen Sol keck aufs lesbische Coming-out ihrer Mutter antwortet. Weniger locker reagieren Sols Schwestern. Jimena versucht ihre Mutter zu verstehen, ĂŒberwirft sich deswegen aber mit ihrem Gatten. Und Elvira, kĂŒnstlerisch veranlagt, hypersensibel und hoch neurotisch, beginnt prompt an der eigenen sexuellen IdentitĂ€t zu zweifeln. AufmĂŒpfig kehren Paris und Fejerman in A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES das klassische Motiv der vom Coming-out ihrer Kinder gestressten Eltern ins Gegenteil. Mit gesundem Humor und viel FingerspitzengefĂŒhl spitzen sie die Situation zu, bis die drei Schwestern am Rande des Nervenzusammenbruchs gegen ihre Mutter und deren Geliebte Intrigen zu spinnen beginnen. Herrlich unverkrampft kommt A MI MADRE LE GUSTAN LAS MUJERES daher; ist eine leichtfĂŒssige, sehr humane, leise melodramatische, spanische Frauen-Komödie in der Tradition des Kinos von Pedro Almodovar.

 

REGIE:
Daniela Fejerman
PRODUKTION:
Fernando Colomo
Beatriz de la GĂĄndara
CAST:
Leonor Watling
Silvia Abascal
MarĂ­a Pujalte
Rosa MarĂ­a SardĂ 
Eliska SirovĂĄ
Chisco Amado
Xabier Elorriaga
DREHBUCH:
Daniela Fejerman
Inés París
KAMERA:
David Omedes
MUSIK:
Juan Bardem

       
  A Perfect Day
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. November 2015]
       
 

Ein Film von Fernando LeĂłn de Aranoa • Der Entwicklungshelfer MambrĂș (Benicio del Toro) wird in eine Konfliktzone im Balkan geschickt, um mit seinem Team ein Dorf vor dem Verdursten zu retten. Die hochmotivierte Neueinsteigerin Sophie (MĂ©lanie Thierry), die sich mit Wasser und sanitĂ€ren Einrichtungen auskennt, ist noch ziemlich unerfahren, dafĂŒr umso idealistischer. Ganz anders „B“ (Tim Robbins): Er möchte nach Jahren endlich aus dem ehemaligen Kriegsgebiet verschwinden, denn der DraufgĂ€nger musste schon so manche scheinbar aussichtslose Situation ĂŒberstehen. Immerhin macht er selbst dann noch Witze, wenn er zwischen Landminen navigiert.

So muss die disparate Truppe nicht nur die skurrilsten Hindernisse ĂŒberwinden, um das Verseuchen der letzten sauberen Wasserquellen zu verhindern, und sich mit UN-BĂŒrokraten und gewaltbereiten MilizionĂ€ren herumschlagen, sondern auch noch ihre eigenen Arbeitgeber daran hindern, das Hilfsprogramm einzustellen. Als wĂ€re die Angelegenheit nicht schon genug kompliziert, taucht ausgerechnet MambrĂșs Ex Katya (Olga Kurylenko) auf, die seine Arbeit evaluieren soll


Regisseur Fernando LeĂłn de Aranoa (LOS LUNES AL SOL, PRINCESAS, AMADOR) und sein Cast wurden an der Premiere in Cannes vom Publikum und der Presse frenetisch gefeiert. Mit schwarzem Humor, witzigen Dialogen und reichlich Situationskomik erweist sich diese absurde Groteske ĂŒber eine humanitĂ€re Katastrophe als wĂŒrdiger Nachfolger der Kriegssatire MASH. Eine grossartige Filmsatire!

 

REGIE:
Fernando LeĂłn de Aranoa
PRODUKTION:
Javier MĂ©ndez
Patricia de Muns
CAST:
Benicio Del Toro
Tim Robbins
Olga Kurylenko
MĂ©lanie Thierry
Fedja Stukan
KAMERA:
Alex CatalĂĄn
SCHNITT:
Nacho Ruiz Capillas
TON:
IvĂĄn MarĂ­n
Daniel Peña
MUSIK:
Arnau Bataller
AUSSTATTUNG:
CĂ©sar MacarrĂłn
KOSTÜME:
Fernando GarcĂ­a

       
  A Plastic Ocean
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2017]
       
 

Ein Film von Craig Leeson • A Plastic Ocean ist eine Dokumentation ĂŒber die Verschmutzung unserer Ozeane durch PlastikmĂŒll. Craig Leeson untersuchte den Zustand des Meeres an verschiedenen Orten auf der Welt und stiess auf vernichtende Erkenntnisse.

Eigentlich wollte sich Craig Leeson auf die Suche nach dem Blauwal begeben, dem grössten Tier auf dem Planeten, fĂŒr das sich der Journalist schon als Kind faszinierte. Doch bei dem Vorhaben stiess er stattdessen auf tonnenweise PlastikmĂŒll und so Ă€nderte er seine PlĂ€ne. Leeson reiste daraufhin zusammen mit der Taucherin Tanya Streeter ĂŒber vier Jahre lang um die ganze Welt und erforschte den Zustand der Meere an 20 verschiedenen Orten. Die Dokumentation A Plastic Planet zeigt die schockierenden Ergebnisse seiner Arbeit

 

REGIE:
Craig Leeson
PRODUKTION:
Adam Leipzig
Jo Ruxton
CAST:
David Attenborough
Sylvia Earle
DREHBUCH:
Mindy Elliott
Craig Leeson
KAMERA:
Michael Pitts
Chiu Yeung Chow
SCHNITT:
Mindy Elliott
TON:
Marc Glassman
Jeremy Grody
Lucien Palmer
MUSIK:
Miriam Cutler

       
  A Promise
 
       
 

Ein Film von Patrice Leconte

 

REGIE:
Patrice Leconte
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Alan Rickman
Richard Madden
Rebecca Hall
Maggie Steed
Christelle Cornil
Shannon Tarbet
Toby Murray
Jean-Louis Sbille
Jonathan Sawdon
DREHBUCH:
Patrice Leconte
JĂ©rĂŽme Tonnerre
KAMERA:
Eduardo Serra

       
  A Single Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2010]
       
 

Ein Film von Tom Ford • Herbst 1962. George Falconer (Colin Firth) erhĂ€lt einen Anruf, der sein Leben schlagartig auf den Kopf stellt: Sein Partner Jim (Matthew Goode) ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen. George will zur Beerdigung, wird aber von der Familie des Verstorbenen abgewiesen. Diese hat offenbar ein Problem mit dem homosexuellen Dasein ihres verstorbenen Sohnes. Ein harter Schlag fĂŒr den 52-jĂ€hrigen Professor, der ĂŒber 16 Jahre mit Jim zusammen war. George sucht einen Sinn in seinem Dasein, einen plausiblen Grund, um sein Leben auch ohne Jim weiterzufĂŒhren. Trost findet er in seiner besten Freundin Charley (Julianne Moore). Aber ob die ihm auch wirklich ĂŒber den tragischen Tod seiner grossen Liebe hinweghelfen kann?

 

REGIE:
Tom Ford
PRODUKTION:
Tom Ford
Chris Weitz
CAST:
Colin Firth
Julianne Moore
Matthew Goode
Ginnifer Goodwin
Nicholas Hoult
Ryan Simpkins
Paulette Lamori
DREHBUCH:
Tom Ford
David Scearce
KAMERA:
Eduard Grau
SCHNITT:
Joan Sobel
TON:
Robert Jackson
MUSIK:
Abel Korzeniowski
AUSSTATTUNG:
Dan Bishop
KOSTÜME:
Arianne Phillips

       
  A Taste of Sunshine
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. März 2000]
       
 

Mit Ralph Fiennes • Drei Epochen, drei Geschichten, drei Lebensabschnitte:

OscarpreistrĂ€ger IstvĂĄn SzabĂł (Mephisto) erzĂ€hlt in EIN HAUCH VON SONNENSCHEIN die bewegende Geschichte einer jĂŒdischen Familie in Ungarn, die drei Generationen hindurch - von 1840 bis hin zur ungarischen Revolution im Jahre 1956 - gegen politische Machthaber, gesellschaftliche Barrikaden und innere ZwiespĂ€lte anzukĂ€mpfen hat und doch immer wieder zusammenhĂ€lt.

Hollywoodstar Ralph Fiennes (Der englische Patient) verkörpert in drei Hauptrollen drei Generationen: Ignatz, den pragmatischen Juristen, Adam, seinen olympisch-athletischen Sohn und Ivan, Ignatz' politisch engagierter Enkel, der schliesslich realisiert, dass die einzige Treue, fĂŒr die es sich zu kĂ€mpfen lohnt, die Treue zu sich selbst ist.

Eindrucksvoll verquickt Drehbuchautor und Regisseur IstvĂĄn SzabĂł persönliche Dramen und Liebesgeschichten mit politischen Ereignissen und schafft damit ein bewegendes Bild der europĂ€ischen Geschichte des vergangenen Jahrhunderts. Über Hauptdarsteller Fiennes sagt SzabĂł:

'Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass es dem talentierten Ralph gelungen ist, die Parallelen und die Verschiedenheiten dieser drei besonderen MĂ€nner hervorzuheben - durch ihn wird das Publikum diese Figuren lieben - trotz ihrer SchwĂ€chen.'

An der Seite von Fiennes spielen Jennifer Ehle (Backbeat), Rosemary Harris (Hamlet), Molly Parker (Kissed) und William Hurt (Lost in Space).

 

REGIE:
IstvĂĄn SzabĂł
PRODUKTION:
Robert Lantos
AndrĂĄs HĂĄmori
Dr. Rainer Kölmel
CAST:
Ralph Fiennes
Sam Neill
Joely Richardson
Richard T. Jones
Jack Noseworthy
Jason Isaacs
DREHBUCH:
IstvĂĄn SzabĂł
Israel Horovitz
KAMERA:
Lajos Koltai
SCHNITT:
Dominique Fortin
Michel Arcand
MUSIK:
Maurice Jarre
AUSSTATTUNG:
Attila F. Kovacs

       
  A Thousand Years of Good Prayers
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juli 2008]
       
 

Ein Film von Wayne Wang • Mr. Shi, ein verwitweter Rentner aus China, besucht nach Jahren der Trennung seine einzige Tochter Yilan in den USA, um ihr nach ihrer Scheidung beizustehen. Yilan jedoch zeigt sich wenig begeistert von seiner UnterstĂŒtzung und schottet sich immer mehr ab. Mr. Shi, irritiert von der Situation, begegnet auf einem seiner AusflĂŒge Madam, einer Ă€lteren Dame, die aus dem Iran fliehen musste. Obwohl sie sich kaum verstĂ€ndigen können, entwickelt sich eine besondere Beziehung. Doch das abrupte Ende dieser gerade beginnenden Freundschaft und die Konfrontation mit seiner Tochter fĂŒhren dazu, dass Mr. Shi nach langer Zeit der Wahrheit endlich ins Auge sieht.

Mit dem Film A THOUSAND YEARS OF GOOD PRAYERS, der auf einer Kurzgeschichte von Yiyun Li basiert, kehrt Regisseur Wayne Wang («Smoke», «Blue in the Face», «Chinese Box») zu seinen Wurzeln zurĂŒck. Getragen von einem wunderbaren Ensemble, allen voran Henry O als besorgter und eigensinniger Vater, inszenierte Wayne Wang einen atmosphĂ€risch dichten Film voller heller und komischer Momente. Ausgezeichnet mit der Goldenen Muschel fĂŒr den Besten Film und fĂŒr die Beste MĂ€nnliche Hauptrolle in San Sebastian 2007, ist A THOUSAND YEARS OF GOOD PRAYERS eine anrĂŒhrende Geschichte ĂŒber viele Worte, die nichts sagen – und die wenigen richtigen, die uns oft fehlen.

 

REGIE:
Wayne Wang
PRODUKTION:
Rich Cowan
Yukie Kito
Wayne Wang
CAST:
Henry O
Pavel Lychnikoff
Feihong Yu
DREHBUCH:
Yiyun Li
KAMERA:
Patrick Lindenmaier
SCHNITT:
Deirdre Slevin
TON:
Lewis Goldstein
MUSIK:
Lesley Barber
AUSSTATTUNG:
Vincent DeFelice
KOSTÜME:
Lisa Caryl

       
  A United Kingdom
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. März 2017]
       
 

Ein Film von Amma Asante • Ende der 40er-Jahre erhĂ€lt das afrikanische Land Botswana plötzlich international grosse Aufmerksamkeit. Denn der zukĂŒnftige König des Staates, Seretse Khama (David Oyelowo), hat sich in eine weisse Frau aus London verliebt und plant nun, jene Ruth Williams (Rosamund Pike) zu heiraten. Doch aufgrund der gesellschaftlichen Standards zu jener Zeit kommt dieser Schritt einem riesigen Affront gleich, der heftige Debatten innerhalb und ausserhalb Botswanas auslöst..

 

REGIE:
Amma Asante
PRODUKTION:
Brunson Green
Peter Heslop
Charlie Mason
Rick McCallum
Justin Moore-Lewy
David Oyelowo
CAST:
David Oyelowo
Rosamund Pike
Jack Davenport
Tom Felton
Laura Carmichael
Terry Pheto
Jessica Oyelowo
DREHBUCH:
Guy Hibbert
KAMERA:
Sam McCurdy
SCHNITT:
Jonathan Amos
Jon Gregory
TON:
Mathias Schuster
MUSIK:
Patrick Doyle
AUSSTATTUNG:
Simon Bowles
KOSTÜME:
Jenny Beavan
Anushia Nieradzik

       
  A Walk in the Woods
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. November 2015]
       
 

Picknick mit BĂ€ren • Nach Jahren im Ausland kehrt der gefeierte Humorist und Reiseschriftsteller Bill Bryson mit seiner Familie in die USA zurĂŒck. Höchste Zeit, sein eigenes Land zu erkunden. Sehr zum Missfallen seiner Frau entscheidet er sich als erstes nach seiner RĂŒckkehr, den 3360 km langen Wanderweg durch die Berge der Appalachen zu bestreiten. Da er nicht von seinem Vorhaben abzubringen ist, stellt ihm seine Frau eine einzige Bedingung: er muss einen Begleiter finden, der ihn in seinem haarstrĂ€ubenden Vorhaben unterstĂŒtzt. Der einzige, den er in der Folge ĂŒberzeugen kann, ist sein alter WeggefĂ€hrte Stephen Katz (Academy AwardÂź Nominierter Nick Nolte). Ein altkluger, sich von seiner Alkoholsucht erholender, ausser Form geratener und halb-gelĂ€uterter Frauenheld. Dieser scheint jedoch nicht nur ausser Form zu sein, sondern auch gĂ€nzlich den Verstand verloren zu haben.

WĂ€hrend ihrer Reise durch die Wildnis lernen sich die MĂ€nner indessen besser kennen, als ihnen lieb ist.

Basierend auf Bill Byron’s Besteller ist A Walk in the Woods, ein berĂŒhrender Film ĂŒber zwei alternde MĂ€nner entstanden, welche auf ihrem abenteuerlichen Weg durch die Wildnis begreifen, dass der Sinn des Lebens der Weg und nicht das Ziel ist. Nolte und Redford geben ein absolut unvergessliches Paar ab. Regie fĂŒhrte Ken Kwapis.

 

REGIE:
Ken Kwapis
PRODUKTION:
Chip Diggins
Bill Holderman
Robert Redford
CAST:
Nick Offerman
Kristen Schaal
Emma Thompson
Robert Redford
Mary Steenburgen
Nick Nolte
DREHBUCH:
Bill Bryson
Bill Holderman
Rick Kerb
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Julie Garces
Carol Littleton
TON:
Ron Bochar
Maaike Snoep
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Gae S. Buckley
KOSTÜME:
Leigh Leverett

       
  About Elly - Darbareye Elly
 
       
 

Ein Film von Asghar Farhadi • Nach vielen Jahren in Deutschland macht Ahmad Urlaub in seiner Heimat, dem Iran. Ehemalige Studienkollegen organisieren einen gemeinsamen dreitĂ€gigen Ferienaufenthalt am Kaspischen Meer. Eine der beteiligten Frauen, die lebenslustige Sepideh, nimmt die Sache in die Hand. Ohne dass diese ihren Freunden vorher bekannt gewesen wĂ€re, hat sie auch Elly eingeladen, die junge Erzieherin aus dem Kindergarten ihrer Tochter. Ahmad hat eine unglĂŒckliche Ehe hinter sich, seit kurzem ist er von seiner deutschen Frau geschieden. Gern wĂŒrde er mit einer iranischen Frau ein neues Leben beginnen. Seine Freunde wissen dies, und langsam dĂ€mmert ihnen, warum Sepideh Elly ĂŒberhaupt eingeladen hat. Alle richten nun ihr Interesse auf sie, und alle zusammen loben sie unisono Ellys QualitĂ€ten. Doch am zweiten Tag des Ferienaufenthalts kommt es zu einem Zwischenfall, in dessen Folge Elly verschwindet. Die unbeschwerte AtmosphĂ€re ist jĂ€h verflogen. Alle Harmonie hat ein Ende, als die Freunde in Erfahrung bringen wollen, wie und warum Elly verschwand. Sie kontaktieren Ellys Familie, aber als sie auch dort nichts Neues erfahren, steigert sich ihre Besorgnis zur Panik. Kritisch gehen sie noch einmal die GesprĂ€che des vorangegangenen Tages und die TelefongesprĂ€che mit Ellys Angehörigen auf Verdachtsmomente durch. Schliesslich machen sie es Sepideh zum Vorwurf, Elly ĂŒberhaupt eingeladen und damit die Ferien ruiniert zu haben. Ihre Meinung ĂŒber Elly hat sich innerhalb von zwei Tagen ins Gegenteil gekehrt. Bis am letzten Ferientag die Wahrheit ans Tageslicht kommt.

 

REGIE:
Asghar Farhadi
PRODUKTION:
Asghar Farhadi
Simaye Mehr
Mahmoud Razavi
CAST:
Golshifteh Farahani
Shahab Hosseini
Taraneh Alidoosti
Merila Zare'i
Mani Haghighi
DREHBUCH:
Asghar Farhadi
Azad Jafarian
KAMERA:
Hossein Jafarian
SCHNITT:
Hayedeh Safiyari
TON:
Reza Narimizadeh
MUSIK:
Andrea Bauer
AUSSTATTUNG:
Asghar Farhadi
KOSTÜME:
Asghar Farhadi

       
  About Schmidt
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Februar 2003]
       
 

Jack Nicholson ist Schmidt • Gleich in mehrfacher Hinsicht ist Warren Schmidt (Jack Nicholson) an einem Wendepunkt angekommen: Als er von seinem Arbeitgeber in den Ruhestand gezwungen wird, fĂŒhlt er sich völlig entwurzelt. Ausserdem hat sich seine einzige Tochter Jeannie (Hope Davis) in den Kopf gesetzt, einen Dummkopf zu heiraten. Und dann stirbt plötzlich Warrens Frau Helen (June Squibb) - nach 42 Ehejahren.

Was soll Warren nun mit seinem eintönigen Leben anfangen? Er entscheidet sich fĂŒr eine Tour mit seinem riesigen Wohnmobil, das schon lange auf ihn wartet. Sein mittelfristiges Ziel ist Denver, wo er sich mit Jeannie aussöhnen möchte. Doch als er ihren BrĂ€utigam und dessen Bohemien-Familie dort erlebt, fasst er einen Entschluss: Jeannies Hochzeit muss unbedingt verhindert werden.

Die tragikomischen Abenteuer auf dieser schmerzlichen Odyssee vertraut Warren einem unerwarteten neuen Freund an: Ndugu Umbo ist ein sechsjĂ€hriges Waisenkind in Tansania, dessen Patenschaft Warren fĂŒr 22 Dollar im Monat ĂŒbernimmt. Warren schreibt lange Briefe an Ndugu - und allmĂ€hlich beginnt er darin, erstmals ehrlich Rechenschaft ĂŒber sein Leben abzulegen.

 

REGIE:
Alexander Payne
PRODUKTION:
Harry Gittes
Michael Besman
CAST:
Jack Nicholson
Hope Davis
Dermot Mulroney
Len Coriou
Howard Hesseman
Kathy Bates
DREHBUCH:
Alexander Payne
Jim Taylor
KAMERA:
James Glennon
SCHNITT:
Kevin Tent
MUSIK:
Rolfe Kent
AUSSTATTUNG:
Jane Ann Stewart

       
  About Time
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Oktober 2013]
       
 

Alles eine Frage der Zeit • Mit 21 Jahren entdeckt Tim Lake (Gleeson), dass er durch die Zeit reisen kann – etwas das alle mĂ€nnlichen Familienmitglieder können, wie ihm sein Vater (Nighy) nach einer weiteren enttĂ€uschenden Neujahrsparty anvertraut. Tim kann zwar die Vergangenheit nicht Ă€ndern, aber er kann das Geschehene beeinflussen. Also beschliesst er, sich eine bessere Welt zu schaffen – indem er eine Freundin sucht. Doch das ist leichter gesagt als getan.

 

REGIE:
Richard Curtis
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Rachel McAdams
Bill Nighy
Tom Hollander
Domhnall Gleeson
Margot Robbie
Lee Asquith-Coe
Lindsay Duncan
DREHBUCH:
Richard Curtis
KAMERA:
John Guleserian
SCHNITT:
Mark Day
TON:
Adrian Bell
AUSSTATTUNG:
John Paul Kelly

       
  Abxang
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. August 2003]
       
 

Vno Mirjam von Arx • Eine distanzlose Homage an Polo Hofer - 18 Jahre lang standen Polo Hofer und seine SchmetterBand im Rampenlicht, auf und neben der BĂŒhne. Dann entschied der SĂ€nger, seine erfolgreichste Band aufzulösen. Die MĂŒhle Hunziken ist nicht nur Schauplatz der letzten zehn Gigs, sondern auch Treffpunkt von Freunden, Fans, Familien, ehemaligen Mitstreitern und Konkurrenten. abXang ist ein Film mit Ecken und Kanten. Ein RĂŒckblick auf Hochs und Tiefs der Karriere des „letzten Rock’n’Rollers der Schweiz“. Vor allem aber ist abXang eine AnnĂ€herung an einen Star, den alle kennen, von dem aber kaum jemand weiss, wer er wirklich ist.

 

REGIE:
Mirjam von Arx
CAST:
Polo Hofer
SchmetterBand
Sina
Hanery Amman
PlĂŒsch
Florian Ast
Roger Schawinski
KAMERA:
Elia Lyssy

       
  Achtung, fertig, WK!
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von Oliver Rihs • Der junge ALEX (Matthias Britschgi) und seine Freundin ANNA (Liliane Amuat) haben ein Problem: Anna ist hochschwanger, und sie finden einfach keine bezahlbare Wohnung. Helfen könnte einzig Annas Vater, der ebenso verschrobene wie sympathische Oberstleutnant REIKER (Marco Rima), denn er besitzt ein leer stehendes Haus. Doch Reiker hat ganz andere Probleme: Sparmassnahmen, Umstrukturierungen, die wirre bis inexistente Bedrohungslage – der Schweizer Armee weht ein harter Wind ins Gesicht. So droht Reikers zunehmend kampfunfĂ€higes Bataillon den Einsparungen zum Opfer zu fallen, was wiederum den jĂ€hrlichen WK seiner Soldaten gefĂ€hrdet. Also ausgerechnet die drei Wochen pro Jahr, wĂ€hrend derer sie sich erholen können von den Dauerbelastungen des modernen Lebens wie Partnersuche, Job und Familie ... und sich mal wieder richtig wie rotzige Jungs auffĂŒhren dĂŒrfen. Reiker braucht also dringend jemanden, der ihm hilft, seine marode Truppe zu retten. Da kommt ihm Alex, sein zukĂŒnftiger Schwiegersohn, gerade recht. Dumm nur, dass Alex der dienstuntauglichste Mann ist, den man sich vorstellen kann: Hausmann, Teilzeit-Yogalehrer und Pazifist. Aber die beiden haben keine Wahl: Alex braucht Reikers Haus, Reiker wiederum braucht Alex’ Menschenkenntnis und KreativitĂ€t, um sein Bataillon zu modernisieren. So schliessen die beiden MĂ€nner, die unterschiedlicher nicht sein könnten, einen Pakt, der nicht nur die Schweizer Armee gehörig durcheinander bringt, sondern auch Alex’ Beziehung mit Anna an den Rand des Abgrunds. Doch nach diversen RĂŒckschlĂ€gen, militĂ€rischen wie sexuellen Verirrungen, grausigen Drills und noch grausigerem Kantinenessen, lernt sich Alex schliesslich in Reikers WK-Welt zu behaupten. Und dieser wiederum sieht widerwillig ein, dass die Schweizer Armee nicht gerettet werden kann ohne YogaĂŒbungen, flache Hierarchien... und MĂ€nner am Herd!

 

REGIE:
Oliver Rihs
PRODUKTION:
Lukas Hobi
Reto SchÀrli
CAST:
Matthias Britschgi
Marco Rima
Martin Rapold
DREHBUCH:
GĂŒzin Kar
KAMERA:
Sten Mende
TON:
Peter Roigk
AUSSTATTUNG:
Georg Bringolf

       
  Aci tatli eksi
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Andac Haznedaroglu • Murat (Buğra GĂŒlsoy) und Duygu (Özge Özpirinçci) sind schon seit ihrer Jugend ineinander verliebt. Nachdem Murat seinen Abschluss an der UniversitĂ€t gemacht hat, macht er Duygu einen Antrag, doch die hat noch andere Ideen und TrĂ€ume, die sie realisieren will. Also verabreden sie, sich in fĂŒnf Jahren wiederzutreffen. Doch das Leben hat andere PlĂ€ne fĂŒr sie...

 

REGIE:
Andac Haznedaroglu
PRODUKTION:
Necati Akpinar
Selim Yildirim
CAST:
Bugra GĂŒlsoy
Özge Özpirinçci
Gözde TĂŒrkpençe
Yusuf AkgĂŒn
FĂŒsun Demirel
Osman Alkas
TON:
Leith Ridley

       
  Across the Universe
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2007]
       
 

Ein Film von Julie Taymor • Von den Docks in Liverpool bricht der Hafenarbeiter Jude (JIM STURGESS) auf ins kreative, psychedelische Greenwich Village in New York und erlebt in den USA die brisante politische Zeit Mitte der 60er Jahre mit Rassenunruhen, Martin Luther King und den Auswirkungen des Vietnamkrieges. In einer bunt gemischten WG trifft Jude mit seinem neuen Freund Max (JOE ANDERSON) auf Gleichgesinnte, eine Gruppe von Musikern und freischaffenden KĂŒnstlern, mit denen er die Underground-Bewegung New Yorks mit all ihren bewusstseinserweiternden Facetten kennen lernt. Als AnfĂŒhrer entpuppen sich “Dr. Robert” (BONO/ U2) and “Mr. Kite” (EDDIE IZZARD). Endlich fĂŒhlt sich Jude frei und kann seiner grossen Leidenschaft nachgehen: der Malerei. Als er schliesslich Max’ hĂŒbscher Schwester Lucy (EVAN RACHEL WOOD) begegnet, ist es um ihn geschehen. Er und Lucy scheinen unzertrennlich, bis die Wirren der Anti-Kriegs-Demonstrationen die beiden auseinander treiben


 

REGIE:
Julie Taymor
PRODUKTION:
Matthew Gross
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Evan Rachel Wood
Jim Sturgess
Joe Anderson
Dana Fuchs
Martin Luther
T.V. Carpio
Spencer Liff
Lisa Hogg
DREHBUCH:
Julie Taymor
Dick Clement
Ian La Frenais
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Françoise Bonnot
TON:
Wyatt Sprague
MUSIK:
Elliot Goldenthal
AUSSTATTUNG:
Mark Friedberg
KOSTÜME:
Albert Wolsky

       
  Adam's Apples
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Anders Thomas Jensen • ADAM'S APPLES ist eine politisch völlig unkorrekte Komödie mit Tiefgang. Letztlich geht es um menschliche SchwĂ€chen, göttliche WillkĂŒr und die Frage, wie viel GĂŒte ein Mensch ertragen kann.

In ihrem Heimatland konnten Jensen (der beste Drehbuchschreiber DĂ€nemarks) und sein Darstellerensemble, allen voran Ulrich Thomsen (u.a. 'Festen') und der neue "Bond-Gegenspieler" Mads Mikkelsen mit ADAM'S APPLES im letzten Jahr einen Publikumshit verbuchen. Der Film wurde inzwischen weltweit mehrfach preisgekrönt und wird am Wettbewerb um den MÉLIÈS D'OR, der den besten "European Fantastic Film" auszeichnet und um den sich nur die besten 10 Filme des Jahres bewerben können, teilnehmen.

"Adam‚s Apples berĂŒhrt und ĂŒberschreitet in einem fort die Grenzen des guten Geschmacks, lĂ€sst seine Figuren ungestraft die schlimmsten Dinge tun, wechselt die Genres von MĂ€rchen ĂŒber sozialen Realismus hin zu Slapstick und Splatter. Und doch ist der Film ganz und gar geglĂŒckt, lĂ€sst er sich doch als Parabel aller Ebenen menschlichen Zusammenlebens verstehen."

 

REGIE:
Anders Thomas Jensen
PRODUKTION:
Mie Andreasen
Tivi Magnusson
CAST:
Nicolas Bro
Tomas Villum Jensen
Ali Kazim
Nikolaj Lie Kaas
Gyrd LĂžfqvist
Mads Mikkelsen
DREHBUCH:
Anders Thomas Jensen
KAMERA:
Sebastian Blenkov
SCHNITT:
Anders Villadsen
TON:
Morten Degnbol
MUSIK:
Jeppe Kaas
AUSSTATTUNG:
Mia Stensgaard

       
  Adieu Ă  l'Afrique
  [Kosmos 2 • So 11.40 F/d • 14/12]
       
 

Ein Film von Pierre Alain Meier

 

REGIE:
Pierre Alain Meier
PRODUKTION:
Pierre Alain Meier
DREHBUCH:
Pierre Alain Meier
MUSIK:
Wasis Diop
Ismaël Lo

       
  Adieu, plancher des vaches!
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Von Otar Iosseliani • Nicolas, knapp zwanzig Jahre, Ă€ltester Sohn einer reichen Familie, die von der Mutter, einer gefĂŒrchteten GeschĂ€ftsfrau, gefĂŒhrt wird, verbringt seine Tage in der nahegelegenen Grossstadt. Weit weg von seinem heimatlichen Umfeld schrubbt er Fussböden und spĂŒlt in Bistros ab. Trotz seines Alters trinkt er schon nicht schlecht, genau wie sein Vater, der in der kinderreichen Familie offensichtlich keine andere Funktion als die des Erzeugers hat. Seine Freunde sind Rumtreiber, Menschen ohne festen Wohnsitz oder die kleinen Leute aus dem Viertel, in dem er seinen Gewohnheiten nachgeht. Die MĂ€dchen sind hĂŒbsch. Schade, dass sie sich nie fĂŒr den interessieren, der sie lieben könnte. Das Leben ist hart, aber auch lustig.

Doch eines Abends schliesst sich Nicolas bei einem etwas riskanteren Abenteuer als sonst den anderen an. Er landet mit seinem Freund Pierre, dem Bettler, im GefĂ€ngnis. Die anderen können fliehen. Bei seiner Entlassung lĂ€sst Mama, die ihren Kleinen in der Not ganz gewiss nicht vergessen hat, ihm ein herrliches Auto bringen, mit dem er in sein altes Viertel zurĂŒck fĂ€hrt. Alles hat sich verĂ€ndert. Er kennt niemanden mehr. Also kehrt er nach Hause zurĂŒck... Genau zu dem Zeitpunkt, als sein Vater gerade gegangen ist. Geblieben sind seine elektrische Eisenbahn, ein gut bestĂŒckter Keller und schliesslich ist er der Ă€lteste Sohn . . .

 

REGIE:
Otar Iosseliani
PRODUKTION:
Martine Marignac
Pierre Wallon
CAST:
Nico Tarielashvili
Lily lavina
Otar Iosseliani
Philippe Bas
Stephanie Hainque
DREHBUCH:
Otar Iosseliani
KAMERA:
William Lubtchansky
SCHNITT:
Otar Iosseliani
Ewa Lenkiewicz
MUSIK:
Nicolas Zourabichvili
AUSSTATTUNG:
Manu de Chauvigny

       
  Adoration
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juli 2009]
       
 

Simons Geheimnis • Der junge Simon (Devon Bostick) verbreitet an seiner Schule in Toronto und in Internet-Chatrooms eine unfassbare Geschichte: Er sei der Sohn eines Terroristen, der vor Jahren ein Flugzeug sprengen wollte.
Die Bombe dafĂŒr hatte Simons Vater im GepĂ€ck seiner nichtsahnenden Frau versteckt, die damals schwanger war - mit Simon. Ausgelöst durch seine Lehrerin Sabine (ArsinĂ©e Khanjian), gewinnt diese EnthĂŒllung schon bald an unkontrollierbarer Eigendynamik und der Junge wird mit Themen wie Intoleranz, Vorurteilen gegenĂŒber fremden Religionen und Fragen nach Schuld und Vergebung konfrontiert.
Durch die zwangslĂ€ufige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit seiner Familie und der daraus resultierenden Suche nach seiner eigenen IdentitĂ€t gerĂ€t Simon immer mehr in ein Geflecht aus Wahrheit und LĂŒgen.

 

REGIE:
Atom Egoyan
PRODUKTION:
Atom Egoyan
Simone Urdl
Jennifer Weiss
CAST:
Scott Speedman
Rachel Blanchard
Kenneth Welsh
Devon Bostick
Aaron Poole
DREHBUCH:
Atom Egoyan
KAMERA:
Paul Sarossy
SCHNITT:
Susan Shipton
TON:
Steve Munro
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Phillip Barker
KOSTÜME:
Debra Hanson

       
  Aeon Flux
 
       
 

Ein Film von Karyn Kusama • Die Zukunft in 400 Jahren. Eine makellose Stadt namens Bregna im Jahr 2415. Keine Kranheiten, kein Hunger, keine Kriege... Eine perfekte Welt und eine perfekte LĂŒge. Denn der Preis fĂŒr den vermeintlichen Frieden auf Erden ist die Freiheit.

In dieser sterilen Welt wĂ€chst Aeon Flux auf. Als ihre Familie brutal von Regierungsagenten ermordet wird, schwört sie Rache. Sie wird zum Eliteagenten der Rebellion und zur tödlichsten Waffe der Regimfeinde. Endlich bekommt sie den Auftrag, auf den sie ihr ganzes Leben gewartet hat: Die Ermordung des Alleinherrschers Trevor Goodchild. Doch je nĂ€her sie ihrem Opfer kommt, desto nĂ€her kommt sie auch der Wahrheit, die sich hinter der perfekten LĂŒge eines perfekten Lebens verbirgt. Eine Wahrheit, mit der selbst sie nie gerechnet hĂ€tte.

 

REGIE:
Karyn Kusama
PRODUKTION:
David Gale
Gregory Goodman
Gary Lucchesi
Gale Anne Hurd
CAST:
Charlize Theron
Marton Csokas
Jonny Lee Miller
Sophie Okonedo
Frances McDormand
Pete Postlethwaite
Amelia Warner
DREHBUCH:
Matt Manfredi
Phil Hay
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Peter Honess
Plummy Tucker
TON:
Richard Adrian
MUSIK:
Graeme Revell
AUSSTATTUNG:
Andrew McAlpine
KOSTÜME:
Beatrix Aruna Pasztor

       
  After Earth
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2013]
       
 

Gefahr ist Real. Angst ist eine Entscheidung • Nach einer Bruchlandung stranden der Teenager Kitai Raige (JADEN SMITH) und sein legendĂ€rer Vater Cypher (WILL SMITH) auf der Erde, 1000 Jahre nachdem katastrophale Ereignisse die Menschheit dazu gezwungen haben, diese zu verlassen. Um ein Notsignal absenden zu können und seinen schwerverletzten Vater zu retten, muss sich Kitai auf eine lebensgefĂ€hrliche Reise begeben. Auf unerforschtem GelĂ€nde bekommt er es mit hochentwickelten, animalischen Spezies zu tun, die im vergangenen Jahrtausend entstanden sind und jetzt den Planeten beherrschen. Ausserdem muss sich Kitai gegenĂŒber einer unaufhaltbaren Alien-Kreatur, die wĂ€hrend der Bruchlandung entkommen ist, behaupten. Wenn sie je wieder heil nach Hause zurĂŒckkehren wollen, mĂŒssen Vater und Sohn lernen zusammenzuarbeiten und sich zu vertrauen.

 

REGIE:
M. Night Shyamalan
PRODUKTION:
James Lassiter
Caleeb Pinkett
Will Smith
CAST:
Will Smith
Jaden Smith
Isabelle Fuhrman
Zoë Kravitz
Sophie Okonedo
Kristofer Hivju
DREHBUCH:
Stephen Gaghan
M. Night Shyamalan
Gary Whitta
KAMERA:
Peter Suschitzky
SCHNITT:
Steven Rosenblum
TON:
Amy Kane
Jeff Gross
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Thomas E. Sanders
KOSTÜME:
Amy Westcott

       
  After Spring
 
       
 

Ein Film von Ellen Martinez & Steph Ching • Es sollte nur eine Zwischenstation sein, doch mittlerweile leben rund 80'000 Menschen seit mehreren Jahren im Camp „Zaatari“ in Jordanien, unweit der syrischen Grenze. In einem der grössten FlĂŒchtlingslager der Welt versuchen sie, sich trotz allem ein neues Lebensumfeld zu schaffen. In AFTER SPRING lernen wir drei Familien kennen, die von ihrer leidvollen Geschichte, aber auch von ihren alltĂ€glichen Herausforderungen erzĂ€hlen. Wir schauen nimmermĂŒden Einsatzleitern und VolontĂ€ren ĂŒber die Schultern und einem Kampfsport-Instruktor, der die Lagerkinder Ungewohntes lehrt. AFTER SPRING gibt der „FlĂŒchtlingskrise“ ein menschliches Gesicht.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Ellen Martinez
Steph Ching
PRODUKTION:
Ellen Martinez
Steph Ching
KAMERA:
Frank Weiss
Jason Graham Howell
SCHNITT:
Paul Lovelace
MUSIK:
Katy Jarzebowski

       
  After the Sunset
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Wer könnte da widerstehen? • „After the Sunset“ beginnt, wo die meisten grossen Filmcoups enden: Zwei Meisterdiebe nisten sich im tropischen Paradies ein, um das Leben auf dem mit Beutemillionen wohlgepolsterten Ruhekissen zu geniessen. Der FBI-Agent, der ihnen seit Jahren auf den Fersen ist, glaubt allerdings, dass die beiden in Wirklichkeit bereits einen neuen millionenschweren Coup auf einem Kreuzfahrtschiff planen – ein mitreissendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

Max Burdett, der „König der Alibis“ (Pierce Brosnan), und seine bildschöne Komplizin Lola (Salma Hayek) ziehen sich nach Paradise Island auf den Bahamas zurĂŒck, denn sie haben ihr letztes grosses Ding gedreht und den zweiten der drei berĂŒhmten Napoleon-Diamanten geklaut. Jetzt wollen die beiden ihren finanziell abgesicherten Ruhestand im hart verdienten Luxus geniessen.

Doch FBI-Agent Stan (Woody Harrelson) glaubt einfach nicht, dass sein Erzfeind Max tatsĂ€chlich ausgestiegen ist – seit sieben Jahren versucht er den Gaunern das Handwerk zu legen. Vergeblich. Jetzt ist er ĂŒberzeugt, dass Max und Lola den dritten Napoleon-Diamanten entwenden wollen, einen der grössten lupenreinen Diamanten der Welt. Er gehört zu drei identischen Diamanten, die man aus Napoleons Schwert entfernte, als der Kaiser ins Exil nach Elba geschickt wurde. Das SchmuckstĂŒck soll ĂŒber 70 Millionen Dollar wert sein.

Rein zufĂ€llig befindet sich dieser Schatz auf dem Weg nach Paradise Island – als PrunkstĂŒck einer Ausstellung an Bord eines Kreuzfahrtschiffs. Die Bahamas gehören nicht zu Stans ZustĂ€ndigkeitsbereich. Deshalb braucht er die Hilfe der einheimischen Polizistin Sophie (Naomie Harris), um die Diebe in flagranti zu ertappen. Gleichzeitig richtet vor Ort auch Gangster Henry MoorĂ© (Don Cheadle) begehrliche Blicke auf den Diamanten.

Als sich die ewigen Gegner im Paradies begegnen, dreht Max den Spiess sofort um und sucht die Freundschaft des frustrierten Detektivs, indem er freigebig demonstriert, welchen Luxus das Leben auf Paradise Island bereithĂ€lt. Stan fĂŒhlt sich zunĂ€chst ĂŒberhaupt nicht wohl in seiner Haut – doch sehr schnell gewöhnt er sich an das sĂŒsse Leben in der Karibik.

Freunden sich die Erzrivalen tatsĂ€chlich an? Vielleicht meinen Max und Lola es ja ernst? Oder doch nicht? Haben sie sich wirklich aus ihrem „Beruf“ zurĂŒckgezogen? Übrigens stellt sich auch die Frage, ob Stan immer die Wahrheit sagt. Hat er etwas zu verbergen? Wenn die Sonne untergegangen und der dritte Napoleon-Diamant gestohlen ist, wer wird ihn sich unter den Nagel reissen
?

 

REGIE:
Brett Ratner
PRODUKTION:
Beau Flynn
Jay Stern
CAST:
Pierce Brosnan
Salma Hayek
Woody Harrelson
Don Cheadle
Naomie Harris
Chris Penn
DREHBUCH:
Paul Zbyszewski
Craig Rosenberg
KAMERA:
Dante Spinotti
SCHNITT:
Mark Helfrich
TON:
Gregory King
MUSIK:
Lalo Schifrin
AUSSTATTUNG:
Geoffrey Kirkland
KOSTÜME:
Rita Ryack

       
  After the Wedding
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2007]
       
 

Ein Film von Susanne Bier • Jacob Petersen arbeitet in einem Waisenhaus in Indien seit er vor Jahren DĂ€nemark den RĂŒcken kehrte. Doch nun soll er zurĂŒck: Jorgen, ein millionenschwerer GeschĂ€ftsmann, will dem Heim die Zukunft sichern, unter der Bedingung, dass Jacob nach DĂ€nemark kommt. Widerwillig tritt er die Reise an.

In Kopenhagen wird Jacob mit seiner Vergangenheit konfrontiert, die eigenartigerweise eng mit Jorgen, seiner Frau und deren Tochter verknĂŒpft ist. AllmĂ€hlich merkt er, dass diese Begegnung alles andere als zufĂ€llig ist...

 

REGIE:
Susanne Bier
PRODUKTION:
Sisse Graum Olsen
CAST:
Mads Mikkelsen
Sidse Babett Knudsen
Rolf LassgÄrd
Stine Fischer Christensen
Mona Malm
Christian Tafdrup
Niels Anders Thorn
DREHBUCH:
Susanne Bier
Anders Thomas Jensen
KAMERA:
Stine Hein
Ole Kragh-Jacobsen
Morten SĂžborg
Otto Stenov
SCHNITT:
Pernille Bech Christensen
Morten HĂžjbjerg
TON:
Jens BĂžnding
Eddie Simonsen
MUSIK:
Johan Söderqvist
AUSSTATTUNG:
SĂžren SkjĂŠr
KOSTÜME:
Manon Rasmussen
Signe Sejlund

       
  Ah-ga-ssi
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

The Handmaiden • Korea in den 1930er Jahren, wĂ€hrend der Besatzung durch die japanischen Invasoren: Die junge Sookee (Kim Tae-Ri) ist eine gerissene Taschendiebin, die sich von der reichen japanischen Erbin Hideko (Kim Min-Hee) als DienstmĂ€dchen einstellen lĂ€sst. Sookee zieht auf das abgelegene Anwesen, auf dem Hideko völlig zurĂŒckgezogen mit ihrem Onkel Kouzuki (Jin-Woong Cho) lebt. Was Hideko allerdings nicht weiss: Sookees Anstellung als Dienerin ist Teil eines perfiden Plans, den sie zusammen mit einem Heiratsschwindler (Jung-Woo Ha), der sich als Graf Fujiwara ausgibt, ausgeheckt hat. Der falsche Graf und das DienstmĂ€dchen planen, die junge Erbin um ihr gesamtes Vermögen zu erleichtern. Und zunĂ€chst lĂ€uft alles wie am SchnĂŒrchen – bis ganz unerwartet Sookee und Hideko echte GefĂŒhle fĂŒreinander entwickeln


 

REGIE:
Chan-wook Park
PRODUKTION:
Syd Lim
CAST:
Min-Hee Kim
Tae-ri Kim
Jung-woo Ha
Jin-woong Jo
Hae-suk Kim
DREHBUCH:
Sarah Waters
Chan-wook Park
Seo-kyeong Jeong
KAMERA:
Chung-hoon Chung
SCHNITT:
Jae-Bum Kim
Sang-beom Kim
TON:
Jung Gun
Suk-won Kim
MUSIK:
Yeong-wook Jo
AUSSTATTUNG:
Seong-hie Ryu
KOSTÜME:
Sang-gyeong Jo

       
  Ahimsa - Die StĂ€rke von Gewaltfreiheit
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2012]
       
 

Ein Film von Karl Saurer • Mit jahrelangem gewaltfreiem Kampf schafft es eine Dorfgemeinschaft von Ureinwohnern im indischen Madhya Pradesh, das Recht auf Boden und Wasser zu erstreiten. Die modellhafte Geschichte dieser heiter-zĂ€hen Adivasi gibt einen faszinierenden Einblick in die StĂ€rke von Gewaltfreiheit: Ahimsa.
In einer von Korruption und Kastenkonflikten geprĂ€gten Gesellschaft, wo viele Menschen nur auf dem Papier demokratische Rechte haben, unterstĂŒtzen Aktivisten der Basisbewegung “Ekta Parishad” (Solidarisches Forum) die Ureinwohner in ihrem beharrlichen Einsatz.
Entscheidend fĂŒr deren charismatischen BegrĂŒnder P.V. Rajagopal war die aufsehenerregende Waffenniederlegung einer grossen Gruppe von “Dacoits”, die in den Siebziger Jahren weite Gebiete des Chambal Valley mit Raub, EntfĂŒhrung und Mord unsicher gemacht hatten. Ehemalige Rebellen schildern, wie die Gandhi-Nachfahren sie und ihre Kampfgenossen schliesslich ĂŒberzeugten, gewaltfrei fĂŒr eigene Rechte einzustehen.
Noch heute bestĂ€rkt Rajagopal mit den Mitgliedern von “Ekta Parishad” junge Menschen aus benachteiligten Regionen in ihrem Kampf um wĂŒrdevolles Leben und nachhaltigen sozialen Wandel.

 

REGIE:
Karl Saurer
PRODUKTION:
Franziska Reck
DREHBUCH:
Karl Saurer
KAMERA:
Boney Keyar
Pravin Pagare
SCHNITT:
Loredana Cristelli
TON:
V.K.Sijoh
Christian Beusch
Guido Helbling

       
  Ai Weiwei: Never Sorry
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. September 2012]
       
 

Ein Film von Alison Klayman • AI WEIWEI: NEVER SORRY zeigt das Portrait einer der wichtigsten Persönlichkeiten des beginnenden 21. Jahrhunderts. Einen KĂŒnstler, der glaubt, dass Kunst und menschliche Freiheit untrennbar miteinander verbunden sind.
Im Streben fĂŒr diese Freiheit wird Ai Weiwei nie aufhören, seine Gegner zu provozieren. Er fragt nach, wo andere schweigen – ungeachtet der Konsequenzen.
Die junge Regisseurin Alison Klayman hat den international gefeierten KĂŒnstler und Aktivisten drei Jahre lang begleitet. Ihr Film ermöglicht einen einzigartigen Einblick in Ai Weiweis Persönlichkeit, sein Privatleben und sein Schaffen. Entstanden ist so auch eine differenzierte Beschreibung des heutigen Chinas zwischen WillkĂŒr und Widerstand.

 

REGIE:
Alison Klayman
PRODUKTION:
Alison Klayman
Adam Schlesinger
CAST:
Danqing Chen
Ying Gao
Changwei Gu
Tehching Hsieh
Huang Hung
Yanping Liu
DREHBUCH:
Alison Klayman
KAMERA:
Alison Klayman
SCHNITT:
Jennifer Fineran
MUSIK:
Ilan Isakov

       
  Air Racers
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Christian Fry & Jean-Jacques Mantello • Mit dem Dokumentarfilm «Air Racers 3D» zeigt das Verkehrshaus Filmtheater ein Flugshow-Highlight der speziellen Art auf Grossleinwand. Der Film nimmt die Zuschauer mit zum legendĂ€ren Reno National Championship Air Races, einem der weltweit letzten grossen Flugzeugrennen, das alljĂ€hrlich im September in Reno im US-Bundesstaat Nevada durchgefĂŒhrt wird. Sie erleben hautnah aus dem Cockpit die IntensitĂ€t und den High-Speed-Nervenkitzel der Rennpiloten. Der Film zeigt aber auch die Entstehungsgeschichte des schnellsten Luftrennens der Welt, das 1909 seinen Anfang nahm, nur sechs Jahre nach dem Erstflug der GebrĂŒder Wright

 

REGIE:
Christian Fry
Jean-Jacques Mantello
PRODUKTION:
Christian Fry
RaĂșl Leckie
CAST:
Richard Gabai
DREHBUCH:
Christian Fry
Richard Dowlearn
KAMERA:
Vern Nobles
SCHNITT:
Christine Steele
TON:
John Hays

       
  Al Quds: The Workshop
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Raff Fluri • In den 1980er-Jahren wurden in PalĂ€stina praktisch alle Kinos geschlossen. Erst knapp 30 Jahre spĂ€ter wurden einige dieser Kinos wieder belebt. Im Jahr 2012 konnte der Burgdorfer FilmvorfĂŒhrer Raff Fluri in PalĂ€stina einen Kurs in 35mm-VorfĂŒhrtechnik geben. Zu einer Zeit, in der die meisten Kinos in der Schweiz bereits digitalisiert waren und die klassischen Filmprojektoren aus den VorfĂŒhrkabinen verschwunden sind. Da innerhalb kurzer Zeit möglichst viel Wissen vermittelt werden musste, nahm er eine kleine Kamera mit, damit die Teilnehmer das Kursgeschehen festhalten und spĂ€ter nachsehen konnten. Am letzten Kurstag machten sich die FilmvorfĂŒhrerInnen spontan auf eine pannenreiche Reise durchs Westjordanland nach Jenin, um sich im dortigen Kino bereits etwas auf die Digitale Ära vorzubereiten.
Doch bei diesem Projekt ging es um mehr als nur um die Vermittlung von Wissen: Einige der Teilnehmer waren zum ersten Mal in der Heiligen Stadt, und so kam es, dass die Kamera auch in der Freizeit stets mit dabei war... Aus dem Material ist nun dieser subjektive Reisebericht entstanden.

 

REGIE:
Raff Fluri
PRODUKTION:
Raff Fluri
KAMERA:
Ashraf Dowani
Nader Elewy
Raff Fluri
Rima Issa
Sayel Jarrar
SCHNITT:
Raff Fluri

       
  Albert Schweitzer - Ein Leben fĂŒr Afrika
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Gavin Millar • Der Film ALBERT SCHWEITZER stellt einen der grössten Humanisten des 20. Jahrhunderts in den Mittelpunkt: Albert Schweitzer. Bereits mit dreissig Jahren war er bekannt als Theologe und Philosoph, als Autor eines Buches ĂŒber Johann Sebastian Bach, das selbst heute noch als Standardwerk gilt, und als gefeierter Interpret von Bachs Orgelwerken. Dann sattelt er um, studiert Medizin und beschliesst zusammen mit seiner Frau Helene nach Afrika zu gehen, um dort ein Krankenhaus aufzubauen und den Ärmsten der Armen zu helfen. FĂŒr Schweitzer stand fest, dass er seinen Plan des „rein menschlichen Dienens“ nunmehr dort verwirklichen wollte. Denn Christ sein bedeutete fĂŒr Albert Schweitzer stets mehr als Gottesdienst und Theorie. Hier lag auch die Motivation, etwas „von der Schuld abzutragen“, die die europĂ€ischen KolonialmĂ€chte in Afrika auf sich geladen hatten. WĂ€hrend des kurz darauf ausbrechenden Ersten Weltkrieges suchte Albert Schweitzer in Lambarene vergeblich eine Antwort auf die Frage, wie der Mensch fĂŒr sich einfach und rational herleiten kann, sich selbst und die Welt zu bejahen.

 

REGIE:
Gavin Millar
PRODUKTION:
Eliza Mellor
Alexander Thies
CAST:
Jeroen Krabbé
Barbara Hershey
Judith GodrĂšche
Samuel West
Jeanette Hain
Patrice Naiambana
Jonathan Firth
Armin Rohde
DREHBUCH:
James Brabazon
David Howard
Gavin Millar
KAMERA:
Cinders Forshaw
SCHNITT:
Oli Weiss
TON:
Tobias Fleig
MUSIK:
Colin Towns
AUSSTATTUNG:
Tom Hannam
KOSTÜME:
Wolfgang Ender
Moira Anne Meyer

       
  Alexander
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Januar 2005]
       
 

Mit 25 Jahren hatte er bereits die ganze Welt erobert • Unter der Regie von OscarÂź-PreistrĂ€ger Oliver Stone meisselt der Film ein opulentes GemĂ€lde ĂŒber ALEXANDER, DEN GROssEN (336 - 323 vor Christi) auf die grosse Kinoleinwand. Seine Jugend, seine TrĂ€ume von Ruhm und Abenteuer, bis hin zu seinem einsamen und mysteriösen Tod als Herrscher des grössten Reichs der Weltgeschichte ziehen die Zuschauer in Bann. Das in Marrakesch, London und Thailand gedrehte historische Epos ALEXANDER erzĂ€hlt von der impulsiven, turbulenten Beziehung zu seinen Eltern, die entschlossen waren, ihren Sohn mit allen Mitteln der Macht auf den Thron zu bringen. Eine Chronik der stĂŒrmischen brĂŒderlichen BĂŒndnisse mit seinen engsten GefĂ€hrten und seiner gewaltigen Armee, ĂŒber die gemeinsamen KĂ€mpfe auf den von der Sonne verbrannten Schlachtfeldern des Persischen Reichs bis hin zu den schneebedeckten Gipfeln Indiens wird zum Leben erweckt. Der Film zeigt in unvergesslichen Bildern und mit einem Ensemble erstklassiger Schauspieler um Colin Farrell, Anthony Hopkins und Angelina Jolie Alexanders Reise auf dem Weg zur imposantesten Figur der Weltgeschichte.

 

REGIE:
Oliver Stone
PRODUKTION:
Moritz Borman
Jon Kilik
Thomas SchĂŒhly
Iain Smith
Oliver Stone
CAST:
Colin Farrell
Angelina Jolie
Val Kilmer
Anthony Hopkins
Jared Leto
Rosario Dawson
Gary Stretch
DREHBUCH:
Oliver Stone
Laeta Kalogridis
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Yann Hervé
Alex Marquez
Thomas J. Nordberg
TON:
Jean Goudier
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Jan Roelfs
KOSTÜME:
Jenny Beavan

       
  Alexandrie... New York
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

Ein Film von Youssef Chahine • Der bekannteste Regisseur Ägyptens bringt einmal mehr ein kosmopoliti-sches Meisterwerk ins Kino. Er besucht seine Vergangenheit im Amerika der 40er Jahre und erzĂ€hlt uns eine wunderschöne und feinfĂŒhlige Geschichte ĂŒber die Liebe – zu einer Frau und zu Amerika.

AnlÀsslich einer ihn ehrenden Hommage fÀhrt der Àgyptische Regisseur Yehia von Alexandria nach New York, wo er auf seine Jugendliebe Ginger trifft. Vierzig Jahre sind vergangen, seit sie zusammen auf die Schauspielschule in Kalifornien gegangen sind und sich ewige Liebe geschworen haben. Seither hat sich der amerikanische Traum verÀndert... Doch dann entdeckt Yehia, dass er einen Sohn hat - einen amerikanischen Sohn.

 

REGIE:
Youssef Chahine
PRODUKTION:
Humbert Balsan
Gabriel Khoury
Marianne Khoury
CAST:
Mahmoud Hemida
Ahmed Yehia
Youssra
Yousra El Lozy
Lebleba
Hala Sedki
Magda Al Khattib
DREHBUCH:
Youssef Chahine
Khaled Youssef
KAMERA:
Ramses Marzouk
SCHNITT:
Rashida Abdel Salam
TON:
JĂ©rĂŽme Ayasse
MUSIK:
Yehia El Mougy
AUSSTATTUNG:
Hamed Hemdan
KOSTÜME:
Monia Fath Elbab

       
  Alice Through the Looking Glass
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Alice in Wonderland: Through the Looking Glass • Alice Kingsleigh (Mia Wasikowska) hat die letzten Jahre damit zugebracht, in die Fussstapfen ihres Vaters zu treten und ĂŒber die sieben Weltmeere zu segeln. Wieder zurĂŒck in London findet sie einen magischen Spiegel und kehrt in die fantastische Welt von Unterland zurĂŒck. Dort trifft sie auf alte Bekannte: das Weisse Kaninchen (Michael Sheen), Absolem (Alan Rickman), die Grinsekatze (Stephen Fry) und natĂŒrlich den VerrĂŒckten Hutmacher (Johnny Depp), der aber nicht mehr er selbst ist – er hat sein Mehrsein verloren. Um ihn zu retten, schickt die Weisse Königin (Anne Hathaway) Alice los, nach der ChronosphĂ€re zu suchen, einer Metallkugel im Inneren der Grossen Uhr, von der alle Zeit ausgeht. Auf ihrer Reise in die Vergangenheit trifft Alice auf Freunde - und Feinde - in verschiedenen Stadien ihres Lebens. Es ist ein gefahrenvoller Wettlauf mit der Zeit, um den VerrĂŒckten Hutmacher zu retten, bevor sein letztes StĂŒndlein geschlagen hat
 im wahrsten Sinne des Wortes!

 

REGIE:
James Bobin
PRODUKTION:
Tim Burton
Joe Roth
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Johnny Depp
Anne Hathaway
Mia Wasikowska
Helena Bonham Carter
DREHBUCH:
Linda Woolverton
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Andrew Weisblum
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Dan Hennah

       
  Alive!
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. August 2010]
       
 

Eingeholt von unterbittlichen Traditionen • Koli studiert in Tirana albanische Literatur. Nachdem er ins Dorf zurĂŒckgekehrt ist, um seinen Vater zu beerdigen, sieht er sich in eine Blutfehde verwickelt, die sein Grossvater vor ĂŒber sechzig Jahren ausgelöst hatte. Koli will mit der alten Geschichte nichts zu tun haben, will sein eigenes Leben in Frieden leben und zurĂŒck an die Uni. Es bleibt ihm allerdings nichts anderes ĂŒbrig, als sich dem Gewohnheitsrecht zu fĂŒgen und zunĂ€chst unterzutauchen, in der Hoffnung, dass Vernunft einkehren wĂŒrde. Damit beginnt ein ebenso absurder wie dramatischer Lauf ums Leben, den der albanische Regisseur Artan Minarolli mit Liebe zu Landschaften und Figuren erzĂ€hlt und in dem er zeigt, wie verhĂ€ngnisvoll ĂŒberholte Traditionen sein können. Der Film ALIVE! war nicht umsonst die albanische Nomination fĂŒr die Oscars. Ein starkes KinostĂŒck aus dem noch jungen albanischen Filmschaffen.

 

REGIE:
Artan Minarolli
PRODUKTION:
Marie Balducchi
Vincent Lucassen
Artan Minarolli
Ebba Sinzinger
CAST:
Eni Cani
Bessart Kallaku
Bruno Shllaku
Nik Xhelilaj
DREHBUCH:
Artan Minarolli
KAMERA:
Jacques Bouquin
SCHNITT:
Oliver Neumann
MUSIK:
Baptiste Bouquin

       
  All Eyez on Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Benny Boom • „Hier geht es nicht nur um dich. Wie alle Schwarzen hast du ein Fadenkreuz auf dem RĂŒcken,“ sagt die Mutter zu ihrem Sohn Tupac Shakur nahezu prophetisch. ALL EYEZ ON ME erzĂ€hlt die Geschichte von Tupac, der in den 70er- und 80er-Jahren in New York als Sohn aktiver Mitglieder der Black-Panther-Bewegung aufwuchs und der als 2Pac zu Ruhm durch seine Musik kam. Nachdem Tupac in den spĂ€ten 80er-Jahren an die US-WestkĂŒste umzog, wird er als Rapper zu einem schillernden Fixstern am HipHop-Himmel und verkauft Millionen von Platten. Aber der Erfolg birgt auch seine Schattenseiten und RivalitĂ€ten mit anderen Rappern, insbesondere mit The Notorious B.I.G. drohen zu eskalieren


2Pac war ohne Zweifel einer der grössten Rap-Musiker aller Zeiten. Besonders sein Album "All Eyez On Me“ – titelgebend fĂŒr den Film – prĂ€gte das Genre nachhaltig. Neben Danai Gurira (bekannt aus der Serie „Walking Dead“) als Tupacs Mutter Afeni Shakur verkörpert Kat Graham („Vampire Diaries“) die Rolle von Will Smiths spĂ€terer Frau Jada Pinkett und Lauren Cohen („Cold Case“, „Vampire Diaries“) Tupacs Managerin und Mentorin Leila Steinberg. Regie des lang erwarteten Biopics fĂŒhrte der Musikvideo-erfahrene Benny Boom. Ein brisanter und engagierter Film nicht nur fĂŒr HipHop und Rap-Fans!

 

REGIE:
Benny Boom
PRODUKTION:
David Robinson
James G. Robinson
CAST:
Demetrius Shipp Jr.
Danai Gurira
Kat Graham
Annie Ilonzeh
Dominic L. Santana
Jamal Woolard
Rayan Lawrence
DREHBUCH:
Jeremy Haft
Eddie Gonzalez
Steven Bagatourian
KAMERA:
Peter Menzies Jr.
SCHNITT:
Joel Cox
TON:
Aron Siegel
MUSIK:
John Paesano
AUSSTATTUNG:
Derek R. Hill
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  All That I Love - Wszystko co kocham
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2011]
       
 

Ein Film von Jacek Borcuch • Anfang der 80er-Jahre in Polen: Der achtzehnjĂ€hrige Janek, Sohn eines MilitĂ€roffiziers, ist SĂ€nger einer Punk-Band. Seine Lieder finden keinen Gefallen bei den Erwachsenen und schon gar nicht bei den OrdnungshĂŒtern des Regimes. Er verliebt sich in Basia, deren Eltern Mitglieder der Gewerkschaft SolidaritĂ€t sind und sich ihrer Beziehung in den Weg stellen. Als schliesslich die Regierung das Kriegsrecht ausruft, wird das Leben der beiden endgĂŒltig auf den Kopf gestellt.

ALL THAT I LOVE ist eine moderne Version von Romeo und Julia, die, untermalt von Punk-Musik, einen intelligenten und sensiblen Blick auf den schmalen Grat zwischen Liebe, Revolution und LoyalitÀt wirft. Ein erfrischender Film, getragen vom Schauspieler Mateusz Kosciuszkiewicz, der bereits als polnischer James Dean gehandelt wird.

 

REGIE:
Jacek Borcuch
PRODUKTION:
Jan Dworak
Renata Czarnkowska-Listos
CAST:
Mateusz Kosciukiewicz
Olga Frycz
Jakub Gierszal
Andrzej Chyra
Anna Radwan
Katarzyna Herman
Mateusz Banasiuk
DREHBUCH:
Jacek Borcuch
KAMERA:
Michal Englert
SCHNITT:
Agnieszka Glinska
Krzysztof Szpetmanski
TON:
Tomasz Dukszta
Zofia Golebiowska
Bartlomiej Wozniak
MUSIK:
Daniel Bloom
AUSSTATTUNG:
Elwira Pluta
KOSTÜME:
Magdalena Maciejewska

       
  All the Money in the World
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Ridley Scott • Im Sommer 1973 wird der 16-jĂ€hrige John Paul Getty III. (Charlie Plummer), Enkel des milliardenschweren Öl-Magnaten John P. Getty (Christopher Plummer), in Rom entfĂŒhrt. Die Kidnapper sind Mitglieder der Mafia und verlangen 17 Millionen Dollar Lösegeld. Doch der reichste Mann der Welt sperrt sich: Er wittert hinter der EntfĂŒhrung eine Inszenierung, ausserdem fĂŒrchtet er Nachahmer. Schliesslich hat Getty insgesamt 14 Enkel! Als die EntfĂŒhrer ein abgeschnittenes Ohr schicken und ankĂŒndigen, John Paul „stĂŒckweise“ freizulassen, falls nicht bald gezahlt werde, beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit. John Pauls Mutter Gail (Michelle Williams) engagiert einen ehemaligen CIA-Vermittler (Mark Wahlberg), um ihren Sohn zu befreien – zur Not auch ohne die Hilfe des Schwiegervaters...

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Chris Clark
Dan Friedkin
Mark Huffam
Ridley Scott
Bradley Thomas
Kevin J. Walsh
CAST:
Mark Wahlberg
Christopher Plummer
Michelle Williams
Olivia Grant
Charlie Plummer
Timothy Hutton
Teresa Mahoney
Andrew Buchan
Marco Leonardi
DREHBUCH:
David Scarpa
John Pearson
KAMERA:
Dariusz Wolski
TON:
Oliver Tarney
MUSIK:
Daniel Pemberton
AUSSTATTUNG:
Arthur Max

       
  Allende mi abuelo Allende
 
       
 

Ein Film von Marcia Tambutti Allende

 

REGIE:
Marcia Tambutti Allende
PRODUKTION:
Paola Castillo
CAST:
Salvador Allende
DREHBUCH:
Valeria Vargas
Marcia Tambutti Allende
Paola Castillo
Bruni Burres
KAMERA:
Eduardo Cruz-Coke
SCHNITT:
Coti Donoso
Viera Gallo MarĂ­a Teresa
TON:
Cristian Larrea
Roberto Espinoza
MUSIK:
Leonardo Heiblum
Jacobo Lieberman

       
  Alles auf Zucker!
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Februar 2005]
       
 

Ein Film von Dani Levy • Jakob Zuckermann ein Jude? "Mit dem Club habe ich nichts zu tun", verkĂŒndet Jaeckie Zucker voller Inbrunst. Doch da irrt er sich. Denn dem zu DDR-Zeiten beliebten Sportreporter und Lebemann steht das Wasser bis zum Hals: Der Gerichtsvollzieher droht mit Knast und seine Frau Marlene mit Scheidung. FĂŒr den gewitzten Billiardspieler gibt es nur noch eine Hoffnung: Das mit 100.000 Euro dotierte European Pool Turnier. Doch unmittelbar vor Turnierbeginn stirbt Jaeckis Mutter. Und Mammes Testament hĂ€lt eine besondere Überraschung parat: Das Erbe fĂ€llt ihnen nur dann zu, wenn sich die seit ĂŒber 40 Jahren verfeindeten Söhne Samuel und Jakob versöhnen - und wenn sie samt ihrer Familien das jĂŒdische Gesetz einhalten und sieben Tage strengste Totenwache halten. WĂ€hrend Marlene einen Crashkurs in Sachen jĂŒdischer Tradition absolviert und die orthodoxe Verwandtschaft mit koscheren HĂ€ppchen versorgt, gibt es fĂŒr Jaecki ein ganz anderes Problem - das Billiardtunier wurde soeben eröffnet...

 

REGIE:
Dani Levy
PRODUKTION:
Manuela Stehr
CAST:
Henry HĂŒbchen
Hannelore Elsner
Udo Samel
Golda Tencer
Steffen Groth
Anja Franke
Sebastian Blomberg
DREHBUCH:
Dani Levy
Holger Franke
KAMERA:
Carl-Friedrich Koschnick
SCHNITT:
Elena Bromund
MUSIK:
Niki Reiser
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Lucie Bates

       
  Alles eis Ding
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2012]
       
 

Ein Film von Anita Blumer • Ein Haus am ZĂŒrcher Stadtrand. FĂŒnf Schwestern leben zusammen mit ihrer in die Jahre gekommenen Grossmutter unter einem Dach. In diesem Sommer kommt die gewohnte Ordnung im Frauenkosmos durcheinander: Nach sieben Jahren im Ausland kehrt die Ă€lteste Schwester ins Haus zurĂŒck – und im letzten freistehenden Zimmer quartiert sich ein stiller Untermieter ein. Das Grosi raucht Pfeife. Anna macht Tattoos. Pascale findet eine Freundin. Paula hat ein Date. Es wird gegessen und getrunken, gelacht und geschwiegen. Jede ist mit ihrer eigenen Existenz beschĂ€ftigt – und doch halten sie zusammen. Was ist und was soll werden? Das Leben, manchmal peinlich, manchmal schwierig, manchmal schön.

 

REGIE:
Anita Blumer
PRODUKTION:
Piet Baumgartner
Anita Blumer
Rajko Jazbec
CAST:
Jeanne Devos
Anja SchÀrer
Anna-Katharina MĂŒller
Sophie Hottinger
Stefan Kollmuss
Stephanie Glaser
DREHBUCH:
Anita Blumer
Leonie KrĂ€henbĂŒhl
KAMERA:
Susanne Steffen
SCHNITT:
Andreas Arnheiter

       
  Alles Inklusive
 
       
 

Ein Film von Doris Dörrie • Den albernen Vornamen verdankt Apple (NADJA UHL) ihrer Mutter Ingrid (HANNELORE ELSNER). Nie mehr will sie so chaotisch leben wie damals in ihrer Kindheit. In Spanien, in dem Zelt am Hippie-Strand von Torremolinos, 1967, als Apples Mutter eine wilde AffĂ€re mit Karl hatte. Jetzt, dreissig Jahre spĂ€ter, erlebt die Singlefrau Apple ein Liebesdesaster nach dem anderen und fĂŒhlt sich einzig und allein von ihrem Hund verstanden. Und die ehemalige barbusige Strandkönigin Ingrid, mit ĂŒber sechzig immer noch rebellischer Freigeist, kehrt nun nach mehr als drei Jahrzehnten als All-inclusive-Touristin zurĂŒck nach Torremolinos: Der Hippie-Strand existiert nicht mehr und vor lauter Hotelbunkern, billiger Animation und feiernden Abiturienten erkennt sie das ehemalige Fischerdorf kaum wieder. Die Begegnungen mit einem BootsflĂŒchtling (Elton Prince) und dem Transvestiten Tim – bzw. Tina (Hinnerk Schönemann) – zwingen Ingrid, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen. Als auch Apple in Spanien eintrifft, um ihre Mutter zu besuchen, erlebt sie eine Überraschung.

 

REGIE:
Doris Dörrie
PRODUKTION:
Harald KĂŒgler
Molly von FĂŒrstenberg
CAST:
Hannelore Elsner
Nadja Uhl
Hinnerk Schönemann
Axel Prahl
Peter Striebeck
Fabian Hinrichs
Juliane Köhler
Natalia Avelon
DREHBUCH:
Doris Dörrie
KAMERA:
Hanno Lentz
SCHNITT:
Frank J. MĂŒller
Inez Regnier
TON:
Christof Ebhardt
MUSIK:
Sven Regener

       
  Allied
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Robert Zemeckis • Mit seinem neuesten Film begibt sich der OscarÂź-prĂ€mierte Regisseur Robert Zemeckis zurĂŒck in die Vergangenheit: HochkarĂ€tig besetzt mit Academy AwardÂź NominĂ©e Brad Pitt (The Curious Case of Benjamin Button, World War Z) und OscarÂź-PreistrĂ€gerin Marion Cotillard (La vie en rose, The Dark Knight Rises) erzĂ€hlt der Altmeister des Hollywood-Blockbusterkinos eine tragische Liebesgeschichte, beginnend im Casablanca der 40er Jahre. Ein dramatischer Spionagethriller um Liebe und Verrat auf Leben und Tod.

 

REGIE:
Robert Zemeckis
PRODUKTION:
Graham King
CAST:
Lizzy Caplan
Brad Pitt
Matthew Goode
Marion Cotillard
Charlotte Hope
Raffey Cassidy
Jared Harris
DREHBUCH:
Steven Knight
KAMERA:
Don Burgess
SCHNITT:
Mick Audsley
Jeremiah O'Driscoll
TON:
Jeremy Bowker
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Gary Freeman

       
  Almacenados
 
       
 

Ein Film von Jack Zagha • Der pflichtbewusste Mr. Lino arbeitet seit 39 Jahren als Aufsicht einer Lagerhalle. Nun steht seine Pensionierung an: 5 Tage hat er Zeit, um seine schwierigen Aufgaben an den jungen Schnösel Nin zu ĂŒbergeben. „Wenn die Lastwagen kommen, mĂŒssen wir bereit sein.” Aber Nin bemerkt bald, dass hier kaum je irgendetwas angeliefert wird. WĂ€hrend die Tage vorbeigehen, lernt sich das ungleiche Duo langsam kennen – und schĂ€tzen. Eine kleine LebenslĂŒge ist noch lange kein Grund, keine Freundschaft zu schliessen. ALMACENADOS ist eine köstlich-absurde Tragikomödie rund um die Themen Arbeitsmoral und stĂ€ndige Bereitschaft.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Jack Zagha
PRODUKTION:
Yossy Zagha
Jack Zagha
Elsa
Reyes
CAST:
José Carlos Ruiz
Hoze Meléndez
DREHBUCH:
David Desola
Jack Zagha
Yossy Zagha
KAMERA:
Claudio Rocha
SCHNITT:
Juan Manuel Figueroa
TON:
Erik Ruiz Arellano
Mario Cobos
Miguel HernĂĄndez
MUSIK:
Andrés Sånchez
AUSSTATTUNG:
Jay Aroesty
KOSTÜME:
Alejandra Dorantes

       
  Alone in Berlin
 
       
 

Jeder stirbt alleine / Seul dans Berlin • Berlin 1940, Jablonskistrasse 55. Ein Haus mit ganz unterschiedlichen Bewohnern: ein Hauswart, eine versteckte JĂŒdin, ein ehemaliger Richter, ein Denunziant, ein Kleinkrimineller, ein Hitlerjunge, eine BrieftrĂ€gerin und das Arbeiterehepaar Quangel. Angst ist das bestimmende GefĂŒhl der Zeit. Nach einem Schicksalsschlag beschliessen Anna und Otto Quangel, sich aufzulehnen: mit klaren Botschaften gegen den Nationalsozialismus auf schlichten Postkarten. Doch bald schon kommt ihnen Kommissar Escherich auf die Spur. Otto und Anna finden durch ihren scheinbar aussichtslosen Kampf wieder zusammen – so wird dieser auch deswegen nicht umsonst gewesen sein

«Jeder stirbt fĂŒr sich allein» basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada von 1947. Mehr als 60 Jahre nach der Erstveröffentlichung des auf einer wahren Geschichte beruhenden Buchs erschien dieses erstmals auf Englisch. Damit wurde die authentische ErzĂ€hlung ĂŒber die Frage nach Moral und Haltung in einer Diktatur zum internationalen Bestseller. Der hervorragend besetzte Film des Schweizers Vincent Perez ist ein berĂŒhrendes PlĂ€doyer fĂŒr die Menschlichkeit in Zeiten der Not.

 

REGIE:
Vincent Perez
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Christian Grass
Marco Pacchioni
James Schamus
Uwe Schott
Paul Trijbits
CAST:
Daniel BrĂŒhl
Emma Thompson
Brendan Gleeson
Mikael Persbrandt
Katharina SchĂŒttler
DREHBUCH:
Bettine von Borries
KAMERA:
Christophe Beaucarne
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
Lee Herrick
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Jean-Vincent Puzos
KOSTÜME:
Nicole Fischnaller

       
  Alpsummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Thomas Horat • «Alpsummer» gibt Einblick in das einfache Leben auf den Alpen in der Innerschwyz. Es werden vier Familien aus unterschiedlichen Generationen portraitiert, welche die Alpen auf traditionelle Art und Weise bewirtschaften. Das aus freien StĂŒcken gewĂ€hlte bescheidene Leben ĂŒber den Sommer bestimmt auch die restliche Jahreszeit und wird zum Hauptthema des Films. In einer Zeit, in der die Gesellschaft immer mehr auf Konsum getrimmt wird, ist es erfrischend zu sehen, dass einfache Lebensweisen glĂŒcklich machen. Musikalische Einlagen der Protagonisten, einheimischer Musikanten und den Naturjuuzern «Natur pur» sowie die ursprĂŒnglichen Dialekte untermalen das filmische Werk.

In den meisten Berggebieten der Schweiz wird anfangs Sommer fĂŒr die Dauer von drei bis vier Monaten Vieh auf die Alpen getrieben. Einerseits sind es die Tiere der Älpler, zu einem grossen Teil aber wird auch Fremdvieh von anderen Bauern mitgefĂŒhrt. Die Bauern entlasten damit ihre eigenen Weiden und können so das Gras mĂ€hen und fĂŒr den nĂ€chsten Winter einbringen. Gleichzeitig wird das Gras in den Alpen gut genutzt, die Erosion eingedĂ€mmt, und die Tiere haben eine gute Zeit und der Älpler einen Verdienst. Nirgends so wie in den Innerschweizer Kantonen werden die Alpen von Einheimischen bewirtschaftet. Es ist eine Tradition die sehr hoch gehalten wird und hoch angesehen ist bei den Einheimischen.

In Gebieten wie dem Berner Oberland oder GraubĂŒnden sind inzwischen vorwiegend Helfer aus den NachbarlĂ€ndern angestellt fĂŒr das KĂ€sen und die Obhut der Tiere. Junge Bauern in Innerschwyz haben oft MĂŒhe, in der NĂ€he einen Betrieb ĂŒbernehmen zu können und mĂŒssen manchmal in andere Kantone ausweichen.

 

REGIE:
Thomas Horat
PRODUKTION:
Salome Pitschen
DREHBUCH:
Thomas Horat
KAMERA:
Salome Pitschen
SCHNITT:
Salome Pitschen
TON:
René Zingg
Simon Graf

       
  Alpzyt
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Oktober 2016]
       
 

Z'Alp - Zweiter Teil • Nach „z’Alp“ kehrt Thomas Rickenmann zu den drei Familien zurĂŒck, die er vor drei Jahren beim Alpaufzug portrĂ€tierte. Im zweiten Teil bleiben wir den ganzen Sommer lang oben im Alpstein, im Berner Oberland und in der Zentralschweiz.
Wir erleben die Alpzeit der Bergbauern mit oder ohne Handy jenseits der Waldgrenze, wo nicht Minuten zĂ€hlen, sondern der Umgang mit der Natur. „Alpzyt“ mag wie „Wellness fĂŒrs GemĂŒt“ erscheinen. Doch wann ist der Zeitpunkt zur Heimkehr? Wie lange reicht das Gras auf den Weiden, und wie frĂŒh droht ein Wintereinbruch? FĂŒr unsere drei Familien hĂ€ngt das Überleben von der Alpwirtschaft ab, und die Kargheit und HĂ€rte in der Unwirtlichkeit da oben verleiht der Alpzeit Schönheit und WĂŒrde.

 

REGIE:
Thomas Rickenmann
PRODUKTION:
Thomas Rickenmann
DREHBUCH:
Thomas Rickenmann
KAMERA:
Thomas Rickenmann
SCHNITT:
Thomas Rickenmann

       
  Als wir trĂ€umten
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. April 2015]
       
 

Ein Film von Andreas Dresen • Als wir trĂ€umten, war der Stadtrand von Leipzig die Welt. Die DDR war weg und wir waren noch da. Pitbull war noch kein Dealer. Mark war noch nicht tot. Rico war der grösste Boxer und Sternchen war das bezauberndste MĂ€dchen. Doch sie hat mich nicht so geliebt wie ich sie. Alles kam anders. Aber es war unsere schönste Zeit
 Dani, Mark, Rico, Pitbull und Paul leben im Rausch ganz besonderer Jahre, in denen alles, wirklich alles möglich scheint. Was gestern war, gilt heute nicht mehr. Die Nacht wird zum Tag, ĂŒberall Aufbruch, ĂŒberall AbgrĂŒnde – und so viele TrĂ€ume. Mit «Als wir trĂ€umten» hat Andreas Dresen den gleichnamigen Erfolgsroman von Clemens Meyer zu einer intensiven Geschichte ĂŒber Freundschaft und Verrat, Zuversicht und Illusion verdichtet – kraftvoll, wild und zĂ€rtlich.

 

REGIE:
Andreas Dresen
PRODUKTION:
Olivier PĂšre
CAST:
Ruby O. Fee
Peter Schneider
Pit Bukowski
Joel Basman
Merlin Rose
DREHBUCH:
Wolfgang Kohlhaase
Clemens Meyer
KAMERA:
Michael Hammon
TON:
Martin Rogalski
Ralf Krause
AUSSTATTUNG:
Susanne Hopf
KOSTÜME:
Sabine Greuning

       
  Am Anfang war das Licht
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. September 2010]
       
 

Es gibt Menschen die sich nur von Licht ernĂ€hren • AM ANFANG WAR DAS LICHT beschĂ€ftigt sich mit einem PhĂ€nomen, von dem in unserer westlichen Welt nur wenige wissen, da es von unserer medialen Welt weitestgehend ignoriert wird. Der Film handelt von Menschen, die ohne Essen und Trinken leben können. Über Wochen, Jahre oder sogar Jahrzehnte.

Spontan wĂŒrde jeder sagen – das geht nicht! Unmöglich! Doch basierend auf beglaubigten Erlebnisberichten, mittels Interviews und wissenschaftlich protokollierten Laborexperimenten folgt der Film dem PhĂ€nomen „Lichtnahrung“ oder „Breatharianismus“. Er befasst sich mit der kaum glaublichen Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die sich allein von Licht ernĂ€hren. AM ANFANG WAR DAS LICHT zeigt diese Menschen, die es offensichtlich schon seit Jahrtausenden gegeben hat, die keine Nahrung im klassischen Sinn zum Leben, fĂŒr ihren Stoffwechsel brauchen. Als moderne Menschen erleben wir dieses PhĂ€nomen als ungeheuerlichen Angriff auf unser westliches, naturwissenschaftlich geprĂ€gtes Weltbild. Deshalb begibt sich der Film auf eine spannende wie verblĂŒffende Spurensuche rund um den Globus, die neueste ErklĂ€rungsmodelle aus der Quantenphysik genauso einschliesst, wie das Wissen der östlich-spirituellen Tradition. Der Film ist kein Aufruf dazu, nicht mehr zu essen, sondern gibt Denkanstösse, um die herrschende mechanistisch-materialistische Weltanschauung zu hinterfragen und um den Blickwinkel fĂŒr neue Denkmodelle und Lebensweisen zu öffnen. Oder stimmt es weiterhin, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“?

 

REGIE:
P.A. Straubinger
PRODUKTION:
Helmut Grasser
CAST:
Jasmuheen
Dr. RĂŒdiger Dahlke
Mataji Prahlad Jani
KAMERA:
Birgit Gudjonsdottir
Dani Purer
P.A. Straubinger
SCHNITT:
Michael Hudecek
TON:
Nina Slatosch

       
  Am Hang
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2013]
       
 

Ein Film von Markus Imboden • Felix steht am Hang.

Er hat nur eines im Kopf: Valerie. Seine Frau, mit der er 15 Jahre zusammen war, die ihn verlassen hat. Magisch zieht es Felix, den Verfechter der grossen Liebe und der Ehe, an den Ort der endgĂŒltigen Trennung im Tessin.

Valeries Ex-Liebhaber Thomas, von dem Felix nichts weiss, ist auch da. Allerdings nicht aus sentimentalen GrĂŒnden. Der charmante Lebemann, der es nicht so eng sieht mit der Liebe, hat ein Ferienhaus in der Gegend.

Per Zufall begegnen sich Felix und Thomas in einem Restaurant. Ohne von ihrer fatal verbundenen Geschichte zu wissen, beginnen die beiden MĂ€nner miteinander zu sprechen. Als Felix realisiert, wen er vor sich hat, nimmt ein abgrĂŒndiges Verwirrspiel seinen Lauf


«Am Hang» basiert auf dem gleichnamigen Roman von Markus Werner, der in 16 Sprachen ĂŒbersetzt wurde und sich allein im deutschsprachigen Raum 450‘000 Mal verkauft hat. Die Verfilmung von Regisseur Markus Imboden («Der Verdingbub») ĂŒberzeugt durch eine elegante Inszenierung und die herausragend spielenden Darsteller Henry HĂŒbchen, Martina Gedeck und Max Simonischek. ErzĂ€hlt wird eine universelle Geschichte ĂŒber Leidenschaft und Sicherheit, Treue und Unverbindlichkeit – faszinierend, intensiv, berĂŒhrend.

 

REGIE:
Markus Imboden
PRODUKTION:
Brigitte Hofer
Cornelia Seitler
CAST:
Martina Gedeck
Maximilian Simonischek
Henry HĂŒbchen
DREHBUCH:
Martin Gypkens
Klaus Richter
KAMERA:
Rainer Klausmann
SCHNITT:
Ueli Christen

       
  Ama-San
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2016]
       
 

Ein Film von ClĂĄudia VarejĂŁo • Ein Sprung ins Wasser und das Licht der Nachmittagssonne bricht sich in den Wellen. Die Luft in der Lunge muss reichen, um am Meeresgrund des Pazifischen Ozeans die begehrten Abalone-Muscheln von den Felsen zu lösen.

Tag fĂŒr Tag tauchen Matsumi, Mayumi und Masumi aus dem Fischerdorf Wagu auf der japanischen Izu-Halbinsel nach Muscheln und anderen Meerestieren. Ohne Sauerstoffflasche und andere Hilfsmittel stossen sie unter Wasser an die Grenzen ihrer körperlichen FĂ€higkeiten. Seit ĂŒber zweitausend Jahren tauchen die Ama-San – wörtlich: Frauen des Meeres – auf diese Art und Weise und sichern so das Einkommen ihrer Familien.

Auf ihren tÀglichen TauchgÀngen verwandeln sich die grazilen Frauenkörper der Ama-San in furchtlose MeeresjÀgerinnen. Damit stellen sie nicht nur die traditionelle Rolle der Frau in der japanischen Gesellschaft in Frage, sondern auch unser eigenes VerstÀndnis von Weiblichkeit.

 

REGIE:
ClĂĄudia VarejĂŁo
PRODUKTION:
JoĂŁo Matos
SCHNITT:
JoĂŁo Braz
TON:
Hugo LeitĂŁo

       
  Amandla!
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2004]
       
 

A Revolution in Four Part Harmony • Der Dokumentarfilm "Amandla!" blendet zurĂŒck auf 40 Jahre Kampf gegen die Rassentrennung in SĂŒdafrika. Regisseur Lee Hirsch tut dies, indem er die Geschichte des Widerstands ĂŒber die Musik erzĂ€hlt. Unter dem Apartheid-Regime war es Schwarzen verboten laut zu singen, Lieder aufzunehmen oder Musikaufnahmen zu besitzen. Heute sind viele dieser verbotenen Lieder zu Nationalhymnen geworden. Und "Amandla!" zu einem ungemein bewegenden Musikfilm ĂŒber die Pflicht zum Widerstand gegen das Unrecht. Der Titel "Amandla!" stammt aus dem Xhosa und bedeutet ĂŒbersetzt: Power, Kraft. Amandla war wĂ€hrend Jahrzehnten der Begriff fĂŒr den Schrei nach Gerechtigkeit im ehemaligen Unrechtssystem SĂŒdafrikas, wo man die Apartheid eingefĂŒhrt hatte und die Menschen mit ihren Gesetzen in unterschiedliche Klassen mit unterschiedlichen Rechten einteilte. Lee Hirsch hat wĂ€hrend neun Jahren an diesem bewegenden Dokumentarfilm gearbeitet. Er hat Lieder von einst im Widerstandskampf aktiven Musikerinnen und Musikern aufgenommen und sie mit exklusiven Interviews zahlreicher Beteiligter und reichhaltigem Material aus Film-archiven verwoben. Zu Wort kommen musikalische Grössen wie Hugh Masekela, Miriam Makeba, Abdullah Ibrahim, Vusi Mahlasela oder etwa Sibongile Khumalo.

 

REGIE:
Lee Hirsch
PRODUKTION:
Lee Hirsch
Sherry Simpson
CAST:
Hugh Masekela
Miriam Makeba
Abdullah Ibrahim
Nelson Mandela
Winnie Mandela
Jesse Jackson
F.W. de Klerk
KAMERA:
Clive Sacke
Ivan Leathers
Brand Jordaan
SCHNITT:
Johanna Demetrakas
TON:
Gary Rydstrom

       
  Amarcord
 
       
 

Ein Film von Federico Fellini • Der Film spielt in Fellinis Heimatstadt Rimini zur Zeit seiner Jugend wĂ€hrend des Faschismus. AnlĂ€sslich einer FrĂŒhlingsfeier auf der zentralen Piazza kommen die Personen zusammen, denen der Film sein Interesse schenkt: kuriose Randexistenzen, die HalbwĂŒchsigen, die Ă€ltere Generation, die MĂŒssiggĂ€nger. Gradisca ist die stĂ€dtische Schönheit, die auch der 16-jĂ€hrige Titta heimlich bewundert. „Der Film wird wie ein Album werden. Bilder. Augenblicke. Kein Held“ (Fellini). Der Film erzĂ€hlt episodenhafte Geschichten, so zum Beispiel jene vom Onkel Teo, der bei einem Ausflug aus der Irrenanstalt den Augenblick nutzt, um auf einen Baum zu klettern und zu schreien „Voglio una donna!“

 

REGIE:
Federico Fellini
PRODUKTION:
Franco Cristaldi
CAST:
Pupella Maggio
Armando Brancia
Magali Noël
Ciccio Ingrassia
Nando Orfei
Luigi Rossi
Bruno Zanin
DREHBUCH:
Federico Fellini
Tonino Guerra
KAMERA:
Giuseppe Rotunno
SCHNITT:
Ruggero Mastroianni
TON:
Oscar De Arcangelis
MUSIK:
Nino Rota
AUSSTATTUNG:
Danilo Donati
KOSTÜME:
Danilo Donati

       
  AmĂ©lie de Montmartre
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Juli 2001]
       
 

Von Jean-Pierre Jeunet (Delicatessen, Alien4) • AmĂ©lie hat als Kind erst ihren Goldfisch, dann ihre Mutter und schliesslich die Liebe ihres Vaters verloren, der sich ausschliesslich einem Gartenzwerg zuwendete. Mit 22 Jahren setzt AmĂ©lie sich das Ziel, andere Leute glĂŒcklich zu machen. Heimlich greift sie in das Leben ihrer verbitterten Hausmeisterin, ihrer hypochondrischen Arbeitskollegin, ihres Nachbarn mit den glĂ€sernen Knochen ein. Und ihr eigenes GlĂŒck? Der SchlĂŒssel dazu könnte Nico sein, der seltsame junge Mann, der die liegengelassenen Passfotos rund um Photoautomaten sammelt. AmĂ©lies Schicksal – das ist ein unerschöpflich phantasievoller Film, der das GlĂŒck neu zu erfinden scheint und uns an die Magie im Alltag glauben lĂ€sst.

 

REGIE:
Jean-Pierre Jeunet
PRODUKTION:
Jean-Marc Deschamps
Claudie Ossard
CAST:
Audrey Tautou
Mathieu Kassovitz
Rufus
Yolande Moreau
Artus de Penguern
Urbain Cancelier
Dominique Pinon
DREHBUCH:
Jean-Pierre Jeunet
Guillaume Laurant
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Hervé Schneid
MUSIK:
Yann Tiersen
AUSSTATTUNG:
Aline Bonetto
KOSTÜME:
Emma Lebail

       
  American Beauty
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Januar 2000]
       
 

... look close • Lester Burnham (Kevin Spacey), jahrelang unter drĂŒckt durch seine frustrierte Ehefrau Carolyn (Annette Bening) und seine halbwĂŒchsige missmutige Tochter Jane (Thora Birch), beschliesst sein Leben von Grund auf zu Ă€ndern. Ausschlaggebend ist das Kennenlernen von Angela (Mena Suvari), einer Freundin von Jane. In seinem Kopf laufen die wildesten SextrĂ€ume ab. Er schmeisst seinen Job hin, erpresst sich eine Abfindung und holt ohne RĂŒcksicht auf Konventionen und Verluste all das nach, was er sich in seinen kĂŒhnsten TrĂ€umen niemals hĂ€tte ausmalen können. Er schockiert seine Umwelt und freundet sich mit dem etwas skurrilen. Nachbarsjungen Ricky Fitts (Wes Bentley), der die Welt durch die Linse einer Videokamera erlebt, an. Rickys Vater (Chris Cooper), ein Ex-Colonel und Waffennarr, ĂŒberwacht seinen Sohn auf Schritt und Tritt, der hinter seinem RĂŒcken einen blĂŒhenden Handel mit Rauschgift betreibt.

Bei einem Deal zwischen Lester und Ricky werden die Beiden von Vater Fitts beobachtet, der daraus falsche SchlĂŒsse zieht. Er hĂ€lt seinen Sohn fortan fĂŒr schwul und Lester fĂŒr ein perverses Schwein, dem er sich dann aber immerhin noch selbst als homosexuell outet, bevor er den armen Lester erschiesst.

Ein GlĂŒck fĂŒr Lesters Witwe Carolyn, die das Gleiche auch vor hatte, aber leider einige Minuten zu spĂ€t kam....

 

REGIE:
Sam Mendes
PRODUKTION:
Bruce Cohen
Dan Jinks
Stan Wlodkowski (co)
Alan Ball (co)
CAST:
Kevin Spacey
Annette Bening
Thora Birch
Wes Bentley
Mena Suvari
Peter Gallagher
Chris Cooper
DREHBUCH:
Alan Ball
KAMERA:
Conrad L. Hall
SCHNITT:
Tariq Anwar
Chris Greenbury
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Naomi Shohan

       
  American Gangster
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2007]
       
 

Entweder du bist jemand. Oder du bist ein Niemand • Anfang der 70er Jahre: Er war der erste Afroamerikaner, der es schaffte, in New York die Mafia zu ĂŒbertreffen - mit besten Verbindungen zu vietnamesischen Drogenlieferanten, mit ebenso dreisten wie genialen Schmuggelmethoden und seinem legendĂ€ren „Blue Magic"-Heroin. Er war Familienmensch, Held der Strasse, und er war ein skrupelloser Gangster. Basierend auf der wahren Geschichte des New Yorker-Drogengangsters Frank Lucas schickt Ridley Scott zwei Superstars und Charakterdarsteller in ein packendes Duell: Denzel Washington als Gangsterboss Lucas und Russel Crowe als Detective Richie Roberts. Beide sind Aussenseiter in ihrer Welt, beide folgen einem Ehrenkodex und beide haben Respekt voreinander - aber es kann nur einen Gewinner geben.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Brian Grazer
Ridley Scott
CAST:
Denzel Washington
Russell Crowe
Cuba Gooding Jr.
Josh Brolin
RZA
John Ortiz
John Hawkes
DREHBUCH:
Steven Zaillian
KAMERA:
Harris Savides
SCHNITT:
Pietro Scalia
TON:
Per Hallberg
MUSIK:
Marc Streitenfeld
AUSSTATTUNG:
Arthur Max
KOSTÜME:
Janty Yates

       
  American Hustle
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2014]
       
 

Ein Film von David O. Russell • Dies ist die unglaubliche und dennoch wahre Geschichte einer ganz und gar unmöglichen Operation, welche die amerikanische Casino-Mafia der 1970er Jahre zuerst zur Verzweiflung und dann zu Fall brachte. Ein Fest fĂŒr die Lachmuskeln, inszeniert von einem Meister absurden Witzes, der bereits in The Fighter und Three Kings zuweilen schelmisch hervorblitzte. Hier schöpfen Autor, Regie und - mit unverhohlener Spielfreude - die Darsteller aus dem Vollen.

Als der grossspurige Geldschwindler Mel Weinberg (Christian Bale) von FBI-Agent Jimmy Boyle (Bradley Cooper) auf frischer Tat erwischt wird, willigt er notgedrungen ein, sein Informant zu werden. Seine Ehe und die Sicherheit seines geliebten Sohnes stehen auf dem Spiel. Gemeinsam heckt das ungleiche Paar einen spektakulĂ€ren Undercover-Einsatz aus, der eine Bande von High-Profile-Playern im Casino-Milieu ĂŒberfĂŒhren soll. Immer komplizierter und undurchschaubarer wird das LĂŒgennetz. Selbst hochrangige, korrupte Politiker sind in die Intrigen verwickelt. Mel verliert den Überblick. Wem kann er noch trauen? Wer zieht hier wen ĂŒber den Tisch? Langsam bekommt auch das FBI kalte FĂŒsse...

 

REGIE:
David O. Russell
PRODUKTION:
Megan Ellison
Charles Roven
Richard Suckle
CAST:
Jennifer Lawrence
Amy Adams
Christian Bale
Bradley Cooper
Jeremy Renner
Robert De Niro
Michael Peña
DREHBUCH:
David O. Russell
Eric Singer
KAMERA:
Linus Sandgren
AUSSTATTUNG:
Judy Becker
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  American Made
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2017]
       
 

Ein Film von Doug Liman • Anfang der 80er Jahre hĂ€lt sich der sympathische DraufgĂ€nger Barry (Tom Cruise) durch raffinierte Schmuggeleien neben seinem Job als Pilot gut ĂŒber Wasser. Kompliziert wird es, als er zu seiner eigenen Überraschung von der CIA rekrutiert wird, um an verdeckten Operationen in SĂŒdamerika mitzuarbeiten. Schnell stellt Barry fest, dass sich auch mit der Gegenseite durchaus lukrative GeschĂ€fte machen lassen. Schon bald verstrickt er sich immer tiefer in dubiose Machenschaften zwischen CIA, FBI, Guerrilla-KĂ€mpfern in Nicaragua und dem kolumbianische Kartell um Pablo Escobar. Ein irrwitziges Abenteuer als Waffenschmuggler, DrogenhĂ€ndler und verdeckter CIA-Agent beginnt, das Barry zu einem der reichsten MĂ€nner der USA macht. Doch wohin mit dem ganzen Geld?

 

REGIE:
Doug Liman
PRODUKTION:
Doug Davison
Brian Grazer
Ron Howard
Brian Oliver
Kim Roth
Tyler Thompson
CAST:
Tom Cruise
Domhnall Gleeson
Jesse Plemons
Lola Kirke
Sarah Wright
Jayma Mays
DREHBUCH:
Gary Spinelli
KAMERA:
CĂ©sar Charlone
SCHNITT:
Andrew Mondshein
Dylan Tichenor
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Dan Weil
KOSTÜME:
Jenny Gering

       
  American Pie: Reunion
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2012]
       
 

Das letzte StĂŒck schmeckt am besten • Über zehn Jahre liegen die wilden Zeiten der legendĂ€ren Freunde Jim, Stifler und Co zurĂŒck.

Im Sommer 1999 setzten die vier Jungs aus dem kleinen Nest in East Great Falls, Michigan, alles daran, ihre Unschuld zu verlieren.

Jetzt, zehn Jahre spĂ€ter, kommen alle zum grossen Klassentreffen. Vieles hat sich verĂ€ndert: Jim und Michelle haben geheiratet, doch Kevins und Vickys Beziehung ist zerbrochen. Zwischen Oz und Heather kriselt es, wĂ€hrend Finch immer noch scharf auf Stiflers Mom ist. Die Freunde sind mittlerweile erwachsen (?), gereift (??) und lebenserfahren (???) – aber an diesem turbulenten Wochenende stellen alle fest, dass ihre Freundschaft auch ĂŒber Jahre und rĂ€umliche Trennung hinweg Bestand hat.

 

REGIE:
Jon Hurwitz
Hayden Schlossberg
PRODUKTION:
Chris Moore
Craig Perry
Chris Weitz
Warren Zide
CAST:
Alyson Hannigan
Seann William Scott
Mena Suvari
Tara Reid
Katrina Bowden
Shannon Elizabeth
Jason Biggs
Jennifer Coolidge
Chris Klein
DREHBUCH:
Adam Herz
Jon Hurwitz
Hayden Schlossberg
KAMERA:
Daryn Okada
SCHNITT:
Jeff Betancourt
TON:
Jon Title
Kerry Ann Carmean
MUSIK:
Lyle Workman
AUSSTATTUNG:
William Arnold
KOSTÜME:
Mona May

       
  American Splendor
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Ordinary Life is pretty complex stuff! • Harvey Pekar, (Paul Giamatti) ist als Hilfskraft im lokalen, öffentlichen Krankenhaus beschĂ€ftigt. Nicht gerade der anspruchsvollste Job, das Beste daran ist noch die gesicherte Pension. Doch fĂŒr den schrulligen Harvey ist es der perfekte Job, weil er ein tolerantes Umfeld bietet, in dem sich auch andere Angestellte mit den unterschiedlichsten Ticks tummeln. Mit seinen Arbeitskollegen unterhĂ€lt er sich mit ihnen ĂŒber alles Mögliche, von Rock’n’Roll und dem Zerfall der amerikanischen Kultur bis zu neuen Geschmacksrichtungen fĂŒr Gummidrops.

Zu Hause verbringt Harvey seine Zeit mit Lesen, Platten hören, und dem Schreiben von Artikeln ĂŒber Jazz oder Literatur. Seine Wohnung ist bis obenhin mit BĂŒchern und LPs vollgestopft. RegelmĂ€ssig durchstöbert er die BrockenhĂ€user und FlohmĂ€rkte von Cleveland nach mehr, und jeder 25 cent-Fund, den er macht, erhellt sein Dasein.

An einem dieser FlohmĂ€rkte trifft Harvey auf Robert Crumb (James Urbaniak), einen Musikenthusiasten und Zeichner von Grusskarten. Harvey lebt sein Leben der kleinen Katastrophen weiter, wĂ€hrend Crumb fĂŒr seine Underground Comics langsam international bekannt wird. Von der Idee besessen, dass Comic auch anerkannte Kunstform fĂŒr Erwachsene sein kann, entscheidet sich Harvey, seine eigene Sorte Comic-Hefte zu machen. Harvey, als Bewunderer naturalistischer Schriftsteller wie Theodore Dreiser, beginnt eine unsentimentale Aufzeichnung seines eigenen Lebens in der Arbeiterklasse. Ein SelbstportrĂ€t mit „Warzen und allem“. Crumb ermutigt ihn dabei und illustriert einige seiner Geschichten. 1976 veröffentlicht Harvey die Nummer 1 von „American Splendor“.

„American Splendor“ macht Harvey berĂŒhmt, doch als die siebziger Jahre zu Ende gehen und die Achziger beginnen, geht sein Leben noch immer im gleichen, alten Trott. Doch dann trĂ€gt ihm „American Splendor“ eine verwandte Seele zu: Joyce Brabner (Hope Davis), die Mitarbeiterin in einem Comicbuchladen in Delaware. Eines schönen Tages schreibt sie ihm, und erbittet eine bestimmte Ausgabe von „American Splendor“, dessen letztes Exemplar im Laden ihr Hippiepartner eben „unter ihrem Arsch weg“ verkauft hat. Die zynische Persönlichkeit von Joyce passt gut zu Harveys eigener – ohne grosses Getue heiraten sie und erleben zusammen die bizarren Begleiterscheinungen von Harveys Ruhm.

 

REGIE:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
PRODUKTION:
Ted Hope
CAST:
Paul Giamatti
Hope Davis
Judah Friedlander
Harvey Pekar
DREHBUCH:
Shari Springer Berman
Robert Pulcini
Harvey Pekar
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Robert Pulcini
TON:
Nicholas Renbeck
MUSIK:
Mark Suozzo
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Michael Wilkinson

       
  Amnesia
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. September 2015]
       
 

Ein Film von Barbet Schroeder • Ibiza, Anfang der 90er-Jahre. Der Berliner Musiker Jo (zwanzig Jahre alt) will Teil der gerade aufkommenden elektronischen Revolution werden. Idealer Startpunkt wĂ€re ein Job als DJ in dem Club Amnesia. Martha lebt seit vierzig Jahren alleine am Meer. Eines Nachts klopft Jo an ihre TĂŒr. Marthas zurĂŒckgezogene Lebensweise fasziniert ihn. Die beiden werden Freunde, obwohl Martha ihm immer mehr RĂ€tsel aufgibt: Warum spielt sie nicht mehr Cello? Warum weigert sie sich, Deutsch zu sprechen? Als Jo sie in die neue Welt der Techno-Musik einfĂŒhrt, beginnt Martha, ihre bisherigen Überzeugungen in Frage zu stellen ...

 

REGIE:
Barbet Schroeder
PRODUKTION:
Margaret Ménégoz
Ruth Waldburger
CAST:
Marthe Keller
Max Riemelt
Corinna Kirchhoff
Joel Basman
FermĂ­ Reixach
Marie Leuenberger
FĂšlix Pons
DREHBUCH:
Emilie Bickerton
Susan Hoffman
Barbet Schroeder
Peter F. Steinbach
KAMERA:
Luciano Tovoli
SCHNITT:
Nelly Quettier
TON:
Jean-Paul Mugel
MUSIK:
Lucien Nicolet
AUSSTATTUNG:
Franckie Diago
KOSTÜME:
Franckie Diago

       
  Amores possiveis
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Juli 2002]
       
 

Eine brasilianische Liebeskomödie. • Carlos wartet auf Julia, die ihn jedoch versetzt. Eine banale Alltagssituation, die aber verschiedene Lebenswege nach sich ziehen könnte. Welche «Möglichen Liebschaften» das wĂ€ren, spielt die preisgekrönte Regisseurin Sandra Werneck meisterhaft durch. Dreimal lĂ€sst sie uns Carlos fĂŒnfzehn Jahre spĂ€ter begegnen. Und dreimal kreist sein Leben um Julia. Doch es sind grundverschiedene Julias, grundverschiedene Leben. Im ersten ist er ein reicher, scheinbar glĂŒcklich verheirateter Anwalt, den Julia zum Ausbruch aus seiner Ehe verfĂŒhren will. Im zweiten bekennt er sich, jetzt homosexuell, nach einem letzten Versuch mit seiner geschiedenen Ehefrau Julia, zu seinem langjĂ€hrigen Lebenspartner. Im dritten Leben wohnt er noch bei seiner Mutter und trifft, unter Mithilfe eines Computerpartnersuchprogramms, seine «Traumfrau» Julia. Doch was widerspiegelt sein wirkliches Leben? LeichtfĂŒssig und doch ohne OberflĂ€chlichkeit treibt Werneck hier ein hintersinniges Spiel mit den Fallstricken des Schicksals.

 

REGIE:
Sandra Werneck
PRODUKTION:
Sandra Werneck
Elisa Tolomelli
CAST:
Murilo Benicio
Carolina Ferraz
Emilio de Melo
Beth Goulard
Irene Ravache
Alberto Szafran
DREHBUCH:
Paulo Halm
KAMERA:
Walter Carvalho
SCHNITT:
Isabelle Rathery
MUSIK:
Chico Buarque de Hollanda
Joao Nabuco
AUSSTATTUNG:
Claudio Amaral Peixoto

       
  Amy
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juli 2015]
       
 

Ein Film von Asif Kapadia • Mit einem in ihrer Generation einmaligen Talent eroberte Amy Winehouse weltweit rasch Millionen Herzen. Ihre Verwurzelung im Jazz, ihre MusikalitĂ€t und ihre FeinfĂŒhligkeit verwob sie in sehr persönlichen, kraftvollen und ausdrucksstarken Liedern. Diese AuthentizitĂ€t fĂŒhrte zu einigen der berĂŒhmtesten Songs unserer Epoche. Ein kompliziertes Privatleben, konstante mediale Aufmerksamkeit und der aussergewöhnliche Erfolg verwandelten ihren Alltag in ein fragiles Kartenhaus... Regisseur Asif Kapadia («Senna») kombiniert bisher unveröffentlichtes privates Bildmaterial mit den ErzĂ€hlungen von Amy Winehouses Jugend-­- und Musikerfreunden, Familie und Managern. Damit gelingt ein sehr persönlicher Einblick in das bewegte Leben der mit sechs Grammy Awards ausgezeichneten SĂ€ngerin.

 

REGIE:
Asif Kapadia
PRODUKTION:
James Gay-Rees
CAST:
Amy Winehouse
SCHNITT:
Chris King
TON:
Andy Shelley

       
  An Inconvenient Truth
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Oktober 2006]
       
 

Die Menschheit sitzt auf einer Zeitbombe. • FĂŒhrende Wissenschafter aus der ganzen Welt sind sich einig, dass uns nur noch 10 Jahre bleiben um eine globale Katastrophe zu vermeiden. Das ganze Klimasystem wird aus den Fugen geraten - extreme Wetterlagen, Überschwemmungen, lange Trockenperioden und tödliche Hitzeperioden sind die Folgen. Wir sind verantwortlich fĂŒr diese Katastrophe von einem noch nie da gewesenen Ausmasses - und nur wir können sie verhindern.
Anstatt die Sturmglocken der Apokalypse zu lĂ€uten oder sich an einer flauen Vereinbarung zu halten, illustriert "An Inconvenient Truth" den engagierten Kampf eines Mannes - dem Ex Vize PrĂ€sidenten AL Gore - der seit 5 Jahren die Vereinigten Staaten bereist um seine MitbĂŒrger von der Dringlichkeit einer Lösung dieser Krise zu ĂŒberzeugen.
"An Inconvenient Truth" ist eine leidenschaftliche Dokumentation welche eine grosse Debatte lanciert, welche unsere Umweltkonzepte beeinflussen soll.

 

REGIE:
Davis Guggenheim
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Scott Burns
Scott Z. Burns
CAST:
Al Gore
SCHNITT:
Jay Lash Cassidy
Dan Swietlik
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Michael Brook

       
  An Unfinished Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Lasse Hallström • Viel ist ihm nach einem langen Berufsleben nicht geblieben, dem mĂŒrrischen Rancher Einar Gilkyson (Robert Redford). Eine Kuh, ein Pferd, ein paar Katzen, ein kleiner WaschbĂ€r – wĂ€re da nicht der alte Mitch Bradley (Morgan Freeman), der wie Einar mehr als 40 Cowboy-Jahre auf dem Buckel hat, wĂŒrde er wohl noch mehr Zeit mit SelbstgesprĂ€chen verbringen als ohnehin schon. So aber pflegt Einar den von riesigen Narben entstellten Mitch beim alltĂ€glichen Morgenritual, verpasst ihm eine Spritze gegen die Schmerzen, hilft bei der Rasur und wechselt ein paar knappe Worte mit ihm.

Ein paar Hundert Meilen entfernt, irgendwo in Iowa, hört sich Jean Gilkyson (Jennifer Lopez) die Entschuldigung ihres Freundes Gary (Damian Lewis) an. Er wisse nicht, was in ihn gefahren sei, erklĂ€rt er, und bittet Jean um Verzeihung. Jean, deren Kinn von einem beachtlichen HĂ€matom geziert wird, lĂ€sst das Ganze wortlos ĂŒber sich ergehen. Als Gary merkt, dass er auf die sanfte Tour nichts erreicht, wird er fuchsteufelswild. Er tritt gegen den Tisch und stĂŒrmt wĂŒtend aus dem Haus. Jeans Tochter, die 11-jĂ€hrige Griff (Becca Gardner), hat den Streit mit grossen Augen verfolgt. Nun erinnert sie ihre Mutter an ihr Versprechen, Gary zu verlassen.

Jean hĂ€lt Wort. Die beiden ergreifen die Flucht. Unterwegs ĂŒberlegt Griff, ob sie in Mexiko, Montana oder doch in Oregon den Neuanfang wagen sollten, aber Jean ist so gut wie mittellos, und als dann auch noch das Auto den Geist aufgibt, sieht sie nur noch eine Möglichkeit: den Bus nach Wyoming zu nehmen und Griffs Grossvater zu besuchen. Griff ist mehr als ĂŒberrascht, denn bisher glaubte sie, dieser sei tot.

In dem kleinen, unweit von Einars Ranch gelegenen Nest herrscht derweil grosse Aufregung, weil ein tapsiger GrizzlybĂ€r mitten durch die Stadt trottet. Sheriff Crane Curtis (Josh Lucas) treibt ihn mit eingeschalteter Sirene zurĂŒck in die Berge – und somit direkt vor den Lauf von Einars Gewehr. Aber Einar wird von Crane in letzter Sekunde daran gehindert, das Tier zu erschiessen. Stattdessen wird der BĂ€r betĂ€ubt und in den hiesigen Privatzoo gebracht, wo er fortan den KĂ€fig des unlĂ€ngst verstorbenen Löwen bewohnt.

Jean und Griff treffen auf der Ranch ein. Einar macht kein Geheimnis daraus, dass er seine Schwiegertochter am liebsten nie mehr wieder gesehen hĂ€tte. VerblĂŒfft stellt er fest, dass er eine Enkeltochter hat, was ihn aber keineswegs dazu bewegt, seine schroffe Art abzulegen. Nur widerwillig gestattet er Jean, bei ihm zu wohnen, bis sie genug Geld fĂŒr die Weiterreise verdient hat.

Am nĂ€chsten Morgen fĂ€hrt Jean in die Stadt, um sich einen Job zu suchen. Einar trĂ€gt Griff auf, Mitch im Lauf des Vormittags ein Sandwich zu bringen, und fĂ€hrt dann, nachdem sein Truck nicht angesprungen ist, mit dem Fahrrad in die Stadt. Im Diner von Nina (Camryn Manheim) verprĂŒgelt er nebenbei ein paar junge MĂ€nner, die sich nicht zu benehmen wissen.

Griff bringt Mitch sein FrĂŒhstĂŒck. Anders als Einar ist Mitch sichtlich erfreut ĂŒber den unerwarteten Besuch. Er erzĂ€hlt dem MĂ€dchen, woher seine Narben stammen: Vor einem Jahr habe er den soeben eingefangenen BĂ€ren beim Verspeisen eines Kalbs ĂŒberrascht, der habe sich gestört gefĂŒhlt und Mitch attackiert.

Einar sieht sich, wie von Mitch gewĂŒnscht, im Zoo den BĂ€ren an, der dort eine grosse Attraktion darstellt. Danach besucht er, wie jeden Tag, das Grab seines Sohns Griffin – Jeans Mann und Griffs Vater. Beim Abendessen bleibt jeder der vier Ranchbewohner fĂŒr sich.

Am nĂ€chsten Tag tritt Jean ihre neue Stelle an. Sie kellnert im Restaurant von Nina, mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Ausserdem stattet sie dem Sheriff einen Besuch ab und zeigt ihm einen Polizeibericht, aus dem hervorgeht, dass Gary sie misshandelt hat. Sie befĂŒrchtet, Gary könne ihr hierher folgen; Crane versichert ihr, er werde die Augen offen halten.

Auf der Ranch spuckt Einar weiterhin Gift und Galle. Beim Versuch, den Truck zu reparieren, streitet er sich mit Mitch, und fĂŒr Griff hat er auch kein freundliches Wort ĂŒbrig. Am Abend bringt Jean Lebensmittel mit und will fĂŒr alle kochen. Von Einar möchte sie wissen, wo eigentlich die KĂŒhe seien. Nach Griffins Tod, erklĂ€rt Einar brummig, habe er nicht mehr genug UnterstĂŒtzung gehabt. SpĂ€ter, als Jean versehentlich einen Teller fallen lĂ€sst, macht er ihr bittere VorwĂŒrfe – ohne es auszusprechen stellt er klar, dass er Jean fĂŒr den Tod seines Sohnes verantwortlich macht und ihr nicht zu vergeben gedenkt. Kurz darauf bringt Jean Mitch das Abendessen. Er begrĂŒsst sie herzlich und erzĂ€hlt ihr, dass Einars Frau Nelly ihn ein Jahr nach Griffins Tod verlassen habe. Vor lauter Trauer habe Einar sich nicht mehr um seine Frau gekĂŒmmert, und als schliesslich ein anderer Mann auftauchte, sei Nelly mit ihm fortgegangen. Fortgehen wĂŒrde am liebsten auch Griff, die sich gar nicht wohl fĂŒhlt bei ihrem ungastlichen Grossvater. Jean verspricht, mit ihr nach Montana zu gehen, sobald sie genug Geld gespart hat.

Doch es dauert nicht lange bis Einar schliesslich ein wenig aufzutauen beginnt. Er repariert den Truck mit Griffs „Hilfe“, nimmt sie mit in den Zoo, um den BĂ€ren zu fĂŒttern, und zeigt ihr, wie man ein Lasso wirft. Er scherzt sogar ein wenig, als Griff in ihrer kindlichen NaivitĂ€t vermutet, Mitch und Einar seien ein schwules Paar. Streng reagiert er nur, als das MĂ€dchen Sheriff Curtis brĂŒsk hinauskomplimentiert, als dieser Jean einmal nach Hause bringt. Sie solle höflich zu seinen GĂ€sten sein, befiehlt Einar; dabei hat Griff doch nur Angst, ihre Mutter könne sich schon wieder auf einen neuen – womöglich brutalen – Mann einlassen.

Plötzlich taucht Gary in der Stadt auf. Einar und Mitch bemerken ihn als erste: Sie hören ihn nachts herumschleichen, finden Fussspuren und Zigarettenkippen. Bei Crane erkundigt sich Einar, ob das Gesetz ihm eigentlich erlaube, einen Eindringling auf seinem GrundstĂŒck zu erschiessen (nur, wenn er ins Haus komme, erklĂ€rt der Sheriff). In einer Bar beobachtet er Gary beim Billardspielen. Und eines Abends lauert er dem ungebetenen Gast vor dessen Motel auf und zwingt ihn mit vorgehaltenem Gewehr, ins Auto zu steigen und die Stadt zu verlassen. Gary gehorcht, zumal auch Crane auftaucht und ihm zu verstehen gibt, dass er ihn nicht mehr in der Stadt sehen wolle.

Crane handelt nicht ganz uneigennĂŒtzig. Er mag Jean und freundet sich behutsam mit ihr an. Einmal erzĂ€hlt sie ihm, wie Griffin damals ums Leben gekommen ist: Bei einer spĂ€ten Autofahrt im strömenden Regen sei sie am Steuer eingenickt und von der Strasse abgekommen. Jean ĂŒberlebte, Griffin starb.

Auch mit Einar kann Jean endlich ĂŒber die gemeinsame Geschichte reden. Eines Nachts weckt er sie, um ihr von dem Vorfall mit Gary zu berichten. Sie erzĂ€hlt Einar daraufhin, dass Griffin damals per MĂŒnzwurf entschieden habe, wer den Wagen fahren solle. Sie weist Einar darauf hin, dass auch sie seither trauere, im Unterschied zu ihm aber versucht habe weiter zu leben. In die Defensive gedrĂ€ngt, reagiert Einar aggressiv. Er fordert Jean auf, das Haus am nĂ€chsten Morgen zu verlassen. Dann holt er die Schnapsflasche hervor, die er in Mitchs HĂŒtte versteckt hatte, und betrinkt sich, zum ersten Mal nach langer Abstinenz, an Griffins Grab.

Jean kommt fĂŒrs erste bei Nina unter, Griff allerdings zieht es vor weiterhin bei ihrem Grossvater zu wohnen, den sie allmĂ€hlich sehr lieb gewonnen hat. Nach kurzem Zögern willigt Jean ein. Einar nimmt Griff gerne wieder auf, spannt sie bei der landwirtschaftlichen Arbeit ein und bringt ihr sogar das Autofahren bei. Gemeinsam mit Mitch gehen sie in den Zoo, denn der Grizzly lĂ€sst Mitch keine Ruhe. Kurz darauf, Einar macht Erledigungen in der Stadt, hat Mitch einen Anfall, der erst aufhört, als Griff ihm eine Spritze mit dem Schmerzmittel gibt. SpĂ€ter, noch ganz geschwĂ€cht, fordert Mitch Einar auf, den BĂ€ren frei zu lassen.

Als Einar bei einem Besuch im Diner Jean unvermittelt fĂŒr Griffs gute Erziehung lobt und ihr anbietet, zu ihm zurĂŒckzukehren, lenkt Jean gern ein und verspricht am nĂ€chsten Tag wieder auf die Farm zu ziehen. Am Abend jedoch lauert Gary seiner Ex-Freundin auf – er ist wieder da und bittet um eine letzte Chance. FĂŒr Jean aber ist dieses Kapitel lĂ€ngst abgeschlossen. Sie fordert Gary auf zu verschwinden, und als Nina dazu kommt, gehorcht Gary – vorerst.

In der Nacht starten Einar und Griff die Befreiungsaktion fĂŒr den BĂ€ren. WĂ€hrend Meister Petz bereits im Begriff ist, auf die LadeflĂ€che des Trucks zu klettern, betĂ€tigt Griff versehentlich die Gangschaltung. Der Wagen rollt ein StĂŒck nach vorn, und plötzlich steht der BĂ€r vor Einar und verpasst ihm einen Hieb. Griff verscheucht das Tier mit der Hupe. Dann fĂ€hrt sie Einar ins Krankenhaus. Er hat sich zwei Rippen gebrochen, will aber den Anordnungen des Arztes nicht folgen und schleicht sich gemeinsam mit Griff und der hinzu gerufenen Jean davon.

Die Familie ist nun wieder vereint. Aber noch sind einige Rechnungen offen: Einar muss Jean endgĂŒltig vergeben. Gary und Jean mĂŒssen einen Schlussstrich ziehen. Mutter und Tochter mĂŒssen noch klĂ€ren, welches Leben sie in Zukunft fĂŒhren wollen, und auch Mitch steht noch eine letzte Konfrontation mit dem BĂ€ren bevor...

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Leslie Holleran
Alan Ladd Jr.
Kelliann Ladd
CAST:
Robert Redford
Jennifer Lopez
Morgan Freeman
Josh Lucas
Damian Lewis
DREHBUCH:
Mark Spragg
Virginia Korus Spragg
KAMERA:
Oliver Stapleton
SCHNITT:
Andrew Mondshein
TON:
Michael Kirchberger
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
David Gropman
KOSTÜME:
Tish Monaghan

       
  Anacondas: The Hunt for the Blood Orchid
 
       
 

Ein Film von Dwight H. Little • In den WĂ€ldern Borneos wĂ€chst eine Pflanze mit einem lebensverlĂ€ngernden Wirkstoff. Ein Team unternimmt im Auftrag eines New Yorker Pharmakonzerns eine Expedition, um die sagenumwobene Blut-Orchidee zu finden. Diese Orchidee blĂŒht jedoch nur alle sieben Jahre fĂŒr ein halbes Jahr und es bleiben nur noch zwei Wochen Zeit die Pflanze blĂŒhend zu finden.

Die Expedition fĂ€llt jedoch gerade in die Regenzeit, so dass kein Schiffsinhaber bereit ist, den Fluss zu befahren, ausser Bill Johnson. Dieser bringt sie fĂŒr viel Geld zum gewĂŒnschten Ziel. WĂ€hrend der Fahrt stellt sich heraus, dass der abkĂŒrzende Fluss, welcher einen tagelangen Umweg verhindern wĂŒrde, so stark vom Regen angeschwollen ist, dass er nicht befahren werden kann. Der Steuermann willigt jedoch ein weiterzufahren, nachdem ihm der doppelte Lohn geboten wird.

 

REGIE:
Dwight H. Little
PRODUKTION:
Verna Harrah
CAST:
Johnny Messner
KaDee Strickland
Matthew Marsden
Nicholas Gonzalez
Eugene Byrd
KAMERA:
Stephen F. Windon
SCHNITT:
Marcus D'Arcy
Mark Warner
TON:
Mark Ward
MUSIK:
Nerida Tyson-Chew
AUSSTATTUNG:
Bryce Perrin

       
  And the Beat goes on
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Mai 2000]
       
 

Beatocello in Kambodscha • In meinem ersten Film "Bach at the Pagoda" ĂŒber Dr. Beat Richner sagte ein Mitarbeiter der Kantha Bopha-SpitĂ€ler, Beat Richner sei eine richtige Lokomotive. Es sei schwierig, ihm zu folgen. Auch fĂŒr einen Filmemacher ist es nicht einfach, mit Richners Tempo Schritt zu halten.
Innerhalb von nur acht Jahren wurden die Kantha Bopha-KinderspitĂ€ler von Dr. Beat Richner in Kambodscha zu einer nicht wegzudenkenden Institution. In dieser Zeit wurden dort Millionen von ambulanten und stationĂ€ren Behandlungen durchgefĂŒhrt und die Zukunft des Landes konnte somit wesentlich beeinflusst werden.Diesen neuen Film lĂ€sst auch die Kambodschaner zu Wort kommen, wie etwa König Norodom Sihanouk, der Richners Schaffen mit einer Einladung zu seiner Geburtstagsfeier in Phnom Penh wĂŒrdigte. Zusammen mit Kameramann Matthias KĂ€lin und Toningenieur Dieter Meyer durften wir an diesem Ereignis dabei sein.
...And The Beat Goes On ist ein Film ĂŒber die unaufhaltsame Flut kranker Kinder und ĂŒber einen Menschen, der - wider jeder Logik, aber nichtsdesto trotz - mit unglaublichem Erfolg gegen die Gewalt dieser Woge ankĂ€mpft.

 

REGIE:
Georges Gachot
DREHBUCH:
Georges Gachot
KAMERA:
Georges Gachot

       
  Angels & Demons
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Mai 2009]
       
 

Illuminati • Robert Langdon (TOM HANKS) entdeckt Beweise, dass die mĂ€chtigste Untergrundbewegung der Geschichte, ein uralter konspirativer Geheimbund, den man als "Die Illuminati" kennt, wiederauferstanden ist. Kurz darauf wird er damit konfrontiert, dass die katholische Kirche, der zutiefst verhasste Erzfeind der Illuminaten, einer tödlichen, existenzvernichtenden Bedrohung ausgesetzt ist. Nachdem Langdon herausgefunden hat, dass eine unaufhaltbare Illuminati- Zeitbombe tickt, die noch am gleichen Tag zu explodieren droht, fliegt er unverzĂŒglich nach Rom, wo er sich mit der schönen und rĂ€tselhaften italienischen Wissenschaftlerin Vittoria Vetra (AYELET ZURER) zusammentut. Gemeinsam machen sie sich auf zu einer atemlosen, actionreichen Hetzjagd quer durch die ewige Stadt, durch versiegelte Krypten, gefĂ€hrliche Katakomben, verlassene Kathedralen – und sogar mitten hinein ins Herz des geheimsten und best bewachten Grabgewölbes der Welt. Langdon und Vetra folgen einer 400 Jahre alten Spur altertĂŒmlicher Symbole, auf der die einzige Hoffnung fĂŒr das Überleben des Vatikans ruht.

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
John Calley
Brian Grazer
CAST:
Tom Hanks
Ayelet Zurer
Ewan McGregor
Stellan SkarsgÄrd
David Pasquesi
Cosimo Fusco
Allen Dula
DREHBUCH:
David Koepp
Akiva Goldsman
Dan Brown
KAMERA:
Salvatore Totino
SCHNITT:
Daniel P. Hanley
Mike Hill
TON:
Daniel Pagan
Anthony J. Ciccolini III
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Allan Cameron
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Anna in Switzerland
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Daniel Howald & Chantal MillĂšs • Anna war 19, als sie in der Schweiz Opfer von Frauenhandel wurde. WĂ€hrend mehrerer Monate wurde sie zur Prostitution gezwungen. Aber das Schlimmste kam erst danach: „Ein Opfer zu sein, und niemand der glaubt, dass ich trotzdem noch TrĂ€ume haben kann“. GedemĂŒtigt und einsam kĂ€mpft Anna 14 Jahre lang fĂŒr ihre TrĂ€ume.

Was bedeutet es, stigmatisiert zu sein als Opfer?

Anna in Switzerland erzĂ€hlt in zwei Reisen die Vergangenheit und die Gegenwart dieser mutigen Frau. Die Reise, die Anna damals in die Schweiz fĂŒhrte und die fĂŒr viele Opfer von Frauenhandel immer Ă€hnlich ablĂ€uft. Eine innere Reise in den sprachlosen Abgrund von Einsamkeit und Ohnmacht, dargestellt in eindrĂŒcklichen Animationen des Schweizer KĂŒnstlers und Illustrators Hannes Binder. Und die Reise heute durch einige der schönsten Landschaften der Schweiz; ein zweites Mal kommt Anna hier an und erzĂ€hlt vom langen Weg zurĂŒck in die NormalitĂ€t. Die Stigmatisierung als Opfer dringt in jede Ritze des Lebens, aber nach einem zĂ€hen Kampf erobert sich Anna ihre MenschenwĂŒrde zurĂŒck. Am Ende steht sie auf dem Gipfel eines 4000ers und blickt in eine Zukunft, die ganz allein ihr gehört.

 

REGIE:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
PRODUKTION:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
CAST:
Anna
Gianni Mazzone
Maria Otz
Urs Otz
DREHBUCH:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
KAMERA:
Peter Indergand
SCHNITT:
Daniel Howald
Chantal MillĂšs
Marc Marti
TON:
Reto Stamm
Daniel Howald
MUSIK:
Raphael Benjamin Meyer

       
  Anna Karenina - Vronsky's Story
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Dezember 2017]
       
 

Ein Film von Karen Shakhnazarov • Die Geschichte der bezaubernden Anna Karenina ist bekannt und erzĂ€hlt in einem der grossartigsten Romane der Literaturgeschichte, einer scharfsinnigen Studie der so genannt noblen Gesellschaft. Mehr als 60 Mal wurde Tolstois 1878 veröffentlichtes Buch ĂŒber Ehe und Moral bereits verfilmt. Russlands Altmeister Karen Schachnasarow wĂ€hlte denn auch einen speziellen Blickwinkel fĂŒr seine ErzĂ€hlung. Er setzt dreissig Jahre nach dem Tod von Anna an und lĂ€sst ihren Liebhaber Wronski mitten in den Kriegswirren von 1904 auf den erwachsenen Sohn Sergei treffen. Der war damals ein Kind und hat die Spannungen zwischen Vater und Mutter nur schwerlich verstehen können. WĂ€hrend die Haupthandlung Tolstois Meisterwerk folgt, stĂŒtzt sich Schachnasarow in der Rahmenhandlung auf die Aufzeichnungen des Schriftstellers und Arztes Wikenti Weressajew und dessen persönlichen Erfahrungsbericht aus der Kriegszeit. Sergei behandelt als Arzt im Lazarett in der Mandschurai den verletzten Wronski und taucht im GesprĂ€ch mit ihm in die Erinnerungen ein: Anna Karenina lebt das eheliche Leben mit ihrem Mann und hat mit ihm einen Sohn, Serjoscha (Sergei). Doch sie ist unglĂŒcklich und verliebt sich hoffnungslos in den attraktiven Offizier Wronski. Als der Ehemann die Situation begreift, verweigert er seiner Frau die Scheidung, um den Schein zu wahren. Daraufhin wird Anna ausgestossen, geĂ€chtet von der sogenannt guten Gesellschaft. Annas Verzweiflung endet im Bahnhof unter dem Zug.

 

REGIE:
Karen Shakhnazarov
PRODUKTION:
Karen Shakhnazarov
Anton Zlatopolskiy
CAST:
Max Matveev
Elizaveta Boyarskaya
Vitaliy Kishchenko
Kirill Grebenshchikov
DREHBUCH:
Karen Shakhnazarov
KAMERA:
Aleksandr Kuznetsov
Alik Tagirov
SCHNITT:
Irina Kozhemyakina
TON:
Gulsara Mukataeva
MUSIK:
Yuriy Poteenko
KOSTÜME:
Dmitriy Andreev

       
  Annabelle: Creation
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

Ein Film von David F. Sandberg

 

REGIE:
David F. Sandberg
PRODUKTION:
Peter Safran
James Wan
CAST:
Alicia Vela-Bailey
Miranda Otto
Stephanie Sigman
Anthony LaPaglia
Talitha Bateman
Grace Fulton
DREHBUCH:
Gary Dauberman
KAMERA:
Maxime Alexandre
SCHNITT:
Michel Aller
MUSIK:
Benjamin Wallfisch
AUSSTATTUNG:
Jennifer Spence
KOSTÜME:
Leah Butler

       
  Anne Clark - I'll walk out into tomorrow
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2018]
       
 

Ein Film von Claus Withopf • ANNE CLARK – I‘LL WALK OUT INTO TOMORROW ist das fesselnde PortrĂ€t einer unverwechselbaren KĂŒnstlerin, die mit der Kraft ihrer sensationellen Poesie und explosiven Sounds die Musikwelt auf den Kopf gestellt hat. Was bleibt, ist ein sagenhaft kĂŒnstlerisches Talent, das zur Kultfigur im kulturellen MusikgedĂ€chtnis einer Generation wurde.
Anne Clark, Ikone der Musikgeschichte und grandiose Pionierin der Spoken Word-Kunst, steht seit mehr als 30 Jahren auf der BĂŒhne. Sie verwandelt Sprache in einzigartige Musik. Seit Beginn der 80er Jahre sorgten New Wave Klassiker wie OUR DARKNESS und SLEEPER IN METROPOLIS fĂŒr einen Rausch der Begeisterung, der Generationen von Musikern inspirierte. Ihre analogen Synthesizer- Sounds machten die dĂŒstere Poetin zu einer Wegbereiterin des Techno. Nach einschneidenden Konfrontationen mit ihrer Plattenfirma verschwand sie von der musikalischen BildflĂ€che und erfand sich in der stillen Einsamkeit Norwegens neu. Regisseur Claus Withopf begleitete Anne Clark fast ein Jahrzehnt lang und portrĂ€tiert eine so gesellschaftskritische wie ĂŒberwĂ€ltigende AusnahmekĂŒnstlerin – eine musikalische Rebellin, die sich jenseits des kommerziellen Mainstreams auf ihrer eigenen Tonspur bewegt. Mit existentiellen Lyrics, handfester Poesie und akustischen Experimenten schuf Anne Clark ein Repertoire feinster elektronischer Musik. Nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Publikum stellte sie unermĂŒdlich vor neue Herausforderungen. Ihren Stil wechselte Anne Clark unentwegt, einzig ihrer IdentitĂ€t blieb sie dabei stets treu – bis heute mit einer VirtuositĂ€t, die ihresgleichen sucht.

 

REGIE:
Claus Withopf
PRODUKTION:
Gerd Haag
Kerstin Krieg
CAST:
Anne Clark
DREHBUCH:
Claus Withopf
KAMERA:
Nina Werth
Daniel Meinl
Claus Withopf
TON:
Rolf Seidelmann
MUSIK:
Anne Clark

       
  Annelie
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

111 Minuten Vorbereitung auf die Zukunft Europas • Abseits tĂ€glicher Katastrophen-Nachrichten und fernab der globalen Krise, erzĂ€hlt ANNELIE von einer liebenswert skurrilen Truppe gesellschaftlicher Randexistenzen, die nichts mehr zu verlieren haben. Sie gelten als unvermittelbar, sind seit Jahren ohne Arbeit, und in ihrem Mikrokosmos wird mit der harten WĂ€hrung Alkohol gehandelt. Doch auch die Ruhe jener, die schon lange zu den Verlierern gehören, wird eines Tages gestört: 2012 wird die Schliessung ihrer Heimat, - der ehemaligen Pension ANNELIE, - angeordnet. WĂ€hrend es Max, einen ehemaligen Schauspieler und heutigen Schnorrerkönig, immer tiefer in den Sog seiner Drogensucht zieht, gilt es fĂŒr den Rest der Annelie-Familie ein letztes Mal zusammen zu halten. In einem okkulten Finale wird eines klar: Wenn 'Annelie' schon zu Grunde geht, dann sicher nicht leise!

 

REGIE:
Antej Farac
PRODUKTION:
Johann Betz
Zoé Schaub
CAST:
Georg Friedrich
Gabi Tichy
Christian Thomae
GĂŒnther Reupert-Hasselmeier
Franz Rudolf
DREHBUCH:
Antej Farac
SCHNITT:
Antej Farac
TON:
Antej Farac
Udo Steinhauser
MUSIK:
Tito Lee

       
  Annihilation
 
       
 

Auslöschung • Als zwölftes Expeditionsteam der geheimen Organisation Southern Reach werden vier Wissenschaftlerinnen in ein Gebiet geschickt, das als Area X bekannt ist. Seit vor 30 Jahren ein unbekanntes Ereignis den Landstrich erschĂŒtterte, ĂŒberwuchert dort nun die Natur die letzten Überbleibsel menschlicher Zivilisation. Doch ihr Auftrag ist nicht einfach: Die Gruppe soll nicht nur das Areal und seine Tier- und Pflanzenwelt erforschen, sondern auch die Ursachen fĂŒr das mysteriöse UnglĂŒck aufdecken. Die Mitglieder der vorherigen elf Forscherteams starben entweder an Krebs, begingen Suizid oder verschwanden spurlos.

 

REGIE:
Alex Garland
PRODUKTION:
Andrew Macdonald
Allon Reich
CAST:
Natalie Portman
Tessa Thompson
Jennifer Jason Leigh
Oscar Isaac
Gina Rodriguez
Sonoya Mizuno
DREHBUCH:
Alex Garland
Jeff VanderMeer
KAMERA:
Rob Hardy
SCHNITT:
Barney Pilling
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
Geoff Barrow
Ben Salisbury
AUSSTATTUNG:
Mark Digby
KOSTÜME:
Sammy Sheldon

       
  Anomalisa
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Januar 2016]
       
 

Ein Film von Duke Johnson & Charlie Kaufman • Der erfolgreiche Motivationstrainer und Bestsellerautor Michael Stone reist durch Amerika und begeistert mit seinen VortrĂ€gen unzĂ€hlige Menschen. Viele hoffnungslose FĂ€lle hat er durch sein Buch erlöst, doch nun scheint er selbst in eine grosse Krise zu geraten. WĂ€hrend er anderen Menschen hilft, wird sein Leben immer leerer und bedeutungsloser. MĂŒde vom vielen Reisen, gelangweilt von seinem Leben als Familienvater, kommen ihm alle Menschen gleich vor. Als plötzlich in einer weiteren einsamen Nacht die schöne und lebendige Stimme einer Frau in sein Hotelzimmer dringt, schöpft er neue Hoffnung. Die unwiderstehliche Stimme gehört Lisa, die in einem Call-Center arbeitet und extra fĂŒr Michaels Vortrag von weit her angereist ist. Michael ist ĂŒberzeugt: Mit Lisa kann er einen Neustart wagen 

Charlie Kaufman, der Meister der melancholisch-rĂ€tselhaften Geschichten, der fĂŒr sein Drehbuch zu Eternal Sunshine of the Spotless Mind mit einem OscarÂź ausgezeichnet und fĂŒr Adaption und Being John Malkovich fĂŒr einen OscarÂź-nominiert wordenist, kommt mit ANOMALISA gleich zu Jahresbeginn mit dem vielleicht ungewöhnlichsten Film des Kinojahres. Mit Puppen in Stop-Motion-Technik gedreht, ist ANOMALISA ein typisch Kaufman-eskes Kinoexperiment, das auf poetische Weise die menschliche Psyche erforscht, den Zuschauer lustvoll auf falsche FĂ€hrten lockt und dabei glĂ€nzend unterhĂ€lt.

 

REGIE:
Duke Johnson
Charlie Kaufman
PRODUKTION:
Duke Johnson
Charlie Kaufman
Rosa Tran
DREHBUCH:
Charlie Kaufman
KAMERA:
Joe Passarelli
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
John Joyce
Huy Vu
KOSTÜME:
Susan Donym

       
  Anything Else
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Dezember 2003]
       
 

In any relationship, one person always does the heavy lifting. • Liebesleid und Liebesfreud zweier Stadtneurotiker: Comedy-Autor Jerry-Falk («American Pie»-Star Jason Biggs) und dessen Freundin Amanda (Christina Ricci), die im Grossstadtdschungel von New York einfach nicht zusammenkommen können.

ZunĂ€chst scheint jedoch alles hervorragend zu klappen mit dem PĂ€rchen, doch dann hat Amanda eines Tages das GefĂŒhl, zwischen ihr und Jerry wĂŒrde es sexuell nicht mehr ganz so rund laufen. Und wĂ€hrend sie ihre erotische Anziehungskraft bei anderen MĂ€nnern (erfolgreich) testet, sind wir auch schon mitten drin im Allen’schen Komödienspass.

Und dazu gehören Falks Psychiater, der sich stoischstandhaft weigert, auch nur eine von Jerrys bohrenden Fragen zu beantworten; die Schwiegermutter in spe, die sich bei den beiden einquartiert; der windige KĂŒnstleragent (Danny DeVito), der seinen SchĂŒtzling mit einem neuen Vertrag gleich sieben Jahre an sich binden will; und schliesslich Jerrys allwissender Comedy-Kollege David Dobel (Woody Allen), der ihm unter anderem empfiehlt, sich eine Schusswaffe anzuschaffen, denn man könne ja nie wissen, welche Gefahren auf einen lauern


 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
CAST:
Jason Biggs
Christina Ricci
Woody Allen
Danny DeVito
Stockard Channing
Fisher Stevens
David Conrad
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Darius Khondji
SCHNITT:
Alisa Lepselter
TON:
Gary Alper
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Laura Jean Shannon

       
  AO, le dernier NĂ©andertal
 
       
 

Ein Film von Jaques Malaterre

 

REGIE:
Jaques Malaterre

       
  Appassionata
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. März 2013]
       
 

Ein Film von Christian Labhart • Alena Cherny lebt seit 15 Jahren in der Schweiz. Als Konzertpianistin ist sie zwar kein Weltstar, aber sie spielt gut, hat weltweit Auftritte. Doch sie entzieht sich immer wieder den Mechanismen des MusikgeschĂ€ftes. In ihr Klavierspiel bringt sie alles ein, ihre Seele, ihr Leiden und ihre Sehnsucht.
Alena Cherny hat einen Traum: sie möchte der Musikschule ihres ukrainischen Heimatdorfes einen FlĂŒgel schenken – aus Dankbarkeit, dass sie dort als kleines Kind ihre ersten Töne spielen durfte. Die Reise des FlĂŒgels wird zur berĂŒhrenden Spurensuche an Orten ihrer Kindheit und Jugend.
Alena Cherny lĂ€sst uns teilhaben an den vielen Abschieden und neuen AnlĂ€ufen, die sie nehmen musste, an den Katastrophen und Kontrasten, die sie erlebte. Ein Film ĂŒber die Emigration einer starken Frau; voller Trauer, Wut, Enthusiasmus und Liebe.

 

REGIE:
Christian Labhart
PRODUKTION:
Paul Riniker
KAMERA:
Gabriel Sandru
SCHNITT:
Caterina Mona
TON:
Reto Stamm

       
  AprĂšs mai
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Olivier Assayas • Geschichte als lebendige Erfahrung: Ein paar Monate nach Mai ’68 ist eine lose Gruppe junger Leute ĂŒberzeugt, dass die Revolution noch bevorsteht. Assayas zeichnet das prĂ€zise Stimmungsbild einer Generation, die fĂŒr die Barrikaden noch zu jung war und doch mitten in eine der bewegtesten Zeiten geboren wurde.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Olivier Assayas
PRODUKTION:
Charles Gillibert
Marin Karmitz
Nathanaël Karmitz
CAST:
Clément Métayer
Lola Créton
Felix Armand
Carole Combes
India Menuez
Hugo Conzelmann
Mathias Renou
LĂ©a Rougeron
Martin Loizillon
DREHBUCH:
Olivier Assayas
KAMERA:
Eric Gautier
SCHNITT:
Luc Barnier
TON:
Nicolas Cantin
AUSSTATTUNG:
François-Renaud Labarthe
KOSTÜME:
Jurgen Doering

       
  Are We There Yet?
 
       
 

Ein Film von Brian Levant • Der Junggeselle Nick ist begeisterter Sammler von Fanartikeln aus dem Sport und bietet diese in einem kleinen GeschĂ€ft zum Verkauf an. Er lernt Suzanne kennen, die als Eventmanager gegenĂŒber seines GeschĂ€ftes tĂ€tig ist, und fĂŒhlt sich direkt zu ihr hingezogen. Suzanne lebt mit ihrer 13-jĂ€hrige Tochter Lindsey und ihrem 7-jĂ€hrigen Sohn Kevin von ihrem Mann getrennt. Die beiden Kinder sind der Meinung, der einzig richtige Mann fĂŒr ihre Mutter sei ihr leiblicher Vater, den sie jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Daher machen sie Verehrern ihrer Mutter das Leben schwer, um sich die Chance offen zu halten, dass ihr Vater zu ihrer Mutter zurĂŒckkehrt.

 

REGIE:
Brian Levant
PRODUKTION:
Matt Alvarez
Ice Cube
Dan Kolsrud
CAST:
Ice Cube
Nia Long
Aleisha Allen
Philip Daniel Bolden
Jay Mohr
M.C. Gainey
DREHBUCH:
Steven Gary Banks
Claudia Grazioso
KAMERA:
Thomas E. Ackerman
SCHNITT:
Lawrence Jordan
MUSIK:
David Newman
AUSSTATTUNG:
Stephen J. Lineweaver
KOSTÜME:
Gersha Phillips

       
  Arlette - Mut ist ein Muskel
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Florian Hoffmann • Eine Reise von Afrika nach Berlin wird unverhofft zu einer Reise von der Kindheit ins Erwachsenenleben. Im Mittelpunkt des Films steht Arlette, ein kriegsversehrtes 15-jašhriges Mašdchen aus der Zentralafrikanischen Republik. In Berlin befreit sie eine Knie-Operation von jahrelangen Schmerzen. Mit der Verašnderung des Košrpers entwickelt sich auch ihr inneres Wesen: ploštzlich stušrzt sie in die Pubertašt.
Doch dann entflammt in ihrer Heimat erneut der Krieg. Aus dem geplanten Kurzaufenthalt wird eine Reise ohne absehbares Ende. Arlette muss erwachsen werden und die Entscheidung ušber ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Gestrandet in Berlin ist das junge Mašdchen vor die Herausforderungen einer fremden Kultur und der Sprachlosigkeit gestellt.
Eine filmische Langzeitbeobachtung - konsequent aus der Perspektive einer jungen Zentralafrikanerin erzašhlt. Und fušr den Zuschauer erošffnet sich durch Arlettes Augen ein unverstellter Blick auf unser alltašgliches Leben.

 

REGIE:
Florian Hoffmann
PRODUKTION:
Peter Spoerri
DREHBUCH:
Florian Hoffmann

       
  Artemisia
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 1997]
       
 

Ein Film von AgnĂšs Merlet • Italien, 1610. Artemisia Gentileschi ist 17 Jahre alt. Ihr Vater, Orazio Gentileschi, ein berĂŒhmter Maler, hat seiner Tochter die Leidenschaft fĂŒr die Malerei vermittelt. Eine gefĂ€hrliche Leidenschaft, denn es ist Frauen verboten, die Akademie zu besuchen und MĂ€nner nackt posieren zu lassen. Artemisia lehnt sich dagegen auf. Sie will Körper malen dĂŒrfen, auch als Frau. Ihre Suche nach der Darstellung des menschlichen Körpers vermischt sich dabei umnerklich mit dem Erwachen sexuellen Verlangens. Am Strand erblickt Artemisia eines Tages Agostino Tassi, einen KĂŒnstler, der mit den traditionellen Regeln der Malerei gebrochen hat. Sie ist verunsichert durch seine Arroganz und gleichzeitig fasziniert von diesem Mann, der sich gerne und oft Gelagen und Orgien hingibt. Artemisias Vater erlaubt Agostino, ihr das beizubringen, was sie noch nicht beherrscht: die Kunst der Perspektive. Nach und nach nehmen die Stunden zwischen Lehrer und SchĂŒlerin andere Formen an. Es ist nicht mehr die Malerei, die Agostino Artemisia lehren kann - darin ist sie bereits eine Meisterin ihres Fachs, sondern die Leidenschaft. Die erste sexuelle Begegnung der beiden erschĂŒttert Artemisia, die noch Jungfrau ist. Der Körper ist nicht mehr lĂ€nger ein unbewegliches Objekt, das sie beobachtet um zu malen, sondern ein Ort erfĂŒllt von Verlangen, von Leiden und Freude.

Die IntensitĂ€t und Dynamik von Artemisia Gentileschis Bildern wird zu Recht mit derjenigen Caravaggios verglichen. Ihren Werken begegnet man heute in den berĂŒhmtesten Kunstmuseen der Welt: Unter anderen in den Uffizien in Florenz, im Prado in Madrid oder im Metropolitan Museum of Modern Art in New York.

Die französische Filmemacherin Agnes Merlet («Le Fils du Requin») hat die bewegte Geschichte dieser aussergewöhnlichen KĂŒnstlerin in wunderschöne Bilder eingefangen. Die grossartigen Landschaften, die weiten StrĂ€nde sind ein psychologischer Ausdruck der GefĂŒhle der Figuren. Die lebendige KamerafĂŒhrung, die nahe an die Gesichter herangeht, bildet dabei einen reizvollen Gegensatz zu den riesigen GemĂ€lden Artemisias.

 

REGIE:
AgnĂšs Merlet
PRODUKTION:
Patrice Haddad
CAST:
Valentina Cervi
Michel Serrault
Miki Manojlovic
Luca Zingaretti
Emmanuelle Devos
Frédéric Pierrot
DREHBUCH:
Christine Miller
KAMERA:
BenoĂźt Delhomme
SCHNITT:
Guy Lecorne
Daniele Sordoni
TON:
Pierre Choukroun
MUSIK:
Krishna Levy
KOSTÜME:
Dominique Borg

       
  Arthur and the Minimoys
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Luc Besson • Mit 'Arthur and the Minimoys' wagt sich Luc Besson an die Verfilmung seines selbstverfassten vierbĂ€ndigen MĂ€rchens "Arthur et les Minimoys“... Mit 85 Mio. US-Dollar wird der Film mit dem höchsten Budget realisiert, das jemals in einen europĂ€ischen, animierten Kinofilm investiert wurde.

Arthur (Freddie Highmore) hat richtig grosse Sorgen: Ein fieser GrundstĂŒcksmakler trĂ€umt davon, sich das schöne Haus von Arthurs Grossmutter (Mia Farrow), in dem der Junge gerade seine Ferien verbringt, unter den Nagel zu reissen. Leider ist nicht daran zu denken, dass Arthur auf seine Eltern zĂ€hlen kann, die ihn bei den Grosseltern untergebracht haben, denn sie sind weit weg in der Stadt. Auch auf seinen Grossvater kann er nicht setzen - der ist nĂ€mlich vor Jahren auf mysteriöse Weise verschwunden. Zu allem Übel ist Arthur erst zehn Jahre alt. Ob ihm zumindest Alfred, sein grosser, mehr liebevoller als intelligenter Hund eine Hilfe sein kann? Gemeinsam mit Alfred stösst Arthur in der alten Bibliothek seines Grossvaters zum GlĂŒck auf einen geheimen Plan, der ihnen den Weg auf die andere Seite weist: Den Weg ins Land der Minimoys. Diese zauberhaften Fabelwesen sind die Einzigen, die noch alles retten können.

Pop-Diva Madonna leiht Prinzessin Selenia ihre Stimme, Kult-SĂ€nger David Bowie spricht Maltazard und Rapper Snoop Dogg verhilft Max zum Sprechen.

Ein Kinospektakel, das Gross und Klein gleichermassen begeistern wird! FĂŒnf Jahre lang arbeitete Kultregisseur Luc Besson mit mehr als 100 Animatoren an der Verfilmung der ersten beiden BĂ€nde seiner ARTHUR-Buchreihe, die in Frankreich bereits die Bestsellerliste stĂŒrmten.

 

REGIE:
Luc Besson
PRODUKTION:
Luc Besson
CAST:
Penny Balfour
David Bowie
Snoop Dogg
Mia Farrow
Freddie Highmore
Toinette LaquiĂšre
Madonna
DREHBUCH:
Luc Besson
CĂ©line Garcia
KAMERA:
Thierry Arbogast
TON:
Guillaume Bouchateau
MUSIK:
Eric Serra
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  As Good As It Gets
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 1998]
       
 

Jack is back ... • Dem Schriftsteller Melvin Udall geht man besser aus dem Weg, denn niemand ist sicher vor den verbalen Attacken und permanenten Beleidigungen des obsessiven Zwangscharakters.

TĂ€glich besucht Melvin dasselbe Cafe, um dort sein FrĂŒhstĂŒck zu sich zu nehmen. Carol, eine alleinstehende Mutter, die kĂ€mpfen muss, um ihren chronisch asthmatischen Sohn grosszuziehen, ist die letzte Bedienung, die noch den Nerv hat, Melvins sarkastischen Tiraden Paroli zu bieten. Dessen Nachbar Simon, gegenwĂ€rtig gefeierter Liebling der New Yorker Kunstwelt, hat weniger GlĂŒck: An ihm und seinem Hund Verdell lĂ€sst die Giftspritze Melvin kein gutes Haar.

Durch eine Verkettung von UmstĂ€nden ĂŒberschneiden sich die Schicksale dieser drei ungleichen New Yorker, und bei einer gemeinsamen Autoreise entwickelt sich ihre Beziehung auf eine Weise, die keiner fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte...


Jack is back: Mit einer Paraderolle als exzentrischer New Yorker Schriftsteller beweist Jack Nicholson wieder einmal, warum er einer der ganz Grossen im FilmgeschĂ€ft ist. James L. Brooks, der mit 'Zeit der ZĂ€rtlichkeit' und 'Nachrichtenfieber' MassstĂ€be fĂŒr emotionale, witzige und hochintelligente Kinounterhaltung setzte, inszenierte diese hinreissende Gratwanderung zwischen schlagfertiger KomÖdie und packendem Drama als hochmodernes Kino der GefĂŒhle. In den Nebenrollen spielen Helen Hunt ('Twister'), Greg Kinnear ('Sabrina') und Oscar-Gewinner Cuba Gooding, Jr. ('Jerry Maguire - Spiel des Lebens'). Amerikas Kritik zeigt sich bereits begeistert: Das National Board of Review wĂ€hlte Jack Nicholson zum besten Hauptdarsteller und Greg Kinnear zum besten Nebendarsteller des Jahres 1997.

FĂŒr die Golden Globe Awards 1997 wurde AS GOOD AS IT GETS insgesamt sechsmal nominiert: Bester Film (Musical/Komödie), Bester Darsteller (Jack Nicholson), Beste Darstellerin (Helen Hunt), Bester Nebendarsteller (Greg Kinnear), Beste Regie (James L. Brooks) und Bestes Drehbuch (Mark Andrus).

 

REGIE:
James L. Brooks
PRODUKTION:
Brosget Johnson
Kristi Zea
John D. Schofield (co)
Richard Marks (co)
CAST:
Jack Nicholson
Helen Hunt
Greg Kinnear
Cuba Gooding
Jr. Skeet Ulrich
Shirley Knight
Yeardley Smith
Lupe Ontiveros
DREHBUCH:
Mark Andrus
James L. Brooks
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Richard Marks
MUSIK:
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Bill Brzeski

       
  Ashes of Time Redux
 
       
 

Ein Film von Kar Wai Wong • Nach dem Verlust seiner grossen Liebe zieht es Swordsman Feng in die WĂŒste. Dort grĂŒndet er eine Herberge fĂŒr Auftragskiller wie Blind Swordsman (Tony Leung Chiu Wai) und Hung Chi (Jacky Cheung). Die Killer bekommen den Auftrag von OrtsansĂ€ssigen eine Bande skrupelloser Banditen zu töten. Ein erbitterter Kampf beginnt, aber die SchwertkĂ€mpfer mĂŒssen nicht nur die Banditen bekĂ€mpfen...

Die Geschichte trĂ€gt sich zu im jianghu, der Welt der Martial Arts. Ouyang Feng lebt seit einigen Jahren in der westlichen WĂŒste. Er verliess seine Heimat in White Camel Mountain, als die Frau, die er liebte, seinen Ă€lteren Bruder und nicht ihn heiratete. Anstatt Ruhm zu erstreben, endet er als Agent. Wenn jemand mit dem Wunsch zu ihm kommt, einen anderen zu eliminieren, der Unrecht getan hat, vermittelt er ihm einem SchwertkĂ€mpfer, der den Job erledigen kann.

 

REGIE:
Kar Wai Wong
PRODUKTION:
Sung-lin Tsai
CAST:
Brigitte Lin
Leslie Cheung
Maggie Cheung
Tony Leung Chiu Wai
Jacky Cheung
Tony Leung Ka Fai
Li Bai
Carina Lau
Charlie Yeung
DREHBUCH:
Louis Cha
Kar Wai Wong
KAMERA:
Christopher Doyle
SCHNITT:
Kit-Wai Kai
Patrick Tam
MUSIK:
Frankie Chan
AUSSTATTUNG:
William Chang
KOSTÜME:
William Chang

       
  At 5 in the Afternoon
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2003]
       
 

Ein Film von Samira Makhmalbaf • Das von Bomben zernarbte Kabul: Ein frommer, alter Kutscher sucht nach einem Ort, wo er und seine Familie Unterschlupf finden können. Ausserdem wartet er auf die RĂŒckkehr seines Sohnes aus Pakistan. Die Tochter des Kutschers trĂ€umt davon, eines Tages PrĂ€sidentin von Afghanistan zu werden.

Die Familie zieht unaufhörlich weiter. Ohne Geld fĂŒr Medizin wird die Krankheit ihres kleinen Kindes lebensbedrohlich. Aus Pakistan treffen schreckliche Nachrichten ein. In seiner Verzweiflung verlĂ€sst der Kutscher mit denen, die von seiner Familie ĂŒbrig geblieben sind, Kabul und sucht eine heilige Zuflucht, weit entfernt von der Stadt....

Der erste Film der international gefeierten Regisseurin Samira Makhmalbaf, Der Apfel, wurde im Rahmen der Official Selection in Cannes gezeigt, als sie gerade 17 Jahre alt war. Zwei Jahre spĂ€ter gewann sie mit Blackboards den Spezialpreis der Jury in Cannes. Danach fĂŒhrte sie Regie bei dem Kurzfilm God, Instruction, Destruction, der fĂŒr den Episodenfilm 11.09.01 verwendet wurde.

AT FIVE IN THE AFTERNOON – der erste Film, der seit dem Fall des Taliban-Regimes in Kabul gedreht wurde – ist ein hervorragend gearbeitetes, atemberaubend kraftvolles Werk ĂŒber Exil und Sehnsucht, die wunderschöne und aufwĂŒhlende Geschichte eines Volkes in Not und einer Hoffnung, die versucht, in Mitten der TrĂŒmmer zu ĂŒberleben.

 

REGIE:
Samira Makhmalbaf
PRODUKTION:
Mohsen Makhmalbaf
CAST:
Agheleh Rezaie
Abdolgani Yousefrazi
Razi Mohebi
Marzieh Amiri
DREHBUCH:
Samira Makhmalbaf
Mohsen Makhmalbaf
KAMERA:
Ebrahim Ghafori
Samira Makhmalbaf
SCHNITT:
Mohsen Makhmalbaf
TON:
Faroukh Fadace
MUSIK:
Mohammad Reza Darvishi

       
  Atmen
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Karl Markovics • Der 19-jĂ€hrige Roman Kogler sitzt wegen Totschlags seit vier Jahren in der Jugendstrafanstalt. Seine Haftentlassung steht kurz bevor, doch der verschlossene EinzelgĂ€nger hat kaum Aussicht auf eine erfolgreiche Resozialisierung. Durch Zufall findet Roman eine Stelle bei einem Bestattungsunternehmen. Am ersten Tag fĂŒhrt ihn sein neuer Kollege ziemlich grob in die doch sehr spezielle TĂ€tigkeit ein. Doch Roman verdaut den ersten Schock, bald erlernt er den respektvollen Umgang mit den Toten. Dabei macht er eine Entdeckung, die ihn auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit fĂŒhrt. In der Konfrontation mit dem Tod findet Roman Schritt fĂŒr Schritt seinen Weg zurĂŒck ins Leben.

 

REGIE:
Karl Markovics
PRODUKTION:
Dieter Pochlatko
Nikolaus Wisiak
CAST:
Thomas Schubert
Gerhard Liebmann
Georg Friedrich
Stefan Matousch
DREHBUCH:
Karl Markovics
KAMERA:
Martin Gschlacht
SCHNITT:
Alarich Lenz
TON:
William Franck
Philipp Mosser
MUSIK:
Herbert Tucmandl
KOSTÜME:
Caterina Czepek

       
  Atonement - Abbitte
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. November 2007]
       
 

Ein Film von Joe Wright • Die Geschichte beginnt in England, am heissesten Tag des Jahres 1935. Inmitten der Vorboten des Zweiten Weltkrieges lebt Briony Tallis (Saoirse Ronan) mit ihrer Familie in einem weitlĂ€ufigen und prĂ€chtigen viktorianischen Anwesen ein privilegiertes Leben im Luxus. Als die weit verzweigte Familie fĂŒr das Wochenende zusammenkommt, entsteht durch das Zusammenspiel aus schwĂŒler Sommerhitze und lange unterdrĂŒckten GefĂŒhlen und SehnsĂŒchten eine zunĂ€chst spielerisch-erotische, dann aber immer deutlicher sexuell aufgeladene Stimmung, die durch einen Vorfall in eine höchst bedrohliche AtmosphĂ€re – mit katastrophalen Folgen - abgleitet.

Im Mittelpunkt dieses tragischen VerhĂ€ngnisses steht - an der Schwelle zum Frausein – Briony, ein MĂ€dchen mit grossem Talent, Geschichten zu erzĂ€hlen und einer lebhaften Vorstellungskraft. Wie ihre Ă€ltere Schwester Cecila (Keira Knightley) schwĂ€rmt sie fĂŒr Robbie Turner (James McAvoy), den attraktiven Sohn des Hausverwalters, der fĂŒr die Sommerferien von Cambridge nach Hause gekommen ist. In einer Zeit, in der man dem anderen Geschlecht seine Zuneigung oder gar sinnlichen SehnsĂŒchte nur sehr versteckt und zwischen den Zeilen mitteilte, und auf jeden Fall immer – zumal in England – den Standesunterschied respektierte und sich nie getraut hĂ€tte, gewisse Anstandsgrenzen zu ĂŒberschreiten, bahnt sich zwischen Cecila und Robbie ein erotisches Gewitter an. Das sich dann, als Cecilia den GĂ€rtnersohn zum Dinner bittet, mit aller Macht entlĂ€dt.

 

REGIE:
Joe Wright
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
Paul Webster
CAST:
Keira Knightley
James McAvoy
Romola Garai
Saoirse Ronan
Brenda Blethyn
Vanessa Redgrave
Juno Temple
DREHBUCH:
Christopher Hampton
KAMERA:
Seamus McGarvey
SCHNITT:
Paul Tothill
TON:
Catherine Hodgson
MUSIK:
Dario Marianelli
AUSSTATTUNG:
Sarah Greenwood
KOSTÜME:
Jacqueline Durran

       
  Attention aux chiens
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. März 2000]
       
 

Schweizer Filmpreis 2000 - Beste Darstellerin: Delphine Lanza • Alex, einem drogensĂŒchtigen Privatdetektiv, droht eine GefĂ€ngnisstrafe wegen unerlaubtem Drogenbesitz. Um diese abzuwenden, muss er dem Komissar versprechen innerhalb von 30 Tagen den seit Jahren flĂŒchtigen Gangster Franck zu schnappen. Dieser hĂ€lt sich nach einem misslungenen BankĂŒberfall in der Stadt auf. Auf seiner Flucht verfĂŒhrt Franck ein junges MĂ€dchen namens Laurette. Er sucht Zuflucht bei ihr und ĂŒberzeugt sie, seine Komplizin fĂŒr neue Straftaten zu werden. Alex, der völlig irrationale Methoden anwendet, beschliesst, mit Hilfe des Pechvogels Dario und einer Astrologin das Versteck des BankrĂ€ubers aufzuspĂŒren. All diese Personen werden irgendwann den Weg von Ava kreuzen, einer jungen Nymphomanin, die ihre Geschichten auf Video aufnimmt.

Manch grosser Regisseur entwickelt einen Film vom Titel aus. Carlos Saura beispielsweise hat jeweils zuerst ein Bild oder einen Titel im Kopf, ehe er eine Geschichte schreibt und auch Krzysztof Kieslowski begann erst mit dem Drehbuch als er den Titel fĂŒr seine Filme bereits festgelegt hatte. Diese Vorgehensweise wĂ€hlte auch der in Genf lebende Franzose Francois-Christophe Marzal fĂŒr seinen ersten Spielfilm, eine Koproduktion zwischen der Genfer Light Night und dem Westschweizer Fernsehen .

 

REGIE:
F.-Christophe Marzal
PRODUKTION:
Patricia Plattner
CAST:
Jacques Roman
Christian Gregori
Delphine Lanza
Sacha Bourdo
Ania Temler
Anne Martinet
Jacques Michel
DREHBUCH:
F.-Christophe Marzal
KAMERA:
Severine Barde
SCHNITT:
Xavier Ruiz
Jeanetta Ionesco
MUSIK:
Pascal Comelade
AUSSTATTUNG:
Pascale Mori

       
  Au revoir Taipei
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Yi ye Tai bei • Kann junges Kino schön sein! Arvin Chen heisst die Entdeckung des Jahres. Er erzĂ€hlt von Kai, der halbe NĂ€chte in einer Buchhandlung in Taiwans Hauptstadt Taipeh verbringt, ohne etwas zu kaufen. Er schmökert dort in FranzösischbĂŒchern, um die Sprache zu lernen, denn seine Freundin ist nach Paris gezogen. „Sans vous, Taipei est trĂšs triste.“ Ohne sie sei es einfach traurig hier. Doch dann bietet ihm ein netter alter Gangster aus der Nachbarschaft ein Ticket nach Paris gegen einen „Kurierdienst“ an. Und schon ist fertig Traurigkeit, denn nun beginnt eine Komödie, die von einer Frische, von einem Einfallsreichtum, von Bildwitz und von einer umwerfenden Lakonik ist, wie man sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat. Im Forum Berlin war der Saal aus dem HĂ€uschen. Die Szenerie ist bevölkert von zwei Freunden, einer BuchhĂ€ndlerin, einer Handvoll Möchtegern-Ganoven in orangefarbenen AnzĂŒgen, denen alles, was sie anpacken, zwei Nummern zu gross ist - nicht zu vergessen ein Polizist mit aufgewĂŒhltem Liebesleben. Auch Kai entdeckt die Liebe und die Tatsache, dass das Gute oft so nah liegt. Ein Traum von schrĂ€gem Film, der mit trockenem Humor und immer wieder neuen Überraschungen begeistert.

 

REGIE:
Arvin Chen
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Wei-Jan Liu
Oi Leng Lui
Wim Wenders
CAST:
Hsiao-chuan Chang
Amber Kuo
Ko Yu-Luen
DREHBUCH:
Arvin Chen
KAMERA:
Michael Fimognari
SCHNITT:
Justin Guerrieri
KOSTÜME:
Eli Hsieh

       
  Audition
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. November 2001]
       
 

She always gets a part • Sieben Jahre nach dem Tod seiner Frau beschliesst der GeschĂ€ftsmann Aoyama, eine neue Frau zu suchen. Sein engster Freund, von Beruf TV-Produzent, ist ihm behilflich und veranstaltet eigens ein Vorsprechen attraktiver Kandidatinnen, angeblich fĂŒr die weibliche Hauptrolle einer geplanten Fernsehserie. Diese eher ausgefallene Art der Partnersuche wird mit der ebenso schönen wie rĂ€tselhaften Asami 'belohnt'. Eine fast zu perfekte Liebesromanze bahnt sich an. Doch bald entdecken die beiden MĂ€nner Ungereimtheiten in der Biographie der ErwĂ€hlten, deren Vergangenheit voller dunkler Geheimnisse erscheint....

 

REGIE:
Takashi Miike
PRODUKTION:
Akemi Suyama
Satoshi Hukushima
CAST:
Ryo Ishibashi
Eihe Shiina
Renji Ishibashi
Miyuki Matsuda
DREHBUCH:
Daisuke Tengan
KAMERA:
Hideo Yamamoto
SCHNITT:
Yasushi Shimamura
MUSIK:
Koji Endo

       
  August Rush
 
       
 

Der Klang des Herzens • Lyla (Keri Russell) ist eine Ausnahme-Cellistin, Louis (Jonathan Rhys Meyers) ein irischer Rockmusiker. Eine einzige, magische Nacht ĂŒber den DĂ€chern von New York Ă€ndert fĂŒr beide alles. Aber Lylas ehrgeiziger Vater trennt die Liebenden voneinander. Und als die hochschwangere Lyla einen Unfall erleidet, lĂ€sst er sie in dem Glauben, sie habe eine Fehlgeburt erlitten ...

Einige Jahre spĂ€ter schlĂ€gt sich ein kleiner Junge (Freddie Highmore) als Strassenmusiker durch den Big Apple. Als August Rush erfreut er mit seinem aussergewöhnlichen Talent nicht nur die Passanten am Washington Square, sondern erregt auch die Neugier des zwielichtigen Vagabunden Wizard (Robin Williams). Doch klingende MĂŒnzen im Gitarrenkasten interessieren den kleinen August wenig. Was ihn antreibt, ist viel mehr die Stimme seines Herzens und der sehnsĂŒchtige Wunsch, irgendwo da draussen seine Eltern, die er nie kennengelernt hat, auf sich aufmerksam zu machen ...

Vor der faszinierenden Kulisse New Yorks zaubert Regisseurin Kirsten Sheridan ein modernes MĂ€rchen zum Dahinschmelzen. Neben Oscar-PreistrĂ€ger Robin Williams und den Shootingstars Keri Russell und Jonathan Rhys Meyers verblĂŒfft vor allem Freddie Highmore in der Titelrolle. Hans Zimmer steuert die aussergewöhnliche Musik bei.

 

REGIE:
Kirsten Sheridan
PRODUKTION:
Richard Barton Lewis
CAST:
Freddie Highmore
Keri Russell
Jonathan Rhys Meyers
Terrence Howard
Robin Williams
William Sadler
Marian Seldes
DREHBUCH:
Nick Castle
James V. Hart
Paul Castro
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
William Steinkamp
TON:
Scott Hecker
Rick Hromadka
Jeff Rosen
MUSIK:
Mark Mancina
AUSSTATTUNG:
Michael Shaw
KOSTÜME:
Frank L. Fleming

       
  Austin Powers
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 1997]
       
 

Das SchĂ€rfste, was Ihre MajestĂ€t zu bieten hat! • Sein Name ist Powers... Austin Powers! Dandy und Modefotograf bei Tag, Superspion bei Nacht. In den Swinging Sixties lĂ€sst sich Austin Powers (Mike Myers), der beste Mann des britischen Geheimdienstes, kryogenisch einfrieren. Er soll erst wieder aufgetaut werden, wenn sein Erzfeind Dr. Evil (Mike Myers) mit seinem mysteriösen Raumschiff wieder in die Erdumlaufbahn eintritt.

Als Dr. Evil 30 Jahre spĂ€ter seine Herrschaft des Terrors fortsetzt, muss Austin Powers seinen Auftrag zu Ende fĂŒhren. Doch dieWelt hat sich verĂ€ndert: Vorbei sind die Tage der sexuellen Revolution, des lĂ€ssigen Experimentierens mit Bewusstseinserweiternden Drogen, des Easy Livin'. Die Neunziger prĂ€sentieren sich dem reanimierten Swinger von der Carnaby Street als Zeit der politischen Korrektheit und des Gesundheitswahns - eine schlechte Ära fĂŒr LebemĂ€nner, die es gewohnt sind, trotz krummer ZĂ€hne alle Frauen um sich zu scharen.
Aber Austin Powers wĂ€re nicht Austin Powers,wenn er nicht seine wahre Mission erkennen und sich mit den modernen Zeiten arrangieren wĂŒrde, um Dr. Evil und seinen Handlangern das Handwerk zu legen und das Herz seiner bezaubernden AssistentinVanessa (Liz Hurley) zu gewinnen.

Nach dem Welterfolg von WAYNE'S WORLD und dessen Fortsetzung meldet sich Mike Myers mit einer neuen, auf den eigenen Leib geschriebenen Figur in einer herrlich schrĂ€gen Komödie zurĂŒck. AUSTIN POWERS ist ein furioses FilmvergnĂŒgen, in dem sich wilde Situationskomik, ausgelassener Slapstick und tiefgrĂŒndige Parodie zu einem durch und durch gelungenen Spass vereinen. An Myers Seite keine Geringere als Elizabeth Hurley, die als exzellente Schauspielerin mit komischem Talent ĂŒberzeugt und mit ihm zusammen die finsteren Machenschaften des Dr. Evil (Mike Myers in einer atemberaubenden Doppelrolle) bekĂ€mpft. In den USA avancierte AUSTIN POWERS zum Überraschungshit der ersten JahreshĂ€lfte; nun ist die Schweiz an der Reihe, dem Charme und den VerfĂŒhrungskĂŒnsten von Englands erotischster Geheimwaffe zu erliegen.
Behave, Baby!

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
Mike Myers
Demi Moore
Jennifer Todd
Suzanne Todd
CAST:
Mike Myers
Elizabeth Hurley
Michael York
Mimi Rogers
Robert Wagner
Seth Green
Fabiana Udenio
DREHBUCH:
Mike Myers
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Debra Neil-Fisher
TON:
Frederick Howard
MUSIK:
George S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Cynthia Charette
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Austin Powers - The Spy Who Shagged Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Oktober 1999]
       
 

Groovy, Baby! • MĂ€nner bewundern ihn, die Frauen liegen ihm zu FĂŒssen und grössenwahnsinnige Verbrecher, die die Welt beherrschen wollen, fĂŒrchten ihn: Superspion Austin Powers ist einfach unwiderstehlich, Baby! Doch Gefahr droht: Austins Erzfeind Dr. Evil reist mit einer Zeitmaschine zurĂŒck ins Jahr 1969, um seine diabolischen PlĂ€ne zu verwirklichen. Der Britische Geheimdienst reagiert sofort: Auch Austin wird zurĂŒck in die 60er geschickt - doch Dr. Evil hĂ€lt alle TrĂŒmpfe in seinen HĂ€nden, die nicht nur die Welt, sondern auch Austin Powers' MĂ€nnlichkeit fĂŒr immer zerstören könnten...

Groovy, Baby: Einen Superspion wie Austin Powers hat die Welt noch nicht gesehen! Toller, unwiderstehlicher, sexier und witziger als James Bond tobt der Geheimagent im Dienste Ihrer MajestĂ€t durch die verrĂŒckteste Agentenkomödie des Jahres und lĂ€sst keine Gelegenheit aus, das Böse zu bekĂ€mpfen und die heissesten Miezen zu verfĂŒhren. Oh, behave! In einer Dreifachrolle tritt Komödienstar Mike Myers die Reise in die Vergangenheit an, um die Erde mit Hilfe von Heather Graham ('Boogie Nights', 'Lost in Space'), Kristen Johnson ('3rd Rock from the Sun'), Rob Lowe ('Wayne's World', 'Todfreunde'), Elizabeth Hurley ('Ed TV'), Robert Wagner ('Ifir Auftritt, Al Mundy', 'Hart aber herzlich') und Michael York ('Die drei Musketiere', 'Cabaret') aus den FĂ€ngen des diabolischen Dr. Evil zu retten.

In den USA avancierte AUSTIN POWERS - THE SPY WHO SHAGGED ME zum Komödienereignis des Jahres. Mit einem Einspielergebnis von 54,9 Mio. Dollar am Startwochenende hatte der Film den besten Filmstart einer Komödie aller Zeiten und den besten Start eines Filmes im Juni ĂŒberhaupt. Nach nur 17 Tagen durchbrach der Hit die 150-Mio.-Dollar-Einspielschallmauer. Jetzt ist die Zeit reif fĂŒr Deutschland, den grössten Spion aller Zeiten zu entdecken.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
John Lyons
Eric McLeod
Suzanne Todd
Jennifer Todd
CAST:
Mike Myers
Heather Graham
Elizabeth Hurley
Rob Lowe
Robert Wagner
Gia Carides
Michael York
DREHBUCH:
Mike Myers
Michael McCullers
KAMERA:
Ueli Steiger
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Austin Powers: Goldmember
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Oktober 2002]
       
 

Ohh Groovy Baby ... • Der denkwĂŒrdigste Tag im Leben von Austin Powers (MIKE MYERS): Die Queen schlĂ€gt ihn zum Ritter! Austin ist stolz und ĂŒberglĂŒcklich darĂŒber, dass sein Vater Nigel Powers (SIR MICHAEL CAINE), den Austin seit seiner Kindheit vergöttert, an der Zeremonie teilnimmt. Doch ach: Als Austin sich umdreht, um den ursprĂŒnglichen Spion in geheimer Missionarsstellung und berĂŒhmtesten britischen Geheimagenten der Queen und den EhrengĂ€sten vorzustellen, ist Nigel gar nicht anwesend. Austin ist am Boden zerstört. Wieder einmal hat ihn sein grosses Vorbild im Stich gelassen. Doch dann berichtet Austins Chef Basil Exposition (MICHAEL YORK), dass Nigel von einem genialen Verbrecher gekidnappt worden ist
 na ja, genial kann man ihn kaum nennen, aber ein abgefeimter Superschurke ist er trotzdem: GoldstĂ€nder (MIKE MYERS).

Weil Austin keinen Schimmer hat, wo sein Vater steckt, sucht er Rat bei einem unerwarteten VerbĂŒndeten: Wohl oder ĂŒbel muss er mit Dr. Evil (MIKE MYERS) einen Pakt schliessen. Sein Erzfeind sitzt in einem HochsicherheitsgefĂ€ngnis, seit Austin ihn vor drei Jahren eingebuchtet hat. Dr. Evil stellt eine Bedingung: Der Superagent soll veranlassen, dass Dr. Evil in ein weniger gesichertes GefĂ€ngnis verlegt wird, in dem Mini Me (VERNE J. TROYER), Dr. Evils geliebter Clon, einsitzt.

Sobald Austin sich auf die Zeitreise begibt, um Nigel im Jahr 1975 aufzuspĂŒren, fliehen Dr. Evil und Mini Me aus dem Knast. Austin trifft in der Vergangenheit seine alte Flamme Foxxy Cleopatra (BeyoncĂ© Knowles) wieder - die ebenso unerschrockene wie durchgestylte Kriminalistin arbeitet undercover in GoldstĂ€nders Disco, Club 69.

Bald ist Dr. Evil wieder in seinem Element: Er verbĂŒndet sich mit GoldstĂ€nder - gemeinsam hecken die beiden ihren unfehlbaren Plan „Preparation H“ aus, mit dem sie Austin aufhalten und die Welt vernichten wollen.

Noch weiss niemand, dass Austins Begegnung mit Dr. Evil ein Nachspiel von ungeahnten Ausmassen haben wird: lange gehĂŒtete Geheimnisse werden gelĂŒftet, durch die wir endlich begreifen, warum sich die beiden Todfeinde so unerbittlich bekĂ€mpfen.

 

REGIE:
Jay Roach
PRODUKTION:
John Lyons
Mike Kyers
CAST:
Mike Kyers
Beyoncé Knowles
Seth Green
Michael York
Robert Wagner
Mindy Sterling
Michael Caine
DREHBUCH:
Mike Myers
Michael McCullers
KAMERA:
Peter Deming
SCHNITT:
Jon Poll
Greg Hayden
MUSIK:
Goerge S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Rusty Smith
KOSTÜME:
Deena Appel

       
  Auto Focus
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

A Day without Sex is a Day Wasted • Nichts ertrĂ€umt sich der erfolgreiche Radio-DJ Bob Crane (GREG KINNEAR) mehr, als bei der Öffentlichkeit einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Schneller als erwartet erfĂŒllt sich der Traum fĂŒr den selbsterklĂ€rten Saubermann und braven Familienvater: Mit der Hauptrolle in der Serie "Ein KĂ€fig voller Helden" wird er 1965 ĂŒber Nacht zum Star. Doch der neue Ruhm hat auch eine Schattenseite: Mit seinem neuen Freund John Carpenter (WILLEM DAFOE), einem gerissenen Videotechniker, erliegt er fast allabendlich der Versuchung, mit immer neuen Frauen nicht nur ins Bett zu steigen, sondern das Liebesspiel auch stets auf Video festzuhalten. Selbst, als nicht nur sein Privatleben, sondern auch seine Karriere den Bach herunterzugehen drohen, erkennt Crane nicht, wie gefĂ€hrlich, lebensgefĂ€hrlich seine Sucht nach Sex, LĂŒgen und Video tatsĂ€chlich ist ...

Nach dem Tatsachenroman "The Murder of Bob Crane" von Robert Graysmith ĂŒber den bis heute ungeklĂ€rten Mord an dem beliebten Hauptdarsteller der Erfolgsserie "Ein KĂ€fig voller Helden" im Jahr 1978 drehte Regiemeister und Drehbuchbuchautor (Taxi Driver) Paul Schrader (Ein Mann fĂŒr gewisse Stunden, Katzenmenschen, Light Sleeper, Der Gejagte) den vielleicht bissigsten und tragikomischsten Film seiner sensationellen Karriere. Die lange geheimgehaltene Sexsucht Cranes dient als Ausgangspunkt fĂŒr eine furiose Filmbiographie, die auf ironische und unterhaltsame Weise die selbstzerstörerischen Leidenschaften eines getriebenen Mannes beleuchtet und den Wandel der sexuellen Mores in den spĂ€ten 60er und frĂŒhen 70er Jahren untersucht.

 

REGIE:
Paul Schrader
PRODUKTION:
Scott Alexander
Alicia Allain
Pat Dollard
Larry Karaszewski
Todd Rosken
CAST:
Greg Kinnear
Willem Dafoe
Rita Wilson
Maria Bello
Ron Leibman
Bruce Solomon
Michael E. Rodgers
DREHBUCH:
Michael Gerbosi
Robert Graysmith
KAMERA:
Fred Murphy
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Steve Munro
MUSIK:
Angelo Badalamenti
AUSSTATTUNG:
James Chinlund
KOSTÜME:
Julie Weiss

       
  Avalon
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2002]
       
 

Do we exist beyond the real? • Eine verwahrloste mitteleuropĂ€ische Stadt in der nahen Zukunft: GefĂ€hrliche Computerspiele zirkulieren, die die Menschen abhĂ€ngig machen und ihren gesamten Lebensinhalt bestimmen. Eines dieser Spiele heisst 'Avalon', benannt nach der legendĂ€ren Insel, wo die Seelen der Helden ruhen. Die Spieler dieser illegalen Games sind gefangen im Bann dieser Paralleluniversen, sie leben nur noch fĂŒr das Erreichen des nĂ€chsthöheren Levels. 'Avalon' ist ihre Welt, ihre RealitĂ€t.

Ash, eine junge alleinstehende Frau, ist einer dieser Cracks, die alles daran setzt, den verborgenen Zugang zum letzten, legendĂ€ren Level zu finden. In dieser verbotenen Zone hofft sie ihren verschollenen Freund wiederzufinden. Die Bedeutung und ihre Wahrnehmung der Wirklichkeit relativieren sich in zunehmendem Mass, wie Ash weiter in die virtuelle Welt vorstösst. Und entsprechend beginnen auch fĂŒr uns die Bilder zu kippen, Kino 'wirklicher' zu wirken.

FĂŒnf Jahre nach 'Ghost in the Shell' prĂ€sentiert uns der japanische Regisseur Mamoru Oshii erneut eine ungewöhnliche Zukunftsvision, die das Publikum mit ihrer Poesie und unwiderstehlichen Faszination in ihren Bann schlĂ€gt. Der Entscheid der japanischen Produzenten 'Avalon' nicht als Animationsfilm sondern mit SchauspielerInnen in Polen zu drehen, hat den kreativen Prozess sichtbar beeinflusst und verleiht dem Film eine zusĂ€tzliche Dimension. Die einmalige und spannungsvolle Verbindung japanischer und europĂ€ischer MentalitĂ€ten macht 'Avalon' zum Ă€sthetisch berĂŒckenden SienceFiction-Thriller der Cybergeneration.

 

REGIE:
Mmoru Oshii
PRODUKTION:
Atsushi Kubo
CAST:
Malgrzata Foremniak
Wladyslaw Kowalski
Jerzy Gudejko
Dariusz Biskupski
Bartek Swiderski
Katarzyna Bargielowska
Michal Breitenwald
DREHBUCH:
Kazunori ItĂŽ
Neil Gaiman
KAMERA:
Grzegorz Kedzierski
SCHNITT:
Hiroshi Okuda
MUSIK:
Kenji Kawai
AUSSTATTUNG:
Barbara Nowak
KOSTÜME:
Magdalena Testawska

       
  Avant la fin de l'Ă©tĂ©
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Januar 2018]
       
 

Before Summer Ends

 

REGIE:
Maryam Goormaghtigh
PRODUKTION:
Luc Peter
DREHBUCH:
Maryam Goormaghtigh
KAMERA:
Maryam Goormaghtigh
SCHNITT:
Gwenola Heaulme
TON:
Dominique Gaborieau
Olivier Touche
MUSIK:
Marc Siffert

       
  Avengers: Infinity War
  [Abaton 5 • 14.00 So/Mi 17.15/20.30 D • 14/12]
[Abaton 6 • 20.00 E/d/f • 14/12]
[Abaton 7 • 20.00 D • 14/12]
[Arena Cinemas 11 • So-Di 14.10 D • 12/14]
[Arena Cinemas 14 • 17.00/20.20 E/d/f • 12/14]
[Arena Cinemas 2 • 16.40/20.00 D • 12/14]
[Capitol 6 • 14.30/19.30 E/d/f • 14/12]
[Corso 4 • 17.00 E/d/f • 14/12]
       
 

Ein Film von Anthony Russo & Joe Russo • Nach einer beispiellosen filmischen Reise, die sich ĂŒber zehn Jahre erstreckt und das gesamte Marvel Cinematic Universe umfasst, bringen die Marvel Studios mit AVENGERS: INFINITY WAR den ultimativen und tödlichsten Showdown aller Zeiten auf die Leinwand. Die Avengers und ihre Alliierten sind auf der Mission, den mĂ€chtigen Thanos zu besiegen, bevor er mit seinem irren Zerstörungsfeldzug dem Universum ein Ende setzt. Doch damit dies gelingt, mĂŒssen sie bereit sein, alles zu opfern


 

REGIE:
Anthony Russo
Joe Russo
PRODUKTION:
Kevin Feige
CAST:
Scarlett Johansson
Brie Larson
Benedict Cumberbatch
Chris Pratt
Cobie Smulders
Chris Hemsworth
Benicio Del Toro
Elizabeth Olsen
Zoe Saldana
DREHBUCH:
Jack Kirby
Christopher Markus
Stephen McFeely
Jim Starlin
KAMERA:
Trent Opaloch
SCHNITT:
Jeffrey Ford
Matthew Schmidt
TON:
Nia Hansen
Shannon Mills
MUSIK:
Alan Silvestri
AUSSTATTUNG:
Charles Wood
KOSTÜME:
Judianna Makovsky

       
  Awake: The Life of Yogananda
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. April 2016]
       
 

Ein Film von Paola di Florio & Lisa Leeman • Awake - Das Leben des Yogananda ist die unkonventionelle Biographie des indischen Swami (ein hinduistischer religiöser Titel), der Yoga und Meditation in den 1920er Jahren im Westen bekannt machte.

Der Dokumentarfilm widmet sich dem Leben und den Lehren von Paramahansa Yogananda, dem Autor des spirituellen Klassikers “Autobiographie eines Yogi”, der weltweit millionenfach verkauft wurde und auch heute als wichtige Literatur fĂŒr Suchende, Philosophen und Yoga - Enthusiasten gilt.

Mit den persönlichen Schilderungen seiner eigenen Suche nach Erleuchtung und der Beschreibung aller Schwierigkeiten die ihm auf seinem Weg begegneten, machte Yogananda die uralten Lehren des Yoga einem modernen westlichen Publikum zugÀnglich.

Diese Dokumentation erkundet die Welt des Yoga, alt und neu, im Osten und im Westen, und versucht herauszufinden, warum Millionen von Menschen heute ihre Aufmerksamkeit auf eine innere Suche nach Selbstverwirklichung lenken.

AWAKE – ist die Geschichte einer steten Sehnsucht der Menschheit: Die universelle Suche aller Wesen nach der Befreiung von Leid und nach anhaltendem GlĂŒck.

 

REGIE:
Paola di Florio
Lisa Leeman
PRODUKTION:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
CAST:
George Harrison
Anupam Kher
Russell Simmons
KAMERA:
Arlene Nelson
SCHNITT:
Paola di Florio
Lisa Leeman
Peter Rader
Ken Schneider
TON:
Pete Horner
MUSIK:
Vivek Maddala
Michael Mollura

       
  Away from her
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2007]
       
 

Ein Film von Sarah Polley • Seit 50 Jahren sind Grant (Gordon Pinsent) und Fiona (Julie Christie) Andersson glĂŒcklich verheiratet; von den vereinzelten SeitensprĂŒngen des Hochschullehrers hat seine Ehefrau nie etwas mitbekommen. Gelegentlich macht sie zwar Andeutungen, die fĂŒr Spannungen sorgen, dennoch verspricht der Lebensabend glĂŒcklich zu werden - bis Fiona immer stĂ€rker unter GedĂ€chtnisverlust leidet und man Alzheimer bei ihr diagnostiziert. Freiwillig lĂ€sst sie sich in ein Altenheim einweisen; in Meadowlake ist man auf FĂ€lle wie ihren spezialisiert. Zu den Regeln dort gehört, dass Patienten in den ersten 30 Tagen ihres Aufenthalts keinen Besuch empfangen dĂŒrfen, damit sie sich ungestört einleben können.

Als Grant seine Frau nach diesen 30, fĂŒr ihn quĂ€lend langen Tagen erstmals besucht, erkennt Fiona ihn nicht wieder. Ihre ganze Zuneigung gehört jetzt vielmehr Aubrey (Michael Murphy), einem anderen Heimbewohner. Grant sieht keinen anderen Ausweg, als seinen neuen Status als ein besorgter Bekannter zu akzeptieren und bei seinen tĂ€glichen Besuchen stummer Zeuge eines immer inniger werdenden VerhĂ€ltnisses zwischen Fiona und Aubrey zu werden. Im Laufe der Zeit freundet er sich mit der Pflegerin Kristy an. Aus dem, was er ihr aus seinem Leben erzĂ€hlt, wird deutlich, dass das, was ihm hier nun passiert, möglicherweise ZĂŒge einer höheren Gerechtigkeit aufweist. Doch dann kehrt Aubreys Frau aus einem Urlaub zurĂŒck und nimmt ihren Mann aus dem Heim und mit sich nach Hause. Fiona ist verzweifelt. Als die tiefe Depression, in die sie fĂ€llt, lebensbedrohlich wird, bringt Grant das grösste Opfer seines Lebens, um Fiona doch noch einen glĂŒcklichen Lebensabend zu bereiten.

 

REGIE:
Sarah Polley
PRODUKTION:
Daniel Iron
Jennifer Weiss
Simone Urdl
CAST:
Julie Christie
Michael Murphy
Gordon Pinsent
Olympia Dukakis
Kristen Thomson
Wendy Crewson
Alberta Watson
Thomas Hauff
Katie Boland
DREHBUCH:
Sarah Polley
KAMERA:
Luc Montpellier
SCHNITT:
David Wharnsby
MUSIK:
Jonathan Goldsmith
AUSSTATTUNG:
Kathleen Climie
KOSTÜME:
Debra Hanson

       
  Aya de yopougon
 
       
 

Ein Film von Marguerite Abouet & Clement Oubrerie

 

REGIE:
Marguerite Abouet
Clement Oubrerie
DREHBUCH:
Marguerite Abouet
TON:
Alexandre Fleurant

       
  Azzurro
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Januar 2001]
       
 

Ein Film von Denis Rabaglia • Der 75 jĂ€hrige Giuseppe de Metrio verbrachte 30 Jahre in der Schweiz als Vorarbeiter bei der Firma Broyer. Nach seiner frĂŒhzeitigen Pensionierung kehrt er zu seiner Familie nach Appullien zurĂŒck, die wĂ€hrend seines ganzen Aufenthaltes in der Schweiz in Italien geblieben ist. Giuseppes ganze Liebe gilt nun seiner Enkelin Carla (7 Jahre). Carla ist blind und die ganze Familie hofft auf eine Augenoperation, die dem Kind das Augenlicht schenken könnte.

In Folge eines Herzinfarktes beschliesst Giuseppe in die Schweiz zurĂŒck zu kehren. Er hofft bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Herr Broyer das fĂŒr die Operation erforderliche Geld aufzutreiben, schliesslich verbindet die beiden ein altes Versprechen.

Was ein kurzer Ausflug hĂ€tte sein sollen, wird sowohl fĂŒr Giuseppe wie auch fĂŒr Carla zu einer Reise, wie sie sich nie zu ertrĂ€umen gewagt hĂ€tten...

«AZZURRO ist ein Road-Movie, das zwei Kulturen und zwei Sprachen miteinander verbindet. Es ist ein Anruf an die WidersprĂŒche zwischen meinen italienischen Wurzeln und meiner 'Schweizer'-Persönlichkeit. Ich will eine Geschichte erzĂ€hlen, die manchmal melancholisch, manchmal spöttisch ist; oft dramatisch zwar, aber dennoch nie traurig anmutet. Etwas, in einer einfachen und ernsten Sprache erzĂ€hlt, stets respektvoll jenen gegenĂŒber, die ihr Leben zwischen Zerrissenheit und Versöhnung fĂŒhren.»

Denis Rabaglia

 

REGIE:
Denis Rabaglia
PRODUKTION:
Chris Bolzli
Edi Hubschmid
CAST:
Paolo Villaggio
Francesca Pipoli
Soraya Gomaa
Antonio Petrocelli
Marie-Christine Barrault
Jean-Luc Bideau
Julien Boisselier
DREHBUCH:
Denis Rabglia
Luca De Benedettis
Antoine Jaccoud
KAMERA:
Eric Biglietto
SCHNITT:
Claudio Di Mauro
MUSIK:
Louis Crelier
AUSSTATTUNG:
Fabrizio Nicora

       
  Bab' Aziz
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Nacer Khemir • In der Tradition von 1001 Nacht erzĂ€hlt Nacer Khemir Geschichten von Prinzen, PalĂ€sten und langen Irrfahrten. Bab'Aziz ist in der Form eines ZaubermĂ€rchens erzĂ€hlt und schildert die Reise eines Derwisch und seiner Enkelin durch die Sahara. Er zeichnet damit ein verblĂŒffendes PortrĂ€t der WĂŒste und seiner Legenden, wie es bislang nur selten in einem Spielfilm zu sehen war.

 

REGIE:
Nacer Khemir
PRODUKTION:
Cyriac Auriol
Ali Reza Shoja-Nuri
CAST:
Parviz Shahinkhou
Hossein Panahi
Maryam Mohaid
DREHBUCH:
Tonino Guerra
SCHNITT:
Isabelle Rathery
TON:
Stuart Wilson
MUSIK:
Armand Amar
KOSTÜME:
Maud Perl

       
  Bad Boy Kummer
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Oktober 2010]
       
 

Ein Film von MiklĂłs Gimes • Tom Kummer ist der Star der gefĂ€lschten Interviews. Seine SpezialitĂ€t war Hollywood. Er traf Sharon Stone, Sean Penn oder Bruce Willis zu langen, ernsthaften GesprĂ€chen, die alle erfunden waren. Vier Jahre lang belieferte Kummer seriöse BlĂ€tter in Deutschland und der Schweiz, bis er aufflog. Heute arbeitet er als Tennislehrer in Los Angeles. Kummer hat alle ĂŒber den Tisch gezogen: Die Medien, die Stars, und vielleicht sich selber. Ein Film ĂŒber das weggeworfene Leben eines grossen Talents. Und ĂŒber die Frage, was Wahrheit ist.

 

REGIE:
MiklĂłs Gimes
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Tom Kummer
KAMERA:
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Barbara Landi
TON:
Kai LĂŒde

       
  Bad Santa
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. November 2004]
       
 

Es ist ihm egal, ob Du artig warst oder nicht • Das hat Weihnachten nicht verdient: Willie T. Stokes (BILLY BOB THORNTON) ist der verdorbenste Weihnachtsmann, den man sich vorstellen kann. Dieser Santa sĂ€uft, er flucht, er hurt herum. Er kommt regelmĂ€ssig zu spĂ€t, er beschimpft die Kinder, die sich zu ihm auf den Schoss setzen. Doch damit nicht genug: Obendrein nutzt Willie seine alljĂ€hrliche Anstellung als Kaufhaus-Weihnachtsmann Tarnung, um mit seinem Kompagnon, dem kleinwĂŒchsigen, aber nicht minder unflĂ€tigen Marcus (TONY COX), am Heiligen Abend nach getaner Arbeit den Safe des Kaufhauses zu knacken und sich mit der Beute aus dem Staub zu machen. - Böser Santa!

Doch in diesem Jahr wird sich alles Àndern: Denn diesmal haben es Willie und Marcus nicht nur mit einem argwöhnischen Einkaufszentrum-Manager (JOHN RITTER) und einem verschlagenen Kaufhausdetektiv (BERNIE MAC) zu tun, sondern auch mit dem sexy Santa-Fan Sue (LAUREN GRAHAM) und einem unschuldigen Jungen (BRETT KELLY), der einfach nicht aufhören will, an Santa zu glauben, auch wenn der sehr sehr schlimme Dinge tut. Mal sehen, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder.

In der Filmgeschichte mag es schon so manche bösartige Weihnachtskomödie gegeben haben, aber noch keine war so fies, niedertrĂ€chtig und doch so hinreissend und urkomisch wie BAD SANTA. Der Name ist Programm: Superstar Billy Bob Thornton (ARMAGEDDON - DAS JÜNGSTE GERICHT) lĂ€sst in einer unvergesslichen Paraderolle als durch und durch verdorbener Weihnachtsmann kein Tabu ungebrochen und erst recht kein gutes Haar an der vermeintlich schönsten Zeit des Jahres. Unter der Regie von Kultfilmemacher Terry Zwigoff (GHOST WORLD) jagt in diesem gnadenlosen Spass eine wahnwitzige Pointe die nĂ€chste, wenn Santa und sein nicht minder witziger Elf, gespielt von Tony Cox, aus jeder einzelnen Szene ein Maximum an unerhörten Witzen herausholen. Dass man am Schluss des Gagtrommelfeuers dennoch zutiefst bewegt und berĂŒhrt ist, macht BAD SANTA zu einem absolut zeitlosen Highlight, das kĂŒnftig in einer Reihe mit Klassikern wie WIR SIND KEINE ENGEL genannt werden wird. Zurecht.

 

REGIE:
Terry Zwigoff
PRODUKTION:
Sarah Aubrey
John Cameron
Bob Weinstein
CAST:
Billy Bob Thornton
Tony Cox
Brett Kelly
Lauren Graham
Lauren Tom
Bernie Mac
John Ritter
DREHBUCH:
Glenn Ficarra
John Requa
KAMERA:
Jamie Anderson
SCHNITT:
Robert Hoffman
TON:
Michael J. Benavente
MUSIK:
David Kitay
AUSSTATTUNG:
Sharon Seymour
KOSTÜME:
Wendy Chuck

       
  Bad Santa 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. November 2016]
       
 

Ein Film von Mark Waters • Billy Bob Thornton schlĂŒpft erneut in die Rolle des kultigen BAD SANTA. 10 Jahre nach dem ersten Teil ist der alkoholisierte Geldschrankknacker Willie (Thornton) zurĂŒck und pleite. Er muss erneut den roten Mantel tragen und sich, wenn auch sehr ungern, mit seinem ehemaligen Kompanen Marcus (Tony Cox), dem Zwerg, welcher ihn einmal versucht hat zu töten und seinem alten Freund Thurman (Brett Kelly) zusammentun. Auch dieses Mal werden sie in einen Kriminalfall verwickelt...

 

REGIE:
Mark Waters
PRODUKTION:
Andrew Gunn
Geyer Kosinski
CAST:
Billy Bob Thornton
Kathy Bates
Tony Cox
Christina Hendricks
Brett Kelly
Ryan Hansen
DREHBUCH:
Shauna Cross
Doug Ellin
John Phillips
Johnny Rosenthal
KAMERA:
Theo van de Sande
TON:
Simon Poudrette
AUSSTATTUNG:
Isabelle Guay

       
  Balkan Melodie
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. März 2012]
       
 

Ein Musikfilm von Stefan Schwietert • Marcel Cellier war der erste Schweizer, der jemals einen Grammy gewonnen hat. Er entdeckte Musiker wie den rumĂ€nischen Panflötenspieler Gheorghe Zamfir und die fantastischen bulgarischen Frauenstimmen von «Le MystĂšre des Voix Bulgares». Unter seinem Label verkaufte er Millionen von Schallplatten. Eine Erfolgsgeschichte, die 1950 ihren Anfang nahm.
Damals, inmitten des Kalten Krieges, reiste der junge Schweizer, seinerzeit Vertreter einer Metallhandelsfirma, mit seiner Frau Catherine hinter den Eisernen Vorhang. Fasziniert von den entrĂŒckten Melodien aus dem Autoradio wiederholte der Musikbegeisterte mit seiner fotografierenden Frau diese Reisen viele Male.
Vom Schwarzen Meer bis an die Ostsee reisten die Celliers durch die kommunistischen HauptstĂ€dte und Provinzen, in denen die Volksmusik immer noch ein fester Bestandteil des tĂ€glichen Lebens war. Über vierzig Jahre lang sammelten und dokumentierten sie die herausragendsten Musiken dieser LĂ€nder.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Cornelia Seitler
Brigitte Hofer
Thomas Kufus
Martichka Bozhilova
CAST:
Marcel Cellier
Catherine Cellier
Gheorghe Zamfir
Ion Pop
Aurel Ionita
Le MystĂšre des Voix Bulgares
Mahala Rai Banda
Grupul Iza
DREHBUCH:
Stefan Schwietert
KAMERA:
Pierre Mennel
Pio Corradi
SCHNITT:
Isabel Meier
TON:
Dieter Meyer
Oswald Schwander
Jörg Höhne

       
  Balzac et la petite tailleuse chinoise
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Nach dem gleichnamigen Bestseller! • Im China der 70er Jahre werden die Freunde Luo und Dai, Söhne von sogenannt reaktionĂ€ren Intellektuellen, zur Umerziehung und zum Arbeiten in ein abgelegenes Dorf geschickt. Mit Mut und Geschick erreichen sie, dass Dai jeden Abend auf seiner Geige StĂŒcke von Mozart spielen darf, den sie als revolutionĂ€ren Komponisten darstellen. Sie gewinnen das Vertrauen des Chefs, der sie in die Stadt schickt, damit sie ĂŒber die Filme im Kino berichten. So werden sie zu geschĂ€tzten Unterhaltern des Dorfes, denn anstatt die Revolutionsgeschichten wiederzugeben, erzĂ€hlen sie aus geschmuggelten BĂŒchern von Flaubert, Tolstoi, Hugo und Balzac. Die hĂŒbsche Tochter des Schneiders verliebt sich in ihre ErzĂ€hlungen - und in Luo.

 

REGIE:
Dai Sijie
PRODUKTION:
Zhao Jun
Bernard Lorain
Wang Zhebin
CAST:
Xun Zhou
Kun Chen
Shuangbao Wang
Zhijun Cong
Hongwei Wang
Xiong Xiao
Zuohui Tang
DREHBUCH:
Dai Sijie
Nadine Perront
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Julia Gregory
Luc Barnier
MUSIK:
Wang Pujian
AUSSTATTUNG:
Cao Jiuping

       
  Bandslam
 
       
 

College Rock Stars • Die junge und talentierte Songwriterin Charlotte Banks (Alyson Michalka) bittet den neuen Typen in der Stadt, Will Burton (Gaelan Connell), ihre Rockband zu managen. Ihr Ziel ist es, beim "Battle of the Bands" am Ende des Schuljahres gegen ihren egoistischen Ex-Freund Ben (Scott Porter) zu gewinnen. Derweil verguckt sich Will in die Gitaristin und SĂ€ngerin Sam (Vanessa Hudgens).

 

REGIE:
Todd Graff
PRODUKTION:
Elaine Goldsmith-Thomas
Ron Schmidt
Marisa Yeres
CAST:
Gaelan Connell
Alyson Michalka
Vanessa Hudgens
Lisa Kudrow
Charlie Saxton
Tim Jo
DREHBUCH:
Josh A. Cagan
Todd Graff
KAMERA:
Eric Steelberg
SCHNITT:
John Gilbert
TON:
Benjamin Cheah
Damian Volpe
AUSSTATTUNG:
Jeff Knipp
KOSTÜME:
Ernesto Martinez

       
  Barfuss nach Timbuktu
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Oktober 2009]
       
 

Ernst Aebi: Mit dem Kopf durch den Sand • Araouane, ein Dorf mitten in der Sahara... Die einst blĂŒhende Oase versinkt beinahe im Sand, als der bekannte Schweizer KĂŒnstler Ernst Aebi Ende der 80er-Jahre auf seiner WĂŒstenreise dort Halt macht. Der Ort fasziniert und berĂŒhrt ihn. Und sein Wiederaufbau wird zu Aebis grossem Projekt. Er möchte Unmögliches möglich machen - und dabei eines nicht sein: Entwicklungshelfer.

Aebi, MitbegrĂŒnder des New Yorker KĂŒnstlerquartiers SoHo, bleibt drei Jahre in der WĂŒste, wild entschlossen, notfalls sein ganzes Vermögen in das Projekt zu investieren. Und das Dorf erwacht zu neuem Leben: Es entstehen ein fruchtbarer GemĂŒsegarten, eine Schule - und sogar ein kleines Hotel.

Ein BĂŒrgerkrieg in Mali zwingt Aebi anfangs der 90er-Jahre, 'sein' Dorf fluchtartig zu verlassen. ZurĂŒck bleiben eine blĂŒhende Oase, Freunde, die auf Ernst Aebis baldige RĂŒckkehr warten.

Es wird fast 20 Jahre dauern, bis Aebi 2008 endlich wieder nach Araouane aufbrechen kann. Eine Reise zwischen Hoffen und Bangen und einem Ende, das anders kommt, als er denkt...

BARFUSS NACH TIMBUKTU verwebt geschickt Archivaufnahmen und neues Material zu einem faszinierenden PortrĂ€t ĂŒber einen aussergewöhnlichen Schweizer und 'Welterkunder'.

 

REGIE:
Martina Egi
CAST:
Ernst Aebi
DREHBUCH:
Martina Egi
Beat Hirt
KAMERA:
Frank Messmer
SCHNITT:
Christian MĂŒller
TON:
Florian Flossmann
Roberto Filaferro

       
  Batman Begins
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Juni 2005]
       
 

Ein Film von Christopher Nolan • Wie soll ein einzelner Mann die ganze Welt verĂ€ndern?

Diese Frage verfolgt Bruce Wayne (CHRISTIAN BALE) ebenso wie das Bild seiner Eltern, die in den Strassen von Gotham vor seinen Augen niedergeschossen wurden – ein Erlebnis, das seinem Leben eine radikal neue Richtung gegeben hat. SchuldgefĂŒhle und ohnmĂ€chtige Wut quĂ€len ihn, nĂ€hren seine RachegefĂŒhle, aber auch den Wunsch, das gemeinnĂŒtzige Engagement seiner Eltern fortzufĂŒhren. Bruce, Erbe eines grossen Industriekonzerns, hat jede Illusion verloren. Er verschwindet aus Gotham und reist unerkannt durch die Welt, um herauszufinden, wie er Unrecht bekĂ€mpfen und jene, die von der Angst anderer leben, selbst das FĂŒrchten lehren kann.

Wie verbrecherische Hirne funktionieren, lernt Bruce von seinem Mentor, dem geheimnisvollen Ducard (LIAM NEESON). Dieser bringt ihm bei, Körper und Geist zu beherrschen, um so seinen Schwur zu erfĂŒllen und den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Bald darauf versucht die mĂ€chtige Schattenliga Bruce fĂŒr sich zu gewinnen. Sie wird von dem undurchsichtigen Ra’s Al Ghul (KEN WATANABE) gefĂŒhrt und hat sich subversive Selbstjustiz auf die Fahnen geschrieben.

Als Bruce nach Gotham zurĂŒckkehrt, leidet die Stadt unter hemmungsloser Korruption und unkontrollierbarer KriminalitĂ€t. Wayne Enterprises, einst der Familienhort menschenfreundlicher GeschĂ€ftsideale, wird jetzt von Chefmanager Richard Earle (RUTGER HAUER) geleitet, den der Börsengang der Firma weit mehr interessiert als ihr soziales Engagement.

 

REGIE:
Christopher Nolan
PRODUKTION:
Larry J. Franco
Charles Roven
Emma Thomas
CAST:
Christian Bale
Michael Caine
Liam Neeson
Morgan Freeman
Gary Oldman
Ken Watanabe
DREHBUCH:
Christopher Nolan
David S. Goyer
KAMERA:
Wally Pfister
SCHNITT:
Lee Smith
TON:
Stefan Henrix
MUSIK:
Ramin Djawadi
James Newton Howard
Hans Zimmer
AUSSTATTUNG:
Nathan Crowley
KOSTÜME:
Lindy Hemming

       
  Be with Me
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Dezember 2006]
       
 

Ein Film von Eric Khoo • HĂ€ufig kommen grosse Filme ganz sanft und leise daher, unauffĂ€llig fast entwickeln sie ihre Kraft und Ausstrahlung von innen heraus, still und ohne viel Aufhebens. DafĂŒr umso nachhaltiger. "Be With Me" vom bei uns viel zu wenig bekannten Eric Khoo aus Singapur ist ein solcher Film: Die stille filmische Perle erregte bei ihrer UrauffĂŒhrung in Cannes erstmals Aufsehen, einfach so. Der Film lĂ€sst uns drei verschiedene fiktive LebensfĂ€den und die reale Figur einer Taubblinden betrachten. Es geht um so zentrale Elemente des Lebens wie Liebe, Hoffnung und Schicksal. Der Star von Be With Me ist Theresa Chan, die seit 50 Jahren ohne Gesichts- und Gehörsinn lebt und eine wohltuende Kraft ausstrahlt. Zusammen mit ihr und seinen fiktiven Suchenden lĂ€dt uns Eric Khoo ein auf eine Reise zum Sein. Und da sitzt man im Kino und staunt wie ein Kind. Mag sogar sein, dass man auf Anhieb nicht einmal genau sagen könnte, weshalb, man fĂŒhlt sich einfach in eine andere Stimmung versetzt und schaut. Im Film von Eric Khoo wird es vielen so ergehen.

 

REGIE:
Eric Khoo
PRODUKTION:
Brian Hong
CAST:
Theresa Poh Lin Chan
Seet Keng Yew
Ezann Lee
Lynn Poh
Chiew Sung Ching
DREHBUCH:
Eric Khoo
Wong Kim Hoh
KAMERA:
Adrian Tan
SCHNITT:
Low Hwee-Ling
TON:
Kevin Mathews
Christine Sham
MUSIK:
Kevin Mathews
Christine Sham

       
  Beasts of the Southern Wild
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Dezember 2012]
       
 

Ein Film von Benh Zeitlin • Die furchtlose Hushpuppy (QuvenzhanĂ© Wallis), gerade einmal 6 Jahre alt, lebt gemeinsam mit ihrem Vater Wink (Dwight Henry) in einfachen VerhĂ€ltnissen allein im Mississippi Delta. Wink bereitet seine Tochter langsam auf eine Zeit vor, in der er nicht mehr fĂŒr sie da sein kann und sie auf sich allein gestellt sein wird. Plötzlich befĂ€llt ihn - wie beinahe prophezeit - eine seltsame Krankheit und er wird immer schwĂ€cher. Gleichzeitig findet ein gravierender Umschwung in der Natur statt: Die Polkappen schmelzen, es kommt zu Naturkatastrophen - und seltsame prĂ€historische Wesen bahnen sich ihren Weg ins GewĂ€sser. Hushpuppy muss diese Gefahren auf sich nehmen, denn sie verfolgt ein Ziel: Sie will ihre Mutter finden.

 

REGIE:
Benh Zeitlin
PRODUKTION:
Michael Gottwald
Dan Janvey
Josh Penn
CAST:
Quvenzhané Wallis
Dwight Henry
Levy Easterly
Lowell Landes
Pamela Harper
Gina Montana
DREHBUCH:
Lucy Alibar
Benh Zeitlin
KAMERA:
Ben Richardson
SCHNITT:
Crockett Doob
Affonso Gonçalves
TON:
Steve Boeddeker
Noah Katz
John D. Matthews
MUSIK:
Dan Romer
Benh Zeitlin
AUSSTATTUNG:
Alex DiGerlando
KOSTÜME:
Stephani Lewis

       
  Beau Travail
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

Un film de Claire Denis • Ja, damals, frĂŒher, da war alles - anders, besser oder eben: schöner; der Protagonist von BEAU TRAVAIL sitzt in Marseille und erinnert sich. Sgt. Galoup war Chefadjudant der französischen Fremdenlegion, stand mit seiner Gruppe ĂŒber Jahre im Ostafrikanischen Djibouti im Einsatz. Das Leben war simpel, spartanisch - und vor allem geordnet. Aufstehen, Appell, Übungen - und zwar solche, die den Ernstfall bis ins Detail vorwegnehmen: Nicht Stuntmen, sondern Akteure rennen in BEAU TRAVAIL unter StacheldrĂ€hten durch. Klettern ĂŒber HĂŒrden, stĂŒrzen sich in Gruben um im Nu wieder rauszuklettern, eine neue Attacke zu ĂŒben, Angreifer mit Messern zu entwaffnen. Körperkraft und inszenierte Sinnlichkeit packt BEAU TRAVAIL auf die Leinwand und das Erstaunlichste daran ist, dass nicht ein Mann, sondern die Französin Claire Denis Regie fĂŒhrte. Ihr Legionsfilm strotzt vor MĂ€nnlichkeit. Dringt ein in eine Welt, die Frauen normalerweise verborgen bleibt. Das Leben im Camp ist hart - Denis hat's ohne grosse Dialoge, doch mit Verve auf die Leinwand gepackt. ErzĂ€hlt, wie Galoup - aus dessen Sicht weitgehend erzĂ€hlt wird - von seinen MĂ€nnern geschĂ€tzt und geachtet wird. Wie dann aber ein ein junger Rekrut, der einem Flieger das Leben rettet, plötzlich zum Held der Mannschaft wird. Wie erst Ärger, dann Neid und Hass an Galoups Seele zerren, und wie ein tödlicher Plan seine Gedanken immer mehr in Besitz nimmt. Claire Denis liess sich von Hermann Mellvilles Roman 'Billy Budd' zu BEAU TRAVAIL inspirieren. Sie hat Carax'-Liebling Denis Lavant, Altstar Michel Surbor und den bildhĂŒbschen GrĂ©goire Colin in die Hauptrollen gesteckt; BEAU TRAVAIL ist die packende Ode einer Frau an die MĂ€nnlichkeit.

 

REGIE:
Claire Denis
PRODUKTION:
Jerome Minet
CAST:
Denis Lavant
Michel Subor
Grégoire Colin
Richard Courcet
Nicolas Duvauchelle
Adiatou Massudi
Mickael Ravovski
DREHBUCH:
Jean-Pol Fargeau
Claire Denis
KAMERA:
AgnĂšs Godard
SCHNITT:
Nelly Quettier
MUSIK:
Eran Tzur
AUSSTATTUNG:
Arnaud de Moleron

       
  Becoming Who I Was
 
       
 

Stając się, kim byƂem • Angdu ist kein gewöhnlicher Junge, denn als „Rinpoche“ war er in einem frĂŒheren Leben ein bedeutender buddhistischer Meister und wird in seinem Dorf im indischen Hochgebirge schon als FĂŒnfjĂ€hriger wie ein Heiliger verehrt. Sein Patenonkel Urgyan, ein Mönch und traditioneller Doktor, bereitet ihn ĂŒber Jahre liebevoll darauf vor, seine Weisheit dereinst weiterzugeben. Damit Angdu allerdings in sein weit entferntes Kloster in Tibet zurĂŒckkehren kann, wird die Ankunft eines Gesandten erwartet. Doch Jahre verstreichen ergebnislos, so dass sein Ansehen im Dorf langsam schwindet. Urgyan aber hĂ€lt weiter zu ihm, und eines Tages beschliessen die beiden, sich ohne fremde Hilfe auf den beschwerlichen und weiten Weg zum „Dach der Welt“ zu begeben.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Chang-yong Moon
Jin Jeon
PRODUKTION:
Chang-yong Moon
Jin Jeon
CAST:
Angdu Padma
Rigzin Urgain
KAMERA:
Chang-yong Moon
Jin Jeon
SCHNITT:
Chang-yong Moon
Jin Jeon
TON:
Jeong Ji-Young
Nam Ji-Eun
MUSIK:
Seo Jung-Il

       
  Before I Go to Sleep
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. November 2014]
       
 

Ein Film von Rowan Joffe • Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter Ă€lterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekĂŒmmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann?

 

REGIE:
Rowan Joffe
PRODUKTION:
Mark Gill
Avi Lerner
Liza Marshall
Matthew O'Toole
Ridley Scott
CAST:
Nicole Kidman
Colin Firth
Mark Strong
Anne-Marie Duff
Dean-Charles Chapman
DREHBUCH:
Rowan Joffe
KAMERA:
Ben Davis
SCHNITT:
Melanie Oliver
TON:
James Mather
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
Kave Quinn
KOSTÜME:
Michele Clapton

       
  Before Midnight
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Richard Linklater • Ihre Dialoge ĂŒber die Liebe und das Leben begannen vor 18 Jahren: In BEFORE SUNRISE (1995) lernten sich der Amerikaner Jesse und die Französin CĂ©line im Zug kennen und verbrachten einen romantischen Tag in Wien. Zwar wollten sie sich ein halbes Jahr spĂ€ter wieder sehen, doch ihre Wege kreuzten sich erst neun Jahre spĂ€ter wieder. In BEFORE SUNSET (2004) flanierten sie durch Paris und entdeckten dabei ihre GefĂŒhle fĂŒreinander aufs Neue.
Jesse und CĂ©line sind damals zusammen geblieben. Das erfĂ€hrt man nun in BEFORE MIDNIGHT. Mit ihren Töchtern verbringen sie die Sommerferien in Griechenland. Und noch immer ist die Welt der GefĂŒhle ihr Lieblingsthema. Mittlerweile hat der Alltagstrott seine Spuren hinterlassen, eine Beziehungskrise hat sich angebahnt. Kann eine romantische Nacht in einem Hotel die Liebe retten?

Beim Sundance Film Festival und der 63. Berlinale, bei der der Film im Wettbewerb ausser Konkurrenz lief und Richard Linklater ĂŒberraschend von Dieter Kosslick mit einer Berlinale-Kamera ausgezeichnet wurde, feierte man BEFORE MIDNIGHT bereits mit stehenden Ovationen.

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Christos V. Konstantakopoulos
Richard Linklater
Sara Woodhatch
CAST:
Ethan Hawke
Julie Delpy
Seamus Davey-Fitzpatrick
Ariane Labed
Athina Rachel Tsangari
DREHBUCH:
Richard Linklater
Julie Delpy
Ethan Hawke
KAMERA:
Christos Voudouris
SCHNITT:
Sandra Adair
TON:
Tom Hammond
Justin Hennard
MUSIK:
Graham Reynolds
KOSTÜME:
Vasileia Rozana

       
  Before Night Falls
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2001]
       
 

A Film by Julian Schnabel • Die mehrfach preisgekrönte, visuell berauschende Verfilmung der Lebensgeschichte des brillianten kubanischen Schriftstellers Reinaldo Arenas ist ein bewegendes Zeugnis von der befreienden Kraft der Kunst.

Maler und Regisseur Julian Schnabel lĂ€sst das sinnesfreudige Havanna der 60er Jahre in ĂŒppigen, prachtvollen Tableaus auferstehen. Wir begeben uns auf eine reich bebilderte Reise in das Leben und Werk eines Mannes, dessen Suche nach Freiheit in kĂŒnstlerischer, politischer wie sexueller Hinsicht sich der Armut, Zensur, Verfolgung und dem Exil widersetzt. Arenas' anfĂ€ngliche Begeisterung fĂŒr die kubanische Revolution weicht der Desillusionierung aufgrund der harten Verfolgung, der er als homosexueller KĂŒnstler in Castros Kuba ausgesetzt ist. Wie die Schriften Reinaldo Arenas', auf denen BEFORE NIGHT FALLS basiert, fĂŒhrt auch der Film ĂŒberschwengliche Imagination mit eindringlichem Realismus zusammen. Die emotional packende schauspielerische Leistung Javier Bardems in der Hauptrolle brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen sowie eine Oscar-Nomination ein. Johnny Depp glĂ€nzt zudem in einer ĂŒberraschenden Doppelrolle.

 

REGIE:
Julian Schnabel
PRODUKTION:
Jon Kilik
Matthias Ehrenberg
CAST:
Javier Bardem
Olivier Martinez
Andrea Di Stefano
Johnny Depp
Sean Penn
Michael Wincott
Najwa Nimri
DREHBUCH:
Cunningham O'Keefe
LĂĄzaro GĂłmez Carriles
Julian Schnabel
KAMERA:
Xavier PĂ©rez Grobet
Guillermo Rosas
SCHNITT:
Michael Berenbaum
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Salvador Parra

       
  Before Sunset
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Juni 2004]
       
 

Ein Film von Richard Linklater • Vor zehn Jahren hat Richard Linklater Julie Delpy und Ethan Hawke alias Jesse und CĂ©line in Wien einen der schönsten One-Night-Stands der Filmgeschichte erleben lassen. «Before Sunrise» hiess der Film und brachte Linklater den Silbernen Berlinale-BĂ€ren. Zum Schluss des Films verabredeten sich der Amerikaner und die Französin auf drei Monate spĂ€ter in Wien – und dann geschah jahrelang nichts. Bis auf der Berlinale 04 BEFORE SUNSET auftauchte.

Ort: Paris. Jesse, erfĂ€hrt man, lebt mit Gattin und Kind in New York. Er hat die Begegnung mit CĂ©line in einen Roman verwandelt, feiert damit riesige Erfolge und tourt durch Europa. Am Ende der Lesung in Paris steht CĂ©line unverhofft vor Jesse. Etwas Ă€lter, doch noch immer charmant, oft lĂ€chelnd und verspielt sexy gekleidet: Ganz Frau, ganz Französin. Bloss einen Kaffee wollen die beiden zusammen trinken, bevor Jesse in die USA zurĂŒckfliegt. Doch dann beginnen sie zu spazieren. Schlendern durch Parks und GĂ€sschen, ĂŒber PlĂ€tzchen und PlĂ€tze, geraten erzĂ€hlenderweise vom Hundertsten ins Tausendste und unverhofft ist in BEFORE SUNSET die gegenseitige Attraktion wieder da.

Nach «Before Sunrise», meinte Linklater auf der Berlinale, sei man freundschaftlich in Kontakt geblieben und die Story von CĂ©line und Jesse sei unter ihnen immer irgendwie weiter gegangen. Also haben sich Linklater, Delpy und Hawke eines Tages zusammen hingesetzt, ein neues Drehbuch geschrieben. Et le voilĂ : BEFORE SUNSET, eine «Histoire d’amour», charmant, ein wenig lausbĂŒbisch und von prickelnder Erotik.

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Richard Linklater
Anne Walker-McBay
CAST:
Ethan Hawke
Julie Delpy
Vernon Dobtcheff
Rodolphe Pauly
Mariane Plasteig
Diabolo
Albert Delpy
DREHBUCH:
Richard Linklater
Julie Delpy
Ethan Hawke
KAMERA:
Lee Daniel
SCHNITT:
Sandra Adair
TON:
Tom Hammond
MUSIK:
Julie Delpy (Songs)
AUSSTATTUNG:
Baptiste Glaymann
KOSTÜME:
Thierry Delettre

       
  Before the Devil Knows You're Dead
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Juli 2008]
       
 

Tödliche Entscheidung • Der neue Film von Sidney Lumet ist ein spannender, raffiniert erzĂ€hlter Thriller, in dem zwei BrĂŒder verzweifelt versuchen, die verheerenden Folgen eines ausser Kontrolle geratenen RaubĂŒberfalls einzudĂ€mmen.

Andy bezieht als Unternehmensberater ein sechsstelliges Jahreseinkommen und ist mit einer schönen Frau verheiratet, alles scheint perfekt. Um allerdings seinen extravaganten Lebensstil und exzessiven Drogenkonsum zu finanzieren, hat er Geld seiner Firma unterschlagen. Bis den SteuerprĂŒfern sein Betrug auffĂ€llt, ist nur eine Frage der Zeit. Sein nach aussen hin so erfolgreiches Leben ist im Begriff sich aufzulösen.

In dieser Situation sieht Andy nur noch eine Möglichkeit, wie er seine Probleme lösen kann – zumindest seine finanziellen. DafĂŒr muss er aber seinen kleinen Bruder Hank ĂŒberreden mitzumachen: Er soll den Juwelierladen ihrer Eltern ausrauben...

Gier, Schuld, Verrat, Rache. Der 83-jĂ€hrige Sidney Lumet hat mit „Tödliche Entscheidung“ ein atemberaubendes Meisterwerk inszeniert, das vom Auseinanderbrechen einer Familie erzĂ€hlt. Getragen von grossartigen Schauspielern, gehört es unbestritten zu den besten Filmen, die Lumet je gedreht hat.

 

REGIE:
Sidney Lumet
PRODUKTION:
Michael Cerenzie
William S. Gilmore
Brian Linse
Paul Parmar
CAST:
Philip Seymour Hoffman
Ethan Hawke
Albert Finney
Marisa Tomei
Aleksa Palladino
Michael Shannon
Amy Ryan
DREHBUCH:
Kelly Masterson
KAMERA:
Ron Fortunato
SCHNITT:
Tom Swartwout
TON:
Dave Paterson
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Christopher Nowak
KOSTÜME:
Tina Nigro

       
  Behind me
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. September 2002]
       
 

Drei Jahre mit Bruno Ganz • Der Film ĂŒber Bruno Ganz

Drei Jahre unterwegs mit dem Schauspieler Bruno Ganz. Er spielt an verschiedenen Orten in verschiedenen Rollen. Er spielt aber auch Bruno Ganz, filmt und inszeniert dabei Freunde. Immer wieder arbeitet er an der Rolle des Dr. Faust, jener Theaterfigur die — selbstredend fĂŒr uns alle — verzweifelt zu ergrĂŒnden sucht, „was die Welt im Innersten zusammenhĂ€lt“. Tausend Tage auf der Suche nach der eigenen Bestimmung, mit dem Zweifel als einzigem WeggefĂ€hrten und in der Hoffnung auf die schaffende Kraft der Poesie. Begleitet von einer Retrospektive im Filmpodium ZĂŒrich (Studio 4).

 

REGIE:
Norbert Wiedmer
PRODUKTION:
Peter Spoerri
KAMERA:
Norbert Wiedmer
Peter Guyer
Bruno Ganz
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin

       
  Being Julia
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. April 2005]
       
 

Ein Film von IstvĂĄn SzabĂł • London 1938: Die bezaubernde Schauspielerin Julia Lambert (Annette Bening) ist auf dem Höhepunkt ihrer physischen und theatralischen Ausstrahlungskraft. Erfolgreich, bejubelt und weit ĂŒber die Grenzen von Londons Theaterdistrikt West End hinaus bekannt, sonnt sie sich in Ruhm und Reichtum. An Julias strahlender Karriere nicht ganz unbeteiligt ist ihr langjĂ€hriger Gatte, der erfolgreiche Theateragent und brillante Impressario Michael Gosselyn (Jeremy Irons). Nach Aussen hin scheint Julia eine von jenen vom GlĂŒck verwöhnten Frauen zu sein, die alles haben.

Aber wie im Theater, trĂŒgt auch im richtigen Leben oft der Schein. Hinter all dem Make-up verbirgt sich nĂ€mlich eine unerfĂŒllte, unglĂŒckliche Frau. Bald, das fĂŒhlt sie nur allzu gut, wird sie nicht mehr in romantischen Hauptrollen schwelgen können, sondern in belanglose Nebenrollen abgedrĂ€ngt werden. Und auch in der Ehe mit Michael liegen die besten Jahre lĂ€ngst hinter ihnen. Man hat sich eigentlich nur noch beruflich etwas zu sagen. Ansonsten langweilt man sich und macht leere Konversation.

Hinzu kommen die Sorge vor dem Älterwerden, die Angst vor dem Schwinden ihrer Schönheit. "Ich fĂŒhle mich erschöpft", stellt Julia mit einem tiefen, melodramatischen Seufzer fest. "Ich fĂŒhle mich doppelt so alt wie ich wirklich bin – und das macht mich immerhin 90! Ich bin gelangweilt. Das Leben hat mir nichts mehr zu bieten. Es sieht so aus, als ob ich am Ende angekommen bin." Doch tief in ihrem Herzen hat sie sich noch lĂ€ngst nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Sie sehnt sich nach neuen Reizen, nach erotischer Erregung.

WĂ€hrend sie noch hoch theatralisch mit dem Schicksal hadert, tritt plötzlich ein junger Amerikaner namens Tom Fennel (Shaun Evans) in ihr Leben. Der gutaussehende und charmante Tom gibt sich bei einem von Michael arrangierten Lunch als Julias grösster Fan zu erkennen. Obwohl nur halb so alt wie Julia, beginnt er der Diva unverblĂŒmt den Hof zu machen und lockt sie – nur zum Teetrinken – in seine Dachwohnung. Bald schon trinken Julia und Tom dort nicht nur Tee, sondern zerwĂŒhlen in Toms Liebesnest auch noch freudig die Laken. Die frivole AffĂ€re scheint das beste Mittel gegen Julias schwelende mid-life crisis zu sein. Auf jeden Fall blĂŒht Julia auf. Sie fĂŒhlt sich wie neugeboren, spielt hinreissend Theater, ist beschwingt und gutgelaunt – und vor allem: Sie fĂŒhlt sich wieder begehrenswert und schön.

 

REGIE:
IstvĂĄn SzabĂł
PRODUKTION:
Robert Lantos
CAST:
Michael Gambon
Annette Bening
Leigh Lawson
Shaun Evans
Mari Kiss
Jeremy Irons
DREHBUCH:
Ronald Harwood
KAMERA:
Lajos Koltai
SCHNITT:
Susan Shipton
TON:
Jane Tattersall
MUSIK:
Mychael Danna
AUSSTATTUNG:
Luciana Arrighi
KOSTÜME:
John Bloomfield

       
  Bellaria
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 2002]
       
 

Ein Film von Douglas Wolfsperger • BELLARIA - SO LANGE WIR LEBEN entdeckt die morbid-charmante Eigenwelt eines kleinen Wiener Programmkinos und seiner Besucher. Wenn sich langsam der Kinovorhang öffnet, geht fĂŒr sie die Sonne auf, in Zarahs Augenaufschlag, mit Marikas HĂŒftschwung, bei Jopis Gesang. Im Bellaria Kino sind die Filme zwar mindestens 50 Jahre alt, doch fĂŒr die treuen Stammbesucher sind sie ein StĂŒck Jugend. Hier brechen sie in eine Welt auf, die es lange nicht mehr gibt. Ein berĂŒhrender und zugleich komischer Film ĂŒber Seh(n)sĂŒchte, Rituale und einen Ort ausserhalb unserer Zeit.

 

REGIE:
Douglas Wolfsperger
PRODUKTION:
Douglas Wolfsperger
Martin Dietrich
CAST:
Karl Schönböck
Tenbuss-Zwillinge
Baroness von Lipstril
Heinrich Mosch
Ernst Weizmann
Vera Benda
Rosie Tomek
DREHBUCH:
Douglas Wolfsperger
KAMERA:
Helmut Wimmer
SCHNITT:
Götz Schuberth

       
  Belle et SĂ©bastien 3
 
       
 

Ein Film von Clovis Cornillac

 

REGIE:
Clovis Cornillac
PRODUKTION:
Frédéric Brillion
Clément Miserez
Matthieu Warter
CAST:
Tchéky Karyo
Clovis Cornillac
Lilou Fogli
FĂ©lix Bossuet
André Penvern
Anne BenoĂźt
DREHBUCH:
Juliette Sales
Fabien Suarez
KAMERA:
Thierry Pouget
SCHNITT:
Jean-François Elie
MUSIK:
Armand Amar
KOSTÜME:
Adélaïde Gosselin

       
  Belle et SĂ©bastien, l'aventure continue
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Januar 2016]
       
 

Sebastian und die Feuerretter • In dem Alpendorf Saint Martin lebt der 10-jĂ€hrige Waisenjunge Sebastian. Anstatt in die Schule zu gehen, jagt er lieber mit seiner BerghĂŒndin Belle ĂŒber die Wiesen. Am meisten freut sich Sebastian auf die RĂŒckkehr seiner Tante Angelina. Doch als er sie mit seinem Grossvater CĂ©sar abholen will, erfahren sie Schreckliches: Angelinas Flugzeug ist abgestĂŒrzt und hat den Wald in Brand gesetzt. Als einziger glaubt Sebastian daran, dass Angelina ĂŒberlebt hat und gerettet werden muss. Jetzt kann nur noch der mĂŒrrische Pilot Pierre helfen. Versteckt in dessen Flugzeug wollen Sebastian und Belle sicher gehen, dass Pierre die Suche nach Angelina ernst nimmt. Als der die blinden Passagiere entdeckt, bricht Chaos aus, dicht gefolgt von einer schmetternden Bruchlandung. Das ungleiche Trio macht sich nun zu Fuss auf den Weg durch den brennenden Wald. Ihnen stehen nicht nur neue Freundschaften und aufregende Abenteuer bevor, sondern grosse Gefahren und ein noch grösseres Geheimnis.

Eisige Bergspitzen, felsige AbgrĂŒnde und brennende Schluchten – hier muss sich die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der klugen BerghĂŒndin und dem abenteuerlustigen Jungen bewĂ€hren. Ein bildgewaltiges Kino-Erlebnis fĂŒr kleine und grosse Zuschauer.

 

REGIE:
Christian Duguay
PRODUKTION:
Gilles Legrand
Clément Miserez
Matthieu Warter
CAST:
FĂ©lix Bossuet
Tchéky Karyo
Margaux Chatelier
DREHBUCH:
CĂ©cile Aubry
Juliette Sales
Fabien Suarez
KAMERA:
Christophe Graillot
SCHNITT:
Olivier Gajan
TON:
Adrien Arnaud
Emmanuel Augeard
AUSSTATTUNG:
Sebastian Birchler
KOSTÜME:
Adélaïde Gosselin

       
  Beltracchi: The Art of Forgery
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2014]
       
 

Ein Film von Arne Birkenstock • BELTRACCHI - DIE KUNST DER FÄLSCHUNG erzĂ€hlt als höchst amĂŒsanter Kino-Dokumentarfilm von dem grössten europĂ€ischen KunstfĂ€lscher-Skandal der Nachkriegsgeschichte. Er zeigt den Maler Wolfgang Beltracchi bei dem, was dieser als seinen Beruf verstand, beim FĂ€lschen. Beltracchis Bilder sind keine Kopien, sondern wurden von ihm erfunden und doch eindeutig einem bestimmten KĂŒnstler zuzuordnen. Keine Galerie, kein Experte hatte Zweifel an ihrer AuthentizitĂ€t, Beltracchi wurde reich damit. Schliesslich beging er den Fehler, der alles auffliegen liess.

 

REGIE:
Arne Birkenstock
PRODUKTION:
Arne Birkenstock
Edward MacLiam
Thomas Springer
CAST:
Wolfgang Beltracchi
Helene Beltracchi
Henrik Hanstein
James Roundell
Monsieur Ommeslaghe
Madame Ommeslaghe
DREHBUCH:
Arne Birkenstock
KAMERA:
Marcus Winterbauer
SCHNITT:
Katja Dringenberg
MUSIK:
Dohmen
DĂŒrbeck

       
  Ben-Hur
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. September 2016]
       
 

Ein Film von Timur Bekmambetov • Mit BEN HUR kehrt diesen Sommer das legendĂ€rste Wagenrennen der Filmgeschichte in einem atemberaubenden und actiongeladenen Monumental-Spektakel in 3D auf die grosse Leinwand zurĂŒck. Das berĂŒhmte Heldenepos um Liebe und Hass, Verrat und Rache wurde von Action-Experte Timur Bekmambetov „Wanted“) neu aufgearbeitet und bildgewaltig inszeniert.

Durch eine Intrige seines Adoptivbruders Messala (Toby Kebbell) wird der angesehene und wohlhabende Judah Ben Hur (Jack Huston) von seiner Familie und seiner grossen Liebe Esther (Nazanin Boniadi) getrennt und als Sklave auf eine römische Galeere gezwungen. Immer wieder mit dem Tod konfrontiert, reift in ihm ein alles bestimmender Gedanke: Rache zu nehmen an dem ehemals geliebten Bruder. Nach Jahren der Qual und Verzweiflung kehrt Ben Hur nach Jerusalem zurĂŒck und stellt sich in einem epochalen Wettkampf gegen den VerrĂ€ter Messala und das gesamte römische Imperium.

 

REGIE:
Timur Bekmambetov
PRODUKTION:
Mark Burnett
Sean Daniel
Roma Downey
Joni Levin
CAST:
Morgan Freeman
Toby Kebbell
Rodrigo Santoro
Jack Huston
Nazanin Boniadi
Ayelet Zurer
Sofia Black D’Elia
DREHBUCH:
John Ridley
Lew Wallace
KAMERA:
Oliver Wood
SCHNITT:
Dody Dorn
Richard Francis-Bruce
Bob Murawski
TON:
Aaron Glascock
Piero Mura
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Naomi Shohan
KOSTÜME:
Varvara Avdyushko

       
  Benda Bilili!
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2010]
       
 

Ein Film von Renaud Barret & Florent de La Tullaye • «Staff Benda Bilili» aus dem Centre Ville von Kinshasa hat einen hypnotisierenden, afrikanischen Soul erschaffen, der in der kongolesischen Rumba verwurzelt ist. Ricky, der Kopf der Musiktruppe, hat einen Traum: Er will, dass «Staff Benda Bilili» zur erfolgreichsten Band des Kongos wird.

Die französischen Filmemacher Renaud Barret und Florent de la Tullaye portrĂ€tierten die aussergewöhnlichen Strassenmusiker, die unter freiem Himmel leben und sich teilweise in selbst gebauten DreirĂ€dern sitzend und von Polio gezeichnet fortbewegen, ĂŒber mehrere Jahre. Mit BENDA BILILI! realisierten sie einen ergreifenden Film ĂŒber einen Traum, der sich in der RealitĂ€t selbst ĂŒbertrumpft.

«Staff Benda Bilili» – das in ihrer Sprache LingĂĄla soviel heisst wie „das nicht Sichtbare hervorbringen“ – werden bereits als die afrikanische Antwort auf «Buena Vista Social Club» gehandelt.

 

REGIE:
Renaud Barret
Florent de La Tullaye
PRODUKTION:
Yves Chanvillard
Nadim Cheikhrouha
CAST:
Cubain Kabeya
Paulin Kiara-Maigi
Roger Landu
Leon Likabu
Montana
Coco Ngambali
Theo Nsituvuidi
Djunana Tanga-Suele
SCHNITT:
Jean-Christophe Hym
TON:
Mikaël Barre

       
  Benim DĂŒnyam
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2013]
       
 

Meine Welt • Eine markante Geschichte die in den 1950er Jahren in BĂŒyĂŒkada abspielt. Ein Kind namens Ela, wurde nach einer Krankheit mit zwei Jahren blind und taub. Deshalb “kennt” es nichts und harmoniert mit seinem Umfeld nicht gut. Dies ist die Geschichte von Ela und Mahir Hoca, der sein Leben opferte um sie zu heilen. Mit der Begegnung von Ela, die, bis sie acht Jahre alt war unwissend dahinlebte und Mahir hoca, der nach dem bitteren Verlust seiner Schwester, die in der gleichen Situation war wie Ela, sein Leben den Behinderten opferte, beginnt eine Reise vom Schwarzen ins Weisse in der nur ein einziges Wort keinen Platz findet: Unmöglich... Meine Welt; die Geschichte von denjenigen, die die Bedeutung der Dunkelheit erneut schreiben lassen durch diejenigen, die nur die Dunkelheit sehen können.

 

REGIE:
Ugur YĂŒcel
PRODUKTION:
Erol Avci
CAST:
Beren Saat
Ugur YĂŒcel
Ayça Bingöl
Turgay KantĂŒrk
Hazar ErgĂŒĂ§lĂŒ
Melis Mutluç
Yasemin Conka
Erdal KĂŒĂ§ĂŒkkömĂŒrcĂŒ
DREHBUCH:
Ugras GĂŒnes
KAMERA:
Tolga Kutlar
SCHNITT:
Tamer Çiray

       
  Benvenuti al nord
 
       
 

Ein Film von Luca Miniero

 

REGIE:
Luca Miniero
CAST:
Claudio Bisio
Angela Finocchiaro
Valentina Lodovini
Alessandro Siani
DREHBUCH:
Fabio Bonifacci
Luca Miniero

       
  Beresina oder Die letzten Tage der Schweiz
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 1999]
       
 

Eine schwarze Komödie von Daniel Schmid • Die schwarze Komödie von Daniel Schmid erzĂ€hlt die Geschichte der schönen Irina (Elena Panova), einem russischen Call Girl, das in ein mĂ€rchenhaftes Alpenland gerĂ€t, an das sie, beinahe als Letzte, bedingungslos zu glauben beginnt. Durch den etwas zwielichtigen Anwalt Dr. Alfred Waldvogel (Ulrich Noethen) und dessen Freundin Charlotte De (Geraldine Chaplin) wird sie an einen wachsenden Kundenkreis von Vertretern aus Wirtschaft und Politik, MilitĂ€r und Medien vermittelt.

In Elektrostal, im fernen Russland, verfolgt ein personenreicher Familienclan Irinas Aufstieg. Reisevorbereitungen fĂŒr einen baldigen Umzug ins gelobte Land werden getroffen.

Unterdessen gerĂ€t Irina immer mehr in ein fĂŒr sie völlig undurchsichtiges Labyrinth von Interessensgruppen, die sie alle nur zu benutzen scheinen. Als 'Informantin' verpflichtet, winkt ihr im Gegenzug der ersehnte Schweizerpass. Alt DivisionĂ€r Sturzenegger (Martin Benrath) verspricht ihr sogar die Heirat. Durch Erpressung in die Enge getrieben, erfindet sie - beraten von ihrer besten Freundin Benedetta Hösli (Marina Confalone), die als Putzfrau im Landesmuseum arbeitet dubiose Geschichten ĂŒber ihre Kunden.

Mit dem drohenden Landesverweis konfrontiert, löst sie - durch ein MissverstÀndnis und in völliger Unkenntnis der Folgen - den vor vielen Jahren geplanten Staatsstreich einer vergessenen patriotischen Organisation aus: den Beresina-Alarm. Damit erfÀhrt das Leben der Irina eine unerwartete Wende, gemeinsam mit dem ganzen Land.

 

REGIE:
Daniel Schmid
PRODUKTION:
T&C Film - Marcel Hoehn
Pandora Film (co)
Prisma Film (co)
CAST:
Elena Panova
Geraldine Chaplin
Martin Benrath
Ulrich Noethen
Ivan Darvas
Marina Confalone
Stefan Kurt
DREHBUCH:
Martin Suter
KAMERA:
Renato Berta
SCHNITT:
Daniela Roderer
TON:
Luc Yersin
MUSIK:
Carl HĂ€nggi
AUSSTATTUNG:
Kathrin Brunner
KOSTÜME:
Birgit Hutter

       
  Berge im Kopf
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Matthias Affolter • Das Hochgebirge ist Fluchtort wie Heimat fĂŒr Bergsteiger aus vier Generationen. «Berge im Kopf» bringt uns ihre Passion und die damit verbundenen Fragen nahe.
Wir ziehen mit Jacques Grandjean zum Strahlen durch brĂŒchigen Fels vergessener WĂ€nde. In der Nordwand des Gross Ruchen hören wir Extremalpinist Dani Arnold im Föhnsturm fluchen.
Stephan Siegrist nimmt uns mit auf seine Expedition zum Makalu Westpfeiler in Nepal, wĂ€hrend Werner Munter auch noch mit ĂŒber 70 Jahren in den wildesten Winkel des Val d’HĂ©rens nach neuen Routen sucht.
Auf der Suche nach dem richtigen Weg sind die vier BergfĂŒhrer mit Lebensfragen konfrontiert, die sich jedem von uns stellen: Was will ich fĂŒr die Verwirklichung meiner TrĂ€ume eingehen und aufgeben? Wieviel Risiko braucht das Leben?

 

REGIE:
Matthias Affolter
PRODUKTION:
Mathias Hefel
CAST:
Dani Arnold
Jacques Grandjean
Werner Munter
Stephan Siegrist
KAMERA:
Jonas JĂ€ggy
SCHNITT:
Falk Peplinski

       
  Bernard Bovet: Le vieil homme Ă  la camĂ©ra
 
       
 

Gesichter, Orte, Schatten und Erinnerungen

 

REGIE:
Nasser Bakhti
PRODUKTION:
Nasser Bakhti
CAST:
Bernard Bovet
Jean Pythoud
DREHBUCH:
Nasser Bakhti
KAMERA:
Patrick Mounoud
Laurent Egli

       
  Beshkempir
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2000]
       
 

Liebeserwachen in Kirgisien • Alltag im lĂ€ndlichen Kirgisistan, der Heimat des Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Der Junge Azate spielt mit seinen Freunden, streunt herum und treibt allerlei Schabernack. Das Leben in seinem Dorf erscheint ganz ruhig und erdverbunden, wie es schon vor eintausend Jahren gewesen sein muss. Das Wanderkino, das in der NĂ€he vorbei kommt, ist eine der wenigen grossen Attraktionen, nach denen sich die Jugendlichen sehnen. Eines Tages erfĂ€hrt Azate im Verlauf einer Bubenrauferei, dass seine Eltern ihn als Kleinkind adoptiert hatten. Weil sie kinderlos waren, erhielten sie der lokalen Tradition zufolge ein Kind von einer Grossfamilie aus der Dorfgemeinschaft ĂŒberreicht. Jetzt, da Azate weiss, dass er ein Adoptivkind ist, fĂŒhlt er sich einsam. Er muss lernen, mit dem Leben neu zurecht zu kommen. Es ist die keimende erste Liebe, die dem Jungen in diesem wunderbar sanften RegiedebĂŒt von Aktan Abdikalikow nach der totalen Verunsicherung zurĂŒck ins Leben hilft.

 

REGIE:
Aktan Abdikalikow
PRODUKTION:
Kirgisfilm
Noë Productions
CAST:
Mirlan Abdikalikow
Albina Imashewa
Adir Abdikalikow Bakit
Djilkchiew Mirlan
DREHBUCH:
Aktan Abdikalikow
Avtandil Adikulow
Marat Sarulu
KAMERA:
Hassan Kidiraliew

       
  Beuys
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Andres Veiel • Beuys. Der Mann mit dem Hut, dem Filz und der Fettecke. 30 Jahre nach seinem Tod erscheint er uns als VisionĂ€r, der seiner Zeit voraus war. Geduldig versuchte er schon damals zu erklĂ€ren, dass „Geld keine Ware sein darf“. Er wusste, dass der Geldhandel die Demokratie unterwandern wĂŒrde.
Doch mehr als das. Beuys boxt, parliert, doziert und erklĂ€rt dem toten Hasen die Kunst. Wollen Sie eine Revolution ohne Lachen machen? fragt er – und lacht. Sein erweiterter Kunstbegriff fĂŒhrte ihn mitten in den Kern auch heute relevanter gesellschaftlicher Debatten.
Regisseur Andres Veiel und seine Editoren Stephan Krumbiegel und Olaf VoigtlĂ€nder zeichnen in ihrer furiosen, klugen Collage unzĂ€hliger, oftmals bisher unerschlossener Bild- und Tondokumente das Bild eines einzigartigen Menschen und KĂŒnstlers, der in seiner rastlosen KreativitĂ€t Grenzen sprengte. BEUYS ist kein klassisches PortrĂ€t, sondern eine intime Betrachtung des Menschen, seiner Kunst und seiner IdeenrĂ€ume, mitreissend, provozierend und verblĂŒffend gegenwĂ€rtig.

 

REGIE:
Andres Veiel
CAST:
Joseph Beuys
DREHBUCH:
Andres Veiel
KAMERA:
Jörg Jeshel
SCHNITT:
Stephan Krumbiegel
Olaf VoigtlÀnder
TON:
Siddho Varza
Matthias Lempert
MUSIK:
Ulrich Reuter
Damian Scholl

       
  Beverly Hills Cop
 
       
 

Ein Film von Martin Brest • Nach einer atemberaubenden Verfolgungsjagd mit einem Lastzug voller illegalen Zigaretten durch die Vororte von Detroit findet Axel Foley, Detroiter Polizist, zuhause die WohnungstĂŒr nur angelehnt. Einen Einbrecher vermutend, betritt er seine Wohnung mit gezogener Waffe und findet seinen alten Freund Mikey gemĂŒtlich in der KĂŒche speisen. Nach VerbĂŒssung einer Haftstrafe hatte dieser Arbeit beim KunsthĂ€ndler Victor Maitland in Beverly Hills gefunden und wollte nun Foley nach langen Jahren wiedersehen. Zu dessen Erstaunen trĂ€gt Mikey eine betrĂ€chtliche Menge deutscher Schuldverschreibungen bei sich. Das Treffen ist nur von kurzer Dauer: Foley wird von zwei Auftragsmördern aus dem Hinterhalt vor der eigenen WohnungstĂŒr niedergeschlagen, Mikey ebenfalls, um dann von Zack durch zwei KopfschĂŒsse hingerichtet zu werden. Dieser Umstand macht Foleys Chef Todd klar, dass die unbekannten TĂ€ter Berufsmörder sein mĂŒssen, sonst hĂ€tte Foley nicht ĂŒberlebt. Obwohl Inspektor Todd ihm verbietet, diesen Fall anzutasten, nimmt Axel Foley Urlaub und reist zur KlĂ€rung des Mordes an seinem Freund Mikey nach Beverly Hills, angeblich um seine alte Freundin Jenny zu besuchen, die dort ein Atelier Victor Maitlands leitet. Foley besucht den gut abgeschirmten Maitland mit einem Blumengebinde in seinem BĂŒrohaus, um ihn wegen Mikey zu befragen, wird aber von sechs seiner Leute aus dessen BĂŒro geschleppt und durch die Scheibe der EingangstĂŒr quasi der eintreffenden Polizei vor die FĂŒsse geworfen, die ihn als VerdĂ€chtigen festnimmt. Nach KlĂ€rung der Lage sind fortan Foleys kalifornische Kollegen John Taggart und Billy Rosewood zu seiner Bewachung abgestellt. Foley hat inzwischen ein sehr teures Hotel mit dem Trick einer angeblich verschlampten Reservierung bezogen und mit der Vorgabe, ein Rolling Stone-Reporter zu sein, fĂŒr den Preis eines Einzelzimmers eine ganze Suite gemietet. Beide Polizisten halten sich im Gegensatz zu Axel Foley haargenau an die Vorschriften, was ihnen ihre Aufgabe alles andere als erleichtert, da Foley fĂŒr gewöhnlich sehr unorthodoxe Methoden pflegt. Mehrmals mĂŒssen sie sich ihrem Vorgesetzten Lieutenant Andrew Bogomil erklĂ€ren, weil Foley sie wie Schuljungen an der Nase herumgefĂŒhrt hat, z. B. mit einem vom Hotelkellner an deren Wagen servierten leckeren Abendessen - und Bananen im Auspuff - und seine Ermittlungen unbeeindruckt fortsetzt.

 

REGIE:
Martin Brest
PRODUKTION:
Jerry Bruckheimer
Don Simpson
CAST:
Eddie Murphy
Judge Reinhold
John Ashton
Lisa Eilbacher
Ronny Cox
Steven Berkoff
DREHBUCH:
Daniel Petrie Jr.
Danilo Bach
KAMERA:
Bruce Surtees
SCHNITT:
Arthur Coburn
Billy Weber
TON:
Alan Bromberg
Cecelia Hall
George Watters II
MUSIK:
Harold Faltermeyer
AUSSTATTUNG:
Angelo P. Graham
KOSTÜME:
Tom Bronson

       
  Beyond the Hills
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Dupa dealuri • Alina besucht ihre Freundin Voichita in einem abgelegen Kloster in RumĂ€nien. Die beiden jungen Frauen, die ihre Kindheit zusammen in einem Waisenhaus verbracht haben, scheint mehr zu verbinden als eine enge Freundschaft. Alina versucht, ihre Freundin zu ĂŒberzeugen, mit ihr nach Deutschland zu gehen, wo sie lebt. Voichita weigert sich jedoch: Sie hat sich fĂŒr die Enge und Kargheit des Klosters entschieden. Alina rebelliert immer heftiger gegen die Regeln im Konvent. Da sie ihren Widerstandswillen nicht brechen können, steht fĂŒr den Abt und die Nonnen irgendwann fest: Alina muss vom Teufel besessen sein.

 

REGIE:
Cristian Mungiu
PRODUKTION:
Cristian Mungiu
CAST:
Cosmina Stratan
Cristina Flutur
Valeriu Andriuta
Dana Tapalaga
Gina Tandura
Catalina Harabagiu
DREHBUCH:
Cristian Mungiu
Tatiana Niculescu Bran
KAMERA:
Oleg Mutu
SCHNITT:
Mircea Olteanu
TON:
Dana Bunescu
Mircea Olteanu
Christinel Sirli
AUSSTATTUNG:
Calin Papura
Mihaela Poenaru
KOSTÜME:
Dana Paparuz

       
  Beyond this Place
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2010]
       
 

Ein Film von Kaleo La Belle • "Stoned for 40 Years" so betitelt Cloud Rock La Belle sein Leben. Er war ein Hippie-Pionier auf Maui und wurde aufgrund seines alternativen Lebensstils zur Ikone. Nur den Drogen und dem Radfahren hat er in seinem Leben die Treue gehalten. Jetzt fordert sein Sohn Kaleo La Belle (Autor und Regie) ihn zu einer Fahrradtour durch den Nordwesten der USA heraus, zum Spirit Lake am Fusse des Vulkans Mount St. Helens. Nachdem Cloud Rock 30 Jahre keine Beziehung zu seinem Sohn gesucht hat, versucht Kaleo zu verstehen, was sein Vater meint, wenn er "Ich liebe dich" sagt. Kaleo tut sich schwer, seine eigenen, "verdammten" LiebesgefĂŒhle gegenĂŒber einem Vater einzuordnen, der sich nie um ihn gekĂŒmmert hat. Die gemeinsame Tour ist anstrengend - körperlich und emotional. Schaffen sie es, ĂŒber ihren eigenen Schatten springen und die Werte und Philosophien des jeweilig anderen akzeptieren? Kann der Sohn dem Vater verzeihen, der nicht nach Verzeihung bittet? BEYOND THIS PLACE ist ein intensiver Film ĂŒber Familie, Verzeihung und die unausweichliche Aufgabe, voranzuschreiten.

 

REGIE:
Kaleo La Belle
PRODUKTION:
Patrick MĂŒller
Patrick M. MĂŒller
Sebastian Zembol
DREHBUCH:
Kaleo La Belle
KAMERA:
Kaleo La Belle
SCHNITT:
Tania Stöcklin
MUSIK:
Raymond Raposa
Sufjan Stevens

       
  Bibi Blocksberg
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. September 2002]
       
 

Nach dem berĂŒhmten, gleichnamigen Kinderbuch. • In Neustadt herrscht Jubelstimmung: Bibi Blocksberg (SIDONIE VON KROSIGK) hat durch eine spontane kleine Hexerei, mit der sie einen krĂ€ftigen Regenschauer auslöste, zwei Kinder vor dem sicheren Flammentod bewahrt. WĂ€hrend Mutter Barbara (KATJA RIEMANN), selbst Hexe aus Fleisch und Blut, mĂ€chtig stolz auf ihre Tochter ist, hĂ€lt der beruflich gestresste Papa Bernhard (ULRICH NOETHEN) nur sehr wenig von Bibis ĂŒbersinnlichen Eskapaden. Da erhĂ€lt Bibi von Oberhexe Walpurgia die Nachricht, dass ihr aufgrund besonderer Verdienste bereits vorzeitig die "Kristallkugel", die sie erst zur richtigen Hexe macht, verliehen wird. Voller Stolz fliegt Bibi mit ihrem Besen, der auf den Namen "Kartoffelbrei" hört, auf den Blocksberg. Doch die verschlagene Rabia (CORINNA HARFOUCH), eine der bösen Hexen, gönnt der Junghexe die hohe Ehre nicht. Noch am Blocksberg schwört sie erst zu ruhen, wenn sie Bibi die kostbare Kugel wieder abgejagt hat... Rund 15 Jahre, nachdem die freche Hexe BIBI BLOCKSBERG ihren Siegeszug durch die deutschen Kinderzimmer begann - allein die Hörkassetten wurden ĂŒber 33 Millionen mal verkauft - erobern nun Hexen aus Fleisch und Blut unter der Regie von Hermine Huntgeburth ("Das Trio", "Der Hahn ist tot") die Kinos. Ein Spass fĂŒr die ganze Familie.

 

REGIE:
Hermine Huntgeburth
PRODUKTION:
Uschi Reich
Karl Blatz
CAST:
Sidonie von Krosigk
Maximilian Befort
Katja Riemann
Corinna Harfouch
Ulrich Noethen
Anja Sommavilla
Elea Geissler
DREHBUCH:
Elfie Donnelly
KAMERA:
Martin Langer

       
  Bicentennial Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. März 2000]
       
 

One robot's 200 year journey to become an ordinary man • San Francisco, Anfang 2000. Richard Martin (SAM NEILL) sorgt fĂŒr ungewöhnlichen Familienzuwachs im Hause: Er kauft den NDR 114-Roboter Andrew (ROBIN WILLIAMS), der kochen, putzen, KinderhĂŒten und andere nĂŒtzliche Arbeiten verrichten kann. Doch schon bald wird den Martins klar, dass Andrew mehr als nur eine automatische

Haushaltshilfe ist, die ihren Saft aus der Steckdose zieht. Über Generationen hinweg versieht er treu seinen Dienst und wird zum unverzichtbaren Freund der Familie. Und je mehr Andrew als Familienmitglied akzeptiert wird, desto menschlichere ZĂŒge nimmt der Roboter an. Er ist neugierig, kreativ, witzig und entwickelt nach und nach GefĂŒhle wie Liebe, Freude und Trauer. Eines Tages aber stellt Andrew ein gewagtes Ansinnen an seinen EigentĂŒmer und vĂ€terlichen Freund: Er fordert seine Freiheit, um sich einen Traum zu erfĂŒllen - menschlich zu werden und von den Menschen als ihresgleichen akzeptiert zu werden. Andrew zieht hinaus in die Welt, in der Hoffnung, dort noch einen anderen Roboter seines Typs zu finden, der mehr als eine programmierte Kreatur ist. Ein aussichtsloses Unterfangen wie es scheint.

Doch dann trifft er auf den erfinderischen Roboter-Spezialisten Rupert Burns (OLIVER PLATT), der ihn seinem Traum, wie ein Mensch auszusehen, nÀherbringen kann...

Robin Williams, Oscar-Gewinner fĂŒr seine ergreifende Vorstellung in 'Good Will Hunting' und zuletzt in der aufrĂŒttelnden Jurek-Becker-Adaption 'Jakob der LĂŒgner' als Held wider Willen zu sehen, schlĂŒpft in BICENTENNIAL MAN erneut in eine Paraderolle und zugleich technisch ausgeklĂŒgelten Maske. Abermals mit Regisseur Chris Columbus vereint, mit dem er zuvor bereits die Erfolgskomödien 'Mrs. Doubtfire' und 'Neun Monate' drehte, beweist Robin Williams in einer Geschichte voller GefĂŒhl, Romantik und Humor, dass ein Roboter menschlicher sein kann als seine Erbauer. Über einen Zeitraum von 200 Jahren folgt die mal bewegende, mal heitere Science-Fiction-Geschichte, die auf einer ErzĂ€hlung von Isaac Asimov basiert, dem Schicksal und der Odyssee eines Androiden, der anders ist als seine Fliessbandkollegen und hofft, sich einmal seinen grössten Wunsch erfĂŒllen zu können - als Mensch akzeptiert zu werden


 

REGIE:
Chris Columbus
PRODUKTION:
Chris Columbus
Wolfgang Petersen
Gail Katz
CAST:
Robin Williams
Sam Neill
Embeth Davidtz
Oliver Platt
Wendy Crewson
Hallie Kate Eisenberg
Stephen Root
DREHBUCH:
Nicholas Kazan
KAMERA:
Phil Meheux
SCHNITT:
Neil Travis
MUSIK:
James Horner
AUSSTATTUNG:
Norman Reynolds
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Big Daddy
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 1999]
       
 

Nature called. Look who answered. • Was tun, wenn man von heute auf morgen, aus heiterem Himmel Vater wird? Vor diese Frage gestellt sieht sich Sonny Koufax (ADAM SANDLER), dem es bislang noch immer blendend gelungen ist, allen Verantwortungen im Leben aus dem Weg zu gehen, wĂ€hrend all seine Freunde lĂ€ngst Karriere gemacht haben. Sogar sein bester Freund und Mitbewohner hat sich inzwischen dazu entschlossen, dem Erwachsenen-Club beizutreten und seine Freundin zu heiraten. Bei Sonny hingegen dreht sich noch immer alles nur um Fast Food, lange Schlafen und Sport - im Fernsehen, wohlgemerkt. All das Ă€ndert sich schlagartig, als der LebenskĂŒnstler von seiner Freundin sitzengelassen und ein fĂŒnfjĂ€hriger Junge an seiner TĂŒrschwelle abgeliefert wird - das sehr lebendige Relikt eines Techtelmechtels seines Wohngenossen, der gerade fĂŒr ein paar Monate in China weilt. Sonny beschliesst kurzerhand, den Jungen zu adoptieren, um dadurch bei seiner Freundin wieder ein paar Pluspunkte zu sammeln. Allerdings handelt er sich mit diesem Kind mehr Probleme ein, als er es sich jemals hĂ€tte trĂ€umen lassen...

Adam Sandler, Amerikas Topkomiker Nummer eins, fegt wieder wie ein Tornado durch die Kinos und serviert mit BIG DADDY seine bislang unwiderstehlichste Hit-Comedy. In den USA erweist sich BIG DADDY bereits als Trumpfas des Kinosommers: Mit 41,5 Millionen Dollar Einspiel hatte der Superspass den besten Kinostart einer Nicht-Fortsetzungs-Komödie ĂŒberhaupt. Nach nur sechs Wochen hat er bereits weit ĂŒber 150 Millionen Dollar eingespielt und zĂ€hlt damit zu den fĂŒnf erfolgreichsten Filmen des Kinojahres 1999!

 

REGIE:
Dennis Dugan
PRODUKTION:
Sid Ganis
Jack Giarraputo
CAST:
Adam Sandler
Joey Lauren Adams
Jon Stewart
Allen Covert
Rob Schneider
Josh Mostel
Cole & Dylan Sprouse
DREHBUCH:
Steve Franks
Tim Herlihy & Adam Sandler
KAMERA:
Theo van de Sande
SCHNITT:
Jeff Gourson
MUSIK:
Teddy Castellucci
AUSSTATTUNG:
Perry Andelin Blake

       
  Big Eyes
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. April 2015]
       
 

Ein Film von Tim Burton • San Francisco in den 60er Jahren: Margaret (Amy Adams), geschieden und alleinerziehend, lernt bei einer Kunstausstellung Walter Keane (Christoph Waltz) kennen und lieben. Mit dem charmanten, eloquenten Mann erhofft sie sich endlich das schöne Leben, von dem sie bislang nur getrĂ€umt hat. Überzeugt vom kĂŒnstlerischen Talent seiner Frau, versucht Walter ihre Bilder zu Geld zu machen. Nur leider will keine Galerie die GemĂ€lde von Kindern mit grossen, traurigen Augen ausstellen. Kurzerhand verkauft Walter die Bilder selbst und gibt sich als Urheber der „Big Eyes“ aus. Schon bald macht der brillante GeschĂ€ftsmann mit dem Verkauf von Postkarten, Postern und Drucken Millionen – zu tausenden finden die „Big Eyes“ ihren Weg in die Wohnzimmer Amerikas. Unter der fĂŒhrenden Hand von Walter hĂŒtet auch Margaret das Geheimnis, wer die Bilder erschaffen hat. Doch bald kann sie nicht lĂ€nger mit der LĂŒge leben


 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Scott Alexander
Tim Burton
Lynette Howell
Larry Karaszewski
CAST:
Amy Adams
Krysten Ritter
Christoph Waltz
Jason Schwartzman
Terence Stamp
Danny Huston
Andrew Airlie
Heather Doerksen
DREHBUCH:
Scott Alexander
Larry Karaszewski
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
JC Bond
TON:
Bjorn Ole Schroeder
Oliver Tarney
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Rick Heinrichs
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Big Fish
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2004]
       
 

Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht. • Seit drei Jahren ist Will Bloom (Billy Crudup) nun schon mit seinem Vater Edward (Albert Finney) zerstritten. Doch jetzt liegt der alte Herr im Sterben und sein Sohn unternimmt einen letzten Versuch, sich mit ihm zu versöhnen. Er will endlich herausfinden, wer Edward Bloom wirklich ist. Denn zeitlebens hat der nur fantastische LĂŒgengeschichten ĂŒber sich und sein Leben erzĂ€hlt. Glaubt man Edward Bloom, hat der als junger Mann (Ewan McGregor) gemeinsam mit einem Riesen seine Heimatstadt verlassen, in einem magischen Wald gegen mordlĂŒsterne Fabelwesen gekĂ€mpft, die perfekte Stadt gefunden und umgehend wieder verlassen, mit einem Werwolf im Zirkus gelebt, seine geliebte Ehefrau Sandra (Alison Lohman / Jessica Lange) mit 10.000 Narzissen betört, den Zweiten Weltkrieg quasi im Alleingang gewonnen, eine komplette Nacht auf dem Grund eines Sees verbracht und noch viele andere, schier unglaubliche Wunderdinge erlebt.

Edward Bloom war ein Held, ein Abenteurer, ein Genie – sein eigener Mythos. Doch er war nie ein richtiger Vater.

Sein Sohn Will rekapituliert nun all diese bizarren Geschichten, will unbedingt Spuren von RealitĂ€t in den LĂŒgenkonstrukten entdecken – nur, um schliesslich zu erkennen, dass man sich mit solchen Lappalien wie der Wirklichkeit gar nicht aufzuhalten braucht, wenn man einen Mann wie Edward Bloom kennen, begreifen und lieben will.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Bruce Cohen
Dan Jinks
Richard D. Zanuck
CAST:
Ewan McGregor
Albert Finney
Billy Crudup
Jessica Lange
Alison Lohman
Helena Bonham Carter
Robert Guillaume
DREHBUCH:
John August
Daniel Wallace
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
Chris Lebenzon
TON:
Skip Lievsay
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Big Momma's House
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juli 2000]
       
 

Martin Lawrence • FBI-Agent Malcolm Turner (Martin Lawrence) ist tough, intelligent und ein Meister der Verstellung. Es gibt nichts, was er nicht handlen kann. Einen brutalen Gangsterring stoppen? Kein Problem. Malcolm verwandelt sich in einen alten Asiaten und lĂ€sst den Ring auffliegen.

Malcolms nĂ€chster Auftrag fĂŒhrt ihn in eine kleine SĂŒdstaaten-Stadt, wo er den gefĂ€hrlichen BankrĂ€uber Lester (der gerade aus dem Knast geflĂŒchtet ist) zur Strecke bringen soll. Malcolm richtet einen Beobachtungsposten ein, gegenĂŒber von BIG MAMAS Haus, einer SĂŒdstaatenmatrone, die Besuch von ihrer Enkelin (Nia Long), der Ex- Freundin des Gangsters und deren Sohn erwartet, zu denen sie seit Jahren keinerlei Kontakt hatte. Ein simpler Plan, jedoch mit einem GROSSEN Problem: BIG MAMA hat mittlerweile unerwartet die Stadt verlassen. Kurzentschlossen entscheidet sich Malcolm fĂŒr seine bislang spektakulĂ€rste Verkleidung und schlĂŒpft in die Rolle der mĂŒrrischen SĂŒdstaaten-Grossmutter. Mit Hilfe von einigen Tricks verwandelt er sich komplett in BIG MAMA und ĂŒbernimmt sogar die tĂ€glichen Arbeiten der korpulenten SiebzigjĂ€hrigen: vom Kochen bis zum Entbinden von Babies und ungewöhnlichen Beichten in der örtlichen Kirche. Als wenn die Sache nicht schon kompliziert genug wĂ€re, verliebt sich Malcolm auch noch in Sherry, die unter dem Verdacht steht, einen Teil des gestohlenen Geldes zu verstecken. Nun mĂŒssen Malcolm/Big Momma nicht nur den richtigen Mann stellen - sondern auch die richtige Frau finden.

 

REGIE:
Raja Gosnell
PRODUKTION:
David T. Friendly
Michael Green
CAST:
Martin Lawrence
Nia Long
Paul Giamatti
Jascha Washington
Terrence Howard
Anthony Anderson
Ella Mitchell
DREHBUCH:
Darryl Quarles
Don Rhymer
KAMERA:
Michael D. O'Shea
SCHNITT:
Bruce Green
Kent Beyda
MUSIK:
Richard Gibbs
AUSSTATTUNG:
Craig Stearns
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  Big Momma's House 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. April 2006]
       
 

Ein Film von John Whitesell • Höchste Alarmstufe fĂŒr das FBI! Die Sicherheit der ganzen Nation steht auf dem Spiel, als ein gefĂ€hrliches Computervirus auftaucht. Nur ein Mensch ist in der Lage, den hinterhĂ€ltigen Schöpfer des Virus zu stoppen: der Undercover-Agent und Meister der Verkleidung Malcolm Turner (Martin Lawrence)! Wieder schlĂŒpft der schlanke 40jĂ€hrige in seine Paraderolle und wird zur 70 Jahre alten und verdammt schweren Big Mama. Eine bombastische Tarnung! Als KindermĂ€dchen schleust er sich in das Haus des VerdĂ€chtigen Tom Fuller (Mark Moses) ein. Die grösste Herausforderung ist es aber zunĂ€chst nicht, die Ermittlungen im Haus der Fullers zu fĂŒhren, sondern mit den drei Kindern der total zerrĂŒtteten Familie fertig zu werden...

 

REGIE:
John Whitesell
PRODUKTION:
David T. Friendly
Michael Green
CAST:
Martin Lawrence
Cynthia LeBlanc
Nia Long
Emily Procter
Zachary Levi
DREHBUCH:
Don Rhymer
Darryl Quarles
KAMERA:
Mark Irwin
SCHNITT:
Priscilla Nedd-Friendly
TON:
Mike Flicker
MUSIK:
George S. Clinton
AUSSTATTUNG:
Craig Stearns
KOSTÜME:
Debrae Little

       
  Bigger Stronger Faster
 
       
 

Ein Film von Chris Bell • Hulk Hogan, Schwarzenegger und Stallone waren die Kindheitsidole von Regisseur Chris Bell und seinen beiden BrĂŒdern. Alle drei trainierten hart, um die Muskelberge wachsen zu lassen.

Dass seine BrĂŒder "Mad Dog" und "Smelly" ihre Karrieren als Wrestler und Gewichtheber seit Jahren mit Steroiden unterstĂŒtzen, hat den Filmemacher Bell zu einer Erkundung der amerikanischen Steroid-Subkultur bewegt. Mit sehr persönlichem und humorvollem Blick untersucht er das Erscheinungsbild einer Gesellschaft, die den Sieg um jeden Preis verherrlicht. Ob im Sport, im Beruf oder im Krieg - die USA sind eine Nation auf Steroiden ...

 

REGIE:
Chris Bell
PRODUKTION:
Alexander Buono
Jim Czarnecki
Tamsin Rawady
CAST:
Chris Bell
Hank Aaron
Lyle Alzado
Joshua Amsden
Ben Aukes
Kelly Beecher
Mark Bell
DREHBUCH:
Chris Bell
Alexander Buono
Tamsin Rawady
KAMERA:
Alexander Buono
SCHNITT:
Brian Singbiel
MUSIK:
Dave Porter

       
  Bilderwelt - Weltbilder
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Juli 2003]
       
 

Ein Film von Franziska Wirz • "ZufĂ€lle haben mein ganzes Leben beeinflusst", sagt Ernst Scheidegger. Der Film geht diesem Netzwerk aus prĂ€genden Begegnungen mit Menschen und zentralen Ereignissen nach. Ernst Scheidegger erzĂ€hlt, wie er wĂ€hrend den Kriegsjahren In ZĂŒrich aufgewachsen ist. In dieser Zeit findet er Halt und Motivation bei seinen Lehrern, alles KĂŒnstler an der damaligen Kunstgewerbeschule. Ob fotografieren, malen oder BĂŒcher machen, die Formenlehre von seinem Lehrer Max Bill bestimmt nachhaltig sein ganzes Schaffen. Als junger Mann engagiert er sich im Widerstand gegen die Nazis, wird Mitglied einer illegalen Jugendgruppe und riskiert auf Grund seiner Aktionen verhaftet zu werden. Politische und soziale Fragen gehören seit dieser Zeit zu seinem Leben. WĂ€hrend er in Maloja als Soldat In einer Pension einquartiert ist, macht ihn die Wirtin auf einen anderen "eigenartigen Typen", der auch so viel zeichnet, aufmerksam. Sie meint Alberto Giacomettl. "Ich war von Anfang an von Glacometti fasziniert - ohne genau sagen zu können warum." Er verbringt viel Zeit im Atelier von Giacometti, beobachtet und fotografiert. Langsam wĂ€chst eine Freundschaft zwischen den beiden. Seine Arbeiten als Reportagefotograf fĂŒhren Ihn in die arabische Welt, nach Indien und Fernost. Er arbeitet zusammen mit seinem besten Freund Werner Bischof fĂŒr die Agentur "Magnum". Die Kamera richtet er vor allem auf die Menschen und ihre Kultur. "Ich habe einfach die Menschen gern, ich habe eigentlich nie Probleme mit den Leuten." Ernst Scheidegger lebt eine Weile In Paris und knĂŒpft Kontakte zur KĂŒnstlerszene. Es entstehen unzĂ€hlige KĂŒnstlerportraits. Viele Jahre spĂ€ter bringt der Verlag Scheidegger&Spiess einen Fotoband heraus mit Aufnahmen u.a. von Henri Laurens, Juan Miro, Fernand Leger, Salvador Dali, Marc Chagall. 1992 wĂŒrdigt das Kunsthaus ZĂŒrich mit einer Ausstellung das gesamte vielseitige Schaffen von Ernst Scheidegger. "Viele Leute waren erstaunt, was Ich so alles mache - Ich habe es ja auch zum ersten Mal gezeigt."

Nun steht Ernst Scheidegger vor der Kamera, erzÀhlt, agiert ohne Scheu und stellt sich den Fragen seiner langjÀhrigen Mitarbeiter, der Cutterin Franziska Wirz und des Kameramanns Otmar Schmid.

 

REGIE:
Franziska Wirz
PRODUKTION:
Franziska Wirz
KAMERA:
Otmar Schmid
Alexander Jent
Thomas WĂŒthrich
SCHNITT:
Franziska Wirz
MUSIK:
Tobi Wirz
Markus Fritzsche

       
  Bill - das absolute Augenmass
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2008]
       
 

Ein Film von Erich Schmid • Max Bill (1908-1994) war der wohl bedeutendste Schweizer KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts. Er kam aus der Arbeiterstadt Winterthur. Er war zeitlebens ein Rebell, und heute lebt er als Unsterblicher auf dem Olymp. Sein Name steht fĂŒr ein avantgardistisches Gesamtwerk, das auf die Zukunft ausgerichtet ist, eine soziale Verantwortung trĂ€gt und eine engagierte politische Aussage hat. Es ging Max Bill um die Gestaltung unserer Umwelt und um ein Umweltbewusstsein, dass inzwischen eine geradezu unheimliche AktualitĂ€t erhalten hat.

FĂŒr alle, die Bills OEuvre im Zusammenhang mit seiner Biographie verstehen wollen, realisiert Erich Schmid zur Zeit einen Film mit dem Titel »bill – das absolute augenmass«. Sechs Jahre lang hat er bisher daran gearbeitet, damit der Film auf der grossen Leinwand die Augen fĂŒr viel Unbekanntes öffnet. Nur soviel sei bis jetzt verraten: Es geht durch und durch um das Spannungsfeld zwischen Kunst, Ästhetik und Politik.

 

REGIE:
Erich Schmid
CAST:
Max Bill
Angela Thomas
Gottfried Honegger
Ignazio Silone
Jakob Bill
DREHBUCH:
Erich Schmid
KAMERA:
Ueli NĂŒesch
SCHNITT:
Antoine Boissonnas
TON:
Dieter Meyer
Sandra Blumati
MUSIK:
Andre Bellmont

       
  Bir Ihtimal Daha Var
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. März 2007]
       
 

Es gibt noch eine Möglichkeit... • "Es gibt noch eine Möglichkeit" erzĂ€hlt die rĂŒhrende, komische und spannende Geschichte von sechs engen Freunden, welche sich in den vergangenen Jahren und der tragischen Zeit in ein Don Quijote Ă€hnliches Abenteuer einlassen. 

Kenan (MĂŒjdat Gezen), Mercan (Savas Dinçel), Faruk (Osman Yagmurdereli, Asim (Mustafa Alabora), Gökhan (Volkan Severcan) und natĂŒrlich Alev (HĂŒlya Avsar); also sechs Freunde, welche die Jahre aus dem Musikverein - ÜskĂŒdar auflösten und anschliessend sich an vier Ecken der Welt niederliessen, beschliessen das Konzert eines Weltstars zu ĂŒberfallen, der in der TĂŒrkei zu Gast ist. Ziel ist es die im Herzen festgehaltene tĂŒrkische Kunstmusik vielleicht zum letzten mal in die Welt zu verbreiten. 

 

REGIE:
Ugur Uludag
PRODUKTION:
Serdar Kodal
Asli Kocaoglu Oflaz
Ugur Uludag
CAST:
Savas Dincel
MĂŒjdat Gezen
Mustafa Alabora
Osman Yagmurdereli
HĂŒlya Avsar
Yagmur Kasifoglu
DREHBUCH:
Ugur Uludag
KAMERA:
Gökhan Tiryaki
SCHNITT:
Goksingol Bora
Volkan Turkkan

       
  Bis
 
       
 

Ein Film von Dominique Farrugia

 

REGIE:
Dominique Farrugia
CAST:
Franck Dubosc
Kad Merad
Alexandra Lamy
GĂ©rard Darmon
Julien Boisselier
Anne Girouard
Eléonore Bernheim
DREHBUCH:
Nans Delgado
Dominique Farrugia
Frédéric Hazan
SCHNITT:
Frédérique Olszak
TON:
Adrien Arnaud
Emmanuel Augeard
Marc-Antoine Beldent
AUSSTATTUNG:
Étienne MĂ©ry

       
  Bis ans Ende der TrĂ€ume
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Februar 2018]
       
 

Ein Film von Wilfried Meichtry • Beide wollen sie radikal sich selber sein und ihr Leben frei gestalten. Diese in den 1950er Jahren kĂŒhne Vision haben Katharina von Arx und Freddy Drilhon, als sie sich auf abenteuerlichen Reisen in der SĂŒd-see kennenlernen. Eine leidenschaftliche Liebe fĂŒgt sie zusammen; sie wird als Reisejournalistin und Zeichnerin, er als Fotograf international bekannt. Als sich die beiden mit ihrer Tochter im waadtlĂ€ndi-schen RomainmĂŽtier niederlassen, um ein mittelalterliches Priorhaus zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen, wird ihre Beziehung auf eine dramatische Probe gestellt. WĂ€hrend Katharina ihre ganze Lei-denschaft in die Restauration des eindrĂŒcklichen Haus steckt, hĂ€lt es Freddy im abgelegenen Romain-mĂŽtier bald nicht mehr aus. Nach einem schweren Konflikt kommt es zum Bruch zwischen den beiden. Freddy verlĂ€sst Katharina und will an der SĂŒdkĂŒste Englands ein neues Leben beginnen – doch dann flammt die Liebe der beiden von neuem auf.

 

REGIE:
Wilfried Meichtry
PRODUKTION:
Urs Schnell
Dodo Hunziker
CAST:
Christophe Sermet
Sabine Timoteo
DREHBUCH:
Wilfried Meichtry
KAMERA:
Pierre Reischer
SCHNITT:
Annette BrĂŒtsch
TON:
Peter von Siebenthal
MUSIK:
Balz Bachmann
AUSSTATTUNG:
IrĂšne Roth
KOSTÜME:
Anna Rapp

       
  Black Book
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2007]
       
 

Ein Film von Paul Verhoeven • Auf der Flucht vor den Nazis gerĂ€t Rachel mit ihrer Familie in einen Hinterhalt, den sie als einzige knapp ĂŒberlebt. Sie schliesst sich dem Widerstand an, Ă€ndert ihre IdentitĂ€t und ihr Aussehen und dringt bis in die höchsten Kreise der deutschen Besatzungsmacht vor.

Als sie unverhofft mit dem VerrÀter konfrontiert wird, der den Tod ihrer Familie zu verantworten hat, zieht sich ein immer enger werdendes Netz aus scheinbaren Freunden und Feinden um Rachel und ihre Kameraden von der Résistance...

In epischer Breite und opulenten Bildern erzĂ€hlt der Skandalregisseur eine kompromisslose Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg. Sein Werk vermeidet klare Trennungen zwischen Gut und Böse. "Black Book" ist der niederlĂ€ndische Beitrag fĂŒr den besten nicht-englischsprachigen Film bei der kommenden Oscar-Verleihung.

 

REGIE:
Paul Verhoeven
PRODUKTION:
Jeroen Beker
Teun Hilte
San Fu Maltha
Jens Meurer
Jos van der Linden
Frans van Gestel
CAST:
Carice van Houten
Sebastian Koch
Thom Hoffman
Halina Reijn
Waldemar Kobus
Derek de Lint
DREHBUCH:
Gerard Soeteman
Paul Verhoeven
KAMERA:
Karl Walter Lindenlaub
SCHNITT:
Job ter Burg
James Herbert
TON:
James Harrison
Eddy Joseph
MUSIK:
Anne Dudley
AUSSTATTUNG:
Wilbert Van Dorp
KOSTÜME:
Yan Tax

       
  Black Coal, Thin Ice
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2015]
       
 

Bai ri yan huo • Als im Jahr 1999 im Norden Chinas auf mehreren Kohlehalden menschliche Leichenteile gefunden werden, sind die VerdĂ€chtigen schnell ausgemacht. Doch bei ihrer Festnahme kommt es zu einer Schiesserei, bei der die vermeintlichen TĂ€ter und auch zwei Polizisten ums Leben kommen. Der leitende Kommissar Zhang Zili wird schwer verletzt. FĂŒnf Jahre spĂ€ter hat er den Polizeidienst quittiert und ist dem Alkohol verfallen. Als ein ehemaliger Kollege ihm von einem Fall erzĂ€hlt, der erstaunliche Parallelen zu den damaligen Morden aufweist, ermittelt Zhang auf eigene Faust. Die Spur fĂŒhrt ihn zu der mysteriösen Wu Zhizhen, die mit allen bisherigen Opfern in Verbindung stand. Zhang taucht immer obsessiver in den Fall ein und verliebt sich schliesslich in die schweigsame Schöne.

 

REGIE:
Yi'nan Diao
PRODUKTION:
Vivian Qu
CAST:
Fan Liao
Lun Mei Gwei
Xuebing Wang
DREHBUCH:
Yi'nan Diao

       
  Black Gold
 
       
 

Or Noir • HochkarĂ€tig besetzt mit Antonio Banderas („Die Legende des Zorro“), Mark Strong („Sherlock Holmes“) und Freida Pinto („Slumdog MillionĂ€r“) entfĂŒhrt „Black Gold“ auf eine abenteuerliche Reise nach Arabien in der ersten HĂ€lfte des letzten Jahrhunderts. In der Tradition von David Leans Klassiker „Lawrence von Arabien“ erweckt Regiestar Jean-Jacques Annaud („Der Name der Rose“, „7 Jahre in Tibet“) die 30er Jahre im Nahen Osten zu bildgewaltigem Leben – die Zeit, in der der Machtkampf um das schwarze Gold begann.

Im Streit um die neu entdeckten Ölvorkommen unter dem WĂŒstensand geraten zwei der grössten Königreiche aneinander und ein junger Prinz muss aus seiner BĂŒcherwelt auftauchen und zum Krieger und AnfĂŒhrer werden, um sein Volk zu einen und zu beschĂŒtzen.

Nach dem Roman „Der schwarze Durst“ des Schweizers Hans Ruesch haben Annaud und Menno Meyjes („Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“) das Drehbuch fĂŒr das bewegende Leinwandepos geschrieben – ein monumentales Kinoereignis vor der atemberaubenden WĂŒsten-kulisse Arabiens.

 

REGIE:
Jean-Jacques Annaud
PRODUKTION:
Tarak Ben Ammar
CAST:
Tahar Rahim
Mark Strong
Antonio Banderas
Freida Pinto
DREHBUCH:
Jean-Jacques Annaud
Menno Meyjes
Hans Ruesch
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Hervé Schneid
TON:
Selim Azzazi
Nicolas Becker
MUSIK:
James Horner

       
  Black Mass
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Oktober 2015]
       
 

Strictly Criminal • South Boston in den 1970er-Jahren: FBI Agent John Connolly (Joel Edgerton) ĂŒberredet den irischstĂ€mmigen Gangster Jimmy Bulger (Johnny Depp), mit dem FBI zusammenzuarbeiten, um einen gemeinsamen Feind zu eliminieren: die italienische Mafia. Diese unselige Partnerschaft gerĂ€t schnell ausser Kontrolle, sodass Whitey sich der Verurteilung entziehen und seine Macht sogar stĂ€rken kann, um sich als einer der skrupellosesten und einflussreichsten Gangster in der Geschichte von Boston zu behaupten.

 

REGIE:
Scott Cooper
PRODUKTION:
Scott Cooper
Brett Granstaff
John Lesher
Brian Oliver
Brett Ratner
Patrick McCormick
Tyler Thompson
CAST:
Johnny Depp
Dakota Johnson
Benedict Cumberbatch
Joel Edgerton
Juno Temple
Corey Stoll
Kevin Bacon
Adam Scott
DREHBUCH:
Dick Lehr
Gerard O'Neill
Jez Butterworth
Mark Mallouk
KAMERA:
Masanobu Takayanagi
SCHNITT:
David Rosenbloom
TON:
Jack Heeren
AUSSTATTUNG:
Stefania Cella
KOSTÜME:
Kasia Walicka-Maimone

       
  Black Power Mixtape 1967-1975
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. April 2012]
       
 

Ein Film von Göran Olsson • Ende der 1960er reisten schwedische Journalisten in die USA, um die HintergrĂŒnde des US-amerikanischen BĂŒrgeraufstandes der farbigen Bevölkerung zu recherchieren. Die EuropĂ€er fanden Zugang zu den AnfĂŒhrern des Black Power Movement - unter anderem zu Stokely Carmichael, Bobby Seale, Angela Davis und Eldridge Cleaver, und es gelang ihnen, diese Ikonen des Aufstands in sehr privaten Momenten zu filmen und Interviews mit ihnen zu fĂŒhren. Dennoch verschwand das Material in den Archiven und wurde erst mehr als 30 Jahre spĂ€ter wiederentdeckt.

 

REGIE:
Göran Olsson
PRODUKTION:
Annika Rogell
CAST:
Erykah Badu
Harry Belafonte
Elaine Brown
Courtney Callender
Mable Carmichael
Stokely Carmichael
Eldridge Cleaver
Kathleen Cleaver
DREHBUCH:
Göran Olsson
SCHNITT:
Hanna Lejonqvist
Göran Olsson

       
  Blackhat
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Michael Mann • Ein Angriff auf die globalen FinanzmĂ€rkte von nie gekanntem Ausmass versetzt Regierungen und Geheimdienste in Panik – so sehr, dass sie sogar Nicholas Hathaway (Chris Hemsworth) aus dem GefĂ€ngnis holen, um den Kampf gegen die geheimnisvollen Cyberkriminellen zu gewinnen. Hathaway, ein zu 15 Jahren Haft verurteilter Hacker und Computergenie, ist der einzige, der es mit den Gangstern hinter der Web-Attacke aufnehmen kann. FĂŒr das Versprechen, ein freier Mann zu sein, wenn er die TĂ€ter aufspĂŒrt, lĂ€sst er sich anheuern. Doch was fĂŒr Hathaway fast als sportliche Herausforderung beginnt, wird sehr schnell zu einem erbarmungslosen
Spiel auf Leben und Tod – denn sein anonymer Gegner kapert nicht nur die globalen Datenleitungen, sondern trĂ€gt auch höchst realen Terror in die Welt.
Eine Hetzjagd rund um den Erdball beginnt, die Hathaway und seine Helfer nach Chicago, Los Angeles, Hong Kong und Jakarta fĂŒhrt...

 

REGIE:
Michael Mann
PRODUKTION:
Jon Jashni
Michael Mann
Thomas Tull
CAST:
Chris Hemsworth
Viola Davis
Manny Montana
William Mapother
Holt McCallany
John Ortiz
Tracee Chimo
DREHBUCH:
Morgan Davis Foehl
Michael Mann
KAMERA:
Stuart Dryburgh
SCHNITT:
Leo Trombetta
Joe Walker
TON:
Victor Ray Ennis
Gary Marullo
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
Atticus Ross
AUSSTATTUNG:
Guy Hendrix Dyas
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Blackthorn
 
       
 

Butch Cassidy's letzter Ritt • Die Legende lebt, und will nach Hause! Nach 20 Jahren im bolivianischen Exil zieht es Butch Cassidy alias James Blackthorn zurĂŒck in die USA. Doch ein Schuss holt ihn vom Pferd, das mitsamt seinen ganzen Ersparnissen davon galoppiert. Blackthorn ist nichts passiert, aber jetzt ist er pleite und wĂŒrde den SchĂŒtzen am liebsten ins Nirvana schicken. Der junge Ingenieur Eduardo Apodaca hat einen Vorschlag: Wenn Blackthorn ihm hilft, die 50.000 Dollar, die er gestohlen hat, aus ihrem Versteck zu holen, gehört die HĂ€lfte ihm.

Das ruhig gewordene Leben des Butch Cassidy nimmt plötzlich eine drastische Wendung, die die alten Zeiten wieder auferstehen lÀsst, denn kein Minenbesitzer lÀsst sich beklauen ohne den TÀter zu jagen. Gemeinsam reiten die beiden in Butch Cassidys vielleicht letztes Abenteuer.

Butch Cassidy, geboren als Robert Leroy Parker, war einer der berĂŒchtigtsten Banditen des spĂ€ten 19. Jahrhunderts. Zusammen mit seinem Partner Sundance Kid raubte er nzĂ€hlige Banken und ZĂŒge aus, bis sie 1908 von der bolivianischen Polizei getötet wurden. Verfilmt wurde dieser Teil der Geschichte 1969 von George Roy Hill unter dem Titel ZWEI BANDITEN mit Paul Newman und Robert Redford als legendĂ€re Outlaws. Doch gab es immer wieder Hinweise darauf, dass Cassidy das Feuergefecht ĂŒberlebte. Mateo Gil (VANILLA SKY) machte sich diese Berichte zu eigen und inszenierte einen Film ĂŒber die letzten Jahre des totgeglaubten Gesetzlosen. Vornehmlich an OriginalschauplĂ€tzen gedreht und mit einem brillanten Sam Shepard (BROTHERS) in der Titelrolle, ist dem spanischen Regisseur mit BLACKTHORN ein Meisterwerk des SpĂ€twesterns gelungen. Ein Film, der sich mĂŒhelos neben TRUE GRIT, ERBARMUNGSLOS oder Sam Peckinpahs Klassiker THE WILD BUNCH einordnen lĂ€sst. FĂŒr diese hervorragende Leistung erhielt BLACKTHORN Nominierungen in 11 Kategorien des spanischen Filmpreises Goya. Vier Mal hat der Western die begehrte Auszeichnung gewonnen.

 

REGIE:
Mateo Gil
PRODUKTION:
IbĂłn Cormenzana
Andrés Santana
CAST:
Sam Shepard
Eduardo Noriega
Stephen Rea
Magaly Solier
Nikolaj Coster-Waldau
DREHBUCH:
Miguel Barros
KAMERA:
Juan Ruiz AnchĂ­a
SCHNITT:
David Gallart
TON:
Marc Bech
MUSIK:
Lucio Godoy
AUSSTATTUNG:
Juan Pedro De Gaspar
KOSTÜME:
Clara Bilbao

       
  Blade Runner
 
       
 

Ein Film von Ridley Scott • Los Angeles im November 2019: Der Stadtmoloch ist durchtrĂ€nkt von Dauerregen. Die Stadt ist schmutzig und ĂŒbervölkert, und die Menschen sind allgegenwĂ€rtiger Werbung ausgesetzt. Einige sprechen „Cityspeak“, eine Mischung aus mehreren Sprachen, unter anderem Japanisch, Deutsch, Ungarisch und Spanisch. Die Tiere sind fast ausgestorben und nur als teure kĂŒnstliche Wesen erhĂ€ltlich. Ein besseres Leben auf fernen Planeten wird versprochen, Welten, die durch so genannte „Replikanten“ erschlossen worden sind. Diese von der mĂ€chtigen Tyrell-Corporation hergestellten kĂŒnstlichen Menschen sind Ă€usserlich nicht mehr von den natĂŒrlich geborenen Menschen zu unterscheiden, verfĂŒgen jedoch ĂŒber weit grössere KrĂ€fte als diese und entwickeln im Laufe der Zeit eigene GefĂŒhle und Ambitionen. Daher werden sie mit einer auf vier Jahre begrenzten Lebensdauer ausgestattet (Obsoleszenz) und man implantiert ihnen kĂŒnstliche Erinnerungen, um sie besser kontrollieren zu können. Den Replikanten ist es unter Androhung der Todesstrafe verboten, die Erde zu betreten. FĂŒr die Durchsetzung dieses Verbotes, also das AufspĂŒren und die Exekution von Replikanten, die dennoch auf die Erde gelangen, sind spezielle Polizeibeamte, die Blade Runner, verantwortlich. Sie identifizieren Replikanten mittels des sogenannten Voight-Kampff-Tests, welcher emotionale Reaktionen provoziert, die Replikanten von Menschen unterscheiden.

 

REGIE:
Ridley Scott
PRODUKTION:
Michael Deeley
CAST:
Harrison Ford
Rutger Hauer
Sean Young
Edward James Olmos
M. Emmet Walsh
Daryl Hannah
William Sanderson
KAMERA:
Jordan Cronenweth
SCHNITT:
Marsha Nakashima
MUSIK:
Vangelis
AUSSTATTUNG:
Lawrence G. Paull
KOSTÜME:
Michael Kaplan
Charles Knode

       
  Blade Runner 2049
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Denis Villeneuve • 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen in Chaos zu stĂŒrzen. Die Entdeckungen von K fĂŒhren ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.

Denis Villeneuve (Arrival, Sicario) fĂŒhrt Regie bei diesem bereits jetzt mit Spannung erwarteten Sci-Fi-Thriller. Neben Harrison Ford (Indiana Jones, Star Wars: Das Erwachen der Macht), der erneut in seine legendĂ€re Rolle des Rick Deckard schlĂŒpft, zĂ€hlen Ryan Gosling (La La Land, Drive), Ana de Armas (War Dogs), Sylvia Hoeks, Robin Wright (House of Cards), Mackenzie Davis (Always Shine), Lennie James (The Walking Dead), Dave Bautista (Guardians of the Galaxy) und Jared Leto (Suicide Squad, Dallas Buyers Club) zu dem hochkarĂ€tig besetzten Cast. Die Schweizerin Carla Juri, geborgen im Tessin, und bekannt durch ihre Rolle in „Feuchtgebiete“, ist ebenfalls Teil des Casts. Als Produzenten fungieren Andrew A. Kosove, Broderick Johnson, Bud Yorkin und Cynthia Yorkin. Als Executive Producer zeichnen Ridley Scott, Tim Gamble, Frank Giustra, Yale Badick, Val Hill sowie Bill Carraro verantwortlich.

 

REGIE:
Denis Villeneuve
PRODUKTION:
Val Hill
Broderick Johnson
Andrew A. Kosove
Ridley Scott
Bud Yorkin
CAST:
Jared Leto
Robin Wright
Ana de Armas
Ryan Gosling
Harrison Ford
Mackenzie Davis
DREHBUCH:
Philip K. Dick
Hampton Fancher
Michael Green
Ridley Scott
KAMERA:
Roger Deakins
SCHNITT:
Joe Walker
MUSIK:
JĂłhann JĂłhannsson
AUSSTATTUNG:
Dennis Gassner
KOSTÜME:
Renée April

       
  Blair Witch
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von Adam Wingard • 20 Jahre nachdem Heather Donahue und ihre beiden Freunde in „The Blair Witch Project“ in den Black Hills WĂ€ldern verschwanden, macht sich Heathers Bruder James (James Allen McCune) zusammen mit seinen Freunden Peter (Brandon Scott) und Ashley (Corbin Reid) und der Filmstudentin Lisa (Callie Hernandez) auf, die UmstĂ€nde des Verschwindens zu erforschen. Dass sich der Gruppe zwei Einheimische anschliessen, um sie durch die WĂ€lder zu fĂŒhren, stimmt sie zunĂ€chst zuversichtlich. Doch schon bald wird ihnen klar, dass die Legende um die Hexe von Blair furchterregender ist, als sie es sich je hĂ€tten vorstellen können ...

 

REGIE:
Adam Wingard
PRODUKTION:
Keith Calder
Roy Lee
Steven Schneider
Jessica Wu
CAST:
Corbin Reid
Wes Robinson
Valorie Curry
DREHBUCH:
Simon Barrett
KAMERA:
Robby Baumgartner
SCHNITT:
Louis Cioffi
TON:
Andy Hay
AUSSTATTUNG:
Thomas S. Hammock
KOSTÜME:
Katia Stano

       
  Blancanieves
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Pablo Berger • Schneewittchen einmal ganz anders: In seinem zweiten Spielfilm "Blancanieves" ĂŒbertrĂ€gt der 51-jĂ€hrige Regisseur Pablo Berger das MĂ€rchen der GebrĂŒder Grimm in beeindruckenden Schwarz-Weiss-Bildern in ein archaisches Spanien der 1920er-Jahre. Die sieben Zwerge sind kleine Toreros, die fĂŒr skurrilen Spass auf Volksfesten sorgen und Schneewittchen selbst wird zur erfolgreichen StierkĂ€mpferin.

 

REGIE:
Pablo Berger
PRODUKTION:
Pablo Berger
IbĂłn Cormenzana
JĂ©rĂŽme Vidal
CAST:
Maribel VerdĂș
Ángela Molina
Daniel Giménez Cacho
Inma Cuesta
Macarena GarcĂ­a
Pere Ponce
Carlos Lasarte
Josep Maria Pou
DREHBUCH:
Pablo Berger
KAMERA:
Kiko de la Rica
SCHNITT:
Fernando Franco
TON:
Laurent Granier
MUSIK:
Alfonso de Vilallonga
AUSSTATTUNG:
Alain Bainée
KOSTÜME:
Paco Delgado

       
  Blind Dates
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2014]
       
 

Brma paemnebi • Mit 40 Jahren lebt der Lehrer Sandro noch immer bei seinen Eltern, die sich stĂ€ndig in sein Privatleben einmischen. Die Blind Dates, zu denen ihn sein Freund Iva drĂ€ngt, interessieren ihn kaum. Bei einem Ausflug ans Schwarze Meer verliebt er sich auf einmal in die Friseurin Manana. Als deren Ehemann Tengo vorzeitig aus dem GefĂ€ngnis entlassen wird, nimmt Sandros Schlamassel absurde Dimensionen an. Er gerĂ€t in wĂŒste Familiendispute und sieht sich gezwungen, die von Tengo geschwĂ€ngerte Natia bei seinen Eltern einzuquartieren. FehlschlĂŒsse und MissverstĂ€ndnisse sind der Motor dieser melancholischen Komödie, in der sich alle immer in alles einmischen, wĂ€hrend doch niemand wirklich zuhört, und alle alles falsch verstehen. Im Zweifelsfall argumentiert man wild durcheinander, und die Situation löst sich in heftigen AusbrĂŒchen auf. Levan Koguashvilis zweiter Spielfilm steht damit in den besten Traditionen des georgischen Kinos. Der ErzĂ€hlton ist ruhig, die Ereignisse ĂŒberschlagen sich. Unsentimental, mit Auslassungen und Andeutungen, in wunderbaren Farbkompositionen und mit enormem GespĂŒr fĂŒr RĂ€ume, Architektur und Stadtlandschaften erzĂ€hlt, gewinnt der Film schliesslich ungeheure Tiefe

 

REGIE:
Levan Koguashvili
PRODUKTION:
Levan Koguashvili
Suliko Tsulukidze
Olena Yershova
CAST:
Andro Sakvarelidze
Ia Sukhitashvili
Archil Kikodze
Vakho Chachanidze
Kakhi Kavsadze
DREHBUCH:
Boris Frumin
Levan Koguashvili
Andro Sakvarelidze
KAMERA:
Tato Kotetishvili
SCHNITT:
Levan Koguashvili
Nodar Nozadze
TON:
Paata Godziashvili
Gogoladze Giorgi Goglik
AUSSTATTUNG:
Kote Japaridze
KOSTÜME:
Tinatin Kvinikadze

       
  Blood Diamond
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Januar 2007]
       
 

Ein Film von Edward Zwick • Vor dem Hintergrund des chaotischen BĂŒrgerkriegs im Sierra Leone der 1990er-Jahre erzĂ€hlt "Blood Diamond" vom Schicksal des Ex-Söldners Danny Archer (Leonardo DiCaprio) aus Simbabwe und des Mende-Fischers Solomon Vandy (Djimon Hounsou).

Beide sind Afrikaner, aber ihre Herkunft und ihre Lebenssituation könnten nicht unterschiedlicher sein – bis sie durch die UmstĂ€nde plötzlich eine gemeinsame Aufgabe haben: Sie wollen einen seltenen rosa Diamanten aufspĂŒren, der ihr Leben verĂ€ndern kann... oder den Tod bringt.

Solomon ist von seiner Familie getrennt und zur Arbeit auf den Diamantenfeldern gezwungen worden. Als er einen aussergewöhnlichen Rohdiamanten entdeckt, versteckt er ihn unter grossem persönlichen Risiko: Falls sein Diebstahl bemerkt wird, hat er sein Leben sofort verwirkt. Aber Solomon weiss natĂŒrlich, dass er mit dem Diamanten nicht nur seiner Frau und den Töchtern das FlĂŒchtlingsschicksal ersparen, sondern auch seinen Sohn Dia vor dem noch schlimmeren Los als Kindersoldat bewahren könnte.

Archer verdient seinen Lebensunterhalt, indem er Diamanten gegen Waffen tauscht.

Als er wegen Schmuggelei im GefĂ€ngnis sitzt, erfĂ€hrt er von Solomons Geheimnis. Einen solchen Diamanten findet man nur einmal im Leben – sein Gegenwert wĂŒrde Archer die Flucht aus Afrika, aus dem Teufelskreis von Gewalt und Korruption ermöglichen, mit dem er sich bisher sehr gut arrangiert hat.

Die idealistische amerikanische Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly) will in Sierra Leone zunĂ€chst nur herausfinden, in welchem Masse die Diamanten die Existenz der Menschen dort beeinflussen. Sie will die Machenschaften der Branchenbosse aufdecken, die nur ein GeschĂ€ftsprinzip anerkennen: Profit. Maddy hĂ€lt sich an Archer, weil er ihr Insider-Informationen fĂŒr ihren Artikel liefern kann. Doch bald begreift sie, dass er sie viel dringender braucht.

Maddy hilft Archer und Solomon, das gefÀhrliche Rebellengebiet zu durchqueren.

Archer ist auf Solomon angewiesen, um an den unschĂ€tzbaren rosa Diamanten zu kommen, wĂ€hrend Solomon einen viel wertvolleren Schatz sucht – seinen Sohn.

 

REGIE:
Edward Zwick
PRODUKTION:
Gillian Gorfil
Marshall Herskovitz
Graham King
Darrell Roodt
Paula Weinstein
Edward Zwick
CAST:
Leonardo DiCaprio
Djimon Hounsou
Jennifer Connelly
Kagiso Kuypers
Arnold Vosloo
Antony Coleman
Benu Mabhena
DREHBUCH:
Charles Leavitt
C. Gaby Mitchell
KAMERA:
Eduardo Serra
SCHNITT:
Steven Rosenblum
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Dan Weil
KOSTÜME:
Ngila Dickson

       
  Blood Simple
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2000]
       
 

Der Director's Cut • Tief im Herzen von Texas. Eine attraktive, junge Ehefrau (Frances McDormand) flieht in die Arme eines Angestellten (John Getz) ihres unwissenden Ehemannes (Don Hedaya). Erst einem schwerfĂ€lligen Privatdetektiv (M. Emmet Walsh) gelingt es. ihn von der Untreue seiner Frau zu ĂŒberzeugen. Fortan lĂ€sst der Ehemann nichts unversucht, mit blinder Besessenheit den Mord an dem Paar zu arrangieren. Doch die vermeintlich simple Bluttat ist leichter gedacht als getan! Was als perfekter Mord geplant war, geht entsetzlich schief: Der Anstifter wird selbst zum Opfer - und die Liebenden zu ahnungslosen Zielscheiben eines berechnenden und verzweifelten Killers...

1984 liessen die Coen-BrĂŒder ihr sensationelles DebĂŒt BLOOD SIMPLE erstmals auf ein gĂ€nzlich unvorbereitetes Publikum los und sorgten mit dem pechschwarzen Thriller fĂŒr anhaltende GĂ€nsehaut. So gross war die Begeisterung ĂŒber das Katz-und-Maus-Spiel auf Leben und Tod, dass die US-Kritik von dem so 'ziemlich besten Thriller seit Jahren' sprach und BLOOD SIMPLE mit zahlreichen Auszeichnungen ĂŒberhĂ€ufte.

 

REGIE:
Joel Coen
PRODUKTION:
Ethan Coen
CAST:
John Getz
Frances McDormand
Dan Hedaya
M. Emmet Walsh
Samm-Art Willimas
Deborah Neumann
Raquel Gsvia
DREHBUCH:
Joel Coen
Ethan Coen
KAMERA:
Barry Sonnenfeld
SCHNITT:
Roderick Jaynes
Don Wiegmann
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Jane Musky
KOSTÜME:
Sara Medina-Pape

       
  Blood Ties
 
       
 

Ein Film von Guillaume Canet • Zwei BrĂŒder stehen sich auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes gegenĂŒber, da der jĂŒngere Polizist (Billy Crudup), der Ă€ltere aber ein Ex-StrĂ€fling (Clive Owen) ist.

 

REGIE:
Guillaume Canet
PRODUKTION:
Alain Attal
Guillaume Canet
John Lesher
Hugo SĂ©lignac
Christopher Woodrow
CAST:
Mila Kunis
Marion Cotillard
Zoe Saldana
Clive Owen
Billy Crudup
James Caan
Johan Matton
DREHBUCH:
Jacques Maillot
Frank Urbaniok
KAMERA:
Christophe Offenstein
SCHNITT:
Hervé de Luze
AUSSTATTUNG:
Ford Wheeler
KOSTÜME:
Michael Clancy

       
  Blood Work
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. November 2002]
       
 

Von und mit Clint Eastwood • Irgendwer hat es auf Terry McCaleb abgesehen.McCaleb (CLINT EASTWOOD)arbeitet als erfahrener Profiler beim FBI; unerbittlich kĂ€mpft er fĂŒr das Recht - niemand hat so viele MordfĂ€lle erfolgreich abgeschlossen wie er.

Doch auf der Jagd nach einem Psychopathen,den die Medien 'Code-Killer' taufen, wird McCaleb von einem schweren Herzinfarkt in den vorzeitigen Ruhestand gezwungen.

Zwei Jahre spĂ€ter nötigt ihn die schöne Graciella Rivers (WANDA De JESUS), sein neues Leben von Grund auf zu ĂŒberdenken: Dass McCaleb gerettet werden konnte, stand in direktem Zusammenhang mit dem gewaltsamen Tod von Graciellas Schwester - und dieser Mord ist nie aufgeklĂ€rt worden.

Gegen den Protest seiner Kardiologin Dr.Bonnie Fox (ANJELICA HUSTON) nimmt McCaleb mit UnterstĂŒtzung seines Nachbarn Buddy (JEFF DANIELS) die Ermittlungen wieder auf. Er setzt buchstĂ€blich sein Leben aufs Spiel,um den Mörder aufzuspĂŒren, der ihn zwingt, diesen Fall sehr persönlich zu nehmen: eine Herzensangelegenheit.

 

REGIE:
Clint Eastwood
PRODUKTION:
Clint Eastwood
CAST:
Clint Eastwood
Jeff Daniels
Wanda De JesĂșs
Tina Lifford
Paul Rodriguez
Dylan Walsh
Anjelica Huston
DREHBUCH:
Brian Helgeland
KAMERA:
Tom Stern
SCHNITT:
Joel Cox
MUSIK:
Lennie Niehaus
AUSSTATTUNG:
Henry Bumstead

       
  Blue End
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2001]
       
 

The Visible Man • Joseph Paul Jernigan war 39 Jahre alt, als man ihn am 5. August 1993 in Huntsville, Texas, hinrichtete. Zwölf Jahre zuvor war er fĂŒr den Mord am 76-jĂ€hrigen Edward Hale verurteilt worden, fĂŒr einen sinnlosen Mord, begangen beim Raub eines Mikrowellengrills. Der Prozess dauerte eineinhalb Tage. Jernigans Mordabsicht bejahten die Geschworenen in 15 Minuten, seine zukĂŒnftige GefĂ€hrlichkeit in sechs Minuten.

FĂŒr die Wissenschaft war Joseph Paul Jernigan die Rettung. Zwei Jahre lang hatte die National Library of Medicine nach einer perfekten Leiche gesucht - fĂŒr das Human Visible Project, ein Projekt des 21. Jahrhunderts. Jernigans Körper ist noch warm, als ihn die Wissenschaftler in Texas in Empfangnehmen und nach Colorado ĂŒberfĂŒhren. Er wird mit CT-Scannern vermessen, dann in kobaltblaue Gelatine eingegossen und auf minus siebzig Grad hinuntergefroren. Es geht um die Herstellung des ersten digitalen Anatomieatlasses. Millimeter fĂŒr Millimeter wird Jernigan abgehobelt und digital fotografiert. Die Mahlerei dauert Monate. Bis nichts als blauer Staub ĂŒbrig bleibt.

1995 tritt die National Library of Medicine erstmals mit den Daten des 'Human Visible Project' an die Öffentlichkeit. Die Anatomie ist in ein neues Zeitalter eingetreten: Forschung, Lehre und chirurgische Simulation am unzerstörbaren, virtuellen und dennoch realen Körper, davon hat die Wissenschaft bisher nur getrĂ€umt. Die Daten des Visible Man benötigen 15 Gigabites und entsprechen acht Millionen Buchseiten. Sie werden inzwischen in ĂŒber 850 UniversitĂ€ten weltweit genutzt.

BLUE END ist die Geschichte einer digitalen Wiederauferstehung. Es ist die Joseph Paul Jernigans, der nicht ahnte, wie Wissenschaftler und Justiz mit Leuten wie ihm umgehen.

 

REGIE:
Kaspar Kasics
DREHBUCH:
Kaspar Kasics
KAMERA:
Pierre Mennel
SCHNITT:
Kaspar Kasics
Isabel Meier

       
  Blue Tango in Buenos Aires
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. November 2004]
       
 

In Anwesenheit der Regisseurin Alexandra Prusa • Die ZĂŒrcher KĂŒnstlerin mit kosmopolitischen Wurzeln setzt sich seit ĂŒber zwanzig Jahren intensiv mit allen Bereichen des argentinischen Tangos auseinander. Mit ihrem Film «Blue Tango in Buenos Aires» zieht sie Bilanz, startet aber auch einen Neu-Beginn zu ihrer leidenschaftlichen Beziehung zum Tanz und zur Musik des Tangos - und zu seiner Heimatstadt Buenos Aires.

In Form eines filmischen Tagebuchs geht Alexandra Prusa in Buenos Aires Menschen, Orten und Fragen zu ihrem Thema nach, und sie tut dies so offen und neugierig wie beim ersten Mal–wie damals, als sie sich in den Tango verliebte. «Blue Tango in Buenos Aires» ist eine moderne Musik- und Tanz-Doku ĂŒber die Tango-Kapitale, die auch fĂŒr ein jĂŒngeres Publikum ohne Tango-Kenntnisse ein aussergewöhnliches Sinnes-Erlebnis bietet.

FĂŒnf Songs, mitgeschrieben und interpretiert von Alexandra Prusa, markieren mit ĂŒberraschenden Sounds und Bild-Clips die Kapitel ihres dicht gefĂŒllten Journals. Die elektronischen Kompositionen und die musikalische Begleitung stammen von ReplicaNorma, einer starken neuen Formation aus Paris. Universal Music Switzerland bringt die CD «Blue Tango» mit der Filmmusik und anderen Interpretationen mit Alexandra Prusa kurz nach Erscheinen der DVD in den Handel.

 

REGIE:
Alexandra Prusa
MUSIK:
Alexandra Prusa
ReplicaNorma

       
  Blues Brothers 2000
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 1998]
       
 

The Blues Are Back • Es beginnt im GefĂ€ngnis. Elwood Blues (Dan Aykroyd) bereitet sich nach 18 Jahren Haft auf seine Entlassung vor. Auf der staubigen Landstrasse vor dem Knast wartet er auf seinen Partner Jake. Noch weiss er nicht, dass Jake lĂ€ngst verstorben ist, und als er es erfĂ€hrt, zieht es ihn erst einmal ins Waisenhaus, in dem sie beide aufgewachsen sind.

Mutter Mary Stigmata (Kathleen Freeman) konfrontiert ihn dort mit einem zehnjĂ€hrigen Knirps namens Buster (J. Evan Bonifant), der unbedingt einen 'Mentor' benötige. Nun, Buster hat ihn in Elwood - anfangs gegen seinen Willen - gefunden. Die beiden machen sich heimlich auf den Weg nach New Orleans. Elwood ist auf der Suche nach seinen Kumpels aus vergangenen Zeiten, als sie noch zusammen in der Blues Brother Band spielten und die er gerne wieder ins Leben rufen wĂŒrde. Auf dem Polizeirevier trifft er auf den Polizeichef Cable (Joe Morton), den Elwood fĂŒr seinen wiedergefundenen Fast-Stiefbruder hĂ€lt. Curtis, der fĂŒr Jake und Elwood eine Art Ersatzvater war, ist mittlerweile auch gestorben, und Elwood ist sicher, dass Cabel von Curtis abstammt.

Cabel, ein rechtschaffener Cop, ist fassungslos ĂŒber Elwoods Ansinnen und komplementiert ihn aus seinem BĂŒro.

Elwood und Buster machen sich weiter auf den Weg nach Louisiana. In einer Bar treffen sie auf den Barkeeper Might Mack McTeer (John Goodman), der von sich ĂŒberzeugt ist, alles ĂŒber den Blues zu wissen. Er schliesst sich ihnen an.

Auf dem Weg nach Louisiana, denn dort wollen sie hin, geraten sie in einige UnwĂ€gbarkeiten. Nicht nur, dass Cable mit seinen Cops hinter ihnen her ist - Elwood wird verdĂ€chtigt, Buster entfĂŒhrt zu haben - auch die Russen-Mafia ist nicht gut auf sie zu sprechen, da sie ihnen bei einer Schutzgeld-Erpressung die Tour vermasselt haben.

In Louisiana treffen sie auf Queen Mousette (Erykah Badu). Sie veranstaltet einen Blues Wettbewerb. Das Trio hat seinen Auftritt, aber irgendwie fehlt noch jemand. Wie durch ein Wunder steht plötzlich Cable mit auf der BĂŒhne. Und jetzt geht die Session erst richtig los. Die anderen Bands treten auf - und da findet man KĂŒnstler vom Feinsten.

 

REGIE:
John Landis
PRODUKTION:
John Landis
Dan Aykroyd
Leslie Belzberg
CAST:
Dan Aykroyd
John Goodman
Joe Morton
J. Evan Bonifant
Paul Shaffer
The Blues Brothers Band
B.B. King
James Brown
Aretha Franklin
Wilson Pickett
DREHBUCH:
Dan Aykroyd
John Landis
KAMERA:
David Herrington
SCHNITT:
Dale Beldin
MUSIK:
Paul Shaffer
AUSSTATTUNG:
Bill Brodie

       
  Bollywood - The Greatest Love Story Ever Told
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Dezember 2012]
       
 

Die grösste Liebesgeschichte aller Zeiten • Eine Dokumentation ĂŒber Bollywood, mit ihren einzigartigen Tanzeinlagen und der wiedererkennbaren Musik im Fokus. Ein Genre, von dem die einen glauben, es halte Indiens Kultur zusammen und die anderen es am liebsten verbannen wĂŒrden. Seit 70 Jahren verbindet Bollywood ĂŒber zwei Milliarden Menschen weltweit miteinander und das Genre ist noch immer in einem Wachstumsprozess.

 

REGIE:
Rakeysh Omprakash Mehra
Jeff Zimbalist
PRODUKTION:
Shekhar Kapur
Trishya Screwvala
CAST:
Javed Akhtar
Dev Anand
Amitabh Bachchan
Madhuri Dixit
Gulzar
Katrina Kaif
Anil Kapoor
Shammi Kapoor
Shekhar Kapur
Saroj Khan
DREHBUCH:
Sabrina Dhawan
Rakeysh Omprakash Mehra
KAMERA:
Ashok Mehta
Tapan Basu
SCHNITT:
Jeff Zimbalist
TON:
Nikhil Mulay
K.J. Singh

       
  BombĂłn - El perro
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Carlos Sorin • Ein Mann kommt auf den Hund, möchte man sagen, und gleichzeitig anfĂŒgen: Er entdeckt dabei das Leben neu und findet zu sich und einem Auskommen. Als die jĂŒngste filmische ErzĂ€hlung von Carlos SorĂ­n ansetzt, ist der Mann arbeitslos und versucht auf geradezu rĂŒhrende Art, Messer mit selber geschnitztem Knauf an die Leute zu bringen. Juan heisst er, und wir erfahren im Verlauf seiner Geschichte, dass er an der Tankstelle, an der er die vergangenen zwanzig Jahre gearbeitet hatte, entlassen wurde. Arbeit gibt es im neoliberal ausgebluteten und einst so reichen Argentinien heute viel zu wenig, aber deshalb muss man noch lange nicht den Bettel hinschmeissen und schon gar nicht einen traurigen Film gestalten.

Der Finne Aki KaurismÀki hat mit der ihm eigenen Lakonik schon oft genug bewiesen, dass auch hoffnungslose Geschichten ein gutes Ende nehmen können, etwas guter Wille, eine gesunde Portion Durchhaltevermögen und Humor vorausgesetzt. Der Argentinier Carlos Sorín ist mit dem Finnen aber nur bis zu einem gewissen Grad vergleichbar: Im lakonischen Humor, in der Liebe zu den gesellschaftlich ausgemusterten Figuren, in der umwerfenden Trockenheit, in der er seine Geschichten erzÀhlt, und sicher auch im Umgang mit der Landschaft, in der sich seine Figuren bewegen. Bei Sorín ist es Patagonien, eine unendliche Weite, in der jeder Riese als kleiner Frosch erscheinen muss, der da am Wegrand vorwÀrts hopst.

Juan, unser ehemaliger Tankwart, ist 52 und arbeitslos. Unnötig beizufĂŒgen: Ein hoffnungsloser Fall. Auch seine Messer wird er nicht los, und wenn er mal eins verkaufen kann, so wird er mit dem Preis nicht einmal die Erstehungskosten des Materials decken. Aber Juan ist unterwegs, und das kann nie schaden, denn wer sich bewegt, begegnet auch anderen. Zum Beispiel einer jungen Frau, die von einer Panne blockiert hilflos am Strassenrand steht. Er kann ihr helfen und kommt nun eben auf den Hund. Ein rassenreines PrachtstĂŒck von argentinischer Dogge wird ihm ĂŒberlassen. Man hat bei den Schenkenden eher das GefĂŒhl, dass sie das geerbte Monstrum loswerden möchten, als dass sie Juan wirklich ein Geschenk machen wollen. Und bei ihm ist klar, dass der Hund ihn fĂŒrs Erste noch mehr einschĂŒchtert, als es die Situation tut, in der er steckt.

Carlos SorĂ­n ist ein Meister der einfachen Geschichten von einfachen Leuten. Wer seinen letzten Spielfilm Historias mĂ­nimas gesehen hat, konnte sich der Faszination nicht entziehen. Einer Faszination, die nicht von Stars ausgeht, sondern von einfachen Menschen, die als Laien in eine Rolle schlĂŒpfen, die weitgehend ihre eigene ist. SorĂ­n hat damals erzĂ€hlt, wie auf dem Dreh nach seinem Ruf «Klappe!», was Ende einer Szene bedeutet, das Leben der Szene sich in der Wirklichkeit einfach und nahtlos fortsetzte. Nun ist dies allein natĂŒrlich noch keine QualitĂ€t, aber in seinem neuen Film BombĂłn – el perro sehen wir wieder, was uns als Betrachtende an all der Gewöhnlichkeit so ungemein fasziniert, packt und auf eine wohltuende Art amĂŒsiert: Es ist die Schlichtheit der Darstellung, das Menschelnde, das in jeder einzelnen Figur steckt, die LiebenswĂŒrdigkeit zum Beispiel von Juan, das Schicksalsergebene, bei dem wir immer mal wieder eingreifen möchten, wo es doch auch ohne uns und ohne Eingriff von aussen seinen Verlauf nimmt – und erst noch eine wundersam guten. Wer jedenfalls wie der Schreibende selber am Anfang dem Juan wĂŒnschte, er möge doch das UngetĂŒm von Dogge rasch wieder loswerden, hat am Ende Angst, dass dem Tier etwas zustossen könnte, und er/sie hat mehr als dies, aber dies sicher begriffen: Das Leben ist voller Überraschungen, man muss sie nur wahrnehmen und sich offen auf sie einlassen. Dann mag man auf den Hund kommen, aber eben den Hund lieben. Und mit ihm das Leben, so einfach, wie es einem spielt, und ohne Wenn und Aber.

 

REGIE:
Carlos Sorin
PRODUKTION:
Óscar Kramer
José María Morales
CAST:
Juan Villegas
Walter Donado
Micol Estévez
Kita Ca
Pascual Condito
DREHBUCH:
Santiago Calori
Salvador Roselli
Carlos Sorin
KAMERA:
Hugo Colace
SCHNITT:
Mohamed Rajid
TON:
Cecilia Rivero
NicolĂĄs Scaduto
MUSIK:
Nicolas Sorin
AUSSTATTUNG:
Margarita Jusid
KOSTÜME:
Ruth Fischerman

       
  Boogie Nights
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. Mai 1998]
       
 

... ein Film, dessen Schlussequenz in Amerika bereits jetzt als Klassiker gilt... • In einem Nachtclub in San Fernando Valley wird der Erwachsenenfilmregisseur Jack Horner 1977 auf den 17jĂ€hrigen TellerwĂ€scher Eddie Adams aufmerksam, dessen gutgefĂŒllter Hosenschritt ihn fĂŒr eine phĂ€nomenale Karriere im Pornobusiness geradezu prĂ€destiniert. Eddie enttĂ€uscht Jacks Erwartungen nicht: Dank der Grösse seines gottgegebenen Talents und geradezu sagenhafter Stehkraft wird der Junge unter dem Pseudonym Dirk Diggler zum Superstar der Branche. Doch mit dem Beginn des neuen Jahrzehnts muss Dirk seinem exzessiven Lebenswandel Tribut zollen. Der Absturz ins Bodenlose ist vorprogrammiert. . .

Mit seinem erst zweiten Spielfilm ist dem 27jĂ€hrigen Paul Thomas Anderson bereits der grosse Wurf gelungen. Episch im Umfang, aufregend in der AusfĂŒhrung und stets gefĂŒllt mit prallem Leben und unwiderstehlichem Humor, berichtet der Filmemacher in seiner Version von 'A Star Is Born' vom Aufstieg und Fall eines Pornodarstellers in der hypnotischen Hektik der spĂ€ten 70er und der emĂŒchternden Pragmatik der frĂŒhen 80er Jahre - einer Zeit, in der sich auch das Medium der Erwachsenenunterhaltung durch den Beginn der Video-Ära grundlegend verĂ€nderte. Ex-Rapper Mark Wahlberg begeistert in der Hauptrolle, und Superstar Burt Reynolds feiert mit dem Part des Regisseurs Jack Homer ein furioses Comeback. Ihnen zur Seite stehen Julianne Moore ('Vergessene Welt, Jurassic Park'), Heather Graham ('Swingers'), William H. Macy ('Fargo'), Don Cheadle ('Volcano') und John C. Reilly ('Am wilden Fluss') in einem Film, dessen Schlusssequenz in Amerika bereits jetzt als Klassiker gilt und der von dem fĂŒhrenden Unterhaltungsmagazin Entertainment Weekly zum besten Film des Jahres 1997 gewĂ€hlt wurde.

BOOGIE NIGHTS folgt dem Treiben einer bunt zusammengewĂŒrfelten Truppe um den vĂ€terlichen Filmemacher Jack Horner, der davon trĂ€umt, die Industrie der Erwachsenenunterhaltung mit seinen Arbeiten zu revolutionieren. 'GOODFELLAS nahm sich das organisierte Verbrechen vor, und THE PLAYER legte die Politik eines Hollywood-Filmstudios bloss. BOOGIE NIGHTS ist mit diesen beiden Filmen vergleichbar, nur wagt er es, einen Blick hinter die Kulissen der Pornoindustrie zu werfen', erklĂ€rt Michael DeLuca, PrĂ€sident und COO von New Line Productions. 'Das Drehbuch steckt voller kraft- und fantasievoll gezeichneter Figuren, so dass es uns nicht schwerfiel, erstklassige Schauspieler zu gewinnen, von denen man erwarten musste, dass sie bei einem derart provokativen Stoff eigentlich abwinken.'

 

REGIE:
Paul Thomas Anderson
PRODUKTION:
Lloyd Levin
John Lyons
Paul Thomas Anderson
JoAnne Sellar
CAST:
Mark Wahlberg
Burt Reynolds
Julianne Moore
Don Cheadle
John C. Reilly
William H. Macy
DREHBUCH:
Paul Thomas Anderson
KAMERA:
Robert Elswit
SCHNITT:
Dylan Tichenor
MUSIK:
Michael Penn
AUSSTATTUNG:
Bob Ziembicki

       
  Book Club
  [demnächst im Kino - Release: 20. September 2018]
       
 

Ein Film von Bill Holderman • Dianes Mann ist nach 40 Jahren Ehe kĂŒrzlich verstorben. Jane geniesst ihre lockeren AffĂ€ren. Sharon verarbeitet noch immer ihre Scheidung, die Jahrzehnte zurĂŒckliegt. Und Carols Ehe steht nach 35 Jahren vor dem Abgrund. Doch als eine der vier Freundinnen bei einem Treffen ihres Buchclubs 50 SHADES OF GREY als nĂ€chste LektĂŒre vorschlĂ€gt, steht der Alltag der vier bald Kopf. Inspiriert von den anstössigen wie anregenden Texten der BĂŒcher sind sie bereit fĂŒr neue Abenteuer. Ob mit Verflossenen wieder angebandelt wird oder man sich neuen Romanzen hingibt - mit Witz und Charme entscheiden sich die Busenfreundinnen, ihre Leben nochmals aufzumischen.

 

REGIE:
Bill Holderman
PRODUKTION:
Andrew Duncan
Bill Holderman
Alex Saks
Erin Simms
CAST:
Alicia Silverstone
Mary Steenburgen
Jane Fonda
Don Johnson
Diane Keaton
Candice Bergen
DREHBUCH:
Bill Holderman
Erin Simms
KAMERA:
Andrew Dunn
SCHNITT:
Priscilla Nedd-Friendly
AUSSTATTUNG:
Rachel O'Toole
KOSTÜME:
Shay Cunliffe

       
  Borg vs. McEnroe
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Janus Metz Pedersen • Der kĂŒhle Schwede Björn Borg und der hitzköpfige US-Amerikaner John McEnroe gehörten unbestritten zu den grössten Legenden im Tenniszirkus - ihre Feindschaft auf dem Platz war legendĂ€r. Borg/McEnroe zeigt die beiden Tennis-Ikonen bei den Vorbereitungen fĂŒr das Grand Slam-Turnier in Wimbledon 1980. Borg (Sverrir Gudnason) will dort unbedingt seinen 5. Titel in Folge holen und sich ein Denkmal setzen, hadert aber mit sich selber und seinem Erfolg. Sein grösster Herausforderer ist der aufstrebende RĂŒpel McEnroe (Shia LaBeouf), getrieben vom Gedanken, Borg endgĂŒltig vom Thron zu stossen. Erst im Final treffen der Gentleman und der talentierte Exzentriker aufeinander - es wird eines der legendĂ€rsten Tennis-Matches aller Zeiten!

 

REGIE:
Janus Metz Pedersen
PRODUKTION:
Jon Nohrstedt
Fredrik Wikström
CAST:
Shia LaBeouf
Stellan SkarsgÄrd
Tuva Novotny
Sverrir Gudnason
Robert Emms
DREHBUCH:
Ronnie Sandahl
KAMERA:
Niels Thastum
SCHNITT:
Per K. Kirkegaard
Per Sandholt
TON:
Henric Andersson
Pietu Korhonen
Kari VÀhÀkuopus
MUSIK:
Vladislav Delay
Jon Ekstrand
Carl-Johan Sevedag
Jonas Struck
AUSSTATTUNG:
Lina Nordqvist
KOSTÜME:
Kicki Ilander

       
  Bouboule
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Bruno Deville • Intelligent, sensibel, 100 Kilo schwer: Das ist Kevin. Genannt wird der 12-JĂ€hrige Bouboule, Pummelchen. Seine alleinerziehende Mutter ist ĂŒberfordert, der Hausarzt sagt ihm eine dĂŒstere Zukunft voraus. Trost findet Kevin in Pommes Frites und Puddings, die ihn in eine farbenfrohe Traumwelt versetzen, in der das Leben fröhlich und lustig ist. Eines Tages lĂ€uft dem Jungen der schroffe Security-Mann Patrick ĂŒber den Weg – und damit Ă€ndert sich alles


Anderssein, die Suche nach MitgefĂŒhl und Liebe: Regisseur Bruno Deville verpackt ernsthafte Themen gekonnt in eine leichtfĂŒssig erzĂ€hlte Komödie. Das Drehbuch hat er mit Antoine Jaccoud geschrieben, der auch mit der Westschweizer Erfolgsregisseurin Ursula Meier («Home») zusammenarbeitet. «Bouboule» ist herausragend gespielt und besticht nicht zuletzt durch einen stimmungsvollen Soundtrack von Matthieu Chedid alias -M-: ein wunderbarer Film voller melancholischer Poesie und skurrilem Witz.

 

REGIE:
Bruno Deville
PRODUKTION:
Jean-Louis Porchet
GĂ©rard Ruey
Jacques-Henri Bronckart
Olivier Bronckart
CAST:
David Thielemans
Swann Arlaud
Julie Ferrier
François Hadji-Lazaro
Lisa Harder
Amélie Peterli
Themis Pauwels
Dodi Mbemba
Yanko Vande Veegate
Simon Vervoort
DREHBUCH:
Antoine Jaccoud
Bruno Deville
Stéphane Malandrin
LĂ©o Maillard
KAMERA:
Jean-François Hensgens
SCHNITT:
Valentin Rotelli
TON:
Etienne Curchod
MUSIK:
Matthieu Chedid
AUSSTATTUNG:
Françoise Joset
KOSTÜME:
Elise Ancion

       
  Bounty
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. September 2017]
       
 

Ein Film von Shyaka KagamĂ© • Schwarz und Schweizer: Seit einigen Jahren sind wir Zeugen einer neuen Generation, die mehr recht als schlecht diese beiden IdentitĂ€ten kombiniert. Über den Alltag von fĂŒnf Personen mit sehr unterschiedlichen Profilen enthĂŒllt sich eine «Hybrid-Kultur».
WĂ€hrend Bacary, Sicherheitsbeauftragter bei der SBB und KapitĂ€n in der Schweizer Armee, der die drei Landessprachen beherrscht und die typisch schweizerische IdentitĂ€t fĂŒr sich beansprucht, ist der junge Rili, zwischen Street Workouts und kleineren Jobs, auf der Suche nach sich selbst, obwohl er schon bald neue Verantwortungen wird ĂŒbernehmen mĂŒssen.
Die ledige Mutter Winta ist in Genf aufgewachsen, vor allem aber ist sie Eritreerin geblieben. Eine Kultur, die sie ihrer zehnjÀhrigen Tochter Ayan zu vermitteln versucht, was aber nicht immer einfach ist, denn die Augen des Kindes achten noch nicht auf ihre Hautfarbe.
Der ZĂŒrcher Jeffrey seinerseits will mit Ghana, seinem Heimatland, GeschĂ€fte machen, kann sich aber nicht vorstellen, mit einer farbigen Frau zusammen zu sein, denn das sei «wie mit seiner eigenen Mutter auszugehen».
Die erste «afro-schweizerische» Generation wird in Europa als schwarz angesehen und als weiss in Afrika – ganz wie ein «Bounty» (ein Schokoriegel mit einer FĂŒllung aus Kokosflocken, umhĂŒllt von dunkler Schoggi, also: aussen schwarz und innen weiss).

 

REGIE:
Shyaka Kagamé
PRODUKTION:
Florence Adam
MUSIK:
DJ Deheb

       
  Boyhood
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2014]
       
 

Ein Film von Richard Linklater • Vor 12 Jahren, im Jahr 2002, hatte Regisseur Richard Linklater die Idee, einen Film ĂŒber die Kindheit zu drehen. DafĂŒr wĂ€hlte er ein einzigartiges cineastisches Experiment: Von 2002 bis 2013 begleitete er den sechsjĂ€hrigen Mason (Ellar Coltrane) bis zum Eintritt ins College. Kurze, ĂŒber die Jahre verteilte Episoden aus dem Leben von Mason und seiner Patchwork-Familie – seine zwei Jahre Ă€ltere Schwester (Lorelei Linklater) und seine geschiedenen Eltern (Patricia Arquette, Ethan Hawke) – montierte Linklater zu einer berĂŒhrenden Coming-of-Age-Geschichte.
Mit seinem neuesten Film, gefeiert beim Sundance Festival und bei den Berliner Filmfestspielen, setzt er hiermit einen filmischen Meilenstein.
BOYHOOD zeichnet ein emotional tief berĂŒhrendes PortrĂ€t der Jugend mit all ihren Höhen und Tiefen. Eine Hymne an das Leben voller erzĂ€hlerischer Kraft und Leichtigkeit.
Mit der Beziehungstrilogie „Before Sunrise“, „Before Sunset“ und „Before Midnight“ haben Linklaters Filme lĂ€ngst einen festen Platz in den Herzen des Publikums und geniessen Kultstatus.

 

REGIE:
Richard Linklater
PRODUKTION:
Richard Linklater
Jonathan Sehring
John Sloss
Cathleen Sutherland
CAST:
Patricia Arquette
Ellar Coltrane
Ethan Hawke
Tamara Jolaine
Nick Krause
Jordan Howard
Evie Thompson
DREHBUCH:
Richard Linklater
KAMERA:
Lee Daniel
Shane F. Kelly
SCHNITT:
Sandra Adair
TON:
Colin Rogers
AUSSTATTUNG:
Rodney Becker
Gay Studebaker
KOSTÜME:
Kari Perkins

       
  Boys Are Us
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Peter Luisi • Mia ist 16 Jahre alt und am Boden zerstört: Schon wieder ist sie von einem Jungen in der Liebe hintergangen und belogen worden. Sie beschliesst, gemeinsam mit ihrer Ă€lteren Schwester Laura (18), dass sie ihre Verletzung nicht lĂ€nger in sich hineinfressen sondern weitergeben will.

In einem Internet-Chatportal finden sie Timo. Er ist 18 Jahre alt, Rekrut mit einer Abneigung gegen Waffen und auf der Suche nach einer Freundin. Das Ziel von Mia und Laura: Er soll sich in Mia verlieben und dann brutal abserviert werden.

Doch es ist nicht so einfach: Einerseits ist auch Timo schon verletzt worden. Andererseits entwickelt Mia echte GefĂŒhle fĂŒr ihn. Ist ein Ausstieg aus dem Spiel möglich? Und wem steht hier welche Entscheidung noch offen?

 

REGIE:
Peter Luisi
PRODUKTION:
Rajko Jazbec
David Luisi
Peter Luisi
CAST:
Rafael Moergeli
Nicola Perot
Deleila Piasko
Louis KrĂ€henbĂŒhl
Peter Girsberger
DREHBUCH:
Peter Luisi
KAMERA:
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Patrick Zaehringer
TON:
Peter Deininger
MUSIK:
Michael Duss
Christian Schlumpf
Martin Skalsky

       
  Breath
 
       
 

Ein Film von Simon Baker • Wo das Niemandsland West-Australiens auf das Ende der Welt trifft und die Wellen ungebremst ĂŒber die schroffen Felsen hinwegpeitschen, verbringen der wohlbehĂŒtete Piklet und der impulsiv-draufgĂ€ngerische Loonie Mitte der 70er Jahre ihre Jugend. Von der Aura des Surfers Sando angezogen, erlernen die beiden zusammen ein neues Hobby und geben sich mit voller Leidenschaft den Wellen hin. Zwischen Sando, dessen geheimnisvoller Frau Eva, die frĂŒher einmal Spitzensportlerin war, und den beiden Jungs entwickelt sich eine sonderbare Freundschaft. Und als neuer Surf-Mentor der beiden Teenager hat Sando bald eine erste PrĂŒfung auf Lager – es erwartet die beiden die Faszination des ersten jugendlichen Rauschs, die mit tödlicher Gefahr einhergeht 
 Das Coming-of-Age-Drama von Regisseur und Hauptdarsteller Simon Baker basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tim Winton und besticht durch das aussergewöhnliche Zusammenspiel der vier Protagonisten.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Simon Baker
PRODUKTION:
Simon Baker
Jamie Hilton
Mark Johnson
CAST:
Simon Baker
Samson Coulter
Ben Spence
Elizabeth Debicki
DREHBUCH:
Gerard Lee
Simon Baker
Tim Winton
KAMERA:
Marden Dean
SCHNITT:
Dany Cooper
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Steven Jones-Evans
KOSTÜME:
Terri Lamera

       
  Breathe
  [Frosch Studio 2 • 17.15 E/d/f • 12]
[StĂŒssihof 2 • 20.45 E/d/f • 12]
       
 

Ein Film von Andy Serkis • Robin (Andrew Garfield) ist ein gutaussehender, lebenslustiger junger Mann, der sein ganzes Leben noch vor sich hat. Doch plötzlich erkrankt er an KinderlĂ€hmung und ist fortan vom Hals abwĂ€rts gelĂ€hmt. Entgegen jeglicher Empfehlungen der Ärzte und trotz der Tatsache, dass noch nie ein Polio-Patient ausserhalb eines Spitals ĂŒberlebt hat, entschliesst sich Robins Ehefrau Diana (Claire Foy), ihren Gatten nach Hause zu bringen. Mit Hingabe, tiefer Vertrautheit und Entschlossenheit lĂ€sst sie Robin seine Behinderung vergessen und verschafft ihm ungeahnte Freiheiten. Sie beschliessen, sich durch das Leiden nicht einschrĂ€nken zu lassen, gehen auf Reisen und berĂŒhren die Menschen, denen sie begegnen, mit Humor, Mut und Lebensfreude. Doch dann verschlechtert sich Robins Zustand drastisch...

 

REGIE:
Andy Serkis
PRODUKTION:
Jonathan Cavendish
CAST:
Andrew Garfield
Claire Foy
Diana Rigg
Miranda Raison
Dean-Charles Chapman
Ed Speleers
Hugh Bonneville
DREHBUCH:
William Nicholson
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Masahiro Hirakubo
TON:
Jeremy Price
MUSIK:
Nitin Sawhney
AUSSTATTUNG:
James Merifield
KOSTÜME:
Charlotte Walter

       
  Bridget Jones: The Edge of Reason
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 2004]
       
 

Same Bridget. Brand New Diary. • Nach dem Erfolg von Bridget Jones - Schokolade zum FrĂŒhstĂŒck mit fast einer halben Mio. Besuchern geht es jetzt "wahnsinnig“ weiter. Alle Bridget Jones Fans werden in JubelstĂŒrme ausbrechen, denn das erfolgreiche Produzententeam Tim Bevan und Eric Fellner (Notting Hill, Love Actually) konnte fĂŒr „Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns“ nicht nur erneut RenĂ©e Zellweger und Colin Firth, sondern auch Hugh Grant gewinnen.
 
War es nicht zum Verlieben schön? Bridget und der konservative Mark Darcy: Alles Friede, Freude, Schokolade!

Pustekuchen ... vier Wochen nach dem vermeintlichen Happy End mit Mark geht der Ärger fĂŒr Bridget erneut los. Irgendwie ist in der Beziehung der Wurm drin. Ausserdem kĂ€mpft sie mit den TĂŒcken des Alltags, einem neuen Chef und einer Reportage, bei der sie - „oops“ - erneut auf Daniel (Hugh Grant) trifft. Das bleibt nicht ohne Folgen ... Erleben Sie die Comedy des Jahres. Ein Film zum Verlieben: Umwerfend komisch, romantisch – einfach Bridget!

 

REGIE:
Beeban Kidron
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Renée Zellweger
Hugh Grant
Colin Firth
Jim Broadbent
Gemma Jones
DREHBUCH:
Andrew Davies
Helen Fielding
Richard Curtis
Adam Brooks
KAMERA:
Adrian Biddle
SCHNITT:
Greg Hayden
TON:
Glenn Freemantle
MUSIK:
Harry Gregson-Williams
AUSSTATTUNG:
Gemma Jackson
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Brigsby Bear
 
       
 

Ein Film von Dave McCary • Kinder sind leicht zu beeindrucken und besonders empfĂ€nglich fĂŒr die hypnotisierende Wirkung des Unterhaltungsfernsehens. Fast jeder erinnert sich an eine Lieblingssendung, bei der er das GefĂŒhl hatte, diese magische Welt sei einzig fĂŒr ihn geschaffen worden.

Aber was, wenn es tatsÀchlich so ist?

James ist ein riesen Fan von Brigsby Bear, einer cleveren, wenn auch ein wenig albernen Fernsehshow fĂŒr Kinder, von der er geradezu besessen ist. Der kluge und sensible junge Erwachsene, der immer noch zu Hause wohnt, ist mit dieser Fantasyserie aufgewachsen. Auch die Sendung ist mit ihm gewachsen und ĂŒber die Jahre immer komplexer geworden. James’ ĂŒberfĂŒrsorgliche Eltern haben ihren Sohn milde ausgedrĂŒckt ein wenig von der Aussenwelt abgeschirmt.

In einer dramatischen Nacht wird James’ isolierte Welt jedoch ĂŒber den Haufen geworfen. Auf James’ wirren, aber manchmal auch urkomischen Weg zu einem neuen Leben bleibt Brigsby sein treuer Begleiter, der ihm Sicherheit gibt. Als James erfĂ€hrt, dass die Sendung abgesetzt wird, lautet sein neues Motto: The Show must go on. Familie und AutoritĂ€tspersonen sind besorgt ĂŒber James’ Besessenheit. Als er jedoch vom anonymen Zuschauer zum neuen Schöpfer von Brigsby Bear wird, findet er endlich die bedeutungsvollen Beziehungen, die in seinem Leben bis dahin fehlten. Durch die ErzĂ€hlung seiner Geschichte bringt James sie in Ordnung und schafft dabei einen originellen, unkonventionellen und zutiefst ermutigenden Liebesbrief an die erlösende Kraft der KreativitĂ€t.

 

REGIE:
Dave McCary
PRODUKTION:
Will Allegra
P. Jennifer Dana
Al Di
Phil Lord
Christopher Miller
Mark Roberts
Billy Rosenberg
Andy Samberg
Akiva Schaffer
Jorma Taccone
CAST:
Kyle Mooney
Mark Hamill
Jane Adams
Greg Kinnear
Matt Walsh
Michaela Watkins
Ryan Simpkins
DREHBUCH:
Kevin Costello
Kyle Mooney
KAMERA:
Christian Sprenger
SCHNITT:
Jacob Craycroft
TON:
Jon Flores
Leslie Shatz
MUSIK:
David Wingo
AUSSTATTUNG:
Brandon Tonner-Connolly
KOSTÜME:
Sarah Mae Burton

       
  Brokeback Mountain
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Februar 2006]
       
 

Gewinner von 3 Oscars • Wyoming, 1961: Die Cowboys Jack (Jake Gyllenhaal) und Ennis (Heath Ledger) werden auf Brokeback Mountain als Schafhirten engagiert. Zwischen beiden entwickelt sich schnell mehr als nur eine tiefe Freundschaft – sie verlieben sich ineinander. Doch angesichts der engen Moralvorstellungen und herrschenden Konventionen im rauen Wyoming bleiben ihnen nur getrennte Wege. Beide heiraten, grĂŒnden Familien und kommen doch nicht voneinander los.

Nur heimlich können sie ĂŒber die Jahre Augenblicke des gemeinsamen GlĂŒckes geniessen, die raue RealitĂ€t holt sie immer wieder ein. Bis Jack einen letzten verzweifelten Versuch unternimmt, fĂŒr ihre gemeinsame Zukunft zu kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Ang Lee
PRODUKTION:
Diana Ossana
James Schamus
CAST:
Jake Gyllenhaal
Heath Ledger
Michelle Williams
Anne Hathaway
Randy Quaid
DREHBUCH:
Larry McMurtry
Diana Ossana
KAMERA:
Rodrigo Prieto
SCHNITT:
Geraldine Peroni
Dylan Tichenor
TON:
Philip Stockton
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Judy Becker
KOSTÜME:
Marit Allen

       
  Broken City
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. April 2013]
       
 

Ein Film von Allen Hughes • Russell Crowe, Mark Wahlberg und Cathrine Zeta-Jones spielen die Hauptrollen in dem Film BROKEN CITY, der unter anderem auch von Wahlberg produziert wird. Die Dreharbeiten zum Film, dessen Budget mit 60. Mio Dollar veranschlagt ist, haben im November 2011 begonnen. In dem Thriller von Allen Hughes mimt Crowe einen Polizisten, der seine Frau verdĂ€chtigt, ihn zu betrĂŒgen. Aus Argwohn engagiert er einen Detektiv (Wahlberg), um seine Frau zu observieren. Als dann aber der Geliebte seiner Frau ermordet wird, beginnt der Detektiv tiefer zu recherchieren und deckt einen ungeahnten Skandal auf.

 

REGIE:
Allen Hughes
PRODUKTION:
Randall Emmett
George Furla
Allen Hughes
Stephen Levinson
Teddy Schwarzman
Mark Wahlberg
CAST:
Mark Wahlberg
Russell Crowe
Catherine Zeta-Jones
Jeffrey Wright
Kyle Chandler
Barry Pepper
Justin Chambers
DREHBUCH:
Brian Tucker
KAMERA:
Ben Seresin
SCHNITT:
Cindy Mollo
TON:
Martin Lopez
MUSIK:
Atticus Ross
Claudia Sarne
Leopold Ross
AUSSTATTUNG:
Tom Duffield
KOSTÜME:
Betsy Heimann

       
  Broken Wings
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2003]
       
 

Ein Film von Nir Bergman • Eigentlich sind die Ulmans eine Familie aus der Mittelschicht, wie es sie ĂŒberall auf der Welt gibt. Doch dann stirbt ĂŒberraschend der Vater. Daphne und ihre vier Kinder geraten neben ihrem Schmerz auch noch finanziell in BedrĂ€ngnis. Und das ist noch nicht alles: Die jĂŒngste Tochter hat Angst vor ihrem ersten Schultag. Ihr zehn Jahre alter Bruder will den Weltrekord in einer Disziplin brechen, bei der es offenbar darum geht, sich in leere Swimmingpools zu stĂŒrzen. Indessen hat der Ă€lteste der Ulman-Söhne die Schule hingeschmissen und verteilt in einem MĂ€usekostĂŒm Flyer in der Stadt...

Ohne SentimentalitĂ€t, dafĂŒr mit einem sicheren GespĂŒr fĂŒr die AbsurditĂ€ten des Alltags, verknĂŒpft Nir Bergmann in seinem ersten abendfĂŒllenden Spielfilm fĂŒnf Episoden aus dem Alltag einer israelischen Familie zu einem bewegenden Drama ĂŒber die Zerbrechlichkeit des GlĂŒcks.

 

REGIE:
Nir Bergman
PRODUKTION:
Assaf Amir
CAST:
Orly Silbersatz Banai
Maya Maron
Nitai Gaviratz
Vladimir Friedman
Dana Ivgi
Danny Niv
Daniel Magon
DREHBUCH:
Nir Bergman
KAMERA:
Valentin Belonogov
SCHNITT:
Einat Glaser-Zarhin
TON:
David Lis
MUSIK:
Avi Belleli
KOSTÜME:
Ada Levin

       
  Brooklyn
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Januar 2016]
       
 

Ein Film von John Crowley • BROOKLYN erzĂ€hlt die bewegende Geschichte der jungen Eilis Lacey (Saoirse Ronan), einer jungen irischen Immigrantin, die in den 1950er Jahren versucht, in Brooklyn Fuss zu fassen. Von den Versprechungen Amerikas angelockt, verlĂ€sst Eilis nicht nur Irland sondern auch das behagliche Heim ihrer Mutter, um in New York ein neues Leben zu beginnen.

Anfangs leidet die junge Frau unter grossem Heimweh, doch das verfliegt schnell als sie sich von einer Liebesromanze mitreissen lĂ€sst. Aber schon bald wird ihr neues Leben auf eine harte Probe gestellt und sie muss sich nicht nur zwischen zwei LĂ€ndern sondern auch zwischen zwei ganz unterschiedlichen LebensentwĂŒrfen entscheiden.

 

REGIE:
John Crowley
PRODUKTION:
Finola Dwyer
Amanda Posey
CAST:
Saoirse Ronan
Domhnall Gleeson
Michael Zegen
Emory Cohen
Mary O'Driscoll
Julie Walters
DREHBUCH:
Nick Hornby
Colm TĂłibĂ­n
KAMERA:
Yves BĂ©langer
SCHNITT:
Jake Roberts
TON:
Dillon Bennett
Glenn Freemantle
Mark Heslop
MUSIK:
Michael Brook
AUSSTATTUNG:
François Séguin
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  Brooklyn's Finest
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2010]
       
 

Das Gesetz der Strasse • East Brooklyn ist New Yorks Brennpunkt Nummer 1 - und der tĂ€gliche Einsatzort dreier Polizisten: Streifencop Eddie (Richard Gere) hat nur noch ein paar Tage bis zur Pensionierung, als er noch einmal in einen grossen Einsatz geschickt wird. Tango (Don Cheadle) ermittelt schon seit drei Jahren als Undercover-Cop in Brooklyns Drogenszene. Sal (Ethan Hawke) ist Mitglied in einem Spezialkommando, das die UmschlagplĂ€tze ĂŒberwacht und das Drogengeld aus dem Verkehr ziehen soll. Als Tangos Freund und Drogendealer Caz (Wesley Snipes) aus dem Knast entlassen wird und seinen nĂ€chsten grossen Deal plant, fĂŒhrt eine verhĂ€ngnisvolle Drogenrazzia die drei Cops zusammen.

 

REGIE:
Antoine Fuqua
PRODUKTION:
Elie Cohn
Basil Iwanyk
John Langley
John Thompson
CAST:
Richard Gere
Don Cheadle
Wesley Snipes
Ethan Hawke
Ellen Barkin
DREHBUCH:
Michael C. Martin
KAMERA:
Patrick Murguia
SCHNITT:
Barbara Tulliver
TON:
Maurice Schell
MUSIK:
Marcelo Zarvos
AUSSTATTUNG:
ThérÚse DePrez
KOSTÜME:
Juliet Polcsa

       
  Brother Bear
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. März 2004]
       
 

Nature Calls • Viele, viele Jahre vor unserer Zeit: Im Nordwesten Amerikas leben die drei BrĂŒder Kenai, Denahi und Sitka. Durch einen tragischen Unfall wird der Älteste von einem BĂ€ren getötet. Kenai, der ungestĂŒme JĂŒngste, schwört Rache. Doch dann passiert Unglaubliches: Kenai wird auf magische Weise selbst in einen BĂ€ren verwandelt 
 Aus der neuen Sicht sieht die Welt ganz anders aus: Um sich auf vier Tatzen zurechtfinden und wieder ein Mensch werden zu können, muss Kenai sich mit einem vermeintlichen Erzfeind anfreunden, dem jungen, sehr gesprĂ€chigen Grizzly Koda, der auf der Suche nach seiner Mutter ist.

Gemeinsam macht sich das ungleiche Paar auf den Weg: Kenai, um seine Menschengestalt wiederzuerlangen, Koda, um beim sagenumwobenen jÀhrlichen BÀrenfest Salmon Run seine Mutter wiederzufinden. Ausgerechnet der liebenswerte Koda bringt dem zornigen Kenai wÀhrend ihrer abenteuerlichen Reise bei, was Freundschaft, Bruderliebe und Toleranz wirklich bedeuten 


Der 44. abendfĂŒllende Zeichentrickfilm aus dem Hause Disney ist ein mitreissendes Abenteuer in der Tradition von „Mulan“ und „Tarzan“ – ein bezaubernd gezeichneter Film fĂŒr Jung und Alt, in dem Humor, Spannung und vor allem Herz nicht zu kurz kommen.
Kein Geringerer als OscarÂź-PreistrĂ€ger Phil Collins steuerte sechs brandneue, eigens fĂŒr BÄRENBRÜDER komponierte Songs bei.

 

REGIE:
Aaron Blaise
Robert Walker
PRODUKTION:
Chuck Williams
CAST:
Joaquin Phoenix
Jeremy Suarez
Jason Raize
Rick Moranis
Dave Thomas
D.B. Sweeney
Joan Copeland
DREHBUCH:
Steve Bencich
Ron J. Friedman
TON:
Richard L. Anderson
MUSIK:
Phil Collins
Mark Mancina

       
  Bruegel - The Mill and the Cross
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Oktober 2011]
       
 

Ein Film von Lech Majewski • Michael Francis Gibsons Buch „The Mill and the Cross“ ist eine komplexe Analyse des GemĂ€ldes „Die Kreuztragung Christi“ von Peter Bruegel. Nachdem Gibson 2005 den Film „Angelus“ von Lech Majewski in einem Pariser Kino gesehen hatte, war er so fasziniert von dem kĂŒnstlerischen Schaffen Majewskis, dass er ihm ein Exemplar seines Buches zukommen liess. Majewski, der seine Karriere ebenfalls als Maler und Dichter begonnen hatte, bewunderte Gibsons differenzierten Zugang zu Bruegels GemĂ€lde. Mit der Verfilmung von THE MILL AND THE CROSS wollte er ein filmisches Äquivalent des flĂ€mischen Meisterwerks in Angriff nehmen.
Lech Majewskis Schaffen war schon immer stark auf bildende Kunst bezogen: Im Museum of Modern Art und auf der Biennale von Venedig wurde seine Videokunst gezeigt, er schrieb das Drehbuch zum Film BASQUIAT und hat in seinem Film THE GARDEN OF EARTHLY DELIGHTS das gleichnamige GemĂ€lde von Hieronymus Bosch „Der Garten der LĂŒste“ kunstfertig in Szene gesetzt.
FĂŒr den Film THE MILL AND THE CROSS wurden die neue CG Technologie, sowie neueste 3D Effekte verwendet. Laut Majewki waren die drei Jahre Filmproduktion nötig, um das filmische Gesamtbild zu schaffen – den vielschichtigen digitalen Bildteppich, bestehend aus unterschiedlichen Perspektiven, atmosphĂ€rischen PhĂ€nomenen und Menschen.

 

REGIE:
Lech Majewski
PRODUKTION:
Lech Majewski
Freddy Olsson
Dorota Roszkowska
CAST:
Rutger Hauer
Oskar Huliczka
Charlotte Rampling
Michael York
DREHBUCH:
Michael Francis Gibson
Lech Majewski
KAMERA:
Lech Majewski
Adam Sikora
TON:
Bartlomiej Bogacki
MUSIK:
Lech Majewski
JĂłzef Skrzek

       
  Buena Vista Social Club
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Juni 1999]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • In ihrer Heimat geniessen sie Kultstatus. Ihre Musik steht fĂŒr das pulsierende Leben Kubas, fĂŒr die SehnsĂŒchte und WĂŒnsche der Menschen dort. Mit Songs wie 'Chan Clian' oder 'Dos Gardenias' rĂŒhren und begeistern sie ganze Generationen weit ĂŒber die Grenzen Kubas hinaus. Das Album 'BUENA VISTA SOCIAL CLUB' avancierte zum internationalen Überraschungs-Hit und wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. Seit der Erstveröffentlichung wurde es weltweit mehr als drei Millionen mal verkauft.

Alles begann 1996 als der bekannte Weltmusiker und Komponist Ry Cooder nach Havanna reiste, um dort mit kubanischen Musikern eine Platte aufzunehmen. Er suchte und fand einige der legendÀren Soneros der 30er, 40er und 50er Jahre. Unter ihnen Idole wie Compay Segundo (Gesang, Gitarre), Ruben Gonzalez (Piano), Ibrahim Ferrer (Bariton), Omara Portuondo (Gesang) oder auch Eliades Ochoa (Gitarre). Zusammen bilden sie ein einzigartiges Musikprojekt: BUENA VISTA SOCIAL CLUB.

Von der weltweiten Euphorie, die nach der Veröffentlichung des Alburns ausbrach, liess sich auch Wim Wenders anstecken. Er begleitete seinen langjÀhrigen Freund und Wegbegleiter Ry Cooder mit einem kleinen Filmteam zu Aufnahmesessions nach Havanna und tauchte ein in die Welt der kubanischen Son-Musik. Entstanden ist ein einzigartiger Musikfilm, mit dem er den legendÀren Soneros und ihrer Musik ein filmisches Denkmal setzt. BUENA VISTA SOCIAL CLUB erlebte seine Weltpremiere im Rahmen der Berlinale 1999 im Wettbewerb ausser Konkurrenz.

Ein mitreissendes Erlebnis, das keinen Zweifel zulÀsst: Dieser Sommer wird kubanisch!

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Ulrich Felsberg
Deepak Nayar
CAST:
Luis Barzaga
Joachim Cooder
Ry Cooder
Juan de Marcos GonzĂĄlez
Julio Alberto FernĂĄndez
Ibrahim Ferrer
DREHBUCH:
Wim Wenders
KAMERA:
Jörg Widmer
Robby MĂŒller
SCHNITT:
Brian Johnson
TON:
Elmo Weber

       
  Bully
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juli 2002]
       
 

Ein Film von Larry Clark • Bei den 58. Filmfestspielen von Venedig wurde der Wettbewerb mit BULLY eröffnet, dem jĂŒngsten Werk des amerikanischen Regisseurs Larry Clark. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich 1993 in den USA ereignete.

Bobby und Marty leben in Miami/Florida. Sie sind beide zwanzig Jahre alt. Über die Zukunft machen sie sich wenig Gedanken. Ein Tag gleicht dem anderen: Sie lenken Cabrios durch die Stadt, reissen MĂ€dchen auf und probieren Drogen aus.

Zwischen den beiden jungen MĂ€nnern hat sich ein fest gefĂŒgtes Rollenverhalten entwickelt: Bobby behandelt Marty wie ein Spielzeug. Und Marty lĂ€sst die DemĂŒtigungen ĂŒber sich ergehen. Eines Abends lernen sie zwei MĂ€dchen kennen. WĂ€hrend die eine sich in Marty verliebt, vergeht sich Bobby an ihrer Freundin. Die MĂ€dchen schwören Rache...

 

REGIE:
Larry Clark
PRODUKTION:
Don Murphy
Fernando Sulichin
Chris Hanley
CAST:
Brad Renfro
Bijou Philipps
Rachel Miner
Michael Pitt
Kelli Garner
Leo Fitzpatrick
Nick Stahl
DREHBUCH:
Zachary Long
Roger Pullis
KAMERA:
Steve Gainer
SCHNITT:
Andrew Hafitz

       
  Buongiorno, notte
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. September 2004]
       
 

Ein Film von Marco Bellocchio • Chiara fĂŒhrt ein scheinbar normales, fast monotones Leben: BĂŒro, Arbeit, Kollegen, Freund. Doch der Schein trĂŒgt, denn Chiara gehört den italienischen Roten Brigaden an und ist in die EntfĂŒhrung Aldo Moros verwickelt. Ein Doppelleben im Dienste der Revolution.

Durch Chiaras Augen, die manchmal verloren, manchmal gehetzt wirken, nehmen die komplexen «bleiernen Jahre» des Terrorismus in Italien Gestalt an. Chiara, eine getreue Verfechterin ihrer radikalen Ideen, hĂ€lt sich mit drei Komplizen und dem entfĂŒhrten Moro in einer unscheinbaren Römer Wohnung versteckt. Doch je lĂ€nger das Drama andauert, um so mehr Zweifel tauchen in ihr auf. Die sich hĂ€ufenden Konflikte mit den MitkĂ€mpfern verunsichern sie in ihrer Rolle als militante Kraft. Die Faszination einer revolutionĂ€ren Utopie wiegt die zerstörerische Wut ihrer Mitbewohner nicht auf.

 

REGIE:
Marco Bellocchio
PRODUKTION:
Marco Bellocchio
Sergio Pelone
CAST:
Luigi Lo Cascio
Maya Sansa
Roberto Herlitzka
Pier Giorgio Bellocchio
Giovanni Calcagno
Paolo Briguglia
DREHBUCH:
Marco Bellocchio
KAMERA:
Pasquale Mari
SCHNITT:
Francesca Calvelli
TON:
Emanuela Di Giunta
MUSIK:
Riccardo Giagni
AUSSTATTUNG:
Marco Dentici
KOSTÜME:
Sergio Ballo

       
  Buoni a nulla
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Januar 2015]
       
 

Ein Film von Gianni Di Gregorio • Kurz bevor Gianni seinen wohlverdienten Ruhestand antreten kann, eröffnet ihm sein Chef, dass die italienische Regierung die Pensionierungsbedingungen geĂ€ndert hat. Nicht nur soll Gianni zwei Jahre lĂ€nger arbeiten, sondern er wird auch in ein modernes BĂŒro in die Agglomeration Roms versetzt.

Als ob es nicht schon genug wÀre, dass sich seine Exfrau in seine Privatangelegenheiten einmischt und ihn zusammen mit ihrer Tochter dazu drÀngt, aus seiner schönen Altbauwohnung im Zentrum von Rom auszuziehen, macht ihm nun auch die neue Chefin das Leben unnötig schwer.

Aber Gianni lÀsst sich nicht unterkriegen und beschliesst, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen. Zusammen mit seinem neuen Arbeitskollegen Marco will er sich von nun an den nötigen Respekt verschaffen.

 

REGIE:
Gianni Di Gregorio
PRODUKTION:
Angelo Barbagallo
CAST:
Anna Bonaiuto
Gianni Di Gregorio
Camilla Filippi
Valentina Gebbia
Daniela Giordano
DREHBUCH:
Gianni Di Gregorio
KAMERA:
Gian Enrico Bianchi
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Paolo Amici
MUSIK:
Enrico Melozzi
AUSSTATTUNG:
Susanna Cascella
KOSTÜME:
Silvia Polidori

       
  Burke & Hare
 
       
 

Sie finden immer eine Leiche • In Edinburgh sind Leichen knapp. Im Epizentrum des medizinischen Fortschritts herrscht in den 1820er Jahren besonders zwischen den fĂŒhrenden Doktoren Monroe und Knox ein erbitterter Kampf um jeden Toten. Es dĂŒrfen nĂ€mlich nur Körper von Kriminellen fĂŒr die medizinische Forschung verwendet werden. Doch die beiden irischen Einwanderer Burke und Hare nehmen es mit den Gesetzen nicht so genau und beginnen, frisch Bestattete wieder auszugraben. Ein gutes GeschĂ€ft und die Doktoren fragen nicht weiter nach. Doch der Bedarf ist immer noch nicht gedeckt.

Also greifen die beiden Lieferanten zu drastischeren Mitteln ... warum warten, bis jemand gestorben ist? Da kann man doch nachhelfen. Ein legendÀres Serien-Killer-Duo startet seine Tod bringende Laufbahn ...

 

REGIE:
John Landis
PRODUKTION:
Barnaby Thompson
CAST:
Simon Pegg
Andy Serkis
Isla Fisher
Tom Wilkinson
DREHBUCH:
Piers Ashworth
Nick Moorcroft
KAMERA:
John Mathieson
SCHNITT:
Mark Everson
TON:
Peter Hanson
John Midgley
MUSIK:
Joby Talbot
AUSSTATTUNG:
Simon Elliott
KOSTÜME:
Deborah Nadoolman

       
  Burning Out
 
       
 

Ein Film von JĂ©rĂŽme Le Maire

 

REGIE:
JĂ©rĂŽme Le Maire
PRODUKTION:
Arnauld de Battice
Elisa Garbar
FĂ©licie Roblin
Isabelle Truc
SCHNITT:
Matyas Veress
TON:
Denis SĂ©chaud
MUSIK:
George Van Dam

       
  By the Sea
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Angelina Jolie • Der von Oscar-Gewinnerin Angelina Jolie Pitt geschriebene, inszenierte und produzierte Film BY THE SEA ist das Nachfolgeprojekt ihrer Regiearbeit Unbroken, die ebenfalls fĂŒr Universal Pictures entstand. Die Hauptrollen ĂŒbernehmen das Ehepaar Jolie Pitt. In den Nebenrollen werden sie von einem internationalen Ensemble unterstĂŒtzt, das sich aus MĂ©lanie Laurent, Melvil Poupaud, Niels Arestrup und Richard Bohringer zusammensetzt.
Frankreich, Mitte der 70er Jahre. Der amerikanischen Schriftsteller Roland (Pitt) und seine wunderschöne Frau Vanessa (Jolie Pitt) verbringen den Sommer in einem ruhigen, malerischen Badeort. WÀhrend sie Zeit mit anderen Urlaubern, wie dem frisch verheirateten Paar Lea (Laurent) und François (Poupaud), und den Einheimischen Michel (Arestrup) und Patrice (Bohringer) verbringen, beginnt das Paar, sich den ungelösten Problemen ihres eigenen Lebens zu stellen. Eine Reise, die beide sich selbst wieder nÀher bringt.

Sowohl stilistisch als auch in seiner Herangehensweise an die Darstellung menschlicher Emotionen und Verhaltensweisen, lÀsst sich BY THE SEA vom europÀischen Kino und Theater der 60er und 70er Jahre inspirieren.
Die Kern-Mannschaft, die Jolie Pitt hinter der Kamera unterstĂŒtzte, bestand aus Kameramann Christian Berger (Das Weisse Band), der sein Cine Reflect Lighting System fĂŒr den Dreh benutzte, dem Production Designer Jon Hutman (Unbroken), der Cutterin Patricia Rommel (Das Leben der Anderen) sowie der KostĂŒmbildnerin Ellen Mirojnick (Wall Street: Money Never Sleeps). Pitt fungierte neben ihr als Produzent, wĂ€hrend Chris Brigham (Inception), Holly Goline-Sadowski (Unbroken) und Michael Vieira (Unbroken) als ausfĂŒhrende Produzenten tĂ€tig waren.

 

REGIE:
Angelina Jolie
PRODUKTION:
Angelina Jolie
Brad Pitt
CAST:
Brad Pitt
Angelina Jolie
MĂ©lanie Laurent
Niels Arestrup
Melvil Poupaud
DREHBUCH:
Angelina Jolie
KAMERA:
Christian Berger
SCHNITT:
Martin Pensa
Patricia Rommel
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Jon Hutman
KOSTÜME:
Ellen Mirojnick

       
  C.R.A.Z.Y.
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Juni 2006]
       
 

VerrĂŒcktes Leben! • Ausgerechnet beim Weihnachtsfest 1960 erblickt der junge Zachary in QuĂ©bec das Licht der Welt. Als zweitjĂŒngstes Kind unter vier ungleichen BrĂŒdern scheint er so gar nicht in die bĂŒrgerliche Vorstadtfamilie Beaulieu zu passen. FĂŒr die fromme Mutter ist Zac mit einer besonderen Begabung gesegnet und auch der engstirnige Vater ist masslos stolz auf seinen schmucken Zögling.

FĂŒr Zac beginnt eine idyllische Kindheit: Sein Vater lĂ€sst ihn das Auto waschen, nimmt ihn mit auf heimliche Spritztouren zur Pommes-Bude und schmettert zu festlichen AnlĂ€ssen unermĂŒdlich Chansons von Aznavour. Noch geniesst Zac die familiĂ€re Geborgenheit, die Rituale und seine Stellung als Vaters Liebling. Aber das GlĂŒck ist von kurzer Dauer. Denn als Zacs Hormone beginnen, verrĂŒckt zu spielen, geht der Vater auf Distanz. Seine stĂ€ndigen Konflikte mit den Eltern, die ersten Erfahrungen mit Liebe, Sex und Drogen machen sein Leben als Teenager zu einer emotionalen Achterbahnfahrt.

Eine Zeitreise durch Mode, Musik und LebensgefĂŒhl der 70er Jahre beginnt. Zac trĂ€umt von Rebellion und Freiheit. Aber auch wenn er heimlich Joints raucht und mit Motorradtouren den MĂ€dchen imponieren will, kĂ€mpft er vor allem darum, die Anerkennung seines Vaters zurĂŒckzuerobern. Immer wenn ihn die spiessige Umgebung zu erdrĂŒcken droht, flĂŒchtet Zac in die Songs, die die Aufbruchsstimmung seiner Epoche einfangen: Pink Floyd, die Rolling Stones und vor allem der schillernde David Bowie werden Zacs stĂ€ndige Begleiter.

Die Suche nach seinen echten WĂŒnschen und Begierden fĂŒhrt sein Leben voller Musik, Humor und Revolte auf eine mystische Reise. Zac kehrt verĂ€ndert zurĂŒck und findet - nach vielen Umwegen - schliesslich seinen eigenen Weg

 

REGIE:
Jean-Marc Vallée
PRODUKTION:
Pierre Even
Jean-Marc Vallée
CAST:
Michel CÎté
Marc-André Grondin
Danielle Proulx
Johanne Lebrun
Francis Ducharme
DREHBUCH:
François Boulay
Jean-Marc Vallée
KAMERA:
Pierre Mignot
SCHNITT:
Paul Jutras
TON:
Martin Pinsonnault
MUSIK:
David Bowie
KOSTÜME:
Anne-Marie Aird
Ginette Magny
Madeleine Tremblay

       
  C'est quoi la vie?
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. September 2000]
       
 

Ein Film von François Dupeyron • Nicolas, der Sohn eines Bauern, lebt mit seinen Eltern und Grosseltern auf einem Hof. Er fĂŒhrt ein Leben, das geprĂ€gt ist von seinen nĂ€chtlichen Barbesuchen, von dem Kalben der KĂŒhe und dem Sonnenaufgang.

Es ist nicht sicher, ob er dieses Leben weiterfĂŒhren kann. Sein Vater hat sich verschuldet. Und Nicolas ist sich immer weniger im klaren darĂŒber, wo sein eigentlicher Platz ist im Leben. Und ob das Leben als Bauer die Zukunft ist, die er sich ertrĂ€umt.

Als er Maria begegnet, verfĂ€llt er sofort ihrem Charme. Sie ist wunderschön, einige Jahre Ă€lter als er und lebt mit zwei Kindern in einem kleinen Ort in den HĂŒgeln.

Zuhause verschlechtert sich die Lage, die KĂŒhe werden von einer seltenen Krankheit befallen und das Drama nimmt seinen Lauf. Nicolas' Familie muss den Hof aufgeben. Er versucht, aus der Situation und seinem bisherigen Leben auszubrechen, doch seine Versuche scheitern klĂ€glich. Schliesslich erinnert er sich an einen Satz, den sein Vater gerne zitiert hat: 'Ein Bauer kann nicht hungers sterben solange er einen Hof und etwas zu sĂ€en hat...'

Oben in den HĂŒgeln gibt es eine verlassene Farm... Und da ist immer noch Maria...

 

REGIE:
François Dupeyron
PRODUKTION:
Michel Saint-Jean
Maurice Bernart
KAMERA:
Tetsuo Nagata
SCHNITT:
Bernard Sasia
MUSIK:
Michel Portal
Brian Yamakoshi

       
  C'Ă©tait hier
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Juni 2011]
       
 

Ein Film von Jacqueline Veuve • Lucens, in der französischsprachigen Schweiz, Sommer 1937: In Reih und Glied stehen die Zuschauer am Strassenrand und warten auf die Radrennfahrer der Tour de Suisse.

Die Kinder von damals erinnern sich ... Als sie zu erzÀhlen beginnen, kommen in mir Erinnerungen an die Arbeiterschaft in diesem Dorf auf, wo ich als Kind meine Ferien im herrschaftlichen Haus meines Grossvaters verbrachte, der dort eine Mineralienfabrik besass.

Die Etappen der Tour de Suisse im Jahre 1937 sind kleine Marksteine im Leben von Blanche, Charlie-Rose, Violette, Pierre, RenĂ© und anderen. Manche Kindheit war von Armut und Elend geprĂ€gt, doch die Erinnerungen an kurze GlĂŒcksmomente, die sie mit ihren NĂ€chsten teilten, sind ihnen geblieben. Einige hatten das GlĂŒck, ihre Arbeit zu lieben, andere waren mit der Unerbittlichkeit der Arbeitswelt konfrontiert, in der sie mit WĂŒrde fĂŒr bessere Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne kĂ€mpften.

Anhand dieser schamhaften und feinsinnigen Zeugnisse, die mit Bildern aus unbekannten Archiven bereichert werden, entsteht ein filigranes Bild der Geschichte mit ihren Krisen, Wirrnissen und Fortschritten.

 

REGIE:
Jacqueline Veuve
DREHBUCH:
Jacqueline Veuve
KAMERA:
Steff Bossert
Peter Guyer
SCHNITT:
Janine Waeber

       
  Cadillac Records
 
       
 

Ein Film von Darnell Martin • In der kulturell und politisch turbulenten Zeit im Chicago der 1950er Jahre engagiert der junge polnische Emigrant Leonard Chess (ADRIEN BRODY) eine talentierte, wenn auch recht chaotische Bluesband fĂŒr seine kleine Bar in der rauen South Side von Chicago. Chess ist beeindruckt von der Energie und dem Herzblut der Musiker: Allen voran hat es ihm Gitarrist Muddy Waters (JEFFREY WRIGHT) und der impulsive Mundharmonika-Spieler Little Walter (COLUMBUS SHORT) angetan. Chess organisiert fĂŒr sie eine Session in einem Aufnahmestudio. Nach ersten Erfolgen in den R&B Charts sieht Chess seine Berufung gekommen und grĂŒndet seine eigene Plattenfirma: CADILLAC RECORDS - jeden Musiker, der die Charts erreicht, belohnt er mit einem Cadillac. Chess schafft es nach und nach, weitere bedeutende musikalische Talente unter Vertrag zu nehmen und ist beruflich und persönlich mit dem Leben von legendĂ€ren KĂŒnstlern wie Howlin’ Wolf (EAMONN WALKER) und Chuck Berry (MOS DEF) verstrickt. Chess ist glĂŒcklich und liebt seine Musiker wie seine Familie. Doch als er eines Tages die junge, eigenwillige SĂ€ngerin Etta James (BEYONCÉ KNOWLES) unter seine Fittiche nimmt, fĂ€llt es ihm zunehmend schwer, seine beruflichen Ambitionen von seiner privaten Leidenschaft zu trennen.

 

REGIE:
Darnell Martin
PRODUKTION:
Andrew Lack
Sofia Sondervan
CAST:
Adrien Brody
Jeffrey Wright
Gabrielle Union
Columbus Short
Cedric the Entertainer
DREHBUCH:
Darnell Martin
KAMERA:
Anastas N. Michos
SCHNITT:
Peter C. Frank
TON:
Mark Filip
MUSIK:
Terence Blanchard
AUSSTATTUNG:
Linda Burton
KOSTÜME:
Johnetta Boone

       
  CafĂ© de Flore
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. April 2012]
       
 

Ein Film von Jean-Marc VallĂ©e • Antoine (Kevin Parent) bringt die internationalen Dancefloors zum Vibrieren. Er ist ein erfolgreicher DJ, lebt in Montreal und hat eine leidenschaftliche neue Beziehung. Doch da ist noch Carole (HĂ©lĂšne Florent), die Mutter seiner beiden Töchter. Antoine hat sie verlassen. Carole aber will und kann ihn nicht vergessen.

So bedingungslos wie Carole liebt auch Jacqueline (Vanessa Paradis). Sie tut alles fĂŒr ihren siebenjĂ€hrigen Sohn, mit dem sie im Paris der 60er-Jahre wohnt. Doch eines Tages verliert der vife Junge sein Herz an eine Schulkameradin, die wie er mit Trisomie geboren wurde. Langsam beginnt er, sich emotional von Jacqueline zu lösen


 

REGIE:
Jean-Marc Vallée
PRODUKTION:
Pierre Even
CAST:
Vanessa Paradis
Kevin Parent
HĂ©lĂšne Florent
Evelyne Brochu
Rosalie Fortier
DREHBUCH:
Jean-Marc Vallée
KAMERA:
Pierre Cottereau
AUSSTATTUNG:
Patrice Vermette
KOSTÜME:
Ginette Magny

       
  CafĂ© Odeon
 
       
 

Ein Film von Kurt FrĂŒh • Intellektuelle und leichte MĂ€dchen in den 1950er Jahren. Kurt FrĂŒhs Hommage an den ZĂŒrcher KĂŒnstlertreff CafĂ© Odeon.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Kurt FrĂŒh
PRODUKTION:
Max Dora
CAST:
Emil Hegetschweiler
Margrit Winter
Hans Gaugler
Erwin Kohlund
Ines Torelli
DREHBUCH:
Kurt FrĂŒh
KAMERA:
Georges C. Stilly
SCHNITT:
René Martinet
TON:
Paul Wartmann
MUSIK:
Walter Baumgartner
AUSSTATTUNG:
Ambrosius Humm

       
  CafĂ© Society
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2016]
       
 

Ein Film von Woody Allen • Der junge Bobby kommt in den 1930er Jahren nach Hollywood in der Hoffnung, in der Filmbranche Fuss zu fassen. Unverhofft verliebt er sich und findet sich im mitreissenden Zirkel des berĂŒhmt berĂŒchtigten CafĂ© Society wieder. HochkarĂ€tig besetzt mit Kristen Stewart, Jesse Eisenberg, Blake Lively, Parker Posey, Steve Carell und Corey Stoll eröffnet der neuste Film von Woody Allen das Filmfestival Cannes 2016.

 

REGIE:
Woody Allen
PRODUKTION:
Letty Aronson
Stephen Tenenbaum
Edward Walson
CAST:
Jesse Eisenberg
Blake Lively
Kristen Stewart
Kelly Rohrbach
Steve Carell
Corey Stoll
Anna Camp
Parker Posey
Judy Davis
DREHBUCH:
Woody Allen
KAMERA:
Vittorio Storaro
TON:
Matthew Haasch
David J. Schwartz
AUSSTATTUNG:
Santo Loquasto
KOSTÜME:
Suzy Benzinger

       
  Çalgi Çengi Ikimiz
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2017]
       
 

Ein Film von Selçuk Aydemir • Im Folgeprojekt zu Calgi Cengi, setzt Selçuk Aydemir (DĂŒgĂŒn Dernek) die Geschichte aus dem Jahre 2011 fort. Die Musiker GĂŒrkan (Ahmet Kural) und Salih (Murat Cemcir) greaten diesmal aus versehen an die Mitglieder des organisierten Verbrechens.

 

REGIE:
Selçuk Aydemir
CAST:
Ahmet Kural
Murat Cemcir
Bora Akkas
Rasim Öztekin
Cahit Gök
DREHBUCH:
Selçuk Aydemir

       
  Callas assoluta
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. November 2007]
       
 

Ein Film von Philippe Kohly • Sie hatte die schönste Stimme der Welt und sie war die "Primadonna assoluta" der OpernbĂŒhnen des 20sten Jahrhunderts: Auch dreissig Jahre nach ihrem Tod ist Maria Callas unvergessen. Obwohl sie nur in einem einzigen Film - Pier Paolo Pasolinis "Medea" (1969) - mitspielte, existieren von ihr unzĂ€hlige Filmaufnahmen. Diese neben Ausschnitte aus dem reichen Schatz bestehender Tonaufzeichnungen und neben neue Aufnahmen der Orte des Geschehens stellend, prĂ€sentiert Philippe Kohly mit CALLAS ASSOLUTA ein packendes PortrĂ€t der grossen Diva. Gestaltet hat Kohly seinen Film als biografischen Roman ĂŒber ein aussergewöhnliches aber auch höchst tragisches Schicksal. Denn genauso, wie sie in ihrem eigenen Leben Norma, die Hohepriesterin der Oper verkörperte, war Maria Callas auch La Traviata, die unglĂŒcklich verliebte Frau. Eine fatale Verbindung, die ihren Anfang bei Callas Geburt nahm und bis in den Tod dauerte: So wie Maria Callas die strahlende Heldin der grossen BĂŒhnen, der MailĂ€nder Scala, der Opera Paris und der Metropolitan Opera in New York war, so war sie immer auch die ungeliebte Tochter einer Frau, die sich sehnlich einen Sohn gewĂŒnscht hatte. Aus dem klassischer Hollywood-Melodramen ist CALLAS ASSOLUTA geschmiedet. Er zeugt von der Tragik eines Lebens, dessen wirklich grosse Liebe - zum Reeder Aristoteles Onassis - nie ihre volle ErfĂŒllung fand. Und zieht in Bann durch die unendliche Ausdruckskraft seiner Protagonistin, deren Stimme von einer bis heute unĂŒbertroffenen Einzigartigkeit ist.

 

REGIE:
Philippe Kohly
PRODUKTION:
Frederic Luzy
CAST:
Maria Callas
DREHBUCH:
Philippe Kohly
KAMERA:
Philippe Kohly
Stella Libert
Stephan Massis
SCHNITT:
Annette Dutertre
TON:
Daniel Gries
Vincent Mauduy
Stéphane Thiébaut

       
  Cameraperson
 
       
 

Ein Film von Kirsten Johnson • Was bedeutet es, zu filmen? Oder gefilmt zu werden? Der Blick eines Neugeborenen, das nach Luft ringt. Die Emotionen eines Boxers nach einem verlorenen Kampf. Lachende Kinder, die das Mikrofon abtasten. Seit 25 Jahren reist Kirsten Johnson als Kamerafrau um die Welt: Sie ging mit Michael Moore auf Bilderfang quer durch Amerika, filmte im Krisengebiet Sudan und besuchte Betroffene des Bosnienkriegs. Im genauso poetischen wie emotionalen Collagefilm CAMERAPERSON erfahren wir, was fĂŒr Begegnungen entstanden sind – und wie wir der Welt durch den Sucher einer Kamera begegnen. CAMERAPERSON ist ein zutiefst berĂŒhrendes Essay ĂŒber das Filmemachen – und das Absurde, was man Leben nennt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Kirsten Johnson
PRODUKTION:
Kirsten Johnson
Marilyn Ness
CAST:
Kirsten Johnson
KAMERA:
Kirsten Johnson
SCHNITT:
Nels Bangerter

       
  Camille Redouble
 
       
 

Ein Film von NoĂ©mie Lvovsky • Als Camille (NoĂ©mie Lvovsky) von ihrer grossen Liebe Éric (Samir Guesmi) schwanger wurde, war sie gerade 16 Jahre alt. Éric, Camille und ihre gemeinsame Tochter verbringen 25 leidenschaftliche und glĂŒckliche Jahre miteinander. FĂŒr Camille völlig unerwartet, beschliesst Éric mit einer viel jĂŒngeren Frau ein neues Leben zu beginnen und seine kleine Familie dafĂŒr zu verlassen. Camille ist am Boden zerstört. Am Silvesterabend will sie nicht alleine sein und so betrinkt sie sich zusammen mit ihren Freundinnen hemmungslos. Ganz plötzlich wird Camille in die Vergangenheit zurĂŒckversetzt: Sie ist wieder 16 Jahre alt. NatĂŒrlich trifft sie wieder auf ihre grosse Liebe Éric. Doch diesmal will Camille alles anders machen und versucht Éric so gut es geht aus dem Weg zu gehen. Doch das ist schwieriger als gedacht. Sein Charme ist so verlockend wie eh und je und er lĂ€sst einfach nicht von Camille ab. NatĂŒrlich wird die Situation auch nicht dadurch leichter, dass die beiden sich in der Schule tagtĂ€glich sehen und gezwungen sind, miteinander auszukommen.

 

REGIE:
Noémie Lvovsky
CAST:
Anne Alvaro
Mathieu Amalric
Aurore Broutin
Jules-César Bréchet
Judith Chemla
Julia Faure
Samir Guesmi
India Hair
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Annette Dutertre
Michel Klochendler
TON:
Sylvain Malbrant
AUSSTATTUNG:
Fred Lapierre
Frédérique Lapierre

       
  Camping 2
 
       
 

Ein Film von Fabien Onteniente

 

REGIE:
Fabien Onteniente
CAST:
Richard Anconina
Marco Bonini
Claude Brasseur
Marilyne Canto
Christine Citti
DREHBUCH:
Franck Dubosc
Fabien Onteniente
TON:
Rym Debbarh-Mounir

       
  Can a Song save your life?
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2014]
       
 

New York Melody / Begin Again • "Lass uns ein Album aufnehmen, wir brauchen dafĂŒr noch nicht mal ein Studio. Jeden Song nehmen wir an einem anderen Ort auf: unter der BrĂŒcke...Chinatown...Central Park...Empire State Building..." - "...und wenn man uns festnimmt?" - "wir machen einfach weiter!"
Der ausgebrannte Musikmanager Dan (Mark Ruffalo) hat nach Jahren der rastlosen Suche in der Musikerin Gretta (Keira Knightley) das Talent gefunden, das ihn auf die Erfolgsspur zurĂŒckbringen soll. Aber die Britin ist misstrauisch. Gerade erst von ihrem Freund verlassen soll dies eigentlich ihr letzter Abend in New York sein. Doch getragen vom Zauber ihrer Begegnung und fasziniert von dem ungewöhnlichen Plan, lĂ€sst sie sich auf die musikalische Reise ein, die den Soundtrack ihres Lebens fĂŒr immer neu schreiben könnte...

 

REGIE:
John Carney
PRODUKTION:
Tobin Armbrust
CAST:
Mark Ruffalo
Keira Knightley
Hailee Steinfeld
CeeLo Green
Catherine Keener
Adam Levine
DREHBUCH:
John Carney
KAMERA:
Yaron Orbach
TON:
Tod A. Maitland
AUSSTATTUNG:
Chad Keith
KOSTÜME:
Arjun Bhasin

       
  Capitaine Thomas Sankara
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juni 2015]
       
 

Ein Film von Christophe Cupelin • Ein Archivportrait von Thomas Sankara, dem Mann, der im Alter von 33 Jahren PrĂ€sident von Burkina Faso wurde und die MentalitĂ€t in seinem Land verĂ€ndern wollte. Er prĂ€gte die Geschichte Afrikas, versuchte die Weltordnung in Frage zu stellen und brachte seine mĂ€chtigen Zeitgenossen in den 1980er Jahren zum Zittern. 25 Jahre nach seinem tragischen, bis heute nicht vollstĂ€ndig aufgeklĂ€rten Tod am 15. Oktober 1987 dokumentiert der Film in Bild und Ton die Aussagen dieses aussergewöhnlichen Staatschefs, der zweifellos zu den wichtigsten politischen FĂŒhrern Afrikas des 20. Jahrhunderts zĂ€hlt.

 

REGIE:
Christophe Cupelin
DREHBUCH:
Christophe Cupelin
SCHNITT:
Christophe Cupelin
TON:
Philippe Ciompi

       
  Captain Fantastic
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2016]
       
 

Ein Film von Matt Ross • Der hochgebildete Ben (Viggo Mortensen) lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Einsamkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein ĂŒberdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis ĂŒberlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen und der realen Welt entgegenzutreten. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Grosseltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie dramatischer Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen


 

REGIE:
Matt Ross
PRODUKTION:
Monica Levinson
Jamie Patricof
Shivani Rawat
Lynette Howell Taylor
CAST:
Viggo Mortensen
George MacKay
Samantha Isler
Annalise Basso
Nicholas Hamilton
Shree Crooks
Charlie Shotwell
DREHBUCH:
Matt Ross
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
Joseph Krings
TON:
Guy Francoeur
Frank Gaeta
MUSIK:
Alex Somers
AUSSTATTUNG:
Russell Barnes
KOSTÜME:
Courtney Hoffman

       
  Captain Phillips
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. November 2013]
       
 

Ein Film von Paul Greengrass • In CAPTAIN PHILLIPS setzt sich Regisseur Paul Greengrass auf Ă€usserst vielschichtige Art und Weise mit der EntfĂŒhrung des US Containerschiffs Maersk Alabama durch somalische Piraten im Jahr 2009 auseinander. Paul Greengrass' charakteristischer Stil macht den Film gleichzeitig zu einem fesselnden Thriller und einem komplexen Portrait der zahlreichen Folgen der Globalisierung. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen dem kommandierenden Offizier der Alabama, KapitĂ€n Richard Phillips (der zweifache OscarÂź-PreistrĂ€ger TOM HANKS), und seinem somalischen Gegenspieler Muse (BARKHAD ABDI). Auf ihrem unumkehrbaren Kollisionskurs vor der KĂŒste Somalias, mĂŒssen die beiden MĂ€nner am Ende einen hohen persönlichen Preis bezahlen fĂŒr wirtschaftliche ZwĂ€nge, die jenseits ihrer Kontrolle liegen.

 

REGIE:
Paul Greengrass
PRODUKTION:
Dana Brunetti
Michael De Luca
Scott Rudin
CAST:
Tom Hanks
Catherine Keener
John Magaro
Max Martini
Michael Chernus
David Warshofsky
Chris Mulkey
Corey Johnson
Yul Vazquez
DREHBUCH:
Billy Ray
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
Christopher Rouse
TON:
Oliver Tarney
MUSIK:
Henry Jackman
AUSSTATTUNG:
Paul Kirby
KOSTÜME:
Mark Bridges

       
  Cargo
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. September 2009]
       
 

Der Weltraum ist kalt... • Seit dem Öko-Kollaps der Erde lebt der grösste Teil der Menschheit im All, in hoffungslos ĂŒberfĂŒllten Raumstationen. Die einzige Hoffnung, diesem Chaos zu entkommen, ist RHEA, ein paradiesischer Planet, 5 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Die Geschichte von CARGO spielt auf dem heruntergekommenen Raumfrachter KASSANDRA, auf seinem Weg zur abgelegenen Station 42. Die junge Ärztin Laura ist als einzige wach an Bord. Der Rest der Besatzung: tiefgefroren im KĂ€lteschlaf. Erst in vier Monaten wird Laura ihre lange Schicht ĂŒberstanden haben. WĂ€hrend ihrer tĂ€glichen KontrollgĂ€nge durch das gespenstisch leere Schiff hat Laura immer mehr das GefĂŒhl, nicht alleine an Bord zu sein. Eine Erkundungsmission in den dunklen und eiskalten Frachtraum endet in einem Fiasko. Der Rest der Besatzung wird geweckt. Ein Katz- und Mausspiel beginnt, in welchem nichts so ist, wie es erscheint. Was verbergen die geheimnisvollen Frachtcontainer und wer oder was ist noch an Bord?

 

REGIE:
Ivan Engler
Ralph Etter
PRODUKTION:
Macrel Wolfisberg
CAST:
Anna Katharina Schwabroh
Martin Rapold
Michael Finger
Claude-Oliver Rudolph

       
  Carl Lutz ­- Der vergessene Held
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 2014]
       
 

Ein Film von Daniel von Aarburg • Als zweiter Mann der Schweizer Botschaft in Budapest rettet der Appenzeller Diplomat Carl Lutz wĂ€hrend des 2. Weltkriegs Zehntausende von verfolgten Juden vor dem sicheren Tod.

Seine humanitĂ€re Aktion gilt als grösste zivile Rettungsaktion fĂŒr Juden wĂ€hrend des Holocausts. Lutz verhandelt dafĂŒr direkt und bauernschlau mit Adolf Eichmann, dem Logistiker des Holocaust. WĂ€hrend seiner Rettungsaktion verliebt sich der verheiratete Vize-Konsul in eine seiner Schutzbefohlenen. Nach Kriegsende lĂ€sst er sich von seiner Frau scheiden und zieht mit seiner neuen Partnerin und deren Tochter nach Bern. Statt des Danks der Heimat erwartet ihn dort eine RĂŒge wegen KompetenzĂŒberschreitung und Spesenrittertum. Lutz wird bis ans Ende seiner Tage verbittert und vergeblich fĂŒr seine „Rehabilitierung“ kĂ€mpfen. Diese erhĂ€lt er erst posthum durch Bundesrat Flavio Cotti, nachdem er in Ungarn und der USA bereits Jahre vorher gebĂŒhrend geehrt wurde.

 

REGIE:
Daniel von Aarburg
PRODUKTION:
Patrick M. MĂŒller
DREHBUCH:
Daniel von Aarburg
KAMERA:
Marco Barberi
SCHNITT:
Fabian C. Meier
TON:
Martin StÀheli
MUSIK:
Balint Dobozi
Domenico Ferrari

       
  Carlos the Jackal
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juli 2011]
       
 

Ein Film von Olivier Assayas • Sein Name ist Ilich Ramirez SĂĄnchez, doch die Welt kennt ihn als Carlos. Carlos der Schakal.
Ein Phantom und ein PhĂ€nomen. 1975 verantwortet er den Anschlag auf das OPEC Hauptquartier in Wien, in den Jahren darauf agiert er als kaltblĂŒtiger Mörder und effizienter Manager organisierter Gewalt – und macht Terror zum Business. Er wird zum meistgesuchten Terroristen der Welt, doch Fotos gibt es kaum von ihm. Auf den Fahndungsplakaten ist er nur der Mann mit der Sonnenbrille. Immer wieder schafft er es unterzutauchen, verprasst sein angehĂ€uftes Vermögen in Luxushotels, macht sich Frauen hörig, nutzt sie fĂŒr seine Zwecke aus und lĂ€sst seine Kontakte zu den Geheimdiensten spielen. Mit den Jahren verlassen ihn jedoch sein sicheres GespĂŒr und seine Energie – und schliesslich auch seine treuen Partner und UnterstĂŒtzer, die ihn nun als blutbesudeltes Relikt des Kalten Krieges möglichst unauffĂ€llig loswerden wollen.
CARLOS – DER SCHAKAL ist das actiongeladene Portrait ĂŒber den Aufstieg und Fall eines Mannes, der zu Zeiten des Kalten Krieges den internationalen Terrorismus miterfand und die politischen Machtspiele dieser Jahre fĂŒr seine ganz persönlichen Zwecke nutzte. Entstanden ist das Epos einer Ära, in der Ideologie extremste Gewalt legitimierte und der Glaube, die Welt verĂ€ndern zu können, eine Generation bewegte.

 

REGIE:
Olivier Assayas
PRODUKTION:
Daniel Leconte
Jens Meurer
CAST:
Édgar Ramírez
Alexander Scheer
Alejandro Arroyo
DREHBUCH:
Olivier Assayas
Dan Franck
Daniel Leconte
KAMERA:
Yorick Le Saux
Denis Lenoir
SCHNITT:
Luc Barnier
Marion Monnier

       
  Carne Tremula
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. April 1998]
       
 

'LIVE FLESH' 'MIT HAUT UND HAAR' • Madrid kann sehr kalt sein. In jener Nacht zum Beispiel im Januar 1970, als bei der jungen Hure Isabel plötzlich die Wehen einsetzen. Sie schafft es nicht mehr ins Krankenhaus, in einem Bus bringt sie ihren Sohn Victor zur Welt. Die Strassen sind menschenleer, eben wurde von der Regierung Franco der Ausnahmezustand ausgerufen ... Heiss geht es zwanzig Jahre spĂ€ter zu, in einer anderen ereignisreichen Nacht. Victor sucht die junge Elena auf, die er vor wenigen Tagen in einem Nachtclub kennengelernt hat.

Elena aber erinnert sich an nichts, und auf Victors hartnĂ€ckiges DrĂ€ngen hin hat sie plötzlich eine Pistole in der Hand, und dann stehen zwei Polizeibeamte in der TĂŒr, der junge David und sein Freund Sancho, der wiederum grossen Kummer hat, weil seine Frau Clara ihn betrĂŒgt und er nicht zu wissen scheint, dass David ... Ein Schuss löst sich. Zwei Jahre spĂ€ter. Elena hat David geheiratet, von Schuld verzehrt - die Kugel hat in jener Nacht ihn getroffen und er ist querschnittsgelĂ€hmt. Nun ist er ein Star bei den Paralympischen Spielen, spielt Basketball im Rollstuhl. Und Victor ist Zuschauer, im GefĂ€ngnis, bei der FernsehĂŒbertragung. Ein paar Jahre spĂ€ter ist Victor wieder aus dem GefĂ€ngnis entlassen. Auf dem Friedhof, wo er das Grab seiner Mutter Isabel besucht, trifft er die drei Menschen aus jener verhĂ€ngnisvollen Nacht wieder. Auf naive Weise lĂ€dt er neue Schuld auf sich. Er geht eine Beziehung ein zu Clara, obwohl er in Elena verliebt ist, und in den MĂ€nnem der beiden Frauen wĂ€chst die Verzweiflung, die Eifersucht. Die Bereitschaft zur Gewalt. Am Ende werden alte Beziehungen aufgelöst sein, ohne dass neue bereits fest eingegangen sind, aber ein neues Paar macht sich auf den Weg, und wieder wird ein Kind geboren werden auf den Strassen von Madrid - diesmal unter fröhlichen freien Menschen...

 

REGIE:
Pedro AlmodĂłvar
PRODUKTION:
Esther Garcia
AgustĂ­n AlmodĂłvar
CAST:
Liberto Rabal
Javier Bardem
Francesca Neri
Angela Molina
Jose Sancho
Pilar Bardem
Penelope Cruz
Alex Angulo
DREHBUCH:
Pedro AlmodĂłvar
Ruth Rendell
KAMERA:
Affonso Beato
SCHNITT:
Pepe Salcedo
MUSIK:
Alberto Iglesias
AUSSTATTUNG:
Antxon Gomez

       
  Carol
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2015]
       
 

Ein Film von Todd Haynes • New York, frĂŒhe 1950er Jahre. Therese Belivet arbeitet in einem Manhattaner Kaufhaus und trĂ€umt von einem erfĂŒllteren Leben, als sie der verfĂŒhrerischen Carol Aird begegnet, die in einer scheiternden Ehe gefangen ist. Es funkt sofort zwischen den beiden, und die Unschuld ihres ersten Treffens verwandelt sich schnell in eine tiefe Verbundenheit.
Als Carols Verstrickung mit Therese ans Licht kommt setzt ihr Ehemann sie unter Druck und stellt ihre QualitĂ€ten als Mutter in Frage. Die beiden Frauen fliehen aus ihren Leben und brechen gemeinsam zu einer Reise ins Ungewisse auf.. Schon bald mĂŒssen sie jedoch feststellen, dass eine Konfrontation mit sich selbst und ihrer Hingabe zueinander unausweichlich wird.
Regisseur Todd Haynes ("I'm Not There") bringt den Erfolgsroman von Patricia Highsmith ("Der talentierte Mr. Ripley"), der 1952 erstmals unter dem Titel "Salz und sein Preis" erschien, jetzt auf die grosse Kinoleinwand. In den Hauptrollen sind Oscar-PreistrĂ€gerin Cate Blanchett ("Blue Jasmine") und Rooney Mara ("The Girl with the Dragon Tattoo") zu sehen. Blanchett begeistert als moderne Greta Garbo wie gewohnt, die eigentliche Sensation ist Rooney Mara, der mit der Darstellung einer Figur, die im klassischen Hollywood wohl von Audrey Hepburn gespielt worden wĂ€re, endgĂŒltig der Durchbruch gelingen sollte.

 

REGIE:
Todd Haynes
PRODUKTION:
Elizabeth Karlsen
Tessa Ross
Christine Vachon
Stephen Woolley
CAST:
Rooney Mara
Cate Blanchett
Sarah Paulson
Kyle Chandler
Jake Lacy
Carrie Brownstein
Cory Michael Smith
John Magaro
DREHBUCH:
Patricia Highsmith
Phyllis Nagy
KAMERA:
Edward Lachman
TON:
Geoff Maxwell
Nigel Maxwell
MUSIK:
Carter Burwell
AUSSTATTUNG:
Judy Becker
KOSTÜME:
Sandy Powell

       
  Cars 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juli 2011]
       
 

Ein Film von John Lasseter • Falls Sie es noch nicht wussten: Lightning McQueen ist das schnellste Rennauto der Welt! Das glaubt er zumindest. Und um das zu beweisen, begibt er sich mit seinem besten Freund, dem etwas in die Jahre gekommenen Abschleppwagen Hook, auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus und bis nach Europa! Denn Lightning McQueen tritt in CARS 2 im allerersten World Grand Prix gegen die Rennelite der ganzen Welt an. Aber der Weg zum Champion ist lang – und voller Schlaglöcher, Umleitungen und verrĂŒckter Überraschungen! Und nicht nur Lightning muss in diesem entscheidendem Wettkampf um Ruhm, PS und Ehre alles geben, auch der liebenswerte Hook erlebt das Abenteuer seines Lebens, als er unwissentlich geradewegs mitten in eine internationale Spionage-AffĂ€re hineingerĂ€t. Hin und her gerissen, seinem Freund bei dessen wichtigstem Rennen zur Seite zu stehen und gleichzeitig seine eigene, actiongeladene Geheimagenten-Mission zu erfĂŒllen, begibt sich Hook vor den Augen der Welt und mit seinen Freunden im Schlepptau, auf eine explosive Verfolgungsjagd durch Japan und Europa. CARS 2 ist das rasante neue Meisterwerk der Pixar Animation Studios und glĂ€nzt durch seine schillernde CARbesetzung mit zwielichtigen Geheimagenten, bedrohlichen Bösewichten und der internationalen Rennelite.

 

REGIE:
John Lasseter
PRODUKTION:
Denise Ream
TON:
Michael Miller

       
  Casse-tĂȘte chinois
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2014]
       
 

Beziehungsweise New York • FĂŒr Xavier, mittlerweile 40 Jahre alt und Vater von zwei Kindern, ist das Leben noch immer eine komplizierte Angelegenheit. Und es wird nicht einfacher als Wendy, die Mutter seiner Kinder, nach New York zieht. Um seinen Vaterpflichten nachzukommen, zieht er ebenfalls in den Big Apple - was sich jedoch als schwieriger herausstellt als gedacht


 

REGIE:
CĂ©dric Klapisch
PRODUKTION:
CĂ©dric Klapisch
Bruno Levy
CAST:
Audrey Tautou
Romain Duris
CĂ©cile De France
Kelly Reilly
Sandrine Holt
DREHBUCH:
CĂ©dric Klapisch
TON:
Nicolas Mazet

       
  Ce qui nous lie
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. August 2017]
       
 

Der Wein und der Wind • Jean hat das elterliche Weingut im Burgund vor zehn Jahren verlassen, um eine Weltreise zu unternehmen und in Australien Wein zu produzieren. Er kommt zurĂŒck, um seinem Vater einen letzten Besuch abzustatten. Bei dieser Gelegenheit hilft er seiner Schwester Juliette, die zusammen mit dem Bruder JĂ©rĂ©mie zum ersten Mal die Weinlese allein verantwortet. Über die Jahreszeiten, die aufeinanderfolgen, finden die drei jungen Erwachsenen ihre Familienbande wieder. Gemeinsam mĂŒssen sie entscheiden, ob die Familientradition weitergefĂŒhrt werden soll oder jeder seinen eigenen Weg geht 


 

REGIE:
CĂ©dric Klapisch
CAST:
François Civil
Ana Girardot
Pio MarmaĂŻ
MarĂ­a Valverde
DREHBUCH:
Santiago Amigorena
CĂ©dric Klapisch
KAMERA:
Alexis Kavyrchine
SCHNITT:
Anne-Sophie Bion
TON:
Cyril Moisson
MUSIK:
LoĂŻc Dury
Christophe Minck
AUSSTATTUNG:
Marie Cheminal
KOSTÜME:
Anne Schotte

       
  Cecil B. Demented
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Oktober 2000]
       
 

John Waters' neuer Film • CECIL.B.DEMENTED ist eine Action-Komödie um einen jungen, irren Filmemacher und seine Gang von Filmfanatikern, die die grosse Hollywooddiva Honey Whitlock kidnappen und dazu zwingen in ihrem Underground-Movie mitzuspielen, um so die Vormachtstellung der Hollywoodstudios endgĂŒltig zu untergraben.

Honey Whitlock ist durch und durch eine Diva und ihre Karriere momentan auf dem Höhepunkt. Talentiert und reich, und mit ihren 40 Jahren wunderschön ist sie auf der Besetzungs-Wunschliste eines jeden Produzenten ganz zuoberst, obwohl ihr der Ruf eines schwierigen Stars mit AllĂŒren vorauseilt. Ihr neuer Film 'Some Kind of Happiness' verspricht ihr grösster Hit ĂŒberhaupt zu werden. Als sie sich fĂŒr die internationale Premiere nach Baltimore, wo der Film gedreht wurde, begibt, weiss sie noch nicht, dass sie dort mit dem anspruchsvollsten und herausforderndsten Regisseur zusammentreffen wird, mit dem sie je zusammengearbeitet hat.

Sie mag ja ein hysterisches Monster sein, aber das hat sie nicht verdient!

Am Tag ist Sinclair Stevens der junge, dynamische und vertrauenswĂŒrdige Manager des Senator Theatre, eines wunderbar renovierten Art-Deco-Kinopalastes, wo die Premiere von "Some Kind of Happiness" stattfinden soll. In der Nacht ist er der selbsternannte Cecil.B.Demented, Guerilla-Filmemacher und KultfĂŒhrer einer Gang von cinephilen Fanatikern, den Sprocket Holes, die als Kinopersonal getarnt hinter den Kulissen agieren. Mit dem Charisma eines Charles Manson, dem Stil eines Andy Warhol und dem artistischen Temperament eines Otto Preminger ist Cecil eigentlich kein gewalttĂ€tiger Junge...ausser wenn man seiner Kamera im Weg steht. Er ist dabei seinen ersten Langspielfilm zu drehen und niemand wird ihn daran hindern können!

 

REGIE:
John Waters
PRODUKTION:
Joseph M. Caracciolo Jr.
John Fiedler
Mark Tarlov
CAST:
Stephen Dorff
Melanie Griffith
Adrian Grenier
Alicia Witt
Larry Gilliard Jr.
Maggie Gyllenhaal
Jack Noseworthy
DREHBUCH:
John Waters
KAMERA:
Robert M. Stevens
SCHNITT:
Jeffrey Wolf
TON:
John Nutt
MUSIK:
Basil Poledouris
Zoe Poledouris
AUSSTATTUNG:
Vincent Peranio
KOSTÜME:
Van Smith

       
  Centaur
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2017]
       
 

Ein Film von Aktan Arym Kubat • Der Kirgise Aktan Arym Kubat hat uns bereits mit Filmen wie Beshkempir
oder The Light Thief verzĂŒckt. Hier erzĂ€hlt er die Geschichte eines Mannes,
der ein friedliches Leben in der Bergwelt Kirgisistans lebt und dennoch spĂŒrt,
wie die Zeiten sich Ă€ndern. Pferde verleihen ihm FlĂŒgel, und weil die stolzen
Tiere heute immer mehr Handelsobjekte sind, klaut er ab und zu eines –
nicht um Geld zu machen, nein: um gemeinsam die Freiheit zu trÀumen.

 

REGIE:
Aktan Arym Kubat
PRODUKTION:
Marc Baschet
Martin Hampel
Thanassis Karathanos
Altynai Koichumanova
CĂ©domir Kolar
Yûji Sadai
Danis Tanovic
Denis Vaslin
CAST:
Nuraly Tursunkojoev
Zarema Asanalieva
Aktan Arym Kubat
Taalaikan Abazova
DREHBUCH:
Ernest Abdyjaparov
Aktan Arym Kubat
KAMERA:
Khasan Kydyraliyev
SCHNITT:
Petar Markovic
MUSIK:
Andre Matthias
AUSSTATTUNG:
Adis Seytaliev
KOSTÜME:
Inara Abdieva

       
  Cerro Torre
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2014]
       
 

A snowballs chance in hell • Der Cerro Torre in Patagonien ist eine sagenumwobener Berg: 1959 versuchten sich erstmals zwei Italiener an dessen Besteigung. Einer von ihnen stĂŒrzte ab und starb, der andere kletterte angeblich weiter und erreichte den Gipfel. Da die Kamera verloren ging, gab es keine Beweise. Dies Zweifel waren gross, so dass der vermeintlich erfolgreich Cesare Maestri 1970 einen erneuten Versuch unternahm. mit 360 Haken, die er in das Massiv trieb, gelang ihm letztlich tatsĂ€chlich der Aufstieg zum Gipfel. David Lamas ist erst 19 Jahre alt, kennt sich zwar gut mit Indoor-KletterwĂ€nden aus, war aber selten im freien GelĂ€nde unterwegs. Er will als erste Mensch jemals den Gipfel des Cerro Torre frei erklettern. Die Dokumentarfilmer begleiten ihn bei seinem hochgefĂ€hrlichen Unterfangen.

 

REGIE:
Thomas Dirnhofer
PRODUKTION:
Guido Kruetschnigg
CAST:
David Lama
Toni Ponholzer
Jim Bridwell
Peter Ortner
KAMERA:
Thomas Dirnhofer
SCHNITT:
Thomas Kohler
MUSIK:
Michael Kadelbach
AUSSTATTUNG:
Helga Goellner

       
  Ceux qui m'aiment, prendront le train
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. August 1998]
       
 

Ein Film von Patrice ChĂ©reau • Ein FrĂŒhlingstag. Eine Gruppe von Menschen, die sich kennen, im Zug, auf dem Weg nach Limoges. Auf der Strasse parallel zu den Schienen fĂ€hrt ein weisser Peugeot. Er enthĂ€lt eine fĂŒr alle wertvolle Fracht: den Sarg mit den sterblichen Überresten ihres Freundes Jean-Baptiste. Ein Maler, gestorben nach siebzig intensiven Lebensjahren. Er, der immer in Paris gelebt hat, will in Limoges begraben sein. Nichts verbindet ihn mit der Stadt seiner Kindheit, er verleugnet alle Familienbande. Und doch verfĂŒgt er, gleichsam als sein VermĂ€chtnis: Wer mich liebt, nimmt den Zug...

Das BegrĂ€bnis als Anlass fĂŒr ein Familientreffen, der Friedhof als Ort der Begegnung: Patrice Chereau, Frankreichs Multitalent und einer der grössten zeitgenössischen Regisseure, schafft aus den PrĂ€missen eines klassischen bĂŒrgerlichen Dramas ein grandios zeitgemĂ€sses social tale voller Sprengkraft, dessen ExplosivitĂ€t nicht nur im Aufeinanderprallen der familiĂ€ren und freund- bzw. feindschaftlichen persönlichen Beziehungen liegt, sondern sich in seinen Bildern gleichsam gewaltsam Ausdruck verschafft .

Manche Familien treffen sich eben nur auf dem Friedhof, manche zerfleischen sich, um sich danach wiederzufinden. Aus einem BegrĂ€bnis, einer an sich traurigen Begebenheit, erwĂ€chst fĂŒr manche von ihnen ein hoffnungsvoller Neuanfang. Patrice Cherau macht aus diesem Szenario einen gewaltigen Film ĂŒber die Lebenden, nicht die Toten!

 

REGIE:
Patrice Chéreau
PRODUKTION:
Charles Gassot
CAST:
Pascal Greggory
Valéria Bruni-Tedeschi
Charles Berling
Jean-Louis Trintignant
Bruno Todeschini
Sylvain Jacques
Vincent Perez
DREHBUCH:
DaniĂšle Thompson
Patrice Chéreau
Pierre Trividic
KAMERA:
Eric Gautier
AUSSTATTUNG:
Richard Peduzzi
Sylvain Chauvelot

       
  CĂ©zanne et moi
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Oktober 2016]
       
 

Ein Film von DaniĂšle Thompson • Sie waren Rebellen, furchtlos und neugierig, und sie liebten einander so, wie man sich liebt, wenn man 13 ist. Hoffnungen, Zweifel, MĂ€dchen, TrĂ€ume von Ruhm: sie teilten sie alle.

Paul CĂ©zanne (Guillaume Gallienne) und Emile Zola (Guillaume Canet) kennen sich seit frĂŒhster Kindheit und zwischen den beiden MĂ€nnern ist in all den Jahren eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft entstanden. Der Ruhm hat den anfangs reichen Paul vergessen, und aus armen VerhĂ€ltnissen stammenden Emile reich beschenkt. Er hat alles: BerĂŒhmtheit, Geld und die perfekte Ehefrau - die Frau, in die Paul frĂŒher verliebt gewesen war.

Sie verurteilen, bewundern, konfrontieren einander. Sie verlieren sich aus den Augen und treffen sich wieder, wie ein Paar, das nicht aufhören kann, sich zu lieben.

 

REGIE:
DaniĂšle Thompson
PRODUKTION:
Michel Schmidt
CAST:
Guillaume Gallienne
Guillaume Canet
Alice Pol
Déborah François
Pierre Yvon
Sabine Azéma
DREHBUCH:
DaniĂšle Thompson
KAMERA:
Jean-Marie Dreujou
SCHNITT:
Sylvie Landra
TON:
Alexandre Fleurant
MUSIK:
Éric Neveux
AUSSTATTUNG:
MichÚle Abbé-Vannier
KOSTÜME:
Catherine Leterrier

       
  Chaebols und Chabolas - Der Kampf um Arbeit
  [demnächst im Kino - Release: coming soon]
       
 

Ein Film von Christian Neu • Arbeitslos in Spanien
Spanien gilt als das Sorgenkind Europas. In den Jahren vor der Finanzkrise erlebte Spanien einen Bauboom, der die ganze Volkswirtschaft durcheinanderbrachte. Das plötzliche billige Geld, verursacht durch die EinfĂŒhrung des Euro, löste eine Bauwelle aus, fĂŒr deren BewĂ€ltigung Millionen von Immigranten benötigt wurden. Dann aber platzte die Blase, der Traum wurde zum Albtraum. Viele Bauarbeiter wurden arbeitslos und standen nicht nur ohne Arbeit, sondern auch ohne richtige Ausbildung und somit ohne berufliche Perspektiven da und die Immigranten haben keine Lust in ihr Ursprungsland zurĂŒckzukehren, da sie dort ein noch dĂŒsteres Schicksal erwartet. Wie kann Spanien dieses Problem bewĂ€ltigen?

Konkurrenzkampf auf dem Arbeitsmarkt in SĂŒdkorea
SĂŒdkorea gilt als MusterschĂŒler Asiens. Innerhalb von zwei Generationen arbeitete sich das Land vom Nichts zum Wohlstandsstaat empor. Doch diese Entwicklung hat seinen Preis. Das ausgeprĂ€gte Leistungsdenken fĂŒhrt zu einem unerbittlichen Kampf um die Spitzenpositionen. Dabei gibt es wenige Gewinner und viele Verlierer, die nur mit MĂŒhe ĂŒber ihre Niederlage hinwegkommen. Es geht weniger darum, eine Arbeit zu finden, als eine Arbeit zu haben, die einem die erwĂŒnschte soziale Anerkennung bringt. Alles andere ist eine Schande, die kaum zu verarbeiten ist.

Der Kampf um Arbeit
David Syz erkundet in seinem Film den Kampf um die Arbeit und beleuchtet dabei das gesellschaftliche und ökonomische Spannungsfeld zwischen den Kulturen Spaniens und SĂŒdkoreas. Es zeigt sich, dass die Arbeitslosigkeit zwar eine globale Dimension hat, von Politikern hingegen meist national bekĂ€mpft wird. Letztlich muss aber jeder seinen eigenen Kampf fĂŒhren, auf Dritte ist kaum Verlass. So steht hinter jedem Kampf um die Arbeit ein persönliches Schicksal. In diesen persönlichen Begegnungen mit Betroffenen gibt der Film dem Begriff der Arbeitslosigkeit ein Gesicht.

 

REGIE:
Christian Neu
PRODUKTION:
David Syz
Patrick M. MĂŒller
Christian Neu
DREHBUCH:
David Syz
Christian Neu
KAMERA:
Philippe Cordey
SCHNITT:
Felix Balke
TON:
Jung Gook Kim
Pablo Demichelis
Raymond Anderegg
MUSIK:
Sebastian Fillenberg

       
  Charlie and the Chocolate Factory
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. August 2005]
       
 

Ein Film von Tim Burton • In seinem munter-fantasievollen Inszenierungsstil bringt der berĂŒhmte Regisseur Tim Burton diesmal den beliebten Kinderbuchklassiker Charlie und die Schokoladenfabrik von Roald Dahl auf die Leinwand: Das Fantasy-Abenteuer erzĂ€hlt vom exzentrischen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka (gespielt von Johnny Depp) und dem gutmĂŒtigen kleinen Charlie, der mit seiner verarmten Familie neben Wonkas wundersamer Fabrik wohnt. Wonka selbst stammt aus einer zerrĂŒtteten Familie und veranstaltet nun ein weltweites Gewinnspiel, um einen Erben fĂŒr sein Schokoladenreich auszuwĂ€hlen. FĂŒnf glĂŒckliche Gewinner, darunter auch Charlie, finden "goldene Tickets" in ihren Wonka-Schokoladenriegeln und machen eine FĂŒhrung durch die legendĂ€re Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder betreten hat. Charlie ist von seinen erstaunlichen Erlebnissen dort völlig ĂŒberwĂ€ltigt - immer tiefer dringt er ein in Wonkas fantastische Welt... Eine ebenso ĂŒberraschende wie zeitlose Geschichte.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Richard D. Zanuck
Brad Grey
CAST:
Freddie Highmore
Johnny Depp
Eileen Essel
Francesca Hunt
James Fox
DREHBUCH:
John August
Roald Dahl
KAMERA:
Philippe Rousselot
SCHNITT:
Chris Lebenzon
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Alex McDowell
KOSTÜME:
Gabriella Pescucci

       
  Charlie's Angels
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2000]
       
 

Get Some Action • Char!ie's Angels: Endlich kommt die TV-Actionkomödie der Siebziger Jahre ins Kino!

Sie sind entwaffnend hĂŒbsch, brillant und arbeiten als weibliche Detektive fĂŒr Charlie: der BĂŒcherwurm Natalie (CAMERON DIAZ), die zĂ€he und hartnĂ€ckige Dylan (DREW BARRYMORE) und ihre Kollegin Alex (LUCY LIU). Jetzt mĂŒssen Charlie's Angels ihr Talent mit einem neuen Fall beweisen: Eric Knox, ein schwerreicher Unternehmer, wird von seinen eigenen Leuten von Knox Technologies entfĂŒhrt, worauf seiner Firma riesige Geldverluste drohen. Doch Charlie's Angels geben ihr Bestes: Unter der Leitung ihres Chefs, der bekanntlich jeden direkten Kontakt mit seinen Angestellten meidet, können die drei dank unwiderstehlichem Charme, modernster Technik und handfesten Nahkampfmethoden Tausende von unschuldigen Menschen retten.

 

REGIE:
McG
PRODUKTION:
Drew Barrymore
Leonard Goldberg
Nancy Juoven
CAST:
Cameron Diaz
Drew Barrymore
Lucy Liu
Bill Murray
Tim Curry
Crispin Glover
Matt LeBlanc
DREHBUCH:
John August
Ryan Rowe
KAMERA:
Russell Carpenter
Michael St. Hilaire
SCHNITT:
Peter Teschner
Wayne Wahrman
TON:
Michael J. Benavente
MUSIK:
Ed Shearmur
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Joseph G. Aulisi

       
  Cheaper by the Dozen
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. April 2004]
       
 

Chaos hoch 12 • 1,87 Kinder setzt die amerikanische Durchschnittsfamilie in die Welt, nicht so Tom (Steve Martin) und Kate Baker (Bonnie Hunt). Die beiden haben sich vor 23 Jahren entschieden, dass Kinder im Dutzend vielleicht nicht die billigere, aber auf jeden Fall die bessere Alternative sind. Die Grossfamilie lebt im lĂ€ndlichen Midland in Illinois. Dort trainiert Tom die Lincoln Bulldogs, das Footballteam des örtlichen College. Liebe und Chaos sind die SĂ€ulen, auf denen das bakersche Familienleben "ruht". Aber abgesehen von vĂ€terlichen Diskussionen mit dem pubertierenden Charlie (Tom Welling), der die Notwendigkeit eines Collegestudiums nicht einsehen will, und den anstrengenden Mode- und KosmetikvortrĂ€gen der 15-jĂ€hrigen Lorraine (Hilary Duff), sind die Bakers eine glĂŒckliche Familie. Selbst die Landung von Sohn Marks (Forrest Landis) Schmusefrosch "Bean" in der FrĂŒhstĂŒckspfanne mit den RĂŒhreiern gefĂ€hrdet die Familieneintracht nur vorĂŒbergehend. Doch dann bekommt Tom die Chance auf einen Traumjob. Er soll Coach der berĂŒhmten Stallions werden, dem Elite-Team von Chicago.

Trotz Veto des Kinderrates beschliessen Kate und Tom den Umzug. Kaum angekommen, steht auch der ehemaligen Journalistin Kate die ErfĂŒllung ihrer beruflichen TrĂ€ume ins Haus: Kate, die frĂŒher als Sportjournalistin aktiv war, hat ihre Erfahrungen als zwölffache Mutter in einem autobiografischen Buch verewigt. Zu ihrer eigenen Überraschung ist ihr Verleger begeistert und Kates Agentin will die sympathische Autorin auf Promotion-Tour schicken. Kein Problem, verkĂŒndet Tom zuversichtlich. Schliesslich wird er als erfahrener Vater die Familie und den neuen Job wohl fĂŒr zwei Wochen parallel bewĂ€ltigen können. Weit gefehlt!

 

REGIE:
Shawn Levy
PRODUKTION:
Michael Barnathan
Ben Myron
Robert Simonds
CAST:
Steve Martin
Bonnie Hunt
Piper Perabo
Tom Welling
Hilary Duff
Kevin Schmidt
Alyson Stoner
DREHBUCH:
Sam Harper
Joel Cohen
Alec Sokolow
KAMERA:
Jonathan Brown
SCHNITT:
George Folsey Jr.
TON:
Andrew DeCristofaro
MUSIK:
Christophe Beck
AUSSTATTUNG:
Nina Ruscio
KOSTÜME:
Sanja Milkovic Hays

       
  Chicago
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2003]
       
 

If you can't be famous,be infamous. • Verrat. Gewalt. Sex. Intrigen. Leidenschaft. Mord. And all that Jazz. Das ist Chicago in den zwanziger Jahren.

Die glamouröse TĂ€nzerin Velma Kelley (CATHERINE ZETA-JONES) ist Chicagos absoluter Mittelpunkt der Nachtclubszene - die MĂ€nner sind verrĂŒckt nach ihr und das unschuldige Starlet Roxie Hart (RENÉE ZELLWEGER) trĂ€umt genau von diesem Erfolg.

Da kommt es zu einem unerwarteten Skandal: Velma gerĂ€t wegen Doppelmordes in die Schlagzeilen und vor Gericht. Das Schicksal will es, dass kurz darauf Roxie ebenfalls zur Mörderin wird. Als Star und Starlet sich im GefĂ€ngnis treffen, wittert Roxie ihre Chance. Mit Hilfe der cleveren GefĂ€ngniswĂ€rterin 'Mama' Morton (QUEEN LATIFAH) engagiert sie Velmas Rechtsanwalt, den gerissenen Strafverteidiger Billy Flynn (RICHARD GERE) und setzt auf die Macht der Presse. In einer Stadt, in der Mord eine Art von Unterhaltung ist, wird Roxie zu einem echten Star, aber in Chicago ist nur Platz fĂŒr eine Legende...

Basierend auf dem preisgekrönten Broadway Musical ist CHICAGO ein atemberaubendes Spektakel ĂŒber Intrigen, Liebe, Betrug und Freundschaft mit ĂŒberwĂ€ltigenden Musik- und Tanzszenen. Das mitreissende Kinohighlight eröffnet die Berliner Filmfestspiele 2003 und wurde fĂŒr acht 'Golden Globes' nominiert: Als bester Film, fĂŒr die beste Regie und das Drehbuch. RenĂ©e Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere sind als beste Hauptdarsteller nominiert, sowie Queen Latifah in der Rolle der GefĂ€ngniswĂ€rterin und John C. Reilly als Roxies Ehemann als beste Nebendarsteller.

 

REGIE:
Rob Marshall
PRODUKTION:
Marty Richards
CAST:
Renée Zellweger
Catherine Zeta-Jones
Richard Gere
Queen Latifah
John C. Reilly
Taye Diggs
Lucy Liu
DREHBUCH:
Bill Condon
Maurine Dallas Watkins
Bob Fosse
Fred Ebb
KAMERA:
Dion Beebe
SCHNITT:
Martin Walsh
MUSIK:
Danny Elfman
John Kander
AUSSTATTUNG:
John Myhre
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Child's Pose
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Juni 2013]
       
 

Ein Film von Calin Peter Netzer • Cornelia will nur das Beste. Besonders dann, wenn es um ihren lĂ€ngst erwachsenen Sohn Barbu geht. Dieser gerĂ€t in Schwierigkeiten, da er einen Autounfall verursacht hat. So setzt Cornelia alle Hebel in Bewegung, um Barbu juristisch reinzuwaschen und vor möglichen Konsequenzen zu bewahren. Zeugen kann man schliesslich bestechen, zudem hat die erfolgreiche Architektin einflussreiche Freunde. In Cornelias Welt scheint alles kĂ€uflich – auch die Unschuld, die Freiheit und die Liebe ihres Sohnes


Calin Peter Netzer erzĂ€hlt in «Child’s Pose» von einer symbiotischen Mutter-Sohn-Beziehung. Dabei seziert er das feine Netz familiĂ€rer Bindungen mit viel FingerspitzengefĂŒhl und bettet es in ein Milieu ein, in dem Geld- und Machtgier dominieren. Der rumĂ€nische Regisseur kann auf herausragende Darsteller zĂ€hlen: Bogdan Dumitrache ĂŒberzeugt in der Rolle des trotzig-passiven Sohns, Luminita Gheorghiu spielt die Mutter mit einer bestechenden Mischung aus KĂ€lte, Arroganz und BedĂŒrftigkeit. «Child’s Pose» wurde am Festival in Berlin verdientermassen mit dem Goldenen BĂ€ren und dem Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet. Eine Sternstunde des neuen osteuropĂ€ischen Kinos, dicht und intensiv.

 

REGIE:
Calin Peter Netzer
PRODUKTION:
Calin Peter Netzer
Ada Solomon
CAST:
Luminita Gheorghiu
Bogdan Dumitrache
Natasa Raab
Florin Zamfirescu
Ilinca Goia
Vlad Ivanov
DREHBUCH:
Razvan Radulescu
Calin Peter Netzer
KAMERA:
Andrei Butica
SCHNITT:
Dana Bunescu
AUSSTATTUNG:
Malina Ionescu
KOSTÜME:
Irina Marinescu

       
  Children of Men
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Keine Kinder, keine Zukunft, keine Hoffnung • Eine packende Zukunftsvision nach einem Roman der Bestseller-Autorin P.D. James mit hochkarĂ€tiger Starbesetzung unter der Regie des Mexikaners Alfonso CuarĂłn (Harry Potter and the Prisoner of Azkaban, Y tu mamĂĄ tambiĂ©n).Im Jahr 2027 ist die Menschheit vom Aussterben bedroht. Als der jĂŒngste Mensch auf Erden mit nur gerade 18 Jahren stirbt, greift Anarchie um sich und nationalistische Gruppierungen streben an die Macht. Doch dann wird in London eine schwangere Frau entdeckt. Der Regierungsagent Theodore Faron (Clive Owen, Inside Man) erhĂ€lt den Auftrag, diese Frau sicher auf eine geschĂŒtzte Insel zu bringen. Wissenschaftler sollen sie untersuchen und ein Mittel finden, um die Menschheit zu retten.

 

REGIE:
Alfonso CuarĂłn
PRODUKTION:
Marc Abraham
Eric Newman
Hilary Shor
Iain Smith
Tony Smith
CAST:
Clive Owen
Julianne Moore
Michael Caine
Chiwetel Ejiofor
Charlie Hunnam
Claire-Hope Ashitey
DREHBUCH:
Alfonso CuarĂłn
Timothy J. Sexton
David Arata
Hawk Ostby
Mark Fergus
KAMERA:
Emmanuel Lubezki
SCHNITT:
Alfonso CuarĂłn
Alex RodrĂ­guez
TON:
David Evans
MUSIK:
John Tavener
AUSSTATTUNG:
Jim Clay
Geoffrey Kirkland
KOSTÜME:
Jany Temime

       
  Chiquitos
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. November 2015]
       
 

Ein Film von Thomas Rickenmann • Guatemala, 21. Dezember 2012. Die Mayas feiern, wie schon sehr lange nicht mehr. Nach 5200 Jahren findet heute ihr legendĂ€rer Maya-Kalender an seinen Anfang zurĂŒck. In einem abgelegenen Dorf nehmen wir teil an den magischen Riten zum Beginn einer neuen Ära – und fragen nach unserer Zukunft - nach unseren Kindern.
Die drei Chiquitos Jenni, Amil und Rebecca fĂŒhren uns in ihre Welt, in der Kleines Bedeutung hat, und manches etwas langsamer geht. Wir teilen ihre Lebensfreude und ihre Nöte im Alltag, in der Schule, auf dem Markt, an Festen und bei der Arbeit: von der Geburt ĂŒber die Kindheit hinaus bis zum 15. Geburtstag, an dem die Jugendlichen in Guatemala zu Erwachsenen werden. 'Chiquitos' spricht fĂŒr Menschen aller Kulturen, die bis heute jenseits von Fortschritt und Wohlstand ihren Lebenssinn finden.

 

REGIE:
Thomas Rickenmann

       
  Christian Schocher, Filmemacher
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. August 2015]
       
 

Ein Film von Marcel BĂ€chtiger & Andreas Mueller • Als Sohn eines Filmpioniers verfiel Christian Schocher schon in frĂŒhester Kindheit der Magie der Leinwand. WĂ€hrend 45 Jahren fĂŒhrte er das CinĂ©ma Rex in Pontresina, wo er allabendlich hinter dem Projektor sass. Daneben drehte er Filme, unter abenteuerlichen Bedingungen und mit minimalsten Mitteln, ohne Drehbuch und Dialoge, einfach so, aus der Lust und der Freude am Kino. Sein legendĂ€rer Spielfilm REISENDER KRIEGER (1981), die ĂŒber dreistĂŒndige Odyssee eines Kosmetikvertreters durch die Schweiz, revolutionierte das Schweizer Kino und avancierte zum international gefeierten Meisterwerk. Mit CHRISTIAN SCHOCHER, FILMEMACHER zeichnen Marcel BĂ€chtiger und Andreas Mueller ein intimes Portrait des grossen Unbekannten des Schweizer Kinos, öffnen die TĂŒren zur cineastischen Welt seiner Filme und lassen eine fast schon vergessene Epoche des alternativen Schweizer Kinos lebendig werden. Im verwunschenen Waldlokal «Chalet Sanssouci» ausserhalb Pontresinas erzĂ€hlt der schillernde Filmemacher erstmals ausfĂŒhrlich von seinem Leben, seinen Filmen und den Menschen, die ihn begleitet haben. Hinter der fabelhaften Entstehungsgeschichte seines Werks zeichnet sich dabei auch die Geschichte einer lebenslangen Freundschaft ab.

 

REGIE:
Marcel BĂ€chtiger
Andreas Mueller
CAST:
Christian Schocher
KAMERA:
Simon Guy Faessler
Mika Lanz
Nicolo Settegrana
SCHNITT:
Marcel BĂ€chtiger
TON:
Patrick Becker
Daniel Hobi
Christof Steinmann

       
  Cidade de Deus
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Mai 2003]
       
 

Ein Film von Fernando Meirelles • WĂ€chst man in der "Cidade de Deus";, der 'Stadt Gottes', einem der berĂŒchtigsten Favelas von Rio de Janeiro, auf, ist die Kindheit frĂŒh zu Ende. Was andernorts Spiele sind, ist hier Bandenkrieg mit echten Waffen.

In dieser Umgebung kĂ€mpfen der rĂŒcksichtslose Dadinho und der schĂŒchterne BuscapĂ© um ihr Überleben. Der eine setzt auf Kokain-Handel, Gewalt und RaubĂŒberfĂ€lle. Der andere hingegen trĂ€umt davon, Fotograf zu werden. Zwanzig Jahre spĂ€ter haben beide ihr Ziel erreicht. BuscapĂ© ist ein erfolgreicher Fotograf. Dadinho ist nun ZĂ© Pequeno, der gefĂŒrchtetste Drogen-Dealer Rios. In der 'Cidade de deus' ist sein Wort Gesetz.

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Paulo Lins entstand mit CIDADE DE DEUS eine Geschichte zwischen der sinnlosen Wut des Bandenlebens und der exotischen Schönheit der Copa Cabana.

 

REGIE:
Fernando Meirelles
PRODUKTION:
Andrea Barata Ribeiro
Mauricio Andrade Ramos
CAST:
Luis OtĂĄvio
Alexandre Rodrigues
Douglas Silva
Leandro Firmino da Hora
Phellipe Haagensen
Matheus Nachtergaele
Seu Jorge
DREHBUCH:
BrĂĄulio Mantovani
KAMERA:
CĂ©sar Charlone
SCHNITT:
Daniel Rezende
MUSIK:
AntĂŽnio Pinto
Ed CĂŽrtes

       
  Cinco dias sin Nora
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Januar 2010]
       
 

Nora's Will • Nora und JosĂ© waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenĂŒberliegenden Wohnungen an derselben Strasse einer mexikanischen Stadt. Nora plant ihren Tod und will dabei ihren Ex-Mann JosĂ© noch einmal tĂŒchtig beschĂ€ftigen. Es ist Noras letzter Wille, dass JosĂ© sich um ihr BegrĂ€bnis kĂŒmmern soll, das sich, wegen einem religiösen Feiertag und ihrem Freitod, als recht schwierig erweist. Zudem findet JosĂ© ein mysteriöses Foto unter Noras Bett. Es erinnert ihn und uns daran, wie die grössten Liebesgeschichten oft an den kleinsten Orten verborgen schlummern. In ihrem ebenso komischen wie sanften Spielfilmerstling erzĂ€hlt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte ĂŒber so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. Der Film ist von feinstem Humor - eine echte Entdeckung.

 

REGIE:
Mariana Chenillo
PRODUKTION:
Mariana Chenillo
Laura Imperiale
CAST:
Enrique Arreola
Ari Brickman
Juan Carlos Colombo
Marina de Tavira
Max Kerlow
VerĂłnica Langer
Martin LaSalle
DREHBUCH:
Mariana Chenillo
KAMERA:
Alberto Anaya
SCHNITT:
Mariana Chenillo
Óscar Figueroa
MUSIK:
Dario GonzĂĄlez Valderrama
AUSSTATTUNG:
Alejandro GarcĂ­a
KOSTÜME:
Gabriela Fernandez

       
  Cinderella Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. September 2005]
       
 

Ein Film von Ron Howard • New York, 1928. Jim Braddock (RUSSELL CROWE), liebender Ehemann und treu sorgender Familienvater, ist auf dem besten Wege als Boxer die grosse Karriere zu machen. RegelmĂ€ssig gewinnt er seine KĂ€mpfe mit beeindruckender Leichtigkeit und hat beste Aussichten auf einen Weltmeisterschaftskampf. Doch das GlĂŒck wendet sich so schnell, wie es gekommen war: Nur fĂŒnf Jahre spĂ€ter Ă€chzt Amerika im eisernen Griff der Grossen Depression. Vom GlĂŒck verlassen und von zahllosen Verletzungen zurĂŒckgeworfen, sind Jim Braddocks TrĂ€ume vom Sportruhm lĂ€ngst geplatzt. Ohne Geld, ohne Arbeit, ohne Zukunft, ohne Boxlizenz geht es fĂŒr ihn, seine treue Frau Mae (RENEE ZELLWEGER) und ihre drei Kinder wie fĂŒr Millionen anderer Amerikaner lĂ€ngst nur noch ums nackte Überleben. Nur Jims gelegentliche brutale Knochenjobs an den Docks halten die Familie ĂŒber Wasser. Doch Jim Braddock gibt nicht auf. Sein ehemaliger Manager Joe Gould (PAUL GIAMATTI) bietet ihm einen einzigen Boxkampf an, und Jim packt die Gelegenheit beim Schopf. Obwohl er krasser Aussenseiter ist, setzt er sich durch. Das Wunder wird wahr. Braddock eilt von Triumph zu Triumph und wird zum Held der vom Schicksal gebeutelten Massen. Schliesslich wartet der Kampf um den Schwergewichtstitel auf Jim, den „Cinderella Man“ – ausgerechnet gegen den in allen Belangen ĂŒberlegenen Max Baer (CRAIG BIERKO), der bereits zwei Gegner im Ring getötet hat. Wieder geht es fĂŒr Jim ums nackte Überleben...

 

REGIE:
Ron Howard
PRODUKTION:
Brian Grazer
Ron Howard
Penny Marshall
CAST:
Russell Crowe
Renée Zellweger
Paul Giamatti
Craig Bierko
Paddy Considine
Bruce McGill
DREHBUCH:
Cliff Hollingsworth
Akiva Goldsman
KAMERA:
Salvatore Totino
SCHNITT:
Daniel P. Hanley
Mike Hill
TON:
Anthony J. Ciccolini III
MUSIK:
Thomas Newman
AUSSTATTUNG:
Wynn Thomas
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Cinema, Aspirins & Vultures
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. März 2007]
       
 

Ein Film von Marcelo Gomes • August 1942. Im Nordosten Brasiliens kreuzen sich die Wege des deutschen Aspirinvertreters Johann (Peter Ketnath) und des vor der DĂŒrre flĂŒchtenden Anhalters Ranulpho (JoĂŁo Miguel). Johann wirbt bei der Landbevölkerung mit Kurzfilmen fĂŒr die "Wunderwirkung" von Aspirin und lĂ€sst sein staunendes Publikum so gleichzeitig auch die Magie des Kinos entdecken. Die beiden jungen MĂ€nner befreunden sich. Auf ihrer Fahrt ĂŒber die staubigen Strassen des brasilianischen Hinterlandes suchen sie nach neuen Horizonten in ihrem Leben.

CINEMA, ASPIRINES & VULTURES ist der erste Langspielfilm von Marcelo Gomes. Die Idee zum Film ist seinerzeit in einem GesprĂ€ch mit seinem Grossonkel, Ranulpho Gomes, der in der Provinz Paraiba geboren ist, entstanden. Nachdem er wĂ€hrend der vierziger Jahre zahlreiche Trockenperioden erlebt hatte, entschloss sich dieser in den SĂŒdosten des Landes zu emigrieren, auf der Suche nach einem besseren Leben.

 

REGIE:
Marcelo Gomes
PRODUKTION:
Maria Ionescu
JoĂŁo JĂșnior
CAST:
JoĂŁo Miguel
Peter Ketnath
DREHBUCH:
Karim Ainouz
Paulo Caldas
Marcelo Gomes
KAMERA:
Mauro Pinheiro Jr.
SCHNITT:
Karen Harley
TON:
Marcio Camara
MUSIK:
Tomaz Alves Souza
AUSSTATTUNG:
Marcos Pedroso
KOSTÜME:
Beto Normal

       
  Cingöz Recai
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2017]
       
 

Ein Film von Onur ÜnlĂŒ • Der tĂŒrkische Action-Thriller Cingöz Recai dreht sich um den gleichnamigen Meisterdieb, der von Kenan imirzal-iloglu (“Uzun Hikaye“) gespielt wird. FĂŒr die Regie zeichnet sich Kerem Derem verantwortlich. Bereits in den Jahren 1954 und 1969 sind zwei tĂŒrkische Produktionen unter demselben Titel erschienen.

 

REGIE:
Onur ÜnlĂŒ
PRODUKTION:
Hayri Aslan
CAST:
Kenan Imirzalioglu
Haluk Bilginer
Meryem Uzerli
Musa Uzunlar
Fatih Artman
Algi Eke
DREHBUCH:
Pinar Bulut
Kerem Deren
KAMERA:
Vedat Özdemir
SCHNITT:
Emre Boyraz
MUSIK:
Hasan Ozsut
Isil Ozsut
KOSTÜME:
Hilal Sezer

       
  Citadelle Humanitaire
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Juni 2009]
       
 

Bastion der Menschlichkeit • Die Entsendung von dutzenden Delegierten und Ärzten aus der Schweiz, aus Deutschland und Frankreich in den BĂŒrgerkrieg, der in den 1960er-Jahren im mittelalterlichen Yemen tobt, ist die spektakulĂ€rste und wirksamste Aktion des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zu einer Zeit, da es noch allein tĂ€tig ist und noch niemand von NGOs spricht. Das Abenteuer wird uns von jenen geschildert, die unter Lebensgefahr bei dieser Mission mitwirkten, allen voran deren Leiter AndrĂ© Rochat. Die Schilderungen fĂŒhren uns von der WĂŒste hinter die Kulissen der humanitĂ€ren Macht und zu den Wurzeln des Kampfes um die WĂŒrde des Menschen. Die Szenerie bilden Zitadellen so alt wie die Bibel, die bis heute teilweise intakt erhalten sind.

 

REGIE:
Frédéric Gonseth
PRODUKTION:
Frédéric Gonseth
DREHBUCH:
Frédéric Gonseth
KAMERA:
Frédéric Gonseth

       
  City Walls
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. März 2007]
       
 

My own private Tehran • Iranerin Afsar Sonia Shafie ihre Familiengeschichte. Sie kehrt fĂŒnfundzwanzig Jahre nach der iranischen Revolution in ihr Heimatland zurĂŒck und prĂ€sentiert mit CITY WALLS einen authentischen Film ĂŒber starke Frauen, die die Lebensbedingungen ihrer Töchter verbessern wollen.

CITY WALLS zeigt Innenansichten aus einem Land, das sonst durch Zerrbilder und Klischees dargestellt scheint. Nicht weniger als ein halbes Jahrhundert wandern wir mit Shafie durch eine Familiengeschichte im Iran. Dabei stehen drei Frauen aus drei Generationen im Zentrum: Die Grossmutter, die Mutter sowie Sona, Shafies Schwester.

Die Frauen haben bei den Shafies – trotz Schleier – die Hosen an. Und so öffnen sich dem westlichen Betrachter erstaunliche Erkenntnisse: Shafies Familiengeschichte bricht mit gĂ€ngigen Vorurteilen und zeichnet ein ungleich reicheres Bild der islamischen Gesellschaft.

 

REGIE:
Afsar Sonia Shafie
PRODUKTION:
Christian Davi
Christof Neracher
CAST:
Zahra Ziabadi
Mahlagha Pooreskandari
Afsar Sonia Shafie
Sona Shafie
Shohre Shafie
Saeed Shafie
DREHBUCH:
Afsar Sonia Shafie
Martin Frei
KAMERA:
Martin Frei
SCHNITT:
Myriam Flury
Afsar Sonia Shafie
TON:
Rainer Flury
Roland Widmer

       
  Claire Dolan
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 1998]
       
 

Im Wettbewerb Cannes 1998 • Claire Dolan (Katrin Cartlidge). stammt aus Irland. Seit Jahren arbeitet sie als Callgirl in New York. Ihr ZuhĂ€lter Roland Cain (Colm Meaney) kam ebenfalls ursprĂŒnglich aus Irland. Er kennt Claires Mutter aus Dublin und Claire ist ihm dort schon als junges MĂ€dchen begegnet. Aus dieser Zeit stammen auch die Schulden, die sie ihm zurĂŒckzahlen muss. Als ihre Mutter stirbt, beschliesst sie, von Cain loszukommen und völlig neu anzufangen. Sie beginnt eine Beziehung mit dem Taxichauffeur Elton (Vincent D'Onofrio). Dieser möchte ihr helfen, auch auf die Gefahr hin, dass er von Cains Kumpels belĂ€stigt wird. Als Claire ein Kind von ihm erwartet, ist er bereit, mit ihr zusammen ein neues Leben zu beginnen. Doch bald erkennt sie, dass sie ihre Zukunft selber in die Hand nehmen muss.

 

REGIE:
Lodge Kerrigan
PRODUKTION:
Ann Ruark
CAST:
Katrin Cartlidge
Vincent D'Onofrio
Colm Meaney
Parick Husted
Muriel Maida
Svetlana Jovanovitsch
Madison Arnold
DREHBUCH:
Lodge Kerrigan
KAMERA:
Teodoro Maniaci
SCHNITT:
Kristina Boden
MUSIK:
Ahrin Mishan
Simon Fisher-Turner
AUSSTATTUNG:
Sharon Lomofsky

       
  Clara und das Geheimnis der BĂ€ren
  [nicht mehr im Kino - Release: 28. Februar 2013]
       
 

Ein Film von Tobias Ineichen • Die 13-jĂ€hrige Clara wohnt mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater auf einem Berghof in den Schweizer Alpen. Das naturverbundene MĂ€dchen kann Dinge spĂŒren und sehen, die andere nicht wahrnehmen.

Eines Tages entdeckt sie auf der Weide einen kleinen BĂ€ren und kurz darauf begegnet sie Susanna, einem MĂ€dchen, das vor 200 Jahren auf dem Hof lebte. Da beginnt die Welt um Clara aus den Fugen zu geraten. Sie ahnt: Ein Unheil liegt ĂŒber dem Hof und ihrer Familie, und es hat etwas mit Susanna und den BĂ€ren zu tun. Doch die Erwachsenen wollen Clara nicht glauben. Nur Thomas, der aus dem stĂ€dtischen Jugendheim zu Gasteltern strafversetzt wurde, kann sie sich anvertrauen.

Gemeinsam mit Susanna in der Vergangenheit und Thomas in der Gegenwart macht Clara sich auf, das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen.

 

REGIE:
Tobias Ineichen
PRODUKTION:
Valentin Greutert
Simon Hesse
CAST:
Ricarda Zimmerer
Elena Uhlig
Roeland Wiesnekker
Damian Hardung
Rifka Fehr
Monica Gubser
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Jan Poldervaart
Marian van der Heiden
KAMERA:
Michael Schreitel
SCHNITT:
Mike Schaerer
TON:
Hendrik LĂŒhdorff
MUSIK:
Fabian Römer
AUSSTATTUNG:
Nina Bachmann
KOSTÜME:
Brigitta Lohrer-Horres
Carol Luchetta

       
  Cloud Atlas
  [nicht mehr im Kino - Release: 29. November 2012]
       
 

Ein Film von Tom Tykwer, Andy Wachowski und Lana Wachowski • Alles beginnt 1846 auf einer Seereise im Pazifik: Auf seiner Heimreise nach San Francisco vertraut der amerikanische Anwalt seine wachsenden Zweifel am Segen der Sklaverei seinem Tagebuch an. 1936 fasziniert dieses Reisetagebuch einen jungen Komponisten. Inspiriert von den Schilderungen ĂŒber die Schrecken der Kolonialzeit macht er sich an die Komposition seines musikalischen Meisterwerks, des „Wolkenatlas-Sextett“. 1973 begegnet eine ehrgeizige Journalistin einem Atomkraftexperten. Er vertraut sich ihr an und ĂŒbergibt ihr wichtige Unterlagen zur Aufdeckung eines Atomskandals. Ein Nachbarsjunge schreibt ihre Geschichte ĂŒber die Machenschaften dieser zwielichtigen Konzerne auf und schickt 2012 das Manuskript an einen Londoner Verleger. Gegen seinen Willen wird dieser in einem despotisch gefĂŒhrten Altenheim eingesperrt, aus dem er versucht zu fliehen. Ein Video von seiner Flucht ermutigt 2144 in SĂŒdkorea eine geklonte Kellnerin aus ihrem GefĂ€ngnis auszubrechen. Sie zeichnet ihre Erfahrungen auf, die auch in der post-apokalyptischen Welt des Jahres 2346 noch GĂŒltigkeit besitzen und die Menschen zu einem Neubeginn und dem Streben nach einer friedlicheren Zukunft ermutigen.

Sechs Schicksale in 500 Jahren und doch ein einziges Abenteuer, in dem alle in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufs Engste verbunden sind. CLOUD ATLAS – Der Wolkenatlas ist ein bildgewaltiges Epos ĂŒber die unendlichen Möglichkeiten des Lebens, in dem jede Tat Einfluss auf die Entwicklung der Welt hat. Die 100 Millionen Dollar-Verfilmung von David Mitchells Bestseller ist grosses Kino voller Dramatik, Action und Romantik, das aufregend, ĂŒberraschend und emotional die Grenzen von Zeiten, Generationen und Genres sprengt.

Hinter diesem einzigartigen Filmerlebnis stehen Tom Tykwer (Lola rennt, Das Parfum) sowie die Macher der MATRI X-Trilogie Lana & Andy Wachowski. Die imposante Starbesetzung vereint Oscar-PreistrĂ€ger Tom Hanks, Halle Berry, Susan Sarandon und Jim Broadbent. Hugo Weaving, Jim Sturgess, Ben Whishaw, James D’Arcy und Hugh Grant vervollstĂ€ndigen das internationale Ensemble. Jeder dieser fantastischen Schauspieler begleitet uns in verschiedenen Rollen durch den Film.

 

REGIE:
Tom Tykwer
Andy Wachowski
Lana Wachowski
PRODUKTION:
Stefan Arndt
Grant Hill
Tom Tykwer
Andy Wachowski
Lana Wachowski
CAST:
Tom Hanks
Hugo Weaving
Halle Berry
Susan Sarandon
Jim Sturgess
Ben Whishaw
Hugh Grant
Keith David
Jim Broadbent
DREHBUCH:
David Mitchell
Lana Wachowski
Tom Tykwer
Andy Wachowski
KAMERA:
Frank Griebe
John Toll
SCHNITT:
Alexander Berner
TON:
Frank Kruse
MUSIK:
Reinhold Heil
Johnny Klimek
Tom Tykwer
AUSSTATTUNG:
Hugh Bateup
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Kym Barrett
Pierre-Yves Gayraud

       
  Coby
 
       
 

Ein Film von Christian Sonderegger • Jacob lebt mit seiner Lebenspartnerin Sara ein ganz gewöhnliches Leben als RettungssanitĂ€ter. Dass er vor einigen Jahren noch eine Frau war, ist ihm nicht mehr anzusehen. Sein „frĂŒheres Ich“, Susanna, war 23, als sie ihren Eltern mitteilte, dass sie nun jener Mann werden wolle, als der sie sich schon immer gefĂŒhlt hatte. Nicht nur fĂŒr „Coby“, sondern fĂŒr alle nahestehenden Personen ist der lange Weg der Verwandlung ein aufwĂŒhlender Prozess, den er seit dem Tag der ersten Testosteron-Einnahme in einem Youtube-Tagebuch akribisch festhĂ€lt. Filmemacher Christian Sonderegger verwendet jenes eindrĂŒckliche Videomaterial sowie aktuelle GesprĂ€che mit zahlreichen Mitgliedern der Familie, um das intime Portrait seines Halbbruders zu zeichnen.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Christian Sonderegger
PRODUKTION:
MoĂŻra Chappedelaine Vautier
CAST:
Jacob Hunt
Sara Mound
Ellen Hunt
Willard Hunt
Andrew Hunt
DREHBUCH:
Christian Sonderegger
KAMERA:
Georgi Lazarevski
SCHNITT:
Camille Toubkis

       
  Cocaine Cowboys II: The Godmother
 
       
 

Ein Film von Billy Corben • Einer ihrer vielen Spitznamen war "Schwarze Witwe", denn ihre drei EhemĂ€nner liess sie skrupellos ermorden. Sie schmuggelte jeden Monat durchschnittlich 1,5 t Kokain in die USA. Sie war die erste Drogen-MilliardĂ€rin der amerikanischen Geschichte. Und sie zettelte den brutalen Bandenkrieg an, der Miami in den 80er Jahren in ein blutiges Schlachtfeld verwandelte. Griselda Blanco war die Königin des MedellĂ­n-Kartells; eine Frau, vor der selbst die grössten Drogen-Barone grössten Respekt hatten. Charles Cosby war Griseldas Liebhaber und die Nummer 2 in ihrem Drogenimperium. Wie er die Trennung und den Ausstieg ĂŒberleben konnte, weiss er selbst nicht so genau ...

 

REGIE:
Billy Corben
PRODUKTION:
Billy Corben
David Cypkin
CAST:
Nelson Andreu
Jorge Ayala
Sam Burstyn
Luis Casuso
Will Collins
KAMERA:
David Cypkin
SCHNITT:
Billy Corben
David Cypkin
TON:
Paul Michael

       
  Code of Survival
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Januar 2018]
       
 

Ein Film von Bertram Verhaag • Bertram Verhaag beschĂ€ftigt sich in seiner neuen Dokumentation „Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik“ mit dem umstrittenenen UnkrautbekĂ€mpfungsmittel Glyphosat. Millionen Tonnen des Herbizids werden jĂ€hrlich in der weltweiten Landwirtschaft eingesetzt mit unabsehbaren Folgen fĂŒr die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen. Eine Folge des massiven Glyphosat-Einsatzes ist jedoch jetzt schon spĂŒrbar: Es gibt immer mehr Unkraut, das gegen die chemische Verbindung immun ist, und sich enorm schnell vermehrt. Gleichzeitig zeigt Verhaag aber auch drei Projekte, die beweisen, wie Landwirtschaft ohne chemische Mittel zur UnkrautbekĂ€mpfung funktionieren kann: Die indische Teeplantage Ambootia in Darjeeling am Fusse des Himalaya, die biologische Farm Sekem des alternativen NobelpreistrĂ€gers Ibrahim Abouleish, die seit 40 Jahren mitten in der WĂŒste existiert, sowie den Biohof des bayerischen Bauern Franz Aunkofer.

 

REGIE:
Bertram Verhaag
PRODUKTION:
Bertram Verhaag
DREHBUCH:
Eva Linke
Bertram Verhaag
KAMERA:
Waldemar Hauschild
SCHNITT:
Corinna Lösel
Verena Schönauer
Melania Singer
Hauke von Stietencron
MUSIK:
Sami Hammi

       
  Cold Mountain
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2004]
       
 

Ein Film von Anthony Minghella (The English Patient) • Oscar als Beste Darstellerin (Nebenrolle) fĂŒr RenĂ©e Zellweger!

North Carolina, um 1860: Ein einziger Kuss, mehr Zeit bleibt Pfarrerstochter Ada (Nicole Kidman) und Inman (Jude Law) nicht fĂŒr ihre Liebe. Dann muss der friedfertige Inman in den BĂŒrgerkrieg ziehen. Drei Jahre lang kĂ€mpft er auf Seiten der Konföderierten, ĂŒberlebt Hunger und Verwundungen und hĂŒtet in all dem Grauen das einzige Foto von Ada wie einen Schatz. Nur ihre Briefe geben Inman die Kraft zum Überleben. Und als Inman schwer verletzt nach der Schlacht von St. Petersburg im Lazarett liegt, beschliesst er zu desertieren. 300 Meilen durchquert er zu Fuss ein Land, das an den Wunden seines BĂŒrgerkriegs leidet. Aber auch Ada hat der Krieg verĂ€ndert. Nach dem Tod ihres Vaters (Donald Sutherland) hĂ€tte die zarte StĂ€dterin fast vor dem rauen Leben in der Kleinstadt Cold Mountain kapituliert. Aber mit Hilfe der naturverbundenen Ruby (RenĂ©e Zellweger) wird aus Ada eine selbstbewusste Frau, die ihren Lebensunterhalt mit der vĂ€terlichen Farm erwirtschaftet. Dennoch sehnt sie sich nach nichts so sehr, wie nach Inmans Heimkehr. Auf seinem gefĂ€hrlichen Heimweg begegnet Inman VerbĂŒndeten wie dem ehemaligen Pfarrer Veasey (Philip Seymour Hoffman) und der KrĂ€uterfrau Maddy (Eileen Atkins) aber auch unerwarteten Feinden wie dem HinterwĂ€ldler Junior (Giovanni Ribisi). Und als Inman in die NĂ€he von Cold Mountain kommt, lĂ€uft er Gefahr, als Deserteur entdeckt zu werden. Auf fahnenflĂŒchtige Soldaten hat es Teague (Ray Winstone), der brutale AnfĂŒhrer der BĂŒrgermiliz besonders abgesehen...

 

REGIE:
Anthony Minghella
PRODUKTION:
Sydney Pollack
William Horberg
Albert Berger
Ron Yerxa
CAST:
Jude Law
Nicole Kidman
Renée Zellweger
Donald Sutherland
Ray Winstone
Brendan Gleeson
Philip Seymour Hoffman
DREHBUCH:
Anthony Minghella
KAMERA:
John Seale
SCHNITT:
Walter Murch
TON:
Eddy Joseph
MUSIK:
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Dante Ferretti
KOSTÜME:
Ann Roth

       
  Colombiana
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2011]
       
 

Ein Film von Olivier Megaton • Cataleya ist erst neun Jahre alt, als sie die Ermordung ihrer Eltern durch den brutalen kolumbianischen Mafiaboss Don Luis mit ansehen muss. Sie selbst entgeht dem Anschlag nur knapp und es gelingt ihr, zu ihrem Onkel nach Chicago zu fliehen. Getrieben von dem Wunsch nach Rache und fest entschlossen, den Mörder ihrer Eltern aufzuspĂŒren, lĂ€sst sie sich zur Profi-Killerin ausbilden. Doch Don Luis geniesst inzwischen den Schutz der CIA. Bei dem Versuch, ihren Erzfeind aus der Reserve zu locken, gerĂ€t Cataleya immer mehr ins Fadenkreuz des FBI


 

REGIE:
Olivier Megaton
PRODUKTION:
Luc Besson
Pierre-Ange Le Pogam
CAST:
Zoe Saldana
Amandla Stenberg
Michael Vartan
Cliff Curtis
Callum Blue
Jordi MollĂ 
DREHBUCH:
Luc Besson
Robert Mark Kamen
KAMERA:
Romain Lacourbas
SCHNITT:
Camille Delamarre
TON:
Frederic Dubois
MUSIK:
Nathaniel MĂ©chaly
AUSSTATTUNG:
Patrick Durand
KOSTÜME:
Olivier BĂ©riot

       
  Comme des garçons
  [demnächst im Kino - Release: 12. Juli 2018]
       
 

Ein Film von Julien Hallard • Fussball ist in Frankfreich ein ebenso beliebter Sport, wie er es auch im Rest des europĂ€ischen Kontinents ist. Daher kommt es in den 1960er-Jahren einer Revolution gleich, als die bis dahingehend vorherrschende MĂ€nnerdominanz bedroht wird, als sich das erste reine professionelle Frauen-Fussballteam bildet.

 

REGIE:
Julien Hallard
PRODUKTION:
Frédéric Jouve
CAST:
Vanessa Guide
Max Boublil
Bruno Lochet
Carole Franck
Delphine Baril
Zoé Héran
Julie Moulier
DREHBUCH:
Jean-Christophe Bouzy
Julien Hallard
KAMERA:
Axel Cosnefroy
SCHNITT:
Jean-Christophe Bouzy
AUSSTATTUNG:
Johann George
KOSTÜME:
Charlotte David

       
  Comme des lions de pierre Ă  l'entrĂ©e de la nuit
 
       
 

Ein Film von Olivier Zuchuat • Zwischen 1947 und 1951 hielt die griechische Regierung auf der verlassenen Insel Makronisos rund 80'000 Soldaten und Zivilisten wegen «kommunistischer Handlungen» gefangen. Die Inhaftierten wurden einem Umerziehungsprogramm unterzogen, das sie wieder auf den rechten Weg bringen sollte – einen von den rechtsextremen, nationalistischen Ideologen des Königs Paul gezeichneten Weg. Viele Gefangene, darunter der berĂŒhmte Dichter Yannis Ritsos, schrieben auf der Insel Texte und vergruben sie in Flaschen, die aus dem Lager gerettet werden konnten. Diese Texte vermitteln ein Bild des barbarischen Labors, in dem kommunistische WiderstandskĂ€mpfer «umprogrammiert» werden sollten.

 

REGIE:
Olivier Zuchuat
PRODUKTION:
Pierre-Alain Meier
Xavier Carniaux
CAST:
Jean-Claude Dauphin
DREHBUCH:
Eleni Gioti
KAMERA:
Olivier Zuchuat
SCHNITT:
Olivier Zuchuat
TON:
Vincent Montrobert
Julien Bourdeau
Aris Athanasopoulos

       
  Comme un chef
 
       
 

Ein Film von Daniel Cohen

 

REGIE:
Daniel Cohen
CAST:
Jean Reno
Santiago Segura
Michaël Youn
Julien Boisselier
Salomé Stévenin
DREHBUCH:
Daniel Cohen
KAMERA:
Robert Fraisse
TON:
Lucien Balibar
MUSIK:
Nicola Piovani

       
  Comme une image
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Dezember 2004]
       
 

Ein FIlm von AgnĂšs Jaoui • Drei Jahre nachdem AgnĂšs Jaoui mit der Oscar-nominierten und vierfach CĂ©sargekrönten Komödie «Le goĂ»t des autres» ihr fulminantes Regiedebut vorlegte, stellt sie ihren nicht minder brillanten Film COMME UNE IMAGE vor. Dieser spielt in Pariser KĂŒnstlerkreisen und dreht sich um die von Marilou Berry mit Verve gespielte Lolita und deren Vater, den berĂŒhmten Schriftsteller Etienne Cassard. Lolita hat eine wunderschöne Stimme und lĂ€sst sich zur SĂ€ngerin ausbilden. Doch sie ist mollig, steckt voller Komplexe und wĂŒnscht sich nichts sehnlicher als die Anerkennung ihres Vaters. Dieser allerdings nimmt seine Tochter kaum wahr. So leidet Lolita, wie der Rest der Welt, unter Papas Nonchalance, profitiert aber – etwa wenn sie ihre Gesangslehrerin fĂŒr einen Sondereinsatz gewinnen will – auch schamlos von seiner BerĂŒhmtheit. COMME UNE IMAGE ist ein Bijou der klassischen französischen Beziehungskomödie. Die Dialoge sind brillant, die Figurenzeichnungen abgrĂŒndig, die Inszenierung ist leichtfĂŒssig. Kein Wunder, gilt AgnĂšs Jaoui, die nicht nur hinter, sondern auch vor der Kamera stand und mit Co-Autor Jean-Pierre Bacri in Cannes den Drehbuchpreis erhielt, als derzeitiger Shooting Star des Französischen Kinos.

 

REGIE:
AgnĂšs Jaoui
PRODUKTION:
Jean-Philippe Andraca
Christian BĂ©rard
CAST:
Marilou Berry
AgnĂšs Jaoui
Jean-Pierre Bacri
Virginie Desarnauts
Keine Bouhiza
Grégoire Oestermann
DREHBUCH:
Jean-Pierre Bacri
AgnĂšs Jaoui
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
François Gédigier
TON:
Jean-Pierre Duret
MUSIK:
Philippe Rombi
AUSSTATTUNG:
Olivier Jacquet
KOSTÜME:
Jackie Budin

       
  Comment j'ai fĂȘtĂ© la fin du monde
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Juni 2007]
       
 

Cum mi-am petrecut sfarsitul lumii • Eva lebt 1989, als der Eiserne Vorhang in StĂŒcke zerfiel, mit ihren Eltern und dem siebenjĂ€hrigen Bruder Lalalilu in einem Quartier von Bukarest. Sie ist Gymnasiastin und eine attraktive junge Frau. Als sie mit ihrem Freund Alex eine CeasescubĂŒste zu BrĂŒchen bringt, wird sie in eine Umerziehungsanstalt geschickt und lernt den Dissidentensohn Andrej kennen. Gemeinsam planen sie die Flucht, wĂ€hrend BrĂŒderchen Lalaliu einen Anschlag auf den Staatschef im Sinn hat. Erfrischend, melancholisch und heiter.

Goodbye Ceausescu
Wie bringt man Geschichte ins Kino, ohne einen Historienfilm zu machen, der niemanden interessiert? Ein guter Ansatz ist sicher der, bei den Menschen zu bleiben und in ihrem Alltag. Denn letztlich wird nur dort sichtbar, was historische Ereignisse kennzeichnet oder warum es dazu kommen konnte, kommen musste. In Osteuropa zum Beispiel, am Ende der 80er Jahre im 20. Jahrhundert, ganz speziell in RumÀnien, das sich aus der fortschreitenden globalen Zeitreise irgendwann davongestohlen hatte.

In seinem ersten Spielfilm greift der RumĂ€ne Catalin Mitulescu auf eigene Erfahrungen zurĂŒck und gestaltet aus diesen ein wunderbar stimmiges Zeitbild. Etwas Altes lĂ€uft aus, etwas Neues ist noch nicht da, aber die Menschen, sie leben, sie lieben, sie trĂ€umen. Der Filmemacher hĂŒtet sich davor, die bekannten Bilder zu wiederholen oder das zu zeigen, was wir aus den Nachrichtensendungen in Erinnerung haben mögen. Im Gegenteil: Er setzt ein StĂŒck Alltag dahinter um eine SchĂŒlerin und ihren Bruder liebevoll in Szene. So wird noch junge Vergangenheit gegenwĂ€rtig, lebendig in kleinsten Details, die den Alltag prĂ€gten, Liedern, die gesungen wurden, Mechanismen, die die Gesellschaft auf die Dauer lĂ€hmten. Das Wohltuende an diesem Abgesang auf eine serbelnde Epoche und ihre Politik: Die Menschen hatten eine Lebenslust, die ihnen Kraft gab - und TrĂ€ume.

 

REGIE:
Catalin Mitulescu
PRODUKTION:
In-Ah Lee
Philippe Martin
Catalin Mitulescu
Daniel Mitulescu
David Thion
CAST:
Doroteea Petre
Ionut Becheru
Jean Constantin
Timotei Duma
Carmen Ungureanu
DREHBUCH:
Catalin Mitulescu
Andreea Valean
KAMERA:
Marius Panduru
SCHNITT:
Cristina Ionescu
TON:
Stéphane Thiébaut
MUSIK:
Alexander Balanescu

       
  Complices
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 2010]
       
 

Ein Film von FrĂ©dĂ©ric Mermoud • Als sich Vincent und Rebecca im InternetcafĂ© treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie sind jung, knapp 18 Jahre alt, und gehen unbekĂŒmmert durchs Leben. Doch zwei Monate spĂ€ter findet man Vincents Körper in der Rhone, und Rebecca ist verschwunden. Der Polizeibeamte HervĂ© Cagan (Gilbert Melki) und seine Kollegin Karine Mangin (Emmanuelle Devos)sind mit der Untersuchung des Falls betraut. Als sie die Geschichte der Liebe zurĂŒckverfolgen, die Vincent und Rebecca im Leben und im Tod verband, sehen sich HervĂ© und Karine mit den Verfehlungen ihres eigenen Lebens konfrontiert.

 

REGIE:
Frédéric Mermoud
PRODUKTION:
Damien Couvreur
Tonie Marshall
CAST:
Gilbert Melki
Emmanuelle Devos
Cyril Descours
Nina Meurisse
Joana Preiss
Jeremy Azencott
Jérémy Kapone
DREHBUCH:
Pascal Arnold
Frédéric Mermoud
KAMERA:
Thomas Hardmeier
SCHNITT:
Sarah Anderson
TON:
Michel Casang

       
  Conceptual Paradise
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. November 2006]
       
 

Ein Film von Stefan Römer • In einer dreijĂ€hrigen filmischen Recherche interviewte der KĂŒnstler und Autor Stefan Römer mit seinem Filmteam zahlreiche herausragende, internationale KĂŒnstlerInnen. In der intellektuellen Auseinandersetzung vor der Kamera entwickelte Stefan Römer eine spezielle filmische Reflexionsweise ĂŒber den Zustand der internationalen zeitgenössischen Kunst.

Der Filmessay "Conceptual Paradise. There is a place for sophistication" zeichnet Diskussionen nach, die die intellektuelle Kunstrichtung der "Conceptual art" in den 1960er Jahren entstehen liessen und heute zu den relevantesten Fragestellungen in der zeitgenössischen Kunst gefĂŒhrt haben. Die KĂŒnstlerInnen sprechen ĂŒber eigene kĂŒnstlerische Praktiken und die soziohistorische Entwicklung der unterschiedlichen konzeptuellen Bewegungen.

Dabei wird deutlich, dass es keine allein gĂŒltige Definition der Konzeptkunst geben kann, da die permanente Auseinandersetzung mit ihr auch ihre kunsttheoretische und philosophische KomplexitĂ€t ausmacht. Dazu gehört beispielsweise die Frage, ob es eine objektlose Kunst gibt.

 

REGIE:
Stefan Römer
PRODUKTION:
Stefan Römer
KAMERA:
Andreas Menn
Stefan Römer
Matthias Schellenberg
Till Steinmetz
Giuliano Vece
Frederik Walker
Franz Wanner
SCHNITT:
Nik Kern
Andreas Menn

       
  Cookie's Fortune
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. August 1999]
       
 

Robert Altmans neuer Film • Eine wundervolle Gesellschaftssatire des Regie-Altmeisters Robert Altman. Schauplatz ist Holly Springs, eine Kleinstadt im SĂŒden der USA, in der Frauen noch als Ladies gelten und echte MĂ€nner sich mit Hingabe dem Angeln widmen: Ein letztes Mal blickt die alte Witwe Jewel Mae 'Cookie' Orcutt auf die GegenstĂ€nde ihres Wohnzimmers, betrachtet ihre Umgebung, ihr Leben. Nach den langen Jahren der Einsamkeit beschliesst sie, sich umzubringen. Ihr plötzlicher Tod wirft bei den Bewohnern von Holly Springs eine Reihe ungeklĂ€rter Fragen auf: War es wirklich Selbstmord oder wurde Cookie dazu getrieben? Und was haben Cookies Nichten, die ĂŒberspannte Camille und die schĂŒchterne Cora zu verbergen? Es scheint, als seien nahezu alle Bewohner der Kleinstadt am Mississippi in diesen Fall verwickelt...

Die Nachforschungen bringen die unglaublichsten und komischsten Dinge zutage, die die gesamte Bevölkerung von Holly Springs auf den Kopf stellen.

Mit COOKIES FORTUNE weitet Robert Altman seinen Beitrag zum zeitgenössischen Kino nun auch auf die SĂŒdstaaten-Komödie aus. Was all seine Geschichten verbindet, ist eine grosse erlesene Besetzung, vielschichtige und unterschiedlichste Charaktere, eine einfĂŒhlsame, die Stimmung des Films hervorhebende Musik (in diesem Fall der Blues) und die einzigartige Perspektive, durch die sie erzĂ€hlt sind... Das macht sie unauslöschlich zu Kreationen von Robert Altman.

COOKES FORTUNE lief 1999 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin und wurde von Kritik und Publikum gleichermassen begeistert aufgenommen.

 

REGIE:
Robert Altman
PRODUKTION:
Robert Altman
Etchie Stroh
CAST:
Glenn Close
Julianne Moore
Liv Tyler
Chris O'Donnell
Charles S. Dutton
Patricia Neal
Lyle Lovett
DREHBUCH:
Anne Rapp
KAMERA:
Toyomichi Kurita
SCHNITT:
Abraham Lim
MUSIK:
David A. Stewart
AUSSTATTUNG:
Stephen Altman

       
  Cop Out
 
       
 

Ein Film von Kevin Smith • Die Detectives Jimmy (Bruce Willis) und Paul (Tracy Morgan) halten seit vielen Jahren die New Yorker Strassen von grossen und kleinen Ganoven frei. Doch plötzlich sieht sich das Cop-Duo einem gnadenlosen Gangster gegenĂŒber, der als besessener Sammler von Baseball-RaritĂ€ten ausgerechnet bei Jimmy zuschlĂ€gt: Er klaut ihm eine extrem seltene, historische Baseball-Sammelkarte in druckfrischem Zustand. Jimmy setzt alles daran, seinen wertvollsten Schatz wieder in eigenen Besitz zu bringen, denn durch den Verkauf will er die einzige Möglichkeit nutzen, seiner ĂŒber alles geliebten Tochter die Hochzeit zu finanzieren. Leider kann er sich dabei nicht mehr auf seinen Partner Paul verlassen. Der ist seit kurzem von der fixen Idee besessen, seine Frau wĂŒrde ihn betrĂŒgen und ist deshalb nicht ganz bei der Sache


 

REGIE:
Kevin Smith
PRODUKTION:
Polly Cohen Johnsen
Marc Platt
Michael Tadross
CAST:
Bruce Willis
Tracy Morgan
Juan Carlos HernĂĄndez
Cory Fernandez
DREHBUCH:
Robb Cullen
Mark Cullen
KAMERA:
David Klein
SCHNITT:
Kevin Smith
TON:
Tim Chau
Linda Di Franco
MUSIK:
Harold Faltermeyer
AUSSTATTUNG:
Michael Shaw
KOSTÜME:
Juliet Polcsa

       
  Corpo celeste
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2012]
       
 

Ein Film von Alice Rohrwacher • Eine Stadt in Kalabrien. Antike Palazzi neben Bauruinen. Das Meer scheint nah und zugleich unerreichbar fern. Hier wurde die 13-jĂ€hrige Marta geboren. Hierher zieht sie mit ihrer Mutter und der grösseren Schwester zurĂŒck, nachdem sie 10 Jahre in der Schweiz verbracht hat.

Bald findet Martas Firmung statt. Sie nimmt an den Vorbereitungen und Ritualen der Kirche teil, stellt diese jedoch auch in Frage. Sie ist still und verschlossen und gleichzeitig hellwach. Marta hört alles, sieht alles, hat feine Antennen.

Und bald merkt sie, dass sie ihren eigenen Weg gehen will...

 

REGIE:
Alice Rohrwacher
PRODUKTION:
Carlo Cresto-Dina
CAST:
Salvatore Cantalupo
Anita Caprioli
Renato Carpentieri
Paola Lavini
Pasqualina Scuncia
Yle Vianello
DREHBUCH:
Alice Rohrwacher
KAMERA:
HĂ©lĂšne Louvart
SCHNITT:
Marco Spoletini
TON:
Daniela Bassani
MUSIK:
Piero Crucitti
KOSTÜME:
Loredana Buscemi

       
  Cosmos
 
       
 

Ein Film von Andrzej Zulawski • Witold ist ein lausiger SchĂŒler. WĂ€hrend eines Urlaubs trifft er auf den depressiven Fuks. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine bizarre Beziehung. Mit grosser Spannung wird beim diesjĂ€hrigen Filmfestival in Locarno Andrzej Zulawskis neuer Film Cosmos erwartet, denn es ist der erste Film seit 15 Jahren, in denen es um das einstige Wunderkind des polnischen Kinos recht ruhig geworden war. In Cosmos, der auf einer Geschichte von Witold Gombrowicz basiert, geht es um zwei Freunde, die...

 

REGIE:
Andrzej Zulawski
PRODUKTION:
Paulo Branco
CAST:
Sabine Azéma
Jean-François Balmer
Jonathan Genet
Johan Libéreau
VictĂłria Guerra
DREHBUCH:
Witold Gombrowicz
Andrzej Zulawski
KAMERA:
André Szankowski
SCHNITT:
Julia Gregory
MUSIK:
Andrzej Korzynski
AUSSTATTUNG:
Paula Szabo

       
  Crazy Heart
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. März 2010]
       
 

Ein Film von Scott Cooper • 57 Jahre ist Bad alt, dennoch tourt er immer noch mit seinen alten Nummer-Eins-Hits durch drittklassige Bierkaschemmen und heruntergekommene Bowling-Schuppen. Sein grölendes Publikum ist so alt wie er – und ebenso desillusioniert und trinkfreudig. Bald wird er völlig in Vergessenheit geraten sein, lediglich wenn er fĂŒr seinen ProtegĂ© Tommy Sweet – der hat es zu Ruhm und Reichtum gebracht – ein Konzert eröffnen darf, fĂŒhlt er sich an alte, bessere Tage erinnert.
Bad kĂ€mpft sich von einem alkoholumnebelten Gig zum anderen, bis er eines Tages in Santa Fe auf Jean Craddock trifft. Die Journalistin ist eine Frau ganz nach seinem Geschmack, mehr noch, er verliebt sich Hals ĂŒber Kopf in sie. Aber Bad kennt sich selbst nur zu gut und macht der Frau und sich keine Hoffnungen. Und Jean, alleinerziehende Mutter mit viel Lebenserfahrung und noch mehr EnttĂ€uschungen, setzt keinen Cent auf den abgetakelten Musiker. Dennoch, Liebe folgt ihren eigenen Gesetzen, und so können die beiden nicht von einander lassen.
Aber kann das gut gehen? Bad kann schliesslich kaum auf sich selbst aufpassen. Wie soll er sich also um jemand anderen kĂŒmmern? Trotzdem. Er gibt sich MĂŒhe, kĂ€mpft und ist entschlossen, seine letzte Chance aufs GlĂŒck zu nutzen...

 

REGIE:
Scott Cooper
PRODUKTION:
Judy Cairo
Rob Carliner
Scott Cooper
Robert Duvall
CAST:
Jeff Bridges
James Keane
Anna Felix
Paul Herman
Tom Bower
Ryan Bingham
Beth Grant
DREHBUCH:
Scott Cooper
KAMERA:
Barry Markowitz
SCHNITT:
John Axelrad
TON:
Paula Fairfield
Carla Murray
MUSIK:
Stephen Bruton
T Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Waldemar Kalinowski
KOSTÜME:
Doug Hall

       
  Crazy, Stupid, Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. August 2011]
       
 

Ein Film von Glenn Ficarra & John Requa • Cal Weaver (Steve Carell) ist jenseits der 40 und hat sich seinen bĂŒrgerlichen Traum verwirklicht – ein guter Job, ein schönes Haus, wunderbare Kinder, die Ehe mit seiner Schulfreundin. Doch dann erfĂ€hrt Cal, dass seine Frau Emily (Julianne Moore) ihn betrogen hat und die Scheidung will – unvermittelt löst sich die „perfekte“ Idylle in Luft auf. Doch es kommt noch schlimmer: Als Single wider Willen hat Cal aufgrund seiner jahrzehntelangen Ehe völlig verlernt, wie man sich auf Dates verhĂ€lt – uncooler geht es wirklich nicht.
Weil der unglĂŒckliche Cal sein Selbstmitleid an einsamen Abenden in einer Bar ertrĂ€nkt, nimmt ihn der attraktive, zehn Jahre jĂŒngere Aufreisser Jacob Palmer (Ryan Gosling) unter seine Fittiche: Er will Cal helfen, seine Frau zu vergessen und ein neues Leben zu beginnen. Und er demonstriert ihm, welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen: willige Frauen, maskuline Drinks und ein GefĂŒhl fĂŒr Stil, wie man es in der Abteilung fĂŒr Herrenoberbekleidung sicher nicht entwickeln kann.

 

REGIE:
Glenn Ficarra
John Requa
PRODUKTION:
Steve Carell
Denise Di Novi
CAST:
Emma Stone
Ryan Gosling
Kevin Bacon
Steve Carell
Crystal Reed
Julianne Moore
Marisa Tomei
DREHBUCH:
Dan Fogelman
KAMERA:
Andrew Dunn
SCHNITT:
Lee Haxall
TON:
Aaron Glascock
MUSIK:
Nick Urata
KOSTÜME:
Dayna Pink

       
  Crossing the Bridge: The Sound of Istanbul
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. August 2005]
       
 

Ein Film von Fatih Akin • Ein Cowboy in Istanbul. ALEXANDER HACKE, seit ĂŒber 20 Jahren Mitglied der Band EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN, kam im Zusammenhang mit einer Musikproduktion fĂŒr den Film GEGEN DIE WAND erstmals in Kontakt mit der Stadt und ihrer Musik. Bei dieser Gelegenheit lernte er die Mitglieder der neopsychedelischen Istanbul-Band BABA ZULA kennen. Als diese den Verlust ihrer Bassistin zu beklagen hatten, wurde Alex Hacke gebeten einzuspringen. Fasziniert von der Stadt und ihrem musikalischen Reichtum liess sich der Musiksammler und Sound-Experimentierer nicht lange bitten. Aber er packte nicht nur seine Bassgitarre ein, sondern auch ein mobiles Aufnahmestudio und sein "Wundermikrophon", mit dem er schon viele Stimmen und KlĂ€nge aus aller Welt eingefangen hat. Mit einer Verfahrensweise, die er "Street-Recording" nennt und die es erlaubt, an jedem erdenklichen Ort eine professionelle Musikaufnahme zu machen, will er nun die musikalische Vielfalt Istanbuls einfangen und auf Festplatte bannen. Dabei soll ein möglichst breites Spektrum dem westlichen Publikum zu Gehör gebracht werden, von modernen elektronischen KlĂ€ngen, ĂŒber Rock und Hip-Hop bis zu klassischer "Arabesque-Musik". FATIH AKIN begleitet Alexander Hacke bei dieser Mission mit der Kamera und portraitiert Istanbuls lebendige Musikszene, deren Musik ĂŒberall in der Stadt prĂ€sent ist und die von ihren Einwohnern heiss geliebt wird.

Hackes "Home-Base" ist das ehrwĂŒrdige BĂŒyĂŒk Londra Oteli (Grand Hotel de Londres) im Stadtteil Beyoglu, dem vielleicht "europĂ€ischsten" Flecken der TĂŒrkei. Von hier aus geistert Hacke durch eine fremdartige, widersprĂŒchliche, gegensĂ€tzliche, quirlige und verfĂŒhrerische Welt, sammelt EindrĂŒcke und Tonspuren und lĂ€sst sich im unaufhaltsamen Strom einer Mega-Stadt treiben, die unzĂ€hlige Gesichter zu haben scheint.

Doch die Vielfalt und Kraft dessen, was ihm begegnet, ist ĂŒberwĂ€ltigend. Keine Festplatte und kein Film kann all die Bilder und Töne dieser Stadt in all ihren Facetten wiedergeben. Mit dieser Erkenntnis kehrt der Held schliesslich heim, mit einem Schatz im GepĂ€ck, den es nun auszuwerten und an den Mann zu bringen gilt.

 

REGIE:
Fatih Akin
PRODUKTION:
Fatih Akin
Christian Kux
Klaus Maeck
Andreas Thiel
CAST:
Alexander Hacke
Baba Zula
Orient Expressions
Duman
Replikas
DREHBUCH:
Fatih Akin
KAMERA:
Hervé Dieu
SCHNITT:
Andrew Bird
TON:
Johannes Grehl

       
  Crown Heights
 
       
 

Ein Film von Matt Ruskin • In Crown Heights, Brooklyn, hallt am 10. April 1980 ein Schuss durch die Strassen. Obwohl der 18-jĂ€hrige Colin gar nicht am Tatort war, wird er aufgrund der Aussagen angeblicher Augenzeugen festgenommen und schliesslich des Mordes verurteilt – seine Unschuldsbeteuerungen und die Argumentation seines Anwalts können das Gericht nicht umstimmen. WĂ€hrend fĂŒr ihn ein Leben hinter Gittern beginnt, will sich sein Freund Carl King mit dieser Ungerechtigkeit nicht abfinden. Er verschreibt sich in den folgenden Jahren und Jahrzehnten der Aufgabe, die Unschuld Colins zu beweisen – selbst auf Kosten seines privaten GlĂŒcks. Regisseur Matt Ruskin bringt eine schier unglaubliche Geschichte auf die Leinwand, die auf wahren Begeben­heiten beruht: Colin Warner, ein Immigrant aus Trinidad, sass zwischen 1980 und 2001 ĂŒber 21 Jahre zu Unrecht in einer amerikanischen Haftanstalt.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Matt Ruskin
PRODUKTION:
Nnamdi Asomugha
Natalie Galazka
Matt Ruskin
CAST:
Lakeith Stanfield
Nnamdi Asomugha
Natalie Paul
Nestor Carbonell
Bill Camp
DREHBUCH:
Matt Ruskin
KAMERA:
Ben Kutchins
SCHNITT:
Paul Greenhouse
Joe Hutshing
TON:
Gregory King
MUSIK:
Mark Degli Antoni
AUSSTATTUNG:
Kaet McAnneny
KOSTÜME:
Meghan Kasperlik

       
  Curse of the Golden Flower
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2007]
       
 

Die Verbotene Stadt • China vor mehr als 1000 Jahren, zur Zeit der Tang-Dynastie. Als der König (Chow Yun-Fat) nach Kraft raubenden KriegszĂŒgen unerwartet an den Hof zurĂŒckkehrt, spĂŒrt er sofort, dass etwas faul ist in seinem Staate. WĂ€hrend seiner Abwesenheit wurde verbotene Begehrlichkeit geweckt, heimliche Liebesbande geknĂŒpft und unheilvolle Allianzen geschmiedet, in die auch die Königin (Gong Li) verstrickt zu sein scheint. Hass. Eifersucht, Machtgier und ein dunkles Geheimnis des Monarchen entfalten unaufhaltsam ihre Wirkung in einem zerstörerischen Strudel, aus dem es kein Entrinnen gibt ...

 

REGIE:
Yimou Zhang
PRODUKTION:
William Kong
Weiping Zhang
Yimou Zhang
CAST:
Yun-Fat Chow
Li Gong
Jay Chou
Ye Liu
Dahong Ni
Junjie Qin
Man Li
Jin Chen
DREHBUCH:
Yimou Zhang
KAMERA:
Xiaoding Zhao
TON:
Michael McMenomy
MUSIK:
Shigeru Umebayashi
AUSSTATTUNG:
Tingxiao Huo
KOSTÜME:
Chung Man Yee

       
  Dag 2
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Dezember 2016]
       
 

The Mountain 2 • 'Dag 2' erzĂ€hlt die Geschichte einer Spezialeinheit namens Storm Bringer. Die beiden Freunde Bekir (Ufuk Bayraktar) und Oguz (Caglar Ertugrul) absolvieren eines der hĂ€rtesten MilitĂ€rtrainings in der tĂŒrkischen Armee. Sechs Jahre spĂ€ter werden sie in eben dieser Einheit im Irak auf eine brandgefĂ€hrliche Rettungsmission geschickt.

Der 2. Teil wurde wie schon Dag von dem tĂŒrkischen Regisseur Alper Caglar realisiert.

 

REGIE:
Alper Caglar
PRODUKTION:
Doruk Acar
Alper Caglar
CAST:
Ufuk Bayraktar
Caglar Ertugrul
Bedii Akin
Murat Arkin
DREHBUCH:
Alper Caglar
KAMERA:
Mehmet Basbaran
SCHNITT:
Alper Caglar
TON:
Alper Caglar

       
  Dalida
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Lisa Azuelos • Der Film DALIDA erzĂ€hlt die Geschichte einer schillernden und unkonventionellen Frau und einer einzigartigen SĂ€ngerin. Regisseurin Lisa Azuelos (LOL - LAUGHING OUT LOUD) zeichnet das Leben der gebĂŒrtigen Ägypterin von ihrer Geburt in Kairo Anfang der 1930er-Jahre und ihrem erstem grossen Konzert 1956 im ‚Olympia‘ in Paris ĂŒber ihre Hochzeit mit Lucien Morisse – ihrem Entdecker und Förderer  –  und den prĂ€genden Reisen nach Indien bis zu ihrem weltweiten Ruhm Dank populĂ€ren Hits wie ‚Gigi l’Amoroso‘ Mitte der 1970er Jahre nach.

DALIDA ist das bewegende PortrĂ€t einer AusnahmekĂŒnstlerin, die ihrer Zeit in vielem voraus war und die als Musikikone ihren eigenen tragischen Tod in 1987 ĂŒberstrahlt.

 

REGIE:
Lisa Azuelos
PRODUKTION:
Lisa Azuelos
Romain Le Grand
Julien Madon
JĂ©rĂŽme Seydoux
CAST:
Sveva Alviti
Riccardo Scamarcio
Jean-Paul Rouve
Patrick Timsit
Vincent Perez
Nicolas Duvauchelle
Niels Schneider
Michael Cohen
Brenno Placido
Alessandro Borghi
DREHBUCH:
Lisa Azuelos
KAMERA:
Antoine Sanier
TON:
Vincent Goujon
AUSSTATTUNG:
Emile Ghigo
KOSTÜME:
Emmanuelle Youchnovski

       
  Dallas Buyers Club
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Jean-Marc VallĂ©e • Dallas, 1985: Der Cowboy Ron Woodroof (Matthew McConaughey) fĂŒhrt ein exzessives Leben auf der Überholspur. Rodeos, Alkohol, Koks und Frauen bestimmen seinen Alltag. Als Woodroof wegen einer SchlĂ€gerei im Krankenhaus landet, eröffnet ihm der Arzt nach einer Routineuntersuchung, dass er HIV-positiv ist und nur noch 30 Tage zu leben hat. Die Welt des homophoben Texaners bricht zusammen - fĂŒr ihn ist es unfassbar, dass er sich mit dieser „Schwulenkrankheit“ infiziert haben soll. Nachdem ihm das von seiner Ärztin Dr. Eve Saks (Jennifer Garner) verschriebene, einzige legale Medikament AZT mehr schadet als nutzt, sucht er nach Alternativen. Ron wird in Mexiko fĂŒndig und beginnt, die in den USA illegalen Medikamente im grossen Stil ins Land zu schmuggeln. Um sein GeschĂ€ft noch lukrativer zu machen, lĂ€sst er sich auf einen Deal mit dem homosexuellen Rayon (Jared Leto) ein: Gemeinsam grĂŒnden sie den „Dallas Buyers Club“, durch dessen kostenpflichtige Mitgliedschaft man unbegrenzten Zugang zu den PrĂ€paraten bekommt. Mit dem GeschĂ€ft ihres Lebens entsteht nach und nach eine besondere Beziehung zwischen dem ehemals rĂŒcksichtslosen Hedonisten und dem sensiblen Homosexuellen. Der Club wird in Windeseile landesweit bekannt und die Medikamenten-Flatrate findet bei Rons und Rayons Leidensgenossen reissenden Absatz. Mit dem Erfolg gerĂ€t die Organisation allerdings schnell ins Visier der FDA (Food and Drug Administration). Denn die Gesundheitsbehörden sind, ganz im Sinne der Pharmaindustrie, nicht gewillt, das rentable GeschĂ€ft mit den Kranken aus den HĂ€nden zu geben. Ron beschliesst, sich gegen das System zu stellen und nicht nur fĂŒr das Recht der Kranken, sondern fĂŒr das Leben zu kĂ€mpfen.

 

REGIE:
Jean-Marc Vallée
PRODUKTION:
Robbie Brenner
Rachel Winter
CAST:
Matthew McConaughey
Jennifer Garner
Jared Leto
Steve Zahn
Dallas Roberts
DREHBUCH:
Craig Borten
Melisa Wallack
KAMERA:
Yves BĂ©langer
SCHNITT:
Martin Pensa
Jean-Marc Vallée
AUSSTATTUNG:
John Paino
KOSTÜME:
Kurt and Bart

       
  Dancer
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2016]
       
 

Ein Film von Steven Cantor • Partylöwe, Bad Boy, begnadeter BallettĂ€nzer - Sergei Polunin verwischt Stereotypen durch seine unglaubliche Tanzkunst. Gesegnet mit unfassbarem Talent, war er zum internationalen Star geboren. Doch diese Bestimmung drohte beinahe nicht in ErfĂŒllung zu gehen. Nach einem noch nie dagewesenen Aufstieg an die Spitze, kehrte der jĂŒngste MeistertĂ€nzer seiner kometenhaften Karriere mit 22 Jahren den RĂŒcken und verblĂŒffte damit die Tanzwelt. Die HĂ€rte des Ballets und die Last des Ruhms brachte den verletzlichen jungen Mann an den Rand der Selbstzerstörung. Gerettet - beziehungsweise gezĂ€hmt - durch seinen Mentor Igor Zelensky, hat Polulnin wieder angefangen zu Tanzen und das Publikum in Russland zu ĂŒberwĂ€ltigen und ist wieder bereit auf die grosse BĂŒhne zurĂŒckzukehren. Als urbaner Rebell, und fliegender, mit Konventionen brechender Engel wird Polunin die Balletkunst, "eine aussterbende Kunstform", auf den Kopf stellen.

 

REGIE:
Steven Cantor
PRODUKTION:
Gabrielle Tana
CAST:
Sergei Polunin
KAMERA:
Mark Wolf
SCHNITT:
Federico Rosenzvit
TON:
Kim Tae Hak
MUSIK:
Ilan Eshkeri

       
  Daniel Schmid - Le chat qui pense
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. April 2010]
       
 

Ein Film von Pascal Hofmann und Benny Jaberg • In den 1940er Jahren in einem Hotel der Belle Epoque im BĂŒndnerischen Flims aufgewachsen, verfiel Daniel Schmid bereits als Kind seiner Vorstellungskraft. BeflĂŒgelt von den phantastischen Geschichten seiner Grossmutter, machte er die Hotelhalle zur BĂŒhne und GĂ€ste aus aller Welt zu seinen Protagonisten. Daniel Schmid wurde zum GeschichtenerzĂ€hler – um es Zeit seines Lebens zu bleiben. «Daniel Schmid – Le chat qui pense» ist ein kaleidoskopisches Filmportrait, das Einblick gibt in das ereignisreiche Leben und eigenstĂ€ndige Werk eines aussergewöhnlichen Schweizer KinokĂŒnstlers.

 

REGIE:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
DREHBUCH:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
KAMERA:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
Filip Zumbrunn
SCHNITT:
Pascal Hofmann
Benny Jaberg
TON:
Christoph BrĂŒnggel
Hans KĂŒnzi
MUSIK:
Peter Scherer

       
  Dans le lit du RhĂŽne
  [Kosmos 4 • 13.30 F/d • 6]
       
 

Der Lauf des Flusses • Die Rhone wird seit 150 in ein Korsett gezwĂ€ngt und ihr Verlauf von Menschen beherrscht. Doch der Fluss meldet sich zurĂŒck
 Nach katastrophalen Hochwassern soll die Rhone auf einer gigantischen Baustelle mit mehr Raum neu belebt werden.
Der einnehmende und poetische Film ist eine Entdeckungsreise in Begleitung der Bewohner, die mit dem Schicksal der Rhone verbunden sind, und wirft universale Fragen zu unserem VerhÀltnis zu Natur und Raum auf.

 

REGIE:
MĂ©lanie Pitteloud
PRODUKTION:
Gabriela Bussmann
DREHBUCH:
MĂ©lanie Pitteloud
KAMERA:
Denis Jutzeler
SCHNITT:
Annie Jean
TON:
Gilles Abravanel
Benjamin Benoit
JĂŒrg Lempen
Hatsui Masaki
Denis SĂ©chaud
MUSIK:
Jean-SĂ©bastien Ledewyn

       
  Daphne
 
       
 

Ein Film von Peter Mackie Burns • Die Arbeitskolleginnen in einem trendigen Londoner Restaurant gehen Daphne auf die Nerven. Die Typen wollen zu wenig oder zu viel. Und ihre Mutter, die gerne ihre Freundin wĂ€re, ist meistens auch nicht auszuhalten. Mit ihren 31 Jahren weiss sich Daphne aber gegen alle UnzulĂ€nglichkeiten des Lebens zu wehren: Mit trockenen SprĂŒchen, uninteressierten Blicken oder notfalls mit jeder Menge Alkohol. Als sie eines Nachts Zeugin eines schockierenden RaubĂŒberfalls wird, weiss sie sich aber nicht lĂ€nger selbst zu helfen und schlittert langsam, aber sicher in die Krise.

[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Peter Mackie Burns
PRODUKTION:
Valentina Brazzini
Tristan Goligher
CAST:
Nathaniel Martello-White
Ritu Arya
Emily Beecham
Geraldine James
Tom Vaughan-Lawlor
Karina Fernandez
Sinead Matthews
Ragevan Vasan
DREHBUCH:
Nico Mensinga
KAMERA:
Adam Scarth
SCHNITT:
Nick Emerson
TON:
Joakim Sundström
Stevie Haywood
MUSIK:
Sam Beste
AUSSTATTUNG:
Miren Marañón
KOSTÜME:
Nigel Egerton

       
  Dar donyaye to sa’at chand ast?
 
       
 

What’s the Time in Your World? • Nach 20 Jahren kehrt die nach Frankreich ausgewanderte KĂŒnstlerin Goli in ihre Heimatstadt Rascht am Kaspischen Meer zurĂŒck. Ihre Eltern sind mittlerweile verstorben, doch viele Erinnerungen erwachen wieder zum Leben. Umso verstörender ist es, dass sie vom Rahmenmacher Farhad wie eine alte Freundin begrĂŒsst wird, denn Goli kann sich ĂŒberhaupt nicht an diesen erinnern. Der geheimnisvolle Mann taucht fortan immer öfter in ihrer NĂ€he auf – und weiss mehr ĂŒber sie, als ihr lieb ist. Safi Yazdanians Debut ist ein wunderschön balancierter Film ĂŒber das Heimkommen und das damit verbundene melancholische LebensgefĂŒhl.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Safi Yazdanian
PRODUKTION:
Ali Mosaffa
CAST:
Leila Hatami
Ali Mosaffa
Zahra Hatami
DREHBUCH:
Safi Yazdanian
KAMERA:
Homayun Payvar
SCHNITT:
Fardin Saheb-Zamani
TON:
Amir Hossein Ghassemi
MUSIK:
Christophe Rezai

       
  Dark Shadows
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Mai 2012]
       
 

Ein Film von Tim Burton • Tim Burton inszeniert seine Komödie nach der klassischen Kultserie „Dark Shadows“ – zur hochkarĂ€tigen Besetzung zĂ€hlen Johnny Depp, Michelle Pfeiffer und Helena Bonham Carter.

Im Jahr 1752 stechen Joshua und Naomi Collins mit ihrem kleinen Sohn Barnabas im englischen Liverpool in See, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen. Doch selbst auf den Weiten des Ozeans gelingt es ihnen nicht, dem geheimnisvollen Fluch der Familie zu entkommen. Zwei Jahrzehnte spĂ€ter: Barnabas (Johnny Depp) erobert die Welt – oder doch zumindest das StĂ€dtchen Collinsport/Maine. Als Herr von Collinwood Manor verfĂŒgt Barnabas ĂŒber Reichtum und Macht 
 bis der unverbesserliche Frauenheld den gravierenden Fehler begeht, Angelique Bouchards (Eva Green) Herz zu brechen. Angelique ist eine Hexe im wahrsten Sinne des Wortes und beschert ihm ein Schicksal, das schlimmer ist als der Tod: Sie verwandelt ihn in einen Vampir, um ihn dann lebendig zu begraben.

 

REGIE:
Tim Burton
PRODUKTION:
Christi Dembrowski
David Kennedy
Richard D. Zanuck
CAST:
Johnny Depp
Eva Green
Michelle Pfeiffer
Jonny Lee Miller
Chloë Grace Moretz
Gulliver McGrath
Helena Bonham Carter
Jackie Earle Haley
Bella Heathcote
DREHBUCH:
Dan Curtis
Seth Grahame-Smith
KAMERA:
Bruno Delbonnel
SCHNITT:
Chris Lebenzon
TON:
Ben Meechan
Barnaby Smyth
MUSIK:
Danny Elfman
AUSSTATTUNG:
Rick Heinrichs
KOSTÜME:
Colleen Atwood

       
  Dark Star - HR Gigers Welt
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. Oktober 2014]
       
 

Ein Film von Belinda Sallin • Was wir fliehen, ist sein zu Hause, was wir fĂŒrchten, ist sein Lebensraum. Was wir verdrĂ€ngen, bringt er an die OberflĂ€che. Zeit seines Lebens hat sich HR Giger im Unheimlichen eingerichtet, in einer dunklen Welt voller AbgrĂŒnde.
Er kreierte diese Welt nicht, weil sie ihm so gut gefiel, sondern weil er gar nicht anders konnte. Nur so hielt dieser liebenswerte, bescheidene und humorvolle Mann seine eigenen Ängste im Zaum. Giger war nur der Überbringer der dunklen Botschaften, er kartographierte unsere AlbtrĂ€ume, zeichnete Landkarten des Unterbewussten und modellierte unsere Ur-Ängste. Mitten in ZĂŒrich lebte HR Giger in einer beinahe in sich geschlossenen Parallelwelt. Aus der Zeit gefallen und hinter geschlossenen FensterlĂ€den verschwimmen hier die Grenzen zwischen Tag und Nacht. Nur seine Familie, seine engsten Freunde und wenige Mitarbeiter haben Zugang zu dieser Welt. Behutsam tastet sich der Film in dieses Universum vor, in ein Leben voller Überraschungen, schwerer SchicksalsschlĂ€ge und grosser Erfolge (Oscar fĂŒr „Alien“).
Ein Film mit und ĂŒber den international verehrten und umstrittenen Maler, Skulpteur, Architekten und Designer.

 

REGIE:
Belinda Sallin
PRODUKTION:
Marcel Hoehn
CAST:
Hansruedi «HR» Giger
Carmen Maria Giger
Stanislav Grof
Hans H. Kunz
Leslie Barany
Paul Tobler
DREHBUCH:
Belinda Sallin
KAMERA:
Eric Stitzel
SCHNITT:
Birgit Munsch-Klein
TON:
Marco Teufen
Peter BrÀker
MUSIK:
Peter Scherer

       
  Das Alphorn
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2003]
       
 

Ein Kinofilm ĂŒber alte und neue Sounds auf dem Schweizer Nationalinstrument • Das Alphorn wird nicht in erster Linie als Musikinstrument wahrgenommen, sondern in seiner identitĂ€tsstiftenden Rolle fĂŒr Alpenkultur, KĂ€se und uraltes, unverfĂ€lschtes Brauchtum der Hirtenvölker. Das Alphorn gehört in die Berge hinein. Als der in Basel lebende Glarner Musiker Balthasar Streiff vor Jahren die Trompete weglegte und sich fast ausschliesslich mit dem Alphorn beschĂ€ftigte, wurde er von seinen Freunden erst einmal milde belĂ€chelt. Das Alphorn wurde noch immer als Symbol der “Schweizermacher” und TourismusverkĂ€ufer angesehen, dem sich im besten Fall ein paar schöne, aber musikalisch beschrĂ€nkte “Kuhreihen” entlocken liessen.

Der Film zeigt mit viel Humor, wie schwer der ideologische Ballast dem gequÀlten Instrument noch anhÀngt, wie erstaunlich vielfÀltig und mitreissend gleichzeitig seine musikalischen Möglichkeiten sind.

Eine musikalische Reise von den wilden “BĂŒchelsĂ€tzli” der Innerschweiz, ĂŒber wunderschöne traditionelle Alphornmelodien aus der Feder des zeitgenössischen Komponisten Hans-JĂŒrg Sommer, den bombastischen KlangtĂŒrmen der Gruppe “hornroh” in Bahnhöfen und AutobahnunterfĂŒhrungen, bis zu den experimen-tellen Klangcollagen des Minimal-Musikers Moondog, die der innerschweizer Jazzmusiker Hans Kennel mit 16 Alphörnern auffĂŒhrt.

 

REGIE:
Stefan Schwietert
PRODUKTION:
Stefan Schwietert
CAST:
Hans-JĂŒrg Sommer
Balthasar Streiff
Hans Kennel
Hornroh
SchönbÀchler Sisters
Mytha
DREHBUCH:
Stefan Schwietert
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Isabel Meier
TON:
Benedikt Fruttiger
Matz MĂŒller

       
  Das bessere Leben ist anderswo
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Januar 2013]
       
 

Das bessere Leben ist anderswo • Bosnien, Kuba, die Schweiz. Drei Menschen, die ihr Leben Ă€ndern, ihre TrĂ€ume verwirklichen möchten: Der Schafhirte Enver, der allein in der grossartigen Berglandschaft bei Sarajewo lebt; der Psychiater und Hardrock-Fan Emilio, der in Havanna arbeitet; die allein erziehende Mutter und Krankenschwester Andrea, die sich schon immer danach sehnte, die Schweiz zu verlassen.

Das bessere Leben: FĂŒr Enver ist es bei seiner Familie, fĂŒr Emilio in einem anderen politischen System, fĂŒr Andrea in der Ferne, irgendwo. Die drei PortrĂ€tierten sind charakterlich so unterschiedlich wie ihre LebensumstĂ€nde. Regisseur Rolando Colla, der sich mit Filmen wie «Einspruch I - VI» und «Giochi d’estate» einen Namen gemacht hat, besuchte sie wĂ€hrend rund zehn Jahren immer wieder. So ist ein Film entstanden ĂŒber SehnsĂŒchte und PlĂ€ne, die sich an der RealitĂ€t reiben – an der politischen, an der ökonomischen, an der persönlichen.

«Das bessere Leben ist anderswo» ist ein wohltuend unaufgeregter Film mit wunderbaren Landschaftsimpressionen und sorgfĂ€ltig komponierten Bildern. Er ĂŒberzeugt darĂŒber hinaus durch sein universelles Thema und Rolando Collas von grossem EinfĂŒhlungsvermögen geprĂ€gten Blick auf Enver, Emilio und Andrea. Ein eindringliches, berĂŒhrendes Werk, das in Bann zieht – und nachhallt.

 

REGIE:
Rolando Colla
PRODUKTION:
Elena Pedrazzoli
KAMERA:
Rolando Colla
SCHNITT:
Rolando Colla

       
  Das Ende ist mein Anfang
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Februar 2011]
       
 

Ein Film von Jo BaierThomas BrĂŒck • Tiziano Terzani, weltberĂŒhmter Autor und langjĂ€hriger SĂŒdostasien-Korrespondent des "Spiegel", bittet am Ende seines ereignisreichen Lebens seinen Sohn Folco zu sich. Er will ihm die Geschichte seines Lebens erzĂ€hlen, seine spirituellen Erfahrungen der letzten Jahre und wie er sich auf den Tod als „letztes grosses Abenteuer“ vorbereitet. Die Familie ist versammelt, als Tiziano Terzani seine letzte Reise antritt und sich fĂŒr ihn der Kreis des Lebens schliesst. Nach dem Tod des Vaters gab Folco Terzani anhand seiner Aufzeichnungen das ergreifende Buch „Das Ende ist mein Anfang" heraus.

 

REGIE:
Jo Baier
Thomas BrĂŒck
PRODUKTION:
Ulrich Limmer
CAST:
Bruno Ganz
Elio Germano
Erika Pluhar
Andrea OsvĂĄrt
NicolĂČ Fitz-William Lay
DREHBUCH:
Folco Terzani
Ulrich Limmer
KAMERA:
Judith Kaufmann
SCHNITT:
Claus Wehlisch
TON:
Friedrich M. Dosch
MUSIK:
Ludovico Einaudi
AUSSTATTUNG:
Eckart Friz

       
  Das FrĂ€ulein
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. November 2006]
       
 

Ein Film von Andrea Staka • RuĆŸa, 50 Jahre alt, kam vor 25 Jahren voller Hoffnung auf ein neues und besseres Leben in die Schweiz. Heute hat sie nur noch eine Passion, das Geld. RuĆŸa besitzt eine Betriebskantine in ZĂŒrich, die sie mit strenger Hand und gutem finanziellen Erfolg fĂŒhrt. Ihr Leben verlĂ€uft in geordneten Bahnen und besteht aus geregelten AblĂ€ufen: die Arbeit in der Kantine, das ZĂ€hlen der Tageseinnahmen im BĂŒro, das Abendbrot in ihrer kleinen ZĂŒrcher Wohnung – und die AnnĂ€herungsversuche von Franz (58), dem Hauswart der Kantine, lĂ€sst sie kalt abblitzen. RuĆŸa hat sich in der Schweiz eine Existenz aufgebaut und denkt nicht daran, in ihre Heimat Serbien zurĂŒckzukehren. Ganz anders als Mila, 60, ihre langjĂ€hrige Angestellte, die mit ihrer Familie seit Jahrzehnten in der Schweiz lebt und hart arbeitet, um sich bald den Traum vom eigenen Haus in Kroatien erfĂŒllen zu können.

Das geregelte Leben der beiden Frauen und der Alltag in der Kantine geraten aus den Fugen, als die 22jĂ€hrige Ana aus Sarajevo auftaucht. Ana, lebenshungrig, schön und eigenwillig, streift ziellos umher, auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit: Der Krieg in Bosnien hat tiefe Spuren in ihr hinterlassen, die sie mit ihrer lauten und frohen Art zu ĂŒberspielen versucht. Ana muss den Job in der Kantine aus Geldnot annehmen, sie arbeitet gut, stellt jedoch RuĆŸas strikte Ordnung infrage. Nachts streift Ana, die ihre Obdachlosigkeit in der Kantine verheimlicht, allein durch die Stadt und sucht Unterschlupf und NĂ€he bei wechselnden MĂ€nnerbekanntschaften.

RuĆŸa fĂŒhlt sich von Anas ImpulsivitĂ€t und Direktheit in ihrer Ruhe bedroht, gleichzeitig von der Lebensfreude der jungen Frau angezogen. Nicht zuletzt erinnert Ana sie daran, wie sie selbst einmal war. WĂ€hrendessen fĂŒhlt Mila sich ausgeschlossen, weil Ana RuĆŸas ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, und sie sich auch zu Hause unverstanden fĂŒhlt.

Die Überraschungsparty in der Kantine, die Ana fĂŒr RuĆŸas Geburtstag organisiert, spitzt die schwelenden Konflikte zwischen den drei Frauen zu und gibt den Anstoss zu einer Reihe von VerĂ€nderungen: RuĆŸa öffnet sich, sie tanzt leidenschaftlich zu serbischer Volksmusik, lacht und amĂŒsiert sich. Am nĂ€chsten Morgen wacht sie nicht nur mit einem Kater auf – Anas Überraschungsparty hat auch ihren Blick auf das eigene Leben verĂ€ndert, ihr Appetit auf ein farbigeres, reicheres Leben jenseits der Routinen ihres Alltags ist geweckt. Zwischen den beiden eigenwilligen Frauen entsteht langsam eine Freundschaft. Dennoch bleibt eine gewisse Distanz zwischen ihnen bestehen: RuĆŸa wagt nicht, sich ganz zu öffnen, und Ana hat ein Geheimnis, dem sie sich selbst nicht stellen will.

 

REGIE:
Andrea Staka
PRODUKTION:
Susann RĂŒdlinger
CAST:
Mirjana Karanovic
Marija Skaricic
Ljubica Jovic
DREHBUCH:
Andrea Staka
KAMERA:
Igor Martinovic
TON:
Max Vornehm
AUSSTATTUNG:
Su Erdt

       
  Das grosse Museum
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. September 2014]
       
 

Ein Film von Johannes Holzhausen • Der Kinodokumentarfilm DAS GROSSE MUSEUM ist ein neugieriger, verschmitzt humorvoller Blick hinter die Kulissen einer weltberĂŒhmten Kulturinstitution. Über zwei Jahre hat sich Regisseur Johannes Holzhausen im Kunsthistorischen Museum in Wien mit seinem Filmteam umgesehen. In aufmerksamem Direct Cinema-Stil - kein Off-Kommentar, keine Interviews, keine Begleitmusik - beobachtet der Film die vielgestaltigen Arbeitsprozesse, die daran mitwirken, der Kunst ihren rechten Rahmen zu geben. Die Kette ineinander greifender RĂ€dchen reicht von der Direktorin zum Reinigungsdienst, von den Transporteuren zur Kunsthistorikerin.
Der Film zeigt routinierte Handgriffe, vor allem aber lebhafte Mikrodramen, in denen die ArbeitskrĂ€fte als Protagonistinnen und Protagonisten hervortreten: Eine Restauratorin ist der Geschichte eines mehrfach bearbeiteten Rubens-GemĂ€ldes auf der Spur; ein anderer verzweifelt ausdrucksstark an der Reparatur eines Modellschlachtschiffs. Eine Frau vom Publikumsdienst fĂŒhlt sich am Haus nicht integriert; ein verdienter Sammlungsleiter wird in den Ruhestand verabschiedet. Eine Kunsthistorikerin erlebt Aufregung und Frustration einer Auktion; der kaufmĂ€nnische Leiter empfindet die ""3"" auf einem Plakatmotiv als zu ""bissig"". So entsteht nicht nur das Portrait einer staatlichen Kultureinrichtung, die ihre IntegritĂ€t mit Budgetvorgaben und Konkurrenzdruck ausbalancieren muss. Unangestrengt stellt DAS GROSSE MUSEUM auch weiter reichende Fragen: Wie lĂ€sst sich vermitteln zwischen der Bewahrung der Werke und ihrer zeitgemĂ€ssen PrĂ€sentation? Welche Zwecke hat Kunst fĂŒr die Selbstdarstellung einer Nation in Politik und Tourismus zu erfĂŒllen?
Dem Dokumentaristen Johannes Holzhausen gelingt ein behutsames Gleichgewicht zwischen dem einzelnen Moment und der ĂŒbergreifenden ErzĂ€hlbewegung, das schon seine frĂŒhere Arbeiten auszeichnete. Die prĂ€zise Kamera (Joerg Burger, Attila Boa) und der pointierte Schnitt (Dieter Pichler) dienen der geduldigen Beobachtung und Reflexion, so wie die Protagonisten sich im Dienst einer Institution verstehen, die sie ĂŒberdauern wird. Darin ist DAS GROSSE MUSEUM auch ein Film ĂŒber Zeitlichkeit und VergĂ€nglichkeit: Er setzt den tagtĂ€glichen Betrieb in Bezug zur Tradition des Hauses, die in der Habsburger-Monarchie fusst, und zum Anspruch der Kunstobjekte auf Zeitlosigkeit.

 

REGIE:
Johannes Holzhausen
PRODUKTION:
Johannes Rosenberger
DREHBUCH:
Johannes Holzhausen
Constantin Wulff
KAMERA:
Attila Boa
Joerg Burger
SCHNITT:
Dieter Pichler
TON:
Hjalti Bager-Jonathansson
Claus Benischke
Andreas Hamza
Andreas Pils

       
  Das grĂŒne Wunder
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Oktober 2012]
       
 

Ein Film von Jan Haft • Er liegt ganz in unserer NĂ€he, aber eröffnet bei genauem Hinsehen eine völlig neue Welt: Mit seinen edlen, poetischen Bildern ist der Kinofilm DAS GRÜNE WUN DER – UN SER WALD eine spektakulĂ€re Entdeckungsreise durch den bekanntesten, schönsten und vielfĂ€ltigsten heimischen Lebensraum, den Wald.
Intime Verhaltensbeobachtungen wohl vertrauter Arten wie Fuchs, Wildschwein und Rothirsch wechseln mit den Geschichten der eher skurrilen Waldbewohner, darunter Schillerfalter, BlattlÀuse, Lebermoose, Rote Knotenameisen, HirschkÀfer und Lerchensporn. So entsteht ein raffiniertes naturkundliches Puzzle, das dem romantischen Mythos Wald ganz greifbaren Zauber verleiht.

 

REGIE:
Jan Haft
PRODUKTION:
Jan Haft
Melanie Haft
Jörn Röver
CAST:
Benno FĂŒrmann
DREHBUCH:
Jan Haft
Gerwig Lawitzky
Jörn Röver
KAMERA:
Jan Haft
Kay Ziesenhenne
SCHNITT:
Carla Braun-Elwert
MUSIK:
Siggi Mueller
Jörg Magnus Pfeil

       
  Das kalte Herz
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. September 2016]
       
 

Der bislang verschollene Film mit Franz Schnyder in der Hauptrolle feiert nach ĂŒber 83 Jahren endlich Kinopremiere! • 1931-33 drehte der junge Pianist Karl Ulrich Schnabel mit bescheidenen Mitteln, aber umso mehr UnterstĂŒtzung von Freunden und Bekannten, in Berlin einen MĂ€rchenfilm. ErzĂ€hlt wird “Das Kalte Herz” nach Wilhelm Hauff. Am Projekt beteiligt waren junge Musiker, Theaterschaffende und Schauspieler, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere standen und spĂ€ter zu namhaften Persönlichkeiten wurden. So ist in der Hauptrolle einer der erfolgreichsten Regisseure in der Geschichte des Schweizer Films zu sehen: Franz Schnyder.
Aufgrund der politischen Ereignisse 1933 in Berlin konnte der Film nicht mehr fertig gestellt werden und blieb versteckt, bis im Jahr 2009 ein Berner CinĂ©ast auf das Projekt aufmerksam wurde. 2016 – rund 83 Jahre spĂ€ter – feierte das vollendete, restaurierte und mit einer faszinierenden Musiktonspur versehene Werk endlich Weltpremiere am NIFFF 2016.

 

REGIE:
Karl Ulrich Schnabel
PRODUKTION:
Karl Ulrich Schnabel
CAST:
Franz Schnyder
Elfriede GĂ€rtner
Stefan Schnabel
Leonard Shure
Aube Tzerko
Maurice Zam
Rudolf Arnst
Juana Sujo
Franz Meissner
Peter Diamand
Fritz Blumenfeldt
Wolf-Wolfgang Guth
DREHBUCH:
Karl Ulrich Schnabel
KAMERA:
Karl Ulrich Schnabel
SCHNITT:
Raff Fluri
Karl Ulrich Schnabel
MUSIK:
Robert Israel

       
  Das Kongo Tribunal
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2017]
       
 

Ein Film von Milo Rau • In mehr als 20 Jahren hat der Kongokrieg bereits ĂŒber 6 Millionen Tote gefordert. Die Bevölkerung leidet unter einem Zustand völliger Straflosigkeit, die Verbrechen des Krieges wurden nie juristisch verfolgt. Viele sehen in dem Konflikt eine der entscheidenden wirtschaftlichen Verteilungsschlachten im Zeitalter der Globalisierung, liegen hier doch die wichtigsten Vorkommen vieler High-Tech- Rohstoffe.

FĂŒr „Das Kongo Tribunal“ gelingt es Milo Rau die Opfer, TĂ€ter, Zeugen und Analytiker des Kongokriegs zu einem einzigartigen zivilen Volkstribunal im Ostkongo zu versammeln. Er lĂ€sst erstmals in der Geschichte des Landes drei FĂ€lle exemplarisch verhandeln und entwirft ein unverschleiertes PortrĂ€t des grössten und blutigsten Wirtschaftskriegs der Menschheitsgeschichte.

 

REGIE:
Milo Rau
PRODUKTION:
Arne Birkenstock
Olivier Zobrist
DREHBUCH:
Milo Rau
TON:
Marvel Vaid

       
  Das Leben der Anderen
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. August 2006]
       
 

Ein Film von Florian Henckel-Donnersmarck • Ost-Berlin, November 1984. FĂŒnf Jahre vor seinem Ende sichert der DDR-Staat seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als Oberstleutnant Anton Grubitz (Ulrich Tukur) den linientreuen Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler (Ulrich MĂŒhe) auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman (Sebastian Koch) und seine LebensgefĂ€hrtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck)ansetzt, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem „operativen Vorgang“. Womit er nicht gerechnet hat: das intime Eindringen in die Welt der Observierten verĂ€ndert auch den Spitzel. Das Eintauchen in das LEBEN DER ANDEREN - in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden - macht Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Daseins bewusst und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann. Doch das System ist nicht mehr zu stoppen - ein gefĂ€hrliches Spiel beginnt...

 

REGIE:
Florian Henckel-Donnersmarck
PRODUKTION:
Quirin Berg
Max Wiedemann
CAST:
Martina Gedeck
Ulrich MĂŒhe
Sebastian Koch
Ulrich Tukur
Thomas Thieme
DREHBUCH:
Florian Henckel-Donnersmarck
KAMERA:
Hagen Bogdanski
SCHNITT:
Patricia Rommel
TON:
Christoph von Schönburg
MUSIK:
Stéphane Moucha
Gabriel Yared
AUSSTATTUNG:
Silke Buhr
KOSTÜME:
Gabriele Binder

       
  Das neue Leben des Herrn Horten
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Dezember 2008]
       
 

O'Horten • Ein Zug rollt durchs winterliche Norwegen. In der FĂŒhrerkabine sitzt Odd Horten, 67, auf seiner vorletzten Fahrt von Oslo nach Bergen. Morgen will er zum letzten Mal seinen Dienst antreten. Aber zum ersten Mal in fast vierzig Jahren verschlĂ€ft der sonst so besonnene Horten und verpasst tatsĂ€chlich seine letzte Fahrt. Das Missgeschick ist erst der Anfang einer unglaublichen Odyssee, in die Horten mit roten Stöckelschuhen an den FĂŒssen stolpert.
Die Welt ist ein Spielplatz voller verrĂŒckter Ereignisse. Seltsam sind die Wege, die das Schicksal geht und das Chaos eröffnet auf einmal ungeahnte Möglichkeiten. Alles kann passieren. Und vielleicht gehen die TrĂ€ume, zu denen bisher immer der Mut fehlte, am Ende ja doch in ErfĂŒllung?

 

REGIE:
Bent Hamer
PRODUKTION:
Bent Hamer
CAST:
Ghita NĂžrby
Nils Gaup
BjĂžrn Floberg
Baard Owe
Henny Moan
Per Jansen
DREHBUCH:
Bent Hamer
KAMERA:
John Christian Rosenlund
SCHNITT:
PĂ„l Gengenbach
TON:
Petter Fladeby
MUSIK:
John Erik Kaada

       
  Das Tagebuch der Anne Frank
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. März 2016]
       
 

Ein Film von Hans Steinbichler • Nach der Emigration aus Frankfurt am Main ist Amsterdam die neue Heimat der Familie Frank geworden. Anne (Lea van Acken), ihr Vater Otto (Ulrich Noethen), Mutter Edith (Martina Gedeck) und Schwester Margot (Stella Kunkat) versuchen hier, ein ganz normales Leben zu fĂŒhren – bis die Deutschen die Niederlande besetzen und sich auch in Amsterdam die Situation fĂŒr Juden von Tag zu Tag verschlechtert. Als Margot einen Aufruf, zur Deportation ins Arbeitslager erhĂ€lt, beschliesst Otto Frank mit der Familie, das lange geplante Versteck aufzusuchen und unterzutauchen. Mit Hilfe seiner SekretĂ€rin Miep Gies (Gerti Drassl) und anderen Mitarbeitern hat er hierfĂŒr schon seit Wochen das Hinterhaus seines Firmensitzes in der Prinsengracht 263 als Versteck vorbereitet. Etwas mehr als 50mÂČ sind von nun an das Zuhause der Familie Frank und, kurze Zeit spĂ€ter, auch der Unterschlupf von Hans (AndrĂ© Jung), Petronella (Margarita Broich) und Peter van Daan (Leonard Carow) sowie Albert Dussel (Arthur Klemt). Die Hinterhausbewohner leben in stĂ€ndiger Angst – nachts fliegen Bomber ĂŒber die HĂ€user Amsterdams, tagsĂŒber fĂŒrchten sie, entdeckt zu werden und dĂŒrfen sich kaum bewegen. Ihre einzige Verbindung zur Aussenwelt sind das Radio, Miep Gies und die anderen Helfer. Und dennoch finden sie auch im Hinterhaus zu einem Alltag: Es wird gelacht, geweint, gestritten und sich versöhnt. Anne Frank, die JĂŒngste unter ihnen, entdeckt neugierig, was es bedeutet, erwachsen zu werden. In ihrem Tagebuch, das sie zum 13. Geburtstag von ihrem Vater geschenkt bekommt, hĂ€lt sie ihre Gedanken, Ängste und SehnsĂŒchte fest. Eindringlich und analytisch kommentiert und dokumentiert sie Erlebnisse und Ereignisse ihrer Zeit.

 

REGIE:
Hans Steinbichler
PRODUKTION:
Michael Souvignier
Walid Nakschbandi
CAST:
Lea van Acken
Martina Gedeck
Ulrich Noethen
Stella Kunkat
André Jung
DREHBUCH:
Fred Breinersdorfer
KAMERA:
Bella Halben
SCHNITT:
Wolfgang Weigl
TON:
Michael Stecher
MUSIK:
Sebastian Pille
AUSSTATTUNG:
Volker SchÀfer
KOSTÜME:
Katharina Ost

       
  Das Weisse Rauschen
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. März 2003]
       
 

Die RealitĂ€t ist ein Hirngespinst • Lukas (Daniel BrĂŒhl) zieht mit 21 Jahren in die Grossstadt, in die WG seiner Schwester. Er hat das sichere GefĂŒhl: Jetzt fĂ€ngt das Leben an. Sofort stĂŒrzt man sich ins Nachtleben. Es gibt Partys, Drogen und eigentlich eine Menge Spass. Doch nach einem Drogentrip beginnt Lukas plötzlich Stimmen zu hören. Die Stimmen beschimpfen ihn und er fĂŒhlt sich verfolgt. Paranoide Schizophrenie, lautet die Diagnose der Ärzte. Nun beginnt fĂŒr Lukas der Kampf gegen das Chaos in seinem Kopf. Am Ende einer Reise, die ihn bis an die spanische AtlantikkĂŒste fĂŒhrt, scheint er etwas gefunden zu haben, das aus dem Wahnsinn herausfĂŒhren könnte: DAS WEISSE RAUSCHEN.

 

REGIE:
Hans Weingartner
Tobias Ammann (co)
PRODUKTION:
Annette Pisacane
Hans Weingartner
CAST:
Daniel BrĂŒhl
Anabelle Lachatte
Patrick Joswig
Michael SchĂŒtz
Katharina SchĂŒttler
Michael Lentz
DREHBUCH:
Hans Weingartner
Tobias Ammann
Matthias Schellenberg
KAMERA:
Hans Weingartner
Tobias Ammann
Matthias Schellenberg
SCHNITT:
Andreas Wodraschke
Dirk Oetelshoven
MUSIK:
Marek Goldowski
Andreas Wodraschke

       
  Das Wetter in geschlossenen RĂ€umen
 
       
 

Ein Film von Isabelle Stever • Dorothea reist in ein vom BĂŒrgerkrieg bedrohtes Land, um eine Hilfskampagne zu organisieren. Hier spiegelt sich der Luxus ihrer dekadenten Lebenswelt – Designerklamotten und Longdrinks – geradezu zynisch in der BedĂŒrftigkeit der Armen. Von der Abenteuerlust gepackt, stĂŒrzt sie sich in eine AffĂ€re mit dem 24 Jahre jĂŒngeren Alec, der nichts als ein hĂŒbscher, arabischer Herumtreiber zu sein scheint. Zwei Körper und zwei Welten prallen aufeinander. Ihre neue Muse und das unkontrollierbare Kriegsgeschehen bringen ein voreingenommenes Wirklichkeitsbild ins Wanken und stellen es durch und durch auf den Kopf: Wer hilft eigentlich wem? Im Sog ihrer Leidenschaft verliert Dorothea immer mehr die Kontrolle. Sie gefĂ€hrdet nicht nur ihr karitatives Projekt – sondern ihr Leben. Der neue Film von Isabelle Stever wirft einen desillusionierenden wie auch ĂŒberraschenden Blick auf das GeschĂ€ft mit der Entwicklungshilfe.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Isabelle Stever
PRODUKTION:
Ingmar Trost
CAST:
Maria FurtwÀngler
Mehmet Sözer
Barbara Bouchet
Dorka Gryllus
Anne von Keller
DREHBUCH:
Isabelle Stever
KAMERA:
Phillip Kaminiak
SCHNITT:
Oliver Neumann
TON:
Klaus Oesterwind
AUSSTATTUNG:
Alexander Scherer
KOSTÜME:
Ute Paffendorf

       
  Das Wunder von Bern
  [nicht mehr im Kino - Release: 30. Oktober 2003]
       
 

Der Publikumspreis Locarno 2003 • Sommer 1954: In einer kleinen Bergarbeitersiedlung in Essen sieht der elfjĂ€hrige Matthias Lubanski mit seiner Mutter und seinen Geschwistern voller Hoffnung und Sorge der RĂŒckkehr seines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entgegen. Christa Lubanski hat sich und ihre Kinder unter grossen Entbehrungen durch Krieg und Nachkriegsjahre gebracht. LĂ€ngst hat der fussballbegeisterte Matthias in seinem Idol, dem Nationalspieler Helmut Rahn, einen Ersatzvater gefunden: Als TaschentrĂ€ger vom "Boss" verdient sich Matthias ein paar Groschen dazu und Rahn bestĂ€tigt ihm, dass er nur gewinnen kann, wenn Matthias als ein Maskottchen bei den Spielen dabei ist. Das nimmt Matthias natĂŒrlich fĂŒr bare MĂŒnze. In der Schweiz erwartet man zu gleicher Zeit das Aufeinandertreffen der besten Fussballmannschaften der Welt. WĂ€hrend Sepp Herberger und seine Elf zur WM fahren, steht in Essen die Familie Lubanski vor einer Zerreissprobe: Vater Richard bleibt nach seiner RĂŒckkehr verschlossen und aggressiv. Als die deutsche Mannschaft ĂŒberraschend ins Finale einzieht, will Matthias unbedingt nach Bern, um Rahn GlĂŒck zu bringen - doch Richard Lubanski hat fĂŒr die TrĂ€ume seines Sohnes kein VerstĂ€ndnis. Am 4. Juli 1954 muss sich alles entscheiden ...

 

REGIE:
Sönke Wortmann
PRODUKTION:
Tom Spiess
Sönke Wortmann
Hanno Huth
CAST:
Louis Klamroth
Peter Lohmeyer
Johanna Gastdorf
Mirko Lang
Birthe Wolter
Katharina Wackernagel
Lucas Gregorowicz
DREHBUCH:
Sönke Wortmann
KAMERA:
Tom FĂ€hrmann
SCHNITT:
Ueli Christen
TON:
Arno Wilms
MUSIK:
Marcel Barsotti
AUSSTATTUNG:
Uli Hanisch
KOSTÜME:
Ursula Welter

       
  David Lynch: The Art Life
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. August 2017]
       
 

Ein Film von Jon Nguyen • DAVID LYNCH – THE ART LIFE ist eine persönliche Reise zu den kĂŒnstlerischen Wurzeln und prĂ€genden Phasen des jungen David Lynch – eine Reise durch idyllische Kindheitsjahre in einer amerikanischen Kleinstadt und in die dĂŒsteren Strassen von Philadelphia. Auf dieser Reise beschreibt Lynch einzelne Stationen seines Lebens, die massgeblich zu seiner Entwicklung zu einem der rĂ€tselhaftesten Regisseure des zeitgenössischen Kinos beigetragen haben.
Hoch oben in den Hollywood Hills gewĂ€hrt David Lynch einen Einblick in seine Residenz, sein Atelier und die Geschichten der Vergangenheit. RĂ€tselhafte Gestalten tauchen auf, verschwinden und werden Teil seiner kĂŒnstlerischen Arbeit.
David Lynch spricht offen ĂŒber Ängste, MissverstĂ€ndnisse, KĂ€mpfe, die er durchlebt und ĂŒberwunden hat, ĂŒber die DĂ€monen seiner Kindheit sowie die zahlreichen Menschen, die ihn geprĂ€gt haben. Schon sehr frĂŒh sieht Lynch die Welt mit anderen Augen, er sucht ihre Schatten und schafft daraus eine traumĂ€hnliche Verworrenheit, mit der er den Zuschauer fesselt und in seinen rĂ€tselhaften Bann zieht. Der Film ist David Lynchs jĂŒngster Tochter Lula gewidmet und dient als Erinnerung, die der KĂŒnstler seiner Tochter hinterlĂ€sst.

 

REGIE:
Jon Nguyen
PRODUKTION:
Jason S.
Jon Nguyen
CAST:
David Lynch
KAMERA:
Jason S.
SCHNITT:
Olivia Neergaard-Holm
TON:
Philip Nicolai Flindt
MUSIK:
Jonatan Bengta

       
  David Wants to Fly
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Ein Film von David Sieveking • Die beispiellose Erfolgsgeschichte des Maharishi Mahesh Yogi begann im Himalaya. Seit den 60er Jahren hat der Guru auch im Westen zahlreiche prominente AnhĂ€nger gewonnen, darunter die Beatles. Fast sechs Millionen Menschen weltweit praktizieren heute die Transzendentale Meditation (TM). Auch David, ein junger Filmemacher auf der Suche nach Inspiration, will es mit der Meditation probieren. Denn nicht zuletzt sein grosses Vorbild, der legendĂ€re Regisseur David Lynch, versichert ihm höchstpersönlich, dass TM eine Quelle der KreativitĂ€t und des Erfolgs sei.
David beschliesst, sein Idol beim Wort zu nehmen: Er unterzieht sich dem teuren Meditations Training, erhĂ€lt sein persönliches Mantra und versucht sich im Yogischen Fliegen. Der Filmemacher pilgert auf den Spuren der TM-Bewegung. Dabei kommt er allerdings einigen wohl gehĂŒteten Geheimnissen zu nahe. David Lynch, inzwischen wichtigste ReprĂ€sentationsfigur von TM, reagiert auf die Recherchen des Filmteams mit einer Klagedrohung. Nun will es David erst recht wissen. Er reist quer durch die USA bis nach Indien und taucht immer tiefer ein in Maharishis bizarres Imperium. Anstelle des prophezeiten „Himmels auf Erden" stösst David auf AbgrĂŒnde...

 

REGIE:
David Sieveking
PRODUKTION:
Martin Heisler
Carl-Ludwig Rettinger
DREHBUCH:
David Sieveking
KAMERA:
Adrian StÀhli
SCHNITT:
Martin Kayser-Landwehr
TON:
Stefan Soltau

       
  Dawn of the Planet of the Apes
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. August 2014]
       
 

Ein Film von Matt Reeves • Der vor zehn Jahren freigesetzte Virus hat den grössten Teil der Menschheit ausgerottet, und die wenigen Überlebenden hausen in stĂ€dtischen Ruinen.
WĂ€hrend einer Expedition trifft eine Gruppe, angefĂŒhrt von Malcom (Jason Clarke), auf ein intelligentes Volk der Affen, das im Wald unter der FĂŒhrung von Caesar (Andy Serkis) lebt. Malcom und Ellie (Keri Russell) erkennen, dass diese wie die Menschen nur verteidigen wollen, was ihnen wichtig ist: ihre Heimat, ihre Familien und ihre Freiheit. Gemeinsam plĂ€dieren sie fĂŒr gegenseitiges VerstĂ€ndnis und erwirken ein Friedensabkommen, das jedoch von kurzer Dauer ist. FĂŒr Dreyfus (Gary Oldman) sind die Affen schuld am Virus und damit die erklĂ€rten Feinde. Er findet zahlreiche AnhĂ€nger, die vor Gewalt nicht zurĂŒckschrecken. Ein letzter Eklat scheint unausweichlich – es kommt zum Kampf, der die Vorherrschaft ĂŒber die Erde endgĂŒltig entscheiden soll.

 

REGIE:
Matt Reeves
PRODUKTION:
Peter Chernin
Dylan Clark
Rick Jaffa
Amanda Silver
CAST:
Gary Oldman
Keri Russell
Judy Greer
Andy Serkis
Jason Clarke
Kodi Smit-McPhee
DREHBUCH:
Rick Jaffa
Amanda Silver
Mark Bomback
KAMERA:
Michael Seresin
SCHNITT:
William Hoy
Stan Salfas
TON:
Will Files
MUSIK:
Michael Giacchino
AUSSTATTUNG:
James Chinlund
KOSTÜME:
Melissa Bruning

       
  Day is Done
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. November 2011]
       
 

Ein Film von Thomas Imbach • Ein rauchender Schlot reckt sich in den Himmel. Unten rattern ZĂŒge vorbei. In den HĂ€usern vertreiben immer mehr Lichter die Dunkelheit. Der Mann hinter der Kamera steht am Fenster seines Ateliers und sucht sein Bild. Er filmt bei Tag und bei Nacht, bei Regen und Schnee. Auf seinem Anrufbeantworter hören wir Stimmen. Sie erzĂ€hlen vom schönen Wetter in den Ferien, sie gratulieren dem Mann zum Geburtstag. Der Vater stirbt, ein Kind wird geboren, eine junge Familie zerbröckelt. Die Jahre vergehen. Langsam wird die Stadtlandschaft zur inneren Landschaft des Mannes hinter der Kamera.

 

REGIE:
Thomas Imbach
PRODUKTION:
Thomas Imbach
Andrea Staka
DREHBUCH:
Thomas Imbach
Patricia Stotz
KAMERA:
JĂŒrg Hassler
Thomas Imbach
SCHNITT:
Gion-Reto Killias
TON:
Peter BrÀker
MUSIK:
Balz Bachmann

       
  De l'autre cĂŽtĂ© du lit
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Juni 2009]
       
 

Ein Film von Pascale Pouzadoux • «Gib mir Deinen Platz, ich gebe Dir meinen», sagt Ariane zu Hugo, schnappt sich die AutoschlĂŒssel und ĂŒbernimmt schon am nĂ€chsten Tag eine Direktionsstelle in der Firma ihres Mannes. Auch Hugo fĂŒhlt sich pudelwohl in seiner Rolle als Hausmann, bringt den privaten Schmuckverkauf seiner Ehefrau in Schwung und kann sich gar nicht mehr vorstellen, wieder an seine alte Stelle zurĂŒckzukehren. NatĂŒrlich mĂŒssen jetzt auch im Bett die Seiten getauscht werden. Aber ist das Leben wirklich besser, wenn man es von der anderen Seite der Bettkante betrachtet?
Dany Boon (BIENVENUE CHEZ LES CH’TIS) und Sophie Marceau (LA BOOM) sind das perfekte Leinwandpaar in der verrĂŒcktesten französischen Komödie des Jahres!

 

REGIE:
Pascale Pouzadoux
PRODUKTION:
Olivier Delbosc
Marc Missonnier
CAST:
Sophie Marceau
Dany Boon
Antoine Duléry
Roland Giraud
Anny Duperey
Juliette Arnaud
Ninon Mauger
DREHBUCH:
Pascale Pouzadoux
Grégoire Vigneron
KAMERA:
Pierre Gill
SCHNITT:
Sylvie Gadmer
TON:
Emmanuel Augeard
MUSIK:
Éric Neveux
AUSSTATTUNG:
Philippe Chiffre

       
  De rouille et d'os
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. Oktober 2012]
       
 

Rust and Bone • Eigentlich heisst Ali Alain. Alain van Versch.

Er ist 25-jĂ€hrig und wohnt im Norden. Er hat kein Geld und hat noch nie welches gehabt. FĂŒr einen jungen, alleinstehenden Mann ist Geld kein Problem. Es wird erst wichtig, wenn einem die Frau das Kind, das man gezeugt hat, in die Arme drĂŒckt. Jetzt hat Ali tatsĂ€chlich ein Problem: Es heisst Sam und ist fĂŒnf Jahre alt. Der rat- und mittellose Ali ruft seine Schwester an, die im sĂŒdlichen Antibes wohnt. Hier finden Vater und Sohn ein Winterquartier im Untergeschoss eines Pavillons.

Ali fĂŒgt sich in sein Schicksal: mit Sonne ist das Elend leichter zu ertragen. Er nimmt verschiedene Jobs an: NachtwĂ€chter, Rausschmeisser... Eines Nachts lernt er in einer Diskothek StĂ©phanie kennen. Sie ist 28 Jahre alt, blond und schön. Eine Prinzessin mit einem erstaunlichen Beruf: Sie dressiert Orcas im Aquapark von Antibes.

Ali begleitet sie nach Hause und hinterlĂ€sst ihr seine Telefonnummer. Doch eine Prinzessin geht nicht mit einem Typ wie Ali aus. Erst als die VorfĂŒhrung mit den Orcas in eine Katastrophe mĂŒndet, StĂ©phanie beide Beine verliert und an den Rollstuhl gefesselt ist, fĂŒhrt sie ein Anruf zu nĂ€chtlicher Stunde wieder zusammen. Ali besucht StĂ©phanie und sieht, was es bedeutet, eine Prinzessin ohne Beine zu sein. Eine Prinzessin, die tief gefallen ist.

Zwischen ihnen entsteht eine besondere Beziehung - erotisch und verschlĂŒsselt. Und als Ali fĂŒr seinen Lebensunterhalt an geheimen KĂ€mpfen teilnimmt, wird sie seine Managerin.

 

REGIE:
Jacques Audiard
PRODUKTION:
Jacques Audiard
Martine Cassinelli
Pascal Caucheteux
CAST:
Marion Cotillard
Matthias Schoenaerts
CĂ©line Sallette
Bouli Lanners
Alex Martin
Corinne Masiero
Tibo Vandenborre
DREHBUCH:
Jacques Audiard
Thomas Bidegain
Craig Davidson
KAMERA:
Stéphane Fontaine
SCHNITT:
Juliette Welfling
TON:
Pascal Villard
MUSIK:
Alexandre Desplat
AUSSTATTUNG:
Michel Barthélémy
KOSTÜME:
Virginie Montel

       
  Dead Fucking Last
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Dezember 2012]
       
 

Wer bremst, verliert! • Sie sind die allerbesten Freunde. Und die unbestrittenen Platzhirsche: Tom (Michael Neuenschwander), Ritzel (Markus Merz) und Andi (Mike MĂŒller). Vor 20 Jahren haben sie das ZĂŒrcher Velokurier-Unternehmen „Die Genossenschaft“ gegrĂŒndet. Seither ist ihr Laden stets gelaufen wie geschmiert.

Doch jetzt gibt es plötzlich Konkurrenz: die „Girls.Messengers“. Sie sind jĂŒnger, schöner und haben die trendigeren GeschĂ€ftsideen. Tom, Ritzel und Andi verlieren einen Kunden nach dem anderen. Schliesslich stehen sie vor dem Bankrott. Als sich Tom zudem in eine amouröse Liaison mit der „Girls.Messengers“-Chefin verstrickt, ist das Schlamassel perfekt.

Was jetzt? Aufgeben? Niemals! Die drei beschliessen, um ihre Freundschaft und fĂŒr ihre Ideale zu kĂ€mpfen. Mit geliehenem Geld gehen sie in die Offensive. Doch die abenteuerlichen Aktionen, die Tom, Ritzel und Andi starten, bergen einiges an ZĂŒndstoff


«Dead Fucking Last» ist eine heitere, leichtfĂŒssige Komödie, gewĂŒrzt mit einer guten Prise Sozialkritik. ErzĂ€hlt wird die Story von drei Freunden, deren Insel der GlĂŒckseligkeit bedroht ist. Mitten in der urbanen Schweiz angesiedelt, geht es hier also um ein universelles Thema: den Umgang mit VerĂ€nderungen. In den Hauptrollen glĂ€nzen Michael Neuenschwander, Mike MĂŒller und Markus Merz. Sie spielen das Freundes-Trio, das der Zeit mit Energie und Witz ein Schnippchen schlĂ€gt. Ein mitreissender Film bunt, reich und voller Optimismus.

 

REGIE:
Walter Feistle
PRODUKTION:
Sabine Girsberger
Kaspar Winkler
CAST:
Roeland Wiesnekker
Mike MĂŒller
Michael Neuenschwander
Oriana Schrage
Markus Merz
DREHBUCH:
Uwe LĂŒtzen
KAMERA:
Felix von Muralt
SCHNITT:
Thomas Knöpfel

       
  Dead Man Down
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. April 2013]
       
 

Ein Film von Niels Arden Oplev • Victor (Colin Farrell) ist die rechte Hand von Unterweltboss Alphonse (Terrence Howard). Dessen Gangmitglieder werden systematisch von einem Unbekannten umgebracht, der seine Taten mit höhnischen Drohbriefen begleitet. Darcy (Dominic Cooper), Victors Freund und ebenfalls Angestellter von Alphonse, ist vom Gedanken besessen den Killer ausfindig zu machen und so in Alphonses Gunst und innerhalb der Organisation aufzusteigen. Derweilen lernt Victor Beatrice (Noomi Rapace) kennen; eine mysteriöse Französin, die mit ihrer Mutter, Valentine (Isabelle Huppert), im Hochhaus gegenĂŒber lebt. Er fĂŒhlt sich zu ihr hingezogen, findet jedoch bald heraus, dass sie nicht die Frau ist, die sie zu sein scheint. Beatrice ist das Opfer eines Verbrechens – sie ist auf Rache aus und benötigt dazu Victors Hilfe... Aber auch Beatrice findet schnell heraus, das Victor nicht der ist, fĂŒr den sie ihn gehalten hat; Victor will sich fĂŒr den einige Jahre zurĂŒckliegenden Tod seiner Frau und seiner jungen Tochter rĂ€chen. Die geteilte Suche nach Vergeltung fĂŒhrt zu einer intensiven Beziehung zwischen den beiden zutiefst verletzten Menschen, und sie begeben sich auf einen gewalttĂ€tigen wie erlösenden Rachefeldzug.

 

REGIE:
Niels Arden Oplev
PRODUKTION:
Neal H. Moritz
J.H. Wyman
CAST:
Colin Farrell
Noomi Rapace
Dominic Cooper
Terrence Howard
Isabelle Huppert
Armand Assante
DREHBUCH:
J.H. Wyman
KAMERA:
Paul Cameron
SCHNITT:
Timothy A. Good
Frédéric Thoraval
TON:
Peter Schultz
AUSSTATTUNG:
Niels Sejer
KOSTÜME:
Renee Ehrlich Kalfus

       
  Dear John
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2010]
       
 

Das Leuchten der Stille • Was bedeutet es, jemanden wirklich zu lieben?

Gibt es die ewige Liebe, die allen Widrigkeiten trotzt? John ist davon ĂŒberzeugt, dass seine Beziehung zu Savannah hĂ€lt, auch wenn er jahrelang ins Ausland muss. Umso erschĂŒtterter ist er, als er ihren Abschiedsbrief empfĂ€ngt – der ihn vor die schwerste Entscheidung seines Lebens stellt.

FĂŒr John (Channing Tatum) und Savannah (Amanda Seyfried) ist es Liebe auf den ersten Blick – einen unvergesslichen Sommer lang verbringen die beiden die schönste Zeit ihres Lebens. Nur noch einmal muss John zu seiner Einheit zurĂŒck, dann kann ihn nichts mehr von seiner grossen Liebe trennen. Doch das Schicksal meint es nicht gut: Der Lauf der Dinge bringt den beiden Verliebten weitere Jahre der Trennung. UngezĂ€hlte Briefe wandern um die Welt, in denen sich beide ewige Liebe schwören. Doch eines Tages erreicht John eine Nachricht, die alles verĂ€ndert: Savannah wird nicht mehr lĂ€nger auf ihn warten – denn sie hat sich in einen anderen verliebt. Aber John kann sie nicht vergessen. Als er endlich heimkehrt, sucht er sie auf. Sie ist verheiratet – aber immer noch seine einzig wahre Liebe. Darf er jetzt noch um sie kĂ€mpfen?

In der Verfilmung des Bestsellers von Nicholas Sparks verzaubern Mamma Mia-Star Amanda Seyfried und Channing Tatum (Step Up, G.I. Joe) als neues Kinotraumpaar die Herzen der Zuschauer. In den USA ist „Das Leuchten der Stille“ bereits die erfolgreichste Sparks-Verfilmung: Mit einem Einspielergebnis von ĂŒber 30 Mio. US-Dollar am ersten Wochenende ist der romantische Liebesfilm besser gestartet als jede andere Verfilmung eines Nicholas Sparks-Romans.

 

REGIE:
Lasse Hallström
PRODUKTION:
Marty Bowen
Wyck Godfrey
CAST:
Channing Tatum
Amanda Seyfried
Henry Thomas
Richard Jenkins
Scott Porter
Luke Benward
DREHBUCH:
Jamie Linden
Nicholas Sparks
KAMERA:
Terry Stacey
SCHNITT:
Kristina Boden
TON:
Jonathan Gaynor
MUSIK:
Deborah Lurie
AUSSTATTUNG:
Kara Lindstrom
KOSTÜME:
Dana Campbell

       
  Deep Blue
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Februar 2004]
       
 

Das Geheimnis der Ozeane • Einzigartige Einblicke in die Welt unserer Ozeane prĂ€sentiert DEEP BLUE, ein visuell und akustisch beeindruckendes Leinwanderlebnis, das wĂ€hrend jahrelanger Dreharbeiten rund um den Globus entstanden ist. Als eines der aussergewöhnlichsten und aufwĂ€ndigsten Projekte, die je im Bereich des Dokumentarfilms realisiert wurden, zieht DEEP BLUE den Zuschauer magisch hinein in das faszinierende Leben unter dem Meeresspiegel. Die Reise fĂŒhrt von flachen Korallenriffen ĂŒber die unwirtlichen KĂŒsten der Antarktis in die Weiten des offenen Meeres bis hin zu den tiefsten Tiefen der Ozeane in die ewige Dunkelheit.

"Wir nehmen den Zuschauer mit in eine Welt, die er noch nie zuvor gesehen hat, zu einem, wie ich glaube, der letzten weissen Flecken auf der Landkarte unseres Planeten", erklÀrt Regisseur Alastair Fothergill. DEEP BLUE ist ein cinematographisches Meisterwerk, das das Publikum auf der grossen Leinwand mit Bildern von abstrakter Schönheit und emotionaler Tiefe beeindruckt.

 

REGIE:
Alastair Fothergill
Andy Byatt
PRODUKTION:
Sophokles Tasioulis
Alix Tidmarsh
CAST:
Michael Gambon
(ErzÀhler)
DREHBUCH:
Alastair Fothergill
Andy Byatt
KAMERA:
Doug Allen
Peter Scoones
Rick Rosenthal
SCHNITT:
Martin Elsbury
TON:
Andrew Wilson
Lucy Rutherford
Kate Hopkins
MUSIK:
George Fenton

       
  Definitely, Maybe
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. März 2008]
       
 

Vielleicht, vielleicht auch nicht • Will Hayes (Ryan Reynolds) steht kurz vor der Scheidung. Seine zehnjĂ€hrige Tochter Maya (Abigail Breslin "Little Miss Sunshine") steht diesem Beziehungsproblem mit vielen offenen Fragen gegenĂŒber. Sie will unbedingt wissen wie alles begann. Um die brennenden Fragen seines Sprösslings beantworten zu können, lĂ€sst Will die letzten 15 Jahre noch einmal Revue passieren und erzĂ€hlt von den drei unterschiedlichen Frauen, die sein Herz eroberten: seiner Jugendliebe Emily (Elizabeth Banks), der Wirbelwind und Freigeist April (Isla Fisher) und die ehrgeizige Journalistin Summer (Rachel Weisz). WĂ€hrend Maya das romantische Puzzle nun StĂŒck fĂŒr StĂŒck zusammenfĂŒgt, wird ihr aber auch klar, dass Liebe einfach unvorhersehbar ist. Am Ende des romantischen RĂŒckblicks akzeptiert Maya das Ende der Beziehung... und ihr Vater riskiert eine neue.

Auf dem Feld der romantischen Komödien sind Adam Brooks (Drehbuch "French Kiss", "Bridget Jones 2") und die Produktionsschmiede Working Title Profis. In der vierten Zusammenarbeit gelingt ihnen eine charmante, zurĂŒckhaltende Lovestory, in der die Stars mit hohen Sympathiewerten punkten können.

 

REGIE:
Adam Brooks
PRODUKTION:
Tim Bevan
Eric Fellner
CAST:
Ryan Reynolds
Isla Fisher
Derek Luke
Abigail Breslin
Elizabeth Banks
Rachel Weisz
DREHBUCH:
Adam Brooks
KAMERA:
Florian Ballhaus
SCHNITT:
Peter Teschner
TON:
Robert Hein
Glenfield Payne
MUSIK:
Clint Mansell
AUSSTATTUNG:
Stephanie Carroll
KOSTÜME:
Gary Jones

       
  Delivery Man
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Dezember 2013]
       
 

Der Lieferheld • Ein Samenspender erfĂ€hrt viele Jahre spĂ€ter, dass seine Spermien zur Zeugung von 533 Kindern gefĂŒhrt haben. Hunderte von Kinder stehen jetzt vor seiner TĂŒr. Sie wollen ihren Vater kennenlernen...

 

REGIE:
Ken Scott
PRODUKTION:
André Rouleau
CAST:
Vince Vaughn
Cobie Smulders
Chris Pratt
Britt Robertson
Jack Reynor
DREHBUCH:
Ken Scott
KAMERA:
Eric Alan Edwards
SCHNITT:
Priscilla Nedd-Friendly
TON:
Christopher Assells
MUSIK:
Jon Brion
AUSSTATTUNG:
Ida Random
KOSTÜME:
Melissa Toth

       
  Demain
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Tomorrow • Was, wenn es die Formel gĂ€be, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die französische Schauspielerin MĂ©lanie Laurent («Inglourious Basterds») und der Aktivist Cyril Dion in der Wissenschafts-Zeitschrift «Nature» eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme innerhalb der nĂ€chsten 80 Jahre voraussagt, wollen sie sich nicht mit diesem Horror-Szenario abfinden.
Also machen sich die beiden auf den Weg: Sie sprechen mit Experten, besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass eine andere Zukunft möglich ist. «Tomorrow» zeigt: Sobald Menschen aktiv werden, kann aus einem Traum die RealitÀt von morgen werden.
Der inspirierende Film von Mélanie Laurent und Cyril Dion trifft den Nerv der Zeit. Wo auch immer er in den Kinos anlÀuft, wird er zum absoluten Publikumsliebling. So war in der Westschweiz seit vielen Jahren kein Dokumentarfilm so erfolgreich wie der mit dem renommierten César prÀmierte «Tomorrow».

 

REGIE:
Cyril Dion
MĂ©lanie Laurent
KAMERA:
Alexandre LĂ©glise
SCHNITT:
Sandie Bompar
TON:
Laurent Cercleux

       
  Demain et tous les autres jours
 
       
 

Ein Film von Noémie Lvovsky

 

REGIE:
Noémie Lvovsky
PRODUKTION:
Sidonie Dumas
Jean-Louis Livi
CAST:
Elsa Amiel
Mathieu Amalric
Noémie Lvovsky
Denis PodalydĂšs
Luce Saint-Jean
DREHBUCH:
Noémie Lvovsky
Florence Seyvos
KAMERA:
Jean-Marc Fabre
SCHNITT:
Annette Dutertre
TON:
Romain Cadilhac

       
  Demain GenĂšve
 
       
 

Ein Film von Gregory Chollet

 

REGIE:
Gregory Chollet
DREHBUCH:
Gregory Chollet

       
  Demain tout commence
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Januar 2017]
       
 

Plötzlich Papa! • Samuel (Omar Sy) lebt in SĂŒdfrankreich und geniesst sein Single-Leben in vollen ZĂŒgen. Jeden Tag Sonne, Strand und Spass – und bloss keine Verpflichtungen, bitte! Eines Tages jedoch taucht Kristin (Clemence PoĂ©sy) bei ihm auf, eine verflossene Liebe, mit einer sĂŒssen Überraschung im Arm: Gloria, seiner Tochter, von deren Existenz er bislang nichts wusste. Ehe Samuel sich versieht, ist Kristin auch schon wieder verschwunden, hat Gloria allerdings bei ihm zurĂŒckgelassen. Er soll sich allein um dieses Kind kĂŒmmern? No way! Panisch reist Samuel Kristin nach London hinterher, um sie zu suchen – aber ohne Erfolg. Acht Jahre spĂ€ter: Samuel und Gloria (Gloria Colston) leben in London und sind lĂ€ngst unzertrennlich. Dank seiner Tochter ist Samuel erwachsen geworden und macht als Stuntman Karriere. Doch da taucht Kristin erneut auf und fordert ihr Kind zurĂŒck 


 

REGIE:
Hugo GĂ©lin
PRODUKTION:
Stéphane Célérier
Philippe Rousselet
CAST:
Omar Sy
Clémence Poésy
Antoine Bertrand
Gloria Colston
DREHBUCH:
Hugo GĂ©lin
Mathieu Oullion
Jean-André Yerles
KAMERA:
Nicolas Massart
SCHNITT:
Grégoire Sivan
TON:
Lucien Balibar
AUSSTATTUNG:
Emmanuelle Duplay

       
  Democrats
 
       
 

Ein Film von Camilla Nielsson • Seit 1980 wird Zimbabwe von PrĂ€sident Robert Mugabe diktatorisch regiert. Nach einer der blutigsten Wahlen Afrikas im Jahre 2008 muss Mugabes Partei auf internationalen Druck hin eine Koalition mit der progressiven Oppositionspartei eingehen. Gemeinsam nehmen je ein Vertreter der beiden Parteien das schwierige Projekt in Angriff, eine neue, demokratische Verfassung auszuarbeiten. Filmemacherin Camilla Nielsson hat die beiden wĂ€hrend dreier Jahre auf Schritt und Tritt begleitet und gibt uns einen einzigartigen Einblick in ein haarstrĂ€ubendes Politspiel. Eine so erschreckende wie unterhaltsame Realsatire.
[Text: Zurich Film Festival]

 

REGIE:
Camilla Nielsson
PRODUKTION:
Henrik Veileborg
KAMERA:
Henrik Ipsen
SCHNITT:
Jeppe Maagaard BĂždskov
TON:
Thomas JĂŠger
Kristoffer Salting
MUSIK:
Kristian Eidnes Andersen

       
  Der Baader-Meinhof Komplex
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Oktober 2008]
       
 

Ein Film von Uli Edel • Deutschland in den 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angefĂŒhrt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) kĂ€mpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: Die nordamerikanische Politik in Vietnam, dem nahen Osten und der dritten Welt, unterstĂŒtzt von den fĂŒhrenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie. Baader, Meinhof und Ensslin grĂŒnden die Rote-Armee-Fraktion (RAF) und erklĂ€ren der Bundesrepublik Deutschland den Krieg. Die BrutalitĂ€t ihrer Terrorkampagnen eskaliert. Es gibt Tote und Verletzte. Der Mann, der ihre Taten zwar nicht billigt, aber dennoch versucht zu verstehen, ist auch ihr JĂ€ger: Der Leiter des Bundeskriminalamtes Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er grosse Fahndungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht aufhalten kann.

 

REGIE:
Uli Edel
PRODUKTION:
Bernd Eichinger
CAST:
Alexandra Maria Lara
Martina Gedeck
Moritz Bleibtreu
Bruno Ganz
DREHBUCH:
Bernd Eichinger
SCHNITT:
Alexander Berner

       
  Der böse Onkel
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Juli 2012]
       
 

Ein Film von Urs Odermatt • Trix Brunner, eine alleinerziehende Mutter und vor Jahren aus der Stadt ins Dorf gezogen, beschuldigt einen Sportlehrer, er habe ihre Tochter sexuell belĂ€stigt. Das ganze Dorf ist empört - ĂŒber die Mutter, die solches behauptet. Schliesslich ist der Beschuldigte ein ehemaliger Landesmeister.

 

REGIE:
Urs Odermatt
PRODUKTION:
Jasmin Morgan
CAST:
Miriam Japp
Paula Schramm
Jörg-Heinrich Benthien
Pascal Ulli
DREHBUCH:
Urs Odermatt
KAMERA:
Markus Rave
SCHNITT:
Ruth Schönegge
Felix Balke

       
  Der Duft des Geldes
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. Januar 1999]
       
 

Ein Film von Dieter GrĂ€nicher • «Ich liebe Geld, und ich mache alles dafĂŒr, dass das Geld auch Grund hat, mich zu lieben.

Der Duft des Geldes weht durch die Börse, ĂŒber die Monitore der Devisenberater, durch die Bahnhofstrasse und ĂŒber den See zu den Jachten und Villen. Wer im protestantischen ZĂŒrich Geld hat, versteckt es lieber vor den anderen; Reiche wecken Faszination und Neid zugleich. Und: reich sind immer die andern; kaum jemand in ZĂŒrich steht dazu, dass er zu der materiell sehr privilegierten Schicht gehört.

Zu den vier SĂ€tzen der 6. Symphonie von Peter Tchaikovsky wird ĂŒber das VerhĂ€ltnis von vier reichen ZĂŒrcherInnen zu ihrem Geld erzĂ€hlt: Unerwartet zu einem grossen Erbe gekommen, will der eine anonym bleiben; er lebt in seinem bis anhin gewohnten Lebensstandard weiter; als Privatier ist sein wirklicher Luxus, Zeit zu haben. Eine Frau, die aus einer altreichen Textilunternehmer-Familie stammt, verzichtet bewusst auf ihr Erbe und einen grossen Teil ihres Lehrerlohns. Sie lebt in einer GĂŒtergemeinschaft urchristlichen Werten nach und sucht mit ihrem religiösen Weg, jenseits von materiellen Dingen, nach einem tieferen Sinn des Daseins. Ein Unternehmer, der von einer kleinen Jugendzeitschrift aus sein heute international tĂ€tiges Unternehmen im Printmedienbereich aufbaute, liebt es, in Saus und Braus zu leben. Sein Unternehmen zu vergrössern, seine Gewinne zu steigern und sein Vermögen stetig zu vermehren, ist fĂŒr ihn eine spannende Herausforderung. Ein FĂŒrsorgeempfĂ€nger blickt im Zwiespalt auf seine 'reichen Tage' zurĂŒck. Er kĂ€mpft seit Jahren mit einer Bank vor verschiedensten Gerichten um verschwundenes Treugut, fragt sich aber auch, welchen ZwĂ€ngen er damals als Financier und Unternehmer ausgesetzt war.

Kaum fassbar scheint eine Psychologie des Geldes auf, die im Spannungsfeld zwischen der Faszination der grenzenlosen Vermehrung und dem 'sozialen Gewissen', letztlich der SchuldgefĂŒhle, steht.

 

REGIE:
Dieter GrÀnicher
CAST:
Susanne Stehli
JĂŒrg Marquard
Thomas Westermeier
Hans Walk
DREHBUCH:
Dieter GrÀnicher
KAMERA:
Peter Indergand
Edwin Horak
Dieter GrÀnicher
SCHNITT:
Dieter GrÀnicher

       
  Der Fakir
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Peter Flinth • Emma (Julie "Kletter-Ida" Zangenberg) zieht mit Zwillingsbruder Tom und Mutter in eine wunderschöne, alte, leicht baufĂ€llige Villa. Es riecht förmlich nach Spuk, und prompt entdecken die Kinder beim Herumstöbern in den alten GemĂ€uern einen Geist – nicht in der Flasche, sondern im Kugelschreiber. Seit 50 Jahren ist der Fakir (Moritz Bleibtreu) dort schon eingesperrt, riecht auch etwas streng und ist noch ziemlich ungelenk. Das Abenteuer beginnt! Immerhin gilt es, in dem alten Haus einen Schatz zu entdecken und gegen Bösewichte zu verteidigen – doch mit oder eher trotz der Hilfe des Fakirs gelingt es den Zwillingen schliesslich den Schatz zu finden, die Gauner zu schnappen und ihrer verwitweten Mutter ganz nebenbei zu einem neuen Mann zu verhelfen.

Basierend auf dem Buch "Ein Fakir fĂŒr alle FĂ€lle" von Bjarne Reuter kommt nun ein gruslig-komischer Film fĂŒr die ganze Familie ins Kino. Grossartige Darsteller, allen voran Moritz Bleibtreu in der Titelrolle, machen Peter Flinths Film zu einem wahrhaft zauberhaften KinovergnĂŒgen.

 

REGIE:
Peter Flinth
PRODUKTION:
Mie Andreasen
Tivi Magnusson
CAST:
Sidse Babett Knudsen
Julie Zangenberg
Aksel Leth
Moritz Bleibtreu
Ole Thestrup
DREHBUCH:
Bjarne Reuter
Mette Heeno
KAMERA:
Eric Kress
SCHNITT:
Mogens H. Christiansen
TON:
Nino Jacobsen
MUSIK:
SĂžren Hyldgaard
Jeppe Kaas
AUSSTATTUNG:
Peter De Neergaard
KOSTÜME:
Louize Nissen

       
  Der FĂŒrsorger
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. Dezember 2009]
       
 

Ein Film von Lutz Konermann • Der FĂŒrsorger Hans-Peter Stalder kennt den Geheimcode zum GlĂŒck: Eine Geldvermehrungs-strategie, die handverlesenen Anlegern schier unglaubliche Gewinne verspricht - und ein sorgenfreies Leben in Saus und Braus. Seine Geschichte hat nur einen Haken. Sie ist erstunken und erlogen und profitieren tut nur einer: Stalder.

Dreizehn Jahre lang hĂ€lt der notorische Hochstapler und SchĂŒrzenjĂ€ger seine naiven Opfer und die Behörden zum Narren, erschwindelt sich Millionen und erobert Frauenherzen im Sturm. Erst als eine Lappalie ihn zu Fall bringt, ist die Zeit fĂŒr eine umfangreiche Lebensbeichte gekommen.

Doch je intimer die preisgegebenen Details, um so schillernder die Figur. Hinter der Maske des ehrbaren BĂŒrgers Hans-Peter Stalder treten mehr und mehr Personen zutage: der skrupellose BetrĂŒger, der liebeshungrige Weiberheld, der reuige Familienvater... Nichts ist, wie es scheint. Aber alles ist wahr. Fast alles.

 

REGIE:
Lutz Konermann
PRODUKTION:
Rolf Schmid
CAST:
Roeland Wiesnekker
Katharina Wackernagel
Johanna Bantzer
Claude De Demo
Andrea Guyer
DREHBUCH:
Felix Benesch
Lutz Konermann
KAMERA:
Sten Mende
SCHNITT:
Thierry Faber
TON:
Laurent Barbey
Vincent Kappeler
MUSIK:
Anselme Pau
AUSSTATTUNG:
Heidi LĂŒdi
KOSTÜME:
Isabelle Dickes

       
  Der Goalie bin ig
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Februar 2014]
       
 

Ein Film von Sabine Boss • Nach einem Jahr im GefĂ€ngnis kehrt Goalie zurĂŒck in seine Heimatstadt Schummertal. Hier ist er aufgewachsen, hier hat er seine Freunde, hier will er neu anfangen.
Goalie ist nun clean, findet bald einen Job und verliebt sich Hals ĂŒber Kopf in Regula. Doch der Neuanfang gestaltet sich schwieriger als erwartet: Sein bester Freund Ueli, den er bei der Polizei gedeckt hat, ist noch tiefer in die Drogen gerutscht und seine neue Liebe bereits vergeben.
Als Regula von ihrem Freund verprĂŒgelt wird, sieht Goalie seine Chance gekommen. Spontan fĂ€hrt er mit ihr nach Spanien und greift nach dem GlĂŒck.
Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Goalie muss erkennen, dass ihn sein bester Freund hintergangen hat... wird er ihm je wieder vertrauen können?

 

REGIE:
Sabine Boss
PRODUKTION:
Michael Steiger
Anita Wasser
CAST:
Marcus Signer
Michael Neuenschwander
Pascal Ulli
Sonja Riesen
DREHBUCH:
Sabine Boss
Jasmine Hoch
KAMERA:
Michael Saxer
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Benedikt Fruttiger
KOSTÜME:
Linda Harper

       
  Der grosse Kanton
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Mai 2013]
       
 

Ein Film von Viktor Giacobbo • Eine dokumentarische Konversation zur Beilegung eines nachbarschaftlichen Konfliktes.

Seit Jahren streiten sich Deutschland und die Schweiz ĂŒber zentrale Fragen des nachbarschaftlichen Zusammenlebens: deutsche SteuerflĂŒchtlinge und Schweizer Bankgeheimnis, Schweizer FluglĂ€rm in SĂŒddeutschland oder deutsche Immigranten in der Schweiz.

FĂŒr all diese und viele weitere Streitfragen prĂ€sentiert Viktor Giacobbo eine einfache Lösung: Deutschland tritt der Schweiz als neuer Kanton bei. Das hat fĂŒr beide LĂ€nder nur Vorteile. Denn was bisher zu einem langwierigen und zermĂŒrbenden Hinundher zwischen zwei souverĂ€nen Staaten und ihren Einwohnern gefĂŒhrt hat, wird kĂŒnftig auf nationaler Ebene entschieden und landesweit einheitlich umgesetzt.

Was halten die EntscheidungstrĂ€ger und Meinungsmacher in beiden LĂ€ndern von dieser These? Viktor Giacobbo fĂŒhrt GesprĂ€che mit Politikern, Unternehmern, Wissenschaftlern und KĂŒnstlern, die sich ernsthaft mit dieser doch ziemlich gewagten These auseinandersetzen – und gerade deshalb immer wieder ironisch-komische Statements abgeben. WĂ€hrend Intellektuelle wie der Germanist Peter von Matt, der Publizist Roger de Weck oder der deutsche Ex-Aussenminister Joschka Fischer ihre Argumente aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden LĂ€nder schöpfen, suchen Politiker wie BundesrĂ€tin Doris Leuthard, StĂ€nderatsprĂ€sident Filippo Lombardi oder der deutsche Bundestagsabgeordnete Gregor Gysi genauso wie Banker Oswald GrĂŒbel, Verleger Michael Ringier oder Swiss-CEO Harry Hohmeister nach handfesten Vorteilen fĂŒr die gemeinsame Zukunft.

Von Schweizer Boden ging dank den Habsburgern schon im Mittelalter erfolgreiche Expansionspolitik aus – warum also sollte das heutzutage nicht noch einmal auf friedlichem Wege klappen? Nach zahlreichen Begegnungen mit realen und fiktiven Persönlichkeiten und der Neubewertung bekannter wie unbekannter historischer Ereignisse kommt Viktor Giacobbo zu einem ĂŒberraschenden Schluss.

“Der grosse Kanton” ist ein satirisch ĂŒberhöhter Kino-Dokumentarfilm, irgendwo zwischen abenteuerlich interpretierten Fakten, seriösen Statements, mutwilliger Geschichtsklitterung und einer absurden These.

 

REGIE:
Viktor Giacobbo
PRODUKTION:
Ruth Waldburger
Viktor Giacobbo
CAST:
Michael Finger
Viktor Giacobbo
Mike MĂŒller
Chaostheater Oropax
DREHBUCH:
Viktor Giacobbo
Domenico Blass
KAMERA:
Stefan Dux
Peter Hammann
Manfred Kotzurek
Christian Witschi
Martin SchÀppi
SCHNITT:
Benjamin Fueter
Sophie Blöchlinger
Fabian Sturzenegger
MUSIK:
Endo Anaconda

       
  Der grosse Kater
  [nicht mehr im Kino - Release: 21. Januar 2010]
       
 

Machen Sie sich bereit fĂŒr den Auftritt des Jahres! • Bern im Jubel. Der Schweizer BundesprĂ€sident, genannt Kater, empfĂ€ngt das spanische Königspaar zur offiziellen Staatsvisite. Der mediale Grossanlass soll ihn bei der Bevölkerung wieder beliebt machen. Doch es kommt alles anders. Eine perfide Intrige legt den Staatsempfang lahm. Dahinter steckt Pfiff, Katers langjĂ€hriger Freund und politischer WeggefĂ€hrte. Vor Jahren wurde Ihre Freundschaft getrĂŒbt, nachdem Kater Marie heiratete, die bereits mit Pfiff verlobt war. Nun sieht er die Gelegenheit, seine eigenen PlĂ€ne zu verwirklichen und provoziert einen politischen Eklat, bei dem sowohl Katers Karriere als auch dessen Ehe auf dem Spiel steht.

In Fredi M. Murers VITUS verlieh Bruno Ganz als liebevoller Grossvater dem Wunderkind FlĂŒgel. Mit eindrucksvoller PrĂ€senz und Glaubhaftigkeit glĂ€nzt er nun im «grossen Kater» in der Rolle eines Schweizer BundesprĂ€sidenten, der sich mit aller Kraft und List gegen die intriganten PlĂ€ne seiner Feinde wehrt. Die schweizerisch-deutsche Koproduktion wartet mit einem renommierten internationalen Cast auf. Neben Bruno Ganz spielen Marie BĂ€umer, Ulrich Tukur, Christiane Paul, Edgar Selge, Marek Kondrat, Justus von DohnĂĄnyi, Martin Rapold, Stefan Gubser, Walo LĂŒond u.a.

DER GROSSE KATER basiert auf der gleichnamigen Romanvorlage von Thomas HĂŒrlimanns Bestseller. Brisant ist der autobiographische Hintergrund. Sein Vater war selbst Bundesrat und empfing in seinem PrĂ€sidialjahr das spanische Königspaar zu einem Staatsbesuch.

 

REGIE:
Wolfgang Panzer
PRODUKTION:
Wolfgang Behr
Dietmar GĂŒntsche
Benito Mueller
Wolfgang MĂŒller
Claudia Wick
CAST:
Bruno Ganz
Ulrich Tukur
Christiane Paul
Marie BĂ€umer
Edgar Selge
Justus von DohnĂĄnyi
DREHBUCH:
Urs Buehler
Dietmar GĂŒntsche
Claus Peter Hant
KAMERA:
Edwin Horak
TON:
Wolfgang Herold
MUSIK:
Patrick Kirst
KOSTÜME:
Gudrun Leyendecker

       
  Der HunderteinjĂ€hrige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Mai 2017]
       
 

HundraettĂ„ringen som smet frĂ„n notan och försvann • Erst ein Jahr ist seit dem letzten Abenteuer von Allan Karlsson (Robert Gustafsson) vergangen. Jetzt geniesst der alte Mann mit seinen Freunden ein traumhaft schönes Leben an den StrĂ€nden von Bali. Doch der verschwenderische Lebensstil macht sich ohne RĂŒcksicht auf Verluste bemerkbar, als pĂŒnktlich zu Allans 101. Geburtstag das Geld knapp wird. Zur Feier wird wenigstens die letzte Flasche Folk Soda geöffnet, die Allan noch aus alten Spionagezeiten ĂŒbrig hatte und die einst die sowjetische Antwort auf Cola und Rockmusik werden sollte. Der Genuss bringt Allan auf eine neue Idee: WĂ€hrend einige seiner Freunde beschliessen, in die Heimat zurĂŒckzukehren, begeben sich Allan, Julius (Iwar Wiklander), Pike (Jens HultĂ©n) und das kleine Äffchen Erlander auf die Suche nach dem Rezept des schmackhaften GetrĂ€nks. Ihre Reise bleibt allerdings nicht unbemerkt und schon bald schaltet sich sogar der amerikanische Geheimdienst ein...

 

REGIE:
MĂ„ns Herngren
Felix Herngren
PRODUKTION:
Malte Forssell
CAST:
Robert Gustafsson
Crystal the Monkey
Jens Hultén
Colin McFarlane
Caroline Boulton
Jay Simpson
DREHBUCH:
Felix Herngren
Hans Ingemansson
Jonas Jonasson
KAMERA:
Göran Hallberg
SCHNITT:
Henrik KĂ€llberg
TON:
Mattias Eklund
MUSIK:
Matti Bye
AUSSTATTUNG:
Mikael Varhelyi
KOSTÜME:
Madeleine Thor

       
  Der Junge Karl Marx
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Mai 2017]
       
 

Ein Film von Raoul Peck • Der notorisch verschuldete 26-jĂ€hrige Karl Marx lebt 1844 mit seiner Frau Jenny und ihrem Kind im Pariser Exil. Hier lernt er den zwei Jahre jĂŒngeren Friedrich Engels kennen, der wie er aus Deutschland stammt. ZunĂ€chst hat Marx fĂŒr den gestriegelten Sohn eines Fabrikbesitzers nur Verachtung ĂŒbrig. Doch Engels hat gerade eine Studie ĂŒber die Verelendung der englischen Arbeiterklasse publiziert und ist dabei, sich von seiner bourgeoisen Familie zu lösen. So werden Marx und er bald Freunde. Sie haben denselben Humor, inspirieren sich gegenseitig und verfassen Texte, die eine Revolution entzĂŒnden sollen. Weder der Widerstand konservativer KrĂ€fte noch Zensur und Polizei-Razzien halten sie davon ab, ihre Vision einer neuen Gesellschaft zu formulieren

«Der junge Karl Marx» ist ein starker Spielfilm ĂŒber die Begegnung zweier grosser Denker, die die herrschenden Gesellschaftsstrukturen nicht nur analysieren, sondern verĂ€ndern wollten. In Form eines PortrĂ€ts der engen Freundschaft von Marx und Engels erzĂ€hlt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte ihrer Ideen wĂ€hrend der fiebrigen Zeit anfangs der Industrialisierung. Ihm gelingt dabei ein so intimer wie prĂ€ziser Blick in eine Welt, die durch zwei brillante, ungestĂŒme und mutige Köpfe grundlegend erschĂŒttert wurde. «Der junge Karl Marx» kreist um Fragen, die auch in der heutigen globalisierten Welt aktuell sind, ist sorgfĂ€ltig gemacht und glĂ€nzt durch grossartige Schauspieler.

 

REGIE:
Raoul Peck
PRODUKTION:
Nicolas Blanc
RĂ©mi Grellety
Raoul Peck
CAST:
August Diehl
Stefan Konarske
Vicky Krieps
DREHBUCH:
Pascal Bonitzer
Raoul Peck
KAMERA:
Kolja Brandt
SCHNITT:
Frédérique Broos
MUSIK:
Alexei Aigui
AUSSTATTUNG:
BenoĂźt Barouh
KOSTÜME:
Paule Mangenot

       
  Der kleine Vampir
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Oktober 2000]
       
 

Nach den Bestsellern von Angela Sommer-Bodenburg • Der neunjĂ€hrige Tony zieht mit seinen Eltern in ein schottisches Dorf, wo Vater Bob fĂŒr Lord McAshton ein Golfzentrum aufbauen soll. Tony gewöhnt sich nur schwer an die neue Umgebung, zumal er von Vampir-AlbtrĂ€umen heimgesucht wird. Eines Nachts flattert der ebenfalls neunjĂ€hrige Vampirjunge RĂŒdiger in Tonys Zimmer - RĂŒdigers Familie lebt seit Jahrhunderten in der Gegend und ernĂ€hrt sich heutzutage von Rinderblut. Ein alter Fluch lastet auf den Vampiren: Sie benötigen ein geheimnisvolles Amulett, um erlöst zu werden - das ist nur alle 300 Jahre möglich, wenn nĂ€mlich der Komet Attamon am Mond vorbeizieht. Das Erscheinen des Kometen steht unmittelbar bevor, und tatsĂ€chlich hat Tony das Amulett in seinen TrĂ€umen erkannt. Aber wo steckt es? Und wie sollen die Jungen den berĂŒchtigten VampirjĂ€ger Geiermeier aufhalten, der RĂŒdigers Sippe mit seinen schrecklichen Vampir-Vertilgungsmaschinen ausrotten will?

Schon 1986 und 1992 flog 'Der kleine Vampir' nach den Bestsellern von Angela Sommer-Bodenburg (weltweit I2 Mio. verkaufte BĂŒcher) ĂŒber die deutschen Bildschirme. Jetzt bringt Regisseur Uli Edel ('Letzte Ausfahrt Brooklyn', 'Body of Evidence') die buchstĂ€blich unsterbliche Geschichte mit internationaler Besetzung endlich auf die grosse Leinwand.

 

REGIE:
Uli Edel
PRODUKTION:
Richard Claus
CAST:
Jonathan Lipnicki
Richad E. Grant
Alice Krige
Anna Popplewell
Dean Cook
Rollo Weeks
Jim Carter
DREHBUCH:
Larry Wilson
Karey Kirkpatrick
KAMERA:
Bernd Heinl
SCHNITT:
Peter R. Adam
MUSIK:
Nigel Clarke
Michael CsĂĄnyi-Wills
AUSSTATTUNG:
Joseph C. Nemec
KOSTÜME:
James Acheson

       
  Der Koch
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2014]
       
 

Ein Film von Ralf Huettner • Maravan, ein tamilischer Asylbewerber, grĂŒndet ein Catering der besonderen Art. Seine Grossmutter in Sri Lanka weihte ihn vor Jahren in die Kunst der aphrodisischen KĂŒche ein. Und so bekocht Maravan mit seinen LiebesmenĂŒs anfangs Paare, die ihm von einer Sexualtherapeutin vermittelt werden und spĂ€ter zwielichtige, zahlungskrĂ€ftige GeschĂ€ftsleute aus Politik und Wirtschaft. WĂ€hrend er der ZĂŒricher Hochfinanz die Potenzprobleme weg kocht, erlauscht er dabei immer drastischere Indiskretionen ĂŒber Waffenschieberei und Bankenkrise und gerĂ€t trotz Liebesmenus in Teufels KĂŒche.

 

REGIE:
Ralf Huettner
PRODUKTION:
Sonja Ewers
Peter Nadermann
Helge Sasse
Anne Walser
CAST:
Jessica Schwarz
Hanspeter MĂŒller-Drossaart
Max RĂŒdlinger
Hamza Jeetooa
Peter Prager
Yrsa Daley-Ward
Faraz Ayub
DREHBUCH:
Ruth Toma
Martin Suter
KAMERA:
Thomas Wildner
SCHNITT:
Kai Schröter
TON:
Andreas Wölki
AUSSTATTUNG:
Andrea Kessler
Monica Rottmeyer
KOSTÜME:
Anna-Barbara Friedli

       
  Der Kreis
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. September 2014]
       
 

Ein Film von Stefan Haupt • Der Kreis erzĂ€hlt die wahre Geschichte der ZĂŒrcher Untergrund-Organisation, die in den Jahren von 1943 – 1967 fĂŒr die Rechte von Schwulen kĂ€mpfte. Ihre Publikation 'Lesezirkel Der Kreis' galt als Sprachrohr der Schwulen und hatte zum Ziel, ihre Mitglieder aus der Isolation zu fĂŒhren und fĂŒr die Anerkennung in der Gesellschaft zu kĂ€mpfen. Diesem Zweck dienten auch die geselligen AnlĂ€sse: die regelmĂ€ssigen Mittwochtreffs, die grossen Sommer- oder Neujahrsfestlichkeiten wie auch die berĂŒhmten MaskenbĂ€lle, die sogar internationale Ausstrahlung hatten. Der auf diesen wahren Begebenheiten basierende Film schildert den Kampf zweier ungleicher MĂ€nner um ihre Liebe vor dem Hintergrund dieser Epoche Schweizer Geschichte. Dabei wird der Film an der Story von Ernst Ostertag und Röbi Rapp, die inzwischen aus den Medien als erstes Paar bekannt sind, die ihre Partnerschaft eintragen liessen, aufgehĂ€ngt. Trotzdem werden auch die Jahre der Repression thematisiert: Vom Tanzverbot ĂŒber das Homoregister und Zwangs-Bluttests bis zu Grossrazzien in Parks und Bars.

 

REGIE:
Stefan Haupt
PRODUKTION:
Urs Frey
Ivan Madeo
CAST:
Matthias HungerbĂŒhler
Sven Schelker
Anatole Taubman
Marianne SĂ€gebrecht
Antoine Monot Jr.
Aaron Hitz
Marie Leuenberger
Peter Jecklin
DREHBUCH:
Stefan Haupt
Christian Felix
Urs Frey
Ivan Madeo
KAMERA:
Tobias Dengler
SCHNITT:
Christoph Menzi
TON:
Ingrid StÀdeli
MUSIK:
Federico Bettini
AUSSTATTUNG:
Michael Baumgartner
Johanna von Arx
Karin Giezendanner
KOSTÜME:
Catherine Schneider

       
  Der letzte schöne Herbsttag
  [nicht mehr im Kino - Release: 18. November 2010]
       
 

Ein Film von Ralf Westhoff • Claire liebt Leo. Leo liebt Claire. Seit zwei Jahren sind sie ein Paar und glĂŒcklich - meistens jedenfalls. Doch eigentlich passen sie gar nicht zusammen. Claire schreibt gerne romantische Endlos-SMS und will alles ausdiskutieren. Leo hasst SMS und statt ĂŒber ihre Beziehung zu reden geniesst er lieber den letzten schönen Herbsttag. Claire hat das GefĂŒhl, Leo sei ihr nicht richtig nah. Leo hingegen ist ĂŒberfordert, er hĂ€tte gerne eine Claire-Gebrauchsanweisung.

Wie geht das eigentlich, zusammen glĂŒcklich sein? Nach dem Kult-Hit «Shoppen» erzĂ€hlt Regisseur Ralf Westhoff in «Der letzte schöne Herbsttag» von den Schwierigkeiten ein Paar zu werden, zu sein - und auch zu bleiben. Von den Unterschieden zwischen Mann und Frau, zwischen Menschen im Allgemeinen und von den Herausforderungen an Beziehungen in der heutigen Zeit.

 

REGIE:
Ralf Westhoff
PRODUKTION:
Ralf Westhoff
CAST:
Felix Hellmann
Julia Koschitz
Mark-Alexander Solf
DREHBUCH:
Ralf Westhoff
KAMERA:
Helmfried Kober
SCHNITT:
Uli Schön
TON:
BĂ©la Golya
Till Ortner
AUSSTATTUNG:
Bettina Zirngibl
KOSTÜME:
Ina Irena Will

       
  Der RĂ€uber
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Januar 2011]
       
 

Ein Film von Benjamin Heisenberg • DER RÄUBER erzĂ€hlt die Geschichte eines vielseitig begabten Mannes: Johann Rettenberger, erfolgreicher MarathonlĂ€ufer und SerienbankrĂ€uber. NĂŒchtern und prĂ€zise misst er Herzfrequenz, Belastung, Ausdauer und EffektivitĂ€t – bei TrainingslĂ€ufen ebenso wie bei den BankĂŒberfĂ€llen, von denen er, aberwitzig maskiert und mit einer Pumpgun bewaffnet vor der Polizei flĂŒchtet. Er lebt unentdeckt mit seiner Freundin Erika in Wien, zieht immer wieder aus, leidenschaftlich und gierig nach dem Trip, der Bewegung und der Schönheit des Raubzugs, bis zu drei Mal an einem Tag. Als er entdeckt wird, tragen ihn seine Beine vor einem gewaltigen Polizeiaufmarsch davon. Einer wie er kann kein Ziel haben: Weiter, immer weiter fĂŒhrt ihn seine Flucht.

Ende der 80er Jahre endete die Flucht eines Mannes, dem die Medien den Namen "Pumpgun-Ronnie" gegeben hatten. Auf diesem spektakulĂ€ren Fall der österreichischen Kriminalgeschichte beruht das Buch "Der RĂ€uber" von Martin Prinz, das Benjamin Heisenberg, nach seinem preisgekrönten Erstling SCHLÄFER, nun verfilmt hat: Er portraitiert den RĂ€uber als Hochleistungssportler seines Fachs, als Endorphin-Junkie, als Liebenden und Freiheitssucher, als eine Art NaturphĂ€nomen, getrieben von einer inneren Energie. Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen ĂŒber einen rĂ€tselhaften Aussenseiter, dessen Weg wir gebannt verfolgen.

 

REGIE:
Benjamin Heisenberg
PRODUKTION:
Burkhard Althoff
Nikolaus Geyrhalter
Markus Glaser
Peter Heilrath
Michael Kitzberger
Wolfgang Widerhofer
CAST:
Andreas Lust
Franziska Weisz
Florian Wotruba
Johann Bednar
Markus Schleinzer
Peter Vilnai
Max Edelbacher
DREHBUCH:
Benjamin Heisenberg
Martin Prinz
KAMERA:
Reinhold Vorschneider
SCHNITT:
Benjamin Heisenberg
Andrea Wagner
TON:
Veronika Hlawatsch
Marc Parisotto
MUSIK:
Lorenz Dangel
AUSSTATTUNG:
Renate Schmaderer
KOSTÜME:
Stephanie Riess

       
  Der Ring des Buddha
  [nicht mehr im Kino - Release: 19. Dezember 2002]
       
 

Ein Film von Jochen Breitenstein • Nepal 1950. Ein geheimnisvolles, unerforschtes Land. Als erster EuropĂ€er durchquert der Schweizer Geologe Toni Hagen das 'verbotene' Königreich. BodenschĂ€tze findet er dort nicht. Er entdeckt vielmehr die Mysterien des Lebens und dringt zu einer tieferen Wahrheit vor, die seinem Leben eine neue Dimension verleiht.

Im FrĂŒhjahr 1999 kehrt Hagen nach Nepal zurĂŒck, um ein fast 50 Jahre altes Versprechen einzulösen: Damals schenkte ihm ein buddhistischer Mönch einen kostbaren, mystischen Ring.

In einer Welt der Orientierungslosigkeit wirkt Hagen wie ein Fels in der Brandung. Einer der weiss, was Leben heisst, der Reichtum und Armut kennt und der ein unerschöpfliches Wissen besitzt. Nach Hagens Auffassung muss jeder Mensch seine eigene Wahrheit finden. Und das kann er nur, wenn er immer und immer wieder Fragen stellt. Hagen scheint es gelungen zu sein.

 

REGIE:
Jochen Breitenstein
PRODUKTION:
Udo Grube
CAST:
Dr. Dr. Toni Hagen
Martin Maria Abram
Sonia Mehta
Jaynanda Lama
Der Dalai Lama
Birendra
König von Nepal
DREHBUCH:
Sandra Hoerger
KAMERA:
Antonio Paladino
SCHNITT:
Sabine Jehnert
masterkitchen
TON:
Angelo D'Angelico
MUSIK:
Oliver Heise
AUSSTATTUNG:
Sabine Jehnert

       
  Der Rote Kakadu
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Juni 2006]
       
 

Ein Film von Dominik Graf • Im FrĂŒhjahr des Jahres 1961 kommt Siggi (Max Riemelt) nach Dresden. Hals ĂŒber Kopf verliebt er sich in die junge Dichterin Luise (Jessica Schwarz). Über sie lernt er nicht nur das berĂŒchtigte Tanzlokal "Roter Kakadu" kennen, sondern auch den lebenslustigen Wolle (Ronald Zehrfeld), ihren Ehemann. Siggi schliesst Freundschaft mit Wolle und taucht ein in eine neue, faszinierende Welt. Doch die unbeschwerten Abende im "Roten Kakadu" sind gezĂ€hlt: Wolle wird verhaftet und plötzlich muss Siggi um Luise und seine Zukunft kĂ€mpfen...

 

REGIE:
Dominik Graf
PRODUKTION:
Stefan GĂ€rtner
Alicia Remirez
Manuela Stehr
CAST:
Ingeborg Westphal
Devid Striesow
Kathrin Angerer
Tanja Schleiff
Volker Michalowski
DREHBUCH:
Karin Aström
Michael Klier
KAMERA:
Benedict Neuenfels
TON:
Rainer Haase
MUSIK:
Dieter Schleip

       
  Der Staat gegen Fritz Bauer
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. Oktober 2015]
       
 

Ein Film von Lars Kraume • Deutschland 1957. WĂ€hrend die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kĂ€mpft ein Mann unermĂŒdlich dafĂŒr, die TĂ€ter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhĂ€lt der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaussner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frĂŒhere SS-ObersturmbannfĂŒhrer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer, die HintergrĂŒnde zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler (Sebastian Blomberg) und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt (Jörg SchĂŒttauf) behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt, doch Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird.

 

REGIE:
Lars Kraume
PRODUKTION:
Thomas Kufus
CAST:
Burghart Klaussner
Ronald Zehrfeld
DREHBUCH:
Lars Kraume
Olivier Guez
KAMERA:
Jens Harant
SCHNITT:
Barbara Gies
TON:
Björn Wiese
MUSIK:
Christoph M. Kaiser
Julian Maas
AUSSTATTUNG:
Cora Pratz
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Der Teufelsgeiger
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. November 2013]
       
 

Paganini: The Devil's Violinist • Niccolo Paganini, der grösste Geigenvirtuose aller Zeiten, erobert in den 30er Jahren des 19. Jhdts. Europa in einem noch nie da gewesenen Sturm. Er habe dem Teufel seine Seele verkauft um so virtuos spielen zu können, heisst es. Fans fallen bei seinen Konzerten reihenweise in Ohnmacht und manch GerĂŒcht umrankt ihn. Was seinem geschĂ€ftstĂŒchtigen Manager Urbani nur recht ist: Paganini der Teufelsgeiger und grosse VerfĂŒhrer, unnahbar, geheimnisumwittert und von unvergleichlicher Faszination fĂŒllt OpernhĂ€user allerorts. 2013 ist David Garrett Paganini!

 

REGIE:
Bernard Rose
PRODUKTION:
Christian Angermayer
Gabriela Bacher
Rosilyn Heller
CAST:
David Garrett
Joely Richardson
Andrea Deck
Jared Harris
Christian McKay
DREHBUCH:
Bernard Rose
AUSSTATTUNG:
Christoph Kanter
KOSTÜME:
Birgit Hutter

       
  Derrida
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Dezember 2004]
       
 

Ein Film von Kirby Dick & Amy Ziering Kofman • Jacques Derrida gilt als einer der wichtigsten Philosophen unserer Zeit, der den Blick auf Geschichte, Kunst und Sprache des 20. Jahrhunderts und nicht zuletzt den Blick auf uns selbst massgeblich beeinflusst hat. Er ist weltweit vor allem als Vater der ‘Dekonstruktion’ bekannt. Über fĂŒnf Jahre haben Kirby Dick und Amy Ziering Kofman an ihrem Dokumentarfilm gearbeitet, Derrida privat in Paris und New York besucht und ihn auf seinen Vortragsreisen begleitet. DERRIDA ist nicht nur die Skizze einer Biografie, auch nicht nur eine EinfĂŒhrung in Derridas Denken, sondern vielmehr ein dichter und unterhaltsamer Dialog, dessen Themen und Inszenierung die Theorien des Philosophen reflektieren. Der Film wird bereichert durch die hypnotisierende Filmmusik von Ryuichi Sakamoto, der bereits fĂŒr Nagisa Oshima, Pedro Almodovar oder Brian de Palma gearbeitet und fĂŒr seine Musik zu Bernardo Bertoluccis DER LETZTE KAISER einen Oscar gewonnen hat.

 

REGIE:
Kirby Dick
Amy Ziering Kofman
PRODUKTION:
Amy Ziering Kofman
CAST:
Jacques Derrida
Marguerite Derrida
René Major
Chantal Major
Avital Ronell
René Derrida
Eddie Yeghiayan
KAMERA:
Kirsten Johnson
SCHNITT:
Matt Clarke
Kirby Dick
TON:
Mark Z. Danielewski
MUSIK:
Ryuichi Sakamoto

       
  Desert Flower
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Oktober 2009]
       
 

WĂŒstenblume • Geheimnisvoll, stolz, wunderschön: Als die junge Somalierin Waris Dirie in einem Londoner Fastfood-Restaurant von Starfotograf Terry Donaldson entdeckt wird, feiert die internationale Modewelt begeistert die Geburt eines neuen Top-Models. Doch hinter der glamourösen Fassade verbirgt sich ein trauriges Schicksal.

Geboren in der WĂŒste Somalias, wĂ€chst Waris im stĂ€ndigen Kampf ums tĂ€gliche Überleben auf. Als sie mit 13 Jahren zwangsverheiratet werden soll, flieht sie. Sie irrt tagelang durch die WĂŒste, bis sie schliesslich die somalische Hauptstadt Mogadischu erreicht. Die Familie ihrer Mutter nimmt sie schĂŒtzend auf und verschafft ihr eine Stellung als DienstmĂ€dchen in der somalischen Botschaft in London – wo sie jahrelang das Haus nicht verlassen darf. Als ihr ein paar Jahre spĂ€ter die RĂŒckkehr nach Somalia droht, flieht Waris erneut. Sie taucht in der Metropole unter, hĂ€lt sich mit Gelegenheitsjobs ĂŒber Wasser und findet mit der quirligen VerkĂ€uferin und LebenskĂŒnstlerin Marilyn eine Freundin und Vertraute. Doch dann entdeckt sie Donaldson ... und ein MĂ€rchen wird wahr: Die Designer reissen sich um sie, Jetset und Presse lieben das NomadenmĂ€dchen, das aus dem WĂŒstenstaub den Weg auf die berĂŒhmtesten Laufstege der Welt gefunden hat.

Waris Dirie wird zu einem der bestbezahlten Models der Welt. Doch bei allem Erfolg holen Waris immer wieder die Schatten der Vergangenheit ein, belastet sie das Geheimnis ihrer Kindheit. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erzÀhlt sie in einem Interview von der grausamen Tradition der Frauenbeschneidung, deren Opfer sie selbst als kleines MÀdchen wurde.

Die Veröffentlichung löst eine Welle von MitgefĂŒhl und Protest aus und Waris entschliesst sich, ihr Leben dem Kampf gegen dieses Ritual zu widmen...

 

REGIE:
Sherry Hormann
PRODUKTION:
Peter Herrmann
CAST:
Liya Kebede
Sally Hawkins
Craig Parkinson
Meera Syal
Anthony Mackie
DREHBUCH:
Sherry Hormann
Waris Dirie
KAMERA:
Ken Kelsch
SCHNITT:
Clara Fabry
TON:
Stefan Colli
MUSIK:
Martin Todsharow
AUSSTATTUNG:
Jamie Leonard
KOSTÜME:
Gabriele Binder

       
  Despicable Me 3
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Juli 2017]
       
 

Ein Film von Kyle Balda & Pierre Coffin • DESPICABLE ME 3 (ICH – EINFACH UNVERBESSERLICH 3) bringt im Sommer 2017 die neusten Abenteuer von Gru, Lucy, ihren sĂŒssen Töchtern Margo, Edith und Agnes und natĂŒrlich den Minions ins Kino. Diesmal hat Gru einen neuen Gegner, den bösen ehemaligen Kinderstar Balthazar Bratt, der inzwischen zwar erwachsen ist, sich aber nicht mehr von der Figur lösen kann, die er in den 80er-Jahren so erfolgreich gespielt hat. Im Handumdrehen entwickelt er sich zu Grus Erzfeind.

 

REGIE:
Kyle Balda
Pierre Coffin
PRODUKTION:
Christopher Meledandri
Janet Healy
DREHBUCH:
Ken Daurio
Cinco Paul
SCHNITT:
Claire Dodgson
MUSIK:
Heitor Pereira

       
  Detroit
  [nicht mehr im Kino - Release: 23. November 2017]
       
 

Ein Film von Kathryn Bigelow • Im Mittelpunkt der wahren Geschichte steht der Wachmann Dismukes (John Boyega), der sich zur vermeintlichen AufklĂ€rung eines Verbrechens auf den Polizeiposten begibt. Schnell wird jedoch klar, dass Dismukes gar nicht helfen soll, das Chaos um die Schiesserei und den Mord an drei schwarzen Jugendlichen zu entwirren, sondern vielmehr selbst als VerdĂ€chtiger an den Pranger gestellt wird. Denn die OrdnungshĂŒter selber scheinen in die undurchsichtigen Ereignisse rund um den Dreifachmord verwickelt zu sein.

 

REGIE:
Kathryn Bigelow
PRODUKTION:
Kathryn Bigelow
Mark Boal
Matthew Budman
Megan Ellison
Colin Wilson
CAST:
John Boyega
Will Poulter
Algee Smith
Jacob Latimore
Jason Mitchell
Hannah Murray
DREHBUCH:
Mark Boal
KAMERA:
Barry Ackroyd
SCHNITT:
William Goldenberg
Harry Yoon
MUSIK:
James Newton Howard
AUSSTATTUNG:
Jeremy Hindle
KOSTÜME:
Francine Jamison-Tanchuck

       
  Deux jours Ă  tuer
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Juli 2009]
       
 

Tage oder Stunden • Antoine MĂ©liot, 42 Jahre alt, kann mit sich zufrieden sein - eine schöne Frau, zwei bezaubernde Kinder, echte Freunde, auf die er sich jederzeit verlassen kann, ein erfĂŒlltes Berufsleben, ein hĂŒbsches Haus in einem Pariser Vorort und genĂŒgend Geld. Eines Tages jedoch zerstört er all das an einem einzigen Wochenende: sein GlĂŒck, seine Familie, seine Freunde, seine Karriere. Keiner versteht, warum. Die berĂŒhmte Midlife-Crisis? Ein Anfall von Wahnsinn?

 

REGIE:
Jean Becker
PRODUKTION:
Louis Becker
CAST:
Albert Dupontel
Marie-Josée Croze
Pierre Vaneck
Alessandra Martines
Cristiana RĂ©ali
Mathias Mlekuz
DREHBUCH:
Jean Becker
JĂ©rĂŽme Beaujour
Eric Assous
François d'Épenoux
KAMERA:
Arthur Cloquet
SCHNITT:
Jacques Witta
TON:
Jacques Pibarot
AUSSTATTUNG:
ThérÚse Ripaud
KOSTÜME:
Annie PĂ©rier

       
  Deux jours avec mon pĂšre
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Juni 2016]
       
 

Ein Film von Anne Gonthier • Michel, Ingenieur, 40 Jahre alt, ist gestresst. Er rennt von einem Termin zum anderen, er verschlingt das Leben, an dessen Geschmack er sich nicht mehr erinnert... Als aber sein Vater Robert sich weigert, im Krankenhaus zu sterben, ĂŒber den Balkon springt und in die Berge flieht, sieht Michel keinen anderen Ausweg als ihm nachzufahren... Was dann zwischen Vater und Sohn geschieht, allein in den Bergen, ist die Geschichte einer Entdeckung, eines Wunders. Denn fĂŒr Michel, der plötzlich aus seinen tĂ€glichen Verpflichtungen herausgerissen ist, verfliesst die Zeit in einem anderen Rythmus ? so als wachte er auf. Er entdeckt die Freude zu sehen, zu hören, zu fĂŒhlen, zu trĂ€umen ? einfach da zu sein. Zu leben ? noch zu leben. Mit Robert lernt Michel wieder zu fĂŒhlen : die Luft, die er atmet, die Wolken, die vorĂŒberziehen, Holz zu hacken, gute und weniger gute NĂ€chte zu erleben, den Genuss des Morgenkaffees. Er lernt auch zu lieben ? im letzten Moment. "Alles geht zu Ende - aus diesem Grunde ist alles so schön. Versuche es jedoch, dir immer dein Staunen zu erhalten." C F Ramuz

 

REGIE:
Anne Gonthier
PRODUKTION:
Pierre-André Thiébaud
CAST:
Isabelle Caillat
Stefan Kollmuss
Jean-Pierre Gos
DREHBUCH:
Anne Gonthier
SCHNITT:
FĂ©lix Sandri
Elisabeth Waelchli
TON:
Marc von StĂŒrler

       
  Devil's Pass
 
       
 

Ein Film von Renny Harlin • FĂŒnf amerikanische Studenten wollen einem seit 50 Jahren ungelösten RĂ€tsel auf die Spur kommen. Eine ganze Gruppe erfahrener Bergsteiger stirbt 1959 in einer Februarnacht im Ural am "Berg der Toten". Sie mĂŒssen ihr Lager panikartig verlassen haben, denn ihre Zelte wurden von innen aufgerissen. Einige sind fast nackt, ihre Körper weisen schwerste innere Verletzungen auf ohne Spuren Ă€usserer Gewalteinwirkung. Bei einer Leiche fehlt die Zunge. KleidungsstĂŒcke sind radioaktiv verstrahlt. Viele Theorien ranken sich um den Fall, von militĂ€rischen Experimenten ĂŒber Aliens bis zum Yeti. Die Studenten folgen den Spuren der Toten. Sie schlagen an der gleichen Stelle ihr Lager auf, als ihre technischen GerĂ€te plötzlich versagen. Die Verbindung zur Aussenwelt ist abgerissen, der Albtraum beginnt ... Renny Harlin, Finnlands erfolgreichster Hollywood-Export und Regisseur von Actionstreifen wie Stirb Langsam 2, Tödliche Weihnachten und Cliffhanger, hat vor seinem aktuellen Grossprojekt Hercules 3D einen neuen Ausflug in die eisige Bergwildnis unternommen. Statt der Rocky Mountains von Cliffhanger ist diesmal der Ural der Ort, an dem sich seine Horrorstory entspinnt. DafĂŒr haben sich Harlin und Drehbuchautor Vikram Weet die wahre Geschichte der toten Bergsteiger vom Djatlow Pass als Ausgangspunkt genommen. Erst seit ca. 50 Jahren wird der Pass am sagenumwobenen „Berg der Toten“ nach Igor Djatlow benannt. Der Russe war Leiter der Skigruppe, die 1959 dort ums Leben kam. Um den mysteriösen Tod aller neun Mitglieder ranken sich bis heute Spekulationen und Verschwörungstheorien. Zumal das Gebiet des UnglĂŒcks mehrere Jahre lang vom MilitĂ€r gesperrt wurde und spĂ€ter Teile der Akten verschwanden.Ganze BĂŒcher sind ĂŒber den Vorfall geschrieben worden. Harlin und Weet setzen mit einer erfundenen Story in der Gegenwart an und spinnen lustvoll eine fantastische Mischung aus Creature-Horror, Science Fiction und Found-Footage-Thrill fĂŒr die Deutung der rĂ€tselhaften VorgĂ€nge zusammen. „Cliffhanger meets The Blair Witch Project“, wie die amerikanische Presse schreibt.

 

REGIE:
Renny Harlin
PRODUKTION:
Sergei Bespalov
Renny Harlin
Kia Jam
Sergey Melkumov
Alexander Rodnyansky
CAST:
Holly Goss
Matt Stokoe
Luke Albright
Ryan Hawley
Gemma Atkinson
Nikolay Butenin
DREHBUCH:
Vikram Weet
KAMERA:
Denis Alarkon-Ramires
SCHNITT:
Steve Mirkovich
TON:
Shelley Roden
David Werntz
KOSTÜME:
Varvara Avdyushko

       
  Dharavi, Slum for Sale
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juli 2010]
       
 

Der Elefant erwacht... • Bombay, Indiens Tor zum Westen, hat sich neu erfunden und in Mumbai verwandelt. In eine moderne Handelsmetropole, die selbstbewusst Indiens Anspruch auf globale Bedeutung verkörpert. Der Magnet fĂŒr Reich und Arm zieht tĂ€glich tausende von Migranten an, aber nicht alle Hoffnungen erfĂŒllen sich – die HĂ€lfte seiner fast 20 Millionen Einwohner leben in Slums.

Der grösste dieser Slums heisst Dharavi. Mit seinen rund 800'000 Einwohnern gehört er zu den am dichtesten besiedelten Orten der Welt. Einst ausserhalb der Stadtgrenzen gelegen, befindet sich Dharavi heute im Herzen der ringsum wuchernden Metropole, eingeschlossen von zentralen Verkehrsadern und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Mumbais neuem Finanzzentrum. Das ehemalige Sumpfland ihat sich in lukrativen Baugrund verwandelt – in eine Spielwiese fĂŒr ambitionierte StĂ€dteplaner.

Einer davon ist der Architekt Mukesh Mehta. Vor zehn Jahren ist er aus den USA in seine Heimat zurĂŒckgekehrt und hat eine Vision mitgebracht: Dharavi soll saniert und radikal umgestaltet werden. Public Private Partnership heisst die Formel, mit der er Milliardengewinne verspricht, falls die Verantwortung fĂŒr das Schicksal Dharavis in die HĂ€nde privater Investoren gelegt wird. Die Regierung ist von Mehtas Projekt ĂŒberzeugt. Doch die Planer haben die Rechnung ohne die Slumbewohner gemacht. Sie leisten Widerstand. Dharavi wird zum Testfall fĂŒr ganz Mumbai – und fĂŒr eine Welt, in der das internationale Kapital auch vor den HĂŒtten der Ärmsten nicht halt macht.

 

REGIE:
Lutz Konermann
PRODUKTION:
Thomas ThĂŒmena
CAST:
Jockin Arputham
Cyrus Guzder
Rais Khan
Waqar Khan
Bhau Korde
Mukesh Mehta
Sheela Patel
Soni Shrivastava
Ranchhod Tank
DREHBUCH:
Robert Appleby
KAMERA:
Lutz Konermann
SCHNITT:
Stefan KĂ€lin
TON:
Tilo Busch

       
  Diana
  [nicht mehr im Kino - Release: 09. Januar 2014]
       
 

Ein Film von Oliver Hirschbiegel • Sie war die Prinzessin der Herzen und eine der beliebtesten Royals aller Zeiten: Diana, Prinzessin von Wales (Naomi Watts). Diana, deren Privatleben von unzĂ€hligen Paparazzi bis ins kleinste Detail abgelichtet wurde, wandte sich im Verlauf ihrer unglĂŒcklichen Ehe vom britischen Königshaus und ihrem Ehemann Prinz Charles ab. Sie wusste ihre mediale PopularitĂ€t jedoch zu nutzen und setzte sich fĂŒr humanitĂ€re Zwecke ein. Dabei lernte sie den Arzt Dr. Hasnat Khan (Naveen Andrews) kennen – und lieben. Doch die grosse Liebe zum britisch-pakistanischen Herzchirurgen zerbrach am Interesse der Medien, worauf sich Diana mit Dodi Al-Fayed tröstete.

Rund 15 Jahre nach ihrem tragischen Unfalltod im Pariser Alma-Tunnel beleuchtet Regisseur Oliver Hirschbiegel in seinem Biopic die letzten Jahre der Prinzessin. Der Film zeigt Dianas Weg zu ihrem persönlichen GlĂŒck und ihr humanitĂ€res Engagement. Diana ist ein PortrĂ€t ĂŒber eine starke und gleichzeitig verzweifelte Frau zwischen Muttersein, PflichterfĂŒllung und HerzenswĂŒnschen.

 

REGIE:
Oliver Hirschbiegel
PRODUKTION:
Robert Bernstein
Douglas Rae
CAST:
Naomi Watts
Douglas Hodge
Geraldine James
Jonathan Kerrigan
Juliet Stevenson
Laurence Belcher
Harry Holland
DREHBUCH:
Stephen Jeffreys
SCHNITT:
Hans Funck
TON:
Martin Trevis
AUSSTATTUNG:
Kave Quinn
KOSTÜME:
Julian Day

       
  Diarios de Motocicleta
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. Oktober 2004]
       
 

Nach dem Reisetagebuch von Che Guevara • Im warmherzigen Road-Movie erzĂ€hlt der Brasilianer Walter Salles die mainstreamschöne Reise zu einem sozialen und politischen Bewusstsein.

1952 startet Ernesto „Che“ Guevara im Alter von 23 Jahren mit seinem Freund Alberto Granado eine Reise per Motorrad quer durch SĂŒdamerika. Die beiden Studenten reisen nach Argentinien, Chile, Brasilien und Peru auf der Suche nach Spass und Abenteuern. Doch die Fahrt durch den Kontinent wird fĂŒr Guevara zur Entscheidungsgrundlage, welchen Pfad sein spĂ€teres Leben einschlagen soll. Guevara, hervorragend gespielt vom Mexikaner Gael GarcĂ­a Bernal, entdeckt die Seele Lateinamerikas und findet damit seine Mission.

Ein Film, der tatsÀchlich die QualitÀten eines Tagebuchs hat: Er wirkt dringlich, spontan, leidenschaftlich, stellenweise aber auch vertrÀumt und poetisch.

 

REGIE:
Walter Salles
PRODUKTION:
Michael Nozik
Edgard Tenenbaum
Karen Tenkhoff
CAST:
Gael GarcĂ­a Bernal
Rodrigo De la Serna
MĂ­a Maestro
Mercedes MorĂĄn
Jorge Chiarella
DREHBUCH:
Jose Rivera
Ché Guevara
Alberto Granado
KAMERA:
Eric Gautier
SCHNITT:
Daniel Rezende
TON:
Frank Gaeta
MUSIK:
Gustavo Santaolalla
AUSSTATTUNG:
Carlos Conti
KOSTÜME:
Beatriz De Benedetto
Marisa Urruti

       
  Die Alpen
  [nicht mehr im Kino - Release: 01. April 2009]
       
 

The Alps • WeltberĂŒhmte Berggipfel wie Matterhorn, Eiger, Mönch oder Jungfrau ziehen jedes Jahr Heerscharen von Bergsteigern an, welche ihre Kraft und Ausdauer an den steilen Fels-wĂ€nden messen. In einer atemberaubenden Welt aus Eis, Schnee und Fels folgt der IMAX-Film „Die Alpen“ den Spuren einiger berĂŒhmter Kletterpioniere. Unser Guide auf diesem Abenteuer ist der Schriftsteller und Bergsteiger John Harlin III. Er versucht, ge-meinsam mit seinen Partnern Daniela und Robert Jasper, den Eiger auf der Route seines legendĂ€ren Vaters John Harlin II zu erklimmen, welcher bei seinem Versuch vor beinahe 40 Jahren dort sein Leben liess.

Als eine der schönsten Gebirgsregionen auf unserem Planeten sind die Alpen aber auch eine wichtige Quelle von Leben und Energie fĂŒr Millionen Menschen. Über die Jahrhun-derte haben die Menschen gelernt, mit den immensen Naturgewalten der Berge umzuge-hen. Die einzigartigen Siedlungsformen, das aufwendige Verkehrsnetz mit BrĂŒcken und Tunnels, aber auch die innovativen Methoden der Schnee- und Lawinenforschung werden im neuen IMAX Films ebenfalls eindrĂŒcklich beleuchtet.

 

REGIE:
Stephen Judson
PRODUKTION:
Mark Krenzien
Greg MacGillivray
CAST:
Michael Gambon
Adele Hammond
Adele Harlin
John Harlin III
Siena Harlin
Daniela Jasper
Robert Jasper
Bruno Messerli
Christine Pielmeier
Adele Siena
DREHBUCH:
Stephen Venables
Stephen Judson
KAMERA:
Brad Ohlund
SCHNITT:
Stephen Judson
TON:
Ryan Maguire

       
  Die Böhms - Architektur einer Familie
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2015]
       
 

Ein Film von Maurizius Staerkle-Drux • Gottfried Böhm gilt als einer der wichtigsten Architekten Deutschlands. Der Pritzker-PreistrĂ€ger hat sein Handwerk beim Vater gelernt. Auch seine Söhne, Stephan, Peter und Paul sind Architekten geworden. Inzwischen 94 Jahre alt, arbeitet Gottfried noch tĂ€glich an Bauprojekten mit. Als Elisabeth, ebenfalls Architektin, Ehefrau, Mutter und wichtigste Inspiration stirbt, wird die Familie ihres emotionalen Mittelpunkts beraubt. Gottfried Böhm begibt sich auf eine Reise zu den wesentlichen Stationen und Bauten seines Lebens.

Ein faszinierendes Familienportrait ĂŒber die KomplexitĂ€t und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst.

 

REGIE:
Maurizius Staerkle-Drux
PRODUKTION:
Carl-Ludwig Rettinger
Lisa Blatter
Jan Gassmann
CAST:
Gottfried Böhm
Elisabeth HaggenmĂŒller
Peter Böhm
Paul Böhm
Stephan Böhm
DREHBUCH:
Maurizius Staerkle-Drux
KAMERA:
Raphael Beinder
SCHNITT:
Anika Simon
MUSIK:
Jonas BĂŒhler

       
  Die fetten Jahre sind vorbei
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. Dezember 2004]
       
 

Cannes 2004: Im Wettbewerb • Jan, Peter und Jule sind drei unbekĂŒmmerte junge Rebellen mit einem tiefsitzenden , Unbehagen ĂŒber den Zustand dieser Welt. Gemeinsam werden sie aktiv, um das zu Ă€ndern. Sie brechen in die HĂ€user reicher Leute ein, doch anstatt sie auszurauben, hinterlassen sie als "Die Erziehungsberechtigten" Botschaften wie "Sie haben zuviel Geld". Als die sensible Jule sich in Jan und Peter zugleich verliebt, wird es kompliziert in dem Trio. Immer waghalsiger werden die Aktionen, und durch ein ungewolltes, absurdes Kidnapping kommt es zur Konfrontation der drei jungen Idealisten mit der Generation, die an der Macht ist.

 

REGIE:
Hans Weingartner
PRODUKTION:
Hans Weingartner
Antonin Svoboda
Sabine Holtgreve
CAST:
Daniel BrĂŒhl
Julia Jentsch
Stipe Erceg
Burghart Klaussner
Peer Martiny
Petra Zieser
Laura Schmidt
DREHBUCH:
Katharina Held
Hans Weingartner
KAMERA:
Daniela Knapp
Matthias Schellenberg
SCHNITT:
Dirk Oetelshoven
Andreas Wodraschke
TON:
Stefan Soltau
MUSIK:
Andreas Wodraschke
AUSSTATTUNG:
Christian M. Goldbeck
KOSTÜME:
Silvia Pernegger

       
  Die Grosse Stille
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Dezember 2005]
       
 

Ein Film von Philip Gröning • DIE GROSSE STILLE ist ein Film ĂŒber die "Grande Chartreuse", das Mutterkloster des legendĂ€ren Schweigeordens: die KarthĂ€user. 19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs Philip Gröning mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals ĂŒber das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte.

DIE GROSSE STILLE ist ein Kinoereignis: Eine strenge, fast stumme Meditation ĂŒber das Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusĂ€tzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet. Philip Gröning beschreibt ein Leben, das vom Gebot des Schweigens und weltlicher Abgeschiedenheit geprĂ€gt ist – und erzĂ€hlt von Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben. Ein Film, mehr Meditation als Abbild. Eine Reise in die Stille.

 

REGIE:
Philip Gröning
PRODUKTION:
Philip Gröning
Elda Guidinetti
Andres PfÀffli
Michael Weber
DREHBUCH:
Philip Gröning
KAMERA:
Philip Gröning
SCHNITT:
Philip Gröning
TON:
Philip Gröning
MUSIK:
Michael Busch
Philip Gröning

       
  Die Hard 5: A Good Day to Die Hard
  [nicht mehr im Kino - Release: 14. Februar 2013]
       
 

Ein guter Tag zum Sterben • John McClane ist zurĂŒck! In STIRB LANGSAM – EIN GUTER TAG ZUM STERBEN schlĂŒpft Bruce Willis wieder in seine Paraderolle als New Yorker Polizist, der zufĂ€llig immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Dieses Mal ist der knallharte Cop in Moskau, um seinen Sohn Jack (Jai Courtney), der ihm ĂŒber die Jahre fremd geworden ist, und den Russen Komorov (Sebastian Koch) vor der russischen Unterwelt zu retten. Zusammen kĂ€mpfen sie gegen die Zeit, um einen gefĂ€hrlichen Machtwechsel in Russland zu verhindern. Dabei stellen sie fest, dass sie im Doppelpack unschlagbar sind


 

REGIE:
John Moore
PRODUKTION:
Alex Young
CAST:
Bruce Willis
Mary Elizabeth Winstead
Jai Courtney
Yuliya Snigir
Patrick Stewart
Megalyn Echikunwoke
Cole Hauser
Anne Vyalitsyna
DREHBUCH:
Skip Woods
KAMERA:
Jonathan Sela
SCHNITT:
Dan Zimmerman
TON:
Ian Voigt
MUSIK:
Marco Beltrami
AUSSTATTUNG:
Daniel T. Dorrance
KOSTÜME:
Bojana Nikitovic

       
  Die Höhle der vergessenen TrĂ€ume
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2012]
       
 

Cave of Forgotten Dreams • Vor 20 Jahrtausenden kam der Stein ins Rollen. Er stĂŒrzte ĂŒber dem Eingang der Höhle oberhalb der Ardeche nieder und verschloss ihn. Die Welt war nicht mehr die gleiche, als das nĂ€chste Mal ein Mensch die Höhle betrat. Auf ihr wuchsen andere Pflanzen und lebten andere Tiere. Die Menschen, die damals nur ein FlĂŒstern auf der Erde waren, beherrschten sie nun. Nichts schien die moderne Kultur mit der untergegangenen, archaischen zu verbinden. Dennoch sind sich beide nĂ€her, als die Wissenschaft bisher ahnte. Die Beweise dafĂŒr stehen an den WĂ€nden der Höhle geschrieben. Werner Herzog stieg hinab in The Cave of Forgotten Dreams und kehrte mit atemberaubenden 3D-Bildern zurĂŒck an die OberflĂ€che.

 

REGIE:
Werner Herzog
PRODUKTION:
Erik Nelson
CAST:
Werner Herzog
Dominique Baffier
Jean Clottes
Jean-Michel Geneste
Carole Fritz
Gilles Tosello
Michel Philippe
DREHBUCH:
Werner Herzog
KAMERA:
Peter Zeitlinger
SCHNITT:
Joe Bini
Maya Hawke
TON:
Eric Spitzer
MUSIK:
Ernst Reijseger

       
  Die innere Sicherheit
  [nicht mehr im Kino - Release: 02. August 2001]
       
 

Ein Film von Christian Petzold • Seit 15 Jahren leben die Eltern im Untergrund. Tarnen sich zwischen den anonymen Touristen an den AtlantikstrĂ€nden Portugals.

Damals haben sie ein Tabu gebrochen: Sie haben eine Tochter gezeugt. Ein MÀdchen, das nie die Schule besucht hat, das nie die Klamotten mit ihren Freundinnen tauschen konnte, das nie den Unterricht schwÀnzte, durch die StÀdte streifte und in Eiscafes Schluss mit ihrem Freund machte. Ein MÀdchen, das allein ist.

Die Eltern sind kurz davor, sich eine halbwegs legale IdentitÀt irgendwo in Brasilien zusammenzubasteln, als durch eine kleine Unaufmerksamkeit all das zusammenbricht.

Und noch einmal mĂŒssen sie fliehen und ihre Flucht fĂŒhrt sie nach Deutschland. WĂ€hrenddessen hat Jeanne, ihre Tochter, begonnen, sich zum ersten Mal in ihrem Leben zu verlieben. Eine Liebe, die zu einer Tragödie fĂŒhrt und die Familienzelle zerstören wird.

 

REGIE:
Christian Petzold
PRODUKTION:
Florian Koerner von Gustorf
Michael Weber
CAST:
Julia Hummer
Barbara Auer
Richy MĂŒller
Bilge BingĂŒl
Rogério Jaques
Maria JoĂŁo
Vasco Machado
DREHBUCH:
Christian Petzold
Harun Farocki
KAMERA:
Hans Fromm
SCHNITT:
Bettina Böhler
MUSIK:
Stefan Will
AUSSTATTUNG:
Kade Gruber

       
  Die Kunst der exakten Phantasie
  [nicht mehr im Kino - Release: 07. September 2006]
       
 

Ein Film von Beat Borter • In den Alltagswelten der schweizerischen Provinz sucht der Photograph Heini Stucki seit ĂŒber dreissig Jahren nach dem unverwechselbar eigenen Bild und versucht herauszufinden, ob es – analog zu den dabei wenig hilfreichen exakten Wissenschaften – eine «exakte Phantasie» gibt.

Ein kleines Filmteam begleitet Stucki drei Jahre bei dieser Suche und seiner Spurensicherung. Ob als Photograph oder ArchĂ€ologe: Der genaue Blick auf den Boden, auf das Naheliegende, fĂŒhrt zu Entdeckungsreisen in der allernĂ€chsten Umgebung, um das Ungewöhnliche und Unerhörte im scheinbar AlltĂ€glichen aufzudecken und festzuhalten. Mit konspirativer NĂ€he zu Menschen, Tieren und Landschaften, deren Lebensraum immer stĂ€rker bedrĂ€ngt wird, mit subversiver Lust und listigem Blick sucht der Photograph Ă€ussere und innere Bilder zur Deckung zu bringen – und dadurch Unscheinbares und VerdrĂ€ngtes unserer Wirklichkeit aufzuspĂŒren und tief in uns steckende Urbilder sichtbar zu machen: Dies ist freilich eine Kunst, und zugleich wĂ€re es wohl die Kunst der Photographie – oder «l’art de vivre» ĂŒberhaupt.

 

REGIE:
Beat Borter
PRODUKTION:
Beat Borter
CAST:
Heini Stucki
DREHBUCH:
Beat Borter
KAMERA:
Thomas Batschelet
SCHNITT:
Thomas Batschelet
Beat Borter
MUSIK:
Hans Koch

       
  Die Nacht ist heller als der Tag
  [nicht mehr im Kino - Release: 15. März 2007]
       
 

Das kurze Leben des Malers Andreas Walser • Ein eigenstĂ€ndiges Werk, entstanden in achtzehn Monaten in Paris. Ein KĂŒnstlerleben im Umkreis von Cocteau, Picasso, Kirchner.

Bewegende Selbstzeugnisse eines jungen Menschen auf der Suche nach seiner Kunst und Identit‰t.

Ein Leben zwischen Aufschwung und Hoffnungslosigkeit in der Heimat GraubĂŒnden und der Geistesmetropole Paris.

Drogenexzesse und frĂŒher Tod mit 22 Jahren.

 

REGIE:
Heinz BĂŒtler

       
  Die PĂ€pstin
  [nicht mehr im Kino - Release: 22. Oktober 2009]
       
 

Pope Joan • Tief aus den geheimen Gewölben des Vatikans offenbart sich eine Geschichte von verbotener Leidenschaft und Intrigen, die von der katholischen Kirche fĂŒr mehr als tausend Jahre geheim gehalten wurde.In einer Zeit, in der absoluter Gehorsam verlangt wurde, hebte sich JOHN ANGLICUS als Licht im dunklen Zeitalter hervor. Im Jahre 853, nachdem er bereits als anerkannter Gelehrter, Heiler und Lehrer bekannt war, stieg er zum höchsten Amt in Lande auf: zum Papst der katholischen Kirche. Nur zwei Jahre spĂ€ter wurde John Anglicus zu Tode gesteinigt - fĂŒr ein Geheimnis, das zur Legende wurde. John Anglicus war in Wahrheit eine Frau. Die einzige Frau die jemals zum Papst gekrönt wurde... der einzige Papst, der jemals ein Kind gebar...Der Erfolgsroman von Donna Cross erzĂ€hlt die Geschichte ĂŒber den atemberaubenden und bewegenden Aufstieg der Johanna von Ingelheim, die als Mann verkleidet in die höchsten RĂ€nge des Römischen Klerus gelangt und im Jahre 853 zum Papst gewĂ€hlt wird. Der Wahrheitsgehalt der Geschichte ist seit Jahrhunderten Gegenstand leidenschaftlicher Kontroversen, die mit dem weltweiten Millionen-Bestseller von Donna Cross ihren vorlĂ€ufigen Höhepunkt gefunden haben.

 

REGIE:
Sönke Wortmann
PRODUKTION:
Oliver Berben
Martin Moszkowicz
CAST:
John Goodman
David Wenham
Iain Glen
Johanna Wokalek
Anatole Taubman
Nicholas Woodeson
DREHBUCH:
Heinrich Hadding
Sönke Wortmann
KAMERA:
Tom FĂ€hrmann
SCHNITT:
Hans Funck
TON:
Roland Winke
MUSIK:
Marcel Barsotti
AUSSTATTUNG:
Bernd Lepel
KOSTÜME:
Esther Walz

       
  Die Regierung
  [nicht mehr im Kino - Release: 16. Januar 1998]
       
 

Montag, Mittwoch, Dienstag und ZurĂŒck • DIE REGIERUNG ist nicht an der Macht, auch wenn sie mĂ€chtig ist. MĂ€chtig beeindruckend.

DIE REGIERUNG ist eine MusikTheaterBand, eine Grossfamilie, ein Unternehmen, das in 17 Jahren gewachsen ist und durch Konzerte sowie CDs immer bekannter wird. FĂŒnf körperlich und geistig Behinderte und zwei bis fĂŒnf Normalbehinderte leben und arbeiten zusammen.

FrĂŒher als Bauern, heute als Musiker. Vor allem aber als Menschen.

Der Film folgt den Abenteuern im Alltag des heiltherapeutischen Soziotops, das von Irene und Heinz BĂŒchel im Alter von 24 Jahren gegrĂŒndet wurde. In einer NĂ€he, der man weder ausweichen kann noch will, sprechen die Protagonisten ĂŒber ihre WĂŒnsche, Ängste und Erinnerungen und entpuppen sich dabei als feinfĂŒhlige und genaue Beobachter, die auf der Basis eines lange erarbeiteten, gegenseitigen Vertrauens eine Sprache finden, die alle verstehen.

Der Film von Christian Davi ist kein eigentlicher Musikfilm, aber auch kein Film ĂŒber Sozialarbeit oder behinderte Menschen, sondern ein Iebendiges Dokument ĂŒber die grundlegenden BedĂŒrfnisse aller Menschen: NĂ€he und Vertrautheit. Sicherheit und Herausforderung. Selbstverwirklichung. Den Wunsch, ernst genommen zu werden und in seiner Arbeit BestĂ€tigung zu finden.

Manchmal ernst, dann wieder mit atemberaubender Leichtigkeit und bahn brechendem Humor werden Fragen beantwortet, die man sich selbst kaum zu stellen wagt. Und dabei entdeckt man immer wieder nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Und lacht. Und weint. Und freut sich, dass es DIE REGIERUNG gibt. Denn diese Regierung geniesst unser Vertrauen.

 

REGIE:
Christin Davi
PRODUKTION:
Pierre Merle
Giovanni Pascalicchio
CAST:
Irene & Rahel BĂŒchel
Hanspeter DÖrig
Martin Baumer
Roland Altherr
Franco & Suleigh Scagnet
Massimo Schilling
Luzia Ebneter
Johann Hartmann
DREHBUCH:
Susan Rieser
Dora Kapusta
KAMERA:
Christian Davi
Hans SchĂŒrmann
SCHNITT:
Myriam Flury

       
  Die Reise nach Kafiristan
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

Mit Jeanette Hain & Nina Petri • Im Jahr 1939 machen sich die Schriftstellerin Annemarie Schwarzenbach und die Ethnologin Ella Maillart von Genf aus gemeinsam mit dem Auto auf den Weg nach Kabul. Jede der beiden Frauen verfolgt dabei ein eigenes Projekt.

Annemarie Schwarzenbach, die zu Beginn der 30er Jahre zum Freundeskreis von Erika und Klaus Mann gehörte, sucht im Vorderen Orient einen Fluchtpunkt fĂŒr die eigene Selbstfindung. Ihr Ziel ist das 'glĂŒckliche Tal', in dem die Heilung der inneren psychischen und der Ă€usseren politischen Zerstörung stattfinden kann.

Ella Maillart rechtfertigt ihre Unrast, ihre Sucht nach Bewegung, nach Reisen,

mit einem wissenschaftlichen Vorwand: sie möchte das geheimnisvolle Tal Kafiristan erforschen, sich mit Publikationen ĂŒber das archaische Leben der Nomaden dort einen ,Namen machen‘.

Beide Frauen unternehmen mit ihrer Reise eine Flucht, wobei die eigene Biographie und die politischen Ereignisse sie immer wieder einholen. Die Konfrontation mit der Fremde mĂŒndet unweigerlich in die Konfrontation mit

dem Spiegelbild, das jede der beiden Frauen fĂŒr die andere darstellt. Dem gemeinsamen Ă€usseren Reiseweg, der Annemarie Schwarzenbach und Ella Maillart von Genf aus ĂŒber den Balkan und die TĂŒrkei nach Persien fĂŒhrt, ĂŒberlagert sich eine zarte Liebesgeschichte. Als die beiden Frauen in Kabul ankommen, bricht der Zweite Weltkrieg aus und macht ihren PlĂ€nen ein Ende. Keine von beiden erreicht ,ihr Tal‘.

 

REGIE:
Fosco & Donatello Dubini
PRODUKTION:
Fosco & Donatello Dubini
Cardo Dubini
Gerard Huisman
CAST:
Jeanette Hain
Nina Petri
Katharina SchĂŒtz
Wolfgang Rau
Anika Unterburg
Oliver Weichmann
DREHBUCH:
Fosco Dubini
Donatello Dubini
Barbara Marx
KAMERA:
Matthias KĂ€lin
AUSSTATTUNG:
Gudrun Roscher

       
  Die SalzmĂ€nner von Tibet
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. April 1997]
       
 

Eine Stimme aus der Welt der Götter • Jedes Jahr zu Beginn des FrĂŒhlings machen sich die Drokpas, die Hirtennomaden Nordtibets, mit ihren Yak-Karawanen auf den langen Weg zu den Salzseen. Dort beladen sie ihre Packtiere mit dem 'Weissen Gold', mit Salz, und fĂŒhren die Yaks wieder nach Hause. Nur um diese Jahreszeit können sie damit rechnen, dass die Erde sich nicht in Schlamm verwandelt und die Hochebene begehbar sein wird. Doch ob sie wirklich Salz finden werden, ist nicht nur eine Frage klimatischer Faktoren.

Der Film begleitet vier SalzmĂ€nner mit ihrer Karawane von weit ĂŒber hundert Yaks. Ihr Wohnsitz befindet sich auf 4500 m Höhe, am Fusse des Nyenchen Tanglha, einem der vier heiligsten Berge Tibets. Nachdem sie den Abreisetag festgelegt und alle notwendigen Vorbereitungen getroffen haben, begeben sie sich auf die Reise, von der sie erst nach drei Monaten zurĂŒckkehren. Unterwegs ĂŒbernimmt jeder von ihnen eine bestimmte Rolle. Einer ist 'die alte Mutter', einer 'der alte Vater', einer 'der Herr der Tiere'. Derjenige, der die Karawane zum ersten Mal begleitet, ist der Bopsa, 'der Neuling'. Durch ein Initiations-Ritual wird er in die Gemeinschaft der SalzmĂ€nner aufgenommen und damit zu einem richtigen Mann.

Frauen dĂŒrfen nicht zum Salzsee. Den MĂ€nnern ist es unterwegs untersagt, sich mit Frauen einzulassen, sonst wird die Göttin des Salzsees böse. Sie ist eine zornvolle Göttin, und wenn sie eifersĂŒchtig wird, kann sie den Salzabbau vereiteln. Aus diesem Grunde ist es Ă€usserst wichtig, auf dem Weg und noch mehr am Salzsee streng die Regeln zu beachten. Eine davon ist die geheime Salzsprache, die nur unter SalzmĂ€nnern gesprochen werden darf und die aus erotischen Anspielungen besteht. Wer sie nicht beherrscht, wird nicht ernst genommen. Die Geheimsprache dient auch zur Abgrenzung gegen Eindringlinge jeglicher Art.

Doch was tun, wenn auf der Reise durch diese unwirtlichen Gegenden ein Mensch oder ein Tier erkrankt? Was bedeuten hier, in dieser extremen Situation, Verantwortung, Achtsamkeit und MitgefĂŒhl? Antwort darauf geben die SalzmĂ€nner mit ihren eigenen Worten.

Der monotone, eindringliche Gesang einer berĂŒhmten Gesar-SĂ€ngerin aus Zentraltibet bildet den dramaturgischen Leitfaden dieser aussergewöhnlichen Wanderung. Ihre Rezitation beschreibt ein mythologisches Weltbild, ist aber auch der Aufruf, fĂŒr die besondere Lebensart der nordtibetischen Salznomaden zu kĂ€mpfen und sie zu verteidigen. Das im Westen fast unbekannte Gesar-Epos ist ein wichtiger Bestandteil der IdentitĂ€t des tibetischen Volkes.

Über acht Jahre hat Ulrike Koch an der Realisierung ihres Films gearbeitet. Nach der schwierigen Recherche war es ein GlĂŒcksfall, die jetzt im Film portrĂ€tierten SalzmĂ€nner zu finden sowie ihr Vertrauen zu gewinnen fĂŒr das Anliegen, gemeinsam mit ihnen ihre bedrohte Tradition zu dokumentieren. Die DurchfĂŒhrung der Dreharbeiten in Tibet war mit ausserordentlichen Schwierigkeiten verbunden. Wie lange die Tradition der SalzmĂ€nner sich noch gegen das VorrĂŒcken modernen Lebens und moderner Transportmittel wird behaupten können, wie lange ihre Salzlieder noch erklingen werden, vermag niemand zu sagen.

 

REGIE:
Ulrike Koch
PRODUKTION:
Alfi Sinniger
Christoph Bicker
Knut Winkler
CAST:
Laiendarsteller
DREHBUCH:
Ulrike Koch
KAMERA:
Pio Corradi
SCHNITT:
Magdolna Rokob

       
  Die schillernde Wirtin - Bal a lâ€™ĂŒna
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Februar 2009]
       
 

Leben und Tod der Aussenseiterin Paula Roth – verfilmt von Kuno Bont • Rund 20 Jahre sind vergangen, seit die 1918 geborene Wirtin, Heilerin und AussenseiterkĂŒnstlerin Paula Roth einem Raubmord zum Opfer fiel. Nun legt der Ostschweizer Filmemacher Kuno Bont mit "Bal a lâ€™ĂŒna" ein behutsames Doku-Drama vor, das schon bei den Solothurner Filmtagen lief und jetzt in die Kinos kommt.

Ein Feuer lodert, ein weisser Jeep fĂ€hrt durch die Winterlandschaft, zwei Kriminalbeamte schreiten ĂŒber den Kiesweg, ĂŒberwinden die Absperrung und sichten Paula Roths Leiche im Eingangsbereich der Gastwirtschaft Bellaluna am Fusse des Albulapasses. "Es ist genau das passiert, was wir immer befĂŒrchtet haben", sagt ein Dorfbewohner. "Paula kann nicht auf normalem Weg ab der Welt." Was nicht verwundert, hat doch die 70-JĂ€hrige auch kein gewöhnliches Leben gefĂŒhrt. Aber da sie niemandem zur Last fiel, liess man sie gewĂ€hren.

Der Kuhhandel
Das war nicht immer so. Als "FrĂ€ulein" darf die 22-JĂ€hrige im ausserrhodischen Rehetobel nur unter der Bedingung wirten, dass ein Mann die Landwirtschaft ĂŒbernimmt. So wird sie 1941 vom Vater kurzerhand mit einem Aktivdienstler verkuppelte. Ein Kuhhandel, wie die Wirtin spĂ€ter zu Protokoll gibt. Der eifersĂŒchtige Ehemann kann es nicht leiden, wenn sich seine lebenslustige Frau mit den GĂ€sten abgibt und setzt ihr zur Kontrolle die Schwiegermutter ins Haus. Nach dem zweiten Kind lĂ€sst sich die junge Ehefrau scheiden. Die Kinder werden dem Mann zugesprochen. Paula Roth passt nicht ins Bild der braven Ehefrau und Mutter. Die Nachbarinnen sagen ihr nach, sie habe keine rechte Ordnung im Haus und die Kinder seien unsauber gekleidet. Auch das psychiatrische Gutachten fĂ€llt nicht zu ihren Gunsten aus. Die eigenwillige Frau sprengt den engen Rahmen, den Gesellschaft und Psychiatrie Mitte des letzten Jahrhunderts fĂŒr Ehefrauen und MĂŒtter vorgeben.

Das Übersinnliche
Paula Roth lĂ€sst sich nicht unterkriegen. Das Übersinnliche fasziniert sie. Ein Naturheiler fĂŒhrt sie in die Geheimnisse der Salben und Heilwasser ein. Bald ist sie als Hexe und Kupplerin verschrien. Obwohl sie nach einigen Zwischenstationen als Wirtin und EigentĂŒmerin der "Bellaluna" Fuss fasst, haftet ihr der Ruf der Spinnerin bis zum Lebensende an. Sie kultiviert ihn auch selbst, nimmt kein Blatt vor den Mund, treibt ihre SpĂ€sse und unterhĂ€lt ihre teils illustren GĂ€ste am Harmonium. Den Banken traut sie nicht. Lieber versteckt sie ihre Einnahmen in BĂŒchsen und StrĂŒmpfen, was ihr schliesslich zum VerhĂ€ngnis wird.

Der Hexentanzplatz
Die Waldlichtung vor dem Gasthaus soll einst als Hexentanzplatz gedient haben. So durchzieht das lodernde Feuer den Film ebenso wie die Suche nach den Raubmördern und die Gerichtsverhandlung in Chur. Das BĂŒndner Musiker-Duo Flurin Caviezel und Franco Mettler unterstreichen die stimmungsvollen Aufnahmen mit ruhigen KlĂ€ngen, die wiederholt ins SchrĂ€ge abgleiten. Wie damals Paula Roth.

 

REGIE:
Kuno Bont
DREHBUCH:
Kuno Bont
Lucette Achermann
KAMERA:
Daniel Schierscher
Peter Sonderegger
MUSIK:
Flurin Caviezel
Franco Mettler

       
  Die Vaterlosen
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Mai 2011]
       
 

Ein Film von Marie Kreutzer • Mit dieser Schwester haben die Geschwister nicht gerechnet: Geboren in einer alternativen Wohngemeinschaft, treffen sie Kyra nach ĂŒber zwanzig Jahren anlĂ€sslich des Todes ihres gemeinsamen Vaters wieder. Eine ihnen nahezu unbekannte Kyra, die nach Auflösung der Hippiekommune plötzlich verschwand. Als Kyra erfĂ€hrt, dass ihre Existenz verschwiegen wurde, beginnt sie alten Geheimnissen nachzuspĂŒren. Und die Geschwister graben gemeinsam zu den Wurzeln ihrer Kindheit.

 

REGIE:
Marie Kreutzer
PRODUKTION:
Robert Buchschwenter
Alexander Glehr
Franz Novotny
Ursula Wolschlager
CAST:
Andreas Kiendl
Andrea Wenzl
Emily Cox
Philipp Hochmair
Marion Mitterhammer
Sami Loris
Pia Hierzegger
Johannes Krisch
Axel Sichrovsky
DREHBUCH:
Marie Kreutzer
KAMERA:
Leena Koppe
SCHNITT:
Ulrike Kofler
TON:
Howard Bargroff
Odo Grötschnig
MUSIK:
David Hebenstreit
AUSSTATTUNG:
Martin Reiter
KOSTÜME:
Veronika Albert

       
  Die Wand
  [nicht mehr im Kino - Release: 03. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Julian Pölsler • Eine Frau (Martina Gedeck) schreibt in einer JagdhĂŒtte ihre Geschichte auf, um sich nicht in Einsamkeit zu verlieren: Mit einem befreundeten Ehepaar ist sie vor ĂŒber zwei Jahren in die Berge gefahren. Ein Wochenendausflug. Als das Ehepaar am ersten Abend von einem Besuch im Dorf nicht zurĂŒckkehrt, macht die Frau sich mit dem Hund der beiden auf die Suche. Mitten in der Natur stösst sie gegen eine unsichtbare Wand, eine unerklĂ€rliche Grenze, hinter der alles tot zu sein scheint. Die Frau ist auf sich selbst gestellt. Irgendwie muss sie ĂŒberleben. Abgeschnitten vom Rest der Welt wird sie vor die unausweichlichen Grundfragen des Daseins gestellt


Welches innere und Ă€ussere Abenteuer muss eine Frau bestehen, fern von allem allein in den Bergen? Die vielfach ausgezeichnete deutsche Schauspielerin Martina Gedeck («Das Leben der Anderen», «Der Baader Meinhof Komplex») brilliert hier in einer aussergewöhnlich intensiven Rolle inmitten einer unbeugsamen Natur. Der Film «Die Wand» basiert auf dem gleichnamigen literarischen Meisterwerk von Marlen Haushofer, das in 19 Sprachen ĂŒbersetzt wurde.

 

REGIE:
Roman Pölsler
PRODUKTION:
Rainer Kölmel
Antonin Svoboda
Bruno Wagner
CAST:
Martina Gedeck
Wolfgang M. Bauer
Ulrike Beimpold
Julia Gschnitzer
Karlheinz Hackl
Hans-Michael Rehberg
DREHBUCH:
Marlen Haushofer
Julian Pölsler
KAMERA:
Markus Fraunholz
Martin Gschlacht
Bernhard Keller
Helmut Pirnat
Hans Selikovsky
Richard Wagner
SCHNITT:
Thomas Kohler
Bettina Mazakarini
TON:
Magda Habernickel
Marcel Spisak
KOSTÜME:
Ingrid Leibezeder

       
  Die wilden HĂŒhner und die Liebe
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. April 2007]
       
 

Die wilden HĂŒhner sind zurĂŒck! • Die Sache mit der Liebe ist gar nicht so einfach. Das mĂŒssen auch Sprotte , Frieda , Melanie, Wilma und Trude erfahren. Alle „Wilden HĂŒhner“ haben mit diesem verflixten GefĂŒhl zu tun. Fast wie im SOMMERNACHTSTRAUM, den sie gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Rose auf die BĂŒhne bringen wollen. Melanie ist tief verletzt und eifersĂŒchtig, denn Willi hat sie verlassen wegen eines MĂ€dchens - Nana, die zwei Jahre Ă€lter ist als er. Frieda pflegt eine komplizierte Wochenendfreundschaft mit Maik, den sie in den letzten Reiterferien kennen gelernt hat. Trude trĂ€umt von den dunklen Augen von Ricky, einem Jungen aus der Nachbarklasse. Und Sprotte trifft sich nach wie vor mit Fred. Eigentlich wĂ€re zwischen den beiden alles in Butter, wenn da nicht Sprottes dumme Eifersucht wĂ€re. Daneben plagen das Oberhuhn aber auch noch ganz andere Sorgen: Ihre Mutter Sybille will Thorben Mossmann, den „Klugscheisser“, heiraten, als nach zwölf Jahren plötzlich Sprottes Vater Christian wieder auftaucht und Sybilles GefĂŒhle ganz schön in Unruhe versetzt. Die komplizierteste Beziehung von allen aber pflegt Wilma! Dabei mĂŒssen die HĂŒhner lernen, dass Liebe nicht unbedingt immer was mit Jungs zu tun hat! Auch wenn – ĂŒber den ganzen Irrungen und Wirrungen - die Bande auseinander zu brechen droht, am Ende halten sie doch wieder zusammen. Wie WILDE HÜHNER eben!

 

REGIE:
Vivian Naefe
PRODUKTION:
Uschi Reich
CAST:
Thomas Kretschmann
Benno FĂŒrmann
Philip Wiegratz
Jessica Schwarz
Veronica Ferres
Oliver Stokowski
Jeremy Mockridge
Michelle von Treuberg
Martin Kurz
Paula Riemann
TON:
André Bendocchi-Alves

       
  Die Wilden Kerle: Die Legende lebt
  [nicht mehr im Kino - Release: 11. Februar 2016]
       
 

Ein Film von Joachim Masannek • Leo (Michael Sommerer), sein kleiner Bruder Elias (Aaron Kissiov), Finn (Bennet Meyer), Joshua (Vico MĂŒcke), Oskar (Ron Antony Renzenbrink) und Matze (Mikke Rasch) spielen, sie wĂ€ren die Wilden Kerle. Als ein Unbekannter mit schwarzer Augenklappe den Jungen eine mysteriöse Landkarte ĂŒbergibt, die ihnen den Weg in ein geheimnisvolles Gebiet mit Baumhaus, Teufelstopf und Graffiti-Burgen zeigt, merken sie: Sie sind mitten drin im Wilde Kerle Land, hier haben sie schon immer gelebt! Und sie sind auserwĂ€hlt, die Nachfolger der echten, inzwischen erwachsenen Wilden Kerle zu werden. Sie erfahren von einem Pakt, den die Wilden Kerle einst mit dem Dicken Michi (Daniel Zillmann) schlossen: Wenn es in zehn Jahren keine neue Mannschaft gibt, die gut genug ist, um die vom Dicken Michi zu besiegen, gehört das Wilde Kerle Land ihm, dann darf er es endlich zerstören. In zehn Tagen lĂ€uft dieses Ultimatum ab! Jetzt sind Leo und Co. auserkoren, die Mannschaft der Galaktischen Sieger zu schlagen. Sie mĂŒssen anfangen zu trainieren, Willi, den besten Trainer von allen, aktivieren, den Teufelstopf fit machen, und sie brauchen noch einen Spieler, denn sie sind nur zu sechst. MĂ€dchen unerwĂŒnscht ... Aber natĂŒrlich kommt alles ganz anders ...

 

REGIE:
Joachim Masannek
PRODUKTION:
Ewa Karlström
CAST:
Michael Sommerer
Aaron Kissiov
Bennet Meyer
Vico MĂŒcke
Ron Antony Renzenbrink
Mikke Emil Rasch
Stella Pepper
DREHBUCH:
Joachim Masannek
KAMERA:
Benjamin Dernbecher
SCHNITT:
Tobias Haas
TON:
Andreas Kickel
MUSIK:
Andrej Melita
KOSTÜME:
Andrea Spanier

       
  Dieses bescheuerte Herz
  [Arena Cinemas 19 • 18.15 D • 12]
       
 

Ein Film von Marc Rothemund • Versehentlich einen Audi zuhause im Pool versenken und die Nacht durchfeiern, solcherlei findet Lenny ziemlich unterhaltsam. Ausser seiner eigenen Bespassung interessiert ihn aber kaum was. Er wohnt in Papas Villa, verschwendet dessen Geld und sieht sich dabei als originellen LebenskĂŒnstler.
Im harschen Gegensatz dazu liegt der 15-jĂ€hrige David in seinem Bett und hat MĂŒhe zu atmen. David ist seit seiner Geburt herzkrank, und ob er seinen 16. Geburtstag feiern wird, kann ihm niemand sagen.
Als der Herzspezialist Dr. Reinhard seinen Sohn Lenny dazu verpflichtet, sich um seinen jungen Patienten David zu kĂŒmmern, prallen zwei Welten aufeinander. Und wĂ€hrend Davids Leben an einem seidenen Faden hĂ€ngt, fragt sich der Lebemann Lenny, ob er der plötzlichen Verantwortung gewachsen ist. Bald ist aber die Beziehung der beiden so intensiv und so ernsthaft, als gĂ€be es kein Morgen...

DIESES BESCHEUERTE HERZ ist eine aufwĂŒhlende Kinokomödie basierend auf dem gleichnamigen Bestseller ĂŒber den herzkranken Daniel Meyer. Entstanden ist eine Geschichte einer unerwarteten Freundschaft, die Regisseur Marc Rothemund (MEIN BLIND DATE MIT DEM LEBEN, SOPHIE SCHOLL) sowohl feinfĂŒhlig wie auch temporeich und mit unwiderstehlichem Optimismus in Szene setzt. Beeindruckend wie sich Elyas M’Barek als Lenny in einer neuen, ĂŒberraschenden Rolle zeigt. Neben ihm gibt Philip Noah Schwarz als David sein ĂŒberzeugendes KinodebĂŒt.

 

REGIE:
Marc Rothemund
PRODUKTION:
Oliver Berben
Viola JĂ€ger
Martin Moszkowicz
Harald KĂŒgler
CAST:
Philip Schwarz
Nadine Wrietz
Elyas M'Barek
Uwe Preuss
DREHBUCH:
Lars Amend
Daniel Meyer
Maggie Peren
Andi Rogenhagen
KAMERA:
Christof Wahl
TON:
Frank Heidbrink
AUSSTATTUNG:
Christian Schaefer
KOSTÜME:
Mo Vorwerck

       
  Dinner fĂŒr Spinner - Diner de cons
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. November 1998]
       
 

In Frankreich ĂŒber 8 Mill. Zuschauer! • HĂŒte dich vor Fremden, die dich zum Essen einladen ! Diese Warnung kommt fĂŒr Francois Piqnon (Jacques Villeret), Finanzbeamter und leidenschaftlicher Streichholz Modellbastler, allerdings zu spĂ€t. Er ahnt nicht, dass sich sein freundlicher Gastgeber Pierre Brochant (Thierry Lhermitte) mit seinen Freunden ĂŒber ihn und sein wunderliches Hobby nur lustig machen will. Doch Brochant ist an diesem Abend so gar nicht zum Lachen zumute. Er wird von schrecklichsten RĂŒckenschmerzen geplagt und hatte gerade einen heftigen Streit mit seiner Frau Christine (Alexandra Vandernoot), als ausgerechnet dieser dĂ€mliche Pignon vor seiner HaustĂŒr steht. Dieser lĂ€sst sich natĂŒrlich nicht so einfach abwimmeln und, obwohl er Brochant in seiner GutmĂŒtigkeit eigentlich nur helfen will, zettelt er ein folgenschweres Chaos an...

Waren Sie schon einmal bei einem 'Dinner fĂŒr Spinner'? Sie haben noch nie etwas davon qehört? Dann wissen Sie nicht, was Ihnen entgeht. Der Verleger Pierre Brochant pflegt dieses extravagante Hobby und gehört zu den Veranstaltern der ausserqewöhnlichen Dinnerparties. Einmal in der Woche trifft er sich mit seinen Freunden zum Essen, wobei jeder einen zuvor sorgfĂ€ltig ausgewĂ€hlten Gast einen absoluten Volltrottel - mitbringt, auf dessen Kosten man sich dann, ohne dass dieser etwas davon bemerkt, köstlich amĂŒsiert. Doch eines Tages qeht etwas schief und plötzlich ist es Brochant, der am Ende als Trottel dasteht. Regisseur und Drehbuchautor Francis Veber ist ein wahrer Meister der Situationskomik und versteht sich bestens auf das Schreiben von spritzig-witzigen Dialogen. Auf sein Konto gehen Erfolge wie 'Ein KĂ€fig voller Narren', 'Die Filzlaus' und 'Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh'. Mit 'Dinner fĂŒr Spinner' kommt endlich wieder eine intelligente Komödie mit Biss auf die Leinwand, die allein in Frankreich ĂŒber acht Millionen Zuschauer beqeisterte. Damit katapultierte sich der Film nicht nur an die Spitze der Kinocharts, sondern rangiert inzwischen auf Platz 2 der erfolgreichsten Filme des Jahres gleich hinter Dauerbrenner 'Titanic'.

 

REGIE:
Francis Veber
PRODUKTION:
Alain Poiré
CAST:
Thierry Lhermitte
Jacques Villeret
Francis Huster
Alexandra Vandernoot
Daniel Prévost
Catherine Frot
DREHBUCH:
Francis Veber
KAMERA:
Luciano Tovoli
SCHNITT:
Georges Klotz
MUSIK:
Vladimir Cosma
AUSSTATTUNG:
Hugues Tissandier

       
  Dirty Dancing 2: Havana Nights
  [nicht mehr im Kino - Release: 06. Mai 2004]
       
 

Havanna, November 1958. • Katey Miller (ROMOLA GARAI) ist 18 Jahre alt, als sie mit ihrer Familie aus den USA nach Kuba zieht. Ihre Eltern achten sehr darauf, dass sie sich in „ihren Kreisen“ bewegt, doch Katey verknallt sich in den jungen Kubaner Javier (DIEGO LUNA), einen begnadeten TĂ€nzer. Als er wegen ihr seinen Job in dem Nobelhotel verliert, in dem die Amerikaner residieren, setzt sie alles daran, mit ihm an einem Tanzwettbewerb teilzunehmen, bei dem ein hohes Preisgeld ausgeschrieben ist. WĂ€hrend die beiden heimlich ĂŒben und sich am Strand und in einem kubanischen Club treffen, fĂŒhlt sich auch Javier immer mehr zu der blonden Amerikanerin hingezogen, die sich vom unbedarften MĂ€dchen zu einer hinreissenden jungen Frau entwickelt. So entsteht aus anfĂ€nglicher Freundschaft eine Leidenschaft, die sich schliesslich in einer einmaligen Nacht entlĂ€dt. Denn wĂ€hrend sich im Palace der Tanzwettbewerb seinem Finale nĂ€hert, verwandelt die losbrechende Revolution Havannas Strassen in einen Hexenkessel.

 

REGIE:
Guy Ferland
PRODUKTION:
Lawrence Bender
Sarah Green
CAST:
Diego Luna
Romola Garai
Sela Ward
John Slattery
Jonathan Jackson
January Jones
Mika Boorem
DREHBUCH:
Boaz Yakin
Victoria Arch
KAMERA:
Anthony B. Richmond
SCHNITT:
Luis Colina
Scott Richter
TON:
Jim Brookshire
MUSIK:
Heitor Pereira
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski
KOSTÜME:
Isis Mussenden

       
  Dirty Pretty Things
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. September 2003]
       
 

Der provokative neue Thriller von Stephen Frears • Zwei Jahre nachdem sich Millionen von Kinobesuchern in die fabelhaften braunen Augen der "AmĂ©lie" verliebten, gibt es erneut ein Wiedersehen mit Audrey Tautou. Hier spielt sie eine TĂŒrkin, die sich illegal in London aufhĂ€lt, wo sie in einem Nobelhotel als ZimmermĂ€dchen arbeitet. Sie verliebt sich in den Ă€usserst liebenswĂŒrdigen und hilfsbereiten Nachtportier Okwe aus Nigeria, der ebenfalls keine Aufenthaltspapiere hat. Als man eine Leiche auf einem Zimmer findet, unternimmt der Hotelmanager alles, um den Mord zu vertuschen. "Warum wohl?" fragen sich die beiden illegal arbeitenden Angestellten und beginnen, auf eigene Faust zu recherchieren – mit schockierendem Ergebnis. Allerdings: zur Polizei können sie nicht gehen, ohne des Landes verwiesen zu werden.

Ein fabelhafter, milieugetreuer Krimi von "GefĂ€hrliche Liebschaften" – Regisseur Stephen Frears.

 

REGIE:
Stephen Frears
PRODUKTION:
Robert Jones
Tracey Seaward
CAST:
Audrey Tautou
Sergi LĂłpez
Chiwetel Ejiofor
Sophie Okonedo
Benedict Wong
Zlatko Buric
Kriss Dosanjh
DREHBUCH:
Steve Knight
KAMERA:
Chris Menges
SCHNITT:
Mick Audsley
TON:
Mark Auguste
MUSIK:
Nathan Larson
AUSSTATTUNG:
Hugo Luczyc-Wyhowski
KOSTÜME:
Odile Dicks-Mireaux

       
  District 9
  [nicht mehr im Kino - Release: 10. September 2009]
       
 

Ein Film von Neill Blomkamp • Vor 30 Jahren: Aliens landeten zum ersten Mal auf der Erde. Die Menschen warten seitdem auf den feindlichen Übergriff oder auf den gigantischen technologischen Fortschritt. Doch nichts davon geschah. Die Aliens kamen als letzte Überlebende ihres Heimatplaneten als FlĂŒchtlinge auf die Erde. WĂ€hrend die ganze Welt darĂŒber diskutierte, was mit ihnen passieren soll, wird ihr Raumschiff vorĂŒbergehend nach DISCTRICT 9, einem Armenviertel in SĂŒdafrika, versetzt.
Um die wachsende Angst der Menschen ĂŒber die andauernde Situation zu entschĂ€rfen, ĂŒbernimmt die Gruppe Multi-National United (MNU) die Aufsicht ĂŒber die Aliens. Diese sind allerdings nicht am Wohl der FlĂŒchtlinge interessiert, sondern haben ihren eigenen Plan – sie wollen die Waffen der Ausserirdischen zu ihren Gunsten nutzen. Doch bislang scheiterte dieses Vorhaben, da die Aktivierung der Waffen nur mit Hilfe der DNA der Aliens funktioniert.
Als sich der Agent der MNU Wikus van der Merwe (SHARLTO COPLEY) mit einem mysteriösen Virus infiziert, der seine DNA verĂ€ndert, wird er zum meist gesuchten und gleichzeitig verletzlichsten Mann der Erde – denn er ist der SchlĂŒssel, um das Geheimnis der Technologie der Aliens zu lĂŒften.
Regisseur und Drehbuchautor Neill Blomkamp entwickelte einen Sciene-Fiction Thriller der Extra-Klasse. Die Rollenverteilung von Mensch und Alien – von Gut und Böse – wird neu definiert. Neill Blomkamp schrieb zusammen mit Terri Tatchell das Drehbuch, als Produzenten fungieren Peter Jackson und Carolynne Cunningham. In den Hauptrollen spielen SHARLTO COPLEY und DAVID JAMES.

 

REGIE:
Neill Blomkamp
PRODUKTION:
Peter Jackson
CAST:
Sharlto Copley
Jason Cope
Nathalie Boltt
Sylvaine Strike
Elizabeth Mkandawie
John Summer
William Allen Young
Greg Melvill-Smith
DREHBUCH:
Neill Blomkamp
Terri Tatchell
KAMERA:
Trent Opaloch
SCHNITT:
Julian Clarke
TON:
Hayden Collow
Melanie Graham
Chris Ward
MUSIK:
Clinton Shorter
AUSSTATTUNG:
Philip Ivey

       
  Divine Secrets of the Ya-Ya Sisterhood
  [nicht mehr im Kino - Release: 31. Oktober 2002]
       
 

Mit Sandra Bullock • Sidda Lee Walker (SANDRA BULLOCK) verbucht als Theaterautorin in New York grosse Erfolge – sie ist froh, der Heimat Louisiana und ihrer exzentrischen Mutter Vivi (ELLEN BURSTYN) entkommen zu sein.

Als das Time Magazine in einem PortrĂ€t ĂŒber Sidda andeutet, Vivi habe als Mutter versagt, reagiert diese völlig entrĂŒstet. Es kommt zum Streit zwischen den Frauen, der nicht nur die Mutter-Tochter-Beziehung gefĂ€hrdet: Sidda verliert auch den Mut, den Mann zu heiraten, der seit sieben Jahren darauf wartet, dass sie endlich ihre Ängste ĂŒberwindet und eine eigene Familie grĂŒndet.

Auftritt der Ya-Ya-Schwestern (FIONNULA FLANAGAN, SHIRLEY KNIGHT, MAGGIE SMITH), einer Frauenclique, zu der auch Vivi seit frĂŒhester Jugend gehört: Die Ya-Yas sind ĂŒberzeugt, dass Sidda mehr ĂŒber ihre Mutter (ASHLEY JUDD spielt sie als junge Frau) erfahren sollte, um sie wirklich zu verstehen. Vivi musste mit vielen EnttĂ€uschungen fertig werden, liess sich aber nie unterkriegen – ihr Humor, ihre Unternehmungslust und ihre drei Freundinnen haben ihr dabei geholfen. Seit 60 Jahren halten die Ya-Yas unerschĂŒtterlich zusammen; ihre Abenteuer vertrauen sie einem Notizbuch an, in dem sie Briefe, Eintrittskarten, getrocknete Blumen und Fotos aufbewahren – das sind „Die göttlichen Geheimnisse der Ya-Ya-Schwestern“.

Die Ya-Yas schmieden also einen unkonventionellen Plan, um Mutter und Tochter wieder zusammenzubringen. Anhand der Göttlichen Geheimnisse setzt sich Sidda erstmals mit ihrer komplizierten Mutter auseinander – und mit ihrer eigenen, verdrĂ€ngten Vergangenheit.

 

REGIE:
Callie Khouri
PRODUKTION:
Bonnie Bruckheimer
Hunt Lowry
CAST:
Sandra Bullock
Ellen Burstyn
Fionnula Flanagan
James Garner
Ashley Judd
Shirley Knight
Maggie Smith
DREHBUCH:
Callie Khouri
nach Rebecca Wells' Roman
KAMERA:
John Bailey
SCHNITT:
Andrew Marcus
MUSIK:
T Bone Burnett
David Mansfield
AUSSTATTUNG:
David J. Bomba

       
  Django Unchained
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2013]
       
 

Ein Film von Quentin Tarantino • Angesiedelt in den SĂŒdstaaten, zwei Jahre vor dem BĂŒrgerkrieg, erzĂ€hlt DJANGO UNCHAINED die Geschichte von Django (OscarÂź-PreistrĂ€ger JAMIE FOXX), einem Sklaven, dessen brutale Vergangenheit mit seinen Vorbesitzern dazu fĂŒhrt, dass er dem deutschstĂ€mmigen KopfgeldjĂ€ger Dr. King Schultz (OscarÂź-PreistrĂ€ger CHRISTOPH WALTZ) Auge in Auge gegenĂŒbersteht. Schultz verfolgt gerade die Spur der mordenden Brittle-BrĂŒder und nur Django kann ihn ans Ziel fĂŒhren. Der unorthodoxe Schultz sichert sich daher Djangos Hilfe, indem er ihm verspricht, ihn zu befreien, nachdem er die Brittles gefangen genommen hat – tot oder lebendig. Nach erfolgreicher Tat löst Schultz sein Versprechen ein und setzt Django auf freien Fuss. Dennoch gehen die beiden MĂ€nner ab jetzt nicht getrennte Wege. Stattdessen nehmen sie gemeinsam die meistgesuchten Verbrecher des SĂŒdens ins Visier. WĂ€hrend Django seine ĂŒberlebensnotwendigen JagdkĂŒnste weiter verfeinert, verliert er dabei sein grösstes Ziel nicht aus den Augen: Er will seine Frau Broomhilda (KERRY WASHINGTON) finden und retten, die er einst vor langer Zeit an einen SklavenhĂ€ndler verloren hat. Ihre Suche fĂŒhrt Django und Schultz zu Calvin Candie (der fĂŒr einen OscarÂź nominierte LEONARDO DICAPRIO). Candie ist der EigentĂŒmer von „Candyland“, einer berĂŒchtigten Plantage, auf der Sklaven von Trainer Ace Woody (KURT RUSSELL) in Form gebracht werden, um in sportlichen WettkĂ€mpfen gegeneinander anzutreten. Als Django und Schultz das GelĂ€nde der Plantage unter Vorgabe falscher IdentitĂ€ten auskundschaften, wecken sie das Misstrauen von Candies Haussklaven und rechter Hand Stephen (der fĂŒr einen OscarÂź nominierte SAMUEL L. JACKSON). Jede ihrer Bewegungen wird fortan genau ĂŒberwacht und eine heimtĂŒckische Organisation ist ihnen bald dicht auf den Fersen. Wenn Django und Schultz mit Broomhilda entkommen wollen, mĂŒssen sie sich zwischen UnabhĂ€ngigkeit und SolidaritĂ€t, zwischen Aufopferung und Überleben entscheiden


 

REGIE:
Quentin Tarantino
PRODUKTION:
Reginald Hudlin
Pilar Savone
Stacey Sher
Harvey Weinstein
CAST:
Leonardo DiCaprio
Samuel L. Jackson
Sacha Baron Cohen
Kerry Washington
Christoph Waltz
DREHBUCH:
Quentin Tarantino
KAMERA:
Robert Richardson
SCHNITT:
Fred Raskin
TON:
Mark Ulano
AUSSTATTUNG:
J. Michael Riva
KOSTÜME:
Sharen Davis

       
  Docteur Jack
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Oktober 2017]
       
 

Doctor Jack. Ein Mann. Ein Leben. Ein Ziel. • Wie wird ein Kind, mit jĂŒdischer Herkunft, aufgewachsen in Manchester, mit abgeschlossenem Wirtschaftsstudium, danach Bauer, und 40 Jahre spĂ€ter Arzt in den Strassen von Calcutta?

Woher hat er die Energie geschöpft, aus dem Nichts, SpitÀler, Schulen, die seit mehr als 35 Jahre eine notleidende Bevölkerung betreut, aufzubauen?

Der Film Dr. Jack stĂŒrzt uns ins Herz des asketischen Lebens dieses Mannes, der mit 86 Jahren tĂ€glich immer wieder aufsteht um Leben zu retten. Die Kamera begleitet ihn an Orte des Geschehens und vertieft uns mit einem irrealen Hintergrund in dieser Megalopole, das Treffen unbekannter Gesichter.

Zum ersten Mal erzÀhlt uns Doktor Preger von sich selber und erlaubt uns, ihn in seiner eigenen Welt zu verfolgen, und seine nahstehenden Momente mitzuerleben.

 

REGIE:
Pierre-Antoine Hiroz
BenoĂźt Lange
CAST:
Jack Preger
DREHBUCH:
Claude Muret
KAMERA:
Camille Cottagnoud
SCHNITT:
Thomas Queille
TON:
Eleonora Polato
MUSIK:
Kevin Queille
François Bernheim

       
  Dogma
  [nicht mehr im Kino - Release: 20. April 2000]
       
 

Kein 'Dogma'-Film • Tausende Jahre sassen die aus dem Himmel verbannten Engel Loki (MATT DAMON) und Bartleby (BEN AFFLECK) in Wisconsin fest. Jetzt ist endlich ihre Chance gekommen, wieder in himmlische SphĂ€ren zurĂŒckzukehren. Dazu brauchen sie nur noch durch die Pforten einer neu geweihten Kathedrale in New Jersey zu schreiten. Das wĂŒrde aber das Ende der Welt bedeuten, wĂ€re mit diesem Schritt doch auch die Fehlbarkeit Gottes

bewiesen. Ausgerechnet Bethany Sloane (LINDA FIORENTINO), die nicht mehr so recht an Gott glaubt und in einer Abtreibungsklinik arbeitet, wird auserkoren, den Plan der gefallenen Engel zu verhindern. UnterstĂŒtzt von dem schwarzen Apostel Rufus (CHRIS ROCK), der aufreizenden Muse Serendipity (SALMA HAYEK) und den beiden ungehobelten Propheten Jay (JASON MEWES) und Silent Bob (KEVIN SMITH) zieht Bethany in einen aberwitzigen Kreuzzug, in dem der Glaube aller Beteiligten auf eine schwere Probe gestellt wird.

Nach seiner umjubelten New-Jersey-Trilogie (CLERKS, MALLRATS und CHASING AMY) wendet sich Regisseur und Autor Kevin Smith in seiner neuesten Komödie den ernsten Dingen zwischen Himmel und Erde zu. Er beantwortet auf gewohnt respektlose, aber immer königlich unterhaltsame Weise brisante Glaubensfragen: Was genau hat Jesus gemacht, als er 18 war? Hatte Maria Sex? Gab es schwarze Apostel? Ist Gott eine Frau? Verpackt in einem coolen Comic-Kreuzzug quer durch die USA und unterstĂŒtzt von einer fabelhaften Besetzung, bestehend aus Matt Damon (DER SOLDAT JAMES RYAN), Ben Affleck (ARMAGEDDON), Salma Hayek (WILD WILD WEST), Linda Fiorentino (MEN IN BLACK) und Alan Rickman (STIRB LANGSAM), serviert Kevin Smith seinen pfiffigen Kampf um die Zukunft der Welt als Glaubensbekenntnis im Stil eines modernen THE WIZARD OF OZ: aufregend, provokant, aufrichtig - und immer erfrischend komisch!

 

REGIE:
Kevin Smith
PRODUKTION:
Scott Mosier
Laura Greenlee (co)
CAST:
Ben Affleck
Matt Damon
Linda Fiorentino
Salma Hayek
Alan Rickman
Jason Lee
Chris Rock
Alanis Morissette
DREHBUCH:
Kevin Smith
KAMERA:
Robert Yeoman
SCHNITT:
Kevin Smith
Scott Mosier
MUSIK:
Howard Shore
AUSSTATTUNG:
Robert Holtzman
KOSTÜME:
Abigail Murray

       
  Dogtown and Z-Boys
  [nicht mehr im Kino - Release: 24. April 2003]
       
 

A Film about the Birth of the Now • Tony Alva machte aus dem Skateboard ein ExtremsportgerĂ€t. Mit 44 rast er noch immer durch die WĂ€nde leerer Swimmingpools in Kalifornien. Jetzt verfilmt Hollywood das Leben des coolsten Mannes auf dem Planeten.

Der preisgekrönte Dokumentarfilm von Stacy Peralta «Dogtown and Z-Boys» war bisher in keinem Schweizer Kino zu sehen. Der Film zeigt seltene Aufnahmen aus den siebziger Jahren sowie neue Interviews mit Tony Alva, Jay Adams und dem Rest des Zephyr-Skate-Teams.

Gedreht wurde an den OriginalschauplĂ€tzen in Dogtown, dem Viertel in Santa Monica, wo die Rollbrett-Revolution begann. Aus dem Off spricht Sean Penn, der selber aus dieser Gegend stammt, Rollbrett fĂ€hrt und seit seiner Rolle als Jeff Spicoli in «Fast Times at Ridgemont High», dem «Pulp Fiction» der Skater, fĂŒr GlaubwĂŒrdigkeit steht. «Dogtown and Z-Boys» ist nicht bloss ein Film fĂŒr Skater – es ist die stilvoll erzĂ€hlte Kulturgeschichte des Skateboards, unterlegt mit Musik aus den siebziger Jahren. Der Streifen dokumentiert, wie aus einem GrĂŒppchen sĂŒdkalifornischer HerumhĂ€nger die vielleicht wichtigste Strömung der heutigen Jugendbewegung, die Skate-Punks, gewachsen ist.

 

REGIE:
Stacy Peralta
PRODUKTION:
Agi Orsi
CAST:
Sean Penn
Tony Alva
Jay Adams
Bob Biniak
Paul Constantineau
Skip Engblom
Jeff Ho
DREHBUCH:
Stacy Peralta
Craig Stecyk
KAMERA:
Peter Pilafian
SCHNITT:
Paul Crowder
TON:
Dane A. Davis
Eddie Kim
MUSIK:
Paul Crowder
Terry Wilson
AUSSTATTUNG:
Craig Stecyk

       
  Dolls
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. Juni 2003]
       
 

Von Takeshi Kitano • Matsumoto und Sawako waren einst ein glĂŒckliches Paar, das fĂŒr die Heirat bestimmt schien. Doch der junge Mann sah sich aufgrund des Jahrhunderte alten Erfolgsdruckes von Seiten der Eltern und der Gesellschaft gezwungen, eine tragische Entscheidung zu fĂ€llen. Daran zerbrach Sawako. Nun wandelt sie wie in Trance durch die Welt, zu ihrer Sicherheit durch ein langes rotes Seil mit Matsumoto verbunden.

In den Augen eines verwunderten Beobachters mögen sie ziellos umherstreifen. Doch Matsumoto und Sawako befinden sich auf der Suche nach etwas, das sie vergessen haben. Ihre Reise wird sie durch alle vier Jahreszeiten fĂŒhren...

Hiro war vor dreissig Jahren ein armer Fabrikarbeiter, dessen liebevolle Freundin ihm sein Mittagessen in den Park brachte. Er jedoch verliess sie, um seinen Traum von Erfolg und Macht zu verwirklichen. Heute als alternder Yakuza-Boss ist er allein, obwohl er von Respekt und Wohlstand umgeben ist, und leidet unter seiner schwÀcher werdenden Gesundheit.

Doch dann zieht es ihn zurĂŒck in den Park, wo er sich immer mit seiner Liebsten getroffen hatte...

Haruna Yamaguchi war ein erfolgreicher Popstar und lebte allein in ihrer glamourösen Welt der TV-Shows und Autogrammstunden. Millionen bewunderten sie und sehnten sich danach, in ihrer NÀhe zu sein. Nun verbringt viel Zeit an einem einsamen Strand, den Blick auf das Meer gerichtet, seit ihr schönes Gesicht nach einem Unfall halbseitig von Bandagen bedeckt ist.

Nukui ist ihr ergebenster Fan. Heute ist er gekommen, um es ihr zu beweisen...

DOLLS verwebt drei zeitgenössische Geschichten, inspiriert durch zeitlose GefĂŒhle. Die Puppen des traditionellen Bunraku Theaters sind Ausgangspunkt des Filmes. Aus ihrem Blick entwickeln sich die drei Geschichten, gefĂŒhlvoll ineinander verschlungen durch die Schönheit der Trauer. Es sind drei Geschichten der ewig wĂ€hrenden Liebe.

 

REGIE:
Takeshi Kitano
PRODUKTION:
Masayuki Mori
Takio Yoshida
CAST:
Miho Kanno
Hidetoshi Nishjima
Tatsuya Mihashi
Chieko Matsubara
Kyoko Fukada
Tsutomu Takeshige
DREHBUCH:
Takeshi Kitano
KAMERA:
Katsumi Yanagijima
SCHNITT:
Takeshi Kitano
MUSIK:
Joe Hisaishi
AUSSTATTUNG:
Norihiro Isoda

       
  Dolphin Tale 2
 
       
 

Ein Film von Charles Martin Smith • Alcon Entertainments „Mein Freund der Delfin“ wurde von der erstaunlichen, authentischen Geschichte eines tapferen Delfins inspiriert, der von mitfĂŒhlenden Menschen gerettet wurde. Ein frei lebendes, junges Delfinweibchen gerĂ€t in eine Krebsreuse und zieht sich dabei eine schwere Verletzung am Schwanz zu. Es wird gerettet und ins Clearwater Marine Hospital gebracht, wo man ihm den Namen Winter gibt. Doch sein Überlebenskampf hat erst begonnen. Denn ohne Schwanz hat Winter kaum eine Chance. Erst die gemeinsamen BemĂŒhungen eines engagierten Meeresbiologen, eines genialen Experten fĂŒr Prothesen und eines unerschĂŒtterlich treuen Jungen machen das bahnbrechende Wunder möglich – ein Wunder, das nicht nur Winters Leben retten, sondern auch vielen Menschen in aller Welt helfen könnte. In „Mein Freund der Delfin“ spielt Winter sich selbst – ihr Mut und Durchhaltevermögen wurden zum Symbol der Hoffnung fĂŒr Millionen behinderter und nicht behinderter Menschen, die von ihrer verblĂŒffenden Genesung und Rehabilitation gerĂŒhrt sind. Die Hauptrollen spielen OscarÂź-PreistrĂ€ger Morgan Freeman („Million Dollar Baby“) als Dr. Ken McCarthy, der die scheinbar unmögliche Aufgabe ĂŒbernimmt, fĂŒr Winter eine Schwanzprothese anzufertigen, Harry Connick, Jr. als Dr. Clay Haskett, der das Clearwater Marine Hospital leitet, Ashley Judd als alleinerziehende Mutter Lorraine, Nathan Gamble als ihr Sohn Sawyer, der Winter aus der Reuse befreit und sich spontan mit dem Delfin verbunden fĂŒhlt, Cozi Zuehlsdorff als Clays Tochter Hazel, die sich mit Sawyer anfreundet, und Kris Kristofferson als Clays Vater Reed.

 

REGIE:
Charles Martin Smith
PRODUKTION:
Broderick Johnson
Andrew A. Kosove
CAST:
Morgan Freeman
Ashley Judd
Harry Connick Jr.
Kris Kristofferson
Cozi Zuehlsdorff
Nathan Gamble
DREHBUCH:
Noam Dromi
Karen Janszen
Charles Martin Smith
KAMERA:
Daryn Okada
AUSSTATTUNG:
David J. Bomba
KOSTÜME:
Hope Hanafin

       
  Dolpo Tulku
  [nicht mehr im Kino - Release: 27. Mai 2010]
       
 

Heimkehr in den Himalaya • Das DOLPO im Nordwesten Nepals an der Grenze zu Tibet gehört zu den abgeschiedensten Gegenden der Welt. Umgeben von den Gebirgsketten des Himalaya hat sich im DOLPO eine archaische buddhistische Kultur erhalten: Ohne ElektrizitĂ€t, ohne moderne Kommunikationsmittel und ohne chinesische oder indische Assimilation ist es heute weit tibetischer als Tibet selbst.

Sherap Sangpo war ein gewöhnlicher Hirtenjunge im DOLPO. Als 10-JĂ€hriger - nach einer Begegnung mit dem Dalai Lama – beschliesst er, Mönch zu werden. Er geht in ein Kloster nach Kathmandu. Dort verĂ€ndert sich sein Leben dramatisch: Er wird als Reinkarnation eines hochstehenden Lamas, eines DOLPO TULKU erkannt und fĂŒr 16 Jahre zur Ausbildung ins Exil nach SĂŒdindien geschickt. Trotz hartem Klosteralltag ist es fĂŒr ihn eine glĂŒckliche Zeit. Heute doziert er dort selbst – fĂŒhrt ein nahezu weltliches und auf den ersten Blick auch westliches Leben mit Laptop und Mobiltelefon.

Aber er ist berufen: Er muss zurĂŒck, als DOLPO TULKU in der fremd gewordene Heimat den zutiefst religiösen Menschen als Oberhaupt vorstehen. Der Dokumentarfilm begleitet ihn bei seiner dort sehnlichst erwarteten RĂŒckkehr. Es dauert Wochen: das DOLPO ist ausschliesslich zu Fuss erreichbar, mehrere ĂŒber 5.000 Meter hohe PĂ€sse mĂŒssen ĂŒberwunden werden. Es wird ein Triumphzug. DOLPO TULKU ist ĂŒberwĂ€ltigt von der Zuneigung und dem Respekt, mit dem ihm die Menschen begegnen. Es wird von ihm erwartet, hier in der extremen Höhe und Kargheit sowie der im Winter extremen KĂ€lte den Bewohnern nicht nur spirituell zur Seite zu stehen. Das DOLPO braucht Schulen, KrankenhĂ€user, Altersheime. Wie soll ein 27-JĂ€hriger das leisten?

 

REGIE:
Martin Hoffmann
PRODUKTION:
Karola Klatt
CAST:
Sharpa Tulku Rinpoche
DREHBUCH:
Daniela Hartmann
Martin Hoffmann
KAMERA:
Thomas Henkel
SCHNITT:
Axel Ludewig
John Toft
TON:
Enno Grabenhorst
Dietrich Körner
MUSIK:
Hans Christian Oelert

       
  Dom Hemingway
 
       
 

Ein Film von Richard Shepard • Nachdem er zwölf Jahre im GefĂ€ngnis verbracht hat, ist der notorische Safe-Knacker Dom Hemingway (Jude Law) zurĂŒck in seiner Heimatstadt London. Sofort macht sich Dom zusammen mit seinem einstigen Partner Dickie (Richard E. Grant) daran, das Geld aus ihrem bis dato letzten Coup zurĂŒckzufordern – die Beute befindet sich aktuell im Besitz von Doms Ex-Boss Mr. Fontaine (Damian Bichir). ZusĂ€tzlich erwartet der frisch entlassene Kriminelle eine Belohnung dafĂŒr, zwölf Jahre lang den Mund gehalten und Fontaine nicht verraten zu haben. Allerdings vertritt der cholerische Dom diese Forderung nicht gerade auf diplomatische Weise und erreicht so das Gegenteil von dem, was er wollte. Die Situation droht zu eskalieren, als der Kleingauner sich auch noch an Fontaines Geliebte Paolina (Madalina Diana Ghenea) heranmacht.

 

REGIE:
Richard Shepard
PRODUKTION:
Jeremy Thomas
CAST:
Jude Law
Richard E. Grant
Demian Bichir
Emilia Clarke
Jumayn Hunter
Madalina Diana Ghenea
DREHBUCH:
Richard Shepard
KAMERA:
Giles Nuttgens
SCHNITT:
Dana Congdon
TON:
Paul Carter
MUSIK:
Chad Hobson
AUSSTATTUNG:
Laurence Dorman
KOSTÜME:
Julian Day

       
  Don't Blink - Robert Frank
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. Mai 2016]
       
 

Ein Film von Laura Israel • Robert Frank gilt als einer der bekanntesten amerikanischen Fotografen, sein 1958 erschienenes Fotobuch THE AMERICANS als eine umfassende Dokumentation Amerikas und seiner Bewohner. SpĂ€ter widmete sich Frank auch dem Film und begann, hauptsĂ€chlich Independent Filme und Videos mit oder ĂŒber befreundete KĂŒnstler zu machen.
Seit Anfang der 90er-Jahre arbeitet er mit der Cutterin Laura Israel – die den Spirit und die Direktheit von Franks Bildsprache unterstĂŒtzt und fĂŒr ihn umsetzt. DON’T BLINK ist Israels PortrĂ€t ihres Freundes und Kollegen. DON’T BLINK ist auch das PortrĂ€t eines kĂŒnstlerischen Lebenswerks, der Einblick in ein Leben, dessen Maxime immer die Gegenwartskunst ist und war. Musik, Fotografie, Film und Videokunst – DON’T BLINK zeigt Frank mit Freunden wie Jack Kerouac, den Rolling Stones, Ed Lachman. Und er zeigt ihn mit seiner Frau June Leaf, die selbst auch KĂŒnstlerin ist. DON’T BLINK ist ein Kunstwerk - ein intensives Bildnis eines KĂŒnstlers, seiner SpontanitĂ€t und Intuition.

 

REGIE:
Laura Israel
PRODUKTION:
Laura Israel
Melinda Shopsin
CAST:
Robert Frank
June Leaf
DREHBUCH:
Melinda Shopsin
KAMERA:
Edward Lachman
Lisa Rinzler
TON:
Michael Kurihara
Kahlin Whatley
Chris White

       
  Don't come knocking
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. August 2005]
       
 

Ein Film von Wim Wenders • 20 Minuten Standing Ovation: "Don’t Come Knocking" war der klare Publikumsliebling in Cannes. 20 Jahre nach "Paris, Texas" arbeitete Meisterregisseur Wim Wenders erneut mit Sam Shepard (Hauptrolle und Drehbuch) zusammen. Herausgekommen ist eine bildgewaltige, zutiefst bewegende und humorvolle Kino-Odyssee um den alternden Western-Star Howard Spence, dessen Leben sich verĂ€ndert, als er von der Existenz (s)eines Kindes erfĂ€hrt. Er macht sich auf die Suche nach diesem Sohn oder dieser Tochter und entdeckt ein ganzes Leben, das er bisher verpasst hat, und eine Liebe, die er verloren glaubte.

 

REGIE:
Wim Wenders
PRODUKTION:
Peter Schwartzkopff
CAST:
Sam Shepard
Jessica Lange
Tim Roth
Gabriel Mann
Sarah Polley
Fairuza Balk
Eva Marie Saint
DREHBUCH:
Sam Shepard
Wim Wenders
KAMERA:
Franz Lustig
SCHNITT:
Peter Przygodda
Oli Weiss
TON:
Walter Spencer
MUSIK:
T Bone Burnett
AUSSTATTUNG:
Nathan Amondson
KOSTÜME:
Caroline Eselin

       
  Don't Say A Word
  [nicht mehr im Kino - Release: 17. Januar 2002]
       
 

... i'll never tell • New York: In der Stadt herrscht Feiertagsstimmung und auch der renommierte Psychiater Dr. Nathan Conrad (MICHAEL DOUGLAS) freut sich auf einen angenehmen Tag mit Frau (FAMKE JANSSEN) und Kind (SKYE McCOLE BARTUSIAK). Doch was als friedliches Familienfest geplant war, entwickelt sich zum Albtraum: Die achtjĂ€hrige Tochter Jessie wird entfĂŒhrt - mitten aus ihrem Kinderzimmer heraus.

Noch ehe Conrad die Polizei rufen kann, melden sich die TĂ€ter, die die gesamte Wohnung mit einer Überwachungsanlage versehen haben. Statt eines Lösegeldes verlangen sie eine Information. Nathan Conrad soll binnen weniger Stunden einer traumatisierten Patientin seines Kollegen Dr. Sachs (OLIVER PLATT) eine mysteriöse Nummer entlocken. Die 18jĂ€hrige Elisabeth (BRITTANY MURPHY), Insassin der psychiatrischen Klinik Bridgeview, ist die Einzige, die den EntfĂŒhrern das geben kann, worauf sie seit zehn Jahren harren: einen Hinweis auf das Versteck des Zehn-Millionen-Dollar Diamanten, den Elisabeths ermordeter Vater einst bei einem gemeinsamen Coup hatte verschwinden lassen.

Eine Information, fĂŒr die Patrick B. Koster (SEAN BEAN) und seine Komplizen - unter ihnen Dolen (GUY TORRY) und Max (CONRAD GOODE) - ĂŒber Leichen gehen. Ein Wettlauf. gegen die Zeit beginnt . . .

 

REGIE:
Gary Fleder
PRODUKTION:
Arnon Milchan
Arnold Kopelson
Anne Kopelson
CAST:
Michael Douglas
Sean Bean
Brittany Murphy
Skye McCole Bartusiak
Guy Torry
Jennifer Esposito
Famke Janssen
DREHBUCH:
Anthony Peckham
Patrick Smith Kelly
KAMERA:
Amir Mokri
SCHNITT:
William Steinkamp
MUSIK:
Mark Isham
AUSSTATTUNG:
Nelson Coates

       
  Down To You
  [nicht mehr im Kino - Release: 08. Juni 2000]
       
 

Den einen oder keinen • WĂ€hrend sich seine Freunde lieber mit Alkohol, Drogen und Rock'n'Roll beschĂ€ftigen, hat Al Connelly (Freddie Prinze Jr.) seine Traumfrau gefunden: Imogen (Julia Stilles). Nichts scheint die beiden Turteltauben trennen zu können. Doch schon bald ist die erste Verliebtheit vorbei, und die Romatink verliert sich im Alltag. Und dann zieht Imogen weg. Nun, drei Jahre spĂ€ter, realisiert Al, dass sie seine einzige wahre Liebe ist. Er vermisst ihre aussergewöhnlichen Augen, den Sex, ihre erotische UnterwĂ€sche, den Sex ihre verfĂŒhrerische Stimme, den Sex, den Geruch ihrer Haare - und: den Sex. Und obwohl sich seine Familie um ihn Sorgen macht, weil er sich in letzter Zeit sehr eigenartig benimmt, weiss Al, dass er Imogen unbedingt finden muss...

Eine bezaubernde romantische Komödie mit EINE WIE KEINE-Star Freddie Prinze Jr. in der Hauptrolle.

 

REGIE:
Kris Isacsson
PRODUKTION:
Jason Kliot
Joana Vicente
CAST:
Freddie Prinze Jr.
Julia Stiles
Selma Blair
Shawn Hatosy
Zak Orth
Ashton Kutcher
Rosario Dawson
DREHBUCH:
Kris Isacsson
KAMERA:
Robert Yeoman
SCHNITT:
Stephen A. Rotter
MUSIK:
Edmund Choi
AUSSTATTUNG:
Kevin Thompson

       
  Down With Love
  [nicht mehr im Kino - Release: 25. Dezember 2003]
       
 

The Ultimate Catch has met his Match • Im New York der 60er Jahre gelingt dem ĂŒberzeugten Macho und Frauenheld Chad (Ewan McGregor) einfach alles. Nicht nur die Frauenwelt, sondern auch der Verleger seiner Artikel, die er fĂŒr ein MĂ€nnermagazin schreibt, sind begeistert von ihm.

Bis eines Tages die unbekannte Autorin Barbara (RenĂ©e Zellweger) aus der Provinz auftaucht. Ihr Erstlingswerk „Down with Love” ist eine Anleitung fĂŒr Frauen in Zeiten, in denen „Emanzipation” ein Fremdwort ist. Sie fordert die Frauen auf, sowohl im Berufsleben als auch im Bett selbstbewusst ihre Rechte einzufordern. FĂŒr Chad ist die einzige Lösung, um seine Machowelt wieder in geordnete Bahnen zurechtzurĂŒcken, Barbara dazu zu bekommen, sich unsterblich in ihn zu verlieben und damit ihrer eigenen Bewegung abzuschwören.

 

REGIE:
Peyton Reed
PRODUKTION:
Bruce Cohen
Dan Jinks
CAST:
Renée Zellweger
Ewan McGregor
David Hyde Pierce
Sarah Paulson
Rachel Dratch
Jack Plotnick
Tony Randall
DREHBUCH:
Eve Ahlert
Dennis Drake
KAMERA:
Jeff Cronenweth
SCHNITT:
Larry Bock
TON:
Cameron Frankley
MUSIK:
Marc Shaiman
AUSSTATTUNG:
Andrew Laws
KOSTÜME:
Daniel Orlandi

       
  Dragonball Z
  [nicht mehr im Kino - Release: 13. Februar 2003]
       
 

Der Film zur Anime-Saga • Als der japanische Zeichner Akira Toriyama 1984 die ersten Bilder seines "Dragonball"-Mangas (Manga ist der japanische Name fĂŒr Comic) zeichnete, ahnte wohl niemand, dass daraus innerhalb weniger Jahre die erfolgreichste Comicserie der Welt werden wĂŒrde. Weit ĂŒber 200 Millionen verkaufte BĂŒcher, eine TV-Serie, Videos, DVDs und nun auch ein Kinofilm sorgen mittlerweile fĂŒr eine riesige Fangemeinde und eine gigantische Industrie.

Die Geschichte von "Dragonball" basiert auf einer alten japanischen Legende und erzĂ€hlt von den Abenteuern des kleinen Son-Goku, der auf der Suche nach den wunscherfĂŒllenden Dragonballs verschiedene Abenteuer erlebt und spĂ€ter in verschiedenen ZweikĂ€mpfen zum grössten KĂ€mpfer des Universums wird.

In "Dragonball Z" ist Son-Goku erwachsen geworden und hat einen Sohn - Son-Gohan. Als Son-Goku erfĂ€hrt, dass er ein Saiyajin (eine Art Wunderwesen mit ĂŒbermenschlichen KrĂ€ften) von einem fernen Planeten ist und den Auftrag hat, die Erde zu vernichten, weigert er sich, seine neue Heimat zu verraten, und kĂ€mpft fortan gegen alle, die die Menschen versklaven wollen. Um seine KrĂ€fte zu steigern, kann sich Son-Goku (wie viele seiner Mitstreiter und leider auch seiner Gegner) in bestimmten Situation zu einem Super-Saiyajin transformieren. Wenn dies nicht ausreicht, verschmilzt er mit seinen VerbĂŒndeten eine kurze Zeit lang zu einer kĂ€mpferischen Einheit (z.B. mit seinem Freund Vegata zu Gogeta).

 

REGIE:
Mitsuo Hashimoto
PRODUKTION:
Gen Fukunaga
CAST:
Son-Goku
DREHBUCH:
Takao Koyama
Akira Toriyama
SCHNITT:
Shinichi Fukumitsu
MUSIK:
Shunsuke Kikuchi

       
  Drei BrĂŒder Ă  la carte
  [nicht mehr im Kino - Release: 26. April 2012]
       
 

Ein Film von Silvia HĂ€selbarth Stolz • In einem Landgasthof, den es seit 400 Jahren gibt, ist nicht nur das speziell, was auf den Tellern serviert wird, sondern auch das, was in der KĂŒche passiert. Dort nĂ€mlich kocht der Chef zusammen mit seinen zwei BrĂŒdern, die beide mit einem Down Syndrom zur Welt gekommen sind. Gemeinsam prĂ€sentieren sie dort kulinarische Köstlichkeiten und leben ihren Allltag, der alles andere als gewöhnlich ist. FĂŒr die KĂŒchencrew und den Chef bedeutet dies eine Herausforderung, der sie sich mit viel Engagement und Liebe stellen. In diesem Gasthof wird uns vorgelebt, wie Integration von Behinderten in eine normale Arbeitswelt funktionieren kann und wie alle davon nur gewinnen können.

 

REGIE:
Silvia HĂ€selbarth Stolz
PRODUKTION:
Silvia HĂ€selbarth Stolz
CAST:
Markus Wicki
Thomas Wicki
Andreas Wicki
Maria Wicki
KAMERA:
Peter Appius
SCHNITT:
Silvia HĂ€selbarth Stolz
Nick Schneider
TON:
René Zingg
MUSIK:
Fred Pleszkan

       
  Drei Zinnen
  [nicht mehr im Kino - Release: 04. Januar 2018]
       
 

Ein Film von Jan Zabeil • Seit zwei Jahren sind Aaron (ALEXANDER FEHLING) und seine französische Freundin Lea (BÉRÉNICE BEJO) ein Paar. Und da ist Tristan (Arian Montgomery), Leas achtjĂ€hriger Sohn, der sowohl bei ihnen als auch bei seinem leiblichen Vater aufwĂ€chst. Das Paar plant, mit dem Jungen nach Paris umzuziehen, davor sollen die gemeinsamen Ferien in einer abgelegenen HĂŒtte in den Dolomiten Aaron und Tristan noch nĂ€her zusammenbringen und eine neue Familie aus den Dreien machen. Aaron nĂ€hert sich dem Jungen liebevoll, doch als er diesen fĂŒr sich gewinnen kann, wĂ€chst Tristans Zerrissenheit zwischen ihm und seinem Vater, der auch im Urlaub durch regelmĂ€ssige Anrufe stĂ€ndig prĂ€sent ist. Lea versucht zu schlichten, wĂ€hrend Aaron immer weniger in der Lage ist, diesen Konflikt in ihrem Beisein auszutragen. Als Aaron und Tristan bei einer hochalpinen Bergtour voneinander getrennt werden und undurchdringlicher Nebel aufzieht, scheint eine Katastrophe unabwendbar ...

 

REGIE:
Jan Zabeil
PRODUKTION:
Benny Drechsel
CAST:
Bérénice Bejo
Alexander Fehling
Arian Montgomery
DREHBUCH:
Jan Zabeil
KAMERA:
Axel Schneppat
SCHNITT:
Florian Miosge
TON:
Uwe Bossenz
Moritz Hoffmeister
AUSSTATTUNG:
Michael Randel
KOSTÜME:
Cinzia Cioffi

       
  Dreiviertelmond
  [nicht mehr im Kino - Release: 12. Januar 2012]
       
 

Ein Film von Christian ZĂŒbert • Hartmut Mackowiak (Elmar Wepper) steht unter Schock. Seine Frau (Katja RupĂ©) verlĂ€sst ihn nach 30 Ehejahren fĂŒr einen anderen Mann. Plötzlich muss er sein Leben noch einmal vollkommen neu ordnen und dabei hat der mĂŒrrische Taxifahrer doch am liebsten seine Ruhe und verschanzt sich hinter einem Panzer aus Vorurteilen, SelbstgenĂŒgsamkeit und skeptischer Ablehnung gegenĂŒber allem Fremden und Neuen. Da passt es ihm auch gar nicht, dass plötzlich die 6-jĂ€hrige Hayat (Mercan TĂŒrkoglu) mutterseelenallein in seinem Taxi auftaucht, kein Deutsch spricht und nun auf seine Hilfe angewiesen ist. Alle Versuche, sie los zu werden, scheitern. Und obwohl er gerade seine Frau zur RĂŒckkehr bewegen will, macht er sich schliesslich auf die Suche nach Hayats Mutter.
Dabei dÀmmert es ihm: Vielleicht ist es nicht er, der Hayat hilft, sondern sie ihm...

 

REGIE:
Christian ZĂŒbert
PRODUKTION:
Dieter Ulrich Aselmann
Robert Marciniak
CAST:
Elmar Wepper
Mercan-Fatima TĂŒrköglu
Ivan Anderson
Özay Fecht
Bernd Regenauer
Stefan KĂŒgel
DREHBUCH:
Christian ZĂŒbert
Ipek ZĂŒbert
KAMERA:
Jana Marsik
SCHNITT:
Mona BrÀuer
TON:
Rainer Plabst
MUSIK:
Annette Focks
AUSSTATTUNG:
Johannes Sternagel
KOSTÜME:
Katharina Ost

       
  Driften
  [nicht mehr im Kino - Release: 05. März 2015]